diff --git "a/data/test/1700-1799/bodmer_sammlung06_1742.jsonl" "b/data/test/1700-1799/bodmer_sammlung06_1742.jsonl" new file mode 100644--- /dev/null +++ "b/data/test/1700-1799/bodmer_sammlung06_1742.jsonl" @@ -0,0 +1,1334 @@ +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":0,"date":1742,"orig":"Sammlung Critiſcher, Poetiſcher, und anderer geiſtvollen Schriften, Zur Verbeſſerung des Urtheiles und des Witzes in den Wercken der Wohlredenheit und der Poeſie.","norm":"Sammlung kritischer, poetischer, und anderer geistvollen Schriften, zur Verbesserung des Urteiles und des Witzes in den Werken der Wohlredenheit und der Poesie.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6803998947143555} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1,"date":1742,"orig":"Sechstes Stuͤck.","norm":"Sechstes Stück.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.994200229644775} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":2,"date":1742,"orig":"Zuͤrich , Bey Conrad Orell und Comp. 1742 .","norm":"Zürich, bei Conrad Orell und Comp. 1742.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.171599864959717} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":3,"date":1742,"orig":"Fortſetzung Der Echo Des Deutſchen Witzes.","norm":"Fortsetzung der Echo des Deutschen Witzes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.427999973297119} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":4,"date":1742,"orig":"V. Eroͤrterung der Frage:","norm":"V. Erörterung der Frage:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.900300025939941} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":5,"date":1742,"orig":"Wie ferne die Koͤniginn von Saba, und der Koͤnig Herodes mit der Chriſtlichen Religion einen Zuſammenhang haben?","norm":"Wie ferne die Königin von Saba, und der König Herodes mit der christlichen Religion einen Zusammenhang haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7154998779296875} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":6,"date":1742,"orig":"ES iſt nichts in der Welt ſo wunderlich, das man nicht von einem boͤſen Scribenten, der durch eine Satyre in Wuth gebracht iſt, vermuthen muͤſſe.","norm":"Es ist nichts in der Welt so wunderlich, das man nicht von einem bösen Skribenten, der durch eine Satire in Wut gebracht ist, vermuten müsse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.247600078582764} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":7,"date":1742,"orig":"Leute dieſer Art wiſſen in ſolcher Angſt nicht, was ſie thun.","norm":"Leute dieser Art wissen in solcher Angst nicht, was sie tun.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":3.628900051116943} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":8,"date":1742,"orig":"Sie ſehen, daß jedermann ihre Thorheit erkennt, und daß niemand iſt, der ſich ihrer annimmt.","norm":"Sie sehen, dass jedermann ihre Torheit erkennt, und dass niemand ist, der sich ihrer annimmt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.54010009765625} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":9,"date":1742,"orig":"Wenn ſie dann nicht wiſſen, wo ſie ſich hinwenden ſollen, ſo faſſen ſie aus Verzweifelung die Hoͤrner des Altars. ‒ ‒ ‒ ‒ Man darf ſich nicht wundern, warum die nothleidenden Scribenten ihre Verfolger, mit denen ſie nicht auskommen koͤnnen, allemahl einer Gottloſigkeit beſchuldigen.","norm":"Wenn sie dann nicht wissen, wo sie sich hinwenden sollen, so fassen sie aus Verzweifelung die Hörner des Altars . ‒ ‒ ‒ ‒ Man darf sich nicht wundern, warum die notleidenden Skribenten ihre Verfolger, mit denen sie nicht auskommen können, allemal einer Gottlosigkeit beschuldigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.6823999881744385} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":10,"date":1742,"orig":"Dieſes iſt unſtreitig das gemaͤchlichſte, ſicherſte und kraͤftigſte Mittel, ſeinen Feind zu unterdruͤcken, und man koͤmmt weiter damit, als wenn man ſich in einen ordentlichen Kampf einlaſſen wollte.","norm":"Dieses ist unstreitig das gemächlichste, sicherste und kräftigste Mittel, seinen Feind zu unterdrücken, und man kommt weiter damit, als wenn man sich in einen ordentlichen Kampf einlassen wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.557899951934814} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":11,"date":1742,"orig":"Es gleicht, wie ein gewiſſer Scribent ſagt, einer Mine, durch welche der Feind, ehe er ſichs verſiehet, in die Luft geſprenget wird, und es iſt ſelten ohne Wuͤrckung.","norm":"Es gleicht, wie ein gewisser Scribent sagt, einer Mine, durch welche der Feind, ehe er sich es versieht, in die Luft gesprengt wird, und es ist selten ohne Wirkung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.865099906921386} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":12,"date":1742,"orig":"Liſcov Bl. 209.","norm":"Liscov Bl. 209.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"vi","lang_de":0,"norm_lmscore":7.934999942779541} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":13,"date":1742,"orig":"DJe chriſtliche Religion iſt eine Lehre der Wahrheit zur Gottſeligkeit.","norm":"Die christliche Religion ist eine Lehre der Wahrheit zur Gottseligkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.072199821472168} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":14,"date":1742,"orig":"Der Lehrbegriff derſelben iſt ein Zuſammenhang der erhabenſten theoretiſchen und practiſchen Wahrheiten, welche die Vernunft, nachdem ſie einmahl geoffenbaret worden ſind, nicht genugſam bewundern kan.","norm":"Der Lehrbegriff derselben ist ein Zusammenhang der erhabensten theoretischen und praktischen Wahrheiten, welche die Vernunft, nachdem sie einmal offenbart worden sind, nicht genügsam bewundern kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6153998374938965} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":15,"date":1742,"orig":"Dieſe heilſamen Lehrſaͤtze gruͤnden ſich auf gewiſſe hiſtoriſche Begebenheiten, ohne welche ſie weder gruͤndlich erkennt; noch derſelben Wahrheit und Goͤttlichkeit ſattſam erwieſen werden kan.","norm":"Diese heilsamen Lehrsätze gründen sich auf gewisse historische Begebenheiten, ohne welche sie weder gründlich erkennt; noch derselben Wahrheit und Göttlichkeit sattsam erwiesen werden kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.456600189208984} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":16,"date":1742,"orig":"Daher leget die H. Schrift, in welcher die goͤttliche Offenbarung enthalten iſt, auch eine hiſtoriſche Erzehlung zum Grund voraus, die mit denen geoffenbareten Wahrheiten in einem genauen Zuſammenhange ſtehet.","norm":"Daher leget die H. Schrift, in welcher die göttliche Offenbarung enthalten ist, auch eine historische Erzählung zum Grund voraus, die mit denen geoffenbarten Wahrheiten in einem genauen Zusammenhang steht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.270999908447266} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":17,"date":1742,"orig":"Daraus laͤßt ſich aber keineswegs ſchlieſſen, daß alle abſonderlichen Geſchichten, die in den Heil.","norm":"Daraus lässt sich aber keineswegs schließen, dass alle absonderlichen Geschichten, die in den Heil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.275199890136719} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":18,"date":1742,"orig":"Schriften erzehlet werden, eine gleich nahe und nothwendige Verbindung mit dem Weſentlichen in der Religion haben; zumahlen da einige derſelben nur als Nebenumſtaͤnde zu betrachten ſind, welche alleine in der Abſicht angefuͤhret werden, um der gantzen Erzehlung einen mehrern Grad der Wahrſcheinlichkeit mitzutheilen, und dieſelbe in ein helleres Licht zu ſetzen.","norm":"Schriften erzählt werden, eine gleich nahe und notwendige Verbindung mit dem Wesentlichen in der Religion haben; zumal da einige derselben nur als Nebenumstände zu betrachten sind, welche alleine in der Absicht angeführt werden, um der ganzen Erzählung einen mehreren Grad der Wahrscheinlichkeit mitzuteilen, und dieselbe in ein helleres Licht zu setzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.09119987487793} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":19,"date":1742,"orig":"Von dieſer Art iſt z. B. alles, was hier und da beylaͤuftig von der Bosheit, Liſt und Gewalt der geſchwornen Feinde und Verfolger der Wahrheit angebracht wird.","norm":"Von dieser Art ist z. B. alles, was hier und da beyläuftig von der Bosheit, List und Gewalt der geschworenen Feinde und Verfolger der Wahrheit angebracht wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.339600086212158} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":20,"date":1742,"orig":"Alle dieſe abſonderlichen Begebenheiten haben eine bloß zufaͤllige Verbindung mit der Religion.","norm":"Alle diese absonderlichen Begebenheiten haben eine bloß zufällige Verbindung mit der Religion.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.313600063323975} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":21,"date":1742,"orig":"Die Wahrheit wuͤrde immer Wahrheit geblieben ſeyn, wenn ſie ſchon von niemand waͤre angefochten oder verfolget worden.","norm":"Die Wahrheit würde immer Wahrheit geblieben sein, wenn sie schon von niemand wäre angefochten oder verfolget worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2846999168396} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":22,"date":1742,"orig":"Da nun aber die Predigt von Jeſu, die den Juden ein Aergerniß und den Griechen eine Thorheit geweſen, ungeachtet alles Widerſpruchs und aller Gewalt, in der Welt uͤberall ſieghaft durchgedrungen, ſo ward dadurch offenbar, daß dieſer Sieg uͤber den Unglauben und den Afterglauben ein Werck der goͤttlichen Kraft geweſen ſey.","norm":"Da nun aber die Predigt von Jesu, die den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit gewesen, ungeachtet alles Widerspruchs und aller Gewalt, in der Welt überall sieghaft durchgedrungen, so wurde dadurch offenbar, dass dieser Sieg über den Unglauben und den Afterglauben ein Werk der göttlichen Kraft gewesen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.9683001041412354} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":23,"date":1742,"orig":"Mithin da die Abſicht dieſer Feinde und Verfolger keineswegs geweſen iſt, den in den goͤttlichen Abſichten gegruͤndeten Triumph der Wahrheit zu befoͤrdern, oder durch ihren Widerſtand deſto herrlicher zu machen; ſondern vielmehr denſelben durch Liſt und Gewalt zu hintertreiben, und zu verdunckeln; ſo wird hoffentlich kein Verſtaͤndiger verlangen, daß man, wegen dieſes fuͤr die Wahrheit ſo vortheilhaften Erfolges, von den boshaften Abſichten dieſer Feinde und den angewendeten an ſich ſelbſt hoͤchſtſtrafbaren Mitteln gelinder, als es die Natur der Sache erlaubet, oder noch gar mit einer andaͤchtigen Ehrerbietung dencken und reden ſoll.","norm":"Mithin da die Absicht dieser Feinde und Verfolger keineswegs gewesen ist, den in den göttlichen Absichten gegründeten Triumph der Wahrheit zu befördern, oder durch ihren Widerstand desto herrlicher zu machen; sondern vielmehr denselben durch List und Gewalt zu hintertreiben, und zu verdunkeln; so wird hoffentlich kein Verständiger verlangen, dass man, wegen dieses für die Wahrheit so vorteilhaften Erfolges, von den boshaften Absichten dieser Feinde und den angewendeten an sich selbst höchststrafbaren Mitteln gelinder, als es die Natur der Sache erlaubet, oder noch gar mit einer andächtigen Ehrerbietung denken und reden soll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5304999351501465} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":24,"date":1742,"orig":"Die Religion iſt die koͤſtlichſte Gutthat, die Gott dem menſchlichen Geſchlechte gegoͤnnet hat, weil ſie alleine ihm den Weg zu einer wahren Gluͤckſeligkeit anweiſet.","norm":"Die Religion ist die köstlichste Guttat, die Gott dem menschlichen Geschlecht gegönnt hat, weil sie alleine ihm den Weg zu einer wahren Glückseligkeit anweiset.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.891999959945678} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":25,"date":1742,"orig":"Nun iſt es freylich nicht nur eine unbeſonnene Thorheit, ſondern eine rechte Unſinnigkeit, mit ſolchen Dingen Schertz zu treiben, die unſre ſorgfaͤltigſte Ueberdenckung und Bemuͤhung erfodern, und von denen unſre Gluͤckſeligkeit lediglich abhaͤngt.","norm":"Nun ist es freilich nicht nur eine unbesonnene Torheit, sondern eine rechte Unsinnigkeit, mit solchen Dingen Scherz zu treiben, die unsere sorgfältigste Überdenkung und Bemühung erfordern, und von denen unsere Glückseligkeit lediglich abhängt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.885499954223633} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":26,"date":1742,"orig":"Und wenn ich der Religion uͤberhaupt ein ſolch ehrwuͤrdiges Anſehen zuſchreibe, ſo begreiffe ich darunter alles, was mit derſelben einen nothwendigen Zuſammenhang hat, alles, was dienet, ſie beliebt und anſehnlich zu machen, oder die Ausuͤbung derſelben zu befoͤrdern.","norm":"Und wenn ich der Religion überhaupt ein solch ehrwürdiges Ansehen zuschreibe, so begreife ich darunter alles, was mit derselben einen notwendigen Zusammenhang hat, alles, was dient, sie beliebt und ansehnlich zu machen, oder die Ausübung derselben zu befördern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.712399959564209} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":27,"date":1742,"orig":"Bey dieſem allem aber wird es mir kein Vernuͤnftiger verdenken, wenn ich behaupte, daß nicht alle Stuͤcke der Hiſtorie, die in der Heil.","norm":"Bei diesem allem aber wird es mir kein Vernünftiger verdenken, wenn ich behaupte, dass nicht alle Stücke der Historie, die in der Heil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.190000057220459} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":28,"date":1742,"orig":"Bibel erzehlt werden, eine gleichnothwendige Verbindung mit der Religion haben, und hiemit auch in Anſehung ihrer Moralitaͤt nicht eine gleiche Achtung und Ehrerbietung verdienen.","norm":"Bibel erzählt werden, eine gleichnotwendige Verbindung mit der Religion haben, und hiermit auch in Ansehung ihrer Moralität nicht eine gleiche Achtung und Ehrerbietung verdienen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.696400165557861} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":29,"date":1742,"orig":"Die Heil.","norm":"Die Heil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":9.354399681091309} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":30,"date":1742,"orig":"Scribenten erzehlen eine wahrhafte Geſchichte, mit allen Umſtaͤnden, wie ſie ſich verlauffen hat; eine Geſchichte, welche uns in deutlichen Beyſpielen die grimmigſte Wuth der unglaubigen Welt, und den haͤftigſten Widerſtand, den die Wahrheit jemahls erlitten hat, vor Augen leget.","norm":"Skribenten erzählen eine wahrhafte Geschichte, mit allen Umständen, wie sie sich verlaufen hat; eine Geschichte, welche uns in deutlichen Beispielen die grimmigste Wut der ungläubigen Welt, und den heftigsten Widerstand, den die Wahrheit jemals erlitten hat, vor Augen leget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.170599937438965} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":31,"date":1742,"orig":"Sie beſchreiben darum auch dieſe Feinde und Verfolger nach ihrem wahren Character; ſie entdecken uns ihre boshaften Anſchlaͤge und Raͤncke, ihre verkehrten Grundſaͤtze und Schluͤſſe, ihre verdammlichen Luͤgen und Laͤſterungen u. ſ. f. Wahrhaftig nicht in dem Abſehen, uns eine Ehrfurcht, ſondern einen Abſcheu fuͤr dieſelben einzujagen.","norm":"Sie beschreiben darum auch diese Feinde und Verfolger nach ihrem wahren Charakter; sie entdecken uns ihre boshaften Anschläge und Ränke, ihre verkehrten Grundsätze und Schlüsse, ihre verdammenden Lügen und Lästerungen u. s. f. Wahrhaftig nicht in dem Absehen, uns eine Ehrfurcht, sondern einen Abscheu für dieselben einzujagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.320000171661377} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":32,"date":1742,"orig":"Wer demnach behaupten wollte, daß alles, was in der Heil.","norm":"Wer demnach behaupten wollte, dass alles, was in der Heil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.885799884796143} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":33,"date":1742,"orig":"Bibel erzehlet wird, eine gleich nothwendige Verbindung mit der Religion habe, und eben darum, weil es in der Bibel ſtehet, fuͤr was heiliges und geweihetes muͤſſe geachtet werden; der wuͤrde ſich auf dieſen Grund gemuͤſſiget ſehen, die boshafteſten Luͤgen, die greulichſten Laͤſterungen, die ſchandbarſten Unternehmungen, die grauſamſten Thaten der Feinde der Wahrheit niemahls anderſt, als mit der andaͤchtigſten Ehrerbietung zu erwaͤhnen, und den Teufel ſelbſt zu canoniſieren.","norm":"Bibel erzählt wird, eine gleich notwendige Verbindung mit der Religion habe, und eben darum, weil es in der Bibel steht, für was Heiliges und Geweihtes müsse geachtet werden; der würde sich auf diesen Grund gemüßigt sehen, die boshaftesten Lügen, die greulichsten Lästerungen, die schandbarsten Unternehmungen, die grausamsten Taten der Feinde der Wahrheit niemals anders, als mit der andächtigsten Ehrerbietung zu erwähnen, und den Teufel selbst zu kanonisieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.9103000164031982} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":34,"date":1742,"orig":"Pontius Pilatus ſtehet auch in der Chriſten Credo, aber als ein ungerechter Richter, und als ein abgeſagter Feind der Wahrheit; und man wuͤrde ſich laͤcherlich machen, wenn man denjenigen fuͤr einen Religions-Spoͤtter ausſchreyen wollte, der dieſen ungerechten Richter neben der Canzel ohne eine andaͤchtige Mine etwann bey Anlaſſe eines ſeiner Amtsnachfahren mit ins Spiel ziehen wuͤrde.","norm":"Pontius Pilatus steht auch in der Christen Credo, aber als ein ungerechter Richter, und als ein abgesagter Feind der Wahrheit; und man würde sich lächerlich machen, wenn man denjenigen für einen Religionsspötter ausschreien wollte, der diesen ungerechten Richter neben der Kanzel ohne eine andächtige Mine etwan bei Anlasse eines seiner Amtsnachfahren mit ins Spiel ziehen würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.006100177764893} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":35,"date":1742,"orig":"Koͤnnte man nicht in ſolchem Falle mit eben ſo gutem Recht die ſcheinheilige Antung thun, die der Leipzigiſche Kunſtrichter in dem Herbſtmonat ſeiner Beluſtigungen in der 13ten Anmerckung Bl. 267. mit einem rechten Amtseifer gethan hat, und ſagen:","norm":"Könnte man nicht in solchem Falle mit ebenso gutem Recht die scheinheilige Antung tun, die der Leipzigische Kunstrichter in dem Herbstmonat seiner Belustigungen in der 13ten Anmerkung Bl. 267. mit einem rechten Amtseifer getan hat, und sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.324600219726562} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":36,"date":1742,"orig":"„Dieſe Gelehrſamkeit iſt aus Matth. XXVII. ‒ und aus den XII. Artickeln des Chriſtl. Glaubens.","norm":"„Diese Gelehrsamkeit ist aus Matth. XXVII. ‒ und aus den XII. Artikeln des Christl. Glaubens.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.790299892425537} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":37,"date":1742,"orig":"Jch will mich mit demjenigen nicht aufhalten, was nicht allein von den ſo genannten theologiſchen Sauertoͤpfen, ſondern auch von manchem vernuͤnftigen Weltmanne ſchon ſo oft geſagt worden iſt, daß ein kluger Spoͤtter, der mit ſeinen luſtigen Einfaͤllen wuͤrcklich hochgeſchaͤzt zu werden ſuche, ſich allezeit, wenn er auch die gantze Welt antaſte, doch von dem, was mit der Religion einen Zuſammenhang hat, in einer gewiſſen Weite entfernt halten muͤſſe:","norm":"Ich will mich mit demjenigen nicht aufhalten, was nicht allein von den so genannten theologischen Sauertöpfen, sondern auch von manchem vernünftigen Weltmanne schon so oft gesagt worden ist, dass ein kluger Spötter, der mit seinen lustigen Einfällen wirklich hochgeschätzt zu werden suche, sich allezeit, wenn er auch die ganze Welt antaste, doch von dem, was mit der Religion einen Zusammenhang hat, in einer gewissen Weite entfernt halten müsse:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.983099937438965} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":38,"date":1742,"orig":"Sonſt muͤſſe er ſich gefallen laſſen, daß ihn hitzige Eiferer einen Religionsſpoͤtter nennten:","norm":"Sonst müsse er sich gefallen lassen, dass ihn hitzige Eiferer einen Religionsspötter nennten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.39139986038208} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":39,"date":1742,"orig":"Leute von kaͤlterer Natur aber ſagten, daß, wenn er gleich die Religion vielleicht nicht eben laͤcherlich zu machen ſuche, er ſich doch wenigſtens auch nicht viel aus der Religion mache.","norm":"Leute von kälterer Natur aber sagten, dass, wenn er gleich die Religion vielleicht nicht eben lächerlich zu machen suche, er sich doch wenigstens auch nicht viel aus der Religion mache.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.545300006866455} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":40,"date":1742,"orig":"Jch ſetze nur dieſes hinzu:","norm":"Ich setze nur dieses hinzu:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.212100028991699} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":41,"date":1742,"orig":"Die Schrift iſt uns einmahl zu dem allerernſthafteſten Zwecke, und nicht zum Luſtigthun und Laͤcherlichmachen, gegeben worden.„ ꝛc. ꝛc.","norm":"Die Schrift ist uns einmal zu dem ernsthaftesten Zwecke, und nicht zum Lustigtun und Lächerlichmachen, gegeben worden . „etc. etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.022500038146973} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":42,"date":1742,"orig":"Dieſe Strafpredigt iſt in der That hoͤchſtbegruͤndt, und in unſren Tagen, da ein unverſchaͤmter Spottgeiſt in die Welt ausgegangen, wohl zu gebrauchen:","norm":"Diese Strafpredigt ist in der Tat höchstbegrünt, und in unseren Tagen, da ein unverschämter Spottgeist in die Welt ausgegangen, wohl zu gebrauchen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.529200077056885} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":43,"date":1742,"orig":"Aber ſie bleibt dabey in ihrer beſondern Anwendung auf dem angefuͤhrten Blatte hoͤchſtungerecht, und eine Art der Verleumdung, ſo lange nicht erwieſen iſt, oder erwieſen werden kan, daß Pontius Pilatus, Herodes, und die Koͤniginn von Saba, darum weil ſie in der Heil.","norm":"Aber sie bleibt dabei in ihrer besonderen Anwendung auf dem angeführten Blatte Höchstungerechte, und eine Art der Verleumdung, solange nicht erwiesen ist, oder erwiesen werden kann, dass Pontius Pilatus, Herodes, und die Königin von Saba, darum weil sie in der Heil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.729100227355957} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":44,"date":1742,"orig":"Bibel angefuͤhrt werden, mit der Religion einen nothwendigen Zuſammenhang haben.","norm":"Bibel angeführt werden, mit der Religion einen notwendigen Zusammenhang haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.322700023651123} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":45,"date":1742,"orig":"Was das Exempel Herodes insbeſondere angehet, ſo hat der Heil.","norm":"Was das Exempel Herodes insbesondere angehet, so hat der Heil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.617199897766113} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":46,"date":1742,"orig":"Geſchichtſchreiber Matthaͤus die erſchreckliche Geſchichte von dem betlehemitiſchen Kindermorde aus gantz beſondern und eben denen Abſichten erwaͤhnet, aus welchen man glaͤubt, daß der juͤdiſche Geſchichtſchreiber Joſephus dieſelbe mit Stillſchweigen uͤbergangen habe.","norm":"Geschichtsschreiber Matthäus die erschreckliche Geschichte von dem betlehemitischen Kindermorde aus ganz besonderen und eben denen Absichten erwähnet, aus welchen man glaubt, dass der jüdische Geschichtsschreiber Josephus dieselbe mit Stillschweigen übergangen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8993000984191895} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":47,"date":1742,"orig":"Aber damit hat er die grauſame und unmenſchliche That dieſes Tyrannen weder entſchuldigen, noch zu einem Stuͤcke der Religion einweihen wollen.","norm":"Aber damit hat er die grausame und unmenschliche Tat dieses Tyrannen weder entschuldigen, noch zu einem Stücke der Religion einweihen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.324699878692627} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":48,"date":1742,"orig":"Ob nun gleich Herodes dieſes blutige Vorhaben nicht ſelbſt in eigener Perſon ausgefuͤhrt, ſondern die Bewerckſtelligung deſſen ſeinen Schergen und Buͤtteln anbefohlen, ſo wird dennoch von ihm geſagt, er habe alle Kinder zu Betlehem getoͤdet.","norm":"Ob nun gleich Herodes dieses blutige Vorhaben nicht selbst in eigener Person ausgeführt, sondern die Bewerkstelligung dessen seinen Schergen und Bütteln anbefohlen, so wird dennoch von ihm gesagt, er habe alle Kinder zu Betlehem getötet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.366300106048584} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":49,"date":1742,"orig":"Welche Ausdruͤckung den allgemeinen Grundſatz zum Grund hat; daß einem dasjenige, was er durch andere, als ſeine Untergebene und Jnſtrumente hat ausfuͤhren laſſen, mit Recht als eigen koͤnne zugeſchrieben werden.","norm":"Welche Ausdrückung den allgemeinen Grundsatz zum Grund hat; dass einem dasjenige, was er durch andere, als seine Untergebene und Instrumente hat ausführen lassen, mit Recht als eigen könne zugeschrieben werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.266600131988525} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":50,"date":1742,"orig":"Da ich nun dieſen allgemeinen Grundſatz gegen Hrn. D. Triller angewendet, ſo habe ich zur Erlaͤuterung, als ein aͤhnliches Beyſpiel von der Imputatione facti alieni, eben dieſes Exempel des Herodes angefuͤhrt, und mein Abſehen in der Vergleichung nicht ſo faſt auf die moraliſche Beſchaffenhett dieſer beyden Handlungen, als vielmehr auf die Aehnlichkeit der Zurechnung gerichtet.","norm":"Da ich nun diesen allgemeinen Grundsatz gegen Hrn. D. Triller angewendet, so habe ich zur Erläuterung, als ein ähnliches Beispiel von der Imputation facti alieni, eben dieses Exempel des Herodes angeführt, und mein Absehen in der Vergleichung nicht so fast auf die moralische Beschaffenhett dieser beiden Handlungen, als vielmehr auf die Ähnlichkeit der Zurechnung gerichtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.940100193023682} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":51,"date":1742,"orig":"Was hat aber dieſes fuͤr einen Zuſammenhang mit der Religion, wenn ich ſage: Herodes hat etwas durch andere bewerckſtelligen laſſen; und es wird ihm mit Recht, als ob er es ſelbſt gethan haͤtte, zugerechnet: Hr. D. Triller hat gleichfalls etwas durch andere thun laſſen; ſo kan es ihm mit demſelben Recht als ſeine eigene That zugeſchrieben werden.","norm":"Was hat aber dieses für einen Zusammenhang mit der Religion, wenn ich sage: Herodes hat etwas durch andere bewerkstelligen lassen; und es wird ihm mit Recht, als ob er es selbst getan hätte, zugerechnet: Hr. D. Triller hat gleichfalls etwas durch andere tun lassen; so kann es ihm mit demselben Recht als seine eigene Tat zugeschrieben werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.010499954223633} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":52,"date":1742,"orig":"Was hiernaͤchſt das Exempel der Koͤniginn von Saba anlanget, ſo habe ich ſelbiges zum Beweisthum angefuͤhrt, daß es ſolche Lobredner gebe, die, wie Horatz ſagt, Laudes alicuius culpa ingenii deterunt, die mit aller ihrer Wohlredenheit das erhabene Lob eines Salomons bey weitem nicht erreichen.","norm":"Was hiernächst das Exempel der Königin von Saba anlanget, so habe ich selbiges zum Beweistum angeführt, dass es solche Lobredner gebe, die, wie Horatz sagt, Laudes alicuius culpa ingenii deterunt, die mit aller ihrer Wohlredenheit das erhabene Lob eines Salomons bei weitem nicht erreichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.841400146484375} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":53,"date":1742,"orig":"Jch hatte dabey noch eine beſondere Urſache, dieſes Beyſpiel der Lobredner Salomons in Abſicht auf Hrn. D. Triller vor andern zu erwehlen, weil er naͤmlich ſich auf ſeine botaniſche Wiſſenſchaft, die er auch den lebloſen Geſchoͤpfen in ſeinen Fabeln leihet, nicht viel weniger als ein anderer Salomon einbildet.","norm":"Ich hatte dabei noch eine besondere Ursache, dieses Beispiel der Lobredner Salomons in Absicht auf Hrn. D. Triller vor anderen zu erwählen, weil er nämlich sich auf seine botanische Wissenschaft, die er auch den leblosen Geschöpfen in seinen Fabeln leihet, nicht viel weniger als ein anderer Salomon einbildet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.999199867248535} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":54,"date":1742,"orig":"Jch hatte daher nicht ohne Urſache beſorget, es moͤgte mir in Anſehung Hrn. D. Trillers wie den Lobrednern Salomons bey der Koͤniginn von Saba ergehen, naͤmlich daß der Augenſchein meine Lobeserhebungen beſchaͤmen moͤgte.","norm":"Ich hatte daher nicht ohne Ursache besorget, es möchte mir in Ansehung Hrn. D. Trillers wie den Lobrednern Salomons bei der Königin von Saba ergehen, nämlich dass der Augenschein meine Lobeserhebungen beschämen möchte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.811399936676025} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":55,"date":1742,"orig":"Nun muß ich aber bekennen, daß ich bisdahin nicht gewußt habe, daß dieſe Lobredner Salomons Heilige von dem erſten Range geweſen ſind, und daß ſich kein anderer Menſch ohne eine offenbare Religionsſpoͤtterey mit denſelben vergleichen darf.","norm":"Nun muss ich aber bekennen, dass ich bisdahin nicht gewusst habe, dass diese Lobredner Salomons Heilige von dem ersten Range gewesen sind, und dass sich kein anderer Mensch ohne eine offenbare Religionsspötterei mit denselben vergleichen darf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.650300025939941} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":56,"date":1742,"orig":"Was zulezt das bey den Juden ſo gewohnte Vorurtheil, daß aus Galilaͤa und insbeſondere aus Nazareth nichts vortreffliches herkommen koͤnne, antrift, ſo iſt dieſes, ob es gleich in der Bibel ſtehet, und von dem Leipzigiſchen Tartuͤffe mit zu der Chriſtl. Religion gerechnet wird, eine unvernuͤnftige und recht laͤcherliche Meinung geweſen, welche auch von den Heiden ſelbſt verworffen worden, wie aus dem bekannten","norm":"Was zuletzt das bei den Juden so gewohnte Vorurteil, dass aus Galiläa und insbesondere aus Nazareth nichts Vortreffliches herkommen könne, antrifft, so ist dieses, ob es gleich in der Bibel steht, und von dem Leipzigischen Tartüffe mit zu der Christl. Religion gerechnet wird, eine unvernünftige und recht lächerliche Meinung gewesen, welche auch von den Heiden selbst verworfen worden, wie aus dem bekannten","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.062300205230713} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":57,"date":1742,"orig":"‒ ‒ ‒ ‒ ‒ cujus prudentia monſtrat Summos poſſe viros & magna exempla daturos Vervecum in patria, craſſoque ſub aere naſci.","norm":"‒ ‒ ‒ ‒ ‒ cujus prudentia monstrat Summos posse viros & magna exempla daturos Vervecum in patria, crassoque sub aere nasci.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"ro","lang_de":0,"norm_lmscore":5.084099769592285} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":58,"date":1742,"orig":"zu erſehen iſt.","norm":"zu ersehen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"eu","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.127999782562256} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":59,"date":1742,"orig":"Zeiget nun dieſes nicht die Schwaͤche des ſcheinheiligen Aberglaubens, da man aus einem bloͤden Unverſtande dergleichen laͤcherliche Meinungen der heiligſten und vernuͤnftigſten Religion ſelbſt in die Rechnung ſchreibet?","norm":"Zeiget nun dieses nicht die Schwäche des scheinheiligen Aberglaubens, da man aus einem blöden Unverstand dergleichen lächerliche Meinungen der heiligsten und vernünftigsten Religion selbst in die Rechnung schreibet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.065499782562256} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":60,"date":1742,"orig":"Heißt dieſes nicht, profana ſacris mixta perinde habere, welches zu allen Zeiten der Character entweder dummer, oder leichtſinniger, oder boshafter Menſchen geweſen iſt?","norm":"Heißt dieses nicht, profana sacris mixta perinde habere, welches zu allen Zeiten der Charakter entweder dummer, oder leichtsinniger, oder boshafter Menschen gewesen ist?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.606900215148926} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":61,"date":1742,"orig":"VI.","norm":"VI.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"it","lang_de":0,"norm_lmscore":1.959800004959106} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":62,"date":1742,"orig":"Von der Critiſchen Hoͤflichkeit Einiger hochdeutſcher Kunſtrichter.","norm":"Von der kritischen Höflichkeit einiger hochdeutscher Kunstrichter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.327199935913086} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":63,"date":1742,"orig":"Quis tulerit Gracchos de ſeditione querenteis?","norm":"Quis tulerit Gracchos de seditione querenteis?","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.655300140380859} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":64,"date":1742,"orig":"DAs wichtigſte, was der unſichtbare Verfaſſer der Anmerckungen in dem Auguſtm. der Monatlichen Beluſtigungen zur Vertheidigung ſeiner beleidigten poetiſchen Helden zu wiederholten mahlen angebracht, und womit er die bittern Wahrheiten, die ihnen von den Zuͤrchiſchen Kunſtrichtern in ihren Schriften zu kauen gegeben worden, verhaßt zu machen ſuchet, beſtehet in einer kahlen Beſchuldigung einer ſchweitzeriſchen Unhoͤflichkeit, baͤuriſchen Grobheit und Unbeſcheidenheit, die er ſo oft und mit ſolcher argliſtiger Kunſt und Dreuſtigkeit vorbringet, daß er zulezt ſelbſt vergißt, daß dieſes ſein Vorgeben nichts weniger als eine baare Wahrheit ſey.","norm":"Das wichtigste, was der unsichtbare Verfasser der Anmerkungen in dem Augustm . der monatlichen Belustigungen zur Verteidigung seiner beleidigten poetischen Helden zu wiederholten malen angebracht, und womit er die bitteren Wahrheiten, die ihnen von den Zürichischen Kunstrichtern in ihren Schriften zu kauen gegeben worden, verhasst zu machen suchet, bestehet in einer kahlen Beschuldigung einer schweizerischen Unhöflichkeit, bäurischen Grobheit und Unbescheidenheit, die er so oft und mit solcher arglistiger Kunst und Dreistigkeit vorbringet, dass er zuletzt selbst vergisst, dass dieses sein Vorgeben nichts weniger als eine bare Wahrheit sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.47730016708374} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":65,"date":1742,"orig":"Denn die unverſchaͤmteſten Beſchuldigungen dieſer Leute empfangen ihr groͤſtes Gewicht und ihr meiſtes Anſehen von der Wiederholung und der angenommenen Zuverſicht, womit dieſelben ausgeſprochen werden.","norm":"Denn die unverschämtesten Beschuldigungen dieser Leute empfangen ihr größtes Gewicht und ihr meistes Ansehen von der Wiederholung und der angenommenen Zuversicht, womit dieselben ausgesprochen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.486999988555908} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":66,"date":1742,"orig":"Jch halte in Anſehung billiger Leſer, die nicht geneigt ſind, auf anderer Leute Worte und gute Treue und Glauben, ohne genugſamen Beweis und eigene Pruͤffung etwas arges von ihrem Naͤchſten zu dencken, vor gantz unnoͤthig, den Ungrund dieſer Beſchuldigung weitlaͤuftig zu entdecken; die Schriften der Zuͤrichiſchen Kunſtrichter ſind in jedermanns Haͤnden, und werden begierig geleſen:","norm":"Ich halte in Ansehung billiger Leser, die nicht geneigt sind, auf anderer Leute Worte und gute Treue und Glauben, ohne genugsamen Beweis und eigene Prüfung etwas Arges von ihrem Nächsten zu denken, vor ganz unnötig, den Ungrund dieser Beschuldigung weitläufig zu entdecken; die Schriften der Zürichischen Kunstrichter sind in jedermanns Händen, und werden begierig gelesen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.40369987487793} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":67,"date":1742,"orig":"Wer nur die Faͤhigkeit und den Willen hat, ſelbſt zu unterſuchen, wie ferne ſie Lob und Tadel nach Verdienen ausgetheilet haben, und ob ſie in dem Tadel allzu ſcharff und unbeſcheiden geweſen ſeyn, der bedarf keines fremden Berichts, um einen billigen Entſcheid davon zu geben.","norm":"Wer nur die Fähigkeit und den Willen hat, selbst zu untersuchen, wie ferne sie Lob und Tadel nach Verdienen ausgeteilt haben, und ob sie in dem Tadel allzu scharf und unbescheiden gewesen sein, der bedarf keines fremden Berichts, um einen billigen Entscheid davon zu geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.50600004196167} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":68,"date":1742,"orig":"Was aber ſolche Leſer angehet, die entweder zu unvermoͤgend oder zu ungeduldig ſind, mit ihren eigenen Augen zu ſehen, und die deswegen ihr Urtheil andern gleichſam verpachtet haben, die verdienen nicht, daß man ſich Muͤhe gebe, ſie zu noͤthigen, daß ſie ſich vor muthwilligem Betruge in Acht nehmen.","norm":"Was aber solche Leser angehet, die entweder zu unvermögend oder zu ungeduldig sind, mit ihren eigenen Augen zu sehen, und die deswegen ihr Urteil anderen gleichsam verpachtet haben, die verdienen nicht, dass man sich Mühe gebe, sie zu nötigen, dass sie sich vor mutwilligem Betruge in Acht nehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.939599990844726} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":69,"date":1742,"orig":"Nur kan ich hier nicht unberuͤhrt laſſen, daß dieſe critiſche Schriften der Schweitzer das Gepraͤge einer unparteyiſchen Gerechtigkeit mit ſich zu fuͤhren ſcheinen, angeſehen dieſelben eben ſo viel Eifer blicken laſſen, die Vollkommenheiten eines Poeten zu erheben, als ſeine Fehler zu ruͤgen; und die ſo oft eingefuͤhrten Exempel der zween beruͤhmten deutſchen Poeten Hr. Koͤnigs und Hr. Brockes zeigen genugſam, daß es ihnen eben ſo viele Luſt und Vergnuͤgen gebe, das, was ſie in eben derſelben Schrift fuͤr gut erkennen, zu loben, als das Fehlerhafte darinnen zu tadeln: von welcher Billigkeit man eben nicht gar haͤufige Exempel bey den deutſchen Kunſtrichtern antreffen wird.","norm":"Nur kann ich hier nicht unberührt lassen, dass diese kritische Schriften der Schweizer das Gepräge einer unparteiischen Gerechtigkeit mit sich zu führen scheinen, angesehen dieselben ebenso viel Eifer blicken lassen, die Vollkommenheiten eines Poeten zu erheben, als seine Fehler zu rügen; und die so oft eingeführten Exempel der zweien berühmten deutschen Poeten Hr. Königs und Hr. Brockes zeigen genügsam, dass es ihnen ebenso viele Lust und Vergnügen gebe, das, was sie in eben derselben Schrift für gut erkennen, zu loben, als das Fehlerhafte darinnen zu tadeln: von welcher Billigkeit man eben nicht gar häufige Exempel bei den deutschen Kunstrichtern antreffen wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.597499847412109} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":70,"date":1742,"orig":"Allein da die critiſche Gerechtigkeit der Schweitzer bisdahin unangefochten geblieben, und die ungebetenen Verfechter des deutſchen Witzes ſich nicht getraut haben, einen einzigen Lehrſatz oder eine critiſche Beurtheilung derſelben abſonderlich anzugreiffen; ſo will ich hier zum Schutz ihrer angefochtenen Beſcheidenheit in der Art des Vortrages den unſichtbaren Verfaſſer der Leipzigiſchen Anmerckungen offentlich herausgefodert haben, daß er aus allen denen critiſchen Wercken, welche die Zuͤrichiſche Kunſtrichter im Jahre 1740.","norm":"Allein da die kritische Gerechtigkeit der Schweizer bisdahin unangefochten geblieben, und die ungebetenen Verfechter des deutschen Witzes sich nicht getraut haben, einen einzigen Lehrsatz oder eine kritische Beurteilung derselben absonderlich anzugreifen; so will ich hier zum Schutz ihrer angefochtenen Bescheidenheit in der Art des Vortrages den unsichtbaren Verfasser der Leipzigischen Anmerkungen öffentlich herausgefodert haben, dass er aus allen denen kritischen Werken, welche die Zürichische Kunstrichter im Jahre 1740.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.014699935913086} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":71,"date":1742,"orig":"ans Licht geſtellt haben, und die zuſammen gegen die zweyhundert Bogen ausmachen, die unhoͤflichen, unbeſcheidenen, und anzuͤglichen Redensarten und Ausdruͤckungen zuſammenleſe, auf die er ſeine Beſchuldigung gruͤnden will.","norm":"ans Licht gestellt haben, und die zusammen gegen die zweihundert Bogen ausmachen, die unhöflichen, unbescheidenen, und anzüglichen Redensarten und Ausdrückungen zusammenlese, auf die er seine Beschuldigung gründen will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.660200119018555} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":72,"date":1742,"orig":"Dadurch wird dann offenbar werden, daß dieſe Beſchuldigung ohne Grund, und nur eine boßhafte Verleumdung ſey.","norm":"Dadurch wird dann offenbar werden, dass diese Beschuldigung ohne Grund, und nur eine boshafte Verleumdung sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.347499847412109} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":73,"date":1742,"orig":"Dafern er aber dieſe Anklage der Grobheit und Unbeſcheidenheit nur auf das Abſonderliche ziehen, und von der groͤſtentheils ironiſchen Art des Vortrags, deren ich mich in meinen Anmerckungen zu dem Trilleriſchen Ergaͤntzungsſtuͤcke bedienet habe, wollte verſtanden haben; ſo hat ers mit mir, als ſeinem Ergaͤntzungsſtuͤckler, abſonderlich auszumachen:","norm":"Sofern er aber diese Anklage der Grobheit und Unbescheidenheit nur auf das Absonderliche ziehen, und von der größtenteils ironischen Art des Vortrags, deren ich mich in meinen Anmerkungen zu dem Trillerischen Ergänzungsstücke bedienet habe, wollte verstanden haben; so hat er es mit mir, als seinem Ergänzungsstückler, absonderlich auszumachen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.083000183105469} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":74,"date":1742,"orig":"Und da wuͤrde ich wahrhaftig an dem guten Menſchen alle Muͤhe und Arbeit verlieren, wenn ich ihn von der Natur und der Freyheit der ironiſchen Schreibart unterrichten, oder ihn ſonſt uͤberzeugen wollte, daß der Hamburgiſche Zeitungsſchreiber und Hr. Prof. Gottſched keine groͤſſere Ehrerbietung und Hoͤflichkeit verdienet haͤtten.","norm":"Und da würde ich wahrhaftig an dem guten Menschen alle Mühe und Arbeit verlieren, wenn ich ihn von der Natur und der Freiheit der ironischen Schreibart unterrichten, oder ihn sonst überzeugen wollte, dass der Hamburgische Zeitungsschreiber und Hr. Prof. Gottsched keine größere Ehrerbietung und Höflichkeit verdienet hätten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.440800189971924} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":75,"date":1742,"orig":"Jch will ihn darum lieber ſeinem verkehrten Sinne uͤberlaſſen, und mich zu dem unparteyiſchen Leſer wenden, denſelben mit aller Hoͤflichkeit, deren ein Schweitzer faͤhig iſt, zu bitten, daß er doch ſo billig ſeyn, und zuvor in dem XXIV. St. der Crit.","norm":"Ich will ihn darum lieber seinem verkehrten Sinne überlassen, und mich zu dem unparteiischen Leser wenden, denselben mit aller Höflichkeit, deren ein Schweizer fähig ist, zu bitten, dass er doch so billig sein, und zuvor in dem XXIV. St. der Crit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.074399948120117} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":76,"date":1742,"orig":"Beytr. den IV. Art. in Abſicht auf des Verfaſſers deſſelben (Hrn. Prof. Gottſcheds) Hoͤflichkeit und Gerechtigkeit mit Bedacht durchleſe, eh er meine daruͤber gemachten Anmerckungen einer liebloſen und unbeſcheidenen Grobheit verdaͤchtig haͤlt.","norm":"Beytr. den IV. Art. in Absicht auf des Verfassers desselben (Hrn. Prof. Gottscheds) Höflichkeit und Gerechtigkeit mit Bedacht durchlese, ehe er meine darüber gemachten Anmerkungen einer lieblosen und unbescheidenen Grobheit verdächtig hält.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.378300189971924} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":77,"date":1742,"orig":"Jch bin ſicher, daß er in Vergleichung der beyderſeitigen Schreibart meinen Anmerckungen die relatife Gelindigkeit und Hoͤflichkeit in dem Ausdrucke nicht abſprechen, und daß er mehr Urſache finden wird, in meiner Verantwortung den Mangel, als den Ueberfluß, an Ernſthaftigkeit und Lebhaftigkeit zu tadeln.","norm":"Ich bin sicher, dass er in Vergleichung der beiderseitigen Schreibart meinen Anmerkungen die relative Gelindigkeit und Höflichkeit in dem Ausdrucke nicht absprechen, und dass er mehr Ursache finden wird, in meiner Verantwortung den Mangel, als den Überfluss, an Ernsthaftigkeit und Lebhaftigkeit zu tadeln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.749899864196777} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":78,"date":1742,"orig":"Jch darf auch mit Keckheit ſagen, daß die critiſche Sprache der Hochdeutſchen Kunſtrichrer in der Unbeſcheidenheit auf einen ſolchen Grad der Vollkommenheit hinangeſtiegen, daß ich ſie fuͤr einen Schweitzer fuͤr allerdings unnachahmlich halte.","norm":"Ich darf auch mit Keckheit sagen, dass die kritische Sprache der Hochdeutschen Kunstrichrer in der Unbescheidenheit auf einen solchen Grad der Vollkommenheit hinangestiegen, dass ich sie für einen Schweizer für allerdings unnachahmlich halte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8516998291015625} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":79,"date":1742,"orig":"Jch verlange nicht, daß man mir auf mein bloſſes Wort Glauben zuſtelle; ich will es mit Anfuͤhrung ſo vieler Exempel beweiſen, daß auch der hartnaͤckigſte Zweifler wird geſtehen muͤſſen, daß dieſelbigen, naͤmlich diejenigen, mit denen ich zu thun habe, denn die unſchuldigen geht dieß alles nichts an, an critiſcher Grobheit und Unbeſcheidenheit alle andern, auch die groͤbſten Nationen der Welt, noch weit hinter ſich zuruͤcke laſſen.","norm":"Ich verlange nicht, dass man mir auf mein bloßes Wort Glauben zustelle; ich will es mit Anführung so vieler Exempel beweisen, dass auch der hartnäckigste Zweifler wird gestehen müssen, dass dieselbigen, nämlich diejenigen, mit denen ich zu tun habe, denn die unschuldigen geht dies alles nichts an, an kritischer Grobheit und Unbescheidenheit alle anderen, auch die gröbsten Nationen der Welt, noch weit hinter sich zurücklassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.927299976348877} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":80,"date":1742,"orig":"Jn dem Urtheile von Hrn. Doctor Heumanns uͤberſezten Rede Ciceronis vor den T. A. Milo kommen in dem VI. St. der Beytraͤge Bl. 530. u. f. folgende hochdeutſche critiſche Ho��flichkeiten vor:","norm":"In dem Urteile von Hrn. Doktor Heumanns übersetzten Rede Ciceronis vor den T. A. Milo kommen in dem VI. St. der Beiträge Bl. 530. u. f. folgende hochdeutsche kritische Höflichkeiten vor:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.900700092315674} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":81,"date":1742,"orig":"„Einer Hauptſtelle darf ich nicht vergeſſen, welche Hr. Heumann ſo uͤbel gehandelt hat, daß es mich faſt erbarmet.„","norm":"„Einer Hauptstelle darf ich nicht vergessen, welche Hr. Heumann so übel gehandelt hat, dass es mich fast erbarmet . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.17549991607666} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":82,"date":1742,"orig":"2.)","norm":"2.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.8993000984191895} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":83,"date":1742,"orig":"„Er hat unterſchiedene Saͤtze, welche gantz unertraͤglich ſind.","norm":"„Er hat unterschiedene Sätze, welche ganz unerträglich sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.05019998550415} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":84,"date":1742,"orig":"Kein Deutſcher hat jemahls vor ihm ſo geſchrieben, der den Vorſatz gehabt hat, geleſen und verſtanden zu werden.","norm":"Kein Deutscher hat jemals vor ihm so geschrieben, der den Vorsatz gehabt hat, gelesen und verstanden zu werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.220099925994873} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":85,"date":1742,"orig":"Er hat alſo in dieſer gewiß ſchweren Schreibart das Eis gebrochen.„","norm":"Er hat also in dieser gewiss schweren Schreibart das Eis gebrochen . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.322000026702881} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":86,"date":1742,"orig":"3.)","norm":"3.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.5767998695373535} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":87,"date":1742,"orig":"„Noch ein Satz iſt uͤbrig, darinn ſich Hr. Heumann ſelbſt uͤbertroffen hat:","norm":"„Noch ein Satz ist übrig, darin sich Hr. Heumann selbst übertroffen hat:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7210001945495605} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":88,"date":1742,"orig":"Er wuͤrde viel von ſeiner Schoͤnheit verliehren, oder doch wenigſtens gantz und gar nicht zu verſtehen ſeyn, wenn das lateiniſche nicht dabey ſtuͤhnde.„","norm":"Er würde viel von seiner Schönheit verlieren, oder doch wenigstens ganz und gar nicht zu verstehen sein, wenn das lateinische nicht dabei stünde . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.752900123596191} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":89,"date":1742,"orig":"4.)","norm":"4.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":6.027200222015381} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":90,"date":1742,"orig":"„Hier hat den Hrn. Doctor ohne Zweifel ein menſchlicher Fehler uͤbereilet, daß er ſeines Verſprechens voͤllig vergeſſen hat.","norm":"„Hier hat den Hrn. Doktor ohne Zweifel ein menschlicher Fehler übereilet, dass er seines Versprechens völlig vergessen hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.796000003814697} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":91,"date":1742,"orig":"Denn wenn er ſich deſſen haͤtte entſinnen koͤnnen, waͤre es ihm wohl unmoͤglich geweſen, einen ſolchen ſeltſamen und uͤbelgeſtalteten Satz vor ſein Werck zu erkennen?","norm":"Denn wenn er sich dessen hätte entsinnen können, wäre es ihm wohl unmöglich gewesen, einen solchen seltsamen und übelgestalteten Satz vor sein Werk zu erkennen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.378300189971924} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":92,"date":1742,"orig":"5.)","norm":"5.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":6.237800121307373} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":93,"date":1742,"orig":"„Wir hoffen bald eine andere Rede mit dem Geiſte uͤberſetzet von ihm zu leſen, den er in dieſer Probe mit Fleiſſe ſcheinet aufs kuͤnftige geſparet zu haben.„","norm":"„Wir hoffen bald eine andere Rede mit dem Geiste übersetzet von ihm zu lesen, den er in dieser Probe mit Fleiße scheinet aufs künftige gespart zu haben . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.78410005569458} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":94,"date":1742,"orig":"Jn dem XIII. St. dieſer Beytraͤge, wo eben dieſes Hrn.","norm":"In dem XIII. St. dieser Beiträge, wo eben dieses Hrn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.266200065612793} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":95,"date":1742,"orig":"Doctor Heumanns VI.","norm":"Doktor Heumanns VI.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.422699928283691} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":96,"date":1742,"orig":"Reden Ciceronis beurtheilt werden, habe ich folgende ausnehmende critiſche Formeln der hoch deutſchen Hoͤflichkeit angetroffen, die man ſich zur Nachahmung bemerken kan.","norm":"Reden Ciceronis beurteilt werden, habe ich folgende ausnehmende kritische Formeln der hochdeutschen Höflichkeit angetroffen, die man sich zur Nachahmung bemerken kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.19950008392334} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":97,"date":1742,"orig":"1.)","norm":"1.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.980899810791016} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":98,"date":1742,"orig":"„Der Hr. D. hat ſchon vor zwey Jahren einen feinen Verſuch gethan, wie weit Cicero im Deutſchen unkeñtlich zu machen ſey.„","norm":"„Der Hr. D. hat schon vor zwei Jahren einen feinen Versuch getan, wie weit Cicero im Deutschen unkenntlich zu machen sei . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.811299800872803} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":99,"date":1742,"orig":"2.)","norm":"2.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.8993000984191895} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":100,"date":1742,"orig":"„Der Hr. D. geberdet ſich nicht anders, als ob er noch einen von ſeinen Schuͤlern vor ſich haͤtte, dem er einen derben Verweis geben muͤßte.","norm":"„Der Hr. D. gebärdet sich nicht anders, als ob er noch einen von seinen Schülern vor sich hätte, dem er einen derben Verweis geben müsste.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.160999774932861} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":101,"date":1742,"orig":"Er iſt boͤſe, er ſchilt, er ſtrafet, er warnet, er ermahnet, er ſchwazet von Muthwillen, er leget mir neue Aufgaben vor, er redet mich oͤfters an: Glaube er ja nicht, mein lieber Hr. Magiſter.„","norm":"Er ist böse, er schilt, er strafet, er warnet, er ermahnet, er schwatzet von Mutwillen, er leget mir neue Aufgaben vor, er redet mich öfters an: Glaube er ja nicht, mein lieber Hr. Magister . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.513000011444092} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":102,"date":1742,"orig":"3.)","norm":"3.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.5767998695373535} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":103,"date":1742,"orig":"Es iſt mir nie in den Sinn gekommen, an dem Hrn. D. Heumannen Ehre einzulegen.","norm":"Es ist mir nie in den Sinn gekommen, an dem Hrn. D. Heumannen Ehre einzulegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.509300231933594} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":104,"date":1742,"orig":"4.)","norm":"4.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":6.027200222015381} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":105,"date":1742,"orig":"„Bey meiner Beurtheilung habe ich mich freylich nicht darum bekuͤmmert, wie alt ſeine Beſtallung ſey.„","norm":"„Bei meiner Beurteilung habe ich mich freilich nicht darum bekümmert, wie alt seine Bestallung sei . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.731200218200684} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":106,"date":1742,"orig":"5.)","norm":"5.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":6.237800121307373} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":107,"date":1742,"orig":"„Jn der gantzen Vorrede herrſchet der Pilatismus literarius, der den Verfaſſer gantz durchſaͤuret hat; Was dieſer geſchrieben hat, das hat er geſchrieben, und das iſt unwiderruflich.„","norm":"„In der ganzen Vorrede herrschet der Pilatismus Literarjus, der den Verfasser ganz durchsäuert hat; was dieser geschrieben hat, das hat er geschrieben, und das ist unwiderruflich . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.916999816894531} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":108,"date":1742,"orig":"6.)","norm":"6.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":6.128200054168701} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":109,"date":1742,"orig":"„Das muß ich glauben, weil er es ſelbſt ſagt!","norm":"„Das muss ich glauben, weil er es selbst sagt!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.629800081253051} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":110,"date":1742,"orig":"Jch goͤnne ihm und ſeinem Hrn.","norm":"Ich gönne ihm und seinem Hrn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.546899795532227} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":111,"date":1742,"orig":"Bertram ihre Ohren gern.„","norm":"Bertram ihre Ohren gern . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.17590045928955} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":112,"date":1742,"orig":"7.)","norm":"7.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.9008002281188965} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":113,"date":1742,"orig":"„Die arme Ueberſetzung iſt an ſich elend genug, man muß ſie wohl beklagen; aber haſſen kan man ſie nicht.„","norm":"„Die arme Übersetzung ist an sich elend genug, man muss sie wohl beklagen; aber hassen kann man sie nicht . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.859600067138672} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":114,"date":1742,"orig":"8.) Mein wohin verleitet doch den Hrn. D. der blinde Pilatismus, und die ungemeine Begierde der Unfehlbarkeit nicht?","norm":"8.) Mein wohin verleitet doch den Hrn. D. der blinde Pilatismus, und die ungemeine Begierde der Unfehlbarkeit nicht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.747799873352051} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":115,"date":1742,"orig":"Nun muß ich erſt lachen, da mir der Hr. D. ſolche ſaubere Quellen zeiget!","norm":"Nun muss ich erst lachen, da mir der Hr. D. solche saubere Quellen zeiget!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.521399974822998} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":116,"date":1742,"orig":"Aus dem heiligen Lexico ſoll ich lernen, ‒ ‒ ꝛc.","norm":"Aus dem heiligen Lexico soll ich lernen, ‒ ‒ etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.074999809265137} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":117,"date":1742,"orig":"Jn dem IV. St. der Beytraͤge finde ich einen gantzen Artickel, in welchem dieſe hochdeutſche Hoͤflichkeit gegen den Hrn. Wocken, Conrector auf dem koͤnigl. Gymnaſio zu Neu-Stettin verſchwendet wird.","norm":"In dem IV. St. der Beiträge finde ich einen ganzen Artikel, in welchem diese hochdeutsche Höflichkeit gegen den Hrn. Wocken, Konrektor auf dem königl. Gymnasio zu Neu-Stettin verschwendet wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.61269998550415} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":118,"date":1742,"orig":"Jch will nur ein Paar Stellen zur Probe anfuͤhren:","norm":"Ich will nur ein paar Stellen zur Probe anführen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.688600063323975} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":119,"date":1742,"orig":"1.)","norm":"1.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.980899810791016} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":120,"date":1742,"orig":"„Er hat dieſes geringe Werck, (welches Beywort ich ihm aus Furcht einer ſtrengen Antung nicht ſtreitig machen darf,) vor junge Gemuͤther geſchrieben, die kein judicium haben.„","norm":"„Er hat dieses geringe Werk, (welches Beiwort ich ihm aus Furcht einer strengen Antung nicht streitig machen darf,) vor junge Gemüter geschrieben, die kein judicium haben . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.571700096130371} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":121,"date":1742,"orig":"2.)","norm":"2.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.8993000984191895} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":122,"date":1742,"orig":"„Man wird in den Exempeln uͤberhaupt dasjenige kaum antreffen, was ein nothduͤrftiger Versmacher brauchet, die Sylben uͤber Hals und Kopf in Reimen zu bringen.„","norm":"„Man wird in den Exempeln überhaupt dasjenige kaum antreffen, was ein notdürftiger Versmacher brauchet, die Silben über Hals und Kopf in Reimen zu bringen . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.058499813079834} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":123,"date":1742,"orig":"3.)","norm":"3.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.5767998695373535} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":124,"date":1742,"orig":"„Da iſt alles kalt, ſchlaͤfrig, matt, kriechend und niedertraͤchtig.„","norm":"„Da ist alles kalt, schläfrig, matt, kriechend und niederträchtig . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.233699798583984} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":125,"date":1742,"orig":"Jn dem XXIV. St. koͤmmt ein neues Muſter von dieſer critiſchen Hoͤflichkeit zum Vorſchein, in der Beurtheilung uͤber Hrn. Prof. D ‒ ‒ Abhandlung vom oratoriſchen Froſt.","norm":"In dem XXIV. St. kommt ein neues Muster von dieser kritischen Höflichkeit zum Vorschein, in der Beurteilung über Hrn. Prof. D ‒ ‒ Abhandlung vom oratorischen Frost.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.661399841308594} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":126,"date":1742,"orig":"1.)","norm":"1.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.980899810791016} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":127,"date":1742,"orig":"„Wir erſehen daraus, daß gegenwaͤrtiger Froſt den- noch auch einigen Nutzen mit ſich gebracht habe, da er die Feder des Herrn Prof. zu einer Ausfuͤhrung gelencket hat, die ſonſt allem Anſehen nach der gelehrten Welt unentdeckt geblieben ſeyn wuͤrde.","norm":"„Wir ersehen daraus, dass gegenwärtiger Frost den- noch auch einigen Nutzen mit sich gebracht habe, da er die Feder des Herrn Prof. zu einer Ausführung gelenkt hat, die sonst allem Ansehen nach der gelehrten Welt unentdeckt geblieben sein würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.106800079345703} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":128,"date":1742,"orig":"Und gewiß dieſe Schrift duͤrfte ihrem Leſer bey weitem nicht ſo gut gefallen haben, wenn ſie in den Hundstagen geſchrieben waͤre, als itzo, da ſie im Winter bey einem ſo ſtrengen Froſte zum Vorſchein gekommen iſt.","norm":"Und gewiss diese Schrift dürfte ihrem Leser bei weitem nicht so gut gefallen haben, wenn sie in den Hundstagen geschrieben wäre, als jetzt, da sie im Winter bei einem so strengen Froste zum Vorschein gekommen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.310299873352051} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":129,"date":1742,"orig":"Wir ſchmeicheln uns daher mit der Hoffnung, es werde der gelehrte Hr. Verfaſſer, da er ſich ſo gut in die Zeit zu ſchiken weis, in den kuͤnftigen Hundstagen uns etwas von dem oratoriſchen Feuer zu leſen geben:","norm":"Wir schmeicheln uns daher mit der Hoffnung, es werde der gelehrte Hr. Verfasser, da er sich so gut in die Zeit zu schicken weiß, in den künftigen Hundstagen uns etwas von dem oratorischen Feuer zu lesen geben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.598999977111816} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":130,"date":1742,"orig":"Wozu wir ihm dann die gewohnliche Muſſe abermahls nicht mißgoͤnnen wollen.","norm":"Wozu wir ihm dann die gewöhnliche Muße abermals nicht missgönnen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.661099910736084} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":131,"date":1742,"orig":"2.)","norm":"2.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.8993000984191895} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":132,"date":1742,"orig":"„Der erſte Anblick des Titels machte ſchon, daß ich mir einbildete, ich ſaͤhe ein Meiſterſtuͤck aus der werthen Pegnitzer-Geſellſchaft, oder aus der Schule Philipp Zeſens.","norm":"„Der erste Anblick des Titels machte schon, dass ich mir einbildete, ich sähe ein Meisterstück aus der wehrten Pegnitzer-Gesellschaft, oder aus der Schule Philipp Zesens.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.632400035858154} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":133,"date":1742,"orig":"Die Jahrzahl aber uͤberfuͤhrte mich, daß ich was neues ſaͤhe. ꝛc.„","norm":"Die Jahrzahl aber überführte mich, dass ich was Neues sähe . etc . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.285299777984619} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":134,"date":1742,"orig":"3.)","norm":"3.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.5767998695373535} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":135,"date":1742,"orig":"„Jch will nach dieſem Muſter auf eine unwiderſprechliche Art recht mathematiſch darthun, daß ein Reifenrock keine Schlafmuͤtze ſey.„","norm":"„Ich will nach diesem Muster auf eine unwidersprechliche Art recht mathematisch dartun, dass ein Reifenrock keine Schlafmütze sei . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3471999168396} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":136,"date":1742,"orig":"Der Verfaſſer des IVten Art. in dem XXI. St. der Crit.","norm":"Der Verfasser des Juten Art. in dem XXI. St. der Crit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.455599784851074} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":137,"date":1742,"orig":"Beytraͤge beſitzet dieſe hoͤfliche Sprache der deutſchen Critick in einem hohen Grade.","norm":"Beiträge besitzet diese höfliche Sprache der deutschen Kritik in einem hohen Grade.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.615300178527832} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":138,"date":1742,"orig":"Proben davon koͤnnen ſeyn, da er von dem ungenannten Verfaſſer der reimfreyen Ueberſetzung der Aeneis folgendergeſtalt urtheilet:","norm":"Proben davon können sein, da er von dem ungenannten Verfasser der Reimfreien Übersetzung der Aeneis folgendergestalt urteilet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.558599948883057} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":139,"date":1742,"orig":"1.)","norm":"1.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.980899810791016} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":140,"date":1742,"orig":"„Jch wuͤrde um deswillen ſeine Fehler nicht gut heiſſen, wenn er gleich ſeine Ahnen ſo weit herholen wollte, als derjenige, von deſſen Stammvater Juvenal auf die lezte ſpricht:","norm":"„Ich würde um deswillen seine Fehler nicht gutheißen, wenn er gleich seine Ahnen so weit herholen wollte, als derjenige, von dessen Stammvater Juvenal auf die letzte spricht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.648099899291992} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":141,"date":1742,"orig":"Aut paſtor fuit, aut illud, quod dicere nolo.","norm":"Aut pastor fuit, aut illud, quod dicere nolo.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.509699821472168} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":142,"date":1742,"orig":"„Hoffentlich wird es kein Schulmann ſeyn, der ſolche Fehler wider die griechiſche Proſodie begehen kan.","norm":"„Hoffentlich wird es kein Schulmann sein, der solche Fehler wider die griechische Prosodie begehen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.743100166320801} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":143,"date":1742,"orig":"Denn wer hat ihm die Erlaubniß gegeben, das η kurtz zu machen, da es doch ſchon ſo viele Jahrhundert hindurch lang geweſen iſt, und auch in Ewigkeit alſo bleiben wird.„","norm":"Denn wer hat ihm die Erlaubnis gegeben, das η kurz zu machen, da es doch schon so viele Jahrhundert hindurch lang gewesen ist, und auch in Ewigkeit also bleiben wird . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5233001708984375} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":144,"date":1742,"orig":"2.)","norm":"2.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.8993000984191895} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":145,"date":1742,"orig":"„Es will ihm gar nicht in den Kopf, daß er ſchlechtere Verſe machen ſoll, als ein anderer. ‒ ‒ ‒ Er glaͤubt, daß er der groͤſte Poet, und daß ſeine Ueberſetzung die beſte ſey.","norm":"„Es will ihm gar nicht in den Kopf, dass er schlechtere Verse machen soll, als ein anderer . ‒ ‒ ‒ er glaubt, dass er der größte Poet, und dass seine Übersetzung die beste sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.660000085830688} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":146,"date":1742,"orig":"Deswegen ſchreyet er uͤber lauter Ungerechtigkeit.„","norm":"Deswegen schreiet er über lauter Ungerechtigkeit . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.135600090026855} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":147,"date":1742,"orig":"3.)","norm":"3.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.5767998695373535} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":148,"date":1742,"orig":"„Nunmehro bringt er etwas vor, woruͤber er ſich billig zu ſchaͤmen Urſach haͤtte.„","norm":"„Nunmehr bringt er etwas vor, worüber er sich billig zu schämen Ursache hätte . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.661600112915039} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":149,"date":1742,"orig":"4.)","norm":"4.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":6.027200222015381} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":150,"date":1742,"orig":"„Wann ich mich nicht ſchaͤmte, leere und abgeſchmackte Poſſen vorzubringen, ſo koͤnnte ich ſagen:","norm":"„Wann ich mich nicht schämte, leere und abgeschmackte Possen vorzubringen, so könnte ich sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.541500091552734} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":151,"date":1742,"orig":"Er habe die Pallas zu einer wilden Sau gemacht, denn ſie wuͤhlet das Meer auf, und von den wilden Schweinen ſagt man auch, ſie wuͤhlen.„","norm":"Er habe die Pallas zu einer wilden Sau gemacht, denn sie wühlet das Meer auf, und von den wilden Schweinen sagt man auch, sie wühlen . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.490699768066406} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":152,"date":1742,"orig":"Von Hrn. Damms Ueberſetzung der Briefe des Fuͤrſten Cicerons werden folgende hoͤfliche Beurtheilungs-Formeln geſchickt angebracht.","norm":"Von Hrn. Damms Übersetzung der Briefe des Fürsten Cicerones werden folgende höfliche Beurteilungs-Formeln geschickt angebracht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.201000213623047} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":153,"date":1742,"orig":"1.)","norm":"1.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.980899810791016} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":154,"date":1742,"orig":"„Hrn. Damms zwoͤlfjaͤhriger Fleiß wird alle gordiſche Knotten aufloͤſen.„","norm":"„Hrn. Damms zwölfjähriger Fleiß wird alle gordische Knoten auflösen . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.0100998878479} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":155,"date":1742,"orig":"2.)","norm":"2.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.8993000984191895} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":156,"date":1742,"orig":"„Er wird finden, daß dieſe vier Zeilen Worte ohne Saft und Kraft ſind, und ohne Vermoͤgen ſich einen Begriff davon zu machen.„","norm":"„Er wird finden, dass diese vier Zeilen Worte ohne Saft und Kraft sind, und ohne Vermögen sich einen Begriff davon zu machen . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.809599876403809} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":157,"date":1742,"orig":"3.) Wenn wir alles unterſuchen wollten, es wuͤrden wenig Briefe hingehen, wo der Hr. Conrector uns nicht anzeigen wuͤrde, wie ſchwer es ſey, ſich vor Fehlern zu huͤten.„","norm":"3.) Wenn wir alles untersuchen wollten, es würden wenig Briefe hingehen, wo der Hr. Konrektor uns nicht anzeigen würde, wie schwer es sei, sich vor Fehlern zu hüten . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.741199970245361} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":158,"date":1742,"orig":"4.)","norm":"4.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":6.027200222015381} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":159,"date":1742,"orig":"Wenn etwann der deutſche Priſcianus gar ſchlecht bewillkommet worden, ſo ſtehet den- noch zu deſſen Troſte eine weitlaͤuftige Entſchuldigung auf der Seite.„","norm":"Wenn etwan der deutsche Priscianus gar schlecht bewillkommet worden, so steht den- noch zu dessen Troste eine weitläufige Entschuldigung auf der Seite . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.319399833679199} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":160,"date":1742,"orig":"4.)","norm":"4.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":6.027200222015381} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":161,"date":1742,"orig":"„Die Anmerckungen ſcheinen mehrentheils aus den Woͤrterbuͤchern genommen zu ſeyn. ‒ ‒ ‒ Es wird auch aus dem ſo beliebten Schatze des Fabers viel hergeholet worden ſeyn.„","norm":"„Die Anmerkungen scheinen mehrenteils aus den Wörterbüchern genommen zu seyn. ‒ ‒ ‒ es wird auch aus dem so beliebten Schatze des Fabers viel hergeholt worden sein . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.225299835205078} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":162,"date":1742,"orig":"Und in dem XXIII. St. der Beytraͤge wird Hr. Conrector dann mit folgenden critiſchen Complimenten beehret.","norm":"Und in dem XXIII. St. der Beiträge wird Hr. Konrektor dann mit folgenden kritischen Komplimenten beehret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3206000328063965} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":163,"date":1742,"orig":"1.)","norm":"1.