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|---|---|---|---|---|
q-de-772 | wenigen Aufgaben vor. Das fand ich etwas unfair, da ich mich gerade darauf gut vorbereitet hatte. | Abilifly - Fernstudium-Infos.de
27. Mai 2016
25. September 2017
133 Sehr gut
Lange habe ich mich nicht gemeldet und das hat einen Grund
Abilifly hat Blogeintrag hinzugefügt: I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Lange habe ich mich nicht hier gemeldet, obwohl ich mich ja öfter melden und berichten wollte. Mein Leben geht ein bisschen drunter und drüber. So haben wir durch Zufall beispielsweise vor 4 Wochen eine kleine 5 Wochen alte Babykatze bekommen, die inzwischen super eingelebt und top fit ist, mir aber nun den letzten Nerv raubt. Das lernen für die Uni hat ja im Herbst ganz gut angefangen, nun bin ich ein wenig ins Schludern geraten und hänge natürlich wieder nach Wie sollte es auch anders sein. Jedenfalls hab ich einen Seminarplatz bekommen und werde direkt danach die Abschlussarbeit schreiben. Ich schreibe am Lehrstuhl Meyering (Betriebswirtschaftliche Steuerlehre) und die Seminararbeit muss ich bis 29.05.17 abgeben. Genau. Das Abgabedatum weiß ich jetzt schon. Sonst aber nichts. Nicht mal mein Thema. Auch nicht wie ich ein Thema bekomme. Also das Studium neigt sich dem Ende zu, dabei hat es ja eigentlich gerade erst angefangen. Die Masterarbeit wird meine letzte Leistung sein und die Abgabe dann voraussichtlich im November, wenn ich wie geplant direkt im Anschluss an das Seminar Mitte Juni mit der Masterarbeit beginnen kann. Die letzten Klausuren schreibe ich im Oktober dann. Werden aber dann nur 1-2 je nach dem ob ich nun alle im März bestehe oder doch durch eine durchfalle. Im April hab ich ein Praktikum in einer großen Steuerberatungsgesellschaft geplant, dafür bin ich gerade die Bewerbungen am vorbereiten. Und nebenbei hab ich noch ganz viel andren Kram um die Ohren, weshalb das liebe Unizeug mal wieder zu kurz kommt. Über die Weihnachten kommt die ganze Familie zu uns uuuuund alles muss vorbereitet werden. Würd ja gern im Anschluss an den Master ne externe Promotion starten, muss nur mal sehen, ob ich da mit meinem Schnitt (wird vermutlich schlechter als 2,5) irgendwo ne Chance hab. Das wars auch schon wieder von mir Aber über Weihnachten hab ich vielleicht noch den ein oder anderen Abend an dem ich vielleicht mal Zeit und Muse habe mich zu melden.
mein neues Lernkonzept
Mein neues Lernkonzept Da einige gefragt haben, erzähl ich hier mal was davon. Im Prinzip ist das ganze recht simpel. Ich bin drauf gestoßen weil Jemand bei Facebook damals Teilnehmer suchte um das Konzept zu testen. Da es gratis war, hab ich es mal ausprobiert. Bin ja nicht so der Fan von irgendwelchen kostenpflichtigen Sachen. Hab auch nie irgendwelche Fremdskripte bisher gekauft, weil ich bei sowas immer sehr skeptisch bin. Also eigentlich ist es nicht mein Lernkonzept, sondern die Idee von Jemand anderem. Das ganze ist so aufgebaut, dass man wöchentlich eine Art Newsletter bekommt, in dem fachspefizisch steht, was diese Woche zu tun ist. Ansonsten ist man recht flexibel in der Zeiteinteilung, wenn man sich nicht dran hält, auch nicht schlimm, weil kontrolliert wird es nicht, aber ich denke es geht eher darum zu motivieren rechtzeitig anzufangen und sich eben durchzubeißen. Das find ich ganz gut, denn da hat es bei mir immer etwas gehangen. Alle paar Wochen steht dann pro Fach ein Test an. Das ganze erscheint mir auf die Modulwahl der einzelnen Person abgestimmt, kann aber auch sein, dass es nur Zufall ist, dass es bei mir relativ gut passt und selten 2 Tests in der gleichen Woche sind. Diese "Tests" kriegt man auch mit der jewiligen Zeitangabe per Mail zugesandt und soll die dann in der jeweiligen Zeit bearbeiten. Da wird dann zumindest wurde das so gesagt auf die Klausur vorbereitende Fragen gestellt, also es soll an die jeweilige Klausur angepasst sein um optimal vorzubereiten. Ob das so ist weiß ich noch nicht. Ich hatte auch noch keine Tests. Nächste Woche sind allerdings gleich 2 Stück dran. Die Lösung der Tests schickt man wohl per Mail zurück und da wird dann korrigiert und man bekommt am Ende wohl sowas wie eine Empfehlung, was man nochmal Vertiefen muss und ob man auf die Klausur gut vorbereitet ist. Bisher gefällts mir ganz gut, gibt aber glaube ich (noch?) nichts offizielles. Soll aber wohl im Endeffekt dann kostenpflichtig werden. Aktuell ists wohl so ne Art Testphase, die mir bisher auch sehr zusagt. Ich halt mich doch deutlich besser an meinen Plan und lerne irgendwie zielführender dadurch, dass ich weiß, dass ich geprüft werden würde. Klar beim Test schummeln kann man auch, es läuft wohl auf "Ehrlichkeit zu sich selbst" hinaus. Aber bringt ja auch nichts da dann zu schummeln. Bisher kann ich viel mehr noch nicht dazu sagen, außer dass man eben motivierende Mails mit Lernbrocken bekommt und na Zeitangabe. Gibts auch nicht für alle Fächer glaub ich. Also Wettbewerbsrecht auf jeden Fall nicht. Also habs jetzt nur bei Steuern und Wirtschaftsprüfung.
27. Oktober 2016
Fächerwahl & Studienfortschritt
Fächerwahl & Studienfortschritt Wie läufts? Und was eigentlich? Gute Frage, aber zweitere ist leicht zu beantworten. Neu in diesem Semester belegt habe ich die Module "Steuern im Rahmen von funktionalen und konstitutiven Unternehmensentscheidungen", "Wirtschaftsprüfung" und "Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler". Im Moment ist auch geplant in all diesen Fächern zur Klausur anzutreten. Problem ist nur, dass ich immer noch nicht weiß, ob ich alle Prüfungen im letzten Semester bestanden habe. Eine Wiederholungsklausur würde ich zu den Klausuren, die in diesem Semester geplant sind, noch dazu nehmen. Mehr als eine allerdings nicht. Dann muss eine andere Klausur weichen und die werde ich dann erst im nächsten Semester schreiben. Dies wird wohl dann Wettbewerbsrecht sein, da ich hier eh viel zu wenig Material dazu habe. Und wie es läuft... wie schon im vorherigen Blockbeitrag erwähnt ganz gut, dank meinem neuen Konzept. Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen Hier hab eich das erste Kapitel durch, was aber auch nur sehr kurz war und habe ungefähr die Hälfte des ersten Kapitels hinter mir. Bin soweit im Plan. Bis Ende der Woche werde ich das zweite Kapitel zu Ende haben und auch die Übungsaufgaben zum 2. Kapitel bearbeitet haben. Das Modul ist aufgebaut wie die anderen beiden Module von Meyering auch. Genauso stehts auch im die Klausur. Also weiß ich inzwischen ungefähr was gefragt ist, komme daher ganz gut voran. Hier mache ich grobe Schaubilder über den Stoff und konzentriere mich auf die im Skript enthaltenen Beispiele sowie die Übungsaufgaben. Dadurch schaffe ich es, den Stoff wirklich komprimiert aufzuschreiben. Die Zusammenfassung der Kapitel 1 und 2 nimmt dadurch lediglich 5 Din-A 5 Seiten in Kauf. Wirtschaftsprüfung Gut geschrieben und tatsächlich interessant. Es ist sehr verständlich zu lesen. Das Modul ist ziemlich neu, weshalb es kaum Altklausuren und alte EAs gibt. Bin mir noch nicht sicher wie detailliert es gelernt werden muss. Bisher komme ich gut voran. Kapitel 1, 2 und 3 habe ich bereits abgeschlossen. Bei Kapitel 4 bin ich circa zur Hälfte durch. Bis ende der Woche ist geplant auch mit Kapitel 4 und den zugehörigen Übungsaufgaben fertig zu sein. Das einzige, was mir an dem Modul bisher nicht gefällt ist, dass der Lehrstuhl doch teilweise eine sehr seltsame Ansicht zu vertreten scheint. So wird beispielsweise im Skript geschrieben, dass seriöse Universitäten davon Abstand nehmen würden Studiengänge anzubieten bei denen eine Anerkennung gemäß §13a WPO erfolgen kann. (Kurz zur Info: " Diese Studiengänge entsprechen den Anforderungen der Wirtschaftsprüfungsexamens-Anrechnungsverordnung. Leistungen aus diesen Masterstudiengängen ersetzen in den Prüfungsgebieten „Angewandte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre“ und „Wirtschaftsrecht“ die entsprechenden Prüfungen des Wirtschaftsprüfungsexamens, so dass Absolventen dieser Studiengänge das Wirtschaftsprüfungsexamen in verkürzter Form ablegen können. ") Das heißt der Lehrstuhl sagt seriöse Universitäten bieten keine solche Lehre an, die man sich für das Wirtschaftsprüferexamen anrechnen lassen kann. Als Argumente werden hier angeführt, dass die Lehre dann zu sehr daran ausgerichtet werden muss, was beim Wirtschaftsprüfungsexamen gefordert wird und, dass die Anerkennung kostenintensiv ist. Für mich total abstrus und irrsinnig eine solche Behauptung. Gerade weil große und namhafte Universitäten in Deutschland diese Möglichkeit anbieten. Wenn das Wirtschaftsprüferexamen nun als härteste Prüfung Deutschlands gehandelt wird (wie es ja der Fall ist), wie kann es dann schlecht sein, wenn sich eine Uni bei der Lehre daran orientiert, gerade, wenn es ja darum geht Leute auf diesen Beruf vorzubereiten. Und bieten somit die großen bekannten Unis wie die FU Berlin, Uni Erlangen-Nürnberg und die Uni Duisburg-Essen keine seriöse Lehre an? Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler Hier bin noch am wenigsten weit fortgeschritten. Kann erst wenig über das Modul sagen, nächste Woche werde ich aber den Fokus mehr hierauf legen, dann werde ich mehr dazu sagen können. Bis jetzt war noch nicht viel mehr als eine Einführung und ein historischer Abriss.
Zurück - Was bedeutet das eigentlich? Mit dem Wort zurück kann ich den aktuellen Zustand bei mir wohl am treffendsten beschreiben. Nicht nur, weil ich mich längere Zeit hier nicht gemeldet habe, oder weil ich die Lernsachen wieder hervorgekramt, mein Lernzeug geordnet hab, sondern weil ich auch nach dem Klausurenstress wieder ein bisschen mehr zu mir selbst gefunden habe. Das ist mir wichtig. Denn im Zentrum steht nicht das Studium, sondern ich. Und das sollte bei Jedem so sein und Jeder sollte sich das immer wieder bewusst machen. Denn wenn wir nur noch funktionieren - stirbt irgendwann unsere Seele. Und das ist wohl das wichtigste was wir haben. Klausurenphasen und Lerndruck setzt mir immer ziemlich zu. Danach brauche ich Zeit für mich. Da mag ich auch nicht feiern gehn wie andere. Ich mag es zwar schon, aber ich weiß, dass es mir nicht wirklich weiter hilft. Wir alle sollten mehr auf Qualitätszeit achten. Qualitätszeit ist die Zeit in der wir uns wirklich auf uns besinnen. Das kann auch beim Lernen sein, das kann bei einem gemeinsamen Essengehen mit dem Partner sein. Wichtig ist, dass wir es tun, weil es uns gut tut. Und solche Zeit habe ich gebraucht. Die letzten Wochen. Und dann stand ja auch noch mein Umzug an. Ja mein Umzug. Endlich ist es soweit. Ich wohne mit meinem Schatz zusammen. Hab meine eigene Bude hinter mir gelassen. End der Woche ist Schlüsselübergabe. Das meiste ist schon erledigt. Aber noch ein paar Kleinigkeiten sind zusammen, die in Summe dann doch sicherlich einige Stunden in Angriff nehmen. Da bleibt zwangsläufig das Lernen auf der Strecke. Dachte ich zumindest. Aber mit einem neuen Konzept läuft es wie am Schnürchen. Hab ich durch Zufall im Internet entdeckt und mag das Konzept. Dazu aber wann anders mehr. Im Moment ist geplant erst mal wieder regelmäßiger zu bloggen. Ein Urlaub steht demnächst noch an, da wird es dann wieder weniger werden, aber so alles in allem will ich es nochmal auf ein konstantes Niveau von mindestens einem Beitrag pro Woche schaffen.
Abilifly antwortete auf Higginss Thema in Fernstudium Forum
zwischendurch nicht. Ich stopf süßes nach dem Abendessen direkt noch rein Ist dann quasi eine laaaaaaaaange Mahlzeit
12. Oktober 2016
Abilifly antwortete auf Bender122s Thema in IUBH Internationale Hochschule
Ich kann nur von dem schließen, was mir in den letzten Jahren so begegnet ist. 2x ging es mir im Vorstellungsgespräch so, dass der Eindruck vermittelt wurde, dass auch in der Arbeitswelt ein Studium an einer privaten FH weniger wert ist. Einmal als ich dort studierte und mich für ein Praktikum bewarb. Das war bei einem DAX 30 Unter einen. Da wurden mir so fragen gestellt wieso ich nun einen Master an einer privaten FH mache, wo ich es doch an einer angesehen Uni zu guten Noten gebracht habe. Dass mir das keinen Mehrwert bringt, sich nicht gut im Lebenslauf mache und es eher verschwendete Zeit ist. Das zweite war ein Vorstellungsgespräch für meinen jetzigen Werkstudentenjob in einer Big 4 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Da hatte ich gerade in Hagen angefangen und es lief auf "da haben sie ja grad nochmal die Kurve gekriegt" raus und dabei ging es um meinen Wechsel weg von der privaten FH an die Fernuni Hagen. Keiner der Personaler zeigte sich irgendwie positiv in Bezug auf die private FH. Und ich war an 2 Universitäten. An beiden wurde richtig abgehetzt über die Leute an der privaten FH in der jeweiligen Stadt. Da erkauft man sich den Abschluss, man kriegt alles geschenkt an der großen Uni ging das auch sehr von den Professoren aus und wurde angeheizt. Der eine nutzte es regelmäßig um Studierende zu tadeln "Du gehst wohl besser an die xxx (Name der privaten FH) als er auf eine einfache Frage keine Antwort wusste. Oder bei der Einführungsveranstaltung sagte einer der Profs scherzhaft" Keine Sorge, hier packt es nicht jeder, aber wenn ihr hier nicht packt könnt ihr immer noch an die xxx (Name der privaten Hochschule). Genauso war natürlich auch der Ruf unter den Studierenden. Für den Master an der Uni wurde auch nie einer von der privaten FH zugelassen. Das war von vornherein klar. Und wenn man bedenkt, dass die große Uni an unserem Fachbereich sicherlich über 500 Wirtschaftsabsolventen pro Semester produziert und das schon seit Jahren, die entsprechenden Profs.dort schon seit mindestens 15 Jahren lehren, und die damaligen Absolventen heute in den Unternehmen sitzen, wird der Ruf zwangsläufig in der Arbeitswelt auch nicht viel anders sein. Mein Bruder zb hat hier an der örtlichen privaten FH seinen Bachelor gemacht und sich für den Master an fast allen Unis beworben, die den Studiengang anbieten, er hat einen sehr guten Abschluss auch in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang. Er bekam von jeder Uni absagen. Ich denke dass fast an allen Unis ein ähnliches Bild über die privaten FHs vermittelt wird und so erhält diese Anschauung auch Einzug in die Unternehmen.
Also ich nahm schon immer während der Klausurzeit 3-5 kg zu. Weils mir durch den Stress einfach mies geht und ich mich dann mit essen trösten muss. Das erlaube ich mir aber auch. Die Klausurkilos mache ich dann nach den Klausuren direkt wieder weg, dann staut sich nicht viel an. Das mit den Softdrinks ist für mich schwer zu verstehen. Ich trinke gar keine süßen Getränke, habe auch eigentlich nie Lust drauf. Und wenn kaufe ich es einfach nicht ein. Wobei ich auch für Besuch ne Flasche Sprite letztes Jahr gekauft hab, die nun immer noch hier steht. Bei mir gibt es ausschließlich Wasser und ungesüßten Tee. Ab und an mal im Restaurant oder bei McDonalds trink ich Cola oder Sprite. Und bei den Beiträgen über intermittierendes Fasten ist mir aufgefallen, dass ich das sowieso an 95% der Tage mache. Frühstück gibt es bei mir circa um 12 und Abendessen zwischen 18 und 19 Uhr irgendwann. Manchmal wirds auch 20 Uhr bis das essen rum ist. Aber sehr selten und dann habe ich meist auch erst um 13 oder 14 Uhr gefrühstückt. Ich schaffe es trotzdem während der Klausuren trotz des beschrieben Essensstils rasant zuzunehmen
Ich würde mal behaupten das liegt - wie auch an Präsenzhochschulen - an der jewiligen FH/Universität. Ich habe nie Vollzeit gearbeitet und Vollzeit studiert, war aber schon an einigen Hochschulen und kann daher denke ich recht gut einen Vergleich ziehen. Gerade auch im Bezug auf Hagen. Hagen ist wohl wirklich was die Skripte und den Stoffumfang angeht das aufwändigste, was ich bisher erlebt habe. Ein Semester war ich an einer privaten Hochschule, dort hätte ich wohl ohne Probleme Vollzeit nebenher arbeiten können, bin dann aber gerade deswegen auch gewechselt, weil entsprechend der Anforderungen die privaten (Fern)hochschulen eben auch den entsprechenden Ruf bei den Arbeitgebern haben und daher nicht vergleichbar sind mit einem Studium an einer Universität oder eben der Fernuni Hagen. Ich denke das sollte man sich generell bei Aussagen zur Machbarkeit und zum Schwierigkeitsgrad vor Augen halten.
Fazit - Rechnungslegung
Bestanden? Keine Ahnung! Eigentlich weiß ich bei keiner Klausur so wirklich, ob es nun zum Bestehen gereicht hat. Letztes Semester war ich sehr überrascht eine gute Note zu erhalten, obwohl die Klausur gefühlt alles andere als gut gelaufen war. Dieses Ereignis trägt folglich noch mehr dazu bei, dass ich meine Klausuren nun ziemlich schwer einschätzen kann. Wenns dumm läuft muss ich alles nochmal schreiben, wenn es gut läuft habe ich alles bestanden und ggf. sogar mit brauchbaren Noten. # Nun aber zu Rechnungslegung und meinem Fazit. Erst mal will ich euch ein bisschen vom Aufbau erzählen. Die Klausur besteht aus zwei Teilen. Einmal dem Teil Bilanztheorie, der von Prof. Meyering gemacht wird und dem Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse von Prof. Brösel. Teil Bilanztheorie: Dieser Teil besteht aus MC-Fragen sowie aus offenen Fragen. Zuerst kommt ein Teil ja/nein Fragen und anschließend ein Teil Fragen, die mit konkreten Stichpunkten (meist ein oder zwei) beantwortet werden müssen. Danach kommen noch offene Aufgaben. Thematisch drehen sich die Aufgaben hauptsächlich um die Bilanztheorien, die sehr ausführlich im Skript thematisiert werden. Hier ist sowohl der Gesamtzusammenhang sowie die Anwendung als auch Detailwissen erforderlich. Wohingegen Detailwissen hauptsächlich in den Stichpunktfragen geprüft wird, ist bei den offenen Fragen gerne die Anwendung und der Gesamtzusammenhang der einzelnen Theorien gefragt. Also man muss auswendig lernen und verstehen und anwenden können. Die Beispielaufgaben im Skript helfen an dieser Stelle sich das ganze so anzueignen, dass man es auch anwenden kann. Zumindest halbwegs. Zudem kommen gerne Fragen zum Umsatz bzw. Gesamtkostenverfahren und auch zur Eigenkapitalrechnung. Diese Sachen sollte man beherrschen. Zudem sollte man eine GuV und Bilanz problemlos aufstellen können. Buchungssätze werden hier auch teilweise abgefragt. Oft kommt dann noch ein Text, den man beurteilen muss/ kritisch würdigen muss. Das kommt leider Rätselraten gleich. Meine Devise war hier, möglichst viel richtiges hinschreiben. Denn was genau die sehen wollen geht aus der Aufgabenstellung nicht hervor. In dem Musterlösungen werden mehr oder weniger wahllos Dinge erläutert. Keine Ahnung wie ich das nun hier genau beschreiben soll, wenn ihr die Altklausuren durch arbeitet werdet ihr es vermutlich verstehen, was ich meine. In meiner Klausur musste man hauptsächlich die Bilanztheorien anwenden. Das konnte ich recht gut, bin mir allerdings auch nicht ganz sicher. Bei den Ja/Nein Fragen war mindestens eine Frage doppeldeutig und somit nicht eindeutig beantwortbar, weil - wie sich nach der Klausur rausstellte - den meisten Studenten nicht klar war, was die Aussage, die beurteilt werden sollte, genau aussagte. War etwas verwirrend und ich habe deswegen meine Begründung einfach dazugeschrieben. GuV, Eigenkapital etc kamen bei mir leider nicht dran. Die Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Im Fokus dieses Teil steht die Strukturbilanz sowie die Bilanzpolitik. Zuerst beginnt die Klausur mit kurzen Theoriefragen. Generell sollte man die Theorie auch hier gut auswendig können, wenn auch weniger Detailwissen gefragt ist als im Teil Bilanztheorie. Dann kommt in aller Regel eine Aufgabe, bei welcher man eine Strukturbilanz aufstellen soll und eine Aufgabe, bei der man in aller Regel progressive Bilanzpolitik durchführen soll. Das sind Verständnisaufgaben, zu denen es im Skript eine sehr detaillierte und umfangreiche Fallstudie gibt und die auch immer wieder in alten Klausuren gefragt sind. Das sollte man wirklich im Schlaf können und auch die komplizierten Sachen wie aktive RAP etc zu behandeln wissen. Leider fand ich den Teil mit der Bilanzpolitik etwas seltsam in meiner Klausur bzw. neuartig. Entweder ich hab etwas komplett übersehen oder einen massiven Denkfehler oder eben es war diesmal ein bisschen tricky. Denn es sollte die Ertragslage verschlechtert und die Liquiditätslage verbessert werden. Keine Ahnung ob das stimmt, was ich gemacht habe. Generell gab es recht wenig Aufgaben auf die Strukturbilanz und die Bilanzpolitik, was ich mir so nicht gewünscht hatte. Denn ich habe eher auf diese Aufgaben zum Punkte holen gesetzt als auf das sture auswendig lernen. KE 2 kam wie fast immer nur in sehr geringem Umfang dran, dafür aber viele Auswendiglernaufgaben, bei denen ich überweigend Probleme hatte. Eigentlich hatte ich auf den Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Teil gesetzt, im Endeffekt habe ich nun aber wohl im Bilanztheorieteil die meisten Punkte geholt und im Bilanzpolitik&Bilanzanalyseteil viele Punkte wegen der Auswendiglernfragen liegen lassen. Ich hatte mich da leider zu viel mit der KE 2 beschäftigt. Diese Zeit hätte ich besser noch zusätzlich in KE1 investiert. Sollte ich die Klausur nochmal schreiben müssen wäre das aber nicht unbedingt ein Weltuntergang. Ich kann jetzt ziemlich viel, weiß worauf es genau ankommt und könnte mir noch einiges an Klausurroutine aneignen. Während der Klausur ist mir außerdem ein ziemlicher Patzer passiert. Direkt im ersten Teil. Es sollten Sachverhalte nach der Bilanztheorie von Simon behandelt werden. Ich hab sie leider nach Schmalenbach behandelt und erst fast ganz zum Schluss der Aufgabe meinen Irrtum bemerkt. Da die Aufgabe mit 20 Punkten, was 20 Minuten entsprach, dotiert war, habe ich hier massig Zeit verloren, die mir leider am Ende auch etwas gefehlt hat. Viel Zeit zum viel nachdenken blieb so leider nicht mehr. Ärgerlich und hatte nichts mit meinem Wissenstand, sondern viel mehr mit meiner Aufgeregtheit vor einer Klausur zu tun. Ich hoffe trotzdem, dass es einfach zum Bestehen reicht, vielleicht sogar ne gute Note rausspringt und ich das Ding nicht nochmal schreiben muss.
6. Oktober 2016
So viel Freizeit!
Abilifly hat kommentiert zu Abiliflys Blogeintrag in I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Bei mir ist es ähnlich. Ich habe bereits in meine neuen Unterlagen reingeschaut. Zumindest in Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen und in Wirtschaftsprüfung. Die Unterlagen für Wettbewerbsrecht kamen noch nicht. Also diese Module mache ich dieses Semester. Vorausgesetzt natürlich ich habe die anderen Prüfungen alle bestanden, wo ich mir noch nicht so sicher bin. Wie ichs mache, wenn ich eins oder gar mehrere Module nicht bestanden hab, weiß ich noch nicht. Da bei mir in kürze ein Umzug ansteht und ich mich eigentlich gerade mitten in den Vorbereitungen befinde, bin ich allerdings ziemlich ausgelastet im Moment. Alles muss geputzt und verpackt werden, ausgemistet werden, umgeräumt werden. Aber ab nächster Woche geht es trotzdem regelmäßig nochmal an die Skripte.
5. Oktober 2016
Jetzt sind erst wenige Tage rum seit ich die letzte Klausur hinter mich gebracht habe. Wie sehr habe ich mich auf den Zeitpunkt danach gefreut. Endlich nicht mehr lernen. Endlich Freunde treffen. Endlich wieder Lust etwas schönes zu kochen. Meine Laune während der Klausurvorbereitung erinnert wohl schon fast an eine Depression. Ich habe keine Lust auf Lernen. Aber ich habe auch keine Lust mehr überhaupt irgendetwas zu tun. Das lässt natürlich auch nicht sonderlich viel Spielraum um sich zu motivieren. Nach der Klausur ist es dann erst mal so als würde man in eine andere Welt eintauchen. Zumindest für mich. Nochmal raus gehen und nicht im Kopf nur den Lernstoff haben, sondern alles um einen drumherum wahrnehmen. Es fühlt sich alles anders und auch irgendwie fremd an. Das ist aber nicht nur ein Phänomen welches ich nun an der Fernuni bemerke. Auch im Bachelor war das schon so. Hier jetzt irgendwie extremer. Vermutlich weil ich mich noch nie so lang auf Klausuren vorbereitet habe. Und noch nicht mal weil der Stoff schwerer wäre. Nur ist es wesentlich schlechter aufbereitet und etwas umfangreicher. An der Präsenzuni war bei mir weniger das sture Pauken als die Transferarbeit gefragt. Und ich muss sagen gerade an der Uni, an der ich meinen Bachelor gemacht habe, hatte man wirjlich oft das Gefühl, dass die Professoren auch didaktisch was drauf haben. Ich habe nie Zusammenfassungen angefertigt. Denn bis ich das erste mal meine Fernunimaterialien in der Hand hielt war ich immer der Ansicht, dass ein Skript natürlich immer in Stichpunktform verfasst ist. Ansonsten ist es ein Buch. Zumindest das für mich so. Und nun kriege ich hunderte von Seiten umfassende DIN-A 4 Bücher zugesandt und es wird behauptet das seien Skripte. Das macht das ganze natürlich viel zeitintensiver. Ich verstehe auch den Gedanken dahinter. In dem Skript soll alles drin sein, was der Prof. an der Präsenzuni da vorne labert. Nur braucht man das Gelaber in der Regel nicht. So wie man viele Details im Skript und zusätzliche Sätze nicht braucht. Im Präsenzuniskript steht nur das drin, was wichtig ist, was von Relevanz ist. In Hagen muss man nun erst mal filtern. Denn man kann sich den unnötigen Teil nicht einfach sparen indem man nicht in die Vorlesung geht. Aber jetzt hab ich erst mal frei. Der schöne Haushalt erwartet mich sehnsüchtigst und auch die sozialen Kontakte wollen nochmal gepflegt werden. So hab ich den ganzen Tag heute mit waschen, bügeln, zusammenlegen verbracht. Und ich sag es euch. Es war sehr entspannend!
Die Klausuren sind vorbei!
Ja es ist toll keine Klausuren mehr zu haben. Ich bin aber auch kein Mensch, der unbedingt Beschäftigung braucht, eigentlich leb ich gerne in den Tag ohne Arbeit, ohne irgendwelche Verpflichtungen. Leider geht das nicht immer.
Also an meiner Präsenzuni mit wesentlich mehr Klausurschreiblingen stand es schon Monate vorher fest wo wer schreibt und jeder sah in sowas wie bei uns dem Prüfungsportal neben dem Prüfungsdatum und Ort auch das Gebäude und den Hörsaal. Auch auf 2 Städte verteilt und es wurden auch Säle in der fremden FH angemietet. Ich finds ja jetzt auch nicht tragisch, aber es wär ne Verbesserung, die eigentlich ganz einfach wäre. Und es hat mich einfach gewundert, weil es an den 2 Unis wo ich bisher war, es halt online gab. Ja berichte zu den einzelnen Klausuren werden folgen.
Die Klausuren sind vorbei! Die letzten Tage und Wochen waren sehr stressig. Ich habe mich hier länger nicht mehr zu Wort gemeldet. Auf dem Weg Rückweg von meiner Matheprüfung hatte ich noch einen Text getippt, leider war im Zug dann beim abschicken die Internetverbindung weg und der Text dann letzlich irgendwie auch. Da ich eh gestresst war, hatte ich keinen Nerv das alles nochmal zu tippen. Daher kommt die Rückmeldung etwas verzögert. Gestern war meine letzte Prüfung und es kommt mir vor als sei sie schon ewig her. Ich wollte tatsächlich gerade vorgestern schreiben, weil ich es kaum fassen kann, dass es erst gestern war. Ich werde zu den einzelnen Klausuren noch ein Fazit schreiben, was ihr dann in den nächsten Tagen lesen könnt. Jetzt will ich mich erst mal allgemein halten. Im großen und ganzen war meine Prüfungsvorbereitung sehr durchwachsen, es kam einiges dazwischen, ich hatte neben Steuern noch die beiden Pflichtmodule belegt. Eine Kombi von der mir in den letzten Wochen so einige abgeraten haben. Da war es schon zu spät und ich muss sagen, ich bin schon froh, dass ich es jetzt hinter mir habe. Ob ich alles bestanden habe, kann ich absolut nicht einschätzen. Auch weil ich ja noch recht neu an der FU bin und keine Erfahrung habe wie bewertet wird. Die Klausuren sind deutlich anders aufgebaut als es bei meinen anderen Studien war. Es ist sehr einheitlich an der FU, zumindest scheint es mir so. Es gibt immer ein zusammengeleimter Packen Blätter mit Aufgaben und daran hängt auch der Lösungsteil, welchen man dann vor der Prüfung abtrennen soll. Was ich etwas seltsam und sinnlos finde ist der ewig lange Text, der sich über 1,5 Seiten zieht und sich am Anfang von jeder Klausur befindet. Da stehen so allgemeine Regeln, wie die erlaubten Taschenrechner usw. Mehr fällt mir jetzt gerade gar nicht ein. Das Blatt meiner Präsenzuni konnte ich hingegen am Ende meines Bachelors fast auswendig. Und genau da ist das, was ich für etwas schlecht gelöst halte. Möchte man an der FU dieses Blatt lesen, müsste man dafür die eh extrem knapp bemessene (Sinn?) Klausurzeit opfern. An meiner Präsenzuni war es immer so, dass diese "Vorschriften" das Deckblatt der Klausur waren. Man bekam die Klausur ausgteilt, man durfte nicht die Klausur öffnen, aber die Regeln sich durchlesen und schonmal Matrikelnummer und Name eintragen. Dann gab es einen einheitlichen Beginn und jeder drehte etwa gleichzeitig die Klausur rum und begann. An der FU werden die Klausuren ausgeteilt und sobald man eine hat darf man anfangen. Ist auch irgendwie unfair. Bisher hatte ich zwar immer das Glück recht am Anfang die Klausur zu bekommen, dennoch finde ich es besser wenn es einen einheitlichen Start gibt. Soviel erstmal dazu. Ziemlich komisch ist auch die Regelung zum "vorbereiten" der Gesetze. In Steuern waren die Überschriften auf den Postits erlaubt, der gleiche Lehrstuhl betreut auch die eine Hälfte des Moduls Rechnungslegung. Dennoch waren in Rechnungslegung dann plötzlich keine Überschriften auf den Post-Its mehr erlaubt, was dann dazu führte, dass ich mein Gesetz lieber im Rucksack gelassen habe. Zum Glück hätte es mir bei der Klausur ohnehin nicht geholfen, aber verschiedene Regelungen am gleichen Lehrstuhl im gleichen Studiengang im gleichen Semester finde ich etwas seltsam. Ansonsten wär es vielleicht sinnvoll auch online anzugeben wer in welchem Hörsaal schreibt. War an meiner Präsenzuni zumindest so und empfand ich als ganz praktisch, gerade wenn es wie in Rechnungslegung 6 verschiedene Hörsäle gibt, die auch noch in unterschiedlichen Gebäuden sind. Da ich leider über 350 km zu den Klausuren zu fahren habe und 2 der 3 Klausuren morgens um 9 bereits begannen blieb mir nichts anderes übrig als zu übernachten. Im Endeffekt haben mich die Klausuren jetzt so um die 400€ gekostet. Ich hoffe es hat sich wenigstens gelohnt
29. September 2016
Ich war nie in einer Klausureinsicht während meines Bachelorstudiums an der Präsenzuni. Schlicht weil es mir zu blöd war deswegen an die Uni zu fahren und mich mit hunderten anderen in eine Reihe zu stellen und Ewigkeiten zu warten. Mir wurde von einigen an der FU geraten immer die Klausureinsicht zu beantragen, weil sehr häufig Fehler passieren würden. Auch in Bezug auf meyering. Das heißt ja nicht, dass ich unbegründet Widerspruch einlegen werde. Ich weiß auch wie ein Widerspruch funktioniert etc. Aber ich werde genau prüfen wie bewertet wurde. Finde ich auch nicht falsch. | Über mich | Tonysaurus.Bakes
mein Name ist Tony und 2012 habe ich meine allererste Motivtorte gebacken. Das war eine einfache Mokka-Torte mit ausgerolltem, farbigen Marzipan eingedeckt und mit einem online gekauften Star-Wars-Tortenaufleger verziert. Noch einen fetten, lila Marzipan-R2-D2 zur Deko ran geklatscht und fertig war die erste eingedeckte Torte meines Lebens.
Auch wenn ich diese Perle optisch heute wohl niemandem mehr zumuten würde, gefiel sie der Geburtstagsgesellschaft damals so sehr, dass ich fortan die Geburtstagspartys in meinem Freundeskreis mit Naschwerk versorgen musste.
Mit der Übung wurden meine Werke über die Jahre doch recht ansehnlich, und auch wenn ich noch sehr weit weg vom Profi bin, fragen mich Freunde wie Fremde regelmäßig nach Tipps und Tricks für ihre eigenen Kreationen.
Da ich oftmals nicht mit den gängigen Methoden und Mitteln arbeite, sondern gerne improvisiere und meine eigenen Lösungen für Probleme finde, bekommt ihr hier von mir ausschließlich Rezepte und Anleitungen, die ich selbst mit Erfolg ausprobiert habe. In der Hoffnung, dass sie anderen, die auf ähnliche Hürden stoßen, weiterhelfen.
Ich ernähre mich weder vegetarisch, noch vegan, probiere aber gerne neue Dinge aus und bin absolut nicht militant in der Verwendung von tierischen Produkten in meinen Kreationen. Wenn ihr also Wünsche, Fragen, Ideen oder Anregungen habt, besonders wenn es um spezielle Ernährungsgewohnheiten geht, hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder eine Nachricht via Kontaktseite.
Euer Tonysaurus | de |
q-de-772 | wenigen Aufgaben vor. Das fand ich etwas unfair, da ich mich gerade darauf gut vorbereitet hatte. | Abilifly - Fernstudium-Infos.de
27. Mai 2016
25. September 2017
133 Sehr gut
Lange habe ich mich nicht gemeldet und das hat einen Grund
Abilifly hat Blogeintrag hinzugefügt: I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Lange habe ich mich nicht hier gemeldet, obwohl ich mich ja öfter melden und berichten wollte. Mein Leben geht ein bisschen drunter und drüber. So haben wir durch Zufall beispielsweise vor 4 Wochen eine kleine 5 Wochen alte Babykatze bekommen, die inzwischen super eingelebt und top fit ist, mir aber nun den letzten Nerv raubt. Das lernen für die Uni hat ja im Herbst ganz gut angefangen, nun bin ich ein wenig ins Schludern geraten und hänge natürlich wieder nach Wie sollte es auch anders sein. Jedenfalls hab ich einen Seminarplatz bekommen und werde direkt danach die Abschlussarbeit schreiben. Ich schreibe am Lehrstuhl Meyering (Betriebswirtschaftliche Steuerlehre) und die Seminararbeit muss ich bis 29.05.17 abgeben. Genau. Das Abgabedatum weiß ich jetzt schon. Sonst aber nichts. Nicht mal mein Thema. Auch nicht wie ich ein Thema bekomme. Also das Studium neigt sich dem Ende zu, dabei hat es ja eigentlich gerade erst angefangen. Die Masterarbeit wird meine letzte Leistung sein und die Abgabe dann voraussichtlich im November, wenn ich wie geplant direkt im Anschluss an das Seminar Mitte Juni mit der Masterarbeit beginnen kann. Die letzten Klausuren schreibe ich im Oktober dann. Werden aber dann nur 1-2 je nach dem ob ich nun alle im März bestehe oder doch durch eine durchfalle. Im April hab ich ein Praktikum in einer großen Steuerberatungsgesellschaft geplant, dafür bin ich gerade die Bewerbungen am vorbereiten. Und nebenbei hab ich noch ganz viel andren Kram um die Ohren, weshalb das liebe Unizeug mal wieder zu kurz kommt. Über die Weihnachten kommt die ganze Familie zu uns uuuuund alles muss vorbereitet werden. Würd ja gern im Anschluss an den Master ne externe Promotion starten, muss nur mal sehen, ob ich da mit meinem Schnitt (wird vermutlich schlechter als 2,5) irgendwo ne Chance hab. Das wars auch schon wieder von mir Aber über Weihnachten hab ich vielleicht noch den ein oder anderen Abend an dem ich vielleicht mal Zeit und Muse habe mich zu melden.
mein neues Lernkonzept
Mein neues Lernkonzept Da einige gefragt haben, erzähl ich hier mal was davon. Im Prinzip ist das ganze recht simpel. Ich bin drauf gestoßen weil Jemand bei Facebook damals Teilnehmer suchte um das Konzept zu testen. Da es gratis war, hab ich es mal ausprobiert. Bin ja nicht so der Fan von irgendwelchen kostenpflichtigen Sachen. Hab auch nie irgendwelche Fremdskripte bisher gekauft, weil ich bei sowas immer sehr skeptisch bin. Also eigentlich ist es nicht mein Lernkonzept, sondern die Idee von Jemand anderem. Das ganze ist so aufgebaut, dass man wöchentlich eine Art Newsletter bekommt, in dem fachspefizisch steht, was diese Woche zu tun ist. Ansonsten ist man recht flexibel in der Zeiteinteilung, wenn man sich nicht dran hält, auch nicht schlimm, weil kontrolliert wird es nicht, aber ich denke es geht eher darum zu motivieren rechtzeitig anzufangen und sich eben durchzubeißen. Das find ich ganz gut, denn da hat es bei mir immer etwas gehangen. Alle paar Wochen steht dann pro Fach ein Test an. Das ganze erscheint mir auf die Modulwahl der einzelnen Person abgestimmt, kann aber auch sein, dass es nur Zufall ist, dass es bei mir relativ gut passt und selten 2 Tests in der gleichen Woche sind. Diese "Tests" kriegt man auch mit der jewiligen Zeitangabe per Mail zugesandt und soll die dann in der jeweiligen Zeit bearbeiten. Da wird dann zumindest wurde das so gesagt auf die Klausur vorbereitende Fragen gestellt, also es soll an die jeweilige Klausur angepasst sein um optimal vorzubereiten. Ob das so ist weiß ich noch nicht. Ich hatte auch noch keine Tests. Nächste Woche sind allerdings gleich 2 Stück dran. Die Lösung der Tests schickt man wohl per Mail zurück und da wird dann korrigiert und man bekommt am Ende wohl sowas wie eine Empfehlung, was man nochmal Vertiefen muss und ob man auf die Klausur gut vorbereitet ist. Bisher gefällts mir ganz gut, gibt aber glaube ich (noch?) nichts offizielles. Soll aber wohl im Endeffekt dann kostenpflichtig werden. Aktuell ists wohl so ne Art Testphase, die mir bisher auch sehr zusagt. Ich halt mich doch deutlich besser an meinen Plan und lerne irgendwie zielführender dadurch, dass ich weiß, dass ich geprüft werden würde. Klar beim Test schummeln kann man auch, es läuft wohl auf "Ehrlichkeit zu sich selbst" hinaus. Aber bringt ja auch nichts da dann zu schummeln. Bisher kann ich viel mehr noch nicht dazu sagen, außer dass man eben motivierende Mails mit Lernbrocken bekommt und na Zeitangabe. Gibts auch nicht für alle Fächer glaub ich. Also Wettbewerbsrecht auf jeden Fall nicht. Also habs jetzt nur bei Steuern und Wirtschaftsprüfung.
27. Oktober 2016
Fächerwahl & Studienfortschritt
Fächerwahl & Studienfortschritt Wie läufts? Und was eigentlich? Gute Frage, aber zweitere ist leicht zu beantworten. Neu in diesem Semester belegt habe ich die Module "Steuern im Rahmen von funktionalen und konstitutiven Unternehmensentscheidungen", "Wirtschaftsprüfung" und "Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler". Im Moment ist auch geplant in all diesen Fächern zur Klausur anzutreten. Problem ist nur, dass ich immer noch nicht weiß, ob ich alle Prüfungen im letzten Semester bestanden habe. Eine Wiederholungsklausur würde ich zu den Klausuren, die in diesem Semester geplant sind, noch dazu nehmen. Mehr als eine allerdings nicht. Dann muss eine andere Klausur weichen und die werde ich dann erst im nächsten Semester schreiben. Dies wird wohl dann Wettbewerbsrecht sein, da ich hier eh viel zu wenig Material dazu habe. Und wie es läuft... wie schon im vorherigen Blockbeitrag erwähnt ganz gut, dank meinem neuen Konzept. Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen Hier hab eich das erste Kapitel durch, was aber auch nur sehr kurz war und habe ungefähr die Hälfte des ersten Kapitels hinter mir. Bin soweit im Plan. Bis Ende der Woche werde ich das zweite Kapitel zu Ende haben und auch die Übungsaufgaben zum 2. Kapitel bearbeitet haben. Das Modul ist aufgebaut wie die anderen beiden Module von Meyering auch. Genauso stehts auch im die Klausur. Also weiß ich inzwischen ungefähr was gefragt ist, komme daher ganz gut voran. Hier mache ich grobe Schaubilder über den Stoff und konzentriere mich auf die im Skript enthaltenen Beispiele sowie die Übungsaufgaben. Dadurch schaffe ich es, den Stoff wirklich komprimiert aufzuschreiben. Die Zusammenfassung der Kapitel 1 und 2 nimmt dadurch lediglich 5 Din-A 5 Seiten in Kauf. Wirtschaftsprüfung Gut geschrieben und tatsächlich interessant. Es ist sehr verständlich zu lesen. Das Modul ist ziemlich neu, weshalb es kaum Altklausuren und alte EAs gibt. Bin mir noch nicht sicher wie detailliert es gelernt werden muss. Bisher komme ich gut voran. Kapitel 1, 2 und 3 habe ich bereits abgeschlossen. Bei Kapitel 4 bin ich circa zur Hälfte durch. Bis ende der Woche ist geplant auch mit Kapitel 4 und den zugehörigen Übungsaufgaben fertig zu sein. Das einzige, was mir an dem Modul bisher nicht gefällt ist, dass der Lehrstuhl doch teilweise eine sehr seltsame Ansicht zu vertreten scheint. So wird beispielsweise im Skript geschrieben, dass seriöse Universitäten davon Abstand nehmen würden Studiengänge anzubieten bei denen eine Anerkennung gemäß §13a WPO erfolgen kann. (Kurz zur Info: " Diese Studiengänge entsprechen den Anforderungen der Wirtschaftsprüfungsexamens-Anrechnungsverordnung. Leistungen aus diesen Masterstudiengängen ersetzen in den Prüfungsgebieten „Angewandte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre“ und „Wirtschaftsrecht“ die entsprechenden Prüfungen des Wirtschaftsprüfungsexamens, so dass Absolventen dieser Studiengänge das Wirtschaftsprüfungsexamen in verkürzter Form ablegen können. ") Das heißt der Lehrstuhl sagt seriöse Universitäten bieten keine solche Lehre an, die man sich für das Wirtschaftsprüferexamen anrechnen lassen kann. Als Argumente werden hier angeführt, dass die Lehre dann zu sehr daran ausgerichtet werden muss, was beim Wirtschaftsprüfungsexamen gefordert wird und, dass die Anerkennung kostenintensiv ist. Für mich total abstrus und irrsinnig eine solche Behauptung. Gerade weil große und namhafte Universitäten in Deutschland diese Möglichkeit anbieten. Wenn das Wirtschaftsprüferexamen nun als härteste Prüfung Deutschlands gehandelt wird (wie es ja der Fall ist), wie kann es dann schlecht sein, wenn sich eine Uni bei der Lehre daran orientiert, gerade, wenn es ja darum geht Leute auf diesen Beruf vorzubereiten. Und bieten somit die großen bekannten Unis wie die FU Berlin, Uni Erlangen-Nürnberg und die Uni Duisburg-Essen keine seriöse Lehre an? Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler Hier bin noch am wenigsten weit fortgeschritten. Kann erst wenig über das Modul sagen, nächste Woche werde ich aber den Fokus mehr hierauf legen, dann werde ich mehr dazu sagen können. Bis jetzt war noch nicht viel mehr als eine Einführung und ein historischer Abriss.
Zurück - Was bedeutet das eigentlich? Mit dem Wort zurück kann ich den aktuellen Zustand bei mir wohl am treffendsten beschreiben. Nicht nur, weil ich mich längere Zeit hier nicht gemeldet habe, oder weil ich die Lernsachen wieder hervorgekramt, mein Lernzeug geordnet hab, sondern weil ich auch nach dem Klausurenstress wieder ein bisschen mehr zu mir selbst gefunden habe. Das ist mir wichtig. Denn im Zentrum steht nicht das Studium, sondern ich. Und das sollte bei Jedem so sein und Jeder sollte sich das immer wieder bewusst machen. Denn wenn wir nur noch funktionieren - stirbt irgendwann unsere Seele. Und das ist wohl das wichtigste was wir haben. Klausurenphasen und Lerndruck setzt mir immer ziemlich zu. Danach brauche ich Zeit für mich. Da mag ich auch nicht feiern gehn wie andere. Ich mag es zwar schon, aber ich weiß, dass es mir nicht wirklich weiter hilft. Wir alle sollten mehr auf Qualitätszeit achten. Qualitätszeit ist die Zeit in der wir uns wirklich auf uns besinnen. Das kann auch beim Lernen sein, das kann bei einem gemeinsamen Essengehen mit dem Partner sein. Wichtig ist, dass wir es tun, weil es uns gut tut. Und solche Zeit habe ich gebraucht. Die letzten Wochen. Und dann stand ja auch noch mein Umzug an. Ja mein Umzug. Endlich ist es soweit. Ich wohne mit meinem Schatz zusammen. Hab meine eigene Bude hinter mir gelassen. End der Woche ist Schlüsselübergabe. Das meiste ist schon erledigt. Aber noch ein paar Kleinigkeiten sind zusammen, die in Summe dann doch sicherlich einige Stunden in Angriff nehmen. Da bleibt zwangsläufig das Lernen auf der Strecke. Dachte ich zumindest. Aber mit einem neuen Konzept läuft es wie am Schnürchen. Hab ich durch Zufall im Internet entdeckt und mag das Konzept. Dazu aber wann anders mehr. Im Moment ist geplant erst mal wieder regelmäßiger zu bloggen. Ein Urlaub steht demnächst noch an, da wird es dann wieder weniger werden, aber so alles in allem will ich es nochmal auf ein konstantes Niveau von mindestens einem Beitrag pro Woche schaffen.
Abilifly antwortete auf Higginss Thema in Fernstudium Forum
zwischendurch nicht. Ich stopf süßes nach dem Abendessen direkt noch rein Ist dann quasi eine laaaaaaaaange Mahlzeit
12. Oktober 2016
Abilifly antwortete auf Bender122s Thema in IUBH Internationale Hochschule
Ich kann nur von dem schließen, was mir in den letzten Jahren so begegnet ist. 2x ging es mir im Vorstellungsgespräch so, dass der Eindruck vermittelt wurde, dass auch in der Arbeitswelt ein Studium an einer privaten FH weniger wert ist. Einmal als ich dort studierte und mich für ein Praktikum bewarb. Das war bei einem DAX 30 Unter einen. Da wurden mir so fragen gestellt wieso ich nun einen Master an einer privaten FH mache, wo ich es doch an einer angesehen Uni zu guten Noten gebracht habe. Dass mir das keinen Mehrwert bringt, sich nicht gut im Lebenslauf mache und es eher verschwendete Zeit ist. Das zweite war ein Vorstellungsgespräch für meinen jetzigen Werkstudentenjob in einer Big 4 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Da hatte ich gerade in Hagen angefangen und es lief auf "da haben sie ja grad nochmal die Kurve gekriegt" raus und dabei ging es um meinen Wechsel weg von der privaten FH an die Fernuni Hagen. Keiner der Personaler zeigte sich irgendwie positiv in Bezug auf die private FH. Und ich war an 2 Universitäten. An beiden wurde richtig abgehetzt über die Leute an der privaten FH in der jeweiligen Stadt. Da erkauft man sich den Abschluss, man kriegt alles geschenkt an der großen Uni ging das auch sehr von den Professoren aus und wurde angeheizt. Der eine nutzte es regelmäßig um Studierende zu tadeln "Du gehst wohl besser an die xxx (Name der privaten FH) als er auf eine einfache Frage keine Antwort wusste. Oder bei der Einführungsveranstaltung sagte einer der Profs scherzhaft" Keine Sorge, hier packt es nicht jeder, aber wenn ihr hier nicht packt könnt ihr immer noch an die xxx (Name der privaten Hochschule). Genauso war natürlich auch der Ruf unter den Studierenden. Für den Master an der Uni wurde auch nie einer von der privaten FH zugelassen. Das war von vornherein klar. Und wenn man bedenkt, dass die große Uni an unserem Fachbereich sicherlich über 500 Wirtschaftsabsolventen pro Semester produziert und das schon seit Jahren, die entsprechenden Profs.dort schon seit mindestens 15 Jahren lehren, und die damaligen Absolventen heute in den Unternehmen sitzen, wird der Ruf zwangsläufig in der Arbeitswelt auch nicht viel anders sein. Mein Bruder zb hat hier an der örtlichen privaten FH seinen Bachelor gemacht und sich für den Master an fast allen Unis beworben, die den Studiengang anbieten, er hat einen sehr guten Abschluss auch in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang. Er bekam von jeder Uni absagen. Ich denke dass fast an allen Unis ein ähnliches Bild über die privaten FHs vermittelt wird und so erhält diese Anschauung auch Einzug in die Unternehmen.
Also ich nahm schon immer während der Klausurzeit 3-5 kg zu. Weils mir durch den Stress einfach mies geht und ich mich dann mit essen trösten muss. Das erlaube ich mir aber auch. Die Klausurkilos mache ich dann nach den Klausuren direkt wieder weg, dann staut sich nicht viel an. Das mit den Softdrinks ist für mich schwer zu verstehen. Ich trinke gar keine süßen Getränke, habe auch eigentlich nie Lust drauf. Und wenn kaufe ich es einfach nicht ein. Wobei ich auch für Besuch ne Flasche Sprite letztes Jahr gekauft hab, die nun immer noch hier steht. Bei mir gibt es ausschließlich Wasser und ungesüßten Tee. Ab und an mal im Restaurant oder bei McDonalds trink ich Cola oder Sprite. Und bei den Beiträgen über intermittierendes Fasten ist mir aufgefallen, dass ich das sowieso an 95% der Tage mache. Frühstück gibt es bei mir circa um 12 und Abendessen zwischen 18 und 19 Uhr irgendwann. Manchmal wirds auch 20 Uhr bis das essen rum ist. Aber sehr selten und dann habe ich meist auch erst um 13 oder 14 Uhr gefrühstückt. Ich schaffe es trotzdem während der Klausuren trotz des beschrieben Essensstils rasant zuzunehmen
Ich würde mal behaupten das liegt - wie auch an Präsenzhochschulen - an der jewiligen FH/Universität. Ich habe nie Vollzeit gearbeitet und Vollzeit studiert, war aber schon an einigen Hochschulen und kann daher denke ich recht gut einen Vergleich ziehen. Gerade auch im Bezug auf Hagen. Hagen ist wohl wirklich was die Skripte und den Stoffumfang angeht das aufwändigste, was ich bisher erlebt habe. Ein Semester war ich an einer privaten Hochschule, dort hätte ich wohl ohne Probleme Vollzeit nebenher arbeiten können, bin dann aber gerade deswegen auch gewechselt, weil entsprechend der Anforderungen die privaten (Fern)hochschulen eben auch den entsprechenden Ruf bei den Arbeitgebern haben und daher nicht vergleichbar sind mit einem Studium an einer Universität oder eben der Fernuni Hagen. Ich denke das sollte man sich generell bei Aussagen zur Machbarkeit und zum Schwierigkeitsgrad vor Augen halten.
Fazit - Rechnungslegung
Bestanden? Keine Ahnung! Eigentlich weiß ich bei keiner Klausur so wirklich, ob es nun zum Bestehen gereicht hat. Letztes Semester war ich sehr überrascht eine gute Note zu erhalten, obwohl die Klausur gefühlt alles andere als gut gelaufen war. Dieses Ereignis trägt folglich noch mehr dazu bei, dass ich meine Klausuren nun ziemlich schwer einschätzen kann. Wenns dumm läuft muss ich alles nochmal schreiben, wenn es gut läuft habe ich alles bestanden und ggf. sogar mit brauchbaren Noten. # Nun aber zu Rechnungslegung und meinem Fazit. Erst mal will ich euch ein bisschen vom Aufbau erzählen. Die Klausur besteht aus zwei Teilen. Einmal dem Teil Bilanztheorie, der von Prof. Meyering gemacht wird und dem Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse von Prof. Brösel. Teil Bilanztheorie: Dieser Teil besteht aus MC-Fragen sowie aus offenen Fragen. Zuerst kommt ein Teil ja/nein Fragen und anschließend ein Teil Fragen, die mit konkreten Stichpunkten (meist ein oder zwei) beantwortet werden müssen. Danach kommen noch offene Aufgaben. Thematisch drehen sich die Aufgaben hauptsächlich um die Bilanztheorien, die sehr ausführlich im Skript thematisiert werden. Hier ist sowohl der Gesamtzusammenhang sowie die Anwendung als auch Detailwissen erforderlich. Wohingegen Detailwissen hauptsächlich in den Stichpunktfragen geprüft wird, ist bei den offenen Fragen gerne die Anwendung und der Gesamtzusammenhang der einzelnen Theorien gefragt. Also man muss auswendig lernen und verstehen und anwenden können. Die Beispielaufgaben im Skript helfen an dieser Stelle sich das ganze so anzueignen, dass man es auch anwenden kann. Zumindest halbwegs. Zudem kommen gerne Fragen zum Umsatz bzw. Gesamtkostenverfahren und auch zur Eigenkapitalrechnung. Diese Sachen sollte man beherrschen. Zudem sollte man eine GuV und Bilanz problemlos aufstellen können. Buchungssätze werden hier auch teilweise abgefragt. Oft kommt dann noch ein Text, den man beurteilen muss/ kritisch würdigen muss. Das kommt leider Rätselraten gleich. Meine Devise war hier, möglichst viel richtiges hinschreiben. Denn was genau die sehen wollen geht aus der Aufgabenstellung nicht hervor. In dem Musterlösungen werden mehr oder weniger wahllos Dinge erläutert. Keine Ahnung wie ich das nun hier genau beschreiben soll, wenn ihr die Altklausuren durch arbeitet werdet ihr es vermutlich verstehen, was ich meine. In meiner Klausur musste man hauptsächlich die Bilanztheorien anwenden. Das konnte ich recht gut, bin mir allerdings auch nicht ganz sicher. Bei den Ja/Nein Fragen war mindestens eine Frage doppeldeutig und somit nicht eindeutig beantwortbar, weil - wie sich nach der Klausur rausstellte - den meisten Studenten nicht klar war, was die Aussage, die beurteilt werden sollte, genau aussagte. War etwas verwirrend und ich habe deswegen meine Begründung einfach dazugeschrieben. GuV, Eigenkapital etc kamen bei mir leider nicht dran. Die Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Im Fokus dieses Teil steht die Strukturbilanz sowie die Bilanzpolitik. Zuerst beginnt die Klausur mit kurzen Theoriefragen. Generell sollte man die Theorie auch hier gut auswendig können, wenn auch weniger Detailwissen gefragt ist als im Teil Bilanztheorie. Dann kommt in aller Regel eine Aufgabe, bei welcher man eine Strukturbilanz aufstellen soll und eine Aufgabe, bei der man in aller Regel progressive Bilanzpolitik durchführen soll. Das sind Verständnisaufgaben, zu denen es im Skript eine sehr detaillierte und umfangreiche Fallstudie gibt und die auch immer wieder in alten Klausuren gefragt sind. Das sollte man wirklich im Schlaf können und auch die komplizierten Sachen wie aktive RAP etc zu behandeln wissen. Leider fand ich den Teil mit der Bilanzpolitik etwas seltsam in meiner Klausur bzw. neuartig. Entweder ich hab etwas komplett übersehen oder einen massiven Denkfehler oder eben es war diesmal ein bisschen tricky. Denn es sollte die Ertragslage verschlechtert und die Liquiditätslage verbessert werden. Keine Ahnung ob das stimmt, was ich gemacht habe. Generell gab es recht wenig Aufgaben auf die Strukturbilanz und die Bilanzpolitik, was ich mir so nicht gewünscht hatte. Denn ich habe eher auf diese Aufgaben zum Punkte holen gesetzt als auf das sture auswendig lernen. KE 2 kam wie fast immer nur in sehr geringem Umfang dran, dafür aber viele Auswendiglernaufgaben, bei denen ich überweigend Probleme hatte. Eigentlich hatte ich auf den Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Teil gesetzt, im Endeffekt habe ich nun aber wohl im Bilanztheorieteil die meisten Punkte geholt und im Bilanzpolitik&Bilanzanalyseteil viele Punkte wegen der Auswendiglernfragen liegen lassen. Ich hatte mich da leider zu viel mit der KE 2 beschäftigt. Diese Zeit hätte ich besser noch zusätzlich in KE1 investiert. Sollte ich die Klausur nochmal schreiben müssen wäre das aber nicht unbedingt ein Weltuntergang. Ich kann jetzt ziemlich viel, weiß worauf es genau ankommt und könnte mir noch einiges an Klausurroutine aneignen. Während der Klausur ist mir außerdem ein ziemlicher Patzer passiert. Direkt im ersten Teil. Es sollten Sachverhalte nach der Bilanztheorie von Simon behandelt werden. Ich hab sie leider nach Schmalenbach behandelt und erst fast ganz zum Schluss der Aufgabe meinen Irrtum bemerkt. Da die Aufgabe mit 20 Punkten, was 20 Minuten entsprach, dotiert war, habe ich hier massig Zeit verloren, die mir leider am Ende auch etwas gefehlt hat. Viel Zeit zum viel nachdenken blieb so leider nicht mehr. Ärgerlich und hatte nichts mit meinem Wissenstand, sondern viel mehr mit meiner Aufgeregtheit vor einer Klausur zu tun. Ich hoffe trotzdem, dass es einfach zum Bestehen reicht, vielleicht sogar ne gute Note rausspringt und ich das Ding nicht nochmal schreiben muss.
6. Oktober 2016
So viel Freizeit!
Abilifly hat kommentiert zu Abiliflys Blogeintrag in I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Bei mir ist es ähnlich. Ich habe bereits in meine neuen Unterlagen reingeschaut. Zumindest in Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen und in Wirtschaftsprüfung. Die Unterlagen für Wettbewerbsrecht kamen noch nicht. Also diese Module mache ich dieses Semester. Vorausgesetzt natürlich ich habe die anderen Prüfungen alle bestanden, wo ich mir noch nicht so sicher bin. Wie ichs mache, wenn ich eins oder gar mehrere Module nicht bestanden hab, weiß ich noch nicht. Da bei mir in kürze ein Umzug ansteht und ich mich eigentlich gerade mitten in den Vorbereitungen befinde, bin ich allerdings ziemlich ausgelastet im Moment. Alles muss geputzt und verpackt werden, ausgemistet werden, umgeräumt werden. Aber ab nächster Woche geht es trotzdem regelmäßig nochmal an die Skripte.
5. Oktober 2016
Jetzt sind erst wenige Tage rum seit ich die letzte Klausur hinter mich gebracht habe. Wie sehr habe ich mich auf den Zeitpunkt danach gefreut. Endlich nicht mehr lernen. Endlich Freunde treffen. Endlich wieder Lust etwas schönes zu kochen. Meine Laune während der Klausurvorbereitung erinnert wohl schon fast an eine Depression. Ich habe keine Lust auf Lernen. Aber ich habe auch keine Lust mehr überhaupt irgendetwas zu tun. Das lässt natürlich auch nicht sonderlich viel Spielraum um sich zu motivieren. Nach der Klausur ist es dann erst mal so als würde man in eine andere Welt eintauchen. Zumindest für mich. Nochmal raus gehen und nicht im Kopf nur den Lernstoff haben, sondern alles um einen drumherum wahrnehmen. Es fühlt sich alles anders und auch irgendwie fremd an. Das ist aber nicht nur ein Phänomen welches ich nun an der Fernuni bemerke. Auch im Bachelor war das schon so. Hier jetzt irgendwie extremer. Vermutlich weil ich mich noch nie so lang auf Klausuren vorbereitet habe. Und noch nicht mal weil der Stoff schwerer wäre. Nur ist es wesentlich schlechter aufbereitet und etwas umfangreicher. An der Präsenzuni war bei mir weniger das sture Pauken als die Transferarbeit gefragt. Und ich muss sagen gerade an der Uni, an der ich meinen Bachelor gemacht habe, hatte man wirjlich oft das Gefühl, dass die Professoren auch didaktisch was drauf haben. Ich habe nie Zusammenfassungen angefertigt. Denn bis ich das erste mal meine Fernunimaterialien in der Hand hielt war ich immer der Ansicht, dass ein Skript natürlich immer in Stichpunktform verfasst ist. Ansonsten ist es ein Buch. Zumindest das für mich so. Und nun kriege ich hunderte von Seiten umfassende DIN-A 4 Bücher zugesandt und es wird behauptet das seien Skripte. Das macht das ganze natürlich viel zeitintensiver. Ich verstehe auch den Gedanken dahinter. In dem Skript soll alles drin sein, was der Prof. an der Präsenzuni da vorne labert. Nur braucht man das Gelaber in der Regel nicht. So wie man viele Details im Skript und zusätzliche Sätze nicht braucht. Im Präsenzuniskript steht nur das drin, was wichtig ist, was von Relevanz ist. In Hagen muss man nun erst mal filtern. Denn man kann sich den unnötigen Teil nicht einfach sparen indem man nicht in die Vorlesung geht. Aber jetzt hab ich erst mal frei. Der schöne Haushalt erwartet mich sehnsüchtigst und auch die sozialen Kontakte wollen nochmal gepflegt werden. So hab ich den ganzen Tag heute mit waschen, bügeln, zusammenlegen verbracht. Und ich sag es euch. Es war sehr entspannend!
Die Klausuren sind vorbei!
Ja es ist toll keine Klausuren mehr zu haben. Ich bin aber auch kein Mensch, der unbedingt Beschäftigung braucht, eigentlich leb ich gerne in den Tag ohne Arbeit, ohne irgendwelche Verpflichtungen. Leider geht das nicht immer.
Also an meiner Präsenzuni mit wesentlich mehr Klausurschreiblingen stand es schon Monate vorher fest wo wer schreibt und jeder sah in sowas wie bei uns dem Prüfungsportal neben dem Prüfungsdatum und Ort auch das Gebäude und den Hörsaal. Auch auf 2 Städte verteilt und es wurden auch Säle in der fremden FH angemietet. Ich finds ja jetzt auch nicht tragisch, aber es wär ne Verbesserung, die eigentlich ganz einfach wäre. Und es hat mich einfach gewundert, weil es an den 2 Unis wo ich bisher war, es halt online gab. Ja berichte zu den einzelnen Klausuren werden folgen.
Die Klausuren sind vorbei! Die letzten Tage und Wochen waren sehr stressig. Ich habe mich hier länger nicht mehr zu Wort gemeldet. Auf dem Weg Rückweg von meiner Matheprüfung hatte ich noch einen Text getippt, leider war im Zug dann beim abschicken die Internetverbindung weg und der Text dann letzlich irgendwie auch. Da ich eh gestresst war, hatte ich keinen Nerv das alles nochmal zu tippen. Daher kommt die Rückmeldung etwas verzögert. Gestern war meine letzte Prüfung und es kommt mir vor als sei sie schon ewig her. Ich wollte tatsächlich gerade vorgestern schreiben, weil ich es kaum fassen kann, dass es erst gestern war. Ich werde zu den einzelnen Klausuren noch ein Fazit schreiben, was ihr dann in den nächsten Tagen lesen könnt. Jetzt will ich mich erst mal allgemein halten. Im großen und ganzen war meine Prüfungsvorbereitung sehr durchwachsen, es kam einiges dazwischen, ich hatte neben Steuern noch die beiden Pflichtmodule belegt. Eine Kombi von der mir in den letzten Wochen so einige abgeraten haben. Da war es schon zu spät und ich muss sagen, ich bin schon froh, dass ich es jetzt hinter mir habe. Ob ich alles bestanden habe, kann ich absolut nicht einschätzen. Auch weil ich ja noch recht neu an der FU bin und keine Erfahrung habe wie bewertet wird. Die Klausuren sind deutlich anders aufgebaut als es bei meinen anderen Studien war. Es ist sehr einheitlich an der FU, zumindest scheint es mir so. Es gibt immer ein zusammengeleimter Packen Blätter mit Aufgaben und daran hängt auch der Lösungsteil, welchen man dann vor der Prüfung abtrennen soll. Was ich etwas seltsam und sinnlos finde ist der ewig lange Text, der sich über 1,5 Seiten zieht und sich am Anfang von jeder Klausur befindet. Da stehen so allgemeine Regeln, wie die erlaubten Taschenrechner usw. Mehr fällt mir jetzt gerade gar nicht ein. Das Blatt meiner Präsenzuni konnte ich hingegen am Ende meines Bachelors fast auswendig. Und genau da ist das, was ich für etwas schlecht gelöst halte. Möchte man an der FU dieses Blatt lesen, müsste man dafür die eh extrem knapp bemessene (Sinn?) Klausurzeit opfern. An meiner Präsenzuni war es immer so, dass diese "Vorschriften" das Deckblatt der Klausur waren. Man bekam die Klausur ausgteilt, man durfte nicht die Klausur öffnen, aber die Regeln sich durchlesen und schonmal Matrikelnummer und Name eintragen. Dann gab es einen einheitlichen Beginn und jeder drehte etwa gleichzeitig die Klausur rum und begann. An der FU werden die Klausuren ausgeteilt und sobald man eine hat darf man anfangen. Ist auch irgendwie unfair. Bisher hatte ich zwar immer das Glück recht am Anfang die Klausur zu bekommen, dennoch finde ich es besser wenn es einen einheitlichen Start gibt. Soviel erstmal dazu. Ziemlich komisch ist auch die Regelung zum "vorbereiten" der Gesetze. In Steuern waren die Überschriften auf den Postits erlaubt, der gleiche Lehrstuhl betreut auch die eine Hälfte des Moduls Rechnungslegung. Dennoch waren in Rechnungslegung dann plötzlich keine Überschriften auf den Post-Its mehr erlaubt, was dann dazu führte, dass ich mein Gesetz lieber im Rucksack gelassen habe. Zum Glück hätte es mir bei der Klausur ohnehin nicht geholfen, aber verschiedene Regelungen am gleichen Lehrstuhl im gleichen Studiengang im gleichen Semester finde ich etwas seltsam. Ansonsten wär es vielleicht sinnvoll auch online anzugeben wer in welchem Hörsaal schreibt. War an meiner Präsenzuni zumindest so und empfand ich als ganz praktisch, gerade wenn es wie in Rechnungslegung 6 verschiedene Hörsäle gibt, die auch noch in unterschiedlichen Gebäuden sind. Da ich leider über 350 km zu den Klausuren zu fahren habe und 2 der 3 Klausuren morgens um 9 bereits begannen blieb mir nichts anderes übrig als zu übernachten. Im Endeffekt haben mich die Klausuren jetzt so um die 400€ gekostet. Ich hoffe es hat sich wenigstens gelohnt
29. September 2016
Ich war nie in einer Klausureinsicht während meines Bachelorstudiums an der Präsenzuni. Schlicht weil es mir zu blöd war deswegen an die Uni zu fahren und mich mit hunderten anderen in eine Reihe zu stellen und Ewigkeiten zu warten. Mir wurde von einigen an der FU geraten immer die Klausureinsicht zu beantragen, weil sehr häufig Fehler passieren würden. Auch in Bezug auf meyering. Das heißt ja nicht, dass ich unbegründet Widerspruch einlegen werde. Ich weiß auch wie ein Widerspruch funktioniert etc. Aber ich werde genau prüfen wie bewertet wurde. Finde ich auch nicht falsch. | Hotels in Western Addition (San Francisco) - KAYAK
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Western Addition - San Francisco, CA, USA
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Die besten Hotels in Western Addition (San Francisco)
In San Francisco (Western Addition) gelegen, ist Monte Cristo Inn nur eine 5-minütige Fahrt von Walt Disney Family Museum und Palace of Fine Arts entfernt. Zum Angebot gehören ein kostenloser Internetzugang per Kabel, ein Businesscenter und ein Express-Check-in. Ein Flughafentransfer (rund um die Uhr) ist verfügbar (gegen Gebühr).
Positiv:: Breakfast was excellent. There were fruit, eggs and a small menu you could order from. The service was excellent
Positiv:: It was a delightful stay, beautiful vintage building and furnishings but totally updated modern bathroom. Staff was friendly and helpful.
Positiv:: Superb, comfortable and characterful hotel. Beautifully decorated with attention to detail throughout. Quiet room and comfortable bed. Very friendly with home made coffee and baking, and very tasy breakfast. A cut above the ordinary- highly recommended!
Positiv:: We liked everything! Hospitality was wonderful and the snacks available in the evening, then the delicious breakfast were well beyond our expectations. The location in this neighborhood Is very convenient for visiting the Presidio area and JapanTown. The area felt safe for walking in the morning and the surroundings I lovely.
Positiv:: Wonderful clean and spacious room. Great welcome from owner and staff
Positiv:: Sparkling clean and comfy beds
Positiv:: The Staff is extremely nice and helpful. Clean and confortable room including a modern, well illuminated bathroom. Convenient keyless access to the hotel and room. Big TV screens and cozy environment. Delicious breakfast and snaks.
Positiv:: The hotel itself is a wonderful little Bed and Breakfast type establishment – good TV room and breakfast area. The bathroom in the room was wonderful
Negativ:: Only thing I’d like is option if decafe coffee.
Negativ:: Parking a private vehicle is always a challenge but we did eventually luck out & find something on the street right by the building.
Negativ:: Nothing, the service and the accommodation were excellent
Negativ:: For three people the room was a bit tight.
Queen Anne Hotel in San Francisco (Western Addition) ist nur 10 Minuten Fußweg entfernt von: The Regency Ballroom und Van Ness Avenue. Zum Angebot gehören ein Businesscenter, ein Limousinenservice und kostenlose Zeitungen in der Lobby. Sie können von dem kostenpflichtigen Flughafentransfer profitieren und finden vor Ort außerdem Folgendes vor: Parken ohne Service (kostenpflichtig).
Basierend auf 1’111 Bewertungen
Positiv:: Königin Anne ist ein wunderschöner Ort für einen Aufenthalt in San Francisco. Das Personal und der Service waren großartig. Die Lage ist die beste, die ich zu Fuß hatte und die vielen Szenen von San Francisco genießen konnte. Ich liebe die Geschichte von Königin Anne und liebe, dass sie die Geschichte ausdrucken lassen, damit Sie sie sich ansehen können. Ich liebe auch ihren Tee, ihren Sherry und ihre Leckereien, die sie jeden Tag um 16 Uhr austragen. Es war toll, in diesem wunderbaren Hotel aufzuwachen und das Frühstück zu genießen. Ich hoffe, bald wieder zu kommen.
Positiv:: Die Zimmer waren sauber und komfortabel. Freundliches Personal. Schön am Morgen mit Frühstück den Tag zu beginnen. Liebe die gemütliche und warme Atmosphäre. Hoffen, dass wir wieder mal einen zukünftigen Reise dort machen.
Positiv:: Gut war das Angebot von Sherry und Gebäck am Nachmittag, sowie Rund-um-die-Uhr Tee und Kaffee. Wenn man vom Lärm der Straße in das Haus eintritt, umgibt einen nur Stille mit leiser Musik im Hintergrund. Hier kann man entspannen. Wunderschöner Lift. Bushaltestelle vor dem Hotel.
Positiv:: Quaint
Positiv:: The decor was over the top Victorian. Front Desk was helpful. Bed was comfortable. Was within walking distance of Japantown. Breakfast was included.
Positiv:: Die sehr besondere Einrichtung - das Hotel gleicht einem Museum - und das überaus freundliche Personal, sowie das Angebot, Tee, Kaffee und Wasser immer zur Verfügung zu haben,- ausserdem das opulent ausgestattete geräumige Zimmer und die für alle Unternehmungen günstige Lage.
Positiv:: Das Hotel war wirklich gut gelegen aber es hatte den Charme vergangener Tage... womit ich meine: es war schön eingerichtet aber es hatte keine Atmosphäre, weil zum einen das Personal seltsam unangepasst war und in dem Salon, wo es wirklich jeden Nachmittag Tee, Sherry und Kekse gab, nie jemand gesessen hat! Das hat dem Ganzen irgendwie eine traurige Atmosphäre verliehen...
Positiv:: Extrem freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter. Es gibt einen morgendlichen Hotelshuttel zu Pier 39. Tagsüber Kaffe, Tee und Wasser zur Verfügung. Man fühlt sich als Gast einfach willkommen!
Positiv:: Location, breakfast, interior restoration in over-the-top Victorian furnishings.
Positiv:: Staff were very welcoming and parlor rooms were great for reading by the fire
Positiv:: Everything else except bathroom
Positiv:: Das Interieur ist außergewöhnlich. Die Möglichkeit, abends noch Tee am Kamin zu trinken ist schön.
Negativ:: Ich wünschte, sie hätten Speck zum Frühstück. Der Geruch von Speck bringt mich morgens auf.
Negativ:: Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt hier nicht. Es war zwar alles schön im viktorianischen Stil eingerichtet, entspricht aber nicht mehr den Bedürfnissen der heutigen Zeit; durch die undichten Fenster zog es, die Stühle waren durchgesessen und man hatte keinen Platz am Tisch, ohne die Stühle ständig zu verrücken. Das Zimmer war kleiner als angegeben, das Bad so klein, dass man nur bei geschlossener Tür sich drin bewegen konnte; Beleuchtung im Wohnraum nicht ausreichend. Das Frühstück war sehr übersichtlich und langweilig. Der Toaster verursachte jeden Tag quietschende Geräusche, hat aber niemanden interessiert. Die Fenstervorhänge wurden vom Zimmerservice nie wieder ordentlich drapiert. Den Parkplatz bezahlt man pro Nacht mit 30 $. Hätte man auch kostenlos anbieten können.
Negativ:: Air, water, noise, pillows
Negativ:: The breakfast, while included, was minimal. The sink surround was frayed and needed attention. Not the hotel's fault, but the hill between us an Japantown was hard on our old knees and backs.
Negativ:: Das Frühstück entsprach nicht ganz unsern Erwartungen an diese Preisklasse und das Mobiliar war zum Teil sehr verschlissen, aber irgendwie konnte das den sehr positiven Gesamteindruck nicht schmälern.
Negativ:: Und dafür war es ganz schön teuer!
Negativ:: The bathroom sink was dripping and made enough noise to interfere with sleep.
Negativ:: Would have been nice if there was a fan. October is the SF summer and the room faced west. 90 degrees was crazy hot, as was the room. The Farmer Brothers coffee was a disappointment for a boutique luxury hotel. We drive 7 miles to buy Peets’ in Seattle, they should be able to do better in SF.
Negativ:: Bed comforter too heavy Bathroom in need of paint Breakfast not very good
Negativ:: Bathroom is outdated.
Negativ:: Das Schlafsofa in der Suite war nicht besonders bequem. Das Schlafzimmer der Suite ist für den Preis nicht besonders geräumig.
In San Francisco (Japantown) gelegen, ist Kimpton Buchanan Hotel 10 Gehminuten von California Pacific Medical Center: Pacific Campus und Fillmore Auditorium entfernt. Zum Angebot gehören ein Express-Check-out, kostenlose Zeitungen in der Lobby und ein Textilreinigungsservice. Vor Ort gibt es Folgendes: Parken ohne Service (kostenpflichtig).
Positiv:: Habe alles so erwartet
Positiv:: Ich ging an die Rezeption und fragte nach Tellern und Besteck für einen Geburtstagskuchen, den ich für meine Freundin abgeholt hatte. Achtung, das war während der kostenlosen Happy Hour für Wein/Sake in der Lobby. Sie sagte, sie könne das für mich zusammenbekommen, und kehrte zu uns zurück, als sie Sake mit Tellern, Besteck, Geburtstagswünschen und einer Flasche Champagner zuzog!! Das ist Gastfreundschaft. Vielen Dank.
Positiv:: Hotel Tomo befindet sich in der Nähe von Restaurants, es ist sehr praktisch und vernünftig.
Positiv:: Tolles Preis/Leistungsverhältnis
Positiv:: The window seat, blockout curtains and wine tasting in the lobby.
Positiv:: Great lobby. Adorable rooms. Good coffee in the morning. I liked the location too. Close to Fillmore street and lots of restaurants and shops.
Positiv:: Everything is good! Clean neat and location is good.
Positiv:: professional staff and great place to stay within walking distance to great restaurants.
Positiv:: Location, garage next door.
Positiv:: Tee und Kaffee am Morgen und gute Restaurants Tipps von der Rezeption
Positiv:: It is in a great location.
Positiv:: Meine Frau und ich haben einen Roadtrip durch die USA gemacht, um unsere Flitterwochen dort zu verbringen. Dies haben wir dem Hotel auch im Vorfeld mitgeteilt und haben bei Ankunft ein kostenloses Zimmer Upgrade bekommen mit Blick auf die Stadt und Balkon. Auf unserem Ttisch lag eine handgeschriebene Karte vom Hotel mit viele Glückwünshen, Pralinen, Sekt und Nüssen. Das Personal war auch sehr freundlich und hilfsbereit. Dies war ein Geschenk des Hauses und wurde auch nicht berechnet. Des Weiteren fand ich es ebenfalls sehr angenehm, dass in dem Hotel 2 kostenlose Leihfahrräder gab, kostenloses Limonaden Wasser im Empfangsbereich. Ich kann dieses Hotel echt nur empfehlen.
Negativ:: Parken kostete 45 Dollar
Negativ:: Die Dusche kein heißes Wasser
Negativ:: The room was a bit basic for the price.
Negativ:: Bathroom accessories were/ are half falling off the wall and I thought the bathroom was sloppily renovated. Drops of paint on the floors. There were 2 hairs on the ceiling in our shower. Was not a fan of this bathroom. Needs more love.
Negativ:: The staff at front desk was rude. I tried to make sure they would not block my card with deposits. The person kept on saying the same thing and assured me they would not. I found the day after that in addition to charging my room, they took 4 different deposits that equaled to double my stay of 2 nights. The staff in accounting couldn’t explain why that was the case. They tried to help but my credit card limit was blocked for more than a week and I still don’t have the last bit removed. So I could not use my card during the rest of my vacation.
Negativ:: That day I don’t have a king bed as booked.
Negativ:: need more space for personal items and better lighting in bathroom
Negativ:: The room reeked of cigarette smoke and they claimed they don't have smoking rooms. Ozone machine they said they used didn't work. Bed had a HUGE stain on it and had to ask them to change it.
Negativ:: Not a wonderful view!
Negativ:: Housekeeping did not exchange our bath towels when they made the room.
Negativ:: Es gab leider nur 2 Fahrräder, die man dort leihen konnte. Auf der Seite wird damit geworben, da hätte ich wenigstens 4 oder 6 Fahrräder erwartet.
Basierend auf 2’437 Bewertungen
Positiv:: Everything including the super comfy bed and pillows!
Positiv:: It was clean,
Positiv:: Large room, cool design and a Fantastic gym!!!
Positiv:: Great location. Cool contemporary feel. Loved the books downstairs and that area where you could sit and read and watch people coming and going, have a coffee or a wine if you felt like it.
Positiv:: Breakfast very good.
Positiv:: I liked the new renovation, done more like a millennial retreat than the classic Japanese cultural hotel that it used to be.....
Positiv:: lage, zimmergröße, einrichtung
Negativ:: Bar only opened at four then shut at ten and didn’t have prosecco as listed for the five days we were there.
Negativ:: Not sure
Negativ:: tried to order a bottle of wine from our room and was instructed to go down to the new bar because of " No room service".... and no more deep bath tubs... they got left and tiled completely over like a strange box in the shower that truly serves no purpose.
Negativ:: klima lässt sich nicht ausschalten
The Grove Inn in San Francisco (Western Addition) ist nur wenige Schritte von Painted Ladies und 13 Gehminuten Louise Davies Symphony Hall entfernt. Zum Angebot gehören ein PC-Arbeitsplatz, ein Express-Check-out und kostenlose Zeitungen in der Lobby.
Positiv:: Sehr sauber, praktisch, in der Nähe.
Positiv:: Das Frühstück hatte sehr leckeres Brot und schöne Teesorten. Die Painted Ladys sind um die Ecke.
Positiv:: Haus und Umgebung klasse. Auch gute ÖVKM dichte bei. Aber zu Fuß ist hier auch schön. Schnell an der Haight Street und am Golden Gate Park. Wundervolle Ecke. Frühstück war ok.
Positiv:: The beds are super comfy. Great location. Would stay again!
Positiv:: Gemütliches Zimmer in nettem Inn, eher familiäre Atmosphäre, sehr hilfsbereites und freundliches Personal, wirklich schönes, kleines Stadthotel in angenehmer Lage. Sehr gutes Fischresaurant direkt gegenüber.
Positiv:: Charming location, friendly staff
Positiv:: Lage ist top, direkt bei den painted Ladies, damit der erste Touristop schon abgehakt und auch ein toller Park dort um Abends einen Spaziergang mit Aussicht zu machen. Die Pension ist mit Liebe Inhabergeführt, die auch selbst im Haus wohnen. Alles ist sehr sauber und es gibt ein recht gutes Frühstück. Bananen, Mandarinen, Kaffee oder Tee stehen immer frei zur Verfügung.
Positiv:: Very good location, also if you have a car (public parking), safe neighborhood, breakfast included, very nice staff
Positiv:: Für San Francisco gutes Preis-Leitungsverhältnis Frühstück war für amerikanische Verhältnisse ausgiebig: dunkles Brot, hartgekochte Eier, Marmelade (nicht in Plastikverpackung), Croissants, Cerealien Lage: sehr nette Gegend, aber etwas ausserhalb, Busverbindung in der Nähe Sauber und netter Empfang.
Positiv:: Location, breakfast being included and the great staff.
Positiv:: Das Frühstück war für amerikanische Verhältnisse gut, Brot, Frischkäse, Eier, Müsli und immer Obst (Bananen und Mandarinen), Personal freundlich, Lage sehr gut, man kann von dort viel zu Fuß erkunden und der Alamo Square Park gleich um die Ecke, der gut besucht ist und einen guten Blick auf die Stadt gewährt!
Negativ:: Die Zimmer sind für 4 Personen ausgelegt, was doch sehr eng ist. Das Bad war zu klein.
Negativ:: Room was far too small, nowhere to sit out
Negativ:: Das Zimmer (Nummer 3) war ganz klein, klaustrophobisch und klimatechnisch eine Katastrophe, die mobilen Klimatürme können da nicht wirklich helfen. Kein Außenfenster, nur in schornsteinartigen Minipatio. Danke schön, das war überhaupt nicht ersichtlich in der Online-Präsentation und sollte so eigentlich nicht vermietet werden.
Negativ:: Staff availability.
Negativ:: Kühlschrank im Zimmer fehlt, ansonsten gibt es nichts kritisch zu bemerken.
Negativ:: Leider ist ein 24 Stunden einchecken nicht möglich, feste Zeiten vorgegeben
Negativ:: Super kleines Bad, mit fleckigem Duschvorhang. Frühstück geht gar nicht. Kaffee,Saft und hartes Ei waren okay; der Rest zum Abgewöhnen. "Plastikkäse" in Rollenform mit viel zu viel Verpackung.
In San Francisco (Western Addition) gelegen, ist Hotel Majestic nur eine 5-minütige Fahrt von Civic Center Plaza und Moscone Center entfernt. Zum Angebot gehören ein rund um die Uhr geöffnetes Businesscenter, kostenlose Zeitungen in der Lobby und ein Textilreinigungsservice. Ein Transferservice vom Hotel zum Flughafen (rund um die Uhr) ist verfügbar (gegen Gebühr).
Basierend auf 1’676 Bewertungen
Positiv:: Very comfy beds, good sized rooms
Positiv:: Historic building with tons of charm. Good sized room (for San Francisco) with incredibly comfortable bed and beautifully decorated. Just a quick overnight trip for work so had minimal staff interaction but the doorman/bellman I chatted with was very nice. Hotel is in a quiet neighborhood so street noise is minimal but still a couple blocks away from restaurants/attractions.
Positiv:: I’ve stayed here twice now and it feels like a home away from home. I hope to come back soon.
Positiv:: Quiet Quaint and restful. Really clean and rooms serviced very quickly to a wonderful standard.
Positiv:: The old style
Positiv:: Four poster bed.
Positiv:: We liked the style of the building, the space and ambiance. The staff were extremely nice.
Negativ:: No ACS Old , damp wet rooms especially the rear rooms
Negativ:: There are no heating/AC units in some of the rooms (certain restrictions as a registered historical hotel don't allow for the building modifications needed to install them) but the hotel will bring you a fan/heater if you want one. When I called the front desk about it I was the told the hotel was fully booked and that I couldn't move rooms. Guy on phone could have been a little more polite about the situation but it wasn't a huge inconvenience for me. I do think though that they should tell their guest upon checking in, in case it will be an issue for some guests.
Negativ:: Semi thin walls and floors so you can hear your neighbors walking around a bit (floorboard creak/door shutting). But really, that is to be expected with these older buildings. I travel to and stay in San Francisco a lot and honestly most rooms will do this.
Negativ:: A little too far from the centre. But public transport great just a little too far to walk. Fridge spoilt the ambiance of the room dumped in front of the bed. If it could be hidden would make a great difference to a very well appointed room
Negativ:: Pillows were not the best and ned was a bit hard
Negativ:: Staff very unhelpful and moody. Breakfast was terrible.
In San Francisco (Western Addition) gelegen, ist Days Inn by Wyndham San Francisco Downtown/Civic Cntr Area 10 Gehminuten von War Memorial Opera House und Louise Davies Symphony Hall entfernt. Zum Angebot gehören kostenlose Zeitungen in der Lobby, eine rund um die Uhr besetzte Rezeption und eine Gepäckaufbewahrung. Der Flughafentransfer (rund um die Uhr) ist kostenpflichtig; außerdem gibt es vor Ort Folgendes: Parken ohne Service (kostenlos).
Basierend auf 1’328 Bewertungen
Positiv:: Ich mag, wie mir der Rezeptionist mitteilte, da ich so viel hier bleibe, dass ich wissen sollte, wann sie für kostenlose Parkplätze werben, das heißt einige Zeit oder wenn sie verfügbar sind. Aber ich wusste nicht, dass es der Grund ist, warum ich dem Motel treu geblieben bin. Ich glaube, dass man sich mehr Mühe gegeben hätte, meine Reservierung zu halten, stattdessen schwärmte er mich ab und ich schalte den Checkin ab und blieb im selben, wenn nicht sogar besseren Motel auf Lombard zu einem niedrigeren Preis und Parkplatz für alle Gäste dort.
Positiv:: Das kostenlose Parken und Destinationen innerhalb von ein paar Blocks.
Positiv:: Hotel in Ordnung. Bequemes Bett/Kissen mit sehr sauberer Bettwäsche. An einigen Stellen war Schimmel in der Dusche. Kostenlose Parkplätze, aber begrenzt. Parken Sie früh und gehen Sie zu Fuß/nehmen Sie ein Taxi. Alles in allem würde ich wieder dort übernachten.
Positiv:: Preis-Leistungs-Verhältnis gut. - die Fahrradmietstation gleich in der Nähe.
Positiv:: Schöne Lage in der Nähe der bekannten Häuser Reihen. Alles gut zu Fuss erreichbar. Zimmer sind sauber und schön gross
Positiv:: The location was amazing, very many restaurants just around the corner. OK option for a short stay, but for a longer period I would want a fresher looking room.
Positiv:: The jetted spa tub in the king suite was AWESOME. There was a small cantina on the property and although it was expensive, the burgers and fries were great.
Positiv:: Zimmer war für 2 Nächte echt ok. Bett war bequem und das Zimmer war sauber. Parkplatz haben wir auch ohne Probleme bekommen.
Positiv:: Breakfast ok, only room can be bigger. Overall great value for money if you are looking something affordable in SFO
Positiv:: Great location within walking distance to great coffee, restaurants, shops...Quiet and easily accessible by public transport. Staff is fantastic especially Jim. Went out of his way to sort out a place for me to change before a 14 hour flight home.
Positiv:: Very nice and clean rooms.
Positiv:: Das Hotel ist in einer ruhigen Gegend und hat eine gute Anbindung (Bus/Bahn). Das Zimmer war recht klein, aber das hat uns nicht gestört. Es gibt freie Parkplätze vor dem Hotel.
Positiv:: , Lage sehr gut,
Positiv:: The location was good as it felt very safe and had lots of bars and restaurants nearby as it is in the theatre district. It was only a 20min bus ride to the piers. It was a bonus to have free parking and the free breakfast was really nice and fresh and not bad choice for a continental. The beds were huge and the room very clean and modern.
Positiv:: The location was excellent, the staff were friendly, but the parking is obviously a big plus. The lot is very well lit as well so seems very safe.
Negativ:: Die Mitarbeiter waren sehr wenig hilfsbereit
Negativ:: Die falsche Werbung für kostenlose Parkplätze gefiel mir nicht. Sie sollten einen begrenzten kostenlosen Parkplatz angeben.
Negativ:: Nicht viel in unmittelbarer Nähe.
Negativ:: Schimmel in der Dusche.
Negativ:: Auto Parkplatz hat man nicht sicher... aber meistens ist am nächsten Tag ein Parkplatz frei. Frühstück Raum ist sehr klein, man darf das Essen aber auch aufs Zimmer nehmen.
Negativ:: Room was dark and quite outdated, carpet had a distinctive smell.
Negativ:: The neighborhood looked a little daunting but it was fine. The tv took some work to turn on but we figured it out.
Negativ:: Frühstück typisch amerikanisch haha aber das beste auf unserem Roadtrip
Negativ:: The external parts of the property is aging but the rooms were renovated and comfortable.
Negativ:: Expensive just like every other hotel in SF.
Negativ:: Die Zimmer sind relativ hellhörig. Es gibt keinen Safe. Das Frühstück war typisch amerikanisch mit kleiner Auswahl.
Negativ:: Leider in der Nacht sehr laut, da die Müll LKW Lärm machen, Frühstück sehr einfach und leider viel zu wenig Platz, man musste warten bis ein Tisch frei wird, 4 Tische für ca 30 Zimmer
Negativ:: They should make the walkways non smoking as really annoying to have people smoke outside your door. The breakfast room could be bigger.
Casa Loma Hotel besticht durch eine zentrale Lage in San Francisco, nur einen 4-minütigen Fußmarsch von Painted Ladies und 14 Gehminuten von Van Ness Avenue entfernt. Zum Angebot gehören eine rund um die Uhr besetzte Rezeption, mehrsprachiges Personal und eine Gepäckaufbewahrung. Ein Transferservice vom Hotel zum Flughafen (rund um die Uhr) ist verfügbar (gegen Gebühr).
Basierend auf 1’895 Bewertungen
Positiv:: Guter Preis, gute Lage
Positiv:: - hilfsbereite Angestellte - Blöcke aus Hayes Valley/The Mission/Castroalamo Square - weniger als einen Block vom Bus Linien, nur einen kurzen Spaziergang vom Bahnhof - gratis Kaffee in der Lobby - Budget freundlich
Positiv:: Die Lage die Nähe zum Park und die Nähe zum schönen Frühstückcafe la soleil.
Positiv:: The location could not have been better and the staff were super helpful and the fabulous coffee/chocolate/mocha/tea machine in reception offered every drink imaginable. Super clean too.
Positiv:: 24/7 check-in
Positiv:: Excellent location, clean bathroom and cheap for SF
Positiv:: Semi convenient location.
Positiv:: Location to public transportation and sights was great.
Positiv:: Cheap and cheerful. Not a bad location once you know the transit. Not far to pubs and restaurants. Nice coffee machine in Lobby.
Positiv:: Kind and professional staff, good bathroom, free coffee and a lovely neighborhood! Great experience for the price your paying
Positiv:: The hotel is localisated in a very good place, near to the painted ladies and the bus! The room was clean!
Positiv:: We needed xtra blankets and it was immediately taken care of
Positiv:: Für San Francisco war das Hotel einigermaßen günstig, die Bushaltestelle war gleich um die Ecke. Es gab in der Lobby einen Kaffeeautomaten den man umsonst nutzen konnte.
Negativ:: Gemeinsames Bad, dreckige Teppiche, Flecken auf dem Boden/Lampenschirm
Negativ:: Billig Betten und Bettwäsche Kalte Dusche im Badezimmer Dünne Wände Kann man ziemlich stickig Kein Aufzug Laute Nachbarn
Negativ:: Es war sehr laut.
Negativ:: It was a little noisy being on a city road but then we wanted a central location.
Negativ:: Das Fenster war kaputt. Um es offen zu halten musste man ein Stück Holz dazwischen klemmen. Die Betten waren schon ziemlich durchgelegen.
Negativ:: The hotel is on an extremely noisy street (vehicle and pedestrian noise). I had to use earplugs while sleeping. My room did not have AC or a fan and was very uncomfortable during Oct. I also could not open the windows to cool it down due to the noise and the occasional cigarette smoke wafting in from pedestrians. No apparent access to drinking water, and no apparent microwave.
Negativ:: There was a very unpleasant smell in the corridors and room. The road is very noisy which caused some difficulty sleeping. The decor is very shabby and the room didn’t seem very clean.
Negativ:: I cannot believe I paid as much as I did to stay in this dirty hole in the wall. Our room had no heat, no bedside tables, one outlet placed strangely above the bed, and hardly any room to move. We could hear everything everyone did. The entire place reaked of insecticide. Had to drive around for HOURS to find parking. I could go on. DON'T WASTE YOUR MONEY.
Negativ:: Walls are very thin and noisy. Could hear everyone in their rooms all night. Shades in room don’t block out any light so hallway lights kept room bright all night.
Negativ:: Traffic noise. No coffee machine in room.
Negativ:: Room was cold
Negativ:: Das Hotel hatte keinen Aufzug, die Zimmer waren sehr sehr klein das Fenster könnte man nur einen kleinen Spalt öffnen.
Oasis Inn in San Francisco (Cathedral Hill) ist nur wenige Schritte von Van Ness Avenue und 7 Gehminuten San Francisco City Hall entfernt. Zum Angebot gehören eine rund um die Uhr besetzte Rezeption, mehrsprachiges Personal und eine Gepäckaufbewahrung. Für Veranstaltungen stehen folgende Einrichtungen zur Verfügung: Konferenzraum und Konferenzraum. Der Transferservice vom Hotel zum Flughafen (rund um die Uhr) ist kostenpflichtig; außerdem gibt es vor Ort Folgendes: Parken ohne Service (kostenlos).
Positiv:: Die Lage ist gut, aber ich wünschte, ich hätte 40 Dollar extra für das Motel 6 in der Nähe ausgegeben.
Positiv:: Die Lage war sehr zentral und sicher. Mir haben die kostenfreien Parkplätze. Riesiger Pluspunkt! Super Wasserdruck.
Positiv:: Very quiet room. Enjoyed our stay. Staff very helpful and friendly.
Positiv:: Room was clean and well stocked. We had a refrigerator that was unexpected and a small market on the corner for snacks was great.
Positiv:: Excellent location. Free parking. Bed soft and clean. Shower water pressure is awesome. Perfect if you only plan to only sleep there, not hang out. Does the job, but not luxury at all.
Positiv:: The location near city hall was good.
Positiv:: Great value, clean room.
Positiv:: location and parking and price
Positiv:: Kostenlose Parkplätze
Negativ:: Die Dusche war schimmelig und die Betten unbequem.
Negativ:: Das Hotel ist veraltet. Die Tür im Bad war geschwollen. Schwer zu schließen. Wir hatten keinen Bettlaken. Aber nochmal, für den Preis und die Lage ist es okay.
Negativ:: Area has many homeless. Sad
Negativ:: Pleasant and friendly service not withstanding, we will never, ever, stay there again! Bedbugs infested our room. We immediately reported this to the front desk. The hotel clerk assigned another room to us. They seemed INDIFFERENT to bedbug infestation.
Negativ:: We felt like this was a long term residency place for some people and the decor was a bit dated. The clerk when we checked in must have been having a bad day as he was very hard to talk to but the next day was much better.
Negativ:: Felt like an old college dorm. Weird smell at first, but you get used to it. This is a cheap place to lay your head at night so plan to spend the remainder of your day out. This is not a place to lounge in for sure, but the bed is clean. Needs new carpet
Negativ:: Amenities were not offered nor existed upon arriving. Faldo information and would honestly like a discount refund or something waived.
Negativ:: Installing a working air conditioner to the rooms would be nice.
Negativ:: The staff checking me in did not give me back my ID, I didnt realize it until hours later; I went to the front desk and the guy on staff said that it wasnt there & to check back in the morning. There was a language barrier, but it was there in the morning
Negativ:: dismal rooms
Negativ:: toilet backed up
Negativ:: there's no hot tub but the spa symbol is on the listing
Rodeway Inn Civic Center in San Francisco (Cathedral Hill) ist nur wenige Schritte von Van Ness Avenue und 6 Gehminuten San Francisco City Hall entfernt. Zum Angebot gehören eine rund um die Uhr besetzte Rezeption und ein Aufzug. Der Transferservice vom Hotel zum Flughafen (rund um die Uhr) ist kostenpflichtig; außerdem gibt es vor Ort Folgendes: Parken ohne Service (kostenlos).
Positiv:: Es war schmutzig, ein schlechter Teil der Stadt, fühlte sich unsicher, nicht guter Service für Kunden, keine Haushaltung, kein warmes Wasser, ich werde nie wieder hier übernachten!
Positiv:: Das Einchecken war ein Kinderspiel
Positiv:: Einfache günstige Unterkunft
Positiv:: The night staff was very accommodating to my request.
Positiv:: Great staff and easy acess to public transit and tourists attractions
Positiv:: Newly refurbished rooms,with an excellent bathroom and shower
Positiv:: Das Badezimmer war schön und sauber.
Positiv:: Lage, alles schnell erreichbar.
Positiv:: This location & price was the best I ever had staying in SF. About one mile from all the good stuff. Looks like their pictures might be outdated because my hotel room (queen bed) was more modern then the pictures I was looking at.
Positiv:: Freundliches Personal, welches meinem Wunsch nach Stornierung der restlichen zwei Übernachtungen nach der ersten Nacht ohne Diskussionen sofort nachgekommen ist.
Positiv:: Pretty close to downtown
Positiv:: Nothing in a shady area, paper thin wall, people hanging out in stairway and listening to music that came in loud and clear til 2 am. Lady yelling and physically threatening another guest more then once...I was scared. Such a shady shady area
Positiv:: Sehr bequemes Bett, Zimmer und Bad sehr sauber! Der Zimmerservice macht seine Arbeit wirklich sehr sorgfältig. Rauchen war draußen auf den Gängen im Freien kein Problem.
Negativ:: Alles hat mir nicht gefallen, es war eine absolut schreckliche Erfahrung. Drogenabhängige schrien zu allen Tageszeiten im Hof. Viel Baulärm. Auch unser Uber-Fahrer war schockiert, wir waren an einem solchen Ort und es wurde empfohlen, dass wir das Zimmer nachts nicht verlassen.
Negativ:: Das einzige, was mir nicht gefallen hat, war die veränderliche Wassertemperatur beim Duschen.
Negativ:: Das Zimmer sah so aus und roch, als ob sie einfach billiges Teppichpulver benutzt haben. Es hatte Wanzen und das Personal war sehr unfreundlich!!
Negativ:: die Kakerlake auf den Kopfkissen .
Negativ:: Nicht die beste Gegend
Negativ:: Surrounding neighborhood was dirty and noisy.
Negativ:: Parking was first come first serve and at night time people were being loud and wouldnt let people sleep
Negativ:: Location although central to many other ares was in a seedy part of town with a homeless camp set up nightly at the rear of the property. Lack of car parking at the property. The lift was very old and only phone booth proportions it was extremely slow and difficult to access.
Negativ:: Die Lage ist zwar zentral aber sehr unangenehm und in einem gefährlichen Viertel. Es war außerdem furchtbar laut in der Nacht.
Negativ:: Betten sind zu weich. Umgebung, viele Obdachlose und Drogenabhängige. Wobei das Hotel dafür nichts kann.
Negativ:: The shower soap is awful.
Negativ:: Sehr schlechte Lage des Motels in einem der -- zumindest für Familien -- mutmaßlich schlechtesten Viertel von San Francisco. Das Motel selbst erinnerte eher an eine Mischung aus Bahnhofs-Parkhaus (was die allgemeine (Un-)Sauberkeit, den Zustand des Gebäudes (dunkle, verwinkelte und schmutzige Treppen und Uralt-Fahrstuhl) sowie die dort herumlungernden Menschen betrifft) und Gefängnis (die Zimmer haben nur ein Fenster in den eher düsteren "Parkhaus-Innenhof", d.h. kein Sonnenlicht und keine frische Luft). Wir wurden aufgefordert, das Auto (welches wir in der Nähe auf der angrenzenden Straße parken sollten, da der Parkhaus-Bereich in der unteren Etage des Motels voll war) vollständig auszuräumen, um die Wahrscheinlichkeit zu senken, dass das Auto in der Nacht aufgebrochen wird, was wohl des öfteren vorkommt. Die Leute, denen man dies potentiell und dem Anschein nach zutrauen würde, gingen, standen, saßen oder lagen auch zahlreich in dieser und den angrenzenden Straßen. Unser (leergeräumter) Mietwagen wurde in der einen Nacht des Aufenthaltes nicht aufgebrochen, allerdings waren wir (Familie mit zwei Kindern) sehr froh, dass wir die restlichen beiden Nächte ohne Probleme stornieren konnten und ein anderes Motel in einer besseren Gegend in San Francisco gefunden haben. Im Nachhinein müssen wir einräumen, dass wir das Motel gar nicht erst gebucht hätten, wenn wir die bereits bestehenden, ähnlichen Bewertungen ausführlicher gelesen hätten.
Negativ:: Not enough parking spot according to the rooms.
Negativ:: I hated everything the bed was uncomfortable, the walls were thin, the area was awful.
Negativ:: Die Eddy Street ist schon eine "shady" Straße von San Francisco, besonders der Abschnitt im Tenderloin-Viertel. Man sollte abends nicht unbedingt alleine raus gehen, da sind viele merkwürdige Gestalten unterwegs. Zu zweit haben wir aber keine Probleme gehabt!
Western Addition (San Francisco) - Wo übernachten?
Mit unserer Heatmap findest du deine ideale Unterkunft in Western Addition, denn wir zeigen dir, welche Aktivitäten in der Nähe zu finden sind. | de |
q-de-772 | wenigen Aufgaben vor. Das fand ich etwas unfair, da ich mich gerade darauf gut vorbereitet hatte. | Abilifly - Fernstudium-Infos.de
27. Mai 2016
25. September 2017
133 Sehr gut
Lange habe ich mich nicht gemeldet und das hat einen Grund
Abilifly hat Blogeintrag hinzugefügt: I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Lange habe ich mich nicht hier gemeldet, obwohl ich mich ja öfter melden und berichten wollte. Mein Leben geht ein bisschen drunter und drüber. So haben wir durch Zufall beispielsweise vor 4 Wochen eine kleine 5 Wochen alte Babykatze bekommen, die inzwischen super eingelebt und top fit ist, mir aber nun den letzten Nerv raubt. Das lernen für die Uni hat ja im Herbst ganz gut angefangen, nun bin ich ein wenig ins Schludern geraten und hänge natürlich wieder nach Wie sollte es auch anders sein. Jedenfalls hab ich einen Seminarplatz bekommen und werde direkt danach die Abschlussarbeit schreiben. Ich schreibe am Lehrstuhl Meyering (Betriebswirtschaftliche Steuerlehre) und die Seminararbeit muss ich bis 29.05.17 abgeben. Genau. Das Abgabedatum weiß ich jetzt schon. Sonst aber nichts. Nicht mal mein Thema. Auch nicht wie ich ein Thema bekomme. Also das Studium neigt sich dem Ende zu, dabei hat es ja eigentlich gerade erst angefangen. Die Masterarbeit wird meine letzte Leistung sein und die Abgabe dann voraussichtlich im November, wenn ich wie geplant direkt im Anschluss an das Seminar Mitte Juni mit der Masterarbeit beginnen kann. Die letzten Klausuren schreibe ich im Oktober dann. Werden aber dann nur 1-2 je nach dem ob ich nun alle im März bestehe oder doch durch eine durchfalle. Im April hab ich ein Praktikum in einer großen Steuerberatungsgesellschaft geplant, dafür bin ich gerade die Bewerbungen am vorbereiten. Und nebenbei hab ich noch ganz viel andren Kram um die Ohren, weshalb das liebe Unizeug mal wieder zu kurz kommt. Über die Weihnachten kommt die ganze Familie zu uns uuuuund alles muss vorbereitet werden. Würd ja gern im Anschluss an den Master ne externe Promotion starten, muss nur mal sehen, ob ich da mit meinem Schnitt (wird vermutlich schlechter als 2,5) irgendwo ne Chance hab. Das wars auch schon wieder von mir Aber über Weihnachten hab ich vielleicht noch den ein oder anderen Abend an dem ich vielleicht mal Zeit und Muse habe mich zu melden.
mein neues Lernkonzept
Mein neues Lernkonzept Da einige gefragt haben, erzähl ich hier mal was davon. Im Prinzip ist das ganze recht simpel. Ich bin drauf gestoßen weil Jemand bei Facebook damals Teilnehmer suchte um das Konzept zu testen. Da es gratis war, hab ich es mal ausprobiert. Bin ja nicht so der Fan von irgendwelchen kostenpflichtigen Sachen. Hab auch nie irgendwelche Fremdskripte bisher gekauft, weil ich bei sowas immer sehr skeptisch bin. Also eigentlich ist es nicht mein Lernkonzept, sondern die Idee von Jemand anderem. Das ganze ist so aufgebaut, dass man wöchentlich eine Art Newsletter bekommt, in dem fachspefizisch steht, was diese Woche zu tun ist. Ansonsten ist man recht flexibel in der Zeiteinteilung, wenn man sich nicht dran hält, auch nicht schlimm, weil kontrolliert wird es nicht, aber ich denke es geht eher darum zu motivieren rechtzeitig anzufangen und sich eben durchzubeißen. Das find ich ganz gut, denn da hat es bei mir immer etwas gehangen. Alle paar Wochen steht dann pro Fach ein Test an. Das ganze erscheint mir auf die Modulwahl der einzelnen Person abgestimmt, kann aber auch sein, dass es nur Zufall ist, dass es bei mir relativ gut passt und selten 2 Tests in der gleichen Woche sind. Diese "Tests" kriegt man auch mit der jewiligen Zeitangabe per Mail zugesandt und soll die dann in der jeweiligen Zeit bearbeiten. Da wird dann zumindest wurde das so gesagt auf die Klausur vorbereitende Fragen gestellt, also es soll an die jeweilige Klausur angepasst sein um optimal vorzubereiten. Ob das so ist weiß ich noch nicht. Ich hatte auch noch keine Tests. Nächste Woche sind allerdings gleich 2 Stück dran. Die Lösung der Tests schickt man wohl per Mail zurück und da wird dann korrigiert und man bekommt am Ende wohl sowas wie eine Empfehlung, was man nochmal Vertiefen muss und ob man auf die Klausur gut vorbereitet ist. Bisher gefällts mir ganz gut, gibt aber glaube ich (noch?) nichts offizielles. Soll aber wohl im Endeffekt dann kostenpflichtig werden. Aktuell ists wohl so ne Art Testphase, die mir bisher auch sehr zusagt. Ich halt mich doch deutlich besser an meinen Plan und lerne irgendwie zielführender dadurch, dass ich weiß, dass ich geprüft werden würde. Klar beim Test schummeln kann man auch, es läuft wohl auf "Ehrlichkeit zu sich selbst" hinaus. Aber bringt ja auch nichts da dann zu schummeln. Bisher kann ich viel mehr noch nicht dazu sagen, außer dass man eben motivierende Mails mit Lernbrocken bekommt und na Zeitangabe. Gibts auch nicht für alle Fächer glaub ich. Also Wettbewerbsrecht auf jeden Fall nicht. Also habs jetzt nur bei Steuern und Wirtschaftsprüfung.
27. Oktober 2016
Fächerwahl & Studienfortschritt
Fächerwahl & Studienfortschritt Wie läufts? Und was eigentlich? Gute Frage, aber zweitere ist leicht zu beantworten. Neu in diesem Semester belegt habe ich die Module "Steuern im Rahmen von funktionalen und konstitutiven Unternehmensentscheidungen", "Wirtschaftsprüfung" und "Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler". Im Moment ist auch geplant in all diesen Fächern zur Klausur anzutreten. Problem ist nur, dass ich immer noch nicht weiß, ob ich alle Prüfungen im letzten Semester bestanden habe. Eine Wiederholungsklausur würde ich zu den Klausuren, die in diesem Semester geplant sind, noch dazu nehmen. Mehr als eine allerdings nicht. Dann muss eine andere Klausur weichen und die werde ich dann erst im nächsten Semester schreiben. Dies wird wohl dann Wettbewerbsrecht sein, da ich hier eh viel zu wenig Material dazu habe. Und wie es läuft... wie schon im vorherigen Blockbeitrag erwähnt ganz gut, dank meinem neuen Konzept. Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen Hier hab eich das erste Kapitel durch, was aber auch nur sehr kurz war und habe ungefähr die Hälfte des ersten Kapitels hinter mir. Bin soweit im Plan. Bis Ende der Woche werde ich das zweite Kapitel zu Ende haben und auch die Übungsaufgaben zum 2. Kapitel bearbeitet haben. Das Modul ist aufgebaut wie die anderen beiden Module von Meyering auch. Genauso stehts auch im die Klausur. Also weiß ich inzwischen ungefähr was gefragt ist, komme daher ganz gut voran. Hier mache ich grobe Schaubilder über den Stoff und konzentriere mich auf die im Skript enthaltenen Beispiele sowie die Übungsaufgaben. Dadurch schaffe ich es, den Stoff wirklich komprimiert aufzuschreiben. Die Zusammenfassung der Kapitel 1 und 2 nimmt dadurch lediglich 5 Din-A 5 Seiten in Kauf. Wirtschaftsprüfung Gut geschrieben und tatsächlich interessant. Es ist sehr verständlich zu lesen. Das Modul ist ziemlich neu, weshalb es kaum Altklausuren und alte EAs gibt. Bin mir noch nicht sicher wie detailliert es gelernt werden muss. Bisher komme ich gut voran. Kapitel 1, 2 und 3 habe ich bereits abgeschlossen. Bei Kapitel 4 bin ich circa zur Hälfte durch. Bis ende der Woche ist geplant auch mit Kapitel 4 und den zugehörigen Übungsaufgaben fertig zu sein. Das einzige, was mir an dem Modul bisher nicht gefällt ist, dass der Lehrstuhl doch teilweise eine sehr seltsame Ansicht zu vertreten scheint. So wird beispielsweise im Skript geschrieben, dass seriöse Universitäten davon Abstand nehmen würden Studiengänge anzubieten bei denen eine Anerkennung gemäß §13a WPO erfolgen kann. (Kurz zur Info: " Diese Studiengänge entsprechen den Anforderungen der Wirtschaftsprüfungsexamens-Anrechnungsverordnung. Leistungen aus diesen Masterstudiengängen ersetzen in den Prüfungsgebieten „Angewandte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre“ und „Wirtschaftsrecht“ die entsprechenden Prüfungen des Wirtschaftsprüfungsexamens, so dass Absolventen dieser Studiengänge das Wirtschaftsprüfungsexamen in verkürzter Form ablegen können. ") Das heißt der Lehrstuhl sagt seriöse Universitäten bieten keine solche Lehre an, die man sich für das Wirtschaftsprüferexamen anrechnen lassen kann. Als Argumente werden hier angeführt, dass die Lehre dann zu sehr daran ausgerichtet werden muss, was beim Wirtschaftsprüfungsexamen gefordert wird und, dass die Anerkennung kostenintensiv ist. Für mich total abstrus und irrsinnig eine solche Behauptung. Gerade weil große und namhafte Universitäten in Deutschland diese Möglichkeit anbieten. Wenn das Wirtschaftsprüferexamen nun als härteste Prüfung Deutschlands gehandelt wird (wie es ja der Fall ist), wie kann es dann schlecht sein, wenn sich eine Uni bei der Lehre daran orientiert, gerade, wenn es ja darum geht Leute auf diesen Beruf vorzubereiten. Und bieten somit die großen bekannten Unis wie die FU Berlin, Uni Erlangen-Nürnberg und die Uni Duisburg-Essen keine seriöse Lehre an? Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler Hier bin noch am wenigsten weit fortgeschritten. Kann erst wenig über das Modul sagen, nächste Woche werde ich aber den Fokus mehr hierauf legen, dann werde ich mehr dazu sagen können. Bis jetzt war noch nicht viel mehr als eine Einführung und ein historischer Abriss.
Zurück - Was bedeutet das eigentlich? Mit dem Wort zurück kann ich den aktuellen Zustand bei mir wohl am treffendsten beschreiben. Nicht nur, weil ich mich längere Zeit hier nicht gemeldet habe, oder weil ich die Lernsachen wieder hervorgekramt, mein Lernzeug geordnet hab, sondern weil ich auch nach dem Klausurenstress wieder ein bisschen mehr zu mir selbst gefunden habe. Das ist mir wichtig. Denn im Zentrum steht nicht das Studium, sondern ich. Und das sollte bei Jedem so sein und Jeder sollte sich das immer wieder bewusst machen. Denn wenn wir nur noch funktionieren - stirbt irgendwann unsere Seele. Und das ist wohl das wichtigste was wir haben. Klausurenphasen und Lerndruck setzt mir immer ziemlich zu. Danach brauche ich Zeit für mich. Da mag ich auch nicht feiern gehn wie andere. Ich mag es zwar schon, aber ich weiß, dass es mir nicht wirklich weiter hilft. Wir alle sollten mehr auf Qualitätszeit achten. Qualitätszeit ist die Zeit in der wir uns wirklich auf uns besinnen. Das kann auch beim Lernen sein, das kann bei einem gemeinsamen Essengehen mit dem Partner sein. Wichtig ist, dass wir es tun, weil es uns gut tut. Und solche Zeit habe ich gebraucht. Die letzten Wochen. Und dann stand ja auch noch mein Umzug an. Ja mein Umzug. Endlich ist es soweit. Ich wohne mit meinem Schatz zusammen. Hab meine eigene Bude hinter mir gelassen. End der Woche ist Schlüsselübergabe. Das meiste ist schon erledigt. Aber noch ein paar Kleinigkeiten sind zusammen, die in Summe dann doch sicherlich einige Stunden in Angriff nehmen. Da bleibt zwangsläufig das Lernen auf der Strecke. Dachte ich zumindest. Aber mit einem neuen Konzept läuft es wie am Schnürchen. Hab ich durch Zufall im Internet entdeckt und mag das Konzept. Dazu aber wann anders mehr. Im Moment ist geplant erst mal wieder regelmäßiger zu bloggen. Ein Urlaub steht demnächst noch an, da wird es dann wieder weniger werden, aber so alles in allem will ich es nochmal auf ein konstantes Niveau von mindestens einem Beitrag pro Woche schaffen.
Abilifly antwortete auf Higginss Thema in Fernstudium Forum
zwischendurch nicht. Ich stopf süßes nach dem Abendessen direkt noch rein Ist dann quasi eine laaaaaaaaange Mahlzeit
12. Oktober 2016
Abilifly antwortete auf Bender122s Thema in IUBH Internationale Hochschule
Ich kann nur von dem schließen, was mir in den letzten Jahren so begegnet ist. 2x ging es mir im Vorstellungsgespräch so, dass der Eindruck vermittelt wurde, dass auch in der Arbeitswelt ein Studium an einer privaten FH weniger wert ist. Einmal als ich dort studierte und mich für ein Praktikum bewarb. Das war bei einem DAX 30 Unter einen. Da wurden mir so fragen gestellt wieso ich nun einen Master an einer privaten FH mache, wo ich es doch an einer angesehen Uni zu guten Noten gebracht habe. Dass mir das keinen Mehrwert bringt, sich nicht gut im Lebenslauf mache und es eher verschwendete Zeit ist. Das zweite war ein Vorstellungsgespräch für meinen jetzigen Werkstudentenjob in einer Big 4 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Da hatte ich gerade in Hagen angefangen und es lief auf "da haben sie ja grad nochmal die Kurve gekriegt" raus und dabei ging es um meinen Wechsel weg von der privaten FH an die Fernuni Hagen. Keiner der Personaler zeigte sich irgendwie positiv in Bezug auf die private FH. Und ich war an 2 Universitäten. An beiden wurde richtig abgehetzt über die Leute an der privaten FH in der jeweiligen Stadt. Da erkauft man sich den Abschluss, man kriegt alles geschenkt an der großen Uni ging das auch sehr von den Professoren aus und wurde angeheizt. Der eine nutzte es regelmäßig um Studierende zu tadeln "Du gehst wohl besser an die xxx (Name der privaten FH) als er auf eine einfache Frage keine Antwort wusste. Oder bei der Einführungsveranstaltung sagte einer der Profs scherzhaft" Keine Sorge, hier packt es nicht jeder, aber wenn ihr hier nicht packt könnt ihr immer noch an die xxx (Name der privaten Hochschule). Genauso war natürlich auch der Ruf unter den Studierenden. Für den Master an der Uni wurde auch nie einer von der privaten FH zugelassen. Das war von vornherein klar. Und wenn man bedenkt, dass die große Uni an unserem Fachbereich sicherlich über 500 Wirtschaftsabsolventen pro Semester produziert und das schon seit Jahren, die entsprechenden Profs.dort schon seit mindestens 15 Jahren lehren, und die damaligen Absolventen heute in den Unternehmen sitzen, wird der Ruf zwangsläufig in der Arbeitswelt auch nicht viel anders sein. Mein Bruder zb hat hier an der örtlichen privaten FH seinen Bachelor gemacht und sich für den Master an fast allen Unis beworben, die den Studiengang anbieten, er hat einen sehr guten Abschluss auch in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang. Er bekam von jeder Uni absagen. Ich denke dass fast an allen Unis ein ähnliches Bild über die privaten FHs vermittelt wird und so erhält diese Anschauung auch Einzug in die Unternehmen.
Also ich nahm schon immer während der Klausurzeit 3-5 kg zu. Weils mir durch den Stress einfach mies geht und ich mich dann mit essen trösten muss. Das erlaube ich mir aber auch. Die Klausurkilos mache ich dann nach den Klausuren direkt wieder weg, dann staut sich nicht viel an. Das mit den Softdrinks ist für mich schwer zu verstehen. Ich trinke gar keine süßen Getränke, habe auch eigentlich nie Lust drauf. Und wenn kaufe ich es einfach nicht ein. Wobei ich auch für Besuch ne Flasche Sprite letztes Jahr gekauft hab, die nun immer noch hier steht. Bei mir gibt es ausschließlich Wasser und ungesüßten Tee. Ab und an mal im Restaurant oder bei McDonalds trink ich Cola oder Sprite. Und bei den Beiträgen über intermittierendes Fasten ist mir aufgefallen, dass ich das sowieso an 95% der Tage mache. Frühstück gibt es bei mir circa um 12 und Abendessen zwischen 18 und 19 Uhr irgendwann. Manchmal wirds auch 20 Uhr bis das essen rum ist. Aber sehr selten und dann habe ich meist auch erst um 13 oder 14 Uhr gefrühstückt. Ich schaffe es trotzdem während der Klausuren trotz des beschrieben Essensstils rasant zuzunehmen
Ich würde mal behaupten das liegt - wie auch an Präsenzhochschulen - an der jewiligen FH/Universität. Ich habe nie Vollzeit gearbeitet und Vollzeit studiert, war aber schon an einigen Hochschulen und kann daher denke ich recht gut einen Vergleich ziehen. Gerade auch im Bezug auf Hagen. Hagen ist wohl wirklich was die Skripte und den Stoffumfang angeht das aufwändigste, was ich bisher erlebt habe. Ein Semester war ich an einer privaten Hochschule, dort hätte ich wohl ohne Probleme Vollzeit nebenher arbeiten können, bin dann aber gerade deswegen auch gewechselt, weil entsprechend der Anforderungen die privaten (Fern)hochschulen eben auch den entsprechenden Ruf bei den Arbeitgebern haben und daher nicht vergleichbar sind mit einem Studium an einer Universität oder eben der Fernuni Hagen. Ich denke das sollte man sich generell bei Aussagen zur Machbarkeit und zum Schwierigkeitsgrad vor Augen halten.
Fazit - Rechnungslegung
Bestanden? Keine Ahnung! Eigentlich weiß ich bei keiner Klausur so wirklich, ob es nun zum Bestehen gereicht hat. Letztes Semester war ich sehr überrascht eine gute Note zu erhalten, obwohl die Klausur gefühlt alles andere als gut gelaufen war. Dieses Ereignis trägt folglich noch mehr dazu bei, dass ich meine Klausuren nun ziemlich schwer einschätzen kann. Wenns dumm läuft muss ich alles nochmal schreiben, wenn es gut läuft habe ich alles bestanden und ggf. sogar mit brauchbaren Noten. # Nun aber zu Rechnungslegung und meinem Fazit. Erst mal will ich euch ein bisschen vom Aufbau erzählen. Die Klausur besteht aus zwei Teilen. Einmal dem Teil Bilanztheorie, der von Prof. Meyering gemacht wird und dem Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse von Prof. Brösel. Teil Bilanztheorie: Dieser Teil besteht aus MC-Fragen sowie aus offenen Fragen. Zuerst kommt ein Teil ja/nein Fragen und anschließend ein Teil Fragen, die mit konkreten Stichpunkten (meist ein oder zwei) beantwortet werden müssen. Danach kommen noch offene Aufgaben. Thematisch drehen sich die Aufgaben hauptsächlich um die Bilanztheorien, die sehr ausführlich im Skript thematisiert werden. Hier ist sowohl der Gesamtzusammenhang sowie die Anwendung als auch Detailwissen erforderlich. Wohingegen Detailwissen hauptsächlich in den Stichpunktfragen geprüft wird, ist bei den offenen Fragen gerne die Anwendung und der Gesamtzusammenhang der einzelnen Theorien gefragt. Also man muss auswendig lernen und verstehen und anwenden können. Die Beispielaufgaben im Skript helfen an dieser Stelle sich das ganze so anzueignen, dass man es auch anwenden kann. Zumindest halbwegs. Zudem kommen gerne Fragen zum Umsatz bzw. Gesamtkostenverfahren und auch zur Eigenkapitalrechnung. Diese Sachen sollte man beherrschen. Zudem sollte man eine GuV und Bilanz problemlos aufstellen können. Buchungssätze werden hier auch teilweise abgefragt. Oft kommt dann noch ein Text, den man beurteilen muss/ kritisch würdigen muss. Das kommt leider Rätselraten gleich. Meine Devise war hier, möglichst viel richtiges hinschreiben. Denn was genau die sehen wollen geht aus der Aufgabenstellung nicht hervor. In dem Musterlösungen werden mehr oder weniger wahllos Dinge erläutert. Keine Ahnung wie ich das nun hier genau beschreiben soll, wenn ihr die Altklausuren durch arbeitet werdet ihr es vermutlich verstehen, was ich meine. In meiner Klausur musste man hauptsächlich die Bilanztheorien anwenden. Das konnte ich recht gut, bin mir allerdings auch nicht ganz sicher. Bei den Ja/Nein Fragen war mindestens eine Frage doppeldeutig und somit nicht eindeutig beantwortbar, weil - wie sich nach der Klausur rausstellte - den meisten Studenten nicht klar war, was die Aussage, die beurteilt werden sollte, genau aussagte. War etwas verwirrend und ich habe deswegen meine Begründung einfach dazugeschrieben. GuV, Eigenkapital etc kamen bei mir leider nicht dran. Die Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Im Fokus dieses Teil steht die Strukturbilanz sowie die Bilanzpolitik. Zuerst beginnt die Klausur mit kurzen Theoriefragen. Generell sollte man die Theorie auch hier gut auswendig können, wenn auch weniger Detailwissen gefragt ist als im Teil Bilanztheorie. Dann kommt in aller Regel eine Aufgabe, bei welcher man eine Strukturbilanz aufstellen soll und eine Aufgabe, bei der man in aller Regel progressive Bilanzpolitik durchführen soll. Das sind Verständnisaufgaben, zu denen es im Skript eine sehr detaillierte und umfangreiche Fallstudie gibt und die auch immer wieder in alten Klausuren gefragt sind. Das sollte man wirklich im Schlaf können und auch die komplizierten Sachen wie aktive RAP etc zu behandeln wissen. Leider fand ich den Teil mit der Bilanzpolitik etwas seltsam in meiner Klausur bzw. neuartig. Entweder ich hab etwas komplett übersehen oder einen massiven Denkfehler oder eben es war diesmal ein bisschen tricky. Denn es sollte die Ertragslage verschlechtert und die Liquiditätslage verbessert werden. Keine Ahnung ob das stimmt, was ich gemacht habe. Generell gab es recht wenig Aufgaben auf die Strukturbilanz und die Bilanzpolitik, was ich mir so nicht gewünscht hatte. Denn ich habe eher auf diese Aufgaben zum Punkte holen gesetzt als auf das sture auswendig lernen. KE 2 kam wie fast immer nur in sehr geringem Umfang dran, dafür aber viele Auswendiglernaufgaben, bei denen ich überweigend Probleme hatte. Eigentlich hatte ich auf den Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Teil gesetzt, im Endeffekt habe ich nun aber wohl im Bilanztheorieteil die meisten Punkte geholt und im Bilanzpolitik&Bilanzanalyseteil viele Punkte wegen der Auswendiglernfragen liegen lassen. Ich hatte mich da leider zu viel mit der KE 2 beschäftigt. Diese Zeit hätte ich besser noch zusätzlich in KE1 investiert. Sollte ich die Klausur nochmal schreiben müssen wäre das aber nicht unbedingt ein Weltuntergang. Ich kann jetzt ziemlich viel, weiß worauf es genau ankommt und könnte mir noch einiges an Klausurroutine aneignen. Während der Klausur ist mir außerdem ein ziemlicher Patzer passiert. Direkt im ersten Teil. Es sollten Sachverhalte nach der Bilanztheorie von Simon behandelt werden. Ich hab sie leider nach Schmalenbach behandelt und erst fast ganz zum Schluss der Aufgabe meinen Irrtum bemerkt. Da die Aufgabe mit 20 Punkten, was 20 Minuten entsprach, dotiert war, habe ich hier massig Zeit verloren, die mir leider am Ende auch etwas gefehlt hat. Viel Zeit zum viel nachdenken blieb so leider nicht mehr. Ärgerlich und hatte nichts mit meinem Wissenstand, sondern viel mehr mit meiner Aufgeregtheit vor einer Klausur zu tun. Ich hoffe trotzdem, dass es einfach zum Bestehen reicht, vielleicht sogar ne gute Note rausspringt und ich das Ding nicht nochmal schreiben muss.
6. Oktober 2016
So viel Freizeit!
Abilifly hat kommentiert zu Abiliflys Blogeintrag in I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Bei mir ist es ähnlich. Ich habe bereits in meine neuen Unterlagen reingeschaut. Zumindest in Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen und in Wirtschaftsprüfung. Die Unterlagen für Wettbewerbsrecht kamen noch nicht. Also diese Module mache ich dieses Semester. Vorausgesetzt natürlich ich habe die anderen Prüfungen alle bestanden, wo ich mir noch nicht so sicher bin. Wie ichs mache, wenn ich eins oder gar mehrere Module nicht bestanden hab, weiß ich noch nicht. Da bei mir in kürze ein Umzug ansteht und ich mich eigentlich gerade mitten in den Vorbereitungen befinde, bin ich allerdings ziemlich ausgelastet im Moment. Alles muss geputzt und verpackt werden, ausgemistet werden, umgeräumt werden. Aber ab nächster Woche geht es trotzdem regelmäßig nochmal an die Skripte.
5. Oktober 2016
Jetzt sind erst wenige Tage rum seit ich die letzte Klausur hinter mich gebracht habe. Wie sehr habe ich mich auf den Zeitpunkt danach gefreut. Endlich nicht mehr lernen. Endlich Freunde treffen. Endlich wieder Lust etwas schönes zu kochen. Meine Laune während der Klausurvorbereitung erinnert wohl schon fast an eine Depression. Ich habe keine Lust auf Lernen. Aber ich habe auch keine Lust mehr überhaupt irgendetwas zu tun. Das lässt natürlich auch nicht sonderlich viel Spielraum um sich zu motivieren. Nach der Klausur ist es dann erst mal so als würde man in eine andere Welt eintauchen. Zumindest für mich. Nochmal raus gehen und nicht im Kopf nur den Lernstoff haben, sondern alles um einen drumherum wahrnehmen. Es fühlt sich alles anders und auch irgendwie fremd an. Das ist aber nicht nur ein Phänomen welches ich nun an der Fernuni bemerke. Auch im Bachelor war das schon so. Hier jetzt irgendwie extremer. Vermutlich weil ich mich noch nie so lang auf Klausuren vorbereitet habe. Und noch nicht mal weil der Stoff schwerer wäre. Nur ist es wesentlich schlechter aufbereitet und etwas umfangreicher. An der Präsenzuni war bei mir weniger das sture Pauken als die Transferarbeit gefragt. Und ich muss sagen gerade an der Uni, an der ich meinen Bachelor gemacht habe, hatte man wirjlich oft das Gefühl, dass die Professoren auch didaktisch was drauf haben. Ich habe nie Zusammenfassungen angefertigt. Denn bis ich das erste mal meine Fernunimaterialien in der Hand hielt war ich immer der Ansicht, dass ein Skript natürlich immer in Stichpunktform verfasst ist. Ansonsten ist es ein Buch. Zumindest das für mich so. Und nun kriege ich hunderte von Seiten umfassende DIN-A 4 Bücher zugesandt und es wird behauptet das seien Skripte. Das macht das ganze natürlich viel zeitintensiver. Ich verstehe auch den Gedanken dahinter. In dem Skript soll alles drin sein, was der Prof. an der Präsenzuni da vorne labert. Nur braucht man das Gelaber in der Regel nicht. So wie man viele Details im Skript und zusätzliche Sätze nicht braucht. Im Präsenzuniskript steht nur das drin, was wichtig ist, was von Relevanz ist. In Hagen muss man nun erst mal filtern. Denn man kann sich den unnötigen Teil nicht einfach sparen indem man nicht in die Vorlesung geht. Aber jetzt hab ich erst mal frei. Der schöne Haushalt erwartet mich sehnsüchtigst und auch die sozialen Kontakte wollen nochmal gepflegt werden. So hab ich den ganzen Tag heute mit waschen, bügeln, zusammenlegen verbracht. Und ich sag es euch. Es war sehr entspannend!
Die Klausuren sind vorbei!
Ja es ist toll keine Klausuren mehr zu haben. Ich bin aber auch kein Mensch, der unbedingt Beschäftigung braucht, eigentlich leb ich gerne in den Tag ohne Arbeit, ohne irgendwelche Verpflichtungen. Leider geht das nicht immer.
Also an meiner Präsenzuni mit wesentlich mehr Klausurschreiblingen stand es schon Monate vorher fest wo wer schreibt und jeder sah in sowas wie bei uns dem Prüfungsportal neben dem Prüfungsdatum und Ort auch das Gebäude und den Hörsaal. Auch auf 2 Städte verteilt und es wurden auch Säle in der fremden FH angemietet. Ich finds ja jetzt auch nicht tragisch, aber es wär ne Verbesserung, die eigentlich ganz einfach wäre. Und es hat mich einfach gewundert, weil es an den 2 Unis wo ich bisher war, es halt online gab. Ja berichte zu den einzelnen Klausuren werden folgen.
Die Klausuren sind vorbei! Die letzten Tage und Wochen waren sehr stressig. Ich habe mich hier länger nicht mehr zu Wort gemeldet. Auf dem Weg Rückweg von meiner Matheprüfung hatte ich noch einen Text getippt, leider war im Zug dann beim abschicken die Internetverbindung weg und der Text dann letzlich irgendwie auch. Da ich eh gestresst war, hatte ich keinen Nerv das alles nochmal zu tippen. Daher kommt die Rückmeldung etwas verzögert. Gestern war meine letzte Prüfung und es kommt mir vor als sei sie schon ewig her. Ich wollte tatsächlich gerade vorgestern schreiben, weil ich es kaum fassen kann, dass es erst gestern war. Ich werde zu den einzelnen Klausuren noch ein Fazit schreiben, was ihr dann in den nächsten Tagen lesen könnt. Jetzt will ich mich erst mal allgemein halten. Im großen und ganzen war meine Prüfungsvorbereitung sehr durchwachsen, es kam einiges dazwischen, ich hatte neben Steuern noch die beiden Pflichtmodule belegt. Eine Kombi von der mir in den letzten Wochen so einige abgeraten haben. Da war es schon zu spät und ich muss sagen, ich bin schon froh, dass ich es jetzt hinter mir habe. Ob ich alles bestanden habe, kann ich absolut nicht einschätzen. Auch weil ich ja noch recht neu an der FU bin und keine Erfahrung habe wie bewertet wird. Die Klausuren sind deutlich anders aufgebaut als es bei meinen anderen Studien war. Es ist sehr einheitlich an der FU, zumindest scheint es mir so. Es gibt immer ein zusammengeleimter Packen Blätter mit Aufgaben und daran hängt auch der Lösungsteil, welchen man dann vor der Prüfung abtrennen soll. Was ich etwas seltsam und sinnlos finde ist der ewig lange Text, der sich über 1,5 Seiten zieht und sich am Anfang von jeder Klausur befindet. Da stehen so allgemeine Regeln, wie die erlaubten Taschenrechner usw. Mehr fällt mir jetzt gerade gar nicht ein. Das Blatt meiner Präsenzuni konnte ich hingegen am Ende meines Bachelors fast auswendig. Und genau da ist das, was ich für etwas schlecht gelöst halte. Möchte man an der FU dieses Blatt lesen, müsste man dafür die eh extrem knapp bemessene (Sinn?) Klausurzeit opfern. An meiner Präsenzuni war es immer so, dass diese "Vorschriften" das Deckblatt der Klausur waren. Man bekam die Klausur ausgteilt, man durfte nicht die Klausur öffnen, aber die Regeln sich durchlesen und schonmal Matrikelnummer und Name eintragen. Dann gab es einen einheitlichen Beginn und jeder drehte etwa gleichzeitig die Klausur rum und begann. An der FU werden die Klausuren ausgeteilt und sobald man eine hat darf man anfangen. Ist auch irgendwie unfair. Bisher hatte ich zwar immer das Glück recht am Anfang die Klausur zu bekommen, dennoch finde ich es besser wenn es einen einheitlichen Start gibt. Soviel erstmal dazu. Ziemlich komisch ist auch die Regelung zum "vorbereiten" der Gesetze. In Steuern waren die Überschriften auf den Postits erlaubt, der gleiche Lehrstuhl betreut auch die eine Hälfte des Moduls Rechnungslegung. Dennoch waren in Rechnungslegung dann plötzlich keine Überschriften auf den Post-Its mehr erlaubt, was dann dazu führte, dass ich mein Gesetz lieber im Rucksack gelassen habe. Zum Glück hätte es mir bei der Klausur ohnehin nicht geholfen, aber verschiedene Regelungen am gleichen Lehrstuhl im gleichen Studiengang im gleichen Semester finde ich etwas seltsam. Ansonsten wär es vielleicht sinnvoll auch online anzugeben wer in welchem Hörsaal schreibt. War an meiner Präsenzuni zumindest so und empfand ich als ganz praktisch, gerade wenn es wie in Rechnungslegung 6 verschiedene Hörsäle gibt, die auch noch in unterschiedlichen Gebäuden sind. Da ich leider über 350 km zu den Klausuren zu fahren habe und 2 der 3 Klausuren morgens um 9 bereits begannen blieb mir nichts anderes übrig als zu übernachten. Im Endeffekt haben mich die Klausuren jetzt so um die 400€ gekostet. Ich hoffe es hat sich wenigstens gelohnt
29. September 2016
Ich war nie in einer Klausureinsicht während meines Bachelorstudiums an der Präsenzuni. Schlicht weil es mir zu blöd war deswegen an die Uni zu fahren und mich mit hunderten anderen in eine Reihe zu stellen und Ewigkeiten zu warten. Mir wurde von einigen an der FU geraten immer die Klausureinsicht zu beantragen, weil sehr häufig Fehler passieren würden. Auch in Bezug auf meyering. Das heißt ja nicht, dass ich unbegründet Widerspruch einlegen werde. Ich weiß auch wie ein Widerspruch funktioniert etc. Aber ich werde genau prüfen wie bewertet wurde. Finde ich auch nicht falsch. | Artikelstandort: Hamburg! Aber geliefert wurde dann aus China!!! | Sonstiges (Plauderecke) Forum | Chefkoch.de
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Irgendwie fühle ich mich verar....t ! Hab mir ein Handmassagegerät gekauft bei E-bay, da stand Artikelstandort Hamburg! Nur geliefert wurde das aus China und ging dann auch länger, war ja auch noch o.k., aber der Stecker ist vermutlich chinesich und paßt bei uns nicht. Dafür lag ein Adapter bei der aber bei uns auch nicht paßt!
Ich hab nen Reiseadapter der paßt und das Gerät wäre ja auch fast gut, nur ist auch der Schalter anders und hat eine Stufe weniger als abgebildet. Die Massagewirkung finde ich aber doch ganz in Ordnung und würde das Gerät deshalb gerne behalten, trotzdem fühle ich mich irgendwie verar...t! Meint ihr es macht Sinn einen Teil des Preises zurück zu fordern und dafür selbst einen deutschen Stecker zu kaufen und zu montieren? Ich kann und darf das!
Käme für mich auf den Preis an. Ab und an bestelle ich auch mal was, das dann in natura nicht ganz dem entspricht, was ich mir vorgestellt hatte. Nun könnte ich den Kram zurückschicken. Aber irgendwie regt sich da mein ökologisches Gewissen, wenn der Warenwert nur wenig über den Paketkosten oder sogar darunter liegt. Da behalte ich den Fehlkauf und verbuche das als Erfahrung.
Vielleicht kontaktierst Du den Verkäufer einfach mal kurz, vielleicht kommt er Dir irgendwie anderweitig entgegen.
Versuch macht kluch.Einen Stecker anbauen würde ich auch ohne Rückerstattung.
> Vielleicht kontaktierst Du den Verkäufer einfach mal kurz, vielleicht kommt er Dir irgendwie anderweitig entgegen. <
Das fände ich auch praktibel - und fragen kostet ja schließlich nix.
Abgesehen davon kostet ein Netzstromstecker zur Montage an ein Netzstromkabel im Baumarkt 1 - 2 EUR; das sollte zu Weihnachten doch drin sein...
wenn du Lust hast - geh mal aufs ebay-Forum und suche dort nach "Artikelstandort Deutschland Ware kommt aus China" - das kommt immens häufig vor - ist ein beliebter Trick von Verkäufern aus China - du kannst dich auf den Artikelstandort absolut nicht verlassen.
Du kannst dich beim Verkäufer beschweren - über welchen Preis reden wir eigentlich ?
5.445 Beiträge (ø1,08/Tag)
Ist sicher über Paypal bezahlt und da reklamierst du jetzt einfach die Ware, die nicht bei dir angeschlossenen werden kann. Ich habe bisher mein Geld bei reklamierten Chinakäufen ohne Rücksendung umgehend zurückbekommen.
Eine Hamburger Firma die aus China versendet kann doch keine guten Bewertungen haben. Vor Abschluss eines Kaufes könnte man da kurz einmal nachlesen.
Ohne Paypal-Käuferschutz und Möglichkeit zum Umtausch verbuche es als Erfahrung, aber bewerte negativ und schreibe, dass die Ware aus China verschickt wird.
"Eine Hamburger Firma die aus China versendet kann doch keine guten Bewertungen haben"
da täuschst du dich - den meisten Leuten ist das keine negative Berwrtung wert - Hauptsache der Preis stimmt. Und letztendlich kommts ja eh aus China, sagen sich da Viele - bestimmte Dinge, vor allem im Elektronok- und Dekobereich kommen mittlerweile zu 90% aus China.
seitdem ich fast ein Tofuset "Standort Deutschland" bei ebay gekauft hätte (der Verkäufer hatte hervorragend Bewertungen), aber durch den zu niedrigen Preis stutzig wurde und das Verkäuferprofil genau anguckte, inkl aller Bewertung "super Ware, Versand aus China dauerte etwas länger, das störte aber nicht " - verzichte ich auf ebay. Ich habe doch keine Lust bei jedem Kauf bis ins letzte Eckchen alles durchzulesen - genausowenig habe ich Lust hinterher zu reklamieren.
meist ist die Chinaware so billig, dass die Händler bei einer Reklamation das Geld zurück überweisen und auf das rücksenden der Ware verzichten
ich würde den Verkäufer kontaktieren und reklamieren. Dass der Artikel direkt aus China kam, ist ja ok, zumindest wenn die Versandzeit dadurch nicht sooo viel länger wurde, aber der Stecker sollte schon passen. Und eigentlich auch ohne Adapter.
Vielleicht weiß er das gar nicht und ist froh über den Hinweis. Nicht jeder kann/darf/will selber einen Stecker an ein Gerät bauen.
Und dann kannst Du ja immer noch über den Preis verhandeln.
Naja, billig ist das Zeug aus China ja und daß man da aufpassen muß weiß ich ja auch, hab da auch schon mit Rasierhobeln,Flugzeugmotoren usw. bei E-bay meine Erfahrungen gesammelt.
So richtig getraut hab ich den Chinesen ja noch nie und habe deshalb erst mal auf E-bay nen Brief geschrieben.
Umso mehr hab ich mich gewundert daß ich heute schon ne Antwort habe!
Immerhin ist der ihr deutsch noch besser als mein chinesisch und so kann ich im weitesten Sinne verstehen was sie sagen wollen. Ich soll ihnen Fotos schicken und sie wollen mir einen Teil des Kaufpreises zurückerstatten. Das alles mit viel Entschuldigung und Trattalla, ich stell mir das so mit verbeugen und Kopfnicken vor.
Der Preis (24,95 €) ist nicht viel Ärger wert, hier zahlt man für so etwas aber locker auch 100,- €, zumal das Teil echt der "Hammer" ist. Ist ein Massagedelfin mit 28 W,und echt gut, hab ja schon einen und bin begeistert davon, da gibt es sonst auch viel Schrott unter den Massagegeräten.
Inzwischen haben die das Teil auch aus dem E-bay raus genommen weil das Angebot Fehler enthalten hat, wie sie schreiben. Ich werde mal Bilder machen und denen schicken, bin irgendwie neugierig wie das weiter läuft. Auf jeden Fall finde ich das Verhalten von den Chinesen bisher ganz anständig, bin da sehr positiv überrascht.
klar mach ich da nen Stecker dran und gut ist! Aber bei den Chinesen da wollte ich schon mal gern wissen wie das so läuft, man hört da ja zum Teil nix Gutes. Bei einem deutschen Verkäufer würde ich das Teil ja auch zurück schicken, weil wenn ich da selber was mache ist die Garantie im Eimer, auch wenn ich das kann ! Außerdem übernehme ich bei einem Gerät die Produkthaftung wenn ich nicht die Orginalersatzteile verwende oder etwas verändere.
Irgendwie finde ich auch das "deutsch" der Chinesen lustig:
" kann es noch akzeptieren?, wie etwa geben wir ihnen eine teilweise Rückerstattung als Ausgleich und halten sie es?"
, ich lach mich krumm!
Auf jeden Fall versuchen Sie es, und das finde ich gut und lobenswert!
"Irgendwie finde ich auch das "deutsch" der Chinesen lustig:
, ich lach mich krumm! Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen
Auf jeden Fall versuchen Sie es, und das finde ich gut und lobenswert!"
Wie grosszuegig und gnaedig von dir!
"die Chinesen" von denen du bisher nx Gutes gehört hast schaffen es immerhin so zu produzieren und zu liefern dass der ebay-Kunde sich über 25 EU statt 100 EU freut und gerne zugreift. Und reagieren auf Reklamationen schnell, wie du ja gerade festgestellt hast.
Willst du nur mit deutschen Weiterverkäufern verhandeln (die auch in China einkaufen und dann weiterverkaufen) - einfach die Mühe machen erst die Kontaktdaten des Verkäufers zu lesen eh du bestellst.
Mich ärgert es wenn der Artikelstandort falsch angegeben wird weil ich keine Post aus egalwoher kriegen will wenn Deutschland oder Frankreich angegeben wird - aber so generell kann ich mich über Händler die aus China liefern nicht beschweren - ich kaufe hin und wieder Elektronik dort, über deren Deutsch werd ich mich erst dann lustig machen wenn ich mal ein paar Sätze Chinesisch fehlerfrei hinkriege...
Wahrscheinlich hat ein übersetzungsprogramm geholfen - bei Korrespondenz auf Englisch stehn die Chancen grösser dass dein Gegenüber auch ohne ein solches auskommt.
Eigentlich habt ihr ja Recht, und ist bald Weihnachten, lassen wir es gut sein! Die 1,50 € für den Stecker schenke ich denen zu Weihnachten und montieren kann ich den sowieso selber. Lustig machen wollte ich mich über die Chinesen nicht, aber das ist einfach lustig zu lesen und da darf ich doch auch lachen. Wünsche einen schönen Tag.
1. Es gibt bei den China-Händler auch "solche und solche". Die meisten sind tatsächlich halbwegs seriös (sonst würden sie auch innerhalb Chinas nicht auf Dauer überleben.)
2. Das Deutsch der China-Händler ist immer genauso gut, wie der Google-Translator gut ist.
3. Klar können Sie billiger sein, sie ignorieren ja die deutsche Umsatzsteuer komplett. (Und ja, ich finde die Markplatzhaftung die kommt, gut)
Wenn du mit der Ware zufrieden bist und offensichtlich auch mit der Antwort auf deine Reklamation, wuerde ich denen auf keinen Fall eine negative Bewertung reinhauen.
Hab denen den Stecker geschenkt, ist ja Weihnachten, und denen geschrieben daß sie in Zukunft auf die richtigen Stecker achten sollen. Habe sie auch positiv beurteilt, will denen ja keinen reinwürgen. Sind auch Menschen wie Du und ich und Fehler macht jeder mal! Trotzdem bin ich bei dem Kauf ja eigentlich noch ganz gut gefahren, das Gerät ist ja an sich ganz gut und bei uns kriegt man es für die paar Euro nicht. Die haben sich auch schon bedankt, finde ich gut!!!
mir ist sowas, zum Glück, noch nicht passiert.
Aber ich frage mich was passiert, wenn das einen Artikel mit einem höheren Warenwert von z.B. 50, -Euro betrifft.
Joes Teil lag ja noch unter der Grenze.
Ich gehe als Käufer davon aus, dass aus Deutschland verschickt wird, bekomme aber ein Paket aus China.
Dann kann man mich doch wohl kaum verpflichten den dann anfallenden Zoll und die Einfuhrumsatzsteuer zu bezahlen, denke ich.
Was passiert denn dann? Muss das der Verkäufer zahlen oder muss ich den Empfang der Ware dann ablehnen?
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27. Mai 2016
25. September 2017
133 Sehr gut
Lange habe ich mich nicht gemeldet und das hat einen Grund
Abilifly hat Blogeintrag hinzugefügt: I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Lange habe ich mich nicht hier gemeldet, obwohl ich mich ja öfter melden und berichten wollte. Mein Leben geht ein bisschen drunter und drüber. So haben wir durch Zufall beispielsweise vor 4 Wochen eine kleine 5 Wochen alte Babykatze bekommen, die inzwischen super eingelebt und top fit ist, mir aber nun den letzten Nerv raubt. Das lernen für die Uni hat ja im Herbst ganz gut angefangen, nun bin ich ein wenig ins Schludern geraten und hänge natürlich wieder nach Wie sollte es auch anders sein. Jedenfalls hab ich einen Seminarplatz bekommen und werde direkt danach die Abschlussarbeit schreiben. Ich schreibe am Lehrstuhl Meyering (Betriebswirtschaftliche Steuerlehre) und die Seminararbeit muss ich bis 29.05.17 abgeben. Genau. Das Abgabedatum weiß ich jetzt schon. Sonst aber nichts. Nicht mal mein Thema. Auch nicht wie ich ein Thema bekomme. Also das Studium neigt sich dem Ende zu, dabei hat es ja eigentlich gerade erst angefangen. Die Masterarbeit wird meine letzte Leistung sein und die Abgabe dann voraussichtlich im November, wenn ich wie geplant direkt im Anschluss an das Seminar Mitte Juni mit der Masterarbeit beginnen kann. Die letzten Klausuren schreibe ich im Oktober dann. Werden aber dann nur 1-2 je nach dem ob ich nun alle im März bestehe oder doch durch eine durchfalle. Im April hab ich ein Praktikum in einer großen Steuerberatungsgesellschaft geplant, dafür bin ich gerade die Bewerbungen am vorbereiten. Und nebenbei hab ich noch ganz viel andren Kram um die Ohren, weshalb das liebe Unizeug mal wieder zu kurz kommt. Über die Weihnachten kommt die ganze Familie zu uns uuuuund alles muss vorbereitet werden. Würd ja gern im Anschluss an den Master ne externe Promotion starten, muss nur mal sehen, ob ich da mit meinem Schnitt (wird vermutlich schlechter als 2,5) irgendwo ne Chance hab. Das wars auch schon wieder von mir Aber über Weihnachten hab ich vielleicht noch den ein oder anderen Abend an dem ich vielleicht mal Zeit und Muse habe mich zu melden.
mein neues Lernkonzept
Mein neues Lernkonzept Da einige gefragt haben, erzähl ich hier mal was davon. Im Prinzip ist das ganze recht simpel. Ich bin drauf gestoßen weil Jemand bei Facebook damals Teilnehmer suchte um das Konzept zu testen. Da es gratis war, hab ich es mal ausprobiert. Bin ja nicht so der Fan von irgendwelchen kostenpflichtigen Sachen. Hab auch nie irgendwelche Fremdskripte bisher gekauft, weil ich bei sowas immer sehr skeptisch bin. Also eigentlich ist es nicht mein Lernkonzept, sondern die Idee von Jemand anderem. Das ganze ist so aufgebaut, dass man wöchentlich eine Art Newsletter bekommt, in dem fachspefizisch steht, was diese Woche zu tun ist. Ansonsten ist man recht flexibel in der Zeiteinteilung, wenn man sich nicht dran hält, auch nicht schlimm, weil kontrolliert wird es nicht, aber ich denke es geht eher darum zu motivieren rechtzeitig anzufangen und sich eben durchzubeißen. Das find ich ganz gut, denn da hat es bei mir immer etwas gehangen. Alle paar Wochen steht dann pro Fach ein Test an. Das ganze erscheint mir auf die Modulwahl der einzelnen Person abgestimmt, kann aber auch sein, dass es nur Zufall ist, dass es bei mir relativ gut passt und selten 2 Tests in der gleichen Woche sind. Diese "Tests" kriegt man auch mit der jewiligen Zeitangabe per Mail zugesandt und soll die dann in der jeweiligen Zeit bearbeiten. Da wird dann zumindest wurde das so gesagt auf die Klausur vorbereitende Fragen gestellt, also es soll an die jeweilige Klausur angepasst sein um optimal vorzubereiten. Ob das so ist weiß ich noch nicht. Ich hatte auch noch keine Tests. Nächste Woche sind allerdings gleich 2 Stück dran. Die Lösung der Tests schickt man wohl per Mail zurück und da wird dann korrigiert und man bekommt am Ende wohl sowas wie eine Empfehlung, was man nochmal Vertiefen muss und ob man auf die Klausur gut vorbereitet ist. Bisher gefällts mir ganz gut, gibt aber glaube ich (noch?) nichts offizielles. Soll aber wohl im Endeffekt dann kostenpflichtig werden. Aktuell ists wohl so ne Art Testphase, die mir bisher auch sehr zusagt. Ich halt mich doch deutlich besser an meinen Plan und lerne irgendwie zielführender dadurch, dass ich weiß, dass ich geprüft werden würde. Klar beim Test schummeln kann man auch, es läuft wohl auf "Ehrlichkeit zu sich selbst" hinaus. Aber bringt ja auch nichts da dann zu schummeln. Bisher kann ich viel mehr noch nicht dazu sagen, außer dass man eben motivierende Mails mit Lernbrocken bekommt und na Zeitangabe. Gibts auch nicht für alle Fächer glaub ich. Also Wettbewerbsrecht auf jeden Fall nicht. Also habs jetzt nur bei Steuern und Wirtschaftsprüfung.
27. Oktober 2016
Fächerwahl & Studienfortschritt
Fächerwahl & Studienfortschritt Wie läufts? Und was eigentlich? Gute Frage, aber zweitere ist leicht zu beantworten. Neu in diesem Semester belegt habe ich die Module "Steuern im Rahmen von funktionalen und konstitutiven Unternehmensentscheidungen", "Wirtschaftsprüfung" und "Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler". Im Moment ist auch geplant in all diesen Fächern zur Klausur anzutreten. Problem ist nur, dass ich immer noch nicht weiß, ob ich alle Prüfungen im letzten Semester bestanden habe. Eine Wiederholungsklausur würde ich zu den Klausuren, die in diesem Semester geplant sind, noch dazu nehmen. Mehr als eine allerdings nicht. Dann muss eine andere Klausur weichen und die werde ich dann erst im nächsten Semester schreiben. Dies wird wohl dann Wettbewerbsrecht sein, da ich hier eh viel zu wenig Material dazu habe. Und wie es läuft... wie schon im vorherigen Blockbeitrag erwähnt ganz gut, dank meinem neuen Konzept. Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen Hier hab eich das erste Kapitel durch, was aber auch nur sehr kurz war und habe ungefähr die Hälfte des ersten Kapitels hinter mir. Bin soweit im Plan. Bis Ende der Woche werde ich das zweite Kapitel zu Ende haben und auch die Übungsaufgaben zum 2. Kapitel bearbeitet haben. Das Modul ist aufgebaut wie die anderen beiden Module von Meyering auch. Genauso stehts auch im die Klausur. Also weiß ich inzwischen ungefähr was gefragt ist, komme daher ganz gut voran. Hier mache ich grobe Schaubilder über den Stoff und konzentriere mich auf die im Skript enthaltenen Beispiele sowie die Übungsaufgaben. Dadurch schaffe ich es, den Stoff wirklich komprimiert aufzuschreiben. Die Zusammenfassung der Kapitel 1 und 2 nimmt dadurch lediglich 5 Din-A 5 Seiten in Kauf. Wirtschaftsprüfung Gut geschrieben und tatsächlich interessant. Es ist sehr verständlich zu lesen. Das Modul ist ziemlich neu, weshalb es kaum Altklausuren und alte EAs gibt. Bin mir noch nicht sicher wie detailliert es gelernt werden muss. Bisher komme ich gut voran. Kapitel 1, 2 und 3 habe ich bereits abgeschlossen. Bei Kapitel 4 bin ich circa zur Hälfte durch. Bis ende der Woche ist geplant auch mit Kapitel 4 und den zugehörigen Übungsaufgaben fertig zu sein. Das einzige, was mir an dem Modul bisher nicht gefällt ist, dass der Lehrstuhl doch teilweise eine sehr seltsame Ansicht zu vertreten scheint. So wird beispielsweise im Skript geschrieben, dass seriöse Universitäten davon Abstand nehmen würden Studiengänge anzubieten bei denen eine Anerkennung gemäß §13a WPO erfolgen kann. (Kurz zur Info: " Diese Studiengänge entsprechen den Anforderungen der Wirtschaftsprüfungsexamens-Anrechnungsverordnung. Leistungen aus diesen Masterstudiengängen ersetzen in den Prüfungsgebieten „Angewandte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre“ und „Wirtschaftsrecht“ die entsprechenden Prüfungen des Wirtschaftsprüfungsexamens, so dass Absolventen dieser Studiengänge das Wirtschaftsprüfungsexamen in verkürzter Form ablegen können. ") Das heißt der Lehrstuhl sagt seriöse Universitäten bieten keine solche Lehre an, die man sich für das Wirtschaftsprüferexamen anrechnen lassen kann. Als Argumente werden hier angeführt, dass die Lehre dann zu sehr daran ausgerichtet werden muss, was beim Wirtschaftsprüfungsexamen gefordert wird und, dass die Anerkennung kostenintensiv ist. Für mich total abstrus und irrsinnig eine solche Behauptung. Gerade weil große und namhafte Universitäten in Deutschland diese Möglichkeit anbieten. Wenn das Wirtschaftsprüferexamen nun als härteste Prüfung Deutschlands gehandelt wird (wie es ja der Fall ist), wie kann es dann schlecht sein, wenn sich eine Uni bei der Lehre daran orientiert, gerade, wenn es ja darum geht Leute auf diesen Beruf vorzubereiten. Und bieten somit die großen bekannten Unis wie die FU Berlin, Uni Erlangen-Nürnberg und die Uni Duisburg-Essen keine seriöse Lehre an? Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler Hier bin noch am wenigsten weit fortgeschritten. Kann erst wenig über das Modul sagen, nächste Woche werde ich aber den Fokus mehr hierauf legen, dann werde ich mehr dazu sagen können. Bis jetzt war noch nicht viel mehr als eine Einführung und ein historischer Abriss.
Zurück - Was bedeutet das eigentlich? Mit dem Wort zurück kann ich den aktuellen Zustand bei mir wohl am treffendsten beschreiben. Nicht nur, weil ich mich längere Zeit hier nicht gemeldet habe, oder weil ich die Lernsachen wieder hervorgekramt, mein Lernzeug geordnet hab, sondern weil ich auch nach dem Klausurenstress wieder ein bisschen mehr zu mir selbst gefunden habe. Das ist mir wichtig. Denn im Zentrum steht nicht das Studium, sondern ich. Und das sollte bei Jedem so sein und Jeder sollte sich das immer wieder bewusst machen. Denn wenn wir nur noch funktionieren - stirbt irgendwann unsere Seele. Und das ist wohl das wichtigste was wir haben. Klausurenphasen und Lerndruck setzt mir immer ziemlich zu. Danach brauche ich Zeit für mich. Da mag ich auch nicht feiern gehn wie andere. Ich mag es zwar schon, aber ich weiß, dass es mir nicht wirklich weiter hilft. Wir alle sollten mehr auf Qualitätszeit achten. Qualitätszeit ist die Zeit in der wir uns wirklich auf uns besinnen. Das kann auch beim Lernen sein, das kann bei einem gemeinsamen Essengehen mit dem Partner sein. Wichtig ist, dass wir es tun, weil es uns gut tut. Und solche Zeit habe ich gebraucht. Die letzten Wochen. Und dann stand ja auch noch mein Umzug an. Ja mein Umzug. Endlich ist es soweit. Ich wohne mit meinem Schatz zusammen. Hab meine eigene Bude hinter mir gelassen. End der Woche ist Schlüsselübergabe. Das meiste ist schon erledigt. Aber noch ein paar Kleinigkeiten sind zusammen, die in Summe dann doch sicherlich einige Stunden in Angriff nehmen. Da bleibt zwangsläufig das Lernen auf der Strecke. Dachte ich zumindest. Aber mit einem neuen Konzept läuft es wie am Schnürchen. Hab ich durch Zufall im Internet entdeckt und mag das Konzept. Dazu aber wann anders mehr. Im Moment ist geplant erst mal wieder regelmäßiger zu bloggen. Ein Urlaub steht demnächst noch an, da wird es dann wieder weniger werden, aber so alles in allem will ich es nochmal auf ein konstantes Niveau von mindestens einem Beitrag pro Woche schaffen.
Abilifly antwortete auf Higginss Thema in Fernstudium Forum
zwischendurch nicht. Ich stopf süßes nach dem Abendessen direkt noch rein Ist dann quasi eine laaaaaaaaange Mahlzeit
12. Oktober 2016
Abilifly antwortete auf Bender122s Thema in IUBH Internationale Hochschule
Ich kann nur von dem schließen, was mir in den letzten Jahren so begegnet ist. 2x ging es mir im Vorstellungsgespräch so, dass der Eindruck vermittelt wurde, dass auch in der Arbeitswelt ein Studium an einer privaten FH weniger wert ist. Einmal als ich dort studierte und mich für ein Praktikum bewarb. Das war bei einem DAX 30 Unter einen. Da wurden mir so fragen gestellt wieso ich nun einen Master an einer privaten FH mache, wo ich es doch an einer angesehen Uni zu guten Noten gebracht habe. Dass mir das keinen Mehrwert bringt, sich nicht gut im Lebenslauf mache und es eher verschwendete Zeit ist. Das zweite war ein Vorstellungsgespräch für meinen jetzigen Werkstudentenjob in einer Big 4 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Da hatte ich gerade in Hagen angefangen und es lief auf "da haben sie ja grad nochmal die Kurve gekriegt" raus und dabei ging es um meinen Wechsel weg von der privaten FH an die Fernuni Hagen. Keiner der Personaler zeigte sich irgendwie positiv in Bezug auf die private FH. Und ich war an 2 Universitäten. An beiden wurde richtig abgehetzt über die Leute an der privaten FH in der jeweiligen Stadt. Da erkauft man sich den Abschluss, man kriegt alles geschenkt an der großen Uni ging das auch sehr von den Professoren aus und wurde angeheizt. Der eine nutzte es regelmäßig um Studierende zu tadeln "Du gehst wohl besser an die xxx (Name der privaten FH) als er auf eine einfache Frage keine Antwort wusste. Oder bei der Einführungsveranstaltung sagte einer der Profs scherzhaft" Keine Sorge, hier packt es nicht jeder, aber wenn ihr hier nicht packt könnt ihr immer noch an die xxx (Name der privaten Hochschule). Genauso war natürlich auch der Ruf unter den Studierenden. Für den Master an der Uni wurde auch nie einer von der privaten FH zugelassen. Das war von vornherein klar. Und wenn man bedenkt, dass die große Uni an unserem Fachbereich sicherlich über 500 Wirtschaftsabsolventen pro Semester produziert und das schon seit Jahren, die entsprechenden Profs.dort schon seit mindestens 15 Jahren lehren, und die damaligen Absolventen heute in den Unternehmen sitzen, wird der Ruf zwangsläufig in der Arbeitswelt auch nicht viel anders sein. Mein Bruder zb hat hier an der örtlichen privaten FH seinen Bachelor gemacht und sich für den Master an fast allen Unis beworben, die den Studiengang anbieten, er hat einen sehr guten Abschluss auch in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang. Er bekam von jeder Uni absagen. Ich denke dass fast an allen Unis ein ähnliches Bild über die privaten FHs vermittelt wird und so erhält diese Anschauung auch Einzug in die Unternehmen.
Also ich nahm schon immer während der Klausurzeit 3-5 kg zu. Weils mir durch den Stress einfach mies geht und ich mich dann mit essen trösten muss. Das erlaube ich mir aber auch. Die Klausurkilos mache ich dann nach den Klausuren direkt wieder weg, dann staut sich nicht viel an. Das mit den Softdrinks ist für mich schwer zu verstehen. Ich trinke gar keine süßen Getränke, habe auch eigentlich nie Lust drauf. Und wenn kaufe ich es einfach nicht ein. Wobei ich auch für Besuch ne Flasche Sprite letztes Jahr gekauft hab, die nun immer noch hier steht. Bei mir gibt es ausschließlich Wasser und ungesüßten Tee. Ab und an mal im Restaurant oder bei McDonalds trink ich Cola oder Sprite. Und bei den Beiträgen über intermittierendes Fasten ist mir aufgefallen, dass ich das sowieso an 95% der Tage mache. Frühstück gibt es bei mir circa um 12 und Abendessen zwischen 18 und 19 Uhr irgendwann. Manchmal wirds auch 20 Uhr bis das essen rum ist. Aber sehr selten und dann habe ich meist auch erst um 13 oder 14 Uhr gefrühstückt. Ich schaffe es trotzdem während der Klausuren trotz des beschrieben Essensstils rasant zuzunehmen
Ich würde mal behaupten das liegt - wie auch an Präsenzhochschulen - an der jewiligen FH/Universität. Ich habe nie Vollzeit gearbeitet und Vollzeit studiert, war aber schon an einigen Hochschulen und kann daher denke ich recht gut einen Vergleich ziehen. Gerade auch im Bezug auf Hagen. Hagen ist wohl wirklich was die Skripte und den Stoffumfang angeht das aufwändigste, was ich bisher erlebt habe. Ein Semester war ich an einer privaten Hochschule, dort hätte ich wohl ohne Probleme Vollzeit nebenher arbeiten können, bin dann aber gerade deswegen auch gewechselt, weil entsprechend der Anforderungen die privaten (Fern)hochschulen eben auch den entsprechenden Ruf bei den Arbeitgebern haben und daher nicht vergleichbar sind mit einem Studium an einer Universität oder eben der Fernuni Hagen. Ich denke das sollte man sich generell bei Aussagen zur Machbarkeit und zum Schwierigkeitsgrad vor Augen halten.
Fazit - Rechnungslegung
Bestanden? Keine Ahnung! Eigentlich weiß ich bei keiner Klausur so wirklich, ob es nun zum Bestehen gereicht hat. Letztes Semester war ich sehr überrascht eine gute Note zu erhalten, obwohl die Klausur gefühlt alles andere als gut gelaufen war. Dieses Ereignis trägt folglich noch mehr dazu bei, dass ich meine Klausuren nun ziemlich schwer einschätzen kann. Wenns dumm läuft muss ich alles nochmal schreiben, wenn es gut läuft habe ich alles bestanden und ggf. sogar mit brauchbaren Noten. # Nun aber zu Rechnungslegung und meinem Fazit. Erst mal will ich euch ein bisschen vom Aufbau erzählen. Die Klausur besteht aus zwei Teilen. Einmal dem Teil Bilanztheorie, der von Prof. Meyering gemacht wird und dem Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse von Prof. Brösel. Teil Bilanztheorie: Dieser Teil besteht aus MC-Fragen sowie aus offenen Fragen. Zuerst kommt ein Teil ja/nein Fragen und anschließend ein Teil Fragen, die mit konkreten Stichpunkten (meist ein oder zwei) beantwortet werden müssen. Danach kommen noch offene Aufgaben. Thematisch drehen sich die Aufgaben hauptsächlich um die Bilanztheorien, die sehr ausführlich im Skript thematisiert werden. Hier ist sowohl der Gesamtzusammenhang sowie die Anwendung als auch Detailwissen erforderlich. Wohingegen Detailwissen hauptsächlich in den Stichpunktfragen geprüft wird, ist bei den offenen Fragen gerne die Anwendung und der Gesamtzusammenhang der einzelnen Theorien gefragt. Also man muss auswendig lernen und verstehen und anwenden können. Die Beispielaufgaben im Skript helfen an dieser Stelle sich das ganze so anzueignen, dass man es auch anwenden kann. Zumindest halbwegs. Zudem kommen gerne Fragen zum Umsatz bzw. Gesamtkostenverfahren und auch zur Eigenkapitalrechnung. Diese Sachen sollte man beherrschen. Zudem sollte man eine GuV und Bilanz problemlos aufstellen können. Buchungssätze werden hier auch teilweise abgefragt. Oft kommt dann noch ein Text, den man beurteilen muss/ kritisch würdigen muss. Das kommt leider Rätselraten gleich. Meine Devise war hier, möglichst viel richtiges hinschreiben. Denn was genau die sehen wollen geht aus der Aufgabenstellung nicht hervor. In dem Musterlösungen werden mehr oder weniger wahllos Dinge erläutert. Keine Ahnung wie ich das nun hier genau beschreiben soll, wenn ihr die Altklausuren durch arbeitet werdet ihr es vermutlich verstehen, was ich meine. In meiner Klausur musste man hauptsächlich die Bilanztheorien anwenden. Das konnte ich recht gut, bin mir allerdings auch nicht ganz sicher. Bei den Ja/Nein Fragen war mindestens eine Frage doppeldeutig und somit nicht eindeutig beantwortbar, weil - wie sich nach der Klausur rausstellte - den meisten Studenten nicht klar war, was die Aussage, die beurteilt werden sollte, genau aussagte. War etwas verwirrend und ich habe deswegen meine Begründung einfach dazugeschrieben. GuV, Eigenkapital etc kamen bei mir leider nicht dran. Die Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Im Fokus dieses Teil steht die Strukturbilanz sowie die Bilanzpolitik. Zuerst beginnt die Klausur mit kurzen Theoriefragen. Generell sollte man die Theorie auch hier gut auswendig können, wenn auch weniger Detailwissen gefragt ist als im Teil Bilanztheorie. Dann kommt in aller Regel eine Aufgabe, bei welcher man eine Strukturbilanz aufstellen soll und eine Aufgabe, bei der man in aller Regel progressive Bilanzpolitik durchführen soll. Das sind Verständnisaufgaben, zu denen es im Skript eine sehr detaillierte und umfangreiche Fallstudie gibt und die auch immer wieder in alten Klausuren gefragt sind. Das sollte man wirklich im Schlaf können und auch die komplizierten Sachen wie aktive RAP etc zu behandeln wissen. Leider fand ich den Teil mit der Bilanzpolitik etwas seltsam in meiner Klausur bzw. neuartig. Entweder ich hab etwas komplett übersehen oder einen massiven Denkfehler oder eben es war diesmal ein bisschen tricky. Denn es sollte die Ertragslage verschlechtert und die Liquiditätslage verbessert werden. Keine Ahnung ob das stimmt, was ich gemacht habe. Generell gab es recht wenig Aufgaben auf die Strukturbilanz und die Bilanzpolitik, was ich mir so nicht gewünscht hatte. Denn ich habe eher auf diese Aufgaben zum Punkte holen gesetzt als auf das sture auswendig lernen. KE 2 kam wie fast immer nur in sehr geringem Umfang dran, dafür aber viele Auswendiglernaufgaben, bei denen ich überweigend Probleme hatte. Eigentlich hatte ich auf den Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Teil gesetzt, im Endeffekt habe ich nun aber wohl im Bilanztheorieteil die meisten Punkte geholt und im Bilanzpolitik&Bilanzanalyseteil viele Punkte wegen der Auswendiglernfragen liegen lassen. Ich hatte mich da leider zu viel mit der KE 2 beschäftigt. Diese Zeit hätte ich besser noch zusätzlich in KE1 investiert. Sollte ich die Klausur nochmal schreiben müssen wäre das aber nicht unbedingt ein Weltuntergang. Ich kann jetzt ziemlich viel, weiß worauf es genau ankommt und könnte mir noch einiges an Klausurroutine aneignen. Während der Klausur ist mir außerdem ein ziemlicher Patzer passiert. Direkt im ersten Teil. Es sollten Sachverhalte nach der Bilanztheorie von Simon behandelt werden. Ich hab sie leider nach Schmalenbach behandelt und erst fast ganz zum Schluss der Aufgabe meinen Irrtum bemerkt. Da die Aufgabe mit 20 Punkten, was 20 Minuten entsprach, dotiert war, habe ich hier massig Zeit verloren, die mir leider am Ende auch etwas gefehlt hat. Viel Zeit zum viel nachdenken blieb so leider nicht mehr. Ärgerlich und hatte nichts mit meinem Wissenstand, sondern viel mehr mit meiner Aufgeregtheit vor einer Klausur zu tun. Ich hoffe trotzdem, dass es einfach zum Bestehen reicht, vielleicht sogar ne gute Note rausspringt und ich das Ding nicht nochmal schreiben muss.
6. Oktober 2016
So viel Freizeit!
Abilifly hat kommentiert zu Abiliflys Blogeintrag in I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Bei mir ist es ähnlich. Ich habe bereits in meine neuen Unterlagen reingeschaut. Zumindest in Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen und in Wirtschaftsprüfung. Die Unterlagen für Wettbewerbsrecht kamen noch nicht. Also diese Module mache ich dieses Semester. Vorausgesetzt natürlich ich habe die anderen Prüfungen alle bestanden, wo ich mir noch nicht so sicher bin. Wie ichs mache, wenn ich eins oder gar mehrere Module nicht bestanden hab, weiß ich noch nicht. Da bei mir in kürze ein Umzug ansteht und ich mich eigentlich gerade mitten in den Vorbereitungen befinde, bin ich allerdings ziemlich ausgelastet im Moment. Alles muss geputzt und verpackt werden, ausgemistet werden, umgeräumt werden. Aber ab nächster Woche geht es trotzdem regelmäßig nochmal an die Skripte.
5. Oktober 2016
Jetzt sind erst wenige Tage rum seit ich die letzte Klausur hinter mich gebracht habe. Wie sehr habe ich mich auf den Zeitpunkt danach gefreut. Endlich nicht mehr lernen. Endlich Freunde treffen. Endlich wieder Lust etwas schönes zu kochen. Meine Laune während der Klausurvorbereitung erinnert wohl schon fast an eine Depression. Ich habe keine Lust auf Lernen. Aber ich habe auch keine Lust mehr überhaupt irgendetwas zu tun. Das lässt natürlich auch nicht sonderlich viel Spielraum um sich zu motivieren. Nach der Klausur ist es dann erst mal so als würde man in eine andere Welt eintauchen. Zumindest für mich. Nochmal raus gehen und nicht im Kopf nur den Lernstoff haben, sondern alles um einen drumherum wahrnehmen. Es fühlt sich alles anders und auch irgendwie fremd an. Das ist aber nicht nur ein Phänomen welches ich nun an der Fernuni bemerke. Auch im Bachelor war das schon so. Hier jetzt irgendwie extremer. Vermutlich weil ich mich noch nie so lang auf Klausuren vorbereitet habe. Und noch nicht mal weil der Stoff schwerer wäre. Nur ist es wesentlich schlechter aufbereitet und etwas umfangreicher. An der Präsenzuni war bei mir weniger das sture Pauken als die Transferarbeit gefragt. Und ich muss sagen gerade an der Uni, an der ich meinen Bachelor gemacht habe, hatte man wirjlich oft das Gefühl, dass die Professoren auch didaktisch was drauf haben. Ich habe nie Zusammenfassungen angefertigt. Denn bis ich das erste mal meine Fernunimaterialien in der Hand hielt war ich immer der Ansicht, dass ein Skript natürlich immer in Stichpunktform verfasst ist. Ansonsten ist es ein Buch. Zumindest das für mich so. Und nun kriege ich hunderte von Seiten umfassende DIN-A 4 Bücher zugesandt und es wird behauptet das seien Skripte. Das macht das ganze natürlich viel zeitintensiver. Ich verstehe auch den Gedanken dahinter. In dem Skript soll alles drin sein, was der Prof. an der Präsenzuni da vorne labert. Nur braucht man das Gelaber in der Regel nicht. So wie man viele Details im Skript und zusätzliche Sätze nicht braucht. Im Präsenzuniskript steht nur das drin, was wichtig ist, was von Relevanz ist. In Hagen muss man nun erst mal filtern. Denn man kann sich den unnötigen Teil nicht einfach sparen indem man nicht in die Vorlesung geht. Aber jetzt hab ich erst mal frei. Der schöne Haushalt erwartet mich sehnsüchtigst und auch die sozialen Kontakte wollen nochmal gepflegt werden. So hab ich den ganzen Tag heute mit waschen, bügeln, zusammenlegen verbracht. Und ich sag es euch. Es war sehr entspannend!
Die Klausuren sind vorbei!
Ja es ist toll keine Klausuren mehr zu haben. Ich bin aber auch kein Mensch, der unbedingt Beschäftigung braucht, eigentlich leb ich gerne in den Tag ohne Arbeit, ohne irgendwelche Verpflichtungen. Leider geht das nicht immer.
Also an meiner Präsenzuni mit wesentlich mehr Klausurschreiblingen stand es schon Monate vorher fest wo wer schreibt und jeder sah in sowas wie bei uns dem Prüfungsportal neben dem Prüfungsdatum und Ort auch das Gebäude und den Hörsaal. Auch auf 2 Städte verteilt und es wurden auch Säle in der fremden FH angemietet. Ich finds ja jetzt auch nicht tragisch, aber es wär ne Verbesserung, die eigentlich ganz einfach wäre. Und es hat mich einfach gewundert, weil es an den 2 Unis wo ich bisher war, es halt online gab. Ja berichte zu den einzelnen Klausuren werden folgen.
Die Klausuren sind vorbei! Die letzten Tage und Wochen waren sehr stressig. Ich habe mich hier länger nicht mehr zu Wort gemeldet. Auf dem Weg Rückweg von meiner Matheprüfung hatte ich noch einen Text getippt, leider war im Zug dann beim abschicken die Internetverbindung weg und der Text dann letzlich irgendwie auch. Da ich eh gestresst war, hatte ich keinen Nerv das alles nochmal zu tippen. Daher kommt die Rückmeldung etwas verzögert. Gestern war meine letzte Prüfung und es kommt mir vor als sei sie schon ewig her. Ich wollte tatsächlich gerade vorgestern schreiben, weil ich es kaum fassen kann, dass es erst gestern war. Ich werde zu den einzelnen Klausuren noch ein Fazit schreiben, was ihr dann in den nächsten Tagen lesen könnt. Jetzt will ich mich erst mal allgemein halten. Im großen und ganzen war meine Prüfungsvorbereitung sehr durchwachsen, es kam einiges dazwischen, ich hatte neben Steuern noch die beiden Pflichtmodule belegt. Eine Kombi von der mir in den letzten Wochen so einige abgeraten haben. Da war es schon zu spät und ich muss sagen, ich bin schon froh, dass ich es jetzt hinter mir habe. Ob ich alles bestanden habe, kann ich absolut nicht einschätzen. Auch weil ich ja noch recht neu an der FU bin und keine Erfahrung habe wie bewertet wird. Die Klausuren sind deutlich anders aufgebaut als es bei meinen anderen Studien war. Es ist sehr einheitlich an der FU, zumindest scheint es mir so. Es gibt immer ein zusammengeleimter Packen Blätter mit Aufgaben und daran hängt auch der Lösungsteil, welchen man dann vor der Prüfung abtrennen soll. Was ich etwas seltsam und sinnlos finde ist der ewig lange Text, der sich über 1,5 Seiten zieht und sich am Anfang von jeder Klausur befindet. Da stehen so allgemeine Regeln, wie die erlaubten Taschenrechner usw. Mehr fällt mir jetzt gerade gar nicht ein. Das Blatt meiner Präsenzuni konnte ich hingegen am Ende meines Bachelors fast auswendig. Und genau da ist das, was ich für etwas schlecht gelöst halte. Möchte man an der FU dieses Blatt lesen, müsste man dafür die eh extrem knapp bemessene (Sinn?) Klausurzeit opfern. An meiner Präsenzuni war es immer so, dass diese "Vorschriften" das Deckblatt der Klausur waren. Man bekam die Klausur ausgteilt, man durfte nicht die Klausur öffnen, aber die Regeln sich durchlesen und schonmal Matrikelnummer und Name eintragen. Dann gab es einen einheitlichen Beginn und jeder drehte etwa gleichzeitig die Klausur rum und begann. An der FU werden die Klausuren ausgeteilt und sobald man eine hat darf man anfangen. Ist auch irgendwie unfair. Bisher hatte ich zwar immer das Glück recht am Anfang die Klausur zu bekommen, dennoch finde ich es besser wenn es einen einheitlichen Start gibt. Soviel erstmal dazu. Ziemlich komisch ist auch die Regelung zum "vorbereiten" der Gesetze. In Steuern waren die Überschriften auf den Postits erlaubt, der gleiche Lehrstuhl betreut auch die eine Hälfte des Moduls Rechnungslegung. Dennoch waren in Rechnungslegung dann plötzlich keine Überschriften auf den Post-Its mehr erlaubt, was dann dazu führte, dass ich mein Gesetz lieber im Rucksack gelassen habe. Zum Glück hätte es mir bei der Klausur ohnehin nicht geholfen, aber verschiedene Regelungen am gleichen Lehrstuhl im gleichen Studiengang im gleichen Semester finde ich etwas seltsam. Ansonsten wär es vielleicht sinnvoll auch online anzugeben wer in welchem Hörsaal schreibt. War an meiner Präsenzuni zumindest so und empfand ich als ganz praktisch, gerade wenn es wie in Rechnungslegung 6 verschiedene Hörsäle gibt, die auch noch in unterschiedlichen Gebäuden sind. Da ich leider über 350 km zu den Klausuren zu fahren habe und 2 der 3 Klausuren morgens um 9 bereits begannen blieb mir nichts anderes übrig als zu übernachten. Im Endeffekt haben mich die Klausuren jetzt so um die 400€ gekostet. Ich hoffe es hat sich wenigstens gelohnt
29. September 2016
Ich war nie in einer Klausureinsicht während meines Bachelorstudiums an der Präsenzuni. Schlicht weil es mir zu blöd war deswegen an die Uni zu fahren und mich mit hunderten anderen in eine Reihe zu stellen und Ewigkeiten zu warten. Mir wurde von einigen an der FU geraten immer die Klausureinsicht zu beantragen, weil sehr häufig Fehler passieren würden. Auch in Bezug auf meyering. Das heißt ja nicht, dass ich unbegründet Widerspruch einlegen werde. Ich weiß auch wie ein Widerspruch funktioniert etc. Aber ich werde genau prüfen wie bewertet wurde. Finde ich auch nicht falsch. | Wenn du meinst, die Uni darf nur fragen, was als Aufgabe gab, mach Ausbildung und nenne dich nicht Wirtschaftswissenschaftler.
Sich aufgrund von diesem Modul als "Wissenschaftler" zu bezeichnen, disqualifiziert deinen Beitrag für mich gänzlich. Ich gehe soweit und betrachte nicht einmal die BWL oder die Finanzwissenschaft als "Wissenschaft" im engeren Sinne. Dieses Modul ist relativ sinnbefreit und praktisch nicht relevant (bis auf wenige Sachen wie das Treppenumlageverfahren und die Break Even Analyse). Hoffe immer noch darauf, dass sich Intelligenz auszahlt, glaube aber nicht mehr dran. Es zählt nur "Gehirn ausschalten" und auswendig lernen. Ist halt nicht ganz mein akademischer Anspruch. Und ein Wort zu Arnegger: Dieser Mensch ist herablassend mir ggü. gewesen und disqualifiziert sich durch seine unmenschliche Art für mich vollkommen.
GoldFizz 9. März
Inwiefern war er herablassend dir gegenüber?
Hatte ihn vor den Weihnachtsferien mal nach der Vorlesung eine Frage zu einer Folie gestellt. Das hat ihm wohl nicht gepasst. Arnegger daraufhin:
''Ja, mein Gott, schauen Sie sich das zu Hause nochmal an. Sie verstehen Deckungsbeitragsrechnung nicht. Kann Ihnen jetzt auch hier keinen Privatunterricht geben''
Ich: ''Aber ich hab doch nur eine Frage zu Folie 235 warum hier xxxxx steht''
''Ja, dann geh nach Hause. Es sind Ferien,....''
Erstens mal verbitte ich es mir von so einem Pflegel geduzt zu werden. Und zweitens heißt es nur weil es kurz vor den Ferien war nicht dass man dann nicht für Studenten zur Verfügung steht. Es waren außerdem noch nicht einmal Ferien. Die Ferien haben erst am 22. Dezember begonnen.
Fairerweise sag ich dazu dass er wahrscheinlich nen Termin gehabt haben musste und schnell weg wollte. Das rechtfertigt trotzdem nicht das ''Dann geh nach Hause. Es sind Ferien''...
Heavy wasn Typ ..
bringt dir zwar jetzt nichts aber von Hassler habe ich auch schon so Geschichten gegenüber Kommilitonen gehört trotz dessen wird er ja verehrt.
Vielleicht hast du recht und man hat ihn zum falschen Zeitpunkt erwischt aber ja rechtfertigen tut das nichts.
ISTFGINAT 9. März
Mit welchem deiner multiplen Persönlichkeiten hattest du ihn denn angesprochen? Vielleicht hättest du schnell zu einer anderen Persönlichkeit wechseln sollen, die veränderte Stimme hätte ihn sicher besänftigt.
wiwigoethe7 9. März
@GoldFizz
Was hast du denn zu Hassler gehört, fand den immer mega korrekt, wenn ich ne Frage hatte.
Grob zusammengefasst, wenn man ihn außerhalb der Vorlesung begrüßt/angesprochen hat wurde man ignoriert und/oder schief angeschaut. Mit eigenen Augen hab ich das halt nicht gesehen nur von Freunden
wiwi97 9. März
Naja das schief anschauen erstmal kann man ihm meiner Meinung nach nicht vorwerfen, klar kennen ihn die Studenten, für ihn bist du halt einer von paar hundert und wenn dich ein Fremder grüßt, bist du vielleicht auch mal kurz verwirrt, auch wenn du ihn kennen könntest.
MikroundMakro 15. März
5,0 von 0 bis 34 Punkte
4,0 von 35 bis 37 Punkte
3,7 von 38 bis 41 Punkte
3,3 von 42 bis 45 Punkte
3,0 von 46 bis 49 Punkte
2,7 von 50 bis 53 Punkte
2,3 von 54 bis 57 Punkte
2,0 von 58 bis 61 Punkte
1,7 von 62 bis 65 Punkte
1,3 von 66 bis 69 Punkte
1,0 von 70 bis 90 Punkte
Alle Angaben sind wie immer ohne Gewähr, das versteht sich doch von selbst! | de |
q-de-772 | wenigen Aufgaben vor. Das fand ich etwas unfair, da ich mich gerade darauf gut vorbereitet hatte. | Abilifly - Fernstudium-Infos.de
27. Mai 2016
25. September 2017
133 Sehr gut
Lange habe ich mich nicht gemeldet und das hat einen Grund
Abilifly hat Blogeintrag hinzugefügt: I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Lange habe ich mich nicht hier gemeldet, obwohl ich mich ja öfter melden und berichten wollte. Mein Leben geht ein bisschen drunter und drüber. So haben wir durch Zufall beispielsweise vor 4 Wochen eine kleine 5 Wochen alte Babykatze bekommen, die inzwischen super eingelebt und top fit ist, mir aber nun den letzten Nerv raubt. Das lernen für die Uni hat ja im Herbst ganz gut angefangen, nun bin ich ein wenig ins Schludern geraten und hänge natürlich wieder nach Wie sollte es auch anders sein. Jedenfalls hab ich einen Seminarplatz bekommen und werde direkt danach die Abschlussarbeit schreiben. Ich schreibe am Lehrstuhl Meyering (Betriebswirtschaftliche Steuerlehre) und die Seminararbeit muss ich bis 29.05.17 abgeben. Genau. Das Abgabedatum weiß ich jetzt schon. Sonst aber nichts. Nicht mal mein Thema. Auch nicht wie ich ein Thema bekomme. Also das Studium neigt sich dem Ende zu, dabei hat es ja eigentlich gerade erst angefangen. Die Masterarbeit wird meine letzte Leistung sein und die Abgabe dann voraussichtlich im November, wenn ich wie geplant direkt im Anschluss an das Seminar Mitte Juni mit der Masterarbeit beginnen kann. Die letzten Klausuren schreibe ich im Oktober dann. Werden aber dann nur 1-2 je nach dem ob ich nun alle im März bestehe oder doch durch eine durchfalle. Im April hab ich ein Praktikum in einer großen Steuerberatungsgesellschaft geplant, dafür bin ich gerade die Bewerbungen am vorbereiten. Und nebenbei hab ich noch ganz viel andren Kram um die Ohren, weshalb das liebe Unizeug mal wieder zu kurz kommt. Über die Weihnachten kommt die ganze Familie zu uns uuuuund alles muss vorbereitet werden. Würd ja gern im Anschluss an den Master ne externe Promotion starten, muss nur mal sehen, ob ich da mit meinem Schnitt (wird vermutlich schlechter als 2,5) irgendwo ne Chance hab. Das wars auch schon wieder von mir Aber über Weihnachten hab ich vielleicht noch den ein oder anderen Abend an dem ich vielleicht mal Zeit und Muse habe mich zu melden.
mein neues Lernkonzept
Mein neues Lernkonzept Da einige gefragt haben, erzähl ich hier mal was davon. Im Prinzip ist das ganze recht simpel. Ich bin drauf gestoßen weil Jemand bei Facebook damals Teilnehmer suchte um das Konzept zu testen. Da es gratis war, hab ich es mal ausprobiert. Bin ja nicht so der Fan von irgendwelchen kostenpflichtigen Sachen. Hab auch nie irgendwelche Fremdskripte bisher gekauft, weil ich bei sowas immer sehr skeptisch bin. Also eigentlich ist es nicht mein Lernkonzept, sondern die Idee von Jemand anderem. Das ganze ist so aufgebaut, dass man wöchentlich eine Art Newsletter bekommt, in dem fachspefizisch steht, was diese Woche zu tun ist. Ansonsten ist man recht flexibel in der Zeiteinteilung, wenn man sich nicht dran hält, auch nicht schlimm, weil kontrolliert wird es nicht, aber ich denke es geht eher darum zu motivieren rechtzeitig anzufangen und sich eben durchzubeißen. Das find ich ganz gut, denn da hat es bei mir immer etwas gehangen. Alle paar Wochen steht dann pro Fach ein Test an. Das ganze erscheint mir auf die Modulwahl der einzelnen Person abgestimmt, kann aber auch sein, dass es nur Zufall ist, dass es bei mir relativ gut passt und selten 2 Tests in der gleichen Woche sind. Diese "Tests" kriegt man auch mit der jewiligen Zeitangabe per Mail zugesandt und soll die dann in der jeweiligen Zeit bearbeiten. Da wird dann zumindest wurde das so gesagt auf die Klausur vorbereitende Fragen gestellt, also es soll an die jeweilige Klausur angepasst sein um optimal vorzubereiten. Ob das so ist weiß ich noch nicht. Ich hatte auch noch keine Tests. Nächste Woche sind allerdings gleich 2 Stück dran. Die Lösung der Tests schickt man wohl per Mail zurück und da wird dann korrigiert und man bekommt am Ende wohl sowas wie eine Empfehlung, was man nochmal Vertiefen muss und ob man auf die Klausur gut vorbereitet ist. Bisher gefällts mir ganz gut, gibt aber glaube ich (noch?) nichts offizielles. Soll aber wohl im Endeffekt dann kostenpflichtig werden. Aktuell ists wohl so ne Art Testphase, die mir bisher auch sehr zusagt. Ich halt mich doch deutlich besser an meinen Plan und lerne irgendwie zielführender dadurch, dass ich weiß, dass ich geprüft werden würde. Klar beim Test schummeln kann man auch, es läuft wohl auf "Ehrlichkeit zu sich selbst" hinaus. Aber bringt ja auch nichts da dann zu schummeln. Bisher kann ich viel mehr noch nicht dazu sagen, außer dass man eben motivierende Mails mit Lernbrocken bekommt und na Zeitangabe. Gibts auch nicht für alle Fächer glaub ich. Also Wettbewerbsrecht auf jeden Fall nicht. Also habs jetzt nur bei Steuern und Wirtschaftsprüfung.
27. Oktober 2016
Fächerwahl & Studienfortschritt
Fächerwahl & Studienfortschritt Wie läufts? Und was eigentlich? Gute Frage, aber zweitere ist leicht zu beantworten. Neu in diesem Semester belegt habe ich die Module "Steuern im Rahmen von funktionalen und konstitutiven Unternehmensentscheidungen", "Wirtschaftsprüfung" und "Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler". Im Moment ist auch geplant in all diesen Fächern zur Klausur anzutreten. Problem ist nur, dass ich immer noch nicht weiß, ob ich alle Prüfungen im letzten Semester bestanden habe. Eine Wiederholungsklausur würde ich zu den Klausuren, die in diesem Semester geplant sind, noch dazu nehmen. Mehr als eine allerdings nicht. Dann muss eine andere Klausur weichen und die werde ich dann erst im nächsten Semester schreiben. Dies wird wohl dann Wettbewerbsrecht sein, da ich hier eh viel zu wenig Material dazu habe. Und wie es läuft... wie schon im vorherigen Blockbeitrag erwähnt ganz gut, dank meinem neuen Konzept. Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen Hier hab eich das erste Kapitel durch, was aber auch nur sehr kurz war und habe ungefähr die Hälfte des ersten Kapitels hinter mir. Bin soweit im Plan. Bis Ende der Woche werde ich das zweite Kapitel zu Ende haben und auch die Übungsaufgaben zum 2. Kapitel bearbeitet haben. Das Modul ist aufgebaut wie die anderen beiden Module von Meyering auch. Genauso stehts auch im die Klausur. Also weiß ich inzwischen ungefähr was gefragt ist, komme daher ganz gut voran. Hier mache ich grobe Schaubilder über den Stoff und konzentriere mich auf die im Skript enthaltenen Beispiele sowie die Übungsaufgaben. Dadurch schaffe ich es, den Stoff wirklich komprimiert aufzuschreiben. Die Zusammenfassung der Kapitel 1 und 2 nimmt dadurch lediglich 5 Din-A 5 Seiten in Kauf. Wirtschaftsprüfung Gut geschrieben und tatsächlich interessant. Es ist sehr verständlich zu lesen. Das Modul ist ziemlich neu, weshalb es kaum Altklausuren und alte EAs gibt. Bin mir noch nicht sicher wie detailliert es gelernt werden muss. Bisher komme ich gut voran. Kapitel 1, 2 und 3 habe ich bereits abgeschlossen. Bei Kapitel 4 bin ich circa zur Hälfte durch. Bis ende der Woche ist geplant auch mit Kapitel 4 und den zugehörigen Übungsaufgaben fertig zu sein. Das einzige, was mir an dem Modul bisher nicht gefällt ist, dass der Lehrstuhl doch teilweise eine sehr seltsame Ansicht zu vertreten scheint. So wird beispielsweise im Skript geschrieben, dass seriöse Universitäten davon Abstand nehmen würden Studiengänge anzubieten bei denen eine Anerkennung gemäß §13a WPO erfolgen kann. (Kurz zur Info: " Diese Studiengänge entsprechen den Anforderungen der Wirtschaftsprüfungsexamens-Anrechnungsverordnung. Leistungen aus diesen Masterstudiengängen ersetzen in den Prüfungsgebieten „Angewandte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre“ und „Wirtschaftsrecht“ die entsprechenden Prüfungen des Wirtschaftsprüfungsexamens, so dass Absolventen dieser Studiengänge das Wirtschaftsprüfungsexamen in verkürzter Form ablegen können. ") Das heißt der Lehrstuhl sagt seriöse Universitäten bieten keine solche Lehre an, die man sich für das Wirtschaftsprüferexamen anrechnen lassen kann. Als Argumente werden hier angeführt, dass die Lehre dann zu sehr daran ausgerichtet werden muss, was beim Wirtschaftsprüfungsexamen gefordert wird und, dass die Anerkennung kostenintensiv ist. Für mich total abstrus und irrsinnig eine solche Behauptung. Gerade weil große und namhafte Universitäten in Deutschland diese Möglichkeit anbieten. Wenn das Wirtschaftsprüferexamen nun als härteste Prüfung Deutschlands gehandelt wird (wie es ja der Fall ist), wie kann es dann schlecht sein, wenn sich eine Uni bei der Lehre daran orientiert, gerade, wenn es ja darum geht Leute auf diesen Beruf vorzubereiten. Und bieten somit die großen bekannten Unis wie die FU Berlin, Uni Erlangen-Nürnberg und die Uni Duisburg-Essen keine seriöse Lehre an? Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler Hier bin noch am wenigsten weit fortgeschritten. Kann erst wenig über das Modul sagen, nächste Woche werde ich aber den Fokus mehr hierauf legen, dann werde ich mehr dazu sagen können. Bis jetzt war noch nicht viel mehr als eine Einführung und ein historischer Abriss.
Zurück - Was bedeutet das eigentlich? Mit dem Wort zurück kann ich den aktuellen Zustand bei mir wohl am treffendsten beschreiben. Nicht nur, weil ich mich längere Zeit hier nicht gemeldet habe, oder weil ich die Lernsachen wieder hervorgekramt, mein Lernzeug geordnet hab, sondern weil ich auch nach dem Klausurenstress wieder ein bisschen mehr zu mir selbst gefunden habe. Das ist mir wichtig. Denn im Zentrum steht nicht das Studium, sondern ich. Und das sollte bei Jedem so sein und Jeder sollte sich das immer wieder bewusst machen. Denn wenn wir nur noch funktionieren - stirbt irgendwann unsere Seele. Und das ist wohl das wichtigste was wir haben. Klausurenphasen und Lerndruck setzt mir immer ziemlich zu. Danach brauche ich Zeit für mich. Da mag ich auch nicht feiern gehn wie andere. Ich mag es zwar schon, aber ich weiß, dass es mir nicht wirklich weiter hilft. Wir alle sollten mehr auf Qualitätszeit achten. Qualitätszeit ist die Zeit in der wir uns wirklich auf uns besinnen. Das kann auch beim Lernen sein, das kann bei einem gemeinsamen Essengehen mit dem Partner sein. Wichtig ist, dass wir es tun, weil es uns gut tut. Und solche Zeit habe ich gebraucht. Die letzten Wochen. Und dann stand ja auch noch mein Umzug an. Ja mein Umzug. Endlich ist es soweit. Ich wohne mit meinem Schatz zusammen. Hab meine eigene Bude hinter mir gelassen. End der Woche ist Schlüsselübergabe. Das meiste ist schon erledigt. Aber noch ein paar Kleinigkeiten sind zusammen, die in Summe dann doch sicherlich einige Stunden in Angriff nehmen. Da bleibt zwangsläufig das Lernen auf der Strecke. Dachte ich zumindest. Aber mit einem neuen Konzept läuft es wie am Schnürchen. Hab ich durch Zufall im Internet entdeckt und mag das Konzept. Dazu aber wann anders mehr. Im Moment ist geplant erst mal wieder regelmäßiger zu bloggen. Ein Urlaub steht demnächst noch an, da wird es dann wieder weniger werden, aber so alles in allem will ich es nochmal auf ein konstantes Niveau von mindestens einem Beitrag pro Woche schaffen.
Abilifly antwortete auf Higginss Thema in Fernstudium Forum
zwischendurch nicht. Ich stopf süßes nach dem Abendessen direkt noch rein Ist dann quasi eine laaaaaaaaange Mahlzeit
12. Oktober 2016
Abilifly antwortete auf Bender122s Thema in IUBH Internationale Hochschule
Ich kann nur von dem schließen, was mir in den letzten Jahren so begegnet ist. 2x ging es mir im Vorstellungsgespräch so, dass der Eindruck vermittelt wurde, dass auch in der Arbeitswelt ein Studium an einer privaten FH weniger wert ist. Einmal als ich dort studierte und mich für ein Praktikum bewarb. Das war bei einem DAX 30 Unter einen. Da wurden mir so fragen gestellt wieso ich nun einen Master an einer privaten FH mache, wo ich es doch an einer angesehen Uni zu guten Noten gebracht habe. Dass mir das keinen Mehrwert bringt, sich nicht gut im Lebenslauf mache und es eher verschwendete Zeit ist. Das zweite war ein Vorstellungsgespräch für meinen jetzigen Werkstudentenjob in einer Big 4 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Da hatte ich gerade in Hagen angefangen und es lief auf "da haben sie ja grad nochmal die Kurve gekriegt" raus und dabei ging es um meinen Wechsel weg von der privaten FH an die Fernuni Hagen. Keiner der Personaler zeigte sich irgendwie positiv in Bezug auf die private FH. Und ich war an 2 Universitäten. An beiden wurde richtig abgehetzt über die Leute an der privaten FH in der jeweiligen Stadt. Da erkauft man sich den Abschluss, man kriegt alles geschenkt an der großen Uni ging das auch sehr von den Professoren aus und wurde angeheizt. Der eine nutzte es regelmäßig um Studierende zu tadeln "Du gehst wohl besser an die xxx (Name der privaten FH) als er auf eine einfache Frage keine Antwort wusste. Oder bei der Einführungsveranstaltung sagte einer der Profs scherzhaft" Keine Sorge, hier packt es nicht jeder, aber wenn ihr hier nicht packt könnt ihr immer noch an die xxx (Name der privaten Hochschule). Genauso war natürlich auch der Ruf unter den Studierenden. Für den Master an der Uni wurde auch nie einer von der privaten FH zugelassen. Das war von vornherein klar. Und wenn man bedenkt, dass die große Uni an unserem Fachbereich sicherlich über 500 Wirtschaftsabsolventen pro Semester produziert und das schon seit Jahren, die entsprechenden Profs.dort schon seit mindestens 15 Jahren lehren, und die damaligen Absolventen heute in den Unternehmen sitzen, wird der Ruf zwangsläufig in der Arbeitswelt auch nicht viel anders sein. Mein Bruder zb hat hier an der örtlichen privaten FH seinen Bachelor gemacht und sich für den Master an fast allen Unis beworben, die den Studiengang anbieten, er hat einen sehr guten Abschluss auch in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang. Er bekam von jeder Uni absagen. Ich denke dass fast an allen Unis ein ähnliches Bild über die privaten FHs vermittelt wird und so erhält diese Anschauung auch Einzug in die Unternehmen.
Also ich nahm schon immer während der Klausurzeit 3-5 kg zu. Weils mir durch den Stress einfach mies geht und ich mich dann mit essen trösten muss. Das erlaube ich mir aber auch. Die Klausurkilos mache ich dann nach den Klausuren direkt wieder weg, dann staut sich nicht viel an. Das mit den Softdrinks ist für mich schwer zu verstehen. Ich trinke gar keine süßen Getränke, habe auch eigentlich nie Lust drauf. Und wenn kaufe ich es einfach nicht ein. Wobei ich auch für Besuch ne Flasche Sprite letztes Jahr gekauft hab, die nun immer noch hier steht. Bei mir gibt es ausschließlich Wasser und ungesüßten Tee. Ab und an mal im Restaurant oder bei McDonalds trink ich Cola oder Sprite. Und bei den Beiträgen über intermittierendes Fasten ist mir aufgefallen, dass ich das sowieso an 95% der Tage mache. Frühstück gibt es bei mir circa um 12 und Abendessen zwischen 18 und 19 Uhr irgendwann. Manchmal wirds auch 20 Uhr bis das essen rum ist. Aber sehr selten und dann habe ich meist auch erst um 13 oder 14 Uhr gefrühstückt. Ich schaffe es trotzdem während der Klausuren trotz des beschrieben Essensstils rasant zuzunehmen
Ich würde mal behaupten das liegt - wie auch an Präsenzhochschulen - an der jewiligen FH/Universität. Ich habe nie Vollzeit gearbeitet und Vollzeit studiert, war aber schon an einigen Hochschulen und kann daher denke ich recht gut einen Vergleich ziehen. Gerade auch im Bezug auf Hagen. Hagen ist wohl wirklich was die Skripte und den Stoffumfang angeht das aufwändigste, was ich bisher erlebt habe. Ein Semester war ich an einer privaten Hochschule, dort hätte ich wohl ohne Probleme Vollzeit nebenher arbeiten können, bin dann aber gerade deswegen auch gewechselt, weil entsprechend der Anforderungen die privaten (Fern)hochschulen eben auch den entsprechenden Ruf bei den Arbeitgebern haben und daher nicht vergleichbar sind mit einem Studium an einer Universität oder eben der Fernuni Hagen. Ich denke das sollte man sich generell bei Aussagen zur Machbarkeit und zum Schwierigkeitsgrad vor Augen halten.
Fazit - Rechnungslegung
Bestanden? Keine Ahnung! Eigentlich weiß ich bei keiner Klausur so wirklich, ob es nun zum Bestehen gereicht hat. Letztes Semester war ich sehr überrascht eine gute Note zu erhalten, obwohl die Klausur gefühlt alles andere als gut gelaufen war. Dieses Ereignis trägt folglich noch mehr dazu bei, dass ich meine Klausuren nun ziemlich schwer einschätzen kann. Wenns dumm läuft muss ich alles nochmal schreiben, wenn es gut läuft habe ich alles bestanden und ggf. sogar mit brauchbaren Noten. # Nun aber zu Rechnungslegung und meinem Fazit. Erst mal will ich euch ein bisschen vom Aufbau erzählen. Die Klausur besteht aus zwei Teilen. Einmal dem Teil Bilanztheorie, der von Prof. Meyering gemacht wird und dem Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse von Prof. Brösel. Teil Bilanztheorie: Dieser Teil besteht aus MC-Fragen sowie aus offenen Fragen. Zuerst kommt ein Teil ja/nein Fragen und anschließend ein Teil Fragen, die mit konkreten Stichpunkten (meist ein oder zwei) beantwortet werden müssen. Danach kommen noch offene Aufgaben. Thematisch drehen sich die Aufgaben hauptsächlich um die Bilanztheorien, die sehr ausführlich im Skript thematisiert werden. Hier ist sowohl der Gesamtzusammenhang sowie die Anwendung als auch Detailwissen erforderlich. Wohingegen Detailwissen hauptsächlich in den Stichpunktfragen geprüft wird, ist bei den offenen Fragen gerne die Anwendung und der Gesamtzusammenhang der einzelnen Theorien gefragt. Also man muss auswendig lernen und verstehen und anwenden können. Die Beispielaufgaben im Skript helfen an dieser Stelle sich das ganze so anzueignen, dass man es auch anwenden kann. Zumindest halbwegs. Zudem kommen gerne Fragen zum Umsatz bzw. Gesamtkostenverfahren und auch zur Eigenkapitalrechnung. Diese Sachen sollte man beherrschen. Zudem sollte man eine GuV und Bilanz problemlos aufstellen können. Buchungssätze werden hier auch teilweise abgefragt. Oft kommt dann noch ein Text, den man beurteilen muss/ kritisch würdigen muss. Das kommt leider Rätselraten gleich. Meine Devise war hier, möglichst viel richtiges hinschreiben. Denn was genau die sehen wollen geht aus der Aufgabenstellung nicht hervor. In dem Musterlösungen werden mehr oder weniger wahllos Dinge erläutert. Keine Ahnung wie ich das nun hier genau beschreiben soll, wenn ihr die Altklausuren durch arbeitet werdet ihr es vermutlich verstehen, was ich meine. In meiner Klausur musste man hauptsächlich die Bilanztheorien anwenden. Das konnte ich recht gut, bin mir allerdings auch nicht ganz sicher. Bei den Ja/Nein Fragen war mindestens eine Frage doppeldeutig und somit nicht eindeutig beantwortbar, weil - wie sich nach der Klausur rausstellte - den meisten Studenten nicht klar war, was die Aussage, die beurteilt werden sollte, genau aussagte. War etwas verwirrend und ich habe deswegen meine Begründung einfach dazugeschrieben. GuV, Eigenkapital etc kamen bei mir leider nicht dran. Die Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Im Fokus dieses Teil steht die Strukturbilanz sowie die Bilanzpolitik. Zuerst beginnt die Klausur mit kurzen Theoriefragen. Generell sollte man die Theorie auch hier gut auswendig können, wenn auch weniger Detailwissen gefragt ist als im Teil Bilanztheorie. Dann kommt in aller Regel eine Aufgabe, bei welcher man eine Strukturbilanz aufstellen soll und eine Aufgabe, bei der man in aller Regel progressive Bilanzpolitik durchführen soll. Das sind Verständnisaufgaben, zu denen es im Skript eine sehr detaillierte und umfangreiche Fallstudie gibt und die auch immer wieder in alten Klausuren gefragt sind. Das sollte man wirklich im Schlaf können und auch die komplizierten Sachen wie aktive RAP etc zu behandeln wissen. Leider fand ich den Teil mit der Bilanzpolitik etwas seltsam in meiner Klausur bzw. neuartig. Entweder ich hab etwas komplett übersehen oder einen massiven Denkfehler oder eben es war diesmal ein bisschen tricky. Denn es sollte die Ertragslage verschlechtert und die Liquiditätslage verbessert werden. Keine Ahnung ob das stimmt, was ich gemacht habe. Generell gab es recht wenig Aufgaben auf die Strukturbilanz und die Bilanzpolitik, was ich mir so nicht gewünscht hatte. Denn ich habe eher auf diese Aufgaben zum Punkte holen gesetzt als auf das sture auswendig lernen. KE 2 kam wie fast immer nur in sehr geringem Umfang dran, dafür aber viele Auswendiglernaufgaben, bei denen ich überweigend Probleme hatte. Eigentlich hatte ich auf den Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Teil gesetzt, im Endeffekt habe ich nun aber wohl im Bilanztheorieteil die meisten Punkte geholt und im Bilanzpolitik&Bilanzanalyseteil viele Punkte wegen der Auswendiglernfragen liegen lassen. Ich hatte mich da leider zu viel mit der KE 2 beschäftigt. Diese Zeit hätte ich besser noch zusätzlich in KE1 investiert. Sollte ich die Klausur nochmal schreiben müssen wäre das aber nicht unbedingt ein Weltuntergang. Ich kann jetzt ziemlich viel, weiß worauf es genau ankommt und könnte mir noch einiges an Klausurroutine aneignen. Während der Klausur ist mir außerdem ein ziemlicher Patzer passiert. Direkt im ersten Teil. Es sollten Sachverhalte nach der Bilanztheorie von Simon behandelt werden. Ich hab sie leider nach Schmalenbach behandelt und erst fast ganz zum Schluss der Aufgabe meinen Irrtum bemerkt. Da die Aufgabe mit 20 Punkten, was 20 Minuten entsprach, dotiert war, habe ich hier massig Zeit verloren, die mir leider am Ende auch etwas gefehlt hat. Viel Zeit zum viel nachdenken blieb so leider nicht mehr. Ärgerlich und hatte nichts mit meinem Wissenstand, sondern viel mehr mit meiner Aufgeregtheit vor einer Klausur zu tun. Ich hoffe trotzdem, dass es einfach zum Bestehen reicht, vielleicht sogar ne gute Note rausspringt und ich das Ding nicht nochmal schreiben muss.
6. Oktober 2016
So viel Freizeit!
Abilifly hat kommentiert zu Abiliflys Blogeintrag in I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Bei mir ist es ähnlich. Ich habe bereits in meine neuen Unterlagen reingeschaut. Zumindest in Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen und in Wirtschaftsprüfung. Die Unterlagen für Wettbewerbsrecht kamen noch nicht. Also diese Module mache ich dieses Semester. Vorausgesetzt natürlich ich habe die anderen Prüfungen alle bestanden, wo ich mir noch nicht so sicher bin. Wie ichs mache, wenn ich eins oder gar mehrere Module nicht bestanden hab, weiß ich noch nicht. Da bei mir in kürze ein Umzug ansteht und ich mich eigentlich gerade mitten in den Vorbereitungen befinde, bin ich allerdings ziemlich ausgelastet im Moment. Alles muss geputzt und verpackt werden, ausgemistet werden, umgeräumt werden. Aber ab nächster Woche geht es trotzdem regelmäßig nochmal an die Skripte.
5. Oktober 2016
Jetzt sind erst wenige Tage rum seit ich die letzte Klausur hinter mich gebracht habe. Wie sehr habe ich mich auf den Zeitpunkt danach gefreut. Endlich nicht mehr lernen. Endlich Freunde treffen. Endlich wieder Lust etwas schönes zu kochen. Meine Laune während der Klausurvorbereitung erinnert wohl schon fast an eine Depression. Ich habe keine Lust auf Lernen. Aber ich habe auch keine Lust mehr überhaupt irgendetwas zu tun. Das lässt natürlich auch nicht sonderlich viel Spielraum um sich zu motivieren. Nach der Klausur ist es dann erst mal so als würde man in eine andere Welt eintauchen. Zumindest für mich. Nochmal raus gehen und nicht im Kopf nur den Lernstoff haben, sondern alles um einen drumherum wahrnehmen. Es fühlt sich alles anders und auch irgendwie fremd an. Das ist aber nicht nur ein Phänomen welches ich nun an der Fernuni bemerke. Auch im Bachelor war das schon so. Hier jetzt irgendwie extremer. Vermutlich weil ich mich noch nie so lang auf Klausuren vorbereitet habe. Und noch nicht mal weil der Stoff schwerer wäre. Nur ist es wesentlich schlechter aufbereitet und etwas umfangreicher. An der Präsenzuni war bei mir weniger das sture Pauken als die Transferarbeit gefragt. Und ich muss sagen gerade an der Uni, an der ich meinen Bachelor gemacht habe, hatte man wirjlich oft das Gefühl, dass die Professoren auch didaktisch was drauf haben. Ich habe nie Zusammenfassungen angefertigt. Denn bis ich das erste mal meine Fernunimaterialien in der Hand hielt war ich immer der Ansicht, dass ein Skript natürlich immer in Stichpunktform verfasst ist. Ansonsten ist es ein Buch. Zumindest das für mich so. Und nun kriege ich hunderte von Seiten umfassende DIN-A 4 Bücher zugesandt und es wird behauptet das seien Skripte. Das macht das ganze natürlich viel zeitintensiver. Ich verstehe auch den Gedanken dahinter. In dem Skript soll alles drin sein, was der Prof. an der Präsenzuni da vorne labert. Nur braucht man das Gelaber in der Regel nicht. So wie man viele Details im Skript und zusätzliche Sätze nicht braucht. Im Präsenzuniskript steht nur das drin, was wichtig ist, was von Relevanz ist. In Hagen muss man nun erst mal filtern. Denn man kann sich den unnötigen Teil nicht einfach sparen indem man nicht in die Vorlesung geht. Aber jetzt hab ich erst mal frei. Der schöne Haushalt erwartet mich sehnsüchtigst und auch die sozialen Kontakte wollen nochmal gepflegt werden. So hab ich den ganzen Tag heute mit waschen, bügeln, zusammenlegen verbracht. Und ich sag es euch. Es war sehr entspannend!
Die Klausuren sind vorbei!
Ja es ist toll keine Klausuren mehr zu haben. Ich bin aber auch kein Mensch, der unbedingt Beschäftigung braucht, eigentlich leb ich gerne in den Tag ohne Arbeit, ohne irgendwelche Verpflichtungen. Leider geht das nicht immer.
Also an meiner Präsenzuni mit wesentlich mehr Klausurschreiblingen stand es schon Monate vorher fest wo wer schreibt und jeder sah in sowas wie bei uns dem Prüfungsportal neben dem Prüfungsdatum und Ort auch das Gebäude und den Hörsaal. Auch auf 2 Städte verteilt und es wurden auch Säle in der fremden FH angemietet. Ich finds ja jetzt auch nicht tragisch, aber es wär ne Verbesserung, die eigentlich ganz einfach wäre. Und es hat mich einfach gewundert, weil es an den 2 Unis wo ich bisher war, es halt online gab. Ja berichte zu den einzelnen Klausuren werden folgen.
Die Klausuren sind vorbei! Die letzten Tage und Wochen waren sehr stressig. Ich habe mich hier länger nicht mehr zu Wort gemeldet. Auf dem Weg Rückweg von meiner Matheprüfung hatte ich noch einen Text getippt, leider war im Zug dann beim abschicken die Internetverbindung weg und der Text dann letzlich irgendwie auch. Da ich eh gestresst war, hatte ich keinen Nerv das alles nochmal zu tippen. Daher kommt die Rückmeldung etwas verzögert. Gestern war meine letzte Prüfung und es kommt mir vor als sei sie schon ewig her. Ich wollte tatsächlich gerade vorgestern schreiben, weil ich es kaum fassen kann, dass es erst gestern war. Ich werde zu den einzelnen Klausuren noch ein Fazit schreiben, was ihr dann in den nächsten Tagen lesen könnt. Jetzt will ich mich erst mal allgemein halten. Im großen und ganzen war meine Prüfungsvorbereitung sehr durchwachsen, es kam einiges dazwischen, ich hatte neben Steuern noch die beiden Pflichtmodule belegt. Eine Kombi von der mir in den letzten Wochen so einige abgeraten haben. Da war es schon zu spät und ich muss sagen, ich bin schon froh, dass ich es jetzt hinter mir habe. Ob ich alles bestanden habe, kann ich absolut nicht einschätzen. Auch weil ich ja noch recht neu an der FU bin und keine Erfahrung habe wie bewertet wird. Die Klausuren sind deutlich anders aufgebaut als es bei meinen anderen Studien war. Es ist sehr einheitlich an der FU, zumindest scheint es mir so. Es gibt immer ein zusammengeleimter Packen Blätter mit Aufgaben und daran hängt auch der Lösungsteil, welchen man dann vor der Prüfung abtrennen soll. Was ich etwas seltsam und sinnlos finde ist der ewig lange Text, der sich über 1,5 Seiten zieht und sich am Anfang von jeder Klausur befindet. Da stehen so allgemeine Regeln, wie die erlaubten Taschenrechner usw. Mehr fällt mir jetzt gerade gar nicht ein. Das Blatt meiner Präsenzuni konnte ich hingegen am Ende meines Bachelors fast auswendig. Und genau da ist das, was ich für etwas schlecht gelöst halte. Möchte man an der FU dieses Blatt lesen, müsste man dafür die eh extrem knapp bemessene (Sinn?) Klausurzeit opfern. An meiner Präsenzuni war es immer so, dass diese "Vorschriften" das Deckblatt der Klausur waren. Man bekam die Klausur ausgteilt, man durfte nicht die Klausur öffnen, aber die Regeln sich durchlesen und schonmal Matrikelnummer und Name eintragen. Dann gab es einen einheitlichen Beginn und jeder drehte etwa gleichzeitig die Klausur rum und begann. An der FU werden die Klausuren ausgeteilt und sobald man eine hat darf man anfangen. Ist auch irgendwie unfair. Bisher hatte ich zwar immer das Glück recht am Anfang die Klausur zu bekommen, dennoch finde ich es besser wenn es einen einheitlichen Start gibt. Soviel erstmal dazu. Ziemlich komisch ist auch die Regelung zum "vorbereiten" der Gesetze. In Steuern waren die Überschriften auf den Postits erlaubt, der gleiche Lehrstuhl betreut auch die eine Hälfte des Moduls Rechnungslegung. Dennoch waren in Rechnungslegung dann plötzlich keine Überschriften auf den Post-Its mehr erlaubt, was dann dazu führte, dass ich mein Gesetz lieber im Rucksack gelassen habe. Zum Glück hätte es mir bei der Klausur ohnehin nicht geholfen, aber verschiedene Regelungen am gleichen Lehrstuhl im gleichen Studiengang im gleichen Semester finde ich etwas seltsam. Ansonsten wär es vielleicht sinnvoll auch online anzugeben wer in welchem Hörsaal schreibt. War an meiner Präsenzuni zumindest so und empfand ich als ganz praktisch, gerade wenn es wie in Rechnungslegung 6 verschiedene Hörsäle gibt, die auch noch in unterschiedlichen Gebäuden sind. Da ich leider über 350 km zu den Klausuren zu fahren habe und 2 der 3 Klausuren morgens um 9 bereits begannen blieb mir nichts anderes übrig als zu übernachten. Im Endeffekt haben mich die Klausuren jetzt so um die 400€ gekostet. Ich hoffe es hat sich wenigstens gelohnt
29. September 2016
Ich war nie in einer Klausureinsicht während meines Bachelorstudiums an der Präsenzuni. Schlicht weil es mir zu blöd war deswegen an die Uni zu fahren und mich mit hunderten anderen in eine Reihe zu stellen und Ewigkeiten zu warten. Mir wurde von einigen an der FU geraten immer die Klausureinsicht zu beantragen, weil sehr häufig Fehler passieren würden. Auch in Bezug auf meyering. Das heißt ja nicht, dass ich unbegründet Widerspruch einlegen werde. Ich weiß auch wie ein Widerspruch funktioniert etc. Aber ich werde genau prüfen wie bewertet wurde. Finde ich auch nicht falsch. | « Vorherige12…1112Nächste »
30. Mai 2017 23:15 (zuletzt bearbeitet: 30. Mai 2017 23:38)
Manjaro ist schick, hat eine gute Hardware-Erkennung, und erscheint mit Arch als Unterbau durchaus ein kleines wenig schneller als Ubuntu bzw. Mint; aber das wars auch schon mit den Vorteilen. Tatsache ist, man hat bei jeder größeren Aktualisierung oft Probleme, wo man selbst Hand anlegen, ggf in Foren Lösungen suchen oder anfragen muss. Gut, das nahm ich hin, dafür, neuste Anwendungen aus der Paketquelle installieren zu können. Aber nach einigen Monaten, als dann nach einer umfangreichen "Aufdatung" (Update) irgendetwas nicht mehr hinhaute, und ich am nächsten Tag beim Hochfahren nicht ins System kam – "Kernel-Panic" – platzte meine Geduld endgültig. Vor allem just in dem Augenblick, wo ich dringend etwas am Rechner erledigen musste, einschließlich Zugriff auf angeschlossene Geräte. Auf ständige Reparaturen und umfangreiche Basteleien hatte ich dann keinen Bock mehr. Jetzt springen sicher gleich wieder Arch-Linux-Jünger auf, und werfen mir vor, ich hätte das System nicht verstanden, oder hätte gleich Arch pur nehmen sollen, was aber völlige Dauerbaustelle bedeutet hätte.
Ich nutzte vor meinem Manjaro-Ausflug fast 4 Jahre Linux Mint, und hatte nie im Ansatz solche Probleme. Auch empfinde ich das Arch Linux- Forum als äußerst unfreundlich, und ziemlich dogmatisch, wo man schnell zum "Dau"- verunglimpft wird. Man bildet sich ein, nur weil aus Langeweile das System Paket für Paket samt aller Einstellungen selbst zurecht gezimmert wurde, den Stein der Weisen gefressen zu haben.
Jemand, der nicht ständig am Betriebssystem rumbasteln will, sondern auf ein stets einsatzbereiten Arbeitsrechner angewiesen ist, sollte grundsätzlich von Arch Linux und seinen Derivaten wie Manjaro die Pfoten lassen! Alternative war noch eine auf Debian-beruhende Rolling Release Distro namens Siduction, aber diese ist völlig Totalbaustelle und lässt seine Anwender ständig in offene Messer rennen. Andere Distros kommen bezüglich magerer Paketquelle eh nicht in Frage.
Auch das sog. "AUR", aus welchem zusätzliche Software bezogen werden kann, ist nicht das Gelbe vom Ei. Oft funktionieren die Programme aus dem AUR nach einer System-Aktualisierung nicht mehr, weil die Bibliotheken zu aktuell sind, mit denen das im AUR bereitgestellte Programm nicht zurecht kommt. Gut, man könnte natürlich auf Programme aus dem AUR verzichten, was aber kaum machbar ist, da sogar Standard-Sachen wie die Cinnamon x-Apps oder Progrämmchen wie der Gnome Screen Ruler nur aus dem AUR bezogen werden können. Das ist einfach Mist (Punkt)
Ebenso kann es vorkommen, dass die Software zu aktuell ist, und ein noch nicht ausgebesserter Bug gar das Starten der betroffenen Anwendung unterbricht. Kurzum: Rolling Release ist allenfalls eine Mode-Macke, und nützt nur in den seltensten Fällen wirklich. Man steckt letztlich vielfach mehr Zeit in die Systemwartung als eine alljährliche Neuinstallation von Ubuntu beanspruchen würde. Auch bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass eine Neuinstallation tausendmal sauberer abläuft als eine "rollende Distrubution", erst recht, wenn grundlegende Veränderungen stattfinden.
Mit Ubuntu / Linux Mint hat man eine stabile Distribution, und Zugriff auf eine große sowie halbwegs aktuelle Paketquelle, wo man wenigstens gewiss sein kann, dass die Anwendungen laufen. Wenn es unbedingt brandaktuell sein soll, geht auch ein PPA. So lässt sich bspw. ganz einfach die neuste Version von Tex-Live oder Blender beziehen.
Home- und Opt-Ordner sind bei mir als eigenständige Partitionen geführt, sodass ggf. nicht jedesmal alles neu eingerichtet werden muss, und bei einer Systemschrottung zumindest die Einstellungen und externen Programme erhalten bleiben. Oder man sichert einfach bestimmte Programmordner und Einstellungen des home-Verzeichnisses auf einer eigenen Partition, Stick bzw externen Festplatte, um sie nach einer Neuinstallation des Betriebssystem wieder rüberzuholen. Es reicht, das System einmal im Jahr neu aufzusetzen, wenn man halbwegs aktuell bleiben will, auch wenn Ubuntu bzw. Mint halbjährig neu erscheinen. In jedem Falle ist das alles kein Aufwand im Vergleich zum ständigen Aktualisierungswahn bei Arch Linux und Co. Vor allem kann der Zeitpunkt der Aktualisierung SELBST festgelegt werden, was im betrieblichen Bereich bzw. bei einem produktiv eingesetzten System vorraussetzend ist, als wie bei Arch Gefahr zu laufen, dass eine unachtsam eingespielte Aufdatung das System schlagartig schrottet und der Arbeitsfluss zum Stillstand kommt. Es wird immer empfohlen, sich über anstehende Neuerungen im offiziellen Forum zu belesen, um etwaige Hinweise usw. zu beachten, damit Fehler ausgeschlossen werden. Aber mal ehrlich, das ist kein zumutbarer Weg für die Allgemeinheit. Bei Siduction (Debian Rolling Release Distro) führt das Nichtbeachten solcher Hinweise regelmäßig zum Totalausfall.
Die Vorstellung, ein Betriebssystem einmal zu installieren und für immer aktuell halten zu können, indem einfach regelmäßig neue Software eingespielt wird, ist ein Trugschluss. Linux ist aufgrund seiner Entwicklung, der komplexen Kernelstruktur sowie des anspruchsvollen Paketsystems mit den Abhängigkeiten gar nicht als Rolling Release gedacht, geschweige denn wirklich als solches sinnvoll umsetzbar.
Man müsste ein völlig neues Betriebssystem mit Mikrokernel und klarer Trennung zwischen System, Treibern und Anwendungen schaffen. Das Flatpak-Konzept bietet eine Möglichkeit, in Zukunft distributionsübegreifend aktuelle Software beziehen zu können, wobei die Anwendung in einer Sandbox vom System abgekapselt ablauft. Dazu könnte ein Linux-eigener distributionsübergreifender App-Store entstehen. Hier sehe ich die Lösung des Problems; und auch endlich eine einfache Möglichkeit, dass kommerzielle Programme für Linux verfügbar gemacht werden können, bspw. Spiele oder betriebliche Anwendungen. Dann wäre Windows letzter Vorteil gegenüber Linux hinfällig.
Im Server-Bereich hat sich das beständige Debian bewährt, hingegen als Windows-Alternative für Endanwender vor allem Ubuntu. Das hat schon seine Gründe. Meine Ausführung ist als "Kundenmeinung" sowie Warnung zu werten, vor allem an all jene, die denken, Manjaro könnte eine Ubuntu / Mint -Alternative sein, nur um "neuste" Software leichter zu beziehen. Das ist Falsch. Die Paketquellen sind in jedem Fall magerer, und schlechter getestet. Da nützt es auch nicht, wenn die Programme aktuell sind, wenn am Ende dieses oder jenes nicht richtig oder gar nicht läuft.
Und ganz ehrlich: ob die Software 1 bis 1,5 Jahre Alt ist, spielt nun wirklich kaum eine Rolle – abgesehen von extremst wenigen Ausnahmen. Und hier hilft oft ein PPA, und in Zukunft Flatpak.
Mir ist schleierhaft, wie Manjaro es bei Distrowatch auf Platz 3 schaffte. Offensichtlich wirkt die starke Eigenwerbung sowie Propaganda in den Linux-Medien. Die vermeintliche Stabilität von Manjaro ist jedenfalls ein Witz; man muss sich im Klaren sein, dass Manjaro genauso über die Konsole und Systemdateien zu warten ist wie Arch. Das Rolling Release gibt es nicht mit Bequemlichkeit!
30. Mai 2017 23:34 (zuletzt bearbeitet: 30. Mai 2017 23:36)
Ich hab seit sieben Jahren Arch (seit drei Jahren ist es Arch-Testing, seit Plasma 5 mit kde-unstable) auf dem Desktop und seit sechs Jahren auf dem Server zu laufen.
Händische Anpassungen wegen Updates waren seitdem hier exakt zwei notwendig.
Die Systempflege besteht bei mir seitdem in der Regel aus
AUR ist übrigens für Arch, nicht für Manjaro. Manjaro hängt bei der Aktualität der Pakete einiges hinterher und das AUR ist (sofern die PKGBUILDS gepflegt werden) für ein aktuelles Arch gedacht.
Natürlich sollte man diese möglichst auch verstehen (die sind ja nicht hat sonderlich kompliziert aufgebaut) und ggfs. an die eigenen Bedürfnisse anpassen können.
Und ja, auf einem Server ist das jetzt bzgl. Planbarkeit nicht unbedingt sinnvoll, bei mir laufen aber keine Dinge, die nicht mit aktuellen Versionen der Programme klarkommen.
31. Mai 2017 00:02 (zuletzt bearbeitet: 31. Mai 2017 00:48)
Ich finde diese verharmlosenden Aussagen von euch "Archlern" nicht fair, weil ihr den massiven Zeitvertreib unterschlägt, den ihr zum Einrichten des Systems aufbringen müsst. Dein Arch hat sich ja wohl kaum von alleine installiert, und ich glaube dir nicht, dass du seit Jahren nur mit "sudo pacman -Syu" alles am laufen hältst.
Und gerade das monströse KDE als unstable, da sind Probleme vorprogrammiert :/
31. Mai 2017 05:51 (zuletzt bearbeitet: 31. Mai 2017 05:52)
gedankenpolizei schrieb:
Ich finde diese verharmlosenden Aussagen von euch "Archlern" nicht fair, weil ihr den massiven Zeitvertreib unterschlägt, den ihr zum Einrichten des Systems aufbringen müsst.
Achso, ja, natürlich. Eine einmalige Installation, bei der man das machen muss, was in der Wiki-Anleitung zur Installation steht.
Einmaliger Aufwand in sieben Jahren, steht in keinem Vergleich zu der Zeit, die man für Upgrades oder Neuinstallationen bei anderen Systemen aufbringen muss.
ich glaube dir nicht, dass du seit Jahren nur mit "sudo pacman -Syu" alles am laufen hältst.
Dann glaube es nicht - ändert aber nichts daran, dass es so ist.
Ich nutze das nämlich, weil ich systemwartungstechnisch faul bin und es das wartungsärmste System ist, das mir bisher untergekommen ist.
Mal eine automatisch neustartende Plasma-Shell kann da schonmal vorkommen, ja.
Wenn ich mir die "Stabilität" von KDE unter Kubuntu 16.04 angucke ist die weitaus schlimmer. Plasma 5 habe ich seit dessen Einführung in 2014 auf dem System und das war dort nie in dem Zustand, in dem Kubuntu 16.04 ist.
Btw: Kann es sein, dass dir auch nicht so sonderlich klar ist, das Distrowatch etwa soviel Aussagekraft hat, wie mein Kaffeesatz von vor 30 Minuten?
Schreibt selbst der Betreiber. Da werden ausschließlich die Klickzahlen auf die Seiten zu den Distributionen gezählt.
Wenn du dir da ein schönes Skript für baust kannst du sicher auch TinyCore auf den ersten Rang bringen.
Snow Linux hat es ja schon vorgemacht.
31. Mai 2017 06:35
Auch empfinde ich das Arch Linux- Forum als äußerst unfreundlich,
was machst du als Manjaro-User im Arch-Forum? Manjaro hat eine eigene Comunity und ein eigenes Forum
Jemand, der nicht ständig am Betriebssystem rumbasteln will,
sollte es lassen und sein System einfach nutzen 😇
Alternative war noch eine auf Debian-beruhende Rolling Release Distro namens Siduction, aber diese ist völlig Totalbaustelle und lässt seine Anwender ständig in offene Messer rennen. Andere Distros kommen bezüglich magerer Paketquelle eh nicht in Frage.
Siduction ist, genau wie Arch, nicht für Anfänger gedacht - und genau wie bei Arch solltest du fähig sein, eine Konsole zu benutzen
Ebenso kann es vorkommen, dass die Software zu aktuell ist, und ein noch nicht ausgebesserter Bug gar das Starten der betroffenen Anwendung unterbricht. Kurzum: Rolling Release ist allenfalls eine Mode-Macke, und nützt nur in den seltensten Fällen wirklich.
keiner zwingt dich, eine Modemacke zu installieren
Man steckt letztlich vielfach mehr Zeit in die Systemwartung als eine alljährliche Neuinstallation von Ubuntu beanspruchen würde.
naja, eine Arch-Installation dauert etwa 10 Minuten, Ubuntu dauert etwa 20 Min.
Mit Ubuntu / Linux Mint hat man eine stabile Distribution,
dann nutz es doch
und Zugriff auf eine große sowie halbwegs aktuelle Paketquelle, wo man wenigstens gewiss sein kann, dass die Anwendungen laufen. Wenn es unbedingt brandaktuell sein soll, geht auch ein PPA. So lässt sich bspw. ganz einfach die neuste Version von Tex-Live oder Blender beziehen.
ein PPA kann dir das System auch in den Abgrund stürzen - wär jetzt auch nix neues.
freu dich doch über die vorhandene Auswahl - du selber musst ja kein RR nutzen.
Mir ist schleierhaft, wie Manjaro es bei Distrowatch auf Platz 3 schaffte.
mir ist schleierhaft, wie es Mint auf Platz 1 schaffen kann → Stabilität auf Kosten der Sicherheit kann ja keine Lösung sein.
Mach mal ganz banal auf ner Volksbank-Seite den {https://vcc.module.vr-networld.de/visor_server/ VR-Security-Check] → da fällt ein Mint, welches mit den Standerdeinstellungen aktualisiert wird, regelmäßig durch.
31. Mai 2017 09:08
Ich hatte auch mal kurz ein Arch installiert. Inklusive eine selbst zusammengeklebte "DE" mit Openbox, tint2, conky und wie diese ganzen Frickeltools heißen. Allerdings war mir die ständigere Rumkonfiguriererei irgendwann zu dumm.
Jetzt läuft bei mir seit längerer Zeit das auf Arch basierende Antergos + KDE und alles läuft zuverlässig. Das RR-Konzept finde ich super. Bei Antergos kommt auch nur mit der Konsole in Berührung wer Bock drauf hat, das System würd ich auch meinen Eltern empfehlen. Imho nutzt Antergos aber auch einfach nur die Arch-Quellen, vielleicht sind diese aufgrund der Manpower einfach sauberer abgestimmt als die Manjaro-Quellen.
Das Arch-Forum/Wiki sind mit die besten ihrer Art, auch Distributionsübergreifend. Ich schätze das UU-Wiki als erste Anlaufstelle, aber wenn ich Detailwissen will schau ich bei Arch nach. Was den Ton im Forum angeht erkenne ich keinen Unterschied, da sind alle Linux-Foren (oder Foren generell) gleich schlecht. Die Elitisten, Sittenwächter und Hilfssherrifs hast du überall.
Einziges Manko: die pacman-Syntax ist, von apt kommend, sehr gewöhnungsbedürftig. Ich brauch da immer einen Spickzettel. Allerdings bringt Antergos ja eine GUI mit und informiert mich über anstehende Updates, das reicht in 95% der Fälle aus. Mir bricht da kein Zacken aus der Krone, ich geb gern zu dass ich es mir einfach mache. Am Ende des Tages will ich ja produktiv sein 😉
Da ich aber Anwender bin und kein Gaudi-Frickler interessiert mich der technische Unterbau aber eh weniger. Produktiv Arbeiten kann ich mit Antergos, Kubuntu und Linux Mint gleichermaßen gut. Hauptsache es läuft alles rund und out-of-the-box. Das RR ist halt momentan mein persönlicher Geschmack, deswegen Antergos.
31. Mai 2017 09:53
Tatsache ist, man hat bei jeder größeren Aktualisierung oft Probleme, wo man selbst Hand anlegen, ggf in Foren Lösungen suchen oder anfragen muss.
Kann tomtomtoms Erfahrung bestätigen. Ich kann mich erinnern, dass man kürzlich mal händisch wegen der Systemzertifikate eingreifen muss. Aber sonst: Nope. Es ist aber eigentlich auch nich so wild, sich https://www.archlinux.org/news/ in seinen RSS-Reader zu schmeißen. Und wenn ich mir das als HTML anzeigen lassen, dann finde ich auf der ersten(!) Seite News bis 4(!) Jahre in die Vergangenheit, von denen die große Mehrheit informativen Charakter hat und ganz wenige wirklich Intervention nötig machen.
(...) ich am nächsten Tag beim Hochfahren nicht ins System kam – "Kernel-Panic" – platzte meine Geduld endgültig.
Kernel Panic hat vermutlich der Hardware zu tun. Von was für einer Hardware reden wir? Und: In solchen Fällen bietet es sich an, den linux-lts-Kernel als Backup zu installieren. Hatte ich jahrelang, hab's dann aber mangels Bedarf aufgegeben.
Auf ständige Reparaturen und umfangreiche Basteleien hatte ich dann keinen Bock mehr. Jetzt springen sicher gleich wieder Arch-Linux-Jünger auf, und werfen mir vor, ich hätte das System nicht verstanden, oder hätte gleich Arch pur nehmen sollen, was aber völlige Dauerbaustelle bedeutet hätte.
Meine einzige Erklärung bisher ist, dass Nicht-Arch-Pur der Grund für die Probleme sein könnte. Denn mit Arch pur hörst du von Leuten reihenweise, wie sauber das läuft.
Jemand, der nicht ständig am Betriebssystem rumbasteln will, sondern auf ein stets einsatzbereiten Arbeitsrechner angewiesen ist, sollte grundsätzlich von Arch Linux und seinen Derivaten wie Manjaro die Pfoten lassen!
Meine Erfahrung: Wer sich einmal die Zeit nimmt, es richtig zu machen, braucht es auf absehbare Zeit nicht wieder tun.
Debian Sid (unstable) habe ich wegen aktueller Hardware längere Zeit auf dem Server genutzt. Konnten nicht klagen.
Habe ich auch noch nie erlebt, aber dass sowas passieren kann (und passiert) liegt in der Natur der Sache bei der konventioneller Paketverwaltung. Ansonsten schau dir mal NixOS an. Aber Warnung: Du wirst basteln müssen.
Meine Erfahrung ist dem diametral entgegengesetzt. Ich hatte noch nie so wenig Arbeit mit dem System. Sogar auf dem RaspberryPi nutze ich jetzt ArchARM statt Raspbian oder Ubuntu, weil das halt genauso zuverlässig läuft, die Software aktuell ist und ich auf Dist-Upgrades verzichten kann. Insofern möchte ich deiner Auffassung die Allgemeingültigkeit absprechen.
Vor allem kann der Zeitpunkt der Aktualisierung SELBST festgelegt werden, was im betrieblichen Bereich bzw. bei einem produktiv eingesetzten System vorraussetzend ist, als wie bei Arch Gefahr zu laufen, dass eine unachtsam eingespielte Aufdatung das System schlagartig schrottet und der Arbeitsfluss zum Stillstand kommt.
OK, den Teil verstehe ich nicht mehr. Bei stabilen Distros musst du den Aktualisierungszeitpunkt eigentlich gar nicht festlegen, weil ja (theoretisch) nix kaputt gehen kann. Selbstverständlich kannst du es trotzdem. Bei Arch musst du sogar manuell die Upgrades machen, sprich, du legst du Zeitpunkt selbst fest.
Linux hat kein Paketsystem. Das haben Distributionen. Und wie gesagt: NixOS
Man müsste ein völlig neues Betriebssystem mit Mikrokernel und klarer Trennung zwischen System, Treibern und Anwendungen schaffen.
Hä? Linux ist der Kernel (das, was du System nennst, schätze ich), und das liefert die Treiber gleich mit. Ich wüsste nicht, wieso man das trennen sollte, zumal das ja auch nicht die Problematik ist, die du hier ansprichst. Anwendungen sind auch jetzt schon getrennt, deshalb gibt es ja die vielen Konzepte und Umsetzungen zur Paketverwaltung. Aber du hast Recht: Keine Lösung zur Paketverwaltung ist optimal und alle sind Kompromisse.
31. Mai 2017 11:14
\m/ TINYCORE!!!!11 \m/
31. Mai 2017 12:30
Also mit Linux Mint habe ich soeben den Test gemacht:
"Der VR-ComputerCheck hat keine veraltete Software gefunden."
Ich finde die Vorgehensweise bei Mint vernünftig, Aktualisierungen in 5 Ebenen zu unterteilen und dem Benutzer die Entscheidung zu überlassen, wie tief im installierten System eingegriffen werden soll. Ich habe von Anfang an stets alle Aktualisierungen bis einschließlich Ebene 5 vorgenommen, und nie Probleme deswegen. Man ist wohl einfach nur übervorsichtig, jedenfalls tausendmal anwenderfreundlicher als ins offene Messer rennen zu lassen.
Richtig; wenn jedoch im hauseigenen Forum schon nachgelesen werden kann, dass den Maintainern und Hauptinitiatoren die Kiste hin und wieder um die Ohren fliegt, KDE futsch geht usw., dann weiß man, dass es Käse ist.
Wie gesagt, mein Post hier soll nicht Arch-Nutzer verprellen, sondern nur jene warnen, die meinen Manjaro sei so einfach wie Ubuntu / Mint, weil dies immer so dargestellt wird; und Rolling Release unbedingt die beste oder einzige Lösung, um aktuelle Software zu haben oder gut am Rechner zu arbeiten.
Ich überlege, bis Mint 18.2 rauskommt, Arch pur zu installieren und zu testen. Da ich Cinnamon-Fan bin, habe ich Angst, dass bei der nächst größeren Neuerung irgendetwas zerschossen wird, und ich das gesamte System von vorne bis hinten wieder neu einrichten muss; denn das Personalisieren der Oberfläche nimmt viel Zeit ein, je nach Ansprüchen. Bei Mint hat man jedenfalls schon das allermeiste voreingerichtet. Die Brandaktualität ist für mich mittlerweile überhaupt kein Anreiz mehr, Arch zu nutzen, höchstens, dass das System etwas schlanker und flotter läuft, und ich mir weniger Wartungsarbeit spare, wie hier so heraufbeschworen wird.
31. Mai 2017 12:59
Also ich nutze ebenfalls Arch (von Ubuntu kommend) seit vielen Jahren. Grund für den Wechsel waren die "Updateorgien" alle 6 Monate (ich wollte halt aktuelle Software). Läuft bei mir super. Es gab schon einige Male Updateprobleme, die nicht sofort lösbar waren. Da ich Arch auf produktiv nutze, habe ich eine zweite Systempartition, die ich gelegentlich mit dem (stabilen) Hauptsystem synchronisiere (Skript). Funktioniert das Hauptsystem nicht einwandfrei, kann ich solange mit dem Ersatzsystem arbeiten, bis ich Zeit finde das Problem zu lösen. Kommt aber extrem selten vor.
Jeder soll nutzen, was er mag und was seinen Ansprüchen und Fähigkeiten entspricht. Für mich ist Rolling Release jedenfalls genau richtig. Das System von dem ich gerade schreibe ist ein Arch vom 12.9.2011. Hat schon mehrere Hardwarewechsel (Rechner und Festplatten) hinter sich und läuft immer noch stabil, schnell und ist top aktuell ☺.
31. Mai 2017 16:12 (zuletzt bearbeitet: 31. Mai 2017 16:14)
Jeder soll nutzen, was er mag und was seinen Ansprüchen und Fähigkeiten entspricht.
Das System von dem ich gerade schreibe ist ein Arch vom 12.9.2011. Hat schon mehrere Hardwarewechsel (Rechner und Festplatten) hinter sich und läuft immer noch stabil, schnell und ist top aktuell ☺.
Das finde ich toll. Ich selbst benutze Ubuntu-Mate, habe Arch noch nie verwendet.
PS: Für Arch Linux interessierte kann ich den Youtube Kanal von unicks.eu empfehlen, im Video Arch Linux für den Super-DAU | in 15 Minuten installieren sieht man das es recht schnell installiert werden kann.
31. Mai 2017 16:39 (zuletzt bearbeitet: 31. Mai 2017 16:50)
Kurzum: Rolling Release ist allenfalls eine Mode-Macke, und nützt nur in den seltensten Fällen wirklich.
Kann ich keinesfalls nachvollziehen … „Mode-Macke“ ist schon eine harte Anschuldigung. Bei vielen „rollt” das System schon seit Jahren ohne arge Probleme. Also von Modeerscheinung keine Spur. Auch ich habe meine Installation schon lange hinter mir. Klar gibt es auch mal Probleme bei einer Aktualisierung. Aber entweder sind die schnell gelöst oder betreffen nichtmal das Grundsystem selbst, sondern irgendwelche andere software, die für die grundlegende Lauffähigkeit nicht wirklich nötig ist. Aktuelles Beispiel bei mir (Arch) ist das Lautstärkeregelapplet in meinem dock unten. Es läuft nicht seit irgendeiner Aktualisierung diesen Frühling. Aber mich stört es nicht wirklich, da ich Alternativen hab zur Lautstärkeregelung. Ich kümmer mich um das „Problem“, sobald ich Lust dazu hab. 😉 Generell habe ich bei Programmen, die ich häufiger nutze, eine Alternative parat. Fällt bei mir mal das Musikprogramm ein paar Tage aus, nutze ich halt solange den Ersatz. Selbst wenn der olle alte Fenstermanager Compiz mal zickt, einer meiner zentralsten Komponenten, kann ich immernoch Openbox benutzen. Compiz läuft aber noch immer hochverfügbar. 😉
Ich bin vorwiegend zu rolling release gewechselt, weil mich die halbjährigen Gesamtaktualisierungen bei Ubuntu immer wieder genervt haben. „Bööh … schon wieder am besten neu installieren und sich an einige Funktionsänderungen neu gewöhnen. Das hab ich doch neulich erst gemacht.“ Und hat mans nicht gemacht, war man halt nicht auf neuerem Stand, was vor allem beim browser ekelig war, aber auch bei anderen Programmen, die eigene Veröffentlichungsperioden hatten (Gimp z.B.) Ubuntus blöde Fremdquellenbastelei war auch irgendwann zu aufwändig zu warten. Bei Arch habe ich keinen Zyklenzwang. Ich aktualisiere einfach zeitnah, wann es mir passt und dann gibt es überschaubare Aktualisierungen und nicht praktisch alles, wo einem der Durchblick dann fehlt. Ist es durchgelaufen, ist alles nicht nur aktuell, sondern praktisch am aktuellsten.
Das aktuelle Linux funktioniert auch mit rolling release. Sieht man ja an Arch oder Gentoo. Gibt nicht wenige zufriedene Nutzer, also kann es so falsch gaar nicht sein. Von Flatpak und Co halte ich gar nichts, das zerstört den ganzen Paketmanagement-Gedanken, der Linux erst gerade erfolgreich abhebt von Dingen wie bei Windows. Der Kram soll bitte nicht dominant werden. Da hoffe ich stark auf eine Modeerscheinung. ;P Dass der Linux-Kernel ein Monolithmonster ist finde ich zwar auch suboptimal, aber noch funktionierts ganz gut. Mal sehen was aus dem Rust-Betriebssystem wird, was aber ein anderes Thema ist.
Achja: x-Apps sind nun wirklich nicht „Standard“ und einen screenruler braucht man nicht, wenn man den Bidlschirm sauber eingestellt hat. ;P Systemrelevant sind solche Programme sowieso nicht. ^^
31. Mai 2017 17:09 (zuletzt bearbeitet: 31. Mai 2017 17:14)
Klar gibt es auch mal Probleme bei einer Aktualisierung. Aber entweder sind die schnell gelöst oder betreffen nichtmal das Grundsystem selbst, sondern irgendwelche andere software, die für die grundlegende Lauffähigkeit nicht wirklich nötig ist. Aktuelles Beispiel bei mir (Arch) ist das Lautstärkeregelapplet in meinem dock unten. Es läuft nicht seit irgendeiner Aktualisierung diesen Frühling. Aber mich stört es nicht wirklich, da ich Alternativen hab zur Lautstärkeregelung. Ich kümmer mich um das „Problem“, sobald ich Lust dazu hab. 😉 Generell habe ich bei Programmen, die ich häufiger nutze, eine Alternative parat. Fällt bei mir mal das Musikprogramm ein paar Tage aus, nutze ich halt solange den Ersatz. Selbst wenn der olle alte Fenstermanager Compiz mal zickt, einer meiner zentralsten Komponenten, kann ich immernoch Openbox benutzen. Compiz läuft aber noch immer hochverfügbar. 😉
Danke für dieses Geständnis. 😉))
Wie gesagt, jedes halbe Jahr Ubuntu / Mint neu zu installieren, ist völlig überflüssig und dient oft nur zum Befriedigen des Aktualisierungswahns.
Und die X-Apps sind in Cinnamon Standard. Mir gefällt halt deren klassische Oberfläche. Screen-Ruler dient zum Messen von was auch immer am Bildschirm; es gab durchaus Fälle, wo ich mal einen Abstand wissen wollte. Wie gesagt, es waren nur einfache Beispiele dafür, dass die Arch sowie Manjaro Paketquellen standardmäßig nicht immer das bieten, was Ubuntu / Mint von Haus aus mitbringen. Auch ist mir ein einheitliches Aussehen wichtig, weshalb ich Qt-Pogramme meide.
31. Mai 2017 17:46
Kann man als Wahn sehen, kann Interesse an aktuellen Entwicklungen sein, kann Notwendigkeit sein (aktuelle Hardware) und kann Sicherheitsbedürfnis sein. Du machst es Dir mit Deinen Urteilen m.E. zu einfach.
Und die X-Apps sind in Cinnamon Standard.
Ja, das war eine Entscheidung der Entwickler dies zu tun. Arch- oder Gentoo gehen z.B. wieder ganz andere Wege (obwohl Arch xapps 1.0.3 sogar im Community-Repository hat). Das heißt aber doch nicht, dass Cinnamon nun besser/aktueller/schöner ist, weil eine spezifische Technik standardmäßig implementiert ist.
Mir gefällt halt deren klassische Oberfläche.
Nachvollziehbar. Hat aber nichts mit dem Thema im Titel zu tun 😉.
Screen-Ruler dient zum Messen von was auch immer am Bildschirm; es gab durchaus Fälle, wo ich mal einen Abstand wissen wollte. Wie gesagt, es waren nur einfache Beispiele dafür, dass die Arch sowie Manjaro Paketquellen standardmäßig nicht immer das bieten, was Ubuntu / Mint von Haus aus mitbringen.
Überhaupt keine Frage, dass eine unabhängige kleine Distribution wie Arch nicht die Zahl an Binärpaketen mitbringt wie z.B. Debian oder Ubuntu. Aber zusammen mit dem AUR bekommt man fast alles, was man sich so wünschen kann. Und das fast immer auf dem aktuellen Stand und nicht aus um Jahre veralteten PPAs.
Auch ist mir ein einheitliches Aussehen wichtig, weshalb ich Qt-Pogramme meide.
Was jetzt aber auch nicht unbedingt was mit Manjaro/Rolling Release zu tun hat. Hier scheint es Dir doch eher um "Linux Mint/Cinnamon sind toll" zu gehen.
1. Juni 2017 11:01 (zuletzt bearbeitet: 1. Juni 2017 11:14)
kann ich so voll und ganz bestätigen, wobei ich nur 4,5 Jahre bei arch bin (stable). Nutze btrfs mit Daten raid0 und Meta raid1. DAher update ich über ein script welches mir erstmal snapshots macht und dann update durchführt. Dabei kann ich auch mein snapshot booten falls es mal zum Fehler kommt aber ich habe es noch nie genutzt. Also +1 👍
Erwähnen möchte ich auch nochmal, er schreibt von Manjaro und Manjaro ist nun wirklich nicht archlinux, da liegen Welten zwischen! | de |
q-de-772 | wenigen Aufgaben vor. Das fand ich etwas unfair, da ich mich gerade darauf gut vorbereitet hatte. | Abilifly - Fernstudium-Infos.de
27. Mai 2016
25. September 2017
133 Sehr gut
Lange habe ich mich nicht gemeldet und das hat einen Grund
Abilifly hat Blogeintrag hinzugefügt: I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Lange habe ich mich nicht hier gemeldet, obwohl ich mich ja öfter melden und berichten wollte. Mein Leben geht ein bisschen drunter und drüber. So haben wir durch Zufall beispielsweise vor 4 Wochen eine kleine 5 Wochen alte Babykatze bekommen, die inzwischen super eingelebt und top fit ist, mir aber nun den letzten Nerv raubt. Das lernen für die Uni hat ja im Herbst ganz gut angefangen, nun bin ich ein wenig ins Schludern geraten und hänge natürlich wieder nach Wie sollte es auch anders sein. Jedenfalls hab ich einen Seminarplatz bekommen und werde direkt danach die Abschlussarbeit schreiben. Ich schreibe am Lehrstuhl Meyering (Betriebswirtschaftliche Steuerlehre) und die Seminararbeit muss ich bis 29.05.17 abgeben. Genau. Das Abgabedatum weiß ich jetzt schon. Sonst aber nichts. Nicht mal mein Thema. Auch nicht wie ich ein Thema bekomme. Also das Studium neigt sich dem Ende zu, dabei hat es ja eigentlich gerade erst angefangen. Die Masterarbeit wird meine letzte Leistung sein und die Abgabe dann voraussichtlich im November, wenn ich wie geplant direkt im Anschluss an das Seminar Mitte Juni mit der Masterarbeit beginnen kann. Die letzten Klausuren schreibe ich im Oktober dann. Werden aber dann nur 1-2 je nach dem ob ich nun alle im März bestehe oder doch durch eine durchfalle. Im April hab ich ein Praktikum in einer großen Steuerberatungsgesellschaft geplant, dafür bin ich gerade die Bewerbungen am vorbereiten. Und nebenbei hab ich noch ganz viel andren Kram um die Ohren, weshalb das liebe Unizeug mal wieder zu kurz kommt. Über die Weihnachten kommt die ganze Familie zu uns uuuuund alles muss vorbereitet werden. Würd ja gern im Anschluss an den Master ne externe Promotion starten, muss nur mal sehen, ob ich da mit meinem Schnitt (wird vermutlich schlechter als 2,5) irgendwo ne Chance hab. Das wars auch schon wieder von mir Aber über Weihnachten hab ich vielleicht noch den ein oder anderen Abend an dem ich vielleicht mal Zeit und Muse habe mich zu melden.
mein neues Lernkonzept
Mein neues Lernkonzept Da einige gefragt haben, erzähl ich hier mal was davon. Im Prinzip ist das ganze recht simpel. Ich bin drauf gestoßen weil Jemand bei Facebook damals Teilnehmer suchte um das Konzept zu testen. Da es gratis war, hab ich es mal ausprobiert. Bin ja nicht so der Fan von irgendwelchen kostenpflichtigen Sachen. Hab auch nie irgendwelche Fremdskripte bisher gekauft, weil ich bei sowas immer sehr skeptisch bin. Also eigentlich ist es nicht mein Lernkonzept, sondern die Idee von Jemand anderem. Das ganze ist so aufgebaut, dass man wöchentlich eine Art Newsletter bekommt, in dem fachspefizisch steht, was diese Woche zu tun ist. Ansonsten ist man recht flexibel in der Zeiteinteilung, wenn man sich nicht dran hält, auch nicht schlimm, weil kontrolliert wird es nicht, aber ich denke es geht eher darum zu motivieren rechtzeitig anzufangen und sich eben durchzubeißen. Das find ich ganz gut, denn da hat es bei mir immer etwas gehangen. Alle paar Wochen steht dann pro Fach ein Test an. Das ganze erscheint mir auf die Modulwahl der einzelnen Person abgestimmt, kann aber auch sein, dass es nur Zufall ist, dass es bei mir relativ gut passt und selten 2 Tests in der gleichen Woche sind. Diese "Tests" kriegt man auch mit der jewiligen Zeitangabe per Mail zugesandt und soll die dann in der jeweiligen Zeit bearbeiten. Da wird dann zumindest wurde das so gesagt auf die Klausur vorbereitende Fragen gestellt, also es soll an die jeweilige Klausur angepasst sein um optimal vorzubereiten. Ob das so ist weiß ich noch nicht. Ich hatte auch noch keine Tests. Nächste Woche sind allerdings gleich 2 Stück dran. Die Lösung der Tests schickt man wohl per Mail zurück und da wird dann korrigiert und man bekommt am Ende wohl sowas wie eine Empfehlung, was man nochmal Vertiefen muss und ob man auf die Klausur gut vorbereitet ist. Bisher gefällts mir ganz gut, gibt aber glaube ich (noch?) nichts offizielles. Soll aber wohl im Endeffekt dann kostenpflichtig werden. Aktuell ists wohl so ne Art Testphase, die mir bisher auch sehr zusagt. Ich halt mich doch deutlich besser an meinen Plan und lerne irgendwie zielführender dadurch, dass ich weiß, dass ich geprüft werden würde. Klar beim Test schummeln kann man auch, es läuft wohl auf "Ehrlichkeit zu sich selbst" hinaus. Aber bringt ja auch nichts da dann zu schummeln. Bisher kann ich viel mehr noch nicht dazu sagen, außer dass man eben motivierende Mails mit Lernbrocken bekommt und na Zeitangabe. Gibts auch nicht für alle Fächer glaub ich. Also Wettbewerbsrecht auf jeden Fall nicht. Also habs jetzt nur bei Steuern und Wirtschaftsprüfung.
27. Oktober 2016
Fächerwahl & Studienfortschritt
Fächerwahl & Studienfortschritt Wie läufts? Und was eigentlich? Gute Frage, aber zweitere ist leicht zu beantworten. Neu in diesem Semester belegt habe ich die Module "Steuern im Rahmen von funktionalen und konstitutiven Unternehmensentscheidungen", "Wirtschaftsprüfung" und "Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler". Im Moment ist auch geplant in all diesen Fächern zur Klausur anzutreten. Problem ist nur, dass ich immer noch nicht weiß, ob ich alle Prüfungen im letzten Semester bestanden habe. Eine Wiederholungsklausur würde ich zu den Klausuren, die in diesem Semester geplant sind, noch dazu nehmen. Mehr als eine allerdings nicht. Dann muss eine andere Klausur weichen und die werde ich dann erst im nächsten Semester schreiben. Dies wird wohl dann Wettbewerbsrecht sein, da ich hier eh viel zu wenig Material dazu habe. Und wie es läuft... wie schon im vorherigen Blockbeitrag erwähnt ganz gut, dank meinem neuen Konzept. Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen Hier hab eich das erste Kapitel durch, was aber auch nur sehr kurz war und habe ungefähr die Hälfte des ersten Kapitels hinter mir. Bin soweit im Plan. Bis Ende der Woche werde ich das zweite Kapitel zu Ende haben und auch die Übungsaufgaben zum 2. Kapitel bearbeitet haben. Das Modul ist aufgebaut wie die anderen beiden Module von Meyering auch. Genauso stehts auch im die Klausur. Also weiß ich inzwischen ungefähr was gefragt ist, komme daher ganz gut voran. Hier mache ich grobe Schaubilder über den Stoff und konzentriere mich auf die im Skript enthaltenen Beispiele sowie die Übungsaufgaben. Dadurch schaffe ich es, den Stoff wirklich komprimiert aufzuschreiben. Die Zusammenfassung der Kapitel 1 und 2 nimmt dadurch lediglich 5 Din-A 5 Seiten in Kauf. Wirtschaftsprüfung Gut geschrieben und tatsächlich interessant. Es ist sehr verständlich zu lesen. Das Modul ist ziemlich neu, weshalb es kaum Altklausuren und alte EAs gibt. Bin mir noch nicht sicher wie detailliert es gelernt werden muss. Bisher komme ich gut voran. Kapitel 1, 2 und 3 habe ich bereits abgeschlossen. Bei Kapitel 4 bin ich circa zur Hälfte durch. Bis ende der Woche ist geplant auch mit Kapitel 4 und den zugehörigen Übungsaufgaben fertig zu sein. Das einzige, was mir an dem Modul bisher nicht gefällt ist, dass der Lehrstuhl doch teilweise eine sehr seltsame Ansicht zu vertreten scheint. So wird beispielsweise im Skript geschrieben, dass seriöse Universitäten davon Abstand nehmen würden Studiengänge anzubieten bei denen eine Anerkennung gemäß §13a WPO erfolgen kann. (Kurz zur Info: " Diese Studiengänge entsprechen den Anforderungen der Wirtschaftsprüfungsexamens-Anrechnungsverordnung. Leistungen aus diesen Masterstudiengängen ersetzen in den Prüfungsgebieten „Angewandte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre“ und „Wirtschaftsrecht“ die entsprechenden Prüfungen des Wirtschaftsprüfungsexamens, so dass Absolventen dieser Studiengänge das Wirtschaftsprüfungsexamen in verkürzter Form ablegen können. ") Das heißt der Lehrstuhl sagt seriöse Universitäten bieten keine solche Lehre an, die man sich für das Wirtschaftsprüferexamen anrechnen lassen kann. Als Argumente werden hier angeführt, dass die Lehre dann zu sehr daran ausgerichtet werden muss, was beim Wirtschaftsprüfungsexamen gefordert wird und, dass die Anerkennung kostenintensiv ist. Für mich total abstrus und irrsinnig eine solche Behauptung. Gerade weil große und namhafte Universitäten in Deutschland diese Möglichkeit anbieten. Wenn das Wirtschaftsprüferexamen nun als härteste Prüfung Deutschlands gehandelt wird (wie es ja der Fall ist), wie kann es dann schlecht sein, wenn sich eine Uni bei der Lehre daran orientiert, gerade, wenn es ja darum geht Leute auf diesen Beruf vorzubereiten. Und bieten somit die großen bekannten Unis wie die FU Berlin, Uni Erlangen-Nürnberg und die Uni Duisburg-Essen keine seriöse Lehre an? Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler Hier bin noch am wenigsten weit fortgeschritten. Kann erst wenig über das Modul sagen, nächste Woche werde ich aber den Fokus mehr hierauf legen, dann werde ich mehr dazu sagen können. Bis jetzt war noch nicht viel mehr als eine Einführung und ein historischer Abriss.
Zurück - Was bedeutet das eigentlich? Mit dem Wort zurück kann ich den aktuellen Zustand bei mir wohl am treffendsten beschreiben. Nicht nur, weil ich mich längere Zeit hier nicht gemeldet habe, oder weil ich die Lernsachen wieder hervorgekramt, mein Lernzeug geordnet hab, sondern weil ich auch nach dem Klausurenstress wieder ein bisschen mehr zu mir selbst gefunden habe. Das ist mir wichtig. Denn im Zentrum steht nicht das Studium, sondern ich. Und das sollte bei Jedem so sein und Jeder sollte sich das immer wieder bewusst machen. Denn wenn wir nur noch funktionieren - stirbt irgendwann unsere Seele. Und das ist wohl das wichtigste was wir haben. Klausurenphasen und Lerndruck setzt mir immer ziemlich zu. Danach brauche ich Zeit für mich. Da mag ich auch nicht feiern gehn wie andere. Ich mag es zwar schon, aber ich weiß, dass es mir nicht wirklich weiter hilft. Wir alle sollten mehr auf Qualitätszeit achten. Qualitätszeit ist die Zeit in der wir uns wirklich auf uns besinnen. Das kann auch beim Lernen sein, das kann bei einem gemeinsamen Essengehen mit dem Partner sein. Wichtig ist, dass wir es tun, weil es uns gut tut. Und solche Zeit habe ich gebraucht. Die letzten Wochen. Und dann stand ja auch noch mein Umzug an. Ja mein Umzug. Endlich ist es soweit. Ich wohne mit meinem Schatz zusammen. Hab meine eigene Bude hinter mir gelassen. End der Woche ist Schlüsselübergabe. Das meiste ist schon erledigt. Aber noch ein paar Kleinigkeiten sind zusammen, die in Summe dann doch sicherlich einige Stunden in Angriff nehmen. Da bleibt zwangsläufig das Lernen auf der Strecke. Dachte ich zumindest. Aber mit einem neuen Konzept läuft es wie am Schnürchen. Hab ich durch Zufall im Internet entdeckt und mag das Konzept. Dazu aber wann anders mehr. Im Moment ist geplant erst mal wieder regelmäßiger zu bloggen. Ein Urlaub steht demnächst noch an, da wird es dann wieder weniger werden, aber so alles in allem will ich es nochmal auf ein konstantes Niveau von mindestens einem Beitrag pro Woche schaffen.
Abilifly antwortete auf Higginss Thema in Fernstudium Forum
zwischendurch nicht. Ich stopf süßes nach dem Abendessen direkt noch rein Ist dann quasi eine laaaaaaaaange Mahlzeit
12. Oktober 2016
Abilifly antwortete auf Bender122s Thema in IUBH Internationale Hochschule
Ich kann nur von dem schließen, was mir in den letzten Jahren so begegnet ist. 2x ging es mir im Vorstellungsgespräch so, dass der Eindruck vermittelt wurde, dass auch in der Arbeitswelt ein Studium an einer privaten FH weniger wert ist. Einmal als ich dort studierte und mich für ein Praktikum bewarb. Das war bei einem DAX 30 Unter einen. Da wurden mir so fragen gestellt wieso ich nun einen Master an einer privaten FH mache, wo ich es doch an einer angesehen Uni zu guten Noten gebracht habe. Dass mir das keinen Mehrwert bringt, sich nicht gut im Lebenslauf mache und es eher verschwendete Zeit ist. Das zweite war ein Vorstellungsgespräch für meinen jetzigen Werkstudentenjob in einer Big 4 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Da hatte ich gerade in Hagen angefangen und es lief auf "da haben sie ja grad nochmal die Kurve gekriegt" raus und dabei ging es um meinen Wechsel weg von der privaten FH an die Fernuni Hagen. Keiner der Personaler zeigte sich irgendwie positiv in Bezug auf die private FH. Und ich war an 2 Universitäten. An beiden wurde richtig abgehetzt über die Leute an der privaten FH in der jeweiligen Stadt. Da erkauft man sich den Abschluss, man kriegt alles geschenkt an der großen Uni ging das auch sehr von den Professoren aus und wurde angeheizt. Der eine nutzte es regelmäßig um Studierende zu tadeln "Du gehst wohl besser an die xxx (Name der privaten FH) als er auf eine einfache Frage keine Antwort wusste. Oder bei der Einführungsveranstaltung sagte einer der Profs scherzhaft" Keine Sorge, hier packt es nicht jeder, aber wenn ihr hier nicht packt könnt ihr immer noch an die xxx (Name der privaten Hochschule). Genauso war natürlich auch der Ruf unter den Studierenden. Für den Master an der Uni wurde auch nie einer von der privaten FH zugelassen. Das war von vornherein klar. Und wenn man bedenkt, dass die große Uni an unserem Fachbereich sicherlich über 500 Wirtschaftsabsolventen pro Semester produziert und das schon seit Jahren, die entsprechenden Profs.dort schon seit mindestens 15 Jahren lehren, und die damaligen Absolventen heute in den Unternehmen sitzen, wird der Ruf zwangsläufig in der Arbeitswelt auch nicht viel anders sein. Mein Bruder zb hat hier an der örtlichen privaten FH seinen Bachelor gemacht und sich für den Master an fast allen Unis beworben, die den Studiengang anbieten, er hat einen sehr guten Abschluss auch in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang. Er bekam von jeder Uni absagen. Ich denke dass fast an allen Unis ein ähnliches Bild über die privaten FHs vermittelt wird und so erhält diese Anschauung auch Einzug in die Unternehmen.
Also ich nahm schon immer während der Klausurzeit 3-5 kg zu. Weils mir durch den Stress einfach mies geht und ich mich dann mit essen trösten muss. Das erlaube ich mir aber auch. Die Klausurkilos mache ich dann nach den Klausuren direkt wieder weg, dann staut sich nicht viel an. Das mit den Softdrinks ist für mich schwer zu verstehen. Ich trinke gar keine süßen Getränke, habe auch eigentlich nie Lust drauf. Und wenn kaufe ich es einfach nicht ein. Wobei ich auch für Besuch ne Flasche Sprite letztes Jahr gekauft hab, die nun immer noch hier steht. Bei mir gibt es ausschließlich Wasser und ungesüßten Tee. Ab und an mal im Restaurant oder bei McDonalds trink ich Cola oder Sprite. Und bei den Beiträgen über intermittierendes Fasten ist mir aufgefallen, dass ich das sowieso an 95% der Tage mache. Frühstück gibt es bei mir circa um 12 und Abendessen zwischen 18 und 19 Uhr irgendwann. Manchmal wirds auch 20 Uhr bis das essen rum ist. Aber sehr selten und dann habe ich meist auch erst um 13 oder 14 Uhr gefrühstückt. Ich schaffe es trotzdem während der Klausuren trotz des beschrieben Essensstils rasant zuzunehmen
Ich würde mal behaupten das liegt - wie auch an Präsenzhochschulen - an der jewiligen FH/Universität. Ich habe nie Vollzeit gearbeitet und Vollzeit studiert, war aber schon an einigen Hochschulen und kann daher denke ich recht gut einen Vergleich ziehen. Gerade auch im Bezug auf Hagen. Hagen ist wohl wirklich was die Skripte und den Stoffumfang angeht das aufwändigste, was ich bisher erlebt habe. Ein Semester war ich an einer privaten Hochschule, dort hätte ich wohl ohne Probleme Vollzeit nebenher arbeiten können, bin dann aber gerade deswegen auch gewechselt, weil entsprechend der Anforderungen die privaten (Fern)hochschulen eben auch den entsprechenden Ruf bei den Arbeitgebern haben und daher nicht vergleichbar sind mit einem Studium an einer Universität oder eben der Fernuni Hagen. Ich denke das sollte man sich generell bei Aussagen zur Machbarkeit und zum Schwierigkeitsgrad vor Augen halten.
Fazit - Rechnungslegung
Bestanden? Keine Ahnung! Eigentlich weiß ich bei keiner Klausur so wirklich, ob es nun zum Bestehen gereicht hat. Letztes Semester war ich sehr überrascht eine gute Note zu erhalten, obwohl die Klausur gefühlt alles andere als gut gelaufen war. Dieses Ereignis trägt folglich noch mehr dazu bei, dass ich meine Klausuren nun ziemlich schwer einschätzen kann. Wenns dumm läuft muss ich alles nochmal schreiben, wenn es gut läuft habe ich alles bestanden und ggf. sogar mit brauchbaren Noten. # Nun aber zu Rechnungslegung und meinem Fazit. Erst mal will ich euch ein bisschen vom Aufbau erzählen. Die Klausur besteht aus zwei Teilen. Einmal dem Teil Bilanztheorie, der von Prof. Meyering gemacht wird und dem Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse von Prof. Brösel. Teil Bilanztheorie: Dieser Teil besteht aus MC-Fragen sowie aus offenen Fragen. Zuerst kommt ein Teil ja/nein Fragen und anschließend ein Teil Fragen, die mit konkreten Stichpunkten (meist ein oder zwei) beantwortet werden müssen. Danach kommen noch offene Aufgaben. Thematisch drehen sich die Aufgaben hauptsächlich um die Bilanztheorien, die sehr ausführlich im Skript thematisiert werden. Hier ist sowohl der Gesamtzusammenhang sowie die Anwendung als auch Detailwissen erforderlich. Wohingegen Detailwissen hauptsächlich in den Stichpunktfragen geprüft wird, ist bei den offenen Fragen gerne die Anwendung und der Gesamtzusammenhang der einzelnen Theorien gefragt. Also man muss auswendig lernen und verstehen und anwenden können. Die Beispielaufgaben im Skript helfen an dieser Stelle sich das ganze so anzueignen, dass man es auch anwenden kann. Zumindest halbwegs. Zudem kommen gerne Fragen zum Umsatz bzw. Gesamtkostenverfahren und auch zur Eigenkapitalrechnung. Diese Sachen sollte man beherrschen. Zudem sollte man eine GuV und Bilanz problemlos aufstellen können. Buchungssätze werden hier auch teilweise abgefragt. Oft kommt dann noch ein Text, den man beurteilen muss/ kritisch würdigen muss. Das kommt leider Rätselraten gleich. Meine Devise war hier, möglichst viel richtiges hinschreiben. Denn was genau die sehen wollen geht aus der Aufgabenstellung nicht hervor. In dem Musterlösungen werden mehr oder weniger wahllos Dinge erläutert. Keine Ahnung wie ich das nun hier genau beschreiben soll, wenn ihr die Altklausuren durch arbeitet werdet ihr es vermutlich verstehen, was ich meine. In meiner Klausur musste man hauptsächlich die Bilanztheorien anwenden. Das konnte ich recht gut, bin mir allerdings auch nicht ganz sicher. Bei den Ja/Nein Fragen war mindestens eine Frage doppeldeutig und somit nicht eindeutig beantwortbar, weil - wie sich nach der Klausur rausstellte - den meisten Studenten nicht klar war, was die Aussage, die beurteilt werden sollte, genau aussagte. War etwas verwirrend und ich habe deswegen meine Begründung einfach dazugeschrieben. GuV, Eigenkapital etc kamen bei mir leider nicht dran. Die Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Im Fokus dieses Teil steht die Strukturbilanz sowie die Bilanzpolitik. Zuerst beginnt die Klausur mit kurzen Theoriefragen. Generell sollte man die Theorie auch hier gut auswendig können, wenn auch weniger Detailwissen gefragt ist als im Teil Bilanztheorie. Dann kommt in aller Regel eine Aufgabe, bei welcher man eine Strukturbilanz aufstellen soll und eine Aufgabe, bei der man in aller Regel progressive Bilanzpolitik durchführen soll. Das sind Verständnisaufgaben, zu denen es im Skript eine sehr detaillierte und umfangreiche Fallstudie gibt und die auch immer wieder in alten Klausuren gefragt sind. Das sollte man wirklich im Schlaf können und auch die komplizierten Sachen wie aktive RAP etc zu behandeln wissen. Leider fand ich den Teil mit der Bilanzpolitik etwas seltsam in meiner Klausur bzw. neuartig. Entweder ich hab etwas komplett übersehen oder einen massiven Denkfehler oder eben es war diesmal ein bisschen tricky. Denn es sollte die Ertragslage verschlechtert und die Liquiditätslage verbessert werden. Keine Ahnung ob das stimmt, was ich gemacht habe. Generell gab es recht wenig Aufgaben auf die Strukturbilanz und die Bilanzpolitik, was ich mir so nicht gewünscht hatte. Denn ich habe eher auf diese Aufgaben zum Punkte holen gesetzt als auf das sture auswendig lernen. KE 2 kam wie fast immer nur in sehr geringem Umfang dran, dafür aber viele Auswendiglernaufgaben, bei denen ich überweigend Probleme hatte. Eigentlich hatte ich auf den Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Teil gesetzt, im Endeffekt habe ich nun aber wohl im Bilanztheorieteil die meisten Punkte geholt und im Bilanzpolitik&Bilanzanalyseteil viele Punkte wegen der Auswendiglernfragen liegen lassen. Ich hatte mich da leider zu viel mit der KE 2 beschäftigt. Diese Zeit hätte ich besser noch zusätzlich in KE1 investiert. Sollte ich die Klausur nochmal schreiben müssen wäre das aber nicht unbedingt ein Weltuntergang. Ich kann jetzt ziemlich viel, weiß worauf es genau ankommt und könnte mir noch einiges an Klausurroutine aneignen. Während der Klausur ist mir außerdem ein ziemlicher Patzer passiert. Direkt im ersten Teil. Es sollten Sachverhalte nach der Bilanztheorie von Simon behandelt werden. Ich hab sie leider nach Schmalenbach behandelt und erst fast ganz zum Schluss der Aufgabe meinen Irrtum bemerkt. Da die Aufgabe mit 20 Punkten, was 20 Minuten entsprach, dotiert war, habe ich hier massig Zeit verloren, die mir leider am Ende auch etwas gefehlt hat. Viel Zeit zum viel nachdenken blieb so leider nicht mehr. Ärgerlich und hatte nichts mit meinem Wissenstand, sondern viel mehr mit meiner Aufgeregtheit vor einer Klausur zu tun. Ich hoffe trotzdem, dass es einfach zum Bestehen reicht, vielleicht sogar ne gute Note rausspringt und ich das Ding nicht nochmal schreiben muss.
6. Oktober 2016
So viel Freizeit!
Abilifly hat kommentiert zu Abiliflys Blogeintrag in I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Bei mir ist es ähnlich. Ich habe bereits in meine neuen Unterlagen reingeschaut. Zumindest in Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen und in Wirtschaftsprüfung. Die Unterlagen für Wettbewerbsrecht kamen noch nicht. Also diese Module mache ich dieses Semester. Vorausgesetzt natürlich ich habe die anderen Prüfungen alle bestanden, wo ich mir noch nicht so sicher bin. Wie ichs mache, wenn ich eins oder gar mehrere Module nicht bestanden hab, weiß ich noch nicht. Da bei mir in kürze ein Umzug ansteht und ich mich eigentlich gerade mitten in den Vorbereitungen befinde, bin ich allerdings ziemlich ausgelastet im Moment. Alles muss geputzt und verpackt werden, ausgemistet werden, umgeräumt werden. Aber ab nächster Woche geht es trotzdem regelmäßig nochmal an die Skripte.
5. Oktober 2016
Jetzt sind erst wenige Tage rum seit ich die letzte Klausur hinter mich gebracht habe. Wie sehr habe ich mich auf den Zeitpunkt danach gefreut. Endlich nicht mehr lernen. Endlich Freunde treffen. Endlich wieder Lust etwas schönes zu kochen. Meine Laune während der Klausurvorbereitung erinnert wohl schon fast an eine Depression. Ich habe keine Lust auf Lernen. Aber ich habe auch keine Lust mehr überhaupt irgendetwas zu tun. Das lässt natürlich auch nicht sonderlich viel Spielraum um sich zu motivieren. Nach der Klausur ist es dann erst mal so als würde man in eine andere Welt eintauchen. Zumindest für mich. Nochmal raus gehen und nicht im Kopf nur den Lernstoff haben, sondern alles um einen drumherum wahrnehmen. Es fühlt sich alles anders und auch irgendwie fremd an. Das ist aber nicht nur ein Phänomen welches ich nun an der Fernuni bemerke. Auch im Bachelor war das schon so. Hier jetzt irgendwie extremer. Vermutlich weil ich mich noch nie so lang auf Klausuren vorbereitet habe. Und noch nicht mal weil der Stoff schwerer wäre. Nur ist es wesentlich schlechter aufbereitet und etwas umfangreicher. An der Präsenzuni war bei mir weniger das sture Pauken als die Transferarbeit gefragt. Und ich muss sagen gerade an der Uni, an der ich meinen Bachelor gemacht habe, hatte man wirjlich oft das Gefühl, dass die Professoren auch didaktisch was drauf haben. Ich habe nie Zusammenfassungen angefertigt. Denn bis ich das erste mal meine Fernunimaterialien in der Hand hielt war ich immer der Ansicht, dass ein Skript natürlich immer in Stichpunktform verfasst ist. Ansonsten ist es ein Buch. Zumindest das für mich so. Und nun kriege ich hunderte von Seiten umfassende DIN-A 4 Bücher zugesandt und es wird behauptet das seien Skripte. Das macht das ganze natürlich viel zeitintensiver. Ich verstehe auch den Gedanken dahinter. In dem Skript soll alles drin sein, was der Prof. an der Präsenzuni da vorne labert. Nur braucht man das Gelaber in der Regel nicht. So wie man viele Details im Skript und zusätzliche Sätze nicht braucht. Im Präsenzuniskript steht nur das drin, was wichtig ist, was von Relevanz ist. In Hagen muss man nun erst mal filtern. Denn man kann sich den unnötigen Teil nicht einfach sparen indem man nicht in die Vorlesung geht. Aber jetzt hab ich erst mal frei. Der schöne Haushalt erwartet mich sehnsüchtigst und auch die sozialen Kontakte wollen nochmal gepflegt werden. So hab ich den ganzen Tag heute mit waschen, bügeln, zusammenlegen verbracht. Und ich sag es euch. Es war sehr entspannend!
Die Klausuren sind vorbei!
Ja es ist toll keine Klausuren mehr zu haben. Ich bin aber auch kein Mensch, der unbedingt Beschäftigung braucht, eigentlich leb ich gerne in den Tag ohne Arbeit, ohne irgendwelche Verpflichtungen. Leider geht das nicht immer.
Also an meiner Präsenzuni mit wesentlich mehr Klausurschreiblingen stand es schon Monate vorher fest wo wer schreibt und jeder sah in sowas wie bei uns dem Prüfungsportal neben dem Prüfungsdatum und Ort auch das Gebäude und den Hörsaal. Auch auf 2 Städte verteilt und es wurden auch Säle in der fremden FH angemietet. Ich finds ja jetzt auch nicht tragisch, aber es wär ne Verbesserung, die eigentlich ganz einfach wäre. Und es hat mich einfach gewundert, weil es an den 2 Unis wo ich bisher war, es halt online gab. Ja berichte zu den einzelnen Klausuren werden folgen.
Die Klausuren sind vorbei! Die letzten Tage und Wochen waren sehr stressig. Ich habe mich hier länger nicht mehr zu Wort gemeldet. Auf dem Weg Rückweg von meiner Matheprüfung hatte ich noch einen Text getippt, leider war im Zug dann beim abschicken die Internetverbindung weg und der Text dann letzlich irgendwie auch. Da ich eh gestresst war, hatte ich keinen Nerv das alles nochmal zu tippen. Daher kommt die Rückmeldung etwas verzögert. Gestern war meine letzte Prüfung und es kommt mir vor als sei sie schon ewig her. Ich wollte tatsächlich gerade vorgestern schreiben, weil ich es kaum fassen kann, dass es erst gestern war. Ich werde zu den einzelnen Klausuren noch ein Fazit schreiben, was ihr dann in den nächsten Tagen lesen könnt. Jetzt will ich mich erst mal allgemein halten. Im großen und ganzen war meine Prüfungsvorbereitung sehr durchwachsen, es kam einiges dazwischen, ich hatte neben Steuern noch die beiden Pflichtmodule belegt. Eine Kombi von der mir in den letzten Wochen so einige abgeraten haben. Da war es schon zu spät und ich muss sagen, ich bin schon froh, dass ich es jetzt hinter mir habe. Ob ich alles bestanden habe, kann ich absolut nicht einschätzen. Auch weil ich ja noch recht neu an der FU bin und keine Erfahrung habe wie bewertet wird. Die Klausuren sind deutlich anders aufgebaut als es bei meinen anderen Studien war. Es ist sehr einheitlich an der FU, zumindest scheint es mir so. Es gibt immer ein zusammengeleimter Packen Blätter mit Aufgaben und daran hängt auch der Lösungsteil, welchen man dann vor der Prüfung abtrennen soll. Was ich etwas seltsam und sinnlos finde ist der ewig lange Text, der sich über 1,5 Seiten zieht und sich am Anfang von jeder Klausur befindet. Da stehen so allgemeine Regeln, wie die erlaubten Taschenrechner usw. Mehr fällt mir jetzt gerade gar nicht ein. Das Blatt meiner Präsenzuni konnte ich hingegen am Ende meines Bachelors fast auswendig. Und genau da ist das, was ich für etwas schlecht gelöst halte. Möchte man an der FU dieses Blatt lesen, müsste man dafür die eh extrem knapp bemessene (Sinn?) Klausurzeit opfern. An meiner Präsenzuni war es immer so, dass diese "Vorschriften" das Deckblatt der Klausur waren. Man bekam die Klausur ausgteilt, man durfte nicht die Klausur öffnen, aber die Regeln sich durchlesen und schonmal Matrikelnummer und Name eintragen. Dann gab es einen einheitlichen Beginn und jeder drehte etwa gleichzeitig die Klausur rum und begann. An der FU werden die Klausuren ausgeteilt und sobald man eine hat darf man anfangen. Ist auch irgendwie unfair. Bisher hatte ich zwar immer das Glück recht am Anfang die Klausur zu bekommen, dennoch finde ich es besser wenn es einen einheitlichen Start gibt. Soviel erstmal dazu. Ziemlich komisch ist auch die Regelung zum "vorbereiten" der Gesetze. In Steuern waren die Überschriften auf den Postits erlaubt, der gleiche Lehrstuhl betreut auch die eine Hälfte des Moduls Rechnungslegung. Dennoch waren in Rechnungslegung dann plötzlich keine Überschriften auf den Post-Its mehr erlaubt, was dann dazu führte, dass ich mein Gesetz lieber im Rucksack gelassen habe. Zum Glück hätte es mir bei der Klausur ohnehin nicht geholfen, aber verschiedene Regelungen am gleichen Lehrstuhl im gleichen Studiengang im gleichen Semester finde ich etwas seltsam. Ansonsten wär es vielleicht sinnvoll auch online anzugeben wer in welchem Hörsaal schreibt. War an meiner Präsenzuni zumindest so und empfand ich als ganz praktisch, gerade wenn es wie in Rechnungslegung 6 verschiedene Hörsäle gibt, die auch noch in unterschiedlichen Gebäuden sind. Da ich leider über 350 km zu den Klausuren zu fahren habe und 2 der 3 Klausuren morgens um 9 bereits begannen blieb mir nichts anderes übrig als zu übernachten. Im Endeffekt haben mich die Klausuren jetzt so um die 400€ gekostet. Ich hoffe es hat sich wenigstens gelohnt
29. September 2016
Ich war nie in einer Klausureinsicht während meines Bachelorstudiums an der Präsenzuni. Schlicht weil es mir zu blöd war deswegen an die Uni zu fahren und mich mit hunderten anderen in eine Reihe zu stellen und Ewigkeiten zu warten. Mir wurde von einigen an der FU geraten immer die Klausureinsicht zu beantragen, weil sehr häufig Fehler passieren würden. Auch in Bezug auf meyering. Das heißt ja nicht, dass ich unbegründet Widerspruch einlegen werde. Ich weiß auch wie ein Widerspruch funktioniert etc. Aber ich werde genau prüfen wie bewertet wurde. Finde ich auch nicht falsch. | Bosch Tassimo Joy T43 geschenkt beim Kauf von 8 Packungen T-Discs - Update
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Bosch Tassimo Joy T43 geschenkt beim Kauf von 8 Packungen T-Discs – Update
von: Ralph um 18:30 Uhram 30.06.2015 - 18:30 Uhr
Gerade kam per mail der Hinweis, "das die Aktion Morgen endet". Ich werde da nicht richtig schlau, aber ich denke mal das damit gemeint ist, das es nur noch heute geht. Wer noch Bedarf hat sollte sich beeilen. Für den Fall das es Morgen trotzdem noch geht gibt es ein Update. Aber ich denke einfach mal, das Tassimo überrannt wurde. Tassimo Maschinen waren ja schon reichlich im Angebot, momentan fährt der Tassimo Shop direkt aber eine ganz coole Aktion. Wenn ihr mindestens 8 Packungen T-Discs kauft, egal welche Sorte, gibt es die Bosch Tassimo Joy T43 kostenlos dazu. Alles was ihr dafür tun müsst, ist 8 Packungen und die Maschine in den Warenkorb legen und dort anschließend den Gutschein angeben.
Der Preisvergleich für die Maschine liegt bei 57€. Ob ihr die Maschine selber nutzen wollt oder ein schönes Geschenk sucht ist natürlich eure Entscheidung, die Aktion an sich ist jedoch sehr cool. Bei Amazon bekommt die Maschine übrigens von 36 Rezensionen sehr gute 4,3 von 5 Sterne.
Gutscheincode: TASSIMO6DE
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80 Kommentare zu "Bosch Tassimo Joy T43 geschenkt beim Kauf von 8 Packungen T-Discs – Update" Informiere mich Benachrichtigung bei neuen Kommentaren
GastKunoTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiHallo @Wolfgang, auch ich habe Käuferschutz beantragt, Geld zurück und das Angebot bekommen. Jetzt sind sogar die Maschine und die TDisks schon da. Ich hoffe das trübt Ihre (Schaden) Freude ein wenig. Schöne Zeit!!!
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten1 Jahr 11 Monate herGastGGTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiSoooo – jetzt ging alles sehr schnell – gestern Mail erhalten – gestern alles neu bestellt für 5,- € – heute komplette Lieferung erhalten – gerade nen Kaffe getrunken 🙂
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten1 Jahr 11 Monate herGastCHTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiDanke @Wolfgang, grüße zurück, ich werd das erhaltene Angebot dennoch nicht annehmen, ich will nicht das gleiche haben wie du 🙂
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 15 Stunden herGastreciaTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On Odnoklassniki@Wolfgang – ich bin einer dieser Stornierer und Käuferschützer -> Auch DIE haben das Angebot erhalten!
…ab noch is a nix geliefert 😉
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 17 Stunden herGastdödelTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiJetzt sind sie wieder oben auf.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 17 Stunden herGastWolfgangTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiIch habe auch die Mail erhalten und konnte für 5.-€ die Maschine und 8 x TDisks bestellen.
Geduld lohnt sich !
Schöne Grüße an die Stornierer und Käuferschützer !! (-:
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 18 Stunden herGastGGTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiSoooo – jetzt kommt der Hammer – hab gerade eine Mail bekommen. Sie haben sich für die Unannehmlichkeiten und dass die rote Maschine nicht mehr lieferbar ist entschuldigt. Als Angebot haben Sie mir einen Gutschein geschickt – ich habe jetzt eine Maschine in lila bestellen können und 8 Packungen Kapseln. Alles zusammen incl. Versand für 5,- €
Also nochmal —> Maschine + 8 Packungen Kapseln + Versand —-> nuuuur 5,- €
…bin glücklich…
danke an das Mein-deal.com-Team
– die alte Bestellung wurde storniert, der Betrag wird erstattet –
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 22 Stunden herGastGGTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiHab am 30.06. bestellt. Hab vor einer Woche angerufen und mir wurde gesagt dass das rote Modell welches ich bestellt habe nicht mehr lieferbar ist. Ich sollte eine Mail bekommen, in der vermutlich (der Servicemitarbeiter wusste selber nicht was in dieser Mail stehen wird) alle Informationen und der weitere Ablauf stehen wird. Aber bisher kein Eingang.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 1 Tag herGastCHTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiPaypal hat zu meinen Gunsten entschieden und den Betrag erstattet, Reaktion des Händlers = 0
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 3 Tagen herGastreciaTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiIch habe auch am 29.06. bestellt. Bisher keinerlei Antworten auf Anfrage vie E-Mail oder Kontaktformular erhalten. Geld war schnell abgebucht (PayPal). Ich habe mitlerweile den Käuferschutz beantragt.
Wenn die eine solche „Aktion“ starten müssen die eben damit rechnen, das ein hohes Bestellaufkommen auftritt (soll auch Sinn der Aktion sein) – dann muß ich eben Maßnahmen einleiten die dem Anstrum gerecht werden.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 4 Tagen herGastherr sauer Teile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiAuch am 29.06 bestellt und immer noch keine Versandbestätigung langsam nervt es
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 4 Tagen herGastCHTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiHier ist immer noch nix angekommen, weder Mail noch sonstwas.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 6 Tagen herGastMicky67Teile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiHeute alle beide Paket angekommen.
Alles schön 😉
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 7 Tagen herGastMicky67Teile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiAm 25.6 bestellt heute Versandbestätigung bekommen.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 8 Tagen herGastReneTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiEien Bestellung am die vom 26.6. die vom 25.6. kam keinerlei Info bis jetzt.
Auf Mails wird garnicht erst reagiert-sehr schlechter Kundenservice-für so ein Unternehmen sehr traurig.
Werde jetzt den Fall bei Papyal melden
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 8 Tagen herGastCHTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiAuf meinen Fall bei Paypal wurde bisher auch nicht geantwortet, geschweige denn kam irgendeine andere Regung von Mondelez. „Weltfirma“
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 9 Tagen herGastHansTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On Odnoklassniki@Kuno: Sehe ich ganz genauso. Bei PayPal habe ich auch immer noch keine Antwort erhalten. Antwort der anderen Partei ausstehend. Das beste ist aber, dass es mein Kundenkonto scheinbar nicht gibt. Ich kann mich nicht mehr einloggen. AB ist aber eingegangen. Wenn ich auf Passwort vergessen klicke kommt lediglich die Meldung, dass die Mailadresse unbekannt sein.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 9 Tagen herGastKunoTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiIch hatte zwei sehr unerfreuliche Gespräche mit Tassimo!! Am 29.06. bestellt , Geld bereits abgezogen und jetzt telefonisch die Mitteilung das es zu keiner Lieferung kommen wir und ich kein Einzelfall sei. Die sollte mir auch bis gestern per Mail mitgeteilt werden und das Geld zurücküberwiesen sein. Keine Mitteilung, kein Geld zurück, ganz unseriöses Unternehmen. Keinerlei Reaktion auf mehrere Mails, das ist Service der ganz üblen Sorte!!!
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 9 Tagen herGastBenjaminTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiKam dann heute auch bei mir in Form von 2 Paketen an (durch DPD)
Das Ganze 3 Wochen nach Bestellung ohne jeglicher Form der Rückmeldung auf Kontaktformular und E-Mail. Ganz schlechter Service. Hoffe das Gerät funktioniert und taugt…
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 9 Tagen herGastCHTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiDann sollte man seine Logistik anpassen, andere großunternehmen schaffens ja auch.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 12 Tagen herGastFraTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiAm 30.06 bestellt und Bestätigung bekommen gestern kam die Maschine, ich warte noch auf den Kaffee..
Ich versteh nicht wie man so Ungeduldig sein kann, sind ja nicht nur 15 Leute die bestellt haben.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 13 Tagen herGastRTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiAm 26.06. bestellt, aber noch keine Sendung bekommen, beschissene Service …
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 13 Tagen herGastHuhTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiAm 29.06. bestellt, heute sowohl Maschine als auch alle Kapseln da. Super!
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 13 Tagen herGastUlfTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiVorgestern Disks bekommen.
Heute Maschine.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 14 Tagen herGastCHTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiAm 29.06. bestellt und per Paypal bezahlt, bis heute keine Versandbestaetigung obwohl alles „vorraetig“ gelistet war. Soeben Antrag auf Kaeuferschutz gestellt.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 14 Tagen herGastFelixTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiIch hatte – nachdem bei der ersten Bestellung keine Bestätigung kam – ein zweites Mal bestellt. Am We kam die erste Lieferung (Zwei Pakete – einmal Maschine und Discs und einige Discs extra). Gestern ist dann die zweite Maschine eingetroffen. Auch wieder zwei Pakete. 😉
Also nur Geduld – da sind die wohl ein wenig überrannt worden…!
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 16 Tagen herGastHuhTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiHeute Versandbestätigung erhalten!
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 16 Tagen herGastHansTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiIch habe bis heute keine Info über den Verbleib erhalten obwohl ich am 25.06 bestellt habe.
Mittlerweile bin ich per E-Mail vom Kaufvertrag zurückgetreten. Auch hierauf keine Antwort. Nun habe ich die Schnauze voll. Den Rest soll Paypal klären. Unseriöser Saftladen!
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 16 Tagen herGastGeorg IlievicsTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiInfo. Meine Tassimo Maschine plus zwei Päckchen Kaffee (Rest) sind soeben durch den DPD zugestellt worden; perfekt.
Bei Eingabe der Trackingnummer Nachverfolgung/Sendungsstatus DPD entfällt „null“ und der letze Buchstabe „Z“!!! Nur die dazwischen befindlichen Zahlen dürfen eingegeben werden.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 16 Tagen herGasthoney-bunnyTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiT-Discs und Maschine heute erhalten. Alles top!
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 17 Tagen herGastdödelTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiWenn die Ware nicht gleich am nächsten Tag da ist, bekommen einige einen feuchten Schlüpfer.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 17 Tagen herGastReneTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On Odnoklassnikiam 3.7. Versandbestätigung erhalten…komisch nur das es keine gültigen Trackingnummern sind.
finde es merkwürdig und sehr unseriös mittlerweile.
komisch das hier nur ein Kommentar mit sendung erhalten drin steht
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 17 Tagen herAutorRalphTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiKein Grund doppelte Kommentare zu schreiben. 😉
Kannst Du dir vorstellen, wie viele Bestellungen Tassimo zu bewältigen hatte wegen dieser Aktion? Die Maschine wird im Laufe dieser Woche bei Dir eintreffen.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 17 Tagen herGast!?Teile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiBei mir kam bisher weder Versandbestätigung noch Maschine etc.! Finde ich langsam schon sehr heftig…
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 17 Tagen herGastReneTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiOkay…bei mir kam noch nix
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 18 Tagen herGastFelixTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiZwei Pakete am WE erhalten – alles da!
Die Maschine war mit zwei Packungen T-Discs in einem Karton. Die anderen T-Discs in einem extra Karton.
Uns hat es schon geschmeckt… 🙂
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 18 Tagen herGastReneTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiGibts was neues…also bei mir kam noch nix an und auch der Kundenservice reagiert nicht per Mail
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 18 Tagen herGastReneTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiMit welchem Packetdienst wird alles ausgeliefert?
Also bei DPD ist meine Trackingnummer nicht gültig!
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 19 Tagen herGastBenjaminTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiLieber Herr X,
aufgrund des erhöhten Bestellaufkommens kann es im Moment und in vereinzelten Fällen leider zu leichten Verzögerungen kommen. Selbstverständlich sind wir jedoch bemüht, Ihre Bestellung schnellstmöglich zuzustellen.
Sollten Sie eine Tassimo Maschine bestellt haben, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass wir die T-Disc-Produkte und die Maschine in getrennten Pakten versenden. Daher kann es vorkommen, dass diese nicht zur selben Zeit bei Ihnen eintreffen. Für die Lieferverzögerung und eventuelle Unannehmlichkeiten, die Ihnen hierdurch entstehen, bitten wir Sie herzlich um Entschuldigung.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 20 Tagen herGastJasminTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiMein Paket kam mit DPD
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 20 Tagen herGasthoney-bunnyTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiÜber wen liefert Tassimo? Kann meine Tracking ID nicht zuordnen.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 20 Tagen herGastJasminTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiOk, korrigiere mich, in der Versandbestätigung sind zwei verschiedene Tracking Nummern. Trotzdem nervt mich das, genau wie bei Amazon. Man klickt extra an, dass alles zusammen versendet werden soll, und dann kommen trotzdem 15 Pakete.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 20 Tagen herGastJasminTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiEcht cool, meins kam gerade… Hab das Paket in Eile entgegengenommen, und als ichs dann öffnen wollte hab ich mich schon gewundert warum es so klein ist. Nur 7 Pakete Kaffee drin, ein weiteres und die Maschine fehlen. In der Versandbestätigung ist alles aufgelistet aber nicht ersichtlich ob ein oder zwei Pakete versendet wurden.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 20 Tagen herGastReneTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiVersandbestättigung kam gerade
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 21 Tagen herGastGeorg IlievicsTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiHallo, ich habe soeben eine Versandbestätigung (mit Kaffeemaschine) per Mail erhalten!
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 21 Tagen herGastGeorg IlievicsTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiKaffee erhalten, Maschine fehlt, obwohl zwei Pakete angekündigt waren; mal abwarten.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 20 Tagen herGast!?Teile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiHabe auch vor gut einer Woche bestellt, Geld wurde abgebucht (Paypal) ansonsten hat sich nichts getan…keine Versandbestätigung oder sonst was.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 22 Tagen herGastReneTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiHat schon mal jemand irgend einen Bescheid bekommen?
Habe schon E-Mails gesendet und mal nachgefragt…keinerlei reaktion kam.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 22 Tagen herGastGastTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiHat schon irgendjemand ne Versandbestätigung?
Hab vor 1 Woche bestellt und abgebucht ist auch schon….
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 23 Tagen herGastGeorg IlievicsTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On Odnoklassnikinein (aber per PayPal bezahlt und abgebucht). Wird schon kommen.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 23 Tagen herGastpcfuxxTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On Odnoklassnikiwollte gerade bestellen
Gutschein abgelaufen :-((
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 23 Tagen herGastHansTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiDas werden die schon verschicken. Man muss sich überlegen, dass jeder Hersteller zusehen muss, dass er Masse unters Volk bekommt. Die Geräte müssen in die Häuser – sonst bringen die viele bunten Kapseln nichts. Nestle verschenkt seine Maschinen, also macht Mondelez das jetzt halt auch.
Selbst „nur so lange Vorrat reicht“ würde mich jetzt nicht schrecken… den Imageschaden, der eintreten würde, wenn man nur die Kapseln versendet, aber dann sagt „sorry, Maschinen sind ausverkauft“ könnte nichts und niemand wieder gut machen, also keine Sorge.
Bei einem Kaffee-Kilopreis von über 50 Euro kann man es sich mehr als problemlos leisten, die Maschinen zu verschenken…
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 23 Tagen herGastjanwohlersTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiSoeben bestellt 8x Krönung XL + Maschine! In der Beschreibung der Maschine steht was von 9,99 aber im Warenkorb werden 0,00€ berechnet!
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 23 Tagen herGastsddddfeeTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiGeld mit Paypal abgebucht aber noch immer kein Versand … Morgen Kundenservice anrufen und zur Not stornieren bzw zurückbuchen lassen … Etwas komisch das immer noch nichts kommt
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 23 Tagen herGastJasminTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiEs ist doch alles offiziell beworben. Das einzige was komisch ist, dass einmal irgendwo stand die Maschine gibt es -geschenkt- dazu, und dann wieder dass sie 9,99Euro oder so kosten soll. Ich lass mich einfach überraschen, wenn nicht dann nicht. Die Maschine gibt’s übrigens als warehousedeal für rund 20Euro, falls jemand keine bekommen (haben) sollte.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 23 Tagen herGastScyllaTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiIch sehe keinen Grund warum nicht versandt werden sollte. Oftmals gibt es die Maschinen schon für 40€ mit einem Gutschein über 40€ im Online-Shop dabei.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 24 Tagen herGastReneTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiSteht in den ABGs aber drin das der Vertrag erst zustande kommt mit der Versandbestätigung.
Ich hab solch Angebote in der Art noch nicht gesehen.
Und versendet worde auch noch nix….
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 24 Tagen herGastsddddfeeTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiWarum Stornierung ??? Es gibt ständig gute tassimo Angebote über eBay die auch direkt vom Shop sind. Besser bekommen die die Dinger nicht Unters Volk. Aber so langsam könnten die mal verschicken …
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 24 Tagen herGastLadadieTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiAlso obschon im Text steht, dass die Maschine nun 9,99€ kosten soll, wird sie an der Kasse auf 0,-€ reduziert. Bestellbestätigung kam gerade an, auch die Bestätigung von paypal.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 24 Tagen herGastReneTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiOkay…ich bin mal gespannt…Stornierung kam noch nicht
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 24 Tagen herGastHonkTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On Odnoklassniki“ Das Angebot läuft noch bis morgen, hoffentlich gibt es nach der Aktion kein böses Erwachen. So viele Maschinen „verschenken“ ist schon sehr ungewöhnlich. 😉 “
Was für ein böses erwachen ?
Das ist eine offizielle Aktion von Tassimo.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 24 Tagen herGastReneTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiHat jemand schon die Versandbestättigung?
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 24 Tagen herAutorRalphTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiDie Aktion läuft noch bis morgen, kann sein, dass alle Bestellungen gesammelt und zusammen rausgehen. 🙂
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 24 Tagen herGastPhunkyTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On Odnoklassniki@WhoAmi Eine Packung hat in der Regel 16 Discs außer Mischgetränke die haben 8 Discs
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 25 Tagen herGastduci999Teile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiIch hatte 5 gleiche und drei andere. Nachdem die Bestellung fertig war hab ich im Warenkorb die fünf auf vier und dann auf drei gesetzt.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 25 Tagen herGastdopeman80Teile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiAktion geändert?nNicht umsonst sondern für 9,99!?
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 25 Tagen herGastduci999Teile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiIch hab es mit 6 Packs gemacht, hat funktioniert.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 25 Tagen herGastsander2Teile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiWelche 6 hattest du ausgesucht, dass es funktionierte ?
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 25 Tagen herGastWhoAmiTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On Odnoklassniki1 Packung = 8 – 10 Discs !
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 25 Tagen herGasthoney-bunnyTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiHat jemand schon eine Versandbestätigung erhalten?
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 26 Tagen herGastHonkTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On Odnoklassniki6 Packs reichen sicher nicht,
geht nur mit 8 Packs
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 27 Tagen herGastlemfloTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiBei mir ging es.. warum auch immer..
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 26 Tagen herGastlemfloTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiEs reichen anscheinend auch 6 Pakete T-Disks
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 27 Tagen herGastthkTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiDa sieht man mal wie viel die an den Kapseln verdienen, wenn die die Maschinen dazu hinterher schneißen können.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 28 Tagen herGastGeorg IlievicsTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiRote Tassimo bestellt. Es hat alles geklappt.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 28 Tagen herGastadler79Teile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiDanke für den Deal. Soeben bestellt.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 28 Tagen herGastAnonymTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiDie normalen Kaffeesorten haben immer 16 Disks (Kapseln) pro Packung. Nur die Mixgetränke mit Milch (Cappuccino, TeaLatte) haben 8, da man da immer 2 Kapseln pro Getränk braucht oder die Kapseln die doppelte Größe haben.
Ist ein gutes Angebot, ich habe schon letzte Woche bestellt, als es noch alle Maschinen zur Auswahl gab.
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 28 Tagen herGastReneTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiHallo.
Die T-Disc Packungen wieviele DISC enthalten die….1 oder ???
Ist nciht ersichtlich
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 28 Tagen herGastAnonymTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On OdnoklassnikiHallo.
Die 8 Packungen ist das nir 1 Disc oder wieviel sind da drin,ist nicht ersichtlich ??
Gefällt mir0Gefällt mir nicht Antworten2 Jahren 28 Tagen herGastRoachieTeile auf TwitterTeile auf GoogleShare On VKontakteShare On Odnoklassnikigeil…gleich bestellt 🙂
http://www.mein-deal.com/bosch-tassimo-joy-t43-geschenkt-beim-kauf-von-8-packungen-t-discs/ | de |
q-de-772 | wenigen Aufgaben vor. Das fand ich etwas unfair, da ich mich gerade darauf gut vorbereitet hatte. | Abilifly - Fernstudium-Infos.de
27. Mai 2016
25. September 2017
133 Sehr gut
Lange habe ich mich nicht gemeldet und das hat einen Grund
Abilifly hat Blogeintrag hinzugefügt: I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Lange habe ich mich nicht hier gemeldet, obwohl ich mich ja öfter melden und berichten wollte. Mein Leben geht ein bisschen drunter und drüber. So haben wir durch Zufall beispielsweise vor 4 Wochen eine kleine 5 Wochen alte Babykatze bekommen, die inzwischen super eingelebt und top fit ist, mir aber nun den letzten Nerv raubt. Das lernen für die Uni hat ja im Herbst ganz gut angefangen, nun bin ich ein wenig ins Schludern geraten und hänge natürlich wieder nach Wie sollte es auch anders sein. Jedenfalls hab ich einen Seminarplatz bekommen und werde direkt danach die Abschlussarbeit schreiben. Ich schreibe am Lehrstuhl Meyering (Betriebswirtschaftliche Steuerlehre) und die Seminararbeit muss ich bis 29.05.17 abgeben. Genau. Das Abgabedatum weiß ich jetzt schon. Sonst aber nichts. Nicht mal mein Thema. Auch nicht wie ich ein Thema bekomme. Also das Studium neigt sich dem Ende zu, dabei hat es ja eigentlich gerade erst angefangen. Die Masterarbeit wird meine letzte Leistung sein und die Abgabe dann voraussichtlich im November, wenn ich wie geplant direkt im Anschluss an das Seminar Mitte Juni mit der Masterarbeit beginnen kann. Die letzten Klausuren schreibe ich im Oktober dann. Werden aber dann nur 1-2 je nach dem ob ich nun alle im März bestehe oder doch durch eine durchfalle. Im April hab ich ein Praktikum in einer großen Steuerberatungsgesellschaft geplant, dafür bin ich gerade die Bewerbungen am vorbereiten. Und nebenbei hab ich noch ganz viel andren Kram um die Ohren, weshalb das liebe Unizeug mal wieder zu kurz kommt. Über die Weihnachten kommt die ganze Familie zu uns uuuuund alles muss vorbereitet werden. Würd ja gern im Anschluss an den Master ne externe Promotion starten, muss nur mal sehen, ob ich da mit meinem Schnitt (wird vermutlich schlechter als 2,5) irgendwo ne Chance hab. Das wars auch schon wieder von mir Aber über Weihnachten hab ich vielleicht noch den ein oder anderen Abend an dem ich vielleicht mal Zeit und Muse habe mich zu melden.
mein neues Lernkonzept
Mein neues Lernkonzept Da einige gefragt haben, erzähl ich hier mal was davon. Im Prinzip ist das ganze recht simpel. Ich bin drauf gestoßen weil Jemand bei Facebook damals Teilnehmer suchte um das Konzept zu testen. Da es gratis war, hab ich es mal ausprobiert. Bin ja nicht so der Fan von irgendwelchen kostenpflichtigen Sachen. Hab auch nie irgendwelche Fremdskripte bisher gekauft, weil ich bei sowas immer sehr skeptisch bin. Also eigentlich ist es nicht mein Lernkonzept, sondern die Idee von Jemand anderem. Das ganze ist so aufgebaut, dass man wöchentlich eine Art Newsletter bekommt, in dem fachspefizisch steht, was diese Woche zu tun ist. Ansonsten ist man recht flexibel in der Zeiteinteilung, wenn man sich nicht dran hält, auch nicht schlimm, weil kontrolliert wird es nicht, aber ich denke es geht eher darum zu motivieren rechtzeitig anzufangen und sich eben durchzubeißen. Das find ich ganz gut, denn da hat es bei mir immer etwas gehangen. Alle paar Wochen steht dann pro Fach ein Test an. Das ganze erscheint mir auf die Modulwahl der einzelnen Person abgestimmt, kann aber auch sein, dass es nur Zufall ist, dass es bei mir relativ gut passt und selten 2 Tests in der gleichen Woche sind. Diese "Tests" kriegt man auch mit der jewiligen Zeitangabe per Mail zugesandt und soll die dann in der jeweiligen Zeit bearbeiten. Da wird dann zumindest wurde das so gesagt auf die Klausur vorbereitende Fragen gestellt, also es soll an die jeweilige Klausur angepasst sein um optimal vorzubereiten. Ob das so ist weiß ich noch nicht. Ich hatte auch noch keine Tests. Nächste Woche sind allerdings gleich 2 Stück dran. Die Lösung der Tests schickt man wohl per Mail zurück und da wird dann korrigiert und man bekommt am Ende wohl sowas wie eine Empfehlung, was man nochmal Vertiefen muss und ob man auf die Klausur gut vorbereitet ist. Bisher gefällts mir ganz gut, gibt aber glaube ich (noch?) nichts offizielles. Soll aber wohl im Endeffekt dann kostenpflichtig werden. Aktuell ists wohl so ne Art Testphase, die mir bisher auch sehr zusagt. Ich halt mich doch deutlich besser an meinen Plan und lerne irgendwie zielführender dadurch, dass ich weiß, dass ich geprüft werden würde. Klar beim Test schummeln kann man auch, es läuft wohl auf "Ehrlichkeit zu sich selbst" hinaus. Aber bringt ja auch nichts da dann zu schummeln. Bisher kann ich viel mehr noch nicht dazu sagen, außer dass man eben motivierende Mails mit Lernbrocken bekommt und na Zeitangabe. Gibts auch nicht für alle Fächer glaub ich. Also Wettbewerbsrecht auf jeden Fall nicht. Also habs jetzt nur bei Steuern und Wirtschaftsprüfung.
27. Oktober 2016
Fächerwahl & Studienfortschritt
Fächerwahl & Studienfortschritt Wie läufts? Und was eigentlich? Gute Frage, aber zweitere ist leicht zu beantworten. Neu in diesem Semester belegt habe ich die Module "Steuern im Rahmen von funktionalen und konstitutiven Unternehmensentscheidungen", "Wirtschaftsprüfung" und "Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler". Im Moment ist auch geplant in all diesen Fächern zur Klausur anzutreten. Problem ist nur, dass ich immer noch nicht weiß, ob ich alle Prüfungen im letzten Semester bestanden habe. Eine Wiederholungsklausur würde ich zu den Klausuren, die in diesem Semester geplant sind, noch dazu nehmen. Mehr als eine allerdings nicht. Dann muss eine andere Klausur weichen und die werde ich dann erst im nächsten Semester schreiben. Dies wird wohl dann Wettbewerbsrecht sein, da ich hier eh viel zu wenig Material dazu habe. Und wie es läuft... wie schon im vorherigen Blockbeitrag erwähnt ganz gut, dank meinem neuen Konzept. Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen Hier hab eich das erste Kapitel durch, was aber auch nur sehr kurz war und habe ungefähr die Hälfte des ersten Kapitels hinter mir. Bin soweit im Plan. Bis Ende der Woche werde ich das zweite Kapitel zu Ende haben und auch die Übungsaufgaben zum 2. Kapitel bearbeitet haben. Das Modul ist aufgebaut wie die anderen beiden Module von Meyering auch. Genauso stehts auch im die Klausur. Also weiß ich inzwischen ungefähr was gefragt ist, komme daher ganz gut voran. Hier mache ich grobe Schaubilder über den Stoff und konzentriere mich auf die im Skript enthaltenen Beispiele sowie die Übungsaufgaben. Dadurch schaffe ich es, den Stoff wirklich komprimiert aufzuschreiben. Die Zusammenfassung der Kapitel 1 und 2 nimmt dadurch lediglich 5 Din-A 5 Seiten in Kauf. Wirtschaftsprüfung Gut geschrieben und tatsächlich interessant. Es ist sehr verständlich zu lesen. Das Modul ist ziemlich neu, weshalb es kaum Altklausuren und alte EAs gibt. Bin mir noch nicht sicher wie detailliert es gelernt werden muss. Bisher komme ich gut voran. Kapitel 1, 2 und 3 habe ich bereits abgeschlossen. Bei Kapitel 4 bin ich circa zur Hälfte durch. Bis ende der Woche ist geplant auch mit Kapitel 4 und den zugehörigen Übungsaufgaben fertig zu sein. Das einzige, was mir an dem Modul bisher nicht gefällt ist, dass der Lehrstuhl doch teilweise eine sehr seltsame Ansicht zu vertreten scheint. So wird beispielsweise im Skript geschrieben, dass seriöse Universitäten davon Abstand nehmen würden Studiengänge anzubieten bei denen eine Anerkennung gemäß §13a WPO erfolgen kann. (Kurz zur Info: " Diese Studiengänge entsprechen den Anforderungen der Wirtschaftsprüfungsexamens-Anrechnungsverordnung. Leistungen aus diesen Masterstudiengängen ersetzen in den Prüfungsgebieten „Angewandte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre“ und „Wirtschaftsrecht“ die entsprechenden Prüfungen des Wirtschaftsprüfungsexamens, so dass Absolventen dieser Studiengänge das Wirtschaftsprüfungsexamen in verkürzter Form ablegen können. ") Das heißt der Lehrstuhl sagt seriöse Universitäten bieten keine solche Lehre an, die man sich für das Wirtschaftsprüferexamen anrechnen lassen kann. Als Argumente werden hier angeführt, dass die Lehre dann zu sehr daran ausgerichtet werden muss, was beim Wirtschaftsprüfungsexamen gefordert wird und, dass die Anerkennung kostenintensiv ist. Für mich total abstrus und irrsinnig eine solche Behauptung. Gerade weil große und namhafte Universitäten in Deutschland diese Möglichkeit anbieten. Wenn das Wirtschaftsprüferexamen nun als härteste Prüfung Deutschlands gehandelt wird (wie es ja der Fall ist), wie kann es dann schlecht sein, wenn sich eine Uni bei der Lehre daran orientiert, gerade, wenn es ja darum geht Leute auf diesen Beruf vorzubereiten. Und bieten somit die großen bekannten Unis wie die FU Berlin, Uni Erlangen-Nürnberg und die Uni Duisburg-Essen keine seriöse Lehre an? Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler Hier bin noch am wenigsten weit fortgeschritten. Kann erst wenig über das Modul sagen, nächste Woche werde ich aber den Fokus mehr hierauf legen, dann werde ich mehr dazu sagen können. Bis jetzt war noch nicht viel mehr als eine Einführung und ein historischer Abriss.
Zurück - Was bedeutet das eigentlich? Mit dem Wort zurück kann ich den aktuellen Zustand bei mir wohl am treffendsten beschreiben. Nicht nur, weil ich mich längere Zeit hier nicht gemeldet habe, oder weil ich die Lernsachen wieder hervorgekramt, mein Lernzeug geordnet hab, sondern weil ich auch nach dem Klausurenstress wieder ein bisschen mehr zu mir selbst gefunden habe. Das ist mir wichtig. Denn im Zentrum steht nicht das Studium, sondern ich. Und das sollte bei Jedem so sein und Jeder sollte sich das immer wieder bewusst machen. Denn wenn wir nur noch funktionieren - stirbt irgendwann unsere Seele. Und das ist wohl das wichtigste was wir haben. Klausurenphasen und Lerndruck setzt mir immer ziemlich zu. Danach brauche ich Zeit für mich. Da mag ich auch nicht feiern gehn wie andere. Ich mag es zwar schon, aber ich weiß, dass es mir nicht wirklich weiter hilft. Wir alle sollten mehr auf Qualitätszeit achten. Qualitätszeit ist die Zeit in der wir uns wirklich auf uns besinnen. Das kann auch beim Lernen sein, das kann bei einem gemeinsamen Essengehen mit dem Partner sein. Wichtig ist, dass wir es tun, weil es uns gut tut. Und solche Zeit habe ich gebraucht. Die letzten Wochen. Und dann stand ja auch noch mein Umzug an. Ja mein Umzug. Endlich ist es soweit. Ich wohne mit meinem Schatz zusammen. Hab meine eigene Bude hinter mir gelassen. End der Woche ist Schlüsselübergabe. Das meiste ist schon erledigt. Aber noch ein paar Kleinigkeiten sind zusammen, die in Summe dann doch sicherlich einige Stunden in Angriff nehmen. Da bleibt zwangsläufig das Lernen auf der Strecke. Dachte ich zumindest. Aber mit einem neuen Konzept läuft es wie am Schnürchen. Hab ich durch Zufall im Internet entdeckt und mag das Konzept. Dazu aber wann anders mehr. Im Moment ist geplant erst mal wieder regelmäßiger zu bloggen. Ein Urlaub steht demnächst noch an, da wird es dann wieder weniger werden, aber so alles in allem will ich es nochmal auf ein konstantes Niveau von mindestens einem Beitrag pro Woche schaffen.
Abilifly antwortete auf Higginss Thema in Fernstudium Forum
zwischendurch nicht. Ich stopf süßes nach dem Abendessen direkt noch rein Ist dann quasi eine laaaaaaaaange Mahlzeit
12. Oktober 2016
Abilifly antwortete auf Bender122s Thema in IUBH Internationale Hochschule
Ich kann nur von dem schließen, was mir in den letzten Jahren so begegnet ist. 2x ging es mir im Vorstellungsgespräch so, dass der Eindruck vermittelt wurde, dass auch in der Arbeitswelt ein Studium an einer privaten FH weniger wert ist. Einmal als ich dort studierte und mich für ein Praktikum bewarb. Das war bei einem DAX 30 Unter einen. Da wurden mir so fragen gestellt wieso ich nun einen Master an einer privaten FH mache, wo ich es doch an einer angesehen Uni zu guten Noten gebracht habe. Dass mir das keinen Mehrwert bringt, sich nicht gut im Lebenslauf mache und es eher verschwendete Zeit ist. Das zweite war ein Vorstellungsgespräch für meinen jetzigen Werkstudentenjob in einer Big 4 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Da hatte ich gerade in Hagen angefangen und es lief auf "da haben sie ja grad nochmal die Kurve gekriegt" raus und dabei ging es um meinen Wechsel weg von der privaten FH an die Fernuni Hagen. Keiner der Personaler zeigte sich irgendwie positiv in Bezug auf die private FH. Und ich war an 2 Universitäten. An beiden wurde richtig abgehetzt über die Leute an der privaten FH in der jeweiligen Stadt. Da erkauft man sich den Abschluss, man kriegt alles geschenkt an der großen Uni ging das auch sehr von den Professoren aus und wurde angeheizt. Der eine nutzte es regelmäßig um Studierende zu tadeln "Du gehst wohl besser an die xxx (Name der privaten FH) als er auf eine einfache Frage keine Antwort wusste. Oder bei der Einführungsveranstaltung sagte einer der Profs scherzhaft" Keine Sorge, hier packt es nicht jeder, aber wenn ihr hier nicht packt könnt ihr immer noch an die xxx (Name der privaten Hochschule). Genauso war natürlich auch der Ruf unter den Studierenden. Für den Master an der Uni wurde auch nie einer von der privaten FH zugelassen. Das war von vornherein klar. Und wenn man bedenkt, dass die große Uni an unserem Fachbereich sicherlich über 500 Wirtschaftsabsolventen pro Semester produziert und das schon seit Jahren, die entsprechenden Profs.dort schon seit mindestens 15 Jahren lehren, und die damaligen Absolventen heute in den Unternehmen sitzen, wird der Ruf zwangsläufig in der Arbeitswelt auch nicht viel anders sein. Mein Bruder zb hat hier an der örtlichen privaten FH seinen Bachelor gemacht und sich für den Master an fast allen Unis beworben, die den Studiengang anbieten, er hat einen sehr guten Abschluss auch in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang. Er bekam von jeder Uni absagen. Ich denke dass fast an allen Unis ein ähnliches Bild über die privaten FHs vermittelt wird und so erhält diese Anschauung auch Einzug in die Unternehmen.
Also ich nahm schon immer während der Klausurzeit 3-5 kg zu. Weils mir durch den Stress einfach mies geht und ich mich dann mit essen trösten muss. Das erlaube ich mir aber auch. Die Klausurkilos mache ich dann nach den Klausuren direkt wieder weg, dann staut sich nicht viel an. Das mit den Softdrinks ist für mich schwer zu verstehen. Ich trinke gar keine süßen Getränke, habe auch eigentlich nie Lust drauf. Und wenn kaufe ich es einfach nicht ein. Wobei ich auch für Besuch ne Flasche Sprite letztes Jahr gekauft hab, die nun immer noch hier steht. Bei mir gibt es ausschließlich Wasser und ungesüßten Tee. Ab und an mal im Restaurant oder bei McDonalds trink ich Cola oder Sprite. Und bei den Beiträgen über intermittierendes Fasten ist mir aufgefallen, dass ich das sowieso an 95% der Tage mache. Frühstück gibt es bei mir circa um 12 und Abendessen zwischen 18 und 19 Uhr irgendwann. Manchmal wirds auch 20 Uhr bis das essen rum ist. Aber sehr selten und dann habe ich meist auch erst um 13 oder 14 Uhr gefrühstückt. Ich schaffe es trotzdem während der Klausuren trotz des beschrieben Essensstils rasant zuzunehmen
Ich würde mal behaupten das liegt - wie auch an Präsenzhochschulen - an der jewiligen FH/Universität. Ich habe nie Vollzeit gearbeitet und Vollzeit studiert, war aber schon an einigen Hochschulen und kann daher denke ich recht gut einen Vergleich ziehen. Gerade auch im Bezug auf Hagen. Hagen ist wohl wirklich was die Skripte und den Stoffumfang angeht das aufwändigste, was ich bisher erlebt habe. Ein Semester war ich an einer privaten Hochschule, dort hätte ich wohl ohne Probleme Vollzeit nebenher arbeiten können, bin dann aber gerade deswegen auch gewechselt, weil entsprechend der Anforderungen die privaten (Fern)hochschulen eben auch den entsprechenden Ruf bei den Arbeitgebern haben und daher nicht vergleichbar sind mit einem Studium an einer Universität oder eben der Fernuni Hagen. Ich denke das sollte man sich generell bei Aussagen zur Machbarkeit und zum Schwierigkeitsgrad vor Augen halten.
Fazit - Rechnungslegung
Bestanden? Keine Ahnung! Eigentlich weiß ich bei keiner Klausur so wirklich, ob es nun zum Bestehen gereicht hat. Letztes Semester war ich sehr überrascht eine gute Note zu erhalten, obwohl die Klausur gefühlt alles andere als gut gelaufen war. Dieses Ereignis trägt folglich noch mehr dazu bei, dass ich meine Klausuren nun ziemlich schwer einschätzen kann. Wenns dumm läuft muss ich alles nochmal schreiben, wenn es gut läuft habe ich alles bestanden und ggf. sogar mit brauchbaren Noten. # Nun aber zu Rechnungslegung und meinem Fazit. Erst mal will ich euch ein bisschen vom Aufbau erzählen. Die Klausur besteht aus zwei Teilen. Einmal dem Teil Bilanztheorie, der von Prof. Meyering gemacht wird und dem Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse von Prof. Brösel. Teil Bilanztheorie: Dieser Teil besteht aus MC-Fragen sowie aus offenen Fragen. Zuerst kommt ein Teil ja/nein Fragen und anschließend ein Teil Fragen, die mit konkreten Stichpunkten (meist ein oder zwei) beantwortet werden müssen. Danach kommen noch offene Aufgaben. Thematisch drehen sich die Aufgaben hauptsächlich um die Bilanztheorien, die sehr ausführlich im Skript thematisiert werden. Hier ist sowohl der Gesamtzusammenhang sowie die Anwendung als auch Detailwissen erforderlich. Wohingegen Detailwissen hauptsächlich in den Stichpunktfragen geprüft wird, ist bei den offenen Fragen gerne die Anwendung und der Gesamtzusammenhang der einzelnen Theorien gefragt. Also man muss auswendig lernen und verstehen und anwenden können. Die Beispielaufgaben im Skript helfen an dieser Stelle sich das ganze so anzueignen, dass man es auch anwenden kann. Zumindest halbwegs. Zudem kommen gerne Fragen zum Umsatz bzw. Gesamtkostenverfahren und auch zur Eigenkapitalrechnung. Diese Sachen sollte man beherrschen. Zudem sollte man eine GuV und Bilanz problemlos aufstellen können. Buchungssätze werden hier auch teilweise abgefragt. Oft kommt dann noch ein Text, den man beurteilen muss/ kritisch würdigen muss. Das kommt leider Rätselraten gleich. Meine Devise war hier, möglichst viel richtiges hinschreiben. Denn was genau die sehen wollen geht aus der Aufgabenstellung nicht hervor. In dem Musterlösungen werden mehr oder weniger wahllos Dinge erläutert. Keine Ahnung wie ich das nun hier genau beschreiben soll, wenn ihr die Altklausuren durch arbeitet werdet ihr es vermutlich verstehen, was ich meine. In meiner Klausur musste man hauptsächlich die Bilanztheorien anwenden. Das konnte ich recht gut, bin mir allerdings auch nicht ganz sicher. Bei den Ja/Nein Fragen war mindestens eine Frage doppeldeutig und somit nicht eindeutig beantwortbar, weil - wie sich nach der Klausur rausstellte - den meisten Studenten nicht klar war, was die Aussage, die beurteilt werden sollte, genau aussagte. War etwas verwirrend und ich habe deswegen meine Begründung einfach dazugeschrieben. GuV, Eigenkapital etc kamen bei mir leider nicht dran. Die Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Im Fokus dieses Teil steht die Strukturbilanz sowie die Bilanzpolitik. Zuerst beginnt die Klausur mit kurzen Theoriefragen. Generell sollte man die Theorie auch hier gut auswendig können, wenn auch weniger Detailwissen gefragt ist als im Teil Bilanztheorie. Dann kommt in aller Regel eine Aufgabe, bei welcher man eine Strukturbilanz aufstellen soll und eine Aufgabe, bei der man in aller Regel progressive Bilanzpolitik durchführen soll. Das sind Verständnisaufgaben, zu denen es im Skript eine sehr detaillierte und umfangreiche Fallstudie gibt und die auch immer wieder in alten Klausuren gefragt sind. Das sollte man wirklich im Schlaf können und auch die komplizierten Sachen wie aktive RAP etc zu behandeln wissen. Leider fand ich den Teil mit der Bilanzpolitik etwas seltsam in meiner Klausur bzw. neuartig. Entweder ich hab etwas komplett übersehen oder einen massiven Denkfehler oder eben es war diesmal ein bisschen tricky. Denn es sollte die Ertragslage verschlechtert und die Liquiditätslage verbessert werden. Keine Ahnung ob das stimmt, was ich gemacht habe. Generell gab es recht wenig Aufgaben auf die Strukturbilanz und die Bilanzpolitik, was ich mir so nicht gewünscht hatte. Denn ich habe eher auf diese Aufgaben zum Punkte holen gesetzt als auf das sture auswendig lernen. KE 2 kam wie fast immer nur in sehr geringem Umfang dran, dafür aber viele Auswendiglernaufgaben, bei denen ich überweigend Probleme hatte. Eigentlich hatte ich auf den Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Teil gesetzt, im Endeffekt habe ich nun aber wohl im Bilanztheorieteil die meisten Punkte geholt und im Bilanzpolitik&Bilanzanalyseteil viele Punkte wegen der Auswendiglernfragen liegen lassen. Ich hatte mich da leider zu viel mit der KE 2 beschäftigt. Diese Zeit hätte ich besser noch zusätzlich in KE1 investiert. Sollte ich die Klausur nochmal schreiben müssen wäre das aber nicht unbedingt ein Weltuntergang. Ich kann jetzt ziemlich viel, weiß worauf es genau ankommt und könnte mir noch einiges an Klausurroutine aneignen. Während der Klausur ist mir außerdem ein ziemlicher Patzer passiert. Direkt im ersten Teil. Es sollten Sachverhalte nach der Bilanztheorie von Simon behandelt werden. Ich hab sie leider nach Schmalenbach behandelt und erst fast ganz zum Schluss der Aufgabe meinen Irrtum bemerkt. Da die Aufgabe mit 20 Punkten, was 20 Minuten entsprach, dotiert war, habe ich hier massig Zeit verloren, die mir leider am Ende auch etwas gefehlt hat. Viel Zeit zum viel nachdenken blieb so leider nicht mehr. Ärgerlich und hatte nichts mit meinem Wissenstand, sondern viel mehr mit meiner Aufgeregtheit vor einer Klausur zu tun. Ich hoffe trotzdem, dass es einfach zum Bestehen reicht, vielleicht sogar ne gute Note rausspringt und ich das Ding nicht nochmal schreiben muss.
6. Oktober 2016
So viel Freizeit!
Abilifly hat kommentiert zu Abiliflys Blogeintrag in I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Bei mir ist es ähnlich. Ich habe bereits in meine neuen Unterlagen reingeschaut. Zumindest in Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen und in Wirtschaftsprüfung. Die Unterlagen für Wettbewerbsrecht kamen noch nicht. Also diese Module mache ich dieses Semester. Vorausgesetzt natürlich ich habe die anderen Prüfungen alle bestanden, wo ich mir noch nicht so sicher bin. Wie ichs mache, wenn ich eins oder gar mehrere Module nicht bestanden hab, weiß ich noch nicht. Da bei mir in kürze ein Umzug ansteht und ich mich eigentlich gerade mitten in den Vorbereitungen befinde, bin ich allerdings ziemlich ausgelastet im Moment. Alles muss geputzt und verpackt werden, ausgemistet werden, umgeräumt werden. Aber ab nächster Woche geht es trotzdem regelmäßig nochmal an die Skripte.
5. Oktober 2016
Jetzt sind erst wenige Tage rum seit ich die letzte Klausur hinter mich gebracht habe. Wie sehr habe ich mich auf den Zeitpunkt danach gefreut. Endlich nicht mehr lernen. Endlich Freunde treffen. Endlich wieder Lust etwas schönes zu kochen. Meine Laune während der Klausurvorbereitung erinnert wohl schon fast an eine Depression. Ich habe keine Lust auf Lernen. Aber ich habe auch keine Lust mehr überhaupt irgendetwas zu tun. Das lässt natürlich auch nicht sonderlich viel Spielraum um sich zu motivieren. Nach der Klausur ist es dann erst mal so als würde man in eine andere Welt eintauchen. Zumindest für mich. Nochmal raus gehen und nicht im Kopf nur den Lernstoff haben, sondern alles um einen drumherum wahrnehmen. Es fühlt sich alles anders und auch irgendwie fremd an. Das ist aber nicht nur ein Phänomen welches ich nun an der Fernuni bemerke. Auch im Bachelor war das schon so. Hier jetzt irgendwie extremer. Vermutlich weil ich mich noch nie so lang auf Klausuren vorbereitet habe. Und noch nicht mal weil der Stoff schwerer wäre. Nur ist es wesentlich schlechter aufbereitet und etwas umfangreicher. An der Präsenzuni war bei mir weniger das sture Pauken als die Transferarbeit gefragt. Und ich muss sagen gerade an der Uni, an der ich meinen Bachelor gemacht habe, hatte man wirjlich oft das Gefühl, dass die Professoren auch didaktisch was drauf haben. Ich habe nie Zusammenfassungen angefertigt. Denn bis ich das erste mal meine Fernunimaterialien in der Hand hielt war ich immer der Ansicht, dass ein Skript natürlich immer in Stichpunktform verfasst ist. Ansonsten ist es ein Buch. Zumindest das für mich so. Und nun kriege ich hunderte von Seiten umfassende DIN-A 4 Bücher zugesandt und es wird behauptet das seien Skripte. Das macht das ganze natürlich viel zeitintensiver. Ich verstehe auch den Gedanken dahinter. In dem Skript soll alles drin sein, was der Prof. an der Präsenzuni da vorne labert. Nur braucht man das Gelaber in der Regel nicht. So wie man viele Details im Skript und zusätzliche Sätze nicht braucht. Im Präsenzuniskript steht nur das drin, was wichtig ist, was von Relevanz ist. In Hagen muss man nun erst mal filtern. Denn man kann sich den unnötigen Teil nicht einfach sparen indem man nicht in die Vorlesung geht. Aber jetzt hab ich erst mal frei. Der schöne Haushalt erwartet mich sehnsüchtigst und auch die sozialen Kontakte wollen nochmal gepflegt werden. So hab ich den ganzen Tag heute mit waschen, bügeln, zusammenlegen verbracht. Und ich sag es euch. Es war sehr entspannend!
Die Klausuren sind vorbei!
Ja es ist toll keine Klausuren mehr zu haben. Ich bin aber auch kein Mensch, der unbedingt Beschäftigung braucht, eigentlich leb ich gerne in den Tag ohne Arbeit, ohne irgendwelche Verpflichtungen. Leider geht das nicht immer.
Also an meiner Präsenzuni mit wesentlich mehr Klausurschreiblingen stand es schon Monate vorher fest wo wer schreibt und jeder sah in sowas wie bei uns dem Prüfungsportal neben dem Prüfungsdatum und Ort auch das Gebäude und den Hörsaal. Auch auf 2 Städte verteilt und es wurden auch Säle in der fremden FH angemietet. Ich finds ja jetzt auch nicht tragisch, aber es wär ne Verbesserung, die eigentlich ganz einfach wäre. Und es hat mich einfach gewundert, weil es an den 2 Unis wo ich bisher war, es halt online gab. Ja berichte zu den einzelnen Klausuren werden folgen.
Die Klausuren sind vorbei! Die letzten Tage und Wochen waren sehr stressig. Ich habe mich hier länger nicht mehr zu Wort gemeldet. Auf dem Weg Rückweg von meiner Matheprüfung hatte ich noch einen Text getippt, leider war im Zug dann beim abschicken die Internetverbindung weg und der Text dann letzlich irgendwie auch. Da ich eh gestresst war, hatte ich keinen Nerv das alles nochmal zu tippen. Daher kommt die Rückmeldung etwas verzögert. Gestern war meine letzte Prüfung und es kommt mir vor als sei sie schon ewig her. Ich wollte tatsächlich gerade vorgestern schreiben, weil ich es kaum fassen kann, dass es erst gestern war. Ich werde zu den einzelnen Klausuren noch ein Fazit schreiben, was ihr dann in den nächsten Tagen lesen könnt. Jetzt will ich mich erst mal allgemein halten. Im großen und ganzen war meine Prüfungsvorbereitung sehr durchwachsen, es kam einiges dazwischen, ich hatte neben Steuern noch die beiden Pflichtmodule belegt. Eine Kombi von der mir in den letzten Wochen so einige abgeraten haben. Da war es schon zu spät und ich muss sagen, ich bin schon froh, dass ich es jetzt hinter mir habe. Ob ich alles bestanden habe, kann ich absolut nicht einschätzen. Auch weil ich ja noch recht neu an der FU bin und keine Erfahrung habe wie bewertet wird. Die Klausuren sind deutlich anders aufgebaut als es bei meinen anderen Studien war. Es ist sehr einheitlich an der FU, zumindest scheint es mir so. Es gibt immer ein zusammengeleimter Packen Blätter mit Aufgaben und daran hängt auch der Lösungsteil, welchen man dann vor der Prüfung abtrennen soll. Was ich etwas seltsam und sinnlos finde ist der ewig lange Text, der sich über 1,5 Seiten zieht und sich am Anfang von jeder Klausur befindet. Da stehen so allgemeine Regeln, wie die erlaubten Taschenrechner usw. Mehr fällt mir jetzt gerade gar nicht ein. Das Blatt meiner Präsenzuni konnte ich hingegen am Ende meines Bachelors fast auswendig. Und genau da ist das, was ich für etwas schlecht gelöst halte. Möchte man an der FU dieses Blatt lesen, müsste man dafür die eh extrem knapp bemessene (Sinn?) Klausurzeit opfern. An meiner Präsenzuni war es immer so, dass diese "Vorschriften" das Deckblatt der Klausur waren. Man bekam die Klausur ausgteilt, man durfte nicht die Klausur öffnen, aber die Regeln sich durchlesen und schonmal Matrikelnummer und Name eintragen. Dann gab es einen einheitlichen Beginn und jeder drehte etwa gleichzeitig die Klausur rum und begann. An der FU werden die Klausuren ausgeteilt und sobald man eine hat darf man anfangen. Ist auch irgendwie unfair. Bisher hatte ich zwar immer das Glück recht am Anfang die Klausur zu bekommen, dennoch finde ich es besser wenn es einen einheitlichen Start gibt. Soviel erstmal dazu. Ziemlich komisch ist auch die Regelung zum "vorbereiten" der Gesetze. In Steuern waren die Überschriften auf den Postits erlaubt, der gleiche Lehrstuhl betreut auch die eine Hälfte des Moduls Rechnungslegung. Dennoch waren in Rechnungslegung dann plötzlich keine Überschriften auf den Post-Its mehr erlaubt, was dann dazu führte, dass ich mein Gesetz lieber im Rucksack gelassen habe. Zum Glück hätte es mir bei der Klausur ohnehin nicht geholfen, aber verschiedene Regelungen am gleichen Lehrstuhl im gleichen Studiengang im gleichen Semester finde ich etwas seltsam. Ansonsten wär es vielleicht sinnvoll auch online anzugeben wer in welchem Hörsaal schreibt. War an meiner Präsenzuni zumindest so und empfand ich als ganz praktisch, gerade wenn es wie in Rechnungslegung 6 verschiedene Hörsäle gibt, die auch noch in unterschiedlichen Gebäuden sind. Da ich leider über 350 km zu den Klausuren zu fahren habe und 2 der 3 Klausuren morgens um 9 bereits begannen blieb mir nichts anderes übrig als zu übernachten. Im Endeffekt haben mich die Klausuren jetzt so um die 400€ gekostet. Ich hoffe es hat sich wenigstens gelohnt
29. September 2016
Ich war nie in einer Klausureinsicht während meines Bachelorstudiums an der Präsenzuni. Schlicht weil es mir zu blöd war deswegen an die Uni zu fahren und mich mit hunderten anderen in eine Reihe zu stellen und Ewigkeiten zu warten. Mir wurde von einigen an der FU geraten immer die Klausureinsicht zu beantragen, weil sehr häufig Fehler passieren würden. Auch in Bezug auf meyering. Das heißt ja nicht, dass ich unbegründet Widerspruch einlegen werde. Ich weiß auch wie ein Widerspruch funktioniert etc. Aber ich werde genau prüfen wie bewertet wurde. Finde ich auch nicht falsch. | Wohnung abmelden ohne neue Wohnanschrift? (Wohnsitz, Harz 4)
tonstar45,
Wohnung abmelden ohne neue Wohnanschrift? Hallo Kurz zu mir bin 18 beziehe Harz 4 da ich gekündigt würde deswegen mir bis August 100% Gesperrt war die Miete nicht mehr zahlen konnte und nun die Fristlose kündigung bekam. Mein Wohnungsschlüssel habe ich bereits abgegeben. Ich war heute beim Jobcenter in Magdeburg und wollte mich dort anmelden das ich wieder Leistungen bekomme und eine neue Wohnungen nun wurde mir da gesagt ohne festen Wohnsitz in Magdeburg lässt sich nix machen und habe auch kein Recht auf leistungen bzw. einer neuen Wohnung. Nun bin ich erstmal vorrüber gehend bei mein Stiefvater auch Harz 4. Nun hat mich das Jobcenter Magdeburg nach Wolmirstedt geschickt zum Meldeamt ich solle meine Wohnung abmelden mir eine Bescheinigung holen wo drauf steht das ich keinen festen Wohnsitz habe. Als ich dort war hat sich die gute Frau geweigert mich abzumelden ich solle mir beim Vermieter eine Abmeldebestätigung holen oder einen Mietvertrag für die neue Wohnung die ich ohne Abmeldung nicht bekomme. Leider war die Wohnungsgesellschafft schon geschlossen und kann erst morgen nachfragen aber was ist wenn die zu mir auch nein sagt. Sollte ich es denn beim Meldeamt in Magdeburg versuchen ich möchte nämlich nach Staßfurt ziehen Familie und Freunde wohnen da. Ich weis einfach nicht mehr weiter da ich mich mit dem Rechtssystem nicht gut auskenne. Man hat mir nur gesagt wenn ich abgemeldet bin Krieg ich eine neue Wohnung in Staßfurt wenn ich gründe hab kann ich als grund angeben das ich keinen festen Wohnsitz hab oder muss ich denn auf der Straße leben. Ich bin für jede Hilfreiche antwort dankbar. mfg Toni ... komplette Frage anzeigen 1 Antwort
von SlightlyAnnoyed, 19.07.2016 56
Deine Abmeldebescheinigung wirst du schon erhalten. Einfach mal so in einen anderen Ort ziehen und dort Leistungen beziehen wird nicht klappen, da ein Ortswechsel nur mit Zustimmung der Ämter möglich ist. Gründe wie, ich hab keine Wohnung und hier leben Freunde werden nicht wirklich helfen. Hier müsstes du zumindest eine Teilzeitjob vorweisen können und dich als Aufstocker anmelden. 1 Kommentar anzeigen Kommentar von
19.07.2016 Ja naja das will ich ja auch nicht unter grund angeben hätte gedacht das es reicht "Ich habe keine Wohnung mein Stiefvater bezieht selbst Leistungen und seine Wohnung ist zu klein dazu kommt das mein Stiefvater nicht Unterhaltspflichtig für mich ist könnte mich auch gut Rausschmeißen" ist das nicht grund genug weil arbeit hab ich noch nicht ich hab momentan die Arbeits Agentur angeschrieben und hoffe dort hilfe zu kriegen weil mein Kindergeld wurde mir ja auch nicht genehmigt da noch eine Unterschrift gefehlt hat die ich nachgereicht habe aber ein Einspruch kann bis zu 4 Monate dauern sagten die mir. Keine passende Antwort gefunden?
Muss man im Mietvertrag angeben wieviel Personen einziehen?
Muss man im Mietvertrag angeben wieviel Personen einziehen? Ich bin Vermieter und habe einen Mietvertrag gemacht mit 2 erwachsenen Personen. Jetzt haben die auch noch 2 Kinder mitgebracht. Die Kaution konnten Sie nicht bezahlen. Die vertragliche Übernahme der Einbauküche konnten Sie nicht bezahlen und der Mietzins wurde nur teilweise bezahlt. Mittlerweile sind sie ausgezogen und haben sich insolvent gemeldet. Jetzt habe ich erfahren, dass sie vorher schon Mietschulden hatten. Sie hatten auch Stromschulden bei ENBW. Handyschulden und GEZ. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich natürlich überhaupt keinen Mietvertrag mit denen gemacht. Ich habe über 10.000 Euro verloren. Hätten Sie die Kinder angeben müssen im Mietvertrag? Kann ich die Forderungen beim Verbraucherinsolvenzbüro als unerlaubte Handlung anmelden?
Fremde Mitbewohner die nicht gemeldet sind...
Hallo, bei uns im Haus ist folgende Situation.... Seit über drei Jahren wohnt eine Frau bei den Nachbarn, die aber weder dem Vermieter, noch dem Meldeamt gemeldet ist. Nun kommt auch noch ein Junger Mann dazu, der ebenfalls nicht dort gemeldet ist, aber dort wohnt. Es geht hier einfach um die Nebenkostenabrechnung, denn einiges wird durch das komplette Haus geteilt und bei den sogenannten Mitbewohnern sind es ganze 6 Personen mittlerweile und wir anderen Parteien nur immer zu zweit. Dem Vermieter haben wir dies mitgeteilt, aber die fremden Bewohner streiten alles ab. Wir anderen Mieter wissen aber und sehen es ja auch tagtäglich, dass sie dort wohnen, duschen, waschen und und und .... Außerdem hat sich die Junge Dame nun auch noch Selbstständig gemacht und ihre Anschrift bei den Eltern angegeben, wo sie regulär gemeldet ist.... Hier wird derbe verarscht. Was kann man evtl. machen???
Sagen wir mal ich unterschreibe einen Mietvertrag der ab dem 1.1.2010 gilt. Werde aber zB bis Dezember nicht da wohnen. Muss ich mich dann trotzdem ummelden oder die Wohnung angeben? (Mein Freund zieht morgen in diese Wohnung ein, ich habe mit unterschrieben. Werde aber noch nicht mit einziehen!)
Kann AG einen obdachlosen Mitarbeiter kündigen?
Kann ein Arbeitgeber einen Mitarbeiter kündigen obwohl dieser Obdachlos ist? Weil die Zustellbarkeit ist ja nicht gegeben.
Arbeitsvertrag OHNE festen Wohnsitz?
Hallo liebe Leute, ich hoffe ihr könnt mir helfen oder evtl. Anregungen geben... Zur Situation: Ich habe einen guten Bekannten welcher seit letzten Jahr (Sommer 2013) obdachlos gemeldet ist. Seine Freundin hatte sich damals getrennt und er hat leider keine neue Wohnung gefunden aufgrund seiner Arbeitslosigkeit und seinen Mietschulden in der Schufa. Er bekommt ALG2 und hat eine Postadresse. Er schläft mal hier und mal da. Nun hat es sich ergeben, das er eine Vollzeitarbeitsstelle haben könnte in der er 1900€brutto verdienen könnte. Er hätte dann trotz Mietschulden eine Wohnung in aussicht die er nach vorlage von 3 Gehaltsnachweisen bekommen würde! DER NEUE ARBEITGEBER MEINTE ABER DAS ER IHN NUR MIT FESTEN WOHNSITZ EINSTELLEN KÖNNE UND DASS DAS DIES NICHT MIT POSTADRESSE MÖGLICH IST. Was kann mein Bekannter tun um einen festen Wohnsitz bzw den Arbeitsvetrag zu bekommen?? Freunde hat er nicht viele und diese leben selber momentan von alg1/2. Das Jobcenter hat er shcon um Hilfe gefragt, genau wie Caritas und DRK .. Leider konnte uns da niemand helfen. Viele liebe Grüße
Kann man sich von der alten Wohnung sofort abmelden, und erst später neu anmelden?
kann man sich generell beim Einwohnermeldeamt abmelden,und dann erst 1-2Wochen später für die neue Wohnung anmelden?? jemand sagte mir nur abmelden geht nicht... Man müsse sich immer erst wo anders anmelden,und würde dann automatisch abgemeldet werden....Stimmt das?? oder ist Abmeldung möglich?unabhängig von einer Neuanmeldung.?? (übrigens alte Addresse,und zukünftige neue Addresse beide in der gleichen Stadt) wäre dankbar für Antworten von Leuten die sich wirklich auskennen...
Vater mietet Wohnung an und ich wohne dadrin. Geht das?
Hallo Leute! Ich von 17 und werde im Januar 18 ich möchte mit meinem Freund und unserem Sohn zusammen ziehen, da wir aber minderjährig sind möchte kein Vermieter uns annehmen, wir würden die Wohnung selber bezahlen, meine frage jetzt kann mein Vater eine Wohnung anmieten und wir wohnen dadrin? Danke schonmal im voraus.
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ich helfe gerade meinem kollegen eine Wohnung zu finden, er bezieht Hartz 4, leider kann ich nicht genau suchen da ich nicht weiss wieviel Quadratmeter ihm zustehen oder wie hoch die Kaltmiete sein darf. Er ist alleine, falls das eine Rolle spielet. Über einen Tip bin ich Dankbar
Unterschied Haupt-/Nebenwohnsitz
Ich bin gestern zum Studium nach Koblenz gezogen und melde mich im Laufe der Woche beim Einwohnermeldeamt an. Ich weiß aber nicht, ob ich hier meinen Erst- oder Zweitwohnsitz anmelden soll. Rein rechnerisch bin ich mehr als 50% in Koblenz, da ich auch die meisten Wochenenden hier verbringe. Gibt es da Richtlinien, von wegen "mehr als 51% des Jahres" oder so? Wenn nein, was ist in der Praxis der Unterschied? Vielen Dank im Voraus für eure Antworten!
Hey leute Meine freundin hat schwierigkeiten mit der arge da sie vom amt eine wohnung bezahlt bekommt die nur leider für 2 personen viel zu klein ist also sie und ihren sohn. Weis jemand von euch wieviel qm und kalt oder warm miete eine wohnung haben darf für 2 Personen wenn´s über die arge läuft? ( Neu-Ulm) Würden uns auf Tipp´s und hilfreiche antworten freuen Vielen danke erst mal
Hallo, ich habe da mal eine Frage. Ich habe mich von meiner Frau getrennt und ziehe nun aus der gemeinsamen Wohnung aus. Hab aber noch nichts passendes neues gefunden. Kann solang bei einem Kumpel (bester seit 25 Jahren) wohnen bis ich was gefunden habe. Kann ich mich jetzt bei meiner exFrau abmelden ohne einen neuen Wohnsitz anzugeben? Habe ja keinen und beim Kumpel ist ja nur Gastfreundlichkeit. Wäre sehr dankbar für Antworten. | de |
q-de-772 | wenigen Aufgaben vor. Das fand ich etwas unfair, da ich mich gerade darauf gut vorbereitet hatte. | Abilifly - Fernstudium-Infos.de
27. Mai 2016
25. September 2017
133 Sehr gut
Lange habe ich mich nicht gemeldet und das hat einen Grund
Abilifly hat Blogeintrag hinzugefügt: I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Lange habe ich mich nicht hier gemeldet, obwohl ich mich ja öfter melden und berichten wollte. Mein Leben geht ein bisschen drunter und drüber. So haben wir durch Zufall beispielsweise vor 4 Wochen eine kleine 5 Wochen alte Babykatze bekommen, die inzwischen super eingelebt und top fit ist, mir aber nun den letzten Nerv raubt. Das lernen für die Uni hat ja im Herbst ganz gut angefangen, nun bin ich ein wenig ins Schludern geraten und hänge natürlich wieder nach Wie sollte es auch anders sein. Jedenfalls hab ich einen Seminarplatz bekommen und werde direkt danach die Abschlussarbeit schreiben. Ich schreibe am Lehrstuhl Meyering (Betriebswirtschaftliche Steuerlehre) und die Seminararbeit muss ich bis 29.05.17 abgeben. Genau. Das Abgabedatum weiß ich jetzt schon. Sonst aber nichts. Nicht mal mein Thema. Auch nicht wie ich ein Thema bekomme. Also das Studium neigt sich dem Ende zu, dabei hat es ja eigentlich gerade erst angefangen. Die Masterarbeit wird meine letzte Leistung sein und die Abgabe dann voraussichtlich im November, wenn ich wie geplant direkt im Anschluss an das Seminar Mitte Juni mit der Masterarbeit beginnen kann. Die letzten Klausuren schreibe ich im Oktober dann. Werden aber dann nur 1-2 je nach dem ob ich nun alle im März bestehe oder doch durch eine durchfalle. Im April hab ich ein Praktikum in einer großen Steuerberatungsgesellschaft geplant, dafür bin ich gerade die Bewerbungen am vorbereiten. Und nebenbei hab ich noch ganz viel andren Kram um die Ohren, weshalb das liebe Unizeug mal wieder zu kurz kommt. Über die Weihnachten kommt die ganze Familie zu uns uuuuund alles muss vorbereitet werden. Würd ja gern im Anschluss an den Master ne externe Promotion starten, muss nur mal sehen, ob ich da mit meinem Schnitt (wird vermutlich schlechter als 2,5) irgendwo ne Chance hab. Das wars auch schon wieder von mir Aber über Weihnachten hab ich vielleicht noch den ein oder anderen Abend an dem ich vielleicht mal Zeit und Muse habe mich zu melden.
mein neues Lernkonzept
Mein neues Lernkonzept Da einige gefragt haben, erzähl ich hier mal was davon. Im Prinzip ist das ganze recht simpel. Ich bin drauf gestoßen weil Jemand bei Facebook damals Teilnehmer suchte um das Konzept zu testen. Da es gratis war, hab ich es mal ausprobiert. Bin ja nicht so der Fan von irgendwelchen kostenpflichtigen Sachen. Hab auch nie irgendwelche Fremdskripte bisher gekauft, weil ich bei sowas immer sehr skeptisch bin. Also eigentlich ist es nicht mein Lernkonzept, sondern die Idee von Jemand anderem. Das ganze ist so aufgebaut, dass man wöchentlich eine Art Newsletter bekommt, in dem fachspefizisch steht, was diese Woche zu tun ist. Ansonsten ist man recht flexibel in der Zeiteinteilung, wenn man sich nicht dran hält, auch nicht schlimm, weil kontrolliert wird es nicht, aber ich denke es geht eher darum zu motivieren rechtzeitig anzufangen und sich eben durchzubeißen. Das find ich ganz gut, denn da hat es bei mir immer etwas gehangen. Alle paar Wochen steht dann pro Fach ein Test an. Das ganze erscheint mir auf die Modulwahl der einzelnen Person abgestimmt, kann aber auch sein, dass es nur Zufall ist, dass es bei mir relativ gut passt und selten 2 Tests in der gleichen Woche sind. Diese "Tests" kriegt man auch mit der jewiligen Zeitangabe per Mail zugesandt und soll die dann in der jeweiligen Zeit bearbeiten. Da wird dann zumindest wurde das so gesagt auf die Klausur vorbereitende Fragen gestellt, also es soll an die jeweilige Klausur angepasst sein um optimal vorzubereiten. Ob das so ist weiß ich noch nicht. Ich hatte auch noch keine Tests. Nächste Woche sind allerdings gleich 2 Stück dran. Die Lösung der Tests schickt man wohl per Mail zurück und da wird dann korrigiert und man bekommt am Ende wohl sowas wie eine Empfehlung, was man nochmal Vertiefen muss und ob man auf die Klausur gut vorbereitet ist. Bisher gefällts mir ganz gut, gibt aber glaube ich (noch?) nichts offizielles. Soll aber wohl im Endeffekt dann kostenpflichtig werden. Aktuell ists wohl so ne Art Testphase, die mir bisher auch sehr zusagt. Ich halt mich doch deutlich besser an meinen Plan und lerne irgendwie zielführender dadurch, dass ich weiß, dass ich geprüft werden würde. Klar beim Test schummeln kann man auch, es läuft wohl auf "Ehrlichkeit zu sich selbst" hinaus. Aber bringt ja auch nichts da dann zu schummeln. Bisher kann ich viel mehr noch nicht dazu sagen, außer dass man eben motivierende Mails mit Lernbrocken bekommt und na Zeitangabe. Gibts auch nicht für alle Fächer glaub ich. Also Wettbewerbsrecht auf jeden Fall nicht. Also habs jetzt nur bei Steuern und Wirtschaftsprüfung.
27. Oktober 2016
Fächerwahl & Studienfortschritt
Fächerwahl & Studienfortschritt Wie läufts? Und was eigentlich? Gute Frage, aber zweitere ist leicht zu beantworten. Neu in diesem Semester belegt habe ich die Module "Steuern im Rahmen von funktionalen und konstitutiven Unternehmensentscheidungen", "Wirtschaftsprüfung" und "Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler". Im Moment ist auch geplant in all diesen Fächern zur Klausur anzutreten. Problem ist nur, dass ich immer noch nicht weiß, ob ich alle Prüfungen im letzten Semester bestanden habe. Eine Wiederholungsklausur würde ich zu den Klausuren, die in diesem Semester geplant sind, noch dazu nehmen. Mehr als eine allerdings nicht. Dann muss eine andere Klausur weichen und die werde ich dann erst im nächsten Semester schreiben. Dies wird wohl dann Wettbewerbsrecht sein, da ich hier eh viel zu wenig Material dazu habe. Und wie es läuft... wie schon im vorherigen Blockbeitrag erwähnt ganz gut, dank meinem neuen Konzept. Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen Hier hab eich das erste Kapitel durch, was aber auch nur sehr kurz war und habe ungefähr die Hälfte des ersten Kapitels hinter mir. Bin soweit im Plan. Bis Ende der Woche werde ich das zweite Kapitel zu Ende haben und auch die Übungsaufgaben zum 2. Kapitel bearbeitet haben. Das Modul ist aufgebaut wie die anderen beiden Module von Meyering auch. Genauso stehts auch im die Klausur. Also weiß ich inzwischen ungefähr was gefragt ist, komme daher ganz gut voran. Hier mache ich grobe Schaubilder über den Stoff und konzentriere mich auf die im Skript enthaltenen Beispiele sowie die Übungsaufgaben. Dadurch schaffe ich es, den Stoff wirklich komprimiert aufzuschreiben. Die Zusammenfassung der Kapitel 1 und 2 nimmt dadurch lediglich 5 Din-A 5 Seiten in Kauf. Wirtschaftsprüfung Gut geschrieben und tatsächlich interessant. Es ist sehr verständlich zu lesen. Das Modul ist ziemlich neu, weshalb es kaum Altklausuren und alte EAs gibt. Bin mir noch nicht sicher wie detailliert es gelernt werden muss. Bisher komme ich gut voran. Kapitel 1, 2 und 3 habe ich bereits abgeschlossen. Bei Kapitel 4 bin ich circa zur Hälfte durch. Bis ende der Woche ist geplant auch mit Kapitel 4 und den zugehörigen Übungsaufgaben fertig zu sein. Das einzige, was mir an dem Modul bisher nicht gefällt ist, dass der Lehrstuhl doch teilweise eine sehr seltsame Ansicht zu vertreten scheint. So wird beispielsweise im Skript geschrieben, dass seriöse Universitäten davon Abstand nehmen würden Studiengänge anzubieten bei denen eine Anerkennung gemäß §13a WPO erfolgen kann. (Kurz zur Info: " Diese Studiengänge entsprechen den Anforderungen der Wirtschaftsprüfungsexamens-Anrechnungsverordnung. Leistungen aus diesen Masterstudiengängen ersetzen in den Prüfungsgebieten „Angewandte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre“ und „Wirtschaftsrecht“ die entsprechenden Prüfungen des Wirtschaftsprüfungsexamens, so dass Absolventen dieser Studiengänge das Wirtschaftsprüfungsexamen in verkürzter Form ablegen können. ") Das heißt der Lehrstuhl sagt seriöse Universitäten bieten keine solche Lehre an, die man sich für das Wirtschaftsprüferexamen anrechnen lassen kann. Als Argumente werden hier angeführt, dass die Lehre dann zu sehr daran ausgerichtet werden muss, was beim Wirtschaftsprüfungsexamen gefordert wird und, dass die Anerkennung kostenintensiv ist. Für mich total abstrus und irrsinnig eine solche Behauptung. Gerade weil große und namhafte Universitäten in Deutschland diese Möglichkeit anbieten. Wenn das Wirtschaftsprüferexamen nun als härteste Prüfung Deutschlands gehandelt wird (wie es ja der Fall ist), wie kann es dann schlecht sein, wenn sich eine Uni bei der Lehre daran orientiert, gerade, wenn es ja darum geht Leute auf diesen Beruf vorzubereiten. Und bieten somit die großen bekannten Unis wie die FU Berlin, Uni Erlangen-Nürnberg und die Uni Duisburg-Essen keine seriöse Lehre an? Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler Hier bin noch am wenigsten weit fortgeschritten. Kann erst wenig über das Modul sagen, nächste Woche werde ich aber den Fokus mehr hierauf legen, dann werde ich mehr dazu sagen können. Bis jetzt war noch nicht viel mehr als eine Einführung und ein historischer Abriss.
Zurück - Was bedeutet das eigentlich? Mit dem Wort zurück kann ich den aktuellen Zustand bei mir wohl am treffendsten beschreiben. Nicht nur, weil ich mich längere Zeit hier nicht gemeldet habe, oder weil ich die Lernsachen wieder hervorgekramt, mein Lernzeug geordnet hab, sondern weil ich auch nach dem Klausurenstress wieder ein bisschen mehr zu mir selbst gefunden habe. Das ist mir wichtig. Denn im Zentrum steht nicht das Studium, sondern ich. Und das sollte bei Jedem so sein und Jeder sollte sich das immer wieder bewusst machen. Denn wenn wir nur noch funktionieren - stirbt irgendwann unsere Seele. Und das ist wohl das wichtigste was wir haben. Klausurenphasen und Lerndruck setzt mir immer ziemlich zu. Danach brauche ich Zeit für mich. Da mag ich auch nicht feiern gehn wie andere. Ich mag es zwar schon, aber ich weiß, dass es mir nicht wirklich weiter hilft. Wir alle sollten mehr auf Qualitätszeit achten. Qualitätszeit ist die Zeit in der wir uns wirklich auf uns besinnen. Das kann auch beim Lernen sein, das kann bei einem gemeinsamen Essengehen mit dem Partner sein. Wichtig ist, dass wir es tun, weil es uns gut tut. Und solche Zeit habe ich gebraucht. Die letzten Wochen. Und dann stand ja auch noch mein Umzug an. Ja mein Umzug. Endlich ist es soweit. Ich wohne mit meinem Schatz zusammen. Hab meine eigene Bude hinter mir gelassen. End der Woche ist Schlüsselübergabe. Das meiste ist schon erledigt. Aber noch ein paar Kleinigkeiten sind zusammen, die in Summe dann doch sicherlich einige Stunden in Angriff nehmen. Da bleibt zwangsläufig das Lernen auf der Strecke. Dachte ich zumindest. Aber mit einem neuen Konzept läuft es wie am Schnürchen. Hab ich durch Zufall im Internet entdeckt und mag das Konzept. Dazu aber wann anders mehr. Im Moment ist geplant erst mal wieder regelmäßiger zu bloggen. Ein Urlaub steht demnächst noch an, da wird es dann wieder weniger werden, aber so alles in allem will ich es nochmal auf ein konstantes Niveau von mindestens einem Beitrag pro Woche schaffen.
Abilifly antwortete auf Higginss Thema in Fernstudium Forum
zwischendurch nicht. Ich stopf süßes nach dem Abendessen direkt noch rein Ist dann quasi eine laaaaaaaaange Mahlzeit
12. Oktober 2016
Abilifly antwortete auf Bender122s Thema in IUBH Internationale Hochschule
Ich kann nur von dem schließen, was mir in den letzten Jahren so begegnet ist. 2x ging es mir im Vorstellungsgespräch so, dass der Eindruck vermittelt wurde, dass auch in der Arbeitswelt ein Studium an einer privaten FH weniger wert ist. Einmal als ich dort studierte und mich für ein Praktikum bewarb. Das war bei einem DAX 30 Unter einen. Da wurden mir so fragen gestellt wieso ich nun einen Master an einer privaten FH mache, wo ich es doch an einer angesehen Uni zu guten Noten gebracht habe. Dass mir das keinen Mehrwert bringt, sich nicht gut im Lebenslauf mache und es eher verschwendete Zeit ist. Das zweite war ein Vorstellungsgespräch für meinen jetzigen Werkstudentenjob in einer Big 4 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Da hatte ich gerade in Hagen angefangen und es lief auf "da haben sie ja grad nochmal die Kurve gekriegt" raus und dabei ging es um meinen Wechsel weg von der privaten FH an die Fernuni Hagen. Keiner der Personaler zeigte sich irgendwie positiv in Bezug auf die private FH. Und ich war an 2 Universitäten. An beiden wurde richtig abgehetzt über die Leute an der privaten FH in der jeweiligen Stadt. Da erkauft man sich den Abschluss, man kriegt alles geschenkt an der großen Uni ging das auch sehr von den Professoren aus und wurde angeheizt. Der eine nutzte es regelmäßig um Studierende zu tadeln "Du gehst wohl besser an die xxx (Name der privaten FH) als er auf eine einfache Frage keine Antwort wusste. Oder bei der Einführungsveranstaltung sagte einer der Profs scherzhaft" Keine Sorge, hier packt es nicht jeder, aber wenn ihr hier nicht packt könnt ihr immer noch an die xxx (Name der privaten Hochschule). Genauso war natürlich auch der Ruf unter den Studierenden. Für den Master an der Uni wurde auch nie einer von der privaten FH zugelassen. Das war von vornherein klar. Und wenn man bedenkt, dass die große Uni an unserem Fachbereich sicherlich über 500 Wirtschaftsabsolventen pro Semester produziert und das schon seit Jahren, die entsprechenden Profs.dort schon seit mindestens 15 Jahren lehren, und die damaligen Absolventen heute in den Unternehmen sitzen, wird der Ruf zwangsläufig in der Arbeitswelt auch nicht viel anders sein. Mein Bruder zb hat hier an der örtlichen privaten FH seinen Bachelor gemacht und sich für den Master an fast allen Unis beworben, die den Studiengang anbieten, er hat einen sehr guten Abschluss auch in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang. Er bekam von jeder Uni absagen. Ich denke dass fast an allen Unis ein ähnliches Bild über die privaten FHs vermittelt wird und so erhält diese Anschauung auch Einzug in die Unternehmen.
Also ich nahm schon immer während der Klausurzeit 3-5 kg zu. Weils mir durch den Stress einfach mies geht und ich mich dann mit essen trösten muss. Das erlaube ich mir aber auch. Die Klausurkilos mache ich dann nach den Klausuren direkt wieder weg, dann staut sich nicht viel an. Das mit den Softdrinks ist für mich schwer zu verstehen. Ich trinke gar keine süßen Getränke, habe auch eigentlich nie Lust drauf. Und wenn kaufe ich es einfach nicht ein. Wobei ich auch für Besuch ne Flasche Sprite letztes Jahr gekauft hab, die nun immer noch hier steht. Bei mir gibt es ausschließlich Wasser und ungesüßten Tee. Ab und an mal im Restaurant oder bei McDonalds trink ich Cola oder Sprite. Und bei den Beiträgen über intermittierendes Fasten ist mir aufgefallen, dass ich das sowieso an 95% der Tage mache. Frühstück gibt es bei mir circa um 12 und Abendessen zwischen 18 und 19 Uhr irgendwann. Manchmal wirds auch 20 Uhr bis das essen rum ist. Aber sehr selten und dann habe ich meist auch erst um 13 oder 14 Uhr gefrühstückt. Ich schaffe es trotzdem während der Klausuren trotz des beschrieben Essensstils rasant zuzunehmen
Ich würde mal behaupten das liegt - wie auch an Präsenzhochschulen - an der jewiligen FH/Universität. Ich habe nie Vollzeit gearbeitet und Vollzeit studiert, war aber schon an einigen Hochschulen und kann daher denke ich recht gut einen Vergleich ziehen. Gerade auch im Bezug auf Hagen. Hagen ist wohl wirklich was die Skripte und den Stoffumfang angeht das aufwändigste, was ich bisher erlebt habe. Ein Semester war ich an einer privaten Hochschule, dort hätte ich wohl ohne Probleme Vollzeit nebenher arbeiten können, bin dann aber gerade deswegen auch gewechselt, weil entsprechend der Anforderungen die privaten (Fern)hochschulen eben auch den entsprechenden Ruf bei den Arbeitgebern haben und daher nicht vergleichbar sind mit einem Studium an einer Universität oder eben der Fernuni Hagen. Ich denke das sollte man sich generell bei Aussagen zur Machbarkeit und zum Schwierigkeitsgrad vor Augen halten.
Fazit - Rechnungslegung
Bestanden? Keine Ahnung! Eigentlich weiß ich bei keiner Klausur so wirklich, ob es nun zum Bestehen gereicht hat. Letztes Semester war ich sehr überrascht eine gute Note zu erhalten, obwohl die Klausur gefühlt alles andere als gut gelaufen war. Dieses Ereignis trägt folglich noch mehr dazu bei, dass ich meine Klausuren nun ziemlich schwer einschätzen kann. Wenns dumm läuft muss ich alles nochmal schreiben, wenn es gut läuft habe ich alles bestanden und ggf. sogar mit brauchbaren Noten. # Nun aber zu Rechnungslegung und meinem Fazit. Erst mal will ich euch ein bisschen vom Aufbau erzählen. Die Klausur besteht aus zwei Teilen. Einmal dem Teil Bilanztheorie, der von Prof. Meyering gemacht wird und dem Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse von Prof. Brösel. Teil Bilanztheorie: Dieser Teil besteht aus MC-Fragen sowie aus offenen Fragen. Zuerst kommt ein Teil ja/nein Fragen und anschließend ein Teil Fragen, die mit konkreten Stichpunkten (meist ein oder zwei) beantwortet werden müssen. Danach kommen noch offene Aufgaben. Thematisch drehen sich die Aufgaben hauptsächlich um die Bilanztheorien, die sehr ausführlich im Skript thematisiert werden. Hier ist sowohl der Gesamtzusammenhang sowie die Anwendung als auch Detailwissen erforderlich. Wohingegen Detailwissen hauptsächlich in den Stichpunktfragen geprüft wird, ist bei den offenen Fragen gerne die Anwendung und der Gesamtzusammenhang der einzelnen Theorien gefragt. Also man muss auswendig lernen und verstehen und anwenden können. Die Beispielaufgaben im Skript helfen an dieser Stelle sich das ganze so anzueignen, dass man es auch anwenden kann. Zumindest halbwegs. Zudem kommen gerne Fragen zum Umsatz bzw. Gesamtkostenverfahren und auch zur Eigenkapitalrechnung. Diese Sachen sollte man beherrschen. Zudem sollte man eine GuV und Bilanz problemlos aufstellen können. Buchungssätze werden hier auch teilweise abgefragt. Oft kommt dann noch ein Text, den man beurteilen muss/ kritisch würdigen muss. Das kommt leider Rätselraten gleich. Meine Devise war hier, möglichst viel richtiges hinschreiben. Denn was genau die sehen wollen geht aus der Aufgabenstellung nicht hervor. In dem Musterlösungen werden mehr oder weniger wahllos Dinge erläutert. Keine Ahnung wie ich das nun hier genau beschreiben soll, wenn ihr die Altklausuren durch arbeitet werdet ihr es vermutlich verstehen, was ich meine. In meiner Klausur musste man hauptsächlich die Bilanztheorien anwenden. Das konnte ich recht gut, bin mir allerdings auch nicht ganz sicher. Bei den Ja/Nein Fragen war mindestens eine Frage doppeldeutig und somit nicht eindeutig beantwortbar, weil - wie sich nach der Klausur rausstellte - den meisten Studenten nicht klar war, was die Aussage, die beurteilt werden sollte, genau aussagte. War etwas verwirrend und ich habe deswegen meine Begründung einfach dazugeschrieben. GuV, Eigenkapital etc kamen bei mir leider nicht dran. Die Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Im Fokus dieses Teil steht die Strukturbilanz sowie die Bilanzpolitik. Zuerst beginnt die Klausur mit kurzen Theoriefragen. Generell sollte man die Theorie auch hier gut auswendig können, wenn auch weniger Detailwissen gefragt ist als im Teil Bilanztheorie. Dann kommt in aller Regel eine Aufgabe, bei welcher man eine Strukturbilanz aufstellen soll und eine Aufgabe, bei der man in aller Regel progressive Bilanzpolitik durchführen soll. Das sind Verständnisaufgaben, zu denen es im Skript eine sehr detaillierte und umfangreiche Fallstudie gibt und die auch immer wieder in alten Klausuren gefragt sind. Das sollte man wirklich im Schlaf können und auch die komplizierten Sachen wie aktive RAP etc zu behandeln wissen. Leider fand ich den Teil mit der Bilanzpolitik etwas seltsam in meiner Klausur bzw. neuartig. Entweder ich hab etwas komplett übersehen oder einen massiven Denkfehler oder eben es war diesmal ein bisschen tricky. Denn es sollte die Ertragslage verschlechtert und die Liquiditätslage verbessert werden. Keine Ahnung ob das stimmt, was ich gemacht habe. Generell gab es recht wenig Aufgaben auf die Strukturbilanz und die Bilanzpolitik, was ich mir so nicht gewünscht hatte. Denn ich habe eher auf diese Aufgaben zum Punkte holen gesetzt als auf das sture auswendig lernen. KE 2 kam wie fast immer nur in sehr geringem Umfang dran, dafür aber viele Auswendiglernaufgaben, bei denen ich überweigend Probleme hatte. Eigentlich hatte ich auf den Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Teil gesetzt, im Endeffekt habe ich nun aber wohl im Bilanztheorieteil die meisten Punkte geholt und im Bilanzpolitik&Bilanzanalyseteil viele Punkte wegen der Auswendiglernfragen liegen lassen. Ich hatte mich da leider zu viel mit der KE 2 beschäftigt. Diese Zeit hätte ich besser noch zusätzlich in KE1 investiert. Sollte ich die Klausur nochmal schreiben müssen wäre das aber nicht unbedingt ein Weltuntergang. Ich kann jetzt ziemlich viel, weiß worauf es genau ankommt und könnte mir noch einiges an Klausurroutine aneignen. Während der Klausur ist mir außerdem ein ziemlicher Patzer passiert. Direkt im ersten Teil. Es sollten Sachverhalte nach der Bilanztheorie von Simon behandelt werden. Ich hab sie leider nach Schmalenbach behandelt und erst fast ganz zum Schluss der Aufgabe meinen Irrtum bemerkt. Da die Aufgabe mit 20 Punkten, was 20 Minuten entsprach, dotiert war, habe ich hier massig Zeit verloren, die mir leider am Ende auch etwas gefehlt hat. Viel Zeit zum viel nachdenken blieb so leider nicht mehr. Ärgerlich und hatte nichts mit meinem Wissenstand, sondern viel mehr mit meiner Aufgeregtheit vor einer Klausur zu tun. Ich hoffe trotzdem, dass es einfach zum Bestehen reicht, vielleicht sogar ne gute Note rausspringt und ich das Ding nicht nochmal schreiben muss.
6. Oktober 2016
So viel Freizeit!
Abilifly hat kommentiert zu Abiliflys Blogeintrag in I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Bei mir ist es ähnlich. Ich habe bereits in meine neuen Unterlagen reingeschaut. Zumindest in Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen und in Wirtschaftsprüfung. Die Unterlagen für Wettbewerbsrecht kamen noch nicht. Also diese Module mache ich dieses Semester. Vorausgesetzt natürlich ich habe die anderen Prüfungen alle bestanden, wo ich mir noch nicht so sicher bin. Wie ichs mache, wenn ich eins oder gar mehrere Module nicht bestanden hab, weiß ich noch nicht. Da bei mir in kürze ein Umzug ansteht und ich mich eigentlich gerade mitten in den Vorbereitungen befinde, bin ich allerdings ziemlich ausgelastet im Moment. Alles muss geputzt und verpackt werden, ausgemistet werden, umgeräumt werden. Aber ab nächster Woche geht es trotzdem regelmäßig nochmal an die Skripte.
5. Oktober 2016
Jetzt sind erst wenige Tage rum seit ich die letzte Klausur hinter mich gebracht habe. Wie sehr habe ich mich auf den Zeitpunkt danach gefreut. Endlich nicht mehr lernen. Endlich Freunde treffen. Endlich wieder Lust etwas schönes zu kochen. Meine Laune während der Klausurvorbereitung erinnert wohl schon fast an eine Depression. Ich habe keine Lust auf Lernen. Aber ich habe auch keine Lust mehr überhaupt irgendetwas zu tun. Das lässt natürlich auch nicht sonderlich viel Spielraum um sich zu motivieren. Nach der Klausur ist es dann erst mal so als würde man in eine andere Welt eintauchen. Zumindest für mich. Nochmal raus gehen und nicht im Kopf nur den Lernstoff haben, sondern alles um einen drumherum wahrnehmen. Es fühlt sich alles anders und auch irgendwie fremd an. Das ist aber nicht nur ein Phänomen welches ich nun an der Fernuni bemerke. Auch im Bachelor war das schon so. Hier jetzt irgendwie extremer. Vermutlich weil ich mich noch nie so lang auf Klausuren vorbereitet habe. Und noch nicht mal weil der Stoff schwerer wäre. Nur ist es wesentlich schlechter aufbereitet und etwas umfangreicher. An der Präsenzuni war bei mir weniger das sture Pauken als die Transferarbeit gefragt. Und ich muss sagen gerade an der Uni, an der ich meinen Bachelor gemacht habe, hatte man wirjlich oft das Gefühl, dass die Professoren auch didaktisch was drauf haben. Ich habe nie Zusammenfassungen angefertigt. Denn bis ich das erste mal meine Fernunimaterialien in der Hand hielt war ich immer der Ansicht, dass ein Skript natürlich immer in Stichpunktform verfasst ist. Ansonsten ist es ein Buch. Zumindest das für mich so. Und nun kriege ich hunderte von Seiten umfassende DIN-A 4 Bücher zugesandt und es wird behauptet das seien Skripte. Das macht das ganze natürlich viel zeitintensiver. Ich verstehe auch den Gedanken dahinter. In dem Skript soll alles drin sein, was der Prof. an der Präsenzuni da vorne labert. Nur braucht man das Gelaber in der Regel nicht. So wie man viele Details im Skript und zusätzliche Sätze nicht braucht. Im Präsenzuniskript steht nur das drin, was wichtig ist, was von Relevanz ist. In Hagen muss man nun erst mal filtern. Denn man kann sich den unnötigen Teil nicht einfach sparen indem man nicht in die Vorlesung geht. Aber jetzt hab ich erst mal frei. Der schöne Haushalt erwartet mich sehnsüchtigst und auch die sozialen Kontakte wollen nochmal gepflegt werden. So hab ich den ganzen Tag heute mit waschen, bügeln, zusammenlegen verbracht. Und ich sag es euch. Es war sehr entspannend!
Die Klausuren sind vorbei!
Ja es ist toll keine Klausuren mehr zu haben. Ich bin aber auch kein Mensch, der unbedingt Beschäftigung braucht, eigentlich leb ich gerne in den Tag ohne Arbeit, ohne irgendwelche Verpflichtungen. Leider geht das nicht immer.
Also an meiner Präsenzuni mit wesentlich mehr Klausurschreiblingen stand es schon Monate vorher fest wo wer schreibt und jeder sah in sowas wie bei uns dem Prüfungsportal neben dem Prüfungsdatum und Ort auch das Gebäude und den Hörsaal. Auch auf 2 Städte verteilt und es wurden auch Säle in der fremden FH angemietet. Ich finds ja jetzt auch nicht tragisch, aber es wär ne Verbesserung, die eigentlich ganz einfach wäre. Und es hat mich einfach gewundert, weil es an den 2 Unis wo ich bisher war, es halt online gab. Ja berichte zu den einzelnen Klausuren werden folgen.
Die Klausuren sind vorbei! Die letzten Tage und Wochen waren sehr stressig. Ich habe mich hier länger nicht mehr zu Wort gemeldet. Auf dem Weg Rückweg von meiner Matheprüfung hatte ich noch einen Text getippt, leider war im Zug dann beim abschicken die Internetverbindung weg und der Text dann letzlich irgendwie auch. Da ich eh gestresst war, hatte ich keinen Nerv das alles nochmal zu tippen. Daher kommt die Rückmeldung etwas verzögert. Gestern war meine letzte Prüfung und es kommt mir vor als sei sie schon ewig her. Ich wollte tatsächlich gerade vorgestern schreiben, weil ich es kaum fassen kann, dass es erst gestern war. Ich werde zu den einzelnen Klausuren noch ein Fazit schreiben, was ihr dann in den nächsten Tagen lesen könnt. Jetzt will ich mich erst mal allgemein halten. Im großen und ganzen war meine Prüfungsvorbereitung sehr durchwachsen, es kam einiges dazwischen, ich hatte neben Steuern noch die beiden Pflichtmodule belegt. Eine Kombi von der mir in den letzten Wochen so einige abgeraten haben. Da war es schon zu spät und ich muss sagen, ich bin schon froh, dass ich es jetzt hinter mir habe. Ob ich alles bestanden habe, kann ich absolut nicht einschätzen. Auch weil ich ja noch recht neu an der FU bin und keine Erfahrung habe wie bewertet wird. Die Klausuren sind deutlich anders aufgebaut als es bei meinen anderen Studien war. Es ist sehr einheitlich an der FU, zumindest scheint es mir so. Es gibt immer ein zusammengeleimter Packen Blätter mit Aufgaben und daran hängt auch der Lösungsteil, welchen man dann vor der Prüfung abtrennen soll. Was ich etwas seltsam und sinnlos finde ist der ewig lange Text, der sich über 1,5 Seiten zieht und sich am Anfang von jeder Klausur befindet. Da stehen so allgemeine Regeln, wie die erlaubten Taschenrechner usw. Mehr fällt mir jetzt gerade gar nicht ein. Das Blatt meiner Präsenzuni konnte ich hingegen am Ende meines Bachelors fast auswendig. Und genau da ist das, was ich für etwas schlecht gelöst halte. Möchte man an der FU dieses Blatt lesen, müsste man dafür die eh extrem knapp bemessene (Sinn?) Klausurzeit opfern. An meiner Präsenzuni war es immer so, dass diese "Vorschriften" das Deckblatt der Klausur waren. Man bekam die Klausur ausgteilt, man durfte nicht die Klausur öffnen, aber die Regeln sich durchlesen und schonmal Matrikelnummer und Name eintragen. Dann gab es einen einheitlichen Beginn und jeder drehte etwa gleichzeitig die Klausur rum und begann. An der FU werden die Klausuren ausgeteilt und sobald man eine hat darf man anfangen. Ist auch irgendwie unfair. Bisher hatte ich zwar immer das Glück recht am Anfang die Klausur zu bekommen, dennoch finde ich es besser wenn es einen einheitlichen Start gibt. Soviel erstmal dazu. Ziemlich komisch ist auch die Regelung zum "vorbereiten" der Gesetze. In Steuern waren die Überschriften auf den Postits erlaubt, der gleiche Lehrstuhl betreut auch die eine Hälfte des Moduls Rechnungslegung. Dennoch waren in Rechnungslegung dann plötzlich keine Überschriften auf den Post-Its mehr erlaubt, was dann dazu führte, dass ich mein Gesetz lieber im Rucksack gelassen habe. Zum Glück hätte es mir bei der Klausur ohnehin nicht geholfen, aber verschiedene Regelungen am gleichen Lehrstuhl im gleichen Studiengang im gleichen Semester finde ich etwas seltsam. Ansonsten wär es vielleicht sinnvoll auch online anzugeben wer in welchem Hörsaal schreibt. War an meiner Präsenzuni zumindest so und empfand ich als ganz praktisch, gerade wenn es wie in Rechnungslegung 6 verschiedene Hörsäle gibt, die auch noch in unterschiedlichen Gebäuden sind. Da ich leider über 350 km zu den Klausuren zu fahren habe und 2 der 3 Klausuren morgens um 9 bereits begannen blieb mir nichts anderes übrig als zu übernachten. Im Endeffekt haben mich die Klausuren jetzt so um die 400€ gekostet. Ich hoffe es hat sich wenigstens gelohnt
29. September 2016
Ich war nie in einer Klausureinsicht während meines Bachelorstudiums an der Präsenzuni. Schlicht weil es mir zu blöd war deswegen an die Uni zu fahren und mich mit hunderten anderen in eine Reihe zu stellen und Ewigkeiten zu warten. Mir wurde von einigen an der FU geraten immer die Klausureinsicht zu beantragen, weil sehr häufig Fehler passieren würden. Auch in Bezug auf meyering. Das heißt ja nicht, dass ich unbegründet Widerspruch einlegen werde. Ich weiß auch wie ein Widerspruch funktioniert etc. Aber ich werde genau prüfen wie bewertet wurde. Finde ich auch nicht falsch. | Verletzte Erwartungen. Marketingunterricht von den Dallas Cowboys. | Vertrieb und Marketing - 2019
Veröffentlicht In: Vertrieb und Marketing • Ansichten: 26603
Die dallas cowboys hatten keine schlechte saison. Fünf siege, vier niederlagen. Etwas besser als der durchschnitt. Leider sind die eingefleischten fans verwüstet. Möchten sie spekulieren, warum? Wahrscheinlich, weil ihre erwartungen für die saison 2008 den super bowl beinhalteten. Hbos "hard knox" hat möglicherweise einen teil des hype ausgelöst, in dem das team in vier episoden vorgestellt wurde.
Die Dallas Cowboys hatten keine schlechte Saison. Fünf Siege, vier Niederlagen. Etwas besser als der Durchschnitt. Leider sind die eingefleischten Fans verwüstet. Möchten Sie spekulieren, warum?
Wahrscheinlich, weil ihre Erwartungen für die Saison 2008 den Super Bowl beinhalteten.
HBOs "Hard Knox" hat möglicherweise einen Teil des Hype ausgelöst, in dem das Team in vier Episoden vorgestellt wurde. ESPN nahm die zusätzliche Aufmerksamkeit der Cowboys auf und konzentrierte ihre beträchtliche Sendezeit (und Kommentare) auf Dallas.
Dann gab es natürlich alle Blogger, die selbst harte Fans waren, die den unvermeidlichen Triumph mit Begeisterung trompeten.
Hätten die Fans nicht mehr erwartet, wäre diese Saison nicht so schlecht.
Gibt es in den Dallas Cowboys 2008 eine Marketingstunde?
Warum ja. Ja da ist.
Es hat mit den Erwartungen Ihrer Kunden zu tun, verglichen mit ihren Erfahrungen. Abgesehen von dem, was sie aus Ihren Anzeigen gelernt haben, haben viele potenzielle Kunden keine Vorstellung davon, was Sie von Ihrem Unternehmen erwarten können.
Und dann haben sie eine tatsächliche Erfahrung mit Ihrem Unternehmen, und Sie leben oder sterben, ob Ihre Werbung der Realität Ihres Kunden widerspricht.
Werben Sie für einen „schnellen, freundlichen Service“, bieten Sie jedoch ein Erlebnis, bei dem Ihr Kunde mit einem unzufriedenen Mitarbeiter an der Reihe ist und jeder Dollar, den Sie für Werbung ausgegeben haben, verschwendet wird - zumindest bei diesem Kunden.
Auf die gleiche Art und Weise, wie verstoßene Erwartungen die Fans von Cowboys in dieser Saison für furchtbar gehalten haben, glauben die missbräuchlichen Erwartungen Ihrer Kunden, dass sie schlechte Dienste leisten.
Schlimmer noch, dass Sie langsam schlechte Dienste leisten.
Verletzte Erwartungen bringen die Leute zum Reden. Gut und schlecht.
Ich schrieb über diese Effekte in Liebe und Gleichgültigkeit, Teil 1:
„Wenn Sie die Käufer mit ihren Einkäufen und der Art, wie sie behandelt werden, begeistern, werden sie wahrscheinlich zu Kundenevangelisten. Sie werden das Evangelium Ihres Unternehmens predigen und Konvertiten gewinnen, egal wie überzeugend sie sind.
Aus der äußerst unzufriedenen Gruppe werden jedoch wachsame Kunden. In ihren Köpfen waren sie Unrecht getan worden. Sie könnten genauso gut „Wanted, Dead or Alive“ -Poster mit Ihrem Namen auf dem Emblem haben, da sie herausfinden, dass sie herauskommen. Sag zwanzig mehr? Verlass 'dich darauf."
Aber was ist, wenn die Erfahrung Ihres Kunden nur geringfügig abfällt?
Was ist, wenn Sie keinen großartigen Service erbringen, aber auch keine schlechte Arbeit leisten?
Wenn der Kunde erwartet “ein Gourmet-Menü, das nur mit ausgesuchten Zutaten zubereitet wird"Und bekommt eine Mahlzeit, die ziemlich gut ist, sie kann dem Essen überlegene Qualitäten zuschreiben.
Genau das hat Antonio Rangel, Associate Professor für Wirtschaftswissenschaften am California Institute of Technology, bei einer Weinverkostung vor kurzem demonstriert. Rangel änderte die Preise für die Flaschen und fand:
“Die Freiwilligen bewerteten die „teureren“ Weine durchweg besser. Gehirnscans zeigten auch eine stärkere neuronale Aktivität im Vergnügungszentrum, als sie diese „teuren“ Weine probierten, was darauf hindeutet, dass das gesteigerte Vergnügen, das sie berichteten, eine echte Wirkung im Gehirn war.“
Ohne größere Diskrepanzen zwischen Erwartung und Erfahrung besteht eine gute Chance, dass die Menschen das akzeptieren, was sie erwartet haben. Was uns zu einer einfachen Formel für den Werbeerfolg führt:
1. Verwenden Sie Ihre Anzeigen, um eine Erwartung der Erfahrung Ihres Kunden zu schaffen, wenn er mit Ihnen Geschäfte macht.
Split-Provisionen - Eine dokumentationswürdige Vereinbarung | de |
q-de-772 | wenigen Aufgaben vor. Das fand ich etwas unfair, da ich mich gerade darauf gut vorbereitet hatte. | Abilifly - Fernstudium-Infos.de
27. Mai 2016
25. September 2017
133 Sehr gut
Lange habe ich mich nicht gemeldet und das hat einen Grund
Abilifly hat Blogeintrag hinzugefügt: I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Lange habe ich mich nicht hier gemeldet, obwohl ich mich ja öfter melden und berichten wollte. Mein Leben geht ein bisschen drunter und drüber. So haben wir durch Zufall beispielsweise vor 4 Wochen eine kleine 5 Wochen alte Babykatze bekommen, die inzwischen super eingelebt und top fit ist, mir aber nun den letzten Nerv raubt. Das lernen für die Uni hat ja im Herbst ganz gut angefangen, nun bin ich ein wenig ins Schludern geraten und hänge natürlich wieder nach Wie sollte es auch anders sein. Jedenfalls hab ich einen Seminarplatz bekommen und werde direkt danach die Abschlussarbeit schreiben. Ich schreibe am Lehrstuhl Meyering (Betriebswirtschaftliche Steuerlehre) und die Seminararbeit muss ich bis 29.05.17 abgeben. Genau. Das Abgabedatum weiß ich jetzt schon. Sonst aber nichts. Nicht mal mein Thema. Auch nicht wie ich ein Thema bekomme. Also das Studium neigt sich dem Ende zu, dabei hat es ja eigentlich gerade erst angefangen. Die Masterarbeit wird meine letzte Leistung sein und die Abgabe dann voraussichtlich im November, wenn ich wie geplant direkt im Anschluss an das Seminar Mitte Juni mit der Masterarbeit beginnen kann. Die letzten Klausuren schreibe ich im Oktober dann. Werden aber dann nur 1-2 je nach dem ob ich nun alle im März bestehe oder doch durch eine durchfalle. Im April hab ich ein Praktikum in einer großen Steuerberatungsgesellschaft geplant, dafür bin ich gerade die Bewerbungen am vorbereiten. Und nebenbei hab ich noch ganz viel andren Kram um die Ohren, weshalb das liebe Unizeug mal wieder zu kurz kommt. Über die Weihnachten kommt die ganze Familie zu uns uuuuund alles muss vorbereitet werden. Würd ja gern im Anschluss an den Master ne externe Promotion starten, muss nur mal sehen, ob ich da mit meinem Schnitt (wird vermutlich schlechter als 2,5) irgendwo ne Chance hab. Das wars auch schon wieder von mir Aber über Weihnachten hab ich vielleicht noch den ein oder anderen Abend an dem ich vielleicht mal Zeit und Muse habe mich zu melden.
mein neues Lernkonzept
Mein neues Lernkonzept Da einige gefragt haben, erzähl ich hier mal was davon. Im Prinzip ist das ganze recht simpel. Ich bin drauf gestoßen weil Jemand bei Facebook damals Teilnehmer suchte um das Konzept zu testen. Da es gratis war, hab ich es mal ausprobiert. Bin ja nicht so der Fan von irgendwelchen kostenpflichtigen Sachen. Hab auch nie irgendwelche Fremdskripte bisher gekauft, weil ich bei sowas immer sehr skeptisch bin. Also eigentlich ist es nicht mein Lernkonzept, sondern die Idee von Jemand anderem. Das ganze ist so aufgebaut, dass man wöchentlich eine Art Newsletter bekommt, in dem fachspefizisch steht, was diese Woche zu tun ist. Ansonsten ist man recht flexibel in der Zeiteinteilung, wenn man sich nicht dran hält, auch nicht schlimm, weil kontrolliert wird es nicht, aber ich denke es geht eher darum zu motivieren rechtzeitig anzufangen und sich eben durchzubeißen. Das find ich ganz gut, denn da hat es bei mir immer etwas gehangen. Alle paar Wochen steht dann pro Fach ein Test an. Das ganze erscheint mir auf die Modulwahl der einzelnen Person abgestimmt, kann aber auch sein, dass es nur Zufall ist, dass es bei mir relativ gut passt und selten 2 Tests in der gleichen Woche sind. Diese "Tests" kriegt man auch mit der jewiligen Zeitangabe per Mail zugesandt und soll die dann in der jeweiligen Zeit bearbeiten. Da wird dann zumindest wurde das so gesagt auf die Klausur vorbereitende Fragen gestellt, also es soll an die jeweilige Klausur angepasst sein um optimal vorzubereiten. Ob das so ist weiß ich noch nicht. Ich hatte auch noch keine Tests. Nächste Woche sind allerdings gleich 2 Stück dran. Die Lösung der Tests schickt man wohl per Mail zurück und da wird dann korrigiert und man bekommt am Ende wohl sowas wie eine Empfehlung, was man nochmal Vertiefen muss und ob man auf die Klausur gut vorbereitet ist. Bisher gefällts mir ganz gut, gibt aber glaube ich (noch?) nichts offizielles. Soll aber wohl im Endeffekt dann kostenpflichtig werden. Aktuell ists wohl so ne Art Testphase, die mir bisher auch sehr zusagt. Ich halt mich doch deutlich besser an meinen Plan und lerne irgendwie zielführender dadurch, dass ich weiß, dass ich geprüft werden würde. Klar beim Test schummeln kann man auch, es läuft wohl auf "Ehrlichkeit zu sich selbst" hinaus. Aber bringt ja auch nichts da dann zu schummeln. Bisher kann ich viel mehr noch nicht dazu sagen, außer dass man eben motivierende Mails mit Lernbrocken bekommt und na Zeitangabe. Gibts auch nicht für alle Fächer glaub ich. Also Wettbewerbsrecht auf jeden Fall nicht. Also habs jetzt nur bei Steuern und Wirtschaftsprüfung.
27. Oktober 2016
Fächerwahl & Studienfortschritt
Fächerwahl & Studienfortschritt Wie läufts? Und was eigentlich? Gute Frage, aber zweitere ist leicht zu beantworten. Neu in diesem Semester belegt habe ich die Module "Steuern im Rahmen von funktionalen und konstitutiven Unternehmensentscheidungen", "Wirtschaftsprüfung" und "Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler". Im Moment ist auch geplant in all diesen Fächern zur Klausur anzutreten. Problem ist nur, dass ich immer noch nicht weiß, ob ich alle Prüfungen im letzten Semester bestanden habe. Eine Wiederholungsklausur würde ich zu den Klausuren, die in diesem Semester geplant sind, noch dazu nehmen. Mehr als eine allerdings nicht. Dann muss eine andere Klausur weichen und die werde ich dann erst im nächsten Semester schreiben. Dies wird wohl dann Wettbewerbsrecht sein, da ich hier eh viel zu wenig Material dazu habe. Und wie es läuft... wie schon im vorherigen Blockbeitrag erwähnt ganz gut, dank meinem neuen Konzept. Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen Hier hab eich das erste Kapitel durch, was aber auch nur sehr kurz war und habe ungefähr die Hälfte des ersten Kapitels hinter mir. Bin soweit im Plan. Bis Ende der Woche werde ich das zweite Kapitel zu Ende haben und auch die Übungsaufgaben zum 2. Kapitel bearbeitet haben. Das Modul ist aufgebaut wie die anderen beiden Module von Meyering auch. Genauso stehts auch im die Klausur. Also weiß ich inzwischen ungefähr was gefragt ist, komme daher ganz gut voran. Hier mache ich grobe Schaubilder über den Stoff und konzentriere mich auf die im Skript enthaltenen Beispiele sowie die Übungsaufgaben. Dadurch schaffe ich es, den Stoff wirklich komprimiert aufzuschreiben. Die Zusammenfassung der Kapitel 1 und 2 nimmt dadurch lediglich 5 Din-A 5 Seiten in Kauf. Wirtschaftsprüfung Gut geschrieben und tatsächlich interessant. Es ist sehr verständlich zu lesen. Das Modul ist ziemlich neu, weshalb es kaum Altklausuren und alte EAs gibt. Bin mir noch nicht sicher wie detailliert es gelernt werden muss. Bisher komme ich gut voran. Kapitel 1, 2 und 3 habe ich bereits abgeschlossen. Bei Kapitel 4 bin ich circa zur Hälfte durch. Bis ende der Woche ist geplant auch mit Kapitel 4 und den zugehörigen Übungsaufgaben fertig zu sein. Das einzige, was mir an dem Modul bisher nicht gefällt ist, dass der Lehrstuhl doch teilweise eine sehr seltsame Ansicht zu vertreten scheint. So wird beispielsweise im Skript geschrieben, dass seriöse Universitäten davon Abstand nehmen würden Studiengänge anzubieten bei denen eine Anerkennung gemäß §13a WPO erfolgen kann. (Kurz zur Info: " Diese Studiengänge entsprechen den Anforderungen der Wirtschaftsprüfungsexamens-Anrechnungsverordnung. Leistungen aus diesen Masterstudiengängen ersetzen in den Prüfungsgebieten „Angewandte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre“ und „Wirtschaftsrecht“ die entsprechenden Prüfungen des Wirtschaftsprüfungsexamens, so dass Absolventen dieser Studiengänge das Wirtschaftsprüfungsexamen in verkürzter Form ablegen können. ") Das heißt der Lehrstuhl sagt seriöse Universitäten bieten keine solche Lehre an, die man sich für das Wirtschaftsprüferexamen anrechnen lassen kann. Als Argumente werden hier angeführt, dass die Lehre dann zu sehr daran ausgerichtet werden muss, was beim Wirtschaftsprüfungsexamen gefordert wird und, dass die Anerkennung kostenintensiv ist. Für mich total abstrus und irrsinnig eine solche Behauptung. Gerade weil große und namhafte Universitäten in Deutschland diese Möglichkeit anbieten. Wenn das Wirtschaftsprüferexamen nun als härteste Prüfung Deutschlands gehandelt wird (wie es ja der Fall ist), wie kann es dann schlecht sein, wenn sich eine Uni bei der Lehre daran orientiert, gerade, wenn es ja darum geht Leute auf diesen Beruf vorzubereiten. Und bieten somit die großen bekannten Unis wie die FU Berlin, Uni Erlangen-Nürnberg und die Uni Duisburg-Essen keine seriöse Lehre an? Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler Hier bin noch am wenigsten weit fortgeschritten. Kann erst wenig über das Modul sagen, nächste Woche werde ich aber den Fokus mehr hierauf legen, dann werde ich mehr dazu sagen können. Bis jetzt war noch nicht viel mehr als eine Einführung und ein historischer Abriss.
Zurück - Was bedeutet das eigentlich? Mit dem Wort zurück kann ich den aktuellen Zustand bei mir wohl am treffendsten beschreiben. Nicht nur, weil ich mich längere Zeit hier nicht gemeldet habe, oder weil ich die Lernsachen wieder hervorgekramt, mein Lernzeug geordnet hab, sondern weil ich auch nach dem Klausurenstress wieder ein bisschen mehr zu mir selbst gefunden habe. Das ist mir wichtig. Denn im Zentrum steht nicht das Studium, sondern ich. Und das sollte bei Jedem so sein und Jeder sollte sich das immer wieder bewusst machen. Denn wenn wir nur noch funktionieren - stirbt irgendwann unsere Seele. Und das ist wohl das wichtigste was wir haben. Klausurenphasen und Lerndruck setzt mir immer ziemlich zu. Danach brauche ich Zeit für mich. Da mag ich auch nicht feiern gehn wie andere. Ich mag es zwar schon, aber ich weiß, dass es mir nicht wirklich weiter hilft. Wir alle sollten mehr auf Qualitätszeit achten. Qualitätszeit ist die Zeit in der wir uns wirklich auf uns besinnen. Das kann auch beim Lernen sein, das kann bei einem gemeinsamen Essengehen mit dem Partner sein. Wichtig ist, dass wir es tun, weil es uns gut tut. Und solche Zeit habe ich gebraucht. Die letzten Wochen. Und dann stand ja auch noch mein Umzug an. Ja mein Umzug. Endlich ist es soweit. Ich wohne mit meinem Schatz zusammen. Hab meine eigene Bude hinter mir gelassen. End der Woche ist Schlüsselübergabe. Das meiste ist schon erledigt. Aber noch ein paar Kleinigkeiten sind zusammen, die in Summe dann doch sicherlich einige Stunden in Angriff nehmen. Da bleibt zwangsläufig das Lernen auf der Strecke. Dachte ich zumindest. Aber mit einem neuen Konzept läuft es wie am Schnürchen. Hab ich durch Zufall im Internet entdeckt und mag das Konzept. Dazu aber wann anders mehr. Im Moment ist geplant erst mal wieder regelmäßiger zu bloggen. Ein Urlaub steht demnächst noch an, da wird es dann wieder weniger werden, aber so alles in allem will ich es nochmal auf ein konstantes Niveau von mindestens einem Beitrag pro Woche schaffen.
Abilifly antwortete auf Higginss Thema in Fernstudium Forum
zwischendurch nicht. Ich stopf süßes nach dem Abendessen direkt noch rein Ist dann quasi eine laaaaaaaaange Mahlzeit
12. Oktober 2016
Abilifly antwortete auf Bender122s Thema in IUBH Internationale Hochschule
Ich kann nur von dem schließen, was mir in den letzten Jahren so begegnet ist. 2x ging es mir im Vorstellungsgespräch so, dass der Eindruck vermittelt wurde, dass auch in der Arbeitswelt ein Studium an einer privaten FH weniger wert ist. Einmal als ich dort studierte und mich für ein Praktikum bewarb. Das war bei einem DAX 30 Unter einen. Da wurden mir so fragen gestellt wieso ich nun einen Master an einer privaten FH mache, wo ich es doch an einer angesehen Uni zu guten Noten gebracht habe. Dass mir das keinen Mehrwert bringt, sich nicht gut im Lebenslauf mache und es eher verschwendete Zeit ist. Das zweite war ein Vorstellungsgespräch für meinen jetzigen Werkstudentenjob in einer Big 4 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Da hatte ich gerade in Hagen angefangen und es lief auf "da haben sie ja grad nochmal die Kurve gekriegt" raus und dabei ging es um meinen Wechsel weg von der privaten FH an die Fernuni Hagen. Keiner der Personaler zeigte sich irgendwie positiv in Bezug auf die private FH. Und ich war an 2 Universitäten. An beiden wurde richtig abgehetzt über die Leute an der privaten FH in der jeweiligen Stadt. Da erkauft man sich den Abschluss, man kriegt alles geschenkt an der großen Uni ging das auch sehr von den Professoren aus und wurde angeheizt. Der eine nutzte es regelmäßig um Studierende zu tadeln "Du gehst wohl besser an die xxx (Name der privaten FH) als er auf eine einfache Frage keine Antwort wusste. Oder bei der Einführungsveranstaltung sagte einer der Profs scherzhaft" Keine Sorge, hier packt es nicht jeder, aber wenn ihr hier nicht packt könnt ihr immer noch an die xxx (Name der privaten Hochschule). Genauso war natürlich auch der Ruf unter den Studierenden. Für den Master an der Uni wurde auch nie einer von der privaten FH zugelassen. Das war von vornherein klar. Und wenn man bedenkt, dass die große Uni an unserem Fachbereich sicherlich über 500 Wirtschaftsabsolventen pro Semester produziert und das schon seit Jahren, die entsprechenden Profs.dort schon seit mindestens 15 Jahren lehren, und die damaligen Absolventen heute in den Unternehmen sitzen, wird der Ruf zwangsläufig in der Arbeitswelt auch nicht viel anders sein. Mein Bruder zb hat hier an der örtlichen privaten FH seinen Bachelor gemacht und sich für den Master an fast allen Unis beworben, die den Studiengang anbieten, er hat einen sehr guten Abschluss auch in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang. Er bekam von jeder Uni absagen. Ich denke dass fast an allen Unis ein ähnliches Bild über die privaten FHs vermittelt wird und so erhält diese Anschauung auch Einzug in die Unternehmen.
Also ich nahm schon immer während der Klausurzeit 3-5 kg zu. Weils mir durch den Stress einfach mies geht und ich mich dann mit essen trösten muss. Das erlaube ich mir aber auch. Die Klausurkilos mache ich dann nach den Klausuren direkt wieder weg, dann staut sich nicht viel an. Das mit den Softdrinks ist für mich schwer zu verstehen. Ich trinke gar keine süßen Getränke, habe auch eigentlich nie Lust drauf. Und wenn kaufe ich es einfach nicht ein. Wobei ich auch für Besuch ne Flasche Sprite letztes Jahr gekauft hab, die nun immer noch hier steht. Bei mir gibt es ausschließlich Wasser und ungesüßten Tee. Ab und an mal im Restaurant oder bei McDonalds trink ich Cola oder Sprite. Und bei den Beiträgen über intermittierendes Fasten ist mir aufgefallen, dass ich das sowieso an 95% der Tage mache. Frühstück gibt es bei mir circa um 12 und Abendessen zwischen 18 und 19 Uhr irgendwann. Manchmal wirds auch 20 Uhr bis das essen rum ist. Aber sehr selten und dann habe ich meist auch erst um 13 oder 14 Uhr gefrühstückt. Ich schaffe es trotzdem während der Klausuren trotz des beschrieben Essensstils rasant zuzunehmen
Ich würde mal behaupten das liegt - wie auch an Präsenzhochschulen - an der jewiligen FH/Universität. Ich habe nie Vollzeit gearbeitet und Vollzeit studiert, war aber schon an einigen Hochschulen und kann daher denke ich recht gut einen Vergleich ziehen. Gerade auch im Bezug auf Hagen. Hagen ist wohl wirklich was die Skripte und den Stoffumfang angeht das aufwändigste, was ich bisher erlebt habe. Ein Semester war ich an einer privaten Hochschule, dort hätte ich wohl ohne Probleme Vollzeit nebenher arbeiten können, bin dann aber gerade deswegen auch gewechselt, weil entsprechend der Anforderungen die privaten (Fern)hochschulen eben auch den entsprechenden Ruf bei den Arbeitgebern haben und daher nicht vergleichbar sind mit einem Studium an einer Universität oder eben der Fernuni Hagen. Ich denke das sollte man sich generell bei Aussagen zur Machbarkeit und zum Schwierigkeitsgrad vor Augen halten.
Fazit - Rechnungslegung
Bestanden? Keine Ahnung! Eigentlich weiß ich bei keiner Klausur so wirklich, ob es nun zum Bestehen gereicht hat. Letztes Semester war ich sehr überrascht eine gute Note zu erhalten, obwohl die Klausur gefühlt alles andere als gut gelaufen war. Dieses Ereignis trägt folglich noch mehr dazu bei, dass ich meine Klausuren nun ziemlich schwer einschätzen kann. Wenns dumm läuft muss ich alles nochmal schreiben, wenn es gut läuft habe ich alles bestanden und ggf. sogar mit brauchbaren Noten. # Nun aber zu Rechnungslegung und meinem Fazit. Erst mal will ich euch ein bisschen vom Aufbau erzählen. Die Klausur besteht aus zwei Teilen. Einmal dem Teil Bilanztheorie, der von Prof. Meyering gemacht wird und dem Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse von Prof. Brösel. Teil Bilanztheorie: Dieser Teil besteht aus MC-Fragen sowie aus offenen Fragen. Zuerst kommt ein Teil ja/nein Fragen und anschließend ein Teil Fragen, die mit konkreten Stichpunkten (meist ein oder zwei) beantwortet werden müssen. Danach kommen noch offene Aufgaben. Thematisch drehen sich die Aufgaben hauptsächlich um die Bilanztheorien, die sehr ausführlich im Skript thematisiert werden. Hier ist sowohl der Gesamtzusammenhang sowie die Anwendung als auch Detailwissen erforderlich. Wohingegen Detailwissen hauptsächlich in den Stichpunktfragen geprüft wird, ist bei den offenen Fragen gerne die Anwendung und der Gesamtzusammenhang der einzelnen Theorien gefragt. Also man muss auswendig lernen und verstehen und anwenden können. Die Beispielaufgaben im Skript helfen an dieser Stelle sich das ganze so anzueignen, dass man es auch anwenden kann. Zumindest halbwegs. Zudem kommen gerne Fragen zum Umsatz bzw. Gesamtkostenverfahren und auch zur Eigenkapitalrechnung. Diese Sachen sollte man beherrschen. Zudem sollte man eine GuV und Bilanz problemlos aufstellen können. Buchungssätze werden hier auch teilweise abgefragt. Oft kommt dann noch ein Text, den man beurteilen muss/ kritisch würdigen muss. Das kommt leider Rätselraten gleich. Meine Devise war hier, möglichst viel richtiges hinschreiben. Denn was genau die sehen wollen geht aus der Aufgabenstellung nicht hervor. In dem Musterlösungen werden mehr oder weniger wahllos Dinge erläutert. Keine Ahnung wie ich das nun hier genau beschreiben soll, wenn ihr die Altklausuren durch arbeitet werdet ihr es vermutlich verstehen, was ich meine. In meiner Klausur musste man hauptsächlich die Bilanztheorien anwenden. Das konnte ich recht gut, bin mir allerdings auch nicht ganz sicher. Bei den Ja/Nein Fragen war mindestens eine Frage doppeldeutig und somit nicht eindeutig beantwortbar, weil - wie sich nach der Klausur rausstellte - den meisten Studenten nicht klar war, was die Aussage, die beurteilt werden sollte, genau aussagte. War etwas verwirrend und ich habe deswegen meine Begründung einfach dazugeschrieben. GuV, Eigenkapital etc kamen bei mir leider nicht dran. Die Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Im Fokus dieses Teil steht die Strukturbilanz sowie die Bilanzpolitik. Zuerst beginnt die Klausur mit kurzen Theoriefragen. Generell sollte man die Theorie auch hier gut auswendig können, wenn auch weniger Detailwissen gefragt ist als im Teil Bilanztheorie. Dann kommt in aller Regel eine Aufgabe, bei welcher man eine Strukturbilanz aufstellen soll und eine Aufgabe, bei der man in aller Regel progressive Bilanzpolitik durchführen soll. Das sind Verständnisaufgaben, zu denen es im Skript eine sehr detaillierte und umfangreiche Fallstudie gibt und die auch immer wieder in alten Klausuren gefragt sind. Das sollte man wirklich im Schlaf können und auch die komplizierten Sachen wie aktive RAP etc zu behandeln wissen. Leider fand ich den Teil mit der Bilanzpolitik etwas seltsam in meiner Klausur bzw. neuartig. Entweder ich hab etwas komplett übersehen oder einen massiven Denkfehler oder eben es war diesmal ein bisschen tricky. Denn es sollte die Ertragslage verschlechtert und die Liquiditätslage verbessert werden. Keine Ahnung ob das stimmt, was ich gemacht habe. Generell gab es recht wenig Aufgaben auf die Strukturbilanz und die Bilanzpolitik, was ich mir so nicht gewünscht hatte. Denn ich habe eher auf diese Aufgaben zum Punkte holen gesetzt als auf das sture auswendig lernen. KE 2 kam wie fast immer nur in sehr geringem Umfang dran, dafür aber viele Auswendiglernaufgaben, bei denen ich überweigend Probleme hatte. Eigentlich hatte ich auf den Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Teil gesetzt, im Endeffekt habe ich nun aber wohl im Bilanztheorieteil die meisten Punkte geholt und im Bilanzpolitik&Bilanzanalyseteil viele Punkte wegen der Auswendiglernfragen liegen lassen. Ich hatte mich da leider zu viel mit der KE 2 beschäftigt. Diese Zeit hätte ich besser noch zusätzlich in KE1 investiert. Sollte ich die Klausur nochmal schreiben müssen wäre das aber nicht unbedingt ein Weltuntergang. Ich kann jetzt ziemlich viel, weiß worauf es genau ankommt und könnte mir noch einiges an Klausurroutine aneignen. Während der Klausur ist mir außerdem ein ziemlicher Patzer passiert. Direkt im ersten Teil. Es sollten Sachverhalte nach der Bilanztheorie von Simon behandelt werden. Ich hab sie leider nach Schmalenbach behandelt und erst fast ganz zum Schluss der Aufgabe meinen Irrtum bemerkt. Da die Aufgabe mit 20 Punkten, was 20 Minuten entsprach, dotiert war, habe ich hier massig Zeit verloren, die mir leider am Ende auch etwas gefehlt hat. Viel Zeit zum viel nachdenken blieb so leider nicht mehr. Ärgerlich und hatte nichts mit meinem Wissenstand, sondern viel mehr mit meiner Aufgeregtheit vor einer Klausur zu tun. Ich hoffe trotzdem, dass es einfach zum Bestehen reicht, vielleicht sogar ne gute Note rausspringt und ich das Ding nicht nochmal schreiben muss.
6. Oktober 2016
So viel Freizeit!
Abilifly hat kommentiert zu Abiliflys Blogeintrag in I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Bei mir ist es ähnlich. Ich habe bereits in meine neuen Unterlagen reingeschaut. Zumindest in Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen und in Wirtschaftsprüfung. Die Unterlagen für Wettbewerbsrecht kamen noch nicht. Also diese Module mache ich dieses Semester. Vorausgesetzt natürlich ich habe die anderen Prüfungen alle bestanden, wo ich mir noch nicht so sicher bin. Wie ichs mache, wenn ich eins oder gar mehrere Module nicht bestanden hab, weiß ich noch nicht. Da bei mir in kürze ein Umzug ansteht und ich mich eigentlich gerade mitten in den Vorbereitungen befinde, bin ich allerdings ziemlich ausgelastet im Moment. Alles muss geputzt und verpackt werden, ausgemistet werden, umgeräumt werden. Aber ab nächster Woche geht es trotzdem regelmäßig nochmal an die Skripte.
5. Oktober 2016
Jetzt sind erst wenige Tage rum seit ich die letzte Klausur hinter mich gebracht habe. Wie sehr habe ich mich auf den Zeitpunkt danach gefreut. Endlich nicht mehr lernen. Endlich Freunde treffen. Endlich wieder Lust etwas schönes zu kochen. Meine Laune während der Klausurvorbereitung erinnert wohl schon fast an eine Depression. Ich habe keine Lust auf Lernen. Aber ich habe auch keine Lust mehr überhaupt irgendetwas zu tun. Das lässt natürlich auch nicht sonderlich viel Spielraum um sich zu motivieren. Nach der Klausur ist es dann erst mal so als würde man in eine andere Welt eintauchen. Zumindest für mich. Nochmal raus gehen und nicht im Kopf nur den Lernstoff haben, sondern alles um einen drumherum wahrnehmen. Es fühlt sich alles anders und auch irgendwie fremd an. Das ist aber nicht nur ein Phänomen welches ich nun an der Fernuni bemerke. Auch im Bachelor war das schon so. Hier jetzt irgendwie extremer. Vermutlich weil ich mich noch nie so lang auf Klausuren vorbereitet habe. Und noch nicht mal weil der Stoff schwerer wäre. Nur ist es wesentlich schlechter aufbereitet und etwas umfangreicher. An der Präsenzuni war bei mir weniger das sture Pauken als die Transferarbeit gefragt. Und ich muss sagen gerade an der Uni, an der ich meinen Bachelor gemacht habe, hatte man wirjlich oft das Gefühl, dass die Professoren auch didaktisch was drauf haben. Ich habe nie Zusammenfassungen angefertigt. Denn bis ich das erste mal meine Fernunimaterialien in der Hand hielt war ich immer der Ansicht, dass ein Skript natürlich immer in Stichpunktform verfasst ist. Ansonsten ist es ein Buch. Zumindest das für mich so. Und nun kriege ich hunderte von Seiten umfassende DIN-A 4 Bücher zugesandt und es wird behauptet das seien Skripte. Das macht das ganze natürlich viel zeitintensiver. Ich verstehe auch den Gedanken dahinter. In dem Skript soll alles drin sein, was der Prof. an der Präsenzuni da vorne labert. Nur braucht man das Gelaber in der Regel nicht. So wie man viele Details im Skript und zusätzliche Sätze nicht braucht. Im Präsenzuniskript steht nur das drin, was wichtig ist, was von Relevanz ist. In Hagen muss man nun erst mal filtern. Denn man kann sich den unnötigen Teil nicht einfach sparen indem man nicht in die Vorlesung geht. Aber jetzt hab ich erst mal frei. Der schöne Haushalt erwartet mich sehnsüchtigst und auch die sozialen Kontakte wollen nochmal gepflegt werden. So hab ich den ganzen Tag heute mit waschen, bügeln, zusammenlegen verbracht. Und ich sag es euch. Es war sehr entspannend!
Die Klausuren sind vorbei!
Ja es ist toll keine Klausuren mehr zu haben. Ich bin aber auch kein Mensch, der unbedingt Beschäftigung braucht, eigentlich leb ich gerne in den Tag ohne Arbeit, ohne irgendwelche Verpflichtungen. Leider geht das nicht immer.
Also an meiner Präsenzuni mit wesentlich mehr Klausurschreiblingen stand es schon Monate vorher fest wo wer schreibt und jeder sah in sowas wie bei uns dem Prüfungsportal neben dem Prüfungsdatum und Ort auch das Gebäude und den Hörsaal. Auch auf 2 Städte verteilt und es wurden auch Säle in der fremden FH angemietet. Ich finds ja jetzt auch nicht tragisch, aber es wär ne Verbesserung, die eigentlich ganz einfach wäre. Und es hat mich einfach gewundert, weil es an den 2 Unis wo ich bisher war, es halt online gab. Ja berichte zu den einzelnen Klausuren werden folgen.
Die Klausuren sind vorbei! Die letzten Tage und Wochen waren sehr stressig. Ich habe mich hier länger nicht mehr zu Wort gemeldet. Auf dem Weg Rückweg von meiner Matheprüfung hatte ich noch einen Text getippt, leider war im Zug dann beim abschicken die Internetverbindung weg und der Text dann letzlich irgendwie auch. Da ich eh gestresst war, hatte ich keinen Nerv das alles nochmal zu tippen. Daher kommt die Rückmeldung etwas verzögert. Gestern war meine letzte Prüfung und es kommt mir vor als sei sie schon ewig her. Ich wollte tatsächlich gerade vorgestern schreiben, weil ich es kaum fassen kann, dass es erst gestern war. Ich werde zu den einzelnen Klausuren noch ein Fazit schreiben, was ihr dann in den nächsten Tagen lesen könnt. Jetzt will ich mich erst mal allgemein halten. Im großen und ganzen war meine Prüfungsvorbereitung sehr durchwachsen, es kam einiges dazwischen, ich hatte neben Steuern noch die beiden Pflichtmodule belegt. Eine Kombi von der mir in den letzten Wochen so einige abgeraten haben. Da war es schon zu spät und ich muss sagen, ich bin schon froh, dass ich es jetzt hinter mir habe. Ob ich alles bestanden habe, kann ich absolut nicht einschätzen. Auch weil ich ja noch recht neu an der FU bin und keine Erfahrung habe wie bewertet wird. Die Klausuren sind deutlich anders aufgebaut als es bei meinen anderen Studien war. Es ist sehr einheitlich an der FU, zumindest scheint es mir so. Es gibt immer ein zusammengeleimter Packen Blätter mit Aufgaben und daran hängt auch der Lösungsteil, welchen man dann vor der Prüfung abtrennen soll. Was ich etwas seltsam und sinnlos finde ist der ewig lange Text, der sich über 1,5 Seiten zieht und sich am Anfang von jeder Klausur befindet. Da stehen so allgemeine Regeln, wie die erlaubten Taschenrechner usw. Mehr fällt mir jetzt gerade gar nicht ein. Das Blatt meiner Präsenzuni konnte ich hingegen am Ende meines Bachelors fast auswendig. Und genau da ist das, was ich für etwas schlecht gelöst halte. Möchte man an der FU dieses Blatt lesen, müsste man dafür die eh extrem knapp bemessene (Sinn?) Klausurzeit opfern. An meiner Präsenzuni war es immer so, dass diese "Vorschriften" das Deckblatt der Klausur waren. Man bekam die Klausur ausgteilt, man durfte nicht die Klausur öffnen, aber die Regeln sich durchlesen und schonmal Matrikelnummer und Name eintragen. Dann gab es einen einheitlichen Beginn und jeder drehte etwa gleichzeitig die Klausur rum und begann. An der FU werden die Klausuren ausgeteilt und sobald man eine hat darf man anfangen. Ist auch irgendwie unfair. Bisher hatte ich zwar immer das Glück recht am Anfang die Klausur zu bekommen, dennoch finde ich es besser wenn es einen einheitlichen Start gibt. Soviel erstmal dazu. Ziemlich komisch ist auch die Regelung zum "vorbereiten" der Gesetze. In Steuern waren die Überschriften auf den Postits erlaubt, der gleiche Lehrstuhl betreut auch die eine Hälfte des Moduls Rechnungslegung. Dennoch waren in Rechnungslegung dann plötzlich keine Überschriften auf den Post-Its mehr erlaubt, was dann dazu führte, dass ich mein Gesetz lieber im Rucksack gelassen habe. Zum Glück hätte es mir bei der Klausur ohnehin nicht geholfen, aber verschiedene Regelungen am gleichen Lehrstuhl im gleichen Studiengang im gleichen Semester finde ich etwas seltsam. Ansonsten wär es vielleicht sinnvoll auch online anzugeben wer in welchem Hörsaal schreibt. War an meiner Präsenzuni zumindest so und empfand ich als ganz praktisch, gerade wenn es wie in Rechnungslegung 6 verschiedene Hörsäle gibt, die auch noch in unterschiedlichen Gebäuden sind. Da ich leider über 350 km zu den Klausuren zu fahren habe und 2 der 3 Klausuren morgens um 9 bereits begannen blieb mir nichts anderes übrig als zu übernachten. Im Endeffekt haben mich die Klausuren jetzt so um die 400€ gekostet. Ich hoffe es hat sich wenigstens gelohnt
29. September 2016
Ich war nie in einer Klausureinsicht während meines Bachelorstudiums an der Präsenzuni. Schlicht weil es mir zu blöd war deswegen an die Uni zu fahren und mich mit hunderten anderen in eine Reihe zu stellen und Ewigkeiten zu warten. Mir wurde von einigen an der FU geraten immer die Klausureinsicht zu beantragen, weil sehr häufig Fehler passieren würden. Auch in Bezug auf meyering. Das heißt ja nicht, dass ich unbegründet Widerspruch einlegen werde. Ich weiß auch wie ein Widerspruch funktioniert etc. Aber ich werde genau prüfen wie bewertet wurde. Finde ich auch nicht falsch. | Heute, 01:58 von Siro
Gestern, 23:53 von Marcel D
Gestern, 18:52 von Rabenauge
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Gestern, 15:45 von meddie
Gestern, 13:26 von inka
Gestern, 12:03 von inka
16.02.2020, 20:44 von methusalem
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Ich habe das grade mal nach deiner Anleitung ausprobiert.
Ja, der Widerstand kann auch eingespart werden.
Exakt 50 Prozent
Siro Heute, 01:58
Marcel D Gestern, 23:53
Die NE555 Schaltung würde ich etwas abändern. Der Vorteil ist das du einen Widerstand weniger brauchst und der Tastgrad exakt 50% beträgt.
021aet04 Gestern, 22:59
Hm-weiss ich nicht mehr genau, wie ich den gedruckt hatte.
Aus dem Bauch raus würd ich sagen: auf der Innenseite liegend- dann braucht es ein bisschen
Rabenauge Gestern, 18:52
auch die flächenübergänge an der aussenfläche, gefält mir....
Ich nehme an, das in der STL datei entspricht der einbaulage.
inka Gestern, 17:58
ich habe meine Fräse aus Zeitgründen leider niemals fertig bekommen. Sie steht seit Jahren rum und nun möchte ich ich von ihr
meddie Gestern, 15:45 | de |
q-de-772 | wenigen Aufgaben vor. Das fand ich etwas unfair, da ich mich gerade darauf gut vorbereitet hatte. | Abilifly - Fernstudium-Infos.de
27. Mai 2016
25. September 2017
133 Sehr gut
Lange habe ich mich nicht gemeldet und das hat einen Grund
Abilifly hat Blogeintrag hinzugefügt: I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Lange habe ich mich nicht hier gemeldet, obwohl ich mich ja öfter melden und berichten wollte. Mein Leben geht ein bisschen drunter und drüber. So haben wir durch Zufall beispielsweise vor 4 Wochen eine kleine 5 Wochen alte Babykatze bekommen, die inzwischen super eingelebt und top fit ist, mir aber nun den letzten Nerv raubt. Das lernen für die Uni hat ja im Herbst ganz gut angefangen, nun bin ich ein wenig ins Schludern geraten und hänge natürlich wieder nach Wie sollte es auch anders sein. Jedenfalls hab ich einen Seminarplatz bekommen und werde direkt danach die Abschlussarbeit schreiben. Ich schreibe am Lehrstuhl Meyering (Betriebswirtschaftliche Steuerlehre) und die Seminararbeit muss ich bis 29.05.17 abgeben. Genau. Das Abgabedatum weiß ich jetzt schon. Sonst aber nichts. Nicht mal mein Thema. Auch nicht wie ich ein Thema bekomme. Also das Studium neigt sich dem Ende zu, dabei hat es ja eigentlich gerade erst angefangen. Die Masterarbeit wird meine letzte Leistung sein und die Abgabe dann voraussichtlich im November, wenn ich wie geplant direkt im Anschluss an das Seminar Mitte Juni mit der Masterarbeit beginnen kann. Die letzten Klausuren schreibe ich im Oktober dann. Werden aber dann nur 1-2 je nach dem ob ich nun alle im März bestehe oder doch durch eine durchfalle. Im April hab ich ein Praktikum in einer großen Steuerberatungsgesellschaft geplant, dafür bin ich gerade die Bewerbungen am vorbereiten. Und nebenbei hab ich noch ganz viel andren Kram um die Ohren, weshalb das liebe Unizeug mal wieder zu kurz kommt. Über die Weihnachten kommt die ganze Familie zu uns uuuuund alles muss vorbereitet werden. Würd ja gern im Anschluss an den Master ne externe Promotion starten, muss nur mal sehen, ob ich da mit meinem Schnitt (wird vermutlich schlechter als 2,5) irgendwo ne Chance hab. Das wars auch schon wieder von mir Aber über Weihnachten hab ich vielleicht noch den ein oder anderen Abend an dem ich vielleicht mal Zeit und Muse habe mich zu melden.
mein neues Lernkonzept
Mein neues Lernkonzept Da einige gefragt haben, erzähl ich hier mal was davon. Im Prinzip ist das ganze recht simpel. Ich bin drauf gestoßen weil Jemand bei Facebook damals Teilnehmer suchte um das Konzept zu testen. Da es gratis war, hab ich es mal ausprobiert. Bin ja nicht so der Fan von irgendwelchen kostenpflichtigen Sachen. Hab auch nie irgendwelche Fremdskripte bisher gekauft, weil ich bei sowas immer sehr skeptisch bin. Also eigentlich ist es nicht mein Lernkonzept, sondern die Idee von Jemand anderem. Das ganze ist so aufgebaut, dass man wöchentlich eine Art Newsletter bekommt, in dem fachspefizisch steht, was diese Woche zu tun ist. Ansonsten ist man recht flexibel in der Zeiteinteilung, wenn man sich nicht dran hält, auch nicht schlimm, weil kontrolliert wird es nicht, aber ich denke es geht eher darum zu motivieren rechtzeitig anzufangen und sich eben durchzubeißen. Das find ich ganz gut, denn da hat es bei mir immer etwas gehangen. Alle paar Wochen steht dann pro Fach ein Test an. Das ganze erscheint mir auf die Modulwahl der einzelnen Person abgestimmt, kann aber auch sein, dass es nur Zufall ist, dass es bei mir relativ gut passt und selten 2 Tests in der gleichen Woche sind. Diese "Tests" kriegt man auch mit der jewiligen Zeitangabe per Mail zugesandt und soll die dann in der jeweiligen Zeit bearbeiten. Da wird dann zumindest wurde das so gesagt auf die Klausur vorbereitende Fragen gestellt, also es soll an die jeweilige Klausur angepasst sein um optimal vorzubereiten. Ob das so ist weiß ich noch nicht. Ich hatte auch noch keine Tests. Nächste Woche sind allerdings gleich 2 Stück dran. Die Lösung der Tests schickt man wohl per Mail zurück und da wird dann korrigiert und man bekommt am Ende wohl sowas wie eine Empfehlung, was man nochmal Vertiefen muss und ob man auf die Klausur gut vorbereitet ist. Bisher gefällts mir ganz gut, gibt aber glaube ich (noch?) nichts offizielles. Soll aber wohl im Endeffekt dann kostenpflichtig werden. Aktuell ists wohl so ne Art Testphase, die mir bisher auch sehr zusagt. Ich halt mich doch deutlich besser an meinen Plan und lerne irgendwie zielführender dadurch, dass ich weiß, dass ich geprüft werden würde. Klar beim Test schummeln kann man auch, es läuft wohl auf "Ehrlichkeit zu sich selbst" hinaus. Aber bringt ja auch nichts da dann zu schummeln. Bisher kann ich viel mehr noch nicht dazu sagen, außer dass man eben motivierende Mails mit Lernbrocken bekommt und na Zeitangabe. Gibts auch nicht für alle Fächer glaub ich. Also Wettbewerbsrecht auf jeden Fall nicht. Also habs jetzt nur bei Steuern und Wirtschaftsprüfung.
27. Oktober 2016
Fächerwahl & Studienfortschritt
Fächerwahl & Studienfortschritt Wie läufts? Und was eigentlich? Gute Frage, aber zweitere ist leicht zu beantworten. Neu in diesem Semester belegt habe ich die Module "Steuern im Rahmen von funktionalen und konstitutiven Unternehmensentscheidungen", "Wirtschaftsprüfung" und "Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler". Im Moment ist auch geplant in all diesen Fächern zur Klausur anzutreten. Problem ist nur, dass ich immer noch nicht weiß, ob ich alle Prüfungen im letzten Semester bestanden habe. Eine Wiederholungsklausur würde ich zu den Klausuren, die in diesem Semester geplant sind, noch dazu nehmen. Mehr als eine allerdings nicht. Dann muss eine andere Klausur weichen und die werde ich dann erst im nächsten Semester schreiben. Dies wird wohl dann Wettbewerbsrecht sein, da ich hier eh viel zu wenig Material dazu habe. Und wie es läuft... wie schon im vorherigen Blockbeitrag erwähnt ganz gut, dank meinem neuen Konzept. Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen Hier hab eich das erste Kapitel durch, was aber auch nur sehr kurz war und habe ungefähr die Hälfte des ersten Kapitels hinter mir. Bin soweit im Plan. Bis Ende der Woche werde ich das zweite Kapitel zu Ende haben und auch die Übungsaufgaben zum 2. Kapitel bearbeitet haben. Das Modul ist aufgebaut wie die anderen beiden Module von Meyering auch. Genauso stehts auch im die Klausur. Also weiß ich inzwischen ungefähr was gefragt ist, komme daher ganz gut voran. Hier mache ich grobe Schaubilder über den Stoff und konzentriere mich auf die im Skript enthaltenen Beispiele sowie die Übungsaufgaben. Dadurch schaffe ich es, den Stoff wirklich komprimiert aufzuschreiben. Die Zusammenfassung der Kapitel 1 und 2 nimmt dadurch lediglich 5 Din-A 5 Seiten in Kauf. Wirtschaftsprüfung Gut geschrieben und tatsächlich interessant. Es ist sehr verständlich zu lesen. Das Modul ist ziemlich neu, weshalb es kaum Altklausuren und alte EAs gibt. Bin mir noch nicht sicher wie detailliert es gelernt werden muss. Bisher komme ich gut voran. Kapitel 1, 2 und 3 habe ich bereits abgeschlossen. Bei Kapitel 4 bin ich circa zur Hälfte durch. Bis ende der Woche ist geplant auch mit Kapitel 4 und den zugehörigen Übungsaufgaben fertig zu sein. Das einzige, was mir an dem Modul bisher nicht gefällt ist, dass der Lehrstuhl doch teilweise eine sehr seltsame Ansicht zu vertreten scheint. So wird beispielsweise im Skript geschrieben, dass seriöse Universitäten davon Abstand nehmen würden Studiengänge anzubieten bei denen eine Anerkennung gemäß §13a WPO erfolgen kann. (Kurz zur Info: " Diese Studiengänge entsprechen den Anforderungen der Wirtschaftsprüfungsexamens-Anrechnungsverordnung. Leistungen aus diesen Masterstudiengängen ersetzen in den Prüfungsgebieten „Angewandte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre“ und „Wirtschaftsrecht“ die entsprechenden Prüfungen des Wirtschaftsprüfungsexamens, so dass Absolventen dieser Studiengänge das Wirtschaftsprüfungsexamen in verkürzter Form ablegen können. ") Das heißt der Lehrstuhl sagt seriöse Universitäten bieten keine solche Lehre an, die man sich für das Wirtschaftsprüferexamen anrechnen lassen kann. Als Argumente werden hier angeführt, dass die Lehre dann zu sehr daran ausgerichtet werden muss, was beim Wirtschaftsprüfungsexamen gefordert wird und, dass die Anerkennung kostenintensiv ist. Für mich total abstrus und irrsinnig eine solche Behauptung. Gerade weil große und namhafte Universitäten in Deutschland diese Möglichkeit anbieten. Wenn das Wirtschaftsprüferexamen nun als härteste Prüfung Deutschlands gehandelt wird (wie es ja der Fall ist), wie kann es dann schlecht sein, wenn sich eine Uni bei der Lehre daran orientiert, gerade, wenn es ja darum geht Leute auf diesen Beruf vorzubereiten. Und bieten somit die großen bekannten Unis wie die FU Berlin, Uni Erlangen-Nürnberg und die Uni Duisburg-Essen keine seriöse Lehre an? Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler Hier bin noch am wenigsten weit fortgeschritten. Kann erst wenig über das Modul sagen, nächste Woche werde ich aber den Fokus mehr hierauf legen, dann werde ich mehr dazu sagen können. Bis jetzt war noch nicht viel mehr als eine Einführung und ein historischer Abriss.
Zurück - Was bedeutet das eigentlich? Mit dem Wort zurück kann ich den aktuellen Zustand bei mir wohl am treffendsten beschreiben. Nicht nur, weil ich mich längere Zeit hier nicht gemeldet habe, oder weil ich die Lernsachen wieder hervorgekramt, mein Lernzeug geordnet hab, sondern weil ich auch nach dem Klausurenstress wieder ein bisschen mehr zu mir selbst gefunden habe. Das ist mir wichtig. Denn im Zentrum steht nicht das Studium, sondern ich. Und das sollte bei Jedem so sein und Jeder sollte sich das immer wieder bewusst machen. Denn wenn wir nur noch funktionieren - stirbt irgendwann unsere Seele. Und das ist wohl das wichtigste was wir haben. Klausurenphasen und Lerndruck setzt mir immer ziemlich zu. Danach brauche ich Zeit für mich. Da mag ich auch nicht feiern gehn wie andere. Ich mag es zwar schon, aber ich weiß, dass es mir nicht wirklich weiter hilft. Wir alle sollten mehr auf Qualitätszeit achten. Qualitätszeit ist die Zeit in der wir uns wirklich auf uns besinnen. Das kann auch beim Lernen sein, das kann bei einem gemeinsamen Essengehen mit dem Partner sein. Wichtig ist, dass wir es tun, weil es uns gut tut. Und solche Zeit habe ich gebraucht. Die letzten Wochen. Und dann stand ja auch noch mein Umzug an. Ja mein Umzug. Endlich ist es soweit. Ich wohne mit meinem Schatz zusammen. Hab meine eigene Bude hinter mir gelassen. End der Woche ist Schlüsselübergabe. Das meiste ist schon erledigt. Aber noch ein paar Kleinigkeiten sind zusammen, die in Summe dann doch sicherlich einige Stunden in Angriff nehmen. Da bleibt zwangsläufig das Lernen auf der Strecke. Dachte ich zumindest. Aber mit einem neuen Konzept läuft es wie am Schnürchen. Hab ich durch Zufall im Internet entdeckt und mag das Konzept. Dazu aber wann anders mehr. Im Moment ist geplant erst mal wieder regelmäßiger zu bloggen. Ein Urlaub steht demnächst noch an, da wird es dann wieder weniger werden, aber so alles in allem will ich es nochmal auf ein konstantes Niveau von mindestens einem Beitrag pro Woche schaffen.
Abilifly antwortete auf Higginss Thema in Fernstudium Forum
zwischendurch nicht. Ich stopf süßes nach dem Abendessen direkt noch rein Ist dann quasi eine laaaaaaaaange Mahlzeit
12. Oktober 2016
Abilifly antwortete auf Bender122s Thema in IUBH Internationale Hochschule
Ich kann nur von dem schließen, was mir in den letzten Jahren so begegnet ist. 2x ging es mir im Vorstellungsgespräch so, dass der Eindruck vermittelt wurde, dass auch in der Arbeitswelt ein Studium an einer privaten FH weniger wert ist. Einmal als ich dort studierte und mich für ein Praktikum bewarb. Das war bei einem DAX 30 Unter einen. Da wurden mir so fragen gestellt wieso ich nun einen Master an einer privaten FH mache, wo ich es doch an einer angesehen Uni zu guten Noten gebracht habe. Dass mir das keinen Mehrwert bringt, sich nicht gut im Lebenslauf mache und es eher verschwendete Zeit ist. Das zweite war ein Vorstellungsgespräch für meinen jetzigen Werkstudentenjob in einer Big 4 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Da hatte ich gerade in Hagen angefangen und es lief auf "da haben sie ja grad nochmal die Kurve gekriegt" raus und dabei ging es um meinen Wechsel weg von der privaten FH an die Fernuni Hagen. Keiner der Personaler zeigte sich irgendwie positiv in Bezug auf die private FH. Und ich war an 2 Universitäten. An beiden wurde richtig abgehetzt über die Leute an der privaten FH in der jeweiligen Stadt. Da erkauft man sich den Abschluss, man kriegt alles geschenkt an der großen Uni ging das auch sehr von den Professoren aus und wurde angeheizt. Der eine nutzte es regelmäßig um Studierende zu tadeln "Du gehst wohl besser an die xxx (Name der privaten FH) als er auf eine einfache Frage keine Antwort wusste. Oder bei der Einführungsveranstaltung sagte einer der Profs scherzhaft" Keine Sorge, hier packt es nicht jeder, aber wenn ihr hier nicht packt könnt ihr immer noch an die xxx (Name der privaten Hochschule). Genauso war natürlich auch der Ruf unter den Studierenden. Für den Master an der Uni wurde auch nie einer von der privaten FH zugelassen. Das war von vornherein klar. Und wenn man bedenkt, dass die große Uni an unserem Fachbereich sicherlich über 500 Wirtschaftsabsolventen pro Semester produziert und das schon seit Jahren, die entsprechenden Profs.dort schon seit mindestens 15 Jahren lehren, und die damaligen Absolventen heute in den Unternehmen sitzen, wird der Ruf zwangsläufig in der Arbeitswelt auch nicht viel anders sein. Mein Bruder zb hat hier an der örtlichen privaten FH seinen Bachelor gemacht und sich für den Master an fast allen Unis beworben, die den Studiengang anbieten, er hat einen sehr guten Abschluss auch in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang. Er bekam von jeder Uni absagen. Ich denke dass fast an allen Unis ein ähnliches Bild über die privaten FHs vermittelt wird und so erhält diese Anschauung auch Einzug in die Unternehmen.
Also ich nahm schon immer während der Klausurzeit 3-5 kg zu. Weils mir durch den Stress einfach mies geht und ich mich dann mit essen trösten muss. Das erlaube ich mir aber auch. Die Klausurkilos mache ich dann nach den Klausuren direkt wieder weg, dann staut sich nicht viel an. Das mit den Softdrinks ist für mich schwer zu verstehen. Ich trinke gar keine süßen Getränke, habe auch eigentlich nie Lust drauf. Und wenn kaufe ich es einfach nicht ein. Wobei ich auch für Besuch ne Flasche Sprite letztes Jahr gekauft hab, die nun immer noch hier steht. Bei mir gibt es ausschließlich Wasser und ungesüßten Tee. Ab und an mal im Restaurant oder bei McDonalds trink ich Cola oder Sprite. Und bei den Beiträgen über intermittierendes Fasten ist mir aufgefallen, dass ich das sowieso an 95% der Tage mache. Frühstück gibt es bei mir circa um 12 und Abendessen zwischen 18 und 19 Uhr irgendwann. Manchmal wirds auch 20 Uhr bis das essen rum ist. Aber sehr selten und dann habe ich meist auch erst um 13 oder 14 Uhr gefrühstückt. Ich schaffe es trotzdem während der Klausuren trotz des beschrieben Essensstils rasant zuzunehmen
Ich würde mal behaupten das liegt - wie auch an Präsenzhochschulen - an der jewiligen FH/Universität. Ich habe nie Vollzeit gearbeitet und Vollzeit studiert, war aber schon an einigen Hochschulen und kann daher denke ich recht gut einen Vergleich ziehen. Gerade auch im Bezug auf Hagen. Hagen ist wohl wirklich was die Skripte und den Stoffumfang angeht das aufwändigste, was ich bisher erlebt habe. Ein Semester war ich an einer privaten Hochschule, dort hätte ich wohl ohne Probleme Vollzeit nebenher arbeiten können, bin dann aber gerade deswegen auch gewechselt, weil entsprechend der Anforderungen die privaten (Fern)hochschulen eben auch den entsprechenden Ruf bei den Arbeitgebern haben und daher nicht vergleichbar sind mit einem Studium an einer Universität oder eben der Fernuni Hagen. Ich denke das sollte man sich generell bei Aussagen zur Machbarkeit und zum Schwierigkeitsgrad vor Augen halten.
Fazit - Rechnungslegung
Bestanden? Keine Ahnung! Eigentlich weiß ich bei keiner Klausur so wirklich, ob es nun zum Bestehen gereicht hat. Letztes Semester war ich sehr überrascht eine gute Note zu erhalten, obwohl die Klausur gefühlt alles andere als gut gelaufen war. Dieses Ereignis trägt folglich noch mehr dazu bei, dass ich meine Klausuren nun ziemlich schwer einschätzen kann. Wenns dumm läuft muss ich alles nochmal schreiben, wenn es gut läuft habe ich alles bestanden und ggf. sogar mit brauchbaren Noten. # Nun aber zu Rechnungslegung und meinem Fazit. Erst mal will ich euch ein bisschen vom Aufbau erzählen. Die Klausur besteht aus zwei Teilen. Einmal dem Teil Bilanztheorie, der von Prof. Meyering gemacht wird und dem Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse von Prof. Brösel. Teil Bilanztheorie: Dieser Teil besteht aus MC-Fragen sowie aus offenen Fragen. Zuerst kommt ein Teil ja/nein Fragen und anschließend ein Teil Fragen, die mit konkreten Stichpunkten (meist ein oder zwei) beantwortet werden müssen. Danach kommen noch offene Aufgaben. Thematisch drehen sich die Aufgaben hauptsächlich um die Bilanztheorien, die sehr ausführlich im Skript thematisiert werden. Hier ist sowohl der Gesamtzusammenhang sowie die Anwendung als auch Detailwissen erforderlich. Wohingegen Detailwissen hauptsächlich in den Stichpunktfragen geprüft wird, ist bei den offenen Fragen gerne die Anwendung und der Gesamtzusammenhang der einzelnen Theorien gefragt. Also man muss auswendig lernen und verstehen und anwenden können. Die Beispielaufgaben im Skript helfen an dieser Stelle sich das ganze so anzueignen, dass man es auch anwenden kann. Zumindest halbwegs. Zudem kommen gerne Fragen zum Umsatz bzw. Gesamtkostenverfahren und auch zur Eigenkapitalrechnung. Diese Sachen sollte man beherrschen. Zudem sollte man eine GuV und Bilanz problemlos aufstellen können. Buchungssätze werden hier auch teilweise abgefragt. Oft kommt dann noch ein Text, den man beurteilen muss/ kritisch würdigen muss. Das kommt leider Rätselraten gleich. Meine Devise war hier, möglichst viel richtiges hinschreiben. Denn was genau die sehen wollen geht aus der Aufgabenstellung nicht hervor. In dem Musterlösungen werden mehr oder weniger wahllos Dinge erläutert. Keine Ahnung wie ich das nun hier genau beschreiben soll, wenn ihr die Altklausuren durch arbeitet werdet ihr es vermutlich verstehen, was ich meine. In meiner Klausur musste man hauptsächlich die Bilanztheorien anwenden. Das konnte ich recht gut, bin mir allerdings auch nicht ganz sicher. Bei den Ja/Nein Fragen war mindestens eine Frage doppeldeutig und somit nicht eindeutig beantwortbar, weil - wie sich nach der Klausur rausstellte - den meisten Studenten nicht klar war, was die Aussage, die beurteilt werden sollte, genau aussagte. War etwas verwirrend und ich habe deswegen meine Begründung einfach dazugeschrieben. GuV, Eigenkapital etc kamen bei mir leider nicht dran. Die Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Im Fokus dieses Teil steht die Strukturbilanz sowie die Bilanzpolitik. Zuerst beginnt die Klausur mit kurzen Theoriefragen. Generell sollte man die Theorie auch hier gut auswendig können, wenn auch weniger Detailwissen gefragt ist als im Teil Bilanztheorie. Dann kommt in aller Regel eine Aufgabe, bei welcher man eine Strukturbilanz aufstellen soll und eine Aufgabe, bei der man in aller Regel progressive Bilanzpolitik durchführen soll. Das sind Verständnisaufgaben, zu denen es im Skript eine sehr detaillierte und umfangreiche Fallstudie gibt und die auch immer wieder in alten Klausuren gefragt sind. Das sollte man wirklich im Schlaf können und auch die komplizierten Sachen wie aktive RAP etc zu behandeln wissen. Leider fand ich den Teil mit der Bilanzpolitik etwas seltsam in meiner Klausur bzw. neuartig. Entweder ich hab etwas komplett übersehen oder einen massiven Denkfehler oder eben es war diesmal ein bisschen tricky. Denn es sollte die Ertragslage verschlechtert und die Liquiditätslage verbessert werden. Keine Ahnung ob das stimmt, was ich gemacht habe. Generell gab es recht wenig Aufgaben auf die Strukturbilanz und die Bilanzpolitik, was ich mir so nicht gewünscht hatte. Denn ich habe eher auf diese Aufgaben zum Punkte holen gesetzt als auf das sture auswendig lernen. KE 2 kam wie fast immer nur in sehr geringem Umfang dran, dafür aber viele Auswendiglernaufgaben, bei denen ich überweigend Probleme hatte. Eigentlich hatte ich auf den Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Teil gesetzt, im Endeffekt habe ich nun aber wohl im Bilanztheorieteil die meisten Punkte geholt und im Bilanzpolitik&Bilanzanalyseteil viele Punkte wegen der Auswendiglernfragen liegen lassen. Ich hatte mich da leider zu viel mit der KE 2 beschäftigt. Diese Zeit hätte ich besser noch zusätzlich in KE1 investiert. Sollte ich die Klausur nochmal schreiben müssen wäre das aber nicht unbedingt ein Weltuntergang. Ich kann jetzt ziemlich viel, weiß worauf es genau ankommt und könnte mir noch einiges an Klausurroutine aneignen. Während der Klausur ist mir außerdem ein ziemlicher Patzer passiert. Direkt im ersten Teil. Es sollten Sachverhalte nach der Bilanztheorie von Simon behandelt werden. Ich hab sie leider nach Schmalenbach behandelt und erst fast ganz zum Schluss der Aufgabe meinen Irrtum bemerkt. Da die Aufgabe mit 20 Punkten, was 20 Minuten entsprach, dotiert war, habe ich hier massig Zeit verloren, die mir leider am Ende auch etwas gefehlt hat. Viel Zeit zum viel nachdenken blieb so leider nicht mehr. Ärgerlich und hatte nichts mit meinem Wissenstand, sondern viel mehr mit meiner Aufgeregtheit vor einer Klausur zu tun. Ich hoffe trotzdem, dass es einfach zum Bestehen reicht, vielleicht sogar ne gute Note rausspringt und ich das Ding nicht nochmal schreiben muss.