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.980899810791016} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":164,"date":1742,"orig":"„Gleichwohl wenn der Hr. Conr. recht haben will, ſo habe er recht.„","norm":"„Gleichwohl wenn der Hr. Conr. recht haben will, so habe er recht . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.349599838256836} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":165,"date":1742,"orig":"2.)","norm":"2.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.8993000984191895} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":166,"date":1742,"orig":"„Dieſes ſagen wir aber nicht, um den Hrn. D ‒ zu verbeſſern, ſondern nur um ein wenig ſeinen Zorn zu ſtillen, oder zu haͤuffen.„","norm":"„Dieses sagen wir aber nicht, um den Hrn. D ‒ zu verbessern, sondern nur um ein wenig seinen Zorn zu stillen, oder zu häufen . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.721199989318848} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":167,"date":1742,"orig":"3.)","norm":"3.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.5767998695373535} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":168,"date":1742,"orig":"„Wenn uns der Hr. Conr. den Unterſchied unter einem ſubtilen und plumpen Videri aus ſeinen Randgloſſen, die er vielleicht zu Langens Grammatick geſchrieben, haͤtte mittheilen wollen, ſo wuͤrde er uns ihm ſehr verbindlich gemacht haben. ꝛc.„","norm":"„Wenn uns der Hr. Conr. den Unterschied unter einem subtilen und plumpen Videri aus seinen Randglossen, die er vielleicht zu Langens Grammatik geschrieben, hätte mitteilen wollen, so würde er uns ihm sehr verbindlich gemacht haben . etc . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.408899784088135} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":169,"date":1742,"orig":"4.)","norm":"4.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":6.027200222015381} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":170,"date":1742,"orig":"Wir wollen uns hier in keine Gefahr ſetzen, ſondern auch ins kuͤnftige dieſe und ſeine uͤbrigen Anmerckungen verehren, und dem Hrn. Conr. zu keinem hertzbrechenden Seufzer uͤber uns, und die critiſchen Beytraͤge uͤberhaupt, Gelegenheit geben.„","norm":"Wir wollen uns hier in keine Gefahr setzen, sondern auch ins Künftige diese und seine übrigen Anmerkungen verehren, und dem Hrn. Conr. zu keinem herzbrechenden Seufzer über uns, und die kritischen Beiträge überhaupt, Gelegenheit geben . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7017998695373535} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":171,"date":1742,"orig":"5.)","norm":"5.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":6.237800121307373} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":172,"date":1742,"orig":"„Die deutſche Sprache iſt noch uͤbrig, der er ſich bedienet:","norm":"„Die deutsche Sprache ist noch übrig, der er sich bedienet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6244001388549805} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":173,"date":1742,"orig":"Und es iſt an dem, er hat hierinne ſeines gleichen nicht.","norm":"Und es ist an dem, er hat hierin seinesgleichen nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.535200119018555} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":174,"date":1742,"orig":"Es wird auch wohl keiner von denen, die die Befoͤrderung der deutſchen Sprache zu ihrem Zwecke haben, ſich nur wuͤnſchen koͤnnen, ſolche Ausdruͤckungen nachzuahmen.","norm":"Es wird auch wohl keiner von denen, die die Beförderung der deutschen Sprache zu ihrem Zwecke haben, sich nur wünschen können, solche Ausdrückungen nachzuahmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.288099765777588} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":175,"date":1742,"orig":"Wir erſtaunen dahero nicht unbillig, daß wir in der Beurtheilung ſeiner Ciceroniſchen Briefe, auf die unerhoͤrten Gedancken gerathen ſind, nur einige Stellen zu tadeln, und uns nur von dieſen zu uͤberreden, als wenn ſie nicht gut deutſch waͤren.„","norm":"Wir erstaunen daher nicht unbillig, dass wir in der Beurteilung seiner Ciceronischen Briefe, auf die unerhörten Gedanken geraten sind, nur einige Stellen zu tadeln, und uns nur von diesen zu überreden, als wenn sie nicht gut deutsch wären . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.753200054168701} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":176,"date":1742,"orig":"NB.","norm":"NB.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"fy","lang_de":0,"norm_lmscore":3.688899993896484} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":177,"date":1742,"orig":"Jn dem VI. St. der Beytraͤge wird Hr. Damm unter die beſten Ueberſetzer, und Hrn. Prof. Gottſched an die Seite geſezt, beyde aber Hrn. D. Heumann als Muſter angeprieſen.","norm":"In dem VI. St. der Beiträge wird Hr. Damm unter die besten Übersetzer, und Hrn. Prof. Gottsched an die Seite gesetzt, beide aber Hrn. D. Heumann als Muster angepriesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.136600017547607} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":178,"date":1742,"orig":"Bl. 530.","norm":"Bl. 530.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"kk","lang_de":0,"norm_lmscore":6.513299942016602} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":179,"date":1742,"orig":"„Hr. Prof. Gottſched hat ja die Reden vor den Archias und Ligarius, und Hr. Damm in Berlin die vor den Roſcius ſo nachdruͤcklich, maͤnnlich und zierlich uͤberſetzet, daß man nicht leicht etwas daran auszuſetzen finden wird.„","norm":"„Hr. Prof. Gottsched hat ja die Reden vor den Archias und Ligarius, und Hr. Damm in Berlin die vor den Roscius so nachdrücklich, männlich und zierlich übersetzet, dass man nicht leicht etwas daran auszusetzen finden wird . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.03980016708374} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":180,"date":1742,"orig":"Daß dieſe critiſche Hoͤflichkeit mit den Jahren zu ihrer Vollkommenheit angewachſen ſey, kan der Herausgeber des von Neukirchen uͤberſezten Telemachs aus eigener Erfahrung bezeugen.","norm":"Dass diese kritische Höflichkeit mit den Jahren zu ihrer Vollkommenheit angewachsen sei, kann der Herausgeber des von Neukirchen übersetzten Telemachs aus eigener Erfahrung bezeugen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.393099784851074} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":181,"date":1742,"orig":"Jn dem XXIV. St. auf der 106ten u. f. Seite kommen folgende Ausdruͤckungen eines zaͤrtlichen Affectes vor.","norm":"In dem XXIV. St. auf der 106ten u. f. Seite kommen folgende Ausdrückungen eines zärtlichen Affektes vor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.221700191497803} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":182,"date":1742,"orig":"1.)","norm":"1.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.980899810791016} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":183,"date":1742,"orig":"„Es iſt leider! dem Hrn. Neukirch, wie vielen andern groſſen Leuten ergangen, deren Schriften das Ungluͤck gehabt, in die Haͤnde eines ſolchen halbweiſen und kuͤtzelhaͤrigen Herausgebers zu fallen, der durch ſein unuͤberlegtes und tadelſuͤchtiges Geſchmiere, auch die beſten Gemuͤther gegen die Schriften des Verfaſſers zu vergaͤllen, faͤhig iſt.„","norm":"„Es ist leider! dem Hrn. Neukirch, wie vielen anderen großen Leuten ergangen, deren Schriften das Unglück gehabt, in die Hände eines solchen halbweisen und kützelhärigen Herausgebers zu fallen, der durch sein unüberlegtes und tadelsüchtiges Geschmiere, auch die besten Gemüter gegen die Schriften des Verfassers zu vergällen, fähig ist . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.683000087738037} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":184,"date":1742,"orig":"2.)","norm":"2.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.8993000984191895} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":185,"date":1742,"orig":"„Unſer Held heißt Hr.","norm":"„Unser Held heißt Hr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.947000026702881} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":186,"date":1742,"orig":"Johann Criſtoph Hirſch, und mag es dem Schickſale verdancken, daß es einen groſſen Neukirch gegeben, ‒ ‒ ‒ ſonſt wuͤrde dieſer Hr.","norm":"Johann Cristoph Hirsch, und mag es dem Schicksale verdanken, dass es einen großen Neukirch gegeben, ‒ ‒ ‒ sonst würde dieser Hr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.632999897003174} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":187,"date":1742,"orig":"Johann Chriſtoph Hirſch die beſte Gelegenheit verlohren haben, uns ſeinen hochwerthen Nahmen zum erſtenmahl gedruckt vor Augen zu legen.„","norm":"Johann Christoph Hirsch die beste Gelegenheit verloren haben, uns seinen hochwerten Namen zum ersten Mal gedruckt vor Augen zu legen . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.706600189208984} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":188,"date":1742,"orig":"3.)","norm":"3.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.5767998695373535} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":189,"date":1742,"orig":"„Hr. Johann Chriſtoph Hirſch, (der geneigte Leſer wird es nicht uͤbel nehmen, daß wir ſeinen Nahmen etliche mahl von Anfang bis zu Ende herſetzen; es iſt um mehrerer Deutlichkeit willen ſehr noͤthig, daß man einen Menſchen, deſſen geſammte Wercke nur noch erſt in fuͤnf und einer halben Seite in groß Quart beſtehen, fleiſſig nenne, damit die gelehrte Welt wiſſe, mit was fuͤr einem neuhervorge��choſſenen Kunſtrichter ſie zu thun habe,) dieſer Hr.","norm":"„Hr. Johann Christoph Hirsch, (der geneigte Leser wird es nicht übel nehmen, dass wir seinen Namen etliche Mal von Anfang bis zu Ende hersetzen; es ist um mehrerer Deutlichkeit Willen sehr nötig, dass man einen Menschen, dessen gesamte Werke nur noch erst in fünf und einer halben Seite in groß Quart bestehen, fleißig nenne, damit die gelehrte Welt wisse, mit was für einem neuhervorgeschossenen Kunstrichter sie zu tun habe,) dieser Hr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8993000984191895} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":190,"date":1742,"orig":"Johann Chriſtoph Hirſch nimmt es ſehr uͤbel, daß die Welt, nachdem ſie eilf Jahre vergebens auf die Fortſetzung des Neukirchiſchen Wercks gehoffet, ſich unterſtanden hat zu glauben, ſie wuͤrde gar nicht kommmen.","norm":"Johann Christoph Hirsch nimmt es sehr übel, dass die Welt, nachdem sie elf Jahre vergebens auf die Fortsetzung des Neukirchischen Werks gehofft, sich unterstanden hat zu glauben, sie würde gar nicht kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.474199771881103} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":191,"date":1742,"orig":"Jſt das nicht ein erſchreckliches Ungluͤck!„","norm":"Ist das nicht ein erschreckliches Unglück! „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.726099967956543} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":192,"date":1742,"orig":"4.)","norm":"4.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":6.027200222015381} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":193,"date":1742,"orig":"„Wir ſchlafen deswegen ohne Sorgen, wenn es gleich den Hrn. Hirſch und alle ſeine ehrlichen Mitbruͤder verdreußt.","norm":"„Wir schlafen deswegen ohne Sorgen, wenn es gleich den Hrn. Hirsch und alle seine ehrlichen Mitbrüder verdrießt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.357600212097168} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":194,"date":1742,"orig":"5.)","norm":"5.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":6.237800121307373} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":195,"date":1742,"orig":"„Wir haben dieſe Nachricht bekommen von eines Hofraths Sohne, der kurtz darauf eine Wuͤrde erhalten, an welche Hr.","norm":"„Wir haben diese Nachricht bekommen von eines Hofrats Sohne, der kurz darauf eine Würde erhalten, an welche Hr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.953199863433838} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":196,"date":1742,"orig":"Hirſch vielleicht ſein lebenlang nicht wird dencken duͤrfen.„","norm":"Hirsch vielleicht sein Leben lang nicht wird denken dürfen . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.074399948120117} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":197,"date":1742,"orig":"6.)","norm":"6.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":6.128200054168701} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":198,"date":1742,"orig":"„Dieſes nun thut er, wie es einem Menſchen, der zum erſtenmahl in die gelehrte Welt guckt, anſtaͤndig iſt, auf eine gantz unerhoͤrte Art.„","norm":"„Dieses nun tut er, wie es einem Menschen, der zum ersten Mal in die gelehrte Welt guckt, anständig ist, auf eine ganz unerhörte Art . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.1269001960754395} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":199,"date":1742,"orig":"7.)","norm":"7.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.9008002281188965} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":200,"date":1742,"orig":"„Dem Hrn. Hirſch mag wohl bey ſeinem bisherigen loͤblich gefuͤhrten Copiſtenamte, auſſer dem deutſchlateiniſchen Canzleyſtyl keine andere Sprache vorgekommen ſeyn.„","norm":"„Dem Hrn. Hirsch mag wohl bei seinem bisherigen löblich geführten Kopistenamte, außer dem deutschlateinischen Canzleystyl keine andere Sprache vorgekommen sein . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.020500183105469} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":201,"date":1742,"orig":"8.)","norm":"8.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":6.292399883270264} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":202,"date":1742,"orig":"„Er hat in keinem Stuͤke der Gelehrſamkeit (das Abſchreiben und Federſchneiden nehme ich aus) etwas gelernet.„","norm":"„Er hat in keinem Stücke der Gelehrsamkeit (das Abschreiben und Federschneiden nehme ich aus) etwas gelernt . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.726799964904785} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":203,"date":1742,"orig":"9.)","norm":"9.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":6.235099792480469} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":204,"date":1742,"orig":"„Wofern ihm noch einmahl ein Buch in ſeine Haͤnde fallen ſollte, welches wir jedoch aus chriſtlicher Liebe keinem einzigen wuͤnſchen wollen.„","norm":"„Sofern ihm noch einmal ein Buch in seine Hände fallen sollte, welches wir jedoch aus christlicher Liebe keinem einzigen wünschen wollen . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5706000328063965} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":205,"date":1742,"orig":"Jch koͤnnte aus dem zweyten und vierten Artickel des XVI. Stuͤcks der Beytraͤge u. a. noch eine Menge dergleichen Muſter von der critiſchen Hoͤflichkeit der Hochdeutſchen anfuͤhren:","norm":"Ich könnte aus dem zweiten und vierten Artikel des XVI. Stücks der Beiträge u. a. noch eine Menge dergleichen Muster von der kritischen Höflichkeit der Hochdeutschen anführen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.187300205230713} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":206,"date":1742,"orig":"Jch will aber nur aus dem lezten Artickel deſſelben noch ein Paar Stellen zu mehrerer Bekraͤftigung beybringen.","norm":"Ich will aber nur aus dem letzten Artikel desselben noch ein paar Stellen zu mehrerer Bekräftigung beibringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.341400146484375} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":207,"date":1742,"orig":"Dieſe Hoͤflichkeiten betreffen den Goͤtingiſchen Sammler.","norm":"Diese Höflichkeiten betreffen den Götingischen Sammler.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.416899681091309} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":208,"date":1742,"orig":"1.)","norm":"1.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.980899810791016} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":209,"date":1742,"orig":"„Er gehoͤrt mit unter die Anzahl der Gernſchreiber.„","norm":"„Er gehört mitunter die Anzahl der Gernschreiber . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.079000473022461} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":210,"date":1742,"orig":"2.)","norm":"2.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.8993000984191895} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":211,"date":1742,"orig":"„Der gute, liebe Mann! hat ſich um nichts weniger bekuͤmmert, als was zu einem moraliſchen Blatte gehoͤret.„","norm":"„Der gute, liebe Mann! hat sich um nichts weniger bekümmert, als was zu einem moralischen Blatte gehöret . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.339799880981445} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":212,"date":1742,"orig":"3.)","norm":"3.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.5767998695373535} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":213,"date":1742,"orig":"„Er hat vielleicht einmahl etwas von einem franzoͤſiſchen Glaneur geſehen oder geleſen, und ſo gleich die Entſchluͤſſung gefaſſet, ſeinen Deutſchen einen Sammler zu ſchreiben.„","norm":"„Er hat vielleicht einmal etwas von einem französischen Glaneur gesehen oder gelesen, und so gleich die Entschlüssung gefasst, seinen Deutschen einen Sammler zu schreiben . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5447998046875} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":214,"date":1742,"orig":"4.)","norm":"4.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":6.027200222015381} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":215,"date":1742,"orig":"„Jch wollte wetten, daß man aus unſrem Sammler allein ein halbes Woͤrterbuch, aller derjenigen Woͤrter und Redensarten, die man im Deutſchen nicht verſteht, und nicht brauchen ſoll, zuſammenbringen koͤnnte.„","norm":"„Ich wollte wetten, dass man aus unserem Sammler allein ein halbes Wörterbuch, aller derjenigen Wörter und Redensarten, die man im Deutschen nicht versteht, und nicht brauchen soll, zusammenbringen könnte . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.591700077056885} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":216,"date":1742,"orig":"5.)","norm":"5.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":6.237800121307373} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":217,"date":1742,"orig":"„Jch glaube, daß der Sammler dieſe Frage den Menſchenfreſſern, oder ſeinen Troglodyten, mit denen er, wie es ſcheint, beſſer bekannt iſt, als mit uns, thun muͤßte:","norm":"„Ich glaube, dass der Sammler diese Frage den Menschenfressern, oder seinen Troglodyten, mit denen er, wie es scheint, besser bekannt ist, als mit uns, tun müsste:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.941400051116943} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":218,"date":1742,"orig":"Dieſe wuͤrden es ihm ohnfehlbar zu ſagen wiſſen, ob die Goͤttinger nahrhafter ſind, als andere Leute, und welcher Nation ſie in dieſem Stuͤcke am aͤhnlichſten kommen?„","norm":"Diese würden es ihm unfehlbar zu sagen wissen, ob die Göttinger nahrhafter sind, als andere Leute, und welcher Nation sie in diesem Stücke am ähnlichsten kommen? „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.652400016784668} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":219,"date":1742,"orig":"6.)","norm":"6.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":6.128200054168701} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":220,"date":1742,"orig":"„Es geht mit ſeiner Schrift alles gantz natuͤrlich zu!","norm":"„Es geht mit seiner Schrift alles ganz natürlich zu!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.258299827575684} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":221,"date":1742,"orig":"ſo ſehr mir bey ſeinen 24. Jahren bange war, es moͤgte etwas Hexerey mit unterlauffen.","norm":"so sehr mir bei seinen 24. Jahren bange war, es möchte etwas Hexerei mit unterlaufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5055999755859375} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":222,"date":1742,"orig":"Allein was thut eine gute Erbſchaft von nuͤtzlichen Anmerkungen nicht?","norm":"Allein was tut eine gute Erbschaft von nützlichen Anmerkungen nicht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.724999904632568} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":223,"date":1742,"orig":"Nunmehro weis ich, wie es den Leſern gehen wird.","norm":"Nunmehr weiß ich, wie es den Lesern gehen wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.872900009155273} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":224,"date":1742,"orig":"Unſer 24. jaͤhriger Moraliſte wird es machen, wie jener junge Arzt, der von ſeinem Vater ein Faß voll alter bewaͤhrter Recepte ererbte.","norm":"Unser 24. jähriger Moralist wird es machen, wie jener junge Arzt, der von seinem Vater ein Fass voll alter bewährter Rezepte ererbte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.691999912261963} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":225,"date":1742,"orig":"So bald ein Krancker zu ihm ſchickte, fiel er vor dieſem Faſſe nieder, betete andaͤchtig, und griff darauf hinein.","norm":"So bald ein kranker zu ihm schickte, fiel er vor diesem Fasse nieder, betete andächtig, und griff darauf hinein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.014299869537353} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":226,"date":1742,"orig":"Das erſte Recept, welches ihm in die Hand kam, das gab er hin; vors uͤbrige ließ er den Himmel und die gute Natur des Patienten ſorgen.","norm":"Das erste Rezept, welches ihm in die Hand kam, das gab er hin; vors Übrige ließ er den Himmel und die gute Natur des Patienten sorgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.399400234222412} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":227,"date":1742,"orig":"So wird es mit unſrem jungen Sittenrichter auch ergehen.","norm":"So wird es mit unserem jungen Sittenrichter auch ergehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.128099918365478} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":228,"date":1742,"orig":"Darum verdient er wohl, daß ſeine Leſer einen andaͤchtigen Seufzer fuͤr ihn thun; damit ſeine Hand ſtets zur nuͤtzlichſten Anmerckung gelenckt werde.„","norm":"Darum verdient er wohl, dass seine Leser einen andächtigen Seufzer für ihn tun; damit seine Hand stets zur nützlichsten Anmerkung gelenkt werde . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.037899971008301} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":229,"date":1742,"orig":"7.)","norm":"7.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.9008002281188965} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":230,"date":1742,"orig":"„Es waͤre ewig ſchad, wenn die menſchliche Geſellſchaft ein ſo theures Mitglied vor ſeinem 90. Jahre verlieren ſollte!„","norm":"„Es wäre ewig schad, wenn die menschliche Gesellschaft ein so teures Mitglied vor seinem 90. Jahre verlieren sollte! „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9918999671936035} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":231,"date":1742,"orig":"8.)","norm":"8.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":6.292399883270264} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":232,"date":1742,"orig":"Wer haͤtte das gedacht, daß der ſtoltze Sammler, welcher ſich Anfangs keinen geringern, als die Schweitzer-Maler, zum Vorbilde annimmt, nunmehro denen Gelehrten nachahmen will, welche, wenn ſie Buͤcher ſchreiben, ſo blindlings lincks und rechts um ſich greiffen.","norm":"Wer hätte das gedacht, dass der stolze Sammler, welcher sich Anfangs keinen geringeren, als die Schweizer-Maler, zum Vorbilde annimmt, nunmehr denen Gelehrten nachahmen will, welche, wenn sie Bücher schreiben, so blindlings links und rechts um sich greifen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8221001625061035} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":233,"date":1742,"orig":"Ey!","norm":"Ei!","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"fy","lang_de":0,"norm_lmscore":5.464600086212158} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":234,"date":1742,"orig":"der Sprung iſt zu arg! und faſt ſo tief, als moͤglich iſt.„","norm":"der Sprung ist zu arg! und fast so tief, als möglich ist . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.043499946594238} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":235,"date":1742,"orig":"Das merckwuͤrdigſte Beyſpiel von einer ausnehmenden critiſchen Deemuth und Geduld findet ſich in dem XVI. St. der Beytraͤge auf der 610ten Seite, wo der ungenannte Verfaſſer eines critiſchen Schreibens die unverſchaͤmte Unhoͤflichkeit und Grobheit begangen, und ſich ſelbſt bey dem Schluſſe des Briefs einen aufrichtigen Goͤnner der Verfaſſer der Critiſchen Beytraͤge hat nennen duͤrffen.","norm":"Das merkwürdigste Beispiel von einer ausnehmenden kritischen Demut und Geduld findet sich in dem XVI. St. der Beiträge auf der 610ten Seite, wo der ungenannte Verfasser eines kritischen Schreibens die unverschämte Unhöflichkeit und Grobheit begangen, und sich selbst bei dem Schlusse des Briefs einen aufrichtigen Gönner der Verfasser der kritischen Beiträge hat nennen dürfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.206099987030029} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":236,"date":1742,"orig":"Sein grobes Compliment nach der Schweitzeriſchen Hoͤflichkeit lautet:","norm":"Sein grobes Kompliment nach der schweizerischen Höflichkeit lautet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.464000225067139} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":237,"date":1742,"orig":"„Uebrigens koͤnnen ſie ſich mich als einen aufrichtigen † Goͤnner ihrer Bemuͤhungen vorſtellen.","norm":"„Übrigens können sie sich mich als einen aufrichtigen † Gönner ihrer Bemühungen vorstellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.999599933624268} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":238,"date":1742,"orig":"Jch werde es mit Vergnuͤgen leſen, wenn ſie mich in ihren Beytraͤgen verſichern wollen, daß ihnen dieſe Zuſchrift angenehm geweſen.","norm":"Ich werde es mit Vergnügen lesen, wenn sie mich in ihren Beiträgen versichern wollen, dass ihnen diese Zuschrift angenehm gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.548900127410889} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":239,"date":1742,"orig":"Und ich moͤchte nur wuͤnſchen, alle Unannehmlichkeiten in derſelben vermieden zu haben.","norm":"Und ich möchte nur wünschen, alle Unannehmlichkeiten in derselben vermieden zu haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.180300235748291} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":240,"date":1742,"orig":"Fahren ſie fort, dem menſchlichen Geſchlechte Nutzen zu ſchaffen, und leben ſie wohl und vergnuͤgt.„","norm":"Fahren sie fort, dem menschlichen Geschlecht Nutzen zu schaffen, und leben sie wohl und vergnügt . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.215799808502197} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":241,"date":1742,"orig":"Ein anderer waͤre uͤber ſo viele grobe Unhoͤflichkeiten in einen rechten Eifer gerathen; aber unſre ſanftmuͤthigen Hochdeutſchen laſſen es bey folgender deemuͤthigen Antung bewenden:","norm":"Ein anderer wäre über so viele grobe Unhöflichkeiten in einen rechten Eifer geraten; aber unsere sanftmütigen Hochdeutschen lassen es bei folgender demütigen Antung bewenden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.293300151824951} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":242,"date":1742,"orig":"„† Das klingt ein wenig groß!","norm":"„† das klingt ein wenig groß!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.648399829864502} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":243,"date":1742,"orig":"Es fehlt nur noch, daß uns der Hr. Verfaſſer auch ſeinen Schutz und ſeine Gnade verſprochen haͤtte.","norm":"Es fehlt nur noch, dass uns der Hr. Verfasser auch seinen Schutz und seine Gnade versprochen hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.556000232696533} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":244,"date":1742,"orig":"Gleichwohl ſcheinet aus allen dieſen bisher gemachten Anmerckungen nicht, daß ihr Urheber viel vornehmer ſey, als ſo viele Mitglieder unſrer Geſellſchaft ſind, die theils ihrer Geburt, theils ihren Bedienungen nach nicht weniger Hochachtung verdienen.","norm":"Gleichwohl scheinet aus allen diesen bisher gemachten Anmerkungen nicht, dass ihr Urheber viel vornehmer sei, als so viele Mitglieder unserer Gesellschaft sind, die teils ihrer Geburt, teils ihren Bedienungen nach nicht weniger Hochachtung verdienen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.844200134277344} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":245,"date":1742,"orig":"Denn Perſonen von noch hoͤherm Stande pflegen ſich mit grammatiſchen Kleinigkeiten ſo bekannt nicht zu machen, als unſer Hr.","norm":"Denn Personen von noch höherem Stande pflegen sich mit grammatischen Kleinigkeiten so bekannt nicht zu machen, als unser Hr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.150899887084961} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":246,"date":1742,"orig":"Kunſtrichter ſich gemacht hat; es waͤre denn, daß er etwa mit einem fremden Kalbe gepfluͤget haͤtte, welches wir aber um verſchiedener Urſachen halber dießmahl nicht vermuthen koͤnnen.„","norm":"Kunstrichter sich gemacht hat; es wäre denn, dass er etwa mit einem fremden Kalbe gepflügt hätte, welches wir aber um verschiedener Ursachen halber diesmal nicht vermuten können . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.586100101470947} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":247,"date":1742,"orig":"Andere wohlgeſittete hochdeutſche Kunſtrichter fuͤhren eine gantz andere Sprache, wenn ſie von der deutſchen Geſellſchaft und ihrer Hochachtung gegen dieſelbe reden wollen.","norm":"Andere wohlgesittete hochdeutsche Kunstrichter führen eine ganz andere Sprache, wenn sie von der deutschen Gesellschaft und ihrer Hochachtung gegen dieselbe reden wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.746099948883057} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":248,"date":1742,"orig":"Jch will zum Beweiſe ein Paar Stellen aus des Hrn. Amtmann Gottfr. Behrnds Antrittrede in der deutſchen Geſellſchaft anfuͤhren:","norm":"Ich will zum Beweise ein paar Stellen aus des Hrn. Amtmann Gottfr. Behrnds Antrittrede in der deutschen Gesellschaft anführen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.24970006942749} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":249,"date":1742,"orig":"1.)","norm":"1.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.980899810791016} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":250,"date":1742,"orig":"„Bin ich ſchon nicht vermoͤgend, in ihren glaͤntzenden Haarſchmuck Juwelen und Loorberzweige einzuflechten; ſo werde ich doch nicht unterlaſſen, ihren Fuͤſſen mit Ehrerbietung niedrigen, doch immer gruͤnen Epheu unterzuſtreuen.„","norm":"„Bin ich schon nicht vermögend, in ihren glänzenden Haarschmuck Juwelen und Loorberzweige einzuflechten; so werde ich doch nicht unterlassen, ihren Füßen mit Ehrerbietung niedrigen, doch immer grünen Efeu unterzustreuen . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.177899837493896} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":251,"date":1742,"orig":"2.)","norm":"2.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.8993000984191895} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":252,"date":1742,"orig":"„Welches aber hiemit nebſt der gantzen Abhandlung hochgeneigt zu beurtheilen meinen hochgeehrteſten Herren anheim gebe, und ſchließlich zu dero reiflicheren Erwegung und Verbeſſerung, nebſt mir ſelber, mich dienſtergebenſt uͤberlaſſe.„","norm":"„Welches aber hiermit nebst der ganzen Abhandlung hochgeneigt zu beurteilen meinen hochgeehrtesten Herren anheimgebe, und schließlich zu deren reiflicheren Erwägung und Verbesserung, nebst mir selber, mich dienstergebenst überlasse . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.298500061035156} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":253,"date":1742,"orig":"Das klingt in deutſchen Ohren politer, als der aufrichtige Goͤnner, wenn man ſich, nebſt ſich ſelber, (denn ich und ich ſelber ſind zweyerley,) zur Verbeſſerung dienſtergebenſt uͤberlaͤßt.","norm":"Das klingt in deutschen Ohren politer, als der aufrichtige Gönner, wenn man sich, nebst sich selber, (denn ich und ich selber sind zweierlei,) zur Verbesserung dienstergebenst überlässt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.238900184631348} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":254,"date":1742,"orig":"Dieſe critiſche Hoͤflichkeit beſizt unter allen deutſchen Kunſtrichtern Hr. Prof. Gottſched in dem hoͤchſten Grade der Vollkommenheit; Er hat erſt neulich in ſeinen Anmerckungen uͤber des beruͤhmten Baylens Abhandlung von Cometen ſeine Staͤrcke darinne in den vortrefflichſten Proben an den Tag geleget; allermaſſen er daſelbſt Anlaß genommen, auch von gantzen Nationen und geſalbeten Haͤuptern zu urtheilen:","norm":"Diese kritische Höflichkeit besitzt unter allen deutschen Kunstrichtern Hr. Prof. Gottsched in dem höchsten Grade der Vollkommenheit; er hat erst neulich in seinen Anmerkungen über des berühmten Baylens Abhandlung von Kometen seine Stärke darin in den vortrefflichsten Proben an den Tag gelegt; allermaßen er daselbst Anlass genommen, auch von ganzen Nationen und gesalbten Häuptern zu urteilen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.813499927520752} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":255,"date":1742,"orig":"Nehmet folgende Stellen zur Probe.","norm":"Nehmet folgende Stellen zur Probe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.280300140380859} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":256,"date":1742,"orig":"1.)","norm":"1.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.980899810791016} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":257,"date":1742,"orig":"Jn der fuͤnften Anmerckung zum erſten Th.","norm":"In der fünften Anmerkung zum ersten Th.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.219900131225586} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":258,"date":1742,"orig":"„Es iſt ſehr gut, daß Boileau und Racine das Amt der koͤniglichen Geſchichtſchreiber ſo ſchlecht verwaltet haben, daß ſie uns nichts davon zu leſen gegeben:","norm":"„Es ist sehr gut, dass Boileau und Racine das Amt der königlichen Geschichtsschreiber so schlecht verwaltet haben, dass sie uns nichts davon zu lesen gegeben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.117000102996826} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":259,"date":1742,"orig":"Sonſt wuͤrden ſie uns gantz gewiß eine Reihe ungeheurer Fabeln aufgezeichnet haben.","norm":"Sonst würden sie uns ganz gewiss eine Reihe ungeheurer Fabeln aufgezeichnet haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.866499900817871} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":260,"date":1742,"orig":"Wenn man wenigſtens aus des Boileau Gedichten ſchlieſſen ſoll, wie er in der ungebundenen Rede geſchrieben haben wuͤrde, ſo kan man nichts anders als Wunderwercke und Abentheuer vermuthen.„","norm":"Wenn man wenigstens aus des Boileau Gedichten schließen soll, wie er in der ungebundenen Rede geschrieben haben würde, so kann man nichts anders als Wunderwerke und Abenteuer vermuten . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.439300060272217} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":261,"date":1742,"orig":"Vati mens præſaga futuri.","norm":"Vati mens praesaga futuri.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"et","lang_de":0,"norm_lmscore":6.995100021362305} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":262,"date":1742,"orig":"2.)","norm":"2.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.8993000984191895} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":263,"date":1742,"orig":"Jn der fuͤnfzehnten Anmerck. zum erſten Th.","norm":"In der fünfzehnten Anmerke . zum ersten Th.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.292200088500977} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":264,"date":1742,"orig":"„Es iſt recht laͤcherlich, wenn man die franzoͤſche Nation, die in der Selbſtliebe gantz erſoffen iſt, von ihren Vorzuͤgen reden hoͤret; ob ſie ſich gleich genoͤthiget ſieht, ſich ſo gleich durch die That ſelbſt zu widerlegen: wie hier Hr. Baile, den alle Geſchichten uͤberfuͤhren, daß ſeine Landsleute beynahe noch aberglaͤubiſcher als andere Voͤlcker geweſen ſind.„","norm":"„Es ist recht lächerlich, wenn man die französche Nation, die in der Selbstliebe ganz ersoffen ist, von ihren Vorzügen reden höret; ob sie sich gleich genötigt sieht, sich so gleich durch die Tat selbst zu widerlegen: wie hier Hr. Beile, den alle Geschichten überführen, dass seine Landsleute beinahe noch abergläubischer als andere Völker gewesen sind . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.492000102996826} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":265,"date":1742,"orig":"3) Jn der 72ſten Anmerck. zum 2ten Th.","norm":"3) In der 72sten anmerke . zum 2ten Th.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.602399826049805} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":266,"date":1742,"orig":"„Gewiß, wenn jemahls der franzoͤſiſche Geiſt auf Narrenpoſſen verfallen iſt, ſo iſt es heut zu Tage.","norm":"„Gewiss, wenn jemals der französische Geist auf Narrenpossen verfallen ist, so ist es heute zu Tage.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7519001960754395} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":267,"date":1742,"orig":"Unter hundert Buͤchern, die zu Paris gedruckt werden, iſt kaum ein kluges; denn die Romanenſeuche hat alles uͤberſchwemmet, ſo daß man faſt dencken ſollte, die gantze Nation ſey von einer rechten Kranckheit angeſteckt, die man die Fabelſucht nennen koͤnnte.„","norm":"Unter hundert Büchern, die zu Paris gedruckt werden, ist kaum ein kluges; denn die Romanenseuche hat alles überschwemmet, so dass man fast denken sollte, die ganze Nation sei von einer rechten Krankheit angesteckt, die man die Fabelsucht nennen könnte . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.784200191497803} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":268,"date":1742,"orig":"4.)","norm":"4.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":6.027200222015381} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":269,"date":1742,"orig":"Jn der 83ſten Anmerck. zum 2ten Th.","norm":"In der 83sten anmerke . zum 2ten Th.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.039400100708008} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":270,"date":1742,"orig":"„Ludwig der XIV. iſt uͤber dieſe Schwachheit weg!","norm":"„Ludwig der XIV. ist über diese Schwachheit weg!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5995001792907715} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":271,"date":1742,"orig":"Es iſt ihm gleichviel, ob er mit Betrug oder durch Tapferkeit ſiegt; ob er ſeine Feinde ſchlaͤgt, oder die Generale beſticht; die Veſtungen erobert, oder von verraͤtheriſchen Commendanten erkauffet.","norm":"Es ist ihm gleichviel, ob er mit Betrug oder durch Tapferkeit siegt; ob er seine Feinde schlägt, oder die Generale besticht; die Festungen erobert, oder von verräterischen Kommandanten erkaufet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.115699768066406} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":272,"date":1742,"orig":"Vortrefflicher Ruhm!„","norm":"Vortrefflicher Ruhm! „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.012599945068359} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":273,"date":1742,"orig":"5.)","norm":"5.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":6.237800121307373} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":274,"date":1742,"orig":"Jn der 105ten Anm.","norm":"In der 105ten Anm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.4653000831604} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":275,"date":1742,"orig":"„Und vielleicht ſind die Zeiten ſchon gekommen, da es uns an einem ſo muthigen und lebhaften Geiſte unter den deutſchen Printzen nicht mehr fehlet, dem es nur noch an einer gelinden Lenckung und Beſtimmung fehlet, ſich fuͤr die Rechte Deutſchlands wider Franckreich zu erklaͤren.","norm":"„Und vielleicht sind die Zeiten schon gekommen, da es uns an einem so mutigen und lebhaften Geiste unter den deutschen Prinzen nicht mehr fehlet, dem es nur noch an einer gelinden Lenkung und Bestimmung fehlet, sich für die Rechte Deutschlands wieder Frankreich zu erklären.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.521399974822998} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":276,"date":1742,"orig":"6.)","norm":"6.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":6.128200054168701} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":277,"date":1742,"orig":"„Welcher Franzoſe iſt doch wohl vermoͤgend, die ſclaviſche Neigung, ſeinem Koͤnige zu ſchmeicheln, bey ſich zu baͤndigen:","norm":"„Welcher Franzose ist doch wohl vermögend, die sklavische Neigung, seinem Könige zu schmeicheln, bei sich zu bändigen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.556300163269043} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":278,"date":1742,"orig":"Da man ſo gar auch mit Eckel und Abſcheu ſehen muß, daß ſie ihren itzigen Koͤnig bis an den Himmel erheben; der doch, nach aller Vernuͤnftigen Geſtaͤndniſſe, ſehr wenig von dem guten Ludewigs des XIV. an ſich hat.„","norm":"Da man so gar auch mit Ekel und Abscheu sehen muss, dass sie ihren jetzigen König bis an den Himmel erheben; der doch, nach aller vernünftigen Geständnisse, sehr wenig von dem guten Ludewigs des XIV. an sich hat . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.110300064086914} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":279,"date":1742,"orig":"Zeigen nicht dieſe Exempel unwiderſprechlich, daß die hochdeutſche Hoͤflichkeit von der niedertraͤchtigen Schmeicheley himmelweit entfernet ſey?","norm":"Zeigen nicht diese Exempel unwidersprechlich, dass die hochdeutsche Höflichkeit von der niederträchtigen Schmeichelei himmelweit entfernet sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.910600185394287} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":280,"date":1742,"orig":"Und daß dieſe Scribenten dieſer Schwachheit ſelten unterworffen ſeyn, wenn es ſie nicht ſelber angehet.","norm":"Und dass diese Skribenten dieser Schwachheit selten unterworfen sein, wenn es sie nicht selber angehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2916998863220215} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":281,"date":1742,"orig":"Jch darf es nun auf das Urtheil meiner Leſer lediglich ankommen laſſen, zu entſcheiden, ob dieſe Deutſchen im Ernſt glauben, daß Unpartheylichkeit, Beſcheidenheit, Billigkeit, Hoflichkeit und Maͤſſigung die nothwendigen Eigenſchaften eines wahren Kunſtrichters ſeyn:","norm":"Ich darf es nun auf das Urteil meiner Leser lediglich ankommen lassen, zu entscheiden, ob diese Deutschen im Ernst glauben, dass Unparteilichkeit, Bescheidenheit, Billigkeit, Höflichkeit und Mäßigung die notwendigen Eigenschaften eines wahren Kunstrichters sein:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.238100051879883} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":282,"date":1742,"orig":"Ob ſie die Wahrheit reden, wenn ſie ſagen:","norm":"Ob sie die Wahrheit reden, wenn sie sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.675699949264526} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":283,"date":1742,"orig":"1.) Daß es nicht ihre Art ſey, um einiger Perſonen willen, die ihre Gewogenheit nicht haben, mit einer Dorfſchultzen-Mine gantze Nationen als dumm und ungeſchliffen auszuſchreyen.","norm":"1.) Dass es nicht ihre Art sei, um einiger Personen Willen, die ihre Gewogenheit nicht haben, mit einer Dorfschultzen-Mine ganze Nationen als dumm und ungeschliffen auszuschreien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.362599849700928} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":284,"date":1742,"orig":"2.)","norm":"2.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.8993000984191895} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":285,"date":1742,"orig":"Daß jede Nation ihre groben Exemplare habe ꝛc.","norm":"Dass jede Nation ihre groben Exemplare habe etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.4731998443603525} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":286,"date":1742,"orig":"Es wird auch niemanden ſchwer fallen, in denen obigen Proben die Sprache der Geſellſchaft vom groben Jahrhunderte zu erkennen, welche Geſellſchaft nach dem ſichern Bericht eines wuͤrdigen Mitglieds derſelben, ſich ungefehr vor zehen Jahren in Leipzig zuſammengethan, und erſt vor kurtzem uͤbernommen hat, in zehen Jahren die Zeiten wieder herzuſtellen, wo man bey allen Streitigkeiten einander mit einem Haufen von Schimpfwoͤrtern und Grobheiten liebkoſete, und wo das ridiculum ruſticum das beſte Gewuͤrtze war, dergleichen Schriften angenehm zu machen.","norm":"Es wird auch niemanden schwerfallen, in denen obigen Proben die Sprache der Gesellschaft vom groben Jahrhunderte zu erkennen, welche Gesellschaft nach dem sicheren Bericht eines würdigen Mitglieds derselben, sich ungefähr vor zehn Jahren in Leipzig zusammengetan, und erst vor kurzem übernommen hat, in zehn Jahren die Zeiten wieder herzustellen, wo man bei allen Streitigkeiten einander mit einem Haufen von Schimpfwörtern und Grobheiten liebkoste, und wo das ridiculum rusticum das beste Gewürze war, dergleichen Schriften angenehm zu machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.982900142669678} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":287,"date":1742,"orig":"Wer dieſe critiſche Sprache beſagter Geſellſchaft vom groben Jahrhunderte, und die ſpitzfuͤndigen Idiotiſmos derſelben gerne lernen moͤgte, dem werden meine oben gegebene Auszuͤge gute Dienſte thun koͤnnen.","norm":"Wer diese kritische Sprache besagter Gesellschaft vom groben Jahrhunderte, und die spitzfindigen Idiotismus derselben gerne lernen möchte, dem werden meine oben gegebene Auszüge gute Dienste tun können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.064300060272217} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":288,"date":1742,"orig":"Jch beſcheide mich auch gar gerne, daß die Reſpective Hochgeehrten Hrn. C ** in L** keinem andern, als einem offenbaren und erklaͤrten Mitgliede dieſer Geſellſchaft ein ſo unverſchaͤmtes und ſchimpfliches Urtheil von Sr. K. Maj. in Franckreich wuͤrden zu gut gehalten haben.","norm":"Ich bescheide mich auch gar gerne, dass die respektive hochgeehrten Hrn. C ** in L keinem anderen, als einem offenbaren und erklärten Mitgliede dieser Gesellschaft ein so unverschämtes und schimpfliches Urteil von Sr. K. Maj. in Frankreich würden zu gut gehalten haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.497399806976318} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":289,"date":1742,"orig":"Ohne dieſe Gelindigkeit wuͤrde das Wachsthum einer ſo nuͤtzlichen Geſellſchaft nur gehindert worden ſeyn.","norm":"Ohne diese Gelindigkeit würde das Wachstum einer so nützlichen Gesellschaft nur gehindert worden sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.819900035858154} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":290,"date":1742,"orig":"VII.","norm":"VII.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.952300071716308} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":291,"date":1742,"orig":"Von der Critiſchen Gerechtigkeit Einiger Hochdeutſchen Kunſtrichter.","norm":"Von der kritischen Gerechtigkeit einiger hochdeutschen Kunstrichter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.7779998779296875} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":292,"date":1742,"orig":"JCh habe oben ſchon angemercket, daß die Leipzigiſchen Kunſtrichter in den Schriften der Schweizeriſchen Kunſtlehrer, (ungeachtet es ihnen an dem guten Willen nicht gemangelt hat), bisdahin nichts haben finden koͤnnen, was derſelben ausgefaͤllte Urtheile von den deutſchen Poeten nur im geringſten einiger Ungerechtigkeit haͤtte verdaͤchtig machen koͤnnen.","norm":"Ich habe oben schon angemerkt, dass die Leipzigischen Kunstrichter in den Schriften der schweizerischen Kunstlehrer, (ungeachtet es ihnen an dem guten Willen nicht gemangelt hat), bisdahin nichts haben finden können, was derselben ausgefällte Urteile von den deutschen Poeten nur im Geringsten einiger Ungerechtigkeit hätte verdächtig machen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.940400123596191} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":293,"date":1742,"orig":"Da ich nun behaupte, daß ein billiges und gerechtes Urtheil niemahls zugleich grob und unhoͤflich ſeyn koͤnne; ſo koͤnnte ich dieſes zu meinem Vortheil anwenden, und das eigene Geſtaͤndniß der Leipzigiſchen Kunſtrichter gebrauchen, meine critiſchen Landsleute gegen dieſe Anklage der Grobheit und Unhoͤflichkeit zu ſchuͤtzen.","norm":"Da ich nun behaupte, dass ein billiges und gerechtes Urteil niemals zugleich grob und unhöflich sein könne; so könnte ich dieses zu meinem Vorteil anwenden, und das eigene Geständnis der Leipzigischen Kunstrichter gebrauchen, meine kritischen Landsleute gegen diese Anklage der Grobheit und Unhöflichkeit zu schützen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.385000228881836} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":294,"date":1742,"orig":"Allein, ob ich gleich dieſe Art der Verth eidigung nicht noͤthig habe, ſo wird es dennoch nicht auſſer dem Wege ſeyn, wenn ich die Begruͤndniß derſelben ein wenig beleuchte.","norm":"Allein, ob ich gleich diese Art der fährt eidigung nicht nötig habe, so wird es dennoch nicht außer dem Wege sein, wenn ich die Begründung derselben ein wenig beleuchte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.524199962615967} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":295,"date":1742,"orig":"Jch mercke vor allen Dingen an, daß das fuͤr einen Scribenten vortheilhafte Urtheil oder Lob, wenn es nicht auf den innern Werth einer Schrift gegruͤndet, weñ es hiemit ungerecht iſt, eben darum auch grob und unhoͤflich ſeyn koͤnne.","norm":"Ich merke vor allen Dingen an, dass das für einen Skribenten vorteilhafte Urteil oder Lob, wenn es nicht auf den inneren Wert einer Schrift gegründet, wenn es hiermit ungerecht ist, eben darum auch grob und unhöflich sein könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.525700092315674} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":296,"date":1742,"orig":"Niemand wird ſagen, daß derjenige hoͤflich ſey, der einen Tireſias wegen ſeiner Scharfſichtigkeit, einen Euclio wegen ſeiner Freygebigkeit, eine Cleopatra wegen ihrer Keuſchheit offentlich oder ins Angeſicht lobet, weilen dergleichen Lob eine offenbare Luͤgen, und eben ſo viel als eine Vorruͤckung der ſchaͤndlichſten Laſter iſt.","norm":"Niemand wird sagen, dass derjenige höflich sei, der einen Tiresias wegen seiner Scharfsichtigkeit, einen Euclio wegen seiner Freigebigkeit, eine Kleopatra wegen ihrer Keuschheit öffentlich oder ins Angesicht lobet, weilen dergleichen Lob eine offenbare Lügen, und ebenso viel als eine Vorrückung der schändlichsten Laster ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6321001052856445} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":297,"date":1742,"orig":"Doch iſt die Eitelkeit der Menſchen ſo groß, daß ſie dergleichen critiſche Ungerechtigkeiten, die allezeit mit einer Unhoͤflichkeit gepaaret gehen, gemeiniglich ohne Verdruß anhoͤren, und man weiß wenig Exempel, daß ſich einer uͤber dieſe Art Unbill, die er ſich vortheilhaft zu ſeyn glaͤubt, beſchweret habe.","norm":"Doch ist die Eitelkeit der Menschen so groß, dass sie dergleichen kritische Ungerechtigkeiten, die allezeit mit einer Unhöflichkeit gepaart gehen, gemeiniglich ohne Verdruss anhören, und man weiß wenig Exempel, dass sich einer über diese Art Unbill, die er sich vorteilhaft zu sein glaubt, beschweret habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.294099807739258} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":298,"date":1742,"orig":"Hingegen ſind die Menſchen gantz anders geſinnet, wenn die critiſchen Urtheile ihre Unvollkommenheiten entdecken; da ſind ſie ſo empfindlich, daß ſie alſo bald uͤber Ungerechtigkeit und Unbill, oder wenn ſie gar nichts anders zur Entſchuldigung offenbarer Fehler vorzubringen wiſſen, wenigſtens uͤber Unhoͤflichkeit und Grobheit klagen: Sie fodern eine Hoͤflichkeit, die andere gegen ihre Fehler und Unvollkommenheiten mit ſehenden Augen blind, oder wenigſtens ſtumm mache: Und ſie rechnen es einem ſchon fuͤr eine Unhoͤflichkeit und Grobheit an, daß er ſich vermeſſen hat, ihre Gebrechen, die ſie ſelbſt ohne Noth entdeckt haben, zu offenbaren und zu anten.","norm":"Hingegen sind die Menschen ganz anders gesinnt, wenn die kritischen Urteile ihre Unvollkommenheiten entdecken; da sind sie so empfindlich, dass sie also bald über Ungerechtigkeit und Unbill, oder wenn sie gar nichts anders zur Entschuldigung offenbarer Fehler vorzubringen wissen, wenigstens über Unhöflichkeit und Grobheit klagen: Sie fordern eine Höflichkeit, die andere gegen ihre Fehler und Unvollkommenheiten mit sehenden Augen blind, oder wenigstens stumm mache: Und sie rechnen es einem schon für eine Unhöflichkeit und Grobheit an, dass er sich vermessen hat, ihre Gebrechen, die sie selbst ohne Not entdeckt haben, zu offenbaren und zu ahnten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.843100070953369} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":299,"date":1742,"orig":"Nach dieſer Leute Meinung iſt die Critick in ſo fern ſie in Entdeckung der Unvollkom̃enheiten eines Schriftſtellers geſchaͤftig und ſcharfſichtig iſt, ſchon fuͤr ſich ſelbs ſtrafbar, und ſie koͤnnen nicht glauben, daß ein wohlgezogenes, ſittſames und beſcheidenes Gemuͤthe ſich jemahls die Freyheit andere zu tadeln anmaſſen koͤnne, es geſchehe denn mit boͤſen Abſichten.","norm":"Nach dieser Leute Meinung ist die Kritik insofern sie in Entdeckung der Unvollkommenheiten eines Schriftstellers geschäftig und scharfsichtig ist, schon für sich selbst strafbar, und sie können nicht glauben, dass ein wohlgezogenes, sittsames und bescheidenes Gemüte sich jemals die Freiheit andere zu tadeln anmaßen könne, es geschehe denn mit bösen Absichten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.560400009155273} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":300,"date":1742,"orig":"Die Grundſaͤtze, womit ſie dieſe ſtoltzen Gedancken zu beſchoͤnen ſuchen, ſind folgende:","norm":"Die Grundsätze, womit sie diese stolzen Gedanken zu beschönen suchen, sind folgende:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.997099876403809} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":301,"date":1742,"orig":"Man ſey nicht berechtiget, jemand zu tadeln, oder ihm ſeine Unvollkommenheiten vorzuruͤcken, bis man ſelbs ohne Fehler ſey; die chriſtliche Liebe decke die Fehler des Naͤchſten zu, u. ſ. f. Und dadurch meinen ſie die Critick als eine Ungerechtigkeit, die gerade gegen die Pflichten der Liebe anlaͤuft, anzuſchwaͤrtzen, und verhaßt zu machen.","norm":"Mann sei nicht berechtiget, jemand zu tadeln, oder ihm seine Unvollkommenheiten vorzurücken, bis man selbst ohne Fehler sei; die christliche Liebe decke die Fehler des Nächsten zu, u. s. f. Und dadurch meinen sie die Kritik als eine Ungerechtigkeit, die gerade gegen die Pflichten der Liebe anläuft, anzuschwärzen, und verhasst zu machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.150700092315674} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":302,"date":1742,"orig":"Andere hingegen erkennen zwar, daß die Critick bey Entdeckung anderer Leute Fehler und Unvollkommenheiten gantz heilſame Abſichten haben koͤnne, und daß ſie zur Warnung und Verbeſſerung ſolcher, die ſich erſt durch offentliche Schriften beliebt und nuͤtzlich zu machen ſuchen, einen guten Einfluß haben koͤnne: deſſen ungeachtet ſetzen ſie dieſelbe in der Ausuͤbung ihres Strafamts in ſo enge Schrancken, daß ſie dennoch bey dieſem zugeſtandenen Recht der Critick ungeſtraft und ſicher fortſchwaͤrmen koͤnnen.","norm":"Andere hingegen erkennen zwar, dass die Kritik bei Entdeckung anderer Leute Fehler und Unvollkommenheiten ganz heilsame Absichten haben könne, und dass sie zur Warnung und Verbesserung solcher, die sich erst durch öffentliche Schriften beliebt und nützlich zu machen suchen, einen guten Einfluss haben könne: dessen ungeachtet setzen sie dieselbe in der Ausübung ihres Strafamts in so enge Schranken, dass sie dennoch bei diesem zugestandenen Recht der Kritik ungestraft und sicher Fortschwärmen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.853600025177002} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":303,"date":1742,"orig":"Sie entziehen ſich, und alle, die den Athem noch in der Naſe haben, ihrem Gerichtsbann, und geben ihr allein die todten und vermoderten Scribenten Preis.","norm":"Sie entziehen sich, und alle, die den Atem noch in der Nase haben, ihrem Gerichtsbann, und geben ihr allein die toten und vermoderten Skribenten Preis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.858799934387207} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":304,"date":1742,"orig":"Sie bereden ſich, daß man die Todten, die keine Empfindung haben, nicht mehr beleidigen koͤnne, und weil ſie ſich nicht mehr verantworten oder vertheidigen koͤnnen, ſo koͤnne man ihrer ohne Gefahr leicht meiſter werden.","norm":"Sie bereden sich, dass man die Toten, die keine Empfindung haben, nicht mehr beleidigen könne, und weil sie sich nicht mehr verantworten oder verteidigen können, so könne man ihrer ohne Gefahr leicht Meister werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.002799987792969} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":305,"date":1742,"orig":"Wann ſie auch etwann unter Lebenden noch einige wenige vor das Gericht der Critick zu ziehen erlauben, ſo ſind es gemeiniglich ſo arme Suͤnder, an denen man ſich wegen ihres geringen Anſehens durch Unhoͤflichkeit nicht verſuͤndigen kan, die durch ihr Exempel niemand verfuͤhren koͤnnen, und die es, wenn ſie getadelt werden, noch vor eine Ehre halten muͤſſen, weil ſie dadurch aus dem Staube der Vergeſſenheit hervorgezogen werden:","norm":"Wann sie auch etwan unter Lebenden noch einige wenige vor das Gericht der Kritik zu ziehen erlauben, so sind es gemeiniglich so arme Sünder, an denen man sich wegen ihres geringen Ansehens durch Unhöflichkeit nicht versündigen kann, die durch ihr Exempel niemand verführen können, und die es, wenn sie getadelt werden, noch vor eine Ehre halten müssen, weil sie dadurch aus dem Staube der Vergessenheit hervorgezogen werden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.025300025939941} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":306,"date":1742,"orig":"Aber, daß man Leuten, die in einigem Anſehen und Ruff bey der iztlebenden Welt, wiewohl oͤfters ohne ihr Verdienen, ſtehen, ihre Unvollkommenheiten vorhalte, das iſt ſchon eine ſtrafbare grobe Vermeſſenheit und Unhoͤflichkeit; es moͤgte auch der Tadel an ſich ſelbſt ſo begruͤndet und gerecht ſeyn, als er immer wollte.","norm":"Aber, dass man Leuten, die in einigem Ansehen und Ruf bei der iztlebenden Welt, wiewohl öfters ohne ihr Verdienen, stehen, ihre Unvollkommenheiten vorhalte, das ist schon eine strafbare grobe Vermessenheit und Unhöflichkeit; es möchte auch der Tadel an sich selbst so begründet und gerecht sein, als er immer wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.517199993133545} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":307,"date":1742,"orig":"Endlich ſchreiben ſie der Critick in Anſehung des Ausdrucks und Vortrags, in die ſie ihre Ausſpruͤche einkleiden ſoll, ſo harte Geſetze vor, daß ſie bey aller ihrer Gerechtigkeit nothwendig unhoͤflich und unbeſcheiden werden muß.","norm":"Endlich schreiben sie der Kritik in Ansehung des Ausdrucks und Vortrags, in die sie ihre Aussprüche einkleiden soll, so harte Gesetze vor, dass sie bei aller ihrer Gerechtigkeit notwendig unhöflich und unbescheiden werden muss.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.599800109863281} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":308,"date":1742,"orig":"Sie koͤnnen es nicht vertragen, daß man eine Abhandlung, die durchgehends voller Fehler iſt, ungluͤcklich nenne; oder uͤber das, was laͤcherlich iſt, das Maul verkruͤmme.","norm":"Sie können es nicht vertragen, dass man eine Abhandlung, die durchgehend voller Fehler ist, unglücklich nenne; oder über das, was lächerlich ist, das Maul verkrümme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.751100063323975} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":309,"date":1742,"orig":"Sie wollen, daß man ſie zuerſt um Verzeihung bitte, und die Erlaubniß von ihnen erhalte, ſie zu erinnern, daß ſie nicht ohne Fehler ſind; daß man die Fehler, die man tadelt, als Theile der Vollkommenheit des Gantzen anpreiſe; daß man, auch wo es umgekehrt iſt, Horatzens","norm":"Sie wollen, dass man sie zuerst um Verzeihung bitte, und die Erlaubnis von ihnen erhalte, sie zu erinnern, dass sie nicht ohne Fehler sind; dass man die Fehler, die man tadelt, als Teile der Vollkommenheit des Ganzen anpreise; dass man, auch wo es umgekehrt ist, Horatzens","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.934099912643432} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":310,"date":1742,"orig":"Die Gottſchediſchen Schuͤler haben als ein Fundamental-Geſetze der critiſchen Gefaͤlligkeit auf und angenommen, daß man keinen Scribenten tadeln ſolle, er habe es dann mit ſeinem Tode verſchuldet.","norm":"Die Gottschedischen Schüler haben als ein Fundamentalgesetze der kritischen Gefälligkeit auf und angenommen, dass man keinen Skribenten tadeln solle, er habe es dann mit seinem Tode verschuldet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.052899837493896} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":311,"date":1742,"orig":"Zwar binden ſie ſich an dieſe Regel nicht ſo aberglaͤubiſch, daß ſie ſich dann und wann nicht die Freyheit herausnehmen ſollten, einem und dem andern noch lebenden Schriftverfaſſer, der das Ungluͤck gehabt ihnen zu mißfallen, ihre critiſche Ungnade haͤrtiglich empfinden zu laſſen:","norm":"Zwar binden sie sich an diese Regel nicht so abergläubisch, dass sie sich dann und wann nicht die Freiheit herausnehmen sollten, einem und dem anderen noch lebenden Schriftverfasser, der das Unglück gehabt ihnen zu missfallen, ihre kritische Ungnade härtiglich empfinden zu lassen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.570499897003174} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":312,"date":1742,"orig":"Wie denn in dieſer Abſicht, (dem zufolge, was ich in dem vorhergehenden Abſchnitte ausfuͤhrlich gezeiget habe,) die Leipzigiſchen Critiſchen Beytraͤge mit gutem Recht als ein Kampfplatz anzuſehen ſind, auf dem dieſe critiſchen Klopffechter manchen ehrlichen Ritter, der ihnen zu gefallen nicht hat ſterben wollen, unbarmhertziger Weiſe herumgetrillt haben.","norm":"Wie denn in dieser Absicht, (dem zufolge, was ich in dem vorhergehenden Abschnitte ausführlich gezeigt habe,) die Leipzigischen kritischen Beiträge mit gutem Recht als ein Kampfplatz anzusehen sind, auf dem diese kritischen Klopffechter manchen ehrlichen Ritter, der ihnen zu gefallen nicht hat sterben wollen, unbarmherziger Weise herumgetrillt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.161099910736084} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":313,"date":1742,"orig":"Sie haben ſich auch bey der Beobachtung des obenerwaͤhnten Fundamental-Geſetzes bisdahin ſo wohl befunden, daß noch erſt neulich Hr. Prof. Gottſched ſelbſt in dem XXVII. St. der Crit.","norm":"Sie haben sich auch bei der Beobachtung des obenerwähnten Fundamentalgesetzes bisdahin so wohl befunden, dass noch erst neulich Hr. Prof. Gottsched selbst in dem XXVII . St. der Crit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.060500144958496} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":314,"date":1742,"orig":"Beytr. Bl 436. fuͤr dienlich erachtet hat, dieſe kluge und heilſame Verordnung mit folgender ſinnreichen Schutzſchrift zu verfechten:","norm":"Beytr. Bl 436. für dienlich erachtet hat, diese kluge und heilsame Verordnung mit folgender sinnreichen Schutzschrift zu verfechten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.968100070953369} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":315,"date":1742,"orig":"„Wir wollen, weil der Herausgeber des Ergaͤntzungsſtuͤcks zur Trilleriſchen Vorrede doch einmahl dieſe Beytraͤge fuͤr einen Kampfplatz ausgegeben hat, auf dem man muthige Ritter erlege, nur noch eine einzige Anmerckung machen, die ihn ſelbſt angeht.","norm":"„Wir wollen, weil der Herausgeber des Ergänzungsstücks zur Trillerischen Vorrede doch einmal diese Beiträge für einen Kampfplatz ausgegeben hat, auf dem man mutige Ritter erlege, nur noch eine einzige Anmerkung machen, die ihn selbst angeht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.205699920654297} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":316,"date":1742,"orig":"Es iſt dieſe, daß man aus Zeſens Exempel ſehen kan, es habe auch ſchon vor dieſem Leute gegeben, bey denen man es mit ſeinem Tode verſchulden muͤſſen, wenn man von ihnen oͤffentlich habe getadelt ſeyn wollen.","norm":"Es ist diese, dass man aus Zesens Exempel sehen kann, es habe auch schon vor diesem Leute gegeben, bei denen man es mit seinem Tode verschulden müssen, wenn man von ihnen öffentlich habe getadelt sein wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.298099994659424} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":317,"date":1742,"orig":"Wir unterſuchen hier nicht, ob der gedachte Herausgeber recht oder unrecht hat, wenn er dieſes an den itzigen Kunſtrichtern mißbilliget.","norm":"Wir untersuchen hier nicht, ob der gedachte Herausgeber recht oder unrecht hat, wenn er dieses an den jetzigen Kunstrichtern missbilliget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.857699871063232} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":318,"date":1742,"orig":"Jndeſſen hat er den Troſt, daß einige Schriftſteller, die zu leben wiſſen, ſich nach ſeinen Grundſaͤtzen und Neigungen zu bequemen ſcheinen, und ihn noch bey ſeinen Lebzeiten tadeln.„","norm":"Indessen hat er den Trost, dass einige Schriftsteller, die zu leben wissen, sich nach seinen Grundsätzen und Neigungen zu bequemen scheinen, und ihn noch bei seinen Lebzeiten tadeln . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.467400074005127} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":319,"date":1742,"orig":"Weil dieſe Schutzſchrift aus der Feder eines beruͤhmten Lehrers der Weltweisheit hergfloſſen, ſo will ich dieſelbe um mehrerer Deutlichkeit willen in ihre Schlußſaͤtze aufloͤſen, und die Pruͤffung ſeinen Schuͤlern nach ſeiner Vernunftlehre anzuſtellen uͤberlaſſen.","norm":"Weil diese Schutzschrift aus der Feder eines berühmten Lehrers der Weltweisheit hergeflossen, so will ich dieselbe um mehrerer Deutlichkeit Willen in ihre Schlusssätze auflösen, und die Prüfung seinen Schülern nach seiner Vernunftlehre anzustellen überlassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.704599857330322} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":320,"date":1742,"orig":"Der erſte iſt:","norm":"Der erste ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.823599815368652} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":321,"date":1742,"orig":"Wer erlaubt, daß man die iztlebenden Scribenten, die es verdienen, tadeln duͤrffe, der kan es nicht zugleich billigen, daß man die ſchon verſtorbenen elenden Scribenten tadele.","norm":"Wer erlaubt, dass man die iztlebenden Skribenten, die es verdienen, tadeln dürfe, der kann es nicht zugleich billigen, dass man die schon verstorbenen elenden Skribenten tadele.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.157800197601318} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":322,"date":1742,"orig":"Der zweite iſt: Juncker Filipp von Zeſen hat ſchon zu ſeiner Zeit die todten Scribenten unter die helikoniſche Hechel genommen, warum ſollte es denn Hrn. Prof. Gottſched Suͤnde ſeyn, wenn er dieſem ruͤhmlichen Exempel folget.","norm":"Der zweite ist: Junker Filipp von Zesen hat schon zu seiner Zeit die toten Skribenten unter die hellikonische Hechel genommen, warum sollte es denn Hrn. Prof. Gottsched Sünde sein, wenn er diesem rühmlichen Exempel folget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9079999923706055} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":323,"date":1742,"orig":"Sonſten muß ich noch berichten, daß die Kunſtrichter, die zu leben wiſſen, und mich tadeln, ob ich gleich noch nicht geſtorben bin, der Hr. Prof. Gottſched ſelbſt und ſein Spießgeſell Magiſter Theod.","norm":"Sonsten muss ich noch berichten, dass die Kunstrichter, die zu leben wissen, und mich tadeln, ob ich gleich noch nicht gestorben bin, der Hr. Prof. Gottsched selbst und sein Spießgesell Magister Tod.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.003300189971924} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":324,"date":1742,"orig":"Lebrecht Pitſchel ſind.","norm":"Lebrecht Pitschel sind.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":6.423799991607666} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":325,"date":1742,"orig":"Dieſen zu misfallen mache mir eine Ehre.","norm":"Diesen zu missfallen mache mir eine Ehre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.873000144958496} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":326,"date":1742,"orig":"Ubi plura nitent in carmine, non ego paucis Offendar maculis.","norm":"Ubi plura nitent in carmine, non ego paucis Offendar maculis.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.5019001960754395} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":327,"date":1742,"orig":"vorausſetze.","norm":"voraussetze.