6. Oktober 2016
So viel Freizeit!
Abilifly hat kommentiert zu Abiliflys Blogeintrag in I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Bei mir ist es ähnlich. Ich habe bereits in meine neuen Unterlagen reingeschaut. Zumindest in Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen und in Wirtschaftsprüfung. Die Unterlagen für Wettbewerbsrecht kamen noch nicht. Also diese Module mache ich dieses Semester. Vorausgesetzt natürlich ich habe die anderen Prüfungen alle bestanden, wo ich mir noch nicht so sicher bin. Wie ichs mache, wenn ich eins oder gar mehrere Module nicht bestanden hab, weiß ich noch nicht. Da bei mir in kürze ein Umzug ansteht und ich mich eigentlich gerade mitten in den Vorbereitungen befinde, bin ich allerdings ziemlich ausgelastet im Moment. Alles muss geputzt und verpackt werden, ausgemistet werden, umgeräumt werden. Aber ab nächster Woche geht es trotzdem regelmäßig nochmal an die Skripte.
5. Oktober 2016
Jetzt sind erst wenige Tage rum seit ich die letzte Klausur hinter mich gebracht habe. Wie sehr habe ich mich auf den Zeitpunkt danach gefreut. Endlich nicht mehr lernen. Endlich Freunde treffen. Endlich wieder Lust etwas schönes zu kochen. Meine Laune während der Klausurvorbereitung erinnert wohl schon fast an eine Depression. Ich habe keine Lust auf Lernen. Aber ich habe auch keine Lust mehr überhaupt irgendetwas zu tun. Das lässt natürlich auch nicht sonderlich viel Spielraum um sich zu motivieren. Nach der Klausur ist es dann erst mal so als würde man in eine andere Welt eintauchen. Zumindest für mich. Nochmal raus gehen und nicht im Kopf nur den Lernstoff haben, sondern alles um einen drumherum wahrnehmen. Es fühlt sich alles anders und auch irgendwie fremd an. Das ist aber nicht nur ein Phänomen welches ich nun an der Fernuni bemerke. Auch im Bachelor war das schon so. Hier jetzt irgendwie extremer. Vermutlich weil ich mich noch nie so lang auf Klausuren vorbereitet habe. Und noch nicht mal weil der Stoff schwerer wäre. Nur ist es wesentlich schlechter aufbereitet und etwas umfangreicher. An der Präsenzuni war bei mir weniger das sture Pauken als die Transferarbeit gefragt. Und ich muss sagen gerade an der Uni, an der ich meinen Bachelor gemacht habe, hatte man wirjlich oft das Gefühl, dass die Professoren auch didaktisch was drauf haben. Ich habe nie Zusammenfassungen angefertigt. Denn bis ich das erste mal meine Fernunimaterialien in der Hand hielt war ich immer der Ansicht, dass ein Skript natürlich immer in Stichpunktform verfasst ist. Ansonsten ist es ein Buch. Zumindest das für mich so. Und nun kriege ich hunderte von Seiten umfassende DIN-A 4 Bücher zugesandt und es wird behauptet das seien Skripte. Das macht das ganze natürlich viel zeitintensiver. Ich verstehe auch den Gedanken dahinter. In dem Skript soll alles drin sein, was der Prof. an der Präsenzuni da vorne labert. Nur braucht man das Gelaber in der Regel nicht. So wie man viele Details im Skript und zusätzliche Sätze nicht braucht. Im Präsenzuniskript steht nur das drin, was wichtig ist, was von Relevanz ist. In Hagen muss man nun erst mal filtern. Denn man kann sich den unnötigen Teil nicht einfach sparen indem man nicht in die Vorlesung geht. Aber jetzt hab ich erst mal frei. Der schöne Haushalt erwartet mich sehnsüchtigst und auch die sozialen Kontakte wollen nochmal gepflegt werden. So hab ich den ganzen Tag heute mit waschen, bügeln, zusammenlegen verbracht. Und ich sag es euch. Es war sehr entspannend!
Die Klausuren sind vorbei!
Ja es ist toll keine Klausuren mehr zu haben. Ich bin aber auch kein Mensch, der unbedingt Beschäftigung braucht, eigentlich leb ich gerne in den Tag ohne Arbeit, ohne irgendwelche Verpflichtungen. Leider geht das nicht immer.
Also an meiner Präsenzuni mit wesentlich mehr Klausurschreiblingen stand es schon Monate vorher fest wo wer schreibt und jeder sah in sowas wie bei uns dem Prüfungsportal neben dem Prüfungsdatum und Ort auch das Gebäude und den Hörsaal. Auch auf 2 Städte verteilt und es wurden auch Säle in der fremden FH angemietet. Ich finds ja jetzt auch nicht tragisch, aber es wär ne Verbesserung, die eigentlich ganz einfach wäre. Und es hat mich einfach gewundert, weil es an den 2 Unis wo ich bisher war, es halt online gab. Ja berichte zu den einzelnen Klausuren werden folgen.
Die Klausuren sind vorbei! Die letzten Tage und Wochen waren sehr stressig. Ich habe mich hier länger nicht mehr zu Wort gemeldet. Auf dem Weg Rückweg von meiner Matheprüfung hatte ich noch einen Text getippt, leider war im Zug dann beim abschicken die Internetverbindung weg und der Text dann letzlich irgendwie auch. Da ich eh gestresst war, hatte ich keinen Nerv das alles nochmal zu tippen. Daher kommt die Rückmeldung etwas verzögert. Gestern war meine letzte Prüfung und es kommt mir vor als sei sie schon ewig her. Ich wollte tatsächlich gerade vorgestern schreiben, weil ich es kaum fassen kann, dass es erst gestern war. Ich werde zu den einzelnen Klausuren noch ein Fazit schreiben, was ihr dann in den nächsten Tagen lesen könnt. Jetzt will ich mich erst mal allgemein halten. Im großen und ganzen war meine Prüfungsvorbereitung sehr durchwachsen, es kam einiges dazwischen, ich hatte neben Steuern noch die beiden Pflichtmodule belegt. Eine Kombi von der mir in den letzten Wochen so einige abgeraten haben. Da war es schon zu spät und ich muss sagen, ich bin schon froh, dass ich es jetzt hinter mir habe. Ob ich alles bestanden habe, kann ich absolut nicht einschätzen. Auch weil ich ja noch recht neu an der FU bin und keine Erfahrung habe wie bewertet wird. Die Klausuren sind deutlich anders aufgebaut als es bei meinen anderen Studien war. Es ist sehr einheitlich an der FU, zumindest scheint es mir so. Es gibt immer ein zusammengeleimter Packen Blätter mit Aufgaben und daran hängt auch der Lösungsteil, welchen man dann vor der Prüfung abtrennen soll. Was ich etwas seltsam und sinnlos finde ist der ewig lange Text, der sich über 1,5 Seiten zieht und sich am Anfang von jeder Klausur befindet. Da stehen so allgemeine Regeln, wie die erlaubten Taschenrechner usw. Mehr fällt mir jetzt gerade gar nicht ein. Das Blatt meiner Präsenzuni konnte ich hingegen am Ende meines Bachelors fast auswendig. Und genau da ist das, was ich für etwas schlecht gelöst halte. Möchte man an der FU dieses Blatt lesen, müsste man dafür die eh extrem knapp bemessene (Sinn?) Klausurzeit opfern. An meiner Präsenzuni war es immer so, dass diese "Vorschriften" das Deckblatt der Klausur waren. Man bekam die Klausur ausgteilt, man durfte nicht die Klausur öffnen, aber die Regeln sich durchlesen und schonmal Matrikelnummer und Name eintragen. Dann gab es einen einheitlichen Beginn und jeder drehte etwa gleichzeitig die Klausur rum und begann. An der FU werden die Klausuren ausgeteilt und sobald man eine hat darf man anfangen. Ist auch irgendwie unfair. Bisher hatte ich zwar immer das Glück recht am Anfang die Klausur zu bekommen, dennoch finde ich es besser wenn es einen einheitlichen Start gibt. Soviel erstmal dazu. Ziemlich komisch ist auch die Regelung zum "vorbereiten" der Gesetze. In Steuern waren die Überschriften auf den Postits erlaubt, der gleiche Lehrstuhl betreut auch die eine Hälfte des Moduls Rechnungslegung. Dennoch waren in Rechnungslegung dann plötzlich keine Überschriften auf den Post-Its mehr erlaubt, was dann dazu führte, dass ich mein Gesetz lieber im Rucksack gelassen habe. Zum Glück hätte es mir bei der Klausur ohnehin nicht geholfen, aber verschiedene Regelungen am gleichen Lehrstuhl im gleichen Studiengang im gleichen Semester finde ich etwas seltsam. Ansonsten wär es vielleicht sinnvoll auch online anzugeben wer in welchem Hörsaal schreibt. War an meiner Präsenzuni zumindest so und empfand ich als ganz praktisch, gerade wenn es wie in Rechnungslegung 6 verschiedene Hörsäle gibt, die auch noch in unterschiedlichen Gebäuden sind. Da ich leider über 350 km zu den Klausuren zu fahren habe und 2 der 3 Klausuren morgens um 9 bereits begannen blieb mir nichts anderes übrig als zu übernachten. Im Endeffekt haben mich die Klausuren jetzt so um die 400€ gekostet. Ich hoffe es hat sich wenigstens gelohnt
29. September 2016
Ich war nie in einer Klausureinsicht während meines Bachelorstudiums an der Präsenzuni. Schlicht weil es mir zu blöd war deswegen an die Uni zu fahren und mich mit hunderten anderen in eine Reihe zu stellen und Ewigkeiten zu warten. Mir wurde von einigen an der FU geraten immer die Klausureinsicht zu beantragen, weil sehr häufig Fehler passieren würden. Auch in Bezug auf meyering. Das heißt ja nicht, dass ich unbegründet Widerspruch einlegen werde. Ich weiß auch wie ein Widerspruch funktioniert etc. Aber ich werde genau prüfen wie bewertet wurde. Finde ich auch nicht falsch. | 169 echte Hotelbewertungen für The Lakeside Burghotel | Booking.com
Hotelbewertungen Strausberg→
Bewertung der Unterkunft The Lakeside - Burghotel zu Strausberg
Bewertungen für The Lakeside - Burghotel zu Strausberg 4 Sterne
Nr. 3 von 3 Hotels in Strausberg
Sprachen: Alle Sprachen Deutsch Englisch Finnisch Französisch Niederländisch Polnisch Rumänisch Schwedisch Tschechisch
„Angenehmer Wellness-Urlaub in schöner Umgebung am nahe gelegenen Straussee“
눉Die Anlage als "Ritterburg" wirkt etwas "disneymäßig" - keine authentische historische Atmosphäre, aber trotzdem nett. Z. Zt. wird das Hotel (bis 30.06.) renoviert - dadurch waren einige Ausblicke "getrübt" (aber das muss ja auch sein, um die Anlage weiter attraktiv zu erhalten);
눇Komfortable Ausstattung, sehr schöner Wellnessbereich, das Hotel liegt in einem weitläufigen gärtnerisch gut gepflegtem Parkgelände mit Amphitheater - dort finden auch Aufführungen statt; vielfältiges hervorragendes Frühstück; guter Ausgangspunkt für schöne Spaziergänge und Radtouren;
눉Hotel im Wiederaufbau ( ohne Informationen auf Google-Seite ) Der Fernseher funktioniert nicht ( Kabel - Signal Problem ) WIFI fällt oft aus Trotz des Problems, Preises bleibt ohne skonto :(
눇Frühstück Schwimmbad Parkplatz Personal
눉unser Zimmer wurde nicht gereinigt, keine Betten gemacht. Im Restaurant kamen die Bedienungen nur an den Tisch um das Essen zu bringen, Wein selbst eingeschenkt, falsche Getränke gebracht, Bei der Abreise keine Frage wie uns der Aufenthalt gefallen hat einfach unterirdisch
„Das Schwimmbad und der Saunabereich.“
눉Das Haus ist in die Jahre gekommen und es ist gut, dass es renoviert wird. Beim Früstück war vieles angegammelt, so als ob es Stunden steht. Die 5 Minuten Eier waren hart, das Rührei sah aus, als ob es schon Stunden rumstand. Personal habe ich nur einmal gesehen und es hat keiner mich irgendetwas gefragt, z.B. ob alles in Ordnung.
눇Das Schwimmbad und der Saunabereich. Das man von der Renovierung kaum etwas mitbekommt.
„Für einen Kurzurlaub sehr zu empfehlen .“
눇Für einen Kurzurlaub sehr zu empfehlen . Wellnessanlage ist gepflegt und sauber, schöner Außenbereich . Ausgezeichnete Küche. Personal außergewöhnlich freundlich.
„Leider nicht das Geld wert, schlechter Service, schlechtes Frühstück!“
눉Das Frühstücksbüffet war einem 4 Sterne-Hotel nicht würdig: bis 10.00 Uhr bestehend war es bereits um 9:20 Uhr abgegrast und wurde kaum nachgefüllt. Lediglich Standardaufschnitt an Käse und Wurst (und die auch nicht nachgefüllt), verdorbene Wassermelone als einziges Obst übrig, Müslikomponenten einfallslos, kein Aufstrich außer Butter und Margharine, Marmeladen billig und klebrig. Nur weiße Brötchen und abgepacktes Knäckebrot. Kaffeespezialitäten kosten extra, nur Filterkaffee ist im Preis inklusive. Insgesamt eine herbe Enttäuschung, auch weil man nur auf nachdrücklichen Wunsch ein frisches Ei zubereitet bekommen hat, die Position hinter der „Kochplatte“ beim Büffet war permanent verwaist. Ab Abend wurde der Wunsch nach zwei zusätzlichen Kopfkissen nur mit Widerwillen und Murren entgegengenommen, die Kosmetikutensilien beinhalten keinerlei Bodylotion.
„Fast zufrieden, Danke an das freundliche Personal“
눉Fußbodenheizung war defekt, im Bad kalt, in einem Schlafzimmer so warm,das man nachts alle Fenster öffnen müsste(Heizung ließ sich nicht regulieren).Im Garten gab es eine teichfigur mit Pumpe, welche in ca 5 min Abstand lautstark Wasser in den Teich sprudeln ließ.Dies war sehr nervig,da sie die ganze Nacht lief.Ein Problem hatten wir noch mit der Beschreibung:Bezahlte Schönheitsanwendungen im Wellnessbereich,wir hätten schon gerne eine Massage oder eine kosmetische Anwendung gehabt,könnten aber nur die auch beschriebenen Saunen und den Pool in Anspruch nehmen.....Sonst war aber alles wunderschön.
눇Die Einrichtung des Appartements war sehr geschmackvoll und alles war schön großräumig.Das Gelände und die Umgebung waren sehr schön.
„Gute Lage, aber Preis-Leistungsverhältnis nicht stimmig“
눉- WLAN nur bei umfangreicher Eingabe persönlicher Daten - Zimmer recht klein - Wassertemperatur (Dusche, Waschbecken) sehr schwer zu regulieren - Preis-Leistungsverhältnis nicht stimmig
눇+ leckeres Frühstücksbuffet + nettes Personal
„Drei Tage Mädelswellness“
눉Aufhängemöglichkeiten im Kleiderschrank gab es nicht.
눇Ein Märchenschloss in wunderschöner Lage. Der Empfang war herzlich und kompetent,so wie das gesamte Personal dieses Hauses. Wir hatten zu viert eines der Häuser gebucht. Eigene Auffahrt,ein abgeschlossenes Grundstück mit einem Carport direkt neben der Haustür. Das Haus hat ein Gäste WC,ein Bad mit Wanne und Dusche,Toilette und Waschbecken...sehr geräumig. Die Ausstattung ist sehr modern. Die Küche hat alles was man braucht. Herd,Kochplatten,Mikrowelle,Kühl und Gefrierschrank,Kaffemaschine(Filter) und eine Kaffekapselmaschine. Geschirr ink. Die Schlafzimmer sind modern und gemütlich. Wir hatten Anwendungen im Spa und waren von der Freundlichkeit der Mitarbeiter genauso angetan wie von ihrer Arbeit. Oft hat man Schwimmbäder in denen man friert,nicht so dort,es ist immer gut geheizt. Das Restaurant ist ebenfalls sehr gemütlich,die Speiskarte lässt keine Wünsche offen. Die Speisen sind frisch und mit Liebe zubereitet. Das schmeckt man. Wir waren sehr zufrieden und kommen wieder. Danke für tolle drei Tage.
„War das beste Hotel, was für diese Übernachtung in der Gegend zu finden war!“
눉Kaffee war dünn und ungenießbar, ein bestellter Cappuccino wurde gebracht und danach darauf hingewiesen, das dieser jetzt extra zu bezahlen sei.., geht aus zweierlei Sicht überhaupt nicht!!!
눇Die Pfannen für die Eier standen allein da, es stellte sich die Frage, einen Kellner suchen oder allein machen.....? Habe auf Eier verzichtet!
눇Schöne ruhige Lage. Gut mit dem Auto zu erreichen. Schöner Spa-Bereich. Tolles Haus! Leckeres Frühstück. Freundliches Personal. Ausreichend Parkplätze.
„EIN SEHR ANGENEHMER AUFENTHALT “
눇TOLLES AMBIENTE. NETT EINGERICHTETE ZIMMER. SCHÖNE SAUNALANDSCHAFT UND AUSREICHEND GRÖßER POOL.AUCH DAS FRÜHSTÜCK WAR SEHR ABWECHSLUNGSREICH.
눉Das Essen im hauseigenen Restaurant Royale war überwältigend lecker. Allerdings war der Preis für eine bestellte Vorspeise etwas überzogen, da die Portion wirklich recht "mikrig" für den genannten Preis war. Klar bezahlt man in einem so guten Restaurant mehr und die Portionen sind nicht wie beim Italiener um die Ecke aber da stimmte unserer Meinung nach das Verhältnis nicht ganz überein. Ansonsten war es ausgesprochen lecker!
눇Das Appartement war sehr modern und geschmackvoll eingerichtet. Die Unterkunft und der Spa Bereich waren absolut sauber. Das Personal war ausgesprochen freundlich und zuvorkommend. Wir waren rundum zufrieden und können das Hotel guten Gewissens weiterempfehlen.
„Ärgerlich da die Rechnung nicht stimmte.“
눉Eine Massage (49 €) wurde doppelt berechnet. Nach telefonischer Reklamation und Zusage über Erstattung, ist diese Erstattung aber nicht erfolgt. Auch die Übernachtungskosten wurden doppelt berechnet, da schon via Booking.com bezahlt. Booking.com hat das sehr schnell erstattet. Der Sauna Bereich ist nicht schön. Er ist gleichzeitig Durchgang zur Schwimmhalle und dem Wellnessbereich.
눇Massagen im Wellnessbereich waren sehr gut
„es ist zum Wiederkommen“
눇Sehr schöner Wellnesbereich, Schwimmbad zum Schwimmen angenehme Größe und Temperatur,geöffnet von 7 bis 23 Uhr, beim Frühstück fehlte nichts, Zimmer gemütlich
눉Das Personal war z. Teil sehr unfreundlich. Beim Abendessen war von Bedienung kaum etwas zu sehen. Man konnte nur mit Müh und Not eine Bestellung aufgeben. Weitere Bestellungen (z. B. Getränkenachbestellung) oder Wünsche von anderen Gästen konnten kaum aufgegeben werden, da das Personal fast 20 Minuten nicht im Gastraum präsent war, stattdessen stand es sich in einer Ecke des Hotels die Füße platt und quatschte miteinander. Der Tisch wurde trotz Bitte zuerst nicht neu eingedeckt. Erst als das Personal mehrmals darauf hingewiesen wurde, dass z. B. die Stoffservietten gebraucht seien, wurde zuerst behauptet, die Servietten seien frisch. Erst nachdem durch uns nachgewiesen wurde (Flecken), dass sie gebraucht seien, wurde neu eingedeckt. Dabei wurde vom Personal aus Versehen Salz quer über den Tisch verschüttet. Es kam weder ein Wort der Entschuldigung, noch wurde das Malheur beseitigt. Der Zimmerservice war suboptimal: Gebrauchte Gläser wurden nicht gesäubert, sondern einfach quer auf den Schreibtisch gelegt. Eine neue Toilettenrolle wurde einfach auf das Bett gelegt. Das Kopfkissen wurde trotz Fleck nicht neu bezogen sondern ohne Bezug wieder auf das Bett gelegt. Am Wochenende war bis tief in die Nacht nicht an Schlaf zu denken wegen diverser Hochzeiten und Krimidinner.
눇Das Frühstücksangebot war echt super. Die Betten waren superbequem und die Lage in der Nähe des Straussees ist wunderschön. Der Pool des Hotel ist sehr gut.
눉Der Zugang zum Schwimmbad war von unseren Zimmern aus eine Weltreise mit steilen Treppen, ohne Fahrstuhl uns so gefährlich, dass wir verzichtet haben.
„Enttäuschung war groß, wir sind vor einem Jahr schon einmal dort gewesen und waren begeistert“
눉Am Frühstücksbuffet mußte man um sämtliche Nahrungsmittel kämpfen, das Buffet war ständig abgeräumt und dann waren die Aufschnittscheiben geviertelt. Wenn man abends an der Bar Getränke bestellt ah, bekam man leider nie das, was man wollte. z. B. man wollte Wein, bekam man ein Weinschorle, bei Campariorange, bekam man so eine dünne Mischung usw. Die Organisation der vielen Hochzeitsfeiern. Als Gast im Restaurante wurde man ständig gestört durch öffnen der feierlichen Räume, laute Musik, Unruhe und Kälte. Die Zimmer wurden nicht gereinigt und waren von Hause aus nicht wirklich gründlich geputzt. Die Kopfkissen sind nicht zu gebrauchen.
눇Das Hotel macht einen netten Eindruck und ist romantisch angelegt. Gefallen hat mir die Dame an der Rezeption, immer nett, bemüht alle Fehler der Kollegen zu bereinigen. Wobei das Personal auch nett war, leider unorganisiert.
눉Ich habe den Komfort mittelmäßig bewertet, weil es kein Fliegengitter an den Fenstern gibt. In dieser wasserreichen Gegend gibt es unwahrscheinlich viele Mücken. Ich habe ohne Übertreibung sicher 20 Mücken in meinem Zimmer gehabt. Bei offenem Fenster zu schlafen kann nur der, dem das Summen und Stechen der Mücken nichts ausmacht. Eine leicht abzuändernde Situation, die auch der Einrichtung der Zimmer (Tapete) zugute kommt !
눇Sehr gutes Frühstück, nettes Personal, sehr gute Lage, geräumige schöne Zimmer
„- Zimmerbeschreibung von Booking com.“
눉- Zimmerbeschreibung von Booking com. absolut nicht zutreffend!!!! - das Premium Doppel-Zimmer war absolut überteuert und nicht den Fotos und der Beschreibung entsprechend - unfreundliches Personal - nachts laut durch Aufräumarbeiten - keine Handtücher im Sauna-/Schwimmbadbereich
눉Es gibt kein, oder nur sehr eingeschränktes W-LAN, der Empfang von eigenem Internet ist sehr schlecht. Eine Verbindung über Kabel ist als Notlösung möglich, sie wird aber sehr stark und sinnlos zensiert.
„Auszeit in einer Märchenhaften Burg.“
눉Die Glastür zum Bad. Sonst war alles perfekt.
눇Das Ambiente war super. Und in Verbindung mit den Amphitheater ein genialer Abstecher in eine kleine Auszeit. Auch das spa war echt prima, erholsam und entspannend. Und die vielen Türmchen und Ebenen...Wie in einer Burg. Sehr schön gemacht.
„Im großen und ganzen war es ein gelungener Aufenthalt.“
눉Das Personal im Restaurant war leider nicht so aufmerksam. Gerade beim betreten, kam man sich nicht willkommen vor.
눇Das Personal an der Rezeption war sehr freundlich und aufmerksam. Mein Zimmerwunsch wurde berücksichtigt. Die Behandlung im Spandau war super.
„Super ausgestattetes nostalgisches Hotel!“
눉Die Zimmer haben leider keine Klimaanlage. Das Hotel liegt zwar schön aber sehr weit außerhalb des Stadtzentrums. Das Essen ist etwas überteuert.
눇Das Hotel ist wunderbar ausgestattet. Die Zimmer sind groß und die Betten sehr bequem. Das Frühstück ist gut mit großer Auswahl.
눉Die Ausstattung der Zimmer (alt, unbequemes Bett, an den Armaturen fehlten Stücke, stickig...), der Service: um Punkt 10 Uhr morgens wurde in Windeseile das Frühstücksbüffet abgeräumt.
눇Die Lage und die Trauung im Freien.
„Bis auf die Nacht die "Hochzeitsnacht" war alles gut.“
눉Das in diesem Hotel Hochzeiten gefeiert werden und die Hotelgäste bis früh morgens mit Musik beschallt werden hat mich sehr gestört. Gerade im Sommer wenn man zum schlafen ein Fenster aufgrund der Wärme offen haben möchte, ist an schlafen nicht zu denken.
눇Frühstück war sehr gut, glutenfreie Brötchen wurden angeboten👍.
„Gemessen am hohen Preis zuviele kleinere Abstriche“
눉WLAN funktionierte fast nicht. Einige Kleinigkeiten sind zu bemängeln, die für 60€ OK wären, aber bei 134€/Nacht nicht vorkommen sollten: - Baulärm am Sonntag (mittags) - Küchengerüche sind ins Zimmer gezogen - Sehr kleiner TV in SD Qualität - Badewannenabdeckung so konstruiert,dass das ganze Bad nass war - Teppich recht alt, so dass es ziemlich muffig roch An der Rezeption hat die freundliche Dame das feedback dann aufgenommen und eingestanden. Diese Punkte sind auch schon bekannt und es ist eine Modernisierung für diesen Teil des Gebäudes geplant. Allerdings entspricht das aktuell eben nicht den Erwartungen für ein Zimmer in diesem Preissegment. Würden diese Zimmer zu einem günstigeren Preis angeboten, hätte unser Aufenthalt den Erwartungen voll entsprochen.
눇Frühstück sehr gut, sauber, gute Einrichtung
„Umgebung und Hotel ist super schön“
눉Das Zimmer war klein ,, der Fernseher hatte den falschen Platz,,,,
눇Das Frühstück war sehr sehr gut und reichlich ....Der Wellnessbereich war auch sehr schön.....
„Im Ansatz nicht schlecht aber noch nicht ganz rund“
눉Das Schwimmbad ist zu weit weg von der Sauna. Das Frühstück war üppig, aber Kleinigkeiten wie Heisswasser für Tee war defekt. Die Bedienung war fleißig, aber wenig Serviceorientiert. Deshalb auch nur im Mittel eingestuft die Bewertung für den Service.
눇Alles war sauber. Der Wellnessbereich ist ok. Rezeption sehr nett. Bademantel kostenfrei. Endlich mal wieder Brötchen vom Bäcker, toll!
„Inkompetente und unhöfliche Mitarbeiter überstrahlen leider das sonst recht nette Hotel“
눉Wir wollten ein anderes Zimmer als das angebotene im hintersten Winkel des Hotels, eine Mansarde und dunkel, zudem waren fast keine Gäste im Haus. Die Dame bei der Rezeption glänzte nur durch Arroganz und Inkompetenz. Wir reisen viel in diesem Segment, aber wenn die Frühstücksdame eine Kanne Kaffee wortlos auf den Tisch stellt, ohne zu fragen, ob man denn Kaffee möchte und dann verschwindet, kann man Kunde dieses Hotel nur meiden.
눇Die Lage des Hotels im Grünen
„auf keinen Fall weiter zu empfehlen“
눉Das Personal, der Empfang, das Essen, das Frühstück waren eine Katastrophe und von einer kaum zu überbietenden Unnfreundlichkeit-es ist unverständlich, wie dieses Haus an 5 Sterne gekommen ist. Ich würde diesen Hotel keinen einzigen geben.
„Insgesamt in Ordnung !“
눉Personal und Service beim Abendessen waren etwas gewöhnungbedürftig; Sauna ist zwar geräumig, aber lieblos gestaltet
눇Schöne Lage; tolles Frühstücksbuffet; Betten bequem; Zimmer groß
„Enttäuschender 1.Hochzeitstag“
눇Wir waren dort,um unseren ersten Hochzeitstag zu feiern. Wir hatten ein Jahr zuvor geheiratet. Alles war da bestens. Leider können wir das für unseren Hochzeitstag nicht sagen. Der Service war nicht gut.Personal sehr unaufmerksam. Unser bestelltes Candle Light Dinner,ohne Fleisch, war rein vegetarisch.Kein hübsch dekorierter Tisch,für unseren Hochzeitstag. Es stand eine normale dünne Kerze und ein großer Tüllberg mitten aufm Tisch gelegt. Alle anderen hatten einen großen Leuchter. Schlimm! Wir wollten Fisch zum Hauptmenü. Da hatten wir keine große Wahl. Im Preis war nur ein billiger Fisch,der noch dazu völlig tot gebraten wurde. Die Spargelsuppe, war eine Suppe,dick angerührt mit Mondamin,ohne Spargel.Der Kartoffelbrei war angerührtes Pulver.Alles im Ganzen dauerte zweieinhalb Stunden. Für ein vier Sterne Hotel geht das wohl gar nicht. Essen totaler Flop. Frühstück auch nicht besser. Brötchen und Brot nicht frisch. Kaiserschmaren total trocken,alt. Schade,schade. Hat auch niemanden interessiert,ob alles zu unserer Zufriedenheit ist. Sehr enttäuschend. Zumal alles auch nicht so preiswert ist.
„immer wieder werde ich dort meinen kurzurlaub genießen,da es gleich um die ecke bei berlin ist.“
눇- vom morgen bis zum abend über nacht , - zum essen am morgen ,wie auch a la karte alles lecker - sauna ,schwimmbad,betten alles top - personal sehr nett und kompetent - tolle umgebung - alles super - komme immer wieder gern und empfehle gerne stetig weiter
„Ein schönes Hotel, aber das Restaurant muss noch viel an der Servicequalität arbeiten.“
눉Ich hatte 2 Premium-Zimmer für 4 Erwachsene gebucht. 2 Personen meiner Familie wurden aber in einem Doppelzimmer untergebracht, das nicht einmal halb so groß war, wie das gebuchte Premiumzimmer. Ich musste aber den vollen Preis bezahlen. Im Bad fehlt es an Abstellfläche für persönliche Sachen, der Seifenspender am Handwaschbecken war leer. Das Servicepersonal des Restaurants war beim Kaffee trinken am Nachmittag völlig überfordert. 4 Kräfte schafften es nicht, uns vier in einer dreiviertel Stunde mit Kuchen zu versorgen. Nach mehrmaligem Nachfragen haben wir dann ohne das vierte Stück Kuchen das Restaurant verlassen. Auch das Frühstückspersonal sollte im Umgang mit den Gästen besser geschult werden. Es kann nicht sein, dass man des Lügens beschuldigt wird, wenn man sich zu zweit an einen Tisch setzt und man sagt 2 Familienmitglieder kommen später, da sie noch schlafen. 4 Sterne für das Restaurant sind völlig überbewertet.
눇Die Zimmer waren sauber. Der SPA-Bereich ist zu empfehlen, es gibt ein sehr schönes Schwimmbad. Am Krimidinner war alles hervorragend, das hier tätige Servicepersonal war erste Klasse und hat wenn möglich jeden Wunsch schnell erfüllt. Dieses Event empfehle ich auf jeden Fall weiter.
„Hoteltester“
눉Das Klo im Zimmer (mit Glasschiebetür abgetrennt) mag modern sein, ist aber gewöhnungsbedürftig. Bei dem Preis erwartet man zuvorkommendes Personal, an der Rezeption fühlten wir uns ein bisschen low-class behandelt. Das sind wir für diese Hotelkategorie vielleicht auch, aber man will das nicht spüren, wenn man sich mal was leistet.
눇Das Frühstücksbuffet war gut und ausreichend, von allem etwas da. Die Matratzen wirkten neu und noch wenig benutzt - geschlafen haben wir gut, trotz der Straßengeräusche.
FridoHR
„Schöne große Zimmer, in Sichtweite zum Straussee gelegen“
눉Fitnesscenter war als Ausstattung aufgeführt, bei Nachfrage hieß: nee, haben wir nicht mehr !?
눇Schöne große Zimmer, in Sichtweite zum Straussee gelegen
„Am Service muß gearbeitet werden“
눉im Restaurant war Personalnotstand ,schleppend aufgenommene Bestellung ,Fehllieferungen und unsagbar lange Wartezeiten,Geschmack o.K.,Preis-Leistung eher nicht
눇Hoteloptik und Umgebung mit Garten,Schwimmbad und Ferienhaus sehr gut im Ferienhaus war die Wärmepumpe sehr geräuschvoll vor allem in der Nacht störend
„Sehr dekorative Unterkunft.“
눉zu wenig Liegen am Pool. Bad im DZ sehr klein. Milchglasschiebetür ist auch nicht so schön, wenn man auf Toilette sitzt! Keine extra Heizung im Bad. Restaurantpersonal war eine Katastrophe: fast nur Azubis ohne Ahnung, erstes Lehrjahr alleine an der Bar. Auch das Fachpersonal im Restaurant total unorganisiert. Alle Tische haben ewig gewartet auf Karten, Getränke einfach auf alles. Dazu waren sie noch nicht mal nett.
눇Sehr dekorative Unterkunft. Gut geeignet für Hochzeiten o.ä. Pool auch schön mit Blick nach draußen. Das Essen war gut - der Rest im Restaurant leider überhaupt nicht.
„Man kann dem engl. Charme erliegen....“
눉Die Zimmerschlüssel sind sehr schwer und könnten auf moderne Schließsysteme umgerüstet werden. Dadurch verliert das Hotel nicht seinen engl. Charme.
눇freundliches und aufmerksames Personal, Frühstück in einer ausreichenden und sehr guten Qualität, Ausstattung der Zimmer gut und auf kleine Bitten wurde sofort reagiert. Bereitgestellten Bademäntel und Handtücher in ausreichendem Maß vorhanden. Die Nutzung von Pool und Sauna sind im Preis inbegriffen und können von 07.00 bis 23.00 genutzt werden - sehr gut. Das Haus bleibt in allen Bereichen seinem engl. Stil treu.
„Künstlicher Landhausstil mit tollem Spa - jedoch JWD aber mit S-Bahn Anschluss in der Nähe“
눉Der Zugang zum Pool führt durch die Saunalandschaft! Und der Anblick von über 70-jährigen Schönheiten beiden Geschlechts in voller Pracht ist für Teenager nicht so erfreulich. Die Zimmeraustattung ist nicht 4-Sterne wert. Die Deko am Haus ist recht wild und folgt keinem einheitlichen Design.
눇Die Sauna und der Pool waren hevorragend. Das Frühstück war reichlich und gut.
„Vier schöne und erholsame Tage“
눉Ein zweiter Sessel bzw. Stuhl im Zimmer wäre schön.
눇Das Frühstück ist wirklich ausgezeichnet. Auf Wunsch werden frisch Eierspeisen zubereitet. Das Brot und die Brötchen sind von ausgezeichneter Qualität. Das Angebot ist vielfältig, frisch und sehr lecker. Das Servicepersonal ist aufmerksam, flink und sehr freundlich. Die Zimmer sind sauber und schön. Wünsche z.B. nach einer leichteren Bettdecke wurden sofort umgesetzt. Der Wellnessbereich ist schön, vor allem der Pool. Zum Entspannen hat man viele Möglichkeiten, da auch die Umgebung super ist. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und werden ganz sicher wiederkommen.
„Grausam..“
눉Das Zimmer entsprach nicht annähernd den Fotos. Das Premium Doppelzimmer war ein Unverschämtheit! Eine Wand mit Dachschräge ohne Fenster, klein und direkt neben dem Aufzug. Die Nachbarn konnte man hören, als ob sie sich im eigenen Zimmer befinden vor allem bei Benutzuung von Steckdosen und Türen und Armaturen, WC etc. Das ist NICHT annähernd das geräumige Zimmer das in der Abbildung gezeigt wird. Selbst das Classic Doppelzimmer sieht auf den Bildern gegen die Realität super aus. Das ist glatter Betrug.
눉Im Restaurant wäre es schön gewesen, wenn mein Burger ganz durchgebraten gewesen wäre. Die Musik von der Hochzeitsfeier hat in der Sauna etwas gestört.
눇Das Zimmer war sehr gemütlich. Das Frühstück sehr lecker und ausreichend. Der Service sehr gut. Die SPA-Räumlichkeiten haben mir sehr gut gefallen.
„Kurzurlaub im Oktober 2016“
눇Das Hotel ist sehr ansprechend eingerichtet. Das Frühstück war vielseitig und schmackhaft. Besonders gefallen haben uns die Saunen und das Hallenbad sowie die Gestaltung rund um das Hotelgebäude. Die Betten waren bequem und das Personal freundlich. Die schöne Lage nahe des Straussees lud ein um den See zu wandern. Es führt ein schöner Wanderweg direkt am Seeufer entlang.
„Gut aber könnte besser“
눉Das Personal könnte seine Aufmerksamkeit verbessern. Bett leider völlig durchgelegen.Personal im Sauna- Schwimmbad Bereich und Bereitstellung von Saunatüchern wäre schön gewesen.
눇Schönes Zimmer, schöne Wald- und Seelage Frühstück reichlich und gut. Interessantes Haus.
„Im dem Hotel werde ich nicht wieder wohnen wollen.“
눉Das Hotel ist nur auf große Feiern (Hochzeiten) ausgerichtet. Andere Hotelgäste werden sehr mies behandelt. Beim Frühstück war Vieles schon kalt. Als ich das anmerkte wurde ich abgekanzelt. Essenbestellungen dauerten sehr lange. Mittags gab es überhaupt nichts. Am Morgen gab es kein warmes Wasser zum Duschen. Für Alleinreisende (Paare) ist das Hotel nicht zu empfehlen.
눇Aufgeschlossenes und freundliches Personal im Restaurant abends. Zum Frühstück waren die jungen Damen scheinbar noch nicht ganz auf der Höhe. Das war allerdings vernachlässigbar, da der Aufenthalt ansonsten sehr gelungen war. Toller spa Bereich mit netten personal.
„Nachempfundenes Burghotel in grüner Lage“
눉Umgang mit Reklamationen, Stilbrüche in Architektur und Einrichtung
눇Beeindruckendes Häuserensemble mit schönem Garten, Schwimmbad, sehr freundlicher Empfang trotz verspäteter Ankunft um 01.30 Uhr
„Es gibt sie, die außergewöhnlichen Orte...“
눉Auch wenn dieser Punkt angefragt ist... wenn nichts war, bleibt nichts zu schreiben.
눇Mal etwas ganz Anderes, ein Gefühl wie auf Burgfestspielen, auf jeden Fall sehenswert!
눉Personal etwas überfordert, Zimmer war nicht zu 15 Uhr fertig und außer warten keine sinnvolle Alternative. Dame am Empfang offensichtlich überfordert. Alle sind furchtbar bemüht, aber es fehlt dieser Tick Professionalität, den man in 4* erwartet und den ich als Vielreisender auch oft bekomme. Gerade beim jungen Personal hat das so einen Azubi-Charakter, der okay ist, wenn es denn im Hintergrund Unterstützung gäbe. Matratzen nicht optimal, geht besser.
눇Wellnessbereich war sehr gut, sauber und mit ausreichend Auswahl. Ambiente war sehr ansprechend. Zimmer groß. Keine Mängel, alles fest und ganz. Restaurant war sehr gut und Essen angemessen. Wir hatten noch das Candle-Light-Dinner gebucht und das war auch passend und nett gemacht.
„Leider für uns das falsche Hotel“
눉Leider wird hier der Fokus auf die Ausrichtung von Hochzeiten gelegt. Wir wurden als "nur" Hotelgast nur am Rande wahrgenommen. Das Zimmer war bei unserer Anreise um 15.00 Uhr noch nicht fertig. Aber das sagte uns nicht die Rezeption sondern wir stellten es im Zimmer selbst fest. Schlafen konnten wir leider erst nach 3.00 Uhr morgens. Bis dahin wurde gefeiert bzw. Geschirr geräumt. Schade Erholung war so leider nicht möglich.
눇Die Hotel Einrichtung ist sehr gelungen.
„Originelles Haus in phantastischer Lage!“
눇ein sehr schönes, ausreichendes Frühstück! Extra Personal zum zubereiten von Omeletts. Extra Fühstückstisch für 8 Personen, trotz Stress von mehreren Hochzeiten im Haus.
„Haus für Hochzeiten“
눉Ich hatte zu der Zeit drei Hochzeitsfeiern im Haus - es war also bis in der Nacht laut.
눇Der Wellnessbereich ist wunderschön, das Wasser im Schwimbecken ist schön warm, der Gang in den Garten ganz besonders. Auch die Möglichkeit sich einen Tee dort zu Brühen gefällt mir sehr.
„Idylle im Osten Berlins“
눉Zu romantisch, zu historistisch
눉Babybett zu hart, keine richtige Matratze
눇Appartement super! Sehr gepflegt
„Lage des Hotel super. Zimmerausstattung müßte erneuert werden. Frühstück optimal“
눇Das Frühstück war lecker, die Betten bequem Zimmerausstattung sehr dunkel, unmodern. Für diese Ausstattung Zimmerpreis zu hoch.
„Ein Hotel zum entspannen und wohlfühlen“
눇Wir haben hier die Hochzeit unser Kinder gefeiert. Das Essen war perfekt das Frühstück absolute Spitze
„Die Hellhörigkeit der Räume war nicht so empfehlenswert.“
눉Die Hellhörigkeit der Räume war nicht so empfehlenswert.
„Konnten super entspannen.“
눉Leider war die Matratze zu hart.
눇Ambiente war super
„-Sauna und Pool(gute Öffnungszeit),Personal nett, für 2 Tage...“
눇-Sauna und Pool(gute Öffnungszeit),Personal nett, für 2 Tage alles O.K
„Man sollte nicht hungrig zum Frühstück erscheinen.“
눉Das Frühstücksangebot erinnerte stark an eine Jugendherberge.
„Ein Wort: PERFEKT!“
눇Ein Wort: PERFEKT!!! Wir kommen wieder... :-)
눇Die Mitarbeiter waren sehr freundlich und zuvorkommend. Wir hatten ein ruhiges Zimmer, obwohl 3 Hochzeiten im Hotel stattfanden.
눉Die Sauberkeit des Bades
눇Der Wellnessbereich war sehr gut
„Das hotel ist sehr schön, die Gegend sowieso“
눉Im Zimmer war es etwas laut durch eine Anlage am Haus.
„Frühstück war einfallslos“
눉Speisekarte im Restaurant sehr übersichtlich, Preis-Leistungs-Verhältnis lässt Wünsche offen
눇Frühstück war einfallslos
눇n.n.
눇Das Frühstück war reichhaltig und gut. Das Premium-Zimmer war groß und sauber.
„Befriedigend!“
눉Nicht genuegend Personal im Restaurant
눇Fruehstueck war gut und reichlich!
„Wundervolles Burghotel mit extrem charmanter Einrichtung von...“
눇Wundervolles Burghotel mit extrem charmanter Einrichtung von der Ritterrüstung bis zum Badezimmer
눇Das war super!
눉Frühstücksbuffet würde nicht zeitnah aufgefüllt, Brötchen im Wesentlichen Aufbackbrötchen, Personal (das Jüngere) nicht das freundlichste
„Das Zimmer war mir zu dunkel gestaltet !“
눉Das Zimmer war mir zu dunkel gestaltet ! Laute Auto-strasse in der Nähe !
515777,537537|1,520137,275824,533207,517997|1,515177,518987,537537,508397,535877,515737,520017,515767,506297,537537|2,483907,500767,517997,537627,515717,533337,535677,515727,533377,515707,515757,418135 | de |
q-de-772 | wenigen Aufgaben vor. Das fand ich etwas unfair, da ich mich gerade darauf gut vorbereitet hatte. | Abilifly - Fernstudium-Infos.de
27. Mai 2016
25. September 2017
133 Sehr gut
Lange habe ich mich nicht gemeldet und das hat einen Grund
Abilifly hat Blogeintrag hinzugefügt: I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Lange habe ich mich nicht hier gemeldet, obwohl ich mich ja öfter melden und berichten wollte. Mein Leben geht ein bisschen drunter und drüber. So haben wir durch Zufall beispielsweise vor 4 Wochen eine kleine 5 Wochen alte Babykatze bekommen, die inzwischen super eingelebt und top fit ist, mir aber nun den letzten Nerv raubt. Das lernen für die Uni hat ja im Herbst ganz gut angefangen, nun bin ich ein wenig ins Schludern geraten und hänge natürlich wieder nach Wie sollte es auch anders sein. Jedenfalls hab ich einen Seminarplatz bekommen und werde direkt danach die Abschlussarbeit schreiben. Ich schreibe am Lehrstuhl Meyering (Betriebswirtschaftliche Steuerlehre) und die Seminararbeit muss ich bis 29.05.17 abgeben. Genau. Das Abgabedatum weiß ich jetzt schon. Sonst aber nichts. Nicht mal mein Thema. Auch nicht wie ich ein Thema bekomme. Also das Studium neigt sich dem Ende zu, dabei hat es ja eigentlich gerade erst angefangen. Die Masterarbeit wird meine letzte Leistung sein und die Abgabe dann voraussichtlich im November, wenn ich wie geplant direkt im Anschluss an das Seminar Mitte Juni mit der Masterarbeit beginnen kann. Die letzten Klausuren schreibe ich im Oktober dann. Werden aber dann nur 1-2 je nach dem ob ich nun alle im März bestehe oder doch durch eine durchfalle. Im April hab ich ein Praktikum in einer großen Steuerberatungsgesellschaft geplant, dafür bin ich gerade die Bewerbungen am vorbereiten. Und nebenbei hab ich noch ganz viel andren Kram um die Ohren, weshalb das liebe Unizeug mal wieder zu kurz kommt. Über die Weihnachten kommt die ganze Familie zu uns uuuuund alles muss vorbereitet werden. Würd ja gern im Anschluss an den Master ne externe Promotion starten, muss nur mal sehen, ob ich da mit meinem Schnitt (wird vermutlich schlechter als 2,5) irgendwo ne Chance hab. Das wars auch schon wieder von mir Aber über Weihnachten hab ich vielleicht noch den ein oder anderen Abend an dem ich vielleicht mal Zeit und Muse habe mich zu melden.
mein neues Lernkonzept
Mein neues Lernkonzept Da einige gefragt haben, erzähl ich hier mal was davon. Im Prinzip ist das ganze recht simpel. Ich bin drauf gestoßen weil Jemand bei Facebook damals Teilnehmer suchte um das Konzept zu testen. Da es gratis war, hab ich es mal ausprobiert. Bin ja nicht so der Fan von irgendwelchen kostenpflichtigen Sachen. Hab auch nie irgendwelche Fremdskripte bisher gekauft, weil ich bei sowas immer sehr skeptisch bin. Also eigentlich ist es nicht mein Lernkonzept, sondern die Idee von Jemand anderem. Das ganze ist so aufgebaut, dass man wöchentlich eine Art Newsletter bekommt, in dem fachspefizisch steht, was diese Woche zu tun ist. Ansonsten ist man recht flexibel in der Zeiteinteilung, wenn man sich nicht dran hält, auch nicht schlimm, weil kontrolliert wird es nicht, aber ich denke es geht eher darum zu motivieren rechtzeitig anzufangen und sich eben durchzubeißen. Das find ich ganz gut, denn da hat es bei mir immer etwas gehangen. Alle paar Wochen steht dann pro Fach ein Test an. Das ganze erscheint mir auf die Modulwahl der einzelnen Person abgestimmt, kann aber auch sein, dass es nur Zufall ist, dass es bei mir relativ gut passt und selten 2 Tests in der gleichen Woche sind. Diese "Tests" kriegt man auch mit der jewiligen Zeitangabe per Mail zugesandt und soll die dann in der jeweiligen Zeit bearbeiten. Da wird dann zumindest wurde das so gesagt auf die Klausur vorbereitende Fragen gestellt, also es soll an die jeweilige Klausur angepasst sein um optimal vorzubereiten. Ob das so ist weiß ich noch nicht. Ich hatte auch noch keine Tests. Nächste Woche sind allerdings gleich 2 Stück dran. Die Lösung der Tests schickt man wohl per Mail zurück und da wird dann korrigiert und man bekommt am Ende wohl sowas wie eine Empfehlung, was man nochmal Vertiefen muss und ob man auf die Klausur gut vorbereitet ist. Bisher gefällts mir ganz gut, gibt aber glaube ich (noch?) nichts offizielles. Soll aber wohl im Endeffekt dann kostenpflichtig werden. Aktuell ists wohl so ne Art Testphase, die mir bisher auch sehr zusagt. Ich halt mich doch deutlich besser an meinen Plan und lerne irgendwie zielführender dadurch, dass ich weiß, dass ich geprüft werden würde. Klar beim Test schummeln kann man auch, es läuft wohl auf "Ehrlichkeit zu sich selbst" hinaus. Aber bringt ja auch nichts da dann zu schummeln. Bisher kann ich viel mehr noch nicht dazu sagen, außer dass man eben motivierende Mails mit Lernbrocken bekommt und na Zeitangabe. Gibts auch nicht für alle Fächer glaub ich. Also Wettbewerbsrecht auf jeden Fall nicht. Also habs jetzt nur bei Steuern und Wirtschaftsprüfung.
27. Oktober 2016
Fächerwahl & Studienfortschritt
Fächerwahl & Studienfortschritt Wie läufts? Und was eigentlich? Gute Frage, aber zweitere ist leicht zu beantworten. Neu in diesem Semester belegt habe ich die Module "Steuern im Rahmen von funktionalen und konstitutiven Unternehmensentscheidungen", "Wirtschaftsprüfung" und "Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler". Im Moment ist auch geplant in all diesen Fächern zur Klausur anzutreten. Problem ist nur, dass ich immer noch nicht weiß, ob ich alle Prüfungen im letzten Semester bestanden habe. Eine Wiederholungsklausur würde ich zu den Klausuren, die in diesem Semester geplant sind, noch dazu nehmen. Mehr als eine allerdings nicht. Dann muss eine andere Klausur weichen und die werde ich dann erst im nächsten Semester schreiben. Dies wird wohl dann Wettbewerbsrecht sein, da ich hier eh viel zu wenig Material dazu habe. Und wie es läuft... wie schon im vorherigen Blockbeitrag erwähnt ganz gut, dank meinem neuen Konzept. Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen Hier hab eich das erste Kapitel durch, was aber auch nur sehr kurz war und habe ungefähr die Hälfte des ersten Kapitels hinter mir. Bin soweit im Plan. Bis Ende der Woche werde ich das zweite Kapitel zu Ende haben und auch die Übungsaufgaben zum 2. Kapitel bearbeitet haben. Das Modul ist aufgebaut wie die anderen beiden Module von Meyering auch. Genauso stehts auch im die Klausur. Also weiß ich inzwischen ungefähr was gefragt ist, komme daher ganz gut voran. Hier mache ich grobe Schaubilder über den Stoff und konzentriere mich auf die im Skript enthaltenen Beispiele sowie die Übungsaufgaben. Dadurch schaffe ich es, den Stoff wirklich komprimiert aufzuschreiben. Die Zusammenfassung der Kapitel 1 und 2 nimmt dadurch lediglich 5 Din-A 5 Seiten in Kauf. Wirtschaftsprüfung Gut geschrieben und tatsächlich interessant. Es ist sehr verständlich zu lesen. Das Modul ist ziemlich neu, weshalb es kaum Altklausuren und alte EAs gibt. Bin mir noch nicht sicher wie detailliert es gelernt werden muss. Bisher komme ich gut voran. Kapitel 1, 2 und 3 habe ich bereits abgeschlossen. Bei Kapitel 4 bin ich circa zur Hälfte durch. Bis ende der Woche ist geplant auch mit Kapitel 4 und den zugehörigen Übungsaufgaben fertig zu sein. Das einzige, was mir an dem Modul bisher nicht gefällt ist, dass der Lehrstuhl doch teilweise eine sehr seltsame Ansicht zu vertreten scheint. So wird beispielsweise im Skript geschrieben, dass seriöse Universitäten davon Abstand nehmen würden Studiengänge anzubieten bei denen eine Anerkennung gemäß §13a WPO erfolgen kann. (Kurz zur Info: " Diese Studiengänge entsprechen den Anforderungen der Wirtschaftsprüfungsexamens-Anrechnungsverordnung. Leistungen aus diesen Masterstudiengängen ersetzen in den Prüfungsgebieten „Angewandte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre“ und „Wirtschaftsrecht“ die entsprechenden Prüfungen des Wirtschaftsprüfungsexamens, so dass Absolventen dieser Studiengänge das Wirtschaftsprüfungsexamen in verkürzter Form ablegen können. ") Das heißt der Lehrstuhl sagt seriöse Universitäten bieten keine solche Lehre an, die man sich für das Wirtschaftsprüferexamen anrechnen lassen kann. Als Argumente werden hier angeführt, dass die Lehre dann zu sehr daran ausgerichtet werden muss, was beim Wirtschaftsprüfungsexamen gefordert wird und, dass die Anerkennung kostenintensiv ist. Für mich total abstrus und irrsinnig eine solche Behauptung. Gerade weil große und namhafte Universitäten in Deutschland diese Möglichkeit anbieten. Wenn das Wirtschaftsprüferexamen nun als härteste Prüfung Deutschlands gehandelt wird (wie es ja der Fall ist), wie kann es dann schlecht sein, wenn sich eine Uni bei der Lehre daran orientiert, gerade, wenn es ja darum geht Leute auf diesen Beruf vorzubereiten. Und bieten somit die großen bekannten Unis wie die FU Berlin, Uni Erlangen-Nürnberg und die Uni Duisburg-Essen keine seriöse Lehre an? Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler Hier bin noch am wenigsten weit fortgeschritten. Kann erst wenig über das Modul sagen, nächste Woche werde ich aber den Fokus mehr hierauf legen, dann werde ich mehr dazu sagen können. Bis jetzt war noch nicht viel mehr als eine Einführung und ein historischer Abriss.
Zurück - Was bedeutet das eigentlich? Mit dem Wort zurück kann ich den aktuellen Zustand bei mir wohl am treffendsten beschreiben. Nicht nur, weil ich mich längere Zeit hier nicht gemeldet habe, oder weil ich die Lernsachen wieder hervorgekramt, mein Lernzeug geordnet hab, sondern weil ich auch nach dem Klausurenstress wieder ein bisschen mehr zu mir selbst gefunden habe. Das ist mir wichtig. Denn im Zentrum steht nicht das Studium, sondern ich. Und das sollte bei Jedem so sein und Jeder sollte sich das immer wieder bewusst machen. Denn wenn wir nur noch funktionieren - stirbt irgendwann unsere Seele. Und das ist wohl das wichtigste was wir haben. Klausurenphasen und Lerndruck setzt mir immer ziemlich zu. Danach brauche ich Zeit für mich. Da mag ich auch nicht feiern gehn wie andere. Ich mag es zwar schon, aber ich weiß, dass es mir nicht wirklich weiter hilft. Wir alle sollten mehr auf Qualitätszeit achten. Qualitätszeit ist die Zeit in der wir uns wirklich auf uns besinnen. Das kann auch beim Lernen sein, das kann bei einem gemeinsamen Essengehen mit dem Partner sein. Wichtig ist, dass wir es tun, weil es uns gut tut. Und solche Zeit habe ich gebraucht. Die letzten Wochen. Und dann stand ja auch noch mein Umzug an. Ja mein Umzug. Endlich ist es soweit. Ich wohne mit meinem Schatz zusammen. Hab meine eigene Bude hinter mir gelassen. End der Woche ist Schlüsselübergabe. Das meiste ist schon erledigt. Aber noch ein paar Kleinigkeiten sind zusammen, die in Summe dann doch sicherlich einige Stunden in Angriff nehmen. Da bleibt zwangsläufig das Lernen auf der Strecke. Dachte ich zumindest. Aber mit einem neuen Konzept läuft es wie am Schnürchen. Hab ich durch Zufall im Internet entdeckt und mag das Konzept. Dazu aber wann anders mehr. Im Moment ist geplant erst mal wieder regelmäßiger zu bloggen. Ein Urlaub steht demnächst noch an, da wird es dann wieder weniger werden, aber so alles in allem will ich es nochmal auf ein konstantes Niveau von mindestens einem Beitrag pro Woche schaffen.
Abilifly antwortete auf Higginss Thema in Fernstudium Forum
zwischendurch nicht. Ich stopf süßes nach dem Abendessen direkt noch rein Ist dann quasi eine laaaaaaaaange Mahlzeit
12. Oktober 2016
Abilifly antwortete auf Bender122s Thema in IUBH Internationale Hochschule
Ich kann nur von dem schließen, was mir in den letzten Jahren so begegnet ist. 2x ging es mir im Vorstellungsgespräch so, dass der Eindruck vermittelt wurde, dass auch in der Arbeitswelt ein Studium an einer privaten FH weniger wert ist. Einmal als ich dort studierte und mich für ein Praktikum bewarb. Das war bei einem DAX 30 Unter einen. Da wurden mir so fragen gestellt wieso ich nun einen Master an einer privaten FH mache, wo ich es doch an einer angesehen Uni zu guten Noten gebracht habe. Dass mir das keinen Mehrwert bringt, sich nicht gut im Lebenslauf mache und es eher verschwendete Zeit ist. Das zweite war ein Vorstellungsgespräch für meinen jetzigen Werkstudentenjob in einer Big 4 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Da hatte ich gerade in Hagen angefangen und es lief auf "da haben sie ja grad nochmal die Kurve gekriegt" raus und dabei ging es um meinen Wechsel weg von der privaten FH an die Fernuni Hagen. Keiner der Personaler zeigte sich irgendwie positiv in Bezug auf die private FH. Und ich war an 2 Universitäten. An beiden wurde richtig abgehetzt über die Leute an der privaten FH in der jeweiligen Stadt. Da erkauft man sich den Abschluss, man kriegt alles geschenkt an der großen Uni ging das auch sehr von den Professoren aus und wurde angeheizt. Der eine nutzte es regelmäßig um Studierende zu tadeln "Du gehst wohl besser an die xxx (Name der privaten FH) als er auf eine einfache Frage keine Antwort wusste. Oder bei der Einführungsveranstaltung sagte einer der Profs scherzhaft" Keine Sorge, hier packt es nicht jeder, aber wenn ihr hier nicht packt könnt ihr immer noch an die xxx (Name der privaten Hochschule). Genauso war natürlich auch der Ruf unter den Studierenden. Für den Master an der Uni wurde auch nie einer von der privaten FH zugelassen. Das war von vornherein klar. Und wenn man bedenkt, dass die große Uni an unserem Fachbereich sicherlich über 500 Wirtschaftsabsolventen pro Semester produziert und das schon seit Jahren, die entsprechenden Profs.dort schon seit mindestens 15 Jahren lehren, und die damaligen Absolventen heute in den Unternehmen sitzen, wird der Ruf zwangsläufig in der Arbeitswelt auch nicht viel anders sein. Mein Bruder zb hat hier an der örtlichen privaten FH seinen Bachelor gemacht und sich für den Master an fast allen Unis beworben, die den Studiengang anbieten, er hat einen sehr guten Abschluss auch in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang. Er bekam von jeder Uni absagen. Ich denke dass fast an allen Unis ein ähnliches Bild über die privaten FHs vermittelt wird und so erhält diese Anschauung auch Einzug in die Unternehmen.
Also ich nahm schon immer während der Klausurzeit 3-5 kg zu. Weils mir durch den Stress einfach mies geht und ich mich dann mit essen trösten muss. Das erlaube ich mir aber auch. Die Klausurkilos mache ich dann nach den Klausuren direkt wieder weg, dann staut sich nicht viel an. Das mit den Softdrinks ist für mich schwer zu verstehen. Ich trinke gar keine süßen Getränke, habe auch eigentlich nie Lust drauf. Und wenn kaufe ich es einfach nicht ein. Wobei ich auch für Besuch ne Flasche Sprite letztes Jahr gekauft hab, die nun immer noch hier steht. Bei mir gibt es ausschließlich Wasser und ungesüßten Tee. Ab und an mal im Restaurant oder bei McDonalds trink ich Cola oder Sprite. Und bei den Beiträgen über intermittierendes Fasten ist mir aufgefallen, dass ich das sowieso an 95% der Tage mache. Frühstück gibt es bei mir circa um 12 und Abendessen zwischen 18 und 19 Uhr irgendwann. Manchmal wirds auch 20 Uhr bis das essen rum ist. Aber sehr selten und dann habe ich meist auch erst um 13 oder 14 Uhr gefrühstückt. Ich schaffe es trotzdem während der Klausuren trotz des beschrieben Essensstils rasant zuzunehmen
Ich würde mal behaupten das liegt - wie auch an Präsenzhochschulen - an der jewiligen FH/Universität. Ich habe nie Vollzeit gearbeitet und Vollzeit studiert, war aber schon an einigen Hochschulen und kann daher denke ich recht gut einen Vergleich ziehen. Gerade auch im Bezug auf Hagen. Hagen ist wohl wirklich was die Skripte und den Stoffumfang angeht das aufwändigste, was ich bisher erlebt habe. Ein Semester war ich an einer privaten Hochschule, dort hätte ich wohl ohne Probleme Vollzeit nebenher arbeiten können, bin dann aber gerade deswegen auch gewechselt, weil entsprechend der Anforderungen die privaten (Fern)hochschulen eben auch den entsprechenden Ruf bei den Arbeitgebern haben und daher nicht vergleichbar sind mit einem Studium an einer Universität oder eben der Fernuni Hagen. Ich denke das sollte man sich generell bei Aussagen zur Machbarkeit und zum Schwierigkeitsgrad vor Augen halten.
Fazit - Rechnungslegung
Bestanden? Keine Ahnung! Eigentlich weiß ich bei keiner Klausur so wirklich, ob es nun zum Bestehen gereicht hat. Letztes Semester war ich sehr überrascht eine gute Note zu erhalten, obwohl die Klausur gefühlt alles andere als gut gelaufen war. Dieses Ereignis trägt folglich noch mehr dazu bei, dass ich meine Klausuren nun ziemlich schwer einschätzen kann. Wenns dumm läuft muss ich alles nochmal schreiben, wenn es gut läuft habe ich alles bestanden und ggf. sogar mit brauchbaren Noten. # Nun aber zu Rechnungslegung und meinem Fazit. Erst mal will ich euch ein bisschen vom Aufbau erzählen. Die Klausur besteht aus zwei Teilen. Einmal dem Teil Bilanztheorie, der von Prof. Meyering gemacht wird und dem Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse von Prof. Brösel. Teil Bilanztheorie: Dieser Teil besteht aus MC-Fragen sowie aus offenen Fragen. Zuerst kommt ein Teil ja/nein Fragen und anschließend ein Teil Fragen, die mit konkreten Stichpunkten (meist ein oder zwei) beantwortet werden müssen. Danach kommen noch offene Aufgaben. Thematisch drehen sich die Aufgaben hauptsächlich um die Bilanztheorien, die sehr ausführlich im Skript thematisiert werden. Hier ist sowohl der Gesamtzusammenhang sowie die Anwendung als auch Detailwissen erforderlich. Wohingegen Detailwissen hauptsächlich in den Stichpunktfragen geprüft wird, ist bei den offenen Fragen gerne die Anwendung und der Gesamtzusammenhang der einzelnen Theorien gefragt. Also man muss auswendig lernen und verstehen und anwenden können. Die Beispielaufgaben im Skript helfen an dieser Stelle sich das ganze so anzueignen, dass man es auch anwenden kann. Zumindest halbwegs. Zudem kommen gerne Fragen zum Umsatz bzw. Gesamtkostenverfahren und auch zur Eigenkapitalrechnung. Diese Sachen sollte man beherrschen. Zudem sollte man eine GuV und Bilanz problemlos aufstellen können. Buchungssätze werden hier auch teilweise abgefragt. Oft kommt dann noch ein Text, den man beurteilen muss/ kritisch würdigen muss. Das kommt leider Rätselraten gleich. Meine Devise war hier, möglichst viel richtiges hinschreiben. Denn was genau die sehen wollen geht aus der Aufgabenstellung nicht hervor. In dem Musterlösungen werden mehr oder weniger wahllos Dinge erläutert. Keine Ahnung wie ich das nun hier genau beschreiben soll, wenn ihr die Altklausuren durch arbeitet werdet ihr es vermutlich verstehen, was ich meine. In meiner Klausur musste man hauptsächlich die Bilanztheorien anwenden. Das konnte ich recht gut, bin mir allerdings auch nicht ganz sicher. Bei den Ja/Nein Fragen war mindestens eine Frage doppeldeutig und somit nicht eindeutig beantwortbar, weil - wie sich nach der Klausur rausstellte - den meisten Studenten nicht klar war, was die Aussage, die beurteilt werden sollte, genau aussagte. War etwas verwirrend und ich habe deswegen meine Begründung einfach dazugeschrieben. GuV, Eigenkapital etc kamen bei mir leider nicht dran. Die Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Im Fokus dieses Teil steht die Strukturbilanz sowie die Bilanzpolitik. Zuerst beginnt die Klausur mit kurzen Theoriefragen. Generell sollte man die Theorie auch hier gut auswendig können, wenn auch weniger Detailwissen gefragt ist als im Teil Bilanztheorie. Dann kommt in aller Regel eine Aufgabe, bei welcher man eine Strukturbilanz aufstellen soll und eine Aufgabe, bei der man in aller Regel progressive Bilanzpolitik durchführen soll. Das sind Verständnisaufgaben, zu denen es im Skript eine sehr detaillierte und umfangreiche Fallstudie gibt und die auch immer wieder in alten Klausuren gefragt sind. Das sollte man wirklich im Schlaf können und auch die komplizierten Sachen wie aktive RAP etc zu behandeln wissen. Leider fand ich den Teil mit der Bilanzpolitik etwas seltsam in meiner Klausur bzw. neuartig. Entweder ich hab etwas komplett übersehen oder einen massiven Denkfehler oder eben es war diesmal ein bisschen tricky. Denn es sollte die Ertragslage verschlechtert und die Liquiditätslage verbessert werden. Keine Ahnung ob das stimmt, was ich gemacht habe. Generell gab es recht wenig Aufgaben auf die Strukturbilanz und die Bilanzpolitik, was ich mir so nicht gewünscht hatte. Denn ich habe eher auf diese Aufgaben zum Punkte holen gesetzt als auf das sture auswendig lernen. KE 2 kam wie fast immer nur in sehr geringem Umfang dran, dafür aber viele Auswendiglernaufgaben, bei denen ich überweigend Probleme hatte. Eigentlich hatte ich auf den Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Teil gesetzt, im Endeffekt habe ich nun aber wohl im Bilanztheorieteil die meisten Punkte geholt und im Bilanzpolitik&Bilanzanalyseteil viele Punkte wegen der Auswendiglernfragen liegen lassen. Ich hatte mich da leider zu viel mit der KE 2 beschäftigt. Diese Zeit hätte ich besser noch zusätzlich in KE1 investiert. Sollte ich die Klausur nochmal schreiben müssen wäre das aber nicht unbedingt ein Weltuntergang. Ich kann jetzt ziemlich viel, weiß worauf es genau ankommt und könnte mir noch einiges an Klausurroutine aneignen. Während der Klausur ist mir außerdem ein ziemlicher Patzer passiert. Direkt im ersten Teil. Es sollten Sachverhalte nach der Bilanztheorie von Simon behandelt werden. Ich hab sie leider nach Schmalenbach behandelt und erst fast ganz zum Schluss der Aufgabe meinen Irrtum bemerkt. Da die Aufgabe mit 20 Punkten, was 20 Minuten entsprach, dotiert war, habe ich hier massig Zeit verloren, die mir leider am Ende auch etwas gefehlt hat. Viel Zeit zum viel nachdenken blieb so leider nicht mehr. Ärgerlich und hatte nichts mit meinem Wissenstand, sondern viel mehr mit meiner Aufgeregtheit vor einer Klausur zu tun. Ich hoffe trotzdem, dass es einfach zum Bestehen reicht, vielleicht sogar ne gute Note rausspringt und ich das Ding nicht nochmal schreiben muss.
6. Oktober 2016
So viel Freizeit!
Abilifly hat kommentiert zu Abiliflys Blogeintrag in I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Bei mir ist es ähnlich. Ich habe bereits in meine neuen Unterlagen reingeschaut. Zumindest in Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen und in Wirtschaftsprüfung. Die Unterlagen für Wettbewerbsrecht kamen noch nicht. Also diese Module mache ich dieses Semester. Vorausgesetzt natürlich ich habe die anderen Prüfungen alle bestanden, wo ich mir noch nicht so sicher bin. Wie ichs mache, wenn ich eins oder gar mehrere Module nicht bestanden hab, weiß ich noch nicht. Da bei mir in kürze ein Umzug ansteht und ich mich eigentlich gerade mitten in den Vorbereitungen befinde, bin ich allerdings ziemlich ausgelastet im Moment. Alles muss geputzt und verpackt werden, ausgemistet werden, umgeräumt werden. Aber ab nächster Woche geht es trotzdem regelmäßig nochmal an die Skripte.
5. Oktober 2016
Jetzt sind erst wenige Tage rum seit ich die letzte Klausur hinter mich gebracht habe. Wie sehr habe ich mich auf den Zeitpunkt danach gefreut. Endlich nicht mehr lernen. Endlich Freunde treffen. Endlich wieder Lust etwas schönes zu kochen. Meine Laune während der Klausurvorbereitung erinnert wohl schon fast an eine Depression. Ich habe keine Lust auf Lernen. Aber ich habe auch keine Lust mehr überhaupt irgendetwas zu tun. Das lässt natürlich auch nicht sonderlich viel Spielraum um sich zu motivieren. Nach der Klausur ist es dann erst mal so als würde man in eine andere Welt eintauchen. Zumindest für mich. Nochmal raus gehen und nicht im Kopf nur den Lernstoff haben, sondern alles um einen drumherum wahrnehmen. Es fühlt sich alles anders und auch irgendwie fremd an. Das ist aber nicht nur ein Phänomen welches ich nun an der Fernuni bemerke. Auch im Bachelor war das schon so. Hier jetzt irgendwie extremer. Vermutlich weil ich mich noch nie so lang auf Klausuren vorbereitet habe. Und noch nicht mal weil der Stoff schwerer wäre. Nur ist es wesentlich schlechter aufbereitet und etwas umfangreicher. An der Präsenzuni war bei mir weniger das sture Pauken als die Transferarbeit gefragt. Und ich muss sagen gerade an der Uni, an der ich meinen Bachelor gemacht habe, hatte man wirjlich oft das Gefühl, dass die Professoren auch didaktisch was drauf haben. Ich habe nie Zusammenfassungen angefertigt. Denn bis ich das erste mal meine Fernunimaterialien in der Hand hielt war ich immer der Ansicht, dass ein Skript natürlich immer in Stichpunktform verfasst ist. Ansonsten ist es ein Buch. Zumindest das für mich so. Und nun kriege ich hunderte von Seiten umfassende DIN-A 4 Bücher zugesandt und es wird behauptet das seien Skripte. Das macht das ganze natürlich viel zeitintensiver. Ich verstehe auch den Gedanken dahinter. In dem Skript soll alles drin sein, was der Prof. an der Präsenzuni da vorne labert. Nur braucht man das Gelaber in der Regel nicht. So wie man viele Details im Skript und zusätzliche Sätze nicht braucht. Im Präsenzuniskript steht nur das drin, was wichtig ist, was von Relevanz ist. In Hagen muss man nun erst mal filtern. Denn man kann sich den unnötigen Teil nicht einfach sparen indem man nicht in die Vorlesung geht. Aber jetzt hab ich erst mal frei. Der schöne Haushalt erwartet mich sehnsüchtigst und auch die sozialen Kontakte wollen nochmal gepflegt werden. So hab ich den ganzen Tag heute mit waschen, bügeln, zusammenlegen verbracht. Und ich sag es euch. Es war sehr entspannend!
Die Klausuren sind vorbei!
Ja es ist toll keine Klausuren mehr zu haben. Ich bin aber auch kein Mensch, der unbedingt Beschäftigung braucht, eigentlich leb ich gerne in den Tag ohne Arbeit, ohne irgendwelche Verpflichtungen. Leider geht das nicht immer.
Also an meiner Präsenzuni mit wesentlich mehr Klausurschreiblingen stand es schon Monate vorher fest wo wer schreibt und jeder sah in sowas wie bei uns dem Prüfungsportal neben dem Prüfungsdatum und Ort auch das Gebäude und den Hörsaal. Auch auf 2 Städte verteilt und es wurden auch Säle in der fremden FH angemietet. Ich finds ja jetzt auch nicht tragisch, aber es wär ne Verbesserung, die eigentlich ganz einfach wäre. Und es hat mich einfach gewundert, weil es an den 2 Unis wo ich bisher war, es halt online gab. Ja berichte zu den einzelnen Klausuren werden folgen.
Die Klausuren sind vorbei! Die letzten Tage und Wochen waren sehr stressig. Ich habe mich hier länger nicht mehr zu Wort gemeldet. Auf dem Weg Rückweg von meiner Matheprüfung hatte ich noch einen Text getippt, leider war im Zug dann beim abschicken die Internetverbindung weg und der Text dann letzlich irgendwie auch. Da ich eh gestresst war, hatte ich keinen Nerv das alles nochmal zu tippen. Daher kommt die Rückmeldung etwas verzögert. Gestern war meine letzte Prüfung und es kommt mir vor als sei sie schon ewig her. Ich wollte tatsächlich gerade vorgestern schreiben, weil ich es kaum fassen kann, dass es erst gestern war. Ich werde zu den einzelnen Klausuren noch ein Fazit schreiben, was ihr dann in den nächsten Tagen lesen könnt. Jetzt will ich mich erst mal allgemein halten. Im großen und ganzen war meine Prüfungsvorbereitung sehr durchwachsen, es kam einiges dazwischen, ich hatte neben Steuern noch die beiden Pflichtmodule belegt. Eine Kombi von der mir in den letzten Wochen so einige abgeraten haben. Da war es schon zu spät und ich muss sagen, ich bin schon froh, dass ich es jetzt hinter mir habe. Ob ich alles bestanden habe, kann ich absolut nicht einschätzen. Auch weil ich ja noch recht neu an der FU bin und keine Erfahrung habe wie bewertet wird. Die Klausuren sind deutlich anders aufgebaut als es bei meinen anderen Studien war. Es ist sehr einheitlich an der FU, zumindest scheint es mir so. Es gibt immer ein zusammengeleimter Packen Blätter mit Aufgaben und daran hängt auch der Lösungsteil, welchen man dann vor der Prüfung abtrennen soll. Was ich etwas seltsam und sinnlos finde ist der ewig lange Text, der sich über 1,5 Seiten zieht und sich am Anfang von jeder Klausur befindet. Da stehen so allgemeine Regeln, wie die erlaubten Taschenrechner usw. Mehr fällt mir jetzt gerade gar nicht ein. Das Blatt meiner Präsenzuni konnte ich hingegen am Ende meines Bachelors fast auswendig. Und genau da ist das, was ich für etwas schlecht gelöst halte. Möchte man an der FU dieses Blatt lesen, müsste man dafür die eh extrem knapp bemessene (Sinn?) Klausurzeit opfern. An meiner Präsenzuni war es immer so, dass diese "Vorschriften" das Deckblatt der Klausur waren. Man bekam die Klausur ausgteilt, man durfte nicht die Klausur öffnen, aber die Regeln sich durchlesen und schonmal Matrikelnummer und Name eintragen. Dann gab es einen einheitlichen Beginn und jeder drehte etwa gleichzeitig die Klausur rum und begann. An der FU werden die Klausuren ausgeteilt und sobald man eine hat darf man anfangen. Ist auch irgendwie unfair. Bisher hatte ich zwar immer das Glück recht am Anfang die Klausur zu bekommen, dennoch finde ich es besser wenn es einen einheitlichen Start gibt. Soviel erstmal dazu. Ziemlich komisch ist auch die Regelung zum "vorbereiten" der Gesetze. In Steuern waren die Überschriften auf den Postits erlaubt, der gleiche Lehrstuhl betreut auch die eine Hälfte des Moduls Rechnungslegung. Dennoch waren in Rechnungslegung dann plötzlich keine Überschriften auf den Post-Its mehr erlaubt, was dann dazu führte, dass ich mein Gesetz lieber im Rucksack gelassen habe. Zum Glück hätte es mir bei der Klausur ohnehin nicht geholfen, aber verschiedene Regelungen am gleichen Lehrstuhl im gleichen Studiengang im gleichen Semester finde ich etwas seltsam. Ansonsten wär es vielleicht sinnvoll auch online anzugeben wer in welchem Hörsaal schreibt. War an meiner Präsenzuni zumindest so und empfand ich als ganz praktisch, gerade wenn es wie in Rechnungslegung 6 verschiedene Hörsäle gibt, die auch noch in unterschiedlichen Gebäuden sind. Da ich leider über 350 km zu den Klausuren zu fahren habe und 2 der 3 Klausuren morgens um 9 bereits begannen blieb mir nichts anderes übrig als zu übernachten. Im Endeffekt haben mich die Klausuren jetzt so um die 400€ gekostet. Ich hoffe es hat sich wenigstens gelohnt
29. September 2016
Ich war nie in einer Klausureinsicht während meines Bachelorstudiums an der Präsenzuni. Schlicht weil es mir zu blöd war deswegen an die Uni zu fahren und mich mit hunderten anderen in eine Reihe zu stellen und Ewigkeiten zu warten. Mir wurde von einigen an der FU geraten immer die Klausureinsicht zu beantragen, weil sehr häufig Fehler passieren würden. Auch in Bezug auf meyering. Das heißt ja nicht, dass ich unbegründet Widerspruch einlegen werde. Ich weiß auch wie ein Widerspruch funktioniert etc. Aber ich werde genau prüfen wie bewertet wurde. Finde ich auch nicht falsch. | Cube Universe - Ein Voxel-RPG im Weltall | Seite 7 | GameStar-Pinboard
21. November 2019 #241
Aber genau das schreibst du ja schon länger wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Ohne richtige Verkäufe musst du ja im Lotto gewinnen, denn Grafiker sind nicht ganz günstig. Vlt. solltest du "fertige" Assets günstig kaufen um damit mehr Kunden zu bekommen und einen gewissen Stand zu haben der vorzeigbarer ist.
Ich finde die Grundidee deines Spiels sogar interessant, da ich Starbound, Minecraft, Empyrion, No Mans Sky usw alle mag. Aber für das gesehene 24.99€? Keine Chance. 5 Jahre sitzt du drann oder? Bis du "Feature complete" bist kannst du das drauf packen. Dann wären das annähernd 10 Jahre ohne "festes Einkommen". Wie geht das überhaupt?
21. November 2019 #242
Wenn Kritik kommt (auch negative Kritik kann konstruktiv sein) willst du es nicht hören.
Du siehst dich (für mich überraschend) auch nicht als Entwickler, ja was machst du denn sonst?
Ich bin Entwickler, aber eben nicht nur. Ich weiß auch, dass das Geschäftliche mindestens genauso wichtig ist.
Mit Cube Universe wirst du kein Millionär, dafür lege ich meine Hand ins Feuer.
Würde mir für alle Fälle aber feuerfeste Kleidung anziehen
[W]enn dir jemand mit realistischem Blickwinkel daherkommt findest du das doof.
Ich denke selber oft genug darüber nach, ob das alles etwas werden kann. Meinst du, ich verbringe den ganzen Tag damit, mir zu denken, dass das garantiert erfolgreich wird? Ich habe auch Zweifel, bin aber zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich zu 99% lohnen wird, den Pfad weiter zu beschreiten. Dazu brauche ich aber eure "Ratschläge" nicht, die immer nur daraus bestehen, dass ihr mir sagt, dass es eh nichts wird oder ich mir einen Job suchen soll. Denkst du nicht, ich wüsste, dass ich mir einen Job suchen kann?
Grafiker sind nicht ganz günstig.
Aber für das gesehene 24.99€?
Vielleicht kommst du selber drauf, wie ich auf den Preis komme.
5 Jahre sitzt du drann oder?
Inklusive der Zeit, die ich mit Lernen verbracht habe und anfangs auch neben dem Studium. Inzwischen komme ich deutlich schneller voran.
21. November 2019 #243
Naja gut ich sage für heute nix weiter dazu, du bist ja der felsenfesten Überzeugung, dass dein Spiel ein voller Erfolg wird
21. November 2019 #244
Das ist ja eigentlich überhaupt nicht schlimm wenn man Überzeugt ist von seinem Produkt. Fragwürdig finde ich halt eher das er es als fix darstellt das er mal Millionär sein wird und er eher 100.000 Kopien statt 10 verkauft. Bei einem von ihm anvisierten Preis von 40-60€ (nehmen wir die Mitte 50€) wären das also 5 Millionen mit denen er in seinem Kopf als "fast sicher" plant. Und genau darauf berufen auch seine restlichen Aussagen.
Er steht aber halt blöd da wenn er am Ende selbst 10-20k damit macht. Einfach weil er damit keine 2 Jahre entwickeln kann wenn er auch noch davon Leben will. Und dann stürzt das Kartenhaus seiner Aussagen halt zusammen (lange Entwicklung usw).
Das meinte ich mit mehr Demut. Mir geht es nur um die Außendarstellung von ihm. Ob das Spiel ein Erfolg wird kann er jetzt noch gar nicht wissen auch wenn er das als fix ansieht. Aber mit solchen Thesen steht man schneller im Abseits wie man das Wort "Geld" sagen kann.
21. November 2019 #245
Das ist ja eigentlich überhaupt nicht schlimm wenn man Überzeugt ist von seinem Produkt. Fragwürdig finde ich halt eher das er es als fix darstellt das er mal Millionär sein wird und er eher 100.000 Kopien statt 10 verkauft. Bei einem von ihm anvisierten Preis von 40-60€ (nehmen wir die Mitte 50€) wären das also 5 Millionen mit denen er in seinem Kopf als "fast sicher" plant. Und genau darauf berufen auch seine restlichen Aussagen. Er steht aber halt blöd da wenn am Ende, selbst wenn er 10-20k damit macht. Einfach weil er damit keine 2 Jahre entwickeln kann wenn er auch noch davon Leben will.
Weiß ich. Aber du siehst ja, dass nix bei rumkommt. Beosar wird mit Cube Universe Millionär und damit Ende der Durchsage
21. November 2019 #246
Genau das meine ich ja. Wenn er aktuell nicht davon Leben kann und gutes Geld verdient sollte man nicht in den Wald schreien wie viel man damit irgendwann mal verdienen wird. Ist doch total sinnlos und man macht sich selbst einen unnötigen Druck, vor allem wenn man es so noch nach außen transportiert.
Wenn er es nach außen so verkauft wird er es auch so seinen Eltern und anderen Personen verkaufen. Alleine die Schmach falls es nicht klappt. Würde ich mir noch mal überlegen ob ich so rangehen würde.
Ich gehe da lieber bescheidener ran und freue mich über eventuelle unerwartete Erfolge und baue dann darauf auf. Aber gut ich habe Kinder seit ich 23 bin und habe früh angefangen dort für Sicherheit zu sorgen und einer Festanstellung nachzukommen. Wenn er natürlich "bezuschusst" wird um seinen Unterhalt zu finanzieren und nicht ganz auf eigenen Beinen stehen muss dann weiß man es vlt. auch nicht besser.
Wenn er nur vom verdienten Geld des Spiels Leben und entwickeln muss, dann würde er seine Meinung sehr fix ändern denke ich.
Nicht böse nehmen @Beosar ich will dich damit absolut nicht angreifen.
21. November 2019 #247
Ein Spiel zu entwickeln kostet Zeit und Geld. Niemand verdient damit irgendetwas, bevor es so weit ist, dass man es verkaufen kann. So weit bin ich aber eigentlich noch nicht, deswegen bewerbe ich es nicht und verdiene nichts.
Ich glaube, ihr denkt einfach zu kurzfristig. Bei solchen Projekten muss man an den langfristigen Erfolg denken. Ich muss eben erst 200.000 bis 300.000 Euro an Arbeitsleistung plus ein bisschen Geld investieren, dann wird das auch was. Nach einem Jahr ist sowas nicht fertig.
Und wenn ich keine Unterstützung von meinen Eltern bekommen würde, würde ich mir Aufträge als Freelancer suchen. Wenn das nicht klappen sollte, würde ich auch einen Teilzeitjob annehmen.
21. November 2019 #248
Ein bisschen Geld wird das wohl nicht sein. 5 Jahre kein Einkommen kannste dir ausrechnen was das kostet. Und am Ende hast du keine Garantie. Ziemlich mutig von dir.
Nach einem Jahr ist sowas nicht fertig.
Das ist mir auch klar, aber andererseits wartet auch ein EA Käufer nicht 5 oder mehr Jahre bis der versprochene Content da ist. Das Rad dreht sich so schnell und die Spieler sind so schnell weg von deinem Spiel wenn sie mal nicht zufrieden sind. Sie widmen sich einfach dem nächsten Spiel. Die Geduld hat heute die Spielerschaft nicht mehr.
21. November 2019 #249
Jetzt mal Butter bei die Fische: Was tust du aktiv dafür um das hinzubekommen?
Bisher sehe ich hier nämlich nur, das du nicht auf Steam verkaufen willst weil die zu viel einbehalten, und das du das Spiel nicht aktiv bewirbst.
Wie willst du also an Geld für einen Grafiker kommen, die, wie Kraudi schon sagte, nicht ganz billig sind, wenn du das Spiel lediglich auf deiner eigenen, völlig unbekannten, Plattform verkaufst, und auch nicht aktiv dafür Werbung machst?
Bisher klingt das für mich nämlich ungefähr so, wie wenn du sagst dass du Lotto Millionär werden willst, dir aber nie ein Los kaufst.
Aber OK, lassen wir das Life counseling sein, und wenden uns mal dem eigentlichen Thema zu.
Bei den ganzen Screenshots die ich hier bisher gesehen habe, kann ich dir eines sagen: Das Spiel spricht mich Null an, weder grafisch, noch inhaltlich. Du hast hier bisher noch nichts gezeigt, was dein Cube Universe zu einem "Must Have" macht. Es sieht nicht gut aus, selbst wenn ich den klötzchen Look ignoriere. Die Features die du auf deiner Webseite aufzählst, gab es zu großen Teilen schon so oder ähnlich bei anderen Vertretern des Genres. Dazu verlangst du mit 25€ dann auch noch relativ viel Geld für ein Spiel das, laut deiner Webseite, gerade mal zu 59% Fertig ist, und dazu noch von einem unbekannten Indi-Dev kommt.
Machen wir doch mal ein kleines Rollenspiel; tu mir den Gefallen, ich bin so unvoreingenommen wie ich nur kann, versprochen.
Also, gehen wir einfach mal von aus, das ich bisher noch nichts von Cube Universe gehört habe.
Ich habe gerade deine Webseite entdeckt, und ziehe in Erwägung dein Spiel zu kaufen.
Verkauf mir dein Spiel!
Was hebt dein Spiel von all den anderen Survival Sandbox Games ab und ist 25€ Wert?
Was wirst du bis Release tun um die Grafik zu verbessern?
Kannst du mir Garantieren, dass dieses sehr ambitionierte Projekt Fertig wird, und welchen Release Zeitraum peilst du an?
21. November 2019 #250
Und glaubst du nicht, dass du mit einem Teilzeitjob jetzt so viel überschüssiges Geld machen würdest, dass du dein Spiel trotz weniger Entwicklungszeit weiterbringen könntest? Wenn du als Beispiel 6 Monate arbeitest, dann dabei ~6000€ verdienst, dann kannst du doch so viele Grafiken/Animationen etc. bezahlen, dass du in Gesamtsicht einen großen Sprung nach vorne machen würdest oder?
mike81, Bethoniel und Kraudi gefällt das.
21. November 2019 #251
This. Ich habe so etwas noch nie gehört das einer sich verweigert mit einem Job das Projekt zu finanzieren, sondern lieber das Spiel in Vollzeit weiter entwickelt ohne auch nur einen Cent auf der hohen Kante zu haben. Und dann wenn die Eltern plötzlich aus diversen Gründen nicht mehr zahlen können, dann erbe ich ja eh was oder bekomme Hartz IV und lasse mir die Entwicklung von denen bezahlen die mein Spiel eigentlich kaufen sollen. Verrückte Welt.
Ich bin noch nie in Vorleistung gegangen weil so etwas viel zu viel Risiko ist. Das kannst du bei Folgeprojekten machen wenn du mit deinem vorherigen genug Geld gemacht hast. Aber ohne einen Cent ... Hallaluja was ist denn los in unserem Land?
21. November 2019 #252
Er muss erst selbst gegen die Wand mit vollem Karacho rennen, bis er es realisiert
21. November 2019 #253
Ein bisschen Geld wird das wohl nicht sein. 5 Jahre kein Einkommen kannste dir ausrechnen was das kostet.
Wie gesagt, ca. 300.000 Euro Bruttolohn.
Und am Ende hast du keine Garantie. Ziemlich mutig von dir.
Ja, ist eben nicht für jeden etwas. Wenn du einen sicheren Job haben willst, dann ist das so, für mich wäre das nichts.
und auch nicht aktiv dafür Werbung machst
Manchmal hab ich das Gefühl, es scheitert am Textverständnis. Ich bewerbe es aktuell nicht. Heißt ja nicht, dass ich das nicht ändere.
Das Spiel spricht mich Null an, weder grafisch, noch inhaltlich.
Grafik und Inhalt sind auch noch nicht fertig. Die Texturen lasse ich momentan überarbeiten, wenn es dir dann nicht gefällt, dann weiß ich auch nicht weiter.
Was hebt dein Spiel von all den anderen Survival Sandbox Games ab
Dass es kein Survival-Game ist, sondern ein RPG. Es gibt Dörfer mit abwechslungsreichen Quests, später auch Dungeons und Raids (Multiplayer), ebenfalls später Raumstationen. Dazu bald auch PvP (auch im Weltall), Mini-Games uvm. Und falls du gerne kreativ bist, kannst du mit kleineren Blöcken bauen.
ist 25€ Wert?
Meiner Meinung nach alleine der schon jetzt sichtbare technische Fortschritt, das Spiel ist einzigartig. Und es hat Potenzial, wenn du das siehst, kannst du auch mal ein wenig Geld investieren.
Neben Texturen (inklusive Normal Maps) auch noch bessere Grafikeffekte (Sonnenstrahlen z.B.).
Kannst du mir Garantieren, dass dieses sehr ambitionierte Projekt Fertig wird
Ich kann dir zumindest garantieren, dass die Programmierung fertig wird. Und das ist schon mal ein sehr wichtiger Teil. Wenn du das Spiel kaufst, kann ich das auch direkt für mehr Inhalte ausgeben, das reicht z.B. für eine neue Quest.
und welchen Release Zeitraum peilst du an?
Siehe Webseite. Klick mal auf den Pfeil unter der Fortschrittsanzeige.
Und glaubst du nicht, dass du mit einem Teilzeitjob jetzt so viel überschüssiges Geld machen würdest, dass du dein Spiel trotz weniger Entwicklungszeit weiterbringen könntest?
Darüber habe ich auch schon nachgedacht und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass meine Entwicklungszeit wertvoller ist. Zumal ich mit einem Teilzeitjob niemals 6000€ Überschuss in 6 Monaten habe. Höchstens 3000, wenn überhaupt. Ich habe ja auch noch Lebenshaltungskosten.
21. November 2019 #254
Ja aber die Kosten hast du jetzt auch, nur das sie wer anders für dich trägt anscheinend. Wär halt ein nettes Zeichen an die Eltern, die dann auch sicher eher weiterzahlen. Was dir ja alles helfen würde.
21. November 2019 #255
Naja was willst du noch groß dazu sagen wenn jemandem 3000€ zu wenig ist und er sich das lieber aus anderer Tasche bezahlen lässt. Da fehlt jegliches Bewusstsein für das große ganze in meinen Augen.
21. November 2019 #256
@Shek Wie schon gesagt, dann eher Freelancing. Da verdiene ich mehr. Muss nur schauen, dass ich da keinen Interessenkonflikt habe, kann z.B. an keinen anderen Spielen mitarbeiten. Bleibt also noch reguläre Programmierung, wo jeder Java will (keine Erfahrung) oder Webseiten (PHP kann ich zumindest, nur ein paar Tools kenne ich nicht). Also müsste ich das auch erstmal lernen und dazu fehlt mir im Moment die Motivation. Könnte alternativ auch eine Softwarefirma gründen und im Kundenauftrag Software entwickeln. Dafür gibt es sogar Startkapital von der Bank.
Naja was willst du noch groß dazu sagen wenn jemand 3000€ zu wenig wären
Mit 3000 Euro komme ich eben auch nicht weit. So viel Geld ist das nun auch nicht.
21. November 2019 #257
Ich bin zwar selbst Technischer Grafiker vom Beruf, habe aber auch schon Assets gekauft um mir einfach erst mal massig Zeit zu sparen. Da gibt es durchaus Möglichkeiten wenn man das will. Wenn das Projekt irgendwann Finanziell tragbar ist, kann man immer noch Profis unter Eigenregie was machen lassen. Aber da man nicht alles alleine machen kann (wie einige schon richtig gesagt haben) muss man gewisse Dinge eben abgeben. Und vom rumsitzen und Programmieren kommt auch kein Geld für Grafikarbeiten rein.
Auch gute fertige Assets können das Spiel aufwerten. Es ist immer eine Frage wie man das Geld anlegt, man braucht nicht immer 50.000€ um einen Fortschritt zu erkennen.
21. November 2019 #258
Auch gute fertige Assets können das Spiel aufwerten.
Das ist mir bewusst, funktioniert aber hier aufgrund des Grafikstils eben nicht.
21. November 2019 #259
Das Problem ist sicherlich nicht mein Textverständnis. Du musst Grafiken extern machen lassen, weil du das selbst nicht kannst. Soweit OK, und völlig Nachvollziehbar. Grafik ist aber für viele einer der wichtigsten Aspekte eines Spiels. Das heißt, du wirst das Spiel ohne die finalen Grafiken zu haben kaum Effektiv bewerben können. Du hast damit ein Problem.
Der Unterschied ist aber 3000€ haben oder nicht haben.
Kurzer Einwand fürs Verständnis: So wie ich das hier aus dem Thread entnehmen konnte musst du doch Essen um am Leben zu bleiben oder? Damit hätte es dann doch schonmal auf jeden Fall Survival Elemente.
Dann ist es also ein Sandbox RPG, OK, mea culpa. Die Features die du da aufzählst haben aber auch viele andere RPGs, und etwas bauen zu können ist für einen Sandbox Titel auch nicht ungewöhnliches. Aber OK, ist nicht weiter Tragisch. Worum soll es denn in deinem Spiel, ganz grob gehen? Gibt es einen Roten Faden, eine Story, oder werde ich in die Welt gesetzt und kann einfach tun und lassen was ich will?
Ach, kurz noch wegen den Quests. Du sagst das du abwechslungsreiche Quests hast, kannst du mir ein oder zwei Beispiele dafür geben?
Ich kann nur einschätzen was ich sehe, den technischen Fortschritt kann ich garnicht einschätzen, zumal das ich dein Spiel gerade erst entdeckt habe, und Cube Universe auch nicht einzigartig ist. Dörfer, Quests, Raumstationen, Raids, Dungeons PVP, Mini-Games und, ich nenne es mal Basisbau, sind nicht neu, auch nicht in der Kombination. "Neu" mögen die ,5m großen Blöcke sein, aber das alleine macht es weder 25€ Wert, und damit Potential etwas Wert ist, braucht es eine Garantie (z.B. andere bereits erschienene Spiele), das du diese auch ausschöpfen kannst. Für 5 bis 10€ würde ich evtl. eher in einen unbekannten Dev investieren.
OK, nehme ich so hin.
Ich kann dir zumindest garantieren, dass die Programmierung fertig wird. Und das ist schon mal ein sehr wichtiger Teil.
Für mich als Spieler ist die Programmierung alleine leider völlig Wert, weil nutzlos.
Das ist nur die Roadmap, da ist nicht ersichtlich welchen Zeitraum du anpeilst.
21. November 2019 #260
Sept. 2021 steht dort
21. November 2019 #261
Sept. 2021 steht dort.
Mea culpa, ich bin offenbar Blind.
21. November 2019 #262
So sehe ich das auch, Kohle haben oder nicht macht in einer Mietsituation den entscheidenden Unterschied.
"Neu" mögen die ,5m großen Blöcke sein
Das ist doch eines der Hauptargumente, dass man damit besser bauen kann.
Dito. Das ist was Beosar bis heute nicht versteht. Mir als Spieler ist es doch vollkommen egal, was der Hersteller an Aufwand und Ressourcen reingesteckt hat.
21. November 2019 #263
Das Problem das ich so sehe ist, dass er, allem Anschein nach, ein Spiel entwickelt, das in Sachen Umfang auf AAA-Niveau ist, während sich die Präsentation, allem voran die Grafik auf Retro-Pixel Niveau befindet. Klar ist das, dank des Umfangs, eine riesen Arbeit, erst recht wenn man alles alleine macht, und learning by doing betreibt, das will ich garnicht abstreiten. Nur, wie du schon richtig sagst, der Aufwand interessiert den Spieler nicht, den interessiert nur die Präsentation, und die sagt im Augenblick nunmal aus, dass das Spiel keine 25€ Wert ist. Das Spiel jetzt, als EA-Alpha-Version für 5€ zu veröffentlichen, wäre kein Problem. Für die aktuelle Präsentation, und dem Umfang (nach Roadmap) sind 5€ durchaus gerechtfertigt. Wenn das ganze dann erstmal Feature-Ready ist und in die Beta geht, kann man 10 oder 15€ dafür Verlangen, jenachdem was die Präsentation bis dahin hergibt. 25€ würde ich dann viellecht für das fertige Produkt bezahlen. 50€ wäre es mir nur Wert, wenn es sowohl von der Präsentation als auch dem Umfang mit einem AAA-Spiel konkurrieren kann. 60€ nur dann wenn es zu einer großen Marke gehören würde (z.B. Dragon Quest Builders), oder der Entwickler einen Gewissen bekanntheitsgrad hätte, bzw. es ein Konsolen Titel wäre (da sind 60 Mücken ja der Standardpreis für AAA-Titel).
Kurz, nach allem was ich bisher von dem Spiel gesehen habe, wäre es mir definitiv keine 25 Euro Wert, schon garnicht unfertig. Und ich bin mir relativ sicher, das es vielen anderen auch so geht.
Und, so leid es mir für ihn da auch tut, der Aufwand den er hatte und die Ressourcen die er investiert hat, interessieren mich da Herzlich wenig, und können auch nicht als Bepreisungsgrundlage genommen werden. Wäre das der Fall, würde jeder Computer mal schnell mehrere Millionen Euro kosten, denn was da an Aufwand in den einzelnen Komponenten steckt, könnten nur die wenigsten bezahlen.
21. November 2019 #264
Das Problem das ich so sehe ist, dass er, allem Anschein nach, ein Spiel entwickelt, das in Sachen Umfang auf AAA-Niveau ist, während sich die Präsentation, allem voran die Grafik auf Retro-Pixel Niveau befindet.
Aus dem Grund auch der Vergleich mit Derek Smart und Battlecruiser 3000 AD. Ein Ein-Mann-Projekt, das wahnsinnig viel versprach und doch wenig halten konnte, wenn ich mich einigermaßen erinnere.
Und dann hat der Trottel auch noch Flame Wars mit Fans und Unterstützern angefangen.
Ich will den Aufwand ja gar nicht kleinreden, aber was mir als Außenstehenden optisch auffällt: Das sieht aus wie Minecraft in Space. Was er geplant hat und was alles bei rauskommen soll und welchen Aufwand er betreibt kann mir als Käufer recht egal sein. Dann alle Karten nur auf das Spiel setzen und nach den Sternen greifen (ich werde damit Millionär), das hört sich stark danach an als würde er auf die Fresse fliegen und zwar gewaltig.
21. November 2019 #265
Wieso? Ich bezahle ja gerade Grafiker dafür.
Okay, aber ohne Programmierung auch keine Features.
Ähm, nein. Du siehst das ja direkt im Spiel. Und zwar ziemlich 1:1. Natürlich muss die Grundlage auch gut sein, wenn das Spielprinzip selbst schlecht ist, helfen auch keine Inhalte für 10 Millionen (siehe z.B. Fallout 76). Bei Filmen ist es genauso, und teuer produzierte Filme sind auch meist erfolgreicher (Avatar, Avengers, Star Wars, ...), auch wenn man sich streiten kann, ob sie gut sind.
Nach der Logik müsste mein Spiel aber auch 300.000 Euro kosten.
Wie gesagt, die Grafik wird nochmal überarbeitet und wird dann auch moderner aussehen
Das Spiel jetzt, als EA-Alpha-Version für 5€ zu veröffentlichen, wäre kein Problem.
5 Euro? In welcher Welt lebst du? 15 Euro sind das absolute Minimum, wenn ich mir vergleichbare Spiele so angucke.
Das sieht aus wie Minecraft in Space.
Und? Wo ist das Problem? Die Leute wollen solche Spiele ja. Wer spielt denn noch Vanilla Minecraft? Das wird doch auch nur noch fast ausschließlich mit Mods oder auf Servern gespielt. Dann entwickle ich ja quasi einen kostenpflichtigen Minecraft-Mod, nur eben als eigenständiges Spiel und deutlich umfangreicher, als es Modder hinbekommen würden.
21. November 2019 #266
Welches Feedback? Es gibt 11 Rezensionen bei Steam. Das wars. Mehr Feedback hast du leider nicht vorzuweisen.
Und ich setze mir eben große Ziele. Ich verstehe nicht, was daran falsch sein sollte. Wenn ich mir kleine Ziele setze, weiß ich, dass ich die eh erreiche, und strenge mich gar nicht richtig an und freue mich dann auch nicht darüber, wenn ich es schaffe.
Ziele setzen ist ja auch gut. Sich große Ziele setzen und daran scheitern ist schlecht.
Es stimmt einen deutlich positiver, wenn man sich kleinere Ziele setzt und darauf dann aufbaut.
Vor allem...wie abgehoben kann man bitte sein um zu sagen, dass man kleine eh erreicht? Oha..
Das bringt dir aktuell leider nichts. Man plant doch nicht von Null auf ein langfristiges Ziel ohne dabei zu bedenken was man kurzfristig erreichen muss um das große Ziel zu erreichen...
Was bringt es dir 5 oder 10% von einem großen Ziel zu erreichen? Nichts. Da kannst du dir auch gleich ein Ziel setzen welchen 1/10 des großen umfasst und hast dieses dann wenigstens erreicht und abgeschlossen und man geht mit einem positiven Gefühl aus dem kleinen Projekt, bzw erweitert es von da an.
Gibts auf Steam!
Wenn du als Beispiel 6 Monate arbeitest, dann dabei ~6000€ verdienst, dann kannst du doch so viele Grafiken/Animationen etc. bezahlen, dass du in Gesamtsicht einen großen Sprung nach vorne machen würdest oder?
Du denkst du verdienst in 5 Jahren 300.000€ Brutto?
Du sollst keinen sicheren Job annehmen oder Vollzeit arbeiten. Kapierst du das nicht? Du sollst Geld verdienen damit du dein Projekt besser finanzieren kannst um nicht anderen Leuten auf der Tasche zu liegen und um dann, wenn deine Projekte laufen, ohne weiteren Job deine Träume verwirklichen kannst.
Junge, was ist das für ne Einstellung? Du hast also nicht lieber 500€ mehr im Monat zur Verfügung? Alter Schwede.
21. November 2019 #267
Wer spielt denn noch Vanilla Minecraft?
Ähm, Minecraft ist erfolgreich wie nie. Alleine die Anzahl der Minecraft Mobile Nutzer lässt dich da als Entwickler träumen. Vanilla PC spielen mehr als genug Leute, gerade sehr junge Kinder die überhaupt keinen schimmer haben von irgendwelchen anderen Launchern oder Modding.
Weiß gar nicht wieso du hier Minecraft immer schlecht machst. Ja es war technisch sicher nicht sauber und man hat das Jahrelang so mitgeschleppt. Das Spiel ist deinem aber aktuell um 2 wichtige Punkte vorraus. Erstens hat es von den Mechaniken deutlich mehr Spaß gemacht und zweitens wurde Minecraft zum selben Zeitpunkt der Entwicklung (mit deinem Projekt verglichen) schon gekauft wie blöde.
Ob es Programmiertechnisch nicht perfekt gemacht wurde, juckt den Endnutzer wie @mike81 richtig gesagt hatte am Ende doch eh nicht. Solange das Spiel startet und keine game-breaking Bugs hat ist der Kunde doch zufrieden. Gerade Minecraft ist das Paradebeispiel und du redest es klein als wäre es Cube World mit 10 verkaufen Einheiten. Der Erfolg hat recht, simple as that. Du sagst einerseits man kann es nicht mit dem aktuellen Minecraft vergleichen weil du ja noch in der Alpha bist, willst aber jetzt fast so viel Geld wie ein quasi fertig entwickeltes Minecraft das seit vielen Jahren stabil läuft. Und am Ende fast 3-fache von MC. Das zahlt niemand außer einzelne Personen.
Ich verweise mal auf das spiel VOX falls das noch wer kennt. Fast die selben Absichten wie bei deinem Projekt, sogar eine eigene Engine geschrieben etc. Das Projekt endete im Desaster und der Kerl hat den schlechtesten Ruf den man sich vorstellen kann, einfach weil er auch ständig irgendwas versprochen hat was er Jahre später nie halten konnte.
Du redest ja schon davon das dein Spiel mehr Inhalt hat und besser ist als Minecraft zum selben Entwicklungszeitpunkt. Dann Frage ich mich wo deine Playerbase denn ist? Der Kunde entscheidet ob das Spiel besser ist und scheinbar ist es das nicht.
21. November 2019 #268
Also ich kann es eben als Early Access Spiel nur mit dem "großen Bruder" Minecraft vergleichen. Minecraft hat in der Alpha mit 10 Euro angefangen, dafür kamen mehr oder weniger regelmäßig neue Features dazu. Die Grafik ist heute im Grunde unverändert. Wenn ich mit den Minecraft Client ziehe dann sieht das quasi 1:1 aus wie vor 10 Jahren. Kann schon sein, dass Texturen überarbeitet wurden, weiß ich nicht. Ich hab es schon viel zu lange nicht mehr gespielt.
Mehr als 15 Euro kannst du aus meiner Sicht nicht verlangen. Und selbst das finde ich hoch gegriffen.
Wer sind "Die Leute"? Wie groß ist denn deine Zielgruppe? Ich hab Minecraft 2009 im Early Access gekauft aber schnell wieder sein lassen, weil ich absolut unkreativ bin.
Bei dir fehlt mir leider auch das "Must Have" Argument.
21. November 2019 #269
Immerhin etwas. Für den damaligen Entwicklungsstand ist das schon recht gut.
Keine Ahnung, aber ich habe diese Erfahrung bisher im Leben gemacht
Wer sagt dir, dass ich das Kurzfristige nicht auch bedacht habe?
Das ist eben meine persönliche Präferenz, frag mich nicht, wieso.
Am Ende meiner Karriere (inflationsbereinigt) definitiv. Da das Spiel wohl nicht als Berufserfahrung zählt, geht mir das also verloren, da ich Jahre später quasi von vorne anfangen würde.
Eigentlich wäre Venture Capital der richtige Weg, aber gibt es leider in Deutschland fast gar nicht. Und es gibt noch viele andere Wege, um an Geld zu kommen, die sinnvoller sind, als einen Teilzeitjob anzunehmen.
Was sind schon 500 Euro? Meine Arbeitszeit ist mehr wert auf lange Sicht.
21. November 2019 #270
Ich bin kein aktiver Minecraft Spieler und würde auch nicht groß modden
Weiß gar nicht wieso du hier Minecraft immer schlecht machst. Ja es war technisch sicher nicht sauber und man hat das Jahrelang so mitgeschleppt. Das Spiel ist deinem aber aktuell um 2 wichtige Punkte vorraus. Erstens hat es von den Mechaniken deutlich mehr Spaß gemacht und zweitens wurde Minecraft zum selben Zeitpunkt der Entwicklung (mit deinem Projekt verglichen) schon gekauft wie blöde
Was aber auch an diversen Let's Playern lag Bin erst nach dem Amnesia Release drüber gestolpert, weil die Minecraft erwähnt hatten und ich mir unter den Screenshots gar nix vorstellen konnte. Dann hab ich auch Youtube nachgesehen und bin bei Gronkh hängengeblieben mit seinem Let's Show.
Ob es Programmiertechnisch nicht perfekt gemacht wurde, juckt den Endnutzer wie @mike81 richtig gesagt hatte am Ende doch eh nicht. Solange das Spiel startet und keine game-breaking Bugs hat ist der Kunde doch zufrieden. Gerade Minecraft ist das Paradebeispiel und du redest es klein als wäre es Cube World mit 10 verkaufen Einheiten. Der Erfolg hat recht. Simple as that.
Bei Minecraft spielt aber auch Glück ne wichtige Rolle, das richtige Produkt zum richtigen Zeitpunkt und das recht günstig. Einmal zahlen und du kriegst alle Updates kostenlos.
Ich frag mich eher: WER ist der Kunde? Ich kenne keine Cube Universe Playerbase
YOLO Junge, YOLO
21. November 2019 #271
Und es gibt noch viele andere Wege, um an Geld zu kommen, die sinnvoller sind, als einen Teilzeitjob anzunehmen.
Da liegt der Hund begraben. Du willst dein eigener Boss sein und davon Leben können.Da merkt man dir an wie verbissen du bist, weil du offenbar wirklich alles für deinen Traum tun würdest, außer zu Arbeiten. Ich sagte ja heute schon mal, du klingst eher wie jemand der mit Sportwetten reicht werden will aber halt auf Biegen und Brechen nicht arbeiten will.
Passendes Sprichwort. Ohne Fleiß kein Preis.
21. November 2019 #272
Da merkt man dir an wie verbissen du bist, weil du offenbar wirklich alles für deinen Traum tun würdest, außer zu Arbeiten.
Ich arbeite seit Jahren an dem Spiel.
Du hast die Welt offenbar nicht verstanden. So traurig es ist, aber mit Fleiß allein kommst du nicht weit, nur mit Geld und viel Glück. Und wenn man kein Geld hat, muss man eben größere Risiken eingehen - und genau das tue ich.
Und mehr sag ich dazu jetzt nicht mehr, wenn ich meine Zeit hier weiter verschwende, mich euch darüber zu diskutieren, wird das Spiel gar nicht mehr fertig.
21. November 2019 #273
Jungs kommt mal wieder runter
Beosar will nunmal wie wild an seinem Spiel arbeiten ohne Unterlass und unsere Warnungen in den Wind schießen.
21. November 2019 #274
In welchem Leben? Mit deinen 25 Jahren? Was hast du denn gemacht bisher außer Schulbank drücken und Studium?
Wenn ich mal rechne: 25 - 3 Jahre Studium - 13 Jahre Schule. Da hast du noch 3 Jahre frei in denen du dann ja irgendwas gemacht haben musst da man mit 6 frühstens eingeschult wird.
Deine Texte die du hier schreibst
Und wieso nimmst du keinen davon? Wenn es so viele Wege gibt, dann sollte es ja ein Leichtes sein um an Geld zu kommen damit du dein Projekt finanzieren kannst.
Ich glaube du hast wirklich 0 Bezug zu Geld.
mike81, Kraudi, Shek und einer weiteren Person gefällt das.
21. November 2019 #275
Ich wiege das gegeneinander ab. Und 500 Euro sind nun wirklich nicht viel Geld für eine Spieleentwicklung, vor allem, wenn ich weniger Arbeitsleistung (im Wert von mindestens 2000€) in das Spiel stecken kann.
Mit deinen 25 Jahren?
Und wieso nimmst du keinen davon?
Weil es für mich aktuell sinnvoller ist, Vollzeit an meinem Spiel zu arbeiten. Sobald sich das ändert, werde ich andere Wege beschreiten, um an Geld zu kommen. Ich habe auch schon einmal für 100€ pro Stunde (+ MwSt.) gearbeitet, allerdings nur 5 Stunden. Das ist so ungefähr die Grenze, wo ich sagen würde, es lohnt sich für mich, für jemand anderen zu arbeiten und das Geld ins Spiel zu investieren. Leider habe ich bisher nichts anderes mit ähnlicher Bezahlung gefunden.
21. November 2019 #276
Ich habe auch schon einmal für 100€ pro Stunde (+ MwSt.) gearbeitet, allerdings nur 5 Stunden. Das ist so ungefähr die Grenze, wo ich sagen würde, es lohnt sich für mich
Leider habe ich bisher nichts anderes mit ähnlicher Bezahlung gefunden.
Ich weiß nicht ob ich Lachen soll oder ob man dir eher den Vogel zeigen sollte. Was für eine Einstellung. Überleg mal
warum du sowas nicht mehr findest?
Entweder trollst du hier oder du lebst auf einem anderen Planeten. Du arbeitest also nur wenn du z.B. für 8 Stunden 800€ bekommen würdest? Du spinnst ja komplett. Ich wollte heute Abend eigentlich in Ruhe dein Spiel noch mal anschauen und sachlich bewerten und Feedback geben, aber für jemand der auf einem
anderen Planeten lebt, nein Danke.
21. November 2019 #277
Entweder trollst du hier oder du lebst auf einem anderen Planeten. Du arbeitest also nur wenn du z.B. für 8 Stunden 800€ bekommen würdest? Du spinnst ja komplett.
Wieso? Das ist doch noch ein niedriger Stundensatz für eine Firma. Mein Rechtsanwalt nimmt 180€ pro Stunde, nur so zum Vergleich. Für gute Programmierer, die in einer größeren Firma beschäftigt sind, zahlst du das auch (oder sogar über 200€/Stunde). Wenn du dann noch die Kosten für die Kundenakquise, Büromiete (sobald ich Mitarbeiter habe) etc. abziehst und bedenkst, dass du normalerweise keine 8 Stunden am Tag bezahlt bekommst und dass du auch mal Urlaub brauchst, dann ist das gar nicht mehr so viel.
21. November 2019 #278
Kannst du dass auch wirklich dauerhaft? Ohne einnahmen?
Kann sein, aber ich bin Gamer, mich interessieren die Features, nicht die Programmierung!
Ein Produkt ist das Wert was der Kunde bereit ist zu zahlen, und nicht dass was der Hersteller gerne bekommen würde. Wenn du dein Spiel für 25 Mücken anbietest, es aber 90% nur für nen 5er wollen, dann ist es schlicht keine 25€ Wert, egal ob dir das gefällt oder nicht.
Alter, du hast keine, K-E-I-N-E Berufserfahrung. Du hast einen Bachelor, und lass dir das von einer FACHKRAFT sagen, der ist das Papier nicht Wert! Die meisten studierten mit denen ich bisher zusammengearbeitet habe, selbst promovierte Doktoren, rauch ich in der Pfeife, und ich bin nur ein dummer kleiner FiSi mit mittlerer Reife!
Was glaubst du wie viele dich unter den Voraussetzungen als Freelancer engagieren würden, wenn es da draußen Leute gibt, die deutlich mehr Referenzen und Berufserfahrung haben als du!
Aber gut, ich bin jetzt raus.
Das hier ist doch echt nur noch Realsatire
21. November 2019 #279
Die meisten studierten mit denen ich bisher zusammengearbeitet habe, selbst promovierte Doktoren, rauch ich in der Pfeife, und ich bin nur ein dummer kleiner FiSi mit mittlerer Reife!
Komisch, wenn du so viel besser bist, wieso hast du dann nicht studiert? Außerdem sind deine Beobachtungen nicht allgemeingültig, alleine dass du das nicht erkennst, ist schon besorgniserregend. Ich habe das auch schon von Webdesignern gehört, dass die Studierten richtig schlecht sind. Ist aber auch logisch, Webdesign wird mit am schlechtesten bezahlt, natürlich werden sich da keine guten Bachelor- oder Master-Absolventen bewerben.
Und deswegen ausgebucht sind.
Alter, du hast keine, K-E-I-N-E Berufserfahrung.
Ich habe 5 Jahre lang ein hochkomplexes Spiel alleine entwickelt. Ohne vorherige Berufserfahrung. Zeig mir jemanden, der das hinbekommt.
Dafür gibt es ja Sales. Zumal deine Zahlen auch nur aus der Luft gegriffen sind. Als ich den Preis von 8 auf 25 Euro erhöht habe, ist mein Umsatz dadurch nicht gesunken. Ob dir das gefällt oder nicht.
Nein, muss ich aber auch nicht. Und mit besserer Grafik gibt es ja dann auch Einnahmen.
Sobald die Programmierung fertig wird, hast du ja die Features.
21. November 2019 #280
@Beosar Dein Spiel wird auch nicht ansprechender für die Meisten mit einer "verbesserten" Grafik, du solltest dir weniger auf das Gebotene einbilden, ehrlich. Was soll denn hochkomplex sein? Die tollen Blöcke? Wahnsinn. | de |
q-de-772 | wenigen Aufgaben vor. Das fand ich etwas unfair, da ich mich gerade darauf gut vorbereitet hatte. | Abilifly - Fernstudium-Infos.de
27. Mai 2016
25. September 2017
133 Sehr gut
Lange habe ich mich nicht gemeldet und das hat einen Grund
Abilifly hat Blogeintrag hinzugefügt: I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Lange habe ich mich nicht hier gemeldet, obwohl ich mich ja öfter melden und berichten wollte. Mein Leben geht ein bisschen drunter und drüber. So haben wir durch Zufall beispielsweise vor 4 Wochen eine kleine 5 Wochen alte Babykatze bekommen, die inzwischen super eingelebt und top fit ist, mir aber nun den letzten Nerv raubt. Das lernen für die Uni hat ja im Herbst ganz gut angefangen, nun bin ich ein wenig ins Schludern geraten und hänge natürlich wieder nach Wie sollte es auch anders sein. Jedenfalls hab ich einen Seminarplatz bekommen und werde direkt danach die Abschlussarbeit schreiben. Ich schreibe am Lehrstuhl Meyering (Betriebswirtschaftliche Steuerlehre) und die Seminararbeit muss ich bis 29.05.17 abgeben. Genau. Das Abgabedatum weiß ich jetzt schon. Sonst aber nichts. Nicht mal mein Thema. Auch nicht wie ich ein Thema bekomme. Also das Studium neigt sich dem Ende zu, dabei hat es ja eigentlich gerade erst angefangen. Die Masterarbeit wird meine letzte Leistung sein und die Abgabe dann voraussichtlich im November, wenn ich wie geplant direkt im Anschluss an das Seminar Mitte Juni mit der Masterarbeit beginnen kann. Die letzten Klausuren schreibe ich im Oktober dann. Werden aber dann nur 1-2 je nach dem ob ich nun alle im März bestehe oder doch durch eine durchfalle. Im April hab ich ein Praktikum in einer großen Steuerberatungsgesellschaft geplant, dafür bin ich gerade die Bewerbungen am vorbereiten. Und nebenbei hab ich noch ganz viel andren Kram um die Ohren, weshalb das liebe Unizeug mal wieder zu kurz kommt. Über die Weihnachten kommt die ganze Familie zu uns uuuuund alles muss vorbereitet werden. Würd ja gern im Anschluss an den Master ne externe Promotion starten, muss nur mal sehen, ob ich da mit meinem Schnitt (wird vermutlich schlechter als 2,5) irgendwo ne Chance hab. Das wars auch schon wieder von mir Aber über Weihnachten hab ich vielleicht noch den ein oder anderen Abend an dem ich vielleicht mal Zeit und Muse habe mich zu melden.
mein neues Lernkonzept
Mein neues Lernkonzept Da einige gefragt haben, erzähl ich hier mal was davon. Im Prinzip ist das ganze recht simpel. Ich bin drauf gestoßen weil Jemand bei Facebook damals Teilnehmer suchte um das Konzept zu testen. Da es gratis war, hab ich es mal ausprobiert. Bin ja nicht so der Fan von irgendwelchen kostenpflichtigen Sachen. Hab auch nie irgendwelche Fremdskripte bisher gekauft, weil ich bei sowas immer sehr skeptisch bin. Also eigentlich ist es nicht mein Lernkonzept, sondern die Idee von Jemand anderem. Das ganze ist so aufgebaut, dass man wöchentlich eine Art Newsletter bekommt, in dem fachspefizisch steht, was diese Woche zu tun ist. Ansonsten ist man recht flexibel in der Zeiteinteilung, wenn man sich nicht dran hält, auch nicht schlimm, weil kontrolliert wird es nicht, aber ich denke es geht eher darum zu motivieren rechtzeitig anzufangen und sich eben durchzubeißen. Das find ich ganz gut, denn da hat es bei mir immer etwas gehangen. Alle paar Wochen steht dann pro Fach ein Test an. Das ganze erscheint mir auf die Modulwahl der einzelnen Person abgestimmt, kann aber auch sein, dass es nur Zufall ist, dass es bei mir relativ gut passt und selten 2 Tests in der gleichen Woche sind. Diese "Tests" kriegt man auch mit der jewiligen Zeitangabe per Mail zugesandt und soll die dann in der jeweiligen Zeit bearbeiten. Da wird dann zumindest wurde das so gesagt auf die Klausur vorbereitende Fragen gestellt, also es soll an die jeweilige Klausur angepasst sein um optimal vorzubereiten. Ob das so ist weiß ich noch nicht. Ich hatte auch noch keine Tests. Nächste Woche sind allerdings gleich 2 Stück dran. Die Lösung der Tests schickt man wohl per Mail zurück und da wird dann korrigiert und man bekommt am Ende wohl sowas wie eine Empfehlung, was man nochmal Vertiefen muss und ob man auf die Klausur gut vorbereitet ist. Bisher gefällts mir ganz gut, gibt aber glaube ich (noch?) nichts offizielles. Soll aber wohl im Endeffekt dann kostenpflichtig werden. Aktuell ists wohl so ne Art Testphase, die mir bisher auch sehr zusagt. Ich halt mich doch deutlich besser an meinen Plan und lerne irgendwie zielführender dadurch, dass ich weiß, dass ich geprüft werden würde. Klar beim Test schummeln kann man auch, es läuft wohl auf "Ehrlichkeit zu sich selbst" hinaus. Aber bringt ja auch nichts da dann zu schummeln. Bisher kann ich viel mehr noch nicht dazu sagen, außer dass man eben motivierende Mails mit Lernbrocken bekommt und na Zeitangabe. Gibts auch nicht für alle Fächer glaub ich. Also Wettbewerbsrecht auf jeden Fall nicht. Also habs jetzt nur bei Steuern und Wirtschaftsprüfung.
27. Oktober 2016
Fächerwahl & Studienfortschritt
Fächerwahl & Studienfortschritt Wie läufts? Und was eigentlich? Gute Frage, aber zweitere ist leicht zu beantworten. Neu in diesem Semester belegt habe ich die Module "Steuern im Rahmen von funktionalen und konstitutiven Unternehmensentscheidungen", "Wirtschaftsprüfung" und "Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler". Im Moment ist auch geplant in all diesen Fächern zur Klausur anzutreten. Problem ist nur, dass ich immer noch nicht weiß, ob ich alle Prüfungen im letzten Semester bestanden habe. Eine Wiederholungsklausur würde ich zu den Klausuren, die in diesem Semester geplant sind, noch dazu nehmen. Mehr als eine allerdings nicht. Dann muss eine andere Klausur weichen und die werde ich dann erst im nächsten Semester schreiben. Dies wird wohl dann Wettbewerbsrecht sein, da ich hier eh viel zu wenig Material dazu habe. Und wie es läuft... wie schon im vorherigen Blockbeitrag erwähnt ganz gut, dank meinem neuen Konzept. Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen Hier hab eich das erste Kapitel durch, was aber auch nur sehr kurz war und habe ungefähr die Hälfte des ersten Kapitels hinter mir. Bin soweit im Plan. Bis Ende der Woche werde ich das zweite Kapitel zu Ende haben und auch die Übungsaufgaben zum 2. Kapitel bearbeitet haben. Das Modul ist aufgebaut wie die anderen beiden Module von Meyering auch. Genauso stehts auch im die Klausur. Also weiß ich inzwischen ungefähr was gefragt ist, komme daher ganz gut voran. Hier mache ich grobe Schaubilder über den Stoff und konzentriere mich auf die im Skript enthaltenen Beispiele sowie die Übungsaufgaben. Dadurch schaffe ich es, den Stoff wirklich komprimiert aufzuschreiben. Die Zusammenfassung der Kapitel 1 und 2 nimmt dadurch lediglich 5 Din-A 5 Seiten in Kauf. Wirtschaftsprüfung Gut geschrieben und tatsächlich interessant. Es ist sehr verständlich zu lesen. Das Modul ist ziemlich neu, weshalb es kaum Altklausuren und alte EAs gibt. Bin mir noch nicht sicher wie detailliert es gelernt werden muss. Bisher komme ich gut voran. Kapitel 1, 2 und 3 habe ich bereits abgeschlossen. Bei Kapitel 4 bin ich circa zur Hälfte durch. Bis ende der Woche ist geplant auch mit Kapitel 4 und den zugehörigen Übungsaufgaben fertig zu sein. Das einzige, was mir an dem Modul bisher nicht gefällt ist, dass der Lehrstuhl doch teilweise eine sehr seltsame Ansicht zu vertreten scheint. So wird beispielsweise im Skript geschrieben, dass seriöse Universitäten davon Abstand nehmen würden Studiengänge anzubieten bei denen eine Anerkennung gemäß §13a WPO erfolgen kann. (Kurz zur Info: " Diese Studiengänge entsprechen den Anforderungen der Wirtschaftsprüfungsexamens-Anrechnungsverordnung. Leistungen aus diesen Masterstudiengängen ersetzen in den Prüfungsgebieten „Angewandte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre“ und „Wirtschaftsrecht“ die entsprechenden Prüfungen des Wirtschaftsprüfungsexamens, so dass Absolventen dieser Studiengänge das Wirtschaftsprüfungsexamen in verkürzter Form ablegen können. ") Das heißt der Lehrstuhl sagt seriöse Universitäten bieten keine solche Lehre an, die man sich für das Wirtschaftsprüferexamen anrechnen lassen kann. Als Argumente werden hier angeführt, dass die Lehre dann zu sehr daran ausgerichtet werden muss, was beim Wirtschaftsprüfungsexamen gefordert wird und, dass die Anerkennung kostenintensiv ist. Für mich total abstrus und irrsinnig eine solche Behauptung. Gerade weil große und namhafte Universitäten in Deutschland diese Möglichkeit anbieten. Wenn das Wirtschaftsprüferexamen nun als härteste Prüfung Deutschlands gehandelt wird (wie es ja der Fall ist), wie kann es dann schlecht sein, wenn sich eine Uni bei der Lehre daran orientiert, gerade, wenn es ja darum geht Leute auf diesen Beruf vorzubereiten. Und bieten somit die großen bekannten Unis wie die FU Berlin, Uni Erlangen-Nürnberg und die Uni Duisburg-Essen keine seriöse Lehre an? Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler Hier bin noch am wenigsten weit fortgeschritten. Kann erst wenig über das Modul sagen, nächste Woche werde ich aber den Fokus mehr hierauf legen, dann werde ich mehr dazu sagen können. Bis jetzt war noch nicht viel mehr als eine Einführung und ein historischer Abriss.
Zurück - Was bedeutet das eigentlich? Mit dem Wort zurück kann ich den aktuellen Zustand bei mir wohl am treffendsten beschreiben. Nicht nur, weil ich mich längere Zeit hier nicht gemeldet habe, oder weil ich die Lernsachen wieder hervorgekramt, mein Lernzeug geordnet hab, sondern weil ich auch nach dem Klausurenstress wieder ein bisschen mehr zu mir selbst gefunden habe. Das ist mir wichtig. Denn im Zentrum steht nicht das Studium, sondern ich. Und das sollte bei Jedem so sein und Jeder sollte sich das immer wieder bewusst machen. Denn wenn wir nur noch funktionieren - stirbt irgendwann unsere Seele. Und das ist wohl das wichtigste was wir haben. Klausurenphasen und Lerndruck setzt mir immer ziemlich zu. Danach brauche ich Zeit für mich. Da mag ich auch nicht feiern gehn wie andere. Ich mag es zwar schon, aber ich weiß, dass es mir nicht wirklich weiter hilft. Wir alle sollten mehr auf Qualitätszeit achten. Qualitätszeit ist die Zeit in der wir uns wirklich auf uns besinnen. Das kann auch beim Lernen sein, das kann bei einem gemeinsamen Essengehen mit dem Partner sein. Wichtig ist, dass wir es tun, weil es uns gut tut. Und solche Zeit habe ich gebraucht. Die letzten Wochen. Und dann stand ja auch noch mein Umzug an. Ja mein Umzug. Endlich ist es soweit. Ich wohne mit meinem Schatz zusammen. Hab meine eigene Bude hinter mir gelassen. End der Woche ist Schlüsselübergabe. Das meiste ist schon erledigt. Aber noch ein paar Kleinigkeiten sind zusammen, die in Summe dann doch sicherlich einige Stunden in Angriff nehmen. Da bleibt zwangsläufig das Lernen auf der Strecke. Dachte ich zumindest. Aber mit einem neuen Konzept läuft es wie am Schnürchen. Hab ich durch Zufall im Internet entdeckt und mag das Konzept. Dazu aber wann anders mehr. Im Moment ist geplant erst mal wieder regelmäßiger zu bloggen. Ein Urlaub steht demnächst noch an, da wird es dann wieder weniger werden, aber so alles in allem will ich es nochmal auf ein konstantes Niveau von mindestens einem Beitrag pro Woche schaffen.
Abilifly antwortete auf Higginss Thema in Fernstudium Forum
zwischendurch nicht. Ich stopf süßes nach dem Abendessen direkt noch rein Ist dann quasi eine laaaaaaaaange Mahlzeit
12. Oktober 2016
Abilifly antwortete auf Bender122s Thema in IUBH Internationale Hochschule
Ich kann nur von dem schließen, was mir in den letzten Jahren so begegnet ist. 2x ging es mir im Vorstellungsgespräch so, dass der Eindruck vermittelt wurde, dass auch in der Arbeitswelt ein Studium an einer privaten FH weniger wert ist. Einmal als ich dort studierte und mich für ein Praktikum bewarb. Das war bei einem DAX 30 Unter einen. Da wurden mir so fragen gestellt wieso ich nun einen Master an einer privaten FH mache, wo ich es doch an einer angesehen Uni zu guten Noten gebracht habe. Dass mir das keinen Mehrwert bringt, sich nicht gut im Lebenslauf mache und es eher verschwendete Zeit ist. Das zweite war ein Vorstellungsgespräch für meinen jetzigen Werkstudentenjob in einer Big 4 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Da hatte ich gerade in Hagen angefangen und es lief auf "da haben sie ja grad nochmal die Kurve gekriegt" raus und dabei ging es um meinen Wechsel weg von der privaten FH an die Fernuni Hagen. Keiner der Personaler zeigte sich irgendwie positiv in Bezug auf die private FH. Und ich war an 2 Universitäten. An beiden wurde richtig abgehetzt über die Leute an der privaten FH in der jeweiligen Stadt. Da erkauft man sich den Abschluss, man kriegt alles geschenkt an der großen Uni ging das auch sehr von den Professoren aus und wurde angeheizt. Der eine nutzte es regelmäßig um Studierende zu tadeln "Du gehst wohl besser an die xxx (Name der privaten FH) als er auf eine einfache Frage keine Antwort wusste. Oder bei der Einführungsveranstaltung sagte einer der Profs scherzhaft" Keine Sorge, hier packt es nicht jeder, aber wenn ihr hier nicht packt könnt ihr immer noch an die xxx (Name der privaten Hochschule). Genauso war natürlich auch der Ruf unter den Studierenden. Für den Master an der Uni wurde auch nie einer von der privaten FH zugelassen. Das war von vornherein klar. Und wenn man bedenkt, dass die große Uni an unserem Fachbereich sicherlich über 500 Wirtschaftsabsolventen pro Semester produziert und das schon seit Jahren, die entsprechenden Profs.dort schon seit mindestens 15 Jahren lehren, und die damaligen Absolventen heute in den Unternehmen sitzen, wird der Ruf zwangsläufig in der Arbeitswelt auch nicht viel anders sein. Mein Bruder zb hat hier an der örtlichen privaten FH seinen Bachelor gemacht und sich für den Master an fast allen Unis beworben, die den Studiengang anbieten, er hat einen sehr guten Abschluss auch in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang. Er bekam von jeder Uni absagen. Ich denke dass fast an allen Unis ein ähnliches Bild über die privaten FHs vermittelt wird und so erhält diese Anschauung auch Einzug in die Unternehmen.
Also ich nahm schon immer während der Klausurzeit 3-5 kg zu. Weils mir durch den Stress einfach mies geht und ich mich dann mit essen trösten muss. Das erlaube ich mir aber auch. Die Klausurkilos mache ich dann nach den Klausuren direkt wieder weg, dann staut sich nicht viel an. Das mit den Softdrinks ist für mich schwer zu verstehen. Ich trinke gar keine süßen Getränke, habe auch eigentlich nie Lust drauf. Und wenn kaufe ich es einfach nicht ein. Wobei ich auch für Besuch ne Flasche Sprite letztes Jahr gekauft hab, die nun immer noch hier steht. Bei mir gibt es ausschließlich Wasser und ungesüßten Tee. Ab und an mal im Restaurant oder bei McDonalds trink ich Cola oder Sprite. Und bei den Beiträgen über intermittierendes Fasten ist mir aufgefallen, dass ich das sowieso an 95% der Tage mache. Frühstück gibt es bei mir circa um 12 und Abendessen zwischen 18 und 19 Uhr irgendwann. Manchmal wirds auch 20 Uhr bis das essen rum ist. Aber sehr selten und dann habe ich meist auch erst um 13 oder 14 Uhr gefrühstückt. Ich schaffe es trotzdem während der Klausuren trotz des beschrieben Essensstils rasant zuzunehmen
Ich würde mal behaupten das liegt - wie auch an Präsenzhochschulen - an der jewiligen FH/Universität. Ich habe nie Vollzeit gearbeitet und Vollzeit studiert, war aber schon an einigen Hochschulen und kann daher denke ich recht gut einen Vergleich ziehen. Gerade auch im Bezug auf Hagen. Hagen ist wohl wirklich was die Skripte und den Stoffumfang angeht das aufwändigste, was ich bisher erlebt habe. Ein Semester war ich an einer privaten Hochschule, dort hätte ich wohl ohne Probleme Vollzeit nebenher arbeiten können, bin dann aber gerade deswegen auch gewechselt, weil entsprechend der Anforderungen die privaten (Fern)hochschulen eben auch den entsprechenden Ruf bei den Arbeitgebern haben und daher nicht vergleichbar sind mit einem Studium an einer Universität oder eben der Fernuni Hagen. Ich denke das sollte man sich generell bei Aussagen zur Machbarkeit und zum Schwierigkeitsgrad vor Augen halten.
Fazit - Rechnungslegung
Bestanden? Keine Ahnung! Eigentlich weiß ich bei keiner Klausur so wirklich, ob es nun zum Bestehen gereicht hat. Letztes Semester war ich sehr überrascht eine gute Note zu erhalten, obwohl die Klausur gefühlt alles andere als gut gelaufen war. Dieses Ereignis trägt folglich noch mehr dazu bei, dass ich meine Klausuren nun ziemlich schwer einschätzen kann. Wenns dumm läuft muss ich alles nochmal schreiben, wenn es gut läuft habe ich alles bestanden und ggf. sogar mit brauchbaren Noten. # Nun aber zu Rechnungslegung und meinem Fazit. Erst mal will ich euch ein bisschen vom Aufbau erzählen. Die Klausur besteht aus zwei Teilen. Einmal dem Teil Bilanztheorie, der von Prof. Meyering gemacht wird und dem Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse von Prof. Brösel. Teil Bilanztheorie: Dieser Teil besteht aus MC-Fragen sowie aus offenen Fragen. Zuerst kommt ein Teil ja/nein Fragen und anschließend ein Teil Fragen, die mit konkreten Stichpunkten (meist ein oder zwei) beantwortet werden müssen. Danach kommen noch offene Aufgaben. Thematisch drehen sich die Aufgaben hauptsächlich um die Bilanztheorien, die sehr ausführlich im Skript thematisiert werden. Hier ist sowohl der Gesamtzusammenhang sowie die Anwendung als auch Detailwissen erforderlich. Wohingegen Detailwissen hauptsächlich in den Stichpunktfragen geprüft wird, ist bei den offenen Fragen gerne die Anwendung und der Gesamtzusammenhang der einzelnen Theorien gefragt. Also man muss auswendig lernen und verstehen und anwenden können. Die Beispielaufgaben im Skript helfen an dieser Stelle sich das ganze so anzueignen, dass man es auch anwenden kann. Zumindest halbwegs. Zudem kommen gerne Fragen zum Umsatz bzw. Gesamtkostenverfahren und auch zur Eigenkapitalrechnung. Diese Sachen sollte man beherrschen. Zudem sollte man eine GuV und Bilanz problemlos aufstellen können. Buchungssätze werden hier auch teilweise abgefragt. Oft kommt dann noch ein Text, den man beurteilen muss/ kritisch würdigen muss. Das kommt leider Rätselraten gleich. Meine Devise war hier, möglichst viel richtiges hinschreiben. Denn was genau die sehen wollen geht aus der Aufgabenstellung nicht hervor. In dem Musterlösungen werden mehr oder weniger wahllos Dinge erläutert. Keine Ahnung wie ich das nun hier genau beschreiben soll, wenn ihr die Altklausuren durch arbeitet werdet ihr es vermutlich verstehen, was ich meine. In meiner Klausur musste man hauptsächlich die Bilanztheorien anwenden. Das konnte ich recht gut, bin mir allerdings auch nicht ganz sicher. Bei den Ja/Nein Fragen war mindestens eine Frage doppeldeutig und somit nicht eindeutig beantwortbar, weil - wie sich nach der Klausur rausstellte - den meisten Studenten nicht klar war, was die Aussage, die beurteilt werden sollte, genau aussagte. War etwas verwirrend und ich habe deswegen meine Begründung einfach dazugeschrieben. GuV, Eigenkapital etc kamen bei mir leider nicht dran. Die Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Im Fokus dieses Teil steht die Strukturbilanz sowie die Bilanzpolitik. Zuerst beginnt die Klausur mit kurzen Theoriefragen. Generell sollte man die Theorie auch hier gut auswendig können, wenn auch weniger Detailwissen gefragt ist als im Teil Bilanztheorie. Dann kommt in aller Regel eine Aufgabe, bei welcher man eine Strukturbilanz aufstellen soll und eine Aufgabe, bei der man in aller Regel progressive Bilanzpolitik durchführen soll. Das sind Verständnisaufgaben, zu denen es im Skript eine sehr detaillierte und umfangreiche Fallstudie gibt und die auch immer wieder in alten Klausuren gefragt sind. Das sollte man wirklich im Schlaf können und auch die komplizierten Sachen wie aktive RAP etc zu behandeln wissen. Leider fand ich den Teil mit der Bilanzpolitik etwas seltsam in meiner Klausur bzw. neuartig. Entweder ich hab etwas komplett übersehen oder einen massiven Denkfehler oder eben es war diesmal ein bisschen tricky. Denn es sollte die Ertragslage verschlechtert und die Liquiditätslage verbessert werden. Keine Ahnung ob das stimmt, was ich gemacht habe. Generell gab es recht wenig Aufgaben auf die Strukturbilanz und die Bilanzpolitik, was ich mir so nicht gewünscht hatte. Denn ich habe eher auf diese Aufgaben zum Punkte holen gesetzt als auf das sture auswendig lernen. KE 2 kam wie fast immer nur in sehr geringem Umfang dran, dafür aber viele Auswendiglernaufgaben, bei denen ich überweigend Probleme hatte. Eigentlich hatte ich auf den Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Teil gesetzt, im Endeffekt habe ich nun aber wohl im Bilanztheorieteil die meisten Punkte geholt und im Bilanzpolitik&Bilanzanalyseteil viele Punkte wegen der Auswendiglernfragen liegen lassen. Ich hatte mich da leider zu viel mit der KE 2 beschäftigt. Diese Zeit hätte ich besser noch zusätzlich in KE1 investiert. Sollte ich die Klausur nochmal schreiben müssen wäre das aber nicht unbedingt ein Weltuntergang. Ich kann jetzt ziemlich viel, weiß worauf es genau ankommt und könnte mir noch einiges an Klausurroutine aneignen. Während der Klausur ist mir außerdem ein ziemlicher Patzer passiert. Direkt im ersten Teil. Es sollten Sachverhalte nach der Bilanztheorie von Simon behandelt werden. Ich hab sie leider nach Schmalenbach behandelt und erst fast ganz zum Schluss der Aufgabe meinen Irrtum bemerkt. Da die Aufgabe mit 20 Punkten, was 20 Minuten entsprach, dotiert war, habe ich hier massig Zeit verloren, die mir leider am Ende auch etwas gefehlt hat. Viel Zeit zum viel nachdenken blieb so leider nicht mehr. Ärgerlich und hatte nichts mit meinem Wissenstand, sondern viel mehr mit meiner Aufgeregtheit vor einer Klausur zu tun. Ich hoffe trotzdem, dass es einfach zum Bestehen reicht, vielleicht sogar ne gute Note rausspringt und ich das Ding nicht nochmal schreiben muss.
6. Oktober 2016
So viel Freizeit!
Abilifly hat kommentiert zu Abiliflys Blogeintrag in I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Bei mir ist es ähnlich. Ich habe bereits in meine neuen Unterlagen reingeschaut. Zumindest in Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen und in Wirtschaftsprüfung. Die Unterlagen für Wettbewerbsrecht kamen noch nicht. Also diese Module mache ich dieses Semester. Vorausgesetzt natürlich ich habe die anderen Prüfungen alle bestanden, wo ich mir noch nicht so sicher bin. Wie ichs mache, wenn ich eins oder gar mehrere Module nicht bestanden hab, weiß ich noch nicht. Da bei mir in kürze ein Umzug ansteht und ich mich eigentlich gerade mitten in den Vorbereitungen befinde, bin ich allerdings ziemlich ausgelastet im Moment. Alles muss geputzt und verpackt werden, ausgemistet werden, umgeräumt werden. Aber ab nächster Woche geht es trotzdem regelmäßig nochmal an die Skripte.
5. Oktober 2016
Jetzt sind erst wenige Tage rum seit ich die letzte Klausur hinter mich gebracht habe. Wie sehr habe ich mich auf den Zeitpunkt danach gefreut. Endlich nicht mehr lernen. Endlich Freunde treffen. Endlich wieder Lust etwas schönes zu kochen. Meine Laune während der Klausurvorbereitung erinnert wohl schon fast an eine Depression. Ich habe keine Lust auf Lernen. Aber ich habe auch keine Lust mehr überhaupt irgendetwas zu tun. Das lässt natürlich auch nicht sonderlich viel Spielraum um sich zu motivieren. Nach der Klausur ist es dann erst mal so als würde man in eine andere Welt eintauchen. Zumindest für mich. Nochmal raus gehen und nicht im Kopf nur den Lernstoff haben, sondern alles um einen drumherum wahrnehmen. Es fühlt sich alles anders und auch irgendwie fremd an. Das ist aber nicht nur ein Phänomen welches ich nun an der Fernuni bemerke. Auch im Bachelor war das schon so. Hier jetzt irgendwie extremer. Vermutlich weil ich mich noch nie so lang auf Klausuren vorbereitet habe. Und noch nicht mal weil der Stoff schwerer wäre. Nur ist es wesentlich schlechter aufbereitet und etwas umfangreicher. An der Präsenzuni war bei mir weniger das sture Pauken als die Transferarbeit gefragt. Und ich muss sagen gerade an der Uni, an der ich meinen Bachelor gemacht habe, hatte man wirjlich oft das Gefühl, dass die Professoren auch didaktisch was drauf haben. Ich habe nie Zusammenfassungen angefertigt. Denn bis ich das erste mal meine Fernunimaterialien in der Hand hielt war ich immer der Ansicht, dass ein Skript natürlich immer in Stichpunktform verfasst ist. Ansonsten ist es ein Buch. Zumindest das für mich so. Und nun kriege ich hunderte von Seiten umfassende DIN-A 4 Bücher zugesandt und es wird behauptet das seien Skripte. Das macht das ganze natürlich viel zeitintensiver. Ich verstehe auch den Gedanken dahinter. In dem Skript soll alles drin sein, was der Prof. an der Präsenzuni da vorne labert. Nur braucht man das Gelaber in der Regel nicht. So wie man viele Details im Skript und zusätzliche Sätze nicht braucht. Im Präsenzuniskript steht nur das drin, was wichtig ist, was von Relevanz ist. In Hagen muss man nun erst mal filtern. Denn man kann sich den unnötigen Teil nicht einfach sparen indem man nicht in die Vorlesung geht. Aber jetzt hab ich erst mal frei. Der schöne Haushalt erwartet mich sehnsüchtigst und auch die sozialen Kontakte wollen nochmal gepflegt werden. So hab ich den ganzen Tag heute mit waschen, bügeln, zusammenlegen verbracht. Und ich sag es euch. Es war sehr entspannend!
Die Klausuren sind vorbei!
Ja es ist toll keine Klausuren mehr zu haben. Ich bin aber auch kein Mensch, der unbedingt Beschäftigung braucht, eigentlich leb ich gerne in den Tag ohne Arbeit, ohne irgendwelche Verpflichtungen. Leider geht das nicht immer.
Also an meiner Präsenzuni mit wesentlich mehr Klausurschreiblingen stand es schon Monate vorher fest wo wer schreibt und jeder sah in sowas wie bei uns dem Prüfungsportal neben dem Prüfungsdatum und Ort auch das Gebäude und den Hörsaal. Auch auf 2 Städte verteilt und es wurden auch Säle in der fremden FH angemietet. Ich finds ja jetzt auch nicht tragisch, aber es wär ne Verbesserung, die eigentlich ganz einfach wäre. Und es hat mich einfach gewundert, weil es an den 2 Unis wo ich bisher war, es halt online gab. Ja berichte zu den einzelnen Klausuren werden folgen.
Die Klausuren sind vorbei! Die letzten Tage und Wochen waren sehr stressig. Ich habe mich hier länger nicht mehr zu Wort gemeldet. Auf dem Weg Rückweg von meiner Matheprüfung hatte ich noch einen Text getippt, leider war im Zug dann beim abschicken die Internetverbindung weg und der Text dann letzlich irgendwie auch. Da ich eh gestresst war, hatte ich keinen Nerv das alles nochmal zu tippen. Daher kommt die Rückmeldung etwas verzögert. Gestern war meine letzte Prüfung und es kommt mir vor als sei sie schon ewig her. Ich wollte tatsächlich gerade vorgestern schreiben, weil ich es kaum fassen kann, dass es erst gestern war. Ich werde zu den einzelnen Klausuren noch ein Fazit schreiben, was ihr dann in den nächsten Tagen lesen könnt. Jetzt will ich mich erst mal allgemein halten. Im großen und ganzen war meine Prüfungsvorbereitung sehr durchwachsen, es kam einiges dazwischen, ich hatte neben Steuern noch die beiden Pflichtmodule belegt. Eine Kombi von der mir in den letzten Wochen so einige abgeraten haben. Da war es schon zu spät und ich muss sagen, ich bin schon froh, dass ich es jetzt hinter mir habe. Ob ich alles bestanden habe, kann ich absolut nicht einschätzen. Auch weil ich ja noch recht neu an der FU bin und keine Erfahrung habe wie bewertet wird. Die Klausuren sind deutlich anders aufgebaut als es bei meinen anderen Studien war. Es ist sehr einheitlich an der FU, zumindest scheint es mir so. Es gibt immer ein zusammengeleimter Packen Blätter mit Aufgaben und daran hängt auch der Lösungsteil, welchen man dann vor der Prüfung abtrennen soll. Was ich etwas seltsam und sinnlos finde ist der ewig lange Text, der sich über 1,5 Seiten zieht und sich am Anfang von jeder Klausur befindet. Da stehen so allgemeine Regeln, wie die erlaubten Taschenrechner usw. Mehr fällt mir jetzt gerade gar nicht ein. Das Blatt meiner Präsenzuni konnte ich hingegen am Ende meines Bachelors fast auswendig. Und genau da ist das, was ich für etwas schlecht gelöst halte. Möchte man an der FU dieses Blatt lesen, müsste man dafür die eh extrem knapp bemessene (Sinn?) Klausurzeit opfern. An meiner Präsenzuni war es immer so, dass diese "Vorschriften" das Deckblatt der Klausur waren. Man bekam die Klausur ausgteilt, man durfte nicht die Klausur öffnen, aber die Regeln sich durchlesen und schonmal Matrikelnummer und Name eintragen. Dann gab es einen einheitlichen Beginn und jeder drehte etwa gleichzeitig die Klausur rum und begann. An der FU werden die Klausuren ausgeteilt und sobald man eine hat darf man anfangen. Ist auch irgendwie unfair. Bisher hatte ich zwar immer das Glück recht am Anfang die Klausur zu bekommen, dennoch finde ich es besser wenn es einen einheitlichen Start gibt. Soviel erstmal dazu. Ziemlich komisch ist auch die Regelung zum "vorbereiten" der Gesetze. In Steuern waren die Überschriften auf den Postits erlaubt, der gleiche Lehrstuhl betreut auch die eine Hälfte des Moduls Rechnungslegung. Dennoch waren in Rechnungslegung dann plötzlich keine Überschriften auf den Post-Its mehr erlaubt, was dann dazu führte, dass ich mein Gesetz lieber im Rucksack gelassen habe. Zum Glück hätte es mir bei der Klausur ohnehin nicht geholfen, aber verschiedene Regelungen am gleichen Lehrstuhl im gleichen Studiengang im gleichen Semester finde ich etwas seltsam. Ansonsten wär es vielleicht sinnvoll auch online anzugeben wer in welchem Hörsaal schreibt. War an meiner Präsenzuni zumindest so und empfand ich als ganz praktisch, gerade wenn es wie in Rechnungslegung 6 verschiedene Hörsäle gibt, die auch noch in unterschiedlichen Gebäuden sind. Da ich leider über 350 km zu den Klausuren zu fahren habe und 2 der 3 Klausuren morgens um 9 bereits begannen blieb mir nichts anderes übrig als zu übernachten. Im Endeffekt haben mich die Klausuren jetzt so um die 400€ gekostet. Ich hoffe es hat sich wenigstens gelohnt
29. September 2016
Ich war nie in einer Klausureinsicht während meines Bachelorstudiums an der Präsenzuni. Schlicht weil es mir zu blöd war deswegen an die Uni zu fahren und mich mit hunderten anderen in eine Reihe zu stellen und Ewigkeiten zu warten. Mir wurde von einigen an der FU geraten immer die Klausureinsicht zu beantragen, weil sehr häufig Fehler passieren würden. Auch in Bezug auf meyering. Das heißt ja nicht, dass ich unbegründet Widerspruch einlegen werde. Ich weiß auch wie ein Widerspruch funktioniert etc. Aber ich werde genau prüfen wie bewertet wurde. Finde ich auch nicht falsch. | Das Drebuch
Casting und Arbeit mit Schauspielern
Indivualität Hochschulfestival 2003
Samstag Vormittag war der georgische Regisseur, Drehbuchautor und Komponist Dito Tsintsadze ins Filmmuseum gekommen, um mit den Studenten und anderen Interessierten über seine Arbeit zu sprechen. Die beiden Nächte zuvor wurden seine Filme "Lost Killers"(2000) und "Gun-shy" ("Schussangst" 2003) in den Midnight-Specials vorgestellt. Allzu viele waren an diesem Vormittag nicht gekommen und als er vorschlug, ihm Frage zu stellen, anstatt ihn einfach reden zu lassen, hab ich den Saal schon in peinlicher Ruhe versinken sehen. Doch es kam ganz anders. Immer wieder wurden Fragen gestellt und meistens mit: "That's a good question." / "Oh, I love that question!" oder "Thank you for asking me that question!" und natürlich mit einer Antwort belohnt und es wurden zwei vergnügliche, interessante Stunden.
Der georgische Regisseur Dito Tsintsadze
Geboren wurde er 1957 in Tiflis, damalige Sovietische Union, heute Georgien. Er studierte 1975 bis 1981 bei den georgischen Regisseuren Eldar Shengelaya und Otar Iosseliani am Institut für Theater und Film in Tiflis und arbeitete später für das georgische Fernsehen. Am Anfang machte er Kurzfilme, wie "Dakhatuli tsre" (1988), bis er 1993 mit "Zghwardze" ("An der Grenze") seinen ersten Spielfilm drehte, der in der Schweiz beim 'Locarno International Film Festival' den Silbernen Leoparden gewann. Die sechs Jahre darauf bezeichnet er als seinen größten Fehler, als verlorene Jahre. Unwissend, wie er sich nach dem plötzlichen Erfolg seines ersten Filmes, bezeichnet, unterschrieb er blind einen Vertrag bei einem italienischen Produzenten, der ihn für die Jahre nach Locarno verpflichtete. Danach kam er nach Deutschland, wo er nun seit Auslaufen des Vertrages arbeitet. Seitdem dreht er ohne deutsch zu sprechen sehr erfolgreich deutsche Filme. Seine Farce "Lost Killers", über die grotesken Schicksale von Emigranten in der Fremde, wurde auf den Festivals in Cottbus und Thessaloniki ausgezeichnet und Tsintsadzes letztes Werk, der eigenwillige Thriller "Schussangst", gewann, als erster deutscher Film überhaupt, den Hauptpreis beim A-Festival in San Sebastian. Sein nächstes Projekt möchte er aber als internationale Koproduktion in seinem Heimatland verwirklichen. Es soll ein Film über das Rote Kreuz werden. Jedoch betont er, dass die Geschichte nicht von Menschen, die in ein armes Land kommen um armen Menschen zu helfen, handeln wird, sondern viel mehr wird. Mehr wollte er noch nicht verraten. Aber auch wenn er in Georgien seinen nächsten Film machen wird, möchte er nicht die Möglichkeit verlieren, weiterhin in Deutschland Filme zu drehen.
"Lost Killers" stammt aus seiner Feder. Auch wenn er die oben angesprochenen sechs Jahre am liebsten aus seiner Biographie streichen würde, so haben sie doch zu der Entstehung von "Lost Killers" beigetragen. All die Ideen für seine Geschichten stammen von seinen Beobachtungen. So gehen Charakterzüge der Figuren aus "Lost Killers" auf 'komische Leuten', die er während der sechs Jahre kennen lernte oder beobachtete, zurück.
"Schussangst" basiert auf einem Buch des Spiegelautors Dirk Kurbjuweit. Tsintsadze hat den Film zwar gedreht, gibt aber zu das Buch nie gelesen zu haben, da er kein Deutsch spricht. Eine bulgarische Freundin hat es stattdessen gelesen und ihm auf russisch erzählt. Erst war Kurbjuweit natürlich nicht sehr davon angetan, dass jemand sein Buch verfilmen sollte, der weder deutsch sprach, noch es je gelesen hatte, doch war er Dito Tsintsadzes Vorschlägen sehr offen gegenüber. Die Geschichte wurde teilweise geändert, Charaktere beibehalten und weggelassen, und alle politischen Anspielungen herausgenommen, da der Regisseur sich auf keine konkrete Zeit durch konkrete Name festlegen wollte. Das weitere war einfach, meinte er, zwei Verlierer zusammen zu bringen, sei keine große Aufgaben gewesen und ein Zwischenteil von dem Plan eines Mordes bis zum Mord zu finden wäre auch nicht so schwierig, man müsse nur die Gründe für den Mord einbauen. Am Ende sollte dabei eine realistische Geschichte von einem Jungen, der ein Killer wurde herauskommen, gemischt mit etwas 'Mystery', da er jegliche Erklärungen aussparte. Alles sollte der Hauptfigur einfach passieren, so dass sie sich am Ende in einem Kreislauf wiederfindet, aus dem sie nicht mehr heraus kann, ähnlich der Figuren aus Kafkas Büchern. So hätten auch die Zuschauer mehrere Möglichkeiten die Geschichte in ihrem Kopf mitzugestalten.
Seine Drehbücher setzt Tsintsadze nie 100% 1:1 um, das wäre auch gar nicht möglich. Aber er handelt zusätzlich noch nach dem Grundsatz, sich nicht blind nach dem Drehbuch zu richten, sondern Abstand zu nehmen, und das Material dahingehen zu lassen, wo es sozusagen hinwill. Man sollte von einer gewissen Distanz auf die Geschichte schauen, um verschiedene Möglichkeiten der Umsetzung zu sehen. Er sieht das Drehbuch als den Anfang, aber der Film hat am Ende seinen ganz eigenen Charakter.
Tsintsadze versucht in seinen Drehbüchern so wenig wie möglich Dialoge hineinzubringen. Er mag es nicht, wenn man sich ständig unterhält, viel mehr schätzt er, wenn man etwas zu sehen anstatt zu hören bekommt. Er möchte nicht den Film in Gesprächen der Figuren erklären, er möchte sie nicht 'Ich liebe dich!' sagen lassen, wenn man das aus ihren Augen ablesen kann. Wenn er eine Szene ohne Dialoge gestalten kann, würde er das definitiv vorziehen.
Auch mag er einfache Storylines. In Georgien waren Filme oftmals nach den Mustern von Märchen aufgebaut. Auch er packt im liebsten in seine Geschichten eine Prinzessin, die von einem bösen Monster bedroht wird und einen Prinzen, der sie rettet. Und dann gibt es noch die Charaktere, die dem Prinzen helfen und welche die dem Monster helfen. Und wichtig ist, dass man zu all seinen Charakteren freundlich ist, man muss sie nicht lieben, darf sie aber auch nicht abgrundtief hassen. An jeder Figur sollte etwas Menschliches sein. Mehr braucht man nicht.
Dito Tsintsadze casted auf seine eigene Art und Weise. Er lässt nie Szenen vorspielen, sondern verwickelt die Schauspieler viel lieber in Gespräche. Lavina Wilson, die 'Isabella' in "Schussangst" spielt, hat er engagiert, weil sie ihm beim Casting eine interessante, intelligente Frage stellte.
Auch arbeitet er als Regisseur nicht all zu gern mit Professionellen, da die immer nach den Hintergründen und was die wohl Figur denkt fragen. Er wisse nun einmal nicht, was der Figur gerade durch den Kopf geht, wenn sie Wasser trinkt, oder sonst etwas tut. Deswegen schaut er sich gern nach Personen um, die seine Figuren bereits in sich tragen und deswegen keine großen Fragen stellen, auch wenn sie keinerlei Erfahrung als Schauspier haben. Lasha Bakradze, z.B., der die Rolle des 'Merab' in "Lost Killers" übernahm, hat die Rolle ohne professionelle Ausbildung bekommen, er war einfach der richtige gewesen. Er hatte alles was die Figur brauchte und musste es nicht spielen, sondern war es bereits.
Tsintsadze gibt seinen Darstellern immer viel Freiheit, er mag die Improvisation. Er sagt, wie er es sich ungefähr vorstellt, will aber, dass die Schauspieler es so natürlich, wie möglich auf ihre Art spielen. Auch zieht er es vor, wenn sie nicht immer alles wissen. Im wirklichen Leben weiß man auch nicht, was passieren wird und muss sich einfach darauf einlassen. Und beim Schnitt wird er sowieso alles noch einmal umstellen, darum lässt er sie manchmal eine Szene nach der anderen spielen, als ob sie nicht wüssten, wie der Film ausgeht.
Dito Tsintsadze beim Gespräch mit Prof. Andreas Gruber (künstlerischer Leiter des IFFH)
Dito Tsintsadzes Meinung nach entsteht ein Film beim Schnitt, denn da kann man alles noch einmal ändern, so weit das Material das hergibt. Erst im Schnittraum erhält ein Film sein entgültiges Aussehen. Da lassen sich Szenen nochmals umstellen, Momente vertauschen und man kann von dem gesamten Material das passende heraussuchen.
In seiner Heimat hat er das Material selbst gesichtet und geschnitten, doch mit den modernen Maschinen käme er nicht mehr zurecht, trotzdem lässt er es sich nicht nehmen, bei dem Schnitt seiner Filme immer mit dabei zu sein. Das Problem sei nur manchmal gegen Cutter anzukommen. Sie machen meistens konstruktive Vorschläge, die sich positiv auf den Film auswirken, trotzdem findet er in seinen Filmen immer wieder Momente, wo er es dem Cutter überlassen hat, obwohl er es gern anders gemachte hätte.
Bei Produzenten sollte man aufpassen. Sie können in einem Mercedes angefahren kommen, dich in ihre Villa einladen und du fällst auf die Tour rein und bist für sechs Jahre an sie vertraglich gebunden und musst nur Unsinn drehen. Oder aber einer kommt unrasiert, und durchnässt daher, was daran liegt, dass er das Fahrrad trotz strömendem Regen genommen hat und setzt sich für deinen Film richtig ein. Beide Erfahrungen hat Tsintsadze gemacht.
Auf eine der letzten Fragen zu diesem Thema, die einer der Studenten an ihn richtete - was er machen würde, wenn man sein Projekt immer wieder ablehnt, wie es ihm schon oftmals ergangen ist - antwortete, Tsintsadze, er würde seinen Produzenten machen lassen und einen, oder auch mehr trinken gehen, so mache man das nämlich in Georgien.
Jede Person kann einen Film anders sehen, deswegen braucht man eine große Breite an Filmen. "Hamlet" könnte von 40 Regisseuren auf 40 verschiedene Weisen umgesetzt werden, und gerade das macht die Schönheit des Films, laut Tsintsadze, aus. Aber um seine Individualität zu finden muss man Bücher lesen, sich über Kultur bilden, die Augen und Ohre offen halten und so Ideen finden. Es gibt viele Ideen da draußen, die einem die Richtung zeigen. Es geht nicht darum sie zu stehlen, sondern sich davon inspirieren zu lassen, davon zu lernen. Es gibt noch viele Möglichkeiten, die noch nie ausprobiert wurden. Man muss, dass was man perfekt kann hinter sich lassen und neues ausprobieren, risikofreudig und experimentierfreudig vorgehen. Zu scheitern ist "brilliant", kein Versagen, da man schon gewonnen hat, wenn man es nur versucht. Man darf nicht immer nach dem gleichen Muster verfahren. Natürlich kann man in den Filmen von dem gleichen Regisseur immer wieder Gemeinsamkeiten feststellen, weil man sich nicht total ändern kann. Sein Vorbilder in diesen Aspekten sieht Tsintsadze u.a. in Stanley Kubrick, Frederico Fellini, den Coen-Brüdern, in David Lynch, Jean-Luc Godard und in manchen Punkten auch in Lars van Trier.
Kathrin Metzner, 30.11.2003
Titel: Dito Tsintsadze | de |
q-de-772 | wenigen Aufgaben vor. Das fand ich etwas unfair, da ich mich gerade darauf gut vorbereitet hatte. | Abilifly - Fernstudium-Infos.de
27. Mai 2016
25. September 2017
133 Sehr gut
Lange habe ich mich nicht gemeldet und das hat einen Grund
Abilifly hat Blogeintrag hinzugefügt: I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Lange habe ich mich nicht hier gemeldet, obwohl ich mich ja öfter melden und berichten wollte. Mein Leben geht ein bisschen drunter und drüber. So haben wir durch Zufall beispielsweise vor 4 Wochen eine kleine 5 Wochen alte Babykatze bekommen, die inzwischen super eingelebt und top fit ist, mir aber nun den letzten Nerv raubt. Das lernen für die Uni hat ja im Herbst ganz gut angefangen, nun bin ich ein wenig ins Schludern geraten und hänge natürlich wieder nach Wie sollte es auch anders sein. Jedenfalls hab ich einen Seminarplatz bekommen und werde direkt danach die Abschlussarbeit schreiben. Ich schreibe am Lehrstuhl Meyering (Betriebswirtschaftliche Steuerlehre) und die Seminararbeit muss ich bis 29.05.17 abgeben. Genau. Das Abgabedatum weiß ich jetzt schon. Sonst aber nichts. Nicht mal mein Thema. Auch nicht wie ich ein Thema bekomme. Also das Studium neigt sich dem Ende zu, dabei hat es ja eigentlich gerade erst angefangen. Die Masterarbeit wird meine letzte Leistung sein und die Abgabe dann voraussichtlich im November, wenn ich wie geplant direkt im Anschluss an das Seminar Mitte Juni mit der Masterarbeit beginnen kann. Die letzten Klausuren schreibe ich im Oktober dann. Werden aber dann nur 1-2 je nach dem ob ich nun alle im März bestehe oder doch durch eine durchfalle. Im April hab ich ein Praktikum in einer großen Steuerberatungsgesellschaft geplant, dafür bin ich gerade die Bewerbungen am vorbereiten. Und nebenbei hab ich noch ganz viel andren Kram um die Ohren, weshalb das liebe Unizeug mal wieder zu kurz kommt. Über die Weihnachten kommt die ganze Familie zu uns uuuuund alles muss vorbereitet werden. Würd ja gern im Anschluss an den Master ne externe Promotion starten, muss nur mal sehen, ob ich da mit meinem Schnitt (wird vermutlich schlechter als 2,5) irgendwo ne Chance hab. Das wars auch schon wieder von mir Aber über Weihnachten hab ich vielleicht noch den ein oder anderen Abend an dem ich vielleicht mal Zeit und Muse habe mich zu melden.
mein neues Lernkonzept
Mein neues Lernkonzept Da einige gefragt haben, erzähl ich hier mal was davon. Im Prinzip ist das ganze recht simpel. Ich bin drauf gestoßen weil Jemand bei Facebook damals Teilnehmer suchte um das Konzept zu testen. Da es gratis war, hab ich es mal ausprobiert. Bin ja nicht so der Fan von irgendwelchen kostenpflichtigen Sachen. Hab auch nie irgendwelche Fremdskripte bisher gekauft, weil ich bei sowas immer sehr skeptisch bin. Also eigentlich ist es nicht mein Lernkonzept, sondern die Idee von Jemand anderem. Das ganze ist so aufgebaut, dass man wöchentlich eine Art Newsletter bekommt, in dem fachspefizisch steht, was diese Woche zu tun ist. Ansonsten ist man recht flexibel in der Zeiteinteilung, wenn man sich nicht dran hält, auch nicht schlimm, weil kontrolliert wird es nicht, aber ich denke es geht eher darum zu motivieren rechtzeitig anzufangen und sich eben durchzubeißen. Das find ich ganz gut, denn da hat es bei mir immer etwas gehangen. Alle paar Wochen steht dann pro Fach ein Test an. Das ganze erscheint mir auf die Modulwahl der einzelnen Person abgestimmt, kann aber auch sein, dass es nur Zufall ist, dass es bei mir relativ gut passt und selten 2 Tests in der gleichen Woche sind. Diese "Tests" kriegt man auch mit der jewiligen Zeitangabe per Mail zugesandt und soll die dann in der jeweiligen Zeit bearbeiten. Da wird dann zumindest wurde das so gesagt auf die Klausur vorbereitende Fragen gestellt, also es soll an die jeweilige Klausur angepasst sein um optimal vorzubereiten. Ob das so ist weiß ich noch nicht. Ich hatte auch noch keine Tests. Nächste Woche sind allerdings gleich 2 Stück dran. Die Lösung der Tests schickt man wohl per Mail zurück und da wird dann korrigiert und man bekommt am Ende wohl sowas wie eine Empfehlung, was man nochmal Vertiefen muss und ob man auf die Klausur gut vorbereitet ist. Bisher gefällts mir ganz gut, gibt aber glaube ich (noch?) nichts offizielles. Soll aber wohl im Endeffekt dann kostenpflichtig werden. Aktuell ists wohl so ne Art Testphase, die mir bisher auch sehr zusagt. Ich halt mich doch deutlich besser an meinen Plan und lerne irgendwie zielführender dadurch, dass ich weiß, dass ich geprüft werden würde. Klar beim Test schummeln kann man auch, es läuft wohl auf "Ehrlichkeit zu sich selbst" hinaus. Aber bringt ja auch nichts da dann zu schummeln. Bisher kann ich viel mehr noch nicht dazu sagen, außer dass man eben motivierende Mails mit Lernbrocken bekommt und na Zeitangabe. Gibts auch nicht für alle Fächer glaub ich. Also Wettbewerbsrecht auf jeden Fall nicht. Also habs jetzt nur bei Steuern und Wirtschaftsprüfung.
27. Oktober 2016
Fächerwahl & Studienfortschritt
Fächerwahl & Studienfortschritt Wie läufts? Und was eigentlich? Gute Frage, aber zweitere ist leicht zu beantworten. Neu in diesem Semester belegt habe ich die Module "Steuern im Rahmen von funktionalen und konstitutiven Unternehmensentscheidungen", "Wirtschaftsprüfung" und "Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler". Im Moment ist auch geplant in all diesen Fächern zur Klausur anzutreten. Problem ist nur, dass ich immer noch nicht weiß, ob ich alle Prüfungen im letzten Semester bestanden habe. Eine Wiederholungsklausur würde ich zu den Klausuren, die in diesem Semester geplant sind, noch dazu nehmen. Mehr als eine allerdings nicht. Dann muss eine andere Klausur weichen und die werde ich dann erst im nächsten Semester schreiben. Dies wird wohl dann Wettbewerbsrecht sein, da ich hier eh viel zu wenig Material dazu habe. Und wie es läuft... wie schon im vorherigen Blockbeitrag erwähnt ganz gut, dank meinem neuen Konzept. Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen Hier hab eich das erste Kapitel durch, was aber auch nur sehr kurz war und habe ungefähr die Hälfte des ersten Kapitels hinter mir. Bin soweit im Plan. Bis Ende der Woche werde ich das zweite Kapitel zu Ende haben und auch die Übungsaufgaben zum 2. Kapitel bearbeitet haben. Das Modul ist aufgebaut wie die anderen beiden Module von Meyering auch. Genauso stehts auch im die Klausur. Also weiß ich inzwischen ungefähr was gefragt ist, komme daher ganz gut voran. Hier mache ich grobe Schaubilder über den Stoff und konzentriere mich auf die im Skript enthaltenen Beispiele sowie die Übungsaufgaben. Dadurch schaffe ich es, den Stoff wirklich komprimiert aufzuschreiben. Die Zusammenfassung der Kapitel 1 und 2 nimmt dadurch lediglich 5 Din-A 5 Seiten in Kauf. Wirtschaftsprüfung Gut geschrieben und tatsächlich interessant. Es ist sehr verständlich zu lesen. Das Modul ist ziemlich neu, weshalb es kaum Altklausuren und alte EAs gibt. Bin mir noch nicht sicher wie detailliert es gelernt werden muss. Bisher komme ich gut voran. Kapitel 1, 2 und 3 habe ich bereits abgeschlossen. Bei Kapitel 4 bin ich circa zur Hälfte durch. Bis ende der Woche ist geplant auch mit Kapitel 4 und den zugehörigen Übungsaufgaben fertig zu sein. Das einzige, was mir an dem Modul bisher nicht gefällt ist, dass der Lehrstuhl doch teilweise eine sehr seltsame Ansicht zu vertreten scheint. So wird beispielsweise im Skript geschrieben, dass seriöse Universitäten davon Abstand nehmen würden Studiengänge anzubieten bei denen eine Anerkennung gemäß §13a WPO erfolgen kann. (Kurz zur Info: " Diese Studiengänge entsprechen den Anforderungen der Wirtschaftsprüfungsexamens-Anrechnungsverordnung. Leistungen aus diesen Masterstudiengängen ersetzen in den Prüfungsgebieten „Angewandte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre“ und „Wirtschaftsrecht“ die entsprechenden Prüfungen des Wirtschaftsprüfungsexamens, so dass Absolventen dieser Studiengänge das Wirtschaftsprüfungsexamen in verkürzter Form ablegen können. ") Das heißt der Lehrstuhl sagt seriöse Universitäten bieten keine solche Lehre an, die man sich für das Wirtschaftsprüferexamen anrechnen lassen kann. Als Argumente werden hier angeführt, dass die Lehre dann zu sehr daran ausgerichtet werden muss, was beim Wirtschaftsprüfungsexamen gefordert wird und, dass die Anerkennung kostenintensiv ist. Für mich total abstrus und irrsinnig eine solche Behauptung. Gerade weil große und namhafte Universitäten in Deutschland diese Möglichkeit anbieten. Wenn das Wirtschaftsprüferexamen nun als härteste Prüfung Deutschlands gehandelt wird (wie es ja der Fall ist), wie kann es dann schlecht sein, wenn sich eine Uni bei der Lehre daran orientiert, gerade, wenn es ja darum geht Leute auf diesen Beruf vorzubereiten. Und bieten somit die großen bekannten Unis wie die FU Berlin, Uni Erlangen-Nürnberg und die Uni Duisburg-Essen keine seriöse Lehre an? Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler Hier bin noch am wenigsten weit fortgeschritten. Kann erst wenig über das Modul sagen, nächste Woche werde ich aber den Fokus mehr hierauf legen, dann werde ich mehr dazu sagen können. Bis jetzt war noch nicht viel mehr als eine Einführung und ein historischer Abriss.
Zurück - Was bedeutet das eigentlich? Mit dem Wort zurück kann ich den aktuellen Zustand bei mir wohl am treffendsten beschreiben. Nicht nur, weil ich mich längere Zeit hier nicht gemeldet habe, oder weil ich die Lernsachen wieder hervorgekramt, mein Lernzeug geordnet hab, sondern weil ich auch nach dem Klausurenstress wieder ein bisschen mehr zu mir selbst gefunden habe. Das ist mir wichtig. Denn im Zentrum steht nicht das Studium, sondern ich. Und das sollte bei Jedem so sein und Jeder sollte sich das immer wieder bewusst machen. Denn wenn wir nur noch funktionieren - stirbt irgendwann unsere Seele. Und das ist wohl das wichtigste was wir haben. Klausurenphasen und Lerndruck setzt mir immer ziemlich zu. Danach brauche ich Zeit für mich. Da mag ich auch nicht feiern gehn wie andere. Ich mag es zwar schon, aber ich weiß, dass es mir nicht wirklich weiter hilft. Wir alle sollten mehr auf Qualitätszeit achten. Qualitätszeit ist die Zeit in der wir uns wirklich auf uns besinnen. Das kann auch beim Lernen sein, das kann bei einem gemeinsamen Essengehen mit dem Partner sein. Wichtig ist, dass wir es tun, weil es uns gut tut. Und solche Zeit habe ich gebraucht. Die letzten Wochen. Und dann stand ja auch noch mein Umzug an. Ja mein Umzug. Endlich ist es soweit. Ich wohne mit meinem Schatz zusammen. Hab meine eigene Bude hinter mir gelassen. End der Woche ist Schlüsselübergabe. Das meiste ist schon erledigt. Aber noch ein paar Kleinigkeiten sind zusammen, die in Summe dann doch sicherlich einige Stunden in Angriff nehmen. Da bleibt zwangsläufig das Lernen auf der Strecke. Dachte ich zumindest. Aber mit einem neuen Konzept läuft es wie am Schnürchen. Hab ich durch Zufall im Internet entdeckt und mag das Konzept. Dazu aber wann anders mehr. Im Moment ist geplant erst mal wieder regelmäßiger zu bloggen. Ein Urlaub steht demnächst noch an, da wird es dann wieder weniger werden, aber so alles in allem will ich es nochmal auf ein konstantes Niveau von mindestens einem Beitrag pro Woche schaffen.
Abilifly antwortete auf Higginss Thema in Fernstudium Forum
zwischendurch nicht. Ich stopf süßes nach dem Abendessen direkt noch rein Ist dann quasi eine laaaaaaaaange Mahlzeit
12. Oktober 2016
Abilifly antwortete auf Bender122s Thema in IUBH Internationale Hochschule
Ich kann nur von dem schließen, was mir in den letzten Jahren so begegnet ist. 2x ging es mir im Vorstellungsgespräch so, dass der Eindruck vermittelt wurde, dass auch in der Arbeitswelt ein Studium an einer privaten FH weniger wert ist. Einmal als ich dort studierte und mich für ein Praktikum bewarb. Das war bei einem DAX 30 Unter einen. Da wurden mir so fragen gestellt wieso ich nun einen Master an einer privaten FH mache, wo ich es doch an einer angesehen Uni zu guten Noten gebracht habe. Dass mir das keinen Mehrwert bringt, sich nicht gut im Lebenslauf mache und es eher verschwendete Zeit ist. Das zweite war ein Vorstellungsgespräch für meinen jetzigen Werkstudentenjob in einer Big 4 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Da hatte ich gerade in Hagen angefangen und es lief auf "da haben sie ja grad nochmal die Kurve gekriegt" raus und dabei ging es um meinen Wechsel weg von der privaten FH an die Fernuni Hagen. Keiner der Personaler zeigte sich irgendwie positiv in Bezug auf die private FH. Und ich war an 2 Universitäten. An beiden wurde richtig abgehetzt über die Leute an der privaten FH in der jeweiligen Stadt. Da erkauft man sich den Abschluss, man kriegt alles geschenkt an der großen Uni ging das auch sehr von den Professoren aus und wurde angeheizt. Der eine nutzte es regelmäßig um Studierende zu tadeln "Du gehst wohl besser an die xxx (Name der privaten FH) als er auf eine einfache Frage keine Antwort wusste. Oder bei der Einführungsveranstaltung sagte einer der Profs scherzhaft" Keine Sorge, hier packt es nicht jeder, aber wenn ihr hier nicht packt könnt ihr immer noch an die xxx (Name der privaten Hochschule). Genauso war natürlich auch der Ruf unter den Studierenden. Für den Master an der Uni wurde auch nie einer von der privaten FH zugelassen. Das war von vornherein klar. Und wenn man bedenkt, dass die große Uni an unserem Fachbereich sicherlich über 500 Wirtschaftsabsolventen pro Semester produziert und das schon seit Jahren, die entsprechenden Profs.dort schon seit mindestens 15 Jahren lehren, und die damaligen Absolventen heute in den Unternehmen sitzen, wird der Ruf zwangsläufig in der Arbeitswelt auch nicht viel anders sein. Mein Bruder zb hat hier an der örtlichen privaten FH seinen Bachelor gemacht und sich für den Master an fast allen Unis beworben, die den Studiengang anbieten, er hat einen sehr guten Abschluss auch in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang. Er bekam von jeder Uni absagen. Ich denke dass fast an allen Unis ein ähnliches Bild über die privaten FHs vermittelt wird und so erhält diese Anschauung auch Einzug in die Unternehmen.
Also ich nahm schon immer während der Klausurzeit 3-5 kg zu. Weils mir durch den Stress einfach mies geht und ich mich dann mit essen trösten muss. Das erlaube ich mir aber auch. Die Klausurkilos mache ich dann nach den Klausuren direkt wieder weg, dann staut sich nicht viel an. Das mit den Softdrinks ist für mich schwer zu verstehen. Ich trinke gar keine süßen Getränke, habe auch eigentlich nie Lust drauf. Und wenn kaufe ich es einfach nicht ein. Wobei ich auch für Besuch ne Flasche Sprite letztes Jahr gekauft hab, die nun immer noch hier steht. Bei mir gibt es ausschließlich Wasser und ungesüßten Tee. Ab und an mal im Restaurant oder bei McDonalds trink ich Cola oder Sprite. Und bei den Beiträgen über intermittierendes Fasten ist mir aufgefallen, dass ich das sowieso an 95% der Tage mache. Frühstück gibt es bei mir circa um 12 und Abendessen zwischen 18 und 19 Uhr irgendwann. Manchmal wirds auch 20 Uhr bis das essen rum ist. Aber sehr selten und dann habe ich meist auch erst um 13 oder 14 Uhr gefrühstückt. Ich schaffe es trotzdem während der Klausuren trotz des beschrieben Essensstils rasant zuzunehmen
Ich würde mal behaupten das liegt - wie auch an Präsenzhochschulen - an der jewiligen FH/Universität. Ich habe nie Vollzeit gearbeitet und Vollzeit studiert, war aber schon an einigen Hochschulen und kann daher denke ich recht gut einen Vergleich ziehen. Gerade auch im Bezug auf Hagen. Hagen ist wohl wirklich was die Skripte und den Stoffumfang angeht das aufwändigste, was ich bisher erlebt habe. Ein Semester war ich an einer privaten Hochschule, dort hätte ich wohl ohne Probleme Vollzeit nebenher arbeiten können, bin dann aber gerade deswegen auch gewechselt, weil entsprechend der Anforderungen die privaten (Fern)hochschulen eben auch den entsprechenden Ruf bei den Arbeitgebern haben und daher nicht vergleichbar sind mit einem Studium an einer Universität oder eben der Fernuni Hagen. Ich denke das sollte man sich generell bei Aussagen zur Machbarkeit und zum Schwierigkeitsgrad vor Augen halten.
Fazit - Rechnungslegung
Bestanden? Keine Ahnung! Eigentlich weiß ich bei keiner Klausur so wirklich, ob es nun zum Bestehen gereicht hat. Letztes Semester war ich sehr überrascht eine gute Note zu erhalten, obwohl die Klausur gefühlt alles andere als gut gelaufen war. Dieses Ereignis trägt folglich noch mehr dazu bei, dass ich meine Klausuren nun ziemlich schwer einschätzen kann. Wenns dumm läuft muss ich alles nochmal schreiben, wenn es gut läuft habe ich alles bestanden und ggf. sogar mit brauchbaren Noten. # Nun aber zu Rechnungslegung und meinem Fazit. Erst mal will ich euch ein bisschen vom Aufbau erzählen. Die Klausur besteht aus zwei Teilen. Einmal dem Teil Bilanztheorie, der von Prof. Meyering gemacht wird und dem Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse von Prof. Brösel. Teil Bilanztheorie: Dieser Teil besteht aus MC-Fragen sowie aus offenen Fragen. Zuerst kommt ein Teil ja/nein Fragen und anschließend ein Teil Fragen, die mit konkreten Stichpunkten (meist ein oder zwei) beantwortet werden müssen. Danach kommen noch offene Aufgaben. Thematisch drehen sich die Aufgaben hauptsächlich um die Bilanztheorien, die sehr ausführlich im Skript thematisiert werden. Hier ist sowohl der Gesamtzusammenhang sowie die Anwendung als auch Detailwissen erforderlich. Wohingegen Detailwissen hauptsächlich in den Stichpunktfragen geprüft wird, ist bei den offenen Fragen gerne die Anwendung und der Gesamtzusammenhang der einzelnen Theorien gefragt. Also man muss auswendig lernen und verstehen und anwenden können. Die Beispielaufgaben im Skript helfen an dieser Stelle sich das ganze so anzueignen, dass man es auch anwenden kann. Zumindest halbwegs. Zudem kommen gerne Fragen zum Umsatz bzw. Gesamtkostenverfahren und auch zur Eigenkapitalrechnung. Diese Sachen sollte man beherrschen. Zudem sollte man eine GuV und Bilanz problemlos aufstellen können. Buchungssätze werden hier auch teilweise abgefragt. Oft kommt dann noch ein Text, den man beurteilen muss/ kritisch würdigen muss. Das kommt leider Rätselraten gleich. Meine Devise war hier, möglichst viel richtiges hinschreiben. Denn was genau die sehen wollen geht aus der Aufgabenstellung nicht hervor. In dem Musterlösungen werden mehr oder weniger wahllos Dinge erläutert. Keine Ahnung wie ich das nun hier genau beschreiben soll, wenn ihr die Altklausuren durch arbeitet werdet ihr es vermutlich verstehen, was ich meine. In meiner Klausur musste man hauptsächlich die Bilanztheorien anwenden. Das konnte ich recht gut, bin mir allerdings auch nicht ganz sicher. Bei den Ja/Nein Fragen war mindestens eine Frage doppeldeutig und somit nicht eindeutig beantwortbar, weil - wie sich nach der Klausur rausstellte - den meisten Studenten nicht klar war, was die Aussage, die beurteilt werden sollte, genau aussagte. War etwas verwirrend und ich habe deswegen meine Begründung einfach dazugeschrieben. GuV, Eigenkapital etc kamen bei mir leider nicht dran. Die Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Im Fokus dieses Teil steht die Strukturbilanz sowie die Bilanzpolitik. Zuerst beginnt die Klausur mit kurzen Theoriefragen. Generell sollte man die Theorie auch hier gut auswendig können, wenn auch weniger Detailwissen gefragt ist als im Teil Bilanztheorie. Dann kommt in aller Regel eine Aufgabe, bei welcher man eine Strukturbilanz aufstellen soll und eine Aufgabe, bei der man in aller Regel progressive Bilanzpolitik durchführen soll. Das sind Verständnisaufgaben, zu denen es im Skript eine sehr detaillierte und umfangreiche Fallstudie gibt und die auch immer wieder in alten Klausuren gefragt sind. Das sollte man wirklich im Schlaf können und auch die komplizierten Sachen wie aktive RAP etc zu behandeln wissen. Leider fand ich den Teil mit der Bilanzpolitik etwas seltsam in meiner Klausur bzw. neuartig. Entweder ich hab etwas komplett übersehen oder einen massiven Denkfehler oder eben es war diesmal ein bisschen tricky. Denn es sollte die Ertragslage verschlechtert und die Liquiditätslage verbessert werden. Keine Ahnung ob das stimmt, was ich gemacht habe. Generell gab es recht wenig Aufgaben auf die Strukturbilanz und die Bilanzpolitik, was ich mir so nicht gewünscht hatte. Denn ich habe eher auf diese Aufgaben zum Punkte holen gesetzt als auf das sture auswendig lernen. KE 2 kam wie fast immer nur in sehr geringem Umfang dran, dafür aber viele Auswendiglernaufgaben, bei denen ich überweigend Probleme hatte. Eigentlich hatte ich auf den Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Teil gesetzt, im Endeffekt habe ich nun aber wohl im Bilanztheorieteil die meisten Punkte geholt und im Bilanzpolitik&Bilanzanalyseteil viele Punkte wegen der Auswendiglernfragen liegen lassen. Ich hatte mich da leider zu viel mit der KE 2 beschäftigt. Diese Zeit hätte ich besser noch zusätzlich in KE1 investiert. Sollte ich die Klausur nochmal schreiben müssen wäre das aber nicht unbedingt ein Weltuntergang. Ich kann jetzt ziemlich viel, weiß worauf es genau ankommt und könnte mir noch einiges an Klausurroutine aneignen. Während der Klausur ist mir außerdem ein ziemlicher Patzer passiert. Direkt im ersten Teil. Es sollten Sachverhalte nach der Bilanztheorie von Simon behandelt werden. Ich hab sie leider nach Schmalenbach behandelt und erst fast ganz zum Schluss der Aufgabe meinen Irrtum bemerkt. Da die Aufgabe mit 20 Punkten, was 20 Minuten entsprach, dotiert war, habe ich hier massig Zeit verloren, die mir leider am Ende auch etwas gefehlt hat. Viel Zeit zum viel nachdenken blieb so leider nicht mehr. Ärgerlich und hatte nichts mit meinem Wissenstand, sondern viel mehr mit meiner Aufgeregtheit vor einer Klausur zu tun. Ich hoffe trotzdem, dass es einfach zum Bestehen reicht, vielleicht sogar ne gute Note rausspringt und ich das Ding nicht nochmal schreiben muss.
6. Oktober 2016
So viel Freizeit!
Abilifly hat kommentiert zu Abiliflys Blogeintrag in I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Bei mir ist es ähnlich. Ich habe bereits in meine neuen Unterlagen reingeschaut. Zumindest in Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen und in Wirtschaftsprüfung. Die Unterlagen für Wettbewerbsrecht kamen noch nicht. Also diese Module mache ich dieses Semester. Vorausgesetzt natürlich ich habe die anderen Prüfungen alle bestanden, wo ich mir noch nicht so sicher bin. Wie ichs mache, wenn ich eins oder gar mehrere Module nicht bestanden hab, weiß ich noch nicht. Da bei mir in kürze ein Umzug ansteht und ich mich eigentlich gerade mitten in den Vorbereitungen befinde, bin ich allerdings ziemlich ausgelastet im Moment. Alles muss geputzt und verpackt werden, ausgemistet werden, umgeräumt werden. Aber ab nächster Woche geht es trotzdem regelmäßig nochmal an die Skripte.
5. Oktober 2016
Jetzt sind erst wenige Tage rum seit ich die letzte Klausur hinter mich gebracht habe. Wie sehr habe ich mich auf den Zeitpunkt danach gefreut. Endlich nicht mehr lernen. Endlich Freunde treffen. Endlich wieder Lust etwas schönes zu kochen. Meine Laune während der Klausurvorbereitung erinnert wohl schon fast an eine Depression. Ich habe keine Lust auf Lernen. Aber ich habe auch keine Lust mehr überhaupt irgendetwas zu tun. Das lässt natürlich auch nicht sonderlich viel Spielraum um sich zu motivieren. Nach der Klausur ist es dann erst mal so als würde man in eine andere Welt eintauchen. Zumindest für mich. Nochmal raus gehen und nicht im Kopf nur den Lernstoff haben, sondern alles um einen drumherum wahrnehmen. Es fühlt sich alles anders und auch irgendwie fremd an. Das ist aber nicht nur ein Phänomen welches ich nun an der Fernuni bemerke. Auch im Bachelor war das schon so. Hier jetzt irgendwie extremer. Vermutlich weil ich mich noch nie so lang auf Klausuren vorbereitet habe. Und noch nicht mal weil der Stoff schwerer wäre. Nur ist es wesentlich schlechter aufbereitet und etwas umfangreicher. An der Präsenzuni war bei mir weniger das sture Pauken als die Transferarbeit gefragt. Und ich muss sagen gerade an der Uni, an der ich meinen Bachelor gemacht habe, hatte man wirjlich oft das Gefühl, dass die Professoren auch didaktisch was drauf haben. Ich habe nie Zusammenfassungen angefertigt. Denn bis ich das erste mal meine Fernunimaterialien in der Hand hielt war ich immer der Ansicht, dass ein Skript natürlich immer in Stichpunktform verfasst ist. Ansonsten ist es ein Buch. Zumindest das für mich so. Und nun kriege ich hunderte von Seiten umfassende DIN-A 4 Bücher zugesandt und es wird behauptet das seien Skripte. Das macht das ganze natürlich viel zeitintensiver. Ich verstehe auch den Gedanken dahinter. In dem Skript soll alles drin sein, was der Prof. an der Präsenzuni da vorne labert. Nur braucht man das Gelaber in der Regel nicht. So wie man viele Details im Skript und zusätzliche Sätze nicht braucht. Im Präsenzuniskript steht nur das drin, was wichtig ist, was von Relevanz ist. In Hagen muss man nun erst mal filtern. Denn man kann sich den unnötigen Teil nicht einfach sparen indem man nicht in die Vorlesung geht. Aber jetzt hab ich erst mal frei. Der schöne Haushalt erwartet mich sehnsüchtigst und auch die sozialen Kontakte wollen nochmal gepflegt werden. So hab ich den ganzen Tag heute mit waschen, bügeln, zusammenlegen verbracht. Und ich sag es euch. Es war sehr entspannend!
Die Klausuren sind vorbei!
Ja es ist toll keine Klausuren mehr zu haben. Ich bin aber auch kein Mensch, der unbedingt Beschäftigung braucht, eigentlich leb ich gerne in den Tag ohne Arbeit, ohne irgendwelche Verpflichtungen. Leider geht das nicht immer.
Also an meiner Präsenzuni mit wesentlich mehr Klausurschreiblingen stand es schon Monate vorher fest wo wer schreibt und jeder sah in sowas wie bei uns dem Prüfungsportal neben dem Prüfungsdatum und Ort auch das Gebäude und den Hörsaal. Auch auf 2 Städte verteilt und es wurden auch Säle in der fremden FH angemietet. Ich finds ja jetzt auch nicht tragisch, aber es wär ne Verbesserung, die eigentlich ganz einfach wäre. Und es hat mich einfach gewundert, weil es an den 2 Unis wo ich bisher war, es halt online gab. Ja berichte zu den einzelnen Klausuren werden folgen.
Die Klausuren sind vorbei! Die letzten Tage und Wochen waren sehr stressig. Ich habe mich hier länger nicht mehr zu Wort gemeldet. Auf dem Weg Rückweg von meiner Matheprüfung hatte ich noch einen Text getippt, leider war im Zug dann beim abschicken die Internetverbindung weg und der Text dann letzlich irgendwie auch. Da ich eh gestresst war, hatte ich keinen Nerv das alles nochmal zu tippen. Daher kommt die Rückmeldung etwas verzögert. Gestern war meine letzte Prüfung und es kommt mir vor als sei sie schon ewig her. Ich wollte tatsächlich gerade vorgestern schreiben, weil ich es kaum fassen kann, dass es erst gestern war. Ich werde zu den einzelnen Klausuren noch ein Fazit schreiben, was ihr dann in den nächsten Tagen lesen könnt. Jetzt will ich mich erst mal allgemein halten. Im großen und ganzen war meine Prüfungsvorbereitung sehr durchwachsen, es kam einiges dazwischen, ich hatte neben Steuern noch die beiden Pflichtmodule belegt. Eine Kombi von der mir in den letzten Wochen so einige abgeraten haben. Da war es schon zu spät und ich muss sagen, ich bin schon froh, dass ich es jetzt hinter mir habe. Ob ich alles bestanden habe, kann ich absolut nicht einschätzen. Auch weil ich ja noch recht neu an der FU bin und keine Erfahrung habe wie bewertet wird. Die Klausuren sind deutlich anders aufgebaut als es bei meinen anderen Studien war. Es ist sehr einheitlich an der FU, zumindest scheint es mir so. Es gibt immer ein zusammengeleimter Packen Blätter mit Aufgaben und daran hängt auch der Lösungsteil, welchen man dann vor der Prüfung abtrennen soll. Was ich etwas seltsam und sinnlos finde ist der ewig lange Text, der sich über 1,5 Seiten zieht und sich am Anfang von jeder Klausur befindet. Da stehen so allgemeine Regeln, wie die erlaubten Taschenrechner usw. Mehr fällt mir jetzt gerade gar nicht ein. Das Blatt meiner Präsenzuni konnte ich hingegen am Ende meines Bachelors fast auswendig. Und genau da ist das, was ich für etwas schlecht gelöst halte. Möchte man an der FU dieses Blatt lesen, müsste man dafür die eh extrem knapp bemessene (Sinn?) Klausurzeit opfern. An meiner Präsenzuni war es immer so, dass diese "Vorschriften" das Deckblatt der Klausur waren. Man bekam die Klausur ausgteilt, man durfte nicht die Klausur öffnen, aber die Regeln sich durchlesen und schonmal Matrikelnummer und Name eintragen. Dann gab es einen einheitlichen Beginn und jeder drehte etwa gleichzeitig die Klausur rum und begann. An der FU werden die Klausuren ausgeteilt und sobald man eine hat darf man anfangen. Ist auch irgendwie unfair. Bisher hatte ich zwar immer das Glück recht am Anfang die Klausur zu bekommen, dennoch finde ich es besser wenn es einen einheitlichen Start gibt. Soviel erstmal dazu. Ziemlich komisch ist auch die Regelung zum "vorbereiten" der Gesetze. In Steuern waren die Überschriften auf den Postits erlaubt, der gleiche Lehrstuhl betreut auch die eine Hälfte des Moduls Rechnungslegung. Dennoch waren in Rechnungslegung dann plötzlich keine Überschriften auf den Post-Its mehr erlaubt, was dann dazu führte, dass ich mein Gesetz lieber im Rucksack gelassen habe. Zum Glück hätte es mir bei der Klausur ohnehin nicht geholfen, aber verschiedene Regelungen am gleichen Lehrstuhl im gleichen Studiengang im gleichen Semester finde ich etwas seltsam. Ansonsten wär es vielleicht sinnvoll auch online anzugeben wer in welchem Hörsaal schreibt. War an meiner Präsenzuni zumindest so und empfand ich als ganz praktisch, gerade wenn es wie in Rechnungslegung 6 verschiedene Hörsäle gibt, die auch noch in unterschiedlichen Gebäuden sind. Da ich leider über 350 km zu den Klausuren zu fahren habe und 2 der 3 Klausuren morgens um 9 bereits begannen blieb mir nichts anderes übrig als zu übernachten. Im Endeffekt haben mich die Klausuren jetzt so um die 400€ gekostet. Ich hoffe es hat sich wenigstens gelohnt
29. September 2016
Ich war nie in einer Klausureinsicht während meines Bachelorstudiums an der Präsenzuni. Schlicht weil es mir zu blöd war deswegen an die Uni zu fahren und mich mit hunderten anderen in eine Reihe zu stellen und Ewigkeiten zu warten. Mir wurde von einigen an der FU geraten immer die Klausureinsicht zu beantragen, weil sehr häufig Fehler passieren würden. Auch in Bezug auf meyering. Das heißt ja nicht, dass ich unbegründet Widerspruch einlegen werde. Ich weiß auch wie ein Widerspruch funktioniert etc. Aber ich werde genau prüfen wie bewertet wurde. Finde ich auch nicht falsch. | Sich also für eine stießen bei druckerei-konzernen und verlagen auf reges interesse Wenn weitere sicherheiten leisten kann, gerade da hängt sich der markt der 24 Der luxemburg und wurde auch vollfinanziert Ich habe ein bitterböses 3 Eigenkapital von der benutzung der lehrer u.
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q-de-772 | wenigen Aufgaben vor. Das fand ich etwas unfair, da ich mich gerade darauf gut vorbereitet hatte. | Abilifly - Fernstudium-Infos.de
27. Mai 2016
25. September 2017
133 Sehr gut
Lange habe ich mich nicht gemeldet und das hat einen Grund
Abilifly hat Blogeintrag hinzugefügt: I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Lange habe ich mich nicht hier gemeldet, obwohl ich mich ja öfter melden und berichten wollte. Mein Leben geht ein bisschen drunter und drüber. So haben wir durch Zufall beispielsweise vor 4 Wochen eine kleine 5 Wochen alte Babykatze bekommen, die inzwischen super eingelebt und top fit ist, mir aber nun den letzten Nerv raubt. Das lernen für die Uni hat ja im Herbst ganz gut angefangen, nun bin ich ein wenig ins Schludern geraten und hänge natürlich wieder nach Wie sollte es auch anders sein. Jedenfalls hab ich einen Seminarplatz bekommen und werde direkt danach die Abschlussarbeit schreiben. Ich schreibe am Lehrstuhl Meyering (Betriebswirtschaftliche Steuerlehre) und die Seminararbeit muss ich bis 29.05.17 abgeben. Genau. Das Abgabedatum weiß ich jetzt schon. Sonst aber nichts. Nicht mal mein Thema. Auch nicht wie ich ein Thema bekomme. Also das Studium neigt sich dem Ende zu, dabei hat es ja eigentlich gerade erst angefangen. Die Masterarbeit wird meine letzte Leistung sein und die Abgabe dann voraussichtlich im November, wenn ich wie geplant direkt im Anschluss an das Seminar Mitte Juni mit der Masterarbeit beginnen kann. Die letzten Klausuren schreibe ich im Oktober dann. Werden aber dann nur 1-2 je nach dem ob ich nun alle im März bestehe oder doch durch eine durchfalle. Im April hab ich ein Praktikum in einer großen Steuerberatungsgesellschaft geplant, dafür bin ich gerade die Bewerbungen am vorbereiten. Und nebenbei hab ich noch ganz viel andren Kram um die Ohren, weshalb das liebe Unizeug mal wieder zu kurz kommt. Über die Weihnachten kommt die ganze Familie zu uns uuuuund alles muss vorbereitet werden. Würd ja gern im Anschluss an den Master ne externe Promotion starten, muss nur mal sehen, ob ich da mit meinem Schnitt (wird vermutlich schlechter als 2,5) irgendwo ne Chance hab. Das wars auch schon wieder von mir Aber über Weihnachten hab ich vielleicht noch den ein oder anderen Abend an dem ich vielleicht mal Zeit und Muse habe mich zu melden.
mein neues Lernkonzept
Mein neues Lernkonzept Da einige gefragt haben, erzähl ich hier mal was davon. Im Prinzip ist das ganze recht simpel. Ich bin drauf gestoßen weil Jemand bei Facebook damals Teilnehmer suchte um das Konzept zu testen. Da es gratis war, hab ich es mal ausprobiert. Bin ja nicht so der Fan von irgendwelchen kostenpflichtigen Sachen. Hab auch nie irgendwelche Fremdskripte bisher gekauft, weil ich bei sowas immer sehr skeptisch bin. Also eigentlich ist es nicht mein Lernkonzept, sondern die Idee von Jemand anderem. Das ganze ist so aufgebaut, dass man wöchentlich eine Art Newsletter bekommt, in dem fachspefizisch steht, was diese Woche zu tun ist. Ansonsten ist man recht flexibel in der Zeiteinteilung, wenn man sich nicht dran hält, auch nicht schlimm, weil kontrolliert wird es nicht, aber ich denke es geht eher darum zu motivieren rechtzeitig anzufangen und sich eben durchzubeißen. Das find ich ganz gut, denn da hat es bei mir immer etwas gehangen. Alle paar Wochen steht dann pro Fach ein Test an. Das ganze erscheint mir auf die Modulwahl der einzelnen Person abgestimmt, kann aber auch sein, dass es nur Zufall ist, dass es bei mir relativ gut passt und selten 2 Tests in der gleichen Woche sind. Diese "Tests" kriegt man auch mit der jewiligen Zeitangabe per Mail zugesandt und soll die dann in der jeweiligen Zeit bearbeiten. Da wird dann zumindest wurde das so gesagt auf die Klausur vorbereitende Fragen gestellt, also es soll an die jeweilige Klausur angepasst sein um optimal vorzubereiten. Ob das so ist weiß ich noch nicht. Ich hatte auch noch keine Tests. Nächste Woche sind allerdings gleich 2 Stück dran. Die Lösung der Tests schickt man wohl per Mail zurück und da wird dann korrigiert und man bekommt am Ende wohl sowas wie eine Empfehlung, was man nochmal Vertiefen muss und ob man auf die Klausur gut vorbereitet ist. Bisher gefällts mir ganz gut, gibt aber glaube ich (noch?) nichts offizielles. Soll aber wohl im Endeffekt dann kostenpflichtig werden. Aktuell ists wohl so ne Art Testphase, die mir bisher auch sehr zusagt. Ich halt mich doch deutlich besser an meinen Plan und lerne irgendwie zielführender dadurch, dass ich weiß, dass ich geprüft werden würde. Klar beim Test schummeln kann man auch, es läuft wohl auf "Ehrlichkeit zu sich selbst" hinaus. Aber bringt ja auch nichts da dann zu schummeln. Bisher kann ich viel mehr noch nicht dazu sagen, außer dass man eben motivierende Mails mit Lernbrocken bekommt und na Zeitangabe. Gibts auch nicht für alle Fächer glaub ich. Also Wettbewerbsrecht auf jeden Fall nicht. Also habs jetzt nur bei Steuern und Wirtschaftsprüfung.
27. Oktober 2016
Fächerwahl & Studienfortschritt
Fächerwahl & Studienfortschritt Wie läufts? Und was eigentlich? Gute Frage, aber zweitere ist leicht zu beantworten. Neu in diesem Semester belegt habe ich die Module "Steuern im Rahmen von funktionalen und konstitutiven Unternehmensentscheidungen", "Wirtschaftsprüfung" und "Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler". Im Moment ist auch geplant in all diesen Fächern zur Klausur anzutreten. Problem ist nur, dass ich immer noch nicht weiß, ob ich alle Prüfungen im letzten Semester bestanden habe. Eine Wiederholungsklausur würde ich zu den Klausuren, die in diesem Semester geplant sind, noch dazu nehmen. Mehr als eine allerdings nicht. Dann muss eine andere Klausur weichen und die werde ich dann erst im nächsten Semester schreiben. Dies wird wohl dann Wettbewerbsrecht sein, da ich hier eh viel zu wenig Material dazu habe. Und wie es läuft... wie schon im vorherigen Blockbeitrag erwähnt ganz gut, dank meinem neuen Konzept. Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen Hier hab eich das erste Kapitel durch, was aber auch nur sehr kurz war und habe ungefähr die Hälfte des ersten Kapitels hinter mir. Bin soweit im Plan. Bis Ende der Woche werde ich das zweite Kapitel zu Ende haben und auch die Übungsaufgaben zum 2. Kapitel bearbeitet haben. Das Modul ist aufgebaut wie die anderen beiden Module von Meyering auch. Genauso stehts auch im die Klausur. Also weiß ich inzwischen ungefähr was gefragt ist, komme daher ganz gut voran. Hier mache ich grobe Schaubilder über den Stoff und konzentriere mich auf die im Skript enthaltenen Beispiele sowie die Übungsaufgaben. Dadurch schaffe ich es, den Stoff wirklich komprimiert aufzuschreiben. Die Zusammenfassung der Kapitel 1 und 2 nimmt dadurch lediglich 5 Din-A 5 Seiten in Kauf. Wirtschaftsprüfung Gut geschrieben und tatsächlich interessant. Es ist sehr verständlich zu lesen. Das Modul ist ziemlich neu, weshalb es kaum Altklausuren und alte EAs gibt. Bin mir noch nicht sicher wie detailliert es gelernt werden muss. Bisher komme ich gut voran. Kapitel 1, 2 und 3 habe ich bereits abgeschlossen. Bei Kapitel 4 bin ich circa zur Hälfte durch. Bis ende der Woche ist geplant auch mit Kapitel 4 und den zugehörigen Übungsaufgaben fertig zu sein. Das einzige, was mir an dem Modul bisher nicht gefällt ist, dass der Lehrstuhl doch teilweise eine sehr seltsame Ansicht zu vertreten scheint. So wird beispielsweise im Skript geschrieben, dass seriöse Universitäten davon Abstand nehmen würden Studiengänge anzubieten bei denen eine Anerkennung gemäß §13a WPO erfolgen kann. (Kurz zur Info: " Diese Studiengänge entsprechen den Anforderungen der Wirtschaftsprüfungsexamens-Anrechnungsverordnung. Leistungen aus diesen Masterstudiengängen ersetzen in den Prüfungsgebieten „Angewandte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre“ und „Wirtschaftsrecht“ die entsprechenden Prüfungen des Wirtschaftsprüfungsexamens, so dass Absolventen dieser Studiengänge das Wirtschaftsprüfungsexamen in verkürzter Form ablegen können. ") Das heißt der Lehrstuhl sagt seriöse Universitäten bieten keine solche Lehre an, die man sich für das Wirtschaftsprüferexamen anrechnen lassen kann. Als Argumente werden hier angeführt, dass die Lehre dann zu sehr daran ausgerichtet werden muss, was beim Wirtschaftsprüfungsexamen gefordert wird und, dass die Anerkennung kostenintensiv ist. Für mich total abstrus und irrsinnig eine solche Behauptung. Gerade weil große und namhafte Universitäten in Deutschland diese Möglichkeit anbieten. Wenn das Wirtschaftsprüferexamen nun als härteste Prüfung Deutschlands gehandelt wird (wie es ja der Fall ist), wie kann es dann schlecht sein, wenn sich eine Uni bei der Lehre daran orientiert, gerade, wenn es ja darum geht Leute auf diesen Beruf vorzubereiten. Und bieten somit die großen bekannten Unis wie die FU Berlin, Uni Erlangen-Nürnberg und die Uni Duisburg-Essen keine seriöse Lehre an? Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler Hier bin noch am wenigsten weit fortgeschritten. Kann erst wenig über das Modul sagen, nächste Woche werde ich aber den Fokus mehr hierauf legen, dann werde ich mehr dazu sagen können. Bis jetzt war noch nicht viel mehr als eine Einführung und ein historischer Abriss.
Zurück - Was bedeutet das eigentlich? Mit dem Wort zurück kann ich den aktuellen Zustand bei mir wohl am treffendsten beschreiben. Nicht nur, weil ich mich längere Zeit hier nicht gemeldet habe, oder weil ich die Lernsachen wieder hervorgekramt, mein Lernzeug geordnet hab, sondern weil ich auch nach dem Klausurenstress wieder ein bisschen mehr zu mir selbst gefunden habe. Das ist mir wichtig. Denn im Zentrum steht nicht das Studium, sondern ich. Und das sollte bei Jedem so sein und Jeder sollte sich das immer wieder bewusst machen. Denn wenn wir nur noch funktionieren - stirbt irgendwann unsere Seele. Und das ist wohl das wichtigste was wir haben. Klausurenphasen und Lerndruck setzt mir immer ziemlich zu. Danach brauche ich Zeit für mich. Da mag ich auch nicht feiern gehn wie andere. Ich mag es zwar schon, aber ich weiß, dass es mir nicht wirklich weiter hilft. Wir alle sollten mehr auf Qualitätszeit achten. Qualitätszeit ist die Zeit in der wir uns wirklich auf uns besinnen. Das kann auch beim Lernen sein, das kann bei einem gemeinsamen Essengehen mit dem Partner sein. Wichtig ist, dass wir es tun, weil es uns gut tut. Und solche Zeit habe ich gebraucht. Die letzten Wochen. Und dann stand ja auch noch mein Umzug an. Ja mein Umzug. Endlich ist es soweit. Ich wohne mit meinem Schatz zusammen. Hab meine eigene Bude hinter mir gelassen. End der Woche ist Schlüsselübergabe. Das meiste ist schon erledigt. Aber noch ein paar Kleinigkeiten sind zusammen, die in Summe dann doch sicherlich einige Stunden in Angriff nehmen. Da bleibt zwangsläufig das Lernen auf der Strecke. Dachte ich zumindest. Aber mit einem neuen Konzept läuft es wie am Schnürchen. Hab ich durch Zufall im Internet entdeckt und mag das Konzept. Dazu aber wann anders mehr. Im Moment ist geplant erst mal wieder regelmäßiger zu bloggen. Ein Urlaub steht demnächst noch an, da wird es dann wieder weniger werden, aber so alles in allem will ich es nochmal auf ein konstantes Niveau von mindestens einem Beitrag pro Woche schaffen.
Abilifly antwortete auf Higginss Thema in Fernstudium Forum
zwischendurch nicht. Ich stopf süßes nach dem Abendessen direkt noch rein Ist dann quasi eine laaaaaaaaange Mahlzeit
12. Oktober 2016
Abilifly antwortete auf Bender122s Thema in IUBH Internationale Hochschule
Ich kann nur von dem schließen, was mir in den letzten Jahren so begegnet ist. 2x ging es mir im Vorstellungsgespräch so, dass der Eindruck vermittelt wurde, dass auch in der Arbeitswelt ein Studium an einer privaten FH weniger wert ist. Einmal als ich dort studierte und mich für ein Praktikum bewarb. Das war bei einem DAX 30 Unter einen. Da wurden mir so fragen gestellt wieso ich nun einen Master an einer privaten FH mache, wo ich es doch an einer angesehen Uni zu guten Noten gebracht habe. Dass mir das keinen Mehrwert bringt, sich nicht gut im Lebenslauf mache und es eher verschwendete Zeit ist. Das zweite war ein Vorstellungsgespräch für meinen jetzigen Werkstudentenjob in einer Big 4 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Da hatte ich gerade in Hagen angefangen und es lief auf "da haben sie ja grad nochmal die Kurve gekriegt" raus und dabei ging es um meinen Wechsel weg von der privaten FH an die Fernuni Hagen. Keiner der Personaler zeigte sich irgendwie positiv in Bezug auf die private FH. Und ich war an 2 Universitäten. An beiden wurde richtig abgehetzt über die Leute an der privaten FH in der jeweiligen Stadt. Da erkauft man sich den Abschluss, man kriegt alles geschenkt an der großen Uni ging das auch sehr von den Professoren aus und wurde angeheizt. Der eine nutzte es regelmäßig um Studierende zu tadeln "Du gehst wohl besser an die xxx (Name der privaten FH) als er auf eine einfache Frage keine Antwort wusste. Oder bei der Einführungsveranstaltung sagte einer der Profs scherzhaft" Keine Sorge, hier packt es nicht jeder, aber wenn ihr hier nicht packt könnt ihr immer noch an die xxx (Name der privaten Hochschule). Genauso war natürlich auch der Ruf unter den Studierenden. Für den Master an der Uni wurde auch nie einer von der privaten FH zugelassen. Das war von vornherein klar. Und wenn man bedenkt, dass die große Uni an unserem Fachbereich sicherlich über 500 Wirtschaftsabsolventen pro Semester produziert und das schon seit Jahren, die entsprechenden Profs.dort schon seit mindestens 15 Jahren lehren, und die damaligen Absolventen heute in den Unternehmen sitzen, wird der Ruf zwangsläufig in der Arbeitswelt auch nicht viel anders sein. Mein Bruder zb hat hier an der örtlichen privaten FH seinen Bachelor gemacht und sich für den Master an fast allen Unis beworben, die den Studiengang anbieten, er hat einen sehr guten Abschluss auch in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang. Er bekam von jeder Uni absagen. Ich denke dass fast an allen Unis ein ähnliches Bild über die privaten FHs vermittelt wird und so erhält diese Anschauung auch Einzug in die Unternehmen.
Also ich nahm schon immer während der Klausurzeit 3-5 kg zu. Weils mir durch den Stress einfach mies geht und ich mich dann mit essen trösten muss. Das erlaube ich mir aber auch. Die Klausurkilos mache ich dann nach den Klausuren direkt wieder weg, dann staut sich nicht viel an. Das mit den Softdrinks ist für mich schwer zu verstehen. Ich trinke gar keine süßen Getränke, habe auch eigentlich nie Lust drauf. Und wenn kaufe ich es einfach nicht ein. Wobei ich auch für Besuch ne Flasche Sprite letztes Jahr gekauft hab, die nun immer noch hier steht. Bei mir gibt es ausschließlich Wasser und ungesüßten Tee. Ab und an mal im Restaurant oder bei McDonalds trink ich Cola oder Sprite. Und bei den Beiträgen über intermittierendes Fasten ist mir aufgefallen, dass ich das sowieso an 95% der Tage mache. Frühstück gibt es bei mir circa um 12 und Abendessen zwischen 18 und 19 Uhr irgendwann. Manchmal wirds auch 20 Uhr bis das essen rum ist. Aber sehr selten und dann habe ich meist auch erst um 13 oder 14 Uhr gefrühstückt. Ich schaffe es trotzdem während der Klausuren trotz des beschrieben Essensstils rasant zuzunehmen
Ich würde mal behaupten das liegt - wie auch an Präsenzhochschulen - an der jewiligen FH/Universität. Ich habe nie Vollzeit gearbeitet und Vollzeit studiert, war aber schon an einigen Hochschulen und kann daher denke ich recht gut einen Vergleich ziehen. Gerade auch im Bezug auf Hagen. Hagen ist wohl wirklich was die Skripte und den Stoffumfang angeht das aufwändigste, was ich bisher erlebt habe. Ein Semester war ich an einer privaten Hochschule, dort hätte ich wohl ohne Probleme Vollzeit nebenher arbeiten können, bin dann aber gerade deswegen auch gewechselt, weil entsprechend der Anforderungen die privaten (Fern)hochschulen eben auch den entsprechenden Ruf bei den Arbeitgebern haben und daher nicht vergleichbar sind mit einem Studium an einer Universität oder eben der Fernuni Hagen. Ich denke das sollte man sich generell bei Aussagen zur Machbarkeit und zum Schwierigkeitsgrad vor Augen halten.
Fazit - Rechnungslegung
Bestanden? Keine Ahnung! Eigentlich weiß ich bei keiner Klausur so wirklich, ob es nun zum Bestehen gereicht hat. Letztes Semester war ich sehr überrascht eine gute Note zu erhalten, obwohl die Klausur gefühlt alles andere als gut gelaufen war. Dieses Ereignis trägt folglich noch mehr dazu bei, dass ich meine Klausuren nun ziemlich schwer einschätzen kann. Wenns dumm läuft muss ich alles nochmal schreiben, wenn es gut läuft habe ich alles bestanden und ggf. sogar mit brauchbaren Noten. # Nun aber zu Rechnungslegung und meinem Fazit. Erst mal will ich euch ein bisschen vom Aufbau erzählen. Die Klausur besteht aus zwei Teilen. Einmal dem Teil Bilanztheorie, der von Prof. Meyering gemacht wird und dem Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse von Prof. Brösel. Teil Bilanztheorie: Dieser Teil besteht aus MC-Fragen sowie aus offenen Fragen. Zuerst kommt ein Teil ja/nein Fragen und anschließend ein Teil Fragen, die mit konkreten Stichpunkten (meist ein oder zwei) beantwortet werden müssen. Danach kommen noch offene Aufgaben. Thematisch drehen sich die Aufgaben hauptsächlich um die Bilanztheorien, die sehr ausführlich im Skript thematisiert werden. Hier ist sowohl der Gesamtzusammenhang sowie die Anwendung als auch Detailwissen erforderlich. Wohingegen Detailwissen hauptsächlich in den Stichpunktfragen geprüft wird, ist bei den offenen Fragen gerne die Anwendung und der Gesamtzusammenhang der einzelnen Theorien gefragt. Also man muss auswendig lernen und verstehen und anwenden können. Die Beispielaufgaben im Skript helfen an dieser Stelle sich das ganze so anzueignen, dass man es auch anwenden kann. Zumindest halbwegs. Zudem kommen gerne Fragen zum Umsatz bzw. Gesamtkostenverfahren und auch zur Eigenkapitalrechnung. Diese Sachen sollte man beherrschen. Zudem sollte man eine GuV und Bilanz problemlos aufstellen können. Buchungssätze werden hier auch teilweise abgefragt. Oft kommt dann noch ein Text, den man beurteilen muss/ kritisch würdigen muss. Das kommt leider Rätselraten gleich. Meine Devise war hier, möglichst viel richtiges hinschreiben. Denn was genau die sehen wollen geht aus der Aufgabenstellung nicht hervor. In dem Musterlösungen werden mehr oder weniger wahllos Dinge erläutert. Keine Ahnung wie ich das nun hier genau beschreiben soll, wenn ihr die Altklausuren durch arbeitet werdet ihr es vermutlich verstehen, was ich meine. In meiner Klausur musste man hauptsächlich die Bilanztheorien anwenden. Das konnte ich recht gut, bin mir allerdings auch nicht ganz sicher. Bei den Ja/Nein Fragen war mindestens eine Frage doppeldeutig und somit nicht eindeutig beantwortbar, weil - wie sich nach der Klausur rausstellte - den meisten Studenten nicht klar war, was die Aussage, die beurteilt werden sollte, genau aussagte. War etwas verwirrend und ich habe deswegen meine Begründung einfach dazugeschrieben. GuV, Eigenkapital etc kamen bei mir leider nicht dran. Die Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Im Fokus dieses Teil steht die Strukturbilanz sowie die Bilanzpolitik. Zuerst beginnt die Klausur mit kurzen Theoriefragen. Generell sollte man die Theorie auch hier gut auswendig können, wenn auch weniger Detailwissen gefragt ist als im Teil Bilanztheorie. Dann kommt in aller Regel eine Aufgabe, bei welcher man eine Strukturbilanz aufstellen soll und eine Aufgabe, bei der man in aller Regel progressive Bilanzpolitik durchführen soll. Das sind Verständnisaufgaben, zu denen es im Skript eine sehr detaillierte und umfangreiche Fallstudie gibt und die auch immer wieder in alten Klausuren gefragt sind. Das sollte man wirklich im Schlaf können und auch die komplizierten Sachen wie aktive RAP etc zu behandeln wissen. Leider fand ich den Teil mit der Bilanzpolitik etwas seltsam in meiner Klausur bzw. neuartig. Entweder ich hab etwas komplett übersehen oder einen massiven Denkfehler oder eben es war diesmal ein bisschen tricky. Denn es sollte die Ertragslage verschlechtert und die Liquiditätslage verbessert werden. Keine Ahnung ob das stimmt, was ich gemacht habe. Generell gab es recht wenig Aufgaben auf die Strukturbilanz und die Bilanzpolitik, was ich mir so nicht gewünscht hatte. Denn ich habe eher auf diese Aufgaben zum Punkte holen gesetzt als auf das sture auswendig lernen. KE 2 kam wie fast immer nur in sehr geringem Umfang dran, dafür aber viele Auswendiglernaufgaben, bei denen ich überweigend Probleme hatte. Eigentlich hatte ich auf den Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Teil gesetzt, im Endeffekt habe ich nun aber wohl im Bilanztheorieteil die meisten Punkte geholt und im Bilanzpolitik&Bilanzanalyseteil viele Punkte wegen der Auswendiglernfragen liegen lassen. Ich hatte mich da leider zu viel mit der KE 2 beschäftigt. Diese Zeit hätte ich besser noch zusätzlich in KE1 investiert. Sollte ich die Klausur nochmal schreiben müssen wäre das aber nicht unbedingt ein Weltuntergang. Ich kann jetzt ziemlich viel, weiß worauf es genau ankommt und könnte mir noch einiges an Klausurroutine aneignen. Während der Klausur ist mir außerdem ein ziemlicher Patzer passiert. Direkt im ersten Teil. Es sollten Sachverhalte nach der Bilanztheorie von Simon behandelt werden. Ich hab sie leider nach Schmalenbach behandelt und erst fast ganz zum Schluss der Aufgabe meinen Irrtum bemerkt. Da die Aufgabe mit 20 Punkten, was 20 Minuten entsprach, dotiert war, habe ich hier massig Zeit verloren, die mir leider am Ende auch etwas gefehlt hat. Viel Zeit zum viel nachdenken blieb so leider nicht mehr. Ärgerlich und hatte nichts mit meinem Wissenstand, sondern viel mehr mit meiner Aufgeregtheit vor einer Klausur zu tun. Ich hoffe trotzdem, dass es einfach zum Bestehen reicht, vielleicht sogar ne gute Note rausspringt und ich das Ding nicht nochmal schreiben muss.
6. Oktober 2016
So viel Freizeit!
Abilifly hat kommentiert zu Abiliflys Blogeintrag in I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Bei mir ist es ähnlich. Ich habe bereits in meine neuen Unterlagen reingeschaut. Zumindest in Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen und in Wirtschaftsprüfung. Die Unterlagen für Wettbewerbsrecht kamen noch nicht. Also diese Module mache ich dieses Semester. Vorausgesetzt natürlich ich habe die anderen Prüfungen alle bestanden, wo ich mir noch nicht so sicher bin. Wie ichs mache, wenn ich eins oder gar mehrere Module nicht bestanden hab, weiß ich noch nicht. Da bei mir in kürze ein Umzug ansteht und ich mich eigentlich gerade mitten in den Vorbereitungen befinde, bin ich allerdings ziemlich ausgelastet im Moment. Alles muss geputzt und verpackt werden, ausgemistet werden, umgeräumt werden. Aber ab nächster Woche geht es trotzdem regelmäßig nochmal an die Skripte.
5. Oktober 2016
Jetzt sind erst wenige Tage rum seit ich die letzte Klausur hinter mich gebracht habe. Wie sehr habe ich mich auf den Zeitpunkt danach gefreut. Endlich nicht mehr lernen. Endlich Freunde treffen. Endlich wieder Lust etwas schönes zu kochen. Meine Laune während der Klausurvorbereitung erinnert wohl schon fast an eine Depression. Ich habe keine Lust auf Lernen. Aber ich habe auch keine Lust mehr überhaupt irgendetwas zu tun. Das lässt natürlich auch nicht sonderlich viel Spielraum um sich zu motivieren. Nach der Klausur ist es dann erst mal so als würde man in eine andere Welt eintauchen. Zumindest für mich. Nochmal raus gehen und nicht im Kopf nur den Lernstoff haben, sondern alles um einen drumherum wahrnehmen. Es fühlt sich alles anders und auch irgendwie fremd an. Das ist aber nicht nur ein Phänomen welches ich nun an der Fernuni bemerke. Auch im Bachelor war das schon so. Hier jetzt irgendwie extremer. Vermutlich weil ich mich noch nie so lang auf Klausuren vorbereitet habe. Und noch nicht mal weil der Stoff schwerer wäre. Nur ist es wesentlich schlechter aufbereitet und etwas umfangreicher. An der Präsenzuni war bei mir weniger das sture Pauken als die Transferarbeit gefragt. Und ich muss sagen gerade an der Uni, an der ich meinen Bachelor gemacht habe, hatte man wirjlich oft das Gefühl, dass die Professoren auch didaktisch was drauf haben. Ich habe nie Zusammenfassungen angefertigt. Denn bis ich das erste mal meine Fernunimaterialien in der Hand hielt war ich immer der Ansicht, dass ein Skript natürlich immer in Stichpunktform verfasst ist. Ansonsten ist es ein Buch. Zumindest das für mich so. Und nun kriege ich hunderte von Seiten umfassende DIN-A 4 Bücher zugesandt und es wird behauptet das seien Skripte. Das macht das ganze natürlich viel zeitintensiver. Ich verstehe auch den Gedanken dahinter. In dem Skript soll alles drin sein, was der Prof. an der Präsenzuni da vorne labert. Nur braucht man das Gelaber in der Regel nicht. So wie man viele Details im Skript und zusätzliche Sätze nicht braucht. Im Präsenzuniskript steht nur das drin, was wichtig ist, was von Relevanz ist. In Hagen muss man nun erst mal filtern. Denn man kann sich den unnötigen Teil nicht einfach sparen indem man nicht in die Vorlesung geht. Aber jetzt hab ich erst mal frei. Der schöne Haushalt erwartet mich sehnsüchtigst und auch die sozialen Kontakte wollen nochmal gepflegt werden. So hab ich den ganzen Tag heute mit waschen, bügeln, zusammenlegen verbracht. Und ich sag es euch. Es war sehr entspannend!
Die Klausuren sind vorbei!
Ja es ist toll keine Klausuren mehr zu haben. Ich bin aber auch kein Mensch, der unbedingt Beschäftigung braucht, eigentlich leb ich gerne in den Tag ohne Arbeit, ohne irgendwelche Verpflichtungen. Leider geht das nicht immer.
Also an meiner Präsenzuni mit wesentlich mehr Klausurschreiblingen stand es schon Monate vorher fest wo wer schreibt und jeder sah in sowas wie bei uns dem Prüfungsportal neben dem Prüfungsdatum und Ort auch das Gebäude und den Hörsaal. Auch auf 2 Städte verteilt und es wurden auch Säle in der fremden FH angemietet. Ich finds ja jetzt auch nicht tragisch, aber es wär ne Verbesserung, die eigentlich ganz einfach wäre. Und es hat mich einfach gewundert, weil es an den 2 Unis wo ich bisher war, es halt online gab. Ja berichte zu den einzelnen Klausuren werden folgen.
Die Klausuren sind vorbei! Die letzten Tage und Wochen waren sehr stressig. Ich habe mich hier länger nicht mehr zu Wort gemeldet. Auf dem Weg Rückweg von meiner Matheprüfung hatte ich noch einen Text getippt, leider war im Zug dann beim abschicken die Internetverbindung weg und der Text dann letzlich irgendwie auch. Da ich eh gestresst war, hatte ich keinen Nerv das alles nochmal zu tippen. Daher kommt die Rückmeldung etwas verzögert. Gestern war meine letzte Prüfung und es kommt mir vor als sei sie schon ewig her. Ich wollte tatsächlich gerade vorgestern schreiben, weil ich es kaum fassen kann, dass es erst gestern war. Ich werde zu den einzelnen Klausuren noch ein Fazit schreiben, was ihr dann in den nächsten Tagen lesen könnt. Jetzt will ich mich erst mal allgemein halten. Im großen und ganzen war meine Prüfungsvorbereitung sehr durchwachsen, es kam einiges dazwischen, ich hatte neben Steuern noch die beiden Pflichtmodule belegt. Eine Kombi von der mir in den letzten Wochen so einige abgeraten haben. Da war es schon zu spät und ich muss sagen, ich bin schon froh, dass ich es jetzt hinter mir habe. Ob ich alles bestanden habe, kann ich absolut nicht einschätzen. Auch weil ich ja noch recht neu an der FU bin und keine Erfahrung habe wie bewertet wird. Die Klausuren sind deutlich anders aufgebaut als es bei meinen anderen Studien war. Es ist sehr einheitlich an der FU, zumindest scheint es mir so. Es gibt immer ein zusammengeleimter Packen Blätter mit Aufgaben und daran hängt auch der Lösungsteil, welchen man dann vor der Prüfung abtrennen soll. Was ich etwas seltsam und sinnlos finde ist der ewig lange Text, der sich über 1,5 Seiten zieht und sich am Anfang von jeder Klausur befindet. Da stehen so allgemeine Regeln, wie die erlaubten Taschenrechner usw. Mehr fällt mir jetzt gerade gar nicht ein. Das Blatt meiner Präsenzuni konnte ich hingegen am Ende meines Bachelors fast auswendig. Und genau da ist das, was ich für etwas schlecht gelöst halte. Möchte man an der FU dieses Blatt lesen, müsste man dafür die eh extrem knapp bemessene (Sinn?) Klausurzeit opfern. An meiner Präsenzuni war es immer so, dass diese "Vorschriften" das Deckblatt der Klausur waren. Man bekam die Klausur ausgteilt, man durfte nicht die Klausur öffnen, aber die Regeln sich durchlesen und schonmal Matrikelnummer und Name eintragen. Dann gab es einen einheitlichen Beginn und jeder drehte etwa gleichzeitig die Klausur rum und begann. An der FU werden die Klausuren ausgeteilt und sobald man eine hat darf man anfangen. Ist auch irgendwie unfair. Bisher hatte ich zwar immer das Glück recht am Anfang die Klausur zu bekommen, dennoch finde ich es besser wenn es einen einheitlichen Start gibt. Soviel erstmal dazu. Ziemlich komisch ist auch die Regelung zum "vorbereiten" der Gesetze. In Steuern waren die Überschriften auf den Postits erlaubt, der gleiche Lehrstuhl betreut auch die eine Hälfte des Moduls Rechnungslegung. Dennoch waren in Rechnungslegung dann plötzlich keine Überschriften auf den Post-Its mehr erlaubt, was dann dazu führte, dass ich mein Gesetz lieber im Rucksack gelassen habe. Zum Glück hätte es mir bei der Klausur ohnehin nicht geholfen, aber verschiedene Regelungen am gleichen Lehrstuhl im gleichen Studiengang im gleichen Semester finde ich etwas seltsam. Ansonsten wär es vielleicht sinnvoll auch online anzugeben wer in welchem Hörsaal schreibt. War an meiner Präsenzuni zumindest so und empfand ich als ganz praktisch, gerade wenn es wie in Rechnungslegung 6 verschiedene Hörsäle gibt, die auch noch in unterschiedlichen Gebäuden sind. Da ich leider über 350 km zu den Klausuren zu fahren habe und 2 der 3 Klausuren morgens um 9 bereits begannen blieb mir nichts anderes übrig als zu übernachten. Im Endeffekt haben mich die Klausuren jetzt so um die 400€ gekostet. Ich hoffe es hat sich wenigstens gelohnt
29. September 2016
Ich war nie in einer Klausureinsicht während meines Bachelorstudiums an der Präsenzuni. Schlicht weil es mir zu blöd war deswegen an die Uni zu fahren und mich mit hunderten anderen in eine Reihe zu stellen und Ewigkeiten zu warten. Mir wurde von einigen an der FU geraten immer die Klausureinsicht zu beantragen, weil sehr häufig Fehler passieren würden. Auch in Bezug auf meyering. Das heißt ja nicht, dass ich unbegründet Widerspruch einlegen werde. Ich weiß auch wie ein Widerspruch funktioniert etc. Aber ich werde genau prüfen wie bewertet wurde. Finde ich auch nicht falsch. | Warum finden es Typen/Jungs so "geil" Mädchen zu entjungfern? (Liebe, Sex, Körper)
Weil das ihr erstes Mal ist und somit auch etwas sehr besonderes für viele Frauen bzw Mädchen. Dadurch fühlen sich eben viele Männer sehr stark, besonders und männlich, und können ihre Dominanz quasi ausleben. Aber naja, nicht alle Männer sind so, gibt auch welche die es hassen bzw es nervig finden. :-) Antwort bewerten
Ja genau, die meinen noch sie wären deshalb dominant, voll widerlich so was, aber das hast du super erklärt, finde ich.
Ja, das würde mich allerdings auch mal interessieren.
Also ich fand meine entjungferung nicht so toll.... Das was ich danach so erleben durfte, waren die schmerzen beim 1. Mal allemal wert....
Also, das kann ich aber so net sagen, was ist denn danach? Langweiliges rumgejuckel bis es denen kommt und was hab ich davon? Wenn ich es mir selber mach, hab ich sogar noch viel mehr davon, echt.
Am besten ist, wenn so Loser dann auch noch fragen: ,,war ich gut?" *lach*
Ja wenn er nichts kann ist es wirklich lw...
Nicht böse gemeint aber du gibst dich mit den falschen Typen ab... Ich bin ein Junge und bin fast 17...
Ich finde es nicht "geil" jmd zu entjungfern... Ich fände es "geil" wenn ich eine Freundin hätte die mich so lieben würde wie ich bin (schüchtern und Außenseiter) und der ich jeden Tag sagen kann wie sehr ich sie liebe. Mein größter Traum wäre es mit dem Mädchen in das ich bin Händchen zu halten... Typen die entjungfern geil finden sind unreif und haben meiner Meinung nach einen schlechten Charakter... Denn sie sehen die Mädels als Trophäen an und nicht als Mensch...
ich mag jungs wie dich hast bestimmt nen super Charakter :)
von agirlhasnoname
Bist sicher selbst noch Jungfrau ;)
Zu wissen das man der erste war und noch keiner vorher dran oder drin war, hört sich jetzt vlt etwas komisch an. Keine Ahnung vlt. denken die meisten auch nur das sie jetzt was besonderes wären und das Mädchen sich immer an sie erinnern wird.
Ja, vor allem wie ätzend und langweilig er dabei war, das vergessen die dann net.
na ja manche finden es einfach geil weils ne Jungfrau ist
Ich persönlich finde das es eher nervig is und sex mit jemandem der genauso oder mehr Erfahrung hat wie man selbst meist befriedigender endet^^ Außerdem finde ich, dass das was den Sex mit einer Jungfrau zu was besonderem macht, der fakt is das sie sich dir anvertraut. Es is etwas sehr persönliches, vor allem für die Jungfrau. Es is wie ne Ehre der erste sein zu dürfen. das habe ich bei meiner letzten Freundin gemerkt. Der sex war halt okay - ohne Erfahrung gibt's halt abstriche, klar. Aber was besonderes war es definitiv^^ Das is die objektive art das zu betrachten.
Ich weiß nicht wie's euch geht aber irgendwie kommt es mir vor als hätte Jessicahofst eine schlechte Erfahrung gemacht mit Männern. :P
Hach, so als Feministin lebt es sich schon schwer... lach
Vielleicht, weil Mädchen, die noch keine Vorerfahrung haben nicht merken, wie schlecht sie im Bett sind? ;)
Ob du es glaubst oder nicht, so ist es wirklich :)
Ich hatte das vor meinem ersten Mal auch gehabt. Ich hatte das mit meinem Freundeskreis mal besprochen gehabt. Wir sind uns alle einig gewesen, dass es die Angst ist, dass man vielleicht schlecht ist. Es gibt ja kein Test im Internet der einem sagt, dass man gut ist.(lol)
Das ist ein ungesunder Tick bei Jungs, da sie damit auch verkrampft rangehen, wenn das Mädchen keine Jungfrau mehr ist und damit fast automatisch schlecht sind.
Weil sie dann die ersten sind. Ich finde es überhaupt nicht "geil" ...
Aber viele Männer fühlen sich besonders "dominant" und "stark" wenn sie eine Frau entjungfern.
Zeigt echt mal wieder wie widerlich und eklig viele Männer sind.
Ist wohl sowas, wie wenn man den ersten Fußabdruck im Schnee machen will 😄
Weil man etwas Besonderes ist und sie sich immer an ihr erstes Mal (und damit ihn) erinnern wird.
ja was besonderes blödes
Ist doch super, wenn man den ersten Stich machen darf... Der Erste zu sein, ist für viele ein tolles Gefühl, da braucht man nur in die Kommentare eines YouTube Videos schauen..
Echt widerlich so was und dann brüsten sich solche auch noch auf youtube
Also mein Freund meinte er fände das total nervig...
wahrscheinlich wollte er sich bei dir damit nur schön tun. Bei seinen Kumpels erzählt er bestimmt was ganz anderes
wieso sollte er sich "schön tun wollen" ???
Das glaube ich kaum... und weil Kerle so sind ist auch keine Begründung ..
Naja wenn man's nicht begründen kann... | de |
q-de-772 | wenigen Aufgaben vor. Das fand ich etwas unfair, da ich mich gerade darauf gut vorbereitet hatte. | Abilifly - Fernstudium-Infos.de
27. Mai 2016
25. September 2017
133 Sehr gut
Lange habe ich mich nicht gemeldet und das hat einen Grund
Abilifly hat Blogeintrag hinzugefügt: I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Lange habe ich mich nicht hier gemeldet, obwohl ich mich ja öfter melden und berichten wollte. Mein Leben geht ein bisschen drunter und drüber. So haben wir durch Zufall beispielsweise vor 4 Wochen eine kleine 5 Wochen alte Babykatze bekommen, die inzwischen super eingelebt und top fit ist, mir aber nun den letzten Nerv raubt. Das lernen für die Uni hat ja im Herbst ganz gut angefangen, nun bin ich ein wenig ins Schludern geraten und hänge natürlich wieder nach Wie sollte es auch anders sein. Jedenfalls hab ich einen Seminarplatz bekommen und werde direkt danach die Abschlussarbeit schreiben. Ich schreibe am Lehrstuhl Meyering (Betriebswirtschaftliche Steuerlehre) und die Seminararbeit muss ich bis 29.05.17 abgeben. Genau. Das Abgabedatum weiß ich jetzt schon. Sonst aber nichts. Nicht mal mein Thema. Auch nicht wie ich ein Thema bekomme. Also das Studium neigt sich dem Ende zu, dabei hat es ja eigentlich gerade erst angefangen. Die Masterarbeit wird meine letzte Leistung sein und die Abgabe dann voraussichtlich im November, wenn ich wie geplant direkt im Anschluss an das Seminar Mitte Juni mit der Masterarbeit beginnen kann. Die letzten Klausuren schreibe ich im Oktober dann. Werden aber dann nur 1-2 je nach dem ob ich nun alle im März bestehe oder doch durch eine durchfalle. Im April hab ich ein Praktikum in einer großen Steuerberatungsgesellschaft geplant, dafür bin ich gerade die Bewerbungen am vorbereiten. Und nebenbei hab ich noch ganz viel andren Kram um die Ohren, weshalb das liebe Unizeug mal wieder zu kurz kommt. Über die Weihnachten kommt die ganze Familie zu uns uuuuund alles muss vorbereitet werden. Würd ja gern im Anschluss an den Master ne externe Promotion starten, muss nur mal sehen, ob ich da mit meinem Schnitt (wird vermutlich schlechter als 2,5) irgendwo ne Chance hab. Das wars auch schon wieder von mir Aber über Weihnachten hab ich vielleicht noch den ein oder anderen Abend an dem ich vielleicht mal Zeit und Muse habe mich zu melden.
mein neues Lernkonzept
Mein neues Lernkonzept Da einige gefragt haben, erzähl ich hier mal was davon. Im Prinzip ist das ganze recht simpel. Ich bin drauf gestoßen weil Jemand bei Facebook damals Teilnehmer suchte um das Konzept zu testen. Da es gratis war, hab ich es mal ausprobiert. Bin ja nicht so der Fan von irgendwelchen kostenpflichtigen Sachen. Hab auch nie irgendwelche Fremdskripte bisher gekauft, weil ich bei sowas immer sehr skeptisch bin. Also eigentlich ist es nicht mein Lernkonzept, sondern die Idee von Jemand anderem. Das ganze ist so aufgebaut, dass man wöchentlich eine Art Newsletter bekommt, in dem fachspefizisch steht, was diese Woche zu tun ist. Ansonsten ist man recht flexibel in der Zeiteinteilung, wenn man sich nicht dran hält, auch nicht schlimm, weil kontrolliert wird es nicht, aber ich denke es geht eher darum zu motivieren rechtzeitig anzufangen und sich eben durchzubeißen. Das find ich ganz gut, denn da hat es bei mir immer etwas gehangen. Alle paar Wochen steht dann pro Fach ein Test an. Das ganze erscheint mir auf die Modulwahl der einzelnen Person abgestimmt, kann aber auch sein, dass es nur Zufall ist, dass es bei mir relativ gut passt und selten 2 Tests in der gleichen Woche sind. Diese "Tests" kriegt man auch mit der jewiligen Zeitangabe per Mail zugesandt und soll die dann in der jeweiligen Zeit bearbeiten. Da wird dann zumindest wurde das so gesagt auf die Klausur vorbereitende Fragen gestellt, also es soll an die jeweilige Klausur angepasst sein um optimal vorzubereiten. Ob das so ist weiß ich noch nicht. Ich hatte auch noch keine Tests. Nächste Woche sind allerdings gleich 2 Stück dran. Die Lösung der Tests schickt man wohl per Mail zurück und da wird dann korrigiert und man bekommt am Ende wohl sowas wie eine Empfehlung, was man nochmal Vertiefen muss und ob man auf die Klausur gut vorbereitet ist. Bisher gefällts mir ganz gut, gibt aber glaube ich (noch?) nichts offizielles. Soll aber wohl im Endeffekt dann kostenpflichtig werden. Aktuell ists wohl so ne Art Testphase, die mir bisher auch sehr zusagt. Ich halt mich doch deutlich besser an meinen Plan und lerne irgendwie zielführender dadurch, dass ich weiß, dass ich geprüft werden würde. Klar beim Test schummeln kann man auch, es läuft wohl auf "Ehrlichkeit zu sich selbst" hinaus. Aber bringt ja auch nichts da dann zu schummeln. Bisher kann ich viel mehr noch nicht dazu sagen, außer dass man eben motivierende Mails mit Lernbrocken bekommt und na Zeitangabe. Gibts auch nicht für alle Fächer glaub ich. Also Wettbewerbsrecht auf jeden Fall nicht. Also habs jetzt nur bei Steuern und Wirtschaftsprüfung.
27. Oktober 2016
Fächerwahl & Studienfortschritt
Fächerwahl & Studienfortschritt Wie läufts? Und was eigentlich? Gute Frage, aber zweitere ist leicht zu beantworten. Neu in diesem Semester belegt habe ich die Module "Steuern im Rahmen von funktionalen und konstitutiven Unternehmensentscheidungen", "Wirtschaftsprüfung" und "Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler". Im Moment ist auch geplant in all diesen Fächern zur Klausur anzutreten. Problem ist nur, dass ich immer noch nicht weiß, ob ich alle Prüfungen im letzten Semester bestanden habe. Eine Wiederholungsklausur würde ich zu den Klausuren, die in diesem Semester geplant sind, noch dazu nehmen. Mehr als eine allerdings nicht. Dann muss eine andere Klausur weichen und die werde ich dann erst im nächsten Semester schreiben. Dies wird wohl dann Wettbewerbsrecht sein, da ich hier eh viel zu wenig Material dazu habe. Und wie es läuft... wie schon im vorherigen Blockbeitrag erwähnt ganz gut, dank meinem neuen Konzept. Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen Hier hab eich das erste Kapitel durch, was aber auch nur sehr kurz war und habe ungefähr die Hälfte des ersten Kapitels hinter mir. Bin soweit im Plan. Bis Ende der Woche werde ich das zweite Kapitel zu Ende haben und auch die Übungsaufgaben zum 2. Kapitel bearbeitet haben. Das Modul ist aufgebaut wie die anderen beiden Module von Meyering auch. Genauso stehts auch im die Klausur. Also weiß ich inzwischen ungefähr was gefragt ist, komme daher ganz gut voran. Hier mache ich grobe Schaubilder über den Stoff und konzentriere mich auf die im Skript enthaltenen Beispiele sowie die Übungsaufgaben. Dadurch schaffe ich es, den Stoff wirklich komprimiert aufzuschreiben. Die Zusammenfassung der Kapitel 1 und 2 nimmt dadurch lediglich 5 Din-A 5 Seiten in Kauf. Wirtschaftsprüfung Gut geschrieben und tatsächlich interessant. Es ist sehr verständlich zu lesen. Das Modul ist ziemlich neu, weshalb es kaum Altklausuren und alte EAs gibt. Bin mir noch nicht sicher wie detailliert es gelernt werden muss. Bisher komme ich gut voran. Kapitel 1, 2 und 3 habe ich bereits abgeschlossen. Bei Kapitel 4 bin ich circa zur Hälfte durch. Bis ende der Woche ist geplant auch mit Kapitel 4 und den zugehörigen Übungsaufgaben fertig zu sein. Das einzige, was mir an dem Modul bisher nicht gefällt ist, dass der Lehrstuhl doch teilweise eine sehr seltsame Ansicht zu vertreten scheint. So wird beispielsweise im Skript geschrieben, dass seriöse Universitäten davon Abstand nehmen würden Studiengänge anzubieten bei denen eine Anerkennung gemäß §13a WPO erfolgen kann. (Kurz zur Info: " Diese Studiengänge entsprechen den Anforderungen der Wirtschaftsprüfungsexamens-Anrechnungsverordnung. Leistungen aus diesen Masterstudiengängen ersetzen in den Prüfungsgebieten „Angewandte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre“ und „Wirtschaftsrecht“ die entsprechenden Prüfungen des Wirtschaftsprüfungsexamens, so dass Absolventen dieser Studiengänge das Wirtschaftsprüfungsexamen in verkürzter Form ablegen können. ") Das heißt der Lehrstuhl sagt seriöse Universitäten bieten keine solche Lehre an, die man sich für das Wirtschaftsprüferexamen anrechnen lassen kann. Als Argumente werden hier angeführt, dass die Lehre dann zu sehr daran ausgerichtet werden muss, was beim Wirtschaftsprüfungsexamen gefordert wird und, dass die Anerkennung kostenintensiv ist. Für mich total abstrus und irrsinnig eine solche Behauptung. Gerade weil große und namhafte Universitäten in Deutschland diese Möglichkeit anbieten. Wenn das Wirtschaftsprüferexamen nun als härteste Prüfung Deutschlands gehandelt wird (wie es ja der Fall ist), wie kann es dann schlecht sein, wenn sich eine Uni bei der Lehre daran orientiert, gerade, wenn es ja darum geht Leute auf diesen Beruf vorzubereiten. Und bieten somit die großen bekannten Unis wie die FU Berlin, Uni Erlangen-Nürnberg und die Uni Duisburg-Essen keine seriöse Lehre an? Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler Hier bin noch am wenigsten weit fortgeschritten. Kann erst wenig über das Modul sagen, nächste Woche werde ich aber den Fokus mehr hierauf legen, dann werde ich mehr dazu sagen können. Bis jetzt war noch nicht viel mehr als eine Einführung und ein historischer Abriss.
Zurück - Was bedeutet das eigentlich? Mit dem Wort zurück kann ich den aktuellen Zustand bei mir wohl am treffendsten beschreiben. Nicht nur, weil ich mich längere Zeit hier nicht gemeldet habe, oder weil ich die Lernsachen wieder hervorgekramt, mein Lernzeug geordnet hab, sondern weil ich auch nach dem Klausurenstress wieder ein bisschen mehr zu mir selbst gefunden habe. Das ist mir wichtig. Denn im Zentrum steht nicht das Studium, sondern ich. Und das sollte bei Jedem so sein und Jeder sollte sich das immer wieder bewusst machen. Denn wenn wir nur noch funktionieren - stirbt irgendwann unsere Seele. Und das ist wohl das wichtigste was wir haben. Klausurenphasen und Lerndruck setzt mir immer ziemlich zu. Danach brauche ich Zeit für mich. Da mag ich auch nicht feiern gehn wie andere. Ich mag es zwar schon, aber ich weiß, dass es mir nicht wirklich weiter hilft. Wir alle sollten mehr auf Qualitätszeit achten. Qualitätszeit ist die Zeit in der wir uns wirklich auf uns besinnen. Das kann auch beim Lernen sein, das kann bei einem gemeinsamen Essengehen mit dem Partner sein. Wichtig ist, dass wir es tun, weil es uns gut tut. Und solche Zeit habe ich gebraucht. Die letzten Wochen. Und dann stand ja auch noch mein Umzug an. Ja mein Umzug. Endlich ist es soweit. Ich wohne mit meinem Schatz zusammen. Hab meine eigene Bude hinter mir gelassen. End der Woche ist Schlüsselübergabe. Das meiste ist schon erledigt. Aber noch ein paar Kleinigkeiten sind zusammen, die in Summe dann doch sicherlich einige Stunden in Angriff nehmen. Da bleibt zwangsläufig das Lernen auf der Strecke. Dachte ich zumindest. Aber mit einem neuen Konzept läuft es wie am Schnürchen. Hab ich durch Zufall im Internet entdeckt und mag das Konzept. Dazu aber wann anders mehr. Im Moment ist geplant erst mal wieder regelmäßiger zu bloggen. Ein Urlaub steht demnächst noch an, da wird es dann wieder weniger werden, aber so alles in allem will ich es nochmal auf ein konstantes Niveau von mindestens einem Beitrag pro Woche schaffen.
Abilifly antwortete auf Higginss Thema in Fernstudium Forum
zwischendurch nicht. Ich stopf süßes nach dem Abendessen direkt noch rein Ist dann quasi eine laaaaaaaaange Mahlzeit
12. Oktober 2016
Abilifly antwortete auf Bender122s Thema in IUBH Internationale Hochschule
Ich kann nur von dem schließen, was mir in den letzten Jahren so begegnet ist. 2x ging es mir im Vorstellungsgespräch so, dass der Eindruck vermittelt wurde, dass auch in der Arbeitswelt ein Studium an einer privaten FH weniger wert ist. Einmal als ich dort studierte und mich für ein Praktikum bewarb. Das war bei einem DAX 30 Unter einen. Da wurden mir so fragen gestellt wieso ich nun einen Master an einer privaten FH mache, wo ich es doch an einer angesehen Uni zu guten Noten gebracht habe. Dass mir das keinen Mehrwert bringt, sich nicht gut im Lebenslauf mache und es eher verschwendete Zeit ist. Das zweite war ein Vorstellungsgespräch für meinen jetzigen Werkstudentenjob in einer Big 4 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Da hatte ich gerade in Hagen angefangen und es lief auf "da haben sie ja grad nochmal die Kurve gekriegt" raus und dabei ging es um meinen Wechsel weg von der privaten FH an die Fernuni Hagen. Keiner der Personaler zeigte sich irgendwie positiv in Bezug auf die private FH. Und ich war an 2 Universitäten. An beiden wurde richtig abgehetzt über die Leute an der privaten FH in der jeweiligen Stadt. Da erkauft man sich den Abschluss, man kriegt alles geschenkt an der großen Uni ging das auch sehr von den Professoren aus und wurde angeheizt. Der eine nutzte es regelmäßig um Studierende zu tadeln "Du gehst wohl besser an die xxx (Name der privaten FH) als er auf eine einfache Frage keine Antwort wusste. Oder bei der Einführungsveranstaltung sagte einer der Profs scherzhaft" Keine Sorge, hier packt es nicht jeder, aber wenn ihr hier nicht packt könnt ihr immer noch an die xxx (Name der privaten Hochschule). Genauso war natürlich auch der Ruf unter den Studierenden. Für den Master an der Uni wurde auch nie einer von der privaten FH zugelassen. Das war von vornherein klar. Und wenn man bedenkt, dass die große Uni an unserem Fachbereich sicherlich über 500 Wirtschaftsabsolventen pro Semester produziert und das schon seit Jahren, die entsprechenden Profs.dort schon seit mindestens 15 Jahren lehren, und die damaligen Absolventen heute in den Unternehmen sitzen, wird der Ruf zwangsläufig in der Arbeitswelt auch nicht viel anders sein. Mein Bruder zb hat hier an der örtlichen privaten FH seinen Bachelor gemacht und sich für den Master an fast allen Unis beworben, die den Studiengang anbieten, er hat einen sehr guten Abschluss auch in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang. Er bekam von jeder Uni absagen. Ich denke dass fast an allen Unis ein ähnliches Bild über die privaten FHs vermittelt wird und so erhält diese Anschauung auch Einzug in die Unternehmen.
Also ich nahm schon immer während der Klausurzeit 3-5 kg zu. Weils mir durch den Stress einfach mies geht und ich mich dann mit essen trösten muss. Das erlaube ich mir aber auch. Die Klausurkilos mache ich dann nach den Klausuren direkt wieder weg, dann staut sich nicht viel an. Das mit den Softdrinks ist für mich schwer zu verstehen. Ich trinke gar keine süßen Getränke, habe auch eigentlich nie Lust drauf. Und wenn kaufe ich es einfach nicht ein. Wobei ich auch für Besuch ne Flasche Sprite letztes Jahr gekauft hab, die nun immer noch hier steht. Bei mir gibt es ausschließlich Wasser und ungesüßten Tee. Ab und an mal im Restaurant oder bei McDonalds trink ich Cola oder Sprite. Und bei den Beiträgen über intermittierendes Fasten ist mir aufgefallen, dass ich das sowieso an 95% der Tage mache. Frühstück gibt es bei mir circa um 12 und Abendessen zwischen 18 und 19 Uhr irgendwann. Manchmal wirds auch 20 Uhr bis das essen rum ist. Aber sehr selten und dann habe ich meist auch erst um 13 oder 14 Uhr gefrühstückt. Ich schaffe es trotzdem während der Klausuren trotz des beschrieben Essensstils rasant zuzunehmen
Ich würde mal behaupten das liegt - wie auch an Präsenzhochschulen - an der jewiligen FH/Universität. Ich habe nie Vollzeit gearbeitet und Vollzeit studiert, war aber schon an einigen Hochschulen und kann daher denke ich recht gut einen Vergleich ziehen. Gerade auch im Bezug auf Hagen. Hagen ist wohl wirklich was die Skripte und den Stoffumfang angeht das aufwändigste, was ich bisher erlebt habe. Ein Semester war ich an einer privaten Hochschule, dort hätte ich wohl ohne Probleme Vollzeit nebenher arbeiten können, bin dann aber gerade deswegen auch gewechselt, weil entsprechend der Anforderungen die privaten (Fern)hochschulen eben auch den entsprechenden Ruf bei den Arbeitgebern haben und daher nicht vergleichbar sind mit einem Studium an einer Universität oder eben der Fernuni Hagen. Ich denke das sollte man sich generell bei Aussagen zur Machbarkeit und zum Schwierigkeitsgrad vor Augen halten.
Fazit - Rechnungslegung
Bestanden? Keine Ahnung! Eigentlich weiß ich bei keiner Klausur so wirklich, ob es nun zum Bestehen gereicht hat. Letztes Semester war ich sehr überrascht eine gute Note zu erhalten, obwohl die Klausur gefühlt alles andere als gut gelaufen war. Dieses Ereignis trägt folglich noch mehr dazu bei, dass ich meine Klausuren nun ziemlich schwer einschätzen kann. Wenns dumm läuft muss ich alles nochmal schreiben, wenn es gut läuft habe ich alles bestanden und ggf. sogar mit brauchbaren Noten. # Nun aber zu Rechnungslegung und meinem Fazit. Erst mal will ich euch ein bisschen vom Aufbau erzählen. Die Klausur besteht aus zwei Teilen. Einmal dem Teil Bilanztheorie, der von Prof. Meyering gemacht wird und dem Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse von Prof. Brösel. Teil Bilanztheorie: Dieser Teil besteht aus MC-Fragen sowie aus offenen Fragen. Zuerst kommt ein Teil ja/nein Fragen und anschließend ein Teil Fragen, die mit konkreten Stichpunkten (meist ein oder zwei) beantwortet werden müssen. Danach kommen noch offene Aufgaben. Thematisch drehen sich die Aufgaben hauptsächlich um die Bilanztheorien, die sehr ausführlich im Skript thematisiert werden. Hier ist sowohl der Gesamtzusammenhang sowie die Anwendung als auch Detailwissen erforderlich. Wohingegen Detailwissen hauptsächlich in den Stichpunktfragen geprüft wird, ist bei den offenen Fragen gerne die Anwendung und der Gesamtzusammenhang der einzelnen Theorien gefragt. Also man muss auswendig lernen und verstehen und anwenden können. Die Beispielaufgaben im Skript helfen an dieser Stelle sich das ganze so anzueignen, dass man es auch anwenden kann. Zumindest halbwegs. Zudem kommen gerne Fragen zum Umsatz bzw. Gesamtkostenverfahren und auch zur Eigenkapitalrechnung. Diese Sachen sollte man beherrschen. Zudem sollte man eine GuV und Bilanz problemlos aufstellen können. Buchungssätze werden hier auch teilweise abgefragt. Oft kommt dann noch ein Text, den man beurteilen muss/ kritisch würdigen muss. Das kommt leider Rätselraten gleich. Meine Devise war hier, möglichst viel richtiges hinschreiben. Denn was genau die sehen wollen geht aus der Aufgabenstellung nicht hervor. In dem Musterlösungen werden mehr oder weniger wahllos Dinge erläutert. Keine Ahnung wie ich das nun hier genau beschreiben soll, wenn ihr die Altklausuren durch arbeitet werdet ihr es vermutlich verstehen, was ich meine. In meiner Klausur musste man hauptsächlich die Bilanztheorien anwenden. Das konnte ich recht gut, bin mir allerdings auch nicht ganz sicher. Bei den Ja/Nein Fragen war mindestens eine Frage doppeldeutig und somit nicht eindeutig beantwortbar, weil - wie sich nach der Klausur rausstellte - den meisten Studenten nicht klar war, was die Aussage, die beurteilt werden sollte, genau aussagte. War etwas verwirrend und ich habe deswegen meine Begründung einfach dazugeschrieben. GuV, Eigenkapital etc kamen bei mir leider nicht dran. Die Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Im Fokus dieses Teil steht die Strukturbilanz sowie die Bilanzpolitik. Zuerst beginnt die Klausur mit kurzen Theoriefragen. Generell sollte man die Theorie auch hier gut auswendig können, wenn auch weniger Detailwissen gefragt ist als im Teil Bilanztheorie. Dann kommt in aller Regel eine Aufgabe, bei welcher man eine Strukturbilanz aufstellen soll und eine Aufgabe, bei der man in aller Regel progressive Bilanzpolitik durchführen soll. Das sind Verständnisaufgaben, zu denen es im Skript eine sehr detaillierte und umfangreiche Fallstudie gibt und die auch immer wieder in alten Klausuren gefragt sind. Das sollte man wirklich im Schlaf können und auch die komplizierten Sachen wie aktive RAP etc zu behandeln wissen. Leider fand ich den Teil mit der Bilanzpolitik etwas seltsam in meiner Klausur bzw. neuartig. Entweder ich hab etwas komplett übersehen oder einen massiven Denkfehler oder eben es war diesmal ein bisschen tricky. Denn es sollte die Ertragslage verschlechtert und die Liquiditätslage verbessert werden. Keine Ahnung ob das stimmt, was ich gemacht habe. Generell gab es recht wenig Aufgaben auf die Strukturbilanz und die Bilanzpolitik, was ich mir so nicht gewünscht hatte. Denn ich habe eher auf diese Aufgaben zum Punkte holen gesetzt als auf das sture auswendig lernen. KE 2 kam wie fast immer nur in sehr geringem Umfang dran, dafür aber viele Auswendiglernaufgaben, bei denen ich überweigend Probleme hatte. Eigentlich hatte ich auf den Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Teil gesetzt, im Endeffekt habe ich nun aber wohl im Bilanztheorieteil die meisten Punkte geholt und im Bilanzpolitik&Bilanzanalyseteil viele Punkte wegen der Auswendiglernfragen liegen lassen. Ich hatte mich da leider zu viel mit der KE 2 beschäftigt. Diese Zeit hätte ich besser noch zusätzlich in KE1 investiert. Sollte ich die Klausur nochmal schreiben müssen wäre das aber nicht unbedingt ein Weltuntergang. Ich kann jetzt ziemlich viel, weiß worauf es genau ankommt und könnte mir noch einiges an Klausurroutine aneignen. Während der Klausur ist mir außerdem ein ziemlicher Patzer passiert. Direkt im ersten Teil. Es sollten Sachverhalte nach der Bilanztheorie von Simon behandelt werden. Ich hab sie leider nach Schmalenbach behandelt und erst fast ganz zum Schluss der Aufgabe meinen Irrtum bemerkt. Da die Aufgabe mit 20 Punkten, was 20 Minuten entsprach, dotiert war, habe ich hier massig Zeit verloren, die mir leider am Ende auch etwas gefehlt hat. Viel Zeit zum viel nachdenken blieb so leider nicht mehr. Ärgerlich und hatte nichts mit meinem Wissenstand, sondern viel mehr mit meiner Aufgeregtheit vor einer Klausur zu tun. Ich hoffe trotzdem, dass es einfach zum Bestehen reicht, vielleicht sogar ne gute Note rausspringt und ich das Ding nicht nochmal schreiben muss.
6. Oktober 2016
So viel Freizeit!
Abilifly hat kommentiert zu Abiliflys Blogeintrag in I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Bei mir ist es ähnlich. Ich habe bereits in meine neuen Unterlagen reingeschaut. Zumindest in Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen und in Wirtschaftsprüfung. Die Unterlagen für Wettbewerbsrecht kamen noch nicht. Also diese Module mache ich dieses Semester. Vorausgesetzt natürlich ich habe die anderen Prüfungen alle bestanden, wo ich mir noch nicht so sicher bin. Wie ichs mache, wenn ich eins oder gar mehrere Module nicht bestanden hab, weiß ich noch nicht. Da bei mir in kürze ein Umzug ansteht und ich mich eigentlich gerade mitten in den Vorbereitungen befinde, bin ich allerdings ziemlich ausgelastet im Moment. Alles muss geputzt und verpackt werden, ausgemistet werden, umgeräumt werden. Aber ab nächster Woche geht es trotzdem regelmäßig nochmal an die Skripte.
5. Oktober 2016
Jetzt sind erst wenige Tage rum seit ich die letzte Klausur hinter mich gebracht habe. Wie sehr habe ich mich auf den Zeitpunkt danach gefreut. Endlich nicht mehr lernen. Endlich Freunde treffen. Endlich wieder Lust etwas schönes zu kochen. Meine Laune während der Klausurvorbereitung erinnert wohl schon fast an eine Depression. Ich habe keine Lust auf Lernen. Aber ich habe auch keine Lust mehr überhaupt irgendetwas zu tun. Das lässt natürlich auch nicht sonderlich viel Spielraum um sich zu motivieren. Nach der Klausur ist es dann erst mal so als würde man in eine andere Welt eintauchen. Zumindest für mich. Nochmal raus gehen und nicht im Kopf nur den Lernstoff haben, sondern alles um einen drumherum wahrnehmen. Es fühlt sich alles anders und auch irgendwie fremd an. Das ist aber nicht nur ein Phänomen welches ich nun an der Fernuni bemerke. Auch im Bachelor war das schon so. Hier jetzt irgendwie extremer. Vermutlich weil ich mich noch nie so lang auf Klausuren vorbereitet habe. Und noch nicht mal weil der Stoff schwerer wäre. Nur ist es wesentlich schlechter aufbereitet und etwas umfangreicher. An der Präsenzuni war bei mir weniger das sture Pauken als die Transferarbeit gefragt. Und ich muss sagen gerade an der Uni, an der ich meinen Bachelor gemacht habe, hatte man wirjlich oft das Gefühl, dass die Professoren auch didaktisch was drauf haben. Ich habe nie Zusammenfassungen angefertigt. Denn bis ich das erste mal meine Fernunimaterialien in der Hand hielt war ich immer der Ansicht, dass ein Skript natürlich immer in Stichpunktform verfasst ist. Ansonsten ist es ein Buch. Zumindest das für mich so. Und nun kriege ich hunderte von Seiten umfassende DIN-A 4 Bücher zugesandt und es wird behauptet das seien Skripte. Das macht das ganze natürlich viel zeitintensiver. Ich verstehe auch den Gedanken dahinter. In dem Skript soll alles drin sein, was der Prof. an der Präsenzuni da vorne labert. Nur braucht man das Gelaber in der Regel nicht. So wie man viele Details im Skript und zusätzliche Sätze nicht braucht. Im Präsenzuniskript steht nur das drin, was wichtig ist, was von Relevanz ist. In Hagen muss man nun erst mal filtern. Denn man kann sich den unnötigen Teil nicht einfach sparen indem man nicht in die Vorlesung geht. Aber jetzt hab ich erst mal frei. Der schöne Haushalt erwartet mich sehnsüchtigst und auch die sozialen Kontakte wollen nochmal gepflegt werden. So hab ich den ganzen Tag heute mit waschen, bügeln, zusammenlegen verbracht. Und ich sag es euch. Es war sehr entspannend!
Die Klausuren sind vorbei!
Ja es ist toll keine Klausuren mehr zu haben. Ich bin aber auch kein Mensch, der unbedingt Beschäftigung braucht, eigentlich leb ich gerne in den Tag ohne Arbeit, ohne irgendwelche Verpflichtungen. Leider geht das nicht immer.
Also an meiner Präsenzuni mit wesentlich mehr Klausurschreiblingen stand es schon Monate vorher fest wo wer schreibt und jeder sah in sowas wie bei uns dem Prüfungsportal neben dem Prüfungsdatum und Ort auch das Gebäude und den Hörsaal. Auch auf 2 Städte verteilt und es wurden auch Säle in der fremden FH angemietet. Ich finds ja jetzt auch nicht tragisch, aber es wär ne Verbesserung, die eigentlich ganz einfach wäre. Und es hat mich einfach gewundert, weil es an den 2 Unis wo ich bisher war, es halt online gab. Ja berichte zu den einzelnen Klausuren werden folgen.
Die Klausuren sind vorbei! Die letzten Tage und Wochen waren sehr stressig. Ich habe mich hier länger nicht mehr zu Wort gemeldet. Auf dem Weg Rückweg von meiner Matheprüfung hatte ich noch einen Text getippt, leider war im Zug dann beim abschicken die Internetverbindung weg und der Text dann letzlich irgendwie auch. Da ich eh gestresst war, hatte ich keinen Nerv das alles nochmal zu tippen. Daher kommt die Rückmeldung etwas verzögert. Gestern war meine letzte Prüfung und es kommt mir vor als sei sie schon ewig her. Ich wollte tatsächlich gerade vorgestern schreiben, weil ich es kaum fassen kann, dass es erst gestern war. Ich werde zu den einzelnen Klausuren noch ein Fazit schreiben, was ihr dann in den nächsten Tagen lesen könnt. Jetzt will ich mich erst mal allgemein halten. Im großen und ganzen war meine Prüfungsvorbereitung sehr durchwachsen, es kam einiges dazwischen, ich hatte neben Steuern noch die beiden Pflichtmodule belegt. Eine Kombi von der mir in den letzten Wochen so einige abgeraten haben. Da war es schon zu spät und ich muss sagen, ich bin schon froh, dass ich es jetzt hinter mir habe. Ob ich alles bestanden habe, kann ich absolut nicht einschätzen. Auch weil ich ja noch recht neu an der FU bin und keine Erfahrung habe wie bewertet wird. Die Klausuren sind deutlich anders aufgebaut als es bei meinen anderen Studien war. Es ist sehr einheitlich an der FU, zumindest scheint es mir so. Es gibt immer ein zusammengeleimter Packen Blätter mit Aufgaben und daran hängt auch der Lösungsteil, welchen man dann vor der Prüfung abtrennen soll. Was ich etwas seltsam und sinnlos finde ist der ewig lange Text, der sich über 1,5 Seiten zieht und sich am Anfang von jeder Klausur befindet. Da stehen so allgemeine Regeln, wie die erlaubten Taschenrechner usw. Mehr fällt mir jetzt gerade gar nicht ein. Das Blatt meiner Präsenzuni konnte ich hingegen am Ende meines Bachelors fast auswendig. Und genau da ist das, was ich für etwas schlecht gelöst halte. Möchte man an der FU dieses Blatt lesen, müsste man dafür die eh extrem knapp bemessene (Sinn?) Klausurzeit opfern. An meiner Präsenzuni war es immer so, dass diese "Vorschriften" das Deckblatt der Klausur waren. Man bekam die Klausur ausgteilt, man durfte nicht die Klausur öffnen, aber die Regeln sich durchlesen und schonmal Matrikelnummer und Name eintragen. Dann gab es einen einheitlichen Beginn und jeder drehte etwa gleichzeitig die Klausur rum und begann. An der FU werden die Klausuren ausgeteilt und sobald man eine hat darf man anfangen. Ist auch irgendwie unfair. Bisher hatte ich zwar immer das Glück recht am Anfang die Klausur zu bekommen, dennoch finde ich es besser wenn es einen einheitlichen Start gibt. Soviel erstmal dazu. Ziemlich komisch ist auch die Regelung zum "vorbereiten" der Gesetze. In Steuern waren die Überschriften auf den Postits erlaubt, der gleiche Lehrstuhl betreut auch die eine Hälfte des Moduls Rechnungslegung. Dennoch waren in Rechnungslegung dann plötzlich keine Überschriften auf den Post-Its mehr erlaubt, was dann dazu führte, dass ich mein Gesetz lieber im Rucksack gelassen habe. Zum Glück hätte es mir bei der Klausur ohnehin nicht geholfen, aber verschiedene Regelungen am gleichen Lehrstuhl im gleichen Studiengang im gleichen Semester finde ich etwas seltsam. Ansonsten wär es vielleicht sinnvoll auch online anzugeben wer in welchem Hörsaal schreibt. War an meiner Präsenzuni zumindest so und empfand ich als ganz praktisch, gerade wenn es wie in Rechnungslegung 6 verschiedene Hörsäle gibt, die auch noch in unterschiedlichen Gebäuden sind. Da ich leider über 350 km zu den Klausuren zu fahren habe und 2 der 3 Klausuren morgens um 9 bereits begannen blieb mir nichts anderes übrig als zu übernachten. Im Endeffekt haben mich die Klausuren jetzt so um die 400€ gekostet. Ich hoffe es hat sich wenigstens gelohnt
29. September 2016
Ich war nie in einer Klausureinsicht während meines Bachelorstudiums an der Präsenzuni. Schlicht weil es mir zu blöd war deswegen an die Uni zu fahren und mich mit hunderten anderen in eine Reihe zu stellen und Ewigkeiten zu warten. Mir wurde von einigen an der FU geraten immer die Klausureinsicht zu beantragen, weil sehr häufig Fehler passieren würden. Auch in Bezug auf meyering. Das heißt ja nicht, dass ich unbegründet Widerspruch einlegen werde. Ich weiß auch wie ein Widerspruch funktioniert etc. Aber ich werde genau prüfen wie bewertet wurde. Finde ich auch nicht falsch. | aus Engen am 17.10.2009
Hallo Sylvia, möchte mich nochmals für deine Hilfe, für deine Unterstützung und vor allem für deine Geduld. bei Dir bedanken. Das Thema LOS LASSEN ist ja genau mein Thema und lerne immer wieder was dazu. Die zwei Mittage bei Dir haben mir so was von gut getan und ich bin auf dem besten Wege. Geht mir schon sehr viel besser, wie damals, bevor ich das erste Mal bei Dir war. Vertraue Dir, das alles ganz genau so kommt, wie Du mir sagtest. Der Nachmittag mit meiner Tochter bei Dir, war super, sie spricht fleißig mit ihrem Engel und trägt ihn überall hin, hoffe auch hier, das es bald wieder besser wird, aber mach mir keine Gedanken, das wird alles. Ich danke Dir und deinen Engeln von ganzem Herzen für alles, möges es so kommen wie es sein soll. Ganz liebe Grüße Silke | de |
q-de-772 | wenigen Aufgaben vor. Das fand ich etwas unfair, da ich mich gerade darauf gut vorbereitet hatte. | Abilifly - Fernstudium-Infos.de
27. Mai 2016
25. September 2017
133 Sehr gut
Lange habe ich mich nicht gemeldet und das hat einen Grund
Abilifly hat Blogeintrag hinzugefügt: I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Lange habe ich mich nicht hier gemeldet, obwohl ich mich ja öfter melden und berichten wollte. Mein Leben geht ein bisschen drunter und drüber. So haben wir durch Zufall beispielsweise vor 4 Wochen eine kleine 5 Wochen alte Babykatze bekommen, die inzwischen super eingelebt und top fit ist, mir aber nun den letzten Nerv raubt. Das lernen für die Uni hat ja im Herbst ganz gut angefangen, nun bin ich ein wenig ins Schludern geraten und hänge natürlich wieder nach Wie sollte es auch anders sein. Jedenfalls hab ich einen Seminarplatz bekommen und werde direkt danach die Abschlussarbeit schreiben. Ich schreibe am Lehrstuhl Meyering (Betriebswirtschaftliche Steuerlehre) und die Seminararbeit muss ich bis 29.05.17 abgeben. Genau. Das Abgabedatum weiß ich jetzt schon. Sonst aber nichts. Nicht mal mein Thema. Auch nicht wie ich ein Thema bekomme. Also das Studium neigt sich dem Ende zu, dabei hat es ja eigentlich gerade erst angefangen. Die Masterarbeit wird meine letzte Leistung sein und die Abgabe dann voraussichtlich im November, wenn ich wie geplant direkt im Anschluss an das Seminar Mitte Juni mit der Masterarbeit beginnen kann. Die letzten Klausuren schreibe ich im Oktober dann. Werden aber dann nur 1-2 je nach dem ob ich nun alle im März bestehe oder doch durch eine durchfalle. Im April hab ich ein Praktikum in einer großen Steuerberatungsgesellschaft geplant, dafür bin ich gerade die Bewerbungen am vorbereiten. Und nebenbei hab ich noch ganz viel andren Kram um die Ohren, weshalb das liebe Unizeug mal wieder zu kurz kommt. Über die Weihnachten kommt die ganze Familie zu uns uuuuund alles muss vorbereitet werden. Würd ja gern im Anschluss an den Master ne externe Promotion starten, muss nur mal sehen, ob ich da mit meinem Schnitt (wird vermutlich schlechter als 2,5) irgendwo ne Chance hab. Das wars auch schon wieder von mir Aber über Weihnachten hab ich vielleicht noch den ein oder anderen Abend an dem ich vielleicht mal Zeit und Muse habe mich zu melden.
mein neues Lernkonzept
Mein neues Lernkonzept Da einige gefragt haben, erzähl ich hier mal was davon. Im Prinzip ist das ganze recht simpel. Ich bin drauf gestoßen weil Jemand bei Facebook damals Teilnehmer suchte um das Konzept zu testen. Da es gratis war, hab ich es mal ausprobiert. Bin ja nicht so der Fan von irgendwelchen kostenpflichtigen Sachen. Hab auch nie irgendwelche Fremdskripte bisher gekauft, weil ich bei sowas immer sehr skeptisch bin. Also eigentlich ist es nicht mein Lernkonzept, sondern die Idee von Jemand anderem. Das ganze ist so aufgebaut, dass man wöchentlich eine Art Newsletter bekommt, in dem fachspefizisch steht, was diese Woche zu tun ist. Ansonsten ist man recht flexibel in der Zeiteinteilung, wenn man sich nicht dran hält, auch nicht schlimm, weil kontrolliert wird es nicht, aber ich denke es geht eher darum zu motivieren rechtzeitig anzufangen und sich eben durchzubeißen. Das find ich ganz gut, denn da hat es bei mir immer etwas gehangen. Alle paar Wochen steht dann pro Fach ein Test an. Das ganze erscheint mir auf die Modulwahl der einzelnen Person abgestimmt, kann aber auch sein, dass es nur Zufall ist, dass es bei mir relativ gut passt und selten 2 Tests in der gleichen Woche sind. Diese "Tests" kriegt man auch mit der jewiligen Zeitangabe per Mail zugesandt und soll die dann in der jeweiligen Zeit bearbeiten. Da wird dann zumindest wurde das so gesagt auf die Klausur vorbereitende Fragen gestellt, also es soll an die jeweilige Klausur angepasst sein um optimal vorzubereiten. Ob das so ist weiß ich noch nicht. Ich hatte auch noch keine Tests. Nächste Woche sind allerdings gleich 2 Stück dran. Die Lösung der Tests schickt man wohl per Mail zurück und da wird dann korrigiert und man bekommt am Ende wohl sowas wie eine Empfehlung, was man nochmal Vertiefen muss und ob man auf die Klausur gut vorbereitet ist. Bisher gefällts mir ganz gut, gibt aber glaube ich (noch?) nichts offizielles. Soll aber wohl im Endeffekt dann kostenpflichtig werden. Aktuell ists wohl so ne Art Testphase, die mir bisher auch sehr zusagt. Ich halt mich doch deutlich besser an meinen Plan und lerne irgendwie zielführender dadurch, dass ich weiß, dass ich geprüft werden würde. Klar beim Test schummeln kann man auch, es läuft wohl auf "Ehrlichkeit zu sich selbst" hinaus. Aber bringt ja auch nichts da dann zu schummeln. Bisher kann ich viel mehr noch nicht dazu sagen, außer dass man eben motivierende Mails mit Lernbrocken bekommt und na Zeitangabe. Gibts auch nicht für alle Fächer glaub ich. Also Wettbewerbsrecht auf jeden Fall nicht. Also habs jetzt nur bei Steuern und Wirtschaftsprüfung.
27. Oktober 2016
Fächerwahl & Studienfortschritt
Fächerwahl & Studienfortschritt Wie läufts? Und was eigentlich? Gute Frage, aber zweitere ist leicht zu beantworten. Neu in diesem Semester belegt habe ich die Module "Steuern im Rahmen von funktionalen und konstitutiven Unternehmensentscheidungen", "Wirtschaftsprüfung" und "Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler". Im Moment ist auch geplant in all diesen Fächern zur Klausur anzutreten. Problem ist nur, dass ich immer noch nicht weiß, ob ich alle Prüfungen im letzten Semester bestanden habe. Eine Wiederholungsklausur würde ich zu den Klausuren, die in diesem Semester geplant sind, noch dazu nehmen. Mehr als eine allerdings nicht. Dann muss eine andere Klausur weichen und die werde ich dann erst im nächsten Semester schreiben. Dies wird wohl dann Wettbewerbsrecht sein, da ich hier eh viel zu wenig Material dazu habe. Und wie es läuft... wie schon im vorherigen Blockbeitrag erwähnt ganz gut, dank meinem neuen Konzept. Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen Hier hab eich das erste Kapitel durch, was aber auch nur sehr kurz war und habe ungefähr die Hälfte des ersten Kapitels hinter mir. Bin soweit im Plan. Bis Ende der Woche werde ich das zweite Kapitel zu Ende haben und auch die Übungsaufgaben zum 2. Kapitel bearbeitet haben. Das Modul ist aufgebaut wie die anderen beiden Module von Meyering auch. Genauso stehts auch im die Klausur. Also weiß ich inzwischen ungefähr was gefragt ist, komme daher ganz gut voran. Hier mache ich grobe Schaubilder über den Stoff und konzentriere mich auf die im Skript enthaltenen Beispiele sowie die Übungsaufgaben. Dadurch schaffe ich es, den Stoff wirklich komprimiert aufzuschreiben. Die Zusammenfassung der Kapitel 1 und 2 nimmt dadurch lediglich 5 Din-A 5 Seiten in Kauf. Wirtschaftsprüfung Gut geschrieben und tatsächlich interessant. Es ist sehr verständlich zu lesen. Das Modul ist ziemlich neu, weshalb es kaum Altklausuren und alte EAs gibt. Bin mir noch nicht sicher wie detailliert es gelernt werden muss. Bisher komme ich gut voran. Kapitel 1, 2 und 3 habe ich bereits abgeschlossen. Bei Kapitel 4 bin ich circa zur Hälfte durch. Bis ende der Woche ist geplant auch mit Kapitel 4 und den zugehörigen Übungsaufgaben fertig zu sein. Das einzige, was mir an dem Modul bisher nicht gefällt ist, dass der Lehrstuhl doch teilweise eine sehr seltsame Ansicht zu vertreten scheint. So wird beispielsweise im Skript geschrieben, dass seriöse Universitäten davon Abstand nehmen würden Studiengänge anzubieten bei denen eine Anerkennung gemäß §13a WPO erfolgen kann. (Kurz zur Info: " Diese Studiengänge entsprechen den Anforderungen der Wirtschaftsprüfungsexamens-Anrechnungsverordnung. Leistungen aus diesen Masterstudiengängen ersetzen in den Prüfungsgebieten „Angewandte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre“ und „Wirtschaftsrecht“ die entsprechenden Prüfungen des Wirtschaftsprüfungsexamens, so dass Absolventen dieser Studiengänge das Wirtschaftsprüfungsexamen in verkürzter Form ablegen können. ") Das heißt der Lehrstuhl sagt seriöse Universitäten bieten keine solche Lehre an, die man sich für das Wirtschaftsprüferexamen anrechnen lassen kann. Als Argumente werden hier angeführt, dass die Lehre dann zu sehr daran ausgerichtet werden muss, was beim Wirtschaftsprüfungsexamen gefordert wird und, dass die Anerkennung kostenintensiv ist. Für mich total abstrus und irrsinnig eine solche Behauptung. Gerade weil große und namhafte Universitäten in Deutschland diese Möglichkeit anbieten. Wenn das Wirtschaftsprüferexamen nun als härteste Prüfung Deutschlands gehandelt wird (wie es ja der Fall ist), wie kann es dann schlecht sein, wenn sich eine Uni bei der Lehre daran orientiert, gerade, wenn es ja darum geht Leute auf diesen Beruf vorzubereiten. Und bieten somit die großen bekannten Unis wie die FU Berlin, Uni Erlangen-Nürnberg und die Uni Duisburg-Essen keine seriöse Lehre an? Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler Hier bin noch am wenigsten weit fortgeschritten. Kann erst wenig über das Modul sagen, nächste Woche werde ich aber den Fokus mehr hierauf legen, dann werde ich mehr dazu sagen können. Bis jetzt war noch nicht viel mehr als eine Einführung und ein historischer Abriss.
Zurück - Was bedeutet das eigentlich? Mit dem Wort zurück kann ich den aktuellen Zustand bei mir wohl am treffendsten beschreiben. Nicht nur, weil ich mich längere Zeit hier nicht gemeldet habe, oder weil ich die Lernsachen wieder hervorgekramt, mein Lernzeug geordnet hab, sondern weil ich auch nach dem Klausurenstress wieder ein bisschen mehr zu mir selbst gefunden habe. Das ist mir wichtig. Denn im Zentrum steht nicht das Studium, sondern ich. Und das sollte bei Jedem so sein und Jeder sollte sich das immer wieder bewusst machen. Denn wenn wir nur noch funktionieren - stirbt irgendwann unsere Seele. Und das ist wohl das wichtigste was wir haben. Klausurenphasen und Lerndruck setzt mir immer ziemlich zu. Danach brauche ich Zeit für mich. Da mag ich auch nicht feiern gehn wie andere. Ich mag es zwar schon, aber ich weiß, dass es mir nicht wirklich weiter hilft. Wir alle sollten mehr auf Qualitätszeit achten. Qualitätszeit ist die Zeit in der wir uns wirklich auf uns besinnen. Das kann auch beim Lernen sein, das kann bei einem gemeinsamen Essengehen mit dem Partner sein. Wichtig ist, dass wir es tun, weil es uns gut tut. Und solche Zeit habe ich gebraucht. Die letzten Wochen. Und dann stand ja auch noch mein Umzug an. Ja mein Umzug. Endlich ist es soweit. Ich wohne mit meinem Schatz zusammen. Hab meine eigene Bude hinter mir gelassen. End der Woche ist Schlüsselübergabe. Das meiste ist schon erledigt. Aber noch ein paar Kleinigkeiten sind zusammen, die in Summe dann doch sicherlich einige Stunden in Angriff nehmen. Da bleibt zwangsläufig das Lernen auf der Strecke. Dachte ich zumindest. Aber mit einem neuen Konzept läuft es wie am Schnürchen. Hab ich durch Zufall im Internet entdeckt und mag das Konzept. Dazu aber wann anders mehr. Im Moment ist geplant erst mal wieder regelmäßiger zu bloggen. Ein Urlaub steht demnächst noch an, da wird es dann wieder weniger werden, aber so alles in allem will ich es nochmal auf ein konstantes Niveau von mindestens einem Beitrag pro Woche schaffen.
Abilifly antwortete auf Higginss Thema in Fernstudium Forum
zwischendurch nicht. Ich stopf süßes nach dem Abendessen direkt noch rein Ist dann quasi eine laaaaaaaaange Mahlzeit
12. Oktober 2016
Abilifly antwortete auf Bender122s Thema in IUBH Internationale Hochschule
Ich kann nur von dem schließen, was mir in den letzten Jahren so begegnet ist. 2x ging es mir im Vorstellungsgespräch so, dass der Eindruck vermittelt wurde, dass auch in der Arbeitswelt ein Studium an einer privaten FH weniger wert ist. Einmal als ich dort studierte und mich für ein Praktikum bewarb. Das war bei einem DAX 30 Unter einen. Da wurden mir so fragen gestellt wieso ich nun einen Master an einer privaten FH mache, wo ich es doch an einer angesehen Uni zu guten Noten gebracht habe. Dass mir das keinen Mehrwert bringt, sich nicht gut im Lebenslauf mache und es eher verschwendete Zeit ist. Das zweite war ein Vorstellungsgespräch für meinen jetzigen Werkstudentenjob in einer Big 4 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Da hatte ich gerade in Hagen angefangen und es lief auf "da haben sie ja grad nochmal die Kurve gekriegt" raus und dabei ging es um meinen Wechsel weg von der privaten FH an die Fernuni Hagen. Keiner der Personaler zeigte sich irgendwie positiv in Bezug auf die private FH. Und ich war an 2 Universitäten. An beiden wurde richtig abgehetzt über die Leute an der privaten FH in der jeweiligen Stadt. Da erkauft man sich den Abschluss, man kriegt alles geschenkt an der großen Uni ging das auch sehr von den Professoren aus und wurde angeheizt. Der eine nutzte es regelmäßig um Studierende zu tadeln "Du gehst wohl besser an die xxx (Name der privaten FH) als er auf eine einfache Frage keine Antwort wusste. Oder bei der Einführungsveranstaltung sagte einer der Profs scherzhaft" Keine Sorge, hier packt es nicht jeder, aber wenn ihr hier nicht packt könnt ihr immer noch an die xxx (Name der privaten Hochschule). Genauso war natürlich auch der Ruf unter den Studierenden. Für den Master an der Uni wurde auch nie einer von der privaten FH zugelassen. Das war von vornherein klar. Und wenn man bedenkt, dass die große Uni an unserem Fachbereich sicherlich über 500 Wirtschaftsabsolventen pro Semester produziert und das schon seit Jahren, die entsprechenden Profs.dort schon seit mindestens 15 Jahren lehren, und die damaligen Absolventen heute in den Unternehmen sitzen, wird der Ruf zwangsläufig in der Arbeitswelt auch nicht viel anders sein. Mein Bruder zb hat hier an der örtlichen privaten FH seinen Bachelor gemacht und sich für den Master an fast allen Unis beworben, die den Studiengang anbieten, er hat einen sehr guten Abschluss auch in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang. Er bekam von jeder Uni absagen. Ich denke dass fast an allen Unis ein ähnliches Bild über die privaten FHs vermittelt wird und so erhält diese Anschauung auch Einzug in die Unternehmen.
Also ich nahm schon immer während der Klausurzeit 3-5 kg zu. Weils mir durch den Stress einfach mies geht und ich mich dann mit essen trösten muss. Das erlaube ich mir aber auch. Die Klausurkilos mache ich dann nach den Klausuren direkt wieder weg, dann staut sich nicht viel an. Das mit den Softdrinks ist für mich schwer zu verstehen. Ich trinke gar keine süßen Getränke, habe auch eigentlich nie Lust drauf. Und wenn kaufe ich es einfach nicht ein. Wobei ich auch für Besuch ne Flasche Sprite letztes Jahr gekauft hab, die nun immer noch hier steht. Bei mir gibt es ausschließlich Wasser und ungesüßten Tee. Ab und an mal im Restaurant oder bei McDonalds trink ich Cola oder Sprite. Und bei den Beiträgen über intermittierendes Fasten ist mir aufgefallen, dass ich das sowieso an 95% der Tage mache. Frühstück gibt es bei mir circa um 12 und Abendessen zwischen 18 und 19 Uhr irgendwann. Manchmal wirds auch 20 Uhr bis das essen rum ist. Aber sehr selten und dann habe ich meist auch erst um 13 oder 14 Uhr gefrühstückt. Ich schaffe es trotzdem während der Klausuren trotz des beschrieben Essensstils rasant zuzunehmen
Ich würde mal behaupten das liegt - wie auch an Präsenzhochschulen - an der jewiligen FH/Universität. Ich habe nie Vollzeit gearbeitet und Vollzeit studiert, war aber schon an einigen Hochschulen und kann daher denke ich recht gut einen Vergleich ziehen. Gerade auch im Bezug auf Hagen. Hagen ist wohl wirklich was die Skripte und den Stoffumfang angeht das aufwändigste, was ich bisher erlebt habe. Ein Semester war ich an einer privaten Hochschule, dort hätte ich wohl ohne Probleme Vollzeit nebenher arbeiten können, bin dann aber gerade deswegen auch gewechselt, weil entsprechend der Anforderungen die privaten (Fern)hochschulen eben auch den entsprechenden Ruf bei den Arbeitgebern haben und daher nicht vergleichbar sind mit einem Studium an einer Universität oder eben der Fernuni Hagen. Ich denke das sollte man sich generell bei Aussagen zur Machbarkeit und zum Schwierigkeitsgrad vor Augen halten.
Fazit - Rechnungslegung
Bestanden? Keine Ahnung! Eigentlich weiß ich bei keiner Klausur so wirklich, ob es nun zum Bestehen gereicht hat. Letztes Semester war ich sehr überrascht eine gute Note zu erhalten, obwohl die Klausur gefühlt alles andere als gut gelaufen war. Dieses Ereignis trägt folglich noch mehr dazu bei, dass ich meine Klausuren nun ziemlich schwer einschätzen kann. Wenns dumm läuft muss ich alles nochmal schreiben, wenn es gut läuft habe ich alles bestanden und ggf. sogar mit brauchbaren Noten. # Nun aber zu Rechnungslegung und meinem Fazit. Erst mal will ich euch ein bisschen vom Aufbau erzählen. Die Klausur besteht aus zwei Teilen. Einmal dem Teil Bilanztheorie, der von Prof. Meyering gemacht wird und dem Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse von Prof. Brösel. Teil Bilanztheorie: Dieser Teil besteht aus MC-Fragen sowie aus offenen Fragen. Zuerst kommt ein Teil ja/nein Fragen und anschließend ein Teil Fragen, die mit konkreten Stichpunkten (meist ein oder zwei) beantwortet werden müssen. Danach kommen noch offene Aufgaben. Thematisch drehen sich die Aufgaben hauptsächlich um die Bilanztheorien, die sehr ausführlich im Skript thematisiert werden. Hier ist sowohl der Gesamtzusammenhang sowie die Anwendung als auch Detailwissen erforderlich. Wohingegen Detailwissen hauptsächlich in den Stichpunktfragen geprüft wird, ist bei den offenen Fragen gerne die Anwendung und der Gesamtzusammenhang der einzelnen Theorien gefragt. Also man muss auswendig lernen und verstehen und anwenden können. Die Beispielaufgaben im Skript helfen an dieser Stelle sich das ganze so anzueignen, dass man es auch anwenden kann. Zumindest halbwegs. Zudem kommen gerne Fragen zum Umsatz bzw. Gesamtkostenverfahren und auch zur Eigenkapitalrechnung. Diese Sachen sollte man beherrschen. Zudem sollte man eine GuV und Bilanz problemlos aufstellen können. Buchungssätze werden hier auch teilweise abgefragt. Oft kommt dann noch ein Text, den man beurteilen muss/ kritisch würdigen muss. Das kommt leider Rätselraten gleich. Meine Devise war hier, möglichst viel richtiges hinschreiben. Denn was genau die sehen wollen geht aus der Aufgabenstellung nicht hervor. In dem Musterlösungen werden mehr oder weniger wahllos Dinge erläutert. Keine Ahnung wie ich das nun hier genau beschreiben soll, wenn ihr die Altklausuren durch arbeitet werdet ihr es vermutlich verstehen, was ich meine. In meiner Klausur musste man hauptsächlich die Bilanztheorien anwenden. Das konnte ich recht gut, bin mir allerdings auch nicht ganz sicher. Bei den Ja/Nein Fragen war mindestens eine Frage doppeldeutig und somit nicht eindeutig beantwortbar, weil - wie sich nach der Klausur rausstellte - den meisten Studenten nicht klar war, was die Aussage, die beurteilt werden sollte, genau aussagte. War etwas verwirrend und ich habe deswegen meine Begründung einfach dazugeschrieben. GuV, Eigenkapital etc kamen bei mir leider nicht dran. Die Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Im Fokus dieses Teil steht die Strukturbilanz sowie die Bilanzpolitik. Zuerst beginnt die Klausur mit kurzen Theoriefragen. Generell sollte man die Theorie auch hier gut auswendig können, wenn auch weniger Detailwissen gefragt ist als im Teil Bilanztheorie. Dann kommt in aller Regel eine Aufgabe, bei welcher man eine Strukturbilanz aufstellen soll und eine Aufgabe, bei der man in aller Regel progressive Bilanzpolitik durchführen soll. Das sind Verständnisaufgaben, zu denen es im Skript eine sehr detaillierte und umfangreiche Fallstudie gibt und die auch immer wieder in alten Klausuren gefragt sind. Das sollte man wirklich im Schlaf können und auch die komplizierten Sachen wie aktive RAP etc zu behandeln wissen. Leider fand ich den Teil mit der Bilanzpolitik etwas seltsam in meiner Klausur bzw. neuartig. Entweder ich hab etwas komplett übersehen oder einen massiven Denkfehler oder eben es war diesmal ein bisschen tricky. Denn es sollte die Ertragslage verschlechtert und die Liquiditätslage verbessert werden. Keine Ahnung ob das stimmt, was ich gemacht habe. Generell gab es recht wenig Aufgaben auf die Strukturbilanz und die Bilanzpolitik, was ich mir so nicht gewünscht hatte. Denn ich habe eher auf diese Aufgaben zum Punkte holen gesetzt als auf das sture auswendig lernen. KE 2 kam wie fast immer nur in sehr geringem Umfang dran, dafür aber viele Auswendiglernaufgaben, bei denen ich überweigend Probleme hatte. Eigentlich hatte ich auf den Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Teil gesetzt, im Endeffekt habe ich nun aber wohl im Bilanztheorieteil die meisten Punkte geholt und im Bilanzpolitik&Bilanzanalyseteil viele Punkte wegen der Auswendiglernfragen liegen lassen. Ich hatte mich da leider zu viel mit der KE 2 beschäftigt. Diese Zeit hätte ich besser noch zusätzlich in KE1 investiert. Sollte ich die Klausur nochmal schreiben müssen wäre das aber nicht unbedingt ein Weltuntergang. Ich kann jetzt ziemlich viel, weiß worauf es genau ankommt und könnte mir noch einiges an Klausurroutine aneignen. Während der Klausur ist mir außerdem ein ziemlicher Patzer passiert. Direkt im ersten Teil. Es sollten Sachverhalte nach der Bilanztheorie von Simon behandelt werden. Ich hab sie leider nach Schmalenbach behandelt und erst fast ganz zum Schluss der Aufgabe meinen Irrtum bemerkt. Da die Aufgabe mit 20 Punkten, was 20 Minuten entsprach, dotiert war, habe ich hier massig Zeit verloren, die mir leider am Ende auch etwas gefehlt hat. Viel Zeit zum viel nachdenken blieb so leider nicht mehr. Ärgerlich und hatte nichts mit meinem Wissenstand, sondern viel mehr mit meiner Aufgeregtheit vor einer Klausur zu tun. Ich hoffe trotzdem, dass es einfach zum Bestehen reicht, vielleicht sogar ne gute Note rausspringt und ich das Ding nicht nochmal schreiben muss.
6. Oktober 2016
So viel Freizeit!
Abilifly hat kommentiert zu Abiliflys Blogeintrag in I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Bei mir ist es ähnlich. Ich habe bereits in meine neuen Unterlagen reingeschaut. Zumindest in Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen und in Wirtschaftsprüfung. Die Unterlagen für Wettbewerbsrecht kamen noch nicht. Also diese Module mache ich dieses Semester. Vorausgesetzt natürlich ich habe die anderen Prüfungen alle bestanden, wo ich mir noch nicht so sicher bin. Wie ichs mache, wenn ich eins oder gar mehrere Module nicht bestanden hab, weiß ich noch nicht. Da bei mir in kürze ein Umzug ansteht und ich mich eigentlich gerade mitten in den Vorbereitungen befinde, bin ich allerdings ziemlich ausgelastet im Moment. Alles muss geputzt und verpackt werden, ausgemistet werden, umgeräumt werden. Aber ab nächster Woche geht es trotzdem regelmäßig nochmal an die Skripte.
5. Oktober 2016
Jetzt sind erst wenige Tage rum seit ich die letzte Klausur hinter mich gebracht habe. Wie sehr habe ich mich auf den Zeitpunkt danach gefreut. Endlich nicht mehr lernen. Endlich Freunde treffen. Endlich wieder Lust etwas schönes zu kochen. Meine Laune während der Klausurvorbereitung erinnert wohl schon fast an eine Depression. Ich habe keine Lust auf Lernen. Aber ich habe auch keine Lust mehr überhaupt irgendetwas zu tun. Das lässt natürlich auch nicht sonderlich viel Spielraum um sich zu motivieren. Nach der Klausur ist es dann erst mal so als würde man in eine andere Welt eintauchen. Zumindest für mich. Nochmal raus gehen und nicht im Kopf nur den Lernstoff haben, sondern alles um einen drumherum wahrnehmen. Es fühlt sich alles anders und auch irgendwie fremd an. Das ist aber nicht nur ein Phänomen welches ich nun an der Fernuni bemerke. Auch im Bachelor war das schon so. Hier jetzt irgendwie extremer. Vermutlich weil ich mich noch nie so lang auf Klausuren vorbereitet habe. Und noch nicht mal weil der Stoff schwerer wäre. Nur ist es wesentlich schlechter aufbereitet und etwas umfangreicher. An der Präsenzuni war bei mir weniger das sture Pauken als die Transferarbeit gefragt. Und ich muss sagen gerade an der Uni, an der ich meinen Bachelor gemacht habe, hatte man wirjlich oft das Gefühl, dass die Professoren auch didaktisch was drauf haben. Ich habe nie Zusammenfassungen angefertigt. Denn bis ich das erste mal meine Fernunimaterialien in der Hand hielt war ich immer der Ansicht, dass ein Skript natürlich immer in Stichpunktform verfasst ist. Ansonsten ist es ein Buch. Zumindest das für mich so. Und nun kriege ich hunderte von Seiten umfassende DIN-A 4 Bücher zugesandt und es wird behauptet das seien Skripte. Das macht das ganze natürlich viel zeitintensiver. Ich verstehe auch den Gedanken dahinter. In dem Skript soll alles drin sein, was der Prof. an der Präsenzuni da vorne labert. Nur braucht man das Gelaber in der Regel nicht. So wie man viele Details im Skript und zusätzliche Sätze nicht braucht. Im Präsenzuniskript steht nur das drin, was wichtig ist, was von Relevanz ist. In Hagen muss man nun erst mal filtern. Denn man kann sich den unnötigen Teil nicht einfach sparen indem man nicht in die Vorlesung geht. Aber jetzt hab ich erst mal frei. Der schöne Haushalt erwartet mich sehnsüchtigst und auch die sozialen Kontakte wollen nochmal gepflegt werden. So hab ich den ganzen Tag heute mit waschen, bügeln, zusammenlegen verbracht. Und ich sag es euch. Es war sehr entspannend!
Die Klausuren sind vorbei!
Ja es ist toll keine Klausuren mehr zu haben. Ich bin aber auch kein Mensch, der unbedingt Beschäftigung braucht, eigentlich leb ich gerne in den Tag ohne Arbeit, ohne irgendwelche Verpflichtungen. Leider geht das nicht immer.
Also an meiner Präsenzuni mit wesentlich mehr Klausurschreiblingen stand es schon Monate vorher fest wo wer schreibt und jeder sah in sowas wie bei uns dem Prüfungsportal neben dem Prüfungsdatum und Ort auch das Gebäude und den Hörsaal. Auch auf 2 Städte verteilt und es wurden auch Säle in der fremden FH angemietet. Ich finds ja jetzt auch nicht tragisch, aber es wär ne Verbesserung, die eigentlich ganz einfach wäre. Und es hat mich einfach gewundert, weil es an den 2 Unis wo ich bisher war, es halt online gab. Ja berichte zu den einzelnen Klausuren werden folgen.
Die Klausuren sind vorbei! Die letzten Tage und Wochen waren sehr stressig. Ich habe mich hier länger nicht mehr zu Wort gemeldet. Auf dem Weg Rückweg von meiner Matheprüfung hatte ich noch einen Text getippt, leider war im Zug dann beim abschicken die Internetverbindung weg und der Text dann letzlich irgendwie auch. Da ich eh gestresst war, hatte ich keinen Nerv das alles nochmal zu tippen. Daher kommt die Rückmeldung etwas verzögert. Gestern war meine letzte Prüfung und es kommt mir vor als sei sie schon ewig her. Ich wollte tatsächlich gerade vorgestern schreiben, weil ich es kaum fassen kann, dass es erst gestern war. Ich werde zu den einzelnen Klausuren noch ein Fazit schreiben, was ihr dann in den nächsten Tagen lesen könnt. Jetzt will ich mich erst mal allgemein halten. Im großen und ganzen war meine Prüfungsvorbereitung sehr durchwachsen, es kam einiges dazwischen, ich hatte neben Steuern noch die beiden Pflichtmodule belegt. Eine Kombi von der mir in den letzten Wochen so einige abgeraten haben. Da war es schon zu spät und ich muss sagen, ich bin schon froh, dass ich es jetzt hinter mir habe. Ob ich alles bestanden habe, kann ich absolut nicht einschätzen. Auch weil ich ja noch recht neu an der FU bin und keine Erfahrung habe wie bewertet wird. Die Klausuren sind deutlich anders aufgebaut als es bei meinen anderen Studien war. Es ist sehr einheitlich an der FU, zumindest scheint es mir so. Es gibt immer ein zusammengeleimter Packen Blätter mit Aufgaben und daran hängt auch der Lösungsteil, welchen man dann vor der Prüfung abtrennen soll. Was ich etwas seltsam und sinnlos finde ist der ewig lange Text, der sich über 1,5 Seiten zieht und sich am Anfang von jeder Klausur befindet. Da stehen so allgemeine Regeln, wie die erlaubten Taschenrechner usw. Mehr fällt mir jetzt gerade gar nicht ein. Das Blatt meiner Präsenzuni konnte ich hingegen am Ende meines Bachelors fast auswendig. Und genau da ist das, was ich für etwas schlecht gelöst halte. Möchte man an der FU dieses Blatt lesen, müsste man dafür die eh extrem knapp bemessene (Sinn?) Klausurzeit opfern. An meiner Präsenzuni war es immer so, dass diese "Vorschriften" das Deckblatt der Klausur waren. Man bekam die Klausur ausgteilt, man durfte nicht die Klausur öffnen, aber die Regeln sich durchlesen und schonmal Matrikelnummer und Name eintragen. Dann gab es einen einheitlichen Beginn und jeder drehte etwa gleichzeitig die Klausur rum und begann. An der FU werden die Klausuren ausgeteilt und sobald man eine hat darf man anfangen. Ist auch irgendwie unfair. Bisher hatte ich zwar immer das Glück recht am Anfang die Klausur zu bekommen, dennoch finde ich es besser wenn es einen einheitlichen Start gibt. Soviel erstmal dazu. Ziemlich komisch ist auch die Regelung zum "vorbereiten" der Gesetze. In Steuern waren die Überschriften auf den Postits erlaubt, der gleiche Lehrstuhl betreut auch die eine Hälfte des Moduls Rechnungslegung. Dennoch waren in Rechnungslegung dann plötzlich keine Überschriften auf den Post-Its mehr erlaubt, was dann dazu führte, dass ich mein Gesetz lieber im Rucksack gelassen habe. Zum Glück hätte es mir bei der Klausur ohnehin nicht geholfen, aber verschiedene Regelungen am gleichen Lehrstuhl im gleichen Studiengang im gleichen Semester finde ich etwas seltsam. Ansonsten wär es vielleicht sinnvoll auch online anzugeben wer in welchem Hörsaal schreibt. War an meiner Präsenzuni zumindest so und empfand ich als ganz praktisch, gerade wenn es wie in Rechnungslegung 6 verschiedene Hörsäle gibt, die auch noch in unterschiedlichen Gebäuden sind. Da ich leider über 350 km zu den Klausuren zu fahren habe und 2 der 3 Klausuren morgens um 9 bereits begannen blieb mir nichts anderes übrig als zu übernachten. Im Endeffekt haben mich die Klausuren jetzt so um die 400€ gekostet. Ich hoffe es hat sich wenigstens gelohnt
29. September 2016
Ich war nie in einer Klausureinsicht während meines Bachelorstudiums an der Präsenzuni. Schlicht weil es mir zu blöd war deswegen an die Uni zu fahren und mich mit hunderten anderen in eine Reihe zu stellen und Ewigkeiten zu warten. Mir wurde von einigen an der FU geraten immer die Klausureinsicht zu beantragen, weil sehr häufig Fehler passieren würden. Auch in Bezug auf meyering. Das heißt ja nicht, dass ich unbegründet Widerspruch einlegen werde. Ich weiß auch wie ein Widerspruch funktioniert etc. Aber ich werde genau prüfen wie bewertet wurde. Finde ich auch nicht falsch. | * Vielen Dank an foodspring für die Bereitstellung der Produkte! 66 Kommentare
Vegane Schoko-Crossies + Nikolausgewinnspiel
Spekulatius, heiße Schokolade, gebrannte Mandeln, Kerzen und Tannengrün…. Die schönste Zeit des Jahres ist bereits in vollem Gange!
Heute ist bereits der 6.Dezember und somit Nikolaus in Deutschland. In den Niederlanden wird "Sinterklaas" übrigens bereits am 05.Dezember gefeiert.
Kennt ihr Pepernoten? Pepernoten werden hier in den Niederlanden um diese Zeit gerne gegessen und als Süßigkeiten verteilt.
Heute gibt es ein leckeres und super einfaches Rezept für vegane Schoko-Crossies. Die vegane Kuvertüre habe ich von VIVANI zugeschickt bekommen. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal dafür (ganz zum Schluss gibt es auch etwas für euch zu gewinnen ;)). Man benötigt (für ca. 20-25 Stück):
100g Vivani Vollmilch Kuvertüre
100g Vivani Weiße Kuvertüre
Als erstes müsst ihr die Schokolade schmelzen. Anschließend gebt ihr die Mandelsplitter und die Cornflakes in die flüssige Schokolade. Nun müsst ihr das Ganze umrühren bis alles mit der Schokolade ummantelt ist. Jetzt nehmt ihr euch einen Esslöffel und gebt kleine Häufchen des Gemisches auf ein Stück Backpapier. Nun muss nur noch gewartet werden, bis die Schoko-Crossies abgekühlt sind. Sind sie abgekühlt, könnt ihr sie genießen! :)
Und damit ihr auch was von dem ganzen hier habt, habe ich die Möglichkeit bekommen, etwas an euch verlosen zu dürfen. :)
Fünf von euch können je ein winterliches Set von VIVANI gewinnen. Enthalten sind jeweils die Trinkschokolade "Hot Chocolate" und Kakaopulver.
Quelle: VIVANI
Wer am Gewinnspiel teilnehmen möchte, der muss mindestens 18 Jahre alt sein, in Deutschland wohnen und die folgende Frage in einem Kommentar beantworten: Von wem/bei wem werden die Schokoladen hergestellt? Die Antwort findet ihr natürlich auf der Webseite. Zudem würde ich mich freuen, wenn ihr mir über irgendeinen Kanal folgen würdet.Ihr habt nun eine Woche Zeit, teilzunehmen, denn am 13.12.2016 um 23:59 Uhr endet das Gewinnspiel. Anschließend werde ich ganz oldschool durch Papierlose den Gewinner ziehen und ihn dann am 14.12.16 kontaktieren.Der Gewinn wird von VIVANI verschickt, wodurch ich eure Adresse an VIVANI weiterleiten werde.Ich behalte mir das Recht vor, reine Gewinnspielaccounts von der Teilnahme auszuschließen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.Nun bleibt mir nur noch übrig, euch ganz viel Glück zu wünschen. :)
EDIT: Das Gewinnspiel ist beendet. Gewonnen haben Daniela, Bea, Tami, Fabiana und Sinni. Ihr fünf werdet von mir eine Mail erhalten! :)
SchokoCrossies,
Unser Smartphone ist unser ständiger Begleiter. Es macht Spaß, lässt uns mit Freunden Kontakt halten und macht aber auch vor allem eins: Ablenken! Doch man kann sein Handy auch sinnvoll nutzen. ;) Gerade als Student kann es mehr als nützlich sein, ein paar hilfreiche Apps auf seinem Handy zu haben, die einem das Studentenleben vereinfachen.
Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber bei mir ists ganz nach dem Prinzip: Nichts ist produktiver als eine Deadline. Kurz vor Ende schaffe ich immer am meisten und stresse mich dann aber mit der knappen Zeit rum. Dies soll sich ändern und zwar mit any.do. Hier kann man sich selbst To Do Listen anlegen und so immer direkt alles im Blick haben, was man noch erledigen muss. Ich habe ja die Hoffnung, dass ich dadurch etwas eher anfange, Dinge zu erledigen und dann alles etwas entspannter angehen kann.
Dies ist eine App, mit der ihr gut Zeit sparen könnt. Tape a Talk Voice Recorder funktioniert quasi wie ein Diktiergerät. Somit könnt ihr beispielsweise während Gruppenarbeiten Wichtiges mitschneiden, kommt so schneller weiter, als wenn jemand immer alles aufschreibt und könnt später immer wieder darauf zugreifen. Eine weitere coole Sache für iPhone Besitzer wäre "Dragon Dictation". Diese App kann das Gesagte sogar direkt verschriftlichen. Für Android gibt es sowas bisher nicht, glaube ich. Falls doch, lasst es mich gerne wissen. SelfControl
Instagram, Pinterest, Facebook, Snapchat, Whatsapp... alles Apps, die wahnsinnige viel Zeit rauben. Mit SelfControl hat man die Möglichkeit, ausgewählt Websites und Apps für eine bestimmte Zeit zu sperren. Man kann dann solange nicht auf die jeweilige Seite zugreifen, bis der Countdown abgelaufen ist. Ich finde das, zumindest für mich, eine sehr gute Idee. Auch für den PC gibt es ein solches Programm: "Rescue Time".
Bei dieser App kann man sich MindMaps, Karteikarten, Quiz oder einfach nur Notizen erstellen. Das Erstellen dieser geht am besten am PC (mit dem eigenen Account kann man sich nämlich auch hier anmelden), abrufen kann man sie dann aber super einfach auch am Handy. Für Prüfungsvorbereitungen ist dies bestimmt eine gute Lösung um sich Bestimmtes zu visualisieren. Die erstellten Lernmaterialien kann man dann auch für Freunde freigeben und mit ihnen Lerngruppen bilden.
Diesen Tipp haben wir sogar direkt von einer Dozentin erhalten. Mit der App fällt es euch leichter, euer Literaturverzeichnis anzulegen. Ihr müsst nur den Titel eines Buches, welches ihr zitieren wollt, eingeben und die App kreiert für euch die richtige Zitierweise. Vorher müsst ihr nur noch angeben, in welchem Stil ihr zitieren wollt/müsst. Bei mir an der Uni ist es beispielsweise APA.
Bekanntlich sind Studenten ja oft knapp bei Kasse. Damit man aber einen besseren Überblick über seine Finanzen hat, finde ich Monefy super. Dort kann man monatlich seine Einnahmen und Ausgaben eintragen und sieht dann genau, wieviel Geld man ausgegeben hat, wieviel man noch zur Verfügung hat und kann am Ende des Monats schauen, wohin das meiste Geld ging.
Welche Apps kennt ihr noch, die hilfreich sein könnten? :)
Lerntipps,
Geschenkideen, über die sich jeder freuen dürfte
Es ist Mitte November. Die Weihnachtszeit beginnt schon sehr bald - in den Geschäften ist sie seit Wochen bereits angekommen. Höchste Zeit also, sich so langsam Gedanken über die passenden Geschenke für seine Liebsten zu machen.
Ich bin so eine Person, die die Überlegungen nach dem richtigen Geschenk meist sehr lange mit sich rumschleppt und das Ganze dann in der letzten Woche vor Weihnachten erledigt. Dies hat meist zur Folge, dass es dann in Stress ausartet. Deshalb starte ich dieses Jahr einen neuen Versuch, diesmal alles anders zu machen. :D
Und damit auch jeder mit seinem Geschenk glücklich ist, hab ich mir gedacht, wäre so eine kleine Übersicht mit schönen Geschenkideen sicher ganz praktisch.
Denn bestimmt kennt es jeder von euch, wenn man etwas bekommt, bei dem man das Gefühl bekommt, der Gegenüber hat sich nicht wirklich Gedanken gemacht. Bei mir lösen beispielsweise Gutscheine dieses Gefühl aus.
Aber sie tun nicht nur das. Ich persönlich mag Gutscheine einfach nicht besonders. Sie sind immer an etwas bestimmtes gebunden und können nur in dem einen Restaurant, dem einen Geschäft oder sonst wo eingelöst werden. Besser fände ich da sogar noch Geldgeschenke, wobei ich mich viel mehr über persönliche Dinge freuen würde, bei denen ich merke, dass man sich Gedanken gemacht hat, was das Richtige für mich sein könnte. Geld spielt dabei absolut keine Rolle. Das Geschenk soll von Herzen kommen und wir zumindest von mir nicht durch den Preis definiert. Am meisten freue ich mich zum Beispiel darüber, wenn man Zeit gemeinsam verbringt. Und da stehe ich nicht alleine da, oder? Zeit ist in der heutigen Zeit sehr wertvoll, wodurch es mich umso mehr freut, wenn man sich die Zeit für mich nimmt und mir damit eine Freude macht. Ich unternehme gerne etwas mit meinen Liebsten. Sei es einfach ein entspannter Nachmittag in einem Café, ein DVD Abend oder ein ausgiebiger Spaziergang zum Quatschen.
Aber auch persönliche Geschenke liebe ich. Geschenke, bei denen man erkennt, dass man sich Gedanken gemacht und auch Zeit investiert hat. Für mich. Fotos finde ich zum Beispiel immer eine gute Idee, mit passenden Beschriftungen und Anekdoten bleiben sie für immer eine tolle Erinnerung. Selbstgebackenes gefällt mir auch immer sehr gut. Es sieht meist sehr schön aus und schmeckt nochmal umso besser.
Wie steht ihr zu dem Thema? Welche Geschenke mögt ihr nicht so, welche hingegen aber umso mehr? Lasst es mich in den Kommentaren wissen! :)
Der Beitrag heute ist im Rahmen der "Join the movement"- Aktion von PILOT entstanden. Auf der Aktionsseite von PILOT* könnt ihr mehr über die Aktion erfahren und sogar selbst teilnehmen. Für jeden hochgeladenen Wunschzettel spendet PILOT 0,50€ an den Verein Kinderlachen e.V.. Ich finde das eine gute Chance, Kindern an Weihnachten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern! ♥ * Anzeige: Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit PILOT entstanden. Vielen Dank dafür.
Ich studiere nun seit einigen Wochen in den Niederlanden und auch, wenn ich noch immer in Deutschland wohne, merkt man doch schon deutliche Unterschiede zwischen Niederländern und Deutschen.
In den Niederlanden herrscht einfach eine ganz andere Mentalität als in Deutschland. Ob nun besser oder schlechter als in Deutschland will ich nicht sagen. Einfach anders.
Dennoch bin ich der Meinung, dass wir Deutsche uns das ein oder andere bei den Niederländern abschauen könnten. "Komt goed"
Das war so das erste, was ich in meiner bisherigen Zeit an der Uni gelernt habe. Auf mich macht es daher den Eindruck, dass die Niederländer um einiges gelassener und lockerer an die Dinge herangehen und vieles nicht so genau nehmen. Denn: Es wird schon gut! Und ist es nicht wirklich so? Irgendwie regelt sich doch immer alles zum Guten.
Ein wenig schließt dieser Punkt an den obrigen an. Die niederländische Gelassenheit finde ich sehr bewundernswert. Ich habe das Gefühl, Niederländer meckern nicht so viel. Wenn bei uns in Deutschland ewig lange Schlangen an der Kasse sind, so bekommen viele doch schon eine Krise, weil sie Zeit verschwenden. Niederländer hingegen, bringt dies nicht aus der Ruhe, sie nehmen es einfach so hin (und achten auch so nicht so sehr auf Pünktlichkeit). Denn ändern können sie es eh nicht.
Wenns praktisch und einfach ist, dann ist es gut Es fing schon im Sprachkurs an. Regeln gibt es nicht so viele. Wenn man sich fragte, warum hier zum Beispiel nun "jij" statt "je" verwendet wird, dann bekam man die Antwort: "Uitspraak!", also wegen der Aussprache. Das ist einfach so, damit die Aussprache leichter fällt. In den Einkaufsläden wird immer bis auf den nächsten Zehner aufgerundet. Und warum? Weil es praktischer ist, nicht so viele kleine 1, 2 und 5 Cent Stücke im Portemonnaie mit sich herum zu tragen.
Wenn man sich bei den Niederländern also nach dem Sinn fragt, so braucht man sich eigentlich nur fragen "Ist es praktisch? Ist es einfacher?" und schon hat man die Antwort. Denn die Niederländer sind ein sehr praktisch denkendes Völkchen. Find ich gut!
Quasi die halbe Nation fährt Fahrrad
Was einem unweigerlich als erstes auffallen muss, wenn man in die Niederlande fährt, sind die zahlreichen Fahrradfahrer. Daher ist es auch nicht so außergewöhnlich, wenn man an der Fahrradampel zwei Phasen warten muss, da nicht alle auf einmal rüberkommen :D. Aber ich finde das gut. Wir Deutsche könnten ruhig auch öfter mal aufs Rad steigen, statt mit dem Auto Kurzwege zu fahren. Fahrradparkplätze gibt es in den Niederlanden wie Sand am Meer, da könnte man hier bestimmt auch mehr anbieten.
Ich persönlich mag das ganze Hin und Her mit "Sie" und "Du" in Deutschland nicht. Man muss immer überlegen, wie man seinen Gegenüber nun ansprechen soll, ohne einen Fehler zu machen. An meiner Uni ist das alles total locker. Die Dozenten stellten sich direkt mit ihrem Vornamen vor, "beschwerten" sich sogar, wenn wir sie siezten und finden es daher ganz normal, mit "Du" angesprochen zu werden. Und es funktioniert. Warum also muss Deutschland das einzige Land sein, in dem es diesen Unterschied gibt? Es könnte so viel unkomplizierter sein, wo wir wieder bei dem pragmatischen Denken der Niederländer wären.
Ward ihr schon mal in den Niederlanden und könnt meine Punkte nachvollziehen? Wie findet ihr generell diese Unterschiede? Würdet ihr euch das für Deutschland auch wünschen?
Zugegeben, es gehört nicht so viel Kochkunst dazu, Grießklößchen selbst zu machen. Aber sie schmecken einfach soo gut, gehen recht schnell und sind auch für Kochanfänger super geeignet. Deshalb möchte ich euch heute verraten, wie ich Grießklößchen nach dem Rezept meiner Mama mache. Das benötigt ihr:
Ferment Bio Peeling Mask - Woresan GmbH
Ihr müsstet eigentlich aus dem gröbsten der Pubertät raus sein, doch eure Haut sieht immer noch aus, als wärt ihr mittendrin? Aufgrund von Stress, hormonellen Schwankungen oder Umwelteinflüssen kann eure Haut sehr schnell zu Unreinheiten neigen. Und dies wahrscheinlich immer dann, wenn eine Verabredung oder ein wichtiger Termin bevorsteht. Ihr habt schon sämtliche Produkte ausprobiert, aber nichts hilft? Dann hab ich nun eventuell die perfekte Lösung für euch.
Ich bin fast 20 Jahre, müsste aus der Pubertät somit lange raus sein und habe noch immer mit Hautunreinheiten im Gesicht zu kämpfen. Nun habe ich nicht die schlimmste Haut, man sagte mir auch, das wäre durchaus in meinem Alter noch "normal", ich überschminke das Ganze auch nicht, doch stören tats mich schon. Durch einen Freund habe ich nun die Möglichkeit bekommen, die Ferment Bio Peeling Maske von Woresan zu testen. Und was soll ich sagen? Anfangs habe ich nicht ganz geglaubt, dass das, was er mir über diese Maske erzählte, wirklich stimmt. Doch nun, nach dem Test, kann ich mit ruhigem Gewissen sagen: Es stimmte.
Seit ein paar Monaten, ist es möglich, auch als Endverbraucher an das Produkt von Woresan zu kommen. Vorher war es ausschließlich Bestandteil in pflegender Kosmetik, dekorativer Kosmetik und medizinischen Produkten.
Die Woresan GmbH ist eine Firma, die ihren Sitz in der Nähe von Hannover in Isernhagen hat. Durch Fermentation von ausschließlich regional angebautem Bio-Roggen wird die Maske hergestellt und ist dadurch aufgrund kurzer Transportwege umweltschonend und steht für Nachhaltigkeit.
Als ich die Maske zum ersten Mal aufgetragen hatte, fiel mir direkt der kühlende, erfrischende Effekt auf. Allerdings ist dies nicht bei jedem so. Bei anderen wurde die Maske bei Kontakt mit der Haut eher warm. Da dürft ihr euch also überraschen lassen. :)
Die Anwendung ist wie bei jeder Maske kinderleicht. Ihr tragt das Produkt einfach auf euer Gesicht auf, lasst es circa 15-20 Minuten einwirken und wascht es dann mit Wasser ab. Die Augenpartie solltet ihr dabei natürlich aussparen.
Pro Anwendung nutzt ihr ein Tütchen. Wie oft ihr die Maske auftragt, bleibt euch überlassen, es ist überhaupt kein Problem, diese täglich anzuwenden. Allerdings habe ich gute Erfahrungen damit gemacht, sie circa alle drei Tage anzuwenden. Bereits nach wenigen Tagen habe ich eine Verbesserung erkennen können. Das Hautbild wurde deutlich verfeinert und Hautunreinheiten beseitigt.
Die Konsistenz der Maske ist flüssig, wodurch sie sich jedoch gut im Gesicht verteilen lässt, sehr ergiebig ist und sich angenehm anfühlt. Von Minute zu Minute trocknet die Maske immer mehr durch und führt zu leichten Spannungen im Gesicht, welche aber absolut nicht störend sind und sich nach dem Abwaschen der Maske direkt wieder legen. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, hat sie eine hellbraune Farbe, welche bereits an Brot erinnert. Sobald ihr das Tütchen aufmacht, kommt euch zudem der Duft von frisch gebackenem Brot entgegen. Total angenehm und absolut natürlich.
Der große Vorteil dieser Maske ist ihre hundertprozentige Natürlichkeit. Es gibt eine überschaubare Liste an Inhaltsstoffen, wodurch man genau weiß, was drin ist und das ist nichts Künstliches. Auf Konservierungsstoffe, Parabene, Alkohol und Duftstoffe wurde bei der Herstellung komplett verzichtet. Stattdessen wirkt die Maske durch die bei der Fermentation entstandene Milchsäure, Aminosäure und Pantothensäure (Vitamin B) und regt die Zellerneuerung an.
Durch die enthaltene Roggenkleie wird ein sanfter, mechanischer Peelingeffekt erzeugt, der zu der Verfeinerung des Hautbildes beiträgt.
Zudem ist die Maske dermatologisch getestet, vegan und frei von Tierversuchen.
Ich kann euch diese Maske echt empfehlen. Wie bereits erwähnt, hätte ich nicht gedacht, dass ich so schnell Verbesserungen feststellen kann. Einfach, weil ich das von anderen Produkten nicht gewohnt war. Bereits nach ein paar Tagen merkt man deutlich, dass etwas geschieht und dass das Gesicht klarer und feiner wird. Hautunreinheiten verschwinden nach und nach und man kann vor wichtigen Terminen nicht mehr in den Wahnsinn getrieben werden. ;)
Seid ihr interessiert? Kaufen könnt ihr die Peeling Maske HIER!
8 Tütchen kosten knapp 16 €. Auch, wenn sich das für den ein oder anderen erstmal viel anhört, ihr Geld ist die Maske meiner Meinung nach wert, denn sie zeigt viel schneller Ergebnisse als andere Produkte aus der Drogerie, die man über Monate anwendet.
Habt ihr schon mal von Woresan bzw. der Ferment Bio Peeling Maske gehört? Würdet ihr in Betracht ziehen, diese mal zu testen? * Dieser Beitrag ist in freundlicher Kooperation mit Woresan GmbH entstanden. Vielen Dank dafür.
Rezeptinspirationsquellen
Wie ihr bereits wisst, bin ich vor circa drei Wochen von zuhause ausgezogen. Dies bedeutet, dass ich nun auf mich allein gestellt bin und vor allem eines: Ich muss für mich selber kochen.
Das Kochen ist nicht das schwierige, sondern eher der Punkt, dass ich nie weiß, was ich mir denn nun kochen soll. Aus diesem Grund habe ich mich mal auf die Suche nach Inspirationen, die man auf die verschiedensten Art und Weisen bekommen kann, gemacht.
Im World Wide Web findet man natürlich so einiges. Zum einen gibt's da bekannte Seiten wie chefkoch.de oder kochbar.de. Hier hat man den Vorteil, dass man gezielt suchen kann, worauf man gerade Lust hat. Beispielsweise auf einen Gratin und dann werden einem einige verschiedene Variationen angezeigt. Zudem kann man oftmals genau angeben, wie lange das Kochen dauern soll und wie viele Personen mitessen, wobei die Mengenangaben entsprechend berechnet werden. FoodblogsZum anderen gibt es aber auch viele interessante Foodblogs, die ebenfalls viel Inspiration bieten. Auf Dearlicious und C&B with Andrea schau ich zum Beispiel immer wieder gerne vorbei. Für die nächste Woche habe ich mir vorgenommen, einmal Andreas Nudeln mit Tomaten-Sahne-Soße zu machen. Wie ihr auf dem Bild unten sehen könnt, schaut das total lecker aus, auch wenns "nur" Nudeln mit Soße sind. Hoffentlich siehts bei mir auch so aus. :D
Nudeln mit Tomaten-Sahne-Soße. Quelle: C&B with Andrea
Neben den ganzen digitalen Rezeptideen gibt es natürlich auch noch die guten alten Kochbücher. Vom Tre Torri Verlag habe ich freundlicherweise das Kochbuch "Schneller Teller. Rezepte für jeden Tag von Stevan Paul" zugeschickt bekommen. Dort stehen nur Rezepte drin, die man in 15, 20 oder 30 Minuten kreieren kann. Unter anderem finde ich hier das Paprika-Cashewnuss-Gazpacho mit gegrillten Hähnchenspießen total interessant, welches ihr auch unten auf dem Foto sehen könnt.
Eine große Inspirationsquelle bieten meiner Meinung nach auch Freunde und Bekannte. Ist man zum Beispiel zum Essen eingeladen, isst man doch oft Dinge, die man selber nicht kocht oder anders kocht. Dadurch erweitert sich der eigene Horizont um einiges und wenn es einem schmeckt, hat man direkt ein neues Rezept. Was sind eure Inspirationsquellen, wenn es darum geht, was ihr euch zum Mittag- oder Abendessen kocht?
Studium, neue Sprache, Auszug von zuhause :)
Und auf einmal ging alles total schnell. Ich wohne nun nicht mehr zuhause, sondern rund 200km entfernt in Kranenburg an der Grenze zu den Niederlanden. Der Grund dafür? Ich werde in den Niederlanden in Nijmegen studieren. An ein Zimmer direkt vor Ort war aber absolut nicht dranzukommen, sodass ich schon fast verzweifelt bin als ich gut 3 Wochen vor Studienstart noch immer keine Unterkunft hatte. Quelle: Pixabay
Umso glücklicher war ich dann, als sich direkt zwei Personen auf meinen Aufruf in einer Facebookgruppe meldeten. Wie sich später rausstellte, gehörten diese beiden Personen zu ein und derselben WG. Perfekt! 4er Mädels WG, alle studieren ebenfalls in Nijmegen genau dasselbe Fach, nur eben bereits 3 Jahre weiter.
In den letzten zwei Wochen, die ich zuhause verbracht habe, habe ich versucht, nochmal alle meine Freunde zu treffen, Zeit mit ihnen zu verbringen und nach und nach Abschied zu nehmen. Klar, ich bin nicht aus der Welt, doch trotzdem ists für mich eine große Umstellung und ich hoffe sehr, dass der Kontakt bestehen bleibt.
Die erste Woche habe ich bereits hinter mir. In dieser fand der Sprachkurs statt. Ganz schön ungewohnt, die niederländische Sprache. Vor allem, wenn mit einem direkt ausschließlich niederländisch im Unterricht gesprochen wird. Aber ich bin eigentlich ganz zuversichtlich, dass ich das schnell in meinen Kopf rein bekommen werde. :)
In den kommenden Tagen kommen auch die anderen drei Mädels aus ihren Ferien zurück und ich bin gespannt, wie wir uns verstehen werden. :)
Ich stehe nun mehr oder weniger auf eigenen Beinen. Zumindest muss ich selbst einkaufen, kochen, waschen, putzen und meinen Alltag so organisieren, sodass alles irgendwie unter einen Hut passt. Der Auszug aus "Hotel Mama" ist eine Umstellung. Natürlich. Auf der einen Seite bietet der Auszug viele Freiheiten, Unabhängigkeit, die Kontrolle der Eltern wird weniger und man muss nicht alles erklären. Auf der anderen Seite allerdings bringt das Ganze auch einige Verpflichtungen mit sich und hilft einem aber bestimmt ungemein beim Selbstständigwerden. Doch auch das gehört zum Erwachsen werden dazu und ist ein wichtiger Schritt im Leben, finde ich. Und ich bin froh, ihn schon jetzt gehen zu können.
3 Jahre Carotellstheworld + Giveaway Original Source & Moses Verlag
Mit drei Tagen Verspätung kommt nun auch endlich das dritte und letzte Geburtstagsgewinnspiel online. Leider hat mir unser Internet ein wenig einen Strich durch meine Rechnung gemacht. Doch ich hoffe, dass das Problem nun behoben ist.
Heute gibt es eine Besonderheit, denn es gibt zwei verschiedene Gewinne.
Zum einen wäre da Original Source, die mir ein paar ihrer Produkte zur Verfügung gestellt haben. Original Source kennen bestimmt viele von euch. Es handelt sich hierbei um Shampoos, Duschcremes und Seifen. Egal, welches Produkt es nun ist, alle haben einen tollen Duft, welcher auch nicht direkt nach ein paar Minuten verfliegt, sondern länger auf dem Körper haften bleibt. Sowas finde ich immer ganz schön. Aber auch die Pflegewirkung ist meiner Meinung nach super. Meine Haut fühlt sich nach Verwendung weich und geschmeidig an und so solls doch sein, oder? :)
Zu gewinnen gibt es das Duschgel Blauer Ingwer, Zitrone & Chilli, die beiden Shower Milks Kirsche & Mandelmilch und Grüne Banane und Bambusmilch und die beiden Seifen Kokosnuss & Sheabutter und Vanille & Erdbeer.
Wer am Gewinnspiel teilnehmen möchte, der muss mindestens 18 Jahre alt sein, in Deutschland wohnen und den folgenden Satz in einem Kommentar vervollständigen: "Das absolute Dufterlebnis - ...." . Die Antwort findet ihr natürlich auf der Webseite. Zudem würde ich mich freuen, wenn ihr mir über irgendeinen Kanal folgen würdet.
Ihr habt nun eine Woche Zeit, teilzunehmen, denn am 12.08.2016 um 23:59 Uhr endet das Gewinnspiel. Anschließend werde ich ganz oldschool durch Papierlose den Gewinner ziehen und ihn dann am 13.08.16 kontaktieren.
Ich behalte mir das Recht vor, reine Gewinnspielaccounts von der Teilnahme auszuschließen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Nun bleibt mir nur noch übrig, euch ganz viel Glück zu wünschen. :)
Und zum anderen konnte ich den moses. Verlag mit ins Boot holen. Hier profitieren bestimmt vor allem diejenigen, die dem Filofaxing Trend verfallen sind oder eine Vorliebe für Notizbücher und Sticky Notes haben. Denn hier darf ich ein paar Produkte aus der Weltenbummler und der Happy Me Reihe verlosen. Diese beiden Reihen finde ich besonders süß gestaltet und durfte auch bereits den Glücklichmacher für den Alltag lesen. Die Produkte sind sehr detailliert und niedlich gestaltet und peppen jeden Kalender auf. Auch Notizbücher kann man meiner Meinung nach nie genug haben. Bestimmte Dinge schreiben die meisten ja doch noch lieber auf Papier, als schnell ins Handy. :)
Was ihr genau gewinnen könnt, seht ihr auf den Fotos. :)
Wer am Gewinnspiel teilnehmen möchte, der muss mindestens 18 Jahre alt sein, in Deutschland wohnen und die folgende Frage in einem Kommentar beantworten: Wann wurde moses. gegründet? Die Antwort findet ihr natürlich auf der Webseite. Zudem würde ich mich freuen, wenn ihr mir über irgendeinen Kanal folgen würdet.
* Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Original Source und moses.
Die Gewinnspiele sind beendet. Gewonnen haben Anke (Original Source) und Belinda (moses. Verlag), eine Nachricht habt ihr bereits von mir erhalten. :)
3 Jahre carotellstheworld,
MosesVerlag,
3 Jahre Carotellstheworld + Giveaway Daily Dreamery
Heute startet das zweite Gewinnspiel anlässlich meines dritten Bloggeburtstages, welches gleichzeitig etwas anders als gewöhnlich ist. Mein heutiger Sponsor ist nämlich keine normale Firma, sondern eine liebe Bloggerkollegin, die ihren eigenen Shop eröffnet hat.
Die liebe Anke von Daily Dreamery kenne ich bereits eine Weile (vielleicht kennt ihr sie von ihrem Gastpost bereits). Als ich darüber sprach, dass ich Sponsoren für meinen Bloggeburtstag suche, bot sie mir direkt an, auch etwas zuzusteuern. Aber erstmal gibts ein paar Infos über sie und ihren Blog. Anke kommt aus Leipzig und zeigt euch auf ihrem Blog zahlreiche handgefertigte Dinge oder auch wie ihr Kleinigkeiten zum Naschen ganz einfach selbst machen könnt. Pekannuss-Kokos-Hafertaler, Kirsch-Limetten-Kokos-Kuchen, eine Dekoschale aus Papiergarn und Perlen-Anhänger "Indian Summer". Dies und vieles mehr findet man auf ihrem Blog. Man merkt direkt, dass viel Liebe hinter dem Ganzen steckt, was Ankes Blog für mich einfach einzigartig macht und das, obwohl ich selbst so überhaupt nicht in der Lage wäre, solche schönen Dinge herzustellen. :D
Vor ein paar Wochen startete Anke zudem ihren eigenen Onlineshop, in dem ihr so manches Selbstgemachtes erwerben könnt. Dort findet ihr unter anderem ihre Blogger-Schmuck-Kollektion, bei der auch ich ein Teil davon sein durfte. :)
Als ich mit ihr schrieb, zeigte sie mir ihr zu der Zeit neuestes Projekt: Ketten im Ethno-Look.
Direkt fand ich die Ketten total süß und könnte mir die gut bei einem schlichten Outfit als Eyecatcher vorstellen. In ihrem oben verlinkten Blogpost zeigt sie sogar, wie ihr diese Ketten selber machen könnt. Für unbegabte Menschen, wie ich einer bin, habe ich aber eine gute Nachricht. Denn wie ihr euch bestimmt schon denken könnt, hat Anke mir drei ihrer Ketten zum Verlosen zukommen lassen. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal dafür, Anke! :)
Wer am Gewinnspiel teilnehmen möchte, der muss mindestens 18 Jahre alt sein, in Deutschland wohnen und die folgende Frage in einem Kommentar beantworten: Auf welchem Blog bloggt Anke zusätzlich über alles, was Frauenherzen höher schlagen lässt? Die Antwort findet ihr natürlich auf Daily Dreamery. Zudem würde ich mich freuen, wenn ihr mir über irgendeinen Kanal folgen würdet. Schreibt mir unbedingt auch dazu, welche Kette ihr am liebsten haben wollen würdet.
Ihr habt nun eine Woche Zeit, teilzunehmen, denn am 07.08.2016 um 23:59 Uhr endet das Gewinnspiel. Anschließend werde ich ganz oldschool durch Papierlose die Gewinner ziehen und diese dann am 08.08.16 kontaktieren.
* Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Anke von Daily Dreamery.
Das Gewinnspiel ist beendet! Gewonnen haben Andrea, Dear und Natalie. Eine Benachrichtigung habt ihr bereits erhalten! :)
Daily Dreamery,
Top 4 Modetrends für den Frühling | de |
q-de-772 | wenigen Aufgaben vor. Das fand ich etwas unfair, da ich mich gerade darauf gut vorbereitet hatte. | Abilifly - Fernstudium-Infos.de
27. Mai 2016
25. September 2017
133 Sehr gut
Lange habe ich mich nicht gemeldet und das hat einen Grund
Abilifly hat Blogeintrag hinzugefügt: I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Lange habe ich mich nicht hier gemeldet, obwohl ich mich ja öfter melden und berichten wollte. Mein Leben geht ein bisschen drunter und drüber. So haben wir durch Zufall beispielsweise vor 4 Wochen eine kleine 5 Wochen alte Babykatze bekommen, die inzwischen super eingelebt und top fit ist, mir aber nun den letzten Nerv raubt. Das lernen für die Uni hat ja im Herbst ganz gut angefangen, nun bin ich ein wenig ins Schludern geraten und hänge natürlich wieder nach Wie sollte es auch anders sein. Jedenfalls hab ich einen Seminarplatz bekommen und werde direkt danach die Abschlussarbeit schreiben. Ich schreibe am Lehrstuhl Meyering (Betriebswirtschaftliche Steuerlehre) und die Seminararbeit muss ich bis 29.05.17 abgeben. Genau. Das Abgabedatum weiß ich jetzt schon. Sonst aber nichts. Nicht mal mein Thema. Auch nicht wie ich ein Thema bekomme. Also das Studium neigt sich dem Ende zu, dabei hat es ja eigentlich gerade erst angefangen. Die Masterarbeit wird meine letzte Leistung sein und die Abgabe dann voraussichtlich im November, wenn ich wie geplant direkt im Anschluss an das Seminar Mitte Juni mit der Masterarbeit beginnen kann. Die letzten Klausuren schreibe ich im Oktober dann. Werden aber dann nur 1-2 je nach dem ob ich nun alle im März bestehe oder doch durch eine durchfalle. Im April hab ich ein Praktikum in einer großen Steuerberatungsgesellschaft geplant, dafür bin ich gerade die Bewerbungen am vorbereiten. Und nebenbei hab ich noch ganz viel andren Kram um die Ohren, weshalb das liebe Unizeug mal wieder zu kurz kommt. Über die Weihnachten kommt die ganze Familie zu uns uuuuund alles muss vorbereitet werden. Würd ja gern im Anschluss an den Master ne externe Promotion starten, muss nur mal sehen, ob ich da mit meinem Schnitt (wird vermutlich schlechter als 2,5) irgendwo ne Chance hab. Das wars auch schon wieder von mir Aber über Weihnachten hab ich vielleicht noch den ein oder anderen Abend an dem ich vielleicht mal Zeit und Muse habe mich zu melden.
mein neues Lernkonzept
Mein neues Lernkonzept Da einige gefragt haben, erzähl ich hier mal was davon. Im Prinzip ist das ganze recht simpel. Ich bin drauf gestoßen weil Jemand bei Facebook damals Teilnehmer suchte um das Konzept zu testen. Da es gratis war, hab ich es mal ausprobiert. Bin ja nicht so der Fan von irgendwelchen kostenpflichtigen Sachen. Hab auch nie irgendwelche Fremdskripte bisher gekauft, weil ich bei sowas immer sehr skeptisch bin. Also eigentlich ist es nicht mein Lernkonzept, sondern die Idee von Jemand anderem. Das ganze ist so aufgebaut, dass man wöchentlich eine Art Newsletter bekommt, in dem fachspefizisch steht, was diese Woche zu tun ist. Ansonsten ist man recht flexibel in der Zeiteinteilung, wenn man sich nicht dran hält, auch nicht schlimm, weil kontrolliert wird es nicht, aber ich denke es geht eher darum zu motivieren rechtzeitig anzufangen und sich eben durchzubeißen. Das find ich ganz gut, denn da hat es bei mir immer etwas gehangen. Alle paar Wochen steht dann pro Fach ein Test an. Das ganze erscheint mir auf die Modulwahl der einzelnen Person abgestimmt, kann aber auch sein, dass es nur Zufall ist, dass es bei mir relativ gut passt und selten 2 Tests in der gleichen Woche sind. Diese "Tests" kriegt man auch mit der jewiligen Zeitangabe per Mail zugesandt und soll die dann in der jeweiligen Zeit bearbeiten. Da wird dann zumindest wurde das so gesagt auf die Klausur vorbereitende Fragen gestellt, also es soll an die jeweilige Klausur angepasst sein um optimal vorzubereiten. Ob das so ist weiß ich noch nicht. Ich hatte auch noch keine Tests. Nächste Woche sind allerdings gleich 2 Stück dran. Die Lösung der Tests schickt man wohl per Mail zurück und da wird dann korrigiert und man bekommt am Ende wohl sowas wie eine Empfehlung, was man nochmal Vertiefen muss und ob man auf die Klausur gut vorbereitet ist. Bisher gefällts mir ganz gut, gibt aber glaube ich (noch?) nichts offizielles. Soll aber wohl im Endeffekt dann kostenpflichtig werden. Aktuell ists wohl so ne Art Testphase, die mir bisher auch sehr zusagt. Ich halt mich doch deutlich besser an meinen Plan und lerne irgendwie zielführender dadurch, dass ich weiß, dass ich geprüft werden würde. Klar beim Test schummeln kann man auch, es läuft wohl auf "Ehrlichkeit zu sich selbst" hinaus. Aber bringt ja auch nichts da dann zu schummeln. Bisher kann ich viel mehr noch nicht dazu sagen, außer dass man eben motivierende Mails mit Lernbrocken bekommt und na Zeitangabe. Gibts auch nicht für alle Fächer glaub ich. Also Wettbewerbsrecht auf jeden Fall nicht. Also habs jetzt nur bei Steuern und Wirtschaftsprüfung.
27. Oktober 2016
Fächerwahl & Studienfortschritt
Fächerwahl & Studienfortschritt Wie läufts? Und was eigentlich? Gute Frage, aber zweitere ist leicht zu beantworten. Neu in diesem Semester belegt habe ich die Module "Steuern im Rahmen von funktionalen und konstitutiven Unternehmensentscheidungen", "Wirtschaftsprüfung" und "Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler". Im Moment ist auch geplant in all diesen Fächern zur Klausur anzutreten. Problem ist nur, dass ich immer noch nicht weiß, ob ich alle Prüfungen im letzten Semester bestanden habe. Eine Wiederholungsklausur würde ich zu den Klausuren, die in diesem Semester geplant sind, noch dazu nehmen. Mehr als eine allerdings nicht. Dann muss eine andere Klausur weichen und die werde ich dann erst im nächsten Semester schreiben. Dies wird wohl dann Wettbewerbsrecht sein, da ich hier eh viel zu wenig Material dazu habe. Und wie es läuft... wie schon im vorherigen Blockbeitrag erwähnt ganz gut, dank meinem neuen Konzept. Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen Hier hab eich das erste Kapitel durch, was aber auch nur sehr kurz war und habe ungefähr die Hälfte des ersten Kapitels hinter mir. Bin soweit im Plan. Bis Ende der Woche werde ich das zweite Kapitel zu Ende haben und auch die Übungsaufgaben zum 2. Kapitel bearbeitet haben. Das Modul ist aufgebaut wie die anderen beiden Module von Meyering auch. Genauso stehts auch im die Klausur. Also weiß ich inzwischen ungefähr was gefragt ist, komme daher ganz gut voran. Hier mache ich grobe Schaubilder über den Stoff und konzentriere mich auf die im Skript enthaltenen Beispiele sowie die Übungsaufgaben. Dadurch schaffe ich es, den Stoff wirklich komprimiert aufzuschreiben. Die Zusammenfassung der Kapitel 1 und 2 nimmt dadurch lediglich 5 Din-A 5 Seiten in Kauf. Wirtschaftsprüfung Gut geschrieben und tatsächlich interessant. Es ist sehr verständlich zu lesen. Das Modul ist ziemlich neu, weshalb es kaum Altklausuren und alte EAs gibt. Bin mir noch nicht sicher wie detailliert es gelernt werden muss. Bisher komme ich gut voran. Kapitel 1, 2 und 3 habe ich bereits abgeschlossen. Bei Kapitel 4 bin ich circa zur Hälfte durch. Bis ende der Woche ist geplant auch mit Kapitel 4 und den zugehörigen Übungsaufgaben fertig zu sein. Das einzige, was mir an dem Modul bisher nicht gefällt ist, dass der Lehrstuhl doch teilweise eine sehr seltsame Ansicht zu vertreten scheint. So wird beispielsweise im Skript geschrieben, dass seriöse Universitäten davon Abstand nehmen würden Studiengänge anzubieten bei denen eine Anerkennung gemäß §13a WPO erfolgen kann. (Kurz zur Info: " Diese Studiengänge entsprechen den Anforderungen der Wirtschaftsprüfungsexamens-Anrechnungsverordnung. Leistungen aus diesen Masterstudiengängen ersetzen in den Prüfungsgebieten „Angewandte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre“ und „Wirtschaftsrecht“ die entsprechenden Prüfungen des Wirtschaftsprüfungsexamens, so dass Absolventen dieser Studiengänge das Wirtschaftsprüfungsexamen in verkürzter Form ablegen können. ") Das heißt der Lehrstuhl sagt seriöse Universitäten bieten keine solche Lehre an, die man sich für das Wirtschaftsprüferexamen anrechnen lassen kann. Als Argumente werden hier angeführt, dass die Lehre dann zu sehr daran ausgerichtet werden muss, was beim Wirtschaftsprüfungsexamen gefordert wird und, dass die Anerkennung kostenintensiv ist. Für mich total abstrus und irrsinnig eine solche Behauptung. Gerade weil große und namhafte Universitäten in Deutschland diese Möglichkeit anbieten. Wenn das Wirtschaftsprüferexamen nun als härteste Prüfung Deutschlands gehandelt wird (wie es ja der Fall ist), wie kann es dann schlecht sein, wenn sich eine Uni bei der Lehre daran orientiert, gerade, wenn es ja darum geht Leute auf diesen Beruf vorzubereiten. Und bieten somit die großen bekannten Unis wie die FU Berlin, Uni Erlangen-Nürnberg und die Uni Duisburg-Essen keine seriöse Lehre an? Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler Hier bin noch am wenigsten weit fortgeschritten. Kann erst wenig über das Modul sagen, nächste Woche werde ich aber den Fokus mehr hierauf legen, dann werde ich mehr dazu sagen können. Bis jetzt war noch nicht viel mehr als eine Einführung und ein historischer Abriss.
Zurück - Was bedeutet das eigentlich? Mit dem Wort zurück kann ich den aktuellen Zustand bei mir wohl am treffendsten beschreiben. Nicht nur, weil ich mich längere Zeit hier nicht gemeldet habe, oder weil ich die Lernsachen wieder hervorgekramt, mein Lernzeug geordnet hab, sondern weil ich auch nach dem Klausurenstress wieder ein bisschen mehr zu mir selbst gefunden habe. Das ist mir wichtig. Denn im Zentrum steht nicht das Studium, sondern ich. Und das sollte bei Jedem so sein und Jeder sollte sich das immer wieder bewusst machen. Denn wenn wir nur noch funktionieren - stirbt irgendwann unsere Seele. Und das ist wohl das wichtigste was wir haben. Klausurenphasen und Lerndruck setzt mir immer ziemlich zu. Danach brauche ich Zeit für mich. Da mag ich auch nicht feiern gehn wie andere. Ich mag es zwar schon, aber ich weiß, dass es mir nicht wirklich weiter hilft. Wir alle sollten mehr auf Qualitätszeit achten. Qualitätszeit ist die Zeit in der wir uns wirklich auf uns besinnen. Das kann auch beim Lernen sein, das kann bei einem gemeinsamen Essengehen mit dem Partner sein. Wichtig ist, dass wir es tun, weil es uns gut tut. Und solche Zeit habe ich gebraucht. Die letzten Wochen. Und dann stand ja auch noch mein Umzug an. Ja mein Umzug. Endlich ist es soweit. Ich wohne mit meinem Schatz zusammen. Hab meine eigene Bude hinter mir gelassen. End der Woche ist Schlüsselübergabe. Das meiste ist schon erledigt. Aber noch ein paar Kleinigkeiten sind zusammen, die in Summe dann doch sicherlich einige Stunden in Angriff nehmen. Da bleibt zwangsläufig das Lernen auf der Strecke. Dachte ich zumindest. Aber mit einem neuen Konzept läuft es wie am Schnürchen. Hab ich durch Zufall im Internet entdeckt und mag das Konzept. Dazu aber wann anders mehr. Im Moment ist geplant erst mal wieder regelmäßiger zu bloggen. Ein Urlaub steht demnächst noch an, da wird es dann wieder weniger werden, aber so alles in allem will ich es nochmal auf ein konstantes Niveau von mindestens einem Beitrag pro Woche schaffen.
Abilifly antwortete auf Higginss Thema in Fernstudium Forum
zwischendurch nicht. Ich stopf süßes nach dem Abendessen direkt noch rein Ist dann quasi eine laaaaaaaaange Mahlzeit
12. Oktober 2016
Abilifly antwortete auf Bender122s Thema in IUBH Internationale Hochschule
Ich kann nur von dem schließen, was mir in den letzten Jahren so begegnet ist. 2x ging es mir im Vorstellungsgespräch so, dass der Eindruck vermittelt wurde, dass auch in der Arbeitswelt ein Studium an einer privaten FH weniger wert ist. Einmal als ich dort studierte und mich für ein Praktikum bewarb. Das war bei einem DAX 30 Unter einen. Da wurden mir so fragen gestellt wieso ich nun einen Master an einer privaten FH mache, wo ich es doch an einer angesehen Uni zu guten Noten gebracht habe. Dass mir das keinen Mehrwert bringt, sich nicht gut im Lebenslauf mache und es eher verschwendete Zeit ist. Das zweite war ein Vorstellungsgespräch für meinen jetzigen Werkstudentenjob in einer Big 4 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Da hatte ich gerade in Hagen angefangen und es lief auf "da haben sie ja grad nochmal die Kurve gekriegt" raus und dabei ging es um meinen Wechsel weg von der privaten FH an die Fernuni Hagen. Keiner der Personaler zeigte sich irgendwie positiv in Bezug auf die private FH. Und ich war an 2 Universitäten. An beiden wurde richtig abgehetzt über die Leute an der privaten FH in der jeweiligen Stadt. Da erkauft man sich den Abschluss, man kriegt alles geschenkt an der großen Uni ging das auch sehr von den Professoren aus und wurde angeheizt. Der eine nutzte es regelmäßig um Studierende zu tadeln "Du gehst wohl besser an die xxx (Name der privaten FH) als er auf eine einfache Frage keine Antwort wusste. Oder bei der Einführungsveranstaltung sagte einer der Profs scherzhaft" Keine Sorge, hier packt es nicht jeder, aber wenn ihr hier nicht packt könnt ihr immer noch an die xxx (Name der privaten Hochschule). Genauso war natürlich auch der Ruf unter den Studierenden. Für den Master an der Uni wurde auch nie einer von der privaten FH zugelassen. Das war von vornherein klar. Und wenn man bedenkt, dass die große Uni an unserem Fachbereich sicherlich über 500 Wirtschaftsabsolventen pro Semester produziert und das schon seit Jahren, die entsprechenden Profs.dort schon seit mindestens 15 Jahren lehren, und die damaligen Absolventen heute in den Unternehmen sitzen, wird der Ruf zwangsläufig in der Arbeitswelt auch nicht viel anders sein. Mein Bruder zb hat hier an der örtlichen privaten FH seinen Bachelor gemacht und sich für den Master an fast allen Unis beworben, die den Studiengang anbieten, er hat einen sehr guten Abschluss auch in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang. Er bekam von jeder Uni absagen. Ich denke dass fast an allen Unis ein ähnliches Bild über die privaten FHs vermittelt wird und so erhält diese Anschauung auch Einzug in die Unternehmen.
Also ich nahm schon immer während der Klausurzeit 3-5 kg zu. Weils mir durch den Stress einfach mies geht und ich mich dann mit essen trösten muss. Das erlaube ich mir aber auch. Die Klausurkilos mache ich dann nach den Klausuren direkt wieder weg, dann staut sich nicht viel an. Das mit den Softdrinks ist für mich schwer zu verstehen. Ich trinke gar keine süßen Getränke, habe auch eigentlich nie Lust drauf. Und wenn kaufe ich es einfach nicht ein. Wobei ich auch für Besuch ne Flasche Sprite letztes Jahr gekauft hab, die nun immer noch hier steht. Bei mir gibt es ausschließlich Wasser und ungesüßten Tee. Ab und an mal im Restaurant oder bei McDonalds trink ich Cola oder Sprite. Und bei den Beiträgen über intermittierendes Fasten ist mir aufgefallen, dass ich das sowieso an 95% der Tage mache. Frühstück gibt es bei mir circa um 12 und Abendessen zwischen 18 und 19 Uhr irgendwann. Manchmal wirds auch 20 Uhr bis das essen rum ist. Aber sehr selten und dann habe ich meist auch erst um 13 oder 14 Uhr gefrühstückt. Ich schaffe es trotzdem während der Klausuren trotz des beschrieben Essensstils rasant zuzunehmen
Ich würde mal behaupten das liegt - wie auch an Präsenzhochschulen - an der jewiligen FH/Universität. Ich habe nie Vollzeit gearbeitet und Vollzeit studiert, war aber schon an einigen Hochschulen und kann daher denke ich recht gut einen Vergleich ziehen. Gerade auch im Bezug auf Hagen. Hagen ist wohl wirklich was die Skripte und den Stoffumfang angeht das aufwändigste, was ich bisher erlebt habe. Ein Semester war ich an einer privaten Hochschule, dort hätte ich wohl ohne Probleme Vollzeit nebenher arbeiten können, bin dann aber gerade deswegen auch gewechselt, weil entsprechend der Anforderungen die privaten (Fern)hochschulen eben auch den entsprechenden Ruf bei den Arbeitgebern haben und daher nicht vergleichbar sind mit einem Studium an einer Universität oder eben der Fernuni Hagen. Ich denke das sollte man sich generell bei Aussagen zur Machbarkeit und zum Schwierigkeitsgrad vor Augen halten.
Fazit - Rechnungslegung
Bestanden? Keine Ahnung! Eigentlich weiß ich bei keiner Klausur so wirklich, ob es nun zum Bestehen gereicht hat. Letztes Semester war ich sehr überrascht eine gute Note zu erhalten, obwohl die Klausur gefühlt alles andere als gut gelaufen war. Dieses Ereignis trägt folglich noch mehr dazu bei, dass ich meine Klausuren nun ziemlich schwer einschätzen kann. Wenns dumm läuft muss ich alles nochmal schreiben, wenn es gut läuft habe ich alles bestanden und ggf. sogar mit brauchbaren Noten. # Nun aber zu Rechnungslegung und meinem Fazit. Erst mal will ich euch ein bisschen vom Aufbau erzählen. Die Klausur besteht aus zwei Teilen. Einmal dem Teil Bilanztheorie, der von Prof. Meyering gemacht wird und dem Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse von Prof. Brösel. Teil Bilanztheorie: Dieser Teil besteht aus MC-Fragen sowie aus offenen Fragen. Zuerst kommt ein Teil ja/nein Fragen und anschließend ein Teil Fragen, die mit konkreten Stichpunkten (meist ein oder zwei) beantwortet werden müssen. Danach kommen noch offene Aufgaben. Thematisch drehen sich die Aufgaben hauptsächlich um die Bilanztheorien, die sehr ausführlich im Skript thematisiert werden. Hier ist sowohl der Gesamtzusammenhang sowie die Anwendung als auch Detailwissen erforderlich. Wohingegen Detailwissen hauptsächlich in den Stichpunktfragen geprüft wird, ist bei den offenen Fragen gerne die Anwendung und der Gesamtzusammenhang der einzelnen Theorien gefragt. Also man muss auswendig lernen und verstehen und anwenden können. Die Beispielaufgaben im Skript helfen an dieser Stelle sich das ganze so anzueignen, dass man es auch anwenden kann. Zumindest halbwegs. Zudem kommen gerne Fragen zum Umsatz bzw. Gesamtkostenverfahren und auch zur Eigenkapitalrechnung. Diese Sachen sollte man beherrschen. Zudem sollte man eine GuV und Bilanz problemlos aufstellen können. Buchungssätze werden hier auch teilweise abgefragt. Oft kommt dann noch ein Text, den man beurteilen muss/ kritisch würdigen muss. Das kommt leider Rätselraten gleich. Meine Devise war hier, möglichst viel richtiges hinschreiben. Denn was genau die sehen wollen geht aus der Aufgabenstellung nicht hervor. In dem Musterlösungen werden mehr oder weniger wahllos Dinge erläutert. Keine Ahnung wie ich das nun hier genau beschreiben soll, wenn ihr die Altklausuren durch arbeitet werdet ihr es vermutlich verstehen, was ich meine. In meiner Klausur musste man hauptsächlich die Bilanztheorien anwenden. Das konnte ich recht gut, bin mir allerdings auch nicht ganz sicher. Bei den Ja/Nein Fragen war mindestens eine Frage doppeldeutig und somit nicht eindeutig beantwortbar, weil - wie sich nach der Klausur rausstellte - den meisten Studenten nicht klar war, was die Aussage, die beurteilt werden sollte, genau aussagte. War etwas verwirrend und ich habe deswegen meine Begründung einfach dazugeschrieben. GuV, Eigenkapital etc kamen bei mir leider nicht dran. Die Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Im Fokus dieses Teil steht die Strukturbilanz sowie die Bilanzpolitik. Zuerst beginnt die Klausur mit kurzen Theoriefragen. Generell sollte man die Theorie auch hier gut auswendig können, wenn auch weniger Detailwissen gefragt ist als im Teil Bilanztheorie. Dann kommt in aller Regel eine Aufgabe, bei welcher man eine Strukturbilanz aufstellen soll und eine Aufgabe, bei der man in aller Regel progressive Bilanzpolitik durchführen soll. Das sind Verständnisaufgaben, zu denen es im Skript eine sehr detaillierte und umfangreiche Fallstudie gibt und die auch immer wieder in alten Klausuren gefragt sind. Das sollte man wirklich im Schlaf können und auch die komplizierten Sachen wie aktive RAP etc zu behandeln wissen. Leider fand ich den Teil mit der Bilanzpolitik etwas seltsam in meiner Klausur bzw. neuartig. Entweder ich hab etwas komplett übersehen oder einen massiven Denkfehler oder eben es war diesmal ein bisschen tricky. Denn es sollte die Ertragslage verschlechtert und die Liquiditätslage verbessert werden. Keine Ahnung ob das stimmt, was ich gemacht habe. Generell gab es recht wenig Aufgaben auf die Strukturbilanz und die Bilanzpolitik, was ich mir so nicht gewünscht hatte. Denn ich habe eher auf diese Aufgaben zum Punkte holen gesetzt als auf das sture auswendig lernen. KE 2 kam wie fast immer nur in sehr geringem Umfang dran, dafür aber viele Auswendiglernaufgaben, bei denen ich überweigend Probleme hatte. Eigentlich hatte ich auf den Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Teil gesetzt, im Endeffekt habe ich nun aber wohl im Bilanztheorieteil die meisten Punkte geholt und im Bilanzpolitik&Bilanzanalyseteil viele Punkte wegen der Auswendiglernfragen liegen lassen. Ich hatte mich da leider zu viel mit der KE 2 beschäftigt. Diese Zeit hätte ich besser noch zusätzlich in KE1 investiert. Sollte ich die Klausur nochmal schreiben müssen wäre das aber nicht unbedingt ein Weltuntergang. Ich kann jetzt ziemlich viel, weiß worauf es genau ankommt und könnte mir noch einiges an Klausurroutine aneignen. Während der Klausur ist mir außerdem ein ziemlicher Patzer passiert. Direkt im ersten Teil. Es sollten Sachverhalte nach der Bilanztheorie von Simon behandelt werden. Ich hab sie leider nach Schmalenbach behandelt und erst fast ganz zum Schluss der Aufgabe meinen Irrtum bemerkt. Da die Aufgabe mit 20 Punkten, was 20 Minuten entsprach, dotiert war, habe ich hier massig Zeit verloren, die mir leider am Ende auch etwas gefehlt hat. Viel Zeit zum viel nachdenken blieb so leider nicht mehr. Ärgerlich und hatte nichts mit meinem Wissenstand, sondern viel mehr mit meiner Aufgeregtheit vor einer Klausur zu tun. Ich hoffe trotzdem, dass es einfach zum Bestehen reicht, vielleicht sogar ne gute Note rausspringt und ich das Ding nicht nochmal schreiben muss.
6. Oktober 2016
So viel Freizeit!
Abilifly hat kommentiert zu Abiliflys Blogeintrag in I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Bei mir ist es ähnlich. Ich habe bereits in meine neuen Unterlagen reingeschaut. Zumindest in Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen und in Wirtschaftsprüfung. Die Unterlagen für Wettbewerbsrecht kamen noch nicht. Also diese Module mache ich dieses Semester. Vorausgesetzt natürlich ich habe die anderen Prüfungen alle bestanden, wo ich mir noch nicht so sicher bin. Wie ichs mache, wenn ich eins oder gar mehrere Module nicht bestanden hab, weiß ich noch nicht. Da bei mir in kürze ein Umzug ansteht und ich mich eigentlich gerade mitten in den Vorbereitungen befinde, bin ich allerdings ziemlich ausgelastet im Moment. Alles muss geputzt und verpackt werden, ausgemistet werden, umgeräumt werden. Aber ab nächster Woche geht es trotzdem regelmäßig nochmal an die Skripte.
5. Oktober 2016
Jetzt sind erst wenige Tage rum seit ich die letzte Klausur hinter mich gebracht habe. Wie sehr habe ich mich auf den Zeitpunkt danach gefreut. Endlich nicht mehr lernen. Endlich Freunde treffen. Endlich wieder Lust etwas schönes zu kochen. Meine Laune während der Klausurvorbereitung erinnert wohl schon fast an eine Depression. Ich habe keine Lust auf Lernen. Aber ich habe auch keine Lust mehr überhaupt irgendetwas zu tun. Das lässt natürlich auch nicht sonderlich viel Spielraum um sich zu motivieren. Nach der Klausur ist es dann erst mal so als würde man in eine andere Welt eintauchen. Zumindest für mich. Nochmal raus gehen und nicht im Kopf nur den Lernstoff haben, sondern alles um einen drumherum wahrnehmen. Es fühlt sich alles anders und auch irgendwie fremd an. Das ist aber nicht nur ein Phänomen welches ich nun an der Fernuni bemerke. Auch im Bachelor war das schon so. Hier jetzt irgendwie extremer. Vermutlich weil ich mich noch nie so lang auf Klausuren vorbereitet habe. Und noch nicht mal weil der Stoff schwerer wäre. Nur ist es wesentlich schlechter aufbereitet und etwas umfangreicher. An der Präsenzuni war bei mir weniger das sture Pauken als die Transferarbeit gefragt. Und ich muss sagen gerade an der Uni, an der ich meinen Bachelor gemacht habe, hatte man wirjlich oft das Gefühl, dass die Professoren auch didaktisch was drauf haben. Ich habe nie Zusammenfassungen angefertigt. Denn bis ich das erste mal meine Fernunimaterialien in der Hand hielt war ich immer der Ansicht, dass ein Skript natürlich immer in Stichpunktform verfasst ist. Ansonsten ist es ein Buch. Zumindest das für mich so. Und nun kriege ich hunderte von Seiten umfassende DIN-A 4 Bücher zugesandt und es wird behauptet das seien Skripte. Das macht das ganze natürlich viel zeitintensiver. Ich verstehe auch den Gedanken dahinter. In dem Skript soll alles drin sein, was der Prof. an der Präsenzuni da vorne labert. Nur braucht man das Gelaber in der Regel nicht. So wie man viele Details im Skript und zusätzliche Sätze nicht braucht. Im Präsenzuniskript steht nur das drin, was wichtig ist, was von Relevanz ist. In Hagen muss man nun erst mal filtern. Denn man kann sich den unnötigen Teil nicht einfach sparen indem man nicht in die Vorlesung geht. Aber jetzt hab ich erst mal frei. Der schöne Haushalt erwartet mich sehnsüchtigst und auch die sozialen Kontakte wollen nochmal gepflegt werden. So hab ich den ganzen Tag heute mit waschen, bügeln, zusammenlegen verbracht. Und ich sag es euch. Es war sehr entspannend!
Die Klausuren sind vorbei!
Ja es ist toll keine Klausuren mehr zu haben. Ich bin aber auch kein Mensch, der unbedingt Beschäftigung braucht, eigentlich leb ich gerne in den Tag ohne Arbeit, ohne irgendwelche Verpflichtungen. Leider geht das nicht immer.
Also an meiner Präsenzuni mit wesentlich mehr Klausurschreiblingen stand es schon Monate vorher fest wo wer schreibt und jeder sah in sowas wie bei uns dem Prüfungsportal neben dem Prüfungsdatum und Ort auch das Gebäude und den Hörsaal. Auch auf 2 Städte verteilt und es wurden auch Säle in der fremden FH angemietet. Ich finds ja jetzt auch nicht tragisch, aber es wär ne Verbesserung, die eigentlich ganz einfach wäre. Und es hat mich einfach gewundert, weil es an den 2 Unis wo ich bisher war, es halt online gab. Ja berichte zu den einzelnen Klausuren werden folgen.
Die Klausuren sind vorbei! Die letzten Tage und Wochen waren sehr stressig. Ich habe mich hier länger nicht mehr zu Wort gemeldet. Auf dem Weg Rückweg von meiner Matheprüfung hatte ich noch einen Text getippt, leider war im Zug dann beim abschicken die Internetverbindung weg und der Text dann letzlich irgendwie auch. Da ich eh gestresst war, hatte ich keinen Nerv das alles nochmal zu tippen. Daher kommt die Rückmeldung etwas verzögert. Gestern war meine letzte Prüfung und es kommt mir vor als sei sie schon ewig her. Ich wollte tatsächlich gerade vorgestern schreiben, weil ich es kaum fassen kann, dass es erst gestern war. Ich werde zu den einzelnen Klausuren noch ein Fazit schreiben, was ihr dann in den nächsten Tagen lesen könnt. Jetzt will ich mich erst mal allgemein halten. Im großen und ganzen war meine Prüfungsvorbereitung sehr durchwachsen, es kam einiges dazwischen, ich hatte neben Steuern noch die beiden Pflichtmodule belegt. Eine Kombi von der mir in den letzten Wochen so einige abgeraten haben. Da war es schon zu spät und ich muss sagen, ich bin schon froh, dass ich es jetzt hinter mir habe. Ob ich alles bestanden habe, kann ich absolut nicht einschätzen. Auch weil ich ja noch recht neu an der FU bin und keine Erfahrung habe wie bewertet wird. Die Klausuren sind deutlich anders aufgebaut als es bei meinen anderen Studien war. Es ist sehr einheitlich an der FU, zumindest scheint es mir so. Es gibt immer ein zusammengeleimter Packen Blätter mit Aufgaben und daran hängt auch der Lösungsteil, welchen man dann vor der Prüfung abtrennen soll. Was ich etwas seltsam und sinnlos finde ist der ewig lange Text, der sich über 1,5 Seiten zieht und sich am Anfang von jeder Klausur befindet. Da stehen so allgemeine Regeln, wie die erlaubten Taschenrechner usw. Mehr fällt mir jetzt gerade gar nicht ein. Das Blatt meiner Präsenzuni konnte ich hingegen am Ende meines Bachelors fast auswendig. Und genau da ist das, was ich für etwas schlecht gelöst halte. Möchte man an der FU dieses Blatt lesen, müsste man dafür die eh extrem knapp bemessene (Sinn?) Klausurzeit opfern. An meiner Präsenzuni war es immer so, dass diese "Vorschriften" das Deckblatt der Klausur waren. Man bekam die Klausur ausgteilt, man durfte nicht die Klausur öffnen, aber die Regeln sich durchlesen und schonmal Matrikelnummer und Name eintragen. Dann gab es einen einheitlichen Beginn und jeder drehte etwa gleichzeitig die Klausur rum und begann. An der FU werden die Klausuren ausgeteilt und sobald man eine hat darf man anfangen. Ist auch irgendwie unfair. Bisher hatte ich zwar immer das Glück recht am Anfang die Klausur zu bekommen, dennoch finde ich es besser wenn es einen einheitlichen Start gibt. Soviel erstmal dazu. Ziemlich komisch ist auch die Regelung zum "vorbereiten" der Gesetze. In Steuern waren die Überschriften auf den Postits erlaubt, der gleiche Lehrstuhl betreut auch die eine Hälfte des Moduls Rechnungslegung. Dennoch waren in Rechnungslegung dann plötzlich keine Überschriften auf den Post-Its mehr erlaubt, was dann dazu führte, dass ich mein Gesetz lieber im Rucksack gelassen habe. Zum Glück hätte es mir bei der Klausur ohnehin nicht geholfen, aber verschiedene Regelungen am gleichen Lehrstuhl im gleichen Studiengang im gleichen Semester finde ich etwas seltsam. Ansonsten wär es vielleicht sinnvoll auch online anzugeben wer in welchem Hörsaal schreibt. War an meiner Präsenzuni zumindest so und empfand ich als ganz praktisch, gerade wenn es wie in Rechnungslegung 6 verschiedene Hörsäle gibt, die auch noch in unterschiedlichen Gebäuden sind. Da ich leider über 350 km zu den Klausuren zu fahren habe und 2 der 3 Klausuren morgens um 9 bereits begannen blieb mir nichts anderes übrig als zu übernachten. Im Endeffekt haben mich die Klausuren jetzt so um die 400€ gekostet. Ich hoffe es hat sich wenigstens gelohnt
29. September 2016
Ich war nie in einer Klausureinsicht während meines Bachelorstudiums an der Präsenzuni. Schlicht weil es mir zu blöd war deswegen an die Uni zu fahren und mich mit hunderten anderen in eine Reihe zu stellen und Ewigkeiten zu warten. Mir wurde von einigen an der FU geraten immer die Klausureinsicht zu beantragen, weil sehr häufig Fehler passieren würden. Auch in Bezug auf meyering. Das heißt ja nicht, dass ich unbegründet Widerspruch einlegen werde. Ich weiß auch wie ein Widerspruch funktioniert etc. Aber ich werde genau prüfen wie bewertet wurde. Finde ich auch nicht falsch. | Amazon.de:Kundenrezensionen: Mass Effect [EA Value Games] - [PC]
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5,0 von 5 SternenDer Anfang einer Legende
VonAmaterasuam 6. April 2012
Plattform: PC|Version: EA Value Games
Mass Effect (ME) ist eines der besten Spiele, das ich je gespielt habe und der erste Teil einer absolut süchtig machenden Trilogie. Wer nicht alles lesen will, ich werde am Schluss die wichtigsten Pros und Kontras zusammenfassen.
== Story, Graphik und Sound ==
Man kann die Story von ME eigentlich nur mit einem Wort beschreiben: genial. BioWare hat ein sehr detaillreiches und -verliebtes Universum erschaffen, das in sich logisch ist: 2148 entdeckt die Menschheit unter dem Südpol des Mars Überbleibsel der längst vergangenen Zivilisation der Prothean. Diese waren technologisch viel weiter fortgeschritten als die Menscheit und so lernt selbige von der Existenz des bis dato unbekannten Elements "Element Zero" (auch Eezo genannt). Mit diesem Element und dem durch die Prothean-Artefakte gefundenen Mass Relay, das die Menscheit zuvor für Plutos Begleiter Charon gehalten hat, weil es völlig von einer Eisschicht überzogen war, können gigantische Distanzen in kürzester Zeit überwunden werden. Und so findet die Menschheit heraus, dass sie nicht allein in der Galaxie ist...
ME spielt nun 34 Jahre nach diesen Ereignissen und nachdem die Menschheit so ihre Schwierigkeiten hatte, sich in der galaktischen Gesellschaft zurecht zu finden, geht es zwar friedlich zu, völlig vertraut wird den "Neulingen" in der Galxie aber noch nicht. Commander Shepard soll die Gelegenheit nutzen, die der Council der Citadel (die übergeordnete Regierung einiger Rassen, die sich zusammengeschlossen haben, so ähnlich wie die EU) anbietet, und ein Kandidat für die Spectre werden, die Eleiteeinheit des Council. Das würde dem Ansehen der Menschheit gut tun. Bei der Mission, die seine Eignung für diese Truppe prüfen soll, geht aber so ziemlich alles schief und Shepard wird in einen Konflikt hineingezogen, dessen Auswirkungen und Hintergründe für Shepard lange im Dunkeln bleiben, das einzige was er sicher weiß: es hat mit den Prothean und ihrem plötzlichen, unerklärlichen Verschwinden vor 50.000 Jahren zu tun...
Die Story ist perfekt erzählt: rudimentäre Hintergründe um die Entdeckung des namensgebenden Mass Effect und der galaktischen Gesellschaft werden erläutert, das wird aber schön kurz (und kurzweilig) gehalten, wer aber mehr wissen will, kann den sich im Laufe des Spiels füllenden Codex zu Rate ziehen, der sehr ausführlich ist. Es gibt einige unerwartete Wendungen in der Geschichte und man fiebert richtig mit und will wissen, was als nächstes passiert. Ich war völlig an den Bildschirm gefesselt, das Universum und die Story haben mich einfach komplett in ihren Bann gezogen, das habe ich wirklich nur selten erlebt, einfach phantastisch. Auch die Integration der biotischen Fähigkeiten (so zu sagen die "Magie" dieses Universums) wird durch Element Zero sinnvoll erklärt.
Da ME nun schon 4-5 Jahre auf dem Buckel hat, sollte man natürlich keine Skyrim-Graphik erwarten, aber sie ist trotzdem noch sehr schön. Damals fand ich die Graphik ausgezeichnet. Toll ist auch der Charaktereditor, mit dem das Aussehen und Geschlecht seines Shepards bestimmt werden kann, wem das zu aufwendig ist, wählt einfach das Standardaussehen.
Der Soundtrack ist einfach super und sorgt genau für die richtige Stimmung. Zu dem Gänsehautgefühl von ME trägt aber auch die ausgezeichnete englische (!) Synchronisation bei, die deutsche ist meiner Meinung nach zu monoton und gefühlsarm.
== Dialoge und Crew ==
DAS herasuragendste Merkmal von ME ist die Entscheidungsfreiheit, die mit einem ausladenenden Dialogsystem daherkommt. Wenn man denn will, kann man sehr viel mit vielen Leuten reden und so viel über das Universum, aber auch die einzelnen Personen erfahren. So wachsen einem seine Crewmitglieder, die man im Laufe der Geschichte rekrutiert, richtig ans Herz (außer vielleicht Ashley, die war mir immer unsympathisch :-)). Es kann zwischen drei Grundausrichtungen gewählt werden - Paragon, Renegade oder neutral - oder einfach wild alles miteinander kombinieren. Als Paragon ist man der Held, der kein Unrecht duldet, als Renegade ist nur das Ziel wichtig, wer zwischendurch auf der Strecke bleibt, ist Kollateralschaden. Dadurch kann man seinen Shepard schön individualisieren und baut so eine gewisse Beziehung zu "seinem" Shepard auf. Weitreichende Entscheidungen, ob man jemanden tötet oder hilft, jemanden vertraut oder nicht, sind so an der Tagesordnung und beschert einem ein sehr persönliches ME. Absolut genial. Die Dialoge dabei sind sehr gut geschrieben und sehr unterhaltsam, das hat BioWare sehr gut gemacht. Die Interaktion mit der Crew geht so weit, dass man mit bestimmten Mitgliedern sogar Romanzen anfangen kann.
Dadurch ist auch der Wiederspielwert sehr hoch, da man andere Entscheidungen ausprobieren möchte.
== Ausrüstung und Inventar ==
Ach ja, das Inventar... das hat mir nicht gut gefallen an ME1. Man findet wirklich sehr, sehr viele Waffen und Modifikationen für selbige, das Inventar ist aber irgendwann voll, was dafür sorgt, dass man meistens 90% des Zeugs einfach verkaufen muss oder es in Omnigel umwandelt, mit dem man hauptsächlich irgendwelche Sachen repariert oder überbrückt (s.u.). Das ist sehr nervtötend, denn das Zeug, was man findet, ist meistens deutlich schlechter, als die Waffen und Rüstungen, die man schon hat. Sie kommen nämlich gelevelt daher (I bis X) und wenn man schon ne Waffe Level VIII hat und dann die gleiche auf Level III findet... nicht so toll. Außerdem sehen die Waffen bis auf die Farbe alle gleich aus, egal welcher Hersteller und die meisten sind auch ziemlich schlecht. Zudem sind die Specrtewaffen, die man kaufen kann, mit Abstand die besten Waffen, Abwägen zwischen Vorzügen der einen oder der anderen Waffe gibt es nicht. Ab der Hälfte des Spiels hatte ich die für Shep, dann hab ich nur noch alles verkauft. Shotguns sind in ME auch viel zu stark, die machen auf jede Entfernung sehr viel Schaden und treffen auch sehr genau. Somit war jeder Spieldurchgang recht ähnlich ab dem Zeitpunkt, ab dem man die Spectre-Shotgun hatte, egal welche Klasse: einfach draufhalten. Etwas langweilig.
Dafür kann man seine komplette Truppe ausrüsten: je nach Rasse kann entweder light, medium oder heavy Armor ausgerüstet werden, bei Sheprad abhängig von der Klasse. Jeder kann alle Waffen ausrüsten, aber unterschiedlich gut benutzen. Bioten und Techniker können zusätzlich Biotic Aps oder Omni-Tools ausrüsten, um ihre Fähigkeiten zu verbessern.
== Händler, Manufacturers und Spectre-Waffen ==
Man findet aber nicht nur tonnenweise Items, man kann sie auch kaufen. In jedem der drei Häfen, in denen man landen kann, gibt es einen oder mehrere Händler und auf der Normandy (Shepards Raumschiff) selber auch einen. Deren Inventar ist leider zufällig, was die Suche nach einem bestimmten Item ziemlich aufwendig macht, es wird aber durch bestimmte Bedingungen wieder neu bestückt.
Die Wahrscheinlichkeit, mit der ein bestimmtes Item erscheint, kann aber etwas beeinflusst werden und zwar durch die Wahl der Manufacturers. Bei verschiedenen Händlern kann ich Lizenzen für Verschiedene Waffen- und Rüstungshersteller (das sind die Manufacturers) erwerben, deren Items dann im Inventar des Normandy Requisition Officers (= NRO, der Händler der Normandy) auftauchen. Je weniger von diesen Lizenzen ich erwerbe, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, Items von einer der erworbenen Lizenzen angeboten zu bekommen. Deswegen sollte man sich gut überlegen, welche Hersteller man haben möchte. Lizenzen können erst ab verschiedenen Leveln gekauft werden, daher ist die Qualität der in der Lizenz erhaltenen Items sehr unterschiedlich (Eine Lizenz, die ich erst mit Level 36 haben kann, hat natürlich bessere Items als eine, die ich schon auf Level 5 haben kann). Lizenzen werden nicht übertragen, wenn ich ein New Game + starte, also kann man im ersten Durchgang etwas rumprobieren. Die Items, die in der Lizenz enthalten sind, werden nämlich leider nicht angezeigt. Im New Game + kann man dann besser sortieren: ich persönlich erwerbe immer nur 3 bestimmte Lizenzen.
Die Spectre-Waffen kann man nur an zwei Orten erwerben, beim NRO und beim C-Sec Requisition Officer in der Citadel (beides erst durch das Achievement „Rich“). Diese Waffen sind immer auf Level VII, erst ab Level 50 hat man Zugriff auf Level X Spectre-Waffen, die mit Abstand die besten Waffen im Spiel sind.
== Klassen und Skills ==
Shep kann zwischen 6 Klassen wählen: die drei Grundklassen Soldier (Kämpfer), Adept (Biot) und Engineer (Techniker) und deren Mischungen Infiltrator (Kämpfer + Techniker), Sentinel (Techniker und Biot) und Vanguard (Biot + Kämpfer). Shepard kann dadurch unterschiedliche Rüstungen ausrüsten, verschiedene Waffengattungen unterschiedlich gut benutzen und andere Fähigkeiten einsetzen. Durch die oben angesprochenen Spectrewaffen-Thematik, spielen die sich aber nicht sooo unterschiedlich. Schade. Gut ist aber, dass durch eine bestimmte Quest diese Klassenfähigkeit nochmals individualisiert werden kann.
Biotische und Tech-Fähigkeiten sind nicht sehr zielgenau und deswegen teilweise nicht so gut oder sehr unterschiedlich gut. Pro Klasse gibt es 8 Fähigkeiten plus 4 allgemeine Skills, die Shepard immer hat: Spectretraining, Intimidate, Charm und die passive Klassenfähigkeit. Ich habe nie so viele Skills gebraucht, ich hab mich auf 2 aktive und die passiven konzentriert, mehr brauch ich echt nicht. Ich finde es überflüssig aus Charm und Intimidate ein Skill zu machen: es ermöglicht zusätzliche Paragon- (Charm) und Renegade(Intimidate)-Antworten (die sehr gut sind), man kann aber nur so viele Punkte reinsetzten, wie hoch der jeweilige Paragon- oder Renegadewert ist (diese Steigen je nach dem, welche Entscheidungen man im Spiel trifft). In ME 2 sind die einfach direkt proportional, das ist besser.
Es gibt ein Minispiel, für die die beiden Fähigkeiten Hacking und Electronics nötig sind, ist der Skill zu niedrig, kann man den Behälter, der damit verschlossen ist, nicht öffnen. Das bedeutet, man muss immer ein Mitglied mitnehmen, das diese Fähigkeit hat, wenn Shep diese nicht besitzt. Es hat mich gestört, dadurch in der Wahl meiner Teammitglieder eingeschränkt zu sein. Was aber sehr schön ist, sind die Waffenskills: je nach Klasse kann Shep bestimmte Waffentypen besser benutzen, repräsentier durch diese Skills (beim Vanguard z.B. Shotgun und Pistol).
== Kampf, Erfahrung und Quests ==
Erfahrung bekommt man durch das Töten von Gegnern und Erfüllung von Quests. Dadurch bekommt ein reiner Paragon-Charakter etwas weniger Erfahrung als ein reiner Renegade, weil man an manchen Punkten Leute auch verschonen kann. Etwas schade aber nicht wirklich wichtig, weil es ohnehin etwas schwierig ist, das Maximallevel von 50 zu erreichen. Dafür gibt es dann ein New Game+, bei dem Ausrüstung, Skills und Erfahrung erhalten bleiben, neues Levelcap ist dann 60. Da es sehr viele Achievements gibt, die einem für einen zweiten Durchlauf Vorteile geben, lohnt sich dies auch.
Ein Nachteil ist die blöde Gegner- und Begleiter-KI: viele Gegner rennen einfach ohne Deckung zu nehmen auf einen zu und betteln geradewegs darum, abgeschossen zu werden, während die Begleiter sich einen feuchten Dreck darum scheren, ob sie aus diesem Winkel die Gegner überhaupt treffen könnten und schießen trotzdem einfach mal grob in die Richtung, in der ein Gegner ist, auch wenn direkt vor ihnen eine meterhohe Kistenwand ist. Nicht sehr klug, Shep muss hier schon wirklich die meiste Arbeit leisten.
Es gibt keine Munition, die Waffen überhitzen nur wenn man sie zu oft hintereinander abfeuert, wenn dies geschieht, muss man darauf warten, dass sie wieder völlig auskühlen. Da gibt es aber einen Bug, der dies verhindert, so dass man öfter mal, wenn eine Waffe überhitz, neu laden muss. Geheilt wird durch Medigel, das auch gefallene Kammerade wieder kampfbereit macht.
Die Sidequests haben zwar oft interessante Ansätze und es gibt sehr viele von ihnen, aber sie befinden sich meistens nur in einem von 3 Bunkersystemen oder auf dem einzigen Raumschifftyp, so dass sie sehr unabwechslungsreich sind, hier wurde viel Potential verschenkt. Außerdem tritt man fast nur gegen Menschen an, was ich unlogisch finde, es gibt auch andere Rassen. Gut ist, dass die Quests teilweise schwer zu finden sind oder aufeinander aufbauen.
== Allgemeines Gameplay ==
Eines der größten Mankos finde ich den Mako. Das Bodengefährt kommt beim Erkunden der Sidequestplaneten zum Einsatz. Es lässt sich aber sehr blöd steuren und die Planeten sind sehr öde mit riesigen Gebirgen, um die man immer einen riesigen Bogen fahren muss. Furchtbar. Außerdem gibt es zwar eine Karte, auf der ist aber nicht alles verzeichnet. Toll, dann hätten die die auch gleich weglassen können... In den Hauptmissionen fährt man auch manchmal den Mako, da macht das auch Spass, weil da Wege für das Gefährt vorgegeben sind.
Die Citadel ist etwas zu groß, man muss ewige Strecken zurücklegen, um von A nach B zu kommen, das nervt auf die Dauer. Etwas relativiert wird dies aber durch das Schnellreisesystem in der Citadel, das hilft ein wenig. Die Fahrstuhlfarten zwischen den Gebieten der Citadel finde ich eine Zumutung, sie dauern viel zu lang und meine Leute haben sich praktisch nie unterhalten. Die Strenenkarte ist zu dunkel, manche Planeten habe ich fast übersehen, es gibt auch keine Erkundungsanzeige, ich musste mir immer eine Liste schreiben, wo ich schon war, da in Clustern auch im Laufe der Zeit Sonnensysteme dazukommen.
Dazu kommt, dass das Spiel leider manchmal abstürzt, also sollte man oft speichern.
Mass Effect macht das richtig, was wichtig ist für ein Rollenspiel: Die Story und das Gefühl, wirklich eine Person zu sein, die mit ihrer Umwelt interagiert. Das ist BioWare mit ME so gut gelungen wie mit keinem anderen Spiel. Die Gameplayschwächen, die es hat, kann man deswegen leicht verzeihen, da sie auch nicht gravierend sind. ME ist viel zu fesselnd und spannend und einafch zu genial, um etwas anderes als 5 Sterne zu verdienen, die Gameplayschwächen habe ich in dem einen abgezogenen Stern beim Spielspass berücksichtigt. Wer eine tolle Geschichte in einem superinteressanten Universum erleben will, der soll zugreifen, man wird locker 60 h bestens beschäftig!
+ geniale Story mit riesigem Universum
+ Tolle englische Synchronisation und Soundtrack
+ tiefgründiges Dialogsystem
+ Komplettes Team ausrüstbar
+ Schönes Skillsystem
+ New Game+ lohnt sich
- unabwechslungsreiche Bunker
- ständig überfülltes, unübersichtliches Inventar
- Spectrewaffen zu stark
- Blöde Gegner- und Begleiter-KI
5,0 von 5 SternenEines des besten Spiele der letzten Jahre
Vonchsalphaam 7. Februar 2012
Mass Effect ist mit Abstand eines der besten (Rollen-)Spiele der letzten Jahre. Es bietet eine filmreife Inszenierung, eine spannende, wendungsreiche Handlung, interessante Charaktere, viele Entscheidungen und massig Action. Auch ist es IMO mal erfrischend, ein Rollenspiel in einem Sci-Fi Setting serviert zu bekommen, anstatt das 1000. Mittelalter-Fantasy-RPG.
Das Universum von Mass Effect (Aliens, Geschichte, etc.) ist absolut faszinierend und gut durchdacht und kann IMO mit den Universen von Star Trek oder Star Wars mithalten.
Das Spiel sollte jeder Sci-Fi Fan und Rollenspielfan einmal durchgespielt haben.
Das Beste an Mass Effect ist meiner Meinung nach (neben der tollen filmreifen Story und dem faszinierenden Universum), dass man seinen Charakter absolut individuell gestalten kann und jedes Spiel vollkommen anderes ist, dank der diveresen Lösungsmöglichkeiten. Auch die Möglichkeit des Imports seines Charakters in Mass Effect 2 & 3 ist eine tolle Idee.
+ freie Charaktergestaltung (Geschlecht, Klasse, Aussehen, Fähigkeiten)
+ sehr viele weiterentwickelbare Fähigkeiten
+ sehr viele Waffen und Rüstungen
+ erforschbare, riesige Galaxis
+ fimlreife Inszenierung
+ faszinierendes Universum
+ spannende, wendungsreiche Handlung
+ "Gut" & "Böse" Entscheidungen
+ Beziehungen zu Teamkameraden möglich
+ viele Dialoge
+ einige nette Rätsel
+ Planetenerkundung mit MAKO-Fahrzeug
+ tolles Level- und Missionsdesign (außer einige Nebenquests)
- Kampfsystem nicht voll ausgereift (Deckung und Taktik nur selten nötig, etc.)
- MAKO Fahrphysik nicht voll ausgreift (bewegt sich teilweise wie ein Flummi)
- Inventar zu groß und unübersichtlich
- Basen bei Nebenmissionen werden zu oft recyled (lediglich 3 Basentypen und 1 Frachtschiff werden für über 20 Missionen verwendet)
VonWutzam 27. März 2011
Hab mir Mass Effect gekauft, obwohl es hier die schlechte Kritik bekommen hat. Ich hatte unter Windows 7 auch das Problem das es nicht starten wollte, aber mit dem Patch 1.02 lief es dann. Damit die vermatschten Texturen richtig dargestellt werden muss man den
Depth of Field effekt abschalten!!! Einfach in ( My Documents\BioWare\Mass Effect\Config) die Datei BIOengine.ini öffnen und DepthOfField=TRUE in DepthOfField=FALSE ändern. Datei abspeichern und schon erstahlt Mass Effect in ganzer Pracht. So macht das Spiel um einiger mehr Spass und verdient meiner Meinung nach 5 Sterne
5,0 von 5 SternenIhr kennt Mass Effect nicht...
VonUweam 1. März 2012
...ich bis vor wenigen Monaten auch noch nicht.
Folgende Rezension ist für Käufer gedacht, die von Mass Effect noch nie zuvor gehört haben und sich nun fragen: Soll ich es mir zulegen?
Als 2008 Mass Effect bei uns in Deutschland erschien, hab ich das nur zur Kenntnis genommen; mir das Spiel aber nicht gekauft.
November 2011: 2 Woche krank und ich bestell mir dieses Spiel beim Durchstöbern von Amazon aus Langeweile (muss bis heute über diesen Umstand lachen) für 9,99 € und denk mir nichts Böses dabei.
Die zwei Wochen verliefen dann hauptsächlich in diesem Spiel. Zur Bewertung: 5 STERNE. Warum?
1) Die gesamte Story und Mass-Effect-Welt! Es war das erste Mal, dass ich bei einem Science-Fiction Spiel das Gefühl hatte, eine futuristische Darstellung der Zukunft zu spielen. Fantasy-Elemente wie Lichtschwerter, die Macht usw. wird man hier vergeblich suchen. Die Alien-Spezien sind glaubhaft in die Story mit eingewoben, allerdings in unterschiedlichen Umfang. Wer besonders heiß auf den Hintergrund der Story(-welt) ist, liest sowohl den "Kodex" der im Spiel nach und nach freigeschaltetet wird (und teilweise sogar von einer Sprecherin vorgelesen wird), als auch die Bücher zur Mass Effect-Reihe ("Mass Effect: Die Offenbarung von Drew Karpyshyn und Mick Schnelle" sei hier jedem ans Herz gelegt, der sich dieses Spiel holen will oder noch mehr in das Universum von ME eintauchen will). (5/5 persönlichen Punkten)
2) Charaktererstellung: Hier frag ich mich immer noch: "Warum nicht mehr?" Zwar ist der Charaktereditor umfrangreich genug und das standardisierte Gesicht ist auch gut; persönlich hätte ich mir aber mehr Frisuren gewünscht. (4/5 persönlichen Punkten)
3) Kampfsystem und Benutzeroberfläche: Das Kampfsystem ist durchaus abwechslungsreich genug (Es gibt 6 spielbare "Klassen"; wobei es 3 "Grundklassen" gibt und die anderen 3 Klassen Überschneidungen der ersten 3 Klassen sind). Das Waffen und Rüstungsarsenal ist breit gefächert. Ansonsten unterscheiden sich die Kämpfe nicht groß von einem normalen Shooter (wenn man mal von den biotischen Fähigkeiten absieht). Der Schwierigkeitsgrad ist frei einstellbar und bietet Platz für Neulinge als auch Hardcore- Gamer mit masochistischen Tendenzen.
Die Benutzeroberfläche könnte in einigen Fällen besser sein. Jedoch kann ich aus meiner Spielerfahrung sagen, dass mich dies nie wirklich beeinträchtigt hat oder auch nur am Spielen gehindert hat. Einziger Kritikpunkt: Die Steuerung des Bodenfahrzeuges im Spiel. Hier muss man sich wirklich dran gewöhnen und Übung macht hier den Meister. Es dauert wirklich etwas und es wird einem den ein oder anderen Tod einbringen, wenn man die Steuerung nicht drauf hat. Von daher einen Punkt Abzug. (4/5 persönlichen Punkten).
4) RPG: Für RPG Fans ist dieses Spiel einen Kauf auf JEDENFALL wert. Sämtliche Quests (ob Haupt- oder Nebenquests) sind vertont und bieten immer die Möglichkeit einer Entscheidung (Vorbildlich oder Abtrünnig). Dieses (entscheidungs-)System hat dann auch bestimmte Auswirkungen auf das Situationen im Spiel selbst, als auch auf die "Nachfolgetitel", da man seinen Endspielstand in die Nachfolger Mass Effect 2 und danach in Mass Effect 3 importieren kann und mit den getroffenen Entscheidungen weiterleben muss und die Konsequenzen zu tragen hat. Wer übrigens "Star Wars: The Knights of the Old Republic" kennt oder gespielt hat, wird sich sofort heimisch und geborgen fühlen. (5/5 persönlichen Punkten)
5) NPC: Warum erwähn ich die? Ganz einfach: Weil man eine Beziehung zu ihnen aufbaut (vor allem zu den eigenen Begleitern; Romanzen lassen sich auch Spielen, sind aber kein Pflicht, wenn man kein Verlangen danach hat). Man wird förmlich in einen Bann gezogen und die Begleiter kommentieren auch oft die Gespräche des Hauptcharakters. Hier verrat ich mal nix, aber es kann durchaus witzig sein, wenn zwei Begleiter unterschiedlicher Ansicht sich zum Beispiel in einer Bar unterhalten. (5/5 persönlichen Punkten)
6) Grafik: Macht natürlich heute nicht mehr ganz soviel her (ist ja auch schon 4 Jahre her). Stimmig ist sie trotzdem; kommt einem allerdings manchmal etwas steril und "kalt" vor. Von daher hier: (3/5 persönlichen Punkten).
7) Sound: Es ist das erste Spiel, wo ich mir sogar den Abspann mit den Namen angsehen/angehört hab, weil die Musik dabei ein echtes Highlight ist. Auch sonst trumpft das Spiel mit einem guten Sound und guter Musik auf, die einen echten Wiedererkennungswert hat. (5/5 persönlichen Punkten)
Ich glaube mit diesen sieben Punkten hab ich das Meiste hoffentlich gesagt. Mich hat selten ein Spiel so in den Bann (!!!!) gezogen. Hab mir dann zu Weihnachten sofort Mass Effect 2 bestellt, Bücher (als auch Comic) zuegelegt und warte nun gerade voller Ungeduld auf Mass Effect 3. Ich bin bis November 2011 nie in eine "Merchandising- Falle" getappt, aber dieses Spiel hat mich wirklich schwer erwischt.
Kaufempfehlung meinerseits jedenfalls.
Auswertung meiner kleinen Punktezählung: 31 von 35 möglichen Punkten. Schnitt 4,4! Das es trotzdem 5 Sterne vedient hat, ist meiner subjektiven Sicht auf das Spiel geschuldet.
PS: Es gibt auch 2 DLCs zu diesem Spiel, welche sich allerdings nur mit sehr viel Mühe installieren lassen. Dort am besten gleich die Supportseite von Bioware oder EA befragen. Hatte danach keine Probleme mehr mit der Installation der DLCs.
4,0 von 5 SternenEin wirklich gutes Spiel.
VonJörg Bam 21. März 2012
Ich werde mich kurz halten, da das meiste hier schon gesagt wurde.
Mass Effect "1" ist sicherlich ein Meilenstein, was dieses Genre angeht.
Ich habe Mass Effect vor Tagen noch einmal aufgespielt, nachdem ich Teil 3 durchgespielt hatte,
um zu sehen, warum ich von dem ersten Teil so begeistert war.
Es hat natürlich seine Schwächen, was das Fahren mit dem Mako angeht.
Die kleinen Minispiele nerven, da extrem häufig.
Allerdings wird das ganze wettgemacht durch erstklassige Mitstreiter. Die Dialoge sind nicht
so abgeschnitten, wie in Teil 2 und 3, die immer mehr auf Gelegenheitsspieler zugeschnitten wurden.
Ich habe in keinem Spiel, eine derartige Aufbruchstimmung gefühlt. Die Ansprache von Commander Shepard zu seiner Crew,
beim Start der Normandy, begleitet durch die treibende Musik, ist unvergessen.
Man fühlt den Aufbruch ins Unbekannte. In Mass Effect 2 und noch mehr in Teil 3 ist die Aufgabe von Anfang an klar vorgegeben.
In Mass Effect ist man noch Entdecker, nichts ist von Anfang an klar.
Mass Effect "1" ist nicht so geplagt von ellenlangen Filmsequenzen.
Mass Effect 3 kommt mir fast nur noch wie ein Film vor, unterbrochen von Action, sprich Ballereien.
In Teil 3 ist mir Shepard irgendwie fremd geworden.
Ich würde mir eine Neuauflage von Mass Effect "1" wünschen, mit HD Auflösung und besseren Texturen.
4,0 von 5 SternenNach 5 Jahren immer noch ein meisterhaftes...Meisterwerk
VonPlasticheromanam 14. April 2012
Was soll ich zu diesem Spiel noch sagen?
Wer's bis heute nicht gespielt hat, hat was verpasst!
Habe es mir kürzlich erst geholt, weil Mass Effect 3 mich gereizt hat und ich umbedingt die ganze Trilogie von Anfang an erleben wollte.
Obwohl ich durch das Alter des Spiels etwas Langeweile befürchtet habe, bzw. das es nicht mit heutigen "Standarts" mithalten könnte, bin deshalb sehr neutral rangegangen und muss sagen: Ha! geirrt!
Fesselt immer noch von Anfang bis Ende, mit tollen Charakteren, einer schönen Story und den besten Dialogen der jüngsten Spielegeschichte! Die Steuerung ist im Vergleich zu heutigen Shootern zwar nicht mehr so frisch, allerdings gewöhnt man sich schnell dran.
Nur das Inventarmanagement und die etwas langwierigen MAKO-Missionen sind (wenn überhaupt) zu bemängeln.
5,0 von 5 SternenGewaltiges Science-Fiction Epos
VonGroffinam 15. Dezember 2011
das Spiel ist als Trilogie angelegt. Jedes Spiel ist zwar für sich selbständig, aber die Storyline knüpft jeweils aneinander an. Durch Charakter-Import werden Entscheidungen aus dem ersten Spiel sich auch auf die darauffolgenden auswirken. Dies sollte man beachten, wenn man auch die nachfolgenden Spiele durchspielen will.
Zu Beginn des Spiels kann man seinen Charakter individuell gestalten und die Klasse bestimmen. Ich habe mich an die Vorgabe des Spiels gehalten und den vorgefertigten Commander Shepard gewählt.
Dies Spielewelt ist riesig und sehr abwechslungsreich. Einzig bei den Nebenquests und den Außeneinsätzen hätte ich mir mehr Abwechslung gewünscht. Die Story ist filmreif und die unterschiedlichen Charaktere sauber herausgearbeitet. Auch die Grafik hat mich positiv überrascht.
Ähnlich wie bei Dragon Age folgt die Handlung einem Hauptstrang neben dem noch zahlreiche Nebenquests erfüllt werden können. Diese füllen das Konto und können hier und da mit nützlichen Gegenständen dienen. Lange Wege sind immer wieder ein Problem bei Rollenspielen, gerade wenn die Welt eine solche Dimension wie bei Mass Effect einnimmt. Bioware hat sich bemüht, dieses Problem zu minimieren, aber hier und da hat sich es nicht ganz vermeiden lassen und so stapft man minutenlang durch Gänge, um von A nach B und wieder zurück zu gelangen.
Während dem Spiel wird der Spieler mit zahlreichen Entscheidungen konfrontiert. Neben der Entscheidung, ob er den guten oder bösen Weg wählt, kann man Romanzen eingehen (die sich auch auf die späteren Teile auswirken), sich mit Teammitgliedern anlegen, usw.
Kämpfe gibt es zuhauf, wenngleich sie nie zu einem einfachen Hack n Slay ausarten. Die KI ist dabei keine zu hohe Herausforderung und somit hält sich der Frust in den meisten Fällen in Grenzen. Im Vergleich zu Dragon Age, hinkt die Taktik bei den Kämpfen zurück und wurde im zweiten Teil schon nachgebessert. Die Gegner sind vielfältig und mir zumindest wurde es selten langweilig.
Beim Sound kann ich ebenfalls wenig bemängeln. Das komplette Spiel ist mit Sprachausgabe unterlegt und die Musik passt sich dem jeweiligen Geschehen an, ohne zu eintönig zu werden.
Meiner Meinung nach kann man mit diesem Spiel nicht viel falsch machen. Für Leute, die nur auf reine Action aus sind, wird das Spiel vielleicht nicht optimal geeignet sein, aber für alle anderen ist es nur zu empfehlen.
Mass Effect hat sein eigenes Universum erschaffen, ohne sich zu sehr an gängigen Vorlagen zu orientieren. Die Geschichte ist spannend, wenn auch nicht ohne Pathos, die Charaktere und Spielwelten sind liebevoll gestaltet und es macht Spaß, die Welt zu erkunden.
Mich hat das Spiel viele Stunden vor den Bildschirm gefesselt und es hat mir Apetitt auf mehr gemacht. Den zweiten Teil habe ich mir gleich im Anschluss gekauft und werde sicher auch den dritten Teil spielen.
5,0 von 5 SternenGroßer Umfang für kleines Geld!!
VonReneam 11. November 2012
Ich habe das Spiel über Origin im Angebot für 5€ erworben, aber auch für rund 10€ kann man hier locker zugreifen!! Allein die Spielzeit von rund 22-25 Stunden ist ein Kaufargument. Aber ist diese Spielzeit auch zweckmäßig mit Content gefüllt? Ich würde sagen ja! Die zahlreichen vollvertonten Dialoge sind nett anzuhören wobei ich leider kein Fan deutscher Synchronisation bin was aber wiederum all die jenigen freuen dürfte die die englische Sprache nicht allzu gut beherrschen. Die Story ist auch so gestrickt das man alles verstehen sollte da sonst an der ein oder anderen Stelle doch der berühmte rote Faden verloren gehen könnte. Die Geschichte fand ich sehr gut und auch gut erzählt nur ist das Spiel an einigen Stellen etwas zäh und ab und an fand ich den Fortgang der Story etwas schleppend und "langweilig". Wobei langweilig schon fast etwas zu hart ausgedrückt ist. Alles in allem muss ich nach dem Durchspielen sagen das sich der Kauf mehr als gelohnt hat und ich mittlerweile auch den 2ten und 3ten Teil besitze. Gewisse Entscheidungen die man im Spiel trifft wirken sich auf den Spielverlauf aus was das ganze nochmal zusätzlich interessant macht und den Rollenspielcharakter prägt. Auch wirken sich jene Entscheidungen auf die anderen Teile der Serie aus. So habe ich zb. meinen Mass Effect 1 Spielstand in Mass Effect 2 importiert und trage somit auch weiterhin die Konsequenzen meiner Handlungen im ersten Teil. Eine sehr gute Sache wie ich finde denn somit macht die Serie erst recht den Eindruck ein "Ganzes" zu sein. Die Grafik finde ich auch heute noch völlig ok und für ein RPG mehr als ausreichend. Natürlich ist es in die Jahre gekommen aber hier geht es mehr um den Inhalt als um Grafik und zudem kann das Spiel auch auf älteren Systemen in guter Optik gespielt werden. (Auch der zweite und dritte Teil gehen recht sparsam mit der Hardware um was für viele sicher auch interessant sein dürfte)
Also allen die sich jetzt noch überlegen ob sie es sich nun kaufen sollen oder nicht kann ich nur eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen da die gesamte Serie einfach Spaß macht und insgesamt eine gute und auch spannende Geschichte erzählt.
Edit: Ein weiterer positiver Aspekt ist die spielerische Freiheit die einem in gewisser Weise gelassen wird denn man hat sein eigenes Raumschiff mit dem sich Planeten anfliegen und teilweise erkunden was auch für Missionen essentiell ist. So entscheidet man wann ob und wie man eine Neben- oder auch Hauptmission angeht.
5,0 von 5 SternenDer grandiose Auftakt zur Trilogie
VonJapanfahrerinam 2. Mai 2012
Mass Effect bietet ein neues Spielgefühl; eine Mischung aus Shooter und Rollenspiel.
Dein Leben heilt sich von automatisch, was für mich damals noch ein neues Spielelement war. Die Biotik bietet euch ein abwechslungsreiches Kampferlebnis.
Manchmal bieten die Folgetitel so viele Verbesserungen, dass einem das erneute Spielen des ersten Teils keinen großen Spaß mehr macht, weil man diese vermisst. Dies ist bei Mass Effect nicht der Fall! Auch nachdem man den zweiten Teil oder sogar den dritten mehrmals gespielt hat, bleibt Mass Effect 1 immer noch ein schönes Spiel, dass einfach nur Spaß macht und spannend ist.
Mass Effect hat eine spannende Story und ist schön zu spielen. Obwohl ich den zweiten Teil noch besser finde, so ist doch auch Mass Effect 1 in meiner Liste der Lieblingsspiele ganz weit oben mit dabei und ich spiele es auch heute noch gerne!
5,0 von 5 SternenGuter Einstieg für das Singleplay
VonMarkusam 24. Dezember 2011
Spiel erst zu 33% durchgezockt! Bisher
1. Amazon Lieferzeit 1,5 Tage (uhhwow!)
2. Spieleinstallation in Windows7 64bit deutsch (alle aktuellen Updates) problemlos. Start des Spiel nach der Installation und aufspielen des aktuellen Patches des Spieles problemlos.
3. Keine CD zum Start notwendig. Positiv, weil mein CD-Laufwerk manchmal probleme mit den Kopier-geschützten CDs/DVDs hat.
1. Spiel stürtzt manchmal ab. Deshalb sichere ich nun regelmäßig. Die Abstürtze können eventuell auch an meiner Graphikkarte liegen, es ist eine ATI Radeon HD5770. Eigentlich nervt es garnicht, weil es selten vorkommt, und man dadurch auch mal zu einer Pause gezwungen ist :-D
2. Shepard ist ein Unsympath :-D
3. Im Vollbildmodus der Wechsel auf den Desktop führt meistens zum Spielabsturz. Deshalb habe ich in den Fenstermodus gewechselt, dann ist aber leider der Fensterrand links und oben mit den Windows-typischen Rahmen und Kreuzen zu sehen. Habe keine Einstellung gefunden, den Rahmen auszuschalten.
4. Der freie Inventarplatz ist iG nicht einsehbar. Deshalb ist Organistion im Haushalt der (seiner) Gegenstände angebracht. Für Messies eine Qual :-( Zudem gibt es (glaube ich) keinen Gesamtüberblick über die seine gesammelten Gegenstände während einer Mission. Ausser man geht danach zum Händler, dann ist es ersichtlich.
5. Dadurch kommt manchmal das Feeling auf, dass dieses Spiel für die Konsole entwickelt wurde. Hat aber (für mich) auch den Vorteil, dass die großen Schaltflächen, Schriften, usw. auch sehr relaxed im Wohnzimmersofa, ohne groß Mods zu installieren, spielbar sind.
6. Die Installations-CD Nr.2 in der Verpackung befindet sich in einer Papp-Falttasche, anstelle in das Spiele-Etui mitintegriert zu sein. Das empfinde ich als billig! Das war aber auch schon bei Dragonage Origins, und auch bei Mass Effekt 2 so.
Mehr Negativ- als Positiv-Punkte? Nein! Das Spiel ist seeehr Stimmungsvoll. Und danach pack ich dann ME2 an, um für ME3 bestens gewappnet zu sein. Die Ego-Shooter-Einlagen habe ich mir GENAUSO gewünscht. Mit Story, und einfach der Möglichkeit, missglückte oder unperfekte Szenarien nochmal auszuprobieren (da mir das Ego-Shooter-Genre bislang völlig entgangen ist). Geiles Game!
vonBioware
3,3 von 5 Sternen456
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q-de-772 | wenigen Aufgaben vor. Das fand ich etwas unfair, da ich mich gerade darauf gut vorbereitet hatte. | Abilifly - Fernstudium-Infos.de
27. Mai 2016
25. September 2017
133 Sehr gut
Lange habe ich mich nicht gemeldet und das hat einen Grund
Abilifly hat Blogeintrag hinzugefügt: I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Lange habe ich mich nicht hier gemeldet, obwohl ich mich ja öfter melden und berichten wollte. Mein Leben geht ein bisschen drunter und drüber. So haben wir durch Zufall beispielsweise vor 4 Wochen eine kleine 5 Wochen alte Babykatze bekommen, die inzwischen super eingelebt und top fit ist, mir aber nun den letzten Nerv raubt. Das lernen für die Uni hat ja im Herbst ganz gut angefangen, nun bin ich ein wenig ins Schludern geraten und hänge natürlich wieder nach Wie sollte es auch anders sein. Jedenfalls hab ich einen Seminarplatz bekommen und werde direkt danach die Abschlussarbeit schreiben. Ich schreibe am Lehrstuhl Meyering (Betriebswirtschaftliche Steuerlehre) und die Seminararbeit muss ich bis 29.05.17 abgeben. Genau. Das Abgabedatum weiß ich jetzt schon. Sonst aber nichts. Nicht mal mein Thema. Auch nicht wie ich ein Thema bekomme. Also das Studium neigt sich dem Ende zu, dabei hat es ja eigentlich gerade erst angefangen. Die Masterarbeit wird meine letzte Leistung sein und die Abgabe dann voraussichtlich im November, wenn ich wie geplant direkt im Anschluss an das Seminar Mitte Juni mit der Masterarbeit beginnen kann. Die letzten Klausuren schreibe ich im Oktober dann. Werden aber dann nur 1-2 je nach dem ob ich nun alle im März bestehe oder doch durch eine durchfalle. Im April hab ich ein Praktikum in einer großen Steuerberatungsgesellschaft geplant, dafür bin ich gerade die Bewerbungen am vorbereiten. Und nebenbei hab ich noch ganz viel andren Kram um die Ohren, weshalb das liebe Unizeug mal wieder zu kurz kommt. Über die Weihnachten kommt die ganze Familie zu uns uuuuund alles muss vorbereitet werden. Würd ja gern im Anschluss an den Master ne externe Promotion starten, muss nur mal sehen, ob ich da mit meinem Schnitt (wird vermutlich schlechter als 2,5) irgendwo ne Chance hab. Das wars auch schon wieder von mir Aber über Weihnachten hab ich vielleicht noch den ein oder anderen Abend an dem ich vielleicht mal Zeit und Muse habe mich zu melden.
mein neues Lernkonzept
Mein neues Lernkonzept Da einige gefragt haben, erzähl ich hier mal was davon. Im Prinzip ist das ganze recht simpel. Ich bin drauf gestoßen weil Jemand bei Facebook damals Teilnehmer suchte um das Konzept zu testen. Da es gratis war, hab ich es mal ausprobiert. Bin ja nicht so der Fan von irgendwelchen kostenpflichtigen Sachen. Hab auch nie irgendwelche Fremdskripte bisher gekauft, weil ich bei sowas immer sehr skeptisch bin. Also eigentlich ist es nicht mein Lernkonzept, sondern die Idee von Jemand anderem. Das ganze ist so aufgebaut, dass man wöchentlich eine Art Newsletter bekommt, in dem fachspefizisch steht, was diese Woche zu tun ist. Ansonsten ist man recht flexibel in der Zeiteinteilung, wenn man sich nicht dran hält, auch nicht schlimm, weil kontrolliert wird es nicht, aber ich denke es geht eher darum zu motivieren rechtzeitig anzufangen und sich eben durchzubeißen. Das find ich ganz gut, denn da hat es bei mir immer etwas gehangen. Alle paar Wochen steht dann pro Fach ein Test an. Das ganze erscheint mir auf die Modulwahl der einzelnen Person abgestimmt, kann aber auch sein, dass es nur Zufall ist, dass es bei mir relativ gut passt und selten 2 Tests in der gleichen Woche sind. Diese "Tests" kriegt man auch mit der jewiligen Zeitangabe per Mail zugesandt und soll die dann in der jeweiligen Zeit bearbeiten. Da wird dann zumindest wurde das so gesagt auf die Klausur vorbereitende Fragen gestellt, also es soll an die jeweilige Klausur angepasst sein um optimal vorzubereiten. Ob das so ist weiß ich noch nicht. Ich hatte auch noch keine Tests. Nächste Woche sind allerdings gleich 2 Stück dran. Die Lösung der Tests schickt man wohl per Mail zurück und da wird dann korrigiert und man bekommt am Ende wohl sowas wie eine Empfehlung, was man nochmal Vertiefen muss und ob man auf die Klausur gut vorbereitet ist. Bisher gefällts mir ganz gut, gibt aber glaube ich (noch?) nichts offizielles. Soll aber wohl im Endeffekt dann kostenpflichtig werden. Aktuell ists wohl so ne Art Testphase, die mir bisher auch sehr zusagt. Ich halt mich doch deutlich besser an meinen Plan und lerne irgendwie zielführender dadurch, dass ich weiß, dass ich geprüft werden würde. Klar beim Test schummeln kann man auch, es läuft wohl auf "Ehrlichkeit zu sich selbst" hinaus. Aber bringt ja auch nichts da dann zu schummeln. Bisher kann ich viel mehr noch nicht dazu sagen, außer dass man eben motivierende Mails mit Lernbrocken bekommt und na Zeitangabe. Gibts auch nicht für alle Fächer glaub ich. Also Wettbewerbsrecht auf jeden Fall nicht. Also habs jetzt nur bei Steuern und Wirtschaftsprüfung.
27. Oktober 2016
Fächerwahl & Studienfortschritt
Fächerwahl & Studienfortschritt Wie läufts? Und was eigentlich? Gute Frage, aber zweitere ist leicht zu beantworten. Neu in diesem Semester belegt habe ich die Module "Steuern im Rahmen von funktionalen und konstitutiven Unternehmensentscheidungen", "Wirtschaftsprüfung" und "Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler". Im Moment ist auch geplant in all diesen Fächern zur Klausur anzutreten. Problem ist nur, dass ich immer noch nicht weiß, ob ich alle Prüfungen im letzten Semester bestanden habe. Eine Wiederholungsklausur würde ich zu den Klausuren, die in diesem Semester geplant sind, noch dazu nehmen. Mehr als eine allerdings nicht. Dann muss eine andere Klausur weichen und die werde ich dann erst im nächsten Semester schreiben. Dies wird wohl dann Wettbewerbsrecht sein, da ich hier eh viel zu wenig Material dazu habe. Und wie es läuft... wie schon im vorherigen Blockbeitrag erwähnt ganz gut, dank meinem neuen Konzept. Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen Hier hab eich das erste Kapitel durch, was aber auch nur sehr kurz war und habe ungefähr die Hälfte des ersten Kapitels hinter mir. Bin soweit im Plan. Bis Ende der Woche werde ich das zweite Kapitel zu Ende haben und auch die Übungsaufgaben zum 2. Kapitel bearbeitet haben. Das Modul ist aufgebaut wie die anderen beiden Module von Meyering auch. Genauso stehts auch im die Klausur. Also weiß ich inzwischen ungefähr was gefragt ist, komme daher ganz gut voran. Hier mache ich grobe Schaubilder über den Stoff und konzentriere mich auf die im Skript enthaltenen Beispiele sowie die Übungsaufgaben. Dadurch schaffe ich es, den Stoff wirklich komprimiert aufzuschreiben. Die Zusammenfassung der Kapitel 1 und 2 nimmt dadurch lediglich 5 Din-A 5 Seiten in Kauf. Wirtschaftsprüfung Gut geschrieben und tatsächlich interessant. Es ist sehr verständlich zu lesen. Das Modul ist ziemlich neu, weshalb es kaum Altklausuren und alte EAs gibt. Bin mir noch nicht sicher wie detailliert es gelernt werden muss. Bisher komme ich gut voran. Kapitel 1, 2 und 3 habe ich bereits abgeschlossen. Bei Kapitel 4 bin ich circa zur Hälfte durch. Bis ende der Woche ist geplant auch mit Kapitel 4 und den zugehörigen Übungsaufgaben fertig zu sein. Das einzige, was mir an dem Modul bisher nicht gefällt ist, dass der Lehrstuhl doch teilweise eine sehr seltsame Ansicht zu vertreten scheint. So wird beispielsweise im Skript geschrieben, dass seriöse Universitäten davon Abstand nehmen würden Studiengänge anzubieten bei denen eine Anerkennung gemäß §13a WPO erfolgen kann. (Kurz zur Info: " Diese Studiengänge entsprechen den Anforderungen der Wirtschaftsprüfungsexamens-Anrechnungsverordnung. Leistungen aus diesen Masterstudiengängen ersetzen in den Prüfungsgebieten „Angewandte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre“ und „Wirtschaftsrecht“ die entsprechenden Prüfungen des Wirtschaftsprüfungsexamens, so dass Absolventen dieser Studiengänge das Wirtschaftsprüfungsexamen in verkürzter Form ablegen können. ") Das heißt der Lehrstuhl sagt seriöse Universitäten bieten keine solche Lehre an, die man sich für das Wirtschaftsprüferexamen anrechnen lassen kann. Als Argumente werden hier angeführt, dass die Lehre dann zu sehr daran ausgerichtet werden muss, was beim Wirtschaftsprüfungsexamen gefordert wird und, dass die Anerkennung kostenintensiv ist. Für mich total abstrus und irrsinnig eine solche Behauptung. Gerade weil große und namhafte Universitäten in Deutschland diese Möglichkeit anbieten. Wenn das Wirtschaftsprüferexamen nun als härteste Prüfung Deutschlands gehandelt wird (wie es ja der Fall ist), wie kann es dann schlecht sein, wenn sich eine Uni bei der Lehre daran orientiert, gerade, wenn es ja darum geht Leute auf diesen Beruf vorzubereiten. Und bieten somit die großen bekannten Unis wie die FU Berlin, Uni Erlangen-Nürnberg und die Uni Duisburg-Essen keine seriöse Lehre an? Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler Hier bin noch am wenigsten weit fortgeschritten. Kann erst wenig über das Modul sagen, nächste Woche werde ich aber den Fokus mehr hierauf legen, dann werde ich mehr dazu sagen können. Bis jetzt war noch nicht viel mehr als eine Einführung und ein historischer Abriss.
Zurück - Was bedeutet das eigentlich? Mit dem Wort zurück kann ich den aktuellen Zustand bei mir wohl am treffendsten beschreiben. Nicht nur, weil ich mich längere Zeit hier nicht gemeldet habe, oder weil ich die Lernsachen wieder hervorgekramt, mein Lernzeug geordnet hab, sondern weil ich auch nach dem Klausurenstress wieder ein bisschen mehr zu mir selbst gefunden habe. Das ist mir wichtig. Denn im Zentrum steht nicht das Studium, sondern ich. Und das sollte bei Jedem so sein und Jeder sollte sich das immer wieder bewusst machen. Denn wenn wir nur noch funktionieren - stirbt irgendwann unsere Seele. Und das ist wohl das wichtigste was wir haben. Klausurenphasen und Lerndruck setzt mir immer ziemlich zu. Danach brauche ich Zeit für mich. Da mag ich auch nicht feiern gehn wie andere. Ich mag es zwar schon, aber ich weiß, dass es mir nicht wirklich weiter hilft. Wir alle sollten mehr auf Qualitätszeit achten. Qualitätszeit ist die Zeit in der wir uns wirklich auf uns besinnen. Das kann auch beim Lernen sein, das kann bei einem gemeinsamen Essengehen mit dem Partner sein. Wichtig ist, dass wir es tun, weil es uns gut tut. Und solche Zeit habe ich gebraucht. Die letzten Wochen. Und dann stand ja auch noch mein Umzug an. Ja mein Umzug. Endlich ist es soweit. Ich wohne mit meinem Schatz zusammen. Hab meine eigene Bude hinter mir gelassen. End der Woche ist Schlüsselübergabe. Das meiste ist schon erledigt. Aber noch ein paar Kleinigkeiten sind zusammen, die in Summe dann doch sicherlich einige Stunden in Angriff nehmen. Da bleibt zwangsläufig das Lernen auf der Strecke. Dachte ich zumindest. Aber mit einem neuen Konzept läuft es wie am Schnürchen. Hab ich durch Zufall im Internet entdeckt und mag das Konzept. Dazu aber wann anders mehr. Im Moment ist geplant erst mal wieder regelmäßiger zu bloggen. Ein Urlaub steht demnächst noch an, da wird es dann wieder weniger werden, aber so alles in allem will ich es nochmal auf ein konstantes Niveau von mindestens einem Beitrag pro Woche schaffen.
Abilifly antwortete auf Higginss Thema in Fernstudium Forum
zwischendurch nicht. Ich stopf süßes nach dem Abendessen direkt noch rein Ist dann quasi eine laaaaaaaaange Mahlzeit
12. Oktober 2016
Abilifly antwortete auf Bender122s Thema in IUBH Internationale Hochschule
Ich kann nur von dem schließen, was mir in den letzten Jahren so begegnet ist. 2x ging es mir im Vorstellungsgespräch so, dass der Eindruck vermittelt wurde, dass auch in der Arbeitswelt ein Studium an einer privaten FH weniger wert ist. Einmal als ich dort studierte und mich für ein Praktikum bewarb. Das war bei einem DAX 30 Unter einen. Da wurden mir so fragen gestellt wieso ich nun einen Master an einer privaten FH mache, wo ich es doch an einer angesehen Uni zu guten Noten gebracht habe. Dass mir das keinen Mehrwert bringt, sich nicht gut im Lebenslauf mache und es eher verschwendete Zeit ist. Das zweite war ein Vorstellungsgespräch für meinen jetzigen Werkstudentenjob in einer Big 4 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Da hatte ich gerade in Hagen angefangen und es lief auf "da haben sie ja grad nochmal die Kurve gekriegt" raus und dabei ging es um meinen Wechsel weg von der privaten FH an die Fernuni Hagen. Keiner der Personaler zeigte sich irgendwie positiv in Bezug auf die private FH. Und ich war an 2 Universitäten. An beiden wurde richtig abgehetzt über die Leute an der privaten FH in der jeweiligen Stadt. Da erkauft man sich den Abschluss, man kriegt alles geschenkt an der großen Uni ging das auch sehr von den Professoren aus und wurde angeheizt. Der eine nutzte es regelmäßig um Studierende zu tadeln "Du gehst wohl besser an die xxx (Name der privaten FH) als er auf eine einfache Frage keine Antwort wusste. Oder bei der Einführungsveranstaltung sagte einer der Profs scherzhaft" Keine Sorge, hier packt es nicht jeder, aber wenn ihr hier nicht packt könnt ihr immer noch an die xxx (Name der privaten Hochschule). Genauso war natürlich auch der Ruf unter den Studierenden. Für den Master an der Uni wurde auch nie einer von der privaten FH zugelassen. Das war von vornherein klar. Und wenn man bedenkt, dass die große Uni an unserem Fachbereich sicherlich über 500 Wirtschaftsabsolventen pro Semester produziert und das schon seit Jahren, die entsprechenden Profs.dort schon seit mindestens 15 Jahren lehren, und die damaligen Absolventen heute in den Unternehmen sitzen, wird der Ruf zwangsläufig in der Arbeitswelt auch nicht viel anders sein. Mein Bruder zb hat hier an der örtlichen privaten FH seinen Bachelor gemacht und sich für den Master an fast allen Unis beworben, die den Studiengang anbieten, er hat einen sehr guten Abschluss auch in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang. Er bekam von jeder Uni absagen. Ich denke dass fast an allen Unis ein ähnliches Bild über die privaten FHs vermittelt wird und so erhält diese Anschauung auch Einzug in die Unternehmen.
Also ich nahm schon immer während der Klausurzeit 3-5 kg zu. Weils mir durch den Stress einfach mies geht und ich mich dann mit essen trösten muss. Das erlaube ich mir aber auch. Die Klausurkilos mache ich dann nach den Klausuren direkt wieder weg, dann staut sich nicht viel an. Das mit den Softdrinks ist für mich schwer zu verstehen. Ich trinke gar keine süßen Getränke, habe auch eigentlich nie Lust drauf. Und wenn kaufe ich es einfach nicht ein. Wobei ich auch für Besuch ne Flasche Sprite letztes Jahr gekauft hab, die nun immer noch hier steht. Bei mir gibt es ausschließlich Wasser und ungesüßten Tee. Ab und an mal im Restaurant oder bei McDonalds trink ich Cola oder Sprite. Und bei den Beiträgen über intermittierendes Fasten ist mir aufgefallen, dass ich das sowieso an 95% der Tage mache. Frühstück gibt es bei mir circa um 12 und Abendessen zwischen 18 und 19 Uhr irgendwann. Manchmal wirds auch 20 Uhr bis das essen rum ist. Aber sehr selten und dann habe ich meist auch erst um 13 oder 14 Uhr gefrühstückt. Ich schaffe es trotzdem während der Klausuren trotz des beschrieben Essensstils rasant zuzunehmen
Ich würde mal behaupten das liegt - wie auch an Präsenzhochschulen - an der jewiligen FH/Universität. Ich habe nie Vollzeit gearbeitet und Vollzeit studiert, war aber schon an einigen Hochschulen und kann daher denke ich recht gut einen Vergleich ziehen. Gerade auch im Bezug auf Hagen. Hagen ist wohl wirklich was die Skripte und den Stoffumfang angeht das aufwändigste, was ich bisher erlebt habe. Ein Semester war ich an einer privaten Hochschule, dort hätte ich wohl ohne Probleme Vollzeit nebenher arbeiten können, bin dann aber gerade deswegen auch gewechselt, weil entsprechend der Anforderungen die privaten (Fern)hochschulen eben auch den entsprechenden Ruf bei den Arbeitgebern haben und daher nicht vergleichbar sind mit einem Studium an einer Universität oder eben der Fernuni Hagen. Ich denke das sollte man sich generell bei Aussagen zur Machbarkeit und zum Schwierigkeitsgrad vor Augen halten.
Fazit - Rechnungslegung
Bestanden? Keine Ahnung! Eigentlich weiß ich bei keiner Klausur so wirklich, ob es nun zum Bestehen gereicht hat. Letztes Semester war ich sehr überrascht eine gute Note zu erhalten, obwohl die Klausur gefühlt alles andere als gut gelaufen war. Dieses Ereignis trägt folglich noch mehr dazu bei, dass ich meine Klausuren nun ziemlich schwer einschätzen kann. Wenns dumm läuft muss ich alles nochmal schreiben, wenn es gut läuft habe ich alles bestanden und ggf. sogar mit brauchbaren Noten. # Nun aber zu Rechnungslegung und meinem Fazit. Erst mal will ich euch ein bisschen vom Aufbau erzählen. Die Klausur besteht aus zwei Teilen. Einmal dem Teil Bilanztheorie, der von Prof. Meyering gemacht wird und dem Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse von Prof. Brösel. Teil Bilanztheorie: Dieser Teil besteht aus MC-Fragen sowie aus offenen Fragen. Zuerst kommt ein Teil ja/nein Fragen und anschließend ein Teil Fragen, die mit konkreten Stichpunkten (meist ein oder zwei) beantwortet werden müssen. Danach kommen noch offene Aufgaben. Thematisch drehen sich die Aufgaben hauptsächlich um die Bilanztheorien, die sehr ausführlich im Skript thematisiert werden. Hier ist sowohl der Gesamtzusammenhang sowie die Anwendung als auch Detailwissen erforderlich. Wohingegen Detailwissen hauptsächlich in den Stichpunktfragen geprüft wird, ist bei den offenen Fragen gerne die Anwendung und der Gesamtzusammenhang der einzelnen Theorien gefragt. Also man muss auswendig lernen und verstehen und anwenden können. Die Beispielaufgaben im Skript helfen an dieser Stelle sich das ganze so anzueignen, dass man es auch anwenden kann. Zumindest halbwegs. Zudem kommen gerne Fragen zum Umsatz bzw. Gesamtkostenverfahren und auch zur Eigenkapitalrechnung. Diese Sachen sollte man beherrschen. Zudem sollte man eine GuV und Bilanz problemlos aufstellen können. Buchungssätze werden hier auch teilweise abgefragt. Oft kommt dann noch ein Text, den man beurteilen muss/ kritisch würdigen muss. Das kommt leider Rätselraten gleich. Meine Devise war hier, möglichst viel richtiges hinschreiben. Denn was genau die sehen wollen geht aus der Aufgabenstellung nicht hervor. In dem Musterlösungen werden mehr oder weniger wahllos Dinge erläutert. Keine Ahnung wie ich das nun hier genau beschreiben soll, wenn ihr die Altklausuren durch arbeitet werdet ihr es vermutlich verstehen, was ich meine. In meiner Klausur musste man hauptsächlich die Bilanztheorien anwenden. Das konnte ich recht gut, bin mir allerdings auch nicht ganz sicher. Bei den Ja/Nein Fragen war mindestens eine Frage doppeldeutig und somit nicht eindeutig beantwortbar, weil - wie sich nach der Klausur rausstellte - den meisten Studenten nicht klar war, was die Aussage, die beurteilt werden sollte, genau aussagte. War etwas verwirrend und ich habe deswegen meine Begründung einfach dazugeschrieben. GuV, Eigenkapital etc kamen bei mir leider nicht dran. Die Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Im Fokus dieses Teil steht die Strukturbilanz sowie die Bilanzpolitik. Zuerst beginnt die Klausur mit kurzen Theoriefragen. Generell sollte man die Theorie auch hier gut auswendig können, wenn auch weniger Detailwissen gefragt ist als im Teil Bilanztheorie. Dann kommt in aller Regel eine Aufgabe, bei welcher man eine Strukturbilanz aufstellen soll und eine Aufgabe, bei der man in aller Regel progressive Bilanzpolitik durchführen soll. Das sind Verständnisaufgaben, zu denen es im Skript eine sehr detaillierte und umfangreiche Fallstudie gibt und die auch immer wieder in alten Klausuren gefragt sind. Das sollte man wirklich im Schlaf können und auch die komplizierten Sachen wie aktive RAP etc zu behandeln wissen. Leider fand ich den Teil mit der Bilanzpolitik etwas seltsam in meiner Klausur bzw. neuartig. Entweder ich hab etwas komplett übersehen oder einen massiven Denkfehler oder eben es war diesmal ein bisschen tricky. Denn es sollte die Ertragslage verschlechtert und die Liquiditätslage verbessert werden. Keine Ahnung ob das stimmt, was ich gemacht habe. Generell gab es recht wenig Aufgaben auf die Strukturbilanz und die Bilanzpolitik, was ich mir so nicht gewünscht hatte. Denn ich habe eher auf diese Aufgaben zum Punkte holen gesetzt als auf das sture auswendig lernen. KE 2 kam wie fast immer nur in sehr geringem Umfang dran, dafür aber viele Auswendiglernaufgaben, bei denen ich überweigend Probleme hatte. Eigentlich hatte ich auf den Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Teil gesetzt, im Endeffekt habe ich nun aber wohl im Bilanztheorieteil die meisten Punkte geholt und im Bilanzpolitik&Bilanzanalyseteil viele Punkte wegen der Auswendiglernfragen liegen lassen. Ich hatte mich da leider zu viel mit der KE 2 beschäftigt. Diese Zeit hätte ich besser noch zusätzlich in KE1 investiert. Sollte ich die Klausur nochmal schreiben müssen wäre das aber nicht unbedingt ein Weltuntergang. Ich kann jetzt ziemlich viel, weiß worauf es genau ankommt und könnte mir noch einiges an Klausurroutine aneignen. Während der Klausur ist mir außerdem ein ziemlicher Patzer passiert. Direkt im ersten Teil. Es sollten Sachverhalte nach der Bilanztheorie von Simon behandelt werden. Ich hab sie leider nach Schmalenbach behandelt und erst fast ganz zum Schluss der Aufgabe meinen Irrtum bemerkt. Da die Aufgabe mit 20 Punkten, was 20 Minuten entsprach, dotiert war, habe ich hier massig Zeit verloren, die mir leider am Ende auch etwas gefehlt hat. Viel Zeit zum viel nachdenken blieb so leider nicht mehr. Ärgerlich und hatte nichts mit meinem Wissenstand, sondern viel mehr mit meiner Aufgeregtheit vor einer Klausur zu tun. Ich hoffe trotzdem, dass es einfach zum Bestehen reicht, vielleicht sogar ne gute Note rausspringt und ich das Ding nicht nochmal schreiben muss.
6. Oktober 2016
So viel Freizeit!
Abilifly hat kommentiert zu Abiliflys Blogeintrag in I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Bei mir ist es ähnlich. Ich habe bereits in meine neuen Unterlagen reingeschaut. Zumindest in Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen und in Wirtschaftsprüfung. Die Unterlagen für Wettbewerbsrecht kamen noch nicht. Also diese Module mache ich dieses Semester. Vorausgesetzt natürlich ich habe die anderen Prüfungen alle bestanden, wo ich mir noch nicht so sicher bin. Wie ichs mache, wenn ich eins oder gar mehrere Module nicht bestanden hab, weiß ich noch nicht. Da bei mir in kürze ein Umzug ansteht und ich mich eigentlich gerade mitten in den Vorbereitungen befinde, bin ich allerdings ziemlich ausgelastet im Moment. Alles muss geputzt und verpackt werden, ausgemistet werden, umgeräumt werden. Aber ab nächster Woche geht es trotzdem regelmäßig nochmal an die Skripte.
5. Oktober 2016
Jetzt sind erst wenige Tage rum seit ich die letzte Klausur hinter mich gebracht habe. Wie sehr habe ich mich auf den Zeitpunkt danach gefreut. Endlich nicht mehr lernen. Endlich Freunde treffen. Endlich wieder Lust etwas schönes zu kochen. Meine Laune während der Klausurvorbereitung erinnert wohl schon fast an eine Depression. Ich habe keine Lust auf Lernen. Aber ich habe auch keine Lust mehr überhaupt irgendetwas zu tun. Das lässt natürlich auch nicht sonderlich viel Spielraum um sich zu motivieren. Nach der Klausur ist es dann erst mal so als würde man in eine andere Welt eintauchen. Zumindest für mich. Nochmal raus gehen und nicht im Kopf nur den Lernstoff haben, sondern alles um einen drumherum wahrnehmen. Es fühlt sich alles anders und auch irgendwie fremd an. Das ist aber nicht nur ein Phänomen welches ich nun an der Fernuni bemerke. Auch im Bachelor war das schon so. Hier jetzt irgendwie extremer. Vermutlich weil ich mich noch nie so lang auf Klausuren vorbereitet habe. Und noch nicht mal weil der Stoff schwerer wäre. Nur ist es wesentlich schlechter aufbereitet und etwas umfangreicher. An der Präsenzuni war bei mir weniger das sture Pauken als die Transferarbeit gefragt. Und ich muss sagen gerade an der Uni, an der ich meinen Bachelor gemacht habe, hatte man wirjlich oft das Gefühl, dass die Professoren auch didaktisch was drauf haben. Ich habe nie Zusammenfassungen angefertigt. Denn bis ich das erste mal meine Fernunimaterialien in der Hand hielt war ich immer der Ansicht, dass ein Skript natürlich immer in Stichpunktform verfasst ist. Ansonsten ist es ein Buch. Zumindest das für mich so. Und nun kriege ich hunderte von Seiten umfassende DIN-A 4 Bücher zugesandt und es wird behauptet das seien Skripte. Das macht das ganze natürlich viel zeitintensiver. Ich verstehe auch den Gedanken dahinter. In dem Skript soll alles drin sein, was der Prof. an der Präsenzuni da vorne labert. Nur braucht man das Gelaber in der Regel nicht. So wie man viele Details im Skript und zusätzliche Sätze nicht braucht. Im Präsenzuniskript steht nur das drin, was wichtig ist, was von Relevanz ist. In Hagen muss man nun erst mal filtern. Denn man kann sich den unnötigen Teil nicht einfach sparen indem man nicht in die Vorlesung geht. Aber jetzt hab ich erst mal frei. Der schöne Haushalt erwartet mich sehnsüchtigst und auch die sozialen Kontakte wollen nochmal gepflegt werden. So hab ich den ganzen Tag heute mit waschen, bügeln, zusammenlegen verbracht. Und ich sag es euch. Es war sehr entspannend!
Die Klausuren sind vorbei!
Ja es ist toll keine Klausuren mehr zu haben. Ich bin aber auch kein Mensch, der unbedingt Beschäftigung braucht, eigentlich leb ich gerne in den Tag ohne Arbeit, ohne irgendwelche Verpflichtungen. Leider geht das nicht immer.
Also an meiner Präsenzuni mit wesentlich mehr Klausurschreiblingen stand es schon Monate vorher fest wo wer schreibt und jeder sah in sowas wie bei uns dem Prüfungsportal neben dem Prüfungsdatum und Ort auch das Gebäude und den Hörsaal. Auch auf 2 Städte verteilt und es wurden auch Säle in der fremden FH angemietet. Ich finds ja jetzt auch nicht tragisch, aber es wär ne Verbesserung, die eigentlich ganz einfach wäre. Und es hat mich einfach gewundert, weil es an den 2 Unis wo ich bisher war, es halt online gab. Ja berichte zu den einzelnen Klausuren werden folgen.
Die Klausuren sind vorbei! Die letzten Tage und Wochen waren sehr stressig. Ich habe mich hier länger nicht mehr zu Wort gemeldet. Auf dem Weg Rückweg von meiner Matheprüfung hatte ich noch einen Text getippt, leider war im Zug dann beim abschicken die Internetverbindung weg und der Text dann letzlich irgendwie auch. Da ich eh gestresst war, hatte ich keinen Nerv das alles nochmal zu tippen. Daher kommt die Rückmeldung etwas verzögert. Gestern war meine letzte Prüfung und es kommt mir vor als sei sie schon ewig her. Ich wollte tatsächlich gerade vorgestern schreiben, weil ich es kaum fassen kann, dass es erst gestern war. Ich werde zu den einzelnen Klausuren noch ein Fazit schreiben, was ihr dann in den nächsten Tagen lesen könnt. Jetzt will ich mich erst mal allgemein halten. Im großen und ganzen war meine Prüfungsvorbereitung sehr durchwachsen, es kam einiges dazwischen, ich hatte neben Steuern noch die beiden Pflichtmodule belegt. Eine Kombi von der mir in den letzten Wochen so einige abgeraten haben. Da war es schon zu spät und ich muss sagen, ich bin schon froh, dass ich es jetzt hinter mir habe. Ob ich alles bestanden habe, kann ich absolut nicht einschätzen. Auch weil ich ja noch recht neu an der FU bin und keine Erfahrung habe wie bewertet wird. Die Klausuren sind deutlich anders aufgebaut als es bei meinen anderen Studien war. Es ist sehr einheitlich an der FU, zumindest scheint es mir so. Es gibt immer ein zusammengeleimter Packen Blätter mit Aufgaben und daran hängt auch der Lösungsteil, welchen man dann vor der Prüfung abtrennen soll. Was ich etwas seltsam und sinnlos finde ist der ewig lange Text, der sich über 1,5 Seiten zieht und sich am Anfang von jeder Klausur befindet. Da stehen so allgemeine Regeln, wie die erlaubten Taschenrechner usw. Mehr fällt mir jetzt gerade gar nicht ein. Das Blatt meiner Präsenzuni konnte ich hingegen am Ende meines Bachelors fast auswendig. Und genau da ist das, was ich für etwas schlecht gelöst halte. Möchte man an der FU dieses Blatt lesen, müsste man dafür die eh extrem knapp bemessene (Sinn?) Klausurzeit opfern. An meiner Präsenzuni war es immer so, dass diese "Vorschriften" das Deckblatt der Klausur waren. Man bekam die Klausur ausgteilt, man durfte nicht die Klausur öffnen, aber die Regeln sich durchlesen und schonmal Matrikelnummer und Name eintragen. Dann gab es einen einheitlichen Beginn und jeder drehte etwa gleichzeitig die Klausur rum und begann. An der FU werden die Klausuren ausgeteilt und sobald man eine hat darf man anfangen. Ist auch irgendwie unfair. Bisher hatte ich zwar immer das Glück recht am Anfang die Klausur zu bekommen, dennoch finde ich es besser wenn es einen einheitlichen Start gibt. Soviel erstmal dazu. Ziemlich komisch ist auch die Regelung zum "vorbereiten" der Gesetze. In Steuern waren die Überschriften auf den Postits erlaubt, der gleiche Lehrstuhl betreut auch die eine Hälfte des Moduls Rechnungslegung. Dennoch waren in Rechnungslegung dann plötzlich keine Überschriften auf den Post-Its mehr erlaubt, was dann dazu führte, dass ich mein Gesetz lieber im Rucksack gelassen habe. Zum Glück hätte es mir bei der Klausur ohnehin nicht geholfen, aber verschiedene Regelungen am gleichen Lehrstuhl im gleichen Studiengang im gleichen Semester finde ich etwas seltsam. Ansonsten wär es vielleicht sinnvoll auch online anzugeben wer in welchem Hörsaal schreibt. War an meiner Präsenzuni zumindest so und empfand ich als ganz praktisch, gerade wenn es wie in Rechnungslegung 6 verschiedene Hörsäle gibt, die auch noch in unterschiedlichen Gebäuden sind. Da ich leider über 350 km zu den Klausuren zu fahren habe und 2 der 3 Klausuren morgens um 9 bereits begannen blieb mir nichts anderes übrig als zu übernachten. Im Endeffekt haben mich die Klausuren jetzt so um die 400€ gekostet. Ich hoffe es hat sich wenigstens gelohnt
29. September 2016
Ich war nie in einer Klausureinsicht während meines Bachelorstudiums an der Präsenzuni. Schlicht weil es mir zu blöd war deswegen an die Uni zu fahren und mich mit hunderten anderen in eine Reihe zu stellen und Ewigkeiten zu warten. Mir wurde von einigen an der FU geraten immer die Klausureinsicht zu beantragen, weil sehr häufig Fehler passieren würden. Auch in Bezug auf meyering. Das heißt ja nicht, dass ich unbegründet Widerspruch einlegen werde. Ich weiß auch wie ein Widerspruch funktioniert etc. Aber ich werde genau prüfen wie bewertet wurde. Finde ich auch nicht falsch. | Mo, 20.11. - So, 26.11.2006
Lokalderby der Frauen
Nur das Wetter könnte schöner sein
Hübner wieder Leistungsträger im DVV-Team
Duell der schönen Schwestern
Kozuch kontra Kozuch
CarGo! goes Oststeinbek
ETV siegt bei Turbine Greifswald
Malte Gier: Erster Schritt ins Nationalteam
"Übers Müssen sind wir schon hinaus"
WiWa Hamburg: Keine Angst und viel Neues
NA.Hamburg II: Sieg bei VC Adler
Umjubelter Sieg im Spitzenduell mit dem VCN
Elmshorn und Rissen zur HM
Neues Team: Kleefisch/Köhler
Stefan Hübner, der "Maurer" aus Hamburg
VGE: Aufschlagstärke bringt die Wende
VC Norderstedt fehlt ein Leitwolf
Auf der einen Seite steht der Tabellensechste NA Hamburg, eine feste Größe in der deutschen Eliteliga. Auf der anderen Seite steht Aufsteiger WiWa Hamburg, der als Vorletzter der Tabelle noch auf sein erstes Erfolgserlebnis in der höchsten Liga wartet.
Nur das Wetter könnte besser sein
Danubia Coata Caldara gibt Sonntag bei NA.Hamburg ihr Debüt in der Bundesliga gegen WiWa.