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"eu","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.385499954223633} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":328,"date":1742,"orig":"Allein ich habe in Vergleichung mit dieſen Leuten gantz paradoxe Gedancken von der Freyheit der Critick:","norm":"Allein ich habe in Vergleichung mit diesen Leuten ganz paradoxe Gedanken von der Freiheit der Kritik:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.097799777984619} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":329,"date":1742,"orig":"Jch habe mich beredet, daß die Critick niemahls unhoͤflich oder unbeſcheiden ſeyn koͤnne, ſo lange ſie gerecht iſt; und ich ſehe die critiſche Unhoͤflichkeit als eine Art der Ungerechtigkeit an; denn wenn die getadelten Fehler durch die Art des Vortrags vergroͤſſert werden, ſo iſt dieſes eine Art der Verlaͤumdung; und hiemit dieſe Unhoͤflichkeit eine offenbare Ungerechtigkeit.","norm":"Ich habe mich beredet, dass die Kritik niemals unhöflich oder unbescheiden sein könne, solange sie gerecht ist; und ich sehe die kritische Unhöflichkeit als eine Art der Ungerechtigkeit an; denn wenn die getadelten Fehler durch die Art des Vortrags vergrößert werden, so ist dieses eine Art der Verleumdung; und hiermit diese Unhöflichkeit eine offenbare Ungerechtigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.500499963760376} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":330,"date":1742,"orig":"Die Hoͤflichkeit beſtehet in einer Maͤſſigung der Affecten und des Willens nach den Regeln oder Gewohnheiten des aͤuſſerlichen Wohlſtands; und die Natur der Hoͤflichkeit erfodert, daß man nicht auf Recht und Verdienſt, ſondern auf das Vergnuͤgen deſſen, den man nuͤtzlich gewinnen will, ſehe.","norm":"Die Höflichkeit bestehet in einer Mäßigung der Affekten und des Willens nach den Regeln oder Gewohnheiten des äußerlichen Wohlstands; und die Natur der Höflichkeit erfordert, dass man nicht auf Recht und Verdienst, sondern auf das Vergnügen dessen, den man nützlich gewinnen will, sehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.123199939727783} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":331,"date":1742,"orig":"Die Critick hingegen muß ihre Abſicht von dem aͤuſſerlichen Range, Anſehen und Credit, und andern dergleichen Vorzuͤgen gaͤntzlich abkehren, ſie muß nur auf das innerliche Vermoͤgen des Geiſtes, Verſtandes und Witzes ſehen, und ihre Beurtheilungen auf die Wahrheit gruͤnden.","norm":"Die Kritik hingegen muss ihre Absicht von dem äußerlichen Range, Ansehen und Kredit, und anderen dergleichen Vorzügen gänzlich abkehren, sie muss nur auf das innerliche Vermögen des Geistes, Verstandes und Witzes sehen, und ihre Beurteilungen auf die Wahrheit gründen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.88070011138916} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":332,"date":1742,"orig":"Geiſt, Verſtand und Witz aber ſind nicht an einen gewiſſen Rang oder an gewiſſe Aemter in der Welt gebunden; ſie werden nicht angeerbt, ſie koͤnnen nicht mit Geld erkauft, noch wie Titel und Ehrenſtellen verliehen oder verpachtet werden.","norm":"Geist, Verstand und Witz aber sind nicht an einen gewissen Rang oder an gewisse Ämter in der Welt gebunden; sie werden nicht angeerbt, sie können nicht mit Geld erkauft, noch wie Titel und Ehrenstellen verliehen oder verpachtet werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.979099988937378} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":333,"date":1742,"orig":"Es iſt keiner gezwungen, ſeinen Geiſt und Verſtand durch offentliche Schriften auf die Probe zu ſezen, und es kan einer ein ehrlicher und nuͤtzlicher Patriot, ein kluger Staatsmann, ein erfahrner Arzt, und doch daneben ein ſchlechter Reimheld, ein matter Dichter, ein elender Scribent ſeyn, gleichwie es hingegen nicht unmoͤglich iſt, daß einer bey einem ſchlechten aͤuſſerlichen Credit und Anſehen ein geiſtreicher Poet, Redner, oder Schriftſteller ſeyn kan.","norm":"Es ist keiner gezwungen, seinen Geist und Verstand durch öffentliche Schriften auf die Probe zu setzen, und es kann einer ein ehrlicher und nützlicher Patriot, ein kluger Staatsmann, ein erfahrener Arzt, und doch daneben ein schlechter Reimheld, ein matter Dichter, ein elender Scribent sein, gleichwie es hingegen nicht unmöglich ist, dass einer bei einem schlechten äußerlichen Kredit und Ansehen ein geistreicher Poet, Redner, oder Schriftsteller sein kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.14769983291626} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":334,"date":1742,"orig":"Aber wenn einer ſich durch offentliche Schriften freywillig zum Lehrer des menſchlichen Geſchlechts aufwirfft, und den Nahmen eines geiſtreichen Schriftverfaſſers affectiert, ſo muß er von der gerechten Critick erwarten, daß ſie ihm den verdienten Rang unter den Scribenten anweiſe; und wofern er ſich nicht gegen die Ausſpruͤche derſelben gruͤndlich vertheidigen, und ſie der Ungerechtigkeit uͤberfuͤhren kan, ſo mag er uͤber Unbill, Unhoͤflichkeit und Grobheit ſchreyen, ſo lange er will; dieſes wird ihm bey unparteyiſchen Leſern von gutem Geſchmack, er mag auch ſo vornehm ſeyn als er will, wenig helffen.","norm":"Aber wenn einer sich durch öffentliche Schriften freiwillig zum Lehrer des menschlichen Geschlechts aufwirft, und den Namen eines geistreichen Schriftverfassers affektiert, so muss er von der gerechten Kritik erwarten, dass sie ihm den verdienten Rang unter den Skribenten anweise; und sofern er sich nicht gegen die Aussprüche derselben gründlich verteidigen, und sie der Ungerechtigkeit überführen kann, so mag er über Unbill, Unhöflichkeit und Grobheit schreien, solange er will; dieses wird ihm bei unparteiischen Lesern von gutem Geschmack, er mag auch so vornehm sein als er will, wenig helfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.1427998542785645} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":335,"date":1742,"orig":"Jch mache aus dieſem allem den Schluß, daß die in dem gemeinen Leben uͤbliche Hoͤflichkeit, die ſich nur nach dem aͤuſſerlichen Rang in der Welt richtet, und jedermann angenehm und gefaͤllig zu ſeyn ſuchet, bey der gerechten Critick keinen Platz habe; ſondern daß dasjenige, was man in der Critick Hoͤflichkeit heißt, von der Gerechtigkeit, die ohne Anſehen der Perſon Lob und Tadel nach Verdienen austheilet, nicht unterſchieden ſey.","norm":"Ich mache aus diesem allem den Schluss, dass die in dem gemeinen Leben übliche Höflichkeit, die sich nur nach dem äußerlichen Rang in der Welt richtet, und jedermann angenehm und gefällig zu sein suchet, bei der gerechten Kritik keinen Platz habe; sondern dass dasjenige, was man in der Kritik Höflichkeit heißt, von der Gerechtigkeit, die ohne Ansehen der Person Lob und Tadel nach Verdienen austeilet, nicht unterschieden sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.107699871063232} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":336,"date":1742,"orig":"Jch ſehe darum auch die in dem vorigen Abſchnitt eingefuͤhrten Exempel der critiſchen Unhoͤflichkeit einiger deutſcher Kunſtrichter an, als ſo viele Proben der critiſchen Ungerechtigkeit in dem Ausdruck und Vortrage, angeſehen ſelbige nicht nur an ſich ſelbs betrachtet unbeſcheiden und ſchimpflich ſind, ſondern auch zu nichts dienen, als kleine Fehler groͤſſer zu machen, als ſie wuͤrcklich ſind.","norm":"Ich sehe darum auch die in dem vorigen Abschnitt eingeführten Exempel der kritischen Unhöflichkeit einiger deutscher Kunstrichter an, als so viele Proben der kritischen Ungerechtigkeit in dem Ausdruck und Vortrage, angesehen selbige nicht nur an sich selbst betrachtet unbescheiden und schimpflich sind, sondern auch zu nichts dienen, als kleine Fehler größer zu machen, als sie wirklich sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.78980016708374} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":337,"date":1742,"orig":"Jch will demnach in gegenwaͤrtigem Abſchnitte mit einigen Exempeln darthun, daß eben dieſe hochdeutſche Kunſtrichter in ihren Beurtheilungen nicht nur in Abſicht auf den Vortrag, ſondern auch in Abſicht auf die Natur der Sache ſelbſt neben der Wahrheit vorbeygehen, und ſich der critiſchen Ungerechtigkeit ſchuldig machen.","norm":"Ich will demnach in gegenwärtigem Abschnitte mit einigen Exempeln dartun, dass eben diese hochdeutsche Kunstrichter in ihren Beurteilungen nicht nur in Absicht auf den Vortrag, sondern auch in Absicht auf die Natur der Sache selbst neben der Wahrheit vorbeigehen, und sich der kritischen Ungerechtigkeit schuldig machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.813199996948242} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":338,"date":1742,"orig":"Jch habe in dem vorhergehenden Abſchnitte beylaͤuftig drey Exempel von dieſer Art beruͤhret: Das erſte iſt das Beyſpiel Hrn. Damms, den man in dem VI. St. der Beytraͤge Bl. 530. neben Hrn.","norm":"Ich habe in dem vorhergehenden Abschnitte beyläuftig drei Exempel von dieser Art berühret: Das erste ist das Beispiel Hrn. Damms, den man in dem VI. St. der Beiträge Bl. 530. neben Hrn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.546500205993652} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":339,"date":1742,"orig":"Gottſched wegen ſeiner groſſen Geſchicklichkeit im Ueberſetzen ſelbſt dem gelehrten Hrn. D. Heumann zum Muſter vorgeſtellet hat.","norm":"Gottsched wegen seiner großen Geschicklichkeit im Übersetzen selbst dem gelehrten Hrn. D. Heumann zum Muster vorgestellt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.604100227355957} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":340,"date":1742,"orig":"Wenn nun das Urtheil, welches in eben dieſen Beytraͤgen an zweien Orten von ſeiner Ueberſetzung der Briefe Cicerons auf eine unbeſcheidene Weiſe ausgefaͤllet wird, Grund haben ſoll; ſo folget gantz natuͤrlich, daß das ihm vorhin mitgetheilte Lob wegen ſeiner ſo groſſen Geſchicklichkeit im Ueberſetzen eine ſchmeichelhafte Ungerechtigkeit geweſen ſey.","norm":"Wenn nun das Urteil, welches in eben diesen Beiträgen an zwei Orten von seiner Übersetzung der Briefe Cicerones auf eine unbescheidene Weise ausgefällt wird, Grund haben soll; so folget ganz natürlich, dass das ihm vorhin mitgeteilte Lob wegen seiner so großen Geschicklichkeit im Übersetzen eine schmeichelhafte Ungerechtigkeit gewesen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.742000102996826} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":341,"date":1742,"orig":"Denn wer wird ſich wohl als glaublich vorſtellen koͤnnen, daß Hr. Damm, nachdem er Cicerons Rede fuͤr den Roſcius ſo nachdruͤcklich, maͤnnlich und zierlich uͤberſezt hat, hernach bey der Ueberſetzung der Briefe dieſes Roͤmers ſo ungluͤcklich ſollte geweſen ſeyn, und eine ſo harte und ſchimpfliche Beſtraffung verdienet haben?","norm":"Denn wer wird sich wohl als glaublich vorstellen können, dass Hr. Damm, nachdem er Cicerones Rede für den Roscius so nachdrücklich, männlich und zierlich übersetzt hat, hernach bei der Übersetzung der Briefe dieses Römers so unglücklich sollte gewesen sein, und eine so harte und schimpfliche Bestrafung verdienet haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.468100070953369} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":342,"date":1742,"orig":"Das zweite Exempel, das ich oben beruͤhret habe, iſt das Beyſpiel des Herausgebers der Neukirchiſchen Ueberſetzung des Telemachs Hrn. J. Chr. Hirſch.","norm":"Das zweite Exempel, das ich oben berühret habe, ist das Beispiel des Herausgebers der Neukirchischen Übersetzung des Telemachs Hrn. J. Chr. Hirsch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.65500020980835} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":343,"date":1742,"orig":"Was hat dieſer gute Mann verſchuldet?","norm":"Was hat dieser gute Mann verschuldet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.353400230407715} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":344,"date":1742,"orig":"Nichts anders, als daß er in der kurtzen Vorrede zu dieſem Neukirchiſchen Wercke, welche nicht mehr als fuͤnf und eine halbe Seite betraͤgt, das uͤbereilte Vorgeben, als ob Neukirch die Ueberſetzung des Telemachs nicht vollendet, und man alſo auſſer dem erſten Theile nichts weiters von ſeiner Arbeit zu erwarten habe, welches durch die Crit.","norm":"Nichts anders, als dass er in der kurzen Vorrede zu diesem Neukirchischen Werke, welche nicht mehr als fünf und eine halbe Seite beträgt, das übereilte Vorgeben, als ob Neukirch die Übersetzung des Telemachs nicht vollendet, und man also außer dem ersten Teile nichts Weiteres von seiner Arbeit zu erwarten habe, welches durch die Crit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.548500061035156} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":345,"date":1742,"orig":"Beytraͤge ausgeſtreuet worden, um etwas empfindlich geantet hat.","norm":"Beiträge ausgestreut worden, um etwas empfindlich gantet hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.088300228118896} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":346,"date":1742,"orig":"Aber man leſe die plumpe und gantz ungeſchliffene Jnvectif, die der gute Mann deswegen in dem XXIV. St. der Beytraͤge auf der 601ſten u. f. Seite empfangen hat, woraus ich oben nur was weniges zur Probe angefuͤhrt habe, und ſage mir dann, ob das heiſſe:","norm":"Aber man lese die plumpe und ganz ungeschliffene Jnvectif, die der gute Mann deswegen in dem XXIV. St. der Beiträge auf der 601sten u. f. Seite empfangen hat, woraus ich oben nur was weniges zur Probe angeführt habe, und sage mir dann, ob das heiße:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.471099853515625} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":347,"date":1742,"orig":"Poenas peccatis irroget æquas.","norm":"Poenas peccatis irroget aequas.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"lv","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.744999885559082} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":348,"date":1742,"orig":"Zugeſchweigen, daß die Verfaſſer dieſer Beytraͤge in dem XXV. St. Bl. 172. offentlich bekennt, daß ſie in der Perſon geirret, und Hrn. Hirſch gantz unſchuldiger Weiſe-angegriffen haben.","norm":"Zugeschwiegen, dass die Verfasser dieser Beiträge in dem XXV. St. Bl. 172. öffentlich bekennt, dass sie in der Person geirrt, und Hrn. Hirsch ganz unschuldiger Weise-angegriffen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.931700229644775} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":349,"date":1742,"orig":"Das dritte Exempel giebt uns der ungenannte Verfaſſer der reimfreyen Ueberſetzung der Aeneis, wovon in dem XVII. St. der Beytraͤge im IV. Art. eine Probe angefuͤhrt, und dieſelbe durch eine ungeſchickte Vergleichung mit einer ſchlechten gereimten Ueberſetzung eines jungen Schuͤlers heruntergemacht worden.","norm":"Das dritte Exempel gibt uns der ungenannte Verfasser der Reimfreien Übersetzung der Aeneis, wovon in dem XVII. St. der Beiträge im IV. Art. eine Probe angeführt, und dieselbe durch eine ungeschickte Vergleichung mit einer schlechten gereimten Übersetzung eines jungen Schülers heruntergemacht worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.842700004577637} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":350,"date":1742,"orig":"Die Ungerechtigkeit dieſes Urtheils in Lob und Tadel iſt in dem zweiten Theile der Critiſchen Dichtkunſt Hrn. Prof. Breitingers in dem IVten Abſchn. von der Kunſt der Ueberſetzung von Bl. 157. an ausfuͤhrlich dargethan worden, wohin ich auch meine Leſer verweiſe.","norm":"Die Ungerechtigkeit dieses Urteils in Lob und Tadel ist in dem zweiten Teile der kritischen Dichtkunst Hrn. Prof. Breitingers in dem Juten Abschn. von der Kunst der Übersetzung von Bl. 157. an ausführlich dargetan worden, wohin ich auch meine Leser verweise.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.95959997177124} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":351,"date":1742,"orig":"Noch das vierte Beyſpiel ſoll uns endlich die Ueberſetzung Hrn. Prof Bodmers von Joh. Miltons verlohrnem Paradieſe an die Hand geben.","norm":"Noch das vierte Beispiel soll uns endlich die Übersetzung Hrn. Prof Bodmers von Joh. Miltons verlorenem Paradiese an die Hand geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.406799793243408} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":352,"date":1742,"orig":"Von derſelben ſtehet in dem IIten St. der Beytraͤge Bl. 291.","norm":"Von derselben steht in dem Iiten St. der Beiträge Bl. 291.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.512700080871582} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":353,"date":1742,"orig":"„So viel iſt indeſſen wahr, daß wenn nach dem Geſtaͤndniß der Engellaͤnder, ihre Sprache ſelbſt unter dem Milton eingeſuncken; ſo hat in der That Hr. Prof. Bodmer eine ſolche Staͤrcke unſrer Sprache gewieſen, daß man ſagen koͤnnte, daß Milton durch dieſe Verdollmetſchung noch mehr Kraft und Nachdruck gewonnen habe, als er in ſeiner Mutterſprache beſizt.","norm":"„So viel ist indessen wahr, dass wenn nach dem Geständnis der Engländer, ihre Sprache selbst unter dem Milton eingesunken; so hat in der Tat Hr. Prof. Bodmer eine solche Stärke unserer Sprache gewiesen, dass man sagen könnte, dass Milton durch diese Verdolmetschung noch mehr Kraft und Nachdruck gewonnen habe, als er in seiner Muttersprache besitzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.287199974060059} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":354,"date":1742,"orig":"Jndeſſen hat es ihm aus Beſcheidenheit beliebt, ſich uͤber den Mangel genugſamer Kundſchaft in unſrer Sprache zu beſchweren, der doch in Abſehen auf die Staͤrcke ſeiner uͤberall praͤchtigen und erhabenen Ausdruͤckungen gewiß nirgends zu ſpuͤren iſt.","norm":"Indessen hat es ihm aus Bescheidenheit beliebt, sich über den Mangel genugsamer Kundschaft in unserer Sprache zu beschweren, der doch in Absehen auf die Stärke seiner überall prächtigen und erhabenen Ausdrückungen gewiss nirgends zu spüren ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.428400039672852} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":355,"date":1742,"orig":"Sollte aber ja im Abſehen auf die Zierlichkeit der Wortfuͤgung hier und dar etwas unterlauffen, ſo in rein gewoͤhnten deutſchen Ohren rauh und widrig klinget, ſo wird dieſes dem Vaterlande des Hrn. Ueberſetzers mehr, als ſeiner Unfaͤhigkeit zuzuſchreiben ſeyn.","norm":"Sollte aber ja im Absehen auf die Zierlichkeit der Wortfügung hier und dar etwas unterlaufen, so in rein gewöhnten deutschen Ohren rau und widrig klinget, so wird dieses dem Vaterlande des Hrn. Übersetzers mehr, als seiner Unfähigkeit zuzuschreiben sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.792200088500977} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":356,"date":1742,"orig":"Und doch muß man geſtehen, daß uns noch kein Schweitzeriſcher Scribent vorgekommen, dem man ſein Vaterland weniger als Hrn. Bodmern hat anmercken koͤnnen.„","norm":"Und doch muss man gestehen, dass uns noch kein schweizerischer Scribent vorgekommen, dem man sein Vaterland weniger als Hrn. Bodmern hat anmerken können . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.747000217437744} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":357,"date":1742,"orig":"Und in dem XIX. St. der Beytraͤge in der Beantwortung auf die Einwuͤrffe wegen der Unvollkommenheit der deutſchen Sprache Bl. 448 heißt es:","norm":"Und in dem XIX. St. der Beiträge in der Beantwortung auf die Einwürfe wegen der Unvollkommenheit der deutschen Sprache Bl. 448 heißt es:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.498000144958496} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":358,"date":1742,"orig":"„Gewiß alle Kenner Miltons ſind erſtaunet, als ſie die Dolmetſchung Hrn. Prof. Bodmers geleſen haben:","norm":"„Gewiss alle Kenner Miltons sind erstaunet, als sie die Dolmetschung Hrn. Prof. Bodmers gelesen haben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.206799983978271} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":359,"date":1742,"orig":"Denn wer haͤtte ſichs eingebildet, daß dieſes mit Gedancken ſo beſchwerte Gedichte, deſſen Ausdruck ſo koͤrnicht, ſinnreich und tief iſt, ſich ſo nach druͤcklich und vollſtaͤndig deutſch wuͤrde geben laſſen.","norm":"Denn wer hätte sich es eingebildet, dass dieses mit Gedanken so beschwerte Gedichte, dessen Ausdruck so körnig, sinnreich und tief ist, sich so nach drücklich und vollständig deutsch würde geben lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.88730001449585} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":360,"date":1742,"orig":"Und doch hat es der Hr. Bodmer gethan.","norm":"Und doch hat es der Hr. Bodmer getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.763500213623047} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":361,"date":1742,"orig":"Jn Wahrheit, wer nunmehr unſre Sprache noch matt, ſeicht, und plauderhaft nennen will, der verdienet, daß man ihn damit auslachet.„","norm":"In Wahrheit, wer nunmehr unsere Sprache noch matt, seicht, und plauderhaft nennen will, der verdienet, dass man ihn damit auslachet . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.212500095367432} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":362,"date":1742,"orig":"Hergegen in dem XXIV. St. dieſer Beytraͤge iſt aus der Feder eben deſſelben Kunſtrichters, des Hrn. Prof. Gottſcheds, folgendes Urtheil gefloſſen, Bl. 653.","norm":"Hergegen in dem XXIV. St. dieser Beiträge ist aus der Feder eben desselben Kunstrichters, des Hrn. Prof. Gottscheds, folgendes Urteil geflossen, Bl. 653.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.171599864959717} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":363,"date":1742,"orig":"„Es hat ſich in der Schweitz eir Ueberſetzer gefunden, der uns denſelben (Milton) ſo gut er gekonnt, deutſch geliefert hat, wie wir gleichfalls in dieſen Beytraͤgen vor etlichen Jahren gemeldet haben.„","norm":"„Es hat sich in der Schweiz eier Übersetzer gefunden, der uns denselben (Milton) so gut er gekonnt, deutsch geliefert hat, wie wir gleichfalls in diesen Beiträgen vor etlichen Jahren gemeldet haben . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.195000171661377} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":364,"date":1742,"orig":"Und Bl. 664.","norm":"Und Bl. 664.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.948200225830078} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":365,"date":1742,"orig":"Man hat an der ſeltſamen und widerlichen Art des deutſchen Ausdrucks, der ſonſt in allen unſren Buͤchetn unerhoͤrt iſt, gar bald einen Eckel bekommen.„","norm":"Man hat an der seltsamen und widerlichen Art des deutschen Ausdrucks, der sonst in allen unseren Büchetn unerhört ist, gar bald einen Ekel bekommen . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.247200012207031} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":366,"date":1742,"orig":"Sehet da einen Philoſoph, der in ſeinen critiſchen Ausſpruͤchen ſich nicht ſo ſclaviſch an den Grundſatz:","norm":"Sehet da einen Philosoph, der in seinen kritischen Aussprüchen sich nicht so sklavisch an den Grundsatz:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.264699935913086} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":367,"date":1742,"orig":"Impoſſibile eſt idem ſimul eſſe & non eſſe, bindet; ſondern ſich die Freyheit vorbehaͤlt, ſeine Hoͤflichkeiten, ſo bald er vermuthet, daß ſich einer derſelben unwuͤrdig gemacht, zuruͤckzunehmen und zu modificieren.","norm":"Impossibile est idem simul esse & non esse, bindet; sondern sich die Freiheit vorbehält, seine Höflichkeiten, sobald er vermutet, dass sich einer derselben unwürdig gemacht, zurückzunehmen und zu modifizieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.11929988861084} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":368,"date":1742,"orig":"Will aber jemand wiſſen, wie geſchickt dieſe philoſophiſchen Koͤpfe einen offenbaren Widerſpruch mit ſich ſelbſt vergleichen koͤnnen, der ſehe in der 47ſten Anmerckung des Weinmonats der Beluſtigungen Bl. 379. und ſchaue, wie er ſich des Lachens erwehren koͤnne.","norm":"Will aber jemand wissen, wie geschickt diese philosophischen Köpfe einen offenbaren Widerspruch mit sich selbst vergleichen können, der sehe in der 47sten Anmerkung des Weinmonats der Belustigungen Bl. 379. und schaue, wie er sich des Lachens erwehren könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.454999923706055} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":369,"date":1742,"orig":"VIII.","norm":"VIII.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"et","lang_de":0,"norm_lmscore":1.134999990463256} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":370,"date":1742,"orig":"Wie die Unvollkommenheit des Gottſchediſchen Verſuches einer Critiſchen Dichtkunſt am ſicherſten koͤnne entſchuldiget und gegen alle Vorwuͤrffe ſicher geſtellt werden.","norm":"Wie die Unvollkommenheit des Gottschedischen Versuches einer kritischen Dichtkunst am sichersten könne entschuldiget und gegen alle Vorwürfe sichergestellt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.523099899291992} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":371,"date":1742,"orig":"JCh finde die Art, mit welcher der Verfaſſer der Anmerckungen in dem Weinmonat der Leipzigiſchen Beluſtigungen in der 36. und 37ſten Anmerckung dieſes geleiſtet hat, ſo fremd, neu, und unerhoͤrt, daß ich mich nicht entbrechen kan, die Kunſt, die in dieſer Art der Vertheidigung ſtecket, in ein helleres Licht zu ſetzen.","norm":"Ich finde die Art, mit welcher der Verfasser der Anmerkungen in dem Weinmonat der Leipzigischen Belustigungen in der 36. und 37sten Anmerkung dieses geleistet hat, so fremd, neu, und unerhört, dass ich mich nicht entbrechen kann, die Kunst, die in dieser Art der Verteidigung stecket, in ein helleres Licht zu setzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.396200180053711} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":372,"date":1742,"orig":"Hr. Prof Gottſched hat ſein Werck von der Dichtkunſt einen Verſuch genennet:","norm":"Hr. Prof Gottsched hat sein Werk von der Dichtkunst einen Versuch genannt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.888500213623047} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":373,"date":1742,"orig":"Da nun dieſe Benennung ſelbſt ein Geſtaͤndniß einer Unvollkommenheit mit ſich fuͤhret; ſo iſt der Verfaſſer der Anmerckungen ſorgfaͤltig genug, uns zu berichten, daß dieſe willkuͤrliche Benennung der Vollkommenheit des Wercks nicht nachtheilig ſeyn koͤnne, weil der Nahme die Sache nicht aͤndere, und Hr. Prof. Gottſched ſein Buch nur aus Beſcheidenheit einen Verſuch genennt habe:","norm":"Da nun diese Benennung selbst ein Geständnis einer Unvollkommenheit mit sich führt; so ist der Verfasser der Anmerkungen sorgfältig genug, uns zu berichten, dass diese willkürliche Benennung der Vollkommenheit des Werks nicht nachteilig sein könne, weil der Nahme die Sache nicht ändere, und Hr. Prof. Gottsched sein Buch nur aus Bescheidenheit einen Versuch genannt habe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.284200191497803} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":374,"date":1742,"orig":"Nicht als ob er es ſelbſt fuͤr einen bloſſen Verſuch angeſehen, oder als ob ihm die Vollkommenheit deſſelben waͤre verborgen geweſen; ſondern aus einem niedertraͤchtigen Hochmuth, nach welchem einer ſein Heu Stroh nennen kan, ſolches aber niemahls thut, als wenn er zum voraus ſicher iſt, daß andere ſeine Abſicht durch die Erniedrigung den Werth der erniedrigten Sache zu erhoͤhen, unfehlbar mercken und errathen muͤſſen.","norm":"Nicht als ob er es selbst für einen bloßen Versuch angesehen, oder als ob ihm die Vollkommenheit desselben wäre verborgen gewesen; sondern aus einem niederträchtigen Hochmut, nach welchem einer sein Heu Stroh nennen kann, solches aber niemals tut, als wenn er zum voraus sicher ist, dass andere seine Absicht durch die Erniedrigung den Wert der erniedrigten Sache zu erhöhen, unfehlbar merken und erraten müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.716100215911865} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":375,"date":1742,"orig":"Daß alſo die Benennung eines Verſuches auf dem Titel des Gottſchediſchen Buches per antiphraſin muß verſtanden werden, wie Lucus, quaſi minime lucus.","norm":"Dass also die Benennung eines Versuches auf dem Titel des Gottschedischen Buches per Antiphrasen muss verstanden werden, wie Lucus, quasi minime lucus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.829100131988525} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":376,"date":1742,"orig":"Doch muß man ſich wohl in Acht nehmen, daß man dieſe ironiſche Figur der Beſcheidenheit nicht auf den ganzen Titel erſtrecke, als ob er ſein Buch auch eine Critiſche Dichtkunſt per antiphraſin genennt habe, in dem Verſtande, als wenn er ſie ſelbſt fuͤr nichts weniger, als fuͤr eine Critiſche Dichtkunſt gehalten habe; wie er ſie in der That einen Verſuch genennet, darum, weil ſie in ſeinem Sinne nichts weniger als ein bloſſer Verſuch war.","norm":"Doch muss man sich wohl in Acht nehmen, dass man diese ironische Figur der Bescheidenheit nicht auf den ganzen Titel erstrecke, als ob er sein Buch auch eine kritische Dichtkunst per Antiphrasen genannt habe, in dem Verstande, als wenn er sie selbst für nichts weniger, als für eine kritische Dichtkunst gehalten habe; wie er sie in der Tat einen Versuch genannt, darum, weil sie in seinem Sinne nichts weniger als ein bloßer Versuch war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.098700046539307} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":377,"date":1742,"orig":"Daß alſo diejenigen, welche die Gottſchediſche Dichtkunſt fuͤr einen bloſſen Verſuch ausgeben, eben ſo unhoͤflich handeln wuͤrden, als wenn einer das Compliment eines gehorſamen Dieners im Ernſt aufnehmen, und es mit der Antwort: Ja, ihr ſeyd mein gehorſamer Diener! erwidern wuͤrde.","norm":"Dass also diejenigen, welche die Gottschedische Dichtkunst für einen bloßen Versuch ausgeben, eben so unhöflich handeln würden, als wenn einer das Kompliment eines gehorsamen Dieners im Ernst aufnehmen, und es mit der Antwort: Ja, ihr seid mein gehorsamer Diener! erwidern würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.359899997711182} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":378,"date":1742,"orig":"Wollte man zweitens die Zuͤrichiſche Dichtkunſt anfuͤhren, und in Vergleichung mit derſelben den Gottſchediſchen Verſuch einer Unvollkommenheit belangen; ſo weiß der Verfaſſer der Anmerckungen, durch einen liſtig erweckten Verdacht, die Zuͤrchiſche Dichtkunſt ſo geſchickt niederzudruͤcken, daß ſein Leipzigiſcher Verſuch behend wieder empor koͤmmt.","norm":"Wollte man zweitens die Zürichische Dichtkunst anführen, und in Vergleichung mit derselben den Gottschedischen Versuch einer Unvollkommenheit belangen; so weiß der Verfasser der Anmerkungen, durch einen listig erweckten Verdacht, die Zürchische Dichtkunst so geschickt niederzudrücken, dass sein Leipzigischer Versuch behände wieder empor kommt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.671199798583984} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":379,"date":1742,"orig":"Das einige Spruͤchlein:","norm":"Das einige Sprüchlein:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.035600185394287} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":380,"date":1742,"orig":"Inventis facile eſt aliquid addere, hat die Kraft dem Leipzigiſchen Verſuche den Preiß der Erfindung gantz zuzueignen, und den Verdacht zu erwecken, daß die Zuͤrichiſche Kunſtrichter ſich dieſe Leipzigiſche Erfindung wohl zu Nutze gemachet, und ihre mehrere Vollkommenheit derſelben lediglich zu verdancken haben.","norm":"Inventis facile est aliquid addere, hat die Kraft dem Leipzigischen Versuche den Preis der Erfindung ganz zuzueignen, und den Verdacht zu erwecken, dass die Zürichische Kunstrichter sich diese Leipzigische Erfindung wohl zu Nutze gemacht, und ihre mehrere Vollkommenheit derselben lediglich zu verdanken haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.337900161743164} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":381,"date":1742,"orig":"Er braucht dabey die noͤthige Behutſamkeit, daß er ſich nicht ins Abſonderliche hineinlaͤßt, und die ihm vorgelegte Parallel mit Stillſchweigen gaͤntzlich vorbeygehet; denn ſolches haͤtte zu nichts anders gedienet, als dem Leſer unnoͤthige Scrupel zu erwecken, ob und wieſern es moͤglich ſey, daß von zwey Wercken, die in ihren Grundſaͤzen, in ihrer Materie, und in ihrer Form gantz unterſchieden, ja einander beynahe zuwider ſind, eins durch das andere habe koͤnnen veranlaſſet werden?","norm":"Er braucht dabei die nötige Behutsamkeit, dass er sich nicht ins Absonderliche hineinlässt, und die ihm vorgelegte Parallel mit Stillschweigen gänzlich vorbeigehet; denn solches hätte zu nichts anders gedient, als dem Leser unnötige Skrupel zu erwecken, ob und wiesen es möglich sei, dass von zwei Werken, die in ihren Grundsätzen, in ihrer Materie, und in ihrer Form ganz unterschieden, ja einander beinahe zuwider sind, eins durch das andere habe können veranlasst werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.747200012207031} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":382,"date":1742,"orig":"Da hingegen bey der bloſſen Vergleichung des aͤhnlichen Titels niemand leicht in den Sinn kommen wird, zu zweifeln, daß nicht eines von dem andern ſey abgeſehen worden:","norm":"Da hingegen bei der bloßen Vergleichung des ähnlichen Titels niemand leicht in den Sinn kommen wird, zu zweifeln, dass nicht eines von dem anderen sei abgesehen worden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.191699981689453} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":383,"date":1742,"orig":"Und da man insgemein nur gleiche Sachen mit gleichen Nahmen zu belegen pfleget, ſo wird ja niemand vermuthen, daß vielleicht das eine von dieſen Wercken den Nahmen einer Crit.","norm":"Und da man insgemein nur gleiche Sachen mit gleichen Namen zu belegen pflegt, so wird ja niemand vermuten, dass vielleicht das eine von diesen Werken den Namen einer Crit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.401199817657471} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":384,"date":1742,"orig":"Dichtkunſt nur zur Zierde trage, ohne daß es ihn eben wuͤrcklich verdiene:","norm":"Dichtkunst nur zur Zierde trage, ohne dass es ihn eben wirklich verdiene:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.084700107574463} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":385,"date":1742,"orig":"Wie jener ungeſchickte Mahler die Figur, die er an ein Haus gemahlet, ein Pferd genennet hat, ob ſie gleich einem Geißbocke viel aͤhnlicher war; und es dießfalls wohl heiſſen mag:","norm":"Wie jener ungeschickte Maler die Figur, die er an ein Haus gemalt, ein Pferd genannt hat, ob sie gleich einem Geißbocke viel ähnlicher war; und es diesfalls wohl heißen mag:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.48330020904541} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":386,"date":1742,"orig":"Amphora coepit Inſtitui, currente rota cur urceus exit?","norm":"Amphora coepit Institui, currente rota cur urceus exit?","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.4096999168396} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":387,"date":1742,"orig":"Der dritte Grund, womit der Leipzigiſche Verfaſſer der Anmerckungen den Vorwurff der Unvollkommenheit in Anſehung der Gottſchediſchen Dichtkunſt geſchickt ablehnet und entſchuldiget, iſt von den geheimen und beſondern Abſichten hergenommen, die ein Verfaſſer bey Schreibung eines Buchs mag gehabt haben.","norm":"Der dritte Grund, womit der Leipzigische Verfasser der Anmerkungen den Vorwurf der Unvollkommenheit in Ansehung der Gottschedischen Dichtkunst geschickt ablehnet und entschuldiget, ist von den geheimen und besonderen Absichten hergenommen, die ein Verfasser bei Schreibung eines Buchs mag gehabt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8084001541137695} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":388,"date":1742,"orig":"Wer haͤtte es vermuthen koͤnnen, daß Hr. Prof. Gottſched die Vollkommenheit, die ſich in der Art und Proportion der in ſeiner Dichtkunſt abgehandelten Materien, befinden ſoll, nicht nach dem Privatgebrauche einzelner Leſer, ſondern allein und vornehmlich nach dem academiſchen Gebrauche wolle beurtheilt wiſſen, in ſo fern nemlich dieſes Buch hauptſaͤchlich zur oͤffentlichen Vorleſung beſtimmt war?","norm":"Wer hätte es vermuten können, dass Hr. Prof. Gottsched die Vollkommenheit, die sich in der Art und Proportion der in seiner Dichtkunst abgehandelten Materien, befinden soll, nicht nach dem Privatgebrauche einzelner Leser, sondern allein und vornehmlich nach dem akademischen Gebrauche wolle beurteilt wissen, insofern nämlich dieses Buch hauptsächlich zur öffentlichen Vorlesung bestimmt war?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.427199840545654} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":389,"date":1742,"orig":"Jch ſage, wer haͤtte dieſes wohl vermuthen koͤnnen, wenn es der Verfaſſer der Anmerckungen nicht ſo deutlich berichten wuͤrde?","norm":"Ich sage, wer hätte dieses wohl vermuten können, wenn es der Verfasser der Anmerkungen nicht so deutlich berichten würde?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.653900146484375} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":390,"date":1742,"orig":"Da nun dieſe beſondere Abſicht erfodert, daß ein ſolches Buch eben nicht vollſtaͤndig ſeyn muß, damit der muͤndlichen Erklaͤrung auch noch was uͤbrig bleibe; ſo kan man ja auf dieſe Weiſe alle Unvollkommenheiten eines ſolchen gedruͤckten Buches, die vermuthlich in dem muͤndlichen Vortrage koͤnnen verbeſſert und erſezt werden, leicht entſchuldigen.","norm":"Da nun diese besondere Absicht erfordert, dass ein solches Buch eben nicht vollständig sein muss, damit der mündlichen Erklärung auch noch was übrig bleibe; so kann man ja auf diese Weise alle Unvollkommenheiten eines solchen gedrückten Buches, die vermutlich in dem mündlichen Vortrage können verbessert und ersetzt werden, leicht entschuldigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.613100051879883} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":391,"date":1742,"orig":"Dieſer Fund iſt eben ſo liſtig, als wenn die Papiſten die vorgegebene Unvollkommenheit der Heil.","norm":"Dieser Fund ist eben so listig, als wenn die Papisten die vorgegebene Unvollkommenheit der Heil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.201799869537353} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":392,"date":1742,"orig":"Schrift durch die muͤndlichen Traditionen ergaͤntzen wollen.","norm":"Schrift durch die mündlichen Traditionen ergänzen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.675000190734863} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":393,"date":1742,"orig":"Es hat auch einer von meinen Freunden die Muͤhe genommen, die ins Kurtze gefaßten Regeln der Gottſchediſchen Dichtkunſt aus dem erſten Theile mit Fleiß herauszuziehen, um die zierliche Ordnung und Proportion dieſes Lehrgebaͤudes in das rechte Licht zu ſetzen; wenn er ſich entſchlieſſen koͤnnte, uns dieſen Auszug durch den Druck mitzutheilen, ſo haͤtte man Gottſchedii artem poeticam in nuce.","norm":"Es hat auch einer von meinen Freunden die Mühe genommen, die ins kurze gefassten Regeln der Gottschedischen Dichtkunst aus dem ersten Teile mit Fleiß herauszuziehen, um die zierliche Ordnung und Proportion dieses Lehrgebäudes in das rechte Licht zu setzen; wenn er sich entschließen könnte, uns diesen Auszug durch den Druck mitzuteilen, so hätte man Gottschedii artem poeticam in nuce.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.467000007629394} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":394,"date":1742,"orig":"Aber der Vertheidiger der Gottſchediſchen Dichtkunſt, der dieſes Buch gegen alle Vorwuͤrffe recht ſicher ſtellen wollte, hat es nicht allein bey bloſſen Moͤglichkeiten und Vermuthungen bewenden laſſen; ſondern wuͤrcklich behauptet, daß Hr. Prof. Gottſched alle Maͤngel und Unvollkommenheiten, die in ſeinem gedruͤckten Buche koͤnnten bemercket werden, in der Privaterklaͤrung ſeinen Schuͤlern durch den muͤndlichen Vortrag wuͤrcklich erſetzt habe.","norm":"Aber der Verteidiger der Gottschedischen Dichtkunst, der dieses Buch gegen alle Vorwürfe recht sicherstellen wollte, hat es nicht allein bei bloßen Möglichkeiten und Vermutungen bewenden lassen; sondern wirklich behauptet, dass Hr. Prof. Gottsched alle Mängel und Unvollkommenheiten, die in seinem gedrückten Buche könnten bemerket werden, in der Privaterklärung seinen Schülern durch den mündlichen Vortrag wirklich ersetzt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.586299896240234} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":395,"date":1742,"orig":"Und dieſen hiſtoriſchen Beweißthnm weiß er gar geſchickt mit Einfuͤhrung ſolcher Zeugen, die es ſelbs ſollen mit angehoͤrt haben, und mit einer Betheurung zu befeſtigen.","norm":"Und diesen historischen Beweißthnm weiß er gar geschickt mit Einführung solcher Zeugen, die es selbst sollen mit angehört haben, und mit einer Beteuerung zu befestigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.120800018310547} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":396,"date":1742,"orig":"Er ſagt:","norm":"Er sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":3.422800064086914} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":397,"date":1742,"orig":"„Jch will dem Hrn. Schweitzer mit gantz eigentlichen Worten bey meiner Ehre verſichern, (wo anders ein Deutſcher ſo ſchwoͤren kan,) daß es noch Leute in Leipzig giebt, die den Hrn. Prof. Gottſched von den meiſten Materien, die in deſſen Dichtkunſt fehlen ſollen, ſchon vor ſechs und acht Jahren wollen haben reden hoͤren.„","norm":"„Ich will dem Hrn. Schweizer mit ganz eigentlichen Worten bei meiner Ehre versichern, (woanders ein Deutscher so schwören kann,) dass es noch Leute in Leipzig gibt, die den Hrn. Prof. Gottsched von den meisten Materien, die in dessen Dichtkunst fehlen sollen, schon vor sechs und acht Jahren wollen haben reden hören . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.700900077819824} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":398,"date":1742,"orig":"Und etwas ferner:","norm":"Und etwas ferner:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.3028998374938965} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":399,"date":1742,"orig":"„Und in der That ſagen die Leute, deren ich gedacht habe, daß es eben bey der Ausuͤbung geweſen ſey, wo er mit ihnen davon geſprochen haͤtte.„","norm":"„Und in der Tat sagen die Leute, deren ich gedacht habe, dass es eben bei der Ausübung gewesen sei, wo er mit ihnen davon gesprochen hätte . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.352799892425537} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":400,"date":1742,"orig":"Es fehlet auch dieſem Beweiſe im geringſten nichts, als einestheils, daß er die Anzahl dieſer Zeugen von einer ſo geheimen Wahrheit nicht mit Nahmen entdeckt, deren ohne Zweifel mehr als dreymahl drey geweſen ſind; und anderntheils, daß er das Factum, welches er mit einer Betheurung bekraͤftiget, um etwas zweideutig ausdruͤckt; maſſen das haben wollen reden hoͤren nicht nothwendig ſagt, daß ſie ihn wuͤrcklich von dieſen Materien reden gehoͤrt haben:","norm":"Es fehlet auch diesem Beweise im Geringsten nichts, als einesteils, dass er die Anzahl dieser Zeugen von einer so geheimen Wahrheit nicht mit Namen entdeckt, deren ohne Zweifel mehr als dreimal drei gewesen sind; und andernteils, dass er das Faktum, welches er mit einer Beteuerung bekräftiget, um etwas zweideutig ausdrückt; Maßen das haben wollen reden hören nicht notwendig sagt, dass sie ihn wirklich von diesen Materien reden gehört haben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8744001388549805} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":401,"date":1742,"orig":"Denn wenn ſeine Betheurung nur dahin gehen ſollte, zu bekraͤftigen, daß es wuͤrcklich ſchon vor 6. und 8. Jahren in Leipzig Leute gegeben, die dieſe Unvollkommenheiten und Maͤngel in der Gottſchediſchen Dichtkunſt angemercket, und daher Hrn. Prof. Gottſched ſelbſt muͤndlich daruͤber anzuhoͤren Luſt bezeuget haben, ſo waͤre dieſes fuͤr Hrn. Gottſched eben nicht ſo gar ruͤhmlich, zumahl da er auch in der zweiten und verbeſſerten Auflage ſeines Buchs dieſe Maͤngel und Unvollkommenheiten gelaſſen hat, wie er ſie in der erſten Herausgabe gefunden hat.","norm":"Denn wenn seine Beteuerung nur dahin gehen sollte, zu bekräftigen, dass es wirklich schon vor 6. und 8. Jahren in Leipzig Leute gegeben, die diese Unvollkommenheiten und Mängel in der Gottschedischen Dichtkunst angemerkt, und daher Hrn. Prof. Gottsched selbst mündlich darüber anzuhören Lust bezeuget haben, so wäre dieses für Hrn. Gottsched eben nicht so gar rühmlich, zumal da er auch in der zweiten und verbesserten Auflage seines Buchs diese Mängel und Unvollkommenheiten gelassen hat, wie er sie in der ersten Herausgabe gefunden hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.756299972534179} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":402,"date":1742,"orig":"Sonſt iſt freylich dieſe Art des Beweiſes an ſich ſelbſt unwiderſprechlich.","norm":"Sonst ist freilich diese Art des Beweises an sich selbst unwidersprechlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.229100227355957} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":403,"date":1742,"orig":"Ein Buch, das vornehmlich zur oͤffentlichen Vorleſung beſtimmet iſt, kan ohne die muͤndliche Erklaͤrung nicht als ein Gantzes angeſehen, oder beurtheilet werden.","norm":"Ein Buch, das vornehmlich zur öffentlichen Vorlesung bestimmet ist, kann ohne die mündliche Erklärung nicht als ein Ganzes angesehen, oder beurteilet werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.317299842834473} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":404,"date":1742,"orig":"Wer will aber ohne Verwegenheit von der Vollkommenheit oder Unvollkommenheit eines Buchs uͤberhaupt, davon er nur ein unvollkommenes Stuͤck geſehen hat, urtheilen koͤnnen?","norm":"Wer will aber ohne Verwegenheit von der Vollkommenheit oder Unvollkommenheit eines Buchs überhaupt, davon er nur ein unvollkommenes Stück gesehen hat, urteilen können?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.883300065994262} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":405,"date":1742,"orig":"Wenn demnach ein unverleumdeter Mann hinter der Wand ſtehet, der, ob er gleich von niemanden geſehen werden kan, bey ſeinen Ehren gantz deutlich verſichert, daß durch die muͤndliche Erklaͤrung alle Maͤngel eines gedruͤckten Buchs ſeyn verbeſſert und ergaͤnzt worden; wer will ſolches widerſprechen duͤrffen, wenn er nicht die Richtern und Buͤrgern ſo dienliche Regel hoͤren will:","norm":"Wenn demnach ein unverleumdeter Mann hinter der Wand steht, der, ob er gleich von niemanden gesehen werden kann, bei seinen Ehren ganz deutlich versichert, dass durch die mündliche Erklärung alle Mängel eines gedrückten Buchs sein verbessert und ergänzt worden; wer will solches widersprechen dürfen, wenn er nicht die Richtern und Bürgern so dienliche Regel hören will:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.565299987792969} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":406,"date":1742,"orig":"Quilibet præſumitur bonus &c.","norm":"Quilibet praesumitur bonus etc.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"is","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.677299976348877} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":407,"date":1742,"orig":"Auf deutſch, daß man Leute, die man nicht kennt, bis auf Gegenbeweiß fuͤr ehrliche Leute halten muß, von denen man nicht ſo ſchlechterdings dencken ſoll, daß ſie ihre eigene unbekannte Ehre darauf ſetzen wuͤrden, wenn es nicht um die Rettung der Wahrheit zu thun waͤre.","norm":"Auf Deutsch, dass man Leute, die man nicht kennt, bis auf Gegenbeweis für ehrliche Leute halten muss, von denen man nicht so schlechterdings denken soll, dass sie ihre eigene unbekannte Ehre darauf setzen würden, wenn es nicht um die Rettung der Wahrheit zu tun wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.969500064849853} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":408,"date":1742,"orig":"Es iſt darum die Betheurung in critiſchen Streitigkeiten von einem ungemeinen Gewichte und ein Ende alles Widerſprechens; denn dadurch kan man die geheimſten Nachrichten, die niemand ſonſt glauben wuͤrde, befeſtigen, und den Gegner ſo enge einthun, daß er entweder ſtillſchweigen und uns einen herrlichen Sieg uͤberlaſſen, oder uns auf eine unverſchaͤmte und jedermann verhaßte Weiſe an unſrem ehrlichen Nahmen als Ehrloſe und Meineidige angreiffen muß, wozu ſich aber niemand ſo leicht verſtehen wird.","norm":"Es ist darum die Beteuerung in kritischen Streitigkeiten von einem ungemeinen Gewichte und ein Ende alles Widersprechens; denn dadurch kann man die geheimsten Nachrichten, die niemand sonst glauben würde, befestigen, und den Gegner so enge eintun, dass er entweder stillschweigen und uns einen herrlichen Sieg überlassen, oder uns auf eine unverschämte und jedermann verhasste Weise an unserem ehrlichen Namen als Ehrlose und Meineidige angreifen muss, wozu sich aber niemand so leicht verstehen wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.67549991607666} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":409,"date":1742,"orig":"Vermoͤge dieſer Nachricht aber werden diejenigen, welche Luſt haben, die Grundwahrheiten, ſo zu dem Weſen der Dichtkunſt uͤberhaupt gehoͤren, und in Hrn. Prof. Gottſcheds gedruͤcktem Buche entweder gar nicht, oder nur gantz fluͤchtig und obenhin angefuͤhrt werden, gruͤndlich zu verſtehen, ſehr wohl thun, wenn ſie ſich an dieſen Unvollkommenheiten nicht ſtoſſen; ſondern dafern ſie nicht Gelegenheit haben, bey Hrn. Prof. Gottſcheden in die Schule zu gehen, mit Ernſt trachten, ein geſchriebenes Collegium, welches der Hr. Prof. vor 6. und 8. Jahren uͤber ſeinen Verſuch gehalten hat, und worinn alle dieſe Unvollkommenheiten verbeſſert und ergaͤnzt ſind, zur Hand zu bringen:","norm":"Vermöge dieser Nachricht aber werden diejenigen, welche Lust haben, die Grundwahrheiten, so zu dem Wesen der Dichtkunst überhaupt gehören, und in Hrn. Prof. Gottscheds gedrücktem Buche entweder gar nicht, oder nur ganz flüchtig und obenhin angeführt werden, gründlich zu verstehen, sehr wohltun, wenn sie sich an diesen Unvollkommenheiten nicht stoßen; sondern sofern sie nicht Gelegenheit haben, bei Hrn. Prof. Gottsched in die Schule zu gehen, mit Ernst trachten, ein geschriebenes Kollegium, welches der Hr. Prof. vor 6. und 8. Jahren über seinen Versuch gehalten hat, und worin alle diese Unvollkommenheiten verbessert und ergänzt sind, zur Hand zu bringen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.085400104522705} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":410,"date":1742,"orig":"Da werden ſie die Grundlehren von der Nachahmung der Natur, von dem poetiſchen Schoͤnen, von dem Wunderbaren und Wahrſcheinlichen, von der Wahl der Umſtaͤnde und ihrer Verbindung nach einer gewiſſen Hauptabſicht, von den Charactern, und den Hertzensgedancken ꝛc. ꝛc. die Hr. Gottſched nur zum Detail rechnen ſoll, (wovon ein Kuͤnſtler ſeinen Lehrlingen die Anmerckungen erſt bey der Ausuͤbung beybringen muß, um ſie im Anfange nicht zu uͤberhaͤufen,) ausfuͤhrlich abgehandelt finden:","norm":"Da werden sie die Grundlehren von der Nachahmung der Natur, von dem poetischen Schönen, von dem Wunderbaren und Wahrscheinlichen, von der Wahl der Umstände und ihrer Verbindung nach einer gewissen Hauptabsicht, von den Charaktern, und den Herzensgedanken etc. etc. die Hr. Gottsched nur zum Detail rechnen soll, (wovon ein Künstler seinen Lehrlingen die Anmerkungen erst bei der Ausübung beibringen muss, um sie im Anfange nicht zu überhäufen,) ausführlich abgehandelt finden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.365300178527832} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":411,"date":1742,"orig":"Und zwar ſo, daß ſie faſt auf die Vermuthung fallen duͤrften, der Zuͤrichiſche Kunſtrichter habe bey Verfertigung ſeiner Dichtkunſt ein ſolches 6. oder 8. jaͤhriges geſchriebenes Collegium ſich wohl zu Nutze gemacht, angeſehen in derſelben groͤſtentheils nur diejenigen Hauptmaterien ausfuͤhrlich abgehandelt ſind, die Hr. Gottſched zum Detail gerechnet, und zur muͤndlichen Erklaͤrung mit Fleiſſe verſpart und aufbehalten hat.","norm":"Und zwar so, dass sie fast auf die Vermutung fallen dürften, der Zürichische Kunstrichter habe bei Verfertigung seiner Dichtkunst ein solches 6. oder 8. jähriges geschriebenes Kollegium sich wohl zu Nutze gemacht, angesehen in derselben größtenteils nur diejenigen Hauptmaterien ausführlich abgehandelt sind, die Hr. Gottsched zum Detail gerechnet, und zur mündlichen Erklärung mit Fleiße verspart und aufbehalten hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.34660005569458} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":412,"date":1742,"orig":"IX.","norm":"IX.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"bg","lang_de":0,"norm_lmscore":2.233599901199341} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":413,"date":1742,"orig":"Ob es wahr ſey, daß die Deutſchen an Miltons verlohrnem Paradieſe keinen Geſchmack finden.","norm":"Ob es wahr sei, dass die Deutschen an Miltons verlorenem Paradiese keinen Geschmack finden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.890200138092041} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":414,"date":1742,"orig":"ES iſt in moraliſchen Sachen eben ſo noͤthig, als in phyſicaliſchen, daß man ſich zuerſt recht vergewiſſere, daß etwas ſey, eh und bevor man unterſucht, warum und wie es ſey.","norm":"Es ist in moralischen Sachen eben so nötig, als in physikalischen, dass man sich zuerst recht vergewissere, dass etwas sei, ehe und bevor man untersucht, warum und wie es sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.310200214385986} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":415,"date":1742,"orig":"Ohne dieſe Behutſamkeit wird man nicht ſelten die Urſache von etwas ſuchen, welches ſelber nicht iſt.","norm":"Ohne diese Behutsamkeit wird man nicht selten die Ursache von etwas suchen, welches selber nicht ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.137599945068359} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":416,"date":1742,"orig":"Jch fuͤrchte, daß eben dieſes denjenigen begegne, welche entdecken wollen, warum die Deutſchen kein Belieben an Miltons verlohrnem Paradieſe haben.","norm":"Ich fürchte, dass eben dieses denjenigen begegne, welche entdecken wollen, warum die Deutschen kein Belieben an Miltons verlorenem Paradiese haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1645002365112305} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":417,"date":1742,"orig":"Die gute Meinung, die ich von dem erhabenen Geiſt, und dem feinen Geſchmack der wahrhaften Deutſchen habe, macht mir den Satz ſelbſt, deſſen Urſache ſie ſuchen, allzu verdaͤchtig.","norm":"Die gute Meinung, die ich von dem erhabenen Geist, und dem feinen Geschmack der wahrhaften Deutschen habe, macht mir den Satz selbst, dessen Ursache sie suchen, allzu verdächtig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6305999755859375} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":418,"date":1742,"orig":"Jch ſehe auch, daß man ſeinen Witz und Verſtand gewaltig recken und foltern muß, wenn man dieſe beyden Stuͤcke, den Abſcheu fuͤr Miltons Gedichte und den ſcharfſinnigen Geſchmack zuſammenreimen will.","norm":"Ich sehe auch, dass man seinen Witz und Verstand gewaltig recken und foltern muss, wenn man diese beiden Stücke, den Abscheu für Miltons Gedichte und den scharfsinnigen Geschmack zusammenreimen will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.234399795532227} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":419,"date":1742,"orig":"Es iſt in der That unerweislich, daß die Deutſchen von Miltons Paradieſe Verdruß empfangen.","norm":"Es ist in der Tat unerweislich, dass die Deutschen von Miltons Paradiese Verdruss empfangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.870999813079834} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":420,"date":1742,"orig":"Eine kleine Aufmerckſamkeit auf zwo oder drey Betrachtungen wird uns deſſen uͤberfuͤhren.","norm":"Eine kleine Aufmerksamkeit auf zwei oder drei Betrachtungen wird uns dessen überführen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.031099796295166} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":421,"date":1742,"orig":"Erſtlich machen diejenigen Deutſchen, welche dieſes Gedichte in Miltons Sprache leſen koͤnnen, keine Zahl, daß man ſie fuͤr die deutſche Nation nehmen koͤnnte.","norm":"Erstlich machen diejenigen Deutschen, welche dieses Gedichte in Miltons Sprache lesen können, keine Zahl, dass man sie für die deutsche Nation nehmen könnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.105000019073486} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":422,"date":1742,"orig":"Derjenigen, welchen Milton aus dem Franzoͤſiſchen bekannt geworden, moͤgen wohl mehrere ſeyn, aber von dieſen kan man eigentlich nicht ſagen, daß ſie ihn geleſen haben:","norm":"Derjenigen, welchen Milton aus dem Französischen bekannt geworden, mögen wohl mehrere sein, aber von diesen kann man eigentlich nicht sagen, dass sie ihn gelesen haben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.328700065612793} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":423,"date":1742,"orig":"Der Hr. Ueberſetzer von St. Maur hat ſich allzu viele Freyheit damit herausgenommen.","norm":"Der Hr. Übersetzer von St. Mauer hat sich allzu viele Freiheit damit herausgenommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.42140007019043} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":424,"date":1742,"orig":"Doch wenn man dieſes nichts achten will, ſo iſt dennoch auch die Anzahl dieſer Leſer gantz klein.","norm":"Doch wenn man dieses nichts achten will, so ist dennoch auch die Anzahl dieser Leser ganz klein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.240300178527832} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":425,"date":1742,"orig":"Das Franzoͤſiſche iſt den Deutſchen uͤberhaupt noch gantz ungewoͤhnlich, wovon ich nur dieſes vor einen Beweis anziehen will, daß man genoͤthiget worden, Baylens Lexicon ins Deutſche zu uͤberſetzen, und daß es in dieſer Uberſezung ſo viele Liebhaber findet:","norm":"Das Französische ist den Deutschen überhaupt noch ganz ungewöhnlich, wovon ich nur dieses vor einen Beweis anziehen will, dass man genötigt worden, Baylens Lexikon ins Deutsche zu übersetzen, und dass es in dieser Übersetzung so viele Liebhaber findet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.24370002746582} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":426,"date":1742,"orig":"denn es iſt gewiß, daß niemand es im Deutſchen leſen wird, der es im Franzoͤſiſchen leſen kan.","norm":"denn es ist gewiss, dass niemand es im Deutschen lesen wird, der es im Französischen lesen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.544100046157837} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":427,"date":1742,"orig":"Die Ueberſetzung des Hrn. Rolli iſt gantz getreu und genau, aber in Deutſchland noch nirgend geſehen worden.","norm":"Die Übersetzung des Hrn. Rolli ist ganz getreu und genau, aber in Deutschland noch nirgend gesehen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.506700038909912} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":428,"date":1742,"orig":"Mit der Hollaͤndiſchen wohlgerathenen und ziemlich nachdruͤcklichen Ueberſetzung des Hrn. von Zante will ſich niemand gerne beladen, weil man den Leuten eine Furcht beygebracht hat, daß ſie die reine hochdeutſche Sprache mit dieſer verdorbenen Mundart derſelben beflecken moͤgten.","norm":"Mit der Holländischen wohlgeratenen und ziemlich nachdrücklichen Übersetzung des Hrn. von Zahnte will sich niemand gerne beladen, weil man den Leuten eine Furcht beigebracht hat, dass sie die reine hochdeutsche Sprache mit dieser verdorbenen Mundart derselben beflecken möchten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.051000118255615} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":429,"date":1742,"orig":"Jn der hochdeutſchen Ueberſetzung des von Berg ſieht Milton gantz verfinſtert aus, er hat darinnen von ſeinem urſpruͤnglichen Glantze nicht ſo vieles behalten, als die Engel bey dem Poeten nach ihrem tiefen Falle von den Zinnen des Himmels; Milton hat in dieſer Ueberſetzung auch einen eben ſo haͤßlichen Fall gethan.","norm":"In der hochdeutschen Übersetzung des von Berg sieht Milton ganz verfinstert aus, er hat darinnen von seinem ursprünglichen Glanze nicht so vieles behalten, als die Engel bei dem Poeten nach ihrem tiefen Falle von den Zinnen des Himmels; Milton hat in dieser Übersetzung auch einen eben so hässlichen Fall getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.698800086975098} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":430,"date":1742,"orig":"Aus dieſer Urſache konnten wir von derſelben nichts weiters erwarten, als daß ſie bey poetiſchen Koͤpfen einige dunckle Empfindung der Vortrefflichkeit der Materie des Miltoniſchen Werckes, und einige Neugier dem Originale nachzufragen, haͤtte erwecken ſollen.","norm":"Aus dieser Ursache konnten wir von derselben nichts Weiteres erwarten, als dass sie bei poetischen Köpfen einige dunkle Empfindung der Vortrefflichkeit der Materie des Miltonischen Werkes, und einige Neugier dem Originale nachzufragen, hätte erwecken sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.537899971008301} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":431,"date":1742,"orig":"Hr. Bodmers erſte Ueberſetzung iſt groͤſtentheils in der Schweitz geblieben, wo ſie von den Graubuͤndern, den Appenzellern, und andern geiſtreichen Eidsgenoſſen mit Empfindlichkeit geleſen worden.","norm":"Hr. Bodmers erste Übersetzung ist größtenteils in der Schweiz geblieben, wo sie von den Graubünden, den Appenzellern, und anderen geistreichen Eidsgenossen mit Empfindlichkeit gelesen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.582699775695801} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":432,"date":1742,"orig":"Eine geringe Anzahl davon hat man nach Sachſen geſandt, welche aber daſige Leſer nicht haben leſen koͤnnen, wenn ſie ihre Ohren nicht wollten zerfleiſchen laſſen, und die Wahrheit zu bekennen, nicht verſtanden haben, weil ein gantz anders Deutſch darinnen gebraucht wird, als ſie auf ihren Marcktplaͤtzen, in ihren Krambuden, und Spielzimmern, ja in den Hochzeit- und Begraͤbnißgedichten ihrer Poeten gelernet haben.","norm":"Eine geringe Anzahl davon hat man nach Sachsen gesandt, welche aber dasige Leser nicht haben lesen können, wenn sie ihre Ohren nicht wollten zerfleischen lassen, und die Wahrheit zu bekennen, nicht verstanden haben, weil ein ganz anderes Deutsch darinnen gebraucht wird, als sie auf ihren Marktplätzen, in ihren Krambuden, und Spielzimmern, ja in den Hochzeit- und Begräbnisgedichten ihrer Poeten gelernt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.424600124359131} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":433,"date":1742,"orig":"Jch habe dieſes von Hrn. Prof. Gottſcheden, der es mit dieſen Worten geſagt hat:","norm":"Ich habe dieses von Hrn. Prof. Gottsched, der es mit diesen Worten gesagt hat:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.167799949645996} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":434,"date":1742,"orig":"„Es iſt etwas ſo fremdes, ſagt er, rauhes und hartes in Bodmers Ueberſetzung, daß ein haͤßlicher Uebelklang daher entſteht, und hundert und hundert Leſer ſind uͤber dieſen ſo gar nicht weg, daß ſie ein gantz Buch hindurch ihren Ohren Gewalt anthun koͤnnten, und daß ſie aus Begierde nach den Sachen eine neue Art Deutſch zu reden lernen ſollten.„","norm":"„Es ist etwas so Fremdes, sagt er, raues und hartes in Bodmers Übersetzung, dass ein hässlicher Übelklang daher entsteht, und hundertundhundert Leser sind über diesen so gar nicht weg, dass sie ein ganz Buch hindurch ihren Ohren Gewalt antun könnten, und dass sie aus Begierde nach den Sachen eine neue Art Deutsch zu reden lernen sollten . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.097400188446045} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":435,"date":1742,"orig":"Jn der That iſt das Deutſche in dieſer Ueberſetzung, nicht nur allein durch den Gebrauch der ſchweitzeriſchen Mundart, ſondern uͤberdieſes und weit mehr durch die ungewoͤhnlichen rauhen und hoͤlliſchen Gedanken Satans und ſeiner Engel ſo fremd und ſeltſam geworden, daß man es wohl eine neue Art Deutſches nennen mag:","norm":"In der Tat ist das Deutsche in dieser Übersetzung, nicht nur allein durch den Gebrauch der schweizerischen Mundart, sondern Überdiese und weit mehr durch die ungewöhnlichen rauen und höllischen Gedanken Satans und seiner Engel so fremd und seltsam geworden, dass man es wohl eine neue Art deutsches nennen mag:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.484499931335449} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":436,"date":1742,"orig":"Denn gleichwie man bisdahin mit dieſen Perſonen, ihren Empfindungen und Meinungen in Deutſchland noch nicht bekannt geweſen, alſo hat man auch ihre Ausſpruͤche in unſrer Sprache noch nicht gehabt.","norm":"Denn gleichwie man bisdahin mit diesen Personen, ihren Empfindungen und Meinungen in Deutschland noch nicht bekannt gewesen, also hat man auch ihre Aussprüche in unserer Sprache noch nicht gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.359899997711182} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":437,"date":1742,"orig":"Wenn denn die Sachſen, oder was vor Deutſche es ſeyn, das Miltoniſche Gedicht entweder nicht in ſeiner urſpruͤnglichen Natur empfangen, oder nicht geleſen, wenigſtens nicht verſtanden haben, ſo iſt es noch zu fruͤhe zu ſagen, ſie haben kein Belieben daran.","norm":"Wenn denn die Sachsen, oder was vor Deutsche es sein, das Miltonische Gedicht entweder nicht in seiner ursprünglichen Natur empfangen, oder nicht gelesen, wenigstens nicht verstanden haben, so ist es noch zu frühe zu sagen, sie haben kein Belieben daran.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.862299919128418} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":438,"date":1742,"orig":"Man muß ihnen nicht zumuthen, daß ſie von etwas in Empfindung gebracht werden, womit ſie keine Bekanntſchaft haben, und was von ihnen ſo weit abgelegen iſt, daß es ihre Sinnlichkeiten nicht erreichen mag.","norm":"Man muss ihnen nicht zumuten, dass sie von etwas in Empfindung gebracht werden, womit sie keine Bekanntschaft haben, und was von ihnen so weit abgelegen ist, dass es ihre Sinnlichkeiten nicht erreichen mag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.906899929046631} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":439,"date":1742,"orig":"Was Miltons Gedicht bey den Sachſen noch endlich wuͤrcken koͤnnte, wuͤrde man erſt aus einer Ueberſetzung deſſelben ſehen, die von der geſchickten Freundin des Hr. Prof. Gottſcheds verfertiget wuͤrde, worinne wenigſtens die ſchweitzeriſche und die ſataniſche Mundart den Sachen nicht zum Nachtheil gereicheten.","norm":"Was Miltons Gedicht bei den Sachsen noch endlich wirken könnte, würde man erst aus einer Übersetzung desselben sehen, die von der geschickten Freundin des Hr. Prof. Gottscheds verfertiget würde, worin wenigstens die schweizerische und die satanische Mundart den Sachen nicht zum Nachteil gereichten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.993299961090088} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":440,"date":1742,"orig":"Die Stellen, ſo ſie in dem Zuſchauer aus demſelben uͤberſetzet hat, laſſen uns daran nicht zweifeln, weil ſie des Poeten und ſeiner feltſamen Perſonen eigene Gedancken und Ausdruͤcke gantz geſchickt in das gewoͤhnliche Saͤchſiſche zu verwandeln, und hier und da noch zu erweitern gewußt hat.","norm":"Die Stellen, so sie in dem Zuschauer aus demselben übersetzet hat, lassen uns daran nicht zweifeln, weil sie des Poeten und seiner seltsamen Personen eigene Gedanken und Ausdrücke ganz geschickt in das gewöhnliche Sächsische zu verwandeln, und hier und da noch zu erweitern gewusst hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.950699806213379} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":441,"date":1742,"orig":"Sie hat dieſes leztere auf eine merckwuͤrdige Art in der Erzehlung von der Erſchaffung der Thiere gethan, wo ſie ſagt:","norm":"Sie hat dieses letztere auf eine merkwürdige Art in der Erzählung von der Erschaffung der Tiere getan, wo sie sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.982800006866455} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":442,"date":1742,"orig":"Ein jeder Graskloß kalbt iezt einen jungen Kloß.","norm":"Ein jeder Graskloß kalbt jetzt einen jungen Kloß.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.16349983215332} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":443,"date":1742,"orig":"Anſtatt daß der Poet nur geſagt hatte:","norm":"Anstatt dass der Poet nur gesagt hatte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.406400203704834} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":444,"date":1742,"orig":"„Das Viehſtieg aus dem Boden hervor, die Graskloͤſſer kalbeten.„","norm":"„Das Viehstieg aus dem Boden hervor, die Grasklöße kalbten . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.276299953460693} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":445,"date":1742,"orig":"Sie brachten nemlich in Miltons Wercke nur Kaͤlber von Rehen, Hindinnen, Kuͤhen, hervor; nicht Graskloͤſſer.","norm":"Sie brachten nämlich in Miltons Werke nur Kälber von Rehen, Hindinnen, Kühen, hervor; nicht Grasklöße.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.690999984741211} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":446,"date":1742,"orig":"Dieſes neue Wunder uͤber das erſtere hat ihm die Frau Ueberſetzerinn aus ihrer Sprache geliehen.","norm":"Dieses neue Wunder über das erstere hat ihm die Frau Übersetzerin aus ihrer Sprache geliehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.11840009689331} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":447,"date":1742,"orig":"Hr. Profeſſor Gottſched ſelbſt wird vermuthlich durch dergleichen Ueberſetzungen noch gewonnen, und auf andere Gedancken von Miltons Werthe gebracht werden.","norm":"Hr. Professor Gottsched selbst wird vermutlich durch dergleichen Übersetzungen noch gewonnen, und auf andere Gedanken von Miltons Werte gebracht werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.855899810791016} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":448,"date":1742,"orig":"Wir wollen aber die Freyheit nehmen, dieſes Mannes Ausſage von der Deutſchen Unempfindlichkeit im Abſehen auf Miltons Gedichte in Zweifel zu ziehen, und uns einbilden, es ſeyn mehrere Deutſchen, als er uns bereden will, welche Miltons Vorſtellungen in Hrn. Bodmers Ueberſetzung haben leſen und verſtehen koͤnnen:","norm":"Wir wollen aber die Freiheit nehmen, dieses Mannes Aussage von der Deutschen Unempfindlichkeit im Absehen auf Miltons Gedichte in Zweifel zu ziehen, und uns einbilden, es sein mehrere Deutschen, als er uns bereden will, welche Miltons Vorstellungen in Hrn. Bodmers Übersetzung haben lesen und verstehen können:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.229199886322021} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":449,"date":1742,"orig":"Woher verſichert man uns dann, daß ſolche in ihrer alten Gleichguͤltigkeit gegen daſſelbe geblieben ſeyn?","norm":"Woher versichert man uns dann, dass solche in ihrer alten Gleichgültigkeit gegen dasselbe geblieben sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.407800197601318} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":450,"date":1742,"orig":"Eben dieſer Hr.","norm":"Eben dieser Hr.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.492499828338623} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":451,"date":1742,"orig":"Profeſſor Gottſched hat es ſchier allein geſagt.","norm":"Professor Gottsched hat es schier allein gesagt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.122499942779541} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":452,"date":1742,"orig":"Ein Paar andere, die es nach ihm geſagt haben, ſind mit ihm ſo nahe verwandt, als wie der Widerhall mit der Stimme des Ruffenden.","norm":"Ein Paar andere, die es nach ihm gesagt haben, sind mit ihm so nahe verwandt, als wie der Widerhall mit der Stimme des Rufenden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.350800037384033} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":453,"date":1742,"orig":"Jn den unbetruͤglichen und authentiſchen Urkunden der gelehrten Zeitungsſchreiber und Journaliſten wird es nicht geſagt.","norm":"In den unbetrüglichen und authentischen Urkunden der gelehrten Zeitungsschreiber und Journalisten wird es nicht gesagt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.777599811553955} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":454,"date":1742,"orig":"Und beſagter Hr.","norm":"Und besagter Hr.","lang_fastText":"ls","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.503300189971924} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":455,"date":1742,"orig":"Profeſſor verwickelt ſich in ſeinem Berichte von dieſer Sache ſo offenbar, daß er ſich ſelbſt alles Glaubens unwuͤrdig machet.","norm":"Professor verwickelt sich in seinem Berichte von dieser Sache so offenbar, dass er sich selbst alles Glaubens unwürdig macht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.104700088500977} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":456,"date":1742,"orig":"Denn eben dieſelbe Feder, die geſchrieben hat, das Vortreffliche, das man im Milton gefunden, komme ihm nicht als ſein Eigenthum zu; es ſey ihm nur von Addiſon geliehen worden; die Deutſchen haben durch den Gebrauch der Philoſophie die Vernunft ſehr gelaͤutert, und zugleich den Geſchmack verbeſſert, und eben dieſem philoſophiſchen Lichte haben ſie es zu verdanken, daß ſie im Milton den Lohenſteiniſchen und Ziegleriſchen Schwulſt wahrnehmen; hat auch geſchrieben, das beruͤhmte Gedicht Miltons habe die Ehre verdienet, einer Jlias und Aeneis an die Seite geſetzet zu werden; dieſes Gedicht ſey Milton ſo gelungen, daß alle nach ihm kommende Engliſche Poeten daſſelbe bewundert, und ſeine geiſtreiche Schreibart zwar nachzuahmen geſucht, doch ſelbſt geſtanden haben, daß ſie ſelbige nicht erreichen koͤnnten.","norm":"Denn eben dieselbe Feder, die geschrieben hat, das Vortreffliche, das man im Milton gefunden, komme ihm nicht als sein Eigentum zu; es sei ihm nur von Addison geliehen worden; die Deutschen haben durch den Gebrauch der Philosophie die Vernunft sehr geläutert, und zugleich den Geschmack verbessert, und eben diesem philosophischen Lichte haben sie es zu verdanken, dass sie im Milton den Lohensteinischen und Zieglerrischen Schwülst wahrnehmen; hat auch geschrieben, das berühmte Gedicht Miltons habe die Ehre verdienet, einer Ilias und Aeneis an die Seite gesetzt zu werden; dieses Gedicht sei Milton so gelungen, dass alle nach ihm kommende englische Poeten dasselbe bewundert, und seine geistreiche Schreibart zwar nachzuahmen gesucht, doch selbst gestanden haben, dass sie selbige nicht erreichen könnten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.415599822998047} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":457,"date":1742,"orig":"Eben derſelbe Kunſtrichter, der den deutſchen Ausdruck der Bodmeriſchen Ueberſetzung als unerhoͤrt und widerlich verworffen hat; hat denſelben ſo hoch erhoben, daß er geſagt, Milton habe in dieſer Ueberſetzung noch mehr Kraft und Nachdruck bekommen, als er in ſeiner eigenen Sprache beſitze.","norm":"Eben derselbe Kunstrichter, der den deutschen Ausdruck der Bodmerischen Übersetzung als unerhört und widerlich verworfen hat; hat denselben so hoch erhoben, dass er gesagt, Milton habe in dieser Übersetzung noch mehr Kraft und Nachdruck bekommen, als er in seiner eigenen Sprache besitze.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.404399871826172} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":458,"date":1742,"orig":"Unter dieſen widerwaͤrtigen Ausſpruͤchen hat der Leſer die freye Wahl; er kan mit eben ſo vielem Recht dem erſtern beyfallen, daß Milton vortrefflich ſey, als dem andern, daß er nichts tauge; und dieſes kan er thun, ohne daß der Hr. Profeſſor Urſache habe, zu klagen, er traue ihm nicht.","norm":"Unter diesen widerwärtigen Aussprüchen hat der Leser die freie Wahl; er kann mit ebenso vielem Recht dem ersteren beifallen, dass Milton vortrefflich sei, als dem anderen, dass er nichts tauge; und dieses kann er tun, ohne dass der Hr. Professor Ursache habe, zu klagen, er traue ihm nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.279500007629394} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":459,"date":1742,"orig":"Seht im I. St. der Crit.","norm":"Seht im I. St. der Crit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"no","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.467199802398682} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":460,"date":1742,"orig":"Beytr. den 4ten Art. Bl. 85. und 89.","norm":"Beytr. den 4ten Art. Bl. 85. und 89.