Fischbek - Ohne es zu merken, spielt Danubia mit dem Ring an ihrer linken Hand. Immer wieder streicht sie liebevoll über das goldene Schmuckstück, das ihr Verlobter Rubens ihr geschenkt hat. "Er fehlt mir", sagt die Brasilianerin etwas traurig. Doch nur wenige Sekunden später ist der Schmerz vergessen und ihr freundliches Lächeln kehrt zurück.
Seit Anfang Oktober ist Danubia Costa Caldara in Fischbek. Die 1,85 Meter große Mittelblockerin wurde vor sieben Wochen als Verstärkung für die Bundesliga-Volleyballerinnen der NA.Hamburg verpflichtet. Trainer Helmut von Soosten (42) lobt seinen Neuzugang in den höchsten Tönen: "Sie ist eine sehr kompakte Spielerin. Besonders im Angriff nutzt sie jede Möglichkeit konsequent aus und auch ihr Spielverständnis ist sehr ausgeprägt." Am Sonntag (16Uhr, Sporthalle Hamburg, Rüterstraße) soll die 24-Jährige ihr Debüt geben - ausgerechnet im Derby gegen WiWa Hamburg.
"Ich freue mich wahnsinnig", sagt die schlanke Südamerikanerin. Immerhin hätte sie in den letzten Wochen sehr viel gearbeitet. Zweimal pro Tag fährt sie zum Training in die Sporthalle Süderelbe. Und auch zwischen den Einheiten hat Danubia keine Zeit, sich auszuruhen. Montags, mittwochs und freitags besucht die Brasilianerin einen vierstündigen Deutsch-Kursus in den Colonnaden in der Hamburger Innenstadt. Die anderen beiden Tage paukt sie Vokabeln und macht Hausaufgaben. "Es ist schon sehr anstrengend, aber ich will mich möglichst schnell mit meinen Mitspielerinnen auf deutsch unterhalten."
Über mangelnde Hilfe kann sich Danubia nicht beklagen. "Die Mädels in meiner Mannschaft sind klasse." Besonders Dominique, Johanna und Josephine unterstützen ihre neue Kollegin tatkräftig. Gemeinsam wohnen sie in einer WG in Neugraben. "Dort habe ich mich auf Anhieb wohl gefühlt. Nur das Wetter könnte besser sein." Beim Blick aus dem Fenster kräuselt sich ihre Stirn zusammen. So viel Regen habe sie noch nie gesehen, aber auch daran werde sie sich wohl gewöhnen.
Das Einzige, was ihr wirklich fehlt ist ihre Familie. Vater Jorge (52) und Mutter Fátima (52) betreiben in Rio de Janeiro einen kleinen Einkaufsladen, Schwester Daniele (27) arbeitet als Architektin. Noch hat es keiner der drei geschafft, Danubia zu besuchen. Dabei pritscht und baggert sie schon seit mehr als drei Jahren im Ausland. Bereits mit 21 Jahren hat sie die Volleyball-Nation Brasilien verlassen, um in Europa professionell zu spielen. Erst war sie zwei Jahre beim portugiesischen Erstliga-Klub Famalicense AC am Netz, anschließend bei Boavista Porto. Dort hat sie auch ihren Verlobten kennengelernt. Rubens (26) ist ebenfalls Brasilianer und verdient als Futsal-Profi (Kleinfeld-Fußballer) sein Geld. Sobald sie über ihn spricht, streicht erneut die rechte Hand über den Ring. Nächstes Jahr im Sommer wollen die beiden heiraten.
Hiroshima (dpa) - Sein Rücktritt vom Rücktritt ist für den deutschen Volleyballsport ein großer Gewinn, denn Stefan Hübner gehört bei der Weltmeisterschaft in Japan auf Anhieb wieder zu den unverzichtbaren Leistungsträgern im Team.
Margareta und Katharina Kozuch morgen in der Volleyball-Bundesliga Gegnerinnen
Pluschel kann sich nicht entscheiden. Der kleine Schoßhund von Katharina und Margareta Kozuch drückt sonst immer beiden Frauchen die Pfoten. Doch morgen (16 Uhr, Sporthalle Wandsbek) ...
Nach 18 Jahren kommt es am Sonntag (16 Uhr, Sporthalle Rüterstraße) zwischen den Volleyballerinnen von WiWa und NA wieder zu einem Treffen zweier Hamburger Erstligateams. Zuletzt standen sich in der Saison 1988/89 der HSV und Alstertal-Harksheide auf diesem Niveau gegenüber. Eine Premiere ist, dass mit Nationalspielerin Margareta Kozuch (20, NA) und Katharina Kozuch (25, WiWa) zwei Schwestern zu sportlichen Rivalen werden. "Ich hoffe, dass die Halle richtig voll wird", sagt WiWa-Sprecher Oliver Camp . Der Gegner hat seinen Teil dazu geleistet. 300 Karten hat sich der Sponsor Norddeutsche Affinierie für Anhänger und Mitarbeiter gesichert.
Auch wenn die WM-Teilnehmerinnen Margareta Kozuch und Christina Benecke (32) erst gestern wieder ins Training einstiegen, gilt der Fischbeker Klub als Favorit. Die weiter ohne Trikotsponsor auflaufenden Wandsbekerinnen arbeiteten in der WM-Pause an Schmetterbällen und Aufschlägen, bestellten sich dazu die männliche Hamburger Polizeiauswahl als Sparringspartner. Für die denkwürdige Partie hat sich neben Sportsenatorin Alexandra Dinges-Dierig auch Innensenator Udo Nagel angesagt.
Bei WiWa nicht mehr dabei: die frühere rumänische Nationalspielerin Anca Bergmann (30). Ihre Einbürgerung hat sich verzögert - und der Klub ist nicht in der Lage, eine vierstellige Euro-Summe für ihre internationale Freigabe zu zahlen.
Herausforderung in Hamburgs Wildem Osten
Mit gemischten Gefühlen macht sich der CarGo! Troß an diesem Wochenende auf den Weg in Hamburgs Wildem Osten. Gastgeber für die Pospiech Truppe sind die Oststeinbek Cowboys, die sich auf die Fahne geschrieben haben, unbedingt den direkten Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga zu realisieren. Die Spieler um Zuspieler Timo Timpe, der vor eineinhalb Jahren aus Bottrop an die Elbe wechselte stehen allerdings schwer unter Druck, haben sie sich doch schon zwei Niederlagen geleistet, wovon eine in Neustadt Glewe mit Sicherheit unnötig war.
In der Saisonvorbereitung waren die Stormaner zu Gast beim Nadler Bundesliga Cup in Bottrop und konnten hier noch nicht so ganz überzeugen. Mittlerweile jedoch hat sich der Angriffsstar Cutinho eingespielt und trotz einer Fußverletzung die Hauptangreiferrolle übernommen. Der Bottroper Block ist also vorgewarnt. Da allerdings auch die restlichen Angreifer des OSV schon ihre Stärken haben, so verfügt Mittelblocker Stefan Trienen doch über langjährige Erstligaerfahrung aus Moers und Norwegen, gilt die Konzentration dem gesamten OSV-Angriff.
Klemes Pospiech präsentierte sich mit seinem Team am letzten Wochenende in blendender Laune. Nach der Überwindung diverser kleineren Fehlerquellen gelang es der Mannschaft, in den wesentlichen Spielanteilen zu hoher Effizienz zu finden und durch Kampfgeist zusätzliche Motivation zu finden, die den Gegner nicht zum Zuge kommen ließ.
Natürlich ist CarGo! in der niedrigen Halle erneut nur Außenseiter, doch gerade diese Rolle scheint den Ruhrgebietlern zu liegen. Wenn man dann noch gegen das Publikum spielen muss, erscheint die Herausforderung besonders hoch, nicht untergehen zu wollen. Zu angenehm ist der derzeitige Tabellenplatz, als dass man diesen unbedingt wieder abgeben möchte. Auch ist eine lange Rückfahrt durchaus angenehmer, wenn man was zu feiern hat - die sportliche Herausforderung besteht allerdings in erster Linie darin, das Niveau des letzten Wochenendes zu halten und sich auch auswärts durchzusetzen. Der OSV kann sich eine Niederlage nicht erlauben, geht der Anschluß an den VC BDS dann doch erstmal verloren. CarGo! wird mit der nötigen Ruhe, Lockerheit aber auch Konzentration in das Spiel gehen.
Der Kader ist mit Szekeres, Terhoeven, Mols, Stebner, Werzinger, Mimouh, Schallow, Schirmeisen, Wernitz, Walkenhorst, Romund und Lackner komplett.
Abfahrt ist am Samstag um 13.00 Uhr vom CarGo! Zentrum an der Gladbecker Straße.
Die Voraussetzungen für das Spiel waren von Anfang an nicht ideal. Durch Krankheit, berufliche und private Verpflichtungen war das Training in den letzten Wochen vor diesem Spiel schlecht besucht, die Grippewelle war gerade überwunden, da raste eine hartnäckige Magen-Darm-Grippe durch die Reihen der Aktiven des ETV. Vor allem die Schlüsselposition Zuspiel fiel fast ständig aus, an der so wichtigen Abstimmung konnte nicht weiter gearbeitet werden. Und auch die beim Training Anwesenden zeigten in Kondition und Konzentration starke Schwächen. Beim Spieltag fehlten krankheitsbedingt immer noch der Libero Phillipp Kerl, Annahmespieler Björn Förster und der Mittelblocker Sebastian Wriedt. Letzterer zeigte großen Mannschaftsgeist und fuhr als Fan mit auf die längste Auswärtsfahrt der Saison. In 4 Privat-PKWs fuhr der Rest der Truppe sodann zum Spiel, 270 km gen Osten.
In der Halle angekommen versuchte man, die lange Anreise schnell aus den Knochen zu bekommen und die Konzentration auf den Sport zu lenken, was gerade für die Fahrer nach 2 ½ h Fahrtzeit schwer zu schaffen war. So erklärt sich dann auch der schnelle 0:6 Rückstand, in den die Mannschaft direkt nach dem Anpfiff ausnahmslos durch Eigenfehler geriet. Greifswald, die im Gesamt-Spielverlauf doch starke technische Schwächen zeigten, machten diese durch mannschaftliche Geschlossenheit und Kampfgeist wett und waren vor ca. 150 heimischen Zuschauern gewillt, ein heißes Match zu liefern. Doch der ETV zeigte in dieser Phase Charakter und erkämpfte sich den Satz zurück. Besonders Christian Copf zeigte hierbei eine solide Leistung in Annahme und Abwehr.
Satz 2 begann wie Satz 1, mit einem Rückstand. Die Mannschaft wirkte -durch einige unforced errors vor allem in der Annahme- total verunsichert und verkrampft. Der Trainer reagierte und brachte Mitte des Satzes Gerrit Leinker , welcher einen fehlerfreien Satz spielte und die Mannschaft fast noch zum Sieg führen konnte. 24:26 ging der Satz an Greifswald.
Im 3. Satz begann wieder die Anfangsformation, was aufgrund der guten Leistung von Gerrit nicht so ganz zu verstehen war. Aber die Männer machten ihre Sache gut, der Satz wurde konzentriert zu Ende gespielt und deutlich gewonnen.
In Satz 4 zeigte sich der ETV wieder von seiner faulen Seite, man nahm wohl an, dass sich der Gegner jetzt nicht mehr wehren würde. Das Gegenteil war der Fall, Unkonzentriertheit in den eigenen Reihen gab Greifswald die Gelegenheit, in ihr Spiel zurückzufinden und den Satz vor allem durch Kampfgeist in der Abwehr für sich zu entscheiden.
Im 5. Satz griff der Trainer nun in die psychologische Trickkiste. Er stellte die extrovertiertesten und erfahrendsten Spieler auf, was leider für den eher introvertierten Rasmus Mumme hieß, auf der Bank bleiben zu müssen, obwohl er bis dahin ein gutes Spiel gemacht hatte. Der Trick ging auf, der ETV demonstrierte Siegeswillen, Greifswald verlor den Mut und der entscheidende Satz wurde deutlich gewonnen.
Nun steht wieder eine kleine Pause an, bevor die heiße Schlussphase der Hinrunde anfängt. Im Dezember folgen hintereinander die Spitzenspiele gegen Norderstedt, Kronshagen und Adler Kiel, welche die Plätze 2,3 und 4 belegen. Dort entscheidet sich dann die Herbstmeisterschaft. Man kann nur hoffen, dass die Krankheitswellen den ETV bis dahin verlassen haben und man die verbleibende Vorbereitungszeit konzentriert nutzen kann.
Elmshorn/Berlin (wa). Damit hatte der Elmshorner Malte Gier nicht gerechnet. Zum Abschluss des Sichtungslehrgangs zum B-Jugend Volleyball-Nationalmannschaftskader in Berlin (13. bis 17 November, EN berichteten), berief Bundestrainer Manfred Steinbeißer den 15-Jährigen in den Perspektivkader.
Deutschland - ARD Sport
"Übers 'Müssen' sind wir schon hinaus"
Interview mit Volleyball-Nationalspieler Ralph Bergmann
Als 32. der Weltrangliste reiste die deutsche Herren-Nationalmannschaft als krasser Außenseiter zur WM nach Japan. In der Vorrunde überraschte das Team mit vier Siegen in fünf Spielen. sport.ARD.de sprach mit Routinier Ralph Bergmann (36) über den Erfolg der DVV-Auswahl.
Das Bundesliga-Team von WiWa Hamburg hat die WM-Pause intensiv zur Vorbereitung auf die weitere Bundesliga-Saison genutzt. Während einige Liga-Konkurrentinnen das Training ausfielen ließen, rackerten die Spielerinnen von WiWa Hamburg unermüdlich, um die in den ersten Spielen festgestellten Defizite zu beheben. Auch Testspiele gegen das männliche Regionalliga Team von WiWa Hamburg und die männliche Polizei-Auswahl Hamburg gehörten dazu. „Wir wollten mit härteren Aufschlägen und Angriffen unsere Umstellungen testen“, erklärt Trainerin Marina Cukseeva. Seit Jahrzehnten treten erstmals wieder zwei Teams der 1. Bundesliga aus Hamburg in einem Punktspiel gegeneinander an, doch diese historische Situation schreckt die Wandsbekerinnen nicht. Zuversichtlich und um ihre Außenseiterinnenchancen wissend, freuen sich die jungen Aufsteigerinnen aus Wandsbek auf das Spiel gegen die Fischbekerinnen und die große Bühne für ihren Sport.
Da der Transfer von Anca Bergmann nicht zustande gekommen ist, ist die rumänische Mittelblockerin mittlerweile auf eigenen Wunsch aus dem Kader von WiWa Hamburg ausgeschieden. Die Kapitänin der vergangenen Saison, Silke Niemeyer, ist dafür wieder an Bord. „Eigentlich wollte ich mich mehr auf meinen Beruf konzentrieren, doch die Begeisterung der ersten Bundesliga-Spiele in Wandsbek und die Bitte des Teams zu helfen, ließen mich umplanen“, gesteht die gebürtige Staderin.
Umplanungen gibt es auch abseits des Feldes: Mit Dirk Böge (hauptberuflich Moderator bei einer norddeutschen Rundfunkanstalt) und Christian Burmeister (bisher alleiniger Moderator bei Heimspielen) stehen nunmehr zwei Personen zur Unterhaltung des Publikums zur Verfügung. „Das Spiel Norder- gegen Süderelbe verheißt so viel Spannung und polarisiert auf natürliche Weise, da brauchen wir eigentlich kaum was tun, um Stimmung zu erzeugen“, ist sich Dirk Böge sicher. Seinen letzten Volleyball-Einsatz hatte er bei den verregneten Deutschen Meisterschaften im Beach-Volleyball. Der sportbegeisterte Moderations-Profi freut sich auf die Spiele unterm Dach: „Da ist es zumindest warm und trocken – abgesehen von der Champagner-Dusche, wenn DIE Sensation gelingt!“
VC Adler Kiel – NA.Hamburg II 0:3 (18:25, 23:25, 19:25)
Das „Hallentreffen der Beach-Stars“ zwischen VC Adler Kiel und dem NA.Hamburg II entwickelte sich zu einer etwas einseitigen Angelegenheit. Mit Beach-Nationalspielerin Jana Köhler und der Beach-Cup-Ranglistenersten Claudia Lehmann auf Hamburger Seite und Jugendnationalspielerinnen wie Katharina Schillerwein und Sarah Eichler sowie diversen Beach Cup-erfahrenen Spielerinnen auf Kieler Seite hätte die Partie auch im Sommer am Strand höchst interessant werden können. Vielleicht auch deshalb war als 1. Schiedsrichter mit René Petton einer der Top-Schiedsrichter der deutschen Beach-Szene angesetzt worden ...
Im zweiten Spiel nacheinander konnten die Spielerinnen des Bundesliga-Nachwuchses von NA.Hamburg einen Spitzenreiter der Regionalliga stürzen. Nach dem glatten 3:0-Erfolg am Samstag bei VC Adler Kiel herrschte freudige Erleichterung, denn man hatte sich auch besonders viel vorgenommen: im Vorjahr hatte man auch aufgrund der Niederlage gegen die Kielerinnen den Aufstieg verpasst.
Doch diesmal ließen die Hamburgerinnen nichts anbrennen. „Das war eine wirklich beeindruckende Leistung, die die Mädels da abgeliefert haben! Alle taktischen Vorgaben, die wir uns für das Spiel vorgenommen haben, wurden konsequent umgesetzt.“ lobte Trainer Stefan Schubot . Mit 25:18, 25:23 und 25:19 siegte NA.Hamburg II auch in der Höhe verdient.
Dabei waren die Vorzeichen nicht gerade glücklich, da auch weiterhin Mannschaftsführerin Kirsten Pemöller und Zuspielerin Alexandra Schuda verletzt ausfielen und sich die zweite Zuspielerin Tanja Röhrs beim Training am Mittwoch eine Daumenverletzung zuzog.
Doch Zähne zusammenbeißen und ein Tapeverband ermöglichten den Einsatz der Zuspielerin. Somit konnten die gleichen Spielerinnen wie im Spiel gegen VC Stralsund anfangen: Tanja Röhrs, Jana Köhler, Arian Sultan, Claudia Lehmann, Stefanie Oelsner, Valessa Ehrke und Libera Michaela Bremer.
Die Elemente Aufschlag und Block/Feldabwehr waren neben einer stabilen Annahme die ausschlaggebenden Elemente, die letztendlich zum verdienten Sieg führten. Zudem präsentierten sich die NA.Hamburg Spielerinnen auf und neben dem Feld stets als Einheit, so dass kleine „Nachlässigkeiten“ im Spielfluss - unterstützt durch die Aussagen des Trainers in den dann notwendigen Auszeiten – sofort abgestellt und wieder in Spielfreude verwandelt wurden.
„Sehr gut, wie die Spielerinnen heute gespielt haben. Und dabei war der Gegner wirklich nicht so einfach zu besiegen, wie es das Ergebnis evtl. vermuten lässt. Aber die Mädels waren heute immer einen Tick aufmerksamer und schneller bei der Sache.“ freute sich Schubot.
Doch Trainer Schubot wusste, dass trotz der Überlegenheit seines Teams die Gastgeberinnen nie unterschätzt werden durften. „Wir haben in der letzten Saison in eigener Halle auch mit 2:0 Sätzen geführt und VC Adler hat noch gewonnen. Die geben nie auf.“ Symptomatisch hierfür war am Samstag der zweite Durchgang, wo sich die Hamburgerinnen nach deutlicher Führung gerade noch mit 25:23 ins Ziel retten konnten.
Diese Tatsache bedeutete für die Ergänzungsspielerinnen von NA.Hamburg II auf der Bank erneut, dass sie nicht zum Zuge gekommen sind. „Im Gegensatz zum Spiel gegen Stralsund, wo ich in einigen Situationen sicherlich hätte auswechseln können, gab es dafür heute sportlich keinen Anlass. Und ich wollte keinen Bruch in unserem erfolgreichen Spiel riskieren, der bei jeder Einwechslung passieren kann. Alle Spielerinnen sind aber mittlerweile ganz dicht heran gerückt und drängen sich für zukünftige Einsätze auf!“ macht Schubot auch den unablässig anfeuernden Spielerinnen neben dem Feld Mut.
Mit dem Sieg hat sich NA.Hamburg II auf den zweiten Tabellenplatz vorgeschoben, nur der VC Stralsund ist aufgrund eines mehr bestrittenen Spiels vor den Hamburgerinnen. Am kommenden Wochenende ist aufgrund der Pokalrunde spielfrei, so dass die Mannschaft das Hamburger Lokalderby zwischen WiWa Hamburg und NA.Hamburg erleben kann. Bevor am 10.12. das nächste Heimspiel ansteht, muss am 2.12. noch das Duell beim Eimsbüttler TV (16 Uhr, Gustav-Falke-Straße) absolviert werden.
Die 1. Herren des TSV Kronshagen haben in ihrem Heimspiel am gestrigen Samstag einen sehr wichtigen 3:1 Sieg gegen den direkten Tabellennachbarn des VC Norderstedt errungen.
In einem Regionalliga-Spiel auf gutem Niveau präsentierten sich die Gastgeber aus Kronshagen von Beginn an kampfstark und siegeswillig. Platzierte taktische Aufschläge und eine sehr gute Annahmeleistung von Libero Felix Renhof und seinen Mitspielern ließen dem Gegner aus Norderstedt keine Chance, mit mehreren Punkten davonzuziehen. Starke, z.T. sogar einarmige Blockaktionen von Jan-Peter Wurl und Zuspieler Malte Nagursky auf Seiten der Kronshagener taten ihr Übriges dazu, dass der erste Satz zu ihren Gunsten ausging.
Der zweite Satz begann auf Seiten der Gastgeber ebenfalls sehr ambitioniert. Kraftvolle Angriffe über die Außenangreifer Florian Saß und Morten Klein und insbesondere über Diagonalangreifer Florian Lüdike fanden oft direkt ihr Ziel im gegenerischen Feld. Auch Matthias Werner und Jan-Peter Wurl konnten über die Mittelpositionen verstärkt Druck auf den Gegner ausüben. Eine unglaubliche Rettungstat von Libero Felix Renhof, der den Ball aus dem gegnerischen Seitenaus zurück ins Kronshagener Feld brachte, war eins von vielen Indizien für den beseelten Kampfgeist der Gastgeber. Der Satz ging recht deutlich nach Kronshagen.
Im dritten Satz schlichen sich im Kronshagener Spiel leichte Unstimmigkeiten und Fehler ein, die der Gegner aus Norderstedt nutzen konnte, um ins Spiel zurückzukehren. Ein relativ großer Vorsprung von 5 Punkten gegen Ende des Satzes reichte den Norderstedtern zum Satzgewinn.
Die Kronshagener ließen sich durch diesen leichten Rückschlag allerdings nicht aus ihrem Konzept bringen. Gute taktische Aufschläge und machtvolle Blockaktionen brachten sie wieder ins Spiel. Ohne Chance zum Satzausgleich für die Norderstedter besiegelte der eingewechselte Heiko Stegemann schließlich mit einer schönen Angriffsaktion über die Mitte den 3:1-Sieg der Gastgeber und die Eroberung des 2. Tabellenplatzes.
"Das war ein eindrucksvoller Sieg meiner Mannschaft und die verdiente Bestätigung für die sehr guten Trainingsleistungen in den letzten Wochen", sagte Trainer Dirk Severloh nach dem Spiel. Auch Mannschaftsführer Morten Klein zeigte sich sichtlich zufrieden. "Mit dieser konstanten Leistung haben wir gezeigt, welch großes Potential in unserem Team steckt und was auch gegen Gegner wie Norderstedt möglich ist", sagte er auch im Rückblick auf die zwei schmerzlichen Niederlagen gegen Norderstedt in der letzten Saison.
Das nächste Heimspiel der 1. Herren findet am 3.12.06 im Schulzentrum am Suchsdorfer Weg in Kronshagen statt.
Am Sonntag fand die dritte Qualifikationsrunde zur Hamburger A-Jugendmeisterschaft der Mädchen statt. Im Hammer Weg sollten sich neun Teams finden, um die verbleibenden zwei Teilnehmer an der Meisterschaft am 9./10. Dezember zu ermitteln. Aus drei Dreier-Vorgruppen sollten die Sieger in einer Endrunde die Meisterschaftsteilnehmer ermitteln, so dass sich niemand (? – das Fragezeichen erklärt sich vier Absätze später ...) über wenig Spielpraxis beklagen konnte.
Durch die gute Zusammenarbeit aller Teams konnte dieser Mammutspieltag zügig gespielt werden. Dies war auch notwendig, da ab 13 Uhr asiatische Badminton-Spieler in der Halle am Hammer Weg auftauchten und wie selbstverständlich trotz asiatischer Höflichkeit ohne weitere Kommentare anfingen, die Volleyballfelder abzubauen.
Da TSV Glinde und VG Elmshorn sich in den ersten beiden Spielen und der Rissener SV sich nach einem Spiel durchsetzten, konnte die Endrunde parallel zu den letzten Gruppenspielen gestartet werden. Dafür Dank an alle anderen Teams, die dafür mit schmaleren Schiedsgerichten auskommen mussten.
Beim Kampf um die letzten beiden Tickets für die A-Endrunde setzten sich dann die beiden Favoriten erwartungsgemäß durch. Während das Duell Rissen gegen VG Elmshorn auf richtig gutem und spannendem Niveau stattfand und mit einem 2-1 Sieg für Rissen endete, war das Glinder Team beiden Mannschaften jeweils mit 0-2 doch deutlich unterlegen.
Somit haben sich (noch inoffiziell) die VG Elmshorn und der Rissener SV für die Endrunde am 09/10. Dezember 06 im Hammer Weg qualifiziert.
Ärgerlich war: Alle Jahre wieder, kommt....
... die VG HNF nicht zu den Jugendspieltagen. Wenn im Jugendspielbetrieb bei den Quali-Runden auf nichts Verlass ist, darauf leider schon.
In der ersten Quali-Runde kam ohne Absage VG HNF 2 nicht zum Spieltag, jetzt in der dritten Runde war es HNF 1. Eigentlich schade, da HNF doch wohl auch als Jugend-Unterbau für einen Erstligisten steht. Da dieses auch in den letzten Jahren häufiger vorkam, sollte man sich vielleicht mal Gedanken machen, die Ordnungsstrafen deutlich zu erhöhen.
Folgende Teams haben sich für die Hamburger A-Jugendmeisterschaft der Mädchen qualifiziert: Eimsbüttler Tv, 1. VC Norderstedt, CVJM zu Hamburg 1, CVJM zu Hamburg 2, SC Alstertal-Langenhorn, VG Elmshorn, Rissener SV. Das letzte Team wurde beim Turnier in Geesthacht zwischen VfL Geesthacht, VG WiWa, TSV Buchholt und dem SV Wilhelmsburg ermittelt.
Jörn Schröder/Peter Neese
Jana Köhler und Maria Kleefisch stehen in der Saison 2007 gemeinsam auf dem Court. Jana Köhler und Anja Günther trennten sich nach zwei gemeinsamen Jahren voneinander. Mit Anja Günther holte Köhler in der ersten gemeinsamen Saison 2005 den U23-Europameistertitel und stand mit der Blockspielerin in ihrer gemeinsamen Karriere neun Mal im Finale von nationalen Turnieren. Bei ihrem allerersten Turnier (Wangerooge 2004) wurden Günther/Köhler direkt Vierte, beim nationalen Saisonauftakt 2005 in Bonn starteten Jana und Anja von der Qualifikation direkt durch bis ins Finale. Dem durchschlagenden Auftakterfolg folgten in der Saison 2005 weitere Triumphe. An die konstant gute Leistung ihrer ersten gemeinsamen Saison konnten die U23-Europameisterinnen allerdings in diesem Jahr nicht gleichermaßen anknüpfen. "Anja und ich haben letzte Saison eine anstrengende Saison mit ein paar tollen Erfolgen erlebt. Ich habe mir die nächste Saison anders vorgestellt als Anja und dadurch haben sich unsere Wege getrennt," erklärt die Wahl-Hamburgerin gegenüber beach-volleyball.de die Situation.
Für Maria und Jana steht nun für die kommende Saison der Spaß im Vordergrund. "Wir wollen Timmendorf erreichen, die "Großen" ärgern und einfach viel Spaß haben," sind sich die beiden einig. Die 22-jährige Maria belegte in der vergangenen Saison an der Seite von Luise Brandt als bestes nationales Saisonergebnis zwei Mal den fünften Rang. "Ich hatte mit Luise richtig viel Spaß und ich denke, dass wir beide voneinander gelernt haben, aber da ich für diese Saison mit Jana planen kann, habe ich mich von Luise getrennt," erläutert die Berlinerin ihre Entscheidung.
Ganz nach ihrem Spaß-Motto machen sich Köhler/Kleefisch keine Sorgen über einen strikten Trainingsplan in der kalten Jahreszeit. "Sowohl Maria als auch ich spielen in der Halle. Beach-Volleyball werden wir in diesem Winter eher weniger trainieren. Wir halten uns fit, um mit einer guten Vorbereitung im Frühjahr in die Saison 2007 zu starten," erklärt die U 18-Weltmeisterin 2003 Jana Köhler . Unnötige Verbissenheit und zu viel Ehrgeiz stehen also beim neuen Damen-Duo hinten an. "Momentan ist meine Lockerheit meine größte Stärke, die ich mir seit dem letzten Jahr hart erarbeitet habe, da ich häufig zu verbissen war," meint die Ex-Partnerin von Luise Brandt, "ich freue mich besonders, erstmal, dass ich mit Jana eine sehr gute Partnerin an der Seite habe, ihre Lockerheit und die frechen Berliner Sprüche, die ich ergänzen werde."
Mit äußerst guter Stimmung erwarten Kleefisch/Köhler also ihre erste gemeinsame Saison. beach-volleyball.de drückt dem neuen Team die Daumen.
Mit wem Luise Brandt und Anja Günther im nächsten Jahr auf dem Court stehen, steht noch nicht fest, wohl aber einige andere Teamkombinationen, die ihr natürlich auf beach-volleyball.de erfahrt - das nächste Mal in unserem Spieler-Spielerinnen-Karussell...
NORDERSTEDT - Thomas Broscheit, der Trainer der Volleyballfrauen des 1. VC Norderstedt, fühlte sich nach dem 3:1 (25:16, 19:25, 25:23, 25:20)-Auswärtserfolg im Zweitligaspiel beim 1. VC Essen-Borbeck bestätigt: "Wir gehören eher in das Mittelfeld als in die Abstiegszone", so der Coach.
Erneut waren die VCN-Frauen mit nur sieben Spielerinnen angereist. Cornelia Nick und Kartrin Salbach fehlten weiterhin verletzt, Martina Schwarz hatte in der vergangene Woche ihre aktive Karriere beendet.
Und doch änderte Thomas Broscheit die zuletzt aufgebotene Start-Sechs. Die gelernte Libera Christina Flemming wurde zwar einmal mehr in derselben Trikotfarbe wie die anderen Spielerinnen eingekleidet. Doch sie blieb zunächst auf der Auswechselbank sitzen. Dafür durfte Janina Bettencourt ihr erstes Zweitligaspiel von Beginn an bestreiten. Dies war der verdiente Lohn für den engagierten Auftritt der Außenangreiferin im Pokalspiel beim TuS Holtenau eine Woche zuvor.
"Janina hat ihre Sache wirklich gut gemacht", lobte Thomas Broscheit nach dem Spiel. Der Trainer gönnte Julia Lemmer im vierten Satz eine Erholungspause; Christina Flemming spielte für die Außenangreiferin die Partie zu Ende.
Zuletzt hatte es Broscheit am Zutrauen zu Janina Bettencourt gefehlt. Dieses Problem dürfte sich nun erledigt haben. Schön für den Norderstedter Coach: Er hat nun eine taktische Variante mehr, denn Christina Flemming ist sowohl im Außenangriff als auch diagonal zur Zuspielerin Juliane Lüning einsetzbar.
Auf Dauer soll der doch arg knapp bemessene Kader allerdings noch erweitert werden. "Wir sind in dieser Hinsicht am Baggern", sagt Thomas Broscheit. Ob sich eine Neuverpflichtung - formal wäre dies im Dezember möglich - verwirklichen lässt, ist aber noch nicht sicher.
FUKUOKA/HAMBURG - In Italien wird der Hamburger Volleyballer Stefan Hübner ehrfurchtsvoll "Il muratore", "der Maurer" genannt. Kaum einer ist in der Defensivübung Block am 2,43 Meter hohen Netz des Rückschlagspiels Volleyball so stark wie der deutsche Nationalspieler, der in der weltbesten Liga A1 in Trentino sein gutes Geld verdient.
Mit 14 Blockpunkten aus den ersten drei Vorrundenspielen führt der frühere Eimsbüttler Zweit- und Norderstedter Erstligaspieler nicht nur die Zwischenwertung der weltbesten Blockspieler an; er hat auch großen Anteil daran, dass die deutsche Nationalmannschaft bei der WM in Japan nach drei Spieltagen der Vorrunde in ihrer Gruppe B Tabellenführer ist.
"Die drei Auftaktsiege geben uns Sicherheit", sagt der Zwei-Meter-Mann Hübner. Schließlich sind die Deutschen damit vorzeitig für die Zwischenrunde qualifiziert. Bemerkenswert genug: Die DVV-Auswahl ist als Weltranglisten-32. formal vor Kasachstan (33.) nach dem Abschneiden der vergangenen vier Jahre der zweitschwächste Teilnehmer des 24 Teams umfassenden WM-Feldes. "Darauf darf man nicht so viel geben", sagt der Mittelblocker selbstbewusst. Wenn die Deutschen heute (10 Uhr, live auf Arena) auf den Weltligazweiten Frankreich treffen, "brauchen wir keine Angst zu haben". Dasselbe gelte für den abschließenden Vorrundenvergleich gegen Weltmeister und Olympiasieger Brasilien. "Einfach so schlägt man uns nicht", meint Führungsspieler Hübner.
Dabei hatte der heute 31-Jährige 2005 nach mehreren langwierigen Verletzungen mit dem Hallensport aufgehört, sich aber nach vollständiger Genesung wieder bei Bundestrainer Stelian Moculescu gemeldet. Der erhoffte Beach-Einstieg mit Partner Thomas Krüger war zuvor an einer Verletzung des heutigen Nationalmannschafts-Liberos gescheitert. Zugleich hatte Hübner erste Erfahrungen als Kotrainer beim Bundesligaklub TV Düren sammeln können. "Die Arbeit als Trainer hat mir Spaß gemacht, das schwebt mir auch nach meiner Karriere vor", sagt er.
Wenn sich eine Arbeitsstelle in seiner Heimatstadt fände, um so besser. "Ich will nach Hamburg zurück", kündigt er an. Da ist er sich mit seiner Lebenspartnerin Angelina Grün (31), der Mannschaftsführerin der deutschen Volleyballfrauen einig. "Ihr gefällt die Stadt auch." Interessant: Beide haben nur für eine Saison bei ihren italienischen Klubs unterschrieben. "Wir entscheiden von Jahr zu Jahr", sagt Stefan Hübner.
Die VGE-Frauen mussten gegen Neustadt-Glewe einen 0:1-Satzrückstand aufholen, den Männern gelang gegen WiWa erst der zweite Saisonsieg.
Elmshorn - Vielleicht sollten die Volleyball-Regionalligateams der VG Elmshorn häufiger Heimspiele in der Krückaupark-Halle austragen. Dort kamen beide Mannschaften, die ihre Gegner für gewöhnlich in der KGSE-Halle empfangen, jüngst zu klaren Erfolgen. Die Frauen besiegten Zweitliga-Absteiger SVF Neustadt-Glewe ebenso mit 3:1 (14:25, 25:16, 25:22, 25:22) wie ihre Vereinskameraden den Hamburg-Rivalen VG WiWa (25:22, 25:21, 20:25, 25:18).
"Wir haben in der Krückauparkhalle noch nie verloren", freute sich Mannschaftsführerin Katja Saß nach dem Sieg der VGE-Frauen, für den sie 81 Minuten benötigten und auf den zu Beginn nichts hingedeutet hatte: In ungewohnter Aufstellung gaben die Elmshornerinnen den ersten Satz glatt ab. Im zweiten aber brachte Trainer Marc Hasselmeyer seine bewährten Kräfte, und die drehten die Partie nicht zuletzt dank ihrer Aufschlagstärke. So machte allein Katja Sass im dritten Durchgang mit fünf platzierten Angaben in Folge einen neuerlichen Rückstand wett.
Während die Elmshornerinnen, die ihr nächstes Punktspiel am 9. Dezember beim Wiker SV bestreiten, als Tabellendritter Kontakt zur Spitze halten, verschaffte den VGE-Männern der zweite Saisonsieg lediglich etwas Luft nach unten. Daran, dass der Abstiegskampf weitergeht, besteht für Spielertrainer Ekkehard Goller indes kein Zweifel: "Unser Ziel muss es weiterhin sein, für den Klassenerhalt zu punkten."
Das gelang gegen die Gegner aus Winterhude und Wandsbek binnen eineinhalb Stunden dank Kampfgeist und solidem Block-Abwehr-Verhalten. "Trotzdem durften wir uns des Erfolges erst einigermaßen sicher sein, als wir uns im vierten Satz früh abgesetzt hatten", schildert Ekkehard Goller seine Eindrücke während der Begegnung, in der Thomas Ahne (kehrt nach Leipzig zurück) seine Abschiedsvorstellung für die VG Elmshorn gab.
In den restlichen Partien der Vorrunde geht es für die VGE-Männer gegen Konkurrenten im Abstiegskampf, zunächst am 2. Dezember bei Turbine Greifswald.
WM-Frühstück
im Altonaer "Kick & Company"
Oststeinbeker SV - CarGo! Bottrop
Sa, 25.11., 20 h, Sporthalle Meessen
WiWa Hamburg - NA.Hamburg
So, 26.11., 16 h, Sporthalle Wandsbek
1. VC Norderstedt - USC Braunschweig
Sa, 02.12, 19.30 h, Moorbekstraße | de |
q-de-772 | wenigen Aufgaben vor. Das fand ich etwas unfair, da ich mich gerade darauf gut vorbereitet hatte. | Abilifly - Fernstudium-Infos.de
27. Mai 2016
25. September 2017
133 Sehr gut
Lange habe ich mich nicht gemeldet und das hat einen Grund
Abilifly hat Blogeintrag hinzugefügt: I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Lange habe ich mich nicht hier gemeldet, obwohl ich mich ja öfter melden und berichten wollte. Mein Leben geht ein bisschen drunter und drüber. So haben wir durch Zufall beispielsweise vor 4 Wochen eine kleine 5 Wochen alte Babykatze bekommen, die inzwischen super eingelebt und top fit ist, mir aber nun den letzten Nerv raubt. Das lernen für die Uni hat ja im Herbst ganz gut angefangen, nun bin ich ein wenig ins Schludern geraten und hänge natürlich wieder nach Wie sollte es auch anders sein. Jedenfalls hab ich einen Seminarplatz bekommen und werde direkt danach die Abschlussarbeit schreiben. Ich schreibe am Lehrstuhl Meyering (Betriebswirtschaftliche Steuerlehre) und die Seminararbeit muss ich bis 29.05.17 abgeben. Genau. Das Abgabedatum weiß ich jetzt schon. Sonst aber nichts. Nicht mal mein Thema. Auch nicht wie ich ein Thema bekomme. Also das Studium neigt sich dem Ende zu, dabei hat es ja eigentlich gerade erst angefangen. Die Masterarbeit wird meine letzte Leistung sein und die Abgabe dann voraussichtlich im November, wenn ich wie geplant direkt im Anschluss an das Seminar Mitte Juni mit der Masterarbeit beginnen kann. Die letzten Klausuren schreibe ich im Oktober dann. Werden aber dann nur 1-2 je nach dem ob ich nun alle im März bestehe oder doch durch eine durchfalle. Im April hab ich ein Praktikum in einer großen Steuerberatungsgesellschaft geplant, dafür bin ich gerade die Bewerbungen am vorbereiten. Und nebenbei hab ich noch ganz viel andren Kram um die Ohren, weshalb das liebe Unizeug mal wieder zu kurz kommt. Über die Weihnachten kommt die ganze Familie zu uns uuuuund alles muss vorbereitet werden. Würd ja gern im Anschluss an den Master ne externe Promotion starten, muss nur mal sehen, ob ich da mit meinem Schnitt (wird vermutlich schlechter als 2,5) irgendwo ne Chance hab. Das wars auch schon wieder von mir Aber über Weihnachten hab ich vielleicht noch den ein oder anderen Abend an dem ich vielleicht mal Zeit und Muse habe mich zu melden.
mein neues Lernkonzept
Mein neues Lernkonzept Da einige gefragt haben, erzähl ich hier mal was davon. Im Prinzip ist das ganze recht simpel. Ich bin drauf gestoßen weil Jemand bei Facebook damals Teilnehmer suchte um das Konzept zu testen. Da es gratis war, hab ich es mal ausprobiert. Bin ja nicht so der Fan von irgendwelchen kostenpflichtigen Sachen. Hab auch nie irgendwelche Fremdskripte bisher gekauft, weil ich bei sowas immer sehr skeptisch bin. Also eigentlich ist es nicht mein Lernkonzept, sondern die Idee von Jemand anderem. Das ganze ist so aufgebaut, dass man wöchentlich eine Art Newsletter bekommt, in dem fachspefizisch steht, was diese Woche zu tun ist. Ansonsten ist man recht flexibel in der Zeiteinteilung, wenn man sich nicht dran hält, auch nicht schlimm, weil kontrolliert wird es nicht, aber ich denke es geht eher darum zu motivieren rechtzeitig anzufangen und sich eben durchzubeißen. Das find ich ganz gut, denn da hat es bei mir immer etwas gehangen. Alle paar Wochen steht dann pro Fach ein Test an. Das ganze erscheint mir auf die Modulwahl der einzelnen Person abgestimmt, kann aber auch sein, dass es nur Zufall ist, dass es bei mir relativ gut passt und selten 2 Tests in der gleichen Woche sind. Diese "Tests" kriegt man auch mit der jewiligen Zeitangabe per Mail zugesandt und soll die dann in der jeweiligen Zeit bearbeiten. Da wird dann zumindest wurde das so gesagt auf die Klausur vorbereitende Fragen gestellt, also es soll an die jeweilige Klausur angepasst sein um optimal vorzubereiten. Ob das so ist weiß ich noch nicht. Ich hatte auch noch keine Tests. Nächste Woche sind allerdings gleich 2 Stück dran. Die Lösung der Tests schickt man wohl per Mail zurück und da wird dann korrigiert und man bekommt am Ende wohl sowas wie eine Empfehlung, was man nochmal Vertiefen muss und ob man auf die Klausur gut vorbereitet ist. Bisher gefällts mir ganz gut, gibt aber glaube ich (noch?) nichts offizielles. Soll aber wohl im Endeffekt dann kostenpflichtig werden. Aktuell ists wohl so ne Art Testphase, die mir bisher auch sehr zusagt. Ich halt mich doch deutlich besser an meinen Plan und lerne irgendwie zielführender dadurch, dass ich weiß, dass ich geprüft werden würde. Klar beim Test schummeln kann man auch, es läuft wohl auf "Ehrlichkeit zu sich selbst" hinaus. Aber bringt ja auch nichts da dann zu schummeln. Bisher kann ich viel mehr noch nicht dazu sagen, außer dass man eben motivierende Mails mit Lernbrocken bekommt und na Zeitangabe. Gibts auch nicht für alle Fächer glaub ich. Also Wettbewerbsrecht auf jeden Fall nicht. Also habs jetzt nur bei Steuern und Wirtschaftsprüfung.
27. Oktober 2016
Fächerwahl & Studienfortschritt
Fächerwahl & Studienfortschritt Wie läufts? Und was eigentlich? Gute Frage, aber zweitere ist leicht zu beantworten. Neu in diesem Semester belegt habe ich die Module "Steuern im Rahmen von funktionalen und konstitutiven Unternehmensentscheidungen", "Wirtschaftsprüfung" und "Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler". Im Moment ist auch geplant in all diesen Fächern zur Klausur anzutreten. Problem ist nur, dass ich immer noch nicht weiß, ob ich alle Prüfungen im letzten Semester bestanden habe. Eine Wiederholungsklausur würde ich zu den Klausuren, die in diesem Semester geplant sind, noch dazu nehmen. Mehr als eine allerdings nicht. Dann muss eine andere Klausur weichen und die werde ich dann erst im nächsten Semester schreiben. Dies wird wohl dann Wettbewerbsrecht sein, da ich hier eh viel zu wenig Material dazu habe. Und wie es läuft... wie schon im vorherigen Blockbeitrag erwähnt ganz gut, dank meinem neuen Konzept. Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen Hier hab eich das erste Kapitel durch, was aber auch nur sehr kurz war und habe ungefähr die Hälfte des ersten Kapitels hinter mir. Bin soweit im Plan. Bis Ende der Woche werde ich das zweite Kapitel zu Ende haben und auch die Übungsaufgaben zum 2. Kapitel bearbeitet haben. Das Modul ist aufgebaut wie die anderen beiden Module von Meyering auch. Genauso stehts auch im die Klausur. Also weiß ich inzwischen ungefähr was gefragt ist, komme daher ganz gut voran. Hier mache ich grobe Schaubilder über den Stoff und konzentriere mich auf die im Skript enthaltenen Beispiele sowie die Übungsaufgaben. Dadurch schaffe ich es, den Stoff wirklich komprimiert aufzuschreiben. Die Zusammenfassung der Kapitel 1 und 2 nimmt dadurch lediglich 5 Din-A 5 Seiten in Kauf. Wirtschaftsprüfung Gut geschrieben und tatsächlich interessant. Es ist sehr verständlich zu lesen. Das Modul ist ziemlich neu, weshalb es kaum Altklausuren und alte EAs gibt. Bin mir noch nicht sicher wie detailliert es gelernt werden muss. Bisher komme ich gut voran. Kapitel 1, 2 und 3 habe ich bereits abgeschlossen. Bei Kapitel 4 bin ich circa zur Hälfte durch. Bis ende der Woche ist geplant auch mit Kapitel 4 und den zugehörigen Übungsaufgaben fertig zu sein. Das einzige, was mir an dem Modul bisher nicht gefällt ist, dass der Lehrstuhl doch teilweise eine sehr seltsame Ansicht zu vertreten scheint. So wird beispielsweise im Skript geschrieben, dass seriöse Universitäten davon Abstand nehmen würden Studiengänge anzubieten bei denen eine Anerkennung gemäß §13a WPO erfolgen kann. (Kurz zur Info: " Diese Studiengänge entsprechen den Anforderungen der Wirtschaftsprüfungsexamens-Anrechnungsverordnung. Leistungen aus diesen Masterstudiengängen ersetzen in den Prüfungsgebieten „Angewandte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre“ und „Wirtschaftsrecht“ die entsprechenden Prüfungen des Wirtschaftsprüfungsexamens, so dass Absolventen dieser Studiengänge das Wirtschaftsprüfungsexamen in verkürzter Form ablegen können. ") Das heißt der Lehrstuhl sagt seriöse Universitäten bieten keine solche Lehre an, die man sich für das Wirtschaftsprüferexamen anrechnen lassen kann. Als Argumente werden hier angeführt, dass die Lehre dann zu sehr daran ausgerichtet werden muss, was beim Wirtschaftsprüfungsexamen gefordert wird und, dass die Anerkennung kostenintensiv ist. Für mich total abstrus und irrsinnig eine solche Behauptung. Gerade weil große und namhafte Universitäten in Deutschland diese Möglichkeit anbieten. Wenn das Wirtschaftsprüferexamen nun als härteste Prüfung Deutschlands gehandelt wird (wie es ja der Fall ist), wie kann es dann schlecht sein, wenn sich eine Uni bei der Lehre daran orientiert, gerade, wenn es ja darum geht Leute auf diesen Beruf vorzubereiten. Und bieten somit die großen bekannten Unis wie die FU Berlin, Uni Erlangen-Nürnberg und die Uni Duisburg-Essen keine seriöse Lehre an? Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler Hier bin noch am wenigsten weit fortgeschritten. Kann erst wenig über das Modul sagen, nächste Woche werde ich aber den Fokus mehr hierauf legen, dann werde ich mehr dazu sagen können. Bis jetzt war noch nicht viel mehr als eine Einführung und ein historischer Abriss.
Zurück - Was bedeutet das eigentlich? Mit dem Wort zurück kann ich den aktuellen Zustand bei mir wohl am treffendsten beschreiben. Nicht nur, weil ich mich längere Zeit hier nicht gemeldet habe, oder weil ich die Lernsachen wieder hervorgekramt, mein Lernzeug geordnet hab, sondern weil ich auch nach dem Klausurenstress wieder ein bisschen mehr zu mir selbst gefunden habe. Das ist mir wichtig. Denn im Zentrum steht nicht das Studium, sondern ich. Und das sollte bei Jedem so sein und Jeder sollte sich das immer wieder bewusst machen. Denn wenn wir nur noch funktionieren - stirbt irgendwann unsere Seele. Und das ist wohl das wichtigste was wir haben. Klausurenphasen und Lerndruck setzt mir immer ziemlich zu. Danach brauche ich Zeit für mich. Da mag ich auch nicht feiern gehn wie andere. Ich mag es zwar schon, aber ich weiß, dass es mir nicht wirklich weiter hilft. Wir alle sollten mehr auf Qualitätszeit achten. Qualitätszeit ist die Zeit in der wir uns wirklich auf uns besinnen. Das kann auch beim Lernen sein, das kann bei einem gemeinsamen Essengehen mit dem Partner sein. Wichtig ist, dass wir es tun, weil es uns gut tut. Und solche Zeit habe ich gebraucht. Die letzten Wochen. Und dann stand ja auch noch mein Umzug an. Ja mein Umzug. Endlich ist es soweit. Ich wohne mit meinem Schatz zusammen. Hab meine eigene Bude hinter mir gelassen. End der Woche ist Schlüsselübergabe. Das meiste ist schon erledigt. Aber noch ein paar Kleinigkeiten sind zusammen, die in Summe dann doch sicherlich einige Stunden in Angriff nehmen. Da bleibt zwangsläufig das Lernen auf der Strecke. Dachte ich zumindest. Aber mit einem neuen Konzept läuft es wie am Schnürchen. Hab ich durch Zufall im Internet entdeckt und mag das Konzept. Dazu aber wann anders mehr. Im Moment ist geplant erst mal wieder regelmäßiger zu bloggen. Ein Urlaub steht demnächst noch an, da wird es dann wieder weniger werden, aber so alles in allem will ich es nochmal auf ein konstantes Niveau von mindestens einem Beitrag pro Woche schaffen.
Abilifly antwortete auf Higginss Thema in Fernstudium Forum
zwischendurch nicht. Ich stopf süßes nach dem Abendessen direkt noch rein Ist dann quasi eine laaaaaaaaange Mahlzeit
12. Oktober 2016
Abilifly antwortete auf Bender122s Thema in IUBH Internationale Hochschule
Ich kann nur von dem schließen, was mir in den letzten Jahren so begegnet ist. 2x ging es mir im Vorstellungsgespräch so, dass der Eindruck vermittelt wurde, dass auch in der Arbeitswelt ein Studium an einer privaten FH weniger wert ist. Einmal als ich dort studierte und mich für ein Praktikum bewarb. Das war bei einem DAX 30 Unter einen. Da wurden mir so fragen gestellt wieso ich nun einen Master an einer privaten FH mache, wo ich es doch an einer angesehen Uni zu guten Noten gebracht habe. Dass mir das keinen Mehrwert bringt, sich nicht gut im Lebenslauf mache und es eher verschwendete Zeit ist. Das zweite war ein Vorstellungsgespräch für meinen jetzigen Werkstudentenjob in einer Big 4 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Da hatte ich gerade in Hagen angefangen und es lief auf "da haben sie ja grad nochmal die Kurve gekriegt" raus und dabei ging es um meinen Wechsel weg von der privaten FH an die Fernuni Hagen. Keiner der Personaler zeigte sich irgendwie positiv in Bezug auf die private FH. Und ich war an 2 Universitäten. An beiden wurde richtig abgehetzt über die Leute an der privaten FH in der jeweiligen Stadt. Da erkauft man sich den Abschluss, man kriegt alles geschenkt an der großen Uni ging das auch sehr von den Professoren aus und wurde angeheizt. Der eine nutzte es regelmäßig um Studierende zu tadeln "Du gehst wohl besser an die xxx (Name der privaten FH) als er auf eine einfache Frage keine Antwort wusste. Oder bei der Einführungsveranstaltung sagte einer der Profs scherzhaft" Keine Sorge, hier packt es nicht jeder, aber wenn ihr hier nicht packt könnt ihr immer noch an die xxx (Name der privaten Hochschule). Genauso war natürlich auch der Ruf unter den Studierenden. Für den Master an der Uni wurde auch nie einer von der privaten FH zugelassen. Das war von vornherein klar. Und wenn man bedenkt, dass die große Uni an unserem Fachbereich sicherlich über 500 Wirtschaftsabsolventen pro Semester produziert und das schon seit Jahren, die entsprechenden Profs.dort schon seit mindestens 15 Jahren lehren, und die damaligen Absolventen heute in den Unternehmen sitzen, wird der Ruf zwangsläufig in der Arbeitswelt auch nicht viel anders sein. Mein Bruder zb hat hier an der örtlichen privaten FH seinen Bachelor gemacht und sich für den Master an fast allen Unis beworben, die den Studiengang anbieten, er hat einen sehr guten Abschluss auch in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang. Er bekam von jeder Uni absagen. Ich denke dass fast an allen Unis ein ähnliches Bild über die privaten FHs vermittelt wird und so erhält diese Anschauung auch Einzug in die Unternehmen.
Also ich nahm schon immer während der Klausurzeit 3-5 kg zu. Weils mir durch den Stress einfach mies geht und ich mich dann mit essen trösten muss. Das erlaube ich mir aber auch. Die Klausurkilos mache ich dann nach den Klausuren direkt wieder weg, dann staut sich nicht viel an. Das mit den Softdrinks ist für mich schwer zu verstehen. Ich trinke gar keine süßen Getränke, habe auch eigentlich nie Lust drauf. Und wenn kaufe ich es einfach nicht ein. Wobei ich auch für Besuch ne Flasche Sprite letztes Jahr gekauft hab, die nun immer noch hier steht. Bei mir gibt es ausschließlich Wasser und ungesüßten Tee. Ab und an mal im Restaurant oder bei McDonalds trink ich Cola oder Sprite. Und bei den Beiträgen über intermittierendes Fasten ist mir aufgefallen, dass ich das sowieso an 95% der Tage mache. Frühstück gibt es bei mir circa um 12 und Abendessen zwischen 18 und 19 Uhr irgendwann. Manchmal wirds auch 20 Uhr bis das essen rum ist. Aber sehr selten und dann habe ich meist auch erst um 13 oder 14 Uhr gefrühstückt. Ich schaffe es trotzdem während der Klausuren trotz des beschrieben Essensstils rasant zuzunehmen
Ich würde mal behaupten das liegt - wie auch an Präsenzhochschulen - an der jewiligen FH/Universität. Ich habe nie Vollzeit gearbeitet und Vollzeit studiert, war aber schon an einigen Hochschulen und kann daher denke ich recht gut einen Vergleich ziehen. Gerade auch im Bezug auf Hagen. Hagen ist wohl wirklich was die Skripte und den Stoffumfang angeht das aufwändigste, was ich bisher erlebt habe. Ein Semester war ich an einer privaten Hochschule, dort hätte ich wohl ohne Probleme Vollzeit nebenher arbeiten können, bin dann aber gerade deswegen auch gewechselt, weil entsprechend der Anforderungen die privaten (Fern)hochschulen eben auch den entsprechenden Ruf bei den Arbeitgebern haben und daher nicht vergleichbar sind mit einem Studium an einer Universität oder eben der Fernuni Hagen. Ich denke das sollte man sich generell bei Aussagen zur Machbarkeit und zum Schwierigkeitsgrad vor Augen halten.
Fazit - Rechnungslegung
Bestanden? Keine Ahnung! Eigentlich weiß ich bei keiner Klausur so wirklich, ob es nun zum Bestehen gereicht hat. Letztes Semester war ich sehr überrascht eine gute Note zu erhalten, obwohl die Klausur gefühlt alles andere als gut gelaufen war. Dieses Ereignis trägt folglich noch mehr dazu bei, dass ich meine Klausuren nun ziemlich schwer einschätzen kann. Wenns dumm läuft muss ich alles nochmal schreiben, wenn es gut läuft habe ich alles bestanden und ggf. sogar mit brauchbaren Noten. # Nun aber zu Rechnungslegung und meinem Fazit. Erst mal will ich euch ein bisschen vom Aufbau erzählen. Die Klausur besteht aus zwei Teilen. Einmal dem Teil Bilanztheorie, der von Prof. Meyering gemacht wird und dem Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse von Prof. Brösel. Teil Bilanztheorie: Dieser Teil besteht aus MC-Fragen sowie aus offenen Fragen. Zuerst kommt ein Teil ja/nein Fragen und anschließend ein Teil Fragen, die mit konkreten Stichpunkten (meist ein oder zwei) beantwortet werden müssen. Danach kommen noch offene Aufgaben. Thematisch drehen sich die Aufgaben hauptsächlich um die Bilanztheorien, die sehr ausführlich im Skript thematisiert werden. Hier ist sowohl der Gesamtzusammenhang sowie die Anwendung als auch Detailwissen erforderlich. Wohingegen Detailwissen hauptsächlich in den Stichpunktfragen geprüft wird, ist bei den offenen Fragen gerne die Anwendung und der Gesamtzusammenhang der einzelnen Theorien gefragt. Also man muss auswendig lernen und verstehen und anwenden können. Die Beispielaufgaben im Skript helfen an dieser Stelle sich das ganze so anzueignen, dass man es auch anwenden kann. Zumindest halbwegs. Zudem kommen gerne Fragen zum Umsatz bzw. Gesamtkostenverfahren und auch zur Eigenkapitalrechnung. Diese Sachen sollte man beherrschen. Zudem sollte man eine GuV und Bilanz problemlos aufstellen können. Buchungssätze werden hier auch teilweise abgefragt. Oft kommt dann noch ein Text, den man beurteilen muss/ kritisch würdigen muss. Das kommt leider Rätselraten gleich. Meine Devise war hier, möglichst viel richtiges hinschreiben. Denn was genau die sehen wollen geht aus der Aufgabenstellung nicht hervor. In dem Musterlösungen werden mehr oder weniger wahllos Dinge erläutert. Keine Ahnung wie ich das nun hier genau beschreiben soll, wenn ihr die Altklausuren durch arbeitet werdet ihr es vermutlich verstehen, was ich meine. In meiner Klausur musste man hauptsächlich die Bilanztheorien anwenden. Das konnte ich recht gut, bin mir allerdings auch nicht ganz sicher. Bei den Ja/Nein Fragen war mindestens eine Frage doppeldeutig und somit nicht eindeutig beantwortbar, weil - wie sich nach der Klausur rausstellte - den meisten Studenten nicht klar war, was die Aussage, die beurteilt werden sollte, genau aussagte. War etwas verwirrend und ich habe deswegen meine Begründung einfach dazugeschrieben. GuV, Eigenkapital etc kamen bei mir leider nicht dran. Die Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Im Fokus dieses Teil steht die Strukturbilanz sowie die Bilanzpolitik. Zuerst beginnt die Klausur mit kurzen Theoriefragen. Generell sollte man die Theorie auch hier gut auswendig können, wenn auch weniger Detailwissen gefragt ist als im Teil Bilanztheorie. Dann kommt in aller Regel eine Aufgabe, bei welcher man eine Strukturbilanz aufstellen soll und eine Aufgabe, bei der man in aller Regel progressive Bilanzpolitik durchführen soll. Das sind Verständnisaufgaben, zu denen es im Skript eine sehr detaillierte und umfangreiche Fallstudie gibt und die auch immer wieder in alten Klausuren gefragt sind. Das sollte man wirklich im Schlaf können und auch die komplizierten Sachen wie aktive RAP etc zu behandeln wissen. Leider fand ich den Teil mit der Bilanzpolitik etwas seltsam in meiner Klausur bzw. neuartig. Entweder ich hab etwas komplett übersehen oder einen massiven Denkfehler oder eben es war diesmal ein bisschen tricky. Denn es sollte die Ertragslage verschlechtert und die Liquiditätslage verbessert werden. Keine Ahnung ob das stimmt, was ich gemacht habe. Generell gab es recht wenig Aufgaben auf die Strukturbilanz und die Bilanzpolitik, was ich mir so nicht gewünscht hatte. Denn ich habe eher auf diese Aufgaben zum Punkte holen gesetzt als auf das sture auswendig lernen. KE 2 kam wie fast immer nur in sehr geringem Umfang dran, dafür aber viele Auswendiglernaufgaben, bei denen ich überweigend Probleme hatte. Eigentlich hatte ich auf den Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Teil gesetzt, im Endeffekt habe ich nun aber wohl im Bilanztheorieteil die meisten Punkte geholt und im Bilanzpolitik&Bilanzanalyseteil viele Punkte wegen der Auswendiglernfragen liegen lassen. Ich hatte mich da leider zu viel mit der KE 2 beschäftigt. Diese Zeit hätte ich besser noch zusätzlich in KE1 investiert. Sollte ich die Klausur nochmal schreiben müssen wäre das aber nicht unbedingt ein Weltuntergang. Ich kann jetzt ziemlich viel, weiß worauf es genau ankommt und könnte mir noch einiges an Klausurroutine aneignen. Während der Klausur ist mir außerdem ein ziemlicher Patzer passiert. Direkt im ersten Teil. Es sollten Sachverhalte nach der Bilanztheorie von Simon behandelt werden. Ich hab sie leider nach Schmalenbach behandelt und erst fast ganz zum Schluss der Aufgabe meinen Irrtum bemerkt. Da die Aufgabe mit 20 Punkten, was 20 Minuten entsprach, dotiert war, habe ich hier massig Zeit verloren, die mir leider am Ende auch etwas gefehlt hat. Viel Zeit zum viel nachdenken blieb so leider nicht mehr. Ärgerlich und hatte nichts mit meinem Wissenstand, sondern viel mehr mit meiner Aufgeregtheit vor einer Klausur zu tun. Ich hoffe trotzdem, dass es einfach zum Bestehen reicht, vielleicht sogar ne gute Note rausspringt und ich das Ding nicht nochmal schreiben muss.
6. Oktober 2016
So viel Freizeit!
Abilifly hat kommentiert zu Abiliflys Blogeintrag in I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Bei mir ist es ähnlich. Ich habe bereits in meine neuen Unterlagen reingeschaut. Zumindest in Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen und in Wirtschaftsprüfung. Die Unterlagen für Wettbewerbsrecht kamen noch nicht. Also diese Module mache ich dieses Semester. Vorausgesetzt natürlich ich habe die anderen Prüfungen alle bestanden, wo ich mir noch nicht so sicher bin. Wie ichs mache, wenn ich eins oder gar mehrere Module nicht bestanden hab, weiß ich noch nicht. Da bei mir in kürze ein Umzug ansteht und ich mich eigentlich gerade mitten in den Vorbereitungen befinde, bin ich allerdings ziemlich ausgelastet im Moment. Alles muss geputzt und verpackt werden, ausgemistet werden, umgeräumt werden. Aber ab nächster Woche geht es trotzdem regelmäßig nochmal an die Skripte.
5. Oktober 2016
Jetzt sind erst wenige Tage rum seit ich die letzte Klausur hinter mich gebracht habe. Wie sehr habe ich mich auf den Zeitpunkt danach gefreut. Endlich nicht mehr lernen. Endlich Freunde treffen. Endlich wieder Lust etwas schönes zu kochen. Meine Laune während der Klausurvorbereitung erinnert wohl schon fast an eine Depression. Ich habe keine Lust auf Lernen. Aber ich habe auch keine Lust mehr überhaupt irgendetwas zu tun. Das lässt natürlich auch nicht sonderlich viel Spielraum um sich zu motivieren. Nach der Klausur ist es dann erst mal so als würde man in eine andere Welt eintauchen. Zumindest für mich. Nochmal raus gehen und nicht im Kopf nur den Lernstoff haben, sondern alles um einen drumherum wahrnehmen. Es fühlt sich alles anders und auch irgendwie fremd an. Das ist aber nicht nur ein Phänomen welches ich nun an der Fernuni bemerke. Auch im Bachelor war das schon so. Hier jetzt irgendwie extremer. Vermutlich weil ich mich noch nie so lang auf Klausuren vorbereitet habe. Und noch nicht mal weil der Stoff schwerer wäre. Nur ist es wesentlich schlechter aufbereitet und etwas umfangreicher. An der Präsenzuni war bei mir weniger das sture Pauken als die Transferarbeit gefragt. Und ich muss sagen gerade an der Uni, an der ich meinen Bachelor gemacht habe, hatte man wirjlich oft das Gefühl, dass die Professoren auch didaktisch was drauf haben. Ich habe nie Zusammenfassungen angefertigt. Denn bis ich das erste mal meine Fernunimaterialien in der Hand hielt war ich immer der Ansicht, dass ein Skript natürlich immer in Stichpunktform verfasst ist. Ansonsten ist es ein Buch. Zumindest das für mich so. Und nun kriege ich hunderte von Seiten umfassende DIN-A 4 Bücher zugesandt und es wird behauptet das seien Skripte. Das macht das ganze natürlich viel zeitintensiver. Ich verstehe auch den Gedanken dahinter. In dem Skript soll alles drin sein, was der Prof. an der Präsenzuni da vorne labert. Nur braucht man das Gelaber in der Regel nicht. So wie man viele Details im Skript und zusätzliche Sätze nicht braucht. Im Präsenzuniskript steht nur das drin, was wichtig ist, was von Relevanz ist. In Hagen muss man nun erst mal filtern. Denn man kann sich den unnötigen Teil nicht einfach sparen indem man nicht in die Vorlesung geht. Aber jetzt hab ich erst mal frei. Der schöne Haushalt erwartet mich sehnsüchtigst und auch die sozialen Kontakte wollen nochmal gepflegt werden. So hab ich den ganzen Tag heute mit waschen, bügeln, zusammenlegen verbracht. Und ich sag es euch. Es war sehr entspannend!
Die Klausuren sind vorbei!
Ja es ist toll keine Klausuren mehr zu haben. Ich bin aber auch kein Mensch, der unbedingt Beschäftigung braucht, eigentlich leb ich gerne in den Tag ohne Arbeit, ohne irgendwelche Verpflichtungen. Leider geht das nicht immer.
Also an meiner Präsenzuni mit wesentlich mehr Klausurschreiblingen stand es schon Monate vorher fest wo wer schreibt und jeder sah in sowas wie bei uns dem Prüfungsportal neben dem Prüfungsdatum und Ort auch das Gebäude und den Hörsaal. Auch auf 2 Städte verteilt und es wurden auch Säle in der fremden FH angemietet. Ich finds ja jetzt auch nicht tragisch, aber es wär ne Verbesserung, die eigentlich ganz einfach wäre. Und es hat mich einfach gewundert, weil es an den 2 Unis wo ich bisher war, es halt online gab. Ja berichte zu den einzelnen Klausuren werden folgen.
Die Klausuren sind vorbei! Die letzten Tage und Wochen waren sehr stressig. Ich habe mich hier länger nicht mehr zu Wort gemeldet. Auf dem Weg Rückweg von meiner Matheprüfung hatte ich noch einen Text getippt, leider war im Zug dann beim abschicken die Internetverbindung weg und der Text dann letzlich irgendwie auch. Da ich eh gestresst war, hatte ich keinen Nerv das alles nochmal zu tippen. Daher kommt die Rückmeldung etwas verzögert. Gestern war meine letzte Prüfung und es kommt mir vor als sei sie schon ewig her. Ich wollte tatsächlich gerade vorgestern schreiben, weil ich es kaum fassen kann, dass es erst gestern war. Ich werde zu den einzelnen Klausuren noch ein Fazit schreiben, was ihr dann in den nächsten Tagen lesen könnt. Jetzt will ich mich erst mal allgemein halten. Im großen und ganzen war meine Prüfungsvorbereitung sehr durchwachsen, es kam einiges dazwischen, ich hatte neben Steuern noch die beiden Pflichtmodule belegt. Eine Kombi von der mir in den letzten Wochen so einige abgeraten haben. Da war es schon zu spät und ich muss sagen, ich bin schon froh, dass ich es jetzt hinter mir habe. Ob ich alles bestanden habe, kann ich absolut nicht einschätzen. Auch weil ich ja noch recht neu an der FU bin und keine Erfahrung habe wie bewertet wird. Die Klausuren sind deutlich anders aufgebaut als es bei meinen anderen Studien war. Es ist sehr einheitlich an der FU, zumindest scheint es mir so. Es gibt immer ein zusammengeleimter Packen Blätter mit Aufgaben und daran hängt auch der Lösungsteil, welchen man dann vor der Prüfung abtrennen soll. Was ich etwas seltsam und sinnlos finde ist der ewig lange Text, der sich über 1,5 Seiten zieht und sich am Anfang von jeder Klausur befindet. Da stehen so allgemeine Regeln, wie die erlaubten Taschenrechner usw. Mehr fällt mir jetzt gerade gar nicht ein. Das Blatt meiner Präsenzuni konnte ich hingegen am Ende meines Bachelors fast auswendig. Und genau da ist das, was ich für etwas schlecht gelöst halte. Möchte man an der FU dieses Blatt lesen, müsste man dafür die eh extrem knapp bemessene (Sinn?) Klausurzeit opfern. An meiner Präsenzuni war es immer so, dass diese "Vorschriften" das Deckblatt der Klausur waren. Man bekam die Klausur ausgteilt, man durfte nicht die Klausur öffnen, aber die Regeln sich durchlesen und schonmal Matrikelnummer und Name eintragen. Dann gab es einen einheitlichen Beginn und jeder drehte etwa gleichzeitig die Klausur rum und begann. An der FU werden die Klausuren ausgeteilt und sobald man eine hat darf man anfangen. Ist auch irgendwie unfair. Bisher hatte ich zwar immer das Glück recht am Anfang die Klausur zu bekommen, dennoch finde ich es besser wenn es einen einheitlichen Start gibt. Soviel erstmal dazu. Ziemlich komisch ist auch die Regelung zum "vorbereiten" der Gesetze. In Steuern waren die Überschriften auf den Postits erlaubt, der gleiche Lehrstuhl betreut auch die eine Hälfte des Moduls Rechnungslegung. Dennoch waren in Rechnungslegung dann plötzlich keine Überschriften auf den Post-Its mehr erlaubt, was dann dazu führte, dass ich mein Gesetz lieber im Rucksack gelassen habe. Zum Glück hätte es mir bei der Klausur ohnehin nicht geholfen, aber verschiedene Regelungen am gleichen Lehrstuhl im gleichen Studiengang im gleichen Semester finde ich etwas seltsam. Ansonsten wär es vielleicht sinnvoll auch online anzugeben wer in welchem Hörsaal schreibt. War an meiner Präsenzuni zumindest so und empfand ich als ganz praktisch, gerade wenn es wie in Rechnungslegung 6 verschiedene Hörsäle gibt, die auch noch in unterschiedlichen Gebäuden sind. Da ich leider über 350 km zu den Klausuren zu fahren habe und 2 der 3 Klausuren morgens um 9 bereits begannen blieb mir nichts anderes übrig als zu übernachten. Im Endeffekt haben mich die Klausuren jetzt so um die 400€ gekostet. Ich hoffe es hat sich wenigstens gelohnt
29. September 2016
Ich war nie in einer Klausureinsicht während meines Bachelorstudiums an der Präsenzuni. Schlicht weil es mir zu blöd war deswegen an die Uni zu fahren und mich mit hunderten anderen in eine Reihe zu stellen und Ewigkeiten zu warten. Mir wurde von einigen an der FU geraten immer die Klausureinsicht zu beantragen, weil sehr häufig Fehler passieren würden. Auch in Bezug auf meyering. Das heißt ja nicht, dass ich unbegründet Widerspruch einlegen werde. Ich weiß auch wie ein Widerspruch funktioniert etc. Aber ich werde genau prüfen wie bewertet wurde. Finde ich auch nicht falsch. | 25.12.2012 um 10:01 Uhr
Da war neulich eine Email in meinem Postfach. Ich sah, was es war. Ein Kommentar. Ein Kommentar zu einem Video. Ich habe ihn mir nicht angeguckt, ich wollte das in Ruhe machen. In Ruhe noch einmal das Video sehen. Und so saß ich gerade hier und folgte dem Link. Ich öffnete das Video und es war, als würde eine Flutwelle über mich hereinbrechen. Es erklang ein Lied, ich sah Fotos und Videos. Ich hörte Stimmen. Ich fühlte. So sehr. Es haute mich um. Zwischendurch klingelte mein Telefon, weshalb ich das Video und sämtliche Emotionen stoppte. Doch kaum ließ ich das Video weiterlaufen, sprudelten die Emotionen wieder raus. Für immer in meinem Herzen. So beginnt das Video. Und ja, ich weiß, dass der Macher des Videos das auch so meint. Für immer in meinem Herzen. Das wusste ich auch damals, als ich ging. Diese Zeit ist in meinem Herzen, vergraben und eingeschlossen in einer Kiste. Es tut weh. Doch, irgendwie tut es weh. Deswegen musste es damals in diese Kiste und dort muss es auch die meiste Zeit meines Lebens bleiben. Verschlossen, weil es wehtut. Mein Herz blutet. Und nur wer dabei war weiß, was es uns bedeutet. Nicht nur bedeutet hat, nein, auch noch bedeutet. Für immer. Denn heute tut es noch genauso weh wie damals.
“Du bist das Beste, du bist der beste Teil von mir. Du bist diese Liebe, die ich niemals gehen sehen möchte. Du bist das Beste, du bist der beste Teil von mir. Du bist diese Liebe, mein Grund zu leben.“
20.12.2012 um 10:45 Uhr
Es bleibt für mich ungeklärt, warum manche Dinge mich so beschäftigen. Ich finde keine Antwort darauf und habe noch keinen Lösungsweg gefunden. Demnach konnte ich ihn auch noch nicht antreten. Und ich suche… seit Jahren. Immer mal wieder steh ich da und frag mich, was das soll. Ob ich eine Antwort finden kann, finden will, finden soll… ich denke, ich will. Ich suche doch immer wieder. Ich weiß nur nicht, ob ich soll, ob es was ändert. Ob es etwas ändern kann. Ob es notwendig ist um etwas zu ändern.
Die Geschichte soll sich nicht wiederholen, und ich frage mich, ob es dafür schon zu spät ist.
18.12.2012 um 19:23 Uhr
Von tollen Chefs und Beförderungen
Dass ich meinen Job mag, das weiß ich schon länger. Absolut und grenzenlos. Doch diesmal soll es – auch nicht zum ersten Mal – um die Arbeitstelle gehen. Denn auch die ist grandios. Meine Chefin, ein Traum. Meine Kollegen, grandios. Das Klientel? Hmm, könnte besser sein. Nicht alles kann perfekt sein. Denn wäre das Klientel nicht so schwierig, hätten die Kollegen keine Chance, so grandios zu sein.
Mich fasziniert ungemein, wie mein Alltag funktioniert. Ganz egal, was ich möchte, ich finde immer jemanden, den ich fragen kann. Sicherlich hängt das auch mit meiner Fähigkeit zusammen, alles mögliche gleichzeitig zu machen, aber um die Gelegenheit dazu zu bekommen, muss auch alles andere laufen. Und das tut’s. Wann immer ich mir vorgenommen habe mit jemandem zu reden, habe ich diese Person auch gefunden. Und das liegt nicht an mir, auch nicht an den anderen, sondern an… am Glück? Daran, wie es hier funktioniert. Es ist toll, es ist grandios, ich liebe es.
Tja, und heute? Da bekam ich wieder so viel Input, so viele Streicheleinheiten, so viel Bestätigung. Meine Chefin ist toll, das sagte ich schon. Doch ich möchte noch einmal betonen, wie toll sie ist. Nicht nur aus Eigennutz, gar nicht, sondern einfach, weil es ihr Verständnis ihres Jobs ist, sich um ihre Untergebenen zu kümmern. Ich trat letzte Woche mit einer sehr komplizierten Frage an sie heran. Viele verschiedene Antworten hatte ich schon gehört, doch sie war die erste, die mir die Antwort gab, mit der ich gerechnet habe. Die meiner Meinung nach richtige, die Antwort, die einem die Logik geben würde. Ich erwähnte, dass ich anderes gehört habe. Sie wollte sich darum kümmern. Als ich gestern noch mal kurz in ihrem Büro stand um zu erwähnen, dass noch jemand anderer Sicht war als wir, wurde es ihre Priorität. Schon heute zitierte sie mich zu sich um mir hinter verschlossener Tür die Antwort zu geben. Warum hinter verschlossener Tür? Weil ich sie auch dort fragte. Weil es… den Kollegen womöglich nicht gefällt, würde ich davon reden, dass ich noch nicht sicher sei, für immer zu bleiben. Ihr sagte ich es beim Bewerbungsgespräch und sie geht entspannt damit um. Ich glaube, sie schätzt meine Offenheit sehr. Und deswegen erfragte sie für mich jene Antwort. Eine Antwort, die wichtig ist, weil ich mir alle Wege offen halten möchte. Ich möchte nicht aus Versehen eine Entscheidung treffen. Ich möchte sie richtig treffen. Und sie unterstützt mich darin, auch wenn es vielleicht nicht das Beste für sie ist.
Das zweite oder eigentlich erste Gespräch gab mir zu verstehen, wie sehr ich geschätzt werde. So richtig mag ich meinen Ohren nicht trauen, doch mir wurden Dinge verraten, die man nicht jedem sagen würde. Es geht um die Chefetage und deren Handhabung. Und darum, für welche Beförderung ich mich bewerben sollte. Ich wurde tiefgehend beraten und auf Grund der Umstände noch ein paar Tage vertröstet. Und dann hieß es, dass wenn man weiß, dass ich mich dafür interessiere, man ja auch in die Wege leiten kann, dass es schneller vorankommt. Und das nehme ich als sehr positives Zeichen. Ein Zeichen, mit dem ich in den Endjahresurlaub gehen möchte. Mit diesem positiven Gefühl. Und ich danke meinen Kollegen, Beratern und Chefs, dass sie es mir ermöglichen.
15.12.2012 um 20:15 Uhr
Die Karussellfahrt
Mein Kopf arbeitet. Unentwegt. Die Nächte werden kürzer und eindeutig weniger erholsam. Heute war mal wieder ein Arbeitstag. Einer dieser Tage, die ich erstaunlich gut hinter mich brachte, doch heute war da nur Leere. Der Tag verging, er war auch nicht zäh, doch ich hatte unglaubliche Schwierigkeiten, mich zu konzentrieren. Womöglich fehlte mir auch der Wille dazu. Da springt so viel umher und ich würde so gerne eine Entscheidung treffen. Ich springe wirklich hin und her. Selten war ich so unentschlossen. Meist wusste ich, was ich wollte, nur nicht, wie sehr. Jetzt weiß ich gerade nicht, was ich will und wofür. Oder warum.
So entstanden Bilder einer Karussellfahrt. Mein aktueller Zustand. Nein, ich habe nicht das Gefühl in einem Karussell zu sitzen und nicht aussteigen zu können. Nein, ich habe auch nicht das Gefühl, dass mir alles zu schnell ist. Ich will nicht aussteigen. Es ist mir auch nicht zu schnell, eher im Gegenteil, ich will schneller weiter sein. Ich solle Geduld haben. Hab ich Geduld mit mir? Ich finde schon. Aus einer Not heraus geboren entwickelte ich Geduld mit mir. Glaube ich. Doch habe ich dann Geduld mit mir oder der Not? Zu viele Fragen.
“Wann glaubst du hat die Karussellfahrt ein Ende?“ Das wurde ich gefragt. In ein paar Jahren, so hoffe ich. Jahrzehnte wollte ich dem nicht unbedingt geben. Aber Jahre, das schon. Doch womit fülle ich diese Jahre? Und weshalb fülle ich sie?
Ich habe das Bedürfnis, darüber zu reden. Doch ich habe das Bedürfnis mit jemand Neutralem darüber zu reden. Ich möchte nicht mit Freunden reden, aber auch nicht mit völlig Fremden. Ich möchte mit jemandem reden, der mich ein wenig kennt, der aber vor allem das System kennt, in dem ich arbeite. Jemandem, der mir womöglich noch ein paar Informationen geben kann, der aber hauptsächlich mit ein wenig Verständnis von außen auf meine Situation guckt und mich dann berät. Oder mir die richtigen Fragen stellt. Irgendwas, Hauptsache es entsteht Kommunikation. Denn in meinem Kopf ist es rund, sodass alles im Kreis geht.
14.12.2012 um 21:21 Uhr
Sie hat „Mein Kind“ gesagt. So, und anders. Zu mir. Über mich. „Ich passe immer auf meine Kinder auf.“ Und sie meinte mich. Mich.
Womöglich habe ich doch einen Mutterkomplex, wer weiß das schon. Ich könnte jedenfalls dahin schmelzen, weil sie mich zu ihren Kindern zählt. Mich. Nicht nur ihren Schwiegersohn, auch mich. Ich bin begeistert. Und geschmeichelt.
Vor vielen, vielen Jahren habe ich eine fremde Frau in mein Leben aufgenommen und ihr eine Mutterfunktion zugestanden. Bis heute. Das war eine Sache, die können viele verstehen. Doch ist es genauso einfach zu verstehen, warum ich die Mutter einer Freundin in ihrer Mutterfunktion akzeptiere? Ich kenne sie nicht von Kindesbeinen an. Ich war schon noch Kind, aber doch recht groß. Und ich weiß, dass sie ihrer Tochter damals erklärte, dass nur die Familie zählt. Man solle aufpassen, was man seinen Freunden erzählt, nur die Familie bleibt für immer. Ich nahm es nicht persönlich, ich wusste, dass es nur ihre Art zu denken war. Und umso erfüllte es mich mit stolz, als sie anfing, mir Dinge aus ihrer Vergangenheit anzuvertrauen. Doch erst vor ein paar Jahren musste ich feststellen, dass nicht nur ich mir meinen Weg in ihre Welt gebahnt hatte, sondern sie auch in meine. Ihr wurde eine Wichtigkeit zu teil, die mir gruselte. Es war so, das konnte ich nicht leugnen. Und jetzt zu hören, dass sie mich zu ihren Kindern zählt, bestätigt nur, was ich damals schon fühlte. Wir sind verbunden. Einerseits durch ein ähnliches Verständnis von Liebe, andererseits durch die Liebe zu derselben Person.
12.12.2012 um 14:56 Uhr
Problem erkannt, Gefahr noch lange nicht gebannt
Man sagt immer so schön, Erkenntnis ist der erste Schritt auf dem Weg zur Besserung. Ich predige das auch regelmäßig. Doch was, wenn man diesen geschafft hat, aber keinen Schritt weitergeht? Wenn man stehen bleibt und sich nicht bewegt? Auch über Jahre nicht?
Gestern war ein beeindruckender Tag. Gestern war ich beeindruckend. Heute bleibt das Gefühl. Ich bin beeindruckend. Ich bin beeindruckt. Was war gestern? Ein zweistündiges Gespräch über meine Person. Meine Fehler, mein Unverständnis, mein Unvermögen. Ich hörte mir dies nun schon mehrere Male an. Ich nahm es mit einem Grinsen hin. Auch gestern. Das Gespräch lag nicht in meiner Hand, es gab einen Vermittler und Berater. Ich war eine Partei und sprach nur, wenn es gewünscht war. Es war schon beeindruckend, was man da zu hören bekommt. Welch ein Bild andere von einem haben. Und erschreckend. Heute wurde ich gefragt, wie ich das gestrige Gespräch empfand. Ich schwieg eine Weile, bis ich sagte, dass ich es ganz gut fand aber auch nicht weiß, was das gebracht haben könnte. Ich weiß nicht, was die Folgen sind. Ob es Folgen gibt. Ich weiß nur, dass es so nicht weitergehen kann. Das war also die eine Baustelle. Eine, an der ich auch an mir arbeiten muss. Denn so sehr ich mich auch bemühe, und so viele Steine mir dabei in den Weg gelegt werden und wurden, so sehr weiß ich auch, dass ich Fehler begangen habe. Fehler an Stellen, an denen ich sie nicht machen darf. Kleine Fehler, zwischenmenschliche Fehler. Nichts, was anderen auffällt oder sie mir vorwerfen, doch etwas, das mein Problem ist. Mein ganz persönliches, an dem ich arbeiten muss. Dringend.
Dann begab ich mich an einen Ort, in einen Raum, zu einigen Menschen um über einen Vorgesetzten zu reden. Jenen, der mich schon in den ersten Tagen in diesem Job zur Verzweiflung brachte. Kaum hatte ich angefangen, wurde ich weder ernst genommen noch respektvoll behandelt. Abgebügelt, abserviert und einfach desillusioniert. Meinem Empfinden und meiner Erinnerung nach, habe ich mich tierisch darüber aufgeregt um dann zu beschließen, dass ich abwarte. Dass ich erstmal das ganze System zu verstehen versuche um dann zu handeln. Ich erinnere mich nicht daran, mich in den letzten zwei Monaten aktiv über diese Problematik aufgeregt zu haben. Der ein oder andere Gesprächspartner sieht das interessanterweise anders, doch unabhängig von den Begebenheiten möchte ich meinem Gefühl trauen. Dem Gefühl, welches besagt, dass ich damit umgehen kann. Dass ich mit ihm umgehen kann.
So, jedenfalls begab ich mich dorthin ohne auch nur ansatzweise zu wissen, worauf ich mich da einlasse. Ich betrat die Höhle des Löwen und wurde gefüttert mit Informationen. Überwältigt. Das trifft es. Ich wurde und war überwältigt. Ich konnte gar nicht alles aufnehmen, was ich zu hören bekam. Zu Beginn äußerte ich mich, doch dann überließ ich anderen die Flur. Doch als nach ein paar Stunden meine Kollegen angegriffen wurden, als gesagt wurde, sie würden sich nicht mehr engagieren, fühlte ich es wachsen. Das Bedürfnis, etwas zu sagen. Ich merkte, dass man es mir auch ansehen musste. Ich meldete mich also zu Wort und begann zu reden. Ich steigerte mich rein, ich redete mich in Rage. Mit Leidenschaft. Und da war es wieder, das Tier in mir, welches manchmal geweckt wird. Ich redete und redete, gab Dinge von mir, von denen ich mir auch bis gestern nicht erträumt hätte, dass ich sie meinen Kollegen um die Ohren werfe. Ich sagte, das mir etwas so gar nicht passt, dass ich mich persönlich angegriffen fühlte und mir – obwohl ich nie Karriere machen wollte und auch nach wie vor nicht will – schon vor ein paar Monaten dachte, dass ich Karriere machen muss, und das nur, damit dieser Mann aus diesem Job fliegt.
Und dann kam sie, womöglich erneut, die Erkenntnis. Ich bringe es nicht fertig für mich zu kämpfen. Ich schaffe es nicht, anderen Grenzen zu setzen. Ich hörte mir an, was er mir sagte, ich ließ es mit mir machen. Ich unternahm nichts. Ich war fasziniert von den Gesichtsausdrücken meiner Kollegen als ich wiedergab, was mir jener Mensch vor ein paar Monaten an den Kopf war. Beleidigungen, könnte man meinen. Ich war fasziniert, weil ich es nicht als so schlimm erachtete. Und würde ich darüber nachdenken, mir wirklich vorstellen können, dass es zu jemand anderem gesagt werden würde, hätte ich anders reagiert. Ich habe gerade im letzten Jahr sehr deutlich die Erfahrung gemacht, dass ich Dinge hinnehme, die man mir (an)tut. Dass ich fasziniert zugucke, wie mein Gesprächspartner die Wände hochläuft, wenn ich etwas erzähle, und ich nur achselzuckend dastehe. Das habe ich sehr deutlich erlebt und der gestrige Tag machte es mir wieder bewusst. So bewusst, dass ich in Worte fassen kann, dass ich unfähig bin, für mich zu kämpfen. Dass ich keine Grenzen setzen kann und in meinem Leben so gut wie nie tat. Ich kam gestern nach Hause und war so aufgewühlt und aufgebracht, dass ich nicht wusste, wohin mit mir. Ich wollte raus, raus ins Dunkle, raus ins Kalte, raus in die Nacht. Und wären meine sonstigen Spaziergänger nicht gerade schwanger und/oder krank zu Hause, hätte ich versucht, jemanden rauszukriegen. Ich konnte nicht schlafen. Ich habe die Nacht über so vieles nachgedacht. Und kam immer wieder zu dem Punkt meines Unvermögens. Es ist so. Das weiß ich schon lange. Ich muss lernen, Nein zu sagen. Und einmal in meinem Leben tat ich dies. Ich ging. Ich ging, als es schon zu spät war, aber ich ging. Und dieser Moment, diese Geschichte, die ist so unheimlich wichtig für mich, dass ich sie keinem erzählen kann. Sie ist so bedeutungslos, für andere. Und für mich bedeutet sie das Leben. Ich habe es nie gelernt, und ich bin in meinem Leben nur so weit gekommen, weil ich immer Menschen fand, für die ich mich einsetzen konnte. Ich habe mich selbst ausgetrickst. Ich konnte meine Wünsche und Träume verfolgen, mich für mein Leben einsetzen, weil ich mich mit Menschen umgab, die genauso behandelt wurden. Weil ich für die anderen kämpfte. Genau wie gestern. Den ganzen Abend saß ich seelenruhig da, war entsetzt, entgeistert und fassungslos ob der Geschichten, doch erst als jemand meine Kollegen – aus meiner Sicht – ungerechtfertig angreift, leg ich los. Für sie, und für mich. Wenn auch indirekt.
Damit will ich gar nicht sagen, ich sei selbstlos. Das bin ich nicht. Mir geht es einzig und allein um die Erkenntnis, unfähig zu sein, für sich selbst einzutreten. Und daran muss ich arbeiten. Denn wenn ich das könnte, wenn ich das gekonnt hätte, wäre es nie zu dem gestrigen Gespräch am Vormittag gekommen. Das war mein Fehler. Ich ließ Dinge mit mir machen, die niemand mit sich machen lassen sollte, und die ich nie mit jemand anderem machen lassen würde.
11.12.2012 um 10:07 Uhr
Da brodelt schon wieder etwas in mir. Veränderung. Fortschreiten. Pläne. Ich habe so viele Pläne, das versteh ich selbst nicht mehr. Ich bin, wo ich hinwollte. Ich mag die meisten Bedingungen meines Jobs. Doch irgendwie… da ist noch mehr. Da sind ungeklärte Fragen, verschiedene Wünsche. Jetzt habe ich meine Chefin gestern um ein Gespräch gebeten. Ich war ein wenig hibbelig, allein schon bei diesem Vorgespräch. Sie fragte mich nach einem Stichwort, ich stotterte vor mich hin und redete mich raus, dass ich das selbst noch überlegen. Verschiedenes. Immer mal wieder möchte ich mit ihr reden, mich hinsetzen und mich aufklären lassen. Es gibt noch so viel, das ich nicht verstehe. Und so viel, das ich möchte. Für mich. Sie nahm hin, dass ich ihr kein Stichwort nannte. Ob sie sich Gedanken macht? Vermutlich. Worüber, das kann ich nur ahnen. Ich jedenfalls habe eine Stichwortliste begonnen. Und kaum, dass ich ein paar Stichworte niederschrieb, tauchen neue auf. Es wird ein heikles Gespräch, denn irgendwie wird es auch darum gehen, dass ich diese Arbeitsstelle womöglich verlassen will. Auf Dauer ist das für mich nämlich noch nicht geklärt. Noch weniger bei den Problemen, die mir gerade den Schlaf rauben. Es dreht sich im Kreis. Bin ich das Problem? Ich und meine Unfähigkeit in Bezug auf bestimmte Dinge. Kann ich das lernen? Möchte ich das lernen? Oder ist es womöglich doch nur eine Ausnahme, einfach ein wenig Pech? Ich möchte kein Problemfall sein, doch ich habe das Gefühl, mich dazu entwickelt zu haben. Denn ich spreche meine Probleme an und möchte damit nicht alleine dastehen. Niemand lässt mich damit allein dastehen. Im Gegenteil, ich habe schon so viele Kollegen involviert, dass ich das kaum koordiniert bekomme. Da will der eine wieder helfen, da steht der nächste schon in der Tür und ich weiß so schlecht, um wen ich mich da kümmern soll. Oder besser gesagt: Wer sich gerade um mich kümmern soll. Schon heute steht das nächste Gespräch an. Ein Gespräch, von dem ich nicht weiß, was mich zu erwarten hat.
Letzte Nacht machte ich die Feststellung, dass ich gemobbt werde. Aber mal ernsthaft. Ich fange an zu zweifeln und das auf Grund augenscheinlich falscher Aussagen. Meine Güte ist diese Welt grausam. Und eigentlich bin ich doch ein sehr positiver Mensch, habe Hoffnungen aller Art. Doch gerade wird mein Weltbild echt mies und ich sehe schwarz. Ich beobachte so viele Dinge, die schief laufen, so viele Regeln, die missachtet werden. Mir bleibt nur noch zu sagen, dass ich verstehe, warum unsere Gesellschaft den Bach runter geht. Aber tut sie das denn wirklich? Das sagte man doch schon vor Jahrhunderten… eigentlich glaube ich nicht daran, doch ich rede so. Vom Untergang. Das soll’s nicht sein. So will ich nicht sein.
06.12.2012 um 20:18 Uhr
Schon letzte Woche schneite es das erste Mal, als ich draußen war. Es war richtig schön. Gestern Abend, im Dunkeln, spazierte ich mit einer Freundin durch die Siedlung und den angrenzenden Park. Es schneite. So sehr, dass etwas liegen blieb, aber nicht so sehr, dass es störte. In der Dunkelheit dauerte es eine ganze Weile, bis ich begriff, dass ich auf Schnee laufe. Es war richtig schön.
Nachdem ich sie nach Hause brachte, stapfte ich allein zu mir. Es fing an unter meinen Füßen zu knirschen, welch wunderbares Geräusch. Warum wissen das so viele nicht zu schätzen?
Es hat geschneit, so sehr, dass es auch heute morgen noch zu sehen war. Auch heute Nachmittag noch konnte ich das Knirschen unter meinen Füßen fühlen. Auch wenn die Kälte viele Gefahren mit sich bringt, so genieße ich den Schnee.
Ruhe. Viele Menschen verbinden diese Jahreszeit mit Ruhe und Gelassenheit, auch den Schnee. Man sagt, es wird ruhiger. Vielleicht stimmt das auch, doch meine innere Ruhe hat wenig mit dem Schnee zu tun. Die Aufregung im Herzen ist wieder gegangen. Ich bin wieder ruhig und gelassen, zufrieden mit meiner Wahl und Entscheidung. Ich vergleiche weniger, oder gar nicht mehr. Ich bin auch wieder gesund. Woran all das liegt, vermag niemand zu sagen. Genesen tut man mit der Zeit, das ist normal. Womöglich lässt mich die Zeit auch vergessen zu vergleichen, denn davor war es doch auch nicht wichtig. Vielleicht hängt es auch mit den Kollegen zusammen, die mir Beförderungen und Zusatzaufgaben anbieten – dabei habe ich doch gerade erst dort angefangen. Vielleicht war es auch die Bezugnahme meiner Chefin auf mich und meine Freude, vor versammelter Mannschaft. Wieder einmal das Gefühl vermittelt zu bekommen, jemand zu sein, gesehen zu werden. All das, was ich womöglich nicht von meinem Chef bekommen würde, hätte ich den Job, den die anderen jetzt haben. Da wär ich auch jemand, sehr sogar, aber eben nicht für den Chef. Hier bin ich es für den Chef, und das schmeichelt mir. Sie schmeichelt mir. …und wär sie nicht verheiratet, würd ich mir womöglich Gedanken machen.
03.12.2012 um 18:51 Uhr
Ich mache nicht mehr etwas, ich bin etwas
Gestern war ich zu Besuch bei Leuten und traf auf deren Kinder meines Alters. Also Menschen meiner Generation, die sogar noch ein paar Jahre älter sind. Ich wusste, es würde mal wieder um die Frage gehen, wer wie weit in seinem Leben ist. Und da fiel mir spontan auf, dass sich bei mir nicht mehr die Frage stellt, was ich mache (Studium/Ausbildung), sondern was ich bin (von Beruf). Die Grundvoraussetzung ist eine andere und irgendwie war es äußerst komisch, in dieser Runde als einziges Vertreter eines Berufes zu sein. Nicht nur vorübergehend irgendwo zu arbeiten, gar arbeitslos zu sein oder Aushilfsjobs zu haben. Womöglich verstand ich gestern ein wenig besser, warum ich schon letztes Jahr völlig entgeistert angesehen wurde, als ich meinte, welchen Beruf ich habe, bzw. dass ich eben mein Studium schon beendet hatte und bares Geld verdiene. Und zwar jeden Monat das gleiche – was aber auch einschließt, dass ich weder Weihnachts- noch Urlaubsgeld bekomme. Nur um die heutige Diskussion aufzugreifen, die in meiner Anwesenheit geführt wurde. Doch was kümmert es mich, vor ein paar Jahren wusste ich nicht einmal, dass derartige Bonusgelder existieren, bis heute habe ich es nie bekommen – was sollte ich also vermissen?
01.12.2012 um 23:58 Uhr
Meine Einweihung
Vor kurzem ging der letzte Gast. Meine Freunde waren hier, in meiner Wohnung, zur Bewunderung meiner Couch. Ja, ich mag meine Couch. Meine Wohnlandschaft. Hmm, sie sollte einen Namen bekommen. Die Augen waren groß und wurden größer, ja, das Ding ist riesig, ich weiß. Und so toll.
Wie auch immer, darum ging’s gar nicht. Die ersten sind gegangen. Lange blieben sie nicht, gerade gestern waren wir noch länger unterwegs. Doch das macht nichts, mich verwundert ja schon, dass sie überhaupt da waren. Denn… na ja, die erste Einweihung, die ich versuchte, war so furchtbar, dass ich so schnell keine weitere machen wollte. Das ist schon viele Jahre her, doch die Freunde sind die gleichen geblieben. Es war anstrengend, sie davon zu überzeugen, mich in meiner Stadt zu besuchen. Irgendwie klappte es, aber es war nicht mein Fall. Dann versuchte ich es gar nicht mehr, den Stress wollte ich nicht noch einmal. Doch als ich in die nächste Stadt zog und nun mehrere Jahre ins Land gegangen sind, dachte ich, ich versuch’s noch mal. Außerdem war die Stadt ja dann auch dichter… Sage und schreibe drei Personen haben es geschafft zu kommen. Das konnte man nicht Einweihung nennen, und ich tat es auch nicht. Bei Einweihungen gibt es Geschenke, das wollte ich nicht. Und so lud ich dieses Mal einfach nur ein. Einfach so, weil mir danach war. Ja, mir war danach meine Couch zu präsentieren. Außerdem hatte ich keine Lust auf einzelne Besuche und wollte das irgendwie im Ganzen machen. Gedacht, gesagt, getan. Ich lud ein. Nicht zu einer Einweihung. Und es kamen einige. Ich bin fasziniert. Ich war ein wenig nervös, muss ich gestehen. Da ich das mit solchen Festivitäten, bzw. dem Ausrichten solcher Festivitäten bisher noch nicht hatte, wusste ich so gar nicht, wie viel Essen ich brauchte. Natürlich würde es am Ende viel zu viel sein. Doch ich war nicht nervös im Sinne von Herzklopfen, ich überlegte mir nur schon jede Menge Ausflüchte – für alle Fälle. Doch es war gut, aus meiner Sicht. Sie waren da, sie gingen früh, sie aßen wenig, aber ich bin zufrieden.
Gerade in letzter Zeit könnte ich einen Teil dieses Freundeskreises auf den Mond schießen. Eher die Frauen, nicht die Männer. Doch heute geht’s mir wieder gut mit ihnen, auch wenn ich noch angeschlagen bin. Nicht mit allen, aber so mit dem Freundeskreis als solches. Es wird gerade wieder besser. Ich fühl mich wohl. Man muss eben mehr handeln als reden, mehr erleben als denken. Und zusammen sind wir stark. Nur wenn wir uns längere Zeit nicht sehen, entstehen Kluften. Und er. Mein immer wiederkehrender Er. Wir zwei, wir passen schon echt gut zusammen. Und so wie er sich heute aufgeführt hat, so fühlte ich wieder dieses Wir. Vermutlich werden wir nie darüber reden, es nie analysieren oder auswerten, doch das macht nichts. Ich möchte nicht reden, nicht denken, nicht spekulieren, ich möchte fühlen. Ihn. In meinem Leben, in meiner Nähe. Ich möchte in seine Augen sehen und mich gesehen fühlen, seine Umarmungen spüren und sein Interesse erleben. Er und ich, vor so vielen Jahren angenähert und seither immer wiederkehrende Wellen der absoluten Vertrautheit und Nähe. Er und ich, ein Wohlgefühl.
01.12.2012 um 13:25 Uhr
Warum oder worauf werde ich getestet?
Gestern war anstrengend, sehr sogar. Lange – auch wenn es gerade mal ein paar Tage waren – wartete ich auf diesen Tag. Er hielt nichts, was er versprach. Allem voran war (und bin ich immer noch) ziemlich angeschlagen. So sehr, dass ich früher die Arbeit verließ. Es hatte einfach keinen Sinn. Da passte dann wieder, dass ich pünktlich für den Postboten zu Hause war, aber das war’s dann auch. Abends spazierten wir ziemlich lange durch diesen Ort. Es war schön, es tat gut. Am Ziel angekommen sahen wir sogleich bekannte Gesichter, sie rollten noch im Auto neben uns her. Das Gebäude betreten wurden wir begrüßt, erst wir, dann die bekannten Gesichter, und diese sogar mit den Worten „Da ist ja unsere neue Kollegin.“ Ja, da ist sie. Die neue Kollegin. Sie, die dort nie arbeiten wollte. Sie, die eigentlich nie diesen Beruf wollte und dort landete, weil sie ihren Traum aufgab. Sie, die nun auch noch eine Wohnung genau dort hat, wo ich hinziehen wollte. So stellte ich mir mein Leben vor, mein Ankommen, mein Zurückkommen. Genau dort arbeiten, genau dort wohnen. Und nicht nur in dem Stadtteil, sondern auch um die Ecke von einer alten Bekannten. Sie kriegt alles, was sie nie haben wollte, alles, was ich wollte. Und das sagte ich gestern. „Du bekommst echt alles, was ich wollte, nicht wahr?“ Sie schwieg, sie überging es. Alles, was ich wollte.
Und warum? Warum passiert das gerade? Warum wird es mir gerade dermaßen unter die Nase gerieben? Warum sagt er auch noch: „Und man sieht, es ist möglich.“ Blödmann. Ich weiß, dass mein Traum möglich ist. Doch warum erfüllt sich mein Traum für sie, wenn sie es doch gar nicht will? Kann mir bitte einer erklären, was hier schief läuft? Und vor allem warum?
Mir fehlen die Worte, mir fehlen die Erklärungen und ich weiß auch nicht, warum damit unsere Freundschaft auf die Probe gestellt wird, die ohnehin schon seit Jahren nur noch am seidenen Faden hängt. Womöglich ist es mein Gesundheitszustand, oder besser gesagt bin ich mir ziemlich sicher, dass es diesem geschuldet ist, aber es gibt Gedanken, die alles hinschmeißen wollen. Alles. Und das kann’s nicht sein. Dazu war ich vor kurzem noch zu glücklich, zu begeistert von meinem Job und meiner Chefin. Was ist das Ziel dieser Übung? Wird auch noch die andere genau dorthin ziehen, wo ich schon so lange wohnen wollte?
Zeit ist relativ. Wünsche ändern sich, Menschen ändern sich. Doch was… doch was…
Ich verstehe es nicht und ich würde gerade gerne verstehen. Oder habe ich das selbst angerichtet, mich selbst als Marionette in dieses Spiel begeben? Weil ich etwas wollte, weil ich dafür kämpfte? Was soll das? Wann werde ich aufgeklärt? Und hab ich die Geduld, so lange zu warten? | de |
q-de-772 | wenigen Aufgaben vor. Das fand ich etwas unfair, da ich mich gerade darauf gut vorbereitet hatte. | Abilifly - Fernstudium-Infos.de
27. Mai 2016
25. September 2017
133 Sehr gut
Lange habe ich mich nicht gemeldet und das hat einen Grund
Abilifly hat Blogeintrag hinzugefügt: I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Lange habe ich mich nicht hier gemeldet, obwohl ich mich ja öfter melden und berichten wollte. Mein Leben geht ein bisschen drunter und drüber. So haben wir durch Zufall beispielsweise vor 4 Wochen eine kleine 5 Wochen alte Babykatze bekommen, die inzwischen super eingelebt und top fit ist, mir aber nun den letzten Nerv raubt. Das lernen für die Uni hat ja im Herbst ganz gut angefangen, nun bin ich ein wenig ins Schludern geraten und hänge natürlich wieder nach Wie sollte es auch anders sein. Jedenfalls hab ich einen Seminarplatz bekommen und werde direkt danach die Abschlussarbeit schreiben. Ich schreibe am Lehrstuhl Meyering (Betriebswirtschaftliche Steuerlehre) und die Seminararbeit muss ich bis 29.05.17 abgeben. Genau. Das Abgabedatum weiß ich jetzt schon. Sonst aber nichts. Nicht mal mein Thema. Auch nicht wie ich ein Thema bekomme. Also das Studium neigt sich dem Ende zu, dabei hat es ja eigentlich gerade erst angefangen. Die Masterarbeit wird meine letzte Leistung sein und die Abgabe dann voraussichtlich im November, wenn ich wie geplant direkt im Anschluss an das Seminar Mitte Juni mit der Masterarbeit beginnen kann. Die letzten Klausuren schreibe ich im Oktober dann. Werden aber dann nur 1-2 je nach dem ob ich nun alle im März bestehe oder doch durch eine durchfalle. Im April hab ich ein Praktikum in einer großen Steuerberatungsgesellschaft geplant, dafür bin ich gerade die Bewerbungen am vorbereiten. Und nebenbei hab ich noch ganz viel andren Kram um die Ohren, weshalb das liebe Unizeug mal wieder zu kurz kommt. Über die Weihnachten kommt die ganze Familie zu uns uuuuund alles muss vorbereitet werden. Würd ja gern im Anschluss an den Master ne externe Promotion starten, muss nur mal sehen, ob ich da mit meinem Schnitt (wird vermutlich schlechter als 2,5) irgendwo ne Chance hab. Das wars auch schon wieder von mir Aber über Weihnachten hab ich vielleicht noch den ein oder anderen Abend an dem ich vielleicht mal Zeit und Muse habe mich zu melden.
mein neues Lernkonzept
Mein neues Lernkonzept Da einige gefragt haben, erzähl ich hier mal was davon. Im Prinzip ist das ganze recht simpel. Ich bin drauf gestoßen weil Jemand bei Facebook damals Teilnehmer suchte um das Konzept zu testen. Da es gratis war, hab ich es mal ausprobiert. Bin ja nicht so der Fan von irgendwelchen kostenpflichtigen Sachen. Hab auch nie irgendwelche Fremdskripte bisher gekauft, weil ich bei sowas immer sehr skeptisch bin. Also eigentlich ist es nicht mein Lernkonzept, sondern die Idee von Jemand anderem. Das ganze ist so aufgebaut, dass man wöchentlich eine Art Newsletter bekommt, in dem fachspefizisch steht, was diese Woche zu tun ist. Ansonsten ist man recht flexibel in der Zeiteinteilung, wenn man sich nicht dran hält, auch nicht schlimm, weil kontrolliert wird es nicht, aber ich denke es geht eher darum zu motivieren rechtzeitig anzufangen und sich eben durchzubeißen. Das find ich ganz gut, denn da hat es bei mir immer etwas gehangen. Alle paar Wochen steht dann pro Fach ein Test an. Das ganze erscheint mir auf die Modulwahl der einzelnen Person abgestimmt, kann aber auch sein, dass es nur Zufall ist, dass es bei mir relativ gut passt und selten 2 Tests in der gleichen Woche sind. Diese "Tests" kriegt man auch mit der jewiligen Zeitangabe per Mail zugesandt und soll die dann in der jeweiligen Zeit bearbeiten. Da wird dann zumindest wurde das so gesagt auf die Klausur vorbereitende Fragen gestellt, also es soll an die jeweilige Klausur angepasst sein um optimal vorzubereiten. Ob das so ist weiß ich noch nicht. Ich hatte auch noch keine Tests. Nächste Woche sind allerdings gleich 2 Stück dran. Die Lösung der Tests schickt man wohl per Mail zurück und da wird dann korrigiert und man bekommt am Ende wohl sowas wie eine Empfehlung, was man nochmal Vertiefen muss und ob man auf die Klausur gut vorbereitet ist. Bisher gefällts mir ganz gut, gibt aber glaube ich (noch?) nichts offizielles. Soll aber wohl im Endeffekt dann kostenpflichtig werden. Aktuell ists wohl so ne Art Testphase, die mir bisher auch sehr zusagt. Ich halt mich doch deutlich besser an meinen Plan und lerne irgendwie zielführender dadurch, dass ich weiß, dass ich geprüft werden würde. Klar beim Test schummeln kann man auch, es läuft wohl auf "Ehrlichkeit zu sich selbst" hinaus. Aber bringt ja auch nichts da dann zu schummeln. Bisher kann ich viel mehr noch nicht dazu sagen, außer dass man eben motivierende Mails mit Lernbrocken bekommt und na Zeitangabe. Gibts auch nicht für alle Fächer glaub ich. Also Wettbewerbsrecht auf jeden Fall nicht. Also habs jetzt nur bei Steuern und Wirtschaftsprüfung.
27. Oktober 2016
Fächerwahl & Studienfortschritt
Fächerwahl & Studienfortschritt Wie läufts? Und was eigentlich? Gute Frage, aber zweitere ist leicht zu beantworten. Neu in diesem Semester belegt habe ich die Module "Steuern im Rahmen von funktionalen und konstitutiven Unternehmensentscheidungen", "Wirtschaftsprüfung" und "Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler". Im Moment ist auch geplant in all diesen Fächern zur Klausur anzutreten. Problem ist nur, dass ich immer noch nicht weiß, ob ich alle Prüfungen im letzten Semester bestanden habe. Eine Wiederholungsklausur würde ich zu den Klausuren, die in diesem Semester geplant sind, noch dazu nehmen. Mehr als eine allerdings nicht. Dann muss eine andere Klausur weichen und die werde ich dann erst im nächsten Semester schreiben. Dies wird wohl dann Wettbewerbsrecht sein, da ich hier eh viel zu wenig Material dazu habe. Und wie es läuft... wie schon im vorherigen Blockbeitrag erwähnt ganz gut, dank meinem neuen Konzept. Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen Hier hab eich das erste Kapitel durch, was aber auch nur sehr kurz war und habe ungefähr die Hälfte des ersten Kapitels hinter mir. Bin soweit im Plan. Bis Ende der Woche werde ich das zweite Kapitel zu Ende haben und auch die Übungsaufgaben zum 2. Kapitel bearbeitet haben. Das Modul ist aufgebaut wie die anderen beiden Module von Meyering auch. Genauso stehts auch im die Klausur. Also weiß ich inzwischen ungefähr was gefragt ist, komme daher ganz gut voran. Hier mache ich grobe Schaubilder über den Stoff und konzentriere mich auf die im Skript enthaltenen Beispiele sowie die Übungsaufgaben. Dadurch schaffe ich es, den Stoff wirklich komprimiert aufzuschreiben. Die Zusammenfassung der Kapitel 1 und 2 nimmt dadurch lediglich 5 Din-A 5 Seiten in Kauf. Wirtschaftsprüfung Gut geschrieben und tatsächlich interessant. Es ist sehr verständlich zu lesen. Das Modul ist ziemlich neu, weshalb es kaum Altklausuren und alte EAs gibt. Bin mir noch nicht sicher wie detailliert es gelernt werden muss. Bisher komme ich gut voran. Kapitel 1, 2 und 3 habe ich bereits abgeschlossen. Bei Kapitel 4 bin ich circa zur Hälfte durch. Bis ende der Woche ist geplant auch mit Kapitel 4 und den zugehörigen Übungsaufgaben fertig zu sein. Das einzige, was mir an dem Modul bisher nicht gefällt ist, dass der Lehrstuhl doch teilweise eine sehr seltsame Ansicht zu vertreten scheint. So wird beispielsweise im Skript geschrieben, dass seriöse Universitäten davon Abstand nehmen würden Studiengänge anzubieten bei denen eine Anerkennung gemäß §13a WPO erfolgen kann. (Kurz zur Info: " Diese Studiengänge entsprechen den Anforderungen der Wirtschaftsprüfungsexamens-Anrechnungsverordnung. Leistungen aus diesen Masterstudiengängen ersetzen in den Prüfungsgebieten „Angewandte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre“ und „Wirtschaftsrecht“ die entsprechenden Prüfungen des Wirtschaftsprüfungsexamens, so dass Absolventen dieser Studiengänge das Wirtschaftsprüfungsexamen in verkürzter Form ablegen können. ") Das heißt der Lehrstuhl sagt seriöse Universitäten bieten keine solche Lehre an, die man sich für das Wirtschaftsprüferexamen anrechnen lassen kann. Als Argumente werden hier angeführt, dass die Lehre dann zu sehr daran ausgerichtet werden muss, was beim Wirtschaftsprüfungsexamen gefordert wird und, dass die Anerkennung kostenintensiv ist. Für mich total abstrus und irrsinnig eine solche Behauptung. Gerade weil große und namhafte Universitäten in Deutschland diese Möglichkeit anbieten. Wenn das Wirtschaftsprüferexamen nun als härteste Prüfung Deutschlands gehandelt wird (wie es ja der Fall ist), wie kann es dann schlecht sein, wenn sich eine Uni bei der Lehre daran orientiert, gerade, wenn es ja darum geht Leute auf diesen Beruf vorzubereiten. Und bieten somit die großen bekannten Unis wie die FU Berlin, Uni Erlangen-Nürnberg und die Uni Duisburg-Essen keine seriöse Lehre an? Wettbewerbsrecht für Wirtschaftswissenschaftler Hier bin noch am wenigsten weit fortgeschritten. Kann erst wenig über das Modul sagen, nächste Woche werde ich aber den Fokus mehr hierauf legen, dann werde ich mehr dazu sagen können. Bis jetzt war noch nicht viel mehr als eine Einführung und ein historischer Abriss.
Zurück - Was bedeutet das eigentlich? Mit dem Wort zurück kann ich den aktuellen Zustand bei mir wohl am treffendsten beschreiben. Nicht nur, weil ich mich längere Zeit hier nicht gemeldet habe, oder weil ich die Lernsachen wieder hervorgekramt, mein Lernzeug geordnet hab, sondern weil ich auch nach dem Klausurenstress wieder ein bisschen mehr zu mir selbst gefunden habe. Das ist mir wichtig. Denn im Zentrum steht nicht das Studium, sondern ich. Und das sollte bei Jedem so sein und Jeder sollte sich das immer wieder bewusst machen. Denn wenn wir nur noch funktionieren - stirbt irgendwann unsere Seele. Und das ist wohl das wichtigste was wir haben. Klausurenphasen und Lerndruck setzt mir immer ziemlich zu. Danach brauche ich Zeit für mich. Da mag ich auch nicht feiern gehn wie andere. Ich mag es zwar schon, aber ich weiß, dass es mir nicht wirklich weiter hilft. Wir alle sollten mehr auf Qualitätszeit achten. Qualitätszeit ist die Zeit in der wir uns wirklich auf uns besinnen. Das kann auch beim Lernen sein, das kann bei einem gemeinsamen Essengehen mit dem Partner sein. Wichtig ist, dass wir es tun, weil es uns gut tut. Und solche Zeit habe ich gebraucht. Die letzten Wochen. Und dann stand ja auch noch mein Umzug an. Ja mein Umzug. Endlich ist es soweit. Ich wohne mit meinem Schatz zusammen. Hab meine eigene Bude hinter mir gelassen. End der Woche ist Schlüsselübergabe. Das meiste ist schon erledigt. Aber noch ein paar Kleinigkeiten sind zusammen, die in Summe dann doch sicherlich einige Stunden in Angriff nehmen. Da bleibt zwangsläufig das Lernen auf der Strecke. Dachte ich zumindest. Aber mit einem neuen Konzept läuft es wie am Schnürchen. Hab ich durch Zufall im Internet entdeckt und mag das Konzept. Dazu aber wann anders mehr. Im Moment ist geplant erst mal wieder regelmäßiger zu bloggen. Ein Urlaub steht demnächst noch an, da wird es dann wieder weniger werden, aber so alles in allem will ich es nochmal auf ein konstantes Niveau von mindestens einem Beitrag pro Woche schaffen.
Abilifly antwortete auf Higginss Thema in Fernstudium Forum
zwischendurch nicht. Ich stopf süßes nach dem Abendessen direkt noch rein Ist dann quasi eine laaaaaaaaange Mahlzeit
12. Oktober 2016
Abilifly antwortete auf Bender122s Thema in IUBH Internationale Hochschule
Ich kann nur von dem schließen, was mir in den letzten Jahren so begegnet ist. 2x ging es mir im Vorstellungsgespräch so, dass der Eindruck vermittelt wurde, dass auch in der Arbeitswelt ein Studium an einer privaten FH weniger wert ist. Einmal als ich dort studierte und mich für ein Praktikum bewarb. Das war bei einem DAX 30 Unter einen. Da wurden mir so fragen gestellt wieso ich nun einen Master an einer privaten FH mache, wo ich es doch an einer angesehen Uni zu guten Noten gebracht habe. Dass mir das keinen Mehrwert bringt, sich nicht gut im Lebenslauf mache und es eher verschwendete Zeit ist. Das zweite war ein Vorstellungsgespräch für meinen jetzigen Werkstudentenjob in einer Big 4 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Da hatte ich gerade in Hagen angefangen und es lief auf "da haben sie ja grad nochmal die Kurve gekriegt" raus und dabei ging es um meinen Wechsel weg von der privaten FH an die Fernuni Hagen. Keiner der Personaler zeigte sich irgendwie positiv in Bezug auf die private FH. Und ich war an 2 Universitäten. An beiden wurde richtig abgehetzt über die Leute an der privaten FH in der jeweiligen Stadt. Da erkauft man sich den Abschluss, man kriegt alles geschenkt an der großen Uni ging das auch sehr von den Professoren aus und wurde angeheizt. Der eine nutzte es regelmäßig um Studierende zu tadeln "Du gehst wohl besser an die xxx (Name der privaten FH) als er auf eine einfache Frage keine Antwort wusste. Oder bei der Einführungsveranstaltung sagte einer der Profs scherzhaft" Keine Sorge, hier packt es nicht jeder, aber wenn ihr hier nicht packt könnt ihr immer noch an die xxx (Name der privaten Hochschule). Genauso war natürlich auch der Ruf unter den Studierenden. Für den Master an der Uni wurde auch nie einer von der privaten FH zugelassen. Das war von vornherein klar. Und wenn man bedenkt, dass die große Uni an unserem Fachbereich sicherlich über 500 Wirtschaftsabsolventen pro Semester produziert und das schon seit Jahren, die entsprechenden Profs.dort schon seit mindestens 15 Jahren lehren, und die damaligen Absolventen heute in den Unternehmen sitzen, wird der Ruf zwangsläufig in der Arbeitswelt auch nicht viel anders sein. Mein Bruder zb hat hier an der örtlichen privaten FH seinen Bachelor gemacht und sich für den Master an fast allen Unis beworben, die den Studiengang anbieten, er hat einen sehr guten Abschluss auch in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang. Er bekam von jeder Uni absagen. Ich denke dass fast an allen Unis ein ähnliches Bild über die privaten FHs vermittelt wird und so erhält diese Anschauung auch Einzug in die Unternehmen.
Also ich nahm schon immer während der Klausurzeit 3-5 kg zu. Weils mir durch den Stress einfach mies geht und ich mich dann mit essen trösten muss. Das erlaube ich mir aber auch. Die Klausurkilos mache ich dann nach den Klausuren direkt wieder weg, dann staut sich nicht viel an. Das mit den Softdrinks ist für mich schwer zu verstehen. Ich trinke gar keine süßen Getränke, habe auch eigentlich nie Lust drauf. Und wenn kaufe ich es einfach nicht ein. Wobei ich auch für Besuch ne Flasche Sprite letztes Jahr gekauft hab, die nun immer noch hier steht. Bei mir gibt es ausschließlich Wasser und ungesüßten Tee. Ab und an mal im Restaurant oder bei McDonalds trink ich Cola oder Sprite. Und bei den Beiträgen über intermittierendes Fasten ist mir aufgefallen, dass ich das sowieso an 95% der Tage mache. Frühstück gibt es bei mir circa um 12 und Abendessen zwischen 18 und 19 Uhr irgendwann. Manchmal wirds auch 20 Uhr bis das essen rum ist. Aber sehr selten und dann habe ich meist auch erst um 13 oder 14 Uhr gefrühstückt. Ich schaffe es trotzdem während der Klausuren trotz des beschrieben Essensstils rasant zuzunehmen
Ich würde mal behaupten das liegt - wie auch an Präsenzhochschulen - an der jewiligen FH/Universität. Ich habe nie Vollzeit gearbeitet und Vollzeit studiert, war aber schon an einigen Hochschulen und kann daher denke ich recht gut einen Vergleich ziehen. Gerade auch im Bezug auf Hagen. Hagen ist wohl wirklich was die Skripte und den Stoffumfang angeht das aufwändigste, was ich bisher erlebt habe. Ein Semester war ich an einer privaten Hochschule, dort hätte ich wohl ohne Probleme Vollzeit nebenher arbeiten können, bin dann aber gerade deswegen auch gewechselt, weil entsprechend der Anforderungen die privaten (Fern)hochschulen eben auch den entsprechenden Ruf bei den Arbeitgebern haben und daher nicht vergleichbar sind mit einem Studium an einer Universität oder eben der Fernuni Hagen. Ich denke das sollte man sich generell bei Aussagen zur Machbarkeit und zum Schwierigkeitsgrad vor Augen halten.
Fazit - Rechnungslegung
Bestanden? Keine Ahnung! Eigentlich weiß ich bei keiner Klausur so wirklich, ob es nun zum Bestehen gereicht hat. Letztes Semester war ich sehr überrascht eine gute Note zu erhalten, obwohl die Klausur gefühlt alles andere als gut gelaufen war. Dieses Ereignis trägt folglich noch mehr dazu bei, dass ich meine Klausuren nun ziemlich schwer einschätzen kann. Wenns dumm läuft muss ich alles nochmal schreiben, wenn es gut läuft habe ich alles bestanden und ggf. sogar mit brauchbaren Noten. # Nun aber zu Rechnungslegung und meinem Fazit. Erst mal will ich euch ein bisschen vom Aufbau erzählen. Die Klausur besteht aus zwei Teilen. Einmal dem Teil Bilanztheorie, der von Prof. Meyering gemacht wird und dem Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse von Prof. Brösel. Teil Bilanztheorie: Dieser Teil besteht aus MC-Fragen sowie aus offenen Fragen. Zuerst kommt ein Teil ja/nein Fragen und anschließend ein Teil Fragen, die mit konkreten Stichpunkten (meist ein oder zwei) beantwortet werden müssen. Danach kommen noch offene Aufgaben. Thematisch drehen sich die Aufgaben hauptsächlich um die Bilanztheorien, die sehr ausführlich im Skript thematisiert werden. Hier ist sowohl der Gesamtzusammenhang sowie die Anwendung als auch Detailwissen erforderlich. Wohingegen Detailwissen hauptsächlich in den Stichpunktfragen geprüft wird, ist bei den offenen Fragen gerne die Anwendung und der Gesamtzusammenhang der einzelnen Theorien gefragt. Also man muss auswendig lernen und verstehen und anwenden können. Die Beispielaufgaben im Skript helfen an dieser Stelle sich das ganze so anzueignen, dass man es auch anwenden kann. Zumindest halbwegs. Zudem kommen gerne Fragen zum Umsatz bzw. Gesamtkostenverfahren und auch zur Eigenkapitalrechnung. Diese Sachen sollte man beherrschen. Zudem sollte man eine GuV und Bilanz problemlos aufstellen können. Buchungssätze werden hier auch teilweise abgefragt. Oft kommt dann noch ein Text, den man beurteilen muss/ kritisch würdigen muss. Das kommt leider Rätselraten gleich. Meine Devise war hier, möglichst viel richtiges hinschreiben. Denn was genau die sehen wollen geht aus der Aufgabenstellung nicht hervor. In dem Musterlösungen werden mehr oder weniger wahllos Dinge erläutert. Keine Ahnung wie ich das nun hier genau beschreiben soll, wenn ihr die Altklausuren durch arbeitet werdet ihr es vermutlich verstehen, was ich meine. In meiner Klausur musste man hauptsächlich die Bilanztheorien anwenden. Das konnte ich recht gut, bin mir allerdings auch nicht ganz sicher. Bei den Ja/Nein Fragen war mindestens eine Frage doppeldeutig und somit nicht eindeutig beantwortbar, weil - wie sich nach der Klausur rausstellte - den meisten Studenten nicht klar war, was die Aussage, die beurteilt werden sollte, genau aussagte. War etwas verwirrend und ich habe deswegen meine Begründung einfach dazugeschrieben. GuV, Eigenkapital etc kamen bei mir leider nicht dran. Die Teil Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Im Fokus dieses Teil steht die Strukturbilanz sowie die Bilanzpolitik. Zuerst beginnt die Klausur mit kurzen Theoriefragen. Generell sollte man die Theorie auch hier gut auswendig können, wenn auch weniger Detailwissen gefragt ist als im Teil Bilanztheorie. Dann kommt in aller Regel eine Aufgabe, bei welcher man eine Strukturbilanz aufstellen soll und eine Aufgabe, bei der man in aller Regel progressive Bilanzpolitik durchführen soll. Das sind Verständnisaufgaben, zu denen es im Skript eine sehr detaillierte und umfangreiche Fallstudie gibt und die auch immer wieder in alten Klausuren gefragt sind. Das sollte man wirklich im Schlaf können und auch die komplizierten Sachen wie aktive RAP etc zu behandeln wissen. Leider fand ich den Teil mit der Bilanzpolitik etwas seltsam in meiner Klausur bzw. neuartig. Entweder ich hab etwas komplett übersehen oder einen massiven Denkfehler oder eben es war diesmal ein bisschen tricky. Denn es sollte die Ertragslage verschlechtert und die Liquiditätslage verbessert werden. Keine Ahnung ob das stimmt, was ich gemacht habe. Generell gab es recht wenig Aufgaben auf die Strukturbilanz und die Bilanzpolitik, was ich mir so nicht gewünscht hatte. Denn ich habe eher auf diese Aufgaben zum Punkte holen gesetzt als auf das sture auswendig lernen. KE 2 kam wie fast immer nur in sehr geringem Umfang dran, dafür aber viele Auswendiglernaufgaben, bei denen ich überweigend Probleme hatte. Eigentlich hatte ich auf den Bilanzpolitik & Bilanzanalyse Teil gesetzt, im Endeffekt habe ich nun aber wohl im Bilanztheorieteil die meisten Punkte geholt und im Bilanzpolitik&Bilanzanalyseteil viele Punkte wegen der Auswendiglernfragen liegen lassen. Ich hatte mich da leider zu viel mit der KE 2 beschäftigt. Diese Zeit hätte ich besser noch zusätzlich in KE1 investiert. Sollte ich die Klausur nochmal schreiben müssen wäre das aber nicht unbedingt ein Weltuntergang. Ich kann jetzt ziemlich viel, weiß worauf es genau ankommt und könnte mir noch einiges an Klausurroutine aneignen. Während der Klausur ist mir außerdem ein ziemlicher Patzer passiert. Direkt im ersten Teil. Es sollten Sachverhalte nach der Bilanztheorie von Simon behandelt werden. Ich hab sie leider nach Schmalenbach behandelt und erst fast ganz zum Schluss der Aufgabe meinen Irrtum bemerkt. Da die Aufgabe mit 20 Punkten, was 20 Minuten entsprach, dotiert war, habe ich hier massig Zeit verloren, die mir leider am Ende auch etwas gefehlt hat. Viel Zeit zum viel nachdenken blieb so leider nicht mehr. Ärgerlich und hatte nichts mit meinem Wissenstand, sondern viel mehr mit meiner Aufgeregtheit vor einer Klausur zu tun. Ich hoffe trotzdem, dass es einfach zum Bestehen reicht, vielleicht sogar ne gute Note rausspringt und ich das Ding nicht nochmal schreiben muss.
6. Oktober 2016
So viel Freizeit!
Abilifly hat kommentiert zu Abiliflys Blogeintrag in I believe I can fly oder Abilifly an der FU Hagen
Bei mir ist es ähnlich. Ich habe bereits in meine neuen Unterlagen reingeschaut. Zumindest in Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen und in Wirtschaftsprüfung. Die Unterlagen für Wettbewerbsrecht kamen noch nicht. Also diese Module mache ich dieses Semester. Vorausgesetzt natürlich ich habe die anderen Prüfungen alle bestanden, wo ich mir noch nicht so sicher bin. Wie ichs mache, wenn ich eins oder gar mehrere Module nicht bestanden hab, weiß ich noch nicht. Da bei mir in kürze ein Umzug ansteht und ich mich eigentlich gerade mitten in den Vorbereitungen befinde, bin ich allerdings ziemlich ausgelastet im Moment. Alles muss geputzt und verpackt werden, ausgemistet werden, umgeräumt werden. Aber ab nächster Woche geht es trotzdem regelmäßig nochmal an die Skripte.
5. Oktober 2016
Jetzt sind erst wenige Tage rum seit ich die letzte Klausur hinter mich gebracht habe. Wie sehr habe ich mich auf den Zeitpunkt danach gefreut. Endlich nicht mehr lernen. Endlich Freunde treffen. Endlich wieder Lust etwas schönes zu kochen. Meine Laune während der Klausurvorbereitung erinnert wohl schon fast an eine Depression. Ich habe keine Lust auf Lernen. Aber ich habe auch keine Lust mehr überhaupt irgendetwas zu tun. Das lässt natürlich auch nicht sonderlich viel Spielraum um sich zu motivieren. Nach der Klausur ist es dann erst mal so als würde man in eine andere Welt eintauchen. Zumindest für mich. Nochmal raus gehen und nicht im Kopf nur den Lernstoff haben, sondern alles um einen drumherum wahrnehmen. Es fühlt sich alles anders und auch irgendwie fremd an. Das ist aber nicht nur ein Phänomen welches ich nun an der Fernuni bemerke. Auch im Bachelor war das schon so. Hier jetzt irgendwie extremer. Vermutlich weil ich mich noch nie so lang auf Klausuren vorbereitet habe. Und noch nicht mal weil der Stoff schwerer wäre. Nur ist es wesentlich schlechter aufbereitet und etwas umfangreicher. An der Präsenzuni war bei mir weniger das sture Pauken als die Transferarbeit gefragt. Und ich muss sagen gerade an der Uni, an der ich meinen Bachelor gemacht habe, hatte man wirjlich oft das Gefühl, dass die Professoren auch didaktisch was drauf haben. Ich habe nie Zusammenfassungen angefertigt. Denn bis ich das erste mal meine Fernunimaterialien in der Hand hielt war ich immer der Ansicht, dass ein Skript natürlich immer in Stichpunktform verfasst ist. Ansonsten ist es ein Buch. Zumindest das für mich so. Und nun kriege ich hunderte von Seiten umfassende DIN-A 4 Bücher zugesandt und es wird behauptet das seien Skripte. Das macht das ganze natürlich viel zeitintensiver. Ich verstehe auch den Gedanken dahinter. In dem Skript soll alles drin sein, was der Prof. an der Präsenzuni da vorne labert. Nur braucht man das Gelaber in der Regel nicht. So wie man viele Details im Skript und zusätzliche Sätze nicht braucht. Im Präsenzuniskript steht nur das drin, was wichtig ist, was von Relevanz ist. In Hagen muss man nun erst mal filtern. Denn man kann sich den unnötigen Teil nicht einfach sparen indem man nicht in die Vorlesung geht. Aber jetzt hab ich erst mal frei. Der schöne Haushalt erwartet mich sehnsüchtigst und auch die sozialen Kontakte wollen nochmal gepflegt werden. So hab ich den ganzen Tag heute mit waschen, bügeln, zusammenlegen verbracht. Und ich sag es euch. Es war sehr entspannend!
Die Klausuren sind vorbei!
Ja es ist toll keine Klausuren mehr zu haben. Ich bin aber auch kein Mensch, der unbedingt Beschäftigung braucht, eigentlich leb ich gerne in den Tag ohne Arbeit, ohne irgendwelche Verpflichtungen. Leider geht das nicht immer.
Also an meiner Präsenzuni mit wesentlich mehr Klausurschreiblingen stand es schon Monate vorher fest wo wer schreibt und jeder sah in sowas wie bei uns dem Prüfungsportal neben dem Prüfungsdatum und Ort auch das Gebäude und den Hörsaal. Auch auf 2 Städte verteilt und es wurden auch Säle in der fremden FH angemietet. Ich finds ja jetzt auch nicht tragisch, aber es wär ne Verbesserung, die eigentlich ganz einfach wäre. Und es hat mich einfach gewundert, weil es an den 2 Unis wo ich bisher war, es halt online gab. Ja berichte zu den einzelnen Klausuren werden folgen.
Die Klausuren sind vorbei! Die letzten Tage und Wochen waren sehr stressig. Ich habe mich hier länger nicht mehr zu Wort gemeldet. Auf dem Weg Rückweg von meiner Matheprüfung hatte ich noch einen Text getippt, leider war im Zug dann beim abschicken die Internetverbindung weg und der Text dann letzlich irgendwie auch. Da ich eh gestresst war, hatte ich keinen Nerv das alles nochmal zu tippen. Daher kommt die Rückmeldung etwas verzögert. Gestern war meine letzte Prüfung und es kommt mir vor als sei sie schon ewig her. Ich wollte tatsächlich gerade vorgestern schreiben, weil ich es kaum fassen kann, dass es erst gestern war. Ich werde zu den einzelnen Klausuren noch ein Fazit schreiben, was ihr dann in den nächsten Tagen lesen könnt. Jetzt will ich mich erst mal allgemein halten. Im großen und ganzen war meine Prüfungsvorbereitung sehr durchwachsen, es kam einiges dazwischen, ich hatte neben Steuern noch die beiden Pflichtmodule belegt. Eine Kombi von der mir in den letzten Wochen so einige abgeraten haben. Da war es schon zu spät und ich muss sagen, ich bin schon froh, dass ich es jetzt hinter mir habe. Ob ich alles bestanden habe, kann ich absolut nicht einschätzen. Auch weil ich ja noch recht neu an der FU bin und keine Erfahrung habe wie bewertet wird. Die Klausuren sind deutlich anders aufgebaut als es bei meinen anderen Studien war. Es ist sehr einheitlich an der FU, zumindest scheint es mir so. Es gibt immer ein zusammengeleimter Packen Blätter mit Aufgaben und daran hängt auch der Lösungsteil, welchen man dann vor der Prüfung abtrennen soll. Was ich etwas seltsam und sinnlos finde ist der ewig lange Text, der sich über 1,5 Seiten zieht und sich am Anfang von jeder Klausur befindet. Da stehen so allgemeine Regeln, wie die erlaubten Taschenrechner usw. Mehr fällt mir jetzt gerade gar nicht ein. Das Blatt meiner Präsenzuni konnte ich hingegen am Ende meines Bachelors fast auswendig. Und genau da ist das, was ich für etwas schlecht gelöst halte. Möchte man an der FU dieses Blatt lesen, müsste man dafür die eh extrem knapp bemessene (Sinn?) Klausurzeit opfern. An meiner Präsenzuni war es immer so, dass diese "Vorschriften" das Deckblatt der Klausur waren. Man bekam die Klausur ausgteilt, man durfte nicht die Klausur öffnen, aber die Regeln sich durchlesen und schonmal Matrikelnummer und Name eintragen. Dann gab es einen einheitlichen Beginn und jeder drehte etwa gleichzeitig die Klausur rum und begann. An der FU werden die Klausuren ausgeteilt und sobald man eine hat darf man anfangen. Ist auch irgendwie unfair. Bisher hatte ich zwar immer das Glück recht am Anfang die Klausur zu bekommen, dennoch finde ich es besser wenn es einen einheitlichen Start gibt. Soviel erstmal dazu. Ziemlich komisch ist auch die Regelung zum "vorbereiten" der Gesetze. In Steuern waren die Überschriften auf den Postits erlaubt, der gleiche Lehrstuhl betreut auch die eine Hälfte des Moduls Rechnungslegung. Dennoch waren in Rechnungslegung dann plötzlich keine Überschriften auf den Post-Its mehr erlaubt, was dann dazu führte, dass ich mein Gesetz lieber im Rucksack gelassen habe. Zum Glück hätte es mir bei der Klausur ohnehin nicht geholfen, aber verschiedene Regelungen am gleichen Lehrstuhl im gleichen Studiengang im gleichen Semester finde ich etwas seltsam. Ansonsten wär es vielleicht sinnvoll auch online anzugeben wer in welchem Hörsaal schreibt. War an meiner Präsenzuni zumindest so und empfand ich als ganz praktisch, gerade wenn es wie in Rechnungslegung 6 verschiedene Hörsäle gibt, die auch noch in unterschiedlichen Gebäuden sind. Da ich leider über 350 km zu den Klausuren zu fahren habe und 2 der 3 Klausuren morgens um 9 bereits begannen blieb mir nichts anderes übrig als zu übernachten. Im Endeffekt haben mich die Klausuren jetzt so um die 400€ gekostet. Ich hoffe es hat sich wenigstens gelohnt
29. September 2016
Ich war nie in einer Klausureinsicht während meines Bachelorstudiums an der Präsenzuni. Schlicht weil es mir zu blöd war deswegen an die Uni zu fahren und mich mit hunderten anderen in eine Reihe zu stellen und Ewigkeiten zu warten. Mir wurde von einigen an der FU geraten immer die Klausureinsicht zu beantragen, weil sehr häufig Fehler passieren würden. Auch in Bezug auf meyering. Das heißt ja nicht, dass ich unbegründet Widerspruch einlegen werde. Ich weiß auch wie ein Widerspruch funktioniert etc. Aber ich werde genau prüfen wie bewertet wurde. Finde ich auch nicht falsch. | Haussuche. Das hat die Familie V. gekauft.
Diesmal wurden wir mit der bisher furchtbarsten Immobilie konfrontiert die wir bisher im Programm hatten.
Zum Haus an sich
+ Ein junger Vermieter, der grade an eine 6-köpfige Familie vermietet.
+ Bezahlbare Miete
– Die Vormieter haben das Haus so zugerümpelt, dass keiner weiß hinter welcher Wand vielleicht noch Schimmel steckt.
-Ein Zimmer könnte man „easy“ in zwei Zimmer verwandeln, natürlich auf eigene Kosten (und eine eigene Heizung müsse man bitte dann auch gleich einbauen). (Dann wären die zwei Zimmer so klein wie ein Schuhkarton.
-Bis auf das Wohnzimmer haben alle anderen Zimmer bereits Schuhkartongröße.
-Wie es auf dem Dachboden aussieht konnte man uns nicht sagen, denn die Vormieter haben den Aufgang mit einem Schrank verstellt. Der Vermieter selbst war „seit Jahren nicht mehr da oben“. Könne sich aber noch daran erinnern, dass in seiner Kindheit der Boden so und so ausgesehen hätte.
-Der Flur wurde verkleinert um dort eine Wand einzuziehen „begehbarer Kleiderschrank“. (Der Flur war schon vorher eng)
-Es hat keinen Geschirrspüler, den müssten wir vom Vormieter übernehmen. (okay, das ist Usus.)
-Dunkle Holzdecken, die wir nicht umstreichen dürften.
Den Knaller bekamen wir dann im Garten serviert: „Also.. die Vormieter haben sich hier ein Carport hin gebaut, das würden sie natürlich gerne an den Nachmieter abtreten, aber was er dafür will weiß ich nicht. Und eventuell das Gewächshaus auch.“ Auf meine Frage hin, wer denn dann für die Pflege des Carports zuständig wäre, „Natürlich Sie. Es ist ja dann ihr Eigentum.“ (Ohne das Carport gibt es dort gar keine überdachte Parkmöglichkeit.)
Wir ziehen jetzt endlich um…aber nicht in diese Bruchbude. Sondern hier hin: Give a Family a Farm (Teil 1)
Christiane on 18. April 2015 at 19:49
Mh. Wie genau meinst du das im letzten Abschnitt mitn Carport?
Die Vormieter verkaufen das Carport an den Nachmieter und nicht an den Vermieter. Somit ist der Nachmieter Eigentümer (und auch Besitzer) von dem Carport. Würde der Vermieter es kaufen, wäre dieser der Eigentümer aber der Nachmieter sozusagen der Besitzer.
Selbst beim letzteren kann ich mir denken, dass im Mietvertrag dann eine Klausel steht in der steht das die Instandhaltung und Schönheitsreparaturen vom Mieter zu leisten sind.
Ich versteh also nicht, den Satz „Ja, nee. Ist klar.“
Katarina on 18. April 2015 at 19:52
„Ja nee ist klar“ bezog sich in dem Fall darauf das ich bis zu dieser Besichtigung noch nie davon gehört hatte, das ein Mieter ein CARPORT an den Nachmieter weiterverkauft. Ich hätte immer damit gerechnet das sich dieser mit dem Vermieter einigt dieses im Falle eines Umzugs halt abzubauen oder aber an den Vermieter verkauft.
Offenbar ist das aber gar nicht so unüblich wie ich damals dachte. :)
Christiane on 18. April 2015 at 20:02
Hihi, aso :D
Ich kenn das ziemlich gut, dass die Vormieter was abtreten… Hab ich als „Vormieterin“ auch schon gemacht und bei meiner jetzigen Wohnung gabs nen kleines Regal „kostenlos“ vom Vormieter.
Katarina on 18. April 2015 at 20:05
Das abtreten ansich kenne ich natürlich, hab ich auch schon mit einem Teppichboden gemacht. Aber in der Größenordnung war mir das bis dato gänzlich unbekannt. Zumal der Vermieter auch mit dem Carport in der Anzeige warb als sei es sein eigenes gewesen. Das fand ich in dem Moment etwas frech. | de |
q-de-773 | zu planen und umzusetzen. | BASS 2019/2020 - 18-03 Nr. 1 Zusammenarbeit bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Zu BASS 18-03 Nr. 1
Zusammenarbeit bei der
Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Gemeinsamer Runderlass des Ministeriums des Innern,
des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales,
und des Ministeriums der Justiz
v. 19.11.2019 (MBl. NRW. S. 740)
Delinquentes Verhalten ist in der Entwicklung von Jugendlichen ein überwiegend episodenhaftes Phänomen, dessen Ursachen unter anderem in Störungen des Sozialisationsprozesses liegen und das durch geschlechtsspezifische Unterschiede gekennzeichnet ist. Ziel bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität ist insbesondere, der Entwicklung und Verfestigung delinquenter Verhaltensweisen entgegenzuwirken. Kriminalpräventive Maßnahmen sollen dabei möglichst früh ansetzen und die jeweiligen Lebensumstände sowie individuellen Problemlagen der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen. Die Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten und das soziale Umfeld sind in geeigneter Weise einzubeziehen.
Die vertrauensvolle und kontinuierliche Zusammenarbeit der mit Kindern und Jugendlichen befassten Institutionen und Einrichtungen ist wesentliche Voraussetzung für wirksame Präventions- und Interventionsmaßnahmen und für angemessene Maßnahmen im Rahmen von Strafverfahren. Neben der Vermeidung von Straftaten durch frühzeitige Vermittlung in geeignete Hilfen kommen einer schnellen Aufklärung von Straftaten, der zeitnahen Reaktion auf Straftaten und der Berücksichtigung der berechtigten Ansprüche potentieller und konkreter Opfer eine besondere Bedeutung zu.
2 Netzwerke der Prävention
Anhaltende frühkindliche Verhaltensauffälligkeiten, zum Beispiel aggressives Verhalten oder soziales Rückzugsverhalten, können Indikatoren für eine spätere Suchtentwicklung, Delinquenz und gewalttätiges Verhalten sein. Daher sollten erste Maßnahmen der Primärprävention sehr früh, möglichst bereits im Vorschulalter, durchgeführt werden, um einem negativen Entwicklungsverlauf effektiv vorzubeugen.
In den Kommunen arbeitet bereits eine Vielzahl von Institutionen wie Jugendhilfe, Sucht- und Drogenhilfe, Schule, Kindergärten, Polizei, Kirchen, Vereine und andere Organisationen zusammen, um Kinder und Jugendliche für entsprechende Gefahren zu sensibilisieren und in Risiko- und Gefährdungslagen geeignete Hilfen anzubieten. Diese Zusammenarbeit der Verantwortungsträger in Städten und Gemeinden im Rahmen von Netzwerken ist weiter zu intensivieren.
Die Jugendämter sollten dabei eine koordinierende Rolle übernehmen. Sie sollen die anderen Institutionen bei der Zusammenarbeit im Netzwerk beraten und unterstützen sowie auf die Vereinbarung von Zielen und Leitlinien der Netzwerkpartner hinwirken.
3 Übermittlung personenbezogener Daten
Die folgenden Ausführungen zur Zusammenarbeit enthalten selbst keine Rechtsgrundlagen zur Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten. Die zur Zusammenarbeit angehaltenen Stellen sind daher verpflichtet, im Einzelfall zu prüfen, ob eine Datenübermittlung zulässig ist.
4 Aufgaben der Netzwerkpartner
4.1 Jugendämter
Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer selbstbestimmt und eigenverantwortlich handelnden sozial kompetenten Persönlichkeit. In diesem Kontext ist es unter anderem Aufgabe der Jugendämter, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern, ihnen sowie ihren Familien Beratung und erforderliche Hilfen anzubieten und zu gewähren, Familien zu unterstützen und von den Kindern und Jugendlichen Gefährdungen abzuwenden. Hierbei wirken die Jugendämter in den Feldern des Achten Buches Sozialgesetzbuch - Kinder und Jugendhilfe - in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. September 2012 (BGBl. I S. 2022), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 4. August 2019 (BGBl. I S. 1131) geändert worden ist, bei der Prävention mit. Sie arbeiten zudem gemäß § 81 des Achten Buches Sozialgesetzbuch mit anderen Stellen, die der Erziehung, Bildung, Beratung und der Hilfe dienen, sowie den Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Die Jugendgerichtshilfe ist Teil des Jugendamtes. Die Träger der freien Jugendhilfe, wie zum Beispiel Wohlfahrtsverbände, Jugendeinrichtungen und Jugendorganisationen und die Kirchen nehmen bei Präventionsmaßnahmen und bei den Hilfen eine besondere Rolle ein. Sie sind wichtige Partner bei der Förderung junger Menschen.
Darüber hinaus haben Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen Anspruch auf rechtzeitige und verlässliche Hilfe durch die Jugendämter. Hierzu müssen in sozial belasteten Regionen und für Familien mit besonderen Risikofaktoren niedrigschwellige Angebote bereitgestellt werden.
Zur Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen, insbesondere des Jugendschutzgesetzes, arbeiten die Jugendämter mit den örtlichen Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Erziehung und Bildung in der Schule zielen auf die Entwicklung einer selbst- und sozialverantwortlichen Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen. Dies ist grundlegende Aufgabe der gesamten Schule gemäß Artikel 6 der Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Juli 1950 (GV. NRW. S. 127), in der jeweils geltenden Fassung und § 1 Absatz 1 des Schulgesetzes NRW vom 15. Februar 2005 (GV. NRW. S. 102) in der jeweils geltenden Fassung.
Themen der Kriminalprävention, insbesondere zur Vermeidung von Gewalt, Diskriminierung, politisch motivierter Straftaten sowie Drogenkonsum beziehungsweise Erläuterungen des Betäubungsmittelrechts und Cybercrime, sind in der Schule zu behandeln. Dazu können Angebote vor allem von Polizei, Jugendamt, Schulpsychologie sowie Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe und allgemeine Beratungsstellen genutzt werden. Vertrauensbildend sind regelmäßige anlassunabhängige Besuche oder Sprechstunden der Polizei und des Jugendamts in den Schulen.
Zur Umsetzung dienen insbesondere die im Runderlass zu Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule gemäß Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4) empfohlenen schulischen Teams zur Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention sowie die jeweiligen schulischen Beratungskonzepte.
Lehramtsanwärterinnen und -anwärter sollen Gelegenheit erhalten, die Zusammenarbeit mit den genannten Netzwerkpartnern kennen zu lernen.
Dieser Aufgabenbereich soll sowohl bei Schulleiterdienstbesprechungen als auch bei Schulleiterqualifizierungsmaßnahmen thematisiert werden.
4.2.1 Ansprechpersonen
Zur Sicherung des Kontakts mit der Polizei und dem Jugendamt bestellt jede Schulleitung eine feste Ansprechperson, möglichst aus der Schulleitung, der erweiterten Schulleitung oder aus dem Personenkreis der Beratungslehrkräfte. Die Ansprechpersonen bewerten zusammen mit den von der Polizei und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
4.2.2 Straftaten an der Schule oder im schulischen Kontext
Besteht gegen Schülerinnen oder Schüler der Verdacht der Begehung eines Verbrechens, so hat die Schulleitung die Strafverfolgungsbehörden zu benachrichtigen.
Für den Fall des Verdachts eines Vergehens prüft die Schulleitung, ob pädagogische/schulpsychologische Unterstützung, erzieherische Einwirkungen beziehungsweise Ordnungsmaßnahmen ausreichen oder ob wegen der Schwere der Tat oder anderer gewichtiger Umstände, zum Beispiel mehrfache Auffälligkeiten, eine Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft erforderlich ist. Eine Benachrichtigung ist in der Regel erforderlich bei:
a) gefährlichen Körperverletzungen,
b) Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
c) Einbruchsdiebstählen,
d) Verstößen gegen das Waffengesetz,
e) Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz,
f) gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr,
g) erheblichen Fällen von Bedrohung oder Nötigung,
h) Sachbeschädigung,
i) Cybercrime sowie
j) politisch motivierten Straftaten.
Bei der Abwägung berücksichtigt die Schule sowohl die Täter- als auch die Opferinteressen und greift, nach Bedarf auf die Expertise von Netzwerkpartnern zurück.
In Fällen des Verdachts auf Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz soll möglichst die Sucht- und Drogenberatungsstelle einbezogen werden. Dies erfolgt auf der Grundlage einer Erörterung des Einzelfalls unter Gewährleistung der Anonymität der oder des Betroffenen. Die Drogen- und Suchtberatungsstelle unterstützt die Schulleitung bei der Abwägung, ob bei einem Vergehen von der Benachrichtigung der Strafverfolgungsbehörden abgesehen werden kann und ob und gegebenenfalls welche weitergehenden Hilfen in dem konkreten Einzelfall angezeigt sind.
Der Erziehungsauftrag gemäß § 2 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen und Beratungsauftrag gemäß § 44 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen der Schule wird durch die Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft nicht berührt. Insbesondere ist die Schule auch nach Hinzuziehung der Polizei oder Staatsanwaltschaft berechtigt, die in § 53 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen vorgesehenen erzieherischen Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen zu verhängen.
Die Wahrnehmung weiterer sozialer-, pädagogischer- und schulpsychologischer Unterstützungsangebote ist zu prüfen. Strafbare Handlungen, die von Schülerinnen oder Schülern außerhalb der Schule begangen werden, können dann zu Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen nach dem Schulgesetz führen, wenn ein schulischer Bezug erkennbar ist, zum Beispiel, wenn Mitschülerinnen oder Mitschüler oder Lehr- und Fachkräfte einer Schule betroffen sind.
Die Aufgaben der Strafverfolgung obliegen ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden.
Im Rahmen der Gefahrenabwehr ist die Polizei darüber hinaus zu benachrichtigen, soweit der Schulleitung oder einer Lehrperson zureichende tatsächliche Anhaltspunkte auf bevorstehende erhebliche Straftaten vorliegen.
4.2.3 Information der Eltern
Sofern die Schule Polizei oder Staatsanwaltschaft informiert hat, obliegt die Benachrichtigung der Eltern im Sinne des § 123 des Schulgesetzes NRW der tatverdächtigen Personen beziehungsweise der Opfer ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden, um Ermittlungsmaßnahmen nicht zu gefährden. Ansonsten informiert die Schule in eigener Zuständigkeit die Eltern der tatverdächtigen Personen und die Eltern der Opfer, soweit es sich um Schülerinnen oder Schüler der Schule handelt. Den Eltern der Opfer wird damit die Geltendmachung von zivilrechtlichen Ansprüchen oder die eigene Strafanzeige ermöglicht.
4.2.4 Information und Anhörung der Schule im Ermittlungsverfahren
Die Strafverfolgungsbehörden hören gemäß § 43 Absatz 1 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. Dezember 1974 (BGBl. I S. 3427), das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGBl. I S. 840) geändert worden ist, die Schule zur Feststellung der Lebens- und Familienverhältnisse, des Werdegangs, des bisherigen Verhaltens der oder des Beschuldigten und aller übrigen Umstände an, die zur Beurteilung seiner seelischen, geistigen und charakterlichen Eigenart dienen können, sofern die Schülerin oder der Schüler dadurch keine Nachteile, zum Beispiel den Verlust ihres beziehungsweise seines Ausbildungsplatzes zu befürchten hat. Gemäß Nummer 33 der Anordnung über Mitteilungen in Strafsachen vom 1. Februar 2009 (BAnz AT 08.04.2019 B1), werden die Leiterin beziehungsweise der Leiter der Schule zudem über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und die Erhebung der öffentlichen Klage unterrichtet, wenn aus Gründen der Schulordnung, insbesondere zur Wahrung eines geordneten Schulbetriebes oder zum Schutz anderer Schülerinnen und Schüler, sofortige Maßnahmen geboten sein können.
Soweit seitens der Schule die Strafverfolgungsbehörden informiert wurden, informiert sie diese auch über pädagogische Maßnahmen, erzieherische Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen, damit diese im Strafverfahren berücksichtigt werden können.
4.2.5 Gefährdung des Kindeswohls
Bestehen gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls einer minderjährigen Schülerin oder eines minderjährigen Schülers, haben Lehrkräfte, zur Gefährdungseinschätzung Anspruch auf Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft des öffentlichen Jugendhilfeträgers. Regelungen finden sich hierzu in § 4 Absatz 1 Nummer 7 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz in der Fassung vom 1. Januar 2012 in der jeweils geltenden Fassung, des § 42 Absatz 6 des Schulgesetzes NRW, des § 29 des Runderlasses des Ministeriums für Schule und Weiterbildung zur Allgemeinen Dienstordnung für Lehrerinnen und Lehrer, Schulleiterinnen und Schulleiter an öffentlichen Schulen vom 16.06.2012 (BASS 21-02 Nr. 4) und des § 8 des Achten Buches Sozialgesetzbuch.
Lehrkräfte, die einen derartigen Verdacht haben, informieren die Schulleitung unverzüglich. Sofern ein Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler und den Personensorgeberechtigten keinen Erfolg verspricht - u.a. soll hierbei auf die Inanspruchnahme von Hilfen hingewirkt werden - und eine Gefährdung auf andere Weise nicht abzuwenden ist und somit ein Tätigwerden des Jugendamtes als erforderlich erachtet wird, ist die Lehrkraft beziehungsweise die Schulleitung befugt, das Jugendamt zu informieren und die erforderlichen Daten mitzuteilen. Vorab sind die Betroffenen hierüber in Kenntnis zu setzen, sofern damit der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird.
Für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie sonstige im Landesdienst stehende pädagogische und sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gem. § 58 des Schulgesetzes NRW, die in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit ebenfalls gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung feststellen, gilt dies unter Beachtung des § 203 des Strafgesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. November 1998 (BGBl. I S. 3322), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGB1. I S. 844) geändert worden ist, entsprechend.
Schulleitungen, Lehrkräfte und das pädagogische und sozialpädagogische Personal im Sinne des § 58 Schulgesetzes NRW unterstützen im Rahmen von Schulfahndungen die Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung von sexuellen Missbrauchsstraftaten.
Soweit in diesem Zusammenhang der Verdacht einer Straftat gegen andere Personen besteht, ist - auch mit Blick auf die Verhinderung der Fortsetzung dieser Straftat - bereits seitens der Schule die Information der Strafverfolgungsbehörden zu prüfen.
Polizeiliche Konzepte zur Reduzierung der Kinder- und Jugendkriminalität umfassen Prävention, Opferschutz und die Vermittlung von Opferhilfe ebenso wie Maßnahmen der Strafverfolgung. Vorrangiges Ziel ist, Kriminalitätsgefährdungen frühzeitig zu erkennen und die Verfestigung von Kriminalität zu verhindern. Von besonderer Bedeutung sind dabei entsprechende Programme, wie zum Beispiel „Kurve kriegen“, und die schnelle Aufklärung von Straftaten. Hierzu arbeitet die Polizei insbesondere mit Schulen, Jugendämtern, Träger der freien Jugendhilfe, Ordnungsbehörden und Justizbehörden eng zusammen.
4.3.2 Zusammenarbeit mit den Jugendämtern
Der Kontakt zu den Jugendämtern sollte besonders eng sein. Sie werden über jugendgefährdende Orte sowie über gefährdete Kinder und Jugendliche unterrichtet. Das Jugendamt ist unverzüglich zu verständigen, wenn erzieherische Maßnahmen schon während der polizeilichen Ermittlungen notwendig erscheinen. Die Bewährungshilfe sollte bereits informiert werden, wenn aufgrund polizeilicher Feststellungen zu befürchten ist, dass von ihr Betreute wieder in die Kriminalität abzugleiten drohen.
Die Polizei unterstützt die Ordnungs- und Jugendbehörden bei der Überwachung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes, um Gefährdungen zu verhindern, die das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen bedrohen.
Bei Gefährdungen für Kinder und Jugendliche trifft die Polizei die unaufschiebbar notwendigen Maßnahmen im Rahmen ihrer Zuständigkeit. Sie wirkt auf intervenierende Maßnahmen originär zuständiger Behörden hin.
4.3.3 Polizeiliche Bearbeitung der Jugendkriminalität
In allen Kreispolizeibehörden begleiten zum Zwecke der Prävention speziell geschulte Beamtinnen und Beamte die örtlichen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität. Zu diesem Zweck halten sie Verbindung zu den Dienststellen ihrer Behörde, die Sachverhalte bearbeiten, an denen Kinder und Jugendliche beteiligt sind.
Gerade der erste Kontakt von tatverdächtigen Kindern und Jugendlichen mit den Strafverfolgungsbehörden kann wesentlichen Einfluss auf ihre zukünftige Entwicklung haben. Die Bearbeitung von Jugendsachen erfolgt durch besonders geschulte und mit der Jugendkriminalität vertraute Polizeibeamtinnen oder Polizeibeamte, durch sogenannte Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter.
4.3.4 Zusammenarbeit mit Schulen
Die Polizei bietet allen Schulen bilateral oder im Rahmen von Ordnungspartnerschaften Kooperationen an, die auf die Verhinderung von Straftaten durch Schülerinnen und Schüler sowie eine Verbesserung des Schutzes von Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern vor Straftaten gerichtet sind.
In diesem Rahmen prüft sie regelmäßig auch ihre Beteiligung an kriminalpräventiven Schulprojekten.
Erfordert die Sicherheitslage an einer Schule polizeiliches Einschreiten, sind mit der Schulleitung abgestimmte Maßnahmen zur Strafverfolgung und Kriminalprävention in Betracht zu ziehen.
Für die Zusammenarbeit mit den Schulen benennen die Kreispolizeibehörden feste Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner. Für diese Aufgabe kommen insbesondere Beamtinnen und Beamte des polizeilichen Bezirksdienstes in Betracht. Sie bewerten gemeinsam mit den von der Schule und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
Die Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter übermitteln der Schulleitung den Sachverhalt, soweit
a) der Tatverdacht sich gegen einen Schüler oder eine Schülerin richtet,
b) auf Grund der Art der Straftat oder sonstiger konkreter Anhaltspunkte die Gefahr besteht, dass der oder die Tatverdächtige innerhalb oder außerhalb der Schule zum Nachteil von Mitschülerinnen oder Mitschülern, Lehrerinnen oder Lehrern, sonstigen in der Schule beschäftigten Personen oder Personen der Elternvertretung eine Straftat begehen wird und
c) die Kenntnis des Sachverhalts für die Schulleitung erforderlich ist, damit sie im Rahmen ihrer Aufgaben die Gefahr abwehren kann.
Änderungen der Gefahrenprognose werden der Schulleitung mitgeteilt. Die Schulleitungen dürfen die übermittelten Daten ausschließlich zu Zwecken der ihr obliegenden Gefahrenabwehr verwenden. Eine Weitergabe ist nur innerhalb des Lehrerkollegiums oder an Aufsichtsstellen statthaft, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist.
4.3.5 Zusammenarbeit mit den Staatsanwaltschaften
Ermittlungsverfahren gegen jugendliche und heranwachsende Tatverdächtige, bei denen aufgrund ihrer persönlichen Entwicklung sowie der Art, Schwere und Anzahl der ihnen zur Last gelegten Taten eine umgehende strafrechtliche Reaktion geboten ist, sind vorrangig durchzuführen. Die hierzu notwendigen Verfahrensabläufe stimmen die Kreispolizeibehörden mit den zuständigen Staatsanwaltschaften ab.
4.4 Justizbehörden
4.4.1 Aufgaben der Justizbehörden
Die Justizbehörden - Staatsanwaltschaften und Gerichte - werden Kraft ihres gesetzlichen Auftrags erst tätig, wenn zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine Straftat vorliegen. Ihre Maßnahmen und Reaktionen orientieren sich dabei vor allem an dem Erziehungsgedanken auf der Grundlage der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes. Bereits im Ermittlungsverfahren wird die Jugendgerichtshilfe in das Verfahren eingebunden.
In Jugendverfahren sollen Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Richterinnen und Richter tätig sein, die erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sind. Richterinnen und Richter auf Probe und Beamtinnen und Beamte auf Probe sollen im ersten Jahr nach ihrer Ernennung nicht zur Jugendstaatsanwältin oder zum Jugendstaatsanwalt bestellt werden.
4.4.2 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte für den Ort
Um kriminelle Karrieren einzelner Jugendlicher vor Ort frühzeitig zu erkennen und schnell und angemessen reagieren zu können, ist die Bearbeitung der Jugendstrafverfahren bei allen Staatsanwaltschaften des Landes der Staatsanwältin beziehungsweise dem Staatsanwalt für den Ort übertragen worden. Sie stehen als ständige Ansprechpersonen den Beschäftigten aller in ihrem Bezirk tätigen Behörden, insbesondere den Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeitern der Polizei, den Jugendämtern und den Schulen, zur Verfügung.
4.4.3 Jugendstrafverfahren
Der Erziehungsgedanke spiegelt sich insbesondere auch in den vielfältigen, abgestuften Reaktionsmöglichkeiten wider. Durch zeitnahe und erzieherische Maßnahmen, etwa die Durchführung eines Täter-Opfer-Ausgleichs oder eines sozialen Trainingskurses, zum Beispiel in Form eines Anti-Gewalt-Trainings, leisten die Justizbehörden gleichzeitig einen Beitrag zur Verhütung weiterer Straftaten.
Nach Durchführung der Ermittlungen obliegt den Jugendstaatsanwältinnen und Jugendstaatsanwälten die Entscheidung, ob ein Tatnachweis zu führen ist und ob unter den Voraussetzungen des § 45 des Jugendgerichtsgesetzes von der Verfolgung abgesehen werden kann. Dabei ist besonderes Augenmerk auf die Durchführung erzieherischer Maßnahmen gemäß § 45 Absatz 2 des Jugendgerichtsgesetzes zu richten. Kommt ein Absehen von der Verfolgung aus erzieherischen Gründen nicht in Betracht, wird zeitnah Anklage erhoben oder Antrag auf Entscheidung im Vereinfachten Jugendverfahren gestellt.
Sind in einem Ermittlungsverfahren gegen eine Jugendliche oder einen Jugendlichen die Voraussetzungen für den Erlass eines Haftbefehls gegeben, prüft die Jugendstaatsanwältin oder der Jugendstaatsanwalt regelmäßig, ob der Zweck der Untersuchungshaft nicht durch eine vorläufige Anordnung über die Erziehung oder durch andere Maßnahmen erreicht oder zur Haftvermeidung vorrangig die einstweilige Unterbringung in einem Heim der Jugendhilfe gemäß §§ 71, 72 des Jugendgerichtsgesetzes angeordnet werden kann. Über die betreffenden Einrichtungen der Jugendhilfe wird die Justiz regelmäßig informiert.
Die Jugendgerichte führen die Jugendverfahren mit Blick auf den Erziehungsgedanken unter Beachtung des Beschleunigungsgebots und der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes durch. Sie ordnen - falls eine Einstellung nach § 47 des Jugendgerichtsgesetzes nicht in Betracht kommt - Erziehungsmaßregeln und dort insbesondere Weisungen an. Wenn diese nicht ausreichen, wird die Straftat mit Zuchtmitteln, zum Beispiel durch Arbeitsauflage oder Jugendarrest, geahndet. Die Jugendstrafe ist Ultima Ratio jugendstrafrechtlicher Rechtsfolgen. Sie darf nur verhängt werden, wenn andere Maßnahmen zur Erziehung mit Blick auf die Person der oder des Jugendlichen und/oder zum Ausgleich schwerer Schuld nicht ausreichen. Jugendarrest neben zur Bewährung ausgesetzter Jugendstrafe kann zur Verdeutlichung des Unrechts und der Folgen erneuter Straftaten oder zur Verbesserung der Erfolgsaussichten für eine erzieherische Einwirkung der Bewährungszeit und deren Bewältigung angeordnet werden.
4.4.4 Vollstreckung jugendstrafrechtlicher Sanktionen
Für die zeitnahe Vollstreckung der erkannten Maßnahme ist Sorge zu tragen. Die Arrestvollstreckung ist gemäß § 85 Absatz 1 des Jugendgerichtsgesetzes in Verbindung mit § 90 Absatz 2 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes unmittelbar nach Rechtskraft des Urteils und vor Urteilsabsetzung an den Jugendrichter am Ort des Vollzugs abzugeben, dem die weitere Vollstreckung und die Vollzugsleitung obliegt. Bei einer Jugendstrafe mit Bewährung sieht das des Jugendgerichtsgesetzes obligatorisch die Unterstellung unter eine Bewährungshelferin oder einen Bewährungshelfer vor. Dadurch ist sichergestellt, dass die Jugendrichterin oder der Jugendrichter regelmäßig über den Verlauf der Bewährungszeit unterrichtet ist und auf mögliches Fehlverhalten umgehend reagieren kann.
Der Vollzug des Jugendarrestes und der Jugendstrafe wird erzieherisch gestaltet. Der Jugendstrafvollzug geht deshalb durch differenzierte Angebote auf den individuellen Förderbedarf der Gefangenen ein. Die Förderung richtet sich in besonderem Maße auf die Bereiche der schulischen Bildung und der beruflichen Qualifizierung. Zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt wird mit den Arbeitsagenturen und sonstigen Einrichtungen eng zusammengearbeitet. Die Entlassung wird individuell vorbereitet.
Bei der Vollstreckung von Jugendarrest oder Jugendstrafe an Schultagen soll die Vollstreckungsleitung regelmäßig zugleich mit der Ladung die Schulleitung davon unterrichten, wo und in welcher Zeit die Vollstreckung erfolgt. Dem Jugendlichen kann auch aufgegeben werden, die Ladung der Schulleitung vorzulegen und die Kenntnisnahme bescheinigen zu lassen.
4.4.5 Familiengerichtliche Verfahren
Verantwortung für die Verhütung von Jugendkriminalität trifft im Übrigen nicht nur die Strafgerichte. Jugendkriminalität kann Ausdruck von Verwahrlosungszuständen in elterlicher Mitverantwortung sein. Gemäß § 1666 des Bürgerlichen Gesetzbuches in der Fassung vom 18. August 1896 (RGB1. S.195) in der jeweils gültigen Fassung haben die Familiengerichte eine Gefährdung des Kindeswohls durch erforderliche Maßnahmen abzuwenden, wenn die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, die Gefahr abzuwenden.
4.5 Untere Gesundheitsbehörden
Bei konkreten Anhaltspunkten für das Vorliegen einer psychischen Störung oder schweren Verhaltensauffälligkeit empfiehlt es sich, die speziellen Dienste - wie den sozialpsychiatrischen oder falls vorhanden den jugendpsychiatrischen oder den jugend- und schulärztlichen Dienst - der unteren Gesundheitsbehörden zu informieren.
Suchtgefährdete oder suchtkranke Jugendliche sollten auf Hilfemöglichkeiten der Suchtberatungsstellen hingewiesen werden.
4.6 Ordnungsbehörden
Zur Verhütung der Jugendkriminalität werden die Ordnungsbehörden insbesondere bei der Überwachung jugendgefährdender Orte unter den Gesichtspunkten des Jugendschutzes sowie der Einhaltung gaststätten- und gewerberechtlicher Vorschriften tätig.
5 Besondere Formen der Zusammenarbeit
5.1 Fallkonferenzen
Bei herausragenden Straftaten oder Gefahrenlagen sowie bei Kindern und Jugendlichen, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen und -täter auffällig werden, ist eine besonders enge Zusammenarbeit der betroffenen Behörden und Institutionen notwendig. Sowohl fallübergreifende Konferenzen als auch einzelfallbezogene Fallkonferenzen, an denen die jeweils betroffenen Institutionen teilnehmen, fördern und vereinfachen den Informationsaustausch. Zugleich ermöglichen sie, auf den jeweiligen Einzelfall ausgerichtete Maßnahmen zu vereinbaren.
5.2 Häuser des Jugendrechts
In „Häusern des Jugendrechts“ sind Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe gemeinsam tätig. Die enge Zusammenarbeit fördert den Informationsaustausch und ermöglicht es, tatverdächtige Jugendliche ihrer jeweiligen Situation und Persönlichkeit angemessen zu behandeln. Gerade Jugendliche, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen oder -täter auffällig werden, können in sogenannten Häusern des Jugendrechts für Intensivtäter eng begleitet werden. Der Entwicklung und Verfestigung krimineller Karrieren im Jugendalter wird mittels abgestufter Maßnahmen in direkter Abstimmung zwischen Polizei, Jugendgerichtshilfe und Staatsanwaltschaft individuell entgegengewirkt. Alle Maßnahmen orientieren sich dabei insbesondere am Erziehungsgedanken des Jugendstrafrechts.
6 Landesweite Unterstützungsmaßnahmen
sowie Handreichungen und Erlasse
Für die Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität bestehen über diesen Erlass hinaus zahlreiche spezifische Regelungen, darunter:
a) Polizeiliche Kriminalprävention, Runderlass des Ministeriums des Innern vom 09.05.2019 (MBl. NRW. S. 181)
b) Bearbeitung von Jugendsachen (PDV 382), Runderlass des Innenministeriums vom 07.12.1995 (SMBl. NRW. 2054)
c) Haftentscheidungshilfe im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 03.05.1995 (MBl. NRW. S. 814)
d) Richtlinien zur Förderung der Diversion im Jugendstrafverfahren (Diversionsrichtlinien), Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Innenministeriums, des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder und des Ministeriums für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie vom 13.07.2004 (MBl. NRW. S. 840)
e) Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 14.03.1995 (MBl. NRW. S. 558)
f) Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule, Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4)
g) Landesstelle Schulpsychologie und Schulpsychologisches Krisenmanagement (LaSP), Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 03.05.2017 (BASS 10-32 Nr. 67)
h) Jugendwohlfahrtszuständigkeitsverordnung vom 10. November 2009 (GV. NRW. S. 586).
a) Notfallordner für die Schulen in Nordrhein-Westfalen - Hinsehen und Handeln, Handlungsempfehlungen zur Krisenprävention und Krisenintervention, Düsseldorf 2015
b) Empfehlungen zu Strukturen, Aufgaben und Verfahrensweisen des Schulpsychologischen Krisenmanagements in Schulen in Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Schule und Weiterbildung, Städtetag Nordrhein-Westfalen, Landkreistag Nordrhein-Westfalen, Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen, Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf August 2014.
Dieser Runderlass tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft. Gleichzeitig wird der Gemeinsame Runderlass des Kultusministeriums und des Innenministeriums „Netzwerke gegen Gewalt an Schulen und im schulischen Umfeld; Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften bei den Kreisen und kreisfreien Städten“ vom 16.02.1994 (MBl. NRW. S. 491 - BASS 12-21 Nr. 9) aufgehoben.
ABl. NRW. 12/19 | AktuellesF. Stendtke2018-08-22T23:46:44+02:00
F. Stendtke2020-04-25T13:41:05+02:00April 25th, 2020|
F. Stendtke2020-04-21T10:14:53+02:00April 21st, 2020|
F. Stendtke2020-03-30T14:19:49+02:00März 30th, 2020|
F. Stendtke2020-03-28T18:15:30+01:00März 28th, 2020|
F. Stendtke2020-03-23T11:45:20+01:00März 23rd, 2020|
Liebe Eltern, nach einer Dienstbesprechung für alle Kolleginnen und Kollegen möchte ich Sie auch kurz über die für Sie relevanten Inhalte informieren: Generell gilt derzeit, dass alle Abiturprüfungen zu den geplanten Terminen stattfinden werden. Die Schülerinnen und Schüler der Q2 bitte ich, Montag (23.03.2020) und Dienstag (24.03.2020) in der Zeit von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr ihre Vorabiturklausuren im Sekretariat abzuholen. | de |
q-de-773 | zu planen und umzusetzen. | BASS 2019/2020 - 18-03 Nr. 1 Zusammenarbeit bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Zu BASS 18-03 Nr. 1
Zusammenarbeit bei der
Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Gemeinsamer Runderlass des Ministeriums des Innern,
des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales,
und des Ministeriums der Justiz
v. 19.11.2019 (MBl. NRW. S. 740)
Delinquentes Verhalten ist in der Entwicklung von Jugendlichen ein überwiegend episodenhaftes Phänomen, dessen Ursachen unter anderem in Störungen des Sozialisationsprozesses liegen und das durch geschlechtsspezifische Unterschiede gekennzeichnet ist. Ziel bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität ist insbesondere, der Entwicklung und Verfestigung delinquenter Verhaltensweisen entgegenzuwirken. Kriminalpräventive Maßnahmen sollen dabei möglichst früh ansetzen und die jeweiligen Lebensumstände sowie individuellen Problemlagen der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen. Die Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten und das soziale Umfeld sind in geeigneter Weise einzubeziehen.
Die vertrauensvolle und kontinuierliche Zusammenarbeit der mit Kindern und Jugendlichen befassten Institutionen und Einrichtungen ist wesentliche Voraussetzung für wirksame Präventions- und Interventionsmaßnahmen und für angemessene Maßnahmen im Rahmen von Strafverfahren. Neben der Vermeidung von Straftaten durch frühzeitige Vermittlung in geeignete Hilfen kommen einer schnellen Aufklärung von Straftaten, der zeitnahen Reaktion auf Straftaten und der Berücksichtigung der berechtigten Ansprüche potentieller und konkreter Opfer eine besondere Bedeutung zu.
2 Netzwerke der Prävention
Anhaltende frühkindliche Verhaltensauffälligkeiten, zum Beispiel aggressives Verhalten oder soziales Rückzugsverhalten, können Indikatoren für eine spätere Suchtentwicklung, Delinquenz und gewalttätiges Verhalten sein. Daher sollten erste Maßnahmen der Primärprävention sehr früh, möglichst bereits im Vorschulalter, durchgeführt werden, um einem negativen Entwicklungsverlauf effektiv vorzubeugen.
In den Kommunen arbeitet bereits eine Vielzahl von Institutionen wie Jugendhilfe, Sucht- und Drogenhilfe, Schule, Kindergärten, Polizei, Kirchen, Vereine und andere Organisationen zusammen, um Kinder und Jugendliche für entsprechende Gefahren zu sensibilisieren und in Risiko- und Gefährdungslagen geeignete Hilfen anzubieten. Diese Zusammenarbeit der Verantwortungsträger in Städten und Gemeinden im Rahmen von Netzwerken ist weiter zu intensivieren.
Die Jugendämter sollten dabei eine koordinierende Rolle übernehmen. Sie sollen die anderen Institutionen bei der Zusammenarbeit im Netzwerk beraten und unterstützen sowie auf die Vereinbarung von Zielen und Leitlinien der Netzwerkpartner hinwirken.
3 Übermittlung personenbezogener Daten
Die folgenden Ausführungen zur Zusammenarbeit enthalten selbst keine Rechtsgrundlagen zur Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten. Die zur Zusammenarbeit angehaltenen Stellen sind daher verpflichtet, im Einzelfall zu prüfen, ob eine Datenübermittlung zulässig ist.
4 Aufgaben der Netzwerkpartner
4.1 Jugendämter
Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer selbstbestimmt und eigenverantwortlich handelnden sozial kompetenten Persönlichkeit. In diesem Kontext ist es unter anderem Aufgabe der Jugendämter, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern, ihnen sowie ihren Familien Beratung und erforderliche Hilfen anzubieten und zu gewähren, Familien zu unterstützen und von den Kindern und Jugendlichen Gefährdungen abzuwenden. Hierbei wirken die Jugendämter in den Feldern des Achten Buches Sozialgesetzbuch - Kinder und Jugendhilfe - in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. September 2012 (BGBl. I S. 2022), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 4. August 2019 (BGBl. I S. 1131) geändert worden ist, bei der Prävention mit. Sie arbeiten zudem gemäß § 81 des Achten Buches Sozialgesetzbuch mit anderen Stellen, die der Erziehung, Bildung, Beratung und der Hilfe dienen, sowie den Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Die Jugendgerichtshilfe ist Teil des Jugendamtes. Die Träger der freien Jugendhilfe, wie zum Beispiel Wohlfahrtsverbände, Jugendeinrichtungen und Jugendorganisationen und die Kirchen nehmen bei Präventionsmaßnahmen und bei den Hilfen eine besondere Rolle ein. Sie sind wichtige Partner bei der Förderung junger Menschen.
Darüber hinaus haben Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen Anspruch auf rechtzeitige und verlässliche Hilfe durch die Jugendämter. Hierzu müssen in sozial belasteten Regionen und für Familien mit besonderen Risikofaktoren niedrigschwellige Angebote bereitgestellt werden.
Zur Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen, insbesondere des Jugendschutzgesetzes, arbeiten die Jugendämter mit den örtlichen Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Erziehung und Bildung in der Schule zielen auf die Entwicklung einer selbst- und sozialverantwortlichen Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen. Dies ist grundlegende Aufgabe der gesamten Schule gemäß Artikel 6 der Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Juli 1950 (GV. NRW. S. 127), in der jeweils geltenden Fassung und § 1 Absatz 1 des Schulgesetzes NRW vom 15. Februar 2005 (GV. NRW. S. 102) in der jeweils geltenden Fassung.
Themen der Kriminalprävention, insbesondere zur Vermeidung von Gewalt, Diskriminierung, politisch motivierter Straftaten sowie Drogenkonsum beziehungsweise Erläuterungen des Betäubungsmittelrechts und Cybercrime, sind in der Schule zu behandeln. Dazu können Angebote vor allem von Polizei, Jugendamt, Schulpsychologie sowie Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe und allgemeine Beratungsstellen genutzt werden. Vertrauensbildend sind regelmäßige anlassunabhängige Besuche oder Sprechstunden der Polizei und des Jugendamts in den Schulen.
Zur Umsetzung dienen insbesondere die im Runderlass zu Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule gemäß Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4) empfohlenen schulischen Teams zur Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention sowie die jeweiligen schulischen Beratungskonzepte.
Lehramtsanwärterinnen und -anwärter sollen Gelegenheit erhalten, die Zusammenarbeit mit den genannten Netzwerkpartnern kennen zu lernen.
Dieser Aufgabenbereich soll sowohl bei Schulleiterdienstbesprechungen als auch bei Schulleiterqualifizierungsmaßnahmen thematisiert werden.
4.2.1 Ansprechpersonen
Zur Sicherung des Kontakts mit der Polizei und dem Jugendamt bestellt jede Schulleitung eine feste Ansprechperson, möglichst aus der Schulleitung, der erweiterten Schulleitung oder aus dem Personenkreis der Beratungslehrkräfte. Die Ansprechpersonen bewerten zusammen mit den von der Polizei und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
4.2.2 Straftaten an der Schule oder im schulischen Kontext
Besteht gegen Schülerinnen oder Schüler der Verdacht der Begehung eines Verbrechens, so hat die Schulleitung die Strafverfolgungsbehörden zu benachrichtigen.
Für den Fall des Verdachts eines Vergehens prüft die Schulleitung, ob pädagogische/schulpsychologische Unterstützung, erzieherische Einwirkungen beziehungsweise Ordnungsmaßnahmen ausreichen oder ob wegen der Schwere der Tat oder anderer gewichtiger Umstände, zum Beispiel mehrfache Auffälligkeiten, eine Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft erforderlich ist. Eine Benachrichtigung ist in der Regel erforderlich bei:
a) gefährlichen Körperverletzungen,
b) Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
c) Einbruchsdiebstählen,
d) Verstößen gegen das Waffengesetz,
e) Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz,
f) gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr,
g) erheblichen Fällen von Bedrohung oder Nötigung,
h) Sachbeschädigung,
i) Cybercrime sowie
j) politisch motivierten Straftaten.
Bei der Abwägung berücksichtigt die Schule sowohl die Täter- als auch die Opferinteressen und greift, nach Bedarf auf die Expertise von Netzwerkpartnern zurück.
In Fällen des Verdachts auf Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz soll möglichst die Sucht- und Drogenberatungsstelle einbezogen werden. Dies erfolgt auf der Grundlage einer Erörterung des Einzelfalls unter Gewährleistung der Anonymität der oder des Betroffenen. Die Drogen- und Suchtberatungsstelle unterstützt die Schulleitung bei der Abwägung, ob bei einem Vergehen von der Benachrichtigung der Strafverfolgungsbehörden abgesehen werden kann und ob und gegebenenfalls welche weitergehenden Hilfen in dem konkreten Einzelfall angezeigt sind.
Der Erziehungsauftrag gemäß § 2 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen und Beratungsauftrag gemäß § 44 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen der Schule wird durch die Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft nicht berührt. Insbesondere ist die Schule auch nach Hinzuziehung der Polizei oder Staatsanwaltschaft berechtigt, die in § 53 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen vorgesehenen erzieherischen Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen zu verhängen.
Die Wahrnehmung weiterer sozialer-, pädagogischer- und schulpsychologischer Unterstützungsangebote ist zu prüfen. Strafbare Handlungen, die von Schülerinnen oder Schülern außerhalb der Schule begangen werden, können dann zu Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen nach dem Schulgesetz führen, wenn ein schulischer Bezug erkennbar ist, zum Beispiel, wenn Mitschülerinnen oder Mitschüler oder Lehr- und Fachkräfte einer Schule betroffen sind.
Die Aufgaben der Strafverfolgung obliegen ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden.
Im Rahmen der Gefahrenabwehr ist die Polizei darüber hinaus zu benachrichtigen, soweit der Schulleitung oder einer Lehrperson zureichende tatsächliche Anhaltspunkte auf bevorstehende erhebliche Straftaten vorliegen.
4.2.3 Information der Eltern
Sofern die Schule Polizei oder Staatsanwaltschaft informiert hat, obliegt die Benachrichtigung der Eltern im Sinne des § 123 des Schulgesetzes NRW der tatverdächtigen Personen beziehungsweise der Opfer ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden, um Ermittlungsmaßnahmen nicht zu gefährden. Ansonsten informiert die Schule in eigener Zuständigkeit die Eltern der tatverdächtigen Personen und die Eltern der Opfer, soweit es sich um Schülerinnen oder Schüler der Schule handelt. Den Eltern der Opfer wird damit die Geltendmachung von zivilrechtlichen Ansprüchen oder die eigene Strafanzeige ermöglicht.
4.2.4 Information und Anhörung der Schule im Ermittlungsverfahren
Die Strafverfolgungsbehörden hören gemäß § 43 Absatz 1 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. Dezember 1974 (BGBl. I S. 3427), das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGBl. I S. 840) geändert worden ist, die Schule zur Feststellung der Lebens- und Familienverhältnisse, des Werdegangs, des bisherigen Verhaltens der oder des Beschuldigten und aller übrigen Umstände an, die zur Beurteilung seiner seelischen, geistigen und charakterlichen Eigenart dienen können, sofern die Schülerin oder der Schüler dadurch keine Nachteile, zum Beispiel den Verlust ihres beziehungsweise seines Ausbildungsplatzes zu befürchten hat. Gemäß Nummer 33 der Anordnung über Mitteilungen in Strafsachen vom 1. Februar 2009 (BAnz AT 08.04.2019 B1), werden die Leiterin beziehungsweise der Leiter der Schule zudem über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und die Erhebung der öffentlichen Klage unterrichtet, wenn aus Gründen der Schulordnung, insbesondere zur Wahrung eines geordneten Schulbetriebes oder zum Schutz anderer Schülerinnen und Schüler, sofortige Maßnahmen geboten sein können.
Soweit seitens der Schule die Strafverfolgungsbehörden informiert wurden, informiert sie diese auch über pädagogische Maßnahmen, erzieherische Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen, damit diese im Strafverfahren berücksichtigt werden können.
4.2.5 Gefährdung des Kindeswohls
Bestehen gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls einer minderjährigen Schülerin oder eines minderjährigen Schülers, haben Lehrkräfte, zur Gefährdungseinschätzung Anspruch auf Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft des öffentlichen Jugendhilfeträgers. Regelungen finden sich hierzu in § 4 Absatz 1 Nummer 7 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz in der Fassung vom 1. Januar 2012 in der jeweils geltenden Fassung, des § 42 Absatz 6 des Schulgesetzes NRW, des § 29 des Runderlasses des Ministeriums für Schule und Weiterbildung zur Allgemeinen Dienstordnung für Lehrerinnen und Lehrer, Schulleiterinnen und Schulleiter an öffentlichen Schulen vom 16.06.2012 (BASS 21-02 Nr. 4) und des § 8 des Achten Buches Sozialgesetzbuch.
Lehrkräfte, die einen derartigen Verdacht haben, informieren die Schulleitung unverzüglich. Sofern ein Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler und den Personensorgeberechtigten keinen Erfolg verspricht - u.a. soll hierbei auf die Inanspruchnahme von Hilfen hingewirkt werden - und eine Gefährdung auf andere Weise nicht abzuwenden ist und somit ein Tätigwerden des Jugendamtes als erforderlich erachtet wird, ist die Lehrkraft beziehungsweise die Schulleitung befugt, das Jugendamt zu informieren und die erforderlichen Daten mitzuteilen. Vorab sind die Betroffenen hierüber in Kenntnis zu setzen, sofern damit der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird.
Für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie sonstige im Landesdienst stehende pädagogische und sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gem. § 58 des Schulgesetzes NRW, die in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit ebenfalls gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung feststellen, gilt dies unter Beachtung des § 203 des Strafgesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. November 1998 (BGBl. I S. 3322), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGB1. I S. 844) geändert worden ist, entsprechend.
Schulleitungen, Lehrkräfte und das pädagogische und sozialpädagogische Personal im Sinne des § 58 Schulgesetzes NRW unterstützen im Rahmen von Schulfahndungen die Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung von sexuellen Missbrauchsstraftaten.
Soweit in diesem Zusammenhang der Verdacht einer Straftat gegen andere Personen besteht, ist - auch mit Blick auf die Verhinderung der Fortsetzung dieser Straftat - bereits seitens der Schule die Information der Strafverfolgungsbehörden zu prüfen.
Polizeiliche Konzepte zur Reduzierung der Kinder- und Jugendkriminalität umfassen Prävention, Opferschutz und die Vermittlung von Opferhilfe ebenso wie Maßnahmen der Strafverfolgung. Vorrangiges Ziel ist, Kriminalitätsgefährdungen frühzeitig zu erkennen und die Verfestigung von Kriminalität zu verhindern. Von besonderer Bedeutung sind dabei entsprechende Programme, wie zum Beispiel „Kurve kriegen“, und die schnelle Aufklärung von Straftaten. Hierzu arbeitet die Polizei insbesondere mit Schulen, Jugendämtern, Träger der freien Jugendhilfe, Ordnungsbehörden und Justizbehörden eng zusammen.
4.3.2 Zusammenarbeit mit den Jugendämtern
Der Kontakt zu den Jugendämtern sollte besonders eng sein. Sie werden über jugendgefährdende Orte sowie über gefährdete Kinder und Jugendliche unterrichtet. Das Jugendamt ist unverzüglich zu verständigen, wenn erzieherische Maßnahmen schon während der polizeilichen Ermittlungen notwendig erscheinen. Die Bewährungshilfe sollte bereits informiert werden, wenn aufgrund polizeilicher Feststellungen zu befürchten ist, dass von ihr Betreute wieder in die Kriminalität abzugleiten drohen.
Die Polizei unterstützt die Ordnungs- und Jugendbehörden bei der Überwachung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes, um Gefährdungen zu verhindern, die das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen bedrohen.
Bei Gefährdungen für Kinder und Jugendliche trifft die Polizei die unaufschiebbar notwendigen Maßnahmen im Rahmen ihrer Zuständigkeit. Sie wirkt auf intervenierende Maßnahmen originär zuständiger Behörden hin.
4.3.3 Polizeiliche Bearbeitung der Jugendkriminalität
In allen Kreispolizeibehörden begleiten zum Zwecke der Prävention speziell geschulte Beamtinnen und Beamte die örtlichen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität. Zu diesem Zweck halten sie Verbindung zu den Dienststellen ihrer Behörde, die Sachverhalte bearbeiten, an denen Kinder und Jugendliche beteiligt sind.
Gerade der erste Kontakt von tatverdächtigen Kindern und Jugendlichen mit den Strafverfolgungsbehörden kann wesentlichen Einfluss auf ihre zukünftige Entwicklung haben. Die Bearbeitung von Jugendsachen erfolgt durch besonders geschulte und mit der Jugendkriminalität vertraute Polizeibeamtinnen oder Polizeibeamte, durch sogenannte Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter.
4.3.4 Zusammenarbeit mit Schulen
Die Polizei bietet allen Schulen bilateral oder im Rahmen von Ordnungspartnerschaften Kooperationen an, die auf die Verhinderung von Straftaten durch Schülerinnen und Schüler sowie eine Verbesserung des Schutzes von Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern vor Straftaten gerichtet sind.
In diesem Rahmen prüft sie regelmäßig auch ihre Beteiligung an kriminalpräventiven Schulprojekten.
Erfordert die Sicherheitslage an einer Schule polizeiliches Einschreiten, sind mit der Schulleitung abgestimmte Maßnahmen zur Strafverfolgung und Kriminalprävention in Betracht zu ziehen.
Für die Zusammenarbeit mit den Schulen benennen die Kreispolizeibehörden feste Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner. Für diese Aufgabe kommen insbesondere Beamtinnen und Beamte des polizeilichen Bezirksdienstes in Betracht. Sie bewerten gemeinsam mit den von der Schule und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
Die Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter übermitteln der Schulleitung den Sachverhalt, soweit
a) der Tatverdacht sich gegen einen Schüler oder eine Schülerin richtet,
b) auf Grund der Art der Straftat oder sonstiger konkreter Anhaltspunkte die Gefahr besteht, dass der oder die Tatverdächtige innerhalb oder außerhalb der Schule zum Nachteil von Mitschülerinnen oder Mitschülern, Lehrerinnen oder Lehrern, sonstigen in der Schule beschäftigten Personen oder Personen der Elternvertretung eine Straftat begehen wird und
c) die Kenntnis des Sachverhalts für die Schulleitung erforderlich ist, damit sie im Rahmen ihrer Aufgaben die Gefahr abwehren kann.
Änderungen der Gefahrenprognose werden der Schulleitung mitgeteilt. Die Schulleitungen dürfen die übermittelten Daten ausschließlich zu Zwecken der ihr obliegenden Gefahrenabwehr verwenden. Eine Weitergabe ist nur innerhalb des Lehrerkollegiums oder an Aufsichtsstellen statthaft, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist.
4.3.5 Zusammenarbeit mit den Staatsanwaltschaften
Ermittlungsverfahren gegen jugendliche und heranwachsende Tatverdächtige, bei denen aufgrund ihrer persönlichen Entwicklung sowie der Art, Schwere und Anzahl der ihnen zur Last gelegten Taten eine umgehende strafrechtliche Reaktion geboten ist, sind vorrangig durchzuführen. Die hierzu notwendigen Verfahrensabläufe stimmen die Kreispolizeibehörden mit den zuständigen Staatsanwaltschaften ab.
4.4 Justizbehörden
4.4.1 Aufgaben der Justizbehörden
Die Justizbehörden - Staatsanwaltschaften und Gerichte - werden Kraft ihres gesetzlichen Auftrags erst tätig, wenn zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine Straftat vorliegen. Ihre Maßnahmen und Reaktionen orientieren sich dabei vor allem an dem Erziehungsgedanken auf der Grundlage der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes. Bereits im Ermittlungsverfahren wird die Jugendgerichtshilfe in das Verfahren eingebunden.
In Jugendverfahren sollen Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Richterinnen und Richter tätig sein, die erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sind. Richterinnen und Richter auf Probe und Beamtinnen und Beamte auf Probe sollen im ersten Jahr nach ihrer Ernennung nicht zur Jugendstaatsanwältin oder zum Jugendstaatsanwalt bestellt werden.
4.4.2 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte für den Ort
Um kriminelle Karrieren einzelner Jugendlicher vor Ort frühzeitig zu erkennen und schnell und angemessen reagieren zu können, ist die Bearbeitung der Jugendstrafverfahren bei allen Staatsanwaltschaften des Landes der Staatsanwältin beziehungsweise dem Staatsanwalt für den Ort übertragen worden. Sie stehen als ständige Ansprechpersonen den Beschäftigten aller in ihrem Bezirk tätigen Behörden, insbesondere den Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeitern der Polizei, den Jugendämtern und den Schulen, zur Verfügung.
4.4.3 Jugendstrafverfahren
Der Erziehungsgedanke spiegelt sich insbesondere auch in den vielfältigen, abgestuften Reaktionsmöglichkeiten wider. Durch zeitnahe und erzieherische Maßnahmen, etwa die Durchführung eines Täter-Opfer-Ausgleichs oder eines sozialen Trainingskurses, zum Beispiel in Form eines Anti-Gewalt-Trainings, leisten die Justizbehörden gleichzeitig einen Beitrag zur Verhütung weiterer Straftaten.
Nach Durchführung der Ermittlungen obliegt den Jugendstaatsanwältinnen und Jugendstaatsanwälten die Entscheidung, ob ein Tatnachweis zu führen ist und ob unter den Voraussetzungen des § 45 des Jugendgerichtsgesetzes von der Verfolgung abgesehen werden kann. Dabei ist besonderes Augenmerk auf die Durchführung erzieherischer Maßnahmen gemäß § 45 Absatz 2 des Jugendgerichtsgesetzes zu richten. Kommt ein Absehen von der Verfolgung aus erzieherischen Gründen nicht in Betracht, wird zeitnah Anklage erhoben oder Antrag auf Entscheidung im Vereinfachten Jugendverfahren gestellt.
Sind in einem Ermittlungsverfahren gegen eine Jugendliche oder einen Jugendlichen die Voraussetzungen für den Erlass eines Haftbefehls gegeben, prüft die Jugendstaatsanwältin oder der Jugendstaatsanwalt regelmäßig, ob der Zweck der Untersuchungshaft nicht durch eine vorläufige Anordnung über die Erziehung oder durch andere Maßnahmen erreicht oder zur Haftvermeidung vorrangig die einstweilige Unterbringung in einem Heim der Jugendhilfe gemäß §§ 71, 72 des Jugendgerichtsgesetzes angeordnet werden kann. Über die betreffenden Einrichtungen der Jugendhilfe wird die Justiz regelmäßig informiert.
Die Jugendgerichte führen die Jugendverfahren mit Blick auf den Erziehungsgedanken unter Beachtung des Beschleunigungsgebots und der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes durch. Sie ordnen - falls eine Einstellung nach § 47 des Jugendgerichtsgesetzes nicht in Betracht kommt - Erziehungsmaßregeln und dort insbesondere Weisungen an. Wenn diese nicht ausreichen, wird die Straftat mit Zuchtmitteln, zum Beispiel durch Arbeitsauflage oder Jugendarrest, geahndet. Die Jugendstrafe ist Ultima Ratio jugendstrafrechtlicher Rechtsfolgen. Sie darf nur verhängt werden, wenn andere Maßnahmen zur Erziehung mit Blick auf die Person der oder des Jugendlichen und/oder zum Ausgleich schwerer Schuld nicht ausreichen. Jugendarrest neben zur Bewährung ausgesetzter Jugendstrafe kann zur Verdeutlichung des Unrechts und der Folgen erneuter Straftaten oder zur Verbesserung der Erfolgsaussichten für eine erzieherische Einwirkung der Bewährungszeit und deren Bewältigung angeordnet werden.
4.4.4 Vollstreckung jugendstrafrechtlicher Sanktionen
Für die zeitnahe Vollstreckung der erkannten Maßnahme ist Sorge zu tragen. Die Arrestvollstreckung ist gemäß § 85 Absatz 1 des Jugendgerichtsgesetzes in Verbindung mit § 90 Absatz 2 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes unmittelbar nach Rechtskraft des Urteils und vor Urteilsabsetzung an den Jugendrichter am Ort des Vollzugs abzugeben, dem die weitere Vollstreckung und die Vollzugsleitung obliegt. Bei einer Jugendstrafe mit Bewährung sieht das des Jugendgerichtsgesetzes obligatorisch die Unterstellung unter eine Bewährungshelferin oder einen Bewährungshelfer vor. Dadurch ist sichergestellt, dass die Jugendrichterin oder der Jugendrichter regelmäßig über den Verlauf der Bewährungszeit unterrichtet ist und auf mögliches Fehlverhalten umgehend reagieren kann.
Der Vollzug des Jugendarrestes und der Jugendstrafe wird erzieherisch gestaltet. Der Jugendstrafvollzug geht deshalb durch differenzierte Angebote auf den individuellen Förderbedarf der Gefangenen ein. Die Förderung richtet sich in besonderem Maße auf die Bereiche der schulischen Bildung und der beruflichen Qualifizierung. Zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt wird mit den Arbeitsagenturen und sonstigen Einrichtungen eng zusammengearbeitet. Die Entlassung wird individuell vorbereitet.
Bei der Vollstreckung von Jugendarrest oder Jugendstrafe an Schultagen soll die Vollstreckungsleitung regelmäßig zugleich mit der Ladung die Schulleitung davon unterrichten, wo und in welcher Zeit die Vollstreckung erfolgt. Dem Jugendlichen kann auch aufgegeben werden, die Ladung der Schulleitung vorzulegen und die Kenntnisnahme bescheinigen zu lassen.
4.4.5 Familiengerichtliche Verfahren
Verantwortung für die Verhütung von Jugendkriminalität trifft im Übrigen nicht nur die Strafgerichte. Jugendkriminalität kann Ausdruck von Verwahrlosungszuständen in elterlicher Mitverantwortung sein. Gemäß § 1666 des Bürgerlichen Gesetzbuches in der Fassung vom 18. August 1896 (RGB1. S.195) in der jeweils gültigen Fassung haben die Familiengerichte eine Gefährdung des Kindeswohls durch erforderliche Maßnahmen abzuwenden, wenn die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, die Gefahr abzuwenden.
4.5 Untere Gesundheitsbehörden
Bei konkreten Anhaltspunkten für das Vorliegen einer psychischen Störung oder schweren Verhaltensauffälligkeit empfiehlt es sich, die speziellen Dienste - wie den sozialpsychiatrischen oder falls vorhanden den jugendpsychiatrischen oder den jugend- und schulärztlichen Dienst - der unteren Gesundheitsbehörden zu informieren.
Suchtgefährdete oder suchtkranke Jugendliche sollten auf Hilfemöglichkeiten der Suchtberatungsstellen hingewiesen werden.
4.6 Ordnungsbehörden
Zur Verhütung der Jugendkriminalität werden die Ordnungsbehörden insbesondere bei der Überwachung jugendgefährdender Orte unter den Gesichtspunkten des Jugendschutzes sowie der Einhaltung gaststätten- und gewerberechtlicher Vorschriften tätig.
5 Besondere Formen der Zusammenarbeit
5.1 Fallkonferenzen
Bei herausragenden Straftaten oder Gefahrenlagen sowie bei Kindern und Jugendlichen, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen und -täter auffällig werden, ist eine besonders enge Zusammenarbeit der betroffenen Behörden und Institutionen notwendig. Sowohl fallübergreifende Konferenzen als auch einzelfallbezogene Fallkonferenzen, an denen die jeweils betroffenen Institutionen teilnehmen, fördern und vereinfachen den Informationsaustausch. Zugleich ermöglichen sie, auf den jeweiligen Einzelfall ausgerichtete Maßnahmen zu vereinbaren.
5.2 Häuser des Jugendrechts
In „Häusern des Jugendrechts“ sind Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe gemeinsam tätig. Die enge Zusammenarbeit fördert den Informationsaustausch und ermöglicht es, tatverdächtige Jugendliche ihrer jeweiligen Situation und Persönlichkeit angemessen zu behandeln. Gerade Jugendliche, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen oder -täter auffällig werden, können in sogenannten Häusern des Jugendrechts für Intensivtäter eng begleitet werden. Der Entwicklung und Verfestigung krimineller Karrieren im Jugendalter wird mittels abgestufter Maßnahmen in direkter Abstimmung zwischen Polizei, Jugendgerichtshilfe und Staatsanwaltschaft individuell entgegengewirkt. Alle Maßnahmen orientieren sich dabei insbesondere am Erziehungsgedanken des Jugendstrafrechts.
6 Landesweite Unterstützungsmaßnahmen
sowie Handreichungen und Erlasse
Für die Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität bestehen über diesen Erlass hinaus zahlreiche spezifische Regelungen, darunter:
a) Polizeiliche Kriminalprävention, Runderlass des Ministeriums des Innern vom 09.05.2019 (MBl. NRW. S. 181)
b) Bearbeitung von Jugendsachen (PDV 382), Runderlass des Innenministeriums vom 07.12.1995 (SMBl. NRW. 2054)
c) Haftentscheidungshilfe im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 03.05.1995 (MBl. NRW. S. 814)
d) Richtlinien zur Förderung der Diversion im Jugendstrafverfahren (Diversionsrichtlinien), Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Innenministeriums, des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder und des Ministeriums für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie vom 13.07.2004 (MBl. NRW. S. 840)
e) Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 14.03.1995 (MBl. NRW. S. 558)
f) Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule, Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4)
g) Landesstelle Schulpsychologie und Schulpsychologisches Krisenmanagement (LaSP), Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 03.05.2017 (BASS 10-32 Nr. 67)
h) Jugendwohlfahrtszuständigkeitsverordnung vom 10. November 2009 (GV. NRW. S. 586).
a) Notfallordner für die Schulen in Nordrhein-Westfalen - Hinsehen und Handeln, Handlungsempfehlungen zur Krisenprävention und Krisenintervention, Düsseldorf 2015
b) Empfehlungen zu Strukturen, Aufgaben und Verfahrensweisen des Schulpsychologischen Krisenmanagements in Schulen in Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Schule und Weiterbildung, Städtetag Nordrhein-Westfalen, Landkreistag Nordrhein-Westfalen, Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen, Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf August 2014.
Dieser Runderlass tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft. Gleichzeitig wird der Gemeinsame Runderlass des Kultusministeriums und des Innenministeriums „Netzwerke gegen Gewalt an Schulen und im schulischen Umfeld; Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften bei den Kreisen und kreisfreien Städten“ vom 16.02.1994 (MBl. NRW. S. 491 - BASS 12-21 Nr. 9) aufgehoben.
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q-de-773 | zu planen und umzusetzen. | BASS 2019/2020 - 18-03 Nr. 1 Zusammenarbeit bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Zu BASS 18-03 Nr. 1
Zusammenarbeit bei der
Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Gemeinsamer Runderlass des Ministeriums des Innern,
des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales,
und des Ministeriums der Justiz
v. 19.11.2019 (MBl. NRW. S. 740)
Delinquentes Verhalten ist in der Entwicklung von Jugendlichen ein überwiegend episodenhaftes Phänomen, dessen Ursachen unter anderem in Störungen des Sozialisationsprozesses liegen und das durch geschlechtsspezifische Unterschiede gekennzeichnet ist. Ziel bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität ist insbesondere, der Entwicklung und Verfestigung delinquenter Verhaltensweisen entgegenzuwirken. Kriminalpräventive Maßnahmen sollen dabei möglichst früh ansetzen und die jeweiligen Lebensumstände sowie individuellen Problemlagen der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen. Die Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten und das soziale Umfeld sind in geeigneter Weise einzubeziehen.
Die vertrauensvolle und kontinuierliche Zusammenarbeit der mit Kindern und Jugendlichen befassten Institutionen und Einrichtungen ist wesentliche Voraussetzung für wirksame Präventions- und Interventionsmaßnahmen und für angemessene Maßnahmen im Rahmen von Strafverfahren. Neben der Vermeidung von Straftaten durch frühzeitige Vermittlung in geeignete Hilfen kommen einer schnellen Aufklärung von Straftaten, der zeitnahen Reaktion auf Straftaten und der Berücksichtigung der berechtigten Ansprüche potentieller und konkreter Opfer eine besondere Bedeutung zu.
2 Netzwerke der Prävention
Anhaltende frühkindliche Verhaltensauffälligkeiten, zum Beispiel aggressives Verhalten oder soziales Rückzugsverhalten, können Indikatoren für eine spätere Suchtentwicklung, Delinquenz und gewalttätiges Verhalten sein. Daher sollten erste Maßnahmen der Primärprävention sehr früh, möglichst bereits im Vorschulalter, durchgeführt werden, um einem negativen Entwicklungsverlauf effektiv vorzubeugen.
In den Kommunen arbeitet bereits eine Vielzahl von Institutionen wie Jugendhilfe, Sucht- und Drogenhilfe, Schule, Kindergärten, Polizei, Kirchen, Vereine und andere Organisationen zusammen, um Kinder und Jugendliche für entsprechende Gefahren zu sensibilisieren und in Risiko- und Gefährdungslagen geeignete Hilfen anzubieten. Diese Zusammenarbeit der Verantwortungsträger in Städten und Gemeinden im Rahmen von Netzwerken ist weiter zu intensivieren.
Die Jugendämter sollten dabei eine koordinierende Rolle übernehmen. Sie sollen die anderen Institutionen bei der Zusammenarbeit im Netzwerk beraten und unterstützen sowie auf die Vereinbarung von Zielen und Leitlinien der Netzwerkpartner hinwirken.
3 Übermittlung personenbezogener Daten
Die folgenden Ausführungen zur Zusammenarbeit enthalten selbst keine Rechtsgrundlagen zur Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten. Die zur Zusammenarbeit angehaltenen Stellen sind daher verpflichtet, im Einzelfall zu prüfen, ob eine Datenübermittlung zulässig ist.
4 Aufgaben der Netzwerkpartner
4.1 Jugendämter
Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer selbstbestimmt und eigenverantwortlich handelnden sozial kompetenten Persönlichkeit. In diesem Kontext ist es unter anderem Aufgabe der Jugendämter, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern, ihnen sowie ihren Familien Beratung und erforderliche Hilfen anzubieten und zu gewähren, Familien zu unterstützen und von den Kindern und Jugendlichen Gefährdungen abzuwenden. Hierbei wirken die Jugendämter in den Feldern des Achten Buches Sozialgesetzbuch - Kinder und Jugendhilfe - in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. September 2012 (BGBl. I S. 2022), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 4. August 2019 (BGBl. I S. 1131) geändert worden ist, bei der Prävention mit. Sie arbeiten zudem gemäß § 81 des Achten Buches Sozialgesetzbuch mit anderen Stellen, die der Erziehung, Bildung, Beratung und der Hilfe dienen, sowie den Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Die Jugendgerichtshilfe ist Teil des Jugendamtes. Die Träger der freien Jugendhilfe, wie zum Beispiel Wohlfahrtsverbände, Jugendeinrichtungen und Jugendorganisationen und die Kirchen nehmen bei Präventionsmaßnahmen und bei den Hilfen eine besondere Rolle ein. Sie sind wichtige Partner bei der Förderung junger Menschen.
Darüber hinaus haben Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen Anspruch auf rechtzeitige und verlässliche Hilfe durch die Jugendämter. Hierzu müssen in sozial belasteten Regionen und für Familien mit besonderen Risikofaktoren niedrigschwellige Angebote bereitgestellt werden.
Zur Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen, insbesondere des Jugendschutzgesetzes, arbeiten die Jugendämter mit den örtlichen Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Erziehung und Bildung in der Schule zielen auf die Entwicklung einer selbst- und sozialverantwortlichen Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen. Dies ist grundlegende Aufgabe der gesamten Schule gemäß Artikel 6 der Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Juli 1950 (GV. NRW. S. 127), in der jeweils geltenden Fassung und § 1 Absatz 1 des Schulgesetzes NRW vom 15. Februar 2005 (GV. NRW. S. 102) in der jeweils geltenden Fassung.
Themen der Kriminalprävention, insbesondere zur Vermeidung von Gewalt, Diskriminierung, politisch motivierter Straftaten sowie Drogenkonsum beziehungsweise Erläuterungen des Betäubungsmittelrechts und Cybercrime, sind in der Schule zu behandeln. Dazu können Angebote vor allem von Polizei, Jugendamt, Schulpsychologie sowie Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe und allgemeine Beratungsstellen genutzt werden. Vertrauensbildend sind regelmäßige anlassunabhängige Besuche oder Sprechstunden der Polizei und des Jugendamts in den Schulen.
Zur Umsetzung dienen insbesondere die im Runderlass zu Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule gemäß Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4) empfohlenen schulischen Teams zur Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention sowie die jeweiligen schulischen Beratungskonzepte.
Lehramtsanwärterinnen und -anwärter sollen Gelegenheit erhalten, die Zusammenarbeit mit den genannten Netzwerkpartnern kennen zu lernen.
Dieser Aufgabenbereich soll sowohl bei Schulleiterdienstbesprechungen als auch bei Schulleiterqualifizierungsmaßnahmen thematisiert werden.
4.2.1 Ansprechpersonen
Zur Sicherung des Kontakts mit der Polizei und dem Jugendamt bestellt jede Schulleitung eine feste Ansprechperson, möglichst aus der Schulleitung, der erweiterten Schulleitung oder aus dem Personenkreis der Beratungslehrkräfte. Die Ansprechpersonen bewerten zusammen mit den von der Polizei und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
4.2.2 Straftaten an der Schule oder im schulischen Kontext
Besteht gegen Schülerinnen oder Schüler der Verdacht der Begehung eines Verbrechens, so hat die Schulleitung die Strafverfolgungsbehörden zu benachrichtigen.
Für den Fall des Verdachts eines Vergehens prüft die Schulleitung, ob pädagogische/schulpsychologische Unterstützung, erzieherische Einwirkungen beziehungsweise Ordnungsmaßnahmen ausreichen oder ob wegen der Schwere der Tat oder anderer gewichtiger Umstände, zum Beispiel mehrfache Auffälligkeiten, eine Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft erforderlich ist. Eine Benachrichtigung ist in der Regel erforderlich bei:
a) gefährlichen Körperverletzungen,
b) Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
c) Einbruchsdiebstählen,
d) Verstößen gegen das Waffengesetz,
e) Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz,
f) gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr,
g) erheblichen Fällen von Bedrohung oder Nötigung,
h) Sachbeschädigung,
i) Cybercrime sowie
j) politisch motivierten Straftaten.
Bei der Abwägung berücksichtigt die Schule sowohl die Täter- als auch die Opferinteressen und greift, nach Bedarf auf die Expertise von Netzwerkpartnern zurück.
In Fällen des Verdachts auf Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz soll möglichst die Sucht- und Drogenberatungsstelle einbezogen werden. Dies erfolgt auf der Grundlage einer Erörterung des Einzelfalls unter Gewährleistung der Anonymität der oder des Betroffenen. Die Drogen- und Suchtberatungsstelle unterstützt die Schulleitung bei der Abwägung, ob bei einem Vergehen von der Benachrichtigung der Strafverfolgungsbehörden abgesehen werden kann und ob und gegebenenfalls welche weitergehenden Hilfen in dem konkreten Einzelfall angezeigt sind.
Der Erziehungsauftrag gemäß § 2 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen und Beratungsauftrag gemäß § 44 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen der Schule wird durch die Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft nicht berührt. Insbesondere ist die Schule auch nach Hinzuziehung der Polizei oder Staatsanwaltschaft berechtigt, die in § 53 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen vorgesehenen erzieherischen Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen zu verhängen.
Die Wahrnehmung weiterer sozialer-, pädagogischer- und schulpsychologischer Unterstützungsangebote ist zu prüfen. Strafbare Handlungen, die von Schülerinnen oder Schülern außerhalb der Schule begangen werden, können dann zu Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen nach dem Schulgesetz führen, wenn ein schulischer Bezug erkennbar ist, zum Beispiel, wenn Mitschülerinnen oder Mitschüler oder Lehr- und Fachkräfte einer Schule betroffen sind.
Die Aufgaben der Strafverfolgung obliegen ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden.
Im Rahmen der Gefahrenabwehr ist die Polizei darüber hinaus zu benachrichtigen, soweit der Schulleitung oder einer Lehrperson zureichende tatsächliche Anhaltspunkte auf bevorstehende erhebliche Straftaten vorliegen.
4.2.3 Information der Eltern
Sofern die Schule Polizei oder Staatsanwaltschaft informiert hat, obliegt die Benachrichtigung der Eltern im Sinne des § 123 des Schulgesetzes NRW der tatverdächtigen Personen beziehungsweise der Opfer ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden, um Ermittlungsmaßnahmen nicht zu gefährden. Ansonsten informiert die Schule in eigener Zuständigkeit die Eltern der tatverdächtigen Personen und die Eltern der Opfer, soweit es sich um Schülerinnen oder Schüler der Schule handelt. Den Eltern der Opfer wird damit die Geltendmachung von zivilrechtlichen Ansprüchen oder die eigene Strafanzeige ermöglicht.
4.2.4 Information und Anhörung der Schule im Ermittlungsverfahren
Die Strafverfolgungsbehörden hören gemäß § 43 Absatz 1 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. Dezember 1974 (BGBl. I S. 3427), das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGBl. I S. 840) geändert worden ist, die Schule zur Feststellung der Lebens- und Familienverhältnisse, des Werdegangs, des bisherigen Verhaltens der oder des Beschuldigten und aller übrigen Umstände an, die zur Beurteilung seiner seelischen, geistigen und charakterlichen Eigenart dienen können, sofern die Schülerin oder der Schüler dadurch keine Nachteile, zum Beispiel den Verlust ihres beziehungsweise seines Ausbildungsplatzes zu befürchten hat. Gemäß Nummer 33 der Anordnung über Mitteilungen in Strafsachen vom 1. Februar 2009 (BAnz AT 08.04.2019 B1), werden die Leiterin beziehungsweise der Leiter der Schule zudem über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und die Erhebung der öffentlichen Klage unterrichtet, wenn aus Gründen der Schulordnung, insbesondere zur Wahrung eines geordneten Schulbetriebes oder zum Schutz anderer Schülerinnen und Schüler, sofortige Maßnahmen geboten sein können.
Soweit seitens der Schule die Strafverfolgungsbehörden informiert wurden, informiert sie diese auch über pädagogische Maßnahmen, erzieherische Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen, damit diese im Strafverfahren berücksichtigt werden können.
4.2.5 Gefährdung des Kindeswohls
Bestehen gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls einer minderjährigen Schülerin oder eines minderjährigen Schülers, haben Lehrkräfte, zur Gefährdungseinschätzung Anspruch auf Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft des öffentlichen Jugendhilfeträgers. Regelungen finden sich hierzu in § 4 Absatz 1 Nummer 7 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz in der Fassung vom 1. Januar 2012 in der jeweils geltenden Fassung, des § 42 Absatz 6 des Schulgesetzes NRW, des § 29 des Runderlasses des Ministeriums für Schule und Weiterbildung zur Allgemeinen Dienstordnung für Lehrerinnen und Lehrer, Schulleiterinnen und Schulleiter an öffentlichen Schulen vom 16.06.2012 (BASS 21-02 Nr. 4) und des § 8 des Achten Buches Sozialgesetzbuch.
Lehrkräfte, die einen derartigen Verdacht haben, informieren die Schulleitung unverzüglich. Sofern ein Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler und den Personensorgeberechtigten keinen Erfolg verspricht - u.a. soll hierbei auf die Inanspruchnahme von Hilfen hingewirkt werden - und eine Gefährdung auf andere Weise nicht abzuwenden ist und somit ein Tätigwerden des Jugendamtes als erforderlich erachtet wird, ist die Lehrkraft beziehungsweise die Schulleitung befugt, das Jugendamt zu informieren und die erforderlichen Daten mitzuteilen. Vorab sind die Betroffenen hierüber in Kenntnis zu setzen, sofern damit der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird.
Für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie sonstige im Landesdienst stehende pädagogische und sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gem. § 58 des Schulgesetzes NRW, die in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit ebenfalls gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung feststellen, gilt dies unter Beachtung des § 203 des Strafgesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. November 1998 (BGBl. I S. 3322), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGB1. I S. 844) geändert worden ist, entsprechend.
Schulleitungen, Lehrkräfte und das pädagogische und sozialpädagogische Personal im Sinne des § 58 Schulgesetzes NRW unterstützen im Rahmen von Schulfahndungen die Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung von sexuellen Missbrauchsstraftaten.
Soweit in diesem Zusammenhang der Verdacht einer Straftat gegen andere Personen besteht, ist - auch mit Blick auf die Verhinderung der Fortsetzung dieser Straftat - bereits seitens der Schule die Information der Strafverfolgungsbehörden zu prüfen.
Polizeiliche Konzepte zur Reduzierung der Kinder- und Jugendkriminalität umfassen Prävention, Opferschutz und die Vermittlung von Opferhilfe ebenso wie Maßnahmen der Strafverfolgung. Vorrangiges Ziel ist, Kriminalitätsgefährdungen frühzeitig zu erkennen und die Verfestigung von Kriminalität zu verhindern. Von besonderer Bedeutung sind dabei entsprechende Programme, wie zum Beispiel „Kurve kriegen“, und die schnelle Aufklärung von Straftaten. Hierzu arbeitet die Polizei insbesondere mit Schulen, Jugendämtern, Träger der freien Jugendhilfe, Ordnungsbehörden und Justizbehörden eng zusammen.
4.3.2 Zusammenarbeit mit den Jugendämtern
Der Kontakt zu den Jugendämtern sollte besonders eng sein. Sie werden über jugendgefährdende Orte sowie über gefährdete Kinder und Jugendliche unterrichtet. Das Jugendamt ist unverzüglich zu verständigen, wenn erzieherische Maßnahmen schon während der polizeilichen Ermittlungen notwendig erscheinen. Die Bewährungshilfe sollte bereits informiert werden, wenn aufgrund polizeilicher Feststellungen zu befürchten ist, dass von ihr Betreute wieder in die Kriminalität abzugleiten drohen.
Die Polizei unterstützt die Ordnungs- und Jugendbehörden bei der Überwachung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes, um Gefährdungen zu verhindern, die das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen bedrohen.
Bei Gefährdungen für Kinder und Jugendliche trifft die Polizei die unaufschiebbar notwendigen Maßnahmen im Rahmen ihrer Zuständigkeit. Sie wirkt auf intervenierende Maßnahmen originär zuständiger Behörden hin.
4.3.3 Polizeiliche Bearbeitung der Jugendkriminalität
In allen Kreispolizeibehörden begleiten zum Zwecke der Prävention speziell geschulte Beamtinnen und Beamte die örtlichen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität. Zu diesem Zweck halten sie Verbindung zu den Dienststellen ihrer Behörde, die Sachverhalte bearbeiten, an denen Kinder und Jugendliche beteiligt sind.
Gerade der erste Kontakt von tatverdächtigen Kindern und Jugendlichen mit den Strafverfolgungsbehörden kann wesentlichen Einfluss auf ihre zukünftige Entwicklung haben. Die Bearbeitung von Jugendsachen erfolgt durch besonders geschulte und mit der Jugendkriminalität vertraute Polizeibeamtinnen oder Polizeibeamte, durch sogenannte Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter.
4.3.4 Zusammenarbeit mit Schulen
Die Polizei bietet allen Schulen bilateral oder im Rahmen von Ordnungspartnerschaften Kooperationen an, die auf die Verhinderung von Straftaten durch Schülerinnen und Schüler sowie eine Verbesserung des Schutzes von Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern vor Straftaten gerichtet sind.
In diesem Rahmen prüft sie regelmäßig auch ihre Beteiligung an kriminalpräventiven Schulprojekten.
Erfordert die Sicherheitslage an einer Schule polizeiliches Einschreiten, sind mit der Schulleitung abgestimmte Maßnahmen zur Strafverfolgung und Kriminalprävention in Betracht zu ziehen.
Für die Zusammenarbeit mit den Schulen benennen die Kreispolizeibehörden feste Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner. Für diese Aufgabe kommen insbesondere Beamtinnen und Beamte des polizeilichen Bezirksdienstes in Betracht. Sie bewerten gemeinsam mit den von der Schule und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
Die Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter übermitteln der Schulleitung den Sachverhalt, soweit
a) der Tatverdacht sich gegen einen Schüler oder eine Schülerin richtet,
b) auf Grund der Art der Straftat oder sonstiger konkreter Anhaltspunkte die Gefahr besteht, dass der oder die Tatverdächtige innerhalb oder außerhalb der Schule zum Nachteil von Mitschülerinnen oder Mitschülern, Lehrerinnen oder Lehrern, sonstigen in der Schule beschäftigten Personen oder Personen der Elternvertretung eine Straftat begehen wird und
c) die Kenntnis des Sachverhalts für die Schulleitung erforderlich ist, damit sie im Rahmen ihrer Aufgaben die Gefahr abwehren kann.
Änderungen der Gefahrenprognose werden der Schulleitung mitgeteilt. Die Schulleitungen dürfen die übermittelten Daten ausschließlich zu Zwecken der ihr obliegenden Gefahrenabwehr verwenden. Eine Weitergabe ist nur innerhalb des Lehrerkollegiums oder an Aufsichtsstellen statthaft, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist.
4.3.5 Zusammenarbeit mit den Staatsanwaltschaften
Ermittlungsverfahren gegen jugendliche und heranwachsende Tatverdächtige, bei denen aufgrund ihrer persönlichen Entwicklung sowie der Art, Schwere und Anzahl der ihnen zur Last gelegten Taten eine umgehende strafrechtliche Reaktion geboten ist, sind vorrangig durchzuführen. Die hierzu notwendigen Verfahrensabläufe stimmen die Kreispolizeibehörden mit den zuständigen Staatsanwaltschaften ab.
4.4 Justizbehörden
4.4.1 Aufgaben der Justizbehörden
Die Justizbehörden - Staatsanwaltschaften und Gerichte - werden Kraft ihres gesetzlichen Auftrags erst tätig, wenn zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine Straftat vorliegen. Ihre Maßnahmen und Reaktionen orientieren sich dabei vor allem an dem Erziehungsgedanken auf der Grundlage der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes. Bereits im Ermittlungsverfahren wird die Jugendgerichtshilfe in das Verfahren eingebunden.
In Jugendverfahren sollen Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Richterinnen und Richter tätig sein, die erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sind. Richterinnen und Richter auf Probe und Beamtinnen und Beamte auf Probe sollen im ersten Jahr nach ihrer Ernennung nicht zur Jugendstaatsanwältin oder zum Jugendstaatsanwalt bestellt werden.
4.4.2 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte für den Ort
Um kriminelle Karrieren einzelner Jugendlicher vor Ort frühzeitig zu erkennen und schnell und angemessen reagieren zu können, ist die Bearbeitung der Jugendstrafverfahren bei allen Staatsanwaltschaften des Landes der Staatsanwältin beziehungsweise dem Staatsanwalt für den Ort übertragen worden. Sie stehen als ständige Ansprechpersonen den Beschäftigten aller in ihrem Bezirk tätigen Behörden, insbesondere den Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeitern der Polizei, den Jugendämtern und den Schulen, zur Verfügung.
4.4.3 Jugendstrafverfahren
Der Erziehungsgedanke spiegelt sich insbesondere auch in den vielfältigen, abgestuften Reaktionsmöglichkeiten wider. Durch zeitnahe und erzieherische Maßnahmen, etwa die Durchführung eines Täter-Opfer-Ausgleichs oder eines sozialen Trainingskurses, zum Beispiel in Form eines Anti-Gewalt-Trainings, leisten die Justizbehörden gleichzeitig einen Beitrag zur Verhütung weiterer Straftaten.
Nach Durchführung der Ermittlungen obliegt den Jugendstaatsanwältinnen und Jugendstaatsanwälten die Entscheidung, ob ein Tatnachweis zu führen ist und ob unter den Voraussetzungen des § 45 des Jugendgerichtsgesetzes von der Verfolgung abgesehen werden kann. Dabei ist besonderes Augenmerk auf die Durchführung erzieherischer Maßnahmen gemäß § 45 Absatz 2 des Jugendgerichtsgesetzes zu richten. Kommt ein Absehen von der Verfolgung aus erzieherischen Gründen nicht in Betracht, wird zeitnah Anklage erhoben oder Antrag auf Entscheidung im Vereinfachten Jugendverfahren gestellt.
Sind in einem Ermittlungsverfahren gegen eine Jugendliche oder einen Jugendlichen die Voraussetzungen für den Erlass eines Haftbefehls gegeben, prüft die Jugendstaatsanwältin oder der Jugendstaatsanwalt regelmäßig, ob der Zweck der Untersuchungshaft nicht durch eine vorläufige Anordnung über die Erziehung oder durch andere Maßnahmen erreicht oder zur Haftvermeidung vorrangig die einstweilige Unterbringung in einem Heim der Jugendhilfe gemäß §§ 71, 72 des Jugendgerichtsgesetzes angeordnet werden kann. Über die betreffenden Einrichtungen der Jugendhilfe wird die Justiz regelmäßig informiert.
Die Jugendgerichte führen die Jugendverfahren mit Blick auf den Erziehungsgedanken unter Beachtung des Beschleunigungsgebots und der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes durch. Sie ordnen - falls eine Einstellung nach § 47 des Jugendgerichtsgesetzes nicht in Betracht kommt - Erziehungsmaßregeln und dort insbesondere Weisungen an. Wenn diese nicht ausreichen, wird die Straftat mit Zuchtmitteln, zum Beispiel durch Arbeitsauflage oder Jugendarrest, geahndet. Die Jugendstrafe ist Ultima Ratio jugendstrafrechtlicher Rechtsfolgen. Sie darf nur verhängt werden, wenn andere Maßnahmen zur Erziehung mit Blick auf die Person der oder des Jugendlichen und/oder zum Ausgleich schwerer Schuld nicht ausreichen. Jugendarrest neben zur Bewährung ausgesetzter Jugendstrafe kann zur Verdeutlichung des Unrechts und der Folgen erneuter Straftaten oder zur Verbesserung der Erfolgsaussichten für eine erzieherische Einwirkung der Bewährungszeit und deren Bewältigung angeordnet werden.
4.4.4 Vollstreckung jugendstrafrechtlicher Sanktionen
Für die zeitnahe Vollstreckung der erkannten Maßnahme ist Sorge zu tragen. Die Arrestvollstreckung ist gemäß § 85 Absatz 1 des Jugendgerichtsgesetzes in Verbindung mit § 90 Absatz 2 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes unmittelbar nach Rechtskraft des Urteils und vor Urteilsabsetzung an den Jugendrichter am Ort des Vollzugs abzugeben, dem die weitere Vollstreckung und die Vollzugsleitung obliegt. Bei einer Jugendstrafe mit Bewährung sieht das des Jugendgerichtsgesetzes obligatorisch die Unterstellung unter eine Bewährungshelferin oder einen Bewährungshelfer vor. Dadurch ist sichergestellt, dass die Jugendrichterin oder der Jugendrichter regelmäßig über den Verlauf der Bewährungszeit unterrichtet ist und auf mögliches Fehlverhalten umgehend reagieren kann.
Der Vollzug des Jugendarrestes und der Jugendstrafe wird erzieherisch gestaltet. Der Jugendstrafvollzug geht deshalb durch differenzierte Angebote auf den individuellen Förderbedarf der Gefangenen ein. Die Förderung richtet sich in besonderem Maße auf die Bereiche der schulischen Bildung und der beruflichen Qualifizierung. Zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt wird mit den Arbeitsagenturen und sonstigen Einrichtungen eng zusammengearbeitet. Die Entlassung wird individuell vorbereitet.
Bei der Vollstreckung von Jugendarrest oder Jugendstrafe an Schultagen soll die Vollstreckungsleitung regelmäßig zugleich mit der Ladung die Schulleitung davon unterrichten, wo und in welcher Zeit die Vollstreckung erfolgt. Dem Jugendlichen kann auch aufgegeben werden, die Ladung der Schulleitung vorzulegen und die Kenntnisnahme bescheinigen zu lassen.
4.4.5 Familiengerichtliche Verfahren
Verantwortung für die Verhütung von Jugendkriminalität trifft im Übrigen nicht nur die Strafgerichte. Jugendkriminalität kann Ausdruck von Verwahrlosungszuständen in elterlicher Mitverantwortung sein. Gemäß § 1666 des Bürgerlichen Gesetzbuches in der Fassung vom 18. August 1896 (RGB1. S.195) in der jeweils gültigen Fassung haben die Familiengerichte eine Gefährdung des Kindeswohls durch erforderliche Maßnahmen abzuwenden, wenn die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, die Gefahr abzuwenden.
4.5 Untere Gesundheitsbehörden
Bei konkreten Anhaltspunkten für das Vorliegen einer psychischen Störung oder schweren Verhaltensauffälligkeit empfiehlt es sich, die speziellen Dienste - wie den sozialpsychiatrischen oder falls vorhanden den jugendpsychiatrischen oder den jugend- und schulärztlichen Dienst - der unteren Gesundheitsbehörden zu informieren.
Suchtgefährdete oder suchtkranke Jugendliche sollten auf Hilfemöglichkeiten der Suchtberatungsstellen hingewiesen werden.
4.6 Ordnungsbehörden
Zur Verhütung der Jugendkriminalität werden die Ordnungsbehörden insbesondere bei der Überwachung jugendgefährdender Orte unter den Gesichtspunkten des Jugendschutzes sowie der Einhaltung gaststätten- und gewerberechtlicher Vorschriften tätig.
5 Besondere Formen der Zusammenarbeit
5.1 Fallkonferenzen
Bei herausragenden Straftaten oder Gefahrenlagen sowie bei Kindern und Jugendlichen, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen und -täter auffällig werden, ist eine besonders enge Zusammenarbeit der betroffenen Behörden und Institutionen notwendig. Sowohl fallübergreifende Konferenzen als auch einzelfallbezogene Fallkonferenzen, an denen die jeweils betroffenen Institutionen teilnehmen, fördern und vereinfachen den Informationsaustausch. Zugleich ermöglichen sie, auf den jeweiligen Einzelfall ausgerichtete Maßnahmen zu vereinbaren.
5.2 Häuser des Jugendrechts
In „Häusern des Jugendrechts“ sind Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe gemeinsam tätig. Die enge Zusammenarbeit fördert den Informationsaustausch und ermöglicht es, tatverdächtige Jugendliche ihrer jeweiligen Situation und Persönlichkeit angemessen zu behandeln. Gerade Jugendliche, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen oder -täter auffällig werden, können in sogenannten Häusern des Jugendrechts für Intensivtäter eng begleitet werden. Der Entwicklung und Verfestigung krimineller Karrieren im Jugendalter wird mittels abgestufter Maßnahmen in direkter Abstimmung zwischen Polizei, Jugendgerichtshilfe und Staatsanwaltschaft individuell entgegengewirkt. Alle Maßnahmen orientieren sich dabei insbesondere am Erziehungsgedanken des Jugendstrafrechts.
6 Landesweite Unterstützungsmaßnahmen
sowie Handreichungen und Erlasse
Für die Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität bestehen über diesen Erlass hinaus zahlreiche spezifische Regelungen, darunter:
a) Polizeiliche Kriminalprävention, Runderlass des Ministeriums des Innern vom 09.05.2019 (MBl. NRW. S. 181)
b) Bearbeitung von Jugendsachen (PDV 382), Runderlass des Innenministeriums vom 07.12.1995 (SMBl. NRW. 2054)
c) Haftentscheidungshilfe im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 03.05.1995 (MBl. NRW. S. 814)
d) Richtlinien zur Förderung der Diversion im Jugendstrafverfahren (Diversionsrichtlinien), Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Innenministeriums, des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder und des Ministeriums für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie vom 13.07.2004 (MBl. NRW. S. 840)
e) Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 14.03.1995 (MBl. NRW. S. 558)
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g) Landesstelle Schulpsychologie und Schulpsychologisches Krisenmanagement (LaSP), Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 03.05.2017 (BASS 10-32 Nr. 67)
h) Jugendwohlfahrtszuständigkeitsverordnung vom 10. November 2009 (GV. NRW. S. 586).
a) Notfallordner für die Schulen in Nordrhein-Westfalen - Hinsehen und Handeln, Handlungsempfehlungen zur Krisenprävention und Krisenintervention, Düsseldorf 2015
b) Empfehlungen zu Strukturen, Aufgaben und Verfahrensweisen des Schulpsychologischen Krisenmanagements in Schulen in Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Schule und Weiterbildung, Städtetag Nordrhein-Westfalen, Landkreistag Nordrhein-Westfalen, Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen, Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf August 2014.
Dieser Runderlass tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft. Gleichzeitig wird der Gemeinsame Runderlass des Kultusministeriums und des Innenministeriums „Netzwerke gegen Gewalt an Schulen und im schulischen Umfeld; Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften bei den Kreisen und kreisfreien Städten“ vom 16.02.1994 (MBl. NRW. S. 491 - BASS 12-21 Nr. 9) aufgehoben.
ABl. NRW. 12/19 | Du willst eine Jobmesse besuchen und fragst dich, wie du am meisten für dich herausholst? Hier erfährst du die wichtigsten Dinge zum Thema Bewerbung auf Jobmessen, zum passenden Outfit und den richtigen Fragen. Wenn du dich gut vorbereitest, dann läuft auch das Gespräch auf der Jobmesse super! Im zweiten Teil erfährst du, wie du nach dem Event den Kontakt zu spannenden Unternehmen halten kannst.
Bewerben auf Jobmessen: Vorbereitung ist das A und O
Studenten und Absolventen sollten mit gut vorbereiteten Unterlagen zu einer Jobmesse fahren. Du solltest deine wichtigsten Stationen und deine aktuellen Wünsche im Kopf haben – und am besten auch auf Papier. Die Wahl besteht zwischen einer vollständigen Bewerbungsmappe, wie bei einer herkömmlichen schriftlichen Bewerbung – hier aber ohne Briefumschlag – oder Alternativen. Viele Personaler wollen auf der Messe keine kompletten Unterlagen entgegennehmen, werfen aber gerne einen Blick auf deinen Lebenslauf. Habe ihn also in mehrfacher Ausführung dabei. Vielleicht kannst du auch vorab bei den potenziellen Arbeitgebern erfragen, welche Art der Bewerbung sie auf Messen bevorzugen. Wenn du hier eine Info erhältst, solltest du dich daran halten.
Was gehört noch zur Vorbereitung auf die Jobmesse? Du solltest wissen, welche Aussteller du besuchen willst. Informiere dich umfassend über die Messe, die dort vertretenen Unternehmen, das Programm und den Zeitplan. Meistens findest du all diese Informationen vorab online. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn du eine Karrieremesse vom Staufenbiel Institut besuchst.
Auch wichtig vor der Jobmesse: Was solltest du anziehen? Die richtige Kleidung sorgt für einen professionellen Auftritt und ist neben den Bewerbungsunterlagen ein wichtiges Mittel für dein Selbstmarketing. Wähle ein Outfit, das du auch für ein Vorstellungsgespräch tragen würdest – so bist du auf der sicheren Seite. Viele Unternehmen legen keinen Wert mehr auf klassische Business-Outfits, halte dich gerne an den Dresscode "Smart Casual".
Während der Messe erfolgreich
Wie führst du das Gespräch am Stand? Auf der Messe solltest du aktiv auf die Ansprechpartner zugehen, den Gesprächseinstieg wagen und dich selbstbewusst präsentieren. Erinnere dich immer daran, dass die Unternehmen vor Ort sind, um mit Besuchern zu sprechen. Kommuniziere freundlich und aufmerksam, stell dein Interesse und deine Qualifikationen heraus – ohne überheblich zu wirken. Im Gespräch hilft es, wenn du auf vorbereitete Fragen zurückgreifen kannst und zeigst, dass du dich bereits mit dem Unternehmen auseinandergesetzt hast.
Welche Fragen du am besten stellst, hängt davon ab, was du herausfinden möchtest. Wenn du dich für den Bewerbungsprozess interessierst, könntest du fragen, ob es feste Bewerbungstermine gibt und ob Initiativbewerbungen angenommen werden. Du kannst dich auch nach Auswahlkriterien erkundigen oder herausfinden, ob deine Fächerkombination und Praktika für das Unternehmen interessant sind.
Wenn du noch nicht sicher bist, ob ein Job bei diesem Unternehmen zu dir passt, dann frage zum Beispiel, wie viel Kundenkontakt man hat, ob Dienstreisen vorgesehen sind, ob du auch an einem ausländischen Standort arbeiten könntest – oder nach anderen Aspekten, die für dich wichtig sind. Wenn du alle relevanten Informationen hast, bedanke dich für das Gespräch und verabschiede dich mit freundlichem Händedruck. Wichtig ist Authentizität: Du solltest dich auf einer Jobmesse professionell, aber natürlich verhalten – und ganz du selbst bleiben.
10 Tipps für die Jobmesse
Mache dir klar, was dir der Messebesuch bringen soll: Möchtest du Infos über potenzielle Arbeitgeber sammeln? Oder willst du dich schon konkret bei einer bestimmten Firma bewerben? Je klarer die Absicht ist, desto mehr profitierst du.
2. Kenne deine Favoriten
Welches Unternehmen interessiert dich besonders? Auch wenn du schon einen Wunsch-Arbeitgeber hast, sei offen für „neue“ Firmen. Schau dir alle Aussteller an und setze Prioritäten: Vielleicht reicht die Zeit nicht, um alle Stände zu besuchen.
3. Informiere dich gut
Wenn du die Liste der Unternehmen zusammengestellt hast, solltest du dich intensiv über deine Favoriten informieren. Wenn du den Absolventenkongress besuchst, findest du alle Infos im Kongressguide – ansonsten hilft eine Online-Recherche
4. Besuche das Programm
Was bietet dir die Messe außer Unternehmensständen? Kannst du Bewerbungsfotos schießen lassen, werden spannende Vorträge gehalten, auf denen du Insiderinformationen erhältst? Nutz diese Möglichkeiten!
5. Erstelle einen Zeitplan
Du hast dir viel vorgenommen? Um nicht in Stress zu geraten, plane einen ganzen Tag ein. Nimm deine Liste mit Wunschunternehmen und geplanten Programmpunkten zur Hand und überschlage, wie lange du wofür brauchen wirst.
6. Wähle das passende Outfit
Du musst nicht gleich in Anzug oder Kostüm kommen – aber ein gepflegtes Outfit sollte sein. Spätestens bei den kostenlosen Bewerbungsfotos kommt das gut an. (Hier findest du alles zum Business-Dresscode)
7. Aktualisiere deine Bewerbungsunterlagen
Ist dein Lebenslauf auf dem neuesten Stand? Und siehst du dir auf deinem Bewerbungsfoto selbst noch ähnlich? Checke deine Unterlagen einige Tage vorher und passe an, was nicht mehr aktuell ist.
8. Check dein Online-Profil
Wie sieht’s digital aus? Personaler könnten deine Profile in Netzwerken checken und hier sollten die Stationen mit denen in deinem gedruckten CV übereinstimmen.
9. Überleg dir Fragen
Was möchtest du über Praktika, Berufseinstieg oder Bewerbungsweg bei deinem Wunschunternehmen erfahren? Überleg es dir und schreib es auf. Wer gezielt fragt, bekommt alle Infos aus erster Hand – und hinterlässt einen guten Eindruck.
10. Organisiere deine Anfahrt
Ob Bus oder Bahn, Auto oder Fahrrad – plane ausreichend Zeit für deine Anreise ein und informiere dich über Wege und Entfernungen. Macht es Sinn, bereits am Vortag anreisen? Wenn du früh genug vor Ort bist, kannst du den Tag voll ausschöpfen.
1/3: Bewerben auf Jobmessen - Die besten Tipps
2/3: Weiter geht's: Kontakt halten nach der Messe | de |
q-de-773 | zu planen und umzusetzen. | BASS 2019/2020 - 18-03 Nr. 1 Zusammenarbeit bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Zu BASS 18-03 Nr. 1
Zusammenarbeit bei der
Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Gemeinsamer Runderlass des Ministeriums des Innern,
des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales,
und des Ministeriums der Justiz
v. 19.11.2019 (MBl. NRW. S. 740)
Delinquentes Verhalten ist in der Entwicklung von Jugendlichen ein überwiegend episodenhaftes Phänomen, dessen Ursachen unter anderem in Störungen des Sozialisationsprozesses liegen und das durch geschlechtsspezifische Unterschiede gekennzeichnet ist. Ziel bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität ist insbesondere, der Entwicklung und Verfestigung delinquenter Verhaltensweisen entgegenzuwirken. Kriminalpräventive Maßnahmen sollen dabei möglichst früh ansetzen und die jeweiligen Lebensumstände sowie individuellen Problemlagen der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen. Die Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten und das soziale Umfeld sind in geeigneter Weise einzubeziehen.
Die vertrauensvolle und kontinuierliche Zusammenarbeit der mit Kindern und Jugendlichen befassten Institutionen und Einrichtungen ist wesentliche Voraussetzung für wirksame Präventions- und Interventionsmaßnahmen und für angemessene Maßnahmen im Rahmen von Strafverfahren. Neben der Vermeidung von Straftaten durch frühzeitige Vermittlung in geeignete Hilfen kommen einer schnellen Aufklärung von Straftaten, der zeitnahen Reaktion auf Straftaten und der Berücksichtigung der berechtigten Ansprüche potentieller und konkreter Opfer eine besondere Bedeutung zu.
2 Netzwerke der Prävention
Anhaltende frühkindliche Verhaltensauffälligkeiten, zum Beispiel aggressives Verhalten oder soziales Rückzugsverhalten, können Indikatoren für eine spätere Suchtentwicklung, Delinquenz und gewalttätiges Verhalten sein. Daher sollten erste Maßnahmen der Primärprävention sehr früh, möglichst bereits im Vorschulalter, durchgeführt werden, um einem negativen Entwicklungsverlauf effektiv vorzubeugen.
In den Kommunen arbeitet bereits eine Vielzahl von Institutionen wie Jugendhilfe, Sucht- und Drogenhilfe, Schule, Kindergärten, Polizei, Kirchen, Vereine und andere Organisationen zusammen, um Kinder und Jugendliche für entsprechende Gefahren zu sensibilisieren und in Risiko- und Gefährdungslagen geeignete Hilfen anzubieten. Diese Zusammenarbeit der Verantwortungsträger in Städten und Gemeinden im Rahmen von Netzwerken ist weiter zu intensivieren.
Die Jugendämter sollten dabei eine koordinierende Rolle übernehmen. Sie sollen die anderen Institutionen bei der Zusammenarbeit im Netzwerk beraten und unterstützen sowie auf die Vereinbarung von Zielen und Leitlinien der Netzwerkpartner hinwirken.
3 Übermittlung personenbezogener Daten
Die folgenden Ausführungen zur Zusammenarbeit enthalten selbst keine Rechtsgrundlagen zur Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten. Die zur Zusammenarbeit angehaltenen Stellen sind daher verpflichtet, im Einzelfall zu prüfen, ob eine Datenübermittlung zulässig ist.
4 Aufgaben der Netzwerkpartner
4.1 Jugendämter
Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer selbstbestimmt und eigenverantwortlich handelnden sozial kompetenten Persönlichkeit. In diesem Kontext ist es unter anderem Aufgabe der Jugendämter, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern, ihnen sowie ihren Familien Beratung und erforderliche Hilfen anzubieten und zu gewähren, Familien zu unterstützen und von den Kindern und Jugendlichen Gefährdungen abzuwenden. Hierbei wirken die Jugendämter in den Feldern des Achten Buches Sozialgesetzbuch - Kinder und Jugendhilfe - in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. September 2012 (BGBl. I S. 2022), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 4. August 2019 (BGBl. I S. 1131) geändert worden ist, bei der Prävention mit. Sie arbeiten zudem gemäß § 81 des Achten Buches Sozialgesetzbuch mit anderen Stellen, die der Erziehung, Bildung, Beratung und der Hilfe dienen, sowie den Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Die Jugendgerichtshilfe ist Teil des Jugendamtes. Die Träger der freien Jugendhilfe, wie zum Beispiel Wohlfahrtsverbände, Jugendeinrichtungen und Jugendorganisationen und die Kirchen nehmen bei Präventionsmaßnahmen und bei den Hilfen eine besondere Rolle ein. Sie sind wichtige Partner bei der Förderung junger Menschen.
Darüber hinaus haben Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen Anspruch auf rechtzeitige und verlässliche Hilfe durch die Jugendämter. Hierzu müssen in sozial belasteten Regionen und für Familien mit besonderen Risikofaktoren niedrigschwellige Angebote bereitgestellt werden.
Zur Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen, insbesondere des Jugendschutzgesetzes, arbeiten die Jugendämter mit den örtlichen Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Erziehung und Bildung in der Schule zielen auf die Entwicklung einer selbst- und sozialverantwortlichen Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen. Dies ist grundlegende Aufgabe der gesamten Schule gemäß Artikel 6 der Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Juli 1950 (GV. NRW. S. 127), in der jeweils geltenden Fassung und § 1 Absatz 1 des Schulgesetzes NRW vom 15. Februar 2005 (GV. NRW. S. 102) in der jeweils geltenden Fassung.
Themen der Kriminalprävention, insbesondere zur Vermeidung von Gewalt, Diskriminierung, politisch motivierter Straftaten sowie Drogenkonsum beziehungsweise Erläuterungen des Betäubungsmittelrechts und Cybercrime, sind in der Schule zu behandeln. Dazu können Angebote vor allem von Polizei, Jugendamt, Schulpsychologie sowie Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe und allgemeine Beratungsstellen genutzt werden. Vertrauensbildend sind regelmäßige anlassunabhängige Besuche oder Sprechstunden der Polizei und des Jugendamts in den Schulen.
Zur Umsetzung dienen insbesondere die im Runderlass zu Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule gemäß Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4) empfohlenen schulischen Teams zur Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention sowie die jeweiligen schulischen Beratungskonzepte.
Lehramtsanwärterinnen und -anwärter sollen Gelegenheit erhalten, die Zusammenarbeit mit den genannten Netzwerkpartnern kennen zu lernen.
Dieser Aufgabenbereich soll sowohl bei Schulleiterdienstbesprechungen als auch bei Schulleiterqualifizierungsmaßnahmen thematisiert werden.
4.2.1 Ansprechpersonen
Zur Sicherung des Kontakts mit der Polizei und dem Jugendamt bestellt jede Schulleitung eine feste Ansprechperson, möglichst aus der Schulleitung, der erweiterten Schulleitung oder aus dem Personenkreis der Beratungslehrkräfte. Die Ansprechpersonen bewerten zusammen mit den von der Polizei und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
4.2.2 Straftaten an der Schule oder im schulischen Kontext
Besteht gegen Schülerinnen oder Schüler der Verdacht der Begehung eines Verbrechens, so hat die Schulleitung die Strafverfolgungsbehörden zu benachrichtigen.
Für den Fall des Verdachts eines Vergehens prüft die Schulleitung, ob pädagogische/schulpsychologische Unterstützung, erzieherische Einwirkungen beziehungsweise Ordnungsmaßnahmen ausreichen oder ob wegen der Schwere der Tat oder anderer gewichtiger Umstände, zum Beispiel mehrfache Auffälligkeiten, eine Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft erforderlich ist. Eine Benachrichtigung ist in der Regel erforderlich bei:
a) gefährlichen Körperverletzungen,
b) Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
c) Einbruchsdiebstählen,
d) Verstößen gegen das Waffengesetz,
e) Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz,
f) gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr,
g) erheblichen Fällen von Bedrohung oder Nötigung,
h) Sachbeschädigung,
i) Cybercrime sowie
j) politisch motivierten Straftaten.
Bei der Abwägung berücksichtigt die Schule sowohl die Täter- als auch die Opferinteressen und greift, nach Bedarf auf die Expertise von Netzwerkpartnern zurück.
In Fällen des Verdachts auf Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz soll möglichst die Sucht- und Drogenberatungsstelle einbezogen werden. Dies erfolgt auf der Grundlage einer Erörterung des Einzelfalls unter Gewährleistung der Anonymität der oder des Betroffenen. Die Drogen- und Suchtberatungsstelle unterstützt die Schulleitung bei der Abwägung, ob bei einem Vergehen von der Benachrichtigung der Strafverfolgungsbehörden abgesehen werden kann und ob und gegebenenfalls welche weitergehenden Hilfen in dem konkreten Einzelfall angezeigt sind.
Der Erziehungsauftrag gemäß § 2 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen und Beratungsauftrag gemäß § 44 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen der Schule wird durch die Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft nicht berührt. Insbesondere ist die Schule auch nach Hinzuziehung der Polizei oder Staatsanwaltschaft berechtigt, die in § 53 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen vorgesehenen erzieherischen Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen zu verhängen.
Die Wahrnehmung weiterer sozialer-, pädagogischer- und schulpsychologischer Unterstützungsangebote ist zu prüfen. Strafbare Handlungen, die von Schülerinnen oder Schülern außerhalb der Schule begangen werden, können dann zu Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen nach dem Schulgesetz führen, wenn ein schulischer Bezug erkennbar ist, zum Beispiel, wenn Mitschülerinnen oder Mitschüler oder Lehr- und Fachkräfte einer Schule betroffen sind.
Die Aufgaben der Strafverfolgung obliegen ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden.
Im Rahmen der Gefahrenabwehr ist die Polizei darüber hinaus zu benachrichtigen, soweit der Schulleitung oder einer Lehrperson zureichende tatsächliche Anhaltspunkte auf bevorstehende erhebliche Straftaten vorliegen.
4.2.3 Information der Eltern
Sofern die Schule Polizei oder Staatsanwaltschaft informiert hat, obliegt die Benachrichtigung der Eltern im Sinne des § 123 des Schulgesetzes NRW der tatverdächtigen Personen beziehungsweise der Opfer ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden, um Ermittlungsmaßnahmen nicht zu gefährden. Ansonsten informiert die Schule in eigener Zuständigkeit die Eltern der tatverdächtigen Personen und die Eltern der Opfer, soweit es sich um Schülerinnen oder Schüler der Schule handelt. Den Eltern der Opfer wird damit die Geltendmachung von zivilrechtlichen Ansprüchen oder die eigene Strafanzeige ermöglicht.
4.2.4 Information und Anhörung der Schule im Ermittlungsverfahren
Die Strafverfolgungsbehörden hören gemäß § 43 Absatz 1 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. Dezember 1974 (BGBl. I S. 3427), das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGBl. I S. 840) geändert worden ist, die Schule zur Feststellung der Lebens- und Familienverhältnisse, des Werdegangs, des bisherigen Verhaltens der oder des Beschuldigten und aller übrigen Umstände an, die zur Beurteilung seiner seelischen, geistigen und charakterlichen Eigenart dienen können, sofern die Schülerin oder der Schüler dadurch keine Nachteile, zum Beispiel den Verlust ihres beziehungsweise seines Ausbildungsplatzes zu befürchten hat. Gemäß Nummer 33 der Anordnung über Mitteilungen in Strafsachen vom 1. Februar 2009 (BAnz AT 08.04.2019 B1), werden die Leiterin beziehungsweise der Leiter der Schule zudem über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und die Erhebung der öffentlichen Klage unterrichtet, wenn aus Gründen der Schulordnung, insbesondere zur Wahrung eines geordneten Schulbetriebes oder zum Schutz anderer Schülerinnen und Schüler, sofortige Maßnahmen geboten sein können.
Soweit seitens der Schule die Strafverfolgungsbehörden informiert wurden, informiert sie diese auch über pädagogische Maßnahmen, erzieherische Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen, damit diese im Strafverfahren berücksichtigt werden können.
4.2.5 Gefährdung des Kindeswohls
Bestehen gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls einer minderjährigen Schülerin oder eines minderjährigen Schülers, haben Lehrkräfte, zur Gefährdungseinschätzung Anspruch auf Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft des öffentlichen Jugendhilfeträgers. Regelungen finden sich hierzu in § 4 Absatz 1 Nummer 7 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz in der Fassung vom 1. Januar 2012 in der jeweils geltenden Fassung, des § 42 Absatz 6 des Schulgesetzes NRW, des § 29 des Runderlasses des Ministeriums für Schule und Weiterbildung zur Allgemeinen Dienstordnung für Lehrerinnen und Lehrer, Schulleiterinnen und Schulleiter an öffentlichen Schulen vom 16.06.2012 (BASS 21-02 Nr. 4) und des § 8 des Achten Buches Sozialgesetzbuch.
Lehrkräfte, die einen derartigen Verdacht haben, informieren die Schulleitung unverzüglich. Sofern ein Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler und den Personensorgeberechtigten keinen Erfolg verspricht - u.a. soll hierbei auf die Inanspruchnahme von Hilfen hingewirkt werden - und eine Gefährdung auf andere Weise nicht abzuwenden ist und somit ein Tätigwerden des Jugendamtes als erforderlich erachtet wird, ist die Lehrkraft beziehungsweise die Schulleitung befugt, das Jugendamt zu informieren und die erforderlichen Daten mitzuteilen. Vorab sind die Betroffenen hierüber in Kenntnis zu setzen, sofern damit der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird.
Für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie sonstige im Landesdienst stehende pädagogische und sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gem. § 58 des Schulgesetzes NRW, die in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit ebenfalls gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung feststellen, gilt dies unter Beachtung des § 203 des Strafgesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. November 1998 (BGBl. I S. 3322), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGB1. I S. 844) geändert worden ist, entsprechend.
Schulleitungen, Lehrkräfte und das pädagogische und sozialpädagogische Personal im Sinne des § 58 Schulgesetzes NRW unterstützen im Rahmen von Schulfahndungen die Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung von sexuellen Missbrauchsstraftaten.
Soweit in diesem Zusammenhang der Verdacht einer Straftat gegen andere Personen besteht, ist - auch mit Blick auf die Verhinderung der Fortsetzung dieser Straftat - bereits seitens der Schule die Information der Strafverfolgungsbehörden zu prüfen.
Polizeiliche Konzepte zur Reduzierung der Kinder- und Jugendkriminalität umfassen Prävention, Opferschutz und die Vermittlung von Opferhilfe ebenso wie Maßnahmen der Strafverfolgung. Vorrangiges Ziel ist, Kriminalitätsgefährdungen frühzeitig zu erkennen und die Verfestigung von Kriminalität zu verhindern. Von besonderer Bedeutung sind dabei entsprechende Programme, wie zum Beispiel „Kurve kriegen“, und die schnelle Aufklärung von Straftaten. Hierzu arbeitet die Polizei insbesondere mit Schulen, Jugendämtern, Träger der freien Jugendhilfe, Ordnungsbehörden und Justizbehörden eng zusammen.
4.3.2 Zusammenarbeit mit den Jugendämtern
Der Kontakt zu den Jugendämtern sollte besonders eng sein. Sie werden über jugendgefährdende Orte sowie über gefährdete Kinder und Jugendliche unterrichtet. Das Jugendamt ist unverzüglich zu verständigen, wenn erzieherische Maßnahmen schon während der polizeilichen Ermittlungen notwendig erscheinen. Die Bewährungshilfe sollte bereits informiert werden, wenn aufgrund polizeilicher Feststellungen zu befürchten ist, dass von ihr Betreute wieder in die Kriminalität abzugleiten drohen.
Die Polizei unterstützt die Ordnungs- und Jugendbehörden bei der Überwachung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes, um Gefährdungen zu verhindern, die das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen bedrohen.
Bei Gefährdungen für Kinder und Jugendliche trifft die Polizei die unaufschiebbar notwendigen Maßnahmen im Rahmen ihrer Zuständigkeit. Sie wirkt auf intervenierende Maßnahmen originär zuständiger Behörden hin.
4.3.3 Polizeiliche Bearbeitung der Jugendkriminalität
In allen Kreispolizeibehörden begleiten zum Zwecke der Prävention speziell geschulte Beamtinnen und Beamte die örtlichen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität. Zu diesem Zweck halten sie Verbindung zu den Dienststellen ihrer Behörde, die Sachverhalte bearbeiten, an denen Kinder und Jugendliche beteiligt sind.
Gerade der erste Kontakt von tatverdächtigen Kindern und Jugendlichen mit den Strafverfolgungsbehörden kann wesentlichen Einfluss auf ihre zukünftige Entwicklung haben. Die Bearbeitung von Jugendsachen erfolgt durch besonders geschulte und mit der Jugendkriminalität vertraute Polizeibeamtinnen oder Polizeibeamte, durch sogenannte Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter.
4.3.4 Zusammenarbeit mit Schulen
Die Polizei bietet allen Schulen bilateral oder im Rahmen von Ordnungspartnerschaften Kooperationen an, die auf die Verhinderung von Straftaten durch Schülerinnen und Schüler sowie eine Verbesserung des Schutzes von Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern vor Straftaten gerichtet sind.
In diesem Rahmen prüft sie regelmäßig auch ihre Beteiligung an kriminalpräventiven Schulprojekten.
Erfordert die Sicherheitslage an einer Schule polizeiliches Einschreiten, sind mit der Schulleitung abgestimmte Maßnahmen zur Strafverfolgung und Kriminalprävention in Betracht zu ziehen.
Für die Zusammenarbeit mit den Schulen benennen die Kreispolizeibehörden feste Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner. Für diese Aufgabe kommen insbesondere Beamtinnen und Beamte des polizeilichen Bezirksdienstes in Betracht. Sie bewerten gemeinsam mit den von der Schule und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
Die Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter übermitteln der Schulleitung den Sachverhalt, soweit
a) der Tatverdacht sich gegen einen Schüler oder eine Schülerin richtet,
b) auf Grund der Art der Straftat oder sonstiger konkreter Anhaltspunkte die Gefahr besteht, dass der oder die Tatverdächtige innerhalb oder außerhalb der Schule zum Nachteil von Mitschülerinnen oder Mitschülern, Lehrerinnen oder Lehrern, sonstigen in der Schule beschäftigten Personen oder Personen der Elternvertretung eine Straftat begehen wird und
c) die Kenntnis des Sachverhalts für die Schulleitung erforderlich ist, damit sie im Rahmen ihrer Aufgaben die Gefahr abwehren kann.
Änderungen der Gefahrenprognose werden der Schulleitung mitgeteilt. Die Schulleitungen dürfen die übermittelten Daten ausschließlich zu Zwecken der ihr obliegenden Gefahrenabwehr verwenden. Eine Weitergabe ist nur innerhalb des Lehrerkollegiums oder an Aufsichtsstellen statthaft, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist.
4.3.5 Zusammenarbeit mit den Staatsanwaltschaften
Ermittlungsverfahren gegen jugendliche und heranwachsende Tatverdächtige, bei denen aufgrund ihrer persönlichen Entwicklung sowie der Art, Schwere und Anzahl der ihnen zur Last gelegten Taten eine umgehende strafrechtliche Reaktion geboten ist, sind vorrangig durchzuführen. Die hierzu notwendigen Verfahrensabläufe stimmen die Kreispolizeibehörden mit den zuständigen Staatsanwaltschaften ab.
4.4 Justizbehörden
4.4.1 Aufgaben der Justizbehörden
Die Justizbehörden - Staatsanwaltschaften und Gerichte - werden Kraft ihres gesetzlichen Auftrags erst tätig, wenn zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine Straftat vorliegen. Ihre Maßnahmen und Reaktionen orientieren sich dabei vor allem an dem Erziehungsgedanken auf der Grundlage der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes. Bereits im Ermittlungsverfahren wird die Jugendgerichtshilfe in das Verfahren eingebunden.
In Jugendverfahren sollen Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Richterinnen und Richter tätig sein, die erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sind. Richterinnen und Richter auf Probe und Beamtinnen und Beamte auf Probe sollen im ersten Jahr nach ihrer Ernennung nicht zur Jugendstaatsanwältin oder zum Jugendstaatsanwalt bestellt werden.
4.4.2 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte für den Ort
Um kriminelle Karrieren einzelner Jugendlicher vor Ort frühzeitig zu erkennen und schnell und angemessen reagieren zu können, ist die Bearbeitung der Jugendstrafverfahren bei allen Staatsanwaltschaften des Landes der Staatsanwältin beziehungsweise dem Staatsanwalt für den Ort übertragen worden. Sie stehen als ständige Ansprechpersonen den Beschäftigten aller in ihrem Bezirk tätigen Behörden, insbesondere den Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeitern der Polizei, den Jugendämtern und den Schulen, zur Verfügung.
4.4.3 Jugendstrafverfahren
Der Erziehungsgedanke spiegelt sich insbesondere auch in den vielfältigen, abgestuften Reaktionsmöglichkeiten wider. Durch zeitnahe und erzieherische Maßnahmen, etwa die Durchführung eines Täter-Opfer-Ausgleichs oder eines sozialen Trainingskurses, zum Beispiel in Form eines Anti-Gewalt-Trainings, leisten die Justizbehörden gleichzeitig einen Beitrag zur Verhütung weiterer Straftaten.
Nach Durchführung der Ermittlungen obliegt den Jugendstaatsanwältinnen und Jugendstaatsanwälten die Entscheidung, ob ein Tatnachweis zu führen ist und ob unter den Voraussetzungen des § 45 des Jugendgerichtsgesetzes von der Verfolgung abgesehen werden kann. Dabei ist besonderes Augenmerk auf die Durchführung erzieherischer Maßnahmen gemäß § 45 Absatz 2 des Jugendgerichtsgesetzes zu richten. Kommt ein Absehen von der Verfolgung aus erzieherischen Gründen nicht in Betracht, wird zeitnah Anklage erhoben oder Antrag auf Entscheidung im Vereinfachten Jugendverfahren gestellt.
Sind in einem Ermittlungsverfahren gegen eine Jugendliche oder einen Jugendlichen die Voraussetzungen für den Erlass eines Haftbefehls gegeben, prüft die Jugendstaatsanwältin oder der Jugendstaatsanwalt regelmäßig, ob der Zweck der Untersuchungshaft nicht durch eine vorläufige Anordnung über die Erziehung oder durch andere Maßnahmen erreicht oder zur Haftvermeidung vorrangig die einstweilige Unterbringung in einem Heim der Jugendhilfe gemäß §§ 71, 72 des Jugendgerichtsgesetzes angeordnet werden kann. Über die betreffenden Einrichtungen der Jugendhilfe wird die Justiz regelmäßig informiert.
Die Jugendgerichte führen die Jugendverfahren mit Blick auf den Erziehungsgedanken unter Beachtung des Beschleunigungsgebots und der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes durch. Sie ordnen - falls eine Einstellung nach § 47 des Jugendgerichtsgesetzes nicht in Betracht kommt - Erziehungsmaßregeln und dort insbesondere Weisungen an. Wenn diese nicht ausreichen, wird die Straftat mit Zuchtmitteln, zum Beispiel durch Arbeitsauflage oder Jugendarrest, geahndet. Die Jugendstrafe ist Ultima Ratio jugendstrafrechtlicher Rechtsfolgen. Sie darf nur verhängt werden, wenn andere Maßnahmen zur Erziehung mit Blick auf die Person der oder des Jugendlichen und/oder zum Ausgleich schwerer Schuld nicht ausreichen. Jugendarrest neben zur Bewährung ausgesetzter Jugendstrafe kann zur Verdeutlichung des Unrechts und der Folgen erneuter Straftaten oder zur Verbesserung der Erfolgsaussichten für eine erzieherische Einwirkung der Bewährungszeit und deren Bewältigung angeordnet werden.
4.4.4 Vollstreckung jugendstrafrechtlicher Sanktionen
Für die zeitnahe Vollstreckung der erkannten Maßnahme ist Sorge zu tragen. Die Arrestvollstreckung ist gemäß § 85 Absatz 1 des Jugendgerichtsgesetzes in Verbindung mit § 90 Absatz 2 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes unmittelbar nach Rechtskraft des Urteils und vor Urteilsabsetzung an den Jugendrichter am Ort des Vollzugs abzugeben, dem die weitere Vollstreckung und die Vollzugsleitung obliegt. Bei einer Jugendstrafe mit Bewährung sieht das des Jugendgerichtsgesetzes obligatorisch die Unterstellung unter eine Bewährungshelferin oder einen Bewährungshelfer vor. Dadurch ist sichergestellt, dass die Jugendrichterin oder der Jugendrichter regelmäßig über den Verlauf der Bewährungszeit unterrichtet ist und auf mögliches Fehlverhalten umgehend reagieren kann.
Der Vollzug des Jugendarrestes und der Jugendstrafe wird erzieherisch gestaltet. Der Jugendstrafvollzug geht deshalb durch differenzierte Angebote auf den individuellen Förderbedarf der Gefangenen ein. Die Förderung richtet sich in besonderem Maße auf die Bereiche der schulischen Bildung und der beruflichen Qualifizierung. Zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt wird mit den Arbeitsagenturen und sonstigen Einrichtungen eng zusammengearbeitet. Die Entlassung wird individuell vorbereitet.
Bei der Vollstreckung von Jugendarrest oder Jugendstrafe an Schultagen soll die Vollstreckungsleitung regelmäßig zugleich mit der Ladung die Schulleitung davon unterrichten, wo und in welcher Zeit die Vollstreckung erfolgt. Dem Jugendlichen kann auch aufgegeben werden, die Ladung der Schulleitung vorzulegen und die Kenntnisnahme bescheinigen zu lassen.
4.4.5 Familiengerichtliche Verfahren
Verantwortung für die Verhütung von Jugendkriminalität trifft im Übrigen nicht nur die Strafgerichte. Jugendkriminalität kann Ausdruck von Verwahrlosungszuständen in elterlicher Mitverantwortung sein. Gemäß § 1666 des Bürgerlichen Gesetzbuches in der Fassung vom 18. August 1896 (RGB1. S.195) in der jeweils gültigen Fassung haben die Familiengerichte eine Gefährdung des Kindeswohls durch erforderliche Maßnahmen abzuwenden, wenn die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, die Gefahr abzuwenden.
4.5 Untere Gesundheitsbehörden
Bei konkreten Anhaltspunkten für das Vorliegen einer psychischen Störung oder schweren Verhaltensauffälligkeit empfiehlt es sich, die speziellen Dienste - wie den sozialpsychiatrischen oder falls vorhanden den jugendpsychiatrischen oder den jugend- und schulärztlichen Dienst - der unteren Gesundheitsbehörden zu informieren.
Suchtgefährdete oder suchtkranke Jugendliche sollten auf Hilfemöglichkeiten der Suchtberatungsstellen hingewiesen werden.
4.6 Ordnungsbehörden
Zur Verhütung der Jugendkriminalität werden die Ordnungsbehörden insbesondere bei der Überwachung jugendgefährdender Orte unter den Gesichtspunkten des Jugendschutzes sowie der Einhaltung gaststätten- und gewerberechtlicher Vorschriften tätig.
5 Besondere Formen der Zusammenarbeit
5.1 Fallkonferenzen
Bei herausragenden Straftaten oder Gefahrenlagen sowie bei Kindern und Jugendlichen, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen und -täter auffällig werden, ist eine besonders enge Zusammenarbeit der betroffenen Behörden und Institutionen notwendig. Sowohl fallübergreifende Konferenzen als auch einzelfallbezogene Fallkonferenzen, an denen die jeweils betroffenen Institutionen teilnehmen, fördern und vereinfachen den Informationsaustausch. Zugleich ermöglichen sie, auf den jeweiligen Einzelfall ausgerichtete Maßnahmen zu vereinbaren.
5.2 Häuser des Jugendrechts
In „Häusern des Jugendrechts“ sind Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe gemeinsam tätig. Die enge Zusammenarbeit fördert den Informationsaustausch und ermöglicht es, tatverdächtige Jugendliche ihrer jeweiligen Situation und Persönlichkeit angemessen zu behandeln. Gerade Jugendliche, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen oder -täter auffällig werden, können in sogenannten Häusern des Jugendrechts für Intensivtäter eng begleitet werden. Der Entwicklung und Verfestigung krimineller Karrieren im Jugendalter wird mittels abgestufter Maßnahmen in direkter Abstimmung zwischen Polizei, Jugendgerichtshilfe und Staatsanwaltschaft individuell entgegengewirkt. Alle Maßnahmen orientieren sich dabei insbesondere am Erziehungsgedanken des Jugendstrafrechts.
6 Landesweite Unterstützungsmaßnahmen
sowie Handreichungen und Erlasse
Für die Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität bestehen über diesen Erlass hinaus zahlreiche spezifische Regelungen, darunter:
a) Polizeiliche Kriminalprävention, Runderlass des Ministeriums des Innern vom 09.05.2019 (MBl. NRW. S. 181)
b) Bearbeitung von Jugendsachen (PDV 382), Runderlass des Innenministeriums vom 07.12.1995 (SMBl. NRW. 2054)
c) Haftentscheidungshilfe im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 03.05.1995 (MBl. NRW. S. 814)
d) Richtlinien zur Förderung der Diversion im Jugendstrafverfahren (Diversionsrichtlinien), Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Innenministeriums, des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder und des Ministeriums für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie vom 13.07.2004 (MBl. NRW. S. 840)
e) Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 14.03.1995 (MBl. NRW. S. 558)
f) Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule, Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4)
g) Landesstelle Schulpsychologie und Schulpsychologisches Krisenmanagement (LaSP), Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 03.05.2017 (BASS 10-32 Nr. 67)
h) Jugendwohlfahrtszuständigkeitsverordnung vom 10. November 2009 (GV. NRW. S. 586).
a) Notfallordner für die Schulen in Nordrhein-Westfalen - Hinsehen und Handeln, Handlungsempfehlungen zur Krisenprävention und Krisenintervention, Düsseldorf 2015
b) Empfehlungen zu Strukturen, Aufgaben und Verfahrensweisen des Schulpsychologischen Krisenmanagements in Schulen in Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Schule und Weiterbildung, Städtetag Nordrhein-Westfalen, Landkreistag Nordrhein-Westfalen, Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen, Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf August 2014.
Dieser Runderlass tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft. Gleichzeitig wird der Gemeinsame Runderlass des Kultusministeriums und des Innenministeriums „Netzwerke gegen Gewalt an Schulen und im schulischen Umfeld; Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften bei den Kreisen und kreisfreien Städten“ vom 16.02.1994 (MBl. NRW. S. 491 - BASS 12-21 Nr. 9) aufgehoben.
ABl. NRW. 12/19 | Grüne Offenbach: Luftreinhaltung nach gusto kann nicht funktionieren
Halbherziger 30-km/h-Test Bieberer Straße
Dass die hohe Feinstaubbelastung der Offenbacher Innenstadt notwendige Gegenmaßnahmen erfordert, ist unumstritten. Der jüngste Versuch, eine Teststrecke zur Geschwindigkeitsbegrenzung in der Bieberer Straße zwischen Mathildenplatz und Bahnübergang einzurichten, erweist sich nach Beobachtung des Anwohners und GRÜNEN Vorstandsmitglieds Frank A. Leithäuser aber als reine Luftnummer: „Kaum jemand hält sich an die 30 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung! Es kann doch nicht sein, dass ein groß in den Medien angekündigter Test nicht auch konsequent von der Stadt umgesetzt und kontrolliert wird.“ Seiner Meinung nach müsste für diesen Test die Ampelanlage an der Kreuzung Gerber Ecke Bieberer Straße abgeschaltet und eine sichtbare Straßenmarkierung 30 km/h angebracht werden. Irritierend kommt hinzu, dass in der Gerberstraße ein Verkehrsschild vor dieser Kreuzung die vorhandene Geschwindigkeitsbegrenzung aufhebt. Soweit bekannt ist, wurde eine entsprechende Bürgeranfrage dazu im Rathaus ausgesprochen lax beantwortet. Die GRÜNEN vermissen in dieser Angelegenheit die nötige Sorgfalt und Durchsetzungskraft, um die Bevölkerung vor Schäden durch verkehrsbedingte Umweltbelastungen zu schützen. Vielmehr wäre es zu begrüßen, wenn der Oberbürgermeister und Umweltdezernent seine Aufgabe als oberster Umweltschützer ernst nimmt und nicht nur nach der blauen Plakette ruft.
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"RMV-Tarife gerechter gestalten" Rede Sybille Schumann
Rede Sybille Schumann zum Antrag im Stadtparlament
Zunächst einmal muss ich feststellen, dass die bisherige Debatte zum Antrag zeigt, dass die Erkenntnis, wie wichtig eine guter ÖPNV ist, inzwischen praktisch bei allen politischen Vertreter*innen angekommen ist. Das freut mich sehr, und zeigt, dass wir Grüne als langjährige und permanente Fürsprecher für den ÖPNV hier seit Jahren richtig handeln.
GRÜNE erwarten konstruktive Lösung im RMV-Streit
In der Auseinandersetzung um die künftige Tarifstruktur im RMV-Gebiet erwarten die Grünen Offenbach konstruktive Lösungsvorschläge von der Nachbarstadt Frankfurt, die auch den berechtigten Forderungen der Region und der Offenbacher Bevölkerung Rechnung tragen.
Seit fast zehn Jahren setzen sich die Grünen und ihre Verkehrsdezernenten im RMV-Aufsichtsrat für eine Änderung des ungerechten Waben-Tarifsystems ein. Es sorgt unter anderem dafür, dass eine Fahrt mit der S-Bahn vom Offenbacher Markplatz nach Frankfurt inzwischen mit 4,65 € zu Buche schlägt. „Das ist eine Preisdimension, die sich viele Menschen mit kleinem Geldbeutel kaum noch leisten können“, erklärt Grünen-Sprecherin Birgit Simon. Darunter seien vor allem viele Jugendliche und Frauen, die auf einen bezahlbaren Öffentlichen Nahverkehr angewiesen seien. Wer könne, steige angesichts der hohen RMV-Preise auf das eigene Auto um und sorge im Ballungsraum für eine steigende Stickoxidbelastung.
Erst vor vier Monaten sei mit dem Smart-Tarif endlich ein neuer Tarif in die Testphase gegangen, der auch von der Stadt Frankfurt mitgetragen worden sei. Dabei sollte die neue Preisberechnung aus Grundpreis und gefahrenen Kilometern (ähnlich wie beim Taxi) getestet werden. Dass jetzt der Frankfurter Verkehrsdezernent fordere, dieses Pilotprojekt vorzeitig einzustellen, weil dadurch Teilen der Frankfurter Bevölkerung Preissteigerungen drohten – „das ist mal wieder klassische Kirchturmpolitik“, urteilt Simon. Nur der RMV-Aufsichtsrat selbst könne das Pilotprojekt einstellen oder ändern. Bleibe zu hoffen, dass der RMV-Aufsichtsrat diesen Konflikt lösen könne.
In Offenbach sehen die Grünen nun vor allem Oberbürgermeister Schneider in der Pflicht, nachdem er sich durch die neue Geschäftsverteilung im Magistrat selbst zum Verkehrsdezernenten ernannt hat. „Horst Schneider muss seine Frankfurter Parteifreunde schleunigst von dem eingeschlagenen Kurs abbringen“, fordern die Grünen. Sprecherin Simon: „Ein Zurück in das alte, ungerechte Preisgefüge darf es nicht geben. Vielmehr brauchen wir ein gerechtes Preissystem im RMV, das auch für die Menschen in der Region bezahlbar bleibt.“
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Planung B448: Grüne setzen ein Zeichen für den Bau zusätzlicher Radwege
Im Falle einer Verlängerung der B 448 zur Mühlheimer Straße werden gleichzeitig auch neue Radwege an der derzeit stark durch den Autoverkehr belasteten Unteren Grenzstraße und der Bieberer Straße gebaut. Das haben die Offe...
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Fraktionen der neuen Koalition machen sich gemeinsam stark für den Erhalt des Umweltamtes
Laut der Offenbach Post vom 21.Mai 2016 erwägt Oberbürgermeister Horst Schneider, das Umweltdezernat seinem Stadtentwicklungsdezernat anzugliedern. Das könnte einen großen Bedeutungsverlust des Amtes für Umwelt, Energie und Mobilität bedeuten, aber auch seine Auflösung. Rechtlich steht dem Oberbürgermeister zwar laut Hessischer Gemeindeordnung als Vorrecht diese Neuzuteilung von Verantwortlichkeiten zu. Doch hätte ein solcher Schritt gravierende Folgen für die Stadt – und so setzen sich die Fraktionen der neuen Koalition gemeinsam für den Erhalt des Umweltamtes ein.
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Offenbacher Grüne alarmiert: Diesel-Stinker contra Luftreinhaltung
Eine Berechnung des Umweltbundesamtes zeigt: Die Luft in den Innenstädten wird trotz neuer Abgas-Grenzwerte frühestens 2030 spürbar sauberer. Grund sind die immer noch zu hohen Stickstoffdioxid-Werte, die vor allem durch Diesel-Fahrzeuge verursacht werden. Ein Fakt, der auch für Offenbach zutrifft, wie aktuelle Messungen zeigen. Die Grüne Stadtverordnetenfraktion sieht das starke Verkehrsaufkommen in der Innenstadt und auf den Ringstraßen der Stadt kritisch, insbesondere da es zur Überschreitung von Grenzwerten kommt.
Schmitt: Ein großer Wurf für Offenbach und die Umwelt - StvV beschließt Projekt „Vernetzte Anschlussmobilität – eMobil 2.0“
„Die Offenbacher Stadtverordneten haben einstimmig und ohne Diskussion das Projekt eMobil 2.0 verabschiedet. Damit haben sie den Weg freigemacht für eine Initiative, die uns GRÜNEN sehr am Herzen liegt“, sagt Susanne Schmitt, Fraktionsvorsitzende der Offenbacher GRÜNEN. „Wir engagieren uns seit Jahren und nachdrücklich für einen umweltschonenderen Individualverkehr. Deshalb freuen wir uns sehr, dass der Projektantrag gestellt und in der Folge das Angebot entscheidend verbessert werden kann“, so Schmitt weiter.
Laut Schmitt ist es das Ziel der GRÜNEN-Fraktion Offenbach, das in einer Studie der Goethe-Universität Frankfurt vom Frühjahr 2015 benannte Potenzial für Elektromobilität in Offenbach zu nutzen. Schmitt: „Angesichts der Haushaltssituation Offenbachs ist der Bau von fünf zusätzlichen Stationen ein großer Wurf. Zukünftig können wir den Offenbacherinnen und Offenbachern ein Angebot bieten, das ihrem alltäglichen Nutzungsverhalten entspricht. Wer zum Beispiel schnell von A nach B will, kann zukünftig an der einen Station ein Elektrofahrzeug mieten und es am Ziel an einer dortigen Ladestation abgeben. Diese Ein-Weg-Verkehre verbessern die spontanen Nutzungsmöglichkeiten der Elektrofahrzeuge und erhöhen damit die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen auf umweltschonendere Verkehrsmittel umsteigen. Zudem sind alle Stationen mit Elektroautos und Pedelecs ausgestattet, so dass die Bürgerinnen und Bürger die freie Wahl für das Verkehrsmittel ihrer Wahl haben.“
Erweiterung der Elektromobilität in Offenbach – GRÜNE fordern weiteren Ausbau des Stationsnetzes im Offenbacher Stadtgebiet
Die Stadtverordnetenfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen Offenbach fordert die weitere Einrichtung von Elektromobilitäts-Verleihstationen für Pedelecs und E-Fahrzeuge in den Offenbacher Stadtteilen. Bisher gibt es lediglich eine Leih-Station am Marktplatz. Die GRÜNEN berufen sich auf Forschungsergebnisse der Goethe-Universität Frankfurt. Demnach haben Forscher der Arbeitsgruppe Mobilitätsforschung dargelegt, dass das bisherige Angebot vor allem dann häufiger und sinnvoller genutzt werden könnte, wenn man nicht dazu gezwungen wäre, das E-Fahrrad bzw. E-Fahrzeug zum Ausgangspunkt zurückzubringen. Erst durch weitere Stationen in den Stadtteilen sei auch mit einem Anstieg der Nutzerzahlen zu rechnen.
„Ich sehe in der Elektromobilität einen wichtigen weichen Standortfaktor, der das Image unserer Stadt nachhaltig positiv beeinflussen kann. Sie ist für Offenbach bereits heute ein großer Erfolg und eine flexible, fahrplanunabhängige Ergänzung zum Öffentlichen Nahverkehr, dessen Angebot in den Randstunden ausgedünnt wurde – schutzschirmbedingt. Aus meiner Sicht sollten wir alles dafür tun, das bisherige Angebot auszuweiten – zumal das Modellprojekt in hohem Maße von Zuschüssen profitiert“, so Edmund Flößer-Zilz, grüner Stadtverordneter und Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Planen und Bauen der Offenbacher Stadtverordnetenversammlung.
Haushaltsrede 2015 Susanne Schmitt
Haushalt unter der Lupe!
Was hat diese Lupe mit dem Offenbacher Haushalt zu tun?
Ganz einfach, meine Damen und Herren, die Lupe ist das das wichtigste Instrument der Offenbacher Haushaltspolitiker auf der Suche nach einzusparenden Euros - neben der Suche nach Hilfe von Außerhalb und nach Auswegen für fortwährende Finanzengpässe. Naheliegende Maßnahmen haben wir nämlich schon lange ausgeschöpft!
2014 war – sie erinnern sich - das Jahr der Nicht-Haushalte, das soll sich jetzt ändern. Eine Genehmigung scheint in Aussicht.
Nochmals haben wir unsere Anstrengungen verstärkt, die Ausgaben - immer und immer wieder - auf Einsparungen mit der Lupe analysiert, bis nur noch die allerwichtigsten Projekte und Aufgaben übrig waren.
Unsere Zielvorgabe als Grüne Fraktion war es, einen Haushalt vorzulegen, der sich durch drei Dinge auszeichnet:
1. Realistische Zahlen
3. Genehmigung durch die Regierungspräsidentin im ersten Anlauf.
Unsere Richtschnur dabei war, Offenbach lebenswert zu erhalten, für die Bürgerinnen und Bürger erneut ein Maximum aus den wenigen Ressourcen herauszuholen und eher am Beton zu sparen, als an dem, was bei den Menschen ankommt.
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q-de-773 | zu planen und umzusetzen. | BASS 2019/2020 - 18-03 Nr. 1 Zusammenarbeit bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Zu BASS 18-03 Nr. 1
Zusammenarbeit bei der
Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Gemeinsamer Runderlass des Ministeriums des Innern,
des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales,
und des Ministeriums der Justiz
v. 19.11.2019 (MBl. NRW. S. 740)
Delinquentes Verhalten ist in der Entwicklung von Jugendlichen ein überwiegend episodenhaftes Phänomen, dessen Ursachen unter anderem in Störungen des Sozialisationsprozesses liegen und das durch geschlechtsspezifische Unterschiede gekennzeichnet ist. Ziel bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität ist insbesondere, der Entwicklung und Verfestigung delinquenter Verhaltensweisen entgegenzuwirken. Kriminalpräventive Maßnahmen sollen dabei möglichst früh ansetzen und die jeweiligen Lebensumstände sowie individuellen Problemlagen der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen. Die Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten und das soziale Umfeld sind in geeigneter Weise einzubeziehen.
Die vertrauensvolle und kontinuierliche Zusammenarbeit der mit Kindern und Jugendlichen befassten Institutionen und Einrichtungen ist wesentliche Voraussetzung für wirksame Präventions- und Interventionsmaßnahmen und für angemessene Maßnahmen im Rahmen von Strafverfahren. Neben der Vermeidung von Straftaten durch frühzeitige Vermittlung in geeignete Hilfen kommen einer schnellen Aufklärung von Straftaten, der zeitnahen Reaktion auf Straftaten und der Berücksichtigung der berechtigten Ansprüche potentieller und konkreter Opfer eine besondere Bedeutung zu.
2 Netzwerke der Prävention
Anhaltende frühkindliche Verhaltensauffälligkeiten, zum Beispiel aggressives Verhalten oder soziales Rückzugsverhalten, können Indikatoren für eine spätere Suchtentwicklung, Delinquenz und gewalttätiges Verhalten sein. Daher sollten erste Maßnahmen der Primärprävention sehr früh, möglichst bereits im Vorschulalter, durchgeführt werden, um einem negativen Entwicklungsverlauf effektiv vorzubeugen.
In den Kommunen arbeitet bereits eine Vielzahl von Institutionen wie Jugendhilfe, Sucht- und Drogenhilfe, Schule, Kindergärten, Polizei, Kirchen, Vereine und andere Organisationen zusammen, um Kinder und Jugendliche für entsprechende Gefahren zu sensibilisieren und in Risiko- und Gefährdungslagen geeignete Hilfen anzubieten. Diese Zusammenarbeit der Verantwortungsträger in Städten und Gemeinden im Rahmen von Netzwerken ist weiter zu intensivieren.
Die Jugendämter sollten dabei eine koordinierende Rolle übernehmen. Sie sollen die anderen Institutionen bei der Zusammenarbeit im Netzwerk beraten und unterstützen sowie auf die Vereinbarung von Zielen und Leitlinien der Netzwerkpartner hinwirken.
3 Übermittlung personenbezogener Daten
Die folgenden Ausführungen zur Zusammenarbeit enthalten selbst keine Rechtsgrundlagen zur Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten. Die zur Zusammenarbeit angehaltenen Stellen sind daher verpflichtet, im Einzelfall zu prüfen, ob eine Datenübermittlung zulässig ist.
4 Aufgaben der Netzwerkpartner
4.1 Jugendämter
Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer selbstbestimmt und eigenverantwortlich handelnden sozial kompetenten Persönlichkeit. In diesem Kontext ist es unter anderem Aufgabe der Jugendämter, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern, ihnen sowie ihren Familien Beratung und erforderliche Hilfen anzubieten und zu gewähren, Familien zu unterstützen und von den Kindern und Jugendlichen Gefährdungen abzuwenden. Hierbei wirken die Jugendämter in den Feldern des Achten Buches Sozialgesetzbuch - Kinder und Jugendhilfe - in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. September 2012 (BGBl. I S. 2022), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 4. August 2019 (BGBl. I S. 1131) geändert worden ist, bei der Prävention mit. Sie arbeiten zudem gemäß § 81 des Achten Buches Sozialgesetzbuch mit anderen Stellen, die der Erziehung, Bildung, Beratung und der Hilfe dienen, sowie den Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Die Jugendgerichtshilfe ist Teil des Jugendamtes. Die Träger der freien Jugendhilfe, wie zum Beispiel Wohlfahrtsverbände, Jugendeinrichtungen und Jugendorganisationen und die Kirchen nehmen bei Präventionsmaßnahmen und bei den Hilfen eine besondere Rolle ein. Sie sind wichtige Partner bei der Förderung junger Menschen.
Darüber hinaus haben Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen Anspruch auf rechtzeitige und verlässliche Hilfe durch die Jugendämter. Hierzu müssen in sozial belasteten Regionen und für Familien mit besonderen Risikofaktoren niedrigschwellige Angebote bereitgestellt werden.
Zur Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen, insbesondere des Jugendschutzgesetzes, arbeiten die Jugendämter mit den örtlichen Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Erziehung und Bildung in der Schule zielen auf die Entwicklung einer selbst- und sozialverantwortlichen Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen. Dies ist grundlegende Aufgabe der gesamten Schule gemäß Artikel 6 der Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Juli 1950 (GV. NRW. S. 127), in der jeweils geltenden Fassung und § 1 Absatz 1 des Schulgesetzes NRW vom 15. Februar 2005 (GV. NRW. S. 102) in der jeweils geltenden Fassung.
Themen der Kriminalprävention, insbesondere zur Vermeidung von Gewalt, Diskriminierung, politisch motivierter Straftaten sowie Drogenkonsum beziehungsweise Erläuterungen des Betäubungsmittelrechts und Cybercrime, sind in der Schule zu behandeln. Dazu können Angebote vor allem von Polizei, Jugendamt, Schulpsychologie sowie Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe und allgemeine Beratungsstellen genutzt werden. Vertrauensbildend sind regelmäßige anlassunabhängige Besuche oder Sprechstunden der Polizei und des Jugendamts in den Schulen.
Zur Umsetzung dienen insbesondere die im Runderlass zu Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule gemäß Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4) empfohlenen schulischen Teams zur Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention sowie die jeweiligen schulischen Beratungskonzepte.
Lehramtsanwärterinnen und -anwärter sollen Gelegenheit erhalten, die Zusammenarbeit mit den genannten Netzwerkpartnern kennen zu lernen.
Dieser Aufgabenbereich soll sowohl bei Schulleiterdienstbesprechungen als auch bei Schulleiterqualifizierungsmaßnahmen thematisiert werden.
4.2.1 Ansprechpersonen
Zur Sicherung des Kontakts mit der Polizei und dem Jugendamt bestellt jede Schulleitung eine feste Ansprechperson, möglichst aus der Schulleitung, der erweiterten Schulleitung oder aus dem Personenkreis der Beratungslehrkräfte. Die Ansprechpersonen bewerten zusammen mit den von der Polizei und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
4.2.2 Straftaten an der Schule oder im schulischen Kontext
Besteht gegen Schülerinnen oder Schüler der Verdacht der Begehung eines Verbrechens, so hat die Schulleitung die Strafverfolgungsbehörden zu benachrichtigen.
Für den Fall des Verdachts eines Vergehens prüft die Schulleitung, ob pädagogische/schulpsychologische Unterstützung, erzieherische Einwirkungen beziehungsweise Ordnungsmaßnahmen ausreichen oder ob wegen der Schwere der Tat oder anderer gewichtiger Umstände, zum Beispiel mehrfache Auffälligkeiten, eine Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft erforderlich ist. Eine Benachrichtigung ist in der Regel erforderlich bei:
a) gefährlichen Körperverletzungen,
b) Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
c) Einbruchsdiebstählen,
d) Verstößen gegen das Waffengesetz,
e) Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz,
f) gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr,
g) erheblichen Fällen von Bedrohung oder Nötigung,
h) Sachbeschädigung,
i) Cybercrime sowie
j) politisch motivierten Straftaten.
Bei der Abwägung berücksichtigt die Schule sowohl die Täter- als auch die Opferinteressen und greift, nach Bedarf auf die Expertise von Netzwerkpartnern zurück.
In Fällen des Verdachts auf Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz soll möglichst die Sucht- und Drogenberatungsstelle einbezogen werden. Dies erfolgt auf der Grundlage einer Erörterung des Einzelfalls unter Gewährleistung der Anonymität der oder des Betroffenen. Die Drogen- und Suchtberatungsstelle unterstützt die Schulleitung bei der Abwägung, ob bei einem Vergehen von der Benachrichtigung der Strafverfolgungsbehörden abgesehen werden kann und ob und gegebenenfalls welche weitergehenden Hilfen in dem konkreten Einzelfall angezeigt sind.
Der Erziehungsauftrag gemäß § 2 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen und Beratungsauftrag gemäß § 44 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen der Schule wird durch die Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft nicht berührt. Insbesondere ist die Schule auch nach Hinzuziehung der Polizei oder Staatsanwaltschaft berechtigt, die in § 53 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen vorgesehenen erzieherischen Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen zu verhängen.
Die Wahrnehmung weiterer sozialer-, pädagogischer- und schulpsychologischer Unterstützungsangebote ist zu prüfen. Strafbare Handlungen, die von Schülerinnen oder Schülern außerhalb der Schule begangen werden, können dann zu Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen nach dem Schulgesetz führen, wenn ein schulischer Bezug erkennbar ist, zum Beispiel, wenn Mitschülerinnen oder Mitschüler oder Lehr- und Fachkräfte einer Schule betroffen sind.
Die Aufgaben der Strafverfolgung obliegen ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden.
Im Rahmen der Gefahrenabwehr ist die Polizei darüber hinaus zu benachrichtigen, soweit der Schulleitung oder einer Lehrperson zureichende tatsächliche Anhaltspunkte auf bevorstehende erhebliche Straftaten vorliegen.
4.2.3 Information der Eltern
Sofern die Schule Polizei oder Staatsanwaltschaft informiert hat, obliegt die Benachrichtigung der Eltern im Sinne des § 123 des Schulgesetzes NRW der tatverdächtigen Personen beziehungsweise der Opfer ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden, um Ermittlungsmaßnahmen nicht zu gefährden. Ansonsten informiert die Schule in eigener Zuständigkeit die Eltern der tatverdächtigen Personen und die Eltern der Opfer, soweit es sich um Schülerinnen oder Schüler der Schule handelt. Den Eltern der Opfer wird damit die Geltendmachung von zivilrechtlichen Ansprüchen oder die eigene Strafanzeige ermöglicht.
4.2.4 Information und Anhörung der Schule im Ermittlungsverfahren
Die Strafverfolgungsbehörden hören gemäß § 43 Absatz 1 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. Dezember 1974 (BGBl. I S. 3427), das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGBl. I S. 840) geändert worden ist, die Schule zur Feststellung der Lebens- und Familienverhältnisse, des Werdegangs, des bisherigen Verhaltens der oder des Beschuldigten und aller übrigen Umstände an, die zur Beurteilung seiner seelischen, geistigen und charakterlichen Eigenart dienen können, sofern die Schülerin oder der Schüler dadurch keine Nachteile, zum Beispiel den Verlust ihres beziehungsweise seines Ausbildungsplatzes zu befürchten hat. Gemäß Nummer 33 der Anordnung über Mitteilungen in Strafsachen vom 1. Februar 2009 (BAnz AT 08.04.2019 B1), werden die Leiterin beziehungsweise der Leiter der Schule zudem über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und die Erhebung der öffentlichen Klage unterrichtet, wenn aus Gründen der Schulordnung, insbesondere zur Wahrung eines geordneten Schulbetriebes oder zum Schutz anderer Schülerinnen und Schüler, sofortige Maßnahmen geboten sein können.
Soweit seitens der Schule die Strafverfolgungsbehörden informiert wurden, informiert sie diese auch über pädagogische Maßnahmen, erzieherische Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen, damit diese im Strafverfahren berücksichtigt werden können.
4.2.5 Gefährdung des Kindeswohls
Bestehen gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls einer minderjährigen Schülerin oder eines minderjährigen Schülers, haben Lehrkräfte, zur Gefährdungseinschätzung Anspruch auf Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft des öffentlichen Jugendhilfeträgers. Regelungen finden sich hierzu in § 4 Absatz 1 Nummer 7 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz in der Fassung vom 1. Januar 2012 in der jeweils geltenden Fassung, des § 42 Absatz 6 des Schulgesetzes NRW, des § 29 des Runderlasses des Ministeriums für Schule und Weiterbildung zur Allgemeinen Dienstordnung für Lehrerinnen und Lehrer, Schulleiterinnen und Schulleiter an öffentlichen Schulen vom 16.06.2012 (BASS 21-02 Nr. 4) und des § 8 des Achten Buches Sozialgesetzbuch.
Lehrkräfte, die einen derartigen Verdacht haben, informieren die Schulleitung unverzüglich. Sofern ein Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler und den Personensorgeberechtigten keinen Erfolg verspricht - u.a. soll hierbei auf die Inanspruchnahme von Hilfen hingewirkt werden - und eine Gefährdung auf andere Weise nicht abzuwenden ist und somit ein Tätigwerden des Jugendamtes als erforderlich erachtet wird, ist die Lehrkraft beziehungsweise die Schulleitung befugt, das Jugendamt zu informieren und die erforderlichen Daten mitzuteilen. Vorab sind die Betroffenen hierüber in Kenntnis zu setzen, sofern damit der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird.
Für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie sonstige im Landesdienst stehende pädagogische und sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gem. § 58 des Schulgesetzes NRW, die in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit ebenfalls gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung feststellen, gilt dies unter Beachtung des § 203 des Strafgesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. November 1998 (BGBl. I S. 3322), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGB1. I S. 844) geändert worden ist, entsprechend.
Schulleitungen, Lehrkräfte und das pädagogische und sozialpädagogische Personal im Sinne des § 58 Schulgesetzes NRW unterstützen im Rahmen von Schulfahndungen die Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung von sexuellen Missbrauchsstraftaten.
Soweit in diesem Zusammenhang der Verdacht einer Straftat gegen andere Personen besteht, ist - auch mit Blick auf die Verhinderung der Fortsetzung dieser Straftat - bereits seitens der Schule die Information der Strafverfolgungsbehörden zu prüfen.
Polizeiliche Konzepte zur Reduzierung der Kinder- und Jugendkriminalität umfassen Prävention, Opferschutz und die Vermittlung von Opferhilfe ebenso wie Maßnahmen der Strafverfolgung. Vorrangiges Ziel ist, Kriminalitätsgefährdungen frühzeitig zu erkennen und die Verfestigung von Kriminalität zu verhindern. Von besonderer Bedeutung sind dabei entsprechende Programme, wie zum Beispiel „Kurve kriegen“, und die schnelle Aufklärung von Straftaten. Hierzu arbeitet die Polizei insbesondere mit Schulen, Jugendämtern, Träger der freien Jugendhilfe, Ordnungsbehörden und Justizbehörden eng zusammen.
4.3.2 Zusammenarbeit mit den Jugendämtern
Der Kontakt zu den Jugendämtern sollte besonders eng sein. Sie werden über jugendgefährdende Orte sowie über gefährdete Kinder und Jugendliche unterrichtet. Das Jugendamt ist unverzüglich zu verständigen, wenn erzieherische Maßnahmen schon während der polizeilichen Ermittlungen notwendig erscheinen. Die Bewährungshilfe sollte bereits informiert werden, wenn aufgrund polizeilicher Feststellungen zu befürchten ist, dass von ihr Betreute wieder in die Kriminalität abzugleiten drohen.
Die Polizei unterstützt die Ordnungs- und Jugendbehörden bei der Überwachung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes, um Gefährdungen zu verhindern, die das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen bedrohen.
Bei Gefährdungen für Kinder und Jugendliche trifft die Polizei die unaufschiebbar notwendigen Maßnahmen im Rahmen ihrer Zuständigkeit. Sie wirkt auf intervenierende Maßnahmen originär zuständiger Behörden hin.
4.3.3 Polizeiliche Bearbeitung der Jugendkriminalität
In allen Kreispolizeibehörden begleiten zum Zwecke der Prävention speziell geschulte Beamtinnen und Beamte die örtlichen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität. Zu diesem Zweck halten sie Verbindung zu den Dienststellen ihrer Behörde, die Sachverhalte bearbeiten, an denen Kinder und Jugendliche beteiligt sind.
Gerade der erste Kontakt von tatverdächtigen Kindern und Jugendlichen mit den Strafverfolgungsbehörden kann wesentlichen Einfluss auf ihre zukünftige Entwicklung haben. Die Bearbeitung von Jugendsachen erfolgt durch besonders geschulte und mit der Jugendkriminalität vertraute Polizeibeamtinnen oder Polizeibeamte, durch sogenannte Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter.
4.3.4 Zusammenarbeit mit Schulen
Die Polizei bietet allen Schulen bilateral oder im Rahmen von Ordnungspartnerschaften Kooperationen an, die auf die Verhinderung von Straftaten durch Schülerinnen und Schüler sowie eine Verbesserung des Schutzes von Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern vor Straftaten gerichtet sind.
In diesem Rahmen prüft sie regelmäßig auch ihre Beteiligung an kriminalpräventiven Schulprojekten.
Erfordert die Sicherheitslage an einer Schule polizeiliches Einschreiten, sind mit der Schulleitung abgestimmte Maßnahmen zur Strafverfolgung und Kriminalprävention in Betracht zu ziehen.
Für die Zusammenarbeit mit den Schulen benennen die Kreispolizeibehörden feste Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner. Für diese Aufgabe kommen insbesondere Beamtinnen und Beamte des polizeilichen Bezirksdienstes in Betracht. Sie bewerten gemeinsam mit den von der Schule und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
Die Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter übermitteln der Schulleitung den Sachverhalt, soweit
a) der Tatverdacht sich gegen einen Schüler oder eine Schülerin richtet,
b) auf Grund der Art der Straftat oder sonstiger konkreter Anhaltspunkte die Gefahr besteht, dass der oder die Tatverdächtige innerhalb oder außerhalb der Schule zum Nachteil von Mitschülerinnen oder Mitschülern, Lehrerinnen oder Lehrern, sonstigen in der Schule beschäftigten Personen oder Personen der Elternvertretung eine Straftat begehen wird und
c) die Kenntnis des Sachverhalts für die Schulleitung erforderlich ist, damit sie im Rahmen ihrer Aufgaben die Gefahr abwehren kann.
Änderungen der Gefahrenprognose werden der Schulleitung mitgeteilt. Die Schulleitungen dürfen die übermittelten Daten ausschließlich zu Zwecken der ihr obliegenden Gefahrenabwehr verwenden. Eine Weitergabe ist nur innerhalb des Lehrerkollegiums oder an Aufsichtsstellen statthaft, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist.
4.3.5 Zusammenarbeit mit den Staatsanwaltschaften
Ermittlungsverfahren gegen jugendliche und heranwachsende Tatverdächtige, bei denen aufgrund ihrer persönlichen Entwicklung sowie der Art, Schwere und Anzahl der ihnen zur Last gelegten Taten eine umgehende strafrechtliche Reaktion geboten ist, sind vorrangig durchzuführen. Die hierzu notwendigen Verfahrensabläufe stimmen die Kreispolizeibehörden mit den zuständigen Staatsanwaltschaften ab.
4.4 Justizbehörden
4.4.1 Aufgaben der Justizbehörden
Die Justizbehörden - Staatsanwaltschaften und Gerichte - werden Kraft ihres gesetzlichen Auftrags erst tätig, wenn zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine Straftat vorliegen. Ihre Maßnahmen und Reaktionen orientieren sich dabei vor allem an dem Erziehungsgedanken auf der Grundlage der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes. Bereits im Ermittlungsverfahren wird die Jugendgerichtshilfe in das Verfahren eingebunden.
In Jugendverfahren sollen Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Richterinnen und Richter tätig sein, die erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sind. Richterinnen und Richter auf Probe und Beamtinnen und Beamte auf Probe sollen im ersten Jahr nach ihrer Ernennung nicht zur Jugendstaatsanwältin oder zum Jugendstaatsanwalt bestellt werden.
4.4.2 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte für den Ort
Um kriminelle Karrieren einzelner Jugendlicher vor Ort frühzeitig zu erkennen und schnell und angemessen reagieren zu können, ist die Bearbeitung der Jugendstrafverfahren bei allen Staatsanwaltschaften des Landes der Staatsanwältin beziehungsweise dem Staatsanwalt für den Ort übertragen worden. Sie stehen als ständige Ansprechpersonen den Beschäftigten aller in ihrem Bezirk tätigen Behörden, insbesondere den Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeitern der Polizei, den Jugendämtern und den Schulen, zur Verfügung.
4.4.3 Jugendstrafverfahren
Der Erziehungsgedanke spiegelt sich insbesondere auch in den vielfältigen, abgestuften Reaktionsmöglichkeiten wider. Durch zeitnahe und erzieherische Maßnahmen, etwa die Durchführung eines Täter-Opfer-Ausgleichs oder eines sozialen Trainingskurses, zum Beispiel in Form eines Anti-Gewalt-Trainings, leisten die Justizbehörden gleichzeitig einen Beitrag zur Verhütung weiterer Straftaten.
Nach Durchführung der Ermittlungen obliegt den Jugendstaatsanwältinnen und Jugendstaatsanwälten die Entscheidung, ob ein Tatnachweis zu führen ist und ob unter den Voraussetzungen des § 45 des Jugendgerichtsgesetzes von der Verfolgung abgesehen werden kann. Dabei ist besonderes Augenmerk auf die Durchführung erzieherischer Maßnahmen gemäß § 45 Absatz 2 des Jugendgerichtsgesetzes zu richten. Kommt ein Absehen von der Verfolgung aus erzieherischen Gründen nicht in Betracht, wird zeitnah Anklage erhoben oder Antrag auf Entscheidung im Vereinfachten Jugendverfahren gestellt.
Sind in einem Ermittlungsverfahren gegen eine Jugendliche oder einen Jugendlichen die Voraussetzungen für den Erlass eines Haftbefehls gegeben, prüft die Jugendstaatsanwältin oder der Jugendstaatsanwalt regelmäßig, ob der Zweck der Untersuchungshaft nicht durch eine vorläufige Anordnung über die Erziehung oder durch andere Maßnahmen erreicht oder zur Haftvermeidung vorrangig die einstweilige Unterbringung in einem Heim der Jugendhilfe gemäß §§ 71, 72 des Jugendgerichtsgesetzes angeordnet werden kann. Über die betreffenden Einrichtungen der Jugendhilfe wird die Justiz regelmäßig informiert.
Die Jugendgerichte führen die Jugendverfahren mit Blick auf den Erziehungsgedanken unter Beachtung des Beschleunigungsgebots und der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes durch. Sie ordnen - falls eine Einstellung nach § 47 des Jugendgerichtsgesetzes nicht in Betracht kommt - Erziehungsmaßregeln und dort insbesondere Weisungen an. Wenn diese nicht ausreichen, wird die Straftat mit Zuchtmitteln, zum Beispiel durch Arbeitsauflage oder Jugendarrest, geahndet. Die Jugendstrafe ist Ultima Ratio jugendstrafrechtlicher Rechtsfolgen. Sie darf nur verhängt werden, wenn andere Maßnahmen zur Erziehung mit Blick auf die Person der oder des Jugendlichen und/oder zum Ausgleich schwerer Schuld nicht ausreichen. Jugendarrest neben zur Bewährung ausgesetzter Jugendstrafe kann zur Verdeutlichung des Unrechts und der Folgen erneuter Straftaten oder zur Verbesserung der Erfolgsaussichten für eine erzieherische Einwirkung der Bewährungszeit und deren Bewältigung angeordnet werden.
4.4.4 Vollstreckung jugendstrafrechtlicher Sanktionen
Für die zeitnahe Vollstreckung der erkannten Maßnahme ist Sorge zu tragen. Die Arrestvollstreckung ist gemäß § 85 Absatz 1 des Jugendgerichtsgesetzes in Verbindung mit § 90 Absatz 2 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes unmittelbar nach Rechtskraft des Urteils und vor Urteilsabsetzung an den Jugendrichter am Ort des Vollzugs abzugeben, dem die weitere Vollstreckung und die Vollzugsleitung obliegt. Bei einer Jugendstrafe mit Bewährung sieht das des Jugendgerichtsgesetzes obligatorisch die Unterstellung unter eine Bewährungshelferin oder einen Bewährungshelfer vor. Dadurch ist sichergestellt, dass die Jugendrichterin oder der Jugendrichter regelmäßig über den Verlauf der Bewährungszeit unterrichtet ist und auf mögliches Fehlverhalten umgehend reagieren kann.
Der Vollzug des Jugendarrestes und der Jugendstrafe wird erzieherisch gestaltet. Der Jugendstrafvollzug geht deshalb durch differenzierte Angebote auf den individuellen Förderbedarf der Gefangenen ein. Die Förderung richtet sich in besonderem Maße auf die Bereiche der schulischen Bildung und der beruflichen Qualifizierung. Zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt wird mit den Arbeitsagenturen und sonstigen Einrichtungen eng zusammengearbeitet. Die Entlassung wird individuell vorbereitet.
Bei der Vollstreckung von Jugendarrest oder Jugendstrafe an Schultagen soll die Vollstreckungsleitung regelmäßig zugleich mit der Ladung die Schulleitung davon unterrichten, wo und in welcher Zeit die Vollstreckung erfolgt. Dem Jugendlichen kann auch aufgegeben werden, die Ladung der Schulleitung vorzulegen und die Kenntnisnahme bescheinigen zu lassen.
4.4.5 Familiengerichtliche Verfahren
Verantwortung für die Verhütung von Jugendkriminalität trifft im Übrigen nicht nur die Strafgerichte. Jugendkriminalität kann Ausdruck von Verwahrlosungszuständen in elterlicher Mitverantwortung sein. Gemäß § 1666 des Bürgerlichen Gesetzbuches in der Fassung vom 18. August 1896 (RGB1. S.195) in der jeweils gültigen Fassung haben die Familiengerichte eine Gefährdung des Kindeswohls durch erforderliche Maßnahmen abzuwenden, wenn die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, die Gefahr abzuwenden.
4.5 Untere Gesundheitsbehörden
Bei konkreten Anhaltspunkten für das Vorliegen einer psychischen Störung oder schweren Verhaltensauffälligkeit empfiehlt es sich, die speziellen Dienste - wie den sozialpsychiatrischen oder falls vorhanden den jugendpsychiatrischen oder den jugend- und schulärztlichen Dienst - der unteren Gesundheitsbehörden zu informieren.
Suchtgefährdete oder suchtkranke Jugendliche sollten auf Hilfemöglichkeiten der Suchtberatungsstellen hingewiesen werden.
4.6 Ordnungsbehörden
Zur Verhütung der Jugendkriminalität werden die Ordnungsbehörden insbesondere bei der Überwachung jugendgefährdender Orte unter den Gesichtspunkten des Jugendschutzes sowie der Einhaltung gaststätten- und gewerberechtlicher Vorschriften tätig.
5 Besondere Formen der Zusammenarbeit
5.1 Fallkonferenzen
Bei herausragenden Straftaten oder Gefahrenlagen sowie bei Kindern und Jugendlichen, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen und -täter auffällig werden, ist eine besonders enge Zusammenarbeit der betroffenen Behörden und Institutionen notwendig. Sowohl fallübergreifende Konferenzen als auch einzelfallbezogene Fallkonferenzen, an denen die jeweils betroffenen Institutionen teilnehmen, fördern und vereinfachen den Informationsaustausch. Zugleich ermöglichen sie, auf den jeweiligen Einzelfall ausgerichtete Maßnahmen zu vereinbaren.
5.2 Häuser des Jugendrechts
In „Häusern des Jugendrechts“ sind Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe gemeinsam tätig. Die enge Zusammenarbeit fördert den Informationsaustausch und ermöglicht es, tatverdächtige Jugendliche ihrer jeweiligen Situation und Persönlichkeit angemessen zu behandeln. Gerade Jugendliche, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen oder -täter auffällig werden, können in sogenannten Häusern des Jugendrechts für Intensivtäter eng begleitet werden. Der Entwicklung und Verfestigung krimineller Karrieren im Jugendalter wird mittels abgestufter Maßnahmen in direkter Abstimmung zwischen Polizei, Jugendgerichtshilfe und Staatsanwaltschaft individuell entgegengewirkt. Alle Maßnahmen orientieren sich dabei insbesondere am Erziehungsgedanken des Jugendstrafrechts.
6 Landesweite Unterstützungsmaßnahmen
sowie Handreichungen und Erlasse
Für die Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität bestehen über diesen Erlass hinaus zahlreiche spezifische Regelungen, darunter:
a) Polizeiliche Kriminalprävention, Runderlass des Ministeriums des Innern vom 09.05.2019 (MBl. NRW. S. 181)
b) Bearbeitung von Jugendsachen (PDV 382), Runderlass des Innenministeriums vom 07.12.1995 (SMBl. NRW. 2054)
c) Haftentscheidungshilfe im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 03.05.1995 (MBl. NRW. S. 814)
d) Richtlinien zur Förderung der Diversion im Jugendstrafverfahren (Diversionsrichtlinien), Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Innenministeriums, des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder und des Ministeriums für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie vom 13.07.2004 (MBl. NRW. S. 840)
e) Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 14.03.1995 (MBl. NRW. S. 558)
f) Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule, Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4)
g) Landesstelle Schulpsychologie und Schulpsychologisches Krisenmanagement (LaSP), Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 03.05.2017 (BASS 10-32 Nr. 67)
h) Jugendwohlfahrtszuständigkeitsverordnung vom 10. November 2009 (GV. NRW. S. 586).
a) Notfallordner für die Schulen in Nordrhein-Westfalen - Hinsehen und Handeln, Handlungsempfehlungen zur Krisenprävention und Krisenintervention, Düsseldorf 2015
b) Empfehlungen zu Strukturen, Aufgaben und Verfahrensweisen des Schulpsychologischen Krisenmanagements in Schulen in Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Schule und Weiterbildung, Städtetag Nordrhein-Westfalen, Landkreistag Nordrhein-Westfalen, Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen, Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf August 2014.
Dieser Runderlass tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft. Gleichzeitig wird der Gemeinsame Runderlass des Kultusministeriums und des Innenministeriums „Netzwerke gegen Gewalt an Schulen und im schulischen Umfeld; Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften bei den Kreisen und kreisfreien Städten“ vom 16.02.1994 (MBl. NRW. S. 491 - BASS 12-21 Nr. 9) aufgehoben.
ABl. NRW. 12/19 | Unglücklich mit Neubau | Forum Haushalt & Wohnen - urbia.de
Unglücklich mit Neubau
2018-08-03 10:05:51
Hallo, ich habe schon sämtliche Themen in diesem Forum verfolgt und jetzt brauche ich euren Rat oder vielleicht auch Trost .
Wir sind gerade dabei ein Haus zu bauen. Das Grundstück gehörte meinen Eltern. Deswegen auch der Grund zu bauen und nicht zu kaufen.
Da mein Mann und ich uns in der Materie bei nicht so auskennen, haben wir den Plan von einer Architektin erstellen lassen, welche wir auch noch persönlich aus dem Familienkreis kennen. Wir hatten damals ein paar Häuser aus dem Internet gesucht, welcher Stil und gefallen würde. Leider stellt sich jetzt heraus das der Grundriss und die Lage des Hauses totaler Mist ist. Am Papier hat's ja noch ganz gut ausgeschaut aber jetzt steht der Rohbau und ich bin zu Tode unglücklich. Hingewiesen hab uns eigentlich die Maurer der Baufirma das sich die Architektin wohl nicht viele Gedanken gemacht hat. Los geht's schon mit der Einfahrt. Diese ist schon bescheiden, sodass wir mit dem Auto schwierig in die Garage kommen, weiter geht's mit der Garage. Diese wurde um einen Meter zu kurz geplant. Hier hätte sie uns eigentlich darauf hinweisen können das es mit unseren Autos knapp werden könnte. Wir sind froh wenn wir das Tor noch schließen können. Bei der Innenaufteilung wurden von ihr weder kurze Wege noch Himmelsrichtungen oder dergleichen berücksichtigt. Die Schlafräume liegen genau neben der Straße. Wir haben damals schon darauf hingewiesen ob wir nicht die Räume tauschen sollen aber da hat sie uns immer versichert das der Plan so wirklich super sei und mit den neuen Fenstern hört man ja auch nichts mehr und und und… Und wir haben ihr geglaubt. Im Prinzip hat sie eine Vorlage genommen, abgekupfert und fertig. Im nachhinein war das für Sie einfach leicht verdientes Geld mit uns. Wir haben den Plan auch einigen Freunden und der Familie gezeigt. Alle haben ihn mit Kopfnicken abgehakt. Ich mache mir jetzt selber so große Vorwürfe das wir das nicht eher bemerkt haben und bin auch sauer das kein Mensch was dazu gesagt hat aber jetzt im nachhinein alle ihre Verbesserungsvorschläge bringen.
Ich will in dieses Haus nicht einziehen. Wenn ich den Rohbau sehe dann könnte ich jedes mal heulen. Da das Grundstück meinen Eltern gehörte und diese auch daneben wohnen ist ein Verkauf allerdings auch nicht so einfach. Ich weiß echt nicht was ich machen soll. Am liebsten würde ich wieder alles abreissen.
Tut mir leid wenn ich euch jetzt so voll heule aber mein Mann kann davon schon nichts mehr hören und ich brauche mal eine neutrale Meinung dazu.
2018-08-03 10:11:41
ganz ehrlich, ihr habt es in Auftrag gegeben, der Zug ist abgefahren.
Warte doch mal ab, wie es ist, wenn es fertig ist. So schlimm klingt das alles nicht.
Ich ärgere mich nur über mich selber und vor allem auch über die Freunde und Familie die jetzt mit dem typischen Satz kommen wie "das hätte ich von Anfang an anders gemacht". Da wir ja beide Laien sind haben wir ja gerade deswegen auch allen den Plan gezeigt und uns konstruktive Vorschläge erhofft.
Das der Zug abgefahren ist, ist mir wirklich bewusst. Ich muss einfach nur mal Dampf und Frust ablassen da mich das momentan wirklich sehr belastet.
2018-08-03 10:35:01
Versuch einfach mal runter zu fahren. Die Wärme, der Druck
Ist denn, gerade bei Garage und Einfahrt überhaupt nichts mehr zu retten? Da würde ich vielleicht nochmal einhaken, falls möglich. Mit den Zimmern...so schlimm ist es vielleicht nicht.
2018-08-03 11:03:04
ich kann verstehen, dass dich das sehr belastet. Manchmal trifft man eine Entscheidung und merkt erst hinterher, dass man sich intensiver damit hätte befassen müssen. Ist mir auch schon passiert. Und ich habe mich dann auch fürchterlich geärgert.
Geht doch mal in euer Haus rein, ganz in Ruhe, und überlegt, was ihr an dem bestehenden Rohbau gerne verändern würdet. Spinnt einfach mal rum, erstmal ohne an Kosten und Umsetzbarkeit zu denken: Wände raus? Geht oft, viele Wände sind nicht tragend. Neue Wand wo rein? Recht einfach und kostengünstig möglich. Verlegung der Wassereleitungen, um z.B. ein anderes Zimmer zum Bad zu machen? Auch das ist in einem Rohbau möglich. Flur in Zimmer integrieren? Durchgangszimmer? Mini-Schlafzimmer mit Mini-Ankleidezimmer statt großen Schlafzimmer? Usw
Klar koste das alles mehr, aber jetzt sind Veränderungen bestimmt noch möglich!
Wenn ihr sehr unsicher seid, könntet ihr auch ein/zwei Freunde mit ins Boot holen - aber mehr nicht, dad verwirrt euch sonst nur. Oder ihr sucht euch einen fähigen Architekten.
Alles Gute und ihr packt das schon!
2018-08-03 11:05:51
Gut, die Fehler habt ihr nun schon gemacht. Es hat nichts mit Laie oder nicht zu tun, einen Plan unter praktischen Gesichtspunkten gepaart mit euren Wünschen zu prüfen.
Aber: warum geht ihr nicht nochmal zur Architektin und redet vernünftig mit ihr? Aus welchem Grund SIE, als Fachfrau, xy Punkte nicht bedacht und angesprochen hat.
Du bist doch erwachsen.
2018-08-03 11:24:56
Wir haben uns den Plan damals schon angeschaut und auch Gedanken gemacht. Der Fokus lag aber damals an der Anzahl und auch Größe der Zimmer die benötigt werden, die uns jetzt in der Wohnung fehlen. Die Sache, das unsere Garage nun zu kurz ist hab ich ehrlich gesagt damals nicht bedacht. In den Punkten hätte ich auch auf die Erfahrung der Architektin gehofft. Wir haben sie darauf angesprochen und daraufhin war die Antwort nur das wir ja zu ihrer Ausführung keine Einwände hatten und sie dachte das passt dann schon. Was soll man dann dazu noch sagen.
2018-08-03 16:56:10
Wie groß ist denn die Garage? Ich bin selbst Architektin und es gibt Standardmaße die man einhalten muss. Das kann man nicht auf seinen Kunden abwälzen nach dem Motto „du hast ja der 3,50m langen Garage nicht widersprochen“, wenn aber ein Parkplatz mind. 2,50x5,00m sein muss!
Ansonsten kann ich deinen Frust verstehen. Aber meine Erfahrung ist, dass Familie und Freunde sich auch oft nicht trauen ihre ehrliche Meinung zu sagen, weil sie einen nicht verunsichern oder kränken wollen. Daher ist immer die Frage, ob ihr wirklich nach Verbesserungsvorschlägen gefragt habt oder nur „schaut mal unser toller Grundriss, wie findet ihr ihn?“.
Ansonsten ist das A und O einer Planung ganz am Anfang gemeinsam mit dem Architekten das Raumprogramm und die Raumbeziehungen festzulegen. Also: Welche Räume/Funktionen soll es geben? Wie groß ca. jeweils? Was soll in Beziehung zueinander stehen? ... Das wäre ärgerlich wenn das bei Euch nicht erfolgt ist. Aber es wäre auch Eure Aufgabe gewesen, dass einzufordern.
Aber etwas Mut mache ich dir: Rohbauten wirken auf Laien oft unglücklich, das ändert sich, sobald der Ausbau beginnt. Ich kenne ganz viele Leute, die in ihrem Rohbau erstmal kalte Füße kriegen.
2018-08-03 11:51:27
Hm ,schwierig. Der Rohbau steht ja nun schon.
Ich denke ,IHR habt Euch zu wenig Gedanken vorab gemacht. Man sollte schon wissen,WAS man genau möchte.
Man sollte doch z.Bsp. d. Abmaße seiner Autos kennen ,ob d. Garage dafür groß genug ist etc.
Wenn ich meine Schlafräume nicht an d.Straße haben möchte ,dann lasse ich es auch nicht so planen. EUCH muss ja d. Grundriss gefallen, nicht anderen.
Wir haben "nur" ein RMH gebaut ,allerdings haben wir den Grundriss fast komplett geändert. Die Überlegungen dazu haben auch viele Wochen gebraucht bis es FÜR UNS perfekt war.
Ausserdem kann ich Dir sagen,dass Handwerker viel erzählen ...da haben wir einiges erlebt.
Vielleicht magst Du mal einen Grundriss einstellen ...dann kann man Deine Bedenken evtl. besser verstehen.
2018-08-03 12:46:37
Ich geb dir da vollkommen recht. Viell haben auch wir uns zu wenig Gedanken gemacht. Viell haben wir uns auf die Meinung einer studierten Fachkraft zu sehr verlassen.. Ich hätte mir nur im nachhinein gewünscht das viell 1, 2 Vorschläge von da Architekten gekommen wären was noch möglich gewesen wäre. Wenn wir das ausgeschlagen hätten, dann ist das unsere schuld. Wir haben drauf geachtet das z.b. Speisekammer direkt an der küche ist und diese einen direkten Zugang zur Terasse hat. 2 gleich große Kinderzimmer mit 17 qm und ein Büro das auch groß genug für ein Kinderzimmer wäre... Aber Papier ist geduldig und wenn dann alles steht und man alles auf sich wirken lässt, im Haus drin und draussen mit der Umgebung ist man hald von manchen sachen nicht mehr so 100%ig überzeugt. 2d ist hald nicht immer 3d. Und Erfahrungswerte zählen oft mehr als die besten Gedanken. Zumindest geht es mir so. Ich war in der Hinsicht vielleicht noch nicht “erfahren“ genug alles abzuschätzen oder mir fehlt einfach das nötige Vorstellungsvermögen. Ich gebe ja eh nur mir bzw. uns selber die schuld. Ich hätte hald jetzt im nachhinein gedacht wenn ich mir schon jemanden vom Fach hinzuziehe dass der mich zumindest darauf hinweisen könnte das sich ein Auto von der größe auch ändern kann und wenn nicht 1m mehr einfach komfortabler wären.. Zum Beispiel. Ich hab das zu diesem Zeitpunkt nämlich nicht bedacht. Es ist ja jetzt eh egal. Es war jetzt einfach gut mir das mal von der seele zu reden da ich das zu Hause nicht konnte..
2018-08-03 13:14:13
Meine Liebe mg87,
ich kann dich sogut verstehen und ich kenne die Problematik auch.... was auf dem Papier gut aussieht ist in echt dann plötzlich nur noch bescheiden. as geht nicht nur euch so, das passiert vielen, aber die wenigsten geben es zu. Als wir zum ersten Mal gebaut haben ist das auch passiert, zum Teil konnte an da noch das ein oder andere retten.
Nun bauen wir das zweite Mal und planen selbst seit bald 2 Jahren daran herum. Ein Haus ist eben nicht mal so hopllahopp geplant und dass Architekten oft Mist zeichen... die müssen ja nachher nicht rin wohnen und sind schnell fertig, wenn man dann im nachhinein merkt es ist blöd geplant.
Um dich zu beruhigen.. nix wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Ich kann deine Gefühle zu 100% verstehen und kenne das auch "Da will ich nicht wohnen, niemals" man ist maximal verzweifelt und gibt sich selbst die Schuld dafür. Aber das wird besser... guckt, dass ihr einen erfahrenen Praktiker an die Hand bekommt der euch jetzt noch Hilfestellung geben kann.. der Maurer zb oder ein anderer Handwerker. Zu schauen, ob man evtl noch etwas ändern kann ohne Angst vor den Kosten zu haben ist auch eine gute Idee.. vielleicht lassen sich auch noch Sachen günstiger umsetzen.
Ich drück dich und.... vertrau mir... ihr freundet euch mit dem Haus bestimmt noch an... bringt ja nix sich jetzt noch ewig zu ärgern.
2018-08-03 20:01:42
Ich bin mit einem Maurer verheiratet und der hat schon so einiges gebaut.
Aus Erfahrung- selbst die Handwerker haben nicht dax perfekte Haus.
An der Garage könnt ihr nix ändern aber an der innenaufteilung. Was hindert euch Räume zu tauschen? Die Tragenden Wände müssen berücksichtigt werden und das Bad und Küche dort bleiben wo geplant. Vieles ist noch veränderbar. Redet mit den Handwerkern.
Und dann warte ab bis du mehr siehst. Ikea sei dank gibt es einrichtungstechnisch für alles eine Lösung
2018-08-03 21:26:06
Wir haben auch gebaut und glaube mir, ein Rohbau sieht immer komisch aus. Als unser Keller stand dachten wir dass das haus miniklein wird. Als die erste Etage stand wurde es nicht besser und als dann noch die erste Decke drauf lag war alles vorbei. Eigentlich war der Spuk erst vorbei als der Putz drauf kam. Auf einmal wurde alles groß und schön.
Mit der Garage ist natürlich doof, aber Mal ehrlich, man misst doch sein Auto eigentlich aus was da rein soll ;)
2018-08-03 22:31:01
Das 1. Haus baut man für den Feind. Das 2. Haus baut man für den Freund, erst das 3. Für sich selbst.
So sagt man hier, und ja, so ist es oft.
Als ich Musterhäuser besuchte und Kataloge mitnahm, die ersten Freunde bauten, die ersten Hausbau Sendungen kamen, wußte ich schon, was ich nicht wollte.
Als ich dann 2000 auf Karo Papier mein Haus plante, und umplante und radierte und und und hatte ich noch einen Freund.
Als ich dann tatsächlich anfing, war mir klar, mit ihm ziehst du nie hier ein. Er hatte mehr Angst als Vaterlandsliebe, mit mir zusammenzuziehen. Aber irgendwo muss man wohnen.
Mein Haus ist groß genug, für mich und einen gebrauchten Mann mit alle 2 Wochen 1 bis 2 Kinder, oder für mich alleine.
So, jetzt wohne ich 13 Jahre drin, und es ist alles anders gekommen.
Die Garage ist eine kleine Doppelgarage, passen 2 C-Max rein, davor 4 Mülltonnen, oder 4 Fahrräder. Aber wohin mit 2 Motorrad, Kettcar usw usw Auch muß ein Auto raus, wenn eine Mülltonne raus muss.
Wir gehen von der Garage ins Haus. Warum ist der Abstellraum nicht größer und genau so und so???
Warum ist mein Gästeklo nicht doppelt so groß und hat noch ne Dusche mit drin?
Warum habe ich ein Balkon, komplett die ganze Front Wohn-Ess-Zimmer entlang, die breite hätte ich gebraucht, französisch Balkon hätte dicke gereicht.....
Küche ist ok, hätte es aber auch anders zu machen, da es heute bezahlbare Glas Schiebetüren gibt.
Warum ist mein Bad 12 qm groß und hat eine Badewanne? Warum kein Pissoir? Warum habe ich das Fenster gemacht, das Dachflächenfenster hätte doch gereicht?
3 Schlafzimmer, heute würde ich 3 kleine Schlafräume ohne Schränke machen, und einen offenen Raum vor die Schlafzimmer mit Decken hohen Schränken usw. Schlafcouch, TV und Bügelbrett.
Jetzt heißt es Chaka! , pack es jetzt an, und reiß das Ruder noch um. Du bekommst es noch schick! Bauen ist anstrengend, und bei der Hitze ist sowieso alles verkehrt. Geh noch mal in Dich, es ist bestimmt noch was möglich!
2018-08-03 22:55:54
Danke für eure Antworten. Ihr habt wahrscheinlich recht. Die roten Wände lassen wahrscheinlich erst recht alles klein und grausamer aussehen. Das mit der Garage hatten wir auf nen Golf ausgelegt den wir hatten. Für den hats optimal gepasst. Das daraus dann ungeplant ein Skoda Superb wird (Firmenwagen, der schon vorhanden war in der Firma), der ein halbes Schlachtschiff ist, damit hatten wir eben nicht gerechnet. Bei uns sagt man “hätte, hätte fahradkette“ (was auch immer das heissen mag 🙄) es ist so wie es ist. Momentan steht hald noch der Ärger über mich selber vor der Einsicht das ich mich mit manchen Sachen abfinden muss. Mich beruhigt es auf alle fälle schon mal das es nicht nur mir so geht und das auch andere das ein oder andere an ihren Haus auszusetzen haben.
2018-08-03 23:07:41
Ja so ein Golf, braucht nicht soviel Platz. Als der noch da war, passten auch die Mülltonnen noch zwischen den Autos durch. Und die Kinder Räder. Beide Autos sind verkratzt, obwohl wir soweit auseinander parken, wie es geht.
Auch eine Haustür hätten wir nicht gebraucht. Gehen nur durch die Garage rein.
Jetzt würde ich alles anders machen!
2018-08-03 23:11:02
Ein modernes Haus ist schallgeschützter als ein altes. Merke das hier sehr deutlich. Wohnen an einer Hauptstraße. Wie werden die Außenwände. Evtl. noch zusätzliche Schallschutzmaßnahmen einplanen z.b bei Regips beblankt man doppelt.
Räume evtl. tauschen. Wände verschieben macht eine Dektur der Genehmigung notwendig.
Auch als Laie sollte man immer die Pläne mit richtigen Möbeln im Maßstab einzeichnen und seinen Tagesablauf durchspielen. Geht nochmal alle Räume durch und schreibt auf was nicht paßt.
Wie kurz ist eure Garage? Ist noch ein Abstellraum angeschlossen?
2018-08-03 23:35:17
Doppelt geplante Rigips-Wände schaffen max. einen besseren Schallschutz zwischen den Zimmern, aber natürlich nicht nach außen!
Warum soll es innen helfen, aber nicht außen. Bei massiv montiert man keine, vielleicht gibt es andere Möglichkeiten oder Schallschutzwände die gleichzeitig Sichtschutz sind
2018-08-03 23:42:00
Kann man denn nicht einfach Zimmer tauschen?
Mag ja sein, dass es gute Fenster gibt, aber ich schlage zB immer bei offenem Fenster... wobei man auch gucken muss was für eine Straße es ist. Eine Bundesstraße oder eher nur für Anwohner.
Die Garage meiner Eltern ist auch sehr knapp. Hat sich mein Vater damals auch geärgert... das Auto muss exakt rein, damit man noch aussteigen kann. Zudem hat er hinten Polster in der Garage und eine Ampel die ihm zeigt wieviel Platz noch ist. Die ist jetzt schon fast 17 Jahre sau klein, man gewöhnt sich dran
2018-08-03 23:42:54
Ich schlafe nur bei offenem Fenster, zum schlagen sollten sie zu 😬
2018-08-04 15:37:09
ich habe selber ein paar Jahre im Architekturbüro gearbeitet und zwar fürs Gewerbe.
Da kommen dann Geschäftsleute, die sagen, sie möchten ein neues Produktionsgebäude, wiessen aber gar nicht wie es ausschauen soll, vielleicht so französisch oder ein bisschen altdeutsch aber auch moderne Fassade......machen sie mal ein paar Vorschläge.
Sorry, der Hausherr muss auch schon mit konkreten Ideen kommen, bzw. wissen was er will.
Ein Architket ist ein Künstler, der sich teils selber verwirklichen will. Hat er keine Kinder, weiss er oft als gar nicht was Familien im Haus wirklich benötigen.
Garagen haben oftmals Standardmaße....in unserer passt dadurch auch nicht mehr jedes Auto - die ja von Jahr zu Jahr immer grösser werden.
Sicherlich ist es jetzt einfach, die Fehler abzuschieben aber vielleicht habt ihr zu viel auf Äusserlichkeiten Wert gelegt, anstatt wirklich Raum für Raum zu planen und zu schauen, wie es sich dadrin lebt.
Im Rohbau könnt ihr immer noch Wände verschieben, das geht jetzt sogar noch besser, bevor alles fertig ist.
2018-08-04 16:18:33
Ähm also ganz doof waren wir jetzt auch nicht und ich glaub du hast das falsch verstanden. Sie hat bei uns nicht von 0 anfangen müssen. Wir sind ja mit unserer Grundriss skizze und wie das Haus aussen ausschauen soll zu ihr gegangen. Sie macht zu 95 % im Jahr Ein- und Mehrfamilienhäüser. Baut und Verkauft diese auch in Zusammenarbeit mit einer Baufirma. Da seh ich jetzt doch mal einen Unterschied zum Gewebebau.. Sie hat das schon so abgezeichnet was wir ihr gegeben haben, wir hätten uns lediglich aus ihrer jahrelangen Erfahrung ein paar Tipps erhofft , da wir 1. auch nicht alles wissen können und an manches auch ehrlich gesagt nicht gedacht haben.
wie lange sasst ihr denn zusammen....wie oft habt ihr Euch im Büro getroffen und habt das Gespräch gesucht.
Viele suchen sich Architekten, um einen Bauplan zeichnen zu lassen ohne Beratung, weil es zu teuer ist. Mein Schwiegervater hat viel für die Nachbarschaft Häuser, Anbauten und Garagen gezeichnet....teils nur Reinzeichnung, da die Kunden schon ihre Skizze hatten und genau wussten was sie wollten....sie haben ihn gewählt, weil es ein Freundschaftspreis aus der Nachbarschaft war, ohne die vollständige Beratung über Wochen.
Ich kenne sooo viele EFH, in der Hälfte würde ich niemals einziehen die aber für die Bewohner perfekt ist. Andere finde ich mega toll, wo die Hausbesitzer immer alles ändern würden. Woher soll die Architektin wissen, das EURE SKIZZE eigentlich nicht zu Euch passt und das es nicht Euer Traum ist?
Wenn ich in ein Autohaus einen 7-Sitzer anschaue und drüber informiere, kann der Verkäufer davon ausgehen, das ich keinen zweisitzer Cabrio benötige, oder?
okay, das Kind ist in den Brunnen gefallen, wie schon gesagt, im Rohbau könnt ihr vieles noch ändern. Da hr das Grundstück nicht zahlen müsst, ist vielleicht eh noch Puffer drin.
Übrigens, unser Haus ist jetzt 12 Jahre alt....ich würde niemals mehr so bauen.
Und lerne damit zu leben, günstiger könnt ihr im Moment nicht bauen und ich kann deinen Mann schon verstehen, wenn man schon im Rohbau eine Schnute zieht. Entweder hr ändert zusammen etwas oder Du lernst auch mit köeinen Fehlern das Haus zu leben.
2018-08-04 19:16:11
Super - ihr gebt eure Skizzen der Architektin mit dem Auftrag, den Antrag einzureichen. Also, Ideen fertig, nur mal schnell ein paar Pläne zeichnen und Berechnungen machen.
" Im nachhinein war das für Sie einfach leicht verdientes Geld mit uns." Besonders lukrativ ist das nicht für sie. Wahrscheinlich habt ihr auch noch eine Pauschale ausgehandelt - ist ja aus dem Familienkreis.
Mag sein, daß sie nicht die beste Architektin ist, aber verdenken kann man es ihr nicht, wenn sie da nicht viel Zeit und Hirnschmalz investiert und Praktikanten/Azubi oder Zeichner mal schnell machen lässt.
Und ihr selbst? Grundstück ist mehrere 1000qm groß und euch fällt nicht auf, daß auf den Plänen eine Pups-Garage steht?
Ich verstehe ja, wenn Bauherren sich über schlechte Beratung bei Baustoffen oder überhöhte Baukosten beschweren. Aber damit hatte sie ja gar nichts zu tun.
Vorher alles abnicken, aber jetzt die Schuld bei der "Planerin" suchen? Naja - bisschen mitdenken sollte man schon...
2018-08-04 20:48:50
Naja wie ich sehe gehen hier die Meinungen auch auseinander. Die einen sagen man soll sich auf alle Fälle Gedanken machen und mit Skizze zum Architekten gehen und sie sagen jetzt das Gegenteil.
2018-08-05 09:52:01
Nein - ich finde es gut, wenn man schon mal mit eigenen Vorstellungen zum Architekten kommt. Und Gedanken machen ist immer von Vorteil - nur daran hat es offensichtlich bei Euch gefehlt.
Du vermittelst den Eindruck, ihr hattet eine feste Vorstellung von allem, seid mit den Skizzen zur Architektin gegangen, weil man ja nun einmal jemand Zugelassenen für den Antrag braucht, und habt gesagt: Mach uns bitte den offiziellen Teil.
Und jetzt im Nachhinein bist du enttäuscht, daß die Architektin euch nicht auf die problematischen Stellen hingewiesen hat bzw. einfach eure Skizzen "abgekupfert" hat.
So, wie sich das bisher hier liest, hatte sie keinen Entwurfsauftrag.
Sie mag nicht die beste Architektin sein, dann hätte sie vielleicht selber den Ehrgeiz besessen, es besser zu machen. Aber man muss auch ihre Seite sehen: Für die Verwandtschaft mal schnell die Genehmigungssachen machen und ansonsten aussen vor bleiben, ist meistens lästiger, unwirtschaftlicher Kram fürs Büro, den man so schnell wie möglich erledigen möchte - ganz bestimmt nicht noch stundenlang über Skizzen brüten und mit den Bauherren Alternativen durchdiskutieren.
2018-08-04 19:53:10
Ich möchte dir ein kleines bisschen Mut machen. Wir haben viele Freunde, die gebaut haben. KEINER hat sein Traumhaus verwirklicht, alle mussten Kompromisse machen. Sei es aus finanziellen Gründen, oder wie bei euch: Dass es auf dem Papier besser ausgesehen hat.
Und JEDER von denen liebt sein Haus trotzdem ! Die Einrichtung machts, wirst sehen! Und man arrangiert sich mit so vielem!
Wir haben übrigens ein altes Haus gekauft. Die Raumaufteilung ist beschissen, hätte ich bei nem Neubau NIE so geplant. Und trotzdem war ich schon beim Betreten des Hauses so verliebt, dass ich Pipi in den Augen hatte! Jetzt nach 5 Jahren liebe ich dieses Haus immer noch! Häuser müssen nicht perfekt sein, man macht es sich trotzdem schön! Auch ihr werdet das Beste rausholen und glücklich sein!
Nur Mut! Freu dich auf den Innenausbau . Das wird ne tolle Zeit!!
P.s: Lieber ist das Schlafzimmer an der Straße, als die Kinderzimmer (meine Meinung).
2018-08-05 10:42:06
Ein haus ist selten perfekt und ein rohbau sieht immer zum "Hände über den kopf schlagen" aus. Was allerdings stimmen sollte, ist die Lage.
Die solltet ihr ja in und aufwändig kennen? Durch die Nähe der Eltern.
Was stört dich jetzt daran?
Wir haben eine bestandsimmobilie gekauft. "Perfekt" gibt es da auch nicht. Wir haben zwar viel saniert aber alles verändern kann man natürlich nicht. So ist zum Beispiel das Esszimmer recht klein, ein Badezimmer ist recht klein und die 2 garagen haben auch nur die Größe das ein auto rein passt und man nicht rings rum laufen kann und nicht unbedingt ein kind in den Sitz buxieren kann. Ich parke einfach aus der Garage aus und dann können alle einsteigen. Alles perfekt ist es nicht, aber wir lieben es! Darauf kommt es an. Wir hatten uns auch in die Lage verliebt. Wir wollten ein uneinsehbares Grundstück haben. In ruhe auf der Terrasse rumlungern, ohne das uns jemand sehen kann. Jeder hat da andere Vorstellungen, was einem wichtig ist.
Wenn alles fertig ist, gefällt es euch sicherlich und das ihr die Lage ausgewählt habt, da habt ihr euch ja sicher etwas dabei gedacht.
2018-08-05 11:30:26
Halb so wild, das ist bei uns auch so. Schlafzimmer zur Straße und die Garage ist zu eng für den Passat.
Hat mich noch nie gestört. Passat steht vor der Garage und in der Garage stehen Fahhräder, Rasenmäher..
Man hört wirklich nicht viel vom Straßenlärm mit den neuen Fenstern. Außerdem gewöhnt man sich auch schnell daran.
Das du deinen Freunden übel nimmst nichts gesagt zu haben verstehe ich überhaupt nicht. Ich fühle mich ehrlich nicht berufen die Baupläne in meinem Umfeld zu kritisieren.. ..
Irgendwas anders machen würde man ja immer- und man will ja auch keinen verunsichern. Ich verstehe auch so gar nicht warum meine Schwägerin einen begehbaren Kleiderschrank zwischen die Kinderzimmer gesetzt hat, statt ihn am Schlafzimmer oder Bad dranzuhängen. Ich hätte den Hauswirtschaftsraum großzügiger geplant. Ich hätte keine offene Küche geplant. Aber wird ja nicht mein Haus.
Hör auf dich zu ärgern und freu dich lieber auf dein neues Haus. Es gibt so viele Menschen die dankbar wären für die eigenen vier Wände.
2018-08-05 15:37:15
Passt der Passat wirklich nicht rein? Wir haben auch eine kleine Garage aber ich komme mit dem bmw grand Tourer rein....Auch wenn ich die Tür nicht bis zum Anschlag auf machen kann sondern nur so das ich raus komme...Die breite gibts eben nicht her. Ich stehe bis auf den Winter aber auch überwiegend vor! Der Garage hihi
2018-08-05 18:24:09
Wenn man gaaanz vorsichtig reinfährt und die Fahhräder, Rasenmäher ect. rausholt vielleicht.
Haben wir aber keine Lust drauf. Wir parken halt davor.
2018-08-05 19:16:43
Ich habe nur ein paar Antworten hier gelesen, aber Laie hin oder her.. wenn ich ein Haus bauen lasse, muss ich auch mal intensiv Zeit dafür investieren. Schließlich ist das eine Investition auf Lebenszeit! Und da mach ich mir doch vorher Gedanken ob ich meine Schlafräume zur Straße haben möchte oder nicht. Und da bräuchte mir auch keine Architektin was anderes erzählen. Sorry, aber dafür brauche ich keine Ausbildung.
Und es ist doch euer Geld. Versteh nicht wie man dann so „leichtsinnig“ rangehen kann ohne mich vorher mit der Materie zu beschäftigen.
Ich kauf mir doch auch kein Auto ohne mich vorher zu informieren auf was ich achten sollte und vor allen was mir wichtig ist!
2018-08-06 23:09:32
ich wollte Dir nur sagen, dass Du trotz Deines ganzen Ärgers vielleicht mal darüber nachdenkst, dass andere Dinge im Leben viel wichtiger sind. Manch anderer wird nie im Eigenheim leben und viele andere Menschen leider an Hunger, andere bekommen kranke Kinder und haben richtige Probleme. Ich kann Deinen Ärger über Dich selbst ja noch verstehen, aber atme mal tief durch und komm zurück auf den Boden.
Es gibt wirklich wichtigere Dinge im Leben!
2018-08-07 08:49:31
naja --- soooooo ganz abgefahren ist der Zug nicht. -- Wie roh ist der Rohbau?
Die Garage könnt ihr bestimmt verlängern -- an der Einfahrt kann man mit dem Gelände bestimmt etwas machen...
und hey: wenn die innenliegenden Wände keine TRAGENDEN Wände sind, dann könnt ihr noch im Rohbau etwas Geld in die Hand nehmen und wenigstens vielleicht bei den Innenräumen die Zwischenwände anders ziehen? -- Klar: das bedeutet nochmal Nachplanung -- aber technisch ist es solange es keine tragenden Wände sind und die Leitungen noch nicht liegen durchaus möglich, z.B. Eure Schlafzimmer nach hinten zu kriegen oder den Wohnraum etwas umzugestalten....
Trefft euch schnell mti der Architektik und fragt, welche nicht tragenden Wände eventuell nach euren WÜnschen noch abgeändert werden können oder wo eine Tür etwas anderes gesetzt werden kann....
an solchen Kleinigkeiten kann man wirklich eine Menge verändern, und es so, wie DU es jetzt siehst, als wunschhaus abändern...
wenn du wirklich sooo unglücklich bist, dann beweise Mut und zieh die Reißleine, solange man noch Teilbereiche abändern kann im Rohbau .....
glaub mir: mit Farbe und ein paar keinen Änderungen kann man aus jedem Haus die eigenen Vorstellungen und Wünsche reinkriegen.... hab einfach Mut und setz Dich in wichtigen Dingen durch, auch wenn das hier und da ein paar Euro mehr bedeutet.... (man will ja mit offenen Fenter schlafen im sommer .... -- also Zimmer tauschen sollte gut möglich sein ) .... | de |
q-de-773 | zu planen und umzusetzen. | BASS 2019/2020 - 18-03 Nr. 1 Zusammenarbeit bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Zu BASS 18-03 Nr. 1
Zusammenarbeit bei der
Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Gemeinsamer Runderlass des Ministeriums des Innern,
des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales,
und des Ministeriums der Justiz
v. 19.11.2019 (MBl. NRW. S. 740)
Delinquentes Verhalten ist in der Entwicklung von Jugendlichen ein überwiegend episodenhaftes Phänomen, dessen Ursachen unter anderem in Störungen des Sozialisationsprozesses liegen und das durch geschlechtsspezifische Unterschiede gekennzeichnet ist. Ziel bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität ist insbesondere, der Entwicklung und Verfestigung delinquenter Verhaltensweisen entgegenzuwirken. Kriminalpräventive Maßnahmen sollen dabei möglichst früh ansetzen und die jeweiligen Lebensumstände sowie individuellen Problemlagen der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen. Die Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten und das soziale Umfeld sind in geeigneter Weise einzubeziehen.
Die vertrauensvolle und kontinuierliche Zusammenarbeit der mit Kindern und Jugendlichen befassten Institutionen und Einrichtungen ist wesentliche Voraussetzung für wirksame Präventions- und Interventionsmaßnahmen und für angemessene Maßnahmen im Rahmen von Strafverfahren. Neben der Vermeidung von Straftaten durch frühzeitige Vermittlung in geeignete Hilfen kommen einer schnellen Aufklärung von Straftaten, der zeitnahen Reaktion auf Straftaten und der Berücksichtigung der berechtigten Ansprüche potentieller und konkreter Opfer eine besondere Bedeutung zu.
2 Netzwerke der Prävention
Anhaltende frühkindliche Verhaltensauffälligkeiten, zum Beispiel aggressives Verhalten oder soziales Rückzugsverhalten, können Indikatoren für eine spätere Suchtentwicklung, Delinquenz und gewalttätiges Verhalten sein. Daher sollten erste Maßnahmen der Primärprävention sehr früh, möglichst bereits im Vorschulalter, durchgeführt werden, um einem negativen Entwicklungsverlauf effektiv vorzubeugen.
In den Kommunen arbeitet bereits eine Vielzahl von Institutionen wie Jugendhilfe, Sucht- und Drogenhilfe, Schule, Kindergärten, Polizei, Kirchen, Vereine und andere Organisationen zusammen, um Kinder und Jugendliche für entsprechende Gefahren zu sensibilisieren und in Risiko- und Gefährdungslagen geeignete Hilfen anzubieten. Diese Zusammenarbeit der Verantwortungsträger in Städten und Gemeinden im Rahmen von Netzwerken ist weiter zu intensivieren.
Die Jugendämter sollten dabei eine koordinierende Rolle übernehmen. Sie sollen die anderen Institutionen bei der Zusammenarbeit im Netzwerk beraten und unterstützen sowie auf die Vereinbarung von Zielen und Leitlinien der Netzwerkpartner hinwirken.
3 Übermittlung personenbezogener Daten
Die folgenden Ausführungen zur Zusammenarbeit enthalten selbst keine Rechtsgrundlagen zur Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten. Die zur Zusammenarbeit angehaltenen Stellen sind daher verpflichtet, im Einzelfall zu prüfen, ob eine Datenübermittlung zulässig ist.
4 Aufgaben der Netzwerkpartner
4.1 Jugendämter
Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer selbstbestimmt und eigenverantwortlich handelnden sozial kompetenten Persönlichkeit. In diesem Kontext ist es unter anderem Aufgabe der Jugendämter, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern, ihnen sowie ihren Familien Beratung und erforderliche Hilfen anzubieten und zu gewähren, Familien zu unterstützen und von den Kindern und Jugendlichen Gefährdungen abzuwenden. Hierbei wirken die Jugendämter in den Feldern des Achten Buches Sozialgesetzbuch - Kinder und Jugendhilfe - in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. September 2012 (BGBl. I S. 2022), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 4. August 2019 (BGBl. I S. 1131) geändert worden ist, bei der Prävention mit. Sie arbeiten zudem gemäß § 81 des Achten Buches Sozialgesetzbuch mit anderen Stellen, die der Erziehung, Bildung, Beratung und der Hilfe dienen, sowie den Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Die Jugendgerichtshilfe ist Teil des Jugendamtes. Die Träger der freien Jugendhilfe, wie zum Beispiel Wohlfahrtsverbände, Jugendeinrichtungen und Jugendorganisationen und die Kirchen nehmen bei Präventionsmaßnahmen und bei den Hilfen eine besondere Rolle ein. Sie sind wichtige Partner bei der Förderung junger Menschen.
Darüber hinaus haben Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen Anspruch auf rechtzeitige und verlässliche Hilfe durch die Jugendämter. Hierzu müssen in sozial belasteten Regionen und für Familien mit besonderen Risikofaktoren niedrigschwellige Angebote bereitgestellt werden.
Zur Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen, insbesondere des Jugendschutzgesetzes, arbeiten die Jugendämter mit den örtlichen Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Erziehung und Bildung in der Schule zielen auf die Entwicklung einer selbst- und sozialverantwortlichen Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen. Dies ist grundlegende Aufgabe der gesamten Schule gemäß Artikel 6 der Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Juli 1950 (GV. NRW. S. 127), in der jeweils geltenden Fassung und § 1 Absatz 1 des Schulgesetzes NRW vom 15. Februar 2005 (GV. NRW. S. 102) in der jeweils geltenden Fassung.
Themen der Kriminalprävention, insbesondere zur Vermeidung von Gewalt, Diskriminierung, politisch motivierter Straftaten sowie Drogenkonsum beziehungsweise Erläuterungen des Betäubungsmittelrechts und Cybercrime, sind in der Schule zu behandeln. Dazu können Angebote vor allem von Polizei, Jugendamt, Schulpsychologie sowie Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe und allgemeine Beratungsstellen genutzt werden. Vertrauensbildend sind regelmäßige anlassunabhängige Besuche oder Sprechstunden der Polizei und des Jugendamts in den Schulen.
Zur Umsetzung dienen insbesondere die im Runderlass zu Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule gemäß Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4) empfohlenen schulischen Teams zur Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention sowie die jeweiligen schulischen Beratungskonzepte.
Lehramtsanwärterinnen und -anwärter sollen Gelegenheit erhalten, die Zusammenarbeit mit den genannten Netzwerkpartnern kennen zu lernen.
Dieser Aufgabenbereich soll sowohl bei Schulleiterdienstbesprechungen als auch bei Schulleiterqualifizierungsmaßnahmen thematisiert werden.
4.2.1 Ansprechpersonen
Zur Sicherung des Kontakts mit der Polizei und dem Jugendamt bestellt jede Schulleitung eine feste Ansprechperson, möglichst aus der Schulleitung, der erweiterten Schulleitung oder aus dem Personenkreis der Beratungslehrkräfte. Die Ansprechpersonen bewerten zusammen mit den von der Polizei und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
4.2.2 Straftaten an der Schule oder im schulischen Kontext
Besteht gegen Schülerinnen oder Schüler der Verdacht der Begehung eines Verbrechens, so hat die Schulleitung die Strafverfolgungsbehörden zu benachrichtigen.
Für den Fall des Verdachts eines Vergehens prüft die Schulleitung, ob pädagogische/schulpsychologische Unterstützung, erzieherische Einwirkungen beziehungsweise Ordnungsmaßnahmen ausreichen oder ob wegen der Schwere der Tat oder anderer gewichtiger Umstände, zum Beispiel mehrfache Auffälligkeiten, eine Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft erforderlich ist. Eine Benachrichtigung ist in der Regel erforderlich bei:
a) gefährlichen Körperverletzungen,
b) Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
c) Einbruchsdiebstählen,
d) Verstößen gegen das Waffengesetz,
e) Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz,
f) gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr,
g) erheblichen Fällen von Bedrohung oder Nötigung,
h) Sachbeschädigung,
i) Cybercrime sowie
j) politisch motivierten Straftaten.
Bei der Abwägung berücksichtigt die Schule sowohl die Täter- als auch die Opferinteressen und greift, nach Bedarf auf die Expertise von Netzwerkpartnern zurück.
In Fällen des Verdachts auf Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz soll möglichst die Sucht- und Drogenberatungsstelle einbezogen werden. Dies erfolgt auf der Grundlage einer Erörterung des Einzelfalls unter Gewährleistung der Anonymität der oder des Betroffenen. Die Drogen- und Suchtberatungsstelle unterstützt die Schulleitung bei der Abwägung, ob bei einem Vergehen von der Benachrichtigung der Strafverfolgungsbehörden abgesehen werden kann und ob und gegebenenfalls welche weitergehenden Hilfen in dem konkreten Einzelfall angezeigt sind.
Der Erziehungsauftrag gemäß § 2 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen und Beratungsauftrag gemäß § 44 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen der Schule wird durch die Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft nicht berührt. Insbesondere ist die Schule auch nach Hinzuziehung der Polizei oder Staatsanwaltschaft berechtigt, die in § 53 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen vorgesehenen erzieherischen Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen zu verhängen.
Die Wahrnehmung weiterer sozialer-, pädagogischer- und schulpsychologischer Unterstützungsangebote ist zu prüfen. Strafbare Handlungen, die von Schülerinnen oder Schülern außerhalb der Schule begangen werden, können dann zu Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen nach dem Schulgesetz führen, wenn ein schulischer Bezug erkennbar ist, zum Beispiel, wenn Mitschülerinnen oder Mitschüler oder Lehr- und Fachkräfte einer Schule betroffen sind.
Die Aufgaben der Strafverfolgung obliegen ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden.
Im Rahmen der Gefahrenabwehr ist die Polizei darüber hinaus zu benachrichtigen, soweit der Schulleitung oder einer Lehrperson zureichende tatsächliche Anhaltspunkte auf bevorstehende erhebliche Straftaten vorliegen.
4.2.3 Information der Eltern
Sofern die Schule Polizei oder Staatsanwaltschaft informiert hat, obliegt die Benachrichtigung der Eltern im Sinne des § 123 des Schulgesetzes NRW der tatverdächtigen Personen beziehungsweise der Opfer ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden, um Ermittlungsmaßnahmen nicht zu gefährden. Ansonsten informiert die Schule in eigener Zuständigkeit die Eltern der tatverdächtigen Personen und die Eltern der Opfer, soweit es sich um Schülerinnen oder Schüler der Schule handelt. Den Eltern der Opfer wird damit die Geltendmachung von zivilrechtlichen Ansprüchen oder die eigene Strafanzeige ermöglicht.
4.2.4 Information und Anhörung der Schule im Ermittlungsverfahren
Die Strafverfolgungsbehörden hören gemäß § 43 Absatz 1 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. Dezember 1974 (BGBl. I S. 3427), das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGBl. I S. 840) geändert worden ist, die Schule zur Feststellung der Lebens- und Familienverhältnisse, des Werdegangs, des bisherigen Verhaltens der oder des Beschuldigten und aller übrigen Umstände an, die zur Beurteilung seiner seelischen, geistigen und charakterlichen Eigenart dienen können, sofern die Schülerin oder der Schüler dadurch keine Nachteile, zum Beispiel den Verlust ihres beziehungsweise seines Ausbildungsplatzes zu befürchten hat. Gemäß Nummer 33 der Anordnung über Mitteilungen in Strafsachen vom 1. Februar 2009 (BAnz AT 08.04.2019 B1), werden die Leiterin beziehungsweise der Leiter der Schule zudem über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und die Erhebung der öffentlichen Klage unterrichtet, wenn aus Gründen der Schulordnung, insbesondere zur Wahrung eines geordneten Schulbetriebes oder zum Schutz anderer Schülerinnen und Schüler, sofortige Maßnahmen geboten sein können.
Soweit seitens der Schule die Strafverfolgungsbehörden informiert wurden, informiert sie diese auch über pädagogische Maßnahmen, erzieherische Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen, damit diese im Strafverfahren berücksichtigt werden können.
4.2.5 Gefährdung des Kindeswohls
Bestehen gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls einer minderjährigen Schülerin oder eines minderjährigen Schülers, haben Lehrkräfte, zur Gefährdungseinschätzung Anspruch auf Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft des öffentlichen Jugendhilfeträgers. Regelungen finden sich hierzu in § 4 Absatz 1 Nummer 7 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz in der Fassung vom 1. Januar 2012 in der jeweils geltenden Fassung, des § 42 Absatz 6 des Schulgesetzes NRW, des § 29 des Runderlasses des Ministeriums für Schule und Weiterbildung zur Allgemeinen Dienstordnung für Lehrerinnen und Lehrer, Schulleiterinnen und Schulleiter an öffentlichen Schulen vom 16.06.2012 (BASS 21-02 Nr. 4) und des § 8 des Achten Buches Sozialgesetzbuch.
Lehrkräfte, die einen derartigen Verdacht haben, informieren die Schulleitung unverzüglich. Sofern ein Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler und den Personensorgeberechtigten keinen Erfolg verspricht - u.a. soll hierbei auf die Inanspruchnahme von Hilfen hingewirkt werden - und eine Gefährdung auf andere Weise nicht abzuwenden ist und somit ein Tätigwerden des Jugendamtes als erforderlich erachtet wird, ist die Lehrkraft beziehungsweise die Schulleitung befugt, das Jugendamt zu informieren und die erforderlichen Daten mitzuteilen. Vorab sind die Betroffenen hierüber in Kenntnis zu setzen, sofern damit der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird.
Für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie sonstige im Landesdienst stehende pädagogische und sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gem. § 58 des Schulgesetzes NRW, die in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit ebenfalls gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung feststellen, gilt dies unter Beachtung des § 203 des Strafgesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. November 1998 (BGBl. I S. 3322), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGB1. I S. 844) geändert worden ist, entsprechend.
Schulleitungen, Lehrkräfte und das pädagogische und sozialpädagogische Personal im Sinne des § 58 Schulgesetzes NRW unterstützen im Rahmen von Schulfahndungen die Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung von sexuellen Missbrauchsstraftaten.
Soweit in diesem Zusammenhang der Verdacht einer Straftat gegen andere Personen besteht, ist - auch mit Blick auf die Verhinderung der Fortsetzung dieser Straftat - bereits seitens der Schule die Information der Strafverfolgungsbehörden zu prüfen.
Polizeiliche Konzepte zur Reduzierung der Kinder- und Jugendkriminalität umfassen Prävention, Opferschutz und die Vermittlung von Opferhilfe ebenso wie Maßnahmen der Strafverfolgung. Vorrangiges Ziel ist, Kriminalitätsgefährdungen frühzeitig zu erkennen und die Verfestigung von Kriminalität zu verhindern. Von besonderer Bedeutung sind dabei entsprechende Programme, wie zum Beispiel „Kurve kriegen“, und die schnelle Aufklärung von Straftaten. Hierzu arbeitet die Polizei insbesondere mit Schulen, Jugendämtern, Träger der freien Jugendhilfe, Ordnungsbehörden und Justizbehörden eng zusammen.
4.3.2 Zusammenarbeit mit den Jugendämtern
Der Kontakt zu den Jugendämtern sollte besonders eng sein. Sie werden über jugendgefährdende Orte sowie über gefährdete Kinder und Jugendliche unterrichtet. Das Jugendamt ist unverzüglich zu verständigen, wenn erzieherische Maßnahmen schon während der polizeilichen Ermittlungen notwendig erscheinen. Die Bewährungshilfe sollte bereits informiert werden, wenn aufgrund polizeilicher Feststellungen zu befürchten ist, dass von ihr Betreute wieder in die Kriminalität abzugleiten drohen.
Die Polizei unterstützt die Ordnungs- und Jugendbehörden bei der Überwachung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes, um Gefährdungen zu verhindern, die das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen bedrohen.
Bei Gefährdungen für Kinder und Jugendliche trifft die Polizei die unaufschiebbar notwendigen Maßnahmen im Rahmen ihrer Zuständigkeit. Sie wirkt auf intervenierende Maßnahmen originär zuständiger Behörden hin.
4.3.3 Polizeiliche Bearbeitung der Jugendkriminalität
In allen Kreispolizeibehörden begleiten zum Zwecke der Prävention speziell geschulte Beamtinnen und Beamte die örtlichen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität. Zu diesem Zweck halten sie Verbindung zu den Dienststellen ihrer Behörde, die Sachverhalte bearbeiten, an denen Kinder und Jugendliche beteiligt sind.
Gerade der erste Kontakt von tatverdächtigen Kindern und Jugendlichen mit den Strafverfolgungsbehörden kann wesentlichen Einfluss auf ihre zukünftige Entwicklung haben. Die Bearbeitung von Jugendsachen erfolgt durch besonders geschulte und mit der Jugendkriminalität vertraute Polizeibeamtinnen oder Polizeibeamte, durch sogenannte Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter.
4.3.4 Zusammenarbeit mit Schulen
Die Polizei bietet allen Schulen bilateral oder im Rahmen von Ordnungspartnerschaften Kooperationen an, die auf die Verhinderung von Straftaten durch Schülerinnen und Schüler sowie eine Verbesserung des Schutzes von Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern vor Straftaten gerichtet sind.
In diesem Rahmen prüft sie regelmäßig auch ihre Beteiligung an kriminalpräventiven Schulprojekten.
Erfordert die Sicherheitslage an einer Schule polizeiliches Einschreiten, sind mit der Schulleitung abgestimmte Maßnahmen zur Strafverfolgung und Kriminalprävention in Betracht zu ziehen.
Für die Zusammenarbeit mit den Schulen benennen die Kreispolizeibehörden feste Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner. Für diese Aufgabe kommen insbesondere Beamtinnen und Beamte des polizeilichen Bezirksdienstes in Betracht. Sie bewerten gemeinsam mit den von der Schule und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
Die Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter übermitteln der Schulleitung den Sachverhalt, soweit
a) der Tatverdacht sich gegen einen Schüler oder eine Schülerin richtet,
b) auf Grund der Art der Straftat oder sonstiger konkreter Anhaltspunkte die Gefahr besteht, dass der oder die Tatverdächtige innerhalb oder außerhalb der Schule zum Nachteil von Mitschülerinnen oder Mitschülern, Lehrerinnen oder Lehrern, sonstigen in der Schule beschäftigten Personen oder Personen der Elternvertretung eine Straftat begehen wird und
c) die Kenntnis des Sachverhalts für die Schulleitung erforderlich ist, damit sie im Rahmen ihrer Aufgaben die Gefahr abwehren kann.
Änderungen der Gefahrenprognose werden der Schulleitung mitgeteilt. Die Schulleitungen dürfen die übermittelten Daten ausschließlich zu Zwecken der ihr obliegenden Gefahrenabwehr verwenden. Eine Weitergabe ist nur innerhalb des Lehrerkollegiums oder an Aufsichtsstellen statthaft, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist.
4.3.5 Zusammenarbeit mit den Staatsanwaltschaften
Ermittlungsverfahren gegen jugendliche und heranwachsende Tatverdächtige, bei denen aufgrund ihrer persönlichen Entwicklung sowie der Art, Schwere und Anzahl der ihnen zur Last gelegten Taten eine umgehende strafrechtliche Reaktion geboten ist, sind vorrangig durchzuführen. Die hierzu notwendigen Verfahrensabläufe stimmen die Kreispolizeibehörden mit den zuständigen Staatsanwaltschaften ab.
4.4 Justizbehörden
4.4.1 Aufgaben der Justizbehörden
Die Justizbehörden - Staatsanwaltschaften und Gerichte - werden Kraft ihres gesetzlichen Auftrags erst tätig, wenn zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine Straftat vorliegen. Ihre Maßnahmen und Reaktionen orientieren sich dabei vor allem an dem Erziehungsgedanken auf der Grundlage der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes. Bereits im Ermittlungsverfahren wird die Jugendgerichtshilfe in das Verfahren eingebunden.
In Jugendverfahren sollen Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Richterinnen und Richter tätig sein, die erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sind. Richterinnen und Richter auf Probe und Beamtinnen und Beamte auf Probe sollen im ersten Jahr nach ihrer Ernennung nicht zur Jugendstaatsanwältin oder zum Jugendstaatsanwalt bestellt werden.
4.4.2 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte für den Ort
Um kriminelle Karrieren einzelner Jugendlicher vor Ort frühzeitig zu erkennen und schnell und angemessen reagieren zu können, ist die Bearbeitung der Jugendstrafverfahren bei allen Staatsanwaltschaften des Landes der Staatsanwältin beziehungsweise dem Staatsanwalt für den Ort übertragen worden. Sie stehen als ständige Ansprechpersonen den Beschäftigten aller in ihrem Bezirk tätigen Behörden, insbesondere den Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeitern der Polizei, den Jugendämtern und den Schulen, zur Verfügung.
4.4.3 Jugendstrafverfahren
Der Erziehungsgedanke spiegelt sich insbesondere auch in den vielfältigen, abgestuften Reaktionsmöglichkeiten wider. Durch zeitnahe und erzieherische Maßnahmen, etwa die Durchführung eines Täter-Opfer-Ausgleichs oder eines sozialen Trainingskurses, zum Beispiel in Form eines Anti-Gewalt-Trainings, leisten die Justizbehörden gleichzeitig einen Beitrag zur Verhütung weiterer Straftaten.
Nach Durchführung der Ermittlungen obliegt den Jugendstaatsanwältinnen und Jugendstaatsanwälten die Entscheidung, ob ein Tatnachweis zu führen ist und ob unter den Voraussetzungen des § 45 des Jugendgerichtsgesetzes von der Verfolgung abgesehen werden kann. Dabei ist besonderes Augenmerk auf die Durchführung erzieherischer Maßnahmen gemäß § 45 Absatz 2 des Jugendgerichtsgesetzes zu richten. Kommt ein Absehen von der Verfolgung aus erzieherischen Gründen nicht in Betracht, wird zeitnah Anklage erhoben oder Antrag auf Entscheidung im Vereinfachten Jugendverfahren gestellt.
Sind in einem Ermittlungsverfahren gegen eine Jugendliche oder einen Jugendlichen die Voraussetzungen für den Erlass eines Haftbefehls gegeben, prüft die Jugendstaatsanwältin oder der Jugendstaatsanwalt regelmäßig, ob der Zweck der Untersuchungshaft nicht durch eine vorläufige Anordnung über die Erziehung oder durch andere Maßnahmen erreicht oder zur Haftvermeidung vorrangig die einstweilige Unterbringung in einem Heim der Jugendhilfe gemäß §§ 71, 72 des Jugendgerichtsgesetzes angeordnet werden kann. Über die betreffenden Einrichtungen der Jugendhilfe wird die Justiz regelmäßig informiert.
Die Jugendgerichte führen die Jugendverfahren mit Blick auf den Erziehungsgedanken unter Beachtung des Beschleunigungsgebots und der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes durch. Sie ordnen - falls eine Einstellung nach § 47 des Jugendgerichtsgesetzes nicht in Betracht kommt - Erziehungsmaßregeln und dort insbesondere Weisungen an. Wenn diese nicht ausreichen, wird die Straftat mit Zuchtmitteln, zum Beispiel durch Arbeitsauflage oder Jugendarrest, geahndet. Die Jugendstrafe ist Ultima Ratio jugendstrafrechtlicher Rechtsfolgen. Sie darf nur verhängt werden, wenn andere Maßnahmen zur Erziehung mit Blick auf die Person der oder des Jugendlichen und/oder zum Ausgleich schwerer Schuld nicht ausreichen. Jugendarrest neben zur Bewährung ausgesetzter Jugendstrafe kann zur Verdeutlichung des Unrechts und der Folgen erneuter Straftaten oder zur Verbesserung der Erfolgsaussichten für eine erzieherische Einwirkung der Bewährungszeit und deren Bewältigung angeordnet werden.
4.4.4 Vollstreckung jugendstrafrechtlicher Sanktionen
Für die zeitnahe Vollstreckung der erkannten Maßnahme ist Sorge zu tragen. Die Arrestvollstreckung ist gemäß § 85 Absatz 1 des Jugendgerichtsgesetzes in Verbindung mit § 90 Absatz 2 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes unmittelbar nach Rechtskraft des Urteils und vor Urteilsabsetzung an den Jugendrichter am Ort des Vollzugs abzugeben, dem die weitere Vollstreckung und die Vollzugsleitung obliegt. Bei einer Jugendstrafe mit Bewährung sieht das des Jugendgerichtsgesetzes obligatorisch die Unterstellung unter eine Bewährungshelferin oder einen Bewährungshelfer vor. Dadurch ist sichergestellt, dass die Jugendrichterin oder der Jugendrichter regelmäßig über den Verlauf der Bewährungszeit unterrichtet ist und auf mögliches Fehlverhalten umgehend reagieren kann.
Der Vollzug des Jugendarrestes und der Jugendstrafe wird erzieherisch gestaltet. Der Jugendstrafvollzug geht deshalb durch differenzierte Angebote auf den individuellen Förderbedarf der Gefangenen ein. Die Förderung richtet sich in besonderem Maße auf die Bereiche der schulischen Bildung und der beruflichen Qualifizierung. Zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt wird mit den Arbeitsagenturen und sonstigen Einrichtungen eng zusammengearbeitet. Die Entlassung wird individuell vorbereitet.
Bei der Vollstreckung von Jugendarrest oder Jugendstrafe an Schultagen soll die Vollstreckungsleitung regelmäßig zugleich mit der Ladung die Schulleitung davon unterrichten, wo und in welcher Zeit die Vollstreckung erfolgt. Dem Jugendlichen kann auch aufgegeben werden, die Ladung der Schulleitung vorzulegen und die Kenntnisnahme bescheinigen zu lassen.
4.4.5 Familiengerichtliche Verfahren
Verantwortung für die Verhütung von Jugendkriminalität trifft im Übrigen nicht nur die Strafgerichte. Jugendkriminalität kann Ausdruck von Verwahrlosungszuständen in elterlicher Mitverantwortung sein. Gemäß § 1666 des Bürgerlichen Gesetzbuches in der Fassung vom 18. August 1896 (RGB1. S.195) in der jeweils gültigen Fassung haben die Familiengerichte eine Gefährdung des Kindeswohls durch erforderliche Maßnahmen abzuwenden, wenn die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, die Gefahr abzuwenden.
4.5 Untere Gesundheitsbehörden
Bei konkreten Anhaltspunkten für das Vorliegen einer psychischen Störung oder schweren Verhaltensauffälligkeit empfiehlt es sich, die speziellen Dienste - wie den sozialpsychiatrischen oder falls vorhanden den jugendpsychiatrischen oder den jugend- und schulärztlichen Dienst - der unteren Gesundheitsbehörden zu informieren.
Suchtgefährdete oder suchtkranke Jugendliche sollten auf Hilfemöglichkeiten der Suchtberatungsstellen hingewiesen werden.
4.6 Ordnungsbehörden
Zur Verhütung der Jugendkriminalität werden die Ordnungsbehörden insbesondere bei der Überwachung jugendgefährdender Orte unter den Gesichtspunkten des Jugendschutzes sowie der Einhaltung gaststätten- und gewerberechtlicher Vorschriften tätig.
5 Besondere Formen der Zusammenarbeit
5.1 Fallkonferenzen
Bei herausragenden Straftaten oder Gefahrenlagen sowie bei Kindern und Jugendlichen, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen und -täter auffällig werden, ist eine besonders enge Zusammenarbeit der betroffenen Behörden und Institutionen notwendig. Sowohl fallübergreifende Konferenzen als auch einzelfallbezogene Fallkonferenzen, an denen die jeweils betroffenen Institutionen teilnehmen, fördern und vereinfachen den Informationsaustausch. Zugleich ermöglichen sie, auf den jeweiligen Einzelfall ausgerichtete Maßnahmen zu vereinbaren.
5.2 Häuser des Jugendrechts
In „Häusern des Jugendrechts“ sind Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe gemeinsam tätig. Die enge Zusammenarbeit fördert den Informationsaustausch und ermöglicht es, tatverdächtige Jugendliche ihrer jeweiligen Situation und Persönlichkeit angemessen zu behandeln. Gerade Jugendliche, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen oder -täter auffällig werden, können in sogenannten Häusern des Jugendrechts für Intensivtäter eng begleitet werden. Der Entwicklung und Verfestigung krimineller Karrieren im Jugendalter wird mittels abgestufter Maßnahmen in direkter Abstimmung zwischen Polizei, Jugendgerichtshilfe und Staatsanwaltschaft individuell entgegengewirkt. Alle Maßnahmen orientieren sich dabei insbesondere am Erziehungsgedanken des Jugendstrafrechts.
6 Landesweite Unterstützungsmaßnahmen
sowie Handreichungen und Erlasse
Für die Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität bestehen über diesen Erlass hinaus zahlreiche spezifische Regelungen, darunter:
a) Polizeiliche Kriminalprävention, Runderlass des Ministeriums des Innern vom 09.05.2019 (MBl. NRW. S. 181)
b) Bearbeitung von Jugendsachen (PDV 382), Runderlass des Innenministeriums vom 07.12.1995 (SMBl. NRW. 2054)
c) Haftentscheidungshilfe im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 03.05.1995 (MBl. NRW. S. 814)
d) Richtlinien zur Förderung der Diversion im Jugendstrafverfahren (Diversionsrichtlinien), Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Innenministeriums, des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder und des Ministeriums für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie vom 13.07.2004 (MBl. NRW. S. 840)
e) Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 14.03.1995 (MBl. NRW. S. 558)
f) Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule, Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4)
g) Landesstelle Schulpsychologie und Schulpsychologisches Krisenmanagement (LaSP), Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 03.05.2017 (BASS 10-32 Nr. 67)
h) Jugendwohlfahrtszuständigkeitsverordnung vom 10. November 2009 (GV. NRW. S. 586).
a) Notfallordner für die Schulen in Nordrhein-Westfalen - Hinsehen und Handeln, Handlungsempfehlungen zur Krisenprävention und Krisenintervention, Düsseldorf 2015
b) Empfehlungen zu Strukturen, Aufgaben und Verfahrensweisen des Schulpsychologischen Krisenmanagements in Schulen in Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Schule und Weiterbildung, Städtetag Nordrhein-Westfalen, Landkreistag Nordrhein-Westfalen, Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen, Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf August 2014.
Dieser Runderlass tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft. Gleichzeitig wird der Gemeinsame Runderlass des Kultusministeriums und des Innenministeriums „Netzwerke gegen Gewalt an Schulen und im schulischen Umfeld; Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften bei den Kreisen und kreisfreien Städten“ vom 16.02.1994 (MBl. NRW. S. 491 - BASS 12-21 Nr. 9) aufgehoben.
ABl. NRW. 12/19 | Studies: Neuer Studienplan (Diplom)
FÜR DAS DIPLOMSTUDIUM DER STUDIENRICHTUNG
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Gesetzliche Grundlage für den vorliegenden Studienplan ist das Universitäts-Studiengesetz in der jeweils geltenden Fassung
Für das Studium des Diplomstudiums der Studienrichtung Anglistik und Amerikanistik ist gemäß § 4 Abs. 1 und Abs. 2 der Universitätsberechtigungsverordnung - UBVO 1998, BGBl. II Nr. 44/1998 in der Fassung BGBl. II Nr. 63/1999 für Absolventinnen und Absolventen einer höheren Schule ohne Pflichtgegenstand Latein sowie zur Berufsreifeprüfung eine Zusatzprüfung aus Latein bis zur vollständigen Ablegung der ersten Diplomprüfung abzulegen.
Die Zusatzprüfung aus Latein entfällt, wenn Latein nach der 8. Schulstufe an einer Höheren Schule im Ausmaß von mindestens 12 Wochenstunden erfolgreich besucht wurde.
§ 2 Bildungsziele und Bildungsaufgaben
Es gelten die allgemeinen Bildungsziele und Bildungsaufgaben, wie sie in § 2 UniStG festgelegt sind.
§ 3 Grundsätze für die Gestaltung des Studiums
Es gelten die Grundsätze für die Gestaltung der Studien, wie sie in § 3 UniStG festgelegt sind.
§ 4 Qualifikationsprofil
Das Studium im Bereich der Sprachbeherrschung dient der Erlangung kommunikativer, sozialer, akademischer und strategischer Fertigkeiten und Kompetenzen in der englischen Sprache sowie dem Erwerb von Fähigkeiten, die es den Studierenden ermöglichen, ihre sprachlichen Kompetenzen lebenslang weiterzuentwickeln und flexibel auf neue Herausforderungen zu reagieren.
Rezeptive und produktive Beherrschung des Englischen sowie die Fähigkeit zur adressatenspezifischen und funktionsabhängigen Textmittlung zwischen Englisch und Deutsch unter Verwendung der entsprechenden Hilfsmittel.
Explizites Wissen über die englische Sprache, auf Erfahrung beruhendes Sprachbewusstsein und über bloßes Regelwissen hinausgehendes Verständnis von Sprache und ihrer Funktionen.
Die Fähigkeit, die erworbenen praktischen Fertigkeiten sowie das theoretische Wissen unter Beweis zu stellen (z.B. durch ein Portfolio oder einen Test).
Der Erwerb spezifischer Fähigkeiten und Fertigkeiten, die in einer zukünftigen beruflichen Laufbahn von Nutzen sein werden (z.B. Spracherwerbsstrategien, Textedition).
Das Studium der Sprachwissenschaft dient einem vertieften Verständnis der Struktur und Entwicklung der englischen Sprache. Die Sprache wird dabei auch als Spiegel der kultur- und landeskundlichen Entwicklung des englischen Sprachraums ("New Englishes") sowie unter dem Aspekt der individuellen Sprachentwicklung in der Mutter- und Fremdsprache verstanden.
Grundkenntnisse in Teilbereichen der synchronen Sprachwissenschaft: Phonologie, Morphologie, Lexikologie, Syntax, Semantik, Pragmatik usw.
Exemplarische Kenntnisse der Entwicklung der englischen Sprache vom Altenglischen bis zur lingua franca des beginnenden 21. Jahrhunderts mit all ihren Ausprägungen.
Kenntnisse von den kognitiven, sozialen und psychologischen Bedingungen und Determinanten des natürlichen und institutionellen Spracherwerbs. Kenntnisse der empirischen Methoden und methodischen Voraussetzungen der Spracherwerbs-forschung und der wichtigsten theoretischen Ansätze. Wissen über sozialpsychologische Bedingungen und Konsequenzen von Mehrsprachigkeit sowie Mehrsprachigkeit im nationalen und internationalen Kontext (z.B. europäische Sprachpolitik, Englisch als Weltsprache).
Kenntnisse der Forschungsergebnisse zu den Bedingungen erfolgreicher Kommunikation in der Fremdsprache (z.B. Diskursanalyse, Sprechakttheorie, Höflichkeitsforschung, Ethnomethodologie), Vertrautheit mit den Determinanten adressatenspezifischer Kommunikation und Wissen über traditionelle und neue Medien als Systeme der Massenkommunikation
Die Lernziele der anglistischen Sprachwissenschaft sind integrativer Bestandteil eines gesamtheitlichen Verständnisses des kulturellen Phänomens Sprache in der Vielfalt ihrer Ausprägungen.
Literaturen und Kulturen der anglophonen Welt mit Ausnahme der USA inklusive Literatur und Kulturtheorie; postkoloniale und interkulturelle Studien (Interkulturalität, Transkulturalität, Multikulturalität); inneranglistische Komparatistik.
Das Studium der English Literature and Culture dient dem vertieften Verständnis der Entwicklung und Interdependenz der englischen und postkolonialen Literaturen und Kulturen. Die jeweiligen Literaturen werden zum einen als Produkte ihrer spezifischen sozio-kulturellen und historischen Kontexte gesehen, zum anderen aber auch als Teile internationaler Strömungen und Entwicklungen. Entsprechend der Vielfalt anglophoner Kulturen werden kulturelle Bereiche durch exemplarische bzw. schwerpunktmäßige Auseinandersetzung (gegenwartsbezogen, historisch, vergleichend und interdisziplinär) mit bedeutungskonstituierenden Systemen wie Sprache, Kunst, Literatur, Medien, Pop- und Alltagskultur sowie mit Kategorien wie Identität, Ethnizität, Generations-, Geschlechts- und Klassenzugehörigkeit berücksichtigt.
Das Studium der English Literature and Culture hat vor allem die kritische Auseinandersetzung mit Literatur, Texten verschiedenster Gattungen (inklusive Film, Essays, Printmedien, Werbung usw.), sowie mit unterschiedlichsten Kulturphänomenen mit all ihren Implikationen zum Ziel. Dabei geht es in erster Linie um das Verstehen und die Diskussion von Texten unter Berücksichtigung der literatur- und kulturwissenschaftlichen Terminologie und Methodologie. Dies soll zunächst in Lehrveranstaltungen geschehen, die einen einführenden Charakter in die englische und postkoloniale Literatur- und Kulturwissenschaft aufweisen. Weiters sollten sich die Studierenden im Laufe ihres Studiums einen Überblick über die englische und postkoloniale Literaturgeschichte und Kulturentwicklung verschaffen, um Einblick in die Entwicklungen und Charakteristika literarischer Gattungen sowie kultureller Phänomene zu bekommen. Darüberhinaus sollen den Studierenden durch das Studium der englischen und postkolonialen Literatur- und Kulturwissenschaftwissenschaft Einsichten in fremde Kulturkreise mitsamt ihren geistigen, sozialen und politischen Zusammenhängen gewährt werden. Die Auseinandersetzung mit multikulturellen Gesellschaften der Gegenwart und ihren Phänomenen ist unumgänglich für die Schärfung des interkulturellen Verständnisses sowohl im Kontext der Zielsprachenländer als auch im Kontext der eigenen Kultur. Die Studierenden sollen daher auch in die Lage versetzt werden, sich kritisch mit gesellschaftlichen und kulturellen Phänomenen der Gegenwart auseinanderzusetzen. Dies ist nicht zuletzt auch für die Berufsvorbereitung der Absolventinnen und Absolventen in Bereichen wie Medien und Kommunikation, Journalismus, Kulturmanagement, Wirtschaft und Tourismus von großer Bedeutung.
Das Fach American Literature and Culture, das eng an das angloamerikanische Fachgebiet der American Studies angelehnt ist, beschäftigt sich mit nordamerikanischer Literatur und Kultur unter besonderer Berücksichtigung von Wechselwirkungen mit der übrigen Welt sowohl in einem zeitgenössischen als auch historischen Kontext. American Studies entstanden in Amerika in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts und beschäftigten sich damals vor allem mit der Analyse von Literatur und Geschichte. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Fach über diese Abhängigkeit von traditioneller Philologie und Geschichtsforschung hinaus, als damit begonnen wurde, das Beschäftigungsfeld auf Philosophie, Kunst oder die Analyse sozialer Institutionen und der Medien auszuweiten. American Studies konzentrieren sich heute auf die sozial-anthropologische und semiotische Untersuchung der gesamten Lebensweise der multikulturellen amerikanischen Gesellschaft und beschäftigen sich mit so unterschiedlichen bedeutungskonstituierenden Systemen wie z.B. Film, Musik, Werbung usw. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, sind im Fach American Literature and Culture Literatur und Kultur zwei gleichberechtigte Fachgebiete, die jedoch nie ganz getrennt voneinander zu behandeln sind, da sich die Lehrveranstaltungen aus beiden Gebieten mittlerweile gleichermaßen mit Fragestellungen von sozialer Schicht, Geschlecht, Ethnizität und Identität beschäftigen.
Künftige Absolventinnen und Absolventen des Diplomstudiums sollen in der Lage sein, literarische sowie andere kulturwissenschaftlich relevante Texte eigenständig zu analysieren und zu interpretieren. Die vielfältigen und komplexen Wechselbeziehungen zwischen Kultur und Literatur im allgemeinen und kulturellen, historischen und gesellschaftlichen Phänomenen im speziellen sollen dabei im Mittelpunkt stehen und so ein umfassendes Verständnis für die Vielfalt und Komplexität der amerikanischen Gesellschaft ermöglichen. Durch eine exemplarische Auswahl von Themen und Methoden, welche die Grundlagen des Faches aufbereiten, sollen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass die amerikanische Literatur und Kultur unter Berücksichtigung der eigenen kulturellen Ausgangssituation analysiert und evaluiert werden können.
Die Beherrschung der Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens, Kenntnisse der Textanalyse (Terminologie und Methoden), die Auseinandersetzung mit den wichtigsten literatur- und kulturwissenschaftlichen Theorien, und ein Überblick über die amerikanische Literatur und Kultur von den Anfängen bis zur Gegenwart sollen im Mittelpunkt des Studiums stehen. Die starke Verbindung von Literatur und Kultur setzt voraus, dass sowohl der literarischen Kanon im engeren Sinn als auch andere kulturwissenschaftlich relevante Textarten und Medien (z.B. Gebrauchsliteratur, Bereiche der populären Kultur, Film, Theater, Printmedien, Internet) berücksichtigt werden.
Die interdisziplinäre Ausrichtung des Faches soll am Ende des Studiums eine über bloßes Faktenwissen hinausgehende interkulturelle Kompetenz ermöglicht haben und die Absolventinnen und Absolventen befähigen, sich in verschiedenen Berufsfeldern (z.B. Journalismus, Verlagswesen, Kulturmanagement) kritisch mit kulturellen Phänomenen der modernen Gesellschaft auseinanderzusetzen.
Das Diplomstudium der Anglistik und Amerikanistik dauert 8 Semester und ist in zwei Studienabschnitte von je 4 Semestern gegliedert.
Das Studium umfasst insgesamt 120 Semesterstunden. Davon entfallen 72 Semesterstunden auf die Pflicht-und Wahlpflichtfächer und 48 Semesterstunden auf die freien Wahlfächer.
Von den 72 Semesterstunden der Pflicht- und Wahlpflichtfächer entfallen 60 auf die Pflichtfächer und 12 auf die Wahlpflichtfächer. Von den 72 Semesterstunden der Pflicht- und Wahlpflichtfächer sind 40 im 1. Studienabschnitt zu absolvieren, 32 im 2. Studienabschnitt. (siehe auch § 8)
§ 7 Prüfungsordnung
Alle Prüfungen mit Ausnahme von Prüfungen aus den freien Wahlfächern finden in englischer Sprache oder - falls dies in einzelnen Lehrveranstaltungen erforderlich sein sollte - mehrsprachig statt. Prüfungen aus den freien Wahlfächern können auch in englischer Sprache oder mehrsprachig stattfinden. Das Englische ist ebenfalls die Sprache, in der die Diplomarbeit verfasst wird.
Aufeinander bezogene Lehrveranstaltungen können nur in der angegebenen Reihenfolge absolviert werden. Einzelne Lehrveranstaltungen können für mehrere Module relevant sein, werden den individuellen Studierenden jedoch nur für jeweils
e in Modul anerkannt. Die entsprechenden Zuordnungen werden im Vorlesungsverzeichnis angeführt.
2.1. Lehrveranstaltungstypen
behandeln die Haupt- und/oder Spezialbereiche sowie die Methoden und Lehrmeinungen des Faches.
Vorlesungen mit Übungscharakter (VÜ)
dienen der systematischen Aneignung, Anwendung bzw. Vertiefung wissenschaftlicher Inhalte.
sind Lehrveranstaltungen, die der fortgeschrittenen wissenschaftlichen Diskussion dienen. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird selbständiges wissenschaftliches Arbeiten insbesondere in Form eines Referats und einer schriftlichen Arbeit oder äquivalenter Leistungen verlangt.
Projektseminare (PSE)
dienen der gemeinsamen Erarbeitung eines ergebnisorientierten Gesamtprojekts. Die Ergebnisorientiertheit ist darin zu sehen, dass die studentischen Einzelbeiträge nicht isoliert, sondern als Teilaspekt des Gesamtergebnisses zu sehen sind. Projektseminare können ihren Schwerpunkt in den Bereichen Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Kulturstudien haben oder interdisziplinär ausgerichtet sein. Sprachpraktische Lerninhalte sind integrierender Bestandteil jedes Projektseminars. Projektseminare sollen einen überwiegend praxisorientierten Charakter haben.
sind Vorstufen der Seminare. Sie haben Grundkenntnisse des wissenschaftlichen Arbeitens zu vermitteln, in die Fachliteratur einzuführen und exemplarisch Probleme des Faches durch Referate, Diskussionen und/oder Fallerörterungen zu behandeln.
dienen der wissenschaftlich fundierten Vermittlung von Fertigkeiten (z.B. im Fremdsprachen-erwerb) und/oder der Anwendung wissenschaftlicher Kenntnisse und Methoden, wobei dem/der LV-Leiter/in eine wesentliche Form der Aufbereitung, Strukturierung und Lenkung zukommt.
dienen der Rezeption und diskursiven Vertiefung von Lehrmeinungen, Forschungsansätzen, Theorien oder Forschungsgegenständen. Nach den Zielsetzungen kann etwa unterschieden werden zwischen Diplomanden- und Dissertantenkonversatorien.
dienen der gemeinsamen Erprobung praktischer Fertigkeiten (z.B. im Fremdsprachenerwerb), der praktischen Anwendung wissenschaftlicher Kenntnisse und Methoden oder der gemeinsamen Bearbeitung konkreter Fragestellungen, wobei der LV-Leiterin oder dem LV-Leiter in erster Linie eine kontrollierende und anleitende Tätigkeit zukommt.
sind Wiederholungskurse, die den Stoff von Prüfungsfächern umfassen. Wünsche der Studierenden über zu behandelnde Teilbereiche sind nach Möglichkeit zu berücksichtigen.
dienen der innerhalb der Universität und am Hochschulstandort nicht möglichen authentischen sprachlichen und kulturellen Erfahrung vor Ort, wie im Studienplan vorgesehen.
2.2. Lehrveranstaltungen mit beschränkter Zahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern
Bei Lehrveranstaltungen mit immanentem Prüfungscharakter - dazu gehören alle oben angeführten Lehrveranstaltungen mit Ausnahme der VO, VÜ und RE - gilt eine grundsätzliche Beschränkung der Zahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Es gelten dabei folgende Höchstzahlen (laut Beschluss der gesamtösterreichischen Studienkommission für Anglistik und Amerikanistik):
20: für Lehrveranstaltungen des 1. Abschnitts.
15: für Lehrveranstaltungen des 2. Abschnitts.
Für Lehrveranstaltungen des Typs VÜ gilt die Höchstzahl 25.
Bei Exkursionen können diese Zahlen auch überschritten werden.
Für Lehrveranstaltungen mit beschränkter Zahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern besteht Anmeldepflicht.
Bei Platzmangel sind Studierende der Studienrichtung Anglistik und Amerikanistik bzw. Studierende des Lehramtsstudiums aus dem Unterrichtsfach Englisch vor anderen Studierenden bevorzugt zu berücksichtigen.
Die Aufnahme erfolgt nach der Reihenfolge der Anmeldungen.
Studierende, die aus Platzmangel nicht aufgenommen werden können, sind im folgenden Semester auf jeden Fall zu berücksichtigen.
2.3. Lehrveranstaltungsprüfungen
2.3.1. Lehrveranstaltungen mit immanentem Prüfungscharakter
Die Beurteilung von Lehrveranstaltungen mit immanentem Prüfungscharakter erfolgt aufgrund der Teilnahme und der geforderten (oder freiwillig erbrachten) schriftlichen und/oder mündlichen Leistungen, nicht aufgrund eines einzigen (schriftlichen oder mündlichen) Prüfungsvorgangs, doch kann das Fehlen einer wesentlichen Prüfungsleistung zu einer negativen Beurteilung führen. Bei nicht genügendem Erfolg ist die gesamte Lehrveranstaltung zu wiederholen.
Die Abgabefrist für schriftliche Arbeiten ist von der Leiterin oder dem Leiter der Lehrveranstaltung festzulegen. Im Rahmen von Übungen (UE) aus dem Fach Sprachbeherrschung gilt die Teilnahme am Midterm-Test oder entsprechenden anderen Leistungsüberprüfungen zur Semestermitte als Prüfungsantritt.
2.3.2. Vorlesungen
2.3.3. Wiederholung von Prüfungen
Die Studierenden sind berechtigt, positiv beurteilte Prüfungen bis sechs Monate nach der Ablegung, jedoch längstens bis zum Abschluss des betreffenden Studienabschnittes einmal zu wiederholen. Die positiv beurteilte Prüfung wird mit dem Antreten zur Wiederholungsprüfung nichtig.
Die Studierenden sind berechtigt, negativ beurteilte Prüfungen in Studien, die nicht in Abschnitte gegliedert sind, und im ersten Studienabschnitt der in Abschnitte gegliederten Studien dreimal, in den weiteren Studienabschnitten viermal zu wiederholen.
Ab der dritten Wiederholung von Fachprüfungen ist die Prüfung kommissionell abzuhalten. Auf Antrag der oder des Studierenden gilt dies auch für die zweite Wiederholung.
Ab der dritten Wiederholung von Lehrveranstaltungsprüfungen ist die Prüfung auf Antrag der oder des Studierenden kommissionell abzuhalten, wenn ein einziger Prüfungsvorgang am Ende der Lehrveranstaltung erfolgt.
Die Festlegung von Fristen und die Verpflichtung zur Ablegung von Lehrveranstaltungsprüfungen als Voraussetzung für die Wiederholung von Prüfungen ist unzulässig.
2.3.4. Vorziehen von Prüfungen/Lehrveranstaltungen
Aus den Fächern des 2. Studienabschnitts können bereits im 1. Studienabschnitt Lehrveranstaltungen absolviert werden, wenn alle Lehrveranstaltungen des 1. Studienab-schnitts im entsprechenden Fach positiv absolviert sind. Dies gilt allerdings nicht für Seminare.
2.3.5. ECTS (European Credit Transfer System)
Den 8 Semestern des Diplomstudiums der Anglistik und Amerikanistik entsprechen 240 Credits nach dem European Credit Transfer System.
Für das Abfassen der Diplomarbeit werden 30 Punkte vergeben.
Die verbleibenden 210 Punkte verteilen sich im Verhältnis 3 : 2 auf die Pflicht- und Wahlpflichtfächer (126) einerseits und die freien Wahlfächer (84) andererseits.
Die Verteilung der ECTS-Punkte auf die einzelnen Lehrveranstaltungen ist § 8 des vorliegenden Studienplans zu entnehmen.
3. Sonderformen der Studien- bzw. Lehrveranstaltungsabsolvierung
3.1. Fernstudieneinheiten
Auf Antrag individueller Studierender an den/die Vorsitzende/n der Studienkommission können Teile des Studiums durch Fernstudieneinheiten oder andere Formen des flexiblen Lernens ersetzt werden.
Zur Erprobung und praxisorientierten Anwendung der im Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten wird den Studierenden die Absolvierung einer facheinschlägigen Praxis empfohlen.
Der Eigenart des Studiums der Anglistik und Amerikanistik entsprechend ist der Aufenthalt in einem englischsprachigen Land für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten unentbehrlich. Den Studierenden wird deshalb empfohlen, im Laufe ihres Studiums einen solchen Aufenthalt einzuplanen. Können Studierende keinen solchen Aufenthalt nachweisen, so haben sie nach Maßgabe der organisatorischen Möglichkeiten der Institute für Anglistik und Amerikastudien an einer Pflichtexkursion in ein englischsprachiges Land teilzunehmen. In diesem Zusammenhang wird besonders auf die entsprechenden Programme der Europäischen Union verwiesen.
5. Diplomprüfungen
5.1. Erste Diplomprüfung
durch die erfolgreiche Teilnahme an den vorgeschriebenen Lehrveranstaltungen mit immanentem Prüfungscharakter (siehe oben 2.3.1.) sowie durch Lehrveranstaltungsprüfungen über den Stoff der im Stundenrahmen für das jeweilige Fach vorgeschriebenen oder angebotenen Lehrveranstaltungen,
durch Fachprüfungen aufgrund persönlicher Vereinbarung bei einer Prüferin oder einem Prüfer mit entsprechender Lehrbefugnis, wobei der Stoff dieser Fachprüfung(en) nach Inhalt und Umfang mit dem der Lehrveranstaltungen vergleichbar sein muss, welche dadurch ersetzt werden (die entsprechenden Stundenzahlen sind auf dem Prüfungszeugnis anzugeben),
durch eine kommissionelle Gesamtprüfung am Ende des Studienabschnitts.
Auch eine Kombination der oben angeführten Prüfungstypen ist möglich. Es können auch Prüfungen über einzelne Lehrveranstaltungen durch Fachprüfungen ersetzt werden, und bei einer allfälligen kommissionellen Gesamtprüfung sind bereits abgelegte Lehrveranstaltungs- und Fachprüfungen zu berücksichtigen. In diesem Fall beschränkt sich der Gegenstand der kommissionellen Gesamtprüfung auf den noch nicht durch Lehrveranstaltungs- oder Fachprüfungen nachgewiesenen Teil des Prüfungsstoffes.
Für die Wiederholung von Prüfungen siehe oben 2.3.3. bzw. § 58 (1) UniStG (Wiederholung positiv beurteilter Prüfungen) und § 58 (2) - (4) UniStG (Wiederholung negativ beurteilter Prüfungen).
5.2. Zweite Diplomprüfung
Die zweite Diplomprüfung ist in zwei Teilen abzulegen.
Die Prüfungen des ersten Teils der zweiten Diplomprüfung werden abgelegt
Der zweite Teil der zweiten Diplomprüfung umfasst eine Prüfung aus dem Fach, dem der Gegenstand der Diplomarbeit zuzuordnen ist, und eine Prüfung aus einem weiteren Fach, das unter Berücksichtigung des thematischen Zusammenhanges zu wählen ist. Die Bestellung dieser Prüferin bzw. dieses Prüfers obliegt der Studiendekanin oder dem Studiendekan (§ 56 UniStG), doch sind die Wünsche der Kandidatin oder des Kandidaten nach Möglichkeit zu berücksichtigen.
Dieser zweite Teil der zweiten Diplomprüfung ist in Form einer einstündigen kommissionellen Gesamtprüfung vor dem gesamten Prüfungssenat abzulegen, wobei den beiden Prüferinnen oder Prüfern bzw. der Prüferin und dem Prüfer annähernd dieselbe Zeit für die Prüfung einzuräumen ist.
Voraussetzung für die Zulassung zum zweiten Teil der zweiten Diplomprüfung sind der positive Abschluss des ersten Teils der zweiten Diplomprüfung sowie die positive Beurteilung der Diplomarbeit sowie die Absolvierung der freien Wahlfächer.
Die Diplomarbeit dient dem Nachweis der Befähigung, wissenschaftliche Themen selbständig sowie inhaltlich und methodisch vertretbar zu bearbeiten. Das Thema der Diplomarbeit ist einem der im Studienplan festgelegten Prüfungsfächer zu entnehmen, wobei aus dem entsprechenden Fach ein Seminar und ein Konversatorium zu absolvieren sind. Die oder der Studierende ist berechtigt, das Thema vorzuschlagen oder aus einer Anzahl von Vorschlägen der zur Verfügung stehenden Betreuerinnen oder Betreuer auszuwählen. Die Aufgabenstellung der Diplomarbeit ist so zu wählen, dass für eine Studierende oder einen Studierenden die Bearbeitung innerhalb von sechs Monaten möglich und zumutbar ist.
Die Diplomarbeit ist in englischer Sprache zu verfassen, wobei auch die Sprachkompetenz ein wichtiges Beurteilungskriterium ist.
§ 8 Fächer und Prüfungen
Die Prüfungsfächer des Diplomstudiums der Anglistik und Amerikanistik sind:
Von den 72 Semesterstunden der Pflicht- und Wahlpflichtfächer entfallen 60 auf die Pflichtfächer und 12 auf die Wahlpflichtfächer.
1.1. Pflicht- und Wahlpflichtfächer: Übersicht
Academic Research Skills and Techniques Language Skills and Awareness Linguistics and Culture English Literature and Culture American Literature and Culture
2 SSt. 6 SSt. 4 SSt. 4 SSt. 4 SSt.
Language Skills and Awareness Language Skills and Awareness Linguisticsand Culture English Literature and Culture American Literature and Culture
4 SSt. 4 SSt. 4 SSt. 4 SSt. 4 SSt.
LiteraryStudies Cultural Studies Linguistic Studies Applied Linguistics and Language Studies
4 SSt. 4 SSt. 4 SSt. 4 SSt.
English Studies American Studies Film and(New) Media Studies Postcolonial, Ethnic andVariety Studies
1.2. Erster Studienabschnitt
Im 1. Studienabschnitt sind 40 Semesterstunden aus dem Pflichfachbereich zu absolvieren. Diese 40 Semesterstunden setzen sich folgendermaßen zusammen:
Academic Research Skills and Techniques: 2 SSt.
Language Skills and Awareness: 14 SSt.
Linguistics and Culture (2 Module) 8 SSt.
English Literature and Culture (2 Module) 8 SSt.
American Literature and Culture (2 Module) 8 SSt.
40 SSt.
1.2.1. Gliederung der Prüfungsfächer
VÜ 2 / VO 2 ECTS: 3,5
Language Skills and Awareness:
UE 2: Induction ECTS: 3,5
UE 2: Language Skills I: Listening/Speaking ECTS: 3,5
UE 2: Language Awareness I: Analysis ECTS: 3,5
UE 2: Language Skills II: Reading/Writing ECTS: 3,5
UE 2: Language Awareness II: Interlanguage ECTS: 3,5
UE 2: Language Skills III: Listening/Speaking ECTS: 3,5
PS 2: Language Awareness III: Analysis ECTS: 3,5
Linguistics and Culture:
VÜ 2/VO 2: Introduction to Language and Linguistics ECTS: 3,5
VÜ 1/VO 1: English Phonetics and Phonology ECTS: 1,75
VÜ 1/VO 1: Applied Linguistics (Survey) ECTS: 1,75
PS 2: Linguistics and Culture ECTS: 3,5
VO 2/PS 2: Linguistics and Culture ECTS: 3,5
VÜ 1/VO 1: Foundation Literature I ECTS: 1,75
VÜ 1/VO 1: Foundation Culture I ECTS: 1,75
VÜ 1/VO 1: Foundation Literature II ECTS: 1,75
VÜ 1/VO 1: Foundation Culture II ECTS: 1,75
PS 2: English Literature ECTS: 3,5
PS 2/VÜ 2: English Culture ECTS: 3,5
VÜ 2/VO 2: Introduction to American Literature and Culture ECTS: 3,5
VÜ 2/VO 2: American Literature and Culture ECTS: 3,5
PS 2: American Literature ECTS: 3,5
PS 2: American Culture ECTS: 3,5
1.2.2. Studieneingangsphase
Die Lehrveranstaltungen Academic Research Skills and Techniques, Induction, Introduction to Language and Linguistics, Foundation Literature I, Foundation Culture I und Introduction to American Literature and Culture gelten als Studieneingangsphase, die innerhalb der ersten zwei Semester absolviert werden soll. Parallel dazu können auch andere Lehrveranstaltungen absolviert werden.
1.3. Zweiter Studienabschnitt
Im 2. Studienabschnitt sind 20 Semesterstunden aus dem Pflichtfachbereich und 12 Stunden aus dem Wahlpflichtfachbereich zu absolvieren.
Die 20 Semesterstunden aus dem Pflichtfachbereich setzen sich aus folgenden 4-stündigen Modulen zusammen:
Language Skills and Awareness (2 Module) 8 Wst.
Linguistics and Culture 4 Wst.
English Literature and Culture 4 Wst.
American Literature and Culture 4 Wst.
20 Wst.
1.3.1. Pflichtfächer
UE 2: Language Skills IV: Reading/Writing ECTS: 3,5
UE 2: Language Awareness IV: Interlanguage ECTS: 3,5
UE 2: Professional Language Skills ECTS: 3,5
UE 2: Editing/Proofreading ECTS: 3,5
VO 2: Linguistics and Culture (mit Leseliste) ECTS: 3,5
SE 2/PSE 2: Linguistics and Culture ECTS: 3,5
VO 2: English Literature/Culture (mit Leseliste) ECTS: 3,5
SE 2/PSE 2: English Literature/Culture ECTS: 3,5
VO 2: American Literature/Culture (mit Leseliste) ECTS: 3,5
SE 2/PSE 2: American Literature/Culture ECTS: 3,5
1.3.2. Wahlpflichtfächer
Film and (New) Media Studies
1.4. Freie Wahlfächer
1.4.1. Freie Wahlfächer für Studierende der Anglistik und Amerikanistik
Als freie Wahlfächer sind prinzipiell alle an österreichischen und ausländischen anerkannten postsekundären Bildungseinrichtungen absolvierbaren Ausbildungsangebote nach den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen anzuerkennen.
Besonders empfohlen werden dabei die von den Studienrichtungen der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck angebotenen Module, Wahlfachstudiengänge, Wahlfächerbündel und "Zweitfachangebote".
Es besteht auch die Möglichkeit, die freien Wahlfächer aus dem Angebot der Studienrichtung Anglistik und Amerikanistik oder - in Absprache mit der/dem Vorsitzenden der Studienkommission - individuell zu wählen.
Beabsichtigt die oder der Studierende, abweichend von den Empfehlungen der Studienkommission ergänzende oder vertiefende Lehrveranstaltungen aus anderen als den empfohlenen Fächern zu wählen, hat sie oder er dies jeweils vor dem Besuch der Lehrveranstaltung der oder dem Vorsitzenden der Studienkommission zu melden. Die oder der Vorsitzende der Studienkommission ist innerhalb eines Monats ab Einlangung der Meldung berechtigt, die Wahl der jeweiligen Lehrveranstaltung bescheidmäßig zu untersagen, wenn diese in Verbindung mit der Studienrichtung, für welche die oder der Studierende zugelassen ist, weder wissenschaftlich noch im Hinblick auf berufliche Tätigkeiten sinnvoll wäre.
1.4.1.1. Empfehlungen für freie Wahlfächer aus dem Angebot der Anglistik und Amerikanistik
Schwerpunktbildungen im Ausmaß von mindestens 12 Semesterstunden im Rahmen dieser Empfehlungen werden in den Diplomprüfungszeugnissen sowie im Bescheid über die Verleihung des akademischen Grades ausgewiesen.
Folgende Schwerpunktbildungen werden empfohlen:
Studies in Multilingualism and Language Contact
1.4.1.2. Empfehlungen für freie Wahlfächer aus dem Angebot anderer Studienrichtungen
Es wird empfohlen, Lehrveranstaltungen bzw. Wahlfachstudiengänge zu absolvieren, die das Studium der Anglistik und Amerikanistik in sinnvoller Weise ergänzen und eine Erweiterung der beruflichen Möglichkeiten bieten.
Bei der Auswahl der Lehrveranstaltungen aus den freien Wahlfächern wird die Wahl zusammenhängender Fachgebiete im Ausmaß von mindestens 12 Semesterstunden empfohlen. Die Wahl kleinerer Einheiten wird nicht empfohlen, da diese nicht in den Diplomprüfungszeugnissen sowie im Bescheid über die Verleihung des akademischen Grades ausgewiesen werden.
Gemäß § 80 Abs. 2 UniStG sind auf ordentliche Studierende, die ihr Studium vor Inkrafttreten der Studienpläne auf Grund dieses Bundesgesetzes begonnen haben, die bisherigen besonderen Studiengesetze, Studienordnungen und Studienpläne in der am 31. Juli 1997 geltenden Fassung anzuwenden. Ab dem Inkrafttreten des jeweiligen Studienplanes auf Grund dieses Bundesgesetzes sind sie berechtigt, jeden der Studienabschnitte, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des neuen Studienplans noch nicht abgeschlossen sind, in einem der gesetzlichen Studiendauer zuzüglich eines Semesters entsprechenden Zeit abzuschließen. Wird ein Studienabschnitt nicht fristgerecht abgeschlossen, ist die oder der Studierende für das weitere Studium dem neuen Studienplan unterstellt. Im übrigen sind diese Studierenden berechtigt, sich jederzeit freiwillig dem neuen Studienplan zu unterstellen.
Dieser Studienplan tritt mit dem auf die Kundmachung im Mitteilungsblatt der Universität Innsbruck folgenden 1. Oktober in Kraft.
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q-de-773 | zu planen und umzusetzen. | BASS 2019/2020 - 18-03 Nr. 1 Zusammenarbeit bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Zu BASS 18-03 Nr. 1
Zusammenarbeit bei der
Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Gemeinsamer Runderlass des Ministeriums des Innern,
des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales,
und des Ministeriums der Justiz
v. 19.11.2019 (MBl. NRW. S. 740)
Delinquentes Verhalten ist in der Entwicklung von Jugendlichen ein überwiegend episodenhaftes Phänomen, dessen Ursachen unter anderem in Störungen des Sozialisationsprozesses liegen und das durch geschlechtsspezifische Unterschiede gekennzeichnet ist. Ziel bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität ist insbesondere, der Entwicklung und Verfestigung delinquenter Verhaltensweisen entgegenzuwirken. Kriminalpräventive Maßnahmen sollen dabei möglichst früh ansetzen und die jeweiligen Lebensumstände sowie individuellen Problemlagen der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen. Die Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten und das soziale Umfeld sind in geeigneter Weise einzubeziehen.
Die vertrauensvolle und kontinuierliche Zusammenarbeit der mit Kindern und Jugendlichen befassten Institutionen und Einrichtungen ist wesentliche Voraussetzung für wirksame Präventions- und Interventionsmaßnahmen und für angemessene Maßnahmen im Rahmen von Strafverfahren. Neben der Vermeidung von Straftaten durch frühzeitige Vermittlung in geeignete Hilfen kommen einer schnellen Aufklärung von Straftaten, der zeitnahen Reaktion auf Straftaten und der Berücksichtigung der berechtigten Ansprüche potentieller und konkreter Opfer eine besondere Bedeutung zu.
2 Netzwerke der Prävention
Anhaltende frühkindliche Verhaltensauffälligkeiten, zum Beispiel aggressives Verhalten oder soziales Rückzugsverhalten, können Indikatoren für eine spätere Suchtentwicklung, Delinquenz und gewalttätiges Verhalten sein. Daher sollten erste Maßnahmen der Primärprävention sehr früh, möglichst bereits im Vorschulalter, durchgeführt werden, um einem negativen Entwicklungsverlauf effektiv vorzubeugen.
In den Kommunen arbeitet bereits eine Vielzahl von Institutionen wie Jugendhilfe, Sucht- und Drogenhilfe, Schule, Kindergärten, Polizei, Kirchen, Vereine und andere Organisationen zusammen, um Kinder und Jugendliche für entsprechende Gefahren zu sensibilisieren und in Risiko- und Gefährdungslagen geeignete Hilfen anzubieten. Diese Zusammenarbeit der Verantwortungsträger in Städten und Gemeinden im Rahmen von Netzwerken ist weiter zu intensivieren.
Die Jugendämter sollten dabei eine koordinierende Rolle übernehmen. Sie sollen die anderen Institutionen bei der Zusammenarbeit im Netzwerk beraten und unterstützen sowie auf die Vereinbarung von Zielen und Leitlinien der Netzwerkpartner hinwirken.
3 Übermittlung personenbezogener Daten
Die folgenden Ausführungen zur Zusammenarbeit enthalten selbst keine Rechtsgrundlagen zur Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten. Die zur Zusammenarbeit angehaltenen Stellen sind daher verpflichtet, im Einzelfall zu prüfen, ob eine Datenübermittlung zulässig ist.
4 Aufgaben der Netzwerkpartner
4.1 Jugendämter
Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer selbstbestimmt und eigenverantwortlich handelnden sozial kompetenten Persönlichkeit. In diesem Kontext ist es unter anderem Aufgabe der Jugendämter, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern, ihnen sowie ihren Familien Beratung und erforderliche Hilfen anzubieten und zu gewähren, Familien zu unterstützen und von den Kindern und Jugendlichen Gefährdungen abzuwenden. Hierbei wirken die Jugendämter in den Feldern des Achten Buches Sozialgesetzbuch - Kinder und Jugendhilfe - in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. September 2012 (BGBl. I S. 2022), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 4. August 2019 (BGBl. I S. 1131) geändert worden ist, bei der Prävention mit. Sie arbeiten zudem gemäß § 81 des Achten Buches Sozialgesetzbuch mit anderen Stellen, die der Erziehung, Bildung, Beratung und der Hilfe dienen, sowie den Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Die Jugendgerichtshilfe ist Teil des Jugendamtes. Die Träger der freien Jugendhilfe, wie zum Beispiel Wohlfahrtsverbände, Jugendeinrichtungen und Jugendorganisationen und die Kirchen nehmen bei Präventionsmaßnahmen und bei den Hilfen eine besondere Rolle ein. Sie sind wichtige Partner bei der Förderung junger Menschen.
Darüber hinaus haben Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen Anspruch auf rechtzeitige und verlässliche Hilfe durch die Jugendämter. Hierzu müssen in sozial belasteten Regionen und für Familien mit besonderen Risikofaktoren niedrigschwellige Angebote bereitgestellt werden.
Zur Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen, insbesondere des Jugendschutzgesetzes, arbeiten die Jugendämter mit den örtlichen Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Erziehung und Bildung in der Schule zielen auf die Entwicklung einer selbst- und sozialverantwortlichen Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen. Dies ist grundlegende Aufgabe der gesamten Schule gemäß Artikel 6 der Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Juli 1950 (GV. NRW. S. 127), in der jeweils geltenden Fassung und § 1 Absatz 1 des Schulgesetzes NRW vom 15. Februar 2005 (GV. NRW. S. 102) in der jeweils geltenden Fassung.
Themen der Kriminalprävention, insbesondere zur Vermeidung von Gewalt, Diskriminierung, politisch motivierter Straftaten sowie Drogenkonsum beziehungsweise Erläuterungen des Betäubungsmittelrechts und Cybercrime, sind in der Schule zu behandeln. Dazu können Angebote vor allem von Polizei, Jugendamt, Schulpsychologie sowie Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe und allgemeine Beratungsstellen genutzt werden. Vertrauensbildend sind regelmäßige anlassunabhängige Besuche oder Sprechstunden der Polizei und des Jugendamts in den Schulen.
Zur Umsetzung dienen insbesondere die im Runderlass zu Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule gemäß Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4) empfohlenen schulischen Teams zur Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention sowie die jeweiligen schulischen Beratungskonzepte.
Lehramtsanwärterinnen und -anwärter sollen Gelegenheit erhalten, die Zusammenarbeit mit den genannten Netzwerkpartnern kennen zu lernen.
Dieser Aufgabenbereich soll sowohl bei Schulleiterdienstbesprechungen als auch bei Schulleiterqualifizierungsmaßnahmen thematisiert werden.
4.2.1 Ansprechpersonen
Zur Sicherung des Kontakts mit der Polizei und dem Jugendamt bestellt jede Schulleitung eine feste Ansprechperson, möglichst aus der Schulleitung, der erweiterten Schulleitung oder aus dem Personenkreis der Beratungslehrkräfte. Die Ansprechpersonen bewerten zusammen mit den von der Polizei und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
4.2.2 Straftaten an der Schule oder im schulischen Kontext
Besteht gegen Schülerinnen oder Schüler der Verdacht der Begehung eines Verbrechens, so hat die Schulleitung die Strafverfolgungsbehörden zu benachrichtigen.
Für den Fall des Verdachts eines Vergehens prüft die Schulleitung, ob pädagogische/schulpsychologische Unterstützung, erzieherische Einwirkungen beziehungsweise Ordnungsmaßnahmen ausreichen oder ob wegen der Schwere der Tat oder anderer gewichtiger Umstände, zum Beispiel mehrfache Auffälligkeiten, eine Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft erforderlich ist. Eine Benachrichtigung ist in der Regel erforderlich bei:
a) gefährlichen Körperverletzungen,
b) Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
c) Einbruchsdiebstählen,
d) Verstößen gegen das Waffengesetz,
e) Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz,
f) gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr,
g) erheblichen Fällen von Bedrohung oder Nötigung,
h) Sachbeschädigung,
i) Cybercrime sowie
j) politisch motivierten Straftaten.
Bei der Abwägung berücksichtigt die Schule sowohl die Täter- als auch die Opferinteressen und greift, nach Bedarf auf die Expertise von Netzwerkpartnern zurück.
In Fällen des Verdachts auf Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz soll möglichst die Sucht- und Drogenberatungsstelle einbezogen werden. Dies erfolgt auf der Grundlage einer Erörterung des Einzelfalls unter Gewährleistung der Anonymität der oder des Betroffenen. Die Drogen- und Suchtberatungsstelle unterstützt die Schulleitung bei der Abwägung, ob bei einem Vergehen von der Benachrichtigung der Strafverfolgungsbehörden abgesehen werden kann und ob und gegebenenfalls welche weitergehenden Hilfen in dem konkreten Einzelfall angezeigt sind.
Der Erziehungsauftrag gemäß § 2 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen und Beratungsauftrag gemäß § 44 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen der Schule wird durch die Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft nicht berührt. Insbesondere ist die Schule auch nach Hinzuziehung der Polizei oder Staatsanwaltschaft berechtigt, die in § 53 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen vorgesehenen erzieherischen Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen zu verhängen.
Die Wahrnehmung weiterer sozialer-, pädagogischer- und schulpsychologischer Unterstützungsangebote ist zu prüfen. Strafbare Handlungen, die von Schülerinnen oder Schülern außerhalb der Schule begangen werden, können dann zu Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen nach dem Schulgesetz führen, wenn ein schulischer Bezug erkennbar ist, zum Beispiel, wenn Mitschülerinnen oder Mitschüler oder Lehr- und Fachkräfte einer Schule betroffen sind.
Die Aufgaben der Strafverfolgung obliegen ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden.
Im Rahmen der Gefahrenabwehr ist die Polizei darüber hinaus zu benachrichtigen, soweit der Schulleitung oder einer Lehrperson zureichende tatsächliche Anhaltspunkte auf bevorstehende erhebliche Straftaten vorliegen.
4.2.3 Information der Eltern
Sofern die Schule Polizei oder Staatsanwaltschaft informiert hat, obliegt die Benachrichtigung der Eltern im Sinne des § 123 des Schulgesetzes NRW der tatverdächtigen Personen beziehungsweise der Opfer ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden, um Ermittlungsmaßnahmen nicht zu gefährden. Ansonsten informiert die Schule in eigener Zuständigkeit die Eltern der tatverdächtigen Personen und die Eltern der Opfer, soweit es sich um Schülerinnen oder Schüler der Schule handelt. Den Eltern der Opfer wird damit die Geltendmachung von zivilrechtlichen Ansprüchen oder die eigene Strafanzeige ermöglicht.
4.2.4 Information und Anhörung der Schule im Ermittlungsverfahren
Die Strafverfolgungsbehörden hören gemäß § 43 Absatz 1 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. Dezember 1974 (BGBl. I S. 3427), das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGBl. I S. 840) geändert worden ist, die Schule zur Feststellung der Lebens- und Familienverhältnisse, des Werdegangs, des bisherigen Verhaltens der oder des Beschuldigten und aller übrigen Umstände an, die zur Beurteilung seiner seelischen, geistigen und charakterlichen Eigenart dienen können, sofern die Schülerin oder der Schüler dadurch keine Nachteile, zum Beispiel den Verlust ihres beziehungsweise seines Ausbildungsplatzes zu befürchten hat. Gemäß Nummer 33 der Anordnung über Mitteilungen in Strafsachen vom 1. Februar 2009 (BAnz AT 08.04.2019 B1), werden die Leiterin beziehungsweise der Leiter der Schule zudem über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und die Erhebung der öffentlichen Klage unterrichtet, wenn aus Gründen der Schulordnung, insbesondere zur Wahrung eines geordneten Schulbetriebes oder zum Schutz anderer Schülerinnen und Schüler, sofortige Maßnahmen geboten sein können.
Soweit seitens der Schule die Strafverfolgungsbehörden informiert wurden, informiert sie diese auch über pädagogische Maßnahmen, erzieherische Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen, damit diese im Strafverfahren berücksichtigt werden können.
4.2.5 Gefährdung des Kindeswohls
Bestehen gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls einer minderjährigen Schülerin oder eines minderjährigen Schülers, haben Lehrkräfte, zur Gefährdungseinschätzung Anspruch auf Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft des öffentlichen Jugendhilfeträgers. Regelungen finden sich hierzu in § 4 Absatz 1 Nummer 7 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz in der Fassung vom 1. Januar 2012 in der jeweils geltenden Fassung, des § 42 Absatz 6 des Schulgesetzes NRW, des § 29 des Runderlasses des Ministeriums für Schule und Weiterbildung zur Allgemeinen Dienstordnung für Lehrerinnen und Lehrer, Schulleiterinnen und Schulleiter an öffentlichen Schulen vom 16.06.2012 (BASS 21-02 Nr. 4) und des § 8 des Achten Buches Sozialgesetzbuch.
Lehrkräfte, die einen derartigen Verdacht haben, informieren die Schulleitung unverzüglich. Sofern ein Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler und den Personensorgeberechtigten keinen Erfolg verspricht - u.a. soll hierbei auf die Inanspruchnahme von Hilfen hingewirkt werden - und eine Gefährdung auf andere Weise nicht abzuwenden ist und somit ein Tätigwerden des Jugendamtes als erforderlich erachtet wird, ist die Lehrkraft beziehungsweise die Schulleitung befugt, das Jugendamt zu informieren und die erforderlichen Daten mitzuteilen. Vorab sind die Betroffenen hierüber in Kenntnis zu setzen, sofern damit der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird.
Für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie sonstige im Landesdienst stehende pädagogische und sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gem. § 58 des Schulgesetzes NRW, die in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit ebenfalls gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung feststellen, gilt dies unter Beachtung des § 203 des Strafgesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. November 1998 (BGBl. I S. 3322), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGB1. I S. 844) geändert worden ist, entsprechend.
Schulleitungen, Lehrkräfte und das pädagogische und sozialpädagogische Personal im Sinne des § 58 Schulgesetzes NRW unterstützen im Rahmen von Schulfahndungen die Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung von sexuellen Missbrauchsstraftaten.
Soweit in diesem Zusammenhang der Verdacht einer Straftat gegen andere Personen besteht, ist - auch mit Blick auf die Verhinderung der Fortsetzung dieser Straftat - bereits seitens der Schule die Information der Strafverfolgungsbehörden zu prüfen.
Polizeiliche Konzepte zur Reduzierung der Kinder- und Jugendkriminalität umfassen Prävention, Opferschutz und die Vermittlung von Opferhilfe ebenso wie Maßnahmen der Strafverfolgung. Vorrangiges Ziel ist, Kriminalitätsgefährdungen frühzeitig zu erkennen und die Verfestigung von Kriminalität zu verhindern. Von besonderer Bedeutung sind dabei entsprechende Programme, wie zum Beispiel „Kurve kriegen“, und die schnelle Aufklärung von Straftaten. Hierzu arbeitet die Polizei insbesondere mit Schulen, Jugendämtern, Träger der freien Jugendhilfe, Ordnungsbehörden und Justizbehörden eng zusammen.
4.3.2 Zusammenarbeit mit den Jugendämtern
Der Kontakt zu den Jugendämtern sollte besonders eng sein. Sie werden über jugendgefährdende Orte sowie über gefährdete Kinder und Jugendliche unterrichtet. Das Jugendamt ist unverzüglich zu verständigen, wenn erzieherische Maßnahmen schon während der polizeilichen Ermittlungen notwendig erscheinen. Die Bewährungshilfe sollte bereits informiert werden, wenn aufgrund polizeilicher Feststellungen zu befürchten ist, dass von ihr Betreute wieder in die Kriminalität abzugleiten drohen.
Die Polizei unterstützt die Ordnungs- und Jugendbehörden bei der Überwachung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes, um Gefährdungen zu verhindern, die das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen bedrohen.
Bei Gefährdungen für Kinder und Jugendliche trifft die Polizei die unaufschiebbar notwendigen Maßnahmen im Rahmen ihrer Zuständigkeit. Sie wirkt auf intervenierende Maßnahmen originär zuständiger Behörden hin.
4.3.3 Polizeiliche Bearbeitung der Jugendkriminalität
In allen Kreispolizeibehörden begleiten zum Zwecke der Prävention speziell geschulte Beamtinnen und Beamte die örtlichen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität. Zu diesem Zweck halten sie Verbindung zu den Dienststellen ihrer Behörde, die Sachverhalte bearbeiten, an denen Kinder und Jugendliche beteiligt sind.
Gerade der erste Kontakt von tatverdächtigen Kindern und Jugendlichen mit den Strafverfolgungsbehörden kann wesentlichen Einfluss auf ihre zukünftige Entwicklung haben. Die Bearbeitung von Jugendsachen erfolgt durch besonders geschulte und mit der Jugendkriminalität vertraute Polizeibeamtinnen oder Polizeibeamte, durch sogenannte Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter.
4.3.4 Zusammenarbeit mit Schulen
Die Polizei bietet allen Schulen bilateral oder im Rahmen von Ordnungspartnerschaften Kooperationen an, die auf die Verhinderung von Straftaten durch Schülerinnen und Schüler sowie eine Verbesserung des Schutzes von Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern vor Straftaten gerichtet sind.
In diesem Rahmen prüft sie regelmäßig auch ihre Beteiligung an kriminalpräventiven Schulprojekten.
Erfordert die Sicherheitslage an einer Schule polizeiliches Einschreiten, sind mit der Schulleitung abgestimmte Maßnahmen zur Strafverfolgung und Kriminalprävention in Betracht zu ziehen.
Für die Zusammenarbeit mit den Schulen benennen die Kreispolizeibehörden feste Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner. Für diese Aufgabe kommen insbesondere Beamtinnen und Beamte des polizeilichen Bezirksdienstes in Betracht. Sie bewerten gemeinsam mit den von der Schule und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
Die Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter übermitteln der Schulleitung den Sachverhalt, soweit
a) der Tatverdacht sich gegen einen Schüler oder eine Schülerin richtet,
b) auf Grund der Art der Straftat oder sonstiger konkreter Anhaltspunkte die Gefahr besteht, dass der oder die Tatverdächtige innerhalb oder außerhalb der Schule zum Nachteil von Mitschülerinnen oder Mitschülern, Lehrerinnen oder Lehrern, sonstigen in der Schule beschäftigten Personen oder Personen der Elternvertretung eine Straftat begehen wird und
c) die Kenntnis des Sachverhalts für die Schulleitung erforderlich ist, damit sie im Rahmen ihrer Aufgaben die Gefahr abwehren kann.
Änderungen der Gefahrenprognose werden der Schulleitung mitgeteilt. Die Schulleitungen dürfen die übermittelten Daten ausschließlich zu Zwecken der ihr obliegenden Gefahrenabwehr verwenden. Eine Weitergabe ist nur innerhalb des Lehrerkollegiums oder an Aufsichtsstellen statthaft, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist.
4.3.5 Zusammenarbeit mit den Staatsanwaltschaften
Ermittlungsverfahren gegen jugendliche und heranwachsende Tatverdächtige, bei denen aufgrund ihrer persönlichen Entwicklung sowie der Art, Schwere und Anzahl der ihnen zur Last gelegten Taten eine umgehende strafrechtliche Reaktion geboten ist, sind vorrangig durchzuführen. Die hierzu notwendigen Verfahrensabläufe stimmen die Kreispolizeibehörden mit den zuständigen Staatsanwaltschaften ab.
4.4 Justizbehörden
4.4.1 Aufgaben der Justizbehörden
Die Justizbehörden - Staatsanwaltschaften und Gerichte - werden Kraft ihres gesetzlichen Auftrags erst tätig, wenn zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine Straftat vorliegen. Ihre Maßnahmen und Reaktionen orientieren sich dabei vor allem an dem Erziehungsgedanken auf der Grundlage der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes. Bereits im Ermittlungsverfahren wird die Jugendgerichtshilfe in das Verfahren eingebunden.
In Jugendverfahren sollen Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Richterinnen und Richter tätig sein, die erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sind. Richterinnen und Richter auf Probe und Beamtinnen und Beamte auf Probe sollen im ersten Jahr nach ihrer Ernennung nicht zur Jugendstaatsanwältin oder zum Jugendstaatsanwalt bestellt werden.
4.4.2 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte für den Ort
Um kriminelle Karrieren einzelner Jugendlicher vor Ort frühzeitig zu erkennen und schnell und angemessen reagieren zu können, ist die Bearbeitung der Jugendstrafverfahren bei allen Staatsanwaltschaften des Landes der Staatsanwältin beziehungsweise dem Staatsanwalt für den Ort übertragen worden. Sie stehen als ständige Ansprechpersonen den Beschäftigten aller in ihrem Bezirk tätigen Behörden, insbesondere den Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeitern der Polizei, den Jugendämtern und den Schulen, zur Verfügung.
4.4.3 Jugendstrafverfahren
Der Erziehungsgedanke spiegelt sich insbesondere auch in den vielfältigen, abgestuften Reaktionsmöglichkeiten wider. Durch zeitnahe und erzieherische Maßnahmen, etwa die Durchführung eines Täter-Opfer-Ausgleichs oder eines sozialen Trainingskurses, zum Beispiel in Form eines Anti-Gewalt-Trainings, leisten die Justizbehörden gleichzeitig einen Beitrag zur Verhütung weiterer Straftaten.
Nach Durchführung der Ermittlungen obliegt den Jugendstaatsanwältinnen und Jugendstaatsanwälten die Entscheidung, ob ein Tatnachweis zu führen ist und ob unter den Voraussetzungen des § 45 des Jugendgerichtsgesetzes von der Verfolgung abgesehen werden kann. Dabei ist besonderes Augenmerk auf die Durchführung erzieherischer Maßnahmen gemäß § 45 Absatz 2 des Jugendgerichtsgesetzes zu richten. Kommt ein Absehen von der Verfolgung aus erzieherischen Gründen nicht in Betracht, wird zeitnah Anklage erhoben oder Antrag auf Entscheidung im Vereinfachten Jugendverfahren gestellt.
Sind in einem Ermittlungsverfahren gegen eine Jugendliche oder einen Jugendlichen die Voraussetzungen für den Erlass eines Haftbefehls gegeben, prüft die Jugendstaatsanwältin oder der Jugendstaatsanwalt regelmäßig, ob der Zweck der Untersuchungshaft nicht durch eine vorläufige Anordnung über die Erziehung oder durch andere Maßnahmen erreicht oder zur Haftvermeidung vorrangig die einstweilige Unterbringung in einem Heim der Jugendhilfe gemäß §§ 71, 72 des Jugendgerichtsgesetzes angeordnet werden kann. Über die betreffenden Einrichtungen der Jugendhilfe wird die Justiz regelmäßig informiert.
Die Jugendgerichte führen die Jugendverfahren mit Blick auf den Erziehungsgedanken unter Beachtung des Beschleunigungsgebots und der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes durch. Sie ordnen - falls eine Einstellung nach § 47 des Jugendgerichtsgesetzes nicht in Betracht kommt - Erziehungsmaßregeln und dort insbesondere Weisungen an. Wenn diese nicht ausreichen, wird die Straftat mit Zuchtmitteln, zum Beispiel durch Arbeitsauflage oder Jugendarrest, geahndet. Die Jugendstrafe ist Ultima Ratio jugendstrafrechtlicher Rechtsfolgen. Sie darf nur verhängt werden, wenn andere Maßnahmen zur Erziehung mit Blick auf die Person der oder des Jugendlichen und/oder zum Ausgleich schwerer Schuld nicht ausreichen. Jugendarrest neben zur Bewährung ausgesetzter Jugendstrafe kann zur Verdeutlichung des Unrechts und der Folgen erneuter Straftaten oder zur Verbesserung der Erfolgsaussichten für eine erzieherische Einwirkung der Bewährungszeit und deren Bewältigung angeordnet werden.
4.4.4 Vollstreckung jugendstrafrechtlicher Sanktionen
Für die zeitnahe Vollstreckung der erkannten Maßnahme ist Sorge zu tragen. Die Arrestvollstreckung ist gemäß § 85 Absatz 1 des Jugendgerichtsgesetzes in Verbindung mit § 90 Absatz 2 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes unmittelbar nach Rechtskraft des Urteils und vor Urteilsabsetzung an den Jugendrichter am Ort des Vollzugs abzugeben, dem die weitere Vollstreckung und die Vollzugsleitung obliegt. Bei einer Jugendstrafe mit Bewährung sieht das des Jugendgerichtsgesetzes obligatorisch die Unterstellung unter eine Bewährungshelferin oder einen Bewährungshelfer vor. Dadurch ist sichergestellt, dass die Jugendrichterin oder der Jugendrichter regelmäßig über den Verlauf der Bewährungszeit unterrichtet ist und auf mögliches Fehlverhalten umgehend reagieren kann.
Der Vollzug des Jugendarrestes und der Jugendstrafe wird erzieherisch gestaltet. Der Jugendstrafvollzug geht deshalb durch differenzierte Angebote auf den individuellen Förderbedarf der Gefangenen ein. Die Förderung richtet sich in besonderem Maße auf die Bereiche der schulischen Bildung und der beruflichen Qualifizierung. Zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt wird mit den Arbeitsagenturen und sonstigen Einrichtungen eng zusammengearbeitet. Die Entlassung wird individuell vorbereitet.
Bei der Vollstreckung von Jugendarrest oder Jugendstrafe an Schultagen soll die Vollstreckungsleitung regelmäßig zugleich mit der Ladung die Schulleitung davon unterrichten, wo und in welcher Zeit die Vollstreckung erfolgt. Dem Jugendlichen kann auch aufgegeben werden, die Ladung der Schulleitung vorzulegen und die Kenntnisnahme bescheinigen zu lassen.
4.4.5 Familiengerichtliche Verfahren
Verantwortung für die Verhütung von Jugendkriminalität trifft im Übrigen nicht nur die Strafgerichte. Jugendkriminalität kann Ausdruck von Verwahrlosungszuständen in elterlicher Mitverantwortung sein. Gemäß § 1666 des Bürgerlichen Gesetzbuches in der Fassung vom 18. August 1896 (RGB1. S.195) in der jeweils gültigen Fassung haben die Familiengerichte eine Gefährdung des Kindeswohls durch erforderliche Maßnahmen abzuwenden, wenn die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, die Gefahr abzuwenden.
4.5 Untere Gesundheitsbehörden
Bei konkreten Anhaltspunkten für das Vorliegen einer psychischen Störung oder schweren Verhaltensauffälligkeit empfiehlt es sich, die speziellen Dienste - wie den sozialpsychiatrischen oder falls vorhanden den jugendpsychiatrischen oder den jugend- und schulärztlichen Dienst - der unteren Gesundheitsbehörden zu informieren.
Suchtgefährdete oder suchtkranke Jugendliche sollten auf Hilfemöglichkeiten der Suchtberatungsstellen hingewiesen werden.
4.6 Ordnungsbehörden
Zur Verhütung der Jugendkriminalität werden die Ordnungsbehörden insbesondere bei der Überwachung jugendgefährdender Orte unter den Gesichtspunkten des Jugendschutzes sowie der Einhaltung gaststätten- und gewerberechtlicher Vorschriften tätig.
5 Besondere Formen der Zusammenarbeit
5.1 Fallkonferenzen
Bei herausragenden Straftaten oder Gefahrenlagen sowie bei Kindern und Jugendlichen, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen und -täter auffällig werden, ist eine besonders enge Zusammenarbeit der betroffenen Behörden und Institutionen notwendig. Sowohl fallübergreifende Konferenzen als auch einzelfallbezogene Fallkonferenzen, an denen die jeweils betroffenen Institutionen teilnehmen, fördern und vereinfachen den Informationsaustausch. Zugleich ermöglichen sie, auf den jeweiligen Einzelfall ausgerichtete Maßnahmen zu vereinbaren.
5.2 Häuser des Jugendrechts
In „Häusern des Jugendrechts“ sind Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe gemeinsam tätig. Die enge Zusammenarbeit fördert den Informationsaustausch und ermöglicht es, tatverdächtige Jugendliche ihrer jeweiligen Situation und Persönlichkeit angemessen zu behandeln. Gerade Jugendliche, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen oder -täter auffällig werden, können in sogenannten Häusern des Jugendrechts für Intensivtäter eng begleitet werden. Der Entwicklung und Verfestigung krimineller Karrieren im Jugendalter wird mittels abgestufter Maßnahmen in direkter Abstimmung zwischen Polizei, Jugendgerichtshilfe und Staatsanwaltschaft individuell entgegengewirkt. Alle Maßnahmen orientieren sich dabei insbesondere am Erziehungsgedanken des Jugendstrafrechts.
6 Landesweite Unterstützungsmaßnahmen
sowie Handreichungen und Erlasse
Für die Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität bestehen über diesen Erlass hinaus zahlreiche spezifische Regelungen, darunter:
a) Polizeiliche Kriminalprävention, Runderlass des Ministeriums des Innern vom 09.05.2019 (MBl. NRW. S. 181)
b) Bearbeitung von Jugendsachen (PDV 382), Runderlass des Innenministeriums vom 07.12.1995 (SMBl. NRW. 2054)
c) Haftentscheidungshilfe im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 03.05.1995 (MBl. NRW. S. 814)
d) Richtlinien zur Förderung der Diversion im Jugendstrafverfahren (Diversionsrichtlinien), Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Innenministeriums, des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder und des Ministeriums für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie vom 13.07.2004 (MBl. NRW. S. 840)
e) Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 14.03.1995 (MBl. NRW. S. 558)
f) Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule, Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4)
g) Landesstelle Schulpsychologie und Schulpsychologisches Krisenmanagement (LaSP), Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 03.05.2017 (BASS 10-32 Nr. 67)
h) Jugendwohlfahrtszuständigkeitsverordnung vom 10. November 2009 (GV. NRW. S. 586).
a) Notfallordner für die Schulen in Nordrhein-Westfalen - Hinsehen und Handeln, Handlungsempfehlungen zur Krisenprävention und Krisenintervention, Düsseldorf 2015
b) Empfehlungen zu Strukturen, Aufgaben und Verfahrensweisen des Schulpsychologischen Krisenmanagements in Schulen in Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Schule und Weiterbildung, Städtetag Nordrhein-Westfalen, Landkreistag Nordrhein-Westfalen, Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen, Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf August 2014.
Dieser Runderlass tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft. Gleichzeitig wird der Gemeinsame Runderlass des Kultusministeriums und des Innenministeriums „Netzwerke gegen Gewalt an Schulen und im schulischen Umfeld; Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften bei den Kreisen und kreisfreien Städten“ vom 16.02.1994 (MBl. NRW. S. 491 - BASS 12-21 Nr. 9) aufgehoben.
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Zu BASS 18-03 Nr. 1
Zusammenarbeit bei der
Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Gemeinsamer Runderlass des Ministeriums des Innern,
des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales,
und des Ministeriums der Justiz
v. 19.11.2019 (MBl. NRW. S. 740)
Delinquentes Verhalten ist in der Entwicklung von Jugendlichen ein überwiegend episodenhaftes Phänomen, dessen Ursachen unter anderem in Störungen des Sozialisationsprozesses liegen und das durch geschlechtsspezifische Unterschiede gekennzeichnet ist. Ziel bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität ist insbesondere, der Entwicklung und Verfestigung delinquenter Verhaltensweisen entgegenzuwirken. Kriminalpräventive Maßnahmen sollen dabei möglichst früh ansetzen und die jeweiligen Lebensumstände sowie individuellen Problemlagen der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen. Die Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten und das soziale Umfeld sind in geeigneter Weise einzubeziehen.
Die vertrauensvolle und kontinuierliche Zusammenarbeit der mit Kindern und Jugendlichen befassten Institutionen und Einrichtungen ist wesentliche Voraussetzung für wirksame Präventions- und Interventionsmaßnahmen und für angemessene Maßnahmen im Rahmen von Strafverfahren. Neben der Vermeidung von Straftaten durch frühzeitige Vermittlung in geeignete Hilfen kommen einer schnellen Aufklärung von Straftaten, der zeitnahen Reaktion auf Straftaten und der Berücksichtigung der berechtigten Ansprüche potentieller und konkreter Opfer eine besondere Bedeutung zu.
2 Netzwerke der Prävention
Anhaltende frühkindliche Verhaltensauffälligkeiten, zum Beispiel aggressives Verhalten oder soziales Rückzugsverhalten, können Indikatoren für eine spätere Suchtentwicklung, Delinquenz und gewalttätiges Verhalten sein. Daher sollten erste Maßnahmen der Primärprävention sehr früh, möglichst bereits im Vorschulalter, durchgeführt werden, um einem negativen Entwicklungsverlauf effektiv vorzubeugen.
In den Kommunen arbeitet bereits eine Vielzahl von Institutionen wie Jugendhilfe, Sucht- und Drogenhilfe, Schule, Kindergärten, Polizei, Kirchen, Vereine und andere Organisationen zusammen, um Kinder und Jugendliche für entsprechende Gefahren zu sensibilisieren und in Risiko- und Gefährdungslagen geeignete Hilfen anzubieten. Diese Zusammenarbeit der Verantwortungsträger in Städten und Gemeinden im Rahmen von Netzwerken ist weiter zu intensivieren.
Die Jugendämter sollten dabei eine koordinierende Rolle übernehmen. Sie sollen die anderen Institutionen bei der Zusammenarbeit im Netzwerk beraten und unterstützen sowie auf die Vereinbarung von Zielen und Leitlinien der Netzwerkpartner hinwirken.
3 Übermittlung personenbezogener Daten
Die folgenden Ausführungen zur Zusammenarbeit enthalten selbst keine Rechtsgrundlagen zur Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten. Die zur Zusammenarbeit angehaltenen Stellen sind daher verpflichtet, im Einzelfall zu prüfen, ob eine Datenübermittlung zulässig ist.
4 Aufgaben der Netzwerkpartner
4.1 Jugendämter
Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer selbstbestimmt und eigenverantwortlich handelnden sozial kompetenten Persönlichkeit. In diesem Kontext ist es unter anderem Aufgabe der Jugendämter, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern, ihnen sowie ihren Familien Beratung und erforderliche Hilfen anzubieten und zu gewähren, Familien zu unterstützen und von den Kindern und Jugendlichen Gefährdungen abzuwenden. Hierbei wirken die Jugendämter in den Feldern des Achten Buches Sozialgesetzbuch - Kinder und Jugendhilfe - in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. September 2012 (BGBl. I S. 2022), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 4. August 2019 (BGBl. I S. 1131) geändert worden ist, bei der Prävention mit. Sie arbeiten zudem gemäß § 81 des Achten Buches Sozialgesetzbuch mit anderen Stellen, die der Erziehung, Bildung, Beratung und der Hilfe dienen, sowie den Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Die Jugendgerichtshilfe ist Teil des Jugendamtes. Die Träger der freien Jugendhilfe, wie zum Beispiel Wohlfahrtsverbände, Jugendeinrichtungen und Jugendorganisationen und die Kirchen nehmen bei Präventionsmaßnahmen und bei den Hilfen eine besondere Rolle ein. Sie sind wichtige Partner bei der Förderung junger Menschen.
Darüber hinaus haben Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen Anspruch auf rechtzeitige und verlässliche Hilfe durch die Jugendämter. Hierzu müssen in sozial belasteten Regionen und für Familien mit besonderen Risikofaktoren niedrigschwellige Angebote bereitgestellt werden.
Zur Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen, insbesondere des Jugendschutzgesetzes, arbeiten die Jugendämter mit den örtlichen Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Erziehung und Bildung in der Schule zielen auf die Entwicklung einer selbst- und sozialverantwortlichen Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen. Dies ist grundlegende Aufgabe der gesamten Schule gemäß Artikel 6 der Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Juli 1950 (GV. NRW. S. 127), in der jeweils geltenden Fassung und § 1 Absatz 1 des Schulgesetzes NRW vom 15. Februar 2005 (GV. NRW. S. 102) in der jeweils geltenden Fassung.
Themen der Kriminalprävention, insbesondere zur Vermeidung von Gewalt, Diskriminierung, politisch motivierter Straftaten sowie Drogenkonsum beziehungsweise Erläuterungen des Betäubungsmittelrechts und Cybercrime, sind in der Schule zu behandeln. Dazu können Angebote vor allem von Polizei, Jugendamt, Schulpsychologie sowie Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe und allgemeine Beratungsstellen genutzt werden. Vertrauensbildend sind regelmäßige anlassunabhängige Besuche oder Sprechstunden der Polizei und des Jugendamts in den Schulen.
Zur Umsetzung dienen insbesondere die im Runderlass zu Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule gemäß Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4) empfohlenen schulischen Teams zur Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention sowie die jeweiligen schulischen Beratungskonzepte.
Lehramtsanwärterinnen und -anwärter sollen Gelegenheit erhalten, die Zusammenarbeit mit den genannten Netzwerkpartnern kennen zu lernen.
Dieser Aufgabenbereich soll sowohl bei Schulleiterdienstbesprechungen als auch bei Schulleiterqualifizierungsmaßnahmen thematisiert werden.
4.2.1 Ansprechpersonen
Zur Sicherung des Kontakts mit der Polizei und dem Jugendamt bestellt jede Schulleitung eine feste Ansprechperson, möglichst aus der Schulleitung, der erweiterten Schulleitung oder aus dem Personenkreis der Beratungslehrkräfte. Die Ansprechpersonen bewerten zusammen mit den von der Polizei und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
4.2.2 Straftaten an der Schule oder im schulischen Kontext
Besteht gegen Schülerinnen oder Schüler der Verdacht der Begehung eines Verbrechens, so hat die Schulleitung die Strafverfolgungsbehörden zu benachrichtigen.
Für den Fall des Verdachts eines Vergehens prüft die Schulleitung, ob pädagogische/schulpsychologische Unterstützung, erzieherische Einwirkungen beziehungsweise Ordnungsmaßnahmen ausreichen oder ob wegen der Schwere der Tat oder anderer gewichtiger Umstände, zum Beispiel mehrfache Auffälligkeiten, eine Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft erforderlich ist. Eine Benachrichtigung ist in der Regel erforderlich bei:
a) gefährlichen Körperverletzungen,
b) Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
c) Einbruchsdiebstählen,
d) Verstößen gegen das Waffengesetz,
e) Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz,
f) gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr,
g) erheblichen Fällen von Bedrohung oder Nötigung,
h) Sachbeschädigung,
i) Cybercrime sowie
j) politisch motivierten Straftaten.
Bei der Abwägung berücksichtigt die Schule sowohl die Täter- als auch die Opferinteressen und greift, nach Bedarf auf die Expertise von Netzwerkpartnern zurück.
In Fällen des Verdachts auf Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz soll möglichst die Sucht- und Drogenberatungsstelle einbezogen werden. Dies erfolgt auf der Grundlage einer Erörterung des Einzelfalls unter Gewährleistung der Anonymität der oder des Betroffenen. Die Drogen- und Suchtberatungsstelle unterstützt die Schulleitung bei der Abwägung, ob bei einem Vergehen von der Benachrichtigung der Strafverfolgungsbehörden abgesehen werden kann und ob und gegebenenfalls welche weitergehenden Hilfen in dem konkreten Einzelfall angezeigt sind.
Der Erziehungsauftrag gemäß § 2 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen und Beratungsauftrag gemäß § 44 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen der Schule wird durch die Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft nicht berührt. Insbesondere ist die Schule auch nach Hinzuziehung der Polizei oder Staatsanwaltschaft berechtigt, die in § 53 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen vorgesehenen erzieherischen Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen zu verhängen.
Die Wahrnehmung weiterer sozialer-, pädagogischer- und schulpsychologischer Unterstützungsangebote ist zu prüfen. Strafbare Handlungen, die von Schülerinnen oder Schülern außerhalb der Schule begangen werden, können dann zu Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen nach dem Schulgesetz führen, wenn ein schulischer Bezug erkennbar ist, zum Beispiel, wenn Mitschülerinnen oder Mitschüler oder Lehr- und Fachkräfte einer Schule betroffen sind.
Die Aufgaben der Strafverfolgung obliegen ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden.
Im Rahmen der Gefahrenabwehr ist die Polizei darüber hinaus zu benachrichtigen, soweit der Schulleitung oder einer Lehrperson zureichende tatsächliche Anhaltspunkte auf bevorstehende erhebliche Straftaten vorliegen.
4.2.3 Information der Eltern
Sofern die Schule Polizei oder Staatsanwaltschaft informiert hat, obliegt die Benachrichtigung der Eltern im Sinne des § 123 des Schulgesetzes NRW der tatverdächtigen Personen beziehungsweise der Opfer ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden, um Ermittlungsmaßnahmen nicht zu gefährden. Ansonsten informiert die Schule in eigener Zuständigkeit die Eltern der tatverdächtigen Personen und die Eltern der Opfer, soweit es sich um Schülerinnen oder Schüler der Schule handelt. Den Eltern der Opfer wird damit die Geltendmachung von zivilrechtlichen Ansprüchen oder die eigene Strafanzeige ermöglicht.
4.2.4 Information und Anhörung der Schule im Ermittlungsverfahren
Die Strafverfolgungsbehörden hören gemäß § 43 Absatz 1 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. Dezember 1974 (BGBl. I S. 3427), das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGBl. I S. 840) geändert worden ist, die Schule zur Feststellung der Lebens- und Familienverhältnisse, des Werdegangs, des bisherigen Verhaltens der oder des Beschuldigten und aller übrigen Umstände an, die zur Beurteilung seiner seelischen, geistigen und charakterlichen Eigenart dienen können, sofern die Schülerin oder der Schüler dadurch keine Nachteile, zum Beispiel den Verlust ihres beziehungsweise seines Ausbildungsplatzes zu befürchten hat. Gemäß Nummer 33 der Anordnung über Mitteilungen in Strafsachen vom 1. Februar 2009 (BAnz AT 08.04.2019 B1), werden die Leiterin beziehungsweise der Leiter der Schule zudem über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und die Erhebung der öffentlichen Klage unterrichtet, wenn aus Gründen der Schulordnung, insbesondere zur Wahrung eines geordneten Schulbetriebes oder zum Schutz anderer Schülerinnen und Schüler, sofortige Maßnahmen geboten sein können.
Soweit seitens der Schule die Strafverfolgungsbehörden informiert wurden, informiert sie diese auch über pädagogische Maßnahmen, erzieherische Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen, damit diese im Strafverfahren berücksichtigt werden können.
4.2.5 Gefährdung des Kindeswohls
Bestehen gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls einer minderjährigen Schülerin oder eines minderjährigen Schülers, haben Lehrkräfte, zur Gefährdungseinschätzung Anspruch auf Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft des öffentlichen Jugendhilfeträgers. Regelungen finden sich hierzu in § 4 Absatz 1 Nummer 7 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz in der Fassung vom 1. Januar 2012 in der jeweils geltenden Fassung, des § 42 Absatz 6 des Schulgesetzes NRW, des § 29 des Runderlasses des Ministeriums für Schule und Weiterbildung zur Allgemeinen Dienstordnung für Lehrerinnen und Lehrer, Schulleiterinnen und Schulleiter an öffentlichen Schulen vom 16.06.2012 (BASS 21-02 Nr. 4) und des § 8 des Achten Buches Sozialgesetzbuch.
Lehrkräfte, die einen derartigen Verdacht haben, informieren die Schulleitung unverzüglich. Sofern ein Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler und den Personensorgeberechtigten keinen Erfolg verspricht - u.a. soll hierbei auf die Inanspruchnahme von Hilfen hingewirkt werden - und eine Gefährdung auf andere Weise nicht abzuwenden ist und somit ein Tätigwerden des Jugendamtes als erforderlich erachtet wird, ist die Lehrkraft beziehungsweise die Schulleitung befugt, das Jugendamt zu informieren und die erforderlichen Daten mitzuteilen. Vorab sind die Betroffenen hierüber in Kenntnis zu setzen, sofern damit der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird.
Für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie sonstige im Landesdienst stehende pädagogische und sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gem. § 58 des Schulgesetzes NRW, die in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit ebenfalls gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung feststellen, gilt dies unter Beachtung des § 203 des Strafgesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. November 1998 (BGBl. I S. 3322), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGB1. I S. 844) geändert worden ist, entsprechend.
Schulleitungen, Lehrkräfte und das pädagogische und sozialpädagogische Personal im Sinne des § 58 Schulgesetzes NRW unterstützen im Rahmen von Schulfahndungen die Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung von sexuellen Missbrauchsstraftaten.
Soweit in diesem Zusammenhang der Verdacht einer Straftat gegen andere Personen besteht, ist - auch mit Blick auf die Verhinderung der Fortsetzung dieser Straftat - bereits seitens der Schule die Information der Strafverfolgungsbehörden zu prüfen.
Polizeiliche Konzepte zur Reduzierung der Kinder- und Jugendkriminalität umfassen Prävention, Opferschutz und die Vermittlung von Opferhilfe ebenso wie Maßnahmen der Strafverfolgung. Vorrangiges Ziel ist, Kriminalitätsgefährdungen frühzeitig zu erkennen und die Verfestigung von Kriminalität zu verhindern. Von besonderer Bedeutung sind dabei entsprechende Programme, wie zum Beispiel „Kurve kriegen“, und die schnelle Aufklärung von Straftaten. Hierzu arbeitet die Polizei insbesondere mit Schulen, Jugendämtern, Träger der freien Jugendhilfe, Ordnungsbehörden und Justizbehörden eng zusammen.
4.3.2 Zusammenarbeit mit den Jugendämtern
Der Kontakt zu den Jugendämtern sollte besonders eng sein. Sie werden über jugendgefährdende Orte sowie über gefährdete Kinder und Jugendliche unterrichtet. Das Jugendamt ist unverzüglich zu verständigen, wenn erzieherische Maßnahmen schon während der polizeilichen Ermittlungen notwendig erscheinen. Die Bewährungshilfe sollte bereits informiert werden, wenn aufgrund polizeilicher Feststellungen zu befürchten ist, dass von ihr Betreute wieder in die Kriminalität abzugleiten drohen.
Die Polizei unterstützt die Ordnungs- und Jugendbehörden bei der Überwachung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes, um Gefährdungen zu verhindern, die das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen bedrohen.
Bei Gefährdungen für Kinder und Jugendliche trifft die Polizei die unaufschiebbar notwendigen Maßnahmen im Rahmen ihrer Zuständigkeit. Sie wirkt auf intervenierende Maßnahmen originär zuständiger Behörden hin.
4.3.3 Polizeiliche Bearbeitung der Jugendkriminalität
In allen Kreispolizeibehörden begleiten zum Zwecke der Prävention speziell geschulte Beamtinnen und Beamte die örtlichen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität. Zu diesem Zweck halten sie Verbindung zu den Dienststellen ihrer Behörde, die Sachverhalte bearbeiten, an denen Kinder und Jugendliche beteiligt sind.
Gerade der erste Kontakt von tatverdächtigen Kindern und Jugendlichen mit den Strafverfolgungsbehörden kann wesentlichen Einfluss auf ihre zukünftige Entwicklung haben. Die Bearbeitung von Jugendsachen erfolgt durch besonders geschulte und mit der Jugendkriminalität vertraute Polizeibeamtinnen oder Polizeibeamte, durch sogenannte Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter.
4.3.4 Zusammenarbeit mit Schulen
Die Polizei bietet allen Schulen bilateral oder im Rahmen von Ordnungspartnerschaften Kooperationen an, die auf die Verhinderung von Straftaten durch Schülerinnen und Schüler sowie eine Verbesserung des Schutzes von Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern vor Straftaten gerichtet sind.
In diesem Rahmen prüft sie regelmäßig auch ihre Beteiligung an kriminalpräventiven Schulprojekten.
Erfordert die Sicherheitslage an einer Schule polizeiliches Einschreiten, sind mit der Schulleitung abgestimmte Maßnahmen zur Strafverfolgung und Kriminalprävention in Betracht zu ziehen.
Für die Zusammenarbeit mit den Schulen benennen die Kreispolizeibehörden feste Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner. Für diese Aufgabe kommen insbesondere Beamtinnen und Beamte des polizeilichen Bezirksdienstes in Betracht. Sie bewerten gemeinsam mit den von der Schule und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
Die Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter übermitteln der Schulleitung den Sachverhalt, soweit
a) der Tatverdacht sich gegen einen Schüler oder eine Schülerin richtet,
b) auf Grund der Art der Straftat oder sonstiger konkreter Anhaltspunkte die Gefahr besteht, dass der oder die Tatverdächtige innerhalb oder außerhalb der Schule zum Nachteil von Mitschülerinnen oder Mitschülern, Lehrerinnen oder Lehrern, sonstigen in der Schule beschäftigten Personen oder Personen der Elternvertretung eine Straftat begehen wird und
c) die Kenntnis des Sachverhalts für die Schulleitung erforderlich ist, damit sie im Rahmen ihrer Aufgaben die Gefahr abwehren kann.
Änderungen der Gefahrenprognose werden der Schulleitung mitgeteilt. Die Schulleitungen dürfen die übermittelten Daten ausschließlich zu Zwecken der ihr obliegenden Gefahrenabwehr verwenden. Eine Weitergabe ist nur innerhalb des Lehrerkollegiums oder an Aufsichtsstellen statthaft, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist.
4.3.5 Zusammenarbeit mit den Staatsanwaltschaften
Ermittlungsverfahren gegen jugendliche und heranwachsende Tatverdächtige, bei denen aufgrund ihrer persönlichen Entwicklung sowie der Art, Schwere und Anzahl der ihnen zur Last gelegten Taten eine umgehende strafrechtliche Reaktion geboten ist, sind vorrangig durchzuführen. Die hierzu notwendigen Verfahrensabläufe stimmen die Kreispolizeibehörden mit den zuständigen Staatsanwaltschaften ab.
4.4 Justizbehörden
4.4.1 Aufgaben der Justizbehörden
Die Justizbehörden - Staatsanwaltschaften und Gerichte - werden Kraft ihres gesetzlichen Auftrags erst tätig, wenn zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine Straftat vorliegen. Ihre Maßnahmen und Reaktionen orientieren sich dabei vor allem an dem Erziehungsgedanken auf der Grundlage der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes. Bereits im Ermittlungsverfahren wird die Jugendgerichtshilfe in das Verfahren eingebunden.
In Jugendverfahren sollen Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Richterinnen und Richter tätig sein, die erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sind. Richterinnen und Richter auf Probe und Beamtinnen und Beamte auf Probe sollen im ersten Jahr nach ihrer Ernennung nicht zur Jugendstaatsanwältin oder zum Jugendstaatsanwalt bestellt werden.
4.4.2 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte für den Ort
Um kriminelle Karrieren einzelner Jugendlicher vor Ort frühzeitig zu erkennen und schnell und angemessen reagieren zu können, ist die Bearbeitung der Jugendstrafverfahren bei allen Staatsanwaltschaften des Landes der Staatsanwältin beziehungsweise dem Staatsanwalt für den Ort übertragen worden. Sie stehen als ständige Ansprechpersonen den Beschäftigten aller in ihrem Bezirk tätigen Behörden, insbesondere den Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeitern der Polizei, den Jugendämtern und den Schulen, zur Verfügung.
4.4.3 Jugendstrafverfahren
Der Erziehungsgedanke spiegelt sich insbesondere auch in den vielfältigen, abgestuften Reaktionsmöglichkeiten wider. Durch zeitnahe und erzieherische Maßnahmen, etwa die Durchführung eines Täter-Opfer-Ausgleichs oder eines sozialen Trainingskurses, zum Beispiel in Form eines Anti-Gewalt-Trainings, leisten die Justizbehörden gleichzeitig einen Beitrag zur Verhütung weiterer Straftaten.
Nach Durchführung der Ermittlungen obliegt den Jugendstaatsanwältinnen und Jugendstaatsanwälten die Entscheidung, ob ein Tatnachweis zu führen ist und ob unter den Voraussetzungen des § 45 des Jugendgerichtsgesetzes von der Verfolgung abgesehen werden kann. Dabei ist besonderes Augenmerk auf die Durchführung erzieherischer Maßnahmen gemäß § 45 Absatz 2 des Jugendgerichtsgesetzes zu richten. Kommt ein Absehen von der Verfolgung aus erzieherischen Gründen nicht in Betracht, wird zeitnah Anklage erhoben oder Antrag auf Entscheidung im Vereinfachten Jugendverfahren gestellt.
Sind in einem Ermittlungsverfahren gegen eine Jugendliche oder einen Jugendlichen die Voraussetzungen für den Erlass eines Haftbefehls gegeben, prüft die Jugendstaatsanwältin oder der Jugendstaatsanwalt regelmäßig, ob der Zweck der Untersuchungshaft nicht durch eine vorläufige Anordnung über die Erziehung oder durch andere Maßnahmen erreicht oder zur Haftvermeidung vorrangig die einstweilige Unterbringung in einem Heim der Jugendhilfe gemäß §§ 71, 72 des Jugendgerichtsgesetzes angeordnet werden kann. Über die betreffenden Einrichtungen der Jugendhilfe wird die Justiz regelmäßig informiert.
Die Jugendgerichte führen die Jugendverfahren mit Blick auf den Erziehungsgedanken unter Beachtung des Beschleunigungsgebots und der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes durch. Sie ordnen - falls eine Einstellung nach § 47 des Jugendgerichtsgesetzes nicht in Betracht kommt - Erziehungsmaßregeln und dort insbesondere Weisungen an. Wenn diese nicht ausreichen, wird die Straftat mit Zuchtmitteln, zum Beispiel durch Arbeitsauflage oder Jugendarrest, geahndet. Die Jugendstrafe ist Ultima Ratio jugendstrafrechtlicher Rechtsfolgen. Sie darf nur verhängt werden, wenn andere Maßnahmen zur Erziehung mit Blick auf die Person der oder des Jugendlichen und/oder zum Ausgleich schwerer Schuld nicht ausreichen. Jugendarrest neben zur Bewährung ausgesetzter Jugendstrafe kann zur Verdeutlichung des Unrechts und der Folgen erneuter Straftaten oder zur Verbesserung der Erfolgsaussichten für eine erzieherische Einwirkung der Bewährungszeit und deren Bewältigung angeordnet werden.
4.4.4 Vollstreckung jugendstrafrechtlicher Sanktionen
Für die zeitnahe Vollstreckung der erkannten Maßnahme ist Sorge zu tragen. Die Arrestvollstreckung ist gemäß § 85 Absatz 1 des Jugendgerichtsgesetzes in Verbindung mit § 90 Absatz 2 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes unmittelbar nach Rechtskraft des Urteils und vor Urteilsabsetzung an den Jugendrichter am Ort des Vollzugs abzugeben, dem die weitere Vollstreckung und die Vollzugsleitung obliegt. Bei einer Jugendstrafe mit Bewährung sieht das des Jugendgerichtsgesetzes obligatorisch die Unterstellung unter eine Bewährungshelferin oder einen Bewährungshelfer vor. Dadurch ist sichergestellt, dass die Jugendrichterin oder der Jugendrichter regelmäßig über den Verlauf der Bewährungszeit unterrichtet ist und auf mögliches Fehlverhalten umgehend reagieren kann.
Der Vollzug des Jugendarrestes und der Jugendstrafe wird erzieherisch gestaltet. Der Jugendstrafvollzug geht deshalb durch differenzierte Angebote auf den individuellen Förderbedarf der Gefangenen ein. Die Förderung richtet sich in besonderem Maße auf die Bereiche der schulischen Bildung und der beruflichen Qualifizierung. Zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt wird mit den Arbeitsagenturen und sonstigen Einrichtungen eng zusammengearbeitet. Die Entlassung wird individuell vorbereitet.
Bei der Vollstreckung von Jugendarrest oder Jugendstrafe an Schultagen soll die Vollstreckungsleitung regelmäßig zugleich mit der Ladung die Schulleitung davon unterrichten, wo und in welcher Zeit die Vollstreckung erfolgt. Dem Jugendlichen kann auch aufgegeben werden, die Ladung der Schulleitung vorzulegen und die Kenntnisnahme bescheinigen zu lassen.
4.4.5 Familiengerichtliche Verfahren
Verantwortung für die Verhütung von Jugendkriminalität trifft im Übrigen nicht nur die Strafgerichte. Jugendkriminalität kann Ausdruck von Verwahrlosungszuständen in elterlicher Mitverantwortung sein. Gemäß § 1666 des Bürgerlichen Gesetzbuches in der Fassung vom 18. August 1896 (RGB1. S.195) in der jeweils gültigen Fassung haben die Familiengerichte eine Gefährdung des Kindeswohls durch erforderliche Maßnahmen abzuwenden, wenn die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, die Gefahr abzuwenden.
4.5 Untere Gesundheitsbehörden
Bei konkreten Anhaltspunkten für das Vorliegen einer psychischen Störung oder schweren Verhaltensauffälligkeit empfiehlt es sich, die speziellen Dienste - wie den sozialpsychiatrischen oder falls vorhanden den jugendpsychiatrischen oder den jugend- und schulärztlichen Dienst - der unteren Gesundheitsbehörden zu informieren.
Suchtgefährdete oder suchtkranke Jugendliche sollten auf Hilfemöglichkeiten der Suchtberatungsstellen hingewiesen werden.
4.6 Ordnungsbehörden
Zur Verhütung der Jugendkriminalität werden die Ordnungsbehörden insbesondere bei der Überwachung jugendgefährdender Orte unter den Gesichtspunkten des Jugendschutzes sowie der Einhaltung gaststätten- und gewerberechtlicher Vorschriften tätig.
5 Besondere Formen der Zusammenarbeit
5.1 Fallkonferenzen
Bei herausragenden Straftaten oder Gefahrenlagen sowie bei Kindern und Jugendlichen, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen und -täter auffällig werden, ist eine besonders enge Zusammenarbeit der betroffenen Behörden und Institutionen notwendig. Sowohl fallübergreifende Konferenzen als auch einzelfallbezogene Fallkonferenzen, an denen die jeweils betroffenen Institutionen teilnehmen, fördern und vereinfachen den Informationsaustausch. Zugleich ermöglichen sie, auf den jeweiligen Einzelfall ausgerichtete Maßnahmen zu vereinbaren.
5.2 Häuser des Jugendrechts
In „Häusern des Jugendrechts“ sind Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe gemeinsam tätig. Die enge Zusammenarbeit fördert den Informationsaustausch und ermöglicht es, tatverdächtige Jugendliche ihrer jeweiligen Situation und Persönlichkeit angemessen zu behandeln. Gerade Jugendliche, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen oder -täter auffällig werden, können in sogenannten Häusern des Jugendrechts für Intensivtäter eng begleitet werden. Der Entwicklung und Verfestigung krimineller Karrieren im Jugendalter wird mittels abgestufter Maßnahmen in direkter Abstimmung zwischen Polizei, Jugendgerichtshilfe und Staatsanwaltschaft individuell entgegengewirkt. Alle Maßnahmen orientieren sich dabei insbesondere am Erziehungsgedanken des Jugendstrafrechts.
6 Landesweite Unterstützungsmaßnahmen
sowie Handreichungen und Erlasse
Für die Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität bestehen über diesen Erlass hinaus zahlreiche spezifische Regelungen, darunter:
a) Polizeiliche Kriminalprävention, Runderlass des Ministeriums des Innern vom 09.05.2019 (MBl. NRW. S. 181)
b) Bearbeitung von Jugendsachen (PDV 382), Runderlass des Innenministeriums vom 07.12.1995 (SMBl. NRW. 2054)
c) Haftentscheidungshilfe im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 03.05.1995 (MBl. NRW. S. 814)
d) Richtlinien zur Förderung der Diversion im Jugendstrafverfahren (Diversionsrichtlinien), Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Innenministeriums, des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder und des Ministeriums für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie vom 13.07.2004 (MBl. NRW. S. 840)
e) Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 14.03.1995 (MBl. NRW. S. 558)
f) Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule, Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4)
g) Landesstelle Schulpsychologie und Schulpsychologisches Krisenmanagement (LaSP), Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 03.05.2017 (BASS 10-32 Nr. 67)
h) Jugendwohlfahrtszuständigkeitsverordnung vom 10. November 2009 (GV. NRW. S. 586).
a) Notfallordner für die Schulen in Nordrhein-Westfalen - Hinsehen und Handeln, Handlungsempfehlungen zur Krisenprävention und Krisenintervention, Düsseldorf 2015
b) Empfehlungen zu Strukturen, Aufgaben und Verfahrensweisen des Schulpsychologischen Krisenmanagements in Schulen in Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Schule und Weiterbildung, Städtetag Nordrhein-Westfalen, Landkreistag Nordrhein-Westfalen, Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen, Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf August 2014.
Dieser Runderlass tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft. Gleichzeitig wird der Gemeinsame Runderlass des Kultusministeriums und des Innenministeriums „Netzwerke gegen Gewalt an Schulen und im schulischen Umfeld; Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften bei den Kreisen und kreisfreien Städten“ vom 16.02.1994 (MBl. NRW. S. 491 - BASS 12-21 Nr. 9) aufgehoben.
ABl. NRW. 12/19 | Mit MyHammer die Vorsätze für 2009 in die Tat umsetzen | MyHammer Blog für Handwerker
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Autor: redaktion | Donnerstag, 8. Januar 2009 | Kommentare Twittern
61 Prozent der Deutschen wollen Stress vermeiden, 37 Prozent sparsamer haushalten
Investitionen in Handwerksleistungen haben bei den Deutschen Priorität
Vom Malermeister bis zur Haushaltshilfe: Handwerker und Dienstleister findet man bei MyHammer
Berlin, den 8. Januar 2009 – Gute Vorsätze sind in schlechten Zeiten noch wichtiger als sonst. Eine Umfrage der DAK hat ergeben*: Mit 61 Prozent liegt der Vorsatz, Stress zu vermeiden, bei den Deutschen dieses Jahr auf Platz Eins. Dicht gefolgt von der Absicht, sich mehr Zeit für Familie und Freunde zu nehmen (59 Prozent).
MyHammer hilft dabei, diese Vorsätze in die Tat umzusetzen. Über den Online-Marktplatz können sämtliche Arbeiten schnell und einfach an Handwerker und Dienstleister übergeben werden: Ob Haushaltshilfe, Gärtner oder Spediteur, bei www.myhammer.de gibt es tatkräftige Unterstützung für alle Bereiche. So wirkt man Stress entgegen und gewinnt zusätzlich Freizeit.
Klassische Vorsätze, wie „Weniger Fernsehen“ (21 Prozent) oder „Aufhören zu Rauchen“ (14 Prozent), die in den letzten Jahren Hochkonjunktur hatten, sind auf die hinteren Plätze verwiesen worden. Weit oben auf der Liste steht neben der „Stressverminderung“ nun das „Sparen“. 37 Prozent der Deutschen nehmen sich für 2009 vor, wirtschaftlicher zu haushalten*. Ganz einfach geht das mit MyHammer, denn hier sparen Auftraggeber 30 Prozent und mehr im Vergleich zu einer Auftragsvergabe über das Branchenbuch.
Dass die Deutschen 2009 ihre Prioritäten auf Investitionen in die eigenen vier Wände legen, zeigt eine weitere aktuelle Studie**: Die Hälfte der Befragten will überschüssiges Geld in der Haushaltskasse für die Verschönerung der Wohnung ausgeben. 37 Prozent planen, das Geld in Handwerksarbeiten zu investieren. Erst danach sind Ausgaben für Kleidung, Reisen oder Freizeit geplant.
„Obwohl die Leute sparen müssen, wollen sie nicht auf Renovierungsmaßnahmen verzichten. Beides lässt sich am besten bei MyHammer verbinden“, sagt Markus Berger-de León, Vorstandsvorsitzender der MY-HAMMER AG, und fügt hinzu: „Nirgendwo findet man so günstig wie bei MyHammer einen qualifizierten Heizungsfachmann, Malermeister oder Tischler.“
Doch nicht nur die Auftraggeber profitieren von MyHammer – auch Handwerkern und Dienstleistern eröffnet der Online-Marktplatz gerade in Zeiten mit weniger Aufträgen neue Möglichkeiten: Sie können problemlos über die regionalen Grenzen hinaus Neukunden akquirieren und so für volle Auftragsbücher sorgen.
*Umfrage der DAK im Dezember 2008. Veröffentlicht von Bild.de am 17.12.2008
http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/12/17/vorsaetze/fuer-2009.html
** Forsa-Umfrage im Dezember 2008 zum Thema Konsumgutscheine. Veröffentlicht in Ausgabe 51/2008 des „Stern“.
Tags: Dienstleister, finden, Handwerker, MyHammer, Vorsätze | de |
q-de-773 | zu planen und umzusetzen. | BASS 2019/2020 - 18-03 Nr. 1 Zusammenarbeit bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Zu BASS 18-03 Nr. 1
Zusammenarbeit bei der
Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Gemeinsamer Runderlass des Ministeriums des Innern,
des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales,
und des Ministeriums der Justiz
v. 19.11.2019 (MBl. NRW. S. 740)
Delinquentes Verhalten ist in der Entwicklung von Jugendlichen ein überwiegend episodenhaftes Phänomen, dessen Ursachen unter anderem in Störungen des Sozialisationsprozesses liegen und das durch geschlechtsspezifische Unterschiede gekennzeichnet ist. Ziel bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität ist insbesondere, der Entwicklung und Verfestigung delinquenter Verhaltensweisen entgegenzuwirken. Kriminalpräventive Maßnahmen sollen dabei möglichst früh ansetzen und die jeweiligen Lebensumstände sowie individuellen Problemlagen der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen. Die Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten und das soziale Umfeld sind in geeigneter Weise einzubeziehen.
Die vertrauensvolle und kontinuierliche Zusammenarbeit der mit Kindern und Jugendlichen befassten Institutionen und Einrichtungen ist wesentliche Voraussetzung für wirksame Präventions- und Interventionsmaßnahmen und für angemessene Maßnahmen im Rahmen von Strafverfahren. Neben der Vermeidung von Straftaten durch frühzeitige Vermittlung in geeignete Hilfen kommen einer schnellen Aufklärung von Straftaten, der zeitnahen Reaktion auf Straftaten und der Berücksichtigung der berechtigten Ansprüche potentieller und konkreter Opfer eine besondere Bedeutung zu.
2 Netzwerke der Prävention
Anhaltende frühkindliche Verhaltensauffälligkeiten, zum Beispiel aggressives Verhalten oder soziales Rückzugsverhalten, können Indikatoren für eine spätere Suchtentwicklung, Delinquenz und gewalttätiges Verhalten sein. Daher sollten erste Maßnahmen der Primärprävention sehr früh, möglichst bereits im Vorschulalter, durchgeführt werden, um einem negativen Entwicklungsverlauf effektiv vorzubeugen.
In den Kommunen arbeitet bereits eine Vielzahl von Institutionen wie Jugendhilfe, Sucht- und Drogenhilfe, Schule, Kindergärten, Polizei, Kirchen, Vereine und andere Organisationen zusammen, um Kinder und Jugendliche für entsprechende Gefahren zu sensibilisieren und in Risiko- und Gefährdungslagen geeignete Hilfen anzubieten. Diese Zusammenarbeit der Verantwortungsträger in Städten und Gemeinden im Rahmen von Netzwerken ist weiter zu intensivieren.
Die Jugendämter sollten dabei eine koordinierende Rolle übernehmen. Sie sollen die anderen Institutionen bei der Zusammenarbeit im Netzwerk beraten und unterstützen sowie auf die Vereinbarung von Zielen und Leitlinien der Netzwerkpartner hinwirken.
3 Übermittlung personenbezogener Daten
Die folgenden Ausführungen zur Zusammenarbeit enthalten selbst keine Rechtsgrundlagen zur Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten. Die zur Zusammenarbeit angehaltenen Stellen sind daher verpflichtet, im Einzelfall zu prüfen, ob eine Datenübermittlung zulässig ist.
4 Aufgaben der Netzwerkpartner
4.1 Jugendämter
Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer selbstbestimmt und eigenverantwortlich handelnden sozial kompetenten Persönlichkeit. In diesem Kontext ist es unter anderem Aufgabe der Jugendämter, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern, ihnen sowie ihren Familien Beratung und erforderliche Hilfen anzubieten und zu gewähren, Familien zu unterstützen und von den Kindern und Jugendlichen Gefährdungen abzuwenden. Hierbei wirken die Jugendämter in den Feldern des Achten Buches Sozialgesetzbuch - Kinder und Jugendhilfe - in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. September 2012 (BGBl. I S. 2022), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 4. August 2019 (BGBl. I S. 1131) geändert worden ist, bei der Prävention mit. Sie arbeiten zudem gemäß § 81 des Achten Buches Sozialgesetzbuch mit anderen Stellen, die der Erziehung, Bildung, Beratung und der Hilfe dienen, sowie den Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Die Jugendgerichtshilfe ist Teil des Jugendamtes. Die Träger der freien Jugendhilfe, wie zum Beispiel Wohlfahrtsverbände, Jugendeinrichtungen und Jugendorganisationen und die Kirchen nehmen bei Präventionsmaßnahmen und bei den Hilfen eine besondere Rolle ein. Sie sind wichtige Partner bei der Förderung junger Menschen.
Darüber hinaus haben Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen Anspruch auf rechtzeitige und verlässliche Hilfe durch die Jugendämter. Hierzu müssen in sozial belasteten Regionen und für Familien mit besonderen Risikofaktoren niedrigschwellige Angebote bereitgestellt werden.
Zur Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen, insbesondere des Jugendschutzgesetzes, arbeiten die Jugendämter mit den örtlichen Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Erziehung und Bildung in der Schule zielen auf die Entwicklung einer selbst- und sozialverantwortlichen Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen. Dies ist grundlegende Aufgabe der gesamten Schule gemäß Artikel 6 der Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Juli 1950 (GV. NRW. S. 127), in der jeweils geltenden Fassung und § 1 Absatz 1 des Schulgesetzes NRW vom 15. Februar 2005 (GV. NRW. S. 102) in der jeweils geltenden Fassung.
Themen der Kriminalprävention, insbesondere zur Vermeidung von Gewalt, Diskriminierung, politisch motivierter Straftaten sowie Drogenkonsum beziehungsweise Erläuterungen des Betäubungsmittelrechts und Cybercrime, sind in der Schule zu behandeln. Dazu können Angebote vor allem von Polizei, Jugendamt, Schulpsychologie sowie Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe und allgemeine Beratungsstellen genutzt werden. Vertrauensbildend sind regelmäßige anlassunabhängige Besuche oder Sprechstunden der Polizei und des Jugendamts in den Schulen.
Zur Umsetzung dienen insbesondere die im Runderlass zu Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule gemäß Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4) empfohlenen schulischen Teams zur Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention sowie die jeweiligen schulischen Beratungskonzepte.
Lehramtsanwärterinnen und -anwärter sollen Gelegenheit erhalten, die Zusammenarbeit mit den genannten Netzwerkpartnern kennen zu lernen.
Dieser Aufgabenbereich soll sowohl bei Schulleiterdienstbesprechungen als auch bei Schulleiterqualifizierungsmaßnahmen thematisiert werden.
4.2.1 Ansprechpersonen
Zur Sicherung des Kontakts mit der Polizei und dem Jugendamt bestellt jede Schulleitung eine feste Ansprechperson, möglichst aus der Schulleitung, der erweiterten Schulleitung oder aus dem Personenkreis der Beratungslehrkräfte. Die Ansprechpersonen bewerten zusammen mit den von der Polizei und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
4.2.2 Straftaten an der Schule oder im schulischen Kontext
Besteht gegen Schülerinnen oder Schüler der Verdacht der Begehung eines Verbrechens, so hat die Schulleitung die Strafverfolgungsbehörden zu benachrichtigen.
Für den Fall des Verdachts eines Vergehens prüft die Schulleitung, ob pädagogische/schulpsychologische Unterstützung, erzieherische Einwirkungen beziehungsweise Ordnungsmaßnahmen ausreichen oder ob wegen der Schwere der Tat oder anderer gewichtiger Umstände, zum Beispiel mehrfache Auffälligkeiten, eine Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft erforderlich ist. Eine Benachrichtigung ist in der Regel erforderlich bei:
a) gefährlichen Körperverletzungen,
b) Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
c) Einbruchsdiebstählen,
d) Verstößen gegen das Waffengesetz,
e) Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz,
f) gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr,
g) erheblichen Fällen von Bedrohung oder Nötigung,
h) Sachbeschädigung,
i) Cybercrime sowie
j) politisch motivierten Straftaten.
Bei der Abwägung berücksichtigt die Schule sowohl die Täter- als auch die Opferinteressen und greift, nach Bedarf auf die Expertise von Netzwerkpartnern zurück.
In Fällen des Verdachts auf Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz soll möglichst die Sucht- und Drogenberatungsstelle einbezogen werden. Dies erfolgt auf der Grundlage einer Erörterung des Einzelfalls unter Gewährleistung der Anonymität der oder des Betroffenen. Die Drogen- und Suchtberatungsstelle unterstützt die Schulleitung bei der Abwägung, ob bei einem Vergehen von der Benachrichtigung der Strafverfolgungsbehörden abgesehen werden kann und ob und gegebenenfalls welche weitergehenden Hilfen in dem konkreten Einzelfall angezeigt sind.
Der Erziehungsauftrag gemäß § 2 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen und Beratungsauftrag gemäß § 44 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen der Schule wird durch die Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft nicht berührt. Insbesondere ist die Schule auch nach Hinzuziehung der Polizei oder Staatsanwaltschaft berechtigt, die in § 53 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen vorgesehenen erzieherischen Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen zu verhängen.
Die Wahrnehmung weiterer sozialer-, pädagogischer- und schulpsychologischer Unterstützungsangebote ist zu prüfen. Strafbare Handlungen, die von Schülerinnen oder Schülern außerhalb der Schule begangen werden, können dann zu Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen nach dem Schulgesetz führen, wenn ein schulischer Bezug erkennbar ist, zum Beispiel, wenn Mitschülerinnen oder Mitschüler oder Lehr- und Fachkräfte einer Schule betroffen sind.
Die Aufgaben der Strafverfolgung obliegen ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden.
Im Rahmen der Gefahrenabwehr ist die Polizei darüber hinaus zu benachrichtigen, soweit der Schulleitung oder einer Lehrperson zureichende tatsächliche Anhaltspunkte auf bevorstehende erhebliche Straftaten vorliegen.
4.2.3 Information der Eltern
Sofern die Schule Polizei oder Staatsanwaltschaft informiert hat, obliegt die Benachrichtigung der Eltern im Sinne des § 123 des Schulgesetzes NRW der tatverdächtigen Personen beziehungsweise der Opfer ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden, um Ermittlungsmaßnahmen nicht zu gefährden. Ansonsten informiert die Schule in eigener Zuständigkeit die Eltern der tatverdächtigen Personen und die Eltern der Opfer, soweit es sich um Schülerinnen oder Schüler der Schule handelt. Den Eltern der Opfer wird damit die Geltendmachung von zivilrechtlichen Ansprüchen oder die eigene Strafanzeige ermöglicht.
4.2.4 Information und Anhörung der Schule im Ermittlungsverfahren
Die Strafverfolgungsbehörden hören gemäß § 43 Absatz 1 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. Dezember 1974 (BGBl. I S. 3427), das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGBl. I S. 840) geändert worden ist, die Schule zur Feststellung der Lebens- und Familienverhältnisse, des Werdegangs, des bisherigen Verhaltens der oder des Beschuldigten und aller übrigen Umstände an, die zur Beurteilung seiner seelischen, geistigen und charakterlichen Eigenart dienen können, sofern die Schülerin oder der Schüler dadurch keine Nachteile, zum Beispiel den Verlust ihres beziehungsweise seines Ausbildungsplatzes zu befürchten hat. Gemäß Nummer 33 der Anordnung über Mitteilungen in Strafsachen vom 1. Februar 2009 (BAnz AT 08.04.2019 B1), werden die Leiterin beziehungsweise der Leiter der Schule zudem über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und die Erhebung der öffentlichen Klage unterrichtet, wenn aus Gründen der Schulordnung, insbesondere zur Wahrung eines geordneten Schulbetriebes oder zum Schutz anderer Schülerinnen und Schüler, sofortige Maßnahmen geboten sein können.
Soweit seitens der Schule die Strafverfolgungsbehörden informiert wurden, informiert sie diese auch über pädagogische Maßnahmen, erzieherische Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen, damit diese im Strafverfahren berücksichtigt werden können.
4.2.5 Gefährdung des Kindeswohls
Bestehen gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls einer minderjährigen Schülerin oder eines minderjährigen Schülers, haben Lehrkräfte, zur Gefährdungseinschätzung Anspruch auf Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft des öffentlichen Jugendhilfeträgers. Regelungen finden sich hierzu in § 4 Absatz 1 Nummer 7 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz in der Fassung vom 1. Januar 2012 in der jeweils geltenden Fassung, des § 42 Absatz 6 des Schulgesetzes NRW, des § 29 des Runderlasses des Ministeriums für Schule und Weiterbildung zur Allgemeinen Dienstordnung für Lehrerinnen und Lehrer, Schulleiterinnen und Schulleiter an öffentlichen Schulen vom 16.06.2012 (BASS 21-02 Nr. 4) und des § 8 des Achten Buches Sozialgesetzbuch.
Lehrkräfte, die einen derartigen Verdacht haben, informieren die Schulleitung unverzüglich. Sofern ein Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler und den Personensorgeberechtigten keinen Erfolg verspricht - u.a. soll hierbei auf die Inanspruchnahme von Hilfen hingewirkt werden - und eine Gefährdung auf andere Weise nicht abzuwenden ist und somit ein Tätigwerden des Jugendamtes als erforderlich erachtet wird, ist die Lehrkraft beziehungsweise die Schulleitung befugt, das Jugendamt zu informieren und die erforderlichen Daten mitzuteilen. Vorab sind die Betroffenen hierüber in Kenntnis zu setzen, sofern damit der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird.
Für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie sonstige im Landesdienst stehende pädagogische und sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gem. § 58 des Schulgesetzes NRW, die in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit ebenfalls gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung feststellen, gilt dies unter Beachtung des § 203 des Strafgesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. November 1998 (BGBl. I S. 3322), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGB1. I S. 844) geändert worden ist, entsprechend.
Schulleitungen, Lehrkräfte und das pädagogische und sozialpädagogische Personal im Sinne des § 58 Schulgesetzes NRW unterstützen im Rahmen von Schulfahndungen die Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung von sexuellen Missbrauchsstraftaten.
Soweit in diesem Zusammenhang der Verdacht einer Straftat gegen andere Personen besteht, ist - auch mit Blick auf die Verhinderung der Fortsetzung dieser Straftat - bereits seitens der Schule die Information der Strafverfolgungsbehörden zu prüfen.
Polizeiliche Konzepte zur Reduzierung der Kinder- und Jugendkriminalität umfassen Prävention, Opferschutz und die Vermittlung von Opferhilfe ebenso wie Maßnahmen der Strafverfolgung. Vorrangiges Ziel ist, Kriminalitätsgefährdungen frühzeitig zu erkennen und die Verfestigung von Kriminalität zu verhindern. Von besonderer Bedeutung sind dabei entsprechende Programme, wie zum Beispiel „Kurve kriegen“, und die schnelle Aufklärung von Straftaten. Hierzu arbeitet die Polizei insbesondere mit Schulen, Jugendämtern, Träger der freien Jugendhilfe, Ordnungsbehörden und Justizbehörden eng zusammen.
4.3.2 Zusammenarbeit mit den Jugendämtern
Der Kontakt zu den Jugendämtern sollte besonders eng sein. Sie werden über jugendgefährdende Orte sowie über gefährdete Kinder und Jugendliche unterrichtet. Das Jugendamt ist unverzüglich zu verständigen, wenn erzieherische Maßnahmen schon während der polizeilichen Ermittlungen notwendig erscheinen. Die Bewährungshilfe sollte bereits informiert werden, wenn aufgrund polizeilicher Feststellungen zu befürchten ist, dass von ihr Betreute wieder in die Kriminalität abzugleiten drohen.
Die Polizei unterstützt die Ordnungs- und Jugendbehörden bei der Überwachung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes, um Gefährdungen zu verhindern, die das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen bedrohen.
Bei Gefährdungen für Kinder und Jugendliche trifft die Polizei die unaufschiebbar notwendigen Maßnahmen im Rahmen ihrer Zuständigkeit. Sie wirkt auf intervenierende Maßnahmen originär zuständiger Behörden hin.
4.3.3 Polizeiliche Bearbeitung der Jugendkriminalität
In allen Kreispolizeibehörden begleiten zum Zwecke der Prävention speziell geschulte Beamtinnen und Beamte die örtlichen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität. Zu diesem Zweck halten sie Verbindung zu den Dienststellen ihrer Behörde, die Sachverhalte bearbeiten, an denen Kinder und Jugendliche beteiligt sind.
Gerade der erste Kontakt von tatverdächtigen Kindern und Jugendlichen mit den Strafverfolgungsbehörden kann wesentlichen Einfluss auf ihre zukünftige Entwicklung haben. Die Bearbeitung von Jugendsachen erfolgt durch besonders geschulte und mit der Jugendkriminalität vertraute Polizeibeamtinnen oder Polizeibeamte, durch sogenannte Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter.
4.3.4 Zusammenarbeit mit Schulen
Die Polizei bietet allen Schulen bilateral oder im Rahmen von Ordnungspartnerschaften Kooperationen an, die auf die Verhinderung von Straftaten durch Schülerinnen und Schüler sowie eine Verbesserung des Schutzes von Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern vor Straftaten gerichtet sind.
In diesem Rahmen prüft sie regelmäßig auch ihre Beteiligung an kriminalpräventiven Schulprojekten.
Erfordert die Sicherheitslage an einer Schule polizeiliches Einschreiten, sind mit der Schulleitung abgestimmte Maßnahmen zur Strafverfolgung und Kriminalprävention in Betracht zu ziehen.
Für die Zusammenarbeit mit den Schulen benennen die Kreispolizeibehörden feste Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner. Für diese Aufgabe kommen insbesondere Beamtinnen und Beamte des polizeilichen Bezirksdienstes in Betracht. Sie bewerten gemeinsam mit den von der Schule und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
Die Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter übermitteln der Schulleitung den Sachverhalt, soweit
a) der Tatverdacht sich gegen einen Schüler oder eine Schülerin richtet,
b) auf Grund der Art der Straftat oder sonstiger konkreter Anhaltspunkte die Gefahr besteht, dass der oder die Tatverdächtige innerhalb oder außerhalb der Schule zum Nachteil von Mitschülerinnen oder Mitschülern, Lehrerinnen oder Lehrern, sonstigen in der Schule beschäftigten Personen oder Personen der Elternvertretung eine Straftat begehen wird und
c) die Kenntnis des Sachverhalts für die Schulleitung erforderlich ist, damit sie im Rahmen ihrer Aufgaben die Gefahr abwehren kann.
Änderungen der Gefahrenprognose werden der Schulleitung mitgeteilt. Die Schulleitungen dürfen die übermittelten Daten ausschließlich zu Zwecken der ihr obliegenden Gefahrenabwehr verwenden. Eine Weitergabe ist nur innerhalb des Lehrerkollegiums oder an Aufsichtsstellen statthaft, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist.
4.3.5 Zusammenarbeit mit den Staatsanwaltschaften
Ermittlungsverfahren gegen jugendliche und heranwachsende Tatverdächtige, bei denen aufgrund ihrer persönlichen Entwicklung sowie der Art, Schwere und Anzahl der ihnen zur Last gelegten Taten eine umgehende strafrechtliche Reaktion geboten ist, sind vorrangig durchzuführen. Die hierzu notwendigen Verfahrensabläufe stimmen die Kreispolizeibehörden mit den zuständigen Staatsanwaltschaften ab.
4.4 Justizbehörden
4.4.1 Aufgaben der Justizbehörden
Die Justizbehörden - Staatsanwaltschaften und Gerichte - werden Kraft ihres gesetzlichen Auftrags erst tätig, wenn zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine Straftat vorliegen. Ihre Maßnahmen und Reaktionen orientieren sich dabei vor allem an dem Erziehungsgedanken auf der Grundlage der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes. Bereits im Ermittlungsverfahren wird die Jugendgerichtshilfe in das Verfahren eingebunden.
In Jugendverfahren sollen Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Richterinnen und Richter tätig sein, die erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sind. Richterinnen und Richter auf Probe und Beamtinnen und Beamte auf Probe sollen im ersten Jahr nach ihrer Ernennung nicht zur Jugendstaatsanwältin oder zum Jugendstaatsanwalt bestellt werden.
4.4.2 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte für den Ort
Um kriminelle Karrieren einzelner Jugendlicher vor Ort frühzeitig zu erkennen und schnell und angemessen reagieren zu können, ist die Bearbeitung der Jugendstrafverfahren bei allen Staatsanwaltschaften des Landes der Staatsanwältin beziehungsweise dem Staatsanwalt für den Ort übertragen worden. Sie stehen als ständige Ansprechpersonen den Beschäftigten aller in ihrem Bezirk tätigen Behörden, insbesondere den Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeitern der Polizei, den Jugendämtern und den Schulen, zur Verfügung.
4.4.3 Jugendstrafverfahren
Der Erziehungsgedanke spiegelt sich insbesondere auch in den vielfältigen, abgestuften Reaktionsmöglichkeiten wider. Durch zeitnahe und erzieherische Maßnahmen, etwa die Durchführung eines Täter-Opfer-Ausgleichs oder eines sozialen Trainingskurses, zum Beispiel in Form eines Anti-Gewalt-Trainings, leisten die Justizbehörden gleichzeitig einen Beitrag zur Verhütung weiterer Straftaten.
Nach Durchführung der Ermittlungen obliegt den Jugendstaatsanwältinnen und Jugendstaatsanwälten die Entscheidung, ob ein Tatnachweis zu führen ist und ob unter den Voraussetzungen des § 45 des Jugendgerichtsgesetzes von der Verfolgung abgesehen werden kann. Dabei ist besonderes Augenmerk auf die Durchführung erzieherischer Maßnahmen gemäß § 45 Absatz 2 des Jugendgerichtsgesetzes zu richten. Kommt ein Absehen von der Verfolgung aus erzieherischen Gründen nicht in Betracht, wird zeitnah Anklage erhoben oder Antrag auf Entscheidung im Vereinfachten Jugendverfahren gestellt.
Sind in einem Ermittlungsverfahren gegen eine Jugendliche oder einen Jugendlichen die Voraussetzungen für den Erlass eines Haftbefehls gegeben, prüft die Jugendstaatsanwältin oder der Jugendstaatsanwalt regelmäßig, ob der Zweck der Untersuchungshaft nicht durch eine vorläufige Anordnung über die Erziehung oder durch andere Maßnahmen erreicht oder zur Haftvermeidung vorrangig die einstweilige Unterbringung in einem Heim der Jugendhilfe gemäß §§ 71, 72 des Jugendgerichtsgesetzes angeordnet werden kann. Über die betreffenden Einrichtungen der Jugendhilfe wird die Justiz regelmäßig informiert.
Die Jugendgerichte führen die Jugendverfahren mit Blick auf den Erziehungsgedanken unter Beachtung des Beschleunigungsgebots und der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes durch. Sie ordnen - falls eine Einstellung nach § 47 des Jugendgerichtsgesetzes nicht in Betracht kommt - Erziehungsmaßregeln und dort insbesondere Weisungen an. Wenn diese nicht ausreichen, wird die Straftat mit Zuchtmitteln, zum Beispiel durch Arbeitsauflage oder Jugendarrest, geahndet. Die Jugendstrafe ist Ultima Ratio jugendstrafrechtlicher Rechtsfolgen. Sie darf nur verhängt werden, wenn andere Maßnahmen zur Erziehung mit Blick auf die Person der oder des Jugendlichen und/oder zum Ausgleich schwerer Schuld nicht ausreichen. Jugendarrest neben zur Bewährung ausgesetzter Jugendstrafe kann zur Verdeutlichung des Unrechts und der Folgen erneuter Straftaten oder zur Verbesserung der Erfolgsaussichten für eine erzieherische Einwirkung der Bewährungszeit und deren Bewältigung angeordnet werden.
4.4.4 Vollstreckung jugendstrafrechtlicher Sanktionen
Für die zeitnahe Vollstreckung der erkannten Maßnahme ist Sorge zu tragen. Die Arrestvollstreckung ist gemäß § 85 Absatz 1 des Jugendgerichtsgesetzes in Verbindung mit § 90 Absatz 2 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes unmittelbar nach Rechtskraft des Urteils und vor Urteilsabsetzung an den Jugendrichter am Ort des Vollzugs abzugeben, dem die weitere Vollstreckung und die Vollzugsleitung obliegt. Bei einer Jugendstrafe mit Bewährung sieht das des Jugendgerichtsgesetzes obligatorisch die Unterstellung unter eine Bewährungshelferin oder einen Bewährungshelfer vor. Dadurch ist sichergestellt, dass die Jugendrichterin oder der Jugendrichter regelmäßig über den Verlauf der Bewährungszeit unterrichtet ist und auf mögliches Fehlverhalten umgehend reagieren kann.
Der Vollzug des Jugendarrestes und der Jugendstrafe wird erzieherisch gestaltet. Der Jugendstrafvollzug geht deshalb durch differenzierte Angebote auf den individuellen Förderbedarf der Gefangenen ein. Die Förderung richtet sich in besonderem Maße auf die Bereiche der schulischen Bildung und der beruflichen Qualifizierung. Zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt wird mit den Arbeitsagenturen und sonstigen Einrichtungen eng zusammengearbeitet. Die Entlassung wird individuell vorbereitet.
Bei der Vollstreckung von Jugendarrest oder Jugendstrafe an Schultagen soll die Vollstreckungsleitung regelmäßig zugleich mit der Ladung die Schulleitung davon unterrichten, wo und in welcher Zeit die Vollstreckung erfolgt. Dem Jugendlichen kann auch aufgegeben werden, die Ladung der Schulleitung vorzulegen und die Kenntnisnahme bescheinigen zu lassen.
4.4.5 Familiengerichtliche Verfahren
Verantwortung für die Verhütung von Jugendkriminalität trifft im Übrigen nicht nur die Strafgerichte. Jugendkriminalität kann Ausdruck von Verwahrlosungszuständen in elterlicher Mitverantwortung sein. Gemäß § 1666 des Bürgerlichen Gesetzbuches in der Fassung vom 18. August 1896 (RGB1. S.195) in der jeweils gültigen Fassung haben die Familiengerichte eine Gefährdung des Kindeswohls durch erforderliche Maßnahmen abzuwenden, wenn die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, die Gefahr abzuwenden.
4.5 Untere Gesundheitsbehörden
Bei konkreten Anhaltspunkten für das Vorliegen einer psychischen Störung oder schweren Verhaltensauffälligkeit empfiehlt es sich, die speziellen Dienste - wie den sozialpsychiatrischen oder falls vorhanden den jugendpsychiatrischen oder den jugend- und schulärztlichen Dienst - der unteren Gesundheitsbehörden zu informieren.
Suchtgefährdete oder suchtkranke Jugendliche sollten auf Hilfemöglichkeiten der Suchtberatungsstellen hingewiesen werden.
4.6 Ordnungsbehörden
Zur Verhütung der Jugendkriminalität werden die Ordnungsbehörden insbesondere bei der Überwachung jugendgefährdender Orte unter den Gesichtspunkten des Jugendschutzes sowie der Einhaltung gaststätten- und gewerberechtlicher Vorschriften tätig.
5 Besondere Formen der Zusammenarbeit
5.1 Fallkonferenzen
Bei herausragenden Straftaten oder Gefahrenlagen sowie bei Kindern und Jugendlichen, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen und -täter auffällig werden, ist eine besonders enge Zusammenarbeit der betroffenen Behörden und Institutionen notwendig. Sowohl fallübergreifende Konferenzen als auch einzelfallbezogene Fallkonferenzen, an denen die jeweils betroffenen Institutionen teilnehmen, fördern und vereinfachen den Informationsaustausch. Zugleich ermöglichen sie, auf den jeweiligen Einzelfall ausgerichtete Maßnahmen zu vereinbaren.
5.2 Häuser des Jugendrechts
In „Häusern des Jugendrechts“ sind Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe gemeinsam tätig. Die enge Zusammenarbeit fördert den Informationsaustausch und ermöglicht es, tatverdächtige Jugendliche ihrer jeweiligen Situation und Persönlichkeit angemessen zu behandeln. Gerade Jugendliche, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen oder -täter auffällig werden, können in sogenannten Häusern des Jugendrechts für Intensivtäter eng begleitet werden. Der Entwicklung und Verfestigung krimineller Karrieren im Jugendalter wird mittels abgestufter Maßnahmen in direkter Abstimmung zwischen Polizei, Jugendgerichtshilfe und Staatsanwaltschaft individuell entgegengewirkt. Alle Maßnahmen orientieren sich dabei insbesondere am Erziehungsgedanken des Jugendstrafrechts.
6 Landesweite Unterstützungsmaßnahmen
sowie Handreichungen und Erlasse
Für die Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität bestehen über diesen Erlass hinaus zahlreiche spezifische Regelungen, darunter:
a) Polizeiliche Kriminalprävention, Runderlass des Ministeriums des Innern vom 09.05.2019 (MBl. NRW. S. 181)
b) Bearbeitung von Jugendsachen (PDV 382), Runderlass des Innenministeriums vom 07.12.1995 (SMBl. NRW. 2054)
c) Haftentscheidungshilfe im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 03.05.1995 (MBl. NRW. S. 814)
d) Richtlinien zur Förderung der Diversion im Jugendstrafverfahren (Diversionsrichtlinien), Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Innenministeriums, des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder und des Ministeriums für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie vom 13.07.2004 (MBl. NRW. S. 840)
e) Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 14.03.1995 (MBl. NRW. S. 558)
f) Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule, Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4)
g) Landesstelle Schulpsychologie und Schulpsychologisches Krisenmanagement (LaSP), Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 03.05.2017 (BASS 10-32 Nr. 67)
h) Jugendwohlfahrtszuständigkeitsverordnung vom 10. November 2009 (GV. NRW. S. 586).
a) Notfallordner für die Schulen in Nordrhein-Westfalen - Hinsehen und Handeln, Handlungsempfehlungen zur Krisenprävention und Krisenintervention, Düsseldorf 2015
b) Empfehlungen zu Strukturen, Aufgaben und Verfahrensweisen des Schulpsychologischen Krisenmanagements in Schulen in Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Schule und Weiterbildung, Städtetag Nordrhein-Westfalen, Landkreistag Nordrhein-Westfalen, Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen, Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf August 2014.
Dieser Runderlass tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft. Gleichzeitig wird der Gemeinsame Runderlass des Kultusministeriums und des Innenministeriums „Netzwerke gegen Gewalt an Schulen und im schulischen Umfeld; Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften bei den Kreisen und kreisfreien Städten“ vom 16.02.1994 (MBl. NRW. S. 491 - BASS 12-21 Nr. 9) aufgehoben.
ABl. NRW. 12/19 | VORIS Nds. MasterVO-Lehr | Landesnorm Niedersachsen | Gesamtausgabe | Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen (Nds. MasterVO-Lehr) in der ... | gültig ab: 15.10.2015
Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen...
§ 1 - Fachliche Voraussetzungen für die Zulassung zum Vorbereitungsdienst
§ 2 - Regelstudienzeit, Leistungspunkte, Unterrichtsfächer...
§ 3 - Regelstudienzeit, Leistungspunkte, Unterrichtsfächer...
§ 4 - Regelstudienzeit, Leistungspunkte, Unterrichtsfächer...
§ 5 - Regelstudienzeit, Leistungspunkte, Unterrichtsfächer,...
§ 6 - Regelstudienzeit, Leistungspunkte, Unterrichtsfächer,...
§ 7 - - aufgehoben -
§ 8 - Studienrelevanter Auslandsaufenthalt beim Studium moderner...
§ 9 - Praxiselemente
§ 10 - Fachpraktische Prüfungen
§ 11 - Masterarbeit für das Lehramt an Grundschulen, das...
§ 12 - Masterarbeit für das Lehramt für Sonderpädagogik
§ 13 - Sonderregelungen für die Unterrichtsfächer Kunst und...
§ 14 - Bewertung von Prüfungsleistungen, Gesamtnote des Masterstudiums
Anlage 1 - Vorschriften für die Bildungswissenschaften Erster...
Anlage 2 - Fächerübergreifende Kompetenzen der Fachwissenschaft...
Anlage 3 - - aufgehoben -
Anlage 4 - Sprachanforderungen
Anlage 5 - Vorgaben zum Nachweis berufspraktischer Tätigkeit
Anlage 6 - Fachpraktische Prüfungen
Amtliche Abkürzung: Nds. MasterVO-Lehr
Neugefasst: 02.12.2015
Fundstelle: Nds. GVBl. 2015, 350
(Nds. MasterVO-Lehr)
in der Fassung vom 2. Dezember 2015
Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen (Nds. MasterVO-Lehr) in der Fassung vom 2. Dezember 2015 15.10.2015
§ 1 - Fachliche Voraussetzungen für die Zulassung zum Vorbereitungsdienst 15.10.2015
§ 2 - Regelstudienzeit, Leistungspunkte, Unterrichtsfächer und Sprachanforderungen für das Lehramt an Grundschulen 15.10.2015
§ 3 - Regelstudienzeit, Leistungspunkte, Unterrichtsfächer und Sprachanforderungen für das Lehramt an Haupt- und Realschulen 15.10.2015
§ 4 - Regelstudienzeit, Leistungspunkte, Unterrichtsfächer und Sprachanforderungen für das Lehramt an Gymnasien 15.10.2015
§ 5 - Regelstudienzeit, Leistungspunkte, Unterrichtsfächer, sonderpädagogische Fachrichtungen und Sprachanforderungen für das Lehramt für Sonderpädagogik 15.10.2015
§ 6 - Regelstudienzeit, Leistungspunkte, Unterrichtsfächer, berufliche Fachrichtungen, berufspraktische Tätigkeiten und Sprachanforderungen für das Lehramt an berufsbildenden Schulen 15.10.2015
§ 7 - - aufgehoben - 15.10.2015
§ 8 - Studienrelevanter Auslandsaufenthalt beim Studium moderner Sprachen 15.10.2015
§ 9 - Praxiselemente 15.10.2015
§ 10 - Fachpraktische Prüfungen 15.10.2015
§ 11 - Masterarbeit für das Lehramt an Grundschulen, das Lehramt an Haupt- und Realschulen, das Lehramt an Gymnasien und das Lehramt an berufsbildenden Schulen 15.10.2015
§ 12 - Masterarbeit für das Lehramt für Sonderpädagogik 15.10.2015
§ 13 - Sonderregelungen für die Unterrichtsfächer Kunst und Musik beim Lehramt an Gymnasien 15.10.2015
§ 14 - Bewertung von Prüfungsleistungen, Gesamtnote des Masterstudiums 15.10.2015
§ 15 - Übergangsregelungen 15.10.2015
§ 16 - Inkrafttreten 15.10.2015
Anlage 1 - Vorschriften für die Bildungswissenschaften 15.10.2015
Erster Abschnitt - Lehramtsübergreifende Standards für die bildungswissenschaftlichen Kompetenzen 15.10.2015
Zweiter Abschnitt - Lehramtsspezifische Standards für die bildungswissenschaftlichen Kompetenzen 15.10.2015
Dritter Abschnitt - Standards für schulpraktische Fähigkeiten 15.10.2015
Anhang 15.10.2015
Anlage 2 - Fächerübergreifende Kompetenzen der Fachwissenschaft sowie fächerübergreifende Kompetenzbereiche und Kompetenzen der Fachdidaktik aller Fächer und für alle Lehrämter 15.10.2015
Anlage 3 - - aufgehoben - 15.10.2015
Anlage 4 - Sprachanforderungen 15.10.2015
Anlage 5 - Vorgaben zum Nachweis berufspraktischer Tätigkeit 15.10.2015
Anlage 6 - Fachpraktische Prüfungen 15.10.2015
(1) Die fachlichen Voraussetzungen für die Zulassung zum Vorbereitungsdienst für die Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Bildung erfüllt, wer einen Masterabschluss (Master of Education) an einer Universität oder gleichgestellten Hochschule in Niedersachsen in einem akkreditierten Masterstudiengang für das Lehramt an Grundschulen, das Lehramt an Haupt- und Realschulen, das Lehramt an Gymnasien, das Lehramt für Sonderpädagogik oder das Lehramt an berufsbildenden Schulen erworben und dafür ein Studium abgeschlossen hat, das dieser Verordnung entspricht.
(2) 1 In dem Studium einschließlich der Praxiselemente sind bildungswissenschaftliche Kompetenzen nach der Anlage 1 sowie fachwissenschaftliche und fachdidaktische Kompetenzen nach der Anlage 2 und dem Beschluss der Kultusministerkonferenz „Ländergemeinsame inhaltliche Anforderungen für die Fachwissenschaften und Fachdidaktiken in der Lehrerbildung“ vom 16. Oktober 2008 in der jeweils geltenden Fassung (veröffentlicht im Internet unter www.kmk.de), soweit dort Fachprofile für allgemeinbildende Fächer und die Sonderpädagogik sowie für berufliche Fachrichtungen ausgeführt sind, zu erwerben. 2 In dem Studium müssen
pädagogische und didaktische Basiskompetenzen in den Bereichen
Deutsch als Zweitsprache und als Bildungssprache
Regelstudienzeit, Leistungspunkte, Unterrichtsfächer
und Sprachanforderungen für das Lehramt an Grundschulen
(1) 1 Für das Lehramt an Grundschulen ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium von sechs Semestern und ein abgeschlossenes lehramtsbezogenes Masterstudium von vier Semestern erforderlich. 2 Im Studium sind in den Bildungswissenschaften und in zwei Unterrichtsfächern Kompetenzen zu erwerben. 3 Im Bachelorstudium sind durch die Belegung von Lehreinheiten (im Folgenden: Module), denen von der Hochschule Leistungspunkte zugeordnet sind, 180 Leistungspunkte und im Masterstudium 120 Leistungspunkte zu erwerben. 4 Die Leistungspunkte richten sich nach den im European Credit Transfer System festgelegten Kriterien. 5 Die Leistungspunkte sind wie folgt zu verteilen:
Bildungswissenschaften einschließlich der Praktika nach § 9 Abs. 2 Nrn. 1 und 2
mindestens 75 Leistungspunkte,
Fachwissenschaft und Fachdidaktik eines Unterrichtsfachs
mindestens 60 Leistungspunkte, davon mindestens ein Viertel Fachdidaktik,
Fachwissenschaft und Fachdidaktik des anderen Unterrichtsfachs
Praxisphase nach § 9 Abs. 2 Nr. 3, bestehend aus
einem Praxisblock und
mindestens 20 Leistungspunkte,
mindestens 10 Leistungspunkte,
Projektband (semesterübergreifendes Modul zur Durchführung eines studentischen Forschungsprojektes)
mindestens 15 Leistungspunkte,
Bachelorarbeit, Masterarbeit, Kolloquium
mindestens 35 Leistungspunkte,
zusätzliche Studien- und Prüfungsleistungen zu den Nummern 1 bis 6
höchstens 25 Leistungspunkte.
6 Den in Satz 5 Nr. 1 genannten Praktika sind insgesamt mindestens 7 Leistungspunkte zuzuordnen. 7 Nachzuweisen ist die Teilnahme an Lehrveranstaltungen in Bezug auf den Erwerb von Basisqualifikationen im Bereich der Elementardidaktik
in dem Unterrichtsfach Deutsch, wenn Deutsch nicht als Unterrichtsfach gewählt worden ist,
in dem Unterrichtsfach Mathematik, wenn Mathematik nicht als Unterrichtsfach gewählt worden ist, und
in einem anderen Unterrichtsfach, wenn Deutsch und Mathematik als Unterrichtsfächer gewählt worden sind.
(2) 1 Für das Lehramt an Grundschulen muss mindestens eines der Unterrichtsfächer Deutsch, Englisch oder Mathematik sein. 2 Neben einem dieser Unterrichtsfächer kann auch Evangelische Religion, Gestaltendes Werken, Islamische Religion, Katholische Religion, Kunst, Musik, Sachunterricht, Sport oder Textiles Gestalten, gewählt werden.
(3) Von Absatz 2 abweichende Fächerverbindungen können durch die für die Laufbahnprüfung für Lehrämter zuständige Landesbehörde zugelassen werden, wenn besondere Gründe nachgewiesen werden.
(4) Für die Unterrichtsfächer Deutsch, Englisch und Katholische Religion ist die Erfüllung der Sprachanforderungen nach der Anlage 4 nachzuweisen.
(5) Die Prüfungsleistungen in den Modulen der Bildungswissenschaften und der Unterrichtsfächer sind jeweils nach § 14 Abs. 1 und 3 zu benoten.
und Sprachanforderungen für das Lehramt an Haupt- und Realschulen
(1) 1 Für das Lehramt an Haupt- und Realschulen ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium von sechs Semestern und ein abgeschlossenes lehramts- und schwerpunktbezogenes Masterstudium von vier Semestern erforderlich. 2 Im Studium sind in den Bildungswissenschaften und in zwei Unterrichtsfächern Kompetenzen zu erwerben. 3 Im Bachelorstudium sind durch die Belegung von Lehreinheiten (im Folgenden: Module), denen von der Hochschule Leistungspunkte zugeordnet sind, 180 Leistungspunkte und im Masterstudium 120 Leistungspunkte zu erwerben. 4 Die Leistungspunkte richten sich nach den im European Credit Transfer System festgelegten Kriterien. 5 Die Leistungspunkte sind wie folgt zu verteilen:
Bildungswissenschaften einschließlich der Praktika nach § 9 Abs. 3 Nrn. 1 und 2 oder Abs. 4 Nrn. 1 und 2
Praxisphase nach § 9 Abs. 3 Nr. 3 oder Abs. 4 Nr. 3, bestehend aus
6 Den in Satz 5 Nr. 1 genannten Praktika sind insgesamt mindestens 7 Leistungspunkte zuzuordnen.
(2) 1 Für das Lehramt an Haupt- und Realschulen mit dem Schwerpunkt Hauptschule muss mindestens eines der Unterrichtsfächer Chemie, Deutsch, Englisch, Kunst, Mathematik, Musik oder Physik sein. 2 Neben einem dieser Unterrichtsfächer kann auch Biologie, Erdkunde, Evangelische Religion, Geschichte, Gestaltendes Werken, Hauswirtschaft, Informatik, Islamische Religion, Katholische Religion, Niederländisch, Politik, Sport, Technik, Textiles Gestalten, Werte und Normen oder Wirtschaft gewählt werden.
(3) 1 Für das Lehramt an Haupt- und Realschulen mit dem Schwerpunkt Realschule muss mindestens eines der Unterrichtsfächer Chemie, Deutsch, Englisch, Französisch, Kunst, Mathematik, Musik oder Physik sein. 2 Neben einem dieser Unterrichtsfächer kann auch Biologie, Erdkunde, Evangelische Religion, Geschichte, Gestaltendes Werken, Hauswirtschaft, Informatik, Islamische Religion, Katholische Religion, Niederländisch, Politik, Sport, Technik, Textiles Gestalten, Werte und Normen oder Wirtschaft gewählt werden.
(4) Von Absatz 2 oder 3 abweichende Fächerverbindungen können durch die für die Laufbahnprüfung für Lehrämter zuständige Landesbehörde zugelassen werden, wenn besondere Gründe nachgewiesen werden.
(5) Für die Unterrichtsfächer Deutsch, Englisch, Französisch, Katholische Religion und Niederländisch ist die Erfüllung der Sprachanforderungen nach der Anlage 4 nachzuweisen.
(6) Die Prüfungsleistungen in den Modulen der Bildungswissenschaften und der Unterrichtsfächer sind jeweils nach § 14 Abs. 1 und 3 zu benoten.
und Sprachanforderungen für das Lehramt an Gymnasien
(1) 1 Für das Lehramt an Gymnasien ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium von sechs Semestern und ein abgeschlossenes lehramtsbezogenes Masterstudium von vier Semestern erforderlich. 2 Im Studium sind in den Bildungswissenschaften und in zwei Unterrichtsfächern Kompetenzen zu erwerben. 3 Im Bachelorstudium sind durch die Belegung von Lehreinheiten (im Folgenden: Module), denen von der Hochschule Leistungspunkte zugeordnet sind, 180 Leistungspunkte und im Masterstudium 120 Leistungspunkte zu erwerben. 4 Die Leistungspunkte richten sich nach den im European Credit Transfer System festgelegten Kriterien. 5 Die Leistungspunkte sind wie folgt zu verteilen:
Bildungswissenschaften einschließlich der Praktika nach § 9 Abs. 5 Nrn. 1 und 2
mindestens 45 Leistungspunkte,
mindestens 95 Leistungspunkte, davon mindestens ein Fünftel Fachdidaktik einschließlich der Praktika nach § 9 Abs. 5 Nr. 3,
zusätzliche Studien- und Prüfungsleistungen zu den Nummern 1 bis 4
höchstens 30 Leistungspunkte.
6 Den Praktika sind insgesamt mindestens 15 Leistungspunkte zuzuordnen, dabei sind für die Praktika nach § 9 Abs. 5 Nr. 3 mindestens 8 Leistungspunkte vorzusehen.
(2) 1 Mindestens eines der Unterrichtsfächer muss Deutsch, Englisch, Französisch, Kunst, Latein, Mathematik, Musik, Physik oder Spanisch sein. 2 Neben einem dieser Unterrichtsfächer kann auch Biologie, Chemie, Chinesisch, Darstellendes Spiel, Erdkunde, Evangelische Religion, Geschichte, Griechisch, Informatik, Islamische Religion, Katholische Religion, Niederländisch, Philosophie, Politik-Wirtschaft, Russisch, Sport oder Werte und Normen gewählt werden. 3 Abweichend von den Sätzen 1 und 2 können Biologie und Chemie gewählt werden. 4 Darüber hinaus kann abweichend von den Sätzen 1 und 2 Darstellendes Spiel nur mit Deutsch oder einer Fremdsprache verbunden werden; es kann auch mit Kunst oder Musik verbunden werden, wenn diese Unterrichtsfächer an einer künstlerisch-wissenschaftlichen Hochschule studiert werden.
(4) Für die Unterrichtsfächer Chinesisch, Deutsch, Englisch, Evangelische Religion, Französisch, Geschichte, Griechisch, Katholische Religion, Latein, Niederländisch, Philosophie, Russisch, Spanisch ist die Erfüllung der Sprachanforderungen nach der Anlage 4 nachzuweisen.
Regelstudienzeit, Leistungspunkte, Unterrichtsfächer,
sonderpädagogische Fachrichtungen und Sprachanforderungen
(1) 1 Für das Lehramt für Sonderpädagogik ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium von sechs Semestern und ein abgeschlossenes lehramtsbezogenes Masterstudium von vier Semestern erforderlich. 2 Im Studium sind in den Bildungswissenschaften, in einem Unterrichtsfach und in zwei sonderpädagogischen Fachrichtungen Kompetenzen zu erwerben. 3 Im Bachelorstudium sind durch die Belegung von Lehreinheiten (im Folgenden: Module), denen von der Hochschule Leistungspunkte zugeordnet sind, 180 Leistungspunkte und im Masterstudium 120 Leistungspunkte zu erwerben. 4 Die Leistungspunkte richten sich nach den im European Credit Transfer System festgelegten Kriterien. 5 Die Leistungspunkte sind wie folgt zu verteilen:
Bildungswissenschaften einschließlich der Praktika nach § 9 Abs. 6 Nrn. 1 und 2
mindestens 90 Leistungspunkte,
Fachwissenschaft und Fachdidaktik des Unterrichtsfachs
mindestens 60 Leistungspunkte, davon mindestens ein Viertel Fachdidaktik einschließlich der Praktika nach § 9 Abs. 6 Nr. 3,
Fachwissenschaft und Fachdidaktik zweier sonderpädagogischer Fachrichtungen
mindestens 80 Leistungspunkte, davon mindestens ein Viertel Fachdidaktik einschließlich der Praktika nach § 9 Abs. 6 Nr. 3,
höchstens 35 Leistungspunkte.
6 Den Praktika sind insgesamt mindestens 15 Leistungspunkte zuzuordnen, dabei sind für die Praktika nach § 9 Abs. 6 Nr. 3 mindestens 8 Leistungspunkte vorzusehen.
(2) Unterrichtsfächer sind Biologie, Chemie, Deutsch, Englisch, Erdkunde, Evangelische Religion, Geschichte, Gestaltendes Werken, Hauswirtschaft, Katholische Religion, Kunst, Mathematik, Musik, Physik, Politik, Sachunterricht, Sport, Technik, Textiles Gestalten, Werte und Normen und Wirtschaft.
(3) Sonderpädagogische Fachrichtungen sind Pädagogik bei Beeinträchtigungen der geistigen Entwicklung, Pädagogik bei Beeinträchtigungen der körperlichen und motorischen Entwicklung, Pädagogik bei Beeinträchtigungen des schulischen Lernens, Pädagogik bei Beeinträchtigungen der Sprache und des Sprechens und Pädagogik bei Beeinträchtigungen der emotionalen und sozialen Entwicklung.
(4) Für die Unterrichtsfächer Deutsch und Englisch ist die Erfüllung der Sprachanforderungen nach der Anlage 4 nachzuweisen.
(5) Die Prüfungsleistungen in den Modulen der Bildungswissenschaften, des Unterrichtsfachs und der sonderpädagogischen Fachrichtungen sind jeweils nach § 14 Abs. 1 und 3 zu benoten.
berufliche Fachrichtungen, berufspraktische Tätigkeiten
und Sprachanforderungen für das Lehramt an berufsbildenden Schulen
(1) 1 Für das Lehramt an berufsbildenden Schulen ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium von sechs Semestern und ein abgeschlossenes lehramtsbezogenes Masterstudium von vier Semestern erforderlich. 2 Im Studium sind in den Bildungswissenschaften, in einem Unterrichtsfach und in einer beruflichen Fachrichtung Kompetenzen zu erwerben. 3 Im Bachelorstudium sind durch die Belegung von Lehreinheiten (im Folgenden: Module), denen von der Hochschule Leistungspunkte zugeordnet sind, 180 Leistungspunkte und im Masterstudium 120 Leistungspunkte zu erwerben. 4 Die Leistungspunkte richten sich nach den im European Credit Transfer System festgelegten Kriterien. 5 Die Leistungspunkte sind wie folgt zu verteilen:
Bildungswissenschaften und Berufs- und Wirtschaftspädagogik einschließlich der Praktika nach § 9 Abs. 7 Satz 1 Nr. 1
Fachwissenschaft und Fachdidaktik des Unterrichtsfachs oder Fachwissenschaft und Fachdidaktik der Sonderpädagogik an berufsbildenden Schulen
mindestens 70 Leistungspunkte, davon mindestens ein Fünftel Fachdidaktik einschließlich der Praktika nach § 9 Abs. 7 Satz 1 Nr. 2,
Fachwissenschaft und Fachdidaktik der beruflichen Fachrichtung
mindestens 120 Leistungspunkte, davon mindestens ein Fünftel Fachdidaktik einschließlich der Praktika nach § 9 Abs. 7 Satz 1 Nr. 2,
6 Den Praktika sind insgesamt mindestens 15 Leistungspunkte zuzuordnen, dabei sind für die Praktika nach § 9 Abs. 7 Satz 1 Nr. 2 mindestens 8 Leistungspunkte vorzusehen.
(2) Berufliche Fachrichtungen sind Bautechnik, Elektrotechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung, Gesundheitswissenschaften, Holztechnik, Kosmetologie, Fahrzeugtechnik, Lebensmittelwissenschaft (Ernährung), Metalltechnik (Fachgebiet Energie- und Versorgungstechnik oder Fachgebiet Produktions- und Fertigungstechnik), Ökotrophologie (Hauswirtschaft), Pflegewissenschaften, Sozialpädagogik und Wirtschaftswissenschaften.
(3) 1 Unterrichtsfächer sind Biologie, Chemie, Deutsch, Englisch, Evangelische Religion, Französisch, Geschichte, Informatik, Islamische Religion, Katholische Religion, Mathematik, Niederländisch, Physik, Politik, Spanisch, Sport und Werte und Normen. 2 Biologie kann nur Unterrichtsfach sein, wenn als berufliche Fachrichtung Gesundheitswissenschaften, Kosmetologie, Ökotrophologie oder Pflegewissenschaften gewählt wird.
(4) 1 An die Stelle des Unterrichtsfachs kann Sonderpädagogik an berufsbildenden Schulen treten. 2 Dies gilt nicht, wenn als berufliche Fachrichtung Sozialpädagogik gewählt wird.
(5) Abweichungen von Absatz 3 oder 4 können durch die für die Laufbahnprüfung für Lehrämter zuständige Landesbehörde zugelassen werden, wenn besondere Gründe nachgewiesen werden.
(6) Die Prüfungsleistungen in den Modulen der Bildungswissenschaften, des Unterrichtsfachs oder der Sonderpädagogik an berufsbildenden Schulen und der beruflichen Fachrichtung sind jeweils nach § 14 Abs. 1 und 3 zu benoten.
(7) 1 Es sind berufspraktische Tätigkeiten nachzuweisen, in den Fachrichtungen Pflegewissenschaften und Sozialpädagogik durch eine abgeschlossene fachrichtungsbezogene Berufsausbildung nach der Anlage 5 und in den übrigen Fachrichtungen durch eine abgeschlossene Berufsausbildung oder fachrichtungsbezogene Praktika nach der Anlage 5. 2 Die fachrichtungsbezogenen Praktika müssen insgesamt mindestens 52 Wochen umfassen. 3 Das einzelne Praktikum muss mindestens vier Wochen dauern.
(8) Für die Unterrichtsfächer Geschichte und Katholische Religion ist die Erfüllung der Sprachanforderungen nach der Anlage 4 nachzuweisen.
Studienrelevanter Auslandsaufenthalt
beim Studium moderner Sprachen
1 Ist Chinesisch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Russisch oder Spanisch Unterrichtsfach, so ist in einem Land, in dem die Sprache Amtssprache ist, ein mindestens dreimonatiger studienrelevanter Auslandsaufenthalt zu absolvieren. 2 Die Hochschule kann hiervon aus schwerwiegenden persönlichen Gründen Ausnahmen zulassen. 3 Der Auslandsaufenthalt kann während des Bachelor- oder Masterstudiums absolviert werden. 4 Ist auch das weitere Unterrichtsfach eine moderne Sprache, so ist ein zweiter Auslandsaufenthalt nicht erforderlich. 5 Ein im Ausland abgeleistetes fachdidaktisch oder bildungswissenschaftlich orientiertes Praktikum kann auf die Dauer des Auslandsaufenthalts angerechnet werden.
(1) 1 Die Studierenden haben berufsfeldbezogene Praktika abzuleisten, die in der Verantwortung der Hochschulen liegen. 2 Die Praktika sollen auf forschungsorientierte Fragestellungen eingehen. 3 Sie dienen der berufsfeldbezogenen Orientierung und Profilierung in der Lehramtsausbildung und sollen den Studierenden eine Selbsteinschätzung zur getroffenen Berufswahl ermöglichen sowie eine Fremdeinschätzung geben.
(2) 1 Für das Lehramt an Grundschulen sind folgende Praktika erforderlich:
ein Praktikum in einer vorschulischen Einrichtung, in einem Betrieb, in einer sozialen Einrichtung oder in einem Sportverein,
ein allgemeines Schulpraktikum und
im Masterstudium im Rahmen einer Praxisphase ein fachdidaktisch orientiertes Praktikum im Umfang von 18 Unterrichtswochen (Praxisblock) in beiden gewählten Unterrichtsfächern an einer Grundschule.
2 Die Praktika nach Satz 1 Nrn. 1 und 2 haben einen Gesamtumfang von mindestens 8 Wochen. 3 Der Praxisblock nach Satz 1 Nr. 3 wird durch fachdidaktische Lehrveranstaltungen vorbereitet, begleitet und nachbereitet.
(3) 1 Für das Lehramt an Haupt- und Realschulen mit dem Schwerpunkt Hauptschule sind folgende Praktika erforderlich:
ein Praktikum in einem Betrieb, in einer sozialen Einrichtung oder in einem Sportverein,
im Masterstudium im Rahmen einer Praxisphase ein fachdidaktisch orientiertes Praktikum im Umfang von 18 Unterrichtswochen (Praxisblock) in beiden gewählten Unterrichtsfächern an einer Schule im Sekundarbereich I, jedoch nicht an einem Gymnasium.
(4) 1 Für das Lehramt an Haupt- und Realschulen mit dem Schwerpunkt Realschule sind folgende Praktika erforderlich:
(5) Für das Lehramt an Gymnasien sind folgende Praktika im Umfang von insgesamt 18 Wochen erforderlich:
ein allgemeines Schulpraktikum,
Praktika in den beiden Unterrichtsfächern an einem Gymnasium oder einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe, wobei die Praktika in den Sekundarbereichen I und II absolviert werden sollen und Teile als Forschungspraktikum unter Vorgaben eines der beiden Unterrichtsfächer oder der Bildungswissenschaften durchgeführt werden können.
(6) Für das Lehramt für Sonderpädagogik sind folgende Praktika im Umfang von insgesamt 18 Wochen erforderlich:
ein sonderpädagogisches Sozialpraktikum,
ein förderdiagnostisches Praktikum einschließlich der Erstellung eines sonderpädagogischen Beratungsgutachtens,
sonderpädagogische Schulpraktika unter Berücksichtigung der sonderpädagogischen Fachrichtungen und des Unterrichtsfachs.
(7) 1 Für das Lehramt an berufsbildenden Schulen sind folgende Praktika im Umfang von insgesamt 10 Wochen erforderlich:
Praktika an einer berufsbildenden Schule in der beruflichen Fachrichtung und in dem Unterrichtsfach oder in der Sonderpädagogik an berufsbildenden Schulen.
2 Tritt Sonderpädagogik an berufsbildenden Schulen an die Stelle eines Unterrichtsfachs, so werden die Praktika in Klassen der Bildungsgänge, die keinen schulischen Abschluss voraussetzen, absolviert.
1 In den Unterrichtsfächern Kunst, Musik und Sport sind fachpraktische Teilprüfungen nach der Anlage 6 abzulegen. 2 In den Fächern Darstellendes Spiel, Gestaltendes Werken, Hauswirtschaft, Technik und Textiles Gestalten ist jeweils eine fachpraktische Prüfung nach der Anlage 6 abzulegen.
das Lehramt an Haupt- und Realschulen, das Lehramt an Gymnasien
und das Lehramt an berufsbildenden Schulen
(1) 1 Die Masterarbeit für das Lehramt an Grundschulen, das Lehramt an Haupt- und Realschulen, das Lehramt an Gymnasien und das Lehramt an berufsbildenden Schulen kann in einem Unterrichtsfach oder in den Bildungswissenschaften geschrieben werden. 2 Für das Lehramt an Gymnasien kann die Masterarbeit in den Bildungswissenschaften geschrieben werden, wenn im Masterstudium eine fachwissenschaftliche schriftliche Prüfungsleistung in einem Unterrichtsfach erbracht worden ist. 3 Wird die Masterarbeit für das Lehramt an Gymnasien in den Bildungswissenschaften geschrieben, so ist eine berufsfeldbezogene empirische Aufgabe mit deutlichen Forschungsaspekten zu stellen. 4 Die Masterarbeit für das Lehramt an berufsbildenden Schulen kann auch in der beruflichen Fachrichtung geschrieben werden. 5 Für die Bearbeitung sind 15 bis 30 Leistungspunkte vorzusehen. 6 Die Masterarbeit ist nach § 14 Abs. 3 zu benoten.
(2) Wird die Masterarbeit in einem Unterrichtsfach oder in der beruflichen Fachrichtung geschrieben, so kann das Thema in der Fachwissenschaft oder in der Fachdidaktik oder in einer Kombination aus Fachwissenschaft und Fachdidaktik gestellt werden.
Masterarbeit für das Lehramt für Sonderpädagogik
1 Die Masterarbeit für das Lehramt für Sonderpädagogik kann in einer sonderpädagogischen Fachrichtung oder den Bildungswissenschaften geschrieben werden. 2 Wird die Masterarbeit im Unterrichtsfach geschrieben, so muss das Thema eine sonderpädagogische Fachrichtung oder die Bildungswissenschaften berücksichtigen. 3 Für die Bearbeitung sind 15 bis 30 Leistungspunkte vorzusehen. 4 Die Masterarbeit ist nach § 14 Abs. 3 zu benoten.
Sonderregelungen für die Unterrichtsfächer
Kunst und Musik beim Lehramt an Gymnasien
(1) Studierende, die Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig oder Musik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover studieren, können eine Studienvariante wählen, in der im Zweitfach ausschließlich Studieninhalte für den Sekundarbereich I vermittelt werden.
(2) 1 Für das Erstfach Kunst kann als Zweitfach Deutsch, Englisch oder Geschichte und für das Erstfach Musik kann als Zweitfach Deutsch, Englisch, Geschichte, Mathematik oder Politik-Wirtschaft gewählt werden. 2 Abweichend von § 4 Abs. 1 Satz 5 Nr. 3 sind im Zweitfach in der Fachwissenschaft und Fachdidaktik einschließlich des Praktikums nach § 9 Abs. 5 Nr. 3 mindestens 75 Leistungspunkte zu erwerben. 3 Die Masterarbeit wird im Erstfach geschrieben.
Bewertung von Prüfungsleistungen,
Gesamtnote des Masterstudiums
(1) 1 Für die Noten für die Unterrichtsfächer, die Note für die Bildungswissenschaften, die Note für die sonderpädagogischen Fachrichtungen und die Note für die berufliche Fachrichtung wird das durch die Leistungspunkte gewichtete arithmetische Mittel der Noten der in dem jeweiligen Unterrichtsfach, den Bildungswissenschaften, den jeweiligen sonderpädagogischen Fachrichtungen und der jeweiligen beruflichen Fachrichtung bestandenen Modulprüfungen gebildet. 2 Die Modulprüfungen werden nach Absatz 3 benotet; eine Modulprüfung ist bestanden, wenn sie mindestens mit der Note „ausreichend“ benotet ist.
(2) 1 Einen Masterabschluss erwirbt, wer das Masterstudium mit mindestens der Gesamtnote „ausreichend“ abgeschlossen hat. 2 Für die Gesamtnote wird das durch die Leistungspunkte gewichtete arithmetische Mittel der Noten für die Unterrichtsfächer, der Note für die sonderpädagogischen Fachrichtungen, der Note für die berufliche Fachrichtung, der Note für die Bildungswissenschaften und der Note für die Masterarbeit gebildet.
(3) Nachfolgend ergibt sich, welche Noten zu vergeben und wie die Mittelwerte den Noten zuzuordnen sind:
bei einem Mittelwert bis 1,5
bei einem Mittelwert über 1,5 bis 2,5
bei einem Mittelwert über 2,5 bis 3,5
bei einem Mittelwert über 3,5 bis 4,0
bei einem Mittelwert über 4,0
(1) 1 Für Studierende der Masterstudiengänge des Lehramts an Grund- und Hauptschulen sowie des Lehramts an Realschulen, die das Studium vor dem Wintersemester 2014/2015 begonnen haben, findet diese Verordnung in der vor dem 1. Oktober 2014 geltenden Fassung bis zum Ende des Wintersemesters 2016/2017 weiterhin Anwendung. 2 Auf Verlangen der oder des Studierenden findet diese Verordnung in der ab dem 1. Oktober 2014 geltenden Fassung Anwendung, ausgenommen § 2 Abs. 1, § 3 Abs. 1 und § 9 Abs. 2 bis 4.
(2) 1 Für Studierende der Masterstudiengänge des Lehramts an Gymnasien, des Lehramts für Sonderpädagogik und des Lehramts an berufsbildenden Schulen, die das Studium vor dem Wintersemester 2014/2015 begonnen haben, findet diese Verordnung in der vor dem 1. Oktober 2014 geltenden Fassung bis zum Ende des Wintersemesters 2017/2018 weiterhin Anwendung. 2 Auf Verlangen der oder des Studierenden findet diese Verordnung in der ab dem 1. Oktober 2014 geltenden Fassung Anwendung.
(3) Die Anlage 3 in der bis zum 14. Oktober 2015 geltenden Fassung findet
beim Lehramt an berufsbildenden Schulen
für die beruflichen Fachrichtungen Bautechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung, Holztechnik, Kosmetologie, Fahrzeugtechnik, Lebensmittelwissenschaften (Ernährung), Ökotrophologie (Hauswirtschaft) und Sozialpädagogik,
für die Unterrichtsfächer Biologie, Chemie, Deutsch, Englisch, Evangelische Religion, Französisch, Informatik, Katholische Religion, Mathematik, Niederländisch, Physik, Politik, Spanisch und Sport sowie
für Sonderpädagogik an berufsbildenden Schulen,
beim Lehramt an Gymnasien für die Unterrichtsfächer Niederländisch und Chinesisch und
beim Lehramt an Haupt- und Realschulen für das Unterrichtsfach Niederländisch
bis zum 30. September 2020 weiterhin Anwendung.
Die Vorschrift betrifft das Inkrafttreten der Verordnung in der ursprünglichen Fassung vom 8. November 2007 (Nds. GVBl. S. 488). Der Zeitpunkt des Inkrafttretens der späteren Änderungen ergibt sich aus den in der vorangestellten Bekanntmachung näher bezeichneten Verordnungen.
Vorschriften für die Bildungswissenschaften
Lehramtsübergreifende Standards
für die bildungswissenschaftlichen Kompetenzen
Kompetenzbereiche und Standards
erläutern didaktische Planungsmodelle sowie deren bildungstheoretische Begründungen und führen Unterricht, der mit Bezug auf didaktische Modelle/Konzepte geplant worden ist, in exemplarischen Sequenzen durch und analysieren ihn planungsbezogen,
wenden exemplarisch wissenschaftliche Analyseverfahren für Lernwirkungen des Unterrichts an und stellen sie dar,
beschreiben, analysieren und realisieren exemplarisch lernförderliche und lernmotivierende Unterrichtssituationen,
verfügen über grundlegendes Wissen zur Gestaltung transferfördernder, wissensanwendungsbezogener Unterrichtssituationen, analysieren und realisieren diese exemplarisch,
beschreiben und analysieren Lernstrategien und beurteilen deren Anwendungsmöglichkeiten,
stellen Konzepte des selbst regulierten Lernens dar und nutzen diese in exemplarischen Unterrichtssituationen,
beschreiben lernerfolgsrelevante Schülermerkmale (insbesondere Vorwissen, Sachinteresse, Einstellungen) sowie daraus resultierende sozialgruppenspezifische Unterschiede (insbesondere Geschlechterunterschiede und -zuschreibungen) und berücksichtigen diese Merkmale im Rahmen gruppendifferenzierender Gestaltung exemplarischer Unterrichtssituationen,
stellen Theorien der Kognition und des Lernens dar und erörtern deren Bedeutung für die Unterrichtsgestaltung,
kennen Theorien der Lern- und Leistungsmotivation und erläutern deren Bedeutung für die Gestaltung exemplarischer Unterrichtssituationen,
verfügen über grundlegendes Wissen zur Metakognition und erörtern deren Bedeutung für die Gestaltung exemplarischer Unterrichtssituationen sowie für außerunterrichtliches Lernen,
beschreiben die sozialen und kulturellen Lebensbedingungen von Schülerinnen und Schülern, insbesondere auch mit Migrationshintergrund und erörtern ihre Bedeutung für die Schule und die Unterrichtsgestaltung,
stellen politikwissenschaftliche Theorien und Methoden dar und erörtern Formen und Inhalte politischer Entscheidungsprozesse (auch in ihren Fachwissenschaften),
begründen die Relevanz von Demokratie im politischen Herrschaftssystem, in der Gesellschaft und in der Lebenswelt der Schule,
beschreiben die Grundregeln der Logik und die wichtigsten Wahrheitstheorien sowie die methodischen Besonderheiten der wichtigsten Fachkulturen,
begründen das Abhängigkeits- und Spannungsverhältnis von Alltagssprache und Fachsprache und achten im Unterrichtsgeschehen auf argumentative Klarheit in Schrift und Rede.
Kompetenzbereich: Erziehen
stellen Erziehungstheorien dar,
begründen und erläutern die Entwicklung moralischer Urteils- und Handlungsfähigkeit im Unterricht,
beschreiben Theorien der Sozialisation von Kindern und Jugendlichen,
beschreiben und beurteilen demokratische Werte und Normen,
erläutern interkulturelle Aspekte des Unterrichts,
unterscheiden unterschiedliche Typen von Herrschaftssystemen theoriebasiert, anhand von Beispielen politischer Praxis und in ihren Fachwissenschaften,
stellen die Menschenrechte und die freiheitlich-demokratische Grundordnung dar sowie beschreiben und begründen das Engagement für diese allgemein und in konkreten Fällen,
erörtern die Bedeutung von Chancengleichheit im Bildungssystem einer demokratischen Gesellschaft,
beschreiben Merkmale und Wirkungen von sozialintegrativem Unterricht und nutzen sie für die Gestaltung exemplarischer Unterrichtssituationen,
verfügen über Wissen zur Durchführung von verhaltensbezogenen Beratungsgesprächen,
beschreiben Moderationsverfahren für Konfliktsituationen und wenden sie exemplarisch an,
verfügen über grundlegendes Wissen zu Theorien der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und reflektieren deren Bedeutung für die Erziehung,
beschreiben Schutz- und Risikofaktoren der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen,
beschreiben stabile interindividuelle Differenzen im Kindes- und Jugendalter (insbesondere kognitive Grundfähigkeit, Annahmen über die geschlechtlichen Zuschreibungen) und erörtern diese hinsichtlich der pädagogischen Relevanz,
erläutern den Wandel der Familienformen und -strukturen sowie zentrale Ergebnisse der Familienforschung und stellen deren Bedeutung für die Schule und die Gestaltung von Unterricht dar,
verfügen über grundlegendes Wissen über die Sozialisationsfunktionen von Familien (insbesondere schicht-, geschlechts- und kulturspezifische Differenzen von Sozialisationsprozessen) und erläutern deren Bedeutung für die Gestaltung schulischer Sozialisationsprozesse,
beschreiben verschiedene Ethikkonzepte in ihrer historischen Abhängigkeit sowie praktischen Anwendbarkeit und beherrschen die Grundregeln des ethischen Argumentierens,
unterscheiden zwischen Moral und Recht sowie Moralität und Legalität,
beurteilen das Spannungsverhältnis von Kulturrelativismus und universalen Menschenrechten im Hinblick auf die besonderen Probleme von Interkulturalität und Fremdverstehen.
verfügen über grundlegendes Wissen zur Analyse und Prävention von Lernbeeinträchtigungen,
beschreiben spezifische Lernvoraussetzungen und berücksichtigen sie in der Beurteilung von Lernergebnissen,
beschreiben bereichsübergreifende besondere Lernvoraussetzungen (insbesondere Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache, sonderpädagogischer Förderbedarf) und berücksichtigen diese in der Gestaltung exemplarischer Unterrichtssituationen und bei Lernstandsrückmeldungen,
identifizieren Lernprozessmerkmale und berücksichtigen diese in der Gestaltung exemplarischer Unterrichtssituationen sowie bei Lernstandsrückmeldungen,
beschreiben Formen lernbezogener kollegialer und institutioneller Kooperation und Beratung,
erläutern die Grundlagen der Entwicklung kriterienorientierter Aufgabenstellungen,
unterscheiden die Beurteilung in der sachlichen, der intra- und der interindividuellen Bezugsnorm und nutzen sie für die Rückmeldung von Lernergebnissen in exemplarischen Unterrichtssituationen,
stellen den Nutzen von Prüfungen als Rückmeldung für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer dar und erörtern diese,
beschreiben, interpretieren und wenden Angebote sowie Vorgehensweisen der Beratung und Unterstützung in persönlichen Problemsituationen exemplarisch an,
beschreiben emotionale und kognitive Prozesse der Moderation in Konfliktsituationen,
beschreiben übergreifende und spezifische besondere psychologische Lernvoraussetzungen (insbesondere Hochbegabung, intellektuelle Beeinträchtigung, Sprachfähigkeit, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfähigkeit, Störungen des Schriftspracherwerbs, Störungen der rechnerischen Fähigkeiten),
beschreiben die Ursachen und Folgen sozialer Ungleichheit anhand zentraler Kategorien (insbesondere Schicht, Ethnizität, Geschlecht) und diskutieren deren Bedeutung für pädagogisches Handeln,
analysieren Differenzen zwischen Norm und Wirklichkeit in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft sowie in ihren Fachwissenschaften,
haben die Fähigkeit zur Unterscheidung von kontextgebundenem Urteilen und prämissenabhängigem Beschreiben.
Kompetenzbereich: Weiterentwicklung von Schule und Berufskompetenz
beschreiben die institutionellen Strukturen und grundlegenden rechtlichen Rahmenbedingungen des Bildungswesens und von Unterricht,
verfügen über grundlegendes Wissen zu soziologischen Analysen der Organisation von Schulen mit Bezug auf ihre Fachwissenschaften,
beschreiben und analysieren die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Entwicklung von Schulen,
beschreiben Analyse- und Reflexionsverfahren zu berufsbezogenen Wertvorstellungen und Einstellungen von Lehrkräften,
verfügen über Wissen zur Stressprävention,
beschreiben Evaluationsverfahren, erläutern beispielhaft deren Ergebnisse und zeigen deren Nutzung in Schulentwicklungsprozessen auf,
beschreiben Analyseverfahren für binnenschulische Kooperationsstrukturen,
stellen Mitwirkungsmöglichkeiten in Schulentwicklungsprozessen dar,
beschreiben emotionale und kognitive Prozesse des Stresserlebens und der Belastungsbewältigung,
beschreiben und begründen die wichtigsten Widersprüche der Lehrerrolle sowie die Prägung ihrer Berufskompetenz durch die zugrunde liegenden anthropologischen und sozialphilosophischen Voraussetzungen.
Inhaltsbereiche zu den Kompetenzbereichen und Standards
Bildung und Erziehung: Begründung und Beurteilung von Bildung und Erziehung in institutionellen Prozessen und im gesellschaftlichen Kontext;
Didaktik: curriculare Bedingungen und Gestaltung von Unterricht und Lernumgebungen unter Nutzung von Unterrichtsmethoden und Lernstrategien;
Lernen, Entwicklung und Sozialisation: kognitive, soziale, kulturelle und ethische Lernprozesse von Kindern und Jugendlichen innerhalb und außerhalb von Schule;
Lernmotivation: motivationale und emotionale Aspekte der Leistungs- und Kompetenzentwicklung;
Diagnostik, Beurteilung und Beratung: Diagnose und Förderung individueller Lernprozesse, Leistungsmessungen und Leistungsbeurteilungen;
Differenzierung, Integration und Förderung: Heterogenität und Vielfalt als Bedingungen von Schule und Unterricht sowie Prävention von und Intervention bei Lern- und Verhaltensproblemen;
Kommunikation: Kommunikation, Interaktion und Konfliktbewältigung als grundlegende Elemente der Lehr- und Erziehungstätigkeit und der pädagogischen Kooperation;
Medienbildung: Umgang mit Medien unter konzeptionellen, didaktischen und praktischen Aspekten;
Beruf und Rolle der Lehrkraft: Lehrerprofessionalisierung, Berufsfeld als Lernaufgabe, Umgang mit berufsbezogenen Konflikt- und Entscheidungssituationen;
Schulentwicklung: Struktur und Geschichte von Bildungssystemen, Strukturen und Entwicklung des Bildungssystems sowie Entwicklung der einzelnen Schule;
Bildungs- und Erziehungsforschung: Ziele und Methoden der wissenschaftlichen Erforschung pädagogischer Prozesse und Institutionen.
Lehramtsspezifische Standards
Über die allgemeinen Standards hinausgehend werden folgende Standards für den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Grundschulen erwartet:
beschreiben Verfahren zur Beurteilung und Konzepte zur Förderung von Schulfähigkeit,
beschreiben Konzepte sprachlicher, mathematischer und naturwissenschaftlicher (Früh-)Förderung,
verfügen über Wissen zur Kooperation mit Fachkräften der vorschulischen Erziehung,
erläutern Konzepte für das Unterrichten in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen,
erörtern Kriterien für die Wahl der weiterführenden Schulform,
beschreiben Konzepte für die Förderung von hochbegabten Schülerinnen und Schülern.
Lehramt an Haupt- und Realschulen, Schwerpunkt Hauptschule
Über die allgemeinen Standards hinausgehend werden folgende Standards für den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Haupt- und Realschulen, Schwerpunkt Hauptschule, erwartet:
erörtern Kriterien für die Ausbildungs- und Berufsfähigkeit und beschreiben Konzepte zur Entwicklung von Ausbildungs- und Berufsfähigkeit,
verfügen über grundlegendes Wissen zur Entwicklung von Aufgaben für und zur Bewertung von Abschlussarbeiten und besonderen Prüfungsleistungen,
beschreiben Konzepte sprachlicher Förderung.
Lehramt an Haupt- und Realschulen, Schwerpunkt Realschule
Über die allgemeinen Standards hinausgehend werden folgende Standards für den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Haupt- und Realschulen, Schwerpunkt Realschule, erwartet:
verfügen über grundlegendes Wissen zur Formulierung von Themen für und über die Bewertung von Referaten und Präsentationen sowie zur Entwicklung von Aufgaben für und zur Bewertung von Abschlussarbeiten und besonderen Prüfungsleistungen.
Über die allgemeinen Standards hinausgehend werden folgende Standards für den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Gymnasien erwartet:
verfügen über grundlegendes Wissen zur Entwicklung von Aufgaben für und zur Bewertung von Facharbeiten und besonderen Lernleistungen sowie zur Formulierung von Themen für und zur Bewertung von Referaten und Präsentationen,
beschreiben Konzepte für die Förderung von hochbegabten Schülern,
erörtern Kriterien für die Ausbildungs-, Berufs- und Studierfähigkeit und beschreiben Konzepte zur Entwicklung von Ausbildungs-, Berufs- und Studierfähigkeit.
Sonderpädagogische Förderung umfasst die Förderung in verschiedenen Förderschwerpunkten sowohl in Förderschulen als auch in allgemeinbildenden Schulen. Über die allgemeinen Standards hinausgehend werden Kompetenzen, Standards und Inhalte für den Vorbereitungsdienst für das Lehramt für Sonderpädagogik nach dem Anhang erwartet.
Über die allgemeinen Standards hinausgehend werden folgende Standards für den Vorbereitungsdienst für das Lehramt für berufsbildende Schulen erwartet:
verfügen über die Grundlagen berufs- und wirtschaftspädagogischen Denkens und Handelns, insbesondere in den Bereichen
wissenschaftstheoretische Grundlagen und Hauptströmungen der Berufs- und Wirtschaftspädagogik,
Ideen-, Sozial- und Institutionengeschichte der Berufsbildung,
Steuerung und Begleitung der Übergänge von der Schule in einen Beruf,
beherrschen in der Didaktik der beruflichen Aus- und Weiterbildung insbesondere
Grundlagen und Grundprobleme der Didaktik,
Lehr- und Lernziele im beruflichen Lernen,
didaktische Konzeptionen der beruflichen Aus- und Weiterbildung,
berufsbezogene Lehr-Lern-Arrangements zur Integration (fach)didaktischer, methodischer und medialer Entscheidungen,
Wissen zur Integration von interkulturellen Gesichtspunkten bei der berufsbezogenen Lernfelddidaktik,
beherrschen Bedingungen und Strukturen beruflichen Lernens unter besonderer Berücksichtigung der
Institutionen und Institutionsentwicklung der beruflichen Bildung im nationalen und internationalen Rahmen,
beherrschen Ansätze und Methoden der quantitativen und qualitativen Berufsbildungsforschung unter besonderer Berücksichtigung der
Standards für schulpraktische Fähigkeiten
Kompetenzen für die Schulpraxis werden in fächerübergreifenden schulpraktischen Studien (Praktika) und darauf aufbauend in den fachdidaktischen schulpraktischen Studien (fachdidaktische Praktika und praktikumsbezogene Lehrveranstaltungen) erworben. Allgemeine schulpraktische Kompetenzen werden insbesondere als Fähigkeit zur theoriebezogenen Analyse von schulpraktischen Handlungssituationen sowie von deren Rahmenbedingungen entwickelt. Die praxisbezogenen Phasen führen zugleich zur Fähigkeit der Planung und Durchführung exemplarischer Unterrichtssequenzen sowie zur exemplarischen Erprobung und Reflexion pädagogischer Handlungsfähigkeit im Schulfeld. Sie dienen als Voraussetzung für den Erwerb der Fähigkeit zum pädagogischen Berufshandeln im Vorbereitungsdienst.
Kompetenzerwerb für die Schulpraxis findet während der universitären Phase der Lehrerbildung in drei Aufgabenfeldern statt. Die Studierenden erwerben die Fähigkeit zur
Berufserkundung und Berufsorientierung durch die Erkundung, Analyse und Reflexion der
exemplarischen Lebens- und Lernbedingungen von Kindern und Jugendlichen,
Handlungssituationen von Lehrkräften,
institutionellen Rahmenbedingungen von Schule im Zusammenhang allgemeiner und fachdidaktischer Praktika;
Berufserprobung im Rahmen von allgemeinen und fachdidaktischen Praktika durch exemplarische Unterrichtsplanung und -durchführung unter Anleitung und Verantwortung einer Lehrkraft sowie durch Analyse und Reflexion des durchgeführten Unterrichts und der Berufserprobung durch die Gestaltung exemplarischer pädagogischer Förderungs-, Beratungs- und Kooperationssituationen;
Praxiserforschung durch Anwendung relevanter wissenschaftlicher Forschungsmethoden auf Phänomene schulisch bedeutsamer Handlungsfelder als Erkundungsaufträge im Rahmen von Lehrveranstaltungen oder Praktika.
(zu Nummer 4 des Zweiten Abschnitts)
Kompetenzbereich 1: Fundamentum
Die Absolventinnen und Absolventen berücksichtigen ihre im Studium erworbenen Kenntnisse und Handlungskompetenzen zu allgemeinen Fragen der Bildungswissenschaften bei Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in ihrem pädagogischen Handeln und berücksichtigen sie bei ihren Überlegungen zur Weiterentwicklung von Unterricht und Schule.
verfügen über strukturiertes Fachwissen zu den grundlegenden Teilgebieten der Sonderpädagogik,
besitzen fundierte pädagogische Kenntnisse über gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren des schulischen Lernens, zu zentralen Entwicklungsfragen und zur Lebensgestaltung von Menschen mit Behinderungen,
entwickeln reflektierte Sichtweisen und Wertehaltungen über ihre Rolle als Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen im Kontext von Schule und Unterricht für Kinder und Jugendliche mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung.
Theorien der Sonderpädagogik und ihre Bezüge zu den Bildungswissenschaften und anderen Nachbarwissenschaften sowie ihre historischen Voraussetzungen
sonderpädagogische Theorien und Praxiskonzepte im internationalen Vergleich
Dimensionen von Behinderung und Identitätsproblematiken von Menschen mit Behinderungen
Institutionen der Erziehung, Integration und Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen
Entwicklung eines reflektierten Menschenbilds auf anthropologischer Grundlage und unter Berücksichtigung der Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen
verfügen über strukturiertes Fachwissen zu den grundlegenden Teilgebieten der Psychologie bei Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung,
besitzen fundierte Kenntnisse über gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren zur Entwicklung, zum schulischen Lernen und zur Lebensgestaltung von Menschen mit Behinderungen aus psychologischer Sicht,
nehmen begründet Stellung zur Bedeutung von Erkenntnissen und Theorien der Psychologie über die grundsätzliche Ausgestaltung schulischer Förderung bei Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung.
Theorien der Psychologie des Lernens und der Motivation, der Kognitionspsychologie, der Sozialpsychologie und der Sprach- und Kommunikationspsychologie
Einschätzung von Persönlichkeitskonzepten in ihrer Bedeutung für den Unterricht und für die Erziehung
Erkenntnisse der Entwicklungspsychologie zur Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen
aktueller Stand der wissenschaftlichen Diskussion im Hinblick auf die neurophysiologischen und neuropsychologischen Grundlagen des Lernens und Verhaltens
Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Sichtweisen auf Behinderungen, Beeinträchtigungen und Schädigungen im Bereich der Medizin und Psychologie
Kompetenzbereich 2: Unterrichten und Erziehen
Die Absolventinnen und Absolventen planen und erproben Unterricht unter besonderer Berücksichtigung des individuellen Bedarfs an Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen und setzen dabei erzieherische Schwerpunkte.
bewerten Modelle und Konzepte für den Unterricht bei Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in ihrer Bedeutung für die Schulpraxis und nutzen sie als Grundlage für eigene Planungsüberlegungen,
besitzen Kenntnisse und Grundfertigkeiten zum Erlernen des Lesens und des Schreibens sowie zum Erwerb mathematischer Kompetenzen unter erschwerten Bedingungen in allen Unterrichtsstufen,
benennen die jeweiligen Anforderungen einer individuellen Förderung in unterschiedlichen Entwicklungs- und Altersstufen und schätzen deren Konsequenzen für die Planung, Durchführung, Analyse und Reflexion von Unterricht ein,
berücksichtigen und reflektieren ihre theoretischen Kenntnisse in der unterrichtsimmanenten Förderung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen,
besitzen detaillierte Kenntnisse über relevante schulische Organisations- und Unterrichtsformen bei Bedarf an sonderpädagogischen Unterstützung und nehmen dazu reflektiert und begründend eigene Positionen ein,
verfügen über eigene Sichtweisen und Einschätzungen über ihre Aufgaben als Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen und legen diese reflektiert und begründet dar;
didaktische Grundlagen und Methoden des Unterrichts bei Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung und ihre Umsetzungsmöglichkeiten
gezielte Fördermaßnahmen und Konzepte individueller Förderung für den gemeinsamen Unterricht bei Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen (Integrations- und Inklusionskonzepte)
Auswirkungen unterschiedlicher Organisationsformen schulischen Lernens auf den Wissenserwerb und die emotionale und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit Bedarf an sonderpädagogischen Unterstützung
vor- und außerschulische Bedingungen schulischen Lernens und deren Berücksichtigung bei Planung und Durchführung von Unterricht
Konstanten und Veränderungen im Rollenverständnis und im Berufsbild von Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen vor dem Hintergrund der aktuellen schulpolitischen Entwicklung sowie der Diskussion in der Sonderpädagogik
berücksichtigen ihre Kenntnisse über psychologische und soziale Voraussetzungen unterrichtlichen Handelns bei Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in der Planung, Durchführung, Reflexion und Analyse von Unterricht.
psychologische Konzepte zur Prävention von Lernschwierigkeiten
psychologische und soziale Voraussetzungen unterrichtlichen Handelns bei Schülerinnen und Schülern mit Bedarf in sonderpädagogischer Unterstützung
Kompetenzbereich 3: Analysieren, diagnostizieren, fördern und beurteilen
Die Absolventinnen und Absolventen stellen die Lern- und Entwicklungsstände von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung allein oder gemeinsam mit anderen Expertinnen und Experten fest und beschreiben diese. Sie entwickeln und evaluieren individuelle Maßnahmen zur Förderung.
beschreiben die relevanten Verfahren und Instrumente zur Feststellung des individuellen Lern- und Entwicklungsstands bei Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen und schätzen deren Bedeutung für die sonderpädagogische Praxis in reflektierter Weise ein,
verfügen über einen gesicherten Erfahrungshintergrund in der Anwendung ausgewählter diagnostischer Verfahren,
leiten aus selbst durchgeführten diagnostischen Erhebungen entwicklungslogisch individuelle Fördermaßnahmen ab;
Grundlagen und Modelle sonderpädagogischer Diagnostik im Rahmen lernbegleitender Lernstandserhebungen und einer Diagnostik zur Feststellung des Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung
individuelle und soziale Bedingungsfelder, die zur Entstehung des Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung beitragen (Person-Umfeld-Analyse)
Aufbau und Anwendung diagnostischer Erhebungsinstrumente (standardisierte und informelle Verfahren)
Bedingungen sonderpädagogischer Diagnostik bei Schülerinnen und Schülern nichtdeutscher Muttersprache/Herkunftssprache in entsprechenden Anwendungssituationen (z. B. im Rahmen des Verfahrens zur Feststellung des Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung)
Förderplanung: Planung, Durchführung und Evaluation von unterrichtsimmanenten und außerunterrichtlichen Fördermaßnahmen auf der Grundlage vorliegender diagnostischer Erhebungen
rechtliche Rahmenbedingungen für die Durchführung des Verfahrens zur Feststellung des Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung und für den Umgang mit den erhobenen Schülerdaten
verfügen über ein strukturiertes Fachwissen über psychologische Grundlagen bei einer Feststellung individueller Lern- und Entwicklungsstände,
beschreiben die Zusammenhänge diagnostischer Prozesse sowie individueller Förderung und leiten daraus praktische Konsequenzen ab.
Methoden zur Schüler- und Unterrichtsbeobachtung sowie zur Beurteilung von Schülerleistungen im Entwicklungsprozess
Methoden zur Beobachtung und Analyse von Sozialverhalten und Kommunikationsabläufen sowie Lernvoraussetzungen und Lernentwicklungen
Erstellung diagnostischer Gutachten sowie Umsetzung und Evaluation von Fördermaßnahmen
Kompetenzbereich 4: Beraten und kooperieren
Die Absolventinnen und Absolventen setzen die erworbenen Kenntnisse in der Gesprächsführung und Beratung in reflektierter Weise ein.
beschreiben die Arbeitsfelder, in denen Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen mit Erziehungsberechtigten, Lehrerinnen und Lehrern anderer Schulformen sowie mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern außerschulischer Einrichtungen und Institutionen auch des vorschulischen Bereichs kooperieren,
besitzen Kenntnisse und Grundfertigkeiten für eine angestrebte professionelle Gesprächsführung und Beratung;
rechtliche Grundlagen für die Kooperation von Förderschulen mit anderen sonderpädagogischen Einrichtungen, mit Einrichtungen zur Hilfe für Menschen mit Behinderungen sowie der Jugend- und Sozialhilfe
Grundlagen und Konzepte der Kooperation von Fachkräften unterschiedlicher wissenschaftlicher Orientierung
unterschiedliche Sichtweisen von Behinderung, Beeinträchtigung und Schädigung im Zusammenhang mit den Aufgaben, Zielen und den jeweiligen strukturellen Gegebenheiten der kooperierenden Institution oder der Rolle des jeweiligen Gesprächspartners
Grundlagen und Konzepte der Beratung von Lehrkräften, anderen Fachkräften, Familien und Erziehungsberechtigten
Erprobung erworbener Kompetenzen zur Gesprächsführung und Beratung in realitätsnahen Anwendungssituationen
verfügen über strukturiertes Fachwissen psychologischer Grundlagen für Gesprächs- und Beratungssituationen.
Erfassung und Gestaltung von Lehrer-Schüler-Interaktionen für die sonderpädagogische Praxis unter dem Aspekt der Lernförderung
Intentionen und Bedeutung von Supervisionskonzepten
Fächerübergreifende Kompetenzen der Fachwissenschaft
sowie fächerübergreifende Kompetenzbereiche
und Kompetenzen der Fachdidaktik
aller Fächer und für alle Lehrämter
können auf strukturiertes Fachwissen (Verfügungswissen) zu den grundlegenden - insbesondere zu den schulrelevanten - Teilgebieten ihres Fachs zurückgreifen,
verfügen über ein Überblickswissen (Orientierungswissen) zu den aktuellen grundlegenden Fragestellungen, Begriffen, Modellen, Theorien des Fachs und reflektieren deren Bedeutung für die jeweilige Fachwissenschaft,
verfügen über ein reflektiertes Wissen über das Fach (Metawissen) und kennen wichtige ideengeschichtliche und wissenschaftstheoretische Konzepte ihres Fachs,
erläutern die fachlichen Inhalte und Konzepte sowie die Relevanz des Fachs hinsichtlich der historischen, gesellschaftlichen und beruflichen Bedeutung und stellen sie dar,
können interdisziplinäre Verbindungen zu anderen Wissenschaften aufzeigen,
wissen um die Bedeutung Interkultureller Bildung als fächerübergreifende Querschnittsaufgabe und sind in der Lage, fachspezifische Inhalte und interkulturelle Fragen miteinander zu verbinden,
kennen und erläutern Erkenntnismethoden des Fachs, wenden diese exemplarisch an und bewerten sie bezüglich ihrer Möglichkeiten und Grenzen,
untersuchen mit den Arbeitsmethoden des Fachs selbständig zentrale Fragen und Sachverhalte unter Berücksichtigung neuer Entwicklungen des Fachs,
berücksichtigen Aspekte des Umweltschutzes.
Kompetenzbereich: Anschlussfähiges fachdidaktisches Wissen
verfügen über ein solides und strukturiertes Wissen über fachdidaktische Positionen und Strukturierungsansätze, vertreten diese begründet und können Zielperspektiven für ihren Unterricht entwickeln,
beurteilen die Notwendigkeit und Problematik didaktischer Transformationen oder Reduktionen und weisen erste Erfahrungen in deren Umsetzung nach,
kennen Ergebnisse fachdidaktischer und lernpsychologischer Forschung und nutzen diese exemplarisch,
erklären fachbezogene Sachverhalte unter Berücksichtigung des Vorverständnisses der Schülerinnen und Schüler,
kennen Unterrichtsmethoden zur Förderung des selbständigen und selbstverantwortlichen Lernens und analysieren diese hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit und Angemessenheit im jeweiligen Fachunterricht,
kennen und setzen exemplarisch, soweit es ihre Fächer erfordern, schulbezogene experimentelle Methoden ein,
sind in der Lage, exemplarisch die Heterogenität einer Lerngruppe bei der Anwendung von Methoden und beim Gebrauch von Materialien, Medien, Texten usw. so zu berücksichtigen, dass Lernprozesse optimal stattfinden können,
kennen die relevanten Kommunikationsformen ihres Fachs (z. B. Unterrichtsmaterialien, Präsentationsmedien, Lehr-Lernsoftware, Informations- und Kommunikationstechnologien usw.), setzen sie begründet ein, nutzen sie auch als Lehrinhalte und können Fachinhalte zielgruppenspezifisch aufbereiten,
haben durch die Teilnahme an einem Projekt Erfahrungen gesammelt, die sie dazu befähigen, eigene Projekte zu planen,
erbringen den Nachweis über die Teilnahme an einer Lehrveranstaltung zur elementaren Bewegungserziehung (Lehramt an Grundschulen).
kennen fachbezogene Verfahren der Lernstandserhebung und können diese in exemplarischen Unterrichtssituationen anwenden,
kennen Indikatoren für fachspezifische Lernschwierigkeiten und Diagnoseverfahren sowie Fördermöglichkeiten und können zwischen fachlichen und sprachlichen Leistungen unterscheiden,
kennen Merkmale besonderer fachlicher Begabungen, können diese und exemplarische Fördermöglichkeiten erläutern,
kennen Formen der Fremd- und Selbstevaluation zur Analyse und Beurteilung eigener Lehrleistungen,
können selbst ein Portfolio erstellen und kennen es als Möglichkeit der Lernstandserhebung bei Schülerinnen und Schülern.
Kompetenzbereich: Leistungsbeurteilung
kennen und beurteilen Möglichkeiten und Grenzen fachspezifischer Formen der Leistungsbewertung und wenden exemplarisch entsprechende Verfahren unter Anleitung an,
kennen Kriterien der Beurteilung von fachlichen Lernprozessen und deren Ergebnissen.
(zu § 2 Abs. 4, § 3 Abs. 5, § 4 Abs. 4, § 5 Abs. 4, § 6 Abs. 8)
Englisch, Französisch, Niederländisch:
Griechisch, Latein:
Latinum oder fachbezogene Kenntnisse in Latein und eine neuere Fremdsprache
Chinesisch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Russisch, Spanisch:
Der Nachweis ist zu führen durch
Zeugnis des Erweiterten Sekundarabschlusses I nach vierjährigem Unterricht in der jeweiligen Sprache (mindestens ausreichend),
Abschlusszertifikat einer Volkshochschule (B 2),
erfolgreiche Teilnahme an einer Lehrveranstaltung der Hochschule, die mindestens Kenntnisse wie unter Nummer 2 vermittelt,
Zeugnisse über die mindestens zweijährige Teilnahme an dem in der jeweiligen Sprache geführten Unterricht einer ausländischen Schule,
weitere Zeugnisse, die Kenntnisse belegen, die dem unter Nummer 2 genannten Niveau entsprechen.
Fachbezogene Grundkenntnisse und fachbezogene Kenntnisse in Griechisch, Hebräisch oder Latein werden nachgewiesen durch die erfolgreiche Teilnahme an dazu angebotenen Lehrveranstaltungen der Hochschule, durch einen Nachweis nach den Nummern 1 bis 6 oder durch den Nachweis des Graecums, des Hebraicums, des Kleinen Latinums, des Latinums oder des Großen Latinums. Sie sind spätestens zum Ende des Masterstudiums nachzuweisen.
(zu § 6 Abs. 7)
Vorgaben zum Nachweis berufspraktischer Tätigkeit
Ziel des Unterrichts an berufsbildendenden Schulen ist die Entwicklung beruflicher Handlungskompetenz bei Schülerinnen und Schülern.
Lehrerinnen und Lehrer an berufsbildenden Schulen müssen deshalb Lehr-Lernprozesse an der betrieblichen Ausbildungssituation der Schülerinnen und Schüler orientieren. Dazu sind der jeweiligen Fachrichtung entsprechende berufspraktische Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten auf der Ebene beruflicher Grundbildung nachzuweisen und zu dokumentieren.
Technische und gewerbliche Fachrichtungen
Tätigkeit in den Ausbildungsbereichen
Mindestens die Hälfte der Praktikumszeit muss im Ausbildungsbereich Hochbau abgeleistet werden.
Mindestens die Hälfte der Praktikumszeit muss im Ausbildungsbereich der Tischlerin/des Tischlers abgeleistet werden.
Mindestens die Hälfte der Praktikumszeit muss im Ausbildungsbereich der Malerin und Lackiererin/des Malers und Lackierers abgeleistet werden.
Mindestens die Hälfte der Praktikumszeit muss im Ausbildungsbereich der Haus- und Gerätetechnik abgeleistet werden. Insgesamt müssen drei Ausbildungsbereiche absolviert werden.
Montage und Wartung von technischen Systemen
Mindestens die Hälfte der Praktikumszeit muss im Ausbildungsbereich der Metall- und Kunststoffverarbeitung abgeleistet werden.
Montage und Wartung technischer Systeme
Bäckerei oder Konditorei
Das Praktikum in den Ausbildungsbereichen umfasst jeweils die Produktion und den Verkauf/Service. Mindestens die Hälfte der Praktikumszeit muss im Ausbildungsbereich Gastronomie abgeleistet werden.
Fachrichtungen für personenbezogene Dienstleistungen
Tätigkeit in den Ausbildungsbereichen nach den Buchstaben a und b
Ökotrophologie (Hauswirtschaft)
Versorgung und Betreuung hauswirtschaftlicher Betriebe und Einrichtungen
Mindestens die Hälfte der Praktikumszeit muss im Ausbildungsbereich Versorgung abgeleistet werden.
Körperpflege (Kosmetologie)
Herstellung von Haut-, Nagel- und Haarpflegepräparaten
Herstellung von Präparaten der dekorativen Kosmetik
Mindestens die Hälfte der Praktikumszeit muss im Ausbildungsbereich Friseurin/Friseur abgeleistet werden.
Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist in einem der folgenden Berufe nachzuweisen:
Hebamme/Entbindungspflegerin/Entbindungspfleger
Technische Assistentin in der Medizin/Technischer Assistent in der Medizin
Das Kultusministerium kann weitere Ausbildungsberufe zulassen. Gleichwertige berufspraktische Tätigkeiten können in gesondert gelagerten Einzelfällen von der für Lehramtsprüfungen zuständigen Landesbehörde anerkannt werden.
Bürowirtschaft und kaufmännische Verwaltung
Das Praktikum soll Einblicke in mehrere Funktionsbereiche (z. B. Beschaffung, Produktion, Absatz, Rechnungswesen/Controlling) vermitteln.
Tätigkeiten in einem oder mehreren der Ausbildungsbereiche
Das Praktikum kann ausschließlich in diesen Ausbildungsbereichen abgeleistet werden.
Tätigkeiten in einem der Ausbildungsbereiche
Krankenkassen, Medizinischer Dienst der Krankenkassen (MDK)
Das Praktikum soll Einblicke in mehrere Funktionsbereiche z. B. Umgang mit Kranken, Assistenz, Verwaltung, Labor vermitteln.
Im Fach Darstellendes Spiel: Präsentation eines eigenen Projekts
In den Fächern Gestaltendes Werken und Textiles Gestalten: Praktisch-gestalterische Bearbeitung eines Themas einschließlich einer experimentellen sowie theoretischen Auseinandersetzung
In den Fächern Hauswirtschaft und Technik: Nachweis fachbezogener praktischer Kenntnisse und Fertigkeiten anhand einer oder mehrerer Aufgaben
Fachpraktische Prüfungsanteile
Alle Lehrämter: Präsentation eigener Arbeiten
Alle Lehrämter: Bearbeitung einer künstlerisch praktischen Aufgabe im Bereich Bildende Kunst
Alle Lehrämter: Bearbeitung einer künstlerisch praktischen Aufgabe im Bereich Visuelle Medien
Lehramt an Gymnasien: Bearbeitung einer weiteren Aufgabe im Bereich Gestaltung
Alle Lehrämter außer Lehramt an Gymnasien: Instrumentalspiel oder Gesang einschließlich Sprechen und Stimmbildung
Lehramt an Gymnasien: Instrumentalspiel und Gesang einschließlich Sprechen und Stimmbildung
Alle Lehrämter außer Lehramt an Gymnasien: Ensembleleitung
Lehramt an Gymnasien: Ensembleleitung (Orchester oder Band) und Chorleitung
Alle Lehrämter: Angewandte Musiktheorie
Alle Lehrämter: Vorbereitung, Vorführung und Erläuterung einer eigenen apparativen oder multimedialen oder choreografischen Produktion oder Improvisation
Im Fach Sport
Aus den Erfahrungs- und Lernfeldern A bis F sind fachpraktische Prüfungsanteile in dem angegebenen Umfang nachzuweisen.
Bereich Laufen, Springen und Werfen
Bereich Schwimmen, Tauchen und Wasserspringen
alle Lehrämter: ein Bereich
Bereich gymnastische, rhythmische und tänzerische Bewegungsgestaltung
Bereich Bewegungskünste, Trampolin und Turnen
Bereich Spielen in Mannschaften (z. B. Basketball, Fußball, Handball, Hockey, Volleyball, darin integriert alternative Spielkulturen)
Lehramt an Grundschulen, Lehramt für Sonderpädagogik: eine Mannschaftssportart
Lehramt an Haupt- und Realschulen, Lehramt an Gymnasien und Lehramt an berufsbildenden Schulen: zwei Mannschaftssportarten
Bereich Rückschlagspiele (z. B. Badminton, Tennis, Tischtennis)
alle Lehrämter: ein Rückschlagspiel
Bereich auf dem Wasser (z. B. Kanufahren, Rudern, Segeln, Surfen)
Bereich Schnee und Eis (z. B. Alpin-Skilauf, Eislaufen, Skilanglauf)
Bereich Rollen und Räder (z. B. Inlineskaten, Radfahren)
Bereich Kämpfen (z. B. Judo, Karate)
Bereich Reiten und Voltigieren
alle Lehrämter: zwei Bereiche, davon in einem mit Exkursion
Bereich Kleine Spiele
Bereich Anfängerschwimmen
Lehramt an Grundschulen, Lehramt für Sonderpädagogik, Lehramt an Haupt- und Realschulen: alle Bereiche
Lehramt an Gymnasien, Lehramt an berufsbildenden Schulen: Bereich Kleine Spiele | de |
q-de-773 | zu planen und umzusetzen. | BASS 2019/2020 - 18-03 Nr. 1 Zusammenarbeit bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Zu BASS 18-03 Nr. 1
Zusammenarbeit bei der
Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Gemeinsamer Runderlass des Ministeriums des Innern,
des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales,
und des Ministeriums der Justiz
v. 19.11.2019 (MBl. NRW. S. 740)
Delinquentes Verhalten ist in der Entwicklung von Jugendlichen ein überwiegend episodenhaftes Phänomen, dessen Ursachen unter anderem in Störungen des Sozialisationsprozesses liegen und das durch geschlechtsspezifische Unterschiede gekennzeichnet ist. Ziel bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität ist insbesondere, der Entwicklung und Verfestigung delinquenter Verhaltensweisen entgegenzuwirken. Kriminalpräventive Maßnahmen sollen dabei möglichst früh ansetzen und die jeweiligen Lebensumstände sowie individuellen Problemlagen der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen. Die Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten und das soziale Umfeld sind in geeigneter Weise einzubeziehen.
Die vertrauensvolle und kontinuierliche Zusammenarbeit der mit Kindern und Jugendlichen befassten Institutionen und Einrichtungen ist wesentliche Voraussetzung für wirksame Präventions- und Interventionsmaßnahmen und für angemessene Maßnahmen im Rahmen von Strafverfahren. Neben der Vermeidung von Straftaten durch frühzeitige Vermittlung in geeignete Hilfen kommen einer schnellen Aufklärung von Straftaten, der zeitnahen Reaktion auf Straftaten und der Berücksichtigung der berechtigten Ansprüche potentieller und konkreter Opfer eine besondere Bedeutung zu.
2 Netzwerke der Prävention
Anhaltende frühkindliche Verhaltensauffälligkeiten, zum Beispiel aggressives Verhalten oder soziales Rückzugsverhalten, können Indikatoren für eine spätere Suchtentwicklung, Delinquenz und gewalttätiges Verhalten sein. Daher sollten erste Maßnahmen der Primärprävention sehr früh, möglichst bereits im Vorschulalter, durchgeführt werden, um einem negativen Entwicklungsverlauf effektiv vorzubeugen.
In den Kommunen arbeitet bereits eine Vielzahl von Institutionen wie Jugendhilfe, Sucht- und Drogenhilfe, Schule, Kindergärten, Polizei, Kirchen, Vereine und andere Organisationen zusammen, um Kinder und Jugendliche für entsprechende Gefahren zu sensibilisieren und in Risiko- und Gefährdungslagen geeignete Hilfen anzubieten. Diese Zusammenarbeit der Verantwortungsträger in Städten und Gemeinden im Rahmen von Netzwerken ist weiter zu intensivieren.
Die Jugendämter sollten dabei eine koordinierende Rolle übernehmen. Sie sollen die anderen Institutionen bei der Zusammenarbeit im Netzwerk beraten und unterstützen sowie auf die Vereinbarung von Zielen und Leitlinien der Netzwerkpartner hinwirken.
3 Übermittlung personenbezogener Daten
Die folgenden Ausführungen zur Zusammenarbeit enthalten selbst keine Rechtsgrundlagen zur Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten. Die zur Zusammenarbeit angehaltenen Stellen sind daher verpflichtet, im Einzelfall zu prüfen, ob eine Datenübermittlung zulässig ist.
4 Aufgaben der Netzwerkpartner
4.1 Jugendämter
Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer selbstbestimmt und eigenverantwortlich handelnden sozial kompetenten Persönlichkeit. In diesem Kontext ist es unter anderem Aufgabe der Jugendämter, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern, ihnen sowie ihren Familien Beratung und erforderliche Hilfen anzubieten und zu gewähren, Familien zu unterstützen und von den Kindern und Jugendlichen Gefährdungen abzuwenden. Hierbei wirken die Jugendämter in den Feldern des Achten Buches Sozialgesetzbuch - Kinder und Jugendhilfe - in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. September 2012 (BGBl. I S. 2022), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 4. August 2019 (BGBl. I S. 1131) geändert worden ist, bei der Prävention mit. Sie arbeiten zudem gemäß § 81 des Achten Buches Sozialgesetzbuch mit anderen Stellen, die der Erziehung, Bildung, Beratung und der Hilfe dienen, sowie den Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Die Jugendgerichtshilfe ist Teil des Jugendamtes. Die Träger der freien Jugendhilfe, wie zum Beispiel Wohlfahrtsverbände, Jugendeinrichtungen und Jugendorganisationen und die Kirchen nehmen bei Präventionsmaßnahmen und bei den Hilfen eine besondere Rolle ein. Sie sind wichtige Partner bei der Förderung junger Menschen.
Darüber hinaus haben Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen Anspruch auf rechtzeitige und verlässliche Hilfe durch die Jugendämter. Hierzu müssen in sozial belasteten Regionen und für Familien mit besonderen Risikofaktoren niedrigschwellige Angebote bereitgestellt werden.
Zur Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen, insbesondere des Jugendschutzgesetzes, arbeiten die Jugendämter mit den örtlichen Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Erziehung und Bildung in der Schule zielen auf die Entwicklung einer selbst- und sozialverantwortlichen Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen. Dies ist grundlegende Aufgabe der gesamten Schule gemäß Artikel 6 der Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Juli 1950 (GV. NRW. S. 127), in der jeweils geltenden Fassung und § 1 Absatz 1 des Schulgesetzes NRW vom 15. Februar 2005 (GV. NRW. S. 102) in der jeweils geltenden Fassung.
Themen der Kriminalprävention, insbesondere zur Vermeidung von Gewalt, Diskriminierung, politisch motivierter Straftaten sowie Drogenkonsum beziehungsweise Erläuterungen des Betäubungsmittelrechts und Cybercrime, sind in der Schule zu behandeln. Dazu können Angebote vor allem von Polizei, Jugendamt, Schulpsychologie sowie Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe und allgemeine Beratungsstellen genutzt werden. Vertrauensbildend sind regelmäßige anlassunabhängige Besuche oder Sprechstunden der Polizei und des Jugendamts in den Schulen.
Zur Umsetzung dienen insbesondere die im Runderlass zu Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule gemäß Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4) empfohlenen schulischen Teams zur Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention sowie die jeweiligen schulischen Beratungskonzepte.
Lehramtsanwärterinnen und -anwärter sollen Gelegenheit erhalten, die Zusammenarbeit mit den genannten Netzwerkpartnern kennen zu lernen.
Dieser Aufgabenbereich soll sowohl bei Schulleiterdienstbesprechungen als auch bei Schulleiterqualifizierungsmaßnahmen thematisiert werden.
4.2.1 Ansprechpersonen
Zur Sicherung des Kontakts mit der Polizei und dem Jugendamt bestellt jede Schulleitung eine feste Ansprechperson, möglichst aus der Schulleitung, der erweiterten Schulleitung oder aus dem Personenkreis der Beratungslehrkräfte. Die Ansprechpersonen bewerten zusammen mit den von der Polizei und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
4.2.2 Straftaten an der Schule oder im schulischen Kontext
Besteht gegen Schülerinnen oder Schüler der Verdacht der Begehung eines Verbrechens, so hat die Schulleitung die Strafverfolgungsbehörden zu benachrichtigen.
Für den Fall des Verdachts eines Vergehens prüft die Schulleitung, ob pädagogische/schulpsychologische Unterstützung, erzieherische Einwirkungen beziehungsweise Ordnungsmaßnahmen ausreichen oder ob wegen der Schwere der Tat oder anderer gewichtiger Umstände, zum Beispiel mehrfache Auffälligkeiten, eine Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft erforderlich ist. Eine Benachrichtigung ist in der Regel erforderlich bei:
a) gefährlichen Körperverletzungen,
b) Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
c) Einbruchsdiebstählen,
d) Verstößen gegen das Waffengesetz,
e) Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz,
f) gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr,
g) erheblichen Fällen von Bedrohung oder Nötigung,
h) Sachbeschädigung,
i) Cybercrime sowie
j) politisch motivierten Straftaten.
Bei der Abwägung berücksichtigt die Schule sowohl die Täter- als auch die Opferinteressen und greift, nach Bedarf auf die Expertise von Netzwerkpartnern zurück.
In Fällen des Verdachts auf Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz soll möglichst die Sucht- und Drogenberatungsstelle einbezogen werden. Dies erfolgt auf der Grundlage einer Erörterung des Einzelfalls unter Gewährleistung der Anonymität der oder des Betroffenen. Die Drogen- und Suchtberatungsstelle unterstützt die Schulleitung bei der Abwägung, ob bei einem Vergehen von der Benachrichtigung der Strafverfolgungsbehörden abgesehen werden kann und ob und gegebenenfalls welche weitergehenden Hilfen in dem konkreten Einzelfall angezeigt sind.
Der Erziehungsauftrag gemäß § 2 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen und Beratungsauftrag gemäß § 44 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen der Schule wird durch die Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft nicht berührt. Insbesondere ist die Schule auch nach Hinzuziehung der Polizei oder Staatsanwaltschaft berechtigt, die in § 53 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen vorgesehenen erzieherischen Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen zu verhängen.
Die Wahrnehmung weiterer sozialer-, pädagogischer- und schulpsychologischer Unterstützungsangebote ist zu prüfen. Strafbare Handlungen, die von Schülerinnen oder Schülern außerhalb der Schule begangen werden, können dann zu Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen nach dem Schulgesetz führen, wenn ein schulischer Bezug erkennbar ist, zum Beispiel, wenn Mitschülerinnen oder Mitschüler oder Lehr- und Fachkräfte einer Schule betroffen sind.
Die Aufgaben der Strafverfolgung obliegen ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden.
Im Rahmen der Gefahrenabwehr ist die Polizei darüber hinaus zu benachrichtigen, soweit der Schulleitung oder einer Lehrperson zureichende tatsächliche Anhaltspunkte auf bevorstehende erhebliche Straftaten vorliegen.
4.2.3 Information der Eltern
Sofern die Schule Polizei oder Staatsanwaltschaft informiert hat, obliegt die Benachrichtigung der Eltern im Sinne des § 123 des Schulgesetzes NRW der tatverdächtigen Personen beziehungsweise der Opfer ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden, um Ermittlungsmaßnahmen nicht zu gefährden. Ansonsten informiert die Schule in eigener Zuständigkeit die Eltern der tatverdächtigen Personen und die Eltern der Opfer, soweit es sich um Schülerinnen oder Schüler der Schule handelt. Den Eltern der Opfer wird damit die Geltendmachung von zivilrechtlichen Ansprüchen oder die eigene Strafanzeige ermöglicht.
4.2.4 Information und Anhörung der Schule im Ermittlungsverfahren
Die Strafverfolgungsbehörden hören gemäß § 43 Absatz 1 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. Dezember 1974 (BGBl. I S. 3427), das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGBl. I S. 840) geändert worden ist, die Schule zur Feststellung der Lebens- und Familienverhältnisse, des Werdegangs, des bisherigen Verhaltens der oder des Beschuldigten und aller übrigen Umstände an, die zur Beurteilung seiner seelischen, geistigen und charakterlichen Eigenart dienen können, sofern die Schülerin oder der Schüler dadurch keine Nachteile, zum Beispiel den Verlust ihres beziehungsweise seines Ausbildungsplatzes zu befürchten hat. Gemäß Nummer 33 der Anordnung über Mitteilungen in Strafsachen vom 1. Februar 2009 (BAnz AT 08.04.2019 B1), werden die Leiterin beziehungsweise der Leiter der Schule zudem über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und die Erhebung der öffentlichen Klage unterrichtet, wenn aus Gründen der Schulordnung, insbesondere zur Wahrung eines geordneten Schulbetriebes oder zum Schutz anderer Schülerinnen und Schüler, sofortige Maßnahmen geboten sein können.
Soweit seitens der Schule die Strafverfolgungsbehörden informiert wurden, informiert sie diese auch über pädagogische Maßnahmen, erzieherische Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen, damit diese im Strafverfahren berücksichtigt werden können.
4.2.5 Gefährdung des Kindeswohls
Bestehen gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls einer minderjährigen Schülerin oder eines minderjährigen Schülers, haben Lehrkräfte, zur Gefährdungseinschätzung Anspruch auf Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft des öffentlichen Jugendhilfeträgers. Regelungen finden sich hierzu in § 4 Absatz 1 Nummer 7 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz in der Fassung vom 1. Januar 2012 in der jeweils geltenden Fassung, des § 42 Absatz 6 des Schulgesetzes NRW, des § 29 des Runderlasses des Ministeriums für Schule und Weiterbildung zur Allgemeinen Dienstordnung für Lehrerinnen und Lehrer, Schulleiterinnen und Schulleiter an öffentlichen Schulen vom 16.06.2012 (BASS 21-02 Nr. 4) und des § 8 des Achten Buches Sozialgesetzbuch.
Lehrkräfte, die einen derartigen Verdacht haben, informieren die Schulleitung unverzüglich. Sofern ein Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler und den Personensorgeberechtigten keinen Erfolg verspricht - u.a. soll hierbei auf die Inanspruchnahme von Hilfen hingewirkt werden - und eine Gefährdung auf andere Weise nicht abzuwenden ist und somit ein Tätigwerden des Jugendamtes als erforderlich erachtet wird, ist die Lehrkraft beziehungsweise die Schulleitung befugt, das Jugendamt zu informieren und die erforderlichen Daten mitzuteilen. Vorab sind die Betroffenen hierüber in Kenntnis zu setzen, sofern damit der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird.
Für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie sonstige im Landesdienst stehende pädagogische und sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gem. § 58 des Schulgesetzes NRW, die in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit ebenfalls gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung feststellen, gilt dies unter Beachtung des § 203 des Strafgesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. November 1998 (BGBl. I S. 3322), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGB1. I S. 844) geändert worden ist, entsprechend.
Schulleitungen, Lehrkräfte und das pädagogische und sozialpädagogische Personal im Sinne des § 58 Schulgesetzes NRW unterstützen im Rahmen von Schulfahndungen die Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung von sexuellen Missbrauchsstraftaten.
Soweit in diesem Zusammenhang der Verdacht einer Straftat gegen andere Personen besteht, ist - auch mit Blick auf die Verhinderung der Fortsetzung dieser Straftat - bereits seitens der Schule die Information der Strafverfolgungsbehörden zu prüfen.
Polizeiliche Konzepte zur Reduzierung der Kinder- und Jugendkriminalität umfassen Prävention, Opferschutz und die Vermittlung von Opferhilfe ebenso wie Maßnahmen der Strafverfolgung. Vorrangiges Ziel ist, Kriminalitätsgefährdungen frühzeitig zu erkennen und die Verfestigung von Kriminalität zu verhindern. Von besonderer Bedeutung sind dabei entsprechende Programme, wie zum Beispiel „Kurve kriegen“, und die schnelle Aufklärung von Straftaten. Hierzu arbeitet die Polizei insbesondere mit Schulen, Jugendämtern, Träger der freien Jugendhilfe, Ordnungsbehörden und Justizbehörden eng zusammen.
4.3.2 Zusammenarbeit mit den Jugendämtern
Der Kontakt zu den Jugendämtern sollte besonders eng sein. Sie werden über jugendgefährdende Orte sowie über gefährdete Kinder und Jugendliche unterrichtet. Das Jugendamt ist unverzüglich zu verständigen, wenn erzieherische Maßnahmen schon während der polizeilichen Ermittlungen notwendig erscheinen. Die Bewährungshilfe sollte bereits informiert werden, wenn aufgrund polizeilicher Feststellungen zu befürchten ist, dass von ihr Betreute wieder in die Kriminalität abzugleiten drohen.
Die Polizei unterstützt die Ordnungs- und Jugendbehörden bei der Überwachung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes, um Gefährdungen zu verhindern, die das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen bedrohen.
Bei Gefährdungen für Kinder und Jugendliche trifft die Polizei die unaufschiebbar notwendigen Maßnahmen im Rahmen ihrer Zuständigkeit. Sie wirkt auf intervenierende Maßnahmen originär zuständiger Behörden hin.
4.3.3 Polizeiliche Bearbeitung der Jugendkriminalität
In allen Kreispolizeibehörden begleiten zum Zwecke der Prävention speziell geschulte Beamtinnen und Beamte die örtlichen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität. Zu diesem Zweck halten sie Verbindung zu den Dienststellen ihrer Behörde, die Sachverhalte bearbeiten, an denen Kinder und Jugendliche beteiligt sind.
Gerade der erste Kontakt von tatverdächtigen Kindern und Jugendlichen mit den Strafverfolgungsbehörden kann wesentlichen Einfluss auf ihre zukünftige Entwicklung haben. Die Bearbeitung von Jugendsachen erfolgt durch besonders geschulte und mit der Jugendkriminalität vertraute Polizeibeamtinnen oder Polizeibeamte, durch sogenannte Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter.
4.3.4 Zusammenarbeit mit Schulen
Die Polizei bietet allen Schulen bilateral oder im Rahmen von Ordnungspartnerschaften Kooperationen an, die auf die Verhinderung von Straftaten durch Schülerinnen und Schüler sowie eine Verbesserung des Schutzes von Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern vor Straftaten gerichtet sind.
In diesem Rahmen prüft sie regelmäßig auch ihre Beteiligung an kriminalpräventiven Schulprojekten.
Erfordert die Sicherheitslage an einer Schule polizeiliches Einschreiten, sind mit der Schulleitung abgestimmte Maßnahmen zur Strafverfolgung und Kriminalprävention in Betracht zu ziehen.
Für die Zusammenarbeit mit den Schulen benennen die Kreispolizeibehörden feste Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner. Für diese Aufgabe kommen insbesondere Beamtinnen und Beamte des polizeilichen Bezirksdienstes in Betracht. Sie bewerten gemeinsam mit den von der Schule und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
Die Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter übermitteln der Schulleitung den Sachverhalt, soweit
a) der Tatverdacht sich gegen einen Schüler oder eine Schülerin richtet,
b) auf Grund der Art der Straftat oder sonstiger konkreter Anhaltspunkte die Gefahr besteht, dass der oder die Tatverdächtige innerhalb oder außerhalb der Schule zum Nachteil von Mitschülerinnen oder Mitschülern, Lehrerinnen oder Lehrern, sonstigen in der Schule beschäftigten Personen oder Personen der Elternvertretung eine Straftat begehen wird und
c) die Kenntnis des Sachverhalts für die Schulleitung erforderlich ist, damit sie im Rahmen ihrer Aufgaben die Gefahr abwehren kann.
Änderungen der Gefahrenprognose werden der Schulleitung mitgeteilt. Die Schulleitungen dürfen die übermittelten Daten ausschließlich zu Zwecken der ihr obliegenden Gefahrenabwehr verwenden. Eine Weitergabe ist nur innerhalb des Lehrerkollegiums oder an Aufsichtsstellen statthaft, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist.
4.3.5 Zusammenarbeit mit den Staatsanwaltschaften
Ermittlungsverfahren gegen jugendliche und heranwachsende Tatverdächtige, bei denen aufgrund ihrer persönlichen Entwicklung sowie der Art, Schwere und Anzahl der ihnen zur Last gelegten Taten eine umgehende strafrechtliche Reaktion geboten ist, sind vorrangig durchzuführen. Die hierzu notwendigen Verfahrensabläufe stimmen die Kreispolizeibehörden mit den zuständigen Staatsanwaltschaften ab.
4.4 Justizbehörden
4.4.1 Aufgaben der Justizbehörden
Die Justizbehörden - Staatsanwaltschaften und Gerichte - werden Kraft ihres gesetzlichen Auftrags erst tätig, wenn zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine Straftat vorliegen. Ihre Maßnahmen und Reaktionen orientieren sich dabei vor allem an dem Erziehungsgedanken auf der Grundlage der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes. Bereits im Ermittlungsverfahren wird die Jugendgerichtshilfe in das Verfahren eingebunden.
In Jugendverfahren sollen Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Richterinnen und Richter tätig sein, die erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sind. Richterinnen und Richter auf Probe und Beamtinnen und Beamte auf Probe sollen im ersten Jahr nach ihrer Ernennung nicht zur Jugendstaatsanwältin oder zum Jugendstaatsanwalt bestellt werden.
4.4.2 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte für den Ort
Um kriminelle Karrieren einzelner Jugendlicher vor Ort frühzeitig zu erkennen und schnell und angemessen reagieren zu können, ist die Bearbeitung der Jugendstrafverfahren bei allen Staatsanwaltschaften des Landes der Staatsanwältin beziehungsweise dem Staatsanwalt für den Ort übertragen worden. Sie stehen als ständige Ansprechpersonen den Beschäftigten aller in ihrem Bezirk tätigen Behörden, insbesondere den Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeitern der Polizei, den Jugendämtern und den Schulen, zur Verfügung.
4.4.3 Jugendstrafverfahren
Der Erziehungsgedanke spiegelt sich insbesondere auch in den vielfältigen, abgestuften Reaktionsmöglichkeiten wider. Durch zeitnahe und erzieherische Maßnahmen, etwa die Durchführung eines Täter-Opfer-Ausgleichs oder eines sozialen Trainingskurses, zum Beispiel in Form eines Anti-Gewalt-Trainings, leisten die Justizbehörden gleichzeitig einen Beitrag zur Verhütung weiterer Straftaten.
Nach Durchführung der Ermittlungen obliegt den Jugendstaatsanwältinnen und Jugendstaatsanwälten die Entscheidung, ob ein Tatnachweis zu führen ist und ob unter den Voraussetzungen des § 45 des Jugendgerichtsgesetzes von der Verfolgung abgesehen werden kann. Dabei ist besonderes Augenmerk auf die Durchführung erzieherischer Maßnahmen gemäß § 45 Absatz 2 des Jugendgerichtsgesetzes zu richten. Kommt ein Absehen von der Verfolgung aus erzieherischen Gründen nicht in Betracht, wird zeitnah Anklage erhoben oder Antrag auf Entscheidung im Vereinfachten Jugendverfahren gestellt.
Sind in einem Ermittlungsverfahren gegen eine Jugendliche oder einen Jugendlichen die Voraussetzungen für den Erlass eines Haftbefehls gegeben, prüft die Jugendstaatsanwältin oder der Jugendstaatsanwalt regelmäßig, ob der Zweck der Untersuchungshaft nicht durch eine vorläufige Anordnung über die Erziehung oder durch andere Maßnahmen erreicht oder zur Haftvermeidung vorrangig die einstweilige Unterbringung in einem Heim der Jugendhilfe gemäß §§ 71, 72 des Jugendgerichtsgesetzes angeordnet werden kann. Über die betreffenden Einrichtungen der Jugendhilfe wird die Justiz regelmäßig informiert.
Die Jugendgerichte führen die Jugendverfahren mit Blick auf den Erziehungsgedanken unter Beachtung des Beschleunigungsgebots und der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes durch. Sie ordnen - falls eine Einstellung nach § 47 des Jugendgerichtsgesetzes nicht in Betracht kommt - Erziehungsmaßregeln und dort insbesondere Weisungen an. Wenn diese nicht ausreichen, wird die Straftat mit Zuchtmitteln, zum Beispiel durch Arbeitsauflage oder Jugendarrest, geahndet. Die Jugendstrafe ist Ultima Ratio jugendstrafrechtlicher Rechtsfolgen. Sie darf nur verhängt werden, wenn andere Maßnahmen zur Erziehung mit Blick auf die Person der oder des Jugendlichen und/oder zum Ausgleich schwerer Schuld nicht ausreichen. Jugendarrest neben zur Bewährung ausgesetzter Jugendstrafe kann zur Verdeutlichung des Unrechts und der Folgen erneuter Straftaten oder zur Verbesserung der Erfolgsaussichten für eine erzieherische Einwirkung der Bewährungszeit und deren Bewältigung angeordnet werden.
4.4.4 Vollstreckung jugendstrafrechtlicher Sanktionen
Für die zeitnahe Vollstreckung der erkannten Maßnahme ist Sorge zu tragen. Die Arrestvollstreckung ist gemäß § 85 Absatz 1 des Jugendgerichtsgesetzes in Verbindung mit § 90 Absatz 2 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes unmittelbar nach Rechtskraft des Urteils und vor Urteilsabsetzung an den Jugendrichter am Ort des Vollzugs abzugeben, dem die weitere Vollstreckung und die Vollzugsleitung obliegt. Bei einer Jugendstrafe mit Bewährung sieht das des Jugendgerichtsgesetzes obligatorisch die Unterstellung unter eine Bewährungshelferin oder einen Bewährungshelfer vor. Dadurch ist sichergestellt, dass die Jugendrichterin oder der Jugendrichter regelmäßig über den Verlauf der Bewährungszeit unterrichtet ist und auf mögliches Fehlverhalten umgehend reagieren kann.
Der Vollzug des Jugendarrestes und der Jugendstrafe wird erzieherisch gestaltet. Der Jugendstrafvollzug geht deshalb durch differenzierte Angebote auf den individuellen Förderbedarf der Gefangenen ein. Die Förderung richtet sich in besonderem Maße auf die Bereiche der schulischen Bildung und der beruflichen Qualifizierung. Zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt wird mit den Arbeitsagenturen und sonstigen Einrichtungen eng zusammengearbeitet. Die Entlassung wird individuell vorbereitet.
Bei der Vollstreckung von Jugendarrest oder Jugendstrafe an Schultagen soll die Vollstreckungsleitung regelmäßig zugleich mit der Ladung die Schulleitung davon unterrichten, wo und in welcher Zeit die Vollstreckung erfolgt. Dem Jugendlichen kann auch aufgegeben werden, die Ladung der Schulleitung vorzulegen und die Kenntnisnahme bescheinigen zu lassen.
4.4.5 Familiengerichtliche Verfahren
Verantwortung für die Verhütung von Jugendkriminalität trifft im Übrigen nicht nur die Strafgerichte. Jugendkriminalität kann Ausdruck von Verwahrlosungszuständen in elterlicher Mitverantwortung sein. Gemäß § 1666 des Bürgerlichen Gesetzbuches in der Fassung vom 18. August 1896 (RGB1. S.195) in der jeweils gültigen Fassung haben die Familiengerichte eine Gefährdung des Kindeswohls durch erforderliche Maßnahmen abzuwenden, wenn die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, die Gefahr abzuwenden.
4.5 Untere Gesundheitsbehörden
Bei konkreten Anhaltspunkten für das Vorliegen einer psychischen Störung oder schweren Verhaltensauffälligkeit empfiehlt es sich, die speziellen Dienste - wie den sozialpsychiatrischen oder falls vorhanden den jugendpsychiatrischen oder den jugend- und schulärztlichen Dienst - der unteren Gesundheitsbehörden zu informieren.
Suchtgefährdete oder suchtkranke Jugendliche sollten auf Hilfemöglichkeiten der Suchtberatungsstellen hingewiesen werden.
4.6 Ordnungsbehörden
Zur Verhütung der Jugendkriminalität werden die Ordnungsbehörden insbesondere bei der Überwachung jugendgefährdender Orte unter den Gesichtspunkten des Jugendschutzes sowie der Einhaltung gaststätten- und gewerberechtlicher Vorschriften tätig.
5 Besondere Formen der Zusammenarbeit
5.1 Fallkonferenzen
Bei herausragenden Straftaten oder Gefahrenlagen sowie bei Kindern und Jugendlichen, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen und -täter auffällig werden, ist eine besonders enge Zusammenarbeit der betroffenen Behörden und Institutionen notwendig. Sowohl fallübergreifende Konferenzen als auch einzelfallbezogene Fallkonferenzen, an denen die jeweils betroffenen Institutionen teilnehmen, fördern und vereinfachen den Informationsaustausch. Zugleich ermöglichen sie, auf den jeweiligen Einzelfall ausgerichtete Maßnahmen zu vereinbaren.
5.2 Häuser des Jugendrechts
In „Häusern des Jugendrechts“ sind Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe gemeinsam tätig. Die enge Zusammenarbeit fördert den Informationsaustausch und ermöglicht es, tatverdächtige Jugendliche ihrer jeweiligen Situation und Persönlichkeit angemessen zu behandeln. Gerade Jugendliche, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen oder -täter auffällig werden, können in sogenannten Häusern des Jugendrechts für Intensivtäter eng begleitet werden. Der Entwicklung und Verfestigung krimineller Karrieren im Jugendalter wird mittels abgestufter Maßnahmen in direkter Abstimmung zwischen Polizei, Jugendgerichtshilfe und Staatsanwaltschaft individuell entgegengewirkt. Alle Maßnahmen orientieren sich dabei insbesondere am Erziehungsgedanken des Jugendstrafrechts.
6 Landesweite Unterstützungsmaßnahmen
sowie Handreichungen und Erlasse
Für die Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität bestehen über diesen Erlass hinaus zahlreiche spezifische Regelungen, darunter:
a) Polizeiliche Kriminalprävention, Runderlass des Ministeriums des Innern vom 09.05.2019 (MBl. NRW. S. 181)
b) Bearbeitung von Jugendsachen (PDV 382), Runderlass des Innenministeriums vom 07.12.1995 (SMBl. NRW. 2054)
c) Haftentscheidungshilfe im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 03.05.1995 (MBl. NRW. S. 814)
d) Richtlinien zur Förderung der Diversion im Jugendstrafverfahren (Diversionsrichtlinien), Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Innenministeriums, des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder und des Ministeriums für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie vom 13.07.2004 (MBl. NRW. S. 840)
e) Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 14.03.1995 (MBl. NRW. S. 558)
f) Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule, Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4)
g) Landesstelle Schulpsychologie und Schulpsychologisches Krisenmanagement (LaSP), Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 03.05.2017 (BASS 10-32 Nr. 67)
h) Jugendwohlfahrtszuständigkeitsverordnung vom 10. November 2009 (GV. NRW. S. 586).
a) Notfallordner für die Schulen in Nordrhein-Westfalen - Hinsehen und Handeln, Handlungsempfehlungen zur Krisenprävention und Krisenintervention, Düsseldorf 2015
b) Empfehlungen zu Strukturen, Aufgaben und Verfahrensweisen des Schulpsychologischen Krisenmanagements in Schulen in Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Schule und Weiterbildung, Städtetag Nordrhein-Westfalen, Landkreistag Nordrhein-Westfalen, Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen, Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf August 2014.
Dieser Runderlass tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft. Gleichzeitig wird der Gemeinsame Runderlass des Kultusministeriums und des Innenministeriums „Netzwerke gegen Gewalt an Schulen und im schulischen Umfeld; Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften bei den Kreisen und kreisfreien Städten“ vom 16.02.1994 (MBl. NRW. S. 491 - BASS 12-21 Nr. 9) aufgehoben.
ABl. NRW. 12/19 | 1125. Gott der Vater: Meinem Göttlichen Willen darf man sich niemals widersetzen. - Das Buch der Wahrheit
Meine liebste Tochter, die Welt wurde von Mir geschaffen, denn das war Mein Wille. Meinen Willen hat es immer gegeben und wird es immer geben. Mein Wille wird geschehen, mit oder ohne den Willen der Menschheit. Der dem Menschen durch Meine Hand gegebene freie Wille wurde missbraucht und dies hat zu einer Trennung zwischen dem Menschen und Mir, dem Ewigen Vater, geführt. Solange der Mensch die Gabe des freien Willens hat, bedeutet dies, dass nur diejenigen, die sich entscheiden, zu Mir zu kommen, durch Meinen Sohn, Jesus Christus, Teil von Mir — wieder heil — werden können.
Wenn der Wille des Menschen sich Meinem Willen widersetzt, dann ergibt sich ein erbitterter Kampf, denn nur Mein Wille kann sich hinwegsetzen über alles, was ist. Mein Göttlicher Wille steuert alles, was Ich erlaube, alles, was Ich zulasse, denn Ich werde den freien Willen, den Ich dem Menschen gegeben habe, immer akzeptieren, denn Ich nehme nicht zurück, was Ich gebe. Manchmal verursacht der Mensch durch seine eigene freie Wahl schreckliches Leid in der Welt und beleidigt Mich durch seine Gier und Selbstsucht zutiefst. Dennoch greife Ich nicht in den Willen des Menschen ein, denn nur er kann entscheiden, ob er tun will, was Mein Wille wünscht, oder nicht. Und obwohl Ich nicht versuchen werde, den freien Willen wegzunehmen, bedeutet die freie Wahl nicht, dass der Mensch Mir seinen Willen diktieren kann, über das, was Mein ist.
Meinem Göttlichen Willen darf man sich niemals widersetzen, denn der Mensch kann Meinen Willen niemals überwinden. Wenn er es tut, wird er sich Mir unmöglich widersetzen können, ohne unter den Folgen zu leiden. Nur Ich bestimme über den Ausgang von Leben und Tod, denn dies zu entscheiden steht nur Mir zu. Wenn Ich eine Entscheidung treffe über die Durchführung Meiner Pläne, Meine Kinder zu schützen, hat kein Mensch die Macht, diese Entscheidung aufzuheben. Sollte der Mensch versuchen, sich in Meine Geschenke an die Welt einzumischen, zu denen das Leben in all seinen Formen gehört, dann wird er nicht nur scheitern, sondern er wird leiden, als Folge davon.
Niemand soll versuchen, Mich in Meinem Plan, Meinen Heiligen Bund zu vollenden, aufzuhalten.
Niemand soll gegen Mich lästern oder Meinem Willen im Wege stehen, um nicht abrupt abgeschnitten zu werden.
Niemand soll versuchen, Mich aufzuhalten, den Seelen das Ewige Leben zu geben — oder sein eigenes Leben wird enden. Wenn ihr versucht, euch Mir zu widersetzen, wird euch das niemals gelingen. Wenn der Mensch fortfährt, Mein Wort abzulehnen und Meine Göttlichkeit zu bekämpfen, wird das nur zu Chaos, Katastrophen, Verlust von Leben und schrecklichen Züchtigungen führen. Das ist der Grund — wenn eine Seele aufgefordert ist, Mir oder Meinen Weisungen zu gehorchen —, warum einer Seele, die durch ihren freien Willen diese Bitten akzeptieren wird, es unmöglich sein wird, sich Meinem Willen zu widersetzen.
Du, Meine Tochter, hast versucht, Meinen Willen zu bekämpfen — obwohl du dich Mir bereits ganz hingegeben hattest. Inzwischen wirst du wissen, dass dies wenig nützt, denn nur das, was von Mir vorgegeben wird, auf Meine eigene Weise, kann getan werden.
Kinder — Ich Bin euer Vater. Ich Bin euer Schöpfer. Nur Ich weiß, was die Zukunft für euch bereithält, aber ihr werdet getröstet sein zu wissen, dass alle Meine Pläne fertig sind. Nur wenn euer Wille mit dem Meinen verbunden ist, kann Mein Königreich voll verwirklicht und schließlich vollendet sein. Nur dann werden alle Konflikte zwischen dem Menschen und Mir, eurem Ewigen Vater, vorbei sein. Friede wird dann herrschen in der kommenden neuen Welt — einer Welt, so vollkommen, dass sie niemals enden wird. | de |
q-de-773 | zu planen und umzusetzen. | BASS 2019/2020 - 18-03 Nr. 1 Zusammenarbeit bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Zu BASS 18-03 Nr. 1
Zusammenarbeit bei der
Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Gemeinsamer Runderlass des Ministeriums des Innern,
des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales,
und des Ministeriums der Justiz
v. 19.11.2019 (MBl. NRW. S. 740)
Delinquentes Verhalten ist in der Entwicklung von Jugendlichen ein überwiegend episodenhaftes Phänomen, dessen Ursachen unter anderem in Störungen des Sozialisationsprozesses liegen und das durch geschlechtsspezifische Unterschiede gekennzeichnet ist. Ziel bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität ist insbesondere, der Entwicklung und Verfestigung delinquenter Verhaltensweisen entgegenzuwirken. Kriminalpräventive Maßnahmen sollen dabei möglichst früh ansetzen und die jeweiligen Lebensumstände sowie individuellen Problemlagen der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen. Die Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten und das soziale Umfeld sind in geeigneter Weise einzubeziehen.
Die vertrauensvolle und kontinuierliche Zusammenarbeit der mit Kindern und Jugendlichen befassten Institutionen und Einrichtungen ist wesentliche Voraussetzung für wirksame Präventions- und Interventionsmaßnahmen und für angemessene Maßnahmen im Rahmen von Strafverfahren. Neben der Vermeidung von Straftaten durch frühzeitige Vermittlung in geeignete Hilfen kommen einer schnellen Aufklärung von Straftaten, der zeitnahen Reaktion auf Straftaten und der Berücksichtigung der berechtigten Ansprüche potentieller und konkreter Opfer eine besondere Bedeutung zu.
2 Netzwerke der Prävention
Anhaltende frühkindliche Verhaltensauffälligkeiten, zum Beispiel aggressives Verhalten oder soziales Rückzugsverhalten, können Indikatoren für eine spätere Suchtentwicklung, Delinquenz und gewalttätiges Verhalten sein. Daher sollten erste Maßnahmen der Primärprävention sehr früh, möglichst bereits im Vorschulalter, durchgeführt werden, um einem negativen Entwicklungsverlauf effektiv vorzubeugen.
In den Kommunen arbeitet bereits eine Vielzahl von Institutionen wie Jugendhilfe, Sucht- und Drogenhilfe, Schule, Kindergärten, Polizei, Kirchen, Vereine und andere Organisationen zusammen, um Kinder und Jugendliche für entsprechende Gefahren zu sensibilisieren und in Risiko- und Gefährdungslagen geeignete Hilfen anzubieten. Diese Zusammenarbeit der Verantwortungsträger in Städten und Gemeinden im Rahmen von Netzwerken ist weiter zu intensivieren.
Die Jugendämter sollten dabei eine koordinierende Rolle übernehmen. Sie sollen die anderen Institutionen bei der Zusammenarbeit im Netzwerk beraten und unterstützen sowie auf die Vereinbarung von Zielen und Leitlinien der Netzwerkpartner hinwirken.
3 Übermittlung personenbezogener Daten
Die folgenden Ausführungen zur Zusammenarbeit enthalten selbst keine Rechtsgrundlagen zur Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten. Die zur Zusammenarbeit angehaltenen Stellen sind daher verpflichtet, im Einzelfall zu prüfen, ob eine Datenübermittlung zulässig ist.
4 Aufgaben der Netzwerkpartner
4.1 Jugendämter
Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer selbstbestimmt und eigenverantwortlich handelnden sozial kompetenten Persönlichkeit. In diesem Kontext ist es unter anderem Aufgabe der Jugendämter, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern, ihnen sowie ihren Familien Beratung und erforderliche Hilfen anzubieten und zu gewähren, Familien zu unterstützen und von den Kindern und Jugendlichen Gefährdungen abzuwenden. Hierbei wirken die Jugendämter in den Feldern des Achten Buches Sozialgesetzbuch - Kinder und Jugendhilfe - in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. September 2012 (BGBl. I S. 2022), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 4. August 2019 (BGBl. I S. 1131) geändert worden ist, bei der Prävention mit. Sie arbeiten zudem gemäß § 81 des Achten Buches Sozialgesetzbuch mit anderen Stellen, die der Erziehung, Bildung, Beratung und der Hilfe dienen, sowie den Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Die Jugendgerichtshilfe ist Teil des Jugendamtes. Die Träger der freien Jugendhilfe, wie zum Beispiel Wohlfahrtsverbände, Jugendeinrichtungen und Jugendorganisationen und die Kirchen nehmen bei Präventionsmaßnahmen und bei den Hilfen eine besondere Rolle ein. Sie sind wichtige Partner bei der Förderung junger Menschen.
Darüber hinaus haben Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen Anspruch auf rechtzeitige und verlässliche Hilfe durch die Jugendämter. Hierzu müssen in sozial belasteten Regionen und für Familien mit besonderen Risikofaktoren niedrigschwellige Angebote bereitgestellt werden.
Zur Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen, insbesondere des Jugendschutzgesetzes, arbeiten die Jugendämter mit den örtlichen Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Erziehung und Bildung in der Schule zielen auf die Entwicklung einer selbst- und sozialverantwortlichen Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen. Dies ist grundlegende Aufgabe der gesamten Schule gemäß Artikel 6 der Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Juli 1950 (GV. NRW. S. 127), in der jeweils geltenden Fassung und § 1 Absatz 1 des Schulgesetzes NRW vom 15. Februar 2005 (GV. NRW. S. 102) in der jeweils geltenden Fassung.
Themen der Kriminalprävention, insbesondere zur Vermeidung von Gewalt, Diskriminierung, politisch motivierter Straftaten sowie Drogenkonsum beziehungsweise Erläuterungen des Betäubungsmittelrechts und Cybercrime, sind in der Schule zu behandeln. Dazu können Angebote vor allem von Polizei, Jugendamt, Schulpsychologie sowie Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe und allgemeine Beratungsstellen genutzt werden. Vertrauensbildend sind regelmäßige anlassunabhängige Besuche oder Sprechstunden der Polizei und des Jugendamts in den Schulen.
Zur Umsetzung dienen insbesondere die im Runderlass zu Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule gemäß Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4) empfohlenen schulischen Teams zur Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention sowie die jeweiligen schulischen Beratungskonzepte.
Lehramtsanwärterinnen und -anwärter sollen Gelegenheit erhalten, die Zusammenarbeit mit den genannten Netzwerkpartnern kennen zu lernen.
Dieser Aufgabenbereich soll sowohl bei Schulleiterdienstbesprechungen als auch bei Schulleiterqualifizierungsmaßnahmen thematisiert werden.
4.2.1 Ansprechpersonen
Zur Sicherung des Kontakts mit der Polizei und dem Jugendamt bestellt jede Schulleitung eine feste Ansprechperson, möglichst aus der Schulleitung, der erweiterten Schulleitung oder aus dem Personenkreis der Beratungslehrkräfte. Die Ansprechpersonen bewerten zusammen mit den von der Polizei und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
4.2.2 Straftaten an der Schule oder im schulischen Kontext
Besteht gegen Schülerinnen oder Schüler der Verdacht der Begehung eines Verbrechens, so hat die Schulleitung die Strafverfolgungsbehörden zu benachrichtigen.
Für den Fall des Verdachts eines Vergehens prüft die Schulleitung, ob pädagogische/schulpsychologische Unterstützung, erzieherische Einwirkungen beziehungsweise Ordnungsmaßnahmen ausreichen oder ob wegen der Schwere der Tat oder anderer gewichtiger Umstände, zum Beispiel mehrfache Auffälligkeiten, eine Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft erforderlich ist. Eine Benachrichtigung ist in der Regel erforderlich bei:
a) gefährlichen Körperverletzungen,
b) Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
c) Einbruchsdiebstählen,
d) Verstößen gegen das Waffengesetz,
e) Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz,
f) gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr,
g) erheblichen Fällen von Bedrohung oder Nötigung,
h) Sachbeschädigung,
i) Cybercrime sowie
j) politisch motivierten Straftaten.
Bei der Abwägung berücksichtigt die Schule sowohl die Täter- als auch die Opferinteressen und greift, nach Bedarf auf die Expertise von Netzwerkpartnern zurück.
In Fällen des Verdachts auf Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz soll möglichst die Sucht- und Drogenberatungsstelle einbezogen werden. Dies erfolgt auf der Grundlage einer Erörterung des Einzelfalls unter Gewährleistung der Anonymität der oder des Betroffenen. Die Drogen- und Suchtberatungsstelle unterstützt die Schulleitung bei der Abwägung, ob bei einem Vergehen von der Benachrichtigung der Strafverfolgungsbehörden abgesehen werden kann und ob und gegebenenfalls welche weitergehenden Hilfen in dem konkreten Einzelfall angezeigt sind.
Der Erziehungsauftrag gemäß § 2 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen und Beratungsauftrag gemäß § 44 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen der Schule wird durch die Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft nicht berührt. Insbesondere ist die Schule auch nach Hinzuziehung der Polizei oder Staatsanwaltschaft berechtigt, die in § 53 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen vorgesehenen erzieherischen Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen zu verhängen.
Die Wahrnehmung weiterer sozialer-, pädagogischer- und schulpsychologischer Unterstützungsangebote ist zu prüfen. Strafbare Handlungen, die von Schülerinnen oder Schülern außerhalb der Schule begangen werden, können dann zu Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen nach dem Schulgesetz führen, wenn ein schulischer Bezug erkennbar ist, zum Beispiel, wenn Mitschülerinnen oder Mitschüler oder Lehr- und Fachkräfte einer Schule betroffen sind.
Die Aufgaben der Strafverfolgung obliegen ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden.
Im Rahmen der Gefahrenabwehr ist die Polizei darüber hinaus zu benachrichtigen, soweit der Schulleitung oder einer Lehrperson zureichende tatsächliche Anhaltspunkte auf bevorstehende erhebliche Straftaten vorliegen.
4.2.3 Information der Eltern
Sofern die Schule Polizei oder Staatsanwaltschaft informiert hat, obliegt die Benachrichtigung der Eltern im Sinne des § 123 des Schulgesetzes NRW der tatverdächtigen Personen beziehungsweise der Opfer ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden, um Ermittlungsmaßnahmen nicht zu gefährden. Ansonsten informiert die Schule in eigener Zuständigkeit die Eltern der tatverdächtigen Personen und die Eltern der Opfer, soweit es sich um Schülerinnen oder Schüler der Schule handelt. Den Eltern der Opfer wird damit die Geltendmachung von zivilrechtlichen Ansprüchen oder die eigene Strafanzeige ermöglicht.
4.2.4 Information und Anhörung der Schule im Ermittlungsverfahren
Die Strafverfolgungsbehörden hören gemäß § 43 Absatz 1 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. Dezember 1974 (BGBl. I S. 3427), das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGBl. I S. 840) geändert worden ist, die Schule zur Feststellung der Lebens- und Familienverhältnisse, des Werdegangs, des bisherigen Verhaltens der oder des Beschuldigten und aller übrigen Umstände an, die zur Beurteilung seiner seelischen, geistigen und charakterlichen Eigenart dienen können, sofern die Schülerin oder der Schüler dadurch keine Nachteile, zum Beispiel den Verlust ihres beziehungsweise seines Ausbildungsplatzes zu befürchten hat. Gemäß Nummer 33 der Anordnung über Mitteilungen in Strafsachen vom 1. Februar 2009 (BAnz AT 08.04.2019 B1), werden die Leiterin beziehungsweise der Leiter der Schule zudem über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und die Erhebung der öffentlichen Klage unterrichtet, wenn aus Gründen der Schulordnung, insbesondere zur Wahrung eines geordneten Schulbetriebes oder zum Schutz anderer Schülerinnen und Schüler, sofortige Maßnahmen geboten sein können.
Soweit seitens der Schule die Strafverfolgungsbehörden informiert wurden, informiert sie diese auch über pädagogische Maßnahmen, erzieherische Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen, damit diese im Strafverfahren berücksichtigt werden können.
4.2.5 Gefährdung des Kindeswohls
Bestehen gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls einer minderjährigen Schülerin oder eines minderjährigen Schülers, haben Lehrkräfte, zur Gefährdungseinschätzung Anspruch auf Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft des öffentlichen Jugendhilfeträgers. Regelungen finden sich hierzu in § 4 Absatz 1 Nummer 7 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz in der Fassung vom 1. Januar 2012 in der jeweils geltenden Fassung, des § 42 Absatz 6 des Schulgesetzes NRW, des § 29 des Runderlasses des Ministeriums für Schule und Weiterbildung zur Allgemeinen Dienstordnung für Lehrerinnen und Lehrer, Schulleiterinnen und Schulleiter an öffentlichen Schulen vom 16.06.2012 (BASS 21-02 Nr. 4) und des § 8 des Achten Buches Sozialgesetzbuch.
Lehrkräfte, die einen derartigen Verdacht haben, informieren die Schulleitung unverzüglich. Sofern ein Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler und den Personensorgeberechtigten keinen Erfolg verspricht - u.a. soll hierbei auf die Inanspruchnahme von Hilfen hingewirkt werden - und eine Gefährdung auf andere Weise nicht abzuwenden ist und somit ein Tätigwerden des Jugendamtes als erforderlich erachtet wird, ist die Lehrkraft beziehungsweise die Schulleitung befugt, das Jugendamt zu informieren und die erforderlichen Daten mitzuteilen. Vorab sind die Betroffenen hierüber in Kenntnis zu setzen, sofern damit der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird.
Für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie sonstige im Landesdienst stehende pädagogische und sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gem. § 58 des Schulgesetzes NRW, die in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit ebenfalls gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung feststellen, gilt dies unter Beachtung des § 203 des Strafgesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. November 1998 (BGBl. I S. 3322), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGB1. I S. 844) geändert worden ist, entsprechend.
Schulleitungen, Lehrkräfte und das pädagogische und sozialpädagogische Personal im Sinne des § 58 Schulgesetzes NRW unterstützen im Rahmen von Schulfahndungen die Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung von sexuellen Missbrauchsstraftaten.
Soweit in diesem Zusammenhang der Verdacht einer Straftat gegen andere Personen besteht, ist - auch mit Blick auf die Verhinderung der Fortsetzung dieser Straftat - bereits seitens der Schule die Information der Strafverfolgungsbehörden zu prüfen.
Polizeiliche Konzepte zur Reduzierung der Kinder- und Jugendkriminalität umfassen Prävention, Opferschutz und die Vermittlung von Opferhilfe ebenso wie Maßnahmen der Strafverfolgung. Vorrangiges Ziel ist, Kriminalitätsgefährdungen frühzeitig zu erkennen und die Verfestigung von Kriminalität zu verhindern. Von besonderer Bedeutung sind dabei entsprechende Programme, wie zum Beispiel „Kurve kriegen“, und die schnelle Aufklärung von Straftaten. Hierzu arbeitet die Polizei insbesondere mit Schulen, Jugendämtern, Träger der freien Jugendhilfe, Ordnungsbehörden und Justizbehörden eng zusammen.
4.3.2 Zusammenarbeit mit den Jugendämtern
Der Kontakt zu den Jugendämtern sollte besonders eng sein. Sie werden über jugendgefährdende Orte sowie über gefährdete Kinder und Jugendliche unterrichtet. Das Jugendamt ist unverzüglich zu verständigen, wenn erzieherische Maßnahmen schon während der polizeilichen Ermittlungen notwendig erscheinen. Die Bewährungshilfe sollte bereits informiert werden, wenn aufgrund polizeilicher Feststellungen zu befürchten ist, dass von ihr Betreute wieder in die Kriminalität abzugleiten drohen.
Die Polizei unterstützt die Ordnungs- und Jugendbehörden bei der Überwachung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes, um Gefährdungen zu verhindern, die das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen bedrohen.
Bei Gefährdungen für Kinder und Jugendliche trifft die Polizei die unaufschiebbar notwendigen Maßnahmen im Rahmen ihrer Zuständigkeit. Sie wirkt auf intervenierende Maßnahmen originär zuständiger Behörden hin.
4.3.3 Polizeiliche Bearbeitung der Jugendkriminalität
In allen Kreispolizeibehörden begleiten zum Zwecke der Prävention speziell geschulte Beamtinnen und Beamte die örtlichen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität. Zu diesem Zweck halten sie Verbindung zu den Dienststellen ihrer Behörde, die Sachverhalte bearbeiten, an denen Kinder und Jugendliche beteiligt sind.
Gerade der erste Kontakt von tatverdächtigen Kindern und Jugendlichen mit den Strafverfolgungsbehörden kann wesentlichen Einfluss auf ihre zukünftige Entwicklung haben. Die Bearbeitung von Jugendsachen erfolgt durch besonders geschulte und mit der Jugendkriminalität vertraute Polizeibeamtinnen oder Polizeibeamte, durch sogenannte Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter.
4.3.4 Zusammenarbeit mit Schulen
Die Polizei bietet allen Schulen bilateral oder im Rahmen von Ordnungspartnerschaften Kooperationen an, die auf die Verhinderung von Straftaten durch Schülerinnen und Schüler sowie eine Verbesserung des Schutzes von Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern vor Straftaten gerichtet sind.
In diesem Rahmen prüft sie regelmäßig auch ihre Beteiligung an kriminalpräventiven Schulprojekten.
Erfordert die Sicherheitslage an einer Schule polizeiliches Einschreiten, sind mit der Schulleitung abgestimmte Maßnahmen zur Strafverfolgung und Kriminalprävention in Betracht zu ziehen.
Für die Zusammenarbeit mit den Schulen benennen die Kreispolizeibehörden feste Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner. Für diese Aufgabe kommen insbesondere Beamtinnen und Beamte des polizeilichen Bezirksdienstes in Betracht. Sie bewerten gemeinsam mit den von der Schule und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
Die Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter übermitteln der Schulleitung den Sachverhalt, soweit
a) der Tatverdacht sich gegen einen Schüler oder eine Schülerin richtet,
b) auf Grund der Art der Straftat oder sonstiger konkreter Anhaltspunkte die Gefahr besteht, dass der oder die Tatverdächtige innerhalb oder außerhalb der Schule zum Nachteil von Mitschülerinnen oder Mitschülern, Lehrerinnen oder Lehrern, sonstigen in der Schule beschäftigten Personen oder Personen der Elternvertretung eine Straftat begehen wird und
c) die Kenntnis des Sachverhalts für die Schulleitung erforderlich ist, damit sie im Rahmen ihrer Aufgaben die Gefahr abwehren kann.
Änderungen der Gefahrenprognose werden der Schulleitung mitgeteilt. Die Schulleitungen dürfen die übermittelten Daten ausschließlich zu Zwecken der ihr obliegenden Gefahrenabwehr verwenden. Eine Weitergabe ist nur innerhalb des Lehrerkollegiums oder an Aufsichtsstellen statthaft, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist.
4.3.5 Zusammenarbeit mit den Staatsanwaltschaften
Ermittlungsverfahren gegen jugendliche und heranwachsende Tatverdächtige, bei denen aufgrund ihrer persönlichen Entwicklung sowie der Art, Schwere und Anzahl der ihnen zur Last gelegten Taten eine umgehende strafrechtliche Reaktion geboten ist, sind vorrangig durchzuführen. Die hierzu notwendigen Verfahrensabläufe stimmen die Kreispolizeibehörden mit den zuständigen Staatsanwaltschaften ab.
4.4 Justizbehörden
4.4.1 Aufgaben der Justizbehörden
Die Justizbehörden - Staatsanwaltschaften und Gerichte - werden Kraft ihres gesetzlichen Auftrags erst tätig, wenn zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine Straftat vorliegen. Ihre Maßnahmen und Reaktionen orientieren sich dabei vor allem an dem Erziehungsgedanken auf der Grundlage der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes. Bereits im Ermittlungsverfahren wird die Jugendgerichtshilfe in das Verfahren eingebunden.
In Jugendverfahren sollen Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Richterinnen und Richter tätig sein, die erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sind. Richterinnen und Richter auf Probe und Beamtinnen und Beamte auf Probe sollen im ersten Jahr nach ihrer Ernennung nicht zur Jugendstaatsanwältin oder zum Jugendstaatsanwalt bestellt werden.
4.4.2 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte für den Ort
Um kriminelle Karrieren einzelner Jugendlicher vor Ort frühzeitig zu erkennen und schnell und angemessen reagieren zu können, ist die Bearbeitung der Jugendstrafverfahren bei allen Staatsanwaltschaften des Landes der Staatsanwältin beziehungsweise dem Staatsanwalt für den Ort übertragen worden. Sie stehen als ständige Ansprechpersonen den Beschäftigten aller in ihrem Bezirk tätigen Behörden, insbesondere den Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeitern der Polizei, den Jugendämtern und den Schulen, zur Verfügung.
4.4.3 Jugendstrafverfahren
Der Erziehungsgedanke spiegelt sich insbesondere auch in den vielfältigen, abgestuften Reaktionsmöglichkeiten wider. Durch zeitnahe und erzieherische Maßnahmen, etwa die Durchführung eines Täter-Opfer-Ausgleichs oder eines sozialen Trainingskurses, zum Beispiel in Form eines Anti-Gewalt-Trainings, leisten die Justizbehörden gleichzeitig einen Beitrag zur Verhütung weiterer Straftaten.
Nach Durchführung der Ermittlungen obliegt den Jugendstaatsanwältinnen und Jugendstaatsanwälten die Entscheidung, ob ein Tatnachweis zu führen ist und ob unter den Voraussetzungen des § 45 des Jugendgerichtsgesetzes von der Verfolgung abgesehen werden kann. Dabei ist besonderes Augenmerk auf die Durchführung erzieherischer Maßnahmen gemäß § 45 Absatz 2 des Jugendgerichtsgesetzes zu richten. Kommt ein Absehen von der Verfolgung aus erzieherischen Gründen nicht in Betracht, wird zeitnah Anklage erhoben oder Antrag auf Entscheidung im Vereinfachten Jugendverfahren gestellt.
Sind in einem Ermittlungsverfahren gegen eine Jugendliche oder einen Jugendlichen die Voraussetzungen für den Erlass eines Haftbefehls gegeben, prüft die Jugendstaatsanwältin oder der Jugendstaatsanwalt regelmäßig, ob der Zweck der Untersuchungshaft nicht durch eine vorläufige Anordnung über die Erziehung oder durch andere Maßnahmen erreicht oder zur Haftvermeidung vorrangig die einstweilige Unterbringung in einem Heim der Jugendhilfe gemäß §§ 71, 72 des Jugendgerichtsgesetzes angeordnet werden kann. Über die betreffenden Einrichtungen der Jugendhilfe wird die Justiz regelmäßig informiert.
Die Jugendgerichte führen die Jugendverfahren mit Blick auf den Erziehungsgedanken unter Beachtung des Beschleunigungsgebots und der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes durch. Sie ordnen - falls eine Einstellung nach § 47 des Jugendgerichtsgesetzes nicht in Betracht kommt - Erziehungsmaßregeln und dort insbesondere Weisungen an. Wenn diese nicht ausreichen, wird die Straftat mit Zuchtmitteln, zum Beispiel durch Arbeitsauflage oder Jugendarrest, geahndet. Die Jugendstrafe ist Ultima Ratio jugendstrafrechtlicher Rechtsfolgen. Sie darf nur verhängt werden, wenn andere Maßnahmen zur Erziehung mit Blick auf die Person der oder des Jugendlichen und/oder zum Ausgleich schwerer Schuld nicht ausreichen. Jugendarrest neben zur Bewährung ausgesetzter Jugendstrafe kann zur Verdeutlichung des Unrechts und der Folgen erneuter Straftaten oder zur Verbesserung der Erfolgsaussichten für eine erzieherische Einwirkung der Bewährungszeit und deren Bewältigung angeordnet werden.
4.4.4 Vollstreckung jugendstrafrechtlicher Sanktionen
Für die zeitnahe Vollstreckung der erkannten Maßnahme ist Sorge zu tragen. Die Arrestvollstreckung ist gemäß § 85 Absatz 1 des Jugendgerichtsgesetzes in Verbindung mit § 90 Absatz 2 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes unmittelbar nach Rechtskraft des Urteils und vor Urteilsabsetzung an den Jugendrichter am Ort des Vollzugs abzugeben, dem die weitere Vollstreckung und die Vollzugsleitung obliegt. Bei einer Jugendstrafe mit Bewährung sieht das des Jugendgerichtsgesetzes obligatorisch die Unterstellung unter eine Bewährungshelferin oder einen Bewährungshelfer vor. Dadurch ist sichergestellt, dass die Jugendrichterin oder der Jugendrichter regelmäßig über den Verlauf der Bewährungszeit unterrichtet ist und auf mögliches Fehlverhalten umgehend reagieren kann.
Der Vollzug des Jugendarrestes und der Jugendstrafe wird erzieherisch gestaltet. Der Jugendstrafvollzug geht deshalb durch differenzierte Angebote auf den individuellen Förderbedarf der Gefangenen ein. Die Förderung richtet sich in besonderem Maße auf die Bereiche der schulischen Bildung und der beruflichen Qualifizierung. Zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt wird mit den Arbeitsagenturen und sonstigen Einrichtungen eng zusammengearbeitet. Die Entlassung wird individuell vorbereitet.
Bei der Vollstreckung von Jugendarrest oder Jugendstrafe an Schultagen soll die Vollstreckungsleitung regelmäßig zugleich mit der Ladung die Schulleitung davon unterrichten, wo und in welcher Zeit die Vollstreckung erfolgt. Dem Jugendlichen kann auch aufgegeben werden, die Ladung der Schulleitung vorzulegen und die Kenntnisnahme bescheinigen zu lassen.
4.4.5 Familiengerichtliche Verfahren
Verantwortung für die Verhütung von Jugendkriminalität trifft im Übrigen nicht nur die Strafgerichte. Jugendkriminalität kann Ausdruck von Verwahrlosungszuständen in elterlicher Mitverantwortung sein. Gemäß § 1666 des Bürgerlichen Gesetzbuches in der Fassung vom 18. August 1896 (RGB1. S.195) in der jeweils gültigen Fassung haben die Familiengerichte eine Gefährdung des Kindeswohls durch erforderliche Maßnahmen abzuwenden, wenn die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, die Gefahr abzuwenden.
4.5 Untere Gesundheitsbehörden
Bei konkreten Anhaltspunkten für das Vorliegen einer psychischen Störung oder schweren Verhaltensauffälligkeit empfiehlt es sich, die speziellen Dienste - wie den sozialpsychiatrischen oder falls vorhanden den jugendpsychiatrischen oder den jugend- und schulärztlichen Dienst - der unteren Gesundheitsbehörden zu informieren.
Suchtgefährdete oder suchtkranke Jugendliche sollten auf Hilfemöglichkeiten der Suchtberatungsstellen hingewiesen werden.
4.6 Ordnungsbehörden
Zur Verhütung der Jugendkriminalität werden die Ordnungsbehörden insbesondere bei der Überwachung jugendgefährdender Orte unter den Gesichtspunkten des Jugendschutzes sowie der Einhaltung gaststätten- und gewerberechtlicher Vorschriften tätig.
5 Besondere Formen der Zusammenarbeit
5.1 Fallkonferenzen
Bei herausragenden Straftaten oder Gefahrenlagen sowie bei Kindern und Jugendlichen, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen und -täter auffällig werden, ist eine besonders enge Zusammenarbeit der betroffenen Behörden und Institutionen notwendig. Sowohl fallübergreifende Konferenzen als auch einzelfallbezogene Fallkonferenzen, an denen die jeweils betroffenen Institutionen teilnehmen, fördern und vereinfachen den Informationsaustausch. Zugleich ermöglichen sie, auf den jeweiligen Einzelfall ausgerichtete Maßnahmen zu vereinbaren.
5.2 Häuser des Jugendrechts
In „Häusern des Jugendrechts“ sind Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe gemeinsam tätig. Die enge Zusammenarbeit fördert den Informationsaustausch und ermöglicht es, tatverdächtige Jugendliche ihrer jeweiligen Situation und Persönlichkeit angemessen zu behandeln. Gerade Jugendliche, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen oder -täter auffällig werden, können in sogenannten Häusern des Jugendrechts für Intensivtäter eng begleitet werden. Der Entwicklung und Verfestigung krimineller Karrieren im Jugendalter wird mittels abgestufter Maßnahmen in direkter Abstimmung zwischen Polizei, Jugendgerichtshilfe und Staatsanwaltschaft individuell entgegengewirkt. Alle Maßnahmen orientieren sich dabei insbesondere am Erziehungsgedanken des Jugendstrafrechts.
6 Landesweite Unterstützungsmaßnahmen
sowie Handreichungen und Erlasse
Für die Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität bestehen über diesen Erlass hinaus zahlreiche spezifische Regelungen, darunter:
a) Polizeiliche Kriminalprävention, Runderlass des Ministeriums des Innern vom 09.05.2019 (MBl. NRW. S. 181)
b) Bearbeitung von Jugendsachen (PDV 382), Runderlass des Innenministeriums vom 07.12.1995 (SMBl. NRW. 2054)
c) Haftentscheidungshilfe im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 03.05.1995 (MBl. NRW. S. 814)
d) Richtlinien zur Förderung der Diversion im Jugendstrafverfahren (Diversionsrichtlinien), Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Innenministeriums, des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder und des Ministeriums für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie vom 13.07.2004 (MBl. NRW. S. 840)
e) Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 14.03.1995 (MBl. NRW. S. 558)
f) Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule, Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4)
g) Landesstelle Schulpsychologie und Schulpsychologisches Krisenmanagement (LaSP), Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 03.05.2017 (BASS 10-32 Nr. 67)
h) Jugendwohlfahrtszuständigkeitsverordnung vom 10. November 2009 (GV. NRW. S. 586).
a) Notfallordner für die Schulen in Nordrhein-Westfalen - Hinsehen und Handeln, Handlungsempfehlungen zur Krisenprävention und Krisenintervention, Düsseldorf 2015
b) Empfehlungen zu Strukturen, Aufgaben und Verfahrensweisen des Schulpsychologischen Krisenmanagements in Schulen in Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Schule und Weiterbildung, Städtetag Nordrhein-Westfalen, Landkreistag Nordrhein-Westfalen, Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen, Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf August 2014.
Dieser Runderlass tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft. Gleichzeitig wird der Gemeinsame Runderlass des Kultusministeriums und des Innenministeriums „Netzwerke gegen Gewalt an Schulen und im schulischen Umfeld; Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften bei den Kreisen und kreisfreien Städten“ vom 16.02.1994 (MBl. NRW. S. 491 - BASS 12-21 Nr. 9) aufgehoben.
ABl. NRW. 12/19 | Transportsysteme - Planung, Vernetzung und Steuerung - Kosten & Info's des Fernstudiums
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Institut: Wirtschaftsakademie Schleswig Holstein GmbH | Zulassungsnummer: 7190009 | Abschluss: Prüfung wird insitutsintern abgehalten - weitere Informationen beim Anbieter mit Industrie- und Handelskammer (IHK)-Zertifikat
Institut: HAF - Hamburger Akademie für Fernstudien GmbH | Zulassungsnummer: 7196409 | Abschluss: Es ist keine (Abschluss)-Prüfung vorgesehen | de |
q-de-773 | zu planen und umzusetzen. | BASS 2019/2020 - 18-03 Nr. 1 Zusammenarbeit bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Zu BASS 18-03 Nr. 1
Zusammenarbeit bei der
Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Gemeinsamer Runderlass des Ministeriums des Innern,
des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales,
und des Ministeriums der Justiz
v. 19.11.2019 (MBl. NRW. S. 740)
Delinquentes Verhalten ist in der Entwicklung von Jugendlichen ein überwiegend episodenhaftes Phänomen, dessen Ursachen unter anderem in Störungen des Sozialisationsprozesses liegen und das durch geschlechtsspezifische Unterschiede gekennzeichnet ist. Ziel bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität ist insbesondere, der Entwicklung und Verfestigung delinquenter Verhaltensweisen entgegenzuwirken. Kriminalpräventive Maßnahmen sollen dabei möglichst früh ansetzen und die jeweiligen Lebensumstände sowie individuellen Problemlagen der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen. Die Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten und das soziale Umfeld sind in geeigneter Weise einzubeziehen.
Die vertrauensvolle und kontinuierliche Zusammenarbeit der mit Kindern und Jugendlichen befassten Institutionen und Einrichtungen ist wesentliche Voraussetzung für wirksame Präventions- und Interventionsmaßnahmen und für angemessene Maßnahmen im Rahmen von Strafverfahren. Neben der Vermeidung von Straftaten durch frühzeitige Vermittlung in geeignete Hilfen kommen einer schnellen Aufklärung von Straftaten, der zeitnahen Reaktion auf Straftaten und der Berücksichtigung der berechtigten Ansprüche potentieller und konkreter Opfer eine besondere Bedeutung zu.
2 Netzwerke der Prävention
Anhaltende frühkindliche Verhaltensauffälligkeiten, zum Beispiel aggressives Verhalten oder soziales Rückzugsverhalten, können Indikatoren für eine spätere Suchtentwicklung, Delinquenz und gewalttätiges Verhalten sein. Daher sollten erste Maßnahmen der Primärprävention sehr früh, möglichst bereits im Vorschulalter, durchgeführt werden, um einem negativen Entwicklungsverlauf effektiv vorzubeugen.
In den Kommunen arbeitet bereits eine Vielzahl von Institutionen wie Jugendhilfe, Sucht- und Drogenhilfe, Schule, Kindergärten, Polizei, Kirchen, Vereine und andere Organisationen zusammen, um Kinder und Jugendliche für entsprechende Gefahren zu sensibilisieren und in Risiko- und Gefährdungslagen geeignete Hilfen anzubieten. Diese Zusammenarbeit der Verantwortungsträger in Städten und Gemeinden im Rahmen von Netzwerken ist weiter zu intensivieren.
Die Jugendämter sollten dabei eine koordinierende Rolle übernehmen. Sie sollen die anderen Institutionen bei der Zusammenarbeit im Netzwerk beraten und unterstützen sowie auf die Vereinbarung von Zielen und Leitlinien der Netzwerkpartner hinwirken.
3 Übermittlung personenbezogener Daten
Die folgenden Ausführungen zur Zusammenarbeit enthalten selbst keine Rechtsgrundlagen zur Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten. Die zur Zusammenarbeit angehaltenen Stellen sind daher verpflichtet, im Einzelfall zu prüfen, ob eine Datenübermittlung zulässig ist.
4 Aufgaben der Netzwerkpartner
4.1 Jugendämter
Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer selbstbestimmt und eigenverantwortlich handelnden sozial kompetenten Persönlichkeit. In diesem Kontext ist es unter anderem Aufgabe der Jugendämter, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern, ihnen sowie ihren Familien Beratung und erforderliche Hilfen anzubieten und zu gewähren, Familien zu unterstützen und von den Kindern und Jugendlichen Gefährdungen abzuwenden. Hierbei wirken die Jugendämter in den Feldern des Achten Buches Sozialgesetzbuch - Kinder und Jugendhilfe - in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. September 2012 (BGBl. I S. 2022), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 4. August 2019 (BGBl. I S. 1131) geändert worden ist, bei der Prävention mit. Sie arbeiten zudem gemäß § 81 des Achten Buches Sozialgesetzbuch mit anderen Stellen, die der Erziehung, Bildung, Beratung und der Hilfe dienen, sowie den Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Die Jugendgerichtshilfe ist Teil des Jugendamtes. Die Träger der freien Jugendhilfe, wie zum Beispiel Wohlfahrtsverbände, Jugendeinrichtungen und Jugendorganisationen und die Kirchen nehmen bei Präventionsmaßnahmen und bei den Hilfen eine besondere Rolle ein. Sie sind wichtige Partner bei der Förderung junger Menschen.
Darüber hinaus haben Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen Anspruch auf rechtzeitige und verlässliche Hilfe durch die Jugendämter. Hierzu müssen in sozial belasteten Regionen und für Familien mit besonderen Risikofaktoren niedrigschwellige Angebote bereitgestellt werden.
Zur Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen, insbesondere des Jugendschutzgesetzes, arbeiten die Jugendämter mit den örtlichen Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Erziehung und Bildung in der Schule zielen auf die Entwicklung einer selbst- und sozialverantwortlichen Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen. Dies ist grundlegende Aufgabe der gesamten Schule gemäß Artikel 6 der Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Juli 1950 (GV. NRW. S. 127), in der jeweils geltenden Fassung und § 1 Absatz 1 des Schulgesetzes NRW vom 15. Februar 2005 (GV. NRW. S. 102) in der jeweils geltenden Fassung.
Themen der Kriminalprävention, insbesondere zur Vermeidung von Gewalt, Diskriminierung, politisch motivierter Straftaten sowie Drogenkonsum beziehungsweise Erläuterungen des Betäubungsmittelrechts und Cybercrime, sind in der Schule zu behandeln. Dazu können Angebote vor allem von Polizei, Jugendamt, Schulpsychologie sowie Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe und allgemeine Beratungsstellen genutzt werden. Vertrauensbildend sind regelmäßige anlassunabhängige Besuche oder Sprechstunden der Polizei und des Jugendamts in den Schulen.
Zur Umsetzung dienen insbesondere die im Runderlass zu Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule gemäß Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4) empfohlenen schulischen Teams zur Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention sowie die jeweiligen schulischen Beratungskonzepte.
Lehramtsanwärterinnen und -anwärter sollen Gelegenheit erhalten, die Zusammenarbeit mit den genannten Netzwerkpartnern kennen zu lernen.
Dieser Aufgabenbereich soll sowohl bei Schulleiterdienstbesprechungen als auch bei Schulleiterqualifizierungsmaßnahmen thematisiert werden.
4.2.1 Ansprechpersonen
Zur Sicherung des Kontakts mit der Polizei und dem Jugendamt bestellt jede Schulleitung eine feste Ansprechperson, möglichst aus der Schulleitung, der erweiterten Schulleitung oder aus dem Personenkreis der Beratungslehrkräfte. Die Ansprechpersonen bewerten zusammen mit den von der Polizei und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
4.2.2 Straftaten an der Schule oder im schulischen Kontext
Besteht gegen Schülerinnen oder Schüler der Verdacht der Begehung eines Verbrechens, so hat die Schulleitung die Strafverfolgungsbehörden zu benachrichtigen.
Für den Fall des Verdachts eines Vergehens prüft die Schulleitung, ob pädagogische/schulpsychologische Unterstützung, erzieherische Einwirkungen beziehungsweise Ordnungsmaßnahmen ausreichen oder ob wegen der Schwere der Tat oder anderer gewichtiger Umstände, zum Beispiel mehrfache Auffälligkeiten, eine Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft erforderlich ist. Eine Benachrichtigung ist in der Regel erforderlich bei:
a) gefährlichen Körperverletzungen,
b) Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
c) Einbruchsdiebstählen,
d) Verstößen gegen das Waffengesetz,
e) Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz,
f) gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr,
g) erheblichen Fällen von Bedrohung oder Nötigung,
h) Sachbeschädigung,
i) Cybercrime sowie
j) politisch motivierten Straftaten.
Bei der Abwägung berücksichtigt die Schule sowohl die Täter- als auch die Opferinteressen und greift, nach Bedarf auf die Expertise von Netzwerkpartnern zurück.
In Fällen des Verdachts auf Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz soll möglichst die Sucht- und Drogenberatungsstelle einbezogen werden. Dies erfolgt auf der Grundlage einer Erörterung des Einzelfalls unter Gewährleistung der Anonymität der oder des Betroffenen. Die Drogen- und Suchtberatungsstelle unterstützt die Schulleitung bei der Abwägung, ob bei einem Vergehen von der Benachrichtigung der Strafverfolgungsbehörden abgesehen werden kann und ob und gegebenenfalls welche weitergehenden Hilfen in dem konkreten Einzelfall angezeigt sind.
Der Erziehungsauftrag gemäß § 2 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen und Beratungsauftrag gemäß § 44 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen der Schule wird durch die Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft nicht berührt. Insbesondere ist die Schule auch nach Hinzuziehung der Polizei oder Staatsanwaltschaft berechtigt, die in § 53 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen vorgesehenen erzieherischen Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen zu verhängen.
Die Wahrnehmung weiterer sozialer-, pädagogischer- und schulpsychologischer Unterstützungsangebote ist zu prüfen. Strafbare Handlungen, die von Schülerinnen oder Schülern außerhalb der Schule begangen werden, können dann zu Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen nach dem Schulgesetz führen, wenn ein schulischer Bezug erkennbar ist, zum Beispiel, wenn Mitschülerinnen oder Mitschüler oder Lehr- und Fachkräfte einer Schule betroffen sind.
Die Aufgaben der Strafverfolgung obliegen ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden.
Im Rahmen der Gefahrenabwehr ist die Polizei darüber hinaus zu benachrichtigen, soweit der Schulleitung oder einer Lehrperson zureichende tatsächliche Anhaltspunkte auf bevorstehende erhebliche Straftaten vorliegen.
4.2.3 Information der Eltern
Sofern die Schule Polizei oder Staatsanwaltschaft informiert hat, obliegt die Benachrichtigung der Eltern im Sinne des § 123 des Schulgesetzes NRW der tatverdächtigen Personen beziehungsweise der Opfer ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden, um Ermittlungsmaßnahmen nicht zu gefährden. Ansonsten informiert die Schule in eigener Zuständigkeit die Eltern der tatverdächtigen Personen und die Eltern der Opfer, soweit es sich um Schülerinnen oder Schüler der Schule handelt. Den Eltern der Opfer wird damit die Geltendmachung von zivilrechtlichen Ansprüchen oder die eigene Strafanzeige ermöglicht.
4.2.4 Information und Anhörung der Schule im Ermittlungsverfahren
Die Strafverfolgungsbehörden hören gemäß § 43 Absatz 1 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. Dezember 1974 (BGBl. I S. 3427), das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGBl. I S. 840) geändert worden ist, die Schule zur Feststellung der Lebens- und Familienverhältnisse, des Werdegangs, des bisherigen Verhaltens der oder des Beschuldigten und aller übrigen Umstände an, die zur Beurteilung seiner seelischen, geistigen und charakterlichen Eigenart dienen können, sofern die Schülerin oder der Schüler dadurch keine Nachteile, zum Beispiel den Verlust ihres beziehungsweise seines Ausbildungsplatzes zu befürchten hat. Gemäß Nummer 33 der Anordnung über Mitteilungen in Strafsachen vom 1. Februar 2009 (BAnz AT 08.04.2019 B1), werden die Leiterin beziehungsweise der Leiter der Schule zudem über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und die Erhebung der öffentlichen Klage unterrichtet, wenn aus Gründen der Schulordnung, insbesondere zur Wahrung eines geordneten Schulbetriebes oder zum Schutz anderer Schülerinnen und Schüler, sofortige Maßnahmen geboten sein können.
Soweit seitens der Schule die Strafverfolgungsbehörden informiert wurden, informiert sie diese auch über pädagogische Maßnahmen, erzieherische Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen, damit diese im Strafverfahren berücksichtigt werden können.
4.2.5 Gefährdung des Kindeswohls
Bestehen gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls einer minderjährigen Schülerin oder eines minderjährigen Schülers, haben Lehrkräfte, zur Gefährdungseinschätzung Anspruch auf Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft des öffentlichen Jugendhilfeträgers. Regelungen finden sich hierzu in § 4 Absatz 1 Nummer 7 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz in der Fassung vom 1. Januar 2012 in der jeweils geltenden Fassung, des § 42 Absatz 6 des Schulgesetzes NRW, des § 29 des Runderlasses des Ministeriums für Schule und Weiterbildung zur Allgemeinen Dienstordnung für Lehrerinnen und Lehrer, Schulleiterinnen und Schulleiter an öffentlichen Schulen vom 16.06.2012 (BASS 21-02 Nr. 4) und des § 8 des Achten Buches Sozialgesetzbuch.
Lehrkräfte, die einen derartigen Verdacht haben, informieren die Schulleitung unverzüglich. Sofern ein Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler und den Personensorgeberechtigten keinen Erfolg verspricht - u.a. soll hierbei auf die Inanspruchnahme von Hilfen hingewirkt werden - und eine Gefährdung auf andere Weise nicht abzuwenden ist und somit ein Tätigwerden des Jugendamtes als erforderlich erachtet wird, ist die Lehrkraft beziehungsweise die Schulleitung befugt, das Jugendamt zu informieren und die erforderlichen Daten mitzuteilen. Vorab sind die Betroffenen hierüber in Kenntnis zu setzen, sofern damit der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird.
Für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie sonstige im Landesdienst stehende pädagogische und sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gem. § 58 des Schulgesetzes NRW, die in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit ebenfalls gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung feststellen, gilt dies unter Beachtung des § 203 des Strafgesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. November 1998 (BGBl. I S. 3322), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGB1. I S. 844) geändert worden ist, entsprechend.
Schulleitungen, Lehrkräfte und das pädagogische und sozialpädagogische Personal im Sinne des § 58 Schulgesetzes NRW unterstützen im Rahmen von Schulfahndungen die Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung von sexuellen Missbrauchsstraftaten.
Soweit in diesem Zusammenhang der Verdacht einer Straftat gegen andere Personen besteht, ist - auch mit Blick auf die Verhinderung der Fortsetzung dieser Straftat - bereits seitens der Schule die Information der Strafverfolgungsbehörden zu prüfen.
Polizeiliche Konzepte zur Reduzierung der Kinder- und Jugendkriminalität umfassen Prävention, Opferschutz und die Vermittlung von Opferhilfe ebenso wie Maßnahmen der Strafverfolgung. Vorrangiges Ziel ist, Kriminalitätsgefährdungen frühzeitig zu erkennen und die Verfestigung von Kriminalität zu verhindern. Von besonderer Bedeutung sind dabei entsprechende Programme, wie zum Beispiel „Kurve kriegen“, und die schnelle Aufklärung von Straftaten. Hierzu arbeitet die Polizei insbesondere mit Schulen, Jugendämtern, Träger der freien Jugendhilfe, Ordnungsbehörden und Justizbehörden eng zusammen.
4.3.2 Zusammenarbeit mit den Jugendämtern
Der Kontakt zu den Jugendämtern sollte besonders eng sein. Sie werden über jugendgefährdende Orte sowie über gefährdete Kinder und Jugendliche unterrichtet. Das Jugendamt ist unverzüglich zu verständigen, wenn erzieherische Maßnahmen schon während der polizeilichen Ermittlungen notwendig erscheinen. Die Bewährungshilfe sollte bereits informiert werden, wenn aufgrund polizeilicher Feststellungen zu befürchten ist, dass von ihr Betreute wieder in die Kriminalität abzugleiten drohen.
Die Polizei unterstützt die Ordnungs- und Jugendbehörden bei der Überwachung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes, um Gefährdungen zu verhindern, die das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen bedrohen.
Bei Gefährdungen für Kinder und Jugendliche trifft die Polizei die unaufschiebbar notwendigen Maßnahmen im Rahmen ihrer Zuständigkeit. Sie wirkt auf intervenierende Maßnahmen originär zuständiger Behörden hin.
4.3.3 Polizeiliche Bearbeitung der Jugendkriminalität
In allen Kreispolizeibehörden begleiten zum Zwecke der Prävention speziell geschulte Beamtinnen und Beamte die örtlichen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität. Zu diesem Zweck halten sie Verbindung zu den Dienststellen ihrer Behörde, die Sachverhalte bearbeiten, an denen Kinder und Jugendliche beteiligt sind.
Gerade der erste Kontakt von tatverdächtigen Kindern und Jugendlichen mit den Strafverfolgungsbehörden kann wesentlichen Einfluss auf ihre zukünftige Entwicklung haben. Die Bearbeitung von Jugendsachen erfolgt durch besonders geschulte und mit der Jugendkriminalität vertraute Polizeibeamtinnen oder Polizeibeamte, durch sogenannte Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter.
4.3.4 Zusammenarbeit mit Schulen
Die Polizei bietet allen Schulen bilateral oder im Rahmen von Ordnungspartnerschaften Kooperationen an, die auf die Verhinderung von Straftaten durch Schülerinnen und Schüler sowie eine Verbesserung des Schutzes von Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern vor Straftaten gerichtet sind.
In diesem Rahmen prüft sie regelmäßig auch ihre Beteiligung an kriminalpräventiven Schulprojekten.
Erfordert die Sicherheitslage an einer Schule polizeiliches Einschreiten, sind mit der Schulleitung abgestimmte Maßnahmen zur Strafverfolgung und Kriminalprävention in Betracht zu ziehen.
Für die Zusammenarbeit mit den Schulen benennen die Kreispolizeibehörden feste Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner. Für diese Aufgabe kommen insbesondere Beamtinnen und Beamte des polizeilichen Bezirksdienstes in Betracht. Sie bewerten gemeinsam mit den von der Schule und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
Die Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter übermitteln der Schulleitung den Sachverhalt, soweit
a) der Tatverdacht sich gegen einen Schüler oder eine Schülerin richtet,
b) auf Grund der Art der Straftat oder sonstiger konkreter Anhaltspunkte die Gefahr besteht, dass der oder die Tatverdächtige innerhalb oder außerhalb der Schule zum Nachteil von Mitschülerinnen oder Mitschülern, Lehrerinnen oder Lehrern, sonstigen in der Schule beschäftigten Personen oder Personen der Elternvertretung eine Straftat begehen wird und
c) die Kenntnis des Sachverhalts für die Schulleitung erforderlich ist, damit sie im Rahmen ihrer Aufgaben die Gefahr abwehren kann.
Änderungen der Gefahrenprognose werden der Schulleitung mitgeteilt. Die Schulleitungen dürfen die übermittelten Daten ausschließlich zu Zwecken der ihr obliegenden Gefahrenabwehr verwenden. Eine Weitergabe ist nur innerhalb des Lehrerkollegiums oder an Aufsichtsstellen statthaft, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist.
4.3.5 Zusammenarbeit mit den Staatsanwaltschaften
Ermittlungsverfahren gegen jugendliche und heranwachsende Tatverdächtige, bei denen aufgrund ihrer persönlichen Entwicklung sowie der Art, Schwere und Anzahl der ihnen zur Last gelegten Taten eine umgehende strafrechtliche Reaktion geboten ist, sind vorrangig durchzuführen. Die hierzu notwendigen Verfahrensabläufe stimmen die Kreispolizeibehörden mit den zuständigen Staatsanwaltschaften ab.
4.4 Justizbehörden
4.4.1 Aufgaben der Justizbehörden
Die Justizbehörden - Staatsanwaltschaften und Gerichte - werden Kraft ihres gesetzlichen Auftrags erst tätig, wenn zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine Straftat vorliegen. Ihre Maßnahmen und Reaktionen orientieren sich dabei vor allem an dem Erziehungsgedanken auf der Grundlage der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes. Bereits im Ermittlungsverfahren wird die Jugendgerichtshilfe in das Verfahren eingebunden.
In Jugendverfahren sollen Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Richterinnen und Richter tätig sein, die erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sind. Richterinnen und Richter auf Probe und Beamtinnen und Beamte auf Probe sollen im ersten Jahr nach ihrer Ernennung nicht zur Jugendstaatsanwältin oder zum Jugendstaatsanwalt bestellt werden.
4.4.2 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte für den Ort
Um kriminelle Karrieren einzelner Jugendlicher vor Ort frühzeitig zu erkennen und schnell und angemessen reagieren zu können, ist die Bearbeitung der Jugendstrafverfahren bei allen Staatsanwaltschaften des Landes der Staatsanwältin beziehungsweise dem Staatsanwalt für den Ort übertragen worden. Sie stehen als ständige Ansprechpersonen den Beschäftigten aller in ihrem Bezirk tätigen Behörden, insbesondere den Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeitern der Polizei, den Jugendämtern und den Schulen, zur Verfügung.
4.4.3 Jugendstrafverfahren
Der Erziehungsgedanke spiegelt sich insbesondere auch in den vielfältigen, abgestuften Reaktionsmöglichkeiten wider. Durch zeitnahe und erzieherische Maßnahmen, etwa die Durchführung eines Täter-Opfer-Ausgleichs oder eines sozialen Trainingskurses, zum Beispiel in Form eines Anti-Gewalt-Trainings, leisten die Justizbehörden gleichzeitig einen Beitrag zur Verhütung weiterer Straftaten.
Nach Durchführung der Ermittlungen obliegt den Jugendstaatsanwältinnen und Jugendstaatsanwälten die Entscheidung, ob ein Tatnachweis zu führen ist und ob unter den Voraussetzungen des § 45 des Jugendgerichtsgesetzes von der Verfolgung abgesehen werden kann. Dabei ist besonderes Augenmerk auf die Durchführung erzieherischer Maßnahmen gemäß § 45 Absatz 2 des Jugendgerichtsgesetzes zu richten. Kommt ein Absehen von der Verfolgung aus erzieherischen Gründen nicht in Betracht, wird zeitnah Anklage erhoben oder Antrag auf Entscheidung im Vereinfachten Jugendverfahren gestellt.
Sind in einem Ermittlungsverfahren gegen eine Jugendliche oder einen Jugendlichen die Voraussetzungen für den Erlass eines Haftbefehls gegeben, prüft die Jugendstaatsanwältin oder der Jugendstaatsanwalt regelmäßig, ob der Zweck der Untersuchungshaft nicht durch eine vorläufige Anordnung über die Erziehung oder durch andere Maßnahmen erreicht oder zur Haftvermeidung vorrangig die einstweilige Unterbringung in einem Heim der Jugendhilfe gemäß §§ 71, 72 des Jugendgerichtsgesetzes angeordnet werden kann. Über die betreffenden Einrichtungen der Jugendhilfe wird die Justiz regelmäßig informiert.
Die Jugendgerichte führen die Jugendverfahren mit Blick auf den Erziehungsgedanken unter Beachtung des Beschleunigungsgebots und der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes durch. Sie ordnen - falls eine Einstellung nach § 47 des Jugendgerichtsgesetzes nicht in Betracht kommt - Erziehungsmaßregeln und dort insbesondere Weisungen an. Wenn diese nicht ausreichen, wird die Straftat mit Zuchtmitteln, zum Beispiel durch Arbeitsauflage oder Jugendarrest, geahndet. Die Jugendstrafe ist Ultima Ratio jugendstrafrechtlicher Rechtsfolgen. Sie darf nur verhängt werden, wenn andere Maßnahmen zur Erziehung mit Blick auf die Person der oder des Jugendlichen und/oder zum Ausgleich schwerer Schuld nicht ausreichen. Jugendarrest neben zur Bewährung ausgesetzter Jugendstrafe kann zur Verdeutlichung des Unrechts und der Folgen erneuter Straftaten oder zur Verbesserung der Erfolgsaussichten für eine erzieherische Einwirkung der Bewährungszeit und deren Bewältigung angeordnet werden.
4.4.4 Vollstreckung jugendstrafrechtlicher Sanktionen
Für die zeitnahe Vollstreckung der erkannten Maßnahme ist Sorge zu tragen. Die Arrestvollstreckung ist gemäß § 85 Absatz 1 des Jugendgerichtsgesetzes in Verbindung mit § 90 Absatz 2 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes unmittelbar nach Rechtskraft des Urteils und vor Urteilsabsetzung an den Jugendrichter am Ort des Vollzugs abzugeben, dem die weitere Vollstreckung und die Vollzugsleitung obliegt. Bei einer Jugendstrafe mit Bewährung sieht das des Jugendgerichtsgesetzes obligatorisch die Unterstellung unter eine Bewährungshelferin oder einen Bewährungshelfer vor. Dadurch ist sichergestellt, dass die Jugendrichterin oder der Jugendrichter regelmäßig über den Verlauf der Bewährungszeit unterrichtet ist und auf mögliches Fehlverhalten umgehend reagieren kann.
Der Vollzug des Jugendarrestes und der Jugendstrafe wird erzieherisch gestaltet. Der Jugendstrafvollzug geht deshalb durch differenzierte Angebote auf den individuellen Förderbedarf der Gefangenen ein. Die Förderung richtet sich in besonderem Maße auf die Bereiche der schulischen Bildung und der beruflichen Qualifizierung. Zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt wird mit den Arbeitsagenturen und sonstigen Einrichtungen eng zusammengearbeitet. Die Entlassung wird individuell vorbereitet.
Bei der Vollstreckung von Jugendarrest oder Jugendstrafe an Schultagen soll die Vollstreckungsleitung regelmäßig zugleich mit der Ladung die Schulleitung davon unterrichten, wo und in welcher Zeit die Vollstreckung erfolgt. Dem Jugendlichen kann auch aufgegeben werden, die Ladung der Schulleitung vorzulegen und die Kenntnisnahme bescheinigen zu lassen.
4.4.5 Familiengerichtliche Verfahren
Verantwortung für die Verhütung von Jugendkriminalität trifft im Übrigen nicht nur die Strafgerichte. Jugendkriminalität kann Ausdruck von Verwahrlosungszuständen in elterlicher Mitverantwortung sein. Gemäß § 1666 des Bürgerlichen Gesetzbuches in der Fassung vom 18. August 1896 (RGB1. S.195) in der jeweils gültigen Fassung haben die Familiengerichte eine Gefährdung des Kindeswohls durch erforderliche Maßnahmen abzuwenden, wenn die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, die Gefahr abzuwenden.
4.5 Untere Gesundheitsbehörden
Bei konkreten Anhaltspunkten für das Vorliegen einer psychischen Störung oder schweren Verhaltensauffälligkeit empfiehlt es sich, die speziellen Dienste - wie den sozialpsychiatrischen oder falls vorhanden den jugendpsychiatrischen oder den jugend- und schulärztlichen Dienst - der unteren Gesundheitsbehörden zu informieren.
Suchtgefährdete oder suchtkranke Jugendliche sollten auf Hilfemöglichkeiten der Suchtberatungsstellen hingewiesen werden.
4.6 Ordnungsbehörden
Zur Verhütung der Jugendkriminalität werden die Ordnungsbehörden insbesondere bei der Überwachung jugendgefährdender Orte unter den Gesichtspunkten des Jugendschutzes sowie der Einhaltung gaststätten- und gewerberechtlicher Vorschriften tätig.
5 Besondere Formen der Zusammenarbeit
5.1 Fallkonferenzen
Bei herausragenden Straftaten oder Gefahrenlagen sowie bei Kindern und Jugendlichen, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen und -täter auffällig werden, ist eine besonders enge Zusammenarbeit der betroffenen Behörden und Institutionen notwendig. Sowohl fallübergreifende Konferenzen als auch einzelfallbezogene Fallkonferenzen, an denen die jeweils betroffenen Institutionen teilnehmen, fördern und vereinfachen den Informationsaustausch. Zugleich ermöglichen sie, auf den jeweiligen Einzelfall ausgerichtete Maßnahmen zu vereinbaren.
5.2 Häuser des Jugendrechts
In „Häusern des Jugendrechts“ sind Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe gemeinsam tätig. Die enge Zusammenarbeit fördert den Informationsaustausch und ermöglicht es, tatverdächtige Jugendliche ihrer jeweiligen Situation und Persönlichkeit angemessen zu behandeln. Gerade Jugendliche, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen oder -täter auffällig werden, können in sogenannten Häusern des Jugendrechts für Intensivtäter eng begleitet werden. Der Entwicklung und Verfestigung krimineller Karrieren im Jugendalter wird mittels abgestufter Maßnahmen in direkter Abstimmung zwischen Polizei, Jugendgerichtshilfe und Staatsanwaltschaft individuell entgegengewirkt. Alle Maßnahmen orientieren sich dabei insbesondere am Erziehungsgedanken des Jugendstrafrechts.
6 Landesweite Unterstützungsmaßnahmen
sowie Handreichungen und Erlasse
Für die Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität bestehen über diesen Erlass hinaus zahlreiche spezifische Regelungen, darunter:
a) Polizeiliche Kriminalprävention, Runderlass des Ministeriums des Innern vom 09.05.2019 (MBl. NRW. S. 181)
b) Bearbeitung von Jugendsachen (PDV 382), Runderlass des Innenministeriums vom 07.12.1995 (SMBl. NRW. 2054)
c) Haftentscheidungshilfe im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 03.05.1995 (MBl. NRW. S. 814)
d) Richtlinien zur Förderung der Diversion im Jugendstrafverfahren (Diversionsrichtlinien), Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Innenministeriums, des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder und des Ministeriums für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie vom 13.07.2004 (MBl. NRW. S. 840)
e) Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 14.03.1995 (MBl. NRW. S. 558)
f) Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule, Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4)
g) Landesstelle Schulpsychologie und Schulpsychologisches Krisenmanagement (LaSP), Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 03.05.2017 (BASS 10-32 Nr. 67)
h) Jugendwohlfahrtszuständigkeitsverordnung vom 10. November 2009 (GV. NRW. S. 586).
a) Notfallordner für die Schulen in Nordrhein-Westfalen - Hinsehen und Handeln, Handlungsempfehlungen zur Krisenprävention und Krisenintervention, Düsseldorf 2015
b) Empfehlungen zu Strukturen, Aufgaben und Verfahrensweisen des Schulpsychologischen Krisenmanagements in Schulen in Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Schule und Weiterbildung, Städtetag Nordrhein-Westfalen, Landkreistag Nordrhein-Westfalen, Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen, Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf August 2014.
Dieser Runderlass tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft. Gleichzeitig wird der Gemeinsame Runderlass des Kultusministeriums und des Innenministeriums „Netzwerke gegen Gewalt an Schulen und im schulischen Umfeld; Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften bei den Kreisen und kreisfreien Städten“ vom 16.02.1994 (MBl. NRW. S. 491 - BASS 12-21 Nr. 9) aufgehoben.
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q-de-773 | zu planen und umzusetzen. | BASS 2019/2020 - 18-03 Nr. 1 Zusammenarbeit bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Zu BASS 18-03 Nr. 1
Zusammenarbeit bei der
Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Gemeinsamer Runderlass des Ministeriums des Innern,
des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales,
und des Ministeriums der Justiz
v. 19.11.2019 (MBl. NRW. S. 740)
Delinquentes Verhalten ist in der Entwicklung von Jugendlichen ein überwiegend episodenhaftes Phänomen, dessen Ursachen unter anderem in Störungen des Sozialisationsprozesses liegen und das durch geschlechtsspezifische Unterschiede gekennzeichnet ist. Ziel bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität ist insbesondere, der Entwicklung und Verfestigung delinquenter Verhaltensweisen entgegenzuwirken. Kriminalpräventive Maßnahmen sollen dabei möglichst früh ansetzen und die jeweiligen Lebensumstände sowie individuellen Problemlagen der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen. Die Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten und das soziale Umfeld sind in geeigneter Weise einzubeziehen.
Die vertrauensvolle und kontinuierliche Zusammenarbeit der mit Kindern und Jugendlichen befassten Institutionen und Einrichtungen ist wesentliche Voraussetzung für wirksame Präventions- und Interventionsmaßnahmen und für angemessene Maßnahmen im Rahmen von Strafverfahren. Neben der Vermeidung von Straftaten durch frühzeitige Vermittlung in geeignete Hilfen kommen einer schnellen Aufklärung von Straftaten, der zeitnahen Reaktion auf Straftaten und der Berücksichtigung der berechtigten Ansprüche potentieller und konkreter Opfer eine besondere Bedeutung zu.
2 Netzwerke der Prävention
Anhaltende frühkindliche Verhaltensauffälligkeiten, zum Beispiel aggressives Verhalten oder soziales Rückzugsverhalten, können Indikatoren für eine spätere Suchtentwicklung, Delinquenz und gewalttätiges Verhalten sein. Daher sollten erste Maßnahmen der Primärprävention sehr früh, möglichst bereits im Vorschulalter, durchgeführt werden, um einem negativen Entwicklungsverlauf effektiv vorzubeugen.
In den Kommunen arbeitet bereits eine Vielzahl von Institutionen wie Jugendhilfe, Sucht- und Drogenhilfe, Schule, Kindergärten, Polizei, Kirchen, Vereine und andere Organisationen zusammen, um Kinder und Jugendliche für entsprechende Gefahren zu sensibilisieren und in Risiko- und Gefährdungslagen geeignete Hilfen anzubieten. Diese Zusammenarbeit der Verantwortungsträger in Städten und Gemeinden im Rahmen von Netzwerken ist weiter zu intensivieren.
Die Jugendämter sollten dabei eine koordinierende Rolle übernehmen. Sie sollen die anderen Institutionen bei der Zusammenarbeit im Netzwerk beraten und unterstützen sowie auf die Vereinbarung von Zielen und Leitlinien der Netzwerkpartner hinwirken.
3 Übermittlung personenbezogener Daten
Die folgenden Ausführungen zur Zusammenarbeit enthalten selbst keine Rechtsgrundlagen zur Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten. Die zur Zusammenarbeit angehaltenen Stellen sind daher verpflichtet, im Einzelfall zu prüfen, ob eine Datenübermittlung zulässig ist.
4 Aufgaben der Netzwerkpartner
4.1 Jugendämter
Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer selbstbestimmt und eigenverantwortlich handelnden sozial kompetenten Persönlichkeit. In diesem Kontext ist es unter anderem Aufgabe der Jugendämter, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern, ihnen sowie ihren Familien Beratung und erforderliche Hilfen anzubieten und zu gewähren, Familien zu unterstützen und von den Kindern und Jugendlichen Gefährdungen abzuwenden. Hierbei wirken die Jugendämter in den Feldern des Achten Buches Sozialgesetzbuch - Kinder und Jugendhilfe - in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. September 2012 (BGBl. I S. 2022), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 4. August 2019 (BGBl. I S. 1131) geändert worden ist, bei der Prävention mit. Sie arbeiten zudem gemäß § 81 des Achten Buches Sozialgesetzbuch mit anderen Stellen, die der Erziehung, Bildung, Beratung und der Hilfe dienen, sowie den Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Die Jugendgerichtshilfe ist Teil des Jugendamtes. Die Träger der freien Jugendhilfe, wie zum Beispiel Wohlfahrtsverbände, Jugendeinrichtungen und Jugendorganisationen und die Kirchen nehmen bei Präventionsmaßnahmen und bei den Hilfen eine besondere Rolle ein. Sie sind wichtige Partner bei der Förderung junger Menschen.
Darüber hinaus haben Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen Anspruch auf rechtzeitige und verlässliche Hilfe durch die Jugendämter. Hierzu müssen in sozial belasteten Regionen und für Familien mit besonderen Risikofaktoren niedrigschwellige Angebote bereitgestellt werden.
Zur Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen, insbesondere des Jugendschutzgesetzes, arbeiten die Jugendämter mit den örtlichen Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Erziehung und Bildung in der Schule zielen auf die Entwicklung einer selbst- und sozialverantwortlichen Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen. Dies ist grundlegende Aufgabe der gesamten Schule gemäß Artikel 6 der Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Juli 1950 (GV. NRW. S. 127), in der jeweils geltenden Fassung und § 1 Absatz 1 des Schulgesetzes NRW vom 15. Februar 2005 (GV. NRW. S. 102) in der jeweils geltenden Fassung.
Themen der Kriminalprävention, insbesondere zur Vermeidung von Gewalt, Diskriminierung, politisch motivierter Straftaten sowie Drogenkonsum beziehungsweise Erläuterungen des Betäubungsmittelrechts und Cybercrime, sind in der Schule zu behandeln. Dazu können Angebote vor allem von Polizei, Jugendamt, Schulpsychologie sowie Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe und allgemeine Beratungsstellen genutzt werden. Vertrauensbildend sind regelmäßige anlassunabhängige Besuche oder Sprechstunden der Polizei und des Jugendamts in den Schulen.
Zur Umsetzung dienen insbesondere die im Runderlass zu Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule gemäß Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4) empfohlenen schulischen Teams zur Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention sowie die jeweiligen schulischen Beratungskonzepte.
Lehramtsanwärterinnen und -anwärter sollen Gelegenheit erhalten, die Zusammenarbeit mit den genannten Netzwerkpartnern kennen zu lernen.
Dieser Aufgabenbereich soll sowohl bei Schulleiterdienstbesprechungen als auch bei Schulleiterqualifizierungsmaßnahmen thematisiert werden.
4.2.1 Ansprechpersonen
Zur Sicherung des Kontakts mit der Polizei und dem Jugendamt bestellt jede Schulleitung eine feste Ansprechperson, möglichst aus der Schulleitung, der erweiterten Schulleitung oder aus dem Personenkreis der Beratungslehrkräfte. Die Ansprechpersonen bewerten zusammen mit den von der Polizei und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
4.2.2 Straftaten an der Schule oder im schulischen Kontext
Besteht gegen Schülerinnen oder Schüler der Verdacht der Begehung eines Verbrechens, so hat die Schulleitung die Strafverfolgungsbehörden zu benachrichtigen.
Für den Fall des Verdachts eines Vergehens prüft die Schulleitung, ob pädagogische/schulpsychologische Unterstützung, erzieherische Einwirkungen beziehungsweise Ordnungsmaßnahmen ausreichen oder ob wegen der Schwere der Tat oder anderer gewichtiger Umstände, zum Beispiel mehrfache Auffälligkeiten, eine Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft erforderlich ist. Eine Benachrichtigung ist in der Regel erforderlich bei:
a) gefährlichen Körperverletzungen,
b) Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
c) Einbruchsdiebstählen,
d) Verstößen gegen das Waffengesetz,
e) Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz,
f) gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr,
g) erheblichen Fällen von Bedrohung oder Nötigung,
h) Sachbeschädigung,
i) Cybercrime sowie
j) politisch motivierten Straftaten.
Bei der Abwägung berücksichtigt die Schule sowohl die Täter- als auch die Opferinteressen und greift, nach Bedarf auf die Expertise von Netzwerkpartnern zurück.
In Fällen des Verdachts auf Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz soll möglichst die Sucht- und Drogenberatungsstelle einbezogen werden. Dies erfolgt auf der Grundlage einer Erörterung des Einzelfalls unter Gewährleistung der Anonymität der oder des Betroffenen. Die Drogen- und Suchtberatungsstelle unterstützt die Schulleitung bei der Abwägung, ob bei einem Vergehen von der Benachrichtigung der Strafverfolgungsbehörden abgesehen werden kann und ob und gegebenenfalls welche weitergehenden Hilfen in dem konkreten Einzelfall angezeigt sind.
Der Erziehungsauftrag gemäß § 2 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen und Beratungsauftrag gemäß § 44 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen der Schule wird durch die Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft nicht berührt. Insbesondere ist die Schule auch nach Hinzuziehung der Polizei oder Staatsanwaltschaft berechtigt, die in § 53 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen vorgesehenen erzieherischen Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen zu verhängen.
Die Wahrnehmung weiterer sozialer-, pädagogischer- und schulpsychologischer Unterstützungsangebote ist zu prüfen. Strafbare Handlungen, die von Schülerinnen oder Schülern außerhalb der Schule begangen werden, können dann zu Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen nach dem Schulgesetz führen, wenn ein schulischer Bezug erkennbar ist, zum Beispiel, wenn Mitschülerinnen oder Mitschüler oder Lehr- und Fachkräfte einer Schule betroffen sind.
Die Aufgaben der Strafverfolgung obliegen ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden.
Im Rahmen der Gefahrenabwehr ist die Polizei darüber hinaus zu benachrichtigen, soweit der Schulleitung oder einer Lehrperson zureichende tatsächliche Anhaltspunkte auf bevorstehende erhebliche Straftaten vorliegen.
4.2.3 Information der Eltern
Sofern die Schule Polizei oder Staatsanwaltschaft informiert hat, obliegt die Benachrichtigung der Eltern im Sinne des § 123 des Schulgesetzes NRW der tatverdächtigen Personen beziehungsweise der Opfer ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden, um Ermittlungsmaßnahmen nicht zu gefährden. Ansonsten informiert die Schule in eigener Zuständigkeit die Eltern der tatverdächtigen Personen und die Eltern der Opfer, soweit es sich um Schülerinnen oder Schüler der Schule handelt. Den Eltern der Opfer wird damit die Geltendmachung von zivilrechtlichen Ansprüchen oder die eigene Strafanzeige ermöglicht.
4.2.4 Information und Anhörung der Schule im Ermittlungsverfahren
Die Strafverfolgungsbehörden hören gemäß § 43 Absatz 1 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. Dezember 1974 (BGBl. I S. 3427), das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGBl. I S. 840) geändert worden ist, die Schule zur Feststellung der Lebens- und Familienverhältnisse, des Werdegangs, des bisherigen Verhaltens der oder des Beschuldigten und aller übrigen Umstände an, die zur Beurteilung seiner seelischen, geistigen und charakterlichen Eigenart dienen können, sofern die Schülerin oder der Schüler dadurch keine Nachteile, zum Beispiel den Verlust ihres beziehungsweise seines Ausbildungsplatzes zu befürchten hat. Gemäß Nummer 33 der Anordnung über Mitteilungen in Strafsachen vom 1. Februar 2009 (BAnz AT 08.04.2019 B1), werden die Leiterin beziehungsweise der Leiter der Schule zudem über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und die Erhebung der öffentlichen Klage unterrichtet, wenn aus Gründen der Schulordnung, insbesondere zur Wahrung eines geordneten Schulbetriebes oder zum Schutz anderer Schülerinnen und Schüler, sofortige Maßnahmen geboten sein können.
Soweit seitens der Schule die Strafverfolgungsbehörden informiert wurden, informiert sie diese auch über pädagogische Maßnahmen, erzieherische Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen, damit diese im Strafverfahren berücksichtigt werden können.
4.2.5 Gefährdung des Kindeswohls
Bestehen gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls einer minderjährigen Schülerin oder eines minderjährigen Schülers, haben Lehrkräfte, zur Gefährdungseinschätzung Anspruch auf Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft des öffentlichen Jugendhilfeträgers. Regelungen finden sich hierzu in § 4 Absatz 1 Nummer 7 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz in der Fassung vom 1. Januar 2012 in der jeweils geltenden Fassung, des § 42 Absatz 6 des Schulgesetzes NRW, des § 29 des Runderlasses des Ministeriums für Schule und Weiterbildung zur Allgemeinen Dienstordnung für Lehrerinnen und Lehrer, Schulleiterinnen und Schulleiter an öffentlichen Schulen vom 16.06.2012 (BASS 21-02 Nr. 4) und des § 8 des Achten Buches Sozialgesetzbuch.
Lehrkräfte, die einen derartigen Verdacht haben, informieren die Schulleitung unverzüglich. Sofern ein Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler und den Personensorgeberechtigten keinen Erfolg verspricht - u.a. soll hierbei auf die Inanspruchnahme von Hilfen hingewirkt werden - und eine Gefährdung auf andere Weise nicht abzuwenden ist und somit ein Tätigwerden des Jugendamtes als erforderlich erachtet wird, ist die Lehrkraft beziehungsweise die Schulleitung befugt, das Jugendamt zu informieren und die erforderlichen Daten mitzuteilen. Vorab sind die Betroffenen hierüber in Kenntnis zu setzen, sofern damit der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird.
Für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie sonstige im Landesdienst stehende pädagogische und sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gem. § 58 des Schulgesetzes NRW, die in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit ebenfalls gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung feststellen, gilt dies unter Beachtung des § 203 des Strafgesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. November 1998 (BGBl. I S. 3322), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGB1. I S. 844) geändert worden ist, entsprechend.
Schulleitungen, Lehrkräfte und das pädagogische und sozialpädagogische Personal im Sinne des § 58 Schulgesetzes NRW unterstützen im Rahmen von Schulfahndungen die Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung von sexuellen Missbrauchsstraftaten.
Soweit in diesem Zusammenhang der Verdacht einer Straftat gegen andere Personen besteht, ist - auch mit Blick auf die Verhinderung der Fortsetzung dieser Straftat - bereits seitens der Schule die Information der Strafverfolgungsbehörden zu prüfen.
Polizeiliche Konzepte zur Reduzierung der Kinder- und Jugendkriminalität umfassen Prävention, Opferschutz und die Vermittlung von Opferhilfe ebenso wie Maßnahmen der Strafverfolgung. Vorrangiges Ziel ist, Kriminalitätsgefährdungen frühzeitig zu erkennen und die Verfestigung von Kriminalität zu verhindern. Von besonderer Bedeutung sind dabei entsprechende Programme, wie zum Beispiel „Kurve kriegen“, und die schnelle Aufklärung von Straftaten. Hierzu arbeitet die Polizei insbesondere mit Schulen, Jugendämtern, Träger der freien Jugendhilfe, Ordnungsbehörden und Justizbehörden eng zusammen.
4.3.2 Zusammenarbeit mit den Jugendämtern
Der Kontakt zu den Jugendämtern sollte besonders eng sein. Sie werden über jugendgefährdende Orte sowie über gefährdete Kinder und Jugendliche unterrichtet. Das Jugendamt ist unverzüglich zu verständigen, wenn erzieherische Maßnahmen schon während der polizeilichen Ermittlungen notwendig erscheinen. Die Bewährungshilfe sollte bereits informiert werden, wenn aufgrund polizeilicher Feststellungen zu befürchten ist, dass von ihr Betreute wieder in die Kriminalität abzugleiten drohen.
Die Polizei unterstützt die Ordnungs- und Jugendbehörden bei der Überwachung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes, um Gefährdungen zu verhindern, die das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen bedrohen.
Bei Gefährdungen für Kinder und Jugendliche trifft die Polizei die unaufschiebbar notwendigen Maßnahmen im Rahmen ihrer Zuständigkeit. Sie wirkt auf intervenierende Maßnahmen originär zuständiger Behörden hin.
4.3.3 Polizeiliche Bearbeitung der Jugendkriminalität
In allen Kreispolizeibehörden begleiten zum Zwecke der Prävention speziell geschulte Beamtinnen und Beamte die örtlichen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität. Zu diesem Zweck halten sie Verbindung zu den Dienststellen ihrer Behörde, die Sachverhalte bearbeiten, an denen Kinder und Jugendliche beteiligt sind.
Gerade der erste Kontakt von tatverdächtigen Kindern und Jugendlichen mit den Strafverfolgungsbehörden kann wesentlichen Einfluss auf ihre zukünftige Entwicklung haben. Die Bearbeitung von Jugendsachen erfolgt durch besonders geschulte und mit der Jugendkriminalität vertraute Polizeibeamtinnen oder Polizeibeamte, durch sogenannte Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter.
4.3.4 Zusammenarbeit mit Schulen
Die Polizei bietet allen Schulen bilateral oder im Rahmen von Ordnungspartnerschaften Kooperationen an, die auf die Verhinderung von Straftaten durch Schülerinnen und Schüler sowie eine Verbesserung des Schutzes von Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern vor Straftaten gerichtet sind.
In diesem Rahmen prüft sie regelmäßig auch ihre Beteiligung an kriminalpräventiven Schulprojekten.
Erfordert die Sicherheitslage an einer Schule polizeiliches Einschreiten, sind mit der Schulleitung abgestimmte Maßnahmen zur Strafverfolgung und Kriminalprävention in Betracht zu ziehen.
Für die Zusammenarbeit mit den Schulen benennen die Kreispolizeibehörden feste Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner. Für diese Aufgabe kommen insbesondere Beamtinnen und Beamte des polizeilichen Bezirksdienstes in Betracht. Sie bewerten gemeinsam mit den von der Schule und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
Die Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter übermitteln der Schulleitung den Sachverhalt, soweit
a) der Tatverdacht sich gegen einen Schüler oder eine Schülerin richtet,
b) auf Grund der Art der Straftat oder sonstiger konkreter Anhaltspunkte die Gefahr besteht, dass der oder die Tatverdächtige innerhalb oder außerhalb der Schule zum Nachteil von Mitschülerinnen oder Mitschülern, Lehrerinnen oder Lehrern, sonstigen in der Schule beschäftigten Personen oder Personen der Elternvertretung eine Straftat begehen wird und
c) die Kenntnis des Sachverhalts für die Schulleitung erforderlich ist, damit sie im Rahmen ihrer Aufgaben die Gefahr abwehren kann.
Änderungen der Gefahrenprognose werden der Schulleitung mitgeteilt. Die Schulleitungen dürfen die übermittelten Daten ausschließlich zu Zwecken der ihr obliegenden Gefahrenabwehr verwenden. Eine Weitergabe ist nur innerhalb des Lehrerkollegiums oder an Aufsichtsstellen statthaft, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist.
4.3.5 Zusammenarbeit mit den Staatsanwaltschaften
Ermittlungsverfahren gegen jugendliche und heranwachsende Tatverdächtige, bei denen aufgrund ihrer persönlichen Entwicklung sowie der Art, Schwere und Anzahl der ihnen zur Last gelegten Taten eine umgehende strafrechtliche Reaktion geboten ist, sind vorrangig durchzuführen. Die hierzu notwendigen Verfahrensabläufe stimmen die Kreispolizeibehörden mit den zuständigen Staatsanwaltschaften ab.
4.4 Justizbehörden
4.4.1 Aufgaben der Justizbehörden
Die Justizbehörden - Staatsanwaltschaften und Gerichte - werden Kraft ihres gesetzlichen Auftrags erst tätig, wenn zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine Straftat vorliegen. Ihre Maßnahmen und Reaktionen orientieren sich dabei vor allem an dem Erziehungsgedanken auf der Grundlage der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes. Bereits im Ermittlungsverfahren wird die Jugendgerichtshilfe in das Verfahren eingebunden.
In Jugendverfahren sollen Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Richterinnen und Richter tätig sein, die erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sind. Richterinnen und Richter auf Probe und Beamtinnen und Beamte auf Probe sollen im ersten Jahr nach ihrer Ernennung nicht zur Jugendstaatsanwältin oder zum Jugendstaatsanwalt bestellt werden.
4.4.2 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte für den Ort
Um kriminelle Karrieren einzelner Jugendlicher vor Ort frühzeitig zu erkennen und schnell und angemessen reagieren zu können, ist die Bearbeitung der Jugendstrafverfahren bei allen Staatsanwaltschaften des Landes der Staatsanwältin beziehungsweise dem Staatsanwalt für den Ort übertragen worden. Sie stehen als ständige Ansprechpersonen den Beschäftigten aller in ihrem Bezirk tätigen Behörden, insbesondere den Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeitern der Polizei, den Jugendämtern und den Schulen, zur Verfügung.
4.4.3 Jugendstrafverfahren
Der Erziehungsgedanke spiegelt sich insbesondere auch in den vielfältigen, abgestuften Reaktionsmöglichkeiten wider. Durch zeitnahe und erzieherische Maßnahmen, etwa die Durchführung eines Täter-Opfer-Ausgleichs oder eines sozialen Trainingskurses, zum Beispiel in Form eines Anti-Gewalt-Trainings, leisten die Justizbehörden gleichzeitig einen Beitrag zur Verhütung weiterer Straftaten.
Nach Durchführung der Ermittlungen obliegt den Jugendstaatsanwältinnen und Jugendstaatsanwälten die Entscheidung, ob ein Tatnachweis zu führen ist und ob unter den Voraussetzungen des § 45 des Jugendgerichtsgesetzes von der Verfolgung abgesehen werden kann. Dabei ist besonderes Augenmerk auf die Durchführung erzieherischer Maßnahmen gemäß § 45 Absatz 2 des Jugendgerichtsgesetzes zu richten. Kommt ein Absehen von der Verfolgung aus erzieherischen Gründen nicht in Betracht, wird zeitnah Anklage erhoben oder Antrag auf Entscheidung im Vereinfachten Jugendverfahren gestellt.
Sind in einem Ermittlungsverfahren gegen eine Jugendliche oder einen Jugendlichen die Voraussetzungen für den Erlass eines Haftbefehls gegeben, prüft die Jugendstaatsanwältin oder der Jugendstaatsanwalt regelmäßig, ob der Zweck der Untersuchungshaft nicht durch eine vorläufige Anordnung über die Erziehung oder durch andere Maßnahmen erreicht oder zur Haftvermeidung vorrangig die einstweilige Unterbringung in einem Heim der Jugendhilfe gemäß §§ 71, 72 des Jugendgerichtsgesetzes angeordnet werden kann. Über die betreffenden Einrichtungen der Jugendhilfe wird die Justiz regelmäßig informiert.
Die Jugendgerichte führen die Jugendverfahren mit Blick auf den Erziehungsgedanken unter Beachtung des Beschleunigungsgebots und der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes durch. Sie ordnen - falls eine Einstellung nach § 47 des Jugendgerichtsgesetzes nicht in Betracht kommt - Erziehungsmaßregeln und dort insbesondere Weisungen an. Wenn diese nicht ausreichen, wird die Straftat mit Zuchtmitteln, zum Beispiel durch Arbeitsauflage oder Jugendarrest, geahndet. Die Jugendstrafe ist Ultima Ratio jugendstrafrechtlicher Rechtsfolgen. Sie darf nur verhängt werden, wenn andere Maßnahmen zur Erziehung mit Blick auf die Person der oder des Jugendlichen und/oder zum Ausgleich schwerer Schuld nicht ausreichen. Jugendarrest neben zur Bewährung ausgesetzter Jugendstrafe kann zur Verdeutlichung des Unrechts und der Folgen erneuter Straftaten oder zur Verbesserung der Erfolgsaussichten für eine erzieherische Einwirkung der Bewährungszeit und deren Bewältigung angeordnet werden.
4.4.4 Vollstreckung jugendstrafrechtlicher Sanktionen
Für die zeitnahe Vollstreckung der erkannten Maßnahme ist Sorge zu tragen. Die Arrestvollstreckung ist gemäß § 85 Absatz 1 des Jugendgerichtsgesetzes in Verbindung mit § 90 Absatz 2 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes unmittelbar nach Rechtskraft des Urteils und vor Urteilsabsetzung an den Jugendrichter am Ort des Vollzugs abzugeben, dem die weitere Vollstreckung und die Vollzugsleitung obliegt. Bei einer Jugendstrafe mit Bewährung sieht das des Jugendgerichtsgesetzes obligatorisch die Unterstellung unter eine Bewährungshelferin oder einen Bewährungshelfer vor. Dadurch ist sichergestellt, dass die Jugendrichterin oder der Jugendrichter regelmäßig über den Verlauf der Bewährungszeit unterrichtet ist und auf mögliches Fehlverhalten umgehend reagieren kann.
Der Vollzug des Jugendarrestes und der Jugendstrafe wird erzieherisch gestaltet. Der Jugendstrafvollzug geht deshalb durch differenzierte Angebote auf den individuellen Förderbedarf der Gefangenen ein. Die Förderung richtet sich in besonderem Maße auf die Bereiche der schulischen Bildung und der beruflichen Qualifizierung. Zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt wird mit den Arbeitsagenturen und sonstigen Einrichtungen eng zusammengearbeitet. Die Entlassung wird individuell vorbereitet.
Bei der Vollstreckung von Jugendarrest oder Jugendstrafe an Schultagen soll die Vollstreckungsleitung regelmäßig zugleich mit der Ladung die Schulleitung davon unterrichten, wo und in welcher Zeit die Vollstreckung erfolgt. Dem Jugendlichen kann auch aufgegeben werden, die Ladung der Schulleitung vorzulegen und die Kenntnisnahme bescheinigen zu lassen.
4.4.5 Familiengerichtliche Verfahren
Verantwortung für die Verhütung von Jugendkriminalität trifft im Übrigen nicht nur die Strafgerichte. Jugendkriminalität kann Ausdruck von Verwahrlosungszuständen in elterlicher Mitverantwortung sein. Gemäß § 1666 des Bürgerlichen Gesetzbuches in der Fassung vom 18. August 1896 (RGB1. S.195) in der jeweils gültigen Fassung haben die Familiengerichte eine Gefährdung des Kindeswohls durch erforderliche Maßnahmen abzuwenden, wenn die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, die Gefahr abzuwenden.
4.5 Untere Gesundheitsbehörden
Bei konkreten Anhaltspunkten für das Vorliegen einer psychischen Störung oder schweren Verhaltensauffälligkeit empfiehlt es sich, die speziellen Dienste - wie den sozialpsychiatrischen oder falls vorhanden den jugendpsychiatrischen oder den jugend- und schulärztlichen Dienst - der unteren Gesundheitsbehörden zu informieren.
Suchtgefährdete oder suchtkranke Jugendliche sollten auf Hilfemöglichkeiten der Suchtberatungsstellen hingewiesen werden.
4.6 Ordnungsbehörden
Zur Verhütung der Jugendkriminalität werden die Ordnungsbehörden insbesondere bei der Überwachung jugendgefährdender Orte unter den Gesichtspunkten des Jugendschutzes sowie der Einhaltung gaststätten- und gewerberechtlicher Vorschriften tätig.
5 Besondere Formen der Zusammenarbeit
5.1 Fallkonferenzen
Bei herausragenden Straftaten oder Gefahrenlagen sowie bei Kindern und Jugendlichen, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen und -täter auffällig werden, ist eine besonders enge Zusammenarbeit der betroffenen Behörden und Institutionen notwendig. Sowohl fallübergreifende Konferenzen als auch einzelfallbezogene Fallkonferenzen, an denen die jeweils betroffenen Institutionen teilnehmen, fördern und vereinfachen den Informationsaustausch. Zugleich ermöglichen sie, auf den jeweiligen Einzelfall ausgerichtete Maßnahmen zu vereinbaren.
5.2 Häuser des Jugendrechts
In „Häusern des Jugendrechts“ sind Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe gemeinsam tätig. Die enge Zusammenarbeit fördert den Informationsaustausch und ermöglicht es, tatverdächtige Jugendliche ihrer jeweiligen Situation und Persönlichkeit angemessen zu behandeln. Gerade Jugendliche, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen oder -täter auffällig werden, können in sogenannten Häusern des Jugendrechts für Intensivtäter eng begleitet werden. Der Entwicklung und Verfestigung krimineller Karrieren im Jugendalter wird mittels abgestufter Maßnahmen in direkter Abstimmung zwischen Polizei, Jugendgerichtshilfe und Staatsanwaltschaft individuell entgegengewirkt. Alle Maßnahmen orientieren sich dabei insbesondere am Erziehungsgedanken des Jugendstrafrechts.
6 Landesweite Unterstützungsmaßnahmen
sowie Handreichungen und Erlasse
Für die Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität bestehen über diesen Erlass hinaus zahlreiche spezifische Regelungen, darunter:
a) Polizeiliche Kriminalprävention, Runderlass des Ministeriums des Innern vom 09.05.2019 (MBl. NRW. S. 181)
b) Bearbeitung von Jugendsachen (PDV 382), Runderlass des Innenministeriums vom 07.12.1995 (SMBl. NRW. 2054)
c) Haftentscheidungshilfe im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 03.05.1995 (MBl. NRW. S. 814)
d) Richtlinien zur Förderung der Diversion im Jugendstrafverfahren (Diversionsrichtlinien), Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Innenministeriums, des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder und des Ministeriums für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie vom 13.07.2004 (MBl. NRW. S. 840)
e) Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 14.03.1995 (MBl. NRW. S. 558)
f) Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule, Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4)
g) Landesstelle Schulpsychologie und Schulpsychologisches Krisenmanagement (LaSP), Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 03.05.2017 (BASS 10-32 Nr. 67)
h) Jugendwohlfahrtszuständigkeitsverordnung vom 10. November 2009 (GV. NRW. S. 586).
a) Notfallordner für die Schulen in Nordrhein-Westfalen - Hinsehen und Handeln, Handlungsempfehlungen zur Krisenprävention und Krisenintervention, Düsseldorf 2015
b) Empfehlungen zu Strukturen, Aufgaben und Verfahrensweisen des Schulpsychologischen Krisenmanagements in Schulen in Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Schule und Weiterbildung, Städtetag Nordrhein-Westfalen, Landkreistag Nordrhein-Westfalen, Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen, Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf August 2014.
Dieser Runderlass tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft. Gleichzeitig wird der Gemeinsame Runderlass des Kultusministeriums und des Innenministeriums „Netzwerke gegen Gewalt an Schulen und im schulischen Umfeld; Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften bei den Kreisen und kreisfreien Städten“ vom 16.02.1994 (MBl. NRW. S. 491 - BASS 12-21 Nr. 9) aufgehoben.
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Zu BASS 18-03 Nr. 1
Zusammenarbeit bei der
Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Gemeinsamer Runderlass des Ministeriums des Innern,
des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales,
und des Ministeriums der Justiz
v. 19.11.2019 (MBl. NRW. S. 740)
Delinquentes Verhalten ist in der Entwicklung von Jugendlichen ein überwiegend episodenhaftes Phänomen, dessen Ursachen unter anderem in Störungen des Sozialisationsprozesses liegen und das durch geschlechtsspezifische Unterschiede gekennzeichnet ist. Ziel bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität ist insbesondere, der Entwicklung und Verfestigung delinquenter Verhaltensweisen entgegenzuwirken. Kriminalpräventive Maßnahmen sollen dabei möglichst früh ansetzen und die jeweiligen Lebensumstände sowie individuellen Problemlagen der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen. Die Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten und das soziale Umfeld sind in geeigneter Weise einzubeziehen.
Die vertrauensvolle und kontinuierliche Zusammenarbeit der mit Kindern und Jugendlichen befassten Institutionen und Einrichtungen ist wesentliche Voraussetzung für wirksame Präventions- und Interventionsmaßnahmen und für angemessene Maßnahmen im Rahmen von Strafverfahren. Neben der Vermeidung von Straftaten durch frühzeitige Vermittlung in geeignete Hilfen kommen einer schnellen Aufklärung von Straftaten, der zeitnahen Reaktion auf Straftaten und der Berücksichtigung der berechtigten Ansprüche potentieller und konkreter Opfer eine besondere Bedeutung zu.
2 Netzwerke der Prävention
Anhaltende frühkindliche Verhaltensauffälligkeiten, zum Beispiel aggressives Verhalten oder soziales Rückzugsverhalten, können Indikatoren für eine spätere Suchtentwicklung, Delinquenz und gewalttätiges Verhalten sein. Daher sollten erste Maßnahmen der Primärprävention sehr früh, möglichst bereits im Vorschulalter, durchgeführt werden, um einem negativen Entwicklungsverlauf effektiv vorzubeugen.
In den Kommunen arbeitet bereits eine Vielzahl von Institutionen wie Jugendhilfe, Sucht- und Drogenhilfe, Schule, Kindergärten, Polizei, Kirchen, Vereine und andere Organisationen zusammen, um Kinder und Jugendliche für entsprechende Gefahren zu sensibilisieren und in Risiko- und Gefährdungslagen geeignete Hilfen anzubieten. Diese Zusammenarbeit der Verantwortungsträger in Städten und Gemeinden im Rahmen von Netzwerken ist weiter zu intensivieren.
Die Jugendämter sollten dabei eine koordinierende Rolle übernehmen. Sie sollen die anderen Institutionen bei der Zusammenarbeit im Netzwerk beraten und unterstützen sowie auf die Vereinbarung von Zielen und Leitlinien der Netzwerkpartner hinwirken.
3 Übermittlung personenbezogener Daten
Die folgenden Ausführungen zur Zusammenarbeit enthalten selbst keine Rechtsgrundlagen zur Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten. Die zur Zusammenarbeit angehaltenen Stellen sind daher verpflichtet, im Einzelfall zu prüfen, ob eine Datenübermittlung zulässig ist.
4 Aufgaben der Netzwerkpartner
4.1 Jugendämter
Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer selbstbestimmt und eigenverantwortlich handelnden sozial kompetenten Persönlichkeit. In diesem Kontext ist es unter anderem Aufgabe der Jugendämter, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern, ihnen sowie ihren Familien Beratung und erforderliche Hilfen anzubieten und zu gewähren, Familien zu unterstützen und von den Kindern und Jugendlichen Gefährdungen abzuwenden. Hierbei wirken die Jugendämter in den Feldern des Achten Buches Sozialgesetzbuch - Kinder und Jugendhilfe - in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. September 2012 (BGBl. I S. 2022), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 4. August 2019 (BGBl. I S. 1131) geändert worden ist, bei der Prävention mit. Sie arbeiten zudem gemäß § 81 des Achten Buches Sozialgesetzbuch mit anderen Stellen, die der Erziehung, Bildung, Beratung und der Hilfe dienen, sowie den Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Die Jugendgerichtshilfe ist Teil des Jugendamtes. Die Träger der freien Jugendhilfe, wie zum Beispiel Wohlfahrtsverbände, Jugendeinrichtungen und Jugendorganisationen und die Kirchen nehmen bei Präventionsmaßnahmen und bei den Hilfen eine besondere Rolle ein. Sie sind wichtige Partner bei der Förderung junger Menschen.
Darüber hinaus haben Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen Anspruch auf rechtzeitige und verlässliche Hilfe durch die Jugendämter. Hierzu müssen in sozial belasteten Regionen und für Familien mit besonderen Risikofaktoren niedrigschwellige Angebote bereitgestellt werden.
Zur Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen, insbesondere des Jugendschutzgesetzes, arbeiten die Jugendämter mit den örtlichen Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Erziehung und Bildung in der Schule zielen auf die Entwicklung einer selbst- und sozialverantwortlichen Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen. Dies ist grundlegende Aufgabe der gesamten Schule gemäß Artikel 6 der Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Juli 1950 (GV. NRW. S. 127), in der jeweils geltenden Fassung und § 1 Absatz 1 des Schulgesetzes NRW vom 15. Februar 2005 (GV. NRW. S. 102) in der jeweils geltenden Fassung.
Themen der Kriminalprävention, insbesondere zur Vermeidung von Gewalt, Diskriminierung, politisch motivierter Straftaten sowie Drogenkonsum beziehungsweise Erläuterungen des Betäubungsmittelrechts und Cybercrime, sind in der Schule zu behandeln. Dazu können Angebote vor allem von Polizei, Jugendamt, Schulpsychologie sowie Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe und allgemeine Beratungsstellen genutzt werden. Vertrauensbildend sind regelmäßige anlassunabhängige Besuche oder Sprechstunden der Polizei und des Jugendamts in den Schulen.
Zur Umsetzung dienen insbesondere die im Runderlass zu Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule gemäß Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4) empfohlenen schulischen Teams zur Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention sowie die jeweiligen schulischen Beratungskonzepte.
Lehramtsanwärterinnen und -anwärter sollen Gelegenheit erhalten, die Zusammenarbeit mit den genannten Netzwerkpartnern kennen zu lernen.
Dieser Aufgabenbereich soll sowohl bei Schulleiterdienstbesprechungen als auch bei Schulleiterqualifizierungsmaßnahmen thematisiert werden.
4.2.1 Ansprechpersonen
Zur Sicherung des Kontakts mit der Polizei und dem Jugendamt bestellt jede Schulleitung eine feste Ansprechperson, möglichst aus der Schulleitung, der erweiterten Schulleitung oder aus dem Personenkreis der Beratungslehrkräfte. Die Ansprechpersonen bewerten zusammen mit den von der Polizei und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
4.2.2 Straftaten an der Schule oder im schulischen Kontext
Besteht gegen Schülerinnen oder Schüler der Verdacht der Begehung eines Verbrechens, so hat die Schulleitung die Strafverfolgungsbehörden zu benachrichtigen.
Für den Fall des Verdachts eines Vergehens prüft die Schulleitung, ob pädagogische/schulpsychologische Unterstützung, erzieherische Einwirkungen beziehungsweise Ordnungsmaßnahmen ausreichen oder ob wegen der Schwere der Tat oder anderer gewichtiger Umstände, zum Beispiel mehrfache Auffälligkeiten, eine Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft erforderlich ist. Eine Benachrichtigung ist in der Regel erforderlich bei:
a) gefährlichen Körperverletzungen,
b) Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
c) Einbruchsdiebstählen,
d) Verstößen gegen das Waffengesetz,
e) Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz,
f) gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr,
g) erheblichen Fällen von Bedrohung oder Nötigung,
h) Sachbeschädigung,
i) Cybercrime sowie
j) politisch motivierten Straftaten.
Bei der Abwägung berücksichtigt die Schule sowohl die Täter- als auch die Opferinteressen und greift, nach Bedarf auf die Expertise von Netzwerkpartnern zurück.
In Fällen des Verdachts auf Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz soll möglichst die Sucht- und Drogenberatungsstelle einbezogen werden. Dies erfolgt auf der Grundlage einer Erörterung des Einzelfalls unter Gewährleistung der Anonymität der oder des Betroffenen. Die Drogen- und Suchtberatungsstelle unterstützt die Schulleitung bei der Abwägung, ob bei einem Vergehen von der Benachrichtigung der Strafverfolgungsbehörden abgesehen werden kann und ob und gegebenenfalls welche weitergehenden Hilfen in dem konkreten Einzelfall angezeigt sind.
Der Erziehungsauftrag gemäß § 2 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen und Beratungsauftrag gemäß § 44 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen der Schule wird durch die Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft nicht berührt. Insbesondere ist die Schule auch nach Hinzuziehung der Polizei oder Staatsanwaltschaft berechtigt, die in § 53 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen vorgesehenen erzieherischen Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen zu verhängen.
Die Wahrnehmung weiterer sozialer-, pädagogischer- und schulpsychologischer Unterstützungsangebote ist zu prüfen. Strafbare Handlungen, die von Schülerinnen oder Schülern außerhalb der Schule begangen werden, können dann zu Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen nach dem Schulgesetz führen, wenn ein schulischer Bezug erkennbar ist, zum Beispiel, wenn Mitschülerinnen oder Mitschüler oder Lehr- und Fachkräfte einer Schule betroffen sind.
Die Aufgaben der Strafverfolgung obliegen ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden.
Im Rahmen der Gefahrenabwehr ist die Polizei darüber hinaus zu benachrichtigen, soweit der Schulleitung oder einer Lehrperson zureichende tatsächliche Anhaltspunkte auf bevorstehende erhebliche Straftaten vorliegen.
4.2.3 Information der Eltern
Sofern die Schule Polizei oder Staatsanwaltschaft informiert hat, obliegt die Benachrichtigung der Eltern im Sinne des § 123 des Schulgesetzes NRW der tatverdächtigen Personen beziehungsweise der Opfer ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden, um Ermittlungsmaßnahmen nicht zu gefährden. Ansonsten informiert die Schule in eigener Zuständigkeit die Eltern der tatverdächtigen Personen und die Eltern der Opfer, soweit es sich um Schülerinnen oder Schüler der Schule handelt. Den Eltern der Opfer wird damit die Geltendmachung von zivilrechtlichen Ansprüchen oder die eigene Strafanzeige ermöglicht.
4.2.4 Information und Anhörung der Schule im Ermittlungsverfahren
Die Strafverfolgungsbehörden hören gemäß § 43 Absatz 1 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. Dezember 1974 (BGBl. I S. 3427), das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGBl. I S. 840) geändert worden ist, die Schule zur Feststellung der Lebens- und Familienverhältnisse, des Werdegangs, des bisherigen Verhaltens der oder des Beschuldigten und aller übrigen Umstände an, die zur Beurteilung seiner seelischen, geistigen und charakterlichen Eigenart dienen können, sofern die Schülerin oder der Schüler dadurch keine Nachteile, zum Beispiel den Verlust ihres beziehungsweise seines Ausbildungsplatzes zu befürchten hat. Gemäß Nummer 33 der Anordnung über Mitteilungen in Strafsachen vom 1. Februar 2009 (BAnz AT 08.04.2019 B1), werden die Leiterin beziehungsweise der Leiter der Schule zudem über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und die Erhebung der öffentlichen Klage unterrichtet, wenn aus Gründen der Schulordnung, insbesondere zur Wahrung eines geordneten Schulbetriebes oder zum Schutz anderer Schülerinnen und Schüler, sofortige Maßnahmen geboten sein können.
Soweit seitens der Schule die Strafverfolgungsbehörden informiert wurden, informiert sie diese auch über pädagogische Maßnahmen, erzieherische Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen, damit diese im Strafverfahren berücksichtigt werden können.
4.2.5 Gefährdung des Kindeswohls
Bestehen gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls einer minderjährigen Schülerin oder eines minderjährigen Schülers, haben Lehrkräfte, zur Gefährdungseinschätzung Anspruch auf Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft des öffentlichen Jugendhilfeträgers. Regelungen finden sich hierzu in § 4 Absatz 1 Nummer 7 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz in der Fassung vom 1. Januar 2012 in der jeweils geltenden Fassung, des § 42 Absatz 6 des Schulgesetzes NRW, des § 29 des Runderlasses des Ministeriums für Schule und Weiterbildung zur Allgemeinen Dienstordnung für Lehrerinnen und Lehrer, Schulleiterinnen und Schulleiter an öffentlichen Schulen vom 16.06.2012 (BASS 21-02 Nr. 4) und des § 8 des Achten Buches Sozialgesetzbuch.
Lehrkräfte, die einen derartigen Verdacht haben, informieren die Schulleitung unverzüglich. Sofern ein Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler und den Personensorgeberechtigten keinen Erfolg verspricht - u.a. soll hierbei auf die Inanspruchnahme von Hilfen hingewirkt werden - und eine Gefährdung auf andere Weise nicht abzuwenden ist und somit ein Tätigwerden des Jugendamtes als erforderlich erachtet wird, ist die Lehrkraft beziehungsweise die Schulleitung befugt, das Jugendamt zu informieren und die erforderlichen Daten mitzuteilen. Vorab sind die Betroffenen hierüber in Kenntnis zu setzen, sofern damit der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird.
Für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie sonstige im Landesdienst stehende pädagogische und sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gem. § 58 des Schulgesetzes NRW, die in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit ebenfalls gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung feststellen, gilt dies unter Beachtung des § 203 des Strafgesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. November 1998 (BGBl. I S. 3322), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGB1. I S. 844) geändert worden ist, entsprechend.
Schulleitungen, Lehrkräfte und das pädagogische und sozialpädagogische Personal im Sinne des § 58 Schulgesetzes NRW unterstützen im Rahmen von Schulfahndungen die Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung von sexuellen Missbrauchsstraftaten.
Soweit in diesem Zusammenhang der Verdacht einer Straftat gegen andere Personen besteht, ist - auch mit Blick auf die Verhinderung der Fortsetzung dieser Straftat - bereits seitens der Schule die Information der Strafverfolgungsbehörden zu prüfen.
Polizeiliche Konzepte zur Reduzierung der Kinder- und Jugendkriminalität umfassen Prävention, Opferschutz und die Vermittlung von Opferhilfe ebenso wie Maßnahmen der Strafverfolgung. Vorrangiges Ziel ist, Kriminalitätsgefährdungen frühzeitig zu erkennen und die Verfestigung von Kriminalität zu verhindern. Von besonderer Bedeutung sind dabei entsprechende Programme, wie zum Beispiel „Kurve kriegen“, und die schnelle Aufklärung von Straftaten. Hierzu arbeitet die Polizei insbesondere mit Schulen, Jugendämtern, Träger der freien Jugendhilfe, Ordnungsbehörden und Justizbehörden eng zusammen.
4.3.2 Zusammenarbeit mit den Jugendämtern
Der Kontakt zu den Jugendämtern sollte besonders eng sein. Sie werden über jugendgefährdende Orte sowie über gefährdete Kinder und Jugendliche unterrichtet. Das Jugendamt ist unverzüglich zu verständigen, wenn erzieherische Maßnahmen schon während der polizeilichen Ermittlungen notwendig erscheinen. Die Bewährungshilfe sollte bereits informiert werden, wenn aufgrund polizeilicher Feststellungen zu befürchten ist, dass von ihr Betreute wieder in die Kriminalität abzugleiten drohen.
Die Polizei unterstützt die Ordnungs- und Jugendbehörden bei der Überwachung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes, um Gefährdungen zu verhindern, die das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen bedrohen.
Bei Gefährdungen für Kinder und Jugendliche trifft die Polizei die unaufschiebbar notwendigen Maßnahmen im Rahmen ihrer Zuständigkeit. Sie wirkt auf intervenierende Maßnahmen originär zuständiger Behörden hin.
4.3.3 Polizeiliche Bearbeitung der Jugendkriminalität
In allen Kreispolizeibehörden begleiten zum Zwecke der Prävention speziell geschulte Beamtinnen und Beamte die örtlichen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität. Zu diesem Zweck halten sie Verbindung zu den Dienststellen ihrer Behörde, die Sachverhalte bearbeiten, an denen Kinder und Jugendliche beteiligt sind.
Gerade der erste Kontakt von tatverdächtigen Kindern und Jugendlichen mit den Strafverfolgungsbehörden kann wesentlichen Einfluss auf ihre zukünftige Entwicklung haben. Die Bearbeitung von Jugendsachen erfolgt durch besonders geschulte und mit der Jugendkriminalität vertraute Polizeibeamtinnen oder Polizeibeamte, durch sogenannte Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter.
4.3.4 Zusammenarbeit mit Schulen
Die Polizei bietet allen Schulen bilateral oder im Rahmen von Ordnungspartnerschaften Kooperationen an, die auf die Verhinderung von Straftaten durch Schülerinnen und Schüler sowie eine Verbesserung des Schutzes von Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern vor Straftaten gerichtet sind.
In diesem Rahmen prüft sie regelmäßig auch ihre Beteiligung an kriminalpräventiven Schulprojekten.
Erfordert die Sicherheitslage an einer Schule polizeiliches Einschreiten, sind mit der Schulleitung abgestimmte Maßnahmen zur Strafverfolgung und Kriminalprävention in Betracht zu ziehen.
Für die Zusammenarbeit mit den Schulen benennen die Kreispolizeibehörden feste Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner. Für diese Aufgabe kommen insbesondere Beamtinnen und Beamte des polizeilichen Bezirksdienstes in Betracht. Sie bewerten gemeinsam mit den von der Schule und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
Die Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter übermitteln der Schulleitung den Sachverhalt, soweit
a) der Tatverdacht sich gegen einen Schüler oder eine Schülerin richtet,
b) auf Grund der Art der Straftat oder sonstiger konkreter Anhaltspunkte die Gefahr besteht, dass der oder die Tatverdächtige innerhalb oder außerhalb der Schule zum Nachteil von Mitschülerinnen oder Mitschülern, Lehrerinnen oder Lehrern, sonstigen in der Schule beschäftigten Personen oder Personen der Elternvertretung eine Straftat begehen wird und
c) die Kenntnis des Sachverhalts für die Schulleitung erforderlich ist, damit sie im Rahmen ihrer Aufgaben die Gefahr abwehren kann.
Änderungen der Gefahrenprognose werden der Schulleitung mitgeteilt. Die Schulleitungen dürfen die übermittelten Daten ausschließlich zu Zwecken der ihr obliegenden Gefahrenabwehr verwenden. Eine Weitergabe ist nur innerhalb des Lehrerkollegiums oder an Aufsichtsstellen statthaft, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist.
4.3.5 Zusammenarbeit mit den Staatsanwaltschaften
Ermittlungsverfahren gegen jugendliche und heranwachsende Tatverdächtige, bei denen aufgrund ihrer persönlichen Entwicklung sowie der Art, Schwere und Anzahl der ihnen zur Last gelegten Taten eine umgehende strafrechtliche Reaktion geboten ist, sind vorrangig durchzuführen. Die hierzu notwendigen Verfahrensabläufe stimmen die Kreispolizeibehörden mit den zuständigen Staatsanwaltschaften ab.
4.4 Justizbehörden
4.4.1 Aufgaben der Justizbehörden
Die Justizbehörden - Staatsanwaltschaften und Gerichte - werden Kraft ihres gesetzlichen Auftrags erst tätig, wenn zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine Straftat vorliegen. Ihre Maßnahmen und Reaktionen orientieren sich dabei vor allem an dem Erziehungsgedanken auf der Grundlage der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes. Bereits im Ermittlungsverfahren wird die Jugendgerichtshilfe in das Verfahren eingebunden.
In Jugendverfahren sollen Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Richterinnen und Richter tätig sein, die erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sind. Richterinnen und Richter auf Probe und Beamtinnen und Beamte auf Probe sollen im ersten Jahr nach ihrer Ernennung nicht zur Jugendstaatsanwältin oder zum Jugendstaatsanwalt bestellt werden.
4.4.2 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte für den Ort
Um kriminelle Karrieren einzelner Jugendlicher vor Ort frühzeitig zu erkennen und schnell und angemessen reagieren zu können, ist die Bearbeitung der Jugendstrafverfahren bei allen Staatsanwaltschaften des Landes der Staatsanwältin beziehungsweise dem Staatsanwalt für den Ort übertragen worden. Sie stehen als ständige Ansprechpersonen den Beschäftigten aller in ihrem Bezirk tätigen Behörden, insbesondere den Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeitern der Polizei, den Jugendämtern und den Schulen, zur Verfügung.
4.4.3 Jugendstrafverfahren
Der Erziehungsgedanke spiegelt sich insbesondere auch in den vielfältigen, abgestuften Reaktionsmöglichkeiten wider. Durch zeitnahe und erzieherische Maßnahmen, etwa die Durchführung eines Täter-Opfer-Ausgleichs oder eines sozialen Trainingskurses, zum Beispiel in Form eines Anti-Gewalt-Trainings, leisten die Justizbehörden gleichzeitig einen Beitrag zur Verhütung weiterer Straftaten.
Nach Durchführung der Ermittlungen obliegt den Jugendstaatsanwältinnen und Jugendstaatsanwälten die Entscheidung, ob ein Tatnachweis zu führen ist und ob unter den Voraussetzungen des § 45 des Jugendgerichtsgesetzes von der Verfolgung abgesehen werden kann. Dabei ist besonderes Augenmerk auf die Durchführung erzieherischer Maßnahmen gemäß § 45 Absatz 2 des Jugendgerichtsgesetzes zu richten. Kommt ein Absehen von der Verfolgung aus erzieherischen Gründen nicht in Betracht, wird zeitnah Anklage erhoben oder Antrag auf Entscheidung im Vereinfachten Jugendverfahren gestellt.
Sind in einem Ermittlungsverfahren gegen eine Jugendliche oder einen Jugendlichen die Voraussetzungen für den Erlass eines Haftbefehls gegeben, prüft die Jugendstaatsanwältin oder der Jugendstaatsanwalt regelmäßig, ob der Zweck der Untersuchungshaft nicht durch eine vorläufige Anordnung über die Erziehung oder durch andere Maßnahmen erreicht oder zur Haftvermeidung vorrangig die einstweilige Unterbringung in einem Heim der Jugendhilfe gemäß §§ 71, 72 des Jugendgerichtsgesetzes angeordnet werden kann. Über die betreffenden Einrichtungen der Jugendhilfe wird die Justiz regelmäßig informiert.
Die Jugendgerichte führen die Jugendverfahren mit Blick auf den Erziehungsgedanken unter Beachtung des Beschleunigungsgebots und der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes durch. Sie ordnen - falls eine Einstellung nach § 47 des Jugendgerichtsgesetzes nicht in Betracht kommt - Erziehungsmaßregeln und dort insbesondere Weisungen an. Wenn diese nicht ausreichen, wird die Straftat mit Zuchtmitteln, zum Beispiel durch Arbeitsauflage oder Jugendarrest, geahndet. Die Jugendstrafe ist Ultima Ratio jugendstrafrechtlicher Rechtsfolgen. Sie darf nur verhängt werden, wenn andere Maßnahmen zur Erziehung mit Blick auf die Person der oder des Jugendlichen und/oder zum Ausgleich schwerer Schuld nicht ausreichen. Jugendarrest neben zur Bewährung ausgesetzter Jugendstrafe kann zur Verdeutlichung des Unrechts und der Folgen erneuter Straftaten oder zur Verbesserung der Erfolgsaussichten für eine erzieherische Einwirkung der Bewährungszeit und deren Bewältigung angeordnet werden.
4.4.4 Vollstreckung jugendstrafrechtlicher Sanktionen
Für die zeitnahe Vollstreckung der erkannten Maßnahme ist Sorge zu tragen. Die Arrestvollstreckung ist gemäß § 85 Absatz 1 des Jugendgerichtsgesetzes in Verbindung mit § 90 Absatz 2 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes unmittelbar nach Rechtskraft des Urteils und vor Urteilsabsetzung an den Jugendrichter am Ort des Vollzugs abzugeben, dem die weitere Vollstreckung und die Vollzugsleitung obliegt. Bei einer Jugendstrafe mit Bewährung sieht das des Jugendgerichtsgesetzes obligatorisch die Unterstellung unter eine Bewährungshelferin oder einen Bewährungshelfer vor. Dadurch ist sichergestellt, dass die Jugendrichterin oder der Jugendrichter regelmäßig über den Verlauf der Bewährungszeit unterrichtet ist und auf mögliches Fehlverhalten umgehend reagieren kann.
Der Vollzug des Jugendarrestes und der Jugendstrafe wird erzieherisch gestaltet. Der Jugendstrafvollzug geht deshalb durch differenzierte Angebote auf den individuellen Förderbedarf der Gefangenen ein. Die Förderung richtet sich in besonderem Maße auf die Bereiche der schulischen Bildung und der beruflichen Qualifizierung. Zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt wird mit den Arbeitsagenturen und sonstigen Einrichtungen eng zusammengearbeitet. Die Entlassung wird individuell vorbereitet.
Bei der Vollstreckung von Jugendarrest oder Jugendstrafe an Schultagen soll die Vollstreckungsleitung regelmäßig zugleich mit der Ladung die Schulleitung davon unterrichten, wo und in welcher Zeit die Vollstreckung erfolgt. Dem Jugendlichen kann auch aufgegeben werden, die Ladung der Schulleitung vorzulegen und die Kenntnisnahme bescheinigen zu lassen.
4.4.5 Familiengerichtliche Verfahren
Verantwortung für die Verhütung von Jugendkriminalität trifft im Übrigen nicht nur die Strafgerichte. Jugendkriminalität kann Ausdruck von Verwahrlosungszuständen in elterlicher Mitverantwortung sein. Gemäß § 1666 des Bürgerlichen Gesetzbuches in der Fassung vom 18. August 1896 (RGB1. S.195) in der jeweils gültigen Fassung haben die Familiengerichte eine Gefährdung des Kindeswohls durch erforderliche Maßnahmen abzuwenden, wenn die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, die Gefahr abzuwenden.
4.5 Untere Gesundheitsbehörden
Bei konkreten Anhaltspunkten für das Vorliegen einer psychischen Störung oder schweren Verhaltensauffälligkeit empfiehlt es sich, die speziellen Dienste - wie den sozialpsychiatrischen oder falls vorhanden den jugendpsychiatrischen oder den jugend- und schulärztlichen Dienst - der unteren Gesundheitsbehörden zu informieren.
Suchtgefährdete oder suchtkranke Jugendliche sollten auf Hilfemöglichkeiten der Suchtberatungsstellen hingewiesen werden.
4.6 Ordnungsbehörden
Zur Verhütung der Jugendkriminalität werden die Ordnungsbehörden insbesondere bei der Überwachung jugendgefährdender Orte unter den Gesichtspunkten des Jugendschutzes sowie der Einhaltung gaststätten- und gewerberechtlicher Vorschriften tätig.
5 Besondere Formen der Zusammenarbeit
5.1 Fallkonferenzen
Bei herausragenden Straftaten oder Gefahrenlagen sowie bei Kindern und Jugendlichen, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen und -täter auffällig werden, ist eine besonders enge Zusammenarbeit der betroffenen Behörden und Institutionen notwendig. Sowohl fallübergreifende Konferenzen als auch einzelfallbezogene Fallkonferenzen, an denen die jeweils betroffenen Institutionen teilnehmen, fördern und vereinfachen den Informationsaustausch. Zugleich ermöglichen sie, auf den jeweiligen Einzelfall ausgerichtete Maßnahmen zu vereinbaren.
5.2 Häuser des Jugendrechts
In „Häusern des Jugendrechts“ sind Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe gemeinsam tätig. Die enge Zusammenarbeit fördert den Informationsaustausch und ermöglicht es, tatverdächtige Jugendliche ihrer jeweiligen Situation und Persönlichkeit angemessen zu behandeln. Gerade Jugendliche, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen oder -täter auffällig werden, können in sogenannten Häusern des Jugendrechts für Intensivtäter eng begleitet werden. Der Entwicklung und Verfestigung krimineller Karrieren im Jugendalter wird mittels abgestufter Maßnahmen in direkter Abstimmung zwischen Polizei, Jugendgerichtshilfe und Staatsanwaltschaft individuell entgegengewirkt. Alle Maßnahmen orientieren sich dabei insbesondere am Erziehungsgedanken des Jugendstrafrechts.
6 Landesweite Unterstützungsmaßnahmen
sowie Handreichungen und Erlasse
Für die Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität bestehen über diesen Erlass hinaus zahlreiche spezifische Regelungen, darunter:
a) Polizeiliche Kriminalprävention, Runderlass des Ministeriums des Innern vom 09.05.2019 (MBl. NRW. S. 181)
b) Bearbeitung von Jugendsachen (PDV 382), Runderlass des Innenministeriums vom 07.12.1995 (SMBl. NRW. 2054)
c) Haftentscheidungshilfe im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 03.05.1995 (MBl. NRW. S. 814)
d) Richtlinien zur Förderung der Diversion im Jugendstrafverfahren (Diversionsrichtlinien), Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Innenministeriums, des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder und des Ministeriums für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie vom 13.07.2004 (MBl. NRW. S. 840)
e) Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 14.03.1995 (MBl. NRW. S. 558)
f) Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule, Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4)
g) Landesstelle Schulpsychologie und Schulpsychologisches Krisenmanagement (LaSP), Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 03.05.2017 (BASS 10-32 Nr. 67)
h) Jugendwohlfahrtszuständigkeitsverordnung vom 10. November 2009 (GV. NRW. S. 586).
a) Notfallordner für die Schulen in Nordrhein-Westfalen - Hinsehen und Handeln, Handlungsempfehlungen zur Krisenprävention und Krisenintervention, Düsseldorf 2015
b) Empfehlungen zu Strukturen, Aufgaben und Verfahrensweisen des Schulpsychologischen Krisenmanagements in Schulen in Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Schule und Weiterbildung, Städtetag Nordrhein-Westfalen, Landkreistag Nordrhein-Westfalen, Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen, Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf August 2014.
Dieser Runderlass tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft. Gleichzeitig wird der Gemeinsame Runderlass des Kultusministeriums und des Innenministeriums „Netzwerke gegen Gewalt an Schulen und im schulischen Umfeld; Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften bei den Kreisen und kreisfreien Städten“ vom 16.02.1994 (MBl. NRW. S. 491 - BASS 12-21 Nr. 9) aufgehoben.
ABl. NRW. 12/19 | moderner – Humboldtiowahistory.org
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q-de-773 | zu planen und umzusetzen. | BASS 2019/2020 - 18-03 Nr. 1 Zusammenarbeit bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Zu BASS 18-03 Nr. 1
Zusammenarbeit bei der
Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Gemeinsamer Runderlass des Ministeriums des Innern,
des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales,
und des Ministeriums der Justiz
v. 19.11.2019 (MBl. NRW. S. 740)
Delinquentes Verhalten ist in der Entwicklung von Jugendlichen ein überwiegend episodenhaftes Phänomen, dessen Ursachen unter anderem in Störungen des Sozialisationsprozesses liegen und das durch geschlechtsspezifische Unterschiede gekennzeichnet ist. Ziel bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität ist insbesondere, der Entwicklung und Verfestigung delinquenter Verhaltensweisen entgegenzuwirken. Kriminalpräventive Maßnahmen sollen dabei möglichst früh ansetzen und die jeweiligen Lebensumstände sowie individuellen Problemlagen der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen. Die Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten und das soziale Umfeld sind in geeigneter Weise einzubeziehen.
Die vertrauensvolle und kontinuierliche Zusammenarbeit der mit Kindern und Jugendlichen befassten Institutionen und Einrichtungen ist wesentliche Voraussetzung für wirksame Präventions- und Interventionsmaßnahmen und für angemessene Maßnahmen im Rahmen von Strafverfahren. Neben der Vermeidung von Straftaten durch frühzeitige Vermittlung in geeignete Hilfen kommen einer schnellen Aufklärung von Straftaten, der zeitnahen Reaktion auf Straftaten und der Berücksichtigung der berechtigten Ansprüche potentieller und konkreter Opfer eine besondere Bedeutung zu.
2 Netzwerke der Prävention
Anhaltende frühkindliche Verhaltensauffälligkeiten, zum Beispiel aggressives Verhalten oder soziales Rückzugsverhalten, können Indikatoren für eine spätere Suchtentwicklung, Delinquenz und gewalttätiges Verhalten sein. Daher sollten erste Maßnahmen der Primärprävention sehr früh, möglichst bereits im Vorschulalter, durchgeführt werden, um einem negativen Entwicklungsverlauf effektiv vorzubeugen.
In den Kommunen arbeitet bereits eine Vielzahl von Institutionen wie Jugendhilfe, Sucht- und Drogenhilfe, Schule, Kindergärten, Polizei, Kirchen, Vereine und andere Organisationen zusammen, um Kinder und Jugendliche für entsprechende Gefahren zu sensibilisieren und in Risiko- und Gefährdungslagen geeignete Hilfen anzubieten. Diese Zusammenarbeit der Verantwortungsträger in Städten und Gemeinden im Rahmen von Netzwerken ist weiter zu intensivieren.
Die Jugendämter sollten dabei eine koordinierende Rolle übernehmen. Sie sollen die anderen Institutionen bei der Zusammenarbeit im Netzwerk beraten und unterstützen sowie auf die Vereinbarung von Zielen und Leitlinien der Netzwerkpartner hinwirken.
3 Übermittlung personenbezogener Daten
Die folgenden Ausführungen zur Zusammenarbeit enthalten selbst keine Rechtsgrundlagen zur Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten. Die zur Zusammenarbeit angehaltenen Stellen sind daher verpflichtet, im Einzelfall zu prüfen, ob eine Datenübermittlung zulässig ist.
4 Aufgaben der Netzwerkpartner
4.1 Jugendämter
Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer selbstbestimmt und eigenverantwortlich handelnden sozial kompetenten Persönlichkeit. In diesem Kontext ist es unter anderem Aufgabe der Jugendämter, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern, ihnen sowie ihren Familien Beratung und erforderliche Hilfen anzubieten und zu gewähren, Familien zu unterstützen und von den Kindern und Jugendlichen Gefährdungen abzuwenden. Hierbei wirken die Jugendämter in den Feldern des Achten Buches Sozialgesetzbuch - Kinder und Jugendhilfe - in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. September 2012 (BGBl. I S. 2022), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 4. August 2019 (BGBl. I S. 1131) geändert worden ist, bei der Prävention mit. Sie arbeiten zudem gemäß § 81 des Achten Buches Sozialgesetzbuch mit anderen Stellen, die der Erziehung, Bildung, Beratung und der Hilfe dienen, sowie den Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Die Jugendgerichtshilfe ist Teil des Jugendamtes. Die Träger der freien Jugendhilfe, wie zum Beispiel Wohlfahrtsverbände, Jugendeinrichtungen und Jugendorganisationen und die Kirchen nehmen bei Präventionsmaßnahmen und bei den Hilfen eine besondere Rolle ein. Sie sind wichtige Partner bei der Förderung junger Menschen.
Darüber hinaus haben Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen Anspruch auf rechtzeitige und verlässliche Hilfe durch die Jugendämter. Hierzu müssen in sozial belasteten Regionen und für Familien mit besonderen Risikofaktoren niedrigschwellige Angebote bereitgestellt werden.
Zur Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen, insbesondere des Jugendschutzgesetzes, arbeiten die Jugendämter mit den örtlichen Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Erziehung und Bildung in der Schule zielen auf die Entwicklung einer selbst- und sozialverantwortlichen Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen. Dies ist grundlegende Aufgabe der gesamten Schule gemäß Artikel 6 der Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Juli 1950 (GV. NRW. S. 127), in der jeweils geltenden Fassung und § 1 Absatz 1 des Schulgesetzes NRW vom 15. Februar 2005 (GV. NRW. S. 102) in der jeweils geltenden Fassung.
Themen der Kriminalprävention, insbesondere zur Vermeidung von Gewalt, Diskriminierung, politisch motivierter Straftaten sowie Drogenkonsum beziehungsweise Erläuterungen des Betäubungsmittelrechts und Cybercrime, sind in der Schule zu behandeln. Dazu können Angebote vor allem von Polizei, Jugendamt, Schulpsychologie sowie Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe und allgemeine Beratungsstellen genutzt werden. Vertrauensbildend sind regelmäßige anlassunabhängige Besuche oder Sprechstunden der Polizei und des Jugendamts in den Schulen.
Zur Umsetzung dienen insbesondere die im Runderlass zu Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule gemäß Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4) empfohlenen schulischen Teams zur Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention sowie die jeweiligen schulischen Beratungskonzepte.
Lehramtsanwärterinnen und -anwärter sollen Gelegenheit erhalten, die Zusammenarbeit mit den genannten Netzwerkpartnern kennen zu lernen.
Dieser Aufgabenbereich soll sowohl bei Schulleiterdienstbesprechungen als auch bei Schulleiterqualifizierungsmaßnahmen thematisiert werden.
4.2.1 Ansprechpersonen
Zur Sicherung des Kontakts mit der Polizei und dem Jugendamt bestellt jede Schulleitung eine feste Ansprechperson, möglichst aus der Schulleitung, der erweiterten Schulleitung oder aus dem Personenkreis der Beratungslehrkräfte. Die Ansprechpersonen bewerten zusammen mit den von der Polizei und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
4.2.2 Straftaten an der Schule oder im schulischen Kontext
Besteht gegen Schülerinnen oder Schüler der Verdacht der Begehung eines Verbrechens, so hat die Schulleitung die Strafverfolgungsbehörden zu benachrichtigen.
Für den Fall des Verdachts eines Vergehens prüft die Schulleitung, ob pädagogische/schulpsychologische Unterstützung, erzieherische Einwirkungen beziehungsweise Ordnungsmaßnahmen ausreichen oder ob wegen der Schwere der Tat oder anderer gewichtiger Umstände, zum Beispiel mehrfache Auffälligkeiten, eine Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft erforderlich ist. Eine Benachrichtigung ist in der Regel erforderlich bei:
a) gefährlichen Körperverletzungen,
b) Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
c) Einbruchsdiebstählen,
d) Verstößen gegen das Waffengesetz,
e) Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz,
f) gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr,
g) erheblichen Fällen von Bedrohung oder Nötigung,
h) Sachbeschädigung,
i) Cybercrime sowie
j) politisch motivierten Straftaten.
Bei der Abwägung berücksichtigt die Schule sowohl die Täter- als auch die Opferinteressen und greift, nach Bedarf auf die Expertise von Netzwerkpartnern zurück.
In Fällen des Verdachts auf Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz soll möglichst die Sucht- und Drogenberatungsstelle einbezogen werden. Dies erfolgt auf der Grundlage einer Erörterung des Einzelfalls unter Gewährleistung der Anonymität der oder des Betroffenen. Die Drogen- und Suchtberatungsstelle unterstützt die Schulleitung bei der Abwägung, ob bei einem Vergehen von der Benachrichtigung der Strafverfolgungsbehörden abgesehen werden kann und ob und gegebenenfalls welche weitergehenden Hilfen in dem konkreten Einzelfall angezeigt sind.
Der Erziehungsauftrag gemäß § 2 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen und Beratungsauftrag gemäß § 44 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen der Schule wird durch die Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft nicht berührt. Insbesondere ist die Schule auch nach Hinzuziehung der Polizei oder Staatsanwaltschaft berechtigt, die in § 53 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen vorgesehenen erzieherischen Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen zu verhängen.
Die Wahrnehmung weiterer sozialer-, pädagogischer- und schulpsychologischer Unterstützungsangebote ist zu prüfen. Strafbare Handlungen, die von Schülerinnen oder Schülern außerhalb der Schule begangen werden, können dann zu Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen nach dem Schulgesetz führen, wenn ein schulischer Bezug erkennbar ist, zum Beispiel, wenn Mitschülerinnen oder Mitschüler oder Lehr- und Fachkräfte einer Schule betroffen sind.
Die Aufgaben der Strafverfolgung obliegen ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden.
Im Rahmen der Gefahrenabwehr ist die Polizei darüber hinaus zu benachrichtigen, soweit der Schulleitung oder einer Lehrperson zureichende tatsächliche Anhaltspunkte auf bevorstehende erhebliche Straftaten vorliegen.
4.2.3 Information der Eltern
Sofern die Schule Polizei oder Staatsanwaltschaft informiert hat, obliegt die Benachrichtigung der Eltern im Sinne des § 123 des Schulgesetzes NRW der tatverdächtigen Personen beziehungsweise der Opfer ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden, um Ermittlungsmaßnahmen nicht zu gefährden. Ansonsten informiert die Schule in eigener Zuständigkeit die Eltern der tatverdächtigen Personen und die Eltern der Opfer, soweit es sich um Schülerinnen oder Schüler der Schule handelt. Den Eltern der Opfer wird damit die Geltendmachung von zivilrechtlichen Ansprüchen oder die eigene Strafanzeige ermöglicht.
4.2.4 Information und Anhörung der Schule im Ermittlungsverfahren
Die Strafverfolgungsbehörden hören gemäß § 43 Absatz 1 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. Dezember 1974 (BGBl. I S. 3427), das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGBl. I S. 840) geändert worden ist, die Schule zur Feststellung der Lebens- und Familienverhältnisse, des Werdegangs, des bisherigen Verhaltens der oder des Beschuldigten und aller übrigen Umstände an, die zur Beurteilung seiner seelischen, geistigen und charakterlichen Eigenart dienen können, sofern die Schülerin oder der Schüler dadurch keine Nachteile, zum Beispiel den Verlust ihres beziehungsweise seines Ausbildungsplatzes zu befürchten hat. Gemäß Nummer 33 der Anordnung über Mitteilungen in Strafsachen vom 1. Februar 2009 (BAnz AT 08.04.2019 B1), werden die Leiterin beziehungsweise der Leiter der Schule zudem über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und die Erhebung der öffentlichen Klage unterrichtet, wenn aus Gründen der Schulordnung, insbesondere zur Wahrung eines geordneten Schulbetriebes oder zum Schutz anderer Schülerinnen und Schüler, sofortige Maßnahmen geboten sein können.
Soweit seitens der Schule die Strafverfolgungsbehörden informiert wurden, informiert sie diese auch über pädagogische Maßnahmen, erzieherische Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen, damit diese im Strafverfahren berücksichtigt werden können.
4.2.5 Gefährdung des Kindeswohls
Bestehen gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls einer minderjährigen Schülerin oder eines minderjährigen Schülers, haben Lehrkräfte, zur Gefährdungseinschätzung Anspruch auf Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft des öffentlichen Jugendhilfeträgers. Regelungen finden sich hierzu in § 4 Absatz 1 Nummer 7 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz in der Fassung vom 1. Januar 2012 in der jeweils geltenden Fassung, des § 42 Absatz 6 des Schulgesetzes NRW, des § 29 des Runderlasses des Ministeriums für Schule und Weiterbildung zur Allgemeinen Dienstordnung für Lehrerinnen und Lehrer, Schulleiterinnen und Schulleiter an öffentlichen Schulen vom 16.06.2012 (BASS 21-02 Nr. 4) und des § 8 des Achten Buches Sozialgesetzbuch.
Lehrkräfte, die einen derartigen Verdacht haben, informieren die Schulleitung unverzüglich. Sofern ein Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler und den Personensorgeberechtigten keinen Erfolg verspricht - u.a. soll hierbei auf die Inanspruchnahme von Hilfen hingewirkt werden - und eine Gefährdung auf andere Weise nicht abzuwenden ist und somit ein Tätigwerden des Jugendamtes als erforderlich erachtet wird, ist die Lehrkraft beziehungsweise die Schulleitung befugt, das Jugendamt zu informieren und die erforderlichen Daten mitzuteilen. Vorab sind die Betroffenen hierüber in Kenntnis zu setzen, sofern damit der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird.
Für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie sonstige im Landesdienst stehende pädagogische und sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gem. § 58 des Schulgesetzes NRW, die in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit ebenfalls gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung feststellen, gilt dies unter Beachtung des § 203 des Strafgesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. November 1998 (BGBl. I S. 3322), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGB1. I S. 844) geändert worden ist, entsprechend.
Schulleitungen, Lehrkräfte und das pädagogische und sozialpädagogische Personal im Sinne des § 58 Schulgesetzes NRW unterstützen im Rahmen von Schulfahndungen die Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung von sexuellen Missbrauchsstraftaten.
Soweit in diesem Zusammenhang der Verdacht einer Straftat gegen andere Personen besteht, ist - auch mit Blick auf die Verhinderung der Fortsetzung dieser Straftat - bereits seitens der Schule die Information der Strafverfolgungsbehörden zu prüfen.
Polizeiliche Konzepte zur Reduzierung der Kinder- und Jugendkriminalität umfassen Prävention, Opferschutz und die Vermittlung von Opferhilfe ebenso wie Maßnahmen der Strafverfolgung. Vorrangiges Ziel ist, Kriminalitätsgefährdungen frühzeitig zu erkennen und die Verfestigung von Kriminalität zu verhindern. Von besonderer Bedeutung sind dabei entsprechende Programme, wie zum Beispiel „Kurve kriegen“, und die schnelle Aufklärung von Straftaten. Hierzu arbeitet die Polizei insbesondere mit Schulen, Jugendämtern, Träger der freien Jugendhilfe, Ordnungsbehörden und Justizbehörden eng zusammen.
4.3.2 Zusammenarbeit mit den Jugendämtern
Der Kontakt zu den Jugendämtern sollte besonders eng sein. Sie werden über jugendgefährdende Orte sowie über gefährdete Kinder und Jugendliche unterrichtet. Das Jugendamt ist unverzüglich zu verständigen, wenn erzieherische Maßnahmen schon während der polizeilichen Ermittlungen notwendig erscheinen. Die Bewährungshilfe sollte bereits informiert werden, wenn aufgrund polizeilicher Feststellungen zu befürchten ist, dass von ihr Betreute wieder in die Kriminalität abzugleiten drohen.
Die Polizei unterstützt die Ordnungs- und Jugendbehörden bei der Überwachung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes, um Gefährdungen zu verhindern, die das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen bedrohen.
Bei Gefährdungen für Kinder und Jugendliche trifft die Polizei die unaufschiebbar notwendigen Maßnahmen im Rahmen ihrer Zuständigkeit. Sie wirkt auf intervenierende Maßnahmen originär zuständiger Behörden hin.
4.3.3 Polizeiliche Bearbeitung der Jugendkriminalität
In allen Kreispolizeibehörden begleiten zum Zwecke der Prävention speziell geschulte Beamtinnen und Beamte die örtlichen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität. Zu diesem Zweck halten sie Verbindung zu den Dienststellen ihrer Behörde, die Sachverhalte bearbeiten, an denen Kinder und Jugendliche beteiligt sind.
Gerade der erste Kontakt von tatverdächtigen Kindern und Jugendlichen mit den Strafverfolgungsbehörden kann wesentlichen Einfluss auf ihre zukünftige Entwicklung haben. Die Bearbeitung von Jugendsachen erfolgt durch besonders geschulte und mit der Jugendkriminalität vertraute Polizeibeamtinnen oder Polizeibeamte, durch sogenannte Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter.
4.3.4 Zusammenarbeit mit Schulen
Die Polizei bietet allen Schulen bilateral oder im Rahmen von Ordnungspartnerschaften Kooperationen an, die auf die Verhinderung von Straftaten durch Schülerinnen und Schüler sowie eine Verbesserung des Schutzes von Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern vor Straftaten gerichtet sind.
In diesem Rahmen prüft sie regelmäßig auch ihre Beteiligung an kriminalpräventiven Schulprojekten.
Erfordert die Sicherheitslage an einer Schule polizeiliches Einschreiten, sind mit der Schulleitung abgestimmte Maßnahmen zur Strafverfolgung und Kriminalprävention in Betracht zu ziehen.
Für die Zusammenarbeit mit den Schulen benennen die Kreispolizeibehörden feste Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner. Für diese Aufgabe kommen insbesondere Beamtinnen und Beamte des polizeilichen Bezirksdienstes in Betracht. Sie bewerten gemeinsam mit den von der Schule und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
Die Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter übermitteln der Schulleitung den Sachverhalt, soweit
a) der Tatverdacht sich gegen einen Schüler oder eine Schülerin richtet,
b) auf Grund der Art der Straftat oder sonstiger konkreter Anhaltspunkte die Gefahr besteht, dass der oder die Tatverdächtige innerhalb oder außerhalb der Schule zum Nachteil von Mitschülerinnen oder Mitschülern, Lehrerinnen oder Lehrern, sonstigen in der Schule beschäftigten Personen oder Personen der Elternvertretung eine Straftat begehen wird und
c) die Kenntnis des Sachverhalts für die Schulleitung erforderlich ist, damit sie im Rahmen ihrer Aufgaben die Gefahr abwehren kann.
Änderungen der Gefahrenprognose werden der Schulleitung mitgeteilt. Die Schulleitungen dürfen die übermittelten Daten ausschließlich zu Zwecken der ihr obliegenden Gefahrenabwehr verwenden. Eine Weitergabe ist nur innerhalb des Lehrerkollegiums oder an Aufsichtsstellen statthaft, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist.
4.3.5 Zusammenarbeit mit den Staatsanwaltschaften
Ermittlungsverfahren gegen jugendliche und heranwachsende Tatverdächtige, bei denen aufgrund ihrer persönlichen Entwicklung sowie der Art, Schwere und Anzahl der ihnen zur Last gelegten Taten eine umgehende strafrechtliche Reaktion geboten ist, sind vorrangig durchzuführen. Die hierzu notwendigen Verfahrensabläufe stimmen die Kreispolizeibehörden mit den zuständigen Staatsanwaltschaften ab.
4.4 Justizbehörden
4.4.1 Aufgaben der Justizbehörden
Die Justizbehörden - Staatsanwaltschaften und Gerichte - werden Kraft ihres gesetzlichen Auftrags erst tätig, wenn zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine Straftat vorliegen. Ihre Maßnahmen und Reaktionen orientieren sich dabei vor allem an dem Erziehungsgedanken auf der Grundlage der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes. Bereits im Ermittlungsverfahren wird die Jugendgerichtshilfe in das Verfahren eingebunden.
In Jugendverfahren sollen Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Richterinnen und Richter tätig sein, die erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sind. Richterinnen und Richter auf Probe und Beamtinnen und Beamte auf Probe sollen im ersten Jahr nach ihrer Ernennung nicht zur Jugendstaatsanwältin oder zum Jugendstaatsanwalt bestellt werden.
4.4.2 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte für den Ort
Um kriminelle Karrieren einzelner Jugendlicher vor Ort frühzeitig zu erkennen und schnell und angemessen reagieren zu können, ist die Bearbeitung der Jugendstrafverfahren bei allen Staatsanwaltschaften des Landes der Staatsanwältin beziehungsweise dem Staatsanwalt für den Ort übertragen worden. Sie stehen als ständige Ansprechpersonen den Beschäftigten aller in ihrem Bezirk tätigen Behörden, insbesondere den Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeitern der Polizei, den Jugendämtern und den Schulen, zur Verfügung.
4.4.3 Jugendstrafverfahren
Der Erziehungsgedanke spiegelt sich insbesondere auch in den vielfältigen, abgestuften Reaktionsmöglichkeiten wider. Durch zeitnahe und erzieherische Maßnahmen, etwa die Durchführung eines Täter-Opfer-Ausgleichs oder eines sozialen Trainingskurses, zum Beispiel in Form eines Anti-Gewalt-Trainings, leisten die Justizbehörden gleichzeitig einen Beitrag zur Verhütung weiterer Straftaten.
Nach Durchführung der Ermittlungen obliegt den Jugendstaatsanwältinnen und Jugendstaatsanwälten die Entscheidung, ob ein Tatnachweis zu führen ist und ob unter den Voraussetzungen des § 45 des Jugendgerichtsgesetzes von der Verfolgung abgesehen werden kann. Dabei ist besonderes Augenmerk auf die Durchführung erzieherischer Maßnahmen gemäß § 45 Absatz 2 des Jugendgerichtsgesetzes zu richten. Kommt ein Absehen von der Verfolgung aus erzieherischen Gründen nicht in Betracht, wird zeitnah Anklage erhoben oder Antrag auf Entscheidung im Vereinfachten Jugendverfahren gestellt.
Sind in einem Ermittlungsverfahren gegen eine Jugendliche oder einen Jugendlichen die Voraussetzungen für den Erlass eines Haftbefehls gegeben, prüft die Jugendstaatsanwältin oder der Jugendstaatsanwalt regelmäßig, ob der Zweck der Untersuchungshaft nicht durch eine vorläufige Anordnung über die Erziehung oder durch andere Maßnahmen erreicht oder zur Haftvermeidung vorrangig die einstweilige Unterbringung in einem Heim der Jugendhilfe gemäß §§ 71, 72 des Jugendgerichtsgesetzes angeordnet werden kann. Über die betreffenden Einrichtungen der Jugendhilfe wird die Justiz regelmäßig informiert.
Die Jugendgerichte führen die Jugendverfahren mit Blick auf den Erziehungsgedanken unter Beachtung des Beschleunigungsgebots und der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes durch. Sie ordnen - falls eine Einstellung nach § 47 des Jugendgerichtsgesetzes nicht in Betracht kommt - Erziehungsmaßregeln und dort insbesondere Weisungen an. Wenn diese nicht ausreichen, wird die Straftat mit Zuchtmitteln, zum Beispiel durch Arbeitsauflage oder Jugendarrest, geahndet. Die Jugendstrafe ist Ultima Ratio jugendstrafrechtlicher Rechtsfolgen. Sie darf nur verhängt werden, wenn andere Maßnahmen zur Erziehung mit Blick auf die Person der oder des Jugendlichen und/oder zum Ausgleich schwerer Schuld nicht ausreichen. Jugendarrest neben zur Bewährung ausgesetzter Jugendstrafe kann zur Verdeutlichung des Unrechts und der Folgen erneuter Straftaten oder zur Verbesserung der Erfolgsaussichten für eine erzieherische Einwirkung der Bewährungszeit und deren Bewältigung angeordnet werden.
4.4.4 Vollstreckung jugendstrafrechtlicher Sanktionen
Für die zeitnahe Vollstreckung der erkannten Maßnahme ist Sorge zu tragen. Die Arrestvollstreckung ist gemäß § 85 Absatz 1 des Jugendgerichtsgesetzes in Verbindung mit § 90 Absatz 2 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes unmittelbar nach Rechtskraft des Urteils und vor Urteilsabsetzung an den Jugendrichter am Ort des Vollzugs abzugeben, dem die weitere Vollstreckung und die Vollzugsleitung obliegt. Bei einer Jugendstrafe mit Bewährung sieht das des Jugendgerichtsgesetzes obligatorisch die Unterstellung unter eine Bewährungshelferin oder einen Bewährungshelfer vor. Dadurch ist sichergestellt, dass die Jugendrichterin oder der Jugendrichter regelmäßig über den Verlauf der Bewährungszeit unterrichtet ist und auf mögliches Fehlverhalten umgehend reagieren kann.
Der Vollzug des Jugendarrestes und der Jugendstrafe wird erzieherisch gestaltet. Der Jugendstrafvollzug geht deshalb durch differenzierte Angebote auf den individuellen Förderbedarf der Gefangenen ein. Die Förderung richtet sich in besonderem Maße auf die Bereiche der schulischen Bildung und der beruflichen Qualifizierung. Zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt wird mit den Arbeitsagenturen und sonstigen Einrichtungen eng zusammengearbeitet. Die Entlassung wird individuell vorbereitet.
Bei der Vollstreckung von Jugendarrest oder Jugendstrafe an Schultagen soll die Vollstreckungsleitung regelmäßig zugleich mit der Ladung die Schulleitung davon unterrichten, wo und in welcher Zeit die Vollstreckung erfolgt. Dem Jugendlichen kann auch aufgegeben werden, die Ladung der Schulleitung vorzulegen und die Kenntnisnahme bescheinigen zu lassen.
4.4.5 Familiengerichtliche Verfahren
Verantwortung für die Verhütung von Jugendkriminalität trifft im Übrigen nicht nur die Strafgerichte. Jugendkriminalität kann Ausdruck von Verwahrlosungszuständen in elterlicher Mitverantwortung sein. Gemäß § 1666 des Bürgerlichen Gesetzbuches in der Fassung vom 18. August 1896 (RGB1. S.195) in der jeweils gültigen Fassung haben die Familiengerichte eine Gefährdung des Kindeswohls durch erforderliche Maßnahmen abzuwenden, wenn die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, die Gefahr abzuwenden.
4.5 Untere Gesundheitsbehörden
Bei konkreten Anhaltspunkten für das Vorliegen einer psychischen Störung oder schweren Verhaltensauffälligkeit empfiehlt es sich, die speziellen Dienste - wie den sozialpsychiatrischen oder falls vorhanden den jugendpsychiatrischen oder den jugend- und schulärztlichen Dienst - der unteren Gesundheitsbehörden zu informieren.
Suchtgefährdete oder suchtkranke Jugendliche sollten auf Hilfemöglichkeiten der Suchtberatungsstellen hingewiesen werden.
4.6 Ordnungsbehörden
Zur Verhütung der Jugendkriminalität werden die Ordnungsbehörden insbesondere bei der Überwachung jugendgefährdender Orte unter den Gesichtspunkten des Jugendschutzes sowie der Einhaltung gaststätten- und gewerberechtlicher Vorschriften tätig.
5 Besondere Formen der Zusammenarbeit
5.1 Fallkonferenzen
Bei herausragenden Straftaten oder Gefahrenlagen sowie bei Kindern und Jugendlichen, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen und -täter auffällig werden, ist eine besonders enge Zusammenarbeit der betroffenen Behörden und Institutionen notwendig. Sowohl fallübergreifende Konferenzen als auch einzelfallbezogene Fallkonferenzen, an denen die jeweils betroffenen Institutionen teilnehmen, fördern und vereinfachen den Informationsaustausch. Zugleich ermöglichen sie, auf den jeweiligen Einzelfall ausgerichtete Maßnahmen zu vereinbaren.
5.2 Häuser des Jugendrechts
In „Häusern des Jugendrechts“ sind Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe gemeinsam tätig. Die enge Zusammenarbeit fördert den Informationsaustausch und ermöglicht es, tatverdächtige Jugendliche ihrer jeweiligen Situation und Persönlichkeit angemessen zu behandeln. Gerade Jugendliche, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen oder -täter auffällig werden, können in sogenannten Häusern des Jugendrechts für Intensivtäter eng begleitet werden. Der Entwicklung und Verfestigung krimineller Karrieren im Jugendalter wird mittels abgestufter Maßnahmen in direkter Abstimmung zwischen Polizei, Jugendgerichtshilfe und Staatsanwaltschaft individuell entgegengewirkt. Alle Maßnahmen orientieren sich dabei insbesondere am Erziehungsgedanken des Jugendstrafrechts.
6 Landesweite Unterstützungsmaßnahmen
sowie Handreichungen und Erlasse
Für die Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität bestehen über diesen Erlass hinaus zahlreiche spezifische Regelungen, darunter:
a) Polizeiliche Kriminalprävention, Runderlass des Ministeriums des Innern vom 09.05.2019 (MBl. NRW. S. 181)
b) Bearbeitung von Jugendsachen (PDV 382), Runderlass des Innenministeriums vom 07.12.1995 (SMBl. NRW. 2054)
c) Haftentscheidungshilfe im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 03.05.1995 (MBl. NRW. S. 814)
d) Richtlinien zur Förderung der Diversion im Jugendstrafverfahren (Diversionsrichtlinien), Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Innenministeriums, des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder und des Ministeriums für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie vom 13.07.2004 (MBl. NRW. S. 840)
e) Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 14.03.1995 (MBl. NRW. S. 558)
f) Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule, Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4)
g) Landesstelle Schulpsychologie und Schulpsychologisches Krisenmanagement (LaSP), Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 03.05.2017 (BASS 10-32 Nr. 67)
h) Jugendwohlfahrtszuständigkeitsverordnung vom 10. November 2009 (GV. NRW. S. 586).
a) Notfallordner für die Schulen in Nordrhein-Westfalen - Hinsehen und Handeln, Handlungsempfehlungen zur Krisenprävention und Krisenintervention, Düsseldorf 2015
b) Empfehlungen zu Strukturen, Aufgaben und Verfahrensweisen des Schulpsychologischen Krisenmanagements in Schulen in Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Schule und Weiterbildung, Städtetag Nordrhein-Westfalen, Landkreistag Nordrhein-Westfalen, Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen, Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf August 2014.
Dieser Runderlass tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft. Gleichzeitig wird der Gemeinsame Runderlass des Kultusministeriums und des Innenministeriums „Netzwerke gegen Gewalt an Schulen und im schulischen Umfeld; Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften bei den Kreisen und kreisfreien Städten“ vom 16.02.1994 (MBl. NRW. S. 491 - BASS 12-21 Nr. 9) aufgehoben.
ABl. NRW. 12/19 | Ideal & Wirklichkeit - Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt WienIdeal & Wirklichkeit - Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien
Mi 09.03.201619:00 Uhr
Mi09.03.201619:00Uhr
Zählkarten sind am 9. März bei den PortierInnen am Standort Johannesgasse 4a erhältlich.
Dienstag08.03.201619:00Uhr
Donnerstag10.03.201619:00Uhr | de |
q-de-773 | zu planen und umzusetzen. | BASS 2019/2020 - 18-03 Nr. 1 Zusammenarbeit bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Zu BASS 18-03 Nr. 1
Zusammenarbeit bei der
Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Gemeinsamer Runderlass des Ministeriums des Innern,
des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales,
und des Ministeriums der Justiz
v. 19.11.2019 (MBl. NRW. S. 740)
Delinquentes Verhalten ist in der Entwicklung von Jugendlichen ein überwiegend episodenhaftes Phänomen, dessen Ursachen unter anderem in Störungen des Sozialisationsprozesses liegen und das durch geschlechtsspezifische Unterschiede gekennzeichnet ist. Ziel bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität ist insbesondere, der Entwicklung und Verfestigung delinquenter Verhaltensweisen entgegenzuwirken. Kriminalpräventive Maßnahmen sollen dabei möglichst früh ansetzen und die jeweiligen Lebensumstände sowie individuellen Problemlagen der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen. Die Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten und das soziale Umfeld sind in geeigneter Weise einzubeziehen.
Die vertrauensvolle und kontinuierliche Zusammenarbeit der mit Kindern und Jugendlichen befassten Institutionen und Einrichtungen ist wesentliche Voraussetzung für wirksame Präventions- und Interventionsmaßnahmen und für angemessene Maßnahmen im Rahmen von Strafverfahren. Neben der Vermeidung von Straftaten durch frühzeitige Vermittlung in geeignete Hilfen kommen einer schnellen Aufklärung von Straftaten, der zeitnahen Reaktion auf Straftaten und der Berücksichtigung der berechtigten Ansprüche potentieller und konkreter Opfer eine besondere Bedeutung zu.
2 Netzwerke der Prävention
Anhaltende frühkindliche Verhaltensauffälligkeiten, zum Beispiel aggressives Verhalten oder soziales Rückzugsverhalten, können Indikatoren für eine spätere Suchtentwicklung, Delinquenz und gewalttätiges Verhalten sein. Daher sollten erste Maßnahmen der Primärprävention sehr früh, möglichst bereits im Vorschulalter, durchgeführt werden, um einem negativen Entwicklungsverlauf effektiv vorzubeugen.
In den Kommunen arbeitet bereits eine Vielzahl von Institutionen wie Jugendhilfe, Sucht- und Drogenhilfe, Schule, Kindergärten, Polizei, Kirchen, Vereine und andere Organisationen zusammen, um Kinder und Jugendliche für entsprechende Gefahren zu sensibilisieren und in Risiko- und Gefährdungslagen geeignete Hilfen anzubieten. Diese Zusammenarbeit der Verantwortungsträger in Städten und Gemeinden im Rahmen von Netzwerken ist weiter zu intensivieren.
Die Jugendämter sollten dabei eine koordinierende Rolle übernehmen. Sie sollen die anderen Institutionen bei der Zusammenarbeit im Netzwerk beraten und unterstützen sowie auf die Vereinbarung von Zielen und Leitlinien der Netzwerkpartner hinwirken.
3 Übermittlung personenbezogener Daten
Die folgenden Ausführungen zur Zusammenarbeit enthalten selbst keine Rechtsgrundlagen zur Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten. Die zur Zusammenarbeit angehaltenen Stellen sind daher verpflichtet, im Einzelfall zu prüfen, ob eine Datenübermittlung zulässig ist.
4 Aufgaben der Netzwerkpartner
4.1 Jugendämter
Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer selbstbestimmt und eigenverantwortlich handelnden sozial kompetenten Persönlichkeit. In diesem Kontext ist es unter anderem Aufgabe der Jugendämter, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern, ihnen sowie ihren Familien Beratung und erforderliche Hilfen anzubieten und zu gewähren, Familien zu unterstützen und von den Kindern und Jugendlichen Gefährdungen abzuwenden. Hierbei wirken die Jugendämter in den Feldern des Achten Buches Sozialgesetzbuch - Kinder und Jugendhilfe - in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. September 2012 (BGBl. I S. 2022), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 4. August 2019 (BGBl. I S. 1131) geändert worden ist, bei der Prävention mit. Sie arbeiten zudem gemäß § 81 des Achten Buches Sozialgesetzbuch mit anderen Stellen, die der Erziehung, Bildung, Beratung und der Hilfe dienen, sowie den Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Die Jugendgerichtshilfe ist Teil des Jugendamtes. Die Träger der freien Jugendhilfe, wie zum Beispiel Wohlfahrtsverbände, Jugendeinrichtungen und Jugendorganisationen und die Kirchen nehmen bei Präventionsmaßnahmen und bei den Hilfen eine besondere Rolle ein. Sie sind wichtige Partner bei der Förderung junger Menschen.
Darüber hinaus haben Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen Anspruch auf rechtzeitige und verlässliche Hilfe durch die Jugendämter. Hierzu müssen in sozial belasteten Regionen und für Familien mit besonderen Risikofaktoren niedrigschwellige Angebote bereitgestellt werden.
Zur Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen, insbesondere des Jugendschutzgesetzes, arbeiten die Jugendämter mit den örtlichen Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Erziehung und Bildung in der Schule zielen auf die Entwicklung einer selbst- und sozialverantwortlichen Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen. Dies ist grundlegende Aufgabe der gesamten Schule gemäß Artikel 6 der Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Juli 1950 (GV. NRW. S. 127), in der jeweils geltenden Fassung und § 1 Absatz 1 des Schulgesetzes NRW vom 15. Februar 2005 (GV. NRW. S. 102) in der jeweils geltenden Fassung.
Themen der Kriminalprävention, insbesondere zur Vermeidung von Gewalt, Diskriminierung, politisch motivierter Straftaten sowie Drogenkonsum beziehungsweise Erläuterungen des Betäubungsmittelrechts und Cybercrime, sind in der Schule zu behandeln. Dazu können Angebote vor allem von Polizei, Jugendamt, Schulpsychologie sowie Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe und allgemeine Beratungsstellen genutzt werden. Vertrauensbildend sind regelmäßige anlassunabhängige Besuche oder Sprechstunden der Polizei und des Jugendamts in den Schulen.
Zur Umsetzung dienen insbesondere die im Runderlass zu Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule gemäß Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4) empfohlenen schulischen Teams zur Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention sowie die jeweiligen schulischen Beratungskonzepte.
Lehramtsanwärterinnen und -anwärter sollen Gelegenheit erhalten, die Zusammenarbeit mit den genannten Netzwerkpartnern kennen zu lernen.
Dieser Aufgabenbereich soll sowohl bei Schulleiterdienstbesprechungen als auch bei Schulleiterqualifizierungsmaßnahmen thematisiert werden.
4.2.1 Ansprechpersonen
Zur Sicherung des Kontakts mit der Polizei und dem Jugendamt bestellt jede Schulleitung eine feste Ansprechperson, möglichst aus der Schulleitung, der erweiterten Schulleitung oder aus dem Personenkreis der Beratungslehrkräfte. Die Ansprechpersonen bewerten zusammen mit den von der Polizei und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
4.2.2 Straftaten an der Schule oder im schulischen Kontext
Besteht gegen Schülerinnen oder Schüler der Verdacht der Begehung eines Verbrechens, so hat die Schulleitung die Strafverfolgungsbehörden zu benachrichtigen.
Für den Fall des Verdachts eines Vergehens prüft die Schulleitung, ob pädagogische/schulpsychologische Unterstützung, erzieherische Einwirkungen beziehungsweise Ordnungsmaßnahmen ausreichen oder ob wegen der Schwere der Tat oder anderer gewichtiger Umstände, zum Beispiel mehrfache Auffälligkeiten, eine Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft erforderlich ist. Eine Benachrichtigung ist in der Regel erforderlich bei:
a) gefährlichen Körperverletzungen,
b) Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
c) Einbruchsdiebstählen,
d) Verstößen gegen das Waffengesetz,
e) Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz,
f) gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr,
g) erheblichen Fällen von Bedrohung oder Nötigung,
h) Sachbeschädigung,
i) Cybercrime sowie
j) politisch motivierten Straftaten.
Bei der Abwägung berücksichtigt die Schule sowohl die Täter- als auch die Opferinteressen und greift, nach Bedarf auf die Expertise von Netzwerkpartnern zurück.
In Fällen des Verdachts auf Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz soll möglichst die Sucht- und Drogenberatungsstelle einbezogen werden. Dies erfolgt auf der Grundlage einer Erörterung des Einzelfalls unter Gewährleistung der Anonymität der oder des Betroffenen. Die Drogen- und Suchtberatungsstelle unterstützt die Schulleitung bei der Abwägung, ob bei einem Vergehen von der Benachrichtigung der Strafverfolgungsbehörden abgesehen werden kann und ob und gegebenenfalls welche weitergehenden Hilfen in dem konkreten Einzelfall angezeigt sind.
Der Erziehungsauftrag gemäß § 2 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen und Beratungsauftrag gemäß § 44 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen der Schule wird durch die Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft nicht berührt. Insbesondere ist die Schule auch nach Hinzuziehung der Polizei oder Staatsanwaltschaft berechtigt, die in § 53 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen vorgesehenen erzieherischen Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen zu verhängen.
Die Wahrnehmung weiterer sozialer-, pädagogischer- und schulpsychologischer Unterstützungsangebote ist zu prüfen. Strafbare Handlungen, die von Schülerinnen oder Schülern außerhalb der Schule begangen werden, können dann zu Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen nach dem Schulgesetz führen, wenn ein schulischer Bezug erkennbar ist, zum Beispiel, wenn Mitschülerinnen oder Mitschüler oder Lehr- und Fachkräfte einer Schule betroffen sind.
Die Aufgaben der Strafverfolgung obliegen ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden.
Im Rahmen der Gefahrenabwehr ist die Polizei darüber hinaus zu benachrichtigen, soweit der Schulleitung oder einer Lehrperson zureichende tatsächliche Anhaltspunkte auf bevorstehende erhebliche Straftaten vorliegen.
4.2.3 Information der Eltern
Sofern die Schule Polizei oder Staatsanwaltschaft informiert hat, obliegt die Benachrichtigung der Eltern im Sinne des § 123 des Schulgesetzes NRW der tatverdächtigen Personen beziehungsweise der Opfer ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden, um Ermittlungsmaßnahmen nicht zu gefährden. Ansonsten informiert die Schule in eigener Zuständigkeit die Eltern der tatverdächtigen Personen und die Eltern der Opfer, soweit es sich um Schülerinnen oder Schüler der Schule handelt. Den Eltern der Opfer wird damit die Geltendmachung von zivilrechtlichen Ansprüchen oder die eigene Strafanzeige ermöglicht.
4.2.4 Information und Anhörung der Schule im Ermittlungsverfahren
Die Strafverfolgungsbehörden hören gemäß § 43 Absatz 1 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. Dezember 1974 (BGBl. I S. 3427), das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGBl. I S. 840) geändert worden ist, die Schule zur Feststellung der Lebens- und Familienverhältnisse, des Werdegangs, des bisherigen Verhaltens der oder des Beschuldigten und aller übrigen Umstände an, die zur Beurteilung seiner seelischen, geistigen und charakterlichen Eigenart dienen können, sofern die Schülerin oder der Schüler dadurch keine Nachteile, zum Beispiel den Verlust ihres beziehungsweise seines Ausbildungsplatzes zu befürchten hat. Gemäß Nummer 33 der Anordnung über Mitteilungen in Strafsachen vom 1. Februar 2009 (BAnz AT 08.04.2019 B1), werden die Leiterin beziehungsweise der Leiter der Schule zudem über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und die Erhebung der öffentlichen Klage unterrichtet, wenn aus Gründen der Schulordnung, insbesondere zur Wahrung eines geordneten Schulbetriebes oder zum Schutz anderer Schülerinnen und Schüler, sofortige Maßnahmen geboten sein können.
Soweit seitens der Schule die Strafverfolgungsbehörden informiert wurden, informiert sie diese auch über pädagogische Maßnahmen, erzieherische Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen, damit diese im Strafverfahren berücksichtigt werden können.
4.2.5 Gefährdung des Kindeswohls
Bestehen gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls einer minderjährigen Schülerin oder eines minderjährigen Schülers, haben Lehrkräfte, zur Gefährdungseinschätzung Anspruch auf Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft des öffentlichen Jugendhilfeträgers. Regelungen finden sich hierzu in § 4 Absatz 1 Nummer 7 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz in der Fassung vom 1. Januar 2012 in der jeweils geltenden Fassung, des § 42 Absatz 6 des Schulgesetzes NRW, des § 29 des Runderlasses des Ministeriums für Schule und Weiterbildung zur Allgemeinen Dienstordnung für Lehrerinnen und Lehrer, Schulleiterinnen und Schulleiter an öffentlichen Schulen vom 16.06.2012 (BASS 21-02 Nr. 4) und des § 8 des Achten Buches Sozialgesetzbuch.
Lehrkräfte, die einen derartigen Verdacht haben, informieren die Schulleitung unverzüglich. Sofern ein Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler und den Personensorgeberechtigten keinen Erfolg verspricht - u.a. soll hierbei auf die Inanspruchnahme von Hilfen hingewirkt werden - und eine Gefährdung auf andere Weise nicht abzuwenden ist und somit ein Tätigwerden des Jugendamtes als erforderlich erachtet wird, ist die Lehrkraft beziehungsweise die Schulleitung befugt, das Jugendamt zu informieren und die erforderlichen Daten mitzuteilen. Vorab sind die Betroffenen hierüber in Kenntnis zu setzen, sofern damit der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird.
Für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie sonstige im Landesdienst stehende pädagogische und sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gem. § 58 des Schulgesetzes NRW, die in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit ebenfalls gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung feststellen, gilt dies unter Beachtung des § 203 des Strafgesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. November 1998 (BGBl. I S. 3322), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGB1. I S. 844) geändert worden ist, entsprechend.
Schulleitungen, Lehrkräfte und das pädagogische und sozialpädagogische Personal im Sinne des § 58 Schulgesetzes NRW unterstützen im Rahmen von Schulfahndungen die Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung von sexuellen Missbrauchsstraftaten.
Soweit in diesem Zusammenhang der Verdacht einer Straftat gegen andere Personen besteht, ist - auch mit Blick auf die Verhinderung der Fortsetzung dieser Straftat - bereits seitens der Schule die Information der Strafverfolgungsbehörden zu prüfen.
Polizeiliche Konzepte zur Reduzierung der Kinder- und Jugendkriminalität umfassen Prävention, Opferschutz und die Vermittlung von Opferhilfe ebenso wie Maßnahmen der Strafverfolgung. Vorrangiges Ziel ist, Kriminalitätsgefährdungen frühzeitig zu erkennen und die Verfestigung von Kriminalität zu verhindern. Von besonderer Bedeutung sind dabei entsprechende Programme, wie zum Beispiel „Kurve kriegen“, und die schnelle Aufklärung von Straftaten. Hierzu arbeitet die Polizei insbesondere mit Schulen, Jugendämtern, Träger der freien Jugendhilfe, Ordnungsbehörden und Justizbehörden eng zusammen.
4.3.2 Zusammenarbeit mit den Jugendämtern
Der Kontakt zu den Jugendämtern sollte besonders eng sein. Sie werden über jugendgefährdende Orte sowie über gefährdete Kinder und Jugendliche unterrichtet. Das Jugendamt ist unverzüglich zu verständigen, wenn erzieherische Maßnahmen schon während der polizeilichen Ermittlungen notwendig erscheinen. Die Bewährungshilfe sollte bereits informiert werden, wenn aufgrund polizeilicher Feststellungen zu befürchten ist, dass von ihr Betreute wieder in die Kriminalität abzugleiten drohen.
Die Polizei unterstützt die Ordnungs- und Jugendbehörden bei der Überwachung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes, um Gefährdungen zu verhindern, die das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen bedrohen.
Bei Gefährdungen für Kinder und Jugendliche trifft die Polizei die unaufschiebbar notwendigen Maßnahmen im Rahmen ihrer Zuständigkeit. Sie wirkt auf intervenierende Maßnahmen originär zuständiger Behörden hin.
4.3.3 Polizeiliche Bearbeitung der Jugendkriminalität
In allen Kreispolizeibehörden begleiten zum Zwecke der Prävention speziell geschulte Beamtinnen und Beamte die örtlichen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität. Zu diesem Zweck halten sie Verbindung zu den Dienststellen ihrer Behörde, die Sachverhalte bearbeiten, an denen Kinder und Jugendliche beteiligt sind.
Gerade der erste Kontakt von tatverdächtigen Kindern und Jugendlichen mit den Strafverfolgungsbehörden kann wesentlichen Einfluss auf ihre zukünftige Entwicklung haben. Die Bearbeitung von Jugendsachen erfolgt durch besonders geschulte und mit der Jugendkriminalität vertraute Polizeibeamtinnen oder Polizeibeamte, durch sogenannte Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter.
4.3.4 Zusammenarbeit mit Schulen
Die Polizei bietet allen Schulen bilateral oder im Rahmen von Ordnungspartnerschaften Kooperationen an, die auf die Verhinderung von Straftaten durch Schülerinnen und Schüler sowie eine Verbesserung des Schutzes von Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern vor Straftaten gerichtet sind.
In diesem Rahmen prüft sie regelmäßig auch ihre Beteiligung an kriminalpräventiven Schulprojekten.
Erfordert die Sicherheitslage an einer Schule polizeiliches Einschreiten, sind mit der Schulleitung abgestimmte Maßnahmen zur Strafverfolgung und Kriminalprävention in Betracht zu ziehen.
Für die Zusammenarbeit mit den Schulen benennen die Kreispolizeibehörden feste Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner. Für diese Aufgabe kommen insbesondere Beamtinnen und Beamte des polizeilichen Bezirksdienstes in Betracht. Sie bewerten gemeinsam mit den von der Schule und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
Die Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter übermitteln der Schulleitung den Sachverhalt, soweit
a) der Tatverdacht sich gegen einen Schüler oder eine Schülerin richtet,
b) auf Grund der Art der Straftat oder sonstiger konkreter Anhaltspunkte die Gefahr besteht, dass der oder die Tatverdächtige innerhalb oder außerhalb der Schule zum Nachteil von Mitschülerinnen oder Mitschülern, Lehrerinnen oder Lehrern, sonstigen in der Schule beschäftigten Personen oder Personen der Elternvertretung eine Straftat begehen wird und
c) die Kenntnis des Sachverhalts für die Schulleitung erforderlich ist, damit sie im Rahmen ihrer Aufgaben die Gefahr abwehren kann.
Änderungen der Gefahrenprognose werden der Schulleitung mitgeteilt. Die Schulleitungen dürfen die übermittelten Daten ausschließlich zu Zwecken der ihr obliegenden Gefahrenabwehr verwenden. Eine Weitergabe ist nur innerhalb des Lehrerkollegiums oder an Aufsichtsstellen statthaft, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist.
4.3.5 Zusammenarbeit mit den Staatsanwaltschaften
Ermittlungsverfahren gegen jugendliche und heranwachsende Tatverdächtige, bei denen aufgrund ihrer persönlichen Entwicklung sowie der Art, Schwere und Anzahl der ihnen zur Last gelegten Taten eine umgehende strafrechtliche Reaktion geboten ist, sind vorrangig durchzuführen. Die hierzu notwendigen Verfahrensabläufe stimmen die Kreispolizeibehörden mit den zuständigen Staatsanwaltschaften ab.
4.4 Justizbehörden
4.4.1 Aufgaben der Justizbehörden
Die Justizbehörden - Staatsanwaltschaften und Gerichte - werden Kraft ihres gesetzlichen Auftrags erst tätig, wenn zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine Straftat vorliegen. Ihre Maßnahmen und Reaktionen orientieren sich dabei vor allem an dem Erziehungsgedanken auf der Grundlage der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes. Bereits im Ermittlungsverfahren wird die Jugendgerichtshilfe in das Verfahren eingebunden.
In Jugendverfahren sollen Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Richterinnen und Richter tätig sein, die erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sind. Richterinnen und Richter auf Probe und Beamtinnen und Beamte auf Probe sollen im ersten Jahr nach ihrer Ernennung nicht zur Jugendstaatsanwältin oder zum Jugendstaatsanwalt bestellt werden.
4.4.2 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte für den Ort
Um kriminelle Karrieren einzelner Jugendlicher vor Ort frühzeitig zu erkennen und schnell und angemessen reagieren zu können, ist die Bearbeitung der Jugendstrafverfahren bei allen Staatsanwaltschaften des Landes der Staatsanwältin beziehungsweise dem Staatsanwalt für den Ort übertragen worden. Sie stehen als ständige Ansprechpersonen den Beschäftigten aller in ihrem Bezirk tätigen Behörden, insbesondere den Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeitern der Polizei, den Jugendämtern und den Schulen, zur Verfügung.
4.4.3 Jugendstrafverfahren
Der Erziehungsgedanke spiegelt sich insbesondere auch in den vielfältigen, abgestuften Reaktionsmöglichkeiten wider. Durch zeitnahe und erzieherische Maßnahmen, etwa die Durchführung eines Täter-Opfer-Ausgleichs oder eines sozialen Trainingskurses, zum Beispiel in Form eines Anti-Gewalt-Trainings, leisten die Justizbehörden gleichzeitig einen Beitrag zur Verhütung weiterer Straftaten.
Nach Durchführung der Ermittlungen obliegt den Jugendstaatsanwältinnen und Jugendstaatsanwälten die Entscheidung, ob ein Tatnachweis zu führen ist und ob unter den Voraussetzungen des § 45 des Jugendgerichtsgesetzes von der Verfolgung abgesehen werden kann. Dabei ist besonderes Augenmerk auf die Durchführung erzieherischer Maßnahmen gemäß § 45 Absatz 2 des Jugendgerichtsgesetzes zu richten. Kommt ein Absehen von der Verfolgung aus erzieherischen Gründen nicht in Betracht, wird zeitnah Anklage erhoben oder Antrag auf Entscheidung im Vereinfachten Jugendverfahren gestellt.
Sind in einem Ermittlungsverfahren gegen eine Jugendliche oder einen Jugendlichen die Voraussetzungen für den Erlass eines Haftbefehls gegeben, prüft die Jugendstaatsanwältin oder der Jugendstaatsanwalt regelmäßig, ob der Zweck der Untersuchungshaft nicht durch eine vorläufige Anordnung über die Erziehung oder durch andere Maßnahmen erreicht oder zur Haftvermeidung vorrangig die einstweilige Unterbringung in einem Heim der Jugendhilfe gemäß §§ 71, 72 des Jugendgerichtsgesetzes angeordnet werden kann. Über die betreffenden Einrichtungen der Jugendhilfe wird die Justiz regelmäßig informiert.
Die Jugendgerichte führen die Jugendverfahren mit Blick auf den Erziehungsgedanken unter Beachtung des Beschleunigungsgebots und der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes durch. Sie ordnen - falls eine Einstellung nach § 47 des Jugendgerichtsgesetzes nicht in Betracht kommt - Erziehungsmaßregeln und dort insbesondere Weisungen an. Wenn diese nicht ausreichen, wird die Straftat mit Zuchtmitteln, zum Beispiel durch Arbeitsauflage oder Jugendarrest, geahndet. Die Jugendstrafe ist Ultima Ratio jugendstrafrechtlicher Rechtsfolgen. Sie darf nur verhängt werden, wenn andere Maßnahmen zur Erziehung mit Blick auf die Person der oder des Jugendlichen und/oder zum Ausgleich schwerer Schuld nicht ausreichen. Jugendarrest neben zur Bewährung ausgesetzter Jugendstrafe kann zur Verdeutlichung des Unrechts und der Folgen erneuter Straftaten oder zur Verbesserung der Erfolgsaussichten für eine erzieherische Einwirkung der Bewährungszeit und deren Bewältigung angeordnet werden.
4.4.4 Vollstreckung jugendstrafrechtlicher Sanktionen
Für die zeitnahe Vollstreckung der erkannten Maßnahme ist Sorge zu tragen. Die Arrestvollstreckung ist gemäß § 85 Absatz 1 des Jugendgerichtsgesetzes in Verbindung mit § 90 Absatz 2 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes unmittelbar nach Rechtskraft des Urteils und vor Urteilsabsetzung an den Jugendrichter am Ort des Vollzugs abzugeben, dem die weitere Vollstreckung und die Vollzugsleitung obliegt. Bei einer Jugendstrafe mit Bewährung sieht das des Jugendgerichtsgesetzes obligatorisch die Unterstellung unter eine Bewährungshelferin oder einen Bewährungshelfer vor. Dadurch ist sichergestellt, dass die Jugendrichterin oder der Jugendrichter regelmäßig über den Verlauf der Bewährungszeit unterrichtet ist und auf mögliches Fehlverhalten umgehend reagieren kann.
Der Vollzug des Jugendarrestes und der Jugendstrafe wird erzieherisch gestaltet. Der Jugendstrafvollzug geht deshalb durch differenzierte Angebote auf den individuellen Förderbedarf der Gefangenen ein. Die Förderung richtet sich in besonderem Maße auf die Bereiche der schulischen Bildung und der beruflichen Qualifizierung. Zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt wird mit den Arbeitsagenturen und sonstigen Einrichtungen eng zusammengearbeitet. Die Entlassung wird individuell vorbereitet.
Bei der Vollstreckung von Jugendarrest oder Jugendstrafe an Schultagen soll die Vollstreckungsleitung regelmäßig zugleich mit der Ladung die Schulleitung davon unterrichten, wo und in welcher Zeit die Vollstreckung erfolgt. Dem Jugendlichen kann auch aufgegeben werden, die Ladung der Schulleitung vorzulegen und die Kenntnisnahme bescheinigen zu lassen.
4.4.5 Familiengerichtliche Verfahren
Verantwortung für die Verhütung von Jugendkriminalität trifft im Übrigen nicht nur die Strafgerichte. Jugendkriminalität kann Ausdruck von Verwahrlosungszuständen in elterlicher Mitverantwortung sein. Gemäß § 1666 des Bürgerlichen Gesetzbuches in der Fassung vom 18. August 1896 (RGB1. S.195) in der jeweils gültigen Fassung haben die Familiengerichte eine Gefährdung des Kindeswohls durch erforderliche Maßnahmen abzuwenden, wenn die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, die Gefahr abzuwenden.
4.5 Untere Gesundheitsbehörden
Bei konkreten Anhaltspunkten für das Vorliegen einer psychischen Störung oder schweren Verhaltensauffälligkeit empfiehlt es sich, die speziellen Dienste - wie den sozialpsychiatrischen oder falls vorhanden den jugendpsychiatrischen oder den jugend- und schulärztlichen Dienst - der unteren Gesundheitsbehörden zu informieren.
Suchtgefährdete oder suchtkranke Jugendliche sollten auf Hilfemöglichkeiten der Suchtberatungsstellen hingewiesen werden.
4.6 Ordnungsbehörden
Zur Verhütung der Jugendkriminalität werden die Ordnungsbehörden insbesondere bei der Überwachung jugendgefährdender Orte unter den Gesichtspunkten des Jugendschutzes sowie der Einhaltung gaststätten- und gewerberechtlicher Vorschriften tätig.
5 Besondere Formen der Zusammenarbeit
5.1 Fallkonferenzen
Bei herausragenden Straftaten oder Gefahrenlagen sowie bei Kindern und Jugendlichen, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen und -täter auffällig werden, ist eine besonders enge Zusammenarbeit der betroffenen Behörden und Institutionen notwendig. Sowohl fallübergreifende Konferenzen als auch einzelfallbezogene Fallkonferenzen, an denen die jeweils betroffenen Institutionen teilnehmen, fördern und vereinfachen den Informationsaustausch. Zugleich ermöglichen sie, auf den jeweiligen Einzelfall ausgerichtete Maßnahmen zu vereinbaren.
5.2 Häuser des Jugendrechts
In „Häusern des Jugendrechts“ sind Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe gemeinsam tätig. Die enge Zusammenarbeit fördert den Informationsaustausch und ermöglicht es, tatverdächtige Jugendliche ihrer jeweiligen Situation und Persönlichkeit angemessen zu behandeln. Gerade Jugendliche, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen oder -täter auffällig werden, können in sogenannten Häusern des Jugendrechts für Intensivtäter eng begleitet werden. Der Entwicklung und Verfestigung krimineller Karrieren im Jugendalter wird mittels abgestufter Maßnahmen in direkter Abstimmung zwischen Polizei, Jugendgerichtshilfe und Staatsanwaltschaft individuell entgegengewirkt. Alle Maßnahmen orientieren sich dabei insbesondere am Erziehungsgedanken des Jugendstrafrechts.
6 Landesweite Unterstützungsmaßnahmen
sowie Handreichungen und Erlasse
Für die Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität bestehen über diesen Erlass hinaus zahlreiche spezifische Regelungen, darunter:
a) Polizeiliche Kriminalprävention, Runderlass des Ministeriums des Innern vom 09.05.2019 (MBl. NRW. S. 181)
b) Bearbeitung von Jugendsachen (PDV 382), Runderlass des Innenministeriums vom 07.12.1995 (SMBl. NRW. 2054)
c) Haftentscheidungshilfe im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 03.05.1995 (MBl. NRW. S. 814)
d) Richtlinien zur Förderung der Diversion im Jugendstrafverfahren (Diversionsrichtlinien), Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Innenministeriums, des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder und des Ministeriums für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie vom 13.07.2004 (MBl. NRW. S. 840)
e) Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 14.03.1995 (MBl. NRW. S. 558)
f) Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule, Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4)
g) Landesstelle Schulpsychologie und Schulpsychologisches Krisenmanagement (LaSP), Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 03.05.2017 (BASS 10-32 Nr. 67)
h) Jugendwohlfahrtszuständigkeitsverordnung vom 10. November 2009 (GV. NRW. S. 586).
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v. 19.11.2019 (MBl. NRW. S. 740)
Delinquentes Verhalten ist in der Entwicklung von Jugendlichen ein überwiegend episodenhaftes Phänomen, dessen Ursachen unter anderem in Störungen des Sozialisationsprozesses liegen und das durch geschlechtsspezifische Unterschiede gekennzeichnet ist. Ziel bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität ist insbesondere, der Entwicklung und Verfestigung delinquenter Verhaltensweisen entgegenzuwirken. Kriminalpräventive Maßnahmen sollen dabei möglichst früh ansetzen und die jeweiligen Lebensumstände sowie individuellen Problemlagen der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen. Die Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten und das soziale Umfeld sind in geeigneter Weise einzubeziehen.
Die vertrauensvolle und kontinuierliche Zusammenarbeit der mit Kindern und Jugendlichen befassten Institutionen und Einrichtungen ist wesentliche Voraussetzung für wirksame Präventions- und Interventionsmaßnahmen und für angemessene Maßnahmen im Rahmen von Strafverfahren. Neben der Vermeidung von Straftaten durch frühzeitige Vermittlung in geeignete Hilfen kommen einer schnellen Aufklärung von Straftaten, der zeitnahen Reaktion auf Straftaten und der Berücksichtigung der berechtigten Ansprüche potentieller und konkreter Opfer eine besondere Bedeutung zu.
2 Netzwerke der Prävention
Anhaltende frühkindliche Verhaltensauffälligkeiten, zum Beispiel aggressives Verhalten oder soziales Rückzugsverhalten, können Indikatoren für eine spätere Suchtentwicklung, Delinquenz und gewalttätiges Verhalten sein. Daher sollten erste Maßnahmen der Primärprävention sehr früh, möglichst bereits im Vorschulalter, durchgeführt werden, um einem negativen Entwicklungsverlauf effektiv vorzubeugen.
In den Kommunen arbeitet bereits eine Vielzahl von Institutionen wie Jugendhilfe, Sucht- und Drogenhilfe, Schule, Kindergärten, Polizei, Kirchen, Vereine und andere Organisationen zusammen, um Kinder und Jugendliche für entsprechende Gefahren zu sensibilisieren und in Risiko- und Gefährdungslagen geeignete Hilfen anzubieten. Diese Zusammenarbeit der Verantwortungsträger in Städten und Gemeinden im Rahmen von Netzwerken ist weiter zu intensivieren.
Die Jugendämter sollten dabei eine koordinierende Rolle übernehmen. Sie sollen die anderen Institutionen bei der Zusammenarbeit im Netzwerk beraten und unterstützen sowie auf die Vereinbarung von Zielen und Leitlinien der Netzwerkpartner hinwirken.
3 Übermittlung personenbezogener Daten
Die folgenden Ausführungen zur Zusammenarbeit enthalten selbst keine Rechtsgrundlagen zur Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten. Die zur Zusammenarbeit angehaltenen Stellen sind daher verpflichtet, im Einzelfall zu prüfen, ob eine Datenübermittlung zulässig ist.
4 Aufgaben der Netzwerkpartner
4.1 Jugendämter
Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer selbstbestimmt und eigenverantwortlich handelnden sozial kompetenten Persönlichkeit. In diesem Kontext ist es unter anderem Aufgabe der Jugendämter, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern, ihnen sowie ihren Familien Beratung und erforderliche Hilfen anzubieten und zu gewähren, Familien zu unterstützen und von den Kindern und Jugendlichen Gefährdungen abzuwenden. Hierbei wirken die Jugendämter in den Feldern des Achten Buches Sozialgesetzbuch - Kinder und Jugendhilfe - in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. September 2012 (BGBl. I S. 2022), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 4. August 2019 (BGBl. I S. 1131) geändert worden ist, bei der Prävention mit. Sie arbeiten zudem gemäß § 81 des Achten Buches Sozialgesetzbuch mit anderen Stellen, die der Erziehung, Bildung, Beratung und der Hilfe dienen, sowie den Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Die Jugendgerichtshilfe ist Teil des Jugendamtes. Die Träger der freien Jugendhilfe, wie zum Beispiel Wohlfahrtsverbände, Jugendeinrichtungen und Jugendorganisationen und die Kirchen nehmen bei Präventionsmaßnahmen und bei den Hilfen eine besondere Rolle ein. Sie sind wichtige Partner bei der Förderung junger Menschen.
Darüber hinaus haben Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen Anspruch auf rechtzeitige und verlässliche Hilfe durch die Jugendämter. Hierzu müssen in sozial belasteten Regionen und für Familien mit besonderen Risikofaktoren niedrigschwellige Angebote bereitgestellt werden.
Zur Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen, insbesondere des Jugendschutzgesetzes, arbeiten die Jugendämter mit den örtlichen Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Erziehung und Bildung in der Schule zielen auf die Entwicklung einer selbst- und sozialverantwortlichen Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen. Dies ist grundlegende Aufgabe der gesamten Schule gemäß Artikel 6 der Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Juli 1950 (GV. NRW. S. 127), in der jeweils geltenden Fassung und § 1 Absatz 1 des Schulgesetzes NRW vom 15. Februar 2005 (GV. NRW. S. 102) in der jeweils geltenden Fassung.
Themen der Kriminalprävention, insbesondere zur Vermeidung von Gewalt, Diskriminierung, politisch motivierter Straftaten sowie Drogenkonsum beziehungsweise Erläuterungen des Betäubungsmittelrechts und Cybercrime, sind in der Schule zu behandeln. Dazu können Angebote vor allem von Polizei, Jugendamt, Schulpsychologie sowie Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe und allgemeine Beratungsstellen genutzt werden. Vertrauensbildend sind regelmäßige anlassunabhängige Besuche oder Sprechstunden der Polizei und des Jugendamts in den Schulen.
Zur Umsetzung dienen insbesondere die im Runderlass zu Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule gemäß Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4) empfohlenen schulischen Teams zur Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention sowie die jeweiligen schulischen Beratungskonzepte.
Lehramtsanwärterinnen und -anwärter sollen Gelegenheit erhalten, die Zusammenarbeit mit den genannten Netzwerkpartnern kennen zu lernen.
Dieser Aufgabenbereich soll sowohl bei Schulleiterdienstbesprechungen als auch bei Schulleiterqualifizierungsmaßnahmen thematisiert werden.
4.2.1 Ansprechpersonen
Zur Sicherung des Kontakts mit der Polizei und dem Jugendamt bestellt jede Schulleitung eine feste Ansprechperson, möglichst aus der Schulleitung, der erweiterten Schulleitung oder aus dem Personenkreis der Beratungslehrkräfte. Die Ansprechpersonen bewerten zusammen mit den von der Polizei und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
4.2.2 Straftaten an der Schule oder im schulischen Kontext
Besteht gegen Schülerinnen oder Schüler der Verdacht der Begehung eines Verbrechens, so hat die Schulleitung die Strafverfolgungsbehörden zu benachrichtigen.
Für den Fall des Verdachts eines Vergehens prüft die Schulleitung, ob pädagogische/schulpsychologische Unterstützung, erzieherische Einwirkungen beziehungsweise Ordnungsmaßnahmen ausreichen oder ob wegen der Schwere der Tat oder anderer gewichtiger Umstände, zum Beispiel mehrfache Auffälligkeiten, eine Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft erforderlich ist. Eine Benachrichtigung ist in der Regel erforderlich bei:
a) gefährlichen Körperverletzungen,
b) Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
c) Einbruchsdiebstählen,
d) Verstößen gegen das Waffengesetz,
e) Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz,
f) gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr,
g) erheblichen Fällen von Bedrohung oder Nötigung,
h) Sachbeschädigung,
i) Cybercrime sowie
j) politisch motivierten Straftaten.
Bei der Abwägung berücksichtigt die Schule sowohl die Täter- als auch die Opferinteressen und greift, nach Bedarf auf die Expertise von Netzwerkpartnern zurück.
In Fällen des Verdachts auf Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz soll möglichst die Sucht- und Drogenberatungsstelle einbezogen werden. Dies erfolgt auf der Grundlage einer Erörterung des Einzelfalls unter Gewährleistung der Anonymität der oder des Betroffenen. Die Drogen- und Suchtberatungsstelle unterstützt die Schulleitung bei der Abwägung, ob bei einem Vergehen von der Benachrichtigung der Strafverfolgungsbehörden abgesehen werden kann und ob und gegebenenfalls welche weitergehenden Hilfen in dem konkreten Einzelfall angezeigt sind.
Der Erziehungsauftrag gemäß § 2 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen und Beratungsauftrag gemäß § 44 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen der Schule wird durch die Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft nicht berührt. Insbesondere ist die Schule auch nach Hinzuziehung der Polizei oder Staatsanwaltschaft berechtigt, die in § 53 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen vorgesehenen erzieherischen Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen zu verhängen.
Die Wahrnehmung weiterer sozialer-, pädagogischer- und schulpsychologischer Unterstützungsangebote ist zu prüfen. Strafbare Handlungen, die von Schülerinnen oder Schülern außerhalb der Schule begangen werden, können dann zu Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen nach dem Schulgesetz führen, wenn ein schulischer Bezug erkennbar ist, zum Beispiel, wenn Mitschülerinnen oder Mitschüler oder Lehr- und Fachkräfte einer Schule betroffen sind.
Die Aufgaben der Strafverfolgung obliegen ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden.
Im Rahmen der Gefahrenabwehr ist die Polizei darüber hinaus zu benachrichtigen, soweit der Schulleitung oder einer Lehrperson zureichende tatsächliche Anhaltspunkte auf bevorstehende erhebliche Straftaten vorliegen.
4.2.3 Information der Eltern
Sofern die Schule Polizei oder Staatsanwaltschaft informiert hat, obliegt die Benachrichtigung der Eltern im Sinne des § 123 des Schulgesetzes NRW der tatverdächtigen Personen beziehungsweise der Opfer ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden, um Ermittlungsmaßnahmen nicht zu gefährden. Ansonsten informiert die Schule in eigener Zuständigkeit die Eltern der tatverdächtigen Personen und die Eltern der Opfer, soweit es sich um Schülerinnen oder Schüler der Schule handelt. Den Eltern der Opfer wird damit die Geltendmachung von zivilrechtlichen Ansprüchen oder die eigene Strafanzeige ermöglicht.
4.2.4 Information und Anhörung der Schule im Ermittlungsverfahren
Die Strafverfolgungsbehörden hören gemäß § 43 Absatz 1 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. Dezember 1974 (BGBl. I S. 3427), das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGBl. I S. 840) geändert worden ist, die Schule zur Feststellung der Lebens- und Familienverhältnisse, des Werdegangs, des bisherigen Verhaltens der oder des Beschuldigten und aller übrigen Umstände an, die zur Beurteilung seiner seelischen, geistigen und charakterlichen Eigenart dienen können, sofern die Schülerin oder der Schüler dadurch keine Nachteile, zum Beispiel den Verlust ihres beziehungsweise seines Ausbildungsplatzes zu befürchten hat. Gemäß Nummer 33 der Anordnung über Mitteilungen in Strafsachen vom 1. Februar 2009 (BAnz AT 08.04.2019 B1), werden die Leiterin beziehungsweise der Leiter der Schule zudem über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und die Erhebung der öffentlichen Klage unterrichtet, wenn aus Gründen der Schulordnung, insbesondere zur Wahrung eines geordneten Schulbetriebes oder zum Schutz anderer Schülerinnen und Schüler, sofortige Maßnahmen geboten sein können.
Soweit seitens der Schule die Strafverfolgungsbehörden informiert wurden, informiert sie diese auch über pädagogische Maßnahmen, erzieherische Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen, damit diese im Strafverfahren berücksichtigt werden können.
4.2.5 Gefährdung des Kindeswohls
Bestehen gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls einer minderjährigen Schülerin oder eines minderjährigen Schülers, haben Lehrkräfte, zur Gefährdungseinschätzung Anspruch auf Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft des öffentlichen Jugendhilfeträgers. Regelungen finden sich hierzu in § 4 Absatz 1 Nummer 7 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz in der Fassung vom 1. Januar 2012 in der jeweils geltenden Fassung, des § 42 Absatz 6 des Schulgesetzes NRW, des § 29 des Runderlasses des Ministeriums für Schule und Weiterbildung zur Allgemeinen Dienstordnung für Lehrerinnen und Lehrer, Schulleiterinnen und Schulleiter an öffentlichen Schulen vom 16.06.2012 (BASS 21-02 Nr. 4) und des § 8 des Achten Buches Sozialgesetzbuch.
Lehrkräfte, die einen derartigen Verdacht haben, informieren die Schulleitung unverzüglich. Sofern ein Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler und den Personensorgeberechtigten keinen Erfolg verspricht - u.a. soll hierbei auf die Inanspruchnahme von Hilfen hingewirkt werden - und eine Gefährdung auf andere Weise nicht abzuwenden ist und somit ein Tätigwerden des Jugendamtes als erforderlich erachtet wird, ist die Lehrkraft beziehungsweise die Schulleitung befugt, das Jugendamt zu informieren und die erforderlichen Daten mitzuteilen. Vorab sind die Betroffenen hierüber in Kenntnis zu setzen, sofern damit der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird.
Für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie sonstige im Landesdienst stehende pädagogische und sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gem. § 58 des Schulgesetzes NRW, die in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit ebenfalls gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung feststellen, gilt dies unter Beachtung des § 203 des Strafgesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. November 1998 (BGBl. I S. 3322), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGB1. I S. 844) geändert worden ist, entsprechend.
Schulleitungen, Lehrkräfte und das pädagogische und sozialpädagogische Personal im Sinne des § 58 Schulgesetzes NRW unterstützen im Rahmen von Schulfahndungen die Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung von sexuellen Missbrauchsstraftaten.
Soweit in diesem Zusammenhang der Verdacht einer Straftat gegen andere Personen besteht, ist - auch mit Blick auf die Verhinderung der Fortsetzung dieser Straftat - bereits seitens der Schule die Information der Strafverfolgungsbehörden zu prüfen.
Polizeiliche Konzepte zur Reduzierung der Kinder- und Jugendkriminalität umfassen Prävention, Opferschutz und die Vermittlung von Opferhilfe ebenso wie Maßnahmen der Strafverfolgung. Vorrangiges Ziel ist, Kriminalitätsgefährdungen frühzeitig zu erkennen und die Verfestigung von Kriminalität zu verhindern. Von besonderer Bedeutung sind dabei entsprechende Programme, wie zum Beispiel „Kurve kriegen“, und die schnelle Aufklärung von Straftaten. Hierzu arbeitet die Polizei insbesondere mit Schulen, Jugendämtern, Träger der freien Jugendhilfe, Ordnungsbehörden und Justizbehörden eng zusammen.
4.3.2 Zusammenarbeit mit den Jugendämtern
Der Kontakt zu den Jugendämtern sollte besonders eng sein. Sie werden über jugendgefährdende Orte sowie über gefährdete Kinder und Jugendliche unterrichtet. Das Jugendamt ist unverzüglich zu verständigen, wenn erzieherische Maßnahmen schon während der polizeilichen Ermittlungen notwendig erscheinen. Die Bewährungshilfe sollte bereits informiert werden, wenn aufgrund polizeilicher Feststellungen zu befürchten ist, dass von ihr Betreute wieder in die Kriminalität abzugleiten drohen.
Die Polizei unterstützt die Ordnungs- und Jugendbehörden bei der Überwachung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes, um Gefährdungen zu verhindern, die das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen bedrohen.
Bei Gefährdungen für Kinder und Jugendliche trifft die Polizei die unaufschiebbar notwendigen Maßnahmen im Rahmen ihrer Zuständigkeit. Sie wirkt auf intervenierende Maßnahmen originär zuständiger Behörden hin.
4.3.3 Polizeiliche Bearbeitung der Jugendkriminalität
In allen Kreispolizeibehörden begleiten zum Zwecke der Prävention speziell geschulte Beamtinnen und Beamte die örtlichen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität. Zu diesem Zweck halten sie Verbindung zu den Dienststellen ihrer Behörde, die Sachverhalte bearbeiten, an denen Kinder und Jugendliche beteiligt sind.
Gerade der erste Kontakt von tatverdächtigen Kindern und Jugendlichen mit den Strafverfolgungsbehörden kann wesentlichen Einfluss auf ihre zukünftige Entwicklung haben. Die Bearbeitung von Jugendsachen erfolgt durch besonders geschulte und mit der Jugendkriminalität vertraute Polizeibeamtinnen oder Polizeibeamte, durch sogenannte Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter.
4.3.4 Zusammenarbeit mit Schulen
Die Polizei bietet allen Schulen bilateral oder im Rahmen von Ordnungspartnerschaften Kooperationen an, die auf die Verhinderung von Straftaten durch Schülerinnen und Schüler sowie eine Verbesserung des Schutzes von Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern vor Straftaten gerichtet sind.
In diesem Rahmen prüft sie regelmäßig auch ihre Beteiligung an kriminalpräventiven Schulprojekten.
Erfordert die Sicherheitslage an einer Schule polizeiliches Einschreiten, sind mit der Schulleitung abgestimmte Maßnahmen zur Strafverfolgung und Kriminalprävention in Betracht zu ziehen.
Für die Zusammenarbeit mit den Schulen benennen die Kreispolizeibehörden feste Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner. Für diese Aufgabe kommen insbesondere Beamtinnen und Beamte des polizeilichen Bezirksdienstes in Betracht. Sie bewerten gemeinsam mit den von der Schule und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
Die Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter übermitteln der Schulleitung den Sachverhalt, soweit
a) der Tatverdacht sich gegen einen Schüler oder eine Schülerin richtet,
b) auf Grund der Art der Straftat oder sonstiger konkreter Anhaltspunkte die Gefahr besteht, dass der oder die Tatverdächtige innerhalb oder außerhalb der Schule zum Nachteil von Mitschülerinnen oder Mitschülern, Lehrerinnen oder Lehrern, sonstigen in der Schule beschäftigten Personen oder Personen der Elternvertretung eine Straftat begehen wird und
c) die Kenntnis des Sachverhalts für die Schulleitung erforderlich ist, damit sie im Rahmen ihrer Aufgaben die Gefahr abwehren kann.
Änderungen der Gefahrenprognose werden der Schulleitung mitgeteilt. Die Schulleitungen dürfen die übermittelten Daten ausschließlich zu Zwecken der ihr obliegenden Gefahrenabwehr verwenden. Eine Weitergabe ist nur innerhalb des Lehrerkollegiums oder an Aufsichtsstellen statthaft, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist.
4.3.5 Zusammenarbeit mit den Staatsanwaltschaften
Ermittlungsverfahren gegen jugendliche und heranwachsende Tatverdächtige, bei denen aufgrund ihrer persönlichen Entwicklung sowie der Art, Schwere und Anzahl der ihnen zur Last gelegten Taten eine umgehende strafrechtliche Reaktion geboten ist, sind vorrangig durchzuführen. Die hierzu notwendigen Verfahrensabläufe stimmen die Kreispolizeibehörden mit den zuständigen Staatsanwaltschaften ab.
4.4 Justizbehörden
4.4.1 Aufgaben der Justizbehörden
Die Justizbehörden - Staatsanwaltschaften und Gerichte - werden Kraft ihres gesetzlichen Auftrags erst tätig, wenn zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine Straftat vorliegen. Ihre Maßnahmen und Reaktionen orientieren sich dabei vor allem an dem Erziehungsgedanken auf der Grundlage der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes. Bereits im Ermittlungsverfahren wird die Jugendgerichtshilfe in das Verfahren eingebunden.
In Jugendverfahren sollen Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Richterinnen und Richter tätig sein, die erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sind. Richterinnen und Richter auf Probe und Beamtinnen und Beamte auf Probe sollen im ersten Jahr nach ihrer Ernennung nicht zur Jugendstaatsanwältin oder zum Jugendstaatsanwalt bestellt werden.
4.4.2 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte für den Ort
Um kriminelle Karrieren einzelner Jugendlicher vor Ort frühzeitig zu erkennen und schnell und angemessen reagieren zu können, ist die Bearbeitung der Jugendstrafverfahren bei allen Staatsanwaltschaften des Landes der Staatsanwältin beziehungsweise dem Staatsanwalt für den Ort übertragen worden. Sie stehen als ständige Ansprechpersonen den Beschäftigten aller in ihrem Bezirk tätigen Behörden, insbesondere den Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeitern der Polizei, den Jugendämtern und den Schulen, zur Verfügung.
4.4.3 Jugendstrafverfahren
Der Erziehungsgedanke spiegelt sich insbesondere auch in den vielfältigen, abgestuften Reaktionsmöglichkeiten wider. Durch zeitnahe und erzieherische Maßnahmen, etwa die Durchführung eines Täter-Opfer-Ausgleichs oder eines sozialen Trainingskurses, zum Beispiel in Form eines Anti-Gewalt-Trainings, leisten die Justizbehörden gleichzeitig einen Beitrag zur Verhütung weiterer Straftaten.
Nach Durchführung der Ermittlungen obliegt den Jugendstaatsanwältinnen und Jugendstaatsanwälten die Entscheidung, ob ein Tatnachweis zu führen ist und ob unter den Voraussetzungen des § 45 des Jugendgerichtsgesetzes von der Verfolgung abgesehen werden kann. Dabei ist besonderes Augenmerk auf die Durchführung erzieherischer Maßnahmen gemäß § 45 Absatz 2 des Jugendgerichtsgesetzes zu richten. Kommt ein Absehen von der Verfolgung aus erzieherischen Gründen nicht in Betracht, wird zeitnah Anklage erhoben oder Antrag auf Entscheidung im Vereinfachten Jugendverfahren gestellt.
Sind in einem Ermittlungsverfahren gegen eine Jugendliche oder einen Jugendlichen die Voraussetzungen für den Erlass eines Haftbefehls gegeben, prüft die Jugendstaatsanwältin oder der Jugendstaatsanwalt regelmäßig, ob der Zweck der Untersuchungshaft nicht durch eine vorläufige Anordnung über die Erziehung oder durch andere Maßnahmen erreicht oder zur Haftvermeidung vorrangig die einstweilige Unterbringung in einem Heim der Jugendhilfe gemäß §§ 71, 72 des Jugendgerichtsgesetzes angeordnet werden kann. Über die betreffenden Einrichtungen der Jugendhilfe wird die Justiz regelmäßig informiert.
Die Jugendgerichte führen die Jugendverfahren mit Blick auf den Erziehungsgedanken unter Beachtung des Beschleunigungsgebots und der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes durch. Sie ordnen - falls eine Einstellung nach § 47 des Jugendgerichtsgesetzes nicht in Betracht kommt - Erziehungsmaßregeln und dort insbesondere Weisungen an. Wenn diese nicht ausreichen, wird die Straftat mit Zuchtmitteln, zum Beispiel durch Arbeitsauflage oder Jugendarrest, geahndet. Die Jugendstrafe ist Ultima Ratio jugendstrafrechtlicher Rechtsfolgen. Sie darf nur verhängt werden, wenn andere Maßnahmen zur Erziehung mit Blick auf die Person der oder des Jugendlichen und/oder zum Ausgleich schwerer Schuld nicht ausreichen. Jugendarrest neben zur Bewährung ausgesetzter Jugendstrafe kann zur Verdeutlichung des Unrechts und der Folgen erneuter Straftaten oder zur Verbesserung der Erfolgsaussichten für eine erzieherische Einwirkung der Bewährungszeit und deren Bewältigung angeordnet werden.
4.4.4 Vollstreckung jugendstrafrechtlicher Sanktionen
Für die zeitnahe Vollstreckung der erkannten Maßnahme ist Sorge zu tragen. Die Arrestvollstreckung ist gemäß § 85 Absatz 1 des Jugendgerichtsgesetzes in Verbindung mit § 90 Absatz 2 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes unmittelbar nach Rechtskraft des Urteils und vor Urteilsabsetzung an den Jugendrichter am Ort des Vollzugs abzugeben, dem die weitere Vollstreckung und die Vollzugsleitung obliegt. Bei einer Jugendstrafe mit Bewährung sieht das des Jugendgerichtsgesetzes obligatorisch die Unterstellung unter eine Bewährungshelferin oder einen Bewährungshelfer vor. Dadurch ist sichergestellt, dass die Jugendrichterin oder der Jugendrichter regelmäßig über den Verlauf der Bewährungszeit unterrichtet ist und auf mögliches Fehlverhalten umgehend reagieren kann.
Der Vollzug des Jugendarrestes und der Jugendstrafe wird erzieherisch gestaltet. Der Jugendstrafvollzug geht deshalb durch differenzierte Angebote auf den individuellen Förderbedarf der Gefangenen ein. Die Förderung richtet sich in besonderem Maße auf die Bereiche der schulischen Bildung und der beruflichen Qualifizierung. Zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt wird mit den Arbeitsagenturen und sonstigen Einrichtungen eng zusammengearbeitet. Die Entlassung wird individuell vorbereitet.
Bei der Vollstreckung von Jugendarrest oder Jugendstrafe an Schultagen soll die Vollstreckungsleitung regelmäßig zugleich mit der Ladung die Schulleitung davon unterrichten, wo und in welcher Zeit die Vollstreckung erfolgt. Dem Jugendlichen kann auch aufgegeben werden, die Ladung der Schulleitung vorzulegen und die Kenntnisnahme bescheinigen zu lassen.
4.4.5 Familiengerichtliche Verfahren
Verantwortung für die Verhütung von Jugendkriminalität trifft im Übrigen nicht nur die Strafgerichte. Jugendkriminalität kann Ausdruck von Verwahrlosungszuständen in elterlicher Mitverantwortung sein. Gemäß § 1666 des Bürgerlichen Gesetzbuches in der Fassung vom 18. August 1896 (RGB1. S.195) in der jeweils gültigen Fassung haben die Familiengerichte eine Gefährdung des Kindeswohls durch erforderliche Maßnahmen abzuwenden, wenn die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, die Gefahr abzuwenden.
4.5 Untere Gesundheitsbehörden
Bei konkreten Anhaltspunkten für das Vorliegen einer psychischen Störung oder schweren Verhaltensauffälligkeit empfiehlt es sich, die speziellen Dienste - wie den sozialpsychiatrischen oder falls vorhanden den jugendpsychiatrischen oder den jugend- und schulärztlichen Dienst - der unteren Gesundheitsbehörden zu informieren.
Suchtgefährdete oder suchtkranke Jugendliche sollten auf Hilfemöglichkeiten der Suchtberatungsstellen hingewiesen werden.
4.6 Ordnungsbehörden
Zur Verhütung der Jugendkriminalität werden die Ordnungsbehörden insbesondere bei der Überwachung jugendgefährdender Orte unter den Gesichtspunkten des Jugendschutzes sowie der Einhaltung gaststätten- und gewerberechtlicher Vorschriften tätig.
5 Besondere Formen der Zusammenarbeit
5.1 Fallkonferenzen
Bei herausragenden Straftaten oder Gefahrenlagen sowie bei Kindern und Jugendlichen, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen und -täter auffällig werden, ist eine besonders enge Zusammenarbeit der betroffenen Behörden und Institutionen notwendig. Sowohl fallübergreifende Konferenzen als auch einzelfallbezogene Fallkonferenzen, an denen die jeweils betroffenen Institutionen teilnehmen, fördern und vereinfachen den Informationsaustausch. Zugleich ermöglichen sie, auf den jeweiligen Einzelfall ausgerichtete Maßnahmen zu vereinbaren.
5.2 Häuser des Jugendrechts
In „Häusern des Jugendrechts“ sind Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe gemeinsam tätig. Die enge Zusammenarbeit fördert den Informationsaustausch und ermöglicht es, tatverdächtige Jugendliche ihrer jeweiligen Situation und Persönlichkeit angemessen zu behandeln. Gerade Jugendliche, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen oder -täter auffällig werden, können in sogenannten Häusern des Jugendrechts für Intensivtäter eng begleitet werden. Der Entwicklung und Verfestigung krimineller Karrieren im Jugendalter wird mittels abgestufter Maßnahmen in direkter Abstimmung zwischen Polizei, Jugendgerichtshilfe und Staatsanwaltschaft individuell entgegengewirkt. Alle Maßnahmen orientieren sich dabei insbesondere am Erziehungsgedanken des Jugendstrafrechts.
6 Landesweite Unterstützungsmaßnahmen
sowie Handreichungen und Erlasse
Für die Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität bestehen über diesen Erlass hinaus zahlreiche spezifische Regelungen, darunter:
a) Polizeiliche Kriminalprävention, Runderlass des Ministeriums des Innern vom 09.05.2019 (MBl. NRW. S. 181)
b) Bearbeitung von Jugendsachen (PDV 382), Runderlass des Innenministeriums vom 07.12.1995 (SMBl. NRW. 2054)
c) Haftentscheidungshilfe im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 03.05.1995 (MBl. NRW. S. 814)
d) Richtlinien zur Förderung der Diversion im Jugendstrafverfahren (Diversionsrichtlinien), Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Innenministeriums, des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder und des Ministeriums für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie vom 13.07.2004 (MBl. NRW. S. 840)
e) Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 14.03.1995 (MBl. NRW. S. 558)
f) Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule, Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4)
g) Landesstelle Schulpsychologie und Schulpsychologisches Krisenmanagement (LaSP), Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 03.05.2017 (BASS 10-32 Nr. 67)
h) Jugendwohlfahrtszuständigkeitsverordnung vom 10. November 2009 (GV. NRW. S. 586).
a) Notfallordner für die Schulen in Nordrhein-Westfalen - Hinsehen und Handeln, Handlungsempfehlungen zur Krisenprävention und Krisenintervention, Düsseldorf 2015
b) Empfehlungen zu Strukturen, Aufgaben und Verfahrensweisen des Schulpsychologischen Krisenmanagements in Schulen in Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Schule und Weiterbildung, Städtetag Nordrhein-Westfalen, Landkreistag Nordrhein-Westfalen, Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen, Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf August 2014.
Dieser Runderlass tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft. Gleichzeitig wird der Gemeinsame Runderlass des Kultusministeriums und des Innenministeriums „Netzwerke gegen Gewalt an Schulen und im schulischen Umfeld; Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften bei den Kreisen und kreisfreien Städten“ vom 16.02.1994 (MBl. NRW. S. 491 - BASS 12-21 Nr. 9) aufgehoben.
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Zu BASS 18-03 Nr. 1
Zusammenarbeit bei der
Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Gemeinsamer Runderlass des Ministeriums des Innern,
des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales,
und des Ministeriums der Justiz
v. 19.11.2019 (MBl. NRW. S. 740)
Delinquentes Verhalten ist in der Entwicklung von Jugendlichen ein überwiegend episodenhaftes Phänomen, dessen Ursachen unter anderem in Störungen des Sozialisationsprozesses liegen und das durch geschlechtsspezifische Unterschiede gekennzeichnet ist. Ziel bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität ist insbesondere, der Entwicklung und Verfestigung delinquenter Verhaltensweisen entgegenzuwirken. Kriminalpräventive Maßnahmen sollen dabei möglichst früh ansetzen und die jeweiligen Lebensumstände sowie individuellen Problemlagen der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen. Die Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten und das soziale Umfeld sind in geeigneter Weise einzubeziehen.
Die vertrauensvolle und kontinuierliche Zusammenarbeit der mit Kindern und Jugendlichen befassten Institutionen und Einrichtungen ist wesentliche Voraussetzung für wirksame Präventions- und Interventionsmaßnahmen und für angemessene Maßnahmen im Rahmen von Strafverfahren. Neben der Vermeidung von Straftaten durch frühzeitige Vermittlung in geeignete Hilfen kommen einer schnellen Aufklärung von Straftaten, der zeitnahen Reaktion auf Straftaten und der Berücksichtigung der berechtigten Ansprüche potentieller und konkreter Opfer eine besondere Bedeutung zu.
2 Netzwerke der Prävention
Anhaltende frühkindliche Verhaltensauffälligkeiten, zum Beispiel aggressives Verhalten oder soziales Rückzugsverhalten, können Indikatoren für eine spätere Suchtentwicklung, Delinquenz und gewalttätiges Verhalten sein. Daher sollten erste Maßnahmen der Primärprävention sehr früh, möglichst bereits im Vorschulalter, durchgeführt werden, um einem negativen Entwicklungsverlauf effektiv vorzubeugen.
In den Kommunen arbeitet bereits eine Vielzahl von Institutionen wie Jugendhilfe, Sucht- und Drogenhilfe, Schule, Kindergärten, Polizei, Kirchen, Vereine und andere Organisationen zusammen, um Kinder und Jugendliche für entsprechende Gefahren zu sensibilisieren und in Risiko- und Gefährdungslagen geeignete Hilfen anzubieten. Diese Zusammenarbeit der Verantwortungsträger in Städten und Gemeinden im Rahmen von Netzwerken ist weiter zu intensivieren.
Die Jugendämter sollten dabei eine koordinierende Rolle übernehmen. Sie sollen die anderen Institutionen bei der Zusammenarbeit im Netzwerk beraten und unterstützen sowie auf die Vereinbarung von Zielen und Leitlinien der Netzwerkpartner hinwirken.
3 Übermittlung personenbezogener Daten
Die folgenden Ausführungen zur Zusammenarbeit enthalten selbst keine Rechtsgrundlagen zur Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten. Die zur Zusammenarbeit angehaltenen Stellen sind daher verpflichtet, im Einzelfall zu prüfen, ob eine Datenübermittlung zulässig ist.
4 Aufgaben der Netzwerkpartner
4.1 Jugendämter
Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer selbstbestimmt und eigenverantwortlich handelnden sozial kompetenten Persönlichkeit. In diesem Kontext ist es unter anderem Aufgabe der Jugendämter, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern, ihnen sowie ihren Familien Beratung und erforderliche Hilfen anzubieten und zu gewähren, Familien zu unterstützen und von den Kindern und Jugendlichen Gefährdungen abzuwenden. Hierbei wirken die Jugendämter in den Feldern des Achten Buches Sozialgesetzbuch - Kinder und Jugendhilfe - in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. September 2012 (BGBl. I S. 2022), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 4. August 2019 (BGBl. I S. 1131) geändert worden ist, bei der Prävention mit. Sie arbeiten zudem gemäß § 81 des Achten Buches Sozialgesetzbuch mit anderen Stellen, die der Erziehung, Bildung, Beratung und der Hilfe dienen, sowie den Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Die Jugendgerichtshilfe ist Teil des Jugendamtes. Die Träger der freien Jugendhilfe, wie zum Beispiel Wohlfahrtsverbände, Jugendeinrichtungen und Jugendorganisationen und die Kirchen nehmen bei Präventionsmaßnahmen und bei den Hilfen eine besondere Rolle ein. Sie sind wichtige Partner bei der Förderung junger Menschen.
Darüber hinaus haben Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen Anspruch auf rechtzeitige und verlässliche Hilfe durch die Jugendämter. Hierzu müssen in sozial belasteten Regionen und für Familien mit besonderen Risikofaktoren niedrigschwellige Angebote bereitgestellt werden.
Zur Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen, insbesondere des Jugendschutzgesetzes, arbeiten die Jugendämter mit den örtlichen Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Erziehung und Bildung in der Schule zielen auf die Entwicklung einer selbst- und sozialverantwortlichen Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen. Dies ist grundlegende Aufgabe der gesamten Schule gemäß Artikel 6 der Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Juli 1950 (GV. NRW. S. 127), in der jeweils geltenden Fassung und § 1 Absatz 1 des Schulgesetzes NRW vom 15. Februar 2005 (GV. NRW. S. 102) in der jeweils geltenden Fassung.
Themen der Kriminalprävention, insbesondere zur Vermeidung von Gewalt, Diskriminierung, politisch motivierter Straftaten sowie Drogenkonsum beziehungsweise Erläuterungen des Betäubungsmittelrechts und Cybercrime, sind in der Schule zu behandeln. Dazu können Angebote vor allem von Polizei, Jugendamt, Schulpsychologie sowie Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe und allgemeine Beratungsstellen genutzt werden. Vertrauensbildend sind regelmäßige anlassunabhängige Besuche oder Sprechstunden der Polizei und des Jugendamts in den Schulen.
Zur Umsetzung dienen insbesondere die im Runderlass zu Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule gemäß Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4) empfohlenen schulischen Teams zur Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention sowie die jeweiligen schulischen Beratungskonzepte.
Lehramtsanwärterinnen und -anwärter sollen Gelegenheit erhalten, die Zusammenarbeit mit den genannten Netzwerkpartnern kennen zu lernen.
Dieser Aufgabenbereich soll sowohl bei Schulleiterdienstbesprechungen als auch bei Schulleiterqualifizierungsmaßnahmen thematisiert werden.
4.2.1 Ansprechpersonen
Zur Sicherung des Kontakts mit der Polizei und dem Jugendamt bestellt jede Schulleitung eine feste Ansprechperson, möglichst aus der Schulleitung, der erweiterten Schulleitung oder aus dem Personenkreis der Beratungslehrkräfte. Die Ansprechpersonen bewerten zusammen mit den von der Polizei und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
4.2.2 Straftaten an der Schule oder im schulischen Kontext
Besteht gegen Schülerinnen oder Schüler der Verdacht der Begehung eines Verbrechens, so hat die Schulleitung die Strafverfolgungsbehörden zu benachrichtigen.
Für den Fall des Verdachts eines Vergehens prüft die Schulleitung, ob pädagogische/schulpsychologische Unterstützung, erzieherische Einwirkungen beziehungsweise Ordnungsmaßnahmen ausreichen oder ob wegen der Schwere der Tat oder anderer gewichtiger Umstände, zum Beispiel mehrfache Auffälligkeiten, eine Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft erforderlich ist. Eine Benachrichtigung ist in der Regel erforderlich bei:
a) gefährlichen Körperverletzungen,
b) Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
c) Einbruchsdiebstählen,
d) Verstößen gegen das Waffengesetz,
e) Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz,
f) gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr,
g) erheblichen Fällen von Bedrohung oder Nötigung,
h) Sachbeschädigung,
i) Cybercrime sowie
j) politisch motivierten Straftaten.
Bei der Abwägung berücksichtigt die Schule sowohl die Täter- als auch die Opferinteressen und greift, nach Bedarf auf die Expertise von Netzwerkpartnern zurück.
In Fällen des Verdachts auf Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz soll möglichst die Sucht- und Drogenberatungsstelle einbezogen werden. Dies erfolgt auf der Grundlage einer Erörterung des Einzelfalls unter Gewährleistung der Anonymität der oder des Betroffenen. Die Drogen- und Suchtberatungsstelle unterstützt die Schulleitung bei der Abwägung, ob bei einem Vergehen von der Benachrichtigung der Strafverfolgungsbehörden abgesehen werden kann und ob und gegebenenfalls welche weitergehenden Hilfen in dem konkreten Einzelfall angezeigt sind.
Der Erziehungsauftrag gemäß § 2 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen und Beratungsauftrag gemäß § 44 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen der Schule wird durch die Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft nicht berührt. Insbesondere ist die Schule auch nach Hinzuziehung der Polizei oder Staatsanwaltschaft berechtigt, die in § 53 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen vorgesehenen erzieherischen Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen zu verhängen.
Die Wahrnehmung weiterer sozialer-, pädagogischer- und schulpsychologischer Unterstützungsangebote ist zu prüfen. Strafbare Handlungen, die von Schülerinnen oder Schülern außerhalb der Schule begangen werden, können dann zu Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen nach dem Schulgesetz führen, wenn ein schulischer Bezug erkennbar ist, zum Beispiel, wenn Mitschülerinnen oder Mitschüler oder Lehr- und Fachkräfte einer Schule betroffen sind.
Die Aufgaben der Strafverfolgung obliegen ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden.
Im Rahmen der Gefahrenabwehr ist die Polizei darüber hinaus zu benachrichtigen, soweit der Schulleitung oder einer Lehrperson zureichende tatsächliche Anhaltspunkte auf bevorstehende erhebliche Straftaten vorliegen.
4.2.3 Information der Eltern
Sofern die Schule Polizei oder Staatsanwaltschaft informiert hat, obliegt die Benachrichtigung der Eltern im Sinne des § 123 des Schulgesetzes NRW der tatverdächtigen Personen beziehungsweise der Opfer ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden, um Ermittlungsmaßnahmen nicht zu gefährden. Ansonsten informiert die Schule in eigener Zuständigkeit die Eltern der tatverdächtigen Personen und die Eltern der Opfer, soweit es sich um Schülerinnen oder Schüler der Schule handelt. Den Eltern der Opfer wird damit die Geltendmachung von zivilrechtlichen Ansprüchen oder die eigene Strafanzeige ermöglicht.
4.2.4 Information und Anhörung der Schule im Ermittlungsverfahren
Die Strafverfolgungsbehörden hören gemäß § 43 Absatz 1 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. Dezember 1974 (BGBl. I S. 3427), das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGBl. I S. 840) geändert worden ist, die Schule zur Feststellung der Lebens- und Familienverhältnisse, des Werdegangs, des bisherigen Verhaltens der oder des Beschuldigten und aller übrigen Umstände an, die zur Beurteilung seiner seelischen, geistigen und charakterlichen Eigenart dienen können, sofern die Schülerin oder der Schüler dadurch keine Nachteile, zum Beispiel den Verlust ihres beziehungsweise seines Ausbildungsplatzes zu befürchten hat. Gemäß Nummer 33 der Anordnung über Mitteilungen in Strafsachen vom 1. Februar 2009 (BAnz AT 08.04.2019 B1), werden die Leiterin beziehungsweise der Leiter der Schule zudem über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und die Erhebung der öffentlichen Klage unterrichtet, wenn aus Gründen der Schulordnung, insbesondere zur Wahrung eines geordneten Schulbetriebes oder zum Schutz anderer Schülerinnen und Schüler, sofortige Maßnahmen geboten sein können.
Soweit seitens der Schule die Strafverfolgungsbehörden informiert wurden, informiert sie diese auch über pädagogische Maßnahmen, erzieherische Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen, damit diese im Strafverfahren berücksichtigt werden können.
4.2.5 Gefährdung des Kindeswohls
Bestehen gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls einer minderjährigen Schülerin oder eines minderjährigen Schülers, haben Lehrkräfte, zur Gefährdungseinschätzung Anspruch auf Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft des öffentlichen Jugendhilfeträgers. Regelungen finden sich hierzu in § 4 Absatz 1 Nummer 7 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz in der Fassung vom 1. Januar 2012 in der jeweils geltenden Fassung, des § 42 Absatz 6 des Schulgesetzes NRW, des § 29 des Runderlasses des Ministeriums für Schule und Weiterbildung zur Allgemeinen Dienstordnung für Lehrerinnen und Lehrer, Schulleiterinnen und Schulleiter an öffentlichen Schulen vom 16.06.2012 (BASS 21-02 Nr. 4) und des § 8 des Achten Buches Sozialgesetzbuch.
Lehrkräfte, die einen derartigen Verdacht haben, informieren die Schulleitung unverzüglich. Sofern ein Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler und den Personensorgeberechtigten keinen Erfolg verspricht - u.a. soll hierbei auf die Inanspruchnahme von Hilfen hingewirkt werden - und eine Gefährdung auf andere Weise nicht abzuwenden ist und somit ein Tätigwerden des Jugendamtes als erforderlich erachtet wird, ist die Lehrkraft beziehungsweise die Schulleitung befugt, das Jugendamt zu informieren und die erforderlichen Daten mitzuteilen. Vorab sind die Betroffenen hierüber in Kenntnis zu setzen, sofern damit der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird.
Für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie sonstige im Landesdienst stehende pädagogische und sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gem. § 58 des Schulgesetzes NRW, die in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit ebenfalls gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung feststellen, gilt dies unter Beachtung des § 203 des Strafgesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. November 1998 (BGBl. I S. 3322), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGB1. I S. 844) geändert worden ist, entsprechend.
Schulleitungen, Lehrkräfte und das pädagogische und sozialpädagogische Personal im Sinne des § 58 Schulgesetzes NRW unterstützen im Rahmen von Schulfahndungen die Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung von sexuellen Missbrauchsstraftaten.
Soweit in diesem Zusammenhang der Verdacht einer Straftat gegen andere Personen besteht, ist - auch mit Blick auf die Verhinderung der Fortsetzung dieser Straftat - bereits seitens der Schule die Information der Strafverfolgungsbehörden zu prüfen.
Polizeiliche Konzepte zur Reduzierung der Kinder- und Jugendkriminalität umfassen Prävention, Opferschutz und die Vermittlung von Opferhilfe ebenso wie Maßnahmen der Strafverfolgung. Vorrangiges Ziel ist, Kriminalitätsgefährdungen frühzeitig zu erkennen und die Verfestigung von Kriminalität zu verhindern. Von besonderer Bedeutung sind dabei entsprechende Programme, wie zum Beispiel „Kurve kriegen“, und die schnelle Aufklärung von Straftaten. Hierzu arbeitet die Polizei insbesondere mit Schulen, Jugendämtern, Träger der freien Jugendhilfe, Ordnungsbehörden und Justizbehörden eng zusammen.
4.3.2 Zusammenarbeit mit den Jugendämtern
Der Kontakt zu den Jugendämtern sollte besonders eng sein. Sie werden über jugendgefährdende Orte sowie über gefährdete Kinder und Jugendliche unterrichtet. Das Jugendamt ist unverzüglich zu verständigen, wenn erzieherische Maßnahmen schon während der polizeilichen Ermittlungen notwendig erscheinen. Die Bewährungshilfe sollte bereits informiert werden, wenn aufgrund polizeilicher Feststellungen zu befürchten ist, dass von ihr Betreute wieder in die Kriminalität abzugleiten drohen.
Die Polizei unterstützt die Ordnungs- und Jugendbehörden bei der Überwachung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes, um Gefährdungen zu verhindern, die das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen bedrohen.
Bei Gefährdungen für Kinder und Jugendliche trifft die Polizei die unaufschiebbar notwendigen Maßnahmen im Rahmen ihrer Zuständigkeit. Sie wirkt auf intervenierende Maßnahmen originär zuständiger Behörden hin.
4.3.3 Polizeiliche Bearbeitung der Jugendkriminalität
In allen Kreispolizeibehörden begleiten zum Zwecke der Prävention speziell geschulte Beamtinnen und Beamte die örtlichen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität. Zu diesem Zweck halten sie Verbindung zu den Dienststellen ihrer Behörde, die Sachverhalte bearbeiten, an denen Kinder und Jugendliche beteiligt sind.
Gerade der erste Kontakt von tatverdächtigen Kindern und Jugendlichen mit den Strafverfolgungsbehörden kann wesentlichen Einfluss auf ihre zukünftige Entwicklung haben. Die Bearbeitung von Jugendsachen erfolgt durch besonders geschulte und mit der Jugendkriminalität vertraute Polizeibeamtinnen oder Polizeibeamte, durch sogenannte Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter.
4.3.4 Zusammenarbeit mit Schulen
Die Polizei bietet allen Schulen bilateral oder im Rahmen von Ordnungspartnerschaften Kooperationen an, die auf die Verhinderung von Straftaten durch Schülerinnen und Schüler sowie eine Verbesserung des Schutzes von Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern vor Straftaten gerichtet sind.
In diesem Rahmen prüft sie regelmäßig auch ihre Beteiligung an kriminalpräventiven Schulprojekten.
Erfordert die Sicherheitslage an einer Schule polizeiliches Einschreiten, sind mit der Schulleitung abgestimmte Maßnahmen zur Strafverfolgung und Kriminalprävention in Betracht zu ziehen.
Für die Zusammenarbeit mit den Schulen benennen die Kreispolizeibehörden feste Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner. Für diese Aufgabe kommen insbesondere Beamtinnen und Beamte des polizeilichen Bezirksdienstes in Betracht. Sie bewerten gemeinsam mit den von der Schule und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
Die Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter übermitteln der Schulleitung den Sachverhalt, soweit
a) der Tatverdacht sich gegen einen Schüler oder eine Schülerin richtet,
b) auf Grund der Art der Straftat oder sonstiger konkreter Anhaltspunkte die Gefahr besteht, dass der oder die Tatverdächtige innerhalb oder außerhalb der Schule zum Nachteil von Mitschülerinnen oder Mitschülern, Lehrerinnen oder Lehrern, sonstigen in der Schule beschäftigten Personen oder Personen der Elternvertretung eine Straftat begehen wird und
c) die Kenntnis des Sachverhalts für die Schulleitung erforderlich ist, damit sie im Rahmen ihrer Aufgaben die Gefahr abwehren kann.
Änderungen der Gefahrenprognose werden der Schulleitung mitgeteilt. Die Schulleitungen dürfen die übermittelten Daten ausschließlich zu Zwecken der ihr obliegenden Gefahrenabwehr verwenden. Eine Weitergabe ist nur innerhalb des Lehrerkollegiums oder an Aufsichtsstellen statthaft, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist.
4.3.5 Zusammenarbeit mit den Staatsanwaltschaften
Ermittlungsverfahren gegen jugendliche und heranwachsende Tatverdächtige, bei denen aufgrund ihrer persönlichen Entwicklung sowie der Art, Schwere und Anzahl der ihnen zur Last gelegten Taten eine umgehende strafrechtliche Reaktion geboten ist, sind vorrangig durchzuführen. Die hierzu notwendigen Verfahrensabläufe stimmen die Kreispolizeibehörden mit den zuständigen Staatsanwaltschaften ab.
4.4 Justizbehörden
4.4.1 Aufgaben der Justizbehörden
Die Justizbehörden - Staatsanwaltschaften und Gerichte - werden Kraft ihres gesetzlichen Auftrags erst tätig, wenn zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine Straftat vorliegen. Ihre Maßnahmen und Reaktionen orientieren sich dabei vor allem an dem Erziehungsgedanken auf der Grundlage der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes. Bereits im Ermittlungsverfahren wird die Jugendgerichtshilfe in das Verfahren eingebunden.
In Jugendverfahren sollen Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Richterinnen und Richter tätig sein, die erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sind. Richterinnen und Richter auf Probe und Beamtinnen und Beamte auf Probe sollen im ersten Jahr nach ihrer Ernennung nicht zur Jugendstaatsanwältin oder zum Jugendstaatsanwalt bestellt werden.
4.4.2 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte für den Ort
Um kriminelle Karrieren einzelner Jugendlicher vor Ort frühzeitig zu erkennen und schnell und angemessen reagieren zu können, ist die Bearbeitung der Jugendstrafverfahren bei allen Staatsanwaltschaften des Landes der Staatsanwältin beziehungsweise dem Staatsanwalt für den Ort übertragen worden. Sie stehen als ständige Ansprechpersonen den Beschäftigten aller in ihrem Bezirk tätigen Behörden, insbesondere den Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeitern der Polizei, den Jugendämtern und den Schulen, zur Verfügung.
4.4.3 Jugendstrafverfahren
Der Erziehungsgedanke spiegelt sich insbesondere auch in den vielfältigen, abgestuften Reaktionsmöglichkeiten wider. Durch zeitnahe und erzieherische Maßnahmen, etwa die Durchführung eines Täter-Opfer-Ausgleichs oder eines sozialen Trainingskurses, zum Beispiel in Form eines Anti-Gewalt-Trainings, leisten die Justizbehörden gleichzeitig einen Beitrag zur Verhütung weiterer Straftaten.
Nach Durchführung der Ermittlungen obliegt den Jugendstaatsanwältinnen und Jugendstaatsanwälten die Entscheidung, ob ein Tatnachweis zu führen ist und ob unter den Voraussetzungen des § 45 des Jugendgerichtsgesetzes von der Verfolgung abgesehen werden kann. Dabei ist besonderes Augenmerk auf die Durchführung erzieherischer Maßnahmen gemäß § 45 Absatz 2 des Jugendgerichtsgesetzes zu richten. Kommt ein Absehen von der Verfolgung aus erzieherischen Gründen nicht in Betracht, wird zeitnah Anklage erhoben oder Antrag auf Entscheidung im Vereinfachten Jugendverfahren gestellt.
Sind in einem Ermittlungsverfahren gegen eine Jugendliche oder einen Jugendlichen die Voraussetzungen für den Erlass eines Haftbefehls gegeben, prüft die Jugendstaatsanwältin oder der Jugendstaatsanwalt regelmäßig, ob der Zweck der Untersuchungshaft nicht durch eine vorläufige Anordnung über die Erziehung oder durch andere Maßnahmen erreicht oder zur Haftvermeidung vorrangig die einstweilige Unterbringung in einem Heim der Jugendhilfe gemäß §§ 71, 72 des Jugendgerichtsgesetzes angeordnet werden kann. Über die betreffenden Einrichtungen der Jugendhilfe wird die Justiz regelmäßig informiert.
Die Jugendgerichte führen die Jugendverfahren mit Blick auf den Erziehungsgedanken unter Beachtung des Beschleunigungsgebots und der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes durch. Sie ordnen - falls eine Einstellung nach § 47 des Jugendgerichtsgesetzes nicht in Betracht kommt - Erziehungsmaßregeln und dort insbesondere Weisungen an. Wenn diese nicht ausreichen, wird die Straftat mit Zuchtmitteln, zum Beispiel durch Arbeitsauflage oder Jugendarrest, geahndet. Die Jugendstrafe ist Ultima Ratio jugendstrafrechtlicher Rechtsfolgen. Sie darf nur verhängt werden, wenn andere Maßnahmen zur Erziehung mit Blick auf die Person der oder des Jugendlichen und/oder zum Ausgleich schwerer Schuld nicht ausreichen. Jugendarrest neben zur Bewährung ausgesetzter Jugendstrafe kann zur Verdeutlichung des Unrechts und der Folgen erneuter Straftaten oder zur Verbesserung der Erfolgsaussichten für eine erzieherische Einwirkung der Bewährungszeit und deren Bewältigung angeordnet werden.
4.4.4 Vollstreckung jugendstrafrechtlicher Sanktionen
Für die zeitnahe Vollstreckung der erkannten Maßnahme ist Sorge zu tragen. Die Arrestvollstreckung ist gemäß § 85 Absatz 1 des Jugendgerichtsgesetzes in Verbindung mit § 90 Absatz 2 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes unmittelbar nach Rechtskraft des Urteils und vor Urteilsabsetzung an den Jugendrichter am Ort des Vollzugs abzugeben, dem die weitere Vollstreckung und die Vollzugsleitung obliegt. Bei einer Jugendstrafe mit Bewährung sieht das des Jugendgerichtsgesetzes obligatorisch die Unterstellung unter eine Bewährungshelferin oder einen Bewährungshelfer vor. Dadurch ist sichergestellt, dass die Jugendrichterin oder der Jugendrichter regelmäßig über den Verlauf der Bewährungszeit unterrichtet ist und auf mögliches Fehlverhalten umgehend reagieren kann.
Der Vollzug des Jugendarrestes und der Jugendstrafe wird erzieherisch gestaltet. Der Jugendstrafvollzug geht deshalb durch differenzierte Angebote auf den individuellen Förderbedarf der Gefangenen ein. Die Förderung richtet sich in besonderem Maße auf die Bereiche der schulischen Bildung und der beruflichen Qualifizierung. Zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt wird mit den Arbeitsagenturen und sonstigen Einrichtungen eng zusammengearbeitet. Die Entlassung wird individuell vorbereitet.
Bei der Vollstreckung von Jugendarrest oder Jugendstrafe an Schultagen soll die Vollstreckungsleitung regelmäßig zugleich mit der Ladung die Schulleitung davon unterrichten, wo und in welcher Zeit die Vollstreckung erfolgt. Dem Jugendlichen kann auch aufgegeben werden, die Ladung der Schulleitung vorzulegen und die Kenntnisnahme bescheinigen zu lassen.
4.4.5 Familiengerichtliche Verfahren
Verantwortung für die Verhütung von Jugendkriminalität trifft im Übrigen nicht nur die Strafgerichte. Jugendkriminalität kann Ausdruck von Verwahrlosungszuständen in elterlicher Mitverantwortung sein. Gemäß § 1666 des Bürgerlichen Gesetzbuches in der Fassung vom 18. August 1896 (RGB1. S.195) in der jeweils gültigen Fassung haben die Familiengerichte eine Gefährdung des Kindeswohls durch erforderliche Maßnahmen abzuwenden, wenn die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, die Gefahr abzuwenden.
4.5 Untere Gesundheitsbehörden
Bei konkreten Anhaltspunkten für das Vorliegen einer psychischen Störung oder schweren Verhaltensauffälligkeit empfiehlt es sich, die speziellen Dienste - wie den sozialpsychiatrischen oder falls vorhanden den jugendpsychiatrischen oder den jugend- und schulärztlichen Dienst - der unteren Gesundheitsbehörden zu informieren.
Suchtgefährdete oder suchtkranke Jugendliche sollten auf Hilfemöglichkeiten der Suchtberatungsstellen hingewiesen werden.
4.6 Ordnungsbehörden
Zur Verhütung der Jugendkriminalität werden die Ordnungsbehörden insbesondere bei der Überwachung jugendgefährdender Orte unter den Gesichtspunkten des Jugendschutzes sowie der Einhaltung gaststätten- und gewerberechtlicher Vorschriften tätig.
5 Besondere Formen der Zusammenarbeit
5.1 Fallkonferenzen
Bei herausragenden Straftaten oder Gefahrenlagen sowie bei Kindern und Jugendlichen, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen und -täter auffällig werden, ist eine besonders enge Zusammenarbeit der betroffenen Behörden und Institutionen notwendig. Sowohl fallübergreifende Konferenzen als auch einzelfallbezogene Fallkonferenzen, an denen die jeweils betroffenen Institutionen teilnehmen, fördern und vereinfachen den Informationsaustausch. Zugleich ermöglichen sie, auf den jeweiligen Einzelfall ausgerichtete Maßnahmen zu vereinbaren.
5.2 Häuser des Jugendrechts
In „Häusern des Jugendrechts“ sind Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe gemeinsam tätig. Die enge Zusammenarbeit fördert den Informationsaustausch und ermöglicht es, tatverdächtige Jugendliche ihrer jeweiligen Situation und Persönlichkeit angemessen zu behandeln. Gerade Jugendliche, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen oder -täter auffällig werden, können in sogenannten Häusern des Jugendrechts für Intensivtäter eng begleitet werden. Der Entwicklung und Verfestigung krimineller Karrieren im Jugendalter wird mittels abgestufter Maßnahmen in direkter Abstimmung zwischen Polizei, Jugendgerichtshilfe und Staatsanwaltschaft individuell entgegengewirkt. Alle Maßnahmen orientieren sich dabei insbesondere am Erziehungsgedanken des Jugendstrafrechts.
6 Landesweite Unterstützungsmaßnahmen
sowie Handreichungen und Erlasse
Für die Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität bestehen über diesen Erlass hinaus zahlreiche spezifische Regelungen, darunter:
a) Polizeiliche Kriminalprävention, Runderlass des Ministeriums des Innern vom 09.05.2019 (MBl. NRW. S. 181)
b) Bearbeitung von Jugendsachen (PDV 382), Runderlass des Innenministeriums vom 07.12.1995 (SMBl. NRW. 2054)
c) Haftentscheidungshilfe im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 03.05.1995 (MBl. NRW. S. 814)
d) Richtlinien zur Förderung der Diversion im Jugendstrafverfahren (Diversionsrichtlinien), Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Innenministeriums, des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder und des Ministeriums für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie vom 13.07.2004 (MBl. NRW. S. 840)
e) Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 14.03.1995 (MBl. NRW. S. 558)
f) Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule, Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4)
g) Landesstelle Schulpsychologie und Schulpsychologisches Krisenmanagement (LaSP), Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 03.05.2017 (BASS 10-32 Nr. 67)
h) Jugendwohlfahrtszuständigkeitsverordnung vom 10. November 2009 (GV. NRW. S. 586).
a) Notfallordner für die Schulen in Nordrhein-Westfalen - Hinsehen und Handeln, Handlungsempfehlungen zur Krisenprävention und Krisenintervention, Düsseldorf 2015
b) Empfehlungen zu Strukturen, Aufgaben und Verfahrensweisen des Schulpsychologischen Krisenmanagements in Schulen in Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Schule und Weiterbildung, Städtetag Nordrhein-Westfalen, Landkreistag Nordrhein-Westfalen, Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen, Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf August 2014.
Dieser Runderlass tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft. Gleichzeitig wird der Gemeinsame Runderlass des Kultusministeriums und des Innenministeriums „Netzwerke gegen Gewalt an Schulen und im schulischen Umfeld; Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften bei den Kreisen und kreisfreien Städten“ vom 16.02.1994 (MBl. NRW. S. 491 - BASS 12-21 Nr. 9) aufgehoben.
ABl. NRW. 12/19 | Linuxtag findet zum zehnten Mal statt
Vorbereitungen für das Treffen im Juni sind angelaufen
von Martin Fiutak am 15. März 2005 , 09:11 Uhr
Die CeBIT ist noch nicht zu Ende, da laufen schon die Vorbereitungen für den Linuxtag 2005 auf Hochtouren. In genau 100 Tagen, am 22. Juni 2005, öffnet der Business-Kongress seine Pforten.
Das viertägige Treffen in Karlsruhe steht dieses Jahr unter dem Motto „where .com meets .org“. Eingeladen sind IT-Entscheider, Softwareentwickler und Anwender von Linux & Co.
„Das bewährte Konzept von Ausstellung und verschiedenen Fachkongressen wird auch im zehnten Jahr des Bestehens weiter ausgebaut“, versprechen die Veranstalter. Der Businesskongress am 22. Juni richtet sich an IT-Entscheider aus Unternehmen. Es sollen neue Einsatzfelder und technologische Innovationen vorgestellt und Entscheidungshilfen für Investitionen in die IT-Infrastruktur gegeben werden.
Ergänzend zum Businesskongress finden vom 21. bis zum 23. Juni Tutorien statt. Eine vorherige Anmeldung ist allerdings erforderlich. Ein Highlight des Linuxtag 2005 ist außerdem das „Practical-Linux-Forum“. Hier sollen Fragen zur täglichen Benutzung praxisbezogen beanwortet werden. Der LAMP-Day soll die Systemkomponenten Linux, Apache, MySQL und PHP in den Mittelpunkt stellen.
Noch keine Kommentare zu Linuxtag findet zum zehnten Mal statt | de |
q-de-773 | zu planen und umzusetzen. | BASS 2019/2020 - 18-03 Nr. 1 Zusammenarbeit bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Zu BASS 18-03 Nr. 1
Zusammenarbeit bei der
Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Gemeinsamer Runderlass des Ministeriums des Innern,
des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales,
und des Ministeriums der Justiz
v. 19.11.2019 (MBl. NRW. S. 740)
Delinquentes Verhalten ist in der Entwicklung von Jugendlichen ein überwiegend episodenhaftes Phänomen, dessen Ursachen unter anderem in Störungen des Sozialisationsprozesses liegen und das durch geschlechtsspezifische Unterschiede gekennzeichnet ist. Ziel bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität ist insbesondere, der Entwicklung und Verfestigung delinquenter Verhaltensweisen entgegenzuwirken. Kriminalpräventive Maßnahmen sollen dabei möglichst früh ansetzen und die jeweiligen Lebensumstände sowie individuellen Problemlagen der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen. Die Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten und das soziale Umfeld sind in geeigneter Weise einzubeziehen.
Die vertrauensvolle und kontinuierliche Zusammenarbeit der mit Kindern und Jugendlichen befassten Institutionen und Einrichtungen ist wesentliche Voraussetzung für wirksame Präventions- und Interventionsmaßnahmen und für angemessene Maßnahmen im Rahmen von Strafverfahren. Neben der Vermeidung von Straftaten durch frühzeitige Vermittlung in geeignete Hilfen kommen einer schnellen Aufklärung von Straftaten, der zeitnahen Reaktion auf Straftaten und der Berücksichtigung der berechtigten Ansprüche potentieller und konkreter Opfer eine besondere Bedeutung zu.
2 Netzwerke der Prävention
Anhaltende frühkindliche Verhaltensauffälligkeiten, zum Beispiel aggressives Verhalten oder soziales Rückzugsverhalten, können Indikatoren für eine spätere Suchtentwicklung, Delinquenz und gewalttätiges Verhalten sein. Daher sollten erste Maßnahmen der Primärprävention sehr früh, möglichst bereits im Vorschulalter, durchgeführt werden, um einem negativen Entwicklungsverlauf effektiv vorzubeugen.
In den Kommunen arbeitet bereits eine Vielzahl von Institutionen wie Jugendhilfe, Sucht- und Drogenhilfe, Schule, Kindergärten, Polizei, Kirchen, Vereine und andere Organisationen zusammen, um Kinder und Jugendliche für entsprechende Gefahren zu sensibilisieren und in Risiko- und Gefährdungslagen geeignete Hilfen anzubieten. Diese Zusammenarbeit der Verantwortungsträger in Städten und Gemeinden im Rahmen von Netzwerken ist weiter zu intensivieren.
Die Jugendämter sollten dabei eine koordinierende Rolle übernehmen. Sie sollen die anderen Institutionen bei der Zusammenarbeit im Netzwerk beraten und unterstützen sowie auf die Vereinbarung von Zielen und Leitlinien der Netzwerkpartner hinwirken.
3 Übermittlung personenbezogener Daten
Die folgenden Ausführungen zur Zusammenarbeit enthalten selbst keine Rechtsgrundlagen zur Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten. Die zur Zusammenarbeit angehaltenen Stellen sind daher verpflichtet, im Einzelfall zu prüfen, ob eine Datenübermittlung zulässig ist.
4 Aufgaben der Netzwerkpartner
4.1 Jugendämter
Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer selbstbestimmt und eigenverantwortlich handelnden sozial kompetenten Persönlichkeit. In diesem Kontext ist es unter anderem Aufgabe der Jugendämter, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern, ihnen sowie ihren Familien Beratung und erforderliche Hilfen anzubieten und zu gewähren, Familien zu unterstützen und von den Kindern und Jugendlichen Gefährdungen abzuwenden. Hierbei wirken die Jugendämter in den Feldern des Achten Buches Sozialgesetzbuch - Kinder und Jugendhilfe - in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. September 2012 (BGBl. I S. 2022), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 4. August 2019 (BGBl. I S. 1131) geändert worden ist, bei der Prävention mit. Sie arbeiten zudem gemäß § 81 des Achten Buches Sozialgesetzbuch mit anderen Stellen, die der Erziehung, Bildung, Beratung und der Hilfe dienen, sowie den Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Die Jugendgerichtshilfe ist Teil des Jugendamtes. Die Träger der freien Jugendhilfe, wie zum Beispiel Wohlfahrtsverbände, Jugendeinrichtungen und Jugendorganisationen und die Kirchen nehmen bei Präventionsmaßnahmen und bei den Hilfen eine besondere Rolle ein. Sie sind wichtige Partner bei der Förderung junger Menschen.
Darüber hinaus haben Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen Anspruch auf rechtzeitige und verlässliche Hilfe durch die Jugendämter. Hierzu müssen in sozial belasteten Regionen und für Familien mit besonderen Risikofaktoren niedrigschwellige Angebote bereitgestellt werden.
Zur Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen, insbesondere des Jugendschutzgesetzes, arbeiten die Jugendämter mit den örtlichen Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Erziehung und Bildung in der Schule zielen auf die Entwicklung einer selbst- und sozialverantwortlichen Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen. Dies ist grundlegende Aufgabe der gesamten Schule gemäß Artikel 6 der Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Juli 1950 (GV. NRW. S. 127), in der jeweils geltenden Fassung und § 1 Absatz 1 des Schulgesetzes NRW vom 15. Februar 2005 (GV. NRW. S. 102) in der jeweils geltenden Fassung.
Themen der Kriminalprävention, insbesondere zur Vermeidung von Gewalt, Diskriminierung, politisch motivierter Straftaten sowie Drogenkonsum beziehungsweise Erläuterungen des Betäubungsmittelrechts und Cybercrime, sind in der Schule zu behandeln. Dazu können Angebote vor allem von Polizei, Jugendamt, Schulpsychologie sowie Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe und allgemeine Beratungsstellen genutzt werden. Vertrauensbildend sind regelmäßige anlassunabhängige Besuche oder Sprechstunden der Polizei und des Jugendamts in den Schulen.
Zur Umsetzung dienen insbesondere die im Runderlass zu Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule gemäß Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4) empfohlenen schulischen Teams zur Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention sowie die jeweiligen schulischen Beratungskonzepte.
Lehramtsanwärterinnen und -anwärter sollen Gelegenheit erhalten, die Zusammenarbeit mit den genannten Netzwerkpartnern kennen zu lernen.
Dieser Aufgabenbereich soll sowohl bei Schulleiterdienstbesprechungen als auch bei Schulleiterqualifizierungsmaßnahmen thematisiert werden.
4.2.1 Ansprechpersonen
Zur Sicherung des Kontakts mit der Polizei und dem Jugendamt bestellt jede Schulleitung eine feste Ansprechperson, möglichst aus der Schulleitung, der erweiterten Schulleitung oder aus dem Personenkreis der Beratungslehrkräfte. Die Ansprechpersonen bewerten zusammen mit den von der Polizei und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
4.2.2 Straftaten an der Schule oder im schulischen Kontext
Besteht gegen Schülerinnen oder Schüler der Verdacht der Begehung eines Verbrechens, so hat die Schulleitung die Strafverfolgungsbehörden zu benachrichtigen.
Für den Fall des Verdachts eines Vergehens prüft die Schulleitung, ob pädagogische/schulpsychologische Unterstützung, erzieherische Einwirkungen beziehungsweise Ordnungsmaßnahmen ausreichen oder ob wegen der Schwere der Tat oder anderer gewichtiger Umstände, zum Beispiel mehrfache Auffälligkeiten, eine Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft erforderlich ist. Eine Benachrichtigung ist in der Regel erforderlich bei:
a) gefährlichen Körperverletzungen,
b) Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
c) Einbruchsdiebstählen,
d) Verstößen gegen das Waffengesetz,
e) Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz,
f) gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr,
g) erheblichen Fällen von Bedrohung oder Nötigung,
h) Sachbeschädigung,
i) Cybercrime sowie
j) politisch motivierten Straftaten.
Bei der Abwägung berücksichtigt die Schule sowohl die Täter- als auch die Opferinteressen und greift, nach Bedarf auf die Expertise von Netzwerkpartnern zurück.
In Fällen des Verdachts auf Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz soll möglichst die Sucht- und Drogenberatungsstelle einbezogen werden. Dies erfolgt auf der Grundlage einer Erörterung des Einzelfalls unter Gewährleistung der Anonymität der oder des Betroffenen. Die Drogen- und Suchtberatungsstelle unterstützt die Schulleitung bei der Abwägung, ob bei einem Vergehen von der Benachrichtigung der Strafverfolgungsbehörden abgesehen werden kann und ob und gegebenenfalls welche weitergehenden Hilfen in dem konkreten Einzelfall angezeigt sind.
Der Erziehungsauftrag gemäß § 2 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen und Beratungsauftrag gemäß § 44 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen der Schule wird durch die Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft nicht berührt. Insbesondere ist die Schule auch nach Hinzuziehung der Polizei oder Staatsanwaltschaft berechtigt, die in § 53 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen vorgesehenen erzieherischen Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen zu verhängen.
Die Wahrnehmung weiterer sozialer-, pädagogischer- und schulpsychologischer Unterstützungsangebote ist zu prüfen. Strafbare Handlungen, die von Schülerinnen oder Schülern außerhalb der Schule begangen werden, können dann zu Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen nach dem Schulgesetz führen, wenn ein schulischer Bezug erkennbar ist, zum Beispiel, wenn Mitschülerinnen oder Mitschüler oder Lehr- und Fachkräfte einer Schule betroffen sind.
Die Aufgaben der Strafverfolgung obliegen ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden.
Im Rahmen der Gefahrenabwehr ist die Polizei darüber hinaus zu benachrichtigen, soweit der Schulleitung oder einer Lehrperson zureichende tatsächliche Anhaltspunkte auf bevorstehende erhebliche Straftaten vorliegen.
4.2.3 Information der Eltern
Sofern die Schule Polizei oder Staatsanwaltschaft informiert hat, obliegt die Benachrichtigung der Eltern im Sinne des § 123 des Schulgesetzes NRW der tatverdächtigen Personen beziehungsweise der Opfer ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden, um Ermittlungsmaßnahmen nicht zu gefährden. Ansonsten informiert die Schule in eigener Zuständigkeit die Eltern der tatverdächtigen Personen und die Eltern der Opfer, soweit es sich um Schülerinnen oder Schüler der Schule handelt. Den Eltern der Opfer wird damit die Geltendmachung von zivilrechtlichen Ansprüchen oder die eigene Strafanzeige ermöglicht.
4.2.4 Information und Anhörung der Schule im Ermittlungsverfahren
Die Strafverfolgungsbehörden hören gemäß § 43 Absatz 1 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. Dezember 1974 (BGBl. I S. 3427), das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGBl. I S. 840) geändert worden ist, die Schule zur Feststellung der Lebens- und Familienverhältnisse, des Werdegangs, des bisherigen Verhaltens der oder des Beschuldigten und aller übrigen Umstände an, die zur Beurteilung seiner seelischen, geistigen und charakterlichen Eigenart dienen können, sofern die Schülerin oder der Schüler dadurch keine Nachteile, zum Beispiel den Verlust ihres beziehungsweise seines Ausbildungsplatzes zu befürchten hat. Gemäß Nummer 33 der Anordnung über Mitteilungen in Strafsachen vom 1. Februar 2009 (BAnz AT 08.04.2019 B1), werden die Leiterin beziehungsweise der Leiter der Schule zudem über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und die Erhebung der öffentlichen Klage unterrichtet, wenn aus Gründen der Schulordnung, insbesondere zur Wahrung eines geordneten Schulbetriebes oder zum Schutz anderer Schülerinnen und Schüler, sofortige Maßnahmen geboten sein können.
Soweit seitens der Schule die Strafverfolgungsbehörden informiert wurden, informiert sie diese auch über pädagogische Maßnahmen, erzieherische Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen, damit diese im Strafverfahren berücksichtigt werden können.
4.2.5 Gefährdung des Kindeswohls
Bestehen gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls einer minderjährigen Schülerin oder eines minderjährigen Schülers, haben Lehrkräfte, zur Gefährdungseinschätzung Anspruch auf Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft des öffentlichen Jugendhilfeträgers. Regelungen finden sich hierzu in § 4 Absatz 1 Nummer 7 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz in der Fassung vom 1. Januar 2012 in der jeweils geltenden Fassung, des § 42 Absatz 6 des Schulgesetzes NRW, des § 29 des Runderlasses des Ministeriums für Schule und Weiterbildung zur Allgemeinen Dienstordnung für Lehrerinnen und Lehrer, Schulleiterinnen und Schulleiter an öffentlichen Schulen vom 16.06.2012 (BASS 21-02 Nr. 4) und des § 8 des Achten Buches Sozialgesetzbuch.
Lehrkräfte, die einen derartigen Verdacht haben, informieren die Schulleitung unverzüglich. Sofern ein Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler und den Personensorgeberechtigten keinen Erfolg verspricht - u.a. soll hierbei auf die Inanspruchnahme von Hilfen hingewirkt werden - und eine Gefährdung auf andere Weise nicht abzuwenden ist und somit ein Tätigwerden des Jugendamtes als erforderlich erachtet wird, ist die Lehrkraft beziehungsweise die Schulleitung befugt, das Jugendamt zu informieren und die erforderlichen Daten mitzuteilen. Vorab sind die Betroffenen hierüber in Kenntnis zu setzen, sofern damit der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird.
Für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie sonstige im Landesdienst stehende pädagogische und sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gem. § 58 des Schulgesetzes NRW, die in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit ebenfalls gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung feststellen, gilt dies unter Beachtung des § 203 des Strafgesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. November 1998 (BGBl. I S. 3322), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGB1. I S. 844) geändert worden ist, entsprechend.
Schulleitungen, Lehrkräfte und das pädagogische und sozialpädagogische Personal im Sinne des § 58 Schulgesetzes NRW unterstützen im Rahmen von Schulfahndungen die Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung von sexuellen Missbrauchsstraftaten.
Soweit in diesem Zusammenhang der Verdacht einer Straftat gegen andere Personen besteht, ist - auch mit Blick auf die Verhinderung der Fortsetzung dieser Straftat - bereits seitens der Schule die Information der Strafverfolgungsbehörden zu prüfen.
Polizeiliche Konzepte zur Reduzierung der Kinder- und Jugendkriminalität umfassen Prävention, Opferschutz und die Vermittlung von Opferhilfe ebenso wie Maßnahmen der Strafverfolgung. Vorrangiges Ziel ist, Kriminalitätsgefährdungen frühzeitig zu erkennen und die Verfestigung von Kriminalität zu verhindern. Von besonderer Bedeutung sind dabei entsprechende Programme, wie zum Beispiel „Kurve kriegen“, und die schnelle Aufklärung von Straftaten. Hierzu arbeitet die Polizei insbesondere mit Schulen, Jugendämtern, Träger der freien Jugendhilfe, Ordnungsbehörden und Justizbehörden eng zusammen.
4.3.2 Zusammenarbeit mit den Jugendämtern
Der Kontakt zu den Jugendämtern sollte besonders eng sein. Sie werden über jugendgefährdende Orte sowie über gefährdete Kinder und Jugendliche unterrichtet. Das Jugendamt ist unverzüglich zu verständigen, wenn erzieherische Maßnahmen schon während der polizeilichen Ermittlungen notwendig erscheinen. Die Bewährungshilfe sollte bereits informiert werden, wenn aufgrund polizeilicher Feststellungen zu befürchten ist, dass von ihr Betreute wieder in die Kriminalität abzugleiten drohen.
Die Polizei unterstützt die Ordnungs- und Jugendbehörden bei der Überwachung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes, um Gefährdungen zu verhindern, die das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen bedrohen.
Bei Gefährdungen für Kinder und Jugendliche trifft die Polizei die unaufschiebbar notwendigen Maßnahmen im Rahmen ihrer Zuständigkeit. Sie wirkt auf intervenierende Maßnahmen originär zuständiger Behörden hin.
4.3.3 Polizeiliche Bearbeitung der Jugendkriminalität
In allen Kreispolizeibehörden begleiten zum Zwecke der Prävention speziell geschulte Beamtinnen und Beamte die örtlichen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität. Zu diesem Zweck halten sie Verbindung zu den Dienststellen ihrer Behörde, die Sachverhalte bearbeiten, an denen Kinder und Jugendliche beteiligt sind.
Gerade der erste Kontakt von tatverdächtigen Kindern und Jugendlichen mit den Strafverfolgungsbehörden kann wesentlichen Einfluss auf ihre zukünftige Entwicklung haben. Die Bearbeitung von Jugendsachen erfolgt durch besonders geschulte und mit der Jugendkriminalität vertraute Polizeibeamtinnen oder Polizeibeamte, durch sogenannte Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter.
4.3.4 Zusammenarbeit mit Schulen
Die Polizei bietet allen Schulen bilateral oder im Rahmen von Ordnungspartnerschaften Kooperationen an, die auf die Verhinderung von Straftaten durch Schülerinnen und Schüler sowie eine Verbesserung des Schutzes von Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern vor Straftaten gerichtet sind.
In diesem Rahmen prüft sie regelmäßig auch ihre Beteiligung an kriminalpräventiven Schulprojekten.
Erfordert die Sicherheitslage an einer Schule polizeiliches Einschreiten, sind mit der Schulleitung abgestimmte Maßnahmen zur Strafverfolgung und Kriminalprävention in Betracht zu ziehen.
Für die Zusammenarbeit mit den Schulen benennen die Kreispolizeibehörden feste Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner. Für diese Aufgabe kommen insbesondere Beamtinnen und Beamte des polizeilichen Bezirksdienstes in Betracht. Sie bewerten gemeinsam mit den von der Schule und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
Die Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter übermitteln der Schulleitung den Sachverhalt, soweit
a) der Tatverdacht sich gegen einen Schüler oder eine Schülerin richtet,
b) auf Grund der Art der Straftat oder sonstiger konkreter Anhaltspunkte die Gefahr besteht, dass der oder die Tatverdächtige innerhalb oder außerhalb der Schule zum Nachteil von Mitschülerinnen oder Mitschülern, Lehrerinnen oder Lehrern, sonstigen in der Schule beschäftigten Personen oder Personen der Elternvertretung eine Straftat begehen wird und
c) die Kenntnis des Sachverhalts für die Schulleitung erforderlich ist, damit sie im Rahmen ihrer Aufgaben die Gefahr abwehren kann.
Änderungen der Gefahrenprognose werden der Schulleitung mitgeteilt. Die Schulleitungen dürfen die übermittelten Daten ausschließlich zu Zwecken der ihr obliegenden Gefahrenabwehr verwenden. Eine Weitergabe ist nur innerhalb des Lehrerkollegiums oder an Aufsichtsstellen statthaft, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist.
4.3.5 Zusammenarbeit mit den Staatsanwaltschaften
Ermittlungsverfahren gegen jugendliche und heranwachsende Tatverdächtige, bei denen aufgrund ihrer persönlichen Entwicklung sowie der Art, Schwere und Anzahl der ihnen zur Last gelegten Taten eine umgehende strafrechtliche Reaktion geboten ist, sind vorrangig durchzuführen. Die hierzu notwendigen Verfahrensabläufe stimmen die Kreispolizeibehörden mit den zuständigen Staatsanwaltschaften ab.
4.4 Justizbehörden
4.4.1 Aufgaben der Justizbehörden
Die Justizbehörden - Staatsanwaltschaften und Gerichte - werden Kraft ihres gesetzlichen Auftrags erst tätig, wenn zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine Straftat vorliegen. Ihre Maßnahmen und Reaktionen orientieren sich dabei vor allem an dem Erziehungsgedanken auf der Grundlage der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes. Bereits im Ermittlungsverfahren wird die Jugendgerichtshilfe in das Verfahren eingebunden.
In Jugendverfahren sollen Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Richterinnen und Richter tätig sein, die erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sind. Richterinnen und Richter auf Probe und Beamtinnen und Beamte auf Probe sollen im ersten Jahr nach ihrer Ernennung nicht zur Jugendstaatsanwältin oder zum Jugendstaatsanwalt bestellt werden.
4.4.2 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte für den Ort
Um kriminelle Karrieren einzelner Jugendlicher vor Ort frühzeitig zu erkennen und schnell und angemessen reagieren zu können, ist die Bearbeitung der Jugendstrafverfahren bei allen Staatsanwaltschaften des Landes der Staatsanwältin beziehungsweise dem Staatsanwalt für den Ort übertragen worden. Sie stehen als ständige Ansprechpersonen den Beschäftigten aller in ihrem Bezirk tätigen Behörden, insbesondere den Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeitern der Polizei, den Jugendämtern und den Schulen, zur Verfügung.
4.4.3 Jugendstrafverfahren
Der Erziehungsgedanke spiegelt sich insbesondere auch in den vielfältigen, abgestuften Reaktionsmöglichkeiten wider. Durch zeitnahe und erzieherische Maßnahmen, etwa die Durchführung eines Täter-Opfer-Ausgleichs oder eines sozialen Trainingskurses, zum Beispiel in Form eines Anti-Gewalt-Trainings, leisten die Justizbehörden gleichzeitig einen Beitrag zur Verhütung weiterer Straftaten.
Nach Durchführung der Ermittlungen obliegt den Jugendstaatsanwältinnen und Jugendstaatsanwälten die Entscheidung, ob ein Tatnachweis zu führen ist und ob unter den Voraussetzungen des § 45 des Jugendgerichtsgesetzes von der Verfolgung abgesehen werden kann. Dabei ist besonderes Augenmerk auf die Durchführung erzieherischer Maßnahmen gemäß § 45 Absatz 2 des Jugendgerichtsgesetzes zu richten. Kommt ein Absehen von der Verfolgung aus erzieherischen Gründen nicht in Betracht, wird zeitnah Anklage erhoben oder Antrag auf Entscheidung im Vereinfachten Jugendverfahren gestellt.
Sind in einem Ermittlungsverfahren gegen eine Jugendliche oder einen Jugendlichen die Voraussetzungen für den Erlass eines Haftbefehls gegeben, prüft die Jugendstaatsanwältin oder der Jugendstaatsanwalt regelmäßig, ob der Zweck der Untersuchungshaft nicht durch eine vorläufige Anordnung über die Erziehung oder durch andere Maßnahmen erreicht oder zur Haftvermeidung vorrangig die einstweilige Unterbringung in einem Heim der Jugendhilfe gemäß §§ 71, 72 des Jugendgerichtsgesetzes angeordnet werden kann. Über die betreffenden Einrichtungen der Jugendhilfe wird die Justiz regelmäßig informiert.
Die Jugendgerichte führen die Jugendverfahren mit Blick auf den Erziehungsgedanken unter Beachtung des Beschleunigungsgebots und der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes durch. Sie ordnen - falls eine Einstellung nach § 47 des Jugendgerichtsgesetzes nicht in Betracht kommt - Erziehungsmaßregeln und dort insbesondere Weisungen an. Wenn diese nicht ausreichen, wird die Straftat mit Zuchtmitteln, zum Beispiel durch Arbeitsauflage oder Jugendarrest, geahndet. Die Jugendstrafe ist Ultima Ratio jugendstrafrechtlicher Rechtsfolgen. Sie darf nur verhängt werden, wenn andere Maßnahmen zur Erziehung mit Blick auf die Person der oder des Jugendlichen und/oder zum Ausgleich schwerer Schuld nicht ausreichen. Jugendarrest neben zur Bewährung ausgesetzter Jugendstrafe kann zur Verdeutlichung des Unrechts und der Folgen erneuter Straftaten oder zur Verbesserung der Erfolgsaussichten für eine erzieherische Einwirkung der Bewährungszeit und deren Bewältigung angeordnet werden.
4.4.4 Vollstreckung jugendstrafrechtlicher Sanktionen
Für die zeitnahe Vollstreckung der erkannten Maßnahme ist Sorge zu tragen. Die Arrestvollstreckung ist gemäß § 85 Absatz 1 des Jugendgerichtsgesetzes in Verbindung mit § 90 Absatz 2 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes unmittelbar nach Rechtskraft des Urteils und vor Urteilsabsetzung an den Jugendrichter am Ort des Vollzugs abzugeben, dem die weitere Vollstreckung und die Vollzugsleitung obliegt. Bei einer Jugendstrafe mit Bewährung sieht das des Jugendgerichtsgesetzes obligatorisch die Unterstellung unter eine Bewährungshelferin oder einen Bewährungshelfer vor. Dadurch ist sichergestellt, dass die Jugendrichterin oder der Jugendrichter regelmäßig über den Verlauf der Bewährungszeit unterrichtet ist und auf mögliches Fehlverhalten umgehend reagieren kann.
Der Vollzug des Jugendarrestes und der Jugendstrafe wird erzieherisch gestaltet. Der Jugendstrafvollzug geht deshalb durch differenzierte Angebote auf den individuellen Förderbedarf der Gefangenen ein. Die Förderung richtet sich in besonderem Maße auf die Bereiche der schulischen Bildung und der beruflichen Qualifizierung. Zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt wird mit den Arbeitsagenturen und sonstigen Einrichtungen eng zusammengearbeitet. Die Entlassung wird individuell vorbereitet.
Bei der Vollstreckung von Jugendarrest oder Jugendstrafe an Schultagen soll die Vollstreckungsleitung regelmäßig zugleich mit der Ladung die Schulleitung davon unterrichten, wo und in welcher Zeit die Vollstreckung erfolgt. Dem Jugendlichen kann auch aufgegeben werden, die Ladung der Schulleitung vorzulegen und die Kenntnisnahme bescheinigen zu lassen.
4.4.5 Familiengerichtliche Verfahren
Verantwortung für die Verhütung von Jugendkriminalität trifft im Übrigen nicht nur die Strafgerichte. Jugendkriminalität kann Ausdruck von Verwahrlosungszuständen in elterlicher Mitverantwortung sein. Gemäß § 1666 des Bürgerlichen Gesetzbuches in der Fassung vom 18. August 1896 (RGB1. S.195) in der jeweils gültigen Fassung haben die Familiengerichte eine Gefährdung des Kindeswohls durch erforderliche Maßnahmen abzuwenden, wenn die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, die Gefahr abzuwenden.
4.5 Untere Gesundheitsbehörden
Bei konkreten Anhaltspunkten für das Vorliegen einer psychischen Störung oder schweren Verhaltensauffälligkeit empfiehlt es sich, die speziellen Dienste - wie den sozialpsychiatrischen oder falls vorhanden den jugendpsychiatrischen oder den jugend- und schulärztlichen Dienst - der unteren Gesundheitsbehörden zu informieren.
Suchtgefährdete oder suchtkranke Jugendliche sollten auf Hilfemöglichkeiten der Suchtberatungsstellen hingewiesen werden.
4.6 Ordnungsbehörden
Zur Verhütung der Jugendkriminalität werden die Ordnungsbehörden insbesondere bei der Überwachung jugendgefährdender Orte unter den Gesichtspunkten des Jugendschutzes sowie der Einhaltung gaststätten- und gewerberechtlicher Vorschriften tätig.
5 Besondere Formen der Zusammenarbeit
5.1 Fallkonferenzen
Bei herausragenden Straftaten oder Gefahrenlagen sowie bei Kindern und Jugendlichen, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen und -täter auffällig werden, ist eine besonders enge Zusammenarbeit der betroffenen Behörden und Institutionen notwendig. Sowohl fallübergreifende Konferenzen als auch einzelfallbezogene Fallkonferenzen, an denen die jeweils betroffenen Institutionen teilnehmen, fördern und vereinfachen den Informationsaustausch. Zugleich ermöglichen sie, auf den jeweiligen Einzelfall ausgerichtete Maßnahmen zu vereinbaren.
5.2 Häuser des Jugendrechts
In „Häusern des Jugendrechts“ sind Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe gemeinsam tätig. Die enge Zusammenarbeit fördert den Informationsaustausch und ermöglicht es, tatverdächtige Jugendliche ihrer jeweiligen Situation und Persönlichkeit angemessen zu behandeln. Gerade Jugendliche, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen oder -täter auffällig werden, können in sogenannten Häusern des Jugendrechts für Intensivtäter eng begleitet werden. Der Entwicklung und Verfestigung krimineller Karrieren im Jugendalter wird mittels abgestufter Maßnahmen in direkter Abstimmung zwischen Polizei, Jugendgerichtshilfe und Staatsanwaltschaft individuell entgegengewirkt. Alle Maßnahmen orientieren sich dabei insbesondere am Erziehungsgedanken des Jugendstrafrechts.
6 Landesweite Unterstützungsmaßnahmen
sowie Handreichungen und Erlasse
Für die Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität bestehen über diesen Erlass hinaus zahlreiche spezifische Regelungen, darunter:
a) Polizeiliche Kriminalprävention, Runderlass des Ministeriums des Innern vom 09.05.2019 (MBl. NRW. S. 181)
b) Bearbeitung von Jugendsachen (PDV 382), Runderlass des Innenministeriums vom 07.12.1995 (SMBl. NRW. 2054)
c) Haftentscheidungshilfe im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 03.05.1995 (MBl. NRW. S. 814)
d) Richtlinien zur Förderung der Diversion im Jugendstrafverfahren (Diversionsrichtlinien), Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Innenministeriums, des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder und des Ministeriums für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie vom 13.07.2004 (MBl. NRW. S. 840)
e) Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 14.03.1995 (MBl. NRW. S. 558)
f) Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule, Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4)
g) Landesstelle Schulpsychologie und Schulpsychologisches Krisenmanagement (LaSP), Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 03.05.2017 (BASS 10-32 Nr. 67)
h) Jugendwohlfahrtszuständigkeitsverordnung vom 10. November 2009 (GV. NRW. S. 586).
a) Notfallordner für die Schulen in Nordrhein-Westfalen - Hinsehen und Handeln, Handlungsempfehlungen zur Krisenprävention und Krisenintervention, Düsseldorf 2015
b) Empfehlungen zu Strukturen, Aufgaben und Verfahrensweisen des Schulpsychologischen Krisenmanagements in Schulen in Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Schule und Weiterbildung, Städtetag Nordrhein-Westfalen, Landkreistag Nordrhein-Westfalen, Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen, Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf August 2014.
Dieser Runderlass tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft. Gleichzeitig wird der Gemeinsame Runderlass des Kultusministeriums und des Innenministeriums „Netzwerke gegen Gewalt an Schulen und im schulischen Umfeld; Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften bei den Kreisen und kreisfreien Städten“ vom 16.02.1994 (MBl. NRW. S. 491 - BASS 12-21 Nr. 9) aufgehoben.
ABl. NRW. 12/19 | Bischofszell Online: Neuigkeiten: Revision Ortsplanung: Erster Arbeitsschritt abgeschlossen
Revision Ortsplanung: Erster Arbeitsschritt abgeschlossen
Die Vorstellungen der künftigen Siedlungsentwicklung der Stadt Bischofszell sind geboren. Sie wurden in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung entwickelt und dienen als Grundlage für die Gesamtrevision der Ortsplanung.
Die Zielsetzungen und Stossrichtungen der Stadtentwicklung werden in der sogenannten «Räumlichen Entwicklungsstrategie» (RES) zusammengefasst. Sie steht am Anfang der Ortsplan-Revision, einem aufwändigen, mehrjährigen Prozess, den der Stadtrat 2015 angestossen hat. Dieser Prozess wird von einer 13-köpfigen Planungskommission mit Vertretern aus der Bevölkerung begleitet.
Grundkonsens hergestellt
Die RES wurde von der Planungskommission im Dialog mit der Bevölkerung, anlässlich zweier Stadtwerkstätten am 22. April und am 26. September 2017, entwickelt. Die Strategie umfasst Leitsätze zur Raumentwicklung im Kontext verschiedener Themen wie Siedlungsentwicklung, Verkehr, Energie, öffentliche Bauten und Grundstücke etc. Ausserdem wird das Stadtgebiet in verschiedene Handlungsräume gegliedert. Für jeden dieser Räume wurde eine Positionierung vorgenommen und Entwicklungsziele formuliert. Ziel war, einen breit akzeptierten Grundkonsens herzustellen, um die Arbeiten zur Revision zielgerichtet angehen zu können. Kurz zusammengefasst ist die RES ein rein informelles Planungsinstrument. Sie zeigt die Zielsetzungen und die Strossrichtungen der Stadtentwicklung von Bischofszell auf und dient als Orientierungsrahmen für die Gesamtrevision.
Baureglement wird überarbeitet
Nun beginnt der eigentlich Teil der Revision. Der bestehende Zonenplan wird 2018 überarbeitet, ebenso die Richtpläne für die Kapitel Siedlung, Natur- und Landschaft, Verkehr und Infrastruktur. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Richtplan Energie, der erstmals in umfassender Form erarbeitet wird. Eine Arbeitsgruppe mit den Architekten Heinz Bochsler, Christoph Biedermann, Bauverwalter Sacha Derron, Bausekretär Peter Scherrer sowie Stadtpräsident Thomas Weingart hat sich dem Baureglement angenommen, das ebenfalls revidiert werden muss.
Mit der Revision der Ortsplanung ist ein wichtiges Verfahren für die Entwicklung der Stadt im Gang. Rund zweieinhalb Jahre wird der gesamte Prozess dauern. Die Bevölkerung soll am Planungsverlauf partizipieren können. Über diesen können sich Interessierte jederzeit auch auf der Internet-Seite der Stadt informieren. Unter der Rubrik «Aktuelles → Projekte → Revision Ortsplanung» sind die entsprechenden Angaben und Dokumente zu finden. (tw)
Thomas Weingart, Stadtpräsident, 071 424 24 24, thomas.weingart@bischofszell.ch
Dokumente Information_Raumliche_Entwicklungsstrategie_RES_Januar_2018.pdf (pdf, 95.3 kB)
Leitsatze_zur_Raumlichen_Entwicklungsstrategie.pdf (pdf, 257.0 kB)
Karte_zur_Raumlichen_Entwicklungsstrategie.pdf (pdf, 7888.5 kB) | de |
q-de-773 | zu planen und umzusetzen. | BASS 2019/2020 - 18-03 Nr. 1 Zusammenarbeit bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Zu BASS 18-03 Nr. 1
Zusammenarbeit bei der
Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität; Neufassung
Gemeinsamer Runderlass des Ministeriums des Innern,
des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales,
und des Ministeriums der Justiz
v. 19.11.2019 (MBl. NRW. S. 740)
Delinquentes Verhalten ist in der Entwicklung von Jugendlichen ein überwiegend episodenhaftes Phänomen, dessen Ursachen unter anderem in Störungen des Sozialisationsprozesses liegen und das durch geschlechtsspezifische Unterschiede gekennzeichnet ist. Ziel bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität ist insbesondere, der Entwicklung und Verfestigung delinquenter Verhaltensweisen entgegenzuwirken. Kriminalpräventive Maßnahmen sollen dabei möglichst früh ansetzen und die jeweiligen Lebensumstände sowie individuellen Problemlagen der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen. Die Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten und das soziale Umfeld sind in geeigneter Weise einzubeziehen.
Die vertrauensvolle und kontinuierliche Zusammenarbeit der mit Kindern und Jugendlichen befassten Institutionen und Einrichtungen ist wesentliche Voraussetzung für wirksame Präventions- und Interventionsmaßnahmen und für angemessene Maßnahmen im Rahmen von Strafverfahren. Neben der Vermeidung von Straftaten durch frühzeitige Vermittlung in geeignete Hilfen kommen einer schnellen Aufklärung von Straftaten, der zeitnahen Reaktion auf Straftaten und der Berücksichtigung der berechtigten Ansprüche potentieller und konkreter Opfer eine besondere Bedeutung zu.
2 Netzwerke der Prävention
Anhaltende frühkindliche Verhaltensauffälligkeiten, zum Beispiel aggressives Verhalten oder soziales Rückzugsverhalten, können Indikatoren für eine spätere Suchtentwicklung, Delinquenz und gewalttätiges Verhalten sein. Daher sollten erste Maßnahmen der Primärprävention sehr früh, möglichst bereits im Vorschulalter, durchgeführt werden, um einem negativen Entwicklungsverlauf effektiv vorzubeugen.
In den Kommunen arbeitet bereits eine Vielzahl von Institutionen wie Jugendhilfe, Sucht- und Drogenhilfe, Schule, Kindergärten, Polizei, Kirchen, Vereine und andere Organisationen zusammen, um Kinder und Jugendliche für entsprechende Gefahren zu sensibilisieren und in Risiko- und Gefährdungslagen geeignete Hilfen anzubieten. Diese Zusammenarbeit der Verantwortungsträger in Städten und Gemeinden im Rahmen von Netzwerken ist weiter zu intensivieren.
Die Jugendämter sollten dabei eine koordinierende Rolle übernehmen. Sie sollen die anderen Institutionen bei der Zusammenarbeit im Netzwerk beraten und unterstützen sowie auf die Vereinbarung von Zielen und Leitlinien der Netzwerkpartner hinwirken.
3 Übermittlung personenbezogener Daten
Die folgenden Ausführungen zur Zusammenarbeit enthalten selbst keine Rechtsgrundlagen zur Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten. Die zur Zusammenarbeit angehaltenen Stellen sind daher verpflichtet, im Einzelfall zu prüfen, ob eine Datenübermittlung zulässig ist.
4 Aufgaben der Netzwerkpartner
4.1 Jugendämter
Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer selbstbestimmt und eigenverantwortlich handelnden sozial kompetenten Persönlichkeit. In diesem Kontext ist es unter anderem Aufgabe der Jugendämter, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern, ihnen sowie ihren Familien Beratung und erforderliche Hilfen anzubieten und zu gewähren, Familien zu unterstützen und von den Kindern und Jugendlichen Gefährdungen abzuwenden. Hierbei wirken die Jugendämter in den Feldern des Achten Buches Sozialgesetzbuch - Kinder und Jugendhilfe - in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. September 2012 (BGBl. I S. 2022), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 4. August 2019 (BGBl. I S. 1131) geändert worden ist, bei der Prävention mit. Sie arbeiten zudem gemäß § 81 des Achten Buches Sozialgesetzbuch mit anderen Stellen, die der Erziehung, Bildung, Beratung und der Hilfe dienen, sowie den Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Die Jugendgerichtshilfe ist Teil des Jugendamtes. Die Träger der freien Jugendhilfe, wie zum Beispiel Wohlfahrtsverbände, Jugendeinrichtungen und Jugendorganisationen und die Kirchen nehmen bei Präventionsmaßnahmen und bei den Hilfen eine besondere Rolle ein. Sie sind wichtige Partner bei der Förderung junger Menschen.
Darüber hinaus haben Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen Anspruch auf rechtzeitige und verlässliche Hilfe durch die Jugendämter. Hierzu müssen in sozial belasteten Regionen und für Familien mit besonderen Risikofaktoren niedrigschwellige Angebote bereitgestellt werden.
Zur Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen, insbesondere des Jugendschutzgesetzes, arbeiten die Jugendämter mit den örtlichen Polizei- und Ordnungsbehörden zusammen.
Erziehung und Bildung in der Schule zielen auf die Entwicklung einer selbst- und sozialverantwortlichen Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen. Dies ist grundlegende Aufgabe der gesamten Schule gemäß Artikel 6 der Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Juli 1950 (GV. NRW. S. 127), in der jeweils geltenden Fassung und § 1 Absatz 1 des Schulgesetzes NRW vom 15. Februar 2005 (GV. NRW. S. 102) in der jeweils geltenden Fassung.
Themen der Kriminalprävention, insbesondere zur Vermeidung von Gewalt, Diskriminierung, politisch motivierter Straftaten sowie Drogenkonsum beziehungsweise Erläuterungen des Betäubungsmittelrechts und Cybercrime, sind in der Schule zu behandeln. Dazu können Angebote vor allem von Polizei, Jugendamt, Schulpsychologie sowie Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe und allgemeine Beratungsstellen genutzt werden. Vertrauensbildend sind regelmäßige anlassunabhängige Besuche oder Sprechstunden der Polizei und des Jugendamts in den Schulen.
Zur Umsetzung dienen insbesondere die im Runderlass zu Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule gemäß Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4) empfohlenen schulischen Teams zur Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention sowie die jeweiligen schulischen Beratungskonzepte.
Lehramtsanwärterinnen und -anwärter sollen Gelegenheit erhalten, die Zusammenarbeit mit den genannten Netzwerkpartnern kennen zu lernen.
Dieser Aufgabenbereich soll sowohl bei Schulleiterdienstbesprechungen als auch bei Schulleiterqualifizierungsmaßnahmen thematisiert werden.
4.2.1 Ansprechpersonen
Zur Sicherung des Kontakts mit der Polizei und dem Jugendamt bestellt jede Schulleitung eine feste Ansprechperson, möglichst aus der Schulleitung, der erweiterten Schulleitung oder aus dem Personenkreis der Beratungslehrkräfte. Die Ansprechpersonen bewerten zusammen mit den von der Polizei und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
4.2.2 Straftaten an der Schule oder im schulischen Kontext
Besteht gegen Schülerinnen oder Schüler der Verdacht der Begehung eines Verbrechens, so hat die Schulleitung die Strafverfolgungsbehörden zu benachrichtigen.
Für den Fall des Verdachts eines Vergehens prüft die Schulleitung, ob pädagogische/schulpsychologische Unterstützung, erzieherische Einwirkungen beziehungsweise Ordnungsmaßnahmen ausreichen oder ob wegen der Schwere der Tat oder anderer gewichtiger Umstände, zum Beispiel mehrfache Auffälligkeiten, eine Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft erforderlich ist. Eine Benachrichtigung ist in der Regel erforderlich bei:
a) gefährlichen Körperverletzungen,
b) Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
c) Einbruchsdiebstählen,
d) Verstößen gegen das Waffengesetz,
e) Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz,
f) gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr,
g) erheblichen Fällen von Bedrohung oder Nötigung,
h) Sachbeschädigung,
i) Cybercrime sowie
j) politisch motivierten Straftaten.
Bei der Abwägung berücksichtigt die Schule sowohl die Täter- als auch die Opferinteressen und greift, nach Bedarf auf die Expertise von Netzwerkpartnern zurück.
In Fällen des Verdachts auf Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz soll möglichst die Sucht- und Drogenberatungsstelle einbezogen werden. Dies erfolgt auf der Grundlage einer Erörterung des Einzelfalls unter Gewährleistung der Anonymität der oder des Betroffenen. Die Drogen- und Suchtberatungsstelle unterstützt die Schulleitung bei der Abwägung, ob bei einem Vergehen von der Benachrichtigung der Strafverfolgungsbehörden abgesehen werden kann und ob und gegebenenfalls welche weitergehenden Hilfen in dem konkreten Einzelfall angezeigt sind.