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.124899864196777} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":461,"date":1742,"orig":"Seht im II. St. der Crit.","norm":"Seht im II. St. der Crit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.928800106048584} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":462,"date":1742,"orig":"Beytr. den 9ten Art. Bl. 291.","norm":"Beytr. den 9ten Art. Bl. 291.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.794600009918213} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":463,"date":1742,"orig":"Wenn nichtsdeſtoweniger jemand Hrn. Gottſcheden den erfoderlichen Glauben zu einem ſolchen hiſtoriſchen Bericht von dem Urtheile der Deutſchen einraͤumen wollte, ſo wuͤrde ſolcher doch nur allein die Sachſen angehen, mit welchen Hr.","norm":"Wenn nichtsdestoweniger jemand Hrn. Gottsched den erforderlichen Glauben zu einem solchen historischen Bericht von dem Urteile der Deutschen einräumen wollte, so würde solcher doch nur allein die Sachsen angehen, mit welchen Hr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.077600002288818} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":464,"date":1742,"orig":"Gottſched vertrauten Umgang hat, und es von ihnen ſelbſt insgeheim hat wiſſen moͤgen.","norm":"Gottsched vertrauten Umgang hat, und es von ihnen selbst insgeheim hat wissen mögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2895002365112305} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":465,"date":1742,"orig":"Von dieſen lieſſe ſich aber auf andere Provinzen Deutſchlands nichts ſchlieſſen, dieſe koͤnnten einen andern Geſchmack haben, der eben nicht Gottſchediſchſaͤchſiſch waͤre.","norm":"Von diesen ließe sich aber auf andere Provinzen Deutschlands nichts schließen, diese könnten einen anderen Geschmack haben, der eben nicht Gottschedischsächsisch wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.007900238037109} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":466,"date":1742,"orig":"Jch habe mich mit allem Fleiſſe erkundiget, ob in Oeſterreich, in Tyrol, im Schwabenland, in Beyern, die Leute, ſo daſelbſt leben, von Miltons verlohrnen Paradieſe Vergnuͤgen oder Eckel empfangen, ob der Ausdruck ihnen widerlich, die Gedancken ſelbſt ſchrecklich und wild, ſchienen: Allein die wenigſten haben gewußt, daß jemahls ein ſolches Gedichte geweſen, die meiſten wußten noch nicht, daß Milton ſelbſt geweſen waͤre.","norm":"Ich habe mich mit allem Fleiße erkundiget, ob in Österreich, in Tirol, im Schwabenland, in Bayern, die Leute, so daselbst leben, von Miltons verlorenen Paradiese Vergnügen oder Ekel empfangen, ob der Ausdruck ihnen widerlich, die Gedanken selbst schrecklich und wild, schienen: Allein die wenigsten haben gewusst, dass jemals ein solches Gedichte gewesen, die meisten wussten noch nicht, dass Milton selbst gewesen wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.870299816131592} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":467,"date":1742,"orig":"Und dennoch wird man obige Nationen zu den Deutſchen zehlen muͤſſen, nachdem ſie zu unſren Zeiten um die Herrſchaft im deutſchen Reiche ſtreiten.","norm":"Und dennoch wird man obige Nationen zu den Deutschen zählen müssen, nachdem sie zu unseren Zeiten um die Herrschaft im deutschen Reiche streiten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.84689998626709} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":468,"date":1742,"orig":"Was mir aber die Ausſage Hrn. Gottſcheds am meiſten verdaͤchtig macht, iſt der Schimpf, der damit verknuͤpfet iſt, und daher auf die Saͤchſiſche Nation, ja, wenn man ſeine Deutſchen in dem weitlaͤuftigen Verſtande nehmen wollte, auf die gantze deutſche Nation fallen muß; daß ſie naͤmlich eines ſo plumpen und niedrigen Geiſtes ſey, der ſich zu Miltons erhabenen, großmuͤthigen und auſſerordentlichen Gedancken und Empfindungen nicht erheben koͤnne.","norm":"Was mir aber die Aussage Hrn. Gottscheds am meisten verdächtig macht, ist der Schimpf, der damit verknüpfet ist, und daher auf die sächsische Nation, ja, wenn man seine Deutschen in dem weitläufigen Verstande nehmen wollte, auf die ganze deutsche Nation fallen muss; dass sie nämlich eines so plumpen und niedrigen Geistes sei, der sich zu Miltons erhabenen, großmütigen und außerordentlichen Gedanken und Empfindungen nicht erheben könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.2846999168396} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":469,"date":1742,"orig":"Hr. Gottſched hat zwar ſein Vorgeben von dem Unwillen der Deutſchen gegen das verlohrne Paradies damit bekraͤftigen wollen, daß er etliche Einwuͤrffe gegen daſſelbe vorgebracht, welche dieſen Eckel rechtfertigen ſollen:","norm":"Hr. Gottsched hat zwar sein Vorgeben von dem Unwillen der Deutschen gegen das verlorene Paradies damit bekräftigen wollen, dass er etliche Einwürfe gegen dasselbe vorgebracht, welche diesen Ekel rechtfertigen sollen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.914400100708008} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":470,"date":1742,"orig":"Allein eben dieſe Einwuͤrffe ſind in ihrer Natur und ihrem Vortrage ſo beſchaffen, daß wir ohne Abbruch unſrer Hochachtung fuͤr die beſcheidenen, ſcharfſinnigen, und wohldenckenden Deutſchen, insbeſondere die Sachſen, nicht glaͤuben koͤnnen, daß ſie auf dieſe Art urtheilen, dencken, und ſich ausdruͤken.","norm":"Allein eben diese Einwürfe sind in ihrer Natur und ihrem Vortrage so beschaffen, dass wir ohne Abbruch unserer Hochachtung für die bescheidenen, scharfsinnigen, und wohldenkenden Deutschen, insbesondere die Sachsen, nicht glauben können, dass sie auf diese Art urteilen, denken, und sich ausdrücken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.106800079345703} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":471,"date":1742,"orig":"Dieſelben ſind in der dreiſſigſten Anmerkung uͤber das Trilleriſche Ergaͤntzungsſtuͤck Bl. 355. u. f. auf einen Haufen getragen; und der Hr. Mag. Theodor Leberecht Pirſchel hat ſie daſelbſt in ihrem ſchoͤnſten Lichte vorgeſtellet.","norm":"Dieselben sind in der dreißigsten Anmerkung über das Trillersche Ergänzungsstück Bl. 355. u. f. auf einen Haufen getragen; und der Hr. Mag. Theodor Leberecht Pirschel hat sie daselbst in ihrem schönsten Lichte vorgestellt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.583899974822998} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":472,"date":1742,"orig":"Das iſt der Ehrennahme des Verfaſſers dieſer von uns ſo vielmahl gelobten Schrift, welcher ſich bisdahin vor uns unſichtbar gemachet hatte.","norm":"Das ist der Ehrenname des Verfassers dieser von uns so vielmal gelobten Schrift, welcher sich bisdahin vor uns unsichtbar gemacht hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.168900012969971} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":473,"date":1742,"orig":"Die Geduld ſich laͤnger in dem Winckel (worinnen er ſich verſtecket hatte, damit er das Vergnuͤgen haͤtte, ſich ſuchen zu laſſen,) verborgen zu halten, iſt ihm endlich ausgegangen, er hat ſo laut gekraͤhet, daß ihn ſeine eigene Stimme entdecket hat.","norm":"Die Geduld sich länger in dem Winkel (worin er sich verstecket hatte, damit er das Vergnügen hätte, sich suchen zu lassen,) verborgen zu halten, ist ihm endlich ausgegangen, er hat so laut gekräht, dass ihn seine eigene Stimme entdecket hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.457900047302246} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":474,"date":1742,"orig":"Der Beſitzer dieſes beruͤhmten Nahmens traͤgt nun beſagte Einwuͤrffe gegen das Paradies ausdruͤcklich als Einwuͤrffe der deutſchen Nation vor, mit der er ſich gantz vertraulich anſtellet, maſſen er ohne Cerimonial von ihr und ſich ſo redet:","norm":"Der Besitzer dieses berühmten Namens trägt nun besagte Einwürfe gegen das Paradies ausdrücklich als Einwürfe der deutschen Nation vor, mit der er sich ganz vertraulich anstellet, maßen er ohne Cerimonial von ihr und sich so redet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.876100063323975} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":475,"date":1742,"orig":"„Die deutſchen Starrkoͤpfe, ſagt er z. Ex. werden ſich nicht bereden laſſen, daß das verlohrne Paradies ein vollkommenes Heldengedichte ſey. ‒ ‒ Es iſt dieſes nicht ſo gemeint, als ob wir am Milton ſchlechterdings keine Schoͤnheit finden. ‒ ‒ Wir geſtehen ihm viel hohe Gedancken zu. ‒ ‒ Dieſes blendet aber uns Deutſche nicht.„","norm":"„Die deutschen Starrköpfe, sagt er z. Ex. werden sich nicht bereden lassen, dass das verlorene Paradies ein vollkommenes Heldengedichte sey. ‒ ‒ es ist dieses nicht so gemeint, als ob wir am Milton schlechterdings keine Schönheit finden . ‒ ‒ wir gestehen ihm viel hohe Gedanken zu . ‒ ‒ dieses blendet aber uns Deutsche nicht . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.933800220489502} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":476,"date":1742,"orig":"Auf ſeine Einwuͤrffe ſelbſt zu kommen, ſo zweifelt er erſtlich im Nahmen der Deutſchen, ob nicht Milton einen Fehler begangen, daß er theils ſo fuͤrchterliche, theils ſo ernſthafte Weſen und Handlungen zu den Gegenſtaͤnden der Fabel gemachet.","norm":"Auf seine Einwürfe selbst zu kommen, so zweifelt er erstlich im Namen der Deutschen, ob nicht Milton einen Fehler begangen, dass er teils so fürchterliche, teils so ernsthafte Wesen und Handlungen zu den Gegenständen der Fabel gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.804599761962891} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":477,"date":1742,"orig":"Er wiſſe zwar wohl, daß Hr. Bodmer dieſen Einwurf zu heben geſucht; er zweifele aber wieder, ob ſeine Gruͤnde alle Schwierigkeiten gehoben haben.","norm":"Er wisse zwar wohl, dass Hr. Bodmer diesen Einwurf zu heben gesucht; er zweifele aber wieder, ob seine Gründe alle Schwierigkeiten gehoben haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.786799907684326} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":478,"date":1742,"orig":"Sollten die wahren Deutſchen wohl ſo unbillig ſeyn, und ein Werck um eines Fehlers willen verwerffen, von welchem ſie noch im Zweifel ſtehen, ob es einer ſey?","norm":"Sollten die wahren Deutschen wohl so unbillig sein, und ein Werk um eines Fehlers Willen verwerfen, von welchem sie noch im Zweifel stehen, ob es einer sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.151100158691406} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":479,"date":1742,"orig":"Und wenn ſie nicht allein den Einwurf, ſondern auch die Beantwortung deſſelben erwogen haben, koͤnnen ſie noch zweifeln, ob er gehoben ſey?","norm":"Und wenn sie nicht allein den Einwurf, sondern auch die Beantwortung desselben erwogen haben, können sie noch zweifeln, ob er gehoben sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.492700099945068} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":480,"date":1742,"orig":"Sollten ſie nicht ohne dieſes wiſſen, daß kein Weſen und keine Handlung vor die Poeſie zu ernſthaft ſey, daß die ernſthafteſte von ihr auf eine geſchickte Art ihrem Ernſt gemaͤß vorgeſtellet werden koͤnne?","norm":"Sollten sie nicht ohne dieses wissen, dass kein Wesen und keine Handlung vor die Poesie zu ernsthaft sei, dass die ernsthafteste von ihr auf eine geschickte Art ihrem Ernst gemäß vorgestellt werden könne?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.433599948883057} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":481,"date":1742,"orig":"Wer kan den Deutſchen ohne Unbilligkeit zulegen, daß ſie die Poeſie an ihr ſelbſt vor etwas ſo luſtiges halten, daß ernſthafte Sachen, wenn ſie darinnen ihrer Wuͤrde nach eingekleidet werden, mit einer laͤcherlichen Luſtigkeit angeſtecket werden?","norm":"Wer kann den Deutschen ohne Unbilligkeit zulegen, dass sie die Poesie an ihr selbst vor etwas so Lustiges halten, dass ernsthafte Sachen, wenn sie darinnen ihrer Würde nach eingekleidet werden, mit einer lächerlichen Lustigkeit angesteckt werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.952199935913086} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":482,"date":1742,"orig":"Daß ſie glauben, etwas goͤttliches, das mit dem Schmack der Poeſie angethan wird, werde dadurch zur Fabel gemachet?","norm":"Dass sie glauben, etwas Göttliches, das mit dem Geschmack der Poesie angetan wird, werde dadurch zur Fabel gemacht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.633200168609619} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":483,"date":1742,"orig":"Was izo die fuͤrchterlichen Weſen anlanget, die Milton zu den Gegenſtaͤnden ſeiner poetiſchen Handlungen gemachet hat, warum ſollten die witzigen und vernunftreichen Sachſen, oder andere Deutſchen ſie aus dem Gedichte verbannen?","norm":"Was jetzt die fürchterlichen Wesen anlanget, die Milton zu den Gegenständen seiner poetischen Handlungen gemacht hat, warum sollten die witzigen und vernunftreichen Sachsen, oder andere Deutschen sie aus dem Gedichte verbannen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.004300117492676} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":484,"date":1742,"orig":"Vielleicht wegen ihres erſchrecklichen Ausſehens, und ihrer teufliſchen Unternehmungen?","norm":"Vielleicht wegen ihres erschrecklichen Aussehens, und ihrer teuflischen Unternehmungen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.7822999954223633} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":485,"date":1742,"orig":"Allein ſie ſind zu tapfer, als daß ihnen vor einem Blicke des Teufels und ſeiner Engel grauen ſollte; ſie duͤrffen dieſen Feinden des menſchlichen Geſchlechts mit einer ſolchen Mine unter Augen ſtehen, mit welcher ſie ſchon vor Alters die Gallier aus dem Felde gejaget, wie Caͤſar bezeuget, ſæpenumero Gallos cum Germanis congreſſos ne vultum quidem eorum atque aciem oculorum ferre potuiſſe.","norm":"Allein sie sind zu tapfer, als dass ihnen vor einem Blicke des Teufels und seiner Engel grauen sollte; sie dürfen diesen Feinden des menschlichen Geschlechts mit einer solchen Mine unter Augen stehen, mit welcher sie schon vor Alters die Gallier aus dem Felde gejagt, wie Cäsar bezeuget, saepenumero Gallos cum Germanis congressos ne vultum quidem eorum atque aciem oculorum ferre potuisse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.371399879455566} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":486,"date":1742,"orig":"Wem es unter ihnen an Muth mangelt, und wen die boshaften Unternehmungen Satans beſorgt machen, der weis ſich nach der Vorſchrift der Religion im Glauben und Leben, mit Lehre und Wandel dergeſtalt vorzuſehen, und zu bewaffnen, daß das gantze Reich der Hoͤllen, und der Tod, dieſer Koͤnig des Schreckens ſelbſt, ihm nichts abgewinnen kan.","norm":"Wem es unter ihnen an Mut mangelt, und wen die boshaften Unternehmungen Satans besorgt machen, der weiß sich nach der Vorschrift der Religion im Glauben und Leben, mit Lehre und Wandel dergestalt vorzusehen, und zu bewaffnen, dass das ganze Reich der Höllen, und der Tod, dieser König des Schreckens selbst, ihm nichts abgewinnen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.285399913787842} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":487,"date":1742,"orig":"Wenigſtens kan weder Hr.","norm":"Wenigstens kann weder Hr.","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"jv","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.607600212097168} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":488,"date":1742,"orig":"Gottſched noch Hr. Pitſchel nur eine Stelle zeigen, wo Milton ſeine ernſthafteſten Weſen nicht nach ihrem wahren Character haͤtte reden und handeln laſſen.","norm":"Gottsched noch Hr. Pitschel nur eine Stelle zeigen, wo Milton seine ernsthaftesten Wesen nicht nach ihrem wahren Charakter hätte reden und handeln lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.604499816894531} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":489,"date":1742,"orig":"Jch erinnere mich hier, was Hr. Gottſched im erſten St. der Beytraͤge (IV. Art.) wider die Anlage des Miltoniſchen Gedichtes eingeworffen hat:","norm":"Ich erinnere mich hier, was Hr. Gottsched im ersten St. der Beiträge (IV. Art.) wider die Anlage des Miltonischen Gedichtes eingeworfen hat:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.297599792480469} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":490,"date":1742,"orig":"„Satan ſey Miltons Held, der ſich ungeachtet alles Widerſtands an dem Hoͤchſten raͤche.","norm":"„Satan sei Miltons Held, der sich ungeachtet alles Widerstands an dem Höchsten räche.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.561999797821045} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":491,"date":1742,"orig":"Dieſe Vorſtellung waͤre erſchrecklich.","norm":"Diese Vorstellung wäre erschrecklich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.325399875640869} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":492,"date":1742,"orig":"Aber Milton ſey ohne Zweifel zufrieden geweſen, daß er dieſe Saͤtze in der Schrift und Religion gegruͤndet befunden, wiewohl er beſſer gethan haͤtte, wenn er den Fall Satans, darinn unſtreitig Gott ſelbſt die Oberhand behalten, zum Jnhalte ſeines Gedichtes erwehlet haͤtte.","norm":"Aber Milton sei ohne Zweifel zufrieden gewesen, dass er diese Sätze in der Schrift und Religion gegründet befunden, wiewohl er besser getan hätte, wenn er den Fall Satans, darin unstreitig Gott selbst die Oberhand behalten, zum Inhalte seines Gedichtes erwählt hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.960899829864502} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":493,"date":1742,"orig":"Eine ſo ungereimte Antwort, als der Einwurf iſt!","norm":"Eine so ungereimte Antwort, als der Einwurf ist!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.386300086975098} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":494,"date":1742,"orig":"Dergleichen verkehrte Critick koͤnnte uns zu glauben bewegen, Hr. Gottſched habe Satans Reden in Miltons Gedichte mehr Glauben zugeſtellt, als des Poeten, oder Michaels.","norm":"Dergleichen verkehrte Kritik könnte uns zu glauben bewegen, Hr. Gottsched habe Satans Reden in Miltons Gedichte mehr Glauben zugestellt, als des Poeten, oder Michaels.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7083001136779785} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":495,"date":1742,"orig":"Nur in Satans Reden herrſchen die Gedancken, daß er dem Hoͤchſten Anbether entzogen, daß er ihm Abbruch gethan, ſeine Herrſchaft vermindert, ſeine Rathſchlaͤge hintertrieben, ein Reich neben dem ſeinen aufgerichtet, das menſchliche Geſchlecht mit ſich in die Hoͤlle gezogen habe.","norm":"Nur in Satans Reden herrschen die Gedanken, dass er dem Höchsten Anbeter entzogen, dass er ihm Abbruch getan, seine Herrschaft vermindert, seine Ratschläge hintertrieben, ein Reich neben dem seinen aufgerichtet, das menschliche Geschlecht mit sich in die Hölle gezogen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.461599826812744} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":496,"date":1742,"orig":"Jn den Reden der himmliſchen Perſonen und des Poeten wird uns der Meſſias im Himmel und auf Erden, als der vollkommene Held und Sieger vorgeſtellt; der das aufruͤhriſche Heer in die Hoͤlle geſtuͤrtzet, dem Satan, daſelbſt zu regieren, ſein Reich angewieſen, aus Satans Uebelthaten lauter gutes hergeleitet, den Menſchen mit Gott verſohnet, allen Zorn von ihm abgeweltzet, und ihn mit einer troſtvollen Ruhe in der Bruſt aus dem Paradieſe geſchickt.","norm":"In den Reden der himmlischen Personen und des Poeten wird uns der Messias im Himmel und auf Erden, als der vollkommene Held und Sieger vorgestellt; der das aufrührische Heer in die Hölle gestürzt, dem Satan, daselbst zu regieren, sein Reich angewiesen, aus Satans Übeltaten lauter gutes hergeleitet, den Menschen mit Gott versöhnet, allen Zorn von ihm abgewälzt, und ihn mit einer trostvollen Ruhe in der Brust aus dem Paradiese geschickt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.348800182342529} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":497,"date":1742,"orig":"Und dieſe Vorſtellung iſt unſrer Religion gemaͤß; damit ſtreitet diejenige, die Hr. Gottſched aus Satans Reden gelernet, daß Satan ſich am Hoͤchſten geraͤchet habe, offenbar; und er hat allzu leichtſinnig geſagt, daß dieſer Satz in der Schrift gegruͤndet ſey.","norm":"Und diese Vorstellung ist unserer Religion gemäß; damit streitet diejenige, die Hr. Gottsched aus Satans Reden gelernt, dass Satan sich am Höchsten gerächt habe, offenbar; und er hat allzu leichtsinnig gesagt, dass dieser Satz in der Schrift gegründet sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.799499988555908} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":498,"date":1742,"orig":"Milton muß ſich deſto weniger aͤrgern, daß man ſo wenig Aufmerckſamkeit und Verſtand an ſeine Vorſtellungen gewandt, nachdem man vor die Vorſtellungen der Schrift und Religion eben ſo wenig bezeiget.","norm":"Milton muss sich desto weniger ärgern, dass man so wenig Aufmerksamkeit und Verstand an seine Vorstellungen gewandt, nachdem man vor die Vorstellungen der Schrift und Religion ebenso wenig bezeigt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.881499767303467} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":499,"date":1742,"orig":"Der Vormund der Deutſchen ſagt uns in dem Verfolge mit einem abſolutern Tone, als einer der izo weis, was er ſagt, und nicht mehr zweifelt:","norm":"Der Vormund der Deutschen sagt uns in dem Verfolge mit einem absoluten Tone, als einer der jetzt weiß, was er sagt, und nicht mehr zweifelt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.287399768829346} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":500,"date":1742,"orig":"Eine deutſche Einbildung koͤnne ſich, wenn nicht bald ein anderer Zuſammenhang der Dinge entſtehe, nimmermehr Geiſter von ſo feinem Zeuge, daß ein Weltkreis unter ihnen erſchuͤttert, wenn ſie den Fuß regen, als wahrſcheinlich vorſtellen.","norm":"Eine deutsche Einbildung könne sich, wenn nicht bald ein anderer Zusammenhang der Dinge entstehe, nimmermehr Geister von so feinem Zeuge, dass ein Weltkreis unter ihnen erschüttert, wenn sie den Fuß regen, als wahrscheinlich vorstellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.457799911499023} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":501,"date":1742,"orig":"Fragen wir die gelehrteſten und die unwiſſendſten Deutſchen, ob ihnen dieſes in der That ſo unwahrſcheinlich vorkomme, ſo werden die leztern geradezu bekennen, daß es ihnen noch niemahls in den Sinn gekommen, die Frage bey ſich ſelbſt zu machen, ob dieſes wahrſcheinlich ſey oder nicht.","norm":"Fragen wir die gelehrtesten und die unwissendsten Deutschen, ob ihnen dieses in der Tat so unwahrscheinlich vorkomme, so werden die letzteren geradezu bekennen, dass es ihnen noch niemals in den Sinn gekommen, die Frage bei sich selbst zu machen, ob dieses wahrscheinlich sei oder nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.521300077438354} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":502,"date":1742,"orig":"Die Unwiſſenden pflegen nicht zu unterſuchen, ſie ſparen ſich dieſe Muͤhe, und glauben etwas lieber.","norm":"Die Unwissenden pflegen nicht zu untersuchen, sie sparen sich diese Mühe, und glauben etwas lieber.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.710999965667725} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":503,"date":1742,"orig":"Was die Gelehrten anlanget, ſo wiſſen ſie, daß eine gantz geringe Staͤrcke dazu vonnoͤthen iſt, einen Planeten, oder gantzen Weltkreis zu bewegen, ſo fern einer nur von dem Wirbel deſſelben, oder deſſen anziehenden Kraft frey iſt.","norm":"Was die Gelehrten anlanget, so wissen sie, dass eine ganz geringe Stärke dazu vonnöten ist, einen Planeten, oder ganzen Weltkreis zu bewegen, sofern einer nur von dem Wirbel desselben, oder dessen anziehenden Kraft frei ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.757900238037109} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":504,"date":1742,"orig":"Archimedes hat nichts weiters gefodert, als ein Plaͤtzgen, worauf er den Fuß ſetzen koͤnnte, ſo wollte er die Erden aufheben.","norm":"Archimedes hat nichts Weiteres gefordert, als ein Plätzchen, worauf er den Fuß setzen könnte, so wollte er die Erden aufheben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.750100135803223} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":505,"date":1742,"orig":"‒ ‒ Des ubi ſtem, & terram tibi ſede movebo.","norm":"‒ ‒ des ubi stem, & terram tibi sede movebo.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"sq","lang_de":0,"norm_lmscore":6.788099765777588} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":506,"date":1742,"orig":"Nun ſind die Engliſchen Geiſter nicht mit uns in den unſrigen oder ſonſt einen Weltkreis eingeſchloſſen.","norm":"Nun sind die englischen Geister nicht mit uns in den unsrigen oder sonst einen Weltkreis eingeschlossen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.136499881744385} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":507,"date":1742,"orig":"Wir koͤnnen daneben mit vielen Exempeln beweiſen, daß Gelehrte und Ungelehrte in ihrer Einbildung dergleichen Vorſtellungen ohne Muͤhe haben vertragen koͤnnen.","norm":"Wir können daneben mit vielen Exempeln beweisen, dass Gelehrte und ungelehrte in ihrer Einbildung dergleichen Vorstellungen ohne Mühe haben vertragen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.359099864959717} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":508,"date":1742,"orig":"Als der Schutzgeiſt Aſiens in Hr. Pietſchens Verſuche von Carl dem VI. vor Achmets Thron getreten, fuͤhlet Achmet","norm":"Als der Schutzgeist Asiens in Hr. Pietschens Versuche von Carl dem VI. vor Achmets Thron getreten, fühlet Achmet","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5680999755859375} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":509,"date":1742,"orig":"‒ ‒ des Serrails geruͤhrten Grund erſchuͤttern.","norm":"‒ ‒ des Serails gerührten Grund erschüttern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.300600051879883} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":510,"date":1742,"orig":"Hr. Gottſched ſelber hat in der Ode auf Friederich Auguſt geſchrieben, daß unter Apollons Prieſterinn","norm":"Hr. Gottsched selber hat in der Ode auf Friederich August geschrieben, dass unter Apollons Priesterin","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.17579984664917} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":511,"date":1742,"orig":"‒ ‒ ‒ ‒ die Kluͤfte keichen, Gantz Delphos bebt, der Tempel kracht.","norm":"‒ ‒ ‒ ‒ die Klüfte Kaichen, ganz Delphi bebt, der Tempel kracht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.099999904632568} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":512,"date":1742,"orig":"Von ihm mag ſich denn Hr. Pitſchel ſagen laſſen, wie es die deutſchen Einbildungen machen muͤſſen, wenn ſie dieſes bey dem gegenwaͤrtigen Zuſammenhange der Dinge vor wahrſcheinlich anſehen ſollen; und von was vor Zeuge der Geiſt oder Abgott geweſen, der dieſes Erdbeben verurſachet hat.","norm":"Von ihm mag sich denn Hr. Pitschel sagen lassen, wie es die deutschen Einbildungen machen müssen, wenn sie dieses bei dem gegenwärtigen Zusammenhang der Dinge vor wahrscheinlich ansehen sollen; und von was vor Zeuge der Geist oder Abgott gewesen, der dieses Erdbeben verursachet hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.508600234985352} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":513,"date":1742,"orig":"Allein Hr. Pitſchel kennt die Weite und Groͤſſe der deutſchen Einbildungsfaͤhigkeit noch nicht.","norm":"Allein Hr. Pitschel kennt die Weite und Größe der deutschen Einbildungsfähigkeit noch nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.317699909210205} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":514,"date":1742,"orig":"Dieſe hat ſich in Hrn. Pietſchens unverbeſſerlichen Armee nicht daran geſtoſſen, daß er den Grund der Erden nicht von einem Geiſte, ſondern nur von Menſchen hat erſchuͤttern laſſen:","norm":"Diese hat sich in Hrn. Pietschens unverbesserlichen Armee nicht daran gestoßen, dass er den Grund der Erden nicht von einem Geiste, sondern nur von Menschen hat erschüttern lassen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.118100166320801} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":515,"date":1742,"orig":"Der Grund erſchuͤttert ſich durch einen gleichen Tritt.","norm":"Der Grund erschüttert sich durch einen gleichen Tritt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.970699787139893} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":516,"date":1742,"orig":"Und hat nicht Hr. Buchka mit einer deutſchen Einbildung auf denſelben Ton geſagt:","norm":"Und hat nicht Hr. Buchka mit einer deutschen Einbildung auf denselben Ton gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.86959981918335} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":517,"date":1742,"orig":"Man geht, der gleiche Tritt erſchuͤttert Land und Luft.","norm":"Mann geht, der gleiche Tritt erschüttert Land und Luft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.273399829864502} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":518,"date":1742,"orig":"* Es faͤllt das ſtarcke Knie, ſo daß der Boden ſchuͤttert. * ‒ ‒ ‒ ‒ Der Erden Feſte zittert Wenn die vereinte Fauſt die Waffen ſincken laͤſt.","norm":"* Es fällt das starke Knie, so dass der Boden schüttert . * ‒ ‒ ‒ ‒ der Erden Feste zittert wenn die vereinte Faust die Waffen sinken lässt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.536499977111816} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":519,"date":1742,"orig":"Meint der metaphyſicaliſche Hr. Magiſter, dieſes ſey darum wahrſcheinlicher, weil die Fuͤſſe dieſer Musketierer von grobirdiſchem Zeuge ſind, ſo daß ſie auf die maſſive Erde mit einem Nachdruck anſchlagen koͤnnen, welches Geiſtern wegen ihrer feinen und luftigen Gliedmaſſen nicht moͤglich iſt?","norm":"Meint der metaphysikalische Hr. Magister, dieses sei darum wahrscheinlicher, weil die Füße dieser Musketiere von grobirdischem Zeuge sind, so dass sie auf die massive Erde mit einem Nachdruck anschlagen können, welches Geistern wegen ihrer feinen und luftigen Gliedmaßen nicht möglich ist?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.805300235748291} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":520,"date":1742,"orig":"Er bildet ſich vermuthlich den Zeug der Geiſter als etwas ſo zartes ein, daß er einer durchbrochenen Arbeit gleich ſey, an welcher der Meiſter ſo lange gefeilet, bis er ſie endlich gar verſchwaͤchet hat; oder ſie koͤmmt ihm vor, wie ein allzu duͤnne geſchliffenes Meſſer, welches alle Schaͤrffe verlohren hat, und gantz biegſam geworden iſt.","norm":"Er bildet sich vermutlich den Zeug der Geister als etwas so Zartes ein, dass er einer durchbrochenen Arbeit gleich sei, an welcher der Meister so lange gefeilt, bis er sie endlich gar verschwächet hat; oder sie kommt ihm vor, wie ein allzu dünne geschliffenes Messer, welches alle Schärfe verloren hat, und ganz biegsam geworden ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.540200233459473} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":521,"date":1742,"orig":"Er kan allein in den Fées illuſtres und andern ſolchen Siebenſachen, wie er ſich zierlich ausdruͤckt, dem eckeln deutſchen Geſchmack erlauben, ſo etwas, als ein Geiſt iſt, der einen Erdkreis erſchuͤttert, noch mitunterlauffen zu laſſen.","norm":"Er kann allein in den Fees illustres und anderen solchen Siebensachen, wie er sich zierlich ausdrückt, dem ekeln deutschen Geschmack erlauben, so etwas, als ein Geist ist, der einen Erdkreis erschüttert, noch mitunterlaufen zu lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.281199932098389} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":522,"date":1742,"orig":"Denn, ſagt er, in ſolchen tiefſinnigen Wercken erwartet ein Menſch, der ein wenig Verſtand hat, ohnedem keine Wahrſcheinlichkeit.","norm":"Denn, sagt er, in solchen tiefsinnigen Werken erwartet ein Mensch, der ein wenig Verstand hat, ohnedem keine Wahrscheinlichkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.540999889373779} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":523,"date":1742,"orig":"Wenn die verſtaͤndigen Leute, die er kennet, in dergleichen Erzehlungen von Feyen keine Wahrſcheinlichkeit erwarten, ſo thaͤte Hr. Pitſchel ſehr kluͤglich, wenn er ſelber, ſtatt daß er vornaͤhme Luſtſpiele oder Trauerſpiele zu ſchreiben, ſolche Siebenſachen verfertigete.","norm":"Wenn die verständigen Leute, die er kennet, in dergleichen Erzählungen von Feien keine Wahrscheinlichkeit erwarten, so täte Hr. Pitschel sehr klüglich, wenn er selber, statt dass er vornähme Lustspiele oder Trauerspiele zu schreiben, solche Siebensachen verfertigte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.10290002822876} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":524,"date":1742,"orig":"Er koͤnnte dann zum voraus verſichert ſeyn, daß er es ihnen recht machen wuͤrde.","norm":"Er könnte dann zum voraus versichert sein, dass er es ihnen recht machen würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.861599922180176} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":526,"date":1742,"orig":"Dieſe wuͤrden ihm rathen, mit ſeinem eckeln Geſchmake und unwahrſcheinlichen Siebenſachen nach Anticyra zu reiſen, eh er Maͤhrgen ſchriebe.","norm":"Diese würden ihm raten, mit seinem ekeln Geschmacke und unwahrscheinlichen Siebensachen nach Anticyra zu reisen, ehe er Mähren schriebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.285399913787842} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":527,"date":1742,"orig":"Der Hr. Mag. weiß im Verfolge ſo geſchickt zu unterſcheiden, daß er zwiſchen Erzehlungen von Feyen, und epiſchen Gedichten einen Unterſchied feſtſetzet.","norm":"Der Hr. Mag. weiß im Verfolge so geschickt zu unterscheiden, dass er zwischen Erzählungen von Feien, und epischen Gedichten einen Unterschied festsetzet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.491499900817871} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":528,"date":1742,"orig":"Er iſt gegen dieſe leztern eben ſo hart und ſteif, als er gegen die erſtern weichmuͤthig geweſen.","norm":"Er ist gegen diese letzteren eben so hart und steif, als er gegen die ersteren weichmütig gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.839399814605713} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":529,"date":1742,"orig":"Am verlohrnen Paradieſe, in einem dafuͤr ausgegebenen vollſtaͤndigen Heldengedichte kan er ſolche Siebenſachen nicht vertragen.","norm":"Am verlorenen Paradiese, in einem dafür ausgegebenen vollständigen Heldengedichte kann er solche Siebensachen nicht vertragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.357100009918213} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":530,"date":1742,"orig":"Und er findet noͤthig, uns den Grund ſeiner Meinung zu ſagen, damit man ſehe, daß er nicht aus Dummheit/ ſondern aus Ueberlegung handle, denn es ahnet ihm, daß jemand das erſtere von ihm glauben moͤgte; mith in muß er uns ſelbſt bekennen, er wiſſe nicht, ob die menſchliche oder deutſche Natur ihn ſeinen Satz gelehrt habe.","norm":"Und er findet nötig, uns den Grund seiner Meinung zu sagen, damit man sehe, dass er nicht aus Dummheit / sondern aus Überlegung handle, denn es ahnet ihm, dass jemand das erstere von ihm glauben möchte; mit in muss er uns selbst bekennen, er wisse nicht, ob die menschliche oder deutsche Natur ihn seinen Satz gelehrt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6743998527526855} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":531,"date":1742,"orig":"Dieſer wird von ihm alſo gegeben:","norm":"Dieser wird von ihm also gegeben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.277599811553955} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":532,"date":1742,"orig":"Alles ſey nicht unter allen Umſtaͤnden gleich wahrſcheinlich.","norm":"Alles sei nicht unter allen Umständen gleich wahrscheinlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.744800090789795} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":533,"date":1742,"orig":"Ein geiſtiger Athos wuͤrde in den Hexenmaͤhrchen geduldet werden koͤnnen/ weil man gar keine wuͤrckliche und abſolute Wahrſcheinlichkeit darinnen ſuche/ aber doch hypothetiſch annehme, daß es der Zauberey moͤglich ſey/ ein ſolch Rieſengeſpenſt zu machen.","norm":"Ein geistiger Athos würde in den Hexenmährchen geduldet werden können / weil man gar keine wirkliche und absolute Wahrscheinlichkeit darinnen suche / aber doch hypothetisch annehme, dass es der Zauberei möglich sei / ein solch Riesengespenst zu machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.85230016708374} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":534,"date":1742,"orig":"Es mußte eine ſolche gemeine und von niemand in Zweifel gezogene Wahrheit ſeyn, zu beweiſen, daß er nicht aus Dummheit handelte.","norm":"Es musste eine solche gemeine und von niemand in Zweifel gezogene Wahrheit sein, zu beweisen, dass er nicht aus Dummheit handelte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.625600099563598} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":535,"date":1742,"orig":"Dieſe mußte aber in eine ziemliche Dunckelheit eingehuͤllet werden, damit ſie neu und vortrefflich ſchiene.","norm":"Diese musste aber in eine ziemliche Dunkelheit eingehüllt werden, damit sie neu und vortrefflich schiene.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.008900165557861} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":536,"date":1742,"orig":"Es iſt unleugbar, daß nicht alle Vorſtellungen, ſie moͤgen ſeyn wie ſie wollen, und mit was vor Umſtaͤnden ſie gleich begleitet ſeyn, fuͤr alle Leute gleich viel Wahrſcheinlichkeit haben.","norm":"Es ist unleugbar, dass nicht alle Vorstellungen, sie mögen sein wie sie wollen, und mit was vor Umständen sie gleich begleitet sein, für alle Leute gleich viel Wahrscheinlichkeit haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.733799934387207} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":537,"date":1742,"orig":"Es iſt genug, daß eine Erdichtung auf ein angenommenes Syſtema einer Religion, einer Secte, eines Aberglaubens, Wahnes, Betruges der Sinnen, oder der Phantaſie gebauet werde.","norm":"Es ist genug, dass eine Erdichtung auf ein angenommenes Systema einer Religion, einer Sekte, eines Aberglaubens, Wahnes, Betruges der Sinnen, oder der Phantasie gebaut werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.241300106048584} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":538,"date":1742,"orig":"Wenn hernach nur alle Umſtaͤnde in derſelben unter ſich zuſammenhangen, ſo bekoͤmmt ſie eben ſo viel Wahrſcheinlichkeit, als das Syſtema, worauf ſie ſich bezieht, ſelber in ſich hat, oder ein Leſer ſelbigem in ſeinen Gedancken einraͤumt.","norm":"Wenn hernach nur alle Umstände in derselben unter sich zusammenhängen, so bekommt sie ebenso viel Wahrscheinlichkeit, als das Systema, worauf sie sich bezieht, selber in sich hat, oder ein Leser selbigem in seinen Gedanken einräumt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.763500213623047} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":539,"date":1742,"orig":"Der Hr. Pitſchel wuͤrde nun einen geiſtigen Athos, ſo nennet er Miltons Satan wegen ſeiner auſſerordentlichen Groͤſſe, den er ſonſt auch mit dem Titel einer Teufelsmaſchine beehret, in den Herenmaͤhrchen dulden weil er darinnen zwar keine abſolute Wahrſcheinlichkeit findet, jedoch ſich nach der Hypotheſis bequemet, daß ein ſolch Rieſengeſpenſt durch Zauberey gemacht werden koͤnne.","norm":"Der Hr. Pitschel würde nun einen geistigen Athos, so nennt er Miltons Satan wegen seiner außerordentlichen Größe, den er sonst auch mit dem Titel einer Teufelsmaschine beehret, in den Herrenmährchen dulden weil er darinnen zwar keine absolute Wahrscheinlichkeit findet, jedoch sich nach der Hypothesis bequemet, dass ein solch Riesengespenst durch Zauberei gemacht werden könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.059100151062012} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":540,"date":1742,"orig":"Er thut den Schwartzkuͤnſtlern, Negromanten und Teufelsbeſchweerern die Ehre an, daß er mit dem Poͤbel vorausſetzet, ſie koͤnnen Rieſengeſpenſter machen; aber dem Satan, von welchem dieſe doch alle ihre Kuͤnſte, nach eben dieſes Poͤbels Glauben, gelernet haben, ihrem Meiſter und Lehrer, goͤnnet er die Ehre nicht zu glauben, daß er eben ſo viel fuͤr ſich ſelbſt, als fuͤr andere, thun, und ſelbſt eine ſolche Rieſengeſtalt an ſich nehmen koͤnne.","norm":"Er tut den Schwarzkünstlern, Negromanten und Teufelsbeschwerern die Ehre an, dass er mit dem Pöbel voraussetzet, sie können Riesengespenster machen; aber dem Satan, von welchem diese doch alle ihre Künste, nach eben dieses Pöbels Glauben, gelernt haben, ihrem Meister und Lehrer, gönnet er die Ehre nicht zu glauben, dass er ebenso viel für sich selbst, als für andere, tun, und selbst eine solche Riesengestalt an sich nehmen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.357999801635742} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":541,"date":1742,"orig":"Dieſes duͤnckt ihn nicht wuͤrcklich und abſolute wahrſcheinlich, wie es in einem dafuͤr ausgegebenen Heldengedichte ſeyn ſollte.","norm":"Dieses dünkt ihn nicht wirklich und absolute wahrscheinlich, wie es in einem dafür ausgegebenen Heldengedichte sein sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.365699768066406} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":542,"date":1742,"orig":"Die Vorſiellungen in einem ſolchen, meint er, ſollten nicht, nur allein nach einem aberglaubigen Syſtema des Poͤbels, wahrſcheinlich ſeyn, ſondern einen Wahrheitsgrund in der gegenwaͤrtigen Reihe der Dinge, in der wahren Religion, und mit derſelben zuſammenſtimmenden ſtrengen Metaphyſick haben.","norm":"Die Vorsiellungen in einem solchen, meint er, sollten nicht, nur allein nach einem abergläubigen Systema des Pöbels, wahrscheinlich sein, sondern einen Wahrheitsgrund in der gegenwärtigen Reihe der Dinge, in der wahren Religion, und mit derselben zusammenstimmenden strengen Metaphysik haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.924900054931641} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":543,"date":1742,"orig":"Sein Verſtand laͤßt ihm nun in der gegenwaͤrtigen Reihe der Dinge keine ſolche Teufelscoͤrper begreifen:","norm":"Sein Verstand lässt ihm nun in der gegenwärtigen Reihe der Dinge keine solche Teufelskörper begreifen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.333099842071533} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":544,"date":1742,"orig":"Jn unſrer Welt, meint er, ſey nichts dergleichen in der Natur der Dinge:","norm":"In unserer Welt, meint er, sei nichts dergleichen in der Natur der Dinge:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.714299917221069} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":545,"date":1742,"orig":"Die Poeſie muͤſſe eine Nachahmung ſeyn; wie Milton etwas habe nachahmen koͤnnen, das nicht vorhanden war, wovon kein Urbild da war; und wie man ſagen koͤnne, daß er unſre Natur nachgeahmet habe?","norm":"Die Poesie müsse eine Nachahmung sein; wie Milton etwas habe nachahmen können, das nicht vorhanden war, wovon kein Urbild da war; und wie man sagen könne, dass er unsere Natur nachgeahmt habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.057000160217285} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":546,"date":1742,"orig":"Man ſieht wohl, wo es dem ſchulgerechten Hrn. Magiſter mangelt.","norm":"Man sieht wohl, wo es dem schulgerechten Hrn. Magister mangelt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.999599933624268} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":547,"date":1742,"orig":"Er hat kein Licht von den unermeßlichen Kraͤften, die in der Schoͤpfung und der Natur liegen; er hat nicht begriffen, daß ��olche mit dem, was darinnen zur Wuͤrcklichkeit gebracht iſt, nicht endigen, oder erſchoͤpft ſind.","norm":"Er hat kein Licht von den unermesslichen Kräften, die in der Schöpfung und der Natur liegen; er hat nicht begriffen, dass solche mit dem, was darinnen zur Wirklichkeit gebracht ist, nicht endigen, oder erschöpft sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.040699958801269} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":548,"date":1742,"orig":"Sein materialiſcher Coͤrper hat ihn mit allzu ſchweren Banden an den Erdboden angeheftet, und vergoͤnnt ihm nicht uͤber die Atmoſphaͤr ſeines Geburtsortes wegzuſteigen, andere Gegenden auſſer demſelben, mit andern Einwohnern bevoͤlckert, und mit andern Geſchaͤften und Unternehmungen bemuͤhet, zu beſuchen; ſolche Dinge, welche darum, daß ſie ſich ſeinem Geſichte, und ſeiner Erkenntniß entzogen haben, nichtsdeſtoweniger zu der gegenwaͤrtigen Reihe der Dinge gehoͤren, und ſo gut, als die Erde, die Menſchen und die Handlungen und Zufaͤlle der Menſchen, ein Stuͤcke derſelbigen ſind.","norm":"Sein materialischer Körper hat ihn mit allzu schweren Banden an den Erdboden angeheftet, und vergönnt ihm nicht über die Atmosphäre seines Geburtsortes wegzusteigen, andere Gegenden außer demselben, mit anderen Einwohnern bevölkert, und mit anderen Geschäften und Unternehmungen bemühet, zu besuchen; solche Dinge, welche darum, dass sie sich seinem Gesichte, und seiner Erkenntnis entzogen haben, nichtsdestoweniger zu der gegenwärtigen Reihe der Dinge gehören, und so gut, als die Erde, die Menschen und die Handlungen und Zufälle der Menschen, ein Stücke derselbigen sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.331699848175049} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":549,"date":1742,"orig":"Mit einem Worte, er hat allzu viel gemeinſchaft mit den Coͤrpern, u. hat daruͤber ſchier vergeſſen, die Bekanntſchaft mit den Geiſtern, denen ſein vornehmerer Theil verwandt iſt, zu unterhalten.","norm":"Mit einem Worte, er hat allzu viel Gemeinschaft mit den Körpern, u. hat darüber schier vergessen, die Bekanntschaft mit den Geistern, denen sein vornehmerer Teil verwandt ist, zu unterhalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.736700057983398} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":550,"date":1742,"orig":"Wuͤßte er ſich von den Feſſeln, die ihn in dieſer coͤrperlichen und ſichtbaren Welt angebunden haben, zu befreyen, und ohne daß es ihn das Leben koſtete, in die Welt der Geiſter zu fliegen, ſo wuͤrde er bald ſehen, daß auf der Leiter der lebendigen und der vernuͤnftigen Dinge unzaͤhlig mehr Arten von Weſen ſtehen, als ihm noch bisdahin in ſeine Einbildung gekommen ſind.","norm":"Wüsste er sich von den Fesseln, die ihn in dieser körperlichen und sichtbaren Welt angebunden haben, zu befreien, und ohne dass es ihn das Leben kostete, in die Welt der Geister zu fliegen, so würde er bald sehen, dass auf der Leiter der lebendigen und der vernünftigen Dinge unzählig mehr Arten von Wesen stehen, als ihm noch bisdahin in seine Einbildung gekommen sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.917099952697754} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":551,"date":1742,"orig":"Und wenn er Muthes genug haͤtte, ſich mit reiſenden Fuͤſſen in den finſtern/ bodenloſen/ unendlichen Abgrund zu wagen/ oder ſeinen Flug mit unermuͤdeten Fluͤgeln uͤber die ungemeſſene Kluft zu nehmen, damit er ſich eine deutlichere Erkenntniß von der Wohnung, dem Staat und den Sitten der gefallenen Engel erwuͤrbe, ſo koͤnnte er uns zuverlaͤſſiger ſagen, ob dasjenige, was Milton uns davon erzehlet, der dieſe Reiſe in Begleitung der himmliſchen Muſe gethan, in der gegenwaͤrtigen Reihe der Dinge wuͤrcklich vorhanden ſey; ob es wenigſtens auf wuͤrcklich eingefuͤhrte Geſetze gegruͤndet, und von dem gewoͤhnlichen Laufe der Natur als etwas moͤgliches nachgeahmet ſey, oder ob es damit in einem voͤlligen Widerſpruche ſtehe.","norm":"Und wenn er Mutes genug hätte, sich mit reisenden Füßen in den finsteren / bodenlosen / unendlichen Abgrund zu wagen / oder seinen Flug mit unermüdeten Flügeln über die ungemessene Kluft zu nehmen, damit er sich eine deutlichere Erkenntnis von der Wohnung, dem Staat und den Sitten der gefallenen Engel erwürbe, so könnte er uns zuverlässiger sagen, ob dasjenige, was Milton uns davon erzählt, der diese Reise in Begleitung der himmlischen Muse getan, in der gegenwärtigen Reihe der Dinge wirklich vorhanden sei; ob es wenigstens auf wirklich eingeführte Gesetze gegründet, und von dem gewöhnlichen Laufe der Natur als etwas Mögliches nachgeahmt sei, oder ob es damit in einem völligen Widerspruche stehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.406300067901611} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":552,"date":1742,"orig":"Jch bin verſichert, wenn er nur ein Paar Minuten durch die Pforte der Hoͤlle hindurch gegucket, oder einmahl in dem Saal des Pandaͤmonium geſtanden waͤre, daß er bald wahrgenohmen haͤtte, daß ſolche Teufelsmaſchinen weder fuͤr die Hoͤlle zu groß, noch dieſe fuͤr dieſelben zu enge ſey.","norm":"Ich bin versichert, wenn er nur ein paar Minuten durch die Pforte der Hölle hindurch geguckt, oder einmal in dem Saal des Pandämonium gestanden wäre, dass er bald wahrgenommen hätte, dass solche Teufelsmaschinen weder für die Hölle zu groß, noch diese für dieselben zu enge sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.600800037384033} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":553,"date":1742,"orig":"Jzo mag er ſich wohl eine Vorſtellung von Satan gemachet haben, wie ſein Landsmann, der fromme Schmied von Juͤtterbock, als von einem Maͤnnchen, das ſich in einen Kolenſack ſtecken laͤßt, und in ſeinem gantzen Betragen, Gedancken, und Anſchlaͤgen gantz purſchmaͤſſig ausſiehet.","norm":"Jzo mag er sich wohl eine Vorstellung von Satan gemacht haben, wie sein Landsmann, der fromme Schmied von Jütterbock, als von einem Männchen, das sich in einen Kolensack stecken lässt, und in seinem ganzen Betragen, Gedanken, und Anschlägen ganz burschmässig aussieht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.389200210571289} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":554,"date":1742,"orig":"Dieſer iſt ohne Zweifel einer von den Teufeln, von denen Hr.","norm":"Dieser ist ohne Zweifel einer von den Teufeln, von denen Hr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.9586000442504883} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":555,"date":1742,"orig":"Pitſchel ſagt, daß ſie fuͤr die Deutſchen und ihre Kinder gemachet ſind.","norm":"Pitschel sagt, dass sie für die Deutschen und ihre Kinder gemacht sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.942800045013427} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":556,"date":1742,"orig":"Es ſcheinet in der That, daß ihm die ungeheure Groͤſſe Satans am meiſten anſtoͤſſig geweſen.","norm":"Es scheinet in der Tat, dass ihm die ungeheure Größe Satans am meisten anstößig gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.5810999870300293} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":557,"date":1742,"orig":"Einen kleinen artigen Teufel, der mehr nach dem menſchlichen Maaſſe proportioniert geweſen waͤre, haͤtte er noch koͤnnen vertragen; wie etwann derjenige geweſen, den der Schweitzeriſche Zuſchauer in einem ſeiner Blaͤtter in der Bedienung eines Complimentierteufels aufgefuͤhrt hat; das war ein wohlgepuzter, ſtarckbebiſamter, mit gekrausten und pudrierten Haaren vom Kopf an bis zum Wadel ſeines Schwantzes ausgezierter junger Teufel, der uͤberdies auf ſeinem Angeſicht etliche Schoͤnflecken nach der neueſten Mode aufgekleibt hatte.","norm":"Einen kleinen artigen Teufel, der mehr nach dem menschlichen Maße proportioniert gewesen wäre, hätte er noch können vertragen; wie etwan derjenige gewesen, den der Schweizerische Zuschauer in einem seiner Blätter in der Bedienung eines Komplimentierteufels aufgeführt hat; das war ein wohlgeputzter, starckbebisamter, mit gekrausten und pudrierten Haaren vom Kopf an bis zum Wadel seines Schwanzes ausgezierter junger Teufel, der überdies auf seinem Angesicht etliche Schönflecken nach der neuesten Mode aufgekleibt hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.163899898529053} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":558,"date":1742,"orig":"Jndeſſen wollte ich gerne wiſſen, was es Hrn. Pitſchel mehr zu ſchaffen machete, ſich einen Teufel von der Groͤſſe eines Rieſen, als hingegen einen von Zwergesgeſtalt einzubilden.","norm":"Indessen wollte ich gerne wissen, was es Hrn. Pitschel mehr zu schaffen machte, sich einen Teufel von der Größe eines Riesen, als hingegen einen von Zwergesgestalt einzubilden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.097700119018555} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":559,"date":1742,"orig":"Und haͤlt er alles, was groͤſſer iſt, als die menſchliche Statur, vor Ungeheuer?","norm":"Und hält er alles, was größer ist, als die menschliche Statur, vor Ungeheuer?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.271200180053711} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":560,"date":1742,"orig":"Nimmt er denn das Maaß aller uͤbrigen Geſchoͤpfe bey ſeinem eigenen?","norm":"Nimmt er denn das Maß aller übrigen Geschöpfe bei seinem eigenen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.645599842071533} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":561,"date":1742,"orig":"Demnach wuͤrde er, wenn er in Liliput gebohren waͤre, unſre groſſen, anſehnliche deutſchen Leiber in ſeiner Einbildung vor Ungeheuer und Rieſengeſpenſter halten.","norm":"Demnach würde er, wenn er in Liliput geboren wäre, unsere großen, ansehnliche deutschen Leiber in seiner Einbildung vor Ungeheuer und Riesengespenster halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.566999912261963} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":562,"date":1742,"orig":"Er ſollte ſich doch beſinnen, und dem Satan zum wenigſten eine ſo anſehnliche Geſtalt einraͤumen, als diejenige iſt, mit welcher Homer die Zwietracht verſehen hat:","norm":"Er sollte sich doch besinnen, und dem Satan zum wenigsten eine so ansehnliche Gestalt einräumen, als diejenige ist, mit welcher Homer die Zwietracht versehen hat:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.763199806213379} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":563,"date":1742,"orig":"Er ſagt von ihr im vierten B. der Jlias v. 443. ſie habe den Kopf in dem Himmel droben, und gehe auf dem Erdboden; welches Hr.","norm":"Er sagt von ihr im vierten B. der Ilias v. 443. sie habe den Kopf in dem Himmel droben, und gehe auf dem Erdboden; welches Hr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.028299808502197} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":564,"date":1742,"orig":"Koͤnig noch ſo ſehr vergroͤſſert hat:","norm":"König noch so sehr vergrößert hat:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"az","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.100900173187256} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":565,"date":1742,"orig":"Sie ſteigt vom Abgrund an mit einem einzgen Schritte Bis an des Himmels Thor. ‒ ‒ ‒ ‒","norm":"Sie steigt vom Abgrund an mit einem einzigen Schritte bis an des Himmels Tor . ‒ ‒ ‒ ‒","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.879499912261963} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":566,"date":1742,"orig":"Sollte Satan nicht zum wenigſten ſo groß und anſehnlich ſeyn, als die Zweitracht, ein Ens rationis, und zum hoͤchſten ſeine Tochter?","norm":"Sollte Satan nicht zum wenigsten so groß und ansehnlich sein, als die Zweitracht, ein Ens rationis, und zum höchsten seine Tochter?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.746399879455566} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":567,"date":1742,"orig":"Virgil hat das Geruͤchte, welches doch nichts mehrers als ein Geſchoͤpfe des Poeten iſt, nicht einen Schuhe kleiner gemacht, als dieſe Zweitracht, wenn er im vierten B. der Eneis v. 177. mit Homers Ausdruͤcke ſagt:","norm":"Virgil hat das Gerüchte, welches doch nichts mehreres als ein Geschöpfe des Poeten ist, nicht einen Schuhe kleiner gemacht, als diese Zweitracht, wenn er im vierten B. der Eneis v. 177. mit Homers Ausdrücke sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.73799991607666} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":568,"date":1742,"orig":"Ingrediturque ſolo, & caput inter nubila condit.","norm":"Ingrediturque solo, & caput inter nubila condit.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.825699806213379} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":569,"date":1742,"orig":"Alle dieſe Betrachtungen haben die Deutſchen ſchon vor mir gemacht, und darum haben auch die Pitſchelſchen Einwuͤrffe und Lehrſaͤtze gegen Miltons Vorſtellungen bey ihnen nicht aufſteigen koͤnnen.","norm":"Alle diese Betrachtungen haben die Deutschen schon vor mir gemacht, und darum haben auch die Pietschelschen Einwürfe und Lehrsätze gegen Miltons Vorstellungen bei ihnen nicht aufsteigen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.052999973297119} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":570,"date":1742,"orig":"Sie haben ſich weiter aus ihrer Atmoſphaͤr herausgewaget, und einen genauern Umgang mit den Einwohnern der Geiſterwelt gepflogen, als der Hr. Magiſter.","norm":"Sie haben sich weiter aus ihrer Atmosphäre herausgewagt, und einen genaueren Umgang mit den Einwohnern der Geisterwelt gepflegt, als der Hr. Magister.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.730299949645996} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":571,"date":1742,"orig":"Nichtsdeſtoweniger muß ich den beſagten Einwendungen eine ſolche Kraft zugeſtehen, welche genugſam ſey, bey dem Hrn. Pitſchel und ſeinem Lehrmeiſter einen Abſcheu fuͤr Miltons Gedichte zu verurſachen, und denſelben auch zu rechtfertigen.","norm":"Nichtsdestoweniger muss ich den besagten Einwendungen eine solche Kraft zugestehen, welche genügsam sei, bei dem Hrn. Pitschel und seinem Lehrmeister einen Abscheu für Miltons Gedichte zu verursachen, und denselben auch zu rechtfertigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.498700141906738} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":572,"date":1742,"orig":"Einen ſeichten Witz und ſchwachen Verſtand zu hintergehen, ſind die elendeſten Gruͤnde zulaͤnglich.","norm":"Einen seichten Witz und schwachen Verstand zu hintergehen, sind die elendesten Gründe zulänglich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.143099784851074} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":573,"date":1742,"orig":"Nicht die wahren Deutſchen zweifeln demnach daran, daß nicht Gott ſelbſt, gute und boͤſe Engel, die ernſthafteſten und die fuͤrchterlichſten Weſen, in einem epiſchen Gedichte ihrer Wuͤrde gemaͤß aufgefuͤhrt werden koͤnnen; daß nicht jene einen Weltkreis in Erſchuͤtterung ſetzen koͤnnen; daß nicht ein Poet auf die Grundgeſetze der Natur etwas erfinden duͤrfe, welches noch nicht im Wercke vorhanden war; daß er nicht den Geiſtern einen Coͤrper, er mag groß oder klein ſeyn, anziehen duͤrffe:","norm":"Nicht die wahren Deutschen zweifeln demnach daran, dass nicht Gott selbst, gute und böse Engel, die ernsthaftesten und die fürchterlichsten Wesen, in einem epischen Gedichte ihrer Würde gemäß aufgeführt werden können; dass nicht jene einen Weltkreis in Erschütterung setzen können; dass nicht ein Poet auf die Grundgesetze der Natur etwas erfinden dürfe, welches noch nicht im Werke vorhanden war; dass er nicht den Geistern einen Körper, er mag groß oder klein sein, anziehen dürfe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.491000175476074} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":574,"date":1742,"orig":"Nicht die Sachſen ſchreiben der Engellaͤndiſchen Nation, die ſie allen Voͤlckern in der Welt vorziehen/ und Hrn. Addiſon/ fuͤr den ſie ſo viel Hochachtung als je fuͤr einen Schriftſteller in der Welt haben/ eine ausſchweifende Einbildungskraft zu/ in welcher ſie ſich ein Bild durch oͤfters Anſchauen als ein Ungeheuer vorſtellen; nicht der eckle deutſche Geſchmack erwartet in den Fees illuſtres keine Wahrſcheinlichkeit; nicht die Deutſchen ſchelten die alten griechiſchen und lateiniſchen Poeten vor mythologiſche Hocuspocusmacher; ſondern Pitſchel.","norm":"Nicht die Sachsen schreiben der englischen Nation, die sie allen Völkern in der Welt vorziehen / und Hrn. Addison / für den sie so viel Hochachtung als je für einen Schriftsteller in der Welt haben / eine ausschweifende Einbildungskraft zu / in welcher sie sich ein Bild durch öfters Anschauen als ein Ungeheuer vorstellen; nicht der ekle deutsche Geschmack erwartet in den Fees illustres keine Wahrscheinlichkeit; nicht die Deutschen schelten die alten griechischen und lateinischen Poeten vor mythologische Hokuspokusmacher; sondern Pitschel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.022799968719482} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":575,"date":1742,"orig":"Nur dieſer hat aus Liſt ſeinen ſchlimmen Geſchmack der ſcharfſinnigen deutſchen Nation zugeſchrieben, damit er dadurch ſeinem eigenen verderbten ein Anſehen erwuͤrbe.","norm":"Nur dieser hat aus List seinen schlimmen Geschmack der scharfsinnigen deutschen Nation zugeschrieben, damit er dadurch seinem eigenen verderbten ein Ansehen erwürbe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.399199962615967} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":576,"date":1742,"orig":"Oder es war ein unverſtaͤndiger Hochmuth, nach welchem er ſich ſchmeichelte, daß er den Deutſchen mit ſeinem Geſchmack vorgehen wollte, daß dieſe ihren eigenen abdancken und ſich zu dem ſeinigen bekennen wuͤrden.","norm":"Oder es war ein unverständiger Hochmut, nach welchem er sich schmeichelte, dass er den Deutschen mit seinem Geschmack vorgehen wollte, dass diese ihren eigenen abdanken und sich zu dem seinigen bekennen würden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.224500179290771} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":577,"date":1742,"orig":"Allein er muß zu einem Betruge von dieſer Art mehr Geſchicklichkeit haben, wenn ihn nicht die Ohren, die Hoͤrner, oder der Schwantz verrathen ſollen.","norm":"Allein er muss zu einem Betruge von dieser Art mehr Geschicklichkeit haben, wenn ihn nicht die Ohren, die Hörner, oder der Schwanz verraten sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.686999797821045} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":578,"date":1742,"orig":"Waͤre ſein Vorhaben geweſen, ſeine Landsleute mit allem Fleiſſe zu beſchimpfen, ſo haͤtte ers nicht beſſer anſtellen koͤnnen, als daß er ihnen ſolche Urtheile, Gedancken, Saͤtze und Ausdruͤcke in den Mund leget.","norm":"Wäre sein Vorhaben gewesen, seine Landsleute mit allem Fleiße zu beschimpfen, so hätte er es nicht besser anstellen können, als dass er ihnen solche Urteile, Gedanken, Sätze und Ausdrücke in den Mund leget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.869800090789795} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":579,"date":1742,"orig":"X.","norm":"X.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"uk","lang_de":0,"norm_lmscore":3.188600063323974} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":580,"date":1742,"orig":"Ein halbes Hundert Vorſchlaͤge zu wichtigen und gantz lehrreichen Critiſchen Unterſuchungen.","norm":"Ein halbes Hundert Vorschläge zu wichtigen und ganz lehrreichen kritischen Untersuchungen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.962399959564209} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":581,"date":1742,"orig":"AUs der Abhandlung ſo vieler ſeltſamen und lehrreicher critiſchen Materien, auf welche mich die Leipzigiſchen Anmerckungen zu dem Trilleriſchen Ergaͤntzungsſtuͤcke gefuͤhrt haben, kan jedermann abnehmen, wie fruchtbar an ſonderbaren Lehrſaͤtzen und critiſchen Entdeckungen die Schule ſey, aus welcher ſie gefloſſen ſind.","norm":"Aus der Abhandlung so vieler seltsamen und lehrreicher kritischen Materien, auf welche mich die Leipzigischen Anmerkungen zu dem Trillerischen Ergänzungsstücke geführt haben, kann jedermann abnehmen, wie fruchtbar an sonderbaren Lehrsätzen und kritischen Entdeckungen die Schule sei, aus welcher sie geflossen sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3231000900268555} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":582,"date":1742,"orig":"Dasjenige, was in den Schriften ihrer Scribenten ausdruͤcklich gelehret, und mit duͤrren Worten vorgetragen wird, iſt mit dem nicht zu vergleichen, was ſie zu erfinden veranlaſſen, und worauf ſie den nachſinnenden Leſer leiten.","norm":"Dasjenige, was in den Schriften ihrer Skribenten ausdrücklich gelehrt, und mit dürren Worten vorgetragen wird, ist mit dem nicht zu vergleichen, was sie zu erfinden veranlassen, und worauf sie den nachsinnenden Leser leiten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.884200096130371} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":583,"date":1742,"orig":"Man muß ihnen das Lob zugeſtehen, daß ihre angenommenen und behaupteten Saͤtze weiter fuͤhren, als ihr Vorhaben ihrer abſonderlichen Abſicht gemaͤß von ihnen erfoderte.","norm":"Man muss ihnen das Lob zugestehen, dass ihre angenommenen und behaupteten Sätze weiter führen, als ihr Vorhaben ihrer absonderlichen Absicht gemäß von ihnen erforderte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.058899879455566} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":584,"date":1742,"orig":"Sie ſagen mehr, als ſie dencken; und machen dadurch ihre Schreibart, die ſonſt gantz leichtbeladen ſcheint, voll innerlichen Nachdruckes.","norm":"Sie sagen mehr, als sie denken; und machen dadurch ihre Schreibart, die sonst ganz leichtbeladen scheint, voll innerlichen Nachdruckes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.954400062561035} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":585,"date":1742,"orig":"Jn den oftgedachten Anmerckungen des Hrn. Pitſchels allein iſt noch der Stof zu einer ziemlichen Menge Themata und gelehrten Aufgaben verborgen, welche den bereits abgehandelten an Neuigkeit und Nuͤtzlichkeit nichts nachgeben, und ſchon groͤſtentheils die Grundregeln, nach welchen ſie ſicher unterſucht und beurtheilt werden koͤnnen, mit ſich fuͤhren.","norm":"In den oft gedachten Anmerkungen des Hrn. Pitschels allein ist noch der Stoff zu einer ziemlichen Menge Themata und gelehrten Aufgaben verborgen, welche den bereits abgehandelten an Neuigkeit und Nützlichkeit nichts nachgeben, und schon größtenteils die Grundregeln, nach welchen sie sicher untersucht und beurteilt werden können, mit sich führen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.692800045013428} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":586,"date":1742,"orig":"Es giebt mir keine Muͤhe, ein halbes Hundert dergleichen zuſammenzuleſen, von welchen ich verſichern darf, daß eine ausfuͤhrliche und gruͤndliche Abhandlung derſelben in der Critick ein neues Licht anzuͤnden, und ſo wohl den geſchickten Mann, der ſich damit bemuͤhete, als den Herr Magiſter, der die Gedancken darauf gefuͤhrt, und den Leitfaden zur Ausfuͤhrung an die Hand giebt, mit Ehre und Lob uͤberſchuͤtten wuͤrde.","norm":"Es gibt mir keine Mühe, ein halbes Hundert dergleichen zusammenzulesen, von welchen ich versichern darf, dass eine ausführliche und gründliche Abhandlung derselben in der Kritik ein neues Licht anzünden, und so wohl den geschickten Mann, der sich damit bemühte, als den Herr Magister, der die Gedanken darauf geführt, und den Leitfaden zur Ausführung an die Hand gibt, mit Ehre und Lob überschütten würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.36359977722168} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":587,"date":1742,"orig":"Jch haͤtte mich ſelber entſchloſſen, mich an dieſe Materie zu machen, und meine Liebe zur ſtrengen Arbeit ferner zu exercieren, wenn mir nicht die drohungsvolle Regel de Tri, ein Bogen giebt neune, was geben fuͤnf Bogen? welche der vorſichtige Hr. Pitſchel ſich ſchon in den erſten zwantzig Zeilen ſeiner Anmerckungen zur Maͤſſigung ſeines Ueberfluſſes an geſchickten Antworten vorgeſtellet hatte, den Muth auf einmahl daniedergeſchlagen und die Luſt benommen haͤtte.","norm":"Ich hätte mich selber entschlossen, mich an diese Materie zu machen, und meine Liebe zur strengen Arbeit ferner zu exerzieren, wenn mir nicht die drohungsvolle Regel de Tri, ein Bogen gibt Neun, was geben fünf Bogen? welche der vorsichtige Hr. Pitschel sich schon in den ersten zwanzig Zeilen seiner Anmerkungen zur Mäßigung seines Überflusses an geschickten Antworten vorgestellt hatte, den Mut auf einmal daniedergeschlagen und die Lust benommen hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.345699787139893} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":588,"date":1742,"orig":"I. Ob die Leipzigiſchen Kunſtrichter von dem allgemeinen Ausſpruch, daß jede Nation ihre groben Exemplare habe, eine Ausnahme machen?","norm":"I. Ob die Leipzigischen Kunstrichter von dem allgemeinen Ausspruch, dass jede Nation ihre groben Exemplare habe, eine Ausnahme machen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.374000072479248} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":589,"date":1742,"orig":"Sehet in den Beluſtig. Bl. 173.","norm":"Sehet in den Belustig. Bl. 173.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"sl","lang_de":0,"norm_lmscore":5.6554999351501465} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":590,"date":1742,"orig":"II.","norm":"II.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"xh","lang_de":0,"norm_lmscore":1.316900014877319} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":591,"date":1742,"orig":"Ob man aus Hrn. Prof. Gottſcheds Rede- und Dichtkunſt lernen koͤnne, was Jronie heiſſe; und was es auf ſich habe, dieſelbe vom Anfange bis ans Ende nicht zu verlaſſen, oder aus dem Fußſtege nicht herauszukommen/ und ins dicke zu treten?","norm":"Ob man aus Hrn. Prof. Gottscheds Rede- und Dichtkunst lernen könne, was Ironie heiße; und was es auf sich habe, dieselbe vom Anfange bis ans Ende nicht zu verlassen, oder aus dem Fußstege nicht herauszukommen / und ins Dicke zu treten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.802800178527832} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":592,"date":1742,"orig":"Sehet Bl. 174. 175.","norm":"Sehet Bl. 174. 175.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"no","lang_de":0,"norm_lmscore":6.656300067901611} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":593,"date":1742,"orig":"III.","norm":"III.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"xh","lang_de":0,"norm_lmscore":1.069100022315979} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":594,"date":1742,"orig":"Ob es nicht eben ſo wohl vor, als nach Herausgebung der Gottſchediſchen Dichtkunſt moͤglich geweſen/ ein Gedicht zu verfertigen/ das den Beyfall aller Kenner haͤtte erhalten koͤnnen?","norm":"Ob es nicht eben so wohl vor, als nach Herausgebung der Gottschedischen Dichtkunst möglich gewesen / ein Gedicht zu verfertigen / das den Beifall aller Kenner hätte erhalten können?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.871799945831299} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":595,"date":1742,"orig":"Und wenn dieſes zugeſtanden wird, ob daraus folge, daß man Hrn. Gottſcheds Dichtkunſt wohl haͤtte entbehren koͤnnen?","norm":"Und wenn dieses zugestanden wird, ob daraus folge, dass man Hrn. Gottscheds Dichtkunst wohl hätte entbehren können?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.804299831390381} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":596,"date":1742,"orig":"Jn der fuͤnfzehnten Anmerckung Bl. 273. wird geſagt, es wuͤrde moͤglich geweſen ſeyn, ein Gedicht zu verfertigen, das den Beyfall aller Kenner erhalten wuͤrde, ohne Hrn. Breitingers Dichtkunſt geſehen zu haben.","norm":"In der fünfzehnten Anmerkung Bl. 273. wird gesagt, es würde möglich gewesen sein, ein Gedicht zu verfertigen, das den Beifall aller Kenner erhalten würde, ohne Hrn. Breitingers Dichtkunst gesehen zu haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.31820011138916} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":597,"date":1742,"orig":"Damit wollte man beweiſen, was unmittelbar vor dieſen Worten geſezt worden:","norm":"Damit wollte man beweisen, was unmittelbar vor diesen Worten gesetzt worden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.780700206756592} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":598,"date":1742,"orig":"Es laſſe ſich in einem gewiſſen Verſtande gar wohl ſagen, ohne des Herren Breitingers Ehre und Wiſſenſchaft zu beleidigen, daß man allenfalls ſeine Dichtkunſt haͤtte entbehren koͤnnen.","norm":"Es lasse sich in einem gewissen Verstande gar wohl sagen, ohne des Herren Breitingers Ehre und Wissenschaft zu beleidigen, dass man allenfalls seine Dichtkunst hätte entbehren können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9029998779296875} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":599,"date":1742,"orig":"IV.","norm":"IV.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"zu","lang_de":0,"norm_lmscore":2.057800054550171} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":600,"date":1742,"orig":"Ob dieſes nicht eine wuͤrckliche Klughoit und hoͤchſtens zu loben ſey, daß man durch Tadel niemand beleidige, der ſich noch vertheidigen kan, und ſich keine Feinde mache, ſo man es erſparen kan?","norm":"Ob dieses nicht eine wirkliche Klughoit und höchstens zu loben sei, dass man durch Tadel niemand beleidige, der sich noch verteidigen kann, und sich keine Feinde mache, so man es ersparen kann?