Der Erziehungsauftrag gemäß § 2 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen und Beratungsauftrag gemäß § 44 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen der Schule wird durch die Benachrichtigung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft nicht berührt. Insbesondere ist die Schule auch nach Hinzuziehung der Polizei oder Staatsanwaltschaft berechtigt, die in § 53 Schulgesetz Nordrhein-Westfalen vorgesehenen erzieherischen Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen zu verhängen.
Die Wahrnehmung weiterer sozialer-, pädagogischer- und schulpsychologischer Unterstützungsangebote ist zu prüfen. Strafbare Handlungen, die von Schülerinnen oder Schülern außerhalb der Schule begangen werden, können dann zu Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen nach dem Schulgesetz führen, wenn ein schulischer Bezug erkennbar ist, zum Beispiel, wenn Mitschülerinnen oder Mitschüler oder Lehr- und Fachkräfte einer Schule betroffen sind.
Die Aufgaben der Strafverfolgung obliegen ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden.
Im Rahmen der Gefahrenabwehr ist die Polizei darüber hinaus zu benachrichtigen, soweit der Schulleitung oder einer Lehrperson zureichende tatsächliche Anhaltspunkte auf bevorstehende erhebliche Straftaten vorliegen.
4.2.3 Information der Eltern
Sofern die Schule Polizei oder Staatsanwaltschaft informiert hat, obliegt die Benachrichtigung der Eltern im Sinne des § 123 des Schulgesetzes NRW der tatverdächtigen Personen beziehungsweise der Opfer ausschließlich den Strafverfolgungsbehörden, um Ermittlungsmaßnahmen nicht zu gefährden. Ansonsten informiert die Schule in eigener Zuständigkeit die Eltern der tatverdächtigen Personen und die Eltern der Opfer, soweit es sich um Schülerinnen oder Schüler der Schule handelt. Den Eltern der Opfer wird damit die Geltendmachung von zivilrechtlichen Ansprüchen oder die eigene Strafanzeige ermöglicht.
4.2.4 Information und Anhörung der Schule im Ermittlungsverfahren
Die Strafverfolgungsbehörden hören gemäß § 43 Absatz 1 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. Dezember 1974 (BGBl. I S. 3427), das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGBl. I S. 840) geändert worden ist, die Schule zur Feststellung der Lebens- und Familienverhältnisse, des Werdegangs, des bisherigen Verhaltens der oder des Beschuldigten und aller übrigen Umstände an, die zur Beurteilung seiner seelischen, geistigen und charakterlichen Eigenart dienen können, sofern die Schülerin oder der Schüler dadurch keine Nachteile, zum Beispiel den Verlust ihres beziehungsweise seines Ausbildungsplatzes zu befürchten hat. Gemäß Nummer 33 der Anordnung über Mitteilungen in Strafsachen vom 1. Februar 2009 (BAnz AT 08.04.2019 B1), werden die Leiterin beziehungsweise der Leiter der Schule zudem über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und die Erhebung der öffentlichen Klage unterrichtet, wenn aus Gründen der Schulordnung, insbesondere zur Wahrung eines geordneten Schulbetriebes oder zum Schutz anderer Schülerinnen und Schüler, sofortige Maßnahmen geboten sein können.
Soweit seitens der Schule die Strafverfolgungsbehörden informiert wurden, informiert sie diese auch über pädagogische Maßnahmen, erzieherische Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen, damit diese im Strafverfahren berücksichtigt werden können.
4.2.5 Gefährdung des Kindeswohls
Bestehen gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls einer minderjährigen Schülerin oder eines minderjährigen Schülers, haben Lehrkräfte, zur Gefährdungseinschätzung Anspruch auf Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft des öffentlichen Jugendhilfeträgers. Regelungen finden sich hierzu in § 4 Absatz 1 Nummer 7 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz in der Fassung vom 1. Januar 2012 in der jeweils geltenden Fassung, des § 42 Absatz 6 des Schulgesetzes NRW, des § 29 des Runderlasses des Ministeriums für Schule und Weiterbildung zur Allgemeinen Dienstordnung für Lehrerinnen und Lehrer, Schulleiterinnen und Schulleiter an öffentlichen Schulen vom 16.06.2012 (BASS 21-02 Nr. 4) und des § 8 des Achten Buches Sozialgesetzbuch.
Lehrkräfte, die einen derartigen Verdacht haben, informieren die Schulleitung unverzüglich. Sofern ein Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler und den Personensorgeberechtigten keinen Erfolg verspricht - u.a. soll hierbei auf die Inanspruchnahme von Hilfen hingewirkt werden - und eine Gefährdung auf andere Weise nicht abzuwenden ist und somit ein Tätigwerden des Jugendamtes als erforderlich erachtet wird, ist die Lehrkraft beziehungsweise die Schulleitung befugt, das Jugendamt zu informieren und die erforderlichen Daten mitzuteilen. Vorab sind die Betroffenen hierüber in Kenntnis zu setzen, sofern damit der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird.
Für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie sonstige im Landesdienst stehende pädagogische und sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gem. § 58 des Schulgesetzes NRW, die in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit ebenfalls gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung feststellen, gilt dies unter Beachtung des § 203 des Strafgesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. November 1998 (BGBl. I S. 3322), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Juni 2019 (BGB1. I S. 844) geändert worden ist, entsprechend.
Schulleitungen, Lehrkräfte und das pädagogische und sozialpädagogische Personal im Sinne des § 58 Schulgesetzes NRW unterstützen im Rahmen von Schulfahndungen die Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung von sexuellen Missbrauchsstraftaten.
Soweit in diesem Zusammenhang der Verdacht einer Straftat gegen andere Personen besteht, ist - auch mit Blick auf die Verhinderung der Fortsetzung dieser Straftat - bereits seitens der Schule die Information der Strafverfolgungsbehörden zu prüfen.
Polizeiliche Konzepte zur Reduzierung der Kinder- und Jugendkriminalität umfassen Prävention, Opferschutz und die Vermittlung von Opferhilfe ebenso wie Maßnahmen der Strafverfolgung. Vorrangiges Ziel ist, Kriminalitätsgefährdungen frühzeitig zu erkennen und die Verfestigung von Kriminalität zu verhindern. Von besonderer Bedeutung sind dabei entsprechende Programme, wie zum Beispiel „Kurve kriegen“, und die schnelle Aufklärung von Straftaten. Hierzu arbeitet die Polizei insbesondere mit Schulen, Jugendämtern, Träger der freien Jugendhilfe, Ordnungsbehörden und Justizbehörden eng zusammen.
4.3.2 Zusammenarbeit mit den Jugendämtern
Der Kontakt zu den Jugendämtern sollte besonders eng sein. Sie werden über jugendgefährdende Orte sowie über gefährdete Kinder und Jugendliche unterrichtet. Das Jugendamt ist unverzüglich zu verständigen, wenn erzieherische Maßnahmen schon während der polizeilichen Ermittlungen notwendig erscheinen. Die Bewährungshilfe sollte bereits informiert werden, wenn aufgrund polizeilicher Feststellungen zu befürchten ist, dass von ihr Betreute wieder in die Kriminalität abzugleiten drohen.
Die Polizei unterstützt die Ordnungs- und Jugendbehörden bei der Überwachung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes, um Gefährdungen zu verhindern, die das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen bedrohen.
Bei Gefährdungen für Kinder und Jugendliche trifft die Polizei die unaufschiebbar notwendigen Maßnahmen im Rahmen ihrer Zuständigkeit. Sie wirkt auf intervenierende Maßnahmen originär zuständiger Behörden hin.
4.3.3 Polizeiliche Bearbeitung der Jugendkriminalität
In allen Kreispolizeibehörden begleiten zum Zwecke der Prävention speziell geschulte Beamtinnen und Beamte die örtlichen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität. Zu diesem Zweck halten sie Verbindung zu den Dienststellen ihrer Behörde, die Sachverhalte bearbeiten, an denen Kinder und Jugendliche beteiligt sind.
Gerade der erste Kontakt von tatverdächtigen Kindern und Jugendlichen mit den Strafverfolgungsbehörden kann wesentlichen Einfluss auf ihre zukünftige Entwicklung haben. Die Bearbeitung von Jugendsachen erfolgt durch besonders geschulte und mit der Jugendkriminalität vertraute Polizeibeamtinnen oder Polizeibeamte, durch sogenannte Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter.
4.3.4 Zusammenarbeit mit Schulen
Die Polizei bietet allen Schulen bilateral oder im Rahmen von Ordnungspartnerschaften Kooperationen an, die auf die Verhinderung von Straftaten durch Schülerinnen und Schüler sowie eine Verbesserung des Schutzes von Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern vor Straftaten gerichtet sind.
In diesem Rahmen prüft sie regelmäßig auch ihre Beteiligung an kriminalpräventiven Schulprojekten.
Erfordert die Sicherheitslage an einer Schule polizeiliches Einschreiten, sind mit der Schulleitung abgestimmte Maßnahmen zur Strafverfolgung und Kriminalprävention in Betracht zu ziehen.
Für die Zusammenarbeit mit den Schulen benennen die Kreispolizeibehörden feste Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner. Für diese Aufgabe kommen insbesondere Beamtinnen und Beamte des polizeilichen Bezirksdienstes in Betracht. Sie bewerten gemeinsam mit den von der Schule und dem Jugendamt benannten Personen mindestens einmal jährlich ihre Zusammenarbeit.
Die Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter übermitteln der Schulleitung den Sachverhalt, soweit
a) der Tatverdacht sich gegen einen Schüler oder eine Schülerin richtet,
b) auf Grund der Art der Straftat oder sonstiger konkreter Anhaltspunkte die Gefahr besteht, dass der oder die Tatverdächtige innerhalb oder außerhalb der Schule zum Nachteil von Mitschülerinnen oder Mitschülern, Lehrerinnen oder Lehrern, sonstigen in der Schule beschäftigten Personen oder Personen der Elternvertretung eine Straftat begehen wird und
c) die Kenntnis des Sachverhalts für die Schulleitung erforderlich ist, damit sie im Rahmen ihrer Aufgaben die Gefahr abwehren kann.
Änderungen der Gefahrenprognose werden der Schulleitung mitgeteilt. Die Schulleitungen dürfen die übermittelten Daten ausschließlich zu Zwecken der ihr obliegenden Gefahrenabwehr verwenden. Eine Weitergabe ist nur innerhalb des Lehrerkollegiums oder an Aufsichtsstellen statthaft, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist.
4.3.5 Zusammenarbeit mit den Staatsanwaltschaften
Ermittlungsverfahren gegen jugendliche und heranwachsende Tatverdächtige, bei denen aufgrund ihrer persönlichen Entwicklung sowie der Art, Schwere und Anzahl der ihnen zur Last gelegten Taten eine umgehende strafrechtliche Reaktion geboten ist, sind vorrangig durchzuführen. Die hierzu notwendigen Verfahrensabläufe stimmen die Kreispolizeibehörden mit den zuständigen Staatsanwaltschaften ab.
4.4 Justizbehörden
4.4.1 Aufgaben der Justizbehörden
Die Justizbehörden - Staatsanwaltschaften und Gerichte - werden Kraft ihres gesetzlichen Auftrags erst tätig, wenn zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine Straftat vorliegen. Ihre Maßnahmen und Reaktionen orientieren sich dabei vor allem an dem Erziehungsgedanken auf der Grundlage der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes. Bereits im Ermittlungsverfahren wird die Jugendgerichtshilfe in das Verfahren eingebunden.
In Jugendverfahren sollen Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Richterinnen und Richter tätig sein, die erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sind. Richterinnen und Richter auf Probe und Beamtinnen und Beamte auf Probe sollen im ersten Jahr nach ihrer Ernennung nicht zur Jugendstaatsanwältin oder zum Jugendstaatsanwalt bestellt werden.
4.4.2 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte für den Ort
Um kriminelle Karrieren einzelner Jugendlicher vor Ort frühzeitig zu erkennen und schnell und angemessen reagieren zu können, ist die Bearbeitung der Jugendstrafverfahren bei allen Staatsanwaltschaften des Landes der Staatsanwältin beziehungsweise dem Staatsanwalt für den Ort übertragen worden. Sie stehen als ständige Ansprechpersonen den Beschäftigten aller in ihrem Bezirk tätigen Behörden, insbesondere den Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeitern der Polizei, den Jugendämtern und den Schulen, zur Verfügung.
4.4.3 Jugendstrafverfahren
Der Erziehungsgedanke spiegelt sich insbesondere auch in den vielfältigen, abgestuften Reaktionsmöglichkeiten wider. Durch zeitnahe und erzieherische Maßnahmen, etwa die Durchführung eines Täter-Opfer-Ausgleichs oder eines sozialen Trainingskurses, zum Beispiel in Form eines Anti-Gewalt-Trainings, leisten die Justizbehörden gleichzeitig einen Beitrag zur Verhütung weiterer Straftaten.
Nach Durchführung der Ermittlungen obliegt den Jugendstaatsanwältinnen und Jugendstaatsanwälten die Entscheidung, ob ein Tatnachweis zu führen ist und ob unter den Voraussetzungen des § 45 des Jugendgerichtsgesetzes von der Verfolgung abgesehen werden kann. Dabei ist besonderes Augenmerk auf die Durchführung erzieherischer Maßnahmen gemäß § 45 Absatz 2 des Jugendgerichtsgesetzes zu richten. Kommt ein Absehen von der Verfolgung aus erzieherischen Gründen nicht in Betracht, wird zeitnah Anklage erhoben oder Antrag auf Entscheidung im Vereinfachten Jugendverfahren gestellt.
Sind in einem Ermittlungsverfahren gegen eine Jugendliche oder einen Jugendlichen die Voraussetzungen für den Erlass eines Haftbefehls gegeben, prüft die Jugendstaatsanwältin oder der Jugendstaatsanwalt regelmäßig, ob der Zweck der Untersuchungshaft nicht durch eine vorläufige Anordnung über die Erziehung oder durch andere Maßnahmen erreicht oder zur Haftvermeidung vorrangig die einstweilige Unterbringung in einem Heim der Jugendhilfe gemäß §§ 71, 72 des Jugendgerichtsgesetzes angeordnet werden kann. Über die betreffenden Einrichtungen der Jugendhilfe wird die Justiz regelmäßig informiert.
Die Jugendgerichte führen die Jugendverfahren mit Blick auf den Erziehungsgedanken unter Beachtung des Beschleunigungsgebots und der besonderen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes durch. Sie ordnen - falls eine Einstellung nach § 47 des Jugendgerichtsgesetzes nicht in Betracht kommt - Erziehungsmaßregeln und dort insbesondere Weisungen an. Wenn diese nicht ausreichen, wird die Straftat mit Zuchtmitteln, zum Beispiel durch Arbeitsauflage oder Jugendarrest, geahndet. Die Jugendstrafe ist Ultima Ratio jugendstrafrechtlicher Rechtsfolgen. Sie darf nur verhängt werden, wenn andere Maßnahmen zur Erziehung mit Blick auf die Person der oder des Jugendlichen und/oder zum Ausgleich schwerer Schuld nicht ausreichen. Jugendarrest neben zur Bewährung ausgesetzter Jugendstrafe kann zur Verdeutlichung des Unrechts und der Folgen erneuter Straftaten oder zur Verbesserung der Erfolgsaussichten für eine erzieherische Einwirkung der Bewährungszeit und deren Bewältigung angeordnet werden.
4.4.4 Vollstreckung jugendstrafrechtlicher Sanktionen
Für die zeitnahe Vollstreckung der erkannten Maßnahme ist Sorge zu tragen. Die Arrestvollstreckung ist gemäß § 85 Absatz 1 des Jugendgerichtsgesetzes in Verbindung mit § 90 Absatz 2 Satz 2 des Jugendgerichtsgesetzes unmittelbar nach Rechtskraft des Urteils und vor Urteilsabsetzung an den Jugendrichter am Ort des Vollzugs abzugeben, dem die weitere Vollstreckung und die Vollzugsleitung obliegt. Bei einer Jugendstrafe mit Bewährung sieht das des Jugendgerichtsgesetzes obligatorisch die Unterstellung unter eine Bewährungshelferin oder einen Bewährungshelfer vor. Dadurch ist sichergestellt, dass die Jugendrichterin oder der Jugendrichter regelmäßig über den Verlauf der Bewährungszeit unterrichtet ist und auf mögliches Fehlverhalten umgehend reagieren kann.
Der Vollzug des Jugendarrestes und der Jugendstrafe wird erzieherisch gestaltet. Der Jugendstrafvollzug geht deshalb durch differenzierte Angebote auf den individuellen Förderbedarf der Gefangenen ein. Die Förderung richtet sich in besonderem Maße auf die Bereiche der schulischen Bildung und der beruflichen Qualifizierung. Zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt wird mit den Arbeitsagenturen und sonstigen Einrichtungen eng zusammengearbeitet. Die Entlassung wird individuell vorbereitet.
Bei der Vollstreckung von Jugendarrest oder Jugendstrafe an Schultagen soll die Vollstreckungsleitung regelmäßig zugleich mit der Ladung die Schulleitung davon unterrichten, wo und in welcher Zeit die Vollstreckung erfolgt. Dem Jugendlichen kann auch aufgegeben werden, die Ladung der Schulleitung vorzulegen und die Kenntnisnahme bescheinigen zu lassen.
4.4.5 Familiengerichtliche Verfahren
Verantwortung für die Verhütung von Jugendkriminalität trifft im Übrigen nicht nur die Strafgerichte. Jugendkriminalität kann Ausdruck von Verwahrlosungszuständen in elterlicher Mitverantwortung sein. Gemäß § 1666 des Bürgerlichen Gesetzbuches in der Fassung vom 18. August 1896 (RGB1. S.195) in der jeweils gültigen Fassung haben die Familiengerichte eine Gefährdung des Kindeswohls durch erforderliche Maßnahmen abzuwenden, wenn die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, die Gefahr abzuwenden.
4.5 Untere Gesundheitsbehörden
Bei konkreten Anhaltspunkten für das Vorliegen einer psychischen Störung oder schweren Verhaltensauffälligkeit empfiehlt es sich, die speziellen Dienste - wie den sozialpsychiatrischen oder falls vorhanden den jugendpsychiatrischen oder den jugend- und schulärztlichen Dienst - der unteren Gesundheitsbehörden zu informieren.
Suchtgefährdete oder suchtkranke Jugendliche sollten auf Hilfemöglichkeiten der Suchtberatungsstellen hingewiesen werden.
4.6 Ordnungsbehörden
Zur Verhütung der Jugendkriminalität werden die Ordnungsbehörden insbesondere bei der Überwachung jugendgefährdender Orte unter den Gesichtspunkten des Jugendschutzes sowie der Einhaltung gaststätten- und gewerberechtlicher Vorschriften tätig.
5 Besondere Formen der Zusammenarbeit
5.1 Fallkonferenzen
Bei herausragenden Straftaten oder Gefahrenlagen sowie bei Kindern und Jugendlichen, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen und -täter auffällig werden, ist eine besonders enge Zusammenarbeit der betroffenen Behörden und Institutionen notwendig. Sowohl fallübergreifende Konferenzen als auch einzelfallbezogene Fallkonferenzen, an denen die jeweils betroffenen Institutionen teilnehmen, fördern und vereinfachen den Informationsaustausch. Zugleich ermöglichen sie, auf den jeweiligen Einzelfall ausgerichtete Maßnahmen zu vereinbaren.
5.2 Häuser des Jugendrechts
In „Häusern des Jugendrechts“ sind Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe gemeinsam tätig. Die enge Zusammenarbeit fördert den Informationsaustausch und ermöglicht es, tatverdächtige Jugendliche ihrer jeweiligen Situation und Persönlichkeit angemessen zu behandeln. Gerade Jugendliche, die als Mehrfach- oder sogenannte Intensivtäterinnen oder -täter auffällig werden, können in sogenannten Häusern des Jugendrechts für Intensivtäter eng begleitet werden. Der Entwicklung und Verfestigung krimineller Karrieren im Jugendalter wird mittels abgestufter Maßnahmen in direkter Abstimmung zwischen Polizei, Jugendgerichtshilfe und Staatsanwaltschaft individuell entgegengewirkt. Alle Maßnahmen orientieren sich dabei insbesondere am Erziehungsgedanken des Jugendstrafrechts.
6 Landesweite Unterstützungsmaßnahmen
sowie Handreichungen und Erlasse
Für die Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität bestehen über diesen Erlass hinaus zahlreiche spezifische Regelungen, darunter:
a) Polizeiliche Kriminalprävention, Runderlass des Ministeriums des Innern vom 09.05.2019 (MBl. NRW. S. 181)
b) Bearbeitung von Jugendsachen (PDV 382), Runderlass des Innenministeriums vom 07.12.1995 (SMBl. NRW. 2054)
c) Haftentscheidungshilfe im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 03.05.1995 (MBl. NRW. S. 814)
d) Richtlinien zur Förderung der Diversion im Jugendstrafverfahren (Diversionsrichtlinien), Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Innenministeriums, des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder und des Ministeriums für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie vom 13.07.2004 (MBl. NRW. S. 840)
e) Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafverfahren, Gemeinsamer Runderlass des Justizministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Innenministeriums vom 14.03.1995 (MBl. NRW. S. 558)
f) Beratungstätigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule, Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 02.05.2017 (BASS 12-21 Nr. 4)
g) Landesstelle Schulpsychologie und Schulpsychologisches Krisenmanagement (LaSP), Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 03.05.2017 (BASS 10-32 Nr. 67)
h) Jugendwohlfahrtszuständigkeitsverordnung vom 10. November 2009 (GV. NRW. S. 586).
a) Notfallordner für die Schulen in Nordrhein-Westfalen - Hinsehen und Handeln, Handlungsempfehlungen zur Krisenprävention und Krisenintervention, Düsseldorf 2015
b) Empfehlungen zu Strukturen, Aufgaben und Verfahrensweisen des Schulpsychologischen Krisenmanagements in Schulen in Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Schule und Weiterbildung, Städtetag Nordrhein-Westfalen, Landkreistag Nordrhein-Westfalen, Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen, Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf August 2014.
Dieser Runderlass tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft. Gleichzeitig wird der Gemeinsame Runderlass des Kultusministeriums und des Innenministeriums „Netzwerke gegen Gewalt an Schulen und im schulischen Umfeld; Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften bei den Kreisen und kreisfreien Städten“ vom 16.02.1994 (MBl. NRW. S. 491 - BASS 12-21 Nr. 9) aufgehoben.
ABl. NRW. 12/19 | Problemlösekompetenz – Ein Blog über alternative Lebensräume, ferne Länder und den dritten Lebensabschnitt
Problemlösekompetenz ist in aller Leuten Munde und wird in jedem Job als Kernkompetenz vorausgesetzt. Beispielsweise bietet das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft am 28./29. April ein Seminar für 745 Euro an, an welchem Problemlösungskompetenz erworben werden kann. Wenn Ihnen das zu spät ist, können Sie auch den Workshop für Problemlöser an der FH Kufstein/Tirol für 900 Euro buchen. Der findet bereits an den Tagen 27./28. April statt! Es gibt unzählige Seminare zum Thema. Aber natürlich eignen Sie sich keine Kompetenz in einem 2-Tagesseminar an. Der Aufbau einer Kompetenz – z.B. Klavierspielen, Pflanzenbestimmen oder eben Problemlösekompetenz – gelingt nur durch intensive und langjährige Übung.
Problem = Bedürfnisbefriedigung
Doch, was ist denn übrigens ein Problem und warum muss, bzw. kann es gelöst werden? Da bin ich bass erstaunt, wenn ich z.B. bei Wikipedia lese:
Problemlösen ist eine Schlüsselkompetenz von Personen, die darauf abzielt, Probleme durch intelligentes Handeln mittels bewusster Denkprozesse zu beseitigen
(die Hervorhebung habe ich gemacht) oder – noch unpassender – bei karierebibel.de
Problemlösungskompetenz im beruflichen Alltag bedeutet, Schwierigkeiten sofort zu erkennen … und eine passende Lösung zu finden, bevor weiterer Schaden daraus entstehen kann.
Ich lese immer nur „Schwierigkeiten“, „Schaden“ und „beseitigen“, als wären Probleme zunächst mal etwas Negatives. Aber ein Problem erwächst aus einem Bedürfnis heraus. Daher gefällt mir die Definition des iwk-verlag.de schon besser:
Problemlösungskompetenz ist … die Fähigkeit …, für das Problem eines Kunden eine befriedigende Lösung zu finden.
Das mit dem „Kunden“ ist natürlich Quatsch, denn zunächst bin ich mir selbst der Nächste. Ich habe ein Bedürfnis und das Problem ist es, dieses Bedürfnis zu befriedigen. Wenn Sie Ihre Problemlösungskompetenz dann noch anderen anbieten wollen, umso besser!
Bundesarchiv Bild 183-76052-0335,_Schacholympiade
Tal (UdSSR) gegen Fischer (USA)
Z.B. habe ich gerade das Problem, den Inhalt eines grossen Tanks in einen anderen Tank zu bringen, der zwei Meter oberhalb des ersten steht. Daran ist überhaupt nichts schädlich und ich muss auch nichts aus der Welt schaffen. Die Lösung ist z.B. die Beschaffung einer passenden Wasserpumpe mitsamt den nötigen Röhrchen und Reduktionsstücken. Als nächstes muss ich das Problem lösen, eine solche Pumpe zu finden, zu positionieren und am Strom anzuschliessen. Erst wenn dann die Pumpe läuft, aber kein Wasser ansaugt, entsteht ein Problem, das es aus der Welt zu schaffen gilt, wenn man diese Sprechweise hilfreich findet. Aber von einem „Schaden“ kann man immer noch nicht reden. Ich gebe zu, dass das nur ein Beispiel eines rein technischen Ingenieurproblems ist. Die grossen Probleme sind Mitten in der Gesellschaft angesiedelt und haben weitreichende psychologische, wirtschaftliche, ökologische und politische Komponenten, die mit grossen Unsichderheiten behaftet sind. Man denke schon nur an die aktuelle Situation mit dem COVID-19 Virus!
Die meisten Seminare für Problemlösungskompetenz folgen einem gemeinsamen Algorithmus, der mehr oder weniger folgende Phasen aufweist:
Phase 3: Problemeingrenzung
Phase 4: Lösungsideen generieren
Phase 5: Lösungsauswahl, Fern- und Nebenwirkungen prüfen
Phase 7: Nachbearbeiten und Lessons Learned
Dieses Vorgehen ist mir aus der Mathematik bekannt, wenn es gilt, eine Aufgabe zu lösen. Dabei geht man ziemlich genau so vor, wie es die Problemlöseseminarien vorschlagen.
Viele behaupten, dass Mathematik unnütz oder gar schädlich sei. Unnütz, weil sie im täglichen Leben niemals gebraucht wird und schädlich, weil sie eine Kontrollillusion vorgaukelt, die in einer immer komplexer werdenden Welt nicht hilfreich sei.
Der für seine youtube-Videos bekannte Bielefelder Mathematikprofessor Jörn Loviscach fragte schon 2014, wozu denn Mathematik in einem Ingenieurstudium diene. Ob es
eine Hinterlassenschaft aus Zeiten sei, in denen das Entwickeln und Lösen mathematischer Modelle das tägliche Brot im Ingenieurberuf war. Heute aber sitzen Ingenieurinnen und Ingenieure im Marketing, im Vertrieb, im Service
und brauchen keine Mathematik mehr. Loviscach glaubt:
Zuallererst ist [Mathematik] ein Härtetest und damit gleichzeitig ein kaum verschleierter Numerus Clausus: Man lässt viele Bewerberinnen und Bewerber zu, aber steckt sie in Großveranstaltungen … mit rechtssicherer, hart benotbarer Klausur.
Die Mathe-Lüge
Dann hat Loviscach eine Idee, die er aber sogleich selber zuschüttet:
Ein anderer, potenzieller Zweck der Mathematik im Ingenieurstudium könnte sein, Denken, Selbstreflexion, Argumentieren und Diskutieren zu lernen ‒ im relativ sicheren, keimfreien und behüteten Sandkasten der Mathematik. Dazu taugen allerdings weder das abgehobene Schema „Definition‒Satz‒Beweis“ … noch das Einbläuen von Rezepten nach Art der an FHs beliebten Machwerke von Lehrbüchern.
Dozenten, Dozentinnen und Schulleitungen glauben immer noch, dass wenn sie nicht ein gewissen Quantum an Mathematikwissen pauken, sie „mit dem Stoff nicht durch mögen“. Das ist Hafenkäse! Wenn die Studentinnen und Studenten in ein paar 10-minütigen Videos die Theorie konsumieren und dann zusammen mit dem Lernbegleiter mit einer oder zwei Aufgaben pro Semesterkurs das Problemlösungsschema durchgehen – aber wirklich sehr intensiv und tiefgreifend – dann haben sie mehr gelernt, als in einem herkömmlichen Kurs. Den „Stoff“ brauchen sie nämlich tatsächlich nie mehr, also verschwenden wir keine Zeit, mit Pauken! Die mathematischen Konzepte haben sie in den Videos gehört und in den Problemlösepräsenzen einigermassen verinnerlicht. Das ist für ein FH-Studium vollauf angemessen.
Mathematik als Labor für Problemlösen
Seit ich mich vermehrt mit Fotografie beschäftige, sehe ich immer öfters weitgehende Parallelen zwischen ihr und der Mathematik. Beide Gebiete haben einen technischen und einen kreativen Teil. Beide Teile fordern mich sehr. Sowohl Fotos als auch Aufgabenlösungen müssen „gemacht“ oder produziert werden. Es ist in jedem Fall ein Tun! Der technische Teil muss ich mühsam üben, er will gemeistert werden. Der kreative Teil kann nicht algorithmisch erledigt werden. Es gibt zwar Erfahrungen, wie man zu einer eleganten Lösung oder einem fesselnden Bild kommt, aber diese sind nicht hinreichend. Immer muss etwas Persönliches aus einem herausgelöst werden, was enorm aufwändig und ermüdend ist. Das ist übrigens der Grund, weshalb künstlerische Fotografien oder mathematische Lösungen immer die persönliche Note des Fotografen oder Problemlösers tragen.
Problemlösen: Wie gelangt man vom Problem (Fragestellung) zu der Lösung (Antwort)?
Im täglichen Leben wird Problemlösekompetenz immer wichtiger. Die Probleme oder Aufgaben, vor die wir im Alltag gestellt sind, sind sehr vielfältig und vielschichtig. Sie haben ebenfalls eine technische Ebene, aber auch psychologische und gesellschaftliche Aspekte spielen mit. Wir haben es fast immer mit Ungewissheit und Unentscheidbarkeit zu tun. Kreative Lösungsansätze sind noch wichtiger, als beim Fotografieren oder Lösen mathematischer Aufgaben.
Dennoch kann Mathematik als Problemlösungs-Labor hilfreich sein. Mathematische Aufgabenstellungen sind einfach und frei von menschlichen Gefühlen und Interessen. Ängste und Glaubenssätze haben nichts mit dem Inhalt der Aufgabe zu tun. Er ist unabhängig von der Befindlichkeit des Problemlösers.
Wenn Sie also eine mathematische Aufgabenstellung einfach als Knacknuss begreifen, an der Sie üben können, auf kreative Ideen zu kommen, dann haben Sie den Sinn der Schulmathematik verstanden. Es geht nicht darum, dass Sie die Aufgabe lösen können! Es geht darum, Lösungsmöglichkeiten für eine (einfache) Aufgabe vorzuschlagen, mit anderen zu diskutieren, abzuwägen, welche Möglichkeit die effektivste sein könnte und sie gemeinsam mit anderen durchführen zu können. Das sind die Phasen des Problemlösezyklus, wie er in den einschlägigen Seminarien geübt werden.
Folgende Aufgabe illustriert das, was ich meine:
Die (meist falsche) Antwort auf diese Aufgabe kommt wie aus der Kanone geschossen. Die Problemlösephasen werden nicht durchlaufen, in der Meinung, es sei nicht nötig. Der Problemlöser denkt nicht einmal nach, sondern vertraut seiner Intuition (die er meist nicht hat). Die Psychologie liegt in der Art und Weise, wie diese Aufgabe angegangen und vermeintlich gelöst wird.
Der Problemlösezyklus
Problemidentifikation: Die Aufgabe muss verstanden werden. Wenn sie sehr einfach ist, kann diese Phase natürlich übersprungen werden. Aber sind Sie sich sicher, dass Sie eine Aufgabe wirklich verstanden haben? Oder bilden Sie sich das bloss ein?
Ziel- und Situationsanalyse: Wonach genau ist gesucht? Was ist gegeben? Ist es überhaupt möglich, aus den gegebenen Daten, das gesuchte zu finden? Fertigen Sie, wenn immer möglich, eine Zeichnung an und stellen Sie die Situation der Aufgabe in einer Skizze dar!
Problemeingrenzung: In der Mathematik würde ich diese Phase mit „Problemvereinfachung und Verallgemeinerung“ bezeichnen. Oftmals ist es nützlich, eine vereinfachte Variante der Aufgabe zu lösen oder die Frage zu verallgemeinern. Man kann auch versuchen, die Aufgabe in einen anderen Kontext zu übertragen oder das Gesuchte vorzugeben und nach dem Gegebenen zu fragen.
Lösungsideen generieren: Das ist der kreative Hauptteil jeder Problemlösung. Es empfiehlt sich, nicht nur eine Lösungsidee vorzulegen und diese gleich zu verfolgen. In der Weinflaschenaufgabe könnte man nebst raten, eine Gleichung aufstellen. Bei solchen Aufgaben kommt mir auch sofort der Begriff „Dreisatz“ in den Sinn, ohne gleich zu wissen, ob diese Methode hier zielführend ist.
Lösungsauswahl: Gut! Dann vertrauen wir also der Intuition!
Umsetzung: Ok, also: eine leere Flasche kostet 0.5 Euro!
Nachbearbeitung und Lessons Learned: Diese Phase ist ebenso wichtig, wie die Ideengenerierung, wird aber meist aus Zeitgründen und Bequemlichkeit unterdrückt. In der Mathematik besteht die Nachbereitung vor allem aus Qualitätskontrolle, wie man das eigentlich auch im Job so macht. Das Glas kostet also 0.5 Euro, der Wein in der Flasche kostet 10 Euro mehr, also 10.50. Zusammen mit dem Glas kostet die Flasche Wein also 0.5 + 10.50, also 11 Euro…. ääh, wie jetzt genau? Vielleicht habe ich die Aufgabe doch nicht ganz richtig verstanden. Also, fangen wir nochmals von Vorne an!
Nachdem Sie die richtige Antwort gefunden haben überlegen Sie sich, weshalb Sie zuerst falsch gelegen haben. Was haben Sie übersehen? Was haben Sie überlesen? Was haben Sie ausgeblendet? Fragen Sie sich, warum Sie die Phase „Qualitätskontrolle“ übersprungen und nicht gemerkt haben, dass Ihrer Antwort falsch ist? Haben Sie die Überprüfungsphase aus Bequemlichkeit übersprungen? Aus Angst, dass sich Ihre Lösung doch als falsch entpuppen könnte oder gar aus Arroganz, weil Sie ja so überzeugt waren, dass Sie sich nicht täuschen können?
Der zweiter Teil dieser letzten Phase, „Lessons Learned“, ist bereits eine Investition in die nächste Problemlösung. Nachdem Sie wissen, was Sie falsch gemacht haben und warum, können Sie sich Verhaltensveränderungen vornehmen. Nehmen Sie sich eine einzelne vor, z.B. „Ich darf meiner Intuitiuon nicht blind vertrauen!“ Schreiben Sie das auf und lesen Sie es bei der nächsten Problemlösung ab. Achten Sie darauf, dass Sie nirgends einen Schritt in Ihrer Lösung haben, der allein Ihrer Intuition entsprungen und nicht verargumentiert ist!
Man kann eine Menge nützliches Zeugs aus der Art und Weise lernen, wie man selber eine Aufgabe angeht. Das, was man lernt, kann man auch auf das Problemlösungen im täglichen Leben übertragen.
Ich sage nicht, dass wer mathematische Aufgaben lösen kann, auch beim Lösen alltäglicher Aufgaben erfolgreich ist. Die mathematischen Aufgaben haben eine ganz andere Qualität, als die alltäglichen. Wer aber bei mathematischen Aufgaben nicht weiter weiss, wird vermutlich auch bei alltäglichen Aufgaben keine kreativen Ideen entwickeln.
Sie tun sich wirklich keinen Gefallen, wenn Sie Mathematik, wie ich sie meine, ablehnen oder gar eine irrationale Angst davor haben. Sie können durchaus etwas für’s Leben profitieren, wenn Sie mathematische Aufgaben ganz pragmatisch angehen. | de |
q-de-774 | Projekte in Hessen. Welche Auszeichnung hat das Kollegium von Cornelia Sturm erhalten? | Chronik 2018/19 – Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden
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06.08.18 Schuljahresbeginn 2018/19: Schulleiter Rainer Strack begrüßt im Rahmen einer Dienstbesprechung das gesamte Kollegium, wünscht allen einen erfolgreichen Start in das neue Schuljahr und gibt wichtige personelle und organisatorische Veränderungen bekannt:
Personalia: Nicht mehr zum Kollegium der SDS gehören Torsten Roggan und Carola Rosa. Herr Roggan wurde an die Lehrkräfteakademie versetzt und Frau Rosa wechselte als Abteilungsleiterin an die Kerschensteinerschule.
Neuzugänge:Jennifer Schiradin erhielt nach erfolgreichem Abschluss ihres Referendariats an der SDS eine Festanstellung. Sie unterrichtet die Fächer Wirtschaftslehre und Deutsch.
Dr. Bastian Knippschild heißen wir als neuen Kollegen willkommen. Er absolvierte sein Referendariat an der Martin-Niemöller-Schule in Wiesbaden und unterrichtet die Fächer Mathematik und Physik.
Luisa Colombel wird als Berufseinsteigerin mit den Fächern Wirtschaftslehre und Politik eingesetzt. Langfristig wird sie den Versicherungsbereich verstärken.
Die Unterrichtskapazitäten in den Fächern Spanisch und Religion werden durch den Einsatz von Anne Scharnbacher erweitert.
Andreas Kohrn unterstützt mit einer halben Stelle das Kollegenteam im Fach Religion.
Anke Weingardts Vertrag wurde um ein Jahr verlängert. Sie unterrichtet mit einer halben Stelle die Fächer Mathematik und Naturwissenschaften.
Jürgen Drieschmanns unterstützt mit einem 8-Stunden Vertrag weiterhin das Kollegium im Fach Politik.
Vertretungsvertrag: Frau Lange-Schächer kommt an die SDS zurück. Sie übernimmt Unterichtsstunden im Industriebereich für die Elternzeit von Hern Löffler.
40-jähriges Dienstjubiläum: Am 29. Juli 2018 beging Oberstudiendirektor Rainer Strack, Schulleiter der SDS, sein 40. Dienstjubiläum. Hierzu gratulierte ihm die stellvertretende Schulleiterin Nicole Achzet im Namen des gesamten Kollegiums und überreichte einen Blumenstrauß. In einer Feierstunde am 14.08.2018 dankte Andrea Männle, stellvertretende Leiterin des Staatlichen Schulamtes für den Rheingau-Taunus-Kreis und die Landeshauptstadt Wiesbaden, für Herrn Stracks Treue im Dienste des Landes Hessen und übergab ihm seine Urkunde.Weiterlesen ...
WLAN-Bereitstellung: Die Vorarbeiten zur Errichtung des WLAN-Netzes sind abgeschlossen. Mitte August sollen die Accesspoints gesetzt werden und Anfang September das WLAN-Netz einsatzbereit sein.
Versäumniszeitenkennzeichen vereinheitlicht: Schulformübergreifend erfolgte die Einheitlichkeit der Kennzeichen von Versäumnissen für Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Kürzeln. Die Liste der Kürzel ist im Klassenbuch einzukleben und ab sofort anzuwenden.
09.08.18 Schulentwicklung 2018: Nach vorläufigem Abschluss der Einschulung zeigt sich, dass die Schülerzahlen im Vollzeitbereich leicht rückläufig und im Teilzeitbereich gewachsen sind. Besonders in den Ausbildungsberufen "Industriekaufmann/-frau", "Verwaltungsfachangestellte/r" und "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement" stiegen die Schülerzahlen an.
14.08.18 QuABB-Beratungsangebot: Barbara Emmelheinz, Sabine Flügel und Petra Gandor, Mitarbeiterinnen von QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule) stellen unseren neuen Berufsschulklassen ihr Beratungsangebot vor. Es beinhaltet Unterstützung bei Schwierigkeiten im Betrieb, der Berufsschule und im privaten Umfeld, Konfliktsituationen und Krisenbewältigung, der Suche nach gemeinsamen Problemlösungen mit allen Beteiligten sowie Koordination und Organisation von individuellen Hilfs- und Unterstützungsangeboten. Verantwortlich für den Ablauf der Vorstellung ist Kollege Michael Väth.
17.08.18 Schulpsychologischer Dienst:Ab dem 01.09.2018 ist der Psychologe Benedikt Herwig für unsere Schule zuständig.
20.08.18 Praktische Lehrerausbildung an der SDS: Heute nimmt Julia Ergaschew im Rahmen ihres Wirtschaftspädagogikstudiums den dritten Teil des obligatorischen Unterrichtspraktikums auf. Diese Phase dauert drei Wochen.
20.08.-07.09.2018 FOS-Klassen auf Hübingenfahrt: Zum zehnten Mal in Folge nimmt der gesamte Fachbereich der Fachoberschule mit rund 500 Schülerinnen und Schülern an der traditionellen Klassenfahrt ins Feriendorf Hübingen teil. Ein Outdoorprogramm mit erlebnispädagogischen Teamübungen, Besuch des Kletterparks, Bogenschießen, Töpfern, Feuerexperimente und gemeinsames Kochen sollen Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten der SuS stärken, das Finden und Einhalten von Werten und Regeln zur Anwendung im Schulalltag festigen sowie Kompetenzen zur Umsetzung eigener Ziele für die Fachoberschulreife fördern und vertiefen.Weiterlesen ...
27.08.18 Europakaufmann/-frau: Nach ersten Sondierungsgesprächen bemüht sich die Schulleitung darum, zukünftig die Zusatzqualifikation "Europakaufmann/Europakauffrau" an der SDS anzubieten. Sie ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die in einem kaufmännischen Berufsausbildungsverhältnis stehen, sich im Unterricht mit internationalen Geschäftsprozessen auseinanderzusetzen, den Europäischen Computerführerschein (European Computer Drivers Licence, ECDL) zu erwerben, Zertifizierungen in zwei europäischen Fremdsprachen zu erlangen und in einem dreiwöchigen Betriebspraktikum im Ausland Berufserfahrung in einem internationalen Umfeld zu sammeln.
03.09.2018 Lehramtspraktikum:Larissa Mayer absolviert bis zum 28.09.2018 an der SDS ein vierwöchiges Praktikum. Sie studiert im 5. Semester an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz Wirtschaftslehre und Sozialkunde; ihr Unterrichtsfach ist Politik.
10.09.2018 Beauftragung:Ab sofort ist Anne Paulsen mit folgenden Aufgaben der Abteilung V der SDS beauftragt: Berufsschule (Steuerfachangestellte/-r, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/-r, Rechtsanwaltsfachangestellte/-r und Justizfachangestellte/-r), Fachschule für Wirtschaft, Erwerb der Fachhochschulreife in der Fachschule sowie Gesundheit und Umwelt.
11.09.2018 Räumungsübung:Am Dienstag, den 11.09.2018, um 11:00 Uhr und am Donnerstag, den 13.09.2018, um 14:00 Uhr finden Räumungsübungen statt. Die Schülerinnen und Schüler sammelten sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern am Haupteingang zum Helmut-Schön-Park.
17.09.2018 Vertretungsverträge:Unsere ehemalige Kollegin Doris Wittmann unterstützt mit einem 3-Stundenvertrag das Kollegenteam im Fachbereich Büromanagement und Herr Okyay Aslantes wird im Fach Englisch für drei Stunden in der Fachschule für Wirtschaft eingesetzt.
Beförderungen:Frau Corinna Snopek, Leiterin der Abteilung III der SDS, wurde zur Studiendirektorin und Frau Tanja König, zuständig für die Organisation der Auslandspraktika, zur Oberstudienrätin befördert. Herr Strack überreicht beiden Kolleginnen ihre Urkunde und gratuliert ihnen sehr herzlich.
21.09.2018 IHK ehrt SDS-Schülerinnen und Schüler:Jessica Buch (Kauffrau für Büromanagement), Daniel Fischer (IT-Systemkaufmann) und Dana Zajac (Bankkauffrau) wurden im Rahmen der dualen Ausbildung an der SDS unterrichtet. Die IHK-Wiesbaden ehrte sie als die Besten ihrer Ausbildungsberufe des Prüfungsjahrgangs 2018. Herr Fischer schloss sogar als Hessenbester ab.
SDS- Schülerinnen und Schüler von der IHK ausgezeichnet...
24.09.2018 Beförderung: Herr Dieter Keßler, der die Aufgaben der Abteilung II der SDS leitet, wurde zum Studiendirektor befördert. Hierzu gratuliert die Schulgemeinde herzlich.
27.09.2018 Ausstellung Kultur und Integration:19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 11BaK veranstalten unter der Leitung von Politiklehrer Johannes Fey eine interaktive Ausstellung zum Thema Kultur und Integration. Inhalt der Veranstaltung war, Integrationsprozesse und -hemmnisse zu analysieren, Akteure und ihre Rollen zu beurteilen und in diesem Kontext maßgebliche Einflussgrößen zu bewerten und einzuordnen mit dem Ziel, ein Verständnis von „Kultur“ herzuleitet, das Veränderungen und Entwicklung als notwendig erachtet. Über 160 Schülerinnen und Schüler der SDS besuchten die Ausstellung.
Deutsch genug? „Deutsche Leitkultur“ als Hemmschuh der Integration?...
15.10.2018 Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit:Schulleiter Rainer Strack gratuliert Volker Schuster zur Lebenszeitverbeamtung und überreicht ihm die Urkunde.
Schulverschönerung:Das Foyer der SDS erstrahlt in neuem Glanz. Während der Herbstferien wurden die Türen im Eingangsbereich inklusive Toilettentür neu gestrichen.
25.10.2018 12er FOS-Klassen besuchen Hochschulinformationstag:Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen informieren sich an der Hochschule RheinMain über Inhalte und Aufbau von Bachelorstudiengängen, Studienfinanzierungsmöglichkeiten sowie Bewerbungs- und Zulassungsverfahren. Gespräche mit Studierenden, Professorinnen und Professoren als auch Besuche von Probevorlesungen wurden zahlreich genutzt.
01.11.2018 WLAN-Bereitstellung:Die Installation des WLAN-Netzes ist abgeschlossen. In einer Sitzung der WLAN-Gruppe wurde die Vergabe der Nutzungsbedingungen und die Aufnahme des Probebetriebes festgelegt. Zur Klärung letzer technischer Details fand am 05.11.2018 ein Treffen mit Vertretern des Medienzentrums statt.
02.11.2018 Schulleitungstagung:In einer ganztägigen Veranstaltung koordinierten die Schulleitungsmitglieder der SDS die zukünftige Entwicklung der Schule.
05.11.2018 12BFB organisiert Pausenverkauf18 SuS der 12BFB verkaufen zwei Wochen lang während der Pausen internationale Spezialitäten aus ihren Heimatländern. Das im LF 17 eingebettete Projekt war pädagogisch und finanziell ein Erfolg; es wurden 650 Euro erlöst. Projektleiterin war Stefanie Bertasius.Weiterlesen...
06.11.2018 Vorbereitungsdienst angetreten:Herr Shkelzen Tahiri, der bereits eine Ausbildung zum Industriekaufmann an der Schulze-Delitzsch-Schule absolviert hat, nimmt die Tätigkeit als Lehrkraft im Vorbereitungsdienst (LiV) auf. Er wird im Schwerpunktfach Wirtschaft und Verwaltung und im Wahlfach Politik ausgebildet.
Ausbildertreffen Fachbereich Versicherungen:Armin Alagic-Müller, Geschäftsführer des Berufsbildungswerkes der
Versicherungswirtschaft Rhein-Main e. V., stellt den Ausbildern/-innen betriebsübergreifende Veranstaltungen zum Ausbildungsberuf "Kaufmann /-frau für Versicherungen und Finanzen" vor. Hierzu gehörten insbesondere die Wahl der betrieblichen Fachaufgaben für die Reporterstellung, Aufbau eines Reportes und Ablauf des Fallbezogenen Fachgespräches.
08.11.2018 Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe:24 Schülerinnen und Schüler der HH-Klassen nehmen an der Informationsveranstaltung "Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe" teil, die vom Amt für Soziale Arbeit veranstaltet wurde. Damit sich die Teilnehmer für ihre anstehende Berufswahl orientieren konnten, wurden Inhalte und Anforderungen folgender acht Ausbildungsberufe praxisnah vorgestellt:
• Verkäufer/-in / Kaufleute im Einzelhandel
• Verwaltungsfachangestellte
• Kaufleute für Büromanagement
• Kaufleute im Gesundheitswesen
• Rechtanwaltsfachangestellte/r
Unter Leitung von Abteilungsleiterin Anne Paulsen und Kollege Ewald Bauer präsentierten die Azubis (Steuerfachangestellte/r) der Klasse 11Stb Arbeitsinhalte und Abläufe im Alltag einer Steuerkanzlei. Mit verantwortlich für die Koordination und Konzeptionierung des Informationstages waren die Abteilungsleiterinnen Simone Breitsch und Corinna Snopek.Weiterlesen...
14.11.2018 Kultusminister AlexanderLorz und Astrid Wallmann zu Gast an der SDS:Die Schulleiter/in aller fünf Wiesbadener Berufsschulen diskutieren mit Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, der Wiesbadener Landtagsabgeordneten Astrid Wallmann und Andrea Männle vom Staatlichen Schulamt über die Herausforderungen, denen Berufsschulen im Alltag gegenüberstehen und die von kommunalen und landesbezogenen Zuständigkeiten beeinflusst werden. Zu den Kernthemen gehörten die Personalgewinnung, Flexibilisierung, Lehrerzuweisung, Gymnasialausbildung, sozialpädagogische Unterstützung (UBUS), Verwaltung sowie Digitalisierung und E-Learning. Weiterlesen...
Erste-Hilfe-Schulung:Nicole Achzet, stv. Schulleiterin, organisiert für zwei Nachmittage in den Räumen der SDS einen Erst-Hilfe-Kurs für Sportlehrer/innen, die alle zwei Jahre ihre Kenntnisse über Sofortmaßnahmen auffrischen müssen. Insgesamt nahmen 16 Kolleginnen und Kollegen an der Schulung teil.
15.11.2018 Schulelternbeirat: Frau Michaela Pagano, Marion Überfeldt und Nora Mitchell werden als Team zum Schulelterbeirate an der SDS bestellt.
19.11.2018 Zweites Staatsexamen bestanden:Herr Tim Witzmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Johannes Fey und Mentorin fürs Wahlfach "Englisch" Doris Gerke.
Vertretungsvertrag:Welcome back im Bankenbereich. Erneut springt unser ehemaliger Abteilungsleiter Jürgen Drieschmanns mit 6 Stunden Vertretungsunterricht pro Woche in Bankenklassen ein. Dadurch wir krankheitsbedingt ausfallender Unterricht kompensiert.
29.11.2018 Bistum Limburg überreicht Trauerkoffer:Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg, besucht auf Einladung von Rainer Strack die SDS. Beide führten gemeinsam mit Krisenseelsorger Thomas Knögel einen Austausch über den möglichen Beitrag von Schule und Kirche, um das Zusammenleben und den Zusammenhalt der Schulgemeinde auf einem respekt- und werteorientierten Fundament zu fördern. Als Gastgeschenk übergab Frau Lecht einen Trauerkoffer, der mit vielfältigen Hilfsmitteln zur Trauerbewältigung gepackt ist. Er wird von Thomas Knögel verwaltet und im Zeitablauf ergänzt. Weiterlesen...
04.12.2018 Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA):Die neue Berufsfachschule BÜA bündelt die drei bisherigen Schulformen (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, zweijährige Berufsfachschule und einjährige höhere Berfufsfachschule), um den SuS nach bereits einem Jahr den Zugang zu der dualen Berufsausbildung zu ermöglichen. Zusätzlich kann ausbildungsbegleitend ein Hauptschul- oder mittlerer Schulabschluss erlangt werden. Um BÜA an der SDS anbieten zu können, bemüht sich die Schulleitung um eine Kooperationsschule mit einem weiteren beruflichen Schwerpunkt. Die Gespräche hierzu beginnen im Januar.
Europäischer Computer Führerschein (ECDL): Der ECDL ist ein international anerkanntes modulares Zertifikat, das den Inhabern Fähigkeiten im effizienten Umgang mit Standard-IT- Applikationen bescheinigt. Das Kollegium beschließt auf der Gesamtkonferenz, die Aufnahme der ECDL-Module in das Curriculum der SDS zu prüfen.
Verspätungen im Zeugnis:Die Gesamtkonferenz legt fest, beginnend mit den Zeugnissen Sommer 2019, ab fünf unentschuldigten Verspätungen im Halbjahr/Block, die Bemerkung "Frau/Herr XY kommt häufig zu spät" im Zeugnis einzutragen.
10.12.2018 Zweites Staatsexamen bestanden: Falko Kaufmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Michael Väth und für das Wahlfach "Deutsch" Gaby Busch.
11.12.2018 Beatmungsmasken:Zur Widerbelebung von Personen mit Atemstillstand wurden 5 Beatmungsmasken beschafft, die bei den Verbandskästen im Lehrerzimmer, Sekretariat, Raum A105, Raum N108 und in der Turnhalle deponiert wurden.
14.12.2018 WLAN-Zeitplan:Ab sofort erfolgt an die KuK die Ausgabe der Zugangscodes für das SDS-WLAN, um es im Pilotbetrieb zu erproben. Zuvor wurden von der WLAN-Gruppe die Nutzungsbedingungen (Datensicherheit, Datenschutz, usw.) entwickelt und von Sebastian Nargang das Log-in Procedere festgelegt. Nach erfolgreicher Pilotierung ist vorgesehen, ab Beginn des 2. Schulhalbjahres 2018/19 das WLAN flächendeckend auch den SuS zur Verfügung zu stellen.
30.01.2019 Neumöblierung Klassenräume:Die Räume B30, B31 und der komplette 1. Stock des B-Gebäudes werden mit 90 Tischen und 180 Stühlen neu ausgestattet. Die Stühle sind vorwärts federnde Freischwinger für ergonomisches Sitzen.
31.01.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten:In einer Feierstunde ehrt Rainer Strack 13 Top-Azubis aus sieben unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben. Es sind: Lukas Zimmermann (Bankkaufmann), Selina Deuser (Steuerfachangestellte), Larissa Adler, Melissa Ernet, Leonie Nowak, Julia Ringel und Svenja Rode (Kauffrauen für Büromanagement), Larissa Lehmann (Industriekauffrau), Johannes Heep und Christian Hofmann (Industriekaufmänner), Armen Narsajan (Kaufmann für Versicherungen und Finanzen), Zoe Fladung (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Jerome Robert Schäfer (Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen).Weiterlesen...
Verabschiedung in den Ruhestand:Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Schulleiter Rainer Strack die Kollegen Arthur Hehlke, Volker Jackwerth und Reiner Obst in ihren Ruhestand und übergibt ihnen die Entlassungsurkunden. Fachbereichsleiter/-innen, Fachkonferenzleiter/-innen und der Personalrat dankten den Pensionären in vielfältiger Weise und mit persönlichen Worten für die wertvolle und hervorragende Zusammenarbeit und wünschten ihnen alles Gute für die Zukunft.Weiterlesen...
01.02.2019 Schulhausverwaltung:Ab dem 01.02.2019 ist Herr Ghezzi als Hausmeister für unsere Schule zuständig. Wir wünschen ihm einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit.
08.02.2019 Berufs- und Studienorientierung:In Kooperation mit der IHK Wiesbaden können alle Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen am Geva-test® Studium & Beruf teilnehmen. Der Test analysiert für jeden Teilnehmer/-in Stärken, Interessen sowie die Leistungsfähigkeit in studien- und ausbildungsrelevanten Bereichen und gibt Tipps zur Beruforientierung kombiniert mit individuellen Karrierevorschlägen. Ansprechpartner hierfür ist Carsten Mergenthaler.
10.02.2019 Sportangebot für Lehrkräfte:Georg Steinrichter informiert über die aktuellen Sportangebote im Berufsschulzentrum. Von Seiten der SDS bietet er für alle Kolleginnen und Kollegen mittwochs von 14:00 bis 15:00 Uhr traditionelles Taekwondo an. Die Teilnahme ist kostenlos.
SPRINT-Gruppe vergrößert sich:Das SPRINT-Team begrüßt als neue Mitglieder Pia Drieschmanns und Dr. Anja Hamm-Beckmann.
14.02.2019 Valentinsaktion:Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmen "Round 2" nutzt den Valentinstag zur Umsetzung ihrer Geschäftsidee "Rosen verschenken". Jede/-r unserer Schulgemeinde hatte die Möglichkeit, Rosen zum Preis von einem Euro pro Stück zu bestellen und personalisiert oder anonym an eine bestimmte Person verschenken zu lassen. Mit 85 Rosen wurden insgesamt 85mal Freude verschenkt. Projektverantwortliche waren die Kolleginnen Stefanie Bertasius und Martina Suhens.
18.02.2019 Hospitation:Von heute bis zum 01.03.2019 hospitiert Frau Cora Dharmani an der SDS, vornehmlich in den Fächern Wirtschaft und Politik. Sie absolvierte ein abgeschlossenes Studium und arbeitet derzeit im Marketingbereich. Verantwortlich für den Hospitationsplan ist Claudia Rubertus.
20.02.2019 QuABB-Info:Die Damen Emmelheinz, Flügel und Gandor von Fresko e.V. informieren die 11er Berufsschulklassen über die Möglichkeiten des QuABB-Beratungsangebots. Ansprechpartner hierfür ist Michael Väth.
21.02.2019 FOS-Informationsnachmittag:Über 100 Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Bildungsangebote der Fachoberschule an der SDS mit ihrem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung. Vorgestellt wurde die Unterrichtsorganisation in den Klassen 11 und 12, der Wahlpflichtunterricht, das Lernbüro, die Praktika und die pädagogischen Fahrten. In Gesprächen und an den Informationstafeln konnten die Interessenten weitere Fragen klären und Einblicke nehmen. Verantwortlich für die Veranstaltung war Abteilungsleiter Dieter Keßler. Weiterlesen...
28.02.2019 Verabschiedung in den Ruhestand:Nach dreizehneinhalb Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat der SDS wurde Ingrid Pfeiffer von der Schulleitung, Kolleginnen und Kollegen, dem Personalrat und den SDS-Singers bei Sekt, Saft und Gebäck mit Blumen und Gutscheinen in den Ruhestand verabschiedet. Sie war für die Beschaffung der gesamten Schulausstattung und Auftragserteilung für Handwerker sowie Rechnungsbearbeitung zuständig. Wir danken für die tolle Zusammenarbeit und wünschen ihr für die Zukunft nur das Beste. Weiterlesen...
01.03.2019 Neueinstellung Sekretariat: Frau Sonja Nagel nimmt ihre Tätigkeiten als Sekretärin an unserer Schule auf. Ihr obliegen die Aufgaben im Zusammenhang mit der Fachschule für Wirtschaft. Frau Nagel hatte während ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau als Schülerin die SDS besucht.
"Aufgabenverteilung Sekretariat: Wegen des Personalwechsels im Sekretariat werden die Zuständigkeiten wie folgt geändert:
Fachoberschule: Frau Müller
Berufsschule: Frau Margiotta
Einjährige und Zweijährige Höhere Berufsfachschule: Frau Becker
Fachschule für Wirtschaft: Frau Nagel
Beschaffung: Frau Müller"
Sozialpädagogische Fachkraft: Frau Shiva Bahadori ist mit einer vollen Stelle im Rahmen von UBUS (Unterrichtsbegleitende Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkräfte ) für die SDS am Dienstagvormittag und Donnerstagnachmittag tätig. Die restlichen Stunden verteilen sich auf die FLS und KSS. Die gebürtige Teheranerin kam 1986 nach Deutschland, studierte Diplompädagogik an der Philipps-Universität in Marburg und hat bereits als Pädagogin bei verschiedenen Bildungsträgern gearbeitet.
08.03.2019 Berufs- und Studienorientierung Im Newsletter Nr. 3 zur Berufs- und Studienorientierung informiert Kollege Carsten Mergenthaler über die BiZ-Veranstaltungen der Agentur für Arbeit Wiesbaden, die IHK-Bildungsmesse – azubi- & studientag und den Info-Tag an der Hochschule in Mainz.Weiterlesen...
11.03.2019 Neuer Zeugnisdruckraum: Das "Keller-Dasein" für das LUSD-Team ist beendet. Das neue Büro für die Zeugniserfassung und den Zeugnisdruck befindet sich ab sofort im Raum A204. Das LUSD-Team dankt der Schulleitung hierfür.
14.03.2019 Beförderung: Frau Anne Paulsen erhält die Urkunde zur Ernennung zur Studiendirektorin zum 1. April 2019. Herr Strack gratuliert ihr im Beisein des Kollegiums herzlich und dankt für ihre Einsatzbereitschaft.
Toilettensanierung: Nach der Begehung der Mädchen- und Jungentoiletten sowie der Toilettenräume für die Lehrerinnen in den Gebäuden B und C zusammen mit dem Hochbauamt wird Sanierungsbedarf für diese Räume festgestellt. Der Beginn der Bauarbeiten ist für die Osterferien geplant.
Neugestaltung Pausenhalle: Der ehemalige Raum der Sweetbox und die Pausenhalle im Gebäudeteil D sollen zu einem großen Raum umgestaltet werden; er kann dann für Klassenarbeiten, Konferenzen und weiterhin als Pausenraum für die SuS genutzt werden. Die Bauarbeiten starten hierfür in den Osterferien.
Wahl zum/zur gewählten Abwesenheitsvertreter/-in: Frau Dr. Anja Hamm-Beckmann wird auf der Gesamtkonferenz zur neuen Abwesenheitsvertreterin der SDS gewählt. Sie nimmt die Wahl an und dankt dem Kollegium für das entgegengebrachte Vertrauen.
"Unser Miteinander": Das Kollegium spricht sich mehrheitlich dafür aus, dem Vorschlag des SOR-Teams zu folgen und das Dokument "Unser Miteinander" um folgenden abschließenden Absatz zu erweitern: „Seit 2014 ist die SDS Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Damit ist unsere Schule und alle in ihr wirkenden, lernenden und unterrichten-den Personen damals und für die Zukunft die Verpflichtung einge-gangen, im Schulalltag antirassistisch und couragiert zu denken und zu handeln.“
15.03.2019 KMK-Fremdsprachenzertifizierung: 20 Schülerinnen und Schüler nehmen an der schulübergreifenden Prüfung zur KMK-Fremdsprachenzertifizierung unter Leitung von Sandra Haberkorn teil. Sie kommen von der SDS (Schulze-Delitzsch-Schule), der BSU (Berufliche Schulen Untertaunus) und der BSGG (Berufliche Schulen Groß-Gerau). 15 Absolventen bestehen die schriftlichen und mündlichen Prüfungen und erhalten von Schulleiter Rainer Strack ihre Zeugnisse. Weiterlesen...
26.03.2019 WLAN-Bereitstellung: Nach erfolgreichem Abschluss der Testphase wird die Nutzung des schulischen WLANs ab sofort für alle Schüler und Schülerinnen (SuS) der SDS freigegeben. Die Klassenlehrer/-innen erläutern den SuS die WLAN-Nutzungsbedingungen und teilen nach schriftlicher Zustimmungserklärung die persönlichen Passwörter aus.
28.03.2019 Personalversammlung: Der Personalrat der SDS hat zur Personalversammlung eingeladen; er informiert zu den Themen Betriebsausflug, Überstundenregelung, Raumkonzept und Lehrerarbeitsplätze. Vorab referierte Herr Lutz Vollbracht (GPRLL) über Lebensarbeitszeitkonten, Pensionsberechnungen und Aktuelles aus dem GPRLL.
29.03.2019 Verabschiedung in den Ruhestand: Frau Claudia Seebald-Krech verlässt nach 17 Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat die SDS. Sie war für die Fachschule für Wirtschaft zuständig. In einer Feierstunde dankte Rainer Strack für die kollegiale, freundschaftliche und absolut loyale Zusammenarbeit und überreichte ihr ein aus Blumen bestehendes Hochseeschiff, dessen Segel aus verschiedenen Gutscheinen bestand.
03.04.2019 Dienstjubiläum: Das Kollegium freut sich mit Cornelia Sturm über die Dankesworte von Rainer Strack anlässlich der Urkundenüberreichung zu ihrem 25jährigen Dienstjubiläum.
04.04.2019 SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
10.04.2019 JUNIOR Landeswettbewerb Hessen: Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmens "Round 2" schafft es, sich für die Endausscheidung des "Junior Expert Landeswettbewerb Hessen 2019" zu qualifizieren. Unter dem Titel „Upcycling von Altmaterialien" präsentierten sie ihre Geschäftsidee, Taschen und Schlüsselanhänger aus Filz und altem Jeansstoff zu nähen und mit Verzierungen zu verschönern. Die Bühnenpräsentation vor 150 Zuschauern, der Geschäftsbericht, der Messestand und ein Juryinterview gehörten zu den Bewertungskriterien.
06.05.2019 Bundesjugendschreiben 2019: 23 Schüler und Schülerinnen aus unterschiedlichsten Schulformen der SDS nehmen an dem von der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien angebotenem Einzelwettbewerb im Tastschreiben teil. Nach Altersklassen differenziert wird bei erfolgreicher Teilnahme eine Urkunde ausgestellt, die als Anlage Bewerbungen um Aus- oder Arbeitsplätze angefügt werden kann. Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihren Leistungen. Am besten schnitt Lea Puscher aus der 11BFF ab. Mit 3096 Punkten belegte sie Platz 1 in Hessen. Zum neunten Mal in Folge war Susanne Vögtler für die Organisation unserer SuS beim Bundesjugendschreiben verantwortlich.
SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
Projekt "Lernort Kino": Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 11HH1, 11HH2, 11BFB und 11BFF sehen an vier Montagen verschieden Filme mit jugendaffinen Themen im Murnau-Filmtheater und diskutieren anschließend darüber. Ziel ist es, über die Multimedialität von Film und Diskussion „Gedankenräume“ zu erschließen, die die Entwicklung der eigenen Identität befördern. Projektträger ist die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft). Projektverantwortliche sind Birgit Goehlnich (Ständige Vertreterin der Obersten Landesjugendbehörden bei der FSK), Sebastian Schnurr (Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung), Rita Thies (Kulturdezernentin a.D., Kulturmanagement, FSK-Prüferin) und vonseiten der SDS Simone Breitsch, Johannes Fey und Simon Vogel. Weiterlesen...
13.05.2019 Herr von Scheidt zu Besuch an der SDS: Schulleiter Rainer Strack lädt seinen Amtsvorgänger Helmut von Scheidt zu einem Austauschgespräch ein. Im Beisein von Nicole Achzet nahmen sie einen Rückblick auf 30 Jahre pädagogischer, baulicher und infrastruktureller Schulentwicklung. Der Besuch endete mit einem Rundgang durch die SDS. Weiterlesen...
18.05.2019 Informationstag der Fachschule für Wirtschaft: Ziel der Veranstaltung war es, mit Vorträgen und im direkten Dialog mit den Studentinnen und Studenten, über die Ziele des Studiums, seine Organisation, Inhalte und Zulassungsvoraussetzungen zu informieren. Auch wurden die Vorteile der in Teilzeit angebotenen Weiterbildung mit ihren anschließend guten beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und Karriereperspektiven anhand von Beispielen belegt.
23.05.2019 Einweihung der umgestalteten Pausenhalle: Nach dreiwöchiger Bauzeit ist durch die Zusammenlegung der ehemaligen Pausenhalle und des Kiosk-Raums im C-Gebäude ist ein moderner und vergrößerter Mehrzweckraum entstanden. Der mit schönem Mobiliar ausgestattete Raum kann u.a. für Konferenzen, Präsentationen von Projektarbeiten, Klassenarbeiten, Vorträgen und Kollegiumsfeiern genutzt werden. Weiterlesen...
29.05.2019 Toilettensanierung: Die Sanierung der Toilettenanlagen für die Schülerinnen und Schüler im D-Gebäude (Schulhof) ist abgeschlossen. Die Sanitäranlagen sind hell und freundlich gestaltet. Sie entsprechen nun den hygienischen Anforderungen. Die Anlagen im B- und C-Gebäude folgen. Die Modernisierung der Lehrertoiletten ist für die Sommerferien geplant.
05.06.2019 Anne Frank Ausstellung: Noch bis zum Schuljahresende wird im Foyer der SDS die Ausstellung "Anne Frank 90" präsentiert. An acht großformatigen Plakaten konnten sich die Schüler*innen mit der Biografie von Anne Frank in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Dabei wurde auch der Frage nachgegangen, welche Bedeutung die Erinnerung an den Holocaust für die Gegenwart besitzt. Verantwortlich hierfür war das SOR-Team mit Simone Breitsch, Susanne Vögtler und Simon Vogel. Weiterlesen...
07.06.2019 Zweites Staatsexamen bestanden: Herr Carsten Noll besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentoren für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" waren Jens Wahl und für das Wahlfach "Politik" Carsten Mergenthaler.
12.06.2019 Interview des Wiesbadener Kurier mit Schulleiter Rainer Strack: Anlässlich seines bevorstehenden Ruhestandes führt Redakteurin Anke Hollingshaus vom Wiesbadener Kurier ein Interview mit Rainer Strack. Weiterlesen...
25.06.2019 Schulleiter Rainer Strack in den Ruhestand verabschiedet: Mit einem bunten und vielseitigem Programm und einer sehr tiefgehenden Würdigung seiner Verdienste wird Rainer Strack im Beisein von 160 Gästen in den Ruhestand verabschiedet: 13 Redner*innen, Auftritte des Schulorchesters der WvS-Schule Wiesbaden, der SDS-Singers und zweier Musikerinnen mit Gitarre und Gesang, Verleihung der "Ehrenmedaille der SDS", Ernennung zum "Ehrenmitglied von SOR-SMC", große Luftballonaktion und unzählig viele Geschenke. Zum Get Together lud Herr Strack vorab zu Canapés, Sekt und alkoholfreien Getränken ein. Nach dem offiziellen Teil klang der Tag mit Kaffee, Kuchen, Getränken und vielen Gesprächen aus. Weiterlesen...
Abschlussfeier der Studierenden der Fachschule für Wirtschaft: Zehn Student*innen absolvieren erfolgreich ihr 6-semestriges berufsbegleitendes Studium zum Staatlich geprüfte/n Betriebswirt*in mit den Schwerpunkten Marketing. Hierzu gratulieren wir herzlich: Xenia Airich, Hanan Dahhou, Vanessa Dinges, Niklas Kögler, Lars Kötschau, Lena Müller, Nataliya Riemer, Desmond Schlie, Dominik Schmitt und Jasko Jasmin Topalovic. Weiterlesen...
27.06.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten: 18 Schüler*innen aus acht unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben, werden von Rainer Strack in einer Feierstunde ausgezeichnet. Es sind: Janina Altenhofen (Bankkauffrau), Alexandra Kotterer und Christian Pasternack (Steuerfachangestellte), Dominik Henzen, Tabea Larwig, Anna-Maria Maas, Sven Plamann, Katharina Popov, Annika Thörle und Michelle Ziemer (Kauffrauen/-männer für Büromanagement), Alexander Mohr (Industriekaufmann), Marc Nebel (IT-Kaufmann), Denise Peikert und Ali Schekebi (Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen), Sabika Bach und Vanessa Bohanka (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Hratschik Latschinjan und Tanja Remmet(Verwaltungsfachangestellte). Weiterlesen...
Verabschiedungen: Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Rainer Strack insgesamt fünf Kolleginnen. In den Ruhestand entlassen werden Heidi Dietrich, Maria Maidhof-Roscher und Angela Rose-Deisenroth. Inge Strack und Petra Hilbert nehmen ein Sabbatjahr. Fachbereichs- und Fachkonferenzleiterinnen sowie der Personalrat dankten den Kolleginnen mit persönlichen Worten für die wertvolle und ausgezeichnete Zusammenarbeit, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft. Im Anschluss wurde mit Canapés, Sekt, Kuchen und Kaffee gefeiert. Weiterlesen... | - Alle -AfrikanischBallettBrasilianischFlamencoJazz DanceKreativer Kindertanz KörperarbeitLatinModern DanceOrientalischStandardTango ArgentinoTanz für Menschen mit ParkinsonTap DanceUrban StylesZeitgenössisch
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Fantasie, Kreativität und die Freude an der Bewegung stehen im Mittelpunkt des Kreativen Kindertanzes, wie ihn die verschiedenen Dozent*innen am tanzhaus nrw...
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Ich steh allein auf einem Bein® Musik und Tanz für Kinder und Ihre Eltern
Ich steh allein auf einem Bein® - Musik und Tanz für Kinder und ihre Eltern
Di 15:00 – 16:00
mit Klavierbegleitung von Kadir Akar
Mi 16:00 – 17:00
Do 15:00 – 16:00
Ich steh allein auf einem Bein - Musik und Tanz für Kinder und ihre Eltern
Do 16:00 – 17:00
Fr 14:30 – 15:30
Fr 15:30 – 16:30
So 10:30 – 11:30
mit Klavierbegleitung von Andreas Link
So 11:30 – 12:30
Mo 14:30 – 15:30
Mo 15:30 – 16:30
Mo 16:30 – 17:30
Do 15:30 – 16:30
Do 16:30 – 17:30
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q-de-774 | Projekte in Hessen. Welche Auszeichnung hat das Kollegium von Cornelia Sturm erhalten? | Chronik 2018/19 – Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden
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06.08.18 Schuljahresbeginn 2018/19: Schulleiter Rainer Strack begrüßt im Rahmen einer Dienstbesprechung das gesamte Kollegium, wünscht allen einen erfolgreichen Start in das neue Schuljahr und gibt wichtige personelle und organisatorische Veränderungen bekannt:
Personalia: Nicht mehr zum Kollegium der SDS gehören Torsten Roggan und Carola Rosa. Herr Roggan wurde an die Lehrkräfteakademie versetzt und Frau Rosa wechselte als Abteilungsleiterin an die Kerschensteinerschule.
Neuzugänge:Jennifer Schiradin erhielt nach erfolgreichem Abschluss ihres Referendariats an der SDS eine Festanstellung. Sie unterrichtet die Fächer Wirtschaftslehre und Deutsch.
Dr. Bastian Knippschild heißen wir als neuen Kollegen willkommen. Er absolvierte sein Referendariat an der Martin-Niemöller-Schule in Wiesbaden und unterrichtet die Fächer Mathematik und Physik.
Luisa Colombel wird als Berufseinsteigerin mit den Fächern Wirtschaftslehre und Politik eingesetzt. Langfristig wird sie den Versicherungsbereich verstärken.
Die Unterrichtskapazitäten in den Fächern Spanisch und Religion werden durch den Einsatz von Anne Scharnbacher erweitert.
Andreas Kohrn unterstützt mit einer halben Stelle das Kollegenteam im Fach Religion.
Anke Weingardts Vertrag wurde um ein Jahr verlängert. Sie unterrichtet mit einer halben Stelle die Fächer Mathematik und Naturwissenschaften.
Jürgen Drieschmanns unterstützt mit einem 8-Stunden Vertrag weiterhin das Kollegium im Fach Politik.
Vertretungsvertrag: Frau Lange-Schächer kommt an die SDS zurück. Sie übernimmt Unterichtsstunden im Industriebereich für die Elternzeit von Hern Löffler.
40-jähriges Dienstjubiläum: Am 29. Juli 2018 beging Oberstudiendirektor Rainer Strack, Schulleiter der SDS, sein 40. Dienstjubiläum. Hierzu gratulierte ihm die stellvertretende Schulleiterin Nicole Achzet im Namen des gesamten Kollegiums und überreichte einen Blumenstrauß. In einer Feierstunde am 14.08.2018 dankte Andrea Männle, stellvertretende Leiterin des Staatlichen Schulamtes für den Rheingau-Taunus-Kreis und die Landeshauptstadt Wiesbaden, für Herrn Stracks Treue im Dienste des Landes Hessen und übergab ihm seine Urkunde.Weiterlesen ...
WLAN-Bereitstellung: Die Vorarbeiten zur Errichtung des WLAN-Netzes sind abgeschlossen. Mitte August sollen die Accesspoints gesetzt werden und Anfang September das WLAN-Netz einsatzbereit sein.
Versäumniszeitenkennzeichen vereinheitlicht: Schulformübergreifend erfolgte die Einheitlichkeit der Kennzeichen von Versäumnissen für Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Kürzeln. Die Liste der Kürzel ist im Klassenbuch einzukleben und ab sofort anzuwenden.
09.08.18 Schulentwicklung 2018: Nach vorläufigem Abschluss der Einschulung zeigt sich, dass die Schülerzahlen im Vollzeitbereich leicht rückläufig und im Teilzeitbereich gewachsen sind. Besonders in den Ausbildungsberufen "Industriekaufmann/-frau", "Verwaltungsfachangestellte/r" und "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement" stiegen die Schülerzahlen an.
14.08.18 QuABB-Beratungsangebot: Barbara Emmelheinz, Sabine Flügel und Petra Gandor, Mitarbeiterinnen von QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule) stellen unseren neuen Berufsschulklassen ihr Beratungsangebot vor. Es beinhaltet Unterstützung bei Schwierigkeiten im Betrieb, der Berufsschule und im privaten Umfeld, Konfliktsituationen und Krisenbewältigung, der Suche nach gemeinsamen Problemlösungen mit allen Beteiligten sowie Koordination und Organisation von individuellen Hilfs- und Unterstützungsangeboten. Verantwortlich für den Ablauf der Vorstellung ist Kollege Michael Väth.
17.08.18 Schulpsychologischer Dienst:Ab dem 01.09.2018 ist der Psychologe Benedikt Herwig für unsere Schule zuständig.
20.08.18 Praktische Lehrerausbildung an der SDS: Heute nimmt Julia Ergaschew im Rahmen ihres Wirtschaftspädagogikstudiums den dritten Teil des obligatorischen Unterrichtspraktikums auf. Diese Phase dauert drei Wochen.
20.08.-07.09.2018 FOS-Klassen auf Hübingenfahrt: Zum zehnten Mal in Folge nimmt der gesamte Fachbereich der Fachoberschule mit rund 500 Schülerinnen und Schülern an der traditionellen Klassenfahrt ins Feriendorf Hübingen teil. Ein Outdoorprogramm mit erlebnispädagogischen Teamübungen, Besuch des Kletterparks, Bogenschießen, Töpfern, Feuerexperimente und gemeinsames Kochen sollen Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten der SuS stärken, das Finden und Einhalten von Werten und Regeln zur Anwendung im Schulalltag festigen sowie Kompetenzen zur Umsetzung eigener Ziele für die Fachoberschulreife fördern und vertiefen.Weiterlesen ...
27.08.18 Europakaufmann/-frau: Nach ersten Sondierungsgesprächen bemüht sich die Schulleitung darum, zukünftig die Zusatzqualifikation "Europakaufmann/Europakauffrau" an der SDS anzubieten. Sie ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die in einem kaufmännischen Berufsausbildungsverhältnis stehen, sich im Unterricht mit internationalen Geschäftsprozessen auseinanderzusetzen, den Europäischen Computerführerschein (European Computer Drivers Licence, ECDL) zu erwerben, Zertifizierungen in zwei europäischen Fremdsprachen zu erlangen und in einem dreiwöchigen Betriebspraktikum im Ausland Berufserfahrung in einem internationalen Umfeld zu sammeln.
03.09.2018 Lehramtspraktikum:Larissa Mayer absolviert bis zum 28.09.2018 an der SDS ein vierwöchiges Praktikum. Sie studiert im 5. Semester an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz Wirtschaftslehre und Sozialkunde; ihr Unterrichtsfach ist Politik.
10.09.2018 Beauftragung:Ab sofort ist Anne Paulsen mit folgenden Aufgaben der Abteilung V der SDS beauftragt: Berufsschule (Steuerfachangestellte/-r, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/-r, Rechtsanwaltsfachangestellte/-r und Justizfachangestellte/-r), Fachschule für Wirtschaft, Erwerb der Fachhochschulreife in der Fachschule sowie Gesundheit und Umwelt.
11.09.2018 Räumungsübung:Am Dienstag, den 11.09.2018, um 11:00 Uhr und am Donnerstag, den 13.09.2018, um 14:00 Uhr finden Räumungsübungen statt. Die Schülerinnen und Schüler sammelten sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern am Haupteingang zum Helmut-Schön-Park.
17.09.2018 Vertretungsverträge:Unsere ehemalige Kollegin Doris Wittmann unterstützt mit einem 3-Stundenvertrag das Kollegenteam im Fachbereich Büromanagement und Herr Okyay Aslantes wird im Fach Englisch für drei Stunden in der Fachschule für Wirtschaft eingesetzt.
Beförderungen:Frau Corinna Snopek, Leiterin der Abteilung III der SDS, wurde zur Studiendirektorin und Frau Tanja König, zuständig für die Organisation der Auslandspraktika, zur Oberstudienrätin befördert. Herr Strack überreicht beiden Kolleginnen ihre Urkunde und gratuliert ihnen sehr herzlich.
21.09.2018 IHK ehrt SDS-Schülerinnen und Schüler:Jessica Buch (Kauffrau für Büromanagement), Daniel Fischer (IT-Systemkaufmann) und Dana Zajac (Bankkauffrau) wurden im Rahmen der dualen Ausbildung an der SDS unterrichtet. Die IHK-Wiesbaden ehrte sie als die Besten ihrer Ausbildungsberufe des Prüfungsjahrgangs 2018. Herr Fischer schloss sogar als Hessenbester ab.
SDS- Schülerinnen und Schüler von der IHK ausgezeichnet...
24.09.2018 Beförderung: Herr Dieter Keßler, der die Aufgaben der Abteilung II der SDS leitet, wurde zum Studiendirektor befördert. Hierzu gratuliert die Schulgemeinde herzlich.
27.09.2018 Ausstellung Kultur und Integration:19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 11BaK veranstalten unter der Leitung von Politiklehrer Johannes Fey eine interaktive Ausstellung zum Thema Kultur und Integration. Inhalt der Veranstaltung war, Integrationsprozesse und -hemmnisse zu analysieren, Akteure und ihre Rollen zu beurteilen und in diesem Kontext maßgebliche Einflussgrößen zu bewerten und einzuordnen mit dem Ziel, ein Verständnis von „Kultur“ herzuleitet, das Veränderungen und Entwicklung als notwendig erachtet. Über 160 Schülerinnen und Schüler der SDS besuchten die Ausstellung.
Deutsch genug? „Deutsche Leitkultur“ als Hemmschuh der Integration?...
15.10.2018 Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit:Schulleiter Rainer Strack gratuliert Volker Schuster zur Lebenszeitverbeamtung und überreicht ihm die Urkunde.
Schulverschönerung:Das Foyer der SDS erstrahlt in neuem Glanz. Während der Herbstferien wurden die Türen im Eingangsbereich inklusive Toilettentür neu gestrichen.
25.10.2018 12er FOS-Klassen besuchen Hochschulinformationstag:Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen informieren sich an der Hochschule RheinMain über Inhalte und Aufbau von Bachelorstudiengängen, Studienfinanzierungsmöglichkeiten sowie Bewerbungs- und Zulassungsverfahren. Gespräche mit Studierenden, Professorinnen und Professoren als auch Besuche von Probevorlesungen wurden zahlreich genutzt.
01.11.2018 WLAN-Bereitstellung:Die Installation des WLAN-Netzes ist abgeschlossen. In einer Sitzung der WLAN-Gruppe wurde die Vergabe der Nutzungsbedingungen und die Aufnahme des Probebetriebes festgelegt. Zur Klärung letzer technischer Details fand am 05.11.2018 ein Treffen mit Vertretern des Medienzentrums statt.
02.11.2018 Schulleitungstagung:In einer ganztägigen Veranstaltung koordinierten die Schulleitungsmitglieder der SDS die zukünftige Entwicklung der Schule.
05.11.2018 12BFB organisiert Pausenverkauf18 SuS der 12BFB verkaufen zwei Wochen lang während der Pausen internationale Spezialitäten aus ihren Heimatländern. Das im LF 17 eingebettete Projekt war pädagogisch und finanziell ein Erfolg; es wurden 650 Euro erlöst. Projektleiterin war Stefanie Bertasius.Weiterlesen...
06.11.2018 Vorbereitungsdienst angetreten:Herr Shkelzen Tahiri, der bereits eine Ausbildung zum Industriekaufmann an der Schulze-Delitzsch-Schule absolviert hat, nimmt die Tätigkeit als Lehrkraft im Vorbereitungsdienst (LiV) auf. Er wird im Schwerpunktfach Wirtschaft und Verwaltung und im Wahlfach Politik ausgebildet.
Ausbildertreffen Fachbereich Versicherungen:Armin Alagic-Müller, Geschäftsführer des Berufsbildungswerkes der
Versicherungswirtschaft Rhein-Main e. V., stellt den Ausbildern/-innen betriebsübergreifende Veranstaltungen zum Ausbildungsberuf "Kaufmann /-frau für Versicherungen und Finanzen" vor. Hierzu gehörten insbesondere die Wahl der betrieblichen Fachaufgaben für die Reporterstellung, Aufbau eines Reportes und Ablauf des Fallbezogenen Fachgespräches.
08.11.2018 Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe:24 Schülerinnen und Schüler der HH-Klassen nehmen an der Informationsveranstaltung "Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe" teil, die vom Amt für Soziale Arbeit veranstaltet wurde. Damit sich die Teilnehmer für ihre anstehende Berufswahl orientieren konnten, wurden Inhalte und Anforderungen folgender acht Ausbildungsberufe praxisnah vorgestellt:
• Verkäufer/-in / Kaufleute im Einzelhandel
• Verwaltungsfachangestellte
• Kaufleute für Büromanagement
• Kaufleute im Gesundheitswesen
• Rechtanwaltsfachangestellte/r
Unter Leitung von Abteilungsleiterin Anne Paulsen und Kollege Ewald Bauer präsentierten die Azubis (Steuerfachangestellte/r) der Klasse 11Stb Arbeitsinhalte und Abläufe im Alltag einer Steuerkanzlei. Mit verantwortlich für die Koordination und Konzeptionierung des Informationstages waren die Abteilungsleiterinnen Simone Breitsch und Corinna Snopek.Weiterlesen...
14.11.2018 Kultusminister AlexanderLorz und Astrid Wallmann zu Gast an der SDS:Die Schulleiter/in aller fünf Wiesbadener Berufsschulen diskutieren mit Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, der Wiesbadener Landtagsabgeordneten Astrid Wallmann und Andrea Männle vom Staatlichen Schulamt über die Herausforderungen, denen Berufsschulen im Alltag gegenüberstehen und die von kommunalen und landesbezogenen Zuständigkeiten beeinflusst werden. Zu den Kernthemen gehörten die Personalgewinnung, Flexibilisierung, Lehrerzuweisung, Gymnasialausbildung, sozialpädagogische Unterstützung (UBUS), Verwaltung sowie Digitalisierung und E-Learning. Weiterlesen...
Erste-Hilfe-Schulung:Nicole Achzet, stv. Schulleiterin, organisiert für zwei Nachmittage in den Räumen der SDS einen Erst-Hilfe-Kurs für Sportlehrer/innen, die alle zwei Jahre ihre Kenntnisse über Sofortmaßnahmen auffrischen müssen. Insgesamt nahmen 16 Kolleginnen und Kollegen an der Schulung teil.
15.11.2018 Schulelternbeirat: Frau Michaela Pagano, Marion Überfeldt und Nora Mitchell werden als Team zum Schulelterbeirate an der SDS bestellt.
19.11.2018 Zweites Staatsexamen bestanden:Herr Tim Witzmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Johannes Fey und Mentorin fürs Wahlfach "Englisch" Doris Gerke.
Vertretungsvertrag:Welcome back im Bankenbereich. Erneut springt unser ehemaliger Abteilungsleiter Jürgen Drieschmanns mit 6 Stunden Vertretungsunterricht pro Woche in Bankenklassen ein. Dadurch wir krankheitsbedingt ausfallender Unterricht kompensiert.
29.11.2018 Bistum Limburg überreicht Trauerkoffer:Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg, besucht auf Einladung von Rainer Strack die SDS. Beide führten gemeinsam mit Krisenseelsorger Thomas Knögel einen Austausch über den möglichen Beitrag von Schule und Kirche, um das Zusammenleben und den Zusammenhalt der Schulgemeinde auf einem respekt- und werteorientierten Fundament zu fördern. Als Gastgeschenk übergab Frau Lecht einen Trauerkoffer, der mit vielfältigen Hilfsmitteln zur Trauerbewältigung gepackt ist. Er wird von Thomas Knögel verwaltet und im Zeitablauf ergänzt. Weiterlesen...
04.12.2018 Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA):Die neue Berufsfachschule BÜA bündelt die drei bisherigen Schulformen (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, zweijährige Berufsfachschule und einjährige höhere Berfufsfachschule), um den SuS nach bereits einem Jahr den Zugang zu der dualen Berufsausbildung zu ermöglichen. Zusätzlich kann ausbildungsbegleitend ein Hauptschul- oder mittlerer Schulabschluss erlangt werden. Um BÜA an der SDS anbieten zu können, bemüht sich die Schulleitung um eine Kooperationsschule mit einem weiteren beruflichen Schwerpunkt. Die Gespräche hierzu beginnen im Januar.
Europäischer Computer Führerschein (ECDL): Der ECDL ist ein international anerkanntes modulares Zertifikat, das den Inhabern Fähigkeiten im effizienten Umgang mit Standard-IT- Applikationen bescheinigt. Das Kollegium beschließt auf der Gesamtkonferenz, die Aufnahme der ECDL-Module in das Curriculum der SDS zu prüfen.
Verspätungen im Zeugnis:Die Gesamtkonferenz legt fest, beginnend mit den Zeugnissen Sommer 2019, ab fünf unentschuldigten Verspätungen im Halbjahr/Block, die Bemerkung "Frau/Herr XY kommt häufig zu spät" im Zeugnis einzutragen.
10.12.2018 Zweites Staatsexamen bestanden: Falko Kaufmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Michael Väth und für das Wahlfach "Deutsch" Gaby Busch.
11.12.2018 Beatmungsmasken:Zur Widerbelebung von Personen mit Atemstillstand wurden 5 Beatmungsmasken beschafft, die bei den Verbandskästen im Lehrerzimmer, Sekretariat, Raum A105, Raum N108 und in der Turnhalle deponiert wurden.
14.12.2018 WLAN-Zeitplan:Ab sofort erfolgt an die KuK die Ausgabe der Zugangscodes für das SDS-WLAN, um es im Pilotbetrieb zu erproben. Zuvor wurden von der WLAN-Gruppe die Nutzungsbedingungen (Datensicherheit, Datenschutz, usw.) entwickelt und von Sebastian Nargang das Log-in Procedere festgelegt. Nach erfolgreicher Pilotierung ist vorgesehen, ab Beginn des 2. Schulhalbjahres 2018/19 das WLAN flächendeckend auch den SuS zur Verfügung zu stellen.
30.01.2019 Neumöblierung Klassenräume:Die Räume B30, B31 und der komplette 1. Stock des B-Gebäudes werden mit 90 Tischen und 180 Stühlen neu ausgestattet. Die Stühle sind vorwärts federnde Freischwinger für ergonomisches Sitzen.
31.01.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten:In einer Feierstunde ehrt Rainer Strack 13 Top-Azubis aus sieben unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben. Es sind: Lukas Zimmermann (Bankkaufmann), Selina Deuser (Steuerfachangestellte), Larissa Adler, Melissa Ernet, Leonie Nowak, Julia Ringel und Svenja Rode (Kauffrauen für Büromanagement), Larissa Lehmann (Industriekauffrau), Johannes Heep und Christian Hofmann (Industriekaufmänner), Armen Narsajan (Kaufmann für Versicherungen und Finanzen), Zoe Fladung (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Jerome Robert Schäfer (Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen).Weiterlesen...
Verabschiedung in den Ruhestand:Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Schulleiter Rainer Strack die Kollegen Arthur Hehlke, Volker Jackwerth und Reiner Obst in ihren Ruhestand und übergibt ihnen die Entlassungsurkunden. Fachbereichsleiter/-innen, Fachkonferenzleiter/-innen und der Personalrat dankten den Pensionären in vielfältiger Weise und mit persönlichen Worten für die wertvolle und hervorragende Zusammenarbeit und wünschten ihnen alles Gute für die Zukunft.Weiterlesen...
01.02.2019 Schulhausverwaltung:Ab dem 01.02.2019 ist Herr Ghezzi als Hausmeister für unsere Schule zuständig. Wir wünschen ihm einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit.
08.02.2019 Berufs- und Studienorientierung:In Kooperation mit der IHK Wiesbaden können alle Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen am Geva-test® Studium & Beruf teilnehmen. Der Test analysiert für jeden Teilnehmer/-in Stärken, Interessen sowie die Leistungsfähigkeit in studien- und ausbildungsrelevanten Bereichen und gibt Tipps zur Beruforientierung kombiniert mit individuellen Karrierevorschlägen. Ansprechpartner hierfür ist Carsten Mergenthaler.
10.02.2019 Sportangebot für Lehrkräfte:Georg Steinrichter informiert über die aktuellen Sportangebote im Berufsschulzentrum. Von Seiten der SDS bietet er für alle Kolleginnen und Kollegen mittwochs von 14:00 bis 15:00 Uhr traditionelles Taekwondo an. Die Teilnahme ist kostenlos.
SPRINT-Gruppe vergrößert sich:Das SPRINT-Team begrüßt als neue Mitglieder Pia Drieschmanns und Dr. Anja Hamm-Beckmann.
14.02.2019 Valentinsaktion:Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmen "Round 2" nutzt den Valentinstag zur Umsetzung ihrer Geschäftsidee "Rosen verschenken". Jede/-r unserer Schulgemeinde hatte die Möglichkeit, Rosen zum Preis von einem Euro pro Stück zu bestellen und personalisiert oder anonym an eine bestimmte Person verschenken zu lassen. Mit 85 Rosen wurden insgesamt 85mal Freude verschenkt. Projektverantwortliche waren die Kolleginnen Stefanie Bertasius und Martina Suhens.
18.02.2019 Hospitation:Von heute bis zum 01.03.2019 hospitiert Frau Cora Dharmani an der SDS, vornehmlich in den Fächern Wirtschaft und Politik. Sie absolvierte ein abgeschlossenes Studium und arbeitet derzeit im Marketingbereich. Verantwortlich für den Hospitationsplan ist Claudia Rubertus.
20.02.2019 QuABB-Info:Die Damen Emmelheinz, Flügel und Gandor von Fresko e.V. informieren die 11er Berufsschulklassen über die Möglichkeiten des QuABB-Beratungsangebots. Ansprechpartner hierfür ist Michael Väth.
21.02.2019 FOS-Informationsnachmittag:Über 100 Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Bildungsangebote der Fachoberschule an der SDS mit ihrem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung. Vorgestellt wurde die Unterrichtsorganisation in den Klassen 11 und 12, der Wahlpflichtunterricht, das Lernbüro, die Praktika und die pädagogischen Fahrten. In Gesprächen und an den Informationstafeln konnten die Interessenten weitere Fragen klären und Einblicke nehmen. Verantwortlich für die Veranstaltung war Abteilungsleiter Dieter Keßler. Weiterlesen...
28.02.2019 Verabschiedung in den Ruhestand:Nach dreizehneinhalb Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat der SDS wurde Ingrid Pfeiffer von der Schulleitung, Kolleginnen und Kollegen, dem Personalrat und den SDS-Singers bei Sekt, Saft und Gebäck mit Blumen und Gutscheinen in den Ruhestand verabschiedet. Sie war für die Beschaffung der gesamten Schulausstattung und Auftragserteilung für Handwerker sowie Rechnungsbearbeitung zuständig. Wir danken für die tolle Zusammenarbeit und wünschen ihr für die Zukunft nur das Beste. Weiterlesen...
01.03.2019 Neueinstellung Sekretariat: Frau Sonja Nagel nimmt ihre Tätigkeiten als Sekretärin an unserer Schule auf. Ihr obliegen die Aufgaben im Zusammenhang mit der Fachschule für Wirtschaft. Frau Nagel hatte während ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau als Schülerin die SDS besucht.
"Aufgabenverteilung Sekretariat: Wegen des Personalwechsels im Sekretariat werden die Zuständigkeiten wie folgt geändert:
Fachoberschule: Frau Müller
Berufsschule: Frau Margiotta
Einjährige und Zweijährige Höhere Berufsfachschule: Frau Becker
Fachschule für Wirtschaft: Frau Nagel
Beschaffung: Frau Müller"
Sozialpädagogische Fachkraft: Frau Shiva Bahadori ist mit einer vollen Stelle im Rahmen von UBUS (Unterrichtsbegleitende Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkräfte ) für die SDS am Dienstagvormittag und Donnerstagnachmittag tätig. Die restlichen Stunden verteilen sich auf die FLS und KSS. Die gebürtige Teheranerin kam 1986 nach Deutschland, studierte Diplompädagogik an der Philipps-Universität in Marburg und hat bereits als Pädagogin bei verschiedenen Bildungsträgern gearbeitet.
08.03.2019 Berufs- und Studienorientierung Im Newsletter Nr. 3 zur Berufs- und Studienorientierung informiert Kollege Carsten Mergenthaler über die BiZ-Veranstaltungen der Agentur für Arbeit Wiesbaden, die IHK-Bildungsmesse – azubi- & studientag und den Info-Tag an der Hochschule in Mainz.Weiterlesen...
11.03.2019 Neuer Zeugnisdruckraum: Das "Keller-Dasein" für das LUSD-Team ist beendet. Das neue Büro für die Zeugniserfassung und den Zeugnisdruck befindet sich ab sofort im Raum A204. Das LUSD-Team dankt der Schulleitung hierfür.
14.03.2019 Beförderung: Frau Anne Paulsen erhält die Urkunde zur Ernennung zur Studiendirektorin zum 1. April 2019. Herr Strack gratuliert ihr im Beisein des Kollegiums herzlich und dankt für ihre Einsatzbereitschaft.
Toilettensanierung: Nach der Begehung der Mädchen- und Jungentoiletten sowie der Toilettenräume für die Lehrerinnen in den Gebäuden B und C zusammen mit dem Hochbauamt wird Sanierungsbedarf für diese Räume festgestellt. Der Beginn der Bauarbeiten ist für die Osterferien geplant.
Neugestaltung Pausenhalle: Der ehemalige Raum der Sweetbox und die Pausenhalle im Gebäudeteil D sollen zu einem großen Raum umgestaltet werden; er kann dann für Klassenarbeiten, Konferenzen und weiterhin als Pausenraum für die SuS genutzt werden. Die Bauarbeiten starten hierfür in den Osterferien.
Wahl zum/zur gewählten Abwesenheitsvertreter/-in: Frau Dr. Anja Hamm-Beckmann wird auf der Gesamtkonferenz zur neuen Abwesenheitsvertreterin der SDS gewählt. Sie nimmt die Wahl an und dankt dem Kollegium für das entgegengebrachte Vertrauen.
"Unser Miteinander": Das Kollegium spricht sich mehrheitlich dafür aus, dem Vorschlag des SOR-Teams zu folgen und das Dokument "Unser Miteinander" um folgenden abschließenden Absatz zu erweitern: „Seit 2014 ist die SDS Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Damit ist unsere Schule und alle in ihr wirkenden, lernenden und unterrichten-den Personen damals und für die Zukunft die Verpflichtung einge-gangen, im Schulalltag antirassistisch und couragiert zu denken und zu handeln.“
15.03.2019 KMK-Fremdsprachenzertifizierung: 20 Schülerinnen und Schüler nehmen an der schulübergreifenden Prüfung zur KMK-Fremdsprachenzertifizierung unter Leitung von Sandra Haberkorn teil. Sie kommen von der SDS (Schulze-Delitzsch-Schule), der BSU (Berufliche Schulen Untertaunus) und der BSGG (Berufliche Schulen Groß-Gerau). 15 Absolventen bestehen die schriftlichen und mündlichen Prüfungen und erhalten von Schulleiter Rainer Strack ihre Zeugnisse. Weiterlesen...
26.03.2019 WLAN-Bereitstellung: Nach erfolgreichem Abschluss der Testphase wird die Nutzung des schulischen WLANs ab sofort für alle Schüler und Schülerinnen (SuS) der SDS freigegeben. Die Klassenlehrer/-innen erläutern den SuS die WLAN-Nutzungsbedingungen und teilen nach schriftlicher Zustimmungserklärung die persönlichen Passwörter aus.
28.03.2019 Personalversammlung: Der Personalrat der SDS hat zur Personalversammlung eingeladen; er informiert zu den Themen Betriebsausflug, Überstundenregelung, Raumkonzept und Lehrerarbeitsplätze. Vorab referierte Herr Lutz Vollbracht (GPRLL) über Lebensarbeitszeitkonten, Pensionsberechnungen und Aktuelles aus dem GPRLL.
29.03.2019 Verabschiedung in den Ruhestand: Frau Claudia Seebald-Krech verlässt nach 17 Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat die SDS. Sie war für die Fachschule für Wirtschaft zuständig. In einer Feierstunde dankte Rainer Strack für die kollegiale, freundschaftliche und absolut loyale Zusammenarbeit und überreichte ihr ein aus Blumen bestehendes Hochseeschiff, dessen Segel aus verschiedenen Gutscheinen bestand.
03.04.2019 Dienstjubiläum: Das Kollegium freut sich mit Cornelia Sturm über die Dankesworte von Rainer Strack anlässlich der Urkundenüberreichung zu ihrem 25jährigen Dienstjubiläum.
04.04.2019 SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
10.04.2019 JUNIOR Landeswettbewerb Hessen: Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmens "Round 2" schafft es, sich für die Endausscheidung des "Junior Expert Landeswettbewerb Hessen 2019" zu qualifizieren. Unter dem Titel „Upcycling von Altmaterialien" präsentierten sie ihre Geschäftsidee, Taschen und Schlüsselanhänger aus Filz und altem Jeansstoff zu nähen und mit Verzierungen zu verschönern. Die Bühnenpräsentation vor 150 Zuschauern, der Geschäftsbericht, der Messestand und ein Juryinterview gehörten zu den Bewertungskriterien.
06.05.2019 Bundesjugendschreiben 2019: 23 Schüler und Schülerinnen aus unterschiedlichsten Schulformen der SDS nehmen an dem von der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien angebotenem Einzelwettbewerb im Tastschreiben teil. Nach Altersklassen differenziert wird bei erfolgreicher Teilnahme eine Urkunde ausgestellt, die als Anlage Bewerbungen um Aus- oder Arbeitsplätze angefügt werden kann. Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihren Leistungen. Am besten schnitt Lea Puscher aus der 11BFF ab. Mit 3096 Punkten belegte sie Platz 1 in Hessen. Zum neunten Mal in Folge war Susanne Vögtler für die Organisation unserer SuS beim Bundesjugendschreiben verantwortlich.
SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
Projekt "Lernort Kino": Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 11HH1, 11HH2, 11BFB und 11BFF sehen an vier Montagen verschieden Filme mit jugendaffinen Themen im Murnau-Filmtheater und diskutieren anschließend darüber. Ziel ist es, über die Multimedialität von Film und Diskussion „Gedankenräume“ zu erschließen, die die Entwicklung der eigenen Identität befördern. Projektträger ist die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft). Projektverantwortliche sind Birgit Goehlnich (Ständige Vertreterin der Obersten Landesjugendbehörden bei der FSK), Sebastian Schnurr (Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung), Rita Thies (Kulturdezernentin a.D., Kulturmanagement, FSK-Prüferin) und vonseiten der SDS Simone Breitsch, Johannes Fey und Simon Vogel. Weiterlesen...
13.05.2019 Herr von Scheidt zu Besuch an der SDS: Schulleiter Rainer Strack lädt seinen Amtsvorgänger Helmut von Scheidt zu einem Austauschgespräch ein. Im Beisein von Nicole Achzet nahmen sie einen Rückblick auf 30 Jahre pädagogischer, baulicher und infrastruktureller Schulentwicklung. Der Besuch endete mit einem Rundgang durch die SDS. Weiterlesen...
18.05.2019 Informationstag der Fachschule für Wirtschaft: Ziel der Veranstaltung war es, mit Vorträgen und im direkten Dialog mit den Studentinnen und Studenten, über die Ziele des Studiums, seine Organisation, Inhalte und Zulassungsvoraussetzungen zu informieren. Auch wurden die Vorteile der in Teilzeit angebotenen Weiterbildung mit ihren anschließend guten beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und Karriereperspektiven anhand von Beispielen belegt.
23.05.2019 Einweihung der umgestalteten Pausenhalle: Nach dreiwöchiger Bauzeit ist durch die Zusammenlegung der ehemaligen Pausenhalle und des Kiosk-Raums im C-Gebäude ist ein moderner und vergrößerter Mehrzweckraum entstanden. Der mit schönem Mobiliar ausgestattete Raum kann u.a. für Konferenzen, Präsentationen von Projektarbeiten, Klassenarbeiten, Vorträgen und Kollegiumsfeiern genutzt werden. Weiterlesen...
29.05.2019 Toilettensanierung: Die Sanierung der Toilettenanlagen für die Schülerinnen und Schüler im D-Gebäude (Schulhof) ist abgeschlossen. Die Sanitäranlagen sind hell und freundlich gestaltet. Sie entsprechen nun den hygienischen Anforderungen. Die Anlagen im B- und C-Gebäude folgen. Die Modernisierung der Lehrertoiletten ist für die Sommerferien geplant.
05.06.2019 Anne Frank Ausstellung: Noch bis zum Schuljahresende wird im Foyer der SDS die Ausstellung "Anne Frank 90" präsentiert. An acht großformatigen Plakaten konnten sich die Schüler*innen mit der Biografie von Anne Frank in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Dabei wurde auch der Frage nachgegangen, welche Bedeutung die Erinnerung an den Holocaust für die Gegenwart besitzt. Verantwortlich hierfür war das SOR-Team mit Simone Breitsch, Susanne Vögtler und Simon Vogel. Weiterlesen...
07.06.2019 Zweites Staatsexamen bestanden: Herr Carsten Noll besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentoren für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" waren Jens Wahl und für das Wahlfach "Politik" Carsten Mergenthaler.
12.06.2019 Interview des Wiesbadener Kurier mit Schulleiter Rainer Strack: Anlässlich seines bevorstehenden Ruhestandes führt Redakteurin Anke Hollingshaus vom Wiesbadener Kurier ein Interview mit Rainer Strack. Weiterlesen...
25.06.2019 Schulleiter Rainer Strack in den Ruhestand verabschiedet: Mit einem bunten und vielseitigem Programm und einer sehr tiefgehenden Würdigung seiner Verdienste wird Rainer Strack im Beisein von 160 Gästen in den Ruhestand verabschiedet: 13 Redner*innen, Auftritte des Schulorchesters der WvS-Schule Wiesbaden, der SDS-Singers und zweier Musikerinnen mit Gitarre und Gesang, Verleihung der "Ehrenmedaille der SDS", Ernennung zum "Ehrenmitglied von SOR-SMC", große Luftballonaktion und unzählig viele Geschenke. Zum Get Together lud Herr Strack vorab zu Canapés, Sekt und alkoholfreien Getränken ein. Nach dem offiziellen Teil klang der Tag mit Kaffee, Kuchen, Getränken und vielen Gesprächen aus. Weiterlesen...
Abschlussfeier der Studierenden der Fachschule für Wirtschaft: Zehn Student*innen absolvieren erfolgreich ihr 6-semestriges berufsbegleitendes Studium zum Staatlich geprüfte/n Betriebswirt*in mit den Schwerpunkten Marketing. Hierzu gratulieren wir herzlich: Xenia Airich, Hanan Dahhou, Vanessa Dinges, Niklas Kögler, Lars Kötschau, Lena Müller, Nataliya Riemer, Desmond Schlie, Dominik Schmitt und Jasko Jasmin Topalovic. Weiterlesen...
27.06.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten: 18 Schüler*innen aus acht unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben, werden von Rainer Strack in einer Feierstunde ausgezeichnet. Es sind: Janina Altenhofen (Bankkauffrau), Alexandra Kotterer und Christian Pasternack (Steuerfachangestellte), Dominik Henzen, Tabea Larwig, Anna-Maria Maas, Sven Plamann, Katharina Popov, Annika Thörle und Michelle Ziemer (Kauffrauen/-männer für Büromanagement), Alexander Mohr (Industriekaufmann), Marc Nebel (IT-Kaufmann), Denise Peikert und Ali Schekebi (Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen), Sabika Bach und Vanessa Bohanka (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Hratschik Latschinjan und Tanja Remmet(Verwaltungsfachangestellte). Weiterlesen...
Verabschiedungen: Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Rainer Strack insgesamt fünf Kolleginnen. In den Ruhestand entlassen werden Heidi Dietrich, Maria Maidhof-Roscher und Angela Rose-Deisenroth. Inge Strack und Petra Hilbert nehmen ein Sabbatjahr. Fachbereichs- und Fachkonferenzleiterinnen sowie der Personalrat dankten den Kolleginnen mit persönlichen Worten für die wertvolle und ausgezeichnete Zusammenarbeit, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft. Im Anschluss wurde mit Canapés, Sekt, Kuchen und Kaffee gefeiert. Weiterlesen... | Deutsche Biographie - Kaufmann, Christoph
„Genieapostel“ des „Sturm und Drang“, * 14.8.1753 Winterthur, † 21.3.1795 Berthelsdorf bei Herrnhut. (evangelisch)
1753 bis 1795
Genieapostel des Sturm und Drang ; Abenteurer
GND: 118776894 | OGND | VIAF
E. U. K.
Kaufmann, Christof
* Jahresberichte für deutsche Geschichte - Online : 7 von, 1 über Kaufmann, Christoph (1753-1795)
Kaufmann, Christoph, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118776894.html [05.04.2020].
Kaufmann, Paul Kaufmann, Erich
V Christoph Adrian (* 1707), Gerber, 1736 Spitalschreiber, 1740 Großrat, 1757 Kleinrat, 1758 Baumeister, 1771 Statthalter (Vertreter d. Bgm.) in W.;
M Anna Barbara Weinmann (1708–76);
⚭ 1778 Elise (Lisette, 1750–1826), T d. Adrian Ziegler (1704–81), Amtmann zu Küsnacht, 1762-71 Obervogt zu Hegi, u. d. Anna Catharina Meyer; Schwägerin N. N. (⚭ →Joh. Konrad Pfenninger, 1747–92, Pfarrer in Zürich, Freund Lavaters, s. ADB 25);
2 S (früh †), 3 T.
K. ging nach einer oberflächlichen Schulausbildung 1767 als Apothekerlehrling nach Bern und später nach Lausanne. 1774 war er in Straßburg (Apotheke Spielmann), wo er medizinische Vorlesungen hörte. 1774/75 versammelte er um sich junge, für die Rousseauschen Erziehungsideen begeisterte Männer in einem „Straßburger Bruderbund“: Johann Ehrmann, Johann Schweighäuser, Johann Friedrich Simon und Johann Jakob Mochel. Zusammen mit den drei ersteren verfaßte er 1775 „Philanthropische Ansichten redlicher Jünglinge“, die von Isaac Iselin den „denkenden und fühlenden Mitmenschen zur Erwägung übergeben“ wurden. Iselin, der K. in die neuen pädagogischen Bestrebungen eingeführt hatte, gehörte neben Johann Georg Schlosser und Lavater zu K.s frühen Protektoren. In den „Philanthrophischen Ansichten“ wird eine Erziehung gefordert, die alle guten Anlagen des Menschen gleichermaßen entwickelt. Empfohlen werden Naturverbundenheit, mäßige Nahrung und Abwechselung zwischen geistiger und körperlicher Arbeit. Erziehung zur Kunst (als Nachahmung der Natur) solle zur Empfindung der Glückseligkeit führen, Üben von Wohltaten solle die Fähigkeit des Zöglings steigern, andern Glückseligkeit zu vermitteln. Moral und Religion sollten als praktische Ethik, Geschichte als praktisch verwendbarer Wissensstoff vermittelt werden. Auf Grund dieser Schrift berief Johann Bernhard Basedow Simon und Schweighäuser an sein Dessauer Philanthropinum; Ehrmann ging 1776 nach Dessau, Mochel folgte 1784 nach. K. kehrte, begleitet von dem ihm treu ergebenen Ehrmann, im Herbst 1775 nach Winterthur zurück, wo er als hoffnungsvoller Jüngling begrüßt wurde. Während Schlosser ihn zu mehr Bescheidenheit und Selbstkritik ermahnte und Iselin und Lavater ihm|eine systematische Weiterbildung empfahlen, wurde K. vom Werther-Fieber befallen und schwelgte in Empfindsamkeit. Er bekannte sich zum natürlichen Genie gegenüber Kunst und Wissenschaft, zum kraftvollen Handeln gegenüber dem „elenden Raisonnement“. Sein Wahlspruch lautete: „Man kann, was man will; man will, was man kann!“ Lavater sah in K. das Ideal des genialen Kraftmenschen verkörpert; er wurde zu seinem begeisterten Lobredner, empfahl ihn an Herder, Goethe und Wieland und setzte ihm in den Physiognomischen Fragmenten, die 4 Abbildungen K.s enthalten, ein Denkmal (III, 1777, S. 158-61). Anfang Juli 1776 reiste K. auf Bitten Basedows nach Dessau, was zu einer „apostolischen Reise durch ganz Deutschland“ (J. Minor) wurde. In abenteuerlichem Aufzug – meist in bäuerlicher Tracht, mit Knotenstock, offenem Hemd und wehendem Haar – suchte der schöne Jüngling die literarischen Größen seiner Zeit auf, um für die Ideale des Urchristentums, Rousseaus und Lavaters zu werben. Die Fürsten – zum Beispiel Markgraf Karl Friedrich von Baden – rief er auf, ihre Untertanen zu einem natürlichen Leben zurückzuführen. Allenthalben empfahl er, sich auf pflanzliche Kost – besonders auf Kartoffeln – zu beschränken. In Mannheim lernte er Maler Müller kennen; als „Gottes Spürhund“ wurde er der Held in dessen frühen Faust-Fragmenten. In Gotha traf er Friedrich Maximilian Klinger, dem er den Rat gab, sein Drama „Wirr-Warr“ in „Sturm und Drang“ (gedruckt 1777) umzubenennen. Zusammen mit Klinger reiste er weiter nach Weimar, wo er von Goethe, Wieland und vor allem von Herder freudig aufgenommen wurde. Die Erwartungen, dem Philanthropinum neue Impulse zu geben, vermochte er nicht zu erfüllen. Er begnügte sich damit, neue Satzungen für das Erziehungsinstitut aufzustellen und die finanzielle Unterstützung durch das Anhaltische Fürstenhaus zu erwirken. Auf seiner anschließenden ziellosen Reise stieß er zunehmend auf Skepsis. Im Dezember 1776 und im Februar 1777 traf er erneut Goethe, im Januar besuchte er Heinrich Leopold Wagner in Frankfurt, Friedrich Müller in Mannheim und Johann Martin Miller in Ulm. Im März tauchte K. wieder in Dessau auf, wo sich die Fürstin in ihn verliebt haben soll. In Berlin lernte er Kurt von Haugwitz kennen, der ihm im Sommer ein Jahresgehalt von 2 000 Reichstalern versprach. In Königsberg wurde er von Hamann überschwenglich begrüßt, von Christian Jakob Kraus gar als „Apostel des 18. Jahrhunderts“; zusammen mit Herder übernahm Hamann die Patenschaft für K.s Kinder. Die nächsten Stationen waren Riga, Sankt Petersburg und Lübeck. In Wandsbek traf er Claudius und Voß, in Berlin nochmals Haugwitz, der ihn auf sein Gut Krappitz (Oberschlesien) mitnahm.
Durch seine dreiste Vordringlichkeit und Geltungssucht, durch seine Lügenhaftigkeit und Phantasterei – er prahlte mit angeblichen Großtaten in Persien und mit Plänen in Rußland und Amerika, außerdem gab er sich als Arzt aus – trug K. selbst zu seinem raschen Sturz bei. Der vorschnelle Jubel verwandelte sich in Enttäuschung und in Verärgerung darüber, dem „Genieapostel“ auf den Leim gegangen zu sein. Johann Georg Sulzer nannte K. nunmehr „eine Art philosophischen Don Quichotte“. Maler Müller machte sich in einem Drama über ihn lustig (Gottesspürhund, Vetter von Johann Peter Kraft, Aus Fausts Leben, in: Deutsches Museum, 1779). Klinger parodierte K.s kraftgenialischen Stil (Plimplamplasko der hohe Geist (heut Genie), 1780; Mitautoren der Satire: Lavater und Jakob Sarasin). Goethe schrieb im November 1779: „Als Gottes Spürhund hat er frei / Manch' Schelmenstück getrieben, / Die Gottesspur ist nun vorbei,/Der Hund ist ihm geblieben.“
Nachdem K. im Oktober 1777 in die Schweiz zurückgekehrt war, wandte er sich auf Schloß Hegi und auf seinem Gut Glarisegg am Bodensee dem einfachen Leben der Bauern zu. Lavater und Schlosser sagten sich 1780 endgültig von ihm los. Haugwitz forderte eine radikale Änderung seiner bisherigen Lebensweise und holte ihn 1781 samt Familie nach Schlesien. In Breslau studierte er einige Monate lang Medizin und erhielt die Erlaubnis, ohne Examen in den Brüdergemeinen Neusalz (seit Juli 1782), Gnadenfels (seit Februar 1786) und Herrnhut (seit Juni 1786) als Arzt zu wirken. Der Gestrandete, der sich als verkanntes Genie fühlte, wandte sich den Herrnhutern in der Hoffnung zu, etwas vom religiösen Gemeinschaftsgefühl seiner Jugend zurückzugewinnen.
K. hat nicht durch ein literarisches Werk gewirkt, sondern durch seine Erscheinung und seinen Einfluß auf die Zeitgenossen. Er verkörperte in sich – wenn auch in übertriebener Form – die Tendenzen und Ideen seiner Zeit, der er mit den beiden Leitbegriffen „Sturm und Drang“ den Namen gab.
Weitere W Allerlei ges. aus Reden u. Hss. berühmter Männer, hrsg. v. e. Reisenden EUK (d. i. Ehrmann u. K.), 1. Bändchen, 1776.
ADB 15 (J. Minor);
J. J. Hottinger u. J. G. Sulzer, Brelocken aus Allerlei d. Groß- u. Kleinmänner, 1777;
Joh. Jak. Mochels Reliquien versch.|phil., päd., poet. u. a. Aufsätze, ges. v. J. C. Schmohl, 1780;
J. C. Schmohl, Urne Joh. Jak. Mochels, 1780;
H. Düntzer, C. K., d. Apostel d. Geniezeit, 1882;
J. Baechtold, Der Apostel d. Geniezeit, in: Archiv f. Lit.gesch. 15, 1887, S. 161 ff.;
W. Milch, C. K., 1932;
F. A. Schmidt, Maler Müllers dramat. Schaffen, mit bes. Berücksichtigung seiner Faustdichtung, Diss. Göttingen 1936;
R. Pascal, The German Sturm u. Drang, 1953, 21959, dt. u. d. T. Der Sturm u. Drang, 1963;
G. Kaiser, Klingers Schauspiel „Sturm u. Drang“, Zur Typol. d. Sturm u. Drang-Dramas, in: Unterss. z. Lit. als Gesch., Festschr. f. B. v. Wiese, 1973, S. 15-35.
Menges, Franz, "Kaufmann, Christoph" in: Neue Deutsche Biographie 11 (1977), S. 347-349 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118776894.html#ndbcontent
Kaufmann Angelika Kauffmann, Ernst Friedrich
Kaufmann: Christoph K., entschieden der tollste unter den Kraftmännern des vorigen Jahrhunderts, verstand ohne jede eigene originelle und schriftstellerische Begabung die Tendenzen und Ideen seiner Zeit in sich zu verkörpern und zu seinen ruhmsüchtigen Zwecken auszunützen. Nicht bloß die deutschen Höfe, sondern auch die Größen der Litteratur, die Lavater, Hamann, Herder, Wieland, selbst Goethe hat er auf diese Weise eine Zeit lang zu närren gewußt. Am 14. August 1753 als Sohn eines Spitalschreibers und Mitglieds des großen Rathes zu Winterthur geboren, erhielt K. durch Sulzer und Geßner eine oberflächliche naturwissenschaftliche Bildung, trat in Bern als Apothekergehülfe in die Knecht'sche Officin ein, und wurde in Tübingen und Freiburg aus ähnlichen Stellungen davongejagt, weil er auf eigene Faust verfertigte Recepte verabreichte. In Straßburg, wo er seit 1774 als Apothekerbursche bei Spielmann im Dienste stand und daneben medicinische Vorlesungen hörte, fühlte er sich zuerst durch die Emancipationstendenz der Zeit zu großen Plänen und Entwürfen angeregt. Den empfindsamen Hang des Jahrhunderts wollte er zur Stiftung eines Lorenzo-Ordens ausnützen; die philanthropischen Ideen sollten ihm Gelegenheit geben, sich als Wohlthäter der Menschheit zu präsentiren, wobei ihm Christus als Muster vorschwebte; die durch Rousseau und Basedow angeregten Erziehungsideen wollte er durch einen eigenen „Bund", dem freilich jedes bestimmte Ziel fehlte, auf seine Weise fördern. Als Verehrer des natürlichen Genie gegenüber der Kunst, der natürlichen Kraft zum Wirken gegenüber dem „elenden Raisonnement“, verstand er auch in seinem Auftreten die rohe Naturkraft der Erscheinung und des Ausdruckes geltend zu machen, auf die Männer und besonders auch auf die „Weiblein“ zu wirken. Aus Elsässern und Schweizern bildete er sich einen förmlichen Anhang unbedingter, widerspruchslos ergebener Jünger, mit denen im Bunde der Ungebildete, Unerzogene die Regeneration des Erziehungswesens vornehmen wollte. Weil es ihm gänzlich an eigenen Ideen fehlte, kehrte er im September 1775 in die Schweiz zurück, um sich bei Iselin in Basel und Schlosser in Emmendingen Rath über die Erziehungsfrage zu holen. Aber die Meinungen beider Männer widersprachen sich. Iselin wollte K. von der falschen Genialität zurückbringen und ihm, ehe er die Bildung anderer zu seiner Aufgabe mache, erst seine eigene Verstandesbildung und systematisches Lernen ans Herz legen; Schlosser dagegen meinte mehr im Sinne Kaufmann's, daß die Bildung des Verstandes den Menschen nicht besser und glücklicher mache. Aber als K. bald nach seiner Rückkehr nach Winterthur eine Einladung an Basedow's Philanthropin erhielt und ihm Lavater und Iselin abriethen dem Rufe zu folgen, konnte auch Schlosser nur den Rath geben: „Frag Dich, was Du Kinder lehren willst; weißt Du dann was mehr als andere, so geh und lehre.“ Standpunktlos schwankt nun K. in seinen pädagogischen Ansichten zwischen Iselin und Schlosser hin und her, wie er denn überhaupt bei gänzlichem Mangel an eigener Bildung und origineller geistiger Kraft sich jeder Strömung hingab, welche ihn in seinen Interessen fördern konnte. Nach der Lectüre des Werther und der Stella läßt er sich als empfindsamen Narren bewundern. Mit dem jungen Goethe macht er das Thätigkeitsgefühl gegenüber dem Raisonniren, die Elasticität gegenüber dem Phlegma geltend. Vor jedem ruhigen methodischen Studium scheute er zurück; nur zum Handeln, Schnellüberschauen, Durchdringen hielt er sich geschaffen. Der Mann, in dem Lavater das Ideal eines Kraftmenschen sah, vor dem sein Famulus Ehrmann wie vor einem gottgesandten Geiste in die Knie sank, war nach der glaubwürdigeren Aussage anderer farbloser und farbwechselnder als ein Chamäleon: ein — ist und — aner; wenn er Goethe las, Goethe; bei Iselin Iselin; bei Schlosser Schlosser; bei Lavater Lavater; es war vorauszusehen, daß er bei Basedow Basedow sein würde. Kein Wunder, daß K. seine Ideen niemals zu Papier gebracht hat, höchstens einen andächtig schweigenden Jüngling mit sich führte, dem er dictirte, weil er zu voll von Gedanken sei, und die Autorschaft (nach Hamanns Vorgange) beharrlich als etwas verächtliches ablehnte und nur im Wirken, Handeln und Thun wahre Befriedigung finden wollte. Kein Wunder ferner, da er die Thatkraft als das höchste schätzte, daß er in der Erziehungsfrage sich endlich doch auf den Standpunkt Schlosser's stellte, der mit seiner Bildungslosigkeit leichter zu vereinbaren war, und daß er nun gegen Basedow's Philanthropin zu eifern begann, worin die Zöglinge überspannt, schwärmerisch und nicht für die Welt gebildet würden. Wohlweislich suchte sich K. von Dessau fern zu halten, wo man ihn leicht hätte durchschauen können. Aber Basedow ließ nicht ab: zur ersten Prüfung der Zöglinge des Philanthropins sandte er K. das Reisegeld, welches dieser durchbrachte. Als eine weitere Geldsendung kam, machte er sich endlich mit seinem Ehrmann auf den Weg — aber nicht geradeaus nach Dessau, wo er vielmehr erst im November eintraf, sondern auf eine apostolische Reise durch ganz Deutschland, wobei er an den Fürstenhöfen mit cynischem Naturalismus auftrat, durch die Einfachheit und Kindlichkeit, womit er sich zu geben wußte, selbst bei skeptischen Naturen Vertrauen und Glauben fand, dieselben aber hinterdrein durch seine maßlose, immer zunehmende Prahlsucht wieder verscherzte. Auf einem Schimmel zog der schöne, kräftige Mann mit offenem Wammse und herabwallendem Haare von Ort zu Ort, in den verschiedensten Masken, meist in Bauerntracht oder in Fachinsuniform. Ueberall kehrte er diejenige Seite hervor, von der er sich die größte Wirkung versprach. Einmal nannte er sich einen Gottesspürhund nach reinen Menschen (vgl. Goethe's Verse in der Hempel'schen Ausgabe III, 208). Ein andermal gab er vor als Repräsentant der Menschheit nach Dessau zu gehen, um das Philanthropin in Ordnung zu setzen oder zu zerstören und in Rußland ein eigenes Philanthropin zu gründen. Für Rousseau'sche Naturideen machte er allenthalben Propaganda. Sein Wahlspruch war: „Man kann was man will; man will was man kann.“ Dieser Grundsatz galt seinen Anhängern als ein Symbolum der treuen Befolgung der Naturtriebe, der Harmonie zwischen Können und Wollen, welches beides der Natur nach reciprok sein soll; und für einen solchen treuen Befolger aller Winke der Natur wurde eben K. gehalten. Auch als Apostel Lavaters, besonders der physiognomischen Fragmente, welche sein Bild viermal gebracht hatten und sich in seinem Ruhme nicht genug thun konnten, ging K. in die Welt, in die ihn hauptsächlich Lavater's Empfehlungen einführten. Je mehr er aber Zustimmung und Anhänger fand, desto dreister wurde er. Immer mehr gerirte sich der Lügenprophet als Apostel des 18. Jahrhunderts, des Humanitätsjahrhunderts. Er tritt als Wohlthäter der Menschen auf, gibt sich für einen Arzt aus und verrichtet wie Christus Wunderkuren durch den bloßen Glauben an ihn: Kein Kranler, der an ihn|glaube, äußert er, solle verloren gehen. Er geht ferner herum, um die Menschen zu „schütteln“ und das Christenthum, wie es zur Zeit seiner Stiftung in den Seelen derer war, die dazu bestimmt sind, sie mögen Fürsten oder Grafen sein (d. h. am liebsten für K., wenn sie eines von beiden waren), wiederherzustellen. Er geht weiter und behauptet keinen Schlaf zu bedürfen; er trinkt nur Milch und Wasser und nährt sich von Vegetabilien. Aus der Christusrolle fällt er immer mehr in die Charlatanerie des späteren Cagliostro hinein: wie dieser behauptet auch er trotz seiner Jugend bereits mit einem Menschenalter vor ihm in Verbindung gestanden zu haben und noch lange nach dem jetzigen Geschlechte fortzuwirken. Er war eigentlich ein lebendiges Exempel für alle auf die Spitze und bis zur Verzerrung getriebenen Tendenzen seiner Zeit; das Narrenhaus im kleinen, in dem sich alle einzelnen Narrheiten des Sturmes und Dranges zusammenfanden. Begreiflich, daß er einen Abscheu hatte, die von ihm praktisch dargestellten Lehren aufzuzeichnen und drucken zu lassen: denn (wie er wol wußte), nicht die Ideen, nur ihre Verkörperung war sein Eigenthum. Im J. 1776 erschien in Frankfurt und Leipzig ein kleines Bändchen: „Allerlei gesammelt aus Reden und Handschriften berühmter Männer. Herausgegeben von Einem Reisenden E(hrmann) U(nd) K(aufmann). Erstes Bändchen.“ (Ein zweites Bändchen ist von ganz anderer Hand.) K. behauptete, seine Freunde hätten ihm, weil er ein solcher Feind der Autorschaft sei, den Streich gespielt und aus den Briefen, die er an sie schrieb, Stellen herausgehoben und in diese Sammlung setzen lassen. Aber näherem Andringen, welche Stellen dies seien, scheint er mit der Antwort ausgewichen zu sein, daß sie schwer zu unterscheiden seien. Es wird also auch in dieser Sammlung wenig oder nichts auf Kaufmann's eigene Rechnung zu setzen sein. Seinen ersten Versuch bei Hofe hat K., so viel wir wissen, in Karlsruhe beim Markgrafen Karl Friedrich gemacht, dem er die wahre Regierungskunst lehren wollte, seine Unterthanen auf den Naturzustand zurückzuführen und bei dem Genuß von Kartoffeln glücklich zu machen. Von da ging er nach Mannheim an den Hof des Herzogs Karl Theodor von der Pfalz, wo ihn der Dichter und Maler Müller sah und später in einer Episode seines Faust parodirte. Ueber Darmstadt, wo er bei dem verständigen Merck wenig Glück hatte, kam er im September 1776 nach Weimar; sowol bei dem Herzoge Karl August als bei Goethe, Wieland, Lenz und Klinger fand er anfangs vollen Glauben, Goethe scheint viel mit ihm verkehrt zu haben. Klinger's „Wirrwarr“ wurde von K. in „Sturm und Drang“ umgetauft; mit diesem Schlagworte hat er sich in der Litteratur und Litteraturgeschichte verewigt, und der Genieperiode ihren Namen gegeben. Am meisten Beifall fand K. bei Herder, der Anfangs October in Weimar eintraf und dessen ursprüngliches Eigenthum viele der von K. vertretenen Ideen waren. Nachdem er durch seine Trätschereien den Bruch zwischen Goethe und Klinger vollendet hatte, verließ er Weimar und kam endlich Anfangs November 1776 nach Dessau ins Philanthropin. Um sein schlechtes Gewissen zu bemänteln, suchte er hier durch noch unverschämteres Auftreten zu imponieren; er erschlich sich zu einer von ihm entworfenen, nur das äußerlichste betreffenden Constitution die Unterschriften der Lehrer, und entzweite diese unter einander. Während er dem Unternehmen durch seine Beziehungen zu fürstlichen Personen bedeutende Geldmittel zuzuführen versprach, plünderte er es zur Entlohnung seines Wirkens um vierhundert Thaler. Das war seine ganze Reformationsthätigkeit. Nachdem er in Dessau ein zweites Mal mit dem Herzoge von Weimar und Goethe (welcher von Leipzig zurückkehrte) zusammengetroffen war, ging er wieder nach Darmstadt zurück, wo er den alten Plan einer Reise nach Petersburg endlich auszuführen beschloß. Petersburg war damals wie heute ein günstiger Boden für Abenteurer, und auch Cagliostro fand dort später eine Zeit lang günstige|Aufnahme. Ueber Weimar (Mitte Februar 1777) ging K. zunächst wieder nach Dessau, wo sich nach dem Vorgeben seiner Freunde die Fürstin in ihn verliebt haben soll und er deshalb vom Fürsten gesprengt wurde: ein Manoeuvre, das K. allerdings an mehreren Orten angestellt hat, überall aber glaubhaft machen wollte. In Berlin eiferte er gegenüber Sulzer über die bedeutendsten Männer der Aufklärung als über „schwache Kerls“. In Königsberg fand er bei Hamann begeisterten Anklang, der mit K. die Abneigung gegen alle Autorschaft theilte und in der Autorenwelt ebenso die Rolle des Cynikers spielte wie K. in der bürgerlichen Welt. Durch Hamann wurde K. nach Riga an den Buchhändler Hartknoch weiter empfohlen, dem er ein paar medicinische Rathschläge versetzte. Aber seine Pläne in Rußland und Petersburg, wenn sie nicht überhaupt bloße Windbeuteleien waren, mit denen er in Deutschland imponiren wollte, mißglückten. Ueber Dänemark (wie es scheint) reiste er nach Wandsbeck zu dem ihm aus Darmstadt bekannten Claudius: immer mehr schloß er sich an die Pietisten und Schwärmer, an die Freunde Lavaters, der ihn einen „Sohn Gottes“ genannt hatte, an; aber selbst der nüchterne Voß suchte sich und seiner Frau die Zweifel an Kaufmann's Prophetenthum auszureden. Ueber Mecklenburg und Berlin ging K. dann auf das Gut des Freiherrn von Haugwitz (gleichfalls eines Freundes von Lavater) zu Krappitz bei Oppeln; er soll nach des unzuverlässigen Böttigers Ausfage hier auf ähnliche Weise wie in Dessau geschieden sein. Im October 1777 kehrte der „Kraftkoloß von Astrakan“, der sich auf seine „persischen Thaten“ allenthalben viel zu Gute that, in die Schweiz zurück. Auf die Verblüffung, welche er allenthalben in Deutschland bei seiner Ankunft verursacht hatte, war unmittelbar nach seiner Abreise die Entlarvung seiner Betrügereien, Prahlereien, Ränke und Zwischenträgereien gefolgt. K. sah sich erkannt und fing an sich in die Situation des von der Welt verkannten und verfolgten Genies hineinzudenken. Als Schüler Rousseau's und Vorläufer Heinrichs von Kleist führte er eine Zeit lang ein förmliches Bauernleben, heirathete und ahmte auf Schloß Hegi die alten Patriarchen nach. Immer noch betrug er sich als der ärztliche Wohlthäter seiner Umgebung, den nur Undank und Neid aus der Welt Vertrieben hätten. In Deutschland war seine Rolle ausgespielt: nach und nach fielen auch seine helvetischen Freunde von ihm ab, selbst Lavatern gingen nun die Augen über seinen ehemaligen Schützling aus. Er schreibt über ihn: „K. drückt alle durch seine lieblose, stolze, richtende Härte, die er „"unserer Weichlichkeit"" traft eines „"höheren Berufes"“, den wir bei seiner unleidlichen Stolzzornmüthigteit, von der wir buchstäblich Arm- und Beinabschlagen fürchten, nicht anerkennen können, entgegensetzt.“ Während K. auf dem Freigute Clarisegg am Bodensee sich ganz als Feldbebauer ansiedelte, wurde sein Treiben in Deutschland erst in Satiren ("Brelocken ans Allerlei der Groß- und Kleinmänner“, Leipzig 1778; „Plimplamplasko der hohe Geist“ 1780, von Sarasin, Klinger, Pfeffel und Lavater (?); Goethes Satyros fällt viel früher und ist mit Unrecht auf K. bezogen worden, der in Berlin durchaus als Schüler Herders galt oder sich als solchen ausgab und daher manche Züge mit dem Satyros gemeinsam haben mußte) verspottet, dann aber durch die aus Mochels Nachlaß gemachten Publikationen (s. u.), welche sein verrätherisches Benehmen gegen die Elsässer Anhänger klar zeigten, vollständig entlarvt. K. zog nach Schaffhausen; gab sich immer mehr einer frömmelnden Richtung hin und hielt sich an die Brüdergemeinde. Sein ganzes eitles Dichten und Handeln war ihm (so machte er sich wenigstens selber vor) zum Ekel geworden: hier glaubte er endlich durch vieles Kämpfen zu der Einfalt zu kommen, in der er sich so selig finde. Er zog endlich ganz nach Schlesien, wo er in die Herrenhuterische Gemeinde Aufnahme fand und als Arzt gemeinnützig gewirkt haben soll. Er starb am 21. März 1795.|Die ersten quellenmäßigen Nachrichten über Kaufmann finden sich reichhaltig in Schmohl's Urne Johann Jakob Mochel's (1780) und in Johann Jakob Mochel's Reliquien verschiedener philosophischen, pädagogischen, poetischen und anderen Aufsätze (1780). Nach seinem Tode erschien ein ganz unzuverlässiger Nekrolog von Anton in der Lausitzischen Monatsschrift 1795 II, 25ff. Die übrigen sehr zerstreuten Nachrichten über Kaufmann sammelt Düntzer in seinem dankenswerthen Aufsatze: Christoph Kaufmann, der Kraftapostel der Geniezeit in Raumer's historischem Taschenbuche III. Folge 10. Jahrgang, S. 107 ff., 1859; dem auch ein handschriftlicher Aufsatz von Kaufmann's Gattin (mit allerdings meist unrichtigen eigenen Angaben Kaufmann's) zu Gebote stand. Ergänzt kann Düntzer's Darstellung aus einigen neueren Quellen werden: in Bodemann's Schrift J. G. Zimmermann, Hannover 1878, findet man Nachrichten über Kaufmann's Berliner Aufenthalt aus dem Briefwechsel zwischen Sulzer und Zimmermann (Registr. s. v. Kaufmann); Max Rieger in seiner Monographie: Klinger in seiner Sturm- und Drangperiode, Darmstadt. 1880 behandelt S. 160—164, 171—179, 218, 278, 302 f., 348—361, 408 Kaufmann's Verhältniß zu Klinger.
Minor, Jakob, "Kaufmann, Christoph" in: Allgemeine Deutsche Biographie 15 (1882), S. 469-473 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118776894.html#adbcontent | de |
q-de-774 | Projekte in Hessen. Welche Auszeichnung hat das Kollegium von Cornelia Sturm erhalten? | Chronik 2018/19 – Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden
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06.08.18 Schuljahresbeginn 2018/19: Schulleiter Rainer Strack begrüßt im Rahmen einer Dienstbesprechung das gesamte Kollegium, wünscht allen einen erfolgreichen Start in das neue Schuljahr und gibt wichtige personelle und organisatorische Veränderungen bekannt:
Personalia: Nicht mehr zum Kollegium der SDS gehören Torsten Roggan und Carola Rosa. Herr Roggan wurde an die Lehrkräfteakademie versetzt und Frau Rosa wechselte als Abteilungsleiterin an die Kerschensteinerschule.
Neuzugänge:Jennifer Schiradin erhielt nach erfolgreichem Abschluss ihres Referendariats an der SDS eine Festanstellung. Sie unterrichtet die Fächer Wirtschaftslehre und Deutsch.
Dr. Bastian Knippschild heißen wir als neuen Kollegen willkommen. Er absolvierte sein Referendariat an der Martin-Niemöller-Schule in Wiesbaden und unterrichtet die Fächer Mathematik und Physik.
Luisa Colombel wird als Berufseinsteigerin mit den Fächern Wirtschaftslehre und Politik eingesetzt. Langfristig wird sie den Versicherungsbereich verstärken.
Die Unterrichtskapazitäten in den Fächern Spanisch und Religion werden durch den Einsatz von Anne Scharnbacher erweitert.
Andreas Kohrn unterstützt mit einer halben Stelle das Kollegenteam im Fach Religion.
Anke Weingardts Vertrag wurde um ein Jahr verlängert. Sie unterrichtet mit einer halben Stelle die Fächer Mathematik und Naturwissenschaften.
Jürgen Drieschmanns unterstützt mit einem 8-Stunden Vertrag weiterhin das Kollegium im Fach Politik.
Vertretungsvertrag: Frau Lange-Schächer kommt an die SDS zurück. Sie übernimmt Unterichtsstunden im Industriebereich für die Elternzeit von Hern Löffler.
40-jähriges Dienstjubiläum: Am 29. Juli 2018 beging Oberstudiendirektor Rainer Strack, Schulleiter der SDS, sein 40. Dienstjubiläum. Hierzu gratulierte ihm die stellvertretende Schulleiterin Nicole Achzet im Namen des gesamten Kollegiums und überreichte einen Blumenstrauß. In einer Feierstunde am 14.08.2018 dankte Andrea Männle, stellvertretende Leiterin des Staatlichen Schulamtes für den Rheingau-Taunus-Kreis und die Landeshauptstadt Wiesbaden, für Herrn Stracks Treue im Dienste des Landes Hessen und übergab ihm seine Urkunde.Weiterlesen ...
WLAN-Bereitstellung: Die Vorarbeiten zur Errichtung des WLAN-Netzes sind abgeschlossen. Mitte August sollen die Accesspoints gesetzt werden und Anfang September das WLAN-Netz einsatzbereit sein.
Versäumniszeitenkennzeichen vereinheitlicht: Schulformübergreifend erfolgte die Einheitlichkeit der Kennzeichen von Versäumnissen für Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Kürzeln. Die Liste der Kürzel ist im Klassenbuch einzukleben und ab sofort anzuwenden.
09.08.18 Schulentwicklung 2018: Nach vorläufigem Abschluss der Einschulung zeigt sich, dass die Schülerzahlen im Vollzeitbereich leicht rückläufig und im Teilzeitbereich gewachsen sind. Besonders in den Ausbildungsberufen "Industriekaufmann/-frau", "Verwaltungsfachangestellte/r" und "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement" stiegen die Schülerzahlen an.
14.08.18 QuABB-Beratungsangebot: Barbara Emmelheinz, Sabine Flügel und Petra Gandor, Mitarbeiterinnen von QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule) stellen unseren neuen Berufsschulklassen ihr Beratungsangebot vor. Es beinhaltet Unterstützung bei Schwierigkeiten im Betrieb, der Berufsschule und im privaten Umfeld, Konfliktsituationen und Krisenbewältigung, der Suche nach gemeinsamen Problemlösungen mit allen Beteiligten sowie Koordination und Organisation von individuellen Hilfs- und Unterstützungsangeboten. Verantwortlich für den Ablauf der Vorstellung ist Kollege Michael Väth.
17.08.18 Schulpsychologischer Dienst:Ab dem 01.09.2018 ist der Psychologe Benedikt Herwig für unsere Schule zuständig.
20.08.18 Praktische Lehrerausbildung an der SDS: Heute nimmt Julia Ergaschew im Rahmen ihres Wirtschaftspädagogikstudiums den dritten Teil des obligatorischen Unterrichtspraktikums auf. Diese Phase dauert drei Wochen.
20.08.-07.09.2018 FOS-Klassen auf Hübingenfahrt: Zum zehnten Mal in Folge nimmt der gesamte Fachbereich der Fachoberschule mit rund 500 Schülerinnen und Schülern an der traditionellen Klassenfahrt ins Feriendorf Hübingen teil. Ein Outdoorprogramm mit erlebnispädagogischen Teamübungen, Besuch des Kletterparks, Bogenschießen, Töpfern, Feuerexperimente und gemeinsames Kochen sollen Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten der SuS stärken, das Finden und Einhalten von Werten und Regeln zur Anwendung im Schulalltag festigen sowie Kompetenzen zur Umsetzung eigener Ziele für die Fachoberschulreife fördern und vertiefen.Weiterlesen ...
27.08.18 Europakaufmann/-frau: Nach ersten Sondierungsgesprächen bemüht sich die Schulleitung darum, zukünftig die Zusatzqualifikation "Europakaufmann/Europakauffrau" an der SDS anzubieten. Sie ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die in einem kaufmännischen Berufsausbildungsverhältnis stehen, sich im Unterricht mit internationalen Geschäftsprozessen auseinanderzusetzen, den Europäischen Computerführerschein (European Computer Drivers Licence, ECDL) zu erwerben, Zertifizierungen in zwei europäischen Fremdsprachen zu erlangen und in einem dreiwöchigen Betriebspraktikum im Ausland Berufserfahrung in einem internationalen Umfeld zu sammeln.
03.09.2018 Lehramtspraktikum:Larissa Mayer absolviert bis zum 28.09.2018 an der SDS ein vierwöchiges Praktikum. Sie studiert im 5. Semester an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz Wirtschaftslehre und Sozialkunde; ihr Unterrichtsfach ist Politik.
10.09.2018 Beauftragung:Ab sofort ist Anne Paulsen mit folgenden Aufgaben der Abteilung V der SDS beauftragt: Berufsschule (Steuerfachangestellte/-r, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/-r, Rechtsanwaltsfachangestellte/-r und Justizfachangestellte/-r), Fachschule für Wirtschaft, Erwerb der Fachhochschulreife in der Fachschule sowie Gesundheit und Umwelt.
11.09.2018 Räumungsübung:Am Dienstag, den 11.09.2018, um 11:00 Uhr und am Donnerstag, den 13.09.2018, um 14:00 Uhr finden Räumungsübungen statt. Die Schülerinnen und Schüler sammelten sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern am Haupteingang zum Helmut-Schön-Park.
17.09.2018 Vertretungsverträge:Unsere ehemalige Kollegin Doris Wittmann unterstützt mit einem 3-Stundenvertrag das Kollegenteam im Fachbereich Büromanagement und Herr Okyay Aslantes wird im Fach Englisch für drei Stunden in der Fachschule für Wirtschaft eingesetzt.
Beförderungen:Frau Corinna Snopek, Leiterin der Abteilung III der SDS, wurde zur Studiendirektorin und Frau Tanja König, zuständig für die Organisation der Auslandspraktika, zur Oberstudienrätin befördert. Herr Strack überreicht beiden Kolleginnen ihre Urkunde und gratuliert ihnen sehr herzlich.
21.09.2018 IHK ehrt SDS-Schülerinnen und Schüler:Jessica Buch (Kauffrau für Büromanagement), Daniel Fischer (IT-Systemkaufmann) und Dana Zajac (Bankkauffrau) wurden im Rahmen der dualen Ausbildung an der SDS unterrichtet. Die IHK-Wiesbaden ehrte sie als die Besten ihrer Ausbildungsberufe des Prüfungsjahrgangs 2018. Herr Fischer schloss sogar als Hessenbester ab.
SDS- Schülerinnen und Schüler von der IHK ausgezeichnet...
24.09.2018 Beförderung: Herr Dieter Keßler, der die Aufgaben der Abteilung II der SDS leitet, wurde zum Studiendirektor befördert. Hierzu gratuliert die Schulgemeinde herzlich.
27.09.2018 Ausstellung Kultur und Integration:19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 11BaK veranstalten unter der Leitung von Politiklehrer Johannes Fey eine interaktive Ausstellung zum Thema Kultur und Integration. Inhalt der Veranstaltung war, Integrationsprozesse und -hemmnisse zu analysieren, Akteure und ihre Rollen zu beurteilen und in diesem Kontext maßgebliche Einflussgrößen zu bewerten und einzuordnen mit dem Ziel, ein Verständnis von „Kultur“ herzuleitet, das Veränderungen und Entwicklung als notwendig erachtet. Über 160 Schülerinnen und Schüler der SDS besuchten die Ausstellung.
Deutsch genug? „Deutsche Leitkultur“ als Hemmschuh der Integration?...
15.10.2018 Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit:Schulleiter Rainer Strack gratuliert Volker Schuster zur Lebenszeitverbeamtung und überreicht ihm die Urkunde.
Schulverschönerung:Das Foyer der SDS erstrahlt in neuem Glanz. Während der Herbstferien wurden die Türen im Eingangsbereich inklusive Toilettentür neu gestrichen.
25.10.2018 12er FOS-Klassen besuchen Hochschulinformationstag:Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen informieren sich an der Hochschule RheinMain über Inhalte und Aufbau von Bachelorstudiengängen, Studienfinanzierungsmöglichkeiten sowie Bewerbungs- und Zulassungsverfahren. Gespräche mit Studierenden, Professorinnen und Professoren als auch Besuche von Probevorlesungen wurden zahlreich genutzt.
01.11.2018 WLAN-Bereitstellung:Die Installation des WLAN-Netzes ist abgeschlossen. In einer Sitzung der WLAN-Gruppe wurde die Vergabe der Nutzungsbedingungen und die Aufnahme des Probebetriebes festgelegt. Zur Klärung letzer technischer Details fand am 05.11.2018 ein Treffen mit Vertretern des Medienzentrums statt.
02.11.2018 Schulleitungstagung:In einer ganztägigen Veranstaltung koordinierten die Schulleitungsmitglieder der SDS die zukünftige Entwicklung der Schule.
05.11.2018 12BFB organisiert Pausenverkauf18 SuS der 12BFB verkaufen zwei Wochen lang während der Pausen internationale Spezialitäten aus ihren Heimatländern. Das im LF 17 eingebettete Projekt war pädagogisch und finanziell ein Erfolg; es wurden 650 Euro erlöst. Projektleiterin war Stefanie Bertasius.Weiterlesen...
06.11.2018 Vorbereitungsdienst angetreten:Herr Shkelzen Tahiri, der bereits eine Ausbildung zum Industriekaufmann an der Schulze-Delitzsch-Schule absolviert hat, nimmt die Tätigkeit als Lehrkraft im Vorbereitungsdienst (LiV) auf. Er wird im Schwerpunktfach Wirtschaft und Verwaltung und im Wahlfach Politik ausgebildet.
Ausbildertreffen Fachbereich Versicherungen:Armin Alagic-Müller, Geschäftsführer des Berufsbildungswerkes der
Versicherungswirtschaft Rhein-Main e. V., stellt den Ausbildern/-innen betriebsübergreifende Veranstaltungen zum Ausbildungsberuf "Kaufmann /-frau für Versicherungen und Finanzen" vor. Hierzu gehörten insbesondere die Wahl der betrieblichen Fachaufgaben für die Reporterstellung, Aufbau eines Reportes und Ablauf des Fallbezogenen Fachgespräches.
08.11.2018 Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe:24 Schülerinnen und Schüler der HH-Klassen nehmen an der Informationsveranstaltung "Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe" teil, die vom Amt für Soziale Arbeit veranstaltet wurde. Damit sich die Teilnehmer für ihre anstehende Berufswahl orientieren konnten, wurden Inhalte und Anforderungen folgender acht Ausbildungsberufe praxisnah vorgestellt:
• Verkäufer/-in / Kaufleute im Einzelhandel
• Verwaltungsfachangestellte
• Kaufleute für Büromanagement
• Kaufleute im Gesundheitswesen
• Rechtanwaltsfachangestellte/r
Unter Leitung von Abteilungsleiterin Anne Paulsen und Kollege Ewald Bauer präsentierten die Azubis (Steuerfachangestellte/r) der Klasse 11Stb Arbeitsinhalte und Abläufe im Alltag einer Steuerkanzlei. Mit verantwortlich für die Koordination und Konzeptionierung des Informationstages waren die Abteilungsleiterinnen Simone Breitsch und Corinna Snopek.Weiterlesen...
14.11.2018 Kultusminister AlexanderLorz und Astrid Wallmann zu Gast an der SDS:Die Schulleiter/in aller fünf Wiesbadener Berufsschulen diskutieren mit Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, der Wiesbadener Landtagsabgeordneten Astrid Wallmann und Andrea Männle vom Staatlichen Schulamt über die Herausforderungen, denen Berufsschulen im Alltag gegenüberstehen und die von kommunalen und landesbezogenen Zuständigkeiten beeinflusst werden. Zu den Kernthemen gehörten die Personalgewinnung, Flexibilisierung, Lehrerzuweisung, Gymnasialausbildung, sozialpädagogische Unterstützung (UBUS), Verwaltung sowie Digitalisierung und E-Learning. Weiterlesen...
Erste-Hilfe-Schulung:Nicole Achzet, stv. Schulleiterin, organisiert für zwei Nachmittage in den Räumen der SDS einen Erst-Hilfe-Kurs für Sportlehrer/innen, die alle zwei Jahre ihre Kenntnisse über Sofortmaßnahmen auffrischen müssen. Insgesamt nahmen 16 Kolleginnen und Kollegen an der Schulung teil.
15.11.2018 Schulelternbeirat: Frau Michaela Pagano, Marion Überfeldt und Nora Mitchell werden als Team zum Schulelterbeirate an der SDS bestellt.
19.11.2018 Zweites Staatsexamen bestanden:Herr Tim Witzmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Johannes Fey und Mentorin fürs Wahlfach "Englisch" Doris Gerke.
Vertretungsvertrag:Welcome back im Bankenbereich. Erneut springt unser ehemaliger Abteilungsleiter Jürgen Drieschmanns mit 6 Stunden Vertretungsunterricht pro Woche in Bankenklassen ein. Dadurch wir krankheitsbedingt ausfallender Unterricht kompensiert.
29.11.2018 Bistum Limburg überreicht Trauerkoffer:Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg, besucht auf Einladung von Rainer Strack die SDS. Beide führten gemeinsam mit Krisenseelsorger Thomas Knögel einen Austausch über den möglichen Beitrag von Schule und Kirche, um das Zusammenleben und den Zusammenhalt der Schulgemeinde auf einem respekt- und werteorientierten Fundament zu fördern. Als Gastgeschenk übergab Frau Lecht einen Trauerkoffer, der mit vielfältigen Hilfsmitteln zur Trauerbewältigung gepackt ist. Er wird von Thomas Knögel verwaltet und im Zeitablauf ergänzt. Weiterlesen...
04.12.2018 Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA):Die neue Berufsfachschule BÜA bündelt die drei bisherigen Schulformen (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, zweijährige Berufsfachschule und einjährige höhere Berfufsfachschule), um den SuS nach bereits einem Jahr den Zugang zu der dualen Berufsausbildung zu ermöglichen. Zusätzlich kann ausbildungsbegleitend ein Hauptschul- oder mittlerer Schulabschluss erlangt werden. Um BÜA an der SDS anbieten zu können, bemüht sich die Schulleitung um eine Kooperationsschule mit einem weiteren beruflichen Schwerpunkt. Die Gespräche hierzu beginnen im Januar.
Europäischer Computer Führerschein (ECDL): Der ECDL ist ein international anerkanntes modulares Zertifikat, das den Inhabern Fähigkeiten im effizienten Umgang mit Standard-IT- Applikationen bescheinigt. Das Kollegium beschließt auf der Gesamtkonferenz, die Aufnahme der ECDL-Module in das Curriculum der SDS zu prüfen.
Verspätungen im Zeugnis:Die Gesamtkonferenz legt fest, beginnend mit den Zeugnissen Sommer 2019, ab fünf unentschuldigten Verspätungen im Halbjahr/Block, die Bemerkung "Frau/Herr XY kommt häufig zu spät" im Zeugnis einzutragen.
10.12.2018 Zweites Staatsexamen bestanden: Falko Kaufmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Michael Väth und für das Wahlfach "Deutsch" Gaby Busch.
11.12.2018 Beatmungsmasken:Zur Widerbelebung von Personen mit Atemstillstand wurden 5 Beatmungsmasken beschafft, die bei den Verbandskästen im Lehrerzimmer, Sekretariat, Raum A105, Raum N108 und in der Turnhalle deponiert wurden.
14.12.2018 WLAN-Zeitplan:Ab sofort erfolgt an die KuK die Ausgabe der Zugangscodes für das SDS-WLAN, um es im Pilotbetrieb zu erproben. Zuvor wurden von der WLAN-Gruppe die Nutzungsbedingungen (Datensicherheit, Datenschutz, usw.) entwickelt und von Sebastian Nargang das Log-in Procedere festgelegt. Nach erfolgreicher Pilotierung ist vorgesehen, ab Beginn des 2. Schulhalbjahres 2018/19 das WLAN flächendeckend auch den SuS zur Verfügung zu stellen.
30.01.2019 Neumöblierung Klassenräume:Die Räume B30, B31 und der komplette 1. Stock des B-Gebäudes werden mit 90 Tischen und 180 Stühlen neu ausgestattet. Die Stühle sind vorwärts federnde Freischwinger für ergonomisches Sitzen.
31.01.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten:In einer Feierstunde ehrt Rainer Strack 13 Top-Azubis aus sieben unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben. Es sind: Lukas Zimmermann (Bankkaufmann), Selina Deuser (Steuerfachangestellte), Larissa Adler, Melissa Ernet, Leonie Nowak, Julia Ringel und Svenja Rode (Kauffrauen für Büromanagement), Larissa Lehmann (Industriekauffrau), Johannes Heep und Christian Hofmann (Industriekaufmänner), Armen Narsajan (Kaufmann für Versicherungen und Finanzen), Zoe Fladung (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Jerome Robert Schäfer (Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen).Weiterlesen...
Verabschiedung in den Ruhestand:Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Schulleiter Rainer Strack die Kollegen Arthur Hehlke, Volker Jackwerth und Reiner Obst in ihren Ruhestand und übergibt ihnen die Entlassungsurkunden. Fachbereichsleiter/-innen, Fachkonferenzleiter/-innen und der Personalrat dankten den Pensionären in vielfältiger Weise und mit persönlichen Worten für die wertvolle und hervorragende Zusammenarbeit und wünschten ihnen alles Gute für die Zukunft.Weiterlesen...
01.02.2019 Schulhausverwaltung:Ab dem 01.02.2019 ist Herr Ghezzi als Hausmeister für unsere Schule zuständig. Wir wünschen ihm einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit.
08.02.2019 Berufs- und Studienorientierung:In Kooperation mit der IHK Wiesbaden können alle Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen am Geva-test® Studium & Beruf teilnehmen. Der Test analysiert für jeden Teilnehmer/-in Stärken, Interessen sowie die Leistungsfähigkeit in studien- und ausbildungsrelevanten Bereichen und gibt Tipps zur Beruforientierung kombiniert mit individuellen Karrierevorschlägen. Ansprechpartner hierfür ist Carsten Mergenthaler.
10.02.2019 Sportangebot für Lehrkräfte:Georg Steinrichter informiert über die aktuellen Sportangebote im Berufsschulzentrum. Von Seiten der SDS bietet er für alle Kolleginnen und Kollegen mittwochs von 14:00 bis 15:00 Uhr traditionelles Taekwondo an. Die Teilnahme ist kostenlos.
SPRINT-Gruppe vergrößert sich:Das SPRINT-Team begrüßt als neue Mitglieder Pia Drieschmanns und Dr. Anja Hamm-Beckmann.
14.02.2019 Valentinsaktion:Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmen "Round 2" nutzt den Valentinstag zur Umsetzung ihrer Geschäftsidee "Rosen verschenken". Jede/-r unserer Schulgemeinde hatte die Möglichkeit, Rosen zum Preis von einem Euro pro Stück zu bestellen und personalisiert oder anonym an eine bestimmte Person verschenken zu lassen. Mit 85 Rosen wurden insgesamt 85mal Freude verschenkt. Projektverantwortliche waren die Kolleginnen Stefanie Bertasius und Martina Suhens.
18.02.2019 Hospitation:Von heute bis zum 01.03.2019 hospitiert Frau Cora Dharmani an der SDS, vornehmlich in den Fächern Wirtschaft und Politik. Sie absolvierte ein abgeschlossenes Studium und arbeitet derzeit im Marketingbereich. Verantwortlich für den Hospitationsplan ist Claudia Rubertus.
20.02.2019 QuABB-Info:Die Damen Emmelheinz, Flügel und Gandor von Fresko e.V. informieren die 11er Berufsschulklassen über die Möglichkeiten des QuABB-Beratungsangebots. Ansprechpartner hierfür ist Michael Väth.
21.02.2019 FOS-Informationsnachmittag:Über 100 Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Bildungsangebote der Fachoberschule an der SDS mit ihrem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung. Vorgestellt wurde die Unterrichtsorganisation in den Klassen 11 und 12, der Wahlpflichtunterricht, das Lernbüro, die Praktika und die pädagogischen Fahrten. In Gesprächen und an den Informationstafeln konnten die Interessenten weitere Fragen klären und Einblicke nehmen. Verantwortlich für die Veranstaltung war Abteilungsleiter Dieter Keßler. Weiterlesen...
28.02.2019 Verabschiedung in den Ruhestand:Nach dreizehneinhalb Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat der SDS wurde Ingrid Pfeiffer von der Schulleitung, Kolleginnen und Kollegen, dem Personalrat und den SDS-Singers bei Sekt, Saft und Gebäck mit Blumen und Gutscheinen in den Ruhestand verabschiedet. Sie war für die Beschaffung der gesamten Schulausstattung und Auftragserteilung für Handwerker sowie Rechnungsbearbeitung zuständig. Wir danken für die tolle Zusammenarbeit und wünschen ihr für die Zukunft nur das Beste. Weiterlesen...
01.03.2019 Neueinstellung Sekretariat: Frau Sonja Nagel nimmt ihre Tätigkeiten als Sekretärin an unserer Schule auf. Ihr obliegen die Aufgaben im Zusammenhang mit der Fachschule für Wirtschaft. Frau Nagel hatte während ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau als Schülerin die SDS besucht.
"Aufgabenverteilung Sekretariat: Wegen des Personalwechsels im Sekretariat werden die Zuständigkeiten wie folgt geändert:
Fachoberschule: Frau Müller
Berufsschule: Frau Margiotta
Einjährige und Zweijährige Höhere Berufsfachschule: Frau Becker
Fachschule für Wirtschaft: Frau Nagel
Beschaffung: Frau Müller"
Sozialpädagogische Fachkraft: Frau Shiva Bahadori ist mit einer vollen Stelle im Rahmen von UBUS (Unterrichtsbegleitende Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkräfte ) für die SDS am Dienstagvormittag und Donnerstagnachmittag tätig. Die restlichen Stunden verteilen sich auf die FLS und KSS. Die gebürtige Teheranerin kam 1986 nach Deutschland, studierte Diplompädagogik an der Philipps-Universität in Marburg und hat bereits als Pädagogin bei verschiedenen Bildungsträgern gearbeitet.
08.03.2019 Berufs- und Studienorientierung Im Newsletter Nr. 3 zur Berufs- und Studienorientierung informiert Kollege Carsten Mergenthaler über die BiZ-Veranstaltungen der Agentur für Arbeit Wiesbaden, die IHK-Bildungsmesse – azubi- & studientag und den Info-Tag an der Hochschule in Mainz.Weiterlesen...
11.03.2019 Neuer Zeugnisdruckraum: Das "Keller-Dasein" für das LUSD-Team ist beendet. Das neue Büro für die Zeugniserfassung und den Zeugnisdruck befindet sich ab sofort im Raum A204. Das LUSD-Team dankt der Schulleitung hierfür.
14.03.2019 Beförderung: Frau Anne Paulsen erhält die Urkunde zur Ernennung zur Studiendirektorin zum 1. April 2019. Herr Strack gratuliert ihr im Beisein des Kollegiums herzlich und dankt für ihre Einsatzbereitschaft.
Toilettensanierung: Nach der Begehung der Mädchen- und Jungentoiletten sowie der Toilettenräume für die Lehrerinnen in den Gebäuden B und C zusammen mit dem Hochbauamt wird Sanierungsbedarf für diese Räume festgestellt. Der Beginn der Bauarbeiten ist für die Osterferien geplant.
Neugestaltung Pausenhalle: Der ehemalige Raum der Sweetbox und die Pausenhalle im Gebäudeteil D sollen zu einem großen Raum umgestaltet werden; er kann dann für Klassenarbeiten, Konferenzen und weiterhin als Pausenraum für die SuS genutzt werden. Die Bauarbeiten starten hierfür in den Osterferien.
Wahl zum/zur gewählten Abwesenheitsvertreter/-in: Frau Dr. Anja Hamm-Beckmann wird auf der Gesamtkonferenz zur neuen Abwesenheitsvertreterin der SDS gewählt. Sie nimmt die Wahl an und dankt dem Kollegium für das entgegengebrachte Vertrauen.
"Unser Miteinander": Das Kollegium spricht sich mehrheitlich dafür aus, dem Vorschlag des SOR-Teams zu folgen und das Dokument "Unser Miteinander" um folgenden abschließenden Absatz zu erweitern: „Seit 2014 ist die SDS Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Damit ist unsere Schule und alle in ihr wirkenden, lernenden und unterrichten-den Personen damals und für die Zukunft die Verpflichtung einge-gangen, im Schulalltag antirassistisch und couragiert zu denken und zu handeln.“
15.03.2019 KMK-Fremdsprachenzertifizierung: 20 Schülerinnen und Schüler nehmen an der schulübergreifenden Prüfung zur KMK-Fremdsprachenzertifizierung unter Leitung von Sandra Haberkorn teil. Sie kommen von der SDS (Schulze-Delitzsch-Schule), der BSU (Berufliche Schulen Untertaunus) und der BSGG (Berufliche Schulen Groß-Gerau). 15 Absolventen bestehen die schriftlichen und mündlichen Prüfungen und erhalten von Schulleiter Rainer Strack ihre Zeugnisse. Weiterlesen...
26.03.2019 WLAN-Bereitstellung: Nach erfolgreichem Abschluss der Testphase wird die Nutzung des schulischen WLANs ab sofort für alle Schüler und Schülerinnen (SuS) der SDS freigegeben. Die Klassenlehrer/-innen erläutern den SuS die WLAN-Nutzungsbedingungen und teilen nach schriftlicher Zustimmungserklärung die persönlichen Passwörter aus.
28.03.2019 Personalversammlung: Der Personalrat der SDS hat zur Personalversammlung eingeladen; er informiert zu den Themen Betriebsausflug, Überstundenregelung, Raumkonzept und Lehrerarbeitsplätze. Vorab referierte Herr Lutz Vollbracht (GPRLL) über Lebensarbeitszeitkonten, Pensionsberechnungen und Aktuelles aus dem GPRLL.
29.03.2019 Verabschiedung in den Ruhestand: Frau Claudia Seebald-Krech verlässt nach 17 Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat die SDS. Sie war für die Fachschule für Wirtschaft zuständig. In einer Feierstunde dankte Rainer Strack für die kollegiale, freundschaftliche und absolut loyale Zusammenarbeit und überreichte ihr ein aus Blumen bestehendes Hochseeschiff, dessen Segel aus verschiedenen Gutscheinen bestand.
03.04.2019 Dienstjubiläum: Das Kollegium freut sich mit Cornelia Sturm über die Dankesworte von Rainer Strack anlässlich der Urkundenüberreichung zu ihrem 25jährigen Dienstjubiläum.
04.04.2019 SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
10.04.2019 JUNIOR Landeswettbewerb Hessen: Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmens "Round 2" schafft es, sich für die Endausscheidung des "Junior Expert Landeswettbewerb Hessen 2019" zu qualifizieren. Unter dem Titel „Upcycling von Altmaterialien" präsentierten sie ihre Geschäftsidee, Taschen und Schlüsselanhänger aus Filz und altem Jeansstoff zu nähen und mit Verzierungen zu verschönern. Die Bühnenpräsentation vor 150 Zuschauern, der Geschäftsbericht, der Messestand und ein Juryinterview gehörten zu den Bewertungskriterien.
06.05.2019 Bundesjugendschreiben 2019: 23 Schüler und Schülerinnen aus unterschiedlichsten Schulformen der SDS nehmen an dem von der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien angebotenem Einzelwettbewerb im Tastschreiben teil. Nach Altersklassen differenziert wird bei erfolgreicher Teilnahme eine Urkunde ausgestellt, die als Anlage Bewerbungen um Aus- oder Arbeitsplätze angefügt werden kann. Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihren Leistungen. Am besten schnitt Lea Puscher aus der 11BFF ab. Mit 3096 Punkten belegte sie Platz 1 in Hessen. Zum neunten Mal in Folge war Susanne Vögtler für die Organisation unserer SuS beim Bundesjugendschreiben verantwortlich.
SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
Projekt "Lernort Kino": Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 11HH1, 11HH2, 11BFB und 11BFF sehen an vier Montagen verschieden Filme mit jugendaffinen Themen im Murnau-Filmtheater und diskutieren anschließend darüber. Ziel ist es, über die Multimedialität von Film und Diskussion „Gedankenräume“ zu erschließen, die die Entwicklung der eigenen Identität befördern. Projektträger ist die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft). Projektverantwortliche sind Birgit Goehlnich (Ständige Vertreterin der Obersten Landesjugendbehörden bei der FSK), Sebastian Schnurr (Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung), Rita Thies (Kulturdezernentin a.D., Kulturmanagement, FSK-Prüferin) und vonseiten der SDS Simone Breitsch, Johannes Fey und Simon Vogel. Weiterlesen...
13.05.2019 Herr von Scheidt zu Besuch an der SDS: Schulleiter Rainer Strack lädt seinen Amtsvorgänger Helmut von Scheidt zu einem Austauschgespräch ein. Im Beisein von Nicole Achzet nahmen sie einen Rückblick auf 30 Jahre pädagogischer, baulicher und infrastruktureller Schulentwicklung. Der Besuch endete mit einem Rundgang durch die SDS. Weiterlesen...
18.05.2019 Informationstag der Fachschule für Wirtschaft: Ziel der Veranstaltung war es, mit Vorträgen und im direkten Dialog mit den Studentinnen und Studenten, über die Ziele des Studiums, seine Organisation, Inhalte und Zulassungsvoraussetzungen zu informieren. Auch wurden die Vorteile der in Teilzeit angebotenen Weiterbildung mit ihren anschließend guten beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und Karriereperspektiven anhand von Beispielen belegt.
23.05.2019 Einweihung der umgestalteten Pausenhalle: Nach dreiwöchiger Bauzeit ist durch die Zusammenlegung der ehemaligen Pausenhalle und des Kiosk-Raums im C-Gebäude ist ein moderner und vergrößerter Mehrzweckraum entstanden. Der mit schönem Mobiliar ausgestattete Raum kann u.a. für Konferenzen, Präsentationen von Projektarbeiten, Klassenarbeiten, Vorträgen und Kollegiumsfeiern genutzt werden. Weiterlesen...
29.05.2019 Toilettensanierung: Die Sanierung der Toilettenanlagen für die Schülerinnen und Schüler im D-Gebäude (Schulhof) ist abgeschlossen. Die Sanitäranlagen sind hell und freundlich gestaltet. Sie entsprechen nun den hygienischen Anforderungen. Die Anlagen im B- und C-Gebäude folgen. Die Modernisierung der Lehrertoiletten ist für die Sommerferien geplant.
05.06.2019 Anne Frank Ausstellung: Noch bis zum Schuljahresende wird im Foyer der SDS die Ausstellung "Anne Frank 90" präsentiert. An acht großformatigen Plakaten konnten sich die Schüler*innen mit der Biografie von Anne Frank in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Dabei wurde auch der Frage nachgegangen, welche Bedeutung die Erinnerung an den Holocaust für die Gegenwart besitzt. Verantwortlich hierfür war das SOR-Team mit Simone Breitsch, Susanne Vögtler und Simon Vogel. Weiterlesen...
07.06.2019 Zweites Staatsexamen bestanden: Herr Carsten Noll besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentoren für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" waren Jens Wahl und für das Wahlfach "Politik" Carsten Mergenthaler.
12.06.2019 Interview des Wiesbadener Kurier mit Schulleiter Rainer Strack: Anlässlich seines bevorstehenden Ruhestandes führt Redakteurin Anke Hollingshaus vom Wiesbadener Kurier ein Interview mit Rainer Strack. Weiterlesen...
25.06.2019 Schulleiter Rainer Strack in den Ruhestand verabschiedet: Mit einem bunten und vielseitigem Programm und einer sehr tiefgehenden Würdigung seiner Verdienste wird Rainer Strack im Beisein von 160 Gästen in den Ruhestand verabschiedet: 13 Redner*innen, Auftritte des Schulorchesters der WvS-Schule Wiesbaden, der SDS-Singers und zweier Musikerinnen mit Gitarre und Gesang, Verleihung der "Ehrenmedaille der SDS", Ernennung zum "Ehrenmitglied von SOR-SMC", große Luftballonaktion und unzählig viele Geschenke. Zum Get Together lud Herr Strack vorab zu Canapés, Sekt und alkoholfreien Getränken ein. Nach dem offiziellen Teil klang der Tag mit Kaffee, Kuchen, Getränken und vielen Gesprächen aus. Weiterlesen...
Abschlussfeier der Studierenden der Fachschule für Wirtschaft: Zehn Student*innen absolvieren erfolgreich ihr 6-semestriges berufsbegleitendes Studium zum Staatlich geprüfte/n Betriebswirt*in mit den Schwerpunkten Marketing. Hierzu gratulieren wir herzlich: Xenia Airich, Hanan Dahhou, Vanessa Dinges, Niklas Kögler, Lars Kötschau, Lena Müller, Nataliya Riemer, Desmond Schlie, Dominik Schmitt und Jasko Jasmin Topalovic. Weiterlesen...
27.06.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten: 18 Schüler*innen aus acht unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben, werden von Rainer Strack in einer Feierstunde ausgezeichnet. Es sind: Janina Altenhofen (Bankkauffrau), Alexandra Kotterer und Christian Pasternack (Steuerfachangestellte), Dominik Henzen, Tabea Larwig, Anna-Maria Maas, Sven Plamann, Katharina Popov, Annika Thörle und Michelle Ziemer (Kauffrauen/-männer für Büromanagement), Alexander Mohr (Industriekaufmann), Marc Nebel (IT-Kaufmann), Denise Peikert und Ali Schekebi (Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen), Sabika Bach und Vanessa Bohanka (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Hratschik Latschinjan und Tanja Remmet(Verwaltungsfachangestellte). Weiterlesen...
Verabschiedungen: Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Rainer Strack insgesamt fünf Kolleginnen. In den Ruhestand entlassen werden Heidi Dietrich, Maria Maidhof-Roscher und Angela Rose-Deisenroth. Inge Strack und Petra Hilbert nehmen ein Sabbatjahr. Fachbereichs- und Fachkonferenzleiterinnen sowie der Personalrat dankten den Kolleginnen mit persönlichen Worten für die wertvolle und ausgezeichnete Zusammenarbeit, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft. Im Anschluss wurde mit Canapés, Sekt, Kuchen und Kaffee gefeiert. Weiterlesen... | VK Live Veranstaltungskalender Kino Theater Party / Disco Musik Kinder Feste Sport Kunst Literatur Specials Profi-Suche Veranstaltung eintragen Vorverkaufsstellen Gastronomie
Satourday und Kinderprogramm
Am Satourday (jeweils der letzte Samstag im Monat) können Familien mit Kindern bei freiem Eintritt zu gemeinsamen Entdeckungstouren in verschiedene Frankfurter Museen aufbrechen. Kostenlos werden spezielle Führungen, Workshops und andere Aktionen angeboten. Unter dem Titel „Schabbat Schalom!“ steht das kostenlose Satourday-Programm am kommenden Samstag, 31. Januar, im Jüdischen Museum.
„Jugend forscht“ im Senckenberg
Im Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt zeigen junge Talente am Freitag, den 6. Februar, ihre Ideen beim 50. Regionalwettbewerb „Rhein-Main West“ von „Jugend forscht“. Von 14 bis 15 Uhr sind Museumsbesucher herzlich dazu eingeladen, sich die Projekte der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von morgen anzusehen.
„Einzimmerwohnklo“- Führung im Exotarium
Von Oktober bis März ist das Exotarium im Frankfurter Zoo an jedem letzten Freitag im Monat durchgehend bis 21 Uhr geöffnet. Für Interessierte werden Führungen zu wechselnden Themen angeboten. Am 30.1. geht es darum, wie eine Fischwohnung angelegt werden sollte. » mehr
Kulturelle Highlights in Frankfurt
Welche Feste und Ausstellungen stehen im ersten Halbjahr 2015 in Frankfurt an? Hier finden Sie eine Kultur- und Veranstaltungsvorschau für das erste Halbjahr 2015.
Tausch-Basar: Kleidchen, wechsle Dich…
Am 27. Februar findet der große Mamikreisel Tausch-Basar by hessnatur zum ersten Mal in Frankfurt, in der Orangerie im Günthersburgpark, statt. Dort können nicht mehr gebrauchte Kinderkleidung, Umstandsmode, Spielsachen und Accessoires gegen Tauschtaler eingetauscht werden. Diese können dann wiederum zum "Kauf" anderer Sachen eingewechselt werden. » mehr
A horse is a horse - of course, of course
Das Senckenberg-Museum zeigt bis zum 15. März eine Ausstellung des berühmten französischen Fotografen Yann Arthus-Bertrand mit erstaunlichen Fotografien von Pferden aus aller Welt. Vorgestellt werden verschiedene Pferderassen, die Anfänge ihrer Entstehung und ihre Ausbreitung aus der eurasischen Steppe bis in alle Teile der Welt. Ein besonderer Focus liegt auch auf der Beziehung Pferd Mensch.
Die MMK Highlights 2015
Das Museum für Moderne Kunst hat sein Programm für 2015 vorgestellt. Mit "Flow My Tears, the Policeman Said" kommt ab Januar Hassan Khan ins MMK3. Isa Genzken gehört | de |
q-de-774 | Projekte in Hessen. Welche Auszeichnung hat das Kollegium von Cornelia Sturm erhalten? | Chronik 2018/19 – Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden
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06.08.18 Schuljahresbeginn 2018/19: Schulleiter Rainer Strack begrüßt im Rahmen einer Dienstbesprechung das gesamte Kollegium, wünscht allen einen erfolgreichen Start in das neue Schuljahr und gibt wichtige personelle und organisatorische Veränderungen bekannt:
Personalia: Nicht mehr zum Kollegium der SDS gehören Torsten Roggan und Carola Rosa. Herr Roggan wurde an die Lehrkräfteakademie versetzt und Frau Rosa wechselte als Abteilungsleiterin an die Kerschensteinerschule.
Neuzugänge:Jennifer Schiradin erhielt nach erfolgreichem Abschluss ihres Referendariats an der SDS eine Festanstellung. Sie unterrichtet die Fächer Wirtschaftslehre und Deutsch.
Dr. Bastian Knippschild heißen wir als neuen Kollegen willkommen. Er absolvierte sein Referendariat an der Martin-Niemöller-Schule in Wiesbaden und unterrichtet die Fächer Mathematik und Physik.
Luisa Colombel wird als Berufseinsteigerin mit den Fächern Wirtschaftslehre und Politik eingesetzt. Langfristig wird sie den Versicherungsbereich verstärken.
Die Unterrichtskapazitäten in den Fächern Spanisch und Religion werden durch den Einsatz von Anne Scharnbacher erweitert.
Andreas Kohrn unterstützt mit einer halben Stelle das Kollegenteam im Fach Religion.
Anke Weingardts Vertrag wurde um ein Jahr verlängert. Sie unterrichtet mit einer halben Stelle die Fächer Mathematik und Naturwissenschaften.
Jürgen Drieschmanns unterstützt mit einem 8-Stunden Vertrag weiterhin das Kollegium im Fach Politik.
Vertretungsvertrag: Frau Lange-Schächer kommt an die SDS zurück. Sie übernimmt Unterichtsstunden im Industriebereich für die Elternzeit von Hern Löffler.
40-jähriges Dienstjubiläum: Am 29. Juli 2018 beging Oberstudiendirektor Rainer Strack, Schulleiter der SDS, sein 40. Dienstjubiläum. Hierzu gratulierte ihm die stellvertretende Schulleiterin Nicole Achzet im Namen des gesamten Kollegiums und überreichte einen Blumenstrauß. In einer Feierstunde am 14.08.2018 dankte Andrea Männle, stellvertretende Leiterin des Staatlichen Schulamtes für den Rheingau-Taunus-Kreis und die Landeshauptstadt Wiesbaden, für Herrn Stracks Treue im Dienste des Landes Hessen und übergab ihm seine Urkunde.Weiterlesen ...
WLAN-Bereitstellung: Die Vorarbeiten zur Errichtung des WLAN-Netzes sind abgeschlossen. Mitte August sollen die Accesspoints gesetzt werden und Anfang September das WLAN-Netz einsatzbereit sein.
Versäumniszeitenkennzeichen vereinheitlicht: Schulformübergreifend erfolgte die Einheitlichkeit der Kennzeichen von Versäumnissen für Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Kürzeln. Die Liste der Kürzel ist im Klassenbuch einzukleben und ab sofort anzuwenden.
09.08.18 Schulentwicklung 2018: Nach vorläufigem Abschluss der Einschulung zeigt sich, dass die Schülerzahlen im Vollzeitbereich leicht rückläufig und im Teilzeitbereich gewachsen sind. Besonders in den Ausbildungsberufen "Industriekaufmann/-frau", "Verwaltungsfachangestellte/r" und "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement" stiegen die Schülerzahlen an.
14.08.18 QuABB-Beratungsangebot: Barbara Emmelheinz, Sabine Flügel und Petra Gandor, Mitarbeiterinnen von QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule) stellen unseren neuen Berufsschulklassen ihr Beratungsangebot vor. Es beinhaltet Unterstützung bei Schwierigkeiten im Betrieb, der Berufsschule und im privaten Umfeld, Konfliktsituationen und Krisenbewältigung, der Suche nach gemeinsamen Problemlösungen mit allen Beteiligten sowie Koordination und Organisation von individuellen Hilfs- und Unterstützungsangeboten. Verantwortlich für den Ablauf der Vorstellung ist Kollege Michael Väth.
17.08.18 Schulpsychologischer Dienst:Ab dem 01.09.2018 ist der Psychologe Benedikt Herwig für unsere Schule zuständig.
20.08.18 Praktische Lehrerausbildung an der SDS: Heute nimmt Julia Ergaschew im Rahmen ihres Wirtschaftspädagogikstudiums den dritten Teil des obligatorischen Unterrichtspraktikums auf. Diese Phase dauert drei Wochen.
20.08.-07.09.2018 FOS-Klassen auf Hübingenfahrt: Zum zehnten Mal in Folge nimmt der gesamte Fachbereich der Fachoberschule mit rund 500 Schülerinnen und Schülern an der traditionellen Klassenfahrt ins Feriendorf Hübingen teil. Ein Outdoorprogramm mit erlebnispädagogischen Teamübungen, Besuch des Kletterparks, Bogenschießen, Töpfern, Feuerexperimente und gemeinsames Kochen sollen Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten der SuS stärken, das Finden und Einhalten von Werten und Regeln zur Anwendung im Schulalltag festigen sowie Kompetenzen zur Umsetzung eigener Ziele für die Fachoberschulreife fördern und vertiefen.Weiterlesen ...
27.08.18 Europakaufmann/-frau: Nach ersten Sondierungsgesprächen bemüht sich die Schulleitung darum, zukünftig die Zusatzqualifikation "Europakaufmann/Europakauffrau" an der SDS anzubieten. Sie ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die in einem kaufmännischen Berufsausbildungsverhältnis stehen, sich im Unterricht mit internationalen Geschäftsprozessen auseinanderzusetzen, den Europäischen Computerführerschein (European Computer Drivers Licence, ECDL) zu erwerben, Zertifizierungen in zwei europäischen Fremdsprachen zu erlangen und in einem dreiwöchigen Betriebspraktikum im Ausland Berufserfahrung in einem internationalen Umfeld zu sammeln.
03.09.2018 Lehramtspraktikum:Larissa Mayer absolviert bis zum 28.09.2018 an der SDS ein vierwöchiges Praktikum. Sie studiert im 5. Semester an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz Wirtschaftslehre und Sozialkunde; ihr Unterrichtsfach ist Politik.
10.09.2018 Beauftragung:Ab sofort ist Anne Paulsen mit folgenden Aufgaben der Abteilung V der SDS beauftragt: Berufsschule (Steuerfachangestellte/-r, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/-r, Rechtsanwaltsfachangestellte/-r und Justizfachangestellte/-r), Fachschule für Wirtschaft, Erwerb der Fachhochschulreife in der Fachschule sowie Gesundheit und Umwelt.
11.09.2018 Räumungsübung:Am Dienstag, den 11.09.2018, um 11:00 Uhr und am Donnerstag, den 13.09.2018, um 14:00 Uhr finden Räumungsübungen statt. Die Schülerinnen und Schüler sammelten sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern am Haupteingang zum Helmut-Schön-Park.
17.09.2018 Vertretungsverträge:Unsere ehemalige Kollegin Doris Wittmann unterstützt mit einem 3-Stundenvertrag das Kollegenteam im Fachbereich Büromanagement und Herr Okyay Aslantes wird im Fach Englisch für drei Stunden in der Fachschule für Wirtschaft eingesetzt.
Beförderungen:Frau Corinna Snopek, Leiterin der Abteilung III der SDS, wurde zur Studiendirektorin und Frau Tanja König, zuständig für die Organisation der Auslandspraktika, zur Oberstudienrätin befördert. Herr Strack überreicht beiden Kolleginnen ihre Urkunde und gratuliert ihnen sehr herzlich.
21.09.2018 IHK ehrt SDS-Schülerinnen und Schüler:Jessica Buch (Kauffrau für Büromanagement), Daniel Fischer (IT-Systemkaufmann) und Dana Zajac (Bankkauffrau) wurden im Rahmen der dualen Ausbildung an der SDS unterrichtet. Die IHK-Wiesbaden ehrte sie als die Besten ihrer Ausbildungsberufe des Prüfungsjahrgangs 2018. Herr Fischer schloss sogar als Hessenbester ab.
SDS- Schülerinnen und Schüler von der IHK ausgezeichnet...
24.09.2018 Beförderung: Herr Dieter Keßler, der die Aufgaben der Abteilung II der SDS leitet, wurde zum Studiendirektor befördert. Hierzu gratuliert die Schulgemeinde herzlich.
27.09.2018 Ausstellung Kultur und Integration:19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 11BaK veranstalten unter der Leitung von Politiklehrer Johannes Fey eine interaktive Ausstellung zum Thema Kultur und Integration. Inhalt der Veranstaltung war, Integrationsprozesse und -hemmnisse zu analysieren, Akteure und ihre Rollen zu beurteilen und in diesem Kontext maßgebliche Einflussgrößen zu bewerten und einzuordnen mit dem Ziel, ein Verständnis von „Kultur“ herzuleitet, das Veränderungen und Entwicklung als notwendig erachtet. Über 160 Schülerinnen und Schüler der SDS besuchten die Ausstellung.
Deutsch genug? „Deutsche Leitkultur“ als Hemmschuh der Integration?...
15.10.2018 Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit:Schulleiter Rainer Strack gratuliert Volker Schuster zur Lebenszeitverbeamtung und überreicht ihm die Urkunde.
Schulverschönerung:Das Foyer der SDS erstrahlt in neuem Glanz. Während der Herbstferien wurden die Türen im Eingangsbereich inklusive Toilettentür neu gestrichen.
25.10.2018 12er FOS-Klassen besuchen Hochschulinformationstag:Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen informieren sich an der Hochschule RheinMain über Inhalte und Aufbau von Bachelorstudiengängen, Studienfinanzierungsmöglichkeiten sowie Bewerbungs- und Zulassungsverfahren. Gespräche mit Studierenden, Professorinnen und Professoren als auch Besuche von Probevorlesungen wurden zahlreich genutzt.
01.11.2018 WLAN-Bereitstellung:Die Installation des WLAN-Netzes ist abgeschlossen. In einer Sitzung der WLAN-Gruppe wurde die Vergabe der Nutzungsbedingungen und die Aufnahme des Probebetriebes festgelegt. Zur Klärung letzer technischer Details fand am 05.11.2018 ein Treffen mit Vertretern des Medienzentrums statt.
02.11.2018 Schulleitungstagung:In einer ganztägigen Veranstaltung koordinierten die Schulleitungsmitglieder der SDS die zukünftige Entwicklung der Schule.
05.11.2018 12BFB organisiert Pausenverkauf18 SuS der 12BFB verkaufen zwei Wochen lang während der Pausen internationale Spezialitäten aus ihren Heimatländern. Das im LF 17 eingebettete Projekt war pädagogisch und finanziell ein Erfolg; es wurden 650 Euro erlöst. Projektleiterin war Stefanie Bertasius.Weiterlesen...
06.11.2018 Vorbereitungsdienst angetreten:Herr Shkelzen Tahiri, der bereits eine Ausbildung zum Industriekaufmann an der Schulze-Delitzsch-Schule absolviert hat, nimmt die Tätigkeit als Lehrkraft im Vorbereitungsdienst (LiV) auf. Er wird im Schwerpunktfach Wirtschaft und Verwaltung und im Wahlfach Politik ausgebildet.
Ausbildertreffen Fachbereich Versicherungen:Armin Alagic-Müller, Geschäftsführer des Berufsbildungswerkes der
Versicherungswirtschaft Rhein-Main e. V., stellt den Ausbildern/-innen betriebsübergreifende Veranstaltungen zum Ausbildungsberuf "Kaufmann /-frau für Versicherungen und Finanzen" vor. Hierzu gehörten insbesondere die Wahl der betrieblichen Fachaufgaben für die Reporterstellung, Aufbau eines Reportes und Ablauf des Fallbezogenen Fachgespräches.
08.11.2018 Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe:24 Schülerinnen und Schüler der HH-Klassen nehmen an der Informationsveranstaltung "Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe" teil, die vom Amt für Soziale Arbeit veranstaltet wurde. Damit sich die Teilnehmer für ihre anstehende Berufswahl orientieren konnten, wurden Inhalte und Anforderungen folgender acht Ausbildungsberufe praxisnah vorgestellt:
• Verkäufer/-in / Kaufleute im Einzelhandel
• Verwaltungsfachangestellte
• Kaufleute für Büromanagement
• Kaufleute im Gesundheitswesen
• Rechtanwaltsfachangestellte/r
Unter Leitung von Abteilungsleiterin Anne Paulsen und Kollege Ewald Bauer präsentierten die Azubis (Steuerfachangestellte/r) der Klasse 11Stb Arbeitsinhalte und Abläufe im Alltag einer Steuerkanzlei. Mit verantwortlich für die Koordination und Konzeptionierung des Informationstages waren die Abteilungsleiterinnen Simone Breitsch und Corinna Snopek.Weiterlesen...
14.11.2018 Kultusminister AlexanderLorz und Astrid Wallmann zu Gast an der SDS:Die Schulleiter/in aller fünf Wiesbadener Berufsschulen diskutieren mit Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, der Wiesbadener Landtagsabgeordneten Astrid Wallmann und Andrea Männle vom Staatlichen Schulamt über die Herausforderungen, denen Berufsschulen im Alltag gegenüberstehen und die von kommunalen und landesbezogenen Zuständigkeiten beeinflusst werden. Zu den Kernthemen gehörten die Personalgewinnung, Flexibilisierung, Lehrerzuweisung, Gymnasialausbildung, sozialpädagogische Unterstützung (UBUS), Verwaltung sowie Digitalisierung und E-Learning. Weiterlesen...
Erste-Hilfe-Schulung:Nicole Achzet, stv. Schulleiterin, organisiert für zwei Nachmittage in den Räumen der SDS einen Erst-Hilfe-Kurs für Sportlehrer/innen, die alle zwei Jahre ihre Kenntnisse über Sofortmaßnahmen auffrischen müssen. Insgesamt nahmen 16 Kolleginnen und Kollegen an der Schulung teil.
15.11.2018 Schulelternbeirat: Frau Michaela Pagano, Marion Überfeldt und Nora Mitchell werden als Team zum Schulelterbeirate an der SDS bestellt.
19.11.2018 Zweites Staatsexamen bestanden:Herr Tim Witzmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Johannes Fey und Mentorin fürs Wahlfach "Englisch" Doris Gerke.
Vertretungsvertrag:Welcome back im Bankenbereich. Erneut springt unser ehemaliger Abteilungsleiter Jürgen Drieschmanns mit 6 Stunden Vertretungsunterricht pro Woche in Bankenklassen ein. Dadurch wir krankheitsbedingt ausfallender Unterricht kompensiert.
29.11.2018 Bistum Limburg überreicht Trauerkoffer:Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg, besucht auf Einladung von Rainer Strack die SDS. Beide führten gemeinsam mit Krisenseelsorger Thomas Knögel einen Austausch über den möglichen Beitrag von Schule und Kirche, um das Zusammenleben und den Zusammenhalt der Schulgemeinde auf einem respekt- und werteorientierten Fundament zu fördern. Als Gastgeschenk übergab Frau Lecht einen Trauerkoffer, der mit vielfältigen Hilfsmitteln zur Trauerbewältigung gepackt ist. Er wird von Thomas Knögel verwaltet und im Zeitablauf ergänzt. Weiterlesen...
04.12.2018 Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA):Die neue Berufsfachschule BÜA bündelt die drei bisherigen Schulformen (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, zweijährige Berufsfachschule und einjährige höhere Berfufsfachschule), um den SuS nach bereits einem Jahr den Zugang zu der dualen Berufsausbildung zu ermöglichen. Zusätzlich kann ausbildungsbegleitend ein Hauptschul- oder mittlerer Schulabschluss erlangt werden. Um BÜA an der SDS anbieten zu können, bemüht sich die Schulleitung um eine Kooperationsschule mit einem weiteren beruflichen Schwerpunkt. Die Gespräche hierzu beginnen im Januar.
Europäischer Computer Führerschein (ECDL): Der ECDL ist ein international anerkanntes modulares Zertifikat, das den Inhabern Fähigkeiten im effizienten Umgang mit Standard-IT- Applikationen bescheinigt. Das Kollegium beschließt auf der Gesamtkonferenz, die Aufnahme der ECDL-Module in das Curriculum der SDS zu prüfen.
Verspätungen im Zeugnis:Die Gesamtkonferenz legt fest, beginnend mit den Zeugnissen Sommer 2019, ab fünf unentschuldigten Verspätungen im Halbjahr/Block, die Bemerkung "Frau/Herr XY kommt häufig zu spät" im Zeugnis einzutragen.
10.12.2018 Zweites Staatsexamen bestanden: Falko Kaufmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Michael Väth und für das Wahlfach "Deutsch" Gaby Busch.
11.12.2018 Beatmungsmasken:Zur Widerbelebung von Personen mit Atemstillstand wurden 5 Beatmungsmasken beschafft, die bei den Verbandskästen im Lehrerzimmer, Sekretariat, Raum A105, Raum N108 und in der Turnhalle deponiert wurden.
14.12.2018 WLAN-Zeitplan:Ab sofort erfolgt an die KuK die Ausgabe der Zugangscodes für das SDS-WLAN, um es im Pilotbetrieb zu erproben. Zuvor wurden von der WLAN-Gruppe die Nutzungsbedingungen (Datensicherheit, Datenschutz, usw.) entwickelt und von Sebastian Nargang das Log-in Procedere festgelegt. Nach erfolgreicher Pilotierung ist vorgesehen, ab Beginn des 2. Schulhalbjahres 2018/19 das WLAN flächendeckend auch den SuS zur Verfügung zu stellen.
30.01.2019 Neumöblierung Klassenräume:Die Räume B30, B31 und der komplette 1. Stock des B-Gebäudes werden mit 90 Tischen und 180 Stühlen neu ausgestattet. Die Stühle sind vorwärts federnde Freischwinger für ergonomisches Sitzen.
31.01.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten:In einer Feierstunde ehrt Rainer Strack 13 Top-Azubis aus sieben unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben. Es sind: Lukas Zimmermann (Bankkaufmann), Selina Deuser (Steuerfachangestellte), Larissa Adler, Melissa Ernet, Leonie Nowak, Julia Ringel und Svenja Rode (Kauffrauen für Büromanagement), Larissa Lehmann (Industriekauffrau), Johannes Heep und Christian Hofmann (Industriekaufmänner), Armen Narsajan (Kaufmann für Versicherungen und Finanzen), Zoe Fladung (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Jerome Robert Schäfer (Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen).Weiterlesen...
Verabschiedung in den Ruhestand:Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Schulleiter Rainer Strack die Kollegen Arthur Hehlke, Volker Jackwerth und Reiner Obst in ihren Ruhestand und übergibt ihnen die Entlassungsurkunden. Fachbereichsleiter/-innen, Fachkonferenzleiter/-innen und der Personalrat dankten den Pensionären in vielfältiger Weise und mit persönlichen Worten für die wertvolle und hervorragende Zusammenarbeit und wünschten ihnen alles Gute für die Zukunft.Weiterlesen...
01.02.2019 Schulhausverwaltung:Ab dem 01.02.2019 ist Herr Ghezzi als Hausmeister für unsere Schule zuständig. Wir wünschen ihm einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit.
08.02.2019 Berufs- und Studienorientierung:In Kooperation mit der IHK Wiesbaden können alle Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen am Geva-test® Studium & Beruf teilnehmen. Der Test analysiert für jeden Teilnehmer/-in Stärken, Interessen sowie die Leistungsfähigkeit in studien- und ausbildungsrelevanten Bereichen und gibt Tipps zur Beruforientierung kombiniert mit individuellen Karrierevorschlägen. Ansprechpartner hierfür ist Carsten Mergenthaler.
10.02.2019 Sportangebot für Lehrkräfte:Georg Steinrichter informiert über die aktuellen Sportangebote im Berufsschulzentrum. Von Seiten der SDS bietet er für alle Kolleginnen und Kollegen mittwochs von 14:00 bis 15:00 Uhr traditionelles Taekwondo an. Die Teilnahme ist kostenlos.
SPRINT-Gruppe vergrößert sich:Das SPRINT-Team begrüßt als neue Mitglieder Pia Drieschmanns und Dr. Anja Hamm-Beckmann.
14.02.2019 Valentinsaktion:Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmen "Round 2" nutzt den Valentinstag zur Umsetzung ihrer Geschäftsidee "Rosen verschenken". Jede/-r unserer Schulgemeinde hatte die Möglichkeit, Rosen zum Preis von einem Euro pro Stück zu bestellen und personalisiert oder anonym an eine bestimmte Person verschenken zu lassen. Mit 85 Rosen wurden insgesamt 85mal Freude verschenkt. Projektverantwortliche waren die Kolleginnen Stefanie Bertasius und Martina Suhens.
18.02.2019 Hospitation:Von heute bis zum 01.03.2019 hospitiert Frau Cora Dharmani an der SDS, vornehmlich in den Fächern Wirtschaft und Politik. Sie absolvierte ein abgeschlossenes Studium und arbeitet derzeit im Marketingbereich. Verantwortlich für den Hospitationsplan ist Claudia Rubertus.
20.02.2019 QuABB-Info:Die Damen Emmelheinz, Flügel und Gandor von Fresko e.V. informieren die 11er Berufsschulklassen über die Möglichkeiten des QuABB-Beratungsangebots. Ansprechpartner hierfür ist Michael Väth.
21.02.2019 FOS-Informationsnachmittag:Über 100 Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Bildungsangebote der Fachoberschule an der SDS mit ihrem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung. Vorgestellt wurde die Unterrichtsorganisation in den Klassen 11 und 12, der Wahlpflichtunterricht, das Lernbüro, die Praktika und die pädagogischen Fahrten. In Gesprächen und an den Informationstafeln konnten die Interessenten weitere Fragen klären und Einblicke nehmen. Verantwortlich für die Veranstaltung war Abteilungsleiter Dieter Keßler. Weiterlesen...
28.02.2019 Verabschiedung in den Ruhestand:Nach dreizehneinhalb Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat der SDS wurde Ingrid Pfeiffer von der Schulleitung, Kolleginnen und Kollegen, dem Personalrat und den SDS-Singers bei Sekt, Saft und Gebäck mit Blumen und Gutscheinen in den Ruhestand verabschiedet. Sie war für die Beschaffung der gesamten Schulausstattung und Auftragserteilung für Handwerker sowie Rechnungsbearbeitung zuständig. Wir danken für die tolle Zusammenarbeit und wünschen ihr für die Zukunft nur das Beste. Weiterlesen...
01.03.2019 Neueinstellung Sekretariat: Frau Sonja Nagel nimmt ihre Tätigkeiten als Sekretärin an unserer Schule auf. Ihr obliegen die Aufgaben im Zusammenhang mit der Fachschule für Wirtschaft. Frau Nagel hatte während ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau als Schülerin die SDS besucht.
"Aufgabenverteilung Sekretariat: Wegen des Personalwechsels im Sekretariat werden die Zuständigkeiten wie folgt geändert:
Fachoberschule: Frau Müller
Berufsschule: Frau Margiotta
Einjährige und Zweijährige Höhere Berufsfachschule: Frau Becker
Fachschule für Wirtschaft: Frau Nagel
Beschaffung: Frau Müller"
Sozialpädagogische Fachkraft: Frau Shiva Bahadori ist mit einer vollen Stelle im Rahmen von UBUS (Unterrichtsbegleitende Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkräfte ) für die SDS am Dienstagvormittag und Donnerstagnachmittag tätig. Die restlichen Stunden verteilen sich auf die FLS und KSS. Die gebürtige Teheranerin kam 1986 nach Deutschland, studierte Diplompädagogik an der Philipps-Universität in Marburg und hat bereits als Pädagogin bei verschiedenen Bildungsträgern gearbeitet.
08.03.2019 Berufs- und Studienorientierung Im Newsletter Nr. 3 zur Berufs- und Studienorientierung informiert Kollege Carsten Mergenthaler über die BiZ-Veranstaltungen der Agentur für Arbeit Wiesbaden, die IHK-Bildungsmesse – azubi- & studientag und den Info-Tag an der Hochschule in Mainz.Weiterlesen...
11.03.2019 Neuer Zeugnisdruckraum: Das "Keller-Dasein" für das LUSD-Team ist beendet. Das neue Büro für die Zeugniserfassung und den Zeugnisdruck befindet sich ab sofort im Raum A204. Das LUSD-Team dankt der Schulleitung hierfür.
14.03.2019 Beförderung: Frau Anne Paulsen erhält die Urkunde zur Ernennung zur Studiendirektorin zum 1. April 2019. Herr Strack gratuliert ihr im Beisein des Kollegiums herzlich und dankt für ihre Einsatzbereitschaft.
Toilettensanierung: Nach der Begehung der Mädchen- und Jungentoiletten sowie der Toilettenräume für die Lehrerinnen in den Gebäuden B und C zusammen mit dem Hochbauamt wird Sanierungsbedarf für diese Räume festgestellt. Der Beginn der Bauarbeiten ist für die Osterferien geplant.
Neugestaltung Pausenhalle: Der ehemalige Raum der Sweetbox und die Pausenhalle im Gebäudeteil D sollen zu einem großen Raum umgestaltet werden; er kann dann für Klassenarbeiten, Konferenzen und weiterhin als Pausenraum für die SuS genutzt werden. Die Bauarbeiten starten hierfür in den Osterferien.
Wahl zum/zur gewählten Abwesenheitsvertreter/-in: Frau Dr. Anja Hamm-Beckmann wird auf der Gesamtkonferenz zur neuen Abwesenheitsvertreterin der SDS gewählt. Sie nimmt die Wahl an und dankt dem Kollegium für das entgegengebrachte Vertrauen.
"Unser Miteinander": Das Kollegium spricht sich mehrheitlich dafür aus, dem Vorschlag des SOR-Teams zu folgen und das Dokument "Unser Miteinander" um folgenden abschließenden Absatz zu erweitern: „Seit 2014 ist die SDS Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Damit ist unsere Schule und alle in ihr wirkenden, lernenden und unterrichten-den Personen damals und für die Zukunft die Verpflichtung einge-gangen, im Schulalltag antirassistisch und couragiert zu denken und zu handeln.“
15.03.2019 KMK-Fremdsprachenzertifizierung: 20 Schülerinnen und Schüler nehmen an der schulübergreifenden Prüfung zur KMK-Fremdsprachenzertifizierung unter Leitung von Sandra Haberkorn teil. Sie kommen von der SDS (Schulze-Delitzsch-Schule), der BSU (Berufliche Schulen Untertaunus) und der BSGG (Berufliche Schulen Groß-Gerau). 15 Absolventen bestehen die schriftlichen und mündlichen Prüfungen und erhalten von Schulleiter Rainer Strack ihre Zeugnisse. Weiterlesen...
26.03.2019 WLAN-Bereitstellung: Nach erfolgreichem Abschluss der Testphase wird die Nutzung des schulischen WLANs ab sofort für alle Schüler und Schülerinnen (SuS) der SDS freigegeben. Die Klassenlehrer/-innen erläutern den SuS die WLAN-Nutzungsbedingungen und teilen nach schriftlicher Zustimmungserklärung die persönlichen Passwörter aus.
28.03.2019 Personalversammlung: Der Personalrat der SDS hat zur Personalversammlung eingeladen; er informiert zu den Themen Betriebsausflug, Überstundenregelung, Raumkonzept und Lehrerarbeitsplätze. Vorab referierte Herr Lutz Vollbracht (GPRLL) über Lebensarbeitszeitkonten, Pensionsberechnungen und Aktuelles aus dem GPRLL.
29.03.2019 Verabschiedung in den Ruhestand: Frau Claudia Seebald-Krech verlässt nach 17 Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat die SDS. Sie war für die Fachschule für Wirtschaft zuständig. In einer Feierstunde dankte Rainer Strack für die kollegiale, freundschaftliche und absolut loyale Zusammenarbeit und überreichte ihr ein aus Blumen bestehendes Hochseeschiff, dessen Segel aus verschiedenen Gutscheinen bestand.
03.04.2019 Dienstjubiläum: Das Kollegium freut sich mit Cornelia Sturm über die Dankesworte von Rainer Strack anlässlich der Urkundenüberreichung zu ihrem 25jährigen Dienstjubiläum.
04.04.2019 SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
10.04.2019 JUNIOR Landeswettbewerb Hessen: Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmens "Round 2" schafft es, sich für die Endausscheidung des "Junior Expert Landeswettbewerb Hessen 2019" zu qualifizieren. Unter dem Titel „Upcycling von Altmaterialien" präsentierten sie ihre Geschäftsidee, Taschen und Schlüsselanhänger aus Filz und altem Jeansstoff zu nähen und mit Verzierungen zu verschönern. Die Bühnenpräsentation vor 150 Zuschauern, der Geschäftsbericht, der Messestand und ein Juryinterview gehörten zu den Bewertungskriterien.
06.05.2019 Bundesjugendschreiben 2019: 23 Schüler und Schülerinnen aus unterschiedlichsten Schulformen der SDS nehmen an dem von der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien angebotenem Einzelwettbewerb im Tastschreiben teil. Nach Altersklassen differenziert wird bei erfolgreicher Teilnahme eine Urkunde ausgestellt, die als Anlage Bewerbungen um Aus- oder Arbeitsplätze angefügt werden kann. Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihren Leistungen. Am besten schnitt Lea Puscher aus der 11BFF ab. Mit 3096 Punkten belegte sie Platz 1 in Hessen. Zum neunten Mal in Folge war Susanne Vögtler für die Organisation unserer SuS beim Bundesjugendschreiben verantwortlich.
SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
Projekt "Lernort Kino": Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 11HH1, 11HH2, 11BFB und 11BFF sehen an vier Montagen verschieden Filme mit jugendaffinen Themen im Murnau-Filmtheater und diskutieren anschließend darüber. Ziel ist es, über die Multimedialität von Film und Diskussion „Gedankenräume“ zu erschließen, die die Entwicklung der eigenen Identität befördern. Projektträger ist die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft). Projektverantwortliche sind Birgit Goehlnich (Ständige Vertreterin der Obersten Landesjugendbehörden bei der FSK), Sebastian Schnurr (Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung), Rita Thies (Kulturdezernentin a.D., Kulturmanagement, FSK-Prüferin) und vonseiten der SDS Simone Breitsch, Johannes Fey und Simon Vogel. Weiterlesen...
13.05.2019 Herr von Scheidt zu Besuch an der SDS: Schulleiter Rainer Strack lädt seinen Amtsvorgänger Helmut von Scheidt zu einem Austauschgespräch ein. Im Beisein von Nicole Achzet nahmen sie einen Rückblick auf 30 Jahre pädagogischer, baulicher und infrastruktureller Schulentwicklung. Der Besuch endete mit einem Rundgang durch die SDS. Weiterlesen...
18.05.2019 Informationstag der Fachschule für Wirtschaft: Ziel der Veranstaltung war es, mit Vorträgen und im direkten Dialog mit den Studentinnen und Studenten, über die Ziele des Studiums, seine Organisation, Inhalte und Zulassungsvoraussetzungen zu informieren. Auch wurden die Vorteile der in Teilzeit angebotenen Weiterbildung mit ihren anschließend guten beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und Karriereperspektiven anhand von Beispielen belegt.
23.05.2019 Einweihung der umgestalteten Pausenhalle: Nach dreiwöchiger Bauzeit ist durch die Zusammenlegung der ehemaligen Pausenhalle und des Kiosk-Raums im C-Gebäude ist ein moderner und vergrößerter Mehrzweckraum entstanden. Der mit schönem Mobiliar ausgestattete Raum kann u.a. für Konferenzen, Präsentationen von Projektarbeiten, Klassenarbeiten, Vorträgen und Kollegiumsfeiern genutzt werden. Weiterlesen...
29.05.2019 Toilettensanierung: Die Sanierung der Toilettenanlagen für die Schülerinnen und Schüler im D-Gebäude (Schulhof) ist abgeschlossen. Die Sanitäranlagen sind hell und freundlich gestaltet. Sie entsprechen nun den hygienischen Anforderungen. Die Anlagen im B- und C-Gebäude folgen. Die Modernisierung der Lehrertoiletten ist für die Sommerferien geplant.
05.06.2019 Anne Frank Ausstellung: Noch bis zum Schuljahresende wird im Foyer der SDS die Ausstellung "Anne Frank 90" präsentiert. An acht großformatigen Plakaten konnten sich die Schüler*innen mit der Biografie von Anne Frank in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Dabei wurde auch der Frage nachgegangen, welche Bedeutung die Erinnerung an den Holocaust für die Gegenwart besitzt. Verantwortlich hierfür war das SOR-Team mit Simone Breitsch, Susanne Vögtler und Simon Vogel. Weiterlesen...
07.06.2019 Zweites Staatsexamen bestanden: Herr Carsten Noll besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentoren für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" waren Jens Wahl und für das Wahlfach "Politik" Carsten Mergenthaler.
12.06.2019 Interview des Wiesbadener Kurier mit Schulleiter Rainer Strack: Anlässlich seines bevorstehenden Ruhestandes führt Redakteurin Anke Hollingshaus vom Wiesbadener Kurier ein Interview mit Rainer Strack. Weiterlesen...
25.06.2019 Schulleiter Rainer Strack in den Ruhestand verabschiedet: Mit einem bunten und vielseitigem Programm und einer sehr tiefgehenden Würdigung seiner Verdienste wird Rainer Strack im Beisein von 160 Gästen in den Ruhestand verabschiedet: 13 Redner*innen, Auftritte des Schulorchesters der WvS-Schule Wiesbaden, der SDS-Singers und zweier Musikerinnen mit Gitarre und Gesang, Verleihung der "Ehrenmedaille der SDS", Ernennung zum "Ehrenmitglied von SOR-SMC", große Luftballonaktion und unzählig viele Geschenke. Zum Get Together lud Herr Strack vorab zu Canapés, Sekt und alkoholfreien Getränken ein. Nach dem offiziellen Teil klang der Tag mit Kaffee, Kuchen, Getränken und vielen Gesprächen aus. Weiterlesen...
Abschlussfeier der Studierenden der Fachschule für Wirtschaft: Zehn Student*innen absolvieren erfolgreich ihr 6-semestriges berufsbegleitendes Studium zum Staatlich geprüfte/n Betriebswirt*in mit den Schwerpunkten Marketing. Hierzu gratulieren wir herzlich: Xenia Airich, Hanan Dahhou, Vanessa Dinges, Niklas Kögler, Lars Kötschau, Lena Müller, Nataliya Riemer, Desmond Schlie, Dominik Schmitt und Jasko Jasmin Topalovic. Weiterlesen...
27.06.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten: 18 Schüler*innen aus acht unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben, werden von Rainer Strack in einer Feierstunde ausgezeichnet. Es sind: Janina Altenhofen (Bankkauffrau), Alexandra Kotterer und Christian Pasternack (Steuerfachangestellte), Dominik Henzen, Tabea Larwig, Anna-Maria Maas, Sven Plamann, Katharina Popov, Annika Thörle und Michelle Ziemer (Kauffrauen/-männer für Büromanagement), Alexander Mohr (Industriekaufmann), Marc Nebel (IT-Kaufmann), Denise Peikert und Ali Schekebi (Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen), Sabika Bach und Vanessa Bohanka (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Hratschik Latschinjan und Tanja Remmet(Verwaltungsfachangestellte). Weiterlesen...
Verabschiedungen: Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Rainer Strack insgesamt fünf Kolleginnen. In den Ruhestand entlassen werden Heidi Dietrich, Maria Maidhof-Roscher und Angela Rose-Deisenroth. Inge Strack und Petra Hilbert nehmen ein Sabbatjahr. Fachbereichs- und Fachkonferenzleiterinnen sowie der Personalrat dankten den Kolleginnen mit persönlichen Worten für die wertvolle und ausgezeichnete Zusammenarbeit, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft. Im Anschluss wurde mit Canapés, Sekt, Kuchen und Kaffee gefeiert. Weiterlesen... | So funktioniert Alltags-Radfahren in den Niederlanden-Vöcklabruck.news
17. 10. 2019 | Veröffentlicht von Vöcklabruck.news | Panorama
LEADER-Exkursion „Alltagsradfahren in den Niederlanden“ – Lernen von den Besten in der Radhauptstadt Groningen. Wie Investitionen in den Radverkehr seit 50 Jahren zielführend betrieben werden, kommen doch auf den Platz eines Autos 20 Fahrräder.
Eine Delegation von 25 Personen nutzte drei Tage lang die Möglichkeit die Radfahrkultur der Niederländer hautnah zu erleben. Im Zuge des transnationalen Kooperationsprojektes der LEADER-Regionen Vöckla-Ager, Mühlviertler Kernland und Eferdinger Land wurde die Fahrradvorzeigestadt Groningen und ihre umliegende Region besucht.
Die Niederlande ist hinsichtlich Radverkehr ein Musterschüler. Für 36 % der Niederländer ist das Fahrrad das am meisten benutzte Verkehrsmittel (VCÖ 2015), in unserer Region liegt der Anteil bei bescheidenen 5 % (Verkehrserhebung Land OÖ 2012). In der Stadt Groningen beträgt der Anteil an Radfahrern am Verkehr sogar rekordverdächtige 60%! Ziel der Exkursion war es, von den Besten zu lernen und neue Ideen und Inspirationen zur Verbesserung der Fahrradsituation in unserer Region zu bekommen. Beispiele dafür wurden zu Genüge geboten: von Bicycle Highways (Fahrrad-Autobahnen), welche als äußert großzügige Fahrradwege die Radfahrer in die Stadt leiten, über Park & Ride-Anlagen für Fahrräder mit smarten Fahrradboxen, bis zu der mit einer Länge von 800m gerade im Entstehen begriffenen längsten Fußgänger- und Fahrradbrücke Europas. Neben diesen aufwändigen infrastrukturellen Maßnahmen bedienen sich die Niederländer aber auch ganz einfacher Mittel, um den Fahrradverkehr aufzuwerten. Vor allem das „Alle-Grün“-System in der Fahrradstadt Groningen hat die Teilnehmer begeistert. „Alle-Grün“ bedeutet, dass auf einer Ampel-Kreuzung alle Autos Rot haben, während alle Radfahrer und Fußgänger Grün haben. Das erwartete Verkehrschaos bleibt aus, die Fahrräder bewegen sich fließend durch den Verkehr.
Grund dafür ist wohl mitunter auch der sehr respektvolle und unaufgeregte Umgang der Verkehrsteilnehmer untereinander. Hupkonzerte oder Schimpftiraden waren nicht zu vernehmen, selbst die „Fahrradexoten“ aus Österreich wurden in dem turbulenten Stadtverkehr geduldig aufgenommen. Diese spezielle Fahrradkultur war auch schon bei den Kindern zu beobachten. Bereits die Kleinsten werden in Lastenfahrrädern durch die Gegend chauffiert, in der Mittelschule gehören mit dem Fahrrad zurückgelegte Schulwege von bis zu 20 km (in eine Richtung) zu jeder Jahreszeit zur Tagesordnung.
Die Exkursion war ein voller Erfolg, viele Ideen und Motivation konnte mit nach Hause genommen werden. Im nächsten Jahr findet der Austausch seine Fortsetzung. Dann kommen die Kollegen aus den Niederlanden nach Österreich, um touristische Radfahrprojekte in Oberösterreich zu besichtigen. Abschließend stellt sich die Frage: Sind die Erkenntnisse auch auf Österreich anwendbar? Dies kann mit einem Ja beantwortet werden. Einerseits, da sich durch E-Bikes auch im hügeligen Österreich die Möglichkeiten für die Radfahrnutzung stark erweitert haben, vorausgesetzt es wird in nötige Infrastruktur investiert. Andererseits, da wir in Österreich hinsichtlich der Verkehrskultur noch sehr viel von den Niederlanden lernen können.
Quelle: Verein Regionalentwicklung Vöckla-Ager
Gruppenfoto am Radweg
Räder am Stadtplatz Groningen
Teilnehmer mit Rädern | de |
q-de-774 | Projekte in Hessen. Welche Auszeichnung hat das Kollegium von Cornelia Sturm erhalten? | Chronik 2018/19 – Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden
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06.08.18 Schuljahresbeginn 2018/19: Schulleiter Rainer Strack begrüßt im Rahmen einer Dienstbesprechung das gesamte Kollegium, wünscht allen einen erfolgreichen Start in das neue Schuljahr und gibt wichtige personelle und organisatorische Veränderungen bekannt:
Personalia: Nicht mehr zum Kollegium der SDS gehören Torsten Roggan und Carola Rosa. Herr Roggan wurde an die Lehrkräfteakademie versetzt und Frau Rosa wechselte als Abteilungsleiterin an die Kerschensteinerschule.
Neuzugänge:Jennifer Schiradin erhielt nach erfolgreichem Abschluss ihres Referendariats an der SDS eine Festanstellung. Sie unterrichtet die Fächer Wirtschaftslehre und Deutsch.
Dr. Bastian Knippschild heißen wir als neuen Kollegen willkommen. Er absolvierte sein Referendariat an der Martin-Niemöller-Schule in Wiesbaden und unterrichtet die Fächer Mathematik und Physik.
Luisa Colombel wird als Berufseinsteigerin mit den Fächern Wirtschaftslehre und Politik eingesetzt. Langfristig wird sie den Versicherungsbereich verstärken.
Die Unterrichtskapazitäten in den Fächern Spanisch und Religion werden durch den Einsatz von Anne Scharnbacher erweitert.
Andreas Kohrn unterstützt mit einer halben Stelle das Kollegenteam im Fach Religion.
Anke Weingardts Vertrag wurde um ein Jahr verlängert. Sie unterrichtet mit einer halben Stelle die Fächer Mathematik und Naturwissenschaften.
Jürgen Drieschmanns unterstützt mit einem 8-Stunden Vertrag weiterhin das Kollegium im Fach Politik.
Vertretungsvertrag: Frau Lange-Schächer kommt an die SDS zurück. Sie übernimmt Unterichtsstunden im Industriebereich für die Elternzeit von Hern Löffler.
40-jähriges Dienstjubiläum: Am 29. Juli 2018 beging Oberstudiendirektor Rainer Strack, Schulleiter der SDS, sein 40. Dienstjubiläum. Hierzu gratulierte ihm die stellvertretende Schulleiterin Nicole Achzet im Namen des gesamten Kollegiums und überreichte einen Blumenstrauß. In einer Feierstunde am 14.08.2018 dankte Andrea Männle, stellvertretende Leiterin des Staatlichen Schulamtes für den Rheingau-Taunus-Kreis und die Landeshauptstadt Wiesbaden, für Herrn Stracks Treue im Dienste des Landes Hessen und übergab ihm seine Urkunde.Weiterlesen ...
WLAN-Bereitstellung: Die Vorarbeiten zur Errichtung des WLAN-Netzes sind abgeschlossen. Mitte August sollen die Accesspoints gesetzt werden und Anfang September das WLAN-Netz einsatzbereit sein.
Versäumniszeitenkennzeichen vereinheitlicht: Schulformübergreifend erfolgte die Einheitlichkeit der Kennzeichen von Versäumnissen für Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Kürzeln. Die Liste der Kürzel ist im Klassenbuch einzukleben und ab sofort anzuwenden.
09.08.18 Schulentwicklung 2018: Nach vorläufigem Abschluss der Einschulung zeigt sich, dass die Schülerzahlen im Vollzeitbereich leicht rückläufig und im Teilzeitbereich gewachsen sind. Besonders in den Ausbildungsberufen "Industriekaufmann/-frau", "Verwaltungsfachangestellte/r" und "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement" stiegen die Schülerzahlen an.
14.08.18 QuABB-Beratungsangebot: Barbara Emmelheinz, Sabine Flügel und Petra Gandor, Mitarbeiterinnen von QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule) stellen unseren neuen Berufsschulklassen ihr Beratungsangebot vor. Es beinhaltet Unterstützung bei Schwierigkeiten im Betrieb, der Berufsschule und im privaten Umfeld, Konfliktsituationen und Krisenbewältigung, der Suche nach gemeinsamen Problemlösungen mit allen Beteiligten sowie Koordination und Organisation von individuellen Hilfs- und Unterstützungsangeboten. Verantwortlich für den Ablauf der Vorstellung ist Kollege Michael Väth.
17.08.18 Schulpsychologischer Dienst:Ab dem 01.09.2018 ist der Psychologe Benedikt Herwig für unsere Schule zuständig.
20.08.18 Praktische Lehrerausbildung an der SDS: Heute nimmt Julia Ergaschew im Rahmen ihres Wirtschaftspädagogikstudiums den dritten Teil des obligatorischen Unterrichtspraktikums auf. Diese Phase dauert drei Wochen.
20.08.-07.09.2018 FOS-Klassen auf Hübingenfahrt: Zum zehnten Mal in Folge nimmt der gesamte Fachbereich der Fachoberschule mit rund 500 Schülerinnen und Schülern an der traditionellen Klassenfahrt ins Feriendorf Hübingen teil. Ein Outdoorprogramm mit erlebnispädagogischen Teamübungen, Besuch des Kletterparks, Bogenschießen, Töpfern, Feuerexperimente und gemeinsames Kochen sollen Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten der SuS stärken, das Finden und Einhalten von Werten und Regeln zur Anwendung im Schulalltag festigen sowie Kompetenzen zur Umsetzung eigener Ziele für die Fachoberschulreife fördern und vertiefen.Weiterlesen ...
27.08.18 Europakaufmann/-frau: Nach ersten Sondierungsgesprächen bemüht sich die Schulleitung darum, zukünftig die Zusatzqualifikation "Europakaufmann/Europakauffrau" an der SDS anzubieten. Sie ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die in einem kaufmännischen Berufsausbildungsverhältnis stehen, sich im Unterricht mit internationalen Geschäftsprozessen auseinanderzusetzen, den Europäischen Computerführerschein (European Computer Drivers Licence, ECDL) zu erwerben, Zertifizierungen in zwei europäischen Fremdsprachen zu erlangen und in einem dreiwöchigen Betriebspraktikum im Ausland Berufserfahrung in einem internationalen Umfeld zu sammeln.
03.09.2018 Lehramtspraktikum:Larissa Mayer absolviert bis zum 28.09.2018 an der SDS ein vierwöchiges Praktikum. Sie studiert im 5. Semester an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz Wirtschaftslehre und Sozialkunde; ihr Unterrichtsfach ist Politik.
10.09.2018 Beauftragung:Ab sofort ist Anne Paulsen mit folgenden Aufgaben der Abteilung V der SDS beauftragt: Berufsschule (Steuerfachangestellte/-r, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/-r, Rechtsanwaltsfachangestellte/-r und Justizfachangestellte/-r), Fachschule für Wirtschaft, Erwerb der Fachhochschulreife in der Fachschule sowie Gesundheit und Umwelt.
11.09.2018 Räumungsübung:Am Dienstag, den 11.09.2018, um 11:00 Uhr und am Donnerstag, den 13.09.2018, um 14:00 Uhr finden Räumungsübungen statt. Die Schülerinnen und Schüler sammelten sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern am Haupteingang zum Helmut-Schön-Park.
17.09.2018 Vertretungsverträge:Unsere ehemalige Kollegin Doris Wittmann unterstützt mit einem 3-Stundenvertrag das Kollegenteam im Fachbereich Büromanagement und Herr Okyay Aslantes wird im Fach Englisch für drei Stunden in der Fachschule für Wirtschaft eingesetzt.
Beförderungen:Frau Corinna Snopek, Leiterin der Abteilung III der SDS, wurde zur Studiendirektorin und Frau Tanja König, zuständig für die Organisation der Auslandspraktika, zur Oberstudienrätin befördert. Herr Strack überreicht beiden Kolleginnen ihre Urkunde und gratuliert ihnen sehr herzlich.
21.09.2018 IHK ehrt SDS-Schülerinnen und Schüler:Jessica Buch (Kauffrau für Büromanagement), Daniel Fischer (IT-Systemkaufmann) und Dana Zajac (Bankkauffrau) wurden im Rahmen der dualen Ausbildung an der SDS unterrichtet. Die IHK-Wiesbaden ehrte sie als die Besten ihrer Ausbildungsberufe des Prüfungsjahrgangs 2018. Herr Fischer schloss sogar als Hessenbester ab.
SDS- Schülerinnen und Schüler von der IHK ausgezeichnet...
24.09.2018 Beförderung: Herr Dieter Keßler, der die Aufgaben der Abteilung II der SDS leitet, wurde zum Studiendirektor befördert. Hierzu gratuliert die Schulgemeinde herzlich.
27.09.2018 Ausstellung Kultur und Integration:19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 11BaK veranstalten unter der Leitung von Politiklehrer Johannes Fey eine interaktive Ausstellung zum Thema Kultur und Integration. Inhalt der Veranstaltung war, Integrationsprozesse und -hemmnisse zu analysieren, Akteure und ihre Rollen zu beurteilen und in diesem Kontext maßgebliche Einflussgrößen zu bewerten und einzuordnen mit dem Ziel, ein Verständnis von „Kultur“ herzuleitet, das Veränderungen und Entwicklung als notwendig erachtet. Über 160 Schülerinnen und Schüler der SDS besuchten die Ausstellung.
Deutsch genug? „Deutsche Leitkultur“ als Hemmschuh der Integration?...
15.10.2018 Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit:Schulleiter Rainer Strack gratuliert Volker Schuster zur Lebenszeitverbeamtung und überreicht ihm die Urkunde.
Schulverschönerung:Das Foyer der SDS erstrahlt in neuem Glanz. Während der Herbstferien wurden die Türen im Eingangsbereich inklusive Toilettentür neu gestrichen.
25.10.2018 12er FOS-Klassen besuchen Hochschulinformationstag:Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen informieren sich an der Hochschule RheinMain über Inhalte und Aufbau von Bachelorstudiengängen, Studienfinanzierungsmöglichkeiten sowie Bewerbungs- und Zulassungsverfahren. Gespräche mit Studierenden, Professorinnen und Professoren als auch Besuche von Probevorlesungen wurden zahlreich genutzt.
01.11.2018 WLAN-Bereitstellung:Die Installation des WLAN-Netzes ist abgeschlossen. In einer Sitzung der WLAN-Gruppe wurde die Vergabe der Nutzungsbedingungen und die Aufnahme des Probebetriebes festgelegt. Zur Klärung letzer technischer Details fand am 05.11.2018 ein Treffen mit Vertretern des Medienzentrums statt.
02.11.2018 Schulleitungstagung:In einer ganztägigen Veranstaltung koordinierten die Schulleitungsmitglieder der SDS die zukünftige Entwicklung der Schule.
05.11.2018 12BFB organisiert Pausenverkauf18 SuS der 12BFB verkaufen zwei Wochen lang während der Pausen internationale Spezialitäten aus ihren Heimatländern. Das im LF 17 eingebettete Projekt war pädagogisch und finanziell ein Erfolg; es wurden 650 Euro erlöst. Projektleiterin war Stefanie Bertasius.Weiterlesen...
06.11.2018 Vorbereitungsdienst angetreten:Herr Shkelzen Tahiri, der bereits eine Ausbildung zum Industriekaufmann an der Schulze-Delitzsch-Schule absolviert hat, nimmt die Tätigkeit als Lehrkraft im Vorbereitungsdienst (LiV) auf. Er wird im Schwerpunktfach Wirtschaft und Verwaltung und im Wahlfach Politik ausgebildet.
Ausbildertreffen Fachbereich Versicherungen:Armin Alagic-Müller, Geschäftsführer des Berufsbildungswerkes der
Versicherungswirtschaft Rhein-Main e. V., stellt den Ausbildern/-innen betriebsübergreifende Veranstaltungen zum Ausbildungsberuf "Kaufmann /-frau für Versicherungen und Finanzen" vor. Hierzu gehörten insbesondere die Wahl der betrieblichen Fachaufgaben für die Reporterstellung, Aufbau eines Reportes und Ablauf des Fallbezogenen Fachgespräches.
08.11.2018 Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe:24 Schülerinnen und Schüler der HH-Klassen nehmen an der Informationsveranstaltung "Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe" teil, die vom Amt für Soziale Arbeit veranstaltet wurde. Damit sich die Teilnehmer für ihre anstehende Berufswahl orientieren konnten, wurden Inhalte und Anforderungen folgender acht Ausbildungsberufe praxisnah vorgestellt:
• Verkäufer/-in / Kaufleute im Einzelhandel
• Verwaltungsfachangestellte
• Kaufleute für Büromanagement
• Kaufleute im Gesundheitswesen
• Rechtanwaltsfachangestellte/r
Unter Leitung von Abteilungsleiterin Anne Paulsen und Kollege Ewald Bauer präsentierten die Azubis (Steuerfachangestellte/r) der Klasse 11Stb Arbeitsinhalte und Abläufe im Alltag einer Steuerkanzlei. Mit verantwortlich für die Koordination und Konzeptionierung des Informationstages waren die Abteilungsleiterinnen Simone Breitsch und Corinna Snopek.Weiterlesen...
14.11.2018 Kultusminister AlexanderLorz und Astrid Wallmann zu Gast an der SDS:Die Schulleiter/in aller fünf Wiesbadener Berufsschulen diskutieren mit Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, der Wiesbadener Landtagsabgeordneten Astrid Wallmann und Andrea Männle vom Staatlichen Schulamt über die Herausforderungen, denen Berufsschulen im Alltag gegenüberstehen und die von kommunalen und landesbezogenen Zuständigkeiten beeinflusst werden. Zu den Kernthemen gehörten die Personalgewinnung, Flexibilisierung, Lehrerzuweisung, Gymnasialausbildung, sozialpädagogische Unterstützung (UBUS), Verwaltung sowie Digitalisierung und E-Learning. Weiterlesen...
Erste-Hilfe-Schulung:Nicole Achzet, stv. Schulleiterin, organisiert für zwei Nachmittage in den Räumen der SDS einen Erst-Hilfe-Kurs für Sportlehrer/innen, die alle zwei Jahre ihre Kenntnisse über Sofortmaßnahmen auffrischen müssen. Insgesamt nahmen 16 Kolleginnen und Kollegen an der Schulung teil.
15.11.2018 Schulelternbeirat: Frau Michaela Pagano, Marion Überfeldt und Nora Mitchell werden als Team zum Schulelterbeirate an der SDS bestellt.
19.11.2018 Zweites Staatsexamen bestanden:Herr Tim Witzmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Johannes Fey und Mentorin fürs Wahlfach "Englisch" Doris Gerke.
Vertretungsvertrag:Welcome back im Bankenbereich. Erneut springt unser ehemaliger Abteilungsleiter Jürgen Drieschmanns mit 6 Stunden Vertretungsunterricht pro Woche in Bankenklassen ein. Dadurch wir krankheitsbedingt ausfallender Unterricht kompensiert.
29.11.2018 Bistum Limburg überreicht Trauerkoffer:Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg, besucht auf Einladung von Rainer Strack die SDS. Beide führten gemeinsam mit Krisenseelsorger Thomas Knögel einen Austausch über den möglichen Beitrag von Schule und Kirche, um das Zusammenleben und den Zusammenhalt der Schulgemeinde auf einem respekt- und werteorientierten Fundament zu fördern. Als Gastgeschenk übergab Frau Lecht einen Trauerkoffer, der mit vielfältigen Hilfsmitteln zur Trauerbewältigung gepackt ist. Er wird von Thomas Knögel verwaltet und im Zeitablauf ergänzt. Weiterlesen...
04.12.2018 Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA):Die neue Berufsfachschule BÜA bündelt die drei bisherigen Schulformen (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, zweijährige Berufsfachschule und einjährige höhere Berfufsfachschule), um den SuS nach bereits einem Jahr den Zugang zu der dualen Berufsausbildung zu ermöglichen. Zusätzlich kann ausbildungsbegleitend ein Hauptschul- oder mittlerer Schulabschluss erlangt werden. Um BÜA an der SDS anbieten zu können, bemüht sich die Schulleitung um eine Kooperationsschule mit einem weiteren beruflichen Schwerpunkt. Die Gespräche hierzu beginnen im Januar.
Europäischer Computer Führerschein (ECDL): Der ECDL ist ein international anerkanntes modulares Zertifikat, das den Inhabern Fähigkeiten im effizienten Umgang mit Standard-IT- Applikationen bescheinigt. Das Kollegium beschließt auf der Gesamtkonferenz, die Aufnahme der ECDL-Module in das Curriculum der SDS zu prüfen.
Verspätungen im Zeugnis:Die Gesamtkonferenz legt fest, beginnend mit den Zeugnissen Sommer 2019, ab fünf unentschuldigten Verspätungen im Halbjahr/Block, die Bemerkung "Frau/Herr XY kommt häufig zu spät" im Zeugnis einzutragen.
10.12.2018 Zweites Staatsexamen bestanden: Falko Kaufmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Michael Väth und für das Wahlfach "Deutsch" Gaby Busch.
11.12.2018 Beatmungsmasken:Zur Widerbelebung von Personen mit Atemstillstand wurden 5 Beatmungsmasken beschafft, die bei den Verbandskästen im Lehrerzimmer, Sekretariat, Raum A105, Raum N108 und in der Turnhalle deponiert wurden.
14.12.2018 WLAN-Zeitplan:Ab sofort erfolgt an die KuK die Ausgabe der Zugangscodes für das SDS-WLAN, um es im Pilotbetrieb zu erproben. Zuvor wurden von der WLAN-Gruppe die Nutzungsbedingungen (Datensicherheit, Datenschutz, usw.) entwickelt und von Sebastian Nargang das Log-in Procedere festgelegt. Nach erfolgreicher Pilotierung ist vorgesehen, ab Beginn des 2. Schulhalbjahres 2018/19 das WLAN flächendeckend auch den SuS zur Verfügung zu stellen.
30.01.2019 Neumöblierung Klassenräume:Die Räume B30, B31 und der komplette 1. Stock des B-Gebäudes werden mit 90 Tischen und 180 Stühlen neu ausgestattet. Die Stühle sind vorwärts federnde Freischwinger für ergonomisches Sitzen.
31.01.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten:In einer Feierstunde ehrt Rainer Strack 13 Top-Azubis aus sieben unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben. Es sind: Lukas Zimmermann (Bankkaufmann), Selina Deuser (Steuerfachangestellte), Larissa Adler, Melissa Ernet, Leonie Nowak, Julia Ringel und Svenja Rode (Kauffrauen für Büromanagement), Larissa Lehmann (Industriekauffrau), Johannes Heep und Christian Hofmann (Industriekaufmänner), Armen Narsajan (Kaufmann für Versicherungen und Finanzen), Zoe Fladung (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Jerome Robert Schäfer (Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen).Weiterlesen...
Verabschiedung in den Ruhestand:Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Schulleiter Rainer Strack die Kollegen Arthur Hehlke, Volker Jackwerth und Reiner Obst in ihren Ruhestand und übergibt ihnen die Entlassungsurkunden. Fachbereichsleiter/-innen, Fachkonferenzleiter/-innen und der Personalrat dankten den Pensionären in vielfältiger Weise und mit persönlichen Worten für die wertvolle und hervorragende Zusammenarbeit und wünschten ihnen alles Gute für die Zukunft.Weiterlesen...
01.02.2019 Schulhausverwaltung:Ab dem 01.02.2019 ist Herr Ghezzi als Hausmeister für unsere Schule zuständig. Wir wünschen ihm einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit.
08.02.2019 Berufs- und Studienorientierung:In Kooperation mit der IHK Wiesbaden können alle Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen am Geva-test® Studium & Beruf teilnehmen. Der Test analysiert für jeden Teilnehmer/-in Stärken, Interessen sowie die Leistungsfähigkeit in studien- und ausbildungsrelevanten Bereichen und gibt Tipps zur Beruforientierung kombiniert mit individuellen Karrierevorschlägen. Ansprechpartner hierfür ist Carsten Mergenthaler.
10.02.2019 Sportangebot für Lehrkräfte:Georg Steinrichter informiert über die aktuellen Sportangebote im Berufsschulzentrum. Von Seiten der SDS bietet er für alle Kolleginnen und Kollegen mittwochs von 14:00 bis 15:00 Uhr traditionelles Taekwondo an. Die Teilnahme ist kostenlos.
SPRINT-Gruppe vergrößert sich:Das SPRINT-Team begrüßt als neue Mitglieder Pia Drieschmanns und Dr. Anja Hamm-Beckmann.
14.02.2019 Valentinsaktion:Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmen "Round 2" nutzt den Valentinstag zur Umsetzung ihrer Geschäftsidee "Rosen verschenken". Jede/-r unserer Schulgemeinde hatte die Möglichkeit, Rosen zum Preis von einem Euro pro Stück zu bestellen und personalisiert oder anonym an eine bestimmte Person verschenken zu lassen. Mit 85 Rosen wurden insgesamt 85mal Freude verschenkt. Projektverantwortliche waren die Kolleginnen Stefanie Bertasius und Martina Suhens.
18.02.2019 Hospitation:Von heute bis zum 01.03.2019 hospitiert Frau Cora Dharmani an der SDS, vornehmlich in den Fächern Wirtschaft und Politik. Sie absolvierte ein abgeschlossenes Studium und arbeitet derzeit im Marketingbereich. Verantwortlich für den Hospitationsplan ist Claudia Rubertus.
20.02.2019 QuABB-Info:Die Damen Emmelheinz, Flügel und Gandor von Fresko e.V. informieren die 11er Berufsschulklassen über die Möglichkeiten des QuABB-Beratungsangebots. Ansprechpartner hierfür ist Michael Väth.
21.02.2019 FOS-Informationsnachmittag:Über 100 Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Bildungsangebote der Fachoberschule an der SDS mit ihrem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung. Vorgestellt wurde die Unterrichtsorganisation in den Klassen 11 und 12, der Wahlpflichtunterricht, das Lernbüro, die Praktika und die pädagogischen Fahrten. In Gesprächen und an den Informationstafeln konnten die Interessenten weitere Fragen klären und Einblicke nehmen. Verantwortlich für die Veranstaltung war Abteilungsleiter Dieter Keßler. Weiterlesen...
28.02.2019 Verabschiedung in den Ruhestand:Nach dreizehneinhalb Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat der SDS wurde Ingrid Pfeiffer von der Schulleitung, Kolleginnen und Kollegen, dem Personalrat und den SDS-Singers bei Sekt, Saft und Gebäck mit Blumen und Gutscheinen in den Ruhestand verabschiedet. Sie war für die Beschaffung der gesamten Schulausstattung und Auftragserteilung für Handwerker sowie Rechnungsbearbeitung zuständig. Wir danken für die tolle Zusammenarbeit und wünschen ihr für die Zukunft nur das Beste. Weiterlesen...
01.03.2019 Neueinstellung Sekretariat: Frau Sonja Nagel nimmt ihre Tätigkeiten als Sekretärin an unserer Schule auf. Ihr obliegen die Aufgaben im Zusammenhang mit der Fachschule für Wirtschaft. Frau Nagel hatte während ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau als Schülerin die SDS besucht.
"Aufgabenverteilung Sekretariat: Wegen des Personalwechsels im Sekretariat werden die Zuständigkeiten wie folgt geändert:
Fachoberschule: Frau Müller
Berufsschule: Frau Margiotta
Einjährige und Zweijährige Höhere Berufsfachschule: Frau Becker
Fachschule für Wirtschaft: Frau Nagel
Beschaffung: Frau Müller"
Sozialpädagogische Fachkraft: Frau Shiva Bahadori ist mit einer vollen Stelle im Rahmen von UBUS (Unterrichtsbegleitende Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkräfte ) für die SDS am Dienstagvormittag und Donnerstagnachmittag tätig. Die restlichen Stunden verteilen sich auf die FLS und KSS. Die gebürtige Teheranerin kam 1986 nach Deutschland, studierte Diplompädagogik an der Philipps-Universität in Marburg und hat bereits als Pädagogin bei verschiedenen Bildungsträgern gearbeitet.
08.03.2019 Berufs- und Studienorientierung Im Newsletter Nr. 3 zur Berufs- und Studienorientierung informiert Kollege Carsten Mergenthaler über die BiZ-Veranstaltungen der Agentur für Arbeit Wiesbaden, die IHK-Bildungsmesse – azubi- & studientag und den Info-Tag an der Hochschule in Mainz.Weiterlesen...
11.03.2019 Neuer Zeugnisdruckraum: Das "Keller-Dasein" für das LUSD-Team ist beendet. Das neue Büro für die Zeugniserfassung und den Zeugnisdruck befindet sich ab sofort im Raum A204. Das LUSD-Team dankt der Schulleitung hierfür.
14.03.2019 Beförderung: Frau Anne Paulsen erhält die Urkunde zur Ernennung zur Studiendirektorin zum 1. April 2019. Herr Strack gratuliert ihr im Beisein des Kollegiums herzlich und dankt für ihre Einsatzbereitschaft.
Toilettensanierung: Nach der Begehung der Mädchen- und Jungentoiletten sowie der Toilettenräume für die Lehrerinnen in den Gebäuden B und C zusammen mit dem Hochbauamt wird Sanierungsbedarf für diese Räume festgestellt. Der Beginn der Bauarbeiten ist für die Osterferien geplant.
Neugestaltung Pausenhalle: Der ehemalige Raum der Sweetbox und die Pausenhalle im Gebäudeteil D sollen zu einem großen Raum umgestaltet werden; er kann dann für Klassenarbeiten, Konferenzen und weiterhin als Pausenraum für die SuS genutzt werden. Die Bauarbeiten starten hierfür in den Osterferien.
Wahl zum/zur gewählten Abwesenheitsvertreter/-in: Frau Dr. Anja Hamm-Beckmann wird auf der Gesamtkonferenz zur neuen Abwesenheitsvertreterin der SDS gewählt. Sie nimmt die Wahl an und dankt dem Kollegium für das entgegengebrachte Vertrauen.
"Unser Miteinander": Das Kollegium spricht sich mehrheitlich dafür aus, dem Vorschlag des SOR-Teams zu folgen und das Dokument "Unser Miteinander" um folgenden abschließenden Absatz zu erweitern: „Seit 2014 ist die SDS Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Damit ist unsere Schule und alle in ihr wirkenden, lernenden und unterrichten-den Personen damals und für die Zukunft die Verpflichtung einge-gangen, im Schulalltag antirassistisch und couragiert zu denken und zu handeln.“
15.03.2019 KMK-Fremdsprachenzertifizierung: 20 Schülerinnen und Schüler nehmen an der schulübergreifenden Prüfung zur KMK-Fremdsprachenzertifizierung unter Leitung von Sandra Haberkorn teil. Sie kommen von der SDS (Schulze-Delitzsch-Schule), der BSU (Berufliche Schulen Untertaunus) und der BSGG (Berufliche Schulen Groß-Gerau). 15 Absolventen bestehen die schriftlichen und mündlichen Prüfungen und erhalten von Schulleiter Rainer Strack ihre Zeugnisse. Weiterlesen...
26.03.2019 WLAN-Bereitstellung: Nach erfolgreichem Abschluss der Testphase wird die Nutzung des schulischen WLANs ab sofort für alle Schüler und Schülerinnen (SuS) der SDS freigegeben. Die Klassenlehrer/-innen erläutern den SuS die WLAN-Nutzungsbedingungen und teilen nach schriftlicher Zustimmungserklärung die persönlichen Passwörter aus.
28.03.2019 Personalversammlung: Der Personalrat der SDS hat zur Personalversammlung eingeladen; er informiert zu den Themen Betriebsausflug, Überstundenregelung, Raumkonzept und Lehrerarbeitsplätze. Vorab referierte Herr Lutz Vollbracht (GPRLL) über Lebensarbeitszeitkonten, Pensionsberechnungen und Aktuelles aus dem GPRLL.
29.03.2019 Verabschiedung in den Ruhestand: Frau Claudia Seebald-Krech verlässt nach 17 Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat die SDS. Sie war für die Fachschule für Wirtschaft zuständig. In einer Feierstunde dankte Rainer Strack für die kollegiale, freundschaftliche und absolut loyale Zusammenarbeit und überreichte ihr ein aus Blumen bestehendes Hochseeschiff, dessen Segel aus verschiedenen Gutscheinen bestand.
03.04.2019 Dienstjubiläum: Das Kollegium freut sich mit Cornelia Sturm über die Dankesworte von Rainer Strack anlässlich der Urkundenüberreichung zu ihrem 25jährigen Dienstjubiläum.
04.04.2019 SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
10.04.2019 JUNIOR Landeswettbewerb Hessen: Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmens "Round 2" schafft es, sich für die Endausscheidung des "Junior Expert Landeswettbewerb Hessen 2019" zu qualifizieren. Unter dem Titel „Upcycling von Altmaterialien" präsentierten sie ihre Geschäftsidee, Taschen und Schlüsselanhänger aus Filz und altem Jeansstoff zu nähen und mit Verzierungen zu verschönern. Die Bühnenpräsentation vor 150 Zuschauern, der Geschäftsbericht, der Messestand und ein Juryinterview gehörten zu den Bewertungskriterien.
06.05.2019 Bundesjugendschreiben 2019: 23 Schüler und Schülerinnen aus unterschiedlichsten Schulformen der SDS nehmen an dem von der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien angebotenem Einzelwettbewerb im Tastschreiben teil. Nach Altersklassen differenziert wird bei erfolgreicher Teilnahme eine Urkunde ausgestellt, die als Anlage Bewerbungen um Aus- oder Arbeitsplätze angefügt werden kann. Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihren Leistungen. Am besten schnitt Lea Puscher aus der 11BFF ab. Mit 3096 Punkten belegte sie Platz 1 in Hessen. Zum neunten Mal in Folge war Susanne Vögtler für die Organisation unserer SuS beim Bundesjugendschreiben verantwortlich.
SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
Projekt "Lernort Kino": Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 11HH1, 11HH2, 11BFB und 11BFF sehen an vier Montagen verschieden Filme mit jugendaffinen Themen im Murnau-Filmtheater und diskutieren anschließend darüber. Ziel ist es, über die Multimedialität von Film und Diskussion „Gedankenräume“ zu erschließen, die die Entwicklung der eigenen Identität befördern. Projektträger ist die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft). Projektverantwortliche sind Birgit Goehlnich (Ständige Vertreterin der Obersten Landesjugendbehörden bei der FSK), Sebastian Schnurr (Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung), Rita Thies (Kulturdezernentin a.D., Kulturmanagement, FSK-Prüferin) und vonseiten der SDS Simone Breitsch, Johannes Fey und Simon Vogel. Weiterlesen...
13.05.2019 Herr von Scheidt zu Besuch an der SDS: Schulleiter Rainer Strack lädt seinen Amtsvorgänger Helmut von Scheidt zu einem Austauschgespräch ein. Im Beisein von Nicole Achzet nahmen sie einen Rückblick auf 30 Jahre pädagogischer, baulicher und infrastruktureller Schulentwicklung. Der Besuch endete mit einem Rundgang durch die SDS. Weiterlesen...
18.05.2019 Informationstag der Fachschule für Wirtschaft: Ziel der Veranstaltung war es, mit Vorträgen und im direkten Dialog mit den Studentinnen und Studenten, über die Ziele des Studiums, seine Organisation, Inhalte und Zulassungsvoraussetzungen zu informieren. Auch wurden die Vorteile der in Teilzeit angebotenen Weiterbildung mit ihren anschließend guten beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und Karriereperspektiven anhand von Beispielen belegt.
23.05.2019 Einweihung der umgestalteten Pausenhalle: Nach dreiwöchiger Bauzeit ist durch die Zusammenlegung der ehemaligen Pausenhalle und des Kiosk-Raums im C-Gebäude ist ein moderner und vergrößerter Mehrzweckraum entstanden. Der mit schönem Mobiliar ausgestattete Raum kann u.a. für Konferenzen, Präsentationen von Projektarbeiten, Klassenarbeiten, Vorträgen und Kollegiumsfeiern genutzt werden. Weiterlesen...
29.05.2019 Toilettensanierung: Die Sanierung der Toilettenanlagen für die Schülerinnen und Schüler im D-Gebäude (Schulhof) ist abgeschlossen. Die Sanitäranlagen sind hell und freundlich gestaltet. Sie entsprechen nun den hygienischen Anforderungen. Die Anlagen im B- und C-Gebäude folgen. Die Modernisierung der Lehrertoiletten ist für die Sommerferien geplant.
05.06.2019 Anne Frank Ausstellung: Noch bis zum Schuljahresende wird im Foyer der SDS die Ausstellung "Anne Frank 90" präsentiert. An acht großformatigen Plakaten konnten sich die Schüler*innen mit der Biografie von Anne Frank in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Dabei wurde auch der Frage nachgegangen, welche Bedeutung die Erinnerung an den Holocaust für die Gegenwart besitzt. Verantwortlich hierfür war das SOR-Team mit Simone Breitsch, Susanne Vögtler und Simon Vogel. Weiterlesen...
07.06.2019 Zweites Staatsexamen bestanden: Herr Carsten Noll besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentoren für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" waren Jens Wahl und für das Wahlfach "Politik" Carsten Mergenthaler.
12.06.2019 Interview des Wiesbadener Kurier mit Schulleiter Rainer Strack: Anlässlich seines bevorstehenden Ruhestandes führt Redakteurin Anke Hollingshaus vom Wiesbadener Kurier ein Interview mit Rainer Strack. Weiterlesen...
25.06.2019 Schulleiter Rainer Strack in den Ruhestand verabschiedet: Mit einem bunten und vielseitigem Programm und einer sehr tiefgehenden Würdigung seiner Verdienste wird Rainer Strack im Beisein von 160 Gästen in den Ruhestand verabschiedet: 13 Redner*innen, Auftritte des Schulorchesters der WvS-Schule Wiesbaden, der SDS-Singers und zweier Musikerinnen mit Gitarre und Gesang, Verleihung der "Ehrenmedaille der SDS", Ernennung zum "Ehrenmitglied von SOR-SMC", große Luftballonaktion und unzählig viele Geschenke. Zum Get Together lud Herr Strack vorab zu Canapés, Sekt und alkoholfreien Getränken ein. Nach dem offiziellen Teil klang der Tag mit Kaffee, Kuchen, Getränken und vielen Gesprächen aus. Weiterlesen...
Abschlussfeier der Studierenden der Fachschule für Wirtschaft: Zehn Student*innen absolvieren erfolgreich ihr 6-semestriges berufsbegleitendes Studium zum Staatlich geprüfte/n Betriebswirt*in mit den Schwerpunkten Marketing. Hierzu gratulieren wir herzlich: Xenia Airich, Hanan Dahhou, Vanessa Dinges, Niklas Kögler, Lars Kötschau, Lena Müller, Nataliya Riemer, Desmond Schlie, Dominik Schmitt und Jasko Jasmin Topalovic. Weiterlesen...
27.06.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten: 18 Schüler*innen aus acht unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben, werden von Rainer Strack in einer Feierstunde ausgezeichnet. Es sind: Janina Altenhofen (Bankkauffrau), Alexandra Kotterer und Christian Pasternack (Steuerfachangestellte), Dominik Henzen, Tabea Larwig, Anna-Maria Maas, Sven Plamann, Katharina Popov, Annika Thörle und Michelle Ziemer (Kauffrauen/-männer für Büromanagement), Alexander Mohr (Industriekaufmann), Marc Nebel (IT-Kaufmann), Denise Peikert und Ali Schekebi (Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen), Sabika Bach und Vanessa Bohanka (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Hratschik Latschinjan und Tanja Remmet(Verwaltungsfachangestellte). Weiterlesen...
Verabschiedungen: Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Rainer Strack insgesamt fünf Kolleginnen. In den Ruhestand entlassen werden Heidi Dietrich, Maria Maidhof-Roscher und Angela Rose-Deisenroth. Inge Strack und Petra Hilbert nehmen ein Sabbatjahr. Fachbereichs- und Fachkonferenzleiterinnen sowie der Personalrat dankten den Kolleginnen mit persönlichen Worten für die wertvolle und ausgezeichnete Zusammenarbeit, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft. Im Anschluss wurde mit Canapés, Sekt, Kuchen und Kaffee gefeiert. Weiterlesen... | .. - 14.10.2019 Einsatz 86/2019 Gemeldeter Zimmerbrand
.. - 10.01.2019 Ehrung für die Wettkampfgruppe Gold 2018 beim Neujahrsempfang der Stadt Kenzingen
Im Rahmen des Neujahrsempfangs der Stadt Kenzingen wurden die Feuerwehrangehörigen Tobias Burkhart, Fabian De Rossi, Steffen Drescher, Christian Kurz, Marvin Motz, Simeon Pieper, Adjei Seth, Jakob Stemann, Patrick Stolecki und Tobias Werner, die am 2. Juni 2018 unter der Leitung von Gruppenführer Daniel Schott erfolgreich das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold errungen haben, geehrt.
Das Team bestritt in den Jahren 2016 die Stufe Bronze und im Jahr 2017 die Stufe Silber.
.. - 28.12.2018 Zum Jahreswechsel...
An Silvester wird gefeiert und das Neue Jahr „eingeschossen“. Jedes Jahr passieren bei dieser Knallerei schlimme Unfälle. Hände, Augen, Ohren sind besonders gefährdet. Und Feuerwerkskörper können schnell Brände entfachen.
Die Feuerwehr Kenzingen rät daher:
Feuerwerksartikel gehören nicht in die Hände von Kindern, Jugendlichen und alkoholisierten Personen!
Die Hinweise der Hersteller sind unbedingt zu beachten. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung in geschlossenen Räumen verboten. Vorsicht ist auch bei sog. Tischfeuerwerk geboten!
Nach dem Anzünden ausreichenden Sicherheitsabstand einnehmen. Feuerwerkskörper und Raketen nicht unkontrolliert wegwerfen. Niemals auf Menschen werfen.
Knaller nicht zusammenbündeln, nicht wieder anzünden; unbrauchbar machen mit Wasser!
Auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst herstellen oder illegal aus dem Ausland importieren. Achten Sie auf das BAM-Prüfzeichen der Bundesanstalt für Materialforschung- und Prüfung!
Feuerwerkskörper nicht in oder auf Häuser werfen. Fenster während der Knallerei schließen.
Schützen Sie Haus und Wohnung vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen.
Raketen bei stärkerem Wind und Windböen nicht abfeuern!
Für den Notfall Löschmittel (Eimer mit Wasser, Feuerlöscher) bereitstellen!
Im Notfall wählen Sie die 112!
In Altstadtbereichen ist Feuerwerk durch die Ortspolizeibehörde generell verboten!
Einen guten Rutsch wünscht Ihnen,
.. - 24.09.2018 Einsatzleitwagen offiziell übergeben
Anfang September wurde der neue Einsatzleitwagen (ELW 1) in Dienst gestellt und in einer kleinen Feierstunde offiziell an die Freiwillige Feuerwehr Kenzingen übergeben. Das neue Fahrzeug ersetzt das ältere ELW 2, welches nach 24 Jahren außer Dienst genommen wurde. Bürgermeister Matthias Guderjan hob die Bedeutung des Feuerwehrwesens und die dafür notwendige Ausrüstung hervor. Landrat Hanno Hurth pflichtete dem bei und würdigte das Engagement der Stadt für die Stützpunktfeuerwehr Kenzingen.
Gesamtkommandant Karl Weiß und Abteilungskommandant Markus Kaspar erläuterten den Gästen die Ausstattung und den einsatztaktischen Wert der Neubeschaffung. Der Einsatzleitwagen diene der Führung von Einsätzen, insbesondere bei größeren Schadenslagen. Zur Ausstattung des ELW gehören insbesondere diverse Kommunikationseinrichtungen, zwei Computer- und Funkarbeitsplätze sowie Einsatzliteratur für Gefahrguteinsätze und diverse Alarm- und Einsatzpläne für Gebäude und Infrastruktur der Stadt.
Da das Fahrzeug auch über die Stadtgrenzen hinweg zum Einsatz kommt, beteiligten sich neben der Stadt Kenzingen und Spendern, auch der Landkreis und das Land Baden-Württemberg an den Anschaffungskosten.
Bildbeschreibung v.l.n.r: Stellvertretender Abteilungskommandant Lucas Kimmi, Stadtbrandmeister Karl Weiß, Abteilungskommandant Markus Kaspar. Bürgermeister Matthias Guderjan, Kreisbrandmeister Jörg Berger und Landrat Hanno Hurth.
.. - 03.06.2018 Gold und Bronze für Feuerwehr Kenzingen
29 Einsatzkräfte aller Abteilungen nehmen an Leistungsübungen der Feuerwehren teil
Nach der Leistungsstufe Bronze und Silber in den Jahren 2016 und 2017 traten elf Mann in zwei Gruppen bei den Leistungsübungen der Feuerwehren des Landkreises Emmendingen zur Leistungsstufe Gold an. In dieser Stufe musste ein Löscheinsatz einschließlich der Rettung einer Person über eine tragbare Leiter sowie ein technischer Hilfeleistungseinsatz einschließlich der Rettung einer Person und Erste Hilfe durchgeführt werden. Die Gruppe musste neben dem Lösch- und technischen Hilfeleistungseinsatz durch eine schriftliche Prüfung das notwendige Fachwissen nachweisen. Die Gruppen der Feuerwehr Kenzingen überzeugten durch hervorragende Ergebnisse in allen Bereichen. Gruppenführer Daniel Schott (Abt. Kenzingen) bereitete die Teams in einer mehrmonatigen Vorbereitungsphase parallel zum regulären Übungs- und Einsatzdienst auf diese Prüfungen vor.
Die erfolgreichen Teilnehmer waren Marvin Motz, Fabian de Rossi, Tobias Burkhart, Patrick Stoleki, Seth Adjei, Christian Kurz, Jakob Stemann, Steffen Drescher, Simeon Pieper, Tobias Werner sowie Daniel Schott.
Die beiden Gruppenführer Johannes Jentz (Abt. Hecklingen) und Matthias Herr (Abt. Bombach) führten zwei Gruppen, bestehend aus 18 Männern und Frauen aus den Abteilungen Bombach, Hecklingen, Nordweil und Kenzingen zum Leistungsabzeichen der Stufe Bronze. Hier galt es einen Löscheinsatz mit Rettung einer Person durchzuführen. Wie bei den Leistungsstufen Silber und Gold auch, musste die Einsatzübung gemäß den entsprechenden Vorschriften möglichst fehlerfrei und in einem vorgegeben Zeitrahmen durchgeführt werden.
Die erfolgreichen Teilnehmer der Gruppe Kenzingen I waren Manuel Hensle Olaf Stöcklin, Ralph Konrad, Nick Folger, Johannes Kühl, Jennifer Rissler, Robin Schill, Esrar Niaseh sowie Johannes Jentz.
Die erfolgreichen Teilnehmer der Gruppe Kenzingen II waren Matthias Hensle, Simon Jentz, Lukas Schott, Sebastian Schrodin, Christian Wurthman, , Marcel Schillinger, Fabian Dose, Patrick Bauer sowie Matthias Herr
.. - 29.05.2018 Aus- und Fortbildung von Einsatzkräften im 1. Halbjahr
Im ersten Halbjahr 2018 besuchten Jennifer Rissler, Esrar Ahmad Niaseh, Olaf Stöcklin, Ralph Konrad, Johannes Kühl und Nick Folger den Grundausbildungslehrgang auf Kreisebene und verstärken nun die Einsatzabteilung der Feuerwehr Kenzingen. Fabian de Rossi und Jakob Stemann absolvierten erfolgreich den Truppführer-Lehrgang. Thomas Ambs und Christian Hoheisel besuchten den Lehrgang „Helfer ABC-Erkundung“ an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal. Tobias Burkhart nahm an einem Gerätewartseminar der Firma Dräger teil. Stadtbrandmeister Karl Weiß und Abteilungskommandant Markus Kaspar gratulierten den erfolgreichen Lehrgangsteilnehmern.
.. - 11.01.2018 Jahreshauptversammlung Abt. Kenzingen
Am 5. Januar fand im Feuerwehrgerätehaus Kenzingen die Jahreshauptversammlung der Abteilung Kenzingen statt.
Der stellvertretende Abteilungskommandant Lucas Kimmi verlas den Bericht des Schriftführers. Die Abteilung Kenzingen hielt in 2017 41 Übungsabende mit insgesamt 2118 Stunden Gesamtausbildungszeit ab. Hinzu kommen noch Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene sowie diverse Tagesseminare. Die 61 Kameraden der Einsatzabteilung leisteten im vergangenen Jahr 63 Einsätze mit 1434 Einsatzstunden ab, von denen Lucas Kimmi einige kurze Revue passieren ließ.
Auf die Arbeit der Jugendabteilung der Kenzinger Wehr ging Johannes Kühl näher ein. Neben den zahlreichen wöchentlichen Proben beteiligte sich die 21 köpfige Jugendfeuerwehr aktiv an Sicherheitswachdiensten wie Fasnacht und St. Martin als auch in der Unterstützung der Einsatzabteilung am traditionellen Tag der offenen Tür. Highlights waren aber das Erreichen des ersten Platzes bei den Pokalwettkämpfen sowie die Berufsfeuerwehrtage.
Abteilungskommandant Markus Kaspar ging insbesondere auf die Lehrgangs- und Ausbildungssituation der Abteilung ein. So seien im vergangenen Jahr neben den zahlreichen Proben 27 Lehrgänge seitens der Kameraden besucht worden. Bei den 63 Einsätzen wurden 14 Personen aus lebensbedrohlichen Lagen gerettet. Ungefähr zu einem Drittel der Einsätze wurden die Einsatzkräfte während den üblichen Arbeitszeiten zwischen 6 und 18 Uhr alarmiert, wozu die viele Kameraden den Arbeitsplatz verlassen mussten. "Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel wird die Abkömmlichkeit vom Arbeitsplatz immer schwieriger, was zukünftig die Feuerwehren bzw. die Kommunen vor neue Herausforderungen stellen wird", so Markus Kaspar. Zwei Wettkampfgruppen erreichten im Jahr 2017 das Leistungsabzeichen der Stufe Silber.
Die Ehrungen seitens der Wehr unternahm Abteilungskommandant Markus Kaspar. Mit der Anerkennungsmedaille sollen besondere Leistungen im Feuerwehrdienst der Abteilung Kenzingen gewürdigt werden. Die Anerkennungsmedaille in Bronze erhielt Magnus Körbel. Alexander Zimmermann wurde die Anerkennungsmedaille in Silber verliehen. Mit der Anerkennungsmedaille in Gold, welche frühestens nach 30 Jahren leistungsbezogener Tätigkeit verliehen werden kann, wurde Adolf Fehrenbach geehrt.
Stadtbrandmeister Karl Weiß dankte allen Kameraden für ihr Engagement. Er hob den hohen Leistungsstand der Abteilung hervor, was aus einer guten Ausbildung das ganze Jahr über resultiert.
Bürgermeister Matthias überbrachte die Grußworte und den Dank der Stadt Kenzingen, Dieter Reinbold die Grüße des Polizeireviers Emmendingen und Diethelm Scholle vom DRK OV Kenzingen.
.. - 21.12.2017 Die Feuerwehr Kenzingen wünscht // Frohe Weihnachten \\
.. - 24.09.2017 -Tag der offenen Tür- bei der Feuerwehr Abt. Kenzingen
Am Sonntag, den 24. September 2017 veranstaltet die Feuerwehr Kenzingen ihren „Tag der offenen Tür“. Ab 11 Uhr sind die Tore im Feuerwehrweg 8 für Bevölkerung geöffnet. Zum Mittagstisch wird in diesem Jahr unter anderem auch wieder das traditionelle Rindfleisch mit Meerrettich angeboten. Eine große Kuchen- und Tortenauswahl steht zur Kaffeezeit bereit und bieten sicherlich für jeden Geschmack etwas. Ein Rahmenprogramm mit diversen Vorführungen bietet den Mitbürgern einen kleinen Einblick in die Feuerwehrarbeit.
.. - 09. -10.09.2017 Fire Abend Hock und Tag der offenen Tür
m Samstag den 09. September lädt die Feuerwehr Abteilung Hecklingen zum Fire Abend Hock mit Cocktails und Musik ein. Beginn ist ab 17 Uhr am Feuerwehrgerätehaus Hecklingen. Am Sonntag den 10. September ist die Bevölkerung ab 11 Uhr zum traditionellen Tag der offenen Tür eingeladen. Für das leibliche Wohl und Unterhaltung mit Musik und Vorführungen ist bestens gesorgt.
.. - 16.07.2017 Platz 1 für die Jugendfeuerwehr Kenzingen
Die Jugendfeuerwehr der Abteilung Kenzingen nahm kürzlich an den jährlichen Kreisjugendfeuerwehrwettkämpfen in Denzlingen teil und toppte in diesem Jahr ihre Leistung erneut. Praktische Prüfungen standen in den Disziplinen Kugelstoßen, Staffellauf, Löschangriff und einer Schnelligkeitsübung an. Dabei stellte das Team, das sich aus Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 17 Jahren zusammensetzt, seine Fähigkeiten wieder einmal hervorragend unter Beweis. In einem theoretischen Teil galt es Fragen zur Feuerwehrtechnik und Allgemeinbildung zu beantworten. Bei der Siegerehrung überreichte Kreisjugendfeuerwehrwart Michael Köpfer dem Kenzinger Team den Pokal für Platz eins, den Wanderpokal sowie die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr.
.. - 27.06.2017 Leistungsabzeichen in Silber für die Wettkampfgruppen der Feuerwehr Kenzingen
Zwei Wettkampfgruppen der Feuerwehr Kenzingen waren am 24. Juni 2017 bei den Leistungsübungen der Feuerwehren des Landkreises Emmendingen in Endingen am Start. Ziel war, nachdem 2016 bereits Bronze erreicht wurde, in diesem Jahr die Stufe Silber. Zum Erreichen des baden-württembergischen Feuerwehr-Leistungsabzeichen der Stufe Silber müssen ein Löschangriff mit Personenrettung sowie ein technischer Hilfeleistungseinsatz bei einem Verkehrsunfall jeweils in einer bestimmten Vorgabezeit unter Berücksichtigung der Richtlinien und der Unfallverhütung absolviert werden.
Die Abteilung Kenzingen startete unter der Leitung von Gruppenführer Daniel Schott mit zwei Gruppen. Tobias Werner, Patrick Stolecki, Steffen Drescher, Tobias Pfalzer, Seth Adjei, Jakob Stemann, Tobias Burkhart, Fabian de Rossi, Christian Kurz, Simeon Pieper sowie Daniel Schott bildete diese erfolgreiche Team.
.. - 14.04.2017 Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Kenzingen
Rückblick auf ein arbeitsreiches Jahr für die
Feuerwehr Kenzingen
Am Freitag den 31. März 2017 fand in Bombach die Jahreshauptversammlung aller vier Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Kenzingen statt. Stadtbrandmeister Karl Weiß begrüßte zahlreiche Gäste in der vollbesetzten Schulbuckhalle.
Schriftführer Tobias Burkhart ging in seinem Bericht auf einige der 243 Einsätze des vergangenen Jahres ein, die von den 137 Mitgliedern der Einsatzabteilungen abgearbeitet wurden.
Für die Jugendfeuerwehr verlas Johannes Kühl den Bericht. Er berichtete von zahlreichen Aktivitäten der 57 Mitglieder, bei denen neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung auch sportliche Aktivitäten,wie ein Fussballtunier und der Pokalwettkampf der Kreisjugendfeuerwehr einen großen Anteil im Dienstjahr hatten.
Seniorenbetreuer Herbert Eppler berichtete über zahlreiche Aktivitäten der 27 Feuerwehrsenioren. Ein Höhepunkt des Jahres war mit Sicherheit wieder der Besuch des Kreisseniorennachmittags.
Stadtbrandmeister Karl Weiß erwähnte in seinem Bericht nochmals die Vorteile des neuen Gerätehauses, was sich besonders bei der Disponierung und Abarbeitung der 148 Einsatzstellen zeigte, als am 25. Juni ein Starkregenfront über das Gemeindegebiet zog und zahlreiche Wohnungen und Keller unter Wasser setzte. Weiß bedankte sich bei Bürgermeister Guderjan, sowie dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung, die immer ein offenes Ohr für die Belange der Feuerwehr haben.
Kassenverwalter Thomas Ambs verlas den Kassenbericht. Der Kassenprüfer Wolfgang Böcker lobte die Kassenführung.
Bürgermeister Matthias Guderjan überbrachte die Dankesworte der Stadt Kenzingen und bedankte sich für das ehrenamtliche Engagement das ganze Jahr hindurch.
Die Ehrungen des Landes Baden-Württemberg überbrachte Bezirksbrandmeister Adrian Wibel. Er zeichnete Jürgen Fischer, Frederick Kaiser und Andreas Schmidtchen für 25 - jährige Mitgliedschaft mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber aus. Für 40 - jährige Mitgliedschaft erhielten Werner Burkhart, Uwe Fischer und Walter Schrodin das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold.
Von der Stadt Kenzingen wurden folgende Ehrungen ausgesprochen:
Für 20 – jährige Mitgliedschaft wurden Patrick Burkhart und Christian Hoheisel geehrt, für 30 Jahre Peter Oettle, Jürgen Okle, Wolfgang Schneider und Andras Schneider. 35 Jahre ist Heribert Möllney und Timo Schott Mitglied der Feuerwehr Kenzingen. Seit 45 Jahren Herbert Eppler, Hubert Herr, Hubert Striegel sowie Karl Erich Weiß. Adolf Fehrenbach und Bernard Pfeifer können auf 55 Jahre Feuerwehrdienst zurückblicken und stolze 60 Jahre ist Wolfgang Hensle Mitglied der Feuerwehr Kenzingen.
Eure Kameraden der Feuerwehr Kenzingen gratulieren Euch recht herzlich.
• Steffen Drescher
• Patrick Stolecki
• Robin Schill
• Dominik Wälde
• Marius Buderer
• Lukas Schott
• Simeon Pieper
• Christian Burkhart
• Johannes Jentz
• Thomas Meier
• Daniel Schott
• Simon Pfeifer
• Florian Blattmann
.. - 25.03.2017 Feuerwehr-Ehrenzeichen der Sonderstufe für Karl Weiß
Am vergangenen Freitag, den 17. März 2018 wurde im Rahmen der Hauptversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Emmendingen der Stadtbrandmeister der Stadt Kenzingen, Karl Weiß, mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen der Sonderstufe geehrt. Landesbranddirektor, Dr. Karsten Homrighausen, dankte Karl Weiß für seinen unermüdlichen Einsatz im Feuerwehrwesen des Landkreises. Glückwünsche überbrachte auch Kreisbrandmeister Jörg Berger und überreichte Ehefrau Veronika Weiß einen Blumenstrauß.
Foto: Internet-Tageszeitung REGIOTRENDS.de
Karl Weiß ist seit 1985 in der Führung der Feuerwehr Kenzingen. Beginnend als Abteilungskommandant der Abteilung Kenzingen, wurde er 1995 zum Kommandant der Gesamtwehr gewählt und hat seither dieses Amt inne. Seit 2012 ist Karl Weiß zum stellvertretenden Kreisbrandmeister des Landkreises Emmendingen bestellt. Des Weiteren bekleidet er das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Emmendingen und ist als Kreisausbilder tätig.
Herzlichen Glückwunsch von den Kameraden der Feuerwehr Kenzingen!
.. - 27.12.2016 Zum Jahreswechsel...
.. - 18.12.2016 Die Feuerwehr Kenzingen wünscht frohe Weihnachten
.. - Am 25. September 2016: Die Feuerwehr Kenzingen öffnet die Tore...
“Tag der offenen Tür” bei der Feuerwehr Kenzingen
Am Sonntag, den 25. September 2016 veranstaltet die Feuerwehr Kenzingen ihren „Tag der offenen Tür“. Ab 11 Uhr sind die Tore im Feuerwehrweg 8 für Bevölkerung geöffnet.
Zum Mittagstisch wird in diesem Jahr unter anderem auch wieder das traditionelle Rindfleisch mit Meerrettich angeboten. Eine große Kuchen- und Tortenauswahl steht zur Kaffeezeit bereit und bieten sicherlich für jeden Geschmack etwas.
Die Jugendfeuerwehr bietet ein Programm für Kinder an. Neben einer Löschübung, bei der zielsicher gelöscht werden muss, steht für eine Kistenrutsche bereit. Ab dem frühen Nachmittag zeigt die Einsatzabteilung verschiedene Übungen und Vorführungen. Neben den Einsatzmöglichkeiten einer Drehleiter wird die Rettung einer Person aus einem verunfallten Fahrzeug demonstriert. Ebenso steht die Vorführung einer Fettexplosion auf dem Programm. Am späten Nachmittag können sich die Gäste über ein nicht ganz ureigenes Aufgabenspektrum der Feuerwehr informieren. Der Leiter der Messgruppe der Feuerwehr Kenzingen stellt den CBRN-Erkundungskraftwagen, ein Messfahrzeug, vor und erklärt dessen Einsatzmöglichkeiten und Beladung. Ein weiterer Programmpunkt ist den kleineren Gästen gewidmet – sie können aus nächster Nähe beobachten, wie sich ein Atemschutzgeräteträger ausrüstet und was er alles dabei hat. Für Technik-Interessierte steht der Fahrzeugpark zur Besichtigung bereit, ebenso kann die Atemschutzwerkstatt besichtigt werden.
.. - 15.08.2016 Gesamtwehr Kenzingen veranstaltet Intensivworkshop -Atemschutzeinsatz-
Der Einsatz mit schwerem Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung, stellt den Kern der Aufgaben einer Feuerwehr dar.
Neben körperlicher Leistungsfähigkeit ist der Umgang mit notwendigen Geräten und das taktische Vorgehen für einen sicheren Einsatz grundlegend.
Um dies zu trainieren, führte die Gesamtwehr Kenzingen einen Intensivworkshop „Atemschutzeinsatz“ durch.
Ziel dieses Workshops war es, die bisherige Ausbildung der Atemschutzgeräteträger in allen Abteilung aufzugreifen und an einem Tag zu bündeln, sowie zu intensivieren.
Der Workshop begann mit einem theoretischen Teil, bestehend aus den Grundlagen der Verbrennung, den Phänomenen der schnellen Brandausbreitung und der effizienten Brandbekämpfung.
Anschließend folgte eine Stationsausbildung für alle Atemschutzgeräteträger der Abteilungen.
Insgesamt durchliefen die 45 Anwesenden Stationen wie Vornahme der Angriffsleitung, Türöffnung, Strahlrohrtraining und Vorstellung der Bestandteile eines Atemschutzgerätes.
Sowohl für die Teilnehmer, als auch für die vier Ausbilder, war es ein lehrreicher Tag, der auf die schwierige Herausforderung von Menschenrettung und Brandbekämpfung bei Bränden weiter vorbereitete.
.. - 13.06.2016 Feuerwehr Kenzingen mit drei Wettkampfgruppen erfolgreich
Gleich drei Wettkampfgruppen der Feuerwehr Kenzingen starteten bei den Leistungsübungen der Feuerwehren des Landkreises Emmendingen am 11. Juni in Waldkirch und konnten das baden-württembergische Leistungsabzeichen der Stufe Bronze in Empfang nehmen. Zum Erreichen der Stufe Bronze muss ein Löschangriff mit Personenrettung in einer bestimmten Vorgabezeit unter Berücksichtigung der Richtlinien und der Unfallverhütung absolviert werden.
Die Abteilung Kenzingen startete unter der Leitung von Gruppenführer Daniel Schott mit zwei Gruppen. Tobias Werner, Patrick Stolecki, Lorenz Happach, Steffen Drescher, Tobias Pfalzer, Seth Adjei, Jakob Stemann, Tobias Burkhart, Fabian de Rossi, Christian Kurz, Simeon Pieper sowie Daniel Schott bildeten dieses erfolgreiche Team.
Die Abteilungen Nordweil und Bombach starteten mit einer gemeinsamen Gruppe unter der Leitung von Gruppenführer Florian Blattmann. Patrick Bauer, Manuel Hensle, Judith Hensle, Florian Vögt, Fabian Dose, David Hügle, Mathias Hügle, Matthias Herr und Florian Blattmann waren hier die erfolgreichen Teilnehmer.
.. - 11.06.2016 Erfolgreiche Wettkampfgruppen der FF Kenzingen
Drei Wettkampfgruppen der Feuerwehr Kenzingen haben heute das Leistungsabzeichen der Stufe Bronze errungen. Bei den Leistungsübungen in Waldkirch, legten sie erfolgreiche Übungen ab und konnten somit die lange Vorbereitung erfolgreich abschließen.
Gratulation von allen Kameraden der FF Kenzingen an die 21 Teilnehmer aus allen vier Abteilungen.
.. - 23.05.2016 Übung der Feuerwehr in der KiTa Bombach
Kürzlich fand die Frühjahresübung der Abt. Bombach in der örtlichen KiTa statt. Angenommen wurde ein Brand im Küchenbereich. Neben der Feuerwehr konnten auch die Erzieherinnen mit ihren Kindern den Notfall real trainieren. Zur Unterstützung der Abteilung Bombach wurde die Abteilung Nordweil sowie ein Fahrzeug der Abteilung Kenzingen hinzugezogen.
.. - 26.04.2016 Landesfeuerwehrverband tagt in Kenzingen
Im April fand in Kenzingen die Sitzung des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg statt. Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg repräsentiert und vertritt die Interessen der Feuerwehren gegenüber Öffentlichkeit, Verwaltung, Regierung sowie gegen über den Feuerwehrträgern und berät das Innenministerium zu fachspezifischen Themen. Karl Weiß und Markus Kaspar begrüßten neben Verbandspräsidenten Dr. Frank Knödler und Landesbranddirektor Herrmann Schröder rund 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im neuen Feuerwehrgerätehaus Kenzingen, welches viel Zuspruch erhielt. Landesinnenminister Reinhold Gall musste seine Teilnahme an der Sitzung kurzfristig absagen.
v.l.n.r.: Gerhard Lai (Vizepräsident Landesfeuerwehrverband), Jörg Berger (Verbandsvorsitzender Landkreis Emmendingen), Dr. Frank Knödler (Präsident Landesfeuerwehrverband), Stadtbrandmeister Karl Weiß, Landesbranddirektor Herrmann Schröder und Abteilungskommandant Markus Kaspar.
.. - 21.04.2016 Unternehmerfrauen besuchen Feuerwehr
Kürzlich besuchten die Unternehmerfrauen im Handwerk, AK Landkreis Emmendingen, die Feuerwehr Kenzingen, um sich über deren Arbeit, Technik und über das Feuerwehrgerätehaus zu informieren. Kommandant Karl Weiß, Stellvertreter Michael Meier und Jörg Kaspar beantworteten viele Fragen zum Thema Brandschutz und führten den Arbeitskreis in zwei Gruppen durch das Haus im Feuerwehrweg 8. Die 1. Vorsitzende, Adelheid Bury-Vetter, dankte der Wehrführung herzlich für den Empfang und den informativen Abend.
.. - 25.03.2015 Jugendfeuerwehr der Gesamtwehr neu ausgerüstet
Kürzlich wurden die Mitglieder/-innen der Jugendfeuerwehren der Abteilungen Kenzingen, Bombach, Nordweil und Hecklingen mit neuer persönlicher Schutzausrüstung ausgestattet. Ebenso sind seit kurzem in allen Ortsteilen wieder Jugendfeuerwehren zur Nachwuchssicherung vorhanden. Der rege Zulauf ist unter anderem den Investitionen in neue und moderne Technik geschuldet, was die Feuerwehr auch bei Kinder und Jugendlichen wieder attraktiv macht.
.. - 18.01.2016 Jahreshauptversammlung der Abt. Kenzingen
Zur traditionellen Jahreshauptversammlung lud die Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Kenzingen am 5. Januar ins Feuerwehrgerätehaus Kenzingen. Bürgermeister Matthias Guderjan, zahlreiche Vertreter des Stadtrates sowie Vertreter anderer Rettungsorganisationen, Feuerwehrangehörige und Gäste folgten der Einladung zum ersten offiziellen Termin im neuen Jahr.
Abteilungskommandant Markus Kaspar eröffnete die erste Jahreshauptversammlung in den neuen Räumlichkeiten Versammlung und überbrachte die Grüße und Neujahrswünsche der Abteilung Kenzingen an die Anwesenden. Nach einer Gedenkminute berichtete Schriftführer Daniel Schott über die Einsätze und Aktivitäten der Wehr im vergangenen Jahr.
Die Abteilung Kenzingen hielt in 2015 38 Übungsabende mit insgesamt 2015 Stunden Gesamtausbildungszeit ab. Hinzu kommen noch Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene sowie Tagesseminare für Atemschutzgeräteträger und Maschinisten. Die 60 Kameraden der Einsatzabteilung leisteten im vergangenen Jahr 61 Einsätze ab, von denen Schriftführer Daniel Schott einige kurze Revue passieren ließ. Am spektakulärsten aber auch am fordernsten sei der Großbrand im benachbarten Herbolzheim gewesen.
Auf die Arbeit der Jugendabteilung der Kenzinger Wehr ging Johannes Kühl näher ein. Insgesamt waren 2015 40 Proben zu verzeichnen. Die Jugendfeuerwehr beteiligte sich aktiv an Sicherheitswachdiensten wie Fasnacht und St. Martin als auch in der Unterstützung der Einsatzabteilung am traditionellen Tag der offen Tür. Highlights waren aber der dritte Platz bei den Pokalwettkämpfen in Herbolzheim, die Berufsfeuerwehrtage sowie das gemeinsame Hüttenwochende.
Im Anschluss gab Kassenverwalter Norbert Hensle Auskunft über den Kassenstand der Abteilung. Kassenprüfer Heinrich Reisch und Joachim Schätzle prüften die Kasse und lobten die Professionalität des Kassenverwalters, was eine einstimmige Entlastung seitens der Versammlung zur Folge hatte.
Abteilungskommandant Markus Kaspar ging in seinem Bericht insbesondere auf den Umzug und die funktionell neuen Räumlichkeiten der Abteilung Kenzingen ein. Diese hätten sich schon mehrfach bewährt gemacht. Deutlich sei dies insbesondere bei der Abarbeitung des Großeinsatzes in Herbolzheim geworden, berichte Kaspar verbunden mit einem Dank an die Stadt.
Neben den Einsätzen der Wehr ging Abteilungskommandant Kaspar insbesondere auf die Lehrgangs- und Ausbildungssituation der Abteilung ein. So seien im vergangenen Jahr neben den zahlreichen Proben 45 Lehrgänge seitens der Kameraden besucht worden. "Dies sei notwendig, um den ständig steigenden Anforderungen im Feuerwehrdienst gerecht zu werden", so Abteilungskommandant Kaspar. Bei den 61 Einsätzen wurden 5 Personen aus lebensbedrohlichen Lagen gerettet.
Besonders erfreulich sei für die Feuerwehr Kenzingen gewesen, dass beide Wettkampfgruppen der Abteilung im Mai das Leistungszeichen in Gold in Empfang nehmen durften. Besonderen Dank gilt dabei den Gruppenführern Magnus Körbel und Simon Pfeifer für Ausbildung in den vergangenen drei Jahren, in denen bereits das Leistungsabzeichen in Silber und Bronze abgelegt wurde.
Die Ehrungen seitens der Wehr unternahm Abteilungskommandant Markus Kaspar. Mit der Anerkennungsmedaille sollen besondere Leistungen im Feuerwehrdienst der Abteilung Kenzingen gewürdigt werden. Die Anerkennungsmedaille in Bronze erhielten Simon Pfeifer und Phillip Wohlschlegel. Thomas Meier und Andreas Schmidtchen wurde die Anerkennungsmedaille in Silber verliehen. Mit der Anerkennungsmedaille in Gold, welche frühestens nach 30 Jahren leistungsbezogener Tätigkeit verliehen werden, wurde Herbert Eppler geehrt.
Quelle: www.malttec.com
Gesamtkommandant Karl Weiß dankte in seinem Grußwort den Einsatzkräften der Abteilung Kenzingen für ihren hervorragenden Einsatzdienst. Insbesondere lobte Weiß das Engagement der vielen jungen Feuerwehrleute. Besonderen Dank widmete er der großen Unterstützung der Gemeinderäte, Verwaltung und seitens der Bürgerschaft für den Bau des neuen Feuerwehrgerätehaus. „Man werde den Ansprüchen gerecht werden.“
Dieter Reinbold, Leiter des Polizeipostens Kenzingen sowie Diethelm Scholle vom Ortsverein des Roten Kreuz überbrachten Grüße und bedankten sich für die kooperative Zusammenarbeit im vergangenen Jahr.
Michael Meier, stellvertretender Abteilungskommandant der Abt. Kenzingen, dankte abschließende Markus Kaspar im Namen der Kameraden für sein herausragendes Engagement und die umfangreiche Arbeit als Abteilungskommandant und schloss die Versammlung.
.. - 06.01.2016 Neujahrsempfang der Stadt Kenzingen: Wettkampfgruppen geehrt
Im Rahmen des traditionellen Neujahrsempfangs der Stadt Kenzingen wurden die Wettkampfgruppen Gold des Jahres 2015 von Seiten der Stadt Kenzingen, vertreten durch Bürgermeister Matthias Guderjan, geehrt.
Nach dem Baden-Württembergischen in Bronze und Silber in den Jahren 2013 und 2014 erreichten die Wettkampfgruppen der Abteilung Kenzingen im Jahr 2015 das Leistungsabzeichen in Gold.
Marco Danzeisen, Simon Dilli, Steffen Engler, Patrick Grüner, Johannes Jentz, Jan Kunzer, Julian Müller, Philipp Reisch, Robert Stumpf, Kai Zimmermann, Fion Zirlewagen sowie Magnus Körbel und Simon Pfeifer waren die erfolgreichen Teilnehmer. Die Ausbildung lag in den Händen von Simon Pfeifer und Magnus Körbel.
.. - 26.12.2015 Zum Jahreswechsel...
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q-de-774 | Projekte in Hessen. Welche Auszeichnung hat das Kollegium von Cornelia Sturm erhalten? | Chronik 2018/19 – Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden
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06.08.18 Schuljahresbeginn 2018/19: Schulleiter Rainer Strack begrüßt im Rahmen einer Dienstbesprechung das gesamte Kollegium, wünscht allen einen erfolgreichen Start in das neue Schuljahr und gibt wichtige personelle und organisatorische Veränderungen bekannt:
Personalia: Nicht mehr zum Kollegium der SDS gehören Torsten Roggan und Carola Rosa. Herr Roggan wurde an die Lehrkräfteakademie versetzt und Frau Rosa wechselte als Abteilungsleiterin an die Kerschensteinerschule.
Neuzugänge:Jennifer Schiradin erhielt nach erfolgreichem Abschluss ihres Referendariats an der SDS eine Festanstellung. Sie unterrichtet die Fächer Wirtschaftslehre und Deutsch.
Dr. Bastian Knippschild heißen wir als neuen Kollegen willkommen. Er absolvierte sein Referendariat an der Martin-Niemöller-Schule in Wiesbaden und unterrichtet die Fächer Mathematik und Physik.
Luisa Colombel wird als Berufseinsteigerin mit den Fächern Wirtschaftslehre und Politik eingesetzt. Langfristig wird sie den Versicherungsbereich verstärken.
Die Unterrichtskapazitäten in den Fächern Spanisch und Religion werden durch den Einsatz von Anne Scharnbacher erweitert.
Andreas Kohrn unterstützt mit einer halben Stelle das Kollegenteam im Fach Religion.
Anke Weingardts Vertrag wurde um ein Jahr verlängert. Sie unterrichtet mit einer halben Stelle die Fächer Mathematik und Naturwissenschaften.
Jürgen Drieschmanns unterstützt mit einem 8-Stunden Vertrag weiterhin das Kollegium im Fach Politik.
Vertretungsvertrag: Frau Lange-Schächer kommt an die SDS zurück. Sie übernimmt Unterichtsstunden im Industriebereich für die Elternzeit von Hern Löffler.
40-jähriges Dienstjubiläum: Am 29. Juli 2018 beging Oberstudiendirektor Rainer Strack, Schulleiter der SDS, sein 40. Dienstjubiläum. Hierzu gratulierte ihm die stellvertretende Schulleiterin Nicole Achzet im Namen des gesamten Kollegiums und überreichte einen Blumenstrauß. In einer Feierstunde am 14.08.2018 dankte Andrea Männle, stellvertretende Leiterin des Staatlichen Schulamtes für den Rheingau-Taunus-Kreis und die Landeshauptstadt Wiesbaden, für Herrn Stracks Treue im Dienste des Landes Hessen und übergab ihm seine Urkunde.Weiterlesen ...
WLAN-Bereitstellung: Die Vorarbeiten zur Errichtung des WLAN-Netzes sind abgeschlossen. Mitte August sollen die Accesspoints gesetzt werden und Anfang September das WLAN-Netz einsatzbereit sein.
Versäumniszeitenkennzeichen vereinheitlicht: Schulformübergreifend erfolgte die Einheitlichkeit der Kennzeichen von Versäumnissen für Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Kürzeln. Die Liste der Kürzel ist im Klassenbuch einzukleben und ab sofort anzuwenden.
09.08.18 Schulentwicklung 2018: Nach vorläufigem Abschluss der Einschulung zeigt sich, dass die Schülerzahlen im Vollzeitbereich leicht rückläufig und im Teilzeitbereich gewachsen sind. Besonders in den Ausbildungsberufen "Industriekaufmann/-frau", "Verwaltungsfachangestellte/r" und "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement" stiegen die Schülerzahlen an.
14.08.18 QuABB-Beratungsangebot: Barbara Emmelheinz, Sabine Flügel und Petra Gandor, Mitarbeiterinnen von QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule) stellen unseren neuen Berufsschulklassen ihr Beratungsangebot vor. Es beinhaltet Unterstützung bei Schwierigkeiten im Betrieb, der Berufsschule und im privaten Umfeld, Konfliktsituationen und Krisenbewältigung, der Suche nach gemeinsamen Problemlösungen mit allen Beteiligten sowie Koordination und Organisation von individuellen Hilfs- und Unterstützungsangeboten. Verantwortlich für den Ablauf der Vorstellung ist Kollege Michael Väth.
17.08.18 Schulpsychologischer Dienst:Ab dem 01.09.2018 ist der Psychologe Benedikt Herwig für unsere Schule zuständig.
20.08.18 Praktische Lehrerausbildung an der SDS: Heute nimmt Julia Ergaschew im Rahmen ihres Wirtschaftspädagogikstudiums den dritten Teil des obligatorischen Unterrichtspraktikums auf. Diese Phase dauert drei Wochen.
20.08.-07.09.2018 FOS-Klassen auf Hübingenfahrt: Zum zehnten Mal in Folge nimmt der gesamte Fachbereich der Fachoberschule mit rund 500 Schülerinnen und Schülern an der traditionellen Klassenfahrt ins Feriendorf Hübingen teil. Ein Outdoorprogramm mit erlebnispädagogischen Teamübungen, Besuch des Kletterparks, Bogenschießen, Töpfern, Feuerexperimente und gemeinsames Kochen sollen Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten der SuS stärken, das Finden und Einhalten von Werten und Regeln zur Anwendung im Schulalltag festigen sowie Kompetenzen zur Umsetzung eigener Ziele für die Fachoberschulreife fördern und vertiefen.Weiterlesen ...
27.08.18 Europakaufmann/-frau: Nach ersten Sondierungsgesprächen bemüht sich die Schulleitung darum, zukünftig die Zusatzqualifikation "Europakaufmann/Europakauffrau" an der SDS anzubieten. Sie ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die in einem kaufmännischen Berufsausbildungsverhältnis stehen, sich im Unterricht mit internationalen Geschäftsprozessen auseinanderzusetzen, den Europäischen Computerführerschein (European Computer Drivers Licence, ECDL) zu erwerben, Zertifizierungen in zwei europäischen Fremdsprachen zu erlangen und in einem dreiwöchigen Betriebspraktikum im Ausland Berufserfahrung in einem internationalen Umfeld zu sammeln.
03.09.2018 Lehramtspraktikum:Larissa Mayer absolviert bis zum 28.09.2018 an der SDS ein vierwöchiges Praktikum. Sie studiert im 5. Semester an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz Wirtschaftslehre und Sozialkunde; ihr Unterrichtsfach ist Politik.
10.09.2018 Beauftragung:Ab sofort ist Anne Paulsen mit folgenden Aufgaben der Abteilung V der SDS beauftragt: Berufsschule (Steuerfachangestellte/-r, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/-r, Rechtsanwaltsfachangestellte/-r und Justizfachangestellte/-r), Fachschule für Wirtschaft, Erwerb der Fachhochschulreife in der Fachschule sowie Gesundheit und Umwelt.
11.09.2018 Räumungsübung:Am Dienstag, den 11.09.2018, um 11:00 Uhr und am Donnerstag, den 13.09.2018, um 14:00 Uhr finden Räumungsübungen statt. Die Schülerinnen und Schüler sammelten sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern am Haupteingang zum Helmut-Schön-Park.
17.09.2018 Vertretungsverträge:Unsere ehemalige Kollegin Doris Wittmann unterstützt mit einem 3-Stundenvertrag das Kollegenteam im Fachbereich Büromanagement und Herr Okyay Aslantes wird im Fach Englisch für drei Stunden in der Fachschule für Wirtschaft eingesetzt.
Beförderungen:Frau Corinna Snopek, Leiterin der Abteilung III der SDS, wurde zur Studiendirektorin und Frau Tanja König, zuständig für die Organisation der Auslandspraktika, zur Oberstudienrätin befördert. Herr Strack überreicht beiden Kolleginnen ihre Urkunde und gratuliert ihnen sehr herzlich.
21.09.2018 IHK ehrt SDS-Schülerinnen und Schüler:Jessica Buch (Kauffrau für Büromanagement), Daniel Fischer (IT-Systemkaufmann) und Dana Zajac (Bankkauffrau) wurden im Rahmen der dualen Ausbildung an der SDS unterrichtet. Die IHK-Wiesbaden ehrte sie als die Besten ihrer Ausbildungsberufe des Prüfungsjahrgangs 2018. Herr Fischer schloss sogar als Hessenbester ab.
SDS- Schülerinnen und Schüler von der IHK ausgezeichnet...
24.09.2018 Beförderung: Herr Dieter Keßler, der die Aufgaben der Abteilung II der SDS leitet, wurde zum Studiendirektor befördert. Hierzu gratuliert die Schulgemeinde herzlich.
27.09.2018 Ausstellung Kultur und Integration:19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 11BaK veranstalten unter der Leitung von Politiklehrer Johannes Fey eine interaktive Ausstellung zum Thema Kultur und Integration. Inhalt der Veranstaltung war, Integrationsprozesse und -hemmnisse zu analysieren, Akteure und ihre Rollen zu beurteilen und in diesem Kontext maßgebliche Einflussgrößen zu bewerten und einzuordnen mit dem Ziel, ein Verständnis von „Kultur“ herzuleitet, das Veränderungen und Entwicklung als notwendig erachtet. Über 160 Schülerinnen und Schüler der SDS besuchten die Ausstellung.
Deutsch genug? „Deutsche Leitkultur“ als Hemmschuh der Integration?...
15.10.2018 Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit:Schulleiter Rainer Strack gratuliert Volker Schuster zur Lebenszeitverbeamtung und überreicht ihm die Urkunde.
Schulverschönerung:Das Foyer der SDS erstrahlt in neuem Glanz. Während der Herbstferien wurden die Türen im Eingangsbereich inklusive Toilettentür neu gestrichen.
25.10.2018 12er FOS-Klassen besuchen Hochschulinformationstag:Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen informieren sich an der Hochschule RheinMain über Inhalte und Aufbau von Bachelorstudiengängen, Studienfinanzierungsmöglichkeiten sowie Bewerbungs- und Zulassungsverfahren. Gespräche mit Studierenden, Professorinnen und Professoren als auch Besuche von Probevorlesungen wurden zahlreich genutzt.
01.11.2018 WLAN-Bereitstellung:Die Installation des WLAN-Netzes ist abgeschlossen. In einer Sitzung der WLAN-Gruppe wurde die Vergabe der Nutzungsbedingungen und die Aufnahme des Probebetriebes festgelegt. Zur Klärung letzer technischer Details fand am 05.11.2018 ein Treffen mit Vertretern des Medienzentrums statt.
02.11.2018 Schulleitungstagung:In einer ganztägigen Veranstaltung koordinierten die Schulleitungsmitglieder der SDS die zukünftige Entwicklung der Schule.
05.11.2018 12BFB organisiert Pausenverkauf18 SuS der 12BFB verkaufen zwei Wochen lang während der Pausen internationale Spezialitäten aus ihren Heimatländern. Das im LF 17 eingebettete Projekt war pädagogisch und finanziell ein Erfolg; es wurden 650 Euro erlöst. Projektleiterin war Stefanie Bertasius.Weiterlesen...
06.11.2018 Vorbereitungsdienst angetreten:Herr Shkelzen Tahiri, der bereits eine Ausbildung zum Industriekaufmann an der Schulze-Delitzsch-Schule absolviert hat, nimmt die Tätigkeit als Lehrkraft im Vorbereitungsdienst (LiV) auf. Er wird im Schwerpunktfach Wirtschaft und Verwaltung und im Wahlfach Politik ausgebildet.
Ausbildertreffen Fachbereich Versicherungen:Armin Alagic-Müller, Geschäftsführer des Berufsbildungswerkes der
Versicherungswirtschaft Rhein-Main e. V., stellt den Ausbildern/-innen betriebsübergreifende Veranstaltungen zum Ausbildungsberuf "Kaufmann /-frau für Versicherungen und Finanzen" vor. Hierzu gehörten insbesondere die Wahl der betrieblichen Fachaufgaben für die Reporterstellung, Aufbau eines Reportes und Ablauf des Fallbezogenen Fachgespräches.
08.11.2018 Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe:24 Schülerinnen und Schüler der HH-Klassen nehmen an der Informationsveranstaltung "Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe" teil, die vom Amt für Soziale Arbeit veranstaltet wurde. Damit sich die Teilnehmer für ihre anstehende Berufswahl orientieren konnten, wurden Inhalte und Anforderungen folgender acht Ausbildungsberufe praxisnah vorgestellt:
• Verkäufer/-in / Kaufleute im Einzelhandel
• Verwaltungsfachangestellte
• Kaufleute für Büromanagement
• Kaufleute im Gesundheitswesen
• Rechtanwaltsfachangestellte/r
Unter Leitung von Abteilungsleiterin Anne Paulsen und Kollege Ewald Bauer präsentierten die Azubis (Steuerfachangestellte/r) der Klasse 11Stb Arbeitsinhalte und Abläufe im Alltag einer Steuerkanzlei. Mit verantwortlich für die Koordination und Konzeptionierung des Informationstages waren die Abteilungsleiterinnen Simone Breitsch und Corinna Snopek.Weiterlesen...
14.11.2018 Kultusminister AlexanderLorz und Astrid Wallmann zu Gast an der SDS:Die Schulleiter/in aller fünf Wiesbadener Berufsschulen diskutieren mit Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, der Wiesbadener Landtagsabgeordneten Astrid Wallmann und Andrea Männle vom Staatlichen Schulamt über die Herausforderungen, denen Berufsschulen im Alltag gegenüberstehen und die von kommunalen und landesbezogenen Zuständigkeiten beeinflusst werden. Zu den Kernthemen gehörten die Personalgewinnung, Flexibilisierung, Lehrerzuweisung, Gymnasialausbildung, sozialpädagogische Unterstützung (UBUS), Verwaltung sowie Digitalisierung und E-Learning. Weiterlesen...
Erste-Hilfe-Schulung:Nicole Achzet, stv. Schulleiterin, organisiert für zwei Nachmittage in den Räumen der SDS einen Erst-Hilfe-Kurs für Sportlehrer/innen, die alle zwei Jahre ihre Kenntnisse über Sofortmaßnahmen auffrischen müssen. Insgesamt nahmen 16 Kolleginnen und Kollegen an der Schulung teil.
15.11.2018 Schulelternbeirat: Frau Michaela Pagano, Marion Überfeldt und Nora Mitchell werden als Team zum Schulelterbeirate an der SDS bestellt.
19.11.2018 Zweites Staatsexamen bestanden:Herr Tim Witzmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Johannes Fey und Mentorin fürs Wahlfach "Englisch" Doris Gerke.
Vertretungsvertrag:Welcome back im Bankenbereich. Erneut springt unser ehemaliger Abteilungsleiter Jürgen Drieschmanns mit 6 Stunden Vertretungsunterricht pro Woche in Bankenklassen ein. Dadurch wir krankheitsbedingt ausfallender Unterricht kompensiert.
29.11.2018 Bistum Limburg überreicht Trauerkoffer:Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg, besucht auf Einladung von Rainer Strack die SDS. Beide führten gemeinsam mit Krisenseelsorger Thomas Knögel einen Austausch über den möglichen Beitrag von Schule und Kirche, um das Zusammenleben und den Zusammenhalt der Schulgemeinde auf einem respekt- und werteorientierten Fundament zu fördern. Als Gastgeschenk übergab Frau Lecht einen Trauerkoffer, der mit vielfältigen Hilfsmitteln zur Trauerbewältigung gepackt ist. Er wird von Thomas Knögel verwaltet und im Zeitablauf ergänzt. Weiterlesen...
04.12.2018 Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA):Die neue Berufsfachschule BÜA bündelt die drei bisherigen Schulformen (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, zweijährige Berufsfachschule und einjährige höhere Berfufsfachschule), um den SuS nach bereits einem Jahr den Zugang zu der dualen Berufsausbildung zu ermöglichen. Zusätzlich kann ausbildungsbegleitend ein Hauptschul- oder mittlerer Schulabschluss erlangt werden. Um BÜA an der SDS anbieten zu können, bemüht sich die Schulleitung um eine Kooperationsschule mit einem weiteren beruflichen Schwerpunkt. Die Gespräche hierzu beginnen im Januar.
Europäischer Computer Führerschein (ECDL): Der ECDL ist ein international anerkanntes modulares Zertifikat, das den Inhabern Fähigkeiten im effizienten Umgang mit Standard-IT- Applikationen bescheinigt. Das Kollegium beschließt auf der Gesamtkonferenz, die Aufnahme der ECDL-Module in das Curriculum der SDS zu prüfen.
Verspätungen im Zeugnis:Die Gesamtkonferenz legt fest, beginnend mit den Zeugnissen Sommer 2019, ab fünf unentschuldigten Verspätungen im Halbjahr/Block, die Bemerkung "Frau/Herr XY kommt häufig zu spät" im Zeugnis einzutragen.
10.12.2018 Zweites Staatsexamen bestanden: Falko Kaufmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Michael Väth und für das Wahlfach "Deutsch" Gaby Busch.
11.12.2018 Beatmungsmasken:Zur Widerbelebung von Personen mit Atemstillstand wurden 5 Beatmungsmasken beschafft, die bei den Verbandskästen im Lehrerzimmer, Sekretariat, Raum A105, Raum N108 und in der Turnhalle deponiert wurden.
14.12.2018 WLAN-Zeitplan:Ab sofort erfolgt an die KuK die Ausgabe der Zugangscodes für das SDS-WLAN, um es im Pilotbetrieb zu erproben. Zuvor wurden von der WLAN-Gruppe die Nutzungsbedingungen (Datensicherheit, Datenschutz, usw.) entwickelt und von Sebastian Nargang das Log-in Procedere festgelegt. Nach erfolgreicher Pilotierung ist vorgesehen, ab Beginn des 2. Schulhalbjahres 2018/19 das WLAN flächendeckend auch den SuS zur Verfügung zu stellen.
30.01.2019 Neumöblierung Klassenräume:Die Räume B30, B31 und der komplette 1. Stock des B-Gebäudes werden mit 90 Tischen und 180 Stühlen neu ausgestattet. Die Stühle sind vorwärts federnde Freischwinger für ergonomisches Sitzen.
31.01.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten:In einer Feierstunde ehrt Rainer Strack 13 Top-Azubis aus sieben unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben. Es sind: Lukas Zimmermann (Bankkaufmann), Selina Deuser (Steuerfachangestellte), Larissa Adler, Melissa Ernet, Leonie Nowak, Julia Ringel und Svenja Rode (Kauffrauen für Büromanagement), Larissa Lehmann (Industriekauffrau), Johannes Heep und Christian Hofmann (Industriekaufmänner), Armen Narsajan (Kaufmann für Versicherungen und Finanzen), Zoe Fladung (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Jerome Robert Schäfer (Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen).Weiterlesen...
Verabschiedung in den Ruhestand:Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Schulleiter Rainer Strack die Kollegen Arthur Hehlke, Volker Jackwerth und Reiner Obst in ihren Ruhestand und übergibt ihnen die Entlassungsurkunden. Fachbereichsleiter/-innen, Fachkonferenzleiter/-innen und der Personalrat dankten den Pensionären in vielfältiger Weise und mit persönlichen Worten für die wertvolle und hervorragende Zusammenarbeit und wünschten ihnen alles Gute für die Zukunft.Weiterlesen...
01.02.2019 Schulhausverwaltung:Ab dem 01.02.2019 ist Herr Ghezzi als Hausmeister für unsere Schule zuständig. Wir wünschen ihm einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit.
08.02.2019 Berufs- und Studienorientierung:In Kooperation mit der IHK Wiesbaden können alle Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen am Geva-test® Studium & Beruf teilnehmen. Der Test analysiert für jeden Teilnehmer/-in Stärken, Interessen sowie die Leistungsfähigkeit in studien- und ausbildungsrelevanten Bereichen und gibt Tipps zur Beruforientierung kombiniert mit individuellen Karrierevorschlägen. Ansprechpartner hierfür ist Carsten Mergenthaler.
10.02.2019 Sportangebot für Lehrkräfte:Georg Steinrichter informiert über die aktuellen Sportangebote im Berufsschulzentrum. Von Seiten der SDS bietet er für alle Kolleginnen und Kollegen mittwochs von 14:00 bis 15:00 Uhr traditionelles Taekwondo an. Die Teilnahme ist kostenlos.
SPRINT-Gruppe vergrößert sich:Das SPRINT-Team begrüßt als neue Mitglieder Pia Drieschmanns und Dr. Anja Hamm-Beckmann.
14.02.2019 Valentinsaktion:Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmen "Round 2" nutzt den Valentinstag zur Umsetzung ihrer Geschäftsidee "Rosen verschenken". Jede/-r unserer Schulgemeinde hatte die Möglichkeit, Rosen zum Preis von einem Euro pro Stück zu bestellen und personalisiert oder anonym an eine bestimmte Person verschenken zu lassen. Mit 85 Rosen wurden insgesamt 85mal Freude verschenkt. Projektverantwortliche waren die Kolleginnen Stefanie Bertasius und Martina Suhens.
18.02.2019 Hospitation:Von heute bis zum 01.03.2019 hospitiert Frau Cora Dharmani an der SDS, vornehmlich in den Fächern Wirtschaft und Politik. Sie absolvierte ein abgeschlossenes Studium und arbeitet derzeit im Marketingbereich. Verantwortlich für den Hospitationsplan ist Claudia Rubertus.
20.02.2019 QuABB-Info:Die Damen Emmelheinz, Flügel und Gandor von Fresko e.V. informieren die 11er Berufsschulklassen über die Möglichkeiten des QuABB-Beratungsangebots. Ansprechpartner hierfür ist Michael Väth.
21.02.2019 FOS-Informationsnachmittag:Über 100 Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Bildungsangebote der Fachoberschule an der SDS mit ihrem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung. Vorgestellt wurde die Unterrichtsorganisation in den Klassen 11 und 12, der Wahlpflichtunterricht, das Lernbüro, die Praktika und die pädagogischen Fahrten. In Gesprächen und an den Informationstafeln konnten die Interessenten weitere Fragen klären und Einblicke nehmen. Verantwortlich für die Veranstaltung war Abteilungsleiter Dieter Keßler. Weiterlesen...
28.02.2019 Verabschiedung in den Ruhestand:Nach dreizehneinhalb Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat der SDS wurde Ingrid Pfeiffer von der Schulleitung, Kolleginnen und Kollegen, dem Personalrat und den SDS-Singers bei Sekt, Saft und Gebäck mit Blumen und Gutscheinen in den Ruhestand verabschiedet. Sie war für die Beschaffung der gesamten Schulausstattung und Auftragserteilung für Handwerker sowie Rechnungsbearbeitung zuständig. Wir danken für die tolle Zusammenarbeit und wünschen ihr für die Zukunft nur das Beste. Weiterlesen...
01.03.2019 Neueinstellung Sekretariat: Frau Sonja Nagel nimmt ihre Tätigkeiten als Sekretärin an unserer Schule auf. Ihr obliegen die Aufgaben im Zusammenhang mit der Fachschule für Wirtschaft. Frau Nagel hatte während ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau als Schülerin die SDS besucht.
"Aufgabenverteilung Sekretariat: Wegen des Personalwechsels im Sekretariat werden die Zuständigkeiten wie folgt geändert:
Fachoberschule: Frau Müller
Berufsschule: Frau Margiotta
Einjährige und Zweijährige Höhere Berufsfachschule: Frau Becker
Fachschule für Wirtschaft: Frau Nagel
Beschaffung: Frau Müller"
Sozialpädagogische Fachkraft: Frau Shiva Bahadori ist mit einer vollen Stelle im Rahmen von UBUS (Unterrichtsbegleitende Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkräfte ) für die SDS am Dienstagvormittag und Donnerstagnachmittag tätig. Die restlichen Stunden verteilen sich auf die FLS und KSS. Die gebürtige Teheranerin kam 1986 nach Deutschland, studierte Diplompädagogik an der Philipps-Universität in Marburg und hat bereits als Pädagogin bei verschiedenen Bildungsträgern gearbeitet.
08.03.2019 Berufs- und Studienorientierung Im Newsletter Nr. 3 zur Berufs- und Studienorientierung informiert Kollege Carsten Mergenthaler über die BiZ-Veranstaltungen der Agentur für Arbeit Wiesbaden, die IHK-Bildungsmesse – azubi- & studientag und den Info-Tag an der Hochschule in Mainz.Weiterlesen...
11.03.2019 Neuer Zeugnisdruckraum: Das "Keller-Dasein" für das LUSD-Team ist beendet. Das neue Büro für die Zeugniserfassung und den Zeugnisdruck befindet sich ab sofort im Raum A204. Das LUSD-Team dankt der Schulleitung hierfür.
14.03.2019 Beförderung: Frau Anne Paulsen erhält die Urkunde zur Ernennung zur Studiendirektorin zum 1. April 2019. Herr Strack gratuliert ihr im Beisein des Kollegiums herzlich und dankt für ihre Einsatzbereitschaft.
Toilettensanierung: Nach der Begehung der Mädchen- und Jungentoiletten sowie der Toilettenräume für die Lehrerinnen in den Gebäuden B und C zusammen mit dem Hochbauamt wird Sanierungsbedarf für diese Räume festgestellt. Der Beginn der Bauarbeiten ist für die Osterferien geplant.
Neugestaltung Pausenhalle: Der ehemalige Raum der Sweetbox und die Pausenhalle im Gebäudeteil D sollen zu einem großen Raum umgestaltet werden; er kann dann für Klassenarbeiten, Konferenzen und weiterhin als Pausenraum für die SuS genutzt werden. Die Bauarbeiten starten hierfür in den Osterferien.
Wahl zum/zur gewählten Abwesenheitsvertreter/-in: Frau Dr. Anja Hamm-Beckmann wird auf der Gesamtkonferenz zur neuen Abwesenheitsvertreterin der SDS gewählt. Sie nimmt die Wahl an und dankt dem Kollegium für das entgegengebrachte Vertrauen.
"Unser Miteinander": Das Kollegium spricht sich mehrheitlich dafür aus, dem Vorschlag des SOR-Teams zu folgen und das Dokument "Unser Miteinander" um folgenden abschließenden Absatz zu erweitern: „Seit 2014 ist die SDS Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Damit ist unsere Schule und alle in ihr wirkenden, lernenden und unterrichten-den Personen damals und für die Zukunft die Verpflichtung einge-gangen, im Schulalltag antirassistisch und couragiert zu denken und zu handeln.“
15.03.2019 KMK-Fremdsprachenzertifizierung: 20 Schülerinnen und Schüler nehmen an der schulübergreifenden Prüfung zur KMK-Fremdsprachenzertifizierung unter Leitung von Sandra Haberkorn teil. Sie kommen von der SDS (Schulze-Delitzsch-Schule), der BSU (Berufliche Schulen Untertaunus) und der BSGG (Berufliche Schulen Groß-Gerau). 15 Absolventen bestehen die schriftlichen und mündlichen Prüfungen und erhalten von Schulleiter Rainer Strack ihre Zeugnisse. Weiterlesen...
26.03.2019 WLAN-Bereitstellung: Nach erfolgreichem Abschluss der Testphase wird die Nutzung des schulischen WLANs ab sofort für alle Schüler und Schülerinnen (SuS) der SDS freigegeben. Die Klassenlehrer/-innen erläutern den SuS die WLAN-Nutzungsbedingungen und teilen nach schriftlicher Zustimmungserklärung die persönlichen Passwörter aus.
28.03.2019 Personalversammlung: Der Personalrat der SDS hat zur Personalversammlung eingeladen; er informiert zu den Themen Betriebsausflug, Überstundenregelung, Raumkonzept und Lehrerarbeitsplätze. Vorab referierte Herr Lutz Vollbracht (GPRLL) über Lebensarbeitszeitkonten, Pensionsberechnungen und Aktuelles aus dem GPRLL.
29.03.2019 Verabschiedung in den Ruhestand: Frau Claudia Seebald-Krech verlässt nach 17 Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat die SDS. Sie war für die Fachschule für Wirtschaft zuständig. In einer Feierstunde dankte Rainer Strack für die kollegiale, freundschaftliche und absolut loyale Zusammenarbeit und überreichte ihr ein aus Blumen bestehendes Hochseeschiff, dessen Segel aus verschiedenen Gutscheinen bestand.
03.04.2019 Dienstjubiläum: Das Kollegium freut sich mit Cornelia Sturm über die Dankesworte von Rainer Strack anlässlich der Urkundenüberreichung zu ihrem 25jährigen Dienstjubiläum.
04.04.2019 SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
10.04.2019 JUNIOR Landeswettbewerb Hessen: Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmens "Round 2" schafft es, sich für die Endausscheidung des "Junior Expert Landeswettbewerb Hessen 2019" zu qualifizieren. Unter dem Titel „Upcycling von Altmaterialien" präsentierten sie ihre Geschäftsidee, Taschen und Schlüsselanhänger aus Filz und altem Jeansstoff zu nähen und mit Verzierungen zu verschönern. Die Bühnenpräsentation vor 150 Zuschauern, der Geschäftsbericht, der Messestand und ein Juryinterview gehörten zu den Bewertungskriterien.
06.05.2019 Bundesjugendschreiben 2019: 23 Schüler und Schülerinnen aus unterschiedlichsten Schulformen der SDS nehmen an dem von der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien angebotenem Einzelwettbewerb im Tastschreiben teil. Nach Altersklassen differenziert wird bei erfolgreicher Teilnahme eine Urkunde ausgestellt, die als Anlage Bewerbungen um Aus- oder Arbeitsplätze angefügt werden kann. Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihren Leistungen. Am besten schnitt Lea Puscher aus der 11BFF ab. Mit 3096 Punkten belegte sie Platz 1 in Hessen. Zum neunten Mal in Folge war Susanne Vögtler für die Organisation unserer SuS beim Bundesjugendschreiben verantwortlich.
SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
Projekt "Lernort Kino": Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 11HH1, 11HH2, 11BFB und 11BFF sehen an vier Montagen verschieden Filme mit jugendaffinen Themen im Murnau-Filmtheater und diskutieren anschließend darüber. Ziel ist es, über die Multimedialität von Film und Diskussion „Gedankenräume“ zu erschließen, die die Entwicklung der eigenen Identität befördern. Projektträger ist die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft). Projektverantwortliche sind Birgit Goehlnich (Ständige Vertreterin der Obersten Landesjugendbehörden bei der FSK), Sebastian Schnurr (Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung), Rita Thies (Kulturdezernentin a.D., Kulturmanagement, FSK-Prüferin) und vonseiten der SDS Simone Breitsch, Johannes Fey und Simon Vogel. Weiterlesen...
13.05.2019 Herr von Scheidt zu Besuch an der SDS: Schulleiter Rainer Strack lädt seinen Amtsvorgänger Helmut von Scheidt zu einem Austauschgespräch ein. Im Beisein von Nicole Achzet nahmen sie einen Rückblick auf 30 Jahre pädagogischer, baulicher und infrastruktureller Schulentwicklung. Der Besuch endete mit einem Rundgang durch die SDS. Weiterlesen...
18.05.2019 Informationstag der Fachschule für Wirtschaft: Ziel der Veranstaltung war es, mit Vorträgen und im direkten Dialog mit den Studentinnen und Studenten, über die Ziele des Studiums, seine Organisation, Inhalte und Zulassungsvoraussetzungen zu informieren. Auch wurden die Vorteile der in Teilzeit angebotenen Weiterbildung mit ihren anschließend guten beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und Karriereperspektiven anhand von Beispielen belegt.
23.05.2019 Einweihung der umgestalteten Pausenhalle: Nach dreiwöchiger Bauzeit ist durch die Zusammenlegung der ehemaligen Pausenhalle und des Kiosk-Raums im C-Gebäude ist ein moderner und vergrößerter Mehrzweckraum entstanden. Der mit schönem Mobiliar ausgestattete Raum kann u.a. für Konferenzen, Präsentationen von Projektarbeiten, Klassenarbeiten, Vorträgen und Kollegiumsfeiern genutzt werden. Weiterlesen...
29.05.2019 Toilettensanierung: Die Sanierung der Toilettenanlagen für die Schülerinnen und Schüler im D-Gebäude (Schulhof) ist abgeschlossen. Die Sanitäranlagen sind hell und freundlich gestaltet. Sie entsprechen nun den hygienischen Anforderungen. Die Anlagen im B- und C-Gebäude folgen. Die Modernisierung der Lehrertoiletten ist für die Sommerferien geplant.
05.06.2019 Anne Frank Ausstellung: Noch bis zum Schuljahresende wird im Foyer der SDS die Ausstellung "Anne Frank 90" präsentiert. An acht großformatigen Plakaten konnten sich die Schüler*innen mit der Biografie von Anne Frank in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Dabei wurde auch der Frage nachgegangen, welche Bedeutung die Erinnerung an den Holocaust für die Gegenwart besitzt. Verantwortlich hierfür war das SOR-Team mit Simone Breitsch, Susanne Vögtler und Simon Vogel. Weiterlesen...
07.06.2019 Zweites Staatsexamen bestanden: Herr Carsten Noll besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentoren für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" waren Jens Wahl und für das Wahlfach "Politik" Carsten Mergenthaler.
12.06.2019 Interview des Wiesbadener Kurier mit Schulleiter Rainer Strack: Anlässlich seines bevorstehenden Ruhestandes führt Redakteurin Anke Hollingshaus vom Wiesbadener Kurier ein Interview mit Rainer Strack. Weiterlesen...
25.06.2019 Schulleiter Rainer Strack in den Ruhestand verabschiedet: Mit einem bunten und vielseitigem Programm und einer sehr tiefgehenden Würdigung seiner Verdienste wird Rainer Strack im Beisein von 160 Gästen in den Ruhestand verabschiedet: 13 Redner*innen, Auftritte des Schulorchesters der WvS-Schule Wiesbaden, der SDS-Singers und zweier Musikerinnen mit Gitarre und Gesang, Verleihung der "Ehrenmedaille der SDS", Ernennung zum "Ehrenmitglied von SOR-SMC", große Luftballonaktion und unzählig viele Geschenke. Zum Get Together lud Herr Strack vorab zu Canapés, Sekt und alkoholfreien Getränken ein. Nach dem offiziellen Teil klang der Tag mit Kaffee, Kuchen, Getränken und vielen Gesprächen aus. Weiterlesen...
Abschlussfeier der Studierenden der Fachschule für Wirtschaft: Zehn Student*innen absolvieren erfolgreich ihr 6-semestriges berufsbegleitendes Studium zum Staatlich geprüfte/n Betriebswirt*in mit den Schwerpunkten Marketing. Hierzu gratulieren wir herzlich: Xenia Airich, Hanan Dahhou, Vanessa Dinges, Niklas Kögler, Lars Kötschau, Lena Müller, Nataliya Riemer, Desmond Schlie, Dominik Schmitt und Jasko Jasmin Topalovic. Weiterlesen...
27.06.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten: 18 Schüler*innen aus acht unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben, werden von Rainer Strack in einer Feierstunde ausgezeichnet. Es sind: Janina Altenhofen (Bankkauffrau), Alexandra Kotterer und Christian Pasternack (Steuerfachangestellte), Dominik Henzen, Tabea Larwig, Anna-Maria Maas, Sven Plamann, Katharina Popov, Annika Thörle und Michelle Ziemer (Kauffrauen/-männer für Büromanagement), Alexander Mohr (Industriekaufmann), Marc Nebel (IT-Kaufmann), Denise Peikert und Ali Schekebi (Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen), Sabika Bach und Vanessa Bohanka (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Hratschik Latschinjan und Tanja Remmet(Verwaltungsfachangestellte). Weiterlesen...
Verabschiedungen: Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Rainer Strack insgesamt fünf Kolleginnen. In den Ruhestand entlassen werden Heidi Dietrich, Maria Maidhof-Roscher und Angela Rose-Deisenroth. Inge Strack und Petra Hilbert nehmen ein Sabbatjahr. Fachbereichs- und Fachkonferenzleiterinnen sowie der Personalrat dankten den Kolleginnen mit persönlichen Worten für die wertvolle und ausgezeichnete Zusammenarbeit, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft. Im Anschluss wurde mit Canapés, Sekt, Kuchen und Kaffee gefeiert. Weiterlesen... | Radaris Germany: Auf der Suche nach Vera Heck? Was ist eine Hintergrundsüberprüfung? Suchen Sie nach Name, Heimatstadt oder Addresse!
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q-de-774 | Projekte in Hessen. Welche Auszeichnung hat das Kollegium von Cornelia Sturm erhalten? | Chronik 2018/19 – Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden
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06.08.18 Schuljahresbeginn 2018/19: Schulleiter Rainer Strack begrüßt im Rahmen einer Dienstbesprechung das gesamte Kollegium, wünscht allen einen erfolgreichen Start in das neue Schuljahr und gibt wichtige personelle und organisatorische Veränderungen bekannt:
Personalia: Nicht mehr zum Kollegium der SDS gehören Torsten Roggan und Carola Rosa. Herr Roggan wurde an die Lehrkräfteakademie versetzt und Frau Rosa wechselte als Abteilungsleiterin an die Kerschensteinerschule.
Neuzugänge:Jennifer Schiradin erhielt nach erfolgreichem Abschluss ihres Referendariats an der SDS eine Festanstellung. Sie unterrichtet die Fächer Wirtschaftslehre und Deutsch.
Dr. Bastian Knippschild heißen wir als neuen Kollegen willkommen. Er absolvierte sein Referendariat an der Martin-Niemöller-Schule in Wiesbaden und unterrichtet die Fächer Mathematik und Physik.
Luisa Colombel wird als Berufseinsteigerin mit den Fächern Wirtschaftslehre und Politik eingesetzt. Langfristig wird sie den Versicherungsbereich verstärken.
Die Unterrichtskapazitäten in den Fächern Spanisch und Religion werden durch den Einsatz von Anne Scharnbacher erweitert.
Andreas Kohrn unterstützt mit einer halben Stelle das Kollegenteam im Fach Religion.
Anke Weingardts Vertrag wurde um ein Jahr verlängert. Sie unterrichtet mit einer halben Stelle die Fächer Mathematik und Naturwissenschaften.
Jürgen Drieschmanns unterstützt mit einem 8-Stunden Vertrag weiterhin das Kollegium im Fach Politik.
Vertretungsvertrag: Frau Lange-Schächer kommt an die SDS zurück. Sie übernimmt Unterichtsstunden im Industriebereich für die Elternzeit von Hern Löffler.
40-jähriges Dienstjubiläum: Am 29. Juli 2018 beging Oberstudiendirektor Rainer Strack, Schulleiter der SDS, sein 40. Dienstjubiläum. Hierzu gratulierte ihm die stellvertretende Schulleiterin Nicole Achzet im Namen des gesamten Kollegiums und überreichte einen Blumenstrauß. In einer Feierstunde am 14.08.2018 dankte Andrea Männle, stellvertretende Leiterin des Staatlichen Schulamtes für den Rheingau-Taunus-Kreis und die Landeshauptstadt Wiesbaden, für Herrn Stracks Treue im Dienste des Landes Hessen und übergab ihm seine Urkunde.Weiterlesen ...
WLAN-Bereitstellung: Die Vorarbeiten zur Errichtung des WLAN-Netzes sind abgeschlossen. Mitte August sollen die Accesspoints gesetzt werden und Anfang September das WLAN-Netz einsatzbereit sein.
Versäumniszeitenkennzeichen vereinheitlicht: Schulformübergreifend erfolgte die Einheitlichkeit der Kennzeichen von Versäumnissen für Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Kürzeln. Die Liste der Kürzel ist im Klassenbuch einzukleben und ab sofort anzuwenden.
09.08.18 Schulentwicklung 2018: Nach vorläufigem Abschluss der Einschulung zeigt sich, dass die Schülerzahlen im Vollzeitbereich leicht rückläufig und im Teilzeitbereich gewachsen sind. Besonders in den Ausbildungsberufen "Industriekaufmann/-frau", "Verwaltungsfachangestellte/r" und "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement" stiegen die Schülerzahlen an.
14.08.18 QuABB-Beratungsangebot: Barbara Emmelheinz, Sabine Flügel und Petra Gandor, Mitarbeiterinnen von QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule) stellen unseren neuen Berufsschulklassen ihr Beratungsangebot vor. Es beinhaltet Unterstützung bei Schwierigkeiten im Betrieb, der Berufsschule und im privaten Umfeld, Konfliktsituationen und Krisenbewältigung, der Suche nach gemeinsamen Problemlösungen mit allen Beteiligten sowie Koordination und Organisation von individuellen Hilfs- und Unterstützungsangeboten. Verantwortlich für den Ablauf der Vorstellung ist Kollege Michael Väth.
17.08.18 Schulpsychologischer Dienst:Ab dem 01.09.2018 ist der Psychologe Benedikt Herwig für unsere Schule zuständig.
20.08.18 Praktische Lehrerausbildung an der SDS: Heute nimmt Julia Ergaschew im Rahmen ihres Wirtschaftspädagogikstudiums den dritten Teil des obligatorischen Unterrichtspraktikums auf. Diese Phase dauert drei Wochen.
20.08.-07.09.2018 FOS-Klassen auf Hübingenfahrt: Zum zehnten Mal in Folge nimmt der gesamte Fachbereich der Fachoberschule mit rund 500 Schülerinnen und Schülern an der traditionellen Klassenfahrt ins Feriendorf Hübingen teil. Ein Outdoorprogramm mit erlebnispädagogischen Teamübungen, Besuch des Kletterparks, Bogenschießen, Töpfern, Feuerexperimente und gemeinsames Kochen sollen Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten der SuS stärken, das Finden und Einhalten von Werten und Regeln zur Anwendung im Schulalltag festigen sowie Kompetenzen zur Umsetzung eigener Ziele für die Fachoberschulreife fördern und vertiefen.Weiterlesen ...
27.08.18 Europakaufmann/-frau: Nach ersten Sondierungsgesprächen bemüht sich die Schulleitung darum, zukünftig die Zusatzqualifikation "Europakaufmann/Europakauffrau" an der SDS anzubieten. Sie ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die in einem kaufmännischen Berufsausbildungsverhältnis stehen, sich im Unterricht mit internationalen Geschäftsprozessen auseinanderzusetzen, den Europäischen Computerführerschein (European Computer Drivers Licence, ECDL) zu erwerben, Zertifizierungen in zwei europäischen Fremdsprachen zu erlangen und in einem dreiwöchigen Betriebspraktikum im Ausland Berufserfahrung in einem internationalen Umfeld zu sammeln.
03.09.2018 Lehramtspraktikum:Larissa Mayer absolviert bis zum 28.09.2018 an der SDS ein vierwöchiges Praktikum. Sie studiert im 5. Semester an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz Wirtschaftslehre und Sozialkunde; ihr Unterrichtsfach ist Politik.
10.09.2018 Beauftragung:Ab sofort ist Anne Paulsen mit folgenden Aufgaben der Abteilung V der SDS beauftragt: Berufsschule (Steuerfachangestellte/-r, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/-r, Rechtsanwaltsfachangestellte/-r und Justizfachangestellte/-r), Fachschule für Wirtschaft, Erwerb der Fachhochschulreife in der Fachschule sowie Gesundheit und Umwelt.
11.09.2018 Räumungsübung:Am Dienstag, den 11.09.2018, um 11:00 Uhr und am Donnerstag, den 13.09.2018, um 14:00 Uhr finden Räumungsübungen statt. Die Schülerinnen und Schüler sammelten sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern am Haupteingang zum Helmut-Schön-Park.
17.09.2018 Vertretungsverträge:Unsere ehemalige Kollegin Doris Wittmann unterstützt mit einem 3-Stundenvertrag das Kollegenteam im Fachbereich Büromanagement und Herr Okyay Aslantes wird im Fach Englisch für drei Stunden in der Fachschule für Wirtschaft eingesetzt.
Beförderungen:Frau Corinna Snopek, Leiterin der Abteilung III der SDS, wurde zur Studiendirektorin und Frau Tanja König, zuständig für die Organisation der Auslandspraktika, zur Oberstudienrätin befördert. Herr Strack überreicht beiden Kolleginnen ihre Urkunde und gratuliert ihnen sehr herzlich.
21.09.2018 IHK ehrt SDS-Schülerinnen und Schüler:Jessica Buch (Kauffrau für Büromanagement), Daniel Fischer (IT-Systemkaufmann) und Dana Zajac (Bankkauffrau) wurden im Rahmen der dualen Ausbildung an der SDS unterrichtet. Die IHK-Wiesbaden ehrte sie als die Besten ihrer Ausbildungsberufe des Prüfungsjahrgangs 2018. Herr Fischer schloss sogar als Hessenbester ab.
SDS- Schülerinnen und Schüler von der IHK ausgezeichnet...
24.09.2018 Beförderung: Herr Dieter Keßler, der die Aufgaben der Abteilung II der SDS leitet, wurde zum Studiendirektor befördert. Hierzu gratuliert die Schulgemeinde herzlich.
27.09.2018 Ausstellung Kultur und Integration:19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 11BaK veranstalten unter der Leitung von Politiklehrer Johannes Fey eine interaktive Ausstellung zum Thema Kultur und Integration. Inhalt der Veranstaltung war, Integrationsprozesse und -hemmnisse zu analysieren, Akteure und ihre Rollen zu beurteilen und in diesem Kontext maßgebliche Einflussgrößen zu bewerten und einzuordnen mit dem Ziel, ein Verständnis von „Kultur“ herzuleitet, das Veränderungen und Entwicklung als notwendig erachtet. Über 160 Schülerinnen und Schüler der SDS besuchten die Ausstellung.
Deutsch genug? „Deutsche Leitkultur“ als Hemmschuh der Integration?...
15.10.2018 Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit:Schulleiter Rainer Strack gratuliert Volker Schuster zur Lebenszeitverbeamtung und überreicht ihm die Urkunde.
Schulverschönerung:Das Foyer der SDS erstrahlt in neuem Glanz. Während der Herbstferien wurden die Türen im Eingangsbereich inklusive Toilettentür neu gestrichen.
25.10.2018 12er FOS-Klassen besuchen Hochschulinformationstag:Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen informieren sich an der Hochschule RheinMain über Inhalte und Aufbau von Bachelorstudiengängen, Studienfinanzierungsmöglichkeiten sowie Bewerbungs- und Zulassungsverfahren. Gespräche mit Studierenden, Professorinnen und Professoren als auch Besuche von Probevorlesungen wurden zahlreich genutzt.
01.11.2018 WLAN-Bereitstellung:Die Installation des WLAN-Netzes ist abgeschlossen. In einer Sitzung der WLAN-Gruppe wurde die Vergabe der Nutzungsbedingungen und die Aufnahme des Probebetriebes festgelegt. Zur Klärung letzer technischer Details fand am 05.11.2018 ein Treffen mit Vertretern des Medienzentrums statt.
02.11.2018 Schulleitungstagung:In einer ganztägigen Veranstaltung koordinierten die Schulleitungsmitglieder der SDS die zukünftige Entwicklung der Schule.
05.11.2018 12BFB organisiert Pausenverkauf18 SuS der 12BFB verkaufen zwei Wochen lang während der Pausen internationale Spezialitäten aus ihren Heimatländern. Das im LF 17 eingebettete Projekt war pädagogisch und finanziell ein Erfolg; es wurden 650 Euro erlöst. Projektleiterin war Stefanie Bertasius.Weiterlesen...
06.11.2018 Vorbereitungsdienst angetreten:Herr Shkelzen Tahiri, der bereits eine Ausbildung zum Industriekaufmann an der Schulze-Delitzsch-Schule absolviert hat, nimmt die Tätigkeit als Lehrkraft im Vorbereitungsdienst (LiV) auf. Er wird im Schwerpunktfach Wirtschaft und Verwaltung und im Wahlfach Politik ausgebildet.
Ausbildertreffen Fachbereich Versicherungen:Armin Alagic-Müller, Geschäftsführer des Berufsbildungswerkes der
Versicherungswirtschaft Rhein-Main e. V., stellt den Ausbildern/-innen betriebsübergreifende Veranstaltungen zum Ausbildungsberuf "Kaufmann /-frau für Versicherungen und Finanzen" vor. Hierzu gehörten insbesondere die Wahl der betrieblichen Fachaufgaben für die Reporterstellung, Aufbau eines Reportes und Ablauf des Fallbezogenen Fachgespräches.
08.11.2018 Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe:24 Schülerinnen und Schüler der HH-Klassen nehmen an der Informationsveranstaltung "Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe" teil, die vom Amt für Soziale Arbeit veranstaltet wurde. Damit sich die Teilnehmer für ihre anstehende Berufswahl orientieren konnten, wurden Inhalte und Anforderungen folgender acht Ausbildungsberufe praxisnah vorgestellt:
• Verkäufer/-in / Kaufleute im Einzelhandel
• Verwaltungsfachangestellte
• Kaufleute für Büromanagement
• Kaufleute im Gesundheitswesen
• Rechtanwaltsfachangestellte/r
Unter Leitung von Abteilungsleiterin Anne Paulsen und Kollege Ewald Bauer präsentierten die Azubis (Steuerfachangestellte/r) der Klasse 11Stb Arbeitsinhalte und Abläufe im Alltag einer Steuerkanzlei. Mit verantwortlich für die Koordination und Konzeptionierung des Informationstages waren die Abteilungsleiterinnen Simone Breitsch und Corinna Snopek.Weiterlesen...
14.11.2018 Kultusminister AlexanderLorz und Astrid Wallmann zu Gast an der SDS:Die Schulleiter/in aller fünf Wiesbadener Berufsschulen diskutieren mit Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, der Wiesbadener Landtagsabgeordneten Astrid Wallmann und Andrea Männle vom Staatlichen Schulamt über die Herausforderungen, denen Berufsschulen im Alltag gegenüberstehen und die von kommunalen und landesbezogenen Zuständigkeiten beeinflusst werden. Zu den Kernthemen gehörten die Personalgewinnung, Flexibilisierung, Lehrerzuweisung, Gymnasialausbildung, sozialpädagogische Unterstützung (UBUS), Verwaltung sowie Digitalisierung und E-Learning. Weiterlesen...
Erste-Hilfe-Schulung:Nicole Achzet, stv. Schulleiterin, organisiert für zwei Nachmittage in den Räumen der SDS einen Erst-Hilfe-Kurs für Sportlehrer/innen, die alle zwei Jahre ihre Kenntnisse über Sofortmaßnahmen auffrischen müssen. Insgesamt nahmen 16 Kolleginnen und Kollegen an der Schulung teil.
15.11.2018 Schulelternbeirat: Frau Michaela Pagano, Marion Überfeldt und Nora Mitchell werden als Team zum Schulelterbeirate an der SDS bestellt.
19.11.2018 Zweites Staatsexamen bestanden:Herr Tim Witzmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Johannes Fey und Mentorin fürs Wahlfach "Englisch" Doris Gerke.
Vertretungsvertrag:Welcome back im Bankenbereich. Erneut springt unser ehemaliger Abteilungsleiter Jürgen Drieschmanns mit 6 Stunden Vertretungsunterricht pro Woche in Bankenklassen ein. Dadurch wir krankheitsbedingt ausfallender Unterricht kompensiert.
29.11.2018 Bistum Limburg überreicht Trauerkoffer:Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg, besucht auf Einladung von Rainer Strack die SDS. Beide führten gemeinsam mit Krisenseelsorger Thomas Knögel einen Austausch über den möglichen Beitrag von Schule und Kirche, um das Zusammenleben und den Zusammenhalt der Schulgemeinde auf einem respekt- und werteorientierten Fundament zu fördern. Als Gastgeschenk übergab Frau Lecht einen Trauerkoffer, der mit vielfältigen Hilfsmitteln zur Trauerbewältigung gepackt ist. Er wird von Thomas Knögel verwaltet und im Zeitablauf ergänzt. Weiterlesen...
04.12.2018 Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA):Die neue Berufsfachschule BÜA bündelt die drei bisherigen Schulformen (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, zweijährige Berufsfachschule und einjährige höhere Berfufsfachschule), um den SuS nach bereits einem Jahr den Zugang zu der dualen Berufsausbildung zu ermöglichen. Zusätzlich kann ausbildungsbegleitend ein Hauptschul- oder mittlerer Schulabschluss erlangt werden. Um BÜA an der SDS anbieten zu können, bemüht sich die Schulleitung um eine Kooperationsschule mit einem weiteren beruflichen Schwerpunkt. Die Gespräche hierzu beginnen im Januar.
Europäischer Computer Führerschein (ECDL): Der ECDL ist ein international anerkanntes modulares Zertifikat, das den Inhabern Fähigkeiten im effizienten Umgang mit Standard-IT- Applikationen bescheinigt. Das Kollegium beschließt auf der Gesamtkonferenz, die Aufnahme der ECDL-Module in das Curriculum der SDS zu prüfen.
Verspätungen im Zeugnis:Die Gesamtkonferenz legt fest, beginnend mit den Zeugnissen Sommer 2019, ab fünf unentschuldigten Verspätungen im Halbjahr/Block, die Bemerkung "Frau/Herr XY kommt häufig zu spät" im Zeugnis einzutragen.
10.12.2018 Zweites Staatsexamen bestanden: Falko Kaufmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Michael Väth und für das Wahlfach "Deutsch" Gaby Busch.
11.12.2018 Beatmungsmasken:Zur Widerbelebung von Personen mit Atemstillstand wurden 5 Beatmungsmasken beschafft, die bei den Verbandskästen im Lehrerzimmer, Sekretariat, Raum A105, Raum N108 und in der Turnhalle deponiert wurden.
14.12.2018 WLAN-Zeitplan:Ab sofort erfolgt an die KuK die Ausgabe der Zugangscodes für das SDS-WLAN, um es im Pilotbetrieb zu erproben. Zuvor wurden von der WLAN-Gruppe die Nutzungsbedingungen (Datensicherheit, Datenschutz, usw.) entwickelt und von Sebastian Nargang das Log-in Procedere festgelegt. Nach erfolgreicher Pilotierung ist vorgesehen, ab Beginn des 2. Schulhalbjahres 2018/19 das WLAN flächendeckend auch den SuS zur Verfügung zu stellen.
30.01.2019 Neumöblierung Klassenräume:Die Räume B30, B31 und der komplette 1. Stock des B-Gebäudes werden mit 90 Tischen und 180 Stühlen neu ausgestattet. Die Stühle sind vorwärts federnde Freischwinger für ergonomisches Sitzen.
31.01.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten:In einer Feierstunde ehrt Rainer Strack 13 Top-Azubis aus sieben unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben. Es sind: Lukas Zimmermann (Bankkaufmann), Selina Deuser (Steuerfachangestellte), Larissa Adler, Melissa Ernet, Leonie Nowak, Julia Ringel und Svenja Rode (Kauffrauen für Büromanagement), Larissa Lehmann (Industriekauffrau), Johannes Heep und Christian Hofmann (Industriekaufmänner), Armen Narsajan (Kaufmann für Versicherungen und Finanzen), Zoe Fladung (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Jerome Robert Schäfer (Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen).Weiterlesen...
Verabschiedung in den Ruhestand:Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Schulleiter Rainer Strack die Kollegen Arthur Hehlke, Volker Jackwerth und Reiner Obst in ihren Ruhestand und übergibt ihnen die Entlassungsurkunden. Fachbereichsleiter/-innen, Fachkonferenzleiter/-innen und der Personalrat dankten den Pensionären in vielfältiger Weise und mit persönlichen Worten für die wertvolle und hervorragende Zusammenarbeit und wünschten ihnen alles Gute für die Zukunft.Weiterlesen...
01.02.2019 Schulhausverwaltung:Ab dem 01.02.2019 ist Herr Ghezzi als Hausmeister für unsere Schule zuständig. Wir wünschen ihm einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit.
08.02.2019 Berufs- und Studienorientierung:In Kooperation mit der IHK Wiesbaden können alle Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen am Geva-test® Studium & Beruf teilnehmen. Der Test analysiert für jeden Teilnehmer/-in Stärken, Interessen sowie die Leistungsfähigkeit in studien- und ausbildungsrelevanten Bereichen und gibt Tipps zur Beruforientierung kombiniert mit individuellen Karrierevorschlägen. Ansprechpartner hierfür ist Carsten Mergenthaler.
10.02.2019 Sportangebot für Lehrkräfte:Georg Steinrichter informiert über die aktuellen Sportangebote im Berufsschulzentrum. Von Seiten der SDS bietet er für alle Kolleginnen und Kollegen mittwochs von 14:00 bis 15:00 Uhr traditionelles Taekwondo an. Die Teilnahme ist kostenlos.
SPRINT-Gruppe vergrößert sich:Das SPRINT-Team begrüßt als neue Mitglieder Pia Drieschmanns und Dr. Anja Hamm-Beckmann.
14.02.2019 Valentinsaktion:Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmen "Round 2" nutzt den Valentinstag zur Umsetzung ihrer Geschäftsidee "Rosen verschenken". Jede/-r unserer Schulgemeinde hatte die Möglichkeit, Rosen zum Preis von einem Euro pro Stück zu bestellen und personalisiert oder anonym an eine bestimmte Person verschenken zu lassen. Mit 85 Rosen wurden insgesamt 85mal Freude verschenkt. Projektverantwortliche waren die Kolleginnen Stefanie Bertasius und Martina Suhens.
18.02.2019 Hospitation:Von heute bis zum 01.03.2019 hospitiert Frau Cora Dharmani an der SDS, vornehmlich in den Fächern Wirtschaft und Politik. Sie absolvierte ein abgeschlossenes Studium und arbeitet derzeit im Marketingbereich. Verantwortlich für den Hospitationsplan ist Claudia Rubertus.
20.02.2019 QuABB-Info:Die Damen Emmelheinz, Flügel und Gandor von Fresko e.V. informieren die 11er Berufsschulklassen über die Möglichkeiten des QuABB-Beratungsangebots. Ansprechpartner hierfür ist Michael Väth.
21.02.2019 FOS-Informationsnachmittag:Über 100 Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Bildungsangebote der Fachoberschule an der SDS mit ihrem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung. Vorgestellt wurde die Unterrichtsorganisation in den Klassen 11 und 12, der Wahlpflichtunterricht, das Lernbüro, die Praktika und die pädagogischen Fahrten. In Gesprächen und an den Informationstafeln konnten die Interessenten weitere Fragen klären und Einblicke nehmen. Verantwortlich für die Veranstaltung war Abteilungsleiter Dieter Keßler. Weiterlesen...
28.02.2019 Verabschiedung in den Ruhestand:Nach dreizehneinhalb Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat der SDS wurde Ingrid Pfeiffer von der Schulleitung, Kolleginnen und Kollegen, dem Personalrat und den SDS-Singers bei Sekt, Saft und Gebäck mit Blumen und Gutscheinen in den Ruhestand verabschiedet. Sie war für die Beschaffung der gesamten Schulausstattung und Auftragserteilung für Handwerker sowie Rechnungsbearbeitung zuständig. Wir danken für die tolle Zusammenarbeit und wünschen ihr für die Zukunft nur das Beste. Weiterlesen...
01.03.2019 Neueinstellung Sekretariat: Frau Sonja Nagel nimmt ihre Tätigkeiten als Sekretärin an unserer Schule auf. Ihr obliegen die Aufgaben im Zusammenhang mit der Fachschule für Wirtschaft. Frau Nagel hatte während ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau als Schülerin die SDS besucht.
"Aufgabenverteilung Sekretariat: Wegen des Personalwechsels im Sekretariat werden die Zuständigkeiten wie folgt geändert:
Fachoberschule: Frau Müller
Berufsschule: Frau Margiotta
Einjährige und Zweijährige Höhere Berufsfachschule: Frau Becker
Fachschule für Wirtschaft: Frau Nagel
Beschaffung: Frau Müller"
Sozialpädagogische Fachkraft: Frau Shiva Bahadori ist mit einer vollen Stelle im Rahmen von UBUS (Unterrichtsbegleitende Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkräfte ) für die SDS am Dienstagvormittag und Donnerstagnachmittag tätig. Die restlichen Stunden verteilen sich auf die FLS und KSS. Die gebürtige Teheranerin kam 1986 nach Deutschland, studierte Diplompädagogik an der Philipps-Universität in Marburg und hat bereits als Pädagogin bei verschiedenen Bildungsträgern gearbeitet.
08.03.2019 Berufs- und Studienorientierung Im Newsletter Nr. 3 zur Berufs- und Studienorientierung informiert Kollege Carsten Mergenthaler über die BiZ-Veranstaltungen der Agentur für Arbeit Wiesbaden, die IHK-Bildungsmesse – azubi- & studientag und den Info-Tag an der Hochschule in Mainz.Weiterlesen...
11.03.2019 Neuer Zeugnisdruckraum: Das "Keller-Dasein" für das LUSD-Team ist beendet. Das neue Büro für die Zeugniserfassung und den Zeugnisdruck befindet sich ab sofort im Raum A204. Das LUSD-Team dankt der Schulleitung hierfür.
14.03.2019 Beförderung: Frau Anne Paulsen erhält die Urkunde zur Ernennung zur Studiendirektorin zum 1. April 2019. Herr Strack gratuliert ihr im Beisein des Kollegiums herzlich und dankt für ihre Einsatzbereitschaft.
Toilettensanierung: Nach der Begehung der Mädchen- und Jungentoiletten sowie der Toilettenräume für die Lehrerinnen in den Gebäuden B und C zusammen mit dem Hochbauamt wird Sanierungsbedarf für diese Räume festgestellt. Der Beginn der Bauarbeiten ist für die Osterferien geplant.
Neugestaltung Pausenhalle: Der ehemalige Raum der Sweetbox und die Pausenhalle im Gebäudeteil D sollen zu einem großen Raum umgestaltet werden; er kann dann für Klassenarbeiten, Konferenzen und weiterhin als Pausenraum für die SuS genutzt werden. Die Bauarbeiten starten hierfür in den Osterferien.
Wahl zum/zur gewählten Abwesenheitsvertreter/-in: Frau Dr. Anja Hamm-Beckmann wird auf der Gesamtkonferenz zur neuen Abwesenheitsvertreterin der SDS gewählt. Sie nimmt die Wahl an und dankt dem Kollegium für das entgegengebrachte Vertrauen.
"Unser Miteinander": Das Kollegium spricht sich mehrheitlich dafür aus, dem Vorschlag des SOR-Teams zu folgen und das Dokument "Unser Miteinander" um folgenden abschließenden Absatz zu erweitern: „Seit 2014 ist die SDS Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Damit ist unsere Schule und alle in ihr wirkenden, lernenden und unterrichten-den Personen damals und für die Zukunft die Verpflichtung einge-gangen, im Schulalltag antirassistisch und couragiert zu denken und zu handeln.“
15.03.2019 KMK-Fremdsprachenzertifizierung: 20 Schülerinnen und Schüler nehmen an der schulübergreifenden Prüfung zur KMK-Fremdsprachenzertifizierung unter Leitung von Sandra Haberkorn teil. Sie kommen von der SDS (Schulze-Delitzsch-Schule), der BSU (Berufliche Schulen Untertaunus) und der BSGG (Berufliche Schulen Groß-Gerau). 15 Absolventen bestehen die schriftlichen und mündlichen Prüfungen und erhalten von Schulleiter Rainer Strack ihre Zeugnisse. Weiterlesen...
26.03.2019 WLAN-Bereitstellung: Nach erfolgreichem Abschluss der Testphase wird die Nutzung des schulischen WLANs ab sofort für alle Schüler und Schülerinnen (SuS) der SDS freigegeben. Die Klassenlehrer/-innen erläutern den SuS die WLAN-Nutzungsbedingungen und teilen nach schriftlicher Zustimmungserklärung die persönlichen Passwörter aus.
28.03.2019 Personalversammlung: Der Personalrat der SDS hat zur Personalversammlung eingeladen; er informiert zu den Themen Betriebsausflug, Überstundenregelung, Raumkonzept und Lehrerarbeitsplätze. Vorab referierte Herr Lutz Vollbracht (GPRLL) über Lebensarbeitszeitkonten, Pensionsberechnungen und Aktuelles aus dem GPRLL.
29.03.2019 Verabschiedung in den Ruhestand: Frau Claudia Seebald-Krech verlässt nach 17 Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat die SDS. Sie war für die Fachschule für Wirtschaft zuständig. In einer Feierstunde dankte Rainer Strack für die kollegiale, freundschaftliche und absolut loyale Zusammenarbeit und überreichte ihr ein aus Blumen bestehendes Hochseeschiff, dessen Segel aus verschiedenen Gutscheinen bestand.
03.04.2019 Dienstjubiläum: Das Kollegium freut sich mit Cornelia Sturm über die Dankesworte von Rainer Strack anlässlich der Urkundenüberreichung zu ihrem 25jährigen Dienstjubiläum.
04.04.2019 SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
10.04.2019 JUNIOR Landeswettbewerb Hessen: Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmens "Round 2" schafft es, sich für die Endausscheidung des "Junior Expert Landeswettbewerb Hessen 2019" zu qualifizieren. Unter dem Titel „Upcycling von Altmaterialien" präsentierten sie ihre Geschäftsidee, Taschen und Schlüsselanhänger aus Filz und altem Jeansstoff zu nähen und mit Verzierungen zu verschönern. Die Bühnenpräsentation vor 150 Zuschauern, der Geschäftsbericht, der Messestand und ein Juryinterview gehörten zu den Bewertungskriterien.
06.05.2019 Bundesjugendschreiben 2019: 23 Schüler und Schülerinnen aus unterschiedlichsten Schulformen der SDS nehmen an dem von der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien angebotenem Einzelwettbewerb im Tastschreiben teil. Nach Altersklassen differenziert wird bei erfolgreicher Teilnahme eine Urkunde ausgestellt, die als Anlage Bewerbungen um Aus- oder Arbeitsplätze angefügt werden kann. Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihren Leistungen. Am besten schnitt Lea Puscher aus der 11BFF ab. Mit 3096 Punkten belegte sie Platz 1 in Hessen. Zum neunten Mal in Folge war Susanne Vögtler für die Organisation unserer SuS beim Bundesjugendschreiben verantwortlich.
SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
Projekt "Lernort Kino": Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 11HH1, 11HH2, 11BFB und 11BFF sehen an vier Montagen verschieden Filme mit jugendaffinen Themen im Murnau-Filmtheater und diskutieren anschließend darüber. Ziel ist es, über die Multimedialität von Film und Diskussion „Gedankenräume“ zu erschließen, die die Entwicklung der eigenen Identität befördern. Projektträger ist die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft). Projektverantwortliche sind Birgit Goehlnich (Ständige Vertreterin der Obersten Landesjugendbehörden bei der FSK), Sebastian Schnurr (Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung), Rita Thies (Kulturdezernentin a.D., Kulturmanagement, FSK-Prüferin) und vonseiten der SDS Simone Breitsch, Johannes Fey und Simon Vogel. Weiterlesen...
13.05.2019 Herr von Scheidt zu Besuch an der SDS: Schulleiter Rainer Strack lädt seinen Amtsvorgänger Helmut von Scheidt zu einem Austauschgespräch ein. Im Beisein von Nicole Achzet nahmen sie einen Rückblick auf 30 Jahre pädagogischer, baulicher und infrastruktureller Schulentwicklung. Der Besuch endete mit einem Rundgang durch die SDS. Weiterlesen...
18.05.2019 Informationstag der Fachschule für Wirtschaft: Ziel der Veranstaltung war es, mit Vorträgen und im direkten Dialog mit den Studentinnen und Studenten, über die Ziele des Studiums, seine Organisation, Inhalte und Zulassungsvoraussetzungen zu informieren. Auch wurden die Vorteile der in Teilzeit angebotenen Weiterbildung mit ihren anschließend guten beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und Karriereperspektiven anhand von Beispielen belegt.
23.05.2019 Einweihung der umgestalteten Pausenhalle: Nach dreiwöchiger Bauzeit ist durch die Zusammenlegung der ehemaligen Pausenhalle und des Kiosk-Raums im C-Gebäude ist ein moderner und vergrößerter Mehrzweckraum entstanden. Der mit schönem Mobiliar ausgestattete Raum kann u.a. für Konferenzen, Präsentationen von Projektarbeiten, Klassenarbeiten, Vorträgen und Kollegiumsfeiern genutzt werden. Weiterlesen...
29.05.2019 Toilettensanierung: Die Sanierung der Toilettenanlagen für die Schülerinnen und Schüler im D-Gebäude (Schulhof) ist abgeschlossen. Die Sanitäranlagen sind hell und freundlich gestaltet. Sie entsprechen nun den hygienischen Anforderungen. Die Anlagen im B- und C-Gebäude folgen. Die Modernisierung der Lehrertoiletten ist für die Sommerferien geplant.
05.06.2019 Anne Frank Ausstellung: Noch bis zum Schuljahresende wird im Foyer der SDS die Ausstellung "Anne Frank 90" präsentiert. An acht großformatigen Plakaten konnten sich die Schüler*innen mit der Biografie von Anne Frank in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Dabei wurde auch der Frage nachgegangen, welche Bedeutung die Erinnerung an den Holocaust für die Gegenwart besitzt. Verantwortlich hierfür war das SOR-Team mit Simone Breitsch, Susanne Vögtler und Simon Vogel. Weiterlesen...
07.06.2019 Zweites Staatsexamen bestanden: Herr Carsten Noll besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentoren für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" waren Jens Wahl und für das Wahlfach "Politik" Carsten Mergenthaler.
12.06.2019 Interview des Wiesbadener Kurier mit Schulleiter Rainer Strack: Anlässlich seines bevorstehenden Ruhestandes führt Redakteurin Anke Hollingshaus vom Wiesbadener Kurier ein Interview mit Rainer Strack. Weiterlesen...
25.06.2019 Schulleiter Rainer Strack in den Ruhestand verabschiedet: Mit einem bunten und vielseitigem Programm und einer sehr tiefgehenden Würdigung seiner Verdienste wird Rainer Strack im Beisein von 160 Gästen in den Ruhestand verabschiedet: 13 Redner*innen, Auftritte des Schulorchesters der WvS-Schule Wiesbaden, der SDS-Singers und zweier Musikerinnen mit Gitarre und Gesang, Verleihung der "Ehrenmedaille der SDS", Ernennung zum "Ehrenmitglied von SOR-SMC", große Luftballonaktion und unzählig viele Geschenke. Zum Get Together lud Herr Strack vorab zu Canapés, Sekt und alkoholfreien Getränken ein. Nach dem offiziellen Teil klang der Tag mit Kaffee, Kuchen, Getränken und vielen Gesprächen aus. Weiterlesen...
Abschlussfeier der Studierenden der Fachschule für Wirtschaft: Zehn Student*innen absolvieren erfolgreich ihr 6-semestriges berufsbegleitendes Studium zum Staatlich geprüfte/n Betriebswirt*in mit den Schwerpunkten Marketing. Hierzu gratulieren wir herzlich: Xenia Airich, Hanan Dahhou, Vanessa Dinges, Niklas Kögler, Lars Kötschau, Lena Müller, Nataliya Riemer, Desmond Schlie, Dominik Schmitt und Jasko Jasmin Topalovic. Weiterlesen...
27.06.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten: 18 Schüler*innen aus acht unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben, werden von Rainer Strack in einer Feierstunde ausgezeichnet. Es sind: Janina Altenhofen (Bankkauffrau), Alexandra Kotterer und Christian Pasternack (Steuerfachangestellte), Dominik Henzen, Tabea Larwig, Anna-Maria Maas, Sven Plamann, Katharina Popov, Annika Thörle und Michelle Ziemer (Kauffrauen/-männer für Büromanagement), Alexander Mohr (Industriekaufmann), Marc Nebel (IT-Kaufmann), Denise Peikert und Ali Schekebi (Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen), Sabika Bach und Vanessa Bohanka (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Hratschik Latschinjan und Tanja Remmet(Verwaltungsfachangestellte). Weiterlesen...
Verabschiedungen: Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Rainer Strack insgesamt fünf Kolleginnen. In den Ruhestand entlassen werden Heidi Dietrich, Maria Maidhof-Roscher und Angela Rose-Deisenroth. Inge Strack und Petra Hilbert nehmen ein Sabbatjahr. Fachbereichs- und Fachkonferenzleiterinnen sowie der Personalrat dankten den Kolleginnen mit persönlichen Worten für die wertvolle und ausgezeichnete Zusammenarbeit, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft. Im Anschluss wurde mit Canapés, Sekt, Kuchen und Kaffee gefeiert. Weiterlesen... | 278 Seminare / Kurse von 20 Anbietern zu Führungsverhalten
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Führung: Führen & Motivieren - aber wie?
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24.09.2019, Bremen (DE) | de |
q-de-774 | Projekte in Hessen. Welche Auszeichnung hat das Kollegium von Cornelia Sturm erhalten? | Chronik 2018/19 – Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden
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06.08.18 Schuljahresbeginn 2018/19: Schulleiter Rainer Strack begrüßt im Rahmen einer Dienstbesprechung das gesamte Kollegium, wünscht allen einen erfolgreichen Start in das neue Schuljahr und gibt wichtige personelle und organisatorische Veränderungen bekannt:
Personalia: Nicht mehr zum Kollegium der SDS gehören Torsten Roggan und Carola Rosa. Herr Roggan wurde an die Lehrkräfteakademie versetzt und Frau Rosa wechselte als Abteilungsleiterin an die Kerschensteinerschule.
Neuzugänge:Jennifer Schiradin erhielt nach erfolgreichem Abschluss ihres Referendariats an der SDS eine Festanstellung. Sie unterrichtet die Fächer Wirtschaftslehre und Deutsch.
Dr. Bastian Knippschild heißen wir als neuen Kollegen willkommen. Er absolvierte sein Referendariat an der Martin-Niemöller-Schule in Wiesbaden und unterrichtet die Fächer Mathematik und Physik.
Luisa Colombel wird als Berufseinsteigerin mit den Fächern Wirtschaftslehre und Politik eingesetzt. Langfristig wird sie den Versicherungsbereich verstärken.
Die Unterrichtskapazitäten in den Fächern Spanisch und Religion werden durch den Einsatz von Anne Scharnbacher erweitert.
Andreas Kohrn unterstützt mit einer halben Stelle das Kollegenteam im Fach Religion.
Anke Weingardts Vertrag wurde um ein Jahr verlängert. Sie unterrichtet mit einer halben Stelle die Fächer Mathematik und Naturwissenschaften.
Jürgen Drieschmanns unterstützt mit einem 8-Stunden Vertrag weiterhin das Kollegium im Fach Politik.
Vertretungsvertrag: Frau Lange-Schächer kommt an die SDS zurück. Sie übernimmt Unterichtsstunden im Industriebereich für die Elternzeit von Hern Löffler.
40-jähriges Dienstjubiläum: Am 29. Juli 2018 beging Oberstudiendirektor Rainer Strack, Schulleiter der SDS, sein 40. Dienstjubiläum. Hierzu gratulierte ihm die stellvertretende Schulleiterin Nicole Achzet im Namen des gesamten Kollegiums und überreichte einen Blumenstrauß. In einer Feierstunde am 14.08.2018 dankte Andrea Männle, stellvertretende Leiterin des Staatlichen Schulamtes für den Rheingau-Taunus-Kreis und die Landeshauptstadt Wiesbaden, für Herrn Stracks Treue im Dienste des Landes Hessen und übergab ihm seine Urkunde.Weiterlesen ...
WLAN-Bereitstellung: Die Vorarbeiten zur Errichtung des WLAN-Netzes sind abgeschlossen. Mitte August sollen die Accesspoints gesetzt werden und Anfang September das WLAN-Netz einsatzbereit sein.
Versäumniszeitenkennzeichen vereinheitlicht: Schulformübergreifend erfolgte die Einheitlichkeit der Kennzeichen von Versäumnissen für Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Kürzeln. Die Liste der Kürzel ist im Klassenbuch einzukleben und ab sofort anzuwenden.
09.08.18 Schulentwicklung 2018: Nach vorläufigem Abschluss der Einschulung zeigt sich, dass die Schülerzahlen im Vollzeitbereich leicht rückläufig und im Teilzeitbereich gewachsen sind. Besonders in den Ausbildungsberufen "Industriekaufmann/-frau", "Verwaltungsfachangestellte/r" und "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement" stiegen die Schülerzahlen an.
14.08.18 QuABB-Beratungsangebot: Barbara Emmelheinz, Sabine Flügel und Petra Gandor, Mitarbeiterinnen von QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule) stellen unseren neuen Berufsschulklassen ihr Beratungsangebot vor. Es beinhaltet Unterstützung bei Schwierigkeiten im Betrieb, der Berufsschule und im privaten Umfeld, Konfliktsituationen und Krisenbewältigung, der Suche nach gemeinsamen Problemlösungen mit allen Beteiligten sowie Koordination und Organisation von individuellen Hilfs- und Unterstützungsangeboten. Verantwortlich für den Ablauf der Vorstellung ist Kollege Michael Väth.
17.08.18 Schulpsychologischer Dienst:Ab dem 01.09.2018 ist der Psychologe Benedikt Herwig für unsere Schule zuständig.
20.08.18 Praktische Lehrerausbildung an der SDS: Heute nimmt Julia Ergaschew im Rahmen ihres Wirtschaftspädagogikstudiums den dritten Teil des obligatorischen Unterrichtspraktikums auf. Diese Phase dauert drei Wochen.
20.08.-07.09.2018 FOS-Klassen auf Hübingenfahrt: Zum zehnten Mal in Folge nimmt der gesamte Fachbereich der Fachoberschule mit rund 500 Schülerinnen und Schülern an der traditionellen Klassenfahrt ins Feriendorf Hübingen teil. Ein Outdoorprogramm mit erlebnispädagogischen Teamübungen, Besuch des Kletterparks, Bogenschießen, Töpfern, Feuerexperimente und gemeinsames Kochen sollen Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten der SuS stärken, das Finden und Einhalten von Werten und Regeln zur Anwendung im Schulalltag festigen sowie Kompetenzen zur Umsetzung eigener Ziele für die Fachoberschulreife fördern und vertiefen.Weiterlesen ...
27.08.18 Europakaufmann/-frau: Nach ersten Sondierungsgesprächen bemüht sich die Schulleitung darum, zukünftig die Zusatzqualifikation "Europakaufmann/Europakauffrau" an der SDS anzubieten. Sie ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die in einem kaufmännischen Berufsausbildungsverhältnis stehen, sich im Unterricht mit internationalen Geschäftsprozessen auseinanderzusetzen, den Europäischen Computerführerschein (European Computer Drivers Licence, ECDL) zu erwerben, Zertifizierungen in zwei europäischen Fremdsprachen zu erlangen und in einem dreiwöchigen Betriebspraktikum im Ausland Berufserfahrung in einem internationalen Umfeld zu sammeln.
03.09.2018 Lehramtspraktikum:Larissa Mayer absolviert bis zum 28.09.2018 an der SDS ein vierwöchiges Praktikum. Sie studiert im 5. Semester an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz Wirtschaftslehre und Sozialkunde; ihr Unterrichtsfach ist Politik.
10.09.2018 Beauftragung:Ab sofort ist Anne Paulsen mit folgenden Aufgaben der Abteilung V der SDS beauftragt: Berufsschule (Steuerfachangestellte/-r, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/-r, Rechtsanwaltsfachangestellte/-r und Justizfachangestellte/-r), Fachschule für Wirtschaft, Erwerb der Fachhochschulreife in der Fachschule sowie Gesundheit und Umwelt.
11.09.2018 Räumungsübung:Am Dienstag, den 11.09.2018, um 11:00 Uhr und am Donnerstag, den 13.09.2018, um 14:00 Uhr finden Räumungsübungen statt. Die Schülerinnen und Schüler sammelten sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern am Haupteingang zum Helmut-Schön-Park.
17.09.2018 Vertretungsverträge:Unsere ehemalige Kollegin Doris Wittmann unterstützt mit einem 3-Stundenvertrag das Kollegenteam im Fachbereich Büromanagement und Herr Okyay Aslantes wird im Fach Englisch für drei Stunden in der Fachschule für Wirtschaft eingesetzt.
Beförderungen:Frau Corinna Snopek, Leiterin der Abteilung III der SDS, wurde zur Studiendirektorin und Frau Tanja König, zuständig für die Organisation der Auslandspraktika, zur Oberstudienrätin befördert. Herr Strack überreicht beiden Kolleginnen ihre Urkunde und gratuliert ihnen sehr herzlich.
21.09.2018 IHK ehrt SDS-Schülerinnen und Schüler:Jessica Buch (Kauffrau für Büromanagement), Daniel Fischer (IT-Systemkaufmann) und Dana Zajac (Bankkauffrau) wurden im Rahmen der dualen Ausbildung an der SDS unterrichtet. Die IHK-Wiesbaden ehrte sie als die Besten ihrer Ausbildungsberufe des Prüfungsjahrgangs 2018. Herr Fischer schloss sogar als Hessenbester ab.
SDS- Schülerinnen und Schüler von der IHK ausgezeichnet...
24.09.2018 Beförderung: Herr Dieter Keßler, der die Aufgaben der Abteilung II der SDS leitet, wurde zum Studiendirektor befördert. Hierzu gratuliert die Schulgemeinde herzlich.
27.09.2018 Ausstellung Kultur und Integration:19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 11BaK veranstalten unter der Leitung von Politiklehrer Johannes Fey eine interaktive Ausstellung zum Thema Kultur und Integration. Inhalt der Veranstaltung war, Integrationsprozesse und -hemmnisse zu analysieren, Akteure und ihre Rollen zu beurteilen und in diesem Kontext maßgebliche Einflussgrößen zu bewerten und einzuordnen mit dem Ziel, ein Verständnis von „Kultur“ herzuleitet, das Veränderungen und Entwicklung als notwendig erachtet. Über 160 Schülerinnen und Schüler der SDS besuchten die Ausstellung.
Deutsch genug? „Deutsche Leitkultur“ als Hemmschuh der Integration?...
15.10.2018 Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit:Schulleiter Rainer Strack gratuliert Volker Schuster zur Lebenszeitverbeamtung und überreicht ihm die Urkunde.
Schulverschönerung:Das Foyer der SDS erstrahlt in neuem Glanz. Während der Herbstferien wurden die Türen im Eingangsbereich inklusive Toilettentür neu gestrichen.
25.10.2018 12er FOS-Klassen besuchen Hochschulinformationstag:Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen informieren sich an der Hochschule RheinMain über Inhalte und Aufbau von Bachelorstudiengängen, Studienfinanzierungsmöglichkeiten sowie Bewerbungs- und Zulassungsverfahren. Gespräche mit Studierenden, Professorinnen und Professoren als auch Besuche von Probevorlesungen wurden zahlreich genutzt.
01.11.2018 WLAN-Bereitstellung:Die Installation des WLAN-Netzes ist abgeschlossen. In einer Sitzung der WLAN-Gruppe wurde die Vergabe der Nutzungsbedingungen und die Aufnahme des Probebetriebes festgelegt. Zur Klärung letzer technischer Details fand am 05.11.2018 ein Treffen mit Vertretern des Medienzentrums statt.
02.11.2018 Schulleitungstagung:In einer ganztägigen Veranstaltung koordinierten die Schulleitungsmitglieder der SDS die zukünftige Entwicklung der Schule.
05.11.2018 12BFB organisiert Pausenverkauf18 SuS der 12BFB verkaufen zwei Wochen lang während der Pausen internationale Spezialitäten aus ihren Heimatländern. Das im LF 17 eingebettete Projekt war pädagogisch und finanziell ein Erfolg; es wurden 650 Euro erlöst. Projektleiterin war Stefanie Bertasius.Weiterlesen...
06.11.2018 Vorbereitungsdienst angetreten:Herr Shkelzen Tahiri, der bereits eine Ausbildung zum Industriekaufmann an der Schulze-Delitzsch-Schule absolviert hat, nimmt die Tätigkeit als Lehrkraft im Vorbereitungsdienst (LiV) auf. Er wird im Schwerpunktfach Wirtschaft und Verwaltung und im Wahlfach Politik ausgebildet.
Ausbildertreffen Fachbereich Versicherungen:Armin Alagic-Müller, Geschäftsführer des Berufsbildungswerkes der
Versicherungswirtschaft Rhein-Main e. V., stellt den Ausbildern/-innen betriebsübergreifende Veranstaltungen zum Ausbildungsberuf "Kaufmann /-frau für Versicherungen und Finanzen" vor. Hierzu gehörten insbesondere die Wahl der betrieblichen Fachaufgaben für die Reporterstellung, Aufbau eines Reportes und Ablauf des Fallbezogenen Fachgespräches.
08.11.2018 Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe:24 Schülerinnen und Schüler der HH-Klassen nehmen an der Informationsveranstaltung "Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe" teil, die vom Amt für Soziale Arbeit veranstaltet wurde. Damit sich die Teilnehmer für ihre anstehende Berufswahl orientieren konnten, wurden Inhalte und Anforderungen folgender acht Ausbildungsberufe praxisnah vorgestellt:
• Verkäufer/-in / Kaufleute im Einzelhandel
• Verwaltungsfachangestellte
• Kaufleute für Büromanagement
• Kaufleute im Gesundheitswesen
• Rechtanwaltsfachangestellte/r
Unter Leitung von Abteilungsleiterin Anne Paulsen und Kollege Ewald Bauer präsentierten die Azubis (Steuerfachangestellte/r) der Klasse 11Stb Arbeitsinhalte und Abläufe im Alltag einer Steuerkanzlei. Mit verantwortlich für die Koordination und Konzeptionierung des Informationstages waren die Abteilungsleiterinnen Simone Breitsch und Corinna Snopek.Weiterlesen...
14.11.2018 Kultusminister AlexanderLorz und Astrid Wallmann zu Gast an der SDS:Die Schulleiter/in aller fünf Wiesbadener Berufsschulen diskutieren mit Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, der Wiesbadener Landtagsabgeordneten Astrid Wallmann und Andrea Männle vom Staatlichen Schulamt über die Herausforderungen, denen Berufsschulen im Alltag gegenüberstehen und die von kommunalen und landesbezogenen Zuständigkeiten beeinflusst werden. Zu den Kernthemen gehörten die Personalgewinnung, Flexibilisierung, Lehrerzuweisung, Gymnasialausbildung, sozialpädagogische Unterstützung (UBUS), Verwaltung sowie Digitalisierung und E-Learning. Weiterlesen...
Erste-Hilfe-Schulung:Nicole Achzet, stv. Schulleiterin, organisiert für zwei Nachmittage in den Räumen der SDS einen Erst-Hilfe-Kurs für Sportlehrer/innen, die alle zwei Jahre ihre Kenntnisse über Sofortmaßnahmen auffrischen müssen. Insgesamt nahmen 16 Kolleginnen und Kollegen an der Schulung teil.
15.11.2018 Schulelternbeirat: Frau Michaela Pagano, Marion Überfeldt und Nora Mitchell werden als Team zum Schulelterbeirate an der SDS bestellt.
19.11.2018 Zweites Staatsexamen bestanden:Herr Tim Witzmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Johannes Fey und Mentorin fürs Wahlfach "Englisch" Doris Gerke.
Vertretungsvertrag:Welcome back im Bankenbereich. Erneut springt unser ehemaliger Abteilungsleiter Jürgen Drieschmanns mit 6 Stunden Vertretungsunterricht pro Woche in Bankenklassen ein. Dadurch wir krankheitsbedingt ausfallender Unterricht kompensiert.
29.11.2018 Bistum Limburg überreicht Trauerkoffer:Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg, besucht auf Einladung von Rainer Strack die SDS. Beide führten gemeinsam mit Krisenseelsorger Thomas Knögel einen Austausch über den möglichen Beitrag von Schule und Kirche, um das Zusammenleben und den Zusammenhalt der Schulgemeinde auf einem respekt- und werteorientierten Fundament zu fördern. Als Gastgeschenk übergab Frau Lecht einen Trauerkoffer, der mit vielfältigen Hilfsmitteln zur Trauerbewältigung gepackt ist. Er wird von Thomas Knögel verwaltet und im Zeitablauf ergänzt. Weiterlesen...
04.12.2018 Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA):Die neue Berufsfachschule BÜA bündelt die drei bisherigen Schulformen (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, zweijährige Berufsfachschule und einjährige höhere Berfufsfachschule), um den SuS nach bereits einem Jahr den Zugang zu der dualen Berufsausbildung zu ermöglichen. Zusätzlich kann ausbildungsbegleitend ein Hauptschul- oder mittlerer Schulabschluss erlangt werden. Um BÜA an der SDS anbieten zu können, bemüht sich die Schulleitung um eine Kooperationsschule mit einem weiteren beruflichen Schwerpunkt. Die Gespräche hierzu beginnen im Januar.
Europäischer Computer Führerschein (ECDL): Der ECDL ist ein international anerkanntes modulares Zertifikat, das den Inhabern Fähigkeiten im effizienten Umgang mit Standard-IT- Applikationen bescheinigt. Das Kollegium beschließt auf der Gesamtkonferenz, die Aufnahme der ECDL-Module in das Curriculum der SDS zu prüfen.
Verspätungen im Zeugnis:Die Gesamtkonferenz legt fest, beginnend mit den Zeugnissen Sommer 2019, ab fünf unentschuldigten Verspätungen im Halbjahr/Block, die Bemerkung "Frau/Herr XY kommt häufig zu spät" im Zeugnis einzutragen.
10.12.2018 Zweites Staatsexamen bestanden: Falko Kaufmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Michael Väth und für das Wahlfach "Deutsch" Gaby Busch.
11.12.2018 Beatmungsmasken:Zur Widerbelebung von Personen mit Atemstillstand wurden 5 Beatmungsmasken beschafft, die bei den Verbandskästen im Lehrerzimmer, Sekretariat, Raum A105, Raum N108 und in der Turnhalle deponiert wurden.
14.12.2018 WLAN-Zeitplan:Ab sofort erfolgt an die KuK die Ausgabe der Zugangscodes für das SDS-WLAN, um es im Pilotbetrieb zu erproben. Zuvor wurden von der WLAN-Gruppe die Nutzungsbedingungen (Datensicherheit, Datenschutz, usw.) entwickelt und von Sebastian Nargang das Log-in Procedere festgelegt. Nach erfolgreicher Pilotierung ist vorgesehen, ab Beginn des 2. Schulhalbjahres 2018/19 das WLAN flächendeckend auch den SuS zur Verfügung zu stellen.
30.01.2019 Neumöblierung Klassenräume:Die Räume B30, B31 und der komplette 1. Stock des B-Gebäudes werden mit 90 Tischen und 180 Stühlen neu ausgestattet. Die Stühle sind vorwärts federnde Freischwinger für ergonomisches Sitzen.
31.01.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten:In einer Feierstunde ehrt Rainer Strack 13 Top-Azubis aus sieben unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben. Es sind: Lukas Zimmermann (Bankkaufmann), Selina Deuser (Steuerfachangestellte), Larissa Adler, Melissa Ernet, Leonie Nowak, Julia Ringel und Svenja Rode (Kauffrauen für Büromanagement), Larissa Lehmann (Industriekauffrau), Johannes Heep und Christian Hofmann (Industriekaufmänner), Armen Narsajan (Kaufmann für Versicherungen und Finanzen), Zoe Fladung (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Jerome Robert Schäfer (Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen).Weiterlesen...
Verabschiedung in den Ruhestand:Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Schulleiter Rainer Strack die Kollegen Arthur Hehlke, Volker Jackwerth und Reiner Obst in ihren Ruhestand und übergibt ihnen die Entlassungsurkunden. Fachbereichsleiter/-innen, Fachkonferenzleiter/-innen und der Personalrat dankten den Pensionären in vielfältiger Weise und mit persönlichen Worten für die wertvolle und hervorragende Zusammenarbeit und wünschten ihnen alles Gute für die Zukunft.Weiterlesen...
01.02.2019 Schulhausverwaltung:Ab dem 01.02.2019 ist Herr Ghezzi als Hausmeister für unsere Schule zuständig. Wir wünschen ihm einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit.
08.02.2019 Berufs- und Studienorientierung:In Kooperation mit der IHK Wiesbaden können alle Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen am Geva-test® Studium & Beruf teilnehmen. Der Test analysiert für jeden Teilnehmer/-in Stärken, Interessen sowie die Leistungsfähigkeit in studien- und ausbildungsrelevanten Bereichen und gibt Tipps zur Beruforientierung kombiniert mit individuellen Karrierevorschlägen. Ansprechpartner hierfür ist Carsten Mergenthaler.
10.02.2019 Sportangebot für Lehrkräfte:Georg Steinrichter informiert über die aktuellen Sportangebote im Berufsschulzentrum. Von Seiten der SDS bietet er für alle Kolleginnen und Kollegen mittwochs von 14:00 bis 15:00 Uhr traditionelles Taekwondo an. Die Teilnahme ist kostenlos.
SPRINT-Gruppe vergrößert sich:Das SPRINT-Team begrüßt als neue Mitglieder Pia Drieschmanns und Dr. Anja Hamm-Beckmann.
14.02.2019 Valentinsaktion:Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmen "Round 2" nutzt den Valentinstag zur Umsetzung ihrer Geschäftsidee "Rosen verschenken". Jede/-r unserer Schulgemeinde hatte die Möglichkeit, Rosen zum Preis von einem Euro pro Stück zu bestellen und personalisiert oder anonym an eine bestimmte Person verschenken zu lassen. Mit 85 Rosen wurden insgesamt 85mal Freude verschenkt. Projektverantwortliche waren die Kolleginnen Stefanie Bertasius und Martina Suhens.
18.02.2019 Hospitation:Von heute bis zum 01.03.2019 hospitiert Frau Cora Dharmani an der SDS, vornehmlich in den Fächern Wirtschaft und Politik. Sie absolvierte ein abgeschlossenes Studium und arbeitet derzeit im Marketingbereich. Verantwortlich für den Hospitationsplan ist Claudia Rubertus.
20.02.2019 QuABB-Info:Die Damen Emmelheinz, Flügel und Gandor von Fresko e.V. informieren die 11er Berufsschulklassen über die Möglichkeiten des QuABB-Beratungsangebots. Ansprechpartner hierfür ist Michael Väth.
21.02.2019 FOS-Informationsnachmittag:Über 100 Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Bildungsangebote der Fachoberschule an der SDS mit ihrem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung. Vorgestellt wurde die Unterrichtsorganisation in den Klassen 11 und 12, der Wahlpflichtunterricht, das Lernbüro, die Praktika und die pädagogischen Fahrten. In Gesprächen und an den Informationstafeln konnten die Interessenten weitere Fragen klären und Einblicke nehmen. Verantwortlich für die Veranstaltung war Abteilungsleiter Dieter Keßler. Weiterlesen...
28.02.2019 Verabschiedung in den Ruhestand:Nach dreizehneinhalb Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat der SDS wurde Ingrid Pfeiffer von der Schulleitung, Kolleginnen und Kollegen, dem Personalrat und den SDS-Singers bei Sekt, Saft und Gebäck mit Blumen und Gutscheinen in den Ruhestand verabschiedet. Sie war für die Beschaffung der gesamten Schulausstattung und Auftragserteilung für Handwerker sowie Rechnungsbearbeitung zuständig. Wir danken für die tolle Zusammenarbeit und wünschen ihr für die Zukunft nur das Beste. Weiterlesen...
01.03.2019 Neueinstellung Sekretariat: Frau Sonja Nagel nimmt ihre Tätigkeiten als Sekretärin an unserer Schule auf. Ihr obliegen die Aufgaben im Zusammenhang mit der Fachschule für Wirtschaft. Frau Nagel hatte während ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau als Schülerin die SDS besucht.
"Aufgabenverteilung Sekretariat: Wegen des Personalwechsels im Sekretariat werden die Zuständigkeiten wie folgt geändert:
Fachoberschule: Frau Müller
Berufsschule: Frau Margiotta
Einjährige und Zweijährige Höhere Berufsfachschule: Frau Becker
Fachschule für Wirtschaft: Frau Nagel
Beschaffung: Frau Müller"
Sozialpädagogische Fachkraft: Frau Shiva Bahadori ist mit einer vollen Stelle im Rahmen von UBUS (Unterrichtsbegleitende Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkräfte ) für die SDS am Dienstagvormittag und Donnerstagnachmittag tätig. Die restlichen Stunden verteilen sich auf die FLS und KSS. Die gebürtige Teheranerin kam 1986 nach Deutschland, studierte Diplompädagogik an der Philipps-Universität in Marburg und hat bereits als Pädagogin bei verschiedenen Bildungsträgern gearbeitet.
08.03.2019 Berufs- und Studienorientierung Im Newsletter Nr. 3 zur Berufs- und Studienorientierung informiert Kollege Carsten Mergenthaler über die BiZ-Veranstaltungen der Agentur für Arbeit Wiesbaden, die IHK-Bildungsmesse – azubi- & studientag und den Info-Tag an der Hochschule in Mainz.Weiterlesen...
11.03.2019 Neuer Zeugnisdruckraum: Das "Keller-Dasein" für das LUSD-Team ist beendet. Das neue Büro für die Zeugniserfassung und den Zeugnisdruck befindet sich ab sofort im Raum A204. Das LUSD-Team dankt der Schulleitung hierfür.
14.03.2019 Beförderung: Frau Anne Paulsen erhält die Urkunde zur Ernennung zur Studiendirektorin zum 1. April 2019. Herr Strack gratuliert ihr im Beisein des Kollegiums herzlich und dankt für ihre Einsatzbereitschaft.
Toilettensanierung: Nach der Begehung der Mädchen- und Jungentoiletten sowie der Toilettenräume für die Lehrerinnen in den Gebäuden B und C zusammen mit dem Hochbauamt wird Sanierungsbedarf für diese Räume festgestellt. Der Beginn der Bauarbeiten ist für die Osterferien geplant.
Neugestaltung Pausenhalle: Der ehemalige Raum der Sweetbox und die Pausenhalle im Gebäudeteil D sollen zu einem großen Raum umgestaltet werden; er kann dann für Klassenarbeiten, Konferenzen und weiterhin als Pausenraum für die SuS genutzt werden. Die Bauarbeiten starten hierfür in den Osterferien.
Wahl zum/zur gewählten Abwesenheitsvertreter/-in: Frau Dr. Anja Hamm-Beckmann wird auf der Gesamtkonferenz zur neuen Abwesenheitsvertreterin der SDS gewählt. Sie nimmt die Wahl an und dankt dem Kollegium für das entgegengebrachte Vertrauen.
"Unser Miteinander": Das Kollegium spricht sich mehrheitlich dafür aus, dem Vorschlag des SOR-Teams zu folgen und das Dokument "Unser Miteinander" um folgenden abschließenden Absatz zu erweitern: „Seit 2014 ist die SDS Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Damit ist unsere Schule und alle in ihr wirkenden, lernenden und unterrichten-den Personen damals und für die Zukunft die Verpflichtung einge-gangen, im Schulalltag antirassistisch und couragiert zu denken und zu handeln.“
15.03.2019 KMK-Fremdsprachenzertifizierung: 20 Schülerinnen und Schüler nehmen an der schulübergreifenden Prüfung zur KMK-Fremdsprachenzertifizierung unter Leitung von Sandra Haberkorn teil. Sie kommen von der SDS (Schulze-Delitzsch-Schule), der BSU (Berufliche Schulen Untertaunus) und der BSGG (Berufliche Schulen Groß-Gerau). 15 Absolventen bestehen die schriftlichen und mündlichen Prüfungen und erhalten von Schulleiter Rainer Strack ihre Zeugnisse. Weiterlesen...
26.03.2019 WLAN-Bereitstellung: Nach erfolgreichem Abschluss der Testphase wird die Nutzung des schulischen WLANs ab sofort für alle Schüler und Schülerinnen (SuS) der SDS freigegeben. Die Klassenlehrer/-innen erläutern den SuS die WLAN-Nutzungsbedingungen und teilen nach schriftlicher Zustimmungserklärung die persönlichen Passwörter aus.
28.03.2019 Personalversammlung: Der Personalrat der SDS hat zur Personalversammlung eingeladen; er informiert zu den Themen Betriebsausflug, Überstundenregelung, Raumkonzept und Lehrerarbeitsplätze. Vorab referierte Herr Lutz Vollbracht (GPRLL) über Lebensarbeitszeitkonten, Pensionsberechnungen und Aktuelles aus dem GPRLL.
29.03.2019 Verabschiedung in den Ruhestand: Frau Claudia Seebald-Krech verlässt nach 17 Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat die SDS. Sie war für die Fachschule für Wirtschaft zuständig. In einer Feierstunde dankte Rainer Strack für die kollegiale, freundschaftliche und absolut loyale Zusammenarbeit und überreichte ihr ein aus Blumen bestehendes Hochseeschiff, dessen Segel aus verschiedenen Gutscheinen bestand.
03.04.2019 Dienstjubiläum: Das Kollegium freut sich mit Cornelia Sturm über die Dankesworte von Rainer Strack anlässlich der Urkundenüberreichung zu ihrem 25jährigen Dienstjubiläum.
04.04.2019 SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
10.04.2019 JUNIOR Landeswettbewerb Hessen: Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmens "Round 2" schafft es, sich für die Endausscheidung des "Junior Expert Landeswettbewerb Hessen 2019" zu qualifizieren. Unter dem Titel „Upcycling von Altmaterialien" präsentierten sie ihre Geschäftsidee, Taschen und Schlüsselanhänger aus Filz und altem Jeansstoff zu nähen und mit Verzierungen zu verschönern. Die Bühnenpräsentation vor 150 Zuschauern, der Geschäftsbericht, der Messestand und ein Juryinterview gehörten zu den Bewertungskriterien.
06.05.2019 Bundesjugendschreiben 2019: 23 Schüler und Schülerinnen aus unterschiedlichsten Schulformen der SDS nehmen an dem von der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien angebotenem Einzelwettbewerb im Tastschreiben teil. Nach Altersklassen differenziert wird bei erfolgreicher Teilnahme eine Urkunde ausgestellt, die als Anlage Bewerbungen um Aus- oder Arbeitsplätze angefügt werden kann. Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihren Leistungen. Am besten schnitt Lea Puscher aus der 11BFF ab. Mit 3096 Punkten belegte sie Platz 1 in Hessen. Zum neunten Mal in Folge war Susanne Vögtler für die Organisation unserer SuS beim Bundesjugendschreiben verantwortlich.
SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
Projekt "Lernort Kino": Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 11HH1, 11HH2, 11BFB und 11BFF sehen an vier Montagen verschieden Filme mit jugendaffinen Themen im Murnau-Filmtheater und diskutieren anschließend darüber. Ziel ist es, über die Multimedialität von Film und Diskussion „Gedankenräume“ zu erschließen, die die Entwicklung der eigenen Identität befördern. Projektträger ist die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft). Projektverantwortliche sind Birgit Goehlnich (Ständige Vertreterin der Obersten Landesjugendbehörden bei der FSK), Sebastian Schnurr (Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung), Rita Thies (Kulturdezernentin a.D., Kulturmanagement, FSK-Prüferin) und vonseiten der SDS Simone Breitsch, Johannes Fey und Simon Vogel. Weiterlesen...
13.05.2019 Herr von Scheidt zu Besuch an der SDS: Schulleiter Rainer Strack lädt seinen Amtsvorgänger Helmut von Scheidt zu einem Austauschgespräch ein. Im Beisein von Nicole Achzet nahmen sie einen Rückblick auf 30 Jahre pädagogischer, baulicher und infrastruktureller Schulentwicklung. Der Besuch endete mit einem Rundgang durch die SDS. Weiterlesen...
18.05.2019 Informationstag der Fachschule für Wirtschaft: Ziel der Veranstaltung war es, mit Vorträgen und im direkten Dialog mit den Studentinnen und Studenten, über die Ziele des Studiums, seine Organisation, Inhalte und Zulassungsvoraussetzungen zu informieren. Auch wurden die Vorteile der in Teilzeit angebotenen Weiterbildung mit ihren anschließend guten beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und Karriereperspektiven anhand von Beispielen belegt.
23.05.2019 Einweihung der umgestalteten Pausenhalle: Nach dreiwöchiger Bauzeit ist durch die Zusammenlegung der ehemaligen Pausenhalle und des Kiosk-Raums im C-Gebäude ist ein moderner und vergrößerter Mehrzweckraum entstanden. Der mit schönem Mobiliar ausgestattete Raum kann u.a. für Konferenzen, Präsentationen von Projektarbeiten, Klassenarbeiten, Vorträgen und Kollegiumsfeiern genutzt werden. Weiterlesen...
29.05.2019 Toilettensanierung: Die Sanierung der Toilettenanlagen für die Schülerinnen und Schüler im D-Gebäude (Schulhof) ist abgeschlossen. Die Sanitäranlagen sind hell und freundlich gestaltet. Sie entsprechen nun den hygienischen Anforderungen. Die Anlagen im B- und C-Gebäude folgen. Die Modernisierung der Lehrertoiletten ist für die Sommerferien geplant.
05.06.2019 Anne Frank Ausstellung: Noch bis zum Schuljahresende wird im Foyer der SDS die Ausstellung "Anne Frank 90" präsentiert. An acht großformatigen Plakaten konnten sich die Schüler*innen mit der Biografie von Anne Frank in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Dabei wurde auch der Frage nachgegangen, welche Bedeutung die Erinnerung an den Holocaust für die Gegenwart besitzt. Verantwortlich hierfür war das SOR-Team mit Simone Breitsch, Susanne Vögtler und Simon Vogel. Weiterlesen...
07.06.2019 Zweites Staatsexamen bestanden: Herr Carsten Noll besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentoren für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" waren Jens Wahl und für das Wahlfach "Politik" Carsten Mergenthaler.
12.06.2019 Interview des Wiesbadener Kurier mit Schulleiter Rainer Strack: Anlässlich seines bevorstehenden Ruhestandes führt Redakteurin Anke Hollingshaus vom Wiesbadener Kurier ein Interview mit Rainer Strack. Weiterlesen...
25.06.2019 Schulleiter Rainer Strack in den Ruhestand verabschiedet: Mit einem bunten und vielseitigem Programm und einer sehr tiefgehenden Würdigung seiner Verdienste wird Rainer Strack im Beisein von 160 Gästen in den Ruhestand verabschiedet: 13 Redner*innen, Auftritte des Schulorchesters der WvS-Schule Wiesbaden, der SDS-Singers und zweier Musikerinnen mit Gitarre und Gesang, Verleihung der "Ehrenmedaille der SDS", Ernennung zum "Ehrenmitglied von SOR-SMC", große Luftballonaktion und unzählig viele Geschenke. Zum Get Together lud Herr Strack vorab zu Canapés, Sekt und alkoholfreien Getränken ein. Nach dem offiziellen Teil klang der Tag mit Kaffee, Kuchen, Getränken und vielen Gesprächen aus. Weiterlesen...
Abschlussfeier der Studierenden der Fachschule für Wirtschaft: Zehn Student*innen absolvieren erfolgreich ihr 6-semestriges berufsbegleitendes Studium zum Staatlich geprüfte/n Betriebswirt*in mit den Schwerpunkten Marketing. Hierzu gratulieren wir herzlich: Xenia Airich, Hanan Dahhou, Vanessa Dinges, Niklas Kögler, Lars Kötschau, Lena Müller, Nataliya Riemer, Desmond Schlie, Dominik Schmitt und Jasko Jasmin Topalovic. Weiterlesen...
27.06.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten: 18 Schüler*innen aus acht unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben, werden von Rainer Strack in einer Feierstunde ausgezeichnet. Es sind: Janina Altenhofen (Bankkauffrau), Alexandra Kotterer und Christian Pasternack (Steuerfachangestellte), Dominik Henzen, Tabea Larwig, Anna-Maria Maas, Sven Plamann, Katharina Popov, Annika Thörle und Michelle Ziemer (Kauffrauen/-männer für Büromanagement), Alexander Mohr (Industriekaufmann), Marc Nebel (IT-Kaufmann), Denise Peikert und Ali Schekebi (Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen), Sabika Bach und Vanessa Bohanka (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Hratschik Latschinjan und Tanja Remmet(Verwaltungsfachangestellte). Weiterlesen...
Verabschiedungen: Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Rainer Strack insgesamt fünf Kolleginnen. In den Ruhestand entlassen werden Heidi Dietrich, Maria Maidhof-Roscher und Angela Rose-Deisenroth. Inge Strack und Petra Hilbert nehmen ein Sabbatjahr. Fachbereichs- und Fachkonferenzleiterinnen sowie der Personalrat dankten den Kolleginnen mit persönlichen Worten für die wertvolle und ausgezeichnete Zusammenarbeit, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft. Im Anschluss wurde mit Canapés, Sekt, Kuchen und Kaffee gefeiert. Weiterlesen... | Unternavigation 1.Ebene: Zentrum für Hirnstimulation (ZfH) Unternavigation 1.Ebene: Sektion für Demenzforschung
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Beier KM, Krüger THC, Walter H, Schiffer B, Ponseti J, Walter M. Pädophilie und sexuellerKindesmissbrauch - Klinik und Forschung.
Kärgel C, Massau C, Weiß S, Walter M, Borchardt V, Krüger THC, Tenbergen G, Kneer J,Wittfoth M, Pohl A, Gerwinn H, Ponseti J, Amelung T, Beier K, Mohnke S, Walter H, SchifferB. Evidence for superior neurobiological and behavioral inhibitory control abilities in nonoffendingas compared to offending pedophiles.Human Brain Mapping. 2016
Kärgel C, Massau C, Weiß S, Walter M, Krüger THC, Schiffer B. Diminished functionalconnectivity on the road to child sexual abuse in pedophilia.Journal of Sexual Medicine. 2015, 783795
Tenbergen G, Wittfoth M, Frieling H, Ponseti J, Walter M, Walter H, Beier K, Schiffer B, KrugerTHC. The Neurobiology and Psychology of Pedophilia: Recent Advances and Challenges.Frontiers in Human Neuroscience. 2015
Mohnke S, Müller S, Amelung T, Krüger TH, Ponseti J, Schiffer B, Walter M, Beier KM, Walter H. Brain Alterations In Paedophilia: A Critical Review Progress in Neurobiology. Progress InNeurobiology. Nov 2014, 123
Walter M, Schiltz K, Peter E, Bogerts B. Neurobiology of sexual offense.Neurotransmitter. 2009
Witzel J, Walter M, Bogerts B, Northoff G. Forensic Psychiatry meets neuroscience – Do we need a paradigm shift to Forensic Neuropsychiatry.Behav. Sciences and the Law Neuroimaging, 2008.
Biological Psychiatry. 2007 Sep 15;62(6):698701. Link zu Seite drucken
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q-de-774 | Projekte in Hessen. Welche Auszeichnung hat das Kollegium von Cornelia Sturm erhalten? | Chronik 2018/19 – Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden
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06.08.18 Schuljahresbeginn 2018/19: Schulleiter Rainer Strack begrüßt im Rahmen einer Dienstbesprechung das gesamte Kollegium, wünscht allen einen erfolgreichen Start in das neue Schuljahr und gibt wichtige personelle und organisatorische Veränderungen bekannt:
Personalia: Nicht mehr zum Kollegium der SDS gehören Torsten Roggan und Carola Rosa. Herr Roggan wurde an die Lehrkräfteakademie versetzt und Frau Rosa wechselte als Abteilungsleiterin an die Kerschensteinerschule.
Neuzugänge:Jennifer Schiradin erhielt nach erfolgreichem Abschluss ihres Referendariats an der SDS eine Festanstellung. Sie unterrichtet die Fächer Wirtschaftslehre und Deutsch.
Dr. Bastian Knippschild heißen wir als neuen Kollegen willkommen. Er absolvierte sein Referendariat an der Martin-Niemöller-Schule in Wiesbaden und unterrichtet die Fächer Mathematik und Physik.
Luisa Colombel wird als Berufseinsteigerin mit den Fächern Wirtschaftslehre und Politik eingesetzt. Langfristig wird sie den Versicherungsbereich verstärken.
Die Unterrichtskapazitäten in den Fächern Spanisch und Religion werden durch den Einsatz von Anne Scharnbacher erweitert.
Andreas Kohrn unterstützt mit einer halben Stelle das Kollegenteam im Fach Religion.
Anke Weingardts Vertrag wurde um ein Jahr verlängert. Sie unterrichtet mit einer halben Stelle die Fächer Mathematik und Naturwissenschaften.
Jürgen Drieschmanns unterstützt mit einem 8-Stunden Vertrag weiterhin das Kollegium im Fach Politik.
Vertretungsvertrag: Frau Lange-Schächer kommt an die SDS zurück. Sie übernimmt Unterichtsstunden im Industriebereich für die Elternzeit von Hern Löffler.
40-jähriges Dienstjubiläum: Am 29. Juli 2018 beging Oberstudiendirektor Rainer Strack, Schulleiter der SDS, sein 40. Dienstjubiläum. Hierzu gratulierte ihm die stellvertretende Schulleiterin Nicole Achzet im Namen des gesamten Kollegiums und überreichte einen Blumenstrauß. In einer Feierstunde am 14.08.2018 dankte Andrea Männle, stellvertretende Leiterin des Staatlichen Schulamtes für den Rheingau-Taunus-Kreis und die Landeshauptstadt Wiesbaden, für Herrn Stracks Treue im Dienste des Landes Hessen und übergab ihm seine Urkunde.Weiterlesen ...
WLAN-Bereitstellung: Die Vorarbeiten zur Errichtung des WLAN-Netzes sind abgeschlossen. Mitte August sollen die Accesspoints gesetzt werden und Anfang September das WLAN-Netz einsatzbereit sein.
Versäumniszeitenkennzeichen vereinheitlicht: Schulformübergreifend erfolgte die Einheitlichkeit der Kennzeichen von Versäumnissen für Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Kürzeln. Die Liste der Kürzel ist im Klassenbuch einzukleben und ab sofort anzuwenden.
09.08.18 Schulentwicklung 2018: Nach vorläufigem Abschluss der Einschulung zeigt sich, dass die Schülerzahlen im Vollzeitbereich leicht rückläufig und im Teilzeitbereich gewachsen sind. Besonders in den Ausbildungsberufen "Industriekaufmann/-frau", "Verwaltungsfachangestellte/r" und "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement" stiegen die Schülerzahlen an.
14.08.18 QuABB-Beratungsangebot: Barbara Emmelheinz, Sabine Flügel und Petra Gandor, Mitarbeiterinnen von QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule) stellen unseren neuen Berufsschulklassen ihr Beratungsangebot vor. Es beinhaltet Unterstützung bei Schwierigkeiten im Betrieb, der Berufsschule und im privaten Umfeld, Konfliktsituationen und Krisenbewältigung, der Suche nach gemeinsamen Problemlösungen mit allen Beteiligten sowie Koordination und Organisation von individuellen Hilfs- und Unterstützungsangeboten. Verantwortlich für den Ablauf der Vorstellung ist Kollege Michael Väth.
17.08.18 Schulpsychologischer Dienst:Ab dem 01.09.2018 ist der Psychologe Benedikt Herwig für unsere Schule zuständig.
20.08.18 Praktische Lehrerausbildung an der SDS: Heute nimmt Julia Ergaschew im Rahmen ihres Wirtschaftspädagogikstudiums den dritten Teil des obligatorischen Unterrichtspraktikums auf. Diese Phase dauert drei Wochen.
20.08.-07.09.2018 FOS-Klassen auf Hübingenfahrt: Zum zehnten Mal in Folge nimmt der gesamte Fachbereich der Fachoberschule mit rund 500 Schülerinnen und Schülern an der traditionellen Klassenfahrt ins Feriendorf Hübingen teil. Ein Outdoorprogramm mit erlebnispädagogischen Teamübungen, Besuch des Kletterparks, Bogenschießen, Töpfern, Feuerexperimente und gemeinsames Kochen sollen Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten der SuS stärken, das Finden und Einhalten von Werten und Regeln zur Anwendung im Schulalltag festigen sowie Kompetenzen zur Umsetzung eigener Ziele für die Fachoberschulreife fördern und vertiefen.Weiterlesen ...
27.08.18 Europakaufmann/-frau: Nach ersten Sondierungsgesprächen bemüht sich die Schulleitung darum, zukünftig die Zusatzqualifikation "Europakaufmann/Europakauffrau" an der SDS anzubieten. Sie ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die in einem kaufmännischen Berufsausbildungsverhältnis stehen, sich im Unterricht mit internationalen Geschäftsprozessen auseinanderzusetzen, den Europäischen Computerführerschein (European Computer Drivers Licence, ECDL) zu erwerben, Zertifizierungen in zwei europäischen Fremdsprachen zu erlangen und in einem dreiwöchigen Betriebspraktikum im Ausland Berufserfahrung in einem internationalen Umfeld zu sammeln.
03.09.2018 Lehramtspraktikum:Larissa Mayer absolviert bis zum 28.09.2018 an der SDS ein vierwöchiges Praktikum. Sie studiert im 5. Semester an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz Wirtschaftslehre und Sozialkunde; ihr Unterrichtsfach ist Politik.
10.09.2018 Beauftragung:Ab sofort ist Anne Paulsen mit folgenden Aufgaben der Abteilung V der SDS beauftragt: Berufsschule (Steuerfachangestellte/-r, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/-r, Rechtsanwaltsfachangestellte/-r und Justizfachangestellte/-r), Fachschule für Wirtschaft, Erwerb der Fachhochschulreife in der Fachschule sowie Gesundheit und Umwelt.
11.09.2018 Räumungsübung:Am Dienstag, den 11.09.2018, um 11:00 Uhr und am Donnerstag, den 13.09.2018, um 14:00 Uhr finden Räumungsübungen statt. Die Schülerinnen und Schüler sammelten sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern am Haupteingang zum Helmut-Schön-Park.
17.09.2018 Vertretungsverträge:Unsere ehemalige Kollegin Doris Wittmann unterstützt mit einem 3-Stundenvertrag das Kollegenteam im Fachbereich Büromanagement und Herr Okyay Aslantes wird im Fach Englisch für drei Stunden in der Fachschule für Wirtschaft eingesetzt.
Beförderungen:Frau Corinna Snopek, Leiterin der Abteilung III der SDS, wurde zur Studiendirektorin und Frau Tanja König, zuständig für die Organisation der Auslandspraktika, zur Oberstudienrätin befördert. Herr Strack überreicht beiden Kolleginnen ihre Urkunde und gratuliert ihnen sehr herzlich.
21.09.2018 IHK ehrt SDS-Schülerinnen und Schüler:Jessica Buch (Kauffrau für Büromanagement), Daniel Fischer (IT-Systemkaufmann) und Dana Zajac (Bankkauffrau) wurden im Rahmen der dualen Ausbildung an der SDS unterrichtet. Die IHK-Wiesbaden ehrte sie als die Besten ihrer Ausbildungsberufe des Prüfungsjahrgangs 2018. Herr Fischer schloss sogar als Hessenbester ab.
SDS- Schülerinnen und Schüler von der IHK ausgezeichnet...
24.09.2018 Beförderung: Herr Dieter Keßler, der die Aufgaben der Abteilung II der SDS leitet, wurde zum Studiendirektor befördert. Hierzu gratuliert die Schulgemeinde herzlich.
27.09.2018 Ausstellung Kultur und Integration:19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 11BaK veranstalten unter der Leitung von Politiklehrer Johannes Fey eine interaktive Ausstellung zum Thema Kultur und Integration. Inhalt der Veranstaltung war, Integrationsprozesse und -hemmnisse zu analysieren, Akteure und ihre Rollen zu beurteilen und in diesem Kontext maßgebliche Einflussgrößen zu bewerten und einzuordnen mit dem Ziel, ein Verständnis von „Kultur“ herzuleitet, das Veränderungen und Entwicklung als notwendig erachtet. Über 160 Schülerinnen und Schüler der SDS besuchten die Ausstellung.
Deutsch genug? „Deutsche Leitkultur“ als Hemmschuh der Integration?...
15.10.2018 Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit:Schulleiter Rainer Strack gratuliert Volker Schuster zur Lebenszeitverbeamtung und überreicht ihm die Urkunde.
Schulverschönerung:Das Foyer der SDS erstrahlt in neuem Glanz. Während der Herbstferien wurden die Türen im Eingangsbereich inklusive Toilettentür neu gestrichen.
25.10.2018 12er FOS-Klassen besuchen Hochschulinformationstag:Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen informieren sich an der Hochschule RheinMain über Inhalte und Aufbau von Bachelorstudiengängen, Studienfinanzierungsmöglichkeiten sowie Bewerbungs- und Zulassungsverfahren. Gespräche mit Studierenden, Professorinnen und Professoren als auch Besuche von Probevorlesungen wurden zahlreich genutzt.
01.11.2018 WLAN-Bereitstellung:Die Installation des WLAN-Netzes ist abgeschlossen. In einer Sitzung der WLAN-Gruppe wurde die Vergabe der Nutzungsbedingungen und die Aufnahme des Probebetriebes festgelegt. Zur Klärung letzer technischer Details fand am 05.11.2018 ein Treffen mit Vertretern des Medienzentrums statt.
02.11.2018 Schulleitungstagung:In einer ganztägigen Veranstaltung koordinierten die Schulleitungsmitglieder der SDS die zukünftige Entwicklung der Schule.
05.11.2018 12BFB organisiert Pausenverkauf18 SuS der 12BFB verkaufen zwei Wochen lang während der Pausen internationale Spezialitäten aus ihren Heimatländern. Das im LF 17 eingebettete Projekt war pädagogisch und finanziell ein Erfolg; es wurden 650 Euro erlöst. Projektleiterin war Stefanie Bertasius.Weiterlesen...
06.11.2018 Vorbereitungsdienst angetreten:Herr Shkelzen Tahiri, der bereits eine Ausbildung zum Industriekaufmann an der Schulze-Delitzsch-Schule absolviert hat, nimmt die Tätigkeit als Lehrkraft im Vorbereitungsdienst (LiV) auf. Er wird im Schwerpunktfach Wirtschaft und Verwaltung und im Wahlfach Politik ausgebildet.
Ausbildertreffen Fachbereich Versicherungen:Armin Alagic-Müller, Geschäftsführer des Berufsbildungswerkes der
Versicherungswirtschaft Rhein-Main e. V., stellt den Ausbildern/-innen betriebsübergreifende Veranstaltungen zum Ausbildungsberuf "Kaufmann /-frau für Versicherungen und Finanzen" vor. Hierzu gehörten insbesondere die Wahl der betrieblichen Fachaufgaben für die Reporterstellung, Aufbau eines Reportes und Ablauf des Fallbezogenen Fachgespräches.
08.11.2018 Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe:24 Schülerinnen und Schüler der HH-Klassen nehmen an der Informationsveranstaltung "Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe" teil, die vom Amt für Soziale Arbeit veranstaltet wurde. Damit sich die Teilnehmer für ihre anstehende Berufswahl orientieren konnten, wurden Inhalte und Anforderungen folgender acht Ausbildungsberufe praxisnah vorgestellt:
• Verkäufer/-in / Kaufleute im Einzelhandel
• Verwaltungsfachangestellte
• Kaufleute für Büromanagement
• Kaufleute im Gesundheitswesen
• Rechtanwaltsfachangestellte/r
Unter Leitung von Abteilungsleiterin Anne Paulsen und Kollege Ewald Bauer präsentierten die Azubis (Steuerfachangestellte/r) der Klasse 11Stb Arbeitsinhalte und Abläufe im Alltag einer Steuerkanzlei. Mit verantwortlich für die Koordination und Konzeptionierung des Informationstages waren die Abteilungsleiterinnen Simone Breitsch und Corinna Snopek.Weiterlesen...
14.11.2018 Kultusminister AlexanderLorz und Astrid Wallmann zu Gast an der SDS:Die Schulleiter/in aller fünf Wiesbadener Berufsschulen diskutieren mit Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, der Wiesbadener Landtagsabgeordneten Astrid Wallmann und Andrea Männle vom Staatlichen Schulamt über die Herausforderungen, denen Berufsschulen im Alltag gegenüberstehen und die von kommunalen und landesbezogenen Zuständigkeiten beeinflusst werden. Zu den Kernthemen gehörten die Personalgewinnung, Flexibilisierung, Lehrerzuweisung, Gymnasialausbildung, sozialpädagogische Unterstützung (UBUS), Verwaltung sowie Digitalisierung und E-Learning. Weiterlesen...
Erste-Hilfe-Schulung:Nicole Achzet, stv. Schulleiterin, organisiert für zwei Nachmittage in den Räumen der SDS einen Erst-Hilfe-Kurs für Sportlehrer/innen, die alle zwei Jahre ihre Kenntnisse über Sofortmaßnahmen auffrischen müssen. Insgesamt nahmen 16 Kolleginnen und Kollegen an der Schulung teil.
15.11.2018 Schulelternbeirat: Frau Michaela Pagano, Marion Überfeldt und Nora Mitchell werden als Team zum Schulelterbeirate an der SDS bestellt.
19.11.2018 Zweites Staatsexamen bestanden:Herr Tim Witzmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Johannes Fey und Mentorin fürs Wahlfach "Englisch" Doris Gerke.
Vertretungsvertrag:Welcome back im Bankenbereich. Erneut springt unser ehemaliger Abteilungsleiter Jürgen Drieschmanns mit 6 Stunden Vertretungsunterricht pro Woche in Bankenklassen ein. Dadurch wir krankheitsbedingt ausfallender Unterricht kompensiert.
29.11.2018 Bistum Limburg überreicht Trauerkoffer:Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg, besucht auf Einladung von Rainer Strack die SDS. Beide führten gemeinsam mit Krisenseelsorger Thomas Knögel einen Austausch über den möglichen Beitrag von Schule und Kirche, um das Zusammenleben und den Zusammenhalt der Schulgemeinde auf einem respekt- und werteorientierten Fundament zu fördern. Als Gastgeschenk übergab Frau Lecht einen Trauerkoffer, der mit vielfältigen Hilfsmitteln zur Trauerbewältigung gepackt ist. Er wird von Thomas Knögel verwaltet und im Zeitablauf ergänzt. Weiterlesen...
04.12.2018 Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA):Die neue Berufsfachschule BÜA bündelt die drei bisherigen Schulformen (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, zweijährige Berufsfachschule und einjährige höhere Berfufsfachschule), um den SuS nach bereits einem Jahr den Zugang zu der dualen Berufsausbildung zu ermöglichen. Zusätzlich kann ausbildungsbegleitend ein Hauptschul- oder mittlerer Schulabschluss erlangt werden. Um BÜA an der SDS anbieten zu können, bemüht sich die Schulleitung um eine Kooperationsschule mit einem weiteren beruflichen Schwerpunkt. Die Gespräche hierzu beginnen im Januar.
Europäischer Computer Führerschein (ECDL): Der ECDL ist ein international anerkanntes modulares Zertifikat, das den Inhabern Fähigkeiten im effizienten Umgang mit Standard-IT- Applikationen bescheinigt. Das Kollegium beschließt auf der Gesamtkonferenz, die Aufnahme der ECDL-Module in das Curriculum der SDS zu prüfen.
Verspätungen im Zeugnis:Die Gesamtkonferenz legt fest, beginnend mit den Zeugnissen Sommer 2019, ab fünf unentschuldigten Verspätungen im Halbjahr/Block, die Bemerkung "Frau/Herr XY kommt häufig zu spät" im Zeugnis einzutragen.
10.12.2018 Zweites Staatsexamen bestanden: Falko Kaufmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Michael Väth und für das Wahlfach "Deutsch" Gaby Busch.
11.12.2018 Beatmungsmasken:Zur Widerbelebung von Personen mit Atemstillstand wurden 5 Beatmungsmasken beschafft, die bei den Verbandskästen im Lehrerzimmer, Sekretariat, Raum A105, Raum N108 und in der Turnhalle deponiert wurden.
14.12.2018 WLAN-Zeitplan:Ab sofort erfolgt an die KuK die Ausgabe der Zugangscodes für das SDS-WLAN, um es im Pilotbetrieb zu erproben. Zuvor wurden von der WLAN-Gruppe die Nutzungsbedingungen (Datensicherheit, Datenschutz, usw.) entwickelt und von Sebastian Nargang das Log-in Procedere festgelegt. Nach erfolgreicher Pilotierung ist vorgesehen, ab Beginn des 2. Schulhalbjahres 2018/19 das WLAN flächendeckend auch den SuS zur Verfügung zu stellen.
30.01.2019 Neumöblierung Klassenräume:Die Räume B30, B31 und der komplette 1. Stock des B-Gebäudes werden mit 90 Tischen und 180 Stühlen neu ausgestattet. Die Stühle sind vorwärts federnde Freischwinger für ergonomisches Sitzen.
31.01.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten:In einer Feierstunde ehrt Rainer Strack 13 Top-Azubis aus sieben unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben. Es sind: Lukas Zimmermann (Bankkaufmann), Selina Deuser (Steuerfachangestellte), Larissa Adler, Melissa Ernet, Leonie Nowak, Julia Ringel und Svenja Rode (Kauffrauen für Büromanagement), Larissa Lehmann (Industriekauffrau), Johannes Heep und Christian Hofmann (Industriekaufmänner), Armen Narsajan (Kaufmann für Versicherungen und Finanzen), Zoe Fladung (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Jerome Robert Schäfer (Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen).Weiterlesen...
Verabschiedung in den Ruhestand:Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Schulleiter Rainer Strack die Kollegen Arthur Hehlke, Volker Jackwerth und Reiner Obst in ihren Ruhestand und übergibt ihnen die Entlassungsurkunden. Fachbereichsleiter/-innen, Fachkonferenzleiter/-innen und der Personalrat dankten den Pensionären in vielfältiger Weise und mit persönlichen Worten für die wertvolle und hervorragende Zusammenarbeit und wünschten ihnen alles Gute für die Zukunft.Weiterlesen...
01.02.2019 Schulhausverwaltung:Ab dem 01.02.2019 ist Herr Ghezzi als Hausmeister für unsere Schule zuständig. Wir wünschen ihm einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit.
08.02.2019 Berufs- und Studienorientierung:In Kooperation mit der IHK Wiesbaden können alle Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen am Geva-test® Studium & Beruf teilnehmen. Der Test analysiert für jeden Teilnehmer/-in Stärken, Interessen sowie die Leistungsfähigkeit in studien- und ausbildungsrelevanten Bereichen und gibt Tipps zur Beruforientierung kombiniert mit individuellen Karrierevorschlägen. Ansprechpartner hierfür ist Carsten Mergenthaler.
10.02.2019 Sportangebot für Lehrkräfte:Georg Steinrichter informiert über die aktuellen Sportangebote im Berufsschulzentrum. Von Seiten der SDS bietet er für alle Kolleginnen und Kollegen mittwochs von 14:00 bis 15:00 Uhr traditionelles Taekwondo an. Die Teilnahme ist kostenlos.
SPRINT-Gruppe vergrößert sich:Das SPRINT-Team begrüßt als neue Mitglieder Pia Drieschmanns und Dr. Anja Hamm-Beckmann.
14.02.2019 Valentinsaktion:Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmen "Round 2" nutzt den Valentinstag zur Umsetzung ihrer Geschäftsidee "Rosen verschenken". Jede/-r unserer Schulgemeinde hatte die Möglichkeit, Rosen zum Preis von einem Euro pro Stück zu bestellen und personalisiert oder anonym an eine bestimmte Person verschenken zu lassen. Mit 85 Rosen wurden insgesamt 85mal Freude verschenkt. Projektverantwortliche waren die Kolleginnen Stefanie Bertasius und Martina Suhens.
18.02.2019 Hospitation:Von heute bis zum 01.03.2019 hospitiert Frau Cora Dharmani an der SDS, vornehmlich in den Fächern Wirtschaft und Politik. Sie absolvierte ein abgeschlossenes Studium und arbeitet derzeit im Marketingbereich. Verantwortlich für den Hospitationsplan ist Claudia Rubertus.
20.02.2019 QuABB-Info:Die Damen Emmelheinz, Flügel und Gandor von Fresko e.V. informieren die 11er Berufsschulklassen über die Möglichkeiten des QuABB-Beratungsangebots. Ansprechpartner hierfür ist Michael Väth.
21.02.2019 FOS-Informationsnachmittag:Über 100 Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Bildungsangebote der Fachoberschule an der SDS mit ihrem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung. Vorgestellt wurde die Unterrichtsorganisation in den Klassen 11 und 12, der Wahlpflichtunterricht, das Lernbüro, die Praktika und die pädagogischen Fahrten. In Gesprächen und an den Informationstafeln konnten die Interessenten weitere Fragen klären und Einblicke nehmen. Verantwortlich für die Veranstaltung war Abteilungsleiter Dieter Keßler. Weiterlesen...
28.02.2019 Verabschiedung in den Ruhestand:Nach dreizehneinhalb Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat der SDS wurde Ingrid Pfeiffer von der Schulleitung, Kolleginnen und Kollegen, dem Personalrat und den SDS-Singers bei Sekt, Saft und Gebäck mit Blumen und Gutscheinen in den Ruhestand verabschiedet. Sie war für die Beschaffung der gesamten Schulausstattung und Auftragserteilung für Handwerker sowie Rechnungsbearbeitung zuständig. Wir danken für die tolle Zusammenarbeit und wünschen ihr für die Zukunft nur das Beste. Weiterlesen...
01.03.2019 Neueinstellung Sekretariat: Frau Sonja Nagel nimmt ihre Tätigkeiten als Sekretärin an unserer Schule auf. Ihr obliegen die Aufgaben im Zusammenhang mit der Fachschule für Wirtschaft. Frau Nagel hatte während ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau als Schülerin die SDS besucht.
"Aufgabenverteilung Sekretariat: Wegen des Personalwechsels im Sekretariat werden die Zuständigkeiten wie folgt geändert:
Fachoberschule: Frau Müller
Berufsschule: Frau Margiotta
Einjährige und Zweijährige Höhere Berufsfachschule: Frau Becker
Fachschule für Wirtschaft: Frau Nagel
Beschaffung: Frau Müller"
Sozialpädagogische Fachkraft: Frau Shiva Bahadori ist mit einer vollen Stelle im Rahmen von UBUS (Unterrichtsbegleitende Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkräfte ) für die SDS am Dienstagvormittag und Donnerstagnachmittag tätig. Die restlichen Stunden verteilen sich auf die FLS und KSS. Die gebürtige Teheranerin kam 1986 nach Deutschland, studierte Diplompädagogik an der Philipps-Universität in Marburg und hat bereits als Pädagogin bei verschiedenen Bildungsträgern gearbeitet.
08.03.2019 Berufs- und Studienorientierung Im Newsletter Nr. 3 zur Berufs- und Studienorientierung informiert Kollege Carsten Mergenthaler über die BiZ-Veranstaltungen der Agentur für Arbeit Wiesbaden, die IHK-Bildungsmesse – azubi- & studientag und den Info-Tag an der Hochschule in Mainz.Weiterlesen...
11.03.2019 Neuer Zeugnisdruckraum: Das "Keller-Dasein" für das LUSD-Team ist beendet. Das neue Büro für die Zeugniserfassung und den Zeugnisdruck befindet sich ab sofort im Raum A204. Das LUSD-Team dankt der Schulleitung hierfür.
14.03.2019 Beförderung: Frau Anne Paulsen erhält die Urkunde zur Ernennung zur Studiendirektorin zum 1. April 2019. Herr Strack gratuliert ihr im Beisein des Kollegiums herzlich und dankt für ihre Einsatzbereitschaft.
Toilettensanierung: Nach der Begehung der Mädchen- und Jungentoiletten sowie der Toilettenräume für die Lehrerinnen in den Gebäuden B und C zusammen mit dem Hochbauamt wird Sanierungsbedarf für diese Räume festgestellt. Der Beginn der Bauarbeiten ist für die Osterferien geplant.
Neugestaltung Pausenhalle: Der ehemalige Raum der Sweetbox und die Pausenhalle im Gebäudeteil D sollen zu einem großen Raum umgestaltet werden; er kann dann für Klassenarbeiten, Konferenzen und weiterhin als Pausenraum für die SuS genutzt werden. Die Bauarbeiten starten hierfür in den Osterferien.
Wahl zum/zur gewählten Abwesenheitsvertreter/-in: Frau Dr. Anja Hamm-Beckmann wird auf der Gesamtkonferenz zur neuen Abwesenheitsvertreterin der SDS gewählt. Sie nimmt die Wahl an und dankt dem Kollegium für das entgegengebrachte Vertrauen.
"Unser Miteinander": Das Kollegium spricht sich mehrheitlich dafür aus, dem Vorschlag des SOR-Teams zu folgen und das Dokument "Unser Miteinander" um folgenden abschließenden Absatz zu erweitern: „Seit 2014 ist die SDS Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Damit ist unsere Schule und alle in ihr wirkenden, lernenden und unterrichten-den Personen damals und für die Zukunft die Verpflichtung einge-gangen, im Schulalltag antirassistisch und couragiert zu denken und zu handeln.“
15.03.2019 KMK-Fremdsprachenzertifizierung: 20 Schülerinnen und Schüler nehmen an der schulübergreifenden Prüfung zur KMK-Fremdsprachenzertifizierung unter Leitung von Sandra Haberkorn teil. Sie kommen von der SDS (Schulze-Delitzsch-Schule), der BSU (Berufliche Schulen Untertaunus) und der BSGG (Berufliche Schulen Groß-Gerau). 15 Absolventen bestehen die schriftlichen und mündlichen Prüfungen und erhalten von Schulleiter Rainer Strack ihre Zeugnisse. Weiterlesen...
26.03.2019 WLAN-Bereitstellung: Nach erfolgreichem Abschluss der Testphase wird die Nutzung des schulischen WLANs ab sofort für alle Schüler und Schülerinnen (SuS) der SDS freigegeben. Die Klassenlehrer/-innen erläutern den SuS die WLAN-Nutzungsbedingungen und teilen nach schriftlicher Zustimmungserklärung die persönlichen Passwörter aus.
28.03.2019 Personalversammlung: Der Personalrat der SDS hat zur Personalversammlung eingeladen; er informiert zu den Themen Betriebsausflug, Überstundenregelung, Raumkonzept und Lehrerarbeitsplätze. Vorab referierte Herr Lutz Vollbracht (GPRLL) über Lebensarbeitszeitkonten, Pensionsberechnungen und Aktuelles aus dem GPRLL.
29.03.2019 Verabschiedung in den Ruhestand: Frau Claudia Seebald-Krech verlässt nach 17 Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat die SDS. Sie war für die Fachschule für Wirtschaft zuständig. In einer Feierstunde dankte Rainer Strack für die kollegiale, freundschaftliche und absolut loyale Zusammenarbeit und überreichte ihr ein aus Blumen bestehendes Hochseeschiff, dessen Segel aus verschiedenen Gutscheinen bestand.
03.04.2019 Dienstjubiläum: Das Kollegium freut sich mit Cornelia Sturm über die Dankesworte von Rainer Strack anlässlich der Urkundenüberreichung zu ihrem 25jährigen Dienstjubiläum.
04.04.2019 SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
10.04.2019 JUNIOR Landeswettbewerb Hessen: Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmens "Round 2" schafft es, sich für die Endausscheidung des "Junior Expert Landeswettbewerb Hessen 2019" zu qualifizieren. Unter dem Titel „Upcycling von Altmaterialien" präsentierten sie ihre Geschäftsidee, Taschen und Schlüsselanhänger aus Filz und altem Jeansstoff zu nähen und mit Verzierungen zu verschönern. Die Bühnenpräsentation vor 150 Zuschauern, der Geschäftsbericht, der Messestand und ein Juryinterview gehörten zu den Bewertungskriterien.
06.05.2019 Bundesjugendschreiben 2019: 23 Schüler und Schülerinnen aus unterschiedlichsten Schulformen der SDS nehmen an dem von der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien angebotenem Einzelwettbewerb im Tastschreiben teil. Nach Altersklassen differenziert wird bei erfolgreicher Teilnahme eine Urkunde ausgestellt, die als Anlage Bewerbungen um Aus- oder Arbeitsplätze angefügt werden kann. Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihren Leistungen. Am besten schnitt Lea Puscher aus der 11BFF ab. Mit 3096 Punkten belegte sie Platz 1 in Hessen. Zum neunten Mal in Folge war Susanne Vögtler für die Organisation unserer SuS beim Bundesjugendschreiben verantwortlich.
SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
Projekt "Lernort Kino": Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 11HH1, 11HH2, 11BFB und 11BFF sehen an vier Montagen verschieden Filme mit jugendaffinen Themen im Murnau-Filmtheater und diskutieren anschließend darüber. Ziel ist es, über die Multimedialität von Film und Diskussion „Gedankenräume“ zu erschließen, die die Entwicklung der eigenen Identität befördern. Projektträger ist die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft). Projektverantwortliche sind Birgit Goehlnich (Ständige Vertreterin der Obersten Landesjugendbehörden bei der FSK), Sebastian Schnurr (Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung), Rita Thies (Kulturdezernentin a.D., Kulturmanagement, FSK-Prüferin) und vonseiten der SDS Simone Breitsch, Johannes Fey und Simon Vogel. Weiterlesen...
13.05.2019 Herr von Scheidt zu Besuch an der SDS: Schulleiter Rainer Strack lädt seinen Amtsvorgänger Helmut von Scheidt zu einem Austauschgespräch ein. Im Beisein von Nicole Achzet nahmen sie einen Rückblick auf 30 Jahre pädagogischer, baulicher und infrastruktureller Schulentwicklung. Der Besuch endete mit einem Rundgang durch die SDS. Weiterlesen...
18.05.2019 Informationstag der Fachschule für Wirtschaft: Ziel der Veranstaltung war es, mit Vorträgen und im direkten Dialog mit den Studentinnen und Studenten, über die Ziele des Studiums, seine Organisation, Inhalte und Zulassungsvoraussetzungen zu informieren. Auch wurden die Vorteile der in Teilzeit angebotenen Weiterbildung mit ihren anschließend guten beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und Karriereperspektiven anhand von Beispielen belegt.
23.05.2019 Einweihung der umgestalteten Pausenhalle: Nach dreiwöchiger Bauzeit ist durch die Zusammenlegung der ehemaligen Pausenhalle und des Kiosk-Raums im C-Gebäude ist ein moderner und vergrößerter Mehrzweckraum entstanden. Der mit schönem Mobiliar ausgestattete Raum kann u.a. für Konferenzen, Präsentationen von Projektarbeiten, Klassenarbeiten, Vorträgen und Kollegiumsfeiern genutzt werden. Weiterlesen...
29.05.2019 Toilettensanierung: Die Sanierung der Toilettenanlagen für die Schülerinnen und Schüler im D-Gebäude (Schulhof) ist abgeschlossen. Die Sanitäranlagen sind hell und freundlich gestaltet. Sie entsprechen nun den hygienischen Anforderungen. Die Anlagen im B- und C-Gebäude folgen. Die Modernisierung der Lehrertoiletten ist für die Sommerferien geplant.
05.06.2019 Anne Frank Ausstellung: Noch bis zum Schuljahresende wird im Foyer der SDS die Ausstellung "Anne Frank 90" präsentiert. An acht großformatigen Plakaten konnten sich die Schüler*innen mit der Biografie von Anne Frank in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Dabei wurde auch der Frage nachgegangen, welche Bedeutung die Erinnerung an den Holocaust für die Gegenwart besitzt. Verantwortlich hierfür war das SOR-Team mit Simone Breitsch, Susanne Vögtler und Simon Vogel. Weiterlesen...
07.06.2019 Zweites Staatsexamen bestanden: Herr Carsten Noll besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentoren für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" waren Jens Wahl und für das Wahlfach "Politik" Carsten Mergenthaler.
12.06.2019 Interview des Wiesbadener Kurier mit Schulleiter Rainer Strack: Anlässlich seines bevorstehenden Ruhestandes führt Redakteurin Anke Hollingshaus vom Wiesbadener Kurier ein Interview mit Rainer Strack. Weiterlesen...
25.06.2019 Schulleiter Rainer Strack in den Ruhestand verabschiedet: Mit einem bunten und vielseitigem Programm und einer sehr tiefgehenden Würdigung seiner Verdienste wird Rainer Strack im Beisein von 160 Gästen in den Ruhestand verabschiedet: 13 Redner*innen, Auftritte des Schulorchesters der WvS-Schule Wiesbaden, der SDS-Singers und zweier Musikerinnen mit Gitarre und Gesang, Verleihung der "Ehrenmedaille der SDS", Ernennung zum "Ehrenmitglied von SOR-SMC", große Luftballonaktion und unzählig viele Geschenke. Zum Get Together lud Herr Strack vorab zu Canapés, Sekt und alkoholfreien Getränken ein. Nach dem offiziellen Teil klang der Tag mit Kaffee, Kuchen, Getränken und vielen Gesprächen aus. Weiterlesen...
Abschlussfeier der Studierenden der Fachschule für Wirtschaft: Zehn Student*innen absolvieren erfolgreich ihr 6-semestriges berufsbegleitendes Studium zum Staatlich geprüfte/n Betriebswirt*in mit den Schwerpunkten Marketing. Hierzu gratulieren wir herzlich: Xenia Airich, Hanan Dahhou, Vanessa Dinges, Niklas Kögler, Lars Kötschau, Lena Müller, Nataliya Riemer, Desmond Schlie, Dominik Schmitt und Jasko Jasmin Topalovic. Weiterlesen...
27.06.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten: 18 Schüler*innen aus acht unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben, werden von Rainer Strack in einer Feierstunde ausgezeichnet. Es sind: Janina Altenhofen (Bankkauffrau), Alexandra Kotterer und Christian Pasternack (Steuerfachangestellte), Dominik Henzen, Tabea Larwig, Anna-Maria Maas, Sven Plamann, Katharina Popov, Annika Thörle und Michelle Ziemer (Kauffrauen/-männer für Büromanagement), Alexander Mohr (Industriekaufmann), Marc Nebel (IT-Kaufmann), Denise Peikert und Ali Schekebi (Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen), Sabika Bach und Vanessa Bohanka (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Hratschik Latschinjan und Tanja Remmet(Verwaltungsfachangestellte). Weiterlesen...
Verabschiedungen: Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Rainer Strack insgesamt fünf Kolleginnen. In den Ruhestand entlassen werden Heidi Dietrich, Maria Maidhof-Roscher und Angela Rose-Deisenroth. Inge Strack und Petra Hilbert nehmen ein Sabbatjahr. Fachbereichs- und Fachkonferenzleiterinnen sowie der Personalrat dankten den Kolleginnen mit persönlichen Worten für die wertvolle und ausgezeichnete Zusammenarbeit, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft. Im Anschluss wurde mit Canapés, Sekt, Kuchen und Kaffee gefeiert. Weiterlesen... | Michaela Vidláková zog die jungen Zuhörer in ihren Bann
Studientag mit Zeitzeugenbericht und Besuch des Aktiven Museums Südwestfalen
Siegen. Als Kind das Grauen überlebt – so war der Studientag für Schüler und Auszubildende im Kreishaus in Siegen überschrieben. Die Zeitzeugin Michaela Vidláková berichtete von ihrer Kindheit im Konzentrationslager Theresienstadt, wohin sie gemeinsam mit ihren Eltern im Alter von nur sechs Jahren deportiert worden war. Die Jugendlichen waren zutiefst berührt von der beeindruckenden Lebensgeschichte, die Michaela Vidláková sehr anschaulich darstellte. Neben einigen Auszubildenden der Kreisverwaltung Siegen-Wittgenstein waren auch Kollegen des Kommunalen Integrationszentrums und des Personalrates, Auszubildende der Stadt Bad Laasphe, der Stadt Hilchenbach und der Stadt Siegen dabei und einige Schüler der Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung sowie ehrenamtliche Mitarbeiter und Ingolf Jost, Geschäftsführer Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. Kreisverband Siegen-Wittgenstein [der den Studientag maßgeblich mit vorbereitet hatte].
Absolute Stille herrschte in dem Besprechungsraum, in dem Michaela Vidláková von ihrer Kindheit in Prag erzählte, die nach und nach immer mehr durch die Schreckensherrschaft der Nazis geprägt war. Wie gebannt hörten die Jugendlichen und Erwachsenen zu. Dass die Juden im Protektorat Böhmen und Mähren irgendwann keine Haustiere mehr haben durften, dass Spielplätze und später auch der Schulbesuch für jüdische Kinder verboten waren und dass die kleine Michaela keine Spielkameraden mehr fand. Wie das Leben sich immer mehr einschränkte, wenn man Jude war. Die Juden durften nur noch in bestimmten Geschäften zu bestimmten Zeiten einkaufen, nicht mehr mit der Straßenbahn fahren und es gab noch viele weitere Einschränkungen, berichtete die Zeitzeugin. Anschließend erzählte sie von ihrer Deportation und der schlimmen Zeit im Konzentrationslager Theresienstadt. Sie selbst sagte: „Dieses Mädchen hat ein großes Glück gehabt“ – gemeinsam mit ihren Eltern hat sie überlebt. Heute macht sie sich für Frieden und Versöhnung stark, gemäß einer jüdischen Weisheit: „Das Geheimnis der Versöhnung heißt Erinnerung.“ Die Zuhörer ermahnte sie: „Ihr seid nicht verantwortlich für das, was damals passiert ist. Aber ihr seid für euch selbst und die Zukunft verantwortlich. Haltet zusammen und kämpft gegen die Gewalt, man darf so etwas nicht zulassen!“
Nach dem Bericht von Michaela Vidláková und der Mittagspause besuchten ca. 15 Teilnehmer das Aktive Museum Südwestfalen am Siegener Obergraben. Dort erfuhr die Gruppe mehr über den Beginn und die Entwicklung des jüdischen Lebens in Siegen seit Beginn des 19. Jahrhunderts, das mit der Judenverfolgung im Nationalsozialismus endete. Nur wenige der rund 200 Menschen zählenden Gemeinde überlebten Deportation und Konzentrationslager.
Im Anschluss an den Museumsbesuch begaben sich die Gruppe im Rahmen einer alternativen Stadtführung auf Spurensuche durch die Siegener Altstadt. Auch hier ging es um Orte jüdischen Lebens und des Widerstandes gegen das nationalsozialistische Regime. Auf der Runde fanden die Teilnehmer einige Stolpersteine und besuchten den Pfarrer-Ochse-Platz an der Marienkirche sowie den Marktplatz mit Blick auf das ehemalige Kaufhof-Gebäude, das noch in den 30er Jahren ein jüdisches Kaufhaus war. Zum Abschluss der Führung hielt die Gruppe an der Gedenkstätte für Pastor Theodor Noa an der Nikolaikirche einen Moment inne, um sich über dessen Leben und Widerstand zu informieren.
Fotos und Text: Pressestelle des Kreises Siegen-Wittgenstein
Hinweis: Der Studientag zum 27. Januar wurde mit vorbereitet durch den Kreisverband des Volksbundes in Siegen. Neben dem Volkstrauertag hat auch dieser Gedenktag eine große Bedeutung für den Volksbund. Auf den angesprochenen, sogenannten Stolpersteinen findet sich häufig der Deportationsort "Riga". Die Stadt war im Winter 1941/42 einer der ersten Deportationsorte von Menschen jüdischen Glaubens aus der Region Westfalen-Lippe. Die Mehrzahl dieser Menschen wurden dort umgebracht. An ihr Schicksal erinnert ein besonderes, vom Volksbund initiiertes, Städtebündnis, das Deutsche Riga-Komitee (www.riga-komitee.de). | de |
q-de-774 | Projekte in Hessen. Welche Auszeichnung hat das Kollegium von Cornelia Sturm erhalten? | Chronik 2018/19 – Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden
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06.08.18 Schuljahresbeginn 2018/19: Schulleiter Rainer Strack begrüßt im Rahmen einer Dienstbesprechung das gesamte Kollegium, wünscht allen einen erfolgreichen Start in das neue Schuljahr und gibt wichtige personelle und organisatorische Veränderungen bekannt:
Personalia: Nicht mehr zum Kollegium der SDS gehören Torsten Roggan und Carola Rosa. Herr Roggan wurde an die Lehrkräfteakademie versetzt und Frau Rosa wechselte als Abteilungsleiterin an die Kerschensteinerschule.
Neuzugänge:Jennifer Schiradin erhielt nach erfolgreichem Abschluss ihres Referendariats an der SDS eine Festanstellung. Sie unterrichtet die Fächer Wirtschaftslehre und Deutsch.
Dr. Bastian Knippschild heißen wir als neuen Kollegen willkommen. Er absolvierte sein Referendariat an der Martin-Niemöller-Schule in Wiesbaden und unterrichtet die Fächer Mathematik und Physik.
Luisa Colombel wird als Berufseinsteigerin mit den Fächern Wirtschaftslehre und Politik eingesetzt. Langfristig wird sie den Versicherungsbereich verstärken.
Die Unterrichtskapazitäten in den Fächern Spanisch und Religion werden durch den Einsatz von Anne Scharnbacher erweitert.
Andreas Kohrn unterstützt mit einer halben Stelle das Kollegenteam im Fach Religion.
Anke Weingardts Vertrag wurde um ein Jahr verlängert. Sie unterrichtet mit einer halben Stelle die Fächer Mathematik und Naturwissenschaften.
Jürgen Drieschmanns unterstützt mit einem 8-Stunden Vertrag weiterhin das Kollegium im Fach Politik.
Vertretungsvertrag: Frau Lange-Schächer kommt an die SDS zurück. Sie übernimmt Unterichtsstunden im Industriebereich für die Elternzeit von Hern Löffler.
40-jähriges Dienstjubiläum: Am 29. Juli 2018 beging Oberstudiendirektor Rainer Strack, Schulleiter der SDS, sein 40. Dienstjubiläum. Hierzu gratulierte ihm die stellvertretende Schulleiterin Nicole Achzet im Namen des gesamten Kollegiums und überreichte einen Blumenstrauß. In einer Feierstunde am 14.08.2018 dankte Andrea Männle, stellvertretende Leiterin des Staatlichen Schulamtes für den Rheingau-Taunus-Kreis und die Landeshauptstadt Wiesbaden, für Herrn Stracks Treue im Dienste des Landes Hessen und übergab ihm seine Urkunde.Weiterlesen ...
WLAN-Bereitstellung: Die Vorarbeiten zur Errichtung des WLAN-Netzes sind abgeschlossen. Mitte August sollen die Accesspoints gesetzt werden und Anfang September das WLAN-Netz einsatzbereit sein.
Versäumniszeitenkennzeichen vereinheitlicht: Schulformübergreifend erfolgte die Einheitlichkeit der Kennzeichen von Versäumnissen für Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Kürzeln. Die Liste der Kürzel ist im Klassenbuch einzukleben und ab sofort anzuwenden.
09.08.18 Schulentwicklung 2018: Nach vorläufigem Abschluss der Einschulung zeigt sich, dass die Schülerzahlen im Vollzeitbereich leicht rückläufig und im Teilzeitbereich gewachsen sind. Besonders in den Ausbildungsberufen "Industriekaufmann/-frau", "Verwaltungsfachangestellte/r" und "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement" stiegen die Schülerzahlen an.
14.08.18 QuABB-Beratungsangebot: Barbara Emmelheinz, Sabine Flügel und Petra Gandor, Mitarbeiterinnen von QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule) stellen unseren neuen Berufsschulklassen ihr Beratungsangebot vor. Es beinhaltet Unterstützung bei Schwierigkeiten im Betrieb, der Berufsschule und im privaten Umfeld, Konfliktsituationen und Krisenbewältigung, der Suche nach gemeinsamen Problemlösungen mit allen Beteiligten sowie Koordination und Organisation von individuellen Hilfs- und Unterstützungsangeboten. Verantwortlich für den Ablauf der Vorstellung ist Kollege Michael Väth.
17.08.18 Schulpsychologischer Dienst:Ab dem 01.09.2018 ist der Psychologe Benedikt Herwig für unsere Schule zuständig.
20.08.18 Praktische Lehrerausbildung an der SDS: Heute nimmt Julia Ergaschew im Rahmen ihres Wirtschaftspädagogikstudiums den dritten Teil des obligatorischen Unterrichtspraktikums auf. Diese Phase dauert drei Wochen.
20.08.-07.09.2018 FOS-Klassen auf Hübingenfahrt: Zum zehnten Mal in Folge nimmt der gesamte Fachbereich der Fachoberschule mit rund 500 Schülerinnen und Schülern an der traditionellen Klassenfahrt ins Feriendorf Hübingen teil. Ein Outdoorprogramm mit erlebnispädagogischen Teamübungen, Besuch des Kletterparks, Bogenschießen, Töpfern, Feuerexperimente und gemeinsames Kochen sollen Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten der SuS stärken, das Finden und Einhalten von Werten und Regeln zur Anwendung im Schulalltag festigen sowie Kompetenzen zur Umsetzung eigener Ziele für die Fachoberschulreife fördern und vertiefen.Weiterlesen ...
27.08.18 Europakaufmann/-frau: Nach ersten Sondierungsgesprächen bemüht sich die Schulleitung darum, zukünftig die Zusatzqualifikation "Europakaufmann/Europakauffrau" an der SDS anzubieten. Sie ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die in einem kaufmännischen Berufsausbildungsverhältnis stehen, sich im Unterricht mit internationalen Geschäftsprozessen auseinanderzusetzen, den Europäischen Computerführerschein (European Computer Drivers Licence, ECDL) zu erwerben, Zertifizierungen in zwei europäischen Fremdsprachen zu erlangen und in einem dreiwöchigen Betriebspraktikum im Ausland Berufserfahrung in einem internationalen Umfeld zu sammeln.
03.09.2018 Lehramtspraktikum:Larissa Mayer absolviert bis zum 28.09.2018 an der SDS ein vierwöchiges Praktikum. Sie studiert im 5. Semester an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz Wirtschaftslehre und Sozialkunde; ihr Unterrichtsfach ist Politik.
10.09.2018 Beauftragung:Ab sofort ist Anne Paulsen mit folgenden Aufgaben der Abteilung V der SDS beauftragt: Berufsschule (Steuerfachangestellte/-r, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/-r, Rechtsanwaltsfachangestellte/-r und Justizfachangestellte/-r), Fachschule für Wirtschaft, Erwerb der Fachhochschulreife in der Fachschule sowie Gesundheit und Umwelt.
11.09.2018 Räumungsübung:Am Dienstag, den 11.09.2018, um 11:00 Uhr und am Donnerstag, den 13.09.2018, um 14:00 Uhr finden Räumungsübungen statt. Die Schülerinnen und Schüler sammelten sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern am Haupteingang zum Helmut-Schön-Park.
17.09.2018 Vertretungsverträge:Unsere ehemalige Kollegin Doris Wittmann unterstützt mit einem 3-Stundenvertrag das Kollegenteam im Fachbereich Büromanagement und Herr Okyay Aslantes wird im Fach Englisch für drei Stunden in der Fachschule für Wirtschaft eingesetzt.
Beförderungen:Frau Corinna Snopek, Leiterin der Abteilung III der SDS, wurde zur Studiendirektorin und Frau Tanja König, zuständig für die Organisation der Auslandspraktika, zur Oberstudienrätin befördert. Herr Strack überreicht beiden Kolleginnen ihre Urkunde und gratuliert ihnen sehr herzlich.
21.09.2018 IHK ehrt SDS-Schülerinnen und Schüler:Jessica Buch (Kauffrau für Büromanagement), Daniel Fischer (IT-Systemkaufmann) und Dana Zajac (Bankkauffrau) wurden im Rahmen der dualen Ausbildung an der SDS unterrichtet. Die IHK-Wiesbaden ehrte sie als die Besten ihrer Ausbildungsberufe des Prüfungsjahrgangs 2018. Herr Fischer schloss sogar als Hessenbester ab.
SDS- Schülerinnen und Schüler von der IHK ausgezeichnet...
24.09.2018 Beförderung: Herr Dieter Keßler, der die Aufgaben der Abteilung II der SDS leitet, wurde zum Studiendirektor befördert. Hierzu gratuliert die Schulgemeinde herzlich.
27.09.2018 Ausstellung Kultur und Integration:19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 11BaK veranstalten unter der Leitung von Politiklehrer Johannes Fey eine interaktive Ausstellung zum Thema Kultur und Integration. Inhalt der Veranstaltung war, Integrationsprozesse und -hemmnisse zu analysieren, Akteure und ihre Rollen zu beurteilen und in diesem Kontext maßgebliche Einflussgrößen zu bewerten und einzuordnen mit dem Ziel, ein Verständnis von „Kultur“ herzuleitet, das Veränderungen und Entwicklung als notwendig erachtet. Über 160 Schülerinnen und Schüler der SDS besuchten die Ausstellung.
Deutsch genug? „Deutsche Leitkultur“ als Hemmschuh der Integration?...
15.10.2018 Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit:Schulleiter Rainer Strack gratuliert Volker Schuster zur Lebenszeitverbeamtung und überreicht ihm die Urkunde.
Schulverschönerung:Das Foyer der SDS erstrahlt in neuem Glanz. Während der Herbstferien wurden die Türen im Eingangsbereich inklusive Toilettentür neu gestrichen.
25.10.2018 12er FOS-Klassen besuchen Hochschulinformationstag:Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen informieren sich an der Hochschule RheinMain über Inhalte und Aufbau von Bachelorstudiengängen, Studienfinanzierungsmöglichkeiten sowie Bewerbungs- und Zulassungsverfahren. Gespräche mit Studierenden, Professorinnen und Professoren als auch Besuche von Probevorlesungen wurden zahlreich genutzt.
01.11.2018 WLAN-Bereitstellung:Die Installation des WLAN-Netzes ist abgeschlossen. In einer Sitzung der WLAN-Gruppe wurde die Vergabe der Nutzungsbedingungen und die Aufnahme des Probebetriebes festgelegt. Zur Klärung letzer technischer Details fand am 05.11.2018 ein Treffen mit Vertretern des Medienzentrums statt.
02.11.2018 Schulleitungstagung:In einer ganztägigen Veranstaltung koordinierten die Schulleitungsmitglieder der SDS die zukünftige Entwicklung der Schule.
05.11.2018 12BFB organisiert Pausenverkauf18 SuS der 12BFB verkaufen zwei Wochen lang während der Pausen internationale Spezialitäten aus ihren Heimatländern. Das im LF 17 eingebettete Projekt war pädagogisch und finanziell ein Erfolg; es wurden 650 Euro erlöst. Projektleiterin war Stefanie Bertasius.Weiterlesen...