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8491997718811035} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":601,"date":1742,"orig":"Jn der ſechszehnten Anm. wird geſagt:","norm":"In der sechzehnten Anm. wird gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.636000156402588} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":602,"date":1742,"orig":"Ein jeder muͤſſe billig an dem Hrn. Prof. Gottſched als eine wuͤrckliche Klugheit loben, daß er ſich nicht auf eine ſtrenge Beurtheilung der Jztlebenden einlaͤßt.","norm":"Ein jeder müsse billig an dem Hrn. Prof. Gottsched als eine wirkliche Klugheit loben, dass er sich nicht auf eine strenge Beurteilung der Jetztlebenden einlässt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.144999980926514} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":603,"date":1742,"orig":"Was ſollte er ſich Feinde machen, heißt es eben daſelbſt, da er es erſparen konnte?","norm":"Was sollte er sich Feinde machen, heißt es eben daselbst, da er es ersparen konnte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.02269983291626} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":604,"date":1742,"orig":"V.","norm":"V.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"no","lang_de":0,"norm_lmscore":2.73140001296997} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":605,"date":1742,"orig":"Ob und ſeit wie viel Jahren Hr. Prof. Gottſched im Gewiſſen verbunden ſey, die Jztlebenden durch eine gerechte Beurtheilung nicht zu erzoͤrnen?","norm":"Ob und seit wie viel Jahren Hr. Prof. Gottsched im Gewissen verbunden sei, die Jetztlebenden durch eine gerechte Beurteilung nicht zu erzürnen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.194300174713135} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":606,"date":1742,"orig":"Jn derſelben ſechszehnten Anm. ſtehet:","norm":"In derselben sechzehnten Anm. steht:","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.4369001388549805} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":607,"date":1742,"orig":"Jch halte ihn gar in ſo ferne gewiſſermaſſen un Gewiſſen verbunden, ſo zu handeln, wie er gehandelt hat.","norm":"Ich halte ihn gar in so ferne gewissermaßen un Gewissen verbunden, so zu handeln, wie er gehandelt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7316999435424805} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":608,"date":1742,"orig":"VI.","norm":"VI.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"it","lang_de":0,"norm_lmscore":1.959800004959106} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":609,"date":1742,"orig":"Ob es nicht fuͤr die allgemeine Sicherheit der elenden Scribenten ſehr vortraͤglich ſeyn wuͤrde, daß dieſe Gottſchediſche Gewiſſensregel, die Jztlebenden mit Criticken und Tadel zu verſchonen, von allen Kunſtrichtern als ein Fundamentalgeſetze auf und angenommen wuͤrde?","norm":"Ob es nicht für die allgemeine Sicherheit der elenden Skribenten sehr vorträglich sein würde, dass diese Gottschedische Gewissensregel, die Jetztlebenden mit Kritiken und Tadel zu verschonen, von allen Kunstrichtern als ein Fundamentalgesetze auf und angenommen würde?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.006400108337402} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":610,"date":1742,"orig":"VII.","norm":"VII.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.952300071716308} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":611,"date":1742,"orig":"Ob die Pflicht, die Hrn. Gottſched im Gewiſſen zur Beobachtung dieſer Regel verbunden, daß man die Jztlebenden mit Criticken gaͤntzlich verſchone, den Eigennutzen oder das billige Mißtrauen in ſeine eigene Schriften zum Grund habe?","norm":"Ob die Pflicht, die Hrn. Gottsched im Gewissen zur Beobachtung dieser Regel verbunden, dass man die Jetztlebenden mit Kritiken gänzlich verschone, den Eigennutzen oder das billige Misstrauen in seine eigene Schriften zum Grund habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.975100040435791} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":612,"date":1742,"orig":"VIII.","norm":"VIII.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"et","lang_de":0,"norm_lmscore":1.134999990463256} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":613,"date":1742,"orig":"Ob die von Hrn. Prof. Gottſched bisher ſtreng beurtheilten Schriftverfaſſer alle fuͤr Todte zu halten ſeyn?","norm":"Ob die von Hrn. Prof. Gottsched bisher streng beurteilten Schriftverfasser alle für Tote zu halten sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.092800140380859} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":614,"date":1742,"orig":"Denn in der 16ten Anm. wird 274. S. 8. Z. vorausgeſezt, Hr. Gottſched laſſe ſich auf eine ſtrenge Beurtheilung der Jztlebenden nicht ein.","norm":"Denn in der 16ten Anm. wird 274. S. 8. Z. vorausgesetzt, Hr. Gottsched lasse sich auf eine strenge Beurteilung der Jetztlebenden nicht ein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.433300018310547} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":615,"date":1742,"orig":"IX.","norm":"IX.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"bg","lang_de":0,"norm_lmscore":2.233599901199341} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":616,"date":1742,"orig":"Ob die Gefahr den Geſchmack junger Leute zu verderben, von Seite der Jztlebenden geringer ſey, als von Seite der ſel.","norm":"Ob die Gefahr den Geschmack junger Leute zu verderben, von Seite der Jetztlebenden geringer sei, als von Seite der sel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.01230001449585} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":617,"date":1742,"orig":"Verſtorbenen? und warum?","norm":"Verstorbenen? und warum?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.080100059509277} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":618,"date":1742,"orig":"Hr. Pitſchel will in der ſechszehnten Anmerckung:","norm":"Hr. Pitschel will in der sechzehnten Anmerkung:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.626699924468994} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":619,"date":1742,"orig":"Das Stillſchweigen Hrn. Prof. Gottſcheds, da er die iztlebenden elenden Poeten ungetadelt laͤßt, habe keinen ſchaͤdlichen Einfluß in die Erzichung junger Dichtet, in den Geſchmack der Nation, und in die geſunde Vernunft uͤberhaupt.","norm":"Das Stillschweigen Hrn. Prof. Gottscheds, da er die iztlebenden elenden Poeten ungetadelt lässt, habe keinen schädlichen Einfluss in die Erzichung junger dichtet, in den Geschmack der Nation, und in die gesunde Vernunft überhaupt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.923099994659424} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":620,"date":1742,"orig":"Und er fordert einen Beweis, warum es unmoͤglich ſey, einen Schuͤler der Dichtkunſt durch das Exempel verſtorbener Dichter kraͤftig vor Fehlern zu warnen, ohne die lebendigen ins Geſicht zu radeln.","norm":"Und er fordert einen Beweis, warum es unmöglich sei, einen Schüler der Dichtkunst durch das Exempel verstorbener Dichter kräftig vor Fehlern zu warnen, ohne die lebendigen ins Gesicht zu radeln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.639599800109863} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":621,"date":1742,"orig":"X. Ob das Oppoſita juxta ſe poſita magis eluceſcunt, wenn es auf Hrn. Prof. Gottſcheds Verſuch einer Dichtkunſt in Vergleichung mit der Zuͤrichiſchen Dichtkunſt angewendt wird, der erſtern zum Lobe oder Tadel gereiche?","norm":"X. Ob das Opposita juxta se posita magis elucescunt, wenn es auf Hrn. Prof. Gottscheds Versuch einer Dichtkunst in Vergleichung mit der Zürichischen Dichtkunst angewendet wird, der ersteren zum Lobe oder Tadel gereiche?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.705100059509277} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":622,"date":1742,"orig":"Hr. Mag. Pitſchel beruͤhrt dieſe Frage in der neunzehnten Anm. Bl. 276., jedoch ohne daß er ſie entſcheide.","norm":"Hr. Mag. Pitschel berührt diese Frage in der neunzehnten Anm. Bl. 276., jedoch ohne dass er sie entscheide.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.871300220489502} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":623,"date":1742,"orig":"XI.","norm":"XI.","lang_fastText":"fi","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"yo","lang_de":0,"norm_lmscore":3.644000053405761} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":624,"date":1742,"orig":"Ob dieſes allein beym Mangel aller andern, ein untruͤgliches Kennzeichen von der innerlichen Guͤte der Gottſchediſchen Dichtkunſt abgebe, daß ſie noch nicht zum Ladenhuͤter geworden?","norm":"Ob dieses allein beim Mangel aller anderen, ein untrügliches Kennzeichen von der innerlichen Güte der Gottschedischen Dichtkunst abgebe, dass sie noch nicht zum Ladenhüter geworden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.789299964904785} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":625,"date":1742,"orig":"Sehet die 19te Anm.","norm":"Sehet die 19te Anm.","lang_fastText":"fi","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"af","lang_de":0,"norm_lmscore":6.115399837493896} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":626,"date":1742,"orig":"XII.","norm":"XII.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"zu","lang_de":0,"norm_lmscore":4.228400230407715} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":627,"date":1742,"orig":"Ob Hr. Prof. Gottſched bey ſeiner Dichtkunſt ſein Abſehen darum nicht auf die Lapplaͤnder und Spitzberger mitgerichtet habe, weil er ſie zwar fuͤr Menſchen, aber fuͤr keine Deutſchen gehalten?","norm":"Ob Hr. Prof. Gottsched bei seiner Dichtkunst sein Absehen darum nicht auf die Lappländer und Spitzberger mitgerichtet habe, weil er sie zwar für Menschen, aber für keine Deutschen gehalten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.975500106811523} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":628,"date":1742,"orig":"Jn der 29ſten Anm. ſagt Hr.","norm":"In der 29sten Anm. sagt Hr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.835999965667725} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":629,"date":1742,"orig":"Pitſchel: Hr. Gottſched habe ſein Abſehen etwas mehr auf die Deutſchen, als auf die Lapplaͤnder und Spitzberger gerichter.","norm":"Pitschel: Hr. Gottsched habe sein Absehen etwas mehr auf die Deutschen, als auf die Lappländer und Spitzberger gerechter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.872600078582764} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":630,"date":1742,"orig":"XIII.","norm":"XIII.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"pl","lang_de":0,"norm_lmscore":4.245200157165527} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":631,"date":1742,"orig":"Ob der weitlaͤuftige Abſchnitt in der Zuͤrichiſchen Dichtkunſt, wo von der Aeſopiſchen Fabel gehandelt wird, die Natur der Fabel eben ſo wenig beruͤhre; als der Leipzigiſche Verſuch die Natur des Wunderbaren und Wahrſcheinlichen in beſondern dazu gewiedmeten Capiteln beruͤhrt hat?","norm":"Ob der weitläufige Abschnitt in der Zürichischen Dichtkunst, wo von der Äsopischen Fabel gehandelt wird, die Natur der Fabel ebenso wenig berühre; als der Leipzigische Versuch die Natur des Wunderbaren und Wahrscheinlichen in besonderen dazu gewidmeten Kapiteln berührt hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.970699787139893} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":632,"date":1742,"orig":"Sehet die 34ſte Anm. Bl. 365.","norm":"Sehet die 34ste Anm. Bl. 365.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"af","lang_cld3":"af","lang_de":0,"norm_lmscore":6.626699924468994} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":633,"date":1742,"orig":"XIV.","norm":"XIV.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ht","lang_de":0,"norm_lmscore":4.002299785614014} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":634,"date":1742,"orig":"Wenn Hrn. Prof. Gottſcheds Verſuch einer critiſchen Dichtkunſt etwas mehr iſt als ein bloſſer Verſuch, was er denn eigentlich ſey?","norm":"Wenn Hrn. Prof. Gottscheds Versuch einer kritischen Dichtkunst etwas mehr ist als ein bloßer Versuch, was er denn eigentlich sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.453999996185303} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":635,"date":1742,"orig":"Der Hr. Mag. ſagt in der 36ſten Anm. Bl. 366. daß der Hr. Prof. Gottſched ſein Buch aus Beſcheidenheit einen Verſuch genannt habe, ob es gleich ſeines Erachtens noch etwas mehr ſey, als ein bloſſer Verſuch.","norm":"Der Hr. Mag. sagt in der 36sten Anm. Bl. 366. dass der Hr. Prof. Gottsched sein Buch aus Bescheidenheit einen Versuch genannt habe, ob es gleich seines Erachtens noch etwas mehr sei, als ein bloßer Versuch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5945000648498535} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":636,"date":1742,"orig":"XV.","norm":"XV.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"uz","lang_de":0,"norm_lmscore":2.583899974822998} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":637,"date":1742,"orig":"Wie es komme, daß die Frage †:","norm":"Wie es komme, dass die Frage †:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.865600109100342} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":638,"date":1742,"orig":"Ob denn eine Fabel nothwendig moraliſche Abſichten haben, d. i. eine Fabel ſeyn muͤſſe: nicht eher koͤnne eroͤrtert werden, bis man mit der Unterſuchung von der Natur der Fabel vollkommen fertig iſt?","norm":"Ob denn eine Fabel notwendig moralische Absichten haben, d. i. eine Fabel sein müsse: nicht eher könne erörtert werden, bis man mit der Untersuchung von der Natur der Fabel vollkommen fertig ist?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.699699878692627} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":639,"date":1742,"orig":"Die Beantwortung dieſer Frage † ſteht in Hr. Gottſcheds Dichtkunſt erſt nach der voͤlligen Unterſuchung von der Natur der Fabel.","norm":"Die Beantwortung dieser Frage † steht in Hr. Gottscheds Dichtkunst erst nach der völligen Untersuchung von der Natur der Fabel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.911900043487549} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":640,"date":1742,"orig":"Sehet die 38ſte Anm. Bl. 369.","norm":"Sehet die 38ste Anm. Bl. 369.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"af","lang_cld3":"af","lang_de":0,"norm_lmscore":6.184000015258789} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":641,"date":1742,"orig":"XVI.","norm":"XVI.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"sr","lang_de":0,"norm_lmscore":4.610099792480469} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":642,"date":1742,"orig":"Ob Hr. Prof. Gottſched eine Suͤnde begehe/ wenn er nicht ſo leicht glaͤubt/ daß man guten Wein finde/ wo kein Kraͤntzchen ausgehaͤngt worden?","norm":"Ob Hr. Prof. Gottsched eine Sünde begehe / wenn er nicht so leicht glaubt / dass man guten Wein finde / wo kein Kränzchen ausgehängt worden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.74399995803833} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":643,"date":1742,"orig":"Sehet die 33ſte Anm. Bl. 364.","norm":"Sehet die 33ste Anm. Bl. 364.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"af","lang_cld3":"af","lang_de":0,"norm_lmscore":6.194200038909912} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":644,"date":1742,"orig":"XVII.","norm":"XVII.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"sr","lang_de":0,"norm_lmscore":2.58240008354187} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":645,"date":1742,"orig":"Warum Hr. Prof. Gottſched die beyden iztlebenden Poeten Deutſchlands Hrn. Koͤnig und Hrn. Brockes ohne dringende Noth niemahls mit Nahmen nennen mag?","norm":"Warum Hr. Prof. Gottsched die beiden iztlebenden Poeten Deutschlands Hrn. König und Hrn. Brockes ohne dringende Not niemals mit Namen nennen mag?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.180699825286865} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":646,"date":1742,"orig":"Und ob er dadurch zuwegen gebracht habe, daß ſie nicht mehr zu der beſten deutſchen poetiſchen Welt mitgerechnet werden?","norm":"Und ob er dadurch zuwegen gebracht habe, dass sie nicht mehr zu der besten deutschen poetischen Welt mitgerechnet werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.633600234985352} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":647,"date":1742,"orig":"Sehet die 39ſte Anm. Bl. 396.","norm":"Sehet die 39ste Anm. Bl. 396.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"af","lang_cld3":"af","lang_de":0,"norm_lmscore":6.702199935913086} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":648,"date":1742,"orig":"XVIII.","norm":"XVIII.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"sr","lang_de":0,"norm_lmscore":1.76579999923706} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":649,"date":1742,"orig":"Ob denn beruͤhmt und gut in Deutſchland durchgehends nicht einerley ſey?","norm":"Ob denn berühmt und gut in Deutschland durchgehend nicht einerlei sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.593299865722656} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":650,"date":1742,"orig":"Und ob es Hrn. Prof. Gottſcheds Geſchmack ruͤhmlich ſey, dieſen Unterſchied auf die beyden beruͤhmten Poeten Deutſchlands Hrn. Brockes und Koͤnig zu erſtrecken?","norm":"Und ob es Hrn. Prof. Gottscheds Geschmack rühmlich sei, diesen Unterschied auf die beiden berühmten Poeten Deutschlands Hrn. Brockes und König zu erstrecken?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.073800086975098} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":651,"date":1742,"orig":"Hr. Gottſched hatte Hrn. Koͤnig und Hrn. Triller ein Paar der beruͤhmteſten Poeten genennt.","norm":"Hr. Gottsched hatte Hrn. König und Hrn. Triller ein Paar der berühmtesten Poeten genannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.632999897003174} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":652,"date":1742,"orig":"Nun fuͤrchtete Hr. Pitſchel, man moͤgte dieſes ſo verſtehen, als ob derſelbe ſie fuͤr die beſten, oder doch fuͤr gute Poeten hielte.","norm":"Nun fürchtete Hr. Pitschel, man möchte dieses so verstehen, als ob derselbe sie für die besten, oder doch für gute Poeten hielte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.966400146484375} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":653,"date":1742,"orig":"Daher erklaͤrete er ſich, daß beruͤhmt und gut nicht einerley ſey.","norm":"Daher erklärte er sich, dass berühmt und gut nicht einerlei sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.539899826049805} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":654,"date":1742,"orig":"Sehet die 39ſte Anm. Bl. 369.","norm":"Sehet die 39ste Anm. Bl. 369.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"af","lang_cld3":"af","lang_de":0,"norm_lmscore":6.264800071716309} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":655,"date":1742,"orig":"XIX.","norm":"XIX.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"bg","lang_de":0,"norm_lmscore":4.247700214385986} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":656,"date":1742,"orig":"Ob noch Hoffnung uͤbrig ſey, daß die Todten ihre Thorheiten und Fehler verbeſſern koͤnnen.","norm":"Ob noch Hoffnung übrig sei, dass die Toten ihre Torheiten und Fehler verbessern können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.684800148010254} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":657,"date":1742,"orig":"Sehet Bl. 275. u. 371. die 16te und die 40ſte Anm.","norm":"Sehet Bl. 275. u. 371. die 16te und die 40ste Anm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"af","lang_cld3":"af","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.785699844360352} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":658,"date":1742,"orig":"XX.","norm":"XX.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ku","lang_de":0,"norm_lmscore":3.268599987030029} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":659,"date":1742,"orig":"Ob Hrn. Prof. Gottſcheden in den critiſchen Beytraͤgen nichts als eigen zugehoͤre, als was in denſelben untadelhaft iſt?","norm":"Ob Hrn. Prof. Gottsched in den kritischen Beiträgen nichts als eigen zugehöre, als was in denselben untadelhaft ist?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.602700233459473} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":660,"date":1742,"orig":"Jn der 41ſten Anm. nicht weit vom Ende Bl. 372. Wenn in den critiſchen Beytraͤgen geſuͤndigr ſeyn ſoll, ſo muß es durchaus der Hr. Profeſſor Gottſched gethan haben.","norm":"In der 41sten Anm. nicht weit vom Ende Bl. 372. Wenn in den kritischen Beiträgen gesündigr sein soll, so muss es durchaus der Hr. Professor Gottsched getan haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.819499969482422} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":661,"date":1742,"orig":"XXI.","norm":"XXI.","lang_fastText":"fi","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"eu","lang_de":0,"norm_lmscore":3.619899988174438} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":662,"date":1742,"orig":"Ob denn Hr. D. Triller ein ſchlechterer Poet und Kunſtrichter ſey als Hr. Prof. Gottſched?","norm":"Ob denn Hr. D. Triller ein schlechterer Poet und Kunstrichter sei als Hr. Prof. Gottsched?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.710999965667725} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":663,"date":1742,"orig":"Oder welchem es eine Unehre ſey, wenn ſie beyde mit einander verglichen werden?","norm":"Oder welchem es eine Unehre sei, wenn sie beide miteinander verglichen werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.968999862670898} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":664,"date":1742,"orig":"Man hatte Hrn. Gottſched den groͤſten Poeten und Kunſtrichter nach Hrn. Triller genannt; das ſchien Hrn.","norm":"Mann hatte Hrn. Gottsched den größten Poeten und Kunstrichter nach Hrn. Triller genannt; das schien Hrn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.864799976348877} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":665,"date":1742,"orig":"Pitſchel etwas recht erbaͤrmliches:","norm":"Pitschel etwas recht Erbärmliches:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.15500020980835} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":666,"date":1742,"orig":"Das Mitleiden, ſagt er, das ich mit dem Verfaſſer habe, macht daß ich hierzu nicht viel ſagen kan.","norm":"Das Mitleiden, sagt er, das ich mit dem Verfasser habe, macht dass ich hierzu nicht viel sagen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.351099967956543} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":667,"date":1742,"orig":"Sehet die 43ſte Anm. Bl. 373.","norm":"Sehet die 43ste Anm. Bl. 373.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"af","lang_cld3":"af","lang_de":0,"norm_lmscore":6.803599834442139} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":668,"date":1742,"orig":"XXII.","norm":"XXII.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"pl","lang_de":0,"norm_lmscore":3.413500070571899} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":669,"date":1742,"orig":"Wenn die Schuͤler Hrn. Prof. Gottſcheds, die das XXIV. St. der crit.","norm":"Wenn die Schüler Hrn. Prof. Gottscheds, die das XXIV. St. der crit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.692800045013428} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":670,"date":1742,"orig":"Beytraͤge noch nicht geleſen haben, ſich verreden wuͤrden, das ſelbe nimmer zu leſen; Ob denn der Schweizer darum zum Luͤgner wuͤrde, weil er vorgegeben, daß ihm alle ſeine Schuͤler Beyfall gegeben haben?","norm":"Beiträge noch nicht gelesen haben, sich verreden würden, dasselbe nimmer zu lesen; ob denn der Schweizer darum zum Lügner würde, weil er vorgegeben, dass ihm alle seine Schüler Beifall gegeben haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.720799922943115} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":671,"date":1742,"orig":"Sehet die 44ſte Anm. Bl. 375.","norm":"Sehet die 44ste Anm. Bl. 375.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"af","lang_cld3":"af","lang_de":0,"norm_lmscore":6.692399978637695} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":672,"date":1742,"orig":"XXIII.","norm":"XXIII.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"pl","lang_de":0,"norm_lmscore":3.039200067520141} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":673,"date":1742,"orig":"Ob es denn wohl glaublich ſey, daß Hr. Magiſter Pitſchel auch ein Schuͤler vom Hrn Prof.","norm":"Ob es denn wohl glaublich sei, dass Hr. Magister Pitschel auch ein Schüler vom Hrn Prof.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.015500068664551} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":674,"date":1742,"orig":"Gottſched und ein Deutſcher ſey?","norm":"Gottsched und ein Deutscher sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.579400062561035} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":675,"date":1742,"orig":"Jn der 44ſten Anm. legt Hr. Pitſchel das Bekenntniß. ab:","norm":"In der 44sten Anm. legt Hr. Pitschel das Bekenntniss. ab:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.951099872589111} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":676,"date":1742,"orig":"Jch ſage es ohne mich zu ſchaͤmen, und zu fuͤrchten, daß ich in einigen Wiſſenſchaften auch ein Schuͤler vom Hrn. Gottſched bin.","norm":"Ich sage es ohne mich zu schämen, und zu fürchten, dass ich in einigen Wissenschaften auch ein Schüler vom Hrn. Gottsched bin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.491899967193603} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":677,"date":1742,"orig":"Jch bin auch ein Deutſcher. Bl. 375.","norm":"Ich bin auch ein Deutscher. Bl. 375.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6666998863220215} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":678,"date":1742,"orig":"XXIV.","norm":"XXIV.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"hu","lang_de":0,"norm_lmscore":3.0378000736236572} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":679,"date":1742,"orig":"Ob einige von den Gottſchediſchen Schuͤlern klug handeln, daß ſie ihren Beyfall ſo lange zuruͤckhalten, bis ſie geſehen, ob etwann noch jemand etwas dawider ſagen moͤchte?","norm":"Ob einige von den Gottschedischen Schülern klug handeln, dass sie ihren Beifall so lange zurückhalten, bis sie gesehen, ob etwan noch jemand etwas dawider sagen möchte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.788099765777588} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":680,"date":1742,"orig":"Jn derſelben 44ſten Anm. heißt es:","norm":"In derselben 44sten Anm. heißt es:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.151800155639648} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":681,"date":1742,"orig":"„Wie wann nicht alle Gottſchediſchen Schuͤler gleich ein Endurtheil gefaͤllt haͤtten, ſondern zum Theil warten wollten, ob etwa noch jemand etwas dawider ſagen moͤchte?„","norm":"„Wie wann nicht alle Gottschedischen Schüler gleich ein Endurteil gefällt hätten, sondern zum Teil warten wollten, ob etwa noch jemand etwas dawider sagen möchte? „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.759799957275391} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":682,"date":1742,"orig":"XXV.","norm":"XXV.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"pl","lang_de":0,"norm_lmscore":3.686399936676025} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":683,"date":1742,"orig":"Ob Gottſcheds, Trillers u. a. deutſche Gedichte, weil ſie nicht rauh, ſondern wohlflieſſend ſind, darum nothwendig ohne Nachdruck und arm an Gedancken ſeyn muͤſſen?","norm":"Ob Gottscheds, Trillers u. a. deutsche Gedichte, weil sie nicht rau, sondern wohlfließend sind, darum notwendig ohne Nachdruck und arm an Gedanken sein müssen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.984000205993652} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":684,"date":1742,"orig":"Denn, ſagt Hr. Pitſchel in der 47ſten Anm. im Rauhen ſteckt der Nachdruck. Bl. 379.","norm":"Denn, sagt Hr. Pitschel in der 47sten Anm. im Rauhen steckt der Nachdruck. Bl. 379.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.163899898529053} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":685,"date":1742,"orig":"XXVI.","norm":"XXVI.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"lv","lang_de":0,"norm_lmscore":3.950099945068359} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":686,"date":1742,"orig":"Ob Hr. Prof. Gottſched und ſeine geheimen Schuͤler das Geheimniß einem Buche das Prognoſticon von ſeinem kuͤnftigen Schickſal zu ſtellen, beſſer verſtehen als alle Schweitzer, und warum?","norm":"Ob Hr. Prof. Gottsched und seine geheimen Schüler das Geheimnis einem Buche das Prognosticon von seinem künftigen Schicksal zu stellen, besser verstehen als alle Schweizer, und warum?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.752799987792969} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":687,"date":1742,"orig":"Jm vierten Art. des 24ſten Stuͤckes der critiſchen Beytraͤge wird geſagt:","norm":"Im vierten Art. des 24sten Stückes der kritischen Beiträge wird gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.516499996185303} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":688,"date":1742,"orig":"„Nach vielen Wahrſcheinlichkeiten, die man in Leipzig beſſer, als in der Schweitz haben koͤnne, zu urtheilen, ſollte man eher glauben, daß die Zuͤrchiſche Dichtkunſt vielmehr hinderlich als befoͤrderlich ſeyn werde, den Milton in Anſehen zu bringen.„","norm":"„Nach vielen Wahrscheinlichkeiten, die man in Leipzig besser, als in der Schweiz haben könne, zu urteilen, sollte man eher glauben, dass die Zürchische Dichtkunst vielmehr hinderlich als beförderlich sein werde, den Milton in Ansehen zu bringen . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.694499969482422} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":689,"date":1742,"orig":"XXVII.","norm":"XXVII.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"pl","lang_de":0,"norm_lmscore":2.798199892044067} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":690,"date":1742,"orig":"Ob es wahr ſey, und woher es komme, daß die Deutſchen keine Neigung haben, von den Franzoſen etwas zu lernen?","norm":"Ob es wahr sei, und woher es komme, dass die Deutschen keine Neigung haben, von den Franzosen etwas zu lernen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.648499965667724} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":691,"date":1742,"orig":"Jn der 25ſten Anm. ſagt Hr.","norm":"In der 25sten Anm. sagt Hr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.480500221252441} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":692,"date":1742,"orig":"Pitſchel: „Daß aber der Hr. Verfaſſer ſagt, wir waͤren geneigt, den Franzoſen unſre Verbeſſerung zu dancken, darinnen betriegt er ſich gewaltig; und zeigt daß er wenig Kenntniß von den Neigungen meiner meiſten Landesleute habe.","norm":"Pitschel: „Dass aber der Hr. Verfasser sagt, wir wären geneigt, den Franzosen unsere Verbesserung zu danken, darinnen betrügt er sich gewaltig; und zeigt dass er wenig Kenntnis von den Neigungen meiner meisten Landesleute habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.160200119018555} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":693,"date":1742,"orig":"Bl. 281.","norm":"Bl. 281.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"kk","lang_de":0,"norm_lmscore":5.37529993057251} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":694,"date":1742,"orig":"XXVIII.","norm":"XXVIII.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"pl","lang_de":0,"norm_lmscore":3.507499933242798} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":695,"date":1742,"orig":"Ob dieſes ein untruͤgliches Zeichen der Gelindigkeit und Gefaͤlligkeit an oͤffentlich beſtellten Buͤcher-Cenſoren ſey, wenn ſie nicht vertragen koͤnnen, daß man uͤberhaupt diejenigen, die andere ohne Grund tadeln, Luͤgner nennet?","norm":"Ob dieses ein untrügliches Zeichen der Gelindigkeit und Gefälligkeit an öffentlich bestellten Bücher-Zensoren sei, wenn sie nicht vertragen können, dass man überhaupt diejenigen, die andere ohne Grund tadeln, Lügner nennt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.271900177001953} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":696,"date":1742,"orig":"Jn der Anklage des verderbten Geſchmackes, einer critiſchen Schrift, die 1727. wider den Hamburgiſchen Patrivten herausgekommen, werden Bl. 38. diejenigen, die andere ohne genugſamen Grund tadeln, Luͤgner geſcholten.","norm":"In der Anklage des verderbten Geschmackes, einer kritischen Schrift, die 1727 . wider den Hamburgischen Patrivten herausgekommen, werden Bl. 38. diejenigen, die andere ohne genugsamen Grund tadeln, Lügner gescholten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.189700126647949} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":697,"date":1742,"orig":"Dieſes haben die Cenſoren in L. wo das Werckgen hatte gedruckt werden ſollen, nicht vertragen koͤnnen, wie aus der Note Bl. 38. beſagter Schrift zu ſehen iſt.","norm":"Dieses haben die Zensoren in L. wo das Werken hatte gedruckt werden sollen, nicht vertragen können, wie aus der Note Bl. 38. besagter Schrift zu sehen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.237500190734863} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":698,"date":1742,"orig":"Und das iſt die Gelindigkeit und die Gefaͤlligkeit, von welcher der Text zu Hr. Pitſchels zehnten Anm. redet; Bl. 179.","norm":"Und das ist die Gelindigkeit und die Gefälligkeit, von welcher der Text zu Hr. Pitschels zehnten Anm. redet; Bl. 179.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.389599800109863} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":699,"date":1742,"orig":"XXIX.","norm":"XXIX.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"mt","lang_de":0,"norm_lmscore":3.096699953079223} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":700,"date":1742,"orig":"Ob Hr. Pitſchel und andere deutſche Magiſtri noſtrandi, darum keine Gemuͤthesgedancken haben oder leiden koͤnnen, weil ſie alle die ihrigen ans den Fingern hervorſaugen?","norm":"Ob Hr. Pitschel und andere deutsche Magistri nostrandi, darum keine Gemütesgedanken haben oder leiden können, weil sie alle die ihrigen ans den Fingern hervorsaugen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.119100093841553} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":701,"date":1742,"orig":"Hr. Pitſchel ſetzt in der 35ſten Anm. Bl. 365. die Gemuͤthesgedancken den Gedancken des Leibes entgegen.","norm":"Hr. Pitschel setzt in der 35sten Anm. Bl. 365. die Gemütesgedanken den Gedanken des Leibes entgegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.121900081634521} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":702,"date":1742,"orig":"XXX.","norm":"XXX.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"hu","lang_de":0,"norm_lmscore":2.088900089263916} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":703,"date":1742,"orig":"Ob dieſes ein Beweisthum von der Scharffſinnigkeit der Deutſchen ſey, daß ſie in Miltons Gedichte viel rauhe Ausdruͤcke; eine Menge von Schwulſt; eine Einbildungskraft/ der der Zuͤgel gaͤntzlich gelaſſen iſt/ und die daraus entſpringenden haͤufigen Unwahrſcheinlichkeiten, nebſt andern Fehlern bemercken, wo die Engellaͤnder, die Hollaͤnder, die Jtaliaͤner, die Franzoſen, die Schweitzer keine ſehen koͤnnen?","norm":"Ob dieses ein Beweistum von der Scharfsinnigkeit der Deutschen sei, dass sie in Miltons Gedichte viel raue Ausdrücke; eine Menge von Schwülst; eine Einbildungskraft / der der Zügel gänzlich gelassen ist / und die daraus entspringenden häufigen Unwahrscheinlichkeiten, nebst anderen Fehlern bemerken, wo die Engländer, die Holländer, die Italiener, die Franzosen, die Schweizer keine sehen können?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4456000328063965} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":704,"date":1742,"orig":"Und ob ſie dadurch klar zeigen, daß ihnen das Geſicht nur nicht voͤllig ſo ſehr verdorben ſey/ als dem Milton?","norm":"Und ob sie dadurch klar zeigen, dass ihnen das Gesicht nur nicht völlig so sehr verdorben sei / als dem Milton?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.726600170135498} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":705,"date":1742,"orig":"Sehet Bl. 356. die dreiſſigſte Anm.","norm":"Sehet Bl. 356. die dreißigste Anm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"af","lang_cld3":"ku","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.265200138092041} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":706,"date":1742,"orig":"XXXI.","norm":"XXXI.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"pl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":2.036499977111816} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":707,"date":1742,"orig":"Ob und auf was Weiſe Milton von dem Lohenſteiniſchen Geſchmacke ſey angeſteckt worden?","norm":"Ob und auf was Weise Milton von dem Lohensteinischen Geschmacke sei angesteckt worden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.49970006942749} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":708,"date":1742,"orig":"Ibid.","norm":"Ibid.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"rw","lang_cld3":"so","lang_de":0,"norm_lmscore":3.31820011138916} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":709,"date":1742,"orig":"XXXII.","norm":"XXXII.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"pl","lang_de":0,"norm_lmscore":2.491100072860717} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":710,"date":1742,"orig":"Ob dieſes, daß Addiſon ein Engellaͤnder geweſen, einen zulaͤnglichen Grund der Wahrſcheinlichkeit abgebe, damit zu behaupten, daß derſelbe in der Vertheidigung Miltons geirret, und rechte Ungeheuer gelobt habe?","norm":"Ob dieses, dass Addison ein Engländer gewesen, einen zulänglichen Grund der Wahrscheinlichkeit abgebe, damit zu behaupten, dass derselbe in der Verteidigung Miltons geirrt, und rechte Ungeheuer gelobt habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.338200092315674} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":711,"date":1742,"orig":"Eben daſelbſt Bl. 360. 361.","norm":"Eben daselbst Bl. 360. 361.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"ht","lang_cld3":"ht","lang_de":0,"norm_lmscore":6.86359977722168} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":712,"date":1742,"orig":"XXXIII.","norm":"XXXIII.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"pl","lang_de":0,"norm_lmscore":2.093800067901611} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":713,"date":1742,"orig":"Warum der Teufel in Miltons Gedichte den Deutſchen nicht glaͤublich vorkomme?","norm":"Warum der Teufel in Miltons Gedichte den Deutschen nicht glaublich vorkomme?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.707499980926514} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":714,"date":1742,"orig":"Und worinn er von denen Teufeln, die fuͤr ſie und ihre Kinder gemachet ſind, unterſchieden ſey?","norm":"Und worin er von denen Teufeln, die für sie und ihre Kinder gemacht sind, unterschieden sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.560800075531006} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":715,"date":1742,"orig":"Daſelbſt Bl. 359.","norm":"Daselbst Bl. 359.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"ht","lang_de":0,"norm_lmscore":8.041299819946289} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":716,"date":1742,"orig":"XXXIV.","norm":"XXXIV.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"hu","lang_de":0,"norm_lmscore":2.561800003051758} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":717,"date":1742,"orig":"Ob der als dumm oder unglaͤubig anzuſehen ſey, der nicht zugeſtehen will, daß die Engellaͤnder eine ungeheure und ausſchweiffende Einbildungskraft haben?","norm":"Ob der als dumm oder ungläubig anzusehen sei, der nicht zugestehen will, dass die Engländer eine ungeheure und ausschweifende Einbildungskraft haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.794800043106079} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":718,"date":1742,"orig":"Bl. 360. daſelbſt.","norm":"Bl. 360. daselbst.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"ht","lang_de":0,"norm_lmscore":6.2322998046875} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":719,"date":1742,"orig":"XXXV.","norm":"XXXV.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"pl","lang_de":0,"norm_lmscore":4.031300067901611} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":720,"date":1742,"orig":"Ob eine Handvoll Schweitzer alle Klugheit allein eingenommen habe/ und alle andere Leute/ ſo fern ſie nicht auf ein Haar wie ſie dencken/ unvernuͤnftig ſeyn?","norm":"Ob eine Handvoll Schweizer alle Klugheit allein eingenommen habe / und alle andere Leute / so fern sie nicht auf ein Haar wie sie denken / unvernünftig sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.261600017547607} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":721,"date":1742,"orig":"Bl. 276. in der achtzehnten Anm.","norm":"Bl. 276. in der achtzehnten Anm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.928500175476074} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":722,"date":1742,"orig":"XXXVI.","norm":"XXXVI.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"hu","lang_de":0,"norm_lmscore":2.282200098037719} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":723,"date":1742,"orig":"Ob die folgende Schlußrede in ihrer Materie und Form richtig und unwiderſprechlich ſey:","norm":"Ob die folgende Schlussrede in ihrer Materie und Form richtig und unwidersprechlich sei:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.147900104522705} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":724,"date":1742,"orig":"Niemand als ein Deutſcher kan die Gottſchediſche Dichtkunſt verſtehen; Die Schweizer ſind keine Deutſche; derohalben koͤnnen ſie dieſelbe weder verſtehen/ noch davon urtheilen?","norm":"Niemand als ein Deutscher kann die Gottschedische Dichtkunst verstehen; die Schweizer sind keine Deutsche; derohalben können sie dieselbe weder verstehen / noch davon urteilen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.122300148010254} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":725,"date":1742,"orig":"Bl. 355. der 29ſten Anm.","norm":"Bl. 355. der 29sten Anm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.280300140380859} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":726,"date":1742,"orig":"XXXVII.","norm":"XXXVII.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"el-Latn","lang_de":0,"norm_lmscore":3.2857000827789298} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":727,"date":1742,"orig":"Ob die franzoͤſiſchen und ſchweitzeriſchen Miſſionarien in Deutſchland keine Proſeliten gemachet?","norm":"Ob die französischen und schweizerischen Missionarien in Deutschland keine Proselyten gemacht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.422800064086914} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":728,"date":1742,"orig":"Und die beyden Schweitzer, Werenfels, Muralt, ‒ ‒ dem verderbten Geſchmack der Deutſchen nichts angewonnen?","norm":"Und die beiden Schweizer, Wehrenfels, Muralt, ‒ ‒ dem verderbten Geschmack der Deutschen nichts angewonnen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.547299861907959} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":729,"date":1742,"orig":"„Daß die Schweitzer unſre vornehmſten Lehrmeiſter ſeyn ſollten, das weis ich eben noch nicht.","norm":"„Dass die Schweizer unsere vornehmsten Lehrmeister sein sollten, das weiß ich eben noch nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.069600105285644} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":730,"date":1742,"orig":"Und es iſt gantz wahr, daß wir der klugen Nachbarn noch mehr haben, die ſich einbilden, daß ſie Miſſionarien zu uns geſchickt, welche uns aus der Barbarey geriſſen haͤtten.","norm":"Und es ist ganz wahr, dass wir der klugen Nachbarn noch mehr haben, die sich einbilden, dass sie Missionarien zu uns geschickt, welche uns aus der Barbarei gerissen hätten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.210700035095215} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":731,"date":1742,"orig":"Sehet die 35ſte Anm. Bl. 281.","norm":"Sehet die 35ste Anm. Bl. 281.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"af","lang_cld3":"af","lang_de":0,"norm_lmscore":6.675300121307373} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":732,"date":1742,"orig":"XXXVIII.","norm":"XXXVIII.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"pl","lang_de":0,"norm_lmscore":3.216599941253662} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":733,"date":1742,"orig":"Warum die Critick keinen Deutſchen menſchlicher Fehler beſchuldigen darf, wenn ſie nicht ſo buͤndigen Beweis fuͤhren kan/ der allenfalls auch in der Gerichtsſtube gelten koͤnnte?","norm":"Warum die Kritik keinen Deutschen menschlicher Fehler beschuldigen darf, wenn sie nicht so bündigen Beweis führen kann / der allenfalls auch in der Gerichtsstube gelten könnte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.940199851989746} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":734,"date":1742,"orig":"Bl. 364. 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Pitschel sagt in der 9ten Anm. dass man von dieser Redensart eine sehr gute Erklärung geben könne Bl. 178.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.701900005340576} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":738,"date":1742,"orig":"XL.","norm":"XL.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"cy","lang_de":0,"norm_lmscore":3.463900089263916} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":739,"date":1742,"orig":"Ob unfoͤrmliche Ausdruͤckungen und unbequeme Redensarten fuͤr richtig gedacht koͤnnen ausgegeben werden?","norm":"Ob unförmliche Ausdrückungen und unbequeme Redensarten für richtig gedacht können ausgegeben werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.561299800872803} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":740,"date":1742,"orig":"Sehet eben daſelbſt.","norm":"Sehet eben daselbst.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"hu","lang_de":0,"norm_lmscore":5.525400161743164} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":741,"date":1742,"orig":"XLI.","norm":"XLI.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"uz","lang_de":0,"norm_lmscore":4.490099906921387} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":742,"date":1742,"orig":"Ob derjenige, welcher der Trilleriſchen Fabel vom Affen/ der zum Buchdrucker geworden iſt/ die Kranckheit nicht gleich anſiehet/ werth ſey/ daß er habe leſen lernen?","norm":"Ob derjenige, welcher der Trillerischen Fabel vom Affen / der zum Buchdrucker geworden ist / die Krankheit nicht gleich ansieht / wert sei / dass er habe lesen lernen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.850599765777588} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":743,"date":1742,"orig":"Bl. 271. in der 14ten Anm.","norm":"Bl. 271. in der 14ten Anm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.809500217437744} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":744,"date":1742,"orig":"XLII.","norm":"XLII.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"cy","lang_de":0,"norm_lmscore":5.283100128173828} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":745,"date":1742,"orig":"Ob das Stoßgebethlein:","norm":"Ob das Stoßgebetlein:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.96120023727417} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":746,"date":1742,"orig":"Es behuͤte mich der Himmel in Gnaden/ daß ich vor meinem Ende nicht noch ein Criticus werde! wenn es vom Hrn. Magiſter Pitſchel Morgens und Abends fleiſſig und mit Jnbrunſt gebethet wird, gar keine Erhoͤrung zu hoffen habe?","norm":"Es behüte mich der Himmel in Gnaden / dass ich vor meinem Ende nicht noch ein Criticus werde! wenn es vom Hrn. Magister Pitschel Morgens und Abends fleißig und mit Inbrunst gebetet wird, gar keine Erhörung zu hoffen habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.395400047302246} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":747,"date":1742,"orig":"Bl. 272. in der 14ten Anm.","norm":"Bl. 272. in der 14ten Anm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.096799850463867} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":748,"date":1742,"orig":"XLIII.","norm":"XLIII.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"pl","lang_de":0,"norm_lmscore":4.9328999519348145} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":749,"date":1742,"orig":"Ob denn die juͤdiſchen Spruͤchwoͤrter die in der Heil.","norm":"Ob denn die jüdischen Sprichwörter die in der Heil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.093800067901611} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":750,"date":1742,"orig":"Bibel ſtehen, durchgehends ſo heilig ſeyn, daß ſie nothwendig entweihet werden, wenn ſie von den Leyen neben der Cantzel gebraucht werden?","norm":"Bibel stehen, durchgehend so heilig sein, dass sie notwendig entweihet werden, wenn sie von den Laien neben der Kanzel gebraucht werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.655900001525879} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":751,"date":1742,"orig":"Sehet Bl. 352. die 28ſte Anm.","norm":"Sehet Bl. 352. die 28ste Anm.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"af","lang_cld3":"af","lang_de":0,"norm_lmscore":6.875} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":752,"date":1742,"orig":"XLIV.","norm":"XLIV.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":4.8882999420166025} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":753,"date":1742,"orig":"Ob daraus folge, daß man des Ariſtoteles Werckgen von der Poeſie allenfalls wohl haͤtte entbehren koͤnnen; weil Homer ſeine beyden ſo hochgeſchaͤzten epiſchen Gedichte verfertiget, ohne dieſes Ariſtoteliſche Werckgen jemahls geſehen zu haben?","norm":"Ob daraus folge, dass man des Aristoteles Werken von der Poesie allenfalls wohl hätte entbehren können; weil Homer seine beiden so hochgeschätzten epischen Gedichte verfertiget, ohne dieses aristotelische Werken jemals gesehen zu haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.645699977874756} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":754,"date":1742,"orig":"Sehet die 15te Anm.","norm":"Sehet die 15te Anm.","lang_fastText":"fi","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"af","lang_de":0,"norm_lmscore":6.303100109100342} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":755,"date":1742,"orig":"XLV.","norm":"XLV.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"tr","lang_de":0,"norm_lmscore":4.956299781799316} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":756,"date":1742,"orig":"Ob es eine Beſchimpfung ſey, wenn man von jemand ſagt, daß er zwar Verſtand, aber keinen Menſchenverſtand habe?","norm":"Ob es eine Beschimpfung sei, wenn man von jemand sagt, dass er zwar Verstand, aber keinen Menschenverstand habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.4753999710083012} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":757,"date":1742,"orig":"Jn der 29ſten Anm. heißt es:","norm":"In der 29sten Anm. heißt es:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.332399845123291} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":758,"date":1742,"orig":"„Man koͤnnte ſagen, daß der Ergaͤntzungsſtuͤckler zwar Verſtand habe, aber keinen Menſchenverſtand.„","norm":"„Man könnte sagen, dass der Ergänzungsstückler zwar Verstand habe, aber keinen Menschenverstand . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.197800159454346} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":759,"date":1742,"orig":"Bl. 354.","norm":"Bl. 354.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"kk","lang_de":0,"norm_lmscore":4.488900184631348} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":760,"date":1742,"orig":"XLVI.","norm":"XLVI.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"tr","lang_de":0,"norm_lmscore":5.341000080108643} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":761,"date":1742,"orig":"Ob das de guſtibus non eſt diſputandum ein unwiderſprechliches Axioma ſey?","norm":"Ob das de gustibus non est disputandum ein unwidersprechliches Axioma sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.628600120544434} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":762,"date":1742,"orig":"Bl. 361. in der 30ſten Anm.","norm":"Bl. 361. in der 30sten Anm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.695700168609619} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":763,"date":1742,"orig":"XLVII.","norm":"XLVII.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"az","lang_de":0,"norm_lmscore":4.6407999992370605} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":764,"date":1742,"orig":"Ob Hallers und Hagedorns Gedichte darum rauh koͤnnen genennet werden, weil ſie nachdruͤcklich ſind?","norm":"Ob Hallers und Hagedorns Gedichte darum rau können genannt werden, weil sie nachdrücklich sind?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.781799793243408} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":765,"date":1742,"orig":"Und ob der Nachdruck im Rauhen ſtecke?","norm":"Und ob der Nachdruck im Rauhen stecke?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.440999984741211} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":766,"date":1742,"orig":"Daß der Nachdruck im Rauhen ſtecke, ſagt Hr. Pitſchel in der 47ſten Anm. und daß Hr. Haller und Hr. Hagedorn nachdruͤcklich ſchreiben, bekennen auch Hr. Gottſched und Hr. Triller ſelbſt.","norm":"Dass der Nachdruck im Rauhen stecke, sagt Hr. Pitschel in der 47sten Anm. und dass Hr. Haller und Hr. Hagedorn nachdrücklich schreiben, bekennen auch Hr. Gottsched und Hr. Triller selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.730000019073486} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":767,"date":1742,"orig":"Jm VIII. Art. des XXII. St. der critiſchen Beytraͤge heißt es, Hr. Hagedorn bringe ſeine Gedancken oft ſo ins Kurtze, daß man eine Stelle mehr als einmahl leſen muͤſſe, um ſelbiger eigentlichen Sinn zu errathen.","norm":"Im VIII. Art. des XXII. St. der kritischen Beiträge heißt es, Hr. Hagedorn bringe seine Gedanken oft so ins Kurtze, dass man eine Stelle mehr als einmal lesen müsse, um selbiger eigentlichen Sinn zu erraten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.871600151062012} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":768,"date":1742,"orig":"Und Hr. Triller bezeuget in der Ode an Hrn. Haller:","norm":"Und Hr. Triller bezeuget in der Ode an Hrn. Haller:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.823299884796143} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":769,"date":1742,"orig":"Verſtand und Witz herrſcht uͤberall, Kein Wort erfuͤllt umſonſt die Reime.","norm":"Verstand und Witz herrscht überall, kein Wort erfüllt umsonst die Reime.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.325200080871582} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":770,"date":1742,"orig":"Dein Vers ſcheint wenig in den Ohren, Als gantz und gar dem Geiſt gebohren.","norm":"Dein Vers scheint wenig in den Ohren, als ganz und gar dem Geist geboren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5879998207092285} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":771,"date":1742,"orig":"XLVIII.","norm":"XLVIII.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"xh","lang_de":0,"norm_lmscore":4.693999767303467} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":772,"date":1742,"orig":"Ob man mit Grund urtheilen koͤnne, daß einer ein guter oder ſchlechter Dichter ſey, wofern man nicht drey groſſe Octav-Baͤnde Gedichte von ihm geleſen hat?","norm":"Ob man mit Grund urteilen könne, dass einer ein guter oder schlechter Dichter sei, sofern man nicht drei große Oktavbände Gedichte von ihm gelesen hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6427001953125} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":773,"date":1742,"orig":"Ob der Hr. Hofrath Koͤnig ein guter oder ſchlechter Dichter ſey, iſt eine Frage, auf welche ſich der Hr. Mag. Pitſchel in der neun und dreiſſigſten Anm. nicht einmahl einlaſſen darf.","norm":"Ob der Hr. Hofrat König ein guter oder schlechter Dichter sei, ist eine Frage, auf welche sich der Hr. Mag. Pitschel in der neun und dreißigsten Anm. nicht einmal einlassen darf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.368000030517578} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":774,"date":1742,"orig":"Warum?","norm":"Warum?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":2.435899972915649} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":775,"date":1742,"orig":"Er ſagt es ſelbſt:","norm":"Er sagt es selbst:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"is","lang_de":0.333,"norm_lmscore":3.742000102996826} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":776,"date":1742,"orig":"Weil er zu wenig von ſeinen Gedichten geleſen hat.","norm":"Weil er zu wenig von seinen Gedichten gelesen hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.677299976348877} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":777,"date":1742,"orig":"Und doch ſind nicht wenige Gedichte deſſelben in jedermanns Haͤnden.","norm":"Und doch sind nicht wenige Gedichte desselben in jedermanns Händen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.534599781036377} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":778,"date":1742,"orig":"XLIX.","norm":"XLIX.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"hu","lang_de":0,"norm_lmscore":4.643400192260742} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":779,"date":1742,"orig":"Daß neun und vierzig critiſche Anmerkungen eine gemeine Lehre in der Abſicht des Verfaſſers haben koͤnnen, die keine Seele errathen wuͤrde, wenn der Verfaſſer ſelbs nicht die Gutheit haͤtte, ſolche zu entdecken?","norm":"Dass neunundvierzig kritische Anmerkungen eine gemeine Lehre in der Absicht des Verfassers haben können, die keine Seele erraten würde, wenn der Verfasser selbst nicht die Gutheit hätte, solche zu entdecken?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5644001960754395} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":780,"date":1742,"orig":"Er ſagt in der 49ſten und letzten Anm.","norm":"Er sagt in der 49sten und letzten Anm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.8480000495910645} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":781,"date":1742,"orig":"„Jch gebe ihm zum Abſchied die Lehre, daß, eh er ſich weiter ins Richten einlaſſen will, Unbedachtſamkeit, Unachtſamkeit, und Unhoͤflichkeit nothwendig abgedanckt werden muͤſſen.","norm":"„Ich gebe ihm zum Abschied die Lehre, dass, ehe er sich weiter ins Richten einlassen will, Unbedachtsamkeit, Unachtsamkeit, und Unhöflichkeit notwendig abgedankt werden müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.043799877166748} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":782,"date":1742,"orig":"Denn bloß um dieſer Lehre willen habe ich alle meine Anmerckungen gemacht.„","norm":"Denn bloß um dieser Lehre Willen habe ich alle meine Anmerkungen gemacht . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.153200149536133} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":783,"date":1742,"orig":"L.","norm":"L.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"mt","lang_de":0,"norm_lmscore":4.347799777984619} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":784,"date":1742,"orig":"Wenn man gleich zugeſtehen wuͤrde, daß der Leipzigiſche Notenfabricant in den monatlichen Beluſtigungen in allen neun und vierzig Anmerckungen recht haͤtte, wenn folglich fuͤr erwieſen angenommen wuͤrde, daß der Schweizeriſche Herausgeber des Ergaͤntzungsſtuͤcks in ſeinen Anmerckungenn unbeſcheiden, unhoͤflich, oder gar -nv-rſch-mt geweſen:","norm":"Wenn man gleich zugestehen würde, dass der Leipzigische Notenfabrikant in den monatlichen Belustigungen in allen neunundvierzig Anmerkungen recht hätte, wenn folglich für erwiesen angenommen würde, dass der Schweizerische Herausgeber des Ergänzungsstücks in seinen Anmerkungen unbescheiden, unhöflich, oder gar -nv-rsch-mt gewesen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.695400238037109} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":785,"date":1742,"orig":"Ob dadurch Hrn. Prof. Gottſcheds critiſche und poetiſche Ehre genugſam geſchuͤzt, oder etwas gegen die critiſchen Schriften der Zuͤrichiſchen Kunſtrichter, die ſie im Jahr 1740.","norm":"Ob dadurch Hrn. Prof. Gottscheds kritische und poetische Ehre genügsam geschützt, oder etwas gegen die kritischen Schriften der Zürichischen Kunstrichter, die sie im Jahr 1740.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.081999778747559} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":786,"date":1742,"orig":"ans Licht geſtellt haben, mit Recht koͤnne geſchloſſen werden?","norm":"ans Licht gestellt haben, mit Recht könne geschlossen werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.524400234222412} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":787,"date":1742,"orig":"Herren Johann Chriſtoph Gottſcheds der Weltweish. u. Dichtk. oͤffentl. Lehrer zu Leipzig Seltſame Vorrede Zu ſeinem eigenen Drey mahl wiederholten Verſuche Einer Critiſch.","norm":"Herren Johann Christoph Gottscheds der Weltweish. u. Dichtk. öffentl. Lehrer zu Leipzig seltsame Vorrede zu seinem eigenen Drei Mal wiederholten Versuche Einer kritisch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.129300117492676} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":788,"date":1742,"orig":"Dichtkunſt fuͤr die Deutſchen.","norm":"Dichtkunst für die Deutschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.666299819946289} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":789,"date":1742,"orig":"Um weiterer Ausbreitung willen abſonderlich aufgeleget und mit gruͤndlichen Anmerckungen uͤber die Kunſtmittel des Vorredners verſehen von Wolfgang Erlenbach, Conrect.","norm":"Um weiterer Ausbreitung Willen absonderlich aufgelegt und mit gründlichen Anmerkungen über die Kunstmittel des Vorredners versehen von Wolfgang Erlenbach, Conrect.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.01639986038208} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":790,"date":1742,"orig":"Zuͤrich bey Conrad Orell und Comp. 1742. drey Monathe nach der erſten Ausgabe.","norm":"Zürich bei Conrad Orell und Comp. 1742 . drei Monate nach der ersten Ausgabe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.423799991607666} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":791,"date":1742,"orig":"Neue Vorrede zur dritten Auflage der Gottſchediſchen Dichtkunſt von 1742.","norm":"Neue Vorrede zur dritten Auflage der Gottschedischen Dichtkunst von 1742.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.014999866485596} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":792,"date":1742,"orig":"MEin Vergnuͤgen, das ich bey der andern Ausgabe dieſes Buches, vor vier bis fuͤnf Jahren bezeuget habe, hat ſich billig bey dieſer dritten verdoppeln muͤſſen.","norm":"Mein Vergnügen, das ich bei der anderen Ausgabe dieses Buches, vor vier bis fünf Jahren bezeuget habe, hat sich billig bei dieser dritten verdoppeln müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.099699974060059} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":793,"date":1742,"orig":"Die wiederholten zahlreichen Abdruͤcke deſſelben, haben ſich in der halben Zeit verkauffen laſſen, darinn die erſte Auflage von 1729. abgegangen war; und mir alſo einen doppelſtarcken Beweis, von der guten Aufnahme dieſer poetiſchen Anweiſung an die Hand gegeben.","norm":"Die wiederholten zahlreichen Abdrücke desselben, haben sich in der halben Zeit verkaufen lassen, darin die erste Auflage von 1729 . abgegangen war; und mir also einen Doppelstarken Beweis, von der guten Aufnahme dieser poetischen Anweisung an die Hand gegeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.526000022888184} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":794,"date":1742,"orig":"Wollte ich mich nun den angenehmen Empfindungen eines Schriftſtellers uͤberlaſſen , womit ihn die Eigenliebe bey ſolchen Vorfaͤllen erfuͤllen kan; ſo haͤtte ich hier die ſchoͤnſte Gelegenheit dazu.","norm":"Wollte ich mich nun den angenehmen Empfindungen eines Schriftstellers überlassen, womit ihn die Eigenliebe bei solchen Vorfällen erfüllen kann; so hätte ich hier die schönste Gelegenheit dazu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.917099952697754} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":795,"date":1742,"orig":"Wenn andre, deren Buͤcher Ladenhuͤter bleiben, auf den verderbten Geſchmack unſrer Landes-Leute ſchmaͤhlen : ſo doͤrfte ich nur auf den oͤffentlichen Beyfall der Kaͤufer und Leſer meiner Dichtkunſt trotzen; und daraus entweder den gereinigten Geſchmack der deutſchen Nation, oder doch den Beweis herleiten, daß mein Buch nicht ohne Nutzen geweſen ſeyn muͤſſe.","norm":"Wenn andere, deren Bücher Ladenhüter bleiben, auf den verderbten Geschmack unserer Landsleute schmälen: so dürfte ich nur auf den öffentlichen Beifall der Käufer und Leser meiner Dichtkunst trotzen; und daraus entweder den gereinigten Geschmack der deutschen Nation, oder doch den Beweis herleiten, dass mein Buch nicht ohne Nutzen gewesen sein müsse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9145002365112305} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":796,"date":1742,"orig":"So gerecht aber hierinnen meine Folgerungen vielleicht ſeyn wuͤrden, ſo will ich ſie doch nicht ſelber machen , ſondern es lieber der unparteyiſchen Nachwelt uͤberlaſſen, ein freyes Urtheil davon zu faͤllen; welches weder ein Freund, der mir eine Vorrede dazu machte , noch ein Feind, dem das Gluͤck meines Buchs ein Dorn in den Augen waͤre, mit ſolchem Nachdrucke abfaſſen koͤnnte.","norm":"So gerecht aber hierinnen meine Folgerungen vielleicht sein würden, so will ich sie doch nicht selber machen, sondern es lieber der unparteiischen Nachwelt überlassen, ein freies Urteil davon zu fällen; welches weder ein Freund, der mir eine Vorrede dazu machte, noch ein Feind, dem das Glück meines Buchs ein Dorn in den Augen wäre, mit solchem Nachdrucke abfassen könnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.132500171661377} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":797,"date":1742,"orig":"Die zahlreichen Abdruͤcke haben ſich in der halben Zeit verkauffen laſſen, darinn ꝛc.)","norm":"Die zahlreichen Abdrücke haben sich in der halben Zeit verkaufen lassen, darin etc.)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.797699928283691} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":798,"date":1742,"orig":"Die erſte Auflage dieſes Gottſchediſchen Buches iſt ſchon im Jahre 1729. zum Vorſchein gekommen; die zweyte aber im Jahre 1737. und die dritte zu Anfang dieſes lauffenden 1742ſten Jahr wiederholet worden.","norm":"Die erste Auflage dieses Gottschedischen Buches ist schon im Jahre 1729 . zum Vorschein gekommen; die zweite aber im Jahre 1737 . und die dritte zu Anfang dieses laufenden 1742sten Jahr wiederholet worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.295499801635742} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":799,"date":1742,"orig":"Alſo verhaͤlt ſich die Progreſſion, nach welcher der gute Abgang der Gottſchediſchen Dichtkunſt, und zugleich das Vergnuͤgen des Hrn. Verfaſſers zugenommen hat, juſt wie 8. zu 4. Und auf dieſen Grund laͤßt ſichs mit eben ſo vieler Wahrſcheinlichkeit, als man den Umlauff und die Wiederkunft der Cometen vorherbeſtimmen will, vermuthen, daß die vierte Auflage von dieſer Dichtkunſt noch vor den Hundstagen des 1744ſten Jahrs, in dem naͤchſt darauf folgenden Jahre aber die fuͤnſte, und An. 1746. die ſechste und zugleich die ſiebende Auflage ans Licht hervortreten werden, es waͤre denn Sache, daß man bey den kuͤnftigen Auflagen die Zahl der Abdruͤcke verdoppeln, oder daß ſich ſonſt der Geſchmack der deutſchen Schule fuͤr dieſes Buch ungluͤcklicher Weiſe verlieren ſollte.","norm":"Also verhält sich die Progression, nach welcher der gute Abgang der Gottschedischen Dichtkunst, und zugleich das Vergnügen des Hrn. Verfassers zugenommen hat, just wie 8. zu 4. Und auf diesen Grund lässt sich es mit ebenso vieler Wahrscheinlichkeit, als man den Umlauf und die Wiederkunft der Kometen vorherbestimmen will, vermuten, dass die vierte Auflage von dieser Dichtkunst noch vor den Hundstagen des 1744sten Jahrs, in dem nächst darauf folgenden Jahre aber die fünste, und an. 1746 . die sechste und zugleich die siebende Auflage ans Licht hervortreten werden, es wäre denn Sache, dass man bei den künftigen Auflagen die Zahl der Abdrücke verdoppeln, oder dass sich sonst der Geschmack der deutschen Schule für dieses Buch unglücklicherweise verlieren sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.727399826049805} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":800,"date":1742,"orig":"Wenn aber bey denen kuͤnftigen ſo geſchwind auf einander folgenden Auflagen, ſich jedesmahl das ſuͤſſe Vergnuͤgen des Hrn. Prof. Gottſcheds verdoppeln ſollte, ſo ſtehet zu beſorgen, die Groͤſſe deſſelben duͤrfte ſein Gemuͤthe endlich wie eine Laſt erdruͤcken:","norm":"Wenn aber bei denen künftigen so geschwind aufeinander folgenden Auflagen, sich jedes Mal das süße Vergnügen des Hrn. Prof. Gottscheds verdoppeln sollte, so steht zu besorgen, die Größe desselben dürfte sein Gemüte endlich wie eine Last erdrücken:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.906899929046631} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":801,"date":1742,"orig":"Hic puer, ut ſit vitalis metuo!","norm":"Hic puer, ut sit vitalis metuo!","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"af","lang_de":0,"norm_lmscore":7.040699958801269} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":802,"date":1742,"orig":"Sonſten wird es ſchwer zu errathen oder vorherzuſagen ſeyn, wie oft die Auflage dieſes Buches etwa noch moͤchte wiederholet werden:","norm":"Sonsten wird es schwer zu erraten oder vorherzusagen sein, wie oft die Auflage dieses Buches etwa noch möchte wiederholet werden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.330599784851074} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":803,"date":1742,"orig":"denn zukuͤnftige Dinge ſind (nach dem Ausſpruche des deutſchen Sirachs Crit. Beytr.","norm":"denn zukünftige Dinge sind (nach dem Ausspruche des deutschen Sirachs Crit . Beytr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.795199871063232} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":804,"date":1742,"orig":"St. XXIV. Bl. 666.) ungewiß.","norm":"St. XXIV. Bl. 666.) ungewiss.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.993100166320801} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":805,"date":1742,"orig":"Und Hr. Prof. Philippi mag ſich wohl ehedem eben ſo ſehr mit der ſuͤſſen Hoffnung geſchmeichelt haben, ſeine Sechs Reden durch oͤfters wiederholte Auflagen vermehrt zu ſehen, eh und bevor ſie das ſchwere Ungluͤck gehabt, dem Hrn. Liſcov bekannt zu werden.","norm":"Und Hr. Prof. Philippi mag sich wohl ehedem ebenso sehr mit der süßen Hoffnung geschmeichelt haben, seine Sechs Reden durch öfters wiederholte Auflagen vermehrt zu sehen, ehe und bevor sie das schwere Unglück gehabt, dem Hrn. Liscov bekannt zu werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.245200157165527} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":806,"date":1742,"orig":"Wollte ich mich nun den angenehmen Empfindungen eines Schriftſtellers uͤberlaſſen)","norm":"Wollte ich mich nun den angenehmen Empfindungen eines Schriftstellers überlassen)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.646399974822998} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":807,"date":1742,"orig":"Es giebt eine gewiſſe Rhetoriſche Figur, die uns lehret, wie wir ohne Verletzung der Beſcheidenheit groß thun, und uns ſelbſt auf eine ſo verdeckte Art loben koͤnnen, daß ob es gleich jedermann mercket, uns doch niemand das bekannte Eigenruhm ſtinckt mit Recht verwerffen kan.","norm":"Es gibt eine gewisse rhetorische Figur, die uns lehrt, wie wir ohne Verletzung der Bescheidenheit groß tun, und uns selbst auf eine so verdeckte Art loben können, dass ob es gleich jedermann merkt, uns doch niemand das bekannte Eigenruhm stinkt mit Recht verwerfen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.834700107574463} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":808,"date":1742,"orig":"Hr. Prof. Gottſched hat uns durch ſein Beyſpiel gelehret, daß dieſe Figur in den Vorreden der Buͤcher mit gutem Vortheil angewendet werden koͤnne.","norm":"Hr. Prof. Gottsched hat uns durch sein Beispiel gelehrt, dass diese Figur in den Vorreden der Bücher mit gutem Vorteil angewendet werden könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.554599761962891} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":809,"date":1742,"orig":"Sie beſtehet darinnen, daß man bey Gelegenheit, die einem nicht leicht mangeln kan, die Summarien und Jngredienzen zu ſeiner Lobſchrift fein ordentlich und ſpecificierlich an den Fingern herzehle, und endlich damit ſchlieſſe:","norm":"Sie bestehet darinnen, dass man bei Gelegenheit, die einem nicht leicht mangeln kann, die Summarien und Ingredienzen zu seiner Lobschrift fein ordentlich und specificierlich an den Fingern herzähle, und endlich damit schließe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.238500118255615} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":810,"date":1742,"orig":"Doch ich will mir lieber ſelbſt Gewalt und Unrecht thun, als unbeſcheiden heiſſen.","norm":"Doch ich will mir lieber selbst Gewalt und Unrecht tun, als unbescheiden heißen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.195199966430664} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":811,"date":1742,"orig":"Die Formeln, deren ſich dieſe Figur gerne bedient, ſind folgende:","norm":"Die Formeln, deren sich diese Figur gerne bedient, sind folgende:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.048099994659424} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":812,"date":1742,"orig":"Jch muß es bekennen, ich habe einen vortrefflich guten Geſchmack, ich bin ein recht nuͤtzlicher Mann, aber ich will es nicht ſelbſt geſagt haben, die unparteyiſche Nachwelt wird mir ſchon Recht wiederfahren laſſen, und den Leuten zeigen, was man an mir vermiſſe ꝛc.","norm":"Ich muss es bekennen, ich habe einen vortrefflich guten Geschmack, ich bin ein recht nützlicher Mann, aber ich will es nicht selbst gesagt haben, die unparteiische Nachwelt wird mir schon Recht widerfahren lassen, und den Leuten zeigen, was man an mir vermisse etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.945499897003174} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":813,"date":1742,"orig":"Womit ihn die Eigenliebe erfuͤllen kan)","norm":"Womit ihn die Eigenliebe erfüllen kann)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.622700214385986} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":814,"date":1742,"orig":"Non ego, cum ſcribo, ſi forte quid aptius exit, Quando hæc rara avis eſt! ſi quid tamen aptius exit, Laudari metuam.","norm":"Non ego, cum scribo, sie forte quid aptius exit, Quando haec rara avis est! sie quid tamen aptius exit, Laudari metuam.