06.11.2018 Vorbereitungsdienst angetreten:Herr Shkelzen Tahiri, der bereits eine Ausbildung zum Industriekaufmann an der Schulze-Delitzsch-Schule absolviert hat, nimmt die Tätigkeit als Lehrkraft im Vorbereitungsdienst (LiV) auf. Er wird im Schwerpunktfach Wirtschaft und Verwaltung und im Wahlfach Politik ausgebildet.
Ausbildertreffen Fachbereich Versicherungen:Armin Alagic-Müller, Geschäftsführer des Berufsbildungswerkes der
Versicherungswirtschaft Rhein-Main e. V., stellt den Ausbildern/-innen betriebsübergreifende Veranstaltungen zum Ausbildungsberuf "Kaufmann /-frau für Versicherungen und Finanzen" vor. Hierzu gehörten insbesondere die Wahl der betrieblichen Fachaufgaben für die Reporterstellung, Aufbau eines Reportes und Ablauf des Fallbezogenen Fachgespräches.
08.11.2018 Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe:24 Schülerinnen und Schüler der HH-Klassen nehmen an der Informationsveranstaltung "Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe" teil, die vom Amt für Soziale Arbeit veranstaltet wurde. Damit sich die Teilnehmer für ihre anstehende Berufswahl orientieren konnten, wurden Inhalte und Anforderungen folgender acht Ausbildungsberufe praxisnah vorgestellt:
• Verkäufer/-in / Kaufleute im Einzelhandel
• Verwaltungsfachangestellte
• Kaufleute für Büromanagement
• Kaufleute im Gesundheitswesen
• Rechtanwaltsfachangestellte/r
Unter Leitung von Abteilungsleiterin Anne Paulsen und Kollege Ewald Bauer präsentierten die Azubis (Steuerfachangestellte/r) der Klasse 11Stb Arbeitsinhalte und Abläufe im Alltag einer Steuerkanzlei. Mit verantwortlich für die Koordination und Konzeptionierung des Informationstages waren die Abteilungsleiterinnen Simone Breitsch und Corinna Snopek.Weiterlesen...
14.11.2018 Kultusminister AlexanderLorz und Astrid Wallmann zu Gast an der SDS:Die Schulleiter/in aller fünf Wiesbadener Berufsschulen diskutieren mit Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, der Wiesbadener Landtagsabgeordneten Astrid Wallmann und Andrea Männle vom Staatlichen Schulamt über die Herausforderungen, denen Berufsschulen im Alltag gegenüberstehen und die von kommunalen und landesbezogenen Zuständigkeiten beeinflusst werden. Zu den Kernthemen gehörten die Personalgewinnung, Flexibilisierung, Lehrerzuweisung, Gymnasialausbildung, sozialpädagogische Unterstützung (UBUS), Verwaltung sowie Digitalisierung und E-Learning. Weiterlesen...
Erste-Hilfe-Schulung:Nicole Achzet, stv. Schulleiterin, organisiert für zwei Nachmittage in den Räumen der SDS einen Erst-Hilfe-Kurs für Sportlehrer/innen, die alle zwei Jahre ihre Kenntnisse über Sofortmaßnahmen auffrischen müssen. Insgesamt nahmen 16 Kolleginnen und Kollegen an der Schulung teil.
15.11.2018 Schulelternbeirat: Frau Michaela Pagano, Marion Überfeldt und Nora Mitchell werden als Team zum Schulelterbeirate an der SDS bestellt.
19.11.2018 Zweites Staatsexamen bestanden:Herr Tim Witzmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Johannes Fey und Mentorin fürs Wahlfach "Englisch" Doris Gerke.
Vertretungsvertrag:Welcome back im Bankenbereich. Erneut springt unser ehemaliger Abteilungsleiter Jürgen Drieschmanns mit 6 Stunden Vertretungsunterricht pro Woche in Bankenklassen ein. Dadurch wir krankheitsbedingt ausfallender Unterricht kompensiert.
29.11.2018 Bistum Limburg überreicht Trauerkoffer:Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg, besucht auf Einladung von Rainer Strack die SDS. Beide führten gemeinsam mit Krisenseelsorger Thomas Knögel einen Austausch über den möglichen Beitrag von Schule und Kirche, um das Zusammenleben und den Zusammenhalt der Schulgemeinde auf einem respekt- und werteorientierten Fundament zu fördern. Als Gastgeschenk übergab Frau Lecht einen Trauerkoffer, der mit vielfältigen Hilfsmitteln zur Trauerbewältigung gepackt ist. Er wird von Thomas Knögel verwaltet und im Zeitablauf ergänzt. Weiterlesen...
04.12.2018 Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA):Die neue Berufsfachschule BÜA bündelt die drei bisherigen Schulformen (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, zweijährige Berufsfachschule und einjährige höhere Berfufsfachschule), um den SuS nach bereits einem Jahr den Zugang zu der dualen Berufsausbildung zu ermöglichen. Zusätzlich kann ausbildungsbegleitend ein Hauptschul- oder mittlerer Schulabschluss erlangt werden. Um BÜA an der SDS anbieten zu können, bemüht sich die Schulleitung um eine Kooperationsschule mit einem weiteren beruflichen Schwerpunkt. Die Gespräche hierzu beginnen im Januar.
Europäischer Computer Führerschein (ECDL): Der ECDL ist ein international anerkanntes modulares Zertifikat, das den Inhabern Fähigkeiten im effizienten Umgang mit Standard-IT- Applikationen bescheinigt. Das Kollegium beschließt auf der Gesamtkonferenz, die Aufnahme der ECDL-Module in das Curriculum der SDS zu prüfen.
Verspätungen im Zeugnis:Die Gesamtkonferenz legt fest, beginnend mit den Zeugnissen Sommer 2019, ab fünf unentschuldigten Verspätungen im Halbjahr/Block, die Bemerkung "Frau/Herr XY kommt häufig zu spät" im Zeugnis einzutragen.
10.12.2018 Zweites Staatsexamen bestanden: Falko Kaufmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Michael Väth und für das Wahlfach "Deutsch" Gaby Busch.
11.12.2018 Beatmungsmasken:Zur Widerbelebung von Personen mit Atemstillstand wurden 5 Beatmungsmasken beschafft, die bei den Verbandskästen im Lehrerzimmer, Sekretariat, Raum A105, Raum N108 und in der Turnhalle deponiert wurden.
14.12.2018 WLAN-Zeitplan:Ab sofort erfolgt an die KuK die Ausgabe der Zugangscodes für das SDS-WLAN, um es im Pilotbetrieb zu erproben. Zuvor wurden von der WLAN-Gruppe die Nutzungsbedingungen (Datensicherheit, Datenschutz, usw.) entwickelt und von Sebastian Nargang das Log-in Procedere festgelegt. Nach erfolgreicher Pilotierung ist vorgesehen, ab Beginn des 2. Schulhalbjahres 2018/19 das WLAN flächendeckend auch den SuS zur Verfügung zu stellen.
30.01.2019 Neumöblierung Klassenräume:Die Räume B30, B31 und der komplette 1. Stock des B-Gebäudes werden mit 90 Tischen und 180 Stühlen neu ausgestattet. Die Stühle sind vorwärts federnde Freischwinger für ergonomisches Sitzen.
31.01.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten:In einer Feierstunde ehrt Rainer Strack 13 Top-Azubis aus sieben unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben. Es sind: Lukas Zimmermann (Bankkaufmann), Selina Deuser (Steuerfachangestellte), Larissa Adler, Melissa Ernet, Leonie Nowak, Julia Ringel und Svenja Rode (Kauffrauen für Büromanagement), Larissa Lehmann (Industriekauffrau), Johannes Heep und Christian Hofmann (Industriekaufmänner), Armen Narsajan (Kaufmann für Versicherungen und Finanzen), Zoe Fladung (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Jerome Robert Schäfer (Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen).Weiterlesen...
Verabschiedung in den Ruhestand:Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Schulleiter Rainer Strack die Kollegen Arthur Hehlke, Volker Jackwerth und Reiner Obst in ihren Ruhestand und übergibt ihnen die Entlassungsurkunden. Fachbereichsleiter/-innen, Fachkonferenzleiter/-innen und der Personalrat dankten den Pensionären in vielfältiger Weise und mit persönlichen Worten für die wertvolle und hervorragende Zusammenarbeit und wünschten ihnen alles Gute für die Zukunft.Weiterlesen...
01.02.2019 Schulhausverwaltung:Ab dem 01.02.2019 ist Herr Ghezzi als Hausmeister für unsere Schule zuständig. Wir wünschen ihm einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit.
08.02.2019 Berufs- und Studienorientierung:In Kooperation mit der IHK Wiesbaden können alle Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen am Geva-test® Studium & Beruf teilnehmen. Der Test analysiert für jeden Teilnehmer/-in Stärken, Interessen sowie die Leistungsfähigkeit in studien- und ausbildungsrelevanten Bereichen und gibt Tipps zur Beruforientierung kombiniert mit individuellen Karrierevorschlägen. Ansprechpartner hierfür ist Carsten Mergenthaler.
10.02.2019 Sportangebot für Lehrkräfte:Georg Steinrichter informiert über die aktuellen Sportangebote im Berufsschulzentrum. Von Seiten der SDS bietet er für alle Kolleginnen und Kollegen mittwochs von 14:00 bis 15:00 Uhr traditionelles Taekwondo an. Die Teilnahme ist kostenlos.
SPRINT-Gruppe vergrößert sich:Das SPRINT-Team begrüßt als neue Mitglieder Pia Drieschmanns und Dr. Anja Hamm-Beckmann.
14.02.2019 Valentinsaktion:Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmen "Round 2" nutzt den Valentinstag zur Umsetzung ihrer Geschäftsidee "Rosen verschenken". Jede/-r unserer Schulgemeinde hatte die Möglichkeit, Rosen zum Preis von einem Euro pro Stück zu bestellen und personalisiert oder anonym an eine bestimmte Person verschenken zu lassen. Mit 85 Rosen wurden insgesamt 85mal Freude verschenkt. Projektverantwortliche waren die Kolleginnen Stefanie Bertasius und Martina Suhens.
18.02.2019 Hospitation:Von heute bis zum 01.03.2019 hospitiert Frau Cora Dharmani an der SDS, vornehmlich in den Fächern Wirtschaft und Politik. Sie absolvierte ein abgeschlossenes Studium und arbeitet derzeit im Marketingbereich. Verantwortlich für den Hospitationsplan ist Claudia Rubertus.
20.02.2019 QuABB-Info:Die Damen Emmelheinz, Flügel und Gandor von Fresko e.V. informieren die 11er Berufsschulklassen über die Möglichkeiten des QuABB-Beratungsangebots. Ansprechpartner hierfür ist Michael Väth.
21.02.2019 FOS-Informationsnachmittag:Über 100 Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Bildungsangebote der Fachoberschule an der SDS mit ihrem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung. Vorgestellt wurde die Unterrichtsorganisation in den Klassen 11 und 12, der Wahlpflichtunterricht, das Lernbüro, die Praktika und die pädagogischen Fahrten. In Gesprächen und an den Informationstafeln konnten die Interessenten weitere Fragen klären und Einblicke nehmen. Verantwortlich für die Veranstaltung war Abteilungsleiter Dieter Keßler. Weiterlesen...
28.02.2019 Verabschiedung in den Ruhestand:Nach dreizehneinhalb Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat der SDS wurde Ingrid Pfeiffer von der Schulleitung, Kolleginnen und Kollegen, dem Personalrat und den SDS-Singers bei Sekt, Saft und Gebäck mit Blumen und Gutscheinen in den Ruhestand verabschiedet. Sie war für die Beschaffung der gesamten Schulausstattung und Auftragserteilung für Handwerker sowie Rechnungsbearbeitung zuständig. Wir danken für die tolle Zusammenarbeit und wünschen ihr für die Zukunft nur das Beste. Weiterlesen...
01.03.2019 Neueinstellung Sekretariat: Frau Sonja Nagel nimmt ihre Tätigkeiten als Sekretärin an unserer Schule auf. Ihr obliegen die Aufgaben im Zusammenhang mit der Fachschule für Wirtschaft. Frau Nagel hatte während ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau als Schülerin die SDS besucht.
"Aufgabenverteilung Sekretariat: Wegen des Personalwechsels im Sekretariat werden die Zuständigkeiten wie folgt geändert:
Fachoberschule: Frau Müller
Berufsschule: Frau Margiotta
Einjährige und Zweijährige Höhere Berufsfachschule: Frau Becker
Fachschule für Wirtschaft: Frau Nagel
Beschaffung: Frau Müller"
Sozialpädagogische Fachkraft: Frau Shiva Bahadori ist mit einer vollen Stelle im Rahmen von UBUS (Unterrichtsbegleitende Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkräfte ) für die SDS am Dienstagvormittag und Donnerstagnachmittag tätig. Die restlichen Stunden verteilen sich auf die FLS und KSS. Die gebürtige Teheranerin kam 1986 nach Deutschland, studierte Diplompädagogik an der Philipps-Universität in Marburg und hat bereits als Pädagogin bei verschiedenen Bildungsträgern gearbeitet.
08.03.2019 Berufs- und Studienorientierung Im Newsletter Nr. 3 zur Berufs- und Studienorientierung informiert Kollege Carsten Mergenthaler über die BiZ-Veranstaltungen der Agentur für Arbeit Wiesbaden, die IHK-Bildungsmesse – azubi- & studientag und den Info-Tag an der Hochschule in Mainz.Weiterlesen...
11.03.2019 Neuer Zeugnisdruckraum: Das "Keller-Dasein" für das LUSD-Team ist beendet. Das neue Büro für die Zeugniserfassung und den Zeugnisdruck befindet sich ab sofort im Raum A204. Das LUSD-Team dankt der Schulleitung hierfür.
14.03.2019 Beförderung: Frau Anne Paulsen erhält die Urkunde zur Ernennung zur Studiendirektorin zum 1. April 2019. Herr Strack gratuliert ihr im Beisein des Kollegiums herzlich und dankt für ihre Einsatzbereitschaft.
Toilettensanierung: Nach der Begehung der Mädchen- und Jungentoiletten sowie der Toilettenräume für die Lehrerinnen in den Gebäuden B und C zusammen mit dem Hochbauamt wird Sanierungsbedarf für diese Räume festgestellt. Der Beginn der Bauarbeiten ist für die Osterferien geplant.
Neugestaltung Pausenhalle: Der ehemalige Raum der Sweetbox und die Pausenhalle im Gebäudeteil D sollen zu einem großen Raum umgestaltet werden; er kann dann für Klassenarbeiten, Konferenzen und weiterhin als Pausenraum für die SuS genutzt werden. Die Bauarbeiten starten hierfür in den Osterferien.
Wahl zum/zur gewählten Abwesenheitsvertreter/-in: Frau Dr. Anja Hamm-Beckmann wird auf der Gesamtkonferenz zur neuen Abwesenheitsvertreterin der SDS gewählt. Sie nimmt die Wahl an und dankt dem Kollegium für das entgegengebrachte Vertrauen.
"Unser Miteinander": Das Kollegium spricht sich mehrheitlich dafür aus, dem Vorschlag des SOR-Teams zu folgen und das Dokument "Unser Miteinander" um folgenden abschließenden Absatz zu erweitern: „Seit 2014 ist die SDS Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Damit ist unsere Schule und alle in ihr wirkenden, lernenden und unterrichten-den Personen damals und für die Zukunft die Verpflichtung einge-gangen, im Schulalltag antirassistisch und couragiert zu denken und zu handeln.“
15.03.2019 KMK-Fremdsprachenzertifizierung: 20 Schülerinnen und Schüler nehmen an der schulübergreifenden Prüfung zur KMK-Fremdsprachenzertifizierung unter Leitung von Sandra Haberkorn teil. Sie kommen von der SDS (Schulze-Delitzsch-Schule), der BSU (Berufliche Schulen Untertaunus) und der BSGG (Berufliche Schulen Groß-Gerau). 15 Absolventen bestehen die schriftlichen und mündlichen Prüfungen und erhalten von Schulleiter Rainer Strack ihre Zeugnisse. Weiterlesen...
26.03.2019 WLAN-Bereitstellung: Nach erfolgreichem Abschluss der Testphase wird die Nutzung des schulischen WLANs ab sofort für alle Schüler und Schülerinnen (SuS) der SDS freigegeben. Die Klassenlehrer/-innen erläutern den SuS die WLAN-Nutzungsbedingungen und teilen nach schriftlicher Zustimmungserklärung die persönlichen Passwörter aus.
28.03.2019 Personalversammlung: Der Personalrat der SDS hat zur Personalversammlung eingeladen; er informiert zu den Themen Betriebsausflug, Überstundenregelung, Raumkonzept und Lehrerarbeitsplätze. Vorab referierte Herr Lutz Vollbracht (GPRLL) über Lebensarbeitszeitkonten, Pensionsberechnungen und Aktuelles aus dem GPRLL.
29.03.2019 Verabschiedung in den Ruhestand: Frau Claudia Seebald-Krech verlässt nach 17 Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat die SDS. Sie war für die Fachschule für Wirtschaft zuständig. In einer Feierstunde dankte Rainer Strack für die kollegiale, freundschaftliche und absolut loyale Zusammenarbeit und überreichte ihr ein aus Blumen bestehendes Hochseeschiff, dessen Segel aus verschiedenen Gutscheinen bestand.
03.04.2019 Dienstjubiläum: Das Kollegium freut sich mit Cornelia Sturm über die Dankesworte von Rainer Strack anlässlich der Urkundenüberreichung zu ihrem 25jährigen Dienstjubiläum.
04.04.2019 SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
10.04.2019 JUNIOR Landeswettbewerb Hessen: Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmens "Round 2" schafft es, sich für die Endausscheidung des "Junior Expert Landeswettbewerb Hessen 2019" zu qualifizieren. Unter dem Titel „Upcycling von Altmaterialien" präsentierten sie ihre Geschäftsidee, Taschen und Schlüsselanhänger aus Filz und altem Jeansstoff zu nähen und mit Verzierungen zu verschönern. Die Bühnenpräsentation vor 150 Zuschauern, der Geschäftsbericht, der Messestand und ein Juryinterview gehörten zu den Bewertungskriterien.
06.05.2019 Bundesjugendschreiben 2019: 23 Schüler und Schülerinnen aus unterschiedlichsten Schulformen der SDS nehmen an dem von der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien angebotenem Einzelwettbewerb im Tastschreiben teil. Nach Altersklassen differenziert wird bei erfolgreicher Teilnahme eine Urkunde ausgestellt, die als Anlage Bewerbungen um Aus- oder Arbeitsplätze angefügt werden kann. Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihren Leistungen. Am besten schnitt Lea Puscher aus der 11BFF ab. Mit 3096 Punkten belegte sie Platz 1 in Hessen. Zum neunten Mal in Folge war Susanne Vögtler für die Organisation unserer SuS beim Bundesjugendschreiben verantwortlich.
SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
Projekt "Lernort Kino": Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 11HH1, 11HH2, 11BFB und 11BFF sehen an vier Montagen verschieden Filme mit jugendaffinen Themen im Murnau-Filmtheater und diskutieren anschließend darüber. Ziel ist es, über die Multimedialität von Film und Diskussion „Gedankenräume“ zu erschließen, die die Entwicklung der eigenen Identität befördern. Projektträger ist die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft). Projektverantwortliche sind Birgit Goehlnich (Ständige Vertreterin der Obersten Landesjugendbehörden bei der FSK), Sebastian Schnurr (Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung), Rita Thies (Kulturdezernentin a.D., Kulturmanagement, FSK-Prüferin) und vonseiten der SDS Simone Breitsch, Johannes Fey und Simon Vogel. Weiterlesen...
13.05.2019 Herr von Scheidt zu Besuch an der SDS: Schulleiter Rainer Strack lädt seinen Amtsvorgänger Helmut von Scheidt zu einem Austauschgespräch ein. Im Beisein von Nicole Achzet nahmen sie einen Rückblick auf 30 Jahre pädagogischer, baulicher und infrastruktureller Schulentwicklung. Der Besuch endete mit einem Rundgang durch die SDS. Weiterlesen...
18.05.2019 Informationstag der Fachschule für Wirtschaft: Ziel der Veranstaltung war es, mit Vorträgen und im direkten Dialog mit den Studentinnen und Studenten, über die Ziele des Studiums, seine Organisation, Inhalte und Zulassungsvoraussetzungen zu informieren. Auch wurden die Vorteile der in Teilzeit angebotenen Weiterbildung mit ihren anschließend guten beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und Karriereperspektiven anhand von Beispielen belegt.
23.05.2019 Einweihung der umgestalteten Pausenhalle: Nach dreiwöchiger Bauzeit ist durch die Zusammenlegung der ehemaligen Pausenhalle und des Kiosk-Raums im C-Gebäude ist ein moderner und vergrößerter Mehrzweckraum entstanden. Der mit schönem Mobiliar ausgestattete Raum kann u.a. für Konferenzen, Präsentationen von Projektarbeiten, Klassenarbeiten, Vorträgen und Kollegiumsfeiern genutzt werden. Weiterlesen...
29.05.2019 Toilettensanierung: Die Sanierung der Toilettenanlagen für die Schülerinnen und Schüler im D-Gebäude (Schulhof) ist abgeschlossen. Die Sanitäranlagen sind hell und freundlich gestaltet. Sie entsprechen nun den hygienischen Anforderungen. Die Anlagen im B- und C-Gebäude folgen. Die Modernisierung der Lehrertoiletten ist für die Sommerferien geplant.
05.06.2019 Anne Frank Ausstellung: Noch bis zum Schuljahresende wird im Foyer der SDS die Ausstellung "Anne Frank 90" präsentiert. An acht großformatigen Plakaten konnten sich die Schüler*innen mit der Biografie von Anne Frank in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Dabei wurde auch der Frage nachgegangen, welche Bedeutung die Erinnerung an den Holocaust für die Gegenwart besitzt. Verantwortlich hierfür war das SOR-Team mit Simone Breitsch, Susanne Vögtler und Simon Vogel. Weiterlesen...
07.06.2019 Zweites Staatsexamen bestanden: Herr Carsten Noll besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentoren für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" waren Jens Wahl und für das Wahlfach "Politik" Carsten Mergenthaler.
12.06.2019 Interview des Wiesbadener Kurier mit Schulleiter Rainer Strack: Anlässlich seines bevorstehenden Ruhestandes führt Redakteurin Anke Hollingshaus vom Wiesbadener Kurier ein Interview mit Rainer Strack. Weiterlesen...
25.06.2019 Schulleiter Rainer Strack in den Ruhestand verabschiedet: Mit einem bunten und vielseitigem Programm und einer sehr tiefgehenden Würdigung seiner Verdienste wird Rainer Strack im Beisein von 160 Gästen in den Ruhestand verabschiedet: 13 Redner*innen, Auftritte des Schulorchesters der WvS-Schule Wiesbaden, der SDS-Singers und zweier Musikerinnen mit Gitarre und Gesang, Verleihung der "Ehrenmedaille der SDS", Ernennung zum "Ehrenmitglied von SOR-SMC", große Luftballonaktion und unzählig viele Geschenke. Zum Get Together lud Herr Strack vorab zu Canapés, Sekt und alkoholfreien Getränken ein. Nach dem offiziellen Teil klang der Tag mit Kaffee, Kuchen, Getränken und vielen Gesprächen aus. Weiterlesen...
Abschlussfeier der Studierenden der Fachschule für Wirtschaft: Zehn Student*innen absolvieren erfolgreich ihr 6-semestriges berufsbegleitendes Studium zum Staatlich geprüfte/n Betriebswirt*in mit den Schwerpunkten Marketing. Hierzu gratulieren wir herzlich: Xenia Airich, Hanan Dahhou, Vanessa Dinges, Niklas Kögler, Lars Kötschau, Lena Müller, Nataliya Riemer, Desmond Schlie, Dominik Schmitt und Jasko Jasmin Topalovic. Weiterlesen...
27.06.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten: 18 Schüler*innen aus acht unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben, werden von Rainer Strack in einer Feierstunde ausgezeichnet. Es sind: Janina Altenhofen (Bankkauffrau), Alexandra Kotterer und Christian Pasternack (Steuerfachangestellte), Dominik Henzen, Tabea Larwig, Anna-Maria Maas, Sven Plamann, Katharina Popov, Annika Thörle und Michelle Ziemer (Kauffrauen/-männer für Büromanagement), Alexander Mohr (Industriekaufmann), Marc Nebel (IT-Kaufmann), Denise Peikert und Ali Schekebi (Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen), Sabika Bach und Vanessa Bohanka (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Hratschik Latschinjan und Tanja Remmet(Verwaltungsfachangestellte). Weiterlesen...
Verabschiedungen: Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Rainer Strack insgesamt fünf Kolleginnen. In den Ruhestand entlassen werden Heidi Dietrich, Maria Maidhof-Roscher und Angela Rose-Deisenroth. Inge Strack und Petra Hilbert nehmen ein Sabbatjahr. Fachbereichs- und Fachkonferenzleiterinnen sowie der Personalrat dankten den Kolleginnen mit persönlichen Worten für die wertvolle und ausgezeichnete Zusammenarbeit, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft. Im Anschluss wurde mit Canapés, Sekt, Kuchen und Kaffee gefeiert. Weiterlesen... | HOAPL - Kleidung günstig online kaufen mit dem Preisvergleich der PflegeWelt
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Kleidung von HOAPL
Damen Large Size Plattfische Mouth Sandalen mit Abnehmbarer Klettverschluss Hausschuhe öffnen Zehe-Sandelholz-Pain Relief Hallux Valgus Korrektur Schuhe,Khaki,42
von HOAPL
❤Don't Sorge wird es rutscht auf den Zehen wie Bunion Corrector, Just Like Alltag komfortabel und Sandalen...
HOAPL Tanzschuhe Frau Latin Verfärbung Schlange Textur Gold PU Salsa Tanzschuhe 9cm Cuban Heel Tango Berufsschuhe,Pink9cm,34
Außenmaterial: aus Kunstleder und der Rest ist aus weichem Satin. Bequem und weich, entlastet die Gelenke,...
HOAPL Tanzschuhe für Damen Latein Tanzschuhe Trend Snake Texture Salsa-Tanz-Schnürschuh Heel 6cm-10cm,B7.5cm,35
❤PERFECT Material: Hochwertiges Satin-Obermaterial mit feiner Schweißabsorption Wildleder Einlegesohle,...
HOAPL Orthopädische Bunion Corrector für Frauen Orthopädische Schuhe, Große Zehe-Korrektur Sandalen Flache Sohle PU-Leder Weicher Beiläufiger Slipper Flip Flops,Gelb,42
❤EXCELLENTE SURFACE SUPÉRIEURE: Ergonomique, idéale pour les femmes souffrant d'oignons, capable de corriger...
Damen Large Size Plattfische Mouth Sandalen mit Abnehmbarer Klettverschluss Hausschuhe öffnen Zehe-Sandelholz-Pain Relief Hallux Valgus Korrektur Schuhe,Braun,39
HOAPL Frauen Tanzschuhe Latein Samba Tango Größe US 4-12 Leopard Nubuk mit goldenen Glitter Professionelle 5-10cm Absatzhöhe,Gold6cm,38
Frauen Flache Large Size 34-43 Sandalen Klippzehe Wilde Mode Strand Sandalen für geöffnete Zehe große Zehe, Schmerzlinderung Hallux Valgus Korrektur Schuhe,39
HOAPL Frauen Ballsaal-lateinischer Tanz-Schuhe Rot Schwarz Salsa Tango Social Schuh-Absatz 6/7.5/8.5/10 cm Wildleder Sohle,Purple6cm,41
Damen Large Size Plattfische Mouth Sandalen mit Abnehmbarer Klettverschluss Hausschuhe öffnen Zehe-Sandelholz-Pain Relief Hallux Valgus Korrektur Schuhe,Braun,43
HOAPL Tanzschuhe für Damen Latein Tanzschuhe Trend Snake Texture Salsa-Tanz-Schnürschuh Heel 6cm-10cm,B6cm,34
Frauen Leichte Große Bequeme Sandalen Keilabsatz Pantoletten Slippers mit Bunion Splint öffnen Toe Sandalen Schmerzlinderung Hallux Valgus Korrektur Schuhe,Bronze,40
HOAPL Blau/Weiß Strass Ballroom Dance Schuhe für Frauen Salsa Tanzschuhe Ladies Professional Tango Samba Latin Schuhe Stil High Heels,Silver 9cm,7
❤COMFORTABLE DESIGN: Einfach und großzügig Stil Design, low-key Luxus, elastisches Band macht es schnell...
Herren Damen Gray Graffiti Letters Print T-Shirt Atmungsaktiv Komfortabel Baumwolle Rundhalsausschnitt Paar T-Shirts Sweatshirt,Weiß,M
Material: Hohe Qualität, weich und bequem Baumwolle Material . Vor dem Kauf, bitte die tatsächlichen...
HOAPL Damen Latein Tanzschuhe Satin und Mesh Aprikose/Schwarz Damen Schuhe Ballsaal Tanz Wettbewerb Party Salsa Latin Sandalen Geschlossen Toe,Black 5cm,7
HOAPL Frauen Ballsaal-lateinischer Tanz-Schuhe Rot Schwarz Salsa Tango Social Schuh-Absatz 6/7.5/8.5/10 cm Wildleder Sohle,Red6cm,42
Damen Large Size Plattfische Mouth Sandalen mit Abnehmbarer Klettverschluss Hausschuhe öffnen Zehe-Sandelholz-Pain Relief Hallux Valgus Korrektur Schuhe,Grün,41
Herren Damen Schmetterlings Print T-Shirt Sommer Casual Atmungsaktiv Komfortabel Baumwolle Schwarz Weiß T-Shirt,Weiß,L
Ferien Strand Schuhe Bunion Splint Slippers Schmerzlinderung Hallux Valgus Korrektur der Frauen im Freien Bequeme Plattform Schuhe Flip Flops,Schwarz,38
❤EXCELLENT Oberseite: Ergonomisch, ideal für Damen aus Zwiebeln leiden, der fähig ist, die großen Zehen...
Frauen Satin Latin Ballroom Dance Schuhe Zebra Muster Suede Sole Salsa Tango Walzertanzschuhe High Heel 5 cm-10 cm Damen Sandalen,6cm,10
HOAPL Clip Zehe Keil-Webart Art Und Weise PU Quadratisch Kopf Sandalen Flip Flops Öffnen Zehe-Frauen Bequeme Flache Sandale Große Zehe Orthopädische Korrektur Sandalen Schuhe,Grün,40
AUSGEZEICHNETE OBERFLÄCHE: Ergonomisch, ideal für Frauen mit Zwiebeln, die in der Lage sind, die großen...
Damen Large Size Plattfische Mouth Sandalen mit Abnehmbarer Klettverschluss Hausschuhe öffnen Zehe-Sandelholz-Pain Relief Hallux Valgus Korrektur Schuhe,Khaki,39
Damen Large Size Plattfische Mouth Sandalen mit Abnehmbarer Klettverschluss Hausschuhe öffnen Zehe-Sandelholz-Pain Relief Hallux Valgus Korrektur Schuhe,Braun,37
Frauen Große Zehe Knochen Valgus Corrector Slippers Hallux Öffnen Toe Schuhe Bunions Orthopädische Sandalen Mit Bogen Unterstützung Für Sommer-Strand-Reisen,B,40
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HOAPL Orthopädische Bunion Corrector für Frauen Orthopädische Schuhe, Große Zehe-Korrektur Sandalen Flache Sohle PU-Leder Weicher Beiläufiger Slipper Flip Flops,Gelb,40
Herren Damen Winterstiefel gefüttert Fell Warm Knöchel Flache Sportstiefel Wandern Trekking, blau, 41
Komfort und Wärme: Die knöchelhohe Abdeckung ist mit einem weichen Kunstwolle gefüttert, hält Ihren Fuß...
HOAPL Latin Tanzschuhe Salsa Frauen Gelb Schwarz einzigartiges Entwurfs Tailoring Satin Schuhe für Gesellschaftstanz Strass Tango Schuhe,Yellow6cm,7
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Damen Large Size Plattfische Mouth Sandalen mit Abnehmbarer Klettverschluss Hausschuhe öffnen Zehe-Sandelholz-Pain Relief Hallux Valgus Korrektur Schuhe,Khaki,41
HOAPL Tanzschuhe für Damen Latein Tanzschuhe Trend Snake Texture Salsa-Tanz-Schnürschuh Heel 6cm-10cm,A6cm,34
Frauen Flat Black PU Flipflopsandelholze Sommer-Strand-Reise Nicht Beleg Bequeme Hausschuhe Für Hallux Valgus Bunion Korrektur Schmerzlinderung,39
Damen Large Size Plattfische Mouth Sandalen mit Abnehmbarer Klettverschluss Hausschuhe öffnen Zehe-Sandelholz-Pain Relief Hallux Valgus Korrektur Schuhe,Grün,37
Damen Large Size Plattfische Mouth Sandalen mit Abnehmbarer Klettverschluss Hausschuhe öffnen Zehe-Sandelholz-Pain Relief Hallux Valgus Korrektur Schuhe,Grün,39
Herren Damen Winterstiefel gefüttert Fell Warm Knöchel Flache Sportstiefel Wandern Trekking, Schwarz, 41
Frauen Leichte Große Bequeme Sandalen Keilabsatz Pantoletten Slippers mit Bunion Splint öffnen Toe Sandalen Schmerzlinderung Hallux Valgus Korrektur Schuhe,Leopard Print,36
HOAPL 2020 New Latin Dance Schuhe Für Frauen Tango Salsa Ballsaal-Tanz-Absatz Weiche Tanzschuhe 5-10Cm Gesellschaftstanz,7.5cm,8.5
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Damen Large Size Plattfische Mouth Sandalen mit Abnehmbarer Klettverschluss Hausschuhe öffnen Zehe-Sandelholz-Pain Relief Hallux Valgus Korrektur Schuhe,Braun,40
HOAPL Damen Latein Tanzschuhe Diamant High-Heeled 6cm-10cm Tanzschuhe Blau Strass Latino Tanz Schuhe mit Reißverschluss,6cm,5.5
Frauen Satin Latin Ballroom Dance Schuhe Zebra Muster Suede Sole Salsa Tango Walzertanzschuhe High Heel 5 cm-10 cm Damen Sandalen,6cm,8
Damen Large Size Plattfische Mouth Sandalen mit Abnehmbarer Klettverschluss Hausschuhe öffnen Zehe-Sandelholz-Pain Relief Hallux Valgus Korrektur Schuhe,Khaki,35
Damen Latein Tanzschuhe mit Plattform Jazz Schuhe Tanz Ballsaal Schuh Mädchen Strass High Heels 6cm-10cm Glitzer Salsa Tanzen Schuhe,10cm,7.5
HOAPL Schwarzes echtes Leder Tanzschuhe Frau Latein Bequeme weiche Unterseite Salsa Tanzschuhe Beruf Gesellschaftstanz Schuhe,Black9cm,44
HOAPL Frauen Professional Latin Tanzschuhe Ballsaal Salsa Regenbogen-Bunte Damen Medium Absatzsandale,6cm,6.5
HOAPL Latin Tanzschuhe Salsa Frauen Gelb Schwarz einzigartiges Entwurfs Tailoring Satin Schuhe für Gesellschaftstanz Strass Tango Schuhe,Yellow7.5cm,9
HOAPL Frauen Blumen Farbe Grün 10cm-6cm Metallabsatz Bequeme Satin Salsa Latin Damentanzschuhe,5cm,9.5 | de |
q-de-774 | Projekte in Hessen. Welche Auszeichnung hat das Kollegium von Cornelia Sturm erhalten? | Chronik 2018/19 – Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden
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06.08.18 Schuljahresbeginn 2018/19: Schulleiter Rainer Strack begrüßt im Rahmen einer Dienstbesprechung das gesamte Kollegium, wünscht allen einen erfolgreichen Start in das neue Schuljahr und gibt wichtige personelle und organisatorische Veränderungen bekannt:
Personalia: Nicht mehr zum Kollegium der SDS gehören Torsten Roggan und Carola Rosa. Herr Roggan wurde an die Lehrkräfteakademie versetzt und Frau Rosa wechselte als Abteilungsleiterin an die Kerschensteinerschule.
Neuzugänge:Jennifer Schiradin erhielt nach erfolgreichem Abschluss ihres Referendariats an der SDS eine Festanstellung. Sie unterrichtet die Fächer Wirtschaftslehre und Deutsch.
Dr. Bastian Knippschild heißen wir als neuen Kollegen willkommen. Er absolvierte sein Referendariat an der Martin-Niemöller-Schule in Wiesbaden und unterrichtet die Fächer Mathematik und Physik.
Luisa Colombel wird als Berufseinsteigerin mit den Fächern Wirtschaftslehre und Politik eingesetzt. Langfristig wird sie den Versicherungsbereich verstärken.
Die Unterrichtskapazitäten in den Fächern Spanisch und Religion werden durch den Einsatz von Anne Scharnbacher erweitert.
Andreas Kohrn unterstützt mit einer halben Stelle das Kollegenteam im Fach Religion.
Anke Weingardts Vertrag wurde um ein Jahr verlängert. Sie unterrichtet mit einer halben Stelle die Fächer Mathematik und Naturwissenschaften.
Jürgen Drieschmanns unterstützt mit einem 8-Stunden Vertrag weiterhin das Kollegium im Fach Politik.
Vertretungsvertrag: Frau Lange-Schächer kommt an die SDS zurück. Sie übernimmt Unterichtsstunden im Industriebereich für die Elternzeit von Hern Löffler.
40-jähriges Dienstjubiläum: Am 29. Juli 2018 beging Oberstudiendirektor Rainer Strack, Schulleiter der SDS, sein 40. Dienstjubiläum. Hierzu gratulierte ihm die stellvertretende Schulleiterin Nicole Achzet im Namen des gesamten Kollegiums und überreichte einen Blumenstrauß. In einer Feierstunde am 14.08.2018 dankte Andrea Männle, stellvertretende Leiterin des Staatlichen Schulamtes für den Rheingau-Taunus-Kreis und die Landeshauptstadt Wiesbaden, für Herrn Stracks Treue im Dienste des Landes Hessen und übergab ihm seine Urkunde.Weiterlesen ...
WLAN-Bereitstellung: Die Vorarbeiten zur Errichtung des WLAN-Netzes sind abgeschlossen. Mitte August sollen die Accesspoints gesetzt werden und Anfang September das WLAN-Netz einsatzbereit sein.
Versäumniszeitenkennzeichen vereinheitlicht: Schulformübergreifend erfolgte die Einheitlichkeit der Kennzeichen von Versäumnissen für Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Kürzeln. Die Liste der Kürzel ist im Klassenbuch einzukleben und ab sofort anzuwenden.
09.08.18 Schulentwicklung 2018: Nach vorläufigem Abschluss der Einschulung zeigt sich, dass die Schülerzahlen im Vollzeitbereich leicht rückläufig und im Teilzeitbereich gewachsen sind. Besonders in den Ausbildungsberufen "Industriekaufmann/-frau", "Verwaltungsfachangestellte/r" und "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement" stiegen die Schülerzahlen an.
14.08.18 QuABB-Beratungsangebot: Barbara Emmelheinz, Sabine Flügel und Petra Gandor, Mitarbeiterinnen von QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule) stellen unseren neuen Berufsschulklassen ihr Beratungsangebot vor. Es beinhaltet Unterstützung bei Schwierigkeiten im Betrieb, der Berufsschule und im privaten Umfeld, Konfliktsituationen und Krisenbewältigung, der Suche nach gemeinsamen Problemlösungen mit allen Beteiligten sowie Koordination und Organisation von individuellen Hilfs- und Unterstützungsangeboten. Verantwortlich für den Ablauf der Vorstellung ist Kollege Michael Väth.
17.08.18 Schulpsychologischer Dienst:Ab dem 01.09.2018 ist der Psychologe Benedikt Herwig für unsere Schule zuständig.
20.08.18 Praktische Lehrerausbildung an der SDS: Heute nimmt Julia Ergaschew im Rahmen ihres Wirtschaftspädagogikstudiums den dritten Teil des obligatorischen Unterrichtspraktikums auf. Diese Phase dauert drei Wochen.
20.08.-07.09.2018 FOS-Klassen auf Hübingenfahrt: Zum zehnten Mal in Folge nimmt der gesamte Fachbereich der Fachoberschule mit rund 500 Schülerinnen und Schülern an der traditionellen Klassenfahrt ins Feriendorf Hübingen teil. Ein Outdoorprogramm mit erlebnispädagogischen Teamübungen, Besuch des Kletterparks, Bogenschießen, Töpfern, Feuerexperimente und gemeinsames Kochen sollen Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten der SuS stärken, das Finden und Einhalten von Werten und Regeln zur Anwendung im Schulalltag festigen sowie Kompetenzen zur Umsetzung eigener Ziele für die Fachoberschulreife fördern und vertiefen.Weiterlesen ...
27.08.18 Europakaufmann/-frau: Nach ersten Sondierungsgesprächen bemüht sich die Schulleitung darum, zukünftig die Zusatzqualifikation "Europakaufmann/Europakauffrau" an der SDS anzubieten. Sie ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die in einem kaufmännischen Berufsausbildungsverhältnis stehen, sich im Unterricht mit internationalen Geschäftsprozessen auseinanderzusetzen, den Europäischen Computerführerschein (European Computer Drivers Licence, ECDL) zu erwerben, Zertifizierungen in zwei europäischen Fremdsprachen zu erlangen und in einem dreiwöchigen Betriebspraktikum im Ausland Berufserfahrung in einem internationalen Umfeld zu sammeln.
03.09.2018 Lehramtspraktikum:Larissa Mayer absolviert bis zum 28.09.2018 an der SDS ein vierwöchiges Praktikum. Sie studiert im 5. Semester an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz Wirtschaftslehre und Sozialkunde; ihr Unterrichtsfach ist Politik.
10.09.2018 Beauftragung:Ab sofort ist Anne Paulsen mit folgenden Aufgaben der Abteilung V der SDS beauftragt: Berufsschule (Steuerfachangestellte/-r, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/-r, Rechtsanwaltsfachangestellte/-r und Justizfachangestellte/-r), Fachschule für Wirtschaft, Erwerb der Fachhochschulreife in der Fachschule sowie Gesundheit und Umwelt.
11.09.2018 Räumungsübung:Am Dienstag, den 11.09.2018, um 11:00 Uhr und am Donnerstag, den 13.09.2018, um 14:00 Uhr finden Räumungsübungen statt. Die Schülerinnen und Schüler sammelten sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern am Haupteingang zum Helmut-Schön-Park.
17.09.2018 Vertretungsverträge:Unsere ehemalige Kollegin Doris Wittmann unterstützt mit einem 3-Stundenvertrag das Kollegenteam im Fachbereich Büromanagement und Herr Okyay Aslantes wird im Fach Englisch für drei Stunden in der Fachschule für Wirtschaft eingesetzt.
Beförderungen:Frau Corinna Snopek, Leiterin der Abteilung III der SDS, wurde zur Studiendirektorin und Frau Tanja König, zuständig für die Organisation der Auslandspraktika, zur Oberstudienrätin befördert. Herr Strack überreicht beiden Kolleginnen ihre Urkunde und gratuliert ihnen sehr herzlich.
21.09.2018 IHK ehrt SDS-Schülerinnen und Schüler:Jessica Buch (Kauffrau für Büromanagement), Daniel Fischer (IT-Systemkaufmann) und Dana Zajac (Bankkauffrau) wurden im Rahmen der dualen Ausbildung an der SDS unterrichtet. Die IHK-Wiesbaden ehrte sie als die Besten ihrer Ausbildungsberufe des Prüfungsjahrgangs 2018. Herr Fischer schloss sogar als Hessenbester ab.
SDS- Schülerinnen und Schüler von der IHK ausgezeichnet...
24.09.2018 Beförderung: Herr Dieter Keßler, der die Aufgaben der Abteilung II der SDS leitet, wurde zum Studiendirektor befördert. Hierzu gratuliert die Schulgemeinde herzlich.
27.09.2018 Ausstellung Kultur und Integration:19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 11BaK veranstalten unter der Leitung von Politiklehrer Johannes Fey eine interaktive Ausstellung zum Thema Kultur und Integration. Inhalt der Veranstaltung war, Integrationsprozesse und -hemmnisse zu analysieren, Akteure und ihre Rollen zu beurteilen und in diesem Kontext maßgebliche Einflussgrößen zu bewerten und einzuordnen mit dem Ziel, ein Verständnis von „Kultur“ herzuleitet, das Veränderungen und Entwicklung als notwendig erachtet. Über 160 Schülerinnen und Schüler der SDS besuchten die Ausstellung.
Deutsch genug? „Deutsche Leitkultur“ als Hemmschuh der Integration?...
15.10.2018 Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit:Schulleiter Rainer Strack gratuliert Volker Schuster zur Lebenszeitverbeamtung und überreicht ihm die Urkunde.
Schulverschönerung:Das Foyer der SDS erstrahlt in neuem Glanz. Während der Herbstferien wurden die Türen im Eingangsbereich inklusive Toilettentür neu gestrichen.
25.10.2018 12er FOS-Klassen besuchen Hochschulinformationstag:Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen informieren sich an der Hochschule RheinMain über Inhalte und Aufbau von Bachelorstudiengängen, Studienfinanzierungsmöglichkeiten sowie Bewerbungs- und Zulassungsverfahren. Gespräche mit Studierenden, Professorinnen und Professoren als auch Besuche von Probevorlesungen wurden zahlreich genutzt.
01.11.2018 WLAN-Bereitstellung:Die Installation des WLAN-Netzes ist abgeschlossen. In einer Sitzung der WLAN-Gruppe wurde die Vergabe der Nutzungsbedingungen und die Aufnahme des Probebetriebes festgelegt. Zur Klärung letzer technischer Details fand am 05.11.2018 ein Treffen mit Vertretern des Medienzentrums statt.
02.11.2018 Schulleitungstagung:In einer ganztägigen Veranstaltung koordinierten die Schulleitungsmitglieder der SDS die zukünftige Entwicklung der Schule.
05.11.2018 12BFB organisiert Pausenverkauf18 SuS der 12BFB verkaufen zwei Wochen lang während der Pausen internationale Spezialitäten aus ihren Heimatländern. Das im LF 17 eingebettete Projekt war pädagogisch und finanziell ein Erfolg; es wurden 650 Euro erlöst. Projektleiterin war Stefanie Bertasius.Weiterlesen...
06.11.2018 Vorbereitungsdienst angetreten:Herr Shkelzen Tahiri, der bereits eine Ausbildung zum Industriekaufmann an der Schulze-Delitzsch-Schule absolviert hat, nimmt die Tätigkeit als Lehrkraft im Vorbereitungsdienst (LiV) auf. Er wird im Schwerpunktfach Wirtschaft und Verwaltung und im Wahlfach Politik ausgebildet.
Ausbildertreffen Fachbereich Versicherungen:Armin Alagic-Müller, Geschäftsführer des Berufsbildungswerkes der
Versicherungswirtschaft Rhein-Main e. V., stellt den Ausbildern/-innen betriebsübergreifende Veranstaltungen zum Ausbildungsberuf "Kaufmann /-frau für Versicherungen und Finanzen" vor. Hierzu gehörten insbesondere die Wahl der betrieblichen Fachaufgaben für die Reporterstellung, Aufbau eines Reportes und Ablauf des Fallbezogenen Fachgespräches.
08.11.2018 Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe:24 Schülerinnen und Schüler der HH-Klassen nehmen an der Informationsveranstaltung "Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe" teil, die vom Amt für Soziale Arbeit veranstaltet wurde. Damit sich die Teilnehmer für ihre anstehende Berufswahl orientieren konnten, wurden Inhalte und Anforderungen folgender acht Ausbildungsberufe praxisnah vorgestellt:
• Verkäufer/-in / Kaufleute im Einzelhandel
• Verwaltungsfachangestellte
• Kaufleute für Büromanagement
• Kaufleute im Gesundheitswesen
• Rechtanwaltsfachangestellte/r
Unter Leitung von Abteilungsleiterin Anne Paulsen und Kollege Ewald Bauer präsentierten die Azubis (Steuerfachangestellte/r) der Klasse 11Stb Arbeitsinhalte und Abläufe im Alltag einer Steuerkanzlei. Mit verantwortlich für die Koordination und Konzeptionierung des Informationstages waren die Abteilungsleiterinnen Simone Breitsch und Corinna Snopek.Weiterlesen...
14.11.2018 Kultusminister AlexanderLorz und Astrid Wallmann zu Gast an der SDS:Die Schulleiter/in aller fünf Wiesbadener Berufsschulen diskutieren mit Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, der Wiesbadener Landtagsabgeordneten Astrid Wallmann und Andrea Männle vom Staatlichen Schulamt über die Herausforderungen, denen Berufsschulen im Alltag gegenüberstehen und die von kommunalen und landesbezogenen Zuständigkeiten beeinflusst werden. Zu den Kernthemen gehörten die Personalgewinnung, Flexibilisierung, Lehrerzuweisung, Gymnasialausbildung, sozialpädagogische Unterstützung (UBUS), Verwaltung sowie Digitalisierung und E-Learning. Weiterlesen...
Erste-Hilfe-Schulung:Nicole Achzet, stv. Schulleiterin, organisiert für zwei Nachmittage in den Räumen der SDS einen Erst-Hilfe-Kurs für Sportlehrer/innen, die alle zwei Jahre ihre Kenntnisse über Sofortmaßnahmen auffrischen müssen. Insgesamt nahmen 16 Kolleginnen und Kollegen an der Schulung teil.
15.11.2018 Schulelternbeirat: Frau Michaela Pagano, Marion Überfeldt und Nora Mitchell werden als Team zum Schulelterbeirate an der SDS bestellt.
19.11.2018 Zweites Staatsexamen bestanden:Herr Tim Witzmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Johannes Fey und Mentorin fürs Wahlfach "Englisch" Doris Gerke.
Vertretungsvertrag:Welcome back im Bankenbereich. Erneut springt unser ehemaliger Abteilungsleiter Jürgen Drieschmanns mit 6 Stunden Vertretungsunterricht pro Woche in Bankenklassen ein. Dadurch wir krankheitsbedingt ausfallender Unterricht kompensiert.
29.11.2018 Bistum Limburg überreicht Trauerkoffer:Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg, besucht auf Einladung von Rainer Strack die SDS. Beide führten gemeinsam mit Krisenseelsorger Thomas Knögel einen Austausch über den möglichen Beitrag von Schule und Kirche, um das Zusammenleben und den Zusammenhalt der Schulgemeinde auf einem respekt- und werteorientierten Fundament zu fördern. Als Gastgeschenk übergab Frau Lecht einen Trauerkoffer, der mit vielfältigen Hilfsmitteln zur Trauerbewältigung gepackt ist. Er wird von Thomas Knögel verwaltet und im Zeitablauf ergänzt. Weiterlesen...
04.12.2018 Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA):Die neue Berufsfachschule BÜA bündelt die drei bisherigen Schulformen (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, zweijährige Berufsfachschule und einjährige höhere Berfufsfachschule), um den SuS nach bereits einem Jahr den Zugang zu der dualen Berufsausbildung zu ermöglichen. Zusätzlich kann ausbildungsbegleitend ein Hauptschul- oder mittlerer Schulabschluss erlangt werden. Um BÜA an der SDS anbieten zu können, bemüht sich die Schulleitung um eine Kooperationsschule mit einem weiteren beruflichen Schwerpunkt. Die Gespräche hierzu beginnen im Januar.
Europäischer Computer Führerschein (ECDL): Der ECDL ist ein international anerkanntes modulares Zertifikat, das den Inhabern Fähigkeiten im effizienten Umgang mit Standard-IT- Applikationen bescheinigt. Das Kollegium beschließt auf der Gesamtkonferenz, die Aufnahme der ECDL-Module in das Curriculum der SDS zu prüfen.
Verspätungen im Zeugnis:Die Gesamtkonferenz legt fest, beginnend mit den Zeugnissen Sommer 2019, ab fünf unentschuldigten Verspätungen im Halbjahr/Block, die Bemerkung "Frau/Herr XY kommt häufig zu spät" im Zeugnis einzutragen.
10.12.2018 Zweites Staatsexamen bestanden: Falko Kaufmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Michael Väth und für das Wahlfach "Deutsch" Gaby Busch.
11.12.2018 Beatmungsmasken:Zur Widerbelebung von Personen mit Atemstillstand wurden 5 Beatmungsmasken beschafft, die bei den Verbandskästen im Lehrerzimmer, Sekretariat, Raum A105, Raum N108 und in der Turnhalle deponiert wurden.
14.12.2018 WLAN-Zeitplan:Ab sofort erfolgt an die KuK die Ausgabe der Zugangscodes für das SDS-WLAN, um es im Pilotbetrieb zu erproben. Zuvor wurden von der WLAN-Gruppe die Nutzungsbedingungen (Datensicherheit, Datenschutz, usw.) entwickelt und von Sebastian Nargang das Log-in Procedere festgelegt. Nach erfolgreicher Pilotierung ist vorgesehen, ab Beginn des 2. Schulhalbjahres 2018/19 das WLAN flächendeckend auch den SuS zur Verfügung zu stellen.
30.01.2019 Neumöblierung Klassenräume:Die Räume B30, B31 und der komplette 1. Stock des B-Gebäudes werden mit 90 Tischen und 180 Stühlen neu ausgestattet. Die Stühle sind vorwärts federnde Freischwinger für ergonomisches Sitzen.
31.01.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten:In einer Feierstunde ehrt Rainer Strack 13 Top-Azubis aus sieben unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben. Es sind: Lukas Zimmermann (Bankkaufmann), Selina Deuser (Steuerfachangestellte), Larissa Adler, Melissa Ernet, Leonie Nowak, Julia Ringel und Svenja Rode (Kauffrauen für Büromanagement), Larissa Lehmann (Industriekauffrau), Johannes Heep und Christian Hofmann (Industriekaufmänner), Armen Narsajan (Kaufmann für Versicherungen und Finanzen), Zoe Fladung (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Jerome Robert Schäfer (Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen).Weiterlesen...
Verabschiedung in den Ruhestand:Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Schulleiter Rainer Strack die Kollegen Arthur Hehlke, Volker Jackwerth und Reiner Obst in ihren Ruhestand und übergibt ihnen die Entlassungsurkunden. Fachbereichsleiter/-innen, Fachkonferenzleiter/-innen und der Personalrat dankten den Pensionären in vielfältiger Weise und mit persönlichen Worten für die wertvolle und hervorragende Zusammenarbeit und wünschten ihnen alles Gute für die Zukunft.Weiterlesen...
01.02.2019 Schulhausverwaltung:Ab dem 01.02.2019 ist Herr Ghezzi als Hausmeister für unsere Schule zuständig. Wir wünschen ihm einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit.
08.02.2019 Berufs- und Studienorientierung:In Kooperation mit der IHK Wiesbaden können alle Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen am Geva-test® Studium & Beruf teilnehmen. Der Test analysiert für jeden Teilnehmer/-in Stärken, Interessen sowie die Leistungsfähigkeit in studien- und ausbildungsrelevanten Bereichen und gibt Tipps zur Beruforientierung kombiniert mit individuellen Karrierevorschlägen. Ansprechpartner hierfür ist Carsten Mergenthaler.
10.02.2019 Sportangebot für Lehrkräfte:Georg Steinrichter informiert über die aktuellen Sportangebote im Berufsschulzentrum. Von Seiten der SDS bietet er für alle Kolleginnen und Kollegen mittwochs von 14:00 bis 15:00 Uhr traditionelles Taekwondo an. Die Teilnahme ist kostenlos.
SPRINT-Gruppe vergrößert sich:Das SPRINT-Team begrüßt als neue Mitglieder Pia Drieschmanns und Dr. Anja Hamm-Beckmann.
14.02.2019 Valentinsaktion:Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmen "Round 2" nutzt den Valentinstag zur Umsetzung ihrer Geschäftsidee "Rosen verschenken". Jede/-r unserer Schulgemeinde hatte die Möglichkeit, Rosen zum Preis von einem Euro pro Stück zu bestellen und personalisiert oder anonym an eine bestimmte Person verschenken zu lassen. Mit 85 Rosen wurden insgesamt 85mal Freude verschenkt. Projektverantwortliche waren die Kolleginnen Stefanie Bertasius und Martina Suhens.
18.02.2019 Hospitation:Von heute bis zum 01.03.2019 hospitiert Frau Cora Dharmani an der SDS, vornehmlich in den Fächern Wirtschaft und Politik. Sie absolvierte ein abgeschlossenes Studium und arbeitet derzeit im Marketingbereich. Verantwortlich für den Hospitationsplan ist Claudia Rubertus.
20.02.2019 QuABB-Info:Die Damen Emmelheinz, Flügel und Gandor von Fresko e.V. informieren die 11er Berufsschulklassen über die Möglichkeiten des QuABB-Beratungsangebots. Ansprechpartner hierfür ist Michael Väth.
21.02.2019 FOS-Informationsnachmittag:Über 100 Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Bildungsangebote der Fachoberschule an der SDS mit ihrem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung. Vorgestellt wurde die Unterrichtsorganisation in den Klassen 11 und 12, der Wahlpflichtunterricht, das Lernbüro, die Praktika und die pädagogischen Fahrten. In Gesprächen und an den Informationstafeln konnten die Interessenten weitere Fragen klären und Einblicke nehmen. Verantwortlich für die Veranstaltung war Abteilungsleiter Dieter Keßler. Weiterlesen...
28.02.2019 Verabschiedung in den Ruhestand:Nach dreizehneinhalb Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat der SDS wurde Ingrid Pfeiffer von der Schulleitung, Kolleginnen und Kollegen, dem Personalrat und den SDS-Singers bei Sekt, Saft und Gebäck mit Blumen und Gutscheinen in den Ruhestand verabschiedet. Sie war für die Beschaffung der gesamten Schulausstattung und Auftragserteilung für Handwerker sowie Rechnungsbearbeitung zuständig. Wir danken für die tolle Zusammenarbeit und wünschen ihr für die Zukunft nur das Beste. Weiterlesen...
01.03.2019 Neueinstellung Sekretariat: Frau Sonja Nagel nimmt ihre Tätigkeiten als Sekretärin an unserer Schule auf. Ihr obliegen die Aufgaben im Zusammenhang mit der Fachschule für Wirtschaft. Frau Nagel hatte während ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau als Schülerin die SDS besucht.
"Aufgabenverteilung Sekretariat: Wegen des Personalwechsels im Sekretariat werden die Zuständigkeiten wie folgt geändert:
Fachoberschule: Frau Müller
Berufsschule: Frau Margiotta
Einjährige und Zweijährige Höhere Berufsfachschule: Frau Becker
Fachschule für Wirtschaft: Frau Nagel
Beschaffung: Frau Müller"
Sozialpädagogische Fachkraft: Frau Shiva Bahadori ist mit einer vollen Stelle im Rahmen von UBUS (Unterrichtsbegleitende Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkräfte ) für die SDS am Dienstagvormittag und Donnerstagnachmittag tätig. Die restlichen Stunden verteilen sich auf die FLS und KSS. Die gebürtige Teheranerin kam 1986 nach Deutschland, studierte Diplompädagogik an der Philipps-Universität in Marburg und hat bereits als Pädagogin bei verschiedenen Bildungsträgern gearbeitet.
08.03.2019 Berufs- und Studienorientierung Im Newsletter Nr. 3 zur Berufs- und Studienorientierung informiert Kollege Carsten Mergenthaler über die BiZ-Veranstaltungen der Agentur für Arbeit Wiesbaden, die IHK-Bildungsmesse – azubi- & studientag und den Info-Tag an der Hochschule in Mainz.Weiterlesen...
11.03.2019 Neuer Zeugnisdruckraum: Das "Keller-Dasein" für das LUSD-Team ist beendet. Das neue Büro für die Zeugniserfassung und den Zeugnisdruck befindet sich ab sofort im Raum A204. Das LUSD-Team dankt der Schulleitung hierfür.
14.03.2019 Beförderung: Frau Anne Paulsen erhält die Urkunde zur Ernennung zur Studiendirektorin zum 1. April 2019. Herr Strack gratuliert ihr im Beisein des Kollegiums herzlich und dankt für ihre Einsatzbereitschaft.
Toilettensanierung: Nach der Begehung der Mädchen- und Jungentoiletten sowie der Toilettenräume für die Lehrerinnen in den Gebäuden B und C zusammen mit dem Hochbauamt wird Sanierungsbedarf für diese Räume festgestellt. Der Beginn der Bauarbeiten ist für die Osterferien geplant.
Neugestaltung Pausenhalle: Der ehemalige Raum der Sweetbox und die Pausenhalle im Gebäudeteil D sollen zu einem großen Raum umgestaltet werden; er kann dann für Klassenarbeiten, Konferenzen und weiterhin als Pausenraum für die SuS genutzt werden. Die Bauarbeiten starten hierfür in den Osterferien.
Wahl zum/zur gewählten Abwesenheitsvertreter/-in: Frau Dr. Anja Hamm-Beckmann wird auf der Gesamtkonferenz zur neuen Abwesenheitsvertreterin der SDS gewählt. Sie nimmt die Wahl an und dankt dem Kollegium für das entgegengebrachte Vertrauen.
"Unser Miteinander": Das Kollegium spricht sich mehrheitlich dafür aus, dem Vorschlag des SOR-Teams zu folgen und das Dokument "Unser Miteinander" um folgenden abschließenden Absatz zu erweitern: „Seit 2014 ist die SDS Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Damit ist unsere Schule und alle in ihr wirkenden, lernenden und unterrichten-den Personen damals und für die Zukunft die Verpflichtung einge-gangen, im Schulalltag antirassistisch und couragiert zu denken und zu handeln.“
15.03.2019 KMK-Fremdsprachenzertifizierung: 20 Schülerinnen und Schüler nehmen an der schulübergreifenden Prüfung zur KMK-Fremdsprachenzertifizierung unter Leitung von Sandra Haberkorn teil. Sie kommen von der SDS (Schulze-Delitzsch-Schule), der BSU (Berufliche Schulen Untertaunus) und der BSGG (Berufliche Schulen Groß-Gerau). 15 Absolventen bestehen die schriftlichen und mündlichen Prüfungen und erhalten von Schulleiter Rainer Strack ihre Zeugnisse. Weiterlesen...
26.03.2019 WLAN-Bereitstellung: Nach erfolgreichem Abschluss der Testphase wird die Nutzung des schulischen WLANs ab sofort für alle Schüler und Schülerinnen (SuS) der SDS freigegeben. Die Klassenlehrer/-innen erläutern den SuS die WLAN-Nutzungsbedingungen und teilen nach schriftlicher Zustimmungserklärung die persönlichen Passwörter aus.
28.03.2019 Personalversammlung: Der Personalrat der SDS hat zur Personalversammlung eingeladen; er informiert zu den Themen Betriebsausflug, Überstundenregelung, Raumkonzept und Lehrerarbeitsplätze. Vorab referierte Herr Lutz Vollbracht (GPRLL) über Lebensarbeitszeitkonten, Pensionsberechnungen und Aktuelles aus dem GPRLL.
29.03.2019 Verabschiedung in den Ruhestand: Frau Claudia Seebald-Krech verlässt nach 17 Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat die SDS. Sie war für die Fachschule für Wirtschaft zuständig. In einer Feierstunde dankte Rainer Strack für die kollegiale, freundschaftliche und absolut loyale Zusammenarbeit und überreichte ihr ein aus Blumen bestehendes Hochseeschiff, dessen Segel aus verschiedenen Gutscheinen bestand.
03.04.2019 Dienstjubiläum: Das Kollegium freut sich mit Cornelia Sturm über die Dankesworte von Rainer Strack anlässlich der Urkundenüberreichung zu ihrem 25jährigen Dienstjubiläum.
04.04.2019 SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
10.04.2019 JUNIOR Landeswettbewerb Hessen: Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmens "Round 2" schafft es, sich für die Endausscheidung des "Junior Expert Landeswettbewerb Hessen 2019" zu qualifizieren. Unter dem Titel „Upcycling von Altmaterialien" präsentierten sie ihre Geschäftsidee, Taschen und Schlüsselanhänger aus Filz und altem Jeansstoff zu nähen und mit Verzierungen zu verschönern. Die Bühnenpräsentation vor 150 Zuschauern, der Geschäftsbericht, der Messestand und ein Juryinterview gehörten zu den Bewertungskriterien.
06.05.2019 Bundesjugendschreiben 2019: 23 Schüler und Schülerinnen aus unterschiedlichsten Schulformen der SDS nehmen an dem von der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien angebotenem Einzelwettbewerb im Tastschreiben teil. Nach Altersklassen differenziert wird bei erfolgreicher Teilnahme eine Urkunde ausgestellt, die als Anlage Bewerbungen um Aus- oder Arbeitsplätze angefügt werden kann. Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihren Leistungen. Am besten schnitt Lea Puscher aus der 11BFF ab. Mit 3096 Punkten belegte sie Platz 1 in Hessen. Zum neunten Mal in Folge war Susanne Vögtler für die Organisation unserer SuS beim Bundesjugendschreiben verantwortlich.
SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
Projekt "Lernort Kino": Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 11HH1, 11HH2, 11BFB und 11BFF sehen an vier Montagen verschieden Filme mit jugendaffinen Themen im Murnau-Filmtheater und diskutieren anschließend darüber. Ziel ist es, über die Multimedialität von Film und Diskussion „Gedankenräume“ zu erschließen, die die Entwicklung der eigenen Identität befördern. Projektträger ist die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft). Projektverantwortliche sind Birgit Goehlnich (Ständige Vertreterin der Obersten Landesjugendbehörden bei der FSK), Sebastian Schnurr (Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung), Rita Thies (Kulturdezernentin a.D., Kulturmanagement, FSK-Prüferin) und vonseiten der SDS Simone Breitsch, Johannes Fey und Simon Vogel. Weiterlesen...
13.05.2019 Herr von Scheidt zu Besuch an der SDS: Schulleiter Rainer Strack lädt seinen Amtsvorgänger Helmut von Scheidt zu einem Austauschgespräch ein. Im Beisein von Nicole Achzet nahmen sie einen Rückblick auf 30 Jahre pädagogischer, baulicher und infrastruktureller Schulentwicklung. Der Besuch endete mit einem Rundgang durch die SDS. Weiterlesen...
18.05.2019 Informationstag der Fachschule für Wirtschaft: Ziel der Veranstaltung war es, mit Vorträgen und im direkten Dialog mit den Studentinnen und Studenten, über die Ziele des Studiums, seine Organisation, Inhalte und Zulassungsvoraussetzungen zu informieren. Auch wurden die Vorteile der in Teilzeit angebotenen Weiterbildung mit ihren anschließend guten beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und Karriereperspektiven anhand von Beispielen belegt.
23.05.2019 Einweihung der umgestalteten Pausenhalle: Nach dreiwöchiger Bauzeit ist durch die Zusammenlegung der ehemaligen Pausenhalle und des Kiosk-Raums im C-Gebäude ist ein moderner und vergrößerter Mehrzweckraum entstanden. Der mit schönem Mobiliar ausgestattete Raum kann u.a. für Konferenzen, Präsentationen von Projektarbeiten, Klassenarbeiten, Vorträgen und Kollegiumsfeiern genutzt werden. Weiterlesen...
29.05.2019 Toilettensanierung: Die Sanierung der Toilettenanlagen für die Schülerinnen und Schüler im D-Gebäude (Schulhof) ist abgeschlossen. Die Sanitäranlagen sind hell und freundlich gestaltet. Sie entsprechen nun den hygienischen Anforderungen. Die Anlagen im B- und C-Gebäude folgen. Die Modernisierung der Lehrertoiletten ist für die Sommerferien geplant.
05.06.2019 Anne Frank Ausstellung: Noch bis zum Schuljahresende wird im Foyer der SDS die Ausstellung "Anne Frank 90" präsentiert. An acht großformatigen Plakaten konnten sich die Schüler*innen mit der Biografie von Anne Frank in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Dabei wurde auch der Frage nachgegangen, welche Bedeutung die Erinnerung an den Holocaust für die Gegenwart besitzt. Verantwortlich hierfür war das SOR-Team mit Simone Breitsch, Susanne Vögtler und Simon Vogel. Weiterlesen...
07.06.2019 Zweites Staatsexamen bestanden: Herr Carsten Noll besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentoren für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" waren Jens Wahl und für das Wahlfach "Politik" Carsten Mergenthaler.
12.06.2019 Interview des Wiesbadener Kurier mit Schulleiter Rainer Strack: Anlässlich seines bevorstehenden Ruhestandes führt Redakteurin Anke Hollingshaus vom Wiesbadener Kurier ein Interview mit Rainer Strack. Weiterlesen...
25.06.2019 Schulleiter Rainer Strack in den Ruhestand verabschiedet: Mit einem bunten und vielseitigem Programm und einer sehr tiefgehenden Würdigung seiner Verdienste wird Rainer Strack im Beisein von 160 Gästen in den Ruhestand verabschiedet: 13 Redner*innen, Auftritte des Schulorchesters der WvS-Schule Wiesbaden, der SDS-Singers und zweier Musikerinnen mit Gitarre und Gesang, Verleihung der "Ehrenmedaille der SDS", Ernennung zum "Ehrenmitglied von SOR-SMC", große Luftballonaktion und unzählig viele Geschenke. Zum Get Together lud Herr Strack vorab zu Canapés, Sekt und alkoholfreien Getränken ein. Nach dem offiziellen Teil klang der Tag mit Kaffee, Kuchen, Getränken und vielen Gesprächen aus. Weiterlesen...
Abschlussfeier der Studierenden der Fachschule für Wirtschaft: Zehn Student*innen absolvieren erfolgreich ihr 6-semestriges berufsbegleitendes Studium zum Staatlich geprüfte/n Betriebswirt*in mit den Schwerpunkten Marketing. Hierzu gratulieren wir herzlich: Xenia Airich, Hanan Dahhou, Vanessa Dinges, Niklas Kögler, Lars Kötschau, Lena Müller, Nataliya Riemer, Desmond Schlie, Dominik Schmitt und Jasko Jasmin Topalovic. Weiterlesen...
27.06.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten: 18 Schüler*innen aus acht unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben, werden von Rainer Strack in einer Feierstunde ausgezeichnet. Es sind: Janina Altenhofen (Bankkauffrau), Alexandra Kotterer und Christian Pasternack (Steuerfachangestellte), Dominik Henzen, Tabea Larwig, Anna-Maria Maas, Sven Plamann, Katharina Popov, Annika Thörle und Michelle Ziemer (Kauffrauen/-männer für Büromanagement), Alexander Mohr (Industriekaufmann), Marc Nebel (IT-Kaufmann), Denise Peikert und Ali Schekebi (Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen), Sabika Bach und Vanessa Bohanka (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Hratschik Latschinjan und Tanja Remmet(Verwaltungsfachangestellte). Weiterlesen...
Verabschiedungen: Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Rainer Strack insgesamt fünf Kolleginnen. In den Ruhestand entlassen werden Heidi Dietrich, Maria Maidhof-Roscher und Angela Rose-Deisenroth. Inge Strack und Petra Hilbert nehmen ein Sabbatjahr. Fachbereichs- und Fachkonferenzleiterinnen sowie der Personalrat dankten den Kolleginnen mit persönlichen Worten für die wertvolle und ausgezeichnete Zusammenarbeit, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft. Im Anschluss wurde mit Canapés, Sekt, Kuchen und Kaffee gefeiert. Weiterlesen... | Finanzminister Olaf Scholz enttäuscht die Wissenschaft - Nachrichten - wetterpirat.de
Nach der HU macht die Fridays for Future-Bewegung auch an der TU Berlin mobil. Der TU-Präsident stimmt mit Vielem überein – und macht der Politik Vorschläge. Fridays for Future-Demo in Berlin. „...
Eine neue Datenanalyse des Centrums für Hochschulentwicklung zeigt, dass die Zahlen der Promotionen je nach Fach stark auseinandergehen. Eine Wissenschaftlerin am Max-Planck-Instituts für Biologie. Pr...
Frauenärzte warnen vor dauerhaften Folgen des Cannabiskonsums für das Ungeborene. Sind die Sorgen berechtigt? Wissenschaftler raten vom Kiffen während der Schwangerschaft ab. Pur geraucht, gemischt mi... | de |
q-de-774 | Projekte in Hessen. Welche Auszeichnung hat das Kollegium von Cornelia Sturm erhalten? | Chronik 2018/19 – Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden
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06.08.18 Schuljahresbeginn 2018/19: Schulleiter Rainer Strack begrüßt im Rahmen einer Dienstbesprechung das gesamte Kollegium, wünscht allen einen erfolgreichen Start in das neue Schuljahr und gibt wichtige personelle und organisatorische Veränderungen bekannt:
Personalia: Nicht mehr zum Kollegium der SDS gehören Torsten Roggan und Carola Rosa. Herr Roggan wurde an die Lehrkräfteakademie versetzt und Frau Rosa wechselte als Abteilungsleiterin an die Kerschensteinerschule.
Neuzugänge:Jennifer Schiradin erhielt nach erfolgreichem Abschluss ihres Referendariats an der SDS eine Festanstellung. Sie unterrichtet die Fächer Wirtschaftslehre und Deutsch.
Dr. Bastian Knippschild heißen wir als neuen Kollegen willkommen. Er absolvierte sein Referendariat an der Martin-Niemöller-Schule in Wiesbaden und unterrichtet die Fächer Mathematik und Physik.
Luisa Colombel wird als Berufseinsteigerin mit den Fächern Wirtschaftslehre und Politik eingesetzt. Langfristig wird sie den Versicherungsbereich verstärken.
Die Unterrichtskapazitäten in den Fächern Spanisch und Religion werden durch den Einsatz von Anne Scharnbacher erweitert.
Andreas Kohrn unterstützt mit einer halben Stelle das Kollegenteam im Fach Religion.
Anke Weingardts Vertrag wurde um ein Jahr verlängert. Sie unterrichtet mit einer halben Stelle die Fächer Mathematik und Naturwissenschaften.
Jürgen Drieschmanns unterstützt mit einem 8-Stunden Vertrag weiterhin das Kollegium im Fach Politik.
Vertretungsvertrag: Frau Lange-Schächer kommt an die SDS zurück. Sie übernimmt Unterichtsstunden im Industriebereich für die Elternzeit von Hern Löffler.
40-jähriges Dienstjubiläum: Am 29. Juli 2018 beging Oberstudiendirektor Rainer Strack, Schulleiter der SDS, sein 40. Dienstjubiläum. Hierzu gratulierte ihm die stellvertretende Schulleiterin Nicole Achzet im Namen des gesamten Kollegiums und überreichte einen Blumenstrauß. In einer Feierstunde am 14.08.2018 dankte Andrea Männle, stellvertretende Leiterin des Staatlichen Schulamtes für den Rheingau-Taunus-Kreis und die Landeshauptstadt Wiesbaden, für Herrn Stracks Treue im Dienste des Landes Hessen und übergab ihm seine Urkunde.Weiterlesen ...
WLAN-Bereitstellung: Die Vorarbeiten zur Errichtung des WLAN-Netzes sind abgeschlossen. Mitte August sollen die Accesspoints gesetzt werden und Anfang September das WLAN-Netz einsatzbereit sein.
Versäumniszeitenkennzeichen vereinheitlicht: Schulformübergreifend erfolgte die Einheitlichkeit der Kennzeichen von Versäumnissen für Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Kürzeln. Die Liste der Kürzel ist im Klassenbuch einzukleben und ab sofort anzuwenden.
09.08.18 Schulentwicklung 2018: Nach vorläufigem Abschluss der Einschulung zeigt sich, dass die Schülerzahlen im Vollzeitbereich leicht rückläufig und im Teilzeitbereich gewachsen sind. Besonders in den Ausbildungsberufen "Industriekaufmann/-frau", "Verwaltungsfachangestellte/r" und "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement" stiegen die Schülerzahlen an.
14.08.18 QuABB-Beratungsangebot: Barbara Emmelheinz, Sabine Flügel und Petra Gandor, Mitarbeiterinnen von QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule) stellen unseren neuen Berufsschulklassen ihr Beratungsangebot vor. Es beinhaltet Unterstützung bei Schwierigkeiten im Betrieb, der Berufsschule und im privaten Umfeld, Konfliktsituationen und Krisenbewältigung, der Suche nach gemeinsamen Problemlösungen mit allen Beteiligten sowie Koordination und Organisation von individuellen Hilfs- und Unterstützungsangeboten. Verantwortlich für den Ablauf der Vorstellung ist Kollege Michael Väth.
17.08.18 Schulpsychologischer Dienst:Ab dem 01.09.2018 ist der Psychologe Benedikt Herwig für unsere Schule zuständig.
20.08.18 Praktische Lehrerausbildung an der SDS: Heute nimmt Julia Ergaschew im Rahmen ihres Wirtschaftspädagogikstudiums den dritten Teil des obligatorischen Unterrichtspraktikums auf. Diese Phase dauert drei Wochen.
20.08.-07.09.2018 FOS-Klassen auf Hübingenfahrt: Zum zehnten Mal in Folge nimmt der gesamte Fachbereich der Fachoberschule mit rund 500 Schülerinnen und Schülern an der traditionellen Klassenfahrt ins Feriendorf Hübingen teil. Ein Outdoorprogramm mit erlebnispädagogischen Teamübungen, Besuch des Kletterparks, Bogenschießen, Töpfern, Feuerexperimente und gemeinsames Kochen sollen Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten der SuS stärken, das Finden und Einhalten von Werten und Regeln zur Anwendung im Schulalltag festigen sowie Kompetenzen zur Umsetzung eigener Ziele für die Fachoberschulreife fördern und vertiefen.Weiterlesen ...
27.08.18 Europakaufmann/-frau: Nach ersten Sondierungsgesprächen bemüht sich die Schulleitung darum, zukünftig die Zusatzqualifikation "Europakaufmann/Europakauffrau" an der SDS anzubieten. Sie ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die in einem kaufmännischen Berufsausbildungsverhältnis stehen, sich im Unterricht mit internationalen Geschäftsprozessen auseinanderzusetzen, den Europäischen Computerführerschein (European Computer Drivers Licence, ECDL) zu erwerben, Zertifizierungen in zwei europäischen Fremdsprachen zu erlangen und in einem dreiwöchigen Betriebspraktikum im Ausland Berufserfahrung in einem internationalen Umfeld zu sammeln.
03.09.2018 Lehramtspraktikum:Larissa Mayer absolviert bis zum 28.09.2018 an der SDS ein vierwöchiges Praktikum. Sie studiert im 5. Semester an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz Wirtschaftslehre und Sozialkunde; ihr Unterrichtsfach ist Politik.
10.09.2018 Beauftragung:Ab sofort ist Anne Paulsen mit folgenden Aufgaben der Abteilung V der SDS beauftragt: Berufsschule (Steuerfachangestellte/-r, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/-r, Rechtsanwaltsfachangestellte/-r und Justizfachangestellte/-r), Fachschule für Wirtschaft, Erwerb der Fachhochschulreife in der Fachschule sowie Gesundheit und Umwelt.
11.09.2018 Räumungsübung:Am Dienstag, den 11.09.2018, um 11:00 Uhr und am Donnerstag, den 13.09.2018, um 14:00 Uhr finden Räumungsübungen statt. Die Schülerinnen und Schüler sammelten sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern am Haupteingang zum Helmut-Schön-Park.
17.09.2018 Vertretungsverträge:Unsere ehemalige Kollegin Doris Wittmann unterstützt mit einem 3-Stundenvertrag das Kollegenteam im Fachbereich Büromanagement und Herr Okyay Aslantes wird im Fach Englisch für drei Stunden in der Fachschule für Wirtschaft eingesetzt.
Beförderungen:Frau Corinna Snopek, Leiterin der Abteilung III der SDS, wurde zur Studiendirektorin und Frau Tanja König, zuständig für die Organisation der Auslandspraktika, zur Oberstudienrätin befördert. Herr Strack überreicht beiden Kolleginnen ihre Urkunde und gratuliert ihnen sehr herzlich.
21.09.2018 IHK ehrt SDS-Schülerinnen und Schüler:Jessica Buch (Kauffrau für Büromanagement), Daniel Fischer (IT-Systemkaufmann) und Dana Zajac (Bankkauffrau) wurden im Rahmen der dualen Ausbildung an der SDS unterrichtet. Die IHK-Wiesbaden ehrte sie als die Besten ihrer Ausbildungsberufe des Prüfungsjahrgangs 2018. Herr Fischer schloss sogar als Hessenbester ab.
SDS- Schülerinnen und Schüler von der IHK ausgezeichnet...
24.09.2018 Beförderung: Herr Dieter Keßler, der die Aufgaben der Abteilung II der SDS leitet, wurde zum Studiendirektor befördert. Hierzu gratuliert die Schulgemeinde herzlich.
27.09.2018 Ausstellung Kultur und Integration:19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 11BaK veranstalten unter der Leitung von Politiklehrer Johannes Fey eine interaktive Ausstellung zum Thema Kultur und Integration. Inhalt der Veranstaltung war, Integrationsprozesse und -hemmnisse zu analysieren, Akteure und ihre Rollen zu beurteilen und in diesem Kontext maßgebliche Einflussgrößen zu bewerten und einzuordnen mit dem Ziel, ein Verständnis von „Kultur“ herzuleitet, das Veränderungen und Entwicklung als notwendig erachtet. Über 160 Schülerinnen und Schüler der SDS besuchten die Ausstellung.
Deutsch genug? „Deutsche Leitkultur“ als Hemmschuh der Integration?...
15.10.2018 Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit:Schulleiter Rainer Strack gratuliert Volker Schuster zur Lebenszeitverbeamtung und überreicht ihm die Urkunde.
Schulverschönerung:Das Foyer der SDS erstrahlt in neuem Glanz. Während der Herbstferien wurden die Türen im Eingangsbereich inklusive Toilettentür neu gestrichen.
25.10.2018 12er FOS-Klassen besuchen Hochschulinformationstag:Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen informieren sich an der Hochschule RheinMain über Inhalte und Aufbau von Bachelorstudiengängen, Studienfinanzierungsmöglichkeiten sowie Bewerbungs- und Zulassungsverfahren. Gespräche mit Studierenden, Professorinnen und Professoren als auch Besuche von Probevorlesungen wurden zahlreich genutzt.
01.11.2018 WLAN-Bereitstellung:Die Installation des WLAN-Netzes ist abgeschlossen. In einer Sitzung der WLAN-Gruppe wurde die Vergabe der Nutzungsbedingungen und die Aufnahme des Probebetriebes festgelegt. Zur Klärung letzer technischer Details fand am 05.11.2018 ein Treffen mit Vertretern des Medienzentrums statt.
02.11.2018 Schulleitungstagung:In einer ganztägigen Veranstaltung koordinierten die Schulleitungsmitglieder der SDS die zukünftige Entwicklung der Schule.
05.11.2018 12BFB organisiert Pausenverkauf18 SuS der 12BFB verkaufen zwei Wochen lang während der Pausen internationale Spezialitäten aus ihren Heimatländern. Das im LF 17 eingebettete Projekt war pädagogisch und finanziell ein Erfolg; es wurden 650 Euro erlöst. Projektleiterin war Stefanie Bertasius.Weiterlesen...
06.11.2018 Vorbereitungsdienst angetreten:Herr Shkelzen Tahiri, der bereits eine Ausbildung zum Industriekaufmann an der Schulze-Delitzsch-Schule absolviert hat, nimmt die Tätigkeit als Lehrkraft im Vorbereitungsdienst (LiV) auf. Er wird im Schwerpunktfach Wirtschaft und Verwaltung und im Wahlfach Politik ausgebildet.
Ausbildertreffen Fachbereich Versicherungen:Armin Alagic-Müller, Geschäftsführer des Berufsbildungswerkes der
Versicherungswirtschaft Rhein-Main e. V., stellt den Ausbildern/-innen betriebsübergreifende Veranstaltungen zum Ausbildungsberuf "Kaufmann /-frau für Versicherungen und Finanzen" vor. Hierzu gehörten insbesondere die Wahl der betrieblichen Fachaufgaben für die Reporterstellung, Aufbau eines Reportes und Ablauf des Fallbezogenen Fachgespräches.
08.11.2018 Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe:24 Schülerinnen und Schüler der HH-Klassen nehmen an der Informationsveranstaltung "Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe" teil, die vom Amt für Soziale Arbeit veranstaltet wurde. Damit sich die Teilnehmer für ihre anstehende Berufswahl orientieren konnten, wurden Inhalte und Anforderungen folgender acht Ausbildungsberufe praxisnah vorgestellt:
• Verkäufer/-in / Kaufleute im Einzelhandel
• Verwaltungsfachangestellte
• Kaufleute für Büromanagement
• Kaufleute im Gesundheitswesen
• Rechtanwaltsfachangestellte/r
Unter Leitung von Abteilungsleiterin Anne Paulsen und Kollege Ewald Bauer präsentierten die Azubis (Steuerfachangestellte/r) der Klasse 11Stb Arbeitsinhalte und Abläufe im Alltag einer Steuerkanzlei. Mit verantwortlich für die Koordination und Konzeptionierung des Informationstages waren die Abteilungsleiterinnen Simone Breitsch und Corinna Snopek.Weiterlesen...
14.11.2018 Kultusminister AlexanderLorz und Astrid Wallmann zu Gast an der SDS:Die Schulleiter/in aller fünf Wiesbadener Berufsschulen diskutieren mit Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, der Wiesbadener Landtagsabgeordneten Astrid Wallmann und Andrea Männle vom Staatlichen Schulamt über die Herausforderungen, denen Berufsschulen im Alltag gegenüberstehen und die von kommunalen und landesbezogenen Zuständigkeiten beeinflusst werden. Zu den Kernthemen gehörten die Personalgewinnung, Flexibilisierung, Lehrerzuweisung, Gymnasialausbildung, sozialpädagogische Unterstützung (UBUS), Verwaltung sowie Digitalisierung und E-Learning. Weiterlesen...
Erste-Hilfe-Schulung:Nicole Achzet, stv. Schulleiterin, organisiert für zwei Nachmittage in den Räumen der SDS einen Erst-Hilfe-Kurs für Sportlehrer/innen, die alle zwei Jahre ihre Kenntnisse über Sofortmaßnahmen auffrischen müssen. Insgesamt nahmen 16 Kolleginnen und Kollegen an der Schulung teil.
15.11.2018 Schulelternbeirat: Frau Michaela Pagano, Marion Überfeldt und Nora Mitchell werden als Team zum Schulelterbeirate an der SDS bestellt.
19.11.2018 Zweites Staatsexamen bestanden:Herr Tim Witzmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Johannes Fey und Mentorin fürs Wahlfach "Englisch" Doris Gerke.
Vertretungsvertrag:Welcome back im Bankenbereich. Erneut springt unser ehemaliger Abteilungsleiter Jürgen Drieschmanns mit 6 Stunden Vertretungsunterricht pro Woche in Bankenklassen ein. Dadurch wir krankheitsbedingt ausfallender Unterricht kompensiert.
29.11.2018 Bistum Limburg überreicht Trauerkoffer:Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg, besucht auf Einladung von Rainer Strack die SDS. Beide führten gemeinsam mit Krisenseelsorger Thomas Knögel einen Austausch über den möglichen Beitrag von Schule und Kirche, um das Zusammenleben und den Zusammenhalt der Schulgemeinde auf einem respekt- und werteorientierten Fundament zu fördern. Als Gastgeschenk übergab Frau Lecht einen Trauerkoffer, der mit vielfältigen Hilfsmitteln zur Trauerbewältigung gepackt ist. Er wird von Thomas Knögel verwaltet und im Zeitablauf ergänzt. Weiterlesen...
04.12.2018 Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA):Die neue Berufsfachschule BÜA bündelt die drei bisherigen Schulformen (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, zweijährige Berufsfachschule und einjährige höhere Berfufsfachschule), um den SuS nach bereits einem Jahr den Zugang zu der dualen Berufsausbildung zu ermöglichen. Zusätzlich kann ausbildungsbegleitend ein Hauptschul- oder mittlerer Schulabschluss erlangt werden. Um BÜA an der SDS anbieten zu können, bemüht sich die Schulleitung um eine Kooperationsschule mit einem weiteren beruflichen Schwerpunkt. Die Gespräche hierzu beginnen im Januar.
Europäischer Computer Führerschein (ECDL): Der ECDL ist ein international anerkanntes modulares Zertifikat, das den Inhabern Fähigkeiten im effizienten Umgang mit Standard-IT- Applikationen bescheinigt. Das Kollegium beschließt auf der Gesamtkonferenz, die Aufnahme der ECDL-Module in das Curriculum der SDS zu prüfen.
Verspätungen im Zeugnis:Die Gesamtkonferenz legt fest, beginnend mit den Zeugnissen Sommer 2019, ab fünf unentschuldigten Verspätungen im Halbjahr/Block, die Bemerkung "Frau/Herr XY kommt häufig zu spät" im Zeugnis einzutragen.
10.12.2018 Zweites Staatsexamen bestanden: Falko Kaufmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Michael Väth und für das Wahlfach "Deutsch" Gaby Busch.
11.12.2018 Beatmungsmasken:Zur Widerbelebung von Personen mit Atemstillstand wurden 5 Beatmungsmasken beschafft, die bei den Verbandskästen im Lehrerzimmer, Sekretariat, Raum A105, Raum N108 und in der Turnhalle deponiert wurden.
14.12.2018 WLAN-Zeitplan:Ab sofort erfolgt an die KuK die Ausgabe der Zugangscodes für das SDS-WLAN, um es im Pilotbetrieb zu erproben. Zuvor wurden von der WLAN-Gruppe die Nutzungsbedingungen (Datensicherheit, Datenschutz, usw.) entwickelt und von Sebastian Nargang das Log-in Procedere festgelegt. Nach erfolgreicher Pilotierung ist vorgesehen, ab Beginn des 2. Schulhalbjahres 2018/19 das WLAN flächendeckend auch den SuS zur Verfügung zu stellen.
30.01.2019 Neumöblierung Klassenräume:Die Räume B30, B31 und der komplette 1. Stock des B-Gebäudes werden mit 90 Tischen und 180 Stühlen neu ausgestattet. Die Stühle sind vorwärts federnde Freischwinger für ergonomisches Sitzen.
31.01.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten:In einer Feierstunde ehrt Rainer Strack 13 Top-Azubis aus sieben unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben. Es sind: Lukas Zimmermann (Bankkaufmann), Selina Deuser (Steuerfachangestellte), Larissa Adler, Melissa Ernet, Leonie Nowak, Julia Ringel und Svenja Rode (Kauffrauen für Büromanagement), Larissa Lehmann (Industriekauffrau), Johannes Heep und Christian Hofmann (Industriekaufmänner), Armen Narsajan (Kaufmann für Versicherungen und Finanzen), Zoe Fladung (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Jerome Robert Schäfer (Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen).Weiterlesen...
Verabschiedung in den Ruhestand:Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Schulleiter Rainer Strack die Kollegen Arthur Hehlke, Volker Jackwerth und Reiner Obst in ihren Ruhestand und übergibt ihnen die Entlassungsurkunden. Fachbereichsleiter/-innen, Fachkonferenzleiter/-innen und der Personalrat dankten den Pensionären in vielfältiger Weise und mit persönlichen Worten für die wertvolle und hervorragende Zusammenarbeit und wünschten ihnen alles Gute für die Zukunft.Weiterlesen...
01.02.2019 Schulhausverwaltung:Ab dem 01.02.2019 ist Herr Ghezzi als Hausmeister für unsere Schule zuständig. Wir wünschen ihm einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit.
08.02.2019 Berufs- und Studienorientierung:In Kooperation mit der IHK Wiesbaden können alle Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen am Geva-test® Studium & Beruf teilnehmen. Der Test analysiert für jeden Teilnehmer/-in Stärken, Interessen sowie die Leistungsfähigkeit in studien- und ausbildungsrelevanten Bereichen und gibt Tipps zur Beruforientierung kombiniert mit individuellen Karrierevorschlägen. Ansprechpartner hierfür ist Carsten Mergenthaler.
10.02.2019 Sportangebot für Lehrkräfte:Georg Steinrichter informiert über die aktuellen Sportangebote im Berufsschulzentrum. Von Seiten der SDS bietet er für alle Kolleginnen und Kollegen mittwochs von 14:00 bis 15:00 Uhr traditionelles Taekwondo an. Die Teilnahme ist kostenlos.
SPRINT-Gruppe vergrößert sich:Das SPRINT-Team begrüßt als neue Mitglieder Pia Drieschmanns und Dr. Anja Hamm-Beckmann.
14.02.2019 Valentinsaktion:Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmen "Round 2" nutzt den Valentinstag zur Umsetzung ihrer Geschäftsidee "Rosen verschenken". Jede/-r unserer Schulgemeinde hatte die Möglichkeit, Rosen zum Preis von einem Euro pro Stück zu bestellen und personalisiert oder anonym an eine bestimmte Person verschenken zu lassen. Mit 85 Rosen wurden insgesamt 85mal Freude verschenkt. Projektverantwortliche waren die Kolleginnen Stefanie Bertasius und Martina Suhens.
18.02.2019 Hospitation:Von heute bis zum 01.03.2019 hospitiert Frau Cora Dharmani an der SDS, vornehmlich in den Fächern Wirtschaft und Politik. Sie absolvierte ein abgeschlossenes Studium und arbeitet derzeit im Marketingbereich. Verantwortlich für den Hospitationsplan ist Claudia Rubertus.
20.02.2019 QuABB-Info:Die Damen Emmelheinz, Flügel und Gandor von Fresko e.V. informieren die 11er Berufsschulklassen über die Möglichkeiten des QuABB-Beratungsangebots. Ansprechpartner hierfür ist Michael Väth.
21.02.2019 FOS-Informationsnachmittag:Über 100 Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Bildungsangebote der Fachoberschule an der SDS mit ihrem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung. Vorgestellt wurde die Unterrichtsorganisation in den Klassen 11 und 12, der Wahlpflichtunterricht, das Lernbüro, die Praktika und die pädagogischen Fahrten. In Gesprächen und an den Informationstafeln konnten die Interessenten weitere Fragen klären und Einblicke nehmen. Verantwortlich für die Veranstaltung war Abteilungsleiter Dieter Keßler. Weiterlesen...
28.02.2019 Verabschiedung in den Ruhestand:Nach dreizehneinhalb Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat der SDS wurde Ingrid Pfeiffer von der Schulleitung, Kolleginnen und Kollegen, dem Personalrat und den SDS-Singers bei Sekt, Saft und Gebäck mit Blumen und Gutscheinen in den Ruhestand verabschiedet. Sie war für die Beschaffung der gesamten Schulausstattung und Auftragserteilung für Handwerker sowie Rechnungsbearbeitung zuständig. Wir danken für die tolle Zusammenarbeit und wünschen ihr für die Zukunft nur das Beste. Weiterlesen...
01.03.2019 Neueinstellung Sekretariat: Frau Sonja Nagel nimmt ihre Tätigkeiten als Sekretärin an unserer Schule auf. Ihr obliegen die Aufgaben im Zusammenhang mit der Fachschule für Wirtschaft. Frau Nagel hatte während ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau als Schülerin die SDS besucht.
"Aufgabenverteilung Sekretariat: Wegen des Personalwechsels im Sekretariat werden die Zuständigkeiten wie folgt geändert:
Fachoberschule: Frau Müller
Berufsschule: Frau Margiotta
Einjährige und Zweijährige Höhere Berufsfachschule: Frau Becker
Fachschule für Wirtschaft: Frau Nagel
Beschaffung: Frau Müller"
Sozialpädagogische Fachkraft: Frau Shiva Bahadori ist mit einer vollen Stelle im Rahmen von UBUS (Unterrichtsbegleitende Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkräfte ) für die SDS am Dienstagvormittag und Donnerstagnachmittag tätig. Die restlichen Stunden verteilen sich auf die FLS und KSS. Die gebürtige Teheranerin kam 1986 nach Deutschland, studierte Diplompädagogik an der Philipps-Universität in Marburg und hat bereits als Pädagogin bei verschiedenen Bildungsträgern gearbeitet.
08.03.2019 Berufs- und Studienorientierung Im Newsletter Nr. 3 zur Berufs- und Studienorientierung informiert Kollege Carsten Mergenthaler über die BiZ-Veranstaltungen der Agentur für Arbeit Wiesbaden, die IHK-Bildungsmesse – azubi- & studientag und den Info-Tag an der Hochschule in Mainz.Weiterlesen...
11.03.2019 Neuer Zeugnisdruckraum: Das "Keller-Dasein" für das LUSD-Team ist beendet. Das neue Büro für die Zeugniserfassung und den Zeugnisdruck befindet sich ab sofort im Raum A204. Das LUSD-Team dankt der Schulleitung hierfür.
14.03.2019 Beförderung: Frau Anne Paulsen erhält die Urkunde zur Ernennung zur Studiendirektorin zum 1. April 2019. Herr Strack gratuliert ihr im Beisein des Kollegiums herzlich und dankt für ihre Einsatzbereitschaft.
Toilettensanierung: Nach der Begehung der Mädchen- und Jungentoiletten sowie der Toilettenräume für die Lehrerinnen in den Gebäuden B und C zusammen mit dem Hochbauamt wird Sanierungsbedarf für diese Räume festgestellt. Der Beginn der Bauarbeiten ist für die Osterferien geplant.
Neugestaltung Pausenhalle: Der ehemalige Raum der Sweetbox und die Pausenhalle im Gebäudeteil D sollen zu einem großen Raum umgestaltet werden; er kann dann für Klassenarbeiten, Konferenzen und weiterhin als Pausenraum für die SuS genutzt werden. Die Bauarbeiten starten hierfür in den Osterferien.
Wahl zum/zur gewählten Abwesenheitsvertreter/-in: Frau Dr. Anja Hamm-Beckmann wird auf der Gesamtkonferenz zur neuen Abwesenheitsvertreterin der SDS gewählt. Sie nimmt die Wahl an und dankt dem Kollegium für das entgegengebrachte Vertrauen.
"Unser Miteinander": Das Kollegium spricht sich mehrheitlich dafür aus, dem Vorschlag des SOR-Teams zu folgen und das Dokument "Unser Miteinander" um folgenden abschließenden Absatz zu erweitern: „Seit 2014 ist die SDS Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Damit ist unsere Schule und alle in ihr wirkenden, lernenden und unterrichten-den Personen damals und für die Zukunft die Verpflichtung einge-gangen, im Schulalltag antirassistisch und couragiert zu denken und zu handeln.“
15.03.2019 KMK-Fremdsprachenzertifizierung: 20 Schülerinnen und Schüler nehmen an der schulübergreifenden Prüfung zur KMK-Fremdsprachenzertifizierung unter Leitung von Sandra Haberkorn teil. Sie kommen von der SDS (Schulze-Delitzsch-Schule), der BSU (Berufliche Schulen Untertaunus) und der BSGG (Berufliche Schulen Groß-Gerau). 15 Absolventen bestehen die schriftlichen und mündlichen Prüfungen und erhalten von Schulleiter Rainer Strack ihre Zeugnisse. Weiterlesen...
26.03.2019 WLAN-Bereitstellung: Nach erfolgreichem Abschluss der Testphase wird die Nutzung des schulischen WLANs ab sofort für alle Schüler und Schülerinnen (SuS) der SDS freigegeben. Die Klassenlehrer/-innen erläutern den SuS die WLAN-Nutzungsbedingungen und teilen nach schriftlicher Zustimmungserklärung die persönlichen Passwörter aus.
28.03.2019 Personalversammlung: Der Personalrat der SDS hat zur Personalversammlung eingeladen; er informiert zu den Themen Betriebsausflug, Überstundenregelung, Raumkonzept und Lehrerarbeitsplätze. Vorab referierte Herr Lutz Vollbracht (GPRLL) über Lebensarbeitszeitkonten, Pensionsberechnungen und Aktuelles aus dem GPRLL.
29.03.2019 Verabschiedung in den Ruhestand: Frau Claudia Seebald-Krech verlässt nach 17 Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat die SDS. Sie war für die Fachschule für Wirtschaft zuständig. In einer Feierstunde dankte Rainer Strack für die kollegiale, freundschaftliche und absolut loyale Zusammenarbeit und überreichte ihr ein aus Blumen bestehendes Hochseeschiff, dessen Segel aus verschiedenen Gutscheinen bestand.
03.04.2019 Dienstjubiläum: Das Kollegium freut sich mit Cornelia Sturm über die Dankesworte von Rainer Strack anlässlich der Urkundenüberreichung zu ihrem 25jährigen Dienstjubiläum.
04.04.2019 SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
10.04.2019 JUNIOR Landeswettbewerb Hessen: Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmens "Round 2" schafft es, sich für die Endausscheidung des "Junior Expert Landeswettbewerb Hessen 2019" zu qualifizieren. Unter dem Titel „Upcycling von Altmaterialien" präsentierten sie ihre Geschäftsidee, Taschen und Schlüsselanhänger aus Filz und altem Jeansstoff zu nähen und mit Verzierungen zu verschönern. Die Bühnenpräsentation vor 150 Zuschauern, der Geschäftsbericht, der Messestand und ein Juryinterview gehörten zu den Bewertungskriterien.
06.05.2019 Bundesjugendschreiben 2019: 23 Schüler und Schülerinnen aus unterschiedlichsten Schulformen der SDS nehmen an dem von der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien angebotenem Einzelwettbewerb im Tastschreiben teil. Nach Altersklassen differenziert wird bei erfolgreicher Teilnahme eine Urkunde ausgestellt, die als Anlage Bewerbungen um Aus- oder Arbeitsplätze angefügt werden kann. Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihren Leistungen. Am besten schnitt Lea Puscher aus der 11BFF ab. Mit 3096 Punkten belegte sie Platz 1 in Hessen. Zum neunten Mal in Folge war Susanne Vögtler für die Organisation unserer SuS beim Bundesjugendschreiben verantwortlich.
SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
Projekt "Lernort Kino": Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 11HH1, 11HH2, 11BFB und 11BFF sehen an vier Montagen verschieden Filme mit jugendaffinen Themen im Murnau-Filmtheater und diskutieren anschließend darüber. Ziel ist es, über die Multimedialität von Film und Diskussion „Gedankenräume“ zu erschließen, die die Entwicklung der eigenen Identität befördern. Projektträger ist die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft). Projektverantwortliche sind Birgit Goehlnich (Ständige Vertreterin der Obersten Landesjugendbehörden bei der FSK), Sebastian Schnurr (Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung), Rita Thies (Kulturdezernentin a.D., Kulturmanagement, FSK-Prüferin) und vonseiten der SDS Simone Breitsch, Johannes Fey und Simon Vogel. Weiterlesen...
13.05.2019 Herr von Scheidt zu Besuch an der SDS: Schulleiter Rainer Strack lädt seinen Amtsvorgänger Helmut von Scheidt zu einem Austauschgespräch ein. Im Beisein von Nicole Achzet nahmen sie einen Rückblick auf 30 Jahre pädagogischer, baulicher und infrastruktureller Schulentwicklung. Der Besuch endete mit einem Rundgang durch die SDS. Weiterlesen...
18.05.2019 Informationstag der Fachschule für Wirtschaft: Ziel der Veranstaltung war es, mit Vorträgen und im direkten Dialog mit den Studentinnen und Studenten, über die Ziele des Studiums, seine Organisation, Inhalte und Zulassungsvoraussetzungen zu informieren. Auch wurden die Vorteile der in Teilzeit angebotenen Weiterbildung mit ihren anschließend guten beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und Karriereperspektiven anhand von Beispielen belegt.
23.05.2019 Einweihung der umgestalteten Pausenhalle: Nach dreiwöchiger Bauzeit ist durch die Zusammenlegung der ehemaligen Pausenhalle und des Kiosk-Raums im C-Gebäude ist ein moderner und vergrößerter Mehrzweckraum entstanden. Der mit schönem Mobiliar ausgestattete Raum kann u.a. für Konferenzen, Präsentationen von Projektarbeiten, Klassenarbeiten, Vorträgen und Kollegiumsfeiern genutzt werden. Weiterlesen...
29.05.2019 Toilettensanierung: Die Sanierung der Toilettenanlagen für die Schülerinnen und Schüler im D-Gebäude (Schulhof) ist abgeschlossen. Die Sanitäranlagen sind hell und freundlich gestaltet. Sie entsprechen nun den hygienischen Anforderungen. Die Anlagen im B- und C-Gebäude folgen. Die Modernisierung der Lehrertoiletten ist für die Sommerferien geplant.
05.06.2019 Anne Frank Ausstellung: Noch bis zum Schuljahresende wird im Foyer der SDS die Ausstellung "Anne Frank 90" präsentiert. An acht großformatigen Plakaten konnten sich die Schüler*innen mit der Biografie von Anne Frank in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Dabei wurde auch der Frage nachgegangen, welche Bedeutung die Erinnerung an den Holocaust für die Gegenwart besitzt. Verantwortlich hierfür war das SOR-Team mit Simone Breitsch, Susanne Vögtler und Simon Vogel. Weiterlesen...
07.06.2019 Zweites Staatsexamen bestanden: Herr Carsten Noll besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentoren für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" waren Jens Wahl und für das Wahlfach "Politik" Carsten Mergenthaler.
12.06.2019 Interview des Wiesbadener Kurier mit Schulleiter Rainer Strack: Anlässlich seines bevorstehenden Ruhestandes führt Redakteurin Anke Hollingshaus vom Wiesbadener Kurier ein Interview mit Rainer Strack. Weiterlesen...
25.06.2019 Schulleiter Rainer Strack in den Ruhestand verabschiedet: Mit einem bunten und vielseitigem Programm und einer sehr tiefgehenden Würdigung seiner Verdienste wird Rainer Strack im Beisein von 160 Gästen in den Ruhestand verabschiedet: 13 Redner*innen, Auftritte des Schulorchesters der WvS-Schule Wiesbaden, der SDS-Singers und zweier Musikerinnen mit Gitarre und Gesang, Verleihung der "Ehrenmedaille der SDS", Ernennung zum "Ehrenmitglied von SOR-SMC", große Luftballonaktion und unzählig viele Geschenke. Zum Get Together lud Herr Strack vorab zu Canapés, Sekt und alkoholfreien Getränken ein. Nach dem offiziellen Teil klang der Tag mit Kaffee, Kuchen, Getränken und vielen Gesprächen aus. Weiterlesen...
Abschlussfeier der Studierenden der Fachschule für Wirtschaft: Zehn Student*innen absolvieren erfolgreich ihr 6-semestriges berufsbegleitendes Studium zum Staatlich geprüfte/n Betriebswirt*in mit den Schwerpunkten Marketing. Hierzu gratulieren wir herzlich: Xenia Airich, Hanan Dahhou, Vanessa Dinges, Niklas Kögler, Lars Kötschau, Lena Müller, Nataliya Riemer, Desmond Schlie, Dominik Schmitt und Jasko Jasmin Topalovic. Weiterlesen...
27.06.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten: 18 Schüler*innen aus acht unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben, werden von Rainer Strack in einer Feierstunde ausgezeichnet. Es sind: Janina Altenhofen (Bankkauffrau), Alexandra Kotterer und Christian Pasternack (Steuerfachangestellte), Dominik Henzen, Tabea Larwig, Anna-Maria Maas, Sven Plamann, Katharina Popov, Annika Thörle und Michelle Ziemer (Kauffrauen/-männer für Büromanagement), Alexander Mohr (Industriekaufmann), Marc Nebel (IT-Kaufmann), Denise Peikert und Ali Schekebi (Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen), Sabika Bach und Vanessa Bohanka (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Hratschik Latschinjan und Tanja Remmet(Verwaltungsfachangestellte). Weiterlesen...
Verabschiedungen: Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Rainer Strack insgesamt fünf Kolleginnen. In den Ruhestand entlassen werden Heidi Dietrich, Maria Maidhof-Roscher und Angela Rose-Deisenroth. Inge Strack und Petra Hilbert nehmen ein Sabbatjahr. Fachbereichs- und Fachkonferenzleiterinnen sowie der Personalrat dankten den Kolleginnen mit persönlichen Worten für die wertvolle und ausgezeichnete Zusammenarbeit, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft. Im Anschluss wurde mit Canapés, Sekt, Kuchen und Kaffee gefeiert. Weiterlesen... | März | 2017 | Sabine-Dörges-Stiftung
Veröffentlicht am 31. März 2017 von Redakteur
Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Rainer Haas: Das Gebäude bringt zahlreiche Vorteile für Mutter und Kind.
Das neue Frauen-Kind-Zentrum am Klinikum Ludwigsburg ist am Freitag eingeweiht worden. Es beherbergt am Eingang zum Krankenhaus-Areal die komplette Frauenklinik sowie die neonatologische Intensivstation (Frühgeborenen-Intensivstation). „Dass die geplante Bauzeit von zweieinhalb Jahren und die veranschlagten Kosten von knapp 30 Millionen Euro voraussichtlich eingehalten werden können, freut mich sehr. Das Frauen-Kind-Zentrum, das mit der ovalen Form der beiden oberen Etagen ein städtebaulicher Blickfang ist, startet nicht nur in neuen, sehr ansprechenden Räumlichkeiten, vielmehr kommen im Bereich der Frühgeborenen-Intensivstation nur modernste Beatmungsgeräte zum Einsatz. Dies konnten wir dank einer äußerst großzügigen Spende der Sabine-Dörges-Stiftung realisieren“, sagte Landrat und Kliniken-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Rainer Haas bei der Eröffnung. „Das Frauen-Kind-Zentrum bringt Mutter und Kind zahlreiche Vorteile“, so Haas‘ Fazit.
Als Vorteile des neuen Baus nannte er die größere Kapazität, die Verbesserung der medizinischen Behandlung und die kurzen Wege auf der neonatologischen Intensivstation, mehr Unterbringungsmöglichkeiten für Wöchnerinnen im Kreißsaal und in den Ambulanzen, weniger Verlegungen von Neugeborenen von der Wöchnerinnenstation in die Kinderklinik und das besondere Ambiente der nach außen gerichteten, drei Meter hohen Zimmer für gynäkologische Patientinnen.
Der Chef der Kreisverwaltung und Kliniken-Aufsichtsratsvorsitzende hob auch hervor, dass das Thema „Sicherheit“ im neuen Frauen-Kind-Zentrum groß geschrieben werde: Das Sicherheitskonzept umfasst die Einteilung des Gebäudes nach Zutrittsrechten, spezielle Türschließungen mit Zutrittsrechten nur für Personal und Videoüberwachung in den öffentlichen Bereichen, die vor unbefugten Zutritten schützt.
Das neue Gebäude hat 6.600 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Es umfasst auf Ebene 01 die neonatologische Intensivstation mit 33 Betten, auf Ebene 0 den Kreißsaal und die Ambulanzen, auf Ebene 1 die Wöchnerinnenstation mit 39 Betten und auf Ebene 2 die Station für gynäkologische Patientinnen, ebenfalls mit 39 Betten. Die Ausstattung der Frühgeborenen-Intensivstation mit modernsten Beatmungsgeräten hat die Sabine-Dörges-Stiftung mit einer Spende von 180.000 Euro unterstützt. Bereits im Jahr 2012 haben die Planungen für das Frauen-Kind-Zentrum begonnen, Baustart war im November 2014. Die gynäkologischen Operationen finden weiterhin im Haupthaus statt.
Am Samstag, 1. April, kann die Öffentlichkeit beim Tag der offenen Tür von 11 bis 16 Uhr das neue Frauen-Kind-Zentrum kennenlernen. Unter anderem gibt es dann einen Rundgang durch die Räumlichkeiten, Informationsstände, Show-Operationen sowie Kaffee und Kuchen.
Quelle: focus.de, Landratsamt LB
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q-de-774 | Projekte in Hessen. Welche Auszeichnung hat das Kollegium von Cornelia Sturm erhalten? | Chronik 2018/19 – Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden
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06.08.18 Schuljahresbeginn 2018/19: Schulleiter Rainer Strack begrüßt im Rahmen einer Dienstbesprechung das gesamte Kollegium, wünscht allen einen erfolgreichen Start in das neue Schuljahr und gibt wichtige personelle und organisatorische Veränderungen bekannt:
Personalia: Nicht mehr zum Kollegium der SDS gehören Torsten Roggan und Carola Rosa. Herr Roggan wurde an die Lehrkräfteakademie versetzt und Frau Rosa wechselte als Abteilungsleiterin an die Kerschensteinerschule.
Neuzugänge:Jennifer Schiradin erhielt nach erfolgreichem Abschluss ihres Referendariats an der SDS eine Festanstellung. Sie unterrichtet die Fächer Wirtschaftslehre und Deutsch.
Dr. Bastian Knippschild heißen wir als neuen Kollegen willkommen. Er absolvierte sein Referendariat an der Martin-Niemöller-Schule in Wiesbaden und unterrichtet die Fächer Mathematik und Physik.
Luisa Colombel wird als Berufseinsteigerin mit den Fächern Wirtschaftslehre und Politik eingesetzt. Langfristig wird sie den Versicherungsbereich verstärken.
Die Unterrichtskapazitäten in den Fächern Spanisch und Religion werden durch den Einsatz von Anne Scharnbacher erweitert.
Andreas Kohrn unterstützt mit einer halben Stelle das Kollegenteam im Fach Religion.
Anke Weingardts Vertrag wurde um ein Jahr verlängert. Sie unterrichtet mit einer halben Stelle die Fächer Mathematik und Naturwissenschaften.
Jürgen Drieschmanns unterstützt mit einem 8-Stunden Vertrag weiterhin das Kollegium im Fach Politik.
Vertretungsvertrag: Frau Lange-Schächer kommt an die SDS zurück. Sie übernimmt Unterichtsstunden im Industriebereich für die Elternzeit von Hern Löffler.
40-jähriges Dienstjubiläum: Am 29. Juli 2018 beging Oberstudiendirektor Rainer Strack, Schulleiter der SDS, sein 40. Dienstjubiläum. Hierzu gratulierte ihm die stellvertretende Schulleiterin Nicole Achzet im Namen des gesamten Kollegiums und überreichte einen Blumenstrauß. In einer Feierstunde am 14.08.2018 dankte Andrea Männle, stellvertretende Leiterin des Staatlichen Schulamtes für den Rheingau-Taunus-Kreis und die Landeshauptstadt Wiesbaden, für Herrn Stracks Treue im Dienste des Landes Hessen und übergab ihm seine Urkunde.Weiterlesen ...
WLAN-Bereitstellung: Die Vorarbeiten zur Errichtung des WLAN-Netzes sind abgeschlossen. Mitte August sollen die Accesspoints gesetzt werden und Anfang September das WLAN-Netz einsatzbereit sein.
Versäumniszeitenkennzeichen vereinheitlicht: Schulformübergreifend erfolgte die Einheitlichkeit der Kennzeichen von Versäumnissen für Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Kürzeln. Die Liste der Kürzel ist im Klassenbuch einzukleben und ab sofort anzuwenden.
09.08.18 Schulentwicklung 2018: Nach vorläufigem Abschluss der Einschulung zeigt sich, dass die Schülerzahlen im Vollzeitbereich leicht rückläufig und im Teilzeitbereich gewachsen sind. Besonders in den Ausbildungsberufen "Industriekaufmann/-frau", "Verwaltungsfachangestellte/r" und "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement" stiegen die Schülerzahlen an.
14.08.18 QuABB-Beratungsangebot: Barbara Emmelheinz, Sabine Flügel und Petra Gandor, Mitarbeiterinnen von QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule) stellen unseren neuen Berufsschulklassen ihr Beratungsangebot vor. Es beinhaltet Unterstützung bei Schwierigkeiten im Betrieb, der Berufsschule und im privaten Umfeld, Konfliktsituationen und Krisenbewältigung, der Suche nach gemeinsamen Problemlösungen mit allen Beteiligten sowie Koordination und Organisation von individuellen Hilfs- und Unterstützungsangeboten. Verantwortlich für den Ablauf der Vorstellung ist Kollege Michael Väth.
17.08.18 Schulpsychologischer Dienst:Ab dem 01.09.2018 ist der Psychologe Benedikt Herwig für unsere Schule zuständig.
20.08.18 Praktische Lehrerausbildung an der SDS: Heute nimmt Julia Ergaschew im Rahmen ihres Wirtschaftspädagogikstudiums den dritten Teil des obligatorischen Unterrichtspraktikums auf. Diese Phase dauert drei Wochen.
20.08.-07.09.2018 FOS-Klassen auf Hübingenfahrt: Zum zehnten Mal in Folge nimmt der gesamte Fachbereich der Fachoberschule mit rund 500 Schülerinnen und Schülern an der traditionellen Klassenfahrt ins Feriendorf Hübingen teil. Ein Outdoorprogramm mit erlebnispädagogischen Teamübungen, Besuch des Kletterparks, Bogenschießen, Töpfern, Feuerexperimente und gemeinsames Kochen sollen Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten der SuS stärken, das Finden und Einhalten von Werten und Regeln zur Anwendung im Schulalltag festigen sowie Kompetenzen zur Umsetzung eigener Ziele für die Fachoberschulreife fördern und vertiefen.Weiterlesen ...
27.08.18 Europakaufmann/-frau: Nach ersten Sondierungsgesprächen bemüht sich die Schulleitung darum, zukünftig die Zusatzqualifikation "Europakaufmann/Europakauffrau" an der SDS anzubieten. Sie ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die in einem kaufmännischen Berufsausbildungsverhältnis stehen, sich im Unterricht mit internationalen Geschäftsprozessen auseinanderzusetzen, den Europäischen Computerführerschein (European Computer Drivers Licence, ECDL) zu erwerben, Zertifizierungen in zwei europäischen Fremdsprachen zu erlangen und in einem dreiwöchigen Betriebspraktikum im Ausland Berufserfahrung in einem internationalen Umfeld zu sammeln.
03.09.2018 Lehramtspraktikum:Larissa Mayer absolviert bis zum 28.09.2018 an der SDS ein vierwöchiges Praktikum. Sie studiert im 5. Semester an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz Wirtschaftslehre und Sozialkunde; ihr Unterrichtsfach ist Politik.
10.09.2018 Beauftragung:Ab sofort ist Anne Paulsen mit folgenden Aufgaben der Abteilung V der SDS beauftragt: Berufsschule (Steuerfachangestellte/-r, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/-r, Rechtsanwaltsfachangestellte/-r und Justizfachangestellte/-r), Fachschule für Wirtschaft, Erwerb der Fachhochschulreife in der Fachschule sowie Gesundheit und Umwelt.
11.09.2018 Räumungsübung:Am Dienstag, den 11.09.2018, um 11:00 Uhr und am Donnerstag, den 13.09.2018, um 14:00 Uhr finden Räumungsübungen statt. Die Schülerinnen und Schüler sammelten sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern am Haupteingang zum Helmut-Schön-Park.
17.09.2018 Vertretungsverträge:Unsere ehemalige Kollegin Doris Wittmann unterstützt mit einem 3-Stundenvertrag das Kollegenteam im Fachbereich Büromanagement und Herr Okyay Aslantes wird im Fach Englisch für drei Stunden in der Fachschule für Wirtschaft eingesetzt.
Beförderungen:Frau Corinna Snopek, Leiterin der Abteilung III der SDS, wurde zur Studiendirektorin und Frau Tanja König, zuständig für die Organisation der Auslandspraktika, zur Oberstudienrätin befördert. Herr Strack überreicht beiden Kolleginnen ihre Urkunde und gratuliert ihnen sehr herzlich.
21.09.2018 IHK ehrt SDS-Schülerinnen und Schüler:Jessica Buch (Kauffrau für Büromanagement), Daniel Fischer (IT-Systemkaufmann) und Dana Zajac (Bankkauffrau) wurden im Rahmen der dualen Ausbildung an der SDS unterrichtet. Die IHK-Wiesbaden ehrte sie als die Besten ihrer Ausbildungsberufe des Prüfungsjahrgangs 2018. Herr Fischer schloss sogar als Hessenbester ab.
SDS- Schülerinnen und Schüler von der IHK ausgezeichnet...
24.09.2018 Beförderung: Herr Dieter Keßler, der die Aufgaben der Abteilung II der SDS leitet, wurde zum Studiendirektor befördert. Hierzu gratuliert die Schulgemeinde herzlich.
27.09.2018 Ausstellung Kultur und Integration:19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 11BaK veranstalten unter der Leitung von Politiklehrer Johannes Fey eine interaktive Ausstellung zum Thema Kultur und Integration. Inhalt der Veranstaltung war, Integrationsprozesse und -hemmnisse zu analysieren, Akteure und ihre Rollen zu beurteilen und in diesem Kontext maßgebliche Einflussgrößen zu bewerten und einzuordnen mit dem Ziel, ein Verständnis von „Kultur“ herzuleitet, das Veränderungen und Entwicklung als notwendig erachtet. Über 160 Schülerinnen und Schüler der SDS besuchten die Ausstellung.
Deutsch genug? „Deutsche Leitkultur“ als Hemmschuh der Integration?...
15.10.2018 Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit:Schulleiter Rainer Strack gratuliert Volker Schuster zur Lebenszeitverbeamtung und überreicht ihm die Urkunde.
Schulverschönerung:Das Foyer der SDS erstrahlt in neuem Glanz. Während der Herbstferien wurden die Türen im Eingangsbereich inklusive Toilettentür neu gestrichen.
25.10.2018 12er FOS-Klassen besuchen Hochschulinformationstag:Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen informieren sich an der Hochschule RheinMain über Inhalte und Aufbau von Bachelorstudiengängen, Studienfinanzierungsmöglichkeiten sowie Bewerbungs- und Zulassungsverfahren. Gespräche mit Studierenden, Professorinnen und Professoren als auch Besuche von Probevorlesungen wurden zahlreich genutzt.
01.11.2018 WLAN-Bereitstellung:Die Installation des WLAN-Netzes ist abgeschlossen. In einer Sitzung der WLAN-Gruppe wurde die Vergabe der Nutzungsbedingungen und die Aufnahme des Probebetriebes festgelegt. Zur Klärung letzer technischer Details fand am 05.11.2018 ein Treffen mit Vertretern des Medienzentrums statt.
02.11.2018 Schulleitungstagung:In einer ganztägigen Veranstaltung koordinierten die Schulleitungsmitglieder der SDS die zukünftige Entwicklung der Schule.
05.11.2018 12BFB organisiert Pausenverkauf18 SuS der 12BFB verkaufen zwei Wochen lang während der Pausen internationale Spezialitäten aus ihren Heimatländern. Das im LF 17 eingebettete Projekt war pädagogisch und finanziell ein Erfolg; es wurden 650 Euro erlöst. Projektleiterin war Stefanie Bertasius.Weiterlesen...
06.11.2018 Vorbereitungsdienst angetreten:Herr Shkelzen Tahiri, der bereits eine Ausbildung zum Industriekaufmann an der Schulze-Delitzsch-Schule absolviert hat, nimmt die Tätigkeit als Lehrkraft im Vorbereitungsdienst (LiV) auf. Er wird im Schwerpunktfach Wirtschaft und Verwaltung und im Wahlfach Politik ausgebildet.
Ausbildertreffen Fachbereich Versicherungen:Armin Alagic-Müller, Geschäftsführer des Berufsbildungswerkes der
Versicherungswirtschaft Rhein-Main e. V., stellt den Ausbildern/-innen betriebsübergreifende Veranstaltungen zum Ausbildungsberuf "Kaufmann /-frau für Versicherungen und Finanzen" vor. Hierzu gehörten insbesondere die Wahl der betrieblichen Fachaufgaben für die Reporterstellung, Aufbau eines Reportes und Ablauf des Fallbezogenen Fachgespräches.
08.11.2018 Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe:24 Schülerinnen und Schüler der HH-Klassen nehmen an der Informationsveranstaltung "Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe" teil, die vom Amt für Soziale Arbeit veranstaltet wurde. Damit sich die Teilnehmer für ihre anstehende Berufswahl orientieren konnten, wurden Inhalte und Anforderungen folgender acht Ausbildungsberufe praxisnah vorgestellt:
• Verkäufer/-in / Kaufleute im Einzelhandel
• Verwaltungsfachangestellte
• Kaufleute für Büromanagement
• Kaufleute im Gesundheitswesen
• Rechtanwaltsfachangestellte/r
Unter Leitung von Abteilungsleiterin Anne Paulsen und Kollege Ewald Bauer präsentierten die Azubis (Steuerfachangestellte/r) der Klasse 11Stb Arbeitsinhalte und Abläufe im Alltag einer Steuerkanzlei. Mit verantwortlich für die Koordination und Konzeptionierung des Informationstages waren die Abteilungsleiterinnen Simone Breitsch und Corinna Snopek.Weiterlesen...
14.11.2018 Kultusminister AlexanderLorz und Astrid Wallmann zu Gast an der SDS:Die Schulleiter/in aller fünf Wiesbadener Berufsschulen diskutieren mit Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, der Wiesbadener Landtagsabgeordneten Astrid Wallmann und Andrea Männle vom Staatlichen Schulamt über die Herausforderungen, denen Berufsschulen im Alltag gegenüberstehen und die von kommunalen und landesbezogenen Zuständigkeiten beeinflusst werden. Zu den Kernthemen gehörten die Personalgewinnung, Flexibilisierung, Lehrerzuweisung, Gymnasialausbildung, sozialpädagogische Unterstützung (UBUS), Verwaltung sowie Digitalisierung und E-Learning. Weiterlesen...
Erste-Hilfe-Schulung:Nicole Achzet, stv. Schulleiterin, organisiert für zwei Nachmittage in den Räumen der SDS einen Erst-Hilfe-Kurs für Sportlehrer/innen, die alle zwei Jahre ihre Kenntnisse über Sofortmaßnahmen auffrischen müssen. Insgesamt nahmen 16 Kolleginnen und Kollegen an der Schulung teil.
15.11.2018 Schulelternbeirat: Frau Michaela Pagano, Marion Überfeldt und Nora Mitchell werden als Team zum Schulelterbeirate an der SDS bestellt.
19.11.2018 Zweites Staatsexamen bestanden:Herr Tim Witzmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Johannes Fey und Mentorin fürs Wahlfach "Englisch" Doris Gerke.
Vertretungsvertrag:Welcome back im Bankenbereich. Erneut springt unser ehemaliger Abteilungsleiter Jürgen Drieschmanns mit 6 Stunden Vertretungsunterricht pro Woche in Bankenklassen ein. Dadurch wir krankheitsbedingt ausfallender Unterricht kompensiert.
29.11.2018 Bistum Limburg überreicht Trauerkoffer:Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg, besucht auf Einladung von Rainer Strack die SDS. Beide führten gemeinsam mit Krisenseelsorger Thomas Knögel einen Austausch über den möglichen Beitrag von Schule und Kirche, um das Zusammenleben und den Zusammenhalt der Schulgemeinde auf einem respekt- und werteorientierten Fundament zu fördern. Als Gastgeschenk übergab Frau Lecht einen Trauerkoffer, der mit vielfältigen Hilfsmitteln zur Trauerbewältigung gepackt ist. Er wird von Thomas Knögel verwaltet und im Zeitablauf ergänzt. Weiterlesen...
04.12.2018 Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA):Die neue Berufsfachschule BÜA bündelt die drei bisherigen Schulformen (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, zweijährige Berufsfachschule und einjährige höhere Berfufsfachschule), um den SuS nach bereits einem Jahr den Zugang zu der dualen Berufsausbildung zu ermöglichen. Zusätzlich kann ausbildungsbegleitend ein Hauptschul- oder mittlerer Schulabschluss erlangt werden. Um BÜA an der SDS anbieten zu können, bemüht sich die Schulleitung um eine Kooperationsschule mit einem weiteren beruflichen Schwerpunkt. Die Gespräche hierzu beginnen im Januar.
Europäischer Computer Führerschein (ECDL): Der ECDL ist ein international anerkanntes modulares Zertifikat, das den Inhabern Fähigkeiten im effizienten Umgang mit Standard-IT- Applikationen bescheinigt. Das Kollegium beschließt auf der Gesamtkonferenz, die Aufnahme der ECDL-Module in das Curriculum der SDS zu prüfen.
Verspätungen im Zeugnis:Die Gesamtkonferenz legt fest, beginnend mit den Zeugnissen Sommer 2019, ab fünf unentschuldigten Verspätungen im Halbjahr/Block, die Bemerkung "Frau/Herr XY kommt häufig zu spät" im Zeugnis einzutragen.
10.12.2018 Zweites Staatsexamen bestanden: Falko Kaufmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Michael Väth und für das Wahlfach "Deutsch" Gaby Busch.
11.12.2018 Beatmungsmasken:Zur Widerbelebung von Personen mit Atemstillstand wurden 5 Beatmungsmasken beschafft, die bei den Verbandskästen im Lehrerzimmer, Sekretariat, Raum A105, Raum N108 und in der Turnhalle deponiert wurden.
14.12.2018 WLAN-Zeitplan:Ab sofort erfolgt an die KuK die Ausgabe der Zugangscodes für das SDS-WLAN, um es im Pilotbetrieb zu erproben. Zuvor wurden von der WLAN-Gruppe die Nutzungsbedingungen (Datensicherheit, Datenschutz, usw.) entwickelt und von Sebastian Nargang das Log-in Procedere festgelegt. Nach erfolgreicher Pilotierung ist vorgesehen, ab Beginn des 2. Schulhalbjahres 2018/19 das WLAN flächendeckend auch den SuS zur Verfügung zu stellen.
30.01.2019 Neumöblierung Klassenräume:Die Räume B30, B31 und der komplette 1. Stock des B-Gebäudes werden mit 90 Tischen und 180 Stühlen neu ausgestattet. Die Stühle sind vorwärts federnde Freischwinger für ergonomisches Sitzen.
31.01.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten:In einer Feierstunde ehrt Rainer Strack 13 Top-Azubis aus sieben unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben. Es sind: Lukas Zimmermann (Bankkaufmann), Selina Deuser (Steuerfachangestellte), Larissa Adler, Melissa Ernet, Leonie Nowak, Julia Ringel und Svenja Rode (Kauffrauen für Büromanagement), Larissa Lehmann (Industriekauffrau), Johannes Heep und Christian Hofmann (Industriekaufmänner), Armen Narsajan (Kaufmann für Versicherungen und Finanzen), Zoe Fladung (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Jerome Robert Schäfer (Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen).Weiterlesen...
Verabschiedung in den Ruhestand:Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Schulleiter Rainer Strack die Kollegen Arthur Hehlke, Volker Jackwerth und Reiner Obst in ihren Ruhestand und übergibt ihnen die Entlassungsurkunden. Fachbereichsleiter/-innen, Fachkonferenzleiter/-innen und der Personalrat dankten den Pensionären in vielfältiger Weise und mit persönlichen Worten für die wertvolle und hervorragende Zusammenarbeit und wünschten ihnen alles Gute für die Zukunft.Weiterlesen...
01.02.2019 Schulhausverwaltung:Ab dem 01.02.2019 ist Herr Ghezzi als Hausmeister für unsere Schule zuständig. Wir wünschen ihm einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit.
08.02.2019 Berufs- und Studienorientierung:In Kooperation mit der IHK Wiesbaden können alle Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen am Geva-test® Studium & Beruf teilnehmen. Der Test analysiert für jeden Teilnehmer/-in Stärken, Interessen sowie die Leistungsfähigkeit in studien- und ausbildungsrelevanten Bereichen und gibt Tipps zur Beruforientierung kombiniert mit individuellen Karrierevorschlägen. Ansprechpartner hierfür ist Carsten Mergenthaler.
10.02.2019 Sportangebot für Lehrkräfte:Georg Steinrichter informiert über die aktuellen Sportangebote im Berufsschulzentrum. Von Seiten der SDS bietet er für alle Kolleginnen und Kollegen mittwochs von 14:00 bis 15:00 Uhr traditionelles Taekwondo an. Die Teilnahme ist kostenlos.
SPRINT-Gruppe vergrößert sich:Das SPRINT-Team begrüßt als neue Mitglieder Pia Drieschmanns und Dr. Anja Hamm-Beckmann.
14.02.2019 Valentinsaktion:Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmen "Round 2" nutzt den Valentinstag zur Umsetzung ihrer Geschäftsidee "Rosen verschenken". Jede/-r unserer Schulgemeinde hatte die Möglichkeit, Rosen zum Preis von einem Euro pro Stück zu bestellen und personalisiert oder anonym an eine bestimmte Person verschenken zu lassen. Mit 85 Rosen wurden insgesamt 85mal Freude verschenkt. Projektverantwortliche waren die Kolleginnen Stefanie Bertasius und Martina Suhens.
18.02.2019 Hospitation:Von heute bis zum 01.03.2019 hospitiert Frau Cora Dharmani an der SDS, vornehmlich in den Fächern Wirtschaft und Politik. Sie absolvierte ein abgeschlossenes Studium und arbeitet derzeit im Marketingbereich. Verantwortlich für den Hospitationsplan ist Claudia Rubertus.
20.02.2019 QuABB-Info:Die Damen Emmelheinz, Flügel und Gandor von Fresko e.V. informieren die 11er Berufsschulklassen über die Möglichkeiten des QuABB-Beratungsangebots. Ansprechpartner hierfür ist Michael Väth.
21.02.2019 FOS-Informationsnachmittag:Über 100 Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Bildungsangebote der Fachoberschule an der SDS mit ihrem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung. Vorgestellt wurde die Unterrichtsorganisation in den Klassen 11 und 12, der Wahlpflichtunterricht, das Lernbüro, die Praktika und die pädagogischen Fahrten. In Gesprächen und an den Informationstafeln konnten die Interessenten weitere Fragen klären und Einblicke nehmen. Verantwortlich für die Veranstaltung war Abteilungsleiter Dieter Keßler. Weiterlesen...
28.02.2019 Verabschiedung in den Ruhestand:Nach dreizehneinhalb Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat der SDS wurde Ingrid Pfeiffer von der Schulleitung, Kolleginnen und Kollegen, dem Personalrat und den SDS-Singers bei Sekt, Saft und Gebäck mit Blumen und Gutscheinen in den Ruhestand verabschiedet. Sie war für die Beschaffung der gesamten Schulausstattung und Auftragserteilung für Handwerker sowie Rechnungsbearbeitung zuständig. Wir danken für die tolle Zusammenarbeit und wünschen ihr für die Zukunft nur das Beste. Weiterlesen...
01.03.2019 Neueinstellung Sekretariat: Frau Sonja Nagel nimmt ihre Tätigkeiten als Sekretärin an unserer Schule auf. Ihr obliegen die Aufgaben im Zusammenhang mit der Fachschule für Wirtschaft. Frau Nagel hatte während ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau als Schülerin die SDS besucht.
"Aufgabenverteilung Sekretariat: Wegen des Personalwechsels im Sekretariat werden die Zuständigkeiten wie folgt geändert:
Fachoberschule: Frau Müller
Berufsschule: Frau Margiotta
Einjährige und Zweijährige Höhere Berufsfachschule: Frau Becker
Fachschule für Wirtschaft: Frau Nagel
Beschaffung: Frau Müller"
Sozialpädagogische Fachkraft: Frau Shiva Bahadori ist mit einer vollen Stelle im Rahmen von UBUS (Unterrichtsbegleitende Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkräfte ) für die SDS am Dienstagvormittag und Donnerstagnachmittag tätig. Die restlichen Stunden verteilen sich auf die FLS und KSS. Die gebürtige Teheranerin kam 1986 nach Deutschland, studierte Diplompädagogik an der Philipps-Universität in Marburg und hat bereits als Pädagogin bei verschiedenen Bildungsträgern gearbeitet.
08.03.2019 Berufs- und Studienorientierung Im Newsletter Nr. 3 zur Berufs- und Studienorientierung informiert Kollege Carsten Mergenthaler über die BiZ-Veranstaltungen der Agentur für Arbeit Wiesbaden, die IHK-Bildungsmesse – azubi- & studientag und den Info-Tag an der Hochschule in Mainz.Weiterlesen...
11.03.2019 Neuer Zeugnisdruckraum: Das "Keller-Dasein" für das LUSD-Team ist beendet. Das neue Büro für die Zeugniserfassung und den Zeugnisdruck befindet sich ab sofort im Raum A204. Das LUSD-Team dankt der Schulleitung hierfür.
14.03.2019 Beförderung: Frau Anne Paulsen erhält die Urkunde zur Ernennung zur Studiendirektorin zum 1. April 2019. Herr Strack gratuliert ihr im Beisein des Kollegiums herzlich und dankt für ihre Einsatzbereitschaft.
Toilettensanierung: Nach der Begehung der Mädchen- und Jungentoiletten sowie der Toilettenräume für die Lehrerinnen in den Gebäuden B und C zusammen mit dem Hochbauamt wird Sanierungsbedarf für diese Räume festgestellt. Der Beginn der Bauarbeiten ist für die Osterferien geplant.
Neugestaltung Pausenhalle: Der ehemalige Raum der Sweetbox und die Pausenhalle im Gebäudeteil D sollen zu einem großen Raum umgestaltet werden; er kann dann für Klassenarbeiten, Konferenzen und weiterhin als Pausenraum für die SuS genutzt werden. Die Bauarbeiten starten hierfür in den Osterferien.
Wahl zum/zur gewählten Abwesenheitsvertreter/-in: Frau Dr. Anja Hamm-Beckmann wird auf der Gesamtkonferenz zur neuen Abwesenheitsvertreterin der SDS gewählt. Sie nimmt die Wahl an und dankt dem Kollegium für das entgegengebrachte Vertrauen.
"Unser Miteinander": Das Kollegium spricht sich mehrheitlich dafür aus, dem Vorschlag des SOR-Teams zu folgen und das Dokument "Unser Miteinander" um folgenden abschließenden Absatz zu erweitern: „Seit 2014 ist die SDS Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Damit ist unsere Schule und alle in ihr wirkenden, lernenden und unterrichten-den Personen damals und für die Zukunft die Verpflichtung einge-gangen, im Schulalltag antirassistisch und couragiert zu denken und zu handeln.“
15.03.2019 KMK-Fremdsprachenzertifizierung: 20 Schülerinnen und Schüler nehmen an der schulübergreifenden Prüfung zur KMK-Fremdsprachenzertifizierung unter Leitung von Sandra Haberkorn teil. Sie kommen von der SDS (Schulze-Delitzsch-Schule), der BSU (Berufliche Schulen Untertaunus) und der BSGG (Berufliche Schulen Groß-Gerau). 15 Absolventen bestehen die schriftlichen und mündlichen Prüfungen und erhalten von Schulleiter Rainer Strack ihre Zeugnisse. Weiterlesen...
26.03.2019 WLAN-Bereitstellung: Nach erfolgreichem Abschluss der Testphase wird die Nutzung des schulischen WLANs ab sofort für alle Schüler und Schülerinnen (SuS) der SDS freigegeben. Die Klassenlehrer/-innen erläutern den SuS die WLAN-Nutzungsbedingungen und teilen nach schriftlicher Zustimmungserklärung die persönlichen Passwörter aus.
28.03.2019 Personalversammlung: Der Personalrat der SDS hat zur Personalversammlung eingeladen; er informiert zu den Themen Betriebsausflug, Überstundenregelung, Raumkonzept und Lehrerarbeitsplätze. Vorab referierte Herr Lutz Vollbracht (GPRLL) über Lebensarbeitszeitkonten, Pensionsberechnungen und Aktuelles aus dem GPRLL.
29.03.2019 Verabschiedung in den Ruhestand: Frau Claudia Seebald-Krech verlässt nach 17 Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat die SDS. Sie war für die Fachschule für Wirtschaft zuständig. In einer Feierstunde dankte Rainer Strack für die kollegiale, freundschaftliche und absolut loyale Zusammenarbeit und überreichte ihr ein aus Blumen bestehendes Hochseeschiff, dessen Segel aus verschiedenen Gutscheinen bestand.
03.04.2019 Dienstjubiläum: Das Kollegium freut sich mit Cornelia Sturm über die Dankesworte von Rainer Strack anlässlich der Urkundenüberreichung zu ihrem 25jährigen Dienstjubiläum.
04.04.2019 SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
10.04.2019 JUNIOR Landeswettbewerb Hessen: Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmens "Round 2" schafft es, sich für die Endausscheidung des "Junior Expert Landeswettbewerb Hessen 2019" zu qualifizieren. Unter dem Titel „Upcycling von Altmaterialien" präsentierten sie ihre Geschäftsidee, Taschen und Schlüsselanhänger aus Filz und altem Jeansstoff zu nähen und mit Verzierungen zu verschönern. Die Bühnenpräsentation vor 150 Zuschauern, der Geschäftsbericht, der Messestand und ein Juryinterview gehörten zu den Bewertungskriterien.
06.05.2019 Bundesjugendschreiben 2019: 23 Schüler und Schülerinnen aus unterschiedlichsten Schulformen der SDS nehmen an dem von der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien angebotenem Einzelwettbewerb im Tastschreiben teil. Nach Altersklassen differenziert wird bei erfolgreicher Teilnahme eine Urkunde ausgestellt, die als Anlage Bewerbungen um Aus- oder Arbeitsplätze angefügt werden kann. Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihren Leistungen. Am besten schnitt Lea Puscher aus der 11BFF ab. Mit 3096 Punkten belegte sie Platz 1 in Hessen. Zum neunten Mal in Folge war Susanne Vögtler für die Organisation unserer SuS beim Bundesjugendschreiben verantwortlich.
SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
Projekt "Lernort Kino": Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 11HH1, 11HH2, 11BFB und 11BFF sehen an vier Montagen verschieden Filme mit jugendaffinen Themen im Murnau-Filmtheater und diskutieren anschließend darüber. Ziel ist es, über die Multimedialität von Film und Diskussion „Gedankenräume“ zu erschließen, die die Entwicklung der eigenen Identität befördern. Projektträger ist die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft). Projektverantwortliche sind Birgit Goehlnich (Ständige Vertreterin der Obersten Landesjugendbehörden bei der FSK), Sebastian Schnurr (Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung), Rita Thies (Kulturdezernentin a.D., Kulturmanagement, FSK-Prüferin) und vonseiten der SDS Simone Breitsch, Johannes Fey und Simon Vogel. Weiterlesen...
13.05.2019 Herr von Scheidt zu Besuch an der SDS: Schulleiter Rainer Strack lädt seinen Amtsvorgänger Helmut von Scheidt zu einem Austauschgespräch ein. Im Beisein von Nicole Achzet nahmen sie einen Rückblick auf 30 Jahre pädagogischer, baulicher und infrastruktureller Schulentwicklung. Der Besuch endete mit einem Rundgang durch die SDS. Weiterlesen...
18.05.2019 Informationstag der Fachschule für Wirtschaft: Ziel der Veranstaltung war es, mit Vorträgen und im direkten Dialog mit den Studentinnen und Studenten, über die Ziele des Studiums, seine Organisation, Inhalte und Zulassungsvoraussetzungen zu informieren. Auch wurden die Vorteile der in Teilzeit angebotenen Weiterbildung mit ihren anschließend guten beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und Karriereperspektiven anhand von Beispielen belegt.
23.05.2019 Einweihung der umgestalteten Pausenhalle: Nach dreiwöchiger Bauzeit ist durch die Zusammenlegung der ehemaligen Pausenhalle und des Kiosk-Raums im C-Gebäude ist ein moderner und vergrößerter Mehrzweckraum entstanden. Der mit schönem Mobiliar ausgestattete Raum kann u.a. für Konferenzen, Präsentationen von Projektarbeiten, Klassenarbeiten, Vorträgen und Kollegiumsfeiern genutzt werden. Weiterlesen...
29.05.2019 Toilettensanierung: Die Sanierung der Toilettenanlagen für die Schülerinnen und Schüler im D-Gebäude (Schulhof) ist abgeschlossen. Die Sanitäranlagen sind hell und freundlich gestaltet. Sie entsprechen nun den hygienischen Anforderungen. Die Anlagen im B- und C-Gebäude folgen. Die Modernisierung der Lehrertoiletten ist für die Sommerferien geplant.
05.06.2019 Anne Frank Ausstellung: Noch bis zum Schuljahresende wird im Foyer der SDS die Ausstellung "Anne Frank 90" präsentiert. An acht großformatigen Plakaten konnten sich die Schüler*innen mit der Biografie von Anne Frank in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Dabei wurde auch der Frage nachgegangen, welche Bedeutung die Erinnerung an den Holocaust für die Gegenwart besitzt. Verantwortlich hierfür war das SOR-Team mit Simone Breitsch, Susanne Vögtler und Simon Vogel. Weiterlesen...
07.06.2019 Zweites Staatsexamen bestanden: Herr Carsten Noll besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentoren für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" waren Jens Wahl und für das Wahlfach "Politik" Carsten Mergenthaler.
12.06.2019 Interview des Wiesbadener Kurier mit Schulleiter Rainer Strack: Anlässlich seines bevorstehenden Ruhestandes führt Redakteurin Anke Hollingshaus vom Wiesbadener Kurier ein Interview mit Rainer Strack. Weiterlesen...
25.06.2019 Schulleiter Rainer Strack in den Ruhestand verabschiedet: Mit einem bunten und vielseitigem Programm und einer sehr tiefgehenden Würdigung seiner Verdienste wird Rainer Strack im Beisein von 160 Gästen in den Ruhestand verabschiedet: 13 Redner*innen, Auftritte des Schulorchesters der WvS-Schule Wiesbaden, der SDS-Singers und zweier Musikerinnen mit Gitarre und Gesang, Verleihung der "Ehrenmedaille der SDS", Ernennung zum "Ehrenmitglied von SOR-SMC", große Luftballonaktion und unzählig viele Geschenke. Zum Get Together lud Herr Strack vorab zu Canapés, Sekt und alkoholfreien Getränken ein. Nach dem offiziellen Teil klang der Tag mit Kaffee, Kuchen, Getränken und vielen Gesprächen aus. Weiterlesen...
Abschlussfeier der Studierenden der Fachschule für Wirtschaft: Zehn Student*innen absolvieren erfolgreich ihr 6-semestriges berufsbegleitendes Studium zum Staatlich geprüfte/n Betriebswirt*in mit den Schwerpunkten Marketing. Hierzu gratulieren wir herzlich: Xenia Airich, Hanan Dahhou, Vanessa Dinges, Niklas Kögler, Lars Kötschau, Lena Müller, Nataliya Riemer, Desmond Schlie, Dominik Schmitt und Jasko Jasmin Topalovic. Weiterlesen...
27.06.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten: 18 Schüler*innen aus acht unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben, werden von Rainer Strack in einer Feierstunde ausgezeichnet. Es sind: Janina Altenhofen (Bankkauffrau), Alexandra Kotterer und Christian Pasternack (Steuerfachangestellte), Dominik Henzen, Tabea Larwig, Anna-Maria Maas, Sven Plamann, Katharina Popov, Annika Thörle und Michelle Ziemer (Kauffrauen/-männer für Büromanagement), Alexander Mohr (Industriekaufmann), Marc Nebel (IT-Kaufmann), Denise Peikert und Ali Schekebi (Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen), Sabika Bach und Vanessa Bohanka (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Hratschik Latschinjan und Tanja Remmet(Verwaltungsfachangestellte). Weiterlesen...
Verabschiedungen: Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Rainer Strack insgesamt fünf Kolleginnen. In den Ruhestand entlassen werden Heidi Dietrich, Maria Maidhof-Roscher und Angela Rose-Deisenroth. Inge Strack und Petra Hilbert nehmen ein Sabbatjahr. Fachbereichs- und Fachkonferenzleiterinnen sowie der Personalrat dankten den Kolleginnen mit persönlichen Worten für die wertvolle und ausgezeichnete Zusammenarbeit, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft. Im Anschluss wurde mit Canapés, Sekt, Kuchen und Kaffee gefeiert. Weiterlesen... | Box 16 5989 achrafieh beirut lebanon kuwait city t. Unserer qualitat konnen sie rundum vertrauen. 961 3 533 664.
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q-de-774 | Projekte in Hessen. Welche Auszeichnung hat das Kollegium von Cornelia Sturm erhalten? | Chronik 2018/19 – Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden
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06.08.18 Schuljahresbeginn 2018/19: Schulleiter Rainer Strack begrüßt im Rahmen einer Dienstbesprechung das gesamte Kollegium, wünscht allen einen erfolgreichen Start in das neue Schuljahr und gibt wichtige personelle und organisatorische Veränderungen bekannt:
Personalia: Nicht mehr zum Kollegium der SDS gehören Torsten Roggan und Carola Rosa. Herr Roggan wurde an die Lehrkräfteakademie versetzt und Frau Rosa wechselte als Abteilungsleiterin an die Kerschensteinerschule.
Neuzugänge:Jennifer Schiradin erhielt nach erfolgreichem Abschluss ihres Referendariats an der SDS eine Festanstellung. Sie unterrichtet die Fächer Wirtschaftslehre und Deutsch.
Dr. Bastian Knippschild heißen wir als neuen Kollegen willkommen. Er absolvierte sein Referendariat an der Martin-Niemöller-Schule in Wiesbaden und unterrichtet die Fächer Mathematik und Physik.
Luisa Colombel wird als Berufseinsteigerin mit den Fächern Wirtschaftslehre und Politik eingesetzt. Langfristig wird sie den Versicherungsbereich verstärken.
Die Unterrichtskapazitäten in den Fächern Spanisch und Religion werden durch den Einsatz von Anne Scharnbacher erweitert.
Andreas Kohrn unterstützt mit einer halben Stelle das Kollegenteam im Fach Religion.
Anke Weingardts Vertrag wurde um ein Jahr verlängert. Sie unterrichtet mit einer halben Stelle die Fächer Mathematik und Naturwissenschaften.
Jürgen Drieschmanns unterstützt mit einem 8-Stunden Vertrag weiterhin das Kollegium im Fach Politik.
Vertretungsvertrag: Frau Lange-Schächer kommt an die SDS zurück. Sie übernimmt Unterichtsstunden im Industriebereich für die Elternzeit von Hern Löffler.
40-jähriges Dienstjubiläum: Am 29. Juli 2018 beging Oberstudiendirektor Rainer Strack, Schulleiter der SDS, sein 40. Dienstjubiläum. Hierzu gratulierte ihm die stellvertretende Schulleiterin Nicole Achzet im Namen des gesamten Kollegiums und überreichte einen Blumenstrauß. In einer Feierstunde am 14.08.2018 dankte Andrea Männle, stellvertretende Leiterin des Staatlichen Schulamtes für den Rheingau-Taunus-Kreis und die Landeshauptstadt Wiesbaden, für Herrn Stracks Treue im Dienste des Landes Hessen und übergab ihm seine Urkunde.Weiterlesen ...
WLAN-Bereitstellung: Die Vorarbeiten zur Errichtung des WLAN-Netzes sind abgeschlossen. Mitte August sollen die Accesspoints gesetzt werden und Anfang September das WLAN-Netz einsatzbereit sein.
Versäumniszeitenkennzeichen vereinheitlicht: Schulformübergreifend erfolgte die Einheitlichkeit der Kennzeichen von Versäumnissen für Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Kürzeln. Die Liste der Kürzel ist im Klassenbuch einzukleben und ab sofort anzuwenden.
09.08.18 Schulentwicklung 2018: Nach vorläufigem Abschluss der Einschulung zeigt sich, dass die Schülerzahlen im Vollzeitbereich leicht rückläufig und im Teilzeitbereich gewachsen sind. Besonders in den Ausbildungsberufen "Industriekaufmann/-frau", "Verwaltungsfachangestellte/r" und "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement" stiegen die Schülerzahlen an.
14.08.18 QuABB-Beratungsangebot: Barbara Emmelheinz, Sabine Flügel und Petra Gandor, Mitarbeiterinnen von QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule) stellen unseren neuen Berufsschulklassen ihr Beratungsangebot vor. Es beinhaltet Unterstützung bei Schwierigkeiten im Betrieb, der Berufsschule und im privaten Umfeld, Konfliktsituationen und Krisenbewältigung, der Suche nach gemeinsamen Problemlösungen mit allen Beteiligten sowie Koordination und Organisation von individuellen Hilfs- und Unterstützungsangeboten. Verantwortlich für den Ablauf der Vorstellung ist Kollege Michael Väth.
17.08.18 Schulpsychologischer Dienst:Ab dem 01.09.2018 ist der Psychologe Benedikt Herwig für unsere Schule zuständig.
20.08.18 Praktische Lehrerausbildung an der SDS: Heute nimmt Julia Ergaschew im Rahmen ihres Wirtschaftspädagogikstudiums den dritten Teil des obligatorischen Unterrichtspraktikums auf. Diese Phase dauert drei Wochen.
20.08.-07.09.2018 FOS-Klassen auf Hübingenfahrt: Zum zehnten Mal in Folge nimmt der gesamte Fachbereich der Fachoberschule mit rund 500 Schülerinnen und Schülern an der traditionellen Klassenfahrt ins Feriendorf Hübingen teil. Ein Outdoorprogramm mit erlebnispädagogischen Teamübungen, Besuch des Kletterparks, Bogenschießen, Töpfern, Feuerexperimente und gemeinsames Kochen sollen Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten der SuS stärken, das Finden und Einhalten von Werten und Regeln zur Anwendung im Schulalltag festigen sowie Kompetenzen zur Umsetzung eigener Ziele für die Fachoberschulreife fördern und vertiefen.Weiterlesen ...
27.08.18 Europakaufmann/-frau: Nach ersten Sondierungsgesprächen bemüht sich die Schulleitung darum, zukünftig die Zusatzqualifikation "Europakaufmann/Europakauffrau" an der SDS anzubieten. Sie ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die in einem kaufmännischen Berufsausbildungsverhältnis stehen, sich im Unterricht mit internationalen Geschäftsprozessen auseinanderzusetzen, den Europäischen Computerführerschein (European Computer Drivers Licence, ECDL) zu erwerben, Zertifizierungen in zwei europäischen Fremdsprachen zu erlangen und in einem dreiwöchigen Betriebspraktikum im Ausland Berufserfahrung in einem internationalen Umfeld zu sammeln.
03.09.2018 Lehramtspraktikum:Larissa Mayer absolviert bis zum 28.09.2018 an der SDS ein vierwöchiges Praktikum. Sie studiert im 5. Semester an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz Wirtschaftslehre und Sozialkunde; ihr Unterrichtsfach ist Politik.
10.09.2018 Beauftragung:Ab sofort ist Anne Paulsen mit folgenden Aufgaben der Abteilung V der SDS beauftragt: Berufsschule (Steuerfachangestellte/-r, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/-r, Rechtsanwaltsfachangestellte/-r und Justizfachangestellte/-r), Fachschule für Wirtschaft, Erwerb der Fachhochschulreife in der Fachschule sowie Gesundheit und Umwelt.
11.09.2018 Räumungsübung:Am Dienstag, den 11.09.2018, um 11:00 Uhr und am Donnerstag, den 13.09.2018, um 14:00 Uhr finden Räumungsübungen statt. Die Schülerinnen und Schüler sammelten sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern am Haupteingang zum Helmut-Schön-Park.
17.09.2018 Vertretungsverträge:Unsere ehemalige Kollegin Doris Wittmann unterstützt mit einem 3-Stundenvertrag das Kollegenteam im Fachbereich Büromanagement und Herr Okyay Aslantes wird im Fach Englisch für drei Stunden in der Fachschule für Wirtschaft eingesetzt.
Beförderungen:Frau Corinna Snopek, Leiterin der Abteilung III der SDS, wurde zur Studiendirektorin und Frau Tanja König, zuständig für die Organisation der Auslandspraktika, zur Oberstudienrätin befördert. Herr Strack überreicht beiden Kolleginnen ihre Urkunde und gratuliert ihnen sehr herzlich.
21.09.2018 IHK ehrt SDS-Schülerinnen und Schüler:Jessica Buch (Kauffrau für Büromanagement), Daniel Fischer (IT-Systemkaufmann) und Dana Zajac (Bankkauffrau) wurden im Rahmen der dualen Ausbildung an der SDS unterrichtet. Die IHK-Wiesbaden ehrte sie als die Besten ihrer Ausbildungsberufe des Prüfungsjahrgangs 2018. Herr Fischer schloss sogar als Hessenbester ab.
SDS- Schülerinnen und Schüler von der IHK ausgezeichnet...
24.09.2018 Beförderung: Herr Dieter Keßler, der die Aufgaben der Abteilung II der SDS leitet, wurde zum Studiendirektor befördert. Hierzu gratuliert die Schulgemeinde herzlich.
27.09.2018 Ausstellung Kultur und Integration:19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 11BaK veranstalten unter der Leitung von Politiklehrer Johannes Fey eine interaktive Ausstellung zum Thema Kultur und Integration. Inhalt der Veranstaltung war, Integrationsprozesse und -hemmnisse zu analysieren, Akteure und ihre Rollen zu beurteilen und in diesem Kontext maßgebliche Einflussgrößen zu bewerten und einzuordnen mit dem Ziel, ein Verständnis von „Kultur“ herzuleitet, das Veränderungen und Entwicklung als notwendig erachtet. Über 160 Schülerinnen und Schüler der SDS besuchten die Ausstellung.
Deutsch genug? „Deutsche Leitkultur“ als Hemmschuh der Integration?...
15.10.2018 Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit:Schulleiter Rainer Strack gratuliert Volker Schuster zur Lebenszeitverbeamtung und überreicht ihm die Urkunde.
Schulverschönerung:Das Foyer der SDS erstrahlt in neuem Glanz. Während der Herbstferien wurden die Türen im Eingangsbereich inklusive Toilettentür neu gestrichen.
25.10.2018 12er FOS-Klassen besuchen Hochschulinformationstag:Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen informieren sich an der Hochschule RheinMain über Inhalte und Aufbau von Bachelorstudiengängen, Studienfinanzierungsmöglichkeiten sowie Bewerbungs- und Zulassungsverfahren. Gespräche mit Studierenden, Professorinnen und Professoren als auch Besuche von Probevorlesungen wurden zahlreich genutzt.
01.11.2018 WLAN-Bereitstellung:Die Installation des WLAN-Netzes ist abgeschlossen. In einer Sitzung der WLAN-Gruppe wurde die Vergabe der Nutzungsbedingungen und die Aufnahme des Probebetriebes festgelegt. Zur Klärung letzer technischer Details fand am 05.11.2018 ein Treffen mit Vertretern des Medienzentrums statt.
02.11.2018 Schulleitungstagung:In einer ganztägigen Veranstaltung koordinierten die Schulleitungsmitglieder der SDS die zukünftige Entwicklung der Schule.
05.11.2018 12BFB organisiert Pausenverkauf18 SuS der 12BFB verkaufen zwei Wochen lang während der Pausen internationale Spezialitäten aus ihren Heimatländern. Das im LF 17 eingebettete Projekt war pädagogisch und finanziell ein Erfolg; es wurden 650 Euro erlöst. Projektleiterin war Stefanie Bertasius.Weiterlesen...
06.11.2018 Vorbereitungsdienst angetreten:Herr Shkelzen Tahiri, der bereits eine Ausbildung zum Industriekaufmann an der Schulze-Delitzsch-Schule absolviert hat, nimmt die Tätigkeit als Lehrkraft im Vorbereitungsdienst (LiV) auf. Er wird im Schwerpunktfach Wirtschaft und Verwaltung und im Wahlfach Politik ausgebildet.
Ausbildertreffen Fachbereich Versicherungen:Armin Alagic-Müller, Geschäftsführer des Berufsbildungswerkes der
Versicherungswirtschaft Rhein-Main e. V., stellt den Ausbildern/-innen betriebsübergreifende Veranstaltungen zum Ausbildungsberuf "Kaufmann /-frau für Versicherungen und Finanzen" vor. Hierzu gehörten insbesondere die Wahl der betrieblichen Fachaufgaben für die Reporterstellung, Aufbau eines Reportes und Ablauf des Fallbezogenen Fachgespräches.
08.11.2018 Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe:24 Schülerinnen und Schüler der HH-Klassen nehmen an der Informationsveranstaltung "Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe" teil, die vom Amt für Soziale Arbeit veranstaltet wurde. Damit sich die Teilnehmer für ihre anstehende Berufswahl orientieren konnten, wurden Inhalte und Anforderungen folgender acht Ausbildungsberufe praxisnah vorgestellt:
• Verkäufer/-in / Kaufleute im Einzelhandel
• Verwaltungsfachangestellte
• Kaufleute für Büromanagement
• Kaufleute im Gesundheitswesen
• Rechtanwaltsfachangestellte/r
Unter Leitung von Abteilungsleiterin Anne Paulsen und Kollege Ewald Bauer präsentierten die Azubis (Steuerfachangestellte/r) der Klasse 11Stb Arbeitsinhalte und Abläufe im Alltag einer Steuerkanzlei. Mit verantwortlich für die Koordination und Konzeptionierung des Informationstages waren die Abteilungsleiterinnen Simone Breitsch und Corinna Snopek.Weiterlesen...
14.11.2018 Kultusminister AlexanderLorz und Astrid Wallmann zu Gast an der SDS:Die Schulleiter/in aller fünf Wiesbadener Berufsschulen diskutieren mit Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, der Wiesbadener Landtagsabgeordneten Astrid Wallmann und Andrea Männle vom Staatlichen Schulamt über die Herausforderungen, denen Berufsschulen im Alltag gegenüberstehen und die von kommunalen und landesbezogenen Zuständigkeiten beeinflusst werden. Zu den Kernthemen gehörten die Personalgewinnung, Flexibilisierung, Lehrerzuweisung, Gymnasialausbildung, sozialpädagogische Unterstützung (UBUS), Verwaltung sowie Digitalisierung und E-Learning. Weiterlesen...
Erste-Hilfe-Schulung:Nicole Achzet, stv. Schulleiterin, organisiert für zwei Nachmittage in den Räumen der SDS einen Erst-Hilfe-Kurs für Sportlehrer/innen, die alle zwei Jahre ihre Kenntnisse über Sofortmaßnahmen auffrischen müssen. Insgesamt nahmen 16 Kolleginnen und Kollegen an der Schulung teil.
15.11.2018 Schulelternbeirat: Frau Michaela Pagano, Marion Überfeldt und Nora Mitchell werden als Team zum Schulelterbeirate an der SDS bestellt.
19.11.2018 Zweites Staatsexamen bestanden:Herr Tim Witzmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Johannes Fey und Mentorin fürs Wahlfach "Englisch" Doris Gerke.
Vertretungsvertrag:Welcome back im Bankenbereich. Erneut springt unser ehemaliger Abteilungsleiter Jürgen Drieschmanns mit 6 Stunden Vertretungsunterricht pro Woche in Bankenklassen ein. Dadurch wir krankheitsbedingt ausfallender Unterricht kompensiert.
29.11.2018 Bistum Limburg überreicht Trauerkoffer:Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg, besucht auf Einladung von Rainer Strack die SDS. Beide führten gemeinsam mit Krisenseelsorger Thomas Knögel einen Austausch über den möglichen Beitrag von Schule und Kirche, um das Zusammenleben und den Zusammenhalt der Schulgemeinde auf einem respekt- und werteorientierten Fundament zu fördern. Als Gastgeschenk übergab Frau Lecht einen Trauerkoffer, der mit vielfältigen Hilfsmitteln zur Trauerbewältigung gepackt ist. Er wird von Thomas Knögel verwaltet und im Zeitablauf ergänzt. Weiterlesen...
04.12.2018 Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA):Die neue Berufsfachschule BÜA bündelt die drei bisherigen Schulformen (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, zweijährige Berufsfachschule und einjährige höhere Berfufsfachschule), um den SuS nach bereits einem Jahr den Zugang zu der dualen Berufsausbildung zu ermöglichen. Zusätzlich kann ausbildungsbegleitend ein Hauptschul- oder mittlerer Schulabschluss erlangt werden. Um BÜA an der SDS anbieten zu können, bemüht sich die Schulleitung um eine Kooperationsschule mit einem weiteren beruflichen Schwerpunkt. Die Gespräche hierzu beginnen im Januar.
Europäischer Computer Führerschein (ECDL): Der ECDL ist ein international anerkanntes modulares Zertifikat, das den Inhabern Fähigkeiten im effizienten Umgang mit Standard-IT- Applikationen bescheinigt. Das Kollegium beschließt auf der Gesamtkonferenz, die Aufnahme der ECDL-Module in das Curriculum der SDS zu prüfen.
Verspätungen im Zeugnis:Die Gesamtkonferenz legt fest, beginnend mit den Zeugnissen Sommer 2019, ab fünf unentschuldigten Verspätungen im Halbjahr/Block, die Bemerkung "Frau/Herr XY kommt häufig zu spät" im Zeugnis einzutragen.
10.12.2018 Zweites Staatsexamen bestanden: Falko Kaufmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Michael Väth und für das Wahlfach "Deutsch" Gaby Busch.
11.12.2018 Beatmungsmasken:Zur Widerbelebung von Personen mit Atemstillstand wurden 5 Beatmungsmasken beschafft, die bei den Verbandskästen im Lehrerzimmer, Sekretariat, Raum A105, Raum N108 und in der Turnhalle deponiert wurden.
14.12.2018 WLAN-Zeitplan:Ab sofort erfolgt an die KuK die Ausgabe der Zugangscodes für das SDS-WLAN, um es im Pilotbetrieb zu erproben. Zuvor wurden von der WLAN-Gruppe die Nutzungsbedingungen (Datensicherheit, Datenschutz, usw.) entwickelt und von Sebastian Nargang das Log-in Procedere festgelegt. Nach erfolgreicher Pilotierung ist vorgesehen, ab Beginn des 2. Schulhalbjahres 2018/19 das WLAN flächendeckend auch den SuS zur Verfügung zu stellen.
30.01.2019 Neumöblierung Klassenräume:Die Räume B30, B31 und der komplette 1. Stock des B-Gebäudes werden mit 90 Tischen und 180 Stühlen neu ausgestattet. Die Stühle sind vorwärts federnde Freischwinger für ergonomisches Sitzen.
31.01.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten:In einer Feierstunde ehrt Rainer Strack 13 Top-Azubis aus sieben unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben. Es sind: Lukas Zimmermann (Bankkaufmann), Selina Deuser (Steuerfachangestellte), Larissa Adler, Melissa Ernet, Leonie Nowak, Julia Ringel und Svenja Rode (Kauffrauen für Büromanagement), Larissa Lehmann (Industriekauffrau), Johannes Heep und Christian Hofmann (Industriekaufmänner), Armen Narsajan (Kaufmann für Versicherungen und Finanzen), Zoe Fladung (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Jerome Robert Schäfer (Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen).Weiterlesen...
Verabschiedung in den Ruhestand:Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Schulleiter Rainer Strack die Kollegen Arthur Hehlke, Volker Jackwerth und Reiner Obst in ihren Ruhestand und übergibt ihnen die Entlassungsurkunden. Fachbereichsleiter/-innen, Fachkonferenzleiter/-innen und der Personalrat dankten den Pensionären in vielfältiger Weise und mit persönlichen Worten für die wertvolle und hervorragende Zusammenarbeit und wünschten ihnen alles Gute für die Zukunft.Weiterlesen...
01.02.2019 Schulhausverwaltung:Ab dem 01.02.2019 ist Herr Ghezzi als Hausmeister für unsere Schule zuständig. Wir wünschen ihm einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit.
08.02.2019 Berufs- und Studienorientierung:In Kooperation mit der IHK Wiesbaden können alle Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen am Geva-test® Studium & Beruf teilnehmen. Der Test analysiert für jeden Teilnehmer/-in Stärken, Interessen sowie die Leistungsfähigkeit in studien- und ausbildungsrelevanten Bereichen und gibt Tipps zur Beruforientierung kombiniert mit individuellen Karrierevorschlägen. Ansprechpartner hierfür ist Carsten Mergenthaler.
10.02.2019 Sportangebot für Lehrkräfte:Georg Steinrichter informiert über die aktuellen Sportangebote im Berufsschulzentrum. Von Seiten der SDS bietet er für alle Kolleginnen und Kollegen mittwochs von 14:00 bis 15:00 Uhr traditionelles Taekwondo an. Die Teilnahme ist kostenlos.
SPRINT-Gruppe vergrößert sich:Das SPRINT-Team begrüßt als neue Mitglieder Pia Drieschmanns und Dr. Anja Hamm-Beckmann.
14.02.2019 Valentinsaktion:Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmen "Round 2" nutzt den Valentinstag zur Umsetzung ihrer Geschäftsidee "Rosen verschenken". Jede/-r unserer Schulgemeinde hatte die Möglichkeit, Rosen zum Preis von einem Euro pro Stück zu bestellen und personalisiert oder anonym an eine bestimmte Person verschenken zu lassen. Mit 85 Rosen wurden insgesamt 85mal Freude verschenkt. Projektverantwortliche waren die Kolleginnen Stefanie Bertasius und Martina Suhens.
18.02.2019 Hospitation:Von heute bis zum 01.03.2019 hospitiert Frau Cora Dharmani an der SDS, vornehmlich in den Fächern Wirtschaft und Politik. Sie absolvierte ein abgeschlossenes Studium und arbeitet derzeit im Marketingbereich. Verantwortlich für den Hospitationsplan ist Claudia Rubertus.
20.02.2019 QuABB-Info:Die Damen Emmelheinz, Flügel und Gandor von Fresko e.V. informieren die 11er Berufsschulklassen über die Möglichkeiten des QuABB-Beratungsangebots. Ansprechpartner hierfür ist Michael Väth.
21.02.2019 FOS-Informationsnachmittag:Über 100 Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Bildungsangebote der Fachoberschule an der SDS mit ihrem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung. Vorgestellt wurde die Unterrichtsorganisation in den Klassen 11 und 12, der Wahlpflichtunterricht, das Lernbüro, die Praktika und die pädagogischen Fahrten. In Gesprächen und an den Informationstafeln konnten die Interessenten weitere Fragen klären und Einblicke nehmen. Verantwortlich für die Veranstaltung war Abteilungsleiter Dieter Keßler. Weiterlesen...
28.02.2019 Verabschiedung in den Ruhestand:Nach dreizehneinhalb Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat der SDS wurde Ingrid Pfeiffer von der Schulleitung, Kolleginnen und Kollegen, dem Personalrat und den SDS-Singers bei Sekt, Saft und Gebäck mit Blumen und Gutscheinen in den Ruhestand verabschiedet. Sie war für die Beschaffung der gesamten Schulausstattung und Auftragserteilung für Handwerker sowie Rechnungsbearbeitung zuständig. Wir danken für die tolle Zusammenarbeit und wünschen ihr für die Zukunft nur das Beste. Weiterlesen...
01.03.2019 Neueinstellung Sekretariat: Frau Sonja Nagel nimmt ihre Tätigkeiten als Sekretärin an unserer Schule auf. Ihr obliegen die Aufgaben im Zusammenhang mit der Fachschule für Wirtschaft. Frau Nagel hatte während ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau als Schülerin die SDS besucht.
"Aufgabenverteilung Sekretariat: Wegen des Personalwechsels im Sekretariat werden die Zuständigkeiten wie folgt geändert:
Fachoberschule: Frau Müller
Berufsschule: Frau Margiotta
Einjährige und Zweijährige Höhere Berufsfachschule: Frau Becker
Fachschule für Wirtschaft: Frau Nagel
Beschaffung: Frau Müller"
Sozialpädagogische Fachkraft: Frau Shiva Bahadori ist mit einer vollen Stelle im Rahmen von UBUS (Unterrichtsbegleitende Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkräfte ) für die SDS am Dienstagvormittag und Donnerstagnachmittag tätig. Die restlichen Stunden verteilen sich auf die FLS und KSS. Die gebürtige Teheranerin kam 1986 nach Deutschland, studierte Diplompädagogik an der Philipps-Universität in Marburg und hat bereits als Pädagogin bei verschiedenen Bildungsträgern gearbeitet.
08.03.2019 Berufs- und Studienorientierung Im Newsletter Nr. 3 zur Berufs- und Studienorientierung informiert Kollege Carsten Mergenthaler über die BiZ-Veranstaltungen der Agentur für Arbeit Wiesbaden, die IHK-Bildungsmesse – azubi- & studientag und den Info-Tag an der Hochschule in Mainz.Weiterlesen...
11.03.2019 Neuer Zeugnisdruckraum: Das "Keller-Dasein" für das LUSD-Team ist beendet. Das neue Büro für die Zeugniserfassung und den Zeugnisdruck befindet sich ab sofort im Raum A204. Das LUSD-Team dankt der Schulleitung hierfür.
14.03.2019 Beförderung: Frau Anne Paulsen erhält die Urkunde zur Ernennung zur Studiendirektorin zum 1. April 2019. Herr Strack gratuliert ihr im Beisein des Kollegiums herzlich und dankt für ihre Einsatzbereitschaft.
Toilettensanierung: Nach der Begehung der Mädchen- und Jungentoiletten sowie der Toilettenräume für die Lehrerinnen in den Gebäuden B und C zusammen mit dem Hochbauamt wird Sanierungsbedarf für diese Räume festgestellt. Der Beginn der Bauarbeiten ist für die Osterferien geplant.
Neugestaltung Pausenhalle: Der ehemalige Raum der Sweetbox und die Pausenhalle im Gebäudeteil D sollen zu einem großen Raum umgestaltet werden; er kann dann für Klassenarbeiten, Konferenzen und weiterhin als Pausenraum für die SuS genutzt werden. Die Bauarbeiten starten hierfür in den Osterferien.
Wahl zum/zur gewählten Abwesenheitsvertreter/-in: Frau Dr. Anja Hamm-Beckmann wird auf der Gesamtkonferenz zur neuen Abwesenheitsvertreterin der SDS gewählt. Sie nimmt die Wahl an und dankt dem Kollegium für das entgegengebrachte Vertrauen.
"Unser Miteinander": Das Kollegium spricht sich mehrheitlich dafür aus, dem Vorschlag des SOR-Teams zu folgen und das Dokument "Unser Miteinander" um folgenden abschließenden Absatz zu erweitern: „Seit 2014 ist die SDS Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Damit ist unsere Schule und alle in ihr wirkenden, lernenden und unterrichten-den Personen damals und für die Zukunft die Verpflichtung einge-gangen, im Schulalltag antirassistisch und couragiert zu denken und zu handeln.“
15.03.2019 KMK-Fremdsprachenzertifizierung: 20 Schülerinnen und Schüler nehmen an der schulübergreifenden Prüfung zur KMK-Fremdsprachenzertifizierung unter Leitung von Sandra Haberkorn teil. Sie kommen von der SDS (Schulze-Delitzsch-Schule), der BSU (Berufliche Schulen Untertaunus) und der BSGG (Berufliche Schulen Groß-Gerau). 15 Absolventen bestehen die schriftlichen und mündlichen Prüfungen und erhalten von Schulleiter Rainer Strack ihre Zeugnisse. Weiterlesen...
26.03.2019 WLAN-Bereitstellung: Nach erfolgreichem Abschluss der Testphase wird die Nutzung des schulischen WLANs ab sofort für alle Schüler und Schülerinnen (SuS) der SDS freigegeben. Die Klassenlehrer/-innen erläutern den SuS die WLAN-Nutzungsbedingungen und teilen nach schriftlicher Zustimmungserklärung die persönlichen Passwörter aus.
28.03.2019 Personalversammlung: Der Personalrat der SDS hat zur Personalversammlung eingeladen; er informiert zu den Themen Betriebsausflug, Überstundenregelung, Raumkonzept und Lehrerarbeitsplätze. Vorab referierte Herr Lutz Vollbracht (GPRLL) über Lebensarbeitszeitkonten, Pensionsberechnungen und Aktuelles aus dem GPRLL.
29.03.2019 Verabschiedung in den Ruhestand: Frau Claudia Seebald-Krech verlässt nach 17 Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat die SDS. Sie war für die Fachschule für Wirtschaft zuständig. In einer Feierstunde dankte Rainer Strack für die kollegiale, freundschaftliche und absolut loyale Zusammenarbeit und überreichte ihr ein aus Blumen bestehendes Hochseeschiff, dessen Segel aus verschiedenen Gutscheinen bestand.
03.04.2019 Dienstjubiläum: Das Kollegium freut sich mit Cornelia Sturm über die Dankesworte von Rainer Strack anlässlich der Urkundenüberreichung zu ihrem 25jährigen Dienstjubiläum.
04.04.2019 SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
10.04.2019 JUNIOR Landeswettbewerb Hessen: Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmens "Round 2" schafft es, sich für die Endausscheidung des "Junior Expert Landeswettbewerb Hessen 2019" zu qualifizieren. Unter dem Titel „Upcycling von Altmaterialien" präsentierten sie ihre Geschäftsidee, Taschen und Schlüsselanhänger aus Filz und altem Jeansstoff zu nähen und mit Verzierungen zu verschönern. Die Bühnenpräsentation vor 150 Zuschauern, der Geschäftsbericht, der Messestand und ein Juryinterview gehörten zu den Bewertungskriterien.
06.05.2019 Bundesjugendschreiben 2019: 23 Schüler und Schülerinnen aus unterschiedlichsten Schulformen der SDS nehmen an dem von der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien angebotenem Einzelwettbewerb im Tastschreiben teil. Nach Altersklassen differenziert wird bei erfolgreicher Teilnahme eine Urkunde ausgestellt, die als Anlage Bewerbungen um Aus- oder Arbeitsplätze angefügt werden kann. Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihren Leistungen. Am besten schnitt Lea Puscher aus der 11BFF ab. Mit 3096 Punkten belegte sie Platz 1 in Hessen. Zum neunten Mal in Folge war Susanne Vögtler für die Organisation unserer SuS beim Bundesjugendschreiben verantwortlich.
SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
Projekt "Lernort Kino": Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 11HH1, 11HH2, 11BFB und 11BFF sehen an vier Montagen verschieden Filme mit jugendaffinen Themen im Murnau-Filmtheater und diskutieren anschließend darüber. Ziel ist es, über die Multimedialität von Film und Diskussion „Gedankenräume“ zu erschließen, die die Entwicklung der eigenen Identität befördern. Projektträger ist die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft). Projektverantwortliche sind Birgit Goehlnich (Ständige Vertreterin der Obersten Landesjugendbehörden bei der FSK), Sebastian Schnurr (Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung), Rita Thies (Kulturdezernentin a.D., Kulturmanagement, FSK-Prüferin) und vonseiten der SDS Simone Breitsch, Johannes Fey und Simon Vogel. Weiterlesen...
13.05.2019 Herr von Scheidt zu Besuch an der SDS: Schulleiter Rainer Strack lädt seinen Amtsvorgänger Helmut von Scheidt zu einem Austauschgespräch ein. Im Beisein von Nicole Achzet nahmen sie einen Rückblick auf 30 Jahre pädagogischer, baulicher und infrastruktureller Schulentwicklung. Der Besuch endete mit einem Rundgang durch die SDS. Weiterlesen...
18.05.2019 Informationstag der Fachschule für Wirtschaft: Ziel der Veranstaltung war es, mit Vorträgen und im direkten Dialog mit den Studentinnen und Studenten, über die Ziele des Studiums, seine Organisation, Inhalte und Zulassungsvoraussetzungen zu informieren. Auch wurden die Vorteile der in Teilzeit angebotenen Weiterbildung mit ihren anschließend guten beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und Karriereperspektiven anhand von Beispielen belegt.
23.05.2019 Einweihung der umgestalteten Pausenhalle: Nach dreiwöchiger Bauzeit ist durch die Zusammenlegung der ehemaligen Pausenhalle und des Kiosk-Raums im C-Gebäude ist ein moderner und vergrößerter Mehrzweckraum entstanden. Der mit schönem Mobiliar ausgestattete Raum kann u.a. für Konferenzen, Präsentationen von Projektarbeiten, Klassenarbeiten, Vorträgen und Kollegiumsfeiern genutzt werden. Weiterlesen...
29.05.2019 Toilettensanierung: Die Sanierung der Toilettenanlagen für die Schülerinnen und Schüler im D-Gebäude (Schulhof) ist abgeschlossen. Die Sanitäranlagen sind hell und freundlich gestaltet. Sie entsprechen nun den hygienischen Anforderungen. Die Anlagen im B- und C-Gebäude folgen. Die Modernisierung der Lehrertoiletten ist für die Sommerferien geplant.
05.06.2019 Anne Frank Ausstellung: Noch bis zum Schuljahresende wird im Foyer der SDS die Ausstellung "Anne Frank 90" präsentiert. An acht großformatigen Plakaten konnten sich die Schüler*innen mit der Biografie von Anne Frank in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Dabei wurde auch der Frage nachgegangen, welche Bedeutung die Erinnerung an den Holocaust für die Gegenwart besitzt. Verantwortlich hierfür war das SOR-Team mit Simone Breitsch, Susanne Vögtler und Simon Vogel. Weiterlesen...
07.06.2019 Zweites Staatsexamen bestanden: Herr Carsten Noll besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentoren für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" waren Jens Wahl und für das Wahlfach "Politik" Carsten Mergenthaler.
12.06.2019 Interview des Wiesbadener Kurier mit Schulleiter Rainer Strack: Anlässlich seines bevorstehenden Ruhestandes führt Redakteurin Anke Hollingshaus vom Wiesbadener Kurier ein Interview mit Rainer Strack. Weiterlesen...
25.06.2019 Schulleiter Rainer Strack in den Ruhestand verabschiedet: Mit einem bunten und vielseitigem Programm und einer sehr tiefgehenden Würdigung seiner Verdienste wird Rainer Strack im Beisein von 160 Gästen in den Ruhestand verabschiedet: 13 Redner*innen, Auftritte des Schulorchesters der WvS-Schule Wiesbaden, der SDS-Singers und zweier Musikerinnen mit Gitarre und Gesang, Verleihung der "Ehrenmedaille der SDS", Ernennung zum "Ehrenmitglied von SOR-SMC", große Luftballonaktion und unzählig viele Geschenke. Zum Get Together lud Herr Strack vorab zu Canapés, Sekt und alkoholfreien Getränken ein. Nach dem offiziellen Teil klang der Tag mit Kaffee, Kuchen, Getränken und vielen Gesprächen aus. Weiterlesen...
Abschlussfeier der Studierenden der Fachschule für Wirtschaft: Zehn Student*innen absolvieren erfolgreich ihr 6-semestriges berufsbegleitendes Studium zum Staatlich geprüfte/n Betriebswirt*in mit den Schwerpunkten Marketing. Hierzu gratulieren wir herzlich: Xenia Airich, Hanan Dahhou, Vanessa Dinges, Niklas Kögler, Lars Kötschau, Lena Müller, Nataliya Riemer, Desmond Schlie, Dominik Schmitt und Jasko Jasmin Topalovic. Weiterlesen...
27.06.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten: 18 Schüler*innen aus acht unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben, werden von Rainer Strack in einer Feierstunde ausgezeichnet. Es sind: Janina Altenhofen (Bankkauffrau), Alexandra Kotterer und Christian Pasternack (Steuerfachangestellte), Dominik Henzen, Tabea Larwig, Anna-Maria Maas, Sven Plamann, Katharina Popov, Annika Thörle und Michelle Ziemer (Kauffrauen/-männer für Büromanagement), Alexander Mohr (Industriekaufmann), Marc Nebel (IT-Kaufmann), Denise Peikert und Ali Schekebi (Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen), Sabika Bach und Vanessa Bohanka (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Hratschik Latschinjan und Tanja Remmet(Verwaltungsfachangestellte). Weiterlesen...
Verabschiedungen: Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Rainer Strack insgesamt fünf Kolleginnen. In den Ruhestand entlassen werden Heidi Dietrich, Maria Maidhof-Roscher und Angela Rose-Deisenroth. Inge Strack und Petra Hilbert nehmen ein Sabbatjahr. Fachbereichs- und Fachkonferenzleiterinnen sowie der Personalrat dankten den Kolleginnen mit persönlichen Worten für die wertvolle und ausgezeichnete Zusammenarbeit, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft. Im Anschluss wurde mit Canapés, Sekt, Kuchen und Kaffee gefeiert. Weiterlesen... | Snodgrassella alvi – Wikipedia
Snodgrassella alvi, Elektronenmikroskopische Aufnahme
Gattung: Snodgrassella
Art: Snodgrassella alvi
Kwong & Moran, 2012
Snodgrassella alvi ist eine Art gramnegativer Bakterien innerhalb der Neisseriaceae und die einzige bekannte Art der Gattung Snodgrassella. Sie wurde 2012 durch Waldan K. Kwong und Nancy Moran isoliert und wissenschaftlich beschrieben, sie benannten die Bakterien nach dem amerikanischen Insektenforscher Robert Evans Snodgrass.
Snodgrassella alvi lebt symbiotisch als Teil der Darmflora im Mitteldarm von Honigbienen (Apis mellifera) und einiger sozialer Hummelarten. In diesem Darmabschnitt stellen sie gemeinsam mit Gilliamella apicola die dominierenden Bakterien dar, wobei beide jeweils bis zu fast 40 % der dortigen Mikroflora repräsentieren. Im Darm interagieren Snodgrassella alvi und Gilliamella apicola bei der Nutzung der Stoffwechselressourcen, indem sie die Stoffwechselprodukte der jeweils anderen Art nutzen, und sie siedeln sich entsprechend in unterschiedlichen Bereichen der Darmwand an.
Einer im September 2018 veröffentlichten Studie zufolge wird Snodgrassella alvi durch die Verwendung des Pflanzenschutzmittels Glyphosat geschädigt, wodurch es zu Beeinträchtigungen der Darmmikrobiota kommt. Als Folge wurde eine Schwächung der Widerstandsfähigkeit der Bienen gegen schädliche Bakterien und darauf aufbauende Schwächungen der Tiere beobachtet.[1] Diese Wirkung wurde in der Folge in verschiedenen Medien international als eine mögliche Ursache des weltweit zu beobachtenden Bienensterbens diskutiert.
2.1 Interaktion mit Gilliamella apicola
2.2 Wirkung von Antibiotika und Glyphosat
2.3 Nutzung für Milbenabwehr und Infektionsschutz
3.2 Stämme und Wirtsspezifität
Snodgrassella alvi ist eine Bakterienart und damit ein einzelliger Organismus ohne Zellkern (Prokaryota). Die einzelnen Zellen sind kurz und stäbchenförmig mit einer Länge von etwa 1,0 µm und einem Durchmesser von 0,4 µm. Sie sind gramnegativ und besitzen entsprechend nur eine dünne Mureinhülle.[2]
Kolonien von Snodgrassella alvi auf Blutagar
Die Bakterien sind unbeweglich und bilden Kolonien mit anderen Bakterien in den Buchten der Darmwand des Bienendarms. Die Stämme können auf Blutagar, Casein-Soja-Pepton-Agar (CASO bzw. TSA), Heart Infusion Agar (HIA) und LB-Medium (LBA) wachsen und bilden nach 2 Tagen glatte, weiße und runde Kolonien mit einem Durchmesser von etwa 1 Millimeter oder weniger.[2]
Die Art ist mikroaerophil, wächst also am besten bei geringem Sauerstoffgehalt. Eine fünfprozentige CO2-Atmosphäre bei einer Temperatur von 37 °C bietet optimale Wachstumsbedingungen, während die Bakterien in der Luft oder ohne Sauerstoff (Anaerobie) nur sehr schwaches oder gar kein Wachstum zeigen. Im TSA liegt der Wachstumsbereich bei etwa einem pH-Wert zwischen 6,0 und 6,5.[2] Der Katalase-Test und der Test auf Nitratreduktasen fällt positiv, der Oxidase-Test (Nachweis des Enzyms Cytochrom-c-Oxidase) fällt negativ aus. Tests der Stämme auf β-Glucosidase, β-Galactosidase, Indolproduktion, Proteolyse von Gelatine und Glukosefermentation sind negativ. Sie sind nicht hämolytisch und zeigen variable Reaktionen auf Urease und Argininindihydrolase.[2]
Das Bakterium kann Zitronen- und Äpfelsäure als wichtigste Kohlenstoffquelle nutzen.[2]
Der gemeinsame Anteil von Cytosin und Guanin (GC-Gehalt) an der DNA beträgt 41 bis 43 mol%. Das wichtigste Isoprenoid-Chinon ist das Ubichinon-10. Die Hauptbestandteile der produzierten Fettsäuren sind Palmitinsäure (C 16:0), cis-Vaccensäure (C 18:1ω7 c/C 18:1ω6 c) und Laurinsäure (C 12:0),[2] worin sich Snodgrassella alvi von nahe verwandten Arten abgrenzen lässt.[3]
Das Genom von Snodgrassela alvi wurde vollständig sequenziert.[4][5] Von 2.226 Protein-codierenden Genen sind 519 Gene essentiell und 399 Gene an der Darmbesiedelung von Honigbienen beteiligt.[6]
Lebensweise und Physiologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Snodgrassella alvi lebt im Darm von Honigbienen. Gemeinsam mit Gilliamella apicola dominiert sie den Ileum-Bereich (k) hinter dem Mitteldarm (i) und dem Pylorus (l)
Snodgrassella alvi lebt im Darm von Honigbienen und anderen Vertretern der corbiculaten Bienen. Im Genom vergleichbare Stämme wurden in allen daraufhin untersuchten Arten der Gattungen Apis (n=6) und Bombus (n=8) sowie in 9 von 13 untersuchten Arten der Stachellosen Bienen (Meliponini) gefunden,[7] in anderen Tierarten und außerhalb ihrer Wirte ist es nicht nachgewiesen. Sie ist eine Schlüsselart im Honigbienendarm und dominiert dieses Mikrobiom gemeinsam mit sieben weiteren, teilweise noch nicht final identifizierten Arten: Lactobacillus spp. Firm-4, Lactobacillus spp. Firm-5 (Phylum Firmicutes), Bifidobacterium spp. (phylum Actinobacteria), Gilliamella apicola, Frischella perrara, Bartonella apis und Alpha 2.1 (Phylum Proteobacteria). Diese Arten stellen gemeinsam 95 % der Darmbakterien. Snodgrassella alvi, Gilliamella apicola und Frischella perrara werden dabei als artspezifische Schlüsselarten betrachtet.[8]
Snodgrassella alvi und das Gammaproteobakterium Gilliamella apicola dominieren den Bereich des Ileums und besiedeln dort die Innenwand des Darms. Im vorderen Bereich des Darms existieren nur wenige Bakterien, während im kurzen Bereich des Pylorus Frischella perrara dominiert und fast ausschließlich dort vorkommt. Im Enddarm befinden sich vor allem Lactobacillus-Stämme und Bifidobacterium.[9]
Die Weitergabe des Mikrobioms und vor allem der Schlüsselarten erfolgt bei sozialen Insekten innerhalb des Stocks über die Weitergabe von Speichel und Nahrung. Bienenlarven und junge Arbeiterinnen sind in ihren ersten Lebenstagen nahezu frei von Darmbakterien und erwerben ihre normale mikrobielle Darmflora erst später oral durch soziale Interaktionen mit anderen Arbeitern und durch Übertragung zwischen den Individuen innerhalb eines Bienenstocks bei der gegenseitigen Nahrungsweitergabe (Trophallaxe) in den ersten Tagen außerhalb der Waben und zu Beginn ihres Lebens im Volk.[10][8][1] Obwohl auch die Larven von Arbeiterinnen gefüttert werden, ist ihr Darm, dessen Vorderteil und Hinterteil vor der Verpuppung nicht verbunden ist, fast frei von Bakterien. Dies wird vor allem auf eine starke Immunabwehr der Larven sowie eine bakteriozide Wirkung des Speichels der fütternden Bienen zurückgeführt.[10] Erst nach der Verpuppung und in Anwesenheit von Pflegebienen oder dem Kot dieser Bienen bilden die jungen Arbeiterinnen die für den Stock typische Darmflora aus. Bei der Exposition nur mit dem Stockmaterial wie Wabe, Honig und Bienenbrot oder nur dem Bienenspeichel und der Trophallaxe anderer Bienen bilden sie dagegen untypische Darmfloren aus.[8]
Innerhalb des Darms unterstützen die Bakterien die Verdauung von Honig und Pollen und haben darüber hinaus wahrscheinlich auch eine Funktion bei der Immunabwehr gegenüber Parasiten und pathogenen Bakterien.[11] Die Schutzwirkung der natürlichen Bakterienzusammensetzung konnte unter anderem nachgewiesen werden gegenüber Pathogenen wie die zu potenziell tödlichen Infektionen führenden Einzeller Crithidia bombi oder Nosema bombi, die verschiedene Hummelarten befallen.[12][13] Jedoch kann eine übermäßige Besiedelung des Bienendarms durch Snodgrassella alvi vermutlich die Darmflora stören und die Anfälligkeit gegenüber einer Infektion mit dem Trypanosomen Lotmaria passim erhöhen.[14]
Interaktion mit Gilliamella apicola[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Interaktionen im Stoffwechsel zwischen Gilliamella apicola und Snodgrassella alvi (vereinfacht)
Innerhalb des Bienendarms besetzen die beiden dominanten Arten Gilliamella apicola und Snodgrassella alvi unterschiedliche Bereiche des Darms und unterschiedliche Stoffwechselnischen. Gemeinsam bilden sie einen Biofilm auf der inneren Darmwand, bei dem die Kolonien von Snodgrassella alvi direkt an der Darmwand sitzen und die Kolonien von Gilliamella apicola diese überdecken.[4][15][16]
Gilliamella apicola ist ein Bakterium, das Zucker abbaut und Carbonsäuren produziert (saccharolytischer Fermenter), während Snodgrassella alvi Carbonsäuren oxidiert. Im Darm bilden sie ein Netzwerk zur Aufteilung der Stoffwechselressourcen, bei dem beide Arten jeweils von den Eigenschaften der anderen profitieren. Gilliamella apicola wandelt entsprechend einfache Kohlenhydrate (Zucker) durch Glykolyse in Energie um und übergibt die übrig gebliebenen Moleküle an Snodgrassella alvi, die die notwendigen Gene für den Krebszyklus hat und diese nutzt, jedoch keine Glykolyse durchführen kann. Beide Arten besitzen zudem zahlreiche Gene und Proteine, die die Darmkolonisation sowie Interaktionen zwischen den Bakterienzellen ermöglichen.[4]
Variationen in diesen Genen könnten die Wirtstreue der Stämme erklären, die in früheren phylogenetischen Studien beobachtet wurde. Stämme von Snodgrassella alvi können ihren angestammten Bienenwirt kolonisieren, nicht aber Bienen einer anderen Gattung.[4] In Übereinstimmung mit der spezifischen, langfristigen Wirtsassoziation ergab eine vergleichende genomische Analyse große Unterschiede und einen geringen oder gar keinen Genfluss zwischen Darmsymbionten von Hummeln und Bienen. Innerhalb eines Wirtstyps (Apis oder Bombus) entdeckten Forscher jedoch Anzeichen eines horizontalen Gentransfers zwischen Gilliamella apicola und Snodgrassella alvi und demonstrierten damit die Bedeutung der breiteren Darmgemeinschaft bei der Ausrichtung der Evolution der einzelnen Mitglieder. Die Ergebnisse zeigten, dass die Wirtsspezifität wahrscheinlich von mehreren Faktoren beeinflusst wird, darunter direkte Interaktionen der Bakterien mit den Wirten, Mikroben-Mikroben-Interaktionen und die soziale Übertragung der Darmflora.[4]
Wirkung von Antibiotika und Glyphosat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Wirkungen von verschiedenen Substanzen auf die Darmflora der Bienen sind nur punktuell erforscht. Dabei liegen Untersuchungen zur Wirkung von Antibiotika und von Glyphosat auf die Bakterienflora und vor allem auf die Besiedlung durch Gilliamella apicola und Snodgrassella alvi vor.
Kasie Raymann und Kollegen untersuchten 2017 die Wirkung des Antibiotikums Tetracyclin, das in Bienenstöcken teilweise zur Prävention von bakteriellen Infektionen der Bienenlarven eingesetzt wird, auf die Darmflora der Bienen. Sie stellten fest, dass die Behandlung zu einer Reduzierung der Zellen von Snodgrassella alvi führt, während Gilliamella apicola in der Anzahl der Zellen kaum reduziert wurde.[17] In einer zweiten Untersuchung konnten sie jedoch feststellen, dass es zu einer Verschiebung der Genotypen bei Gilliamella apicola zugunsten antibiotikaresistenter Zellen und damit zu einer Reduzierung der genetischen Diversität kommt, während die genetische Diversität bei Snodgrassella alvi nicht beeinträchtigt wurde.[16] Nach ihren Untersuchungen führte die Antibiotika-Exposition zudem zu einer verminderten Überlebensrate der damit behandelten Bienen, sowohl im Bienenstock als auch in Laborexperimenten, bei denen die Bienen opportunistischen Bakterienpathogenen ausgesetzt waren.[17]
Generell wird angenommen, dass das Herbizid Glyphosat für Tiere, auch Bienen und andere Insekten, unschädlich ist, da es in seiner Wirkung auf das Enzym 5-Enolpyruvylshikimat-3-Phosphat-Synthase (EPSPS) abzielt, das nur in Pflanzen und Mikroorganismen vorkommt. Die Wirkungen von Glyphosat auf die Mikrobiome der Tiere und damit auch die Mikroorganismen, die den Bienendarm besiedeln und dort die natürliche Darmflora darstellen, wurden bei dieser Annahme allerdings bislang nicht betrachtet. Das Gen, das EPSPS kodiert, ist in fast allen sequenzierten Genomen von Bienendarm-Bakterien vorhanden, was darauf hindeutet, dass diese potenziell anfällig für Glyphosat sind. Einer im September 2018 veröffentlichten Untersuchung zufolge beeinträchtigt Glyphosat die Darmmikrobiota von jungen Honigbienen, indem der Shikimisäureweg vor allem bei Snodgrassella alvi gehemmt wird. Die Exposition der Bienen mit Glyphosat verändert somit zumindest experimentell die Darmflora junger Bienenarbeiterinnen und erhöht damit auch die Anfälligkeit der Bienen für Infektionen. Als Folge wurde eine Schwächung der Widerstandsfähigkeit gegen opportunistische Krankheitserreger und vor allem die schädliche Bakterienart Serratia marcescens beobachtet, die mit einer erhöhten Sterblichkeit der Bienen einhergeht.[1] Diese Wirkung wurde in der Presse als eine mögliche Ursache des international zu beobachtenden Bienensterbens diskutiert.u. a.[18][19][20][21] Es wurden allerdings auch Resistenzen mancher Stämme von Snodgrassella alvi gegen Glyphosat beschrieben.[1]
Nutzung für Milbenabwehr und Infektionsschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Im Januar 2020 wurden die Ergebnisse einer Forschungsarbeit veröffentlicht, bei der gentechnisch veränderte Snodgrassella alvi genutzt wurden, um die Immunabwehr der Bienen gegen den Befall durch die Varroamilbe (Varroa destructor) und durch diese induzierte Virusinfektionen zu stärken.[22] Das Team veränderte die Bakterien so, dass durch ein eingebautes Plasmid markierte doppelsträngige RNA (dsRNA) gebildet wird. Das dsRNA-Modul kann gezielt genutzt werden, um mit spezifischen Bienengenen sowie mit wichtigen Virus- und Milbengenen zu interferieren. Im Labor konnte die Genexpression der ausgewählten Bereich für mindestens 15 Tage blockiert werden, wenn sich die modifizierten Bakterien im Bienendarm etablierten und die dsRNA kontinuierlich exprimierten. Als Effekt wurde sowohl das Überleben der Varroamilben auf den Bienen reduziert wie auch die Übertragung und die Infektion mit dem Flügeldeformationsvirus gehemmt.[22]
Snodgrassella alvi wurde von Waldan K. Kwong und Nancy A. Moran gemeinsam mit Gilliamella apicola aus dem Darm der Europäischen Honigbiene isoliert und 2012 wissenschaftlich beschrieben. Bereits vorher wurden beide Arten von Vincent G. Martinson und Kollegen ebenfalls in der Arbeitsgruppe von Nancy A. Moran, identifiziert und provisorisch als Candidatus Snodgrassella alvi und Gilliamella apicola benannt.[10] Die Benennung der Gattung Snodgrassella erfolgte nach dem amerikanischen Entomologen Robert Evans Snodgrass, der damit als Pionier bei der Erforschung der Insektenphysiologie im frühen 20. Jahrhundert geehrt wurde, während sich das Artepitheton „alvi“ auf die Lakunen des Bienendarms bezieht.[2] Der Typus-Stamm ist wkB2 T (= NCIMB 14803 T = ATCC BAA-2449 T = NRRL B-59751 T),[23] isoliert aus dem Darm der Westlichen Honigbiene (A. mellifera) in Connecticut, Vereinigte Staaten.
Gattungen Amantichitinum, Chitiniphilus, Andreprevotia, Deefgia, Chitinibacter, Chitinilyticum
Gattungen Aquaspirillium, Microvirgula, Laribacter
Gattungen Gulbenkiania, Pseudogulbenkiania, Vogesella, Chromobacterium
Gattungen Neisseria, Eikenella, Conchiformibius, Alysiella, Simonsiella, Klingella, Bergeriella
Phylogenetische Position von Snodgrassella alvi nach Kwong 2017[24]
Die Bakterien werden als Betaproteobacteria innerhalb der Neisseriaceae eingeordnet und sind verwandt mit ähnlichen Bakterien aus dem Darm von Termiten oder anderen Insekten.[2][4] Kwong erstellte 2017 ein Kladogramm der Neisseriaceae auf der Basis veröffentlichter Genomdaten, bei der er Snodgrassella alvi als Schwesterart der im Darm von Termiten vorkommenden Art Stenoxybacter acetivorans einordnete und gemeinsam mit der Gattung Vitreoscilla an die Basis eines Taxons aus den Gattungen Neisseria (polyphyletisch), Eikenella, Conchiformibius, Alysiella, Simonsiella, Klingella und Bergeriella platzierte.[24][25] Während die basaleren Taxa vor allem in offenen Lebensräumen wie im Boden oder in Gewässern vorkommen, sind die abgeleiteten Formen einschließlich Stenoxybacter und Snodgrassella in der Regel an andere Organismen, vor allem Tiere gebunden.[24]
Eine Arbeitsgruppe um den chinesischen Forscher Yong Li gruppierte Vitreoscilla, Stenoxybacter und Snodgrassella in ein Taxon, das zusätzlich noch die in der Arbeit neu beschriebene Art Populibacter corticis aus der Borke eines Baumkrebses der Bastard-Schwarz-Pappel (Populus ×euramericana) als Schwesterart von Snodgrassella alvi enthält.[3]
Stämme und Wirtsspezifität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Innerhalb der Art werden die Bakterien nach Stämmen klassifiziert, die verschiedenen Wirten entnommen wurden. Der für die Erstbeschreibung genutzte Stamm wkB2 T wurde entsprechend aus dem Darm der Westlichen Honigbiene (Apis mellifera) in Connecticut, Vereinigte Staaten, isoliert. Als spezialisierter Darmsymbiont entwickelte sich Snodgrassella alvi seit Millionen von Jahren mit Honigbienen und Hummeln (Gattung Bombus), in denen die Bakterien zu finden sind.
Bei Untersuchungen konnte festgestellt werden, dass sich die verschiedenen Stämme von Snodgrassella alvi aus Honigbienen weltweit in den Gensequenzen der 16S rRNA (in der V4-Region) kaum unterscheiden und nahezu identisch sind. Dagegen gibt es Unterschiede im Single-copy-Gen minD (eine ATPase, welche die Zellteilung hemmt) vor allem in Stämmen von Snodgrassella alvi aus der Honigbiene, während Hummeln nur einen Stamm von Snodgrassella alvi aufweisen.[26] Beim Vergleich mit Snodgrassella-alvi-Stämme aus Honigbienen mit denen aus verschiedenen Hummelarten konnte zum einen festgestellt werden, dass die genetische Variabilität innerhalb der einzelnen Honigbienen eines Stocks deutlich höher ist als bei den Hummeln eines Volks, wobei die Diversität auf die Gründung einer Bienenkolonie durch Schwärme von Arbeiterinnen im Gegensatz zu einer einzelnen Hummel zurückgeführt wird.[26] Dadurch wird der Darm der einzelnen Honigbienen in der Regel (zu 86 %) durch mehrere Stämme von Snodgrassella alvi besiedelt, während der der Hummeln in der Regel (zu 72 %) nur einen Stamm enthält. Zudem wurde eine Wirtsspezifität der Bakterien der Honigbiene festgestellt, bei der es keine Stämme gibt, die sowohl bei Honigbienen wie auch bei Hummelarten gefunden werden können. Innerhalb der Hummeln gibt es einige Snodgrassella-alvi-Stämme, die art- oder untergattungsspezifisch vorkommen, während andere bei mehreren Arten verschiedener Untergattungen vorkommen.[26] In weiteren Analysen zeigte sich, das es bei den proteincodierenden Genen der Honigbienen-Stämme von Snodgrassella alvi im Gegensatz zu denen der rRNA deutlich größere Unterschiede gibt. Erklärt wird dies dadurch, dass die Variabilität der 16S-rRNA-Loci durch häufige Rekombination innerhalb der Populationen eingeschränkt worden sei, während andere Regionen des Genoms sich in Anpassung an sich verändernde ökologische Bedingungen im Darm kontinuierlich weiterentwickeln und diversifizieren.[27]
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Waldan K. Kwong, Nancy A. Moran: Cultivation and characterization of the gut symbionts of honey bees and bumble bees: description of Snodgrassella alvi gen. nov., sp. nov., a member of the family Neisseriaceae of the Betaproteobacteria, and Gilliamella apicola gen. nov., sp. nov., a member of Orbaceae fam. nov., Orbales ord. nov., a sister taxon to the order 'Enterobacteriales' of the Gammaproteobacteria. International Journal of Systematic and Evolutionary Microbiology, Band 63, 6, 5. Oktober 2012, doi:10.1099/IJS.0.044875-0.
Commons: Snodgrassella alvi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Genus Snodgrassella in der LPSN, List of prokaryotic names with standing in nomenclature
Snodgrassella alvi, Beschreibung des Typusstamms in der DSMZ-Datenbank
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q-de-774 | Projekte in Hessen. Welche Auszeichnung hat das Kollegium von Cornelia Sturm erhalten? | Chronik 2018/19 – Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden
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06.08.18 Schuljahresbeginn 2018/19: Schulleiter Rainer Strack begrüßt im Rahmen einer Dienstbesprechung das gesamte Kollegium, wünscht allen einen erfolgreichen Start in das neue Schuljahr und gibt wichtige personelle und organisatorische Veränderungen bekannt:
Personalia: Nicht mehr zum Kollegium der SDS gehören Torsten Roggan und Carola Rosa. Herr Roggan wurde an die Lehrkräfteakademie versetzt und Frau Rosa wechselte als Abteilungsleiterin an die Kerschensteinerschule.
Neuzugänge:Jennifer Schiradin erhielt nach erfolgreichem Abschluss ihres Referendariats an der SDS eine Festanstellung. Sie unterrichtet die Fächer Wirtschaftslehre und Deutsch.
Dr. Bastian Knippschild heißen wir als neuen Kollegen willkommen. Er absolvierte sein Referendariat an der Martin-Niemöller-Schule in Wiesbaden und unterrichtet die Fächer Mathematik und Physik.
Luisa Colombel wird als Berufseinsteigerin mit den Fächern Wirtschaftslehre und Politik eingesetzt. Langfristig wird sie den Versicherungsbereich verstärken.
Die Unterrichtskapazitäten in den Fächern Spanisch und Religion werden durch den Einsatz von Anne Scharnbacher erweitert.
Andreas Kohrn unterstützt mit einer halben Stelle das Kollegenteam im Fach Religion.
Anke Weingardts Vertrag wurde um ein Jahr verlängert. Sie unterrichtet mit einer halben Stelle die Fächer Mathematik und Naturwissenschaften.
Jürgen Drieschmanns unterstützt mit einem 8-Stunden Vertrag weiterhin das Kollegium im Fach Politik.
Vertretungsvertrag: Frau Lange-Schächer kommt an die SDS zurück. Sie übernimmt Unterichtsstunden im Industriebereich für die Elternzeit von Hern Löffler.
40-jähriges Dienstjubiläum: Am 29. Juli 2018 beging Oberstudiendirektor Rainer Strack, Schulleiter der SDS, sein 40. Dienstjubiläum. Hierzu gratulierte ihm die stellvertretende Schulleiterin Nicole Achzet im Namen des gesamten Kollegiums und überreichte einen Blumenstrauß. In einer Feierstunde am 14.08.2018 dankte Andrea Männle, stellvertretende Leiterin des Staatlichen Schulamtes für den Rheingau-Taunus-Kreis und die Landeshauptstadt Wiesbaden, für Herrn Stracks Treue im Dienste des Landes Hessen und übergab ihm seine Urkunde.Weiterlesen ...
WLAN-Bereitstellung: Die Vorarbeiten zur Errichtung des WLAN-Netzes sind abgeschlossen. Mitte August sollen die Accesspoints gesetzt werden und Anfang September das WLAN-Netz einsatzbereit sein.
Versäumniszeitenkennzeichen vereinheitlicht: Schulformübergreifend erfolgte die Einheitlichkeit der Kennzeichen von Versäumnissen für Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Kürzeln. Die Liste der Kürzel ist im Klassenbuch einzukleben und ab sofort anzuwenden.
09.08.18 Schulentwicklung 2018: Nach vorläufigem Abschluss der Einschulung zeigt sich, dass die Schülerzahlen im Vollzeitbereich leicht rückläufig und im Teilzeitbereich gewachsen sind. Besonders in den Ausbildungsberufen "Industriekaufmann/-frau", "Verwaltungsfachangestellte/r" und "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement" stiegen die Schülerzahlen an.
14.08.18 QuABB-Beratungsangebot: Barbara Emmelheinz, Sabine Flügel und Petra Gandor, Mitarbeiterinnen von QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule) stellen unseren neuen Berufsschulklassen ihr Beratungsangebot vor. Es beinhaltet Unterstützung bei Schwierigkeiten im Betrieb, der Berufsschule und im privaten Umfeld, Konfliktsituationen und Krisenbewältigung, der Suche nach gemeinsamen Problemlösungen mit allen Beteiligten sowie Koordination und Organisation von individuellen Hilfs- und Unterstützungsangeboten. Verantwortlich für den Ablauf der Vorstellung ist Kollege Michael Väth.
17.08.18 Schulpsychologischer Dienst:Ab dem 01.09.2018 ist der Psychologe Benedikt Herwig für unsere Schule zuständig.
20.08.18 Praktische Lehrerausbildung an der SDS: Heute nimmt Julia Ergaschew im Rahmen ihres Wirtschaftspädagogikstudiums den dritten Teil des obligatorischen Unterrichtspraktikums auf. Diese Phase dauert drei Wochen.
20.08.-07.09.2018 FOS-Klassen auf Hübingenfahrt: Zum zehnten Mal in Folge nimmt der gesamte Fachbereich der Fachoberschule mit rund 500 Schülerinnen und Schülern an der traditionellen Klassenfahrt ins Feriendorf Hübingen teil. Ein Outdoorprogramm mit erlebnispädagogischen Teamübungen, Besuch des Kletterparks, Bogenschießen, Töpfern, Feuerexperimente und gemeinsames Kochen sollen Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten der SuS stärken, das Finden und Einhalten von Werten und Regeln zur Anwendung im Schulalltag festigen sowie Kompetenzen zur Umsetzung eigener Ziele für die Fachoberschulreife fördern und vertiefen.Weiterlesen ...
27.08.18 Europakaufmann/-frau: Nach ersten Sondierungsgesprächen bemüht sich die Schulleitung darum, zukünftig die Zusatzqualifikation "Europakaufmann/Europakauffrau" an der SDS anzubieten. Sie ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die in einem kaufmännischen Berufsausbildungsverhältnis stehen, sich im Unterricht mit internationalen Geschäftsprozessen auseinanderzusetzen, den Europäischen Computerführerschein (European Computer Drivers Licence, ECDL) zu erwerben, Zertifizierungen in zwei europäischen Fremdsprachen zu erlangen und in einem dreiwöchigen Betriebspraktikum im Ausland Berufserfahrung in einem internationalen Umfeld zu sammeln.
03.09.2018 Lehramtspraktikum:Larissa Mayer absolviert bis zum 28.09.2018 an der SDS ein vierwöchiges Praktikum. Sie studiert im 5. Semester an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz Wirtschaftslehre und Sozialkunde; ihr Unterrichtsfach ist Politik.
10.09.2018 Beauftragung:Ab sofort ist Anne Paulsen mit folgenden Aufgaben der Abteilung V der SDS beauftragt: Berufsschule (Steuerfachangestellte/-r, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/-r, Rechtsanwaltsfachangestellte/-r und Justizfachangestellte/-r), Fachschule für Wirtschaft, Erwerb der Fachhochschulreife in der Fachschule sowie Gesundheit und Umwelt.
11.09.2018 Räumungsübung:Am Dienstag, den 11.09.2018, um 11:00 Uhr und am Donnerstag, den 13.09.2018, um 14:00 Uhr finden Räumungsübungen statt. Die Schülerinnen und Schüler sammelten sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern am Haupteingang zum Helmut-Schön-Park.
17.09.2018 Vertretungsverträge:Unsere ehemalige Kollegin Doris Wittmann unterstützt mit einem 3-Stundenvertrag das Kollegenteam im Fachbereich Büromanagement und Herr Okyay Aslantes wird im Fach Englisch für drei Stunden in der Fachschule für Wirtschaft eingesetzt.
Beförderungen:Frau Corinna Snopek, Leiterin der Abteilung III der SDS, wurde zur Studiendirektorin und Frau Tanja König, zuständig für die Organisation der Auslandspraktika, zur Oberstudienrätin befördert. Herr Strack überreicht beiden Kolleginnen ihre Urkunde und gratuliert ihnen sehr herzlich.
21.09.2018 IHK ehrt SDS-Schülerinnen und Schüler:Jessica Buch (Kauffrau für Büromanagement), Daniel Fischer (IT-Systemkaufmann) und Dana Zajac (Bankkauffrau) wurden im Rahmen der dualen Ausbildung an der SDS unterrichtet. Die IHK-Wiesbaden ehrte sie als die Besten ihrer Ausbildungsberufe des Prüfungsjahrgangs 2018. Herr Fischer schloss sogar als Hessenbester ab.
SDS- Schülerinnen und Schüler von der IHK ausgezeichnet...
24.09.2018 Beförderung: Herr Dieter Keßler, der die Aufgaben der Abteilung II der SDS leitet, wurde zum Studiendirektor befördert. Hierzu gratuliert die Schulgemeinde herzlich.
27.09.2018 Ausstellung Kultur und Integration:19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 11BaK veranstalten unter der Leitung von Politiklehrer Johannes Fey eine interaktive Ausstellung zum Thema Kultur und Integration. Inhalt der Veranstaltung war, Integrationsprozesse und -hemmnisse zu analysieren, Akteure und ihre Rollen zu beurteilen und in diesem Kontext maßgebliche Einflussgrößen zu bewerten und einzuordnen mit dem Ziel, ein Verständnis von „Kultur“ herzuleitet, das Veränderungen und Entwicklung als notwendig erachtet. Über 160 Schülerinnen und Schüler der SDS besuchten die Ausstellung.
Deutsch genug? „Deutsche Leitkultur“ als Hemmschuh der Integration?...
15.10.2018 Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit:Schulleiter Rainer Strack gratuliert Volker Schuster zur Lebenszeitverbeamtung und überreicht ihm die Urkunde.
Schulverschönerung:Das Foyer der SDS erstrahlt in neuem Glanz. Während der Herbstferien wurden die Türen im Eingangsbereich inklusive Toilettentür neu gestrichen.
25.10.2018 12er FOS-Klassen besuchen Hochschulinformationstag:Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen informieren sich an der Hochschule RheinMain über Inhalte und Aufbau von Bachelorstudiengängen, Studienfinanzierungsmöglichkeiten sowie Bewerbungs- und Zulassungsverfahren. Gespräche mit Studierenden, Professorinnen und Professoren als auch Besuche von Probevorlesungen wurden zahlreich genutzt.
01.11.2018 WLAN-Bereitstellung:Die Installation des WLAN-Netzes ist abgeschlossen. In einer Sitzung der WLAN-Gruppe wurde die Vergabe der Nutzungsbedingungen und die Aufnahme des Probebetriebes festgelegt. Zur Klärung letzer technischer Details fand am 05.11.2018 ein Treffen mit Vertretern des Medienzentrums statt.
02.11.2018 Schulleitungstagung:In einer ganztägigen Veranstaltung koordinierten die Schulleitungsmitglieder der SDS die zukünftige Entwicklung der Schule.
05.11.2018 12BFB organisiert Pausenverkauf18 SuS der 12BFB verkaufen zwei Wochen lang während der Pausen internationale Spezialitäten aus ihren Heimatländern. Das im LF 17 eingebettete Projekt war pädagogisch und finanziell ein Erfolg; es wurden 650 Euro erlöst. Projektleiterin war Stefanie Bertasius.Weiterlesen...
06.11.2018 Vorbereitungsdienst angetreten:Herr Shkelzen Tahiri, der bereits eine Ausbildung zum Industriekaufmann an der Schulze-Delitzsch-Schule absolviert hat, nimmt die Tätigkeit als Lehrkraft im Vorbereitungsdienst (LiV) auf. Er wird im Schwerpunktfach Wirtschaft und Verwaltung und im Wahlfach Politik ausgebildet.
Ausbildertreffen Fachbereich Versicherungen:Armin Alagic-Müller, Geschäftsführer des Berufsbildungswerkes der
Versicherungswirtschaft Rhein-Main e. V., stellt den Ausbildern/-innen betriebsübergreifende Veranstaltungen zum Ausbildungsberuf "Kaufmann /-frau für Versicherungen und Finanzen" vor. Hierzu gehörten insbesondere die Wahl der betrieblichen Fachaufgaben für die Reporterstellung, Aufbau eines Reportes und Ablauf des Fallbezogenen Fachgespräches.
08.11.2018 Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe:24 Schülerinnen und Schüler der HH-Klassen nehmen an der Informationsveranstaltung "Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe" teil, die vom Amt für Soziale Arbeit veranstaltet wurde. Damit sich die Teilnehmer für ihre anstehende Berufswahl orientieren konnten, wurden Inhalte und Anforderungen folgender acht Ausbildungsberufe praxisnah vorgestellt:
• Verkäufer/-in / Kaufleute im Einzelhandel
• Verwaltungsfachangestellte
• Kaufleute für Büromanagement
• Kaufleute im Gesundheitswesen
• Rechtanwaltsfachangestellte/r
Unter Leitung von Abteilungsleiterin Anne Paulsen und Kollege Ewald Bauer präsentierten die Azubis (Steuerfachangestellte/r) der Klasse 11Stb Arbeitsinhalte und Abläufe im Alltag einer Steuerkanzlei. Mit verantwortlich für die Koordination und Konzeptionierung des Informationstages waren die Abteilungsleiterinnen Simone Breitsch und Corinna Snopek.Weiterlesen...
14.11.2018 Kultusminister AlexanderLorz und Astrid Wallmann zu Gast an der SDS:Die Schulleiter/in aller fünf Wiesbadener Berufsschulen diskutieren mit Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, der Wiesbadener Landtagsabgeordneten Astrid Wallmann und Andrea Männle vom Staatlichen Schulamt über die Herausforderungen, denen Berufsschulen im Alltag gegenüberstehen und die von kommunalen und landesbezogenen Zuständigkeiten beeinflusst werden. Zu den Kernthemen gehörten die Personalgewinnung, Flexibilisierung, Lehrerzuweisung, Gymnasialausbildung, sozialpädagogische Unterstützung (UBUS), Verwaltung sowie Digitalisierung und E-Learning. Weiterlesen...
Erste-Hilfe-Schulung:Nicole Achzet, stv. Schulleiterin, organisiert für zwei Nachmittage in den Räumen der SDS einen Erst-Hilfe-Kurs für Sportlehrer/innen, die alle zwei Jahre ihre Kenntnisse über Sofortmaßnahmen auffrischen müssen. Insgesamt nahmen 16 Kolleginnen und Kollegen an der Schulung teil.
15.11.2018 Schulelternbeirat: Frau Michaela Pagano, Marion Überfeldt und Nora Mitchell werden als Team zum Schulelterbeirate an der SDS bestellt.
19.11.2018 Zweites Staatsexamen bestanden:Herr Tim Witzmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Johannes Fey und Mentorin fürs Wahlfach "Englisch" Doris Gerke.
Vertretungsvertrag:Welcome back im Bankenbereich. Erneut springt unser ehemaliger Abteilungsleiter Jürgen Drieschmanns mit 6 Stunden Vertretungsunterricht pro Woche in Bankenklassen ein. Dadurch wir krankheitsbedingt ausfallender Unterricht kompensiert.
29.11.2018 Bistum Limburg überreicht Trauerkoffer:Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg, besucht auf Einladung von Rainer Strack die SDS. Beide führten gemeinsam mit Krisenseelsorger Thomas Knögel einen Austausch über den möglichen Beitrag von Schule und Kirche, um das Zusammenleben und den Zusammenhalt der Schulgemeinde auf einem respekt- und werteorientierten Fundament zu fördern. Als Gastgeschenk übergab Frau Lecht einen Trauerkoffer, der mit vielfältigen Hilfsmitteln zur Trauerbewältigung gepackt ist. Er wird von Thomas Knögel verwaltet und im Zeitablauf ergänzt. Weiterlesen...
04.12.2018 Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA):Die neue Berufsfachschule BÜA bündelt die drei bisherigen Schulformen (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, zweijährige Berufsfachschule und einjährige höhere Berfufsfachschule), um den SuS nach bereits einem Jahr den Zugang zu der dualen Berufsausbildung zu ermöglichen. Zusätzlich kann ausbildungsbegleitend ein Hauptschul- oder mittlerer Schulabschluss erlangt werden. Um BÜA an der SDS anbieten zu können, bemüht sich die Schulleitung um eine Kooperationsschule mit einem weiteren beruflichen Schwerpunkt. Die Gespräche hierzu beginnen im Januar.
Europäischer Computer Führerschein (ECDL): Der ECDL ist ein international anerkanntes modulares Zertifikat, das den Inhabern Fähigkeiten im effizienten Umgang mit Standard-IT- Applikationen bescheinigt. Das Kollegium beschließt auf der Gesamtkonferenz, die Aufnahme der ECDL-Module in das Curriculum der SDS zu prüfen.
Verspätungen im Zeugnis:Die Gesamtkonferenz legt fest, beginnend mit den Zeugnissen Sommer 2019, ab fünf unentschuldigten Verspätungen im Halbjahr/Block, die Bemerkung "Frau/Herr XY kommt häufig zu spät" im Zeugnis einzutragen.
10.12.2018 Zweites Staatsexamen bestanden: Falko Kaufmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Michael Väth und für das Wahlfach "Deutsch" Gaby Busch.
11.12.2018 Beatmungsmasken:Zur Widerbelebung von Personen mit Atemstillstand wurden 5 Beatmungsmasken beschafft, die bei den Verbandskästen im Lehrerzimmer, Sekretariat, Raum A105, Raum N108 und in der Turnhalle deponiert wurden.
14.12.2018 WLAN-Zeitplan:Ab sofort erfolgt an die KuK die Ausgabe der Zugangscodes für das SDS-WLAN, um es im Pilotbetrieb zu erproben. Zuvor wurden von der WLAN-Gruppe die Nutzungsbedingungen (Datensicherheit, Datenschutz, usw.) entwickelt und von Sebastian Nargang das Log-in Procedere festgelegt. Nach erfolgreicher Pilotierung ist vorgesehen, ab Beginn des 2. Schulhalbjahres 2018/19 das WLAN flächendeckend auch den SuS zur Verfügung zu stellen.
30.01.2019 Neumöblierung Klassenräume:Die Räume B30, B31 und der komplette 1. Stock des B-Gebäudes werden mit 90 Tischen und 180 Stühlen neu ausgestattet. Die Stühle sind vorwärts federnde Freischwinger für ergonomisches Sitzen.
31.01.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten:In einer Feierstunde ehrt Rainer Strack 13 Top-Azubis aus sieben unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben. Es sind: Lukas Zimmermann (Bankkaufmann), Selina Deuser (Steuerfachangestellte), Larissa Adler, Melissa Ernet, Leonie Nowak, Julia Ringel und Svenja Rode (Kauffrauen für Büromanagement), Larissa Lehmann (Industriekauffrau), Johannes Heep und Christian Hofmann (Industriekaufmänner), Armen Narsajan (Kaufmann für Versicherungen und Finanzen), Zoe Fladung (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Jerome Robert Schäfer (Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen).Weiterlesen...
Verabschiedung in den Ruhestand:Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Schulleiter Rainer Strack die Kollegen Arthur Hehlke, Volker Jackwerth und Reiner Obst in ihren Ruhestand und übergibt ihnen die Entlassungsurkunden. Fachbereichsleiter/-innen, Fachkonferenzleiter/-innen und der Personalrat dankten den Pensionären in vielfältiger Weise und mit persönlichen Worten für die wertvolle und hervorragende Zusammenarbeit und wünschten ihnen alles Gute für die Zukunft.Weiterlesen...
01.02.2019 Schulhausverwaltung:Ab dem 01.02.2019 ist Herr Ghezzi als Hausmeister für unsere Schule zuständig. Wir wünschen ihm einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit.
08.02.2019 Berufs- und Studienorientierung:In Kooperation mit der IHK Wiesbaden können alle Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen am Geva-test® Studium & Beruf teilnehmen. Der Test analysiert für jeden Teilnehmer/-in Stärken, Interessen sowie die Leistungsfähigkeit in studien- und ausbildungsrelevanten Bereichen und gibt Tipps zur Beruforientierung kombiniert mit individuellen Karrierevorschlägen. Ansprechpartner hierfür ist Carsten Mergenthaler.
10.02.2019 Sportangebot für Lehrkräfte:Georg Steinrichter informiert über die aktuellen Sportangebote im Berufsschulzentrum. Von Seiten der SDS bietet er für alle Kolleginnen und Kollegen mittwochs von 14:00 bis 15:00 Uhr traditionelles Taekwondo an. Die Teilnahme ist kostenlos.
SPRINT-Gruppe vergrößert sich:Das SPRINT-Team begrüßt als neue Mitglieder Pia Drieschmanns und Dr. Anja Hamm-Beckmann.
14.02.2019 Valentinsaktion:Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmen "Round 2" nutzt den Valentinstag zur Umsetzung ihrer Geschäftsidee "Rosen verschenken". Jede/-r unserer Schulgemeinde hatte die Möglichkeit, Rosen zum Preis von einem Euro pro Stück zu bestellen und personalisiert oder anonym an eine bestimmte Person verschenken zu lassen. Mit 85 Rosen wurden insgesamt 85mal Freude verschenkt. Projektverantwortliche waren die Kolleginnen Stefanie Bertasius und Martina Suhens.
18.02.2019 Hospitation:Von heute bis zum 01.03.2019 hospitiert Frau Cora Dharmani an der SDS, vornehmlich in den Fächern Wirtschaft und Politik. Sie absolvierte ein abgeschlossenes Studium und arbeitet derzeit im Marketingbereich. Verantwortlich für den Hospitationsplan ist Claudia Rubertus.
20.02.2019 QuABB-Info:Die Damen Emmelheinz, Flügel und Gandor von Fresko e.V. informieren die 11er Berufsschulklassen über die Möglichkeiten des QuABB-Beratungsangebots. Ansprechpartner hierfür ist Michael Väth.
21.02.2019 FOS-Informationsnachmittag:Über 100 Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Bildungsangebote der Fachoberschule an der SDS mit ihrem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung. Vorgestellt wurde die Unterrichtsorganisation in den Klassen 11 und 12, der Wahlpflichtunterricht, das Lernbüro, die Praktika und die pädagogischen Fahrten. In Gesprächen und an den Informationstafeln konnten die Interessenten weitere Fragen klären und Einblicke nehmen. Verantwortlich für die Veranstaltung war Abteilungsleiter Dieter Keßler. Weiterlesen...
28.02.2019 Verabschiedung in den Ruhestand:Nach dreizehneinhalb Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat der SDS wurde Ingrid Pfeiffer von der Schulleitung, Kolleginnen und Kollegen, dem Personalrat und den SDS-Singers bei Sekt, Saft und Gebäck mit Blumen und Gutscheinen in den Ruhestand verabschiedet. Sie war für die Beschaffung der gesamten Schulausstattung und Auftragserteilung für Handwerker sowie Rechnungsbearbeitung zuständig. Wir danken für die tolle Zusammenarbeit und wünschen ihr für die Zukunft nur das Beste. Weiterlesen...
01.03.2019 Neueinstellung Sekretariat: Frau Sonja Nagel nimmt ihre Tätigkeiten als Sekretärin an unserer Schule auf. Ihr obliegen die Aufgaben im Zusammenhang mit der Fachschule für Wirtschaft. Frau Nagel hatte während ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau als Schülerin die SDS besucht.
"Aufgabenverteilung Sekretariat: Wegen des Personalwechsels im Sekretariat werden die Zuständigkeiten wie folgt geändert:
Fachoberschule: Frau Müller
Berufsschule: Frau Margiotta
Einjährige und Zweijährige Höhere Berufsfachschule: Frau Becker
Fachschule für Wirtschaft: Frau Nagel
Beschaffung: Frau Müller"
Sozialpädagogische Fachkraft: Frau Shiva Bahadori ist mit einer vollen Stelle im Rahmen von UBUS (Unterrichtsbegleitende Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkräfte ) für die SDS am Dienstagvormittag und Donnerstagnachmittag tätig. Die restlichen Stunden verteilen sich auf die FLS und KSS. Die gebürtige Teheranerin kam 1986 nach Deutschland, studierte Diplompädagogik an der Philipps-Universität in Marburg und hat bereits als Pädagogin bei verschiedenen Bildungsträgern gearbeitet.
08.03.2019 Berufs- und Studienorientierung Im Newsletter Nr. 3 zur Berufs- und Studienorientierung informiert Kollege Carsten Mergenthaler über die BiZ-Veranstaltungen der Agentur für Arbeit Wiesbaden, die IHK-Bildungsmesse – azubi- & studientag und den Info-Tag an der Hochschule in Mainz.Weiterlesen...
11.03.2019 Neuer Zeugnisdruckraum: Das "Keller-Dasein" für das LUSD-Team ist beendet. Das neue Büro für die Zeugniserfassung und den Zeugnisdruck befindet sich ab sofort im Raum A204. Das LUSD-Team dankt der Schulleitung hierfür.
14.03.2019 Beförderung: Frau Anne Paulsen erhält die Urkunde zur Ernennung zur Studiendirektorin zum 1. April 2019. Herr Strack gratuliert ihr im Beisein des Kollegiums herzlich und dankt für ihre Einsatzbereitschaft.
Toilettensanierung: Nach der Begehung der Mädchen- und Jungentoiletten sowie der Toilettenräume für die Lehrerinnen in den Gebäuden B und C zusammen mit dem Hochbauamt wird Sanierungsbedarf für diese Räume festgestellt. Der Beginn der Bauarbeiten ist für die Osterferien geplant.
Neugestaltung Pausenhalle: Der ehemalige Raum der Sweetbox und die Pausenhalle im Gebäudeteil D sollen zu einem großen Raum umgestaltet werden; er kann dann für Klassenarbeiten, Konferenzen und weiterhin als Pausenraum für die SuS genutzt werden. Die Bauarbeiten starten hierfür in den Osterferien.
Wahl zum/zur gewählten Abwesenheitsvertreter/-in: Frau Dr. Anja Hamm-Beckmann wird auf der Gesamtkonferenz zur neuen Abwesenheitsvertreterin der SDS gewählt. Sie nimmt die Wahl an und dankt dem Kollegium für das entgegengebrachte Vertrauen.
"Unser Miteinander": Das Kollegium spricht sich mehrheitlich dafür aus, dem Vorschlag des SOR-Teams zu folgen und das Dokument "Unser Miteinander" um folgenden abschließenden Absatz zu erweitern: „Seit 2014 ist die SDS Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Damit ist unsere Schule und alle in ihr wirkenden, lernenden und unterrichten-den Personen damals und für die Zukunft die Verpflichtung einge-gangen, im Schulalltag antirassistisch und couragiert zu denken und zu handeln.“
15.03.2019 KMK-Fremdsprachenzertifizierung: 20 Schülerinnen und Schüler nehmen an der schulübergreifenden Prüfung zur KMK-Fremdsprachenzertifizierung unter Leitung von Sandra Haberkorn teil. Sie kommen von der SDS (Schulze-Delitzsch-Schule), der BSU (Berufliche Schulen Untertaunus) und der BSGG (Berufliche Schulen Groß-Gerau). 15 Absolventen bestehen die schriftlichen und mündlichen Prüfungen und erhalten von Schulleiter Rainer Strack ihre Zeugnisse. Weiterlesen...
26.03.2019 WLAN-Bereitstellung: Nach erfolgreichem Abschluss der Testphase wird die Nutzung des schulischen WLANs ab sofort für alle Schüler und Schülerinnen (SuS) der SDS freigegeben. Die Klassenlehrer/-innen erläutern den SuS die WLAN-Nutzungsbedingungen und teilen nach schriftlicher Zustimmungserklärung die persönlichen Passwörter aus.
28.03.2019 Personalversammlung: Der Personalrat der SDS hat zur Personalversammlung eingeladen; er informiert zu den Themen Betriebsausflug, Überstundenregelung, Raumkonzept und Lehrerarbeitsplätze. Vorab referierte Herr Lutz Vollbracht (GPRLL) über Lebensarbeitszeitkonten, Pensionsberechnungen und Aktuelles aus dem GPRLL.
29.03.2019 Verabschiedung in den Ruhestand: Frau Claudia Seebald-Krech verlässt nach 17 Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat die SDS. Sie war für die Fachschule für Wirtschaft zuständig. In einer Feierstunde dankte Rainer Strack für die kollegiale, freundschaftliche und absolut loyale Zusammenarbeit und überreichte ihr ein aus Blumen bestehendes Hochseeschiff, dessen Segel aus verschiedenen Gutscheinen bestand.
03.04.2019 Dienstjubiläum: Das Kollegium freut sich mit Cornelia Sturm über die Dankesworte von Rainer Strack anlässlich der Urkundenüberreichung zu ihrem 25jährigen Dienstjubiläum.
04.04.2019 SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
10.04.2019 JUNIOR Landeswettbewerb Hessen: Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmens "Round 2" schafft es, sich für die Endausscheidung des "Junior Expert Landeswettbewerb Hessen 2019" zu qualifizieren. Unter dem Titel „Upcycling von Altmaterialien" präsentierten sie ihre Geschäftsidee, Taschen und Schlüsselanhänger aus Filz und altem Jeansstoff zu nähen und mit Verzierungen zu verschönern. Die Bühnenpräsentation vor 150 Zuschauern, der Geschäftsbericht, der Messestand und ein Juryinterview gehörten zu den Bewertungskriterien.
06.05.2019 Bundesjugendschreiben 2019: 23 Schüler und Schülerinnen aus unterschiedlichsten Schulformen der SDS nehmen an dem von der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien angebotenem Einzelwettbewerb im Tastschreiben teil. Nach Altersklassen differenziert wird bei erfolgreicher Teilnahme eine Urkunde ausgestellt, die als Anlage Bewerbungen um Aus- oder Arbeitsplätze angefügt werden kann. Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihren Leistungen. Am besten schnitt Lea Puscher aus der 11BFF ab. Mit 3096 Punkten belegte sie Platz 1 in Hessen. Zum neunten Mal in Folge war Susanne Vögtler für die Organisation unserer SuS beim Bundesjugendschreiben verantwortlich.
SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
Projekt "Lernort Kino": Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 11HH1, 11HH2, 11BFB und 11BFF sehen an vier Montagen verschieden Filme mit jugendaffinen Themen im Murnau-Filmtheater und diskutieren anschließend darüber. Ziel ist es, über die Multimedialität von Film und Diskussion „Gedankenräume“ zu erschließen, die die Entwicklung der eigenen Identität befördern. Projektträger ist die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft). Projektverantwortliche sind Birgit Goehlnich (Ständige Vertreterin der Obersten Landesjugendbehörden bei der FSK), Sebastian Schnurr (Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung), Rita Thies (Kulturdezernentin a.D., Kulturmanagement, FSK-Prüferin) und vonseiten der SDS Simone Breitsch, Johannes Fey und Simon Vogel. Weiterlesen...
13.05.2019 Herr von Scheidt zu Besuch an der SDS: Schulleiter Rainer Strack lädt seinen Amtsvorgänger Helmut von Scheidt zu einem Austauschgespräch ein. Im Beisein von Nicole Achzet nahmen sie einen Rückblick auf 30 Jahre pädagogischer, baulicher und infrastruktureller Schulentwicklung. Der Besuch endete mit einem Rundgang durch die SDS. Weiterlesen...
18.05.2019 Informationstag der Fachschule für Wirtschaft: Ziel der Veranstaltung war es, mit Vorträgen und im direkten Dialog mit den Studentinnen und Studenten, über die Ziele des Studiums, seine Organisation, Inhalte und Zulassungsvoraussetzungen zu informieren. Auch wurden die Vorteile der in Teilzeit angebotenen Weiterbildung mit ihren anschließend guten beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und Karriereperspektiven anhand von Beispielen belegt.
23.05.2019 Einweihung der umgestalteten Pausenhalle: Nach dreiwöchiger Bauzeit ist durch die Zusammenlegung der ehemaligen Pausenhalle und des Kiosk-Raums im C-Gebäude ist ein moderner und vergrößerter Mehrzweckraum entstanden. Der mit schönem Mobiliar ausgestattete Raum kann u.a. für Konferenzen, Präsentationen von Projektarbeiten, Klassenarbeiten, Vorträgen und Kollegiumsfeiern genutzt werden. Weiterlesen...
29.05.2019 Toilettensanierung: Die Sanierung der Toilettenanlagen für die Schülerinnen und Schüler im D-Gebäude (Schulhof) ist abgeschlossen. Die Sanitäranlagen sind hell und freundlich gestaltet. Sie entsprechen nun den hygienischen Anforderungen. Die Anlagen im B- und C-Gebäude folgen. Die Modernisierung der Lehrertoiletten ist für die Sommerferien geplant.
05.06.2019 Anne Frank Ausstellung: Noch bis zum Schuljahresende wird im Foyer der SDS die Ausstellung "Anne Frank 90" präsentiert. An acht großformatigen Plakaten konnten sich die Schüler*innen mit der Biografie von Anne Frank in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Dabei wurde auch der Frage nachgegangen, welche Bedeutung die Erinnerung an den Holocaust für die Gegenwart besitzt. Verantwortlich hierfür war das SOR-Team mit Simone Breitsch, Susanne Vögtler und Simon Vogel. Weiterlesen...
07.06.2019 Zweites Staatsexamen bestanden: Herr Carsten Noll besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentoren für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" waren Jens Wahl und für das Wahlfach "Politik" Carsten Mergenthaler.
12.06.2019 Interview des Wiesbadener Kurier mit Schulleiter Rainer Strack: Anlässlich seines bevorstehenden Ruhestandes führt Redakteurin Anke Hollingshaus vom Wiesbadener Kurier ein Interview mit Rainer Strack. Weiterlesen...
25.06.2019 Schulleiter Rainer Strack in den Ruhestand verabschiedet: Mit einem bunten und vielseitigem Programm und einer sehr tiefgehenden Würdigung seiner Verdienste wird Rainer Strack im Beisein von 160 Gästen in den Ruhestand verabschiedet: 13 Redner*innen, Auftritte des Schulorchesters der WvS-Schule Wiesbaden, der SDS-Singers und zweier Musikerinnen mit Gitarre und Gesang, Verleihung der "Ehrenmedaille der SDS", Ernennung zum "Ehrenmitglied von SOR-SMC", große Luftballonaktion und unzählig viele Geschenke. Zum Get Together lud Herr Strack vorab zu Canapés, Sekt und alkoholfreien Getränken ein. Nach dem offiziellen Teil klang der Tag mit Kaffee, Kuchen, Getränken und vielen Gesprächen aus. Weiterlesen...
Abschlussfeier der Studierenden der Fachschule für Wirtschaft: Zehn Student*innen absolvieren erfolgreich ihr 6-semestriges berufsbegleitendes Studium zum Staatlich geprüfte/n Betriebswirt*in mit den Schwerpunkten Marketing. Hierzu gratulieren wir herzlich: Xenia Airich, Hanan Dahhou, Vanessa Dinges, Niklas Kögler, Lars Kötschau, Lena Müller, Nataliya Riemer, Desmond Schlie, Dominik Schmitt und Jasko Jasmin Topalovic. Weiterlesen...
27.06.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten: 18 Schüler*innen aus acht unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben, werden von Rainer Strack in einer Feierstunde ausgezeichnet. Es sind: Janina Altenhofen (Bankkauffrau), Alexandra Kotterer und Christian Pasternack (Steuerfachangestellte), Dominik Henzen, Tabea Larwig, Anna-Maria Maas, Sven Plamann, Katharina Popov, Annika Thörle und Michelle Ziemer (Kauffrauen/-männer für Büromanagement), Alexander Mohr (Industriekaufmann), Marc Nebel (IT-Kaufmann), Denise Peikert und Ali Schekebi (Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen), Sabika Bach und Vanessa Bohanka (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Hratschik Latschinjan und Tanja Remmet(Verwaltungsfachangestellte). Weiterlesen...
Verabschiedungen: Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Rainer Strack insgesamt fünf Kolleginnen. In den Ruhestand entlassen werden Heidi Dietrich, Maria Maidhof-Roscher und Angela Rose-Deisenroth. Inge Strack und Petra Hilbert nehmen ein Sabbatjahr. Fachbereichs- und Fachkonferenzleiterinnen sowie der Personalrat dankten den Kolleginnen mit persönlichen Worten für die wertvolle und ausgezeichnete Zusammenarbeit, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft. Im Anschluss wurde mit Canapés, Sekt, Kuchen und Kaffee gefeiert. Weiterlesen... | Project Publications | Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya
DIEHR, F., S. GRONEMEYER, C. M. PRAGER, E. WAGNER, K. DIEDERICHS, M. BRODHUN & U. SIKORA
Modellierung von Entzifferungshypothesen in einem digitalen Zeichenkatalog für die Maya-Schrift. Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften / Sonderband 4. 10.17175/sb004_002
DIEHR, F., S.GRONEMEYER, E. WAGNER, C. M. PRAGER, K. DIEDERICHS, U. SIKORA, M. BRODHUN & N. GRUBE
Modelling Vagueness – A Criteria-based System for the Qualitative Assessment of Reading Proposals for the Deciphering of Classic Mayan Hieroglyphs, in Piotrowski, M. (ed.) Proceedings of the Workshop on Computational Methods in the Humanities 2018 (CEUR Workshop Proceedings, 2314): 33-44. Lausanne: Université de Lausanne.
PRAGER, C. M., S. GRONEMEYER, E. WAGNER & C. J. LETCHER LAZO (eds.)
Documentación digital 3D de monumentos mayas del Museo Nacional de Arqueología y Etnología, Guatemala: Informe final, temporada enero – abril 2017. Guatemala City: Ministerio de Cultura y Deportes de Guatemala.
PRAGER, C.M. & E. WAGNER (eds.)
Jahrbuch · Year Book · Anuario 2016 – 2017: Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya, Arbeitsstelle der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Norderstedt: Books On Demand.
DIEHR, F., M. BRODHUN, S. GRONEMEYER, K. DIEDERICHS, C. M. PRAGER, E. WAGNER & N. GRUBE
Ein digitaler Zeichenkatalog als Organisationssystem für die noch nicht entzifferte Schrift der Klassischen Maya, in Wartena, C., M. Franke-Meyer & E. De Luca (eds.) Proceedings of the 15th Conference on Knowledge Organization WissOrg’17: 37-43. Berlin: Freie Universität Berlin. 10.17169/FUDOCS_document_000000028863
The Forms of Glyph X of the Lunar Series. Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya Research Note 9. 10.20376/IDIOM-23665556.18.rn009.en
GRUBE, N., C. M. PRAGER, K. DIEDERICHS, S. GRONEMEYER, A. GROTHE, C. TAMIGNAUX, E. WAGNER, M. BRODHUN & F. DIEHR
Jahresbericht 2017. Electronic document, Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya Project Report 5 | DE. 10.20376/IDIOM-23665556.18.pr005.de.
Annual Report 2017. Electronic document, Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya Project Report 5 | EN. 10.20376/IDIOM-23665556.18.pr005.en.
PRAGER, C. M.
The Signs 740 and 812 for SIH “Gift”: Representation and Meaning in the Maya Codices. Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya Research Note 10. 10.20376/IDIOM-23665556.18.rn010.en
PRAGER, C. M. & S. GRONEMEYER
Neue Ergebnisse in der Erforschung der Graphemik und Graphetik des Klassischen Maya, in Gülden, S. A., K. V. J. van der Moezel & U. Verhoeven-van Elsbergen (eds.) Ägyptologische “Binsen”-Weisheiten III: Formen und Funktionen von Zeichenliste und Paläographie (Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Abhandlungen der Geistes- und sozialwissenschaftlichen Klasse, 15): 135–181. Stuttgart: Franz Steiner Verlag.
PRAGER, C. M., N.GRUBE, M: BRODHUN, K. DIEDERICHS, F. DIEHR, S. GRONEMEYER & E. WAGNER
The Digital Exploration of Maya Hieroglyphic Writing and Language, in Rossi I. & A. De Santis (eds.) Crossing Experiences in Digital Epigraphy: From Practice to Discipline: 65–83. Berlin & Warsaw: De Gruyter Open. 10.1515/9783110607208-006
DIEDERICHS, K., S. GRONEMEYER, C. M. PRAGER, E. WAGNER, F. DIEHR, M. BRODHUN & N. GRUBE
A Virtual Research Environment to Document and Analyze Non-alphabetic Writing Systems: A Case Study for Maya Writing, in Orlandi, S. R. Santucci, F. Mambrini & P. M. Liuzzo (eds.) Digital and Traditional Epigraphy in Context: Proceedings of the EAGLE 2016 International Conference (Studi Umanistici, Serie Antichistica 36): 233-246. Rome: Sapienza Università Editrice.
Modellierung eines digitalen Zeichenkatalogs für die Hieroglyphen des Klassischen Maya, in Eibl, M. & M. Gaedke (eds.) Informatik 2017 (Lecture Notes in Informatics, 275): 1185-1196. Bonn: Gesellschaft für Informatik. 10.18420/in2017_120
FELDMANN, F., B. BOGACZ, C. M. PRAGER & H. MARA
Histogram of Oriented Gradients for Maya Glyph Retrieval, in Fellner, D. (ed.) GCH 2017 Eurographics Workshop on Graphics and Cultural Heritage: 115-118. Goslar, Eurographics Association. 10.2312/gch.20171301
GRUBE, N. & O. Q. ESPARZA OLGUÍN
Two Captives from Uxul. Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya Research Note 6. 10.20376/IDIOM-23665556.17.pr006.en
GRUBE, N., C. M. Prager, K. DIEDERICHS, S. GRONEMEYER, E. WAGNER, M. BRODHUN & F. DIEHR
Meilensteinbericht 2014-2016. Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya Project Report 4 | DE. 10.20376/IDIOM-23665556.17.pr004.de
Milestone Report 2014-2016. Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya Project Report 4 | EN. 10.20376/IDIOM-23665556.17.pr004.en
PRAGER, C. M. & E. WAGNER
Historical Implications of the Early Classic Hieroglyphic Text CPN 3033 on the Sculptured Step of Structure 10L-11-Sub-12 at Copan. Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya Research Note 7. 10.20376/IDIOM-23665556.17.rn007.en
Jun Yop Ixiim – Another Appellative for the Ancient Maya Maize God. Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya Research Note 8. 10.20376/IDIOM-23665556.17.rn008.en
EBERL, M. & S. GRONEMEYER
Organización política y social, in M. Eberl & C.M. Vela González (eds.) Entre reyes y campesinos: investigaciones recientes en la antigua capital maya de Tamarindito (Paris Monographs in American Archaeology, 45): 137-46. Oxford: Archaeopress.
GRONEMEYER, S.
Textos jeroglíficos de Tamarindito, in M. Eberl & C.M. Vela González (eds.) Entre reyes y campesinos: investigaciones recientes en la antigua capital maya de Tamarindito (Paris Monographs in American Archaeology, 45): 107-22. Oxford: Archaeopress.
Filling the Grid? More Evidence for the <t’a> Syllabogram. Electronic document, Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya Research Note 4. 10.20376/IDIOM-23665556.16.rn004.en.
The Logogram JALAM. Electronic document, Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya Research Note 3. 10.20376/IDIOM-23665556.16.rn003.en.
Jahresabschlussbericht 2015. Electronic document, Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya Project Report 3 | DE. 10.20376/IDIOM-23665556.16.pr003.de.
Annual Report 2015. Electronic document, Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya Project Report 3 | EN. 10.20376/IDIOM-23665556.16.pr003.en.
PRAGER, C.M. (ed.)
Jahrbuch · Year Book · Anuario 2014 – 2015: Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya, Arbeitsstelle der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Norderstedt: Books On Demand.
A Possible Logograph XAN “Palm” in Maya Writing. Electronic document, Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya Research Note 5. 10.20376/IDIOM-23665556.16.rn005.en.
VELA GONZÁLEZ, C.M., S. LEVITHOL, A. DÍAZ, S. GRONEMEYER & M. EBERL
Excavaciones extensivas, in M. Eberl & C.M. Vela González (eds.) Entre reyes y campesinos: investigaciones recientes en la antigua capital maya de Tamarindito (Paris Monographs in American Archaeology, 45): 79-106. Oxford: Archaeopress.
VELA GONZÁLEZ, C.M., S. LEVITHOL, L. VELÁSQUEZ, A. DÍAZ, J.M. PALOMO, S. GRONEMEYER & M. EBERL
Excavaciones de pozos de sondeo, in M. Eberl & C.M. Vela González (eds.) Entre reyes y campesinos: investigaciones recientes en la antigua capital maya de Tamarindito (Paris Monographs in American Archaeology, 45): 21-77. Oxford: Archaeopress.
Unsere „Open Science“-Strategie. Electronic document, Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya Working Paper 1 | DE. 10.20376/IDIOM-23665556.15.wp001.de.
Our “Open Science” Strategy. Electronic document, Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya Working Paper 1 | EN. 10.20376/IDIOM-23665556.15.wp001.en.
Class Struggle: Towards a Better Understanding of Maya Writing Using Comparative Graphematics, in H. Kettunen & C. Helmke (eds.) On Methods: How We Know What We Think We Know about the Maya. Proceedings of the 17th European Maya Conference, 2012 (Acta Mesoamericana, 28): 101–17. Markt Schwaben: Verlag Anton Saurwein.
GRONEMEYER, S., C. M. PRAGER & E. WAGNER
Evaluating the Digital Documentation Process from 3D Scan to Drawing. Electronic document, Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya Working Paper 2. 10.20376/IDIOM-23665556.15.wp002.en.
Ein TEI-Metadatenschema für die Auszeichnung des Klassischen Maya. Electronic document, Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya Working Paper 3 | DE. 10.20376/IDIOM-23665556.15.wp003.de.
The Creation of a TEI Metadata Schema for Cataloging Classic Mayan Texts. Electronic document, Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya Working Paper 3 | EN. 10.20376/IDIOM-23665556.15.wp003.en.
Das Textdatenbank- und Wörterbuchprojekt des Klassischen Maya: Möglichkeiten und Herausforderungen digitaler Epigraphik, in H. Neuroth, A. Rapp, & S. Söring (eds.) TextGrid: Von der Community – für die Community: Eine Virtuelle Forschungsumgebung für die Geisteswissenschaften: 105–24. Glückstadt: Werner Hülsbusch. 10.3249/webdoc-3947
PRAGER, C.M., S. GRONEMEYER & E. WAGNER
A Ceramic Vessel of Unknown Provenance in Bonn. Electronic document, Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya Research Note 1. 10.20376/IDIOM-23665556.15.rn001.en
SACHSE, F. & M. DÜRR
Morphological Glossing of Mayan Languages under XML: Preliminary Results. Electronic document, Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya Working Paper 4. 10.20376/IDIOM-23665556.15.wp004.en.
WAGNER, E., S. GRONEMEYER & C. M. PRAGER.
Tz’atz’ Nah, a “New“ Term in the Classic Mayan Lexicon. Electronic document, Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya Research Note 2. 10.20376/IDIOM-23665556.15.rn002.en
Mayan Database [RDF-Inputmask in CoffeeScript], Available at http://git.projects.gwdg.de/mayandatabase.git.
BRODHUN, M., H. RIEBL & M. RODZIS
tgFormsMayaImpl [RDF-Inputmask Framework in CoffeeScript], Available at https://projects.gwdg.de/projects/tgformsmayaimpl.
E pluribus unum: Embracing Vernacular Influences in Classic Mayan Scribal Tradition, in C. Helmke & F. Sachse (eds.), A Celebration of the Life and Work of Pierre Robert Colas (Acta Mesoamericana, 27): 147-62. München: Verlag Anton Saurwein.
GRUBE, N. & K. DELVENDAHL
The Monuments of the 8 Ajaw House: New Evidence on the Calakmul-Uxul Relationship, in C. Helmke & F. Sachse (eds.), A Celebration of the Life and Work of Pierre Robert Colas (Acta Mesoamericana, 27): 75-95. München: Verlag Anton Saurwein.
GRUBE, N. & C. A. LUIN
A drum altar from the vicinity of Yaxchilan. Mexicon XXXVI (2): 40-48.
GRUBE, N., C. M. PRAGER, K. DIEDERICHS, S. GRONEMEYER, E. WAGNER, M. BRODHUN, F. DIEHR & P. MAIER
Jahresabschlussbericht 2014. Electronic document, Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya Project Report 2 | DE. 10.20376/IDIOM-23665556.14.pr002.de.
Annual Report 2014. Electronic document, Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya Project Report 2 | EN. 10.20376/IDIOM-23665556.14.pr002.en.
A Preliminary Inventory of the Karl Herbert Mayer Photographic Collection, Graz. Electronic document, Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya Project Report 1. 10.20376/IDIOM-23665556.14.pr001.en.
The Sculptured Frieze of Structure A-6-2nd, Xunantunich, Belize: A Preliminary Iconographic Analysis, in C. Helmke & F. Sachse (eds.), A Celebration of the Life and Work of Pierre Robert Colas (Acta Mesoamericana, 27): 97-146. München: Verlag Anton Saurwein.
Paper: La exploración digital de la escritura jeroglífica maya y su lengua. Conference: XXXIII Simposio de Investigaciones Arqueológicas en Guatemala (Guatemala City)
Paper: La exploración digital de la escritura jeroglífica maya y su lengua. Conference: XI Congreso Internacional de Mayistas (Chetumal)
Paper: Interlinked! The TEI-XML Markup of Maya Hieroglyphic Texts Aided by a Digital Sign Catalogue. Conference: Las Américas: Futuro hoy / ayer / mañana (Bonn)
Paper: Reading Ancient Maya Hieroglyphic Books. Conference: Navigating the Text: Textual Articulation and Division Across Cultures (Oxford)
Paper: What’s in a Sign? Unbridled Aesthetics and Calligraphic Constraints in Classic Maya Palaeography. Workshop: Diversity of Writing Systems: Embracing Multiple Perspectives (Cambridge)
Paper: Interlinked! Schriftzeugnisse der klassischen Mayakultur im Spannungsfeld zwischen Standoff- und Inline-Markup in TEI-XML. Conference: Jahrestagung Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (Frankfurt)
Paper: Jadescheibe oder Kreis – Reflexion über manuelle und automatisierte Erkennung von Schriftzeichen der vorspanischen Mayakultur. Conference: Jahrestagung Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (Frankfurt)
Paper: Visual-Iconographic Dimension of Maya Hieroglyphic Writing: Meanings Beyond the Surface. Conference: Exploring the Social and Cultural Contexts of Historic Writing Systems (Cambridge)
Paper: Of Graphs and Dates: Modelling and Processing Maya Calendar Dates in the Project „Text Database and Dictionary of Classic Mayan“. Workshop: Non-Gregorian Calendar Dates in Digitial Humanities (Heidelberg)
Paper: Maya-Schrift in 3D – Digitalisate im Wörterbuch. Workshop: Herausforderungen bei der Analyse von Alten Schriften im Digitalen Zeitalter (Heidelberg)
Presentation: 3D-Streifenlichtscannen im Projekt „Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya“. Event: MINT-Aktionstag (Cologne)
Paper: Domänenbezogene digitale Publikationsstrategien in vernetzter Datenstruktur heterogener Datentypen aus der Maya-Forschung. Workshop: Digitale Publikationsformen (Leipzig)
Paper: Organising the Unknown: A Concept for the Sign Classification of not yet (Fully) Deciphered Writing Systems Exemplified by a Digital Sign Catalogue for Maya Hieroglyphs. Conference: Digital Humanities 2018: Puentes / Bridges (Mexico City)
Exhibition column. Event: Akademientag 2018 (Berlin)
Paper: Modelling Vagueness – A Criteria-Based System for the Qualitative Assessment of Reading Proposals for the Deciphering of Classic Mayan Hieroglyphs. Workshop: Workshop on Computational Methods in the Humanities (Lausanne)
Presentation: Scanner, Laser und Geleherte: Die Maya in einem neuen Licht. Event: Dies Academicus der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität (Bonn)
Paper: Vagheit hoch Zweifel plus Kritik! Die Bewertung von Widersprüchen in einer digitalen Entzifferungsarbeit der Maya-Hieroglyphen. Conference: Jahrestagung Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (Cologne)
Paper: Digital Research into Classic Mayan at the Bonn Maya Dictionary Project: A Blueprint for the Documentation and Analysis of Complex Writing Systems?. Conference: XXI. Mesoamerikanistik-Tagung (Munich)
Paper: Modellierung unsicherer Lesungen in einem digitalen Zeichenkatalog für die Schrift der Klassischen Maya. Conference: „Die Modellierung des Zweifels“: Schlüsselideen und -konzepte zur graphbasierten Modellierung von Unsicherheiten (Mainz)
Presentation: Text Database and Dictionory of Classic Mayan. Workshop: 3rd Annual Workshop of the Text Database and Dictionary of Classic Mayan Project (Bonn)
Paper: Ein digitaler Zeichenkatalog als Organisationssystem für die noch nicht entzifferte Schrift der Klassischen Maya. Conference: Wissensorganisation ‘17 – Knowledge Organization for Digital Humanities (Berlin)
Paper: Old Casts in a New Light: 19th Century Plaster Casts of Classic Maya Artefacts as Cultural Heritage and Efforts Towards their Digital Preservation and Analysis. Conference: 3D Imaging in Cultural Heritage (London)
Paper: Digitale Erforschung des Klassischen Maya im Bonner Mayawörterbuch-Projekt: eine Blaupause für die moderne Epigraphie?. Workshop: Humanities Research Data – Methods for Digital Collection, Processing, and Presentation (Mainz)
Paper: Maya Hieroglyphic Writing and its Digital Exploration: The Bonn Classic Mayan Dictionary Project. Workshop: Visible Words: Digital Epigraphy in a Global Perspective & Epidoc Editing Workshop (Providence, RI)
Paper: Modellierung eines digitalen Zeichenkatalogs für die Hieroglyphen des Klassischen Maya – Ein neues Konzept zur Klassifikation von Schriftzeichen sowie der qualitativen Bewertung und Einstufung von Entzifferungshypothesen. Conference: Modelling Questions in the Digital Humanities (Chemnitz)
Paper: Cracking the Code: An Ontological Interlinked Working Environment for the Analysis of Classic Mayan Language and Script. Conference: Digital Cultural Heritage DCH2017 (Berlin)
Presentation: Entzifferung der Mayahieroglyphen im digitalen Zeitalter: Herausforderungen, Methoden, Ergebnisse. Seminar: Digital Humanities Colloquium of the University of Cologne, Summer Semester 2017 (Cologne)
Presentation: Mayahieroglyphen im digitalen Zeitalter: Das Bonner Mayawörterbuch-Projekt. Lecture series: Latin American Perspectives (Bonn)
Paper: Nachnutzungs- und Nachhaltigkeitsstrategien im Projekt Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya. Conference: Jahrestagung Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (Bern)
Paper: Zeichen, Grapheme, Varianten und Metadaten: ein digitaler Zeichenkatalog des Maya. Conference: XX. Mesoamerikanistik-Tagung (Bonn)
Paper: Of Codes, Glyphs and Kings: Tasks, Limits and Approaches in the Encoding of Classic Maya Hieroglyphic Inscriptions. Seminar: Digital Classicist: Digitale Methoden in den Altertumswissenschaften. (Berlin)
Paper: Edificios como reliquias ancestrales. Un caso de Copán, Honduras. Conference: 1o Congreso Internacional de Arquitectura e Iconografía Precolumbina (Valencia)
Paper: Of Codes, Glyphs, and Kings: Tasks, Limits, and Approaches in the Encoding of Classic Maya Hieroglyphic Inscriptions. Conference: ESTS 2016 / DiXiT 3: Digital Scholarly Editing: Theory, Practice, Methods (Antwerp)
Paper: Of Codes and Kings: Approaches in the Encoding of Classic Maya Hieroglyphic Inscriptions. Conference: FORGE 2016 Forschungsdaten in den Geisteswissenschaften (Hamburg)
Exhibition column. Event: Akademientag 2016 (Hamburg)
Paper: Graphemik des Klassischen Maya. Conference: Ägyptologische ‚Binsen‘-Weisheiten III: Formen und Funktionen von Edition und Paläographie altägyptischer Kursivschriften (Mainz)
Presentation: Die Maya im digitalen Zeitalter. Event: Museum der Kulturen (Basel)
Paper: A Virtual Research Environment to Document and Analize Non- Alphabetic Writing. Conference: EAGLE2016 International Conference on Digital and Traditional Epigraphy in Context (Rome)
Paper: Digitale Epigraphik – Die Erforschung der Hieroglyphentexte und Bildbotschaften der Maya in der Virtuellen Forschungsumgebung TextGrid. Conference: XIX. Mesoamerikanisten-Tagung (Berlin)
Presentation: The Text Database and Dictionary of Classic Mayan Project. Workshop: 2nd Annual Workshop of the Text Database and Dictionary of Classic Mayan Project (Bonn)
Paper: Digital Epigraphy – The Text Database and Dictionary of Classic Mayan Project. Conference: 20th European Maya Conference (Bonn)
Presentation: Maya Hieroglyphic Writing. Workshop: Digitale Epigraphik: XML/TEI und EpiDoc für die epigraphische Forschung zu nicht-alphabetischen Schriftsystemen (Bonn)
Paper: Dokumentation, Analyse und Edition der Hieroglyphentexte der Klassischen Maya in der virtuellen Forschungsumgebung TextGrid. Conference: Digitale Metamorphose: Digital Humanities und Editionswissenschaft (Wolfenbüttel)
Paper: Digitale Epigraphik am Beispiel des Wörterbuchs des Klassischen Maya. Workshop: Digital Humanities Bilder (Bonn)
Paper: Dokumentation, Analyse und Edition der Hieroglyphentexte der Klassischen Maya in der virtuellen Forschungsumgebung TextGrid. Workshop: Digitales Arbeiten in den Geisteswissenschaften ermöglichen! (Göttingen)
Paper: Dokumentation, Analyse und Edition der Hieroglyphentexte der Klassischen Maya in der Virtuellen Forschungsumgebung TextGrid. Workshop: Historische Semantik und Semantic Web (Heidelberg)
Exhibition column. Event: Tag des offenen Denkmals at the AWK-NRW (Düsseldorf)
Paper: Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya (Projektvorstellung). Event: Digital Humanities (Bonn)
Paper: Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya. Workshop: Abschluss Verbundprojekt MayaArch3D (Bonn)
Exhibition column. Event: Akademientag 2015 (Berlin)
Paper: Open Access vs. Copyright im Projekt ‘Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya’. Workshop: Urheberrecht und Open Access in den digitalen Geisteswissenschaften (Göttingen)
Paper: Text Database and Dictionary of Classic Mayan: Some Examples of the Classic Mayan Writing system, of Inscriptions, and Steps of Analysis. Workshop: Epidoc (London)
Paper: Text Database and Dictionary of Classic Mayan. Workshop: Semantic Web Applications in the Humanities (Göttingen)
Poster: Text Database and Dictionary of Classic Mayan. Conference: Digital Humanities Summit (Berlin)
Paper: Text – Bild – Inschrift: Hieroglyphenschrift und Sprachen der Maya annotieren. Conference: Jahrestagung Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (Graz)
Paper: Epigraphische Texte und Objekte im Projekt „Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya”. Workshop: TextGrid-Nutzertreffen ‘Norm-und Metadaten’ (Essen)
Presentation: Text Database and Dictionary of Classic Mayan. Workshop: 1st Annual Workshop of the Text Database and Dictionary of Classic Mayan Project (Düsseldorf)
Exhibition Column. Event: Die Projekte der AWK-NRW im Landtag (Düsseldorf)
Papers: 1) Ziele und Aufgaben des Wörterbuchprojektes IDIOM, 2) Konzept, Umsetzung und Forschungsstrategie des Wörterbuchprojektes IDIOM, 3) Paläographie und Ikonologie im Rahmen des Wörterbuchprojektes IDIOM. Conference: XVII. Mesoamerikanisten-Tagung (Basel) | de |
q-de-774 | Projekte in Hessen. Welche Auszeichnung hat das Kollegium von Cornelia Sturm erhalten? | Chronik 2018/19 – Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden
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06.08.18 Schuljahresbeginn 2018/19: Schulleiter Rainer Strack begrüßt im Rahmen einer Dienstbesprechung das gesamte Kollegium, wünscht allen einen erfolgreichen Start in das neue Schuljahr und gibt wichtige personelle und organisatorische Veränderungen bekannt:
Personalia: Nicht mehr zum Kollegium der SDS gehören Torsten Roggan und Carola Rosa. Herr Roggan wurde an die Lehrkräfteakademie versetzt und Frau Rosa wechselte als Abteilungsleiterin an die Kerschensteinerschule.
Neuzugänge:Jennifer Schiradin erhielt nach erfolgreichem Abschluss ihres Referendariats an der SDS eine Festanstellung. Sie unterrichtet die Fächer Wirtschaftslehre und Deutsch.
Dr. Bastian Knippschild heißen wir als neuen Kollegen willkommen. Er absolvierte sein Referendariat an der Martin-Niemöller-Schule in Wiesbaden und unterrichtet die Fächer Mathematik und Physik.
Luisa Colombel wird als Berufseinsteigerin mit den Fächern Wirtschaftslehre und Politik eingesetzt. Langfristig wird sie den Versicherungsbereich verstärken.
Die Unterrichtskapazitäten in den Fächern Spanisch und Religion werden durch den Einsatz von Anne Scharnbacher erweitert.
Andreas Kohrn unterstützt mit einer halben Stelle das Kollegenteam im Fach Religion.
Anke Weingardts Vertrag wurde um ein Jahr verlängert. Sie unterrichtet mit einer halben Stelle die Fächer Mathematik und Naturwissenschaften.
Jürgen Drieschmanns unterstützt mit einem 8-Stunden Vertrag weiterhin das Kollegium im Fach Politik.
Vertretungsvertrag: Frau Lange-Schächer kommt an die SDS zurück. Sie übernimmt Unterichtsstunden im Industriebereich für die Elternzeit von Hern Löffler.
40-jähriges Dienstjubiläum: Am 29. Juli 2018 beging Oberstudiendirektor Rainer Strack, Schulleiter der SDS, sein 40. Dienstjubiläum. Hierzu gratulierte ihm die stellvertretende Schulleiterin Nicole Achzet im Namen des gesamten Kollegiums und überreichte einen Blumenstrauß. In einer Feierstunde am 14.08.2018 dankte Andrea Männle, stellvertretende Leiterin des Staatlichen Schulamtes für den Rheingau-Taunus-Kreis und die Landeshauptstadt Wiesbaden, für Herrn Stracks Treue im Dienste des Landes Hessen und übergab ihm seine Urkunde.Weiterlesen ...
WLAN-Bereitstellung: Die Vorarbeiten zur Errichtung des WLAN-Netzes sind abgeschlossen. Mitte August sollen die Accesspoints gesetzt werden und Anfang September das WLAN-Netz einsatzbereit sein.
Versäumniszeitenkennzeichen vereinheitlicht: Schulformübergreifend erfolgte die Einheitlichkeit der Kennzeichen von Versäumnissen für Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Kürzeln. Die Liste der Kürzel ist im Klassenbuch einzukleben und ab sofort anzuwenden.
09.08.18 Schulentwicklung 2018: Nach vorläufigem Abschluss der Einschulung zeigt sich, dass die Schülerzahlen im Vollzeitbereich leicht rückläufig und im Teilzeitbereich gewachsen sind. Besonders in den Ausbildungsberufen "Industriekaufmann/-frau", "Verwaltungsfachangestellte/r" und "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement" stiegen die Schülerzahlen an.
14.08.18 QuABB-Beratungsangebot: Barbara Emmelheinz, Sabine Flügel und Petra Gandor, Mitarbeiterinnen von QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule) stellen unseren neuen Berufsschulklassen ihr Beratungsangebot vor. Es beinhaltet Unterstützung bei Schwierigkeiten im Betrieb, der Berufsschule und im privaten Umfeld, Konfliktsituationen und Krisenbewältigung, der Suche nach gemeinsamen Problemlösungen mit allen Beteiligten sowie Koordination und Organisation von individuellen Hilfs- und Unterstützungsangeboten. Verantwortlich für den Ablauf der Vorstellung ist Kollege Michael Väth.
17.08.18 Schulpsychologischer Dienst:Ab dem 01.09.2018 ist der Psychologe Benedikt Herwig für unsere Schule zuständig.
20.08.18 Praktische Lehrerausbildung an der SDS: Heute nimmt Julia Ergaschew im Rahmen ihres Wirtschaftspädagogikstudiums den dritten Teil des obligatorischen Unterrichtspraktikums auf. Diese Phase dauert drei Wochen.
20.08.-07.09.2018 FOS-Klassen auf Hübingenfahrt: Zum zehnten Mal in Folge nimmt der gesamte Fachbereich der Fachoberschule mit rund 500 Schülerinnen und Schülern an der traditionellen Klassenfahrt ins Feriendorf Hübingen teil. Ein Outdoorprogramm mit erlebnispädagogischen Teamübungen, Besuch des Kletterparks, Bogenschießen, Töpfern, Feuerexperimente und gemeinsames Kochen sollen Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten der SuS stärken, das Finden und Einhalten von Werten und Regeln zur Anwendung im Schulalltag festigen sowie Kompetenzen zur Umsetzung eigener Ziele für die Fachoberschulreife fördern und vertiefen.Weiterlesen ...
27.08.18 Europakaufmann/-frau: Nach ersten Sondierungsgesprächen bemüht sich die Schulleitung darum, zukünftig die Zusatzqualifikation "Europakaufmann/Europakauffrau" an der SDS anzubieten. Sie ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die in einem kaufmännischen Berufsausbildungsverhältnis stehen, sich im Unterricht mit internationalen Geschäftsprozessen auseinanderzusetzen, den Europäischen Computerführerschein (European Computer Drivers Licence, ECDL) zu erwerben, Zertifizierungen in zwei europäischen Fremdsprachen zu erlangen und in einem dreiwöchigen Betriebspraktikum im Ausland Berufserfahrung in einem internationalen Umfeld zu sammeln.
03.09.2018 Lehramtspraktikum:Larissa Mayer absolviert bis zum 28.09.2018 an der SDS ein vierwöchiges Praktikum. Sie studiert im 5. Semester an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz Wirtschaftslehre und Sozialkunde; ihr Unterrichtsfach ist Politik.
10.09.2018 Beauftragung:Ab sofort ist Anne Paulsen mit folgenden Aufgaben der Abteilung V der SDS beauftragt: Berufsschule (Steuerfachangestellte/-r, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/-r, Rechtsanwaltsfachangestellte/-r und Justizfachangestellte/-r), Fachschule für Wirtschaft, Erwerb der Fachhochschulreife in der Fachschule sowie Gesundheit und Umwelt.
11.09.2018 Räumungsübung:Am Dienstag, den 11.09.2018, um 11:00 Uhr und am Donnerstag, den 13.09.2018, um 14:00 Uhr finden Räumungsübungen statt. Die Schülerinnen und Schüler sammelten sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern am Haupteingang zum Helmut-Schön-Park.
17.09.2018 Vertretungsverträge:Unsere ehemalige Kollegin Doris Wittmann unterstützt mit einem 3-Stundenvertrag das Kollegenteam im Fachbereich Büromanagement und Herr Okyay Aslantes wird im Fach Englisch für drei Stunden in der Fachschule für Wirtschaft eingesetzt.
Beförderungen:Frau Corinna Snopek, Leiterin der Abteilung III der SDS, wurde zur Studiendirektorin und Frau Tanja König, zuständig für die Organisation der Auslandspraktika, zur Oberstudienrätin befördert. Herr Strack überreicht beiden Kolleginnen ihre Urkunde und gratuliert ihnen sehr herzlich.
21.09.2018 IHK ehrt SDS-Schülerinnen und Schüler:Jessica Buch (Kauffrau für Büromanagement), Daniel Fischer (IT-Systemkaufmann) und Dana Zajac (Bankkauffrau) wurden im Rahmen der dualen Ausbildung an der SDS unterrichtet. Die IHK-Wiesbaden ehrte sie als die Besten ihrer Ausbildungsberufe des Prüfungsjahrgangs 2018. Herr Fischer schloss sogar als Hessenbester ab.
SDS- Schülerinnen und Schüler von der IHK ausgezeichnet...
24.09.2018 Beförderung: Herr Dieter Keßler, der die Aufgaben der Abteilung II der SDS leitet, wurde zum Studiendirektor befördert. Hierzu gratuliert die Schulgemeinde herzlich.
27.09.2018 Ausstellung Kultur und Integration:19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 11BaK veranstalten unter der Leitung von Politiklehrer Johannes Fey eine interaktive Ausstellung zum Thema Kultur und Integration. Inhalt der Veranstaltung war, Integrationsprozesse und -hemmnisse zu analysieren, Akteure und ihre Rollen zu beurteilen und in diesem Kontext maßgebliche Einflussgrößen zu bewerten und einzuordnen mit dem Ziel, ein Verständnis von „Kultur“ herzuleitet, das Veränderungen und Entwicklung als notwendig erachtet. Über 160 Schülerinnen und Schüler der SDS besuchten die Ausstellung.
Deutsch genug? „Deutsche Leitkultur“ als Hemmschuh der Integration?...
15.10.2018 Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit:Schulleiter Rainer Strack gratuliert Volker Schuster zur Lebenszeitverbeamtung und überreicht ihm die Urkunde.
Schulverschönerung:Das Foyer der SDS erstrahlt in neuem Glanz. Während der Herbstferien wurden die Türen im Eingangsbereich inklusive Toilettentür neu gestrichen.
25.10.2018 12er FOS-Klassen besuchen Hochschulinformationstag:Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen informieren sich an der Hochschule RheinMain über Inhalte und Aufbau von Bachelorstudiengängen, Studienfinanzierungsmöglichkeiten sowie Bewerbungs- und Zulassungsverfahren. Gespräche mit Studierenden, Professorinnen und Professoren als auch Besuche von Probevorlesungen wurden zahlreich genutzt.
01.11.2018 WLAN-Bereitstellung:Die Installation des WLAN-Netzes ist abgeschlossen. In einer Sitzung der WLAN-Gruppe wurde die Vergabe der Nutzungsbedingungen und die Aufnahme des Probebetriebes festgelegt. Zur Klärung letzer technischer Details fand am 05.11.2018 ein Treffen mit Vertretern des Medienzentrums statt.
02.11.2018 Schulleitungstagung:In einer ganztägigen Veranstaltung koordinierten die Schulleitungsmitglieder der SDS die zukünftige Entwicklung der Schule.
05.11.2018 12BFB organisiert Pausenverkauf18 SuS der 12BFB verkaufen zwei Wochen lang während der Pausen internationale Spezialitäten aus ihren Heimatländern. Das im LF 17 eingebettete Projekt war pädagogisch und finanziell ein Erfolg; es wurden 650 Euro erlöst. Projektleiterin war Stefanie Bertasius.Weiterlesen...
06.11.2018 Vorbereitungsdienst angetreten:Herr Shkelzen Tahiri, der bereits eine Ausbildung zum Industriekaufmann an der Schulze-Delitzsch-Schule absolviert hat, nimmt die Tätigkeit als Lehrkraft im Vorbereitungsdienst (LiV) auf. Er wird im Schwerpunktfach Wirtschaft und Verwaltung und im Wahlfach Politik ausgebildet.
Ausbildertreffen Fachbereich Versicherungen:Armin Alagic-Müller, Geschäftsführer des Berufsbildungswerkes der
Versicherungswirtschaft Rhein-Main e. V., stellt den Ausbildern/-innen betriebsübergreifende Veranstaltungen zum Ausbildungsberuf "Kaufmann /-frau für Versicherungen und Finanzen" vor. Hierzu gehörten insbesondere die Wahl der betrieblichen Fachaufgaben für die Reporterstellung, Aufbau eines Reportes und Ablauf des Fallbezogenen Fachgespräches.
08.11.2018 Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe:24 Schülerinnen und Schüler der HH-Klassen nehmen an der Informationsveranstaltung "Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe" teil, die vom Amt für Soziale Arbeit veranstaltet wurde. Damit sich die Teilnehmer für ihre anstehende Berufswahl orientieren konnten, wurden Inhalte und Anforderungen folgender acht Ausbildungsberufe praxisnah vorgestellt:
• Verkäufer/-in / Kaufleute im Einzelhandel
• Verwaltungsfachangestellte
• Kaufleute für Büromanagement
• Kaufleute im Gesundheitswesen
• Rechtanwaltsfachangestellte/r
Unter Leitung von Abteilungsleiterin Anne Paulsen und Kollege Ewald Bauer präsentierten die Azubis (Steuerfachangestellte/r) der Klasse 11Stb Arbeitsinhalte und Abläufe im Alltag einer Steuerkanzlei. Mit verantwortlich für die Koordination und Konzeptionierung des Informationstages waren die Abteilungsleiterinnen Simone Breitsch und Corinna Snopek.Weiterlesen...
14.11.2018 Kultusminister AlexanderLorz und Astrid Wallmann zu Gast an der SDS:Die Schulleiter/in aller fünf Wiesbadener Berufsschulen diskutieren mit Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, der Wiesbadener Landtagsabgeordneten Astrid Wallmann und Andrea Männle vom Staatlichen Schulamt über die Herausforderungen, denen Berufsschulen im Alltag gegenüberstehen und die von kommunalen und landesbezogenen Zuständigkeiten beeinflusst werden. Zu den Kernthemen gehörten die Personalgewinnung, Flexibilisierung, Lehrerzuweisung, Gymnasialausbildung, sozialpädagogische Unterstützung (UBUS), Verwaltung sowie Digitalisierung und E-Learning. Weiterlesen...
Erste-Hilfe-Schulung:Nicole Achzet, stv. Schulleiterin, organisiert für zwei Nachmittage in den Räumen der SDS einen Erst-Hilfe-Kurs für Sportlehrer/innen, die alle zwei Jahre ihre Kenntnisse über Sofortmaßnahmen auffrischen müssen. Insgesamt nahmen 16 Kolleginnen und Kollegen an der Schulung teil.
15.11.2018 Schulelternbeirat: Frau Michaela Pagano, Marion Überfeldt und Nora Mitchell werden als Team zum Schulelterbeirate an der SDS bestellt.
19.11.2018 Zweites Staatsexamen bestanden:Herr Tim Witzmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Johannes Fey und Mentorin fürs Wahlfach "Englisch" Doris Gerke.
Vertretungsvertrag:Welcome back im Bankenbereich. Erneut springt unser ehemaliger Abteilungsleiter Jürgen Drieschmanns mit 6 Stunden Vertretungsunterricht pro Woche in Bankenklassen ein. Dadurch wir krankheitsbedingt ausfallender Unterricht kompensiert.
29.11.2018 Bistum Limburg überreicht Trauerkoffer:Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg, besucht auf Einladung von Rainer Strack die SDS. Beide führten gemeinsam mit Krisenseelsorger Thomas Knögel einen Austausch über den möglichen Beitrag von Schule und Kirche, um das Zusammenleben und den Zusammenhalt der Schulgemeinde auf einem respekt- und werteorientierten Fundament zu fördern. Als Gastgeschenk übergab Frau Lecht einen Trauerkoffer, der mit vielfältigen Hilfsmitteln zur Trauerbewältigung gepackt ist. Er wird von Thomas Knögel verwaltet und im Zeitablauf ergänzt. Weiterlesen...
04.12.2018 Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA):Die neue Berufsfachschule BÜA bündelt die drei bisherigen Schulformen (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, zweijährige Berufsfachschule und einjährige höhere Berfufsfachschule), um den SuS nach bereits einem Jahr den Zugang zu der dualen Berufsausbildung zu ermöglichen. Zusätzlich kann ausbildungsbegleitend ein Hauptschul- oder mittlerer Schulabschluss erlangt werden. Um BÜA an der SDS anbieten zu können, bemüht sich die Schulleitung um eine Kooperationsschule mit einem weiteren beruflichen Schwerpunkt. Die Gespräche hierzu beginnen im Januar.
Europäischer Computer Führerschein (ECDL): Der ECDL ist ein international anerkanntes modulares Zertifikat, das den Inhabern Fähigkeiten im effizienten Umgang mit Standard-IT- Applikationen bescheinigt. Das Kollegium beschließt auf der Gesamtkonferenz, die Aufnahme der ECDL-Module in das Curriculum der SDS zu prüfen.
Verspätungen im Zeugnis:Die Gesamtkonferenz legt fest, beginnend mit den Zeugnissen Sommer 2019, ab fünf unentschuldigten Verspätungen im Halbjahr/Block, die Bemerkung "Frau/Herr XY kommt häufig zu spät" im Zeugnis einzutragen.
10.12.2018 Zweites Staatsexamen bestanden: Falko Kaufmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Michael Väth und für das Wahlfach "Deutsch" Gaby Busch.
11.12.2018 Beatmungsmasken:Zur Widerbelebung von Personen mit Atemstillstand wurden 5 Beatmungsmasken beschafft, die bei den Verbandskästen im Lehrerzimmer, Sekretariat, Raum A105, Raum N108 und in der Turnhalle deponiert wurden.
14.12.2018 WLAN-Zeitplan:Ab sofort erfolgt an die KuK die Ausgabe der Zugangscodes für das SDS-WLAN, um es im Pilotbetrieb zu erproben. Zuvor wurden von der WLAN-Gruppe die Nutzungsbedingungen (Datensicherheit, Datenschutz, usw.) entwickelt und von Sebastian Nargang das Log-in Procedere festgelegt. Nach erfolgreicher Pilotierung ist vorgesehen, ab Beginn des 2. Schulhalbjahres 2018/19 das WLAN flächendeckend auch den SuS zur Verfügung zu stellen.
30.01.2019 Neumöblierung Klassenräume:Die Räume B30, B31 und der komplette 1. Stock des B-Gebäudes werden mit 90 Tischen und 180 Stühlen neu ausgestattet. Die Stühle sind vorwärts federnde Freischwinger für ergonomisches Sitzen.
31.01.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten:In einer Feierstunde ehrt Rainer Strack 13 Top-Azubis aus sieben unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben. Es sind: Lukas Zimmermann (Bankkaufmann), Selina Deuser (Steuerfachangestellte), Larissa Adler, Melissa Ernet, Leonie Nowak, Julia Ringel und Svenja Rode (Kauffrauen für Büromanagement), Larissa Lehmann (Industriekauffrau), Johannes Heep und Christian Hofmann (Industriekaufmänner), Armen Narsajan (Kaufmann für Versicherungen und Finanzen), Zoe Fladung (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Jerome Robert Schäfer (Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen).Weiterlesen...
Verabschiedung in den Ruhestand:Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Schulleiter Rainer Strack die Kollegen Arthur Hehlke, Volker Jackwerth und Reiner Obst in ihren Ruhestand und übergibt ihnen die Entlassungsurkunden. Fachbereichsleiter/-innen, Fachkonferenzleiter/-innen und der Personalrat dankten den Pensionären in vielfältiger Weise und mit persönlichen Worten für die wertvolle und hervorragende Zusammenarbeit und wünschten ihnen alles Gute für die Zukunft.Weiterlesen...
01.02.2019 Schulhausverwaltung:Ab dem 01.02.2019 ist Herr Ghezzi als Hausmeister für unsere Schule zuständig. Wir wünschen ihm einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit.
08.02.2019 Berufs- und Studienorientierung:In Kooperation mit der IHK Wiesbaden können alle Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen am Geva-test® Studium & Beruf teilnehmen. Der Test analysiert für jeden Teilnehmer/-in Stärken, Interessen sowie die Leistungsfähigkeit in studien- und ausbildungsrelevanten Bereichen und gibt Tipps zur Beruforientierung kombiniert mit individuellen Karrierevorschlägen. Ansprechpartner hierfür ist Carsten Mergenthaler.
10.02.2019 Sportangebot für Lehrkräfte:Georg Steinrichter informiert über die aktuellen Sportangebote im Berufsschulzentrum. Von Seiten der SDS bietet er für alle Kolleginnen und Kollegen mittwochs von 14:00 bis 15:00 Uhr traditionelles Taekwondo an. Die Teilnahme ist kostenlos.
SPRINT-Gruppe vergrößert sich:Das SPRINT-Team begrüßt als neue Mitglieder Pia Drieschmanns und Dr. Anja Hamm-Beckmann.
14.02.2019 Valentinsaktion:Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmen "Round 2" nutzt den Valentinstag zur Umsetzung ihrer Geschäftsidee "Rosen verschenken". Jede/-r unserer Schulgemeinde hatte die Möglichkeit, Rosen zum Preis von einem Euro pro Stück zu bestellen und personalisiert oder anonym an eine bestimmte Person verschenken zu lassen. Mit 85 Rosen wurden insgesamt 85mal Freude verschenkt. Projektverantwortliche waren die Kolleginnen Stefanie Bertasius und Martina Suhens.
18.02.2019 Hospitation:Von heute bis zum 01.03.2019 hospitiert Frau Cora Dharmani an der SDS, vornehmlich in den Fächern Wirtschaft und Politik. Sie absolvierte ein abgeschlossenes Studium und arbeitet derzeit im Marketingbereich. Verantwortlich für den Hospitationsplan ist Claudia Rubertus.
20.02.2019 QuABB-Info:Die Damen Emmelheinz, Flügel und Gandor von Fresko e.V. informieren die 11er Berufsschulklassen über die Möglichkeiten des QuABB-Beratungsangebots. Ansprechpartner hierfür ist Michael Väth.
21.02.2019 FOS-Informationsnachmittag:Über 100 Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Bildungsangebote der Fachoberschule an der SDS mit ihrem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung. Vorgestellt wurde die Unterrichtsorganisation in den Klassen 11 und 12, der Wahlpflichtunterricht, das Lernbüro, die Praktika und die pädagogischen Fahrten. In Gesprächen und an den Informationstafeln konnten die Interessenten weitere Fragen klären und Einblicke nehmen. Verantwortlich für die Veranstaltung war Abteilungsleiter Dieter Keßler. Weiterlesen...
28.02.2019 Verabschiedung in den Ruhestand:Nach dreizehneinhalb Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat der SDS wurde Ingrid Pfeiffer von der Schulleitung, Kolleginnen und Kollegen, dem Personalrat und den SDS-Singers bei Sekt, Saft und Gebäck mit Blumen und Gutscheinen in den Ruhestand verabschiedet. Sie war für die Beschaffung der gesamten Schulausstattung und Auftragserteilung für Handwerker sowie Rechnungsbearbeitung zuständig. Wir danken für die tolle Zusammenarbeit und wünschen ihr für die Zukunft nur das Beste. Weiterlesen...
01.03.2019 Neueinstellung Sekretariat: Frau Sonja Nagel nimmt ihre Tätigkeiten als Sekretärin an unserer Schule auf. Ihr obliegen die Aufgaben im Zusammenhang mit der Fachschule für Wirtschaft. Frau Nagel hatte während ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau als Schülerin die SDS besucht.
"Aufgabenverteilung Sekretariat: Wegen des Personalwechsels im Sekretariat werden die Zuständigkeiten wie folgt geändert:
Fachoberschule: Frau Müller
Berufsschule: Frau Margiotta
Einjährige und Zweijährige Höhere Berufsfachschule: Frau Becker
Fachschule für Wirtschaft: Frau Nagel
Beschaffung: Frau Müller"
Sozialpädagogische Fachkraft: Frau Shiva Bahadori ist mit einer vollen Stelle im Rahmen von UBUS (Unterrichtsbegleitende Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkräfte ) für die SDS am Dienstagvormittag und Donnerstagnachmittag tätig. Die restlichen Stunden verteilen sich auf die FLS und KSS. Die gebürtige Teheranerin kam 1986 nach Deutschland, studierte Diplompädagogik an der Philipps-Universität in Marburg und hat bereits als Pädagogin bei verschiedenen Bildungsträgern gearbeitet.
08.03.2019 Berufs- und Studienorientierung Im Newsletter Nr. 3 zur Berufs- und Studienorientierung informiert Kollege Carsten Mergenthaler über die BiZ-Veranstaltungen der Agentur für Arbeit Wiesbaden, die IHK-Bildungsmesse – azubi- & studientag und den Info-Tag an der Hochschule in Mainz.Weiterlesen...
11.03.2019 Neuer Zeugnisdruckraum: Das "Keller-Dasein" für das LUSD-Team ist beendet. Das neue Büro für die Zeugniserfassung und den Zeugnisdruck befindet sich ab sofort im Raum A204. Das LUSD-Team dankt der Schulleitung hierfür.
14.03.2019 Beförderung: Frau Anne Paulsen erhält die Urkunde zur Ernennung zur Studiendirektorin zum 1. April 2019. Herr Strack gratuliert ihr im Beisein des Kollegiums herzlich und dankt für ihre Einsatzbereitschaft.
Toilettensanierung: Nach der Begehung der Mädchen- und Jungentoiletten sowie der Toilettenräume für die Lehrerinnen in den Gebäuden B und C zusammen mit dem Hochbauamt wird Sanierungsbedarf für diese Räume festgestellt. Der Beginn der Bauarbeiten ist für die Osterferien geplant.
Neugestaltung Pausenhalle: Der ehemalige Raum der Sweetbox und die Pausenhalle im Gebäudeteil D sollen zu einem großen Raum umgestaltet werden; er kann dann für Klassenarbeiten, Konferenzen und weiterhin als Pausenraum für die SuS genutzt werden. Die Bauarbeiten starten hierfür in den Osterferien.
Wahl zum/zur gewählten Abwesenheitsvertreter/-in: Frau Dr. Anja Hamm-Beckmann wird auf der Gesamtkonferenz zur neuen Abwesenheitsvertreterin der SDS gewählt. Sie nimmt die Wahl an und dankt dem Kollegium für das entgegengebrachte Vertrauen.
"Unser Miteinander": Das Kollegium spricht sich mehrheitlich dafür aus, dem Vorschlag des SOR-Teams zu folgen und das Dokument "Unser Miteinander" um folgenden abschließenden Absatz zu erweitern: „Seit 2014 ist die SDS Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Damit ist unsere Schule und alle in ihr wirkenden, lernenden und unterrichten-den Personen damals und für die Zukunft die Verpflichtung einge-gangen, im Schulalltag antirassistisch und couragiert zu denken und zu handeln.“
15.03.2019 KMK-Fremdsprachenzertifizierung: 20 Schülerinnen und Schüler nehmen an der schulübergreifenden Prüfung zur KMK-Fremdsprachenzertifizierung unter Leitung von Sandra Haberkorn teil. Sie kommen von der SDS (Schulze-Delitzsch-Schule), der BSU (Berufliche Schulen Untertaunus) und der BSGG (Berufliche Schulen Groß-Gerau). 15 Absolventen bestehen die schriftlichen und mündlichen Prüfungen und erhalten von Schulleiter Rainer Strack ihre Zeugnisse. Weiterlesen...
26.03.2019 WLAN-Bereitstellung: Nach erfolgreichem Abschluss der Testphase wird die Nutzung des schulischen WLANs ab sofort für alle Schüler und Schülerinnen (SuS) der SDS freigegeben. Die Klassenlehrer/-innen erläutern den SuS die WLAN-Nutzungsbedingungen und teilen nach schriftlicher Zustimmungserklärung die persönlichen Passwörter aus.
28.03.2019 Personalversammlung: Der Personalrat der SDS hat zur Personalversammlung eingeladen; er informiert zu den Themen Betriebsausflug, Überstundenregelung, Raumkonzept und Lehrerarbeitsplätze. Vorab referierte Herr Lutz Vollbracht (GPRLL) über Lebensarbeitszeitkonten, Pensionsberechnungen und Aktuelles aus dem GPRLL.
29.03.2019 Verabschiedung in den Ruhestand: Frau Claudia Seebald-Krech verlässt nach 17 Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat die SDS. Sie war für die Fachschule für Wirtschaft zuständig. In einer Feierstunde dankte Rainer Strack für die kollegiale, freundschaftliche und absolut loyale Zusammenarbeit und überreichte ihr ein aus Blumen bestehendes Hochseeschiff, dessen Segel aus verschiedenen Gutscheinen bestand.
03.04.2019 Dienstjubiläum: Das Kollegium freut sich mit Cornelia Sturm über die Dankesworte von Rainer Strack anlässlich der Urkundenüberreichung zu ihrem 25jährigen Dienstjubiläum.
04.04.2019 SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
10.04.2019 JUNIOR Landeswettbewerb Hessen: Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmens "Round 2" schafft es, sich für die Endausscheidung des "Junior Expert Landeswettbewerb Hessen 2019" zu qualifizieren. Unter dem Titel „Upcycling von Altmaterialien" präsentierten sie ihre Geschäftsidee, Taschen und Schlüsselanhänger aus Filz und altem Jeansstoff zu nähen und mit Verzierungen zu verschönern. Die Bühnenpräsentation vor 150 Zuschauern, der Geschäftsbericht, der Messestand und ein Juryinterview gehörten zu den Bewertungskriterien.
06.05.2019 Bundesjugendschreiben 2019: 23 Schüler und Schülerinnen aus unterschiedlichsten Schulformen der SDS nehmen an dem von der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien angebotenem Einzelwettbewerb im Tastschreiben teil. Nach Altersklassen differenziert wird bei erfolgreicher Teilnahme eine Urkunde ausgestellt, die als Anlage Bewerbungen um Aus- oder Arbeitsplätze angefügt werden kann. Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihren Leistungen. Am besten schnitt Lea Puscher aus der 11BFF ab. Mit 3096 Punkten belegte sie Platz 1 in Hessen. Zum neunten Mal in Folge war Susanne Vögtler für die Organisation unserer SuS beim Bundesjugendschreiben verantwortlich.
SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
Projekt "Lernort Kino": Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 11HH1, 11HH2, 11BFB und 11BFF sehen an vier Montagen verschieden Filme mit jugendaffinen Themen im Murnau-Filmtheater und diskutieren anschließend darüber. Ziel ist es, über die Multimedialität von Film und Diskussion „Gedankenräume“ zu erschließen, die die Entwicklung der eigenen Identität befördern. Projektträger ist die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft). Projektverantwortliche sind Birgit Goehlnich (Ständige Vertreterin der Obersten Landesjugendbehörden bei der FSK), Sebastian Schnurr (Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung), Rita Thies (Kulturdezernentin a.D., Kulturmanagement, FSK-Prüferin) und vonseiten der SDS Simone Breitsch, Johannes Fey und Simon Vogel. Weiterlesen...
13.05.2019 Herr von Scheidt zu Besuch an der SDS: Schulleiter Rainer Strack lädt seinen Amtsvorgänger Helmut von Scheidt zu einem Austauschgespräch ein. Im Beisein von Nicole Achzet nahmen sie einen Rückblick auf 30 Jahre pädagogischer, baulicher und infrastruktureller Schulentwicklung. Der Besuch endete mit einem Rundgang durch die SDS. Weiterlesen...
18.05.2019 Informationstag der Fachschule für Wirtschaft: Ziel der Veranstaltung war es, mit Vorträgen und im direkten Dialog mit den Studentinnen und Studenten, über die Ziele des Studiums, seine Organisation, Inhalte und Zulassungsvoraussetzungen zu informieren. Auch wurden die Vorteile der in Teilzeit angebotenen Weiterbildung mit ihren anschließend guten beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und Karriereperspektiven anhand von Beispielen belegt.
23.05.2019 Einweihung der umgestalteten Pausenhalle: Nach dreiwöchiger Bauzeit ist durch die Zusammenlegung der ehemaligen Pausenhalle und des Kiosk-Raums im C-Gebäude ist ein moderner und vergrößerter Mehrzweckraum entstanden. Der mit schönem Mobiliar ausgestattete Raum kann u.a. für Konferenzen, Präsentationen von Projektarbeiten, Klassenarbeiten, Vorträgen und Kollegiumsfeiern genutzt werden. Weiterlesen...
29.05.2019 Toilettensanierung: Die Sanierung der Toilettenanlagen für die Schülerinnen und Schüler im D-Gebäude (Schulhof) ist abgeschlossen. Die Sanitäranlagen sind hell und freundlich gestaltet. Sie entsprechen nun den hygienischen Anforderungen. Die Anlagen im B- und C-Gebäude folgen. Die Modernisierung der Lehrertoiletten ist für die Sommerferien geplant.
05.06.2019 Anne Frank Ausstellung: Noch bis zum Schuljahresende wird im Foyer der SDS die Ausstellung "Anne Frank 90" präsentiert. An acht großformatigen Plakaten konnten sich die Schüler*innen mit der Biografie von Anne Frank in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Dabei wurde auch der Frage nachgegangen, welche Bedeutung die Erinnerung an den Holocaust für die Gegenwart besitzt. Verantwortlich hierfür war das SOR-Team mit Simone Breitsch, Susanne Vögtler und Simon Vogel. Weiterlesen...
07.06.2019 Zweites Staatsexamen bestanden: Herr Carsten Noll besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentoren für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" waren Jens Wahl und für das Wahlfach "Politik" Carsten Mergenthaler.
12.06.2019 Interview des Wiesbadener Kurier mit Schulleiter Rainer Strack: Anlässlich seines bevorstehenden Ruhestandes führt Redakteurin Anke Hollingshaus vom Wiesbadener Kurier ein Interview mit Rainer Strack. Weiterlesen...
25.06.2019 Schulleiter Rainer Strack in den Ruhestand verabschiedet: Mit einem bunten und vielseitigem Programm und einer sehr tiefgehenden Würdigung seiner Verdienste wird Rainer Strack im Beisein von 160 Gästen in den Ruhestand verabschiedet: 13 Redner*innen, Auftritte des Schulorchesters der WvS-Schule Wiesbaden, der SDS-Singers und zweier Musikerinnen mit Gitarre und Gesang, Verleihung der "Ehrenmedaille der SDS", Ernennung zum "Ehrenmitglied von SOR-SMC", große Luftballonaktion und unzählig viele Geschenke. Zum Get Together lud Herr Strack vorab zu Canapés, Sekt und alkoholfreien Getränken ein. Nach dem offiziellen Teil klang der Tag mit Kaffee, Kuchen, Getränken und vielen Gesprächen aus. Weiterlesen...
Abschlussfeier der Studierenden der Fachschule für Wirtschaft: Zehn Student*innen absolvieren erfolgreich ihr 6-semestriges berufsbegleitendes Studium zum Staatlich geprüfte/n Betriebswirt*in mit den Schwerpunkten Marketing. Hierzu gratulieren wir herzlich: Xenia Airich, Hanan Dahhou, Vanessa Dinges, Niklas Kögler, Lars Kötschau, Lena Müller, Nataliya Riemer, Desmond Schlie, Dominik Schmitt und Jasko Jasmin Topalovic. Weiterlesen...
27.06.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten: 18 Schüler*innen aus acht unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben, werden von Rainer Strack in einer Feierstunde ausgezeichnet. Es sind: Janina Altenhofen (Bankkauffrau), Alexandra Kotterer und Christian Pasternack (Steuerfachangestellte), Dominik Henzen, Tabea Larwig, Anna-Maria Maas, Sven Plamann, Katharina Popov, Annika Thörle und Michelle Ziemer (Kauffrauen/-männer für Büromanagement), Alexander Mohr (Industriekaufmann), Marc Nebel (IT-Kaufmann), Denise Peikert und Ali Schekebi (Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen), Sabika Bach und Vanessa Bohanka (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Hratschik Latschinjan und Tanja Remmet(Verwaltungsfachangestellte). Weiterlesen...
Verabschiedungen: Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Rainer Strack insgesamt fünf Kolleginnen. In den Ruhestand entlassen werden Heidi Dietrich, Maria Maidhof-Roscher und Angela Rose-Deisenroth. Inge Strack und Petra Hilbert nehmen ein Sabbatjahr. Fachbereichs- und Fachkonferenzleiterinnen sowie der Personalrat dankten den Kolleginnen mit persönlichen Worten für die wertvolle und ausgezeichnete Zusammenarbeit, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft. Im Anschluss wurde mit Canapés, Sekt, Kuchen und Kaffee gefeiert. Weiterlesen... | aktuelles | neu-olvenstedt | gemeinsam den Stadtteil verändern
Veröffentlicht am 13. Januar 2017 von nachbarschaft Kommentar Liebe Akteure & Aktive, liebe Mitstreiter- und Kolleg*innen,
Veröffentlicht am 13. Januar 2017 von nachbarschaft Kommentar Tweet
Veröffentlicht am 23. Mai 2016 von nachbarschaft Kommentar …liebe Mühle, liebes Spielwagen-Team, alles Gute + Liebe zu Eurem 25-Jahre-Fest – toll! Wir feiern das gerne am Freitag mit Euch und freuen uns schon darauf!
Veröffentlicht am 17. Mai 2016 von nachbarschaft Kommentar Mitteilung von der Bürgerinitiative (BI) Olvenstedt: EINLADUNG AN ALLE BÜRGERINNEN UND BÜRGER, STADTUMBAU – AKTUELL – OLVENSTEDTER ZUKUNFT
Veröffentlicht am 2. Mai 2016 von nachbarschaft Kommentar Einladung: am Montag, 2. Mai, 16:00: „Die besten Seiten von Neu Olvenstedt“; im Anschluß (17:45) Diskussionsabend, in der Kümmelsburg: „Neu Olvenstedt – Möglichkeiten positive Stadtteilentwicklung“————–Einladungstext und Route:
Veröffentlicht am 22. September 2015 von nachbarschaft Kommentar Nachbarschaftsfest: „Willkommen Olvenstedt – Refugees welcome!“: Do., 24.9., 15:00 – 19:00 //Celebration in and with neighborhood, “Willkommen Olvenstedt – Refugees Welcome!”, Thursday, 24th of September, 15.00 pm ‐ 19.00 pm; see also English text below//
Ort: Bruno-Taut-Ring 96-100 (Innenhof), 39130 Magdeburg – Neu Olvenstedt (bei starkem Regen Ausweichvariante ins benachbarte Stadtteilzentrum „Die Brücke“, Bruno-Taut-Ring 178)
alles Angebote und Workshops sind kostenfrei; für Essen und Trinken bitten wir jeweils um eine Spende
Über eine kurze Rückmeldung und auch zu Hilfe bei Vorbereitung und Programm, angefragten Infoständen und Kuchenbuffet etc. freuen wir uns (s. Kontakt-Email unten). Danke!
Die Fest- und die IKW-Ankündigung (Interkulturelle Wochen) gibt es auch unter: http://www.agsa.de/Aktuelles/Interkulturelle-Woche
Contributions to the intercultural weeks from the 19th September to the 3rd of October: „Variety. The best against simplemindedness.” (http://www.agsa.de/Aktuelles/Interkulturelle-Woche)//
Interkulturelle Wochen (IKW) „Magdeburg trifft die Welt 2015“ – Veranstaltung auch in Olvenstedt: Nachbarschaftsfest „Willkommen Olvenstedt“ am Do., 24.09.
Veröffentlicht am 13. August 2015 von nachbarschaft Kommentar Interkulturellen Wochen (IKW) 2015„Magdeburg trifft die Welt 2015“
Aktuelle Informationen zum Planungsstand der interkulturellen Woche 2015
Dmitry Naumov © Dmitry Naumov – Fotolia Die bisherigen Veranstaltungsmeldungen und Vorschläge zur Orientierung und Info:
Schreibwerkstatt / Lesung mit Migrant/innen der 2. Einwanderergeneration (AGSA in Kooperation mit interessierten MGLO, 22.9.)
Nachbarschaftsfest „Willkommen Olvenstedt“ (Do., 24.09.)
Methodik /Didaktik Workshop für ehrenamtliche Deutschlehrer/innen (FWA, AGSA, 25./26.9.),
Auseinandersetzen mit Geschichten Geflüchteter über Storytellings, Hangouts, Mediencouch etc. (Hochschule MD/SDL, Medienmanagement, Projekt Die WÄHLERISCHEN, noch ohne Termin),
Lesung „Fische von Berlin“, Eleonora Hummel (Meridian / LMDR, noch ohne Termin),
Rap Workshop für geflüchtete Jugendliche (Flüchtlingsrat, noch ohne Termin),
Termin landesweiter Auftakt: 2.10. in Halle (Zum Tag des Flüchtlings im Rahmen der IKW)
Sommerfest auf Olven 1 am 22. August 2015!!!
Veröffentlicht am 12. August 2015 von nachbarschaft Kommentar Olvenstedter Sommerfest – 22.August 2015 von 11:00 bis 22:00 Marktplatz Olven 1 Ein Fest für die ganze Familie u.a. mit Flohmarkt, Infoständen, Spielmobil, Fußballanlage, Musik und Information, Feuershow und Feuerwerk
Für das leibliche Wohl ist gesorgt- Dank an alle Sponsoren und Helfer – Anmeldung für Flohmarkt und weitere Infos auch unter 0179 / 1634263 – GWA Neu-Olvenstedt / Bürgerinitiative „Olvenstedt“ e.V.
Veröffentlicht am 16. August 2014 von nachbarschaft 1 Aktuell gibt es nun einen Entwurf des Lokalen Aktions Plan (LAP) für Neu Olvenstedt, dies im Rahmen des europäischen RE-Block Projektes über das URBACT-II-Programm.
Veröffentlicht am 3. Juli 2014 von nachbarschaft Kommentar Einladung zum Magdeburger PlanerInnentreffen (PT17): „Baukultur am Rand – wie weiter mit Baukultur und der Umgestaltung der Großwohnsiedlungen am Stadtrand?“
Veröffentlicht am 16. Mai 2014 von nachbarschaft Kommentar Bericht vom Re-Block Projekt „Lokale Aktions Gruppe“ Neu Olvenstedt (gefördert über das EU-URBACT-Programm): Hier noch aktuelle Informationen zur Arbeitsgruppe und zu den nächsten Veranstaltungent. Eine Einladung zum Treffen etc. wird dann nach einer Interessensbekundung und Anmeldung verschickt, organisiert vom Stadtplanungsamt Magdeburg, in Kooperation mit dem „Büro für Stadtteilarbeit Neu Olvenstedt“
Veröffentlicht am 16. Mai 2014 von nachbarschaft Kommentar Bericht: Gäste aus Tokio zu Besuch in Magdeburg – Neu Olvenstedt
Fachdelegation-bei-der-Besichtigung-von-Olven1-in-Neu-OlvenstedtThema Stadtumbau Ost: im Gespräch in der Marktbreite
Veröffentlicht am 11. April 2014 von nachbarschaft Kommentar Einladung zu neue Kunstformen: „TapeArt“ und Workshop zur Kunst im Stadtteil Neu Olvenstedt
Der Workshop findet im Rahmen eines bundesweiten Treffens für die diesjährige „Zentrale Austausch – und Fortbildungsveranstaltung des Bundesverbandes der Jugendfarmen und Aktivspielplätze“ statt, Gastgeber dafür ist der auch in Olvenstedt beheimatete „Spielwagen e.V.“. Erwartet werden dazu ca. 120 pädagogische Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Bau-, Abenteuer- und Aktivspielplätzen, die für das Wochenende in Magdeburg – Neu Olvenstedt herzlich willkommen geheißen werden. Dabei gibt es Gelegenheit in diversen Arbeitsgruppen die pädagogischen und praktischen Möglichkeiten, Wissen und Fähigkeiten für die individuelle Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu erweitern, weiter geht es um den ganz spezifischen Erfahrungsaustausch sowie das persönliche Treffen und Erleben bei der Veranstaltung. Workshopbeschreibung: „Eine Limo für dürstende Brunnenfiguren. Ein Workshop zur Kunst im Stadtteil Neu Olvenstedt“
Auf einem Rundgang durch den Stadtteil lernen wir ganz verschiedene Kunstwerke kennen. Wir entwickeln vor Ort Ideen zum unkonventionellen Umgang mit Brunnen, Skulpturen und Wandbildern. Die Umsetzung von eigenen Kunstprojekten wird konzeptuell erörtert und praktisch ausprobiert. Welche gestalterischen Bausteine gehören zum Kunstwerk? Welche Aktivitäten lassen sich aus konkreten Kunstwerken ableiten? Welche eigenständigen Zusätze sind erlaubt, welche sind unerwünscht? Unsere Kreativität, der gegenseitige Erfahrungsaustausch und diverse Utensilien (Klebeband, Fotocamera, Skizzenblock) werden uns zu überraschenden Interventionen im öffentlichen Raum führen. Von den TeilnehmerInnen mitgebrachte Materialien, Fotos, etc. von eigenen Projekten und/oder (Lieblings-)Kunstwerken bereichern die Gespräche und Veranstaltung.
Veröffentlicht am 10. April 2014 von nachbarschaft Kommentar Hallo liebe Akteure, Kinder und Jugendliche, GWA-Interessierte und MultiplikatorInnen, hier wie versprochen noch mal der link zu Beteiligung, Planungsworkshop für die eigene Einrichtungen bzw. Nachbarschaft, Quartier und Stadt. Und der ausleihbare Werkzeug-Koffer dafür!
Beschreibung Soko-Projekt: www.soko-klima.de Heutige kommunale Planungen gestalten das Lebensumfeld zukünftiger Generationen und beeinflussen unser Klima. Deshalb gehen sie auch und gerade Kinder und Jugendliche und Interessierte aller Genereationen etwas an. Wir wollen dabei unterstützen, als „Soko Klima“ Planungen an Wohnorten zukunfts- und klimasensibel mitzugestalten. Wir wollen klimarelevante Zusammenhänge in den Bereichen Wohnen, Arbeiten, Verkehr und Freizeit sichtbar machen und Handlungswissen für Klimaschutz, Energiewende, Klimafolgenanpassung und Beteiligungsmöglichkeiten im kommunalen Umfeld verbreiten.Das Projekt umfasst eine Prüfung aller Planungsverfahren, bei denen eine Bürgerbeteiligung gesetzlich vorgeschrieben ist, auf ihre Klimarelevanz und die Möglichkeit zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sowie eine Recherche von Planungsverfahren, bei denen eine Beteiligung von Kindern und Jugendlichen stattgefunden hat. Praxisorientierte Materialen zu Klimathemen, über kommunale Planungsabläufe und Beteiligungsmöglichkeiten werden dabei entwickelt.
Jetzt mitmachen! Ihr Schulgelände oder die Straße vor der Schule werden umgebaut? Ihre Schülerinnen und Schüler und auch Sie möchten mitreden? Und was hat das Ganze mit Klimaschutz und Klimawandel zu tun? Das Soko Klima Team unterstützt Sie dabei, sich gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen in kommunale Planungen einzumischen und dabei Ihre Interessen einzubringen und sich gleichzeitig mit Klimathemen auseinanderzusetzen.
Kontakt und Anlaufadresse im Stadtteilbüro dafür: Internationaler Bund – IB Mitte gGmbH, „Büro für Stadtteilarbeit Neu Olvenstedt“ Stadtteilmanagement & Stadtumbau, Stefan Köder, Scharnhorstring 38, D-39130 Magdeburg – Neu Olvenstedt, Telefon:+49-(0)391- 55 923 715, Mobil:+49-(0)160 – 589 41 47 Email: stefan.koeder(ät)internationaler-bund.de Tweet
Veröffentlicht am 10. April 2014 von nachbarschaft Kommentar Tweet
Veröffentlicht am 8. April 2014 von nachbarschaft Kommentar 15 bewegte Jahre ASZ Olvenstedt, ein kleines haupt– und großes ehrenamtliches Team ganz in der Tradition unseres Trägers der Volkssolidarität. Diesen besonderen Höhepunkt möchten wir gern mit Ihnen, unseren ehrenamtlichen Helfern, den zahlreichen Besuchern, Kooperationspartnern und Partnern aus Politik und Verwaltung feiern.
Veröffentlicht am 17. März 2014 von nachbarschaft Kommentar Hallo liebe Interessierte und Akteure von und für den Stadtumbau Neu Olvenstedt,
Fitness-Workout in Olvenstedt: am 15.03.20014 in der J.-Göderitz-Str. 57, beim „Hatsuun Jindo“Karate-Club
Veröffentlicht am 7. März 2014 von nachbarschaft Kommentar Tweet
Veröffentlicht am 24. Januar 2014 von nachbarschaft Kommentar ***Termin Gedenkveranstaltung für Frank Böttcher: am Sa., 8. Feb., um 16:00, an der Endhaltestelle Straßenbahn am Klinikum Olvenstedt. Mehr Infos dazu gibt es demnächst über das BgR und deren Webseite:
Veröffentlicht am 6. Dezember 2013 von nachbarschaft Kommentar Hund am Brunnen Spielende Kinder von Heinrich Apel 1991 Brunnenstieg/Bruno-Taut-Ring in 39130 Magdeburg-Neu-Olvenstedt
Es treffen sich BürgerInnen, Akteure vor Ort, KünstlerInnen, Kulturschaffende, VertreterInnen von Politik, Wohnungsunternehmen, Verwaltung, Hochschule, Vereinen und Institutionen zu einem Rückblick auf Projekte und Arbeiten in 2013 und Ausblick auf Zukünftiges im Jahr 2014. Es werden Projekte zum Stadtumbau und zu Soziales + Kulturelles vorgestellt. Neue Ansichten, Karte Neu Olvenstedt, Büro für Stadtteilarbeit (IB)
Veröffentlicht am 1. Dezember 2013 von nachbarschaft Kommentar Tweet
Einladung Workshop Olvenstedter Chaussee / Olven 1
Veröffentlicht am 15. November 2013 von nachbarschaft Kommentar Einladung Workshop: „Situation Olvenstedter Chaussee / Olven 1“
Workshop: Möglichkeiten einer beidseitigen Straßenöffnung für den Autoverkehr oder Beibehaltung der gegebenen Situation?
Moderator – der Baubeigeordnete Herr Dr. Scheidemann
Termin: Di., 19.11.2013 um 17.30, KJH Kümmelsburg
Öffentliche Veranstaltung auf Wunsch der Bürger und Akteure im Stadtteil, das Baudezernat der Landehauptstadt Magdeburg lädt ein.
Eingeladen sind alle Bürgerinnen & Bürger, Akteure, Gewerbetreibende, Wohnungs-unternehmen, Anwohner und Interessierte, vor allem aus Neu- und Alt Olvenstedt.
Es wird einen Input zum Stand der Stadterneuerung, Verkehrsplanung, Freiraumplanung und verbindliche Bauleitplanung hierzu geben, anschließend eine Variantenvorstellung und Diskussion.
Ort: Kinder- und Jugendhaus „Kümmelsburg“, Rennebogen 167, 39130 Magdeburg – Neu Olvenstedt
Anregungen und Fragen können vor Ort eingebracht werden; sowie im Vorfeld noch bis Di., 19.11.2013, 14:00 beim „Büro für Stadtteilarbeit Neu Olvenstedt“ schriftlich oder per Email, diese werden für den Workshop aufgenommen.
– Stadtplanungsamt Magdeburg
–„Büro für Stadtteilarbeit Neu Olvenstedt“, Tel.: 0391-55923715, Email: stefan.Koeder(ät)internationaler-bund.de
Veröffentlicht am 17. September 2013 von nachbarschaft Kommentar Programm „jugendaktionstag neu olvenstedt“, Fr., 20.9.2013, 15:00 – 20:00:
Veröffentlicht am 11. September 2013 von nachbarschaft Kommentar Einladung zum Kunstspaziergang und Gespräch Neu OlvenstedtDonnerstag, 12. September 2013
Veröffentlicht am 3. Juli 2013 von nachbarschaft Kommentar Wir freuen uns über gute Nachrichten aus dem Stadtteil: Es gibt eine neue Spielplatzpatenschaft für Olvenstedt, am Scharnhorstring 3! Dies ist Dank dem unentgeltlichen Sponsoring durch eine engagierte Firma aus der Wohnungswirtschaft in Kooperation mit der Otto von Guericke-Genossenschaft möglich, wie Herr Kruse und Herr Braun (beide von der unterstützenden Immobilien-Firma) bei einem Pressetermin dem Stadtteilmanager Stefan Köder und der Volksstimme erzählten. „Tue Gutes und sprich darüber, könnten wir dazu auch sagen: Das ist eine tolle Sache für die Aufwertung des in Neu Olvenstedt gelegenen Quartiers „Düppler Mühle“! Schön ist es, dass dies ganz direkt den Kindern vor Ort zugute kommt. Sowie gleichzeitig und nachhaltig die Nachbarschaft mit dem sozialen Zusammenhalt im Quartier unterstützt, was ein wichtiger Aspekt in einer guten Stadtteilarbeit ist“, wie Stefan Köder vom „Büro für Stadtteilarbeit lobend heraushebt. „Denn die dortigen benachbarten Freiflächen und der grüne Fuß- und Radweg „Torweg“ als wichtige Verbindungsachse im Stadtteil gewinnen durch die regelmässige Pflege gleich ein Stück mehr Sauberkeit, Sicherheit und vor allem Lebendigkeit. All dies zeigt, dass sich Engagement und Einsatz für das Quartier und das Gemeinwesen -sowohl sozial als auch wirtschaftlich!- lohnen. Und es in Neu Olvenstedt in die richtige Richtung geht!“
Veröffentlicht am 19. Juni 2013 von nachbarschaft Kommentar Sommerfest wird verschoben: Wie die „Bürgerinitiative Olvenstedt e.V.“ bekannt gibt, muss das für den Sa., 22.6.2013 geplante Sommerfest auf Olven 1 wegen Hochwasser-Nachwirkungen leider verschoben werden. Neuer Termin ist wahrscheinlich im August und wird noch bekannt gegeben (dann in der Volksstimme oder auf der Internetseite der BI, siehe dazu unsere „links“-Seite) , s. auch Beitrag von Herrn Gehrmann (GWA-Sprecher + BI Olvenstedt) dazu unter „Termine Termine“ weiter unten!.
Veröffentlicht am 6. Juni 2013 von nachbarschaft Kommentar Es wird wieder eine geführte Tour durch den Stadtteil Neu Olvenstedt mit dem Thema „Kunst im Stadtteil: Die mystische Seite von Neu Olvenstedt erleben…“ geben: Am Mittwoch, 12. Juni 2013!
Veröffentlicht am 24. Mai 2013 von nachbarschaft Kommentar Gestern und heute wurde nun tatsächlich und leider der Fliederhof mit den Mosaiken von Bruno Groth in Neu Olvenstedt abgerissen (der ehemaliger Nachbarschaftstreff-Flachbau, in der Johannes-Göderitz-Str. 32, erbaut 1987).
Veröffentlicht am 24. Mai 2013 von nachbarschaft Kommentar Das Bündnis gegen Rechts Magdeburg sammelt immer noch zusammen mit engagierten BürgerInnen und Akteuren Spenden für die Wiederherstellung des Gedenksteins für Frank Böttcher in Neu Olvenstedt.
Bündnis gegen Rechts Magdeburg c/o Miteinander e.V., Erich-Weinert-Str. 30, 39104 Magdeburg
Telefon: 0391 / 620 77 43, Fax: 0391 / 620 77 40 E-Mail: bgrmagdeburg (at) miteinander-ev (.) de Facebook: www.facebook.com/BgRMagdeburg
Veröffentlicht am 18. April 2013 von nachbarschaft 1 Das URBACT-Programm ist das aktuelle europäisches Austausch- und Lernprogramm zur Förderung nachhaltiger Stadtentwicklung.
Termine Termine Termine Olvenstedt
Veröffentlicht am 10. April 2013 von nachbarschaft 1 Am Mi., 17.4., ab 17:30 ist „GWA-Treffen Neu Olvenstedt / NordWest“ im Offenen Treff der Volkssolidarität, Hugo-Junkers-Allee 54a, 39128 Magdeburg.
Themen: 1. Begrüßung, 2. Protokollkontrolle von der Märzsitzung
3. Gesprächsrunde mit Frau Dag (Seniorenbeirat Magdeburg, Vorsitzende), 4. Informationen vom Stadtteilmanager (Herr Köder)
5. Termine und Veranstaltungen (Was war bis jetzt gelaufen, was sind die nächsten Termine), 6. Stand Sportfest der Generationen am 14.05.13, 7. 20. Mühlentag, Rund um die Düppler Mühle ( Herr Weske ) 8. Bürgeranliegen / Sonstiges
(Rüdiger Jeziorski, GWA Sprecher) —
Am Sa., 20.4. ist Aufräumfest und Magdeburg-Putzt-Sich“-Aktion für Neu Olvenstedt. Start 9:00 vor dem Büro der Bürgerinitiative Olvenstedt, von dort dann die Marktbreite entlang bis Olven 1 und Sternsee. Arbeitsgeräte werden zum Teil gestellt, können aber auch gern mitgebracht werden. Alle sind eingeladen mitzumachen, Mittags gibt es ein kostenfreise Essen für alle HelferInnen!
Am Mi., 24.4., ab 17:oo ist „GWA-Treffen Neu Olvenstedt“ in den Räumen der „Magdeburger Tafel Olvenstedt“ (St. Josef Straße 82).
Vorhaben 2013 u.a. Sommerfest , Olvenstedter Chaussee / Olven 1
(Gast Herr Dr. Scheidemann, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr), Info zur Diskussion Förderrichtlinie GWA , Bürgeranliegen
(Matthias Gehrmann, GWA Sprecher Neu Olvenstedt , Tel. 0179 – 1634263 oder 0391 – 24207078 , www.bürgerinitiative-olvenstedt.de)
Alle Veranstaltungen sind natürlich kostenfrei 😉 und offen für alle BürgerInnen und Akteure!!!
Veröffentlicht am 17. Januar 2013 von nachbarschaft Kommentar Neujahresempfang Neu Olvenstedt 15.1.13
Denn der Einladung zum Neu Olvenstedter Neujahrsempfang am 15. Januar im Kinder- & Jugendtreff „Mühle“ des Spielwagen e.V. folgten mehr als 60 Gäste aus vielen Bereichen des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens. Sie brachten Interesse, Neuigkeiten und jede Menge Spaß am wechselseitigen Austausch mit. Der Neujahresempfang hatte zum Thema „Soziales + Kunst und Kultur + Stadtumbau in Neu Olvenstedt“ und wurde vom Spielwagen e.V., dem „Büro für Stadtteilarbeit Neu Olvenstedt“ (IB) und von OlvenTV organisiert
Kommentar Kunst Neu Olvenstedt, Postkarte vorne (künstlerische Gestaltung Dagmar Schmidt)
21. Dezember 2012 von nachbarschaft Veröffentlicht unter Allgemein Kommentar hinterlassen
Veröffentlicht am 20. Dezember 2012 von nachbarschaft Kommentar Im Dezember 2012 wurden die Wikipedia-Daten zu Neu Olvenstedt noch mal ergänzt und verbessert. Somit ist der Stadtteil aktuell dargestellt und dokumentiert, auch im WorldWideWeb und in der führenden und kostenfreien Wikipedia-Enzykoplädie. Wir freuen uns!
Veröffentlicht am 20. Dezember 2012 von nachbarschaft Kommentar Workshop-Empfehlung zum Fundraising in Vereinen und sozialen Initiativen am 25. + 26. Januar 2013, Titel: “WIR BRAUCHEN FÖRDERER!”
Veröffentlicht am 13. Dezember 2012 von nachbarschaft Kommentar Liebe Stadtentwicklungs- und Stadtteilarbeit-Interessierte,
Veröffentlicht am 14. November 2012 von nachbarschaft Kommentar Ende Oktober gab es eine bundesweite Tagung zu „Mikrofinanzierung für Quartiere“
Kontakt: KIZ gemeinnützige Projektgesellschaft mbH, Offenbach, Tel.: 069 / 667796-204, Fax: 069 / 667796-222, Mail:elisabethneumann@kiz.de Tweet
Veröffentlicht am 1. November 2012 von nachbarschaft Kommentar Ideenfindungs-Workshop für jugendliche Stadtverbesserer
Magdeburg. Wie sieht eine nach den Ideen von Jugendlichen gestaltete Stadt aus? Die Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. plant im Rahmen des im August 2012 neu gestarteten Projektes „Partizipation im Plattenbau“ (PimP) mit Jugendlichen aus Sachsen-Anhalt diese Frage zu beantworten. Am 2. November 2012 erhalten erstmalig in der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung Kümmelsburg Mädchen und Jungen im Alter von 12 bis 27 Jahren die Möglichkeit, bei einem Ideenfindungs-Workshop für jugendliche Stadtverbesserer eigene Projektideen vorzuschlagen. Termin: 02.11.2012, 17:00-19:00 UhrOrt: Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung Kümmelsburg, Rennebogen 167, 39130 MagdeburgKosten: keine
Broschüre „Heizspiegel 2012“ mit Gutschein für kostenloses Heizgutachten erhältlich!
Veröffentlicht am 1. November 2012 von nachbarschaft Kommentar Ab sofort ist die Broschüre “Heizspiegel 2012″ -inkl. Gutschein für ein kostenloses Heizgutachten bis 28.02.2013- erhältlich!
Wo? Im “Büro für Stadtteilarbeit Neu Olvenstedt” zu den Sprechzeiten (Scharnhorstring 38, Do. 10:00-12:00 und 14:00-17:00 oder nach Absprache), im Bürgerbüro West und bei vielen anderen öffentlichen Auslegestellen.
Inhalte: Vergleichswerte zu Heizenergieverbrauch, Heizkosten, Gutschein für Heizgutachten, CO2-Emissionen etc.; herausgegeben von der Bundesregierung in Zusammenarbeit mit dem DMB (Deutscher Mieterbund).
Interessant für Menschen, die sowohl mit einfachen Maßnahmen Geld als auch Energie einsparen wollen, also für alle aufmerksamen Hausbesitzer als auch für clevere und bewusste Mieter!!!
Veröffentlicht am 24. Oktober 2012 von Steff Kommentar „Die Zukunft der Platte“ – Vortrag und Diskussion
Aktualisierte Quartiersvereinbarung für Neu Olvenstedt 2012 veröffentlicht
Veröffentlicht am 30. August 2012 von Steff Kommentar Seit dem 27.08.2012 ist die aktualisierte Quartiersvereinbarung für Neu Olvenstedt im Internet einzusehen unter:
www.magdeburg.de\bürger+stadt\leben in magdeburg\Planen,Bauen,Wohnen\Stadtentwicklung\stadtumbauportal\Quartiersvereinbarung Neu Olvenstedt
Die aktualisierte Quartiersvereinbarung ist auch unter „links“ auf dieser Website aufgeführt.
Zu den Änderungen der Quartiersvereinbarung wird es voraussichtlich eine Veranstaltung am Mi., 14.11. um 17.30 Uhr geben, im KJH „Kümmelsburg“ (ehem. KJFZ Weiberkiste-Weizengrund), Am Rennebogen.
Mehr Informationen dazu sind vom Stadtplanungsamt, dem Büro von Herrn Burckhardt Lischka (MdB, SPD), der Bürgerinitiative Olvenstedt e.V. und dem „Büro für Stadtteilarbeit Neu Olvenstedt“ erhältlich.
Veröffentlicht am 30. August 2012 von Steff Kommentar URBACT-Projektidee „RE-Block“: zukunftweisender Stadtumbau von Großraumsiedlungen für die Entwicklung von grünen, lebendigen und sozialen Nachbarschaften
Veröffentlicht am 10. August 2012 von Steff Kommentar Hier die Neuigkeit und gute Nachricht für die Ferienzeit in Olvenstedt:
Neues von der Foto-Wanderausstellung „Nachbarschaften – Miteinander“
Veröffentlicht am 8. August 2012 von Steff Kommentar Die prämierten Bilder des Fotowettbewerbs 2012 -und auch ein paar mehr- sind in einer Ausstellung, die zur Zeit durch Magdeburg wandert zu sehen. Bisher war die Austellung -nach der öffentlichen Prämierung im ASZ Olvenstedt- zum Fotowettbewerb „Nachbarschaften- Miteinander“ schon im Einkaufscenter Florapark, im Rathaus im Saal der Partnerschaften und im städtischen Altenpflegeheim in der Göderitzstraße / Neu Olvenstedt zu besichtigen.
Vom 16. August bis zum 13. September 2012 präsentiert die
Stadtteilbibliothek Flora-Park die Fotoausstellung „Nachbarschaften – Miteinander“. Weitere Termine folgen!
Veröffentlicht am 1. August 2012 von Steff Kommentar Es fehlen nur noch die Spielfeldstreifen, der Basketball-Korb und die Schlosserarbeiten für den Ballfangzaun: dann ist der Bolzplatz und das Spielfeld am Torweg nach erfolgter Sanierung wieder einsatz- und spielbereit!
Veröffentlicht am 5. Juli 2012 von Steff Kommentar Hallo, für das diesjährige Sommerferienprogramm (2012) in Olvenstedt sind die ersten Termine und -tollen!- Highlights eingegangen. Die Termine sind auf dieser Website zu finden unter: projekte/sommerferienprogramm 2012
Veröffentlicht am 26. Juni 2012 von Steff Kommentar Die Streitschlichter-AG der Sekundarschule „Wilhelm Weitling“ wird sich weiter zu einer Schülerfirma entwickeln. Toll, wir gratulieren!!!
Einladung zu den Wasserspielen am Kümmelsberg, am 7.Juli 2012, in der KJFE Weiberkiste Weizengrund
Veröffentlicht am 26. Juni 2012 von Steff Kommentar Einladung zu den Wasserspielen am Kümmelsberg, am 7.Juli 2012. KJFE Weiberkiste Weizengrund
Großes Sommerfest Olvenstedt, am 23. Juni 2012
Veröffentlicht am 19. Juni 2012 von Steff Kommentar Die GWA Neu Olvenstedt und Bürgerinitiative Olvenstedt e.V. laden ein:
Großes Sommerfest für Olvenstedt!
auf Olven 1, am Sa., 23. Juni 2012
Folgendes Programm steht:
10 -12 Uhr Tauchen im Sternsee
14-22 Uhr Sommerfest
Kindereisenbahn, -karussell, Clown, Spielmobile, Die fröhlichen Elbharmonikas um 15 Uhr, Musik und Informationen, Flohmarkt, Feuershow und -werk
Ab 16:30 Vorführung „Experimentelles Brückenbau-Projekt“ der Hochschule Magdeburg-Stendal, Fachbereich Industrial Design, sowie weiter Aktionen, Flashmob und Kunst-Installationen. Flohmarkt-Anmeldungen und sonstige Informationen unter: bi-olvenstedt@gmx.de, 0391-9908205 oder 01791634263.
Für das leibliche Wohl ist ausreichend gesorgt, Eis vom Pinguin, Gulaschkanone, Crepes, Grillstand und Bierwagen sind vor Ort.
mehr Informationen und Programm auch unter der Rubrik „projekte“ sowie:
Veröffentlicht am 16. Juni 2012 von Fotos Kommentar Am 12. Juni 2012 fand als Höhepunkt des Fotowettbewerbs 2012
SSchäfer-Alt-Olv WKuntermann-AltOlv
KDKnauel-Nordwest JeKnauel-9-Nordwest SSchäfer-Nordwest
Veröffentlicht am 12. Juni 2012 von Jan_ist_OP Kommentar Ein erstes Gewinnerfoto vom Fotowettbewerb, die restlichen Gewinner-Fotos werden demnächst auch hier veröffentlicht! Mehr dazu auch unter „projekte“.
Einladung zur feierlichen Preisverleihung Fotowettbewerb „Nachbarschaften-Miteinander“
Feierliche + öffentliche Foto-Preisverleihung am 12.Juni 2012, ab 17:00, im ASZ Olvenstedt: ASZ Olvenstedt, Tel. 0391-722 15 63, Olvenstedt -St.-Josef-Str. 50A, 39130 Magdeburg
Gerne KollegInnen, Familie und alle Interessierte mitbringen!!! Wir freuen uns. Tweet
Veröffentlicht am 30. Mai 2012 von Jan_ist_OP Kommentar Am Do., 7.6., ab 16:00 wird es den 2. Kunstspaziergang als „Liebeserklärung 2.0 an Olvenstedt!“ geben!
Veröffentlicht am 16. Mai 2012 von Fotos Kommentar Stelle nur mal 2 Fotos rein
Veröffentlicht am 12. Mai 2012 von Jan_ist_OP Kommentar Gute Nachrichten:
Veröffentlicht am 12. Mai 2012 von Jan_ist_OP 1 Wettbewerbsstart: ab sofort
Letzte Beiträge Neujahresempfang Olvenstedt: Di., 24.1.2017, ab 17:00! Herzliche Einladung – es spielt Duo „Marianne & Tamuna“ (Violine/Gitarre)
Letzte Kommentarelila bei Neues vom Lokalen Aktions Plan (LAP) für Neu Olvenstedt und dem RE-Block Projektc.c. kiesel bei kunst + stadtteilspaziergang mit peter bergfeldMatthias Gehrmann bei Termine Termine Termine OlvenstedtStefan aus Olvenstedt bei Gute Nachrichten aus dem Stadtteil: Neu Olvenstedt ist ins europäische URBACT-Projekt „RE-Block“ aufgenommen worden!Silvio Schmidt bei linksArchive Januar 2017 | de |
q-de-774 | Projekte in Hessen. Welche Auszeichnung hat das Kollegium von Cornelia Sturm erhalten? | Chronik 2018/19 – Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden
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06.08.18 Schuljahresbeginn 2018/19: Schulleiter Rainer Strack begrüßt im Rahmen einer Dienstbesprechung das gesamte Kollegium, wünscht allen einen erfolgreichen Start in das neue Schuljahr und gibt wichtige personelle und organisatorische Veränderungen bekannt:
Personalia: Nicht mehr zum Kollegium der SDS gehören Torsten Roggan und Carola Rosa. Herr Roggan wurde an die Lehrkräfteakademie versetzt und Frau Rosa wechselte als Abteilungsleiterin an die Kerschensteinerschule.
Neuzugänge:Jennifer Schiradin erhielt nach erfolgreichem Abschluss ihres Referendariats an der SDS eine Festanstellung. Sie unterrichtet die Fächer Wirtschaftslehre und Deutsch.
Dr. Bastian Knippschild heißen wir als neuen Kollegen willkommen. Er absolvierte sein Referendariat an der Martin-Niemöller-Schule in Wiesbaden und unterrichtet die Fächer Mathematik und Physik.
Luisa Colombel wird als Berufseinsteigerin mit den Fächern Wirtschaftslehre und Politik eingesetzt. Langfristig wird sie den Versicherungsbereich verstärken.
Die Unterrichtskapazitäten in den Fächern Spanisch und Religion werden durch den Einsatz von Anne Scharnbacher erweitert.
Andreas Kohrn unterstützt mit einer halben Stelle das Kollegenteam im Fach Religion.
Anke Weingardts Vertrag wurde um ein Jahr verlängert. Sie unterrichtet mit einer halben Stelle die Fächer Mathematik und Naturwissenschaften.
Jürgen Drieschmanns unterstützt mit einem 8-Stunden Vertrag weiterhin das Kollegium im Fach Politik.
Vertretungsvertrag: Frau Lange-Schächer kommt an die SDS zurück. Sie übernimmt Unterichtsstunden im Industriebereich für die Elternzeit von Hern Löffler.
40-jähriges Dienstjubiläum: Am 29. Juli 2018 beging Oberstudiendirektor Rainer Strack, Schulleiter der SDS, sein 40. Dienstjubiläum. Hierzu gratulierte ihm die stellvertretende Schulleiterin Nicole Achzet im Namen des gesamten Kollegiums und überreichte einen Blumenstrauß. In einer Feierstunde am 14.08.2018 dankte Andrea Männle, stellvertretende Leiterin des Staatlichen Schulamtes für den Rheingau-Taunus-Kreis und die Landeshauptstadt Wiesbaden, für Herrn Stracks Treue im Dienste des Landes Hessen und übergab ihm seine Urkunde.Weiterlesen ...
WLAN-Bereitstellung: Die Vorarbeiten zur Errichtung des WLAN-Netzes sind abgeschlossen. Mitte August sollen die Accesspoints gesetzt werden und Anfang September das WLAN-Netz einsatzbereit sein.
Versäumniszeitenkennzeichen vereinheitlicht: Schulformübergreifend erfolgte die Einheitlichkeit der Kennzeichen von Versäumnissen für Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Kürzeln. Die Liste der Kürzel ist im Klassenbuch einzukleben und ab sofort anzuwenden.
09.08.18 Schulentwicklung 2018: Nach vorläufigem Abschluss der Einschulung zeigt sich, dass die Schülerzahlen im Vollzeitbereich leicht rückläufig und im Teilzeitbereich gewachsen sind. Besonders in den Ausbildungsberufen "Industriekaufmann/-frau", "Verwaltungsfachangestellte/r" und "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement" stiegen die Schülerzahlen an.
14.08.18 QuABB-Beratungsangebot: Barbara Emmelheinz, Sabine Flügel und Petra Gandor, Mitarbeiterinnen von QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule) stellen unseren neuen Berufsschulklassen ihr Beratungsangebot vor. Es beinhaltet Unterstützung bei Schwierigkeiten im Betrieb, der Berufsschule und im privaten Umfeld, Konfliktsituationen und Krisenbewältigung, der Suche nach gemeinsamen Problemlösungen mit allen Beteiligten sowie Koordination und Organisation von individuellen Hilfs- und Unterstützungsangeboten. Verantwortlich für den Ablauf der Vorstellung ist Kollege Michael Väth.
17.08.18 Schulpsychologischer Dienst:Ab dem 01.09.2018 ist der Psychologe Benedikt Herwig für unsere Schule zuständig.
20.08.18 Praktische Lehrerausbildung an der SDS: Heute nimmt Julia Ergaschew im Rahmen ihres Wirtschaftspädagogikstudiums den dritten Teil des obligatorischen Unterrichtspraktikums auf. Diese Phase dauert drei Wochen.
20.08.-07.09.2018 FOS-Klassen auf Hübingenfahrt: Zum zehnten Mal in Folge nimmt der gesamte Fachbereich der Fachoberschule mit rund 500 Schülerinnen und Schülern an der traditionellen Klassenfahrt ins Feriendorf Hübingen teil. Ein Outdoorprogramm mit erlebnispädagogischen Teamübungen, Besuch des Kletterparks, Bogenschießen, Töpfern, Feuerexperimente und gemeinsames Kochen sollen Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten der SuS stärken, das Finden und Einhalten von Werten und Regeln zur Anwendung im Schulalltag festigen sowie Kompetenzen zur Umsetzung eigener Ziele für die Fachoberschulreife fördern und vertiefen.Weiterlesen ...
27.08.18 Europakaufmann/-frau: Nach ersten Sondierungsgesprächen bemüht sich die Schulleitung darum, zukünftig die Zusatzqualifikation "Europakaufmann/Europakauffrau" an der SDS anzubieten. Sie ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die in einem kaufmännischen Berufsausbildungsverhältnis stehen, sich im Unterricht mit internationalen Geschäftsprozessen auseinanderzusetzen, den Europäischen Computerführerschein (European Computer Drivers Licence, ECDL) zu erwerben, Zertifizierungen in zwei europäischen Fremdsprachen zu erlangen und in einem dreiwöchigen Betriebspraktikum im Ausland Berufserfahrung in einem internationalen Umfeld zu sammeln.
03.09.2018 Lehramtspraktikum:Larissa Mayer absolviert bis zum 28.09.2018 an der SDS ein vierwöchiges Praktikum. Sie studiert im 5. Semester an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz Wirtschaftslehre und Sozialkunde; ihr Unterrichtsfach ist Politik.
10.09.2018 Beauftragung:Ab sofort ist Anne Paulsen mit folgenden Aufgaben der Abteilung V der SDS beauftragt: Berufsschule (Steuerfachangestellte/-r, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/-r, Rechtsanwaltsfachangestellte/-r und Justizfachangestellte/-r), Fachschule für Wirtschaft, Erwerb der Fachhochschulreife in der Fachschule sowie Gesundheit und Umwelt.
11.09.2018 Räumungsübung:Am Dienstag, den 11.09.2018, um 11:00 Uhr und am Donnerstag, den 13.09.2018, um 14:00 Uhr finden Räumungsübungen statt. Die Schülerinnen und Schüler sammelten sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern am Haupteingang zum Helmut-Schön-Park.
17.09.2018 Vertretungsverträge:Unsere ehemalige Kollegin Doris Wittmann unterstützt mit einem 3-Stundenvertrag das Kollegenteam im Fachbereich Büromanagement und Herr Okyay Aslantes wird im Fach Englisch für drei Stunden in der Fachschule für Wirtschaft eingesetzt.
Beförderungen:Frau Corinna Snopek, Leiterin der Abteilung III der SDS, wurde zur Studiendirektorin und Frau Tanja König, zuständig für die Organisation der Auslandspraktika, zur Oberstudienrätin befördert. Herr Strack überreicht beiden Kolleginnen ihre Urkunde und gratuliert ihnen sehr herzlich.
21.09.2018 IHK ehrt SDS-Schülerinnen und Schüler:Jessica Buch (Kauffrau für Büromanagement), Daniel Fischer (IT-Systemkaufmann) und Dana Zajac (Bankkauffrau) wurden im Rahmen der dualen Ausbildung an der SDS unterrichtet. Die IHK-Wiesbaden ehrte sie als die Besten ihrer Ausbildungsberufe des Prüfungsjahrgangs 2018. Herr Fischer schloss sogar als Hessenbester ab.
SDS- Schülerinnen und Schüler von der IHK ausgezeichnet...
24.09.2018 Beförderung: Herr Dieter Keßler, der die Aufgaben der Abteilung II der SDS leitet, wurde zum Studiendirektor befördert. Hierzu gratuliert die Schulgemeinde herzlich.
27.09.2018 Ausstellung Kultur und Integration:19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 11BaK veranstalten unter der Leitung von Politiklehrer Johannes Fey eine interaktive Ausstellung zum Thema Kultur und Integration. Inhalt der Veranstaltung war, Integrationsprozesse und -hemmnisse zu analysieren, Akteure und ihre Rollen zu beurteilen und in diesem Kontext maßgebliche Einflussgrößen zu bewerten und einzuordnen mit dem Ziel, ein Verständnis von „Kultur“ herzuleitet, das Veränderungen und Entwicklung als notwendig erachtet. Über 160 Schülerinnen und Schüler der SDS besuchten die Ausstellung.
Deutsch genug? „Deutsche Leitkultur“ als Hemmschuh der Integration?...
15.10.2018 Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit:Schulleiter Rainer Strack gratuliert Volker Schuster zur Lebenszeitverbeamtung und überreicht ihm die Urkunde.
Schulverschönerung:Das Foyer der SDS erstrahlt in neuem Glanz. Während der Herbstferien wurden die Türen im Eingangsbereich inklusive Toilettentür neu gestrichen.
25.10.2018 12er FOS-Klassen besuchen Hochschulinformationstag:Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen informieren sich an der Hochschule RheinMain über Inhalte und Aufbau von Bachelorstudiengängen, Studienfinanzierungsmöglichkeiten sowie Bewerbungs- und Zulassungsverfahren. Gespräche mit Studierenden, Professorinnen und Professoren als auch Besuche von Probevorlesungen wurden zahlreich genutzt.
01.11.2018 WLAN-Bereitstellung:Die Installation des WLAN-Netzes ist abgeschlossen. In einer Sitzung der WLAN-Gruppe wurde die Vergabe der Nutzungsbedingungen und die Aufnahme des Probebetriebes festgelegt. Zur Klärung letzer technischer Details fand am 05.11.2018 ein Treffen mit Vertretern des Medienzentrums statt.
02.11.2018 Schulleitungstagung:In einer ganztägigen Veranstaltung koordinierten die Schulleitungsmitglieder der SDS die zukünftige Entwicklung der Schule.
05.11.2018 12BFB organisiert Pausenverkauf18 SuS der 12BFB verkaufen zwei Wochen lang während der Pausen internationale Spezialitäten aus ihren Heimatländern. Das im LF 17 eingebettete Projekt war pädagogisch und finanziell ein Erfolg; es wurden 650 Euro erlöst. Projektleiterin war Stefanie Bertasius.Weiterlesen...
06.11.2018 Vorbereitungsdienst angetreten:Herr Shkelzen Tahiri, der bereits eine Ausbildung zum Industriekaufmann an der Schulze-Delitzsch-Schule absolviert hat, nimmt die Tätigkeit als Lehrkraft im Vorbereitungsdienst (LiV) auf. Er wird im Schwerpunktfach Wirtschaft und Verwaltung und im Wahlfach Politik ausgebildet.
Ausbildertreffen Fachbereich Versicherungen:Armin Alagic-Müller, Geschäftsführer des Berufsbildungswerkes der
Versicherungswirtschaft Rhein-Main e. V., stellt den Ausbildern/-innen betriebsübergreifende Veranstaltungen zum Ausbildungsberuf "Kaufmann /-frau für Versicherungen und Finanzen" vor. Hierzu gehörten insbesondere die Wahl der betrieblichen Fachaufgaben für die Reporterstellung, Aufbau eines Reportes und Ablauf des Fallbezogenen Fachgespräches.
08.11.2018 Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe:24 Schülerinnen und Schüler der HH-Klassen nehmen an der Informationsveranstaltung "Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe" teil, die vom Amt für Soziale Arbeit veranstaltet wurde. Damit sich die Teilnehmer für ihre anstehende Berufswahl orientieren konnten, wurden Inhalte und Anforderungen folgender acht Ausbildungsberufe praxisnah vorgestellt:
• Verkäufer/-in / Kaufleute im Einzelhandel
• Verwaltungsfachangestellte
• Kaufleute für Büromanagement
• Kaufleute im Gesundheitswesen
• Rechtanwaltsfachangestellte/r
Unter Leitung von Abteilungsleiterin Anne Paulsen und Kollege Ewald Bauer präsentierten die Azubis (Steuerfachangestellte/r) der Klasse 11Stb Arbeitsinhalte und Abläufe im Alltag einer Steuerkanzlei. Mit verantwortlich für die Koordination und Konzeptionierung des Informationstages waren die Abteilungsleiterinnen Simone Breitsch und Corinna Snopek.Weiterlesen...
14.11.2018 Kultusminister AlexanderLorz und Astrid Wallmann zu Gast an der SDS:Die Schulleiter/in aller fünf Wiesbadener Berufsschulen diskutieren mit Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, der Wiesbadener Landtagsabgeordneten Astrid Wallmann und Andrea Männle vom Staatlichen Schulamt über die Herausforderungen, denen Berufsschulen im Alltag gegenüberstehen und die von kommunalen und landesbezogenen Zuständigkeiten beeinflusst werden. Zu den Kernthemen gehörten die Personalgewinnung, Flexibilisierung, Lehrerzuweisung, Gymnasialausbildung, sozialpädagogische Unterstützung (UBUS), Verwaltung sowie Digitalisierung und E-Learning. Weiterlesen...
Erste-Hilfe-Schulung:Nicole Achzet, stv. Schulleiterin, organisiert für zwei Nachmittage in den Räumen der SDS einen Erst-Hilfe-Kurs für Sportlehrer/innen, die alle zwei Jahre ihre Kenntnisse über Sofortmaßnahmen auffrischen müssen. Insgesamt nahmen 16 Kolleginnen und Kollegen an der Schulung teil.
15.11.2018 Schulelternbeirat: Frau Michaela Pagano, Marion Überfeldt und Nora Mitchell werden als Team zum Schulelterbeirate an der SDS bestellt.
19.11.2018 Zweites Staatsexamen bestanden:Herr Tim Witzmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Johannes Fey und Mentorin fürs Wahlfach "Englisch" Doris Gerke.
Vertretungsvertrag:Welcome back im Bankenbereich. Erneut springt unser ehemaliger Abteilungsleiter Jürgen Drieschmanns mit 6 Stunden Vertretungsunterricht pro Woche in Bankenklassen ein. Dadurch wir krankheitsbedingt ausfallender Unterricht kompensiert.
29.11.2018 Bistum Limburg überreicht Trauerkoffer:Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg, besucht auf Einladung von Rainer Strack die SDS. Beide führten gemeinsam mit Krisenseelsorger Thomas Knögel einen Austausch über den möglichen Beitrag von Schule und Kirche, um das Zusammenleben und den Zusammenhalt der Schulgemeinde auf einem respekt- und werteorientierten Fundament zu fördern. Als Gastgeschenk übergab Frau Lecht einen Trauerkoffer, der mit vielfältigen Hilfsmitteln zur Trauerbewältigung gepackt ist. Er wird von Thomas Knögel verwaltet und im Zeitablauf ergänzt. Weiterlesen...
04.12.2018 Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA):Die neue Berufsfachschule BÜA bündelt die drei bisherigen Schulformen (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, zweijährige Berufsfachschule und einjährige höhere Berfufsfachschule), um den SuS nach bereits einem Jahr den Zugang zu der dualen Berufsausbildung zu ermöglichen. Zusätzlich kann ausbildungsbegleitend ein Hauptschul- oder mittlerer Schulabschluss erlangt werden. Um BÜA an der SDS anbieten zu können, bemüht sich die Schulleitung um eine Kooperationsschule mit einem weiteren beruflichen Schwerpunkt. Die Gespräche hierzu beginnen im Januar.
Europäischer Computer Führerschein (ECDL): Der ECDL ist ein international anerkanntes modulares Zertifikat, das den Inhabern Fähigkeiten im effizienten Umgang mit Standard-IT- Applikationen bescheinigt. Das Kollegium beschließt auf der Gesamtkonferenz, die Aufnahme der ECDL-Module in das Curriculum der SDS zu prüfen.
Verspätungen im Zeugnis:Die Gesamtkonferenz legt fest, beginnend mit den Zeugnissen Sommer 2019, ab fünf unentschuldigten Verspätungen im Halbjahr/Block, die Bemerkung "Frau/Herr XY kommt häufig zu spät" im Zeugnis einzutragen.
10.12.2018 Zweites Staatsexamen bestanden: Falko Kaufmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Michael Väth und für das Wahlfach "Deutsch" Gaby Busch.
11.12.2018 Beatmungsmasken:Zur Widerbelebung von Personen mit Atemstillstand wurden 5 Beatmungsmasken beschafft, die bei den Verbandskästen im Lehrerzimmer, Sekretariat, Raum A105, Raum N108 und in der Turnhalle deponiert wurden.
14.12.2018 WLAN-Zeitplan:Ab sofort erfolgt an die KuK die Ausgabe der Zugangscodes für das SDS-WLAN, um es im Pilotbetrieb zu erproben. Zuvor wurden von der WLAN-Gruppe die Nutzungsbedingungen (Datensicherheit, Datenschutz, usw.) entwickelt und von Sebastian Nargang das Log-in Procedere festgelegt. Nach erfolgreicher Pilotierung ist vorgesehen, ab Beginn des 2. Schulhalbjahres 2018/19 das WLAN flächendeckend auch den SuS zur Verfügung zu stellen.
30.01.2019 Neumöblierung Klassenräume:Die Räume B30, B31 und der komplette 1. Stock des B-Gebäudes werden mit 90 Tischen und 180 Stühlen neu ausgestattet. Die Stühle sind vorwärts federnde Freischwinger für ergonomisches Sitzen.
31.01.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten:In einer Feierstunde ehrt Rainer Strack 13 Top-Azubis aus sieben unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben. Es sind: Lukas Zimmermann (Bankkaufmann), Selina Deuser (Steuerfachangestellte), Larissa Adler, Melissa Ernet, Leonie Nowak, Julia Ringel und Svenja Rode (Kauffrauen für Büromanagement), Larissa Lehmann (Industriekauffrau), Johannes Heep und Christian Hofmann (Industriekaufmänner), Armen Narsajan (Kaufmann für Versicherungen und Finanzen), Zoe Fladung (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Jerome Robert Schäfer (Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen).Weiterlesen...
Verabschiedung in den Ruhestand:Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Schulleiter Rainer Strack die Kollegen Arthur Hehlke, Volker Jackwerth und Reiner Obst in ihren Ruhestand und übergibt ihnen die Entlassungsurkunden. Fachbereichsleiter/-innen, Fachkonferenzleiter/-innen und der Personalrat dankten den Pensionären in vielfältiger Weise und mit persönlichen Worten für die wertvolle und hervorragende Zusammenarbeit und wünschten ihnen alles Gute für die Zukunft.Weiterlesen...
01.02.2019 Schulhausverwaltung:Ab dem 01.02.2019 ist Herr Ghezzi als Hausmeister für unsere Schule zuständig. Wir wünschen ihm einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit.
08.02.2019 Berufs- und Studienorientierung:In Kooperation mit der IHK Wiesbaden können alle Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen am Geva-test® Studium & Beruf teilnehmen. Der Test analysiert für jeden Teilnehmer/-in Stärken, Interessen sowie die Leistungsfähigkeit in studien- und ausbildungsrelevanten Bereichen und gibt Tipps zur Beruforientierung kombiniert mit individuellen Karrierevorschlägen. Ansprechpartner hierfür ist Carsten Mergenthaler.
10.02.2019 Sportangebot für Lehrkräfte:Georg Steinrichter informiert über die aktuellen Sportangebote im Berufsschulzentrum. Von Seiten der SDS bietet er für alle Kolleginnen und Kollegen mittwochs von 14:00 bis 15:00 Uhr traditionelles Taekwondo an. Die Teilnahme ist kostenlos.
SPRINT-Gruppe vergrößert sich:Das SPRINT-Team begrüßt als neue Mitglieder Pia Drieschmanns und Dr. Anja Hamm-Beckmann.
14.02.2019 Valentinsaktion:Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmen "Round 2" nutzt den Valentinstag zur Umsetzung ihrer Geschäftsidee "Rosen verschenken". Jede/-r unserer Schulgemeinde hatte die Möglichkeit, Rosen zum Preis von einem Euro pro Stück zu bestellen und personalisiert oder anonym an eine bestimmte Person verschenken zu lassen. Mit 85 Rosen wurden insgesamt 85mal Freude verschenkt. Projektverantwortliche waren die Kolleginnen Stefanie Bertasius und Martina Suhens.
18.02.2019 Hospitation:Von heute bis zum 01.03.2019 hospitiert Frau Cora Dharmani an der SDS, vornehmlich in den Fächern Wirtschaft und Politik. Sie absolvierte ein abgeschlossenes Studium und arbeitet derzeit im Marketingbereich. Verantwortlich für den Hospitationsplan ist Claudia Rubertus.
20.02.2019 QuABB-Info:Die Damen Emmelheinz, Flügel und Gandor von Fresko e.V. informieren die 11er Berufsschulklassen über die Möglichkeiten des QuABB-Beratungsangebots. Ansprechpartner hierfür ist Michael Väth.
21.02.2019 FOS-Informationsnachmittag:Über 100 Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Bildungsangebote der Fachoberschule an der SDS mit ihrem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung. Vorgestellt wurde die Unterrichtsorganisation in den Klassen 11 und 12, der Wahlpflichtunterricht, das Lernbüro, die Praktika und die pädagogischen Fahrten. In Gesprächen und an den Informationstafeln konnten die Interessenten weitere Fragen klären und Einblicke nehmen. Verantwortlich für die Veranstaltung war Abteilungsleiter Dieter Keßler. Weiterlesen...
28.02.2019 Verabschiedung in den Ruhestand:Nach dreizehneinhalb Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat der SDS wurde Ingrid Pfeiffer von der Schulleitung, Kolleginnen und Kollegen, dem Personalrat und den SDS-Singers bei Sekt, Saft und Gebäck mit Blumen und Gutscheinen in den Ruhestand verabschiedet. Sie war für die Beschaffung der gesamten Schulausstattung und Auftragserteilung für Handwerker sowie Rechnungsbearbeitung zuständig. Wir danken für die tolle Zusammenarbeit und wünschen ihr für die Zukunft nur das Beste. Weiterlesen...
01.03.2019 Neueinstellung Sekretariat: Frau Sonja Nagel nimmt ihre Tätigkeiten als Sekretärin an unserer Schule auf. Ihr obliegen die Aufgaben im Zusammenhang mit der Fachschule für Wirtschaft. Frau Nagel hatte während ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau als Schülerin die SDS besucht.
"Aufgabenverteilung Sekretariat: Wegen des Personalwechsels im Sekretariat werden die Zuständigkeiten wie folgt geändert:
Fachoberschule: Frau Müller
Berufsschule: Frau Margiotta
Einjährige und Zweijährige Höhere Berufsfachschule: Frau Becker
Fachschule für Wirtschaft: Frau Nagel
Beschaffung: Frau Müller"
Sozialpädagogische Fachkraft: Frau Shiva Bahadori ist mit einer vollen Stelle im Rahmen von UBUS (Unterrichtsbegleitende Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkräfte ) für die SDS am Dienstagvormittag und Donnerstagnachmittag tätig. Die restlichen Stunden verteilen sich auf die FLS und KSS. Die gebürtige Teheranerin kam 1986 nach Deutschland, studierte Diplompädagogik an der Philipps-Universität in Marburg und hat bereits als Pädagogin bei verschiedenen Bildungsträgern gearbeitet.
08.03.2019 Berufs- und Studienorientierung Im Newsletter Nr. 3 zur Berufs- und Studienorientierung informiert Kollege Carsten Mergenthaler über die BiZ-Veranstaltungen der Agentur für Arbeit Wiesbaden, die IHK-Bildungsmesse – azubi- & studientag und den Info-Tag an der Hochschule in Mainz.Weiterlesen...
11.03.2019 Neuer Zeugnisdruckraum: Das "Keller-Dasein" für das LUSD-Team ist beendet. Das neue Büro für die Zeugniserfassung und den Zeugnisdruck befindet sich ab sofort im Raum A204. Das LUSD-Team dankt der Schulleitung hierfür.
14.03.2019 Beförderung: Frau Anne Paulsen erhält die Urkunde zur Ernennung zur Studiendirektorin zum 1. April 2019. Herr Strack gratuliert ihr im Beisein des Kollegiums herzlich und dankt für ihre Einsatzbereitschaft.
Toilettensanierung: Nach der Begehung der Mädchen- und Jungentoiletten sowie der Toilettenräume für die Lehrerinnen in den Gebäuden B und C zusammen mit dem Hochbauamt wird Sanierungsbedarf für diese Räume festgestellt. Der Beginn der Bauarbeiten ist für die Osterferien geplant.
Neugestaltung Pausenhalle: Der ehemalige Raum der Sweetbox und die Pausenhalle im Gebäudeteil D sollen zu einem großen Raum umgestaltet werden; er kann dann für Klassenarbeiten, Konferenzen und weiterhin als Pausenraum für die SuS genutzt werden. Die Bauarbeiten starten hierfür in den Osterferien.
Wahl zum/zur gewählten Abwesenheitsvertreter/-in: Frau Dr. Anja Hamm-Beckmann wird auf der Gesamtkonferenz zur neuen Abwesenheitsvertreterin der SDS gewählt. Sie nimmt die Wahl an und dankt dem Kollegium für das entgegengebrachte Vertrauen.
"Unser Miteinander": Das Kollegium spricht sich mehrheitlich dafür aus, dem Vorschlag des SOR-Teams zu folgen und das Dokument "Unser Miteinander" um folgenden abschließenden Absatz zu erweitern: „Seit 2014 ist die SDS Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Damit ist unsere Schule und alle in ihr wirkenden, lernenden und unterrichten-den Personen damals und für die Zukunft die Verpflichtung einge-gangen, im Schulalltag antirassistisch und couragiert zu denken und zu handeln.“
15.03.2019 KMK-Fremdsprachenzertifizierung: 20 Schülerinnen und Schüler nehmen an der schulübergreifenden Prüfung zur KMK-Fremdsprachenzertifizierung unter Leitung von Sandra Haberkorn teil. Sie kommen von der SDS (Schulze-Delitzsch-Schule), der BSU (Berufliche Schulen Untertaunus) und der BSGG (Berufliche Schulen Groß-Gerau). 15 Absolventen bestehen die schriftlichen und mündlichen Prüfungen und erhalten von Schulleiter Rainer Strack ihre Zeugnisse. Weiterlesen...
26.03.2019 WLAN-Bereitstellung: Nach erfolgreichem Abschluss der Testphase wird die Nutzung des schulischen WLANs ab sofort für alle Schüler und Schülerinnen (SuS) der SDS freigegeben. Die Klassenlehrer/-innen erläutern den SuS die WLAN-Nutzungsbedingungen und teilen nach schriftlicher Zustimmungserklärung die persönlichen Passwörter aus.
28.03.2019 Personalversammlung: Der Personalrat der SDS hat zur Personalversammlung eingeladen; er informiert zu den Themen Betriebsausflug, Überstundenregelung, Raumkonzept und Lehrerarbeitsplätze. Vorab referierte Herr Lutz Vollbracht (GPRLL) über Lebensarbeitszeitkonten, Pensionsberechnungen und Aktuelles aus dem GPRLL.
29.03.2019 Verabschiedung in den Ruhestand: Frau Claudia Seebald-Krech verlässt nach 17 Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat die SDS. Sie war für die Fachschule für Wirtschaft zuständig. In einer Feierstunde dankte Rainer Strack für die kollegiale, freundschaftliche und absolut loyale Zusammenarbeit und überreichte ihr ein aus Blumen bestehendes Hochseeschiff, dessen Segel aus verschiedenen Gutscheinen bestand.
03.04.2019 Dienstjubiläum: Das Kollegium freut sich mit Cornelia Sturm über die Dankesworte von Rainer Strack anlässlich der Urkundenüberreichung zu ihrem 25jährigen Dienstjubiläum.
04.04.2019 SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
10.04.2019 JUNIOR Landeswettbewerb Hessen: Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmens "Round 2" schafft es, sich für die Endausscheidung des "Junior Expert Landeswettbewerb Hessen 2019" zu qualifizieren. Unter dem Titel „Upcycling von Altmaterialien" präsentierten sie ihre Geschäftsidee, Taschen und Schlüsselanhänger aus Filz und altem Jeansstoff zu nähen und mit Verzierungen zu verschönern. Die Bühnenpräsentation vor 150 Zuschauern, der Geschäftsbericht, der Messestand und ein Juryinterview gehörten zu den Bewertungskriterien.
06.05.2019 Bundesjugendschreiben 2019: 23 Schüler und Schülerinnen aus unterschiedlichsten Schulformen der SDS nehmen an dem von der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien angebotenem Einzelwettbewerb im Tastschreiben teil. Nach Altersklassen differenziert wird bei erfolgreicher Teilnahme eine Urkunde ausgestellt, die als Anlage Bewerbungen um Aus- oder Arbeitsplätze angefügt werden kann. Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihren Leistungen. Am besten schnitt Lea Puscher aus der 11BFF ab. Mit 3096 Punkten belegte sie Platz 1 in Hessen. Zum neunten Mal in Folge war Susanne Vögtler für die Organisation unserer SuS beim Bundesjugendschreiben verantwortlich.
SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
Projekt "Lernort Kino": Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 11HH1, 11HH2, 11BFB und 11BFF sehen an vier Montagen verschieden Filme mit jugendaffinen Themen im Murnau-Filmtheater und diskutieren anschließend darüber. Ziel ist es, über die Multimedialität von Film und Diskussion „Gedankenräume“ zu erschließen, die die Entwicklung der eigenen Identität befördern. Projektträger ist die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft). Projektverantwortliche sind Birgit Goehlnich (Ständige Vertreterin der Obersten Landesjugendbehörden bei der FSK), Sebastian Schnurr (Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung), Rita Thies (Kulturdezernentin a.D., Kulturmanagement, FSK-Prüferin) und vonseiten der SDS Simone Breitsch, Johannes Fey und Simon Vogel. Weiterlesen...
13.05.2019 Herr von Scheidt zu Besuch an der SDS: Schulleiter Rainer Strack lädt seinen Amtsvorgänger Helmut von Scheidt zu einem Austauschgespräch ein. Im Beisein von Nicole Achzet nahmen sie einen Rückblick auf 30 Jahre pädagogischer, baulicher und infrastruktureller Schulentwicklung. Der Besuch endete mit einem Rundgang durch die SDS. Weiterlesen...
18.05.2019 Informationstag der Fachschule für Wirtschaft: Ziel der Veranstaltung war es, mit Vorträgen und im direkten Dialog mit den Studentinnen und Studenten, über die Ziele des Studiums, seine Organisation, Inhalte und Zulassungsvoraussetzungen zu informieren. Auch wurden die Vorteile der in Teilzeit angebotenen Weiterbildung mit ihren anschließend guten beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und Karriereperspektiven anhand von Beispielen belegt.
23.05.2019 Einweihung der umgestalteten Pausenhalle: Nach dreiwöchiger Bauzeit ist durch die Zusammenlegung der ehemaligen Pausenhalle und des Kiosk-Raums im C-Gebäude ist ein moderner und vergrößerter Mehrzweckraum entstanden. Der mit schönem Mobiliar ausgestattete Raum kann u.a. für Konferenzen, Präsentationen von Projektarbeiten, Klassenarbeiten, Vorträgen und Kollegiumsfeiern genutzt werden. Weiterlesen...
29.05.2019 Toilettensanierung: Die Sanierung der Toilettenanlagen für die Schülerinnen und Schüler im D-Gebäude (Schulhof) ist abgeschlossen. Die Sanitäranlagen sind hell und freundlich gestaltet. Sie entsprechen nun den hygienischen Anforderungen. Die Anlagen im B- und C-Gebäude folgen. Die Modernisierung der Lehrertoiletten ist für die Sommerferien geplant.
05.06.2019 Anne Frank Ausstellung: Noch bis zum Schuljahresende wird im Foyer der SDS die Ausstellung "Anne Frank 90" präsentiert. An acht großformatigen Plakaten konnten sich die Schüler*innen mit der Biografie von Anne Frank in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Dabei wurde auch der Frage nachgegangen, welche Bedeutung die Erinnerung an den Holocaust für die Gegenwart besitzt. Verantwortlich hierfür war das SOR-Team mit Simone Breitsch, Susanne Vögtler und Simon Vogel. Weiterlesen...
07.06.2019 Zweites Staatsexamen bestanden: Herr Carsten Noll besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentoren für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" waren Jens Wahl und für das Wahlfach "Politik" Carsten Mergenthaler.
12.06.2019 Interview des Wiesbadener Kurier mit Schulleiter Rainer Strack: Anlässlich seines bevorstehenden Ruhestandes führt Redakteurin Anke Hollingshaus vom Wiesbadener Kurier ein Interview mit Rainer Strack. Weiterlesen...
25.06.2019 Schulleiter Rainer Strack in den Ruhestand verabschiedet: Mit einem bunten und vielseitigem Programm und einer sehr tiefgehenden Würdigung seiner Verdienste wird Rainer Strack im Beisein von 160 Gästen in den Ruhestand verabschiedet: 13 Redner*innen, Auftritte des Schulorchesters der WvS-Schule Wiesbaden, der SDS-Singers und zweier Musikerinnen mit Gitarre und Gesang, Verleihung der "Ehrenmedaille der SDS", Ernennung zum "Ehrenmitglied von SOR-SMC", große Luftballonaktion und unzählig viele Geschenke. Zum Get Together lud Herr Strack vorab zu Canapés, Sekt und alkoholfreien Getränken ein. Nach dem offiziellen Teil klang der Tag mit Kaffee, Kuchen, Getränken und vielen Gesprächen aus. Weiterlesen...
Abschlussfeier der Studierenden der Fachschule für Wirtschaft: Zehn Student*innen absolvieren erfolgreich ihr 6-semestriges berufsbegleitendes Studium zum Staatlich geprüfte/n Betriebswirt*in mit den Schwerpunkten Marketing. Hierzu gratulieren wir herzlich: Xenia Airich, Hanan Dahhou, Vanessa Dinges, Niklas Kögler, Lars Kötschau, Lena Müller, Nataliya Riemer, Desmond Schlie, Dominik Schmitt und Jasko Jasmin Topalovic. Weiterlesen...
27.06.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten: 18 Schüler*innen aus acht unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben, werden von Rainer Strack in einer Feierstunde ausgezeichnet. Es sind: Janina Altenhofen (Bankkauffrau), Alexandra Kotterer und Christian Pasternack (Steuerfachangestellte), Dominik Henzen, Tabea Larwig, Anna-Maria Maas, Sven Plamann, Katharina Popov, Annika Thörle und Michelle Ziemer (Kauffrauen/-männer für Büromanagement), Alexander Mohr (Industriekaufmann), Marc Nebel (IT-Kaufmann), Denise Peikert und Ali Schekebi (Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen), Sabika Bach und Vanessa Bohanka (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Hratschik Latschinjan und Tanja Remmet(Verwaltungsfachangestellte). Weiterlesen...
Verabschiedungen: Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Rainer Strack insgesamt fünf Kolleginnen. In den Ruhestand entlassen werden Heidi Dietrich, Maria Maidhof-Roscher und Angela Rose-Deisenroth. Inge Strack und Petra Hilbert nehmen ein Sabbatjahr. Fachbereichs- und Fachkonferenzleiterinnen sowie der Personalrat dankten den Kolleginnen mit persönlichen Worten für die wertvolle und ausgezeichnete Zusammenarbeit, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft. Im Anschluss wurde mit Canapés, Sekt, Kuchen und Kaffee gefeiert. Weiterlesen... | Europameisterschaft im Distanzreiten 2017 in Brüssel / Belgien - Distanzreiten
Am 17. August 2017 (14.-19. August) fand die Europameisterschaft im Distanzreiten 2017 im Bois de la Cambre in Brüssel (Belgien) statt. Für Deutschland gingen Sabrina, Melanie, Rebecca Arnold und Ursula Klingbeil an den Start.
Sabrina Arnold gewann mit Tarzibus (07:14:52 / 22,531 km/h) und ist Europameisterin im Distanzreiten 2017. Glückwunsch auch an Rebecca Arnold mit Serpa 2 (11:14:46 / 14,521 km/h) zum erfolgreichen Finish.
In der Teamwertung gewann Spanien vor Italien und Schweden. Platz 4 für die Schweiz, Platz 5 für Bulgarien.
Leider konnten Ursula Klingbeil mit Aid du Florival und Melanie Arnold mit Sevinc OX aus Deutschland, sowie Veronika Münger mit Ups du Cavallon und Andrea Amacher mit Rustik d’Alsace aus der Schweiz den Ritt nicht in der Wertung beenden.
68 Starter, 33 in der Wertung
Sabrina Arnold (Deutschland) mit Tarzibus (07:14:52 / 22,531 km/h)
Alex Luque Moral (Spanien) mit Calandria PH (07:32:41 / 21,644 km/h)
Angel Soy Coll (Spanien) mit Tonik de Becherel (07:32:42 / 21,643 km/h)
Omar Blanco Rodrigo (Spanien) mit Selif de la Nie (07:50:22 / 20,831 km/h)
Kamilla Kart (Polen) mit For Ferro (08:07:20 / 20,105 km)
Laetitia Goncalves (Frankreich) mit Tam Tam Tokay (08:11:45 / 19,925 km/h)
Allan Leon (Frankreich) mit Spirit de Crouz (08:11:46 / 19,924 km/h)
Carmen Römer (Niederlande) mit Priam des Roches (08:13:40 / 19,847 km/h)
Perrine Campanini (Italien) mit Vega du Clos (08:35:43 / 18,999 km/h)
Sara Henriksson (Schweden) mit Elopolda (08:35:44 / 18,998 km/h)
Tom Macguinness (Irland) mit Sasha d’Aillais (08:47:35 / 18,571 km/h)
Barbara Lissarrague (Schweiz) mit Ainhoa Arkiris (09:09:12 / 17,840 km/h)
Karin Boulanger (Belgien) mit Tawfiq du Courtisot (09:09:13 / 17,840 km/h)
Constanza Laliscia (Italien mit Rok (09:18:21 / 17,548 km/h)
Miriam Mala (Slowakai) mit Spirit (09:24:35 / 17,354 km/h)
Harry Ingram (Großbritannien) mit Warrens Hill Chayze (09:25:54 / 17,314 km/h)
Rachel Atkinson (Großbritannien) mit Tannasg Psyches Realm (09:25:56 / 17,313 km/h)
Jeanette Wilhelm (Niederlande) mit Chatar F (09:25:58 / 17,312 km/h)
Luca Campagnoni (Italien) mit Kida (09:44:01 / 16,777 km/h)
Patricia Schilliger (Schweiz) mit Djoba de Luriecq (09:52:27 / 16,538 km/h)
Gina Saetrang Holby (Norwegen) mit PL Sharif (09:59:44 / 16,337 km/h)
Margarida Oliveira Soares (Portugal) mit Eclipse da Camoeira (09:59:45 / 16,337 km/h)
Romane Yernaux (Belgien) mit Sichen des Sauvlons (10:01:26 / 16,291 km/h)
Rumen Boyanov (Bulgarien) mit Tihawan d’Emmare (10:19:28 / 15,817 km/h)
Denis Furlanski (Bulgarien) mit Pompey (10:25:07 / 15,674 km/h)
Emma Svanang (Schweden) mit TS Coyote (10:26:47 / 15,632 km/h)
Anneli Ohlen (Schweden) mit Min Pontijack (10:26:48 / 15,632 km/h)
Lena Erikkson (Schweden) mit Willy Wonka (10:26:49 / 15,631 km/h)
Ivan Stoichev (Bulgarien) mit Moz (10:31:06 / 15,525 km/h)
Petr Jadlovsky (Tschechische Republik) mit Naomi Dakota (10:58:12 / 14,886 km/h)
Heigo Rohtla (Estland) mit Fatas Zanzibaar (10:58:13 / 14,886 km/h)
Rebecca Arnold (Deutschland) mit Serpa 2 (11:14:46 / 14,521 km/h)
Jeanne Brefin (Schweiz) mit Partiba CH (11:14:47 / 14,520 km/h)
Spanien (22:55:45 – erste 3 Reiter zusammen)
Italien (27:38:05 – erste 3 Reiter zusammen)
Schweden (29:29:19 – erste 3 Reiter zusammen)
Schweiz (30:16:26 – erste 3 Reiter zusammen)
Bulgarien (31:15:41 – erste 3 Reiter zusammen)
Startlisten zum Download:
Startliste Einzelreiter
BRÜSSEL – EUROPAMEISTERSCHAFT IM DISTANZREITEN 2017
von Christian Lüke
Am 17. August war die belgische Hauptstadt Brüssel Veranstaltungssort der Europameisterschaft im Distanzreiten 2017.Zwei Tage später wurde auf der gleichen Strecke zusätzlich die Weltmeisterschaft der Jungen Pferde auf 120 km ausgetragen. Die Beflaggung entlang der Strecke war Schwarz-Gelb-Rot, die Farben der belgischen Fahne, aber auch die Farben Deutschlands! Sabrina Arnold war die überragende Reiterin in Brüssel, auf beiden Wettbewerben stand sie ganzoben auf dem Podest: Europameisterin mit Tarzibus und Siegerin der WM der Jungen Pferde mit Tammam la Lizonne.
Die Austragung eines Distanzritt-Championats in einer Großstadt ist selten. Organisiert wurde die diesjährige Europameisterschaft in Brüssel vom ehemaligen belgischen Distanzreiter und jetzigen belgischen Nationaltrainer Pierre Arnould. Nachdem die EM 2015 und WM 2016 in dem slowakischen Šamorín stattfanden, hatte sich sich Arnould für Brüssel als Austragungsort der EM 2017 stark gemacht. Eines seiner Anliegen war es, den Distanzreitsport durch die Großstadtnähe in der Öffentlichkeit bekannter zu machen, so wie 1994 im Stadtpark von Den Haag, wo Arnould einst mit seinem Pferd Belle bei den WEG den 7. Rang belegte. Nach den Brussels Equestrian Endurance Masters im August 2016 – der erfolgreichen EM-Testveranstaltung – stand Brüssel als Veranstaltungsort der EM in diesem Jahr fest, ebenfalls auch für die WM der Jungen Pferde 2017. Man dufte gespannt sein, wie sich ein solches Großevent mit einer Hauptstadt verbinden lässt.
Für Deutschland konnten sich im Vorfeld vier Distanzreiterinnen für die EM qualifizieren: Rebecca Arnold (Walddorf-Häslach) mit ihrem 10-jährigen Wallach Serpa 2, Sabrina Arnold (Venelles/ Südfrankreich) mit dem ebenfalls 10-jährigen Wallach Tarzibus, Uschi Klingbeil (Buch) mit der 10-jährigen Stute Aid du Florival und Melanie Arnold (Kirchheim-Teck) mit Sevinc OX, der 14 Jahre alten Stute, die bereits dreimal die Deutsche Meisterschaft unter Melanie gewonnen hat. Als Team-Tierärztin begleitete Martina Zink die Mannschaft, Nicolas Hörmann vom DOKR war zusätzlich in Brüssel, um sich als Beobachter ein Bild von unserem Team zu machen.
Die Wahrscheinlichkeit einer oder sogar mehrerer Medaillen für Deutschland unter Equipechefin Annette Nothhaft war hoch, denn sowohl die 4 Starterinnen, als auch die Pferde sind absolut hochkarätig. Allerdings war die Konkurrenz von Weltklasse! Mitdabei waren u.a. Jaume Punti Dachs und Alex Luque Moral, die amtierenden Welt- und Vizeweltmeister. Jaume wusste von Sabrinas Favoritenrolle und hatte Tarzibus im Vorfeld schon genau beobachtet, sogar dessen Mutter gekauft, da er wusste, um was für ein Ausnahmepferd es sich bei Tarzibus handelt! Vor dem Ritt gab es eine gemeinsame Telefonkonferenz und der Plan für den Ritt war der, dass Sabrina mit Tarzibus auf Sieg reitet. Unsere anderen drei Reiterinnen wollten ihren Ritt nach Eigeneinschätzung entsprechend des Leistungsvermögens ihrer Pferdes einteilen, Uschi weiter vorne, Melanie und Rebecca gemeinsam in der hinteren Hälfte, da für sie in dem starken Startfeld die Hoffnung auf eine Einzelmedaille nicht realistisch erschien. Die Top-Teams der Mitbewerber hießen Spanien, Frankreich und Italien.
Melanie und Rebecca, die bereits gemeinsam trainiert hatten, beschlossen, auf Sicherheit zu gehen und zusammen den Ritt in einem soliden Tempo zu reiten. Reiter aus Frankreich, die in Brüssel bereits im Vorjahr am Start waren, empfanden die Strecke als anspruchsvoll und vermuteten, dass bei dieser EM ein Sieg mit etwa 20 km/h geritten wird. So wussten unsere Starterinnen in etwa, welche Geschwindigkeit zu erwarten war. Sabrina war als Einzige der deutschen Teilnehmerinnen schon vor der EM in Brüssel und fuhr die Strecke komplett mit dem Rad ab, um sich Details im Vorfeld einzuprägen.
Zu Beginn des Veranstaltungstages 17. August waren die äußeren Bedingungen ideal, das Wetter war freundlich, trocken, kühl aber nicht zu kalt – ein positives Vorzeichen für eine gute Veranstaltung, einzig die Werbung für die EM durch Pierre Arnould brachte nicht den gewünschten Erfolg. Es gab nur wenige Zuschauer aus Brüssel, aber auch keine für mich sichtbaren Veranstaltungsplakate in der Stadt, die den Weg zum Veranstaltungsort im Bois de la Cambre, dem großen Stadtpark/-wald gewiesen hätten. Für die Trosser bot die Verkehrsführung einer Großstadt samt Einbahnstraßen eine besondere Herausforderung, doch auch dies war letztlich eine Frage der Organisation: Hatte man mehr Helfer, war man besser aufgestellt, aber das sollte auch klar sein, zumal bei einer Europameisterschaft.
Um 7 Uhr gingen die 68 Starter aus den 13 teilnehmenden Ländern auf die 160 km lange Strecke, bestehend aus 5 Loops, die sich zum Teil stark ähnelten, so dass man sie als 2 unterschiedliche Streckenrunden mit leichten Varianten bezeichnen könnte. Ein Großteil verlief in den tiefen Wäldern des Bois de la Cambre, gut bei heißer Witterung. Die Strecke selbst war anspruchsvoll, aber trotzdem sehr schön, so die durchgängige Meinung unserer Teilnehmer. Im steten Auf und Ab ging es durch den Wald, das Geläuf war sehr unterschiedlich: Waldböden, Schotter, teils Sand, aber auch Asphalt und herausfordernde Bordsteinübergänge auf Straßen sowie Hindernisse, z.B. Begrenzungspfosten auf der Strecke. Die Menschen vor Ort waren nicht ausreichend über die Veranstaltung informiert. Auf der Strecke gab es zahlreiche Spaziergänger mit noch zahlreicheren, freilaufenden Hunden, ebenfalls eine Herausforderung an die Reiter, denn die Stadt Brüssel hatte keine Erlaubnis erteilt, diese von der Strecke auszugrenzen – schließlich wollte man auch Zuschauer haben!
Schon am Start formierten sich die Reiter entsprechend ihrer Ziele für den Ritt: Sabrina war im vorderen Feld, Uschi ebenfalls vorne mit dabei, Melanie und Rebecca zusammen im hinteren Drittel. Bewusst vermied es Sabrina von Beginn an zu führen, denn sie wollte die Geschwindigkeit nicht unnötig hochtreiben. So ließ sie den starken Reitern aus Spanien die Führungsrolle, um das Tempo zu bestimmen. Es wurde vom Start weg sehr schnell geritten, denn die Spanier wussten, dass sie nur siegen können, wenn sie Tarzibus alles entgegenhalten, was möglich ist. Sabrina reihte sich zu Beginn in der Mitte der Spitzengruppe ein. Aber bereits nach der ersten, roten 39,5 km-Runde verringerte die hohe Geschwindigkeit mit über 22 km/h die Spitzengruppe auf 12 Reiter. Von diesen Reitern, die fast zeitgleich im Gate ankamen, stellte Sabrina als erste nach nur 1 min. 25 sec Tarzibus vor und übernahm damit die Führung. Uschi, die im hinteren Teil der Spitzengruppe ritt, stellte als neunte vor.
Auf dem zweiten, blauen 37,4 km Loop wurde das Feld mit über 22,5 km/h noch etwas schneller. Zu den elf führenden Reitern zählten neben den beiden Deutschen auch Sabrinas Lebensgefährte Jean Philippe Frances, die Polin Kamila Kart und die komplette fünfköpfige spanische Mannschaft. Für 13 Pferde endete das Rennen nach Loop zwei, darunter auch T´aime de Coeur von Mehrfachchampion Maria Alvarez Ponton.
Das Tempo von über 22 km/h konnte Sabrina, die nun die Spitze anführte, von nun an im weiteren Verlauf des Rittes halten, während der Rest der Spitzengruppe langsam zurückfiel und sich auch noch deutlich verkleinerte. Für Melanie Arnold und Sevinc war nach 77 km wegen Lahmheit leider Schluss. Somit waren für Deutschland noch Sabrina, Uschi und Rebecca auf der Strecke, eine Team-Medaille – sogar Silber – war noch möglich, allerdings war Rebecca nun ohne Mitreiterin Melanie alleine unterwegs.
Am Ende der 4. Runde kam leider auch für Aid du Florival von Uschi Klingbeil das Aus. Das Urteil „Metabolik“ fiel bei Puls 61 in der Re-Inspection durch einen 3er Entscheid der Tierärzte. Es war eine große Enttäuschung für Uschi, denn auf der WM 2016 in Šamorin hatten beide mit knapp 19,5 km/h als beste Deutsche auf Platz 26 gefinisht. Der Traum der Team-Medaille war nun leider geplatzt, aber Sabrina lag immer noch auf Kurs für Einzelgold! In jedem Gate lag Sabrinas Zeit von der Ankunft bis zur In Time bei weniger als 90 Sekunden. So konnte sie im vierten Gate einen Vorsprung von 3,45 Minuten auf ihren letzten Verfolger Alex Luque Moral herausarbeiten.
Unser Feld in Brüssel bestand nun noch aus Sabrina an der Spitze und ihrer Cousine Rebecca, die am Ende des Feldes mit einer Geschwindigkeit von unter 14 km/h versuchte, Serpa 2 sicher ins Ziel zu bringen. Auf der letzten Runde führte sie bereits mit 11 Minuten vor ihrem direkten Verfolger. Sabrina wollte mit Tarzibus in den Trab wechseln, dieser wollte aber unbedingt galoppieren und so überquerten beide mit 18 Minuten Vorsprung als erste nach 07:14:52 und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 22,531 km/h die Zielline. Auf Platz 2 und 3 lieferten sich die Spanier Alex Luque Moral mit Calandria PH (07:32:41 / 21,644 km/h) und Angel Soy Coll mit Tonik de Becherel (07:32:42 / 21,643 km/h) ein packendes Finish. Rebecca Arnold erreichte mit Serpa 2 Platz 32 (11:14:46 / 14,521 km/h). Von insgesamt 68 Startern, erreichten 33 das Ziel in der Wertung.
Sabrina Arnold gelang mit Tarzibus als erster Deutschen in der Geschichte, eine Europameisterschaft im Distanzreiten zu gewinnen. Nach Silber in Florac ging damit für sie der lange Wunsch, zum Sieg auf einer Europameisterschaft, in Erfüllung. Und dieser riesen Erfolg wurde von Sabrina noch getoppt, denn 2 Tage später gelang ihr auf gleicher Strecke die Meisterleistung, ebenfalls die Weltmeisterschaft der Siebenjährigen in Brüssel mit Tammam la Lizonne zu gewinnen. Hiermit bewies Sabrina zusammen mit ihren Pferden ihre derzeitige Ausnahmestellung. Zweimal ließ sie die gesamte europäische Elite im Distanzreiten hinter sich. Auch Rebecca Arnold brachte mit Serpa 2 eine solide Leistung. Für Serpa, der 7-jährig zu Rebecca kam, ist es bereits der 3. Hundertmeiler in Folge in der Wertung. In der Teamwertung gewann Spanien vor Italien
und Schweden, einem Team, das geschlossen, allerdings mit einer mäßigen Geschwindigkeit von 15,6 km/h das Ziel erreichte. Für die Platzierten gab es neben der Medaille auch eine „Manneken Pis“-Figur als Geschenk – Geschmackssache -aber nicht der Grund dafür, dass es für zahlreiche Teilnehmer nach dem Ritt gleich weiter nach Euston Park ging, der „Konkurrenzveranstaltung“ des HH Sheikh Mohammed Bin Rashid Al Maktoum Endurance Cup Festival im Wettstreit zum HH Sheikh Mansoor Bin Zayed Al Nahyan Festival (Brüssel), also zwischen Abu Dhabi und Dubai: Hier lockten eine top organisierte Veranstaltung, eine sehr attraktive Strecke, aber auch interessante finanzielle Gaben des Veranstalters.
IM INTERVIEW: SABRINA ARNOLD
Sabrina, was für eine große Leistung: Zum ersten Mal in der Geschichte geht der EM-Titel im Distanzreiten an eine Teilnehmerin aus Deutschland. Der VDD gratuliert Dir zu dieser großen Leistung mit Deinem Ausnahmepferd Tarzibus.
Vielen Dank, ja ich freue mich sehr über den Sieg, er war mein Ziel für den Ritt in Brüssel, und es hat geklappt.
Und wie es geklappt hat – mit über 22,5 km/h bei einer anspruchsvollen Strecke?
Im Vorfeld hieß es, dass ein Sieg mit ca. 20 km/h zu erwarten wäre. Darauf hatte ich mich eingestellt, allerdings wurde von Beginn an von den Spaniern ein deutlich höheres Tempo geritten, an das ich mich angehängt hatte, obwohl ich kannte jedoch das Leistungsvermögen von Tarzibus, so dass wir kein Problem damit hatten. Aber einige haben sich von dem Tempo mitreißen lassen, denke ich.
Wenn sich die Distanzler darüber freuen, dass Du Gold für Deutschland geholt hast, was denkst Du dann darüber?
Ja ich freue mich, das ist schon so ok. Ich wohne nun inzwischen seit 10 Jahren in Frankreich, fühle mich dort zuhause und reite auch zum großen Teil in dem Land. Der Bezug zum Distanzreiten in Deutschland ist natürlich nicht mehr so groß wie damals, aber ich informiere mich, was so läuft. Ich habe nach wie vor einen deutschen Pass und möchte auch nicht wechseln, das hat aber auch einen kleinen Hintergedanken, denn es ist in Frankreich aufgrund der Leistungsdichte deutlich schwerer in den Kader zu kommen und dort zu bleiben, als in Deutschland.
Wahrscheinlich eine dumme Frage, aber wie schafft man es an Europas Spitze im Distanzreiten?
Dumme Fragen gibt es nicht. Man muss einfach sehen, dass ich den Sport als Profi betreibe. Das bedeutet harte Arbeit, und ein 12 Stunden Arbeitstag ist nicht selten. Wenn man den ganzen Tag auf Pferden sitzt und auch die Möglichkeit hat, viele unterschiedliche Pferde zu reiten, dann bekommt man ein gutes Gefühl für den vierbeinigen Partner. Wir merken auch sehr schnell, welches Pferd großes Potenzial hat, so war es auch mit Tarzibus von meinem Mann Jean-Philippe, der vor vier Jahren zu uns kam oder auch Tammam la Lizonne, dem Siegerpferde der WM der Siebenjährigen in Brüssel. Allerdings hatten wir Glück, dieses Fohlen für meinen 2. Platz in Florac 2011 als Geschenk zu bekommen. Und man darf nicht vergessen, dass ich nun etwa 25 Jahre auf Distanzern unterwegs bin und ca. 40 Hundertmeiler erlebt habe, das sind Erfahrungen, die sehr hilfreich sind.
Was gibt es über Brüssel zu sagen?
Gute Veranstaltung, gute Strecke, nach meiner Meinung vom Start weg anspruchsvolles Tempo, leider etwas wenig Publikum, besonders bei der WM der Siebenjährigen. Insgesamt für mich natürlich die Erfüllung eines ganz großen Traumes mit sogar 2 Siegen. Aber warum sprichst Du mich nicht auf das Thema Doping an, das ist doch eine sehr häufig gestellte Frage. Ich sage Dir dazu, Distanzreiten als Hochleistungssport ist meine große Leidenschaft und das natürlich dopingfrei! Ein sauberer Sport ist meingroßes Anliegen und ich wünsche mir, dass ich es noch erleben kann, dass es in der ganzen Welt so gesehen wird. Ich bin absolut für ein hartes Vorgehen der FEI, z.B. mit Sperren und hohen Geldstrafen gegenüber unfairen Sportlern.
Was denkst Du über den Leistungssport in Deutschland?
Oh, interessantes Thema. Ich sehe Potenzial in Deutschland und eine EM-Medaille halte ich immer für erreichbar, allerdings müsste sich in Zukunft so Einiges ändern – sowohl in den Qualifikationskriterien des DOKR, besonders aber im Miteinander unter den Reitern.
SABRINA ARNOLD – STATIONEN DES ERFOLGES
Mit dem Sieg bei der Europameisterschaft im Distanzreiten 2017 erreichte Sabrina Arnold ein persönliches, sportliches Lebensziel, die erste Goldmedaille für Deutschland im Distanzreiten: Nach Team-Bronze bei den WEG 2010 in Kentucky und Silber auf der EM in Florac 2011, erreichte Sabrina Arnold in diesem Jahr einen neuen Höhepunkt ihrer Karriere.
Sabrina reitet seit etwa 25 Jahren Distanzen
sie lebt seit 10 Jahren in Südfrankreich
derzeitiger 4. Weltranglistenplatz (2013 schon Platz 1)
Sabrina ritt ca. 40 Hundertmeiler in die Wertung
Auswahl der Erfolge:
1993: Bronze mit Jappeloup de Luze in Wulkau-Ziesar
1994: Bronze mit Jappeloup de Luze in Börger
2001: Gold mit Te Quiero ox in Trendelburg
2007: Bronze mit Madaq in Göttingen-Holzerode
2009: 5. Platz und BC: mit Beau ox in Assisi / Italien
2011: Silber mit Beau ox in Florac / Frankreich
2013: 6. Platz mit Saltan 2 in Most, Tschechische Republik
2017: Gold mit Tarzibus 160 km in Brüssel / Belgien
2001: 3. Platz Jugend-WM mit Te Quiero ox
2006: 11. Platz mit Madaq in Aachen / Deutschland
2010: 16. Platz mit Beau ox in Lexington / USA, Bronze in der Teamwertung
Weltmeisterschaften der Jungen Pferde
2016: 1. Platz mit Tsagan Nour in Nègrepelisse / Frankreich
2017: 1. Platz mit Tammam la Lizonne in Brüssel / Belgien
EM 2017 - Sabrina Arnold im Ziel
EM 2017 - Warmreiten 1
EM 2017 - Warmreiten 2
EM 2017 - Warmreiten 3
EM 2017 - Auf dem Weg zum Start 1
EM 2017 - Auf dem Weg zum Start 2
EM 2017 - Vor dem Start 1
EM 2017 - Vor dem Start 2
EM 2017 - Start 1
EM 2017 - Start 2
EM 2017 - Ende 1. Loop 1
EM 2017 - Ende 1. Loop 2
EM 2017 - Ende 1. Loop 3
EM 2017 - Ende 1. Loop
EM 2017 - 1. Gate Melanie und Rebecca
EM 2017 - Ende 2. Loop 1
EM 2017 - Ende 2. Loop 2
EM 2017 - Ende 2. Loop 3
EM 2017 - 2. Gate Sabrina und Uschi
EM 2017 - 3. Gate Rebecca
EM 2017 - Start 4. Loop
EM 2017 - Ende 4. Loop 1
EM 2017 - Ende 4. Loop 2
EM 2017 - Ende 4. Loop 3
EM 2017 - Ende 4. Loop Sabrina
EM 2017 - 4. Gate
EM 2017 - Start 5. Loop 1
EM 2017 - Start 5. Loop 2
EM 2017 - Start 5. Loop 3
EM 2017 - Ziel 1
EM 2017 - Ziel 2
EM 2017 - Ziel 3
EM 2017 - Ziel 4 - Rebecca
EM 2017 - Nachuntersuchung Sabrina
EM 2017 - Nachuntersuchung Rebecca
1. Loop – rot
2. Loop – blau
3. Loop – grün
4. Loop – gelb
5. Loop – weiß
Sabrina Arnold, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Barbara Miller
Sabrina Arnold, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Sabrina Arnold mit Tarzibus, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Sabrina Arnold, EM Brüssel, Foto: Martin Dokoupil
Sabrina Arnold, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Miriam Lewin
Rebecca Arnold mit Serpa 2, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Rebecca Arnold, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Melanie Arnold mit Sevinc und Rebecca Arnold mit Serpa 2, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Melanie Arnold mit Sevinc, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Ursula Klingbeil mit Aid du Florival, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Team Deutschland, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Barbara Miller
Ursula Klingbeil mit Aid du Florival, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Barbara Miller
Melanie Arnold mit Cevinc, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Barbara Miller
Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Barbara Miller
Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Mouaffak Al Zbibi
Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Leonard Liesens
Andrea Baran, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Tanja Kraft
Perrine Campanini mit Vega du Clos, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Romane Yernaux (BEL) mit Sichen des Sauvlons, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Laura Houassin (BEL) mit Yotan des Sauvlons, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Ivan Boyanov (BUL) mit Tihawan d’Emmare, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Denis Furlanski (BUL) mit Pompey, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Lucie Skabova (CZE) mit Sahar, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Lucie Kubikova (CZE) mit Matyas, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Tereza Kopecka (CZE) mit Tuzemec 13, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Petr Jadlovsky (CZE) mit Naomi Dakota, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Maria Alvarez Ponton (ESP) mit T’aime de coeur, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Jaume Punti Dachs (ESP) mit Twyst Maison Blanche, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Angel Soy Coll (ESP) mit Tonik de Becherel, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Omar Blanco Rodrigo (ESP) mit Selif de la nie, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Alex Luque Moral (ESP) mit Calandria PH, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Heigo Rohtla (EST) mit Fatas Zanzibaar, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Alina Huovinen Garcia (FIN) mit Jussuf VIII 7, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Jean Philippe Frances (FRA) mit Secret de mon coeur, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Julien Goachet (FRA) mit Amelia du cayrou, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Allan Leon (FRA) mit Spirit de Crouz, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Nicola Thorne (GBR) mit L M Bolena, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Tom Macguinness (IRL) mit Sasha d’Aillais, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Luca Campagnoni (ITA) mit Kida, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Constanza Laliscia (Italien) mit Rok, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Nora Penfornis (LUX) mit Quasizur coatmeur, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Jarmilla Lakeman (NED) mit El Kabir Florival, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Carmen Römer (NED) mit Priam des Roches, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Melisa Huijsman (NED) mit Kain, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Michelle Schuijt (NED) mit Gyshgun, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Jeanette Wilhelm (NED) mit Chatar F, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Gina Sætrang Holby (NOR) mit PL Sharif, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Kamila Kart (POL) mit For Ferro, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Rui Lanternas (POR) mit Alcantava, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Margarida Oliveira Soares (POR) mit Eclipse da Camoeira, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Rui Pereira (POR) mit Ainhoa Djel, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Jeanne Brefin (SUI) mit Partiba CH, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Veronika Münger (SUI) mit Ups du Cavallon, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Patricia Schilliger (SUI) mit Djoba de Lurievq, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Mario Hoffmann (SVK) mit Novisaad d’Aqui, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Petra Hubacova (SVK) mit Ocaz, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Simona Zelmanova (SVK) mit Tom Jones FT, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Miriam Malá (SVK) mit Spirit, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Lena Eriksson (SWE) mit Willy Wonka, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Emma Svanãng (SWE) mit TS Coyote, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Jessica Holmberg (SWE) mit Prince of Shades, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
Startbereich, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke | de |
q-de-774 | Projekte in Hessen. Welche Auszeichnung hat das Kollegium von Cornelia Sturm erhalten? | Chronik 2018/19 – Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden
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06.08.18 Schuljahresbeginn 2018/19: Schulleiter Rainer Strack begrüßt im Rahmen einer Dienstbesprechung das gesamte Kollegium, wünscht allen einen erfolgreichen Start in das neue Schuljahr und gibt wichtige personelle und organisatorische Veränderungen bekannt:
Personalia: Nicht mehr zum Kollegium der SDS gehören Torsten Roggan und Carola Rosa. Herr Roggan wurde an die Lehrkräfteakademie versetzt und Frau Rosa wechselte als Abteilungsleiterin an die Kerschensteinerschule.
Neuzugänge:Jennifer Schiradin erhielt nach erfolgreichem Abschluss ihres Referendariats an der SDS eine Festanstellung. Sie unterrichtet die Fächer Wirtschaftslehre und Deutsch.
Dr. Bastian Knippschild heißen wir als neuen Kollegen willkommen. Er absolvierte sein Referendariat an der Martin-Niemöller-Schule in Wiesbaden und unterrichtet die Fächer Mathematik und Physik.
Luisa Colombel wird als Berufseinsteigerin mit den Fächern Wirtschaftslehre und Politik eingesetzt. Langfristig wird sie den Versicherungsbereich verstärken.
Die Unterrichtskapazitäten in den Fächern Spanisch und Religion werden durch den Einsatz von Anne Scharnbacher erweitert.
Andreas Kohrn unterstützt mit einer halben Stelle das Kollegenteam im Fach Religion.
Anke Weingardts Vertrag wurde um ein Jahr verlängert. Sie unterrichtet mit einer halben Stelle die Fächer Mathematik und Naturwissenschaften.
Jürgen Drieschmanns unterstützt mit einem 8-Stunden Vertrag weiterhin das Kollegium im Fach Politik.
Vertretungsvertrag: Frau Lange-Schächer kommt an die SDS zurück. Sie übernimmt Unterichtsstunden im Industriebereich für die Elternzeit von Hern Löffler.
40-jähriges Dienstjubiläum: Am 29. Juli 2018 beging Oberstudiendirektor Rainer Strack, Schulleiter der SDS, sein 40. Dienstjubiläum. Hierzu gratulierte ihm die stellvertretende Schulleiterin Nicole Achzet im Namen des gesamten Kollegiums und überreichte einen Blumenstrauß. In einer Feierstunde am 14.08.2018 dankte Andrea Männle, stellvertretende Leiterin des Staatlichen Schulamtes für den Rheingau-Taunus-Kreis und die Landeshauptstadt Wiesbaden, für Herrn Stracks Treue im Dienste des Landes Hessen und übergab ihm seine Urkunde.Weiterlesen ...
WLAN-Bereitstellung: Die Vorarbeiten zur Errichtung des WLAN-Netzes sind abgeschlossen. Mitte August sollen die Accesspoints gesetzt werden und Anfang September das WLAN-Netz einsatzbereit sein.
Versäumniszeitenkennzeichen vereinheitlicht: Schulformübergreifend erfolgte die Einheitlichkeit der Kennzeichen von Versäumnissen für Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Kürzeln. Die Liste der Kürzel ist im Klassenbuch einzukleben und ab sofort anzuwenden.
09.08.18 Schulentwicklung 2018: Nach vorläufigem Abschluss der Einschulung zeigt sich, dass die Schülerzahlen im Vollzeitbereich leicht rückläufig und im Teilzeitbereich gewachsen sind. Besonders in den Ausbildungsberufen "Industriekaufmann/-frau", "Verwaltungsfachangestellte/r" und "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement" stiegen die Schülerzahlen an.
14.08.18 QuABB-Beratungsangebot: Barbara Emmelheinz, Sabine Flügel und Petra Gandor, Mitarbeiterinnen von QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule) stellen unseren neuen Berufsschulklassen ihr Beratungsangebot vor. Es beinhaltet Unterstützung bei Schwierigkeiten im Betrieb, der Berufsschule und im privaten Umfeld, Konfliktsituationen und Krisenbewältigung, der Suche nach gemeinsamen Problemlösungen mit allen Beteiligten sowie Koordination und Organisation von individuellen Hilfs- und Unterstützungsangeboten. Verantwortlich für den Ablauf der Vorstellung ist Kollege Michael Väth.
17.08.18 Schulpsychologischer Dienst:Ab dem 01.09.2018 ist der Psychologe Benedikt Herwig für unsere Schule zuständig.
20.08.18 Praktische Lehrerausbildung an der SDS: Heute nimmt Julia Ergaschew im Rahmen ihres Wirtschaftspädagogikstudiums den dritten Teil des obligatorischen Unterrichtspraktikums auf. Diese Phase dauert drei Wochen.
20.08.-07.09.2018 FOS-Klassen auf Hübingenfahrt: Zum zehnten Mal in Folge nimmt der gesamte Fachbereich der Fachoberschule mit rund 500 Schülerinnen und Schülern an der traditionellen Klassenfahrt ins Feriendorf Hübingen teil. Ein Outdoorprogramm mit erlebnispädagogischen Teamübungen, Besuch des Kletterparks, Bogenschießen, Töpfern, Feuerexperimente und gemeinsames Kochen sollen Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten der SuS stärken, das Finden und Einhalten von Werten und Regeln zur Anwendung im Schulalltag festigen sowie Kompetenzen zur Umsetzung eigener Ziele für die Fachoberschulreife fördern und vertiefen.Weiterlesen ...
27.08.18 Europakaufmann/-frau: Nach ersten Sondierungsgesprächen bemüht sich die Schulleitung darum, zukünftig die Zusatzqualifikation "Europakaufmann/Europakauffrau" an der SDS anzubieten. Sie ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die in einem kaufmännischen Berufsausbildungsverhältnis stehen, sich im Unterricht mit internationalen Geschäftsprozessen auseinanderzusetzen, den Europäischen Computerführerschein (European Computer Drivers Licence, ECDL) zu erwerben, Zertifizierungen in zwei europäischen Fremdsprachen zu erlangen und in einem dreiwöchigen Betriebspraktikum im Ausland Berufserfahrung in einem internationalen Umfeld zu sammeln.
03.09.2018 Lehramtspraktikum:Larissa Mayer absolviert bis zum 28.09.2018 an der SDS ein vierwöchiges Praktikum. Sie studiert im 5. Semester an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz Wirtschaftslehre und Sozialkunde; ihr Unterrichtsfach ist Politik.
10.09.2018 Beauftragung:Ab sofort ist Anne Paulsen mit folgenden Aufgaben der Abteilung V der SDS beauftragt: Berufsschule (Steuerfachangestellte/-r, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/-r, Rechtsanwaltsfachangestellte/-r und Justizfachangestellte/-r), Fachschule für Wirtschaft, Erwerb der Fachhochschulreife in der Fachschule sowie Gesundheit und Umwelt.
11.09.2018 Räumungsübung:Am Dienstag, den 11.09.2018, um 11:00 Uhr und am Donnerstag, den 13.09.2018, um 14:00 Uhr finden Räumungsübungen statt. Die Schülerinnen und Schüler sammelten sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern am Haupteingang zum Helmut-Schön-Park.
17.09.2018 Vertretungsverträge:Unsere ehemalige Kollegin Doris Wittmann unterstützt mit einem 3-Stundenvertrag das Kollegenteam im Fachbereich Büromanagement und Herr Okyay Aslantes wird im Fach Englisch für drei Stunden in der Fachschule für Wirtschaft eingesetzt.
Beförderungen:Frau Corinna Snopek, Leiterin der Abteilung III der SDS, wurde zur Studiendirektorin und Frau Tanja König, zuständig für die Organisation der Auslandspraktika, zur Oberstudienrätin befördert. Herr Strack überreicht beiden Kolleginnen ihre Urkunde und gratuliert ihnen sehr herzlich.
21.09.2018 IHK ehrt SDS-Schülerinnen und Schüler:Jessica Buch (Kauffrau für Büromanagement), Daniel Fischer (IT-Systemkaufmann) und Dana Zajac (Bankkauffrau) wurden im Rahmen der dualen Ausbildung an der SDS unterrichtet. Die IHK-Wiesbaden ehrte sie als die Besten ihrer Ausbildungsberufe des Prüfungsjahrgangs 2018. Herr Fischer schloss sogar als Hessenbester ab.
SDS- Schülerinnen und Schüler von der IHK ausgezeichnet...
24.09.2018 Beförderung: Herr Dieter Keßler, der die Aufgaben der Abteilung II der SDS leitet, wurde zum Studiendirektor befördert. Hierzu gratuliert die Schulgemeinde herzlich.
27.09.2018 Ausstellung Kultur und Integration:19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 11BaK veranstalten unter der Leitung von Politiklehrer Johannes Fey eine interaktive Ausstellung zum Thema Kultur und Integration. Inhalt der Veranstaltung war, Integrationsprozesse und -hemmnisse zu analysieren, Akteure und ihre Rollen zu beurteilen und in diesem Kontext maßgebliche Einflussgrößen zu bewerten und einzuordnen mit dem Ziel, ein Verständnis von „Kultur“ herzuleitet, das Veränderungen und Entwicklung als notwendig erachtet. Über 160 Schülerinnen und Schüler der SDS besuchten die Ausstellung.
Deutsch genug? „Deutsche Leitkultur“ als Hemmschuh der Integration?...
15.10.2018 Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit:Schulleiter Rainer Strack gratuliert Volker Schuster zur Lebenszeitverbeamtung und überreicht ihm die Urkunde.
Schulverschönerung:Das Foyer der SDS erstrahlt in neuem Glanz. Während der Herbstferien wurden die Türen im Eingangsbereich inklusive Toilettentür neu gestrichen.
25.10.2018 12er FOS-Klassen besuchen Hochschulinformationstag:Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen informieren sich an der Hochschule RheinMain über Inhalte und Aufbau von Bachelorstudiengängen, Studienfinanzierungsmöglichkeiten sowie Bewerbungs- und Zulassungsverfahren. Gespräche mit Studierenden, Professorinnen und Professoren als auch Besuche von Probevorlesungen wurden zahlreich genutzt.
01.11.2018 WLAN-Bereitstellung:Die Installation des WLAN-Netzes ist abgeschlossen. In einer Sitzung der WLAN-Gruppe wurde die Vergabe der Nutzungsbedingungen und die Aufnahme des Probebetriebes festgelegt. Zur Klärung letzer technischer Details fand am 05.11.2018 ein Treffen mit Vertretern des Medienzentrums statt.
02.11.2018 Schulleitungstagung:In einer ganztägigen Veranstaltung koordinierten die Schulleitungsmitglieder der SDS die zukünftige Entwicklung der Schule.
05.11.2018 12BFB organisiert Pausenverkauf18 SuS der 12BFB verkaufen zwei Wochen lang während der Pausen internationale Spezialitäten aus ihren Heimatländern. Das im LF 17 eingebettete Projekt war pädagogisch und finanziell ein Erfolg; es wurden 650 Euro erlöst. Projektleiterin war Stefanie Bertasius.Weiterlesen...
06.11.2018 Vorbereitungsdienst angetreten:Herr Shkelzen Tahiri, der bereits eine Ausbildung zum Industriekaufmann an der Schulze-Delitzsch-Schule absolviert hat, nimmt die Tätigkeit als Lehrkraft im Vorbereitungsdienst (LiV) auf. Er wird im Schwerpunktfach Wirtschaft und Verwaltung und im Wahlfach Politik ausgebildet.
Ausbildertreffen Fachbereich Versicherungen:Armin Alagic-Müller, Geschäftsführer des Berufsbildungswerkes der
Versicherungswirtschaft Rhein-Main e. V., stellt den Ausbildern/-innen betriebsübergreifende Veranstaltungen zum Ausbildungsberuf "Kaufmann /-frau für Versicherungen und Finanzen" vor. Hierzu gehörten insbesondere die Wahl der betrieblichen Fachaufgaben für die Reporterstellung, Aufbau eines Reportes und Ablauf des Fallbezogenen Fachgespräches.
08.11.2018 Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe:24 Schülerinnen und Schüler der HH-Klassen nehmen an der Informationsveranstaltung "Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe" teil, die vom Amt für Soziale Arbeit veranstaltet wurde. Damit sich die Teilnehmer für ihre anstehende Berufswahl orientieren konnten, wurden Inhalte und Anforderungen folgender acht Ausbildungsberufe praxisnah vorgestellt:
• Verkäufer/-in / Kaufleute im Einzelhandel
• Verwaltungsfachangestellte
• Kaufleute für Büromanagement
• Kaufleute im Gesundheitswesen
• Rechtanwaltsfachangestellte/r
Unter Leitung von Abteilungsleiterin Anne Paulsen und Kollege Ewald Bauer präsentierten die Azubis (Steuerfachangestellte/r) der Klasse 11Stb Arbeitsinhalte und Abläufe im Alltag einer Steuerkanzlei. Mit verantwortlich für die Koordination und Konzeptionierung des Informationstages waren die Abteilungsleiterinnen Simone Breitsch und Corinna Snopek.Weiterlesen...
14.11.2018 Kultusminister AlexanderLorz und Astrid Wallmann zu Gast an der SDS:Die Schulleiter/in aller fünf Wiesbadener Berufsschulen diskutieren mit Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, der Wiesbadener Landtagsabgeordneten Astrid Wallmann und Andrea Männle vom Staatlichen Schulamt über die Herausforderungen, denen Berufsschulen im Alltag gegenüberstehen und die von kommunalen und landesbezogenen Zuständigkeiten beeinflusst werden. Zu den Kernthemen gehörten die Personalgewinnung, Flexibilisierung, Lehrerzuweisung, Gymnasialausbildung, sozialpädagogische Unterstützung (UBUS), Verwaltung sowie Digitalisierung und E-Learning. Weiterlesen...
Erste-Hilfe-Schulung:Nicole Achzet, stv. Schulleiterin, organisiert für zwei Nachmittage in den Räumen der SDS einen Erst-Hilfe-Kurs für Sportlehrer/innen, die alle zwei Jahre ihre Kenntnisse über Sofortmaßnahmen auffrischen müssen. Insgesamt nahmen 16 Kolleginnen und Kollegen an der Schulung teil.
15.11.2018 Schulelternbeirat: Frau Michaela Pagano, Marion Überfeldt und Nora Mitchell werden als Team zum Schulelterbeirate an der SDS bestellt.
19.11.2018 Zweites Staatsexamen bestanden:Herr Tim Witzmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Johannes Fey und Mentorin fürs Wahlfach "Englisch" Doris Gerke.
Vertretungsvertrag:Welcome back im Bankenbereich. Erneut springt unser ehemaliger Abteilungsleiter Jürgen Drieschmanns mit 6 Stunden Vertretungsunterricht pro Woche in Bankenklassen ein. Dadurch wir krankheitsbedingt ausfallender Unterricht kompensiert.
29.11.2018 Bistum Limburg überreicht Trauerkoffer:Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg, besucht auf Einladung von Rainer Strack die SDS. Beide führten gemeinsam mit Krisenseelsorger Thomas Knögel einen Austausch über den möglichen Beitrag von Schule und Kirche, um das Zusammenleben und den Zusammenhalt der Schulgemeinde auf einem respekt- und werteorientierten Fundament zu fördern. Als Gastgeschenk übergab Frau Lecht einen Trauerkoffer, der mit vielfältigen Hilfsmitteln zur Trauerbewältigung gepackt ist. Er wird von Thomas Knögel verwaltet und im Zeitablauf ergänzt. Weiterlesen...
04.12.2018 Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA):Die neue Berufsfachschule BÜA bündelt die drei bisherigen Schulformen (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, zweijährige Berufsfachschule und einjährige höhere Berfufsfachschule), um den SuS nach bereits einem Jahr den Zugang zu der dualen Berufsausbildung zu ermöglichen. Zusätzlich kann ausbildungsbegleitend ein Hauptschul- oder mittlerer Schulabschluss erlangt werden. Um BÜA an der SDS anbieten zu können, bemüht sich die Schulleitung um eine Kooperationsschule mit einem weiteren beruflichen Schwerpunkt. Die Gespräche hierzu beginnen im Januar.
Europäischer Computer Führerschein (ECDL): Der ECDL ist ein international anerkanntes modulares Zertifikat, das den Inhabern Fähigkeiten im effizienten Umgang mit Standard-IT- Applikationen bescheinigt. Das Kollegium beschließt auf der Gesamtkonferenz, die Aufnahme der ECDL-Module in das Curriculum der SDS zu prüfen.
Verspätungen im Zeugnis:Die Gesamtkonferenz legt fest, beginnend mit den Zeugnissen Sommer 2019, ab fünf unentschuldigten Verspätungen im Halbjahr/Block, die Bemerkung "Frau/Herr XY kommt häufig zu spät" im Zeugnis einzutragen.
10.12.2018 Zweites Staatsexamen bestanden: Falko Kaufmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Michael Väth und für das Wahlfach "Deutsch" Gaby Busch.
11.12.2018 Beatmungsmasken:Zur Widerbelebung von Personen mit Atemstillstand wurden 5 Beatmungsmasken beschafft, die bei den Verbandskästen im Lehrerzimmer, Sekretariat, Raum A105, Raum N108 und in der Turnhalle deponiert wurden.
14.12.2018 WLAN-Zeitplan:Ab sofort erfolgt an die KuK die Ausgabe der Zugangscodes für das SDS-WLAN, um es im Pilotbetrieb zu erproben. Zuvor wurden von der WLAN-Gruppe die Nutzungsbedingungen (Datensicherheit, Datenschutz, usw.) entwickelt und von Sebastian Nargang das Log-in Procedere festgelegt. Nach erfolgreicher Pilotierung ist vorgesehen, ab Beginn des 2. Schulhalbjahres 2018/19 das WLAN flächendeckend auch den SuS zur Verfügung zu stellen.
30.01.2019 Neumöblierung Klassenräume:Die Räume B30, B31 und der komplette 1. Stock des B-Gebäudes werden mit 90 Tischen und 180 Stühlen neu ausgestattet. Die Stühle sind vorwärts federnde Freischwinger für ergonomisches Sitzen.
31.01.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten:In einer Feierstunde ehrt Rainer Strack 13 Top-Azubis aus sieben unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben. Es sind: Lukas Zimmermann (Bankkaufmann), Selina Deuser (Steuerfachangestellte), Larissa Adler, Melissa Ernet, Leonie Nowak, Julia Ringel und Svenja Rode (Kauffrauen für Büromanagement), Larissa Lehmann (Industriekauffrau), Johannes Heep und Christian Hofmann (Industriekaufmänner), Armen Narsajan (Kaufmann für Versicherungen und Finanzen), Zoe Fladung (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Jerome Robert Schäfer (Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen).Weiterlesen...
Verabschiedung in den Ruhestand:Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Schulleiter Rainer Strack die Kollegen Arthur Hehlke, Volker Jackwerth und Reiner Obst in ihren Ruhestand und übergibt ihnen die Entlassungsurkunden. Fachbereichsleiter/-innen, Fachkonferenzleiter/-innen und der Personalrat dankten den Pensionären in vielfältiger Weise und mit persönlichen Worten für die wertvolle und hervorragende Zusammenarbeit und wünschten ihnen alles Gute für die Zukunft.Weiterlesen...
01.02.2019 Schulhausverwaltung:Ab dem 01.02.2019 ist Herr Ghezzi als Hausmeister für unsere Schule zuständig. Wir wünschen ihm einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit.
08.02.2019 Berufs- und Studienorientierung:In Kooperation mit der IHK Wiesbaden können alle Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen am Geva-test® Studium & Beruf teilnehmen. Der Test analysiert für jeden Teilnehmer/-in Stärken, Interessen sowie die Leistungsfähigkeit in studien- und ausbildungsrelevanten Bereichen und gibt Tipps zur Beruforientierung kombiniert mit individuellen Karrierevorschlägen. Ansprechpartner hierfür ist Carsten Mergenthaler.
10.02.2019 Sportangebot für Lehrkräfte:Georg Steinrichter informiert über die aktuellen Sportangebote im Berufsschulzentrum. Von Seiten der SDS bietet er für alle Kolleginnen und Kollegen mittwochs von 14:00 bis 15:00 Uhr traditionelles Taekwondo an. Die Teilnahme ist kostenlos.
SPRINT-Gruppe vergrößert sich:Das SPRINT-Team begrüßt als neue Mitglieder Pia Drieschmanns und Dr. Anja Hamm-Beckmann.
14.02.2019 Valentinsaktion:Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmen "Round 2" nutzt den Valentinstag zur Umsetzung ihrer Geschäftsidee "Rosen verschenken". Jede/-r unserer Schulgemeinde hatte die Möglichkeit, Rosen zum Preis von einem Euro pro Stück zu bestellen und personalisiert oder anonym an eine bestimmte Person verschenken zu lassen. Mit 85 Rosen wurden insgesamt 85mal Freude verschenkt. Projektverantwortliche waren die Kolleginnen Stefanie Bertasius und Martina Suhens.
18.02.2019 Hospitation:Von heute bis zum 01.03.2019 hospitiert Frau Cora Dharmani an der SDS, vornehmlich in den Fächern Wirtschaft und Politik. Sie absolvierte ein abgeschlossenes Studium und arbeitet derzeit im Marketingbereich. Verantwortlich für den Hospitationsplan ist Claudia Rubertus.
20.02.2019 QuABB-Info:Die Damen Emmelheinz, Flügel und Gandor von Fresko e.V. informieren die 11er Berufsschulklassen über die Möglichkeiten des QuABB-Beratungsangebots. Ansprechpartner hierfür ist Michael Väth.
21.02.2019 FOS-Informationsnachmittag:Über 100 Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Bildungsangebote der Fachoberschule an der SDS mit ihrem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung. Vorgestellt wurde die Unterrichtsorganisation in den Klassen 11 und 12, der Wahlpflichtunterricht, das Lernbüro, die Praktika und die pädagogischen Fahrten. In Gesprächen und an den Informationstafeln konnten die Interessenten weitere Fragen klären und Einblicke nehmen. Verantwortlich für die Veranstaltung war Abteilungsleiter Dieter Keßler. Weiterlesen...
28.02.2019 Verabschiedung in den Ruhestand:Nach dreizehneinhalb Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat der SDS wurde Ingrid Pfeiffer von der Schulleitung, Kolleginnen und Kollegen, dem Personalrat und den SDS-Singers bei Sekt, Saft und Gebäck mit Blumen und Gutscheinen in den Ruhestand verabschiedet. Sie war für die Beschaffung der gesamten Schulausstattung und Auftragserteilung für Handwerker sowie Rechnungsbearbeitung zuständig. Wir danken für die tolle Zusammenarbeit und wünschen ihr für die Zukunft nur das Beste. Weiterlesen...
01.03.2019 Neueinstellung Sekretariat: Frau Sonja Nagel nimmt ihre Tätigkeiten als Sekretärin an unserer Schule auf. Ihr obliegen die Aufgaben im Zusammenhang mit der Fachschule für Wirtschaft. Frau Nagel hatte während ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau als Schülerin die SDS besucht.
"Aufgabenverteilung Sekretariat: Wegen des Personalwechsels im Sekretariat werden die Zuständigkeiten wie folgt geändert:
Fachoberschule: Frau Müller
Berufsschule: Frau Margiotta
Einjährige und Zweijährige Höhere Berufsfachschule: Frau Becker
Fachschule für Wirtschaft: Frau Nagel
Beschaffung: Frau Müller"
Sozialpädagogische Fachkraft: Frau Shiva Bahadori ist mit einer vollen Stelle im Rahmen von UBUS (Unterrichtsbegleitende Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkräfte ) für die SDS am Dienstagvormittag und Donnerstagnachmittag tätig. Die restlichen Stunden verteilen sich auf die FLS und KSS. Die gebürtige Teheranerin kam 1986 nach Deutschland, studierte Diplompädagogik an der Philipps-Universität in Marburg und hat bereits als Pädagogin bei verschiedenen Bildungsträgern gearbeitet.
08.03.2019 Berufs- und Studienorientierung Im Newsletter Nr. 3 zur Berufs- und Studienorientierung informiert Kollege Carsten Mergenthaler über die BiZ-Veranstaltungen der Agentur für Arbeit Wiesbaden, die IHK-Bildungsmesse – azubi- & studientag und den Info-Tag an der Hochschule in Mainz.Weiterlesen...
11.03.2019 Neuer Zeugnisdruckraum: Das "Keller-Dasein" für das LUSD-Team ist beendet. Das neue Büro für die Zeugniserfassung und den Zeugnisdruck befindet sich ab sofort im Raum A204. Das LUSD-Team dankt der Schulleitung hierfür.
14.03.2019 Beförderung: Frau Anne Paulsen erhält die Urkunde zur Ernennung zur Studiendirektorin zum 1. April 2019. Herr Strack gratuliert ihr im Beisein des Kollegiums herzlich und dankt für ihre Einsatzbereitschaft.
Toilettensanierung: Nach der Begehung der Mädchen- und Jungentoiletten sowie der Toilettenräume für die Lehrerinnen in den Gebäuden B und C zusammen mit dem Hochbauamt wird Sanierungsbedarf für diese Räume festgestellt. Der Beginn der Bauarbeiten ist für die Osterferien geplant.
Neugestaltung Pausenhalle: Der ehemalige Raum der Sweetbox und die Pausenhalle im Gebäudeteil D sollen zu einem großen Raum umgestaltet werden; er kann dann für Klassenarbeiten, Konferenzen und weiterhin als Pausenraum für die SuS genutzt werden. Die Bauarbeiten starten hierfür in den Osterferien.
Wahl zum/zur gewählten Abwesenheitsvertreter/-in: Frau Dr. Anja Hamm-Beckmann wird auf der Gesamtkonferenz zur neuen Abwesenheitsvertreterin der SDS gewählt. Sie nimmt die Wahl an und dankt dem Kollegium für das entgegengebrachte Vertrauen.
"Unser Miteinander": Das Kollegium spricht sich mehrheitlich dafür aus, dem Vorschlag des SOR-Teams zu folgen und das Dokument "Unser Miteinander" um folgenden abschließenden Absatz zu erweitern: „Seit 2014 ist die SDS Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Damit ist unsere Schule und alle in ihr wirkenden, lernenden und unterrichten-den Personen damals und für die Zukunft die Verpflichtung einge-gangen, im Schulalltag antirassistisch und couragiert zu denken und zu handeln.“
15.03.2019 KMK-Fremdsprachenzertifizierung: 20 Schülerinnen und Schüler nehmen an der schulübergreifenden Prüfung zur KMK-Fremdsprachenzertifizierung unter Leitung von Sandra Haberkorn teil. Sie kommen von der SDS (Schulze-Delitzsch-Schule), der BSU (Berufliche Schulen Untertaunus) und der BSGG (Berufliche Schulen Groß-Gerau). 15 Absolventen bestehen die schriftlichen und mündlichen Prüfungen und erhalten von Schulleiter Rainer Strack ihre Zeugnisse. Weiterlesen...
26.03.2019 WLAN-Bereitstellung: Nach erfolgreichem Abschluss der Testphase wird die Nutzung des schulischen WLANs ab sofort für alle Schüler und Schülerinnen (SuS) der SDS freigegeben. Die Klassenlehrer/-innen erläutern den SuS die WLAN-Nutzungsbedingungen und teilen nach schriftlicher Zustimmungserklärung die persönlichen Passwörter aus.
28.03.2019 Personalversammlung: Der Personalrat der SDS hat zur Personalversammlung eingeladen; er informiert zu den Themen Betriebsausflug, Überstundenregelung, Raumkonzept und Lehrerarbeitsplätze. Vorab referierte Herr Lutz Vollbracht (GPRLL) über Lebensarbeitszeitkonten, Pensionsberechnungen und Aktuelles aus dem GPRLL.
29.03.2019 Verabschiedung in den Ruhestand: Frau Claudia Seebald-Krech verlässt nach 17 Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat die SDS. Sie war für die Fachschule für Wirtschaft zuständig. In einer Feierstunde dankte Rainer Strack für die kollegiale, freundschaftliche und absolut loyale Zusammenarbeit und überreichte ihr ein aus Blumen bestehendes Hochseeschiff, dessen Segel aus verschiedenen Gutscheinen bestand.
03.04.2019 Dienstjubiläum: Das Kollegium freut sich mit Cornelia Sturm über die Dankesworte von Rainer Strack anlässlich der Urkundenüberreichung zu ihrem 25jährigen Dienstjubiläum.
04.04.2019 SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
10.04.2019 JUNIOR Landeswettbewerb Hessen: Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmens "Round 2" schafft es, sich für die Endausscheidung des "Junior Expert Landeswettbewerb Hessen 2019" zu qualifizieren. Unter dem Titel „Upcycling von Altmaterialien" präsentierten sie ihre Geschäftsidee, Taschen und Schlüsselanhänger aus Filz und altem Jeansstoff zu nähen und mit Verzierungen zu verschönern. Die Bühnenpräsentation vor 150 Zuschauern, der Geschäftsbericht, der Messestand und ein Juryinterview gehörten zu den Bewertungskriterien.
06.05.2019 Bundesjugendschreiben 2019: 23 Schüler und Schülerinnen aus unterschiedlichsten Schulformen der SDS nehmen an dem von der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien angebotenem Einzelwettbewerb im Tastschreiben teil. Nach Altersklassen differenziert wird bei erfolgreicher Teilnahme eine Urkunde ausgestellt, die als Anlage Bewerbungen um Aus- oder Arbeitsplätze angefügt werden kann. Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihren Leistungen. Am besten schnitt Lea Puscher aus der 11BFF ab. Mit 3096 Punkten belegte sie Platz 1 in Hessen. Zum neunten Mal in Folge war Susanne Vögtler für die Organisation unserer SuS beim Bundesjugendschreiben verantwortlich.
SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
Projekt "Lernort Kino": Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 11HH1, 11HH2, 11BFB und 11BFF sehen an vier Montagen verschieden Filme mit jugendaffinen Themen im Murnau-Filmtheater und diskutieren anschließend darüber. Ziel ist es, über die Multimedialität von Film und Diskussion „Gedankenräume“ zu erschließen, die die Entwicklung der eigenen Identität befördern. Projektträger ist die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft). Projektverantwortliche sind Birgit Goehlnich (Ständige Vertreterin der Obersten Landesjugendbehörden bei der FSK), Sebastian Schnurr (Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung), Rita Thies (Kulturdezernentin a.D., Kulturmanagement, FSK-Prüferin) und vonseiten der SDS Simone Breitsch, Johannes Fey und Simon Vogel. Weiterlesen...
13.05.2019 Herr von Scheidt zu Besuch an der SDS: Schulleiter Rainer Strack lädt seinen Amtsvorgänger Helmut von Scheidt zu einem Austauschgespräch ein. Im Beisein von Nicole Achzet nahmen sie einen Rückblick auf 30 Jahre pädagogischer, baulicher und infrastruktureller Schulentwicklung. Der Besuch endete mit einem Rundgang durch die SDS. Weiterlesen...
18.05.2019 Informationstag der Fachschule für Wirtschaft: Ziel der Veranstaltung war es, mit Vorträgen und im direkten Dialog mit den Studentinnen und Studenten, über die Ziele des Studiums, seine Organisation, Inhalte und Zulassungsvoraussetzungen zu informieren. Auch wurden die Vorteile der in Teilzeit angebotenen Weiterbildung mit ihren anschließend guten beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und Karriereperspektiven anhand von Beispielen belegt.
23.05.2019 Einweihung der umgestalteten Pausenhalle: Nach dreiwöchiger Bauzeit ist durch die Zusammenlegung der ehemaligen Pausenhalle und des Kiosk-Raums im C-Gebäude ist ein moderner und vergrößerter Mehrzweckraum entstanden. Der mit schönem Mobiliar ausgestattete Raum kann u.a. für Konferenzen, Präsentationen von Projektarbeiten, Klassenarbeiten, Vorträgen und Kollegiumsfeiern genutzt werden. Weiterlesen...
29.05.2019 Toilettensanierung: Die Sanierung der Toilettenanlagen für die Schülerinnen und Schüler im D-Gebäude (Schulhof) ist abgeschlossen. Die Sanitäranlagen sind hell und freundlich gestaltet. Sie entsprechen nun den hygienischen Anforderungen. Die Anlagen im B- und C-Gebäude folgen. Die Modernisierung der Lehrertoiletten ist für die Sommerferien geplant.
05.06.2019 Anne Frank Ausstellung: Noch bis zum Schuljahresende wird im Foyer der SDS die Ausstellung "Anne Frank 90" präsentiert. An acht großformatigen Plakaten konnten sich die Schüler*innen mit der Biografie von Anne Frank in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Dabei wurde auch der Frage nachgegangen, welche Bedeutung die Erinnerung an den Holocaust für die Gegenwart besitzt. Verantwortlich hierfür war das SOR-Team mit Simone Breitsch, Susanne Vögtler und Simon Vogel. Weiterlesen...
07.06.2019 Zweites Staatsexamen bestanden: Herr Carsten Noll besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentoren für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" waren Jens Wahl und für das Wahlfach "Politik" Carsten Mergenthaler.
12.06.2019 Interview des Wiesbadener Kurier mit Schulleiter Rainer Strack: Anlässlich seines bevorstehenden Ruhestandes führt Redakteurin Anke Hollingshaus vom Wiesbadener Kurier ein Interview mit Rainer Strack. Weiterlesen...
25.06.2019 Schulleiter Rainer Strack in den Ruhestand verabschiedet: Mit einem bunten und vielseitigem Programm und einer sehr tiefgehenden Würdigung seiner Verdienste wird Rainer Strack im Beisein von 160 Gästen in den Ruhestand verabschiedet: 13 Redner*innen, Auftritte des Schulorchesters der WvS-Schule Wiesbaden, der SDS-Singers und zweier Musikerinnen mit Gitarre und Gesang, Verleihung der "Ehrenmedaille der SDS", Ernennung zum "Ehrenmitglied von SOR-SMC", große Luftballonaktion und unzählig viele Geschenke. Zum Get Together lud Herr Strack vorab zu Canapés, Sekt und alkoholfreien Getränken ein. Nach dem offiziellen Teil klang der Tag mit Kaffee, Kuchen, Getränken und vielen Gesprächen aus. Weiterlesen...
Abschlussfeier der Studierenden der Fachschule für Wirtschaft: Zehn Student*innen absolvieren erfolgreich ihr 6-semestriges berufsbegleitendes Studium zum Staatlich geprüfte/n Betriebswirt*in mit den Schwerpunkten Marketing. Hierzu gratulieren wir herzlich: Xenia Airich, Hanan Dahhou, Vanessa Dinges, Niklas Kögler, Lars Kötschau, Lena Müller, Nataliya Riemer, Desmond Schlie, Dominik Schmitt und Jasko Jasmin Topalovic. Weiterlesen...
27.06.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten: 18 Schüler*innen aus acht unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben, werden von Rainer Strack in einer Feierstunde ausgezeichnet. Es sind: Janina Altenhofen (Bankkauffrau), Alexandra Kotterer und Christian Pasternack (Steuerfachangestellte), Dominik Henzen, Tabea Larwig, Anna-Maria Maas, Sven Plamann, Katharina Popov, Annika Thörle und Michelle Ziemer (Kauffrauen/-männer für Büromanagement), Alexander Mohr (Industriekaufmann), Marc Nebel (IT-Kaufmann), Denise Peikert und Ali Schekebi (Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen), Sabika Bach und Vanessa Bohanka (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Hratschik Latschinjan und Tanja Remmet(Verwaltungsfachangestellte). Weiterlesen...
Verabschiedungen: Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Rainer Strack insgesamt fünf Kolleginnen. In den Ruhestand entlassen werden Heidi Dietrich, Maria Maidhof-Roscher und Angela Rose-Deisenroth. Inge Strack und Petra Hilbert nehmen ein Sabbatjahr. Fachbereichs- und Fachkonferenzleiterinnen sowie der Personalrat dankten den Kolleginnen mit persönlichen Worten für die wertvolle und ausgezeichnete Zusammenarbeit, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft. Im Anschluss wurde mit Canapés, Sekt, Kuchen und Kaffee gefeiert. Weiterlesen... | Immobilien - Idar-Oberstein - großes, exklusives Anwesen Erstbezug nach kompletter Sanierung
Gesamt: 118290
Idar-Oberstein: großes, exklusives Anwesen Erstbezug nach kompletter Sanierung
Musikzimmer EG
Küche Teilansicht (im Aufbau)
Neues Bad Zugang vom Schlafzimmer OG
Ankleidezimmer neben Schlafzimmer OG
Kinderzimmer oder Homeoffice OG
großer Balkon 12m² OG
Zweites Bad im OG
Biotop mit Fischbesatz
Freisitz mit Grill
Bodenrichtwert / Lageplan
Bauplan Ansicht
Briesbach 25
Diese schöne und repräsentative Immobilie bietet den idealen Rückzug in eine Welt voller Ruhe, Harmonie und Erholung.
Das Anwesen wurde ursprünglich in 1960 massiv erbaut. Im Verlauf der Jahre wurde das Haus erweitert und stets modernisiert.
Das Anwesen mit über 400m² Wohnfläche kann sowohl als Zweifamilienhaus als auch als Einfamilienwohnhaus genutzt werden.
Der Garten ist wunderschön mit einheimischen Stauden, Bäumen, einem Biotop mit Fischbesatz und Sträuchern angelegt.
Das Anwesen wurde in 2019 mit hochwertigen Materialien komplett renoviert. Das Anwesen besticht nicht nur durch seine hochwertige Ausstattung, sondern auch durch die durchdachte Raumaufteilung und die großzügige Aufteilung der sonnendurchfluteten, hellen Räume.
Das exklusive Ambiente bietet hohe Wohnqualität und ein harmonisches Gesamtbild. Der Stadteil Tiefenstein steht für repräsentatives und adäquates Wohnen. Das Anwesen steht in einer verkehrsarmen Sackgasse umgeben von Natur.
Ein Traum für Kunden die auf der Suche nach einer extravaganten, großen Immobilie in einer TOP-Wohnlage sind.
Eine aktuelle Wertermittlung wurde durchgeführt und wird bei der Besichtigung selbstverständlich vorgelegt.
Massiv in 1960 erbaut. Mit Anbau/Neubau erweitert.
Erstbezug nach völliger Sanierung/Modernisierung:
In 2019 komplett modernisiert und renoviert. Fertigstellung in 11.2019.
(neue Heizung, Sanitär, Bäder, Dämmung, Außenputz, Malerarbeiten, Bodenbeläge, neue, hochwertige Einbauküche, Fenster, etc)
Übersicht / Raumaufteilung:
400,62m² Wohnfläche
insges. 11 Zimmer, Küche, 3 Bäder, große Doppelgarage im Haus integriert, Terrasse, große Gartenanlage mit Gewächshaus, überdachtem Grillplatz, Biotop mit Fischbestand
- 2 Wohnräume (Gästezimmer, Kinderzimmer, etc.)
- Musikzimmer (40m²)
- Küche (24m²) mit neuer unbenutzter hochwertiger Einbauküche
- Wohnbereich mit offen. Kamin (65m²)
mit separatem Bad en Suite und begehbarem Schrank 8m²
- Balkon ca. 12m²
Große Doppelgarage im Haus integriert
Große Gartenanlage mit Terrasse (ca. 56m²)
Ruhige Lage an verkehrsberuhigter Sackgasse umgeben von Natur.
Idar-Oberstein ist eine kreisangehörige Stadt im Landkreis Birkenfeld, Rheinland-Pfalz. Die verbandsfreie Stadt ist das Ergebnis umfassender Verwaltungs- und Strukturreformen der Jahre 1933, 1969 und 1970. Die Edelstein- und Garnisonsstadt ist mit knapp 30.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Kommune des Landkreises und ein Mittelzentrum. Seit 2016 trägt die Kommune den Titel Nationalparkstadt.
Idar-Oberstein liegt am südlichen Rand des Hunsrücks beiderseits der Nahe. Größere Städte in der näheren Umgebung sind Trier (ca. 50 Kilometer westlich), Bad Kreuznach (ca. 30 Kilometer nordöstlich) und Kaiserslautern (ca. 35 Kilometer südöstlich). Die Stadt liegt am Rande des Nationalparks Hunsrück-Hochwald.
Der Nahe-Felsen-Weg ist eine als Traumschleife ausgezeichnete Wanderroute von 9,4 km, die als Rundweg um die Altstadt von Idar-Oberstein angelegt ist
Im Stadtteil Nahbollenbach wurde im Jahr 2016 ein Bikepark eröffnet, der verschiedene Geländeformen aufweist und dessen Nutzung kostenlos ist.
Der Reitverein Idar-Oberstein unterhält ein Gelände auf dem Spring- Dressur- und Freizeitreiten möglich ist. Es umfasst eine Reithalle die 20×60 m groß ist und zwei Außengelände. Sie können im Rahmen des Vereinssport aber auch privat genutzt werden.
Die Stadtbücherei hat rund 20.000 Medien im Angebot. Sie bietet die neuesten Bestseller, Romane, Krimis, Kinder- und Jugendbücher, aktuelle Ratgeber, Reiseführer, Kochbücher, sowie zahlreiche Sachbücher an. Darüber hinaus sind Zeitschriften, Hörbücher, CD-ROMs und DVDs im Bestand. Zudem ist die Bücherei mit allen rheinland-pfälzischen Bibliotheken vernetzt und kann nicht vorhandene Bücher und Medien per Fernleihe besorgen.
In der Wärmeperiode des Jahres ist das Freibad „Stadenbad“ geöffnet. Es handelt sich dabei um ein künstlich angelegtes, naturnahes Freibad. Die Wasseraufbereitung erfolgt hier, anders als bei herkömmlichen Freibädern, durch biologisch-mechanische Prozesse ohne Einsatz von Chemikalien. In der Sendung Unsere schönsten Badeplätze im Südwesten des SWR wurde das Naturbad auf Platz Nr. 7 gewählt.
7 Sandplätze und 3 Hallenplätze inklusive Clubhaus, werden durch den TC 1895 Idar-Oberstein betrieben. Weiterhin gibt es das Tenniszentrum im Jahnhaus, das über 3 Außentennis- und 5 Hallentennisplätze verfügt. Weiterhin 4 Squash- und 4 Badmintonplätze.
Namhafte Unternehmen:
Edelstein- und Schmuckfirmen:
In Idar-Oberstein und in der näheren Umgebung sind zahlreiche Edelstein- und Schmuckfabrikations- und -verarbeitungsbetriebe angesiedelt. Sie bilden den wirtschaftlichen Schwerpunkt der Stadt. Firmen wie PH. Hahn Söhne KG, Groh & Ripp oder die Ruppenthal KG haben Weltruf. Die Firma Klein & Quenzer war ursprünglich ein Produzent von Modeschmuck und während der Weltkriege einer der größten Hersteller für deutsche Kriegsorden.
Idar-Oberstein ist Standort der Automobilzuliefer-Industrie. Unternehmen wie Magna Inc. (Decoma), Stanztechnik Loch GmbH & Co KG und Ymos GmbH sowie der Kunststoffwarenhersteller Wayand AG unterhalten Produktionsstätten in der Stadt. Die Autoteile Jakobs GmbH & Co.KG hat ihr Logistikzentrum, sowie die Unternehmensleitung in Idar-Oberstein angesiedelt.
Roll ist ein Lieferant für Metallkomponenten in der Schreibgerätebranche
Gemäß § 13 Abs. 3 Kindertagesstättengesetz (KitaG) ist ab dem 1. August 2010 der Besuch des Kindergartens für Kinder in Rheinland-Pfalz vom vollendeten zweiten Lebensjahr an beitragsfrei. In der Stadt Idar-Oberstein ist eine Vielzahl an Kindertagesstätten vorhanden, deren Betreuungsangebot breit gefächert ist und ständig erweitert wird. Sieben Kindertagesstätten stehen in der Trägerschaft der Stadt, davon sind fünf als Ganztagseinrichtungen konzipiert. Weitere zehn Kindertagesstätten sind in der Trägerschaft der Kirchen, davon werden fünf als Ganztagseinrichtungen betrieben. Die Lebenshilfe Obere Nahe unterhält außerdem einen Förderkindergarten.
Die Deutsche Gemmologische Gesellschaft e. V. wurde 1932 gegründet und entwickelte sich zu einer international renommierten Institution der technisch-wissenschaftlichen Gemmologie (Edelsteinkunde). Die erfolgreiche Teilnahme an den DGemG-Bildungsgängen Edelsteinkunde und Diamantenkunde führt zu einer urkundlichen Bestätigung der erbrachten Prüfungsleistungen, die zur Beantragung der Fachmitgliedschaft in der Deutschen Gemmologischen Gesellschaft (F. G. G.) berechtigt. Mehr als 30.000 Lehrgangsteilnehmer aus 75 Ländern der Erde besuchten bisher die für die Ansprüche des Wirtschaftsbereiches Edelsteine und Schmuck konzipierten DGemG-Bildungsgänge.
Der Flugplatz Idar-Oberstein/Göttschied liegt nördlich der Stadt zwischen dem Stadtteil Göttschied und den Nachbargemeinden Gerach und Hintertiefenbach und ist geeignet für Helikopter, Motorsegler, Segelflugzeuge, Ultraleicht und, ebenfalls nach vorheriger Anmeldung Fallschirmspringer. Der Aero-Club Idar-Oberstein e. V. ist am Flugplatz angesiedelt. Im Jahr 2010 taufte der Verein ein Ultraleichtflugzeug vom Typ Dynamic WT9 auf den Namen Idar-Oberstein
Im Jahr 2009 wurde das Messegelände Idar-Oberstein eröffnet. In drei modernen Hallen finden in regelmäßigen Abständen Messen, Konzerte und Tagungen statt. Marktstrategisch taucht die Messe unter dem Logo MIO auf. Sie verfügt über modernste Technik und Ausstattung und ist zudem barrierefrei. Es stehen Hallenflächen zwischen 200 und 5000 Quadratmeter zur Verfügung.
Betreiber ist die Messegesellschaft Idar-Oberstein GmbH. Seit ihrer Eröffnung, bis Ende des Jahres 2014 hat die Messe schon 300.000 Besucher zählen können.
Garnisonsstadt und Artillerieschule der Bundeswehr:
Im Zuge der Neuausrichtung der Bundeswehr wurde die Artillerieschule als Ausbildungsbereich Streitkräftegemeinsame taktische Feuerunterstützung/Indirektes Feuer (AusbBer STF/IndirF) mit Wirkung vom 1. Juli 2015 dem Ausbildungszentrum Munster unterstellt und als eigenständige Organisationseinheit in der Bundeswehr aufgelöst. Das Artillerielehrbataillon 345 aus Kusel wurde Ende 2014 in die Klotzbergkaserne verlegt.
Der Standort Idar-Oberstein wird seit der Bundeswehrreform als multinationales Ausbildungs- und Übungszentrum für verbündete Streitkräfte aus ganz Europa genutzt, die mit dem Konzept „Streitkräftegemeinsame taktische Feuerunterstützung“ ausgebildet werden und sich aus Kostengründen die dazu nötige Infrastruktur nicht selbst anschaffen können. Sitz des Ausbildungszentrums bleibt die frühere Rilchenbergkaserne. Für die Ausbildung wird der 14 Kilometer entfernte Truppenübungsplatz Baumholder benutzt. Neben dem AusbBer STF/IndirF sind das Bundeswehr Dienstleistungszentrum, ein Sanitätsversorgungszentrum (SanVersZ Idar-Oberstein) und eines von 24 Bundeswehr-Mobilitätszentren am Standort.
Er ist mit einem Gesamtwert von 8000 Euro dotiert. Die Preisverleihung erfolgt im Stadttheater Idar-Oberstein und wird regelmäßig von prominenten Personen moderiert, so hat bei der Verleihung 2014 die frühere Lottofee Heike Maurer durch das Programm geführt.
Bruce Willis – Sonderbotschafter der Stadt: | de |
q-de-774 | Projekte in Hessen. Welche Auszeichnung hat das Kollegium von Cornelia Sturm erhalten? | Chronik 2018/19 – Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden
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06.08.18 Schuljahresbeginn 2018/19: Schulleiter Rainer Strack begrüßt im Rahmen einer Dienstbesprechung das gesamte Kollegium, wünscht allen einen erfolgreichen Start in das neue Schuljahr und gibt wichtige personelle und organisatorische Veränderungen bekannt:
Personalia: Nicht mehr zum Kollegium der SDS gehören Torsten Roggan und Carola Rosa. Herr Roggan wurde an die Lehrkräfteakademie versetzt und Frau Rosa wechselte als Abteilungsleiterin an die Kerschensteinerschule.
Neuzugänge:Jennifer Schiradin erhielt nach erfolgreichem Abschluss ihres Referendariats an der SDS eine Festanstellung. Sie unterrichtet die Fächer Wirtschaftslehre und Deutsch.
Dr. Bastian Knippschild heißen wir als neuen Kollegen willkommen. Er absolvierte sein Referendariat an der Martin-Niemöller-Schule in Wiesbaden und unterrichtet die Fächer Mathematik und Physik.
Luisa Colombel wird als Berufseinsteigerin mit den Fächern Wirtschaftslehre und Politik eingesetzt. Langfristig wird sie den Versicherungsbereich verstärken.
Die Unterrichtskapazitäten in den Fächern Spanisch und Religion werden durch den Einsatz von Anne Scharnbacher erweitert.
Andreas Kohrn unterstützt mit einer halben Stelle das Kollegenteam im Fach Religion.
Anke Weingardts Vertrag wurde um ein Jahr verlängert. Sie unterrichtet mit einer halben Stelle die Fächer Mathematik und Naturwissenschaften.
Jürgen Drieschmanns unterstützt mit einem 8-Stunden Vertrag weiterhin das Kollegium im Fach Politik.
Vertretungsvertrag: Frau Lange-Schächer kommt an die SDS zurück. Sie übernimmt Unterichtsstunden im Industriebereich für die Elternzeit von Hern Löffler.
40-jähriges Dienstjubiläum: Am 29. Juli 2018 beging Oberstudiendirektor Rainer Strack, Schulleiter der SDS, sein 40. Dienstjubiläum. Hierzu gratulierte ihm die stellvertretende Schulleiterin Nicole Achzet im Namen des gesamten Kollegiums und überreichte einen Blumenstrauß. In einer Feierstunde am 14.08.2018 dankte Andrea Männle, stellvertretende Leiterin des Staatlichen Schulamtes für den Rheingau-Taunus-Kreis und die Landeshauptstadt Wiesbaden, für Herrn Stracks Treue im Dienste des Landes Hessen und übergab ihm seine Urkunde.Weiterlesen ...
WLAN-Bereitstellung: Die Vorarbeiten zur Errichtung des WLAN-Netzes sind abgeschlossen. Mitte August sollen die Accesspoints gesetzt werden und Anfang September das WLAN-Netz einsatzbereit sein.
Versäumniszeitenkennzeichen vereinheitlicht: Schulformübergreifend erfolgte die Einheitlichkeit der Kennzeichen von Versäumnissen für Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Kürzeln. Die Liste der Kürzel ist im Klassenbuch einzukleben und ab sofort anzuwenden.
09.08.18 Schulentwicklung 2018: Nach vorläufigem Abschluss der Einschulung zeigt sich, dass die Schülerzahlen im Vollzeitbereich leicht rückläufig und im Teilzeitbereich gewachsen sind. Besonders in den Ausbildungsberufen "Industriekaufmann/-frau", "Verwaltungsfachangestellte/r" und "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement" stiegen die Schülerzahlen an.
14.08.18 QuABB-Beratungsangebot: Barbara Emmelheinz, Sabine Flügel und Petra Gandor, Mitarbeiterinnen von QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule) stellen unseren neuen Berufsschulklassen ihr Beratungsangebot vor. Es beinhaltet Unterstützung bei Schwierigkeiten im Betrieb, der Berufsschule und im privaten Umfeld, Konfliktsituationen und Krisenbewältigung, der Suche nach gemeinsamen Problemlösungen mit allen Beteiligten sowie Koordination und Organisation von individuellen Hilfs- und Unterstützungsangeboten. Verantwortlich für den Ablauf der Vorstellung ist Kollege Michael Väth.
17.08.18 Schulpsychologischer Dienst:Ab dem 01.09.2018 ist der Psychologe Benedikt Herwig für unsere Schule zuständig.
20.08.18 Praktische Lehrerausbildung an der SDS: Heute nimmt Julia Ergaschew im Rahmen ihres Wirtschaftspädagogikstudiums den dritten Teil des obligatorischen Unterrichtspraktikums auf. Diese Phase dauert drei Wochen.
20.08.-07.09.2018 FOS-Klassen auf Hübingenfahrt: Zum zehnten Mal in Folge nimmt der gesamte Fachbereich der Fachoberschule mit rund 500 Schülerinnen und Schülern an der traditionellen Klassenfahrt ins Feriendorf Hübingen teil. Ein Outdoorprogramm mit erlebnispädagogischen Teamübungen, Besuch des Kletterparks, Bogenschießen, Töpfern, Feuerexperimente und gemeinsames Kochen sollen Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten der SuS stärken, das Finden und Einhalten von Werten und Regeln zur Anwendung im Schulalltag festigen sowie Kompetenzen zur Umsetzung eigener Ziele für die Fachoberschulreife fördern und vertiefen.Weiterlesen ...
27.08.18 Europakaufmann/-frau: Nach ersten Sondierungsgesprächen bemüht sich die Schulleitung darum, zukünftig die Zusatzqualifikation "Europakaufmann/Europakauffrau" an der SDS anzubieten. Sie ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die in einem kaufmännischen Berufsausbildungsverhältnis stehen, sich im Unterricht mit internationalen Geschäftsprozessen auseinanderzusetzen, den Europäischen Computerführerschein (European Computer Drivers Licence, ECDL) zu erwerben, Zertifizierungen in zwei europäischen Fremdsprachen zu erlangen und in einem dreiwöchigen Betriebspraktikum im Ausland Berufserfahrung in einem internationalen Umfeld zu sammeln.
03.09.2018 Lehramtspraktikum:Larissa Mayer absolviert bis zum 28.09.2018 an der SDS ein vierwöchiges Praktikum. Sie studiert im 5. Semester an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz Wirtschaftslehre und Sozialkunde; ihr Unterrichtsfach ist Politik.
10.09.2018 Beauftragung:Ab sofort ist Anne Paulsen mit folgenden Aufgaben der Abteilung V der SDS beauftragt: Berufsschule (Steuerfachangestellte/-r, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/-r, Rechtsanwaltsfachangestellte/-r und Justizfachangestellte/-r), Fachschule für Wirtschaft, Erwerb der Fachhochschulreife in der Fachschule sowie Gesundheit und Umwelt.
11.09.2018 Räumungsübung:Am Dienstag, den 11.09.2018, um 11:00 Uhr und am Donnerstag, den 13.09.2018, um 14:00 Uhr finden Räumungsübungen statt. Die Schülerinnen und Schüler sammelten sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern am Haupteingang zum Helmut-Schön-Park.
17.09.2018 Vertretungsverträge:Unsere ehemalige Kollegin Doris Wittmann unterstützt mit einem 3-Stundenvertrag das Kollegenteam im Fachbereich Büromanagement und Herr Okyay Aslantes wird im Fach Englisch für drei Stunden in der Fachschule für Wirtschaft eingesetzt.
Beförderungen:Frau Corinna Snopek, Leiterin der Abteilung III der SDS, wurde zur Studiendirektorin und Frau Tanja König, zuständig für die Organisation der Auslandspraktika, zur Oberstudienrätin befördert. Herr Strack überreicht beiden Kolleginnen ihre Urkunde und gratuliert ihnen sehr herzlich.
21.09.2018 IHK ehrt SDS-Schülerinnen und Schüler:Jessica Buch (Kauffrau für Büromanagement), Daniel Fischer (IT-Systemkaufmann) und Dana Zajac (Bankkauffrau) wurden im Rahmen der dualen Ausbildung an der SDS unterrichtet. Die IHK-Wiesbaden ehrte sie als die Besten ihrer Ausbildungsberufe des Prüfungsjahrgangs 2018. Herr Fischer schloss sogar als Hessenbester ab.
SDS- Schülerinnen und Schüler von der IHK ausgezeichnet...
24.09.2018 Beförderung: Herr Dieter Keßler, der die Aufgaben der Abteilung II der SDS leitet, wurde zum Studiendirektor befördert. Hierzu gratuliert die Schulgemeinde herzlich.
27.09.2018 Ausstellung Kultur und Integration:19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 11BaK veranstalten unter der Leitung von Politiklehrer Johannes Fey eine interaktive Ausstellung zum Thema Kultur und Integration. Inhalt der Veranstaltung war, Integrationsprozesse und -hemmnisse zu analysieren, Akteure und ihre Rollen zu beurteilen und in diesem Kontext maßgebliche Einflussgrößen zu bewerten und einzuordnen mit dem Ziel, ein Verständnis von „Kultur“ herzuleitet, das Veränderungen und Entwicklung als notwendig erachtet. Über 160 Schülerinnen und Schüler der SDS besuchten die Ausstellung.
Deutsch genug? „Deutsche Leitkultur“ als Hemmschuh der Integration?...
15.10.2018 Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit:Schulleiter Rainer Strack gratuliert Volker Schuster zur Lebenszeitverbeamtung und überreicht ihm die Urkunde.
Schulverschönerung:Das Foyer der SDS erstrahlt in neuem Glanz. Während der Herbstferien wurden die Türen im Eingangsbereich inklusive Toilettentür neu gestrichen.
25.10.2018 12er FOS-Klassen besuchen Hochschulinformationstag:Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen informieren sich an der Hochschule RheinMain über Inhalte und Aufbau von Bachelorstudiengängen, Studienfinanzierungsmöglichkeiten sowie Bewerbungs- und Zulassungsverfahren. Gespräche mit Studierenden, Professorinnen und Professoren als auch Besuche von Probevorlesungen wurden zahlreich genutzt.
01.11.2018 WLAN-Bereitstellung:Die Installation des WLAN-Netzes ist abgeschlossen. In einer Sitzung der WLAN-Gruppe wurde die Vergabe der Nutzungsbedingungen und die Aufnahme des Probebetriebes festgelegt. Zur Klärung letzer technischer Details fand am 05.11.2018 ein Treffen mit Vertretern des Medienzentrums statt.
02.11.2018 Schulleitungstagung:In einer ganztägigen Veranstaltung koordinierten die Schulleitungsmitglieder der SDS die zukünftige Entwicklung der Schule.
05.11.2018 12BFB organisiert Pausenverkauf18 SuS der 12BFB verkaufen zwei Wochen lang während der Pausen internationale Spezialitäten aus ihren Heimatländern. Das im LF 17 eingebettete Projekt war pädagogisch und finanziell ein Erfolg; es wurden 650 Euro erlöst. Projektleiterin war Stefanie Bertasius.Weiterlesen...
06.11.2018 Vorbereitungsdienst angetreten:Herr Shkelzen Tahiri, der bereits eine Ausbildung zum Industriekaufmann an der Schulze-Delitzsch-Schule absolviert hat, nimmt die Tätigkeit als Lehrkraft im Vorbereitungsdienst (LiV) auf. Er wird im Schwerpunktfach Wirtschaft und Verwaltung und im Wahlfach Politik ausgebildet.
Ausbildertreffen Fachbereich Versicherungen:Armin Alagic-Müller, Geschäftsführer des Berufsbildungswerkes der
Versicherungswirtschaft Rhein-Main e. V., stellt den Ausbildern/-innen betriebsübergreifende Veranstaltungen zum Ausbildungsberuf "Kaufmann /-frau für Versicherungen und Finanzen" vor. Hierzu gehörten insbesondere die Wahl der betrieblichen Fachaufgaben für die Reporterstellung, Aufbau eines Reportes und Ablauf des Fallbezogenen Fachgespräches.
08.11.2018 Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe:24 Schülerinnen und Schüler der HH-Klassen nehmen an der Informationsveranstaltung "Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe" teil, die vom Amt für Soziale Arbeit veranstaltet wurde. Damit sich die Teilnehmer für ihre anstehende Berufswahl orientieren konnten, wurden Inhalte und Anforderungen folgender acht Ausbildungsberufe praxisnah vorgestellt:
• Verkäufer/-in / Kaufleute im Einzelhandel
• Verwaltungsfachangestellte
• Kaufleute für Büromanagement
• Kaufleute im Gesundheitswesen
• Rechtanwaltsfachangestellte/r
Unter Leitung von Abteilungsleiterin Anne Paulsen und Kollege Ewald Bauer präsentierten die Azubis (Steuerfachangestellte/r) der Klasse 11Stb Arbeitsinhalte und Abläufe im Alltag einer Steuerkanzlei. Mit verantwortlich für die Koordination und Konzeptionierung des Informationstages waren die Abteilungsleiterinnen Simone Breitsch und Corinna Snopek.Weiterlesen...
14.11.2018 Kultusminister AlexanderLorz und Astrid Wallmann zu Gast an der SDS:Die Schulleiter/in aller fünf Wiesbadener Berufsschulen diskutieren mit Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, der Wiesbadener Landtagsabgeordneten Astrid Wallmann und Andrea Männle vom Staatlichen Schulamt über die Herausforderungen, denen Berufsschulen im Alltag gegenüberstehen und die von kommunalen und landesbezogenen Zuständigkeiten beeinflusst werden. Zu den Kernthemen gehörten die Personalgewinnung, Flexibilisierung, Lehrerzuweisung, Gymnasialausbildung, sozialpädagogische Unterstützung (UBUS), Verwaltung sowie Digitalisierung und E-Learning. Weiterlesen...
Erste-Hilfe-Schulung:Nicole Achzet, stv. Schulleiterin, organisiert für zwei Nachmittage in den Räumen der SDS einen Erst-Hilfe-Kurs für Sportlehrer/innen, die alle zwei Jahre ihre Kenntnisse über Sofortmaßnahmen auffrischen müssen. Insgesamt nahmen 16 Kolleginnen und Kollegen an der Schulung teil.
15.11.2018 Schulelternbeirat: Frau Michaela Pagano, Marion Überfeldt und Nora Mitchell werden als Team zum Schulelterbeirate an der SDS bestellt.
19.11.2018 Zweites Staatsexamen bestanden:Herr Tim Witzmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Johannes Fey und Mentorin fürs Wahlfach "Englisch" Doris Gerke.
Vertretungsvertrag:Welcome back im Bankenbereich. Erneut springt unser ehemaliger Abteilungsleiter Jürgen Drieschmanns mit 6 Stunden Vertretungsunterricht pro Woche in Bankenklassen ein. Dadurch wir krankheitsbedingt ausfallender Unterricht kompensiert.
29.11.2018 Bistum Limburg überreicht Trauerkoffer:Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg, besucht auf Einladung von Rainer Strack die SDS. Beide führten gemeinsam mit Krisenseelsorger Thomas Knögel einen Austausch über den möglichen Beitrag von Schule und Kirche, um das Zusammenleben und den Zusammenhalt der Schulgemeinde auf einem respekt- und werteorientierten Fundament zu fördern. Als Gastgeschenk übergab Frau Lecht einen Trauerkoffer, der mit vielfältigen Hilfsmitteln zur Trauerbewältigung gepackt ist. Er wird von Thomas Knögel verwaltet und im Zeitablauf ergänzt. Weiterlesen...
04.12.2018 Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA):Die neue Berufsfachschule BÜA bündelt die drei bisherigen Schulformen (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, zweijährige Berufsfachschule und einjährige höhere Berfufsfachschule), um den SuS nach bereits einem Jahr den Zugang zu der dualen Berufsausbildung zu ermöglichen. Zusätzlich kann ausbildungsbegleitend ein Hauptschul- oder mittlerer Schulabschluss erlangt werden. Um BÜA an der SDS anbieten zu können, bemüht sich die Schulleitung um eine Kooperationsschule mit einem weiteren beruflichen Schwerpunkt. Die Gespräche hierzu beginnen im Januar.
Europäischer Computer Führerschein (ECDL): Der ECDL ist ein international anerkanntes modulares Zertifikat, das den Inhabern Fähigkeiten im effizienten Umgang mit Standard-IT- Applikationen bescheinigt. Das Kollegium beschließt auf der Gesamtkonferenz, die Aufnahme der ECDL-Module in das Curriculum der SDS zu prüfen.
Verspätungen im Zeugnis:Die Gesamtkonferenz legt fest, beginnend mit den Zeugnissen Sommer 2019, ab fünf unentschuldigten Verspätungen im Halbjahr/Block, die Bemerkung "Frau/Herr XY kommt häufig zu spät" im Zeugnis einzutragen.
10.12.2018 Zweites Staatsexamen bestanden: Falko Kaufmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Michael Väth und für das Wahlfach "Deutsch" Gaby Busch.
11.12.2018 Beatmungsmasken:Zur Widerbelebung von Personen mit Atemstillstand wurden 5 Beatmungsmasken beschafft, die bei den Verbandskästen im Lehrerzimmer, Sekretariat, Raum A105, Raum N108 und in der Turnhalle deponiert wurden.
14.12.2018 WLAN-Zeitplan:Ab sofort erfolgt an die KuK die Ausgabe der Zugangscodes für das SDS-WLAN, um es im Pilotbetrieb zu erproben. Zuvor wurden von der WLAN-Gruppe die Nutzungsbedingungen (Datensicherheit, Datenschutz, usw.) entwickelt und von Sebastian Nargang das Log-in Procedere festgelegt. Nach erfolgreicher Pilotierung ist vorgesehen, ab Beginn des 2. Schulhalbjahres 2018/19 das WLAN flächendeckend auch den SuS zur Verfügung zu stellen.
30.01.2019 Neumöblierung Klassenräume:Die Räume B30, B31 und der komplette 1. Stock des B-Gebäudes werden mit 90 Tischen und 180 Stühlen neu ausgestattet. Die Stühle sind vorwärts federnde Freischwinger für ergonomisches Sitzen.
31.01.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten:In einer Feierstunde ehrt Rainer Strack 13 Top-Azubis aus sieben unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben. Es sind: Lukas Zimmermann (Bankkaufmann), Selina Deuser (Steuerfachangestellte), Larissa Adler, Melissa Ernet, Leonie Nowak, Julia Ringel und Svenja Rode (Kauffrauen für Büromanagement), Larissa Lehmann (Industriekauffrau), Johannes Heep und Christian Hofmann (Industriekaufmänner), Armen Narsajan (Kaufmann für Versicherungen und Finanzen), Zoe Fladung (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Jerome Robert Schäfer (Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen).Weiterlesen...
Verabschiedung in den Ruhestand:Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Schulleiter Rainer Strack die Kollegen Arthur Hehlke, Volker Jackwerth und Reiner Obst in ihren Ruhestand und übergibt ihnen die Entlassungsurkunden. Fachbereichsleiter/-innen, Fachkonferenzleiter/-innen und der Personalrat dankten den Pensionären in vielfältiger Weise und mit persönlichen Worten für die wertvolle und hervorragende Zusammenarbeit und wünschten ihnen alles Gute für die Zukunft.Weiterlesen...
01.02.2019 Schulhausverwaltung:Ab dem 01.02.2019 ist Herr Ghezzi als Hausmeister für unsere Schule zuständig. Wir wünschen ihm einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit.
08.02.2019 Berufs- und Studienorientierung:In Kooperation mit der IHK Wiesbaden können alle Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen am Geva-test® Studium & Beruf teilnehmen. Der Test analysiert für jeden Teilnehmer/-in Stärken, Interessen sowie die Leistungsfähigkeit in studien- und ausbildungsrelevanten Bereichen und gibt Tipps zur Beruforientierung kombiniert mit individuellen Karrierevorschlägen. Ansprechpartner hierfür ist Carsten Mergenthaler.
10.02.2019 Sportangebot für Lehrkräfte:Georg Steinrichter informiert über die aktuellen Sportangebote im Berufsschulzentrum. Von Seiten der SDS bietet er für alle Kolleginnen und Kollegen mittwochs von 14:00 bis 15:00 Uhr traditionelles Taekwondo an. Die Teilnahme ist kostenlos.
SPRINT-Gruppe vergrößert sich:Das SPRINT-Team begrüßt als neue Mitglieder Pia Drieschmanns und Dr. Anja Hamm-Beckmann.
14.02.2019 Valentinsaktion:Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmen "Round 2" nutzt den Valentinstag zur Umsetzung ihrer Geschäftsidee "Rosen verschenken". Jede/-r unserer Schulgemeinde hatte die Möglichkeit, Rosen zum Preis von einem Euro pro Stück zu bestellen und personalisiert oder anonym an eine bestimmte Person verschenken zu lassen. Mit 85 Rosen wurden insgesamt 85mal Freude verschenkt. Projektverantwortliche waren die Kolleginnen Stefanie Bertasius und Martina Suhens.
18.02.2019 Hospitation:Von heute bis zum 01.03.2019 hospitiert Frau Cora Dharmani an der SDS, vornehmlich in den Fächern Wirtschaft und Politik. Sie absolvierte ein abgeschlossenes Studium und arbeitet derzeit im Marketingbereich. Verantwortlich für den Hospitationsplan ist Claudia Rubertus.
20.02.2019 QuABB-Info:Die Damen Emmelheinz, Flügel und Gandor von Fresko e.V. informieren die 11er Berufsschulklassen über die Möglichkeiten des QuABB-Beratungsangebots. Ansprechpartner hierfür ist Michael Väth.
21.02.2019 FOS-Informationsnachmittag:Über 100 Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Bildungsangebote der Fachoberschule an der SDS mit ihrem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung. Vorgestellt wurde die Unterrichtsorganisation in den Klassen 11 und 12, der Wahlpflichtunterricht, das Lernbüro, die Praktika und die pädagogischen Fahrten. In Gesprächen und an den Informationstafeln konnten die Interessenten weitere Fragen klären und Einblicke nehmen. Verantwortlich für die Veranstaltung war Abteilungsleiter Dieter Keßler. Weiterlesen...
28.02.2019 Verabschiedung in den Ruhestand:Nach dreizehneinhalb Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat der SDS wurde Ingrid Pfeiffer von der Schulleitung, Kolleginnen und Kollegen, dem Personalrat und den SDS-Singers bei Sekt, Saft und Gebäck mit Blumen und Gutscheinen in den Ruhestand verabschiedet. Sie war für die Beschaffung der gesamten Schulausstattung und Auftragserteilung für Handwerker sowie Rechnungsbearbeitung zuständig. Wir danken für die tolle Zusammenarbeit und wünschen ihr für die Zukunft nur das Beste. Weiterlesen...
01.03.2019 Neueinstellung Sekretariat: Frau Sonja Nagel nimmt ihre Tätigkeiten als Sekretärin an unserer Schule auf. Ihr obliegen die Aufgaben im Zusammenhang mit der Fachschule für Wirtschaft. Frau Nagel hatte während ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau als Schülerin die SDS besucht.
"Aufgabenverteilung Sekretariat: Wegen des Personalwechsels im Sekretariat werden die Zuständigkeiten wie folgt geändert:
Fachoberschule: Frau Müller
Berufsschule: Frau Margiotta
Einjährige und Zweijährige Höhere Berufsfachschule: Frau Becker
Fachschule für Wirtschaft: Frau Nagel
Beschaffung: Frau Müller"
Sozialpädagogische Fachkraft: Frau Shiva Bahadori ist mit einer vollen Stelle im Rahmen von UBUS (Unterrichtsbegleitende Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkräfte ) für die SDS am Dienstagvormittag und Donnerstagnachmittag tätig. Die restlichen Stunden verteilen sich auf die FLS und KSS. Die gebürtige Teheranerin kam 1986 nach Deutschland, studierte Diplompädagogik an der Philipps-Universität in Marburg und hat bereits als Pädagogin bei verschiedenen Bildungsträgern gearbeitet.
08.03.2019 Berufs- und Studienorientierung Im Newsletter Nr. 3 zur Berufs- und Studienorientierung informiert Kollege Carsten Mergenthaler über die BiZ-Veranstaltungen der Agentur für Arbeit Wiesbaden, die IHK-Bildungsmesse – azubi- & studientag und den Info-Tag an der Hochschule in Mainz.Weiterlesen...
11.03.2019 Neuer Zeugnisdruckraum: Das "Keller-Dasein" für das LUSD-Team ist beendet. Das neue Büro für die Zeugniserfassung und den Zeugnisdruck befindet sich ab sofort im Raum A204. Das LUSD-Team dankt der Schulleitung hierfür.
14.03.2019 Beförderung: Frau Anne Paulsen erhält die Urkunde zur Ernennung zur Studiendirektorin zum 1. April 2019. Herr Strack gratuliert ihr im Beisein des Kollegiums herzlich und dankt für ihre Einsatzbereitschaft.
Toilettensanierung: Nach der Begehung der Mädchen- und Jungentoiletten sowie der Toilettenräume für die Lehrerinnen in den Gebäuden B und C zusammen mit dem Hochbauamt wird Sanierungsbedarf für diese Räume festgestellt. Der Beginn der Bauarbeiten ist für die Osterferien geplant.
Neugestaltung Pausenhalle: Der ehemalige Raum der Sweetbox und die Pausenhalle im Gebäudeteil D sollen zu einem großen Raum umgestaltet werden; er kann dann für Klassenarbeiten, Konferenzen und weiterhin als Pausenraum für die SuS genutzt werden. Die Bauarbeiten starten hierfür in den Osterferien.
Wahl zum/zur gewählten Abwesenheitsvertreter/-in: Frau Dr. Anja Hamm-Beckmann wird auf der Gesamtkonferenz zur neuen Abwesenheitsvertreterin der SDS gewählt. Sie nimmt die Wahl an und dankt dem Kollegium für das entgegengebrachte Vertrauen.
"Unser Miteinander": Das Kollegium spricht sich mehrheitlich dafür aus, dem Vorschlag des SOR-Teams zu folgen und das Dokument "Unser Miteinander" um folgenden abschließenden Absatz zu erweitern: „Seit 2014 ist die SDS Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Damit ist unsere Schule und alle in ihr wirkenden, lernenden und unterrichten-den Personen damals und für die Zukunft die Verpflichtung einge-gangen, im Schulalltag antirassistisch und couragiert zu denken und zu handeln.“
15.03.2019 KMK-Fremdsprachenzertifizierung: 20 Schülerinnen und Schüler nehmen an der schulübergreifenden Prüfung zur KMK-Fremdsprachenzertifizierung unter Leitung von Sandra Haberkorn teil. Sie kommen von der SDS (Schulze-Delitzsch-Schule), der BSU (Berufliche Schulen Untertaunus) und der BSGG (Berufliche Schulen Groß-Gerau). 15 Absolventen bestehen die schriftlichen und mündlichen Prüfungen und erhalten von Schulleiter Rainer Strack ihre Zeugnisse. Weiterlesen...
26.03.2019 WLAN-Bereitstellung: Nach erfolgreichem Abschluss der Testphase wird die Nutzung des schulischen WLANs ab sofort für alle Schüler und Schülerinnen (SuS) der SDS freigegeben. Die Klassenlehrer/-innen erläutern den SuS die WLAN-Nutzungsbedingungen und teilen nach schriftlicher Zustimmungserklärung die persönlichen Passwörter aus.
28.03.2019 Personalversammlung: Der Personalrat der SDS hat zur Personalversammlung eingeladen; er informiert zu den Themen Betriebsausflug, Überstundenregelung, Raumkonzept und Lehrerarbeitsplätze. Vorab referierte Herr Lutz Vollbracht (GPRLL) über Lebensarbeitszeitkonten, Pensionsberechnungen und Aktuelles aus dem GPRLL.
29.03.2019 Verabschiedung in den Ruhestand: Frau Claudia Seebald-Krech verlässt nach 17 Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat die SDS. Sie war für die Fachschule für Wirtschaft zuständig. In einer Feierstunde dankte Rainer Strack für die kollegiale, freundschaftliche und absolut loyale Zusammenarbeit und überreichte ihr ein aus Blumen bestehendes Hochseeschiff, dessen Segel aus verschiedenen Gutscheinen bestand.
03.04.2019 Dienstjubiläum: Das Kollegium freut sich mit Cornelia Sturm über die Dankesworte von Rainer Strack anlässlich der Urkundenüberreichung zu ihrem 25jährigen Dienstjubiläum.
04.04.2019 SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
10.04.2019 JUNIOR Landeswettbewerb Hessen: Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmens "Round 2" schafft es, sich für die Endausscheidung des "Junior Expert Landeswettbewerb Hessen 2019" zu qualifizieren. Unter dem Titel „Upcycling von Altmaterialien" präsentierten sie ihre Geschäftsidee, Taschen und Schlüsselanhänger aus Filz und altem Jeansstoff zu nähen und mit Verzierungen zu verschönern. Die Bühnenpräsentation vor 150 Zuschauern, der Geschäftsbericht, der Messestand und ein Juryinterview gehörten zu den Bewertungskriterien.
06.05.2019 Bundesjugendschreiben 2019: 23 Schüler und Schülerinnen aus unterschiedlichsten Schulformen der SDS nehmen an dem von der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien angebotenem Einzelwettbewerb im Tastschreiben teil. Nach Altersklassen differenziert wird bei erfolgreicher Teilnahme eine Urkunde ausgestellt, die als Anlage Bewerbungen um Aus- oder Arbeitsplätze angefügt werden kann. Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihren Leistungen. Am besten schnitt Lea Puscher aus der 11BFF ab. Mit 3096 Punkten belegte sie Platz 1 in Hessen. Zum neunten Mal in Folge war Susanne Vögtler für die Organisation unserer SuS beim Bundesjugendschreiben verantwortlich.
SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
Projekt "Lernort Kino": Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 11HH1, 11HH2, 11BFB und 11BFF sehen an vier Montagen verschieden Filme mit jugendaffinen Themen im Murnau-Filmtheater und diskutieren anschließend darüber. Ziel ist es, über die Multimedialität von Film und Diskussion „Gedankenräume“ zu erschließen, die die Entwicklung der eigenen Identität befördern. Projektträger ist die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft). Projektverantwortliche sind Birgit Goehlnich (Ständige Vertreterin der Obersten Landesjugendbehörden bei der FSK), Sebastian Schnurr (Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung), Rita Thies (Kulturdezernentin a.D., Kulturmanagement, FSK-Prüferin) und vonseiten der SDS Simone Breitsch, Johannes Fey und Simon Vogel. Weiterlesen...
13.05.2019 Herr von Scheidt zu Besuch an der SDS: Schulleiter Rainer Strack lädt seinen Amtsvorgänger Helmut von Scheidt zu einem Austauschgespräch ein. Im Beisein von Nicole Achzet nahmen sie einen Rückblick auf 30 Jahre pädagogischer, baulicher und infrastruktureller Schulentwicklung. Der Besuch endete mit einem Rundgang durch die SDS. Weiterlesen...
18.05.2019 Informationstag der Fachschule für Wirtschaft: Ziel der Veranstaltung war es, mit Vorträgen und im direkten Dialog mit den Studentinnen und Studenten, über die Ziele des Studiums, seine Organisation, Inhalte und Zulassungsvoraussetzungen zu informieren. Auch wurden die Vorteile der in Teilzeit angebotenen Weiterbildung mit ihren anschließend guten beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und Karriereperspektiven anhand von Beispielen belegt.
23.05.2019 Einweihung der umgestalteten Pausenhalle: Nach dreiwöchiger Bauzeit ist durch die Zusammenlegung der ehemaligen Pausenhalle und des Kiosk-Raums im C-Gebäude ist ein moderner und vergrößerter Mehrzweckraum entstanden. Der mit schönem Mobiliar ausgestattete Raum kann u.a. für Konferenzen, Präsentationen von Projektarbeiten, Klassenarbeiten, Vorträgen und Kollegiumsfeiern genutzt werden. Weiterlesen...
29.05.2019 Toilettensanierung: Die Sanierung der Toilettenanlagen für die Schülerinnen und Schüler im D-Gebäude (Schulhof) ist abgeschlossen. Die Sanitäranlagen sind hell und freundlich gestaltet. Sie entsprechen nun den hygienischen Anforderungen. Die Anlagen im B- und C-Gebäude folgen. Die Modernisierung der Lehrertoiletten ist für die Sommerferien geplant.
05.06.2019 Anne Frank Ausstellung: Noch bis zum Schuljahresende wird im Foyer der SDS die Ausstellung "Anne Frank 90" präsentiert. An acht großformatigen Plakaten konnten sich die Schüler*innen mit der Biografie von Anne Frank in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Dabei wurde auch der Frage nachgegangen, welche Bedeutung die Erinnerung an den Holocaust für die Gegenwart besitzt. Verantwortlich hierfür war das SOR-Team mit Simone Breitsch, Susanne Vögtler und Simon Vogel. Weiterlesen...
07.06.2019 Zweites Staatsexamen bestanden: Herr Carsten Noll besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentoren für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" waren Jens Wahl und für das Wahlfach "Politik" Carsten Mergenthaler.
12.06.2019 Interview des Wiesbadener Kurier mit Schulleiter Rainer Strack: Anlässlich seines bevorstehenden Ruhestandes führt Redakteurin Anke Hollingshaus vom Wiesbadener Kurier ein Interview mit Rainer Strack. Weiterlesen...
25.06.2019 Schulleiter Rainer Strack in den Ruhestand verabschiedet: Mit einem bunten und vielseitigem Programm und einer sehr tiefgehenden Würdigung seiner Verdienste wird Rainer Strack im Beisein von 160 Gästen in den Ruhestand verabschiedet: 13 Redner*innen, Auftritte des Schulorchesters der WvS-Schule Wiesbaden, der SDS-Singers und zweier Musikerinnen mit Gitarre und Gesang, Verleihung der "Ehrenmedaille der SDS", Ernennung zum "Ehrenmitglied von SOR-SMC", große Luftballonaktion und unzählig viele Geschenke. Zum Get Together lud Herr Strack vorab zu Canapés, Sekt und alkoholfreien Getränken ein. Nach dem offiziellen Teil klang der Tag mit Kaffee, Kuchen, Getränken und vielen Gesprächen aus. Weiterlesen...
Abschlussfeier der Studierenden der Fachschule für Wirtschaft: Zehn Student*innen absolvieren erfolgreich ihr 6-semestriges berufsbegleitendes Studium zum Staatlich geprüfte/n Betriebswirt*in mit den Schwerpunkten Marketing. Hierzu gratulieren wir herzlich: Xenia Airich, Hanan Dahhou, Vanessa Dinges, Niklas Kögler, Lars Kötschau, Lena Müller, Nataliya Riemer, Desmond Schlie, Dominik Schmitt und Jasko Jasmin Topalovic. Weiterlesen...
27.06.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten: 18 Schüler*innen aus acht unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben, werden von Rainer Strack in einer Feierstunde ausgezeichnet. Es sind: Janina Altenhofen (Bankkauffrau), Alexandra Kotterer und Christian Pasternack (Steuerfachangestellte), Dominik Henzen, Tabea Larwig, Anna-Maria Maas, Sven Plamann, Katharina Popov, Annika Thörle und Michelle Ziemer (Kauffrauen/-männer für Büromanagement), Alexander Mohr (Industriekaufmann), Marc Nebel (IT-Kaufmann), Denise Peikert und Ali Schekebi (Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen), Sabika Bach und Vanessa Bohanka (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Hratschik Latschinjan und Tanja Remmet(Verwaltungsfachangestellte). Weiterlesen...
Verabschiedungen: Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Rainer Strack insgesamt fünf Kolleginnen. In den Ruhestand entlassen werden Heidi Dietrich, Maria Maidhof-Roscher und Angela Rose-Deisenroth. Inge Strack und Petra Hilbert nehmen ein Sabbatjahr. Fachbereichs- und Fachkonferenzleiterinnen sowie der Personalrat dankten den Kolleginnen mit persönlichen Worten für die wertvolle und ausgezeichnete Zusammenarbeit, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft. Im Anschluss wurde mit Canapés, Sekt, Kuchen und Kaffee gefeiert. Weiterlesen... | Suche in Orten 365 Orte Prize winners are randomly chosen. selected filters2016number of results 365 prize winners Kultur Kinderliteraturhaus Lübeck Die „Bücherpiraten“ wecken das Interesse von Kindern für Literatur event details location: Lübeck,
Schleswig-Holstein time: event date 30. August 2012 Bildung GI@School – Geoinformatik in der Schule Eine Initiative bringt das Thema „digitale Geoinformation“ an die Schulen event details location: Münster,
Nordrhein-Westfalen time: event date 11. September 2012 Kultur John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt Halberstadt In einer Kirche wird ein mehrere Jahrhunderte dauerndes Avantgarde-Musikstück aufgeführt event details location: Halberstadt,
Sachsen-Anhalt time: event date 5. September 2012 Umwelt ebm-papst Energiescouts Ein baden-württembergisches Unternehmen bildet seine Azubis zu Energiescouts aus event details location: Mulfingen,
Baden-Württemberg time: event date 17. April 2012 Gesellschaft Aktion „Return“ gegen Jugendalkoholismus Abstinente Alkoholiker informieren Schüler über die Gefahren des Alkoholmissbrauchs event details location: Dortmund,
Nordrhein-Westfalen time: event date 24. April 2012 Kultur Leipziger KulturPaten Eine Initiative vermittelt Patenschaften zwischen Wirtschaft und Kultur event details location: Leipzig,
Sachsen time: event date 15. November 2012 Bildung JugendMedienEvent der Jungen Presse Eine Veranstaltung bietet Nachwuchsjournalisten spannende Einblicke in die praktische Medienarbeit event details location: Essen,
Nordrhein-Westfalen time: event date 20. September 2012 Kultur LEO-BW – Online-Plattform für Landeskunde Eine Online-Plattform führt landeskundliche Informationen aus Baden-Württemberg zusammen event details location: Stuttgart,
Baden-Württemberg time: event date 25. July 2012 Bildung Schulkonzert „Beethoven und die Freiheit“ der Münchner Philharmoniker Jugendliche verschiedener Länder zeigen bei einer Aufführung ihr Verständnis von Freiheit event details location: München,
Bayern time: event date 30. April 2012 Gesellschaft Engagementwettbewerb „KidCourage“ Ein Wettbewerb motiviert Jugendliche zu mehr gesellschaftlichem Engagement event details location: Osnabrück,
Niedersachsen time: event date 21. March 2012 Prize winners are randomly chosen. load 10 new random projects sort you are here: random sort sort by date sort by place © 2017 Deutschland - Land der Ideen | de |
q-de-774 | Projekte in Hessen. Welche Auszeichnung hat das Kollegium von Cornelia Sturm erhalten? | Chronik 2018/19 – Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden
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06.08.18 Schuljahresbeginn 2018/19: Schulleiter Rainer Strack begrüßt im Rahmen einer Dienstbesprechung das gesamte Kollegium, wünscht allen einen erfolgreichen Start in das neue Schuljahr und gibt wichtige personelle und organisatorische Veränderungen bekannt:
Personalia: Nicht mehr zum Kollegium der SDS gehören Torsten Roggan und Carola Rosa. Herr Roggan wurde an die Lehrkräfteakademie versetzt und Frau Rosa wechselte als Abteilungsleiterin an die Kerschensteinerschule.
Neuzugänge:Jennifer Schiradin erhielt nach erfolgreichem Abschluss ihres Referendariats an der SDS eine Festanstellung. Sie unterrichtet die Fächer Wirtschaftslehre und Deutsch.
Dr. Bastian Knippschild heißen wir als neuen Kollegen willkommen. Er absolvierte sein Referendariat an der Martin-Niemöller-Schule in Wiesbaden und unterrichtet die Fächer Mathematik und Physik.
Luisa Colombel wird als Berufseinsteigerin mit den Fächern Wirtschaftslehre und Politik eingesetzt. Langfristig wird sie den Versicherungsbereich verstärken.
Die Unterrichtskapazitäten in den Fächern Spanisch und Religion werden durch den Einsatz von Anne Scharnbacher erweitert.
Andreas Kohrn unterstützt mit einer halben Stelle das Kollegenteam im Fach Religion.
Anke Weingardts Vertrag wurde um ein Jahr verlängert. Sie unterrichtet mit einer halben Stelle die Fächer Mathematik und Naturwissenschaften.
Jürgen Drieschmanns unterstützt mit einem 8-Stunden Vertrag weiterhin das Kollegium im Fach Politik.
Vertretungsvertrag: Frau Lange-Schächer kommt an die SDS zurück. Sie übernimmt Unterichtsstunden im Industriebereich für die Elternzeit von Hern Löffler.
40-jähriges Dienstjubiläum: Am 29. Juli 2018 beging Oberstudiendirektor Rainer Strack, Schulleiter der SDS, sein 40. Dienstjubiläum. Hierzu gratulierte ihm die stellvertretende Schulleiterin Nicole Achzet im Namen des gesamten Kollegiums und überreichte einen Blumenstrauß. In einer Feierstunde am 14.08.2018 dankte Andrea Männle, stellvertretende Leiterin des Staatlichen Schulamtes für den Rheingau-Taunus-Kreis und die Landeshauptstadt Wiesbaden, für Herrn Stracks Treue im Dienste des Landes Hessen und übergab ihm seine Urkunde.Weiterlesen ...
WLAN-Bereitstellung: Die Vorarbeiten zur Errichtung des WLAN-Netzes sind abgeschlossen. Mitte August sollen die Accesspoints gesetzt werden und Anfang September das WLAN-Netz einsatzbereit sein.
Versäumniszeitenkennzeichen vereinheitlicht: Schulformübergreifend erfolgte die Einheitlichkeit der Kennzeichen von Versäumnissen für Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Kürzeln. Die Liste der Kürzel ist im Klassenbuch einzukleben und ab sofort anzuwenden.
09.08.18 Schulentwicklung 2018: Nach vorläufigem Abschluss der Einschulung zeigt sich, dass die Schülerzahlen im Vollzeitbereich leicht rückläufig und im Teilzeitbereich gewachsen sind. Besonders in den Ausbildungsberufen "Industriekaufmann/-frau", "Verwaltungsfachangestellte/r" und "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement" stiegen die Schülerzahlen an.
14.08.18 QuABB-Beratungsangebot: Barbara Emmelheinz, Sabine Flügel und Petra Gandor, Mitarbeiterinnen von QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule) stellen unseren neuen Berufsschulklassen ihr Beratungsangebot vor. Es beinhaltet Unterstützung bei Schwierigkeiten im Betrieb, der Berufsschule und im privaten Umfeld, Konfliktsituationen und Krisenbewältigung, der Suche nach gemeinsamen Problemlösungen mit allen Beteiligten sowie Koordination und Organisation von individuellen Hilfs- und Unterstützungsangeboten. Verantwortlich für den Ablauf der Vorstellung ist Kollege Michael Väth.
17.08.18 Schulpsychologischer Dienst:Ab dem 01.09.2018 ist der Psychologe Benedikt Herwig für unsere Schule zuständig.
20.08.18 Praktische Lehrerausbildung an der SDS: Heute nimmt Julia Ergaschew im Rahmen ihres Wirtschaftspädagogikstudiums den dritten Teil des obligatorischen Unterrichtspraktikums auf. Diese Phase dauert drei Wochen.
20.08.-07.09.2018 FOS-Klassen auf Hübingenfahrt: Zum zehnten Mal in Folge nimmt der gesamte Fachbereich der Fachoberschule mit rund 500 Schülerinnen und Schülern an der traditionellen Klassenfahrt ins Feriendorf Hübingen teil. Ein Outdoorprogramm mit erlebnispädagogischen Teamübungen, Besuch des Kletterparks, Bogenschießen, Töpfern, Feuerexperimente und gemeinsames Kochen sollen Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten der SuS stärken, das Finden und Einhalten von Werten und Regeln zur Anwendung im Schulalltag festigen sowie Kompetenzen zur Umsetzung eigener Ziele für die Fachoberschulreife fördern und vertiefen.Weiterlesen ...
27.08.18 Europakaufmann/-frau: Nach ersten Sondierungsgesprächen bemüht sich die Schulleitung darum, zukünftig die Zusatzqualifikation "Europakaufmann/Europakauffrau" an der SDS anzubieten. Sie ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die in einem kaufmännischen Berufsausbildungsverhältnis stehen, sich im Unterricht mit internationalen Geschäftsprozessen auseinanderzusetzen, den Europäischen Computerführerschein (European Computer Drivers Licence, ECDL) zu erwerben, Zertifizierungen in zwei europäischen Fremdsprachen zu erlangen und in einem dreiwöchigen Betriebspraktikum im Ausland Berufserfahrung in einem internationalen Umfeld zu sammeln.
03.09.2018 Lehramtspraktikum:Larissa Mayer absolviert bis zum 28.09.2018 an der SDS ein vierwöchiges Praktikum. Sie studiert im 5. Semester an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz Wirtschaftslehre und Sozialkunde; ihr Unterrichtsfach ist Politik.
10.09.2018 Beauftragung:Ab sofort ist Anne Paulsen mit folgenden Aufgaben der Abteilung V der SDS beauftragt: Berufsschule (Steuerfachangestellte/-r, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/-r, Rechtsanwaltsfachangestellte/-r und Justizfachangestellte/-r), Fachschule für Wirtschaft, Erwerb der Fachhochschulreife in der Fachschule sowie Gesundheit und Umwelt.
11.09.2018 Räumungsübung:Am Dienstag, den 11.09.2018, um 11:00 Uhr und am Donnerstag, den 13.09.2018, um 14:00 Uhr finden Räumungsübungen statt. Die Schülerinnen und Schüler sammelten sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern am Haupteingang zum Helmut-Schön-Park.
17.09.2018 Vertretungsverträge:Unsere ehemalige Kollegin Doris Wittmann unterstützt mit einem 3-Stundenvertrag das Kollegenteam im Fachbereich Büromanagement und Herr Okyay Aslantes wird im Fach Englisch für drei Stunden in der Fachschule für Wirtschaft eingesetzt.
Beförderungen:Frau Corinna Snopek, Leiterin der Abteilung III der SDS, wurde zur Studiendirektorin und Frau Tanja König, zuständig für die Organisation der Auslandspraktika, zur Oberstudienrätin befördert. Herr Strack überreicht beiden Kolleginnen ihre Urkunde und gratuliert ihnen sehr herzlich.
21.09.2018 IHK ehrt SDS-Schülerinnen und Schüler:Jessica Buch (Kauffrau für Büromanagement), Daniel Fischer (IT-Systemkaufmann) und Dana Zajac (Bankkauffrau) wurden im Rahmen der dualen Ausbildung an der SDS unterrichtet. Die IHK-Wiesbaden ehrte sie als die Besten ihrer Ausbildungsberufe des Prüfungsjahrgangs 2018. Herr Fischer schloss sogar als Hessenbester ab.
SDS- Schülerinnen und Schüler von der IHK ausgezeichnet...
24.09.2018 Beförderung: Herr Dieter Keßler, der die Aufgaben der Abteilung II der SDS leitet, wurde zum Studiendirektor befördert. Hierzu gratuliert die Schulgemeinde herzlich.
27.09.2018 Ausstellung Kultur und Integration:19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 11BaK veranstalten unter der Leitung von Politiklehrer Johannes Fey eine interaktive Ausstellung zum Thema Kultur und Integration. Inhalt der Veranstaltung war, Integrationsprozesse und -hemmnisse zu analysieren, Akteure und ihre Rollen zu beurteilen und in diesem Kontext maßgebliche Einflussgrößen zu bewerten und einzuordnen mit dem Ziel, ein Verständnis von „Kultur“ herzuleitet, das Veränderungen und Entwicklung als notwendig erachtet. Über 160 Schülerinnen und Schüler der SDS besuchten die Ausstellung.
Deutsch genug? „Deutsche Leitkultur“ als Hemmschuh der Integration?...
15.10.2018 Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit:Schulleiter Rainer Strack gratuliert Volker Schuster zur Lebenszeitverbeamtung und überreicht ihm die Urkunde.
Schulverschönerung:Das Foyer der SDS erstrahlt in neuem Glanz. Während der Herbstferien wurden die Türen im Eingangsbereich inklusive Toilettentür neu gestrichen.
25.10.2018 12er FOS-Klassen besuchen Hochschulinformationstag:Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen informieren sich an der Hochschule RheinMain über Inhalte und Aufbau von Bachelorstudiengängen, Studienfinanzierungsmöglichkeiten sowie Bewerbungs- und Zulassungsverfahren. Gespräche mit Studierenden, Professorinnen und Professoren als auch Besuche von Probevorlesungen wurden zahlreich genutzt.
01.11.2018 WLAN-Bereitstellung:Die Installation des WLAN-Netzes ist abgeschlossen. In einer Sitzung der WLAN-Gruppe wurde die Vergabe der Nutzungsbedingungen und die Aufnahme des Probebetriebes festgelegt. Zur Klärung letzer technischer Details fand am 05.11.2018 ein Treffen mit Vertretern des Medienzentrums statt.
02.11.2018 Schulleitungstagung:In einer ganztägigen Veranstaltung koordinierten die Schulleitungsmitglieder der SDS die zukünftige Entwicklung der Schule.
05.11.2018 12BFB organisiert Pausenverkauf18 SuS der 12BFB verkaufen zwei Wochen lang während der Pausen internationale Spezialitäten aus ihren Heimatländern. Das im LF 17 eingebettete Projekt war pädagogisch und finanziell ein Erfolg; es wurden 650 Euro erlöst. Projektleiterin war Stefanie Bertasius.Weiterlesen...
06.11.2018 Vorbereitungsdienst angetreten:Herr Shkelzen Tahiri, der bereits eine Ausbildung zum Industriekaufmann an der Schulze-Delitzsch-Schule absolviert hat, nimmt die Tätigkeit als Lehrkraft im Vorbereitungsdienst (LiV) auf. Er wird im Schwerpunktfach Wirtschaft und Verwaltung und im Wahlfach Politik ausgebildet.
Ausbildertreffen Fachbereich Versicherungen:Armin Alagic-Müller, Geschäftsführer des Berufsbildungswerkes der
Versicherungswirtschaft Rhein-Main e. V., stellt den Ausbildern/-innen betriebsübergreifende Veranstaltungen zum Ausbildungsberuf "Kaufmann /-frau für Versicherungen und Finanzen" vor. Hierzu gehörten insbesondere die Wahl der betrieblichen Fachaufgaben für die Reporterstellung, Aufbau eines Reportes und Ablauf des Fallbezogenen Fachgespräches.
08.11.2018 Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe:24 Schülerinnen und Schüler der HH-Klassen nehmen an der Informationsveranstaltung "Tag der kaufmännisch-verwaltenden Berufe" teil, die vom Amt für Soziale Arbeit veranstaltet wurde. Damit sich die Teilnehmer für ihre anstehende Berufswahl orientieren konnten, wurden Inhalte und Anforderungen folgender acht Ausbildungsberufe praxisnah vorgestellt:
• Verkäufer/-in / Kaufleute im Einzelhandel
• Verwaltungsfachangestellte
• Kaufleute für Büromanagement
• Kaufleute im Gesundheitswesen
• Rechtanwaltsfachangestellte/r
Unter Leitung von Abteilungsleiterin Anne Paulsen und Kollege Ewald Bauer präsentierten die Azubis (Steuerfachangestellte/r) der Klasse 11Stb Arbeitsinhalte und Abläufe im Alltag einer Steuerkanzlei. Mit verantwortlich für die Koordination und Konzeptionierung des Informationstages waren die Abteilungsleiterinnen Simone Breitsch und Corinna Snopek.Weiterlesen...
14.11.2018 Kultusminister AlexanderLorz und Astrid Wallmann zu Gast an der SDS:Die Schulleiter/in aller fünf Wiesbadener Berufsschulen diskutieren mit Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, der Wiesbadener Landtagsabgeordneten Astrid Wallmann und Andrea Männle vom Staatlichen Schulamt über die Herausforderungen, denen Berufsschulen im Alltag gegenüberstehen und die von kommunalen und landesbezogenen Zuständigkeiten beeinflusst werden. Zu den Kernthemen gehörten die Personalgewinnung, Flexibilisierung, Lehrerzuweisung, Gymnasialausbildung, sozialpädagogische Unterstützung (UBUS), Verwaltung sowie Digitalisierung und E-Learning. Weiterlesen...
Erste-Hilfe-Schulung:Nicole Achzet, stv. Schulleiterin, organisiert für zwei Nachmittage in den Räumen der SDS einen Erst-Hilfe-Kurs für Sportlehrer/innen, die alle zwei Jahre ihre Kenntnisse über Sofortmaßnahmen auffrischen müssen. Insgesamt nahmen 16 Kolleginnen und Kollegen an der Schulung teil.
15.11.2018 Schulelternbeirat: Frau Michaela Pagano, Marion Überfeldt und Nora Mitchell werden als Team zum Schulelterbeirate an der SDS bestellt.
19.11.2018 Zweites Staatsexamen bestanden:Herr Tim Witzmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Johannes Fey und Mentorin fürs Wahlfach "Englisch" Doris Gerke.
Vertretungsvertrag:Welcome back im Bankenbereich. Erneut springt unser ehemaliger Abteilungsleiter Jürgen Drieschmanns mit 6 Stunden Vertretungsunterricht pro Woche in Bankenklassen ein. Dadurch wir krankheitsbedingt ausfallender Unterricht kompensiert.
29.11.2018 Bistum Limburg überreicht Trauerkoffer:Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg, besucht auf Einladung von Rainer Strack die SDS. Beide führten gemeinsam mit Krisenseelsorger Thomas Knögel einen Austausch über den möglichen Beitrag von Schule und Kirche, um das Zusammenleben und den Zusammenhalt der Schulgemeinde auf einem respekt- und werteorientierten Fundament zu fördern. Als Gastgeschenk übergab Frau Lecht einen Trauerkoffer, der mit vielfältigen Hilfsmitteln zur Trauerbewältigung gepackt ist. Er wird von Thomas Knögel verwaltet und im Zeitablauf ergänzt. Weiterlesen...
04.12.2018 Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA):Die neue Berufsfachschule BÜA bündelt die drei bisherigen Schulformen (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, zweijährige Berufsfachschule und einjährige höhere Berfufsfachschule), um den SuS nach bereits einem Jahr den Zugang zu der dualen Berufsausbildung zu ermöglichen. Zusätzlich kann ausbildungsbegleitend ein Hauptschul- oder mittlerer Schulabschluss erlangt werden. Um BÜA an der SDS anbieten zu können, bemüht sich die Schulleitung um eine Kooperationsschule mit einem weiteren beruflichen Schwerpunkt. Die Gespräche hierzu beginnen im Januar.
Europäischer Computer Führerschein (ECDL): Der ECDL ist ein international anerkanntes modulares Zertifikat, das den Inhabern Fähigkeiten im effizienten Umgang mit Standard-IT- Applikationen bescheinigt. Das Kollegium beschließt auf der Gesamtkonferenz, die Aufnahme der ECDL-Module in das Curriculum der SDS zu prüfen.
Verspätungen im Zeugnis:Die Gesamtkonferenz legt fest, beginnend mit den Zeugnissen Sommer 2019, ab fünf unentschuldigten Verspätungen im Halbjahr/Block, die Bemerkung "Frau/Herr XY kommt häufig zu spät" im Zeugnis einzutragen.
10.12.2018 Zweites Staatsexamen bestanden: Falko Kaufmann besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentor für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" war Michael Väth und für das Wahlfach "Deutsch" Gaby Busch.
11.12.2018 Beatmungsmasken:Zur Widerbelebung von Personen mit Atemstillstand wurden 5 Beatmungsmasken beschafft, die bei den Verbandskästen im Lehrerzimmer, Sekretariat, Raum A105, Raum N108 und in der Turnhalle deponiert wurden.
14.12.2018 WLAN-Zeitplan:Ab sofort erfolgt an die KuK die Ausgabe der Zugangscodes für das SDS-WLAN, um es im Pilotbetrieb zu erproben. Zuvor wurden von der WLAN-Gruppe die Nutzungsbedingungen (Datensicherheit, Datenschutz, usw.) entwickelt und von Sebastian Nargang das Log-in Procedere festgelegt. Nach erfolgreicher Pilotierung ist vorgesehen, ab Beginn des 2. Schulhalbjahres 2018/19 das WLAN flächendeckend auch den SuS zur Verfügung zu stellen.
30.01.2019 Neumöblierung Klassenräume:Die Räume B30, B31 und der komplette 1. Stock des B-Gebäudes werden mit 90 Tischen und 180 Stühlen neu ausgestattet. Die Stühle sind vorwärts federnde Freischwinger für ergonomisches Sitzen.
31.01.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten:In einer Feierstunde ehrt Rainer Strack 13 Top-Azubis aus sieben unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben. Es sind: Lukas Zimmermann (Bankkaufmann), Selina Deuser (Steuerfachangestellte), Larissa Adler, Melissa Ernet, Leonie Nowak, Julia Ringel und Svenja Rode (Kauffrauen für Büromanagement), Larissa Lehmann (Industriekauffrau), Johannes Heep und Christian Hofmann (Industriekaufmänner), Armen Narsajan (Kaufmann für Versicherungen und Finanzen), Zoe Fladung (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Jerome Robert Schäfer (Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen).Weiterlesen...
Verabschiedung in den Ruhestand:Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Schulleiter Rainer Strack die Kollegen Arthur Hehlke, Volker Jackwerth und Reiner Obst in ihren Ruhestand und übergibt ihnen die Entlassungsurkunden. Fachbereichsleiter/-innen, Fachkonferenzleiter/-innen und der Personalrat dankten den Pensionären in vielfältiger Weise und mit persönlichen Worten für die wertvolle und hervorragende Zusammenarbeit und wünschten ihnen alles Gute für die Zukunft.Weiterlesen...
01.02.2019 Schulhausverwaltung:Ab dem 01.02.2019 ist Herr Ghezzi als Hausmeister für unsere Schule zuständig. Wir wünschen ihm einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit.
08.02.2019 Berufs- und Studienorientierung:In Kooperation mit der IHK Wiesbaden können alle Schülerinnen und Schüler der 12er FOS-Klassen am Geva-test® Studium & Beruf teilnehmen. Der Test analysiert für jeden Teilnehmer/-in Stärken, Interessen sowie die Leistungsfähigkeit in studien- und ausbildungsrelevanten Bereichen und gibt Tipps zur Beruforientierung kombiniert mit individuellen Karrierevorschlägen. Ansprechpartner hierfür ist Carsten Mergenthaler.
10.02.2019 Sportangebot für Lehrkräfte:Georg Steinrichter informiert über die aktuellen Sportangebote im Berufsschulzentrum. Von Seiten der SDS bietet er für alle Kolleginnen und Kollegen mittwochs von 14:00 bis 15:00 Uhr traditionelles Taekwondo an. Die Teilnahme ist kostenlos.
SPRINT-Gruppe vergrößert sich:Das SPRINT-Team begrüßt als neue Mitglieder Pia Drieschmanns und Dr. Anja Hamm-Beckmann.
14.02.2019 Valentinsaktion:Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmen "Round 2" nutzt den Valentinstag zur Umsetzung ihrer Geschäftsidee "Rosen verschenken". Jede/-r unserer Schulgemeinde hatte die Möglichkeit, Rosen zum Preis von einem Euro pro Stück zu bestellen und personalisiert oder anonym an eine bestimmte Person verschenken zu lassen. Mit 85 Rosen wurden insgesamt 85mal Freude verschenkt. Projektverantwortliche waren die Kolleginnen Stefanie Bertasius und Martina Suhens.
18.02.2019 Hospitation:Von heute bis zum 01.03.2019 hospitiert Frau Cora Dharmani an der SDS, vornehmlich in den Fächern Wirtschaft und Politik. Sie absolvierte ein abgeschlossenes Studium und arbeitet derzeit im Marketingbereich. Verantwortlich für den Hospitationsplan ist Claudia Rubertus.
20.02.2019 QuABB-Info:Die Damen Emmelheinz, Flügel und Gandor von Fresko e.V. informieren die 11er Berufsschulklassen über die Möglichkeiten des QuABB-Beratungsangebots. Ansprechpartner hierfür ist Michael Väth.
21.02.2019 FOS-Informationsnachmittag:Über 100 Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Bildungsangebote der Fachoberschule an der SDS mit ihrem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung. Vorgestellt wurde die Unterrichtsorganisation in den Klassen 11 und 12, der Wahlpflichtunterricht, das Lernbüro, die Praktika und die pädagogischen Fahrten. In Gesprächen und an den Informationstafeln konnten die Interessenten weitere Fragen klären und Einblicke nehmen. Verantwortlich für die Veranstaltung war Abteilungsleiter Dieter Keßler. Weiterlesen...
28.02.2019 Verabschiedung in den Ruhestand:Nach dreizehneinhalb Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat der SDS wurde Ingrid Pfeiffer von der Schulleitung, Kolleginnen und Kollegen, dem Personalrat und den SDS-Singers bei Sekt, Saft und Gebäck mit Blumen und Gutscheinen in den Ruhestand verabschiedet. Sie war für die Beschaffung der gesamten Schulausstattung und Auftragserteilung für Handwerker sowie Rechnungsbearbeitung zuständig. Wir danken für die tolle Zusammenarbeit und wünschen ihr für die Zukunft nur das Beste. Weiterlesen...
01.03.2019 Neueinstellung Sekretariat: Frau Sonja Nagel nimmt ihre Tätigkeiten als Sekretärin an unserer Schule auf. Ihr obliegen die Aufgaben im Zusammenhang mit der Fachschule für Wirtschaft. Frau Nagel hatte während ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau als Schülerin die SDS besucht.
"Aufgabenverteilung Sekretariat: Wegen des Personalwechsels im Sekretariat werden die Zuständigkeiten wie folgt geändert:
Fachoberschule: Frau Müller
Berufsschule: Frau Margiotta
Einjährige und Zweijährige Höhere Berufsfachschule: Frau Becker
Fachschule für Wirtschaft: Frau Nagel
Beschaffung: Frau Müller"
Sozialpädagogische Fachkraft: Frau Shiva Bahadori ist mit einer vollen Stelle im Rahmen von UBUS (Unterrichtsbegleitende Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkräfte ) für die SDS am Dienstagvormittag und Donnerstagnachmittag tätig. Die restlichen Stunden verteilen sich auf die FLS und KSS. Die gebürtige Teheranerin kam 1986 nach Deutschland, studierte Diplompädagogik an der Philipps-Universität in Marburg und hat bereits als Pädagogin bei verschiedenen Bildungsträgern gearbeitet.
08.03.2019 Berufs- und Studienorientierung Im Newsletter Nr. 3 zur Berufs- und Studienorientierung informiert Kollege Carsten Mergenthaler über die BiZ-Veranstaltungen der Agentur für Arbeit Wiesbaden, die IHK-Bildungsmesse – azubi- & studientag und den Info-Tag an der Hochschule in Mainz.Weiterlesen...
11.03.2019 Neuer Zeugnisdruckraum: Das "Keller-Dasein" für das LUSD-Team ist beendet. Das neue Büro für die Zeugniserfassung und den Zeugnisdruck befindet sich ab sofort im Raum A204. Das LUSD-Team dankt der Schulleitung hierfür.
14.03.2019 Beförderung: Frau Anne Paulsen erhält die Urkunde zur Ernennung zur Studiendirektorin zum 1. April 2019. Herr Strack gratuliert ihr im Beisein des Kollegiums herzlich und dankt für ihre Einsatzbereitschaft.
Toilettensanierung: Nach der Begehung der Mädchen- und Jungentoiletten sowie der Toilettenräume für die Lehrerinnen in den Gebäuden B und C zusammen mit dem Hochbauamt wird Sanierungsbedarf für diese Räume festgestellt. Der Beginn der Bauarbeiten ist für die Osterferien geplant.
Neugestaltung Pausenhalle: Der ehemalige Raum der Sweetbox und die Pausenhalle im Gebäudeteil D sollen zu einem großen Raum umgestaltet werden; er kann dann für Klassenarbeiten, Konferenzen und weiterhin als Pausenraum für die SuS genutzt werden. Die Bauarbeiten starten hierfür in den Osterferien.
Wahl zum/zur gewählten Abwesenheitsvertreter/-in: Frau Dr. Anja Hamm-Beckmann wird auf der Gesamtkonferenz zur neuen Abwesenheitsvertreterin der SDS gewählt. Sie nimmt die Wahl an und dankt dem Kollegium für das entgegengebrachte Vertrauen.
"Unser Miteinander": Das Kollegium spricht sich mehrheitlich dafür aus, dem Vorschlag des SOR-Teams zu folgen und das Dokument "Unser Miteinander" um folgenden abschließenden Absatz zu erweitern: „Seit 2014 ist die SDS Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Damit ist unsere Schule und alle in ihr wirkenden, lernenden und unterrichten-den Personen damals und für die Zukunft die Verpflichtung einge-gangen, im Schulalltag antirassistisch und couragiert zu denken und zu handeln.“
15.03.2019 KMK-Fremdsprachenzertifizierung: 20 Schülerinnen und Schüler nehmen an der schulübergreifenden Prüfung zur KMK-Fremdsprachenzertifizierung unter Leitung von Sandra Haberkorn teil. Sie kommen von der SDS (Schulze-Delitzsch-Schule), der BSU (Berufliche Schulen Untertaunus) und der BSGG (Berufliche Schulen Groß-Gerau). 15 Absolventen bestehen die schriftlichen und mündlichen Prüfungen und erhalten von Schulleiter Rainer Strack ihre Zeugnisse. Weiterlesen...
26.03.2019 WLAN-Bereitstellung: Nach erfolgreichem Abschluss der Testphase wird die Nutzung des schulischen WLANs ab sofort für alle Schüler und Schülerinnen (SuS) der SDS freigegeben. Die Klassenlehrer/-innen erläutern den SuS die WLAN-Nutzungsbedingungen und teilen nach schriftlicher Zustimmungserklärung die persönlichen Passwörter aus.
28.03.2019 Personalversammlung: Der Personalrat der SDS hat zur Personalversammlung eingeladen; er informiert zu den Themen Betriebsausflug, Überstundenregelung, Raumkonzept und Lehrerarbeitsplätze. Vorab referierte Herr Lutz Vollbracht (GPRLL) über Lebensarbeitszeitkonten, Pensionsberechnungen und Aktuelles aus dem GPRLL.
29.03.2019 Verabschiedung in den Ruhestand: Frau Claudia Seebald-Krech verlässt nach 17 Jahren engagierter Tätigkeit im Sekretariat die SDS. Sie war für die Fachschule für Wirtschaft zuständig. In einer Feierstunde dankte Rainer Strack für die kollegiale, freundschaftliche und absolut loyale Zusammenarbeit und überreichte ihr ein aus Blumen bestehendes Hochseeschiff, dessen Segel aus verschiedenen Gutscheinen bestand.
03.04.2019 Dienstjubiläum: Das Kollegium freut sich mit Cornelia Sturm über die Dankesworte von Rainer Strack anlässlich der Urkundenüberreichung zu ihrem 25jährigen Dienstjubiläum.
04.04.2019 SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
10.04.2019 JUNIOR Landeswettbewerb Hessen: Die Klasse 11HH2 des JUNIOR-Unternehmens "Round 2" schafft es, sich für die Endausscheidung des "Junior Expert Landeswettbewerb Hessen 2019" zu qualifizieren. Unter dem Titel „Upcycling von Altmaterialien" präsentierten sie ihre Geschäftsidee, Taschen und Schlüsselanhänger aus Filz und altem Jeansstoff zu nähen und mit Verzierungen zu verschönern. Die Bühnenpräsentation vor 150 Zuschauern, der Geschäftsbericht, der Messestand und ein Juryinterview gehörten zu den Bewertungskriterien.
06.05.2019 Bundesjugendschreiben 2019: 23 Schüler und Schülerinnen aus unterschiedlichsten Schulformen der SDS nehmen an dem von der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien angebotenem Einzelwettbewerb im Tastschreiben teil. Nach Altersklassen differenziert wird bei erfolgreicher Teilnahme eine Urkunde ausgestellt, die als Anlage Bewerbungen um Aus- oder Arbeitsplätze angefügt werden kann. Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihren Leistungen. Am besten schnitt Lea Puscher aus der 11BFF ab. Mit 3096 Punkten belegte sie Platz 1 in Hessen. Zum neunten Mal in Folge war Susanne Vögtler für die Organisation unserer SuS beim Bundesjugendschreiben verantwortlich.
SOR-Videoprojekt: Die SDS wird als Best Practice-Musterschule für herausragende SOR-SMC Projekte von der Landeskoordinationsstelle Hessen ausgewählt. In einem Filmbeitrag soll über die vielfältige Alltagsarbeit von SOR an unserer Schule berichtet werden. Filmemacher war Yanni Fischer von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Landeskoordinator aller Courage-Schulen in Hessen. Verantwortlich für die Inhalte des Films waren Simone Breitsch und Susanne Vögtler. Weiterlesen...
Projekt "Lernort Kino": Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 11HH1, 11HH2, 11BFB und 11BFF sehen an vier Montagen verschieden Filme mit jugendaffinen Themen im Murnau-Filmtheater und diskutieren anschließend darüber. Ziel ist es, über die Multimedialität von Film und Diskussion „Gedankenräume“ zu erschließen, die die Entwicklung der eigenen Identität befördern. Projektträger ist die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft). Projektverantwortliche sind Birgit Goehlnich (Ständige Vertreterin der Obersten Landesjugendbehörden bei der FSK), Sebastian Schnurr (Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung), Rita Thies (Kulturdezernentin a.D., Kulturmanagement, FSK-Prüferin) und vonseiten der SDS Simone Breitsch, Johannes Fey und Simon Vogel. Weiterlesen...
13.05.2019 Herr von Scheidt zu Besuch an der SDS: Schulleiter Rainer Strack lädt seinen Amtsvorgänger Helmut von Scheidt zu einem Austauschgespräch ein. Im Beisein von Nicole Achzet nahmen sie einen Rückblick auf 30 Jahre pädagogischer, baulicher und infrastruktureller Schulentwicklung. Der Besuch endete mit einem Rundgang durch die SDS. Weiterlesen...
18.05.2019 Informationstag der Fachschule für Wirtschaft: Ziel der Veranstaltung war es, mit Vorträgen und im direkten Dialog mit den Studentinnen und Studenten, über die Ziele des Studiums, seine Organisation, Inhalte und Zulassungsvoraussetzungen zu informieren. Auch wurden die Vorteile der in Teilzeit angebotenen Weiterbildung mit ihren anschließend guten beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und Karriereperspektiven anhand von Beispielen belegt.
23.05.2019 Einweihung der umgestalteten Pausenhalle: Nach dreiwöchiger Bauzeit ist durch die Zusammenlegung der ehemaligen Pausenhalle und des Kiosk-Raums im C-Gebäude ist ein moderner und vergrößerter Mehrzweckraum entstanden. Der mit schönem Mobiliar ausgestattete Raum kann u.a. für Konferenzen, Präsentationen von Projektarbeiten, Klassenarbeiten, Vorträgen und Kollegiumsfeiern genutzt werden. Weiterlesen...
29.05.2019 Toilettensanierung: Die Sanierung der Toilettenanlagen für die Schülerinnen und Schüler im D-Gebäude (Schulhof) ist abgeschlossen. Die Sanitäranlagen sind hell und freundlich gestaltet. Sie entsprechen nun den hygienischen Anforderungen. Die Anlagen im B- und C-Gebäude folgen. Die Modernisierung der Lehrertoiletten ist für die Sommerferien geplant.
05.06.2019 Anne Frank Ausstellung: Noch bis zum Schuljahresende wird im Foyer der SDS die Ausstellung "Anne Frank 90" präsentiert. An acht großformatigen Plakaten konnten sich die Schüler*innen mit der Biografie von Anne Frank in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Dabei wurde auch der Frage nachgegangen, welche Bedeutung die Erinnerung an den Holocaust für die Gegenwart besitzt. Verantwortlich hierfür war das SOR-Team mit Simone Breitsch, Susanne Vögtler und Simon Vogel. Weiterlesen...
07.06.2019 Zweites Staatsexamen bestanden: Herr Carsten Noll besteht seine Zweite Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut". Mentoren für das Schwerpunkfach "Wirtschaft und Verwaltung" waren Jens Wahl und für das Wahlfach "Politik" Carsten Mergenthaler.
12.06.2019 Interview des Wiesbadener Kurier mit Schulleiter Rainer Strack: Anlässlich seines bevorstehenden Ruhestandes führt Redakteurin Anke Hollingshaus vom Wiesbadener Kurier ein Interview mit Rainer Strack. Weiterlesen...
25.06.2019 Schulleiter Rainer Strack in den Ruhestand verabschiedet: Mit einem bunten und vielseitigem Programm und einer sehr tiefgehenden Würdigung seiner Verdienste wird Rainer Strack im Beisein von 160 Gästen in den Ruhestand verabschiedet: 13 Redner*innen, Auftritte des Schulorchesters der WvS-Schule Wiesbaden, der SDS-Singers und zweier Musikerinnen mit Gitarre und Gesang, Verleihung der "Ehrenmedaille der SDS", Ernennung zum "Ehrenmitglied von SOR-SMC", große Luftballonaktion und unzählig viele Geschenke. Zum Get Together lud Herr Strack vorab zu Canapés, Sekt und alkoholfreien Getränken ein. Nach dem offiziellen Teil klang der Tag mit Kaffee, Kuchen, Getränken und vielen Gesprächen aus. Weiterlesen...
Abschlussfeier der Studierenden der Fachschule für Wirtschaft: Zehn Student*innen absolvieren erfolgreich ihr 6-semestriges berufsbegleitendes Studium zum Staatlich geprüfte/n Betriebswirt*in mit den Schwerpunkten Marketing. Hierzu gratulieren wir herzlich: Xenia Airich, Hanan Dahhou, Vanessa Dinges, Niklas Kögler, Lars Kötschau, Lena Müller, Nataliya Riemer, Desmond Schlie, Dominik Schmitt und Jasko Jasmin Topalovic. Weiterlesen...
27.06.2019 Ehrung der Jahrgangsbesten: 18 Schüler*innen aus acht unterschiedlichen Ausbildungsberufen, die in ihrem Abschlusszeugnis als Gesamtbeurteilung für berufsschulische Leistungen die Traumnote „sehr gut“ ( 1 vor dem Komma) erreicht haben, werden von Rainer Strack in einer Feierstunde ausgezeichnet. Es sind: Janina Altenhofen (Bankkauffrau), Alexandra Kotterer und Christian Pasternack (Steuerfachangestellte), Dominik Henzen, Tabea Larwig, Anna-Maria Maas, Sven Plamann, Katharina Popov, Annika Thörle und Michelle Ziemer (Kauffrauen/-männer für Büromanagement), Alexander Mohr (Industriekaufmann), Marc Nebel (IT-Kaufmann), Denise Peikert und Ali Schekebi (Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen), Sabika Bach und Vanessa Bohanka (Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte) sowie Hratschik Latschinjan und Tanja Remmet(Verwaltungsfachangestellte). Weiterlesen...
Verabschiedungen: Im Beisein des Kollegiums verabschiedet Rainer Strack insgesamt fünf Kolleginnen. In den Ruhestand entlassen werden Heidi Dietrich, Maria Maidhof-Roscher und Angela Rose-Deisenroth. Inge Strack und Petra Hilbert nehmen ein Sabbatjahr. Fachbereichs- und Fachkonferenzleiterinnen sowie der Personalrat dankten den Kolleginnen mit persönlichen Worten für die wertvolle und ausgezeichnete Zusammenarbeit, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft. Im Anschluss wurde mit Canapés, Sekt, Kuchen und Kaffee gefeiert. Weiterlesen... | WORKSHOPS + SHOOTINGS - SWAY BOOKS
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Workshop- und Fotoshooting-Pakete mit Carlos Kella | Photography und Antje Höhne von "Kavaliere & Stadtschönheiten" in Hamburg
Aufgrund zahlreicher Nachfragen bieten wir seit Juni 2017 Vintage Hair & Make-up Workshops und Foto-Shootings in unseren Studioräumen im Hamburger Oberhafen an. Bei Fotograf Carlos Kella, der ausgebildeten Friseurmeisterin Antje Höhne von "Kavaliere & Stadtschönheiten" und der Stylistin Alexandra Steinert sind die Teilnehmerinnen in den allerbesten Händen.
>> Hair & Make-Up Artist Antje Höhne Friseurmeisterin, Inhaberin „Kavaliere & Stadtschönheiten“
Nach dem abgeschlossenen Studium zur technischen Betriebswirtin und Meisterin im Friseurhandwerk machte Antje Höhne sich selbständig und ist seitdem auf besondere Anlässe wie Hochzeiten und Events spezialisiert. Durch Antjes professionelle Arbeit buchen sie jährlich zahlreiche Bräute für ein Brautstyling und auch große Unternehmen, wie z.B. die Handelskammer Hamburg, die zu ihren Kunden Event-Bereich gehört. Nach sechs Jahren mobiler Selbstständigkeit hat sie ihren Traum vom eigenen Salon in Hamburg verwirklicht. Neben dem klassischen Friseurbetrieb zeigt Antje Höhne Ihr Talent im Styling der 20er bis 50er Jahre. Ob eine handgelegte Wasserwelle im Stil der 20er oder eine Victory-Roll der 50er, abgerundet mit einem geschwungenem Lidstrich und roten Lippen, unterstreicht Antje bei jeder Frau die persönliche Weiblichkeit. Ihr Wissen vermittelte sie zunächst als Fachtrainerin und seit vier Jahren in regelmäßig stattfindenden Workshops. Im Team von Carlos Kella | Photography ist Antje Höhne als freie Hair & Make-Up Artist fester Bestandteil der Fotoproduktionen.
Siehe auch: www.kavaliere-stadtschoenheiten.de
>> Der Hamburger Fotograf Carlos Kella Carlos Kella, einer der renommiertesten Fotografen für US-Car-Kultur und Pin-up-Kunst, lebt und arbeitet in Hamburg. Nach Schule und Studium ist er seit über 20 Jahren in den Bereichen Art Buying, Beratung und Produktion als Kommunikationswirt in der Werbebranche tätig. Schon lange spielte die Fotografie für Kella eine große Rolle. 2007 wurde aus dieser Leidenschaft Berufung; im selben Jahr folgte die Herausgabe eines ersten Bildbandes. Es schlossen sich weitere Publikationen und Ausstellungen an. Seine Arbeiten werden von amerikanischen Fahrzeugen der 20er bis zu den beginnenden 70er Jahren dominiert, die er in seinen fotografischen Werken mit Frauen in besonderen Dessous und extravaganten Outfits kombiniert. Eine Auswahl dieser Arbeiten wird seit 2009 in dem Wochenkalender „Girls & legendary US-Cars“ und weiteren Projekten publiziert.
Siehe auch: www.carloskella.de
>> Der Veranstaltungsort
Die Workshops und Foto-Shootings finden in den Verlagsräumen und im Studio von SWAY Books statt. Ein großer Konferenztisch sowie eine gemütliche Sitzecke und reichlich Platz stehen hierfür zur Verfügung. Das 50 Quadratmeter große Foto-Studio mit dem Styling-Bereich befindet sich direkt nebenan, so dass die einzelnen Teilnehmerinnen ungestört vor der Kamera posieren können. Der SWAY Books Verlag und das Foto-Studio von Carlos Kella liegen zentral in Hamburg City, nähe Hauptbahnhof im neuem Kreativ-Viertel Oberhafen mit Wasserblick und Parkplätzen direkt vor der Tür. Die Anschrift lautet: SWAY Books UG, Stockmeyerstraße 41 - 31, 20457 Hamburg
Siehe auch: www.sway-books.de // Anfahrt und Wegbeschreibung
Für die Foto-Shootings steht ein Fundus an Kleidern, High Heels in vielen Farben und Größen, Strümpfen, Strumpfhalten und Wäsche im Vintage-Stil, Handschuhe, Schmuck und Accessoires zur Verfügung, der gerne mit persönlichen Lieblingsstücken ergänzt oder aufgestockt werden kann. Unsere Stylistin Alexandra Steinert unterstützt die Teilnehmerinnen gerne bei der Zusammenstellung des perfekten Outfits.
Wir arbeiten mit folgenden Ausstattern und Kooperationspartnern zusammen:
napo Onlineshop: Outfits von VIVE MARIA und Pussy Deluxe in verschiedenen Ausführungen in den Größengängen S bis XL via Napo-Shop: www.napo-shop.de
Sterling Gold: Eine Auswahl an einzigartigen True Vintage Originalen: www.sterlinggold.de
Ars Vivendi: Echte Nahtnylons in vielen Größen und Farben: www.ars-vivendi.de
Froilen Adrett: Schmuck und Fascinator im Vintage-Stil: www.froilein-adrett.de
edding L.A.Q.U.E: Ein Nagellack-Sortiment mit über 50 unterschiedlichen Farben: www.edding-laque.com
2. Workshop Vintage Hair & Make-Up mit Foto-Shooting
Vintage Hair- & Make-Up Workshop mit Typberatung und Foto-Shooting im Pin-up-Stil am Samstag, den 19.08.2017 von 14:00 – ca. 20:00 Uhr
Workshop mit Friseurmeisterin Antje Höhne von "Kavaliere & Stadtschönheiten" und anschließendes Foto-Shooting mit Carlos Kella
Pin-up / Vintage Foto-Shooting mit professionellem Styling – Großes Paket
Foto-Shooting im Pin-up / Vinttage Stil mit Carlos Kella | Photography und einem professionellen Styling von Friseurmeisterin Antje Höhne von "Kavaliere & Stadtschönheiten".
Pin-up / Vintage Foto-Shooting mit professionellem Styling – Kleines Paket
* Preise inkl. MwSt., zzgl. Versand WORKSHOPS + SHOOTINGS - SWAY BOOKS | de |
q-de-775 | Welche Befugnisse hat die Parteienvertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes gemäß § 3 BibuG? | Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht - Findok Internet
Berufungsentscheidung - Steuer (Senat) des UFSL vom 11.05.2010, RV/1092-L/08
Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht
RV/0618-L/10
RV/1092-L/08-RS1 Permalink
Schreitet eine KEG, welche die berufsrechtlichen Befugnisse eines Bilanzbuchalters besitzt, für eine dritte Person durch das Verfassen von Berufungen gegen Einkommensteuerbescheide ein, sind diese mangels
Aktivlegitimation insbesonders dann zurückzuweisen, wenn die KEG erklärt, von der dritten Person nicht (sondern erst später ein Steuerberater) bevollmächtigt worden zu sein.
§ 3 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
§ 2 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
Zurückweisung, Vollmacht, Vertretung, berufsrechtlich, zulässig, Mängelbehebungsauftrag, Unzulässigkeit, Berufung
Der Unabhängige Finanzsenat über die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 28. November 2007 betreffend den Bescheid des Finanzamtes K vom 2. November 2007 für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B , V, und die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid des Finanzamtes K vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B, V nach der am 6. Mai 2010 durchgeführten Berufungsverhandlung entschieden:
Die Berufung der J Z KG für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U wird als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Ebenso wird auch die Berufung der J Z KG vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Nachdem Frau U ihren Antrag auf Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2006 am 27. September 2007 elektronisch persönlich eingebracht hatte, ersuchte das Finanzamt mit Vorhalt datiert vom 4. Oktober 2007 von Frau U die beantragten Aufwendungen durch Belege nachzuweisen und eine detaillierte Aufstellung der Aus- und Fortbildungskosten beizubringen.
Dieser Aufforderung folgte Frau U mit E-Mail vom 8. Oktober 2007, welche von ihrer persönlichen E-Mail Adresse gesendet worden war und legte unter anderem folgende Aufstellung vor:
Werbungskosten Jahr 2006:
Wegstrecke von nach
Zweck der Reise oder Tätigkeit
KM-Geld 0,376
Anzahl 12tel
Tagsatz/ Stunde
03.3.2006
04.3.2006
07.3.2006
Touch für Health
04.4.2006
Touch tor Health
PröfungTfH
Peergroup D
Peergroup E
12,11.2006
Summe der KM
Summe des KM-Geldes
Summe der Reisezwölftel Inland
Summe der Reisekosten Inland inkl. 10 %
Summe der Reisediäten Ausland
KM Stand Anfang
KM Stand Ende
Kurskosten Touch für Health:
abzügl. Förderung Bildungskonto Land Q
-905,50
Kurekosten NLP-Practionier WIFI
-1.386,90
Aufwand lt. Aufstellung
Gesamt-Aufwand 2006
Weiters beigelegt war eine Förderungsbestätigung des Landes F vom 23. August 2006 über € 905,60 und vom 21. September 2007 über € 1.386,90, der Kirchenbeitragsbescheid 2006 samt Auftragsbestätigung, eine Bestätigung über Prämienleistungen zu einer Gruppenkrankenversicherung in Höhe von € 1.263,15, ein Werbungskostennachweis des Arbeitgebers von Frau U aus Reisekosten in Höhe von € 5,30, die Leistung einer Betriebsratsumlage an den Arbeitgeber von Frau U in Höhe von € 31,50, sowie eine Bestätigung des Arbeitgebers, dass € 35,39 für Frau U lohnversteuert worden seien, weil der vom Dienstgeber bezahlte Betrag für eine Kollektivunfallversicherung den Freibetrag nach § 3 Z 15 EStG 1988 (Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988) in gleicher Höhe überschritten habe.
Der Einkommensteuerbescheid für Frau U für das 2006, datiert vom 2. November 2007, wich insofern von ihrer Abgabenerklärung ab, als die € 2.989,68 an beantragten Werbungskosten für Aus- beziehungsweise Fortbildung unberücksichtig blieben. Dies wurde damit begründet, dass Werbungskosten, die vom Arbeitgeber nicht automatisch berücksichtigt hätten werden konnten, € 5,30 ausgemacht hätten. Da dieser Betrag den Pauschbetrag für Werbungskosten von € 132,00 nicht überstiegen habe, seien € 132,00 berücksichtigt worden. Beiträge an gesetzlich anerkannte Kirchen und Religionsgemeinschaften könnten höchstens im Ausmaß von € 100,00 als Sonderausgabe berücksichtigt werden (§ 18 Abs. 1 Z 5 EStG 1988). Die Aufwendungen für die NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und Touch for Health Seminare seien nicht abzugsfähig, sondern dem Bereich der privaten Lebensführung zuzuordnen. Derartige Seminare würden vorwiegend der Persönlichkeitsentwicklung dienen. Das dort vermittelte Wissen sei von allgemeiner Natur und ebenso gut im privaten Lebensbereich wie auch im Berufsleben anwendbar.
Gegen diesen Bescheid richtet sich die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG aufgrund der Änderung der Rechtsform durch das Unternehmergesetzbuch [eingetragen im Firmenbuch am 1. Januar 2007] und einer Firmenänderung [eingetragen im Firmenbuch am 11. Januar 2008] datiert vom 28. November 2007, eingelangt am 29. November 2007, in welcher ausgeführt wurde, dass Frau U im Jahre 2006 eine Ausbildung begonnen habe, welche ihr eine gewerbliche Tätigkeit als akademischer Psychosozialer Gesundheitstrainer ermöglichen werde. Das Seminar Touch for Health - Kinesiologie (diagnostisches und therapeutisches Verfahren) sei ein zusätzlicher Baustein dazu, der auf Grund der Vollbeschäftigung bei der G vorgezogen worden sei. Im Jahr 2007 habe Frau U in einem zweiten Schritt die Vollbeschäftigung bei der G vermindert, sodass der Studienlehrgang (550 Einheiten Theorie und 250 Einheiten Praxis) zum akademischen Gesundheitstrainer begonnen habe werden können. Die Ausbildung werde noch etwa drei Jahre in Anspruch nehmen und mindestens bis 2010 dauern. Die Ausbildung im Neurolinguistischem Programmieren benötige Frau U als Mitarbeiterin der G in der Abteilung Marketing und Eventmanagement ebenso wie auch später in Ihrer selbständigen Tätigkeit. Aus diesem Grund habe Frau U die Kosten dieser Ausbildung in der beigelegten korrigierten Einkommensteuererklärung zu gleichen Teilen aufgeteilt. Die Arbeitnehmerveranlagung sei das falsche Instrument für die Steuerberechnung, da es sich bei den Aufwendungen für die Ausbildung zur Gesundheitstrainerin um Vorlaufkosten für die gewerbliche Tätigkeit handle. Gleichzeitig habe Frau U Sonderausgaben in Höhe von € 1.800,00 für die Rückzahlung des Kredites zur Wohnraumschaffung nachgetragen, da diese beim Erstantrag irrtümlich unberücksichtigt geblieben seien. Dementsprechend beantragte die J Buchhaltungs-KEG einen der berichtigten Erklärung entsprechenden Einkommensteuerbescheid für Frau U.
Korrigierte Werbungskosten Jahr 2006:
KM-Geld 0,380
Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
50% Werbungskosten 2006
50% Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
Summe der enthaltenen Vorsteuer
Summe der Reisediäten Inland netto 10%
Betriebskosten Gewerbebetrieb 2006
Reisekosten /Diäten 2006
50% NLP Practitioner, Kurskosten
50% Reisekosten /Diäten 2006
Aufwand Werbungskosten 2006
Reisekosten / Diäten 2006
1.230,49
Die der Berufungsschrift beigelegte Einkommensteuererklärung für das Jahr 2006 weist daher einen Verlust bei den Einkünften aus Gewerbebetrieb von € -1.556,89 aus, welcher sich aus € 962,95 Reisekosten und Fahrtspesen inklusive Kilometergeld und Diäten und zu € 593,94 aus übrigen Betriebsausgaben zusammensetzt. Bei den Werbungskosten zu den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit machte die J Buchhaltungs-KEG für Frau U € 31,50 an Gewerkschafts- und Beiträgen zu Berufungsverbänden und Interessensvertretungen, € 499,24 an Reisekosten und € 736,55 an Fortbildungs- beziehungsweise Ausbildungs- oder Umschulungskosten geltend. Bei den Sonderausgaben ist die mit der Berufungsschrift vorgelegte Einkommensteuerklärung 2006 gegenüber dem ursprünglichen Antrag von Frau U auf Arbeitnehmerveranlagung um Beiträge sowie Rückzahlungen von Darlehen und Zinsen, die zur Schaffung und Errichtung oder Sanierung von Wohnraum geleistet wurden, in Höhe von € 1.800,00 ergänzt.
Diese Berufung war auf dem Geschäftspapier der "J Buchhaltungs-KEG" (nunmehr J Z KG) verfasst. Diese trägt im Kopf den Namen J Buchhaltungs-KEG, die Adresse, Umsatzsteueridentifikationsnummer und den Hinweis "Buchhaltungsgesellschaft". Die Fußzeile nennt die DVR - Nummer, den Gerichtsstand K, zwei Bankverbindungen, die E-Mailadresse F_, und die Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG.
Unterschrieben ist die Berufung von _F_ dem Geschäftsführer der J Buchhaltungs-KEG. Über der Unterschrift wurde der Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG angebracht, welcher neben dem Namen ebenfalls die Adresse und Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG nennt.
Ebenfalls am 29. November 2007 erteilte Frau U Herrn L, beeideter Buchprüfer und Steuerberater, M, N, O die Vollmacht sie in allen steuerlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten gegenüber den zuständigen Behörden und Personen rechtsgültig zu vertreten. Gleichzeitig erteilte Frau U Herrn L auch die Ermächtigung zum Empfang von Schriftstücken der Abgabenbehörde, welche nunmehr ausschließlich an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG, zuzustellen seien.
Im an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichteten Vorhalt datiert vom 15. April 2008 ersuchte das Finanzamt darum "sämtliche Teilnahmebestätigungen" nochmals vorzulegen und bekannt zu geben, ob die von Frau U in Aussicht genommene selbständige Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer statt oder neben Ihrer derzeitigen Tätigkeit als Angestellte ausgeübt werden solle.
Am 30. Mai 2008 wurde eine Kopie der oben beschriebenen Berufung vom 28. November 2007 und Teilnahmebestätigungen zu den oben in den Tabellen genannten Kursen sowie ein Zeugnis des Wirtschaftsförderungsinstitutes der Wirtschaftskammer F und des Dachverbandes für Neuro-Linguistisches Programmieren vom 8. Juli 2007 übermittelt, welches bestätigt, dass Frau U die Ausbildung zum NLP-Practitioner in der Zeit vom 21. September 2006 bis 8. Juli 2007 erfolgreich absolviert habe, nochmals die Mitteilungen des Landes F Kurskosten in Höhe von € 1.132,00 und 1.386,90 fördern zu wollen, ein Zertifikat der Österreichischen Akademie für Kinesiologie und Gesundheit vom 22. April 2006, welches Frau U bestätigt den Kurs Touch for Health Test erfolgreich abgelegt zu haben, sowie Rechnungen über die Kurskosten zu den berufungsgegenständlichen Seminaren vorgelegt.
Weiter beigelegt war die Kopie einer an H, den Ehegatten von Frau U gerichteten Bestätigung der Bank I. In dieser wird dem Ehegatten von Frau U mitgeteilt, dass bei einem mit Zahl genannten Kredit im Jahr 2006 an Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 angefallen seien und kein Kapital getilgt worden sei. Händisch und ohne erkennbaren Autor ist darauf noch ein Pluszeichen mit dem Namen U und der Betrag "1.800,00" angemerkt.
Die Frage des Finanzamtes im Vorhalt vom 15. April 2008, ob Frau U die Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer haupt- oder nebenberuflich ausüben wolle, blieb unbeantwortet.
Mit dem als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid datiert vom 24. Juni 2008, welcher an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichtet war und am 30. Juni 2008 zugestellt wurde, wies das Finanzamt das Berufungsbegehren ab und begründete dies damit, dass gemäß § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988 Werbungskosten auch Aufwendungen für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der vom Steuerpflichtigen ausgeübten oder einer damit verwandten beruflichen Tätigkeit und Aufwendungen für umfassende Umschulungsmaßnahmen, welche auf eine tatsächliche Ausübung eines an deren Berufes abzielen würden, seien. Die Ausbildung zum psychosozialen Gesundheitstrainer vermittle Kenntnisse und Fähigkeiten, welche sowohl für eine Vielzahl von Berufsbildern förderlich seien, als auch den privaten Bereich berühren würden. Aus Ihrem derzeitigen Berufsbild von Frau U, der bürokaufmännische Tätigkeit im Marketing- und Eventmanagementbereich, lasse sich ein Zusammenhang mit der Aus- und Fortbildungsmaßnahme nicht ableiten. Weiters würde eine steuerlich absetzbare umfassende Umschulungsmaßnahmen nur dann vorliegen, wenn damit ein Berufswechsel angestrebt werde. Die Ausbildung für einen Zweitberuf (Nebenbeschäftigung) bewirke keine absetzbaren Aufwendungen im Sinne des § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988. Da ein Nachweis für einen angestrebten Berufswechsel von der bisherigen Haupttätigkeit zu einer anderen Haupttätigkeit nicht erbracht worden sei, sei die Berufung abzuweisen gewesen.
Am 22. Juli 2008 verfasste wieder _F_ im Namen der J Buchhaltungs-KEG für Frau U einen als "Berufung" bezeichneten Schriftsatz. Dieser langte bei der Abgabenbehörde erster Instanz am 24. Juli 2008 ein. Darin wurde vorgebracht, dass die Argumentation der Abgabenbehörde erster Instanz in der angefochtenen Berufungsvorentscheidung die Fachausbildung von Frau U in die Ecke eines Hobbykurses rücke. Es handle sich aber um einen Lehrgang universitären Charakters, bei dem den Absolventen der Berufstitel "Akademischer psychosozialer Gesundheitstrainer" verliehen werde. Das entsprechende Bundesgesetzblatt des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst sei der Berufung beigelegt. Es sei bereits in der Berufung vom 28. November 2007 auf die nicht unbeträchtliche Stundenanzahl sowie die erforderliche Praxisausbildung hingewiesen worden. Gleichzeitig sei bekannt gegeben worden, dass Frau U ihre bisherige Tätigkeit zu Gunsten der neuen Berufswahl und Ausbildung im Jahr 2007 bereits stundenmäßig reduziert habe, da die Ausbildung kein Hobbykurs und auf Grund Ihres Umfangs nebenbei nicht ernsthaft zu bewältigen sei. Das es aufgrund der Verantwortung für eine Familie und den heutigen Fixkosten in der Praxis nicht machbar sei, einen bisher ausgeübten Beruf sofort zur Gänze zu beenden und während der Ausbildung und Umschulung auf jedwedes Einkommen zu verzichten, sei für jedermann klar erkennbar. Dies sei auch nicht der Sinn und Zweck der seinerzeitigen Gesetzesänderung. Es sei doch darum gegangen, die Flexibilität der Arbeitnehmer als Förderung der Wirtschaft zu erhöhen und genau diese Berufswechsel erst möglich zu machen. Die Absetzbarkeit der damit verbundenen Aufwendungen habe dabei eine nicht unerhebliche Rolle gespielt und sei vom Gesetzgeber bewusst als Anreiz zur beruflichen Veränderung gewollt gewesen. Wie aus der Praxis der J Buchhaltungs-KEG erkannt werden könne, liege die Entscheidung, ob solche Aufwendungen absetzbar seien oder nicht beim Sachbearbeiter des Finanzamtes, beziehungsweise werde dieses Thema sehr allgemein und oberflächlich gesehen, selbst von den jeweils örtlich zuständigen Finanzämtern unterschiedlich gehandhabt und wenn irgend möglich eher abgelehnt. In Hinblick auf eine einheitliche gerechte und persönliche Besteuerung sei auf die persönliche Situation des Steuerpflichtigen und dem erkennbaren Wunsch nach ernsthafter Veränderung abzustellen. Auch in anderen Berufen sei es so, dass man beruflich erworbene Kenntnisse im Privatbereich verwenden könne. So sei es zum Beispiel einem Steuerexperten auch möglich, seine private Steuererklärung professionell abzugeben. Deshalb werde jedoch die berufliche Tätigkeit keinesfalls automatisch zum Hobbybetrieb und steuerlich irrelevant. In zwei weiteren Punkten sei die Berufung überhaupt ignoriert und offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen oder übersehen worden. Es seien Werbungskosten nicht anerkannt worden, welche zu 50 % der bisherigen unselbständigen Tätigkeit zugeordnet worden seien, da diese auch dort angefallen seien und bereits verwendet würden. Weiter seien im Zuge der Berufung nachgetragene Sonderausgaben nicht registriert worden. Diese allein hätten schon zu einer zumindest teilweisen Stattgabe der Berufung führen müssen. Es werde beantragt der Berufung im Sinne der Berufungsschrift vom 28. Januar 2007 stattzugeben und dem Erlassen einer stattgebenden zweiten Berufungsvorentscheidung durch die Abgabenbehörde erster Instanz zugestimmt. Sollte dies nicht möglich sein, "teilen wir mit, dass wir in Ausnützung der zweiten Instanz einer Vorlage an den UFS mit gleichzeitigem Antrag der Inanspruchnahme des erweiterten Kreises (Zuziehung von Laienrichtern) zustimmen".
Auch dieses Schriftstück war auf dem oben beschrieben Firmenpapier der J Buchhaltungs-KEG geschrieben und mit Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG über der Unterschrift von _F_ versehen.
Im Schreiben vom 28. März 2010 wurde Frau U von der Abgabenbehörde zweiter Instanz vorgehalten, dass nach den Einträgen in der Datenbank der Finanzverwaltung 2007 bis 2009 keine Einkommensteuererklärungen, wie bei den bekannt gegebenen Einkünften aus Gewerbebetrieb notwendig, abgegeben worden seien. Dass Frau U ihre beabsichtigte gewerbliche Tätigkeit aufgegeben habe, hätte sie aber im Berufungsverfahren nicht mitgeteilt. Frau U wurde aufgefordert, allenfalls die Gewinnermittlungen für die Einkünfte aus Gewerbebetrieb und jedenfalls die Einnahmen- und Ausgabenrechnungen für Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit für die Jahre 2007 bis 2010 und Bestätigungen über die seit Ende 2006 besuchten Veranstaltungen für die Ausbildung zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer vorzulegen, sowie ihren Ausbildungsweg darzustellen und bekannt zu geben, wann Sie diese Ausbildung (Umschulung) voraussichtlich abgeschlossen haben werde. Weiter wurde Frau U danach gefragt, ob sie die Absicht habe, den Beruf des akademischen Psychosozialen nichtselbständig oder unabhängig gewerblich auszuüben und auf welche Weise sie die bisher erworbenen Kenntnisse bei Ihrer nichtselbständigen Tätigkeit als kaufmännische Angestellte der P Q. AG anwenden habe können, beziehungsweise wie dies dort Ihr berufliches Fortkommen fördere und in unmittelbarem Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit stehe, sowie auf welche Weise das Seminar Touch for Health in Ihrem Ausbildungsplan zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer integriert sei, obwohl der übliche Ausbildungsweg einen solchen Kurs nicht vorsehe oder welchem anderem Zweck er andernfalls diene. Gleiches gelte für den Erwerb des NLP-Practioners. Auch dieser sei im normalen Curriculum für Ihren Ausbildungsgang nicht vorgesehen. Um wie viel (in Wochenstunden) habe Frau U ihre nichtselbständige Berufstätigkeit ab welchem Zeitpunkt eingeschränkt und habe dies (auch) der Betreuung Ihrer damals 14 Jahre alten Tochter gedient, wurde Frau U ebenfalls gefragt. Weiters wurde Frau U darauf hingewiesen, dass sie nunmehr auch Sonderausgaben für die Rückzahlung eines Kredites zur Wohnraumschaffung in Höhe von € 1.800,00 begehre. Die dafür vorgelegte Bestätigung der Bank I sei an Ihren Ehemann gerichtet und werde dort eine Summe von Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 genannt. Davon seien, soweit ersichtlich, bei ihrem Ehemann bereits antragsgemäß € 2.920,00 als Sonderausgaben mit dem Einkommensteuerbescheid 2006 vom 10. August 2007 anerkannt worden: Es stelle sich daher die Frage, wie der nun von Frau U erklärte Betrag von € 1.800,00 zustande komme und aus welchem Grund diese Sonderausgaben Frau U zuzurechnen seien.
Nach einem erfolglos versuchten Telefongespräch vom 4. April 2010 (zum Inhalt siehe den Aktenvermerk vom gleichen Datum), übermittelte _F_ im Namen der J Z KG am 9. April 2010 folgendes E-Mail:
"Unsere Recherchen im Finanzamt K haben ergeben:
Sie haben seit Übermittlung der Daten an Sie - durch das Finanzamt K - keinerlei Rücksprache mit dem Stammfinanzamt gehalten.
So ist es auch erklärlich, daß Sie von den von unserer Klientin ordnungsgemäß und nachweislich abgegebenen Einkommenssteuererklärung 2007 und dem Begleitschreiben und den übermittlelten Belegen dazu, sowie von der Übermittlung der Steuererklärung 2008 nichts wissen.
Wir haben Ihnen Ihre Arbeit insoweit jetzt abgenommen, daß wir Ihre Kollegen in K nunmehr nochmals gebeten haben, Ihnen die übermittelten Unterlagen umgehend zukommen zu lassen. Dies zu klären dauerte genau 15 Minuten.
Da 2008 am 21.9.2009 elektronisch abgegeben wurde, können wir Ihnen die dazugehörigen Detailunterlagen auf Wunsch gerne ebenfalls zukommen lassen. Die Steuererklärung des Jahres 2007 wurde bereits am 13. Oktober 2008 in Papierform - samt Unterlagen und Begleitschreiben abgegeben. In diesem wurde das Finanzamt K bereits erstmalig ersucht, die Unterlagen umgehend an Sie weiterzuleiten.
Die Klientin ist seit 29. November 2007 steuerlich vertreten. Die vorgelegte Vollmacht müsste Ihnen vorliegen.
Es kommt daher die Quotenregelung zum Tragen. Es liegen daher auch keine wie immer gearteten Fristversäumnisse unserer Klientin vor.
Die Steuererklärung 2009 ist daher weder außerhalb einer Frist, noch vergessen worden.
Eine Einnahmen Ausgabenrechnung für 2010 wäre, wenn überhaupt nur für 2 Monate möglich.
Die Anschuldigungen und völlig haltlosen Vorwürfe und Unterstellungen an unsere Klientin sind damit beweisbar vom Tisch.
Viele Ihrer Fragen müssten sich mit den an Sie gesandten Unterlagen von selbst erledigen. Allfällige Restfragen werden wir selbstverständlich gerne beantworten. Wir ersuchen diesbezüglich um Abstimmung - wenn geht per Mail.
Mit der Bitte um Kenntnisnahme zeichnet
Am 20. April übermittelte die J KG die Abgabenerklärungen 2007 und 2008 der U samt Beilagen. Diese sind von der J KG verfasst und wurden von dieser dem Finanzamt vorgelegt.
Wie _F_ für die J Z KG in der E-Mail vom 9. April 2010 mitgeteilt hat, war Frau U vor dem 29. November 2007 steuerlich nicht vertreten.
Für die Richtigkeit dieses Vorbringens spricht, dass Frau U ihre Steuererklärung 2006 selbst elektronisch übermittelt und den Vorhalt vom 15. April 2008 ohne die Hilfe eines rechtsfreundlichen Vertreters beantwortet hat. Auch in der Datenbank der Finanzverwaltung und den Steuerakten findet sich kein Hinweis auf eine steuerliche Vertretung von Frau U vor dem 29. November 2007.
Die einzige Vollmacht die sich findet, ist die oben beschriebene vom 29. November 2007, welche auf L lautet. L ist, wie schon erwähnt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und besitzt, beziehungsweise besaß, nach dem Treuhänderverzeichnis der Kammer der Wirtschaftstreuhänder und deren telefonischer Auskunft am 22. April 2010 nur in O eine Niederlassung.
Das gegenständliche erste Berufungsschreiben vom 28. November 2007 ist jedoch nicht von L, sondern einen Tag bevor dieser bevollmächtigt wurde, von der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) verfasst worden.
Wie oben dargestellt, gibt es sowohl in der Berufung vom 28. November 2007 als auch für den ebenfalls als Berufung bezeichneten Schriftsatz vom 24. Juli 2008 keinen Hinweis darauf, dass diese von oder im Namen des (späteren) steuerlichen Vertreters L verfasst worden sind. Beide Schriftstücke wurden ausschließlich und allein von _F_ für die J Buchhaltungs-KEG erstellt.
Anteilseigner der J Z KG sind _F_ als Geschäftsführer und Komplementär und L als Kommanditist (Haftsumme ATS 10.000,00 - € 726,73). Die J Z KG hat ihre Niederlassung in B. Nach dem Treuhänderverzeichnis und der telefonischen Auskunft vom 22. April 2010 der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (siehe Aktenvermerk vom 22. April 2010) besitzt sie wie ihr Geschäftsführer die Befähigungen eines selbständigen Buchhalters und des Bilanzbuchhalters. Über die Befähigungen ihres Kommanditisten (Wirtschaftsprüfer und Steuerberater) verfügt sie nicht.
Die Befugnisse der selbständigen Buchhalter und der Bilanzbuchhalter sind in Ergänzung zu § 83 BAO, welcher in der für 2007 geltenden Fassung BGBl. Nr. 151/1980 nur die Vertretung durch natürliche Personen behandelte, im BibuG (Bilanzbuchhaltungsgesetz BGBl. Nr. 161/2006) geregelt.
Nach § 3 Abs. 1 und 2 BibuG sind selbständige Buchhalter dazu berechtigt, eine pagatorische und kalkulatorische Buchhaltung zu erstellen, sowie ihre Kunden in diesem Zusammenhang zu beraten, sowie die gewerberechtlich dazu notwendigen Tätigkeiten (§ 32 Gewerbeordnung 1994, BGBl. Nr. 194/1994). Vertretungsrechte wie dem Bilanzbuchhalter sind dem selbständigen Buchhalter nicht eingeräumt.
Der Bilanzbuchhalter ist nach § 2 Abs. 1 und 2 BibuG neben seiner buchhaltenden und beratenden Tätigkeit auch zur Vertretung in Abgaben- und Abgabenstrafverfahren für Bundes-, Landes- und Gemeindeabgaben, ausgenommen die Vertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes, den Unabhängigen Verwaltungssenaten, dem Unabhängigen Finanzsenat und dem Verwaltungsgerichtshof (Z 3 leg. cit.) befugt.
Die Vertretung im Rahmen eines Rechtsmittelverfahrens bei den Finanzämtern (Abgabenbehörden des Bundes) und dem Unabhängigen Finanzsenat ist daher für Bilanzbuchhalter mit Ausnahme in Angelegenheiten der Umsatzsteuervoranmeldungen (Z 5 leg. cit.) jedenfalls ausgeschlossen.
Es ist daher der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) jedenfalls unmöglich ihre Kunden in einem Rechtsmittelverfahren betreffend die Einkommensteuer zu vertreten.
Die J Buchhaltungs-KEG hat jedoch die oben im Detail beschriebene Berufung vom 28. November 2007 gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U eingebracht.
Es ist daher zu untersuchen, welche Rechtsfolge es hat, wenn jemand, der wie die J Buchhaltungs-KEG nicht steuerlicher Vertreter eines Steuerpflichtigen ist (siehe E-Mail vom 9. April 2010) und auch aufgrund eines gesetzlichen Gebotes (§ 3 Abs. 1 Z 3 BibiG) niemals Vertreter dieses Steuerpflichtigen in einem Rechtsmittelverfahren beim Finanzamt oder beim Unabhängigen Finanzsenat sein kann, eine Berufung gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 dieses Steuerpflichtigen einbringt.
Nach § 84 Abs. 1 BAO hat die Abgabenbehörde solche Personen als Bevollmächtigte (mit Bescheid) abzulehnen, welche die Vertretung anderer geschäftsmäßig, wenn auch unentgeltlich betreiben, ohne dazu befugt zu sein. Erst nach der Ablehnung gesetzte Verfahrenshandlungen sind ohne jede abgabenrechtliche Wirkung (§ 84 Abs. 2 BAO).
Die J Buchhaltungs-KEG wurde in diesem Verfahren vom Finanzamt bisher nicht als Parteienvertreter abgelehnt, obwohl sie sie geschäftsmäßig handelt und jedenfalls nicht zur Parteienvertretung vor Abgabenbehörden des Bundes befugt ist (§ 3 BibuG siehe oben mit Ausnahme von Umsatzvoranmeldungen).
Dies führt dazu, dass die Berufung vom 28. November 2007 (ebenso wie jene vom 24. Juli 2008) an sich rechtlich existent geworden ist, jedoch ist nun zu beurteilen, wie sich die Tatsache auswirkt, dass diese Berufung verfasst wurde, ohne dass die J Buchhaltungs-KEG steuerlicher Vertreter von Frau U war oder wurde.
Entsprechend § 85 Abs. 2 BAO berechtigen Mängel von Eingaben (Formgebrechen, inhaltliche Mängel, Fehlen einer Unterschrift) die Abgabenbehörde nicht zur Zurückweisung. Vielmehr ist dem Einschreiter die Behebung dieser Mängel mit dem Hinweis aufzutragen, dass die Eingabe nach fruchtlosem Ablauf einer gleichzeitig zu bestimmenden Frist als zurückgenommen gilt.
Auch dem Unabhängigen Finanzsenat als Abgabenbehörde zweiter Instanz ist es gemäß § 279 Abs. 1 BAO ("Im Berufungsverfahren habe die Abgabenbehörden zweiter Instanz die Obliegenheiten und Befugnisse, die den Abgabenbehörden erster Instanz auferlegt und eingeräumt sind.") möglich einen derartigen Mängelbehebungsauftrag zu erlassen. Werden die Mängel rechtzeitig behoben, gilt die Eingabe als ursprünglich richtig eingebracht.
Dies gilt auch für eine fehlende Vollmacht (wie bei der J Z KG). An sich kann dies nach § 85 Abs. 4 BAO unter sinngemäßer Anwendung des § 85 Abs. 2 BAO geheilt werden.
Dies setzt allerdings voraus, dass es sich beim Mangel der Berufung um einen behebbaren handelt. Ein Mangel, welcher aus rechtlich zwingenden Gründen in beliebiger Frist nicht behoben werden kann, ist einer Mängelbehebung nicht zugänglich (siehe auch Ritz, BAO3, § 85 Tz 15 und die dort zitierten Fundstellen).
Der J Buchhaltungs-KEG kann Frau U nach den §§ 2 und § 3 BibuG (siehe oben) niemals eine rechtsgültige Vollmacht zur Vertretung in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes und dem Unabhängigen Finanzsenat erteilen.
Da sich § 85 Abs. 2 BAO ausdrücklich auf den Einschreiter, als jenem der das fragliche Schriftstück verfasst hat, bezieht und dieser aufgefordert werden soll den Mangel zu beheben, ist es auch nicht möglich, in einem Mängelbehebungsverfahren den Einschreiter auszutauschen und durch jemanden zu ersetzen, dem rechtsgültig eine Vollmacht erteilt werden kann.
Die Tatsache, dass die J Z KG nicht bevollmächtigt war die Berufungen vom 28. November 2007 und 24. Juli 2008 für Frau U einzubringen und auch nicht dazu bevollmächtigt werden kann, ist daher nicht in einem Mängelbehebungsverfahren nach § 85 Abs. 2 BAO korrigierbar.
§ 273 Abs. 1 lit. a BAO sieht vor, dass eine Berufung unter anderem dann zurückzuweisen ist, wenn diese nicht zulässig ist.
Zum Einbringen einer Berufung ist jeder befugt, an den der den Gegenstand der Anfechtung bildende Bescheid ergangen ist (§ 246 Abs. 1 BAO). Der Einkommensteuerbescheid 2006 vom 2. November 2006 von Frau U ist an diese gerichtet und ihr persönlich zugestellt worden. Die J Z KG (damals J Buchhaltungs-KEG) könnte daher zulässigerweise nur im Namen von Frau U eine Berufung gegen diesen Bescheid eingebracht haben. Dies ist der J Z KG aber wie oben gezeigt nach den §§ 2 und 3 BibuG verwehrt und wurde die J Z KG auch von Frau U nicht dazu ermächtigt.
Das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) ist aber mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und eine solche Berufung ist wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Durch die spruchgemäße Zurückweisung der Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist diese weggefallen und entbehrt dadurch die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 einer zugrunde liegenden Berufung.
Nach § 276 Abs. 1 BAO ist kann die Abgabenbehörde erster Instanz dann eine Berufungsvorentscheidung erlassen, wenn eine Berufung weder zurückzuweisen oder gegenstandslos zu erklären ist.
Die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist, wie gezeigt, spruchgemäß zurückzuweisen gewesen und die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 daher ohne Rechtsgrundlage ergangen. Dies macht die Berufungsvorentscheidung zu einem zweiten Sachbescheid hinsichtlich der Einkommensteuer 2006 der U der zwar inhaltlich vollständig auf den ursprünglichen Sachbescheid vom 2. November 2007 verweist, aber doch ohne gültigen Verfahrenstitel des siebten Abschnittes der BAO in die Rechtskraft des ursprünglichen Einkommensteuerbescheides 2006 eingreift.
Hätte daher U (selbst oder durch einen bevollmächtigten Vertreter, der im Rechtsmittelverfahren die Vertretung übernehmen kann) ein Rechtsmittel, nämlich Berufung, gegen diesen neuen Sachbescheid vom 24. Juni 2008 für die Einkommensteuer 2006 erhoben, wäre dieser gemäß § 289 Abs. 1 BAO aufzuheben gewesen (siehe Ritz, aaO., § 289 Tz 34 und das dort zitierte Erkenntnis VwGH 27.2.2003, 99/15/0126). Dies hat Frau U aber nicht getan.
Es ist daher die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juli 2008 als zweiter inhaltlich gleicher Sachbescheid für die Einkommensteuer 2006 rechtskräftig geworden und hat damit nachträglich die Einkommensteuer 2006 vom 2. November 2007 aus dem Rechtsbestand gedrängt.
Allerdings hat auch hier die J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) für U das nun richtigerweise als Berufung bezeichnete Schreiben vom 24. Juli 2008 verfasst, in welchem sie unter anderem die Vorlage an die Abgabenbehörde zweiter Instanz beantragt, ohne steuerlicher Vertreter der U gewesen zu sein und ohne dass die J Buchhaltungs-KEG überhaupt in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes U hätte vertreten können.
Wie schon oben ausgeführt, ist aber das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und auch die Berufung gegen den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten an U gerichteten Einkommensteuerbescheid 2006 vom 24. Juli 2008 wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Linz, am 11. Mai 2010
Findok-Nr: 47143.1, aufgenommen am: 14.07.2010 08:54:54, zuletzt geändert am: 19.07.2010, Dokument-ID: 13896a5b-1e52-4528-8522-681ca3e21ba6, Segment-ID: 52c5cf40-047c-4229-b1c8-202285e5a3ee | Kommuniqué der Tagung der für Sozialpolitik zuständigen Ministerinnen und Minister der OECD-Länder, Paris, 2.-3. Mai 2011 - OECD
ELSSOCMIN › Kommuniqué der Tagung der für Sozialpolitik zuständigen Ministerinnen und Minister der OECD-Länder, Paris, 2.-3. Mai 2011
Kommuniqué der Tagung der für Sozialpolitik zuständigen Ministerinnen und Minister der OECD-Länder, Paris, 2.-3. Mai 2011
1. Wir, die für Sozialpolitik zuständigen Ministerinnen und Minister der OECD-Länder, zusammen mit unseren Amtskollegen aus Russland, Brasilien, Indonesien und Südafrika, tagten am 2. und 3. Mai 2011 in Paris unter dem Vorsitz der Bundesministerin für Arbeit und Soziales Dr. Ursula von der Leyen; stellvertretende Vorsitzende waren die australische Ministerin für Familien, Wohnungswesen, Gemeinschaftsdienste und indigene Angelegenheiten, Jenny Macklin, und der isländische Minister für Soziales, Guðbjartur Hannesson. Der Tagung ging ein Politikforum zum Thema „Überwindung der Ungleichheit“ voraus. Vertreter des Beratenden Ausschusses der Wirtschaft (BIAC) und des Gewerkschaftlichen Beratungsausschusses (TUAC) nahmen an diesem Politikforum und an der ersten Sitzung unserer Tagung über Sozialpolitiken für die wirtschaftliche Erholung teil.
2. Ziel unserer Tagung war der Meinungsaustausch über die großen kurz- und langfristigen Herausforderungen, vor denen die Bürger heute stehen, und darüber, was wir tun könnten, um diese Herausforderungen zu bewältigen. Wir erörterten die sozialen Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise und verglichen die Lösungsansätze unserer Länder, um die Sozialpolitik im Hinblick auf die Stützung der Erholung anzupassen. Unter dem Oberbegriff der Familienpolitik erörterten wir bewährte Praktiken zur Beseitigung von Hindernissen für die Familiengründung, zur Verbesserung des Wohlergehens von Kindern und zur Förderung der Geschlechtergleichstellung am Arbeitsplatz sowie innovative Konzepte zur Verbesserung der Leistungserbringung für sozial schwache Familien. Bei unserer letzten Sitzung ging es um sozialpolitische Strategien zur Herstellung eines gut austarierten Gleichgewichts zwischen den Bedürfnissen verschiedener Generationen, um die fiskalischen und sozialen Auswirkungen von Rentenreformen sowie um Pflege- und Betreuungsleistungen für Kinder, Erwachsene mit langfristigen Gesundheitsproblemen und/oder Behinderungen und eine wachsende Zahl bedürftiger älterer Personen.
3. Unserer Tagung ging ein Politikforum zum Thema „Überwindung der Ungleichheit“ unter dem Vorsitz von Dr. Ursula von der Leyen voraus. Wir erörterten den Trend einer wachsenden Einkommensungleichheit, der in vielen unserer Länder zu beobachten ist, ebenso wie Politikansätze, um diesem Trend entgegenzuwirken.
Wichtigste Ergebnisse der Tagung
In der Erkenntnis, dass die Wirtschafts- und Haushaltslage unserer Länder jeweils sehr unterschiedlich ist, und in Anerkennung einer Vielfalt von Governance-Strukturen, sind wir dennoch übereingekommen, dass mehrere gemeinsame Grundsätze gelten, um den sozialen Zusammenhalt zu fördern:
Sozialpolitiken für die wirtschaftliche Erholung
Wir bekräftigten erneut unsere Entschlossenheit, Armut und soziale Ausgrenzung zu bekämpfen sowie für eine angemessene und finanziell tragfähige soziale Absicherung zu sorgen.
Umverteilungsmaßnahmen und ein starkes Wachstum hochwertiger Beschäftigung sind in Strategien zur Verringerung des Einkommensgefälles nach wie vor Schlüsselelemente und tragen zur Reduzierung der Einkommensungleichheit bei. Beschäftigungsorientierte Politiken, insbesondere jene, die auf eine Erhöhung der finanziellen Arbeitsanreize abzielen, nehmen hier eine wichtige Rolle ein. Sachleistungen, z.B. in den Bereichen Gesundheit und Bildung, sind ebenfalls von ganz entscheidender Bedeutung.
Gut konzipierte Sozialpolitiken tragen zu einem langfristig nachhaltigen Wachstum bei und begrenzen die sozialen und wirtschaftlichen Effekte der Krise. Wir sollten eine zu starke Fokussierung ausschließlich auf die kurzfristigen Ausgaben vermeiden und auch die künftigen Nutzeffekte der sozialen Sicherung berücksichtigen.
Angesichts der gravierenden Haushaltsengpässe, denen sich die meisten OECD-Länder heute gegenübersehen, müssen wir Wege finden, um die Effizienz der sozialen Sicherungssysteme zu maximieren. Entschlossene Maßnahmen sowohl auf der Seite der Sozialausgaben als auch auf der Einnahmeseite sind erforderlich, um ein angemessenes Verhältnis zwischen sozialen Zielsetzungen und einer tragfähigen Haushaltsposition herzustellen.
In vielen Ländern hat der soziale Dialog dazu beigetragen, die negativen Effekte der Krise auf die Beschäftigung und sozial schwache Familien auf ein Mindestmaß zu reduzieren, und es wird wichtig sein, diesen Dialog auch künftig aufrechtzuerhalten, um das jeweils am besten geeignete Maßnahmenpaket in der Sozialpolitik festzulegen.
Der soziale Zusammenhalt sollte gegebenenfalls von der Zivilgesellschaft in Partnerschaft mit dem öffentlichen Sektor gefördert werden.
Familien-, Jugend- und Kinderpolitik
Jeder Familie mit Kindern sollte Zugang zu angemessener Unterstützung garantiert werden, wobei sozial schwachen Familien besondere Aufmerksamkeit gelten muss. Familienfreundliche Maßnahmen und leicht zugängliche, erschwingliche, qualitativ hochwertige Kinderbetreuung sollten stärker gefördert werden.
Die Schaffung von mehr und besseren Arbeitsplätzen ist der beste Weg zur Armutsbekämpfung. Dies erfordert u.a. eine stärkere Verbreitung von familienfreundlichen Maßnahmen.
Väter und Mütter sollten gleichermaßen dazu ermutigt werden, familienfreundliche Arbeitsregelungen in Anspruch zu nehmen, wobei dies in Elternurlaubsregelungen entsprechend anerkannt werden muss. Eine bessere Aufteilung der Verantwortlichkeiten zwischen Frauen und Männern im Haushalt sollte gefördert werden.
Die großen geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Beschäftigung und den Löhnen könnten durch die Förderung von gleichberechtigtem Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung und die Gewährleistung von Chancengleichheit und Gleichbehandlung von Männern und Frauen am Arbeitsplatz verringert werden.
Investitionen in das Wohlergehen, die Rechte und die Entwicklung von Kindern, insbesondere die frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung, sollten so früh wie möglich ansetzen, und die Kosten sollten gerecht zwischen allen gesellschaftlichen Akteuren, u.a. den verschiedenen Verwaltungsebenen, den Arbeitgebern und dem Einzelnen, aufgeteilt werden. Unterstützungsleistungen für alle Kinder sollten auf deren Bedürfnissen basieren und ausreichen, um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden. Bedürftige Kinder sollten unverzüglich identifiziert und von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter unterstützt werden.
Es ist von grundlegender Bedeutung, sicherzustellen, dass unsere sozial- und beschäftigungspolitischen Maßnahmen Jugendlichen die Unterstützung und die Chancen bieten, die sie brauchen, um auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft allgemein fest Fuß zu fassen.
Integrierte Dienste, die Hilfen in den Bereichen Wohnen, Gesundheit, gesellschaftliches Wohlergehen, Bildung, Ausbildung, Beschäftigung, frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung, Familie und Kindererziehung kombinieren, können für alle Familien, insbesondere sozial schwache Bevölkerungsgruppen, die Effizienz und die Wirksamkeit von Maßnahmen erhöhen.
Wahrung der intergenerativen Solidarität
Auch wenn unser Ziel darin besteht, für alle Altersgruppen angemessenen sozialen Schutz bereitzustellen, wozu auch Geldleistungen sowie Pflege- und Betreuungsleistungen zählen, sollte dies nicht zu einer übermäßigen Belastung für die Erwerbsbevölkerung führen.
Die Rentensysteme müssen an die demografischen Entwicklungen angepasst werden; ein längerer Verbleib im Erwerbsleben, höhere Beschäftigungsquoten und ein effektives Rentenalter würden ihre Angemessenheit und Tragfähigkeit verbessern.
Rentenreformen müssen angesichts der rasch alternden Gesellschaften zeitnah durchgeführt werden und ein angemessenes Renteneinkommen sowie einen ausreichenden Erfassungsgrad ebenso wie finanzielle Tragfähigkeit gewährleisten.
Mehr Anstrengungen sind erforderlich, um sowohl Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Arbeitskräfte als auch ihre Beschäftigungsfähigkeit sowie eine gesündere Alterung zu fördern.
Auch wenn die länderspezifische Situation jeweils gebührend berücksichtigt werden muss, könnte die Diversifizierung der Rentenleistungen, zusammen mit einer besseren Regulierung privater Pensionsfonds und Initiativen zur finanziellen Allgemeinbildung bei der Bewältigung der Bevölkerungsalterung eine Rolle spielen.
Die meisten Länder sind um die Stärkung ihrer formalen Langzeitpflegesysteme bemüht. Maßnahmen zur Unterstützung der informellen Pflege sollten als Ergänzung der formalen Systeme betrachtet werden, sie sollten aber weder die Geschlechterdifferenz bei unbezahlter Arbeit verfestigen noch zu einem Ausscheiden von Pflegenden aus dem Erwerbsleben führen.
4. In der Erklärung der Staats- und Regierungschefs beim G20-Gipfel in Seoul wurde anerkannt, wie wichtig es ist, die Anliegen der Schwächsten zu berücksichtigen. Die Ministerinnen und Minister bekräftigten erneut ihre Entschlossenheit, Arbeitslosigkeit und Armut zu bekämpfen sowie für eine angemessene und finanziell tragfähige soziale Absicherung, insbesondere einen sozialen Mindestschutz in aufstrebenden Volkswirtschaften und Entwicklungsländern, zu sorgen. Die Ministerinnen und Minister würdigten zudem die wichtige Rolle sozialpolitischer Maßnahmen als automatische Stabilisatoren während der Krise und betonten die Notwendigkeit, die Schaffung von mehr und besseren Arbeitsplätzen während der wirtschaftlichen Erholung und danach im Blick auf integrativere Arbeitsmärkte zu fördern. Wir begrüßen die Beiträge der OECD zu dieser Arbeit und setzen uns dafür ein, dass die Ergebnisse unserer Konferenz an die bevorstehenden Tagungen der für Arbeit und Beschäftigung zuständigen Ministerinnen und Minister der G20-Staaten übermittelt werden.
5. Wir sind uns darin einig, dass effektive und effiziente Sozialpolitiken wichtiger sind denn je. Sozialpolitiken haben dazu beigetragen, die Dauer und die Schwere der jüngsten Rezession auf ein Mindestmaß zu reduzieren, und sind von entscheidender Bedeutung, um uns dabei zu helfen, künftigen wirtschaftlichen Schocks wirksam zu begegnen. Gut konzipierte Sozialpolitiken begrenzen nicht nur die negativen sozialen und wirtschaftlichen Effekte massiver Beschäftigungs- und Einkommensverluste, sondern sie ermöglichen es auch, dass Familien die wirtschaftliche Erholung optimal nutzen können. Manche Sozialausgaben haben einen bestimmten sozialen Investitionscharakter mit Nutzeffekten, die erst später zum Tragen kommen, wie Maßnahmen, die das Wohlergehen von Kindern schützen und junge Menschen bei der Arbeitsuche unterstützen. Wir sollten es vermeiden, uns zu sehr auf die kurzfristigen Ausgaben zu konzentrieren, und auch die künftigen Nutzeffekte von sozialem Schutz berücksichtigen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist es angesichts der erheblichen fiskalischen Herausforderungen, denen sich die meisten OECD-Länder gegenübersehen, besonders wichtig, Wege zu finden, um das Kosten-Nutzen-Verhältnis der von den sozialen Sicherungssystemen erbrachten Leistungen zu maximieren.
6. Die langfristigen Trends hin zu größerer Einkommensungleichheit waren vor der Krise ein wichtiges Anliegen. Die Erfahrung der Vergangenheit hat gezeigt, dass Niedrigeinkommensgruppen während einer Rezession noch weiter zurückfallen, was die Bedeutung von Umverteilungsmaßnahmen während der wirtschaftlichen Erholung veranschaulicht. Dieser Ansatz weist aber Grenzen auf, und ein starkes und anhaltendes Beschäftigungswachstum ist in Strategien, die auf eine Verringerung des Einkommensgefälles abzielen, nach wie vor ein Schlüsselelement. Beschäftigungs- und qualifikationsorientierte Sozialpolitiken sind folglich wichtige Politikinstrumente.
7. Haushaltskrisen sind nicht nur Ausgabenkrisen. Eine erhebliche Erosion der Steuereinnahmen ist ein wesentlicher Einflussfaktor für einen reduzierten fiskalischen Spielraum. Beschäftigungsorientierte Sozialpolitiken können daher hilfreich sein, um die Steuerbasis wiederherzustellen. Ferner muss geprüft werden, ob die derzeit geltenden steuerlichen Vorschriften angesichts der Frage der Verteilungsgerechtigkeit und des laufenden Einnahmebedarfs optimal sind.
8. Auf dem Gebiet der Familien- und Kinderpolitik sind große Fortschritte verzeichnet worden, seitdem wir dieses Thema im Jahr 2005 auf der Tagung der für Sozialpolitik zuständigen Ministerinnen und Minister der OECD-Länder erörtert haben. Viele unserer Länder haben wichtige Reformen durchgeführt, um die Chancen von Frauen und Männern zu verbessern, ihre beruflichen und familiären Verpflichtungen miteinander zu vereinbaren, insbesondere dann, wenn sie Eltern werden, und zunehmende Aufmerksamkeit gilt Politikmaßnahmen, die die Fähigkeit der Familien fördern, für das Wohlergehen und die gesunde Entwicklung ihrer Kinder zu sorgen, wie z.B. der Verfügbarkeit, Erschwinglichkeit, Zugänglichkeit und Qualität der frühkindlichen Betreuung, Bildung und Erziehung.
9. Die Familienpolitik muss sich ebenfalls an die sich verändernden Familienstrukturen und Lebensformen anpassen, etwa die wachsende Zahl von Doppelverdienerhaushalten, nichtehelichen Geburten, neu zusammengesetzten Familien und Alleinerzieherhaushalten. Politikmaßnahmen, die die Vereinbarkeit von familiären und beruflichen Verpflichtungen fördern, können Eltern bei der Verwirklichung ihrer Wünsche in Bezug auf Kinder und das Familienleben helfen und ihnen eine Erwerbstätigkeit ermöglichen, was wiederum das Risiko von Armut und sozialer Ausgrenzung bei Kindern und Frauen verringert.
10. Am Arbeitsplatz sollten familienfreundliche Optionen geschaffen werden, darunter flexible Arbeitszeiten und Teilzeitarbeit sowie der Anspruch auf Elternurlaub, deren Nutzung und gleichmäßigere Aufteilung durch beide Elternteile – unter Berücksichtigung des Kindeswohls – gefördert werden sollte. Lücken beim Angebot formeller und informeller Kinderbetreuung, etwa wenn der Elternurlaub ausläuft, ehe erschwingliche, qualitativ hochwertige Kinderbetreuungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, kann für Eltern ein Hindernis in Bezug auf die Wahrung ihrer Arbeitsmarktbindung darstellen. Ferner werden die meisten Betreuungspflichten und der Großteil der unbezahlten Arbeit in den Haushalten nach wie vor von Frauen übernommen, was ihre Erwerbstätigkeit und Teilnahme am lebenslangen Lernen sowie ihr berufliches Fortkommen erschwert. Die Kosten der Kindererziehung, insbesondere Ausgaben zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sollten von der Gesellschaft als Ganzes getragen werden, u.a. von der Zentralregierung und den nachgeordneten Gebietskörperschaften, den Arbeitgebern und dem Einzelnen.
11. Investitionen in das Wohlergehen der Kinder in der frühen Kindheit sind für ihre Entwicklung und den Übergang ins Erwachsenenleben von entscheidender Bedeutung. Die erfolgreichsten Systeme stützen sich auf einen Katalog von familienpolitischen Maßnahmen, die auf der allgemein verfügbaren Unterstützung für Familien mit Kindern aufbauen. Darüber hinaus sind Früherkennung, gezielte Interventionen, erschwingliche und leicht zugängliche Kinderbetreuungseinrichtungen sowie Folgemaßnahmen während der gesamten Kindheit für alle Kinder von entscheidender Bedeutung, einschließlich derjenigen, die auf Grund ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lebensbedingungen einem hohen Risiko von Armut und sozialer Ausgrenzung ausgesetzt sind.
12. Die Adoleszenz ist ein Wendepunkt, der die Gelegenheit zur Konsolidierung des in der frühen Kindheit erzielten Nutzens bietet. Damit junge Menschen die gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen bewältigen können, müssen die Politikmaßnahmen eine Bildung und Ausbildung fördern, die jungen Menschen die Kompetenzen und Chancen vermitteln, um am Erwerbsleben und an der Gesellschaft im weiteren Sinne teilzuhaben. Die Politikmaßnahmen sollten auch auf die Hindernisse eingehen, denen sich junge Menschen beim Zugang zu Transferleistungen und grundlegenden Dienstleistungen oftmals gegenübersehen.
13. Einige Familien sind verschiedenen Risiken ausgesetzt, wie z.B. Arbeitslosigkeit, Niedriglöhnen, Substanzmissbrauch, Behinderung, psychischen Erkrankungen und ehelicher oder familiärer Gewalt. Einige Länder haben innovative Politikmaßnahmen konzipiert, um Familien mit komplexen Bedürfnissen durch integrierte Dienste zu unterstützen, die Hilfen in den Bereichen Wohnen, Gesundheit, Bildung, Beschäftigung, frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung, Familie und Kindererziehung kombinieren. Derartige Ansätze können die Effizienz durch Skaleneffekte steigern und die Wirksamkeit durch besseren Zugang zu Dienstleistungen sowie den Wissensaustausch unter den Dienstleistungserbringern verbessern, was nicht nur den sozial schwachen, sondern allen Familien zugute kommt. Eine Möglichkeit, integrierte Dienstleistungen zu erbringen, ist die Einrichtung zentraler Anlaufstellen für Dienstleistungen auf lokaler Ebene, an denen auch die wichtigsten Akteure des privaten Sektors beteiligt sind.
Gleichstellung der Geschlechter in der Wirtschaft
14. Trotz großer Fortschritte in Bezug auf das Bildungsniveau der Frauen sind die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Beschäftigung und den Löhnen in einigen Ländern nach wie vor groß. Besondere Aufmerksamkeit sollte Maßnahmen gelten, die die Arbeitsmarktsegregation zwischen Männern und Frauen verringern und gleiche Karrierechancen schaffen. Dies würde auch zur Verringerung der Altersarmut beitragen, von der in den meisten Ländern insbesondere Frauen betroffen sind. Voraussetzung für geringere geschlechtsspezifische Unterschiede sind familienfreundliche staatliche Politiken und Praktiken am Arbeitsplatz sowie – in einigen Ländern – Maßnahmen, mit denen die Chancengleichheit und Gleichbehandlung von Männern und Frauen am Arbeitsplatz sichergestellt werden. Eine bessere Aufteilung der Verantwortung für die häusliche Erziehung zwischen Männern und Frauen sollte ebenfalls gefördert werden.
Intergenerative Solidarität
15. Unsere Gesellschaften müssen sich an den Trend der steigenden Lebenserwartung und des längeren und gesünderen Lebens anpassen. In Anbetracht der Bevölkerungsalterung sind Politikmaßnahmen zur Förderung der intergenerativen Solidarität besonders wichtig. Die Rentenausgaben und der Bedarf an Langzeitpflege werden den Projektionen zufolge deutlich steigen. Zwischen der Bereitstellung angemessener Leistungen für alle Altersgruppen durch die sozialen Sicherungs- und Betreuungssysteme und der Wahrung eines tragbaren Ausgabenniveaus muss ein ausgewogenes Verhältnis hergestellt werden. Ein angemessener Sozialversicherungsschutz sollte ferner so gestaltet werden, dass negative Arbeitsanreize sowie Armutsfallen bzw. Transferabhängigkeit vermieden werden. Die intergenerative Familienunterstützung gerät unter Druck, wenn die Familien in vielen Ländern kleiner werden und eine Politik der Verlängerung des Arbeitslebens gefördert wird. Wenn die Einzelnen mehr und länger arbeiten, werden die Möglichkeiten der informellen Pflege von Kindern und älteren Menschen beeinträchtigt, insbesondere für Frauen, die diese Pflegeleistungen nach wie vor vorrangig erbringen. Viele Länder sollten auch in Erwägung ziehen, ein gesünderes und aktiveres Altern durch ehrenamtliche Arbeit, autonome und teilweise betreute Lebensformen sowie besseren Zugang zu Informationstechnologien zu fördern.
Renten und Rentenbeginn
16. Wir sind uns darin einig, dass die Rentensysteme sozial angemessen und finanziell tragfähig bleiben sollen. Die Gestaltung von Reformen sollte sich nicht nur auf die Rentenausgaben konzentrieren, sondern auch auf die Sicherung angemessener finanzieller Ressourcen und Erfassung durch die Systeme. Wir fordern die OECD auf, diese Reformen weiterhin genau zu beobachten und dabei ihrer zeitlichen Aktualität, ihrem Beitrag zur finanziellen Stabilität sowie ihren Auswirkungen auf die Einkommen der Rentenempfänger besondere Aufmerksamkeit zu widmen.
17. In den meisten unserer Länder wurden die finanziellen Anreize für die Frühverrentung abgeschafft, die Rentenpolitik sollte jedoch auch bestrebt sein, das effektive Renteneintrittsalter anzuheben, um der steigenden Lebenserwartung Rechnung zu tragen. In einigen Ländern könnten darüber hinaus weitere Maßnahmen erforderlich sein, insbesondere arbeitgeberseitige Initiativen zur Schaffung adäquater Arbeitsbedingungen, einschließlich flexibler Arbeitszeiten, Umschulungsmöglichkeiten sowie Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz, um die Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitskräfte sowie neue Formen der Arbeitsorganisation über den gesamten Lebenszyklus zu fördern.
18. Trotz der Finanz- und Wirtschaftskrise stellt die Diversifizierung der Rentenleistungen eine der Möglichkeiten zur Bewältigung der Folgen der Bevölkerungsalterung dar. Die Krise hat jedoch die Risiken mancher privater Rentenprodukte aufgezeigt. Auch wenn die länderspezifische Situation jeweils gebührend berücksichtigt werden muss, ist es wichtig, die privaten Rentenversicherungen angemessen zu regulieren und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die finanzielle Allgemeinbildung zu verbessern und sicherzustellen, dass diese Systeme einen Beitrag zu einem angemessenen und sicheren Alterseinkommen leisten. Die Sicherstellung eines breiten Erfassungsgrads ist ebenfalls nach wie vor von wesentlicher Bedeutung und trägt zur Verringerung der Altersarmut bei.
19. Sowohl die jüngeren als auch die älteren Generationen leisten heute wertvolle Unterstützung, wie z.B. Großeltern, die junge Familien unterstützen, und erwachsene Kinder, die ältere Angehörige pflegen. Die Bevölkerungsalterung und die Veränderungen der Familienstrukturen machen es jedoch schwieriger für die Familien, und insbesondere für Frauen, derartige Pflegeleistungen zu erbringen. Wir sind übereingekommen, dass die Politikmaßnahmen die bestehenden Formen der durch die Familien, Freunde, Gemeinschaften und Freiwilligen geleisteten intergenerativen Solidarität besser unterstützen müssen. Sie sollten darauf abzielen, den Einzelnen bei der Herstellung eines Gleichgewichts zwischen beruflichen und Betreuungsverpflichtungen zu helfen und pflegende und/oder gepflegte Personen finanziell zu unterstützen. Wir sind uns darüber einig, dass die Förderung informeller Pflegeformen nicht zu Lasten von Investitionen in formelle Stützungssysteme gehen sollte, die Geld- und Sachleistungen bereitstellen, wie z.B. die Langzeitpflege in Institutionen, zu Hause und in Gemeinschaftseinrichtungen.
20. Wir erkennen an, dass einige Menschen u.U. keinen Zugang zu ausreichender formeller oder informeller Pflege haben. Insbesondere besteht Bedarf an der Einrichtung innovativer Möglichkeiten, den Bedarf älterer Menschen an Wohn-, Gesundheits- und Sozialdiensten zu decken, die von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht sind. Einige Länder verfolgen innovative Strategien, um die Altenpflege durch integrierte Pflegedienste auf lokaler Ebene zu leisten, die Gesundheitsversorgung, Prävention, Langzeitpflege, Unterbringung sowie Unterstützung im Alltagsbereich kombinieren und damit ein unabhängiges Leben ermöglichen. Wir möchten uns über derartige Erfahrungen austauschen und voneinander lernen.
21. Die Erfahrung der jüngsten Krise bestätigt, dass ein konstruktiver Dialog zwischen der Regierung und den Sozialpartnern in einer Reihe unserer Länder ein Schlüsselfaktor bei der Förderung sozialpolitischer Reformen und der Stabilisierung der Beschäftigung gewesen ist. Auf der Grundlage solcher Erfahrungen und abhängig von der jeweiligen nationalen Praxis sind wir uns über die Bedeutung der Förderung eines kontinuierlichen sozialen Dialogs einig, um die jeweils am besten geeigneten Maßnahmenpakete in der Sozialpolitik für die Erholung und die Zeit danach zu identifizieren und sicherzustellen, dass die wichtigsten Akteure so weit wie möglich an ihrer Umsetzung beteiligt sind.
22. Wir sind fest entschlossen, den Dialog und die Zusammenarbeit mit den Regierungen der aufstrebenden Volkswirtschaften und der Entwicklungsländer zu fördern, um die sozialen Herausforderungen gemeinsam anzugehen, denen wir uns alle gegenübersehen. Wir bieten diesen Ländern an, im Zuge ihrer Bemühungen um die Stärkung ihrer sozialen Sicherungssysteme und den Aufbau einer sozialen Mindestsicherung unsere Erfahrungen mit ihnen auszutauschen. Wir können ferner von ihren innovativen Ansätzen in der Sozialpolitik lernen. Die OECD kann in Zusammenarbeit mit anderen einschlägigen internationalen Organisationen, insbesondere der ILO, dem UNDP, der IVSS, der Weltbank und den regionalen Entwicklungsbanken, einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, diese Bemühungen zu ordnen und mit Sachverstand zu unterfüttern. Wir wünschen uns Koordinierung und Kohärenz in Bezug auf die von den internationalen Organisationen auf diesem Gebiet geleistete Arbeit und begrüßen die laufenden Arbeiten der G20 zu Fragen der sozialen Sicherung auf globaler Ebene.
Anhang – Künftige Orientierungen für die Arbeiten der OECD auf dem Gebiet der Sozialpolitik
23. Wir fordern die OECD dazu auf, uns weiterhin wertvolle soziale Vergleichsdaten zu liefern und uns bei der Ermittlung und Gestaltung einer effektiven und effizienten evidenzbasierten Sozialpolitik zu unterstützen. Wir ersuchen den OECD-Ausschuss für Beschäftigung, Arbeitskräfte und Sozialfragen (ELSAC), vorbehaltlich der Verfügbarkeit der nötigen Ressourcen weitere Arbeiten in den folgenden Bereichen durchzuführen.
Erweiterung des Monitoring und der Evaluierung der Sozialpolitik
24. Der Ausschuss für Beschäftigung, Arbeitskräfte und Sozialfragen hat uns wertvolle Vergleichsdaten und -informationen zu verschiedenen Aspekten der Sozialpolitik geliefert, u.a. zu Sozialausgaben, Sozialindikatoren, Einkommensungleichheit und Armut, Renten, speziell auf Familien und Kinder zugeschnittenen Maßnahmen, einschließlich Gender-Maßnahmen, sowie zu Steuer- und Transfersystemen. Wir fordern die OECD nachdrücklich auf, diese Arbeiten fortzusetzen und die einschlägigen Datenbanken regelmäßig zu aktualisieren sowie gleichzeitig in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedsländern an den Bemühungen um eine Verbesserung der Genauigkeit, Vergleichbarkeit, Transparenz und Nutzerfreundlichkeit der Daten festzuhalten und einheitliche Definitionen sowie statistische Instrumente für die Messung, Überprüfung und Evaluierung von Sozialdiensten und sozialpolitischen Maßnahmen auszuarbeiten. Die Arbeiten der OECD sollten bei neuen Entwicklungen in der Sozialpolitik eine Vorreiterrolle spielen und untersuchen, welche Herausforderungen es im Bereich der sozialen Sicherung in Zukunft zu bewältigen gilt, und eine proaktive Strategie der Mitgliedsländer unterstützen. Wir fordern die OECD auf, die Effizienz und Effektivität von Geldleistungen im Vergleich zu Sachleistungen zu prüfen.
25. Gleichzeitig würden wir eine stärkere Nutzung der vorhandenen Informationen und Datenbanken für die Analyse und Evaluierung nationaler Sozialpolitiken begrüßen. Von besonderem Interesse wären für uns in diesem Zusammenhang eingehendere Politikanalysen in folgenden Bereichen:
Ausweitung der Arbeiten zu Familien und Kindern
26. Im Anschluss an den OECD-Bericht zum Wohlergehen der Kinder fordern wir die Durchführung weiterer Arbeiten, in denen die Wirksamkeit von Präventivmaßnahmen analysiert wird, die traumatisierende Erfahrungen, wie Vernachlässigung, körperlicher und seelischer Missbrauch, Konfrontation mit häuslicher Gewalt sowie Auseinanderbrechen elterlicher Beziehungen, vermeiden und Eltern dabei unterstützen sollen, den Bedürfnissen ihrer Kinder gerecht zu werden. Bestehende Wissenslücken könnten durch länderübergreifende Analysen der nationalen Prävalenz von Kindesmisshandlung, Kinderschutzmechanismen, institutionellen Betreuungs- und Pflegediensteinrichtungen sowie Politikempfehlungen zur Verbesserung dieser Dienste geschlossen werden. Begrüßen würden wir ferner weitere Arbeiten zur Analyse der spezifischen Herausforderungen, denen sich kleine und sehr kleine Unternehmen im Bereich der Gestaltung und Förderung familienfreundlicher Maßnahmen gegenübersehen, darunter auch innovative Lösungen für die Gestaltung der Familienpolitik in aufstrebenden Volkswirtschaften.
Ungleichheit, Armut und soziale Ausgrenzung
27. Wir ersuchen die OECD, die Arbeit zu Armut und Ungleichheit fortzusetzen, einschließlich einer Analyse der diesbezüglichen Auswirkungen der Krise, und würden weitere Arbeiten zur Einkommensmobilität sowie zu anderen Dimensionen der Ungleichheit begrüßen, darunter die Verteilung von Vermögen und Sozialkapital sowie die Auswirkungen von Sachleistungen, wie Gesundheit und Bildung.
28. Wir begrüßen die Initiative der OECD, die Bestimmungsfaktoren und Messgrößen der Armut und sozialen Ausgrenzung einer eingehenderen Analyse zu unterziehen und umfassende Politikreaktionen zu identifizieren, um die Inzidenz der langfristigen sozioökonomischen Marginalisierung zu verringern. Dies sollte Vergleichsanalysen nationaler Strategien einschließen, die auf andere in Armut lebende (oder von Armut bedrohte) Bevölkerungsgruppen ausgerichtet sind, wie Alleinerziehende, Neuzuwanderer, indigene Völker, Behinderte, gefährdete Jugendliche und Menschen, die trotz Erwerbstätigkeit in Armut leben (Working Poor), und auch eine geschlechtsspezifische und geografische Perspektive beinhalten.
Alterung und intergenerative Solidarität
29. Monitoring und Analyse der Rentensysteme durch die OECD haben uns Inputs von hoher Relevanz geliefert. Angesichts der fortschreitenden Alterung der Bevölkerung und des wachsenden Bedarfs an intergenerativer Solidarität ersuchen wir die OECD, zu prüfen, wie ein optimales Gleichgewicht zwischen den Bedürfnissen der verschiedenen Generationen und der Bereitstellung sozial angemessener und finanziell tragfähiger Renten hergestellt werden kann, und sich auch mit Fragen der Rentenpolitik für die Migrantenbevölkerung auseinanderzusetzen. Ferner sollten Arbeiten zu den Schnittstellen zwischen den Rentenversicherungs-, Gesundheitsversorgungs- und Langzeitpflege- und Betreuungsleistungen sowie dem auf diesen Systemen lastenden Druck durchgeführt werden. Darüber hinaus würden wir Arbeiten zu Politikansätzen für die Förderung der Autonomie der älteren Menschen begrüßen.
Neue strategische Orientierungen für die Arbeiten der OECD auf dem Gebiet der Sozialpolitik
Bessere Sozialpolitik für junge Menschen
30. Junge Menschen sind von der Wirtschaftskrise sehr stark in Mitleidenschaft gezogen worden und werden auch in Zukunft möglicherweise weiterhin unter Scarring-Effekten leiden. Wir ersuchen die OECD, Arbeiten zum Spektrum der für junge Menschen vorgesehenen und auf sie zugeschnittenen sozialpolitischen Maßnahmen und Leistungen in Angriff zu nehmen. Besondere Aufmerksamkeit sollte dabei aktiven sozialpolitischen Maßnahmen gelten, die die Integration junger Menschen in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft fördern und mit dafür sorgen, dass junge Menschen autonom und wirtschaftlich unabhängig werden.
Maßnahmen zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus
31. Die Wirtschaftskrise hat die Zahl der obdachlosen Personen und Familien in einigen Ländern drastisch in die Höhe schnellen lassen, was die negativen Auswirkungen auf die Schwächeren in der Gesellschaft noch verstärkte, für die Obdachlosigkeit schon immer ein ständiges Risiko war und weiterhin ist. Die öffentliche Wohnungspolitik, die seit jeher eine wichtige Komponente der sozialen Sicherungssysteme darstellt, hat heute als Maßnahme zur Unterstützung von Haushalten, die von Arbeitslosigkeit und Einkommensverlusten betroffen sind, sowie zur Vorbeugung gegen soziale Ausgrenzung an Bedeutung sogar noch gewonnen. Wir appellieren an die OECD, neue Arbeiten zur Beurteilung der Effizienz und Effektivität verschiedener Ansätze auf dem Gebiet des sozialen Wohnungsbaus einzuleiten, in denen auch die Auswirkungen der Wohnungsbaupolitik auf die Arbeitsmarktmobilität sowie die Integration und Zusammenführung von Diensten, wie Wohnungs- und sonstige Sozialdienste, unter einem Dach thematisiert werden.
Ausdehnung des effektiven Schutzes der sozialen Sicherungssysteme
32. In einigen OECD-Ländern und insbesondere in den aufstrebenden Volkswirtschaften wird ein bedeutender Teil der Bevölkerung von den sozialen Sicherungssystemen nach wie vor überhaupt nicht erfasst, und auch der Umfang des gewährten Schutzes weist erhebliche Lücken auf. Die politischen Entscheidungsträger sehen sich einer Reihe schwieriger Herausforderungen gegenüber, darunter der Frage, wie sich ausgegrenzte Bevölkerungsgruppen erreichen lassen und wie in einem Kontext begrenzter Ressourcen und geografischer Streuung der Zugang zu einem angemessenen sozialen Schutz gewährleistet werden kann. Ein weiteres Thema betrifft die Frage, wie sich die Übertragbarkeit von Leistungen in Ländern gewährleisten lässt, die innerhalb ihrer Grenzen starke Migrationsbewegungen erleben. Wir ersuchen die OECD, diese Herausforderungen unter Berücksichtigung der auf regionaler und interregionaler Ebene bereits gesammelten Erfahrungen zu analysieren und Politikkonzepte zu ihrer Bewältigung vorzulegen.
Final Communiqué of the Ministerial Meeting on OECD Social Policy: Building a Fairer Future: The Role of Social Policy | de |
q-de-775 | Welche Befugnisse hat die Parteienvertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes gemäß § 3 BibuG? | Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht - Findok Internet
Berufungsentscheidung - Steuer (Senat) des UFSL vom 11.05.2010, RV/1092-L/08
Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht
RV/0618-L/10
RV/1092-L/08-RS1 Permalink
Schreitet eine KEG, welche die berufsrechtlichen Befugnisse eines Bilanzbuchalters besitzt, für eine dritte Person durch das Verfassen von Berufungen gegen Einkommensteuerbescheide ein, sind diese mangels
Aktivlegitimation insbesonders dann zurückzuweisen, wenn die KEG erklärt, von der dritten Person nicht (sondern erst später ein Steuerberater) bevollmächtigt worden zu sein.
§ 3 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
§ 2 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
Zurückweisung, Vollmacht, Vertretung, berufsrechtlich, zulässig, Mängelbehebungsauftrag, Unzulässigkeit, Berufung
Der Unabhängige Finanzsenat über die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 28. November 2007 betreffend den Bescheid des Finanzamtes K vom 2. November 2007 für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B , V, und die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid des Finanzamtes K vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B, V nach der am 6. Mai 2010 durchgeführten Berufungsverhandlung entschieden:
Die Berufung der J Z KG für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U wird als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Ebenso wird auch die Berufung der J Z KG vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Nachdem Frau U ihren Antrag auf Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2006 am 27. September 2007 elektronisch persönlich eingebracht hatte, ersuchte das Finanzamt mit Vorhalt datiert vom 4. Oktober 2007 von Frau U die beantragten Aufwendungen durch Belege nachzuweisen und eine detaillierte Aufstellung der Aus- und Fortbildungskosten beizubringen.
Dieser Aufforderung folgte Frau U mit E-Mail vom 8. Oktober 2007, welche von ihrer persönlichen E-Mail Adresse gesendet worden war und legte unter anderem folgende Aufstellung vor:
Werbungskosten Jahr 2006:
Wegstrecke von nach
Zweck der Reise oder Tätigkeit
KM-Geld 0,376
Anzahl 12tel
Tagsatz/ Stunde
03.3.2006
04.3.2006
07.3.2006
Touch für Health
04.4.2006
Touch tor Health
PröfungTfH
Peergroup D
Peergroup E
12,11.2006
Summe der KM
Summe des KM-Geldes
Summe der Reisezwölftel Inland
Summe der Reisekosten Inland inkl. 10 %
Summe der Reisediäten Ausland
KM Stand Anfang
KM Stand Ende
Kurskosten Touch für Health:
abzügl. Förderung Bildungskonto Land Q
-905,50
Kurekosten NLP-Practionier WIFI
-1.386,90
Aufwand lt. Aufstellung
Gesamt-Aufwand 2006
Weiters beigelegt war eine Förderungsbestätigung des Landes F vom 23. August 2006 über € 905,60 und vom 21. September 2007 über € 1.386,90, der Kirchenbeitragsbescheid 2006 samt Auftragsbestätigung, eine Bestätigung über Prämienleistungen zu einer Gruppenkrankenversicherung in Höhe von € 1.263,15, ein Werbungskostennachweis des Arbeitgebers von Frau U aus Reisekosten in Höhe von € 5,30, die Leistung einer Betriebsratsumlage an den Arbeitgeber von Frau U in Höhe von € 31,50, sowie eine Bestätigung des Arbeitgebers, dass € 35,39 für Frau U lohnversteuert worden seien, weil der vom Dienstgeber bezahlte Betrag für eine Kollektivunfallversicherung den Freibetrag nach § 3 Z 15 EStG 1988 (Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988) in gleicher Höhe überschritten habe.
Der Einkommensteuerbescheid für Frau U für das 2006, datiert vom 2. November 2007, wich insofern von ihrer Abgabenerklärung ab, als die € 2.989,68 an beantragten Werbungskosten für Aus- beziehungsweise Fortbildung unberücksichtig blieben. Dies wurde damit begründet, dass Werbungskosten, die vom Arbeitgeber nicht automatisch berücksichtigt hätten werden konnten, € 5,30 ausgemacht hätten. Da dieser Betrag den Pauschbetrag für Werbungskosten von € 132,00 nicht überstiegen habe, seien € 132,00 berücksichtigt worden. Beiträge an gesetzlich anerkannte Kirchen und Religionsgemeinschaften könnten höchstens im Ausmaß von € 100,00 als Sonderausgabe berücksichtigt werden (§ 18 Abs. 1 Z 5 EStG 1988). Die Aufwendungen für die NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und Touch for Health Seminare seien nicht abzugsfähig, sondern dem Bereich der privaten Lebensführung zuzuordnen. Derartige Seminare würden vorwiegend der Persönlichkeitsentwicklung dienen. Das dort vermittelte Wissen sei von allgemeiner Natur und ebenso gut im privaten Lebensbereich wie auch im Berufsleben anwendbar.
Gegen diesen Bescheid richtet sich die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG aufgrund der Änderung der Rechtsform durch das Unternehmergesetzbuch [eingetragen im Firmenbuch am 1. Januar 2007] und einer Firmenänderung [eingetragen im Firmenbuch am 11. Januar 2008] datiert vom 28. November 2007, eingelangt am 29. November 2007, in welcher ausgeführt wurde, dass Frau U im Jahre 2006 eine Ausbildung begonnen habe, welche ihr eine gewerbliche Tätigkeit als akademischer Psychosozialer Gesundheitstrainer ermöglichen werde. Das Seminar Touch for Health - Kinesiologie (diagnostisches und therapeutisches Verfahren) sei ein zusätzlicher Baustein dazu, der auf Grund der Vollbeschäftigung bei der G vorgezogen worden sei. Im Jahr 2007 habe Frau U in einem zweiten Schritt die Vollbeschäftigung bei der G vermindert, sodass der Studienlehrgang (550 Einheiten Theorie und 250 Einheiten Praxis) zum akademischen Gesundheitstrainer begonnen habe werden können. Die Ausbildung werde noch etwa drei Jahre in Anspruch nehmen und mindestens bis 2010 dauern. Die Ausbildung im Neurolinguistischem Programmieren benötige Frau U als Mitarbeiterin der G in der Abteilung Marketing und Eventmanagement ebenso wie auch später in Ihrer selbständigen Tätigkeit. Aus diesem Grund habe Frau U die Kosten dieser Ausbildung in der beigelegten korrigierten Einkommensteuererklärung zu gleichen Teilen aufgeteilt. Die Arbeitnehmerveranlagung sei das falsche Instrument für die Steuerberechnung, da es sich bei den Aufwendungen für die Ausbildung zur Gesundheitstrainerin um Vorlaufkosten für die gewerbliche Tätigkeit handle. Gleichzeitig habe Frau U Sonderausgaben in Höhe von € 1.800,00 für die Rückzahlung des Kredites zur Wohnraumschaffung nachgetragen, da diese beim Erstantrag irrtümlich unberücksichtigt geblieben seien. Dementsprechend beantragte die J Buchhaltungs-KEG einen der berichtigten Erklärung entsprechenden Einkommensteuerbescheid für Frau U.
Korrigierte Werbungskosten Jahr 2006:
KM-Geld 0,380
Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
50% Werbungskosten 2006
50% Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
Summe der enthaltenen Vorsteuer
Summe der Reisediäten Inland netto 10%
Betriebskosten Gewerbebetrieb 2006
Reisekosten /Diäten 2006
50% NLP Practitioner, Kurskosten
50% Reisekosten /Diäten 2006
Aufwand Werbungskosten 2006
Reisekosten / Diäten 2006
1.230,49
Die der Berufungsschrift beigelegte Einkommensteuererklärung für das Jahr 2006 weist daher einen Verlust bei den Einkünften aus Gewerbebetrieb von € -1.556,89 aus, welcher sich aus € 962,95 Reisekosten und Fahrtspesen inklusive Kilometergeld und Diäten und zu € 593,94 aus übrigen Betriebsausgaben zusammensetzt. Bei den Werbungskosten zu den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit machte die J Buchhaltungs-KEG für Frau U € 31,50 an Gewerkschafts- und Beiträgen zu Berufungsverbänden und Interessensvertretungen, € 499,24 an Reisekosten und € 736,55 an Fortbildungs- beziehungsweise Ausbildungs- oder Umschulungskosten geltend. Bei den Sonderausgaben ist die mit der Berufungsschrift vorgelegte Einkommensteuerklärung 2006 gegenüber dem ursprünglichen Antrag von Frau U auf Arbeitnehmerveranlagung um Beiträge sowie Rückzahlungen von Darlehen und Zinsen, die zur Schaffung und Errichtung oder Sanierung von Wohnraum geleistet wurden, in Höhe von € 1.800,00 ergänzt.
Diese Berufung war auf dem Geschäftspapier der "J Buchhaltungs-KEG" (nunmehr J Z KG) verfasst. Diese trägt im Kopf den Namen J Buchhaltungs-KEG, die Adresse, Umsatzsteueridentifikationsnummer und den Hinweis "Buchhaltungsgesellschaft". Die Fußzeile nennt die DVR - Nummer, den Gerichtsstand K, zwei Bankverbindungen, die E-Mailadresse F_, und die Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG.
Unterschrieben ist die Berufung von _F_ dem Geschäftsführer der J Buchhaltungs-KEG. Über der Unterschrift wurde der Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG angebracht, welcher neben dem Namen ebenfalls die Adresse und Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG nennt.
Ebenfalls am 29. November 2007 erteilte Frau U Herrn L, beeideter Buchprüfer und Steuerberater, M, N, O die Vollmacht sie in allen steuerlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten gegenüber den zuständigen Behörden und Personen rechtsgültig zu vertreten. Gleichzeitig erteilte Frau U Herrn L auch die Ermächtigung zum Empfang von Schriftstücken der Abgabenbehörde, welche nunmehr ausschließlich an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG, zuzustellen seien.
Im an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichteten Vorhalt datiert vom 15. April 2008 ersuchte das Finanzamt darum "sämtliche Teilnahmebestätigungen" nochmals vorzulegen und bekannt zu geben, ob die von Frau U in Aussicht genommene selbständige Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer statt oder neben Ihrer derzeitigen Tätigkeit als Angestellte ausgeübt werden solle.
Am 30. Mai 2008 wurde eine Kopie der oben beschriebenen Berufung vom 28. November 2007 und Teilnahmebestätigungen zu den oben in den Tabellen genannten Kursen sowie ein Zeugnis des Wirtschaftsförderungsinstitutes der Wirtschaftskammer F und des Dachverbandes für Neuro-Linguistisches Programmieren vom 8. Juli 2007 übermittelt, welches bestätigt, dass Frau U die Ausbildung zum NLP-Practitioner in der Zeit vom 21. September 2006 bis 8. Juli 2007 erfolgreich absolviert habe, nochmals die Mitteilungen des Landes F Kurskosten in Höhe von € 1.132,00 und 1.386,90 fördern zu wollen, ein Zertifikat der Österreichischen Akademie für Kinesiologie und Gesundheit vom 22. April 2006, welches Frau U bestätigt den Kurs Touch for Health Test erfolgreich abgelegt zu haben, sowie Rechnungen über die Kurskosten zu den berufungsgegenständlichen Seminaren vorgelegt.
Weiter beigelegt war die Kopie einer an H, den Ehegatten von Frau U gerichteten Bestätigung der Bank I. In dieser wird dem Ehegatten von Frau U mitgeteilt, dass bei einem mit Zahl genannten Kredit im Jahr 2006 an Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 angefallen seien und kein Kapital getilgt worden sei. Händisch und ohne erkennbaren Autor ist darauf noch ein Pluszeichen mit dem Namen U und der Betrag "1.800,00" angemerkt.
Die Frage des Finanzamtes im Vorhalt vom 15. April 2008, ob Frau U die Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer haupt- oder nebenberuflich ausüben wolle, blieb unbeantwortet.
Mit dem als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid datiert vom 24. Juni 2008, welcher an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichtet war und am 30. Juni 2008 zugestellt wurde, wies das Finanzamt das Berufungsbegehren ab und begründete dies damit, dass gemäß § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988 Werbungskosten auch Aufwendungen für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der vom Steuerpflichtigen ausgeübten oder einer damit verwandten beruflichen Tätigkeit und Aufwendungen für umfassende Umschulungsmaßnahmen, welche auf eine tatsächliche Ausübung eines an deren Berufes abzielen würden, seien. Die Ausbildung zum psychosozialen Gesundheitstrainer vermittle Kenntnisse und Fähigkeiten, welche sowohl für eine Vielzahl von Berufsbildern förderlich seien, als auch den privaten Bereich berühren würden. Aus Ihrem derzeitigen Berufsbild von Frau U, der bürokaufmännische Tätigkeit im Marketing- und Eventmanagementbereich, lasse sich ein Zusammenhang mit der Aus- und Fortbildungsmaßnahme nicht ableiten. Weiters würde eine steuerlich absetzbare umfassende Umschulungsmaßnahmen nur dann vorliegen, wenn damit ein Berufswechsel angestrebt werde. Die Ausbildung für einen Zweitberuf (Nebenbeschäftigung) bewirke keine absetzbaren Aufwendungen im Sinne des § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988. Da ein Nachweis für einen angestrebten Berufswechsel von der bisherigen Haupttätigkeit zu einer anderen Haupttätigkeit nicht erbracht worden sei, sei die Berufung abzuweisen gewesen.
Am 22. Juli 2008 verfasste wieder _F_ im Namen der J Buchhaltungs-KEG für Frau U einen als "Berufung" bezeichneten Schriftsatz. Dieser langte bei der Abgabenbehörde erster Instanz am 24. Juli 2008 ein. Darin wurde vorgebracht, dass die Argumentation der Abgabenbehörde erster Instanz in der angefochtenen Berufungsvorentscheidung die Fachausbildung von Frau U in die Ecke eines Hobbykurses rücke. Es handle sich aber um einen Lehrgang universitären Charakters, bei dem den Absolventen der Berufstitel "Akademischer psychosozialer Gesundheitstrainer" verliehen werde. Das entsprechende Bundesgesetzblatt des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst sei der Berufung beigelegt. Es sei bereits in der Berufung vom 28. November 2007 auf die nicht unbeträchtliche Stundenanzahl sowie die erforderliche Praxisausbildung hingewiesen worden. Gleichzeitig sei bekannt gegeben worden, dass Frau U ihre bisherige Tätigkeit zu Gunsten der neuen Berufswahl und Ausbildung im Jahr 2007 bereits stundenmäßig reduziert habe, da die Ausbildung kein Hobbykurs und auf Grund Ihres Umfangs nebenbei nicht ernsthaft zu bewältigen sei. Das es aufgrund der Verantwortung für eine Familie und den heutigen Fixkosten in der Praxis nicht machbar sei, einen bisher ausgeübten Beruf sofort zur Gänze zu beenden und während der Ausbildung und Umschulung auf jedwedes Einkommen zu verzichten, sei für jedermann klar erkennbar. Dies sei auch nicht der Sinn und Zweck der seinerzeitigen Gesetzesänderung. Es sei doch darum gegangen, die Flexibilität der Arbeitnehmer als Förderung der Wirtschaft zu erhöhen und genau diese Berufswechsel erst möglich zu machen. Die Absetzbarkeit der damit verbundenen Aufwendungen habe dabei eine nicht unerhebliche Rolle gespielt und sei vom Gesetzgeber bewusst als Anreiz zur beruflichen Veränderung gewollt gewesen. Wie aus der Praxis der J Buchhaltungs-KEG erkannt werden könne, liege die Entscheidung, ob solche Aufwendungen absetzbar seien oder nicht beim Sachbearbeiter des Finanzamtes, beziehungsweise werde dieses Thema sehr allgemein und oberflächlich gesehen, selbst von den jeweils örtlich zuständigen Finanzämtern unterschiedlich gehandhabt und wenn irgend möglich eher abgelehnt. In Hinblick auf eine einheitliche gerechte und persönliche Besteuerung sei auf die persönliche Situation des Steuerpflichtigen und dem erkennbaren Wunsch nach ernsthafter Veränderung abzustellen. Auch in anderen Berufen sei es so, dass man beruflich erworbene Kenntnisse im Privatbereich verwenden könne. So sei es zum Beispiel einem Steuerexperten auch möglich, seine private Steuererklärung professionell abzugeben. Deshalb werde jedoch die berufliche Tätigkeit keinesfalls automatisch zum Hobbybetrieb und steuerlich irrelevant. In zwei weiteren Punkten sei die Berufung überhaupt ignoriert und offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen oder übersehen worden. Es seien Werbungskosten nicht anerkannt worden, welche zu 50 % der bisherigen unselbständigen Tätigkeit zugeordnet worden seien, da diese auch dort angefallen seien und bereits verwendet würden. Weiter seien im Zuge der Berufung nachgetragene Sonderausgaben nicht registriert worden. Diese allein hätten schon zu einer zumindest teilweisen Stattgabe der Berufung führen müssen. Es werde beantragt der Berufung im Sinne der Berufungsschrift vom 28. Januar 2007 stattzugeben und dem Erlassen einer stattgebenden zweiten Berufungsvorentscheidung durch die Abgabenbehörde erster Instanz zugestimmt. Sollte dies nicht möglich sein, "teilen wir mit, dass wir in Ausnützung der zweiten Instanz einer Vorlage an den UFS mit gleichzeitigem Antrag der Inanspruchnahme des erweiterten Kreises (Zuziehung von Laienrichtern) zustimmen".
Auch dieses Schriftstück war auf dem oben beschrieben Firmenpapier der J Buchhaltungs-KEG geschrieben und mit Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG über der Unterschrift von _F_ versehen.
Im Schreiben vom 28. März 2010 wurde Frau U von der Abgabenbehörde zweiter Instanz vorgehalten, dass nach den Einträgen in der Datenbank der Finanzverwaltung 2007 bis 2009 keine Einkommensteuererklärungen, wie bei den bekannt gegebenen Einkünften aus Gewerbebetrieb notwendig, abgegeben worden seien. Dass Frau U ihre beabsichtigte gewerbliche Tätigkeit aufgegeben habe, hätte sie aber im Berufungsverfahren nicht mitgeteilt. Frau U wurde aufgefordert, allenfalls die Gewinnermittlungen für die Einkünfte aus Gewerbebetrieb und jedenfalls die Einnahmen- und Ausgabenrechnungen für Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit für die Jahre 2007 bis 2010 und Bestätigungen über die seit Ende 2006 besuchten Veranstaltungen für die Ausbildung zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer vorzulegen, sowie ihren Ausbildungsweg darzustellen und bekannt zu geben, wann Sie diese Ausbildung (Umschulung) voraussichtlich abgeschlossen haben werde. Weiter wurde Frau U danach gefragt, ob sie die Absicht habe, den Beruf des akademischen Psychosozialen nichtselbständig oder unabhängig gewerblich auszuüben und auf welche Weise sie die bisher erworbenen Kenntnisse bei Ihrer nichtselbständigen Tätigkeit als kaufmännische Angestellte der P Q. AG anwenden habe können, beziehungsweise wie dies dort Ihr berufliches Fortkommen fördere und in unmittelbarem Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit stehe, sowie auf welche Weise das Seminar Touch for Health in Ihrem Ausbildungsplan zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer integriert sei, obwohl der übliche Ausbildungsweg einen solchen Kurs nicht vorsehe oder welchem anderem Zweck er andernfalls diene. Gleiches gelte für den Erwerb des NLP-Practioners. Auch dieser sei im normalen Curriculum für Ihren Ausbildungsgang nicht vorgesehen. Um wie viel (in Wochenstunden) habe Frau U ihre nichtselbständige Berufstätigkeit ab welchem Zeitpunkt eingeschränkt und habe dies (auch) der Betreuung Ihrer damals 14 Jahre alten Tochter gedient, wurde Frau U ebenfalls gefragt. Weiters wurde Frau U darauf hingewiesen, dass sie nunmehr auch Sonderausgaben für die Rückzahlung eines Kredites zur Wohnraumschaffung in Höhe von € 1.800,00 begehre. Die dafür vorgelegte Bestätigung der Bank I sei an Ihren Ehemann gerichtet und werde dort eine Summe von Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 genannt. Davon seien, soweit ersichtlich, bei ihrem Ehemann bereits antragsgemäß € 2.920,00 als Sonderausgaben mit dem Einkommensteuerbescheid 2006 vom 10. August 2007 anerkannt worden: Es stelle sich daher die Frage, wie der nun von Frau U erklärte Betrag von € 1.800,00 zustande komme und aus welchem Grund diese Sonderausgaben Frau U zuzurechnen seien.
Nach einem erfolglos versuchten Telefongespräch vom 4. April 2010 (zum Inhalt siehe den Aktenvermerk vom gleichen Datum), übermittelte _F_ im Namen der J Z KG am 9. April 2010 folgendes E-Mail:
"Unsere Recherchen im Finanzamt K haben ergeben:
Sie haben seit Übermittlung der Daten an Sie - durch das Finanzamt K - keinerlei Rücksprache mit dem Stammfinanzamt gehalten.
So ist es auch erklärlich, daß Sie von den von unserer Klientin ordnungsgemäß und nachweislich abgegebenen Einkommenssteuererklärung 2007 und dem Begleitschreiben und den übermittlelten Belegen dazu, sowie von der Übermittlung der Steuererklärung 2008 nichts wissen.
Wir haben Ihnen Ihre Arbeit insoweit jetzt abgenommen, daß wir Ihre Kollegen in K nunmehr nochmals gebeten haben, Ihnen die übermittelten Unterlagen umgehend zukommen zu lassen. Dies zu klären dauerte genau 15 Minuten.
Da 2008 am 21.9.2009 elektronisch abgegeben wurde, können wir Ihnen die dazugehörigen Detailunterlagen auf Wunsch gerne ebenfalls zukommen lassen. Die Steuererklärung des Jahres 2007 wurde bereits am 13. Oktober 2008 in Papierform - samt Unterlagen und Begleitschreiben abgegeben. In diesem wurde das Finanzamt K bereits erstmalig ersucht, die Unterlagen umgehend an Sie weiterzuleiten.
Die Klientin ist seit 29. November 2007 steuerlich vertreten. Die vorgelegte Vollmacht müsste Ihnen vorliegen.
Es kommt daher die Quotenregelung zum Tragen. Es liegen daher auch keine wie immer gearteten Fristversäumnisse unserer Klientin vor.
Die Steuererklärung 2009 ist daher weder außerhalb einer Frist, noch vergessen worden.
Eine Einnahmen Ausgabenrechnung für 2010 wäre, wenn überhaupt nur für 2 Monate möglich.
Die Anschuldigungen und völlig haltlosen Vorwürfe und Unterstellungen an unsere Klientin sind damit beweisbar vom Tisch.
Viele Ihrer Fragen müssten sich mit den an Sie gesandten Unterlagen von selbst erledigen. Allfällige Restfragen werden wir selbstverständlich gerne beantworten. Wir ersuchen diesbezüglich um Abstimmung - wenn geht per Mail.
Mit der Bitte um Kenntnisnahme zeichnet
Am 20. April übermittelte die J KG die Abgabenerklärungen 2007 und 2008 der U samt Beilagen. Diese sind von der J KG verfasst und wurden von dieser dem Finanzamt vorgelegt.
Wie _F_ für die J Z KG in der E-Mail vom 9. April 2010 mitgeteilt hat, war Frau U vor dem 29. November 2007 steuerlich nicht vertreten.
Für die Richtigkeit dieses Vorbringens spricht, dass Frau U ihre Steuererklärung 2006 selbst elektronisch übermittelt und den Vorhalt vom 15. April 2008 ohne die Hilfe eines rechtsfreundlichen Vertreters beantwortet hat. Auch in der Datenbank der Finanzverwaltung und den Steuerakten findet sich kein Hinweis auf eine steuerliche Vertretung von Frau U vor dem 29. November 2007.
Die einzige Vollmacht die sich findet, ist die oben beschriebene vom 29. November 2007, welche auf L lautet. L ist, wie schon erwähnt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und besitzt, beziehungsweise besaß, nach dem Treuhänderverzeichnis der Kammer der Wirtschaftstreuhänder und deren telefonischer Auskunft am 22. April 2010 nur in O eine Niederlassung.
Das gegenständliche erste Berufungsschreiben vom 28. November 2007 ist jedoch nicht von L, sondern einen Tag bevor dieser bevollmächtigt wurde, von der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) verfasst worden.
Wie oben dargestellt, gibt es sowohl in der Berufung vom 28. November 2007 als auch für den ebenfalls als Berufung bezeichneten Schriftsatz vom 24. Juli 2008 keinen Hinweis darauf, dass diese von oder im Namen des (späteren) steuerlichen Vertreters L verfasst worden sind. Beide Schriftstücke wurden ausschließlich und allein von _F_ für die J Buchhaltungs-KEG erstellt.
Anteilseigner der J Z KG sind _F_ als Geschäftsführer und Komplementär und L als Kommanditist (Haftsumme ATS 10.000,00 - € 726,73). Die J Z KG hat ihre Niederlassung in B. Nach dem Treuhänderverzeichnis und der telefonischen Auskunft vom 22. April 2010 der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (siehe Aktenvermerk vom 22. April 2010) besitzt sie wie ihr Geschäftsführer die Befähigungen eines selbständigen Buchhalters und des Bilanzbuchhalters. Über die Befähigungen ihres Kommanditisten (Wirtschaftsprüfer und Steuerberater) verfügt sie nicht.
Die Befugnisse der selbständigen Buchhalter und der Bilanzbuchhalter sind in Ergänzung zu § 83 BAO, welcher in der für 2007 geltenden Fassung BGBl. Nr. 151/1980 nur die Vertretung durch natürliche Personen behandelte, im BibuG (Bilanzbuchhaltungsgesetz BGBl. Nr. 161/2006) geregelt.
Nach § 3 Abs. 1 und 2 BibuG sind selbständige Buchhalter dazu berechtigt, eine pagatorische und kalkulatorische Buchhaltung zu erstellen, sowie ihre Kunden in diesem Zusammenhang zu beraten, sowie die gewerberechtlich dazu notwendigen Tätigkeiten (§ 32 Gewerbeordnung 1994, BGBl. Nr. 194/1994). Vertretungsrechte wie dem Bilanzbuchhalter sind dem selbständigen Buchhalter nicht eingeräumt.
Der Bilanzbuchhalter ist nach § 2 Abs. 1 und 2 BibuG neben seiner buchhaltenden und beratenden Tätigkeit auch zur Vertretung in Abgaben- und Abgabenstrafverfahren für Bundes-, Landes- und Gemeindeabgaben, ausgenommen die Vertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes, den Unabhängigen Verwaltungssenaten, dem Unabhängigen Finanzsenat und dem Verwaltungsgerichtshof (Z 3 leg. cit.) befugt.
Die Vertretung im Rahmen eines Rechtsmittelverfahrens bei den Finanzämtern (Abgabenbehörden des Bundes) und dem Unabhängigen Finanzsenat ist daher für Bilanzbuchhalter mit Ausnahme in Angelegenheiten der Umsatzsteuervoranmeldungen (Z 5 leg. cit.) jedenfalls ausgeschlossen.
Es ist daher der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) jedenfalls unmöglich ihre Kunden in einem Rechtsmittelverfahren betreffend die Einkommensteuer zu vertreten.
Die J Buchhaltungs-KEG hat jedoch die oben im Detail beschriebene Berufung vom 28. November 2007 gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U eingebracht.
Es ist daher zu untersuchen, welche Rechtsfolge es hat, wenn jemand, der wie die J Buchhaltungs-KEG nicht steuerlicher Vertreter eines Steuerpflichtigen ist (siehe E-Mail vom 9. April 2010) und auch aufgrund eines gesetzlichen Gebotes (§ 3 Abs. 1 Z 3 BibiG) niemals Vertreter dieses Steuerpflichtigen in einem Rechtsmittelverfahren beim Finanzamt oder beim Unabhängigen Finanzsenat sein kann, eine Berufung gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 dieses Steuerpflichtigen einbringt.
Nach § 84 Abs. 1 BAO hat die Abgabenbehörde solche Personen als Bevollmächtigte (mit Bescheid) abzulehnen, welche die Vertretung anderer geschäftsmäßig, wenn auch unentgeltlich betreiben, ohne dazu befugt zu sein. Erst nach der Ablehnung gesetzte Verfahrenshandlungen sind ohne jede abgabenrechtliche Wirkung (§ 84 Abs. 2 BAO).
Die J Buchhaltungs-KEG wurde in diesem Verfahren vom Finanzamt bisher nicht als Parteienvertreter abgelehnt, obwohl sie sie geschäftsmäßig handelt und jedenfalls nicht zur Parteienvertretung vor Abgabenbehörden des Bundes befugt ist (§ 3 BibuG siehe oben mit Ausnahme von Umsatzvoranmeldungen).
Dies führt dazu, dass die Berufung vom 28. November 2007 (ebenso wie jene vom 24. Juli 2008) an sich rechtlich existent geworden ist, jedoch ist nun zu beurteilen, wie sich die Tatsache auswirkt, dass diese Berufung verfasst wurde, ohne dass die J Buchhaltungs-KEG steuerlicher Vertreter von Frau U war oder wurde.
Entsprechend § 85 Abs. 2 BAO berechtigen Mängel von Eingaben (Formgebrechen, inhaltliche Mängel, Fehlen einer Unterschrift) die Abgabenbehörde nicht zur Zurückweisung. Vielmehr ist dem Einschreiter die Behebung dieser Mängel mit dem Hinweis aufzutragen, dass die Eingabe nach fruchtlosem Ablauf einer gleichzeitig zu bestimmenden Frist als zurückgenommen gilt.
Auch dem Unabhängigen Finanzsenat als Abgabenbehörde zweiter Instanz ist es gemäß § 279 Abs. 1 BAO ("Im Berufungsverfahren habe die Abgabenbehörden zweiter Instanz die Obliegenheiten und Befugnisse, die den Abgabenbehörden erster Instanz auferlegt und eingeräumt sind.") möglich einen derartigen Mängelbehebungsauftrag zu erlassen. Werden die Mängel rechtzeitig behoben, gilt die Eingabe als ursprünglich richtig eingebracht.
Dies gilt auch für eine fehlende Vollmacht (wie bei der J Z KG). An sich kann dies nach § 85 Abs. 4 BAO unter sinngemäßer Anwendung des § 85 Abs. 2 BAO geheilt werden.
Dies setzt allerdings voraus, dass es sich beim Mangel der Berufung um einen behebbaren handelt. Ein Mangel, welcher aus rechtlich zwingenden Gründen in beliebiger Frist nicht behoben werden kann, ist einer Mängelbehebung nicht zugänglich (siehe auch Ritz, BAO3, § 85 Tz 15 und die dort zitierten Fundstellen).
Der J Buchhaltungs-KEG kann Frau U nach den §§ 2 und § 3 BibuG (siehe oben) niemals eine rechtsgültige Vollmacht zur Vertretung in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes und dem Unabhängigen Finanzsenat erteilen.
Da sich § 85 Abs. 2 BAO ausdrücklich auf den Einschreiter, als jenem der das fragliche Schriftstück verfasst hat, bezieht und dieser aufgefordert werden soll den Mangel zu beheben, ist es auch nicht möglich, in einem Mängelbehebungsverfahren den Einschreiter auszutauschen und durch jemanden zu ersetzen, dem rechtsgültig eine Vollmacht erteilt werden kann.
Die Tatsache, dass die J Z KG nicht bevollmächtigt war die Berufungen vom 28. November 2007 und 24. Juli 2008 für Frau U einzubringen und auch nicht dazu bevollmächtigt werden kann, ist daher nicht in einem Mängelbehebungsverfahren nach § 85 Abs. 2 BAO korrigierbar.
§ 273 Abs. 1 lit. a BAO sieht vor, dass eine Berufung unter anderem dann zurückzuweisen ist, wenn diese nicht zulässig ist.
Zum Einbringen einer Berufung ist jeder befugt, an den der den Gegenstand der Anfechtung bildende Bescheid ergangen ist (§ 246 Abs. 1 BAO). Der Einkommensteuerbescheid 2006 vom 2. November 2006 von Frau U ist an diese gerichtet und ihr persönlich zugestellt worden. Die J Z KG (damals J Buchhaltungs-KEG) könnte daher zulässigerweise nur im Namen von Frau U eine Berufung gegen diesen Bescheid eingebracht haben. Dies ist der J Z KG aber wie oben gezeigt nach den §§ 2 und 3 BibuG verwehrt und wurde die J Z KG auch von Frau U nicht dazu ermächtigt.
Das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) ist aber mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und eine solche Berufung ist wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Durch die spruchgemäße Zurückweisung der Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist diese weggefallen und entbehrt dadurch die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 einer zugrunde liegenden Berufung.
Nach § 276 Abs. 1 BAO ist kann die Abgabenbehörde erster Instanz dann eine Berufungsvorentscheidung erlassen, wenn eine Berufung weder zurückzuweisen oder gegenstandslos zu erklären ist.
Die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist, wie gezeigt, spruchgemäß zurückzuweisen gewesen und die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 daher ohne Rechtsgrundlage ergangen. Dies macht die Berufungsvorentscheidung zu einem zweiten Sachbescheid hinsichtlich der Einkommensteuer 2006 der U der zwar inhaltlich vollständig auf den ursprünglichen Sachbescheid vom 2. November 2007 verweist, aber doch ohne gültigen Verfahrenstitel des siebten Abschnittes der BAO in die Rechtskraft des ursprünglichen Einkommensteuerbescheides 2006 eingreift.
Hätte daher U (selbst oder durch einen bevollmächtigten Vertreter, der im Rechtsmittelverfahren die Vertretung übernehmen kann) ein Rechtsmittel, nämlich Berufung, gegen diesen neuen Sachbescheid vom 24. Juni 2008 für die Einkommensteuer 2006 erhoben, wäre dieser gemäß § 289 Abs. 1 BAO aufzuheben gewesen (siehe Ritz, aaO., § 289 Tz 34 und das dort zitierte Erkenntnis VwGH 27.2.2003, 99/15/0126). Dies hat Frau U aber nicht getan.
Es ist daher die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juli 2008 als zweiter inhaltlich gleicher Sachbescheid für die Einkommensteuer 2006 rechtskräftig geworden und hat damit nachträglich die Einkommensteuer 2006 vom 2. November 2007 aus dem Rechtsbestand gedrängt.
Allerdings hat auch hier die J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) für U das nun richtigerweise als Berufung bezeichnete Schreiben vom 24. Juli 2008 verfasst, in welchem sie unter anderem die Vorlage an die Abgabenbehörde zweiter Instanz beantragt, ohne steuerlicher Vertreter der U gewesen zu sein und ohne dass die J Buchhaltungs-KEG überhaupt in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes U hätte vertreten können.
Wie schon oben ausgeführt, ist aber das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und auch die Berufung gegen den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten an U gerichteten Einkommensteuerbescheid 2006 vom 24. Juli 2008 wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Linz, am 11. Mai 2010
Findok-Nr: 47143.1, aufgenommen am: 14.07.2010 08:54:54, zuletzt geändert am: 19.07.2010, Dokument-ID: 13896a5b-1e52-4528-8522-681ca3e21ba6, Segment-ID: 52c5cf40-047c-4229-b1c8-202285e5a3ee | CHUN 10 (1994) | Fachverband Chinesisch
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Elisabeth Kurz: Der Chinesischunterricht an Frankreichs Gymnasien
Elisabeth Kurz: Unschuld, Paul U.: Chinesisch lesen lernen. München, 1992
Harald Richter: Gemmeck, Thomas J. und Schmidt, Wolfgang G.A.: Grundkurs Wirtschaftschinesisch. Stuttgart, 1992
Anton Lachner: Guder-Manitius, Andreas: Chinesisch-deutsches Lernwörterbuch. Berlin, 1991
Tagung "China/Chinesisch in Schule und Unterricht"
Vom 14. bis 16. Mai 1993 veranstaltete das Landesinstitut für Schule und Unterricht des Landes Nordrhein-Westfalen in Soest in Zusammenarbeit mit dem Fachverband Chinesisch e.V eine Tagung zum Thema "China/Chinesisch in Schule und Unterricht".
Die Tagung fand in den Räumen des Landesinstituts in Soest statt. Mehr als 40 Teilnehmer waren aus der Schweiz, aus Frankreich und allen Teilen der Bundesrepublik angereist. Nach den Veranstaltungen 1985 und 1986 in Soest sowie 1989 in Spever (vgl. CHUN Nrn. 3, 4 und 7) war dies die größte Tagung, die bislang im deutschsprachigen Raum zum Thema "Chinesisch an weiterführenden Schulen" stattgefunden hat.
Dr. Eike Thürlann vom Landesinstitut, Frau Jacobs vom Kultusministenum Nordrhein-Westfalen, Prof Dr. Per Fischer, Botschafter a.D. der Bundesrepublik Deutschland in China, Prof Zheng Jiyao, Botschaftsrat von der Botschaft der VR China in Bonn, und OStR Peter Wittke vom Fachverband Chinesisch begrüßten die Teilnehmer.
Sieben Themenbereiche bestimmten das umfangreiche Programm: 1. Bestandsaufnahme: Chinesischunterricht an weiterführenden Schulen. 2. die neuen Richtlinien Chinesisch in der gymnasialen Oberstufe in Nordrhein-Westfalen und ihre Umsetzugsmöglichkeiten 3. Unterrichtserfahrungen, Projekte, Lehrpläne; 4. Orientierungen im gymnasialen Chinesischunterricht; 5. die Darstellung Chinas in deutschen Schulbüchem und im Schulunterricht; 6. deutsch-chinesische Schulkontakte: 7. Perspektiven der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Chinesischlehrer/inne/n an weiterführenden Schulen. Im Mittelpunkt standen also nicht didaktische Fragen, sondern die Institutionalisierung des Chinesischunterrichts an weiterführenden Schulen.
In einer Bestandsaufnahme: Chinesischunterricht an weiterführenden Schulen gaben Peter Kupfer (Germersheim) und Roger Billion (Bordeaux), Geschäftsführer der 1984 gegründeten Association Française des Professeurs de Chinois, einen Überblick über den aktuellen Stand in der Bundesrepublik Deutschland und in Frankreich. Anders als in Deutschland ist Chinesisch seit 1966 an französischen Schulen als Abiturprüfungsfach etabliert. Ende der 80er Jahre gab es mehr als 3.000 Chinesischlehrende und über 10.000 -lernende. Zur gleichen Zeit wurden in Deutschland rund 1.000 Schüler in Chinesisch als fakultativer Fremdsprache unterrichtet (alte Bundesländer), derzeit bestehen an 30 Gymnasien in neun Bundesländern Chinesisch-Arbeitsgemeinschaften. Über die Sprachenpolitik und die Fremdsprachendidaktik der Zukunft referierte Friedhelm Denninghaus (Dortmund). Er forderte eine auf Fachsprachen konzentrierte Vermittlung des Chinesischen mit computergestützten Unterrichtsphasen.
Die Referate von Eike Thürmann (Soest) über neue Entwicklungen im Fremdsprachenunterricht in Nordrhein-Westfalen und von Regine Holzer (Soest) über Japa-nisch an der Schule leiteten hin zu einem zentralen Thema der Tagung, den Neuen Richtlinien Chinesisch in der gymnasialen Oberstufe in Nordrhein-Westfalen und ihren Umsetzungsmöglichkeiten. Andrea Kraatz (Soest) und Peter Wittke (Soest) stellten den Richtlinienentwurf vor, der von ihnen sowie Huaqi Dan, Friedhelm Denninghaus, Peter Kupfer, Anton Lachner, Christoph Raab und Konrad Wegmann ausgearbeitet worden war. Die Lernziele werden wie folgt definiert: (1) Erwerb kommunikativer Kompetenzen in der chinesischen Sprache; (2) Erwerb der für diese kommunikativen Kompetenzen notwendigen sprachlichen Mittel; (3) Erwerb von Kenntnissen und Einsichten in die historischen Grundlagen und gegenwärtigen soziokulturellen Bedingungen der Lebenswirklichkeit in China bzw. im chinesischen Sprachraum. Dieser Entwurf bedeutet einen wichtigen Schritt hin zur Institutionalisierung des gymnasialen Chinesischunterrichts im deutschsprachigen Raum und wird die Erstellung ähnlicher Richtlinien in anderen Bundesländem hoffentlich beschleunigen. - Anschließend referierte Manfred Frühauf (Bochum) über Lehrerfortbildungskurse am Sinicum in Bochum.
Aus der Schulpraxis berichteten die Referate, die unter dem Tagungspunkt Unterrichtserfahrungen, Projekte, Lehrpläne zusammengefaßt waren. Barbara Guber-Yogeshwar (München) sprach über die Erfahrungen im Chinesischunterricht an einem Münchner Gymnasium und über die Erwartungshaltung der Schüler. Anregungen für China-Projekte und China-Tage, die helfen, die erforderliche Anzahl von interessierten Schülern zur Bildung einer Chinesisch-AG zu gewinnen, gaben Reinhold Wandel (Berlin), Karl-Heinz Jansen (Wermelskirchen) und Andrea Kraatz (Leverkusen-Opladen).
Orientierungen im gymnasialen Chinesischunterricht boten die anschließenden Beiträge von Wu Jianhong (Frankfurt), der eine Lehrmethode zur Vermittlung von Aussprache, Satzmelodie und Wortschatz im Chinesischunterricht für Anfänger vorstellte, sowie von Raoul David Findeisen (Basel) über die Einrichtung eines Wahlfachkurses "Moderne chinesische Literatur" an einem Schweizer Gymnasium. Anton Lachner (Bem) sprach über Probleme der Lexik in Lehrmatenalien für Chinesisch. Die Darstellung Chinas in deutschen Schulbüchern und im Schulunterricht ist vielfach veraltet, so das Fazit einer Untersuchung, die von Yang Jihong (München) vorgestellt wurde. Über Möglichkeiten und Grenzen, China im Geschichts- bzw. Geographieunterricht zu behandeln, sprachen Volker Kneisel (Soest) und Barbara Smielowsky (Bochum).
Deutsch-chinesische Schulkontakte bilden einen wichtigen Beitrag zur Motivation der Chinesischlernenden. Klaus Autenrieth (Lorch) berichtete von 24 Jahren Erfahrung mit Chinesisch-AGs und Kontakten zu einer chinesischen Mittelschule. Cheng Yeng und Helga von der Nahmer (Hamburg) stellten Ergebnisse und Perspektiven des Hamburg-Shanghaier Schüleraustausches vor.
Über Perspektiven der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Chinesischlehrer/innen an weiterführenden Schulen sprachen Elisabeth Kurz (Lörrach), Hans-Christoph Raab (Würzburg) und Peter Wittke (Soest). In den Referaten wie auch in vielen Diskussionsbeiträgen wurde immer wieder auf die unbefriedigende Lehrkraftsituation hingewiesen: Bislang mühen sich Hobbysinologen (ausgebildete Gymnasiallehrer) und Hobbylehrer (Universitätssinologen und Muttersprachler) nach bestem Wissen (und mit Erfolg!), den wachsenden Bedarf an Chinesischunterricht zu befriedigen. Doch erst wenn Chinesisch als Hauptfach bei der Lehramtsprüfung zugelassen wird, wird der Chinesischunterricht in der gymnasialen Oberstufe die Qualität haben, die sich alle Tagungsteilnehrner wünschen.
Anschließend wurden in Arbeitsgruppen Argumente und Forderungen gesammelt, die im Herbst 1993 als »Soester Erklärung« an alle Kultusbehörden und sinologischen Institute bundesweit verschickt worden sind.
In der Abschlußbesprechung zeigten sich alle Teilnehmer sehr befriedigt über Verlauf und Ergebnisse der Tagung. Nicht wenig trug die hervorragende Organisation seitens des Landesinstituts zum Erfolg der Tagung bei.
Soester Erklärung zur Fremdsprache Chinesisch
an Schulen im deutschsprachigen Raum
Vom 14 bis 16. Mai 1993 fand am Landesinstitut für Schule und Weiterbildung in Soest, Nordrhein-Westfalen, eine Tagung zum Thema "China/Chinesisch in Schule und Unterricht" statt. Es war die erste länderübergreifende Veranstaltung dieser Art in der Bundesrepublik Deutschland und im deutschsprachigen Raum überhaupt. Hauptanlaß war die Fertigstellung der nordrhein-westfälischen Richtlinien für Chinesisch in der gymnasialen Oberstufe. Sie markiert den ersten wichtigen Schritt zur Aufnahme der Fremdsprache Chinesisch in das Fächerangebot an unseren Schulen. Angesichts der Bedeutung dieser jüngsten Entwicklung sowie der gegenwärtigen und vorhersehbaren weltpolitischen Konstellationen erachten es die Tagungsteilnehmer als notwendig, die Kultusbehörden, die sinologischen Institutionen und die Öffentlichkeit über die gegenwärtige Lage des Chinesischunterrichts an allgemeinbildenden Schulen im deutschsprachigen Raum zu informieren und auf die zwingenden Konsequenzen zur weiteren Förderung des Fremdsprachenfaches Chinesisch aufmerksam zu machen.
1. Die jüngere Entwicklung und gegenwärtige Situation
Chinesisch ist nicht nur eine der großen Weltsprachen, sondem auch die meistgesprochene Muttersprache überhaupt und eine der offiziellen Amtssprachen der Vereinten Nationen. Daß es nicht schwieriger erlernbar ist als etwa die schon etablierten Wahlpflichtsprachen Spanisch und Russisch, beweisen zahlreiche Erfahrungen mit Chinesisch-Arbeitsgemeinschaften an Schulen während der vergangenen zehn Jahre. Infolge der neuen Öffnungs- und Modernisierungspolitik der VR China hat sich der Chinesischunterricht an westdeutschen Schulen seit dem Beginn der achtziger Jahre rapide entwickelt
Zur Zeit gibt es rund dreißig Gymnasien in sieben Ländern der Bundesrepublik Deutschland und zwei Schulen in der Schweiz mit Chinesisch als freiwilligem Unterrichtsangebot.
2. Argumente für die Fremdsprache Chinesisch
Wenige Jahre vor dem Anbruch des 21 Jahrhunderts darf Chinesisch nicht mehr unter solche Kategorien wie "unerlernbare", "exotische" und "selten gelehrte Fremdsprachen" fallen. Wenn wir die Auseinandersetzung mit China heute versäumen, wird dies uns morgen in mehrfacher Hinsicht schaden. Auf den Weltkarten des kommenden Jahrhunderts wird höchstwahrscheinlich der asiatisch-pazifische Raum im Zentrum liegen und nicht mehr Europa und Amerika. Nicht mehr der G7-Club wird die Weltwirtschaft steuern, sondern die Gemeinschaft der ostasiatischen Mächte unter der Führung Chinas. Mit 12,8 Prozent hat die VR China 1992 das höchste Wirtschaftswachstum der Welt erreicht, weshalb man heute vom "Chinesischen Wirtschaftswunder" spricht. Bereits in den nächsten Jahren wird das chinesische Festland, die heutige Volksrepublik China, zusammen mit den asiatischen Wohlstandszentren Hongkong und Macao und voraussichtlich auch mit Taiwan einen großchinesischen Wirtschaftsverband bilden, der die Entwicklung in Asien und die Weltpolitik maßgeblich mitgestalten wird.
Wirtschaftliche Erwägungen dürfen aber nicht die ausschließlichen Argumente für die Beschäftigung der jüngeren Generation mit der chinesischen Sprache und Kultur liefern. Verständlicherweise haben die jüngsten historischen Umwälzungen dazu geführt, daß die deutsche Einheit und das Zusammenwachsen Europas die Tagespolitik bestimmen. Dies darf aber nicht in eine Neuauflage abendländisch-eurozentristischen Denkens ausarten. Um die Jugend in verantwortungsvoller Weise auf die veränderten Realitäten in der Welt in ein oder zwei Jahrzehnten vorzubereiten, muß das Thema Ostasien an unseren Schulen wesentlich mehr bedeuten als einige marginale Stunden im Geschichts- und Geographieunterricht.
Chinesisch öffnet den Schülerinnen und Schülern nicht nur den Zugang zu einer wichtigen außereuropäischen und von vertrauten Denkkategorien entfernten Fremdsprache, sondern auch zur Kultur und Lebenswirklichkeit eines Fünftels der Menschheit. China hat die längste und umfangreichste Literaturtradition aufzuweisen. Dieses bisher im Westen nur bruchstückhaft zur Kenntnis genommene literarisch-philosophische Erbe ist ein wichtiger Erfahrungsschatz für die Menschheit.
Abiturienten, die sich in ihrer beruflichen Ausbildung - etwa im Rahmen eines Sinologiestudiums - auf China spezialisieren, müssen in der Regel ohne sprachliche und landeskundliche Vorkenntnisse damit beginnen. Dies und nicht die angeblich immense Schwierigkeit der chinesischen Sprache ist die eigentliche Ursache dafür, daß es in Deutschland so wenige gute Experten gibt, die ohne Sprachbarrieren China "von innen" zu verstehen imstande sind und die Fähigkeit besitzen, als interkulturelle und sprachliche Mittler zwischen beiden Völkern zu fungieren. Das Sinologie- und Chinesischstudium ist heute viel zu umfassend und ballastreich geworden, als daß innerhalb einer akzeptablen Studienzeit alle erforderlichen Grundkenntnisse erworben werden könnten. Deshalb müssen schon in der Schule entsprechende Möglichkeiten geschaffen werden, systematisches Wissen über die chinesische Sprache und Kultur zu vermitteln.
ln ein bis zwei Jahrzehnten wird Chinesisch eine annähernd vergleichbare Rolle wie die Weltsprachen Englisch und Französisch spielen. Dafür gilt es jetzt, Vorbereitungen zu treffen. Unseres Erachtens müssen möglichst umgehend ernsthafte Maßnahmen zur Integration des Chinesischen als selbstverständliches Angebot in den Fächerkanon an Gymnasien in Erwägung gezogen werden. Dies bedeutet keinen Verdrängungswettbewerb mit anderen schulischen Fremdsprachen. Wir verstehen dies im Sinne einer Diversifizierung und Bereicherung des Unterrichtsangebots, die für die Weltbürger von morgen unumgänglich ist und zugleich einzelnen Schulen Chancen zur Profilierung gibt.
3. Die bestehenden Probleme und Vorschläge zu ihrer Lösung
Da Chinesisch an den Schulen bislang fast ausschließlich in Form von freiwilligen Chinesisch-Arbeitsgemeinschaften angeboten wird, ergibt sich eine Reihe von Problemen, die für den Widerspruch zwischen der heutigen und zukünftigen Bedeutung dieser Sprache im internationalen Kontext einerseits und ihrem untergeordneten Status im Kanon der Fremdsprachenfächer an unseren Schulen andererseits symptomatisch sind. Folgende Themenbereiche stehen zur Diskussion:
1. Oualifikation der Lehrkräfte:
Die gegenwärtig an den Schulen tätigen Chinesisch-Lehrkräfte bestehen im wesentlichen aus drei Gruppen: (1) hauptberufliche Lehrer mit sinologischer Zusatzausbildung und/oder mit China-Erfahrungen, (2) ausgebildete Sinologen, die in freiwilliger, nebenberuflicher oder nebenamtlicher Funktion eine Chinesisch-AG übernommen haben, (3) chinesische Muttersprachler, darunter meist Studierende oder Gastwissenschaftler, die sich teils nur vorübergehend in Deutschland aufhalten. Während bei der ersten Gruppe Defizite unterschiedlichen Grades bei der sprachlichen und landeskundlichen Qualifikation festzustellen sind, handelt es sich bei den beiden übrigen Gruppen größtenteils um Personen ohne pädagogische Ausbildung. Obgleich es in Deutschland, der Schweiz und Österreich nahezu dreißig universitäre sinologische Einrichtungen gibt, existiert bis heute kein einziger Schwerpunkt zur Didaktik der chinesischen Sprache an einer Universität im deutschsprachigen Raum.
Die Etablierung des Schulfaches Chinesisch setzt die Institutionalisierung der Aus- und Fortbildung von Chinesisch-Lehrkräften voraus, mit dem Ziel, die gegenwärtigen fachlich-pädagogischen Qualifikationsdifferenzen abzubauen und einheitliche Standards zu schaffen, wie sie in den anderen Fremdsprachenfächern gelten. Eine solche Institutionalisierung müßte drei Komponenten enthalten:
(1) Weiterqualifikationsmöglichkeiten für die jetzt tätigen Chinesisch-Lehrkräfte,
(2) Festlegung einer Erweiterungsprüfung für das Fach Chinesisch (wie dies in Bayern bereits geschehen ist), unterschieden nach den beiden Zielgruppen hauptamtlicher Lehrkräfte und graduierter Sinologen,
(3) Lehramtsstudiengang für künftige Chinesischlehrer/innen
Die Neueinrichtung entsprechender universitärer Studiengänge schließt natürlich nicht aus, daß bestehende Möglichkeiten zur Lehrerweiterqualifikation weiterhin genutzt bzw. integriert werden, wie z. B. die ab 1993 durchgeführten Lehrerfortbildungskurse am Sinicum des Landesspracheninstituts Nordrhein-Westfalen in Bochum.
Insbesondere in den Bundesländern, in denen Lehrpläne für Chinesisch ausgearbeitet wurden bzw. werden (z. Zt. in Nordrhein-Westfalen, Bremen und Bayern), müßten baldmöglichst universitäre Institutionen für den Studiengang Chinesisch für Lehramtskandidaten und zur Lehrerweiterqualifikation eingerichtet werden. Darüber hinaus wäre eine Kopplung der fachlich-pädagogischen Ausbildung mit didaktisch-linguistischer Grundlagenforschung sinnvoll, die in der Sinologie des deutschsprachigen Raumes keinerlei Tradition hat und daher jene um eine neue Domäne bereichern würde.
2. Lehrmaterialien:
Die bisher an den Schulen verwendeten Lehrmaterialien für Chinesisch stammen meist aus dem Erwachsenenunterricht, sind oft in englischer Sprache abgefaßt und nicht oder nur bedingt für Schülerinnen und Schüler mit Deutsch als Muttersprache geeignet. Für diese Zielgruppe müssen Lehrbücher völlig neu erstellt und sonstige Unterrichtsmaterialien verfügbar gemacht werden.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Entwicklung bzw. Auswahl altersgemäßer Texte, in denen sprachliche und soziokulturelle Lerninhalte stärker als bisher integriert und thematisiert sind. Ausgehend von der in den nordrhein-westfälischen Richtlinien präsentierten Wortschatzliste wäre zunächst die Ausarbeitung und Publikation eines sinnvoll gegliederten Grundwortschatzes mit einem deutsch-chinesischen/chinesisch-deutschen Wörterverzeichnis dringend. Ein künftiges Lehrwerk sollte auch begleitende Materialien enthalten, etwa ein Grammatikheft und ein Lehrerhandbuch, und vielfältige didaktische Hilfsmittel nutzen (Schriftzeichenkarten und -spiele, Hörspiele, Dias, Filme, Computerprogramme usw.).
Angesichts großer Informationsdefizite bezüglich der Verfügbarkeit und Selektion von Lehrmaterialien unter den Chinesischlehrkräften kommt der Schaffung einer zentralen Materialsammlung, möglichst in Verbindung mit der Institutionalisierung eines universitären Schwerpunktes für die Didaktik des Chinesischen, eine große Bedeutung zu.
3. Darstellung Chinas / des Chinesischen in Schulbüchern:
Im Sinne der anzustrebenden Integration sprachlicher und landeskundlicher Inhalte und im Interesse einer fächerübergreifenden Zusammenarbeit im Kontext der Etablierung des Schulfaches Chinesisch sind Konzepte zu erarbeiten, wie das Thema China/Chinesisch in den drei Bereichen der sprachlich-literarisch-künstlerischen, der gesellschaftswissenschaftlichen und der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer besser und systematischer als bisher dargestellt und behandelt werden kann.
Die Tagungsteilnehmer regen hierzu ein Projekt an, das in Kooperation mit relevanten Institutionen länderübergreifend durchzuführen wäre.
4 Curriculum:
Von den jetzt in Nordrhein-Westfalen vorliegenden Richtlinien für Chinesisch in der gymnasialen Oberstufe erwarten die Chinesischlehrkräfte im deutschsprachigen Raum folgende Impulse:
(1) die Einrichtung des Grundkursfaches Chinesisch als Modell in NRW ab 1994/95 zur Erprobung der Richtlinien nach einem entsprechenden Antrag nordrhein-westfälischer Schulen und der Genehmigung durch das Kultusministerium in Düsseldorf;
(2) positive Auswirkungen auf begonnene oder geplante Lehrplanentwicklungen in anderen Bundesländem (Bayern, Bremen, Hamburg) und dortige Einrichtungen des Grundkursfaches Chinesisch als Modell;
(3) Anstoß zur Richtlinienentwicklung in den übrigen deutschen Bundesländem, in denen Chinesischunterricht bereits als Arbeitsgemeinschaft in der Schule stattfindet, (Baden-Württemberg, Berlin, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland) sowie in der Schweiz und Österreich.
[vom Fachverband Chinesisch e. V und den Teilnehmern der Tagung "China/Chinesisch in Schule und Unterricht" verfaßt und im September 1993 an die Kultusministerien und sinologischen Institute in Deutschland, Österreich und der Schweiz verschickt]
Chinesisch im Aufwind
Bericht vom IV. Internationalen Symposium für Chinesisch als Fremdsprache 11.-15. August 1993 in Beijing
Das vierte der regulär alle drei Jahre durchzuführenden Symposien (Di si jie guoji Hanyu jiaoxue taolunhui) übertraf, was die Teilnehmerzahl (mehr als 350, davon etwa die Hälfte aus dem Ausland), die von diesen repräsentierten Länder (25, einschließlich Hongkong, Macao und Taiwan), die referierten Beiträge (über 220) und auch die Themenvielfalt anbetraf, die bisherigen Veranstaltungen von 1985, 1987 und 1990, die alle in Beijing stattgefunden hatten. Diese größte internationale Konferenz, die jemals zum Chinesischen als Fremdsprache (ChaF) durchgeführt wurde, brachte auch in ihrem inhaltlichen Verlauf zum Ausdruck, daß dieses Fachgebiet nun endgültig aus den Kinderschuhen entwachsen und im Begnff ist, sich in ein breites Spektrum wissenschaftlicher Aktivitätsfelder zu verzweigen. Rang die neue Disziplin noch 1985 und 1987 merklich um Selbstprofilierung und Anerkennung und war 1990 noch überschattet vom 4. Juni ein Jahr zuvor, so signalisierte der Sommer 1993 eine weltweite neue Blütezeit. Es wurde erkennbar, daß die Zahl der Studierenden und Zentren der Fremdsprache Chinesisch in allen Erdteilen zügig wächst.
In bewährter Weise haben als Veranstalter wieder die International Society for Chinese Language Teaching = ISCLT (Shijie Hanyu Jiaoxue Xuehui), die Chinesische Gesellschaft für ChaF (Zhongguo Duiwai Hanyu Jiaoxue Xuehui) und die Hochschule für Sprache und Kultur Beijing (Beijing Yuyan Xueyuan) mit einem umfangreichen Organisationsstab zusammengearbeitet. Wie schon das 1. und 2. Symposium fand auch diese Begegnung im nordwestlich von Beijing gelegenen Xiangshan-Hotel (Fragrance Hill Hotel) statt, einem ursprünglich idealen Klausurort im Grünen mit noch erträglichen Temperaturen - wenn nicht seit der letzten Konferenz dort inzwischen der Schlendrian Einzug gehalten hätte, weshalb diesmal allgemeine Unzufriedenheit über Service und Essen herrschten.
Die fünf Tage (und Nächte) zwischen 11. August morgens und 15. August abends waren nicht nur durch Plenumsveranstaltungen am ersten und letzten Tag und dazwischen durch sechs thematisch gegliederte, parallel tagende Gruppen angefüllt, sondern darüber hinaus mit einer Vielzahl von organisatorischen Sitzungen, Projektgesprächen und Empfängen. Letztere blieben auf den Einspruch früherer Teilnehmer hin relativ beschränkt, und auch die Staatsvertreter verhielten sich äußerst zurückhaltend. Lediglich am letzten Abend gab die Staatliche Erziehungskommission (Guojia Jiaoyu Weiyuanhui) ein vergleichsweise bescheidenes Bankett. Für einige Sitzungen und persönliche Kontakte blieb meist nur noch die Zeitlücke kurz vor Mitternacht. Nicht zuletzt unternahm man zwischendurch noch den Versuch, auf den Buch- und Medienausstellungen im und um das Hotelfoyer sich kursorisch über den rasch expandierenden ChaF-Markt zu informieren und im selektiven Schnellverfahren die wichtigsten Neuerscheinungen zu besorgen, um diese an Ort und Stelle verpacken und abschicken zu lassen.
Die durchschnittlich zwanzigminütigen Referate und anschließenden Kurzdiskussionen umfaßten wiederum die ganze Palette des Fachgebietes ChaF. Trotz jeweiliger resümierender Berichterstattung der Gruppenleiter war es diesmal besonders schwierig, einen Überblick zu gewinnen. Im wesentlichen lassen sich jedoch folgende große Themenkomplexe zusammenfassen: 1. Linguistische Forschung (Grammatik, Phonetik, Lexikologie, Schriftzeichen-Graphemik, Dialektologie), 2. Didaktikforschung und Methodik des ChaF (Sprachlehr- und -lernforschung, Lehrmaterialien und Lernmedien, Curriculum für unterschiedliche Kursarten und -stufen, Kontrastiv- und Fehlerforschung, Leistungsmessung), 3. Sprache und Kultur.
Gemäß neueren Tendenzen in der allgemeinen Fremdsprachenvermittlung und auch im ChaF fand der letztere Komplex erstmals große Beachtung, insbesondere bei den chinesischen Kollegen, die neuerdings aufgrund von Kritik an der mangelhaften Behandlung der Landeskunde in Chinesischlehrwerken und auch wegen zunehmender eigener Auslandserfahrungen vermehrt über Fragen der Vermittlung soziokultureller Inhalte im Sprachunterricht und über Probleme interkultureller Kommunikation reflektieren. Dieser Schwerpunkt manifestiert sich in der Begriffsbildung "Didaktik der chinesischen Sprache und Kultur" (Hanyuyan wenhua jiaoxue) und steht sicher in engem Zusammenhang mit neueren Initiativen der chinesischen Bildungspolitik zur systematischen weltweiten Förderung des Sektors ChaF. Dementsprechend ist in den kommenden Jahren eine auswärtige Kulturpolitik der VR China zu erwarten, die naturgemäß nicht allein auf die internationale Verbreitung chinesischer Sprachkenntnisse abzielt, sondern auch die Werbung um das eigene Kulturerbe als wesentlichen Inhalt einbezieht. Ganz in diesem Sinne äußerte sich auch der neue Erziehungsminister Zhu Kaixuan in seiner kurzen Eröffnungsansprache.
Weitere thematische Charakteristika dieses Symposiums waren die stärkere Berücksichtigung der modernen Syntaxforschung, Konzepte für die Reform des Grammatiksystems in ChaF, die kontrastive und von Einzelsprachen ausgehende linguistisch-didaktische Forschung, neuere Ansätze der Schriftzeichenforschung und -didaktik, die verbesserte Planung lernzielorientierter und fachspezifischer Lehrmaterialien unter besonderer Berücksichtigung der Mittel- und Oberstufe, computergestützter und multimedialer Unterricht sowie die Entwicklung und Durchführung einer international standardisierten Chinesischprüfung unter der Bezeichnung HSK (Hanyu Shuiping Kaoshi). Dem Thema HSK wurde ein breiterer Diskussionsraum gewidmet, zumal die Prüfung 1994 erstmals auch in Europa durchgeführt werden soll.
Während des Symposiums veranstaltete die ISCLT mehrere organisatorische Sitzungen. Bereits einen Tag vor Konferenzbeginn trat der 1990 gewählte geschäftsführende Vorstand (changwu lishihui) zusammen, um die Arbeit der ISCLT während der letzten drei Jahre zu bilanzieren und das Procedere der in den folgenden Tagen einzuberufenden Versammlungen und Neuwahlen des erweiterten Vorstandes (lishihui), der länderorientierten Vertretung der über 600 Mitglieder der ISCLT, und der Mitgliederversammlung mit den anstehenden Neuwahlen der Organe der Gesellschaft festzulegen. Wenngleich unter großem Zeitdruck und mit Sitzungen bis spät in die Nacht, so konnten doch alle Tagesordnungspunkte dank des unermüdlichen 24-Stunden-Einsatzes der Mitarbeiter des Beijing Yuyan Xueyuan planmäßig und in demokratischer Verfahrensweise behandelt werden.
Im Hinblick auf die wachsende Zahl von Mitgliedern und beteiligten Ländern in der ISCLT wurde auf der Mitgliederversammlung am Abend des vorletzten Konferenztages zunächst der neue erweiterte Vorstand mit 61 Vertretern aus 23 Ländern gewählt. Hiervon gehören sechs Personen dem deutschsprachigen Raum an: Heidi Brexendorff, Klaus Kaden, Peter Kupfer, Wolfgang Lippert (Deutschland), Richard Trappl (Österreich) und Anton Lachner (Schweiz). Der aus anschließenden Wahlen daraus hervorgegangene neue geschäftsführende Vorstand besteht aus 12 Vertretern aus Amerika, Asien, Australien und Europa. Nach dem Tod des früheren Vorsitzenden der ISCLT Zhu Dexi (VRCh) wurde LÜ Bisong (VRCh) an seine Stelle gewählt, als stellvertretende Vorsitzende Timothy Light (USA), Lu Shaochang (Singapur) und Tong Bingzheng (Großbritannien), als Geschäftsführer Li Weiji (VRCh) sowie Chinas berühmter Sprachwissenschaftler Lü Shuxiang als Ehrenvorsitzender und vier Berater, die sich um die ideelle und materielle Förderung der ISCLT verdient gemacht hatten. Schließlich wurde beschlossen, das V. Internationale Symposium im August 1996 wieder in China abzuhalten. | de |
q-de-775 | Welche Befugnisse hat die Parteienvertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes gemäß § 3 BibuG? | Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht - Findok Internet
Berufungsentscheidung - Steuer (Senat) des UFSL vom 11.05.2010, RV/1092-L/08
Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht
RV/0618-L/10
RV/1092-L/08-RS1 Permalink
Schreitet eine KEG, welche die berufsrechtlichen Befugnisse eines Bilanzbuchalters besitzt, für eine dritte Person durch das Verfassen von Berufungen gegen Einkommensteuerbescheide ein, sind diese mangels
Aktivlegitimation insbesonders dann zurückzuweisen, wenn die KEG erklärt, von der dritten Person nicht (sondern erst später ein Steuerberater) bevollmächtigt worden zu sein.
§ 3 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
§ 2 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
Zurückweisung, Vollmacht, Vertretung, berufsrechtlich, zulässig, Mängelbehebungsauftrag, Unzulässigkeit, Berufung
Der Unabhängige Finanzsenat über die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 28. November 2007 betreffend den Bescheid des Finanzamtes K vom 2. November 2007 für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B , V, und die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid des Finanzamtes K vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B, V nach der am 6. Mai 2010 durchgeführten Berufungsverhandlung entschieden:
Die Berufung der J Z KG für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U wird als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Ebenso wird auch die Berufung der J Z KG vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Nachdem Frau U ihren Antrag auf Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2006 am 27. September 2007 elektronisch persönlich eingebracht hatte, ersuchte das Finanzamt mit Vorhalt datiert vom 4. Oktober 2007 von Frau U die beantragten Aufwendungen durch Belege nachzuweisen und eine detaillierte Aufstellung der Aus- und Fortbildungskosten beizubringen.
Dieser Aufforderung folgte Frau U mit E-Mail vom 8. Oktober 2007, welche von ihrer persönlichen E-Mail Adresse gesendet worden war und legte unter anderem folgende Aufstellung vor:
Werbungskosten Jahr 2006:
Wegstrecke von nach
Zweck der Reise oder Tätigkeit
KM-Geld 0,376
Anzahl 12tel
Tagsatz/ Stunde
03.3.2006
04.3.2006
07.3.2006
Touch für Health
04.4.2006
Touch tor Health
PröfungTfH
Peergroup D
Peergroup E
12,11.2006
Summe der KM
Summe des KM-Geldes
Summe der Reisezwölftel Inland
Summe der Reisekosten Inland inkl. 10 %
Summe der Reisediäten Ausland
KM Stand Anfang
KM Stand Ende
Kurskosten Touch für Health:
abzügl. Förderung Bildungskonto Land Q
-905,50
Kurekosten NLP-Practionier WIFI
-1.386,90
Aufwand lt. Aufstellung
Gesamt-Aufwand 2006
Weiters beigelegt war eine Förderungsbestätigung des Landes F vom 23. August 2006 über € 905,60 und vom 21. September 2007 über € 1.386,90, der Kirchenbeitragsbescheid 2006 samt Auftragsbestätigung, eine Bestätigung über Prämienleistungen zu einer Gruppenkrankenversicherung in Höhe von € 1.263,15, ein Werbungskostennachweis des Arbeitgebers von Frau U aus Reisekosten in Höhe von € 5,30, die Leistung einer Betriebsratsumlage an den Arbeitgeber von Frau U in Höhe von € 31,50, sowie eine Bestätigung des Arbeitgebers, dass € 35,39 für Frau U lohnversteuert worden seien, weil der vom Dienstgeber bezahlte Betrag für eine Kollektivunfallversicherung den Freibetrag nach § 3 Z 15 EStG 1988 (Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988) in gleicher Höhe überschritten habe.
Der Einkommensteuerbescheid für Frau U für das 2006, datiert vom 2. November 2007, wich insofern von ihrer Abgabenerklärung ab, als die € 2.989,68 an beantragten Werbungskosten für Aus- beziehungsweise Fortbildung unberücksichtig blieben. Dies wurde damit begründet, dass Werbungskosten, die vom Arbeitgeber nicht automatisch berücksichtigt hätten werden konnten, € 5,30 ausgemacht hätten. Da dieser Betrag den Pauschbetrag für Werbungskosten von € 132,00 nicht überstiegen habe, seien € 132,00 berücksichtigt worden. Beiträge an gesetzlich anerkannte Kirchen und Religionsgemeinschaften könnten höchstens im Ausmaß von € 100,00 als Sonderausgabe berücksichtigt werden (§ 18 Abs. 1 Z 5 EStG 1988). Die Aufwendungen für die NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und Touch for Health Seminare seien nicht abzugsfähig, sondern dem Bereich der privaten Lebensführung zuzuordnen. Derartige Seminare würden vorwiegend der Persönlichkeitsentwicklung dienen. Das dort vermittelte Wissen sei von allgemeiner Natur und ebenso gut im privaten Lebensbereich wie auch im Berufsleben anwendbar.
Gegen diesen Bescheid richtet sich die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG aufgrund der Änderung der Rechtsform durch das Unternehmergesetzbuch [eingetragen im Firmenbuch am 1. Januar 2007] und einer Firmenänderung [eingetragen im Firmenbuch am 11. Januar 2008] datiert vom 28. November 2007, eingelangt am 29. November 2007, in welcher ausgeführt wurde, dass Frau U im Jahre 2006 eine Ausbildung begonnen habe, welche ihr eine gewerbliche Tätigkeit als akademischer Psychosozialer Gesundheitstrainer ermöglichen werde. Das Seminar Touch for Health - Kinesiologie (diagnostisches und therapeutisches Verfahren) sei ein zusätzlicher Baustein dazu, der auf Grund der Vollbeschäftigung bei der G vorgezogen worden sei. Im Jahr 2007 habe Frau U in einem zweiten Schritt die Vollbeschäftigung bei der G vermindert, sodass der Studienlehrgang (550 Einheiten Theorie und 250 Einheiten Praxis) zum akademischen Gesundheitstrainer begonnen habe werden können. Die Ausbildung werde noch etwa drei Jahre in Anspruch nehmen und mindestens bis 2010 dauern. Die Ausbildung im Neurolinguistischem Programmieren benötige Frau U als Mitarbeiterin der G in der Abteilung Marketing und Eventmanagement ebenso wie auch später in Ihrer selbständigen Tätigkeit. Aus diesem Grund habe Frau U die Kosten dieser Ausbildung in der beigelegten korrigierten Einkommensteuererklärung zu gleichen Teilen aufgeteilt. Die Arbeitnehmerveranlagung sei das falsche Instrument für die Steuerberechnung, da es sich bei den Aufwendungen für die Ausbildung zur Gesundheitstrainerin um Vorlaufkosten für die gewerbliche Tätigkeit handle. Gleichzeitig habe Frau U Sonderausgaben in Höhe von € 1.800,00 für die Rückzahlung des Kredites zur Wohnraumschaffung nachgetragen, da diese beim Erstantrag irrtümlich unberücksichtigt geblieben seien. Dementsprechend beantragte die J Buchhaltungs-KEG einen der berichtigten Erklärung entsprechenden Einkommensteuerbescheid für Frau U.
Korrigierte Werbungskosten Jahr 2006:
KM-Geld 0,380
Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
50% Werbungskosten 2006
50% Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
Summe der enthaltenen Vorsteuer
Summe der Reisediäten Inland netto 10%
Betriebskosten Gewerbebetrieb 2006
Reisekosten /Diäten 2006
50% NLP Practitioner, Kurskosten
50% Reisekosten /Diäten 2006
Aufwand Werbungskosten 2006
Reisekosten / Diäten 2006
1.230,49
Die der Berufungsschrift beigelegte Einkommensteuererklärung für das Jahr 2006 weist daher einen Verlust bei den Einkünften aus Gewerbebetrieb von € -1.556,89 aus, welcher sich aus € 962,95 Reisekosten und Fahrtspesen inklusive Kilometergeld und Diäten und zu € 593,94 aus übrigen Betriebsausgaben zusammensetzt. Bei den Werbungskosten zu den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit machte die J Buchhaltungs-KEG für Frau U € 31,50 an Gewerkschafts- und Beiträgen zu Berufungsverbänden und Interessensvertretungen, € 499,24 an Reisekosten und € 736,55 an Fortbildungs- beziehungsweise Ausbildungs- oder Umschulungskosten geltend. Bei den Sonderausgaben ist die mit der Berufungsschrift vorgelegte Einkommensteuerklärung 2006 gegenüber dem ursprünglichen Antrag von Frau U auf Arbeitnehmerveranlagung um Beiträge sowie Rückzahlungen von Darlehen und Zinsen, die zur Schaffung und Errichtung oder Sanierung von Wohnraum geleistet wurden, in Höhe von € 1.800,00 ergänzt.
Diese Berufung war auf dem Geschäftspapier der "J Buchhaltungs-KEG" (nunmehr J Z KG) verfasst. Diese trägt im Kopf den Namen J Buchhaltungs-KEG, die Adresse, Umsatzsteueridentifikationsnummer und den Hinweis "Buchhaltungsgesellschaft". Die Fußzeile nennt die DVR - Nummer, den Gerichtsstand K, zwei Bankverbindungen, die E-Mailadresse F_, und die Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG.
Unterschrieben ist die Berufung von _F_ dem Geschäftsführer der J Buchhaltungs-KEG. Über der Unterschrift wurde der Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG angebracht, welcher neben dem Namen ebenfalls die Adresse und Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG nennt.
Ebenfalls am 29. November 2007 erteilte Frau U Herrn L, beeideter Buchprüfer und Steuerberater, M, N, O die Vollmacht sie in allen steuerlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten gegenüber den zuständigen Behörden und Personen rechtsgültig zu vertreten. Gleichzeitig erteilte Frau U Herrn L auch die Ermächtigung zum Empfang von Schriftstücken der Abgabenbehörde, welche nunmehr ausschließlich an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG, zuzustellen seien.
Im an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichteten Vorhalt datiert vom 15. April 2008 ersuchte das Finanzamt darum "sämtliche Teilnahmebestätigungen" nochmals vorzulegen und bekannt zu geben, ob die von Frau U in Aussicht genommene selbständige Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer statt oder neben Ihrer derzeitigen Tätigkeit als Angestellte ausgeübt werden solle.
Am 30. Mai 2008 wurde eine Kopie der oben beschriebenen Berufung vom 28. November 2007 und Teilnahmebestätigungen zu den oben in den Tabellen genannten Kursen sowie ein Zeugnis des Wirtschaftsförderungsinstitutes der Wirtschaftskammer F und des Dachverbandes für Neuro-Linguistisches Programmieren vom 8. Juli 2007 übermittelt, welches bestätigt, dass Frau U die Ausbildung zum NLP-Practitioner in der Zeit vom 21. September 2006 bis 8. Juli 2007 erfolgreich absolviert habe, nochmals die Mitteilungen des Landes F Kurskosten in Höhe von € 1.132,00 und 1.386,90 fördern zu wollen, ein Zertifikat der Österreichischen Akademie für Kinesiologie und Gesundheit vom 22. April 2006, welches Frau U bestätigt den Kurs Touch for Health Test erfolgreich abgelegt zu haben, sowie Rechnungen über die Kurskosten zu den berufungsgegenständlichen Seminaren vorgelegt.
Weiter beigelegt war die Kopie einer an H, den Ehegatten von Frau U gerichteten Bestätigung der Bank I. In dieser wird dem Ehegatten von Frau U mitgeteilt, dass bei einem mit Zahl genannten Kredit im Jahr 2006 an Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 angefallen seien und kein Kapital getilgt worden sei. Händisch und ohne erkennbaren Autor ist darauf noch ein Pluszeichen mit dem Namen U und der Betrag "1.800,00" angemerkt.
Die Frage des Finanzamtes im Vorhalt vom 15. April 2008, ob Frau U die Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer haupt- oder nebenberuflich ausüben wolle, blieb unbeantwortet.
Mit dem als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid datiert vom 24. Juni 2008, welcher an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichtet war und am 30. Juni 2008 zugestellt wurde, wies das Finanzamt das Berufungsbegehren ab und begründete dies damit, dass gemäß § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988 Werbungskosten auch Aufwendungen für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der vom Steuerpflichtigen ausgeübten oder einer damit verwandten beruflichen Tätigkeit und Aufwendungen für umfassende Umschulungsmaßnahmen, welche auf eine tatsächliche Ausübung eines an deren Berufes abzielen würden, seien. Die Ausbildung zum psychosozialen Gesundheitstrainer vermittle Kenntnisse und Fähigkeiten, welche sowohl für eine Vielzahl von Berufsbildern förderlich seien, als auch den privaten Bereich berühren würden. Aus Ihrem derzeitigen Berufsbild von Frau U, der bürokaufmännische Tätigkeit im Marketing- und Eventmanagementbereich, lasse sich ein Zusammenhang mit der Aus- und Fortbildungsmaßnahme nicht ableiten. Weiters würde eine steuerlich absetzbare umfassende Umschulungsmaßnahmen nur dann vorliegen, wenn damit ein Berufswechsel angestrebt werde. Die Ausbildung für einen Zweitberuf (Nebenbeschäftigung) bewirke keine absetzbaren Aufwendungen im Sinne des § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988. Da ein Nachweis für einen angestrebten Berufswechsel von der bisherigen Haupttätigkeit zu einer anderen Haupttätigkeit nicht erbracht worden sei, sei die Berufung abzuweisen gewesen.
Am 22. Juli 2008 verfasste wieder _F_ im Namen der J Buchhaltungs-KEG für Frau U einen als "Berufung" bezeichneten Schriftsatz. Dieser langte bei der Abgabenbehörde erster Instanz am 24. Juli 2008 ein. Darin wurde vorgebracht, dass die Argumentation der Abgabenbehörde erster Instanz in der angefochtenen Berufungsvorentscheidung die Fachausbildung von Frau U in die Ecke eines Hobbykurses rücke. Es handle sich aber um einen Lehrgang universitären Charakters, bei dem den Absolventen der Berufstitel "Akademischer psychosozialer Gesundheitstrainer" verliehen werde. Das entsprechende Bundesgesetzblatt des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst sei der Berufung beigelegt. Es sei bereits in der Berufung vom 28. November 2007 auf die nicht unbeträchtliche Stundenanzahl sowie die erforderliche Praxisausbildung hingewiesen worden. Gleichzeitig sei bekannt gegeben worden, dass Frau U ihre bisherige Tätigkeit zu Gunsten der neuen Berufswahl und Ausbildung im Jahr 2007 bereits stundenmäßig reduziert habe, da die Ausbildung kein Hobbykurs und auf Grund Ihres Umfangs nebenbei nicht ernsthaft zu bewältigen sei. Das es aufgrund der Verantwortung für eine Familie und den heutigen Fixkosten in der Praxis nicht machbar sei, einen bisher ausgeübten Beruf sofort zur Gänze zu beenden und während der Ausbildung und Umschulung auf jedwedes Einkommen zu verzichten, sei für jedermann klar erkennbar. Dies sei auch nicht der Sinn und Zweck der seinerzeitigen Gesetzesänderung. Es sei doch darum gegangen, die Flexibilität der Arbeitnehmer als Förderung der Wirtschaft zu erhöhen und genau diese Berufswechsel erst möglich zu machen. Die Absetzbarkeit der damit verbundenen Aufwendungen habe dabei eine nicht unerhebliche Rolle gespielt und sei vom Gesetzgeber bewusst als Anreiz zur beruflichen Veränderung gewollt gewesen. Wie aus der Praxis der J Buchhaltungs-KEG erkannt werden könne, liege die Entscheidung, ob solche Aufwendungen absetzbar seien oder nicht beim Sachbearbeiter des Finanzamtes, beziehungsweise werde dieses Thema sehr allgemein und oberflächlich gesehen, selbst von den jeweils örtlich zuständigen Finanzämtern unterschiedlich gehandhabt und wenn irgend möglich eher abgelehnt. In Hinblick auf eine einheitliche gerechte und persönliche Besteuerung sei auf die persönliche Situation des Steuerpflichtigen und dem erkennbaren Wunsch nach ernsthafter Veränderung abzustellen. Auch in anderen Berufen sei es so, dass man beruflich erworbene Kenntnisse im Privatbereich verwenden könne. So sei es zum Beispiel einem Steuerexperten auch möglich, seine private Steuererklärung professionell abzugeben. Deshalb werde jedoch die berufliche Tätigkeit keinesfalls automatisch zum Hobbybetrieb und steuerlich irrelevant. In zwei weiteren Punkten sei die Berufung überhaupt ignoriert und offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen oder übersehen worden. Es seien Werbungskosten nicht anerkannt worden, welche zu 50 % der bisherigen unselbständigen Tätigkeit zugeordnet worden seien, da diese auch dort angefallen seien und bereits verwendet würden. Weiter seien im Zuge der Berufung nachgetragene Sonderausgaben nicht registriert worden. Diese allein hätten schon zu einer zumindest teilweisen Stattgabe der Berufung führen müssen. Es werde beantragt der Berufung im Sinne der Berufungsschrift vom 28. Januar 2007 stattzugeben und dem Erlassen einer stattgebenden zweiten Berufungsvorentscheidung durch die Abgabenbehörde erster Instanz zugestimmt. Sollte dies nicht möglich sein, "teilen wir mit, dass wir in Ausnützung der zweiten Instanz einer Vorlage an den UFS mit gleichzeitigem Antrag der Inanspruchnahme des erweiterten Kreises (Zuziehung von Laienrichtern) zustimmen".
Auch dieses Schriftstück war auf dem oben beschrieben Firmenpapier der J Buchhaltungs-KEG geschrieben und mit Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG über der Unterschrift von _F_ versehen.
Im Schreiben vom 28. März 2010 wurde Frau U von der Abgabenbehörde zweiter Instanz vorgehalten, dass nach den Einträgen in der Datenbank der Finanzverwaltung 2007 bis 2009 keine Einkommensteuererklärungen, wie bei den bekannt gegebenen Einkünften aus Gewerbebetrieb notwendig, abgegeben worden seien. Dass Frau U ihre beabsichtigte gewerbliche Tätigkeit aufgegeben habe, hätte sie aber im Berufungsverfahren nicht mitgeteilt. Frau U wurde aufgefordert, allenfalls die Gewinnermittlungen für die Einkünfte aus Gewerbebetrieb und jedenfalls die Einnahmen- und Ausgabenrechnungen für Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit für die Jahre 2007 bis 2010 und Bestätigungen über die seit Ende 2006 besuchten Veranstaltungen für die Ausbildung zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer vorzulegen, sowie ihren Ausbildungsweg darzustellen und bekannt zu geben, wann Sie diese Ausbildung (Umschulung) voraussichtlich abgeschlossen haben werde. Weiter wurde Frau U danach gefragt, ob sie die Absicht habe, den Beruf des akademischen Psychosozialen nichtselbständig oder unabhängig gewerblich auszuüben und auf welche Weise sie die bisher erworbenen Kenntnisse bei Ihrer nichtselbständigen Tätigkeit als kaufmännische Angestellte der P Q. AG anwenden habe können, beziehungsweise wie dies dort Ihr berufliches Fortkommen fördere und in unmittelbarem Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit stehe, sowie auf welche Weise das Seminar Touch for Health in Ihrem Ausbildungsplan zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer integriert sei, obwohl der übliche Ausbildungsweg einen solchen Kurs nicht vorsehe oder welchem anderem Zweck er andernfalls diene. Gleiches gelte für den Erwerb des NLP-Practioners. Auch dieser sei im normalen Curriculum für Ihren Ausbildungsgang nicht vorgesehen. Um wie viel (in Wochenstunden) habe Frau U ihre nichtselbständige Berufstätigkeit ab welchem Zeitpunkt eingeschränkt und habe dies (auch) der Betreuung Ihrer damals 14 Jahre alten Tochter gedient, wurde Frau U ebenfalls gefragt. Weiters wurde Frau U darauf hingewiesen, dass sie nunmehr auch Sonderausgaben für die Rückzahlung eines Kredites zur Wohnraumschaffung in Höhe von € 1.800,00 begehre. Die dafür vorgelegte Bestätigung der Bank I sei an Ihren Ehemann gerichtet und werde dort eine Summe von Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 genannt. Davon seien, soweit ersichtlich, bei ihrem Ehemann bereits antragsgemäß € 2.920,00 als Sonderausgaben mit dem Einkommensteuerbescheid 2006 vom 10. August 2007 anerkannt worden: Es stelle sich daher die Frage, wie der nun von Frau U erklärte Betrag von € 1.800,00 zustande komme und aus welchem Grund diese Sonderausgaben Frau U zuzurechnen seien.
Nach einem erfolglos versuchten Telefongespräch vom 4. April 2010 (zum Inhalt siehe den Aktenvermerk vom gleichen Datum), übermittelte _F_ im Namen der J Z KG am 9. April 2010 folgendes E-Mail:
"Unsere Recherchen im Finanzamt K haben ergeben:
Sie haben seit Übermittlung der Daten an Sie - durch das Finanzamt K - keinerlei Rücksprache mit dem Stammfinanzamt gehalten.
So ist es auch erklärlich, daß Sie von den von unserer Klientin ordnungsgemäß und nachweislich abgegebenen Einkommenssteuererklärung 2007 und dem Begleitschreiben und den übermittlelten Belegen dazu, sowie von der Übermittlung der Steuererklärung 2008 nichts wissen.
Wir haben Ihnen Ihre Arbeit insoweit jetzt abgenommen, daß wir Ihre Kollegen in K nunmehr nochmals gebeten haben, Ihnen die übermittelten Unterlagen umgehend zukommen zu lassen. Dies zu klären dauerte genau 15 Minuten.
Da 2008 am 21.9.2009 elektronisch abgegeben wurde, können wir Ihnen die dazugehörigen Detailunterlagen auf Wunsch gerne ebenfalls zukommen lassen. Die Steuererklärung des Jahres 2007 wurde bereits am 13. Oktober 2008 in Papierform - samt Unterlagen und Begleitschreiben abgegeben. In diesem wurde das Finanzamt K bereits erstmalig ersucht, die Unterlagen umgehend an Sie weiterzuleiten.
Die Klientin ist seit 29. November 2007 steuerlich vertreten. Die vorgelegte Vollmacht müsste Ihnen vorliegen.
Es kommt daher die Quotenregelung zum Tragen. Es liegen daher auch keine wie immer gearteten Fristversäumnisse unserer Klientin vor.
Die Steuererklärung 2009 ist daher weder außerhalb einer Frist, noch vergessen worden.
Eine Einnahmen Ausgabenrechnung für 2010 wäre, wenn überhaupt nur für 2 Monate möglich.
Die Anschuldigungen und völlig haltlosen Vorwürfe und Unterstellungen an unsere Klientin sind damit beweisbar vom Tisch.
Viele Ihrer Fragen müssten sich mit den an Sie gesandten Unterlagen von selbst erledigen. Allfällige Restfragen werden wir selbstverständlich gerne beantworten. Wir ersuchen diesbezüglich um Abstimmung - wenn geht per Mail.
Mit der Bitte um Kenntnisnahme zeichnet
Am 20. April übermittelte die J KG die Abgabenerklärungen 2007 und 2008 der U samt Beilagen. Diese sind von der J KG verfasst und wurden von dieser dem Finanzamt vorgelegt.
Wie _F_ für die J Z KG in der E-Mail vom 9. April 2010 mitgeteilt hat, war Frau U vor dem 29. November 2007 steuerlich nicht vertreten.
Für die Richtigkeit dieses Vorbringens spricht, dass Frau U ihre Steuererklärung 2006 selbst elektronisch übermittelt und den Vorhalt vom 15. April 2008 ohne die Hilfe eines rechtsfreundlichen Vertreters beantwortet hat. Auch in der Datenbank der Finanzverwaltung und den Steuerakten findet sich kein Hinweis auf eine steuerliche Vertretung von Frau U vor dem 29. November 2007.
Die einzige Vollmacht die sich findet, ist die oben beschriebene vom 29. November 2007, welche auf L lautet. L ist, wie schon erwähnt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und besitzt, beziehungsweise besaß, nach dem Treuhänderverzeichnis der Kammer der Wirtschaftstreuhänder und deren telefonischer Auskunft am 22. April 2010 nur in O eine Niederlassung.
Das gegenständliche erste Berufungsschreiben vom 28. November 2007 ist jedoch nicht von L, sondern einen Tag bevor dieser bevollmächtigt wurde, von der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) verfasst worden.
Wie oben dargestellt, gibt es sowohl in der Berufung vom 28. November 2007 als auch für den ebenfalls als Berufung bezeichneten Schriftsatz vom 24. Juli 2008 keinen Hinweis darauf, dass diese von oder im Namen des (späteren) steuerlichen Vertreters L verfasst worden sind. Beide Schriftstücke wurden ausschließlich und allein von _F_ für die J Buchhaltungs-KEG erstellt.
Anteilseigner der J Z KG sind _F_ als Geschäftsführer und Komplementär und L als Kommanditist (Haftsumme ATS 10.000,00 - € 726,73). Die J Z KG hat ihre Niederlassung in B. Nach dem Treuhänderverzeichnis und der telefonischen Auskunft vom 22. April 2010 der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (siehe Aktenvermerk vom 22. April 2010) besitzt sie wie ihr Geschäftsführer die Befähigungen eines selbständigen Buchhalters und des Bilanzbuchhalters. Über die Befähigungen ihres Kommanditisten (Wirtschaftsprüfer und Steuerberater) verfügt sie nicht.
Die Befugnisse der selbständigen Buchhalter und der Bilanzbuchhalter sind in Ergänzung zu § 83 BAO, welcher in der für 2007 geltenden Fassung BGBl. Nr. 151/1980 nur die Vertretung durch natürliche Personen behandelte, im BibuG (Bilanzbuchhaltungsgesetz BGBl. Nr. 161/2006) geregelt.
Nach § 3 Abs. 1 und 2 BibuG sind selbständige Buchhalter dazu berechtigt, eine pagatorische und kalkulatorische Buchhaltung zu erstellen, sowie ihre Kunden in diesem Zusammenhang zu beraten, sowie die gewerberechtlich dazu notwendigen Tätigkeiten (§ 32 Gewerbeordnung 1994, BGBl. Nr. 194/1994). Vertretungsrechte wie dem Bilanzbuchhalter sind dem selbständigen Buchhalter nicht eingeräumt.
Der Bilanzbuchhalter ist nach § 2 Abs. 1 und 2 BibuG neben seiner buchhaltenden und beratenden Tätigkeit auch zur Vertretung in Abgaben- und Abgabenstrafverfahren für Bundes-, Landes- und Gemeindeabgaben, ausgenommen die Vertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes, den Unabhängigen Verwaltungssenaten, dem Unabhängigen Finanzsenat und dem Verwaltungsgerichtshof (Z 3 leg. cit.) befugt.
Die Vertretung im Rahmen eines Rechtsmittelverfahrens bei den Finanzämtern (Abgabenbehörden des Bundes) und dem Unabhängigen Finanzsenat ist daher für Bilanzbuchhalter mit Ausnahme in Angelegenheiten der Umsatzsteuervoranmeldungen (Z 5 leg. cit.) jedenfalls ausgeschlossen.
Es ist daher der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) jedenfalls unmöglich ihre Kunden in einem Rechtsmittelverfahren betreffend die Einkommensteuer zu vertreten.
Die J Buchhaltungs-KEG hat jedoch die oben im Detail beschriebene Berufung vom 28. November 2007 gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U eingebracht.
Es ist daher zu untersuchen, welche Rechtsfolge es hat, wenn jemand, der wie die J Buchhaltungs-KEG nicht steuerlicher Vertreter eines Steuerpflichtigen ist (siehe E-Mail vom 9. April 2010) und auch aufgrund eines gesetzlichen Gebotes (§ 3 Abs. 1 Z 3 BibiG) niemals Vertreter dieses Steuerpflichtigen in einem Rechtsmittelverfahren beim Finanzamt oder beim Unabhängigen Finanzsenat sein kann, eine Berufung gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 dieses Steuerpflichtigen einbringt.
Nach § 84 Abs. 1 BAO hat die Abgabenbehörde solche Personen als Bevollmächtigte (mit Bescheid) abzulehnen, welche die Vertretung anderer geschäftsmäßig, wenn auch unentgeltlich betreiben, ohne dazu befugt zu sein. Erst nach der Ablehnung gesetzte Verfahrenshandlungen sind ohne jede abgabenrechtliche Wirkung (§ 84 Abs. 2 BAO).
Die J Buchhaltungs-KEG wurde in diesem Verfahren vom Finanzamt bisher nicht als Parteienvertreter abgelehnt, obwohl sie sie geschäftsmäßig handelt und jedenfalls nicht zur Parteienvertretung vor Abgabenbehörden des Bundes befugt ist (§ 3 BibuG siehe oben mit Ausnahme von Umsatzvoranmeldungen).
Dies führt dazu, dass die Berufung vom 28. November 2007 (ebenso wie jene vom 24. Juli 2008) an sich rechtlich existent geworden ist, jedoch ist nun zu beurteilen, wie sich die Tatsache auswirkt, dass diese Berufung verfasst wurde, ohne dass die J Buchhaltungs-KEG steuerlicher Vertreter von Frau U war oder wurde.
Entsprechend § 85 Abs. 2 BAO berechtigen Mängel von Eingaben (Formgebrechen, inhaltliche Mängel, Fehlen einer Unterschrift) die Abgabenbehörde nicht zur Zurückweisung. Vielmehr ist dem Einschreiter die Behebung dieser Mängel mit dem Hinweis aufzutragen, dass die Eingabe nach fruchtlosem Ablauf einer gleichzeitig zu bestimmenden Frist als zurückgenommen gilt.
Auch dem Unabhängigen Finanzsenat als Abgabenbehörde zweiter Instanz ist es gemäß § 279 Abs. 1 BAO ("Im Berufungsverfahren habe die Abgabenbehörden zweiter Instanz die Obliegenheiten und Befugnisse, die den Abgabenbehörden erster Instanz auferlegt und eingeräumt sind.") möglich einen derartigen Mängelbehebungsauftrag zu erlassen. Werden die Mängel rechtzeitig behoben, gilt die Eingabe als ursprünglich richtig eingebracht.
Dies gilt auch für eine fehlende Vollmacht (wie bei der J Z KG). An sich kann dies nach § 85 Abs. 4 BAO unter sinngemäßer Anwendung des § 85 Abs. 2 BAO geheilt werden.
Dies setzt allerdings voraus, dass es sich beim Mangel der Berufung um einen behebbaren handelt. Ein Mangel, welcher aus rechtlich zwingenden Gründen in beliebiger Frist nicht behoben werden kann, ist einer Mängelbehebung nicht zugänglich (siehe auch Ritz, BAO3, § 85 Tz 15 und die dort zitierten Fundstellen).
Der J Buchhaltungs-KEG kann Frau U nach den §§ 2 und § 3 BibuG (siehe oben) niemals eine rechtsgültige Vollmacht zur Vertretung in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes und dem Unabhängigen Finanzsenat erteilen.
Da sich § 85 Abs. 2 BAO ausdrücklich auf den Einschreiter, als jenem der das fragliche Schriftstück verfasst hat, bezieht und dieser aufgefordert werden soll den Mangel zu beheben, ist es auch nicht möglich, in einem Mängelbehebungsverfahren den Einschreiter auszutauschen und durch jemanden zu ersetzen, dem rechtsgültig eine Vollmacht erteilt werden kann.
Die Tatsache, dass die J Z KG nicht bevollmächtigt war die Berufungen vom 28. November 2007 und 24. Juli 2008 für Frau U einzubringen und auch nicht dazu bevollmächtigt werden kann, ist daher nicht in einem Mängelbehebungsverfahren nach § 85 Abs. 2 BAO korrigierbar.
§ 273 Abs. 1 lit. a BAO sieht vor, dass eine Berufung unter anderem dann zurückzuweisen ist, wenn diese nicht zulässig ist.
Zum Einbringen einer Berufung ist jeder befugt, an den der den Gegenstand der Anfechtung bildende Bescheid ergangen ist (§ 246 Abs. 1 BAO). Der Einkommensteuerbescheid 2006 vom 2. November 2006 von Frau U ist an diese gerichtet und ihr persönlich zugestellt worden. Die J Z KG (damals J Buchhaltungs-KEG) könnte daher zulässigerweise nur im Namen von Frau U eine Berufung gegen diesen Bescheid eingebracht haben. Dies ist der J Z KG aber wie oben gezeigt nach den §§ 2 und 3 BibuG verwehrt und wurde die J Z KG auch von Frau U nicht dazu ermächtigt.
Das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) ist aber mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und eine solche Berufung ist wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Durch die spruchgemäße Zurückweisung der Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist diese weggefallen und entbehrt dadurch die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 einer zugrunde liegenden Berufung.
Nach § 276 Abs. 1 BAO ist kann die Abgabenbehörde erster Instanz dann eine Berufungsvorentscheidung erlassen, wenn eine Berufung weder zurückzuweisen oder gegenstandslos zu erklären ist.
Die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist, wie gezeigt, spruchgemäß zurückzuweisen gewesen und die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 daher ohne Rechtsgrundlage ergangen. Dies macht die Berufungsvorentscheidung zu einem zweiten Sachbescheid hinsichtlich der Einkommensteuer 2006 der U der zwar inhaltlich vollständig auf den ursprünglichen Sachbescheid vom 2. November 2007 verweist, aber doch ohne gültigen Verfahrenstitel des siebten Abschnittes der BAO in die Rechtskraft des ursprünglichen Einkommensteuerbescheides 2006 eingreift.
Hätte daher U (selbst oder durch einen bevollmächtigten Vertreter, der im Rechtsmittelverfahren die Vertretung übernehmen kann) ein Rechtsmittel, nämlich Berufung, gegen diesen neuen Sachbescheid vom 24. Juni 2008 für die Einkommensteuer 2006 erhoben, wäre dieser gemäß § 289 Abs. 1 BAO aufzuheben gewesen (siehe Ritz, aaO., § 289 Tz 34 und das dort zitierte Erkenntnis VwGH 27.2.2003, 99/15/0126). Dies hat Frau U aber nicht getan.
Es ist daher die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juli 2008 als zweiter inhaltlich gleicher Sachbescheid für die Einkommensteuer 2006 rechtskräftig geworden und hat damit nachträglich die Einkommensteuer 2006 vom 2. November 2007 aus dem Rechtsbestand gedrängt.
Allerdings hat auch hier die J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) für U das nun richtigerweise als Berufung bezeichnete Schreiben vom 24. Juli 2008 verfasst, in welchem sie unter anderem die Vorlage an die Abgabenbehörde zweiter Instanz beantragt, ohne steuerlicher Vertreter der U gewesen zu sein und ohne dass die J Buchhaltungs-KEG überhaupt in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes U hätte vertreten können.
Wie schon oben ausgeführt, ist aber das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und auch die Berufung gegen den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten an U gerichteten Einkommensteuerbescheid 2006 vom 24. Juli 2008 wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Linz, am 11. Mai 2010
Findok-Nr: 47143.1, aufgenommen am: 14.07.2010 08:54:54, zuletzt geändert am: 19.07.2010, Dokument-ID: 13896a5b-1e52-4528-8522-681ca3e21ba6, Segment-ID: 52c5cf40-047c-4229-b1c8-202285e5a3ee | Allgemeine Geschäfts- und Lieferbedingungen für Dienstleistungen der Sawacom oHG
1. Gültigkeit der allgemeinen Geschäftsbedingungen der Sawacom oHG
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Verlangt der Auftraggeber nach Auftragserteilung Änderungen oder Ergänzungen des Auftrages oder treten sonstige Umstände ein, die Sawacom oHG eine Einhaltung des Liefertermins unmöglich machen, obwohl Sawacom oHG diese Umstände nicht zu vertreten hat, so verschiebt sich der Liefertermin um einen angemessenen Zeitraum.
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Der Kunde ist zur Verfügung über die unter Nutzungsvorbehalt stehenden Dateien, Plots und Ausdrucke nach Ablauf der Zahlungsfrist nicht befugt, sofern die Zahlung nicht vollständig geleistet wurde. Für den Fall, dass der Kunde dennoch die Dateien veräußert und die Sawacom oHG dieses genehmigen sollte, tritt der Kunde der Sawacom oHG bereits mit Vertragsabschluß alle Ansprüche gegen seine Abnehmer ab. Der Kunde ist verpflichtet, der Sawacom oHG alle zur Geltendmachung dieser Rechte erforderlichen Informationen herauszugeben und die erforderlichen Mitwirkungshandlungen zu erbringen.
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q-de-775 | Welche Befugnisse hat die Parteienvertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes gemäß § 3 BibuG? | Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht - Findok Internet
Berufungsentscheidung - Steuer (Senat) des UFSL vom 11.05.2010, RV/1092-L/08
Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht
RV/0618-L/10
RV/1092-L/08-RS1 Permalink
Schreitet eine KEG, welche die berufsrechtlichen Befugnisse eines Bilanzbuchalters besitzt, für eine dritte Person durch das Verfassen von Berufungen gegen Einkommensteuerbescheide ein, sind diese mangels
Aktivlegitimation insbesonders dann zurückzuweisen, wenn die KEG erklärt, von der dritten Person nicht (sondern erst später ein Steuerberater) bevollmächtigt worden zu sein.
§ 3 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
§ 2 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
Zurückweisung, Vollmacht, Vertretung, berufsrechtlich, zulässig, Mängelbehebungsauftrag, Unzulässigkeit, Berufung
Der Unabhängige Finanzsenat über die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 28. November 2007 betreffend den Bescheid des Finanzamtes K vom 2. November 2007 für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B , V, und die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid des Finanzamtes K vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B, V nach der am 6. Mai 2010 durchgeführten Berufungsverhandlung entschieden:
Die Berufung der J Z KG für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U wird als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Ebenso wird auch die Berufung der J Z KG vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Nachdem Frau U ihren Antrag auf Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2006 am 27. September 2007 elektronisch persönlich eingebracht hatte, ersuchte das Finanzamt mit Vorhalt datiert vom 4. Oktober 2007 von Frau U die beantragten Aufwendungen durch Belege nachzuweisen und eine detaillierte Aufstellung der Aus- und Fortbildungskosten beizubringen.
Dieser Aufforderung folgte Frau U mit E-Mail vom 8. Oktober 2007, welche von ihrer persönlichen E-Mail Adresse gesendet worden war und legte unter anderem folgende Aufstellung vor:
Werbungskosten Jahr 2006:
Wegstrecke von nach
Zweck der Reise oder Tätigkeit
KM-Geld 0,376
Anzahl 12tel
Tagsatz/ Stunde
03.3.2006
04.3.2006
07.3.2006
Touch für Health
04.4.2006
Touch tor Health
PröfungTfH
Peergroup D
Peergroup E
12,11.2006
Summe der KM
Summe des KM-Geldes
Summe der Reisezwölftel Inland
Summe der Reisekosten Inland inkl. 10 %
Summe der Reisediäten Ausland
KM Stand Anfang
KM Stand Ende
Kurskosten Touch für Health:
abzügl. Förderung Bildungskonto Land Q
-905,50
Kurekosten NLP-Practionier WIFI
-1.386,90
Aufwand lt. Aufstellung
Gesamt-Aufwand 2006
Weiters beigelegt war eine Förderungsbestätigung des Landes F vom 23. August 2006 über € 905,60 und vom 21. September 2007 über € 1.386,90, der Kirchenbeitragsbescheid 2006 samt Auftragsbestätigung, eine Bestätigung über Prämienleistungen zu einer Gruppenkrankenversicherung in Höhe von € 1.263,15, ein Werbungskostennachweis des Arbeitgebers von Frau U aus Reisekosten in Höhe von € 5,30, die Leistung einer Betriebsratsumlage an den Arbeitgeber von Frau U in Höhe von € 31,50, sowie eine Bestätigung des Arbeitgebers, dass € 35,39 für Frau U lohnversteuert worden seien, weil der vom Dienstgeber bezahlte Betrag für eine Kollektivunfallversicherung den Freibetrag nach § 3 Z 15 EStG 1988 (Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988) in gleicher Höhe überschritten habe.
Der Einkommensteuerbescheid für Frau U für das 2006, datiert vom 2. November 2007, wich insofern von ihrer Abgabenerklärung ab, als die € 2.989,68 an beantragten Werbungskosten für Aus- beziehungsweise Fortbildung unberücksichtig blieben. Dies wurde damit begründet, dass Werbungskosten, die vom Arbeitgeber nicht automatisch berücksichtigt hätten werden konnten, € 5,30 ausgemacht hätten. Da dieser Betrag den Pauschbetrag für Werbungskosten von € 132,00 nicht überstiegen habe, seien € 132,00 berücksichtigt worden. Beiträge an gesetzlich anerkannte Kirchen und Religionsgemeinschaften könnten höchstens im Ausmaß von € 100,00 als Sonderausgabe berücksichtigt werden (§ 18 Abs. 1 Z 5 EStG 1988). Die Aufwendungen für die NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und Touch for Health Seminare seien nicht abzugsfähig, sondern dem Bereich der privaten Lebensführung zuzuordnen. Derartige Seminare würden vorwiegend der Persönlichkeitsentwicklung dienen. Das dort vermittelte Wissen sei von allgemeiner Natur und ebenso gut im privaten Lebensbereich wie auch im Berufsleben anwendbar.
Gegen diesen Bescheid richtet sich die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG aufgrund der Änderung der Rechtsform durch das Unternehmergesetzbuch [eingetragen im Firmenbuch am 1. Januar 2007] und einer Firmenänderung [eingetragen im Firmenbuch am 11. Januar 2008] datiert vom 28. November 2007, eingelangt am 29. November 2007, in welcher ausgeführt wurde, dass Frau U im Jahre 2006 eine Ausbildung begonnen habe, welche ihr eine gewerbliche Tätigkeit als akademischer Psychosozialer Gesundheitstrainer ermöglichen werde. Das Seminar Touch for Health - Kinesiologie (diagnostisches und therapeutisches Verfahren) sei ein zusätzlicher Baustein dazu, der auf Grund der Vollbeschäftigung bei der G vorgezogen worden sei. Im Jahr 2007 habe Frau U in einem zweiten Schritt die Vollbeschäftigung bei der G vermindert, sodass der Studienlehrgang (550 Einheiten Theorie und 250 Einheiten Praxis) zum akademischen Gesundheitstrainer begonnen habe werden können. Die Ausbildung werde noch etwa drei Jahre in Anspruch nehmen und mindestens bis 2010 dauern. Die Ausbildung im Neurolinguistischem Programmieren benötige Frau U als Mitarbeiterin der G in der Abteilung Marketing und Eventmanagement ebenso wie auch später in Ihrer selbständigen Tätigkeit. Aus diesem Grund habe Frau U die Kosten dieser Ausbildung in der beigelegten korrigierten Einkommensteuererklärung zu gleichen Teilen aufgeteilt. Die Arbeitnehmerveranlagung sei das falsche Instrument für die Steuerberechnung, da es sich bei den Aufwendungen für die Ausbildung zur Gesundheitstrainerin um Vorlaufkosten für die gewerbliche Tätigkeit handle. Gleichzeitig habe Frau U Sonderausgaben in Höhe von € 1.800,00 für die Rückzahlung des Kredites zur Wohnraumschaffung nachgetragen, da diese beim Erstantrag irrtümlich unberücksichtigt geblieben seien. Dementsprechend beantragte die J Buchhaltungs-KEG einen der berichtigten Erklärung entsprechenden Einkommensteuerbescheid für Frau U.
Korrigierte Werbungskosten Jahr 2006:
KM-Geld 0,380
Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
50% Werbungskosten 2006
50% Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
Summe der enthaltenen Vorsteuer
Summe der Reisediäten Inland netto 10%
Betriebskosten Gewerbebetrieb 2006
Reisekosten /Diäten 2006
50% NLP Practitioner, Kurskosten
50% Reisekosten /Diäten 2006
Aufwand Werbungskosten 2006
Reisekosten / Diäten 2006
1.230,49
Die der Berufungsschrift beigelegte Einkommensteuererklärung für das Jahr 2006 weist daher einen Verlust bei den Einkünften aus Gewerbebetrieb von € -1.556,89 aus, welcher sich aus € 962,95 Reisekosten und Fahrtspesen inklusive Kilometergeld und Diäten und zu € 593,94 aus übrigen Betriebsausgaben zusammensetzt. Bei den Werbungskosten zu den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit machte die J Buchhaltungs-KEG für Frau U € 31,50 an Gewerkschafts- und Beiträgen zu Berufungsverbänden und Interessensvertretungen, € 499,24 an Reisekosten und € 736,55 an Fortbildungs- beziehungsweise Ausbildungs- oder Umschulungskosten geltend. Bei den Sonderausgaben ist die mit der Berufungsschrift vorgelegte Einkommensteuerklärung 2006 gegenüber dem ursprünglichen Antrag von Frau U auf Arbeitnehmerveranlagung um Beiträge sowie Rückzahlungen von Darlehen und Zinsen, die zur Schaffung und Errichtung oder Sanierung von Wohnraum geleistet wurden, in Höhe von € 1.800,00 ergänzt.
Diese Berufung war auf dem Geschäftspapier der "J Buchhaltungs-KEG" (nunmehr J Z KG) verfasst. Diese trägt im Kopf den Namen J Buchhaltungs-KEG, die Adresse, Umsatzsteueridentifikationsnummer und den Hinweis "Buchhaltungsgesellschaft". Die Fußzeile nennt die DVR - Nummer, den Gerichtsstand K, zwei Bankverbindungen, die E-Mailadresse F_, und die Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG.
Unterschrieben ist die Berufung von _F_ dem Geschäftsführer der J Buchhaltungs-KEG. Über der Unterschrift wurde der Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG angebracht, welcher neben dem Namen ebenfalls die Adresse und Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG nennt.
Ebenfalls am 29. November 2007 erteilte Frau U Herrn L, beeideter Buchprüfer und Steuerberater, M, N, O die Vollmacht sie in allen steuerlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten gegenüber den zuständigen Behörden und Personen rechtsgültig zu vertreten. Gleichzeitig erteilte Frau U Herrn L auch die Ermächtigung zum Empfang von Schriftstücken der Abgabenbehörde, welche nunmehr ausschließlich an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG, zuzustellen seien.
Im an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichteten Vorhalt datiert vom 15. April 2008 ersuchte das Finanzamt darum "sämtliche Teilnahmebestätigungen" nochmals vorzulegen und bekannt zu geben, ob die von Frau U in Aussicht genommene selbständige Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer statt oder neben Ihrer derzeitigen Tätigkeit als Angestellte ausgeübt werden solle.
Am 30. Mai 2008 wurde eine Kopie der oben beschriebenen Berufung vom 28. November 2007 und Teilnahmebestätigungen zu den oben in den Tabellen genannten Kursen sowie ein Zeugnis des Wirtschaftsförderungsinstitutes der Wirtschaftskammer F und des Dachverbandes für Neuro-Linguistisches Programmieren vom 8. Juli 2007 übermittelt, welches bestätigt, dass Frau U die Ausbildung zum NLP-Practitioner in der Zeit vom 21. September 2006 bis 8. Juli 2007 erfolgreich absolviert habe, nochmals die Mitteilungen des Landes F Kurskosten in Höhe von € 1.132,00 und 1.386,90 fördern zu wollen, ein Zertifikat der Österreichischen Akademie für Kinesiologie und Gesundheit vom 22. April 2006, welches Frau U bestätigt den Kurs Touch for Health Test erfolgreich abgelegt zu haben, sowie Rechnungen über die Kurskosten zu den berufungsgegenständlichen Seminaren vorgelegt.
Weiter beigelegt war die Kopie einer an H, den Ehegatten von Frau U gerichteten Bestätigung der Bank I. In dieser wird dem Ehegatten von Frau U mitgeteilt, dass bei einem mit Zahl genannten Kredit im Jahr 2006 an Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 angefallen seien und kein Kapital getilgt worden sei. Händisch und ohne erkennbaren Autor ist darauf noch ein Pluszeichen mit dem Namen U und der Betrag "1.800,00" angemerkt.
Die Frage des Finanzamtes im Vorhalt vom 15. April 2008, ob Frau U die Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer haupt- oder nebenberuflich ausüben wolle, blieb unbeantwortet.
Mit dem als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid datiert vom 24. Juni 2008, welcher an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichtet war und am 30. Juni 2008 zugestellt wurde, wies das Finanzamt das Berufungsbegehren ab und begründete dies damit, dass gemäß § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988 Werbungskosten auch Aufwendungen für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der vom Steuerpflichtigen ausgeübten oder einer damit verwandten beruflichen Tätigkeit und Aufwendungen für umfassende Umschulungsmaßnahmen, welche auf eine tatsächliche Ausübung eines an deren Berufes abzielen würden, seien. Die Ausbildung zum psychosozialen Gesundheitstrainer vermittle Kenntnisse und Fähigkeiten, welche sowohl für eine Vielzahl von Berufsbildern förderlich seien, als auch den privaten Bereich berühren würden. Aus Ihrem derzeitigen Berufsbild von Frau U, der bürokaufmännische Tätigkeit im Marketing- und Eventmanagementbereich, lasse sich ein Zusammenhang mit der Aus- und Fortbildungsmaßnahme nicht ableiten. Weiters würde eine steuerlich absetzbare umfassende Umschulungsmaßnahmen nur dann vorliegen, wenn damit ein Berufswechsel angestrebt werde. Die Ausbildung für einen Zweitberuf (Nebenbeschäftigung) bewirke keine absetzbaren Aufwendungen im Sinne des § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988. Da ein Nachweis für einen angestrebten Berufswechsel von der bisherigen Haupttätigkeit zu einer anderen Haupttätigkeit nicht erbracht worden sei, sei die Berufung abzuweisen gewesen.
Am 22. Juli 2008 verfasste wieder _F_ im Namen der J Buchhaltungs-KEG für Frau U einen als "Berufung" bezeichneten Schriftsatz. Dieser langte bei der Abgabenbehörde erster Instanz am 24. Juli 2008 ein. Darin wurde vorgebracht, dass die Argumentation der Abgabenbehörde erster Instanz in der angefochtenen Berufungsvorentscheidung die Fachausbildung von Frau U in die Ecke eines Hobbykurses rücke. Es handle sich aber um einen Lehrgang universitären Charakters, bei dem den Absolventen der Berufstitel "Akademischer psychosozialer Gesundheitstrainer" verliehen werde. Das entsprechende Bundesgesetzblatt des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst sei der Berufung beigelegt. Es sei bereits in der Berufung vom 28. November 2007 auf die nicht unbeträchtliche Stundenanzahl sowie die erforderliche Praxisausbildung hingewiesen worden. Gleichzeitig sei bekannt gegeben worden, dass Frau U ihre bisherige Tätigkeit zu Gunsten der neuen Berufswahl und Ausbildung im Jahr 2007 bereits stundenmäßig reduziert habe, da die Ausbildung kein Hobbykurs und auf Grund Ihres Umfangs nebenbei nicht ernsthaft zu bewältigen sei. Das es aufgrund der Verantwortung für eine Familie und den heutigen Fixkosten in der Praxis nicht machbar sei, einen bisher ausgeübten Beruf sofort zur Gänze zu beenden und während der Ausbildung und Umschulung auf jedwedes Einkommen zu verzichten, sei für jedermann klar erkennbar. Dies sei auch nicht der Sinn und Zweck der seinerzeitigen Gesetzesänderung. Es sei doch darum gegangen, die Flexibilität der Arbeitnehmer als Förderung der Wirtschaft zu erhöhen und genau diese Berufswechsel erst möglich zu machen. Die Absetzbarkeit der damit verbundenen Aufwendungen habe dabei eine nicht unerhebliche Rolle gespielt und sei vom Gesetzgeber bewusst als Anreiz zur beruflichen Veränderung gewollt gewesen. Wie aus der Praxis der J Buchhaltungs-KEG erkannt werden könne, liege die Entscheidung, ob solche Aufwendungen absetzbar seien oder nicht beim Sachbearbeiter des Finanzamtes, beziehungsweise werde dieses Thema sehr allgemein und oberflächlich gesehen, selbst von den jeweils örtlich zuständigen Finanzämtern unterschiedlich gehandhabt und wenn irgend möglich eher abgelehnt. In Hinblick auf eine einheitliche gerechte und persönliche Besteuerung sei auf die persönliche Situation des Steuerpflichtigen und dem erkennbaren Wunsch nach ernsthafter Veränderung abzustellen. Auch in anderen Berufen sei es so, dass man beruflich erworbene Kenntnisse im Privatbereich verwenden könne. So sei es zum Beispiel einem Steuerexperten auch möglich, seine private Steuererklärung professionell abzugeben. Deshalb werde jedoch die berufliche Tätigkeit keinesfalls automatisch zum Hobbybetrieb und steuerlich irrelevant. In zwei weiteren Punkten sei die Berufung überhaupt ignoriert und offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen oder übersehen worden. Es seien Werbungskosten nicht anerkannt worden, welche zu 50 % der bisherigen unselbständigen Tätigkeit zugeordnet worden seien, da diese auch dort angefallen seien und bereits verwendet würden. Weiter seien im Zuge der Berufung nachgetragene Sonderausgaben nicht registriert worden. Diese allein hätten schon zu einer zumindest teilweisen Stattgabe der Berufung führen müssen. Es werde beantragt der Berufung im Sinne der Berufungsschrift vom 28. Januar 2007 stattzugeben und dem Erlassen einer stattgebenden zweiten Berufungsvorentscheidung durch die Abgabenbehörde erster Instanz zugestimmt. Sollte dies nicht möglich sein, "teilen wir mit, dass wir in Ausnützung der zweiten Instanz einer Vorlage an den UFS mit gleichzeitigem Antrag der Inanspruchnahme des erweiterten Kreises (Zuziehung von Laienrichtern) zustimmen".
Auch dieses Schriftstück war auf dem oben beschrieben Firmenpapier der J Buchhaltungs-KEG geschrieben und mit Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG über der Unterschrift von _F_ versehen.
Im Schreiben vom 28. März 2010 wurde Frau U von der Abgabenbehörde zweiter Instanz vorgehalten, dass nach den Einträgen in der Datenbank der Finanzverwaltung 2007 bis 2009 keine Einkommensteuererklärungen, wie bei den bekannt gegebenen Einkünften aus Gewerbebetrieb notwendig, abgegeben worden seien. Dass Frau U ihre beabsichtigte gewerbliche Tätigkeit aufgegeben habe, hätte sie aber im Berufungsverfahren nicht mitgeteilt. Frau U wurde aufgefordert, allenfalls die Gewinnermittlungen für die Einkünfte aus Gewerbebetrieb und jedenfalls die Einnahmen- und Ausgabenrechnungen für Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit für die Jahre 2007 bis 2010 und Bestätigungen über die seit Ende 2006 besuchten Veranstaltungen für die Ausbildung zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer vorzulegen, sowie ihren Ausbildungsweg darzustellen und bekannt zu geben, wann Sie diese Ausbildung (Umschulung) voraussichtlich abgeschlossen haben werde. Weiter wurde Frau U danach gefragt, ob sie die Absicht habe, den Beruf des akademischen Psychosozialen nichtselbständig oder unabhängig gewerblich auszuüben und auf welche Weise sie die bisher erworbenen Kenntnisse bei Ihrer nichtselbständigen Tätigkeit als kaufmännische Angestellte der P Q. AG anwenden habe können, beziehungsweise wie dies dort Ihr berufliches Fortkommen fördere und in unmittelbarem Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit stehe, sowie auf welche Weise das Seminar Touch for Health in Ihrem Ausbildungsplan zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer integriert sei, obwohl der übliche Ausbildungsweg einen solchen Kurs nicht vorsehe oder welchem anderem Zweck er andernfalls diene. Gleiches gelte für den Erwerb des NLP-Practioners. Auch dieser sei im normalen Curriculum für Ihren Ausbildungsgang nicht vorgesehen. Um wie viel (in Wochenstunden) habe Frau U ihre nichtselbständige Berufstätigkeit ab welchem Zeitpunkt eingeschränkt und habe dies (auch) der Betreuung Ihrer damals 14 Jahre alten Tochter gedient, wurde Frau U ebenfalls gefragt. Weiters wurde Frau U darauf hingewiesen, dass sie nunmehr auch Sonderausgaben für die Rückzahlung eines Kredites zur Wohnraumschaffung in Höhe von € 1.800,00 begehre. Die dafür vorgelegte Bestätigung der Bank I sei an Ihren Ehemann gerichtet und werde dort eine Summe von Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 genannt. Davon seien, soweit ersichtlich, bei ihrem Ehemann bereits antragsgemäß € 2.920,00 als Sonderausgaben mit dem Einkommensteuerbescheid 2006 vom 10. August 2007 anerkannt worden: Es stelle sich daher die Frage, wie der nun von Frau U erklärte Betrag von € 1.800,00 zustande komme und aus welchem Grund diese Sonderausgaben Frau U zuzurechnen seien.
Nach einem erfolglos versuchten Telefongespräch vom 4. April 2010 (zum Inhalt siehe den Aktenvermerk vom gleichen Datum), übermittelte _F_ im Namen der J Z KG am 9. April 2010 folgendes E-Mail:
"Unsere Recherchen im Finanzamt K haben ergeben:
Sie haben seit Übermittlung der Daten an Sie - durch das Finanzamt K - keinerlei Rücksprache mit dem Stammfinanzamt gehalten.
So ist es auch erklärlich, daß Sie von den von unserer Klientin ordnungsgemäß und nachweislich abgegebenen Einkommenssteuererklärung 2007 und dem Begleitschreiben und den übermittlelten Belegen dazu, sowie von der Übermittlung der Steuererklärung 2008 nichts wissen.
Wir haben Ihnen Ihre Arbeit insoweit jetzt abgenommen, daß wir Ihre Kollegen in K nunmehr nochmals gebeten haben, Ihnen die übermittelten Unterlagen umgehend zukommen zu lassen. Dies zu klären dauerte genau 15 Minuten.
Da 2008 am 21.9.2009 elektronisch abgegeben wurde, können wir Ihnen die dazugehörigen Detailunterlagen auf Wunsch gerne ebenfalls zukommen lassen. Die Steuererklärung des Jahres 2007 wurde bereits am 13. Oktober 2008 in Papierform - samt Unterlagen und Begleitschreiben abgegeben. In diesem wurde das Finanzamt K bereits erstmalig ersucht, die Unterlagen umgehend an Sie weiterzuleiten.
Die Klientin ist seit 29. November 2007 steuerlich vertreten. Die vorgelegte Vollmacht müsste Ihnen vorliegen.
Es kommt daher die Quotenregelung zum Tragen. Es liegen daher auch keine wie immer gearteten Fristversäumnisse unserer Klientin vor.
Die Steuererklärung 2009 ist daher weder außerhalb einer Frist, noch vergessen worden.
Eine Einnahmen Ausgabenrechnung für 2010 wäre, wenn überhaupt nur für 2 Monate möglich.
Die Anschuldigungen und völlig haltlosen Vorwürfe und Unterstellungen an unsere Klientin sind damit beweisbar vom Tisch.
Viele Ihrer Fragen müssten sich mit den an Sie gesandten Unterlagen von selbst erledigen. Allfällige Restfragen werden wir selbstverständlich gerne beantworten. Wir ersuchen diesbezüglich um Abstimmung - wenn geht per Mail.
Mit der Bitte um Kenntnisnahme zeichnet
Am 20. April übermittelte die J KG die Abgabenerklärungen 2007 und 2008 der U samt Beilagen. Diese sind von der J KG verfasst und wurden von dieser dem Finanzamt vorgelegt.
Wie _F_ für die J Z KG in der E-Mail vom 9. April 2010 mitgeteilt hat, war Frau U vor dem 29. November 2007 steuerlich nicht vertreten.
Für die Richtigkeit dieses Vorbringens spricht, dass Frau U ihre Steuererklärung 2006 selbst elektronisch übermittelt und den Vorhalt vom 15. April 2008 ohne die Hilfe eines rechtsfreundlichen Vertreters beantwortet hat. Auch in der Datenbank der Finanzverwaltung und den Steuerakten findet sich kein Hinweis auf eine steuerliche Vertretung von Frau U vor dem 29. November 2007.
Die einzige Vollmacht die sich findet, ist die oben beschriebene vom 29. November 2007, welche auf L lautet. L ist, wie schon erwähnt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und besitzt, beziehungsweise besaß, nach dem Treuhänderverzeichnis der Kammer der Wirtschaftstreuhänder und deren telefonischer Auskunft am 22. April 2010 nur in O eine Niederlassung.
Das gegenständliche erste Berufungsschreiben vom 28. November 2007 ist jedoch nicht von L, sondern einen Tag bevor dieser bevollmächtigt wurde, von der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) verfasst worden.
Wie oben dargestellt, gibt es sowohl in der Berufung vom 28. November 2007 als auch für den ebenfalls als Berufung bezeichneten Schriftsatz vom 24. Juli 2008 keinen Hinweis darauf, dass diese von oder im Namen des (späteren) steuerlichen Vertreters L verfasst worden sind. Beide Schriftstücke wurden ausschließlich und allein von _F_ für die J Buchhaltungs-KEG erstellt.
Anteilseigner der J Z KG sind _F_ als Geschäftsführer und Komplementär und L als Kommanditist (Haftsumme ATS 10.000,00 - € 726,73). Die J Z KG hat ihre Niederlassung in B. Nach dem Treuhänderverzeichnis und der telefonischen Auskunft vom 22. April 2010 der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (siehe Aktenvermerk vom 22. April 2010) besitzt sie wie ihr Geschäftsführer die Befähigungen eines selbständigen Buchhalters und des Bilanzbuchhalters. Über die Befähigungen ihres Kommanditisten (Wirtschaftsprüfer und Steuerberater) verfügt sie nicht.
Die Befugnisse der selbständigen Buchhalter und der Bilanzbuchhalter sind in Ergänzung zu § 83 BAO, welcher in der für 2007 geltenden Fassung BGBl. Nr. 151/1980 nur die Vertretung durch natürliche Personen behandelte, im BibuG (Bilanzbuchhaltungsgesetz BGBl. Nr. 161/2006) geregelt.
Nach § 3 Abs. 1 und 2 BibuG sind selbständige Buchhalter dazu berechtigt, eine pagatorische und kalkulatorische Buchhaltung zu erstellen, sowie ihre Kunden in diesem Zusammenhang zu beraten, sowie die gewerberechtlich dazu notwendigen Tätigkeiten (§ 32 Gewerbeordnung 1994, BGBl. Nr. 194/1994). Vertretungsrechte wie dem Bilanzbuchhalter sind dem selbständigen Buchhalter nicht eingeräumt.
Der Bilanzbuchhalter ist nach § 2 Abs. 1 und 2 BibuG neben seiner buchhaltenden und beratenden Tätigkeit auch zur Vertretung in Abgaben- und Abgabenstrafverfahren für Bundes-, Landes- und Gemeindeabgaben, ausgenommen die Vertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes, den Unabhängigen Verwaltungssenaten, dem Unabhängigen Finanzsenat und dem Verwaltungsgerichtshof (Z 3 leg. cit.) befugt.
Die Vertretung im Rahmen eines Rechtsmittelverfahrens bei den Finanzämtern (Abgabenbehörden des Bundes) und dem Unabhängigen Finanzsenat ist daher für Bilanzbuchhalter mit Ausnahme in Angelegenheiten der Umsatzsteuervoranmeldungen (Z 5 leg. cit.) jedenfalls ausgeschlossen.
Es ist daher der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) jedenfalls unmöglich ihre Kunden in einem Rechtsmittelverfahren betreffend die Einkommensteuer zu vertreten.
Die J Buchhaltungs-KEG hat jedoch die oben im Detail beschriebene Berufung vom 28. November 2007 gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U eingebracht.
Es ist daher zu untersuchen, welche Rechtsfolge es hat, wenn jemand, der wie die J Buchhaltungs-KEG nicht steuerlicher Vertreter eines Steuerpflichtigen ist (siehe E-Mail vom 9. April 2010) und auch aufgrund eines gesetzlichen Gebotes (§ 3 Abs. 1 Z 3 BibiG) niemals Vertreter dieses Steuerpflichtigen in einem Rechtsmittelverfahren beim Finanzamt oder beim Unabhängigen Finanzsenat sein kann, eine Berufung gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 dieses Steuerpflichtigen einbringt.
Nach § 84 Abs. 1 BAO hat die Abgabenbehörde solche Personen als Bevollmächtigte (mit Bescheid) abzulehnen, welche die Vertretung anderer geschäftsmäßig, wenn auch unentgeltlich betreiben, ohne dazu befugt zu sein. Erst nach der Ablehnung gesetzte Verfahrenshandlungen sind ohne jede abgabenrechtliche Wirkung (§ 84 Abs. 2 BAO).
Die J Buchhaltungs-KEG wurde in diesem Verfahren vom Finanzamt bisher nicht als Parteienvertreter abgelehnt, obwohl sie sie geschäftsmäßig handelt und jedenfalls nicht zur Parteienvertretung vor Abgabenbehörden des Bundes befugt ist (§ 3 BibuG siehe oben mit Ausnahme von Umsatzvoranmeldungen).
Dies führt dazu, dass die Berufung vom 28. November 2007 (ebenso wie jene vom 24. Juli 2008) an sich rechtlich existent geworden ist, jedoch ist nun zu beurteilen, wie sich die Tatsache auswirkt, dass diese Berufung verfasst wurde, ohne dass die J Buchhaltungs-KEG steuerlicher Vertreter von Frau U war oder wurde.
Entsprechend § 85 Abs. 2 BAO berechtigen Mängel von Eingaben (Formgebrechen, inhaltliche Mängel, Fehlen einer Unterschrift) die Abgabenbehörde nicht zur Zurückweisung. Vielmehr ist dem Einschreiter die Behebung dieser Mängel mit dem Hinweis aufzutragen, dass die Eingabe nach fruchtlosem Ablauf einer gleichzeitig zu bestimmenden Frist als zurückgenommen gilt.
Auch dem Unabhängigen Finanzsenat als Abgabenbehörde zweiter Instanz ist es gemäß § 279 Abs. 1 BAO ("Im Berufungsverfahren habe die Abgabenbehörden zweiter Instanz die Obliegenheiten und Befugnisse, die den Abgabenbehörden erster Instanz auferlegt und eingeräumt sind.") möglich einen derartigen Mängelbehebungsauftrag zu erlassen. Werden die Mängel rechtzeitig behoben, gilt die Eingabe als ursprünglich richtig eingebracht.
Dies gilt auch für eine fehlende Vollmacht (wie bei der J Z KG). An sich kann dies nach § 85 Abs. 4 BAO unter sinngemäßer Anwendung des § 85 Abs. 2 BAO geheilt werden.
Dies setzt allerdings voraus, dass es sich beim Mangel der Berufung um einen behebbaren handelt. Ein Mangel, welcher aus rechtlich zwingenden Gründen in beliebiger Frist nicht behoben werden kann, ist einer Mängelbehebung nicht zugänglich (siehe auch Ritz, BAO3, § 85 Tz 15 und die dort zitierten Fundstellen).
Der J Buchhaltungs-KEG kann Frau U nach den §§ 2 und § 3 BibuG (siehe oben) niemals eine rechtsgültige Vollmacht zur Vertretung in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes und dem Unabhängigen Finanzsenat erteilen.
Da sich § 85 Abs. 2 BAO ausdrücklich auf den Einschreiter, als jenem der das fragliche Schriftstück verfasst hat, bezieht und dieser aufgefordert werden soll den Mangel zu beheben, ist es auch nicht möglich, in einem Mängelbehebungsverfahren den Einschreiter auszutauschen und durch jemanden zu ersetzen, dem rechtsgültig eine Vollmacht erteilt werden kann.
Die Tatsache, dass die J Z KG nicht bevollmächtigt war die Berufungen vom 28. November 2007 und 24. Juli 2008 für Frau U einzubringen und auch nicht dazu bevollmächtigt werden kann, ist daher nicht in einem Mängelbehebungsverfahren nach § 85 Abs. 2 BAO korrigierbar.
§ 273 Abs. 1 lit. a BAO sieht vor, dass eine Berufung unter anderem dann zurückzuweisen ist, wenn diese nicht zulässig ist.
Zum Einbringen einer Berufung ist jeder befugt, an den der den Gegenstand der Anfechtung bildende Bescheid ergangen ist (§ 246 Abs. 1 BAO). Der Einkommensteuerbescheid 2006 vom 2. November 2006 von Frau U ist an diese gerichtet und ihr persönlich zugestellt worden. Die J Z KG (damals J Buchhaltungs-KEG) könnte daher zulässigerweise nur im Namen von Frau U eine Berufung gegen diesen Bescheid eingebracht haben. Dies ist der J Z KG aber wie oben gezeigt nach den §§ 2 und 3 BibuG verwehrt und wurde die J Z KG auch von Frau U nicht dazu ermächtigt.
Das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) ist aber mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und eine solche Berufung ist wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Durch die spruchgemäße Zurückweisung der Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist diese weggefallen und entbehrt dadurch die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 einer zugrunde liegenden Berufung.
Nach § 276 Abs. 1 BAO ist kann die Abgabenbehörde erster Instanz dann eine Berufungsvorentscheidung erlassen, wenn eine Berufung weder zurückzuweisen oder gegenstandslos zu erklären ist.
Die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist, wie gezeigt, spruchgemäß zurückzuweisen gewesen und die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 daher ohne Rechtsgrundlage ergangen. Dies macht die Berufungsvorentscheidung zu einem zweiten Sachbescheid hinsichtlich der Einkommensteuer 2006 der U der zwar inhaltlich vollständig auf den ursprünglichen Sachbescheid vom 2. November 2007 verweist, aber doch ohne gültigen Verfahrenstitel des siebten Abschnittes der BAO in die Rechtskraft des ursprünglichen Einkommensteuerbescheides 2006 eingreift.
Hätte daher U (selbst oder durch einen bevollmächtigten Vertreter, der im Rechtsmittelverfahren die Vertretung übernehmen kann) ein Rechtsmittel, nämlich Berufung, gegen diesen neuen Sachbescheid vom 24. Juni 2008 für die Einkommensteuer 2006 erhoben, wäre dieser gemäß § 289 Abs. 1 BAO aufzuheben gewesen (siehe Ritz, aaO., § 289 Tz 34 und das dort zitierte Erkenntnis VwGH 27.2.2003, 99/15/0126). Dies hat Frau U aber nicht getan.
Es ist daher die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juli 2008 als zweiter inhaltlich gleicher Sachbescheid für die Einkommensteuer 2006 rechtskräftig geworden und hat damit nachträglich die Einkommensteuer 2006 vom 2. November 2007 aus dem Rechtsbestand gedrängt.
Allerdings hat auch hier die J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) für U das nun richtigerweise als Berufung bezeichnete Schreiben vom 24. Juli 2008 verfasst, in welchem sie unter anderem die Vorlage an die Abgabenbehörde zweiter Instanz beantragt, ohne steuerlicher Vertreter der U gewesen zu sein und ohne dass die J Buchhaltungs-KEG überhaupt in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes U hätte vertreten können.
Wie schon oben ausgeführt, ist aber das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und auch die Berufung gegen den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten an U gerichteten Einkommensteuerbescheid 2006 vom 24. Juli 2008 wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Linz, am 11. Mai 2010
Findok-Nr: 47143.1, aufgenommen am: 14.07.2010 08:54:54, zuletzt geändert am: 19.07.2010, Dokument-ID: 13896a5b-1e52-4528-8522-681ca3e21ba6, Segment-ID: 52c5cf40-047c-4229-b1c8-202285e5a3ee | Anspruch aus § 7 StVG - Schuldrecht Besonderer Teil 3
II. Anspruch aus § 7 StVG
a) Haltereigenschaft
c) Geschützter Personenkreis und Ausnahmen (§ 8 StVG)
d) Verursachung „bei dem Betrieb“
e) Kein Ausschluss nach § 7 Abs. 2 StVG
f) Schaden und Ersatz
Schuldrecht Besonderer Teil 3 - Anspruch aus § 7 StVG
Kursangebot | Grundkurs Schuldrecht BT III | Anspruch aus § 7 StVG
Anspruch aus § 7 StVG
Video: Anspruch aus § 7 StVG
Wie prüft man: Anspruch aus S_338/Abschn_II/§_7/Abs_1§ 7 Abs. 1 StVG
Ausnahmen nach § 8 StVG Rn. 718
Der § 7 StVG ist in gewisser Weise der Prototyp des Gefährdungshaftungstatbestandes. Autofahren ist gefährlich und deshalb soll der Geschädigte vom Halter Schadenersatz erhalten, wenn beim Betrieb eines Autos ein Schaden an bestimmten Rechtsgütern entsteht. Der Einwand, Halter und Fahrer treffe am Unfall keine Schuld, greift nicht und schließt die Haftung des Halters grundsätzlich nicht aus.
Die Umstände des Unfalls können nur ausnahmsweise in besonderen Einzelfällen über §§ 7 Abs. 2, 17 Abs. 3 StVG zu einem Haftungsausschluss führen.Allerdings ist diese Haftung summenmäßig nach oben begrenzt.
Der oben Rn. 701 angesprochene § 18 erweitert diese Halterhaftung auf den Fahrer. Dieser aber haftet allerdings aus vermutetem Verschulden, kann sich also exkulpieren.
Verpflichtet nach § 7 StVG ist der Halter eines Kraftfahrzeuges.
Definition: Halter
Halter ist, wer das Fahrzeug zur Unfallzeit für eigene Rechnung in Gebrauch hat und diejenige Verfügungsgewalt darüber besitzt, die ein solcher Gebrauch voraussetzt. Eigentum ist hierzu nicht erforderlich, es genügt vielmehr die tatsächliche Verfügungsgewalt.
Buck-Heeb Besonderes Schuldrecht 2 Rn. 304.
Damit ist Halter z.B. regelmäßig der Leasingnehmer, obwohl das Fahrzeug dem Leasinggeber gehört. Anders ist es beim typischen Mietwagen, der nur für eine kurze Zeit dem Mieter überlassen wird. Hier wird der Mieter nicht zum Halter. Dies bleibt der Vermieter.
Wie bei der Haftung nach § 833 ist auch bei der Haftung nach § 7 StVG das Leben, die Gesundheit und das Eigentum an Sachen geschützt. Das Vermögen an sich ist also auch im Bereich des § 7 StVG nicht geschützt.
A verursacht mit seinem Fahrzeug einen schweren Unfall, weswegen die betreffende Autobahn mehrere Stunden gesperrt werden musste. D, der im Stau festsitzt verpasst deswegen einen wichtigen Termin und muss finanzielle Einbußen hinnehmen. Da D keine Schäden in den in § 7 StVG genannten Rechtsgütern erlitten hat, haftet A nicht für die bloßen Vermögensschäden, die der D erlitten hat.
Grundsätzlich ist jeder anspruchsberechtigt, der (bei sonst im Übrigen gegebenen Voraussetzungen) beim Betrieb eines Kraftfahrzeuges einen Schaden an den genannten Rechtsgütern erleidet. Lediglich der Fahrer selbst ist nicht anspruchsberechtigt, § 8 Nr. 2 StVG. Das hat zur Folge, dass der Fahrer gegen den Halter nicht nach § 7 Abs. 1 vorgehen kann.
Weiter findet nach § 8 Nr. 1 eine Haftung aus § 7 Abs. 1 nicht statt, wenn das Fahrzeug bauartbedingt nicht schneller als 20 km/h fahren kann.
Schäden, die an Sachen entstehen, die im Fahrzeug (oder dessen Anhänger) befördert werden, sind ebenfalls vom Schutz des § 7 ausgenommen, es sei denn, eine beförderte Person führt die Sache mit sich oder trägt sie, § 8 Nr. 3 StVG.
Der Schaden muss bei dem Betrieb des Fahrzeuges entstanden sein. Früher verstand die Rechtsprechung den Betrieb maschinentechnisch und verlangte, dass der Motor laufen musste. Dann wäre eine Haftung nach § 7 StVG nicht gegeben, wenn z.B. durch ein im öffentlichen Verkehrsraum parkendes Fahrzeug ein Schaden entsteht.
Diese Rechtsprechung wurde aufgegeben und durch die verkehrstechnische Auffassung ersetzt, wonach ein Betrieb auch dann zu bejahen ist, wenn das Fahrzeug (auch ohne Motorkraft) im öffentlichen Verkehrsraum bewegt wird oder kurz anhält.
Wie bei der Haftung für Tiere muss auch bei der Haftung nach § 7 StVG sich die spezifische Betriebsgefahr eines Fahrzeuges verwirklicht haben. Hierbei genügt, dass das Schadensgeschehen durch das Kfz mitgeprägt worden ist, und noch einen Bezug zu seinem Einsatz als Transportmittel im öffentlichen Verkehrsraum aufweist.
Die Rechtsprechung neigt dazu, den Begriff „bei dem Betrieb“ sehr weit auszulegen.
Während früher (§ 7 Abs. 2 StVG alte Fassung) ein Anspruch ausgeschlossen war, wenn der Unfall ein unabwendbares Ereignis gewesen war, kann sich der Halter nur noch darauf berufen, dass der Unfall durch höhere Gewalt verursacht wurde. Dazu müssen drei Voraussetzungen kumulativ vorliegen:
Ein Unfall ist auf höhere Gewalt zurückzuführen, wenn er auf einem betriebsfremden, von außen durch elementare Naturkräfte oder durch Handlungen dritter Personen herbeigeführten Ereignis beruht, das nach menschlicher Einsicht und Erfahrung unvorhersehbar war, mit wirtschaftlich erträglichen Mitteln auch durch äußerste Sorgfalt nicht verhütet oder unschädlich gemacht werden konnte und auch nicht wegen seiner Häufigkeit in Kauf zu nehmen ist.
Es fällt in der Tat schwer, ein Beispiel zu finden, bei denen man sich erfolgreich auf die höhere Gewalt berufen kann. Vermutlich bleibt es bei Sabotageakten (jemand manipuliert in Tötungsabsicht die Bremsen und deswegen kommt es zu einem Unfall) oder Folgen elementarer Naturereignisse.
Grundsätzlich gelten auch hier die §§ 249 ff. Sie werden jedoch durch einige Vorschriften im StVG modifiziert.
Wichtig sind die Haftungshöchstgrenzen in den §§ 12 und 12a StVG sowie die (ausdrücklich angeordnete) Berücksichtigung eines Mitverschuldens in § 9 StVG. Dieses Mitverschulden ist untechnisch zu verstehen. Auch die vom Fahrzeug des Anspruchsgegners ausgehende Betriebsgefahr wird als Mitverschulden über § 9 StVG angesehen.
Die Haftung aus § 7 I StVG
gilt auch bei Schäden aus dem Betrieb von Wohnwagen.
gilt auch bei Schäden aus dem Betrieb von Straßenbahnen.
trifft grundsätzlich den Eigentümer eines Kraftfahrzeuges.
trifft grundsätzlich den Halter eines Kfz.
3.Verursachung
Ausnahmen nach § 8 StVG
Halter i.S.d. § 7 StVG ist, wer das Fahrzeug bei Zulassungzum Unfallzeitpunkt für eigene Rechnungfremde Rechnung in Gebrauch hat und das Eigentum inne hatdiejenige Verfügungsgewalt darüber besitzt, die ein solcher Gebrauch voraussetzt. Eigentum ist hierzu nicht erforderlich, es genügt vielmehr die tatsächliche Verfügungsgewalt. | de |
q-de-775 | Welche Befugnisse hat die Parteienvertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes gemäß § 3 BibuG? | Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht - Findok Internet
Berufungsentscheidung - Steuer (Senat) des UFSL vom 11.05.2010, RV/1092-L/08
Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht
RV/0618-L/10
RV/1092-L/08-RS1 Permalink
Schreitet eine KEG, welche die berufsrechtlichen Befugnisse eines Bilanzbuchalters besitzt, für eine dritte Person durch das Verfassen von Berufungen gegen Einkommensteuerbescheide ein, sind diese mangels
Aktivlegitimation insbesonders dann zurückzuweisen, wenn die KEG erklärt, von der dritten Person nicht (sondern erst später ein Steuerberater) bevollmächtigt worden zu sein.
§ 3 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
§ 2 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
Zurückweisung, Vollmacht, Vertretung, berufsrechtlich, zulässig, Mängelbehebungsauftrag, Unzulässigkeit, Berufung
Der Unabhängige Finanzsenat über die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 28. November 2007 betreffend den Bescheid des Finanzamtes K vom 2. November 2007 für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B , V, und die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid des Finanzamtes K vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B, V nach der am 6. Mai 2010 durchgeführten Berufungsverhandlung entschieden:
Die Berufung der J Z KG für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U wird als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Ebenso wird auch die Berufung der J Z KG vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Nachdem Frau U ihren Antrag auf Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2006 am 27. September 2007 elektronisch persönlich eingebracht hatte, ersuchte das Finanzamt mit Vorhalt datiert vom 4. Oktober 2007 von Frau U die beantragten Aufwendungen durch Belege nachzuweisen und eine detaillierte Aufstellung der Aus- und Fortbildungskosten beizubringen.
Dieser Aufforderung folgte Frau U mit E-Mail vom 8. Oktober 2007, welche von ihrer persönlichen E-Mail Adresse gesendet worden war und legte unter anderem folgende Aufstellung vor:
Werbungskosten Jahr 2006:
Wegstrecke von nach
Zweck der Reise oder Tätigkeit
KM-Geld 0,376
Anzahl 12tel
Tagsatz/ Stunde
03.3.2006
04.3.2006
07.3.2006
Touch für Health
04.4.2006
Touch tor Health
PröfungTfH
Peergroup D
Peergroup E
12,11.2006
Summe der KM
Summe des KM-Geldes
Summe der Reisezwölftel Inland
Summe der Reisekosten Inland inkl. 10 %
Summe der Reisediäten Ausland
KM Stand Anfang
KM Stand Ende
Kurskosten Touch für Health:
abzügl. Förderung Bildungskonto Land Q
-905,50
Kurekosten NLP-Practionier WIFI
-1.386,90
Aufwand lt. Aufstellung
Gesamt-Aufwand 2006
Weiters beigelegt war eine Förderungsbestätigung des Landes F vom 23. August 2006 über € 905,60 und vom 21. September 2007 über € 1.386,90, der Kirchenbeitragsbescheid 2006 samt Auftragsbestätigung, eine Bestätigung über Prämienleistungen zu einer Gruppenkrankenversicherung in Höhe von € 1.263,15, ein Werbungskostennachweis des Arbeitgebers von Frau U aus Reisekosten in Höhe von € 5,30, die Leistung einer Betriebsratsumlage an den Arbeitgeber von Frau U in Höhe von € 31,50, sowie eine Bestätigung des Arbeitgebers, dass € 35,39 für Frau U lohnversteuert worden seien, weil der vom Dienstgeber bezahlte Betrag für eine Kollektivunfallversicherung den Freibetrag nach § 3 Z 15 EStG 1988 (Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988) in gleicher Höhe überschritten habe.
Der Einkommensteuerbescheid für Frau U für das 2006, datiert vom 2. November 2007, wich insofern von ihrer Abgabenerklärung ab, als die € 2.989,68 an beantragten Werbungskosten für Aus- beziehungsweise Fortbildung unberücksichtig blieben. Dies wurde damit begründet, dass Werbungskosten, die vom Arbeitgeber nicht automatisch berücksichtigt hätten werden konnten, € 5,30 ausgemacht hätten. Da dieser Betrag den Pauschbetrag für Werbungskosten von € 132,00 nicht überstiegen habe, seien € 132,00 berücksichtigt worden. Beiträge an gesetzlich anerkannte Kirchen und Religionsgemeinschaften könnten höchstens im Ausmaß von € 100,00 als Sonderausgabe berücksichtigt werden (§ 18 Abs. 1 Z 5 EStG 1988). Die Aufwendungen für die NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und Touch for Health Seminare seien nicht abzugsfähig, sondern dem Bereich der privaten Lebensführung zuzuordnen. Derartige Seminare würden vorwiegend der Persönlichkeitsentwicklung dienen. Das dort vermittelte Wissen sei von allgemeiner Natur und ebenso gut im privaten Lebensbereich wie auch im Berufsleben anwendbar.
Gegen diesen Bescheid richtet sich die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG aufgrund der Änderung der Rechtsform durch das Unternehmergesetzbuch [eingetragen im Firmenbuch am 1. Januar 2007] und einer Firmenänderung [eingetragen im Firmenbuch am 11. Januar 2008] datiert vom 28. November 2007, eingelangt am 29. November 2007, in welcher ausgeführt wurde, dass Frau U im Jahre 2006 eine Ausbildung begonnen habe, welche ihr eine gewerbliche Tätigkeit als akademischer Psychosozialer Gesundheitstrainer ermöglichen werde. Das Seminar Touch for Health - Kinesiologie (diagnostisches und therapeutisches Verfahren) sei ein zusätzlicher Baustein dazu, der auf Grund der Vollbeschäftigung bei der G vorgezogen worden sei. Im Jahr 2007 habe Frau U in einem zweiten Schritt die Vollbeschäftigung bei der G vermindert, sodass der Studienlehrgang (550 Einheiten Theorie und 250 Einheiten Praxis) zum akademischen Gesundheitstrainer begonnen habe werden können. Die Ausbildung werde noch etwa drei Jahre in Anspruch nehmen und mindestens bis 2010 dauern. Die Ausbildung im Neurolinguistischem Programmieren benötige Frau U als Mitarbeiterin der G in der Abteilung Marketing und Eventmanagement ebenso wie auch später in Ihrer selbständigen Tätigkeit. Aus diesem Grund habe Frau U die Kosten dieser Ausbildung in der beigelegten korrigierten Einkommensteuererklärung zu gleichen Teilen aufgeteilt. Die Arbeitnehmerveranlagung sei das falsche Instrument für die Steuerberechnung, da es sich bei den Aufwendungen für die Ausbildung zur Gesundheitstrainerin um Vorlaufkosten für die gewerbliche Tätigkeit handle. Gleichzeitig habe Frau U Sonderausgaben in Höhe von € 1.800,00 für die Rückzahlung des Kredites zur Wohnraumschaffung nachgetragen, da diese beim Erstantrag irrtümlich unberücksichtigt geblieben seien. Dementsprechend beantragte die J Buchhaltungs-KEG einen der berichtigten Erklärung entsprechenden Einkommensteuerbescheid für Frau U.
Korrigierte Werbungskosten Jahr 2006:
KM-Geld 0,380
Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
50% Werbungskosten 2006
50% Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
Summe der enthaltenen Vorsteuer
Summe der Reisediäten Inland netto 10%
Betriebskosten Gewerbebetrieb 2006
Reisekosten /Diäten 2006
50% NLP Practitioner, Kurskosten
50% Reisekosten /Diäten 2006
Aufwand Werbungskosten 2006
Reisekosten / Diäten 2006
1.230,49
Die der Berufungsschrift beigelegte Einkommensteuererklärung für das Jahr 2006 weist daher einen Verlust bei den Einkünften aus Gewerbebetrieb von € -1.556,89 aus, welcher sich aus € 962,95 Reisekosten und Fahrtspesen inklusive Kilometergeld und Diäten und zu € 593,94 aus übrigen Betriebsausgaben zusammensetzt. Bei den Werbungskosten zu den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit machte die J Buchhaltungs-KEG für Frau U € 31,50 an Gewerkschafts- und Beiträgen zu Berufungsverbänden und Interessensvertretungen, € 499,24 an Reisekosten und € 736,55 an Fortbildungs- beziehungsweise Ausbildungs- oder Umschulungskosten geltend. Bei den Sonderausgaben ist die mit der Berufungsschrift vorgelegte Einkommensteuerklärung 2006 gegenüber dem ursprünglichen Antrag von Frau U auf Arbeitnehmerveranlagung um Beiträge sowie Rückzahlungen von Darlehen und Zinsen, die zur Schaffung und Errichtung oder Sanierung von Wohnraum geleistet wurden, in Höhe von € 1.800,00 ergänzt.
Diese Berufung war auf dem Geschäftspapier der "J Buchhaltungs-KEG" (nunmehr J Z KG) verfasst. Diese trägt im Kopf den Namen J Buchhaltungs-KEG, die Adresse, Umsatzsteueridentifikationsnummer und den Hinweis "Buchhaltungsgesellschaft". Die Fußzeile nennt die DVR - Nummer, den Gerichtsstand K, zwei Bankverbindungen, die E-Mailadresse F_, und die Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG.
Unterschrieben ist die Berufung von _F_ dem Geschäftsführer der J Buchhaltungs-KEG. Über der Unterschrift wurde der Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG angebracht, welcher neben dem Namen ebenfalls die Adresse und Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG nennt.
Ebenfalls am 29. November 2007 erteilte Frau U Herrn L, beeideter Buchprüfer und Steuerberater, M, N, O die Vollmacht sie in allen steuerlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten gegenüber den zuständigen Behörden und Personen rechtsgültig zu vertreten. Gleichzeitig erteilte Frau U Herrn L auch die Ermächtigung zum Empfang von Schriftstücken der Abgabenbehörde, welche nunmehr ausschließlich an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG, zuzustellen seien.
Im an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichteten Vorhalt datiert vom 15. April 2008 ersuchte das Finanzamt darum "sämtliche Teilnahmebestätigungen" nochmals vorzulegen und bekannt zu geben, ob die von Frau U in Aussicht genommene selbständige Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer statt oder neben Ihrer derzeitigen Tätigkeit als Angestellte ausgeübt werden solle.
Am 30. Mai 2008 wurde eine Kopie der oben beschriebenen Berufung vom 28. November 2007 und Teilnahmebestätigungen zu den oben in den Tabellen genannten Kursen sowie ein Zeugnis des Wirtschaftsförderungsinstitutes der Wirtschaftskammer F und des Dachverbandes für Neuro-Linguistisches Programmieren vom 8. Juli 2007 übermittelt, welches bestätigt, dass Frau U die Ausbildung zum NLP-Practitioner in der Zeit vom 21. September 2006 bis 8. Juli 2007 erfolgreich absolviert habe, nochmals die Mitteilungen des Landes F Kurskosten in Höhe von € 1.132,00 und 1.386,90 fördern zu wollen, ein Zertifikat der Österreichischen Akademie für Kinesiologie und Gesundheit vom 22. April 2006, welches Frau U bestätigt den Kurs Touch for Health Test erfolgreich abgelegt zu haben, sowie Rechnungen über die Kurskosten zu den berufungsgegenständlichen Seminaren vorgelegt.
Weiter beigelegt war die Kopie einer an H, den Ehegatten von Frau U gerichteten Bestätigung der Bank I. In dieser wird dem Ehegatten von Frau U mitgeteilt, dass bei einem mit Zahl genannten Kredit im Jahr 2006 an Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 angefallen seien und kein Kapital getilgt worden sei. Händisch und ohne erkennbaren Autor ist darauf noch ein Pluszeichen mit dem Namen U und der Betrag "1.800,00" angemerkt.
Die Frage des Finanzamtes im Vorhalt vom 15. April 2008, ob Frau U die Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer haupt- oder nebenberuflich ausüben wolle, blieb unbeantwortet.
Mit dem als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid datiert vom 24. Juni 2008, welcher an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichtet war und am 30. Juni 2008 zugestellt wurde, wies das Finanzamt das Berufungsbegehren ab und begründete dies damit, dass gemäß § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988 Werbungskosten auch Aufwendungen für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der vom Steuerpflichtigen ausgeübten oder einer damit verwandten beruflichen Tätigkeit und Aufwendungen für umfassende Umschulungsmaßnahmen, welche auf eine tatsächliche Ausübung eines an deren Berufes abzielen würden, seien. Die Ausbildung zum psychosozialen Gesundheitstrainer vermittle Kenntnisse und Fähigkeiten, welche sowohl für eine Vielzahl von Berufsbildern förderlich seien, als auch den privaten Bereich berühren würden. Aus Ihrem derzeitigen Berufsbild von Frau U, der bürokaufmännische Tätigkeit im Marketing- und Eventmanagementbereich, lasse sich ein Zusammenhang mit der Aus- und Fortbildungsmaßnahme nicht ableiten. Weiters würde eine steuerlich absetzbare umfassende Umschulungsmaßnahmen nur dann vorliegen, wenn damit ein Berufswechsel angestrebt werde. Die Ausbildung für einen Zweitberuf (Nebenbeschäftigung) bewirke keine absetzbaren Aufwendungen im Sinne des § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988. Da ein Nachweis für einen angestrebten Berufswechsel von der bisherigen Haupttätigkeit zu einer anderen Haupttätigkeit nicht erbracht worden sei, sei die Berufung abzuweisen gewesen.
Am 22. Juli 2008 verfasste wieder _F_ im Namen der J Buchhaltungs-KEG für Frau U einen als "Berufung" bezeichneten Schriftsatz. Dieser langte bei der Abgabenbehörde erster Instanz am 24. Juli 2008 ein. Darin wurde vorgebracht, dass die Argumentation der Abgabenbehörde erster Instanz in der angefochtenen Berufungsvorentscheidung die Fachausbildung von Frau U in die Ecke eines Hobbykurses rücke. Es handle sich aber um einen Lehrgang universitären Charakters, bei dem den Absolventen der Berufstitel "Akademischer psychosozialer Gesundheitstrainer" verliehen werde. Das entsprechende Bundesgesetzblatt des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst sei der Berufung beigelegt. Es sei bereits in der Berufung vom 28. November 2007 auf die nicht unbeträchtliche Stundenanzahl sowie die erforderliche Praxisausbildung hingewiesen worden. Gleichzeitig sei bekannt gegeben worden, dass Frau U ihre bisherige Tätigkeit zu Gunsten der neuen Berufswahl und Ausbildung im Jahr 2007 bereits stundenmäßig reduziert habe, da die Ausbildung kein Hobbykurs und auf Grund Ihres Umfangs nebenbei nicht ernsthaft zu bewältigen sei. Das es aufgrund der Verantwortung für eine Familie und den heutigen Fixkosten in der Praxis nicht machbar sei, einen bisher ausgeübten Beruf sofort zur Gänze zu beenden und während der Ausbildung und Umschulung auf jedwedes Einkommen zu verzichten, sei für jedermann klar erkennbar. Dies sei auch nicht der Sinn und Zweck der seinerzeitigen Gesetzesänderung. Es sei doch darum gegangen, die Flexibilität der Arbeitnehmer als Förderung der Wirtschaft zu erhöhen und genau diese Berufswechsel erst möglich zu machen. Die Absetzbarkeit der damit verbundenen Aufwendungen habe dabei eine nicht unerhebliche Rolle gespielt und sei vom Gesetzgeber bewusst als Anreiz zur beruflichen Veränderung gewollt gewesen. Wie aus der Praxis der J Buchhaltungs-KEG erkannt werden könne, liege die Entscheidung, ob solche Aufwendungen absetzbar seien oder nicht beim Sachbearbeiter des Finanzamtes, beziehungsweise werde dieses Thema sehr allgemein und oberflächlich gesehen, selbst von den jeweils örtlich zuständigen Finanzämtern unterschiedlich gehandhabt und wenn irgend möglich eher abgelehnt. In Hinblick auf eine einheitliche gerechte und persönliche Besteuerung sei auf die persönliche Situation des Steuerpflichtigen und dem erkennbaren Wunsch nach ernsthafter Veränderung abzustellen. Auch in anderen Berufen sei es so, dass man beruflich erworbene Kenntnisse im Privatbereich verwenden könne. So sei es zum Beispiel einem Steuerexperten auch möglich, seine private Steuererklärung professionell abzugeben. Deshalb werde jedoch die berufliche Tätigkeit keinesfalls automatisch zum Hobbybetrieb und steuerlich irrelevant. In zwei weiteren Punkten sei die Berufung überhaupt ignoriert und offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen oder übersehen worden. Es seien Werbungskosten nicht anerkannt worden, welche zu 50 % der bisherigen unselbständigen Tätigkeit zugeordnet worden seien, da diese auch dort angefallen seien und bereits verwendet würden. Weiter seien im Zuge der Berufung nachgetragene Sonderausgaben nicht registriert worden. Diese allein hätten schon zu einer zumindest teilweisen Stattgabe der Berufung führen müssen. Es werde beantragt der Berufung im Sinne der Berufungsschrift vom 28. Januar 2007 stattzugeben und dem Erlassen einer stattgebenden zweiten Berufungsvorentscheidung durch die Abgabenbehörde erster Instanz zugestimmt. Sollte dies nicht möglich sein, "teilen wir mit, dass wir in Ausnützung der zweiten Instanz einer Vorlage an den UFS mit gleichzeitigem Antrag der Inanspruchnahme des erweiterten Kreises (Zuziehung von Laienrichtern) zustimmen".
Auch dieses Schriftstück war auf dem oben beschrieben Firmenpapier der J Buchhaltungs-KEG geschrieben und mit Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG über der Unterschrift von _F_ versehen.
Im Schreiben vom 28. März 2010 wurde Frau U von der Abgabenbehörde zweiter Instanz vorgehalten, dass nach den Einträgen in der Datenbank der Finanzverwaltung 2007 bis 2009 keine Einkommensteuererklärungen, wie bei den bekannt gegebenen Einkünften aus Gewerbebetrieb notwendig, abgegeben worden seien. Dass Frau U ihre beabsichtigte gewerbliche Tätigkeit aufgegeben habe, hätte sie aber im Berufungsverfahren nicht mitgeteilt. Frau U wurde aufgefordert, allenfalls die Gewinnermittlungen für die Einkünfte aus Gewerbebetrieb und jedenfalls die Einnahmen- und Ausgabenrechnungen für Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit für die Jahre 2007 bis 2010 und Bestätigungen über die seit Ende 2006 besuchten Veranstaltungen für die Ausbildung zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer vorzulegen, sowie ihren Ausbildungsweg darzustellen und bekannt zu geben, wann Sie diese Ausbildung (Umschulung) voraussichtlich abgeschlossen haben werde. Weiter wurde Frau U danach gefragt, ob sie die Absicht habe, den Beruf des akademischen Psychosozialen nichtselbständig oder unabhängig gewerblich auszuüben und auf welche Weise sie die bisher erworbenen Kenntnisse bei Ihrer nichtselbständigen Tätigkeit als kaufmännische Angestellte der P Q. AG anwenden habe können, beziehungsweise wie dies dort Ihr berufliches Fortkommen fördere und in unmittelbarem Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit stehe, sowie auf welche Weise das Seminar Touch for Health in Ihrem Ausbildungsplan zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer integriert sei, obwohl der übliche Ausbildungsweg einen solchen Kurs nicht vorsehe oder welchem anderem Zweck er andernfalls diene. Gleiches gelte für den Erwerb des NLP-Practioners. Auch dieser sei im normalen Curriculum für Ihren Ausbildungsgang nicht vorgesehen. Um wie viel (in Wochenstunden) habe Frau U ihre nichtselbständige Berufstätigkeit ab welchem Zeitpunkt eingeschränkt und habe dies (auch) der Betreuung Ihrer damals 14 Jahre alten Tochter gedient, wurde Frau U ebenfalls gefragt. Weiters wurde Frau U darauf hingewiesen, dass sie nunmehr auch Sonderausgaben für die Rückzahlung eines Kredites zur Wohnraumschaffung in Höhe von € 1.800,00 begehre. Die dafür vorgelegte Bestätigung der Bank I sei an Ihren Ehemann gerichtet und werde dort eine Summe von Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 genannt. Davon seien, soweit ersichtlich, bei ihrem Ehemann bereits antragsgemäß € 2.920,00 als Sonderausgaben mit dem Einkommensteuerbescheid 2006 vom 10. August 2007 anerkannt worden: Es stelle sich daher die Frage, wie der nun von Frau U erklärte Betrag von € 1.800,00 zustande komme und aus welchem Grund diese Sonderausgaben Frau U zuzurechnen seien.
Nach einem erfolglos versuchten Telefongespräch vom 4. April 2010 (zum Inhalt siehe den Aktenvermerk vom gleichen Datum), übermittelte _F_ im Namen der J Z KG am 9. April 2010 folgendes E-Mail:
"Unsere Recherchen im Finanzamt K haben ergeben:
Sie haben seit Übermittlung der Daten an Sie - durch das Finanzamt K - keinerlei Rücksprache mit dem Stammfinanzamt gehalten.
So ist es auch erklärlich, daß Sie von den von unserer Klientin ordnungsgemäß und nachweislich abgegebenen Einkommenssteuererklärung 2007 und dem Begleitschreiben und den übermittlelten Belegen dazu, sowie von der Übermittlung der Steuererklärung 2008 nichts wissen.
Wir haben Ihnen Ihre Arbeit insoweit jetzt abgenommen, daß wir Ihre Kollegen in K nunmehr nochmals gebeten haben, Ihnen die übermittelten Unterlagen umgehend zukommen zu lassen. Dies zu klären dauerte genau 15 Minuten.
Da 2008 am 21.9.2009 elektronisch abgegeben wurde, können wir Ihnen die dazugehörigen Detailunterlagen auf Wunsch gerne ebenfalls zukommen lassen. Die Steuererklärung des Jahres 2007 wurde bereits am 13. Oktober 2008 in Papierform - samt Unterlagen und Begleitschreiben abgegeben. In diesem wurde das Finanzamt K bereits erstmalig ersucht, die Unterlagen umgehend an Sie weiterzuleiten.
Die Klientin ist seit 29. November 2007 steuerlich vertreten. Die vorgelegte Vollmacht müsste Ihnen vorliegen.
Es kommt daher die Quotenregelung zum Tragen. Es liegen daher auch keine wie immer gearteten Fristversäumnisse unserer Klientin vor.
Die Steuererklärung 2009 ist daher weder außerhalb einer Frist, noch vergessen worden.
Eine Einnahmen Ausgabenrechnung für 2010 wäre, wenn überhaupt nur für 2 Monate möglich.
Die Anschuldigungen und völlig haltlosen Vorwürfe und Unterstellungen an unsere Klientin sind damit beweisbar vom Tisch.
Viele Ihrer Fragen müssten sich mit den an Sie gesandten Unterlagen von selbst erledigen. Allfällige Restfragen werden wir selbstverständlich gerne beantworten. Wir ersuchen diesbezüglich um Abstimmung - wenn geht per Mail.
Mit der Bitte um Kenntnisnahme zeichnet
Am 20. April übermittelte die J KG die Abgabenerklärungen 2007 und 2008 der U samt Beilagen. Diese sind von der J KG verfasst und wurden von dieser dem Finanzamt vorgelegt.
Wie _F_ für die J Z KG in der E-Mail vom 9. April 2010 mitgeteilt hat, war Frau U vor dem 29. November 2007 steuerlich nicht vertreten.
Für die Richtigkeit dieses Vorbringens spricht, dass Frau U ihre Steuererklärung 2006 selbst elektronisch übermittelt und den Vorhalt vom 15. April 2008 ohne die Hilfe eines rechtsfreundlichen Vertreters beantwortet hat. Auch in der Datenbank der Finanzverwaltung und den Steuerakten findet sich kein Hinweis auf eine steuerliche Vertretung von Frau U vor dem 29. November 2007.
Die einzige Vollmacht die sich findet, ist die oben beschriebene vom 29. November 2007, welche auf L lautet. L ist, wie schon erwähnt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und besitzt, beziehungsweise besaß, nach dem Treuhänderverzeichnis der Kammer der Wirtschaftstreuhänder und deren telefonischer Auskunft am 22. April 2010 nur in O eine Niederlassung.
Das gegenständliche erste Berufungsschreiben vom 28. November 2007 ist jedoch nicht von L, sondern einen Tag bevor dieser bevollmächtigt wurde, von der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) verfasst worden.
Wie oben dargestellt, gibt es sowohl in der Berufung vom 28. November 2007 als auch für den ebenfalls als Berufung bezeichneten Schriftsatz vom 24. Juli 2008 keinen Hinweis darauf, dass diese von oder im Namen des (späteren) steuerlichen Vertreters L verfasst worden sind. Beide Schriftstücke wurden ausschließlich und allein von _F_ für die J Buchhaltungs-KEG erstellt.
Anteilseigner der J Z KG sind _F_ als Geschäftsführer und Komplementär und L als Kommanditist (Haftsumme ATS 10.000,00 - € 726,73). Die J Z KG hat ihre Niederlassung in B. Nach dem Treuhänderverzeichnis und der telefonischen Auskunft vom 22. April 2010 der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (siehe Aktenvermerk vom 22. April 2010) besitzt sie wie ihr Geschäftsführer die Befähigungen eines selbständigen Buchhalters und des Bilanzbuchhalters. Über die Befähigungen ihres Kommanditisten (Wirtschaftsprüfer und Steuerberater) verfügt sie nicht.
Die Befugnisse der selbständigen Buchhalter und der Bilanzbuchhalter sind in Ergänzung zu § 83 BAO, welcher in der für 2007 geltenden Fassung BGBl. Nr. 151/1980 nur die Vertretung durch natürliche Personen behandelte, im BibuG (Bilanzbuchhaltungsgesetz BGBl. Nr. 161/2006) geregelt.
Nach § 3 Abs. 1 und 2 BibuG sind selbständige Buchhalter dazu berechtigt, eine pagatorische und kalkulatorische Buchhaltung zu erstellen, sowie ihre Kunden in diesem Zusammenhang zu beraten, sowie die gewerberechtlich dazu notwendigen Tätigkeiten (§ 32 Gewerbeordnung 1994, BGBl. Nr. 194/1994). Vertretungsrechte wie dem Bilanzbuchhalter sind dem selbständigen Buchhalter nicht eingeräumt.
Der Bilanzbuchhalter ist nach § 2 Abs. 1 und 2 BibuG neben seiner buchhaltenden und beratenden Tätigkeit auch zur Vertretung in Abgaben- und Abgabenstrafverfahren für Bundes-, Landes- und Gemeindeabgaben, ausgenommen die Vertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes, den Unabhängigen Verwaltungssenaten, dem Unabhängigen Finanzsenat und dem Verwaltungsgerichtshof (Z 3 leg. cit.) befugt.
Die Vertretung im Rahmen eines Rechtsmittelverfahrens bei den Finanzämtern (Abgabenbehörden des Bundes) und dem Unabhängigen Finanzsenat ist daher für Bilanzbuchhalter mit Ausnahme in Angelegenheiten der Umsatzsteuervoranmeldungen (Z 5 leg. cit.) jedenfalls ausgeschlossen.
Es ist daher der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) jedenfalls unmöglich ihre Kunden in einem Rechtsmittelverfahren betreffend die Einkommensteuer zu vertreten.
Die J Buchhaltungs-KEG hat jedoch die oben im Detail beschriebene Berufung vom 28. November 2007 gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U eingebracht.
Es ist daher zu untersuchen, welche Rechtsfolge es hat, wenn jemand, der wie die J Buchhaltungs-KEG nicht steuerlicher Vertreter eines Steuerpflichtigen ist (siehe E-Mail vom 9. April 2010) und auch aufgrund eines gesetzlichen Gebotes (§ 3 Abs. 1 Z 3 BibiG) niemals Vertreter dieses Steuerpflichtigen in einem Rechtsmittelverfahren beim Finanzamt oder beim Unabhängigen Finanzsenat sein kann, eine Berufung gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 dieses Steuerpflichtigen einbringt.
Nach § 84 Abs. 1 BAO hat die Abgabenbehörde solche Personen als Bevollmächtigte (mit Bescheid) abzulehnen, welche die Vertretung anderer geschäftsmäßig, wenn auch unentgeltlich betreiben, ohne dazu befugt zu sein. Erst nach der Ablehnung gesetzte Verfahrenshandlungen sind ohne jede abgabenrechtliche Wirkung (§ 84 Abs. 2 BAO).
Die J Buchhaltungs-KEG wurde in diesem Verfahren vom Finanzamt bisher nicht als Parteienvertreter abgelehnt, obwohl sie sie geschäftsmäßig handelt und jedenfalls nicht zur Parteienvertretung vor Abgabenbehörden des Bundes befugt ist (§ 3 BibuG siehe oben mit Ausnahme von Umsatzvoranmeldungen).
Dies führt dazu, dass die Berufung vom 28. November 2007 (ebenso wie jene vom 24. Juli 2008) an sich rechtlich existent geworden ist, jedoch ist nun zu beurteilen, wie sich die Tatsache auswirkt, dass diese Berufung verfasst wurde, ohne dass die J Buchhaltungs-KEG steuerlicher Vertreter von Frau U war oder wurde.
Entsprechend § 85 Abs. 2 BAO berechtigen Mängel von Eingaben (Formgebrechen, inhaltliche Mängel, Fehlen einer Unterschrift) die Abgabenbehörde nicht zur Zurückweisung. Vielmehr ist dem Einschreiter die Behebung dieser Mängel mit dem Hinweis aufzutragen, dass die Eingabe nach fruchtlosem Ablauf einer gleichzeitig zu bestimmenden Frist als zurückgenommen gilt.
Auch dem Unabhängigen Finanzsenat als Abgabenbehörde zweiter Instanz ist es gemäß § 279 Abs. 1 BAO ("Im Berufungsverfahren habe die Abgabenbehörden zweiter Instanz die Obliegenheiten und Befugnisse, die den Abgabenbehörden erster Instanz auferlegt und eingeräumt sind.") möglich einen derartigen Mängelbehebungsauftrag zu erlassen. Werden die Mängel rechtzeitig behoben, gilt die Eingabe als ursprünglich richtig eingebracht.
Dies gilt auch für eine fehlende Vollmacht (wie bei der J Z KG). An sich kann dies nach § 85 Abs. 4 BAO unter sinngemäßer Anwendung des § 85 Abs. 2 BAO geheilt werden.
Dies setzt allerdings voraus, dass es sich beim Mangel der Berufung um einen behebbaren handelt. Ein Mangel, welcher aus rechtlich zwingenden Gründen in beliebiger Frist nicht behoben werden kann, ist einer Mängelbehebung nicht zugänglich (siehe auch Ritz, BAO3, § 85 Tz 15 und die dort zitierten Fundstellen).
Der J Buchhaltungs-KEG kann Frau U nach den §§ 2 und § 3 BibuG (siehe oben) niemals eine rechtsgültige Vollmacht zur Vertretung in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes und dem Unabhängigen Finanzsenat erteilen.
Da sich § 85 Abs. 2 BAO ausdrücklich auf den Einschreiter, als jenem der das fragliche Schriftstück verfasst hat, bezieht und dieser aufgefordert werden soll den Mangel zu beheben, ist es auch nicht möglich, in einem Mängelbehebungsverfahren den Einschreiter auszutauschen und durch jemanden zu ersetzen, dem rechtsgültig eine Vollmacht erteilt werden kann.
Die Tatsache, dass die J Z KG nicht bevollmächtigt war die Berufungen vom 28. November 2007 und 24. Juli 2008 für Frau U einzubringen und auch nicht dazu bevollmächtigt werden kann, ist daher nicht in einem Mängelbehebungsverfahren nach § 85 Abs. 2 BAO korrigierbar.
§ 273 Abs. 1 lit. a BAO sieht vor, dass eine Berufung unter anderem dann zurückzuweisen ist, wenn diese nicht zulässig ist.
Zum Einbringen einer Berufung ist jeder befugt, an den der den Gegenstand der Anfechtung bildende Bescheid ergangen ist (§ 246 Abs. 1 BAO). Der Einkommensteuerbescheid 2006 vom 2. November 2006 von Frau U ist an diese gerichtet und ihr persönlich zugestellt worden. Die J Z KG (damals J Buchhaltungs-KEG) könnte daher zulässigerweise nur im Namen von Frau U eine Berufung gegen diesen Bescheid eingebracht haben. Dies ist der J Z KG aber wie oben gezeigt nach den §§ 2 und 3 BibuG verwehrt und wurde die J Z KG auch von Frau U nicht dazu ermächtigt.
Das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) ist aber mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und eine solche Berufung ist wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Durch die spruchgemäße Zurückweisung der Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist diese weggefallen und entbehrt dadurch die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 einer zugrunde liegenden Berufung.
Nach § 276 Abs. 1 BAO ist kann die Abgabenbehörde erster Instanz dann eine Berufungsvorentscheidung erlassen, wenn eine Berufung weder zurückzuweisen oder gegenstandslos zu erklären ist.
Die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist, wie gezeigt, spruchgemäß zurückzuweisen gewesen und die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 daher ohne Rechtsgrundlage ergangen. Dies macht die Berufungsvorentscheidung zu einem zweiten Sachbescheid hinsichtlich der Einkommensteuer 2006 der U der zwar inhaltlich vollständig auf den ursprünglichen Sachbescheid vom 2. November 2007 verweist, aber doch ohne gültigen Verfahrenstitel des siebten Abschnittes der BAO in die Rechtskraft des ursprünglichen Einkommensteuerbescheides 2006 eingreift.
Hätte daher U (selbst oder durch einen bevollmächtigten Vertreter, der im Rechtsmittelverfahren die Vertretung übernehmen kann) ein Rechtsmittel, nämlich Berufung, gegen diesen neuen Sachbescheid vom 24. Juni 2008 für die Einkommensteuer 2006 erhoben, wäre dieser gemäß § 289 Abs. 1 BAO aufzuheben gewesen (siehe Ritz, aaO., § 289 Tz 34 und das dort zitierte Erkenntnis VwGH 27.2.2003, 99/15/0126). Dies hat Frau U aber nicht getan.
Es ist daher die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juli 2008 als zweiter inhaltlich gleicher Sachbescheid für die Einkommensteuer 2006 rechtskräftig geworden und hat damit nachträglich die Einkommensteuer 2006 vom 2. November 2007 aus dem Rechtsbestand gedrängt.
Allerdings hat auch hier die J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) für U das nun richtigerweise als Berufung bezeichnete Schreiben vom 24. Juli 2008 verfasst, in welchem sie unter anderem die Vorlage an die Abgabenbehörde zweiter Instanz beantragt, ohne steuerlicher Vertreter der U gewesen zu sein und ohne dass die J Buchhaltungs-KEG überhaupt in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes U hätte vertreten können.
Wie schon oben ausgeführt, ist aber das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und auch die Berufung gegen den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten an U gerichteten Einkommensteuerbescheid 2006 vom 24. Juli 2008 wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Linz, am 11. Mai 2010
Findok-Nr: 47143.1, aufgenommen am: 14.07.2010 08:54:54, zuletzt geändert am: 19.07.2010, Dokument-ID: 13896a5b-1e52-4528-8522-681ca3e21ba6, Segment-ID: 52c5cf40-047c-4229-b1c8-202285e5a3ee | Schaumstoffzuschnitte (Zuschneiden, Zuschnitt): Firmen auf wlw.de
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Alle eingetragenen Anbieter von Schaumstoffzuschnitten sind auf diesen Seiten aufgeführt. Sie lassen sich nach „Beste Ergebnisse“, Alphabet oder Postleitzahl sortieren. An den Kürzeln erkennen Sie, ob es sich um Hersteller (HS), Dienstleister (DL), Händler (HL) oder Großhändler (GH) handelt. StandortlisteAlle Standorte anzeigenWeitere Kategorien dieser FirmenSchaumstoffartikelPolyethylen-SchaumstoffePolyurethan-SchaumteilePolstermaterialWeichschaumzuschnittePolyurethan-SchäumeLattenroste für BettenPOLYFORM GmbH & Co. KGD-31737 Rintelnwww.polyform.de1 Zertifizierung HerstellerDienstleisterHändlerGroßhändlerFirmendetails ansehenFirmendetailsWebseiteW. Dimer GmbHD-79725 Laufenburg (Baden)www.dimer.com3 Zertifizierungen HerstellerDienstleisterHändlerGroßhändlerSchaumstoffzuschnitte liefern wir bis zu 1000 x 2000 mm in vielerlei Materialstärken und Qualitäten. Gerne fertigen wir auch Sonderlängen an. Großraumlager an zertifizierten Schäumen! Firmendetails ansehenFirmendetailsWebseiteProdukt ansehenSchaumstoffzuschnitteProdukt ansehenSchaumstoffzuschnitteProdukt ansehenSchaumstoffzuschnitt48Produkte zuSchaumstoffzuschnitteAlle ansehenAMP-SarewskiD-77871 Renchenschnittschaum.de HerstellerDienstleisterHändlerGroßhändlerIndividueller Zuschnitt von diversen Schaumstoffen, Konfektionierung, KonturenfräsenFirmendetails ansehenFirmendetailsWebseiteARIBE GmbHD-79639 Grenzach-Wyhlenwww.aribe-schaumstoffe.com HerstellerDienstleisterHändlerGroßhändlerFür Paletten, Schubladen, Kartons, Versand, aus PE- / PU-Schaumstoff, Filterschaum, flammhemmende Schäume usw., auch antistatisch, el. leitfähig, selbstklebend. Wir beraten Sie gerne!Firmendetails ansehenFirmendetailsWebseiteBSW Berleburger Schaumstoffwerk GmbHD-57319 Bad Berleburgwww.berleburger.de4 Zertifizierungen HerstellerDienstleisterHändlerGroßhändlerBSW ist einer der führenden Anbieter von Produkten aus polyurethangebundenem Gummigranulat für Sport, Freizeit und die Bauindustrie. Sportböden, Kunststoffböden, Laufbahnen, Schwingungstechnik.Firmendetails ansehenFirmendetailsWebseiteBucher Schaumstoffe KGD-31542 Bad Nenndorfwww.bucher-schaumstoffe.de HerstellerDienstleisterHändlerGroßhändlerin allen Formaten u. Materialstärken, von weich bis fest, von leicht bis schwer, von fein bis grobporig und in vielen FarbenFirmendetails ansehenFirmendetailsWebseiteCelloflex International GmbH & Co. KGD-57258 Freudenbergwww.celloflex.de1 Zertifizierung HerstellerDienstleisterHändlerGroßhändlerFirmendetails ansehenFirmendetailsWebseiteDE-PACK GmbH & Co. KGD-78052 Villingen-Schwenningenwww.de-pack.de HerstellerDienstleisterHändlerGroßhändlerInnovative Verpackungen und kundenspezifische Entwicklungen: Schaumstoff-Verpackunge aus PE-Schaum, PU-Schaum und PS-Schaum (Styropor)Firmendetails ansehenFirmendetailsWebseiteEwald Schaumstoffe GmbH & Co.KGD-48683 Ahauswww.ewald-schaumstoffe.de HerstellerDienstleisterHändlerGroßhändlerFirmendetails ansehenFirmendetailsWebseiteGotthold Müller Schaumstoffe GmbH & Co. KGD-78570 Mühlheimwww.mueller-schaumstoffe.de1 Zertifizierung HerstellerDienstleisterHändlerGroßhändlerWir sind ein mittelständiges Familienunternehmen in Mühlheim bei Tuttlingen in Baden-Württemberg. Seit über 40 Jahren verarbeiten wir erfolgreich PUR-Schaumstoffe für verschiedenste Einsatzzwecke.Firmendetails ansehenFirmendetailsWebseiteGUST Kunstsstoff- und GummispezialartikelD-21409 Embsenwww.gust-spezialartikel.de HerstellerDienstleisterHändlerGroßhändlerFür die Fertigung Ihrer kundenspezifische Artikel stehen alle Fertigungsverfahren (Spalten, Wasserstrahlschneiden, Stanzen, Schleifen, Bohren, Laminieren, Kaschieren usw.) zur VerfügungFirmendetails ansehenFirmendetailsWebseiteHans Huber SchaumstoffeD-54497 Morbachwww.huber-schaumstoffe.de HerstellerDienstleisterHändlerGroßhändlerHuber Schaumstoffe ist Ihr Partner wenn es um Schaumstoffverarbeitung geht.
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q-de-775 | Welche Befugnisse hat die Parteienvertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes gemäß § 3 BibuG? | Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht - Findok Internet
Berufungsentscheidung - Steuer (Senat) des UFSL vom 11.05.2010, RV/1092-L/08
Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht
RV/0618-L/10
RV/1092-L/08-RS1 Permalink
Schreitet eine KEG, welche die berufsrechtlichen Befugnisse eines Bilanzbuchalters besitzt, für eine dritte Person durch das Verfassen von Berufungen gegen Einkommensteuerbescheide ein, sind diese mangels
Aktivlegitimation insbesonders dann zurückzuweisen, wenn die KEG erklärt, von der dritten Person nicht (sondern erst später ein Steuerberater) bevollmächtigt worden zu sein.
§ 3 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
§ 2 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
Zurückweisung, Vollmacht, Vertretung, berufsrechtlich, zulässig, Mängelbehebungsauftrag, Unzulässigkeit, Berufung
Der Unabhängige Finanzsenat über die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 28. November 2007 betreffend den Bescheid des Finanzamtes K vom 2. November 2007 für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B , V, und die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid des Finanzamtes K vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B, V nach der am 6. Mai 2010 durchgeführten Berufungsverhandlung entschieden:
Die Berufung der J Z KG für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U wird als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Ebenso wird auch die Berufung der J Z KG vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Nachdem Frau U ihren Antrag auf Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2006 am 27. September 2007 elektronisch persönlich eingebracht hatte, ersuchte das Finanzamt mit Vorhalt datiert vom 4. Oktober 2007 von Frau U die beantragten Aufwendungen durch Belege nachzuweisen und eine detaillierte Aufstellung der Aus- und Fortbildungskosten beizubringen.
Dieser Aufforderung folgte Frau U mit E-Mail vom 8. Oktober 2007, welche von ihrer persönlichen E-Mail Adresse gesendet worden war und legte unter anderem folgende Aufstellung vor:
Werbungskosten Jahr 2006:
Wegstrecke von nach
Zweck der Reise oder Tätigkeit
KM-Geld 0,376
Anzahl 12tel
Tagsatz/ Stunde
03.3.2006
04.3.2006
07.3.2006
Touch für Health
04.4.2006
Touch tor Health
PröfungTfH
Peergroup D
Peergroup E
12,11.2006
Summe der KM
Summe des KM-Geldes
Summe der Reisezwölftel Inland
Summe der Reisekosten Inland inkl. 10 %
Summe der Reisediäten Ausland
KM Stand Anfang
KM Stand Ende
Kurskosten Touch für Health:
abzügl. Förderung Bildungskonto Land Q
-905,50
Kurekosten NLP-Practionier WIFI
-1.386,90
Aufwand lt. Aufstellung
Gesamt-Aufwand 2006
Weiters beigelegt war eine Förderungsbestätigung des Landes F vom 23. August 2006 über € 905,60 und vom 21. September 2007 über € 1.386,90, der Kirchenbeitragsbescheid 2006 samt Auftragsbestätigung, eine Bestätigung über Prämienleistungen zu einer Gruppenkrankenversicherung in Höhe von € 1.263,15, ein Werbungskostennachweis des Arbeitgebers von Frau U aus Reisekosten in Höhe von € 5,30, die Leistung einer Betriebsratsumlage an den Arbeitgeber von Frau U in Höhe von € 31,50, sowie eine Bestätigung des Arbeitgebers, dass € 35,39 für Frau U lohnversteuert worden seien, weil der vom Dienstgeber bezahlte Betrag für eine Kollektivunfallversicherung den Freibetrag nach § 3 Z 15 EStG 1988 (Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988) in gleicher Höhe überschritten habe.
Der Einkommensteuerbescheid für Frau U für das 2006, datiert vom 2. November 2007, wich insofern von ihrer Abgabenerklärung ab, als die € 2.989,68 an beantragten Werbungskosten für Aus- beziehungsweise Fortbildung unberücksichtig blieben. Dies wurde damit begründet, dass Werbungskosten, die vom Arbeitgeber nicht automatisch berücksichtigt hätten werden konnten, € 5,30 ausgemacht hätten. Da dieser Betrag den Pauschbetrag für Werbungskosten von € 132,00 nicht überstiegen habe, seien € 132,00 berücksichtigt worden. Beiträge an gesetzlich anerkannte Kirchen und Religionsgemeinschaften könnten höchstens im Ausmaß von € 100,00 als Sonderausgabe berücksichtigt werden (§ 18 Abs. 1 Z 5 EStG 1988). Die Aufwendungen für die NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und Touch for Health Seminare seien nicht abzugsfähig, sondern dem Bereich der privaten Lebensführung zuzuordnen. Derartige Seminare würden vorwiegend der Persönlichkeitsentwicklung dienen. Das dort vermittelte Wissen sei von allgemeiner Natur und ebenso gut im privaten Lebensbereich wie auch im Berufsleben anwendbar.
Gegen diesen Bescheid richtet sich die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG aufgrund der Änderung der Rechtsform durch das Unternehmergesetzbuch [eingetragen im Firmenbuch am 1. Januar 2007] und einer Firmenänderung [eingetragen im Firmenbuch am 11. Januar 2008] datiert vom 28. November 2007, eingelangt am 29. November 2007, in welcher ausgeführt wurde, dass Frau U im Jahre 2006 eine Ausbildung begonnen habe, welche ihr eine gewerbliche Tätigkeit als akademischer Psychosozialer Gesundheitstrainer ermöglichen werde. Das Seminar Touch for Health - Kinesiologie (diagnostisches und therapeutisches Verfahren) sei ein zusätzlicher Baustein dazu, der auf Grund der Vollbeschäftigung bei der G vorgezogen worden sei. Im Jahr 2007 habe Frau U in einem zweiten Schritt die Vollbeschäftigung bei der G vermindert, sodass der Studienlehrgang (550 Einheiten Theorie und 250 Einheiten Praxis) zum akademischen Gesundheitstrainer begonnen habe werden können. Die Ausbildung werde noch etwa drei Jahre in Anspruch nehmen und mindestens bis 2010 dauern. Die Ausbildung im Neurolinguistischem Programmieren benötige Frau U als Mitarbeiterin der G in der Abteilung Marketing und Eventmanagement ebenso wie auch später in Ihrer selbständigen Tätigkeit. Aus diesem Grund habe Frau U die Kosten dieser Ausbildung in der beigelegten korrigierten Einkommensteuererklärung zu gleichen Teilen aufgeteilt. Die Arbeitnehmerveranlagung sei das falsche Instrument für die Steuerberechnung, da es sich bei den Aufwendungen für die Ausbildung zur Gesundheitstrainerin um Vorlaufkosten für die gewerbliche Tätigkeit handle. Gleichzeitig habe Frau U Sonderausgaben in Höhe von € 1.800,00 für die Rückzahlung des Kredites zur Wohnraumschaffung nachgetragen, da diese beim Erstantrag irrtümlich unberücksichtigt geblieben seien. Dementsprechend beantragte die J Buchhaltungs-KEG einen der berichtigten Erklärung entsprechenden Einkommensteuerbescheid für Frau U.
Korrigierte Werbungskosten Jahr 2006:
KM-Geld 0,380
Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
50% Werbungskosten 2006
50% Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
Summe der enthaltenen Vorsteuer
Summe der Reisediäten Inland netto 10%
Betriebskosten Gewerbebetrieb 2006
Reisekosten /Diäten 2006
50% NLP Practitioner, Kurskosten
50% Reisekosten /Diäten 2006
Aufwand Werbungskosten 2006
Reisekosten / Diäten 2006
1.230,49
Die der Berufungsschrift beigelegte Einkommensteuererklärung für das Jahr 2006 weist daher einen Verlust bei den Einkünften aus Gewerbebetrieb von € -1.556,89 aus, welcher sich aus € 962,95 Reisekosten und Fahrtspesen inklusive Kilometergeld und Diäten und zu € 593,94 aus übrigen Betriebsausgaben zusammensetzt. Bei den Werbungskosten zu den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit machte die J Buchhaltungs-KEG für Frau U € 31,50 an Gewerkschafts- und Beiträgen zu Berufungsverbänden und Interessensvertretungen, € 499,24 an Reisekosten und € 736,55 an Fortbildungs- beziehungsweise Ausbildungs- oder Umschulungskosten geltend. Bei den Sonderausgaben ist die mit der Berufungsschrift vorgelegte Einkommensteuerklärung 2006 gegenüber dem ursprünglichen Antrag von Frau U auf Arbeitnehmerveranlagung um Beiträge sowie Rückzahlungen von Darlehen und Zinsen, die zur Schaffung und Errichtung oder Sanierung von Wohnraum geleistet wurden, in Höhe von € 1.800,00 ergänzt.
Diese Berufung war auf dem Geschäftspapier der "J Buchhaltungs-KEG" (nunmehr J Z KG) verfasst. Diese trägt im Kopf den Namen J Buchhaltungs-KEG, die Adresse, Umsatzsteueridentifikationsnummer und den Hinweis "Buchhaltungsgesellschaft". Die Fußzeile nennt die DVR - Nummer, den Gerichtsstand K, zwei Bankverbindungen, die E-Mailadresse F_, und die Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG.
Unterschrieben ist die Berufung von _F_ dem Geschäftsführer der J Buchhaltungs-KEG. Über der Unterschrift wurde der Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG angebracht, welcher neben dem Namen ebenfalls die Adresse und Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG nennt.
Ebenfalls am 29. November 2007 erteilte Frau U Herrn L, beeideter Buchprüfer und Steuerberater, M, N, O die Vollmacht sie in allen steuerlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten gegenüber den zuständigen Behörden und Personen rechtsgültig zu vertreten. Gleichzeitig erteilte Frau U Herrn L auch die Ermächtigung zum Empfang von Schriftstücken der Abgabenbehörde, welche nunmehr ausschließlich an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG, zuzustellen seien.
Im an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichteten Vorhalt datiert vom 15. April 2008 ersuchte das Finanzamt darum "sämtliche Teilnahmebestätigungen" nochmals vorzulegen und bekannt zu geben, ob die von Frau U in Aussicht genommene selbständige Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer statt oder neben Ihrer derzeitigen Tätigkeit als Angestellte ausgeübt werden solle.
Am 30. Mai 2008 wurde eine Kopie der oben beschriebenen Berufung vom 28. November 2007 und Teilnahmebestätigungen zu den oben in den Tabellen genannten Kursen sowie ein Zeugnis des Wirtschaftsförderungsinstitutes der Wirtschaftskammer F und des Dachverbandes für Neuro-Linguistisches Programmieren vom 8. Juli 2007 übermittelt, welches bestätigt, dass Frau U die Ausbildung zum NLP-Practitioner in der Zeit vom 21. September 2006 bis 8. Juli 2007 erfolgreich absolviert habe, nochmals die Mitteilungen des Landes F Kurskosten in Höhe von € 1.132,00 und 1.386,90 fördern zu wollen, ein Zertifikat der Österreichischen Akademie für Kinesiologie und Gesundheit vom 22. April 2006, welches Frau U bestätigt den Kurs Touch for Health Test erfolgreich abgelegt zu haben, sowie Rechnungen über die Kurskosten zu den berufungsgegenständlichen Seminaren vorgelegt.
Weiter beigelegt war die Kopie einer an H, den Ehegatten von Frau U gerichteten Bestätigung der Bank I. In dieser wird dem Ehegatten von Frau U mitgeteilt, dass bei einem mit Zahl genannten Kredit im Jahr 2006 an Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 angefallen seien und kein Kapital getilgt worden sei. Händisch und ohne erkennbaren Autor ist darauf noch ein Pluszeichen mit dem Namen U und der Betrag "1.800,00" angemerkt.
Die Frage des Finanzamtes im Vorhalt vom 15. April 2008, ob Frau U die Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer haupt- oder nebenberuflich ausüben wolle, blieb unbeantwortet.
Mit dem als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid datiert vom 24. Juni 2008, welcher an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichtet war und am 30. Juni 2008 zugestellt wurde, wies das Finanzamt das Berufungsbegehren ab und begründete dies damit, dass gemäß § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988 Werbungskosten auch Aufwendungen für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der vom Steuerpflichtigen ausgeübten oder einer damit verwandten beruflichen Tätigkeit und Aufwendungen für umfassende Umschulungsmaßnahmen, welche auf eine tatsächliche Ausübung eines an deren Berufes abzielen würden, seien. Die Ausbildung zum psychosozialen Gesundheitstrainer vermittle Kenntnisse und Fähigkeiten, welche sowohl für eine Vielzahl von Berufsbildern förderlich seien, als auch den privaten Bereich berühren würden. Aus Ihrem derzeitigen Berufsbild von Frau U, der bürokaufmännische Tätigkeit im Marketing- und Eventmanagementbereich, lasse sich ein Zusammenhang mit der Aus- und Fortbildungsmaßnahme nicht ableiten. Weiters würde eine steuerlich absetzbare umfassende Umschulungsmaßnahmen nur dann vorliegen, wenn damit ein Berufswechsel angestrebt werde. Die Ausbildung für einen Zweitberuf (Nebenbeschäftigung) bewirke keine absetzbaren Aufwendungen im Sinne des § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988. Da ein Nachweis für einen angestrebten Berufswechsel von der bisherigen Haupttätigkeit zu einer anderen Haupttätigkeit nicht erbracht worden sei, sei die Berufung abzuweisen gewesen.
Am 22. Juli 2008 verfasste wieder _F_ im Namen der J Buchhaltungs-KEG für Frau U einen als "Berufung" bezeichneten Schriftsatz. Dieser langte bei der Abgabenbehörde erster Instanz am 24. Juli 2008 ein. Darin wurde vorgebracht, dass die Argumentation der Abgabenbehörde erster Instanz in der angefochtenen Berufungsvorentscheidung die Fachausbildung von Frau U in die Ecke eines Hobbykurses rücke. Es handle sich aber um einen Lehrgang universitären Charakters, bei dem den Absolventen der Berufstitel "Akademischer psychosozialer Gesundheitstrainer" verliehen werde. Das entsprechende Bundesgesetzblatt des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst sei der Berufung beigelegt. Es sei bereits in der Berufung vom 28. November 2007 auf die nicht unbeträchtliche Stundenanzahl sowie die erforderliche Praxisausbildung hingewiesen worden. Gleichzeitig sei bekannt gegeben worden, dass Frau U ihre bisherige Tätigkeit zu Gunsten der neuen Berufswahl und Ausbildung im Jahr 2007 bereits stundenmäßig reduziert habe, da die Ausbildung kein Hobbykurs und auf Grund Ihres Umfangs nebenbei nicht ernsthaft zu bewältigen sei. Das es aufgrund der Verantwortung für eine Familie und den heutigen Fixkosten in der Praxis nicht machbar sei, einen bisher ausgeübten Beruf sofort zur Gänze zu beenden und während der Ausbildung und Umschulung auf jedwedes Einkommen zu verzichten, sei für jedermann klar erkennbar. Dies sei auch nicht der Sinn und Zweck der seinerzeitigen Gesetzesänderung. Es sei doch darum gegangen, die Flexibilität der Arbeitnehmer als Förderung der Wirtschaft zu erhöhen und genau diese Berufswechsel erst möglich zu machen. Die Absetzbarkeit der damit verbundenen Aufwendungen habe dabei eine nicht unerhebliche Rolle gespielt und sei vom Gesetzgeber bewusst als Anreiz zur beruflichen Veränderung gewollt gewesen. Wie aus der Praxis der J Buchhaltungs-KEG erkannt werden könne, liege die Entscheidung, ob solche Aufwendungen absetzbar seien oder nicht beim Sachbearbeiter des Finanzamtes, beziehungsweise werde dieses Thema sehr allgemein und oberflächlich gesehen, selbst von den jeweils örtlich zuständigen Finanzämtern unterschiedlich gehandhabt und wenn irgend möglich eher abgelehnt. In Hinblick auf eine einheitliche gerechte und persönliche Besteuerung sei auf die persönliche Situation des Steuerpflichtigen und dem erkennbaren Wunsch nach ernsthafter Veränderung abzustellen. Auch in anderen Berufen sei es so, dass man beruflich erworbene Kenntnisse im Privatbereich verwenden könne. So sei es zum Beispiel einem Steuerexperten auch möglich, seine private Steuererklärung professionell abzugeben. Deshalb werde jedoch die berufliche Tätigkeit keinesfalls automatisch zum Hobbybetrieb und steuerlich irrelevant. In zwei weiteren Punkten sei die Berufung überhaupt ignoriert und offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen oder übersehen worden. Es seien Werbungskosten nicht anerkannt worden, welche zu 50 % der bisherigen unselbständigen Tätigkeit zugeordnet worden seien, da diese auch dort angefallen seien und bereits verwendet würden. Weiter seien im Zuge der Berufung nachgetragene Sonderausgaben nicht registriert worden. Diese allein hätten schon zu einer zumindest teilweisen Stattgabe der Berufung führen müssen. Es werde beantragt der Berufung im Sinne der Berufungsschrift vom 28. Januar 2007 stattzugeben und dem Erlassen einer stattgebenden zweiten Berufungsvorentscheidung durch die Abgabenbehörde erster Instanz zugestimmt. Sollte dies nicht möglich sein, "teilen wir mit, dass wir in Ausnützung der zweiten Instanz einer Vorlage an den UFS mit gleichzeitigem Antrag der Inanspruchnahme des erweiterten Kreises (Zuziehung von Laienrichtern) zustimmen".
Auch dieses Schriftstück war auf dem oben beschrieben Firmenpapier der J Buchhaltungs-KEG geschrieben und mit Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG über der Unterschrift von _F_ versehen.
Im Schreiben vom 28. März 2010 wurde Frau U von der Abgabenbehörde zweiter Instanz vorgehalten, dass nach den Einträgen in der Datenbank der Finanzverwaltung 2007 bis 2009 keine Einkommensteuererklärungen, wie bei den bekannt gegebenen Einkünften aus Gewerbebetrieb notwendig, abgegeben worden seien. Dass Frau U ihre beabsichtigte gewerbliche Tätigkeit aufgegeben habe, hätte sie aber im Berufungsverfahren nicht mitgeteilt. Frau U wurde aufgefordert, allenfalls die Gewinnermittlungen für die Einkünfte aus Gewerbebetrieb und jedenfalls die Einnahmen- und Ausgabenrechnungen für Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit für die Jahre 2007 bis 2010 und Bestätigungen über die seit Ende 2006 besuchten Veranstaltungen für die Ausbildung zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer vorzulegen, sowie ihren Ausbildungsweg darzustellen und bekannt zu geben, wann Sie diese Ausbildung (Umschulung) voraussichtlich abgeschlossen haben werde. Weiter wurde Frau U danach gefragt, ob sie die Absicht habe, den Beruf des akademischen Psychosozialen nichtselbständig oder unabhängig gewerblich auszuüben und auf welche Weise sie die bisher erworbenen Kenntnisse bei Ihrer nichtselbständigen Tätigkeit als kaufmännische Angestellte der P Q. AG anwenden habe können, beziehungsweise wie dies dort Ihr berufliches Fortkommen fördere und in unmittelbarem Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit stehe, sowie auf welche Weise das Seminar Touch for Health in Ihrem Ausbildungsplan zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer integriert sei, obwohl der übliche Ausbildungsweg einen solchen Kurs nicht vorsehe oder welchem anderem Zweck er andernfalls diene. Gleiches gelte für den Erwerb des NLP-Practioners. Auch dieser sei im normalen Curriculum für Ihren Ausbildungsgang nicht vorgesehen. Um wie viel (in Wochenstunden) habe Frau U ihre nichtselbständige Berufstätigkeit ab welchem Zeitpunkt eingeschränkt und habe dies (auch) der Betreuung Ihrer damals 14 Jahre alten Tochter gedient, wurde Frau U ebenfalls gefragt. Weiters wurde Frau U darauf hingewiesen, dass sie nunmehr auch Sonderausgaben für die Rückzahlung eines Kredites zur Wohnraumschaffung in Höhe von € 1.800,00 begehre. Die dafür vorgelegte Bestätigung der Bank I sei an Ihren Ehemann gerichtet und werde dort eine Summe von Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 genannt. Davon seien, soweit ersichtlich, bei ihrem Ehemann bereits antragsgemäß € 2.920,00 als Sonderausgaben mit dem Einkommensteuerbescheid 2006 vom 10. August 2007 anerkannt worden: Es stelle sich daher die Frage, wie der nun von Frau U erklärte Betrag von € 1.800,00 zustande komme und aus welchem Grund diese Sonderausgaben Frau U zuzurechnen seien.
Nach einem erfolglos versuchten Telefongespräch vom 4. April 2010 (zum Inhalt siehe den Aktenvermerk vom gleichen Datum), übermittelte _F_ im Namen der J Z KG am 9. April 2010 folgendes E-Mail:
"Unsere Recherchen im Finanzamt K haben ergeben:
Sie haben seit Übermittlung der Daten an Sie - durch das Finanzamt K - keinerlei Rücksprache mit dem Stammfinanzamt gehalten.
So ist es auch erklärlich, daß Sie von den von unserer Klientin ordnungsgemäß und nachweislich abgegebenen Einkommenssteuererklärung 2007 und dem Begleitschreiben und den übermittlelten Belegen dazu, sowie von der Übermittlung der Steuererklärung 2008 nichts wissen.
Wir haben Ihnen Ihre Arbeit insoweit jetzt abgenommen, daß wir Ihre Kollegen in K nunmehr nochmals gebeten haben, Ihnen die übermittelten Unterlagen umgehend zukommen zu lassen. Dies zu klären dauerte genau 15 Minuten.
Da 2008 am 21.9.2009 elektronisch abgegeben wurde, können wir Ihnen die dazugehörigen Detailunterlagen auf Wunsch gerne ebenfalls zukommen lassen. Die Steuererklärung des Jahres 2007 wurde bereits am 13. Oktober 2008 in Papierform - samt Unterlagen und Begleitschreiben abgegeben. In diesem wurde das Finanzamt K bereits erstmalig ersucht, die Unterlagen umgehend an Sie weiterzuleiten.
Die Klientin ist seit 29. November 2007 steuerlich vertreten. Die vorgelegte Vollmacht müsste Ihnen vorliegen.
Es kommt daher die Quotenregelung zum Tragen. Es liegen daher auch keine wie immer gearteten Fristversäumnisse unserer Klientin vor.
Die Steuererklärung 2009 ist daher weder außerhalb einer Frist, noch vergessen worden.
Eine Einnahmen Ausgabenrechnung für 2010 wäre, wenn überhaupt nur für 2 Monate möglich.
Die Anschuldigungen und völlig haltlosen Vorwürfe und Unterstellungen an unsere Klientin sind damit beweisbar vom Tisch.
Viele Ihrer Fragen müssten sich mit den an Sie gesandten Unterlagen von selbst erledigen. Allfällige Restfragen werden wir selbstverständlich gerne beantworten. Wir ersuchen diesbezüglich um Abstimmung - wenn geht per Mail.
Mit der Bitte um Kenntnisnahme zeichnet
Am 20. April übermittelte die J KG die Abgabenerklärungen 2007 und 2008 der U samt Beilagen. Diese sind von der J KG verfasst und wurden von dieser dem Finanzamt vorgelegt.
Wie _F_ für die J Z KG in der E-Mail vom 9. April 2010 mitgeteilt hat, war Frau U vor dem 29. November 2007 steuerlich nicht vertreten.
Für die Richtigkeit dieses Vorbringens spricht, dass Frau U ihre Steuererklärung 2006 selbst elektronisch übermittelt und den Vorhalt vom 15. April 2008 ohne die Hilfe eines rechtsfreundlichen Vertreters beantwortet hat. Auch in der Datenbank der Finanzverwaltung und den Steuerakten findet sich kein Hinweis auf eine steuerliche Vertretung von Frau U vor dem 29. November 2007.
Die einzige Vollmacht die sich findet, ist die oben beschriebene vom 29. November 2007, welche auf L lautet. L ist, wie schon erwähnt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und besitzt, beziehungsweise besaß, nach dem Treuhänderverzeichnis der Kammer der Wirtschaftstreuhänder und deren telefonischer Auskunft am 22. April 2010 nur in O eine Niederlassung.
Das gegenständliche erste Berufungsschreiben vom 28. November 2007 ist jedoch nicht von L, sondern einen Tag bevor dieser bevollmächtigt wurde, von der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) verfasst worden.
Wie oben dargestellt, gibt es sowohl in der Berufung vom 28. November 2007 als auch für den ebenfalls als Berufung bezeichneten Schriftsatz vom 24. Juli 2008 keinen Hinweis darauf, dass diese von oder im Namen des (späteren) steuerlichen Vertreters L verfasst worden sind. Beide Schriftstücke wurden ausschließlich und allein von _F_ für die J Buchhaltungs-KEG erstellt.
Anteilseigner der J Z KG sind _F_ als Geschäftsführer und Komplementär und L als Kommanditist (Haftsumme ATS 10.000,00 - € 726,73). Die J Z KG hat ihre Niederlassung in B. Nach dem Treuhänderverzeichnis und der telefonischen Auskunft vom 22. April 2010 der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (siehe Aktenvermerk vom 22. April 2010) besitzt sie wie ihr Geschäftsführer die Befähigungen eines selbständigen Buchhalters und des Bilanzbuchhalters. Über die Befähigungen ihres Kommanditisten (Wirtschaftsprüfer und Steuerberater) verfügt sie nicht.
Die Befugnisse der selbständigen Buchhalter und der Bilanzbuchhalter sind in Ergänzung zu § 83 BAO, welcher in der für 2007 geltenden Fassung BGBl. Nr. 151/1980 nur die Vertretung durch natürliche Personen behandelte, im BibuG (Bilanzbuchhaltungsgesetz BGBl. Nr. 161/2006) geregelt.
Nach § 3 Abs. 1 und 2 BibuG sind selbständige Buchhalter dazu berechtigt, eine pagatorische und kalkulatorische Buchhaltung zu erstellen, sowie ihre Kunden in diesem Zusammenhang zu beraten, sowie die gewerberechtlich dazu notwendigen Tätigkeiten (§ 32 Gewerbeordnung 1994, BGBl. Nr. 194/1994). Vertretungsrechte wie dem Bilanzbuchhalter sind dem selbständigen Buchhalter nicht eingeräumt.
Der Bilanzbuchhalter ist nach § 2 Abs. 1 und 2 BibuG neben seiner buchhaltenden und beratenden Tätigkeit auch zur Vertretung in Abgaben- und Abgabenstrafverfahren für Bundes-, Landes- und Gemeindeabgaben, ausgenommen die Vertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes, den Unabhängigen Verwaltungssenaten, dem Unabhängigen Finanzsenat und dem Verwaltungsgerichtshof (Z 3 leg. cit.) befugt.
Die Vertretung im Rahmen eines Rechtsmittelverfahrens bei den Finanzämtern (Abgabenbehörden des Bundes) und dem Unabhängigen Finanzsenat ist daher für Bilanzbuchhalter mit Ausnahme in Angelegenheiten der Umsatzsteuervoranmeldungen (Z 5 leg. cit.) jedenfalls ausgeschlossen.
Es ist daher der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) jedenfalls unmöglich ihre Kunden in einem Rechtsmittelverfahren betreffend die Einkommensteuer zu vertreten.
Die J Buchhaltungs-KEG hat jedoch die oben im Detail beschriebene Berufung vom 28. November 2007 gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U eingebracht.
Es ist daher zu untersuchen, welche Rechtsfolge es hat, wenn jemand, der wie die J Buchhaltungs-KEG nicht steuerlicher Vertreter eines Steuerpflichtigen ist (siehe E-Mail vom 9. April 2010) und auch aufgrund eines gesetzlichen Gebotes (§ 3 Abs. 1 Z 3 BibiG) niemals Vertreter dieses Steuerpflichtigen in einem Rechtsmittelverfahren beim Finanzamt oder beim Unabhängigen Finanzsenat sein kann, eine Berufung gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 dieses Steuerpflichtigen einbringt.
Nach § 84 Abs. 1 BAO hat die Abgabenbehörde solche Personen als Bevollmächtigte (mit Bescheid) abzulehnen, welche die Vertretung anderer geschäftsmäßig, wenn auch unentgeltlich betreiben, ohne dazu befugt zu sein. Erst nach der Ablehnung gesetzte Verfahrenshandlungen sind ohne jede abgabenrechtliche Wirkung (§ 84 Abs. 2 BAO).
Die J Buchhaltungs-KEG wurde in diesem Verfahren vom Finanzamt bisher nicht als Parteienvertreter abgelehnt, obwohl sie sie geschäftsmäßig handelt und jedenfalls nicht zur Parteienvertretung vor Abgabenbehörden des Bundes befugt ist (§ 3 BibuG siehe oben mit Ausnahme von Umsatzvoranmeldungen).
Dies führt dazu, dass die Berufung vom 28. November 2007 (ebenso wie jene vom 24. Juli 2008) an sich rechtlich existent geworden ist, jedoch ist nun zu beurteilen, wie sich die Tatsache auswirkt, dass diese Berufung verfasst wurde, ohne dass die J Buchhaltungs-KEG steuerlicher Vertreter von Frau U war oder wurde.
Entsprechend § 85 Abs. 2 BAO berechtigen Mängel von Eingaben (Formgebrechen, inhaltliche Mängel, Fehlen einer Unterschrift) die Abgabenbehörde nicht zur Zurückweisung. Vielmehr ist dem Einschreiter die Behebung dieser Mängel mit dem Hinweis aufzutragen, dass die Eingabe nach fruchtlosem Ablauf einer gleichzeitig zu bestimmenden Frist als zurückgenommen gilt.
Auch dem Unabhängigen Finanzsenat als Abgabenbehörde zweiter Instanz ist es gemäß § 279 Abs. 1 BAO ("Im Berufungsverfahren habe die Abgabenbehörden zweiter Instanz die Obliegenheiten und Befugnisse, die den Abgabenbehörden erster Instanz auferlegt und eingeräumt sind.") möglich einen derartigen Mängelbehebungsauftrag zu erlassen. Werden die Mängel rechtzeitig behoben, gilt die Eingabe als ursprünglich richtig eingebracht.
Dies gilt auch für eine fehlende Vollmacht (wie bei der J Z KG). An sich kann dies nach § 85 Abs. 4 BAO unter sinngemäßer Anwendung des § 85 Abs. 2 BAO geheilt werden.
Dies setzt allerdings voraus, dass es sich beim Mangel der Berufung um einen behebbaren handelt. Ein Mangel, welcher aus rechtlich zwingenden Gründen in beliebiger Frist nicht behoben werden kann, ist einer Mängelbehebung nicht zugänglich (siehe auch Ritz, BAO3, § 85 Tz 15 und die dort zitierten Fundstellen).
Der J Buchhaltungs-KEG kann Frau U nach den §§ 2 und § 3 BibuG (siehe oben) niemals eine rechtsgültige Vollmacht zur Vertretung in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes und dem Unabhängigen Finanzsenat erteilen.
Da sich § 85 Abs. 2 BAO ausdrücklich auf den Einschreiter, als jenem der das fragliche Schriftstück verfasst hat, bezieht und dieser aufgefordert werden soll den Mangel zu beheben, ist es auch nicht möglich, in einem Mängelbehebungsverfahren den Einschreiter auszutauschen und durch jemanden zu ersetzen, dem rechtsgültig eine Vollmacht erteilt werden kann.
Die Tatsache, dass die J Z KG nicht bevollmächtigt war die Berufungen vom 28. November 2007 und 24. Juli 2008 für Frau U einzubringen und auch nicht dazu bevollmächtigt werden kann, ist daher nicht in einem Mängelbehebungsverfahren nach § 85 Abs. 2 BAO korrigierbar.
§ 273 Abs. 1 lit. a BAO sieht vor, dass eine Berufung unter anderem dann zurückzuweisen ist, wenn diese nicht zulässig ist.
Zum Einbringen einer Berufung ist jeder befugt, an den der den Gegenstand der Anfechtung bildende Bescheid ergangen ist (§ 246 Abs. 1 BAO). Der Einkommensteuerbescheid 2006 vom 2. November 2006 von Frau U ist an diese gerichtet und ihr persönlich zugestellt worden. Die J Z KG (damals J Buchhaltungs-KEG) könnte daher zulässigerweise nur im Namen von Frau U eine Berufung gegen diesen Bescheid eingebracht haben. Dies ist der J Z KG aber wie oben gezeigt nach den §§ 2 und 3 BibuG verwehrt und wurde die J Z KG auch von Frau U nicht dazu ermächtigt.
Das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) ist aber mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und eine solche Berufung ist wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Durch die spruchgemäße Zurückweisung der Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist diese weggefallen und entbehrt dadurch die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 einer zugrunde liegenden Berufung.
Nach § 276 Abs. 1 BAO ist kann die Abgabenbehörde erster Instanz dann eine Berufungsvorentscheidung erlassen, wenn eine Berufung weder zurückzuweisen oder gegenstandslos zu erklären ist.
Die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist, wie gezeigt, spruchgemäß zurückzuweisen gewesen und die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 daher ohne Rechtsgrundlage ergangen. Dies macht die Berufungsvorentscheidung zu einem zweiten Sachbescheid hinsichtlich der Einkommensteuer 2006 der U der zwar inhaltlich vollständig auf den ursprünglichen Sachbescheid vom 2. November 2007 verweist, aber doch ohne gültigen Verfahrenstitel des siebten Abschnittes der BAO in die Rechtskraft des ursprünglichen Einkommensteuerbescheides 2006 eingreift.
Hätte daher U (selbst oder durch einen bevollmächtigten Vertreter, der im Rechtsmittelverfahren die Vertretung übernehmen kann) ein Rechtsmittel, nämlich Berufung, gegen diesen neuen Sachbescheid vom 24. Juni 2008 für die Einkommensteuer 2006 erhoben, wäre dieser gemäß § 289 Abs. 1 BAO aufzuheben gewesen (siehe Ritz, aaO., § 289 Tz 34 und das dort zitierte Erkenntnis VwGH 27.2.2003, 99/15/0126). Dies hat Frau U aber nicht getan.
Es ist daher die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juli 2008 als zweiter inhaltlich gleicher Sachbescheid für die Einkommensteuer 2006 rechtskräftig geworden und hat damit nachträglich die Einkommensteuer 2006 vom 2. November 2007 aus dem Rechtsbestand gedrängt.
Allerdings hat auch hier die J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) für U das nun richtigerweise als Berufung bezeichnete Schreiben vom 24. Juli 2008 verfasst, in welchem sie unter anderem die Vorlage an die Abgabenbehörde zweiter Instanz beantragt, ohne steuerlicher Vertreter der U gewesen zu sein und ohne dass die J Buchhaltungs-KEG überhaupt in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes U hätte vertreten können.
Wie schon oben ausgeführt, ist aber das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und auch die Berufung gegen den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten an U gerichteten Einkommensteuerbescheid 2006 vom 24. Juli 2008 wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Linz, am 11. Mai 2010
Findok-Nr: 47143.1, aufgenommen am: 14.07.2010 08:54:54, zuletzt geändert am: 19.07.2010, Dokument-ID: 13896a5b-1e52-4528-8522-681ca3e21ba6, Segment-ID: 52c5cf40-047c-4229-b1c8-202285e5a3ee | Ansprache anl�sslich des Deutschen Baugewerbetages 2006, 26. Oktober 2006 in Berlin
Home / Presse / Reden / Ansprache anl�sslich des Deutschen Baugewerbetages 2006, 26. Oktober 2006 in BerlinAnsprache anl�sslich des Deutschen Baugewerbetages 2006, 26. Oktober 2006 in BerlinDr. Hans-Hartwig Loewenstein, Pr�sident Zentralverband Deutsches Baugewerbe
(Bau-) Mittelstand in Deutschland
Realit�ten, Erwartungen, Hoffnungen
"In Deutschland brummt es. Die deutsche Wirtschaft ist in Schwung gekommen." Dieses Zeugnis stellte uns der Internationale W�hrungsfonds aus und korrigierte seine Prognose zum wirtschaftlichen Wachstum in Deutschland auf 2 %. Das Institut der deutschen Wirtschaft spricht von "einem Aufatmen nach langer Durststrecke" und h�lt 2,4 % Wirtschaftswachstum f�r m�glich. Tats�chlich stimmen fast alle Wirtschaftsdaten, die wir derzeit bekommen, hoffnungsvoll, haben sie doch eines gemeinsam: Das Wirtschaftswachstum erreicht endlich auch die Binnenwirtschaft und damit den Mittelstand. Und das, meine Damen und Herren, ist auch gut so. Denn die mittelst�ndischen Unternehmen besch�ftigen rund drei Viertel aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer, sie bilden 80 % der Lehrlinge aus und ihr Anteil am gesamtwirtschaftlichen Umsatz liegt bei 40 %.
Dies gilt in gleicher Weise auch in der Bauwirtschaft: Die mittelst�ndischen Unternehmen des deutschen Baugewerbes besch�ftigen 75 % aller gewerblichen Arbeitnehmer am Bau, sie bilden 75 % des Nachwuchses aus und ihr Anteil an der Bauleistung liegt ebenfalls bei 75 %. Daher k�nnen wir mit Stolz sagen: Das Baugewerbe in Deutschland hat den ma�geblichen Anteil an der Bauleistung, und das nicht nur in den vergangenen Jahren, sondern schon seit jeher. Die St�rken Deutschlands beruhen auch am Bau zum gr��ten Teil auf den St�rken seiner mittelst�ndischen Unternehmen. Denn der Mittelstand vereint auch am Bau Tradition und Fortschritt, er ist Vorbild f�r Eigeninitiative und Eigenverantwortung, er steht f�r Innovationsf�higkeit und Innovationsst�rke und er spielt eine tragende Rolle f�r den Zusammenhalt der Gesellschaft. Will man die Besch�ftigungskrise in Deutschland l�sen, muss man also die mittelst�ndischen Betriebe st�rken. Dazu sind rasche und umfassende Reformen unverzichtbar. Machen wir uns nichts vor: Aufgabe eines Unternehmens ist nicht die karitative Veranstaltung. Arbeitspl�tze werden nur dann geschaffen, wenn sie sich rechnen. Nur Betriebe, die nachhaltig Gewinne erwirtschaften, k�nnen Mitarbeitern und ihren Familien eine sichere materielle Existenz sichern.
Gewinnerzielung ist nat�rlich nichts Unanst�ndiges, wie manche angebliche Sachwalter des Sozialen es vermitteln wollen. In der Gewinnerzielung liegt die soziale Funktion des Unternehmens in der Marktwirtschaft begr�ndet. Den mittelst�ndischen Unternehmern geht es tats�chlich in st�rkerem Ma�e um das Wohl ihrer Besch�ftigten, als es in den Medien gemeinhin vermittelt wird. Der Fortbestand ihrer Unternehmen - unter Einsatz ihres privaten Verm�gens - als eine Grundlage des Wohlstands ihrer Mitarbeiter liegt ihnen am Herzen.
Das unterscheidet uns, liebe Kollegen, von angestellten Managern der Industriekonzerne, denen es um kurzfristige Erfolge, Verg�tungen, Dividenden und Statussymbole geht, f�r die der Shareholder-Value im Mittelpunkt steht. Es ist doch etwas nicht in Ordnung, wenn B�rsenkurse nach der Ank�ndigung von Arbeitsplatzabbau oder Unternehmensverk�ufen steigen. Leider sind die Rahmenbedingungen f�r unsere Betriebe derzeit immer noch nicht viel besser, als sie es unter der rot-gr�nen Bundesregierung waren. Die n�tigen Reformprozesse kommen nur im Schneckentempo voran. Der j�ngste Kompromiss zur Gesundheitsreform beweist einmal mehr, dass die Planwirtschaft weiter fr�hliche Urst�nde feiert.
Wie �berhaupt im Denken unseres Volkes eine sozialistische Grundstr�mung die Oberhand hat: Ziel sind ein Leben ohne Risiko, Sicherheit und Gleichheit f�r alle. Mir kommt es so vor, als ob die Menschen zunehmend ihre pers�nliche Verantwortung an der Garderobe des Staates abgeben wollen. Und viele glauben sich darin gut eingerichtet. Auf der anderen Seite versucht der Staat sein Versprechen umfassender F�rsorglichkeit auch immer mehr einzul�sen. Er k�mmert sich unerm�dlich um alles. Er will Vorsorge f�r alle Lebenslagen treffen. Er nimmt die Menschen an die Hand, er g�ngelt sie, er bevormundet sie. Dazu bedarf es endloser Vorschriften und Regelungen, eben jener ausufernden B�rokratie, die wir so oft beklagen. Denn diese kostet Geld, viel Geld sogar.
Der Wohlfahrtsstaat lebt davon, den B�rger glauben zu lassen, er bekomme mehr an Leistungen, als er als Gegenleistung einzahlt. Seit den 50er Jahren ist der Sozialstaat unaufh�rlich heraufgeschraubt worden. Mittlerweile werden �ber die Sozialversicherungen rund 370 Milliarden Euro j�hrlich umverteilt. Deutschland wendet damit ein knappes Drittel seiner Wirtschaftsleistung f�r die soziale Sicherung seiner B�rger auf. Damit ist es nach Frankreich der zweitgr��te Sozialstaat der Welt. L�ngst geht es nicht mehr nur um die Absicherung gro�er Risiken wie Altersarmut oder Krankheit. Familienpolitische Ziele, Gleichstellungspolitik oder arbeitsmarktpolitische Motive spielen ebenso eine Rolle wie Klientelpolitik. Mittlerweile beziehen 25 Mio. Menschen Transferleistungen. Dieses k�nnen wir uns auf Dauer nicht leisten. Wir brauchen daher eine R�ckbesinnung auf die Grundprinzipien der sozialen Marktwirtschaft, insbesondere auf Freiheit und Wettbewerb mit klarer Abgrenzung zum unverzichtbaren sozialen Part einer Gew�hrung menschenw�rdigen Grundversorgung.
Adam Smith, der gro�e englische National�konom, hat einmal gesagt: "Nicht vom Wohlwollen des Metzgers, Brauers oder B�ckers erwarten wir unser Nachtmahl, sondern von deren Bedacht auf ihre eigenen Interessen. Wir wenden uns nicht an ihre Menschen-, sondern an ihre Eigenliebe." Zu diesem Bewusstsein, meine Damen und Herren, m�ssen wir zur�ckkehren. Dieses Bewusstsein muss Grundlage politischer Entscheidungen sein und muss sich in einer Mittelstandspolitik aus einem Guss niederschlagen, bei der alle Politikbereiche miteinander verzahnt werden. Diese muss die Rahmenbedingungen so gestalten, dass die Betriebe die Herausforderungen der Globalisierung und des intensiveren Wettbewerbs erfolgreich meistern k�nnen, damit Arbeitspl�tze in Deutschland bleiben und neue entstehen. Dazu m�ssen vor allem die begonnenen, notwendigen Strukturreformen schnell und nachhaltig fortgef�hrt werden. Der Faktor Arbeit muss dauerhaft entlastet und zugleich die Steuerlast in den Betrieben reduziert werden. Die Abgabenbelastung ist trotz mehrerer Reformschritte immer noch zu hoch. Unsere f�nf Kernforderungen an eine nachhaltige Mittelstandspolitik lauten daher:
Wir brauchen endlich ein allgemein verst�ndliches, einfaches und gerechtes Steuersystem mit niedrigen Spitzen-S�tzen f�r Unternehmen und Privatpersonen gleicherma�en. Die Unternehmensteuerreform darf nicht dazu f�hren, dass Bauunternehmen, die aufgrund der langen Rezession ohnehin eine niedrige Rendite erwirtschaften, zus�tzlich bestraft werden. Denn Unternehmen, die wenig verdienen, zahlen bei diesen Reformans�tzen drauf. Kapitalgesellschaften, die satte Gewinne einstreichen, profitieren von den Neuregelungen. Das ist auch logisch: Denn wo kein Gewinn anf�llt, nutzt die Senkung des K�rperschaftssteuertarifs wenig - die ergebnisunabh�ngigen Steuern auf Zinsen & Co. laufen aber weiter, ein klarer Versto� gegen das Prinzip der Besteuerung nach Leistungsf�higkeit. Als Faustformel hat das Institut der deutschen Wirtschaft ausgerechnet: F�llt die Rendite unter 9 %, ist das Unternehmen zus�tzlich im Nachteil. Die vom Gesetzgeber angepeilte Zielmarke bei der tariflichen Steuerbelastung von unter 30 % ist durch die erweiterte Basis bei der Gewerbesteuer in der Praxis ohnehin nicht zu erreichen.
Meine Damen und Herren, Deutschland hat, was Steuern und Abgaben angeht, die Spitzenposition. Die Bundesregierung setzt jetzt die gr��te Steuererh�hung in der Geschichte der Bundesrepublik ins Werk. Die Anhebung der Mehrwertsteuer und der Versicherungssteuer um 3 Prozentpunkte zum 1. Januar 2007 wird insbesondere die Privathaushalte treffen. Eine besonders leistungsf�hige Minderheit zahlt mit der Reichensteuer einen neuen Zuschlag. Dabei zeigt die j�ngste Analyse der OECD, dass deutsche Arbeitnehmer unter den 30 f�hrenden Industrienationen fast die h�chste Abgabenlast tragen.
Die Konsequenzen daraus liegen auf der Hand: Konsumverzicht und Schwarzarbeit. Beides k�nnen wir uns nicht leisten.
Meine Damen und Herren, wir fordern zweitens ein modernes, finanzierbares und langfristig funktionierendes Sozialsystem, das sich auf die Basisabsicherung konzentriert.
Meine Auffassung zur j�ngst beschlossenen Gesundheitsreform habe ich ge�u�ert. Es kann nicht sein, dass wir einen riesigen Wirtschaftsbereich haben, bei dem s�mtliche Regeln der Marktwirtschaft au�er Kraft sind. Das muss sich �ndern. Wir brauchen f�r alle vier S�ulen unseres Sozialstaates, n�mlich die Krankenversicherung, die Arbeitslosenversicherung, die Rentenversicherung und die Pflegeversicherung marktwirtschaftliche Elemente, insbesondere mehr Eigenvorsorge und Eigenverantwortung der Versicherten.
Die Sozialversicherungsbeitr�ge m�ssen insgesamt dauerhaft auf deutlich unter 35 % reduziert werden. Die Leistungen der Arbeitslosenversicherung sind wieder auf die urspr�nglichen Kernaufgaben - Vermittlung und Versicherung - zu konzentrieren. Das komplexe arbeitsmarktpolitische Instrumentarium muss rasch zur�ckgef�hrt und letztlich abgeschafft werden. Die Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte, zum Beispiel mit Arbeitsbeschaffungsma�nahmen (ABM) oder mit Besch�ftigung schaffenden Infrastrukturma�nahmen (BIS), belegen die arbeitsmarktpolitische Untauglichkeit dieser aktiven Arbeitsmarktpolitik.
Es kann nicht sein, dass ein Unternehmen, das sich um einen �ffentlichen Auftrag bewirbt, diesen nur bekommt, wenn es soundso viele Arbeitslose besch�ftigt, dieses auch weit �ber die Abwicklung des Auftrages hinaus, daf�r aber seiner Stammbelegschaft k�ndigen muss. Derartige Ma�nahmen sind aberwitzig und geh�ren sofort abgeschafft. Die allermeisten Ma�nahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik sind daher auch eher Teil des Problems als eine L�sung der Besch�ftigungskrise. Die Arbeitsf�rderung muss sich auf die Integration in den ersten Arbeitsmarkt konzentrieren.
Meine Damen und Herren, es hat in den vergangenen Jahren viele Ideen und Vorschl�ge zum Abbau der Arbeitslosigkeit gegeben, gebracht haben die wenigsten etwas, egal, ob es sich um Minijobber, Ein-Euro-Jobs oder Ich-AGen handelte. Im Gegenteil: Ich-AGen waren eine staatlich gef�rderte, unlautere Konkurrenz f�r unsere mittelst�ndischen Betriebe, die mittlerweile abgeschafft sind; ob die Neuregelung besser ist, bleibt noch abzuwarten. Ein-Euro-Jobber haben in vielen Bereichen Aufgaben �bernommen, die zuvor ortsans�ssige Betriebe mit sozialversicherungspflichtigen Besch�ftigen ausgef�hrt haben.
Liebe Kollegen, es ist ein Skandal, dass wir diese "graue" Billiglohn-Konkurrenz auch noch mit unseren Steuergeldern unterst�tzen. Das muss aufh�ren.
Meine Damen und Herren, die Reformen am Arbeitsmarkt werden nur dann Erfolg haben, wenn sie erg�nzt werden - und das ist unsere
dritte Forderung - um eine durchgreifende Deregulierung und Flexibilisierung des Arbeitsrechts.
Leider ist dieses so wichtige Thema ein Tabuthema in der gro�en Koalition, CDU und SPD blockieren sich gegenseitig. Bewegung ist nicht in Sicht. Passend dazu hat die Pr�sidentin des Bundesarbeitsgerichts erkl�rt: Das Arbeitsrecht ist Arbeitnehmerschutzrecht. Liebe Kollegen, man kann die Arbeit auch zu Tode sch�tzen. Die Einstellung, die hinter der Aussage der Pr�sidentin des Bundesarbeitsgerichts steht und die sich in vielen Arbeitsgerichtsurteilen niedergeschlagen hat, ist Gift f�r unseren Arbeitsmarkt, weil sie unwirtschaftliche Strukturen zementiert und Betriebe davon abh�lt, neue Mitarbeiter einzustellen, wenn Arbeit vorhanden ist.
Wir wollen das Gegenteil: Mittelst�ndische Betriebe brauchen Flexibilit�t. Deshalb ist es f�r mich unerl�sslich, das Verbot der gewerblichen Arbeitnehmer�berlassung am Bau endlich abzuschaffen. Diese Regelung geh�rt in die Mottenkiste der Geschichte. Die Verh�ltnisse am Bau haben sich l�ngst ge�ndert. Gerade mittelst�ndische Bauunternehmen brauchen die M�glichkeit, f�r einzelne Auftr�ge und Arbeiten zus�tzliches Personal einsetzen zu k�nnen. Das macht uns flexibel, so k�nnen wir unsere eigentliche St�rke ausspielen.
Meine Damen und Herren, unsere vierte Forderung lautet: Wir m�ssen unser Land von den Fesseln seiner �berbordenden B�rokratie und Regulierungswut befreien.
Gerade der Mittelstand wird unzumutbar belastet. Wie das Institut f�r Mittelstandsforschung ermittelt hat, schlagen allein die B�rokratiekosten f�r die Wirtschaft mit 46 Mrd. Euro j�hrlich zu Buche. 38 Mrd. Euro entfallen davon auf den Mittelstand. Diese B�rokratiekosten stellen eine ganz erhebliche Wachstumsbremse dar. Und was macht die Bundesregierung: Sie bringt ein Gesetz zur Entlastung des Mittelstandes von den B�rokratiekosten ein. Soweit so gut.
Bevor man jedoch richtig zur Tat schreitet, um B�rokratie auch tats�chlich abzubauen, wird flugs eine Staatsministerin im Bundeskanzleramt berufen und ein Normenkontrollrat eingerichtet. B�rokratie mit noch mehr B�rokratie zu bek�mpfen, so haben wir uns das nicht vorgestellt. Gleiches gilt im �brigen auch f�r den Gesundheitsfonds, der nach Einsch�tzung aller Kommentatoren ein b�rokratisches Monstrum werden wird. Bleibt zu hoffen, dass bis zu seiner Einf�hrung 2009 noch �konomische Vernunft einkehren und dieser Gesundheitsfonds nicht kommen wird.
Die vorgeschlagenen Ma�nahmen zum B�rokratieabbau bringen den Betrieben leider auch nur eine geringe Entlastung. Sie sind aber ein erster Schritt in die richtige Richtung, dem weitere, bedeutend gr��ere folgen m�ssen. Vor allen Dingen darf sich der B�rokratieabbau nicht darauf beschr�nken, Informationspflichten abzubauen, viel wichtiger ist es, Hand an die eigentlichen b�rokratischen Strukturen zu legen. Nehmen Sie als Beispiel die Gr�ndungsf�rderung, die f�r viele ein Buch mit sieben Siegeln ist. Selbst Fachleute verzweifeln, wenn sie Existenzgr�ndern das f�r sie ma�geschneiderte F�rderprogramm vorschlagen sollen. Das kann es doch nicht sein. Hier wird viel zu viel Energie verbraucht, die besser auf Anderes konzentriert w�rde.
F�nftens:
Wir m�ssen wieder mehr in Aus- und Weiterbildung investieren.
Denn nur gut ausgebildete Mitarbeiter erm�glichen betrieblichen Erfolg. Das gilt zun�chst einmal f�r die Lehrlinge: Mit den geburtenschwachen Jahrg�ngen kommt ein eklatanter Fachkr�ftemangel auf uns zu. Da gilt es schon heute zu �berlegen, wie dem zu begegnen ist. Deshalb bin ich auch froh, dass - so eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft - fast 40 Prozent der baugewerblichen Unternehmen in diesem Jahr mehr Lehrlinge ausbilden wollen; ann�hernd 50 Prozent wollen gleich viele Ausbildungspl�tze zur Verf�gung stellen und nur elf Prozent weniger ausbilden.
Meine Damen und Herren, ich bin mir bewusst, dass die erhobenen Forderungen quasi Allgemeingut sind, und von all jenen Institutionen immer wieder vorgetragen werden, die sich die Vertretung mittelstandspolitischer Anliegen und den lange erhofften Aufschwung der deutschen Volkswirtschaft auf ihre Fahnen geschrieben haben. Man kann jedoch nicht oft genug wiederholen, was richtig ist, um zu mehr Wachstum und Besch�ftigung zu kommen, zumindest solange bis diese Potentiale ausgesch�pft werden. Denn solange es uns nicht gelingt, die hohe Arbeitslosigkeit zu senken, werden wir die strukturellen Probleme unserer sozialen Sicherungssysteme und �ffentlichen Haushalte nicht in den Griff bekommen. Der demografische Wandel wird die Probleme ohnehin weiter versch�rfen.
Eine dauerhafte Spaltung der Gesellschaft in Menschen, die Arbeit haben und solche, die keine haben, d�rfen wir nicht akzeptieren. Die Leistungsf�higkeit des Mittelstandes bildet das R�ckgrat der deutschen Wirtschaft. Nur eine Politik, die auf diese Kraft und St�rke der mittelst�ndischen Unternehmen setzt, wird Deutschland voranbringen. Als Lobby der mittelst�ndischen deutschen Bauunternehmen ist es unsere Aufgabe, uns neben baupolitischen Vorstellungen auch zu allgemeinen wirtschaftspolitischen Fragestellungen zu �u�ern. Daher werden wir auch zuk�nftig diese berechtigten Anliegen sowohl eigenst�ndig als auch im Verbund mit unseren Partnern, insbesondere dem Zentralverband des Deutschen Handwerks und der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, vertreten.
Meine Damen und Herren, lassen Sie mich noch einen Punkt nachschieben, sozusagen als sechste Forderung: Grundlage umfassender Reformen ist nat�rlich eine Konsolidierung der �ffentlichen Haushalte und insbesondere des Bundeshaushaltes. Einmal mehr steigen die Ausgaben des Bundes, n�mlich um 2,3 Prozent an. Die Vorgaben der Verfassung werden nur durch drastische Steuererh�hungen und hohe Einmalerl�se eingehalten. Eine deutliche Reduzierung der Neuverschuldung ist nicht in Sicht. Das zeigt schon ein Blick auf die Finanzplanung der kommenden Jahre. So soll die Nettokreditaufnahme nach den Pl�nen der Bundesregierung bis 2010 jedes Jahr um nur 500 Millionen Euro reduziert werden.
Meine Damen und Herren, w�rde dieses Tempo fortgef�hrt, g�be es erst im Jahr 2050 einen Bundeshaushalt ohne Neuverschuldung. So lange darf das nicht dauern. Zwar liegt die Nettokreditaufnahme zum ersten Mal wieder unter den Investitionen. Das ist auch richtig und wichtig. Denn nur Investitionen k�nnen daf�r sorgen, dass in einer Volkswirtschaft Arbeitspl�tze erhalten bleiben, Lebensstandard gesichert wird und neue Besch�ftigung entsteht.
Daher sind wir der Bundesregierung auch dankbar, dass sie im Bereich der energetischen Geb�udesanierung einen Schwerpunkt ihrer Investitionsf�rderung gesetzt hat. Die Nachfrage nach den F�rdermitteln bei der KfW hat alle Experten �berrascht. Deshalb war es auch richtig, das F�rderprogramm aufzustocken. Die Bundesregierung hat mit dieser Entscheidung wichtige Impulse f�r mehr Besch�ftigung in der mittelst�ndischen Bau- und Ausbauwirtschaft gesetzt. Daf�r danken wir ihr an dieser Stelle ausdr�cklich.
Ein anderer Bereich der Investitionspolitik, n�mlich die Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur, genauer in die Bundesfernstra�en, macht uns jedoch Kummer. Obwohl mit dem Genshagener Programm beschlossen wurde, in dieser Legislaturperiode 4,3 Milliarden Euro mehr zu investieren, sinkt das Investitionsniveau ab kommenden Jahr wieder deutlich ab. Es lag in den Jahren 2004 bis 2006 mit jeweils um die 5 Milliarden Euro f�r die Bundesfernstra�en vergleichsweise hoch. F�r 2007 sollen im Fernstra�enbau jedoch nur noch rund 4,54 Mrd. Euro bereitgestellt werden. In den Folgejahren weitere rund 100 Millionen Euro weniger. Damit haben wir zwar eine Verstetigung der Investitionen erreicht, allerdings auf einem zu niedrigem Niveau. Die Bundesregierung verabschiedet sich mit dieser Investitionspolitik auch von der Umsetzung des Bundesverkehrswegeplans. Allein bei den Fernstra�en fehlen j�hrlich rund 700 Millionen Euro. Damit lassen sich viele Vorhaben nicht - wie geplant und dringend ben�tigt - umsetzen. Angesichts der Belastungen, die auf unsere Fernstra�en zukommen, eine verh�ngnisvolle Entscheidung. Die Finanzierung verharrt dauerhaft auf dem Pegel von vor Einf�hrung der Lkw-Maut, deren Investitionsimpuls damit vollst�ndig verpufft ist. Dabei hat die damalige Bundesregierung bei Einf�hrung der Lkw-Maut versprochen, diese Einnahmen zus�tzlich in die Verkehrsinfrastruktur zu investieren, ein Versprechen, das nicht eingel�st worden ist.
Meine Damen und Herren, die Lkw-Maut muss voll zur Finanzierung der Stra�enbauinvestitionen zur Verf�gung stehen, und zwar komplett und zus�tzlich, und ohne zuvor ohnehin angesetzte Mittel zu k�rzen. Hier ist dringender Handlungsbedarf: Wir wiederholen daher unseren, schon lange unterbreiteten Vorschlag, s�mtliche Mittel, die zur Finanzierung der Verkehrswege notwendig sind, in eine Gesellschaft zu geben, z.B. in die Verkehrsinfrastrukturfinanzierungsgesellschaft, die VIFG. Erhalt und Ausbau unserer Verkehrsinfrastruktur k�nnen so unabh�ngig von politischen Ideologien und Begehrlichkeiten gem�� dem Bundesverkehrswegeplan erfolgen. Dazu bedarf es neben den Einnahmen aus der Lkw-Maut eines bestimmten Anteils der Mineral�lsteuer, der in einer Gr��enordnung von 20 bis 25 Cent je Liter Kraftstoff liegen k�nnte. Der Staat behielte auf diese Weise seine volle Verantwortung f�r die �ffentliche Infrastruktur und der Verkehr finanzierte seine Wege. Gleichzeitig m�sste nicht bei jeder Haushaltsdebatte von neuem gebangt werden, ob die Infrastruktur erneut als Steinbruch f�r Konsumzwecke dienen wird. Die VIFG h�tte auch die M�glichkeit, neue Instrumente der Finanzierung zu entwickeln, zu �berpr�fen und in die Praxis einzuf�hren, insbesondere auch dann, wenn sie Kredite f�r Infrastrukturprojekte aufnehmen d�rfte. Mit den sog. A- und F-Modellen stehen im Bundesfernstra�enbau privatwirtschaftliche Instrumente zur Verf�gung, die es zur Praxisreife zu entwickeln gilt.
Zuk�nftig muss es aber auch f�r mittelst�ndische Unternehmen und Konsortien aus mittelst�ndischen Unternehmen, m�glich sein, sich an diesen Ausschreibungen zu beteiligen. Denken wir einen Schritt weiter. Wir brauchen Instrumente, um auch im Bereich der Landes- und Kreisstra�en privatwirtschaftliches Know-how einsetzen zu k�nnen, denn die Bundesfernstra�en sind zwar das Flaggschiff, die Masse der �ber�rtlichen Stra�en sind jedoch Landes- und Kreisstra�en. Derzeit sind in Deutschland die ersten vorsichtigen Schritte in diese Richtung zu beobachten: Der Landkreis Lippe in Nordrhein-Westfalen hat gerade damit begonnen, PPP im kommunalen Stra�enbau umzusetzen. Daneben wird auch das Land Th�ringen mit Praxisbeispielen an den Start gehen. Dieses, meine Damen und Herren, sind ermutigende Beispiele, aber es sind eben nur Beispiele. Und noch machen sie nicht Schule.
Wenn es in nicht allzu ferner Zukunft m�glich sein sollte, privatwirtschaftliche Instrumente f�r Bau und Unterhaltung von Landes- und Kreisstra�en einzusetzen, dann k�nnten die Verkehrsinfrastrukturinvestitionen einen regelrechten Wachstumsschub erhalten. Darauf m�ssen wir hinarbeiten.
Im �ffentlichen Hochbau sind wir deutlich weiter: Mehr als 300 �PP-Projekte mit einem Investitionsvolumen von �ber sieben Milliarden Euro gibt es derzeit. Die Zahl der Vertragsabschl�sse hat sich in 2004 und 2005 gegen�ber den Vorjahren verdoppelt. Das von der Bundesregierung proklamierte Ziel, n�mlich 15 Prozent der �ffentlichen Bauinvestitionen durch �PP-Projekte umzusetzen, ist damit zwar noch nicht erreicht, aber wir sind auf einem guten Weg, den es weiter zu beschreiten gilt, auch wenn wir uns bewusst sind, dass �PP nur f�r einen Teil der baugewerblichen Unternehmen in Frage kommt.
Meine Damen und Herren, zum ersten Mal seit elf Jahren blickt die deutsche Bauwirtschaft wieder optimistischer in die Zukunft. Grund ist die Baukonjunktur, die sich endlich stabilisiert hat. Wir sind zwar insgesamt nicht ganz so optimistisch wie andere, aber auch wir sehen, dass es aufw�rts geht. Wir wissen auch, dass eine Schwalbe noch keinen Sommer macht und manche Auftr�ge f�r 2007 werden derzeit schon wieder unter Selbstkosten angeboten. Insofern m�ssen wir abwarten, inwieweit der Aufschwung auch im kommenden Jahr tr�gt.
Unabh�ngig davon hat das deutsche Baugewerbe langfristig eine gute Perspektive. Der in Gang gekommene demografische Wandel wird dabei erhebliche Auswirkungen haben. Wir werden in nicht allzu ferner Zukunft gravierende Ver�nderungen erfahren. Es wird dabei keine einheitlichen, sondern h�chst unterschiedliche Entwicklungen geben. Lassen Sie mich die f�r uns erkennbaren Tendenzen in K�rze zusammenfassen:
1. Regionen mit wachsenden und schrumpfenden Bev�lkerungen liegen dicht nebeneinander. Wirtschaftliche Prosperit�t und zunehmende Arbeitspl�tze werden haupts�chlich in den Ballungsr�umen zu finden sein. Dazu geh�ren Ballungsr�ume in S�ddeutschland, der Gro�raum Hamburg, der Gro�raum Berlin, aber auch die Ballungszentren in den neuen Bundesl�ndern. Diese Gebiete sind schon heute die Wanderungsgewinner, weil sie einen ganz erheblichen Zuzug von Menschen erleben. Weite Teile Ostdeutschlands, aber auch das Ruhrgebiet haben dagegen viele B�rger durch Wegzug verloren. Nur dort, wo Arbeitspl�tze bereitstehen, werden die Menschen bleiben.
2. Obwohl die Bev�lkerungszahl sinkt, nimmt die Zahl der Haushalte weiter zu. Der Anteil der Einpersonenhaushalte liegt heute bei einem Drittel mit steigender Tendenz. Auch der Trend zu gr��eren Wohnungen ist ungebrochen. So wird die Wohnfl�chennachfrage noch bis 2030 und in Ostdeutschland aufgrund des Nachholeffekts bis 2040 zunehmen. Dadurch steigt selbst in St�dten und Regionen mit gr��eren Bev�lkerungsabnahmen der Bedarf f�r Wohnraum f�r Ein- und Zweipersonenhaushalte sowie f�r mehr Wohnfl�che. Schon heute zeigen die Wohnungsm�rkte ein entsprechend heterogenes Bild: In den strukturschwachen Gebieten sind die Wohnungsm�rkte eher entspannt, wogegen in den strukturstarken Gebieten die Nachfrage nach qualifiziertem Wohnraum steigt.
3. Gleich, ob strukturschwach oder strukturstark, ob Zuzugs- oder Wegzugsgebiet, ein Trend kennzeichnet die Bev�lkerungsstruktur in allen deutschen Kommunen: Die Menschen werden �lter.
Und diese drei Faktoren haben Auswirkungen auf die Infrastruktur in St�dten und Gemeinden. F�r zunehmend mehr Kommunen stellt sich daher die Aufgabe, durch R�ckbau und Umbau die anforderungsgerechte und moderne Stadt zu entwerfen. Dabei geht es nicht allein um Wohnungen, sondern auch um das Nahversorgungsangebot, den Anschluss an �ffentliche Verkehrsnetze, die N�he zu Service- und Unterst�tzungseinrichtungen sowie um ein Umfeld, das den subjektiven Sicherheits- und Lebensbed�rfnissen entspricht. In den bev�lkerungs�rmeren Gebieten steigen die Wege - zur Arbeit, zum Einkaufen, zur �rztlichen Versorgung, in der Freizeit. Die Mobilit�t von Menschen und G�tern kann dort weitgehend nur durch einen wachsenden Stra�enverkehr gew�hrleistet werden. Daher wird es unerl�sslich, auch dort in ein gutes Stra�ennetz zu investieren, da sich die Bahn ohnehin aus der Fl�che zur�ck gezogen hat.
Vor gro�en Herausforderungen aufgrund der demografischen Entwicklung steht nat�rlich auch unsere Wirtschaft. Denn die Gesamtbev�lkerung bleibt in den n�chsten 30 Jahren relativ unver�ndert. Da die Zahl der Personen im erwerbsf�higen Alter ab 2010 zur�ckgehen wird, m�ssen die weniger werdenden Erwerbst�tigen produktiver werden. Es stellt sich die Frage, wie man eine schrumpfende und alternde Erwerbsbev�lkerung in die Lage versetzt, die Produktivit�t zu erh�hen und zus�tzlich den beschleunigten technologischen Wandel zu meistern. Daf�r m�ssen Fort- und Weiterbildung so institutionalisiert werden, dass alternde Erwerbspersonen mit neuen Technologien umgehen k�nnen. Diesen Herausforderungen m�ssen auch wir Bauunternehmer uns stellen. Denn auch wir brauchen mehr qualifizierte Mitarbeiter, die hoch produktiv und technisch auf dem neuesten Stand sind.
Liebe Kollegen, gerade f�r uns als mittelst�ndische Bauunternehmer bietet der demografische Wandel und die damit einhergehenden Ver�nderungen in St�dten und Gemeinden, gute Chancen f�r zus�tzliche Bauaufgaben. Dynamische Bev�lkerungsentwicklungen und -strukturen erzeugen Baubedarf, sowohl im Wohnungsmarkt als auch in der �ffentlichen Infrastruktur. Das liegt auf der Hand. Die Anpassung vorhandener Wohn- und kommunaler Infrastrukturen er�ffnet Gesch�ftsfelder im R�ckbau und der Entsorgung und Recycling von Baustoffen. Der R�ckbau ganzer Stadtquartiere ist in Ostdeutschland l�ngst Praxis.
In Cottbus und Berlin gibt es hervorragende Beispiele, wie aus Plattenbauten Ein- und Zweifamilienh�user werden, bautechnisch und energetisch auf dem neuesten Stand und auch architektonisch anspruchsvoll. Die qualitative Aufwertung des Wohnungsbestandes und des Wohnumfeldes schafft steigende Nachfrage nach Sanierungs- und Modernisierungsleistungen im Bestand. Nicht nur die gro�en Altbaubest�nde, die sanierungsbed�rftig sind, wecken die Hoffnung auf zus�tzliche Auftr�ge im Modernisierungsmarkt. Auch der Umbau der st�dtischen Infrastruktur in Hinblick auf eine alternde Bev�lkerung schafft Arbeitspl�tze in der mittelst�ndischen Bauwirtschaft. Die Mitwirkung qualifizierter mittelst�ndischer Bauunternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung von differenzierten Stadtumbaukonzepten erschlie�t Innovations- und Rationalisierungspotenziale, z.B. in �PP-Projekten und im Energie-Contracting.
Meine sehr verehrten Damen und Herren, die mittelst�ndischen Unternehmen des deutschen Baugewerbes haben die lange Baukrise genutzt, um sich neu aufzustellen. Der baugewerbliche Mittelstand ist innovativ, kreativ und flexibel. Er nimmt seine soziale Verantwortung ernst, denn er h�lt das Gros der Arbeits- und Ausbildungspl�tze am Bau bereit und gibt hunderttausenden Menschen nicht nur Lohn und Brot. Der baugewerbliche Mittelstand ist gut ger�stet, dieses auch in Zukunft zu tun - wenn die Rahmenbedingungen es uns erlauben. Daher, meine Damen und Herren, blicken wir optimistisch nach vorne.
Anh�nge:077-2006 Rede Loewenstein.pdf( 81,19 KB ) | de |
q-de-775 | Welche Befugnisse hat die Parteienvertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes gemäß § 3 BibuG? | Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht - Findok Internet
Berufungsentscheidung - Steuer (Senat) des UFSL vom 11.05.2010, RV/1092-L/08
Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht
RV/0618-L/10
RV/1092-L/08-RS1 Permalink
Schreitet eine KEG, welche die berufsrechtlichen Befugnisse eines Bilanzbuchalters besitzt, für eine dritte Person durch das Verfassen von Berufungen gegen Einkommensteuerbescheide ein, sind diese mangels
Aktivlegitimation insbesonders dann zurückzuweisen, wenn die KEG erklärt, von der dritten Person nicht (sondern erst später ein Steuerberater) bevollmächtigt worden zu sein.
§ 3 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
§ 2 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
Zurückweisung, Vollmacht, Vertretung, berufsrechtlich, zulässig, Mängelbehebungsauftrag, Unzulässigkeit, Berufung
Der Unabhängige Finanzsenat über die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 28. November 2007 betreffend den Bescheid des Finanzamtes K vom 2. November 2007 für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B , V, und die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid des Finanzamtes K vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B, V nach der am 6. Mai 2010 durchgeführten Berufungsverhandlung entschieden:
Die Berufung der J Z KG für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U wird als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Ebenso wird auch die Berufung der J Z KG vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Nachdem Frau U ihren Antrag auf Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2006 am 27. September 2007 elektronisch persönlich eingebracht hatte, ersuchte das Finanzamt mit Vorhalt datiert vom 4. Oktober 2007 von Frau U die beantragten Aufwendungen durch Belege nachzuweisen und eine detaillierte Aufstellung der Aus- und Fortbildungskosten beizubringen.
Dieser Aufforderung folgte Frau U mit E-Mail vom 8. Oktober 2007, welche von ihrer persönlichen E-Mail Adresse gesendet worden war und legte unter anderem folgende Aufstellung vor:
Werbungskosten Jahr 2006:
Wegstrecke von nach
Zweck der Reise oder Tätigkeit
KM-Geld 0,376
Anzahl 12tel
Tagsatz/ Stunde
03.3.2006
04.3.2006
07.3.2006
Touch für Health
04.4.2006
Touch tor Health
PröfungTfH
Peergroup D
Peergroup E
12,11.2006
Summe der KM
Summe des KM-Geldes
Summe der Reisezwölftel Inland
Summe der Reisekosten Inland inkl. 10 %
Summe der Reisediäten Ausland
KM Stand Anfang
KM Stand Ende
Kurskosten Touch für Health:
abzügl. Förderung Bildungskonto Land Q
-905,50
Kurekosten NLP-Practionier WIFI
-1.386,90
Aufwand lt. Aufstellung
Gesamt-Aufwand 2006
Weiters beigelegt war eine Förderungsbestätigung des Landes F vom 23. August 2006 über € 905,60 und vom 21. September 2007 über € 1.386,90, der Kirchenbeitragsbescheid 2006 samt Auftragsbestätigung, eine Bestätigung über Prämienleistungen zu einer Gruppenkrankenversicherung in Höhe von € 1.263,15, ein Werbungskostennachweis des Arbeitgebers von Frau U aus Reisekosten in Höhe von € 5,30, die Leistung einer Betriebsratsumlage an den Arbeitgeber von Frau U in Höhe von € 31,50, sowie eine Bestätigung des Arbeitgebers, dass € 35,39 für Frau U lohnversteuert worden seien, weil der vom Dienstgeber bezahlte Betrag für eine Kollektivunfallversicherung den Freibetrag nach § 3 Z 15 EStG 1988 (Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988) in gleicher Höhe überschritten habe.
Der Einkommensteuerbescheid für Frau U für das 2006, datiert vom 2. November 2007, wich insofern von ihrer Abgabenerklärung ab, als die € 2.989,68 an beantragten Werbungskosten für Aus- beziehungsweise Fortbildung unberücksichtig blieben. Dies wurde damit begründet, dass Werbungskosten, die vom Arbeitgeber nicht automatisch berücksichtigt hätten werden konnten, € 5,30 ausgemacht hätten. Da dieser Betrag den Pauschbetrag für Werbungskosten von € 132,00 nicht überstiegen habe, seien € 132,00 berücksichtigt worden. Beiträge an gesetzlich anerkannte Kirchen und Religionsgemeinschaften könnten höchstens im Ausmaß von € 100,00 als Sonderausgabe berücksichtigt werden (§ 18 Abs. 1 Z 5 EStG 1988). Die Aufwendungen für die NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und Touch for Health Seminare seien nicht abzugsfähig, sondern dem Bereich der privaten Lebensführung zuzuordnen. Derartige Seminare würden vorwiegend der Persönlichkeitsentwicklung dienen. Das dort vermittelte Wissen sei von allgemeiner Natur und ebenso gut im privaten Lebensbereich wie auch im Berufsleben anwendbar.
Gegen diesen Bescheid richtet sich die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG aufgrund der Änderung der Rechtsform durch das Unternehmergesetzbuch [eingetragen im Firmenbuch am 1. Januar 2007] und einer Firmenänderung [eingetragen im Firmenbuch am 11. Januar 2008] datiert vom 28. November 2007, eingelangt am 29. November 2007, in welcher ausgeführt wurde, dass Frau U im Jahre 2006 eine Ausbildung begonnen habe, welche ihr eine gewerbliche Tätigkeit als akademischer Psychosozialer Gesundheitstrainer ermöglichen werde. Das Seminar Touch for Health - Kinesiologie (diagnostisches und therapeutisches Verfahren) sei ein zusätzlicher Baustein dazu, der auf Grund der Vollbeschäftigung bei der G vorgezogen worden sei. Im Jahr 2007 habe Frau U in einem zweiten Schritt die Vollbeschäftigung bei der G vermindert, sodass der Studienlehrgang (550 Einheiten Theorie und 250 Einheiten Praxis) zum akademischen Gesundheitstrainer begonnen habe werden können. Die Ausbildung werde noch etwa drei Jahre in Anspruch nehmen und mindestens bis 2010 dauern. Die Ausbildung im Neurolinguistischem Programmieren benötige Frau U als Mitarbeiterin der G in der Abteilung Marketing und Eventmanagement ebenso wie auch später in Ihrer selbständigen Tätigkeit. Aus diesem Grund habe Frau U die Kosten dieser Ausbildung in der beigelegten korrigierten Einkommensteuererklärung zu gleichen Teilen aufgeteilt. Die Arbeitnehmerveranlagung sei das falsche Instrument für die Steuerberechnung, da es sich bei den Aufwendungen für die Ausbildung zur Gesundheitstrainerin um Vorlaufkosten für die gewerbliche Tätigkeit handle. Gleichzeitig habe Frau U Sonderausgaben in Höhe von € 1.800,00 für die Rückzahlung des Kredites zur Wohnraumschaffung nachgetragen, da diese beim Erstantrag irrtümlich unberücksichtigt geblieben seien. Dementsprechend beantragte die J Buchhaltungs-KEG einen der berichtigten Erklärung entsprechenden Einkommensteuerbescheid für Frau U.
Korrigierte Werbungskosten Jahr 2006:
KM-Geld 0,380
Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
50% Werbungskosten 2006
50% Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
Summe der enthaltenen Vorsteuer
Summe der Reisediäten Inland netto 10%
Betriebskosten Gewerbebetrieb 2006
Reisekosten /Diäten 2006
50% NLP Practitioner, Kurskosten
50% Reisekosten /Diäten 2006
Aufwand Werbungskosten 2006
Reisekosten / Diäten 2006
1.230,49
Die der Berufungsschrift beigelegte Einkommensteuererklärung für das Jahr 2006 weist daher einen Verlust bei den Einkünften aus Gewerbebetrieb von € -1.556,89 aus, welcher sich aus € 962,95 Reisekosten und Fahrtspesen inklusive Kilometergeld und Diäten und zu € 593,94 aus übrigen Betriebsausgaben zusammensetzt. Bei den Werbungskosten zu den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit machte die J Buchhaltungs-KEG für Frau U € 31,50 an Gewerkschafts- und Beiträgen zu Berufungsverbänden und Interessensvertretungen, € 499,24 an Reisekosten und € 736,55 an Fortbildungs- beziehungsweise Ausbildungs- oder Umschulungskosten geltend. Bei den Sonderausgaben ist die mit der Berufungsschrift vorgelegte Einkommensteuerklärung 2006 gegenüber dem ursprünglichen Antrag von Frau U auf Arbeitnehmerveranlagung um Beiträge sowie Rückzahlungen von Darlehen und Zinsen, die zur Schaffung und Errichtung oder Sanierung von Wohnraum geleistet wurden, in Höhe von € 1.800,00 ergänzt.
Diese Berufung war auf dem Geschäftspapier der "J Buchhaltungs-KEG" (nunmehr J Z KG) verfasst. Diese trägt im Kopf den Namen J Buchhaltungs-KEG, die Adresse, Umsatzsteueridentifikationsnummer und den Hinweis "Buchhaltungsgesellschaft". Die Fußzeile nennt die DVR - Nummer, den Gerichtsstand K, zwei Bankverbindungen, die E-Mailadresse F_, und die Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG.
Unterschrieben ist die Berufung von _F_ dem Geschäftsführer der J Buchhaltungs-KEG. Über der Unterschrift wurde der Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG angebracht, welcher neben dem Namen ebenfalls die Adresse und Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG nennt.
Ebenfalls am 29. November 2007 erteilte Frau U Herrn L, beeideter Buchprüfer und Steuerberater, M, N, O die Vollmacht sie in allen steuerlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten gegenüber den zuständigen Behörden und Personen rechtsgültig zu vertreten. Gleichzeitig erteilte Frau U Herrn L auch die Ermächtigung zum Empfang von Schriftstücken der Abgabenbehörde, welche nunmehr ausschließlich an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG, zuzustellen seien.
Im an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichteten Vorhalt datiert vom 15. April 2008 ersuchte das Finanzamt darum "sämtliche Teilnahmebestätigungen" nochmals vorzulegen und bekannt zu geben, ob die von Frau U in Aussicht genommene selbständige Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer statt oder neben Ihrer derzeitigen Tätigkeit als Angestellte ausgeübt werden solle.
Am 30. Mai 2008 wurde eine Kopie der oben beschriebenen Berufung vom 28. November 2007 und Teilnahmebestätigungen zu den oben in den Tabellen genannten Kursen sowie ein Zeugnis des Wirtschaftsförderungsinstitutes der Wirtschaftskammer F und des Dachverbandes für Neuro-Linguistisches Programmieren vom 8. Juli 2007 übermittelt, welches bestätigt, dass Frau U die Ausbildung zum NLP-Practitioner in der Zeit vom 21. September 2006 bis 8. Juli 2007 erfolgreich absolviert habe, nochmals die Mitteilungen des Landes F Kurskosten in Höhe von € 1.132,00 und 1.386,90 fördern zu wollen, ein Zertifikat der Österreichischen Akademie für Kinesiologie und Gesundheit vom 22. April 2006, welches Frau U bestätigt den Kurs Touch for Health Test erfolgreich abgelegt zu haben, sowie Rechnungen über die Kurskosten zu den berufungsgegenständlichen Seminaren vorgelegt.
Weiter beigelegt war die Kopie einer an H, den Ehegatten von Frau U gerichteten Bestätigung der Bank I. In dieser wird dem Ehegatten von Frau U mitgeteilt, dass bei einem mit Zahl genannten Kredit im Jahr 2006 an Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 angefallen seien und kein Kapital getilgt worden sei. Händisch und ohne erkennbaren Autor ist darauf noch ein Pluszeichen mit dem Namen U und der Betrag "1.800,00" angemerkt.
Die Frage des Finanzamtes im Vorhalt vom 15. April 2008, ob Frau U die Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer haupt- oder nebenberuflich ausüben wolle, blieb unbeantwortet.
Mit dem als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid datiert vom 24. Juni 2008, welcher an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichtet war und am 30. Juni 2008 zugestellt wurde, wies das Finanzamt das Berufungsbegehren ab und begründete dies damit, dass gemäß § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988 Werbungskosten auch Aufwendungen für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der vom Steuerpflichtigen ausgeübten oder einer damit verwandten beruflichen Tätigkeit und Aufwendungen für umfassende Umschulungsmaßnahmen, welche auf eine tatsächliche Ausübung eines an deren Berufes abzielen würden, seien. Die Ausbildung zum psychosozialen Gesundheitstrainer vermittle Kenntnisse und Fähigkeiten, welche sowohl für eine Vielzahl von Berufsbildern förderlich seien, als auch den privaten Bereich berühren würden. Aus Ihrem derzeitigen Berufsbild von Frau U, der bürokaufmännische Tätigkeit im Marketing- und Eventmanagementbereich, lasse sich ein Zusammenhang mit der Aus- und Fortbildungsmaßnahme nicht ableiten. Weiters würde eine steuerlich absetzbare umfassende Umschulungsmaßnahmen nur dann vorliegen, wenn damit ein Berufswechsel angestrebt werde. Die Ausbildung für einen Zweitberuf (Nebenbeschäftigung) bewirke keine absetzbaren Aufwendungen im Sinne des § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988. Da ein Nachweis für einen angestrebten Berufswechsel von der bisherigen Haupttätigkeit zu einer anderen Haupttätigkeit nicht erbracht worden sei, sei die Berufung abzuweisen gewesen.
Am 22. Juli 2008 verfasste wieder _F_ im Namen der J Buchhaltungs-KEG für Frau U einen als "Berufung" bezeichneten Schriftsatz. Dieser langte bei der Abgabenbehörde erster Instanz am 24. Juli 2008 ein. Darin wurde vorgebracht, dass die Argumentation der Abgabenbehörde erster Instanz in der angefochtenen Berufungsvorentscheidung die Fachausbildung von Frau U in die Ecke eines Hobbykurses rücke. Es handle sich aber um einen Lehrgang universitären Charakters, bei dem den Absolventen der Berufstitel "Akademischer psychosozialer Gesundheitstrainer" verliehen werde. Das entsprechende Bundesgesetzblatt des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst sei der Berufung beigelegt. Es sei bereits in der Berufung vom 28. November 2007 auf die nicht unbeträchtliche Stundenanzahl sowie die erforderliche Praxisausbildung hingewiesen worden. Gleichzeitig sei bekannt gegeben worden, dass Frau U ihre bisherige Tätigkeit zu Gunsten der neuen Berufswahl und Ausbildung im Jahr 2007 bereits stundenmäßig reduziert habe, da die Ausbildung kein Hobbykurs und auf Grund Ihres Umfangs nebenbei nicht ernsthaft zu bewältigen sei. Das es aufgrund der Verantwortung für eine Familie und den heutigen Fixkosten in der Praxis nicht machbar sei, einen bisher ausgeübten Beruf sofort zur Gänze zu beenden und während der Ausbildung und Umschulung auf jedwedes Einkommen zu verzichten, sei für jedermann klar erkennbar. Dies sei auch nicht der Sinn und Zweck der seinerzeitigen Gesetzesänderung. Es sei doch darum gegangen, die Flexibilität der Arbeitnehmer als Förderung der Wirtschaft zu erhöhen und genau diese Berufswechsel erst möglich zu machen. Die Absetzbarkeit der damit verbundenen Aufwendungen habe dabei eine nicht unerhebliche Rolle gespielt und sei vom Gesetzgeber bewusst als Anreiz zur beruflichen Veränderung gewollt gewesen. Wie aus der Praxis der J Buchhaltungs-KEG erkannt werden könne, liege die Entscheidung, ob solche Aufwendungen absetzbar seien oder nicht beim Sachbearbeiter des Finanzamtes, beziehungsweise werde dieses Thema sehr allgemein und oberflächlich gesehen, selbst von den jeweils örtlich zuständigen Finanzämtern unterschiedlich gehandhabt und wenn irgend möglich eher abgelehnt. In Hinblick auf eine einheitliche gerechte und persönliche Besteuerung sei auf die persönliche Situation des Steuerpflichtigen und dem erkennbaren Wunsch nach ernsthafter Veränderung abzustellen. Auch in anderen Berufen sei es so, dass man beruflich erworbene Kenntnisse im Privatbereich verwenden könne. So sei es zum Beispiel einem Steuerexperten auch möglich, seine private Steuererklärung professionell abzugeben. Deshalb werde jedoch die berufliche Tätigkeit keinesfalls automatisch zum Hobbybetrieb und steuerlich irrelevant. In zwei weiteren Punkten sei die Berufung überhaupt ignoriert und offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen oder übersehen worden. Es seien Werbungskosten nicht anerkannt worden, welche zu 50 % der bisherigen unselbständigen Tätigkeit zugeordnet worden seien, da diese auch dort angefallen seien und bereits verwendet würden. Weiter seien im Zuge der Berufung nachgetragene Sonderausgaben nicht registriert worden. Diese allein hätten schon zu einer zumindest teilweisen Stattgabe der Berufung führen müssen. Es werde beantragt der Berufung im Sinne der Berufungsschrift vom 28. Januar 2007 stattzugeben und dem Erlassen einer stattgebenden zweiten Berufungsvorentscheidung durch die Abgabenbehörde erster Instanz zugestimmt. Sollte dies nicht möglich sein, "teilen wir mit, dass wir in Ausnützung der zweiten Instanz einer Vorlage an den UFS mit gleichzeitigem Antrag der Inanspruchnahme des erweiterten Kreises (Zuziehung von Laienrichtern) zustimmen".
Auch dieses Schriftstück war auf dem oben beschrieben Firmenpapier der J Buchhaltungs-KEG geschrieben und mit Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG über der Unterschrift von _F_ versehen.
Im Schreiben vom 28. März 2010 wurde Frau U von der Abgabenbehörde zweiter Instanz vorgehalten, dass nach den Einträgen in der Datenbank der Finanzverwaltung 2007 bis 2009 keine Einkommensteuererklärungen, wie bei den bekannt gegebenen Einkünften aus Gewerbebetrieb notwendig, abgegeben worden seien. Dass Frau U ihre beabsichtigte gewerbliche Tätigkeit aufgegeben habe, hätte sie aber im Berufungsverfahren nicht mitgeteilt. Frau U wurde aufgefordert, allenfalls die Gewinnermittlungen für die Einkünfte aus Gewerbebetrieb und jedenfalls die Einnahmen- und Ausgabenrechnungen für Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit für die Jahre 2007 bis 2010 und Bestätigungen über die seit Ende 2006 besuchten Veranstaltungen für die Ausbildung zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer vorzulegen, sowie ihren Ausbildungsweg darzustellen und bekannt zu geben, wann Sie diese Ausbildung (Umschulung) voraussichtlich abgeschlossen haben werde. Weiter wurde Frau U danach gefragt, ob sie die Absicht habe, den Beruf des akademischen Psychosozialen nichtselbständig oder unabhängig gewerblich auszuüben und auf welche Weise sie die bisher erworbenen Kenntnisse bei Ihrer nichtselbständigen Tätigkeit als kaufmännische Angestellte der P Q. AG anwenden habe können, beziehungsweise wie dies dort Ihr berufliches Fortkommen fördere und in unmittelbarem Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit stehe, sowie auf welche Weise das Seminar Touch for Health in Ihrem Ausbildungsplan zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer integriert sei, obwohl der übliche Ausbildungsweg einen solchen Kurs nicht vorsehe oder welchem anderem Zweck er andernfalls diene. Gleiches gelte für den Erwerb des NLP-Practioners. Auch dieser sei im normalen Curriculum für Ihren Ausbildungsgang nicht vorgesehen. Um wie viel (in Wochenstunden) habe Frau U ihre nichtselbständige Berufstätigkeit ab welchem Zeitpunkt eingeschränkt und habe dies (auch) der Betreuung Ihrer damals 14 Jahre alten Tochter gedient, wurde Frau U ebenfalls gefragt. Weiters wurde Frau U darauf hingewiesen, dass sie nunmehr auch Sonderausgaben für die Rückzahlung eines Kredites zur Wohnraumschaffung in Höhe von € 1.800,00 begehre. Die dafür vorgelegte Bestätigung der Bank I sei an Ihren Ehemann gerichtet und werde dort eine Summe von Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 genannt. Davon seien, soweit ersichtlich, bei ihrem Ehemann bereits antragsgemäß € 2.920,00 als Sonderausgaben mit dem Einkommensteuerbescheid 2006 vom 10. August 2007 anerkannt worden: Es stelle sich daher die Frage, wie der nun von Frau U erklärte Betrag von € 1.800,00 zustande komme und aus welchem Grund diese Sonderausgaben Frau U zuzurechnen seien.
Nach einem erfolglos versuchten Telefongespräch vom 4. April 2010 (zum Inhalt siehe den Aktenvermerk vom gleichen Datum), übermittelte _F_ im Namen der J Z KG am 9. April 2010 folgendes E-Mail:
"Unsere Recherchen im Finanzamt K haben ergeben:
Sie haben seit Übermittlung der Daten an Sie - durch das Finanzamt K - keinerlei Rücksprache mit dem Stammfinanzamt gehalten.
So ist es auch erklärlich, daß Sie von den von unserer Klientin ordnungsgemäß und nachweislich abgegebenen Einkommenssteuererklärung 2007 und dem Begleitschreiben und den übermittlelten Belegen dazu, sowie von der Übermittlung der Steuererklärung 2008 nichts wissen.
Wir haben Ihnen Ihre Arbeit insoweit jetzt abgenommen, daß wir Ihre Kollegen in K nunmehr nochmals gebeten haben, Ihnen die übermittelten Unterlagen umgehend zukommen zu lassen. Dies zu klären dauerte genau 15 Minuten.
Da 2008 am 21.9.2009 elektronisch abgegeben wurde, können wir Ihnen die dazugehörigen Detailunterlagen auf Wunsch gerne ebenfalls zukommen lassen. Die Steuererklärung des Jahres 2007 wurde bereits am 13. Oktober 2008 in Papierform - samt Unterlagen und Begleitschreiben abgegeben. In diesem wurde das Finanzamt K bereits erstmalig ersucht, die Unterlagen umgehend an Sie weiterzuleiten.
Die Klientin ist seit 29. November 2007 steuerlich vertreten. Die vorgelegte Vollmacht müsste Ihnen vorliegen.
Es kommt daher die Quotenregelung zum Tragen. Es liegen daher auch keine wie immer gearteten Fristversäumnisse unserer Klientin vor.
Die Steuererklärung 2009 ist daher weder außerhalb einer Frist, noch vergessen worden.
Eine Einnahmen Ausgabenrechnung für 2010 wäre, wenn überhaupt nur für 2 Monate möglich.
Die Anschuldigungen und völlig haltlosen Vorwürfe und Unterstellungen an unsere Klientin sind damit beweisbar vom Tisch.
Viele Ihrer Fragen müssten sich mit den an Sie gesandten Unterlagen von selbst erledigen. Allfällige Restfragen werden wir selbstverständlich gerne beantworten. Wir ersuchen diesbezüglich um Abstimmung - wenn geht per Mail.
Mit der Bitte um Kenntnisnahme zeichnet
Am 20. April übermittelte die J KG die Abgabenerklärungen 2007 und 2008 der U samt Beilagen. Diese sind von der J KG verfasst und wurden von dieser dem Finanzamt vorgelegt.
Wie _F_ für die J Z KG in der E-Mail vom 9. April 2010 mitgeteilt hat, war Frau U vor dem 29. November 2007 steuerlich nicht vertreten.
Für die Richtigkeit dieses Vorbringens spricht, dass Frau U ihre Steuererklärung 2006 selbst elektronisch übermittelt und den Vorhalt vom 15. April 2008 ohne die Hilfe eines rechtsfreundlichen Vertreters beantwortet hat. Auch in der Datenbank der Finanzverwaltung und den Steuerakten findet sich kein Hinweis auf eine steuerliche Vertretung von Frau U vor dem 29. November 2007.
Die einzige Vollmacht die sich findet, ist die oben beschriebene vom 29. November 2007, welche auf L lautet. L ist, wie schon erwähnt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und besitzt, beziehungsweise besaß, nach dem Treuhänderverzeichnis der Kammer der Wirtschaftstreuhänder und deren telefonischer Auskunft am 22. April 2010 nur in O eine Niederlassung.
Das gegenständliche erste Berufungsschreiben vom 28. November 2007 ist jedoch nicht von L, sondern einen Tag bevor dieser bevollmächtigt wurde, von der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) verfasst worden.
Wie oben dargestellt, gibt es sowohl in der Berufung vom 28. November 2007 als auch für den ebenfalls als Berufung bezeichneten Schriftsatz vom 24. Juli 2008 keinen Hinweis darauf, dass diese von oder im Namen des (späteren) steuerlichen Vertreters L verfasst worden sind. Beide Schriftstücke wurden ausschließlich und allein von _F_ für die J Buchhaltungs-KEG erstellt.
Anteilseigner der J Z KG sind _F_ als Geschäftsführer und Komplementär und L als Kommanditist (Haftsumme ATS 10.000,00 - € 726,73). Die J Z KG hat ihre Niederlassung in B. Nach dem Treuhänderverzeichnis und der telefonischen Auskunft vom 22. April 2010 der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (siehe Aktenvermerk vom 22. April 2010) besitzt sie wie ihr Geschäftsführer die Befähigungen eines selbständigen Buchhalters und des Bilanzbuchhalters. Über die Befähigungen ihres Kommanditisten (Wirtschaftsprüfer und Steuerberater) verfügt sie nicht.
Die Befugnisse der selbständigen Buchhalter und der Bilanzbuchhalter sind in Ergänzung zu § 83 BAO, welcher in der für 2007 geltenden Fassung BGBl. Nr. 151/1980 nur die Vertretung durch natürliche Personen behandelte, im BibuG (Bilanzbuchhaltungsgesetz BGBl. Nr. 161/2006) geregelt.
Nach § 3 Abs. 1 und 2 BibuG sind selbständige Buchhalter dazu berechtigt, eine pagatorische und kalkulatorische Buchhaltung zu erstellen, sowie ihre Kunden in diesem Zusammenhang zu beraten, sowie die gewerberechtlich dazu notwendigen Tätigkeiten (§ 32 Gewerbeordnung 1994, BGBl. Nr. 194/1994). Vertretungsrechte wie dem Bilanzbuchhalter sind dem selbständigen Buchhalter nicht eingeräumt.
Der Bilanzbuchhalter ist nach § 2 Abs. 1 und 2 BibuG neben seiner buchhaltenden und beratenden Tätigkeit auch zur Vertretung in Abgaben- und Abgabenstrafverfahren für Bundes-, Landes- und Gemeindeabgaben, ausgenommen die Vertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes, den Unabhängigen Verwaltungssenaten, dem Unabhängigen Finanzsenat und dem Verwaltungsgerichtshof (Z 3 leg. cit.) befugt.
Die Vertretung im Rahmen eines Rechtsmittelverfahrens bei den Finanzämtern (Abgabenbehörden des Bundes) und dem Unabhängigen Finanzsenat ist daher für Bilanzbuchhalter mit Ausnahme in Angelegenheiten der Umsatzsteuervoranmeldungen (Z 5 leg. cit.) jedenfalls ausgeschlossen.
Es ist daher der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) jedenfalls unmöglich ihre Kunden in einem Rechtsmittelverfahren betreffend die Einkommensteuer zu vertreten.
Die J Buchhaltungs-KEG hat jedoch die oben im Detail beschriebene Berufung vom 28. November 2007 gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U eingebracht.
Es ist daher zu untersuchen, welche Rechtsfolge es hat, wenn jemand, der wie die J Buchhaltungs-KEG nicht steuerlicher Vertreter eines Steuerpflichtigen ist (siehe E-Mail vom 9. April 2010) und auch aufgrund eines gesetzlichen Gebotes (§ 3 Abs. 1 Z 3 BibiG) niemals Vertreter dieses Steuerpflichtigen in einem Rechtsmittelverfahren beim Finanzamt oder beim Unabhängigen Finanzsenat sein kann, eine Berufung gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 dieses Steuerpflichtigen einbringt.
Nach § 84 Abs. 1 BAO hat die Abgabenbehörde solche Personen als Bevollmächtigte (mit Bescheid) abzulehnen, welche die Vertretung anderer geschäftsmäßig, wenn auch unentgeltlich betreiben, ohne dazu befugt zu sein. Erst nach der Ablehnung gesetzte Verfahrenshandlungen sind ohne jede abgabenrechtliche Wirkung (§ 84 Abs. 2 BAO).
Die J Buchhaltungs-KEG wurde in diesem Verfahren vom Finanzamt bisher nicht als Parteienvertreter abgelehnt, obwohl sie sie geschäftsmäßig handelt und jedenfalls nicht zur Parteienvertretung vor Abgabenbehörden des Bundes befugt ist (§ 3 BibuG siehe oben mit Ausnahme von Umsatzvoranmeldungen).
Dies führt dazu, dass die Berufung vom 28. November 2007 (ebenso wie jene vom 24. Juli 2008) an sich rechtlich existent geworden ist, jedoch ist nun zu beurteilen, wie sich die Tatsache auswirkt, dass diese Berufung verfasst wurde, ohne dass die J Buchhaltungs-KEG steuerlicher Vertreter von Frau U war oder wurde.
Entsprechend § 85 Abs. 2 BAO berechtigen Mängel von Eingaben (Formgebrechen, inhaltliche Mängel, Fehlen einer Unterschrift) die Abgabenbehörde nicht zur Zurückweisung. Vielmehr ist dem Einschreiter die Behebung dieser Mängel mit dem Hinweis aufzutragen, dass die Eingabe nach fruchtlosem Ablauf einer gleichzeitig zu bestimmenden Frist als zurückgenommen gilt.
Auch dem Unabhängigen Finanzsenat als Abgabenbehörde zweiter Instanz ist es gemäß § 279 Abs. 1 BAO ("Im Berufungsverfahren habe die Abgabenbehörden zweiter Instanz die Obliegenheiten und Befugnisse, die den Abgabenbehörden erster Instanz auferlegt und eingeräumt sind.") möglich einen derartigen Mängelbehebungsauftrag zu erlassen. Werden die Mängel rechtzeitig behoben, gilt die Eingabe als ursprünglich richtig eingebracht.
Dies gilt auch für eine fehlende Vollmacht (wie bei der J Z KG). An sich kann dies nach § 85 Abs. 4 BAO unter sinngemäßer Anwendung des § 85 Abs. 2 BAO geheilt werden.
Dies setzt allerdings voraus, dass es sich beim Mangel der Berufung um einen behebbaren handelt. Ein Mangel, welcher aus rechtlich zwingenden Gründen in beliebiger Frist nicht behoben werden kann, ist einer Mängelbehebung nicht zugänglich (siehe auch Ritz, BAO3, § 85 Tz 15 und die dort zitierten Fundstellen).
Der J Buchhaltungs-KEG kann Frau U nach den §§ 2 und § 3 BibuG (siehe oben) niemals eine rechtsgültige Vollmacht zur Vertretung in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes und dem Unabhängigen Finanzsenat erteilen.
Da sich § 85 Abs. 2 BAO ausdrücklich auf den Einschreiter, als jenem der das fragliche Schriftstück verfasst hat, bezieht und dieser aufgefordert werden soll den Mangel zu beheben, ist es auch nicht möglich, in einem Mängelbehebungsverfahren den Einschreiter auszutauschen und durch jemanden zu ersetzen, dem rechtsgültig eine Vollmacht erteilt werden kann.
Die Tatsache, dass die J Z KG nicht bevollmächtigt war die Berufungen vom 28. November 2007 und 24. Juli 2008 für Frau U einzubringen und auch nicht dazu bevollmächtigt werden kann, ist daher nicht in einem Mängelbehebungsverfahren nach § 85 Abs. 2 BAO korrigierbar.
§ 273 Abs. 1 lit. a BAO sieht vor, dass eine Berufung unter anderem dann zurückzuweisen ist, wenn diese nicht zulässig ist.
Zum Einbringen einer Berufung ist jeder befugt, an den der den Gegenstand der Anfechtung bildende Bescheid ergangen ist (§ 246 Abs. 1 BAO). Der Einkommensteuerbescheid 2006 vom 2. November 2006 von Frau U ist an diese gerichtet und ihr persönlich zugestellt worden. Die J Z KG (damals J Buchhaltungs-KEG) könnte daher zulässigerweise nur im Namen von Frau U eine Berufung gegen diesen Bescheid eingebracht haben. Dies ist der J Z KG aber wie oben gezeigt nach den §§ 2 und 3 BibuG verwehrt und wurde die J Z KG auch von Frau U nicht dazu ermächtigt.
Das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) ist aber mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und eine solche Berufung ist wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Durch die spruchgemäße Zurückweisung der Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist diese weggefallen und entbehrt dadurch die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 einer zugrunde liegenden Berufung.
Nach § 276 Abs. 1 BAO ist kann die Abgabenbehörde erster Instanz dann eine Berufungsvorentscheidung erlassen, wenn eine Berufung weder zurückzuweisen oder gegenstandslos zu erklären ist.
Die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist, wie gezeigt, spruchgemäß zurückzuweisen gewesen und die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 daher ohne Rechtsgrundlage ergangen. Dies macht die Berufungsvorentscheidung zu einem zweiten Sachbescheid hinsichtlich der Einkommensteuer 2006 der U der zwar inhaltlich vollständig auf den ursprünglichen Sachbescheid vom 2. November 2007 verweist, aber doch ohne gültigen Verfahrenstitel des siebten Abschnittes der BAO in die Rechtskraft des ursprünglichen Einkommensteuerbescheides 2006 eingreift.
Hätte daher U (selbst oder durch einen bevollmächtigten Vertreter, der im Rechtsmittelverfahren die Vertretung übernehmen kann) ein Rechtsmittel, nämlich Berufung, gegen diesen neuen Sachbescheid vom 24. Juni 2008 für die Einkommensteuer 2006 erhoben, wäre dieser gemäß § 289 Abs. 1 BAO aufzuheben gewesen (siehe Ritz, aaO., § 289 Tz 34 und das dort zitierte Erkenntnis VwGH 27.2.2003, 99/15/0126). Dies hat Frau U aber nicht getan.
Es ist daher die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juli 2008 als zweiter inhaltlich gleicher Sachbescheid für die Einkommensteuer 2006 rechtskräftig geworden und hat damit nachträglich die Einkommensteuer 2006 vom 2. November 2007 aus dem Rechtsbestand gedrängt.
Allerdings hat auch hier die J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) für U das nun richtigerweise als Berufung bezeichnete Schreiben vom 24. Juli 2008 verfasst, in welchem sie unter anderem die Vorlage an die Abgabenbehörde zweiter Instanz beantragt, ohne steuerlicher Vertreter der U gewesen zu sein und ohne dass die J Buchhaltungs-KEG überhaupt in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes U hätte vertreten können.
Wie schon oben ausgeführt, ist aber das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und auch die Berufung gegen den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten an U gerichteten Einkommensteuerbescheid 2006 vom 24. Juli 2008 wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Linz, am 11. Mai 2010
Findok-Nr: 47143.1, aufgenommen am: 14.07.2010 08:54:54, zuletzt geändert am: 19.07.2010, Dokument-ID: 13896a5b-1e52-4528-8522-681ca3e21ba6, Segment-ID: 52c5cf40-047c-4229-b1c8-202285e5a3ee | SoSe 16: Allgemeine Berufsvorbereitung in den Bachelorstudiengängen
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Arabisch ABV Einstiegsmodul 1. Teil, 1.Gr. (Hannah Amhaz)
Zeit: Mi 10:00-12:00, Fr 10:00-12:00 (Erster Termin: 20.04.2016)
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Arabisch ABV Einstiegsmodul 1. Teil, 3.Gr. (Lisa Verena Werthmann)
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Arabisch ABV Einstiegsmodul 2.Teil/GM2, 2.Gr. (Nizar Romdhane)
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Arabisch ABV Einstiegsmodul 2.Teil/GM2, 3.Gr. (Doaa Hasanien)
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Advanced English 1a for academic professions (Daniel Hedges)
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Französisch ABV Einstiegsmodul 1. Teil, 2. Gr. (Marion Andréo, Clément Lévy)
Zeit: Di 10:00-12:00, Do 12:00-14:00 (Erster Termin: 19.04.2016)
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Zeit: Mo 10:00-12:00, Do 10:00-12:00 (Erster Termin: 18.04.2016)
Französisch ABV Einstiegsmodul 1. Teil, 4. Gr. (Anne Valls-Seror)
Französisch ABV Einstiegsmodul 2. Teil, 1. Gr. (Marion Andréo, Sarah Balon)
Zeit: Di 12:00-14:00, Do 10:00-12:00 (Erster Termin: 19.04.2016)
Französisch ABV Einstiegsmodul 2. Teil, 2. Gr. (Eléonore Ferré)
Zeit: Mo 12:00-14:00, Do 12:00-14:00 (Erster Termin: 18.04.2016)
Französisch ABV Einstiegsmodul 2. Teil, 3. Gr. (Christine Belakhdar)
Zeit: Mo 08:00-10:00, Fr 08:00-10:00 (Erster Termin: 18.04.2016)
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Französisch ABV Einstiegsmodul 2. Teil, 4. Gr. - Ferienkurs (Marion Andréo)
Französisch ABV Grundmodul 3, 1. Gr. (Béatrice Steiner)
Zeit: Mo 12:00-14:00, Mi 12:00-14:00 (Erster Termin: 18.04.2016)
Ort: Mo KL 24/121a Multifunktionsraum (Habelschwerdter Allee 45), Mi K 25/10 Multifunktionsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Französisch ABV Grundmodul 3, 2. Gr. (Béatrice Steiner)
Zeit: Mo 10:00-12:00, Mi 10:00-12:00 (Erster Termin: 18.04.2016)
Französisch ABV Grundmodul 3, 3. Gr. (Isabelle Lucie Ortiz)
Ort: Di KL 24/121b Multifunktionsraum (Habelschwerdter Allee 45), Do KL 26/202 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Zeit: Di 14:00-16:00, Do 12:00-14:00 (Erster Termin: 19.04.2016)
Ort: Di KL 25/137 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Do KL 25/121b Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Zeit: Mi 16:00-18:00, Fr 10:00-12:00 (Erster Termin: 20.04.2016)
Ort: Mi KL 24/121b Multifunktionsraum (Habelschwerdter Allee 45), Fr K 24/20 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Französisch ABV Aufbaumodul 1, 1. Gr. (Helene Correy)
Zeit: Di 12:00-14:00, Do 16:00-18:00 (Erster Termin: 19.04.2016)
Französisch ABV Aufbaumodul 1, 2. Gr. (Isabelle Lucie Ortiz)
Zeit: Mi 14:00-16:00, Fr 08:00-10:00 (Erster Termin: 20.04.2016)
Zeit: Mo 14:00-16:00, Mi 12:00-14:00 (Erster Termin: 18.04.2016)
Französisch Aufbaumodul 2, 2. Gr. (Clément Lévy)
Zeit: Di 16:00-18:00, Do 10:00-12:00 (Erster Termin: 19.04.2016)
Ort: Di KL 25/137 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Do KL 26/202 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
54132 Übung
Französisch Aufbaumodul 2, 3.Gr. (Clément Lévy)
Zeit: Di 18:00-20:00, Do 16:00-18:00 (Erster Termin: 26.04.2016)
54141 Sprachpraktische Übung
Französisch Aufbaumodul 3, 2. Gr. (Isabelle Nicolas)
Zeit: Mo 14:00-16:00, Mi 08:00-10:00 (Erster Termin: 18.04.2016)
Zeit: Mo 14:00-16:00, Di 14:00-16:00, Mi 14:00-16:00, Do 14:00-16:00 (Erster Termin: 18.04.2016)
Italienisch Einstiegsmodul 1. Teil/ Grundmodul 1, 1. Gr. (Antonio Racchetti)
Ort: Mo JK 30/021 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Mi KL 25/104 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Italienisch Einstiegsmodul 1. Teil/ Grundmodul 1, 2. Gr. (Giulia Angelini)
Zeit: Di 10:00-12:00, Do 08:00-10:00 (Erster Termin: 19.04.2016)
Italienisch Einstiegsmodul 1. Teil/ Grundmodul 1, 3. Gr. (Fulvia Schnitker, Lorenza Zorzan)
Zeit: Mo 10:00-12:00, Fr 12:00-14:00 (Erster Termin: 18.04.2016)
Italienisch Einstiegsmodul 1. Teil/ Grundmodul 1, 4. Gr. (Laura Barbati)
Zeit: Di 12:00-14:00, Do 12:00-14:00 (Erster Termin: 19.04.2016)
Italienisch Einstiegsmodul 2. Teil/ Grundmodul 2, 1. Gr. (Giulia Angelini)
Zeit: Mo 12:00-14:00, Mi 08:00-10:00 (Erster Termin: 18.04.2016)
Ort: Mo KL 25/104 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Mi KL 25/137 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Zeit: Mo 08:00-10:00, Fr 14:00-16:00 (Erster Termin: 18.04.2016)
Italienisch Einstiegsmodul 2. Teil/ Grundmodul 2, 3. Gr. (Linda Guzzetti)
Zeit: Mi 12:00-14:00, Fr 10:00-12:00 (Erster Termin: 20.04.2016)
Ort: Mi KL 24/121a Multifunktionsraum (Habelschwerdter Allee 45), Fr KL 25/104 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Italienisch Einstiegsmodul 2. Teil/ Grundmodul 2, 4.Gr. - Ferienkurs (Laura Priori)
Zeit: Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 25.07.2016)
Ort: Mo KL 24/121a Multifunktionsraum (Habelschwerdter Allee 45), Di KL 24/121a Multifunktionsraum (Habelschwerdter Allee 45), Mi KL 24/121a Multifunktionsraum (Habelschwerdter Allee 45), Do KL 24/121a Multifunktionsraum (Habelschwerdter Allee 45), Fr KL ...
Zeit: Di 16:00-18:00, Do 12:00-14:00 (Erster Termin: 19.04.2016)
Italienisch Grundmodul 3, 2. Gr. (Maria Giovanna Tassinari Pfeiffer)
Zeit: Mi 14:00-16:00, Fr 10:00-12:00 (Erster Termin: 20.04.2016)
Ort: Mi K 24/20 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Fr KL 24/105 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Italienisch Grundmodul 3, 3. Gr. - Ferienkurs (Laura Barbati, Linda Guzzetti)
Zeit: Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 12.09.2016)
Zeit: Di 16:00-18:00, Do 08:00-10:00 (Erster Termin: 19.04.2016)
Ort: Di JK 30/021 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Do KL 24/105 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Italienisch Grundmodul 4, 2. Gr. - Fereinkurs (Maria Antonia Meccariello Krug)
Zeit: Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 13.09.2016)
Italienisch Aufbaumodul 1 (Marcella Fortunato)
Italienisch Aufbaumodul 2 (Marcella Fortunato)
Zeit: Di 16:00-18:00, Do 14:00-16:00 (Erster Termin: 19.04.2016)
Zeit: Mo 08:00-10:00, Do 10:00-12:00 (Erster Termin: 18.04.2016)
Niederländisch ABV Einstiegsmodul 1. Teil, 1. Gr. (Elly Neumann-Fabri)
Zeit: Mo 08:00-10:00, Fr 10:00-12:00 (Erster Termin: 18.04.2016)
Ort: Mo KL 26/202 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Fr KL 25/112 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
54802 Sprachpraktische Übung Abgesagt
Niederländisch ABV Einstiegsmodul 1. Teil, 2. Gr.
Niederländisch ABV Einstiegsmodul 2.Teil/GM2 (Elly Neumann-Fabri)
Arabisch ABV Grundmodul 3 (Nizar Romdhane)
Zeit: Di 18:00-20:00, Do 18:00-20:00 (Erster Termin: 19.04.2016)
54804 Sprachpraktische Übung
Niederländisch ABV Grundmodul 3 (Truus De Wilde)
Polnisch ABV Einstiegsmodul 1. Teil, 2.Gr. (Beata Dietrich)
Zeit: Mo 08:00-10:00, Do 08:00-10:00 (Erster Termin: 18.04.2016)
Ort: Mo KL 24/121b Multifunktionsraum (Habelschwerdter Allee 45), Do JK 24/140 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Polnisch ABV Einstiegsmodul 2.Teil/GM2 (Karolina Tic)
Zeit: Di 16:00-18:00, Fr 08:00-10:00 (Erster Termin: 19.04.2016)
Ort: Di K 24/10 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Fr KL 25/104 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Polnisch ABV Grundmodul 3 (Beata Dietrich)
Polnisch ABV Grundmodul 4 (Anna Kus)
Portugiesisch Einstiegsmodul 1. Teil/ Grundmodul 1, 1. Gr. (Ruth Tobias)
Portugiesisch Einstiegsmodul 1. Teil/ Grundmodul 1, 2. Gr. (Maria João Boléo Tomé)
Zeit: Mo 16:00-18:00, Mi 16:00-18:00 (Erster Termin: 18.04.2016)
Ort: Mo K 25/10 Multifunktionsraum (Habelschwerdter Allee 45), Mi KL 25/122a Multifunktionsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Portugiesisch Einstiegsmodul 2. Teil/ Grundmodul 2, 1. Gr. (Maria João Boléo Tomé)
Ort: Mo K 24/20 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Di K 24/20 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Mi K 24/20 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Do K 24/20 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Fr K 24/20 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), ...