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.438700199127197} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":815,"date":1742,"orig":"Neque enim mihi cornea fibra eſt. PERS. Sat. I.","norm":"Neque enim mihi cornea fibra est. PERS. Sat. I.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"ca","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.369699954986572} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":816,"date":1742,"orig":"So haͤrte ich hier die ſchoͤnſte Gelegenheit dazu.) ‒ ‒ A fronte capillata eſt, poſt eſt occaſio calva.","norm":"So härte ich hier die schönste Gelegenheit dazu .) ‒ ‒ A fronte capillata est, post est occasio calva.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"pt","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.802999973297119} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":817,"date":1742,"orig":"Es iſt in der That eine ſchwere Verſuchung eine ſo ſchoͤne Gelegenheit, die man nicht alle Tage wieder haben kan, ſein eigenes Lob auszupoſaunen, mit Stillſchweigen zu uͤbergehen.","norm":"Es ist in der Tat eine schwere Versuchung eine so schöne Gelegenheit, die man nicht alle Tage wieder haben kann, sein eigenes Lob auszuposaunen, mit Stillschweigen zu übergehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.879199981689453} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":818,"date":1742,"orig":"Wenn andre, deren Buͤcher Ladenhuͤter bleiben, auf den verderbten Geſchmack ꝛc.)","norm":"Wenn andere, deren Bücher Ladenhüter bleiben, auf den verderbten Geschmack etc.)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.492000102996826} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":819,"date":1742,"orig":"Es giebt gewiſſe Kunſtrichter, die hier den Text mit einer kleinen Veraͤnderung alſo leſen wollen:","norm":"Es gibt gewisse Kunstrichter, die hier den Text mit einer kleinen Veränderung also lesen wollen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.206900119781494} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":820,"date":1742,"orig":"Wenn andrer ihre Buͤcher Ladenhuͤter bleiben, weil ſie auf den verderbten Geſchmack unſrer Landesleute ſchmaͤhlen.","norm":"Wenn anderer ihre Bücher Ladenhüter bleiben, weil sie auf den verderbten Geschmack unserer Landesleute schmälen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.060100078582764} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":821,"date":1742,"orig":"Sie wollen dieſe Verbeſſerung des Textes damit rechtfertigen, daß bey dieſer Lesart der Gegenſatz weit beſſer in die Augen leuchte, nach welchem Hr. Gottſched den gluͤcklichen Abgang ſeiner Buͤcher vornemlich der uͤbernommenen Vertheidigung des herrſchenden Geſchmacks und ſeiner Gefaͤlligkeit gegen ſeine Verehrer zu dancken hat.","norm":"Sie wollen diese Verbesserung des Textes damit rechtfertigen, dass bei dieser Lesart der Gegensatz weit besser in die Augen leuchte, nach welchem Hr. Gottsched den glücklichen Abgang seiner Bücher vornehmlich der übernommenen Verteidigung des herrschenden Geschmacks und seiner Gefälligkeit gegen seine Verehrer zu danken hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.077099800109863} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":822,"date":1742,"orig":"Denn da die kleinen Geiſter allezeit die ſtaͤrckere Partey ausmachen, ſo wird derjenige, der den Beyfall des groͤſſern Haufens ſuchet, ſeine Rechnung gewiß hinter dem Wirthe machen, wenn er ſich vermißt, den verderbten Geſchmack deſſelben anzugreiffen.","norm":"Denn da die kleinen Geister allezeit die stärkere Partei ausmachen, so wird derjenige, der den Beifall des größeren Haufens suchet, seine Rechnung gewiss hinter dem Wirte machen, wenn er sich vermisst, den verderbten Geschmack desselben anzugreifen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.980999946594238} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":823,"date":1742,"orig":"Und dieſe andern, die ſich die Verachtung der kleinen Geiſter Deutſchlands zugezogen, ſind vermuthlich der Hr. von Mauvillon, und die zween Zuͤrichiſche Kunſtrichter; dieſe letztern haben ſchon vor vielen Jahren eine Anklage des verderbten Geſchmacks der deutſchen Nation aus Licht geſtellt, und dieſelben durch ihre critiſchen Schrifften von Zeit zu Zeit immerfort beunruhiget.","norm":"Und diese anderen, die sich die Verachtung der kleinen Geister Deutschlands zugezogen, sind vermutlich der Hr. von Mauvillon, und die zweien Zürichische Kunstrichter; diese letzteren haben schon vor vielen Jahren eine Anklage des verderbten Geschmacks der deutschen Nation aus Licht gestellt, und dieselben durch ihre kritischen Schriften von Zeit zu Zeit immerfort beunruhiget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.942299842834473} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":824,"date":1742,"orig":"Auf den verderbten Geſchmack ſchmaͤhlen)","norm":"Auf den verderbten Geschmack schmälen)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.149799823760986} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":825,"date":1742,"orig":"Da Herr Prof. Gottſched zugeſtehet, daß der Geſchmack ſeiner Landesleute verdorben, dabey aber verabſcheuet, daß gewiſſe Scribenten auf denſelben ſchmaͤhlen; ſo giebt er ja deutlich zu verſtehen, daß er ſeines Orts eben kein Bedencken trage, den verderbten Geſchmack zu loben.","norm":"Da Herr Prof. Gottsched zugestehet, dass der Geschmack seiner Landesleute verdorben, dabei aber verabscheuet, dass gewisse Skribenten auf denselben schmälen; so gibt er ja deutlich zu verstehen, dass er seines Orts eben kein Bedenken trage, den verderbten Geschmack zu loben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.635200023651123} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":826,"date":1742,"orig":"Jch doͤrfte auf den Beyfall meiner Kaͤufer und Leſer trotzen.)","norm":"Ich dürfte auf den Beifall meiner Käufer und Leser trotzen.)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.981800079345703} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":827,"date":1742,"orig":"Doch der Gottſched, der den Verſuch der crit.","norm":"Doch der Gottsched, der den Versuch der crit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.070199966430664} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":828,"date":1742,"orig":"Dichtkunſt gemachet hat, iſt diesfalls gantz andern Sinns, als der Verfaſſer von dieſer Vorrede iſt.","norm":"Dichtkunst gemacht hat, ist diesfalls ganz anderen Sinns, als der Verfasser von dieser Vorrede ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.379799842834473} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":829,"date":1742,"orig":"Jener ſagt Bl. 133.","norm":"Jener sagt Bl. 133.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"da","lang_de":0,"norm_lmscore":8.236900329589844} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":830,"date":1742,"orig":"„Nicht der Beyfall macht eine Sache ſchoͤn; ſondern die Schoͤnheit erwirbt ſich bey Verſtaͤndigen den Beyfall.„","norm":"„Nicht der Beifall macht eine Sache schön; sondern die Schönheit erwirbt sich bei Verständigen den Beifall . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.146900177001953} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":831,"date":1742,"orig":"Und Bl. 95. ſagt er:","norm":"Und Bl. 95. sagt er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.143899917602539} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":832,"date":1742,"orig":"„Der allgemeine Beyfall einer Nation kan nicht eher von der Geſchicklichkeit eines Meiſters in freyen Kuͤnſten, ein guͤltiges Urtheil faͤllen, NB. als biß man vorher den guten Geſchmack derſelben erwieſen hat.„","norm":"„Der allgemeine Beifall einer Nation kann nicht eher von der Geschicklichkeit eines Meisters in freien Künsten, ein gültiges Urteil fällen, NB. als bis man vorher den guten Geschmack derselben erwiesen hat . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.360199928283691} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":833,"date":1742,"orig":"Er beruft ſich daſelbſt mit Recht auf den Ausſpruch des Seneca: Non tam bene cum rebus mortalium agitur, ut meliora pluribus placeant:","norm":"Er beruft sich daselbst mit Recht auf den Ausspruch des Seneca: Non tam bene cum rebus mortalium agitur, ut meliora pluribus placeant:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"la","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.785399913787842} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":834,"date":1742,"orig":"Argumentum peſſimi turba eſt.","norm":"Argumentum pessimi turba est.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"hu","lang_de":0,"norm_lmscore":4.734899997711182} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":835,"date":1742,"orig":"Da nun von denen, welche die Gottſchediſche Dichtkunſt gekauf- und geleſen haben, juſt nicht alle, keinen ausgenommen, derſelben Beyfall gegeben; und der Geſchmack derjenigen, die ihr Beyfall gegeben haben, nicht allerdings unverdaͤchtig iſt; ſo iſt der Abgang und der Beyfall eben kein gewiſſer Beweis von der Guͤte dieſes Buchs, ſo daß Herr Gottſched eben groſſe Urſache haͤtte maͤchtig auf denſelben zu trotzen.","norm":"Da nun von denen, welche die Gottschedische Dichtkunst gekauf- und gelesen haben, just nicht alle, keinen ausgenommen, derselben Beifall gegeben; und der Geschmack derjenigen, die ihr Beifall gegeben haben, nicht allerdings unverdächtig ist; so ist der Abgang und der Beifall eben kein gewisser Beweis von der Güte dieses Buchs, so dass Herr Gottsched eben große Ursache hätte mächtig auf denselben zu trotzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.956900119781494} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":836,"date":1742,"orig":"Die Entrevüen und Geſpraͤche im Reiche der Todten hatten wohl ehedem einen ſtaͤrckern Abgang und Beyfall bey der deutſchen Nation erhalten, als Hr. Gottſched immer fuͤr ſeine Dichtkunſt verhoffen kann; und gleichwohl wird er nimmer zugeben, daß man den Vorzug dieſes Buchs vor dem ſeinigen darnach beſtimmen ſollte.","norm":"Die Entrevüen und Gespräche im Reiche der Toten hatten wohl ehedem einen stärkeren Abgang und Beifall bei der deutschen Nation erhalten, als Hr. Gottsched immer für seine Dichtkunst verhoffen kann; und gleichwohl wird er nimmer zugeben, dass man den Vorzug dieses Buchs vor dem seinigen danach bestimmen sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.004899978637695} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":837,"date":1742,"orig":"Allein da ſeine Haupt-Abſicht bey ſeinem Buͤcherſchreiben dieſe iſt, daß er gekauft, geleſen und gelobet werde; und er ſich damit begnuͤgen will, wenn er dieſe Abſichten erreichen kann; wer will ihm zumuthen, daß er ſich edlere Abſichten vorſetzen, oder daß er noch ein Mißtrauen auf die Guͤte ſeiner Schrifften werffen ſollte?","norm":"Allein da seine Hauptabsicht bei seinem Bücherschreiben diese ist, dass er gekauft, gelesen und gelobet werde; und er sich damit begnügen will, wenn er diese Absichten erreichen kann; wer will ihm zumuten, dass er sich edlere Absichten vorsetzen, oder dass er noch ein Misstrauen auf die Güte seiner Schriften werfen sollte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.168300151824951} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":838,"date":1742,"orig":"Er iſt nicht ſo alber, daß ers ſich noch fuͤr eine Ehre rechnen ſollte; wenn ſeine Buͤcher Ladenhuͤter bleiben; wie der eigenſinnige Horatz davon großſpricht:","norm":"Er ist nicht so alber, dass er es sich noch für eine Ehre rechnen sollte; wenn seine Bücher Ladenhüter bleiben; wie der eigensinnige Horatz davon großspricht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.256199836730957} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":839,"date":1742,"orig":"B. I. Sat. X.","norm":"B. I. Sat. X.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"mt","lang_de":0,"norm_lmscore":6.007900238037109} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":840,"date":1742,"orig":"Daß mein Buch nicht ohne Nutzen geweſen)","norm":"Dass mein Buch nicht ohne Nutzen gewesen)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.232900142669678} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":841,"date":1742,"orig":"Denn ein Buch, es mag im uͤbrigen ſo ſchlecht ſeyn, als es immer will, wenn es nur einen guten Abgang hat, iſt niemahls ohne Nutzen, naͤmlich fuͤr den Buchdrucker, und folglich auch fuͤr den Verfaſſer. ‒ ‒ Neque te, ut miretur turba, labores, Contentus paucis Lectoribus.","norm":"Denn ein Buch, es mag im übrigen so schlecht sein, als es immer will, wenn es nur einen guten Abgang hat, ist niemals ohne Nutzen, nämlich für den Buchdrucker, und folglich auch für den Verfasser . ‒ ‒ Neque te, ut miretur turba, labores, Contentus paucis Lectoribus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.018300056457519} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":842,"date":1742,"orig":"An tua, demens Vilibus in Ludis dictari carmina malis?","norm":"An tua, demens Vilibus in Ludis dictari carmina malis?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"id","lang_de":0,"norm_lmscore":7.7754998207092285} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":843,"date":1742,"orig":"Non ego. ‒ ‒ ‒ ‒ ‒ Er iſt auch nicht ſo eckel wie Perſius, der von ſich ſelbſt bezeuget: ‒ ‒ Recti finemque extremumque eſſe recuſo Euge tuum & Belle: Nam Belle hoc excute totum, Quid non intus habet? ‒ ‒ ‒ ‒ Vielmehr gehet ſeine einzige Sorge dahin: Quis leget hæc? ‒ ‒ ‒ ‒ ‒ Vel duo, vel nemo.","norm":"Non ego . ‒ ‒ ‒ ‒ ‒ er ist auch nicht so ekel wie Persius, der von sich selbst bezeuget: ‒ ‒ Recti finemque extremumque esse recuso Euge tuum & Belle: Nam Belle hoc excute totum, Quid non intus habet? ‒ ‒ ‒ ‒ vielmehr geht seine einzige Sorge dahin: Quis leget haec? ‒ ‒ ‒ ‒ ‒ Vel duo, vel nemo.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.703199863433838} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":844,"date":1742,"orig":"Turpe & miſerabile!","norm":"Turpe & miserabile!","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"eu","lang_cld3":"yo","lang_de":0,"norm_lmscore":5.948500156402588} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":845,"date":1742,"orig":"So gerecht aber meine Folgerungen vielleicht ſeyn)","norm":"So gerecht aber meine Folgerungen vielleicht sein)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.200500011444092} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":846,"date":1742,"orig":"Dieſe Folgerungen ſind: 1.)","norm":"Diese Folgerungen sind: 1.)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.875099897384643} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":847,"date":1742,"orig":"Wer meine Buͤcher kauft, lieſet, und gutheiſſet, der hat den gereinigten Geſchmack:","norm":"Wer meine Bücher kauft, liest, und gutheißet, der hat den gereinigten Geschmack:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.311399936676025} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":848,"date":1742,"orig":"Die deutſche Nation hat meine Dichtkunſt begierig gekauft, geleſen, und gutgeheiſſen:","norm":"Die deutsche Nation hat meine Dichtkunst begierig gekauft, gelesen, und gutgeheißen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.411600112915039} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":849,"date":1742,"orig":"Ergo hat ſie den gereinigten Geſchmack.","norm":"Ergo hat sie den gereinigten Geschmack.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5914998054504395} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":850,"date":1742,"orig":"2.) Wenn ein Buch gekauft wird, ſo kann es nicht ohne Nutzen ſeyn: Mein Buch iſt gekauft worden:","norm":"2.) Wenn ein Buch gekauft wird, so kann es nicht ohne Nutzen sein: Mein Buch ist gekauft worden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.9551000595092773} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":851,"date":1742,"orig":"Ergo iſt es nicht ohne Nutzen geweſen.","norm":"Ergo ist es nicht ohne Nutzen gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.780700206756592} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":852,"date":1742,"orig":"Daß nun dieſe Folgerungen gerecht ſeyn, wird wohl niemand zweifeln, der ſich erinnern wird, daß ſie von einem deutſchen Lehrer der neuen Weltweisheit herkommen; ob er gleich aus bloſſer Beſcheidenheit ein zweifelhaftes vielleicht beyſetzet.","norm":"Dass nun diese Folgerungen gerecht sein, wird wohl niemand zweifeln, der sich erinnern wird, dass sie von einem deutschen Lehrer der neuen Weltweisheit herkommen; ob er gleich aus bloßer Bescheidenheit ein zweifelhaftes vielleicht beisetzet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.709199905395508} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":853,"date":1742,"orig":"Denn da Hr. Prof. Gottſched nicht zweifeln kan, daß ſein Geſchmack der gute und reine ſey, ſo koͤnnte er ja keinen ſicherern Probierſtein fuͤr den Geſchmack ſeiner Landesleute haben, als ſeine eigenen Schrifften, die vollkommen nach ſeinem Geſchmack verfaſſet ſind.","norm":"Denn da Hr. Prof. Gottsched nicht zweifeln kann, dass sein Geschmack der gute und reine sei, so könnte er ja keinen sichereren Probierstein für den Geschmack seiner Landesleute haben, als seine eigenen Schriften, die vollkommen nach seinem Geschmack verfasset sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.17609977722168} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":854,"date":1742,"orig":"So will ich ſie doch nicht ſelber machen)","norm":"So will ich sie doch nicht selber machen)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.647799968719482} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":855,"date":1742,"orig":"Es wird ſonſt fuͤr ein unwiederſprechliches Axioma angenommen:","norm":"Es wird sonst für ein unwidersprechliches Axioma angenommen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.855500221252441} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":856,"date":1742,"orig":"Quod factum eſt, infectum fieri nequit.","norm":"Quod factum est, infectum fieri nequit.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.557400226593018} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":857,"date":1742,"orig":"Allein durch die Kraft der oben erklaͤrten Figur der Beſcheidenheit kan man wircklich geſchehene Dinge gar leicht zernichten.","norm":"Allein durch die Kraft der oben erklärten Figur der Bescheidenheit kann man wirklich geschehene Dinge gar leicht zernichten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.934700012207031} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":858,"date":1742,"orig":"Gleich- wie das letzte Teſtament alle vorhergehenden aufhebet, als waͤren ſie niemahls geſchrieben worden, und allein rechtsguͤltig bleibet, ſo gelten auch in dieſer Figur allein die letzten Erklaͤrungen, Kraft deren man das, was geſagt iſt, nicht will geſagt haben.","norm":"Gleich- wie das letzte Testament alle vorhergehenden aufhebet, als wären sie niemals geschrieben worden, und allein rechtsgültig bleibt, so gelten auch in dieser Figur allein die letzten Erklärungen, Kraft deren man das, was gesagt ist, nicht will gesagt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9506001472473145} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":859,"date":1742,"orig":"Was hiemit Hr. Gottſched in dieſer neuen Vorrede bisdahin geſagt hat, das ſoll nicht geſagt ſeyn:","norm":"Was hiermit Hr. Gottsched in dieser neuen Vorrede bisdahin gesagt hat, das soll nicht gesagt sein:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.004799842834473} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":860,"date":1742,"orig":"Doch kan es der unparteyiſchen Nachwelt zum Unterricht dienen, wie ſie etwann ihr freyes Urtheil uͤber ſeine Buͤcher abfaſſen koͤnnte.","norm":"Doch kann es der unparteiischen Nachwelt zum Unterricht dienen, wie sie etwan ihr freies Urteil über seine Bücher abfassen könnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.459700107574463} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":861,"date":1742,"orig":"Ein Freund, der mir eine Vorrede dazu machte) Vordem hat Hr. Magiſter Schwabe Hrn. Gottſched desfalls gute Dienſte geleiſtet:","norm":"Ein Freund, der mir eine Vorrede dazu machte) Vordem hat Hr. Magister Schwabe Hrn. Gottsched desfalls gute Dienste geleistet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.592400074005127} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":862,"date":1742,"orig":"Aber nachdem Hr. Gottſched die ſchamhaften Bewegungen eines angehenden Schrifftſtellers großmuͤthig uͤberwunden, und ſeinen Credit ſo feſte geſetzet hat, daß er in ſeinen Vorreden ſich und ſeine Buͤcher mit der groͤſten Zuverſicht ſelbſt loben und anpreiſen darf; ſo hat er keines fremden Fuͤrſprechers mehr vonnoͤthen.","norm":"Aber nachdem Hr. Gottsched die schamhaften Bewegungen eines angehenden Schriftstellers großmütig überwunden, und seinen Kredit so feste gesetzt hat, dass er in seinen Vorreden sich und seine Bücher mit der größten Zuversicht selbst loben und anpreisen darf; so hat er keines fremden Fürsprechers mehr vonnöten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.862199783325195} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":863,"date":1742,"orig":"Dem das Gluͤck meines Buchs ein Dorn in den Augen)","norm":"Dem das Glück meines Buchs ein Dorn in den Augen)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.16349983215332} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":864,"date":1742,"orig":"Er erkennet hiermit ſelbſt, daß er den guten Abgang ſeines Buches nicht dem gereinigten Geſchmacke ſeiner Landesleute; ſondern dem blinden Gluͤcke zu danken habe, und dieſes Gluͤck wird ihm niemand mißgoͤnnen als etwa ein neidiſcher und gewinnſuͤchtiger Buchfuͤhrer.","norm":"Er erkennt hiermit selbst, dass er den guten Abgang seines Buches nicht dem gereinigten Geschmacke seiner Landesleute; sondern dem blinden Glücke zu danken habe, und dieses Glück wird ihm niemand missgönnen als etwa ein neidischer und gewinnsüchtiger Buchführer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.802000045776367} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":865,"date":1742,"orig":"Die Vorrede des zweiten Theils des Baͤylichen Woͤrterbuchs ruͤhmet von einem andern Gluͤck der Gottſchediſchen Schrifften:","norm":"Die Vorrede des zweiten Teils des Bäylichen Wörterbuchs rühmet von einem anderen Glück der Gottschedischen Schriften:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.675300121307373} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":866,"date":1742,"orig":"„Jch bin bisdahin mit meinen eigenen geringen Schrifften, vielleicht ohne Verdienſt, ſo gluͤcklich geweſen, faſt keinem, oder doch ſehr wenigem Widerſpruche unterworffen zu ſeyn.„","norm":"„Ich bin bisdahin mit meinen eigenen geringen Schriften, vielleicht ohne Verdienst, so glücklich gewesen, fast keinem, oder doch sehr wenigem Widerspruche unterworfen zu sein . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.211400032043457} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":867,"date":1742,"orig":"Das iſt:","norm":"Das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":868,"date":1742,"orig":"Jch will von allem Widerſpruche, dem meine Schrifften bisdahin nicht ohne Verdienſt unterworffen geweſen, durchaus nichts wiſſen; ſondern mich mit Verhoͤhlung deſſelben raͤchen.","norm":"Ich will von allem Widerspruche, dem meine Schriften bisdahin nicht ohne Verdienst unterworfen gewesen, durchaus nichts wissen; sondern mich mit Höhlung desselben rächen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.295599937438965} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":869,"date":1742,"orig":"Jch uͤbergehe alſo dieſe ſchmeichelhafte Betrachtung billig mit ſtillſchweigen; und rechne es mir mit groͤſſerm Rechte fuͤr eine Ehre an, daß ich in dem Vorſatze, eine Critiſche Dichtkunſt zu ſchreiben, ſeit einiger Zeit einen Nachfolger bekommen habe.","norm":"Ich übergehe also diese schmeichelhafte Betrachtung billig mit stillschweigen; und rechne es mir mit größerem Rechte für eine Ehre an, dass ich in dem Vorsatze, eine kritische Dichtkunst zu schreiben, seit einiger Zeit einen Nachfolger bekommen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.526299953460693} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":870,"date":1742,"orig":"Ein gelehrter Mann und Kunſtrichter in Zuͤrich hat ſich die Muͤhe genommen, diejenige Bahn , die ich nunmehr vor dreyzehn Jahren, als ein junger Schriftſteller zuerſt gebrochen, auch zu betreten, und ein doppelt ſtaͤrckeres und folglich theureres Buch , als dieſes meinige iſt, von der Dichtkunſt ans Licht zu ſtellen.","norm":"Ein gelehrter Mann und Kunstrichter in Zürich hat sich die Mühe genommen, diejenige Bahn, die ich nunmehr vor dreizehn Jahren, als ein junger Schriftsteller zuerst gebrochen, auch zu betreten, und ein doppelt stärkeres und folglich teureres Buch, als dieses meinige ist, von der Dichtkunst ans Licht zu stellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.770699977874756} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":871,"date":1742,"orig":"Und was das angenehmſte bey der gantzen Sache iſt, ſo hat dieſer tiefſinnige Mann, ſeiner gelehrten Waare keinen beſſern und reitzernden Titel geben zu koͤnnen geglaubet, als wenn er ihn meinem Buche abborgete , und das ſeinige gleichfalls eine Critiſche Dichtkunſt betitelte.","norm":"Und was das angenehmste bei der ganzen Sache ist, so hat dieser tiefsinnige Mann, seiner gelehrten Ware keinen besseren und reisernden Titel geben zu können geglaubt, als wenn er ihn meinem Buche abborgte, und das seinige gleichfalls eine kritische Dichtkunst betitelte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.846399784088135} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":872,"date":1742,"orig":"Jch habe in dem Vorſatze eine crit. Dichtkunſt zu ſchreiben, einen Nachfolger bekommen) Hr. Gottſcheds Vorſatz war demnach, eine critiſche Dichtkunſt zu ſchreiben.","norm":"Ich habe in dem Vorsatze eine crit. Dichtkunst zu schreiben, einen Nachfolger bekommen) Hr. Gottscheds Vorsatz war demnach, eine kritische Dichtkunst zu schreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.735599994659424} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":873,"date":1742,"orig":"Allein wenn man die Ausfuͤhrung mit dieſem Vorſatze vergleichet, ſo muß man voll Verwunderung fragen: ‒ ‒ ‒ ‒ ‒ Amphora cœpit Inſtitui:","norm":"Allein wenn man die Ausführung mit diesem Vorsatze vergleicht, so muss man voll Verwunderung fragen: ‒ ‒ ‒ ‒ ‒ Amphora coepit Institui:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.826200008392334} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":874,"date":1742,"orig":"Currente rota cur urceus exit?","norm":"Currente rota cur urceus exit?","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":8.211899757385254} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":875,"date":1742,"orig":"Denn anſtatt einer critiſchen Dichtkunſt iſt ein magerer Verſuch einer ſogenannten crit.","norm":"Denn anstatt einer kritischen Dichtkunst ist ein magerer Versuch einer sogenannten crit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.817800045013428} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":876,"date":1742,"orig":"Dichtkunſt vor die Deutſchen herausgekommen.","norm":"Dichtkunst vor die Deutschen herausgekommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.831699848175049} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":877,"date":1742,"orig":"Er hat alſo einen Nachfolger, in Abſicht auf ſeinen Vorſatz, bekommen; keineswegs aber in der Ausfuͤhrung.","norm":"Er hat also einen Nachfolger, in Absicht auf seinen Vorsatz, bekommen; keineswegs aber in der Ausführung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.144199848175049} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":878,"date":1742,"orig":"Denn wenn Hr. Gottſched ſeine Pflicht recht erfuͤllet, und ſein Vorhaben zulaͤnglich ausgefuͤhret haͤtte, ſo wuͤrden ſich die Schweitzer gewiß nicht zum andernmahle daran gemachet haben, und er alſo ſich der Ehre in dieſem Vorſatze einen Nachfolger zu haben, beraubet ſehen muͤſſen.","norm":"Denn wenn Hr. Gottsched seine Pflicht recht erfüllet, und sein Vorhaben zulänglich ausgeführt hätte, so würden sich die Schweizer gewiss nicht zum anderen Mal daran gemacht haben, und er also sich der Ehre in diesem Vorsatze einen Nachfolger zu haben, beraubet sehen müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7530999183654785} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":879,"date":1742,"orig":"Diejenige Bahn, die ich nunmehr vor dreyzehn Jahren, als ein junger Schrifftſteller, gebrochen)","norm":"Diejenige Bahn, die ich nunmehr vor dreizehn Jahren, als ein junger Schriftsteller, gebrochen)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.894999980926514} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":880,"date":1742,"orig":"Dieſe verbluͤmte Redensart iſt undeutlich: Sie beziehet ſich mehr auf den Vorſatz, als die Ausfuͤhrung des Gottſchediſchen Verſuches.","norm":"Diese verblümte Redensart ist undeutlich: Sie bezieht sich mehr auf den Vorsatz, als die Ausführung des Gottschedischen Versuches.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.143400192260742} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":881,"date":1742,"orig":"Wer dieſelbe deutlich verſtehen will, der muß die Vorrede zu der erſten Auflage von 1730. inne haben, (die Hr. Prof. Gottſched in der letzten Herausgabe mit Fleiſſe weggelaſſen, damit er deſto dreiſter ohne zu erroͤthen großſprechen koͤnnte.)","norm":"Wer dieselbe deutlich verstehen will, der muss die Vorrede zu der ersten Auflage von 1730 . innehaben, (die Hr. Prof. Gottsched in der letzten Herausgabe mit Fleiße weggelassen, damit er desto dreister ohne zu erröten Großsprechen könnte.)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.36899995803833} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":882,"date":1742,"orig":"Jn dieſer Vorrede tractiert er die Poeſie noch als eine brodtloſe Kunſt und als ein bloſſes Nebenwerck; und er bekennet daſelbſt gar zu offenhertzig, daß Hr. D. Pietſch ihm die erſten Begriffe von einer rechten Dichtkunſt beygebracht; und daß die Zuͤrichiſche Mahler ihn auf den critiſchen Geſchmack gefuͤhret haben.","norm":"In dieser Vorrede traktiert er die Poesie noch als eine brotlose Kunst und als ein bloßes Nebenwerk; und er bekennet daselbst gar zu offenherzig, dass Hr. D. Pietsch ihm die ersten Begriffe von einer rechten Dichtkunst beigebracht; und dass die Zürichische Maler ihn auf den kritischen Geschmack geführt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.707699775695801} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":883,"date":1742,"orig":"Von ſeinem Wercke ſelbſt ſagt er:","norm":"Von seinem Werke selbst sagt er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.302199840545654} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":884,"date":1742,"orig":"„Jtzo liefere ich meinem Vaterlande den Verſuch; den ich gewiß nicht aus meinem Gehirne angeſponnen; ſondern aus allen oberwehnten Scribenten, und uͤberdas, aus den vortheilhaften muͤndlichen Unterredungen Hrn. Coſten, des Hr. Geh. Secretar Koͤnigs, und Hr. Prof. Krauſens, geſammelt und in einige Ordnung gebracht.","norm":"„Jetzt liefere ich meinem Vaterlande den Versuch; den ich gewiss nicht aus meinem Gehirne angesponnen; sondern aus allen oberwähnten Skribenten, und überdas, aus den vorteilhaften mündlichen Unterredungen Hrn. Kosten, des Hr. Geh. Sekretar Königs, und Hr. Prof. Krausens, gesammelt und in einige Ordnung gebracht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.191999912261963} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":885,"date":1742,"orig":"Will man genauer wiſſen, was obige Prahlerey, daß er die Bahn gebrochen, eigentlich ſagen wolle, ſo erklaͤrt er ſich eben daſelbſt hieruͤber gantz deutlich:","norm":"Will man genauer wissen, was obige Prahlerei, dass er die Bahn gebrochen, eigentlich sagen wolle, so erklärt er sich eben daselbst hierüber ganz deutlich:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.855000019073486} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":886,"date":1742,"orig":"„Jch hatte mir nur vorgeſetzt dasjenige, was in ſo unzehlich vielen Buͤchern zerſtreut iſt, in einem einzigen Wercke zuſammen zu faſſen.„","norm":"„Ich hatte mir nur vorgesetzt dasjenige, was in so unzählig vielen Büchern zerstreut ist, in einem einzigen Werke zusammenzufassen . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5914998054504395} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":887,"date":1742,"orig":"Ein ſeltener Ruhm, daß er in dieſer brodtloſen Kunſt die Bahn gebrochen!","norm":"Ein seltener Ruhm, dass er in dieser brotlosen Kunst die Bahn gebrochen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.373899936676025} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":888,"date":1742,"orig":"Als ein junger Schrifftſteller)","norm":"Als ein junger Schriftsteller)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.722499847412109} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":889,"date":1742,"orig":"Denn itzo iſt er ungefehr dreyzehn Jahre aͤlter, und um ſoviel anſehnlicher.","norm":"Denn jetzt ist er ungefähr dreizehn Jahre älter, und um soviel ansehnlicher.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.630099773406982} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":890,"date":1742,"orig":"Ein doppelt ſtaͤrckeres und folglich theureres Buch) Hr. Prof. Gottſched mißt die Nutzbarkeit der Buͤcher nach ihrer Groͤſſe und ihrem aͤuſſerlichen Preiſe, wie die Buchhaͤndler:","norm":"Ein doppelt stärkeres und folglich teureres Buch) Hr. Prof. Gottsched misst die Nutzbarkeit der Bücher nach ihrer Größe und ihrem äußerlichen Preise, wie die Buchhändler:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.959000110626221} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":891,"date":1742,"orig":"Denn da ſein Buch um die Helfte kleiner, und um etwas wohlfeiler iſt, ſo iſt es auch fuͤr die deutſchen Schulen brauchbarer.","norm":"Denn da sein Buch um die Hälfte kleiner, und um etwas wohlfeiler ist, so ist es auch für die deutschen Schulen brauchbarer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.021500110626221} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":892,"date":1742,"orig":"Dieſer locus commendationis iſt ab oppoſito.","norm":"Dieser locus commendationis ist ab opposito.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.845099925994873} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":893,"date":1742,"orig":"Als wenn er ihn meinem Buche abborgete) Derjenige hat, meines Erachtens, das beſte Recht zu dem Titel eines Buches, der das am gruͤndlichſten ausgefuͤhret hat, was der Titel eines ſolchen verſpricht, nach dem bekannten Axioma:","norm":"Als wenn er ihn meinem Buche abborgte) derjenige hat, meines Erachtens, das beste Recht zu dem Titel eines Buches, der das am gründlichsten ausgeführt hat, was der Titel eines solchen verspricht, nach dem bekannten Axioma:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.575900077819824} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":894,"date":1742,"orig":"Cui competit definitio, illi quoque competit definitum.","norm":"Cui competit definitio, illi quoque competit definitum.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"fr","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.44920015335083} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":895,"date":1742,"orig":"Hr. Gottſcheds Titel verſpricht einen Verſuch einer critiſchen Dichtkunſt fuͤr die Deutſchen.","norm":"Hr. Gottscheds Titel verspricht einen Versuch einer kritischen Dichtkunst für die Deutschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.290900230407715} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":896,"date":1742,"orig":"Auf den Titel Dichtkunſt hat weder Gottſched, noch jemand anders ein Eigenthums-Recht.","norm":"Auf den Titel Dichtkunst hat weder Gottsched, noch jemand anders ein Eigentumsrecht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.82450008392334} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":897,"date":1742,"orig":"Ariſtoteles hat ſchon eine Dichtkunſt verfertiget.","norm":"Aristoteles hat schon eine Dichtkunst verfertiget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.898499965667724} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":898,"date":1742,"orig":"Da nun aber die Gottſchediſche Dichtkunſt nichts weniger als Critiſch iſt, ſo verdiente ſie auch dieſen Titel nicht.","norm":"Da nun aber die Gottschedische Dichtkunst nichts weniger als kritisch ist, so verdiente sie auch diesen Titel nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.575500011444092} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":899,"date":1742,"orig":"Hr. Gottſched bezeuget ſelbſt in der Vorrede:","norm":"Hr. Gottsched bezeuget selbst in der Vorrede:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.446800231933594} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":900,"date":1742,"orig":"„Jch hatte mir die Regel gemacht, gar keinen lebenden Dichter zu tadeln oder zu critiſieren:","norm":"„Ich hatte mir die Regel gemacht, gar keinen lebenden Dichter zu tadeln oder zu kritisieren:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.507999897003174} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":901,"date":1742,"orig":"Daraus floß nothwendig die andre, daß ich auch keinen loben muͤſte.„","norm":"Daraus floss notwendig die andere, dass ich auch keinen loben müsste . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.688600063323975} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":902,"date":1742,"orig":"Nun iſt ferner bekannt, daß er in denen beyden erſten Ausgaben durchgehends ſeine eigenen poetiſchen Exempel zu Muſtern gegeben hat, die er dieſer angenommenen Regel nach weder loben noch tadeln duͤrfte, weil er unter die noch lebenden Dichter mitgehoͤret, und nicht die erſte Ausnahme von einer ſo feſt geſetzten Regel werden wollte.","norm":"Nun ist ferner bekannt, dass er in denen beiden ersten Ausgaben durchgehend seine eigenen poetischen Exempel zu Mustern gegeben hat, die er dieser angenommenen Regel nach weder loben noch tadeln dürfte, weil er unter die noch lebenden Dichter mitgehöret, und nicht die erste Ausnahme von einer so fest gesetzten Regel werden wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.84689998626709} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":903,"date":1742,"orig":"Dieſes Buch verdiente darum den Titel einer Critiſchen Schrift mit keinem Recht: Und alſo haͤtte der Zuͤrichiſche Verfaſſer ihm nichts geraubt, darauf er eine rechtmaͤſſige Anſprache machen koͤnnte, wenn es gleich Grund haͤtte, daß er ſeinen Titel dem Gottſchediſchen Buche abgeborget.","norm":"Dieses Buch verdiente darum den Titel einer kritischen Schrift mit keinem Recht: Und also hätte der Zürichische Verfasser ihm nichts geraubt, darauf er eine rechtmäßige Ansprache machen könnte, wenn es gleich Grund hätte, dass er seinen Titel dem Gottschedischen Buche abgeborgt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.586400032043457} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":904,"date":1742,"orig":"Allein auch dieſes Vorgeben iſt ziemlich zweydeutig, allermaſſen der Zuͤrichiſche Kunſtrichter ſein Buch nicht einen Verſuch fuͤr die Deutſchen; ſondern ſchlechtweg eine Critiſche Dichtkunſt genennet hat.","norm":"Allein auch dieses Vorgeben ist ziemlich zweideutig, allermaßen der Zürichische Kunstrichter sein Buch nicht einen Versuch für die Deutschen; sondern schlichtweg eine kritische Dichtkunst genannt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.264200210571289} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":905,"date":1742,"orig":"Siehe das Stuͤcke der Schutzvorrede fuͤr die Trilleriſchen Fabeln Bl. 66. 67.","norm":"Siehe das Stücke der Schutzvorrede für die Trillerischen Fabeln Bl. 66. 67.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.27400016784668} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":906,"date":1742,"orig":"Jch weis wohl, daß es eigenſinnige Koͤpfe giebt, die ſich einbilden, ein Schrifftſteller, der ſich einmahl gewiſſer Woͤrter bemaͤchtiget hat, ſeiner Schrifft einen Nahmen zu geben, der habe ſich dadurch, nach dem Rechte der Natur, das Recht des Eigenthums darauf erworben, und ſey nunmehro befugt, alle andere von dem Gebrauche derſelben auszuſchlieſſen.","norm":"Ich weiß wohl, dass es eigensinnige Köpfe gibt, die sich einbilden, ein Schriftsteller, der sich einmal gewisser Wörter bemächtiget hat, seiner Schrift einen Namen zu geben, der habe sich dadurch, nach dem Rechte der Natur, das Recht des Eigentums darauf erworben, und sei nunmehr befugt, alle andere von dem Gebrauche derselben auszuschließen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.193600177764893} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":907,"date":1742,"orig":"Noch andre glauben mit dem ſcharfſinnigen Baͤyle, und nach dem Beyſpiele gewiſſer Schrifftſteller voriger Zeiten:","norm":"Noch andere glauben mit dem scharfsinnigen Bäyle, und nach dem Beispiele gewisser Schriftsteller voriger Zeiten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.406400203704834} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":908,"date":1742,"orig":"es ſey eine Beſchimpfung fuͤr den Urheber eines Buches, wenn ſich bald darauf ein andrer uͤber dieſelbige Materie hermacht, und in einerley Abſichten die Feder anſetzet.","norm":"es sei eine Beschimpfung für den Urheber eines Buches, wenn sich bald darauf ein anderer über dieselbige Materie hermacht, und in einerlei Absichten die Feder ansetzet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.067500114440918} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":909,"date":1742,"orig":"Denn ſagen ſie, glaubte dieſer neue Schrifftſteller, daß ſein Vorgaͤnger ſeine Pflicht recht erfuͤllet, und ſein Vorhaben zulaͤnglich ausgefuͤhret haͤtte:","norm":"Denn sagen sie, glaubte dieser neue Schriftsteller, dass sein Vorgänger seine Pflicht recht erfüllet, und sein Vorhaben zulänglich ausgeführt hätte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.177499771118164} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":910,"date":1742,"orig":"ſo wuͤrde er ſich gewiß nicht zum andernmale daran gemachet haben.","norm":"so würde er sich gewiss nicht zum anderen Mal daran gemacht haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.673299789428711} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":911,"date":1742,"orig":"Eine Jlias nach dem Homer zu ſchreiben, das heißt alſo nach der Meinung dieſer Richter, eben ſo viel, als dieſen Dichter mit ſeiner Arbeit verwerffen, und ihm auf eine verdeckte Art in die Augen ſagen, daß ſein Werck nichts tauge, und noch einmahl ausgearbeitet werden muͤſſe.","norm":"Eine Ilias nach dem Homer zu schreiben, das heißt also nach der Meinung dieser Richter, ebenso viel, als diesen Dichter mit seiner Arbeit verwerfen, und ihm auf eine verdeckte Art in die Augen sagen, dass sein Werk nichts tauge, und noch einmal ausgearbeitet werden müsse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.189599990844727} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":912,"date":1742,"orig":"Allein ſo wahrſcheinlich auch immermehr dieſe Schluͤſſe zu ſeyn ſcheinen moͤgen: ſo kan ich mich doch denenſelben nicht ergeben.","norm":"Allein so wahrscheinlich auch immer mehr diese Schlüsse zu sein scheinen mögen: so kann ich mich doch denselben nicht ergeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.571000099182129} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":913,"date":1742,"orig":"Jch ſehe es gar zu deutlich ein, daß man mir durch ſolche Einſtreuungen die Freude verſaltzen will, die ich uͤber einen critiſchen Nachfolger von ſolcher Wichtigkeit billig empfunden habe.","norm":"Ich sehe es gar zu deutlich ein, dass man mir durch solche Einstreuungen die Freude versalzen will, die ich über einen kritischen Nachfolger von solcher Wichtigkeit billig empfunden habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.706600189208984} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":914,"date":1742,"orig":"Ohne Ruhm zu melden, bin ich der erſte geweſen , der unſerer Nation eine Critiſche Dichtkunſt zu liefern das Hertz, oder die Verwegenheit gehabt.","norm":"Ohne Ruhm zu melden, bin ich der erste gewesen, der unserer Nation eine kritische Dichtkunst zu liefern das Herz, oder die Verwegenheit gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.88640022277832} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":915,"date":1742,"orig":"Haͤtte ich nun darinn, nach dem Urtheile der Kenner, eine unnoͤthige Muͤhe uͤbernommen; und waͤren andre aufgeſtanden, welche die Poeſie von dem Joche der Beurtheilungskunſt zu befreyen unternommen haͤtten:","norm":"Hätte ich nun darin, nach dem Urteile der Kenner, eine unnötige Mühe übernommen; und wären andere aufgestanden, welche die Poesie von dem Joche der Beurteilungskunst zu befreien unternommen hätten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.170100212097168} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":916,"date":1742,"orig":"ſo waͤre dieſes unſtreitig eine Kraͤnckung fuͤr mich geweſen, zumahl, wenn dieſe gar einen groͤſſern Beyfall bekommen, und das Andencken aller Critick gleichſam verhaßt und ehrlos gemachet haͤtten.","norm":"so wäre dieses unstreitig eine Kränkung für mich gewesen, zumal, wenn diese gar einen größeren Beifall bekommen, und das Andenken aller Kritik gleichsam verhasst und ehrlos gemacht hätten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2789998054504395} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":917,"date":1742,"orig":"Allein dieſes harte Schickſal hat mich, zu allem Gluͤcke, nicht betroffen.","norm":"Allein dieses harte Schicksal hat mich, zu allem Glücke, nicht betroffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.057700157165527} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":918,"date":1742,"orig":"Die gelehrteſten Maͤnner in Zuͤrich beſtaͤrcken durch ihren Beyfall mein Urtheil, daß es noͤthig ſey, eine Dichtkunſt critiſch einzurichten: ja, was das meiſte iſt, ſie folgen meinem Exempel ſelber nach , und fuͤhren etwas von demjenigen, nach ihrer Art, weitlaͤuftiger aus, was ich mit ſo gutem Grunde und Beyfalle angefangen hatte.","norm":"Die gelehrtesten Männer in Zürich bestärken durch ihren Beifall mein Urteil, dass es nötig sei, eine Dichtkunst kritisch einzurichten: ja, was das meiste ist, sie folgen meinem Exempel selber nach, und führen etwas von demjenigen, nach ihrer Art, weitläufiger aus, was ich mit so gutem Grunde und Beifalle angefangen hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.938399791717529} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":919,"date":1742,"orig":"So kan ich mich doch denſelben nicht ergeben) Populus me ſibilat; At ego mihi plaudo ipſe domi.","norm":"So kann ich mich doch denselben nicht ergeben) Populus me sibilat; At ego mihi plaudo ipse domi.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.688600063323975} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":920,"date":1742,"orig":"Ohne Ruhm zu melden, bin ich der erſte geweſen) Verſteht ſichs, der ſeinem Buche, wider alles Verdienen, den Titel einer Critiſchen Dichtkunſt zuzulegen das Hertz oder die Verwegenheit gehabt; obgleich in dem gantzen Buche nichts critiſches zu finden iſt:","norm":"Ohne Ruhm zu melden, bin ich der erste gewesen) versteht sich es, der seinem Buche, wider alles Verdienen, den Titel einer kritischen Dichtkunst zuzulegen das Herz oder die Verwegenheit gehabt; obgleich in dem ganzen Buche nichts Kritisches zu finden ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.147600173950195} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":921,"date":1742,"orig":"Daß alſo das Joch der Beurtheilungskraft, welches Hr. Gottſched der Poeſie aufgeleget hat, nur in einer bloſſen Prahlerey beſtehet.","norm":"Dass also das Joch der Beurteilungskraft, welches Hr. Gottsched der Poesie aufgelegt hat, nur in einer bloßen Prahlerei bestehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5152997970581055} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":922,"date":1742,"orig":"Ja ſie folgen meinem Exempel ſelber nach, und) Gottſched traͤgt ſich mit dieſer ſchmeichelhaften Einbildung ſo ſehr, daß er auch diejenigen Schriften fuͤr Nachahmungen von den ſeinigen haͤlt, welche etliche Jahre vor den ſeinigen exiſtiert haben.","norm":"Ja sie folgen meinem Exempel selber nach, und) Gottsched trägt sich mit dieser schmeichelhaften Einbildung so sehr, dass er auch diejenigen Schriften für Nachahmungen von den seinigen hält, welche etliche Jahre vor den seinigen existiert haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.904900074005127} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":923,"date":1742,"orig":"Siehe die Nachrichten von dem Urſprunge der Critick bey den Deutſchen Bl. 172. u. 173.","norm":"Siehe die Nachrichten von dem Ursprunge der Kritik bei den Deutschen Bl. 172. u. 173.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.059700012207031} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":924,"date":1742,"orig":"Die verdiente Abfertigung findet er in der Aeſopiſchen Fabel vom Wolfe und dem Schafe:","norm":"Die verdiente Abfertigung findet er in der Äsopischen Fabel vom Wolfe und dem Schafe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.803100109100342} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":925,"date":1742,"orig":"Ante hos ſex menſes male, ait, dixiſti mihi.","norm":"Ante hos sex menses Male, ait, dixisti mihi.","lang_fastText":"no","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"gd","lang_de":0,"norm_lmscore":6.037000179290771} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":926,"date":1742,"orig":"Reſpondit Agnus.","norm":"Respondit Agnus.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.377299785614014} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":927,"date":1742,"orig":"Equidem natus non eram!","norm":"Equidem natus non eram!","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.405099868774414} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":928,"date":1742,"orig":"Was ich mit ſo gutem Grunde und Beyfalle angefangen hatte.)","norm":"Was ich mit so gutem Grunde und Beifalle angefangen hatte.)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.328800201416016} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":929,"date":1742,"orig":"Zum rechten Verſtand dieſer Ausdruͤckung dienet zu wiſſen, daß Hr. Prof. Gottſched dieſe zwey Dinge mit gutem Grunde und mit Beyfalle fuͤr gleichguͤltig haͤlt: angeſehen er ſich beredet, daß eine Schrift deſto gruͤndlicher ſeyn muͤſſe, je allgemeiner der Beyfall iſt, den ſelbige erhaͤlt.","norm":"Zum rechten Verstand dieser Ausdrückung dient zu wissen, dass Hr. Prof. Gottsched diese zwei Dinge mit gutem Grunde und mit Beifalle für gleichgültig hält: angesehen er sich beredet, dass eine Schrift desto gründlicher sein müsse, je allgemeiner der Beifall ist, den selbige erhält.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.916900157928467} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":930,"date":1742,"orig":"Bey dieſer Vorſtellung nun ruͤhren mich die vorigen Einwuͤrffe gar nicht.","norm":"Bei dieser Vorstellung nun rühren mich die vorigen Einwürfe gar nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.542900085449219} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":931,"date":1742,"orig":"Der Gebrauch der Woͤrter iſt ja von der Art derjenigen Dinge die in dem Reiche der Naͤtur, nach Art der Luft, des Sonnenlichtes und des Waſſers groſſer Fluͤſſe, bey allem Gebrauche derſelben, unerſchoͤpflich ſind, und alſo allen gemein bleiben muͤſſen.","norm":"Der Gebrauch der Wörter ist ja von der Art derjenigen Dinge die in dem Reiche der Natur, nach Art der Luft, des Sonnenlichtes und des Wassers großer Flüsse, bei allem Gebrauche derselben, unerschöpflich sind, und also allen gemein bleiben müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4552001953125} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":932,"date":1742,"orig":"Warum ſollte alſo nicht ein Schrifftſteller das Recht haben, ſein Kind zu tauffen wie er will, wenn gleich ein andrer dem Seinigen eben den Nahmen gegeben hat?","norm":"Warum sollte also nicht ein Schriftsteller das Recht haben, sein Kind zu Taufen wie er will, wenn gleich ein anderer dem Seinigen eben den Namen gegeben hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.447400093078613} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":933,"date":1742,"orig":"Warum ſollte dasjenige in Zuͤrich niemanden frey ſtehen, was mir in Leipzig freygeſtanden hat?","norm":"Warum sollte dasjenige in Zürich niemanden frei stehen, was mir in Leipzig freigestanden hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.826300144195557} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":934,"date":1742,"orig":"Oder, warum ſollte ich boͤſe werden, daß ein andrer meine Erfindung auf die kraͤftigſte Art, die nur erdacht werden kan, gebilliget hat?","norm":"Oder, warum sollte ich böse werden, dass ein anderer meine Erfindung auf die kräftigste Art, die nur erdacht werden kann, gebilligt hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.319499969482422} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":935,"date":1742,"orig":"Daß ein andrer meine Erfindung auf die kraͤftigſte Art gebilliget hat.)","norm":"Dass ein anderer meine Erfindung auf die kräftigste Art gebilligt hat.)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.179999828338623} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":936,"date":1742,"orig":"Dieſes beziehet ſich nur auf die Erfindung des Titelblats zu der Gottſchediſchen Dichtkunſt:","norm":"Dieses bezieht sich nur auf die Erfindung des Titelblatts zu der Gottschedischen Dichtkunst:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.444399833679199} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":937,"date":1742,"orig":"Denn in dem gantzen uͤbrigen Wercke iſt, die Exempel ausgenommen, nichts von ſeiner Erfindung, wie die Vorrede zu der erſten Auflage ſolches rund und offenhertzig bekennt.","norm":"Denn in dem ganzen übrigen Werke ist, die Exempel ausgenommen, nichts von seiner Erfindung, wie die Vorrede zu der ersten Auflage solches rund und offenherzig bekennt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.043700218200684} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":938,"date":1742,"orig":"Siehe die Nachrichten von dem Urſprunge der Critick bey den Deutſchen Bl. 164. 165.","norm":"Siehe die Nachrichten von dem Ursprunge der Kritik bei den Deutschen Bl. 164. 165.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.566400051116943} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":939,"date":1742,"orig":"Der andre Einwurff ſcheint noch gefaͤhrlicher zu ſeyn, iſt es aber in der That nicht; wenn man nur die Sache in genauere Betrachtung zieht.","norm":"Der andere Einwurf scheint noch gefährlicher zu sein, ist es aber in der Tat nicht; wenn man nur die Sache in genauere Betrachtung zieht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.038000106811523} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":940,"date":1742,"orig":"Es koͤmmt bey den Buͤchern nicht nur auf ihren Titel, ſondern auch auf den Jnhalt an.","norm":"Es kommt bei den Büchern nicht nur auf ihren Titel, sondern auch auf den Inhalt an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.594599962234497} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":941,"date":1742,"orig":"So gleichlautend oft jener auf zweyen Wercken iſt, ſo ungleich kan doch dieſer letztere ſeyn; und ich darf mich, ohne ſtoltz zu thun, nur auf die zuͤrcher, und leipziger critiſche Dichtkunſt beruffen.","norm":"So gleichlautend oft jener auf zweien Werken ist, so ungleich kann doch dieser letztere sein; und ich darf mich, ohne stolz zu tun, nur auf die Zürcher, und Leipziger kritische Dichtkunst berufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.042900085449219} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":942,"date":1742,"orig":"Der Jnhalt unſrer Buͤcher iſt in den allermeiſten Stuͤcken und Capiteln ſo weit von einander unterſchieden , daß man ſie ſchwerlich fuͤr einerley Buch halten wird, wenn man ſie nur ein wenig betrachten will.","norm":"Der Inhalt unserer Bücher ist in den allermeisten Stücken und Kapiteln so weit voneinander unterschieden, dass man sie schwerlich für einerlei Buch halten wird, wenn man sie nur ein wenig betrachten will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.714900016784668} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":943,"date":1742,"orig":"Z. 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E.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"gl","lang_de":0,"norm_lmscore":3.871999979019165} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":944,"date":1742,"orig":"Da ich in meiner Dichtkunſt, nach der allgemeinen Abhandlung des Zubehoͤrs zur Poeſie, von allen uͤblichen Arten der Gedichte gehandelt , uud einer jeden ihre eigenen Regeln vorgeſchrieben habe; dadurch Anfaͤnger in den Stand geſetzt werden, ſie auf untadeliche Art zu verfertigen; Liebhaber hingegen, dieſelben richtig zu beurtheilen:","norm":"Da ich in meiner Dichtkunst, nach der allgemeinen Abhandlung des Zubehörs zur Poesie, von allen üblichen Arten der Gedichte gehandelt, und einer jeden ihre eigenen Regeln vorgeschrieben habe; dadurch Anfänger in den Stand gesetzt werden, sie auf untadelige Art zu verfertigen; Liebhaber hingegen, dieselben richtig zu beurteilen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.587200164794922} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":945,"date":1742,"orig":"ſo haͤlt die zuͤrcheriſche Dichtkunſt nichts von dem allen in ſich.","norm":"so hält die zürcherische Dichtkunst nichts von dem allen in sich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.464799880981445} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":946,"date":1742,"orig":"Man wird daraus weder eine Ode, noch eine Cantate; weder ein Schaͤfergedichte, noch eine Elegie; weder ein poetiſches Schreiben, noch eine Satire; weder ein Sinngedicht, noch ein Lobgedicht; weder eine Epopee, noch ein Trauerſpiel; weder eine Comoͤdie noch eine Oper machen lernen.","norm":"Man wird daraus weder eine Ode, noch eine Kantate; weder ein Schäfergedichte, noch eine Elegie; weder ein poetisches Schreiben, noch eine Satire; weder ein Sinngedicht, noch ein Lobgedicht; weder eine Epopöe, noch ein Trauerspiel; weder eine Komödie noch eine Oper machen lernen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.072000026702881} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":947,"date":1742,"orig":"Alles dieſes ſtehet in der zuͤrcher Dichtkunſt nicht : es ſey nun, weil etwa in allen dieſen Stuͤcken die Critick nichts zu ſagen hat; oder weil man ein Poet ſeyn kan, ohne eins von allen dieſen Stuͤken zu verfertigen.","norm":"Alles dieses steht in der Zürcher Dichtkunst nicht: Es sei nun, weil etwa in allen diesen Stücken die Kritik nichts zu sagen hat; oder weil man ein Poet sein kann, ohne eins von allen diesen Stücken zu verfertigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.575399875640869} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":948,"date":1742,"orig":"Wer alſo dieſelbe in der Abſicht kauffen wollte, dieſe Arten der Gedichte daraus abfaſſen zu lernen, der wuͤrde ſich ſehr betruͤgen, und ſein Geld hernach zu ſpaͤt bereuen.","norm":"Wer also dieselbe in der Absicht kaufen wollte, diese Arten der Gedichte daraus abfassen zu lernen, der würde sich sehr betrügen, und sein Geld hernach zu spät bereuen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.894899845123291} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":949,"date":1742,"orig":"Der Jnhalt unſrer Buͤcher iſt ſo weit von einandrr unterſchieden, daß)","norm":"Der Inhalt unserer Bücher ist so weit voneinander unterschieden, dass)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.377200126647949} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":950,"date":1742,"orig":"Es iſt in der That ſo, daß die Zuͤrchiſche und die Leipzigiſche Dichtkunſt auſſer der Aehnlichkeit des Titels ſonſt wenig oder gar nichts mit einander gemein haben, wie in dem Ergaͤntzungsſtuͤcke zu den Trilleriſchen Fabeln Bl. 66. 67. u. f. bis 72. ausfuͤhrlich dargethan worden:","norm":"Es ist in der Tat so, dass die Zürchische und die Leipzigische Dichtkunst außer der Ähnlichkeit des Titels sonst wenig oder gar nichts miteinander gemein haben, wie in dem Ergänzungsstücke zu den Trillerischen Fabeln Bl. 66. 67. u. f. bis 72. ausführlich dargetan worden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.505899906158447} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":951,"date":1742,"orig":"Welches aber Hr. Gottſched hier gar kluͤglich mit Stillſchweigen uͤbergehet.","norm":"Welches aber Hr. Gottsched hier gar klüglich mit Stillschweigen übergehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.118599891662598} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":952,"date":1742,"orig":"Jch habe darum auch den Schluß daraus gemachet, daß alſo nothwendig eins von dieſen Buͤchern den Titel einer Critiſchen Dichtkunſt nicht verdienete.","norm":"Ich habe darum auch den Schluss daraus gemacht, dass also notwendig eins von diesen Büchern den Titel einer kritischen Dichtkunst nicht verdiente.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.23199987411499} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":953,"date":1742,"orig":"Jch habe in meiner Dichtkunſt von allen uͤblichen Arten der Gedichte gehandelt)","norm":"Ich habe in meiner Dichtkunst von allen üblichen Arten der Gedichte gehandelt)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.400899887084961} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":954,"date":1742,"orig":"Die Art zu ſchlieſſen, deren ſich Hr. Gottſched hier bedienet, koͤmmt mir juſt ſo vor, als ob er beweiſen wollte, eine Perruͤque waͤre keine Schlafmuͤtze; oder eine Hausbibel waͤre darum nicht gantz, weil die ſo genannten Apocryphiſchen Buͤcher nicht dabey gebunden waͤren.","norm":"Die Art zu schließen, deren sich Hr. Gottsched hier bedienet, kommt mir just so vor, als ob er beweisen wollte, eine Perrüque wäre keine Schlafmütze; oder eine Hausbibel wäre darum nicht ganz, weil die so genannten Apokryphischen Bücher nicht dabei gebunden wären.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.82390022277832} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":955,"date":1742,"orig":"Der Zuͤrchiſche Kunſtrichter hat ſich in die beſondere Abhandlung von denen verſchiedenen uͤblichen Arten der Gedichte mit Fleiſſe nicht einlaſſen wollen, weil man daruͤber anderwaͤrts zulaͤnglichen Unterricht finden kan: Sondern ſein Vorhaben war allein, dasjenige, was eigentlich zu dem Weſen der Poeſie uͤberhaupt gehoͤret, in ſo ferne ſie eine Nachahmung der Natur iſt, aus gewiſſen Grundſaͤtzen ſo vollſtaͤndig auszufuͤhren, als noch von keinem andern geſchehen; und die Gewißheit und den Nuzen ſeiner Lehrſaͤtze in critiſcher Pruͤffung der vornehmſten Gedichte der beruͤhmteſten Alten und Neuern jedermann zu bewaͤhren.","norm":"Der Zürchische Kunstrichter hat sich in die besondere Abhandlung von denen verschiedenen üblichen Arten der Gedichte mit Fleiße nicht einlassen wollen, weil man darüber anderwärts zulänglichen Unterricht finden kann: Sondern sein Vorhaben war allein, dasjenige, was eigentlich zu dem Wesen der Poesie überhaupt gehöret, in so ferne sie eine Nachahmung der Natur ist, aus gewissen Grundsätzen so vollständig auszuführen, als noch von keinem anderen geschehen; und die Gewissheit und den Nutzen seiner Lehrsätze in kritischer Prüfung der vornehmsten Gedichte der berühmtesten Alten und Neueren jedermann zu bewähren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.155900001525879} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":956,"date":1742,"orig":"Allein Hr. Gottſched iſt nicht gewohnt die Vollkommenheit eines Wercks nach gewiſſen und beſtimmten Abſichten abzumeſſen.","norm":"Allein Hr. Gottsched ist nicht gewohnt die Vollkommenheit eines Werks nach gewissen und bestimmten Absichten abzumessen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.797599792480469} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":957,"date":1742,"orig":"Und einer jeden ihre eigenen Regeln vorgeſchrieben)","norm":"Und einer jeden ihre eigenen Regeln vorgeschrieben)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.092999935150146} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":958,"date":1742,"orig":"Jch will zu einem Muſter davon nur was weniges aus dem Hauptſtuͤcke oder Capitel von poetiſchen Sendſchreiben anfuͤhren.","norm":"Ich will zu einem Muster davon nur was weniges aus dem Hauptstücke oder Kapitel von poetischen Sendschreiben anführen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.21999979019165} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":959,"date":1742,"orig":"Jch habe daſelbſt nicht ohne Ergoͤtzen folgendes geleſen:","norm":"Ich habe daselbst nicht ohne Ergötzen folgendes gelesen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.917900085449219} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":960,"date":1742,"orig":"„Von einem ſolchen Briefe iſt erſtlich dieſes zu bemercken, daß er im Anfange denjenigen anreden muß, an den er gerichtet iſt:","norm":"„Von einem solchen Briefe ist erstlich dieses zu bemerken, dass er im Anfange denjenigen anreden muss, an den er gerichtet ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.743500232696533} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":961,"date":1742,"orig":"Es ſey nun, daß es gleich in der erſten Zeile geſchieht, oder doch bald hernach koͤmmt.","norm":"Es sei nun, dass es gleich in der ersten Zeile geschieht, oder doch bald hernach kommt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.730999946594238} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":962,"date":1742,"orig":"So faͤngt Neukirch z. E. einmal an: Mein Koͤnig, zuͤrne nicht, daß mich dein Glantz bewegt.","norm":"So fängt Neukirch z. E. einmal an: Mein König, zürne nicht, dass mich dein Glanz bewegt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.976099967956543} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":963,"date":1742,"orig":"„Dieſes iſt, ſo zu reden, das eigentliche Merckmaal eines Briefes von dieſer Art: denn was iſt ein Brief uͤberhaupt anders, als eine geſchriebene Anrede an einen Abweſenden?„ ꝛc.","norm":"„Dieses ist, so zu reden, das eigentliche Merkmal eines Briefes von dieser Art: denn was ist ein Brief überhaupt anders, als eine geschriebene Anrede an einen Abwesenden? „etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.078100204467773} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":964,"date":1742,"orig":"Dieſe einzige Entdeckung, daß man denjenigen anreden muß, an den man ſchreibt, giebt der Gottſchediſchen Dichtkunſt einen groſſen Vorzug vor der Zuͤrchiſchen.","norm":"Diese einzige Entdeckung, dass man denjenigen anreden muss, an den man schreibt, gibt der Gottschedischen Dichtkunst einen großen Vorzug vor der Zürichischen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.438600063323975} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":965,"date":1742,"orig":"Es iſt nur Schade, daß dieſem Kunſtlehrer nicht auch beygefallen iſt, die wichtige Frage zu entſcheiden, ob ein poetiſches gereimtes oder reimfreyes Sendſchreiben nicht auch in Proſa koͤnne abgefaßt werden?","norm":"Es ist nur schade, dass diesem Kunstlehrer nicht auch beigefallen ist, die wichtige Frage zu entscheiden, ob ein poetisches gereimtes oder reimfreies Sendschreiben nicht auch in Prosa könne abgefasst werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.473999977111816} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":966,"date":1742,"orig":"So haͤlt die Zuͤrchiſche Dichtkunſt nichts von dem allen in ſich) Ja in dem erſten allgemeinen Haupttheile des Gottſchediſchen Verſuches werden die wichtigſten Fragen fuͤr einen Poeten eroͤrtert, die man in der Zuͤrchiſchen Dichtkunſt vergeblich ſuchen wird: als z. E. ob der Menſch geſungen haben wuͤrde, wenn er gleich keine Voͤgel in der Welt gefunden haͤtte?","norm":"So hält die Zürchische Dichtkunst nichts von dem allen in sich) Ja in dem ersten allgemeinen Hauptteile des Gottschedischen Versuches werden die wichtigsten Fragen für einen Poeten erörtert, die man in der Zürichischen Dichtkunst vergeblich suchen wird: als z. E. ob der Mensch gesungen haben würde, wenn er gleich keine Vögel in der Welt gefunden hätte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.619500160217285} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":967,"date":1742,"orig":"Cap. I. §.","norm":"Cap. I. §.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"ar","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":5.790500164031982} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":968,"date":1742,"orig":"3.","norm":"3.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.702999949455261} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":969,"date":1742,"orig":"Ob die alte Schwediſche Sprache eine Tochter der Scythiſchen und alten Celtiſchen geweſen ſey, wie die Deutſche? §.","norm":"Ob die alte schwedische Sprache eine Tochter der Skythischen und alten Keltischen gewesen sei, wie die Deutsche? §.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.785600185394287} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":970,"date":1742,"orig":"7.","norm":"7.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.926900029182434} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":971,"date":1742,"orig":"Ob man den Urſprung der Poeſie dem erſten Rauſche zu dancken habe? §. 18.","norm":"Ob man den Ursprung der Poesie dem ersten Rausche zu danken habe? §. 18.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.18209981918335} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":972,"date":1742,"orig":"Ob man mit beſſerm Recht ſage, die Kinder ſeyn wie Affen; oder die Affen ſeyn wie Kinder? Cap. II. §. 9. ꝛc. ꝛc.","norm":"Ob man mit besserem Recht sage, die Kinder sein wie Affen; oder die Affen sein wie Kinder? Cap. II. §. 9. etc. etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.923099994659424} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":973,"date":1742,"orig":"Alles dieſes ſtehet in der Zuͤrcher Dichtkunſt nicht)","norm":"Alles dieses steht in der Zürcher Dichtkunst nicht)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.006899833679199} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":974,"date":1742,"orig":"Wenn ich nach Gottſcheds Logick beweiſen ſollte, daß ſeine Critiſche Dichtkunſt des Ariſtoteles Poetick an Vollſtaͤndigkeit und Nutzbarkeit weit uͤbertreffe; ſo wuͤrde ich ſagen, daß man beym Ariſtoteles nichts von den Regeln finde, wie eine Cantate, ein Schaͤfergedichte, eine Elegie, ein poetiſches Sendſchreiben, ein Sinngedichte, ein Madrigal, ein Rondeau, eine Oper eingerichtet ſeyn muͤſſen: Folglich, daß man daraus keins von dieſen Gedichten machen lerne; aber wohl aus Hrn. Gottſcheds Verſuch einer Critiſchen Dichtkunſt fuͤr die Deutſchen.","norm":"Wenn ich nach Gottscheds Logik beweisen sollte, dass seine kritische Dichtkunst des Aristoteles Poetik an Vollständigkeit und Nutzbarkeit weit übertreffe; so würde ich sagen, dass man beim Aristoteles nichts von den Regeln finde, wie eine Kantate, ein Schäfergedichte, eine Elegie, ein poetisches Sendschreiben, ein Sinngedichte, ein Madrigal, ein Rondeau, eine Oper eingerichtet sein müssen: Folglich, dass man daraus keins von diesen Gedichten machen lerne; aber wohl aus Hrn. Gottscheds Versuch einer kritischen Dichtkunst für die Deutschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.05079984664917} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":975,"date":1742,"orig":"„Wer alſo Ariſtoteles Poetick in der Abſicht kauffen wollte, dieſe Arten der Gedichte daraus abfaſſen zu lernen, der wuͤrde ſich ſehr betruͤgen, und ſein Geld hernach zu ſpaͤt bereuen.„","norm":"„Wer also Aristoteles Poetik in der Absicht kaufen wollte, diese Arten der Gedichte daraus abfassen zu lernen, der würde sich sehr betrügen, und sein Geld hernach zu spät bereuen . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9172000885009775} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":976,"date":1742,"orig":"Jch weis gewiß, daß viele hier voller Verwunderung fragen werden:","norm":"Ich weiß gewiss, dass viele hier voller Verwunderung fragen werden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.49459981918335} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":977,"date":1742,"orig":"was denn nun endlich in einer Dichtkunſt von zween ſtarcken Octavbaͤnden ſtehen koͤnne, wenn es an den weſentlichſten Theilen eines ſolchen Buches fehlet ?","norm":"was denn nun endlich in einer Dichtkunst von zweien starken Oktavbänden stehen könne, wenn es an den wesentlichsten Teilen eines solchen Buches fehlet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.864200115203857} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":978,"date":1742,"orig":"Allein dieſe Frage wird mir gewiß niemand machen, als der ſich nicht beſinnet, daß der Urheber derſelben einer von den bekannten Zuͤrcher Malern ſey, welche vor zwantzig Jahren, in ihren ſogenannten Diſcurſen, die Sitten ihrer Stadt abgeſchildert haben.","norm":"Allein diese Frage wird mir gewiss niemand machen, als der sich nicht besinnet, dass der Urheber derselben einer von den bekannten Zürcher Malern sei, welche vor zwanzig Jahren, in ihren sogenannten Diskursen, die Sitten ihrer Stadt abgeschildert haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.524400234222412} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":979,"date":1742,"orig":"Hat nun Herr von Fontenelle richtig geurtheilet, daß jedermann die Welt mit ſolchen Augen anſehe, die ſich zu ſeinen Abſichten ſchicken; der Held z. E. fuͤr einen ſchoͤnen Platz, Menſchen zu erwuͤrgen; der Gaͤrtner fuͤr einen bequemen Raum, Gaͤrten zu pflantzen; der Verliebte, fuͤr eine gute Gegend zu buhleriſchen Abentheuern u. ſ. w. was war wohl von unſerm Maler anders zu vermuthen, als daß er die gantze Dichtkunſt in eine Kunſt zu malen, verwandeln , und von lauter poetiſchen Malereyen, und denen dazu noͤthigen Farben handeln wuͤrde?","norm":"Hat nun Herr von Fontenelle richtig geurteilt, dass jedermann die Welt mit solchen Augen ansehe, die sich zu seinen Absichten schicken; der Held z. E. für einen schönen Platz, Menschen zu erwürgen; der Gärtner für einen bequemen Raum, Gärten zu pflanzen; der Verliebte, für eine gute Gegend zu buhlerischen Abenteuern u. s. w. was war wohl von unserem Maler anders zu vermuten, als dass er die ganze Dichtkunst in eine Kunst zu malen, verwandeln, und von lauter poetischen Malereien, und denen dazu nötigen Farben handeln würde?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4096999168396} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":980,"date":1742,"orig":"Faͤllt nun dabey jemanden die nuͤtzliche Regel ein, die obgedachten Zuͤrcher Malern, von einem Kunſtverſtaͤndigen aus Hamburg, in einem ſchoͤnen Sinngedichte gegeben worden , das im III. B. der Poeſie der Niederſachſen, auf der 250ſten S. ſteht; und verlangt er von mir zu wiſſen, ob ſie in dieſem Buche beſſer beobachtet worden, als in jenen ſittlichen Malereyen?","norm":"Fällt nun dabei jemanden die nützliche Regel ein, die obgedachten Zürcher Malern, von einem Kunstverständigen aus Hamburg, in einem schönen Sinngedichte gegeben worden, das im III. B. der Poesie der Niedersachsen, auf der 250sten S. steht; und verlangt er von mir zu wissen, ob sie in diesem Buche besser beobachtet worden, als in jenen sittlichen Malereien?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.236499786376953} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":981,"date":1742,"orig":"ſo muß ich ihm aus Hoͤflichkeit die Antwort ſo lange ſchuldig bleiben, bis wir in Leipzig die Zuͤrcheriſche Bergſprache beſſer werden gelernet haben.","norm":"so muss ich ihm aus Höflichkeit die Antwort so lange schuldig bleiben, bis wir in Leipzig die Zürcherische Bergsprache besser werden gelernt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.002099990844727} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":982,"date":1742,"orig":"Jn einer Dichtkunſt von zween ſtarcken Octavbaͤnden)","norm":"In einer Dichtkunst von zweien starken Oktavbänden)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.598700046539307} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":983,"date":1742,"orig":"Es nimmt mich ſchier wunder, daß er dieſes ungeheure Buch nicht auch gewogen hat.","norm":"Es nimmt mich schier Wunder, dass er dieses ungeheure Buch nicht auch gewogen hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.664000034332275} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":984,"date":1742,"orig":"Siehe das Complot der deutſchen Poeten am Ende.","norm":"Siehe das Komplott der deutschen Poeten am Ende.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.708600044250488} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":985,"date":1742,"orig":"Wenn es an den weſentlichſten Theilen eines ſolchen Buches fehlet)","norm":"Wenn es an den wesentlichsten Teilen eines solchen Buches fehlet)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.486000061035156} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":986,"date":1742,"orig":"Da der beſondere Theil der Gottſchediſchen Dichtkunſt das weſentliche des Buchs ausmachet; ſo iſt hiemit der erſte allgemeine Theil nur als eine Zugabe zu betrachten.","norm":"Da der besondere Teil der Gottschedischen Dichtkunst das wesentliche des Buchs ausmachet; so ist hiermit der erste allgemeine Teil nur als eine Zugabe zu betrachten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.690400123596191} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":987,"date":1742,"orig":"Daß er die gantze Dichtkunſt in eine Kunſt zu mahlen verwandeln) Dieſes mag Horatz verantworten, der mit ſeinem, Ut pictura Poeſis erit, ſchon manchen ehrlichen Mann verfuͤhrt hat:","norm":"Dass er die ganze Dichtkunst in eine Kunst zu malen verwandeln) dieses mag Horatz verantworten, der mit seinem, Ut pictura Poesis erit, schon manchen ehrlichen Mann verführt hat:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.181600093841553} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":988,"date":1742,"orig":"Und insbeſondre auch den ſcharffſinnigen Duͤbos, der ſich gleichfalls ſo weit vergangen hat, daß er zween Octavbaͤnde mit Betrachtungen uͤber die Vergleichung der Dicht- und der Mahler-Kunſt angefuͤllet.","norm":"Und insbesondere auch den scharfsinnigen Dübos, der sich gleichfalls so weit vergangen hat, dass er zweien Oktavbände mit Betrachtungen über die Vergleichung der Dicht- und der Malerkunst angefüllt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5970001220703125} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":989,"date":1742,"orig":"Die nuͤtzliche Regel ‒ ‒ in einem ſchoͤnen Sinngedichte gegeben worden)","norm":"Die nützliche Regel ‒ ‒ in einem schönen Sinngedichte gegeben worden)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.760300159454346} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":990,"date":1742,"orig":"Jch will dieſelbe anfuͤhren; damit jedermann ein neues Muſter von Hrn. Gottſcheds reinem Geſchmack in der Critick und Morale vor Augen habe.","norm":"Ich will dieselbe anführen; damit jedermann ein neues Muster von Hrn. Gottscheds reinem Geschmack in der Kritik und Morale vor Augen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.712699890136719} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":991,"date":1742,"orig":"Jhr Maler ſcheinet euch vergeblich liebzukoſen, Wenn ihr euch an der Pracht der groͤſten Dichter wag’t, Und dennoch wenig Teutſch in teutſchen Zetteln ſagt.","norm":"Ihr Maler scheinet euch vergeblich liebzukosen, wenn ihr euch an der Pracht der größten Dichter wagt, und dennoch wenig Deutsch in deutschen Zetteln sagt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.145800113677978} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":992,"date":1742,"orig":"Denn eure Schreibart hat Neapler und Franzoſen.","norm":"Denn eure Schreibart hat Neapler und Franzosen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.45329999923706} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":993,"date":1742,"orig":"Soll euer Werck gemalt, und nicht geſchmieret ſeyn; So tunckt den Pinſel nicht mehr in den Nacht-Stul ein.","norm":"Soll euer Werk gemalt, und nicht geschmiert sein; so tunkt den Pinsel nicht mehr in den Nacht-Stul ein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.90310001373291} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":994,"date":1742,"orig":"Horn.","norm":"Horn.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":3.6389000415802} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":995,"date":1742,"orig":"Dieſer ſaubere Dichter haͤtte einen vornehmen Preis in den Luſtſpielen verdienet, welche die Goͤttin der Dummheit in der Dunciade mit ihren Helden vornimmt, wo derjenige den beſten Danck erhaͤlt, der ſich am hertzhafteſten in einer ſtinckenden Pfuͤtze untertaucht.","norm":"Dieser saubere Dichter hätte einen vornehmen Preis in den Lustspielen verdienet, welche die Göttin der Dummheit in der Dunciade mit ihren Helden vornimmt, wo derjenige den besten Dank erhält, der sich am herzhaftesten in einer stinkenden Pfütze untertaucht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8882999420166025} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":996,"date":1742,"orig":"So muß ich ihm aus Hoͤflichkeit)","norm":"So muss ich ihm aus Höflichkeit)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.848400115966797} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":997,"date":1742,"orig":"Jch habe in der Echo des deutſchen Witzes, in einem beſondern Abſchnitte die critiſche Hoͤflichkeit der Leipziger mit Anfuͤhrung einer Menge Exempel auſſer alle Nachrede geſetzet, und gewieſen, daß unſere Bergbauren ihren natuͤrlichen Talent zum Hoͤflichſeyn in der Gottſchediſchen Schule trefflich verbeſſern und zu ſeiner Vollkommenheit bringen koͤnnten.","norm":"Ich habe in der Echo des deutschen Witzes, in einem besonderen Abschnitte die kritische Höflichkeit der Leipziger mit Anführung einer Menge Exempel außer alle Nachrede gesetzt, und gewiesen, dass unsere Bergbauern ihren natürlichen Talent zum Höflichsein in der Gottschedischen Schule trefflich verbessern und zu seiner Vollkommenheit bringen könnten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.319600105285644} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":998,"date":1742,"orig":"Denn daß ein ſchweitzeriſcher Scribent einen Geſchmack an ſo ſaftigen und garſtigen Poſſen gefunden, wie Hr. Gottſched, das iſt bisdahin noch unerhoͤrt.","norm":"Denn dass ein schweizerischer Scribent einen Geschmack an so saftigen und garstigen Possen gefunden, wie Hr. Gottsched, das ist bisdahin noch unerhört.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.979800224304199} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":999,"date":1742,"orig":"Wie alſo, damit ich wieder auf meinen Zweck komme, die Jlias Homers, durch die neuere Jlias desjenigen Dichters nicht um ihren Werth gebracht worden, der ſich vorgenommen hatte, den gantzen trojaniſchen Krieg zu beſingen, und tauſend ſchoͤne Sachen nachzuholen, die ſein Vorgaͤnger uͤbergangen hatte; indem vielmehr dieſe vermeinte groͤſſere Jlias, vom Ariſtoteles, in Anſehung der Homeriſchen, die kleine Jlias genennet worden: alſo koͤnnte es leicht kommen (doch ohne mich auf einige Weiſe mit dem Homer zu vergleichen, als mit deſſen Wercke mein Buch gar keine Aehnlichkeit hat) daß auch die zuͤrcheriſche Dichtkunſt, ſo ſtarck ſie ihrer Groͤſſe und Abſicht nach iſt, dennoch bey dem Mangel ſo vieler noͤthigen Hauptſtuͤcke, von allen uͤblichen Arten der Gedichte, gegen die meinige zu rechnen, bey der Nachwelt, nur eine kleine Dichtkunſt genennet wuͤrde.","norm":"Wie also, damit ich wieder auf meinen Zweck komme, die Ilias Homers, durch die neuere Ilias desjenigen Dichters nicht um ihren Wert gebracht worden, der sich vorgenommen hatte, den ganzen Trojanischen Krieg zu besingen, und tausend schöne Sachen nachzuholen, die sein Vorgänger übergangen hatte; indem vielmehr diese vermeinte größere Ilias, vom Aristoteles, in Ansehung der Homerischen, die kleine Ilias genannt worden: also könnte es leicht kommen (doch ohne mich auf einige Weise mit dem Homer zu vergleichen, als mit dessen Werke mein Buch gar keine Ähnlichkeit hat) dass auch die zürcherische Dichtkunst, so stark sie ihrer Größe und Absicht nach ist, dennoch bei dem Mangel so vieler nötigen Hauptstücke, von allen üblichen Arten der Gedichte, gegen die meinige zu rechnen, bei der Nachwelt, nur eine kleine Dichtkunst genannt würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.355299949645996} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1000,"date":1742,"orig":"Bey der Nachwelt nur eine kleine Dichtkunſt genennet wuͤrde)","norm":"Bei der Nachwelt nur eine kleine Dichtkunst genannt würde)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.334700107574463} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1001,"date":1742,"orig":"Ja, wenn die Nachwelt aus lauter Gottſcheden beſtehen ſollte, welche die aͤuſſerliche Forme eines Gedichts fuͤr das Weſen der Poeſie halten wuͤrden, ſo muͤßte ſich die kleine Zuͤrchiſche Dichtkunſt vor der groſſen Gottſchediſchen buͤcken und neigen.","norm":"Ja, wenn die Nachwelt aus lauter Gottsched bestehen sollte, welche die äußerliche Forme eines Gedichts für das Wesen der Poesie halten würden, so müsste sich die kleine Zürchische Dichtkunst vor der großen Gottschedischen bücken und neigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.356200218200684} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1002,"date":1742,"orig":"Jch habe mich bisher mit Fleiß nur immer auf Zuͤrich, und nicht auf die gantze Schweitz bezogen; gantz anders, als bisher von vielen unſrer mißvergnuͤgten Schriftſteller geſchehen; die insgemein die Schuld von ein paar Kunſtrichtern, der gantzen loͤblichen Eidgenoſſenſchaft auf den Hals gewaͤlzet haben.","norm":"Ich habe mich bisher mit Fleiß nur immer auf Zürich, und nicht auf die ganze Schweiz bezogen; ganz anders, als bisher von vielen unserer missvergnügten Schriftsteller geschehen; die insgemein die Schuld von ein paar Kunstrichtern, der ganzen löblichen Eidgenossenschaft auf den Hals gewälzt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.630499839782715} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1003,"date":1742,"orig":"Und geſetzt, ich waͤre ſelbſt bisher, auch wohl in dieſer neuen Auflage meiner Dichtkunſt, in dieſes Verſehen gefallen:","norm":"Und gesetzt, ich wäre selbst bisher, auch wohl in dieser neuen Auflage meiner Dichtkunst, in dieses Versehen gefallen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.782400131225586} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1004,"date":1742,"orig":"ſo will ich doch hiermit ſelbiges allen andern Einwohnern dieſes anſehnlichen Landes abgebethen haben; ſeit dem ich von etlichen wackern und gelehrten Maͤnnern , aus benachbarten Cantons , belehret und verſichert worden: daß die gantze Schweitz den zuͤrcheriſchen Kunſtrichtern in ihren Lehrſaͤtzen und Urtheilen eben nicht beypflichte, vielweniger dieſelben dazu bevollmaͤchtiget habe, allem deutſchen Witze Hohn zu ſprechen.","norm":"so will ich doch hiermit selbiges allen anderen Einwohnern dieses ansehnlichen Landes abgebeten haben; seit dem ich von etlichen wackeren und gelehrten Männern, aus benachbarten Cantons, belehret und versichert worden: dass die ganze Schweiz den zürcherischen Kunstrichtern in ihren Lehrsätzen und Urteilen eben nicht beipflichte, viel weniger dieselben dazu bevollmächtiget habe, allem deutschen Witze Hohn zu sprechen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.748499870300293} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1005,"date":1742,"orig":"Jch will doch, weil man mir in Zuͤrich das Exempel dazu gegeben hat, einmal auch als ein Mathanaſius thun , und Stellen aus ein paar Briefen anfuͤhren, die ich deswegen, nur vor kurtzem, und in waͤhrendem Drucke dieſes Buches erhalten habe.","norm":"Ich will doch, weil man mir in Zürich das Exempel dazugegeben hat, einmal auch als ein Mathanasius tun, und Stellen aus ein paar Briefen anführen, die ich deswegen, nur vor kurzem, und in währendem Drucke dieses Buches erhalten habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.363399982452393} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1006,"date":1742,"orig":"Die insgemein die Schuld von ein paar Kunſtrichtern, der gantzen loͤblichen Eidgenoſſenſchaft)","norm":"Die insgemein die Schuld von ein paar Kunstrichtern, der ganzen löblichen Eidgenossenschaft)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.054500102996826} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1007,"date":1742,"orig":"Man hat ſich doch die groͤſte Muͤhe von der Welt gegeben, Hrn- Prof.","norm":"Man hat sich doch die größte Mühe von der Welt gegeben, Hrn-Prof.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.491300106048584} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1008,"date":1742,"orig":"Gottſched den Wahn auszureden, als ob die gantze Schweitzeriſche Nation ſich von ein paar Kunſtrichtern habe verfuͤhren laſſen: Allein es ſcheint, daß er dieſem Vorgeben keinen Glauben zugeſtellet, bis daß ihn erſt kuͤrtzlich, nachdem dieſe neue Auflage ſeines Verſuches ſchon faſt wieder abgedruͤckt war, ein paar wackere und gelehrte Maͤnner, aus benachbarten Cantons, eines gleichen belehret und verſichert haben.","norm":"Gottsched den Wahn auszureden, als ob die ganze schweizerische Nation sich von ein paar Kunstrichtern habe verführen lassen: Allein es scheint, dass er diesem Vorgeben keinen Glauben zugestellt, bis dass ihn erst kürzlich, nachdem diese neue Auflage seines Versuches schon fast wieder abgedrückt war, ein paar wackere und gelehrte Männer, aus benachbarten Cantons, eines gleichen belehret und versichert haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.817200183868408} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1009,"date":1742,"orig":"Sehet in dem zweiten St. der Zuͤrichiſchen Sammlung critiſcher Schriften die Ablchnung des Verdachts, daß die ſchweitzeriſche Nation ſich habe uͤberreden laſſen, an M. V. P. einen Geſchmack zu finden:","norm":"Sehet in dem zweiten St. der Zürichischen Sammlung kritischer Schriften die Ablchnung des Verdachts, dass die schweizerische Nation sich habe überreden lassen, an M. V. P. einen Geschmack zu finden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.253600120544434} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1010,"date":1742,"orig":"Jn dieſer Schrift ſteht Bl. 76.","norm":"In dieser Schrift steht Bl. 76.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.364099979400635} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1011,"date":1742,"orig":"„Jch kann zwar nicht leugnen, daß nicht ein halb duzt ungerathene Landeskinder in Zuͤrich und Bern zur Secte Addiſons uͤbergegangen; allein mit dem groſſen Hauſſen hat es keine Gefahr; insbeſondere kann mir Hr. G ‒ ‒ glauben, daß die Einwohner der Alpen, je tieffer ſie in den Spaͤlten der Berge wohnen, deſtoweniger von den Zuͤrchiſchen Kunſtrichtern eingenommen ſind; man koͤnnte alſo noch richtig zu 50000.","norm":"„Ich kann zwar nicht leugnen, dass nicht ein halb duzt ungeratene Landeskinder in Zürich und Bern zur Sekte Addisons übergegangen; allein mit dem großen Haußen hat es keine Gefahr; insbesondere kann mir Hr. G ‒ ‒ glauben, dass die Einwohner der Alpen, je tiefer sie in den Spalten der Berge wohnen, desto weniger von den Zürichischen Kunstrichtern eingenommen sind; man könnte also noch richtig zu 50000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.194200038909912} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1012,"date":1742,"orig":"Eidsgenoſſen zehlen, ohne Weiber und Kinder, welche desfalls noch gantz unſchuldig ſind.„","norm":"Eidsgenossen zählen, ohne Weiber und Kinder, welche desfalls noch ganz unschuldig sind . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.546199798583984} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1013,"date":1742,"orig":"Zu dieſen kommen itzo noch etliche wackere und gelehrte Maͤnner aus benachbarten Cantons, und insbeſondere die zween ‒ ‒ ‒ eriſche Correſpondenten Hrn. Gottſcheds, die er aus druͤcklich als Zeugen anfuͤhret.","norm":"Zu diesen kommen jetzt noch etliche wackere und gelehrte Männer aus benachbarten Cantons, und insbesondere die zweien ‒ ‒ ‒ erische Korrespondierenden Hrn. Gottscheds, die er aus drücklich als Zeugen anführet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.757599830627441} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1014,"date":1742,"orig":"Und Bl. 77. ſtehet:","norm":"Und Bl. 77. steht:","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.32859992980957} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1015,"date":1742,"orig":"„Der Eifer fuͤr die Ehre meiner Landesleute hat mich nicht ruhen laſſen, bis ich Hrn. G ‒ ‒ davon Nachricht gegeben, und ihn gebethen haͤtte, daß er guͤtiger von uns dencken, und das Verbrechen, deſſen ſich etliche wenige unter uns ſchuldig machen, nicht der gantzen Nation in die Rechnung ſetzen moͤgte.„","norm":"„Der Eifer für die Ehre meiner Landesleute hat mich nicht ruhen lassen, bis ich Hrn. G ‒ ‒ davon Nachricht gegeben, und ihn gebeten hätte, dass er gütiger von uns denken, und das Verbrechen, dessen sich etliche wenige unter uns schuldig machen, nicht der ganzen Nation in die Rechnung setzen möchte . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.481800079345703} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1016,"date":1742,"orig":"Abgebethen haben)","norm":"Abgebeten haben)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.377399921417236} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1017,"date":1742,"orig":"Wer die Auszuͤge aus den zweien Schreiben der wackern und gelehrten Maͤnner aus benachbarten Cantons, wodurch dieſe Buſſe des Leipzigiſchen Criticus gewircket worden, geleſen hat, der wird erkennen muͤſſen, quod non plus ſit in effectu, quam in cauſſa.","norm":"Wer die Auszüge aus den zwei Schreiben der wackeren und gelehrten Männer aus benachbarten Cantons, wodurch diese Buße des Leipzigischen Criticus gewirkt worden, gelesen hat, der wird erkennen müssen, quod non plus sit in effectu, quam in caussa.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.004199981689453} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1018,"date":1742,"orig":"Von etlichen wackern und gelehrten Maͤnnern)","norm":"Von etlichen wackeren und gelehrten Männern)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.172500133514404} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1019,"date":1742,"orig":"Wenn alle diejenigen, die Gottſcheds reinen Geſchmack in der Poeſie und der Critick mit gutem Hertzen verehren, und den Zuͤrcheriſchen Kunſtrichtern in ihren Lehrſaͤtzen und Urtheilen eben nicht beypflichten, ſich eben dadurch des Titels wackerer und gelehrter Maͤnner wuͤrdig machen, ſo ſind derſelben ſo viel in der Schweitz, daß man ſchwerlich wird errathen koͤnnen, welche und wie viel eigentlich hier gemeint ſeyn.","norm":"Wenn alle diejenigen, die Gottscheds reinen Geschmack in der Poesie und der Kritik mit gutem Herzen verehren, und den Zürcherischen Kunstrichtern in ihren Lehrsätzen und Urteilen eben nicht beipflichten, sich eben dadurch des Titels wackerer und gelehrter Männer würdig machen, so sind derselben so viel in der Schweiz, dass man schwerlich wird erraten können, welche und wie viel eigentlich hier gemeint sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.609099864959717} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1020,"date":1742,"orig":"Aus benachbarten Cantons) Solche ſind Bern, Schafhauſen, und Zug.","norm":"Aus benachbarten Cantons) Solche sind Bern, Schafhausen, und Zug.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.831200122833252} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1021,"date":1742,"orig":"Allem deutſchen Witze Hohn zu ſprechen)","norm":"Allem deutschen Witze Hohn zu sprechen)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.016799926757812} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1022,"date":1742,"orig":"Dieſe Ausdruͤckung iſt mit der oben angemerckten, auf den verderbten Geſchmack der Deutſchen ſchmaͤhlen, gantz gleichguͤltig: daher bin ich auf die Muthmaſſung gefallen, es muͤſſe hier anſtatt Witz, Unwitz geleſen werden: Allermaſſen ich verſichern kan, daß dieſe Zuͤrchiſchen Kunſtrichter eben ſo wenig von der gantzen Schweitz bevollmaͤchtiget worden, dem deutſchen Unwitze Hohn zu ſprechen.","norm":"Diese Ausdrückung ist mit der oben angemerkten, auf den verderbten Geschmack der Deutschen schmälen, ganz gleichgültig: daher bin ich auf die Mutmassung gefallen, es müsse hier anstatt Witz, Unwitz gelesen werden: Allermaßen ich versichern kann, dass diese Zürichischen Kunstrichter ebenso wenig von der ganzen Schweiz bevollmächtiget worden, dem deutschen Unwitze Hohn zu sprechen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.285999774932861} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1023,"date":1742,"orig":"Als ein Mathanaſius thun)","norm":"Als ein Mathanasius tun)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.377599716186523} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1024,"date":1742,"orig":"Es wollen einige fuͤr Mathanaſius, Mataiologus leſen; denen ich aber nicht beypflichten kan; ungeachtet jedermann weiß, daß Mathanaſius es ſich bey ſeinen Anzuͤgen nicht vollkommen ſo einen Ernſt ſeyn laſſen, als der Leipzigiſche Mathanaſius bey den ſeinigen.","norm":"Es wollen einige für Mathanasius, Mataiologus lesen; denen ich aber nicht beipflichten kann; ungeachtet jedermann weiß, dass Mathanasius es sich bei seinen Anzügen nicht vollkommen so einen Ernst sein lassen, als der Leipzigische Mathanasius bei den seinigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.113500118255615} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1025,"date":1742,"orig":"Der erſte vom 1. des Wintermonats hat folgendes:","norm":"Der erste vom 1. des Wintermonats hat Folgendes:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.246900081634521} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1026,"date":1742,"orig":"Der erſte vom 1. des Wintermonats)","norm":"Der erste vom 1. des Wintermonats)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.135300159454346} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1027,"date":1742,"orig":"Dieſer neue Mathanaſius iſt ſehr ſorgfaͤltig die hiſtoriſchen Umſtaͤnde zu bemercken, um die vorgegebene Authentie ſeiner Auszuͤge dadurch glaubwuͤrdig zu machen, weil die Auszuͤge ſelbſt ſo viel deutliche Merckmahle einer geiſtigen und vernuͤnftigen Sittſamkeit und Beſcheidenheit, ſo wohl als einer friedfertigen Neigung und Liebe zum Natuͤrlichen an ſich haben, daß man leicht auf die Vermuthung gerathen koͤnnte, die Herrn Verfaſſer dieſer Briefe waͤren mehr denn hundert Meilen von dem helvetiſchen Sibcrien entfernet, und in einem Lande auferzogen worden, wo Witz und Verſtand eben ſo allgemein ſind, als ſie leider in der Schweitz nicht ſeyn ſollen:","norm":"Dieser neue Mathanasius ist sehr sorgfältig die historischen Umstände zu bemerken, um die vorgegebene Authentie seiner Auszüge dadurch glaubwürdig zu machen, weil die Auszüge selbst so viel deutliche Merkmale einer geistigen und vernünftigen Sittsamkeit und Bescheidenheit, so wohl als einer friedfertigen Neigung und Liebe zum Natürlichen an sich haben, dass man leicht auf die Vermutung geraten könnte, die Herrn Verfasser dieser Briefe wären mehr denn hundert Meilen von dem helvetischen Sibcrien entfernet, und in einem Lande auferzogen worden, wo Witz und Verstand eben so allgemein sind, als sie leider in der Schweiz nicht sein sollen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.629700183868408} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1028,"date":1742,"orig":"Die Bergſprache verraͤth ſie doch, daß ſie Schweitzer ſeyn, und zwar ſolche, die eben keine groſſe Woͤrter- und Sprachmaͤnner ſind, und die ſich keine groſſe Muͤhe geben werden ihren Mitbuͤrgern die reine Hochdeutſche Sprache gelaͤufiger und beliebter zu machen.","norm":"Die Bergsprache verrät sie doch, dass sie Schweizer sein, und zwar solche, die eben keine große Wörter- und Sprachmänner sind, und die sich keine große Mühe geben werden ihren Mitbürgern die reine hochdeutsche Sprache geläufiger und beliebter zu machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.24340009689331} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1029,"date":1742,"orig":"Es hat deswegen auch Hr. Gottſched alle die Unrichtigkeiten oder vielmehr Idiotiſmos dieſer Bergſprache unveraͤndert, wie er ſelbige gefunden, abdruͤcken laſſen, damit er dieſen Briefen das Anſehen wahrer Schweitzeriſcher Urkunden durch eine Veraͤnderung oder Ueberſetzung in die reine hochdeutſche Sprache nicht verminderte.","norm":"Es hat deswegen auch Hr. Gottsched alle die Unrichtigkeiten oder vielmehr Idiotismus dieser Bergsprache unverändert, wie er selbige gefunden, abdrücken lassen, damit er diesen Briefen das Ansehen wahrer schweizerischer Urkunden durch eine Veränderung oder Übersetzung in die reine hochdeutsche Sprache nicht verminderte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.769499778747559} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1030,"date":1742,"orig":"Aus welchem Canton dieſes wohlgezogene paar Correſpondenten eigentlich ſey, das laͤßt ſich ſo gewiß nicht beſtimmen; das einzige laͤßt ſich mit Grund ſchlieſſen, daß ſie Glieder von einem benachbarten Canton ſeyn, der eben nicht voͤllig hundert Meilen von Zuͤrich entfernt, und in welchem einige wenige ohnmaͤchtige Seelen ſich als uͤber einen wahren Verluſt aͤngſtlich quaͤlen, daß das mißguͤnſtige Gluͤck ſie unter dreyzehn Bruͤdern nicht den aͤlteſten oder erſtgebohrnen werden laſſen; da doch dieſe Erſtgebuhrt eben kein ander Vorrecht hat, als das Eins unter den Zahlen.","norm":"Aus welchem Kanton dieses wohlgezogene paar Korrespondierenden eigentlich sei, das lässt sich so gewiss nicht bestimmen; das einzige lässt sich mit Grund schließen, dass sie Glieder von einem benachbarten Kanton sein, der eben nicht völlig hundert Meilen von Zürich entfernt, und in welchem einige wenige ohnmächtige Seelen sich als über einen wahren Verlust ängstlich quälen, dass das missgünstige Glück sie unter dreizehn Brüdern nicht den ältesten oder erstgeborenen werden lassen; da doch diese Erstgeburt eben kein ander Vorrecht hat, als das Eins unter den Zahlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.295000076293945} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1031,"date":1742,"orig":"„Wir haben hier mit Freuden und Vergnuͤgen geſehen, daß B ‒ ‒ und Br ‒ ‒ hin und her in Deutſchland nach Verdienen hergenommen werden.","norm":"„Wir haben hier mit Freuden und Vergnügen gesehen, dass B ‒ ‒ und Br ‒ ‒ hin und her in Deutschland nach Verdienen hergenommen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.257800102233887} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1032,"date":1742,"orig":"Der Hochmuth und die Einbildung dieſer Leuten iſt unertraͤglich.","norm":"Der Hochmut und die Einbildung dieser Leuten ist unerträglich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.297399997711182} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1033,"date":1742,"orig":"Es iſt ſich aber nicht zu verwundern: die Herren von Zuͤrich haben groſſe Einbildung, weilen ſie in dem erſten Canton der Schweitz gebohren ſind.","norm":"Es ist sich aber nicht zu verwundern: die Herren von Zürich haben große Einbildung, weilen sie in dem ersten Kanton der Schweiz geboren sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.500800132751465} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1034,"date":1742,"orig":"Es iſt unglaublich, wie groß die Einbildung der Herren von Zuͤrich wegen dieſem Vorſitz iſt, der doch nichts zu bedeuten hat.","norm":"Es ist unglaublich, wie groß die Einbildung der Herren von Zürich wegen diesem Vorsitz ist, der doch nichts zu bedeuten hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.268799781799316} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1035,"date":1742,"orig":"Jch verſichere ſie aber, daß Zuͤrich von allen vernuͤnftigen Schweitzern als das helvetiſche Siberien, in welchem groſſe Woͤrter- und Sprach- Maͤnner entſtanden, da aber Witz und Verſtand wenig Platz finden, angeſehen wird.","norm":"Ich versichere sie aber, dass Zürich von allen vernünftigen Schweizern als das helvetische Sibirien, in welchem große Wörter- und Sprach-Männer entstanden, da aber Witz und Verstand wenig Platz finden, angesehen wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.126500129699707} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1036,"date":1742,"orig":"Die Sitten, die Sprache, die Lebensart, die Kleidung der Zuͤricher iſt von uns ſo unterſchieden, daß man glauben ſollte, ſie waͤren mehr denn hundert Meilen von uns entfernet.","norm":"Die Sitten, die Sprache, die Lebensart, die Kleidung der Züricher ist von uns so unterschieden, dass man glauben sollte, sie wären mehr denn hundert Meilen von uns entfernet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.958300113677978} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1037,"date":1742,"orig":"Das iſt gewiß, daß ſie arbeitſame Leute, aber in geiſt, und vernuͤnftigen Sitten, werden ſie noch lange Zeit grobe Schweitzer bleiben.„","norm":"Das ist gewiss, dass sie arbeitsame Leute, aber in Geist, und vernünftigen Sitten, werden sie noch lange Zeit grobe Schweizer bleiben . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.538099765777588} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1038,"date":1742,"orig":"Das andere Schreiben iſt vom 3ten deſſelben Monats, und darinn druͤcket man ſich ſo aus.","norm":"Das andere Schreiben ist vom 3ten desselben Monats, und darin drücket man sich so aus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.916800022125244} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1039,"date":1742,"orig":"„Wir nehmen an dem Kriege, den unſre Landsleute von Zuͤrich wider die gantze deutſche Nation vorgenommen haben, kein Theil.","norm":"„Wir nehmen an dem Kriege, den unsere Landsleute von Zürich wider die ganze deutsche Nation vorgenommen haben, kein Teil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6956000328063965} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1040,"date":1742,"orig":"Fertiget man ſie ferner ab, wie es in einem periodiſchen Wercke erſt vor kurtzem geſchehen iſt, ſo wird ihnen die Luſt vergehen.","norm":"Fertiget man sie ferner ab, wie es in einem periodischen Werke erst vor kurzem geschehen ist, so wird ihnen die Lust vergehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.275199890136719} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1041,"date":1742,"orig":"Wir wuͤnſchen unſren Landsleuten mehrere Liebe zum Frieden und zum natuͤrlichen; ſo werden ſie von Deutſchland ablaſſen, und mit Miltons Liebhabern anbinden.„","norm":"Wir wünschen unseren Landsleuten mehrere Liebe zum Frieden und zum natürlichen; so werden sie von Deutschland ablassen, und mit Miltons Liebhabern anbinden . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.606500148773193} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1042,"date":1742,"orig":"Nach ſolchen feyerlichen und einſtimmigen Erklaͤrungen zweener beruͤhmten ſchweitzeriſchen Gelehrten, habe ich meinem Gewiſſen nach, nicht anders gekonnt , als daß ich an ſtatt der allgemeinen Benennung die beſondere erwaͤhlet; werde es auch kuͤnftig allemal ſo halten, wenn man mich noͤthigen ſollte, wider meine Neigung, meine Feder zu critiſchen Streitſchriften zu ergreiffen.","norm":"Nach solchen feierlichen und einstimmigen Erklärungen zweier berühmten schweizerischen Gelehrten, habe ich meinem Gewissen nach, nicht anders gekonnt, als dass ich anstatt der allgemeinen Benennung die besondere erwählt; werde es auch künftig allemal so halten, wenn man mich nötigen sollte, wider meine Neigung, meine Feder zu kritischen Streitschriften zu ergreifen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.138199806213379} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1043,"date":1742,"orig":"Habe ich meinem Gewiſſen nach, nicht anders gekonnt, als daß ꝛc.","norm":"Habe ich meinem Gewissen nach, nicht anders gekonnt, als dass etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.3302998542785645} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1044,"date":1742,"orig":"Denn nachdem Hr.","norm":"Denn nachdem Hr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.649099826812744} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1045,"date":1742,"orig":"Gottſched durch dieſe zwey Schreiben auf das nachdruͤcklichſte uͤberzeuget worden, daß dieſe zween beruͤhmte Schweitzeriſche Gelehrte eine gaͤntzliche Abneigung gegen Zuͤrich, ſeine Sitten, Sprache, Lebensart und Kleidung, ſeine groſſe Woͤrter- und Sprachmaͤnner; wie auch gegen Milton und Miltons Liebhaber bezeigen; ſich zu einer voͤlligen Neutralitaͤt erklaͤren; mithin aber die Gottſchediſche Partey mit hertzlichen Wuͤnſchen unterſtuͤtzen, und mit Freuden und Vergnuͤgen zuſehen, wie ihre Landsleute in wiederholten Scharmuͤtzeln von den criti��chen Panduren und Tolpatſchen der Gottſchediſchen Faction hergenommen und empfangen werden:","norm":"Gottsched durch diese zwei Schreiben auf das nachdrücklichste überzeugt worden, dass diese zweien berühmte schweizerische Gelehrte eine gänzliche Abneigung gegen Zürich, seine Sitten, Sprache, Lebensart und Kleidung, seine große Wörter- und Sprachmänner; wie auch gegen Milton und Miltons Liebhaber bezeigen; sich zu einer völligen Neutralität erklären; mithin aber die Gottschedische Partei mit herzlichen Wünschen unterstützen, und mit Freuden und Vergnügen zusehen, wie ihre Landsleute in wiederholten Scharmützeln von den kritischen Panduren und Tollpatschen der Gottschedischen Faktion hergenommen und empfangen werden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5055999755859375} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1046,"date":1742,"orig":"So hat er ja mit Recht den Schluß gemachet:","norm":"So hat er ja mit Recht den Schluss gemacht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.526299953460693} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1047,"date":1742,"orig":"Wer nicht wieder uns iſt, der iſt fuͤr uns:","norm":"Wer nicht wieder uns ist, der ist für uns:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.215199947357178} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1048,"date":1742,"orig":"Und daß folglich nicht eben die gantze Schweitz den Zuͤrchiſchen Kunſtrichtern gewogen ſey: Zumahlen da dieſe zween beruͤhmten ſchweitzeriſchen Gelehrten ein anſehnlicher Theil von der gantzen Schweitz ſind.","norm":"Und dass folglich nicht eben die ganze Schweiz den Zürichischen Kunstrichtern gewogen sei: Zumal da diese zweien berühmten schweizerischen Gelehrten ein ansehnlicher Teil von der ganzen Schweiz sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2494001388549805} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1049,"date":1742,"orig":"Dahero er ſich im Gewiſſen verpflichtet befunden, anſtatt der allgemeinen Benennung der Schweitz die beſondere von Zuͤrich zu erwaͤhlen.","norm":"Daher er sich im Gewissen verpflichtet befunden, anstatt der allgemeinen Benennung der Schweiz die besondere von Zürich zu erwählen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.125999927520752} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1050,"date":1742,"orig":"Kuͤrtzlich noch etwas von den Vorzuͤgen dieſer neuen Ausgabe zu erinnern, muß ich dem geneigten Leſer folgendes melden.","norm":"kürzlich noch etwas von den Vorzügen dieser neuen Ausgabe zu erinnern, muss ich dem geneigten Leser folgendes melden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.250199794769287} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1051,"date":1742,"orig":"Zufoͤrderſt habe ich in dieſem Buche vom Anfange bis zum Ende, die Schreibart nochmals mit der groͤßten Sorgfalt und Aufmerckſamkeit ausgebeſſert; als worinn man immer, nach Verflieſſung einiger Zeit, kleine Unachtſamkeiten entdecket , die man gleich anfangs nicht wahrgenommen.","norm":"Zuvörderst habe ich in diesem Buche vom Anfange bis zum Ende, die Schreibart nochmals mit der größten Sorgfalt und Aufmerksamkeit ausgebessert; als worin man immer, nach Verfließung einiger Zeit, kleine Unachtsamkeiten entdecket, die man gleich anfangs nicht wahrgenommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.666100025177002} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1052,"date":1742,"orig":"Zweytens habe ich auch in den Regeln und Vorſchriften, zu mehrerer Erlaͤuterung und Beſtaͤrckung derſelben, noch manches beygefuͤgt , das in den vorigen Ausgaben nicht geſtanden; auch hin und wieder manchen Scribenten angefuͤhrt, worinn dasjenige mit mehrerm nachgeleſen werden kann, was ich nur kurtz hatte anfuͤhren koͤnnen.","norm":"Zweitens habe ich auch in den Regeln und Vorschriften, zu mehrerer Erläuterung und Bestärkung derselben, noch manches beigefügt, das in den vorigen Ausgaben nicht gestanden; auch hin und wieder manchen Skribenten angeführt, worin dasjenige mit mehrerem nachgelesen werden kann, was ich nur kurz hatte anführen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.617000102996826} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1053,"date":1742,"orig":"Drittens habe ich auch an verſchiedenen Orten, denen Einwuͤrffen begegnen muͤſſen, die man in oͤffentlichen critiſchen Schriften, zumal aus Zuͤrich her , dagegen gemacht:","norm":"Drittens habe ich auch an verschiedenen Orten, denen Einwürfen begegnen müssen, die man in öffentlichen kritischen Schriften, zumal aus Zürich her, dagegen gemacht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7631001472473145} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1054,"date":1742,"orig":"doch habe ich mich ſowohl der Namen meiner Gegner, als aller Anzuͤglichkeiten billig enthalten; als welche nichts zur Sache thun, und vielmehr einen Uebelſtand machen wuͤrden. Habe ich aber, was den miltoniſchen Geſchmack betrifft, den man uns, nach Verbannung des mariniſchen, mit Gewalt aufdringen will, mich bisweilen, von der Sache ſelbſt harter Redensarten bedienet:","norm":"doch habe ich mich sowohl der Namen meiner Gegner, als aller Anzüglichkeiten billig enthalten; als welche nichts zur Sache tun, und vielmehr einen Übelstand machen würden . Habe ich aber, was den miltonischen Geschmack betrifft, den man uns, nach Verbannung des marineschen, mit Gewalt aufdringen will, mich bisweilen, von der Sache selbst harter Redensarten bedienet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.293799877166748} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1055,"date":1742,"orig":"ſo bedencke man, daß der Eifer wider ein beſorgliches Uebel, welches den bisherigen Glantz unſrer Mutterſprache und freyen Kuͤnſte bald wieder verdunckeln koͤnnte, uns leicht zuweilen einnehmen, und ſolche Ausdruͤcke in den Mund legen kann, die man ſonſt ungern gebrauchen wuͤrde.","norm":"so bedenke man, dass der Eifer wieder ein besorgliches Übel, welches den bisherigen Glanz unserer Muttersprache und freien Künste bald wieder verdunkeln könnte, uns leicht zuweilen einnehmen, und solche Ausdrücke in den Mund legen kann, die man sonst ungern gebrauchen würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.54640007019043} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1056,"date":1742,"orig":"Die Schreibart nochmahls mit der groͤſten Sorgfalt und Aufmerckſamkeit ausgebeſſert)","norm":"Die Schreibart nochmals mit der größten Sorgfalt und Aufmerksamkeit ausgebessert)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.706099987030029} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1057,"date":1742,"orig":"Jch will zur Probe einige Beyſpiele anfuͤhren, damit man die genaue Sorgfalt unſers Kunſtrichters erkenne.","norm":"Ich will zur Probe einige Beispiele anführen, damit man die genaue Sorgfalt unseres Kunstrichters erkenne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.237500190734863} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1058,"date":1742,"orig":"Jn der erſten Herausgabe war der Titel: Verſuch einer critiſchen Dichtkunſt vor die Deutſchen:","norm":"In der ersten Herausgabe war der Titel: Versuch einer kritischen Dichtkunst vor die Deutschen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.094399929046631} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1059,"date":1742,"orig":"Jn der zweyten ward das vor die Deutſchen in fuͤr die Deutſchen veraͤndert:","norm":"In der zweiten wurde das vor die Deutschen in für die Deutschen verändert:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.098199844360352} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1060,"date":1742,"orig":"Jtzo aber in dieſer neuen Auflage hat er ſich die critiſche Lection, die man ihm in dem Ergaͤntzungsſtuͤcke zu Trillers Fabeln Bl. 66. u. 67. gegeben, ſo zu Nutze gemachet, daß er dieſen Anhang des Titels fuͤr die Deutſchen gaͤntzlich ausgeloͤſchet, und alſo ſein Buch durch dieſe leichte Veraͤnderung zum allgemeinen Gebrauche aller Nationen ohne Unterſchied tuͤchtig gemacht hat.","norm":"Jetzt aber in dieser neuen Auflage hat er sich die kritische Lektion, die man ihm in dem Ergänzungsstücke zu Trillers Fabeln Bl. 66. u. 67. gegeben, so zu Nutze gemacht, dass er diesen Anhang des Titels für die Deutschen gänzlich ausgelöscht, und also sein Buch durch diese leichte Veränderung zum allgemeinen Gebrauche aller Nationen ohne Unterschied tüchtig gemacht hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8846001625061035} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1061,"date":1742,"orig":"Jn der erſten Ausgabe hat er ſein Buch in Capitel abgetheilt:","norm":"In der ersten Ausgabe hat er sein Buch in Kapitel abgeteilt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.177700042724609} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1062,"date":1742,"orig":"Jn der zweiten als ein neuer Puritaner die Capitel in Hauptſtuͤcke verwandelt:","norm":"In der zweiten als ein neuer Puritaner die Kapitel in Hauptstücke verwandelt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.861299991607666} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1063,"date":1742,"orig":"Jn dieſer neuen Auflage aber die erſtere Eintheilung in Capitel den Hauptſtuͤcken wieder vorgezogen.","norm":"In dieser neuen Auflage aber die erstere Einteilung in Kapitel den Hauptstücken wieder vorgezogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.178400039672852} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1064,"date":1742,"orig":"Die Capitel hat er in der zweiten Auflage in §§. unterſcheiden; Jn der dritten zwar dieſe §§. beybehalten, aber per Anagramma durchaus an ſtatt §. 1. §. 2. ꝛc. aus einem zureichenden Grunde 1. §: 2. §: ꝛc. hingeſetzet:","norm":"Die Kapitel hat er in der zweiten Auflage in §§ . unterscheiden; in der dritten zwar diese §§ . beibehalten, aber per Anagramme durchaus anstatt §. 1. §. 2. etc. aus einem zureichenden Grunde 1. §: 2. §: etc. hingesetzt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.872399806976318} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1065,"date":1742,"orig":"Auch die Abſchnitte in §§. hier und da anders abgetheilt, wie z. Ex. in dem I. Cap. in dem 20. §. II. 1. 2. 19. 20. III. 26. IV. 5. 6. ꝛc. zu ſehen iſt.","norm":"Auch die Abschnitte in §§ . hier und da anders abgeteilt, wie z. Ex. in dem I. Cap. in dem 20. §. II. 1 . 2. 19. 20. III. 26. IV. 5 . 6. etc. zu sehen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.52370023727417} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1066,"date":1742,"orig":"Beyſpiele von den wichtigſten Ausbeſſerungen in der Schreibart koͤnnen folgende ſeyn: Cap. I. 1.","norm":"Beispiele von den wichtigsten Ausbesserungen in der Schreibart können folgende sein: Cap. I. 1.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.961900234222412} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1067,"date":1742,"orig":"Und geht ihn alſo weit naͤher an:","norm":"Und geht ihn also weit näher an:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.368800163269043} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1068,"date":1742,"orig":"Nunmehr lieſt er:","norm":"Nunmehr liest er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.692599773406982} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1069,"date":1742,"orig":"Und alſo geht ſie ihn weit naͤher an. C. II. 1. Diejenigen haben ſichs gemeiniglich angemaſſet.","norm":"Und also geht sie ihn weit näher an. C. II. 1. Diejenigen haben sich es gemeiniglich angemaßt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.281799793243408} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1070,"date":1742,"orig":"Nunmehr lieſt er: Gemeiniglich haben ſichs diejenigen angemaſſet.","norm":"Nunmehr liest er: Gemeiniglich haben sich es diejenigen angemaßt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.700799942016602} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1071,"date":1742,"orig":"C. I. 10.","norm":"C. I. 10.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"zu","lang_de":0.333,"norm_lmscore":3.924799919128418} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1072,"date":1742,"orig":"Das heißt auſſer der gebundenen Schreibart.","norm":"Das heißt außer der gebundenen Schreibart.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.710599899291992} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1073,"date":1742,"orig":"Jzo lieſt er:","norm":"Jzo liest er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"br","lang_cld3":"vi","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.175399780273438} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1074,"date":1742,"orig":"Das heißt in ungebundener Schreibart. ꝛc.","norm":"Das heißt in ungebundener Schreibart . etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.69890022277832} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1075,"date":1742,"orig":"Wo in den vorigen Ausgaben Muſicus geſtanden, das hat er in der neuen in Tonkuͤnſtler verwandelt; und dadurch eine neue Probe abgeleget, daß er ein wuͤrdiger Zeſianer ſey. Cap IV. Dasjenige ſo der Urſprung und die Seele der Dichtk. iſt.","norm":"Wo in den vorigen Ausgaben Musikus gestanden, das hat er in der neuen in Tonkünstler verwandelt; und dadurch eine neue Probe abgelegt, dass er ein würdiger Zesianer sei . Kap IV. Dasjenige so der Ursprung und die Seele der Dichtk . ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.13700008392334} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1076,"date":1742,"orig":"Anitzo ſchreibt er: Dasjenige, was der Urſprung und die Seele der Dichtk. iſt.","norm":"Anjetzt schreibt er: Dasjenige, was der Ursprung und die Seele der Dichtk . ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.50629997253418} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1077,"date":1742,"orig":"Daſelbſt §.","norm":"Daselbst §.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"ht","lang_de":0,"norm_lmscore":9.968600273132324} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1078,"date":1742,"orig":"8.","norm":"8.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.9600000381469722} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1079,"date":1742,"orig":"Ein Stuͤcke aus einer andern Welt.","norm":"Ein Stücke aus einer anderen Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4899001121521} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1080,"date":1742,"orig":"Jzo ſchreibt er:","norm":"Jzo schreibt er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"is","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.710299968719482} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1081,"date":1742,"orig":"Ein Stuͤcke von einer andern Welt.","norm":"Ein Stücke von einer anderen Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.715700149536133} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1082,"date":1742,"orig":"Daſelbſt §. 11.","norm":"Daselbst §. 11.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"ht","lang_de":0,"norm_lmscore":7.517600059509277} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1083,"date":1742,"orig":"Nur als was fremdes:","norm":"Nur als was Fremdes:","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.167500019073486} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1084,"date":1742,"orig":"Anizo: Nur als etwas fremdes. §. 16.","norm":"Anizo: Nur als etwas Fremdes. §. 16.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.632699966430664} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1085,"date":1742,"orig":"Eines Sohns Oedipi und Jocaſtaͤ:","norm":"Eines Sohns Oedipi und Jocastä:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.307000160217285} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1086,"date":1742,"orig":"Anizo: Eines Sohns des Oedipus und der Jocaſta. Cap. 5. §.","norm":"Anizo: Eines Sohns des Ödipus und der Jocasta. Cap. 5. §.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.747499942779541} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1087,"date":1742,"orig":"4.","norm":"4.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.908900022506713} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1088,"date":1742,"orig":"Das erſte Wunderbare, ſo die Goͤtter verurſachen:","norm":"Das erste Wunderbare, so die Götter verursachen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.090700149536133} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1089,"date":1742,"orig":"Anizo ſchreibt er:","norm":"Anizo schreibt er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"is","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.451200008392334} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1090,"date":1742,"orig":"Das erſte Wunderbare, was die Goͤtter verurſachen.","norm":"Das erste Wunderbare, was die Götter verursachen.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.30810022354126} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1091,"date":1742,"orig":"Kleine Unachtſamkeiten entdeckt, die man gleich anfangs nicht wahrgenommen.)","norm":"Kleine Unachtsamkeiten entdeckt, die man gleich anfangs nicht wahrgenommen.)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.139800071716309} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1092,"date":1742,"orig":"Daß dieſes auch in","norm":"Dass dieses auch in","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.606500148773193} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1093,"date":1742,"orig":"Abſicht auf dieſe neue gereinigte Auflage ſeinen Grund habe, will ich gleichfalls mit ein paar Exempeln weiſen. Cap. IV. §.","norm":"Absicht auf diese neue gereinigte Auflage seinen Grund habe, will ich gleichfalls mit ein paar Exempeln weisen . Cap. IV. §.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.097700119018555} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1094,"date":1742,"orig":"3.","norm":"3.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.702999949455261} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1095,"date":1742,"orig":"Man macht zum Ex. ein verliebres trauriges luſtiges Gedichte im Nahmen eines andern.","norm":"Man macht zum Ex. ein lieberes trauriges lustiges Gedichte im Namen eines anderen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.009399890899658} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1096,"date":1742,"orig":"Kuͤnſtliche Verniſchung von ungleichen Eigenſchaften in einem Gedichte!","norm":"Künstliche Vernischung von ungleichen Eigenschaften in einem Gedichte!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.038300037384033} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1097,"date":1742,"orig":"Jn demſelben §.","norm":"In demselben §.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"ht","lang_cld3":"nl","lang_de":0,"norm_lmscore":8.512299537658691} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1098,"date":1742,"orig":"Man muß den Unterſcheid des Gekuͤnſtelten von dem Ungezwungenen angemercket haben. §. 29.","norm":"Man muss den Unterschied des Gekünstelten von dem Ungezwungenen angemerkt haben. §. 29.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.225100040435791} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1099,"date":1742,"orig":"Der eingebildete Univerſal Monarch.","norm":"Der eingebildete Universal Monarch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.353400230407715} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1100,"date":1742,"orig":"Jn dem V. Cap. 7. §. 175. Bl. ziehet er in einem kleinen neuen Zuſatze Taſſoni geraubtes Siegel an als ein ſchertzhaftes Epiſches Gedicht; wo er aus Unwiſſenheit einen Waſſer-Eimer in ein Siegel metamorphoſiert, und ſich dadurch verraͤth, daß er dieſes Wercklein weder geſehen noch geleſen habe.","norm":"In dem V. Cap . 7. § . 175. Bl . ziehet er in einem kleinen neuen Zusatze Tassoni geraubtes Siegel an als ein scherzhaftes episches Gedicht; wo er aus Unwissenheit einen Wasser-Eimer in ein Siegel metamorphosiert, und sich dadurch verrät, dass er dieses Werklein weder gesehen noch gelesen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.49340009689331} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1101,"date":1742,"orig":"Jn der Ueberſetzung von Horatzens Dichtkunſt ſteht V. 473. Bl. 50.","norm":"In der Übersetzung von Horatzens Dichtkunst steht V. 473. Bl. 50.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.390500068664551} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1102,"date":1742,"orig":"Entweder ein Poet ſucht Nutzen oder Luſt; Auch beydes liebt er wohl zugleich mit reger Bruſt.","norm":"Entweder ein Poet sucht Nutzen oder Lust; auch beides liebt er wohl zugleich mit reger Brust.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.642099857330322} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1103,"date":1742,"orig":"Welches nicht allein ein Muſter von ſeiner Ungeſchicklichkeit im Ueberſetzen; ſondern auch wider die Richtigkeit der Sprache anſtoͤſſig iſt: Und ich erinnere mich dabey jenes dummen Schulmeiſters, der, als er ſeine Lehrlinge uͤber die Frage aus dem Catechismus, Wer hat dich erſchaffen? in Anſehung ihres Begriffs erforſchen wollte, die Frage alſo umgekehrt hat:","norm":"Welches nicht allein ein Muster von seiner Ungeschicklichkeit im Übersetzen; sondern auch wider die Richtigkeit der Sprache anstößig ist: Und ich erinnere mich dabei jenes dummen Schulmeisters, der, als er seine Lehrlinge über die Frage aus dem Catechismus, wer hat dich erschaffen? in Ansehung ihres Begriffs erforschen wollte, die Frage also umgekehrt hat:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5157999992370605} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1104,"date":1742,"orig":"Erſchaffen wer hat dich?","norm":"Erschaffen wer hat dich?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.884699821472168} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1105,"date":1742,"orig":"Eben daſelbſt V. 426. 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Bl. 46.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"ht","lang_cld3":"ht","lang_de":0,"norm_lmscore":5.808700084686279} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1106,"date":1742,"orig":"‒ ‒ ‒ ‒ ‒ Jch trachte den Poeten Hinfort ein Sporn zu ſeyn, ein Wetzſtein ihrer Floͤten.","norm":"‒ ‒ ‒ ‒ ‒ Ich trachte den Poeten hinfort ein Sporn zu sein, ein Wetzstein ihrer Flöten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.573299884796143} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1107,"date":1742,"orig":"Wie dieſer Eiſen ſchaͤrft. ‒ ‒ ‒ ‒","norm":"Wie dieser Eisen schärft . ‒ ‒ ‒ ‒","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.418799877166748} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1108,"date":1742,"orig":"Jn der neuen Auflage iſt zwar der Wetzſtein der Floͤten in einen Antrieb der Floͤten verwandelt worden:","norm":"In der neuen Auflage ist zwar der Wetzstein der Flöten in einen Antrieb der Flöten verwandelt worden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.291900157928467} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1109,"date":1742,"orig":"doch iſt der Ausdruck noch abentheurlich genug.","norm":"doch ist der Ausdruck noch abenteuerlich genug.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.671500205993652} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1110,"date":1742,"orig":"Jn dem III. Cap. 1. §. ſteht:","norm":"In dem III. Cap. 1. §. steht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"nl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.895199775695801} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1111,"date":1742,"orig":"Man hat endlich gar die Regel gemacht:","norm":"Man hat endlich gar die Regel gemacht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3597002029418945} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1112,"date":1742,"orig":"Ein Poet muͤſſe einen guten Geſchmack haben.","norm":"Ein Poet müsse einen guten Geschmack haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.933800220489502} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1113,"date":1742,"orig":"Dieſe Regel nun nach meiner Art zu erklaͤren und zu erweiſen, das iſt meine Abſicht in dieſem Capitel.","norm":"Diese Regel nun nach meiner Art zu erklären und zu erweisen, das ist meine Absicht in diesem Kapitel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4079999923706055} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1114,"date":1742,"orig":"Dieſe Regel koͤmmt mir eben ſo ſpaßhaft vor, als wenn ich ſagte:","norm":"Diese Regel kommt mir eben so spaßhaft vor, als wenn ich sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.837800025939941} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1115,"date":1742,"orig":"Man hat endlich gar eine Regel gemacht:","norm":"Man hat endlich gar eine Regel gemacht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.146900177001953} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1116,"date":1742,"orig":"Ein Tantzmeiſter muß Beine und Gelencke haben.","norm":"Ein Tanzmeister muss Beine und Gelenke haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.789599895477295} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1117,"date":1742,"orig":"Weiß denn der deutſche Sprachrichter und Philoſophus, der ſo viel Kuͤnſte in Regeln will gebracht haben, noch nicht, was eine Regel iſt, und wie ſie von einer Forderung unterſchieden iſt?","norm":"Weiß denn der deutsche Sprachrichter und Philosophus, der so viel Künste in Regeln will gebracht haben, noch nicht, was eine Regel ist, und wie sie von einer Forderung unterschieden ist?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.308000087738037} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1118,"date":1742,"orig":"Noch manches beygefuͤgt, das in den vorigen Ausgaben nicht geſtanden)","norm":"Noch manches beigefügt, das in den vorigen Ausgaben nicht gestanden)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.083700180053711} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1119,"date":1742,"orig":"Dieſe Zuſaͤtze ſind meiſtens hiſtoriſch und von ſchlechter Erheblichkeit: Sie beſtehen entweder aus bloſſen Verſetzungen, wie Cap. I. §. 8.","norm":"Diese Zusätze sind meistens historisch und von schlechter Erheblichkeit: Sie bestehen entweder aus bloßen Versetzungen, wie Cap. I. §. 8.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.752699851989746} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1120,"date":1742,"orig":"III. 24. oder aus hiſtoriſchen Erzehlungen von poetiſchen Abentheuren, wie III. 25. oder aus eingeſchalteten Citationen aus lateiniſchen Scribenten, wie II. 5. und aus den Schriften der deutſchen Geſellſchaft, wie IV. 5. Dahin gehoͤret, daß auch die in den Anmerckungen angefuͤhrte Stellen aus franzoͤſiſchen, engliſchen ꝛc.","norm":"III. 24. oder aus historischen Erzählungen von poetischen Abenteuern, wie III. 25. oder aus eingeschalteten Zitationen aus lateinischen Skribenten, wie II. 5. und aus den Schriften der deutschen Gesellschaft, wie IV. 5. Dahin gehöret, dass auch die in den Anmerkungen angeführte Stellen aus französischen, englischen etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.271200180053711} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1121,"date":1742,"orig":"Scribenten ins Deutſche uͤberſezt werden.","norm":"Skribenten ins Deutsche übersetzt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.143499851226807} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1122,"date":1742,"orig":"Zu dieſen Veraͤnderungen muß auch die Ausmertzung verſchiedener Stellen aus Boileau, wie II. 10. 16. 17. ꝛc. gerechnet werden.","norm":"Zu diesen Veränderungen muss auch die Ausmerzung verschiedener Stellen aus Boileau, wie II. 10. 16. 17. etc. gerechnet werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.681099891662598} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1123,"date":1742,"orig":"Denen Einwuͤrffen ‒ ‒ ‒ zumahl aus Zuͤrich her dagegen gemacht) Freylich hat er allen dieſen Einwuͤrffen, die mit ſo vieler Gruͤndlichkeit gegen ſeinen Verſuch gemacht worden, begegnen ſollen; aber er hat es lieber bey der bloſſen Erkenntniß dieſer Schuldigkeit bewenden laſſen.","norm":"Denen Einwürfen ‒ ‒ ‒ zumal aus Zürich her dagegen gemacht) freilich hat er allen diesen Einwürfen, die mit so vieler Gründlichkeit gegen seinen Versuch gemacht worden, begegnen sollen; aber er hat es lieber bei der bloßen Erkenntnis dieser Schuldigkeit bewenden lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.185500144958496} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1124,"date":1742,"orig":"Man durchgehe nachfolgendes Verzeichniß von Beſchuldigungen, ſo von den Zuͤrchiſchen Kunſtlehrern in verſchiedenen Wercken mit Nahmen gegen ihn gemachet worden; und erkundige ſich hernach durch ſein eigenes Nachſchlagen, ob und wo er auch nur den kleinſten Verſuch gethan, eine von denſelben, geſetzt es waͤre auch nur mit einigen ſcheinbaren Worten, von ſich abzulehnen.","norm":"Man durchgehe nachfolgendes Verzeichnis von Beschuldigungen, so von den Zürichischen Kunstlehrern in verschiedenen Werken mit Namen gegen ihn gemacht worden; und erkundige sich hernach durch sein eigenes Nachschlagen, ob und wo er auch nur den kleinsten Versuch getan, eine von denselben, gesetzt es wäre auch nur mit einigen scheinbaren Worten, von sich abzulehnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.989099979400635} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1125,"date":1742,"orig":"Man wird finden, daß er deßfalls zum Anſtoß ſeiner geringſten Schuͤler, welche zu ihrer Belehrung ſich darnach mit der dazu noͤthigen Lernensbegierde umgeſehen hatten, als ſtumm und mundtodt geblieben.","norm":"Man wird finden, dass er desfalls zum Anstoß seiner geringsten Schüler, welche zu ihrer Belehrung sich danach mit der dazu nötigen Lernensbegierde umgesehen hatten, als stumm und mundtot geblieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.26669979095459} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1126,"date":1742,"orig":"Critiſche Abhandlung von Gleichniſſen.","norm":"Kritische Abhandlung von Gleichnissen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.326799869537353} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1127,"date":1742,"orig":"Bl. 170. 171. wird Hrn. Gottſched vorgehalten, daß er eine Stelle aus Canitzen Gedichten, wo er Virgils Character der Dido erhebet, auf eine unverſtaͤndige Weiſe verbeſſern wollen, aber wuͤrcklich verderbet, und den Character, den er doch anpreiſet, gantz verſtellt habe.","norm":"Bl. 170. 171. wird Hrn. Gottsched vorgehalten, dass er eine Stelle aus Canitzen Gedichten, wo er Virgils Charakter der Dido erhebet, auf eine unverständige Weise verbessern wollen, aber wirklich verderbet, und den Charakter, den er doch anpreiset, ganz verstellt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2153000831604} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1128,"date":1742,"orig":"Siehe Gottſch.","norm":"Siehe Gottsch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"pl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.66349983215332} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1129,"date":1742,"orig":"Dichtk. IV. Cap. §.","norm":"Dichtk. IV. 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Gottscheds Erörterung, wie ferne die Gleichnissen sich in die Schreibart der Tragödien schicken? weitläufig geprüft, und als undeutlich, ungewiss und verworren dargegeben: zugleich auch gezeigt, dass Gottsched die Regel:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3719000816345215} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1137,"date":1742,"orig":"Ahmet der Natur nach: die er ſo oft in dem Munde fuͤhret, bis itzo nicht verſtanden habe.","norm":"Ahmet der Natur nach: Die er so oft in dem Munde führt, bis jetzt nicht verstanden habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.811299800872803} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1138,"date":1742,"orig":"S. Gottſch.","norm":"S. Gottsch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"pl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.587200164794922} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1139,"date":1742,"orig":"Dk. II. Th. X. Cap. §. 25.","norm":"Dk. II. Th. X. Cap. §. 25.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"tr","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":4.875699996948242} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1140,"date":1742,"orig":"Eben daſelbſt Bl. 266. wird Gottſcheds Critick uͤber des Hrn. von Lohenſtein Leichrede auf den Hrn. von Hofmannswaldau mit guten Gruͤnden verworffen.","norm":"Eben daselbst Bl. 266. wird Gottscheds Kritik über des Hrn. von Lohenstein Leichrede auf den Hrn. von Hofmannswaldau mit guten Gründen verworfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.801700115203857} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1141,"date":1742,"orig":"Eben daſelbſt Bl. 494. u. ff. wird Neukirchs von Hr. Gottſched ſo gelobtes Gedichte auf die geſchuͤtzten Nachtigallen in einer ausfuͤhrlichen Unterſuchung vieler Ungeſchicklichkeiten beſchuldiget.","norm":"Eben daselbst Bl. 494. u. ff. wird Neukirchs von Hr. Gottsched so gelobtes Gedichte auf die geschützten Nachtigallen in einer ausführlichen Untersuchung vieler Ungeschicklichkeiten beschuldiget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.680300235748291} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1142,"date":1742,"orig":"S. Gottſch.","norm":"S. Gottsch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"pl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.587200164794922} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1143,"date":1742,"orig":"Dk.","norm":"Dk.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"af","lang_de":0,"norm_lmscore":5.257199764251709} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1144,"date":1742,"orig":"Cap. XI. §. 29.","norm":"Cap. 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Gottsched wider alle Vernunft das gemeine Recht neue Metaforen in die deutsche Sprache einzuführen Einschranken wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.252200126647949} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1151,"date":1742,"orig":"Jm III. St. der critiſchpoetiſchen Sam̃l. Bl. 17-28. und Bl. 107. ſind ihm uͤber eben dieſe Materie deutliche Vorſtellungen gethan worden.","norm":"Im III. St. der kritischpoetischen Samml. Bl. 17-28 . und Bl. 107. sind ihm über eben diese Materie deutliche Vorstellungen getan worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9842000007629395} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1152,"date":1742,"orig":"S. Gottſch.","norm":"S. Gottsch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"pl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.587200164794922} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1153,"date":1742,"orig":"Dk. IX. 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Gottscheds Urteil von ein paar Stellen in Canitz und Besseres Trauergedichten widerlegt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.59250020980835} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1156,"date":1742,"orig":"Siehe Gottſch.","norm":"Siehe Gottsch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"pl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.66349983215332} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1157,"date":1742,"orig":"Dk. V. Cap. §. 25. und XI. Cap. §. 26.","norm":"Dk. V. Cap. §. 25. und XI. Cap. §. 26.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"ar","lang_cld3":"ca","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.095399856567383} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1158,"date":1742,"orig":"Daſelbſt Bl. 505. wird Hr. Gottſcheds Ueberſetzung von der Rede der Scythiſchen Abgeſandten beym Curtius getadelt.","norm":"Daselbst Bl. 505. wird Hr. Gottscheds Übersetzung von der Rede der Skythischen abgesandten beim Curtius getadelt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.938199996948242} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1159,"date":1742,"orig":"Daſelbſt Bl. 339. wird deſſen Schutzſchrift fuͤr die Lehre von der Baukunſt der Figuren widerlegt.","norm":"Daselbst Bl. 339. wird dessen Schutzschrift für die Lehre von der Baukunst der Figuren widerlegt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9116997718811035} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1160,"date":1742,"orig":"S. Gottſch.","norm":"S. Gottsch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"pl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.587200164794922} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1161,"date":1742,"orig":"Dk. X. Cap. §.","norm":"Dk. X. 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Bl. 160. 175. 181. der Platt-","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"sv","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.568299770355225} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1165,"date":1742,"orig":"Jch habe mich der Nahmen meiner Gegner enthalten)","norm":"Ich habe mich der Namen meiner Gegner enthalten)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.8292999267578125} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1166,"date":1742,"orig":"Dieſes gehoͤrt zu der unergruͤndlichen Schreibart, und muß verſtanden werden, wie das Mater timidi flere non ſolet:","norm":"Dieses gehört zu der unergründlichen Schreibart, und muss verstanden werden, wie das Mater timidi flere non solet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.458499908447266} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1167,"date":1742,"orig":"Es hat naͤmlich Gottſched alle die von Zuͤrich her in vielen critiſchen Schriften wider ſeine Dichtkunſt gemachten Einwuͤrffe, nicht beruͤhrt, ſondern fuͤr ungeſchrieben gehalten, und deswegen alles dieſes gantz unveraͤndert aus der zweiten Auflage in die neue hinuͤbergebracht: darum auch keinen Anlaß gehabt, die Nahmen ſeiner Gegner anzufuͤhren.","norm":"Es hat nämlich Gottsched alle die von Zürich her in vielen kritischen Schriften wider seine Dichtkunst gemachten Einwürfe, nicht berührt, sondern für ungeschrieben gehalten, und deswegen alles dieses ganz unverändert aus der zweiten Auflage in die neue hinübergebracht: darum auch keinen Anlass gehabt, die Namen seiner Gegner anzuführen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.084700107574463} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1168,"date":1742,"orig":"Jm Gegentheil hat er die Nahmen dieſer Gegner aller Orte, wo ſie etwa vorhin gelobt waren, aus einer recht ſorgfaͤltigen Unparteylichkeit, ausgeloͤſchet.","norm":"Im Gegenteil hat er die Namen dieser Gegner aller Orte, wo sie etwa vorhin gelobt waren, aus einer recht sorgfältigen Unparteilichkeit, ausgelöscht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.07859992980957} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1169,"date":1742,"orig":"Als z. E. I. Th. IV. Cap. 1. §. ſtuhnd in der Edition von 1737.","norm":"Als z. E. I. Th. IV. Cap. 1. §. stand in der Edition von 1737.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.771999835968018} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1170,"date":1742,"orig":"Man kan hierbey mit Nutzen nachleſen, was Herr Bodmer in ſeinen vernuͤnftigen Gedancken und Urtheilen von der Beredſamkeit fuͤr feine Regeln und Anmerckungen davon gegeben hat.","norm":"Man kann hierbei mit Nutzen nachlesen, was Herr Bodmer in seinen vernünftigen Gedanken und Urteilen von der Beredsamkeit für feine Regeln und Anmerkungen davon gegeben hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.07450008392334} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1171,"date":1742,"orig":"IV. C. 3. §. beym Ende:","norm":"IV. C. 3. §. beim Ende:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"ar","lang_cld3":"be","lang_de":0,"norm_lmscore":6.057000160217285} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1172,"date":1742,"orig":"Man darf nur die Diſcurſe der Maler nachleſen, wo unterſchiedene ſolche Cenſuren vorkommen, die hieher gehoͤren.","norm":"Man darf nur die Diskurse der Maler nachlesen, wo unterschiedene solche Zensuren vorkommen, die hierhergehören.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.600399971008301} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1173,"date":1742,"orig":"Alſo VI. 22. Jm II. Th. IX. Cap. 17. §.","norm":"Also VI. 22. Im II. Th. IX. Cap. 17. §.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"ar","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":5.2230000495910645} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1174,"date":1742,"orig":"So daß der Nahme Hrn. Prof. Bodmers in der neuen Auflage nirgends mehr zu leſen vorkoͤmmt, als in dem Regiſter, welches unveraͤndert geblieben.","norm":"So dass der Nahme Hrn. Prof. Bodmers in der neuen Auflage nirgends mehr zu lesen vorkommt, als in dem Register, welches unverändert geblieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.080900192260742} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1175,"date":1742,"orig":"heit, Mattigkeit, und Ungeſchicklichkeit uͤberwieſen worden; Jn der Gottſch.","norm":"heit, Mattigkeit, und Ungeschicklichkeit überwiesen worden; in der Gottsch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.921299934387207} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1176,"date":1742,"orig":"Dichtk. hatte man ſie Cap. XI. §. 14. vor die rechte Schreibart angeprieſen, die ſich zu einem Heldengedichte ſchickt; und uns verſichert, daß Amthor die edle Einfalt Virgils voͤllig erreicht habe.","norm":"Dichtk . hatte man sie Cap. XI. §. 14. vor die rechte Schreibart angepriesen, die sich zu einem Heldengedichte schickt; und uns versichert, dass Amthor die edle Einfalt Virgils völlig erreicht habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.821499824523926} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1177,"date":1742,"orig":"Jn der Sammlung crit. und poet. Schriften.","norm":"In der Sammlung crit. und poet. Schriften.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.427599906921387} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1178,"date":1742,"orig":"I. St. Bl. 67. u. ff. und II. St. Bl. 152. ſind ſeine verwirrten Begriffe von dem Sinnreichen und dem Scharfſinnigen von neuen aufgeklaͤret worden, wie ſchon 1728. in der Anklage des verderbten Geſchmacks geſchehen war; ohne daß er es ſich zu Nutzen gemacht habe.","norm":"I. St. Bl. 67. u. ff. und II. St. Bl. 152. sind seine verwirrten Begriffe von dem Sinnreichen und dem Scharfsinnigen von neuen aufgeklärt worden, wie schon 1728 . in der Anklage des verderbten Geschmacks geschehen war; ohne dass er es sich zu Nutzen gemacht habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.686999797821045} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1179,"date":1742,"orig":"Eben daſelbſt II. St. Bl. 173. 174. wird ſeine verwirrte und eitele Erklaͤrung des Geſchmackes, ſo er im III. Cap. ſeiner Dichtk. §. 9. gegeben, jedermann vor Augen geleget.","norm":"Eben daselbst II. St. Bl. 173. 174. wird seine verwirrte und eitle Erklärung des Geschmackes, so er im III. Cap. seiner Dichtk. §. 9. gegeben, jedermann vor Augen gelegt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.51609992980957} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1180,"date":1742,"orig":"Critiſche Abhandlung von dem Wunderbaren in der Poeſie.","norm":"Kritische Abhandlung von dem Wunderbaren in der Poesie.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.1596999168396} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1181,"date":1742,"orig":"Bl. 97. u. f. wird Hr. Gottſcheds Urtheil uͤber Miltons Bau des Pandaͤmoninm, welches er Voltairen nachgeſprochen hat, weitlaͤuftig widerlegt.","norm":"Bl. 97. u. f. wird Hr. Gottscheds Urteil über Miltons Bau des Pandämoninm, welches er Voltairren nachgesprochen hat, weitläufig widerlegt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.826000213623047} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1182,"date":1742,"orig":"Aber in der neuen Auflage der Dichtkunſt VI. Cap. 22. §. 23. §. iſt es ungeaͤndert geblieben, wie es in der vorhergehnden Auflage geſtanden hat, auſſer daß er den ihm ſo ſehr verhaßten Nahmen Hrn. Prof. Bodmers ausgeſtrichen, und anſtatt, welches uns von Hrn. Pr. Bodmern noch neulich im Deutſchen geliefert worden, hingeſchrieben hat:","norm":"Aber in der neuen Auflage der Dichtkunst VI. Cap. 22. §. 23. §. ist es ungeändert geblieben, wie es in der vorhergehenden Auflage gestanden hat, außer dass er den ihm so sehr verhassten Namen Hrn. Prof. Bodmers ausgestrichen, und anstatt, welches uns von Hrn. Pr. Bodmern noch neulich im Deutschen geliefert worden, hingeschrieben hat:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6975998878479} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1183,"date":1742,"orig":"Welches uns vor etlichen Jahren in der Schweitz im Deutſchen geliefert worden.","norm":"Welches uns vor etlichen Jahren in der Schweiz im Deutschen geliefert worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.973499774932861} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1184,"date":1742,"orig":"Nicht anders hat ers mit den uͤbrigen Beſchuldigungen gemacht, welche er groͤſtentheils aus Voltairen abgeſchrieben, als, die Einwuͤrffe von der abſcheulichen Blutſchande Satans und der Suͤnde, von dem Sataniſchen Geſchoſſe, von den Anzuͤgen aus der","norm":"Nicht anders hat er es mit den übrigen Beschuldigungen gemacht, welche er größtenteils aus Voltairren abgeschrieben, als, die Einwürfe von der abscheulichen Blutschande Satans und der Sünde, von dem Satanischen Geschosse, von den Anzügen aus der","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.896699905395508} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1185,"date":1742,"orig":"Mythologie, von der Abwechſelung des Tages und der Nacht im Himmel vor Erſchaffung der Welt, von den Weltgegenden, Berg und Thal, ja einem Boden voller Metalle, daraus die Teufel allerley kuͤnſtliche Dinge machen.","norm":"Mythologie, von der Abwechslung des Tages und der Nacht im Himmel vor Erschaffung der Welt, von den Weltgegenden, Berg und Tal, ja einem Boden voller Metalle, daraus die Teufel allerlei künstliche Dinge machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.549200057983398} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1186,"date":1742,"orig":"Alle dieſe Sachen ſind in Hrn. Bodmers Abhandlung von dem Wunderbaren auf gewiſſe Grundſaͤtze gebracht, und die Einwuͤrffe, welche Hr. Voltaire und Hr. Magny mit einem weit beſſern Scheine, als Hr. Gottſched ſie ihnen nachgeſagt, dagegen gemacht haben, gruͤndlich und zuſammenhangend aufgeloͤſet worden.","norm":"Alle diese Sachen sind in Hrn. Bodmers Abhandlung von dem Wunderbaren auf gewisse Grundsätze gebracht, und die Einwürfe, welche Hr. Voltaire und Hr. Magny mit einem weit besseren Scheine, als Hr. Gottsched sie ihnen nachgesagt, dagegen gemacht haben, gründlich und zusammenhängend aufgelöst worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5665998458862305} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1187,"date":1742,"orig":"Auf das alles hat Hr. Gottſched nichts anders gethan, als ſeine Anklage oͤfters wiederholet, als ob ſie von einer jeden Wiederholung ein neues Gewichte bekaͤme.","norm":"Auf das alles hat Hr. Gottsched nichts anders getan, als seine Anklage öfters wiederholet, als ob sie von einer jeden Wiederholung ein neues Gewichte bekäme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.30679988861084} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1189,"date":1742,"orig":"Es ſcheint, daß er die foͤrmliche Ablehnung des Verdachts daß die Schweitzeriſche Nation ſich habe uͤberreden laſſen, an Miltons verlohrnem Paradieſe einen Geſchmack zu finden, nur fuͤr einen bloſſen Schertz aufgenommen habe; ſonſt wuͤrde er wohl erkennt haben, daß die Gefahr diesfalls von Seite der ſchweizeriſchen Nation keineswegs ſo groß ſey, als er in ſeinem fantaſierenden Kopfe zu traͤumen Luſt hat.","norm":"Es scheint, dass er die förmliche Ablehnung des Verdachts dass die schweizerische Nation sich habe überreden lassen, an Miltons verlorenem Paradiese einen Geschmack zu finden, nur für einen bloßen Scherz aufgenommen habe; sonst würde er wohl erkennt haben, dass die Gefahr diesfalls von Seite der schweizerischen Nation keineswegs so groß sei, als er in seinem fantasierenden Kopfe zu träumen Lust hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8592000007629395} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1190,"date":1742,"orig":"Und ich wollte mich viel eher unterſtehen, einen Raben zu bleichen, oder einen Mohren weiß zu waſchen, als den ſteiffen Sinn dieſes eigenmaͤchtigen Richters in andere Falten zu biegen, oder ihm etwas aufzudringen, daran er ſich verredet hat, keinen Geſchmack zu finden.","norm":"Und ich wollte mich viel eher unterstehen, einen Raben zu bleichen, oder einen Mohren weiß zu waschen, als den steifen Sinn dieses eigenmächtigen Richters in andere Falten zu biegen, oder ihm etwas aufzudringen, daran er sich verredet hat, keinen Geschmack zu finden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8572998046875} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1191,"date":1742,"orig":"Jch will dieſe wichtigen Zuſaͤtze, die ihm ſein Eifer wieder den einreiſſenden miltoniſchen Geſchmack in die Feder gefloͤſſet hat, und wodurch er ſein Mißfallen an Miltons Gedichte mit einem richterlichen Anſehen, und mit ſolchen Ausdruͤckungen, die er ſonſt ungerne braucht, entdecket, hier beyfuͤgen, damit jedermann die nachdruͤckliche und immer ſieghafte Schreibart dieſes philoſophiſchen Kunſtrichters bewundern koͤnne.","norm":"Ich will diese wichtigen Zusätze, die ihm sein Eifer wieder den einreißenden miltonischen Geschmack in die Feder geflößt hat, und wodurch er sein Missfallen an Miltons Gedichte mit einem richterlichen Ansehen, und mit solchen Ausdrückungen, die er sonst ungern braucht, entdecket, hier beifügen, damit jedermann die nachdrückliche und immer sieghafte Schreibart dieses philosophischen Kunstrichters bewundern könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.974800109863281} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1192,"date":1742,"orig":"Hrn.","norm":"Hrn.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"cy","lang_de":0,"norm_lmscore":6.137499809265137} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1193,"date":1742,"orig":"Gottſcheds Verſuch einer crit. Dichtkunſt.","norm":"Gottscheds Versuch einer crit. Dichtkunst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.570199966430664} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1194,"date":1742,"orig":"II. Cap. 17. §. wird nach dem Satz:","norm":"II. Cap. 17. §. wird nach dem Satz:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7565999031066895} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1195,"date":1742,"orig":"Von den Jtalienern und Spaniern hat uns Bouhours in hundert Exempeln die Fruͤchte gar zu hitziger Geiſter gewieſen, die keine Pruͤffung der Vernunft aushalten: folgender Zuſatz gemacht:","norm":"Von den Italienern und Spaniern hat uns Bouhours in hundert Exempeln die Früchte gar zu hitziger Geister gewiesen, die keine Prüfung der Vernunft aushalten: folgender Zusatz gemacht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.494699954986572} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1196,"date":1742,"orig":"„Unter den Engellaͤndern aber, die uͤberhaupt ſehr ſtarck zu den Ausſchweiffungen der Phantaſie geneigt ſind, hat Milton, alles was man dadurch ſchwaͤrmendes machen kan, in ſeinem verlohrnen Paradieſe gewieſen.„","norm":"„Unter den Engländern aber, die überhaupt sehr stark zu den Ausschweifungen der Phantasie geneigt sind, hat Milton, alles was man dadurch schwärmendes machen kann, in seinem verlorenen Paradiese gewiesen . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.915800094604492} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1197,"date":1742,"orig":"IV. Cap. 16. §. in der neuen Auflage 15. §. nach dem Urtheil von der kleinen Jlias, ſteht folgendes eingeſchaltet:","norm":"IV. Cap. 16. §. in der neuen Auflage 15. §. nach dem Urteil von der kleinen Ilias, steht Folgendes eingeschaltet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.449299812316894} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1198,"date":1742,"orig":"„Dahin gehoͤrt auch Milton, der in dem verlohrnen Paradieſe nicht nur den Fall Adams, und ſeine Urſache, naͤmlich die Verfuͤhrung Satans; ſondern auch die Schoͤpfung der Welt, ja was vor derſelben vorgegangen, naͤmlich den Fall Lucifers, erzaͤhlet.„","norm":"„Dahin gehört auch Milton, der in dem verlorenen Paradiese nicht nur den Fall Adams, und seine Ursache, nämlich die Verführung Satans; sondern auch die Schöpfung der Welt, ja was vor derselben vorgegangen, nämlich den Fall Luzifers, erzählet . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.82420015335083} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1199,"date":1742,"orig":"VIII. Cap. 19. §. nach den Worten:","norm":"VIII. Cap. 19. §. nach den Worten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.654200077056885} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1200,"date":1742,"orig":"Da doch der Gebrauch verbluͤmter Reden die Sachen weit lebhafter vorſtellen, und empfindlicher machen ſollte: bemercket folgenden Zuſatz:","norm":"Da doch der Gebrauch verblümter Reden die Sachen weit lebhafter vorstellen, und empfindlicher machen sollte: bemerket folgenden Zusatz:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.329599857330322} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1201,"date":1742,"orig":"„Nicht nur im vorigen Jahrhunderte hat die mariniſche Schule den dunckeln Wuſt in die Dichtkunſt gebracht; ſondern auch izo will uns die miltoniſche Secte von neuem uͤberreden: Nichts ſey ſchoͤn, als was man kaum verſtehen, oder doch mit vielem Nachſinnen und Kopforechenkaum errathen kann.","norm":"„Nicht nur im vorigen Jahrhunderte hat die marinische Schule den dunklen Wust in die Dichtkunst gebracht; sondern auch jetzt will uns die miltonische Sekte von neuem überreden: Nichts sei schön, als was man kaum verstehen, oder doch mit vielem Nachsinnen und Kopforechenkaum erraten kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.122900009155273} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1202,"date":1742,"orig":"IX. Cap 7. §.","norm":"IX. Kap 7. §.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"ar","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":5.706299781799316} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1203,"date":1742,"orig":"Nach den Worten:","norm":"Nach den Worten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.380899906158447} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1204,"date":1742,"orig":"Oder ſie meinen doch, um eines guten Gedanckens halber, ſtehe es ihnen frey, die Sprache zu verſtuͤmmeln: wird folgendes beygeruͤcket:","norm":"Oder sie meinen doch, um eines guten Gedankens halber, stehe es ihnen frei, die Sprache zu verstümmeln: wird folgendes beygerücket:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.863900184631348} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1205,"date":1742,"orig":"„Einige aber meinen gar, es beſtehe die Schoͤnheit der poetiſchen Schreibart in ſolchen Verkehrungen der Woͤrter; indem man ſich dadurch von der proſaiſchen Rede ſehr entfernen koͤnnte.","norm":"„Einige aber meinen gar, es bestehe die Schönheit der poetischen Schreibart in solchen Verkehrungen der Wörter; indem man sich dadurch von der prosaischen Rede sehr entfernen könnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.832200050354004} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1206,"date":1742,"orig":"Siehe die Vorrede zu dem ſchweitzeriſchen Milton.„","norm":"Siehe die Vorrede zu dem schweizerischen Milton . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.021500110626221} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1207,"date":1742,"orig":"IX. Cap. 28. §.","norm":"IX. Cap. 28. §.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"ar","lang_cld3":"ca","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.541800022125244} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1208,"date":1742,"orig":"Gegen dem Ende, zaͤhlet er unter die Barbariſmos in der deutſchen Mundart, durch einen neuen Zuſatz, die Mittelwoͤrter, die auch von einigen geſchwornen Participianern, ſehr unverſchaͤmt gebraucht werden.","norm":"Gegen dem Ende, zählet er unter die Barbarismos in der deutschen Mundart, durch einen neuen Zusatz, die Mittelwörter, die auch von einigen geschworenen Participianern, sehr unverschämt gebraucht werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.157599925994873} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1209,"date":1742,"orig":"X. Cap. 2. §.","norm":"X. Cap. 2. §.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"ar","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.512400150299072} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1210,"date":1742,"orig":"Nach dem Einwurff von der Unnuͤtzlichkeit des Unterrichts von Figuren, wird folgendes eingeſchaltet:","norm":"Nach dem Einwurf von der Unnützlichkeit des Unterrichts von Figuren, wird Folgendes eingeschaltet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.122900009155273} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1211,"date":1742,"orig":"„Zu dieſer Zahl iſt noch neulich ein ſchweizeriſcher Kunſtrichter getreten, der anſtatt der Figuren, ein unverſtaͤndliches Miſchmaſch, und eine ſclaviſche Nachahmung des, in ſeiner eignen Sprache barbariſchen Miltons einzufuͤhren wuͤnſchte.","norm":"„Zu dieser Zahl ist noch neulich ein schweizerischer Kunstrichter getreten, der anstatt der Figuren, ein unverständliches Mischmasch, und eine sklavische Nachahmung des, in seiner eigenen Sprache barbarischen Miltons einzuführen wünschte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.615300178527832} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1212,"date":1742,"orig":"XI. Cap. 16. §.","norm":"XI. Cap. 16. §.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"ar","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":4.754899978637695} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1213,"date":1742,"orig":"Zu Ende wird gantz neu beygeſetzet:","norm":"Zu Ende wird ganz neu beigesetzt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.737400054931641} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1214,"date":1742,"orig":"„Eben hierinn iſt auch Milton tadelhaft, deſſen Erzaͤhlungen durchgehends gar zu verbluͤmt, ſtoltz und praͤchtig ſind.","norm":"„Eben hierin ist auch Milton tadelhaft, dessen Erzählungen durchgehend gar zu verblümt, stolz und prächtig sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.609399795532227} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1215,"date":1742,"orig":"Er verſchwendet tauſend Bilder, Gleichniſſe und Beſchreibungen.","norm":"Er verschwendet tausend Bilder, Gleichnisse und Beschreibungen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.30620002746582} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1216,"date":1742,"orig":"Er bringt, gleich dem lohenſteiniſchen Arminius, alle ſeine Gelehrſamkeit und Beleſenheit an, und verfaͤllt auf langwierige Ausſchweiffungen, die den Sinn des Leſers zerſtreuen.","norm":"Er bringt, gleich dem lohensteinischen Arminius, alle seine Gelehrsamkeit und Belesenheit an, und verfällt auf langwierige Ausschweifungen, die den Sinn des Lesers zerstreuen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.049900054931641} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1217,"date":1742,"orig":"Taſſo und Voltaire, koͤnnen die Kunſt zu erzaͤhlen unzaͤhligemal beſſer, als dieſer Englaͤnder.„","norm":"Tasso und Voltaire, können die Kunst zu erzählen unzählige Mal besser, als dieser Engländer . „","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.262400150299072} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1218,"date":1742,"orig":"Nach ſo vielen wiederholten Ausſpruͤchen eines ſo kuͤhnen und maͤchtigen Kunſtrichters, der ſein Anſehen allen Gruͤnden dreiſte entgegen ſetzen darff; wird wohl niemand mehr zweifeln, daß Hr. Gottſched nicht von Hertzen glaube, daß ſeine Ausſage die baare Wahrheit ſey: Alſo wird nun Milton kuͤnftighin in Deutſchland von allen rechtſchaffenen Gottſchedianern als ein dunckler und unergruͤndlicher Scribent, als ein poetiſcher Schwermer und Quacker, als ein in ſeiner eigenen Sprache barbariſcher Dichter, verruffen werden, weil der Schweitzer, ſo ihn uͤberſetzt und neben Addiſon angeprieſen, das Ungluͤck gehabt, ſich","norm":"Nach so vielen wiederholten Aussprüchen eines so kühnen und mächtigen Kunstrichters, der sein Ansehen allen Gründen dreiste entgegensetzen darf; wird wohl niemand mehr zweifeln, dass Hr. Gottsched nicht von Herzen glaube, dass seine Aussage die bare Wahrheit sei: Also wird nun Milton künftighin in Deutschland von allen rechtschaffenen Gottschedianern als ein dunkler und unergründlicher Scribent, als ein poetischer Schwärmer und Quäker, als ein in seiner eigenen Sprache barbarischer Dichter, verrufen werden, weil der Schweizer, so ihn übersetzt und neben Addison angepriesen, das Unglück gehabt, sich","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.517399787902832} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1219,"date":1742,"orig":"der Gewogenheit des Hrn. Profeſſ. G. unwuͤrdig zu machen.","norm":"der Gewogenheit des Hrn. Profess. G. unwürdig zu machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.888400077819824} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1220,"date":1742,"orig":"Denn zuvor bis gegen das Jahr 1737. hat eben der Gottſchediſche Geſchmack, der ſich keineswegs unter das Joch der Critick biegen laͤßt, ſondern die Sachen allemahl finden kann, wie es ihn geluͤſtet, Miltons Gedichte, und deſſen Ueberſetzung mit vollem Munde gelobet.","norm":"Denn zuvor bis gegen das Jahr 1737 . hat eben der Gottschedische Geschmack, der sich keineswegs unter das Joch der Kritik biegen lässt, sondern die Sachen allemal finden kann, wie es ihn gelüstet, Miltons Gedichte, und dessen Übersetzung mit vollem Munde gelobet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.213200092315674} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1221,"date":1742,"orig":"Nachdem aber der Schweitzeriſche Vertheidiger Miltons dieſe Gewogenheit des Vormunds der deutſchen Nation verwuͤrcket hat; und alſo der Grund des vorigen fuͤr ihn ſo vortheilhaften Urtheils hingefallen iſt, ſo war Hr. Gottſched nach der willkuͤhrlichen Freyheit ſeines Geſchmacks wiederum berechtiget, ſein erſteres Urtheil zu wiederruffen, und eine gleiche Sache gantz anders zu finden, als vorhin:","norm":"Nachdem aber der Schweizerische Verteidiger Miltons diese Gewogenheit des Vormunds der deutschen Nation verwirket hat; und also der Grund des vorigen für ihn so vorteilhaften Urteils hingefallen ist, so war Hr. Gottsched nach der willkürlichen Freiheit seines Geschmacks wiederum berechtiget, sein ersteres Urteil zu widerrufen, und eine gleiche Sache ganz anders zu finden, als vorhin:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.207399845123291} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1222,"date":1742,"orig":"Denn ſolche Herren ſind keine Sclaven ihrer Worte, und wenn dieſe gleich hundertmahl offentlich gedruckt waͤren.","norm":"Denn solche Herren sind keine Sklaven ihrer Worte, und wenn diese gleich hundertmal öffentlich gedruckt wären.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.755000114440918} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1223,"date":1742,"orig":"Jch will zum Beweißthum deſſen ein paar neue Proben anfuͤhren.","norm":"Ich will zum Beweistum dessen ein paar neue Proben anführen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.944499969482422} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1224,"date":1742,"orig":"Die groͤſte und wichtigſte Veraͤnderung, die in dieſer neuen Auflage des Gottſchediſchen Verſuches gemachet worden, findet ſich in dem I. Cap. 25. §. nach der alten Ausgabe auf der 85ſten nach der neuern aber auf der 86ſten Seite:","norm":"Die größte und wichtigste Veränderung, die in dieser neuen Auflage des Gottschedischen Versuches gemacht worden, findet sich in dem I. Cap. 25. §. nach der alten Ausgabe auf der 85sten nach der neueren aber auf der 86sten Seite:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.545199871063232} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1225,"date":1742,"orig":"Jch will beyde neben einander vor Augen legen, damit man ſehe, wie wenig es ihm zu ſchaffen gebe, dasjenige was er einmahl ohne Grund gelobet hat, ſo bald es ihm gefaͤllt, zu wiederruffen, und mit eben demſelben Rechte zu ſchelten.","norm":"Ich will beide nebeneinander vor Augen legen, damit man sehe, wie wenig es ihm zu schaffen gebe, dasjenige was er einmal ohne Grund gelobet hat, sobald es ihm gefällt, zu widerrufen, und mit eben demselben Rechte zu schelten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.625100135803223} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1226,"date":1742,"orig":"Ausgabe von A. 1737. Bl. 85.","norm":"Ausgabe von A. 1737 . Bl. 85.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.851600170135498} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1227,"date":1742,"orig":"Hingegen was die groſſen Gedichte der Alten, nemlich Heldengedichte, Tragoͤdien und Comoͤdien anlangt, ſo haben wir noch nicht viel (nichts rechtes: Ausg.","norm":"Hingegen was die großen Gedichte der Alten, nämlich Heldengedichte, Tragödien und Komödien anlangt, so haben wir noch nicht viel (nichts Rechtes: Ausg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.03879976272583} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1228,"date":1742,"orig":"von","norm":"von","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":null} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1229,"date":1742,"orig":"Ausgabe von A. 1742. Bl. 86.","norm":"Ausgabe von A. 1742 . Bl. 86.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.950399875640869} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1230,"date":1742,"orig":"Was die groſſen Gedichte der Alten betrifft, ſo haben wir gewiß in allen Arten etwas aufzuweiſen, das, wo nicht gantz vollkommen, doch nicht ſo gar zu verwerffen iſt,","norm":"Was die großen Gedichte der Alten betrifft, so haben wir gewiss in allen Arten etwas aufzuweisen, das, wo nicht ganz vollkommen, doch nicht so gar zu verwerfen ist,","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.262800216674805} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1231,"date":1742,"orig":"Den bisherigen Glantz unſrer Mutterſprache) Beyſpiele davon koͤnnen folgende ſeyn.","norm":"Den bisherigen Glanz unserer Muttersprache) Beispiele davon können folgende sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.178899765014648} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1232,"date":1742,"orig":"Jch nehme ſie aus ſolchen Gedichten Hrn. Prof. Gottſcheds, die er ſeiner Dichtkunſt als Muſter einverleibet hat: II. Th. 382. S.","norm":"Ich nehme sie aus solchen Gedichten Hrn. Prof. Gottscheds, die er seiner Dichtkunst als Muster einverleibet hat: II. Th. 382. S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.065599918365478} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1233,"date":1742,"orig":"1730.) in unſrer Sprache aufzuweiſen, ſo nach den gehoͤrigen Regeln ausgearbeitet, und aus keiner fremden Sprache uͤberſetzt waͤre.","norm":"1730.) in unserer Sprache aufzuweisen, so nach den gehörigen Regeln ausgearbeitet, und aus keiner fremden Sprache übersetzt wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.159200191497803} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1234,"date":1742,"orig":"Die Jtaliaͤner uͤbertreffen uns durch ihren Taſſo, wie die Engellaͤnder durch ihren Milton, denen wir noch nichts entgegen ſetzen koͤnnen, was Stich hielte.","norm":"Die Italiener übertreffen uns durch ihren Tasso, wie die Engländer durch ihren Milton, denen wir noch nichts entgegensetzen können, was Stich hielte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.63700008392334} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1235,"date":1742,"orig":"Denn Poſtels Wittekind taugt nichts, und alle uͤbrige Heldengedichte ſo wir haben, ſind nur elende Ueberſetzungen.","norm":"Denn Postels Wittekind taugt nichts, und alle übrige Heldengedichte so wir haben, sind nur elende Übersetzungen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.824999809265137} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1236,"date":1742,"orig":"Pietſchens Sieg Carls des VI. in Ungarn, wo er jemahls voͤllig herauskoͤmmt, nachdem ſein Verfaſſer verſtorben, wird eher einer lucaniſchen Pharſal, als einer Eneis des Virgil aͤhnlich ſehen; weil derſelbe ſich nicht nach den Regeln eines Heldengedichts hat richten wollen.","norm":"Pietschens Sieg Karls des VI. in Ungarn, wo er jemals völlig herauskommt, nachdem sein Verfasser verstorben, wird eher einer lucanischen Pharsal, als einer Eneis des Virgil ähnlich sehen; weil derselbe sich nicht nach den Regeln eines Heldengedichts hat richten wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.472300052642822} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1237,"date":1742,"orig":"Augnſt im Lager, davon man nur den erſten Geſang hat, hat keine ſo ernſthafte Handlung zum Jnhalte, daß daraus ein Heldengedichte werden kan, geſetzt, daß es dem Poeten gefiele es zum Ende zu bringen.","norm":"Augnst im Lager, davon man nur den ersten Gesang hat, hat keine so ernsthafte Handlung zum Inhalte, dass daraus ein Heldengedichte werden kann, gesetzt, dass es dem Poeten gefiele es zum Ende zu bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.33519983291626} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1238,"date":1742,"orig":"Denn ein bloſ-","norm":"Denn ein blos-","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nn","lang_cld3":"gd","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.838699817657471} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1239,"date":1742,"orig":"wenn man es mit den Gedichten der Auslaͤnder vergleicht.","norm":"wenn man es mit den Gedichten der Ausländer vergleicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.15880012512207} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1240,"date":1742,"orig":"Von Heldengedichten haben wir nicht nur unter den Alten, den Theuerdanck und Froͤſchmaͤuſeler; ſondern auch einen Habſpurgiſchen Ottobert, die geraubte Proſerpina und den ſaͤchſiſchen Wittekind.","norm":"Von Heldengedichten haben wir nicht nur unter den Alten, den Teuerdank und Fröschmäuseler; sondern auch einen Habsburgischen Ottobert, die geraubte Proserpina und den sächsischen Wittekind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9653000831604} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1241,"date":1742,"orig":"Sind dieſe noch nicht ſo gut als Homer, Virgil und Voltaire; ſo ſind ſie doch nicht ſchlechter, als das, was Marino, Arioſt, Chapelain, St. Amand und Milton in dieſem Stuͤcke geliefert haben.","norm":"Sind diese noch nicht so gut als Homer, Virgil und Voltaire; so sind sie doch nicht schlechter, als das, was Marino, Ariost, Chapelain, St. Amand und Milton in diesem Stücke geliefert haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.135499954223633} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1242,"date":1742,"orig":"Man muß ſich nur uͤber die ſclaviſche Hochachtung alles deſſen, was auslaͤndiſch iſt, erheben, die uns Deutſchen bisher mehr geſchadet, als genutzet hat.","norm":"Man muss sich nur über die sklavische Hochachtung alles dessen, was ausländisch ist, erheben, die uns Deutschen bisher mehr geschadet, als genutzt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.879300117492676} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1243,"date":1742,"orig":"Pietſchens Sieg Carls des VI. den wir neulich gantz zu ſehen bekommen haben, zeigt uns zwar, daß der Verfaſſer Faͤhigkeit genug gehabt, ein Heldengedichte zu machen; wenn ihm die Regeln deſſelben bekannt geweſen waͤren:","norm":"Pietschens Sieg Karls des VI. den wir neulich ganz zu sehen bekommen haben, zeigt uns zwar, dass der Verfasser Fähigkeit genug gehabt, ein Heldengedichte zu machen; wenn ihm die Regeln desselben bekannt gewesen wären:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4654998779296875} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1244,"date":1742,"orig":"Aber ſelbſt verdienet es noch nicht, in dieſe Claſſe zu kommen.","norm":"Aber selbst verdienet es noch nicht, in diese Klasse zu kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.952199935913086} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1245,"date":1742,"orig":"Neukirchs Telemach aber,","norm":"Neukirchs Telemach aber,","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.717400074005127} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1246,"date":1742,"orig":"ſes Spielwerck, wenn es auch noch ſo praͤchtig und Koͤniglich iſt, kan zu keinen groſſen Leidenſchaften Anlaß geben, und folglich in keinem Heldengedichte beſungen werden:","norm":"ses Spielwerk, wenn es auch noch so prächtig und königlich ist, kann zu keinen großen Leidenschaften Anlass geben, und folglich in keinem Heldengedichte besungen werden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.569399833679199} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1247,"date":1742,"orig":"So wenig als Friſchlinus in Beſchreibung der Wuͤrtenbergiſchen und Hohenzolleriſchen Hochzeiten, ein paar Heldengedichte verfertiget hat.","norm":"So wenig als Frischlinus in Beschreibung der Württembergischen und Hohenzollerrischen Hochzeiten, ein paar Heldengedichte verfertiget hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9461002349853525} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1248,"date":1742,"orig":"Die Franzoſen haben izo an ihrem Voltaire einen Poeten, der ihre Ehre gegen die vorerwaͤhnten beyden Nationen durch ſeine Henriade ſo gut behauptet, als ſelbige durch den Chapelain war geſchmaͤlert worden.","norm":"Die Franzosen haben jetzt an ihrem Voltaire einen Poeten, der ihre Ehre gegen die vorerwähnten beiden Nationen durch seine Henriade so gut behauptet, als selbige durch den Chapelain war geschmälert worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9492998123168945} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1249,"date":1742,"orig":"Jn Tragoͤdien und Comoͤdien aber ſind ſie die groͤſten Meiſter, und koͤnnen durch ihre Corneille, Racine, Moliere und verſchiedene neuere, nicht nur uns Deutſchen, ſondern ſo gar den alten Griechen und Roͤmern trotzen.","norm":"In Tragödien und Komödien aber sind sie die größten Meister, und können durch ihre Corneille, Racine, Molière und verschiedene neuere, nicht nur uns Deutschen, sondern so gar den alten Griechen und Römern trotzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.894700050354004} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1250,"date":1742,"orig":"iſt nur eine Ueberſetzung, und kan uns alſo zu keiner Ehre gereichen.","norm":"ist nur eine Übersetzung, und kann uns also zu keiner Ehre gereichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.072400093078613} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1251,"date":1742,"orig":"Jn Trauerſpielen haben wir den Auslaͤndern nicht nur den Gryphius, Hallmañ und Lohenſtein, ſondern ſehr viele andre neuere Dichter entgegen zu ſetzen, die ſich ſeit zwoͤlf Jahren, da dieſe Dichtkunſt zum erſtenmal erſchienen, (ich ſchreibe dieß 1741.) hervorgethan haben, und ſchon im Begriffe ſtehen, ans Licht zu treten.","norm":"In Trauerspielen haben wir den Ausländern nicht nur den Gryphius, Hallmann und Lohenstein, sondern sehr viele andere neuere Dichter entgegenzusetzen, die sich seit zwölf Jahren, da diese Dichtkunst zum ersten Mal erschienen, (ich schreibe dies 1741 .) hervorgetan haben, und schon im Begriffe stehen, ans Licht zu treten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.521299839019775} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1252,"date":1742,"orig":"Thun es dieſe ſchon einem Corneille und Racine noch nicht in allem gleich, ſo haben ſie auch viele Fehler dieſer beyden Franzoſen nicht an ſich; und koͤnnen es doch, theils mit den neuern Franzoſen, theils ſo wohl mit den Welſchen als Englaͤndern aufnehmen, deren Schaubuͤhne in ſehr groſſer Verwirrung iſt.","norm":"Tun es diese schon einem Corneille und Racine noch nicht in allem gleich, so haben sie auch viele Fehler dieser beiden Franzosen nicht an sich; und können es doch, teils mit den neueren Franzosen, teils so wohl mit den Welschen als Engländern aufnehmen, deren Schaubühne in sehr großer Verwirrung ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.69890022277832} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1253,"date":1742,"orig":"Jn der Comoͤdie haben wir nicht nur Dedekinds, Gryphii, Riemers, und Weiſens, ſondern eine groſſe Menge andrer Stuͤcke in Haͤnden, die ſeit 200. Jahren bey uns gedruckt worden.","norm":"In der Komödie haben wir nicht nur Dedekinds, Gryphii, Riemers, und Weisens, sondern eine große Menge anderer Stücke in Händen, die seit 200. Jahren bei uns gedruckt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.651400089263916} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1254,"date":1742,"orig":"Und ſind dieſe gleichfalls mit des Moliere und Des Touches Luſtſpielen","norm":"Und sind diese gleichfalls mit des Molière und des Tuches Lustspielen","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.568999767303467} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1255,"date":1742,"orig":"nicht zu vergleichen, ſo doͤrfen wir doch weder den Welſchen noch Englaͤndern das allergeringſte nachgeben; es waͤre denn in der Liebe unſers Vaterlands; darinnen es uns jene unſtreitig zuvorthun.","norm":"nicht zu vergleichen, so dürfen wir doch weder den Welschen noch Engländern das allergeringste nachgeben; es wäre denn in der Liebe unseres Vaterlands; darinnen es uns jene unstreitig zuvortun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.587399959564209} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1256,"date":1742,"orig":"Doch zeigen ſich auch hier ſchon einige muntre Koͤpfe, die durch gluͤckliche Proben uns Hofnung machen, daß wir auch den Franzoſen nicht lange mehr werden den Vorzug laſſen doͤrfen.","norm":"Doch zeigen sich auch hier schon einige muntere Köpfe, die durch glückliche Proben uns Hoffnung machen, dass wir auch den Franzosen nicht lange mehr werden den Vorzug lassen dürfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.996300220489502} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1257,"date":1742,"orig":"Man ſehe das Verzeichniß unſrer Schauſpiele vor meiner deutſchen Schaubuͤhne.","norm":"Mann sehe das Verzeichnis unserer Schauspiele vor meiner deutschen Schaubühne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.062099933624268} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1258,"date":1742,"orig":"Eben dieſe Fertigkeit von einem Seil auf das andre zu ſpringen, ohne ſich den Hals zu brechen, hat dieſer geſchickte Kuͤnſtler auch in folgender Stelle erwieſen:","norm":"Eben diese Fertigkeit von einem Seil auf das andere zu springen, ohne sich den Hals zu brechen, hat dieser geschickte Künstler auch in folgender Stelle erwiesen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.135000228881836} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1259,"date":1742,"orig":"II. Th. IX. Hauptſt. §. 17.","norm":"II. Th. IX. Hauptst. §. 17.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"mt","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.732900142669678} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1260,"date":1742,"orig":"Man hat, wie bekannt, den Vers auf ihn gemacht:","norm":"Man hat, wie bekannt, den Vers auf ihn gemacht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.625199794769287} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1261,"date":1742,"orig":"Illa Capellani dudum exſpectata Puella, Poſt tot in lucem tempora prodit Anus.","norm":"Illa Capellani dudum exspectata Puella, Post tot in lucem tempora prodit Anus.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.966899871826172} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1262,"date":1742,"orig":"Man kan bey uns Deutſchen von dem Habſpurgiſchen Ottobert, und von Poſtels Wittekind eben das ſagen.","norm":"Man kann bei uns Deutschen von dem Habsburgischen Ottobert, und von Postels Wittekind eben das sagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5543999671936035} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1263,"date":1742,"orig":"Dieſe Fabeln an ſich, oder die Gedichte ſelbſt ſind beſſer gera-","norm":"Diese Fabeln an sich, oder die Gedichte selbst sind besser gera-","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.651599884033203} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1264,"date":1742,"orig":"II. Th. IX. Cap. 17. §.","norm":"II. Th. IX. Cap. 17. §.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"ar","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":4.552700042724609} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1265,"date":1742,"orig":"Man hat, wie bekannt iſt, den Vers auf ihn gemacht:","norm":"Man hat, wie bekannt ist, den Vers auf ihn gemacht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.40749979019165} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1266,"date":1742,"orig":"Illa Capellani dudum exſpectata Puella, Poſt tot in lucem tempora venit Anus.","norm":"Illa Capellani dudum exspectata Puella, Post tot in lucem tempora venit Anus.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.819799900054932} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1267,"date":1742,"orig":"Mit beſſerm Rechte iſt Fenelon mit ſeinem Telemach hieher zu rechnen, den Neukirch bey uns in Verſe uͤberſetzet hat.","norm":"Mit besserem Rechte ist Fénelon mit seinem Telemach hierher zu rechnen, den Neukirch bei uns in Verse übersetzet hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.650899887084961} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1268,"date":1742,"orig":"Man kan von uns Deutſchen von dem Habſpurgiſchen","norm":"Man kann von uns Deutschen von dem Habsburgischen","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.030600070953369} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1269,"date":1742,"orig":"then, als ihre rauhe und garſtige Verſe:","norm":"then, als ihre raue und garstige Verse:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.82289981842041} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1270,"date":1742,"orig":"Daher ſich ſehr wenige uͤberwinden koͤnnen, ſolche verdrießliche Wercke zu leſen. ‒ ‒ ‒ ‒ Milton hat hingegen in Engelland ‒ ‒ ‒ die Hochachtung ſeiner gantzen Nation erlanget. ‒ ‒ ‒ ‒ ‒ Noch neulich hat uns Hr. Prof. Bodmer eine neue deutſche Ueberſezung in ungebundener Rede davon geliefert; die von groſſer Staͤrcke iſt, und ihrem Grundtexte eine voͤllige Genuͤge thut.","norm":"Daher sich sehr wenige überwinden können, solche verdrießliche Werke zu lesen . ‒ ‒ ‒ ‒ Milton hat hingegen in England ‒ ‒ ‒ die Hochachtung seiner ganzen Nation erlanget . ‒ ‒ ‒ ‒ ‒ noch neulich hat uns Hr. Prof. Bodmer eine neue deutsche Übersetzung in ungebundener Rede davon geliefert; die von großer Stärke ist, und ihrem Grundtexte eine völlige Genüge tut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.269800186157227} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1271,"date":1742,"orig":"Siehe crit. Beytraͤge.","norm":"Siehe crit. Beiträge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.018099784851074} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1272,"date":1742,"orig":"Ottobert und von Poſtels Wittelind eben das ſagen.","norm":"Ottobert und von Postels Wittelind eben das sagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.607900142669678} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1273,"date":1742,"orig":"Dieſe Fabeln an ſich oder die Gedichte ſelbſt ſind beſſer gerathen, als ihre rauhe und garſtige Verſe: daher ſich ſehr wenige uͤberwinden koͤnnen, ſolche verdrießliche Werke zu leſen. ‒ ‒ ‒ Milton hat hingegen in Engeland die Hochachtung ſeiner ganzen Nation erlanget. ‒ ‒ ‒ ‒ Noch neulich hat man uns in der Schweitz eine neue deutſche Ueberſetzung in ungebundner Rede davon geliefert, die aber von groſſer Haͤrte iſt, und ihrem Grundtexte keine voͤllige Gnuͤge thut, auſſer daß ſie das ungeheure, rauhe und widrige des Originals in ſeiner voͤlligen Groͤſſe ausdruͤckt.","norm":"Diese Fabeln an sich oder die Gedichte selbst sind besser geraten, als ihre raue und garstige Verse: daher sich sehr wenige überwinden können, solche verdrießliche Werke zu lesen . ‒ ‒ ‒ Milton hat hingegen in England die Hochachtung seiner ganzen Nation erlanget . ‒ ‒ ‒ ‒ noch neulich hat man uns in der Schweiz eine neue deutsche Übersetzung in ungebundener Rede davon geliefert, die aber von großer Härte ist, und ihrem Grundtexte keine völlige Genüge tut, außer dass sie das ungeheure, raue und widrige des Originals in seiner völligen Größe ausdrückt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.341400146484375} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1274,"date":1742,"orig":"Man ſehe hiervon den Auszug im I. B. der crit. Beytraͤge und das erſte Stuͤck des Dichterkrieges im I. Bande der Beluſtigungen des Verſtandes und Witzes nach.","norm":"Man sehe hiervon den Auszug im I. B. der crit. Beiträge und das erste Stück des Dichterkrieges im I. Bande der Belustigungen des Verstandes und Witzes nach.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.42609977722168} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1275,"date":1742,"orig":"Endlich ſo iſt das Wichtigſte, und wodurch dieſe Ausgabe unfehlbar einen groſſen Vorzug vor allen vorigen erhalten wird, dieſes: daß ich nicht nur im erſten Theile dieſes Buches, mehr Exempel aus guten und ſchlechten Dichtern angefuͤhret; ſondern auch im andern Theile, bey allen Capiteln, wo vorhin Exempel von meiner eigenen Arbeit ſtunden, lauter Meiſterſtuͤcke von unſren beſten Dichtern eingeſchaltet habe.","norm":"Endlich so ist das Wichtigste, und wodurch diese Ausgabe unfehlbar einen großen Vorzug vor allen vorigen erhalten wird, dieses: dass ich nicht nur im ersten Teile dieses Buches, mehr Exempel aus guten und schlechten Dichtern angeführt; sondern auch im anderen Teile, bei allen Kapiteln, wo vorhin Exempel von meiner eigenen Arbeit standen, lauter Meisterstücke von unseren besten Dichtern eingeschaltet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.853400230407715} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1276,"date":1742,"orig":"Jch habe aber dieſelben mit gutem Bedachte nicht eben aus den neueſten, die ohnedem in aller Haͤnden ſind, und die auch ohne mein Zuthun geleſen werden; ſondern aus den aͤltern, als Opitzen, Flemmingen, Dachen, Racheln, Neukirchen u. d. m. die nicht ein jeder hat, oder lieſet, hergenommen.","norm":"Ich habe aber dieselben mit gutem Bedachte nicht eben aus den neuesten, die ohnedem in aller Händen sind, und die auch ohne mein Zutun gelesen werden; sondern aus den älteren, als Opitzen, Flemmingen, Dache, Racheln, Neukirchen u. d. m. die nicht ein jeder hat, oder liest, hergenommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.121600151062012} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1277,"date":1742,"orig":"Jch will aber dadurch, daß ich ſie zu Muſtern anfuͤhre, nicht eben alle kleine Fehler der Wortfuͤgung, des Sylbenmaaſſes und der Reime billigen; die man noch hin und her, als Ueberbleibſel des vorigen Jahrhunderts anmercken wird.","norm":"Ich will aber dadurch, dass ich sie zu Mustern anführe, nicht eben alle kleine Fehler der Wortfügung, des Silbenmaßes und der Reime billigen; die man noch hin und her, als Überbleibsel des vorigen Jahrhunderts anmerken wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4791998863220215} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1278,"date":1742,"orig":"Nein, ich will nur den geſunden und maͤnnlichen Geſchmack dieſer Helden in unſrer Sprache und Dichtkunſt anpreiſen, und bekannter machen; um wo moͤglich, der neuen Sucht, gekuͤnſtelt, verſteckt und unergruͤndlich zu ſchreiben, die ſich hin und her reget, zu ſteuren.","norm":"Nein, ich will nur den gesunden und männlichen Geschmack dieser Helden in unserer Sprache und Dichtkunst anpreisen, und bekannter machen; um wo möglich, der neuen Sucht, gekünstelt, versteckt und unergründlich zu schreiben, die sich hin und her reget, zu steuern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.758999824523926} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1279,"date":1742,"orig":"Erlange ich dieſes, ſo wird mich auch in dieſem Stuͤcke mein gefaßter Entſchluß niemals gereuen.","norm":"Erlange ich dieses, so wird mich auch in diesem Stücke mein gefasster Entschluss niemals gereuen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.02810001373291} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1280,"date":1742,"orig":"So brich denn an, erwuͤnſchtes Licht!","norm":"So brich denn an, erwünschtes Licht!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.267499923706055} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1281,"date":1742,"orig":"Sonſt wird des Himmels Angeſicht, Von unſerm Haupte Stralen borgen, Von Guͤnthern, der dem Phoͤbus gleicht.","norm":"Sonst wird des Himmels Angesicht, von unserem Haupte Strahlen borgen, von Günther, der dem Phöbus gleicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.353799819946289} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1282,"date":1742,"orig":"Der ſpitzfuͤndige Poet bedrohet die Sonne, woferne ſie den Geburtstag des Fuͤrſten nicht fein bald zu beleuchten aufſteige, ſo werde ſie dann viel zu ſpaͤthe kommen: Warum?","norm":"Der spitzfündige Poet bedrohet die Sonne, sofern sie den Geburtstag des Fürsten nicht fein bald zu beleuchten aufsteige, so werde sie dann viel zu späte kommen: warum?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.377099990844727} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1283,"date":1742,"orig":"Der Fuͤrſt Guͤnther werde ſelbſt Tag machen; Frageſt du, wie dieſes moͤglich ſey?","norm":"Der Fürst Günther werde selbst Tag machen; Fragest du, wie dieses möglich sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.652200222015381} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1284,"date":1742,"orig":"ſo berichtet dich der Poet, daß der Fuͤrſt dem Phoͤbus gleiche, und daß der Himmel aus Ungedult die Stralen von dieſem Phoͤbus borgen werde:","norm":"so berichtet dich der Poet, dass der Fürst dem Phöbus gleiche, und dass der Himmel aus Ungeduld die Strahlen von diesem Phöbus borgen werde:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.404200077056885} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1285,"date":1742,"orig":"Und an dieſem geheimnißreichen Unterricht muſt du dich begnuͤgen laſſen.","norm":"Und an diesem geheimnisreichen Unterricht musst du dich begnügen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.077499866485596} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1286,"date":1742,"orig":"Jn eben dieſer Ode: Der Sonnen Gold ſtreut Blitz und Glantz.","norm":"In eben dieser Ode: Der Sonnen Gold streut Blitz und Glanz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.327400207519531} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1287,"date":1742,"orig":"Jn einer andern auf der 389ſten Seite:","norm":"In einer anderen auf der 389sten Seite:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.475500106811523} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1288,"date":1742,"orig":"So ſchmuͤckt das Gold der Einigkeit Das Ruh erfuͤllte Sondershauſen.","norm":"So schmückt das Gold der Einigkeit das Ruhe erfüllte Sondershausen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.23199987411499} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1289,"date":1742,"orig":"Einen beſondern Glantz giebt unſrer Mutterſprache die bisherige Hoͤflichkeit unſrer Poeten:","norm":"Einen besonderen Glanz gibt unserer Muttersprache die bisherige Höflichkeit unserer Poeten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.949100017547607} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1290,"date":1742,"orig":"Jn eben dieſem Lied 388. S.","norm":"In eben diesem Lied 388. S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.136499881744385} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1291,"date":1742,"orig":"Denn, Landesmutter, ſolch ein Tag, Erlaube, daß mans ſagen mag,","norm":"Denn, Landesmutter, solch ein Tag, Erlaube, dass man es sagen mag,","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.850500106811523} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1292,"date":1742,"orig":"(Jch wollte wohl wetten doͤrfen, daß niemand die folgende Zeile errathen wuͤrde:) Erſcheint nicht allzu oft auf Erden.","norm":"(Ich wollte wohl wetten dürfen, dass niemand die folgende Zeile erraten würde:) erscheint nicht allzu oft auf Erden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.993299961090088} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1293,"date":1742,"orig":"Das iſt, als wenn ich ſagte:","norm":"Das ist, als wenn ich sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.861799955368042} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1294,"date":1742,"orig":"Jch bin; erlaubet mirs zu ſagen, euer gehorſamer Diener.","norm":"Ich bin; erlaubet mir es zu sagen, euer gehorsamer Diener.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.808800220489502} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1295,"date":1742,"orig":"Eben daſelbſt:","norm":"Eben daselbst:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"ht","lang_cld3":"ht","lang_de":0,"norm_lmscore":6.824999809265137} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1296,"date":1742,"orig":"Der Gnadenblicke Seltenheit ꝛc. Jſt dieſes ein Lob oder Tadel?","norm":"Der Gnadenblicke Seltenheit etc. Ist dieses ein Lob oder Tadel?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7642998695373535} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1297,"date":1742,"orig":"Auf der 513. S. in einer Elegie an ſeine erleſne Braut die Jgfr.","norm":"Auf der 513. S. in einer Elegie an seine erlesene Braut die Jgfr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.358500003814697} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1298,"date":1742,"orig":"L. A. V. Kulmus:","norm":"L. A. V. Kalmus:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"et","lang_cld3":"ru-Latn","lang_de":0,"norm_lmscore":4.427800178527832} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1299,"date":1742,"orig":"Mein auserwehltes Licht!","norm":"Mein auserwähltes Licht!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.197800159454346} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1300,"date":1742,"orig":"Acht Tage ſind nur hin, So werd ich laut und frey den theuren Eyd beſchweren, Daß ich dir ewig treu und ganz dein eigen bin.","norm":"Acht Tage sind nur hin, so werde ich laut und frei den teuren Eid beschweren, dass ich dir ewig treu und ganz dein eigen bin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.202300071716309} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1301,"date":1742,"orig":"Jch freue mich darauf!","norm":"Ich freue mich darauf!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.272900104522705} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1302,"date":1742,"orig":"O waͤr es ſchon geſchehen!","norm":"O wäre es schon geschehen!","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.360499858856201} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1303,"date":1742,"orig":"Der Seufzer in dieſer lezten Zeile iſt in dem Munde eines Braͤutigams, der in 8 Tagen zum erſtenmal Beylager halten ſoll, recht geheimnißreich.","norm":"Der Seufzer in dieser letzten Zeile ist in dem Munde eines Bräutigams, der in 8 Tagen zum ersten Mal Beilager halten soll, recht geheimnisreich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.664100170135498} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1304,"date":1742,"orig":"Geſchr. im Jenner 1742.","norm":"Gescher . im Januar 1742.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.914899826049805} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1305,"date":1742,"orig":"Gottſched.","norm":"Gottsched.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"pl","lang_de":0,"norm_lmscore":3.75} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1306,"date":1742,"orig":"Ecloga.","norm":"Ecloga.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.9857001304626465} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1307,"date":1742,"orig":"VErlaß einmal Elpin die Mauren, das Gedraͤnge, Die eingeſperrte Luft, des Sonnen-Lichtes Enge, Wo die bemuͤhte Kunſt des Schoͤpfers Werck verdringt, Und die Natur verkehrt in Mißgeſtalten zwingt:","norm":"Verlass einmal Elpin die Mauren, das Gedränge, die eingesperrte Luft, des Sonnenlichtes Enge, wo die bemühte Kunst des Schöpfers Werk verdrängt, und die Natur verkehrt in Missgestalten zwingt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.847499847412109} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1308,"date":1742,"orig":"Komm auf das weite Land und ſchau’, und hoͤr’, und fuͤhle- Und rieche der Natur jungfraͤulich-edle Spiele, Die ſanft, gelind und rein, in die geruhge Bruſt Geſunde Regung fuͤhrt, und ungemiſchte Luſt; Wovon ich juͤngſt gehoͤrt den Schaͤfer Hylas ſingen, Der an die Lindemag die Muſen pflegt zu bringen.","norm":"Komme auf das weite Land und schau, und höre, und fühle-Und rieche der Natur jungfräulich-edle Spiele, die sanft, gelind und rein, in die geruhige Brust Gesunde Regung führt, und ungemischte Lust; wovon ich jüngst gehört den Schäfer Hylas singen, der an die Lindemage die Musen pflegt zu bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.275300025939941} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1309,"date":1742,"orig":"Jhr Gruͤnde, fieng er an, ihr Matten, Buſch, und Feld, O Land, das alle Luſt der Sinnen in ſich haͤlt; Der Winter hat zweymal verderbet euer Glaͤnzen, Zweymal ſich euer Schooß verneut im friſchen Lenzen, Seit daß ich euch gemißt, wiewohl ich mit dem Leib Bey euch vorhanden war, ſeitdem ein ſchoͤnes Weib, Seit Emma mich gehabt, und mich euch gantz entzogen.","norm":"Ihr Gründe, fing er an, ihr Matten, Busch, und Feld, O Land, das alle Lust der Sinnen in sich hält; der Winter hat zweimal verderbet euer Glänzen, Zweimal sich euer Schoß verneut im frischen Lenzen, seit dass ich euch vermisst, wiewohl ich mit dem Leib bei euch vorhanden war, seitdem ein schönes Weib, seit Emma mich gehabt, und mich euch ganz entzogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.52209997177124} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1310,"date":1742,"orig":"Eur Glanz, und eure Luſt war weg, ſie war verflogen, Weil ich ihr nicht genoß; ich war in dieſer Zeit Nicht euer, und nicht mein, von euch und mir ſehr weit, So lang’ auf Emmens Stirn das Jungfernkraͤnzgen bluͤhte, Und Scham, der Unſchuld Bild, auf ihren Wangen gluͤhte; So lang’ ihr leichter Schwur bey mir Gehoͤre fand, Sie haͤtte mir ihr Hertz alleine zugewandt:","norm":"Euer Glanz, und eure Lust war weg, sie war verflogen, weil ich ihr nicht genoss; ich war in dieser Zeit nicht euer, und nicht mein, von euch und mir sehr weit, solange auf Emmens Stirn das Jungfernkränzen blühte, und Scham, der Unschuld Bild, auf ihren Wangen glühte; Solange ihr leichter Schwor bei mir Gehöre fand, sie hätte mir ihr Herz alleine zugewandt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.122499942779541} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1311,"date":1742,"orig":"Nun da nicht meine Hand, wo bleibet ihr Gewiſſen, Seit Aegons wilde Hand das Kraͤnzgen ihr zerriſſen, Den Guͤrtel aufgeloͤßt, ſo bin ich wieder mein, So bin ich wieder eur, ihr Matten, Feld und Hain!","norm":"Nun da nicht meine Hand, wo bleibt ihr Gewissen, seit Aegons wilde Hand das Kränzen ihr zerrissen, den Gürtel aufgelöst, so bin ich wieder mein, so bin ich wieder euer, ihr Matten, Feld und Hain!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.986700057983398} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1312,"date":1742,"orig":"Geſicht, Gehoͤr, Geruch, Gefuͤhle ſind entbunden, Der Liebe ſchwartze Kunſt zerſtoͤrt und uͤberwunden.","norm":"Gesicht, Gehör, Geruch, Gefühle sind entbunden, der Liebe schwarze Kunst zerstört und überwunden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.946400165557861} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1313,"date":1742,"orig":"Empfange dann, o Land, mich in den kuͤhlen Raum Und ſchattenreichen Grund, wo Tann- und Fichten-Baum, Mit dichtverſchraͤncktem Aſt, ſich feſt umſchlieſſend gatten, Aus freundlicher Begier in dem vereinten Schatten Den Gaſt, der ſie beſucht, mit Kuͤhlung zu erfreun; Die Sonn’ erhizte mich, doch mehr der Emma Schein, Allhier iſt Kuͤhlung gnug die Glieder zu erlaben, Die in der Liebes-Glut ſich ausgezehret haben.","norm":"Empfange dann, o Land, mich in den kühlen Raum und schattenreichen Grund, wo Tann- und Fichtenbaum, mit dichtverschränktem Ast, sich fest umschließend gatten, aus freundlicher Begier in dem vereinten Schatten den Gast, der sie besucht, mit Kühlung zu erfreuen; die Sonne erhitzte mich, doch mehr der Emma Schein, Allhier ist Kühlung genug die Glieder zu erlaben, die in der Liebesglut sich ausgezehrt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.378399848937988} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1314,"date":1742,"orig":"Wie hoch iſt deine Farb’ o Roſe, wie ſo rein, Wie ſchoͤn iſt die Viol, wie unbefleckt, wie fein, Wie lieblich lacht das Land, erfreuet Aug’ und Sinnen, Die uͤber dem Geſicht verjuͤngte Kraft gewinnen; Zumahl wenn abends ſich der regen Sonnen Strahl Tief in die Wolken druͤckt, und faͤrbt den blauen Saal:","norm":"Wie hoch ist deine Farbe o Rose, wie so rein, wie schön ist die Viol, wie unbefleckt, wie fein, wie lieblich lacht das Land, erfreuet Auge und Sinnen, die über dem Gesicht verjüngte Kraft gewinnen; zumal wenn abends sich der regen Sonnen Strahl Tief in die Wolken drückt, und färbt den blauen Saal:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.494699954986572} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1315,"date":1742,"orig":"Zulange hat der Glanz auf Emmens Mund und Wangen Den euren ausgeloͤſcht, zulang’ euch aufgefangen.","norm":"Zulange hat der Glanz auf Emmens Mund und Wangen den euren ausgelöscht, zulang euch aufgefangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.519499778747559} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1316,"date":1742,"orig":"Horcht, horcht, was vor Muſick erfuͤllet das Revier, Die Bache liſpelt ſanft, die Lerche fuͤllet hier Die Gegend mit Geſang, die holden Nachtigallen Ermuͤden Wald und Feld mit ſteigen und mit fallen; Wozu zulezte noch der Schafe Bloͤcken koͤmmt, Und mehrt die frohe Luſt, die Hertz und Sinnen nimmt.","norm":"Horcht, horcht, was vor Musik erfüllet das Revier, die Bache lispelt sanft, die Lerche füllt hier die Gegend mit Gesang, die holden Nachtigallen Ermüden Wald und Feld mit steigen und mit fallen; wozu zulezte noch der Schafe Blöcken kommt, und mehrt die frohe Lust, die Herz und Sinnen nimmt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.175899982452393} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1317,"date":1742,"orig":"Wie fremde deucht mich iezt, daß uͤber meinem Lieben Fuͤr ſo viel Melodie die Ohren taub geblieben; Daß ſolche Melodie ein bloſſer Thon verdrang, Wann Emma redete, wann Emma Lieder ſang.","norm":"Wie fremde deucht mich jetzt, dass über meinem Lieben Für so viel Melodie die Ohren taub geblieben; dass solche Melodie ein bloßer Ton verdrängte, wann Emma redete, wann Emma Lieder sang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.024400234222412} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1318,"date":1742,"orig":"Erfuͤlle mich, o Weſt, mit lebendem Geruche, Durchſtreiche Berg und Thal, erforſche und beſuche Ein jedes Kraut und Blatt, wo der Wachholder riecht, Cypreß und Quendel gruͤnt, und wo die Erdbeer kriecht.","norm":"Erfülle mich, o West, mit lebendem Geruche, Durchstreiche Berg und Tal, erforsche und besuche ein jedes Kraut und Blatt, wo der Wacholder riecht, Cypreß und Quendel grünt, und wo die Erdbeere kriecht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.747099876403809} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1319,"date":1742,"orig":"Der Emma Athem hat mir euch zulang’ entzogen, (Und war doch nicht ſo ſuͤß,) zulange mich betrogen.","norm":"Der Emma Atem hat mir euch zu lang ’ entzogen, (Und war doch nicht so süß,) zulange mich betrogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.439899921417236} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1320,"date":1742,"orig":"Wie weich iſt, wie ſo ſanft das wolligte Gewand, Das meine Laͤmmer deckt!","norm":"Wie weich ist, wie so sanft das wollige Gewand, das meine Lämmer deckt!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3694000244140625} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1321,"date":1742,"orig":"Wie glatt das Feder-Band An einem Dauben-Hals!","norm":"Wie glatt das Feder-Band an einem Dauben-Hals!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.967299938201904} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1322,"date":1742,"orig":"Wie kuͤhle ſind im Schatten Die Weſte, welche ſich mit Sonnenſtrahlen gatten!","norm":"Wie kühle sind im Schatten die Weste, welche sich mit Sonnenstrahlen gatten!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.510799884796143} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1323,"date":1742,"orig":"Der Schafe Woll’ iſt weich, der Dauben Hals iſt zart, Des Weſtes Schatten kuͤhl, anbey vor Gift bewahrt:","norm":"Der Schafe Wolle ist weich, der Dauben Hals ist zart, des Westens Schatten kühl, anbei vor Gift bewahrt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.697800159454346} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1324,"date":1742,"orig":"Wie kam es, daß ich ſie ſo lange nicht gefuͤhlet, Als Emmens weiche Hand mit meiner Hand geſpielet; Und doch, weil Emmens Hand mit meiner Hand geſpielt, Hat meine bange Bruſt ein heimlich Gift gefuͤhlt.","norm":"Wie kam es, dass ich sie so lange nicht gefühlt, als Emmens weiche Hand mit meiner Hand gespielt; und doch, weil Emmens Hand mit meiner Hand gespielt, hat meine bange Brust ein heimlich Gift gefühlt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.966000080108643} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1325,"date":1742,"orig":"O Liebe reiſſe mich von meiner Landluſt nicht Und laß mir das Gefuͤhl, Gehoͤr, Geruch, Geſicht.","norm":"O Liebe reiße mich von meiner Landlust nicht und lass mir das Gefühl, Gehör, Geruch, Gesicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.329299926757812} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1326,"date":1742,"orig":"Kein Maͤgdgen muͤſſe mehr in meinen innern Sinnen Mit ihrer Bildungs-Art ſo groſſe Macht gewinnen, Daß ſich vor ihrem Reiz der Landluſt Reiz zerſtreut, Fuͤr dieſe ſag ich ab, der Schoͤnheit Trefflichkeit.","norm":"Kein Mädchen müsse mehr in meinen inneren Sinnen mit ihrer Bildungsart so große Macht gewinnen, dass sich vor ihrem Reiz der Landlust Reiz zerstreut, für diese sage ich ab, der Schönheit Trefflichkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.038000106811523} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1327,"date":1742,"orig":"Nun du, der hell wie Glaß die reinen Wellen treibt, Und an den Kieslingen mit ſanftem Rauſchen reibt; Vergoͤnne mir bey dir den Schlaf hinfuͤr zu finden, Der gern ſich aufenthaͤlt in deinen ſtillen Gruͤnden, Wo der gedaͤmpfte Schall die Augenlieder neigt; Der wieget mich nun ein, ſeitdem die Liebe ſchweigt, Und mir an deinem Rand die Ruhe nicht verwehrt, Daran ihr Lermen mich zulange nur geſtoͤrt.","norm":"Nun du, der hell wie Glas die reinen Wellen treibt, und an den Kieslinern mit sanftem Rauschen reibt; Vergönne mir bei dir den Schlaf hinfür zu finden, der gern sich Aufenthalt in deinen stillen Gründen, wo der gedämpfte Schall die Augenlider neigt; der wieget mich nun ein, seitdem die Liebe schweigt, und mir an deinem Rand die Ruhe nicht verwehrt, daran ihr Lärmen mich zulange nur gestört.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.33519983291626} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1328,"date":1742,"orig":"ENDE.","norm":"ENDE.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"be","lang_de":0,"norm_lmscore":3.048700094223022} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1329,"date":1742,"orig":"Druckfehler.","norm":"Druckfehler.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.528900146484375} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1330,"date":1742,"orig":"Jm dritten Stuͤcke iſt in dem Complot der herrſch.","norm":"Im dritten Stücke ist in dem Komplott der herrsch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.141499996185303} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1331,"date":1742,"orig":"Poet. S. 178. Z. 25. aus Uebereilung der Nahme Telpiſch ausgelaſſen worden.","norm":"Poet. S. 178. Z. 25. aus Übereilung der Nahme Telpisch ausgelassen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.548099994659424} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1332,"date":1742,"orig":"Es ſollte ſtehen:","norm":"Es sollte stehen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7342000007629395} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1333,"date":1742,"orig":"Wenn er in ihrem Gebiete betreten wuͤrde, Kintzen, Nohren, Mahanen, und Telpiſchen uͤbergeben werden, daß ſie ihn mit ihren poetiſchen Schellen zu Tode klingelten.","norm":"Wenn er in ihrem Gebiete betreten würde, Kintzen, Nohren, Mahanen, und Telpischen übergeben werden, dass sie ihn mit ihren poetischen Schellen zu Tode klingelten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.570000171661377} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1334,"date":1742,"orig":"Jm 5ten St. Bl. 17. fuͤr Attilius, leſet Attila.","norm":"Im 5ten St. Bl. 17. für Attilius, leset Attila.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"ro","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.785799980163574} +{"basename":"bodmer_sammlung06_1742","par_idx":1335,"date":1742,"orig":"Jn Miltons verl. Par. S. 95. Z. 6. leſet ſtatt Boltzen, Schloͤſſer.","norm":"In Miltons verl. Par. S. 95. Z. 6. leset statt Bolzen, Schlösser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.459400177001953}