Ort: Mo K 24/11 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Mi K 24/11 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Portugiesisch Grundmodul 3+4, 1. Teil (Luísa Coelho)
Zeit: Mo 18:00-20:15, Di 18:00-20:15, Mi 16:00-18:15 (Erster Termin: 18.04.2016)
Ort: Mo KL 26/202 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Di KL 26/202 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Mi KL 25/112 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Zeit: Di 14:00-16:00, Do 14:00-16:00 (Erster Termin: 19.04.2016)
Zeit: Mo 18:00-20:00, Mi 18:00-20:00 (Erster Termin: 18.04.2016)
Portugiesisch Grundmodul 3+4, 2. Teil (Luísa Coelho)
Ort: Di JK 27/022a Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Do K 26/21 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Zeit: Mi 16:00-18:00, Fr 16:00-18:00 (Erster Termin: 20.04.2016)
Zeit: Mo 14:00-16:00, Mi 14:00-16:00 (Erster Termin: 18.04.2016)
Russisch ABV Einstiegsmodul 1. Teil, 1. Gr. (Elena Cernigovskaia)
Russisch ABV Einstiegsmodul 1. Teil, 2. Gr. (Ruzanna Grigoryan-Piontek)
Russisch ABV Einstiegsmodul 1. Teil, 3. Gr. (Swjetlana Pradel)
Zeit: Mo 16:00-18:00, Do 18:00-20:00 (Erster Termin: 18.04.2016)
Ort: Mo KL 25/121b Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Do KL 24/121b Multifunktionsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Russisch ABV Einstiegsmodul 2. Teil, 1. Gr. (Elena Cernigovskaia)
Zeit: Di 16:00-18:00, Do 16:00-18:00 (Erster Termin: 14.04.2016)
Russisch ABV Einstiegsmodul 2. Teil, 2. Gr. (Steffi Rietdorf)
Ort: Mo KL 24/121b Multifunktionsraum (Habelschwerdter Allee 45), Mi KL 25/122a Multifunktionsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Russisch ABV Einstiegsmodul 2. Teil, 3. Gr. (Steffi Rietdorf)
Zeit: Mi 14:00-16:00, Fr 12:00-14:00 (Erster Termin: 20.04.2016)
Ort: Mi KL 24/121a Multifunktionsraum (Habelschwerdter Allee 45), Fr KL 24/121a Multifunktionsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Russisch ABV Grundmodul 3, 1. Gr. (Ruzanna Grigoryan-Piontek)
Zeit: Mo 10:00-12:00, Mi 12:00-14:00 (Erster Termin: 18.04.2016)
Ort: Mo KL 25/121b Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Mi K 24/20 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Russisch ABV Grundmodul 3, 2. Gr. (Ruzanna Grigoryan-Piontek)
Zeit: Di 12:00-14:00, Fr 08:00-10:00 (Erster Termin: 19.04.2016)
Ort: Di JK 24/140 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Fr JK 24/140 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Zeit: Di 08:00-10:00, Fr 14:00-16:00 (Erster Termin: 19.04.2016)
Ort: Di K 24/20 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Fr JK 24/140 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Russisch ABV Grundmodul 5 (Steffi Rietdorf)
Zeit: Mo 12:00-14:00, Fr 14:00-16:00 (Erster Termin: 18.04.2016)
Spanisch Einstiegsmodul/ Grundmodul 1+2 (Maria Jesus Beltran Brotons, Isalena Ortega)
Zeit: Mo 16:00-18:00, Di 14:00-16:00, Do 12:00-16:00 (Erster Termin: 18.04.2016)
Spanisch Einstiegsmodul/ Grundmodul 1+2, 1. Teil (María Piedad Martín Benito)
Zeit: Mo 08:00-12:00, Di 08:00-10:00, Do 08:00-10:00 (Erster Termin: 18.04.2016)
Ort: Mo K 24/10 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Di K 26/21 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Do K 26/21 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Spanisch Einstiegsmodul 1. Teil/ Grundmodul 1, 1.Gr. (María Sipaila-Bittner)
Zeit: Mi 08:00-10:00, Fr 08:00-10:00 (Erster Termin: 20.04.2016)
Spanisch Einstiegsmodul 1. Teil/ Grundmodul 1, 3. Gr. (Edgardo Flores Rossel)
Spanisch Einstiegsmodul 1. Teil/ Grundmodul 1, 4. Gr. (Elsa Mesa Llanes)
Spanisch Einstiegsmodul 1. Teil/ Grundmodul 1, 5. Gr. (Melissa Velert Martín)
Spanisch Einstiegsmodul/ Grundmodul 1+2, 2. Teil (Maria Jesus Beltran Brotons)
Spanisch Einstiegsmodul/ Grundmodul 1+2, 2. Teil (María Piedad Martín Benito)
Spanisch Einstiegsmodul 2. Teil/ Grundmodul 2, 1. Gr. (Mercedes Del Campo Garcia)
Zeit: Mo 16:00-18:00, Do 16:00-18:00 (Erster Termin: 18.04.2016)
Ort: Mo KL 25/121a Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Do KL 25/121a Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Spanisch Einstiegsmodul 2. Teil/ Grundmodul 2, 2. Gr. (Andrea Blanco)
Spanisch Einstiegsmodul 2. Teil/ Grundmodul 2, 4. Gr. (Beatriz Marrero Romero)
Zeit: Mo 12:00-14:00, Mi 10:00-12:00 (Erster Termin: 18.04.2016)
Ort: Mo KL 25/121a Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Mi KL 25/122a Multifunktionsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Zeit: Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 05.09.2016)
Spanisch Grundmodul 3, 1. Gr. (María Sipaila-Bittner)
Spanisch Grundmodul 3, 2. Gr. (Ester Yanez Tortosa)
Ort: Di KL 23/216 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Do K 26/21 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Spanisch Grundmodul 3, 3. Gr. (Andrea Bucheli)
Spanisch Grundmodul 3, 4. Gr. - Ferienkurs (Melissa Velert Martín)
Ort: Mo K 24/10 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Di K 24/10 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Mi K 24/10 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Do K 24/10 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Fr K 24/10 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Zeit: Di 14:00-18:00, Do 14:00-18:00 (Erster Termin: 19.04.2016)
Ort: Di KL 25/121a Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Do JK 24/140 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Zeit: Mo 12:00-16:00, Do 12:00-16:00 (Erster Termin: 18.04.2016)
Spanisch Grundmodul 4, 1. Gr. (Mercedes Del Campo Garcia)
Zeit: Mo 10:00-12:00, Do 12:00-14:00 (Erster Termin: 18.04.2016)
Spanisch Grundmodul 4, 2. Gr. (María Piedad Martín Benito)
Spanisch Grundmodul 4, 3. Gr. (Beatriz Marrero Romero, Ester Yanez Tortosa)
Zeit: Di 12:00-14:00, Do 14:00-16:00 (Erster Termin: 19.04.2016)
Spanisch Grundmodul 4, 4. Gr. - Ferienkurs (Patricia Acevedo-Kallweit)
Ort: Mo K 26/21 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Di K 26/21 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Mi K 26/21 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Do K 26/21 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Fr K 26/21 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Spanisch Aufbaumodul 1, 2. Gr. (María Piedad Martín Benito)
Ort: Di K 25/10 Multifunktionsraum (Habelschwerdter Allee 45), Do KL 25/121a Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Spanisch Aufbaumodul 1, 3. Gr. (Beatriz Marrero Romero)
Ort: Mo K 25/10 Multifunktionsraum (Habelschwerdter Allee 45), Mi KL 25/121a Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Spanisch Aufbaumodul 2, 1. Gr. (Mercedes Del Campo Garcia)
Ort: Di KL 24/121b Multifunktionsraum (Habelschwerdter Allee 45), Do KL 25/121a Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Spanisch Aufbaumodul 2, 2. Gr. (Beatriz Marrero Romero)
Ort: Mo KL 25/122a Multifunktionsraum (Habelschwerdter Allee 45), Mi K 26/21 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Türkisch ABV Einstiegsmodul 1. Teil, 1.Gr. (Enis Karinca)
Zeit: Mo 10:00-12:00, Fr 10:00-12:00 (Erster Termin: 18.04.2016)
Türkisch ABV Einstiegsmodul 1. Teil, 2.Gr. (Yetis Akdemir)
Türkisch ABV Einstiegsmodul 1.Teil, 3. Gr. (Yetis Akdemir)
54903a Sprachpraktische Übung Abgesagt
Türkisch ABV Einstiegsmodul 1. Teil, 4.Gr. (Vicdan Özbay)
Zeit: Mi 16:00-18:00, Fr 14:00-16:00 (Erster Termin: 20.04.2016)
54904 Übung
Türkisch ABV Einstiegsmodul 2. Teil/GM2, 1.Gr. (Deniz Aydin)
54905 Übung
Türkisch ABV Einstiegsmodul 2.Teil/GM2, 2. Gr. (Deniz Aydin)
54906 Übung
Türkisch ABV Einstiegsmodul 2. Teil/GM2, 3.Gr.-Ferienkurs- (Enis Karinca)
54907 Übung
Türkisch ABV-Grundmodul 3, 1.Gr. (Pervin Tongay)
Ort: Mi KL 23/216 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Fr KL 24/121a Multifunktionsraum (Habelschwerdter Allee 45)
54908 Übung
Türkisch ABV-Grundmodul 3, 2. Gr. (Deniz Aydin)
54909 Sprachpraktische Übung
Türkisch ABV Grundmodul 4 (Deniz Aydin, Pervin Tongay)
Zeit: Mo 12:00-14:00, Mi 14:00-16:00 (Erster Termin: 18.04.2016)
Ort: Mo KL 25/201 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Mi KL 23/216 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Zeit: Mi 16:00-20:00 (Erster Termin: 20.04.2016)
Zeit: Fr 12:00-16:00 (Erster Termin: 22.04.2016)
54605 Übung
Zeit: Di 10:00-14:00 (Erster Termin: 19.04.2016)
Upper intermediate English 1 for academic professions (Joanne Archer)
Ort: Mi K 24/10 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Fr K 24/20 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
Upper intermediate English 1 for academic professions (Annette Stemmerich)
Zeit: Di 18:00-20:00, Do 16:00-18:00 (Erster Termin: 19.04.2016)
Ort: Di K 24/11 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Do KL 25/137 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)
5562A11 Modul A
Zeit: Do 09:00-12:30 (Erster Termin: 28.04.2016)
5562A12 Modul A
Zeit: Do 13:30-17:00 (Erster Termin: 28.04.2016)
5562A13 Modul A
Zeit: Mi 09:00-12:30 (Erster Termin: 27.04.2016)
5562A14 Modul A
Zeit: Mi 13:30-17:00 (Erster Termin: 27.04.2016)
5562A15 Modul A
5562B11 Modul B
5562B12 Modul B
5562B13 Modul B
Computergestütztes Projektmanagement - Lehrveranstaltung 1 - 3. Durchlauf (4 SWS) (Angela Kamoss-Henze)
Zeit: Mo 09:00-12:30 (Erster Termin: 25.04.2016)
Computergestütztes Projektmanagement - Lehrveranstaltung 2 (4 SWS) (Peter Kocmann)
Zeit: Mo 13:30-17:00 (Erster Termin: 25.04.2016)
5562B31 Modul B
Computergestütztes Projektmanagement - Lehrveranstaltung 3.1 (4 SWS) (Viola Vockrodt-Scholz)
5562B32 Modul B
Computergestütztes Projektmanagement - Lehrveranstaltung 3.2 (Abendmodul) (Viola Vockrodt-Scholz)
Zeit: Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 23.05.2016)
5562C11 Modul C
Internet - Berufliche Nutzung und Präsentation - Lehrveranstaltung 1 - 1. Durchlauf (4 SWS) (Maxim Grouchevoi)
5562C21 Modul C
Internet - Berufliche Nutzung und Präsentation - Lehrveranstaltung 2 - 1. Durchlauf (4 SWS) (Maxim Grouchevoi)
5562C31 Modul C
Internet - Berufliche Nutzung und Präsentation - Lehrveranstaltung 3 - 1. Durchlauf (4 SWS) (Miriam Eckardt)
Zeit: Fr 09:00-12:30 (Erster Termin: 29.04.2016)
5562D11 Modul D
Zeit: Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 29.08.2016)
5562D21 Modul D
Informationskompetenz - Lehrveranstaltung 2 - Schwerpunkt: Geistes- und Sozialwissenschaften (Ferienmodul) (Benjamin Blinten , Doris Eh, Andrea Ketterl, Dr. Susanne Rothe, Heike Lennard)
Betriebssystem und Programmierung - Lehrveranstaltung 1 - 1. Durchlauf (4 SWS) (Herbert Voß)
5562E12 Modul E
Betriebssystem und Programmierung - Lehrveranstaltung 1 - 2. Durchlauf (4 SWS) (Herbert Voß)
Zeit: Fr 13:30-17:00 (Erster Termin: 29.04.2016)
5562E21 Modul E
5562F11 Modul F
Layout und Design von Printmedien - Lehrveranstaltung 1 - 1. Durchlauf (4 SWS) (Peter Kocmann)
5562F12 Modul F
Layout und Design von Printmedien - Lehrveranstaltung 1 - 2. Durchlauf (4 SWS) (Anna-Maria Weber)
5562F21 Modul F
Layout und Design von Printmedien - Lehrveranstaltung 2 - 1. Durchlauf (4 SWS) (Sandra Becker)
5562G11 Modul G
Elektronische Datenanalyse und statistische Methoden - Lehrveranstaltung 1 - 1. Durchlauf (Abendmodul) (Manfred Leiske)
Zeit: Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 30.05.2016)
5562G12 Modul G
Elektronische Datenanalyse und statistische Methoden - Lehrveranstaltung 1 - 2. Durchlauf (4 SWS) (Viola Vockrodt-Scholz)
Ort: JK 26/133
Gender & Diversity: Zentrale soziale Kategorien im 21. Jh. (Katrin Dreier; Claudia Sommer)
Zeit: Do, 16:00-20:00h. Zusätzlich findet ein zweitägiges Sensibilierungstraining statt (jeweils 10-17h). (Erster Termin: 21.04.2016)
Ort: Raumangaben per Klick auf einzelne Termine! Training am Fr: KL 29/237
Zeit: Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 14.07.2016)
Ort: Wechselnde Räume. Raumangaben per Klick auf einzelne Termine.
Zeit: Fr, 10:00-14:00. Zusätzlich findet ein zweitägiges Sensibilisierungstraining statt (jeweils 10-17h). (Erster Termin: 29.04.2016)
Ort: , KL 32/102 Übungsraum
Ort: , KL 29/208 Übungsraum
Betriebswirtschaftliche Grundlagen (ABV) (Solveig Bier, Martin Gersch, Janina Sundermeier, Cordelia Gertz)
Zeit: Di 10:00-12:00, Di 12:00-14:00, Di 14:00-16:00 (Erster Termin: 19.04.2016)
Ort: Di Hs 101 Hörsaal (Garystr. 21), Di Hs 102 Hörsaal (Garystr. 21), Di Hs 104 Hörsaal (Garystr. 21), Di K 005 Seminarraum UG (Garystr. 21)
Marketing-Grundlagen (ABV) (Sarah Maria Bruhs)
Zeit: Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 29.04.2016)
Ort: Hs 104a Hörsaal (Garystr. 21)
E-Business (ABV) (Catharina Fritz, Charlotte Kops)
Zeit: Mi 12:00-14:00, Mi 14:00-16:00, Do 12:00-14:00 (Erster Termin: 20.04.2016)
Ort: Mi Hs 104a Hörsaal (Garystr. 21), Do Hs 105 Hörsaal (Garystr. 21)
Studentenfirma - Funpreneur-Wettbewerb (Catharina Werner)
Zeit: Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 21.04.2016)
Ort: Hs 102 Hörsaal (Garystr. 21)
40389 Projektseminar
Zeit: Di 16:00-20:00, zusätzliche Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 19.04.2016)
40390 Projektseminar
Zeit: Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 08.08.2016)
40391 Projektseminar
Zeit: Fr 14:00-18:00, zusätzliche Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 27.05.2016)
Präsentieren, Diskutieren, Moderieren (Frank Marks, Sigrun Rudolph, Jana Hoffmann)
Zeit: Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 12.07.2016)
40382 Praktikum
Zeit: Fr 22.04. 16:00-20:00, Sa 23.04. 10:00-16:00 (Erster Termin: 22.04.2016)
Praktikumskolloquium: Stress?! - Wenn, dann aber richtig! - Bewältigungsstrategien und Prävention in Universität und Beruf (5/10/15 LP und 20/25/30 LP) (Agnes von Harrach)
Zeit: Fr 06.05. 16:00-20:00, Sa 07.05. 10:00-16:00 (Erster Termin: 06.05.2016)
Zeit: Fr 13.05. 16:00-20:00, Sa 14.05. 10:00-16:00 (Erster Termin: 13.05.2016)
Zeit: Fr 20.05. 16:00-20:00, Sa 21.05. 10:00-16:00 (Erster Termin: 20.05.2016)
Praktikumskolloquium: Die schriftliche Bewerbung (5/10/15 LP und 20/25/30 LP) (Natascha Schleich)
Zeit: Fr 24.06. 16:00-20:00, Sa 25.06. 10:00-16:00 (Erster Termin: 24.06.2016)
Zeit: Mi 08.06. 16:00-20:00, Fr 10.06. 16:00-20:00 (Erster Termin: 08.06.2016)
Zeit: Fr 15.07. 16:00-20:00, Sa 16.07. 10:00-16:00 (Erster Termin: 15.07.2016)
Zeit: Fr 22.07. 16:00-20:00, Sa 23.07. 10:00-16:00 (Erster Termin: 22.07.2016)
Praktikumskolloquium: Bewerbung (5/10/15 LP und 20/25/30 LP) (Ann Cathrin Piper)
Zeit: Mi 27.07. 10:00-15:00, Do 28.07. 10:00-15:00 (Erster Termin: 27.07.2016)
Zeit: Fr 17.06. 16:00-20:00, Sa 18.06. 10:00-16:00 (Erster Termin: 17.06.2016)
Zeit: Mo 01.08. 10:00-15:00, Di 02.08. 10:00-15:00 (Erster Termin: 01.08.2016)
Zeit: Mi 17.08. 10:00-15:00, Do 18.08. 10:00-15:00 (Erster Termin: 17.08.2016)
Zeit: Fr 01.07. 16:00-20:00, Sa 02.07. 10:00-16:00 (Erster Termin: 01.07.2016)
Zeit: Mo 05.09. 10:00-15:00, Di 06.09. 10:00-15:00 (Erster Termin: 05.09.2016)
Zeit: Mo 22.08. 10:00-15:00, Di 23.08. 10:00-15:00 (Erster Termin: 22.08.2016)
Zeit: Mo 29.08. 10:00-15:00, Di 30.08. 10:00-15:00 (Erster Termin: 29.08.2016)
40369 Colloquium
40370 Colloquium
40371 Colloquium
Zeit: Fr 29.04. 16:00-20:00, Sa 30.04. 10:00-16:00 (Erster Termin: 29.04.2016)
40372 Colloquium
Zeit: Fr 03.06. 16:00-20:00, Sa 04.06. 10:00-16:00 (Erster Termin: 03.06.2016)
40373 Colloquium
Zeit: Mi 31.08. 10:00-15:00, Do 01.09. 10:00-15:00 (Erster Termin: 31.08.2016)
40374 Colloquium
40375 Colloquium
Zeit: Fr 08.07. 16:00-20:00, Sa 09.07. 10:00-16:00 (Erster Termin: 08.07.2016)
40376 Colloquium
Zeit: Mo 26.09. 10:00-15:00, Di 27.09. 10:00-15:00 (Erster Termin: 26.09.2016)
Zeit: Mo 19.09. 10:00-15:00, Di 20.09. 10:00-15:00 (Erster Termin: 19.09.2016)
Zeit: Mo 12.09. 10:00-15:00, Di 13.09. 10:00-15:00 (Erster Termin: 12.09.2016)
40383 Praktikum
40384 Praktikum
40385 Praktikum
40386 Praktikum
40387 Praktikum
Upper intermediate English 2 for academic professions 0105cA1.10 | de |
q-de-775 | Welche Befugnisse hat die Parteienvertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes gemäß § 3 BibuG? | Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht - Findok Internet
Berufungsentscheidung - Steuer (Senat) des UFSL vom 11.05.2010, RV/1092-L/08
Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht
RV/0618-L/10
RV/1092-L/08-RS1 Permalink
Schreitet eine KEG, welche die berufsrechtlichen Befugnisse eines Bilanzbuchalters besitzt, für eine dritte Person durch das Verfassen von Berufungen gegen Einkommensteuerbescheide ein, sind diese mangels
Aktivlegitimation insbesonders dann zurückzuweisen, wenn die KEG erklärt, von der dritten Person nicht (sondern erst später ein Steuerberater) bevollmächtigt worden zu sein.
§ 3 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
§ 2 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
Zurückweisung, Vollmacht, Vertretung, berufsrechtlich, zulässig, Mängelbehebungsauftrag, Unzulässigkeit, Berufung
Der Unabhängige Finanzsenat über die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 28. November 2007 betreffend den Bescheid des Finanzamtes K vom 2. November 2007 für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B , V, und die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid des Finanzamtes K vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B, V nach der am 6. Mai 2010 durchgeführten Berufungsverhandlung entschieden:
Die Berufung der J Z KG für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U wird als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Ebenso wird auch die Berufung der J Z KG vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Nachdem Frau U ihren Antrag auf Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2006 am 27. September 2007 elektronisch persönlich eingebracht hatte, ersuchte das Finanzamt mit Vorhalt datiert vom 4. Oktober 2007 von Frau U die beantragten Aufwendungen durch Belege nachzuweisen und eine detaillierte Aufstellung der Aus- und Fortbildungskosten beizubringen.
Dieser Aufforderung folgte Frau U mit E-Mail vom 8. Oktober 2007, welche von ihrer persönlichen E-Mail Adresse gesendet worden war und legte unter anderem folgende Aufstellung vor:
Werbungskosten Jahr 2006:
Wegstrecke von nach
Zweck der Reise oder Tätigkeit
KM-Geld 0,376
Anzahl 12tel
Tagsatz/ Stunde
03.3.2006
04.3.2006
07.3.2006
Touch für Health
04.4.2006
Touch tor Health
PröfungTfH
Peergroup D
Peergroup E
12,11.2006
Summe der KM
Summe des KM-Geldes
Summe der Reisezwölftel Inland
Summe der Reisekosten Inland inkl. 10 %
Summe der Reisediäten Ausland
KM Stand Anfang
KM Stand Ende
Kurskosten Touch für Health:
abzügl. Förderung Bildungskonto Land Q
-905,50
Kurekosten NLP-Practionier WIFI
-1.386,90
Aufwand lt. Aufstellung
Gesamt-Aufwand 2006
Weiters beigelegt war eine Förderungsbestätigung des Landes F vom 23. August 2006 über € 905,60 und vom 21. September 2007 über € 1.386,90, der Kirchenbeitragsbescheid 2006 samt Auftragsbestätigung, eine Bestätigung über Prämienleistungen zu einer Gruppenkrankenversicherung in Höhe von € 1.263,15, ein Werbungskostennachweis des Arbeitgebers von Frau U aus Reisekosten in Höhe von € 5,30, die Leistung einer Betriebsratsumlage an den Arbeitgeber von Frau U in Höhe von € 31,50, sowie eine Bestätigung des Arbeitgebers, dass € 35,39 für Frau U lohnversteuert worden seien, weil der vom Dienstgeber bezahlte Betrag für eine Kollektivunfallversicherung den Freibetrag nach § 3 Z 15 EStG 1988 (Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988) in gleicher Höhe überschritten habe.
Der Einkommensteuerbescheid für Frau U für das 2006, datiert vom 2. November 2007, wich insofern von ihrer Abgabenerklärung ab, als die € 2.989,68 an beantragten Werbungskosten für Aus- beziehungsweise Fortbildung unberücksichtig blieben. Dies wurde damit begründet, dass Werbungskosten, die vom Arbeitgeber nicht automatisch berücksichtigt hätten werden konnten, € 5,30 ausgemacht hätten. Da dieser Betrag den Pauschbetrag für Werbungskosten von € 132,00 nicht überstiegen habe, seien € 132,00 berücksichtigt worden. Beiträge an gesetzlich anerkannte Kirchen und Religionsgemeinschaften könnten höchstens im Ausmaß von € 100,00 als Sonderausgabe berücksichtigt werden (§ 18 Abs. 1 Z 5 EStG 1988). Die Aufwendungen für die NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und Touch for Health Seminare seien nicht abzugsfähig, sondern dem Bereich der privaten Lebensführung zuzuordnen. Derartige Seminare würden vorwiegend der Persönlichkeitsentwicklung dienen. Das dort vermittelte Wissen sei von allgemeiner Natur und ebenso gut im privaten Lebensbereich wie auch im Berufsleben anwendbar.
Gegen diesen Bescheid richtet sich die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG aufgrund der Änderung der Rechtsform durch das Unternehmergesetzbuch [eingetragen im Firmenbuch am 1. Januar 2007] und einer Firmenänderung [eingetragen im Firmenbuch am 11. Januar 2008] datiert vom 28. November 2007, eingelangt am 29. November 2007, in welcher ausgeführt wurde, dass Frau U im Jahre 2006 eine Ausbildung begonnen habe, welche ihr eine gewerbliche Tätigkeit als akademischer Psychosozialer Gesundheitstrainer ermöglichen werde. Das Seminar Touch for Health - Kinesiologie (diagnostisches und therapeutisches Verfahren) sei ein zusätzlicher Baustein dazu, der auf Grund der Vollbeschäftigung bei der G vorgezogen worden sei. Im Jahr 2007 habe Frau U in einem zweiten Schritt die Vollbeschäftigung bei der G vermindert, sodass der Studienlehrgang (550 Einheiten Theorie und 250 Einheiten Praxis) zum akademischen Gesundheitstrainer begonnen habe werden können. Die Ausbildung werde noch etwa drei Jahre in Anspruch nehmen und mindestens bis 2010 dauern. Die Ausbildung im Neurolinguistischem Programmieren benötige Frau U als Mitarbeiterin der G in der Abteilung Marketing und Eventmanagement ebenso wie auch später in Ihrer selbständigen Tätigkeit. Aus diesem Grund habe Frau U die Kosten dieser Ausbildung in der beigelegten korrigierten Einkommensteuererklärung zu gleichen Teilen aufgeteilt. Die Arbeitnehmerveranlagung sei das falsche Instrument für die Steuerberechnung, da es sich bei den Aufwendungen für die Ausbildung zur Gesundheitstrainerin um Vorlaufkosten für die gewerbliche Tätigkeit handle. Gleichzeitig habe Frau U Sonderausgaben in Höhe von € 1.800,00 für die Rückzahlung des Kredites zur Wohnraumschaffung nachgetragen, da diese beim Erstantrag irrtümlich unberücksichtigt geblieben seien. Dementsprechend beantragte die J Buchhaltungs-KEG einen der berichtigten Erklärung entsprechenden Einkommensteuerbescheid für Frau U.
Korrigierte Werbungskosten Jahr 2006:
KM-Geld 0,380
Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
50% Werbungskosten 2006
50% Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
Summe der enthaltenen Vorsteuer
Summe der Reisediäten Inland netto 10%
Betriebskosten Gewerbebetrieb 2006
Reisekosten /Diäten 2006
50% NLP Practitioner, Kurskosten
50% Reisekosten /Diäten 2006
Aufwand Werbungskosten 2006
Reisekosten / Diäten 2006
1.230,49
Die der Berufungsschrift beigelegte Einkommensteuererklärung für das Jahr 2006 weist daher einen Verlust bei den Einkünften aus Gewerbebetrieb von € -1.556,89 aus, welcher sich aus € 962,95 Reisekosten und Fahrtspesen inklusive Kilometergeld und Diäten und zu € 593,94 aus übrigen Betriebsausgaben zusammensetzt. Bei den Werbungskosten zu den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit machte die J Buchhaltungs-KEG für Frau U € 31,50 an Gewerkschafts- und Beiträgen zu Berufungsverbänden und Interessensvertretungen, € 499,24 an Reisekosten und € 736,55 an Fortbildungs- beziehungsweise Ausbildungs- oder Umschulungskosten geltend. Bei den Sonderausgaben ist die mit der Berufungsschrift vorgelegte Einkommensteuerklärung 2006 gegenüber dem ursprünglichen Antrag von Frau U auf Arbeitnehmerveranlagung um Beiträge sowie Rückzahlungen von Darlehen und Zinsen, die zur Schaffung und Errichtung oder Sanierung von Wohnraum geleistet wurden, in Höhe von € 1.800,00 ergänzt.
Diese Berufung war auf dem Geschäftspapier der "J Buchhaltungs-KEG" (nunmehr J Z KG) verfasst. Diese trägt im Kopf den Namen J Buchhaltungs-KEG, die Adresse, Umsatzsteueridentifikationsnummer und den Hinweis "Buchhaltungsgesellschaft". Die Fußzeile nennt die DVR - Nummer, den Gerichtsstand K, zwei Bankverbindungen, die E-Mailadresse F_, und die Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG.
Unterschrieben ist die Berufung von _F_ dem Geschäftsführer der J Buchhaltungs-KEG. Über der Unterschrift wurde der Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG angebracht, welcher neben dem Namen ebenfalls die Adresse und Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG nennt.
Ebenfalls am 29. November 2007 erteilte Frau U Herrn L, beeideter Buchprüfer und Steuerberater, M, N, O die Vollmacht sie in allen steuerlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten gegenüber den zuständigen Behörden und Personen rechtsgültig zu vertreten. Gleichzeitig erteilte Frau U Herrn L auch die Ermächtigung zum Empfang von Schriftstücken der Abgabenbehörde, welche nunmehr ausschließlich an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG, zuzustellen seien.
Im an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichteten Vorhalt datiert vom 15. April 2008 ersuchte das Finanzamt darum "sämtliche Teilnahmebestätigungen" nochmals vorzulegen und bekannt zu geben, ob die von Frau U in Aussicht genommene selbständige Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer statt oder neben Ihrer derzeitigen Tätigkeit als Angestellte ausgeübt werden solle.
Am 30. Mai 2008 wurde eine Kopie der oben beschriebenen Berufung vom 28. November 2007 und Teilnahmebestätigungen zu den oben in den Tabellen genannten Kursen sowie ein Zeugnis des Wirtschaftsförderungsinstitutes der Wirtschaftskammer F und des Dachverbandes für Neuro-Linguistisches Programmieren vom 8. Juli 2007 übermittelt, welches bestätigt, dass Frau U die Ausbildung zum NLP-Practitioner in der Zeit vom 21. September 2006 bis 8. Juli 2007 erfolgreich absolviert habe, nochmals die Mitteilungen des Landes F Kurskosten in Höhe von € 1.132,00 und 1.386,90 fördern zu wollen, ein Zertifikat der Österreichischen Akademie für Kinesiologie und Gesundheit vom 22. April 2006, welches Frau U bestätigt den Kurs Touch for Health Test erfolgreich abgelegt zu haben, sowie Rechnungen über die Kurskosten zu den berufungsgegenständlichen Seminaren vorgelegt.
Weiter beigelegt war die Kopie einer an H, den Ehegatten von Frau U gerichteten Bestätigung der Bank I. In dieser wird dem Ehegatten von Frau U mitgeteilt, dass bei einem mit Zahl genannten Kredit im Jahr 2006 an Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 angefallen seien und kein Kapital getilgt worden sei. Händisch und ohne erkennbaren Autor ist darauf noch ein Pluszeichen mit dem Namen U und der Betrag "1.800,00" angemerkt.
Die Frage des Finanzamtes im Vorhalt vom 15. April 2008, ob Frau U die Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer haupt- oder nebenberuflich ausüben wolle, blieb unbeantwortet.
Mit dem als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid datiert vom 24. Juni 2008, welcher an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichtet war und am 30. Juni 2008 zugestellt wurde, wies das Finanzamt das Berufungsbegehren ab und begründete dies damit, dass gemäß § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988 Werbungskosten auch Aufwendungen für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der vom Steuerpflichtigen ausgeübten oder einer damit verwandten beruflichen Tätigkeit und Aufwendungen für umfassende Umschulungsmaßnahmen, welche auf eine tatsächliche Ausübung eines an deren Berufes abzielen würden, seien. Die Ausbildung zum psychosozialen Gesundheitstrainer vermittle Kenntnisse und Fähigkeiten, welche sowohl für eine Vielzahl von Berufsbildern förderlich seien, als auch den privaten Bereich berühren würden. Aus Ihrem derzeitigen Berufsbild von Frau U, der bürokaufmännische Tätigkeit im Marketing- und Eventmanagementbereich, lasse sich ein Zusammenhang mit der Aus- und Fortbildungsmaßnahme nicht ableiten. Weiters würde eine steuerlich absetzbare umfassende Umschulungsmaßnahmen nur dann vorliegen, wenn damit ein Berufswechsel angestrebt werde. Die Ausbildung für einen Zweitberuf (Nebenbeschäftigung) bewirke keine absetzbaren Aufwendungen im Sinne des § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988. Da ein Nachweis für einen angestrebten Berufswechsel von der bisherigen Haupttätigkeit zu einer anderen Haupttätigkeit nicht erbracht worden sei, sei die Berufung abzuweisen gewesen.
Am 22. Juli 2008 verfasste wieder _F_ im Namen der J Buchhaltungs-KEG für Frau U einen als "Berufung" bezeichneten Schriftsatz. Dieser langte bei der Abgabenbehörde erster Instanz am 24. Juli 2008 ein. Darin wurde vorgebracht, dass die Argumentation der Abgabenbehörde erster Instanz in der angefochtenen Berufungsvorentscheidung die Fachausbildung von Frau U in die Ecke eines Hobbykurses rücke. Es handle sich aber um einen Lehrgang universitären Charakters, bei dem den Absolventen der Berufstitel "Akademischer psychosozialer Gesundheitstrainer" verliehen werde. Das entsprechende Bundesgesetzblatt des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst sei der Berufung beigelegt. Es sei bereits in der Berufung vom 28. November 2007 auf die nicht unbeträchtliche Stundenanzahl sowie die erforderliche Praxisausbildung hingewiesen worden. Gleichzeitig sei bekannt gegeben worden, dass Frau U ihre bisherige Tätigkeit zu Gunsten der neuen Berufswahl und Ausbildung im Jahr 2007 bereits stundenmäßig reduziert habe, da die Ausbildung kein Hobbykurs und auf Grund Ihres Umfangs nebenbei nicht ernsthaft zu bewältigen sei. Das es aufgrund der Verantwortung für eine Familie und den heutigen Fixkosten in der Praxis nicht machbar sei, einen bisher ausgeübten Beruf sofort zur Gänze zu beenden und während der Ausbildung und Umschulung auf jedwedes Einkommen zu verzichten, sei für jedermann klar erkennbar. Dies sei auch nicht der Sinn und Zweck der seinerzeitigen Gesetzesänderung. Es sei doch darum gegangen, die Flexibilität der Arbeitnehmer als Förderung der Wirtschaft zu erhöhen und genau diese Berufswechsel erst möglich zu machen. Die Absetzbarkeit der damit verbundenen Aufwendungen habe dabei eine nicht unerhebliche Rolle gespielt und sei vom Gesetzgeber bewusst als Anreiz zur beruflichen Veränderung gewollt gewesen. Wie aus der Praxis der J Buchhaltungs-KEG erkannt werden könne, liege die Entscheidung, ob solche Aufwendungen absetzbar seien oder nicht beim Sachbearbeiter des Finanzamtes, beziehungsweise werde dieses Thema sehr allgemein und oberflächlich gesehen, selbst von den jeweils örtlich zuständigen Finanzämtern unterschiedlich gehandhabt und wenn irgend möglich eher abgelehnt. In Hinblick auf eine einheitliche gerechte und persönliche Besteuerung sei auf die persönliche Situation des Steuerpflichtigen und dem erkennbaren Wunsch nach ernsthafter Veränderung abzustellen. Auch in anderen Berufen sei es so, dass man beruflich erworbene Kenntnisse im Privatbereich verwenden könne. So sei es zum Beispiel einem Steuerexperten auch möglich, seine private Steuererklärung professionell abzugeben. Deshalb werde jedoch die berufliche Tätigkeit keinesfalls automatisch zum Hobbybetrieb und steuerlich irrelevant. In zwei weiteren Punkten sei die Berufung überhaupt ignoriert und offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen oder übersehen worden. Es seien Werbungskosten nicht anerkannt worden, welche zu 50 % der bisherigen unselbständigen Tätigkeit zugeordnet worden seien, da diese auch dort angefallen seien und bereits verwendet würden. Weiter seien im Zuge der Berufung nachgetragene Sonderausgaben nicht registriert worden. Diese allein hätten schon zu einer zumindest teilweisen Stattgabe der Berufung führen müssen. Es werde beantragt der Berufung im Sinne der Berufungsschrift vom 28. Januar 2007 stattzugeben und dem Erlassen einer stattgebenden zweiten Berufungsvorentscheidung durch die Abgabenbehörde erster Instanz zugestimmt. Sollte dies nicht möglich sein, "teilen wir mit, dass wir in Ausnützung der zweiten Instanz einer Vorlage an den UFS mit gleichzeitigem Antrag der Inanspruchnahme des erweiterten Kreises (Zuziehung von Laienrichtern) zustimmen".
Auch dieses Schriftstück war auf dem oben beschrieben Firmenpapier der J Buchhaltungs-KEG geschrieben und mit Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG über der Unterschrift von _F_ versehen.
Im Schreiben vom 28. März 2010 wurde Frau U von der Abgabenbehörde zweiter Instanz vorgehalten, dass nach den Einträgen in der Datenbank der Finanzverwaltung 2007 bis 2009 keine Einkommensteuererklärungen, wie bei den bekannt gegebenen Einkünften aus Gewerbebetrieb notwendig, abgegeben worden seien. Dass Frau U ihre beabsichtigte gewerbliche Tätigkeit aufgegeben habe, hätte sie aber im Berufungsverfahren nicht mitgeteilt. Frau U wurde aufgefordert, allenfalls die Gewinnermittlungen für die Einkünfte aus Gewerbebetrieb und jedenfalls die Einnahmen- und Ausgabenrechnungen für Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit für die Jahre 2007 bis 2010 und Bestätigungen über die seit Ende 2006 besuchten Veranstaltungen für die Ausbildung zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer vorzulegen, sowie ihren Ausbildungsweg darzustellen und bekannt zu geben, wann Sie diese Ausbildung (Umschulung) voraussichtlich abgeschlossen haben werde. Weiter wurde Frau U danach gefragt, ob sie die Absicht habe, den Beruf des akademischen Psychosozialen nichtselbständig oder unabhängig gewerblich auszuüben und auf welche Weise sie die bisher erworbenen Kenntnisse bei Ihrer nichtselbständigen Tätigkeit als kaufmännische Angestellte der P Q. AG anwenden habe können, beziehungsweise wie dies dort Ihr berufliches Fortkommen fördere und in unmittelbarem Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit stehe, sowie auf welche Weise das Seminar Touch for Health in Ihrem Ausbildungsplan zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer integriert sei, obwohl der übliche Ausbildungsweg einen solchen Kurs nicht vorsehe oder welchem anderem Zweck er andernfalls diene. Gleiches gelte für den Erwerb des NLP-Practioners. Auch dieser sei im normalen Curriculum für Ihren Ausbildungsgang nicht vorgesehen. Um wie viel (in Wochenstunden) habe Frau U ihre nichtselbständige Berufstätigkeit ab welchem Zeitpunkt eingeschränkt und habe dies (auch) der Betreuung Ihrer damals 14 Jahre alten Tochter gedient, wurde Frau U ebenfalls gefragt. Weiters wurde Frau U darauf hingewiesen, dass sie nunmehr auch Sonderausgaben für die Rückzahlung eines Kredites zur Wohnraumschaffung in Höhe von € 1.800,00 begehre. Die dafür vorgelegte Bestätigung der Bank I sei an Ihren Ehemann gerichtet und werde dort eine Summe von Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 genannt. Davon seien, soweit ersichtlich, bei ihrem Ehemann bereits antragsgemäß € 2.920,00 als Sonderausgaben mit dem Einkommensteuerbescheid 2006 vom 10. August 2007 anerkannt worden: Es stelle sich daher die Frage, wie der nun von Frau U erklärte Betrag von € 1.800,00 zustande komme und aus welchem Grund diese Sonderausgaben Frau U zuzurechnen seien.
Nach einem erfolglos versuchten Telefongespräch vom 4. April 2010 (zum Inhalt siehe den Aktenvermerk vom gleichen Datum), übermittelte _F_ im Namen der J Z KG am 9. April 2010 folgendes E-Mail:
"Unsere Recherchen im Finanzamt K haben ergeben:
Sie haben seit Übermittlung der Daten an Sie - durch das Finanzamt K - keinerlei Rücksprache mit dem Stammfinanzamt gehalten.
So ist es auch erklärlich, daß Sie von den von unserer Klientin ordnungsgemäß und nachweislich abgegebenen Einkommenssteuererklärung 2007 und dem Begleitschreiben und den übermittlelten Belegen dazu, sowie von der Übermittlung der Steuererklärung 2008 nichts wissen.
Wir haben Ihnen Ihre Arbeit insoweit jetzt abgenommen, daß wir Ihre Kollegen in K nunmehr nochmals gebeten haben, Ihnen die übermittelten Unterlagen umgehend zukommen zu lassen. Dies zu klären dauerte genau 15 Minuten.
Da 2008 am 21.9.2009 elektronisch abgegeben wurde, können wir Ihnen die dazugehörigen Detailunterlagen auf Wunsch gerne ebenfalls zukommen lassen. Die Steuererklärung des Jahres 2007 wurde bereits am 13. Oktober 2008 in Papierform - samt Unterlagen und Begleitschreiben abgegeben. In diesem wurde das Finanzamt K bereits erstmalig ersucht, die Unterlagen umgehend an Sie weiterzuleiten.
Die Klientin ist seit 29. November 2007 steuerlich vertreten. Die vorgelegte Vollmacht müsste Ihnen vorliegen.
Es kommt daher die Quotenregelung zum Tragen. Es liegen daher auch keine wie immer gearteten Fristversäumnisse unserer Klientin vor.
Die Steuererklärung 2009 ist daher weder außerhalb einer Frist, noch vergessen worden.
Eine Einnahmen Ausgabenrechnung für 2010 wäre, wenn überhaupt nur für 2 Monate möglich.
Die Anschuldigungen und völlig haltlosen Vorwürfe und Unterstellungen an unsere Klientin sind damit beweisbar vom Tisch.
Viele Ihrer Fragen müssten sich mit den an Sie gesandten Unterlagen von selbst erledigen. Allfällige Restfragen werden wir selbstverständlich gerne beantworten. Wir ersuchen diesbezüglich um Abstimmung - wenn geht per Mail.
Mit der Bitte um Kenntnisnahme zeichnet
Am 20. April übermittelte die J KG die Abgabenerklärungen 2007 und 2008 der U samt Beilagen. Diese sind von der J KG verfasst und wurden von dieser dem Finanzamt vorgelegt.
Wie _F_ für die J Z KG in der E-Mail vom 9. April 2010 mitgeteilt hat, war Frau U vor dem 29. November 2007 steuerlich nicht vertreten.
Für die Richtigkeit dieses Vorbringens spricht, dass Frau U ihre Steuererklärung 2006 selbst elektronisch übermittelt und den Vorhalt vom 15. April 2008 ohne die Hilfe eines rechtsfreundlichen Vertreters beantwortet hat. Auch in der Datenbank der Finanzverwaltung und den Steuerakten findet sich kein Hinweis auf eine steuerliche Vertretung von Frau U vor dem 29. November 2007.
Die einzige Vollmacht die sich findet, ist die oben beschriebene vom 29. November 2007, welche auf L lautet. L ist, wie schon erwähnt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und besitzt, beziehungsweise besaß, nach dem Treuhänderverzeichnis der Kammer der Wirtschaftstreuhänder und deren telefonischer Auskunft am 22. April 2010 nur in O eine Niederlassung.
Das gegenständliche erste Berufungsschreiben vom 28. November 2007 ist jedoch nicht von L, sondern einen Tag bevor dieser bevollmächtigt wurde, von der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) verfasst worden.
Wie oben dargestellt, gibt es sowohl in der Berufung vom 28. November 2007 als auch für den ebenfalls als Berufung bezeichneten Schriftsatz vom 24. Juli 2008 keinen Hinweis darauf, dass diese von oder im Namen des (späteren) steuerlichen Vertreters L verfasst worden sind. Beide Schriftstücke wurden ausschließlich und allein von _F_ für die J Buchhaltungs-KEG erstellt.
Anteilseigner der J Z KG sind _F_ als Geschäftsführer und Komplementär und L als Kommanditist (Haftsumme ATS 10.000,00 - € 726,73). Die J Z KG hat ihre Niederlassung in B. Nach dem Treuhänderverzeichnis und der telefonischen Auskunft vom 22. April 2010 der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (siehe Aktenvermerk vom 22. April 2010) besitzt sie wie ihr Geschäftsführer die Befähigungen eines selbständigen Buchhalters und des Bilanzbuchhalters. Über die Befähigungen ihres Kommanditisten (Wirtschaftsprüfer und Steuerberater) verfügt sie nicht.
Die Befugnisse der selbständigen Buchhalter und der Bilanzbuchhalter sind in Ergänzung zu § 83 BAO, welcher in der für 2007 geltenden Fassung BGBl. Nr. 151/1980 nur die Vertretung durch natürliche Personen behandelte, im BibuG (Bilanzbuchhaltungsgesetz BGBl. Nr. 161/2006) geregelt.
Nach § 3 Abs. 1 und 2 BibuG sind selbständige Buchhalter dazu berechtigt, eine pagatorische und kalkulatorische Buchhaltung zu erstellen, sowie ihre Kunden in diesem Zusammenhang zu beraten, sowie die gewerberechtlich dazu notwendigen Tätigkeiten (§ 32 Gewerbeordnung 1994, BGBl. Nr. 194/1994). Vertretungsrechte wie dem Bilanzbuchhalter sind dem selbständigen Buchhalter nicht eingeräumt.
Der Bilanzbuchhalter ist nach § 2 Abs. 1 und 2 BibuG neben seiner buchhaltenden und beratenden Tätigkeit auch zur Vertretung in Abgaben- und Abgabenstrafverfahren für Bundes-, Landes- und Gemeindeabgaben, ausgenommen die Vertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes, den Unabhängigen Verwaltungssenaten, dem Unabhängigen Finanzsenat und dem Verwaltungsgerichtshof (Z 3 leg. cit.) befugt.
Die Vertretung im Rahmen eines Rechtsmittelverfahrens bei den Finanzämtern (Abgabenbehörden des Bundes) und dem Unabhängigen Finanzsenat ist daher für Bilanzbuchhalter mit Ausnahme in Angelegenheiten der Umsatzsteuervoranmeldungen (Z 5 leg. cit.) jedenfalls ausgeschlossen.
Es ist daher der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) jedenfalls unmöglich ihre Kunden in einem Rechtsmittelverfahren betreffend die Einkommensteuer zu vertreten.
Die J Buchhaltungs-KEG hat jedoch die oben im Detail beschriebene Berufung vom 28. November 2007 gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U eingebracht.
Es ist daher zu untersuchen, welche Rechtsfolge es hat, wenn jemand, der wie die J Buchhaltungs-KEG nicht steuerlicher Vertreter eines Steuerpflichtigen ist (siehe E-Mail vom 9. April 2010) und auch aufgrund eines gesetzlichen Gebotes (§ 3 Abs. 1 Z 3 BibiG) niemals Vertreter dieses Steuerpflichtigen in einem Rechtsmittelverfahren beim Finanzamt oder beim Unabhängigen Finanzsenat sein kann, eine Berufung gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 dieses Steuerpflichtigen einbringt.
Nach § 84 Abs. 1 BAO hat die Abgabenbehörde solche Personen als Bevollmächtigte (mit Bescheid) abzulehnen, welche die Vertretung anderer geschäftsmäßig, wenn auch unentgeltlich betreiben, ohne dazu befugt zu sein. Erst nach der Ablehnung gesetzte Verfahrenshandlungen sind ohne jede abgabenrechtliche Wirkung (§ 84 Abs. 2 BAO).
Die J Buchhaltungs-KEG wurde in diesem Verfahren vom Finanzamt bisher nicht als Parteienvertreter abgelehnt, obwohl sie sie geschäftsmäßig handelt und jedenfalls nicht zur Parteienvertretung vor Abgabenbehörden des Bundes befugt ist (§ 3 BibuG siehe oben mit Ausnahme von Umsatzvoranmeldungen).
Dies führt dazu, dass die Berufung vom 28. November 2007 (ebenso wie jene vom 24. Juli 2008) an sich rechtlich existent geworden ist, jedoch ist nun zu beurteilen, wie sich die Tatsache auswirkt, dass diese Berufung verfasst wurde, ohne dass die J Buchhaltungs-KEG steuerlicher Vertreter von Frau U war oder wurde.
Entsprechend § 85 Abs. 2 BAO berechtigen Mängel von Eingaben (Formgebrechen, inhaltliche Mängel, Fehlen einer Unterschrift) die Abgabenbehörde nicht zur Zurückweisung. Vielmehr ist dem Einschreiter die Behebung dieser Mängel mit dem Hinweis aufzutragen, dass die Eingabe nach fruchtlosem Ablauf einer gleichzeitig zu bestimmenden Frist als zurückgenommen gilt.
Auch dem Unabhängigen Finanzsenat als Abgabenbehörde zweiter Instanz ist es gemäß § 279 Abs. 1 BAO ("Im Berufungsverfahren habe die Abgabenbehörden zweiter Instanz die Obliegenheiten und Befugnisse, die den Abgabenbehörden erster Instanz auferlegt und eingeräumt sind.") möglich einen derartigen Mängelbehebungsauftrag zu erlassen. Werden die Mängel rechtzeitig behoben, gilt die Eingabe als ursprünglich richtig eingebracht.
Dies gilt auch für eine fehlende Vollmacht (wie bei der J Z KG). An sich kann dies nach § 85 Abs. 4 BAO unter sinngemäßer Anwendung des § 85 Abs. 2 BAO geheilt werden.
Dies setzt allerdings voraus, dass es sich beim Mangel der Berufung um einen behebbaren handelt. Ein Mangel, welcher aus rechtlich zwingenden Gründen in beliebiger Frist nicht behoben werden kann, ist einer Mängelbehebung nicht zugänglich (siehe auch Ritz, BAO3, § 85 Tz 15 und die dort zitierten Fundstellen).
Der J Buchhaltungs-KEG kann Frau U nach den §§ 2 und § 3 BibuG (siehe oben) niemals eine rechtsgültige Vollmacht zur Vertretung in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes und dem Unabhängigen Finanzsenat erteilen.
Da sich § 85 Abs. 2 BAO ausdrücklich auf den Einschreiter, als jenem der das fragliche Schriftstück verfasst hat, bezieht und dieser aufgefordert werden soll den Mangel zu beheben, ist es auch nicht möglich, in einem Mängelbehebungsverfahren den Einschreiter auszutauschen und durch jemanden zu ersetzen, dem rechtsgültig eine Vollmacht erteilt werden kann.
Die Tatsache, dass die J Z KG nicht bevollmächtigt war die Berufungen vom 28. November 2007 und 24. Juli 2008 für Frau U einzubringen und auch nicht dazu bevollmächtigt werden kann, ist daher nicht in einem Mängelbehebungsverfahren nach § 85 Abs. 2 BAO korrigierbar.
§ 273 Abs. 1 lit. a BAO sieht vor, dass eine Berufung unter anderem dann zurückzuweisen ist, wenn diese nicht zulässig ist.
Zum Einbringen einer Berufung ist jeder befugt, an den der den Gegenstand der Anfechtung bildende Bescheid ergangen ist (§ 246 Abs. 1 BAO). Der Einkommensteuerbescheid 2006 vom 2. November 2006 von Frau U ist an diese gerichtet und ihr persönlich zugestellt worden. Die J Z KG (damals J Buchhaltungs-KEG) könnte daher zulässigerweise nur im Namen von Frau U eine Berufung gegen diesen Bescheid eingebracht haben. Dies ist der J Z KG aber wie oben gezeigt nach den §§ 2 und 3 BibuG verwehrt und wurde die J Z KG auch von Frau U nicht dazu ermächtigt.
Das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) ist aber mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und eine solche Berufung ist wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Durch die spruchgemäße Zurückweisung der Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist diese weggefallen und entbehrt dadurch die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 einer zugrunde liegenden Berufung.
Nach § 276 Abs. 1 BAO ist kann die Abgabenbehörde erster Instanz dann eine Berufungsvorentscheidung erlassen, wenn eine Berufung weder zurückzuweisen oder gegenstandslos zu erklären ist.
Die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist, wie gezeigt, spruchgemäß zurückzuweisen gewesen und die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 daher ohne Rechtsgrundlage ergangen. Dies macht die Berufungsvorentscheidung zu einem zweiten Sachbescheid hinsichtlich der Einkommensteuer 2006 der U der zwar inhaltlich vollständig auf den ursprünglichen Sachbescheid vom 2. November 2007 verweist, aber doch ohne gültigen Verfahrenstitel des siebten Abschnittes der BAO in die Rechtskraft des ursprünglichen Einkommensteuerbescheides 2006 eingreift.
Hätte daher U (selbst oder durch einen bevollmächtigten Vertreter, der im Rechtsmittelverfahren die Vertretung übernehmen kann) ein Rechtsmittel, nämlich Berufung, gegen diesen neuen Sachbescheid vom 24. Juni 2008 für die Einkommensteuer 2006 erhoben, wäre dieser gemäß § 289 Abs. 1 BAO aufzuheben gewesen (siehe Ritz, aaO., § 289 Tz 34 und das dort zitierte Erkenntnis VwGH 27.2.2003, 99/15/0126). Dies hat Frau U aber nicht getan.
Es ist daher die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juli 2008 als zweiter inhaltlich gleicher Sachbescheid für die Einkommensteuer 2006 rechtskräftig geworden und hat damit nachträglich die Einkommensteuer 2006 vom 2. November 2007 aus dem Rechtsbestand gedrängt.
Allerdings hat auch hier die J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) für U das nun richtigerweise als Berufung bezeichnete Schreiben vom 24. Juli 2008 verfasst, in welchem sie unter anderem die Vorlage an die Abgabenbehörde zweiter Instanz beantragt, ohne steuerlicher Vertreter der U gewesen zu sein und ohne dass die J Buchhaltungs-KEG überhaupt in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes U hätte vertreten können.
Wie schon oben ausgeführt, ist aber das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und auch die Berufung gegen den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten an U gerichteten Einkommensteuerbescheid 2006 vom 24. Juli 2008 wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Linz, am 11. Mai 2010
Findok-Nr: 47143.1, aufgenommen am: 14.07.2010 08:54:54, zuletzt geändert am: 19.07.2010, Dokument-ID: 13896a5b-1e52-4528-8522-681ca3e21ba6, Segment-ID: 52c5cf40-047c-4229-b1c8-202285e5a3ee | Königsee Privatbrauerei - Swagger on tour +++ MB Axor-SZ (XXL) | eBay
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Jörg Ernst
Auestrasse 66
Allgemeine Informationspflicht: OS-Plattform: http://ec.europa.eu/consumers/odr Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und nicht bereit.
DE 220917775
Allgemeine Geschäftsbedingungen für den eBay-Shop mit dem Verkäufernamen „www*biertrucks*de“ I. Allgemeines und Geschäftsbeziehungen Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die im Rahmen des eBay-Shops mit dem Händlernamen „www*biertrucks*de“ des Herrn Jörg Ernst, Auestraße 66, 08371 Glauchau (im nachfolgenden „Verkäufer“ genannt) zustande gekommenen Vertragsbeziehungen zwischen dem Verkäufer und seinen Kunden (im nachfolgenden „Käufer“ genannt). 1. Verträge kommen sowohl mit Verbrauchern als auch mit Unternehmern zustande. 2. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können 3. Gemäß § 14 BGB ist Unternehmer eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Eine rechtsfähige Personengesellschaft ist eine Personengesellschaft, die mit der Fähigkeit ausgestattet ist, Rechte zu erwerben und Verbindlichkeiten einzugehen. II. Zustandekommen des Vertrages Der Vertragsschluss findet über eBay statt. Hierfür gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von eBay Deutschland (siehe § 6 eBay AGB). Dieser ist erreichbar unter der Internetadresse http://pages.ebay.de/help/ III. Lieferung, Versandkosten, Verpackungskosten sowie Gefahrenübergang 1. Soweit eine Lieferung (Auslieferung an das Versandunternehmen) zwischen Verkäufer und Käufer vereinbart wurde, erfolgt diese unverzüglich nach Geldeingang. Die Versand- sowie Verpackungskosten und den Liefertermin entnehmen Sie bitte der jeweiligen Artikelbeschreibung, bzw. über den dort befindlichen Link „weitere Details“. Dort werden für die jeweiligen Länder, in die die entsprechenden Artikel versendet werden, die Versand- und Verpackungskosten genauestens als Gesamtsumme angezeigt. 2. Ist der Käufer Verbraucher im Sinne des § 13 BGB, so trägt das Versandrisiko ausschließlich der Verkäufer. Ist der Käufer hingegen Unternehmer, geht die Gefahr auf den Käufer über, sobald der Verkäufer die Sache dem Spediteur, oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Personen oder Anstalt ausgeliefert hat. IV. Preise, Umsatzsteuer, Zahlung 1. Beim Erwerb über eine Online-Auktionsplattform gilt derjenige Preis, zu dem der Kaufvertrag zustande gekommen ist. Alle angegebenen Preise sind daher Gesamtpreise inkl. gesetzlicher Mehrwertsteuer zuzüglich Versandkosten und Verpackungskosten. Die zuzüglichen Versand- und Verpackungskosten entnehmen Sie der Artikelbeschreibung wie in III. Ziff. 1 beschrieben. Im Übrigen gelten die vereinbarten Preise. 2. Die gewährten Zahlungsarten (PayPal, Überweisung) entnehmen Sie bitte der Artikelbeschreibung des jeweiligen Angebotes, respektive unter dem Link „Alle Details anzeigen“. V. Mängelhaftungsrecht/Haftung Für unsere Waren gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht, soweit nicht hier unter V. davon abgewichen wird. 1. Handelt der Kunde als Verbraucher, wird die Verjährung der Mängelhaftungsansprüche für gebrauchte Waren auf ein Jahr ab Ablieferung der Sache begrenzt. Die Verjährung von Schadenersatzansprüchen bei Verletzung von Leben, Körper, Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Verkäufers oder auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Verkäufers beruhen, bleibt unberührt. Weiterhin bleibt die Verjährung von Schadenersatzansprüchen bei sonstigen Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Verkäufers oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Verkäufers beruhen, unberührt. Darüber hinaus bleibt eine etwaige Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz unberührt. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Vorschriften. 2. Für Unternehmer gilt hinsichtlich der Gewährleistung und der Haftung folgendes: a) Die Verjährungsfrist für Gewährleistungsansprüche beträgt gegenüber Unternehmern sowohl bei neu hergestellten Sachen als auch bei gebrauchten Sachen ein Jahr. Im Übrigen gelten auch hier die gesetzlichen Vorschriften. b) Der Käufer hat die Ware gemäß § 377 HGB unverzüglich nach der Ablieferung durch den Verkäufer, soweit dies nach ordnungsgemäßem Geschäftsgang tunlich ist, zu untersuchen und, wenn sich ein Mangel zeigt, dem Verkäufer unverzüglich Anzeige zu machen. Unterlässt der Käufer die Anzeige, so gilt die Ware als genehmigt, es sei denn, dass es sich um einen Mangel handelt, der bei der Untersuchung nicht erkennbar war. Zeigt sich später ein solcher Mangel, so muss die Anzeige unverzüglich nach der Entdeckung gemacht werden. Anderenfalls gilt die Ware auch in Ansehung dieses Mangels als genehmigt. Zur Haltung der Rechte des Käufers genügt die rechtzeitige Absendung der Anzeige. Hat der Verkäufer den Mangel arglistig verschwiegen, so kann er sich auf diese Vorschriften nicht berufen. VI. Eigentumsvorbehalt Bis zur vollständigen Bezahlung bleibt die gelieferte Ware im Eigentum des Verkäufers. VII. Weitere Informationspflichten für Verträge in Fernabsatz sowie für den elektronischen Geschäftsverkehr 1. Informationen über die technischen Schritte, die zu einem Vertragsschluss führen Für einen Vertragsabschluss stehen über eBay vier unterschiedliche Verfahren zur Verfügung. Zum einen das Auktionsverfahren das „Angebot an unterlegene Bieter“-Verfahren, das „Sofort-Kaufen“-Verfahren, und das „Preis-Vorschlagen“-Verfahren. Zum Vertragsschluss führen jeweils die folgenden Angebotsschritte und Annahmeschritte eines bei Ebay angemeldeten Mitgliedes. a) Auktionsverfahren Das Angebot liegt im Einstellen der Ware auf eBay durch den Verkäufer zum Verkauf im Wege des Auktionsverfahrens. Die Annahme liegt in der Abgabe des im Zeitpunkt der Beendigung der Auktion höchsten Gebots durch den Kunden. Zur Abgabe eines Gebotes führen folgende Schritte: Zunächst gibt der Kunde auf der Angebotsseite des Verkäufers den Betrag seines Maximalangebots in das Eingabefeld „Ihr Maximalangebot: EUR“ ein. Anschließend betätigt der Kunde die Taste „Bieten“. Sodann öffnet sich für den eingeloggten Kunden eine Browserseite, welche die wesentlichen Merkmale des Angebots sowie die des Gebots des Kunden zusammenfasst. Im letzten Schritt betätigt der Kunde die Taste „Gebot bestätigen“. Das Gebot ist nun bindend und kann nicht mehr korrigiert werden. Der im Zeitpunkt der Beendigung der Auktion Höchstbietende, erhält von eBay eine Nachricht an seine bei eBay hinterlegte E-Mail-Adresse. b) „Angebot an unterlegene Bieter“- Verfahren Das Angebot liegt im Anbieten der Ware auf eBay durch den Verkäufer zum Verkauf im Wege des „Angebot an unterlegene Bieter“- Verfahrens. Der Kunde erhält das Angebot als Nachricht mit dem Betreff „Angebot an unterlegene Bieter“ per E-Mail an seine bei eBay hinterlegte E-Mail-Adresse. Diese kann er unter der Schaltfläche „Meine Nachrichten“ auf der Seite „Mein eBay“ abrufen. Folgende Schritte führen innerhalb der vom Verkäufer gesetzten und in der Nachricht an den Kunden angezeigten Frist zur Annahme: Zunächst betätigt der Kunde den Link „Artikel aufrufen“ oder die Schaltfläche „Jetzt antworten“. Auf der folgenden Browserseite betätigt der eingeloggte Kunde dann die Schaltfläche „Sofort-Kaufen“. Die nun folgende Browserseite enthält eine Zusammenfassung der Angebotsdetails. Zuletzt betätigt der Kunde die Schaltfläche „Kaufen“ und gibt damit eine bindende und nicht mehr korrigierbare Kauferklärung ab. c) „Sofort-Kaufen“- Verfahren Das Angebot liegt im Einstellen der Ware auf eBay durch den Verkäufer zum Verkauf im Wege des „Sofort- Kaufen“- Verfahrens. Zur Annahme des Angebotes führen folgende Schritte: Der Kunde kann wählen, ob er sich für die Bestellung in sein bereits vorhandenes eBay-Konto einloggt oder für die Bestellung ein neues eBay-Konto anlegt oder die Bestellung ohne Anmeldung bei eBay als "Gast" ausführt. Zunächst betätigt der eingeloggte Kunde oder der Kunde, der als „Gast“ bestellt, auf der Angebotsseite des Verkäufers die Schaltfläche „Sofort-Kaufen“. Die nun folgende Browserseite enthält eine Zusammenfassung der Angebotsdetails. Zuletzt betätigt der Kunde die Schaltfläche „Kaufen“ und gibt damit eine bindende und nicht mehr korrigierbare Kauferklärung ab. Im Rahmen der Bestellung als "Gast" bestätigt der Kunde den Button "Kaufen und zahlen" und gibt damit eine bindende und nicht mehr korrigierbare Kauferklärung ab. d) „Preis- Vorschlagen“- Verfahren Angebotsschritte: Zunächst betätigt der eingeloggte Kunde auf der Angebotsseite des Verkäufers die Schaltfläche „Preis vorschlagen“. Die nun folgende Browserseite enthält eine Zusammenfassung der Angebotsdetails. Danach gibt der Kunde in das Eingabefeld „Ihr Preisvorschlag: EUR pro Artikel“ seinen Preisvorschlagsbetrag ein. Anschließend betätigt der Kunde die Schaltfläche „Preisvorschlag überprüfen“. Die nun folgende Browserseite enthält eine Zusammenfassung der Angebotsdetails. Zuletzt betätigt der Kunde die Schaltfläche „Preisvorschlag senden“ und gibt damit eine bindende und nicht mehr korrigierbare Kauferklärung ab. Annahmeschritte: Je nach den vom Verkäufer getroffenen Voreinstellungen, kann der Preisvorschlag des Kunden im fünften Schritt sofort angenommen, sofort abgelehnt oder überdacht, das heißt innerhalb der auf der Seite angezeigten Frist von maximal 48 Stunden angenommen, abgelehnt oder durch einen Gegenvorschlag abgelehnt, werden. Bei sofortiger Annahme öffnet sich eine Browserseite, auf der dem Kunden bestätigt wird, dass sein Preisvorschlag angenommen wurde. Im Falle der sofortigen Ablehnung öffnet sich eine Browserseite, auf der dem Kunden bestätigt wird, dass sein Preisvorschlag abgelehnt wurde. Mit Betätigung der Schaltfläche „Neuen Preisvorschlag senden“ kann der Kunde nun einen neuen Preisvorschlag machen. Hierbei handelt es sich um die Abgabe eines neuen Angebotes durch den Kunden. Der Verfahrensablauf wiederholt sich entsprechend den oben aufgeführten Schritten. Im Falle des Überdenkens erscheint sodann eine Browserseite, auf der dem Kunden bestätigt wird, dass sein Preisvorschlag gesendet wurde. Der Verkäufer kann dies nun innerhalb der auf der Seite angezeigten Frist von maximal 48 Stunden annehmen, ablehnen oder durch einen Gegenvorschlag ablehnen. Die Entscheidung des Verkäufers kann der Kunde unter „Meine Nachrichten“, „Mein eBay“ oder seiner „Preisvorschlags-Seite“ aufrufen. Mit Annahme des Preisvorschlages kommt ein Vertrag zustande. Bei Ablehnung hat der Kunde die Möglichkeit einen neuen Preisvorschlag durch betätigen der Schaltfläche „Neuen Preisvorschlag senden“ abzugeben. Hierbei handelt es sich um die Abgabe eines neuen Angebotes durch den Kunden. Der Verfahrensablauf wiederholt sich entsprechend den oben aufgeführten Schritten. Die Ablehnung dieses Vorschlages durch einen Gegenvorschlag stellt ein neues Angebot des Verkäufers dar. Der Kunde kann den Gegenvorschlag nun entweder durch betätigen der Schaltfläche „Preisvorschlag annehmen“ annehmen, wodurch der Vertrag zustande kommt. Der Kunde kann den Gegenvorschlag aber auch durch einen Gegenvorschlag ablehnen, indem er die Schaltfläche „Gegenvorschlag senden“ betätigt. Hierbei handelt es sich um die Abgabe eines neuen Angebotes durch den Kunden. Der Verfahrensablauf wiederholt sich entsprechend den oben aufgeführten Schritten. e) Warenkorbfunktion Zusätzlich steht dem Käufer die Warenkorbfunktion (sofern verfügbar) bei Festpreisartikeln und Auktionen mit noch nutzbarer Sofortkaufoption zur Verfügung. Das Angebot liegt im Einstellen der Ware auf eBay durch den Verkäufer zum Verkauf im Wege des „Warenkorb“- Verfahrens. Zur Annahme des Angebotes führen folgende Schritte: Zunächst betätigt der eingeloggte Kunde auf der Angebotsseite des Verkäufers die Schaltfläche „Warenkorb“. Die nun folgende Browserseite enthält eine Zusammenfassung der Angebotsdetails. Zum nächsten Schritt gelangt der Käufer über die Schaltfläche „Weiter zur Kaufabwicklung“. Nach Auswahl der Zahlungsart muss die Schaltfläche „Weiter“ betätigt werden. Zuletzt betätigt der Kunde die Schaltfläche „Kaufen und Zahlen“ und gibt damit eine bindende und nicht mehr korrigierbare Kauferklärung ab. 2. Speicherung des Vertragstextes nach Vertragsschluss sowie Zugänglichkeit für den Kunden. Der Vertragstext in Form des Angebotes wird durch eBay gespeichert. Der Käufer kann den Vertragstext nach Vertragsschluss über sein eBay-Mitgliedskonto abrufen. Im Mitgliedsbereich wird der jeweilige Kauf gelistet. Der Käufer kann das Angebot dort abrufen. Alle wesentlichen Vertragsbestimmungen sind dort enthalten. Da der Vertragstext bei eBay nach Vertragsschluss nur bis zu 90 Tagen gespeichert wird, ist dem Käufer zu raten, den Vertragstext umgehend nach Vertragsschluss selber zu speichern. Dies kann dadurch erfolgen, indem Sie durch die Betätigung der rechten Maustaste die entsprechende Seite auf ihrem Computer speichern. Ferner haben Sie die Möglichkeit über die Druckfunktion Ihres Browsers, den Vertragstext auszudrucken. Vom Verkäufer selbst wird der Vertragstext nicht gespeichert. Die Verbraucherinformation sowie die Information zur weiteren Abwicklungen des Vertrages werden dem Käufer nach Vertragsschluss per E-Mail zugesandt. 3. Möglichkeit der Berichtigung von Eingabefehlern Vor Abgabe der Bestellung besteht jederzeit die Möglichkeit Ihre Eingaben zu korrigieren. Korrekturen können Sie entweder direkt auf der Angebotsseite in vorhandenen Eingabefeldern oder nach Anklicken des Buttons „sofort kaufen“ bzw. „bieten“ auf der nachfolgenden Bestätigungsseite vornehmen. Informationen über die technischen Mittel um Eingabefehler zu erkennen und zu berichtigen In allen oben genannten Verfahren kann der Kunde seine Eingaben wie folgt erkennen, überprüfen und korrigieren: a) Der Kunde kann seine Eingaben vor Abgabe seiner Bestellung mit den von eBay zur Verfügung gestellten technischen Mitteln korrigieren. Die Korrekturen können mittels den üblichen Tastatur- und Mausfunktionen direkt auf der Angebotsseite in den entsprechenden Eingabefeldern erfolgen. b) Nach Anklicken des Eingabe-Buttons (z. B. „Bieten“, „Sofort-Kaufen“, „Preis vorschlagen“, „Preisvorschlag überprüfen“ oder „Neuen Preisvorschlag senden“) kann der Kunde seine Eingaben auf der nachfolgenden Bestätigungsseite nochmals überprüfen. Möchte er nun seine Eingaben korrigieren, kann er entweder durch Anklicken des „Zurück“- Buttons seines Browsers auf die eBay-Artikelseite zurückwechseln oder den Vorgang durch Schließen des Browserfensters abbrechen und die eBay-Artikelseite später erneut aufrufen. Die gewünschten Korrekturen können dann wieder mittels der üblichen Tastatur- und Mausfunktionen in den entsprechenden Eingabefeldern erfolgen. 4. Vertragssprache Die Vertragssprache ist ausschließlich deutsch. 5. Verhaltenskodizes Der Verkäufer hat sich keinen einschlägigen Verhaltenskodizes unterworfen. 6. Bestellungsbestätigung Nach dem erfolgten Kauf erhalten Sie eine Bestätigungsemail. 7. Beanstandungen und Gewährleistungen Beanstandungen, wie insbesondere Gewährleistungsansprüche, sind an den Verkäufer zu richten. 8. Wesentliche Merkmale der Ware Die wesentlichen Merkmale der Ware entnehmen Sie der Artikelbeschreibung. Dies gilt auch für die Gültigkeitsdauer etwaiger befristeter Angebote. Weitere Informationen zur Zahlung und Vertragsabwicklung entnehmen Sie ebenfalls dem Angebot. VIII. Rücknahmesystem Hinsichtlich der von uns erstmals mit Ware gefüllten und an private Endverbraucher abgegebene Verkaufsverpackungen hat sich unser Unternehmen zur Sicherstellung der Erfüllung unserer gesetzlichen Pflichten nach § 6 VerpackV ab dem 01.01.2009 dem bundesweit tätigen Rücknahmesystem Landbell-AG, Rheinstraße 4K – 4L, 55116 Mainz (Kd.-Nr.: 4117757) angeschlossen. IX. Informationspflicht gemäß Batteriegesetz (BattG) Im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Batterien oder Akkumulatoren oder mit der Lieferung von Geräten, die Batterien oder Akkumulatoren enthalten, sind wir gemäß der Batterieverordnung verpflichtet, auf Folgendes hinzuweisen: Batterien dürfen nicht in den Hausmüll gegeben werden. Sie sind zur Rückgabe gebrauchter Batterien als Endverbraucher gesetzlich verpflichtet. Sie können Batterien nach Gebrauch in der Verkaufsstelle oder in deren unmittelbarer Nähe (z.B. in kommunalen Sammelstellen oder im Handel) unentgeltlich zurückgeben. Sie können Batterien aus unserem Sortiment in üblicher Menge auch per Post an uns zurücksenden. Batterien oder Akkumulatoren, die Schadstoffe enthalten, sind mit dem Symbol einer durchgekreuzten Mülltonne gekennzeichnet. In der Nähe zum Mülltonnensymbol befindet sich die chemische Bezeichnung des Schadstoffes. „Cd“ steht für Cadmium, „Pb“ für Blei, „Hg“ für Quecksilber, „Li“ für Lithium, „Ni“ für Nickel, „Mh“ für Metallhydrid und „Zi“ für Zink. Weitere detaillierte Hinweise zum Batteriegesetz erhalten Sie auch beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. X. Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten Hersteller müssen seit dem 13. August 2005 in den Verkehr gebrachte, alte Elektrogeräte kostenlos zurücknehmen. Die Hersteller müssen ihre Elektro- und Elektronikgeräte, die nach dem 23. November 2005 in Verkehr gebracht werden, mit einem Symbol (durchgestrichene Abfalltonne auf Rädern) kennzeichnen. Als Händler sind wir gesetzlich verpflichtet, Sie hiermit zu informieren, dass solche Altgeräte nicht als unsortierter Siedlungsabfall zu beseitigen sind, sondern getrennt zu sammeln und über die örtlichen Sammel- und Rückgabesysteme zu entsorgen sind. Gemäß dem Gesetz „ElektroG“ vom 23.März 2005 verkaufen wir ab dem 25. November 2005 nur noch Elektro- und Elektronikgeräte von Herstellern, welche sich entsprechend bei der zuständigen Behörde registriert haben und eine insolvenzsichere Garantie für die Finanzierung der Rücknahme und Entsorgung ihrer Elektrogeräte nachweisen können. XIII. Alternative Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR -VO und § 36 VSBG: Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online- Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/ finden. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und nicht bereit. XIV. Schlussbestimmung Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Verkäufer und dem Kunden sowie auf die jeweiligen Geschäftsbedingungen findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung. Datenschutzerklärung 1. Name und Anschrift des für die Verarbeitung Verantwortlichen Herrn Jörg Ernst, Auestraße 66, 08371 Glauchau, Telefonnummer: 03763/75189, E-Mail-Adresse: minitruck-boutique@t-online.de 2. Rechtsgrundlage der Verarbeitung Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der personenbezogenen Daten ist die Bearbeitung der Bestellung und Erfüllung des Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist. Die Verarbeitung beruht auf Art. 6 I lit. b DS-GVO. 3. Speicherzeitraum Wir speichern die für die Abwicklung Ihrer Bestellung von eBay erhobenen und uns übermittelten personenbezogenen Daten bis zum Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht. Anschließend werden Ihre Daten von uns gelöscht, es sei denn, dass wir nach Artikel 6 Abs. 1 S. 1 lit. c DSGVO aufgrund von steuer- und handelsrechtlichen Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten (aus HGB, StGB oder AO) zu einer längeren Speicherung verpflichtet sind oder Sie in eine darüber hinausgehende Speicherung nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO eingewilligt haben. Weitere Informationen zur Speicherung Ihrer personenbezogenen Daten direkt durch eBay entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von eBay. 4. Erhebung und Speicherung personenbezogener Daten, sowie Art und Zweck von deren Verwendung Sie haben während des Registrierungsvorgangs bei eBay sowie während der Bestellabwicklung bereits dazu eingewilligt, dass eBay uns Ihre personenbezogenen Daten zum Zwecke der Vertragsabwicklung übermittelt. Diese von eBay an uns übermittelten personenbezogenen Daten werden von uns gespeichert. Bitte beachten Sie die Ausführungen und Erklärungen von eBay unter https://pages.ebay.de/help/policies/privacy-policy.html Der Verwendungszweck der und übermittelten personenbezogenen Daten besteht in der Kundenidentifikation, Bestellabwicklung, Kundenkorrespondenz, Rechnungsstellung, sowie zur Abwicklung von evtl. vorliegenden Haftungsansprüchen oder der Geltendmachung etwaiger Ansprüche gegen Sie. 5. Weitergabe von Daten a) Grundsätzliches Eine Übermittlung Ihrer persönlichen Daten an Dritte zu anderen als den nachfolgend unter b) und c) genannten Zwecken findet nicht statt. Ihre personenbezogenen Daten geben wir nur an Dritte weiter, wenn: Sie Ihre nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO ausdrückliche Einwilligung dazu erteilt haben, die Weitergabe nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist und kein Grund zur Annahme besteht, dass Sie ein überwiegendes schutzwürdiges Interesse an der Nichtweitergabe Ihrer Daten haben, für den Fall, dass für die Weitergabe nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c DSGVO eine gesetzliche Verpflichtung besteht, sowie dies gesetzlich zulässig und nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO für die Abwicklung von Vertragsverhältnissen mit Ihnen erforderlich ist. Während des Bestellprozesses und vor Abschluss der Bestellung werden wir von Ihnen eine Einwilligung zur Weitergabe Ihrer personenbezogenen Daten an Dritte einholen. b) Grundsätzliche Datenweitergabe Ihre personenbezogenen Daten werden von uns an Dritte ausschließlich an die im Rahmen der Vertragsabwicklung beteiligten Dienstleistungspartner, wie z.B. das mit der Lieferung beauftragte Logistik-Unternehmen und das mit Zahlungsangelegenheiten beauftragte Kreditinstitut, weitergegeben. In den Fällen der Weitergabe Ihrer personenbezogenen Daten an Dritte beschränkt sich der Umfang der übermittelten Daten stets auf das erforderliche Minimum. c) Datenweitergabe bei Zahlung via PayPal Die Zahlungsoptionen per Kreditkarte und per Lastschrift und Kauf auf Rechnung bieten wir über unseren externen Zahlungsabwickler PayPal an. Wenn Sie derartige Zahlungsoptionen verwenden, werden wir Ihre zur Zahlungsabwicklung erforderlichen personenbezogenen Daten an die PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, 2449 Luxemburg weitergeben. In der Regel handelt es sich bei dem Umfang der an PayPal weitergegebenen personenbezogenen Daten um: Vorname, Nachname, Adresse, Email-Adresse, IP-Adresse, Telefonnummer, Mobiltelefonnummer oder andere Daten, die zur Zahlungsabwicklung notwendig sind. Zur Abwicklung des Kaufvertrages notwendig sind auch solche personenbezogenen Daten, die im Zusammenhang mit der jeweiligen Bestellung stehen. Der Zweck der Datenweitergabe sind die Abwicklung der Zahlung sowie die Betrugsprävention. Eine Datenübermittlung unsererseits an PayPal wird insbesondere dann erfolgen, wenn ein berechtigtes Interesse für die Datenübermittlung besteht. PayPal wird im Rahmen seiner eigenen Datenschutzerklärung (abrufbar unter https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full?locale.x=de_DE) unter Umständen die erhaltenen personenbezogenen Daten an Wirtschaftsauskunfteien übermitteln. Diese Übermittlung bezweckt die Identitäts- und Bonitätsprüfung. PayPal gibt die personenbezogenen Daten gegebenenfalls an verbundene Unternehmen und Leistungserbringer oder Subunternehmer weiter, soweit dies zur Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen erforderlich ist oder die Daten im Auftrag verarbeitet werden sollen. Die betroffene Person hat die Möglichkeit, die Einwilligung zum Umgang mit personenbezogenen Daten jederzeit gegenüber PayPal zu widerrufen. Ein Widerruf wirkt sich nicht auf personenbezogene Daten aus, die zwingend zur (vertragsgemäßen) Zahlungsabwicklung verarbeitet, genutzt oder übermittelt werden müssen. Die unter diesem Abschnitt b) beschriebene Datenweitergabe an PayPal findet ausdrücklich nur dann statt, wenn Sie als Zahlungsoption „PayPal“ auswählen. 6. Rechte der von der Datenverarbeitung betroffenen Person Als von der Datenverarbeitung betroffene Person haben Sie die folgenden Rechte: Art. 15 DSGVO: Sie haben das Recht, Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten zu verlangen. Insbesondere können Sie Auskunft über die Verarbeitungszwecke, die Kategorie der personenbezogenen Daten, die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung oder Widerspruch, das Bestehen eines Beschwerderechts, die Herkunft ihrer Daten, sofern diese nicht bei uns erhoben wurden, sowie über das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftigen Informationen zu deren Einzelheiten verlangen; Art. 16 DSGVO: Sie haben das Recht, Berichtigung unrichtiger oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen; Art. 17 DSGVO: Sie haben das Recht, Löschung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten, soweit nicht die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist, zu verlangen; Art. 18 DSGVO: Sie haben das Recht, Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten, soweit die Richtigkeit der Daten von Ihnen bestritten wird, die Verarbeitung unrechtmäßig ist, Sie aber deren Löschung ablehnen und wir die Daten nicht mehr benötigen, Sie jedoch diese zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen oder Sie gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung eingelegt haben, zu verlangen; Art. 20 DSGVO: Sie haben das Recht, Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen, zu erhalten; Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Sie haben das Recht, Ihre erteilte Einwilligung zur Datenverarbeitung zu widerrufen. Dies hat zur Folge, dass wir die Datenverarbeitung, die auf dieser Einwilligung beruhte, für die Zukunft nicht mehr fortführen dürfen; Art. 77 DSGVO: Sie haben das Recht, sich bei einer Aufsichtsbehörde an Ihrem üblichen Aufenthaltsort oder Arbeitsplatz oder unserem Firmensitzes über die Datenverarbeitung zu beschweren (Beschwerderecht). 7. Widerspruchsrecht Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen soweit dafür Gründe vorliegen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben oder sich der Widerspruch gegen Direktwerbung richtet. Im letzteren Fall haben Sie ein generelles Widerspruchsrecht. 8. Datensicherheit Informationen zur Datensicherheit entnehmen Sie bitte https://pages.ebay.de/help/policies/privacy-policy.html
Widerrufsbelehrung und Muster- Widerrufsformular Die folgende Widerrufsbelehrung gilt ausschließlich für Verbraucher (siehe § 1 der AGB). Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen einem Monat ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt einen Monat ab dem Tag an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Herrn Jörg Ernst, Auestraße 66, 08371 Glauchau, Telefonnummer: 03763/75189, E-Mail-Adresse: minitruck-boutique@t-online.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstige Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrages unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Wir tragen die Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist. Ausschluss des Widerrufsrechtes Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen ? zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind, ? zur Lieferung von Waren, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum schnell überschritten würde, ? zur Lieferung alkoholischer Getränke, deren Preis bei Vertragsschluss vereinbart wurde, die aber frühestens 30 Tage nach Vertragsschluss geliefert werden können und deren aktueller Wert von Schwankungen auf dem Markt abhängt, auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat, - zur Lieferung von Zeitungen, Zeitschriften oder Illustrierten mit Ausnahme von Abonnement-Verträgen Das Widerrufsrecht kann erlöschen ? zur Lieferung versiegelter Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde, ? zur Lieferung von Waren, wenn diese nach der Lieferung auf Grund ihrer Beschaffenheit untrennbar mit anderen Gütern vermischt wurden, ? zur Lieferung von Ton- oder Videoaufnahmen oder Computersoftware in einer versiegelten Packung, wenn die Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde ? zur Lieferung von Zeitungen, Zeitschriften oder Illustrierten mit Ausnahme von Abonnement-Verträgen. -Ende der Widerrufsbelehrung- Muster- Widerrufsformular Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück. An [Herrn Jörg Ernst, Auestraße 66, 08371 Glauchau, E-Mail-Adresse: minitruck-boutique@t-online.de]: Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/ die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*) - Bestellt am (*)/erhalten am (*) - Name des/der Verbraucher(s) - Anschrift des/der Verbraucher(s) - Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) - Datum _______________ (*) Unzutreffendes streichen.
Artikelstandort: Glauchau, Deutschland
Ausgeschlossen: Österreich
Sofortige Zahlung von EUR 9,49 erforderlich.
Vorauszahlung; Versand erfolgt nach Geldeingang, in der Regel am selben od. nächsten Werktag
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q-de-775 | Welche Befugnisse hat die Parteienvertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes gemäß § 3 BibuG? | Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht - Findok Internet
Berufungsentscheidung - Steuer (Senat) des UFSL vom 11.05.2010, RV/1092-L/08
Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht
RV/0618-L/10
RV/1092-L/08-RS1 Permalink
Schreitet eine KEG, welche die berufsrechtlichen Befugnisse eines Bilanzbuchalters besitzt, für eine dritte Person durch das Verfassen von Berufungen gegen Einkommensteuerbescheide ein, sind diese mangels
Aktivlegitimation insbesonders dann zurückzuweisen, wenn die KEG erklärt, von der dritten Person nicht (sondern erst später ein Steuerberater) bevollmächtigt worden zu sein.
§ 3 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
§ 2 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
Zurückweisung, Vollmacht, Vertretung, berufsrechtlich, zulässig, Mängelbehebungsauftrag, Unzulässigkeit, Berufung
Der Unabhängige Finanzsenat über die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 28. November 2007 betreffend den Bescheid des Finanzamtes K vom 2. November 2007 für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B , V, und die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid des Finanzamtes K vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B, V nach der am 6. Mai 2010 durchgeführten Berufungsverhandlung entschieden:
Die Berufung der J Z KG für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U wird als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Ebenso wird auch die Berufung der J Z KG vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Nachdem Frau U ihren Antrag auf Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2006 am 27. September 2007 elektronisch persönlich eingebracht hatte, ersuchte das Finanzamt mit Vorhalt datiert vom 4. Oktober 2007 von Frau U die beantragten Aufwendungen durch Belege nachzuweisen und eine detaillierte Aufstellung der Aus- und Fortbildungskosten beizubringen.
Dieser Aufforderung folgte Frau U mit E-Mail vom 8. Oktober 2007, welche von ihrer persönlichen E-Mail Adresse gesendet worden war und legte unter anderem folgende Aufstellung vor:
Werbungskosten Jahr 2006:
Wegstrecke von nach
Zweck der Reise oder Tätigkeit
KM-Geld 0,376
Anzahl 12tel
Tagsatz/ Stunde
03.3.2006
04.3.2006
07.3.2006
Touch für Health
04.4.2006
Touch tor Health
PröfungTfH
Peergroup D
Peergroup E
12,11.2006
Summe der KM
Summe des KM-Geldes
Summe der Reisezwölftel Inland
Summe der Reisekosten Inland inkl. 10 %
Summe der Reisediäten Ausland
KM Stand Anfang
KM Stand Ende
Kurskosten Touch für Health:
abzügl. Förderung Bildungskonto Land Q
-905,50
Kurekosten NLP-Practionier WIFI
-1.386,90
Aufwand lt. Aufstellung
Gesamt-Aufwand 2006
Weiters beigelegt war eine Förderungsbestätigung des Landes F vom 23. August 2006 über € 905,60 und vom 21. September 2007 über € 1.386,90, der Kirchenbeitragsbescheid 2006 samt Auftragsbestätigung, eine Bestätigung über Prämienleistungen zu einer Gruppenkrankenversicherung in Höhe von € 1.263,15, ein Werbungskostennachweis des Arbeitgebers von Frau U aus Reisekosten in Höhe von € 5,30, die Leistung einer Betriebsratsumlage an den Arbeitgeber von Frau U in Höhe von € 31,50, sowie eine Bestätigung des Arbeitgebers, dass € 35,39 für Frau U lohnversteuert worden seien, weil der vom Dienstgeber bezahlte Betrag für eine Kollektivunfallversicherung den Freibetrag nach § 3 Z 15 EStG 1988 (Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988) in gleicher Höhe überschritten habe.
Der Einkommensteuerbescheid für Frau U für das 2006, datiert vom 2. November 2007, wich insofern von ihrer Abgabenerklärung ab, als die € 2.989,68 an beantragten Werbungskosten für Aus- beziehungsweise Fortbildung unberücksichtig blieben. Dies wurde damit begründet, dass Werbungskosten, die vom Arbeitgeber nicht automatisch berücksichtigt hätten werden konnten, € 5,30 ausgemacht hätten. Da dieser Betrag den Pauschbetrag für Werbungskosten von € 132,00 nicht überstiegen habe, seien € 132,00 berücksichtigt worden. Beiträge an gesetzlich anerkannte Kirchen und Religionsgemeinschaften könnten höchstens im Ausmaß von € 100,00 als Sonderausgabe berücksichtigt werden (§ 18 Abs. 1 Z 5 EStG 1988). Die Aufwendungen für die NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und Touch for Health Seminare seien nicht abzugsfähig, sondern dem Bereich der privaten Lebensführung zuzuordnen. Derartige Seminare würden vorwiegend der Persönlichkeitsentwicklung dienen. Das dort vermittelte Wissen sei von allgemeiner Natur und ebenso gut im privaten Lebensbereich wie auch im Berufsleben anwendbar.
Gegen diesen Bescheid richtet sich die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG aufgrund der Änderung der Rechtsform durch das Unternehmergesetzbuch [eingetragen im Firmenbuch am 1. Januar 2007] und einer Firmenänderung [eingetragen im Firmenbuch am 11. Januar 2008] datiert vom 28. November 2007, eingelangt am 29. November 2007, in welcher ausgeführt wurde, dass Frau U im Jahre 2006 eine Ausbildung begonnen habe, welche ihr eine gewerbliche Tätigkeit als akademischer Psychosozialer Gesundheitstrainer ermöglichen werde. Das Seminar Touch for Health - Kinesiologie (diagnostisches und therapeutisches Verfahren) sei ein zusätzlicher Baustein dazu, der auf Grund der Vollbeschäftigung bei der G vorgezogen worden sei. Im Jahr 2007 habe Frau U in einem zweiten Schritt die Vollbeschäftigung bei der G vermindert, sodass der Studienlehrgang (550 Einheiten Theorie und 250 Einheiten Praxis) zum akademischen Gesundheitstrainer begonnen habe werden können. Die Ausbildung werde noch etwa drei Jahre in Anspruch nehmen und mindestens bis 2010 dauern. Die Ausbildung im Neurolinguistischem Programmieren benötige Frau U als Mitarbeiterin der G in der Abteilung Marketing und Eventmanagement ebenso wie auch später in Ihrer selbständigen Tätigkeit. Aus diesem Grund habe Frau U die Kosten dieser Ausbildung in der beigelegten korrigierten Einkommensteuererklärung zu gleichen Teilen aufgeteilt. Die Arbeitnehmerveranlagung sei das falsche Instrument für die Steuerberechnung, da es sich bei den Aufwendungen für die Ausbildung zur Gesundheitstrainerin um Vorlaufkosten für die gewerbliche Tätigkeit handle. Gleichzeitig habe Frau U Sonderausgaben in Höhe von € 1.800,00 für die Rückzahlung des Kredites zur Wohnraumschaffung nachgetragen, da diese beim Erstantrag irrtümlich unberücksichtigt geblieben seien. Dementsprechend beantragte die J Buchhaltungs-KEG einen der berichtigten Erklärung entsprechenden Einkommensteuerbescheid für Frau U.
Korrigierte Werbungskosten Jahr 2006:
KM-Geld 0,380
Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
50% Werbungskosten 2006
50% Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
Summe der enthaltenen Vorsteuer
Summe der Reisediäten Inland netto 10%
Betriebskosten Gewerbebetrieb 2006
Reisekosten /Diäten 2006
50% NLP Practitioner, Kurskosten
50% Reisekosten /Diäten 2006
Aufwand Werbungskosten 2006
Reisekosten / Diäten 2006
1.230,49
Die der Berufungsschrift beigelegte Einkommensteuererklärung für das Jahr 2006 weist daher einen Verlust bei den Einkünften aus Gewerbebetrieb von € -1.556,89 aus, welcher sich aus € 962,95 Reisekosten und Fahrtspesen inklusive Kilometergeld und Diäten und zu € 593,94 aus übrigen Betriebsausgaben zusammensetzt. Bei den Werbungskosten zu den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit machte die J Buchhaltungs-KEG für Frau U € 31,50 an Gewerkschafts- und Beiträgen zu Berufungsverbänden und Interessensvertretungen, € 499,24 an Reisekosten und € 736,55 an Fortbildungs- beziehungsweise Ausbildungs- oder Umschulungskosten geltend. Bei den Sonderausgaben ist die mit der Berufungsschrift vorgelegte Einkommensteuerklärung 2006 gegenüber dem ursprünglichen Antrag von Frau U auf Arbeitnehmerveranlagung um Beiträge sowie Rückzahlungen von Darlehen und Zinsen, die zur Schaffung und Errichtung oder Sanierung von Wohnraum geleistet wurden, in Höhe von € 1.800,00 ergänzt.
Diese Berufung war auf dem Geschäftspapier der "J Buchhaltungs-KEG" (nunmehr J Z KG) verfasst. Diese trägt im Kopf den Namen J Buchhaltungs-KEG, die Adresse, Umsatzsteueridentifikationsnummer und den Hinweis "Buchhaltungsgesellschaft". Die Fußzeile nennt die DVR - Nummer, den Gerichtsstand K, zwei Bankverbindungen, die E-Mailadresse F_, und die Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG.
Unterschrieben ist die Berufung von _F_ dem Geschäftsführer der J Buchhaltungs-KEG. Über der Unterschrift wurde der Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG angebracht, welcher neben dem Namen ebenfalls die Adresse und Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG nennt.
Ebenfalls am 29. November 2007 erteilte Frau U Herrn L, beeideter Buchprüfer und Steuerberater, M, N, O die Vollmacht sie in allen steuerlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten gegenüber den zuständigen Behörden und Personen rechtsgültig zu vertreten. Gleichzeitig erteilte Frau U Herrn L auch die Ermächtigung zum Empfang von Schriftstücken der Abgabenbehörde, welche nunmehr ausschließlich an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG, zuzustellen seien.
Im an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichteten Vorhalt datiert vom 15. April 2008 ersuchte das Finanzamt darum "sämtliche Teilnahmebestätigungen" nochmals vorzulegen und bekannt zu geben, ob die von Frau U in Aussicht genommene selbständige Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer statt oder neben Ihrer derzeitigen Tätigkeit als Angestellte ausgeübt werden solle.
Am 30. Mai 2008 wurde eine Kopie der oben beschriebenen Berufung vom 28. November 2007 und Teilnahmebestätigungen zu den oben in den Tabellen genannten Kursen sowie ein Zeugnis des Wirtschaftsförderungsinstitutes der Wirtschaftskammer F und des Dachverbandes für Neuro-Linguistisches Programmieren vom 8. Juli 2007 übermittelt, welches bestätigt, dass Frau U die Ausbildung zum NLP-Practitioner in der Zeit vom 21. September 2006 bis 8. Juli 2007 erfolgreich absolviert habe, nochmals die Mitteilungen des Landes F Kurskosten in Höhe von € 1.132,00 und 1.386,90 fördern zu wollen, ein Zertifikat der Österreichischen Akademie für Kinesiologie und Gesundheit vom 22. April 2006, welches Frau U bestätigt den Kurs Touch for Health Test erfolgreich abgelegt zu haben, sowie Rechnungen über die Kurskosten zu den berufungsgegenständlichen Seminaren vorgelegt.
Weiter beigelegt war die Kopie einer an H, den Ehegatten von Frau U gerichteten Bestätigung der Bank I. In dieser wird dem Ehegatten von Frau U mitgeteilt, dass bei einem mit Zahl genannten Kredit im Jahr 2006 an Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 angefallen seien und kein Kapital getilgt worden sei. Händisch und ohne erkennbaren Autor ist darauf noch ein Pluszeichen mit dem Namen U und der Betrag "1.800,00" angemerkt.
Die Frage des Finanzamtes im Vorhalt vom 15. April 2008, ob Frau U die Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer haupt- oder nebenberuflich ausüben wolle, blieb unbeantwortet.
Mit dem als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid datiert vom 24. Juni 2008, welcher an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichtet war und am 30. Juni 2008 zugestellt wurde, wies das Finanzamt das Berufungsbegehren ab und begründete dies damit, dass gemäß § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988 Werbungskosten auch Aufwendungen für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der vom Steuerpflichtigen ausgeübten oder einer damit verwandten beruflichen Tätigkeit und Aufwendungen für umfassende Umschulungsmaßnahmen, welche auf eine tatsächliche Ausübung eines an deren Berufes abzielen würden, seien. Die Ausbildung zum psychosozialen Gesundheitstrainer vermittle Kenntnisse und Fähigkeiten, welche sowohl für eine Vielzahl von Berufsbildern förderlich seien, als auch den privaten Bereich berühren würden. Aus Ihrem derzeitigen Berufsbild von Frau U, der bürokaufmännische Tätigkeit im Marketing- und Eventmanagementbereich, lasse sich ein Zusammenhang mit der Aus- und Fortbildungsmaßnahme nicht ableiten. Weiters würde eine steuerlich absetzbare umfassende Umschulungsmaßnahmen nur dann vorliegen, wenn damit ein Berufswechsel angestrebt werde. Die Ausbildung für einen Zweitberuf (Nebenbeschäftigung) bewirke keine absetzbaren Aufwendungen im Sinne des § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988. Da ein Nachweis für einen angestrebten Berufswechsel von der bisherigen Haupttätigkeit zu einer anderen Haupttätigkeit nicht erbracht worden sei, sei die Berufung abzuweisen gewesen.
Am 22. Juli 2008 verfasste wieder _F_ im Namen der J Buchhaltungs-KEG für Frau U einen als "Berufung" bezeichneten Schriftsatz. Dieser langte bei der Abgabenbehörde erster Instanz am 24. Juli 2008 ein. Darin wurde vorgebracht, dass die Argumentation der Abgabenbehörde erster Instanz in der angefochtenen Berufungsvorentscheidung die Fachausbildung von Frau U in die Ecke eines Hobbykurses rücke. Es handle sich aber um einen Lehrgang universitären Charakters, bei dem den Absolventen der Berufstitel "Akademischer psychosozialer Gesundheitstrainer" verliehen werde. Das entsprechende Bundesgesetzblatt des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst sei der Berufung beigelegt. Es sei bereits in der Berufung vom 28. November 2007 auf die nicht unbeträchtliche Stundenanzahl sowie die erforderliche Praxisausbildung hingewiesen worden. Gleichzeitig sei bekannt gegeben worden, dass Frau U ihre bisherige Tätigkeit zu Gunsten der neuen Berufswahl und Ausbildung im Jahr 2007 bereits stundenmäßig reduziert habe, da die Ausbildung kein Hobbykurs und auf Grund Ihres Umfangs nebenbei nicht ernsthaft zu bewältigen sei. Das es aufgrund der Verantwortung für eine Familie und den heutigen Fixkosten in der Praxis nicht machbar sei, einen bisher ausgeübten Beruf sofort zur Gänze zu beenden und während der Ausbildung und Umschulung auf jedwedes Einkommen zu verzichten, sei für jedermann klar erkennbar. Dies sei auch nicht der Sinn und Zweck der seinerzeitigen Gesetzesänderung. Es sei doch darum gegangen, die Flexibilität der Arbeitnehmer als Förderung der Wirtschaft zu erhöhen und genau diese Berufswechsel erst möglich zu machen. Die Absetzbarkeit der damit verbundenen Aufwendungen habe dabei eine nicht unerhebliche Rolle gespielt und sei vom Gesetzgeber bewusst als Anreiz zur beruflichen Veränderung gewollt gewesen. Wie aus der Praxis der J Buchhaltungs-KEG erkannt werden könne, liege die Entscheidung, ob solche Aufwendungen absetzbar seien oder nicht beim Sachbearbeiter des Finanzamtes, beziehungsweise werde dieses Thema sehr allgemein und oberflächlich gesehen, selbst von den jeweils örtlich zuständigen Finanzämtern unterschiedlich gehandhabt und wenn irgend möglich eher abgelehnt. In Hinblick auf eine einheitliche gerechte und persönliche Besteuerung sei auf die persönliche Situation des Steuerpflichtigen und dem erkennbaren Wunsch nach ernsthafter Veränderung abzustellen. Auch in anderen Berufen sei es so, dass man beruflich erworbene Kenntnisse im Privatbereich verwenden könne. So sei es zum Beispiel einem Steuerexperten auch möglich, seine private Steuererklärung professionell abzugeben. Deshalb werde jedoch die berufliche Tätigkeit keinesfalls automatisch zum Hobbybetrieb und steuerlich irrelevant. In zwei weiteren Punkten sei die Berufung überhaupt ignoriert und offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen oder übersehen worden. Es seien Werbungskosten nicht anerkannt worden, welche zu 50 % der bisherigen unselbständigen Tätigkeit zugeordnet worden seien, da diese auch dort angefallen seien und bereits verwendet würden. Weiter seien im Zuge der Berufung nachgetragene Sonderausgaben nicht registriert worden. Diese allein hätten schon zu einer zumindest teilweisen Stattgabe der Berufung führen müssen. Es werde beantragt der Berufung im Sinne der Berufungsschrift vom 28. Januar 2007 stattzugeben und dem Erlassen einer stattgebenden zweiten Berufungsvorentscheidung durch die Abgabenbehörde erster Instanz zugestimmt. Sollte dies nicht möglich sein, "teilen wir mit, dass wir in Ausnützung der zweiten Instanz einer Vorlage an den UFS mit gleichzeitigem Antrag der Inanspruchnahme des erweiterten Kreises (Zuziehung von Laienrichtern) zustimmen".
Auch dieses Schriftstück war auf dem oben beschrieben Firmenpapier der J Buchhaltungs-KEG geschrieben und mit Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG über der Unterschrift von _F_ versehen.
Im Schreiben vom 28. März 2010 wurde Frau U von der Abgabenbehörde zweiter Instanz vorgehalten, dass nach den Einträgen in der Datenbank der Finanzverwaltung 2007 bis 2009 keine Einkommensteuererklärungen, wie bei den bekannt gegebenen Einkünften aus Gewerbebetrieb notwendig, abgegeben worden seien. Dass Frau U ihre beabsichtigte gewerbliche Tätigkeit aufgegeben habe, hätte sie aber im Berufungsverfahren nicht mitgeteilt. Frau U wurde aufgefordert, allenfalls die Gewinnermittlungen für die Einkünfte aus Gewerbebetrieb und jedenfalls die Einnahmen- und Ausgabenrechnungen für Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit für die Jahre 2007 bis 2010 und Bestätigungen über die seit Ende 2006 besuchten Veranstaltungen für die Ausbildung zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer vorzulegen, sowie ihren Ausbildungsweg darzustellen und bekannt zu geben, wann Sie diese Ausbildung (Umschulung) voraussichtlich abgeschlossen haben werde. Weiter wurde Frau U danach gefragt, ob sie die Absicht habe, den Beruf des akademischen Psychosozialen nichtselbständig oder unabhängig gewerblich auszuüben und auf welche Weise sie die bisher erworbenen Kenntnisse bei Ihrer nichtselbständigen Tätigkeit als kaufmännische Angestellte der P Q. AG anwenden habe können, beziehungsweise wie dies dort Ihr berufliches Fortkommen fördere und in unmittelbarem Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit stehe, sowie auf welche Weise das Seminar Touch for Health in Ihrem Ausbildungsplan zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer integriert sei, obwohl der übliche Ausbildungsweg einen solchen Kurs nicht vorsehe oder welchem anderem Zweck er andernfalls diene. Gleiches gelte für den Erwerb des NLP-Practioners. Auch dieser sei im normalen Curriculum für Ihren Ausbildungsgang nicht vorgesehen. Um wie viel (in Wochenstunden) habe Frau U ihre nichtselbständige Berufstätigkeit ab welchem Zeitpunkt eingeschränkt und habe dies (auch) der Betreuung Ihrer damals 14 Jahre alten Tochter gedient, wurde Frau U ebenfalls gefragt. Weiters wurde Frau U darauf hingewiesen, dass sie nunmehr auch Sonderausgaben für die Rückzahlung eines Kredites zur Wohnraumschaffung in Höhe von € 1.800,00 begehre. Die dafür vorgelegte Bestätigung der Bank I sei an Ihren Ehemann gerichtet und werde dort eine Summe von Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 genannt. Davon seien, soweit ersichtlich, bei ihrem Ehemann bereits antragsgemäß € 2.920,00 als Sonderausgaben mit dem Einkommensteuerbescheid 2006 vom 10. August 2007 anerkannt worden: Es stelle sich daher die Frage, wie der nun von Frau U erklärte Betrag von € 1.800,00 zustande komme und aus welchem Grund diese Sonderausgaben Frau U zuzurechnen seien.
Nach einem erfolglos versuchten Telefongespräch vom 4. April 2010 (zum Inhalt siehe den Aktenvermerk vom gleichen Datum), übermittelte _F_ im Namen der J Z KG am 9. April 2010 folgendes E-Mail:
"Unsere Recherchen im Finanzamt K haben ergeben:
Sie haben seit Übermittlung der Daten an Sie - durch das Finanzamt K - keinerlei Rücksprache mit dem Stammfinanzamt gehalten.
So ist es auch erklärlich, daß Sie von den von unserer Klientin ordnungsgemäß und nachweislich abgegebenen Einkommenssteuererklärung 2007 und dem Begleitschreiben und den übermittlelten Belegen dazu, sowie von der Übermittlung der Steuererklärung 2008 nichts wissen.
Wir haben Ihnen Ihre Arbeit insoweit jetzt abgenommen, daß wir Ihre Kollegen in K nunmehr nochmals gebeten haben, Ihnen die übermittelten Unterlagen umgehend zukommen zu lassen. Dies zu klären dauerte genau 15 Minuten.
Da 2008 am 21.9.2009 elektronisch abgegeben wurde, können wir Ihnen die dazugehörigen Detailunterlagen auf Wunsch gerne ebenfalls zukommen lassen. Die Steuererklärung des Jahres 2007 wurde bereits am 13. Oktober 2008 in Papierform - samt Unterlagen und Begleitschreiben abgegeben. In diesem wurde das Finanzamt K bereits erstmalig ersucht, die Unterlagen umgehend an Sie weiterzuleiten.
Die Klientin ist seit 29. November 2007 steuerlich vertreten. Die vorgelegte Vollmacht müsste Ihnen vorliegen.
Es kommt daher die Quotenregelung zum Tragen. Es liegen daher auch keine wie immer gearteten Fristversäumnisse unserer Klientin vor.
Die Steuererklärung 2009 ist daher weder außerhalb einer Frist, noch vergessen worden.
Eine Einnahmen Ausgabenrechnung für 2010 wäre, wenn überhaupt nur für 2 Monate möglich.
Die Anschuldigungen und völlig haltlosen Vorwürfe und Unterstellungen an unsere Klientin sind damit beweisbar vom Tisch.
Viele Ihrer Fragen müssten sich mit den an Sie gesandten Unterlagen von selbst erledigen. Allfällige Restfragen werden wir selbstverständlich gerne beantworten. Wir ersuchen diesbezüglich um Abstimmung - wenn geht per Mail.
Mit der Bitte um Kenntnisnahme zeichnet
Am 20. April übermittelte die J KG die Abgabenerklärungen 2007 und 2008 der U samt Beilagen. Diese sind von der J KG verfasst und wurden von dieser dem Finanzamt vorgelegt.
Wie _F_ für die J Z KG in der E-Mail vom 9. April 2010 mitgeteilt hat, war Frau U vor dem 29. November 2007 steuerlich nicht vertreten.
Für die Richtigkeit dieses Vorbringens spricht, dass Frau U ihre Steuererklärung 2006 selbst elektronisch übermittelt und den Vorhalt vom 15. April 2008 ohne die Hilfe eines rechtsfreundlichen Vertreters beantwortet hat. Auch in der Datenbank der Finanzverwaltung und den Steuerakten findet sich kein Hinweis auf eine steuerliche Vertretung von Frau U vor dem 29. November 2007.
Die einzige Vollmacht die sich findet, ist die oben beschriebene vom 29. November 2007, welche auf L lautet. L ist, wie schon erwähnt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und besitzt, beziehungsweise besaß, nach dem Treuhänderverzeichnis der Kammer der Wirtschaftstreuhänder und deren telefonischer Auskunft am 22. April 2010 nur in O eine Niederlassung.
Das gegenständliche erste Berufungsschreiben vom 28. November 2007 ist jedoch nicht von L, sondern einen Tag bevor dieser bevollmächtigt wurde, von der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) verfasst worden.
Wie oben dargestellt, gibt es sowohl in der Berufung vom 28. November 2007 als auch für den ebenfalls als Berufung bezeichneten Schriftsatz vom 24. Juli 2008 keinen Hinweis darauf, dass diese von oder im Namen des (späteren) steuerlichen Vertreters L verfasst worden sind. Beide Schriftstücke wurden ausschließlich und allein von _F_ für die J Buchhaltungs-KEG erstellt.
Anteilseigner der J Z KG sind _F_ als Geschäftsführer und Komplementär und L als Kommanditist (Haftsumme ATS 10.000,00 - € 726,73). Die J Z KG hat ihre Niederlassung in B. Nach dem Treuhänderverzeichnis und der telefonischen Auskunft vom 22. April 2010 der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (siehe Aktenvermerk vom 22. April 2010) besitzt sie wie ihr Geschäftsführer die Befähigungen eines selbständigen Buchhalters und des Bilanzbuchhalters. Über die Befähigungen ihres Kommanditisten (Wirtschaftsprüfer und Steuerberater) verfügt sie nicht.
Die Befugnisse der selbständigen Buchhalter und der Bilanzbuchhalter sind in Ergänzung zu § 83 BAO, welcher in der für 2007 geltenden Fassung BGBl. Nr. 151/1980 nur die Vertretung durch natürliche Personen behandelte, im BibuG (Bilanzbuchhaltungsgesetz BGBl. Nr. 161/2006) geregelt.
Nach § 3 Abs. 1 und 2 BibuG sind selbständige Buchhalter dazu berechtigt, eine pagatorische und kalkulatorische Buchhaltung zu erstellen, sowie ihre Kunden in diesem Zusammenhang zu beraten, sowie die gewerberechtlich dazu notwendigen Tätigkeiten (§ 32 Gewerbeordnung 1994, BGBl. Nr. 194/1994). Vertretungsrechte wie dem Bilanzbuchhalter sind dem selbständigen Buchhalter nicht eingeräumt.
Der Bilanzbuchhalter ist nach § 2 Abs. 1 und 2 BibuG neben seiner buchhaltenden und beratenden Tätigkeit auch zur Vertretung in Abgaben- und Abgabenstrafverfahren für Bundes-, Landes- und Gemeindeabgaben, ausgenommen die Vertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes, den Unabhängigen Verwaltungssenaten, dem Unabhängigen Finanzsenat und dem Verwaltungsgerichtshof (Z 3 leg. cit.) befugt.
Die Vertretung im Rahmen eines Rechtsmittelverfahrens bei den Finanzämtern (Abgabenbehörden des Bundes) und dem Unabhängigen Finanzsenat ist daher für Bilanzbuchhalter mit Ausnahme in Angelegenheiten der Umsatzsteuervoranmeldungen (Z 5 leg. cit.) jedenfalls ausgeschlossen.
Es ist daher der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) jedenfalls unmöglich ihre Kunden in einem Rechtsmittelverfahren betreffend die Einkommensteuer zu vertreten.
Die J Buchhaltungs-KEG hat jedoch die oben im Detail beschriebene Berufung vom 28. November 2007 gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U eingebracht.
Es ist daher zu untersuchen, welche Rechtsfolge es hat, wenn jemand, der wie die J Buchhaltungs-KEG nicht steuerlicher Vertreter eines Steuerpflichtigen ist (siehe E-Mail vom 9. April 2010) und auch aufgrund eines gesetzlichen Gebotes (§ 3 Abs. 1 Z 3 BibiG) niemals Vertreter dieses Steuerpflichtigen in einem Rechtsmittelverfahren beim Finanzamt oder beim Unabhängigen Finanzsenat sein kann, eine Berufung gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 dieses Steuerpflichtigen einbringt.
Nach § 84 Abs. 1 BAO hat die Abgabenbehörde solche Personen als Bevollmächtigte (mit Bescheid) abzulehnen, welche die Vertretung anderer geschäftsmäßig, wenn auch unentgeltlich betreiben, ohne dazu befugt zu sein. Erst nach der Ablehnung gesetzte Verfahrenshandlungen sind ohne jede abgabenrechtliche Wirkung (§ 84 Abs. 2 BAO).
Die J Buchhaltungs-KEG wurde in diesem Verfahren vom Finanzamt bisher nicht als Parteienvertreter abgelehnt, obwohl sie sie geschäftsmäßig handelt und jedenfalls nicht zur Parteienvertretung vor Abgabenbehörden des Bundes befugt ist (§ 3 BibuG siehe oben mit Ausnahme von Umsatzvoranmeldungen).
Dies führt dazu, dass die Berufung vom 28. November 2007 (ebenso wie jene vom 24. Juli 2008) an sich rechtlich existent geworden ist, jedoch ist nun zu beurteilen, wie sich die Tatsache auswirkt, dass diese Berufung verfasst wurde, ohne dass die J Buchhaltungs-KEG steuerlicher Vertreter von Frau U war oder wurde.
Entsprechend § 85 Abs. 2 BAO berechtigen Mängel von Eingaben (Formgebrechen, inhaltliche Mängel, Fehlen einer Unterschrift) die Abgabenbehörde nicht zur Zurückweisung. Vielmehr ist dem Einschreiter die Behebung dieser Mängel mit dem Hinweis aufzutragen, dass die Eingabe nach fruchtlosem Ablauf einer gleichzeitig zu bestimmenden Frist als zurückgenommen gilt.
Auch dem Unabhängigen Finanzsenat als Abgabenbehörde zweiter Instanz ist es gemäß § 279 Abs. 1 BAO ("Im Berufungsverfahren habe die Abgabenbehörden zweiter Instanz die Obliegenheiten und Befugnisse, die den Abgabenbehörden erster Instanz auferlegt und eingeräumt sind.") möglich einen derartigen Mängelbehebungsauftrag zu erlassen. Werden die Mängel rechtzeitig behoben, gilt die Eingabe als ursprünglich richtig eingebracht.
Dies gilt auch für eine fehlende Vollmacht (wie bei der J Z KG). An sich kann dies nach § 85 Abs. 4 BAO unter sinngemäßer Anwendung des § 85 Abs. 2 BAO geheilt werden.
Dies setzt allerdings voraus, dass es sich beim Mangel der Berufung um einen behebbaren handelt. Ein Mangel, welcher aus rechtlich zwingenden Gründen in beliebiger Frist nicht behoben werden kann, ist einer Mängelbehebung nicht zugänglich (siehe auch Ritz, BAO3, § 85 Tz 15 und die dort zitierten Fundstellen).
Der J Buchhaltungs-KEG kann Frau U nach den §§ 2 und § 3 BibuG (siehe oben) niemals eine rechtsgültige Vollmacht zur Vertretung in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes und dem Unabhängigen Finanzsenat erteilen.
Da sich § 85 Abs. 2 BAO ausdrücklich auf den Einschreiter, als jenem der das fragliche Schriftstück verfasst hat, bezieht und dieser aufgefordert werden soll den Mangel zu beheben, ist es auch nicht möglich, in einem Mängelbehebungsverfahren den Einschreiter auszutauschen und durch jemanden zu ersetzen, dem rechtsgültig eine Vollmacht erteilt werden kann.
Die Tatsache, dass die J Z KG nicht bevollmächtigt war die Berufungen vom 28. November 2007 und 24. Juli 2008 für Frau U einzubringen und auch nicht dazu bevollmächtigt werden kann, ist daher nicht in einem Mängelbehebungsverfahren nach § 85 Abs. 2 BAO korrigierbar.
§ 273 Abs. 1 lit. a BAO sieht vor, dass eine Berufung unter anderem dann zurückzuweisen ist, wenn diese nicht zulässig ist.
Zum Einbringen einer Berufung ist jeder befugt, an den der den Gegenstand der Anfechtung bildende Bescheid ergangen ist (§ 246 Abs. 1 BAO). Der Einkommensteuerbescheid 2006 vom 2. November 2006 von Frau U ist an diese gerichtet und ihr persönlich zugestellt worden. Die J Z KG (damals J Buchhaltungs-KEG) könnte daher zulässigerweise nur im Namen von Frau U eine Berufung gegen diesen Bescheid eingebracht haben. Dies ist der J Z KG aber wie oben gezeigt nach den §§ 2 und 3 BibuG verwehrt und wurde die J Z KG auch von Frau U nicht dazu ermächtigt.
Das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) ist aber mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und eine solche Berufung ist wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Durch die spruchgemäße Zurückweisung der Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist diese weggefallen und entbehrt dadurch die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 einer zugrunde liegenden Berufung.
Nach § 276 Abs. 1 BAO ist kann die Abgabenbehörde erster Instanz dann eine Berufungsvorentscheidung erlassen, wenn eine Berufung weder zurückzuweisen oder gegenstandslos zu erklären ist.
Die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist, wie gezeigt, spruchgemäß zurückzuweisen gewesen und die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 daher ohne Rechtsgrundlage ergangen. Dies macht die Berufungsvorentscheidung zu einem zweiten Sachbescheid hinsichtlich der Einkommensteuer 2006 der U der zwar inhaltlich vollständig auf den ursprünglichen Sachbescheid vom 2. November 2007 verweist, aber doch ohne gültigen Verfahrenstitel des siebten Abschnittes der BAO in die Rechtskraft des ursprünglichen Einkommensteuerbescheides 2006 eingreift.
Hätte daher U (selbst oder durch einen bevollmächtigten Vertreter, der im Rechtsmittelverfahren die Vertretung übernehmen kann) ein Rechtsmittel, nämlich Berufung, gegen diesen neuen Sachbescheid vom 24. Juni 2008 für die Einkommensteuer 2006 erhoben, wäre dieser gemäß § 289 Abs. 1 BAO aufzuheben gewesen (siehe Ritz, aaO., § 289 Tz 34 und das dort zitierte Erkenntnis VwGH 27.2.2003, 99/15/0126). Dies hat Frau U aber nicht getan.
Es ist daher die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juli 2008 als zweiter inhaltlich gleicher Sachbescheid für die Einkommensteuer 2006 rechtskräftig geworden und hat damit nachträglich die Einkommensteuer 2006 vom 2. November 2007 aus dem Rechtsbestand gedrängt.
Allerdings hat auch hier die J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) für U das nun richtigerweise als Berufung bezeichnete Schreiben vom 24. Juli 2008 verfasst, in welchem sie unter anderem die Vorlage an die Abgabenbehörde zweiter Instanz beantragt, ohne steuerlicher Vertreter der U gewesen zu sein und ohne dass die J Buchhaltungs-KEG überhaupt in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes U hätte vertreten können.
Wie schon oben ausgeführt, ist aber das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und auch die Berufung gegen den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten an U gerichteten Einkommensteuerbescheid 2006 vom 24. Juli 2008 wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Linz, am 11. Mai 2010
Findok-Nr: 47143.1, aufgenommen am: 14.07.2010 08:54:54, zuletzt geändert am: 19.07.2010, Dokument-ID: 13896a5b-1e52-4528-8522-681ca3e21ba6, Segment-ID: 52c5cf40-047c-4229-b1c8-202285e5a3ee | Verletzung eines Handballspielers durch Gegenspieler
Az: 17 U 29/01
Vorinstanz: Landgericht Köln – Az.: 27 O 135/99
Auf die Berufung der Beklagten zu 1. wird das am 1. Februar 2001 verkündete Schluss-Urteil der 27. Zivilkammer des Landgerichts Köln – 27 O 135/99 – wie folgt abgeändert:
Die gegen die Beklagte zu 1. gerichtete Klage wird abgewiesen.
Die Kosten des Rechtsstreits erster Instanz sowie die Kosten des Berufungsverfahrens trägt die Klägerin.
Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Der Klägerin wird gestattet, die Zwangsvollstreckung der Beklagten zu 1. durch Sicherheitsleistung in Höhe von 7.500 EUR abzuwenden, falls nicht die Beklagte zu 1. vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet. Die zu leistende Sicherheit kann auch durch unbefristete Bürgschaft einer deutschen Großbank oder öffentlich-rechtlichen Sparkasse erbracht werden.
Die Klägerin, die seit mehreren Jahren an der Sporthochschule K. Sportwissenschaft mit dem Ziel des Erwerbs der Befähigung zum Lehramt der Sekundarstufe 2 studiert und eine Anstellung als Sportlehrerin erstrebt, begehrt von den Beklagten die Zahlung von Schmerzensgeld wie auch die Feststellung der Haftung der Beklagten für materielle und immaterielle Zukunftsschäden im Anschluss an einen Sportunfall.
Am 15.3.1998 traf die Mannschaft des V. K., zu deren Spielerinnen die Klägerin gehörte, bei einem Handballspiel der Kreisliga der Frauen in der Sporthalle E. Straße auf die Mannschaft der HC C., der die beiden Beklagten angehören. Die Klägerin, die sich bei einem Handballspiel im September 1997 eine Verletzung des rechten Kniegelenks zugezogen hatte, trug bei dem Spiel eine MVP-Schiene am rechten Kniegelenk. In der 56. Minute der Spielbegegnung kam die Klägerin in Ballbesitz und führte einen Tempogegenstoß in Richtung des gegnerischen Tores durch. Die Beklagten folgten der Klägerin und versuchten, diese am Torwurf zu hindern. Etwa an der Sieben-Meter-Linie des gegnerischen Tores kam es zu einer – in ihrem Hergang streitigen – Berührung mit den Beklagten. Der Klägerin gelang es zwar noch, den Ball in das gegnerische Tor zu werfen und so – 4 Minuten vor dem Spielende – den Ausgleichstreffer zum 11 : 11 Endstand des Spieles zu erzielen. Sie geriet jedoch infolge der Berührung zu Fall und schleuderte gegen die etwa 3-4 m entfernte Turnhallenwand, wo sie mit ihren Knien zuerst auftraf. Die Beklagte zu 1. wurde aus diesem Anlass von dem Schiedsrichter des Spieles, dem Zeugen H., disqualifiziert. Als Grund für die Disqualifizierung notierte der Zeuge H. in seinem Spielbericht (Bl. 2 AH) „Stoß von hinten beim Tempogegenstoß“.
Die Klägerin wurde am 17.7.1998 erneut am Knie operiert. Ihr wurde dabei eine Kreuzbandplastik eingesetzt.
Die Klägerin hat behauptet, die Beklagten hätten sie beim Abfangen „in die Zange genommen“ und mit den Fäusten von hinten gestoßen. Durch den nachfolgenden Sturz nebst Aufprall gegen die Wand sei es zu Rissen am Innenmeniskushorn und am Außenmeniskus-Intermediärteil sowie zu einem Teilriss des vorderen Kreuzbands gekommen. Ferner habe sie eine Prellung und eine Distorsion des rechten Kniegelenks erlitten. Nach dem Vorfall habe sie nur unter Schmerzen gehen und einen maximalen Beugungsgrad des rechten Beines von 110 bis 120 Grad erreichen können. Infolge der von ihr eingenommenen Schonhaltung beim Gehen sei es zu Verspannungen im linken Bein und im Rückenbereich gekommen. Die zur Stützung des Knies erfolgte Einsetzung einer Kreuzbandplastik habe eine zweiwöchige Bettruhe bedingt. Der Muskelaufbau sei danach nicht wie geplant erfolgt. Weitere Folgeschäden seien zu befürchten. Die körperlichen Beeinträchtigungen rechtfertigten ein Schmerzensgeld von mindestens 16.000,00 DM. Da sie ihr Studium infolge der Verletzungen nicht ordnungsgemäß habe fortführen und insbesondere die praktischen Teile der Ausbildung nicht habe wahrnehmen können, werde sich ihr Lehramtsstudium um mindestens drei Semester verlängern. Damit werde ein Erwerbsausfall – bemessen nach einem Gehalt der Eingangsstufe A 13 – in Höhe von 29.784,96 DM je Semester verbunden sein.
Durch – inzwischen rechtskräftiges – Teilurteil vom 28.1.2000 wies das Landgericht die gegen die Beklagte zu 2. gerichtete Klage nach Durchführung einer Beweisaufnahme zum Hergang des Geschehens vom 15.3.1998 mangels festzustellenden Regelverstoßes der Beklagten zu 2. als unbegründet ab.
Die Klägerin hat die Verurteilung der Beklagten zu 1. zur Zahlung eines angemessenen, nicht unter 16.000,00 DM betragenden Schmerzensgeldes sowie die Feststellung der Verpflichtung der Beklagten zu 1. zum Ersatz allen sich aus dem Vorfall vom 15.3.1998 ergebenden materiellen und immateriellen Zukunftsschadens beantragt.
Die Beklagte zu 1. hat die Abweisung der Klage beantragt. Sie hat behauptet, bevor die Klägerin Gelegenheit gehabt habe, den Ball abzuwerfen, sei es zu einer Berührung gekommen. Der Zusammenstoß zwischen ihr und der Klägerin sei unvermeidlich gewesen, als die Klägerin ihr Tempo vor dem Abwurf des Balles verlangsamt habe. Infolge der Berührung seien alle Beteiligten zu Fall gekommen. Die Klägerin habe aufgrund der im September 1997 durchgeführten Operation nicht an dem Handballspiel vom 15.3.1998 teilnehmen dürfen, so dass ihr ein Mitverschulden vorzuwerfen sei.
Das Landgericht hat Beweis durch Vernehmung von Zeugen zum Hergang des Geschehens und durch Einholung eines Gutachtens des Sachverständigen Prof. Dr. Ha. zu den behaupteten Verletzungen und Unfallfolgen, zur Ursächlichkeit des Sturzes vom 15.3.1998 für diese Verletzungen und Folgen und zu einer etwaigen Auswirkung der Vorschädigung hierauf. Wegen der Einzelheiten wird auf das Sitzungsprotokoll des Landgerichts vom 16.12.1999 (GA 83 ff.) sowie auf das schriftliche Gutachten des Sachverständigen Prof. Dr. Ha. vom 25.7.2000 (GA 147 ff.) verwiesen.
Durch Schlussurteil vom 1.2.2001, auf dessen Inhalt verwiesen wird, hat das Landgericht die gegen die Beklagte zu 1. gerichtete Klage zugesprochen und neben der erstrebten Feststellung auf ein Schmerzensgeld in Höhe von 20.000,00 DM erkannt. Die Beklagte zu 1. hat gegen dieses ihr am 6.2.2001 zugestellte Urteil mit einem am 6.3.2001 bei Gericht eingegangenen Schriftsatz Berufung eingelegt und diese nach entsprechender Fristverlängerung am 5.6.2001 begründet.
Die Beklagte zu 1. ist der Ansicht, es sei nicht bewiesen, dass sie einen objektiv erheblichen Regelverstoß begangen habe. Das Landgericht habe die von ihm insoweit erhobenen Beweise unzutreffend gewürdigt. Nach den Bekundungen der Zeugen D. und P. J., C., L. und W. könne ein gravierender Regelverstoß nicht angenommen werden. Auch reichten die – vom Landgericht für maßgeblich erachteten – Bekundungen des Schiedsrichters H. zu einer solchen Feststellung nicht aus. Zu den von der Klägerin geltend gemachten Verletzungen und Verletzungsfolgen wiederholt sie ihr erstinstanzliches Bestreiten. Das Gutachten Ha. sei nicht überzeugend. Es sei auch nicht auszuschließen, dass der Riss des Restkreuzbandes bereits durch die frühere sportliche Betätigung der Klägerin und mithin nicht auf das Geschehen vom 15.3.1998 zurückzuführen sei.
Die Beklagte zu 1. beantragt, unter Abänderung des angefochtenen Schlussurteils die gegen sie gerichtete Klage abzuweisen, hilfsweise, ihr im Unterliegensfall zu gestatten, jedwede Sicherheitsleistung auch durch selbstschuldnerische Bürgschaft einer deutschen Großbank oder öffentlich-rechtlichen Sparkasse erbringen zu dürfen.
Sie verteidigt das angefochtene Urteil und trägt vor, der Umstand, dass sie über eine Strecke von etwa 10 m geschleudert und durch die Hallenwand gestoppt worden sei, spreche dafür, dass sie im Sprung mit voller Kraft von der Beklagten in Richtung Spielfeldrand mit ausgestreckten Händen gestoßen worden sei, wie es der Zeuge H. bekundet habe; ein unglückliches Aufeinanderprallen sei auszuschließen.
Wegen der weiteren Einzelheiten des Parteivorbringens wird auf die von den Parteien gewechselten Schriftsätze und deren Anlagen verwiesen.
Die formell unbedenkliche Berufung der Beklagten zu 1. hat in der Sache Erfolg.
Der Klägerin steht gegen die Beklagte zu 1. ein Anspruch auf Zahlung eines Schmerzensgeldes gemäß § 847 BGB aus dem Sportunfall vom 15.3.1998 nicht zu. Voraussetzung für eine entsprechende Haftpflichtigkeit der Beklagten zu 1. gemäß § 823 Abs. 1 BGB wäre die schuldhafte widerrechtliche Verletzung des Körpers oder der Gesundheit eines anderen.
Zwar ist die Klägerin – nach dem unstreitigen Vorbringen beider Parteien – anlässlich des Handballspiels vom 15.3.1998 infolge einer auf Wegschubsen zurückzuführenden Berührung mit der Beklagten zu 1. auf dem Spielfeld zu Fall geraten und hat sich am Körper verletzt. Damit steht nicht nur die Verletzung der Klägerin, sondern auch fest, dass für diese Verletzung ein Handeln der Beklagten zu 1., nämlich deren Schubsen mitgewirkt hat und hierfür ursächlich gewesen ist. Die Rechtswidrigkeit dieser Körperverletzung zum Nachteil der Klägerin durch die Beklagte zu 1. ist jedoch nach dem Ergebnis der vom Landgericht durchgeführten Beweisaufnahme nicht als erwiesen anzusehen. Jedenfalls fehlt es an dem für eine Haftung nach § 823 Abs. 1 BGB erforderlichen Verschulden.
Die Beurteilung der Rechtswidrigkeit und des Verschuldens eines Schädigers bei Sportverletzungen – insbesondere solchen bei Ausübung von Mannschafts-Kampfsportarten – ist in der dogmatischen Einordnung problematisch. Gleichwohl herrscht insoweit in der Rechtsprechung seit längerem Einigkeit darüber, dass die Herbeiführung einer Verletzung des Kontrahenten (Gegenspielers) bei Einhaltung der Spielregeln regelmäßig eine Haftung des Schädigers aus § 823 Abs. 1 BGB nicht begründen kann (vgl. BGH, Urt. vom 5.11.1974 – VI ZR 100/73 – Z 63, 140, 147 = NJW 1975, 109 ff.; Urt. vom 10.2.1976 – VI ZR 32/74 – in: NJW 1976, 957, 958; Urt. vom 16.3.1976 – VI ZR 199/74 – in: NJW 1976, 2161). Bei Mannschafts-Kampfsportarten treten die gegeneinander spielenden Mannschaften nach denselben Regeln an; jeder Mitspieler erkennt die Teilnahmebedingungen als für ihn verbindlich an, so dass unterstellt werden kann, dass er in das Risiko des Eintritts einer durch regelrechte Spielweise verursachten Verletzung einwilligt und dementsprechend keine ihm etwa erwachsenen Schadensersatzansprüche geltend machen wird (BGH, a.a.O.; LG Marburg NJW-RR 1988, 1243, 1244). Welche Gefahren im einzelnen hingenommen werden müssen, ist primär nach den Spielregeln zu bestimmen, nach denen die Sportmannschaften angetreten sind (BGHZ 63, 140, 143 = NJW 1975, 109, 111; LG Marburg, a.a.O.). Bei Mannschafts-Kampfsportarten wie etwa Basketball, Fußball oder Hallenhandball werden hohe Anforderungen an die physische und psychische Kraft, an Schnelligkeit, Geschicklichkeit und körperlichen Einsatz der Mitspieler gestellt. Für sie ist bezeichnend, dass gewisse Kampfhandlungen, die praktisch auch von einem sorgfältigen Spieler nicht zu vermeiden sind und darüber hinaus bei realistischer Betrachtung nicht aus dem Spiel hinweggedacht werden können, wenn dieses nicht seinen Charakter als lebendiges Kampfspiel verlieren soll, nach den Spielregeln bereits als Foulspiel gewertet werden (vgl. BGH, a.a.O.). An die „im Verkehr erforderliche Sorgfalt“ (§ 276 BGB) ist ein besonderer, durch die jeweilige Eigenart des Spieles geprägter Maßstab anzulegen, nach welchem ein die Gefahr vermeidendes Verhalten im gegebenen Falle zuzumuten sein muss (BGH, a.a.O.). In der Rechtsprechung ist daher anerkannt, dass nicht jede geringfügige Verletzung einer dem Schutz der Spieler dienenden Regel als fahrlässiges Verhalten zu bewerten ist, insbesondere dann nicht, wenn sie – wie häufig der Fall – aus Spieleifer, Unüberlegtheit, technischem Versagen, Übermüdung oder ähnlichen Gründen geschehen ist (OLG Frankfurt, a.a.O. m.w.N.). Für die Bewertung eines Regelverstoßes als fahrlässiges Verhalten im Sinne eines Verstoßes gegen die im Verkehr erforderliche Sorgfalt ist mithin ein besonderer, durch die Eigenart des Spiels geprägter Maßstab anzulegen und ferner die Häufigkeit von Regelverstößen der fraglichen Art in der betroffenen Sportart mit zu berücksichtigen (BGH NJW 1976, 2161, 2162; LG Marburg, a.a.O.). Dies gilt in ausgeprägter Weise beim Hallenhandball, bei dem – anders als bei dem die körperliche Berührung des Gegenspielers verbietenden Basketballspiel – der körperliche Einsatz erlaubt ist und dies notwendigerweise zu körperlichem Kontakt von Gegenspielern führt (vgl. Mertens, in: Münchener Kommentar zum BGB, 2. Aufl., § 823 Rn. 329; BGH NJW 1975, 109, 111; NJW 1976, 957, 958 und 2161; LG Marburg, a.a.O.; OLG Frankfurt NJW-RR 1991, 418, 419). Nach Regel 8:1 der Internationalen Hallenhandballregeln des Deutschen Handballbundes (Stand: 1.8.1997 – Hülle GA 175) ist es erlaubt, Arme und Hände zu benutzen, um den Ball zu blocken oder in Ballbesitz zu gelangen, dem Gegner mit einer offenen Hand den Ball aus jeder Richtung wegzuspielen, den Gegner mit dem Körper zu sperren, auch wenn er nicht in Ballbesitz ist und mit angewinkelten Armen von vorne Körperkontakt zum Gegenspieler aufzunehmen, ihn zu kontrollieren und zu begleiten. Nicht erlaubt sind nach Regel 8:2 der Internationalen Hallenhandballregeln Entreißen oder Wegschlagen eines vom Gegenspieler gefassten Balles sowie Sperren, Wegdrängen, Klammern, Festhalten, Stoßen, Anrennen, Anspringen oder sonstiges Stören, Behindern oder Gefährden des Gegenspielers mit oder ohne Ball. Solche Aktionen sind in aller Regel mit körperlichen Berührungen verbunden, die das Handballspiel als lebendiges Kampfspiel kennzeichnen, ohne als solche für den Gegenspieler besonders gefährlich zu sein. Für eine Haftung nach § 823 Abs. 1 BGB kommt es daher darauf an, dass die Verletzung eines Spielers auf einen Regelverstoß eines Gegenspielers zurückzuführen ist, der über einen geringfügigen und häufigen Regelverstoß – wie sie Ziffer 8:2 der Internationalen Hallenhandballregeln erfasst sind – deutlich hinausgeht und auch einen Grenzbereich zwischen gebotener kampfbedingter Härte und unzulässiger Unfairness klar überschreitet (OLG Frankfurt und LG Marburg, jeweils a.a.O.; BGH NJW 1976, 957, 958 sowie OLG Hamm VersR 1999, 1115, 1116 betr. das Fußballspiel). Voraussetzung für ein haftungsbegründendes Verhalten ist das Vorliegen einer groben Verletzung einer zum Schutz von Spielern bestimmten Wettkampfregel (OLG Frankfurt, a.a.O.). Zu solchen zum Schutz der Gesundheit der Spieler bestimmten Wettkampfregeln gehört Regel 8:5 der Internationalen Hallenhandballregeln, wonach ein Spieler, der den Gegenspieler gesundheitsgefährdend angreift, zu disqualifizieren ist, insbesondere dann, wenn er u.a.
„a) – c) ;
d) einen im Lauf oder im Sprung befindlichen Gegenspieler stößt oder so attackiert, daß dieser dadurch die Körperkontrolle verliert.“
Nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme erster Instanz kann ein solcher grober Regelverstoß der Beklagten zu 1. nicht festgestellt werden. Die Behauptung der Klägerin, sie sei nach dem Ballabwurf auf das gegnerische Tor von beiden Beklagten im Sieben-Meter-Kreis „in die Zange genommen“ worden, wobei die Beklagten sie mit den Fäusten von hinten gestoßen hätten, die einen groben Regelverstoß nach Regel 8:5 d) darstellen würde, ist in der Beweisaufnahme nicht bestätigt worden.
Nach den Bekundungen der Zeugen H., der das Spiel als Schiedsrichter geleitet hatte, war die Klägerin von der Beklagten zu 1. „von hinten mit beiden Händen weggeschubst worden und dabei zu Fall geraten“. In ähnlicher Weise schildert der Zeuge D. J., der als Mitglied des Kampfgerichts – nicht aber, wie es im angefochtenen Urteil heißt, als Mannschaftstrainer der Beklagten – anwesend war und sich in Höhe der Spielfeldmitte aufhielt, den Vorfall. Nach seinen Angaben war die Klägerin „von hinten gedrückt worden“. Die Bekundungen beider Zeugen sind glaubhaft. Sie entsprechen einander im Kern ihres sachlichen Gehalts. Der Zeuge D. J. ist zwar – wie von der Klägerin im Berufungsverfahren unwidersprochen vorgetragen worden ist – Mitglied des Sportvereins, dem auch die Beklagten angehören. Dieser Umstand weckt indes an der Glaubwürdigkeit des Zeugen J. für den Senat keine Zweifel. Der protokollierte Inhalt seiner Aussage lässt erkennen, dass sich der Zeuge der Bedeutung seiner Aussage bewusst war und er sich bei seinen Angaben auf Objektivität beschränkt und etwaige Unsicherheiten auch als solche zu erkennen gab. Die Bekundungen des Zeugen J. stimmen zudem in ihrem Kern mit den Angaben des Schiedsrichters H. überein.
Die Angaben der klägerseits benannten und vernommenen Zeugen I., V., N. und R. sind zum eigentlichen Hergang des Zusammenstoßes der Spielerinnen nicht ergiebig. Zwar haben alle vorgenannten Zeugen bekundet, dass die Klägerin von zwei Gegenspielerinnen „in die Zange genommen“ worden sei. Wie es aber konkret zum Sturz der Klägerin kam, vermochten diese Zeugen nicht zu schildern. Soweit die Zeugin M. angibt, dass die Klägerin zwar „grob gefoult“ worden sei, sie die Person der Foulspielerin dagegen nicht benennen könne, reicht dies zum Nachweis eines groben Foulspiels der Beklagten zu 1. nicht aus.
Die von den Beklagten benannten Zeugen C., P. J., L. und W. haben im wesentlichen übereinstimmend ausgesagt, die Klägerin habe sich noch in Ballbesitz befunden, als es zu einer Rangelei um den Ball, nicht aber zu einem gegen die Klägerin gerichteten Stoßen gekommen sei. Auch diese, den Vortrag der Beklagten bestätigenden Angaben reichen zum Nachweis eines groben Fouls der Beklagten zu 1. nicht aus.
Ein grober Regelverstoß wäre nach Ansicht des Senats ohne weiteres anzunehmen, wenn die Beklagte zu 1. die Klägerin – wie diese behauptet – zu einem Zeitpunkt geschubst hätte, als die Klägerin den Wurf schon vollzogen, d.h. den Ball aufs gegnerische Tor geworfen hatte. Einen solchen Sachverhalt konnten die Zeugen H. und D. J. indes nicht bestätigen. Beide Zeugen haben erklärt, dass sich die Klägerin – nach ihrer Erinnerung („ich meine“) – bei dem Anstoß mit der Beklagten noch in Ballbesitz befunden habe. Die Angaben der übrigen beidseits benannten Zeugen stehen einander unvereinbar gegenüber und reichen deshalb zum Nachweis des behaupteten Ballabwurfs vor dem Zusammenstoß nicht aus.
Steht aber nicht fest, dass sich die Klägerin bei dem Zusammenstoß mit der Beklagten nicht mehr in Ballbesitz befand, kann unter Berücksichtigung der weiteren besonderen Umstände des Sportunfalls ein „grobes Foul“ nicht angenommen werden. Es ist unbestritten, dass die Mannschaft der Beklagten kurz vor Spielende – und zwar vier Minuten vor Schluss der Partie – noch mit 11 : 10 Toren führte, als die Klägerin den Tempogegenstoß unternahm. Die beiden Beklagten haben alsdann die Klägerin eingeholt und sie „in die Schere“ („Zange“) genommen, worauf hin die Klägerin zu Fall geriet. Wenn die Beklagte dabei in der Hektik des Geschehens die Klägerin schubste, bevor diese den Ball letztlich werfen konnte – davon ist wegen der Beweisfälligkeit der Klägerin auszugehen – , kann das im Hallenhandballsport, der als besonders rauhe Kampfsportart gilt (vgl. Mertens, in: Münchener Kommentar zum BGB, a.a.O.) und bei der, wie auch der Senat weiß, derartiges Schubsen häufiger festzustellen ist, durchaus naheliegend auf Spieleifer, Unüberlegtheit, Ungeschicklichkeit, Übermüdung oder gegen Ende des Spiels nachgelassener Kräfte oder Konzentration beruhen (vgl. OLG Frankfurt, a.a.O.) und ist deshalb nach Auffassung des Senates nicht ohne weiteres als grobes Foul zu werten. Zureichende Anhaltspunkte dafür, dass die Beklagten ihr Ziel, die Klägerin an einem Torwurf zu hindern, mit einem vorsätzlich ausgeführten gefährlichen Angriff auf die Klägerin oder deren Gefährdung in rücksichtsloser Weise in Kauf genommen haben, hat die Beweisaufnahme erster Instanz nicht ergeben. Die von der Zeugin V. bekundete angebliche Äußerung einer Gegenspielerin, „die Klägerin werde nicht mehr lange laufen“, lässt die Person der Urheberin dieser angeblichen Äußerung nicht erkennen und vermag schon deshalb ein grob sorgloses oder gar vorsätzliches Vorgehen der Beklagten nicht zu beweisen. Soweit die Zeuginnen N. und R. erklärt haben, sie seien der Ansicht, „die beiden Gegenspielerinnen hätten der Klägerin ausweichen können“, sind diese Angaben zu wenig konkret als dass hieraus zuverlässig der Schluss gezogen werden könnte, die Beklagten hätten die Klägerin in rücksichtsloser Weise attackiert.
Eine erneute Vernehmung der erstinstanzlich vernommenen Zeugen durch den Senat war nicht nach §§ 398, 523 ZPO in der bis zum 31.12.2001 geltenden Fassung, 26 Nr. 5 EGZPO veranlasst. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (Nachweise im Urteil des BGH vom 29.1.1991 – XI ZR 76/90 – in: MDR 1991, 670) kommt eine wiederholte Vernehmung eines Zeugen nur dann in Betracht, wenn das Berufungsgericht die Glaubwürdigkeit des Zeugen anders als die Vorinstanz beurteilt oder die protokollierten Angaben des Zeugen für zu vage und präzisierungsbedürftig hält oder wenn es die protokollierte Aussage eines Zeugen anders versteht als der erstinstanzliche Richter. Diese Ausnahmevoraussetzungen, die zu einer erneuten Zeugenvernehmung Veranlassung böten, sind hier nicht gegeben.
Auf den persönlichen Eindruck der Zeugen H., D. J., M., I., N. und R., deren Glaubwürdigkeit der Senat nicht anders beurteilt als das Landgericht, kommt es vorliegend nicht an. Die Zeugen C., P. J., L. und W. haben den Sachvortrag der Klägerin zum Hergang in seinem wesentlichen Punkt in Abrede gestellt, so dass – auch wenn man insoweit den Glaubwürdigkeitsbedenken des Landgerichts bezüglich dieser Zeugen folgt – der objektive Erklärungswert der Bekundungen dieser Zeugen keinen Beweis für die Richtigkeit des von der Klage behaupteten Stoßens erbringt.
Die Aussagen der erstinstanzlich vernommenen Zeugen sind – wovon auch die Parteien ausgehen – nicht unzureichend protokolliert.
Schließlich hat der Senat die in erster Instanz protokollierten Zeugenaussagen in tatsächlicher Hinsicht nicht anders verstanden als das Landgericht. Deren objektiver Beweiswert reicht indes nicht aus, den von der Klägerin zu beweisenden groben Regelverstoß nachzuweisen. Die für eine solche Vorgehensweise notwendige innere Willensrichtung in bezug auf eine körperliche Gefährdung der Klägerin – Vorsatz bzw. Rücksichtslosigkeit – kann aufgrund der protokollierten Bekundungen der Zeugen H. und D. J. nicht mit der erforderlichen Gewißheit bejaht werden. Bei einer solchen im objektiven Bereich liegenden Abweichung der Bewertung der vom Landgericht in erster Instanz protokollierten Zeugenaussagen ist eine erneute Vernehmung der Zeugen nicht veranlasst.
Ist aber hiernach nicht bewiesen, dass die Beklagte zu 1. ein grobes Foul begangen hat, geht dies zu Lasten der Klägerin, die die Beweislast für das Vorliegen eines groben Regelverstoßes trifft (BGHZ 63, 140, 149 = NJW 1975, 109, 111; BGH NJW 197, 957, 958; LG Marburg und OLG Frankfurt, jeweils a.a.O.; beim Fußballspiel: OLG Düsseldorf OLGR 1992, 82; OLG Hamm MDR 1997, 553 sowie VersR 1999, 1115, 1116).
Der Feststellungsantrag hat aus den gleichen Gründen wie unter Ziffer 1. erörtert keinen Erfolg.
Offenbleiben kann von daher, ob der Klägerin in der Zukunft ein Erwerbsausfallschaden und ein weiterer Schmerzensgeldanspruch mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit entstehen werden. Ebenso kann die Zulässigkeit des Feststellungsantrages im Hinblick auf eine mögliche Leistungsklage dahinstehen, soweit er sich auf den materiellen Schaden vor Eintritt der Rechtshängigkeit bezieht.
Die prozessualen Nebenentscheidungen beruhen auf §§ 91 Abs. 1, 708 N. 10, 711, 108 ZPO.
für den Zahlungsantrag: 20.000,00 DM
für den Feststellungsantrag: 72.000,00 DM
(80 % des möglichen Leistungsanspruches)
Gesamtstreitwert (zugleich Revisionsbeschwer der Klägerin): 92.000,00 DM
Haushaltsführungsschaden – Stundensatz
Heimvertrag – Verkehrssicherungspflicht der Heimträgerin und Haftung
Holzbrücke mit Unebenheiten – Verkehrssicherungspflicht – Schadensersatz – Hubschraubertransportkosten | de |
q-de-775 | Welche Befugnisse hat die Parteienvertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes gemäß § 3 BibuG? | Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht - Findok Internet
Berufungsentscheidung - Steuer (Senat) des UFSL vom 11.05.2010, RV/1092-L/08
Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht
RV/0618-L/10
RV/1092-L/08-RS1 Permalink
Schreitet eine KEG, welche die berufsrechtlichen Befugnisse eines Bilanzbuchalters besitzt, für eine dritte Person durch das Verfassen von Berufungen gegen Einkommensteuerbescheide ein, sind diese mangels
Aktivlegitimation insbesonders dann zurückzuweisen, wenn die KEG erklärt, von der dritten Person nicht (sondern erst später ein Steuerberater) bevollmächtigt worden zu sein.
§ 3 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
§ 2 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
Zurückweisung, Vollmacht, Vertretung, berufsrechtlich, zulässig, Mängelbehebungsauftrag, Unzulässigkeit, Berufung
Der Unabhängige Finanzsenat über die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 28. November 2007 betreffend den Bescheid des Finanzamtes K vom 2. November 2007 für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B , V, und die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid des Finanzamtes K vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B, V nach der am 6. Mai 2010 durchgeführten Berufungsverhandlung entschieden:
Die Berufung der J Z KG für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U wird als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Ebenso wird auch die Berufung der J Z KG vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Nachdem Frau U ihren Antrag auf Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2006 am 27. September 2007 elektronisch persönlich eingebracht hatte, ersuchte das Finanzamt mit Vorhalt datiert vom 4. Oktober 2007 von Frau U die beantragten Aufwendungen durch Belege nachzuweisen und eine detaillierte Aufstellung der Aus- und Fortbildungskosten beizubringen.
Dieser Aufforderung folgte Frau U mit E-Mail vom 8. Oktober 2007, welche von ihrer persönlichen E-Mail Adresse gesendet worden war und legte unter anderem folgende Aufstellung vor:
Werbungskosten Jahr 2006:
Wegstrecke von nach
Zweck der Reise oder Tätigkeit
KM-Geld 0,376
Anzahl 12tel
Tagsatz/ Stunde
03.3.2006
04.3.2006
07.3.2006
Touch für Health
04.4.2006
Touch tor Health
PröfungTfH
Peergroup D
Peergroup E
12,11.2006
Summe der KM
Summe des KM-Geldes
Summe der Reisezwölftel Inland
Summe der Reisekosten Inland inkl. 10 %
Summe der Reisediäten Ausland
KM Stand Anfang
KM Stand Ende
Kurskosten Touch für Health:
abzügl. Förderung Bildungskonto Land Q
-905,50
Kurekosten NLP-Practionier WIFI
-1.386,90
Aufwand lt. Aufstellung
Gesamt-Aufwand 2006
Weiters beigelegt war eine Förderungsbestätigung des Landes F vom 23. August 2006 über € 905,60 und vom 21. September 2007 über € 1.386,90, der Kirchenbeitragsbescheid 2006 samt Auftragsbestätigung, eine Bestätigung über Prämienleistungen zu einer Gruppenkrankenversicherung in Höhe von € 1.263,15, ein Werbungskostennachweis des Arbeitgebers von Frau U aus Reisekosten in Höhe von € 5,30, die Leistung einer Betriebsratsumlage an den Arbeitgeber von Frau U in Höhe von € 31,50, sowie eine Bestätigung des Arbeitgebers, dass € 35,39 für Frau U lohnversteuert worden seien, weil der vom Dienstgeber bezahlte Betrag für eine Kollektivunfallversicherung den Freibetrag nach § 3 Z 15 EStG 1988 (Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988) in gleicher Höhe überschritten habe.
Der Einkommensteuerbescheid für Frau U für das 2006, datiert vom 2. November 2007, wich insofern von ihrer Abgabenerklärung ab, als die € 2.989,68 an beantragten Werbungskosten für Aus- beziehungsweise Fortbildung unberücksichtig blieben. Dies wurde damit begründet, dass Werbungskosten, die vom Arbeitgeber nicht automatisch berücksichtigt hätten werden konnten, € 5,30 ausgemacht hätten. Da dieser Betrag den Pauschbetrag für Werbungskosten von € 132,00 nicht überstiegen habe, seien € 132,00 berücksichtigt worden. Beiträge an gesetzlich anerkannte Kirchen und Religionsgemeinschaften könnten höchstens im Ausmaß von € 100,00 als Sonderausgabe berücksichtigt werden (§ 18 Abs. 1 Z 5 EStG 1988). Die Aufwendungen für die NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und Touch for Health Seminare seien nicht abzugsfähig, sondern dem Bereich der privaten Lebensführung zuzuordnen. Derartige Seminare würden vorwiegend der Persönlichkeitsentwicklung dienen. Das dort vermittelte Wissen sei von allgemeiner Natur und ebenso gut im privaten Lebensbereich wie auch im Berufsleben anwendbar.
Gegen diesen Bescheid richtet sich die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG aufgrund der Änderung der Rechtsform durch das Unternehmergesetzbuch [eingetragen im Firmenbuch am 1. Januar 2007] und einer Firmenänderung [eingetragen im Firmenbuch am 11. Januar 2008] datiert vom 28. November 2007, eingelangt am 29. November 2007, in welcher ausgeführt wurde, dass Frau U im Jahre 2006 eine Ausbildung begonnen habe, welche ihr eine gewerbliche Tätigkeit als akademischer Psychosozialer Gesundheitstrainer ermöglichen werde. Das Seminar Touch for Health - Kinesiologie (diagnostisches und therapeutisches Verfahren) sei ein zusätzlicher Baustein dazu, der auf Grund der Vollbeschäftigung bei der G vorgezogen worden sei. Im Jahr 2007 habe Frau U in einem zweiten Schritt die Vollbeschäftigung bei der G vermindert, sodass der Studienlehrgang (550 Einheiten Theorie und 250 Einheiten Praxis) zum akademischen Gesundheitstrainer begonnen habe werden können. Die Ausbildung werde noch etwa drei Jahre in Anspruch nehmen und mindestens bis 2010 dauern. Die Ausbildung im Neurolinguistischem Programmieren benötige Frau U als Mitarbeiterin der G in der Abteilung Marketing und Eventmanagement ebenso wie auch später in Ihrer selbständigen Tätigkeit. Aus diesem Grund habe Frau U die Kosten dieser Ausbildung in der beigelegten korrigierten Einkommensteuererklärung zu gleichen Teilen aufgeteilt. Die Arbeitnehmerveranlagung sei das falsche Instrument für die Steuerberechnung, da es sich bei den Aufwendungen für die Ausbildung zur Gesundheitstrainerin um Vorlaufkosten für die gewerbliche Tätigkeit handle. Gleichzeitig habe Frau U Sonderausgaben in Höhe von € 1.800,00 für die Rückzahlung des Kredites zur Wohnraumschaffung nachgetragen, da diese beim Erstantrag irrtümlich unberücksichtigt geblieben seien. Dementsprechend beantragte die J Buchhaltungs-KEG einen der berichtigten Erklärung entsprechenden Einkommensteuerbescheid für Frau U.
Korrigierte Werbungskosten Jahr 2006:
KM-Geld 0,380
Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
50% Werbungskosten 2006
50% Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
Summe der enthaltenen Vorsteuer
Summe der Reisediäten Inland netto 10%
Betriebskosten Gewerbebetrieb 2006
Reisekosten /Diäten 2006
50% NLP Practitioner, Kurskosten
50% Reisekosten /Diäten 2006
Aufwand Werbungskosten 2006
Reisekosten / Diäten 2006
1.230,49
Die der Berufungsschrift beigelegte Einkommensteuererklärung für das Jahr 2006 weist daher einen Verlust bei den Einkünften aus Gewerbebetrieb von € -1.556,89 aus, welcher sich aus € 962,95 Reisekosten und Fahrtspesen inklusive Kilometergeld und Diäten und zu € 593,94 aus übrigen Betriebsausgaben zusammensetzt. Bei den Werbungskosten zu den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit machte die J Buchhaltungs-KEG für Frau U € 31,50 an Gewerkschafts- und Beiträgen zu Berufungsverbänden und Interessensvertretungen, € 499,24 an Reisekosten und € 736,55 an Fortbildungs- beziehungsweise Ausbildungs- oder Umschulungskosten geltend. Bei den Sonderausgaben ist die mit der Berufungsschrift vorgelegte Einkommensteuerklärung 2006 gegenüber dem ursprünglichen Antrag von Frau U auf Arbeitnehmerveranlagung um Beiträge sowie Rückzahlungen von Darlehen und Zinsen, die zur Schaffung und Errichtung oder Sanierung von Wohnraum geleistet wurden, in Höhe von € 1.800,00 ergänzt.
Diese Berufung war auf dem Geschäftspapier der "J Buchhaltungs-KEG" (nunmehr J Z KG) verfasst. Diese trägt im Kopf den Namen J Buchhaltungs-KEG, die Adresse, Umsatzsteueridentifikationsnummer und den Hinweis "Buchhaltungsgesellschaft". Die Fußzeile nennt die DVR - Nummer, den Gerichtsstand K, zwei Bankverbindungen, die E-Mailadresse F_, und die Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG.
Unterschrieben ist die Berufung von _F_ dem Geschäftsführer der J Buchhaltungs-KEG. Über der Unterschrift wurde der Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG angebracht, welcher neben dem Namen ebenfalls die Adresse und Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG nennt.
Ebenfalls am 29. November 2007 erteilte Frau U Herrn L, beeideter Buchprüfer und Steuerberater, M, N, O die Vollmacht sie in allen steuerlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten gegenüber den zuständigen Behörden und Personen rechtsgültig zu vertreten. Gleichzeitig erteilte Frau U Herrn L auch die Ermächtigung zum Empfang von Schriftstücken der Abgabenbehörde, welche nunmehr ausschließlich an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG, zuzustellen seien.
Im an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichteten Vorhalt datiert vom 15. April 2008 ersuchte das Finanzamt darum "sämtliche Teilnahmebestätigungen" nochmals vorzulegen und bekannt zu geben, ob die von Frau U in Aussicht genommene selbständige Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer statt oder neben Ihrer derzeitigen Tätigkeit als Angestellte ausgeübt werden solle.
Am 30. Mai 2008 wurde eine Kopie der oben beschriebenen Berufung vom 28. November 2007 und Teilnahmebestätigungen zu den oben in den Tabellen genannten Kursen sowie ein Zeugnis des Wirtschaftsförderungsinstitutes der Wirtschaftskammer F und des Dachverbandes für Neuro-Linguistisches Programmieren vom 8. Juli 2007 übermittelt, welches bestätigt, dass Frau U die Ausbildung zum NLP-Practitioner in der Zeit vom 21. September 2006 bis 8. Juli 2007 erfolgreich absolviert habe, nochmals die Mitteilungen des Landes F Kurskosten in Höhe von € 1.132,00 und 1.386,90 fördern zu wollen, ein Zertifikat der Österreichischen Akademie für Kinesiologie und Gesundheit vom 22. April 2006, welches Frau U bestätigt den Kurs Touch for Health Test erfolgreich abgelegt zu haben, sowie Rechnungen über die Kurskosten zu den berufungsgegenständlichen Seminaren vorgelegt.
Weiter beigelegt war die Kopie einer an H, den Ehegatten von Frau U gerichteten Bestätigung der Bank I. In dieser wird dem Ehegatten von Frau U mitgeteilt, dass bei einem mit Zahl genannten Kredit im Jahr 2006 an Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 angefallen seien und kein Kapital getilgt worden sei. Händisch und ohne erkennbaren Autor ist darauf noch ein Pluszeichen mit dem Namen U und der Betrag "1.800,00" angemerkt.
Die Frage des Finanzamtes im Vorhalt vom 15. April 2008, ob Frau U die Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer haupt- oder nebenberuflich ausüben wolle, blieb unbeantwortet.
Mit dem als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid datiert vom 24. Juni 2008, welcher an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichtet war und am 30. Juni 2008 zugestellt wurde, wies das Finanzamt das Berufungsbegehren ab und begründete dies damit, dass gemäß § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988 Werbungskosten auch Aufwendungen für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der vom Steuerpflichtigen ausgeübten oder einer damit verwandten beruflichen Tätigkeit und Aufwendungen für umfassende Umschulungsmaßnahmen, welche auf eine tatsächliche Ausübung eines an deren Berufes abzielen würden, seien. Die Ausbildung zum psychosozialen Gesundheitstrainer vermittle Kenntnisse und Fähigkeiten, welche sowohl für eine Vielzahl von Berufsbildern förderlich seien, als auch den privaten Bereich berühren würden. Aus Ihrem derzeitigen Berufsbild von Frau U, der bürokaufmännische Tätigkeit im Marketing- und Eventmanagementbereich, lasse sich ein Zusammenhang mit der Aus- und Fortbildungsmaßnahme nicht ableiten. Weiters würde eine steuerlich absetzbare umfassende Umschulungsmaßnahmen nur dann vorliegen, wenn damit ein Berufswechsel angestrebt werde. Die Ausbildung für einen Zweitberuf (Nebenbeschäftigung) bewirke keine absetzbaren Aufwendungen im Sinne des § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988. Da ein Nachweis für einen angestrebten Berufswechsel von der bisherigen Haupttätigkeit zu einer anderen Haupttätigkeit nicht erbracht worden sei, sei die Berufung abzuweisen gewesen.
Am 22. Juli 2008 verfasste wieder _F_ im Namen der J Buchhaltungs-KEG für Frau U einen als "Berufung" bezeichneten Schriftsatz. Dieser langte bei der Abgabenbehörde erster Instanz am 24. Juli 2008 ein. Darin wurde vorgebracht, dass die Argumentation der Abgabenbehörde erster Instanz in der angefochtenen Berufungsvorentscheidung die Fachausbildung von Frau U in die Ecke eines Hobbykurses rücke. Es handle sich aber um einen Lehrgang universitären Charakters, bei dem den Absolventen der Berufstitel "Akademischer psychosozialer Gesundheitstrainer" verliehen werde. Das entsprechende Bundesgesetzblatt des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst sei der Berufung beigelegt. Es sei bereits in der Berufung vom 28. November 2007 auf die nicht unbeträchtliche Stundenanzahl sowie die erforderliche Praxisausbildung hingewiesen worden. Gleichzeitig sei bekannt gegeben worden, dass Frau U ihre bisherige Tätigkeit zu Gunsten der neuen Berufswahl und Ausbildung im Jahr 2007 bereits stundenmäßig reduziert habe, da die Ausbildung kein Hobbykurs und auf Grund Ihres Umfangs nebenbei nicht ernsthaft zu bewältigen sei. Das es aufgrund der Verantwortung für eine Familie und den heutigen Fixkosten in der Praxis nicht machbar sei, einen bisher ausgeübten Beruf sofort zur Gänze zu beenden und während der Ausbildung und Umschulung auf jedwedes Einkommen zu verzichten, sei für jedermann klar erkennbar. Dies sei auch nicht der Sinn und Zweck der seinerzeitigen Gesetzesänderung. Es sei doch darum gegangen, die Flexibilität der Arbeitnehmer als Förderung der Wirtschaft zu erhöhen und genau diese Berufswechsel erst möglich zu machen. Die Absetzbarkeit der damit verbundenen Aufwendungen habe dabei eine nicht unerhebliche Rolle gespielt und sei vom Gesetzgeber bewusst als Anreiz zur beruflichen Veränderung gewollt gewesen. Wie aus der Praxis der J Buchhaltungs-KEG erkannt werden könne, liege die Entscheidung, ob solche Aufwendungen absetzbar seien oder nicht beim Sachbearbeiter des Finanzamtes, beziehungsweise werde dieses Thema sehr allgemein und oberflächlich gesehen, selbst von den jeweils örtlich zuständigen Finanzämtern unterschiedlich gehandhabt und wenn irgend möglich eher abgelehnt. In Hinblick auf eine einheitliche gerechte und persönliche Besteuerung sei auf die persönliche Situation des Steuerpflichtigen und dem erkennbaren Wunsch nach ernsthafter Veränderung abzustellen. Auch in anderen Berufen sei es so, dass man beruflich erworbene Kenntnisse im Privatbereich verwenden könne. So sei es zum Beispiel einem Steuerexperten auch möglich, seine private Steuererklärung professionell abzugeben. Deshalb werde jedoch die berufliche Tätigkeit keinesfalls automatisch zum Hobbybetrieb und steuerlich irrelevant. In zwei weiteren Punkten sei die Berufung überhaupt ignoriert und offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen oder übersehen worden. Es seien Werbungskosten nicht anerkannt worden, welche zu 50 % der bisherigen unselbständigen Tätigkeit zugeordnet worden seien, da diese auch dort angefallen seien und bereits verwendet würden. Weiter seien im Zuge der Berufung nachgetragene Sonderausgaben nicht registriert worden. Diese allein hätten schon zu einer zumindest teilweisen Stattgabe der Berufung führen müssen. Es werde beantragt der Berufung im Sinne der Berufungsschrift vom 28. Januar 2007 stattzugeben und dem Erlassen einer stattgebenden zweiten Berufungsvorentscheidung durch die Abgabenbehörde erster Instanz zugestimmt. Sollte dies nicht möglich sein, "teilen wir mit, dass wir in Ausnützung der zweiten Instanz einer Vorlage an den UFS mit gleichzeitigem Antrag der Inanspruchnahme des erweiterten Kreises (Zuziehung von Laienrichtern) zustimmen".
Auch dieses Schriftstück war auf dem oben beschrieben Firmenpapier der J Buchhaltungs-KEG geschrieben und mit Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG über der Unterschrift von _F_ versehen.
Im Schreiben vom 28. März 2010 wurde Frau U von der Abgabenbehörde zweiter Instanz vorgehalten, dass nach den Einträgen in der Datenbank der Finanzverwaltung 2007 bis 2009 keine Einkommensteuererklärungen, wie bei den bekannt gegebenen Einkünften aus Gewerbebetrieb notwendig, abgegeben worden seien. Dass Frau U ihre beabsichtigte gewerbliche Tätigkeit aufgegeben habe, hätte sie aber im Berufungsverfahren nicht mitgeteilt. Frau U wurde aufgefordert, allenfalls die Gewinnermittlungen für die Einkünfte aus Gewerbebetrieb und jedenfalls die Einnahmen- und Ausgabenrechnungen für Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit für die Jahre 2007 bis 2010 und Bestätigungen über die seit Ende 2006 besuchten Veranstaltungen für die Ausbildung zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer vorzulegen, sowie ihren Ausbildungsweg darzustellen und bekannt zu geben, wann Sie diese Ausbildung (Umschulung) voraussichtlich abgeschlossen haben werde. Weiter wurde Frau U danach gefragt, ob sie die Absicht habe, den Beruf des akademischen Psychosozialen nichtselbständig oder unabhängig gewerblich auszuüben und auf welche Weise sie die bisher erworbenen Kenntnisse bei Ihrer nichtselbständigen Tätigkeit als kaufmännische Angestellte der P Q. AG anwenden habe können, beziehungsweise wie dies dort Ihr berufliches Fortkommen fördere und in unmittelbarem Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit stehe, sowie auf welche Weise das Seminar Touch for Health in Ihrem Ausbildungsplan zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer integriert sei, obwohl der übliche Ausbildungsweg einen solchen Kurs nicht vorsehe oder welchem anderem Zweck er andernfalls diene. Gleiches gelte für den Erwerb des NLP-Practioners. Auch dieser sei im normalen Curriculum für Ihren Ausbildungsgang nicht vorgesehen. Um wie viel (in Wochenstunden) habe Frau U ihre nichtselbständige Berufstätigkeit ab welchem Zeitpunkt eingeschränkt und habe dies (auch) der Betreuung Ihrer damals 14 Jahre alten Tochter gedient, wurde Frau U ebenfalls gefragt. Weiters wurde Frau U darauf hingewiesen, dass sie nunmehr auch Sonderausgaben für die Rückzahlung eines Kredites zur Wohnraumschaffung in Höhe von € 1.800,00 begehre. Die dafür vorgelegte Bestätigung der Bank I sei an Ihren Ehemann gerichtet und werde dort eine Summe von Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 genannt. Davon seien, soweit ersichtlich, bei ihrem Ehemann bereits antragsgemäß € 2.920,00 als Sonderausgaben mit dem Einkommensteuerbescheid 2006 vom 10. August 2007 anerkannt worden: Es stelle sich daher die Frage, wie der nun von Frau U erklärte Betrag von € 1.800,00 zustande komme und aus welchem Grund diese Sonderausgaben Frau U zuzurechnen seien.
Nach einem erfolglos versuchten Telefongespräch vom 4. April 2010 (zum Inhalt siehe den Aktenvermerk vom gleichen Datum), übermittelte _F_ im Namen der J Z KG am 9. April 2010 folgendes E-Mail:
"Unsere Recherchen im Finanzamt K haben ergeben:
Sie haben seit Übermittlung der Daten an Sie - durch das Finanzamt K - keinerlei Rücksprache mit dem Stammfinanzamt gehalten.
So ist es auch erklärlich, daß Sie von den von unserer Klientin ordnungsgemäß und nachweislich abgegebenen Einkommenssteuererklärung 2007 und dem Begleitschreiben und den übermittlelten Belegen dazu, sowie von der Übermittlung der Steuererklärung 2008 nichts wissen.
Wir haben Ihnen Ihre Arbeit insoweit jetzt abgenommen, daß wir Ihre Kollegen in K nunmehr nochmals gebeten haben, Ihnen die übermittelten Unterlagen umgehend zukommen zu lassen. Dies zu klären dauerte genau 15 Minuten.
Da 2008 am 21.9.2009 elektronisch abgegeben wurde, können wir Ihnen die dazugehörigen Detailunterlagen auf Wunsch gerne ebenfalls zukommen lassen. Die Steuererklärung des Jahres 2007 wurde bereits am 13. Oktober 2008 in Papierform - samt Unterlagen und Begleitschreiben abgegeben. In diesem wurde das Finanzamt K bereits erstmalig ersucht, die Unterlagen umgehend an Sie weiterzuleiten.
Die Klientin ist seit 29. November 2007 steuerlich vertreten. Die vorgelegte Vollmacht müsste Ihnen vorliegen.
Es kommt daher die Quotenregelung zum Tragen. Es liegen daher auch keine wie immer gearteten Fristversäumnisse unserer Klientin vor.
Die Steuererklärung 2009 ist daher weder außerhalb einer Frist, noch vergessen worden.
Eine Einnahmen Ausgabenrechnung für 2010 wäre, wenn überhaupt nur für 2 Monate möglich.
Die Anschuldigungen und völlig haltlosen Vorwürfe und Unterstellungen an unsere Klientin sind damit beweisbar vom Tisch.
Viele Ihrer Fragen müssten sich mit den an Sie gesandten Unterlagen von selbst erledigen. Allfällige Restfragen werden wir selbstverständlich gerne beantworten. Wir ersuchen diesbezüglich um Abstimmung - wenn geht per Mail.
Mit der Bitte um Kenntnisnahme zeichnet
Am 20. April übermittelte die J KG die Abgabenerklärungen 2007 und 2008 der U samt Beilagen. Diese sind von der J KG verfasst und wurden von dieser dem Finanzamt vorgelegt.
Wie _F_ für die J Z KG in der E-Mail vom 9. April 2010 mitgeteilt hat, war Frau U vor dem 29. November 2007 steuerlich nicht vertreten.
Für die Richtigkeit dieses Vorbringens spricht, dass Frau U ihre Steuererklärung 2006 selbst elektronisch übermittelt und den Vorhalt vom 15. April 2008 ohne die Hilfe eines rechtsfreundlichen Vertreters beantwortet hat. Auch in der Datenbank der Finanzverwaltung und den Steuerakten findet sich kein Hinweis auf eine steuerliche Vertretung von Frau U vor dem 29. November 2007.
Die einzige Vollmacht die sich findet, ist die oben beschriebene vom 29. November 2007, welche auf L lautet. L ist, wie schon erwähnt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und besitzt, beziehungsweise besaß, nach dem Treuhänderverzeichnis der Kammer der Wirtschaftstreuhänder und deren telefonischer Auskunft am 22. April 2010 nur in O eine Niederlassung.
Das gegenständliche erste Berufungsschreiben vom 28. November 2007 ist jedoch nicht von L, sondern einen Tag bevor dieser bevollmächtigt wurde, von der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) verfasst worden.
Wie oben dargestellt, gibt es sowohl in der Berufung vom 28. November 2007 als auch für den ebenfalls als Berufung bezeichneten Schriftsatz vom 24. Juli 2008 keinen Hinweis darauf, dass diese von oder im Namen des (späteren) steuerlichen Vertreters L verfasst worden sind. Beide Schriftstücke wurden ausschließlich und allein von _F_ für die J Buchhaltungs-KEG erstellt.
Anteilseigner der J Z KG sind _F_ als Geschäftsführer und Komplementär und L als Kommanditist (Haftsumme ATS 10.000,00 - € 726,73). Die J Z KG hat ihre Niederlassung in B. Nach dem Treuhänderverzeichnis und der telefonischen Auskunft vom 22. April 2010 der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (siehe Aktenvermerk vom 22. April 2010) besitzt sie wie ihr Geschäftsführer die Befähigungen eines selbständigen Buchhalters und des Bilanzbuchhalters. Über die Befähigungen ihres Kommanditisten (Wirtschaftsprüfer und Steuerberater) verfügt sie nicht.
Die Befugnisse der selbständigen Buchhalter und der Bilanzbuchhalter sind in Ergänzung zu § 83 BAO, welcher in der für 2007 geltenden Fassung BGBl. Nr. 151/1980 nur die Vertretung durch natürliche Personen behandelte, im BibuG (Bilanzbuchhaltungsgesetz BGBl. Nr. 161/2006) geregelt.
Nach § 3 Abs. 1 und 2 BibuG sind selbständige Buchhalter dazu berechtigt, eine pagatorische und kalkulatorische Buchhaltung zu erstellen, sowie ihre Kunden in diesem Zusammenhang zu beraten, sowie die gewerberechtlich dazu notwendigen Tätigkeiten (§ 32 Gewerbeordnung 1994, BGBl. Nr. 194/1994). Vertretungsrechte wie dem Bilanzbuchhalter sind dem selbständigen Buchhalter nicht eingeräumt.
Der Bilanzbuchhalter ist nach § 2 Abs. 1 und 2 BibuG neben seiner buchhaltenden und beratenden Tätigkeit auch zur Vertretung in Abgaben- und Abgabenstrafverfahren für Bundes-, Landes- und Gemeindeabgaben, ausgenommen die Vertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes, den Unabhängigen Verwaltungssenaten, dem Unabhängigen Finanzsenat und dem Verwaltungsgerichtshof (Z 3 leg. cit.) befugt.
Die Vertretung im Rahmen eines Rechtsmittelverfahrens bei den Finanzämtern (Abgabenbehörden des Bundes) und dem Unabhängigen Finanzsenat ist daher für Bilanzbuchhalter mit Ausnahme in Angelegenheiten der Umsatzsteuervoranmeldungen (Z 5 leg. cit.) jedenfalls ausgeschlossen.
Es ist daher der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) jedenfalls unmöglich ihre Kunden in einem Rechtsmittelverfahren betreffend die Einkommensteuer zu vertreten.
Die J Buchhaltungs-KEG hat jedoch die oben im Detail beschriebene Berufung vom 28. November 2007 gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U eingebracht.
Es ist daher zu untersuchen, welche Rechtsfolge es hat, wenn jemand, der wie die J Buchhaltungs-KEG nicht steuerlicher Vertreter eines Steuerpflichtigen ist (siehe E-Mail vom 9. April 2010) und auch aufgrund eines gesetzlichen Gebotes (§ 3 Abs. 1 Z 3 BibiG) niemals Vertreter dieses Steuerpflichtigen in einem Rechtsmittelverfahren beim Finanzamt oder beim Unabhängigen Finanzsenat sein kann, eine Berufung gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 dieses Steuerpflichtigen einbringt.
Nach § 84 Abs. 1 BAO hat die Abgabenbehörde solche Personen als Bevollmächtigte (mit Bescheid) abzulehnen, welche die Vertretung anderer geschäftsmäßig, wenn auch unentgeltlich betreiben, ohne dazu befugt zu sein. Erst nach der Ablehnung gesetzte Verfahrenshandlungen sind ohne jede abgabenrechtliche Wirkung (§ 84 Abs. 2 BAO).
Die J Buchhaltungs-KEG wurde in diesem Verfahren vom Finanzamt bisher nicht als Parteienvertreter abgelehnt, obwohl sie sie geschäftsmäßig handelt und jedenfalls nicht zur Parteienvertretung vor Abgabenbehörden des Bundes befugt ist (§ 3 BibuG siehe oben mit Ausnahme von Umsatzvoranmeldungen).
Dies führt dazu, dass die Berufung vom 28. November 2007 (ebenso wie jene vom 24. Juli 2008) an sich rechtlich existent geworden ist, jedoch ist nun zu beurteilen, wie sich die Tatsache auswirkt, dass diese Berufung verfasst wurde, ohne dass die J Buchhaltungs-KEG steuerlicher Vertreter von Frau U war oder wurde.
Entsprechend § 85 Abs. 2 BAO berechtigen Mängel von Eingaben (Formgebrechen, inhaltliche Mängel, Fehlen einer Unterschrift) die Abgabenbehörde nicht zur Zurückweisung. Vielmehr ist dem Einschreiter die Behebung dieser Mängel mit dem Hinweis aufzutragen, dass die Eingabe nach fruchtlosem Ablauf einer gleichzeitig zu bestimmenden Frist als zurückgenommen gilt.
Auch dem Unabhängigen Finanzsenat als Abgabenbehörde zweiter Instanz ist es gemäß § 279 Abs. 1 BAO ("Im Berufungsverfahren habe die Abgabenbehörden zweiter Instanz die Obliegenheiten und Befugnisse, die den Abgabenbehörden erster Instanz auferlegt und eingeräumt sind.") möglich einen derartigen Mängelbehebungsauftrag zu erlassen. Werden die Mängel rechtzeitig behoben, gilt die Eingabe als ursprünglich richtig eingebracht.
Dies gilt auch für eine fehlende Vollmacht (wie bei der J Z KG). An sich kann dies nach § 85 Abs. 4 BAO unter sinngemäßer Anwendung des § 85 Abs. 2 BAO geheilt werden.
Dies setzt allerdings voraus, dass es sich beim Mangel der Berufung um einen behebbaren handelt. Ein Mangel, welcher aus rechtlich zwingenden Gründen in beliebiger Frist nicht behoben werden kann, ist einer Mängelbehebung nicht zugänglich (siehe auch Ritz, BAO3, § 85 Tz 15 und die dort zitierten Fundstellen).
Der J Buchhaltungs-KEG kann Frau U nach den §§ 2 und § 3 BibuG (siehe oben) niemals eine rechtsgültige Vollmacht zur Vertretung in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes und dem Unabhängigen Finanzsenat erteilen.
Da sich § 85 Abs. 2 BAO ausdrücklich auf den Einschreiter, als jenem der das fragliche Schriftstück verfasst hat, bezieht und dieser aufgefordert werden soll den Mangel zu beheben, ist es auch nicht möglich, in einem Mängelbehebungsverfahren den Einschreiter auszutauschen und durch jemanden zu ersetzen, dem rechtsgültig eine Vollmacht erteilt werden kann.
Die Tatsache, dass die J Z KG nicht bevollmächtigt war die Berufungen vom 28. November 2007 und 24. Juli 2008 für Frau U einzubringen und auch nicht dazu bevollmächtigt werden kann, ist daher nicht in einem Mängelbehebungsverfahren nach § 85 Abs. 2 BAO korrigierbar.
§ 273 Abs. 1 lit. a BAO sieht vor, dass eine Berufung unter anderem dann zurückzuweisen ist, wenn diese nicht zulässig ist.
Zum Einbringen einer Berufung ist jeder befugt, an den der den Gegenstand der Anfechtung bildende Bescheid ergangen ist (§ 246 Abs. 1 BAO). Der Einkommensteuerbescheid 2006 vom 2. November 2006 von Frau U ist an diese gerichtet und ihr persönlich zugestellt worden. Die J Z KG (damals J Buchhaltungs-KEG) könnte daher zulässigerweise nur im Namen von Frau U eine Berufung gegen diesen Bescheid eingebracht haben. Dies ist der J Z KG aber wie oben gezeigt nach den §§ 2 und 3 BibuG verwehrt und wurde die J Z KG auch von Frau U nicht dazu ermächtigt.
Das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) ist aber mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und eine solche Berufung ist wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Durch die spruchgemäße Zurückweisung der Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist diese weggefallen und entbehrt dadurch die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 einer zugrunde liegenden Berufung.
Nach § 276 Abs. 1 BAO ist kann die Abgabenbehörde erster Instanz dann eine Berufungsvorentscheidung erlassen, wenn eine Berufung weder zurückzuweisen oder gegenstandslos zu erklären ist.
Die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist, wie gezeigt, spruchgemäß zurückzuweisen gewesen und die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 daher ohne Rechtsgrundlage ergangen. Dies macht die Berufungsvorentscheidung zu einem zweiten Sachbescheid hinsichtlich der Einkommensteuer 2006 der U der zwar inhaltlich vollständig auf den ursprünglichen Sachbescheid vom 2. November 2007 verweist, aber doch ohne gültigen Verfahrenstitel des siebten Abschnittes der BAO in die Rechtskraft des ursprünglichen Einkommensteuerbescheides 2006 eingreift.
Hätte daher U (selbst oder durch einen bevollmächtigten Vertreter, der im Rechtsmittelverfahren die Vertretung übernehmen kann) ein Rechtsmittel, nämlich Berufung, gegen diesen neuen Sachbescheid vom 24. Juni 2008 für die Einkommensteuer 2006 erhoben, wäre dieser gemäß § 289 Abs. 1 BAO aufzuheben gewesen (siehe Ritz, aaO., § 289 Tz 34 und das dort zitierte Erkenntnis VwGH 27.2.2003, 99/15/0126). Dies hat Frau U aber nicht getan.
Es ist daher die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juli 2008 als zweiter inhaltlich gleicher Sachbescheid für die Einkommensteuer 2006 rechtskräftig geworden und hat damit nachträglich die Einkommensteuer 2006 vom 2. November 2007 aus dem Rechtsbestand gedrängt.
Allerdings hat auch hier die J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) für U das nun richtigerweise als Berufung bezeichnete Schreiben vom 24. Juli 2008 verfasst, in welchem sie unter anderem die Vorlage an die Abgabenbehörde zweiter Instanz beantragt, ohne steuerlicher Vertreter der U gewesen zu sein und ohne dass die J Buchhaltungs-KEG überhaupt in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes U hätte vertreten können.
Wie schon oben ausgeführt, ist aber das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und auch die Berufung gegen den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten an U gerichteten Einkommensteuerbescheid 2006 vom 24. Juli 2008 wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Linz, am 11. Mai 2010
Findok-Nr: 47143.1, aufgenommen am: 14.07.2010 08:54:54, zuletzt geändert am: 19.07.2010, Dokument-ID: 13896a5b-1e52-4528-8522-681ca3e21ba6, Segment-ID: 52c5cf40-047c-4229-b1c8-202285e5a3ee | Wir haben die besten Spielotheken und Casinos für Sie in Lastrup. Spielothek in Bahlingen am Kaiserstuhl Beste Spielothek in Blandow finden — Mit Bonus!. 1. Mai Beste Spielothek in Miltzow finden - dieser Beste Spielothek in Blandow finden Pandechaion — Beste Spielothek in Elbenau finden e. Beste Spielothek in Emmerborn finden · Beste Spielothek in Ahrn finden · Beste 4. Dez. Beste Spielothek in Blandow finden keine Öffnungszeiten vorhanden?.
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q-de-775 | Welche Befugnisse hat die Parteienvertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes gemäß § 3 BibuG? | Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht - Findok Internet
Berufungsentscheidung - Steuer (Senat) des UFSL vom 11.05.2010, RV/1092-L/08
Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht
RV/0618-L/10
RV/1092-L/08-RS1 Permalink
Schreitet eine KEG, welche die berufsrechtlichen Befugnisse eines Bilanzbuchalters besitzt, für eine dritte Person durch das Verfassen von Berufungen gegen Einkommensteuerbescheide ein, sind diese mangels
Aktivlegitimation insbesonders dann zurückzuweisen, wenn die KEG erklärt, von der dritten Person nicht (sondern erst später ein Steuerberater) bevollmächtigt worden zu sein.
§ 3 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
§ 2 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
Zurückweisung, Vollmacht, Vertretung, berufsrechtlich, zulässig, Mängelbehebungsauftrag, Unzulässigkeit, Berufung
Der Unabhängige Finanzsenat über die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 28. November 2007 betreffend den Bescheid des Finanzamtes K vom 2. November 2007 für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B , V, und die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid des Finanzamtes K vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B, V nach der am 6. Mai 2010 durchgeführten Berufungsverhandlung entschieden:
Die Berufung der J Z KG für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U wird als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Ebenso wird auch die Berufung der J Z KG vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Nachdem Frau U ihren Antrag auf Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2006 am 27. September 2007 elektronisch persönlich eingebracht hatte, ersuchte das Finanzamt mit Vorhalt datiert vom 4. Oktober 2007 von Frau U die beantragten Aufwendungen durch Belege nachzuweisen und eine detaillierte Aufstellung der Aus- und Fortbildungskosten beizubringen.
Dieser Aufforderung folgte Frau U mit E-Mail vom 8. Oktober 2007, welche von ihrer persönlichen E-Mail Adresse gesendet worden war und legte unter anderem folgende Aufstellung vor:
Werbungskosten Jahr 2006:
Wegstrecke von nach
Zweck der Reise oder Tätigkeit
KM-Geld 0,376
Anzahl 12tel
Tagsatz/ Stunde
03.3.2006
04.3.2006
07.3.2006
Touch für Health
04.4.2006
Touch tor Health
PröfungTfH
Peergroup D
Peergroup E
12,11.2006
Summe der KM
Summe des KM-Geldes
Summe der Reisezwölftel Inland
Summe der Reisekosten Inland inkl. 10 %
Summe der Reisediäten Ausland
KM Stand Anfang
KM Stand Ende
Kurskosten Touch für Health:
abzügl. Förderung Bildungskonto Land Q
-905,50
Kurekosten NLP-Practionier WIFI
-1.386,90
Aufwand lt. Aufstellung
Gesamt-Aufwand 2006
Weiters beigelegt war eine Förderungsbestätigung des Landes F vom 23. August 2006 über € 905,60 und vom 21. September 2007 über € 1.386,90, der Kirchenbeitragsbescheid 2006 samt Auftragsbestätigung, eine Bestätigung über Prämienleistungen zu einer Gruppenkrankenversicherung in Höhe von € 1.263,15, ein Werbungskostennachweis des Arbeitgebers von Frau U aus Reisekosten in Höhe von € 5,30, die Leistung einer Betriebsratsumlage an den Arbeitgeber von Frau U in Höhe von € 31,50, sowie eine Bestätigung des Arbeitgebers, dass € 35,39 für Frau U lohnversteuert worden seien, weil der vom Dienstgeber bezahlte Betrag für eine Kollektivunfallversicherung den Freibetrag nach § 3 Z 15 EStG 1988 (Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988) in gleicher Höhe überschritten habe.
Der Einkommensteuerbescheid für Frau U für das 2006, datiert vom 2. November 2007, wich insofern von ihrer Abgabenerklärung ab, als die € 2.989,68 an beantragten Werbungskosten für Aus- beziehungsweise Fortbildung unberücksichtig blieben. Dies wurde damit begründet, dass Werbungskosten, die vom Arbeitgeber nicht automatisch berücksichtigt hätten werden konnten, € 5,30 ausgemacht hätten. Da dieser Betrag den Pauschbetrag für Werbungskosten von € 132,00 nicht überstiegen habe, seien € 132,00 berücksichtigt worden. Beiträge an gesetzlich anerkannte Kirchen und Religionsgemeinschaften könnten höchstens im Ausmaß von € 100,00 als Sonderausgabe berücksichtigt werden (§ 18 Abs. 1 Z 5 EStG 1988). Die Aufwendungen für die NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und Touch for Health Seminare seien nicht abzugsfähig, sondern dem Bereich der privaten Lebensführung zuzuordnen. Derartige Seminare würden vorwiegend der Persönlichkeitsentwicklung dienen. Das dort vermittelte Wissen sei von allgemeiner Natur und ebenso gut im privaten Lebensbereich wie auch im Berufsleben anwendbar.
Gegen diesen Bescheid richtet sich die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG aufgrund der Änderung der Rechtsform durch das Unternehmergesetzbuch [eingetragen im Firmenbuch am 1. Januar 2007] und einer Firmenänderung [eingetragen im Firmenbuch am 11. Januar 2008] datiert vom 28. November 2007, eingelangt am 29. November 2007, in welcher ausgeführt wurde, dass Frau U im Jahre 2006 eine Ausbildung begonnen habe, welche ihr eine gewerbliche Tätigkeit als akademischer Psychosozialer Gesundheitstrainer ermöglichen werde. Das Seminar Touch for Health - Kinesiologie (diagnostisches und therapeutisches Verfahren) sei ein zusätzlicher Baustein dazu, der auf Grund der Vollbeschäftigung bei der G vorgezogen worden sei. Im Jahr 2007 habe Frau U in einem zweiten Schritt die Vollbeschäftigung bei der G vermindert, sodass der Studienlehrgang (550 Einheiten Theorie und 250 Einheiten Praxis) zum akademischen Gesundheitstrainer begonnen habe werden können. Die Ausbildung werde noch etwa drei Jahre in Anspruch nehmen und mindestens bis 2010 dauern. Die Ausbildung im Neurolinguistischem Programmieren benötige Frau U als Mitarbeiterin der G in der Abteilung Marketing und Eventmanagement ebenso wie auch später in Ihrer selbständigen Tätigkeit. Aus diesem Grund habe Frau U die Kosten dieser Ausbildung in der beigelegten korrigierten Einkommensteuererklärung zu gleichen Teilen aufgeteilt. Die Arbeitnehmerveranlagung sei das falsche Instrument für die Steuerberechnung, da es sich bei den Aufwendungen für die Ausbildung zur Gesundheitstrainerin um Vorlaufkosten für die gewerbliche Tätigkeit handle. Gleichzeitig habe Frau U Sonderausgaben in Höhe von € 1.800,00 für die Rückzahlung des Kredites zur Wohnraumschaffung nachgetragen, da diese beim Erstantrag irrtümlich unberücksichtigt geblieben seien. Dementsprechend beantragte die J Buchhaltungs-KEG einen der berichtigten Erklärung entsprechenden Einkommensteuerbescheid für Frau U.
Korrigierte Werbungskosten Jahr 2006:
KM-Geld 0,380
Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
50% Werbungskosten 2006
50% Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
Summe der enthaltenen Vorsteuer
Summe der Reisediäten Inland netto 10%
Betriebskosten Gewerbebetrieb 2006
Reisekosten /Diäten 2006
50% NLP Practitioner, Kurskosten
50% Reisekosten /Diäten 2006
Aufwand Werbungskosten 2006
Reisekosten / Diäten 2006
1.230,49
Die der Berufungsschrift beigelegte Einkommensteuererklärung für das Jahr 2006 weist daher einen Verlust bei den Einkünften aus Gewerbebetrieb von € -1.556,89 aus, welcher sich aus € 962,95 Reisekosten und Fahrtspesen inklusive Kilometergeld und Diäten und zu € 593,94 aus übrigen Betriebsausgaben zusammensetzt. Bei den Werbungskosten zu den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit machte die J Buchhaltungs-KEG für Frau U € 31,50 an Gewerkschafts- und Beiträgen zu Berufungsverbänden und Interessensvertretungen, € 499,24 an Reisekosten und € 736,55 an Fortbildungs- beziehungsweise Ausbildungs- oder Umschulungskosten geltend. Bei den Sonderausgaben ist die mit der Berufungsschrift vorgelegte Einkommensteuerklärung 2006 gegenüber dem ursprünglichen Antrag von Frau U auf Arbeitnehmerveranlagung um Beiträge sowie Rückzahlungen von Darlehen und Zinsen, die zur Schaffung und Errichtung oder Sanierung von Wohnraum geleistet wurden, in Höhe von € 1.800,00 ergänzt.
Diese Berufung war auf dem Geschäftspapier der "J Buchhaltungs-KEG" (nunmehr J Z KG) verfasst. Diese trägt im Kopf den Namen J Buchhaltungs-KEG, die Adresse, Umsatzsteueridentifikationsnummer und den Hinweis "Buchhaltungsgesellschaft". Die Fußzeile nennt die DVR - Nummer, den Gerichtsstand K, zwei Bankverbindungen, die E-Mailadresse F_, und die Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG.
Unterschrieben ist die Berufung von _F_ dem Geschäftsführer der J Buchhaltungs-KEG. Über der Unterschrift wurde der Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG angebracht, welcher neben dem Namen ebenfalls die Adresse und Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG nennt.
Ebenfalls am 29. November 2007 erteilte Frau U Herrn L, beeideter Buchprüfer und Steuerberater, M, N, O die Vollmacht sie in allen steuerlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten gegenüber den zuständigen Behörden und Personen rechtsgültig zu vertreten. Gleichzeitig erteilte Frau U Herrn L auch die Ermächtigung zum Empfang von Schriftstücken der Abgabenbehörde, welche nunmehr ausschließlich an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG, zuzustellen seien.
Im an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichteten Vorhalt datiert vom 15. April 2008 ersuchte das Finanzamt darum "sämtliche Teilnahmebestätigungen" nochmals vorzulegen und bekannt zu geben, ob die von Frau U in Aussicht genommene selbständige Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer statt oder neben Ihrer derzeitigen Tätigkeit als Angestellte ausgeübt werden solle.
Am 30. Mai 2008 wurde eine Kopie der oben beschriebenen Berufung vom 28. November 2007 und Teilnahmebestätigungen zu den oben in den Tabellen genannten Kursen sowie ein Zeugnis des Wirtschaftsförderungsinstitutes der Wirtschaftskammer F und des Dachverbandes für Neuro-Linguistisches Programmieren vom 8. Juli 2007 übermittelt, welches bestätigt, dass Frau U die Ausbildung zum NLP-Practitioner in der Zeit vom 21. September 2006 bis 8. Juli 2007 erfolgreich absolviert habe, nochmals die Mitteilungen des Landes F Kurskosten in Höhe von € 1.132,00 und 1.386,90 fördern zu wollen, ein Zertifikat der Österreichischen Akademie für Kinesiologie und Gesundheit vom 22. April 2006, welches Frau U bestätigt den Kurs Touch for Health Test erfolgreich abgelegt zu haben, sowie Rechnungen über die Kurskosten zu den berufungsgegenständlichen Seminaren vorgelegt.
Weiter beigelegt war die Kopie einer an H, den Ehegatten von Frau U gerichteten Bestätigung der Bank I. In dieser wird dem Ehegatten von Frau U mitgeteilt, dass bei einem mit Zahl genannten Kredit im Jahr 2006 an Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 angefallen seien und kein Kapital getilgt worden sei. Händisch und ohne erkennbaren Autor ist darauf noch ein Pluszeichen mit dem Namen U und der Betrag "1.800,00" angemerkt.
Die Frage des Finanzamtes im Vorhalt vom 15. April 2008, ob Frau U die Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer haupt- oder nebenberuflich ausüben wolle, blieb unbeantwortet.
Mit dem als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid datiert vom 24. Juni 2008, welcher an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichtet war und am 30. Juni 2008 zugestellt wurde, wies das Finanzamt das Berufungsbegehren ab und begründete dies damit, dass gemäß § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988 Werbungskosten auch Aufwendungen für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der vom Steuerpflichtigen ausgeübten oder einer damit verwandten beruflichen Tätigkeit und Aufwendungen für umfassende Umschulungsmaßnahmen, welche auf eine tatsächliche Ausübung eines an deren Berufes abzielen würden, seien. Die Ausbildung zum psychosozialen Gesundheitstrainer vermittle Kenntnisse und Fähigkeiten, welche sowohl für eine Vielzahl von Berufsbildern förderlich seien, als auch den privaten Bereich berühren würden. Aus Ihrem derzeitigen Berufsbild von Frau U, der bürokaufmännische Tätigkeit im Marketing- und Eventmanagementbereich, lasse sich ein Zusammenhang mit der Aus- und Fortbildungsmaßnahme nicht ableiten. Weiters würde eine steuerlich absetzbare umfassende Umschulungsmaßnahmen nur dann vorliegen, wenn damit ein Berufswechsel angestrebt werde. Die Ausbildung für einen Zweitberuf (Nebenbeschäftigung) bewirke keine absetzbaren Aufwendungen im Sinne des § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988. Da ein Nachweis für einen angestrebten Berufswechsel von der bisherigen Haupttätigkeit zu einer anderen Haupttätigkeit nicht erbracht worden sei, sei die Berufung abzuweisen gewesen.
Am 22. Juli 2008 verfasste wieder _F_ im Namen der J Buchhaltungs-KEG für Frau U einen als "Berufung" bezeichneten Schriftsatz. Dieser langte bei der Abgabenbehörde erster Instanz am 24. Juli 2008 ein. Darin wurde vorgebracht, dass die Argumentation der Abgabenbehörde erster Instanz in der angefochtenen Berufungsvorentscheidung die Fachausbildung von Frau U in die Ecke eines Hobbykurses rücke. Es handle sich aber um einen Lehrgang universitären Charakters, bei dem den Absolventen der Berufstitel "Akademischer psychosozialer Gesundheitstrainer" verliehen werde. Das entsprechende Bundesgesetzblatt des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst sei der Berufung beigelegt. Es sei bereits in der Berufung vom 28. November 2007 auf die nicht unbeträchtliche Stundenanzahl sowie die erforderliche Praxisausbildung hingewiesen worden. Gleichzeitig sei bekannt gegeben worden, dass Frau U ihre bisherige Tätigkeit zu Gunsten der neuen Berufswahl und Ausbildung im Jahr 2007 bereits stundenmäßig reduziert habe, da die Ausbildung kein Hobbykurs und auf Grund Ihres Umfangs nebenbei nicht ernsthaft zu bewältigen sei. Das es aufgrund der Verantwortung für eine Familie und den heutigen Fixkosten in der Praxis nicht machbar sei, einen bisher ausgeübten Beruf sofort zur Gänze zu beenden und während der Ausbildung und Umschulung auf jedwedes Einkommen zu verzichten, sei für jedermann klar erkennbar. Dies sei auch nicht der Sinn und Zweck der seinerzeitigen Gesetzesänderung. Es sei doch darum gegangen, die Flexibilität der Arbeitnehmer als Förderung der Wirtschaft zu erhöhen und genau diese Berufswechsel erst möglich zu machen. Die Absetzbarkeit der damit verbundenen Aufwendungen habe dabei eine nicht unerhebliche Rolle gespielt und sei vom Gesetzgeber bewusst als Anreiz zur beruflichen Veränderung gewollt gewesen. Wie aus der Praxis der J Buchhaltungs-KEG erkannt werden könne, liege die Entscheidung, ob solche Aufwendungen absetzbar seien oder nicht beim Sachbearbeiter des Finanzamtes, beziehungsweise werde dieses Thema sehr allgemein und oberflächlich gesehen, selbst von den jeweils örtlich zuständigen Finanzämtern unterschiedlich gehandhabt und wenn irgend möglich eher abgelehnt. In Hinblick auf eine einheitliche gerechte und persönliche Besteuerung sei auf die persönliche Situation des Steuerpflichtigen und dem erkennbaren Wunsch nach ernsthafter Veränderung abzustellen. Auch in anderen Berufen sei es so, dass man beruflich erworbene Kenntnisse im Privatbereich verwenden könne. So sei es zum Beispiel einem Steuerexperten auch möglich, seine private Steuererklärung professionell abzugeben. Deshalb werde jedoch die berufliche Tätigkeit keinesfalls automatisch zum Hobbybetrieb und steuerlich irrelevant. In zwei weiteren Punkten sei die Berufung überhaupt ignoriert und offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen oder übersehen worden. Es seien Werbungskosten nicht anerkannt worden, welche zu 50 % der bisherigen unselbständigen Tätigkeit zugeordnet worden seien, da diese auch dort angefallen seien und bereits verwendet würden. Weiter seien im Zuge der Berufung nachgetragene Sonderausgaben nicht registriert worden. Diese allein hätten schon zu einer zumindest teilweisen Stattgabe der Berufung führen müssen. Es werde beantragt der Berufung im Sinne der Berufungsschrift vom 28. Januar 2007 stattzugeben und dem Erlassen einer stattgebenden zweiten Berufungsvorentscheidung durch die Abgabenbehörde erster Instanz zugestimmt. Sollte dies nicht möglich sein, "teilen wir mit, dass wir in Ausnützung der zweiten Instanz einer Vorlage an den UFS mit gleichzeitigem Antrag der Inanspruchnahme des erweiterten Kreises (Zuziehung von Laienrichtern) zustimmen".
Auch dieses Schriftstück war auf dem oben beschrieben Firmenpapier der J Buchhaltungs-KEG geschrieben und mit Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG über der Unterschrift von _F_ versehen.
Im Schreiben vom 28. März 2010 wurde Frau U von der Abgabenbehörde zweiter Instanz vorgehalten, dass nach den Einträgen in der Datenbank der Finanzverwaltung 2007 bis 2009 keine Einkommensteuererklärungen, wie bei den bekannt gegebenen Einkünften aus Gewerbebetrieb notwendig, abgegeben worden seien. Dass Frau U ihre beabsichtigte gewerbliche Tätigkeit aufgegeben habe, hätte sie aber im Berufungsverfahren nicht mitgeteilt. Frau U wurde aufgefordert, allenfalls die Gewinnermittlungen für die Einkünfte aus Gewerbebetrieb und jedenfalls die Einnahmen- und Ausgabenrechnungen für Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit für die Jahre 2007 bis 2010 und Bestätigungen über die seit Ende 2006 besuchten Veranstaltungen für die Ausbildung zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer vorzulegen, sowie ihren Ausbildungsweg darzustellen und bekannt zu geben, wann Sie diese Ausbildung (Umschulung) voraussichtlich abgeschlossen haben werde. Weiter wurde Frau U danach gefragt, ob sie die Absicht habe, den Beruf des akademischen Psychosozialen nichtselbständig oder unabhängig gewerblich auszuüben und auf welche Weise sie die bisher erworbenen Kenntnisse bei Ihrer nichtselbständigen Tätigkeit als kaufmännische Angestellte der P Q. AG anwenden habe können, beziehungsweise wie dies dort Ihr berufliches Fortkommen fördere und in unmittelbarem Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit stehe, sowie auf welche Weise das Seminar Touch for Health in Ihrem Ausbildungsplan zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer integriert sei, obwohl der übliche Ausbildungsweg einen solchen Kurs nicht vorsehe oder welchem anderem Zweck er andernfalls diene. Gleiches gelte für den Erwerb des NLP-Practioners. Auch dieser sei im normalen Curriculum für Ihren Ausbildungsgang nicht vorgesehen. Um wie viel (in Wochenstunden) habe Frau U ihre nichtselbständige Berufstätigkeit ab welchem Zeitpunkt eingeschränkt und habe dies (auch) der Betreuung Ihrer damals 14 Jahre alten Tochter gedient, wurde Frau U ebenfalls gefragt. Weiters wurde Frau U darauf hingewiesen, dass sie nunmehr auch Sonderausgaben für die Rückzahlung eines Kredites zur Wohnraumschaffung in Höhe von € 1.800,00 begehre. Die dafür vorgelegte Bestätigung der Bank I sei an Ihren Ehemann gerichtet und werde dort eine Summe von Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 genannt. Davon seien, soweit ersichtlich, bei ihrem Ehemann bereits antragsgemäß € 2.920,00 als Sonderausgaben mit dem Einkommensteuerbescheid 2006 vom 10. August 2007 anerkannt worden: Es stelle sich daher die Frage, wie der nun von Frau U erklärte Betrag von € 1.800,00 zustande komme und aus welchem Grund diese Sonderausgaben Frau U zuzurechnen seien.
Nach einem erfolglos versuchten Telefongespräch vom 4. April 2010 (zum Inhalt siehe den Aktenvermerk vom gleichen Datum), übermittelte _F_ im Namen der J Z KG am 9. April 2010 folgendes E-Mail:
"Unsere Recherchen im Finanzamt K haben ergeben:
Sie haben seit Übermittlung der Daten an Sie - durch das Finanzamt K - keinerlei Rücksprache mit dem Stammfinanzamt gehalten.
So ist es auch erklärlich, daß Sie von den von unserer Klientin ordnungsgemäß und nachweislich abgegebenen Einkommenssteuererklärung 2007 und dem Begleitschreiben und den übermittlelten Belegen dazu, sowie von der Übermittlung der Steuererklärung 2008 nichts wissen.
Wir haben Ihnen Ihre Arbeit insoweit jetzt abgenommen, daß wir Ihre Kollegen in K nunmehr nochmals gebeten haben, Ihnen die übermittelten Unterlagen umgehend zukommen zu lassen. Dies zu klären dauerte genau 15 Minuten.
Da 2008 am 21.9.2009 elektronisch abgegeben wurde, können wir Ihnen die dazugehörigen Detailunterlagen auf Wunsch gerne ebenfalls zukommen lassen. Die Steuererklärung des Jahres 2007 wurde bereits am 13. Oktober 2008 in Papierform - samt Unterlagen und Begleitschreiben abgegeben. In diesem wurde das Finanzamt K bereits erstmalig ersucht, die Unterlagen umgehend an Sie weiterzuleiten.
Die Klientin ist seit 29. November 2007 steuerlich vertreten. Die vorgelegte Vollmacht müsste Ihnen vorliegen.
Es kommt daher die Quotenregelung zum Tragen. Es liegen daher auch keine wie immer gearteten Fristversäumnisse unserer Klientin vor.
Die Steuererklärung 2009 ist daher weder außerhalb einer Frist, noch vergessen worden.
Eine Einnahmen Ausgabenrechnung für 2010 wäre, wenn überhaupt nur für 2 Monate möglich.
Die Anschuldigungen und völlig haltlosen Vorwürfe und Unterstellungen an unsere Klientin sind damit beweisbar vom Tisch.
Viele Ihrer Fragen müssten sich mit den an Sie gesandten Unterlagen von selbst erledigen. Allfällige Restfragen werden wir selbstverständlich gerne beantworten. Wir ersuchen diesbezüglich um Abstimmung - wenn geht per Mail.
Mit der Bitte um Kenntnisnahme zeichnet
Am 20. April übermittelte die J KG die Abgabenerklärungen 2007 und 2008 der U samt Beilagen. Diese sind von der J KG verfasst und wurden von dieser dem Finanzamt vorgelegt.
Wie _F_ für die J Z KG in der E-Mail vom 9. April 2010 mitgeteilt hat, war Frau U vor dem 29. November 2007 steuerlich nicht vertreten.
Für die Richtigkeit dieses Vorbringens spricht, dass Frau U ihre Steuererklärung 2006 selbst elektronisch übermittelt und den Vorhalt vom 15. April 2008 ohne die Hilfe eines rechtsfreundlichen Vertreters beantwortet hat. Auch in der Datenbank der Finanzverwaltung und den Steuerakten findet sich kein Hinweis auf eine steuerliche Vertretung von Frau U vor dem 29. November 2007.
Die einzige Vollmacht die sich findet, ist die oben beschriebene vom 29. November 2007, welche auf L lautet. L ist, wie schon erwähnt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und besitzt, beziehungsweise besaß, nach dem Treuhänderverzeichnis der Kammer der Wirtschaftstreuhänder und deren telefonischer Auskunft am 22. April 2010 nur in O eine Niederlassung.
Das gegenständliche erste Berufungsschreiben vom 28. November 2007 ist jedoch nicht von L, sondern einen Tag bevor dieser bevollmächtigt wurde, von der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) verfasst worden.
Wie oben dargestellt, gibt es sowohl in der Berufung vom 28. November 2007 als auch für den ebenfalls als Berufung bezeichneten Schriftsatz vom 24. Juli 2008 keinen Hinweis darauf, dass diese von oder im Namen des (späteren) steuerlichen Vertreters L verfasst worden sind. Beide Schriftstücke wurden ausschließlich und allein von _F_ für die J Buchhaltungs-KEG erstellt.
Anteilseigner der J Z KG sind _F_ als Geschäftsführer und Komplementär und L als Kommanditist (Haftsumme ATS 10.000,00 - € 726,73). Die J Z KG hat ihre Niederlassung in B. Nach dem Treuhänderverzeichnis und der telefonischen Auskunft vom 22. April 2010 der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (siehe Aktenvermerk vom 22. April 2010) besitzt sie wie ihr Geschäftsführer die Befähigungen eines selbständigen Buchhalters und des Bilanzbuchhalters. Über die Befähigungen ihres Kommanditisten (Wirtschaftsprüfer und Steuerberater) verfügt sie nicht.
Die Befugnisse der selbständigen Buchhalter und der Bilanzbuchhalter sind in Ergänzung zu § 83 BAO, welcher in der für 2007 geltenden Fassung BGBl. Nr. 151/1980 nur die Vertretung durch natürliche Personen behandelte, im BibuG (Bilanzbuchhaltungsgesetz BGBl. Nr. 161/2006) geregelt.
Nach § 3 Abs. 1 und 2 BibuG sind selbständige Buchhalter dazu berechtigt, eine pagatorische und kalkulatorische Buchhaltung zu erstellen, sowie ihre Kunden in diesem Zusammenhang zu beraten, sowie die gewerberechtlich dazu notwendigen Tätigkeiten (§ 32 Gewerbeordnung 1994, BGBl. Nr. 194/1994). Vertretungsrechte wie dem Bilanzbuchhalter sind dem selbständigen Buchhalter nicht eingeräumt.
Der Bilanzbuchhalter ist nach § 2 Abs. 1 und 2 BibuG neben seiner buchhaltenden und beratenden Tätigkeit auch zur Vertretung in Abgaben- und Abgabenstrafverfahren für Bundes-, Landes- und Gemeindeabgaben, ausgenommen die Vertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes, den Unabhängigen Verwaltungssenaten, dem Unabhängigen Finanzsenat und dem Verwaltungsgerichtshof (Z 3 leg. cit.) befugt.
Die Vertretung im Rahmen eines Rechtsmittelverfahrens bei den Finanzämtern (Abgabenbehörden des Bundes) und dem Unabhängigen Finanzsenat ist daher für Bilanzbuchhalter mit Ausnahme in Angelegenheiten der Umsatzsteuervoranmeldungen (Z 5 leg. cit.) jedenfalls ausgeschlossen.
Es ist daher der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) jedenfalls unmöglich ihre Kunden in einem Rechtsmittelverfahren betreffend die Einkommensteuer zu vertreten.
Die J Buchhaltungs-KEG hat jedoch die oben im Detail beschriebene Berufung vom 28. November 2007 gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U eingebracht.
Es ist daher zu untersuchen, welche Rechtsfolge es hat, wenn jemand, der wie die J Buchhaltungs-KEG nicht steuerlicher Vertreter eines Steuerpflichtigen ist (siehe E-Mail vom 9. April 2010) und auch aufgrund eines gesetzlichen Gebotes (§ 3 Abs. 1 Z 3 BibiG) niemals Vertreter dieses Steuerpflichtigen in einem Rechtsmittelverfahren beim Finanzamt oder beim Unabhängigen Finanzsenat sein kann, eine Berufung gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 dieses Steuerpflichtigen einbringt.
Nach § 84 Abs. 1 BAO hat die Abgabenbehörde solche Personen als Bevollmächtigte (mit Bescheid) abzulehnen, welche die Vertretung anderer geschäftsmäßig, wenn auch unentgeltlich betreiben, ohne dazu befugt zu sein. Erst nach der Ablehnung gesetzte Verfahrenshandlungen sind ohne jede abgabenrechtliche Wirkung (§ 84 Abs. 2 BAO).
Die J Buchhaltungs-KEG wurde in diesem Verfahren vom Finanzamt bisher nicht als Parteienvertreter abgelehnt, obwohl sie sie geschäftsmäßig handelt und jedenfalls nicht zur Parteienvertretung vor Abgabenbehörden des Bundes befugt ist (§ 3 BibuG siehe oben mit Ausnahme von Umsatzvoranmeldungen).
Dies führt dazu, dass die Berufung vom 28. November 2007 (ebenso wie jene vom 24. Juli 2008) an sich rechtlich existent geworden ist, jedoch ist nun zu beurteilen, wie sich die Tatsache auswirkt, dass diese Berufung verfasst wurde, ohne dass die J Buchhaltungs-KEG steuerlicher Vertreter von Frau U war oder wurde.
Entsprechend § 85 Abs. 2 BAO berechtigen Mängel von Eingaben (Formgebrechen, inhaltliche Mängel, Fehlen einer Unterschrift) die Abgabenbehörde nicht zur Zurückweisung. Vielmehr ist dem Einschreiter die Behebung dieser Mängel mit dem Hinweis aufzutragen, dass die Eingabe nach fruchtlosem Ablauf einer gleichzeitig zu bestimmenden Frist als zurückgenommen gilt.
Auch dem Unabhängigen Finanzsenat als Abgabenbehörde zweiter Instanz ist es gemäß § 279 Abs. 1 BAO ("Im Berufungsverfahren habe die Abgabenbehörden zweiter Instanz die Obliegenheiten und Befugnisse, die den Abgabenbehörden erster Instanz auferlegt und eingeräumt sind.") möglich einen derartigen Mängelbehebungsauftrag zu erlassen. Werden die Mängel rechtzeitig behoben, gilt die Eingabe als ursprünglich richtig eingebracht.
Dies gilt auch für eine fehlende Vollmacht (wie bei der J Z KG). An sich kann dies nach § 85 Abs. 4 BAO unter sinngemäßer Anwendung des § 85 Abs. 2 BAO geheilt werden.
Dies setzt allerdings voraus, dass es sich beim Mangel der Berufung um einen behebbaren handelt. Ein Mangel, welcher aus rechtlich zwingenden Gründen in beliebiger Frist nicht behoben werden kann, ist einer Mängelbehebung nicht zugänglich (siehe auch Ritz, BAO3, § 85 Tz 15 und die dort zitierten Fundstellen).
Der J Buchhaltungs-KEG kann Frau U nach den §§ 2 und § 3 BibuG (siehe oben) niemals eine rechtsgültige Vollmacht zur Vertretung in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes und dem Unabhängigen Finanzsenat erteilen.
Da sich § 85 Abs. 2 BAO ausdrücklich auf den Einschreiter, als jenem der das fragliche Schriftstück verfasst hat, bezieht und dieser aufgefordert werden soll den Mangel zu beheben, ist es auch nicht möglich, in einem Mängelbehebungsverfahren den Einschreiter auszutauschen und durch jemanden zu ersetzen, dem rechtsgültig eine Vollmacht erteilt werden kann.
Die Tatsache, dass die J Z KG nicht bevollmächtigt war die Berufungen vom 28. November 2007 und 24. Juli 2008 für Frau U einzubringen und auch nicht dazu bevollmächtigt werden kann, ist daher nicht in einem Mängelbehebungsverfahren nach § 85 Abs. 2 BAO korrigierbar.
§ 273 Abs. 1 lit. a BAO sieht vor, dass eine Berufung unter anderem dann zurückzuweisen ist, wenn diese nicht zulässig ist.
Zum Einbringen einer Berufung ist jeder befugt, an den der den Gegenstand der Anfechtung bildende Bescheid ergangen ist (§ 246 Abs. 1 BAO). Der Einkommensteuerbescheid 2006 vom 2. November 2006 von Frau U ist an diese gerichtet und ihr persönlich zugestellt worden. Die J Z KG (damals J Buchhaltungs-KEG) könnte daher zulässigerweise nur im Namen von Frau U eine Berufung gegen diesen Bescheid eingebracht haben. Dies ist der J Z KG aber wie oben gezeigt nach den §§ 2 und 3 BibuG verwehrt und wurde die J Z KG auch von Frau U nicht dazu ermächtigt.
Das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) ist aber mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und eine solche Berufung ist wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Durch die spruchgemäße Zurückweisung der Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist diese weggefallen und entbehrt dadurch die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 einer zugrunde liegenden Berufung.
Nach § 276 Abs. 1 BAO ist kann die Abgabenbehörde erster Instanz dann eine Berufungsvorentscheidung erlassen, wenn eine Berufung weder zurückzuweisen oder gegenstandslos zu erklären ist.
Die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist, wie gezeigt, spruchgemäß zurückzuweisen gewesen und die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 daher ohne Rechtsgrundlage ergangen. Dies macht die Berufungsvorentscheidung zu einem zweiten Sachbescheid hinsichtlich der Einkommensteuer 2006 der U der zwar inhaltlich vollständig auf den ursprünglichen Sachbescheid vom 2. November 2007 verweist, aber doch ohne gültigen Verfahrenstitel des siebten Abschnittes der BAO in die Rechtskraft des ursprünglichen Einkommensteuerbescheides 2006 eingreift.
Hätte daher U (selbst oder durch einen bevollmächtigten Vertreter, der im Rechtsmittelverfahren die Vertretung übernehmen kann) ein Rechtsmittel, nämlich Berufung, gegen diesen neuen Sachbescheid vom 24. Juni 2008 für die Einkommensteuer 2006 erhoben, wäre dieser gemäß § 289 Abs. 1 BAO aufzuheben gewesen (siehe Ritz, aaO., § 289 Tz 34 und das dort zitierte Erkenntnis VwGH 27.2.2003, 99/15/0126). Dies hat Frau U aber nicht getan.
Es ist daher die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juli 2008 als zweiter inhaltlich gleicher Sachbescheid für die Einkommensteuer 2006 rechtskräftig geworden und hat damit nachträglich die Einkommensteuer 2006 vom 2. November 2007 aus dem Rechtsbestand gedrängt.
Allerdings hat auch hier die J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) für U das nun richtigerweise als Berufung bezeichnete Schreiben vom 24. Juli 2008 verfasst, in welchem sie unter anderem die Vorlage an die Abgabenbehörde zweiter Instanz beantragt, ohne steuerlicher Vertreter der U gewesen zu sein und ohne dass die J Buchhaltungs-KEG überhaupt in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes U hätte vertreten können.
Wie schon oben ausgeführt, ist aber das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und auch die Berufung gegen den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten an U gerichteten Einkommensteuerbescheid 2006 vom 24. Juli 2008 wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Linz, am 11. Mai 2010
Findok-Nr: 47143.1, aufgenommen am: 14.07.2010 08:54:54, zuletzt geändert am: 19.07.2010, Dokument-ID: 13896a5b-1e52-4528-8522-681ca3e21ba6, Segment-ID: 52c5cf40-047c-4229-b1c8-202285e5a3ee | 18K WeiãÿerGoldetes AFFY Halskette mit Anhänger 18 Karat Gold über Sterlingsilber (1,5 Karat) (18 verGoldet) Silber Karat nvjnsm3592-Ringe - www.blurbeat.de
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Immer mehr junge Menschen werden in der Veranstaltungsbranche ausgebildet und jährlich am Ende ihrer Ausbildung in die Selbständigkeit entlassen. Im Jahr 2013 beschäftigte – laut 2 12.216.212.6cm babysbreath17 Tragbare Mini-Retro 4,3-Zoll-64-Bit-Spielekonsole 3000 Classic Video Game Retro Arcade-Konsole 2 12.2 16.2 12.6cm – der Kultur- und Kreativsektor mehr Menschen zwischen 19 und 25 Jahren als jeder andere20 FUTS ET 36 SACS by Faller20 Questions Deluxe Handheld Game by Radica Games 2 150199cm EEvER Schlafmatte Bequeme Matratze Heimtextilien Ice Silk Pad 1.8m Bett DREI Sätze von Sommer Faltkissen (Farbe 2, Größe 180 199cm) (Farbe 2, Größe 150 199cm)2 Aufblasbares sich hin- und herbewegendes Bett der doppelten sich hin- und herbewegenden Reihe Aufblasbare Spielzeuge, schwimmendes Stiefelwasserbettstrandmattenluftkissen -216 × 178CMWirtschaftszweig. Die ISDV bietet diesen Berufseinsteigern Hilfestellungen, die oft nicht Teil ihrer Ausbildung sind. Es reicht nicht mehr aus, nur das Handwerk zu beherrschen. Auch die Grundlagen des selbständigen und betriebswirtschaftlichen Handelns müssen erlernt und verstanden werden. Hier bietet der Verein ein breites Veranstaltungs- und Seminarportfolio für seine Mitglieder.
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q-de-775 | Welche Befugnisse hat die Parteienvertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes gemäß § 3 BibuG? | Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht - Findok Internet
Berufungsentscheidung - Steuer (Senat) des UFSL vom 11.05.2010, RV/1092-L/08
Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht
RV/0618-L/10
RV/1092-L/08-RS1 Permalink
Schreitet eine KEG, welche die berufsrechtlichen Befugnisse eines Bilanzbuchalters besitzt, für eine dritte Person durch das Verfassen von Berufungen gegen Einkommensteuerbescheide ein, sind diese mangels
Aktivlegitimation insbesonders dann zurückzuweisen, wenn die KEG erklärt, von der dritten Person nicht (sondern erst später ein Steuerberater) bevollmächtigt worden zu sein.
§ 3 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
§ 2 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
Zurückweisung, Vollmacht, Vertretung, berufsrechtlich, zulässig, Mängelbehebungsauftrag, Unzulässigkeit, Berufung
Der Unabhängige Finanzsenat über die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 28. November 2007 betreffend den Bescheid des Finanzamtes K vom 2. November 2007 für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B , V, und die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid des Finanzamtes K vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B, V nach der am 6. Mai 2010 durchgeführten Berufungsverhandlung entschieden:
Die Berufung der J Z KG für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U wird als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Ebenso wird auch die Berufung der J Z KG vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Nachdem Frau U ihren Antrag auf Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2006 am 27. September 2007 elektronisch persönlich eingebracht hatte, ersuchte das Finanzamt mit Vorhalt datiert vom 4. Oktober 2007 von Frau U die beantragten Aufwendungen durch Belege nachzuweisen und eine detaillierte Aufstellung der Aus- und Fortbildungskosten beizubringen.
Dieser Aufforderung folgte Frau U mit E-Mail vom 8. Oktober 2007, welche von ihrer persönlichen E-Mail Adresse gesendet worden war und legte unter anderem folgende Aufstellung vor:
Werbungskosten Jahr 2006:
Wegstrecke von nach
Zweck der Reise oder Tätigkeit
KM-Geld 0,376
Anzahl 12tel
Tagsatz/ Stunde
03.3.2006
04.3.2006
07.3.2006
Touch für Health
04.4.2006
Touch tor Health
PröfungTfH
Peergroup D
Peergroup E
12,11.2006
Summe der KM
Summe des KM-Geldes
Summe der Reisezwölftel Inland
Summe der Reisekosten Inland inkl. 10 %
Summe der Reisediäten Ausland
KM Stand Anfang
KM Stand Ende
Kurskosten Touch für Health:
abzügl. Förderung Bildungskonto Land Q
-905,50
Kurekosten NLP-Practionier WIFI
-1.386,90
Aufwand lt. Aufstellung
Gesamt-Aufwand 2006
Weiters beigelegt war eine Förderungsbestätigung des Landes F vom 23. August 2006 über € 905,60 und vom 21. September 2007 über € 1.386,90, der Kirchenbeitragsbescheid 2006 samt Auftragsbestätigung, eine Bestätigung über Prämienleistungen zu einer Gruppenkrankenversicherung in Höhe von € 1.263,15, ein Werbungskostennachweis des Arbeitgebers von Frau U aus Reisekosten in Höhe von € 5,30, die Leistung einer Betriebsratsumlage an den Arbeitgeber von Frau U in Höhe von € 31,50, sowie eine Bestätigung des Arbeitgebers, dass € 35,39 für Frau U lohnversteuert worden seien, weil der vom Dienstgeber bezahlte Betrag für eine Kollektivunfallversicherung den Freibetrag nach § 3 Z 15 EStG 1988 (Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988) in gleicher Höhe überschritten habe.
Der Einkommensteuerbescheid für Frau U für das 2006, datiert vom 2. November 2007, wich insofern von ihrer Abgabenerklärung ab, als die € 2.989,68 an beantragten Werbungskosten für Aus- beziehungsweise Fortbildung unberücksichtig blieben. Dies wurde damit begründet, dass Werbungskosten, die vom Arbeitgeber nicht automatisch berücksichtigt hätten werden konnten, € 5,30 ausgemacht hätten. Da dieser Betrag den Pauschbetrag für Werbungskosten von € 132,00 nicht überstiegen habe, seien € 132,00 berücksichtigt worden. Beiträge an gesetzlich anerkannte Kirchen und Religionsgemeinschaften könnten höchstens im Ausmaß von € 100,00 als Sonderausgabe berücksichtigt werden (§ 18 Abs. 1 Z 5 EStG 1988). Die Aufwendungen für die NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und Touch for Health Seminare seien nicht abzugsfähig, sondern dem Bereich der privaten Lebensführung zuzuordnen. Derartige Seminare würden vorwiegend der Persönlichkeitsentwicklung dienen. Das dort vermittelte Wissen sei von allgemeiner Natur und ebenso gut im privaten Lebensbereich wie auch im Berufsleben anwendbar.
Gegen diesen Bescheid richtet sich die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG aufgrund der Änderung der Rechtsform durch das Unternehmergesetzbuch [eingetragen im Firmenbuch am 1. Januar 2007] und einer Firmenänderung [eingetragen im Firmenbuch am 11. Januar 2008] datiert vom 28. November 2007, eingelangt am 29. November 2007, in welcher ausgeführt wurde, dass Frau U im Jahre 2006 eine Ausbildung begonnen habe, welche ihr eine gewerbliche Tätigkeit als akademischer Psychosozialer Gesundheitstrainer ermöglichen werde. Das Seminar Touch for Health - Kinesiologie (diagnostisches und therapeutisches Verfahren) sei ein zusätzlicher Baustein dazu, der auf Grund der Vollbeschäftigung bei der G vorgezogen worden sei. Im Jahr 2007 habe Frau U in einem zweiten Schritt die Vollbeschäftigung bei der G vermindert, sodass der Studienlehrgang (550 Einheiten Theorie und 250 Einheiten Praxis) zum akademischen Gesundheitstrainer begonnen habe werden können. Die Ausbildung werde noch etwa drei Jahre in Anspruch nehmen und mindestens bis 2010 dauern. Die Ausbildung im Neurolinguistischem Programmieren benötige Frau U als Mitarbeiterin der G in der Abteilung Marketing und Eventmanagement ebenso wie auch später in Ihrer selbständigen Tätigkeit. Aus diesem Grund habe Frau U die Kosten dieser Ausbildung in der beigelegten korrigierten Einkommensteuererklärung zu gleichen Teilen aufgeteilt. Die Arbeitnehmerveranlagung sei das falsche Instrument für die Steuerberechnung, da es sich bei den Aufwendungen für die Ausbildung zur Gesundheitstrainerin um Vorlaufkosten für die gewerbliche Tätigkeit handle. Gleichzeitig habe Frau U Sonderausgaben in Höhe von € 1.800,00 für die Rückzahlung des Kredites zur Wohnraumschaffung nachgetragen, da diese beim Erstantrag irrtümlich unberücksichtigt geblieben seien. Dementsprechend beantragte die J Buchhaltungs-KEG einen der berichtigten Erklärung entsprechenden Einkommensteuerbescheid für Frau U.
Korrigierte Werbungskosten Jahr 2006:
KM-Geld 0,380
Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
50% Werbungskosten 2006
50% Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
Summe der enthaltenen Vorsteuer
Summe der Reisediäten Inland netto 10%
Betriebskosten Gewerbebetrieb 2006
Reisekosten /Diäten 2006
50% NLP Practitioner, Kurskosten
50% Reisekosten /Diäten 2006
Aufwand Werbungskosten 2006
Reisekosten / Diäten 2006
1.230,49
Die der Berufungsschrift beigelegte Einkommensteuererklärung für das Jahr 2006 weist daher einen Verlust bei den Einkünften aus Gewerbebetrieb von € -1.556,89 aus, welcher sich aus € 962,95 Reisekosten und Fahrtspesen inklusive Kilometergeld und Diäten und zu € 593,94 aus übrigen Betriebsausgaben zusammensetzt. Bei den Werbungskosten zu den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit machte die J Buchhaltungs-KEG für Frau U € 31,50 an Gewerkschafts- und Beiträgen zu Berufungsverbänden und Interessensvertretungen, € 499,24 an Reisekosten und € 736,55 an Fortbildungs- beziehungsweise Ausbildungs- oder Umschulungskosten geltend. Bei den Sonderausgaben ist die mit der Berufungsschrift vorgelegte Einkommensteuerklärung 2006 gegenüber dem ursprünglichen Antrag von Frau U auf Arbeitnehmerveranlagung um Beiträge sowie Rückzahlungen von Darlehen und Zinsen, die zur Schaffung und Errichtung oder Sanierung von Wohnraum geleistet wurden, in Höhe von € 1.800,00 ergänzt.
Diese Berufung war auf dem Geschäftspapier der "J Buchhaltungs-KEG" (nunmehr J Z KG) verfasst. Diese trägt im Kopf den Namen J Buchhaltungs-KEG, die Adresse, Umsatzsteueridentifikationsnummer und den Hinweis "Buchhaltungsgesellschaft". Die Fußzeile nennt die DVR - Nummer, den Gerichtsstand K, zwei Bankverbindungen, die E-Mailadresse F_, und die Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG.
Unterschrieben ist die Berufung von _F_ dem Geschäftsführer der J Buchhaltungs-KEG. Über der Unterschrift wurde der Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG angebracht, welcher neben dem Namen ebenfalls die Adresse und Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG nennt.
Ebenfalls am 29. November 2007 erteilte Frau U Herrn L, beeideter Buchprüfer und Steuerberater, M, N, O die Vollmacht sie in allen steuerlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten gegenüber den zuständigen Behörden und Personen rechtsgültig zu vertreten. Gleichzeitig erteilte Frau U Herrn L auch die Ermächtigung zum Empfang von Schriftstücken der Abgabenbehörde, welche nunmehr ausschließlich an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG, zuzustellen seien.
Im an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichteten Vorhalt datiert vom 15. April 2008 ersuchte das Finanzamt darum "sämtliche Teilnahmebestätigungen" nochmals vorzulegen und bekannt zu geben, ob die von Frau U in Aussicht genommene selbständige Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer statt oder neben Ihrer derzeitigen Tätigkeit als Angestellte ausgeübt werden solle.
Am 30. Mai 2008 wurde eine Kopie der oben beschriebenen Berufung vom 28. November 2007 und Teilnahmebestätigungen zu den oben in den Tabellen genannten Kursen sowie ein Zeugnis des Wirtschaftsförderungsinstitutes der Wirtschaftskammer F und des Dachverbandes für Neuro-Linguistisches Programmieren vom 8. Juli 2007 übermittelt, welches bestätigt, dass Frau U die Ausbildung zum NLP-Practitioner in der Zeit vom 21. September 2006 bis 8. Juli 2007 erfolgreich absolviert habe, nochmals die Mitteilungen des Landes F Kurskosten in Höhe von € 1.132,00 und 1.386,90 fördern zu wollen, ein Zertifikat der Österreichischen Akademie für Kinesiologie und Gesundheit vom 22. April 2006, welches Frau U bestätigt den Kurs Touch for Health Test erfolgreich abgelegt zu haben, sowie Rechnungen über die Kurskosten zu den berufungsgegenständlichen Seminaren vorgelegt.
Weiter beigelegt war die Kopie einer an H, den Ehegatten von Frau U gerichteten Bestätigung der Bank I. In dieser wird dem Ehegatten von Frau U mitgeteilt, dass bei einem mit Zahl genannten Kredit im Jahr 2006 an Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 angefallen seien und kein Kapital getilgt worden sei. Händisch und ohne erkennbaren Autor ist darauf noch ein Pluszeichen mit dem Namen U und der Betrag "1.800,00" angemerkt.
Die Frage des Finanzamtes im Vorhalt vom 15. April 2008, ob Frau U die Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer haupt- oder nebenberuflich ausüben wolle, blieb unbeantwortet.
Mit dem als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid datiert vom 24. Juni 2008, welcher an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichtet war und am 30. Juni 2008 zugestellt wurde, wies das Finanzamt das Berufungsbegehren ab und begründete dies damit, dass gemäß § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988 Werbungskosten auch Aufwendungen für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der vom Steuerpflichtigen ausgeübten oder einer damit verwandten beruflichen Tätigkeit und Aufwendungen für umfassende Umschulungsmaßnahmen, welche auf eine tatsächliche Ausübung eines an deren Berufes abzielen würden, seien. Die Ausbildung zum psychosozialen Gesundheitstrainer vermittle Kenntnisse und Fähigkeiten, welche sowohl für eine Vielzahl von Berufsbildern förderlich seien, als auch den privaten Bereich berühren würden. Aus Ihrem derzeitigen Berufsbild von Frau U, der bürokaufmännische Tätigkeit im Marketing- und Eventmanagementbereich, lasse sich ein Zusammenhang mit der Aus- und Fortbildungsmaßnahme nicht ableiten. Weiters würde eine steuerlich absetzbare umfassende Umschulungsmaßnahmen nur dann vorliegen, wenn damit ein Berufswechsel angestrebt werde. Die Ausbildung für einen Zweitberuf (Nebenbeschäftigung) bewirke keine absetzbaren Aufwendungen im Sinne des § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988. Da ein Nachweis für einen angestrebten Berufswechsel von der bisherigen Haupttätigkeit zu einer anderen Haupttätigkeit nicht erbracht worden sei, sei die Berufung abzuweisen gewesen.
Am 22. Juli 2008 verfasste wieder _F_ im Namen der J Buchhaltungs-KEG für Frau U einen als "Berufung" bezeichneten Schriftsatz. Dieser langte bei der Abgabenbehörde erster Instanz am 24. Juli 2008 ein. Darin wurde vorgebracht, dass die Argumentation der Abgabenbehörde erster Instanz in der angefochtenen Berufungsvorentscheidung die Fachausbildung von Frau U in die Ecke eines Hobbykurses rücke. Es handle sich aber um einen Lehrgang universitären Charakters, bei dem den Absolventen der Berufstitel "Akademischer psychosozialer Gesundheitstrainer" verliehen werde. Das entsprechende Bundesgesetzblatt des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst sei der Berufung beigelegt. Es sei bereits in der Berufung vom 28. November 2007 auf die nicht unbeträchtliche Stundenanzahl sowie die erforderliche Praxisausbildung hingewiesen worden. Gleichzeitig sei bekannt gegeben worden, dass Frau U ihre bisherige Tätigkeit zu Gunsten der neuen Berufswahl und Ausbildung im Jahr 2007 bereits stundenmäßig reduziert habe, da die Ausbildung kein Hobbykurs und auf Grund Ihres Umfangs nebenbei nicht ernsthaft zu bewältigen sei. Das es aufgrund der Verantwortung für eine Familie und den heutigen Fixkosten in der Praxis nicht machbar sei, einen bisher ausgeübten Beruf sofort zur Gänze zu beenden und während der Ausbildung und Umschulung auf jedwedes Einkommen zu verzichten, sei für jedermann klar erkennbar. Dies sei auch nicht der Sinn und Zweck der seinerzeitigen Gesetzesänderung. Es sei doch darum gegangen, die Flexibilität der Arbeitnehmer als Förderung der Wirtschaft zu erhöhen und genau diese Berufswechsel erst möglich zu machen. Die Absetzbarkeit der damit verbundenen Aufwendungen habe dabei eine nicht unerhebliche Rolle gespielt und sei vom Gesetzgeber bewusst als Anreiz zur beruflichen Veränderung gewollt gewesen. Wie aus der Praxis der J Buchhaltungs-KEG erkannt werden könne, liege die Entscheidung, ob solche Aufwendungen absetzbar seien oder nicht beim Sachbearbeiter des Finanzamtes, beziehungsweise werde dieses Thema sehr allgemein und oberflächlich gesehen, selbst von den jeweils örtlich zuständigen Finanzämtern unterschiedlich gehandhabt und wenn irgend möglich eher abgelehnt. In Hinblick auf eine einheitliche gerechte und persönliche Besteuerung sei auf die persönliche Situation des Steuerpflichtigen und dem erkennbaren Wunsch nach ernsthafter Veränderung abzustellen. Auch in anderen Berufen sei es so, dass man beruflich erworbene Kenntnisse im Privatbereich verwenden könne. So sei es zum Beispiel einem Steuerexperten auch möglich, seine private Steuererklärung professionell abzugeben. Deshalb werde jedoch die berufliche Tätigkeit keinesfalls automatisch zum Hobbybetrieb und steuerlich irrelevant. In zwei weiteren Punkten sei die Berufung überhaupt ignoriert und offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen oder übersehen worden. Es seien Werbungskosten nicht anerkannt worden, welche zu 50 % der bisherigen unselbständigen Tätigkeit zugeordnet worden seien, da diese auch dort angefallen seien und bereits verwendet würden. Weiter seien im Zuge der Berufung nachgetragene Sonderausgaben nicht registriert worden. Diese allein hätten schon zu einer zumindest teilweisen Stattgabe der Berufung führen müssen. Es werde beantragt der Berufung im Sinne der Berufungsschrift vom 28. Januar 2007 stattzugeben und dem Erlassen einer stattgebenden zweiten Berufungsvorentscheidung durch die Abgabenbehörde erster Instanz zugestimmt. Sollte dies nicht möglich sein, "teilen wir mit, dass wir in Ausnützung der zweiten Instanz einer Vorlage an den UFS mit gleichzeitigem Antrag der Inanspruchnahme des erweiterten Kreises (Zuziehung von Laienrichtern) zustimmen".
Auch dieses Schriftstück war auf dem oben beschrieben Firmenpapier der J Buchhaltungs-KEG geschrieben und mit Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG über der Unterschrift von _F_ versehen.
Im Schreiben vom 28. März 2010 wurde Frau U von der Abgabenbehörde zweiter Instanz vorgehalten, dass nach den Einträgen in der Datenbank der Finanzverwaltung 2007 bis 2009 keine Einkommensteuererklärungen, wie bei den bekannt gegebenen Einkünften aus Gewerbebetrieb notwendig, abgegeben worden seien. Dass Frau U ihre beabsichtigte gewerbliche Tätigkeit aufgegeben habe, hätte sie aber im Berufungsverfahren nicht mitgeteilt. Frau U wurde aufgefordert, allenfalls die Gewinnermittlungen für die Einkünfte aus Gewerbebetrieb und jedenfalls die Einnahmen- und Ausgabenrechnungen für Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit für die Jahre 2007 bis 2010 und Bestätigungen über die seit Ende 2006 besuchten Veranstaltungen für die Ausbildung zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer vorzulegen, sowie ihren Ausbildungsweg darzustellen und bekannt zu geben, wann Sie diese Ausbildung (Umschulung) voraussichtlich abgeschlossen haben werde. Weiter wurde Frau U danach gefragt, ob sie die Absicht habe, den Beruf des akademischen Psychosozialen nichtselbständig oder unabhängig gewerblich auszuüben und auf welche Weise sie die bisher erworbenen Kenntnisse bei Ihrer nichtselbständigen Tätigkeit als kaufmännische Angestellte der P Q. AG anwenden habe können, beziehungsweise wie dies dort Ihr berufliches Fortkommen fördere und in unmittelbarem Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit stehe, sowie auf welche Weise das Seminar Touch for Health in Ihrem Ausbildungsplan zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer integriert sei, obwohl der übliche Ausbildungsweg einen solchen Kurs nicht vorsehe oder welchem anderem Zweck er andernfalls diene. Gleiches gelte für den Erwerb des NLP-Practioners. Auch dieser sei im normalen Curriculum für Ihren Ausbildungsgang nicht vorgesehen. Um wie viel (in Wochenstunden) habe Frau U ihre nichtselbständige Berufstätigkeit ab welchem Zeitpunkt eingeschränkt und habe dies (auch) der Betreuung Ihrer damals 14 Jahre alten Tochter gedient, wurde Frau U ebenfalls gefragt. Weiters wurde Frau U darauf hingewiesen, dass sie nunmehr auch Sonderausgaben für die Rückzahlung eines Kredites zur Wohnraumschaffung in Höhe von € 1.800,00 begehre. Die dafür vorgelegte Bestätigung der Bank I sei an Ihren Ehemann gerichtet und werde dort eine Summe von Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 genannt. Davon seien, soweit ersichtlich, bei ihrem Ehemann bereits antragsgemäß € 2.920,00 als Sonderausgaben mit dem Einkommensteuerbescheid 2006 vom 10. August 2007 anerkannt worden: Es stelle sich daher die Frage, wie der nun von Frau U erklärte Betrag von € 1.800,00 zustande komme und aus welchem Grund diese Sonderausgaben Frau U zuzurechnen seien.
Nach einem erfolglos versuchten Telefongespräch vom 4. April 2010 (zum Inhalt siehe den Aktenvermerk vom gleichen Datum), übermittelte _F_ im Namen der J Z KG am 9. April 2010 folgendes E-Mail:
"Unsere Recherchen im Finanzamt K haben ergeben:
Sie haben seit Übermittlung der Daten an Sie - durch das Finanzamt K - keinerlei Rücksprache mit dem Stammfinanzamt gehalten.
So ist es auch erklärlich, daß Sie von den von unserer Klientin ordnungsgemäß und nachweislich abgegebenen Einkommenssteuererklärung 2007 und dem Begleitschreiben und den übermittlelten Belegen dazu, sowie von der Übermittlung der Steuererklärung 2008 nichts wissen.
Wir haben Ihnen Ihre Arbeit insoweit jetzt abgenommen, daß wir Ihre Kollegen in K nunmehr nochmals gebeten haben, Ihnen die übermittelten Unterlagen umgehend zukommen zu lassen. Dies zu klären dauerte genau 15 Minuten.
Da 2008 am 21.9.2009 elektronisch abgegeben wurde, können wir Ihnen die dazugehörigen Detailunterlagen auf Wunsch gerne ebenfalls zukommen lassen. Die Steuererklärung des Jahres 2007 wurde bereits am 13. Oktober 2008 in Papierform - samt Unterlagen und Begleitschreiben abgegeben. In diesem wurde das Finanzamt K bereits erstmalig ersucht, die Unterlagen umgehend an Sie weiterzuleiten.
Die Klientin ist seit 29. November 2007 steuerlich vertreten. Die vorgelegte Vollmacht müsste Ihnen vorliegen.
Es kommt daher die Quotenregelung zum Tragen. Es liegen daher auch keine wie immer gearteten Fristversäumnisse unserer Klientin vor.
Die Steuererklärung 2009 ist daher weder außerhalb einer Frist, noch vergessen worden.
Eine Einnahmen Ausgabenrechnung für 2010 wäre, wenn überhaupt nur für 2 Monate möglich.
Die Anschuldigungen und völlig haltlosen Vorwürfe und Unterstellungen an unsere Klientin sind damit beweisbar vom Tisch.
Viele Ihrer Fragen müssten sich mit den an Sie gesandten Unterlagen von selbst erledigen. Allfällige Restfragen werden wir selbstverständlich gerne beantworten. Wir ersuchen diesbezüglich um Abstimmung - wenn geht per Mail.
Mit der Bitte um Kenntnisnahme zeichnet
Am 20. April übermittelte die J KG die Abgabenerklärungen 2007 und 2008 der U samt Beilagen. Diese sind von der J KG verfasst und wurden von dieser dem Finanzamt vorgelegt.
Wie _F_ für die J Z KG in der E-Mail vom 9. April 2010 mitgeteilt hat, war Frau U vor dem 29. November 2007 steuerlich nicht vertreten.
Für die Richtigkeit dieses Vorbringens spricht, dass Frau U ihre Steuererklärung 2006 selbst elektronisch übermittelt und den Vorhalt vom 15. April 2008 ohne die Hilfe eines rechtsfreundlichen Vertreters beantwortet hat. Auch in der Datenbank der Finanzverwaltung und den Steuerakten findet sich kein Hinweis auf eine steuerliche Vertretung von Frau U vor dem 29. November 2007.
Die einzige Vollmacht die sich findet, ist die oben beschriebene vom 29. November 2007, welche auf L lautet. L ist, wie schon erwähnt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und besitzt, beziehungsweise besaß, nach dem Treuhänderverzeichnis der Kammer der Wirtschaftstreuhänder und deren telefonischer Auskunft am 22. April 2010 nur in O eine Niederlassung.
Das gegenständliche erste Berufungsschreiben vom 28. November 2007 ist jedoch nicht von L, sondern einen Tag bevor dieser bevollmächtigt wurde, von der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) verfasst worden.
Wie oben dargestellt, gibt es sowohl in der Berufung vom 28. November 2007 als auch für den ebenfalls als Berufung bezeichneten Schriftsatz vom 24. Juli 2008 keinen Hinweis darauf, dass diese von oder im Namen des (späteren) steuerlichen Vertreters L verfasst worden sind. Beide Schriftstücke wurden ausschließlich und allein von _F_ für die J Buchhaltungs-KEG erstellt.
Anteilseigner der J Z KG sind _F_ als Geschäftsführer und Komplementär und L als Kommanditist (Haftsumme ATS 10.000,00 - € 726,73). Die J Z KG hat ihre Niederlassung in B. Nach dem Treuhänderverzeichnis und der telefonischen Auskunft vom 22. April 2010 der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (siehe Aktenvermerk vom 22. April 2010) besitzt sie wie ihr Geschäftsführer die Befähigungen eines selbständigen Buchhalters und des Bilanzbuchhalters. Über die Befähigungen ihres Kommanditisten (Wirtschaftsprüfer und Steuerberater) verfügt sie nicht.
Die Befugnisse der selbständigen Buchhalter und der Bilanzbuchhalter sind in Ergänzung zu § 83 BAO, welcher in der für 2007 geltenden Fassung BGBl. Nr. 151/1980 nur die Vertretung durch natürliche Personen behandelte, im BibuG (Bilanzbuchhaltungsgesetz BGBl. Nr. 161/2006) geregelt.
Nach § 3 Abs. 1 und 2 BibuG sind selbständige Buchhalter dazu berechtigt, eine pagatorische und kalkulatorische Buchhaltung zu erstellen, sowie ihre Kunden in diesem Zusammenhang zu beraten, sowie die gewerberechtlich dazu notwendigen Tätigkeiten (§ 32 Gewerbeordnung 1994, BGBl. Nr. 194/1994). Vertretungsrechte wie dem Bilanzbuchhalter sind dem selbständigen Buchhalter nicht eingeräumt.
Der Bilanzbuchhalter ist nach § 2 Abs. 1 und 2 BibuG neben seiner buchhaltenden und beratenden Tätigkeit auch zur Vertretung in Abgaben- und Abgabenstrafverfahren für Bundes-, Landes- und Gemeindeabgaben, ausgenommen die Vertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes, den Unabhängigen Verwaltungssenaten, dem Unabhängigen Finanzsenat und dem Verwaltungsgerichtshof (Z 3 leg. cit.) befugt.
Die Vertretung im Rahmen eines Rechtsmittelverfahrens bei den Finanzämtern (Abgabenbehörden des Bundes) und dem Unabhängigen Finanzsenat ist daher für Bilanzbuchhalter mit Ausnahme in Angelegenheiten der Umsatzsteuervoranmeldungen (Z 5 leg. cit.) jedenfalls ausgeschlossen.
Es ist daher der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) jedenfalls unmöglich ihre Kunden in einem Rechtsmittelverfahren betreffend die Einkommensteuer zu vertreten.
Die J Buchhaltungs-KEG hat jedoch die oben im Detail beschriebene Berufung vom 28. November 2007 gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U eingebracht.
Es ist daher zu untersuchen, welche Rechtsfolge es hat, wenn jemand, der wie die J Buchhaltungs-KEG nicht steuerlicher Vertreter eines Steuerpflichtigen ist (siehe E-Mail vom 9. April 2010) und auch aufgrund eines gesetzlichen Gebotes (§ 3 Abs. 1 Z 3 BibiG) niemals Vertreter dieses Steuerpflichtigen in einem Rechtsmittelverfahren beim Finanzamt oder beim Unabhängigen Finanzsenat sein kann, eine Berufung gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 dieses Steuerpflichtigen einbringt.
Nach § 84 Abs. 1 BAO hat die Abgabenbehörde solche Personen als Bevollmächtigte (mit Bescheid) abzulehnen, welche die Vertretung anderer geschäftsmäßig, wenn auch unentgeltlich betreiben, ohne dazu befugt zu sein. Erst nach der Ablehnung gesetzte Verfahrenshandlungen sind ohne jede abgabenrechtliche Wirkung (§ 84 Abs. 2 BAO).
Die J Buchhaltungs-KEG wurde in diesem Verfahren vom Finanzamt bisher nicht als Parteienvertreter abgelehnt, obwohl sie sie geschäftsmäßig handelt und jedenfalls nicht zur Parteienvertretung vor Abgabenbehörden des Bundes befugt ist (§ 3 BibuG siehe oben mit Ausnahme von Umsatzvoranmeldungen).
Dies führt dazu, dass die Berufung vom 28. November 2007 (ebenso wie jene vom 24. Juli 2008) an sich rechtlich existent geworden ist, jedoch ist nun zu beurteilen, wie sich die Tatsache auswirkt, dass diese Berufung verfasst wurde, ohne dass die J Buchhaltungs-KEG steuerlicher Vertreter von Frau U war oder wurde.
Entsprechend § 85 Abs. 2 BAO berechtigen Mängel von Eingaben (Formgebrechen, inhaltliche Mängel, Fehlen einer Unterschrift) die Abgabenbehörde nicht zur Zurückweisung. Vielmehr ist dem Einschreiter die Behebung dieser Mängel mit dem Hinweis aufzutragen, dass die Eingabe nach fruchtlosem Ablauf einer gleichzeitig zu bestimmenden Frist als zurückgenommen gilt.
Auch dem Unabhängigen Finanzsenat als Abgabenbehörde zweiter Instanz ist es gemäß § 279 Abs. 1 BAO ("Im Berufungsverfahren habe die Abgabenbehörden zweiter Instanz die Obliegenheiten und Befugnisse, die den Abgabenbehörden erster Instanz auferlegt und eingeräumt sind.") möglich einen derartigen Mängelbehebungsauftrag zu erlassen. Werden die Mängel rechtzeitig behoben, gilt die Eingabe als ursprünglich richtig eingebracht.
Dies gilt auch für eine fehlende Vollmacht (wie bei der J Z KG). An sich kann dies nach § 85 Abs. 4 BAO unter sinngemäßer Anwendung des § 85 Abs. 2 BAO geheilt werden.
Dies setzt allerdings voraus, dass es sich beim Mangel der Berufung um einen behebbaren handelt. Ein Mangel, welcher aus rechtlich zwingenden Gründen in beliebiger Frist nicht behoben werden kann, ist einer Mängelbehebung nicht zugänglich (siehe auch Ritz, BAO3, § 85 Tz 15 und die dort zitierten Fundstellen).
Der J Buchhaltungs-KEG kann Frau U nach den §§ 2 und § 3 BibuG (siehe oben) niemals eine rechtsgültige Vollmacht zur Vertretung in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes und dem Unabhängigen Finanzsenat erteilen.
Da sich § 85 Abs. 2 BAO ausdrücklich auf den Einschreiter, als jenem der das fragliche Schriftstück verfasst hat, bezieht und dieser aufgefordert werden soll den Mangel zu beheben, ist es auch nicht möglich, in einem Mängelbehebungsverfahren den Einschreiter auszutauschen und durch jemanden zu ersetzen, dem rechtsgültig eine Vollmacht erteilt werden kann.
Die Tatsache, dass die J Z KG nicht bevollmächtigt war die Berufungen vom 28. November 2007 und 24. Juli 2008 für Frau U einzubringen und auch nicht dazu bevollmächtigt werden kann, ist daher nicht in einem Mängelbehebungsverfahren nach § 85 Abs. 2 BAO korrigierbar.
§ 273 Abs. 1 lit. a BAO sieht vor, dass eine Berufung unter anderem dann zurückzuweisen ist, wenn diese nicht zulässig ist.
Zum Einbringen einer Berufung ist jeder befugt, an den der den Gegenstand der Anfechtung bildende Bescheid ergangen ist (§ 246 Abs. 1 BAO). Der Einkommensteuerbescheid 2006 vom 2. November 2006 von Frau U ist an diese gerichtet und ihr persönlich zugestellt worden. Die J Z KG (damals J Buchhaltungs-KEG) könnte daher zulässigerweise nur im Namen von Frau U eine Berufung gegen diesen Bescheid eingebracht haben. Dies ist der J Z KG aber wie oben gezeigt nach den §§ 2 und 3 BibuG verwehrt und wurde die J Z KG auch von Frau U nicht dazu ermächtigt.
Das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) ist aber mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und eine solche Berufung ist wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Durch die spruchgemäße Zurückweisung der Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist diese weggefallen und entbehrt dadurch die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 einer zugrunde liegenden Berufung.
Nach § 276 Abs. 1 BAO ist kann die Abgabenbehörde erster Instanz dann eine Berufungsvorentscheidung erlassen, wenn eine Berufung weder zurückzuweisen oder gegenstandslos zu erklären ist.
Die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist, wie gezeigt, spruchgemäß zurückzuweisen gewesen und die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 daher ohne Rechtsgrundlage ergangen. Dies macht die Berufungsvorentscheidung zu einem zweiten Sachbescheid hinsichtlich der Einkommensteuer 2006 der U der zwar inhaltlich vollständig auf den ursprünglichen Sachbescheid vom 2. November 2007 verweist, aber doch ohne gültigen Verfahrenstitel des siebten Abschnittes der BAO in die Rechtskraft des ursprünglichen Einkommensteuerbescheides 2006 eingreift.
Hätte daher U (selbst oder durch einen bevollmächtigten Vertreter, der im Rechtsmittelverfahren die Vertretung übernehmen kann) ein Rechtsmittel, nämlich Berufung, gegen diesen neuen Sachbescheid vom 24. Juni 2008 für die Einkommensteuer 2006 erhoben, wäre dieser gemäß § 289 Abs. 1 BAO aufzuheben gewesen (siehe Ritz, aaO., § 289 Tz 34 und das dort zitierte Erkenntnis VwGH 27.2.2003, 99/15/0126). Dies hat Frau U aber nicht getan.
Es ist daher die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juli 2008 als zweiter inhaltlich gleicher Sachbescheid für die Einkommensteuer 2006 rechtskräftig geworden und hat damit nachträglich die Einkommensteuer 2006 vom 2. November 2007 aus dem Rechtsbestand gedrängt.
Allerdings hat auch hier die J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) für U das nun richtigerweise als Berufung bezeichnete Schreiben vom 24. Juli 2008 verfasst, in welchem sie unter anderem die Vorlage an die Abgabenbehörde zweiter Instanz beantragt, ohne steuerlicher Vertreter der U gewesen zu sein und ohne dass die J Buchhaltungs-KEG überhaupt in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes U hätte vertreten können.
Wie schon oben ausgeführt, ist aber das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und auch die Berufung gegen den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten an U gerichteten Einkommensteuerbescheid 2006 vom 24. Juli 2008 wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Linz, am 11. Mai 2010
Findok-Nr: 47143.1, aufgenommen am: 14.07.2010 08:54:54, zuletzt geändert am: 19.07.2010, Dokument-ID: 13896a5b-1e52-4528-8522-681ca3e21ba6, Segment-ID: 52c5cf40-047c-4229-b1c8-202285e5a3ee | Abgas-Skandal bei VW weitet sich aus: Volkswagen im Zwielicht - Politik - Tagesspiegel
Abgas-Skandal bei VW weitet sich aus: Volkswagen im Zwielicht
05.11.2015 07:36 Uhr
Abgas-Skandal bei VW weitet sich aus : Volkswagen im Zwielicht
Die Unklarheit über tatsächliche und gefälschte Autoabgase bei VW wird immer größer. Was bedeutet das für den Konzern, seine Kunden und die Politik?
Cordula Eubel Albert Funk Henrik Mortsiefer
Am Stammwerk in Wolfsburg bittet der Konzern mit einem emotionalen Transparent um die Solidarität seiner Mitarbeiter.Foto: Peter Steffen/dpa
Der Abgas-Skandal bei Volkswagen hat sich ausgeweitet. Ende September hatte der Autokonzern zugegeben, dass bis zu elf Millionen Dieselfahrzeuge mehr gesundheitsgefährdendes Stickoxid (NOX) ausstoßen, als der Hersteller angibt. Mit einer Software wurden die Werte bei der Überprüfung manipuliert. Nun räumte VW ein, dass rund 800000 Autos auch mehr klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) ausstoßen – darunter auch Benziner und Autos der Tochtermarken.
Wie gefährlich ist die Ausweitung des Skandals für das Unternehmen?
Volkswagen hat bereits 6,7 Milliarden Euro für den Rückruf der weltweit rund elf Millionen manipulierten Dieselfahrzeuge zurückgelegt. Nun kommen „wirtschaftliche Risiken“ von geschätzt zwei Milliarden Euro hinzu. Die hohen Rückstellungen haben VW im dritten Quartal in die roten Zahlen rutschen lassen. Allerdings: Mit einem Überschuss von mehr als elf Milliarden Euro 2014 war das Unternehmen bis dato sehr gesund. Ende September hatte VW fast 28 Milliarden Euro in der Kasse. Die Gelder zur Bewältigung der Krise sind also vorhanden.
Aber der Schaden ist gewaltig: Analysten wie Frank Schwope von der NordLB gehen inklusive Strafzahlungen, Rückrufaktionen, Entschädigungen für Wertverlust und möglicher Schmerzensgeldforderungen von Kosten in Höhe von mindestens 30 Milliarden Euro aus. „Hinzu kommt ein immenser Reputationsschaden, der sich letztlich in zukünftig nicht verkauften Fahrzeugen beziehungsweise nicht erzielten Gewinnen ausdrückt“, sagt Schwope. Der lasse sich schwer messen. Die Börse zeigt sich äußerst besorgt: Die VW-Aktie hat seit Bekanntwerden des Skandals fast 40 Prozent an Wert verloren. Allein am Mittwoch verlor der Kurs neun Prozent.
Was müssen Volkswagen-Kunden tun? Was können sie vom Hersteller erwarten?
Besitzer eines manipulierten VW haben Anspruch auf eine Reparatur. Im Januar 2016 soll der Rückruf von 2,4 Millionen in Deutschland zugelassenen Fahrzeugen in die Werkstätten beginnen. „Fest steht: Die Sicherheit der Fahrzeuge ist in keinem Fall betroffen“, betont VW. Aber: Eine verlässliche Bewertung des Umfangs der Unregelmäßigkeiten sei derzeit noch nicht möglich. Die Lage ist inzwischen unübersichtlich geworden: Zunächst ging es nur um gefälschte Stickoxidemissionen (NOx) bei kleineren Dieselmotoren (1.2- bis Zwei-Liter). Inzwischen stehen auch größere Antriebe (Drei-Liter-) unter Verdacht. Und VW räumt ein, dass bei 800000 Fahrzeugen von VW, Audi, Skoda und Seat zu niedrige CO2-Emissionen angegeben wurden – das heißt: auch ein zu niedriger Spritverbrauch.
Unklare Lage: Eine Enthüllung bei Volkswagen folgt derzeit auf die nächste.Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Ein Rechtsgutachten der Verbraucherzentralen sieht viele VW-Kunden auf einem Teil der Kosten sitzen bleiben, etwa für Ersatzwagen und Verdienstausfälle während der Reparatur, durch Wertverlust und höheren Spritverbrauch. Offen ist, in welchem Umfang geschädigte Kunden Schadenersatz verlangen oder gar vom Kaufvertrag zurücktreten können. Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages kommt zu dem Ergebnis, dass die Chancen dafür gut stehen.
Welche Rolle spielt die US-Umweltbehörde EPA?
Die Vermutung, US-Behörden könnten im Interesse der heimischen Autoindustrie gegen deutsche Wettbewerber ins Feld ziehen, entbehrt jeder Grundlage. Die Aufdeckung des Diesel-Skandals geht auf Untersuchungen deutscher Forscher zurück, die für die Umweltorganisation ICCT arbeiten. Deren Erkenntnisse zu auffälligen Abgaswerten bei VW wurden anschließend von einer US-Universität, der kalifornischen Umweltschutzbehörde Carb sowie der Umweltbehörde Environmental Protection Agency, kurz EPA, ausgewertet und veröffentlicht.
15 Prozent aller neuen Automodelle werden jährlich in den EPA-Testlabors untersucht. Die Hersteller müssen regelmäßig nachweisen, dass sie Regeln wie das Gesetz zur sauberen Luft („Clean Air Act“) einhalten. Die vor 45 Jahren gegründete EPA kann – anders als das deutsche Umweltbundesamt oder das Kraftfahrtbundesamt – Verstöße strafrechtlich verfolgen und drakonische Strafen verhängen. Bei seiner jüngsten US-Reise führte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) in Washington auch Gespräche mit EPA-Vertretern. Welche Anregungen er mitnahm, ist nicht bekannt.
Welche Verantwortung trägt Verkehrsminister Alexander Dobrindt?
Als Volkswagen in die Schlagzeilen geriet, nutzte der Verkehrsminister den Moment, um auf die politische Bühne zurückzukehren. Um den CSU-Politiker war es seit dem Scheitern der Ausländer- Maut still geworden. Er präsentierte sich als Chefaufklärer und setzte eine Untersuchungskommission ein. Doch nun ist es wieder die EPA, die neue Vorwürfe gegen den Konzern erhebt – und nicht das dem Verkehrsminister unterstehende Kraftfahrtbundesamt, das die Einhaltung von Abgasvorschriften kontrollieren soll.
Verkehrsminister Dobrindt hat schärfere Kontrollen verprochen - noch gibt es sie nicht
Die Grünen werfen Dobrindt vor, er sei als oberster Kontrolleur komplett überfordert: „Der Verkehrsminister hat den VW-Konzern sehenden Auges gewähren lassen, Kontrollen gab es nicht“, sagt der stellvertretende Fraktionschef Oliver Krischer. Die Bundesregierung trage die Verantwortung dafür, dass sich „eine Kultur des Betrugs und der Schummelei ausgebreitet“ habe. Das Verkehrsministerium hatte das Kraftfahrtbundesamt beauftragt, Nachprüfmessungen vorzunehmen. Tatsächlich wurden nur fünf Fahrzeuge untersucht – drei direkt aus der Produktion in Wolfsburg, zwei weitere von der Straße, so geht es aus einer Antwort auf eine Frage des Grünen hervor.
Offenbar hat die Behörde bisher auch keine politische Ansage bekommen, dass sie gründlicher vorgehen soll. Im Verkehrsausschuss habe der Präsident des Kraftfahrtbundesamtes erklärt, dass es zum Thema Abgase überhaupt keine staatlichen Kontrollen gebe, berichtet Krischer. Man lasse die Automobilindustrie sich selber prüfen, und auf die Berichte mache man dann einen Stempel. Krischer verlangt „endlich klare politische Regeln und Kontrollen“ – auch um Schäden für die Autoindustrie zu begrenzen. Dazu gehörten ein unabhängige europäische Behörde sowie „Tests auf der Straße und nicht in sterilen Prüflaboren“.
Haben die falschen Werte Folgen für die Kfz-Steuer?
Die Direktbesteuerung von Fahrzeugen wird auch nach dem CO2-Ausstoß bemessen: Je niedriger er ist, umso geringer die Steuer. Nun könnten einige Millionen Steuerbescheide falsch gewesen sein, weil die Angaben zum CO2 falsch waren. Streng genommen müssten die Finanzbehörden, wenn das Kraftfahrtbundesamt die Schadstoffzahlen korrigiert, Nachforderungen stellen. Dobrindt sieht VW in der Pflicht, „dafür zu sorgen, dass bei diesen Fragen weder Mehrkosten noch Arbeitsaufwand auf die Kunden zukommen“. Das betrifft die Vergangenheit – 2016 könnte die Steuer durchaus steigen.
Wenn Kfz-Steuer nachbezahlt werden muss, soll das der VW-Konzern tun
Der Berliner Rechtsanwalt Dietmar Kälberer, dessen Kanzlei Musterverfahren wegen der Kursverluste der VW-Aktie vorbereitet hat, geht davon aus, dass auf VW der Vorwurf der „systematischen Steuerhinterziehung“ zukommen könnte. Auch die Grünen-Steuerpolitikerin Lisa Paus nimmt das an, weil der Konzern über steuerlich erhebliche Tatsachen falsche Angaben gemacht hat. Die Finanzbehörden müssten nun Ermittlungen einleiten: „Dem Staat sind in den vergangen Jahren potentiell Kfz-Steuern in Millionenhöhe entgangen. Diese sollte er zurückfordern – und zwar von den Herstellern.“
Was bedeutet die Affäre für die staatlichen Haushalte?
Rückstellungen mindern den Gewinn oder vergrößern den Verlust und wirken sich so auch auf die Steuerzahlungen aus. Der Fiskus muss sich darauf einstellen, dass VW weniger Steuern zahlt. Bei den aktuellen Steuerschätzungen, die an diesem Donnerstag beendet werden, ist VW daher durchaus ein Thema. Denn ein Konzern dieser Größenordnung ist haushaltsrelevant: Die Rückstellungen von 6,7 Milliarden Euro, die VW bereits vorgenommen hat, könnten zu einem Minus von ein bis zwei Milliarden Euro bei der Körperschaftsteuer führen. Höhere Rückstellungen reißen dann noch größere Löcher. Volkswagen hatte im vergangenen Geschäftsjahr insgesamt Steuerzahlungen von 2,1 Milliarden Euro an den deutschen Fiskus ausgewiesen.
Es dürfte Einbrüche bei Gewerbe- und Körperschaftssteuer geben
Die Finanzminister in Bund und Ländern warten jetzt erst einmal ab. Unklar ist noch, wie ausländische Töchter von VW an den Rückstellungen beteiligt sind.
Einbrüche wird es auch bei der kommunalen Gewerbesteuer geben: Die VW- Standorte Wolfsburg, Braunschweig und Emden haben schon Haushaltssperren verhängt, ebenso Ingolstadt, wo die VW-Tochter Audi produziert.
Niedersachsen, das mit 20 Prozent an VW beteiligt ist, hat allein durch den Kurseinbruch zunächst einen erheblichen Vermögensverlust erlitten. Zudem dürfte die Dividende vorerst ausfallen. 2014 lag sie noch bei über 29 Millionen Euro. | de |
q-de-775 | Welche Befugnisse hat die Parteienvertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes gemäß § 3 BibuG? | Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht - Findok Internet
Berufungsentscheidung - Steuer (Senat) des UFSL vom 11.05.2010, RV/1092-L/08
Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht
RV/0618-L/10
RV/1092-L/08-RS1 Permalink
Schreitet eine KEG, welche die berufsrechtlichen Befugnisse eines Bilanzbuchalters besitzt, für eine dritte Person durch das Verfassen von Berufungen gegen Einkommensteuerbescheide ein, sind diese mangels
Aktivlegitimation insbesonders dann zurückzuweisen, wenn die KEG erklärt, von der dritten Person nicht (sondern erst später ein Steuerberater) bevollmächtigt worden zu sein.
§ 3 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
§ 2 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
Zurückweisung, Vollmacht, Vertretung, berufsrechtlich, zulässig, Mängelbehebungsauftrag, Unzulässigkeit, Berufung
Der Unabhängige Finanzsenat über die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 28. November 2007 betreffend den Bescheid des Finanzamtes K vom 2. November 2007 für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B , V, und die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid des Finanzamtes K vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B, V nach der am 6. Mai 2010 durchgeführten Berufungsverhandlung entschieden:
Die Berufung der J Z KG für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U wird als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Ebenso wird auch die Berufung der J Z KG vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Nachdem Frau U ihren Antrag auf Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2006 am 27. September 2007 elektronisch persönlich eingebracht hatte, ersuchte das Finanzamt mit Vorhalt datiert vom 4. Oktober 2007 von Frau U die beantragten Aufwendungen durch Belege nachzuweisen und eine detaillierte Aufstellung der Aus- und Fortbildungskosten beizubringen.
Dieser Aufforderung folgte Frau U mit E-Mail vom 8. Oktober 2007, welche von ihrer persönlichen E-Mail Adresse gesendet worden war und legte unter anderem folgende Aufstellung vor:
Werbungskosten Jahr 2006:
Wegstrecke von nach
Zweck der Reise oder Tätigkeit
KM-Geld 0,376
Anzahl 12tel
Tagsatz/ Stunde
03.3.2006
04.3.2006
07.3.2006
Touch für Health
04.4.2006
Touch tor Health
PröfungTfH
Peergroup D
Peergroup E
12,11.2006
Summe der KM
Summe des KM-Geldes
Summe der Reisezwölftel Inland
Summe der Reisekosten Inland inkl. 10 %
Summe der Reisediäten Ausland
KM Stand Anfang
KM Stand Ende
Kurskosten Touch für Health:
abzügl. Förderung Bildungskonto Land Q
-905,50
Kurekosten NLP-Practionier WIFI
-1.386,90
Aufwand lt. Aufstellung
Gesamt-Aufwand 2006
Weiters beigelegt war eine Förderungsbestätigung des Landes F vom 23. August 2006 über € 905,60 und vom 21. September 2007 über € 1.386,90, der Kirchenbeitragsbescheid 2006 samt Auftragsbestätigung, eine Bestätigung über Prämienleistungen zu einer Gruppenkrankenversicherung in Höhe von € 1.263,15, ein Werbungskostennachweis des Arbeitgebers von Frau U aus Reisekosten in Höhe von € 5,30, die Leistung einer Betriebsratsumlage an den Arbeitgeber von Frau U in Höhe von € 31,50, sowie eine Bestätigung des Arbeitgebers, dass € 35,39 für Frau U lohnversteuert worden seien, weil der vom Dienstgeber bezahlte Betrag für eine Kollektivunfallversicherung den Freibetrag nach § 3 Z 15 EStG 1988 (Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988) in gleicher Höhe überschritten habe.
Der Einkommensteuerbescheid für Frau U für das 2006, datiert vom 2. November 2007, wich insofern von ihrer Abgabenerklärung ab, als die € 2.989,68 an beantragten Werbungskosten für Aus- beziehungsweise Fortbildung unberücksichtig blieben. Dies wurde damit begründet, dass Werbungskosten, die vom Arbeitgeber nicht automatisch berücksichtigt hätten werden konnten, € 5,30 ausgemacht hätten. Da dieser Betrag den Pauschbetrag für Werbungskosten von € 132,00 nicht überstiegen habe, seien € 132,00 berücksichtigt worden. Beiträge an gesetzlich anerkannte Kirchen und Religionsgemeinschaften könnten höchstens im Ausmaß von € 100,00 als Sonderausgabe berücksichtigt werden (§ 18 Abs. 1 Z 5 EStG 1988). Die Aufwendungen für die NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und Touch for Health Seminare seien nicht abzugsfähig, sondern dem Bereich der privaten Lebensführung zuzuordnen. Derartige Seminare würden vorwiegend der Persönlichkeitsentwicklung dienen. Das dort vermittelte Wissen sei von allgemeiner Natur und ebenso gut im privaten Lebensbereich wie auch im Berufsleben anwendbar.
Gegen diesen Bescheid richtet sich die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG aufgrund der Änderung der Rechtsform durch das Unternehmergesetzbuch [eingetragen im Firmenbuch am 1. Januar 2007] und einer Firmenänderung [eingetragen im Firmenbuch am 11. Januar 2008] datiert vom 28. November 2007, eingelangt am 29. November 2007, in welcher ausgeführt wurde, dass Frau U im Jahre 2006 eine Ausbildung begonnen habe, welche ihr eine gewerbliche Tätigkeit als akademischer Psychosozialer Gesundheitstrainer ermöglichen werde. Das Seminar Touch for Health - Kinesiologie (diagnostisches und therapeutisches Verfahren) sei ein zusätzlicher Baustein dazu, der auf Grund der Vollbeschäftigung bei der G vorgezogen worden sei. Im Jahr 2007 habe Frau U in einem zweiten Schritt die Vollbeschäftigung bei der G vermindert, sodass der Studienlehrgang (550 Einheiten Theorie und 250 Einheiten Praxis) zum akademischen Gesundheitstrainer begonnen habe werden können. Die Ausbildung werde noch etwa drei Jahre in Anspruch nehmen und mindestens bis 2010 dauern. Die Ausbildung im Neurolinguistischem Programmieren benötige Frau U als Mitarbeiterin der G in der Abteilung Marketing und Eventmanagement ebenso wie auch später in Ihrer selbständigen Tätigkeit. Aus diesem Grund habe Frau U die Kosten dieser Ausbildung in der beigelegten korrigierten Einkommensteuererklärung zu gleichen Teilen aufgeteilt. Die Arbeitnehmerveranlagung sei das falsche Instrument für die Steuerberechnung, da es sich bei den Aufwendungen für die Ausbildung zur Gesundheitstrainerin um Vorlaufkosten für die gewerbliche Tätigkeit handle. Gleichzeitig habe Frau U Sonderausgaben in Höhe von € 1.800,00 für die Rückzahlung des Kredites zur Wohnraumschaffung nachgetragen, da diese beim Erstantrag irrtümlich unberücksichtigt geblieben seien. Dementsprechend beantragte die J Buchhaltungs-KEG einen der berichtigten Erklärung entsprechenden Einkommensteuerbescheid für Frau U.
Korrigierte Werbungskosten Jahr 2006:
KM-Geld 0,380
Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
50% Werbungskosten 2006
50% Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
Summe der enthaltenen Vorsteuer
Summe der Reisediäten Inland netto 10%
Betriebskosten Gewerbebetrieb 2006
Reisekosten /Diäten 2006
50% NLP Practitioner, Kurskosten
50% Reisekosten /Diäten 2006
Aufwand Werbungskosten 2006
Reisekosten / Diäten 2006
1.230,49
Die der Berufungsschrift beigelegte Einkommensteuererklärung für das Jahr 2006 weist daher einen Verlust bei den Einkünften aus Gewerbebetrieb von € -1.556,89 aus, welcher sich aus € 962,95 Reisekosten und Fahrtspesen inklusive Kilometergeld und Diäten und zu € 593,94 aus übrigen Betriebsausgaben zusammensetzt. Bei den Werbungskosten zu den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit machte die J Buchhaltungs-KEG für Frau U € 31,50 an Gewerkschafts- und Beiträgen zu Berufungsverbänden und Interessensvertretungen, € 499,24 an Reisekosten und € 736,55 an Fortbildungs- beziehungsweise Ausbildungs- oder Umschulungskosten geltend. Bei den Sonderausgaben ist die mit der Berufungsschrift vorgelegte Einkommensteuerklärung 2006 gegenüber dem ursprünglichen Antrag von Frau U auf Arbeitnehmerveranlagung um Beiträge sowie Rückzahlungen von Darlehen und Zinsen, die zur Schaffung und Errichtung oder Sanierung von Wohnraum geleistet wurden, in Höhe von € 1.800,00 ergänzt.
Diese Berufung war auf dem Geschäftspapier der "J Buchhaltungs-KEG" (nunmehr J Z KG) verfasst. Diese trägt im Kopf den Namen J Buchhaltungs-KEG, die Adresse, Umsatzsteueridentifikationsnummer und den Hinweis "Buchhaltungsgesellschaft". Die Fußzeile nennt die DVR - Nummer, den Gerichtsstand K, zwei Bankverbindungen, die E-Mailadresse F_, und die Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG.
Unterschrieben ist die Berufung von _F_ dem Geschäftsführer der J Buchhaltungs-KEG. Über der Unterschrift wurde der Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG angebracht, welcher neben dem Namen ebenfalls die Adresse und Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG nennt.
Ebenfalls am 29. November 2007 erteilte Frau U Herrn L, beeideter Buchprüfer und Steuerberater, M, N, O die Vollmacht sie in allen steuerlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten gegenüber den zuständigen Behörden und Personen rechtsgültig zu vertreten. Gleichzeitig erteilte Frau U Herrn L auch die Ermächtigung zum Empfang von Schriftstücken der Abgabenbehörde, welche nunmehr ausschließlich an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG, zuzustellen seien.
Im an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichteten Vorhalt datiert vom 15. April 2008 ersuchte das Finanzamt darum "sämtliche Teilnahmebestätigungen" nochmals vorzulegen und bekannt zu geben, ob die von Frau U in Aussicht genommene selbständige Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer statt oder neben Ihrer derzeitigen Tätigkeit als Angestellte ausgeübt werden solle.
Am 30. Mai 2008 wurde eine Kopie der oben beschriebenen Berufung vom 28. November 2007 und Teilnahmebestätigungen zu den oben in den Tabellen genannten Kursen sowie ein Zeugnis des Wirtschaftsförderungsinstitutes der Wirtschaftskammer F und des Dachverbandes für Neuro-Linguistisches Programmieren vom 8. Juli 2007 übermittelt, welches bestätigt, dass Frau U die Ausbildung zum NLP-Practitioner in der Zeit vom 21. September 2006 bis 8. Juli 2007 erfolgreich absolviert habe, nochmals die Mitteilungen des Landes F Kurskosten in Höhe von € 1.132,00 und 1.386,90 fördern zu wollen, ein Zertifikat der Österreichischen Akademie für Kinesiologie und Gesundheit vom 22. April 2006, welches Frau U bestätigt den Kurs Touch for Health Test erfolgreich abgelegt zu haben, sowie Rechnungen über die Kurskosten zu den berufungsgegenständlichen Seminaren vorgelegt.
Weiter beigelegt war die Kopie einer an H, den Ehegatten von Frau U gerichteten Bestätigung der Bank I. In dieser wird dem Ehegatten von Frau U mitgeteilt, dass bei einem mit Zahl genannten Kredit im Jahr 2006 an Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 angefallen seien und kein Kapital getilgt worden sei. Händisch und ohne erkennbaren Autor ist darauf noch ein Pluszeichen mit dem Namen U und der Betrag "1.800,00" angemerkt.
Die Frage des Finanzamtes im Vorhalt vom 15. April 2008, ob Frau U die Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer haupt- oder nebenberuflich ausüben wolle, blieb unbeantwortet.
Mit dem als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid datiert vom 24. Juni 2008, welcher an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichtet war und am 30. Juni 2008 zugestellt wurde, wies das Finanzamt das Berufungsbegehren ab und begründete dies damit, dass gemäß § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988 Werbungskosten auch Aufwendungen für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der vom Steuerpflichtigen ausgeübten oder einer damit verwandten beruflichen Tätigkeit und Aufwendungen für umfassende Umschulungsmaßnahmen, welche auf eine tatsächliche Ausübung eines an deren Berufes abzielen würden, seien. Die Ausbildung zum psychosozialen Gesundheitstrainer vermittle Kenntnisse und Fähigkeiten, welche sowohl für eine Vielzahl von Berufsbildern förderlich seien, als auch den privaten Bereich berühren würden. Aus Ihrem derzeitigen Berufsbild von Frau U, der bürokaufmännische Tätigkeit im Marketing- und Eventmanagementbereich, lasse sich ein Zusammenhang mit der Aus- und Fortbildungsmaßnahme nicht ableiten. Weiters würde eine steuerlich absetzbare umfassende Umschulungsmaßnahmen nur dann vorliegen, wenn damit ein Berufswechsel angestrebt werde. Die Ausbildung für einen Zweitberuf (Nebenbeschäftigung) bewirke keine absetzbaren Aufwendungen im Sinne des § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988. Da ein Nachweis für einen angestrebten Berufswechsel von der bisherigen Haupttätigkeit zu einer anderen Haupttätigkeit nicht erbracht worden sei, sei die Berufung abzuweisen gewesen.
Am 22. Juli 2008 verfasste wieder _F_ im Namen der J Buchhaltungs-KEG für Frau U einen als "Berufung" bezeichneten Schriftsatz. Dieser langte bei der Abgabenbehörde erster Instanz am 24. Juli 2008 ein. Darin wurde vorgebracht, dass die Argumentation der Abgabenbehörde erster Instanz in der angefochtenen Berufungsvorentscheidung die Fachausbildung von Frau U in die Ecke eines Hobbykurses rücke. Es handle sich aber um einen Lehrgang universitären Charakters, bei dem den Absolventen der Berufstitel "Akademischer psychosozialer Gesundheitstrainer" verliehen werde. Das entsprechende Bundesgesetzblatt des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst sei der Berufung beigelegt. Es sei bereits in der Berufung vom 28. November 2007 auf die nicht unbeträchtliche Stundenanzahl sowie die erforderliche Praxisausbildung hingewiesen worden. Gleichzeitig sei bekannt gegeben worden, dass Frau U ihre bisherige Tätigkeit zu Gunsten der neuen Berufswahl und Ausbildung im Jahr 2007 bereits stundenmäßig reduziert habe, da die Ausbildung kein Hobbykurs und auf Grund Ihres Umfangs nebenbei nicht ernsthaft zu bewältigen sei. Das es aufgrund der Verantwortung für eine Familie und den heutigen Fixkosten in der Praxis nicht machbar sei, einen bisher ausgeübten Beruf sofort zur Gänze zu beenden und während der Ausbildung und Umschulung auf jedwedes Einkommen zu verzichten, sei für jedermann klar erkennbar. Dies sei auch nicht der Sinn und Zweck der seinerzeitigen Gesetzesänderung. Es sei doch darum gegangen, die Flexibilität der Arbeitnehmer als Förderung der Wirtschaft zu erhöhen und genau diese Berufswechsel erst möglich zu machen. Die Absetzbarkeit der damit verbundenen Aufwendungen habe dabei eine nicht unerhebliche Rolle gespielt und sei vom Gesetzgeber bewusst als Anreiz zur beruflichen Veränderung gewollt gewesen. Wie aus der Praxis der J Buchhaltungs-KEG erkannt werden könne, liege die Entscheidung, ob solche Aufwendungen absetzbar seien oder nicht beim Sachbearbeiter des Finanzamtes, beziehungsweise werde dieses Thema sehr allgemein und oberflächlich gesehen, selbst von den jeweils örtlich zuständigen Finanzämtern unterschiedlich gehandhabt und wenn irgend möglich eher abgelehnt. In Hinblick auf eine einheitliche gerechte und persönliche Besteuerung sei auf die persönliche Situation des Steuerpflichtigen und dem erkennbaren Wunsch nach ernsthafter Veränderung abzustellen. Auch in anderen Berufen sei es so, dass man beruflich erworbene Kenntnisse im Privatbereich verwenden könne. So sei es zum Beispiel einem Steuerexperten auch möglich, seine private Steuererklärung professionell abzugeben. Deshalb werde jedoch die berufliche Tätigkeit keinesfalls automatisch zum Hobbybetrieb und steuerlich irrelevant. In zwei weiteren Punkten sei die Berufung überhaupt ignoriert und offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen oder übersehen worden. Es seien Werbungskosten nicht anerkannt worden, welche zu 50 % der bisherigen unselbständigen Tätigkeit zugeordnet worden seien, da diese auch dort angefallen seien und bereits verwendet würden. Weiter seien im Zuge der Berufung nachgetragene Sonderausgaben nicht registriert worden. Diese allein hätten schon zu einer zumindest teilweisen Stattgabe der Berufung führen müssen. Es werde beantragt der Berufung im Sinne der Berufungsschrift vom 28. Januar 2007 stattzugeben und dem Erlassen einer stattgebenden zweiten Berufungsvorentscheidung durch die Abgabenbehörde erster Instanz zugestimmt. Sollte dies nicht möglich sein, "teilen wir mit, dass wir in Ausnützung der zweiten Instanz einer Vorlage an den UFS mit gleichzeitigem Antrag der Inanspruchnahme des erweiterten Kreises (Zuziehung von Laienrichtern) zustimmen".
Auch dieses Schriftstück war auf dem oben beschrieben Firmenpapier der J Buchhaltungs-KEG geschrieben und mit Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG über der Unterschrift von _F_ versehen.
Im Schreiben vom 28. März 2010 wurde Frau U von der Abgabenbehörde zweiter Instanz vorgehalten, dass nach den Einträgen in der Datenbank der Finanzverwaltung 2007 bis 2009 keine Einkommensteuererklärungen, wie bei den bekannt gegebenen Einkünften aus Gewerbebetrieb notwendig, abgegeben worden seien. Dass Frau U ihre beabsichtigte gewerbliche Tätigkeit aufgegeben habe, hätte sie aber im Berufungsverfahren nicht mitgeteilt. Frau U wurde aufgefordert, allenfalls die Gewinnermittlungen für die Einkünfte aus Gewerbebetrieb und jedenfalls die Einnahmen- und Ausgabenrechnungen für Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit für die Jahre 2007 bis 2010 und Bestätigungen über die seit Ende 2006 besuchten Veranstaltungen für die Ausbildung zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer vorzulegen, sowie ihren Ausbildungsweg darzustellen und bekannt zu geben, wann Sie diese Ausbildung (Umschulung) voraussichtlich abgeschlossen haben werde. Weiter wurde Frau U danach gefragt, ob sie die Absicht habe, den Beruf des akademischen Psychosozialen nichtselbständig oder unabhängig gewerblich auszuüben und auf welche Weise sie die bisher erworbenen Kenntnisse bei Ihrer nichtselbständigen Tätigkeit als kaufmännische Angestellte der P Q. AG anwenden habe können, beziehungsweise wie dies dort Ihr berufliches Fortkommen fördere und in unmittelbarem Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit stehe, sowie auf welche Weise das Seminar Touch for Health in Ihrem Ausbildungsplan zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer integriert sei, obwohl der übliche Ausbildungsweg einen solchen Kurs nicht vorsehe oder welchem anderem Zweck er andernfalls diene. Gleiches gelte für den Erwerb des NLP-Practioners. Auch dieser sei im normalen Curriculum für Ihren Ausbildungsgang nicht vorgesehen. Um wie viel (in Wochenstunden) habe Frau U ihre nichtselbständige Berufstätigkeit ab welchem Zeitpunkt eingeschränkt und habe dies (auch) der Betreuung Ihrer damals 14 Jahre alten Tochter gedient, wurde Frau U ebenfalls gefragt. Weiters wurde Frau U darauf hingewiesen, dass sie nunmehr auch Sonderausgaben für die Rückzahlung eines Kredites zur Wohnraumschaffung in Höhe von € 1.800,00 begehre. Die dafür vorgelegte Bestätigung der Bank I sei an Ihren Ehemann gerichtet und werde dort eine Summe von Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 genannt. Davon seien, soweit ersichtlich, bei ihrem Ehemann bereits antragsgemäß € 2.920,00 als Sonderausgaben mit dem Einkommensteuerbescheid 2006 vom 10. August 2007 anerkannt worden: Es stelle sich daher die Frage, wie der nun von Frau U erklärte Betrag von € 1.800,00 zustande komme und aus welchem Grund diese Sonderausgaben Frau U zuzurechnen seien.
Nach einem erfolglos versuchten Telefongespräch vom 4. April 2010 (zum Inhalt siehe den Aktenvermerk vom gleichen Datum), übermittelte _F_ im Namen der J Z KG am 9. April 2010 folgendes E-Mail:
"Unsere Recherchen im Finanzamt K haben ergeben:
Sie haben seit Übermittlung der Daten an Sie - durch das Finanzamt K - keinerlei Rücksprache mit dem Stammfinanzamt gehalten.
So ist es auch erklärlich, daß Sie von den von unserer Klientin ordnungsgemäß und nachweislich abgegebenen Einkommenssteuererklärung 2007 und dem Begleitschreiben und den übermittlelten Belegen dazu, sowie von der Übermittlung der Steuererklärung 2008 nichts wissen.
Wir haben Ihnen Ihre Arbeit insoweit jetzt abgenommen, daß wir Ihre Kollegen in K nunmehr nochmals gebeten haben, Ihnen die übermittelten Unterlagen umgehend zukommen zu lassen. Dies zu klären dauerte genau 15 Minuten.
Da 2008 am 21.9.2009 elektronisch abgegeben wurde, können wir Ihnen die dazugehörigen Detailunterlagen auf Wunsch gerne ebenfalls zukommen lassen. Die Steuererklärung des Jahres 2007 wurde bereits am 13. Oktober 2008 in Papierform - samt Unterlagen und Begleitschreiben abgegeben. In diesem wurde das Finanzamt K bereits erstmalig ersucht, die Unterlagen umgehend an Sie weiterzuleiten.
Die Klientin ist seit 29. November 2007 steuerlich vertreten. Die vorgelegte Vollmacht müsste Ihnen vorliegen.
Es kommt daher die Quotenregelung zum Tragen. Es liegen daher auch keine wie immer gearteten Fristversäumnisse unserer Klientin vor.
Die Steuererklärung 2009 ist daher weder außerhalb einer Frist, noch vergessen worden.
Eine Einnahmen Ausgabenrechnung für 2010 wäre, wenn überhaupt nur für 2 Monate möglich.
Die Anschuldigungen und völlig haltlosen Vorwürfe und Unterstellungen an unsere Klientin sind damit beweisbar vom Tisch.
Viele Ihrer Fragen müssten sich mit den an Sie gesandten Unterlagen von selbst erledigen. Allfällige Restfragen werden wir selbstverständlich gerne beantworten. Wir ersuchen diesbezüglich um Abstimmung - wenn geht per Mail.
Mit der Bitte um Kenntnisnahme zeichnet
Am 20. April übermittelte die J KG die Abgabenerklärungen 2007 und 2008 der U samt Beilagen. Diese sind von der J KG verfasst und wurden von dieser dem Finanzamt vorgelegt.
Wie _F_ für die J Z KG in der E-Mail vom 9. April 2010 mitgeteilt hat, war Frau U vor dem 29. November 2007 steuerlich nicht vertreten.
Für die Richtigkeit dieses Vorbringens spricht, dass Frau U ihre Steuererklärung 2006 selbst elektronisch übermittelt und den Vorhalt vom 15. April 2008 ohne die Hilfe eines rechtsfreundlichen Vertreters beantwortet hat. Auch in der Datenbank der Finanzverwaltung und den Steuerakten findet sich kein Hinweis auf eine steuerliche Vertretung von Frau U vor dem 29. November 2007.
Die einzige Vollmacht die sich findet, ist die oben beschriebene vom 29. November 2007, welche auf L lautet. L ist, wie schon erwähnt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und besitzt, beziehungsweise besaß, nach dem Treuhänderverzeichnis der Kammer der Wirtschaftstreuhänder und deren telefonischer Auskunft am 22. April 2010 nur in O eine Niederlassung.
Das gegenständliche erste Berufungsschreiben vom 28. November 2007 ist jedoch nicht von L, sondern einen Tag bevor dieser bevollmächtigt wurde, von der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) verfasst worden.
Wie oben dargestellt, gibt es sowohl in der Berufung vom 28. November 2007 als auch für den ebenfalls als Berufung bezeichneten Schriftsatz vom 24. Juli 2008 keinen Hinweis darauf, dass diese von oder im Namen des (späteren) steuerlichen Vertreters L verfasst worden sind. Beide Schriftstücke wurden ausschließlich und allein von _F_ für die J Buchhaltungs-KEG erstellt.
Anteilseigner der J Z KG sind _F_ als Geschäftsführer und Komplementär und L als Kommanditist (Haftsumme ATS 10.000,00 - € 726,73). Die J Z KG hat ihre Niederlassung in B. Nach dem Treuhänderverzeichnis und der telefonischen Auskunft vom 22. April 2010 der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (siehe Aktenvermerk vom 22. April 2010) besitzt sie wie ihr Geschäftsführer die Befähigungen eines selbständigen Buchhalters und des Bilanzbuchhalters. Über die Befähigungen ihres Kommanditisten (Wirtschaftsprüfer und Steuerberater) verfügt sie nicht.
Die Befugnisse der selbständigen Buchhalter und der Bilanzbuchhalter sind in Ergänzung zu § 83 BAO, welcher in der für 2007 geltenden Fassung BGBl. Nr. 151/1980 nur die Vertretung durch natürliche Personen behandelte, im BibuG (Bilanzbuchhaltungsgesetz BGBl. Nr. 161/2006) geregelt.
Nach § 3 Abs. 1 und 2 BibuG sind selbständige Buchhalter dazu berechtigt, eine pagatorische und kalkulatorische Buchhaltung zu erstellen, sowie ihre Kunden in diesem Zusammenhang zu beraten, sowie die gewerberechtlich dazu notwendigen Tätigkeiten (§ 32 Gewerbeordnung 1994, BGBl. Nr. 194/1994). Vertretungsrechte wie dem Bilanzbuchhalter sind dem selbständigen Buchhalter nicht eingeräumt.
Der Bilanzbuchhalter ist nach § 2 Abs. 1 und 2 BibuG neben seiner buchhaltenden und beratenden Tätigkeit auch zur Vertretung in Abgaben- und Abgabenstrafverfahren für Bundes-, Landes- und Gemeindeabgaben, ausgenommen die Vertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes, den Unabhängigen Verwaltungssenaten, dem Unabhängigen Finanzsenat und dem Verwaltungsgerichtshof (Z 3 leg. cit.) befugt.
Die Vertretung im Rahmen eines Rechtsmittelverfahrens bei den Finanzämtern (Abgabenbehörden des Bundes) und dem Unabhängigen Finanzsenat ist daher für Bilanzbuchhalter mit Ausnahme in Angelegenheiten der Umsatzsteuervoranmeldungen (Z 5 leg. cit.) jedenfalls ausgeschlossen.
Es ist daher der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) jedenfalls unmöglich ihre Kunden in einem Rechtsmittelverfahren betreffend die Einkommensteuer zu vertreten.
Die J Buchhaltungs-KEG hat jedoch die oben im Detail beschriebene Berufung vom 28. November 2007 gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U eingebracht.
Es ist daher zu untersuchen, welche Rechtsfolge es hat, wenn jemand, der wie die J Buchhaltungs-KEG nicht steuerlicher Vertreter eines Steuerpflichtigen ist (siehe E-Mail vom 9. April 2010) und auch aufgrund eines gesetzlichen Gebotes (§ 3 Abs. 1 Z 3 BibiG) niemals Vertreter dieses Steuerpflichtigen in einem Rechtsmittelverfahren beim Finanzamt oder beim Unabhängigen Finanzsenat sein kann, eine Berufung gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 dieses Steuerpflichtigen einbringt.
Nach § 84 Abs. 1 BAO hat die Abgabenbehörde solche Personen als Bevollmächtigte (mit Bescheid) abzulehnen, welche die Vertretung anderer geschäftsmäßig, wenn auch unentgeltlich betreiben, ohne dazu befugt zu sein. Erst nach der Ablehnung gesetzte Verfahrenshandlungen sind ohne jede abgabenrechtliche Wirkung (§ 84 Abs. 2 BAO).
Die J Buchhaltungs-KEG wurde in diesem Verfahren vom Finanzamt bisher nicht als Parteienvertreter abgelehnt, obwohl sie sie geschäftsmäßig handelt und jedenfalls nicht zur Parteienvertretung vor Abgabenbehörden des Bundes befugt ist (§ 3 BibuG siehe oben mit Ausnahme von Umsatzvoranmeldungen).
Dies führt dazu, dass die Berufung vom 28. November 2007 (ebenso wie jene vom 24. Juli 2008) an sich rechtlich existent geworden ist, jedoch ist nun zu beurteilen, wie sich die Tatsache auswirkt, dass diese Berufung verfasst wurde, ohne dass die J Buchhaltungs-KEG steuerlicher Vertreter von Frau U war oder wurde.
Entsprechend § 85 Abs. 2 BAO berechtigen Mängel von Eingaben (Formgebrechen, inhaltliche Mängel, Fehlen einer Unterschrift) die Abgabenbehörde nicht zur Zurückweisung. Vielmehr ist dem Einschreiter die Behebung dieser Mängel mit dem Hinweis aufzutragen, dass die Eingabe nach fruchtlosem Ablauf einer gleichzeitig zu bestimmenden Frist als zurückgenommen gilt.
Auch dem Unabhängigen Finanzsenat als Abgabenbehörde zweiter Instanz ist es gemäß § 279 Abs. 1 BAO ("Im Berufungsverfahren habe die Abgabenbehörden zweiter Instanz die Obliegenheiten und Befugnisse, die den Abgabenbehörden erster Instanz auferlegt und eingeräumt sind.") möglich einen derartigen Mängelbehebungsauftrag zu erlassen. Werden die Mängel rechtzeitig behoben, gilt die Eingabe als ursprünglich richtig eingebracht.
Dies gilt auch für eine fehlende Vollmacht (wie bei der J Z KG). An sich kann dies nach § 85 Abs. 4 BAO unter sinngemäßer Anwendung des § 85 Abs. 2 BAO geheilt werden.
Dies setzt allerdings voraus, dass es sich beim Mangel der Berufung um einen behebbaren handelt. Ein Mangel, welcher aus rechtlich zwingenden Gründen in beliebiger Frist nicht behoben werden kann, ist einer Mängelbehebung nicht zugänglich (siehe auch Ritz, BAO3, § 85 Tz 15 und die dort zitierten Fundstellen).
Der J Buchhaltungs-KEG kann Frau U nach den §§ 2 und § 3 BibuG (siehe oben) niemals eine rechtsgültige Vollmacht zur Vertretung in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes und dem Unabhängigen Finanzsenat erteilen.
Da sich § 85 Abs. 2 BAO ausdrücklich auf den Einschreiter, als jenem der das fragliche Schriftstück verfasst hat, bezieht und dieser aufgefordert werden soll den Mangel zu beheben, ist es auch nicht möglich, in einem Mängelbehebungsverfahren den Einschreiter auszutauschen und durch jemanden zu ersetzen, dem rechtsgültig eine Vollmacht erteilt werden kann.
Die Tatsache, dass die J Z KG nicht bevollmächtigt war die Berufungen vom 28. November 2007 und 24. Juli 2008 für Frau U einzubringen und auch nicht dazu bevollmächtigt werden kann, ist daher nicht in einem Mängelbehebungsverfahren nach § 85 Abs. 2 BAO korrigierbar.
§ 273 Abs. 1 lit. a BAO sieht vor, dass eine Berufung unter anderem dann zurückzuweisen ist, wenn diese nicht zulässig ist.
Zum Einbringen einer Berufung ist jeder befugt, an den der den Gegenstand der Anfechtung bildende Bescheid ergangen ist (§ 246 Abs. 1 BAO). Der Einkommensteuerbescheid 2006 vom 2. November 2006 von Frau U ist an diese gerichtet und ihr persönlich zugestellt worden. Die J Z KG (damals J Buchhaltungs-KEG) könnte daher zulässigerweise nur im Namen von Frau U eine Berufung gegen diesen Bescheid eingebracht haben. Dies ist der J Z KG aber wie oben gezeigt nach den §§ 2 und 3 BibuG verwehrt und wurde die J Z KG auch von Frau U nicht dazu ermächtigt.
Das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) ist aber mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und eine solche Berufung ist wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Durch die spruchgemäße Zurückweisung der Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist diese weggefallen und entbehrt dadurch die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 einer zugrunde liegenden Berufung.
Nach § 276 Abs. 1 BAO ist kann die Abgabenbehörde erster Instanz dann eine Berufungsvorentscheidung erlassen, wenn eine Berufung weder zurückzuweisen oder gegenstandslos zu erklären ist.
Die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist, wie gezeigt, spruchgemäß zurückzuweisen gewesen und die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 daher ohne Rechtsgrundlage ergangen. Dies macht die Berufungsvorentscheidung zu einem zweiten Sachbescheid hinsichtlich der Einkommensteuer 2006 der U der zwar inhaltlich vollständig auf den ursprünglichen Sachbescheid vom 2. November 2007 verweist, aber doch ohne gültigen Verfahrenstitel des siebten Abschnittes der BAO in die Rechtskraft des ursprünglichen Einkommensteuerbescheides 2006 eingreift.
Hätte daher U (selbst oder durch einen bevollmächtigten Vertreter, der im Rechtsmittelverfahren die Vertretung übernehmen kann) ein Rechtsmittel, nämlich Berufung, gegen diesen neuen Sachbescheid vom 24. Juni 2008 für die Einkommensteuer 2006 erhoben, wäre dieser gemäß § 289 Abs. 1 BAO aufzuheben gewesen (siehe Ritz, aaO., § 289 Tz 34 und das dort zitierte Erkenntnis VwGH 27.2.2003, 99/15/0126). Dies hat Frau U aber nicht getan.
Es ist daher die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juli 2008 als zweiter inhaltlich gleicher Sachbescheid für die Einkommensteuer 2006 rechtskräftig geworden und hat damit nachträglich die Einkommensteuer 2006 vom 2. November 2007 aus dem Rechtsbestand gedrängt.
Allerdings hat auch hier die J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) für U das nun richtigerweise als Berufung bezeichnete Schreiben vom 24. Juli 2008 verfasst, in welchem sie unter anderem die Vorlage an die Abgabenbehörde zweiter Instanz beantragt, ohne steuerlicher Vertreter der U gewesen zu sein und ohne dass die J Buchhaltungs-KEG überhaupt in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes U hätte vertreten können.
Wie schon oben ausgeführt, ist aber das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und auch die Berufung gegen den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten an U gerichteten Einkommensteuerbescheid 2006 vom 24. Juli 2008 wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Linz, am 11. Mai 2010
Findok-Nr: 47143.1, aufgenommen am: 14.07.2010 08:54:54, zuletzt geändert am: 19.07.2010, Dokument-ID: 13896a5b-1e52-4528-8522-681ca3e21ba6, Segment-ID: 52c5cf40-047c-4229-b1c8-202285e5a3ee | Gerechte Bodenpolitik und das Negativbeispiel Regensburg » Regensburg Digital
Die Regensburger Bauwirtschaft ist anders…
Im Münchener Stadtrat sei das nie strittig gewesen – CSU, SPD und FDP hätten damals geschlossen zugestimmt. Und auch die lokale Bauwirtschaft habe zwar nicht begeistert, aber doch bereitwillig mitgemacht, aus Angst vor der Alternative, dass städtische Grundstücke sonst nur noch ausschließlich mit öffentlich geförderten Wohnungen bebaut werden würde. „Vielleicht lag es aber auch daran, dass diese Bauwirtschaft bei uns kleinteiliger ist als in Regensburg“, merkt Thalgott an und das Publikum applaudiert, teils unter zynischem Gelächter.
Der Saal im Kolpinghaus ist voll, bis zu den Fensterbänken drängen sich die Leute. Das Thema gerechte Bodenpolitik, die Frage „Wem gehört die Stadt?“ zieht in Regensburg. Und das liegt nicht nur an dem Korruptionsskandal, in dem Politiker von SPD und CSU sowie die größten Bauträger der Stadt verwickelt sind.
Volles Haus im Kolpinghaus. Foto: as
Es zieht, weil hier vor allem unter Oberbürgermeister Hans Schaidinger städtische Flächen – große und lukrative – ohne größere Auflagen an Bauträger verscherbelt wurden, genannt seien hier nur der Alte Schlachthof und Areale in Burgweinting. Es interessiert, weil hier – ebenfalls unter Schaidingers Verantwortung – große Brachen, auf denen zwischenzeitlich ganze Stadtteile entstanden sind oder entstehen werden, nicht gesichert, sondern Privaten überlassen wurden – Wernerwerkstraße, ehemalige Zuckerfabrik, LERAG.
Weil hier das Planungsreferat keine Stadtplanung betreibt, sondern nur noch ausführendes Organ von Bauträgern zu sein scheint, weil hier Bebauungspläne und städtebauliche Verträge so geschrieben werden, dass aus ursprünglich knapp 200 plötzlich 600 Wohneinheiten werden und eine Siedlung mit Einfamilienhäusern namens „Wohnen in den Obstgärten“ dadurch zu einer Geschosswohnungsbetonwüste mutiert – siehe Brandlberg. Weil man in Regensburg mit einer Erhöhung der Quote für öffentlich geförderten Wohnungsbau so lange gewartet hat, bis die größten Flächen in Regensburg bereits bebaut waren. Weil man in Regensburg manche Bauträger regelrecht hofiert, während eine vernünftige Finanzausstattung der städtischen Wohnbaugesellschaft am politischen Willen scheitert. Weil in Regensburg ein Bauträger auf einem Baugebiet mit 460 Wohneinheiten einen Gewinn von 40 Millionen Euro erwirtschaften kann, während auf der anderen Seite die Mietpreise steigen und steigen.
Architekturkreis, Soziale Initiativen und Boom Boom
Alois Zorz (Boom Boom Regensburg): „Teile der Stadtplanung wurden in die Hände dominanter Investoren gegeben.“ Foto: Baumgärtner
Das Thema eint diejenigen, die Thalgott nach Regensburg eingeladen haben – den Architekturkreis, die Initiative „Boom Boom Regensburg“, die mit etwas emotionaleren Worten vielfach dasselbe fordert, und die Sozialen Initiativen, die sich vor allem um jene kümmern, die auf dem Regensburger Wohnungsmarkt ohnehin kaum noch eine Chance haben.
Doch das Thema bezahlbarer Wohnraum betrifft längst nicht mehr nur „die Mühseligen und Beladenen“, wie es Thalgott ausdrückt, sondern zunehmend die Mittelschicht und die 30- bis 40jährigen. „Diese Generation ist richtig gekniffen.“ Angesichts hoher Mieten, der Notwendigkeit, dass beide arbeiten müssen, und Kosten für Kinderbetreuung sei es dieser Gruppe nicht mehr möglich irgendetwas anzusparen, Vermögen oder Eigentum zu bilden. „Das hat es bei uns in Deutschland bisher nicht gegeben.“ Wenn aber die Armen und die Mittelschicht nicht mehr angemessen wohnen könnten, „dann zersetzt das unsere Stadtgesellschaft“, so Thalgott.
Angesichts von Globalisierung, Niedrigzinspolitik und der ökonomischen und politischen Stabilität Deutschlands sei hier mit nichts so viel Geld zu verdienen wie mit Immobilien. Die Renditeerwartung von Investoren liege durchschnittlich bei zwölf Prozent pro Jahr. Erreicht werde das, indem alle gesetzlich möglichen Mietsteigerungen mitgenommen, die Instandhaltung zurückgefahren, im Bestand verdichtet und nach drei Jahren weiterverkauft werde. Dann habe man solche Renditen. „Das geht mit keiner Aktie, nicht mit Schweinehälften und nicht mit Gold.“
GBW-Wohnungen: Falschinformationen an den Stadtrat
Bundes- und Landespolitik hätten das Thema lange ignoriert. „Abgeordnete haben keine Wohnungsprobleme“, sagt Thalgott. Und sie frage sich, wie es in einem Landtag möglich sei, das 32.000 GBW-Wohnungen einfach so verkauft wurden. „Wenn ich ein Gebiss hätte, würde ich mich in den Hintern beißen.“
Auch hier lohnt sich ein Blick nach Regensburg. Kommunen hätten beim Verkauf der freistaateigenen GBW-Wohnungen zumindest ein Vorkaufsrecht gehabt. Federführend von Schaidinger verantwortet nahm die Stadt Regensburg dieses Vorkaufsrecht für über 100 dieser Wohnungen im Jahr 2013 nicht wahr. Die Stadträte erhielten vom Oberbürgermeister in freundlicher Kooperation mit Wirtschafts- und Finanzreferent Dieter Daminger damals lediglich rudimentäre Informationen und die Empfehlung, nicht zu kaufen. Das sei nicht wirtschaftlich hieß es.
Reinhard Kellner (Soziale Initiativen): „Diese Veranstaltung wird keine Eintagsfliege bleiben.“ Foto: Baumgärtner
Die Mehrheit glaubte diesen Behauptungen und lehnte den Kauf ab. Der Käufer – ein Münchner Immobilienunternehmen – erwirtschaftete binnen eines Jahres Renditen von bis zu 60 Prozent, verbunden mit entsprechenden Mietsteigerungen. Ein Antrag der Linken, die 2015 forderten, das Thema erneut aufzurollen, stieß auf harmonische Ablehnung von Bunter Koalition und CSU.
Einiges, was Thalgott am Donnerstag fordert, um wieder für mehr Gerechtigkeit auf dem Wohnungsmarkt zu sorgen, richtet sich an die Bundespolitik: Beim Verkauf von Liegenschaften des Bundes und nachgeordneter Strukturen – ehemalige Bundeswehr- und Bahnflächen beispielsweise – könne es nicht sein, dass hier nach Höchstgebot verkauft werde, so Thalgott. Es müsse ein Zugriffsrecht für Kommunen auf diese Flächen geben, die bereits mit Steuergeldern bezahlt wurden. Vorkaufsrechte für Kommunen müssten generell wesentlich erleichtert werden. Neuerlich lohnt der Blick nach Regensburg, wo die Kommune selbst bestehende Vorkaufsrechte vor allem in der Ära Schaidinger so gut wie nie wahrgenommen hat und wo man den Erlass entsprechender Satzungen zu scheuen scheint wie der Teufel das Weihwasser.
Das städtische Tafelsilber ist verscherbelt
Thomas Eckert (Architekturkreis): „Nicht der Bauträger soll bestimmen, sondern der Stadtrat.“ Foto: Baumgärtner
Vieles, was die Städteplanerin fordert, hätte Regensburg ohnehin in Eigenregie tun können: die Vergabe sämtlicher städtischer Grundstücke per Ausschreibung, kein Verkauf, nur noch Erbbaurecht, das Festlegen von Mietobergrenzen, limitierte Grundstückspreise und Vorgaben zu Zielgruppen und Konzepten, die auf dem Grundstück verwirklicht werden sollen. Unter Hans Schaidinger war dagegen der Verkauf des städtischen Tafelsilbers Programm.
Ebenfalls interessant für Regensburg ist Thalgotts Kritik am §34 Baugesetzbuch, dem sogenannten Lückenschlussparagraphen. Bei bereits bestehenden Gebäuden muss/manchmal nur kann eine Verdichtung der Bebauung ohne Bebauungsplan genehmigt werden. Die Folgen: Der Bauherr muss keinerlei Beiträge zur notwendigen Infrastruktur leisten, die sich aus der Erhöhung der Bewohnerzahl ergibt. „Das bringt Städte an ihre Grenzen.“
In Regensburg sorgte Hans Schaidinger mit einem Vorbescheid am Stadtrat vorbei dafür, dass die Bebauung der Bäckergasse mit den sogenannten „Bäckerschen Höfen“, immerhin ein Gebiet von 7.000 Quadratmetern, ohne Bebauungsplan, über §34 genehmigt wurde. Die Folgen: Kein städtebaulicher Vertrag, in dem der Bauherr zur Zahlung von Infrastrukturbeiträgen hätte verpflichtet werden können, keine Pflicht für den Bauherrn zur Einhaltung der damals bereits gültigen Quote von 20 Prozent öffentlich gefördertem Wohnraum.
Der Kampf mit einer von Schaidinger geformten Verwaltung
Als letztes schließlich fordert Thalgott eine stärkere Berücksichtigung von Genossenschaften. Hier werde dauerhaft preisgünstiger Wohnraum geschaffen, oft verbunden mit sozialen Strukturen, die ein Zusammenleben von jung und alt auch abseits der sich zunehmend auflösenden familiären Modelle ermöglichen. Und erneut lohnt ein Blick nach Regensburg, wo auf der Nibelungenkaserne die Werkvolk Amberg e.G. nicht zum Zuge kam und man stattdessen dem Bauteam Tretzel den Vorzug gab. Ob aus sachlichen oder weniger lauteren Motiven, das wird derzeit vor dem Landgericht Regensburg verhandelt.
Regelrecht deprimiert ist ein Stadtratsmitglied, das an dem Abend aufmerksam zugehört hat. „Vieles können wir gar nicht mehr machen. Die meisten städtischen Grundstücke sind weg und wir müssen mit einer Verwaltung kämpfen, die unter Hans Schaidinger genau auf das Gegenteil von dem getrimmt wurde, was wir heute gehört haben.“ Es ist zum Weinen.
Tags:ArchitekturBauenChristine ThalgottHans SchaidingerMieteSozialesStadtplanungVortragWohnungsbau
9. November 2018 um 18:01 | #
Hans Schaidinger ist ja schließlich nicht umsonst Ehrenbürger von Regensburg. 2020 gibt es wieder Kommunalwahlen. Bin sehr gespannt, wer oder was sich zur Wahl ausftellen lässt.
9. November 2018 um 18:51 | #
Meldungen wie Krones: „Auf dem TechCampus entsteht ein Gebäude für zunächst bis zu 400 Beschäftigte. … im Endausbau Platz für bis zu 800 Arbeitsplätze …“ (MZ) kotzen mich an. Man kann nicht Arbeitsplätze schaffen, wenn kein Wohnraum existiert! Ja, man kann natürlich die Alten und Schwachen aus Regensburg vertreiben. Anstatt Wohnraum zu schaffen, will man ein Kongresszentrum und Firmen nach Regensburg locken. Die Angestellten können sich dann hochpreisige Immobilien leisten. Siehe Einkommen von Tretzel- Mitarbeiter. Regensburg blutet aus: Nur noch Studenten und Besserverdienende. Bald gibt es keinen echten Regensburger mehr- wie es in München schon lange keinen Münchner mehr gibt.
9. November 2018 um 19:07 | #
Meier mit „ei“ sagt es: „… die Alten und Schwachen aus Regensburg vertreiben.“ Geschieht laufend: Michlstift, Seniorenresdidenz Thurn und Taxis …
9. November 2018 um 23:20 | #
In Regensburg ist die Grenze schon überschritten, es trifft nicht nur die Alten und Schwachen, die Auswirkungen sind längst beim Mittelstand angekommen und treffen zunehmend den oberen Mittelstand, der hier gebraucht wird. Und in Regensburg wird die zweite Führungsebene (von der Baubranche abgesehen) nicht den angestiegenen Immobilien- und Mietpreisen entsprechend berzahlt. Man ist also auf der einen Seite Provinz geblieben, andererseits nähert sich der Wohnungsmarkt den Preisen von München an.
Diese Diskrepanz werden die Unternehmen noch zu spüren bekommen.
10. November 2018 um 08:55 | #
Ich bin nur schockiert, wenn ich lese : Schaidinger und Wolbergs korrupte Politik… ABER bitte, Wo waren alle die Referenten, die als Fachkräfte bei der Stadt eingestellt waren, wo waren und wo sind Alle die Stadträte die die Bürger und ihre Interesse vertreten sollten. Warum haben die ganze Zeit die Sozialverbände wie auch die Initiativen mitgespielt? Es war, was ich mich erinnert kann in unsrer Stadt immer ein Hauch korrupte Politik. Die sogenannte „kleine Vorteilsmaßnahme“ oder sogar Entscheidungen in den kleinen Kreisen statt einer demokratischen oder sogar transparenten Politik nicht nur in der Wohnungspolitik aber auch in der Kultur, hat die Stadträten, außer der Stadträtin Tina Lorenz, Niemanden interessiert.
Wenn man ein sogenannten Frühjahrputz macht, so muss man alle die alten Sachen ausmisten und weg mit denen. So müssen die Bürger nicht ständig nur weinen und machtlos zuschauen, sondern endlich eine Ordnung machen. Man braucht nicht gleich den Prager Fenstersturz von 1618 nachmachen, sondern diesmal sich selbst die Vertreter in dem Stadtrat aussuchen und die parteipolitische wie auch die religiöse Zugehörigkeit zu ignorieren. Die nächsten Wahlen kommen.
10. November 2018 um 09:09 | #
Nicht unerwähnt sollte das „Münchner Modell“ oder „München Modell Eigentum“ bleiben.
Bekannte von mir haben sich somit um die Jahrtausendwende eine 6-Zimmer-Eigentumswohnung leisten können. Sie sind bestimmt nicht sehr reich, Designer/Buchhändlerin, aber mit dem vier-Kinder-Zusatzförderstatus haben sie sich damals glaube ich ca. 200.000.- DM, gegenüber am freien Markt erhätlichen Wohnungen gespart bzw. von der Stadt bekommen. München galt damals noch als Single-Hauptstadt Nr. 1 und die Stadt wollte ganz gezielt junge Familien fördern.
Gab es solche Bemühungen tatsächlich noch nicht in Regensburg?
Ich dachte, OBsusp. war vorher Sozialbürgermeister? Ist er nicht auch bei den SOZIALdemokraten?
10. November 2018 um 10:29 | #
„Weil hier das Planungsreferat keine Stadtplanung betreibt, ….“
Ein Satz, den man sich auf der Zunge zergehen lassen sollte. Wozu dann eine Planungsreferentin? Gar deren jüngste Vertragsverlängerung? Als einer berufsmäßigen Stadträtin, die gemeinsam mit dem Finanz- und Wirtschaftsreferenten über (fast) alles (!) im Direktorium D1 Ver- und Behandelte Bescheid wusste oder grob fahrlässig nicht wusste.
Von ihrem Vorgänger im Amt, Dr. Stöberl, soll der von ihm angeblich unwidersprochene (sinngemäße) Satz stammen:
´Mir ist es egal, wer unter mir Oberbürgermeister ist.`
Frau Meier war da OB.
Um die heute zu beklagenden Zustände des städtischen Ausverkaufs umfassend beurteilen zu können, sollte man zurück bis in die Stöberl´sche Zeit und ggf. die damalige SPD-OB-Meier (1990-1996) fragen, welche Zustände und Verhältnisse sie nach dem Regnum von OB Friedrich Viehbacher vorfand.
Eine Zusammenschau dieser mehr als 30 Jahre, Stadtplanung und -entwicklung unter besonderer Berücksichtigung der Bauwirtschaft betreffend, wäre als IST-Analyse gewiss hilfreich, um die verfestigte normative Kraft des Faktischen (auch innerhalb der Verwaltung) zu erkennen, die Joachim Wolbergs nicht erst mit Übernahme des OB-Amts 2014 vorfand.
P.S. Ich sehe auf dem Foto auch Stadträte. Gab es an diesem Abend auch Wortmeldungen von den gewählten Vertretern der Bürgerschaft?
10. November 2018 um 10:31 | #
HALLO! Die nächstens Jahre wird die Wohnraumproblematik das – neben Umweltschutz – DAS beherrschende politische Thema sein. Und die Partei wird punkten, die dazu was Vernünftiges zu sagen hat UND SICH TRAUT.
Da geht es sowohl um Flächenversiegelung (weil gebaut werden muß/sollte) und um die Fesselung der kapitalistischen Kräfte, die nur auf Gewinnmaximierung setzen. Eigentlich eine Domäne der Linken, aber offenbar überlassen die das Thema jetzt den GRÜNEN (ob die sich trauen? In Regensburg haben die offenbar brav bei der Scheidinger-Linie mit gespielt…?).
Überhaupt scheint die Gewinnmaximierungsabsicht das Hauptproblem zu sein, egal wohin man schaut: Plastikflut (mit dem Plastikscheiß ist gut Kasse zu machen), Immobilienspekulation, Umgehung von Umweltauflagen (Autoindustrie) etc. etc.
Also: WER LEGT DIE GELDGEIER AN DIE KANDARE?!?!
10. November 2018 um 19:46 | #
Ich frage mich auch, warum die gesamte Stadtverwaltung, alle Referenten, alle beteiligten Amtsleiter , alle Stadträte vor der jeweiligen Stadtspitze so gekuscht haben . So gut wie keiner hat dagegen etwas gemacht oder gesagt. So gut wie keiner hat seit zig Jahren zum Wohle von Regensburg und zum Wohle der Bürger gehandelt. Nur zum Wohle des Gewerbes, egal ob Industrie oder die Baubranche.
10. November 2018 um 20:35 | #
Schon Anfang der 80er Jahre hat sich ein kleinerer Regensburger Bauträger bei Reklamation an der Bauausführung, die von der Stadt ohne Beanstandung abgenommen worden ist, geäussert, dass er beste Verbindungen zum OB (damals Viehbacher) habe, man treffe sich immer Mittwochs in der Sauna, um Probleme aus der Welt (was immer zugunsten des Baurägers geschah) zu schaffen. Beteiligt an den Problemen waren immer auch Mitarbeiter vom Bauamt.
Anfang der 90er hat man bei großen Bauträgern sehr großzügig über Abweichungen vom Bauplan hinweg gesehen. Ein bundesweit tätiger Bauträger rühmte sich gar bester Kontakte zur Bauverwaltung der Stadt Regensburg, wenn es um Ausführungen entgegen der eingereichten Pläne ging. Der einzelne Käufer wurde bei Recherchen über sein gekauftes Objekt von Bauamtsmitarbeitern immer wieder vertröstet, dass die Akten z.Zt. nicht greifbar seien usw., wenn er Einsicht in die eingereichten und genehmigten Pläne nehmen wollte.
In einem Termin von 2 Käufern bei OB Sch. und dem Hinweis, dass da wohl was nicht mit rechten Dingen zugeht und wir um seine Unterstützung als oberster Dienstherr in der Angelegenheit bitten, antwortete er, dass das (vermutete Käuflichkeit) in der Baubranche üblich sei. Ergebnis des Gesprächs mit OB Sch: In der Stadtverwaltung verlief die Sache im Sand. In der Münchner Zentrale des Bauträgers wurde später der hausintern verantwortliche Architekt entlassen. Das Problem bestand aber weiter zu Lasten der einzelnen Käufer.
Ich ziehe daraus den Schluss, dass die Stadtverwaltung immer – bis zur Gegenwart – mit beteiligt ist und man weiss eigentlich nicht so genau, ob die Ursache die Verwaltung ist oder der jeweilige OB, und wenn es die Verwaltung ist, warum der OB als Dienstherr nicht durchgreift.
Diesen seit jahrzehnten gewachsenen Sumpf trockenzulegen, ist fast nicht zu bewältigen.
10. November 2018 um 21:32 | #
Das eigentliche Problem sind die Stadträte. Wichtig ist denen nur den politischen Gegner zu bekämpfen. Die Stadtratsentschädigung ist keine Apanage, sondern eine Aufwandsentschädigung für die zu leistende Arbeit. Wären die Stadträte aufmerksam mit dem was Ihnen vorgsetzt wurde umgegangen, hätte manches verhindert werden können. Der Fraktionsgehorsam war und ist wichtiger als als eine eigene Meinung. Und die Angst das nächste Mal nicht mehr auf die Liste zu kommen größer als die Sorge um die Bürger.
11. November 2018 um 00:32 | #
Hochwertige Arbeitsplätze bringen hohe Einkommen, einen hohen Beschäftigungsstand, viel Geld in die Sozialkassen und hohe Einnahmen des Staates.
Zu Meier mit „ei“ 18:51 „Meldungen wie Krones: „Auf dem TechCampus entsteht ein Gebäude für zunächst bis zu 400 Beschäftigte. … im Endausbau Platz für bis zu 800 Arbeitsplätze …“ (MZ) kotzen mich an.“
Mit der weiteren wirtschaftlichen Stärkung Deutschlands geht leider eine Schwächung anderer Volkswirtschaften einher. Deutschland hat mit ungefähr 260 Milliarden Euro den weltweit größten Leistungsbilanzüberschuss. Unsere Überschüsse sind die Defizite anderer Länder. Insgesamt steigt aber der Versorgungsgrad der Menschen.
11. November 2018 um 10:53 | #
Der „Leistungsbilanzüberschuss“ besteht auch zwischen Stadt und Land, zwischen Oberbayern und Oberfranken, zwischen der Altstadt und einem unserer Gewerbegebiete. Aktuell steht dem Leistungsbilanzüberschuss ein trauriges Etwas beim Zins entgegen, wird also teuer erkauft. Der Leistungsbilanzüberschuss ist nicht alles.
„Hochwertige Arbeitsplätze“ sind …, vermutlich jene, welche hoch vergütet werden. Vorsicht vor solchen Floskeln. Die Arbeitsplätze in der Automobilindustrie sind nicht per se „hochwertig“, aber deren Geschäft brummt und deshalb werden hohe Gehälter gezahlt. Die Automobilindurstrie wäre ohne das Logistikgewerbe nicht mehr produktionsfähig, aber deren Gehälter sind idR. nicht hoch, also sind es wohl „minderwertige“ Arbeitsplätze. Bei der nächsten Autokrise springt der Staat mit Abwrackprämien ein und kurbelt deren Geschäft wieder an. Das ist nur ein Beispiel, aber politische Eingriffe zum Schutze „hochwertiger“ Arbeitsplätze (Bergbau/Kohle, Energieversorgung, Werften) gab und gibt es immer wieder.
11. November 2018 um 11:42 | #
Zu Lothgaßler 10:53: Sie sprechen viele wichtige Punkte an! Hier nur ein paar Worte zur Nullzinspolitik.
Zitat: „Aktuell steht dem Leistungsbilanzüberschuss ein trauriges Etwas beim Zins entgegen, wird also teuer erkauft.“
Die Nullzinspolitik hat auch Vorteile. So werden z.B. die Schuldner entlastet und bleiben wirtschaftlich stabiler.
Der Mieter profitieren ebenfalls. Da durch Zinsen kein Geld mehr verdient werden kann, fliest mehr Geld in den Wohnungsmarkt. Es werden mehr Wohnungen gebaut.
11. November 2018 um 16:10 | #
@ Meier mit „ei“:
Sollen alle, die hier über Grundstücksflächen verfügen, die sie aus „purer Gewinnsucht“ bebauen und hochwertige Arbeitsplätze schaffen, enteignet und vertrieben werden, damit das Prekariat dort wohnen kann? Hier werden uralte nicht tot zu kriegende Forderungen aller Umverteiler vertreten. Das Sprachrohr dafür, die SPD, liegt in den letzten Zügen!
11. November 2018 um 17:49 | #
@Günther Herzig Zitat:
„Sollen alle, die hier über Grundstücksflächen verfügen, die sie aus „purer Gewinnsucht“ bebauen und hochwertige Arbeitsplätze schaffen, “
Bitte schildern Sie ein Beispiel, welche hochwertigen Arbeitsplätze (ganztags, ohne Befristung, so gut bezahlt, dass man sich eine teure Mietwohnung leisten kann) bei teuren Mietkasernen geschaffen wurden.
11. November 2018 um 22:54 | #
Stichwort „Bäckersche Höfe“, eine in ihrer Piefigkeit fast schon belustigende Benennung in Anlehnung an die „Hackeschen Höfe“ in Berlin, die in ihrer Art ja auch schon Speerspitze der Gentrifizierung und Capucchinierung in einem Berlin-Mitte war, das ganz schnell preisgegeben worden war zum Bewohnzimmern eines einstmals sozial gut durchwirkten Kiezes durch Bestverdienende. Aber immerhin was Interessantes: Restaurants, Kulturorte, Begegnungsstätten. Jedoch in Regensburg: Was steht denn jetzt da? Ein maßlos verschnarchtes architektonisches Raumschiff, das mit den angrenzenden Stadtamhof und Steinweg nichts, aber auch gar nichts zu tun hat, gesichtslos, geschichtslos und blöd. Und für wen? Exquisite Brautkleidläden und solche für feinstgenadelte Herrenanzüge. Toll. Muss man sich eine so schöne Stadt schlicht leisten und dafür auch noch passend angezogen sein können?
Das sehr schöne Regensburg, das im Zweiten Weltkrieg so halbwegs verschont worden ist, das, vollkommen zu Recht, Weltkulturerbe geworden ist, das in den 60ern um eine zerstörerische Stadtautobahn herumgekommen ist, sägt jetzt an einer historischen Stadtlandschaft, die immer durch ein gesellschaftliches Durch- und Miteinander geprägt war und nicht durch eine Zu- und Hinrichtung zur Kulisse für den touristischen Stadtführermainstream oder für die Partymeile durchgeknallter Landkreisdeppen.
Dabei sind diese außerirdischen Rollatorenhorden und der Umstand, dass an Dult-Wochenenden die Stadtamhofer Kneipiers ihre Gaststätten nahezu panisch bei Sonnenuntergang zusperren, gar nicht mal das Problem, und es gibt auch wunderbare Vermieter wie die meinen. Mir wird gern vorgeworfen, dass ich hinter jedem Gebüsch dasselbe Gespenst sehe, nämlich den Neoliberalimus, aber es grinst mich Konservativen durch die allmähliche Zerstörung der kulturellen städtischen Topographie halt doch immer wieder an.
Die anderen Konservativen, die laaaangweilige CSU, und die sich von Seiten der Armen seit langem losgesagte SPD lassen sich permanent vor sich hertreiben von jenen Kräften, die immer und überall ausschließlich Investment-Oberfläche sehen. Das gilt auch für Stadt-Oberflächen. Darüber sind – nur so als Beispiel – oft archäologische Befunde über die Vergangenheit und mithin das Herz Regensburgs ungelesen und herzlos seit Jahrzehnten weggebaggert und überbaut worden. Was extrem misslich ist, ist der Umstand, dass jetzt und mit einem Mal blöde Hetzer sich landesweit nationalistisch und hasserfüllt einer solchen Vergangenheit in ihrem Sinn letztlich geschichtslos bemächtigen wollen. Dem entgegen zu wirken ist auch und unbedingt Aufgabe einer verantwortlichen Stadtplanung. Ich hoffe stark, dass das womöglich auch im Regensburger Rathaus irgendwann mal so gesehen wird.
12. November 2018 um 06:26 | #
Ich meine das Projekt von Krones, das für Meier mit „ei“ ein Grund zum Kotzen ist. Ich wohne 35 km entfernt von Regensburg und fahre, wenn ich will oder es nötig ist, in die Stadt.
12. November 2018 um 08:02 | #
Nochmal: Grund und Boden ist nicht vermehrbar. Deshalb wird Grund und Boden immer wertvoller. Wenn der Umgang mit Grund und Boden von politischen Parteien zur Machtgewinnung und -erhaltung eingesetzt wird, kann dies nicht gut für die Bevölkerung sein. Bei Grund und Boden sollten Grundrechte gelten, die den Anforderungen einer modernen Gesellschaft gerecht werden und in das Grundgesetz einfließen sollten. Alle anderen Vorwürfe – Anhäufung von Reichtum und Macht bei einigen wenigen oder Hinweis auf sozialistische Ideen und deren Scheitern bei bestimmten Staaten – bringen keine Lösung. Hier muss eine parteiinteressen- und wertefreie Diskussion unter Fachleuten ohne kapitalische Interessen geführt werden.
Wenn jemand beruflich oder gesundheitlich nicht auf das Wohnen in Metropolen angewiesen ist, gratuliere ich.
Wenn es aber um Familien mit zwei berufstätigen Eltern und Schulkindern geht oder um ältere Menschen, die eine regelmäßige bestimmte ärztliche Betreuung brauchen, sieht die Sache schon anders aus. Da können 35 km ein Problem werden.
12. November 2018 um 09:13 | #
@ Christian Muggenthaler
Danke, besser kann man es nicht sagen
Eine Politik die für die Gewinnmaximierung, die eigene Bevölkerung verkauft und verraten hat.
Tourismus Expansion, Ballermann , Christkindlmarkt Wahnsinn,Spezlwirtschaft………
Schön wenn die ganze Welt das dann toll findet, nur die eigene Bevölkerung nicht
12. November 2018 um 09:33 | #
Ein in meinen Augen der Realität entsprechender Bericht. Besonders den Absatz
„Weil hier das Planungsreferat keine Stadtplanung betreibt, sondern nur noch ausführendes Organ von Bauträgern zu sein scheint…..Weil in Regensburg ein Bauträger auf einem Baugebiet mit 460 Wohneinheiten einen Gewinn von 40 Millionen Euro erwirtschaften kann, während auf der anderen Seite die Mietpreise steigen und steigen“
könnte man nicht besser formulieren.
Schade, dass ich von dieser Veranstaltung nichts mitbekommen habe. Frau Thalgott scheint wirklich Ahnung zu haben.
12. November 2018 um 14:35 | #
Ich meine keine Enteignung, das habe ich nicht behauptet. Aber ich kenne genügend Leute, die keinen Wohraum finden. Mehrere Familien, wo sich die Partner getrennt haben, aber ein Partner nicht ausziehen kann, weil er im Bereich von Regensburg keine Wohnung findet!
Man kann halt nur Firmen nach Regensburg locken, wenn man auch Wohnraum bieten kann. Ich fände es gut, wenn andere, schwächere Städte auch bei der Ansiedlung von Firmen etwas abbekommen. Warum soll man das nicht etwas gleichmäßiger verteilen?
13. November 2018 um 07:29 | #
Danke, besser kann man es nicht sagen. Kompliment!
ich wiederhole einfach mal, was Altstadtkid geschrieben hat, weil mir besseres nicht einfällt.
13. November 2018 um 22:03 | #
[…] bei einem Bauträger auftreten müsse, sagt Schlegl in diesem Zusammenhang. Schließlich hätten diese Unternehmen von der „guten Politik“ in Regensburg „maximal profitiert“, da könnten sie dann „auch mal was […]
19. November 2018 um 23:17 | #
Wovon hängt ein zivilisiertes Leben in der Form, wie wir es bisher kannten, ab?
Zu seinem 90. Geburtstag wendet sich Noam Chomsky auch an r-d, samt Leser und User:
„Eine wahrhaftig unabhängige Presse weist eine Unterordnung zurück. Sie wehrt sich gegen Macht und Autorität. Sie prüft die bestehende Glaubenslehre kritisch und stellt jene Fragen, die von Menschen, die meinen, richtig zu denken, nicht gestellt werden. Sie reißt den Schleier der Zensur weg und macht der Öffentlichkeit jene Informationen und Meinungsvielfalt zugänglich, die für eine politische Partizipation sowie für das soziale und politische Leben im Allgemeinen notwendig sind. Hinzu kommt, dass es Aufgabe einer unabhängigen Presse ist, den Menschen eine Plattform anzubieten, die sie betreten und auf der sie über jene Themen, die sie als wichtig empfinden, debattieren können. Sobald sie das tut, erfüllt sie ihre Funktion als ein Fundament einer wahrhaftig freien und demokratischen Gesellschaft.“
Noam Chomsky im Gespräch mit Emran Feroz:
“Kampf oder Untergang! Warum wir gegen die Herren der Menschheit aufstehen müssen“,
Westend Verlag, 192 Seiten, November 2018 | de |
q-de-775 | Welche Befugnisse hat die Parteienvertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes gemäß § 3 BibuG? | Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht - Findok Internet
Berufungsentscheidung - Steuer (Senat) des UFSL vom 11.05.2010, RV/1092-L/08
Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht
RV/0618-L/10
RV/1092-L/08-RS1 Permalink
Schreitet eine KEG, welche die berufsrechtlichen Befugnisse eines Bilanzbuchalters besitzt, für eine dritte Person durch das Verfassen von Berufungen gegen Einkommensteuerbescheide ein, sind diese mangels
Aktivlegitimation insbesonders dann zurückzuweisen, wenn die KEG erklärt, von der dritten Person nicht (sondern erst später ein Steuerberater) bevollmächtigt worden zu sein.
§ 3 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
§ 2 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
Zurückweisung, Vollmacht, Vertretung, berufsrechtlich, zulässig, Mängelbehebungsauftrag, Unzulässigkeit, Berufung
Der Unabhängige Finanzsenat über die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 28. November 2007 betreffend den Bescheid des Finanzamtes K vom 2. November 2007 für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B , V, und die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid des Finanzamtes K vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B, V nach der am 6. Mai 2010 durchgeführten Berufungsverhandlung entschieden:
Die Berufung der J Z KG für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U wird als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Ebenso wird auch die Berufung der J Z KG vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Nachdem Frau U ihren Antrag auf Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2006 am 27. September 2007 elektronisch persönlich eingebracht hatte, ersuchte das Finanzamt mit Vorhalt datiert vom 4. Oktober 2007 von Frau U die beantragten Aufwendungen durch Belege nachzuweisen und eine detaillierte Aufstellung der Aus- und Fortbildungskosten beizubringen.
Dieser Aufforderung folgte Frau U mit E-Mail vom 8. Oktober 2007, welche von ihrer persönlichen E-Mail Adresse gesendet worden war und legte unter anderem folgende Aufstellung vor:
Werbungskosten Jahr 2006:
Wegstrecke von nach
Zweck der Reise oder Tätigkeit
KM-Geld 0,376
Anzahl 12tel
Tagsatz/ Stunde
03.3.2006
04.3.2006
07.3.2006
Touch für Health
04.4.2006
Touch tor Health
PröfungTfH
Peergroup D
Peergroup E
12,11.2006
Summe der KM
Summe des KM-Geldes
Summe der Reisezwölftel Inland
Summe der Reisekosten Inland inkl. 10 %
Summe der Reisediäten Ausland
KM Stand Anfang
KM Stand Ende
Kurskosten Touch für Health:
abzügl. Förderung Bildungskonto Land Q
-905,50
Kurekosten NLP-Practionier WIFI
-1.386,90
Aufwand lt. Aufstellung
Gesamt-Aufwand 2006
Weiters beigelegt war eine Förderungsbestätigung des Landes F vom 23. August 2006 über € 905,60 und vom 21. September 2007 über € 1.386,90, der Kirchenbeitragsbescheid 2006 samt Auftragsbestätigung, eine Bestätigung über Prämienleistungen zu einer Gruppenkrankenversicherung in Höhe von € 1.263,15, ein Werbungskostennachweis des Arbeitgebers von Frau U aus Reisekosten in Höhe von € 5,30, die Leistung einer Betriebsratsumlage an den Arbeitgeber von Frau U in Höhe von € 31,50, sowie eine Bestätigung des Arbeitgebers, dass € 35,39 für Frau U lohnversteuert worden seien, weil der vom Dienstgeber bezahlte Betrag für eine Kollektivunfallversicherung den Freibetrag nach § 3 Z 15 EStG 1988 (Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988) in gleicher Höhe überschritten habe.
Der Einkommensteuerbescheid für Frau U für das 2006, datiert vom 2. November 2007, wich insofern von ihrer Abgabenerklärung ab, als die € 2.989,68 an beantragten Werbungskosten für Aus- beziehungsweise Fortbildung unberücksichtig blieben. Dies wurde damit begründet, dass Werbungskosten, die vom Arbeitgeber nicht automatisch berücksichtigt hätten werden konnten, € 5,30 ausgemacht hätten. Da dieser Betrag den Pauschbetrag für Werbungskosten von € 132,00 nicht überstiegen habe, seien € 132,00 berücksichtigt worden. Beiträge an gesetzlich anerkannte Kirchen und Religionsgemeinschaften könnten höchstens im Ausmaß von € 100,00 als Sonderausgabe berücksichtigt werden (§ 18 Abs. 1 Z 5 EStG 1988). Die Aufwendungen für die NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und Touch for Health Seminare seien nicht abzugsfähig, sondern dem Bereich der privaten Lebensführung zuzuordnen. Derartige Seminare würden vorwiegend der Persönlichkeitsentwicklung dienen. Das dort vermittelte Wissen sei von allgemeiner Natur und ebenso gut im privaten Lebensbereich wie auch im Berufsleben anwendbar.
Gegen diesen Bescheid richtet sich die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG aufgrund der Änderung der Rechtsform durch das Unternehmergesetzbuch [eingetragen im Firmenbuch am 1. Januar 2007] und einer Firmenänderung [eingetragen im Firmenbuch am 11. Januar 2008] datiert vom 28. November 2007, eingelangt am 29. November 2007, in welcher ausgeführt wurde, dass Frau U im Jahre 2006 eine Ausbildung begonnen habe, welche ihr eine gewerbliche Tätigkeit als akademischer Psychosozialer Gesundheitstrainer ermöglichen werde. Das Seminar Touch for Health - Kinesiologie (diagnostisches und therapeutisches Verfahren) sei ein zusätzlicher Baustein dazu, der auf Grund der Vollbeschäftigung bei der G vorgezogen worden sei. Im Jahr 2007 habe Frau U in einem zweiten Schritt die Vollbeschäftigung bei der G vermindert, sodass der Studienlehrgang (550 Einheiten Theorie und 250 Einheiten Praxis) zum akademischen Gesundheitstrainer begonnen habe werden können. Die Ausbildung werde noch etwa drei Jahre in Anspruch nehmen und mindestens bis 2010 dauern. Die Ausbildung im Neurolinguistischem Programmieren benötige Frau U als Mitarbeiterin der G in der Abteilung Marketing und Eventmanagement ebenso wie auch später in Ihrer selbständigen Tätigkeit. Aus diesem Grund habe Frau U die Kosten dieser Ausbildung in der beigelegten korrigierten Einkommensteuererklärung zu gleichen Teilen aufgeteilt. Die Arbeitnehmerveranlagung sei das falsche Instrument für die Steuerberechnung, da es sich bei den Aufwendungen für die Ausbildung zur Gesundheitstrainerin um Vorlaufkosten für die gewerbliche Tätigkeit handle. Gleichzeitig habe Frau U Sonderausgaben in Höhe von € 1.800,00 für die Rückzahlung des Kredites zur Wohnraumschaffung nachgetragen, da diese beim Erstantrag irrtümlich unberücksichtigt geblieben seien. Dementsprechend beantragte die J Buchhaltungs-KEG einen der berichtigten Erklärung entsprechenden Einkommensteuerbescheid für Frau U.
Korrigierte Werbungskosten Jahr 2006:
KM-Geld 0,380
Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
50% Werbungskosten 2006
50% Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
Summe der enthaltenen Vorsteuer
Summe der Reisediäten Inland netto 10%
Betriebskosten Gewerbebetrieb 2006
Reisekosten /Diäten 2006
50% NLP Practitioner, Kurskosten
50% Reisekosten /Diäten 2006
Aufwand Werbungskosten 2006
Reisekosten / Diäten 2006
1.230,49
Die der Berufungsschrift beigelegte Einkommensteuererklärung für das Jahr 2006 weist daher einen Verlust bei den Einkünften aus Gewerbebetrieb von € -1.556,89 aus, welcher sich aus € 962,95 Reisekosten und Fahrtspesen inklusive Kilometergeld und Diäten und zu € 593,94 aus übrigen Betriebsausgaben zusammensetzt. Bei den Werbungskosten zu den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit machte die J Buchhaltungs-KEG für Frau U € 31,50 an Gewerkschafts- und Beiträgen zu Berufungsverbänden und Interessensvertretungen, € 499,24 an Reisekosten und € 736,55 an Fortbildungs- beziehungsweise Ausbildungs- oder Umschulungskosten geltend. Bei den Sonderausgaben ist die mit der Berufungsschrift vorgelegte Einkommensteuerklärung 2006 gegenüber dem ursprünglichen Antrag von Frau U auf Arbeitnehmerveranlagung um Beiträge sowie Rückzahlungen von Darlehen und Zinsen, die zur Schaffung und Errichtung oder Sanierung von Wohnraum geleistet wurden, in Höhe von € 1.800,00 ergänzt.
Diese Berufung war auf dem Geschäftspapier der "J Buchhaltungs-KEG" (nunmehr J Z KG) verfasst. Diese trägt im Kopf den Namen J Buchhaltungs-KEG, die Adresse, Umsatzsteueridentifikationsnummer und den Hinweis "Buchhaltungsgesellschaft". Die Fußzeile nennt die DVR - Nummer, den Gerichtsstand K, zwei Bankverbindungen, die E-Mailadresse F_, und die Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG.
Unterschrieben ist die Berufung von _F_ dem Geschäftsführer der J Buchhaltungs-KEG. Über der Unterschrift wurde der Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG angebracht, welcher neben dem Namen ebenfalls die Adresse und Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG nennt.
Ebenfalls am 29. November 2007 erteilte Frau U Herrn L, beeideter Buchprüfer und Steuerberater, M, N, O die Vollmacht sie in allen steuerlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten gegenüber den zuständigen Behörden und Personen rechtsgültig zu vertreten. Gleichzeitig erteilte Frau U Herrn L auch die Ermächtigung zum Empfang von Schriftstücken der Abgabenbehörde, welche nunmehr ausschließlich an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG, zuzustellen seien.
Im an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichteten Vorhalt datiert vom 15. April 2008 ersuchte das Finanzamt darum "sämtliche Teilnahmebestätigungen" nochmals vorzulegen und bekannt zu geben, ob die von Frau U in Aussicht genommene selbständige Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer statt oder neben Ihrer derzeitigen Tätigkeit als Angestellte ausgeübt werden solle.
Am 30. Mai 2008 wurde eine Kopie der oben beschriebenen Berufung vom 28. November 2007 und Teilnahmebestätigungen zu den oben in den Tabellen genannten Kursen sowie ein Zeugnis des Wirtschaftsförderungsinstitutes der Wirtschaftskammer F und des Dachverbandes für Neuro-Linguistisches Programmieren vom 8. Juli 2007 übermittelt, welches bestätigt, dass Frau U die Ausbildung zum NLP-Practitioner in der Zeit vom 21. September 2006 bis 8. Juli 2007 erfolgreich absolviert habe, nochmals die Mitteilungen des Landes F Kurskosten in Höhe von € 1.132,00 und 1.386,90 fördern zu wollen, ein Zertifikat der Österreichischen Akademie für Kinesiologie und Gesundheit vom 22. April 2006, welches Frau U bestätigt den Kurs Touch for Health Test erfolgreich abgelegt zu haben, sowie Rechnungen über die Kurskosten zu den berufungsgegenständlichen Seminaren vorgelegt.
Weiter beigelegt war die Kopie einer an H, den Ehegatten von Frau U gerichteten Bestätigung der Bank I. In dieser wird dem Ehegatten von Frau U mitgeteilt, dass bei einem mit Zahl genannten Kredit im Jahr 2006 an Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 angefallen seien und kein Kapital getilgt worden sei. Händisch und ohne erkennbaren Autor ist darauf noch ein Pluszeichen mit dem Namen U und der Betrag "1.800,00" angemerkt.
Die Frage des Finanzamtes im Vorhalt vom 15. April 2008, ob Frau U die Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer haupt- oder nebenberuflich ausüben wolle, blieb unbeantwortet.
Mit dem als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid datiert vom 24. Juni 2008, welcher an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichtet war und am 30. Juni 2008 zugestellt wurde, wies das Finanzamt das Berufungsbegehren ab und begründete dies damit, dass gemäß § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988 Werbungskosten auch Aufwendungen für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der vom Steuerpflichtigen ausgeübten oder einer damit verwandten beruflichen Tätigkeit und Aufwendungen für umfassende Umschulungsmaßnahmen, welche auf eine tatsächliche Ausübung eines an deren Berufes abzielen würden, seien. Die Ausbildung zum psychosozialen Gesundheitstrainer vermittle Kenntnisse und Fähigkeiten, welche sowohl für eine Vielzahl von Berufsbildern förderlich seien, als auch den privaten Bereich berühren würden. Aus Ihrem derzeitigen Berufsbild von Frau U, der bürokaufmännische Tätigkeit im Marketing- und Eventmanagementbereich, lasse sich ein Zusammenhang mit der Aus- und Fortbildungsmaßnahme nicht ableiten. Weiters würde eine steuerlich absetzbare umfassende Umschulungsmaßnahmen nur dann vorliegen, wenn damit ein Berufswechsel angestrebt werde. Die Ausbildung für einen Zweitberuf (Nebenbeschäftigung) bewirke keine absetzbaren Aufwendungen im Sinne des § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988. Da ein Nachweis für einen angestrebten Berufswechsel von der bisherigen Haupttätigkeit zu einer anderen Haupttätigkeit nicht erbracht worden sei, sei die Berufung abzuweisen gewesen.
Am 22. Juli 2008 verfasste wieder _F_ im Namen der J Buchhaltungs-KEG für Frau U einen als "Berufung" bezeichneten Schriftsatz. Dieser langte bei der Abgabenbehörde erster Instanz am 24. Juli 2008 ein. Darin wurde vorgebracht, dass die Argumentation der Abgabenbehörde erster Instanz in der angefochtenen Berufungsvorentscheidung die Fachausbildung von Frau U in die Ecke eines Hobbykurses rücke. Es handle sich aber um einen Lehrgang universitären Charakters, bei dem den Absolventen der Berufstitel "Akademischer psychosozialer Gesundheitstrainer" verliehen werde. Das entsprechende Bundesgesetzblatt des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst sei der Berufung beigelegt. Es sei bereits in der Berufung vom 28. November 2007 auf die nicht unbeträchtliche Stundenanzahl sowie die erforderliche Praxisausbildung hingewiesen worden. Gleichzeitig sei bekannt gegeben worden, dass Frau U ihre bisherige Tätigkeit zu Gunsten der neuen Berufswahl und Ausbildung im Jahr 2007 bereits stundenmäßig reduziert habe, da die Ausbildung kein Hobbykurs und auf Grund Ihres Umfangs nebenbei nicht ernsthaft zu bewältigen sei. Das es aufgrund der Verantwortung für eine Familie und den heutigen Fixkosten in der Praxis nicht machbar sei, einen bisher ausgeübten Beruf sofort zur Gänze zu beenden und während der Ausbildung und Umschulung auf jedwedes Einkommen zu verzichten, sei für jedermann klar erkennbar. Dies sei auch nicht der Sinn und Zweck der seinerzeitigen Gesetzesänderung. Es sei doch darum gegangen, die Flexibilität der Arbeitnehmer als Förderung der Wirtschaft zu erhöhen und genau diese Berufswechsel erst möglich zu machen. Die Absetzbarkeit der damit verbundenen Aufwendungen habe dabei eine nicht unerhebliche Rolle gespielt und sei vom Gesetzgeber bewusst als Anreiz zur beruflichen Veränderung gewollt gewesen. Wie aus der Praxis der J Buchhaltungs-KEG erkannt werden könne, liege die Entscheidung, ob solche Aufwendungen absetzbar seien oder nicht beim Sachbearbeiter des Finanzamtes, beziehungsweise werde dieses Thema sehr allgemein und oberflächlich gesehen, selbst von den jeweils örtlich zuständigen Finanzämtern unterschiedlich gehandhabt und wenn irgend möglich eher abgelehnt. In Hinblick auf eine einheitliche gerechte und persönliche Besteuerung sei auf die persönliche Situation des Steuerpflichtigen und dem erkennbaren Wunsch nach ernsthafter Veränderung abzustellen. Auch in anderen Berufen sei es so, dass man beruflich erworbene Kenntnisse im Privatbereich verwenden könne. So sei es zum Beispiel einem Steuerexperten auch möglich, seine private Steuererklärung professionell abzugeben. Deshalb werde jedoch die berufliche Tätigkeit keinesfalls automatisch zum Hobbybetrieb und steuerlich irrelevant. In zwei weiteren Punkten sei die Berufung überhaupt ignoriert und offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen oder übersehen worden. Es seien Werbungskosten nicht anerkannt worden, welche zu 50 % der bisherigen unselbständigen Tätigkeit zugeordnet worden seien, da diese auch dort angefallen seien und bereits verwendet würden. Weiter seien im Zuge der Berufung nachgetragene Sonderausgaben nicht registriert worden. Diese allein hätten schon zu einer zumindest teilweisen Stattgabe der Berufung führen müssen. Es werde beantragt der Berufung im Sinne der Berufungsschrift vom 28. Januar 2007 stattzugeben und dem Erlassen einer stattgebenden zweiten Berufungsvorentscheidung durch die Abgabenbehörde erster Instanz zugestimmt. Sollte dies nicht möglich sein, "teilen wir mit, dass wir in Ausnützung der zweiten Instanz einer Vorlage an den UFS mit gleichzeitigem Antrag der Inanspruchnahme des erweiterten Kreises (Zuziehung von Laienrichtern) zustimmen".
Auch dieses Schriftstück war auf dem oben beschrieben Firmenpapier der J Buchhaltungs-KEG geschrieben und mit Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG über der Unterschrift von _F_ versehen.
Im Schreiben vom 28. März 2010 wurde Frau U von der Abgabenbehörde zweiter Instanz vorgehalten, dass nach den Einträgen in der Datenbank der Finanzverwaltung 2007 bis 2009 keine Einkommensteuererklärungen, wie bei den bekannt gegebenen Einkünften aus Gewerbebetrieb notwendig, abgegeben worden seien. Dass Frau U ihre beabsichtigte gewerbliche Tätigkeit aufgegeben habe, hätte sie aber im Berufungsverfahren nicht mitgeteilt. Frau U wurde aufgefordert, allenfalls die Gewinnermittlungen für die Einkünfte aus Gewerbebetrieb und jedenfalls die Einnahmen- und Ausgabenrechnungen für Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit für die Jahre 2007 bis 2010 und Bestätigungen über die seit Ende 2006 besuchten Veranstaltungen für die Ausbildung zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer vorzulegen, sowie ihren Ausbildungsweg darzustellen und bekannt zu geben, wann Sie diese Ausbildung (Umschulung) voraussichtlich abgeschlossen haben werde. Weiter wurde Frau U danach gefragt, ob sie die Absicht habe, den Beruf des akademischen Psychosozialen nichtselbständig oder unabhängig gewerblich auszuüben und auf welche Weise sie die bisher erworbenen Kenntnisse bei Ihrer nichtselbständigen Tätigkeit als kaufmännische Angestellte der P Q. AG anwenden habe können, beziehungsweise wie dies dort Ihr berufliches Fortkommen fördere und in unmittelbarem Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit stehe, sowie auf welche Weise das Seminar Touch for Health in Ihrem Ausbildungsplan zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer integriert sei, obwohl der übliche Ausbildungsweg einen solchen Kurs nicht vorsehe oder welchem anderem Zweck er andernfalls diene. Gleiches gelte für den Erwerb des NLP-Practioners. Auch dieser sei im normalen Curriculum für Ihren Ausbildungsgang nicht vorgesehen. Um wie viel (in Wochenstunden) habe Frau U ihre nichtselbständige Berufstätigkeit ab welchem Zeitpunkt eingeschränkt und habe dies (auch) der Betreuung Ihrer damals 14 Jahre alten Tochter gedient, wurde Frau U ebenfalls gefragt. Weiters wurde Frau U darauf hingewiesen, dass sie nunmehr auch Sonderausgaben für die Rückzahlung eines Kredites zur Wohnraumschaffung in Höhe von € 1.800,00 begehre. Die dafür vorgelegte Bestätigung der Bank I sei an Ihren Ehemann gerichtet und werde dort eine Summe von Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 genannt. Davon seien, soweit ersichtlich, bei ihrem Ehemann bereits antragsgemäß € 2.920,00 als Sonderausgaben mit dem Einkommensteuerbescheid 2006 vom 10. August 2007 anerkannt worden: Es stelle sich daher die Frage, wie der nun von Frau U erklärte Betrag von € 1.800,00 zustande komme und aus welchem Grund diese Sonderausgaben Frau U zuzurechnen seien.
Nach einem erfolglos versuchten Telefongespräch vom 4. April 2010 (zum Inhalt siehe den Aktenvermerk vom gleichen Datum), übermittelte _F_ im Namen der J Z KG am 9. April 2010 folgendes E-Mail:
"Unsere Recherchen im Finanzamt K haben ergeben:
Sie haben seit Übermittlung der Daten an Sie - durch das Finanzamt K - keinerlei Rücksprache mit dem Stammfinanzamt gehalten.
So ist es auch erklärlich, daß Sie von den von unserer Klientin ordnungsgemäß und nachweislich abgegebenen Einkommenssteuererklärung 2007 und dem Begleitschreiben und den übermittlelten Belegen dazu, sowie von der Übermittlung der Steuererklärung 2008 nichts wissen.
Wir haben Ihnen Ihre Arbeit insoweit jetzt abgenommen, daß wir Ihre Kollegen in K nunmehr nochmals gebeten haben, Ihnen die übermittelten Unterlagen umgehend zukommen zu lassen. Dies zu klären dauerte genau 15 Minuten.
Da 2008 am 21.9.2009 elektronisch abgegeben wurde, können wir Ihnen die dazugehörigen Detailunterlagen auf Wunsch gerne ebenfalls zukommen lassen. Die Steuererklärung des Jahres 2007 wurde bereits am 13. Oktober 2008 in Papierform - samt Unterlagen und Begleitschreiben abgegeben. In diesem wurde das Finanzamt K bereits erstmalig ersucht, die Unterlagen umgehend an Sie weiterzuleiten.
Die Klientin ist seit 29. November 2007 steuerlich vertreten. Die vorgelegte Vollmacht müsste Ihnen vorliegen.
Es kommt daher die Quotenregelung zum Tragen. Es liegen daher auch keine wie immer gearteten Fristversäumnisse unserer Klientin vor.
Die Steuererklärung 2009 ist daher weder außerhalb einer Frist, noch vergessen worden.
Eine Einnahmen Ausgabenrechnung für 2010 wäre, wenn überhaupt nur für 2 Monate möglich.
Die Anschuldigungen und völlig haltlosen Vorwürfe und Unterstellungen an unsere Klientin sind damit beweisbar vom Tisch.
Viele Ihrer Fragen müssten sich mit den an Sie gesandten Unterlagen von selbst erledigen. Allfällige Restfragen werden wir selbstverständlich gerne beantworten. Wir ersuchen diesbezüglich um Abstimmung - wenn geht per Mail.
Mit der Bitte um Kenntnisnahme zeichnet
Am 20. April übermittelte die J KG die Abgabenerklärungen 2007 und 2008 der U samt Beilagen. Diese sind von der J KG verfasst und wurden von dieser dem Finanzamt vorgelegt.
Wie _F_ für die J Z KG in der E-Mail vom 9. April 2010 mitgeteilt hat, war Frau U vor dem 29. November 2007 steuerlich nicht vertreten.
Für die Richtigkeit dieses Vorbringens spricht, dass Frau U ihre Steuererklärung 2006 selbst elektronisch übermittelt und den Vorhalt vom 15. April 2008 ohne die Hilfe eines rechtsfreundlichen Vertreters beantwortet hat. Auch in der Datenbank der Finanzverwaltung und den Steuerakten findet sich kein Hinweis auf eine steuerliche Vertretung von Frau U vor dem 29. November 2007.
Die einzige Vollmacht die sich findet, ist die oben beschriebene vom 29. November 2007, welche auf L lautet. L ist, wie schon erwähnt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und besitzt, beziehungsweise besaß, nach dem Treuhänderverzeichnis der Kammer der Wirtschaftstreuhänder und deren telefonischer Auskunft am 22. April 2010 nur in O eine Niederlassung.
Das gegenständliche erste Berufungsschreiben vom 28. November 2007 ist jedoch nicht von L, sondern einen Tag bevor dieser bevollmächtigt wurde, von der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) verfasst worden.
Wie oben dargestellt, gibt es sowohl in der Berufung vom 28. November 2007 als auch für den ebenfalls als Berufung bezeichneten Schriftsatz vom 24. Juli 2008 keinen Hinweis darauf, dass diese von oder im Namen des (späteren) steuerlichen Vertreters L verfasst worden sind. Beide Schriftstücke wurden ausschließlich und allein von _F_ für die J Buchhaltungs-KEG erstellt.
Anteilseigner der J Z KG sind _F_ als Geschäftsführer und Komplementär und L als Kommanditist (Haftsumme ATS 10.000,00 - € 726,73). Die J Z KG hat ihre Niederlassung in B. Nach dem Treuhänderverzeichnis und der telefonischen Auskunft vom 22. April 2010 der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (siehe Aktenvermerk vom 22. April 2010) besitzt sie wie ihr Geschäftsführer die Befähigungen eines selbständigen Buchhalters und des Bilanzbuchhalters. Über die Befähigungen ihres Kommanditisten (Wirtschaftsprüfer und Steuerberater) verfügt sie nicht.
Die Befugnisse der selbständigen Buchhalter und der Bilanzbuchhalter sind in Ergänzung zu § 83 BAO, welcher in der für 2007 geltenden Fassung BGBl. Nr. 151/1980 nur die Vertretung durch natürliche Personen behandelte, im BibuG (Bilanzbuchhaltungsgesetz BGBl. Nr. 161/2006) geregelt.
Nach § 3 Abs. 1 und 2 BibuG sind selbständige Buchhalter dazu berechtigt, eine pagatorische und kalkulatorische Buchhaltung zu erstellen, sowie ihre Kunden in diesem Zusammenhang zu beraten, sowie die gewerberechtlich dazu notwendigen Tätigkeiten (§ 32 Gewerbeordnung 1994, BGBl. Nr. 194/1994). Vertretungsrechte wie dem Bilanzbuchhalter sind dem selbständigen Buchhalter nicht eingeräumt.
Der Bilanzbuchhalter ist nach § 2 Abs. 1 und 2 BibuG neben seiner buchhaltenden und beratenden Tätigkeit auch zur Vertretung in Abgaben- und Abgabenstrafverfahren für Bundes-, Landes- und Gemeindeabgaben, ausgenommen die Vertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes, den Unabhängigen Verwaltungssenaten, dem Unabhängigen Finanzsenat und dem Verwaltungsgerichtshof (Z 3 leg. cit.) befugt.
Die Vertretung im Rahmen eines Rechtsmittelverfahrens bei den Finanzämtern (Abgabenbehörden des Bundes) und dem Unabhängigen Finanzsenat ist daher für Bilanzbuchhalter mit Ausnahme in Angelegenheiten der Umsatzsteuervoranmeldungen (Z 5 leg. cit.) jedenfalls ausgeschlossen.
Es ist daher der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) jedenfalls unmöglich ihre Kunden in einem Rechtsmittelverfahren betreffend die Einkommensteuer zu vertreten.
Die J Buchhaltungs-KEG hat jedoch die oben im Detail beschriebene Berufung vom 28. November 2007 gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U eingebracht.
Es ist daher zu untersuchen, welche Rechtsfolge es hat, wenn jemand, der wie die J Buchhaltungs-KEG nicht steuerlicher Vertreter eines Steuerpflichtigen ist (siehe E-Mail vom 9. April 2010) und auch aufgrund eines gesetzlichen Gebotes (§ 3 Abs. 1 Z 3 BibiG) niemals Vertreter dieses Steuerpflichtigen in einem Rechtsmittelverfahren beim Finanzamt oder beim Unabhängigen Finanzsenat sein kann, eine Berufung gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 dieses Steuerpflichtigen einbringt.
Nach § 84 Abs. 1 BAO hat die Abgabenbehörde solche Personen als Bevollmächtigte (mit Bescheid) abzulehnen, welche die Vertretung anderer geschäftsmäßig, wenn auch unentgeltlich betreiben, ohne dazu befugt zu sein. Erst nach der Ablehnung gesetzte Verfahrenshandlungen sind ohne jede abgabenrechtliche Wirkung (§ 84 Abs. 2 BAO).
Die J Buchhaltungs-KEG wurde in diesem Verfahren vom Finanzamt bisher nicht als Parteienvertreter abgelehnt, obwohl sie sie geschäftsmäßig handelt und jedenfalls nicht zur Parteienvertretung vor Abgabenbehörden des Bundes befugt ist (§ 3 BibuG siehe oben mit Ausnahme von Umsatzvoranmeldungen).
Dies führt dazu, dass die Berufung vom 28. November 2007 (ebenso wie jene vom 24. Juli 2008) an sich rechtlich existent geworden ist, jedoch ist nun zu beurteilen, wie sich die Tatsache auswirkt, dass diese Berufung verfasst wurde, ohne dass die J Buchhaltungs-KEG steuerlicher Vertreter von Frau U war oder wurde.
Entsprechend § 85 Abs. 2 BAO berechtigen Mängel von Eingaben (Formgebrechen, inhaltliche Mängel, Fehlen einer Unterschrift) die Abgabenbehörde nicht zur Zurückweisung. Vielmehr ist dem Einschreiter die Behebung dieser Mängel mit dem Hinweis aufzutragen, dass die Eingabe nach fruchtlosem Ablauf einer gleichzeitig zu bestimmenden Frist als zurückgenommen gilt.
Auch dem Unabhängigen Finanzsenat als Abgabenbehörde zweiter Instanz ist es gemäß § 279 Abs. 1 BAO ("Im Berufungsverfahren habe die Abgabenbehörden zweiter Instanz die Obliegenheiten und Befugnisse, die den Abgabenbehörden erster Instanz auferlegt und eingeräumt sind.") möglich einen derartigen Mängelbehebungsauftrag zu erlassen. Werden die Mängel rechtzeitig behoben, gilt die Eingabe als ursprünglich richtig eingebracht.
Dies gilt auch für eine fehlende Vollmacht (wie bei der J Z KG). An sich kann dies nach § 85 Abs. 4 BAO unter sinngemäßer Anwendung des § 85 Abs. 2 BAO geheilt werden.
Dies setzt allerdings voraus, dass es sich beim Mangel der Berufung um einen behebbaren handelt. Ein Mangel, welcher aus rechtlich zwingenden Gründen in beliebiger Frist nicht behoben werden kann, ist einer Mängelbehebung nicht zugänglich (siehe auch Ritz, BAO3, § 85 Tz 15 und die dort zitierten Fundstellen).
Der J Buchhaltungs-KEG kann Frau U nach den §§ 2 und § 3 BibuG (siehe oben) niemals eine rechtsgültige Vollmacht zur Vertretung in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes und dem Unabhängigen Finanzsenat erteilen.
Da sich § 85 Abs. 2 BAO ausdrücklich auf den Einschreiter, als jenem der das fragliche Schriftstück verfasst hat, bezieht und dieser aufgefordert werden soll den Mangel zu beheben, ist es auch nicht möglich, in einem Mängelbehebungsverfahren den Einschreiter auszutauschen und durch jemanden zu ersetzen, dem rechtsgültig eine Vollmacht erteilt werden kann.
Die Tatsache, dass die J Z KG nicht bevollmächtigt war die Berufungen vom 28. November 2007 und 24. Juli 2008 für Frau U einzubringen und auch nicht dazu bevollmächtigt werden kann, ist daher nicht in einem Mängelbehebungsverfahren nach § 85 Abs. 2 BAO korrigierbar.
§ 273 Abs. 1 lit. a BAO sieht vor, dass eine Berufung unter anderem dann zurückzuweisen ist, wenn diese nicht zulässig ist.
Zum Einbringen einer Berufung ist jeder befugt, an den der den Gegenstand der Anfechtung bildende Bescheid ergangen ist (§ 246 Abs. 1 BAO). Der Einkommensteuerbescheid 2006 vom 2. November 2006 von Frau U ist an diese gerichtet und ihr persönlich zugestellt worden. Die J Z KG (damals J Buchhaltungs-KEG) könnte daher zulässigerweise nur im Namen von Frau U eine Berufung gegen diesen Bescheid eingebracht haben. Dies ist der J Z KG aber wie oben gezeigt nach den §§ 2 und 3 BibuG verwehrt und wurde die J Z KG auch von Frau U nicht dazu ermächtigt.
Das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) ist aber mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und eine solche Berufung ist wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Durch die spruchgemäße Zurückweisung der Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist diese weggefallen und entbehrt dadurch die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 einer zugrunde liegenden Berufung.
Nach § 276 Abs. 1 BAO ist kann die Abgabenbehörde erster Instanz dann eine Berufungsvorentscheidung erlassen, wenn eine Berufung weder zurückzuweisen oder gegenstandslos zu erklären ist.
Die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist, wie gezeigt, spruchgemäß zurückzuweisen gewesen und die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 daher ohne Rechtsgrundlage ergangen. Dies macht die Berufungsvorentscheidung zu einem zweiten Sachbescheid hinsichtlich der Einkommensteuer 2006 der U der zwar inhaltlich vollständig auf den ursprünglichen Sachbescheid vom 2. November 2007 verweist, aber doch ohne gültigen Verfahrenstitel des siebten Abschnittes der BAO in die Rechtskraft des ursprünglichen Einkommensteuerbescheides 2006 eingreift.
Hätte daher U (selbst oder durch einen bevollmächtigten Vertreter, der im Rechtsmittelverfahren die Vertretung übernehmen kann) ein Rechtsmittel, nämlich Berufung, gegen diesen neuen Sachbescheid vom 24. Juni 2008 für die Einkommensteuer 2006 erhoben, wäre dieser gemäß § 289 Abs. 1 BAO aufzuheben gewesen (siehe Ritz, aaO., § 289 Tz 34 und das dort zitierte Erkenntnis VwGH 27.2.2003, 99/15/0126). Dies hat Frau U aber nicht getan.
Es ist daher die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juli 2008 als zweiter inhaltlich gleicher Sachbescheid für die Einkommensteuer 2006 rechtskräftig geworden und hat damit nachträglich die Einkommensteuer 2006 vom 2. November 2007 aus dem Rechtsbestand gedrängt.
Allerdings hat auch hier die J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) für U das nun richtigerweise als Berufung bezeichnete Schreiben vom 24. Juli 2008 verfasst, in welchem sie unter anderem die Vorlage an die Abgabenbehörde zweiter Instanz beantragt, ohne steuerlicher Vertreter der U gewesen zu sein und ohne dass die J Buchhaltungs-KEG überhaupt in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes U hätte vertreten können.
Wie schon oben ausgeführt, ist aber das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und auch die Berufung gegen den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten an U gerichteten Einkommensteuerbescheid 2006 vom 24. Juli 2008 wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Linz, am 11. Mai 2010
Findok-Nr: 47143.1, aufgenommen am: 14.07.2010 08:54:54, zuletzt geändert am: 19.07.2010, Dokument-ID: 13896a5b-1e52-4528-8522-681ca3e21ba6, Segment-ID: 52c5cf40-047c-4229-b1c8-202285e5a3ee | BGH, Urteil vom 29.04.2004 - I ZR 191/01 - openJur
Urteil vom 29.04.2004 - I ZR 191/01
BGH, Urteil vom 29.04.2004 - I ZR 191/01
openJur 2012, 56176
Die Klägerin ist ein Unternehmen mit Sitz in Solingen, das Stahlwaren, insbesondere Schneidwaren, herstellt und vertreibt. Sie führt die Firma "Zwilling J.A. Henckels AG" und ist Inhaberin der Wortmarke "Zwilling" (Nr. 725 228), die mit Priorität vom 7. Mai 1941 u.a. für "Messerschmiedewaren", "Hiebund Stichwaffen", "Täschnerund Lederwaren, nämlich Spezialetuis und -behälter für die Waren der Klasse 8", "Nickelund Aluminiumwaren als Haushaltsund Reisegeräte ... (soweit in Klasse 21 enthalten)", "Hausund Küchengeräte (soweit in Klasse 21 enthalten)" eingetragen ist. Die Klägerin ist weiter Inhaberin von Bildmarken wie der nachstehend wiedergegebenen, am 8. August 1904 eingetragenen Marke Nr. 71 482:
Die Beklagte führte zunächst die Firma "Stahlwarenkontor GmbH". Im Jahr 1996 verlegte sie ihren Sitz von Beelitz nach Solingen und änderte ihre Firma in "ZWEIBRÜDER Stahlwarenkontor GmbH". Die Beklagte ist Inhaberin der Wortmarke "ZWEIBRÜDER" (Nr. 396 45 060), die mit Priorität vom 17. Oktober 1996 für "08: Schneidwaren; 18: Lederwaren; 21: Geräte und Behälter für Haushalt und Küche" eingetragen ist. Für die Beklagte ist weiter die Wortmarke "ZWEIBRÜDER" (Nr. 398 26 480) mit Priorität vom 12. Mai 1998 für "Taschenlampen, Taschenlampenbatterien, Säcke (soweit in Klasse 12 enthalten); Rucksäcke; Zelte" eingetragen. Im Internet benutzt die Beklagte die Adresse "zweibrueder.com".
Die Klägerin sieht in der Verwendung der Bezeichnung "Zweibrüder"/"ZWEIBRÜDER" als Unternehmenskennzeichen, Marke und Internetadresse eine Verletzung ihrer Rechte an ihrer Firma sowie ihren Wortund Bildmarken. Die "Zwillings"-Kennzeichen wiesen als Firmenschlagwort und als Wortoder Bildmarken eine hohe Kennzeichnungskraft auf. Mit ihnen werde im Inund Ausland ein hervorragender Ruf herausragender Güte und Vertrauenswürdigkeit verbunden. Die Beklagte nutze durch ihre "Zweibrüder"-Zeichen den Ruf der bekannten Marke "Zwilling" in unlauterer Weise für sich aus.
Die Klägerin hat beantragt, I. die Beklagte zu verurteilen, 1. es bei Meidung eines für jeden Fall der Zuwiderhandlung festzusetzenden Ordnungsgeldes bis zu 500.000 DM, ersatzweise Ordnungshaft, oder Ordnungshaft bis zu sechs Monaten zu unterlassen, im geschäftlichen Verkehr mit Schneidwaren, a) die Angabe "ZWEIBRÜDER" oder "Zweibrüder" firmenmäßig zu verwendenaa) entweder in Alleinstellung oder grafisch gegenüber den übrigen Bestandteilen des Firmennamens hervorgehoben, beispielsweise unter Verwendung einer anderen Schriftart oder Schriftgröße oder durch ausschließliche Verwendung von Großbuchstaben, insbesondere wie nachfolgend dargestellt:
bb) als Bestandteil der Firmenbezeichnung "Zweibrüder Stahlwarenkontor GmbH";
b) den Domain-Namen "zweibrueder.com" zu benutzen und/ oder benutzen zu lassen und/oder zu veräußern oder veräußern zu lassen, zu übertragen oder übertragen zu lassen oder in sonstiger Weise darüber zu verfügen, sofern nicht die Veräußerung, Übertragung oder sonstige Verfügung an die Klägerin oder mit deren Zustimmung erfolgt;
c) die Bezeichnung "ZWEIBRÜDER" oder "Zweibrüder" markenmäßig zu verwenden und solchermaßen gekennzeichnete Waren anzubieten, zu bewerben und/oder in den Verkehr zu bringen und/oder anzubieten, bewerben und/oder in den Verkehr bringen zu lassen;
in die Löschung der Marken -Nr. 396 45 060 "ZWEIBRÜDER" und -Nr. 398 26 480 "ZWEIBRÜDER" einzuwilligen;
den Domain-Namen "zweibrueder.com" löschen zu lassen;
in die Löschung des Firmenbestandteils "Zweibrüder" durch Erklärung gegenüber dem zuständigen Handelsregister einzuwilligen;
der Klägerin Auskunft zu geben, a) seit wann, in welcher Art und in welchem Umfang sie im geschäftlichen Verkehr mit Schneidwaren - Handlungen gemäß Ziffer I. 1. vorgenommen und/oder - Marken gemäß Ziffer I. 2. verwendet hat und/oder -den Domain-Namen "zweibrueder.com" verwendet hat, und zwar auch unter Angabe des Umfangs der über die Internet-Domain erfolgten Internet-Anfragen unter Vorlage von logfiles, undb) mit welchen Werbeaufwendungen sie die Kennzeichnung "ZWEIBRÜDER" oder "Zweibrüder" in Alleinstellung oder als Bestandteil einer Kombinations-Kennzeichnung für Schneidwaren verwendet oder so gekennzeichnete Produkte beworben hat undc) welche Umsätze sie mit Schneidwaren erzielt hat, die mit "ZWEIBRÜDER" oder "Zweibrüder" oder "Zweibrueder" -gleichgültig ob in Alleinstellung oder als Teil einer Kombinations-Kennzeichnung -gekennzeichnet waren oder beworben wurden, und zwar unter Angabe der einzelnen Lieferungen unter Nennung -der Liefermengen, Lieferzeiten, Lieferpreise sowie der Namen und Anschriften der Abnehmer,
-der Gestehungskosten unter detaillierter Angabe der einzelnen Kostenfaktoren sowie -des erzielten Gewinns, wobei der Beklagten nach ihrer Wahl vorbehalten bleibt, die Namen und Anschriften der Empfänger ihrer Angebote statt der Klägerin einem von dieser zu bezeichnenden, der Klägerin gegenüber zur Verschwiegenheit verpflichteten, in der Bundesrepublik Deutschland vereidigten und ansässigen Wirtschaftsprüfer mitzuteilen, sofern die Beklagte die durch dessen Einschaltung entstehenden Kosten trägt und diesen ermächtigt, der Klägerin Auskunft zu geben, ob ein bestimmtes Angebot oder ein bestimmter Empfänger eines Angebots in den Rechnungen enthalten ist.
II. festzustellen, daß die Beklagte verpflichtet ist, der Klägerin allen Schaden zu ersetzen, der der Klägerin durch die unter Ziffer I. 1. bezeichneten Handlungen und/oder die Verwendung der in Ziffer I. 2. bezeichneten Marken und/oder die Verwendung des in Ziffer I. 3. bezeichneten Domain-Namens entstanden ist oder noch entstehen wird.
Die Beklagte hat demgegenüber vorgebracht, sie habe mit der Aufnahmedes Bestandteils "Zweibrüder" in ihre Firma lediglich dem Umstand Rechnung tragen wollen, daß die örtliche Industrieund Handelskammer bei der Verlegung des Unternehmenssitzes nach Solingen die ursprüngliche Firma beanstandet habe. Eine Gefahr der Verwechslung ihrer Zeichen mit den Kennzeichen der Klägerin bestehe nicht. Etwaige Ansprüche der Klägerin seien jedenfalls verwirkt.
Die Klägerin hat im Berufungsverfahren beantragt, die Berufung mit der Maßgabe zurückzuweisen, daß der Unterlassungsantrag unter Ziffer I. 1. c) wie folgt lautet:
die Bezeichnung "ZWEIBRÜDER" oder "Zweibrüder" für die mit der Markeneintragung 396 45 060 sowie 398 26 480.5 aufgeführten Waren markenmäßig wie beispielhaft aus Blatt 5 und 6 des Katalogs Anlage K 4 (kleiner Katalog) ersichtlichzu verwenden und solchermaßen gekennzeichnete Waren anzubieten, zu bewerben und/oder in den Verkehr zu bringen und/oder anbieten, bewerben und/oder in den Verkehr bringen zu lassen.
Das Berufungsgericht hat die Berufung der Beklagten mit der Maßgabe zurückgewiesen, daß es Buchstabe a) des Unterlassungsausspruchs des landgerichtlichen Urteils zu I. 1. wie folgt geändert hat:
"a) die Angabe "ZWEIBRÜDER"/"Zweibrüder" entweder in Alleinstellung oder wie nachfolgend wiedergegeben als Bestandteil einer Firma firmenmäßig zu gebrauchen." (Es folgen die im Klageantrag zu I. 1. a) aa) wiedergegebenen Abbildungen)
und Buchstabe c) des Unterlassungsausspruchs des landgerichtlichen Urteils zu I. 1. gemäß dem Berufungsantrag der Klägerin gefaßt hat (OLG Köln OLG-Rep 2002, 64).
A. Das Berufungsgericht hat angenommen, daß die Klägerin aufgrund ihrer Wortmarke "Zwilling" (Nr. 725 228) gemäß § 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG wegen bestehender Verwechslungsgefahr von der Beklagten verlangen könne, es zu unterlassen, das Zeichen "Zweibrüder" firmenund/oder markenmäßig zu verwenden, soweit dieses zur Kennzeichnung eines sich mit der Herstellung und/oder dem Vertrieb von Schneidwaren, Lederwaren, Geräten und Behältern für Haushalt und Küche befassenden Unternehmens und/oder der erwähnten Waren gebraucht werde. Bei allen angegriffenen Verwendungsformen der Zeichen der Beklagten sei ein markenmäßiger Gebrauch gegeben. Zwischen den einander gegenüberstehenden Zeichen bestehe für die genannten, zumindest sehr ähnlichen Waren Verwechslungsgefahr.
Die Marke "Zwilling" habe eine hohe Kennzeichnungskraft. Sie habe durch langjährige intensive Benutzung einen zumindest an der Schwelle der Berühmtheit liegenden Bekanntheitsgrad erreicht.
Bei den sich gegenüberstehenden Zeichen bestehe zwar keine Verwechslungsgefahr in schriftbildlicher und klanglicher Hinsicht. Eine Verwechslungsgefahr ergebe sich aber aufgrund des Sinngehalts der beiden Zeichen. Auch wenn die Zeichen danach als solche nicht unmittelbar miteinander verwechselt würden, werde ein nicht mehr unbeachtlicher Teil des Verkehrs darin eine Zweitmarke zu der bekannten Marke "Zwilling" sehen, die das Unternehmen zur Kennzeichnung einer weiteren Produktlinie oder eines zu niedrigeren Preisen vertriebenen Sortiments verwende. Ein anderer Teil des Verkehrs werde annehmen, daß zwischen den Unternehmen lizenzvertragliche oder sonstige wirtschaftliche oder organisatorische Verbindungen bestünden.
Die Unterlassungsansprüche gegen die Verwendung der "Zweibrüder"-Zeichen für "Taschenlampen, Taschenlampenbatterien, Säcke (soweit in Klasse 12 enthalten); Rucksäcke; Zelte" seien begründet, weil die Beklagte damit die Wertschätzung der Marke "Zwilling" ohne rechtfertigenden Grund in unlauterer Weise ausnutze. Unter dieser Marke würden qualitativ hochwertige Waren vertrieben, für die nationale und internationale Auszeichnungen erteilt worden seien. An diesen guten Ruf hänge sich die Beklagte mit ihrem Zeichen an. Dies gelte auch für die Waren "Rucksäcke, Zelte und Säcke", da die unter der Marke "Zwilling" vertriebenen Taschenund Fahrtenmesser gerade im Freizeitund Campingbereich verwendet würden. Die mit dem Klagezeichen verbundenen Vorstellungen von einer hohen Qualität und Verläßlichkeit leite die Beklagte auch bei den Waren "Taschenlampen" und "Taschenlampenbatterien" auf ihr Zeichen und die unter dem Zeichen vertriebenen Waren über.
Die Klägerin könne ihr Unterlassungsbegehren auch auf den bekannten Bestandteil "Zwilling" ihrer Unternehmensbezeichnung stützen, der sich als Firmenschlagwort und Abkürzung der Gesamtfirma eigne.
Die Ansprüche auf Löschung der Internetadresse "zweibrueder.com" sowie auf Einwilligung in die Löschung des Firmenbestandteils "ZWEIBRÜDER" seien danach ebenso begründet wie die Ansprüche auf Auskunftserteilung und Feststellung der Schadensersatzpflicht.
1. Ein Unterlassungsanspruch aus § 14 Abs. 5 i.V. mit Abs. 2 Nr. 2 MarkenG ist nicht gegeben.
Das Berufungsgericht hat rechtsfehlerhaft angenommen, daß zwischen der Wortmarke "Zwilling" (Nr. 725 228) der Klägerin und den Zeichen "Zweibrüder" eine markenrechtliche Verwechslungsgefahr besteht, soweit diese benutzt werden, um Schneidwaren, Lederwaren, Geräte und Behälter für Haushalt und Küche zu kennzeichnen oder ein Unternehmen, das solche Waren herstellt oder vertreibt.
a) Die Frage der Verwechslungsgefahr im Sinne des § 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG ist unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls zu beurteilen. Dabei besteht eine Wechselbeziehung zwischen den in Betracht kommenden Faktoren, insbesondere der Ähnlichkeit der Zeichen und der Ähnlichkeit der damit gekennzeichneten Waren sowie der Kennzeichnungskraft der prioritätsälteren Marke. So kann insbesondere ein geringerer Grad der Ähnlichkeit der Zeichen durch einen höheren Grad der Ähnlichkeit der Waren oder eine erhöhte Kennzeichnungskraft der prioritätsälteren Marke ausgeglichen werden und umgekehrt (vgl. BGH, Urt. v. 30.10.2003 -I ZR 236/97, GRUR 2004, 235, 237 = WRP 2004, 360 -Davidoff II; Urt. v. 27.11.2003 -I ZR 148/01, GRUR 2004, 239 = WRP 2004, 353 -DONLINE, jeweils m.w.N.).
b) Das Berufungsgericht ist von einer ganz erheblich gesteigerten Kennzeichnungskraft der Marke "Zwilling" ausgegangen, weil diese aufgrund langjähriger intensiver Benutzung einen zumindest an der Schwelle der Berühmtheit liegenden Bekanntheitsgrad erreicht habe. Eine derartige Steigerung der Kennzeichnungskraft begründet einen erweiterten Schutzbereich (vgl. BGH, Urt. v. 5.4.2001 -I ZR 168/98, GRUR 2002, 171, 175 = WRP 2001, 1315 -MarlboroDach; BGH GRUR 2004, 239 -DONLINE). Die Kennzeichnungskraft einer Marke (und deren Steigerung) ist jedoch stets bezogen auf die einzelnen Waren und Dienstleistungen festzustellen, die in ihrem Warenverzeichnis aufgeführt sind (vgl. BGH GRUR 2004, 235, 237 -Davidoff II; Ingerl/Rohnke, Markengesetz, 2. Aufl., § 14 Rdn. 331; Ströbele in Ströbele/Hacker, Markengesetz, 7. Aufl., § 9 Rdn. 308). Dies hat das Berufungsgericht unterlassen. Im Revisionsverfahren ist deshalb zugunsten der Klägerin zu unterstellen, daß der Marke "Zwilling" die festgestellte gesteigerte Kennzeichnungskraft auch für die in ihrem Warenverzeichnis aufgeführten "Täschnerund Lederwaren" sowie "Nickelund Aluminiumwaren als Haushaltsund Reisegeräte ... (soweit in Klasse 21 enthalten)" zukommt.
c) Das Berufungsgericht hat unangegriffen festgestellt, daß die im Warenverzeichnis der Marke "ZWEIBRÜDER" (Nr. 396 45 060) aufgeführten Waren (Schneidwaren, Lederwaren, Geräte und Behälter für Haushalt und Küche) mit Waren im Warenverzeichnis der Marke "Zwilling" (Nr. 725 228) identisch oder nahezu identisch sind. Dementsprechend ist hinsichtlich dieser angegriffenen Marke bei der Prüfung der Verwechslungsgefahr ein strenger Maßstab anzulegen (vgl. BGH, Beschl. v. 18.3.1999 -I ZB 24/96, GRUR 1999, 990, 991 = WRP 1999, 1041 -Schlüssel).
Entgegen der Ansicht der Revisionserwiderung ist es dagegen unerheblich, ob die Klägerin unter der Marke "Zwilling" (Nr. 725 228) auch Waren wie Taschenlampen, Taschenlampenbatterien und (Produkt-)Säcke vertreibt, die im Warenverzeichnis der Marke "ZWEIBRÜDER" (Nr. 398 26 480) eingetragen sind. Für die Frage der Warenähnlichkeit ist bei Ansprüchen aus einer eingetragenen Marke deren Warenverzeichnis maßgebend (vgl. BGH, Urt. v. 3.5.2001 -I ZR 18/99, GRUR 2002, 65, 67 = WRP 2001, 1447 -Ichthyol). Der Revisionserwiderung kann auch nicht darin zugestimmt werden, daß bei der Prüfung der Verwechslungsgefahr mit darauf abzustellen sei, daß beide Parteien ihren Sitz in Solingen haben. Die Art und Weise, wie die Klägerin ihre Marke für die eingetragenen Waren benutzt, ist für den Schutzumfang der Marke ohne Bedeutung (vgl. BGH, Urt. v. 19.2.1998 -I ZR 138/95, GRUR 1998, 1034, 1036 = WRP 1998, 978 -Makalu; Beschl. v. 16.7.1998 -I ZB 5/96, GRUR 1999, 164, 166 = WRP 1998, 1078 -JOHN LOBB).
aa) Das Berufungsgericht ist zutreffend davon ausgegangen, daß die Ähnlichkeit von Wortzeichen anhand des klanglichen und des schriftbildlichen Eindrucks sowie des Sinngehalts zu ermitteln ist, wobei für die Annahme einer Verwechslungsgefahr in der Regel bereits die hinreichende Übereinstimmung in einer Hinsicht genügt (vgl. BGHZ 139, 340, 347 -Lions; BGH, Urt. v. 28.8.2003 -I ZR 9/01, GRUR 2003, 1044, 1046 = WRP 2003, 1436 -Kelly). Es hat auch berücksichtigt, daß bei der Prüfung der Zeichenähnlichkeit von dem das Kennzeichenrecht beherrschenden Grundsatz auszugehen ist, daß es auf den jeweiligen Gesamteindruck der sich gegenüberstehenden Zeichen ankommt (vgl. BGH GRUR 2003, 1044, 1046 -Kelly).
cc) Bei der Beurteilung der Ähnlichkeit der sich gegenüberstehenden Zeichen nach ihrem Sinngehalt hat das Berufungsgericht fehlerhafte Erwägungen angestellt und nicht alle relevanten Umstände berücksichtigt. Die Zeichen "Zwilling" und "Zweibrüder" sind sich nach ihrem Sinngehalt nicht so nahe, wie das Berufungsgericht angenommen hat. Den Ähnlichkeiten im Sinngehalt stehen vielmehr so viele begriffliche Unterschiede gegenüber, daß die Ähnlichkeit im Sinne des Kennzeichenrechts als allenfalls sehr gering anzusehen ist.
Das Berufungsgericht hat nicht mit abgewogen, daß die Bezeichnung "Zweibrüder" infolge der besonderen Schreibweise als namensähnliches Kunstwort gebildet ist. Bei einem Verständnis als Name wird der Gedanke an eine begriffliche Bedeutung von vornherein etwas zurückgedrängt.
Die Annahme des Berufungsgerichts, die Zusammenschreibung der angegriffenen Zeichen lege den Schluß auf ein durch Zwillingsgeburt verbundenes Brüderpaar nahe, ist erfahrungswidrig. Die Bezeichnung "Zweibrüder" weist auch bei einem Verständnis im Sinne von "zwei Brüder" gerade von der Annahme einer Zwillingsgeburt weg, weil es für Brüder, die durch eine Zwillingsgeburt verbunden sind, die genaueren und geläufigen Bezeichnungen "Zwillinge" und "Zwillingsbrüder" gibt. Anders als das Berufungsgericht gemeint hat, sind "Zwillinge" und "zwei Brüder" auch keine komplementären Begriffe. Gemeinsam ist den Begriffen nur, daß sie Personen in ihrem Geschwisterverhältnis bezeichnen. "Zwilling" bezeichnet jedoch -anders als "zwei Brüder" -nur einen von zwei Geschwistern. Auch besagt das Wort "Zwillinge" -anders als die Wörter "zwei Brüder" -nichts über das Geschlecht der so bezeichneten Personen.
e) Der danach bestehende Grad der Ähnlichkeit zwischen den sich gegenüberstehenden Zeichen genügt ungeachtet der festgestellten oder zu unterstellenden Kennzeichnungskraft der Marke "Zwilling" -auch soweit von Warenidentität auszugehen ist -nicht, um eine Verwechslungsgefahr zu begründen.
aa) Eine unmittelbare Verwechslungsgefahr, d.h. die Gefahr, daß das angegriffene Zeichen für die Klagemarke gehalten wird, scheidet angesichts der sehr geringen Ähnlichkeit der Zeichen aus.
bb) Eine Verwechslungsgefahr kann allerdings auch in der Weise gegeben sein, daß zwar nicht die Gefahr von Verwechslungen der sich gegenüberstehenden Zeichen als solcher besteht, aber die Gefahr, daß das angegriffene Zeichen -im Sinne der in § 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG besonders angesprochenen Gefahr des gedanklichen Inverbindungbringens der Zeichen -infolge einer teilweisen Übereinstimmung in einem wesensgleichen Kern dem Inhaber der Klagemarke zugeordnet wird. Eine derartige Verwechslungsgefahr kann sich in besonders gelagerten Fällen auch aus einer Übereinstimmung der Zeichen im Sinngehalt ergeben. Dies setzt aber voraus, daß es sich für maßgebliche Teile des Verkehrs aufdrängt, daß die Zeichen wegen ihres Sinngehalts und ihrer Zeichenbildung aufeinander bezogen sind (vgl. BGH, Beschl. v. 25.3.1999 -I ZB 32/96, GRUR 1999, 735, 737 = WRP 1999, 855 -MONOFLAM/POLY-FLAM; Ströbele in Ströbele/Hacker aaO § 9 Rdn. 497; vgl. weiter -zum Ausschluß der Verwechslungsgefahr durch den Sinngehalt eines der Zeichen -EuG, Urt. v. 15.1.2003 -T-99/01, GRUR Int. 2003, 760, 763 Tz. 47 -Mystery/ Mixery; Urt. v. 3.3.2004 -T-355/02, Tz. 49 -ZIRH; BGH, Urt. v. 28.8.2003 -I ZR 293/00, GRUR 2003, 1047, 1049 = WRP 2003, 1439 -Kellogg's/Kelly's; Urt. v. 13.11.2003 -I ZR 184/01, GRUR 2004, 240, 241 = WRP 2004, 355 -MIDAS/medAS; Urt. v. 25.3.2004 -I ZR 289/01, Umdruck S. 9 -Kleiner Feigling, m.w.N.). Denn der Verkehr nimmt nach der Lebenserfahrung ein als Marke verwendetes Zeichen in aller Regel so auf, wie es ihm entgegentritt, und unterzieht es nicht einer analysierenden, möglichen Begriffsinhalten nachgehenden Betrachtung (vgl. BGH GRUR 1999, 735, 736 -MONOFLAM/POLYFLAM; BGH, Beschl. v. 5.7.2001 -I ZB 8/99, GRUR 2002, 261, 262 = WRP 2002, 91 -AC; BGH GRUR 2004, 240, 241 -MIDAS/medAS, m.w.N.).
Bei einer solchen Betrachtungsweise hat der Verkehr im vorliegenden Fall keinen Anlaß, die Zeichen als aufeinander bezogene Zeichen desselben Unternehmens anzusehen. Daran änderte sich auch nichts, wenn es -wie das Berufungsgericht angenommen hat -dem Verkehr bekannt sein sollte, daß Unternehmen auf dem hier betroffenen Markt neben Waren, die mit einer Hauptmarke versehen werden, preiswertere Versionen unter einer anderen Marke in den Verkehr bringen oder andere Unternehmen solche Waren in Lizenz unter einem anderen, an die Hauptmarke angelehnten Zeichen vertreiben. Die Übereinstimmungen im begrifflichen Zeicheninhalt sind hier so gering, daß sich ihre Wirkung -auch wegen der unterschiedlichen Bildung der Zeichen -auf den Bereich einer nur allgemeinen, nicht herkunftshinweisenden Assoziation beschränkt, die für die Annahme einer Verwechslungsgefahr nicht genügt (vgl. BGH, Urt. v. 24.1.2002 -I ZR 156/99, GRUR 2002, 544, 547 = WRP 2002, 537 -BANK 24, m.w.N.).
cc) Bei der gegebenen Sachlage besteht auch keine Verwechslungsgefahr im weiteren Sinn. Bei dieser Art von Verwechslungsgefahr erkennt der Verkehr zwar die Unterschiede zwischen den Zeichen, geht aber wegen ihrer teilweisen Übereinstimmung von organisatorischen oder wirtschaftlichen Verbindungen zwischen den Zeicheninhabern aus (vgl. BGH GRUR 2002, 171, 175 -Marlboro-Dach). Eine solche Verwechslungsgefahr kann nur bei Vorliegen besonderer Umstände angenommen werden. Dafür spricht hier nur, daß das Markenwort "Zwilling" auch als Firmenschlagwort zur Bezeichnung der Klägerin bekannt ist. Es fehlt jedoch an einem derart übereinstimmenden Gesamteindruck bei den gegenüberstehenden Zeichen, daß sich für einen Durchschnittsverbraucher der Eindruck aufdrängen könnte, die Zeichen seien zur Kennzeichnung bestehender Unternehmensverbindungen aufeinander bezogen. Einem solchen Eindruck stehen schon die unterschiedliche Zeichenbildung und die sich aufdrängenden Unterschiede im Sinngehalt der Zeichenworte entgegen.
2. Der Unterlassungsantrag kann auch nicht auf § 14 Abs. 5 i.V. mit § 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG gestützt werden, weil die Beklagte durch ihre Zeichen "Zweibrüder" nicht in unlauterer Weise die Wertschätzung der bekannten Marke "Zwilling" (Nr. 725 228) ohne rechtfertigenden Grund ausnutzt oder beeinträchtigt.
Auf § 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG gestützte Ansprüche können allerdings (aufgrund einer entsprechenden Anwendung der Vorschrift) auch gegeben sein, wenn ein mit der bekannten Marke identisches oder ihr ähnliches Zeichen innerhalb des Ähnlichkeitsbereichs der Waren oder Dienstleistungen, für die sie Schutz genießt, benutzt wird, da der Markeninhaber in diesen Fällen noch schutzbedürftiger ist als in den vom Wortlaut der Vorschrift erfaßten Fällen (vgl. BGH GRUR 2004, 235, 238 -Davidoff II). In jedem Fall ist aber Voraussetzung für die Anwendung des § 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG, daß das angegriffene Zeichen überhaupt in relevantem Umfang gedanklich mit der bekannten Marke in Verbindung gebracht wird. Dies ist hier jedoch nicht der Fall, weil die beiderseitigen Zeichen nach Schriftbild und Klang einander unähnlich sind und den Übereinstimmungen im Sinngehalt -wie dargelegt -ebenso auf der Hand liegende Abweichungen gegenüberstehen. Aus diesem Grund kann hier weder eine Ausnutzung der Unterscheidungskraft oder Wertschätzung der Klagemarke noch eine Beeinträchtigung ihrer Unterscheidungskraft oder Wertschätzung angenommen werden. Dies gilt auch für ein Erschleichen von Aufmerksamkeit (vgl. BGH, Beschl. v. 27.4.2000 -I ZR 236/97, GRUR 2000, 875, 877 = WRP 2000, 1142 -Davidoff I; vgl. weiter Ingerl/Rohnke aaO § 14 Rdn. 861; Hacker in Ströbele/Hacker aaO § 14 Rdn. 171; vgl. auch -zum früheren Recht -BGH, Urt.
v. 14.11.1980 -I ZR 134/78, GRUR 1981, 142, 144 -Kräutermeister). Zur Begründung von Ansprüchen, die auf § 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG gestützt sind, genügt es nicht, daß ein Zeichen geeignet ist, durch bloße Assoziationen an ein fremdes Kennzeichen Aufmerksamkeit zu erwecken (vgl. dazu auch -zu § 1 UWG -BGH, Urt. v. 10.4.2003 -I ZR 276/00, GRUR 2003, 973, 975 = WRP 2003, 1338 -Tupperwareparty). Ebensowenig reicht dafür der Umstand aus, daß die Wahl des angegriffenen Zeichens nicht zufällig erscheint (vgl. dazu auch Ingerl/Rohnke aaO § 14 Rdn. 842).
Entgegen der Ansicht der Revisionserwiderung kann die Klägerin ihre Unterlassungsansprüche auch nicht nach § 14 Abs. 5 i.V. mit Abs. 2 Nr. 2 MarkenG auf ihre Bildmarken (wie die Marke Nr. 71 482) stützen. Eine Verwechslungsgefahr nach dem Sinngehalt ist auch zwischen einer Bildmarke und einem Wortzeichen nicht ausgeschlossen. Voraussetzung ist aber, daß das Wort aus der Sicht der angesprochenen Durchschnittsverbraucher die naheliegende, ungezwungene und erschöpfende Bezeichnung des Bildes darstellt (vgl. BGH GRUR 1999, 990, 992 -Schlüssel). Davon kann hier keine Rede sein. Es ist fernliegend, daß der Verkehr mit den Bildzeichen der Klägerin den Gedanken "zwei Brüder" verbinden könnte.
Die Klägerin kann ihre Unterlassungsansprüche auch nicht aus dem Recht an ihrer Firma "Zwilling J.A. Henckels AG" und deren bekanntem Bestandteil "Zwilling" herleiten.
Für einen Teil einer Firmenbezeichnung kann der vom Schutz des vollständigen Firmennamens abgeleitete Schutz als Unternehmenskennzeichen im Sinne des § 5 Abs. 2 MarkenG beansprucht werden, sofern es sich um einen unterscheidungsfähigen Firmenbestandteil handelt, der seiner Art nach im Vergleich zu den übrigen Firmenbestandteilen geeignet erscheint, sich im Verkehr als schlagwortartiger Hinweis auf das Unternehmen durchzusetzen (vgl. BGH, Urt. v. 21.2.2002 -I ZR 230/99, GRUR 2002, 898 = WRP 2002, 1066 -defacto, m.w.N.). Aus den Besonderheiten des Schutzes für Unternehmenskennzeichen ergibt sich jedoch keine andere Beurteilung der Ähnlichkeit des Firmenbestandteils "Zwilling" mit dem angegriffenen Zeichen "Zweibrüder" als bei Anwendung des § 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG (vgl. dazu auch BGH, Urt. v. 26.10.2000 -I ZR 117/98, BlPMZ 2001, 210, 211 f.).
b) Ein Unterlassungsanspruch unter dem Gesichtspunkt des Schutzes eines bekannten Unternehmenskennzeichens (§ 15 Abs. 4, Abs. 3, § 5 Abs. 2 MarkenG) kommt ebenfalls nicht in Betracht. Auch insoweit ergibt sich aus den Besonderheiten des Schutzes von Unternehmenskennzeichen kein anderes Ergebnis als bei der Beurteilung der Frage, ob die gleichlautende bekannte Marke "Zwilling" gemäß § 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG gegen unlautere Benutzung geschützt ist.
Die sonstigen Klageansprüche sind aus den vorstehend genannten Gründen ebenfalls unbegründet, da sie durchweg voraussetzen, daß die Klagezeichen "Zwilling" mit den Zeichen "Zweibrüder" oder "zweibrueder.com" verwechslungsfähig sind oder daß die angegriffenen Zeichen die Unterscheidungskraft oder Wertschätzung der Klagezeichen ohne rechtfertigenden Grund in unlauterer Weise ausnutzen oder beeinträchtigen.
Auf die Revision der Beklagten war danach das Berufungsurteil aufzuheben und auf ihre Berufung das landgerichtliche Urteil abzuändern. Die Klage war abzuweisen.
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q-de-775 | Welche Befugnisse hat die Parteienvertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes gemäß § 3 BibuG? | Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht - Findok Internet
Berufungsentscheidung - Steuer (Senat) des UFSL vom 11.05.2010, RV/1092-L/08
Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht
RV/0618-L/10
RV/1092-L/08-RS1 Permalink
Schreitet eine KEG, welche die berufsrechtlichen Befugnisse eines Bilanzbuchalters besitzt, für eine dritte Person durch das Verfassen von Berufungen gegen Einkommensteuerbescheide ein, sind diese mangels
Aktivlegitimation insbesonders dann zurückzuweisen, wenn die KEG erklärt, von der dritten Person nicht (sondern erst später ein Steuerberater) bevollmächtigt worden zu sein.
§ 3 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
§ 2 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
Zurückweisung, Vollmacht, Vertretung, berufsrechtlich, zulässig, Mängelbehebungsauftrag, Unzulässigkeit, Berufung
Der Unabhängige Finanzsenat über die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 28. November 2007 betreffend den Bescheid des Finanzamtes K vom 2. November 2007 für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B , V, und die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid des Finanzamtes K vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B, V nach der am 6. Mai 2010 durchgeführten Berufungsverhandlung entschieden:
Die Berufung der J Z KG für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U wird als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Ebenso wird auch die Berufung der J Z KG vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Nachdem Frau U ihren Antrag auf Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2006 am 27. September 2007 elektronisch persönlich eingebracht hatte, ersuchte das Finanzamt mit Vorhalt datiert vom 4. Oktober 2007 von Frau U die beantragten Aufwendungen durch Belege nachzuweisen und eine detaillierte Aufstellung der Aus- und Fortbildungskosten beizubringen.
Dieser Aufforderung folgte Frau U mit E-Mail vom 8. Oktober 2007, welche von ihrer persönlichen E-Mail Adresse gesendet worden war und legte unter anderem folgende Aufstellung vor:
Werbungskosten Jahr 2006:
Wegstrecke von nach
Zweck der Reise oder Tätigkeit
KM-Geld 0,376
Anzahl 12tel
Tagsatz/ Stunde
03.3.2006
04.3.2006
07.3.2006
Touch für Health
04.4.2006
Touch tor Health
PröfungTfH
Peergroup D
Peergroup E
12,11.2006
Summe der KM
Summe des KM-Geldes
Summe der Reisezwölftel Inland
Summe der Reisekosten Inland inkl. 10 %
Summe der Reisediäten Ausland
KM Stand Anfang
KM Stand Ende
Kurskosten Touch für Health:
abzügl. Förderung Bildungskonto Land Q
-905,50
Kurekosten NLP-Practionier WIFI
-1.386,90
Aufwand lt. Aufstellung
Gesamt-Aufwand 2006
Weiters beigelegt war eine Förderungsbestätigung des Landes F vom 23. August 2006 über € 905,60 und vom 21. September 2007 über € 1.386,90, der Kirchenbeitragsbescheid 2006 samt Auftragsbestätigung, eine Bestätigung über Prämienleistungen zu einer Gruppenkrankenversicherung in Höhe von € 1.263,15, ein Werbungskostennachweis des Arbeitgebers von Frau U aus Reisekosten in Höhe von € 5,30, die Leistung einer Betriebsratsumlage an den Arbeitgeber von Frau U in Höhe von € 31,50, sowie eine Bestätigung des Arbeitgebers, dass € 35,39 für Frau U lohnversteuert worden seien, weil der vom Dienstgeber bezahlte Betrag für eine Kollektivunfallversicherung den Freibetrag nach § 3 Z 15 EStG 1988 (Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988) in gleicher Höhe überschritten habe.
Der Einkommensteuerbescheid für Frau U für das 2006, datiert vom 2. November 2007, wich insofern von ihrer Abgabenerklärung ab, als die € 2.989,68 an beantragten Werbungskosten für Aus- beziehungsweise Fortbildung unberücksichtig blieben. Dies wurde damit begründet, dass Werbungskosten, die vom Arbeitgeber nicht automatisch berücksichtigt hätten werden konnten, € 5,30 ausgemacht hätten. Da dieser Betrag den Pauschbetrag für Werbungskosten von € 132,00 nicht überstiegen habe, seien € 132,00 berücksichtigt worden. Beiträge an gesetzlich anerkannte Kirchen und Religionsgemeinschaften könnten höchstens im Ausmaß von € 100,00 als Sonderausgabe berücksichtigt werden (§ 18 Abs. 1 Z 5 EStG 1988). Die Aufwendungen für die NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und Touch for Health Seminare seien nicht abzugsfähig, sondern dem Bereich der privaten Lebensführung zuzuordnen. Derartige Seminare würden vorwiegend der Persönlichkeitsentwicklung dienen. Das dort vermittelte Wissen sei von allgemeiner Natur und ebenso gut im privaten Lebensbereich wie auch im Berufsleben anwendbar.
Gegen diesen Bescheid richtet sich die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG aufgrund der Änderung der Rechtsform durch das Unternehmergesetzbuch [eingetragen im Firmenbuch am 1. Januar 2007] und einer Firmenänderung [eingetragen im Firmenbuch am 11. Januar 2008] datiert vom 28. November 2007, eingelangt am 29. November 2007, in welcher ausgeführt wurde, dass Frau U im Jahre 2006 eine Ausbildung begonnen habe, welche ihr eine gewerbliche Tätigkeit als akademischer Psychosozialer Gesundheitstrainer ermöglichen werde. Das Seminar Touch for Health - Kinesiologie (diagnostisches und therapeutisches Verfahren) sei ein zusätzlicher Baustein dazu, der auf Grund der Vollbeschäftigung bei der G vorgezogen worden sei. Im Jahr 2007 habe Frau U in einem zweiten Schritt die Vollbeschäftigung bei der G vermindert, sodass der Studienlehrgang (550 Einheiten Theorie und 250 Einheiten Praxis) zum akademischen Gesundheitstrainer begonnen habe werden können. Die Ausbildung werde noch etwa drei Jahre in Anspruch nehmen und mindestens bis 2010 dauern. Die Ausbildung im Neurolinguistischem Programmieren benötige Frau U als Mitarbeiterin der G in der Abteilung Marketing und Eventmanagement ebenso wie auch später in Ihrer selbständigen Tätigkeit. Aus diesem Grund habe Frau U die Kosten dieser Ausbildung in der beigelegten korrigierten Einkommensteuererklärung zu gleichen Teilen aufgeteilt. Die Arbeitnehmerveranlagung sei das falsche Instrument für die Steuerberechnung, da es sich bei den Aufwendungen für die Ausbildung zur Gesundheitstrainerin um Vorlaufkosten für die gewerbliche Tätigkeit handle. Gleichzeitig habe Frau U Sonderausgaben in Höhe von € 1.800,00 für die Rückzahlung des Kredites zur Wohnraumschaffung nachgetragen, da diese beim Erstantrag irrtümlich unberücksichtigt geblieben seien. Dementsprechend beantragte die J Buchhaltungs-KEG einen der berichtigten Erklärung entsprechenden Einkommensteuerbescheid für Frau U.
Korrigierte Werbungskosten Jahr 2006:
KM-Geld 0,380
Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
50% Werbungskosten 2006
50% Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
Summe der enthaltenen Vorsteuer
Summe der Reisediäten Inland netto 10%
Betriebskosten Gewerbebetrieb 2006
Reisekosten /Diäten 2006
50% NLP Practitioner, Kurskosten
50% Reisekosten /Diäten 2006
Aufwand Werbungskosten 2006
Reisekosten / Diäten 2006
1.230,49
Die der Berufungsschrift beigelegte Einkommensteuererklärung für das Jahr 2006 weist daher einen Verlust bei den Einkünften aus Gewerbebetrieb von € -1.556,89 aus, welcher sich aus € 962,95 Reisekosten und Fahrtspesen inklusive Kilometergeld und Diäten und zu € 593,94 aus übrigen Betriebsausgaben zusammensetzt. Bei den Werbungskosten zu den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit machte die J Buchhaltungs-KEG für Frau U € 31,50 an Gewerkschafts- und Beiträgen zu Berufungsverbänden und Interessensvertretungen, € 499,24 an Reisekosten und € 736,55 an Fortbildungs- beziehungsweise Ausbildungs- oder Umschulungskosten geltend. Bei den Sonderausgaben ist die mit der Berufungsschrift vorgelegte Einkommensteuerklärung 2006 gegenüber dem ursprünglichen Antrag von Frau U auf Arbeitnehmerveranlagung um Beiträge sowie Rückzahlungen von Darlehen und Zinsen, die zur Schaffung und Errichtung oder Sanierung von Wohnraum geleistet wurden, in Höhe von € 1.800,00 ergänzt.
Diese Berufung war auf dem Geschäftspapier der "J Buchhaltungs-KEG" (nunmehr J Z KG) verfasst. Diese trägt im Kopf den Namen J Buchhaltungs-KEG, die Adresse, Umsatzsteueridentifikationsnummer und den Hinweis "Buchhaltungsgesellschaft". Die Fußzeile nennt die DVR - Nummer, den Gerichtsstand K, zwei Bankverbindungen, die E-Mailadresse F_, und die Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG.
Unterschrieben ist die Berufung von _F_ dem Geschäftsführer der J Buchhaltungs-KEG. Über der Unterschrift wurde der Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG angebracht, welcher neben dem Namen ebenfalls die Adresse und Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG nennt.
Ebenfalls am 29. November 2007 erteilte Frau U Herrn L, beeideter Buchprüfer und Steuerberater, M, N, O die Vollmacht sie in allen steuerlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten gegenüber den zuständigen Behörden und Personen rechtsgültig zu vertreten. Gleichzeitig erteilte Frau U Herrn L auch die Ermächtigung zum Empfang von Schriftstücken der Abgabenbehörde, welche nunmehr ausschließlich an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG, zuzustellen seien.
Im an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichteten Vorhalt datiert vom 15. April 2008 ersuchte das Finanzamt darum "sämtliche Teilnahmebestätigungen" nochmals vorzulegen und bekannt zu geben, ob die von Frau U in Aussicht genommene selbständige Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer statt oder neben Ihrer derzeitigen Tätigkeit als Angestellte ausgeübt werden solle.
Am 30. Mai 2008 wurde eine Kopie der oben beschriebenen Berufung vom 28. November 2007 und Teilnahmebestätigungen zu den oben in den Tabellen genannten Kursen sowie ein Zeugnis des Wirtschaftsförderungsinstitutes der Wirtschaftskammer F und des Dachverbandes für Neuro-Linguistisches Programmieren vom 8. Juli 2007 übermittelt, welches bestätigt, dass Frau U die Ausbildung zum NLP-Practitioner in der Zeit vom 21. September 2006 bis 8. Juli 2007 erfolgreich absolviert habe, nochmals die Mitteilungen des Landes F Kurskosten in Höhe von € 1.132,00 und 1.386,90 fördern zu wollen, ein Zertifikat der Österreichischen Akademie für Kinesiologie und Gesundheit vom 22. April 2006, welches Frau U bestätigt den Kurs Touch for Health Test erfolgreich abgelegt zu haben, sowie Rechnungen über die Kurskosten zu den berufungsgegenständlichen Seminaren vorgelegt.
Weiter beigelegt war die Kopie einer an H, den Ehegatten von Frau U gerichteten Bestätigung der Bank I. In dieser wird dem Ehegatten von Frau U mitgeteilt, dass bei einem mit Zahl genannten Kredit im Jahr 2006 an Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 angefallen seien und kein Kapital getilgt worden sei. Händisch und ohne erkennbaren Autor ist darauf noch ein Pluszeichen mit dem Namen U und der Betrag "1.800,00" angemerkt.
Die Frage des Finanzamtes im Vorhalt vom 15. April 2008, ob Frau U die Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer haupt- oder nebenberuflich ausüben wolle, blieb unbeantwortet.
Mit dem als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid datiert vom 24. Juni 2008, welcher an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichtet war und am 30. Juni 2008 zugestellt wurde, wies das Finanzamt das Berufungsbegehren ab und begründete dies damit, dass gemäß § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988 Werbungskosten auch Aufwendungen für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der vom Steuerpflichtigen ausgeübten oder einer damit verwandten beruflichen Tätigkeit und Aufwendungen für umfassende Umschulungsmaßnahmen, welche auf eine tatsächliche Ausübung eines an deren Berufes abzielen würden, seien. Die Ausbildung zum psychosozialen Gesundheitstrainer vermittle Kenntnisse und Fähigkeiten, welche sowohl für eine Vielzahl von Berufsbildern förderlich seien, als auch den privaten Bereich berühren würden. Aus Ihrem derzeitigen Berufsbild von Frau U, der bürokaufmännische Tätigkeit im Marketing- und Eventmanagementbereich, lasse sich ein Zusammenhang mit der Aus- und Fortbildungsmaßnahme nicht ableiten. Weiters würde eine steuerlich absetzbare umfassende Umschulungsmaßnahmen nur dann vorliegen, wenn damit ein Berufswechsel angestrebt werde. Die Ausbildung für einen Zweitberuf (Nebenbeschäftigung) bewirke keine absetzbaren Aufwendungen im Sinne des § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988. Da ein Nachweis für einen angestrebten Berufswechsel von der bisherigen Haupttätigkeit zu einer anderen Haupttätigkeit nicht erbracht worden sei, sei die Berufung abzuweisen gewesen.
Am 22. Juli 2008 verfasste wieder _F_ im Namen der J Buchhaltungs-KEG für Frau U einen als "Berufung" bezeichneten Schriftsatz. Dieser langte bei der Abgabenbehörde erster Instanz am 24. Juli 2008 ein. Darin wurde vorgebracht, dass die Argumentation der Abgabenbehörde erster Instanz in der angefochtenen Berufungsvorentscheidung die Fachausbildung von Frau U in die Ecke eines Hobbykurses rücke. Es handle sich aber um einen Lehrgang universitären Charakters, bei dem den Absolventen der Berufstitel "Akademischer psychosozialer Gesundheitstrainer" verliehen werde. Das entsprechende Bundesgesetzblatt des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst sei der Berufung beigelegt. Es sei bereits in der Berufung vom 28. November 2007 auf die nicht unbeträchtliche Stundenanzahl sowie die erforderliche Praxisausbildung hingewiesen worden. Gleichzeitig sei bekannt gegeben worden, dass Frau U ihre bisherige Tätigkeit zu Gunsten der neuen Berufswahl und Ausbildung im Jahr 2007 bereits stundenmäßig reduziert habe, da die Ausbildung kein Hobbykurs und auf Grund Ihres Umfangs nebenbei nicht ernsthaft zu bewältigen sei. Das es aufgrund der Verantwortung für eine Familie und den heutigen Fixkosten in der Praxis nicht machbar sei, einen bisher ausgeübten Beruf sofort zur Gänze zu beenden und während der Ausbildung und Umschulung auf jedwedes Einkommen zu verzichten, sei für jedermann klar erkennbar. Dies sei auch nicht der Sinn und Zweck der seinerzeitigen Gesetzesänderung. Es sei doch darum gegangen, die Flexibilität der Arbeitnehmer als Förderung der Wirtschaft zu erhöhen und genau diese Berufswechsel erst möglich zu machen. Die Absetzbarkeit der damit verbundenen Aufwendungen habe dabei eine nicht unerhebliche Rolle gespielt und sei vom Gesetzgeber bewusst als Anreiz zur beruflichen Veränderung gewollt gewesen. Wie aus der Praxis der J Buchhaltungs-KEG erkannt werden könne, liege die Entscheidung, ob solche Aufwendungen absetzbar seien oder nicht beim Sachbearbeiter des Finanzamtes, beziehungsweise werde dieses Thema sehr allgemein und oberflächlich gesehen, selbst von den jeweils örtlich zuständigen Finanzämtern unterschiedlich gehandhabt und wenn irgend möglich eher abgelehnt. In Hinblick auf eine einheitliche gerechte und persönliche Besteuerung sei auf die persönliche Situation des Steuerpflichtigen und dem erkennbaren Wunsch nach ernsthafter Veränderung abzustellen. Auch in anderen Berufen sei es so, dass man beruflich erworbene Kenntnisse im Privatbereich verwenden könne. So sei es zum Beispiel einem Steuerexperten auch möglich, seine private Steuererklärung professionell abzugeben. Deshalb werde jedoch die berufliche Tätigkeit keinesfalls automatisch zum Hobbybetrieb und steuerlich irrelevant. In zwei weiteren Punkten sei die Berufung überhaupt ignoriert und offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen oder übersehen worden. Es seien Werbungskosten nicht anerkannt worden, welche zu 50 % der bisherigen unselbständigen Tätigkeit zugeordnet worden seien, da diese auch dort angefallen seien und bereits verwendet würden. Weiter seien im Zuge der Berufung nachgetragene Sonderausgaben nicht registriert worden. Diese allein hätten schon zu einer zumindest teilweisen Stattgabe der Berufung führen müssen. Es werde beantragt der Berufung im Sinne der Berufungsschrift vom 28. Januar 2007 stattzugeben und dem Erlassen einer stattgebenden zweiten Berufungsvorentscheidung durch die Abgabenbehörde erster Instanz zugestimmt. Sollte dies nicht möglich sein, "teilen wir mit, dass wir in Ausnützung der zweiten Instanz einer Vorlage an den UFS mit gleichzeitigem Antrag der Inanspruchnahme des erweiterten Kreises (Zuziehung von Laienrichtern) zustimmen".
Auch dieses Schriftstück war auf dem oben beschrieben Firmenpapier der J Buchhaltungs-KEG geschrieben und mit Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG über der Unterschrift von _F_ versehen.
Im Schreiben vom 28. März 2010 wurde Frau U von der Abgabenbehörde zweiter Instanz vorgehalten, dass nach den Einträgen in der Datenbank der Finanzverwaltung 2007 bis 2009 keine Einkommensteuererklärungen, wie bei den bekannt gegebenen Einkünften aus Gewerbebetrieb notwendig, abgegeben worden seien. Dass Frau U ihre beabsichtigte gewerbliche Tätigkeit aufgegeben habe, hätte sie aber im Berufungsverfahren nicht mitgeteilt. Frau U wurde aufgefordert, allenfalls die Gewinnermittlungen für die Einkünfte aus Gewerbebetrieb und jedenfalls die Einnahmen- und Ausgabenrechnungen für Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit für die Jahre 2007 bis 2010 und Bestätigungen über die seit Ende 2006 besuchten Veranstaltungen für die Ausbildung zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer vorzulegen, sowie ihren Ausbildungsweg darzustellen und bekannt zu geben, wann Sie diese Ausbildung (Umschulung) voraussichtlich abgeschlossen haben werde. Weiter wurde Frau U danach gefragt, ob sie die Absicht habe, den Beruf des akademischen Psychosozialen nichtselbständig oder unabhängig gewerblich auszuüben und auf welche Weise sie die bisher erworbenen Kenntnisse bei Ihrer nichtselbständigen Tätigkeit als kaufmännische Angestellte der P Q. AG anwenden habe können, beziehungsweise wie dies dort Ihr berufliches Fortkommen fördere und in unmittelbarem Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit stehe, sowie auf welche Weise das Seminar Touch for Health in Ihrem Ausbildungsplan zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer integriert sei, obwohl der übliche Ausbildungsweg einen solchen Kurs nicht vorsehe oder welchem anderem Zweck er andernfalls diene. Gleiches gelte für den Erwerb des NLP-Practioners. Auch dieser sei im normalen Curriculum für Ihren Ausbildungsgang nicht vorgesehen. Um wie viel (in Wochenstunden) habe Frau U ihre nichtselbständige Berufstätigkeit ab welchem Zeitpunkt eingeschränkt und habe dies (auch) der Betreuung Ihrer damals 14 Jahre alten Tochter gedient, wurde Frau U ebenfalls gefragt. Weiters wurde Frau U darauf hingewiesen, dass sie nunmehr auch Sonderausgaben für die Rückzahlung eines Kredites zur Wohnraumschaffung in Höhe von € 1.800,00 begehre. Die dafür vorgelegte Bestätigung der Bank I sei an Ihren Ehemann gerichtet und werde dort eine Summe von Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 genannt. Davon seien, soweit ersichtlich, bei ihrem Ehemann bereits antragsgemäß € 2.920,00 als Sonderausgaben mit dem Einkommensteuerbescheid 2006 vom 10. August 2007 anerkannt worden: Es stelle sich daher die Frage, wie der nun von Frau U erklärte Betrag von € 1.800,00 zustande komme und aus welchem Grund diese Sonderausgaben Frau U zuzurechnen seien.
Nach einem erfolglos versuchten Telefongespräch vom 4. April 2010 (zum Inhalt siehe den Aktenvermerk vom gleichen Datum), übermittelte _F_ im Namen der J Z KG am 9. April 2010 folgendes E-Mail:
"Unsere Recherchen im Finanzamt K haben ergeben:
Sie haben seit Übermittlung der Daten an Sie - durch das Finanzamt K - keinerlei Rücksprache mit dem Stammfinanzamt gehalten.
So ist es auch erklärlich, daß Sie von den von unserer Klientin ordnungsgemäß und nachweislich abgegebenen Einkommenssteuererklärung 2007 und dem Begleitschreiben und den übermittlelten Belegen dazu, sowie von der Übermittlung der Steuererklärung 2008 nichts wissen.
Wir haben Ihnen Ihre Arbeit insoweit jetzt abgenommen, daß wir Ihre Kollegen in K nunmehr nochmals gebeten haben, Ihnen die übermittelten Unterlagen umgehend zukommen zu lassen. Dies zu klären dauerte genau 15 Minuten.
Da 2008 am 21.9.2009 elektronisch abgegeben wurde, können wir Ihnen die dazugehörigen Detailunterlagen auf Wunsch gerne ebenfalls zukommen lassen. Die Steuererklärung des Jahres 2007 wurde bereits am 13. Oktober 2008 in Papierform - samt Unterlagen und Begleitschreiben abgegeben. In diesem wurde das Finanzamt K bereits erstmalig ersucht, die Unterlagen umgehend an Sie weiterzuleiten.
Die Klientin ist seit 29. November 2007 steuerlich vertreten. Die vorgelegte Vollmacht müsste Ihnen vorliegen.
Es kommt daher die Quotenregelung zum Tragen. Es liegen daher auch keine wie immer gearteten Fristversäumnisse unserer Klientin vor.
Die Steuererklärung 2009 ist daher weder außerhalb einer Frist, noch vergessen worden.
Eine Einnahmen Ausgabenrechnung für 2010 wäre, wenn überhaupt nur für 2 Monate möglich.
Die Anschuldigungen und völlig haltlosen Vorwürfe und Unterstellungen an unsere Klientin sind damit beweisbar vom Tisch.
Viele Ihrer Fragen müssten sich mit den an Sie gesandten Unterlagen von selbst erledigen. Allfällige Restfragen werden wir selbstverständlich gerne beantworten. Wir ersuchen diesbezüglich um Abstimmung - wenn geht per Mail.
Mit der Bitte um Kenntnisnahme zeichnet
Am 20. April übermittelte die J KG die Abgabenerklärungen 2007 und 2008 der U samt Beilagen. Diese sind von der J KG verfasst und wurden von dieser dem Finanzamt vorgelegt.
Wie _F_ für die J Z KG in der E-Mail vom 9. April 2010 mitgeteilt hat, war Frau U vor dem 29. November 2007 steuerlich nicht vertreten.
Für die Richtigkeit dieses Vorbringens spricht, dass Frau U ihre Steuererklärung 2006 selbst elektronisch übermittelt und den Vorhalt vom 15. April 2008 ohne die Hilfe eines rechtsfreundlichen Vertreters beantwortet hat. Auch in der Datenbank der Finanzverwaltung und den Steuerakten findet sich kein Hinweis auf eine steuerliche Vertretung von Frau U vor dem 29. November 2007.
Die einzige Vollmacht die sich findet, ist die oben beschriebene vom 29. November 2007, welche auf L lautet. L ist, wie schon erwähnt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und besitzt, beziehungsweise besaß, nach dem Treuhänderverzeichnis der Kammer der Wirtschaftstreuhänder und deren telefonischer Auskunft am 22. April 2010 nur in O eine Niederlassung.
Das gegenständliche erste Berufungsschreiben vom 28. November 2007 ist jedoch nicht von L, sondern einen Tag bevor dieser bevollmächtigt wurde, von der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) verfasst worden.
Wie oben dargestellt, gibt es sowohl in der Berufung vom 28. November 2007 als auch für den ebenfalls als Berufung bezeichneten Schriftsatz vom 24. Juli 2008 keinen Hinweis darauf, dass diese von oder im Namen des (späteren) steuerlichen Vertreters L verfasst worden sind. Beide Schriftstücke wurden ausschließlich und allein von _F_ für die J Buchhaltungs-KEG erstellt.
Anteilseigner der J Z KG sind _F_ als Geschäftsführer und Komplementär und L als Kommanditist (Haftsumme ATS 10.000,00 - € 726,73). Die J Z KG hat ihre Niederlassung in B. Nach dem Treuhänderverzeichnis und der telefonischen Auskunft vom 22. April 2010 der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (siehe Aktenvermerk vom 22. April 2010) besitzt sie wie ihr Geschäftsführer die Befähigungen eines selbständigen Buchhalters und des Bilanzbuchhalters. Über die Befähigungen ihres Kommanditisten (Wirtschaftsprüfer und Steuerberater) verfügt sie nicht.
Die Befugnisse der selbständigen Buchhalter und der Bilanzbuchhalter sind in Ergänzung zu § 83 BAO, welcher in der für 2007 geltenden Fassung BGBl. Nr. 151/1980 nur die Vertretung durch natürliche Personen behandelte, im BibuG (Bilanzbuchhaltungsgesetz BGBl. Nr. 161/2006) geregelt.
Nach § 3 Abs. 1 und 2 BibuG sind selbständige Buchhalter dazu berechtigt, eine pagatorische und kalkulatorische Buchhaltung zu erstellen, sowie ihre Kunden in diesem Zusammenhang zu beraten, sowie die gewerberechtlich dazu notwendigen Tätigkeiten (§ 32 Gewerbeordnung 1994, BGBl. Nr. 194/1994). Vertretungsrechte wie dem Bilanzbuchhalter sind dem selbständigen Buchhalter nicht eingeräumt.
Der Bilanzbuchhalter ist nach § 2 Abs. 1 und 2 BibuG neben seiner buchhaltenden und beratenden Tätigkeit auch zur Vertretung in Abgaben- und Abgabenstrafverfahren für Bundes-, Landes- und Gemeindeabgaben, ausgenommen die Vertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes, den Unabhängigen Verwaltungssenaten, dem Unabhängigen Finanzsenat und dem Verwaltungsgerichtshof (Z 3 leg. cit.) befugt.
Die Vertretung im Rahmen eines Rechtsmittelverfahrens bei den Finanzämtern (Abgabenbehörden des Bundes) und dem Unabhängigen Finanzsenat ist daher für Bilanzbuchhalter mit Ausnahme in Angelegenheiten der Umsatzsteuervoranmeldungen (Z 5 leg. cit.) jedenfalls ausgeschlossen.
Es ist daher der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) jedenfalls unmöglich ihre Kunden in einem Rechtsmittelverfahren betreffend die Einkommensteuer zu vertreten.
Die J Buchhaltungs-KEG hat jedoch die oben im Detail beschriebene Berufung vom 28. November 2007 gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U eingebracht.
Es ist daher zu untersuchen, welche Rechtsfolge es hat, wenn jemand, der wie die J Buchhaltungs-KEG nicht steuerlicher Vertreter eines Steuerpflichtigen ist (siehe E-Mail vom 9. April 2010) und auch aufgrund eines gesetzlichen Gebotes (§ 3 Abs. 1 Z 3 BibiG) niemals Vertreter dieses Steuerpflichtigen in einem Rechtsmittelverfahren beim Finanzamt oder beim Unabhängigen Finanzsenat sein kann, eine Berufung gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 dieses Steuerpflichtigen einbringt.
Nach § 84 Abs. 1 BAO hat die Abgabenbehörde solche Personen als Bevollmächtigte (mit Bescheid) abzulehnen, welche die Vertretung anderer geschäftsmäßig, wenn auch unentgeltlich betreiben, ohne dazu befugt zu sein. Erst nach der Ablehnung gesetzte Verfahrenshandlungen sind ohne jede abgabenrechtliche Wirkung (§ 84 Abs. 2 BAO).
Die J Buchhaltungs-KEG wurde in diesem Verfahren vom Finanzamt bisher nicht als Parteienvertreter abgelehnt, obwohl sie sie geschäftsmäßig handelt und jedenfalls nicht zur Parteienvertretung vor Abgabenbehörden des Bundes befugt ist (§ 3 BibuG siehe oben mit Ausnahme von Umsatzvoranmeldungen).
Dies führt dazu, dass die Berufung vom 28. November 2007 (ebenso wie jene vom 24. Juli 2008) an sich rechtlich existent geworden ist, jedoch ist nun zu beurteilen, wie sich die Tatsache auswirkt, dass diese Berufung verfasst wurde, ohne dass die J Buchhaltungs-KEG steuerlicher Vertreter von Frau U war oder wurde.
Entsprechend § 85 Abs. 2 BAO berechtigen Mängel von Eingaben (Formgebrechen, inhaltliche Mängel, Fehlen einer Unterschrift) die Abgabenbehörde nicht zur Zurückweisung. Vielmehr ist dem Einschreiter die Behebung dieser Mängel mit dem Hinweis aufzutragen, dass die Eingabe nach fruchtlosem Ablauf einer gleichzeitig zu bestimmenden Frist als zurückgenommen gilt.
Auch dem Unabhängigen Finanzsenat als Abgabenbehörde zweiter Instanz ist es gemäß § 279 Abs. 1 BAO ("Im Berufungsverfahren habe die Abgabenbehörden zweiter Instanz die Obliegenheiten und Befugnisse, die den Abgabenbehörden erster Instanz auferlegt und eingeräumt sind.") möglich einen derartigen Mängelbehebungsauftrag zu erlassen. Werden die Mängel rechtzeitig behoben, gilt die Eingabe als ursprünglich richtig eingebracht.
Dies gilt auch für eine fehlende Vollmacht (wie bei der J Z KG). An sich kann dies nach § 85 Abs. 4 BAO unter sinngemäßer Anwendung des § 85 Abs. 2 BAO geheilt werden.
Dies setzt allerdings voraus, dass es sich beim Mangel der Berufung um einen behebbaren handelt. Ein Mangel, welcher aus rechtlich zwingenden Gründen in beliebiger Frist nicht behoben werden kann, ist einer Mängelbehebung nicht zugänglich (siehe auch Ritz, BAO3, § 85 Tz 15 und die dort zitierten Fundstellen).
Der J Buchhaltungs-KEG kann Frau U nach den §§ 2 und § 3 BibuG (siehe oben) niemals eine rechtsgültige Vollmacht zur Vertretung in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes und dem Unabhängigen Finanzsenat erteilen.
Da sich § 85 Abs. 2 BAO ausdrücklich auf den Einschreiter, als jenem der das fragliche Schriftstück verfasst hat, bezieht und dieser aufgefordert werden soll den Mangel zu beheben, ist es auch nicht möglich, in einem Mängelbehebungsverfahren den Einschreiter auszutauschen und durch jemanden zu ersetzen, dem rechtsgültig eine Vollmacht erteilt werden kann.
Die Tatsache, dass die J Z KG nicht bevollmächtigt war die Berufungen vom 28. November 2007 und 24. Juli 2008 für Frau U einzubringen und auch nicht dazu bevollmächtigt werden kann, ist daher nicht in einem Mängelbehebungsverfahren nach § 85 Abs. 2 BAO korrigierbar.
§ 273 Abs. 1 lit. a BAO sieht vor, dass eine Berufung unter anderem dann zurückzuweisen ist, wenn diese nicht zulässig ist.
Zum Einbringen einer Berufung ist jeder befugt, an den der den Gegenstand der Anfechtung bildende Bescheid ergangen ist (§ 246 Abs. 1 BAO). Der Einkommensteuerbescheid 2006 vom 2. November 2006 von Frau U ist an diese gerichtet und ihr persönlich zugestellt worden. Die J Z KG (damals J Buchhaltungs-KEG) könnte daher zulässigerweise nur im Namen von Frau U eine Berufung gegen diesen Bescheid eingebracht haben. Dies ist der J Z KG aber wie oben gezeigt nach den §§ 2 und 3 BibuG verwehrt und wurde die J Z KG auch von Frau U nicht dazu ermächtigt.
Das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) ist aber mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und eine solche Berufung ist wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Durch die spruchgemäße Zurückweisung der Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist diese weggefallen und entbehrt dadurch die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 einer zugrunde liegenden Berufung.
Nach § 276 Abs. 1 BAO ist kann die Abgabenbehörde erster Instanz dann eine Berufungsvorentscheidung erlassen, wenn eine Berufung weder zurückzuweisen oder gegenstandslos zu erklären ist.
Die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist, wie gezeigt, spruchgemäß zurückzuweisen gewesen und die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 daher ohne Rechtsgrundlage ergangen. Dies macht die Berufungsvorentscheidung zu einem zweiten Sachbescheid hinsichtlich der Einkommensteuer 2006 der U der zwar inhaltlich vollständig auf den ursprünglichen Sachbescheid vom 2. November 2007 verweist, aber doch ohne gültigen Verfahrenstitel des siebten Abschnittes der BAO in die Rechtskraft des ursprünglichen Einkommensteuerbescheides 2006 eingreift.
Hätte daher U (selbst oder durch einen bevollmächtigten Vertreter, der im Rechtsmittelverfahren die Vertretung übernehmen kann) ein Rechtsmittel, nämlich Berufung, gegen diesen neuen Sachbescheid vom 24. Juni 2008 für die Einkommensteuer 2006 erhoben, wäre dieser gemäß § 289 Abs. 1 BAO aufzuheben gewesen (siehe Ritz, aaO., § 289 Tz 34 und das dort zitierte Erkenntnis VwGH 27.2.2003, 99/15/0126). Dies hat Frau U aber nicht getan.
Es ist daher die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juli 2008 als zweiter inhaltlich gleicher Sachbescheid für die Einkommensteuer 2006 rechtskräftig geworden und hat damit nachträglich die Einkommensteuer 2006 vom 2. November 2007 aus dem Rechtsbestand gedrängt.
Allerdings hat auch hier die J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) für U das nun richtigerweise als Berufung bezeichnete Schreiben vom 24. Juli 2008 verfasst, in welchem sie unter anderem die Vorlage an die Abgabenbehörde zweiter Instanz beantragt, ohne steuerlicher Vertreter der U gewesen zu sein und ohne dass die J Buchhaltungs-KEG überhaupt in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes U hätte vertreten können.
Wie schon oben ausgeführt, ist aber das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und auch die Berufung gegen den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten an U gerichteten Einkommensteuerbescheid 2006 vom 24. Juli 2008 wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Linz, am 11. Mai 2010
Findok-Nr: 47143.1, aufgenommen am: 14.07.2010 08:54:54, zuletzt geändert am: 19.07.2010, Dokument-ID: 13896a5b-1e52-4528-8522-681ca3e21ba6, Segment-ID: 52c5cf40-047c-4229-b1c8-202285e5a3ee | Wilhelm Gantner | AustriaWiki im Austria-Forum
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Version, Wilhelm Gantner
Wilhelm Gantner (* 29. April 1949 in Nenzing) ist ein österreichischer Politiker (ÖVP) und Unternehmer der Elektronik-Branche. Gantner war von 1992 bis 1994 vom Vorarlberger Landtag entsandtes Mitglied des österreichischen Bundesrates.
Wilhelm Gantner kam am 29. April 1949 in der Walgau-Gemeinde Nenzing zur Welt, wo er von 1955 bis 1959 zunächst die Volks- und anschließend von 1959 bis 1963 die Hauptschule besuchte. In den Jahren 1963 und 1964 war er anschließend am musisch-pädagogischen Realgymnasium in Feldkirch, ehe er 1964 eine Lehre als Radio- und Fernsehtechniker in Frastanz begann. 1968 und 1969 bildete er sich an der Technischen Akademie Esslingen weiter und stieg noch im selben Jahr als Techniker der Elektronikabteilung an einem Elektronikinstitut ins Berufsleben ein. Gleichzeitig besuchte er in München das Oskar-von-Miller-Polytechnikum und legte 1971 die Meisterprüfung als ab. Von 1972 bis 1974 war Gantner in der Folge als Betriebsleiter einer Radio- und Fernsehabteilung tätig, 1974 gründete er mit einem Partner eine eigene Firma und war dort als Geschäftsführer bis 1982 tätig.
Im Jahr 1982 gründete Wilhelm Gantner sein eigenes Elektronikunternehmen in seiner Heimatgemeinde Schruns. Ebenfalls 1982 wurde er zum Obmann der Jungen Wirtschaft Vorarlberg gewählt. Ab 1985 war Gantner Gemeindevertreter für die Österreichische Volkspartei in Schruns und ab 1986 Obmann des Wirtschaftsbunds in seiner Heimatgemeinde. In weiterer Folge wurde Gantner in zahlreiche Funktionen im Vorarlberger Wirtschaftsbund, in der ÖVP Vorarlberg sowie in der Wirtschaftskammer und im Wirtschaftsförderungsinstitut bestellt. Schließlich wurde Gantner am 15. September 1992 vom Vorarlberger Landtag als Vorarlberger Mitglied des Bundesrats nach Wien entsandt. Nach der Landtagswahl in Vorarlberg 1994 schied Wilhelm Gantner aus dieser Funktion am 18. Oktober 1994 wieder aus.
Im Jahr 1999 wurde Wilhelm Gantner vom Bundespräsidenten der Berufstitel Professor verliehen und im gleichen Jahr war er Mitbegründer eine weiteren Firma im RFID Bereich, in der er dann später als Vorstand tätig war.
Eintrag zu Wilhelm Gantner auf den Webseiten des österreichischen Parlaments
Gantner, Wilhelm
Artikel zu Wilhelm Gantner
Seite AustriaWiki/Wilhelm_Gantner
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q-de-775 | Welche Befugnisse hat die Parteienvertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes gemäß § 3 BibuG? | Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht - Findok Internet
Berufungsentscheidung - Steuer (Senat) des UFSL vom 11.05.2010, RV/1092-L/08
Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht
RV/0618-L/10
RV/1092-L/08-RS1 Permalink
Schreitet eine KEG, welche die berufsrechtlichen Befugnisse eines Bilanzbuchalters besitzt, für eine dritte Person durch das Verfassen von Berufungen gegen Einkommensteuerbescheide ein, sind diese mangels
Aktivlegitimation insbesonders dann zurückzuweisen, wenn die KEG erklärt, von der dritten Person nicht (sondern erst später ein Steuerberater) bevollmächtigt worden zu sein.
§ 3 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
§ 2 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
Zurückweisung, Vollmacht, Vertretung, berufsrechtlich, zulässig, Mängelbehebungsauftrag, Unzulässigkeit, Berufung
Der Unabhängige Finanzsenat über die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 28. November 2007 betreffend den Bescheid des Finanzamtes K vom 2. November 2007 für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B , V, und die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid des Finanzamtes K vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B, V nach der am 6. Mai 2010 durchgeführten Berufungsverhandlung entschieden:
Die Berufung der J Z KG für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U wird als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Ebenso wird auch die Berufung der J Z KG vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Nachdem Frau U ihren Antrag auf Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2006 am 27. September 2007 elektronisch persönlich eingebracht hatte, ersuchte das Finanzamt mit Vorhalt datiert vom 4. Oktober 2007 von Frau U die beantragten Aufwendungen durch Belege nachzuweisen und eine detaillierte Aufstellung der Aus- und Fortbildungskosten beizubringen.
Dieser Aufforderung folgte Frau U mit E-Mail vom 8. Oktober 2007, welche von ihrer persönlichen E-Mail Adresse gesendet worden war und legte unter anderem folgende Aufstellung vor:
Werbungskosten Jahr 2006:
Wegstrecke von nach
Zweck der Reise oder Tätigkeit
KM-Geld 0,376
Anzahl 12tel
Tagsatz/ Stunde
03.3.2006
04.3.2006
07.3.2006
Touch für Health
04.4.2006
Touch tor Health
PröfungTfH
Peergroup D
Peergroup E
12,11.2006
Summe der KM
Summe des KM-Geldes
Summe der Reisezwölftel Inland
Summe der Reisekosten Inland inkl. 10 %
Summe der Reisediäten Ausland
KM Stand Anfang
KM Stand Ende
Kurskosten Touch für Health:
abzügl. Förderung Bildungskonto Land Q
-905,50
Kurekosten NLP-Practionier WIFI
-1.386,90
Aufwand lt. Aufstellung
Gesamt-Aufwand 2006
Weiters beigelegt war eine Förderungsbestätigung des Landes F vom 23. August 2006 über € 905,60 und vom 21. September 2007 über € 1.386,90, der Kirchenbeitragsbescheid 2006 samt Auftragsbestätigung, eine Bestätigung über Prämienleistungen zu einer Gruppenkrankenversicherung in Höhe von € 1.263,15, ein Werbungskostennachweis des Arbeitgebers von Frau U aus Reisekosten in Höhe von € 5,30, die Leistung einer Betriebsratsumlage an den Arbeitgeber von Frau U in Höhe von € 31,50, sowie eine Bestätigung des Arbeitgebers, dass € 35,39 für Frau U lohnversteuert worden seien, weil der vom Dienstgeber bezahlte Betrag für eine Kollektivunfallversicherung den Freibetrag nach § 3 Z 15 EStG 1988 (Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988) in gleicher Höhe überschritten habe.
Der Einkommensteuerbescheid für Frau U für das 2006, datiert vom 2. November 2007, wich insofern von ihrer Abgabenerklärung ab, als die € 2.989,68 an beantragten Werbungskosten für Aus- beziehungsweise Fortbildung unberücksichtig blieben. Dies wurde damit begründet, dass Werbungskosten, die vom Arbeitgeber nicht automatisch berücksichtigt hätten werden konnten, € 5,30 ausgemacht hätten. Da dieser Betrag den Pauschbetrag für Werbungskosten von € 132,00 nicht überstiegen habe, seien € 132,00 berücksichtigt worden. Beiträge an gesetzlich anerkannte Kirchen und Religionsgemeinschaften könnten höchstens im Ausmaß von € 100,00 als Sonderausgabe berücksichtigt werden (§ 18 Abs. 1 Z 5 EStG 1988). Die Aufwendungen für die NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und Touch for Health Seminare seien nicht abzugsfähig, sondern dem Bereich der privaten Lebensführung zuzuordnen. Derartige Seminare würden vorwiegend der Persönlichkeitsentwicklung dienen. Das dort vermittelte Wissen sei von allgemeiner Natur und ebenso gut im privaten Lebensbereich wie auch im Berufsleben anwendbar.
Gegen diesen Bescheid richtet sich die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG aufgrund der Änderung der Rechtsform durch das Unternehmergesetzbuch [eingetragen im Firmenbuch am 1. Januar 2007] und einer Firmenänderung [eingetragen im Firmenbuch am 11. Januar 2008] datiert vom 28. November 2007, eingelangt am 29. November 2007, in welcher ausgeführt wurde, dass Frau U im Jahre 2006 eine Ausbildung begonnen habe, welche ihr eine gewerbliche Tätigkeit als akademischer Psychosozialer Gesundheitstrainer ermöglichen werde. Das Seminar Touch for Health - Kinesiologie (diagnostisches und therapeutisches Verfahren) sei ein zusätzlicher Baustein dazu, der auf Grund der Vollbeschäftigung bei der G vorgezogen worden sei. Im Jahr 2007 habe Frau U in einem zweiten Schritt die Vollbeschäftigung bei der G vermindert, sodass der Studienlehrgang (550 Einheiten Theorie und 250 Einheiten Praxis) zum akademischen Gesundheitstrainer begonnen habe werden können. Die Ausbildung werde noch etwa drei Jahre in Anspruch nehmen und mindestens bis 2010 dauern. Die Ausbildung im Neurolinguistischem Programmieren benötige Frau U als Mitarbeiterin der G in der Abteilung Marketing und Eventmanagement ebenso wie auch später in Ihrer selbständigen Tätigkeit. Aus diesem Grund habe Frau U die Kosten dieser Ausbildung in der beigelegten korrigierten Einkommensteuererklärung zu gleichen Teilen aufgeteilt. Die Arbeitnehmerveranlagung sei das falsche Instrument für die Steuerberechnung, da es sich bei den Aufwendungen für die Ausbildung zur Gesundheitstrainerin um Vorlaufkosten für die gewerbliche Tätigkeit handle. Gleichzeitig habe Frau U Sonderausgaben in Höhe von € 1.800,00 für die Rückzahlung des Kredites zur Wohnraumschaffung nachgetragen, da diese beim Erstantrag irrtümlich unberücksichtigt geblieben seien. Dementsprechend beantragte die J Buchhaltungs-KEG einen der berichtigten Erklärung entsprechenden Einkommensteuerbescheid für Frau U.
Korrigierte Werbungskosten Jahr 2006:
KM-Geld 0,380
Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
50% Werbungskosten 2006
50% Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
Summe der enthaltenen Vorsteuer
Summe der Reisediäten Inland netto 10%
Betriebskosten Gewerbebetrieb 2006
Reisekosten /Diäten 2006
50% NLP Practitioner, Kurskosten
50% Reisekosten /Diäten 2006
Aufwand Werbungskosten 2006
Reisekosten / Diäten 2006
1.230,49
Die der Berufungsschrift beigelegte Einkommensteuererklärung für das Jahr 2006 weist daher einen Verlust bei den Einkünften aus Gewerbebetrieb von € -1.556,89 aus, welcher sich aus € 962,95 Reisekosten und Fahrtspesen inklusive Kilometergeld und Diäten und zu € 593,94 aus übrigen Betriebsausgaben zusammensetzt. Bei den Werbungskosten zu den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit machte die J Buchhaltungs-KEG für Frau U € 31,50 an Gewerkschafts- und Beiträgen zu Berufungsverbänden und Interessensvertretungen, € 499,24 an Reisekosten und € 736,55 an Fortbildungs- beziehungsweise Ausbildungs- oder Umschulungskosten geltend. Bei den Sonderausgaben ist die mit der Berufungsschrift vorgelegte Einkommensteuerklärung 2006 gegenüber dem ursprünglichen Antrag von Frau U auf Arbeitnehmerveranlagung um Beiträge sowie Rückzahlungen von Darlehen und Zinsen, die zur Schaffung und Errichtung oder Sanierung von Wohnraum geleistet wurden, in Höhe von € 1.800,00 ergänzt.
Diese Berufung war auf dem Geschäftspapier der "J Buchhaltungs-KEG" (nunmehr J Z KG) verfasst. Diese trägt im Kopf den Namen J Buchhaltungs-KEG, die Adresse, Umsatzsteueridentifikationsnummer und den Hinweis "Buchhaltungsgesellschaft". Die Fußzeile nennt die DVR - Nummer, den Gerichtsstand K, zwei Bankverbindungen, die E-Mailadresse F_, und die Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG.
Unterschrieben ist die Berufung von _F_ dem Geschäftsführer der J Buchhaltungs-KEG. Über der Unterschrift wurde der Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG angebracht, welcher neben dem Namen ebenfalls die Adresse und Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG nennt.
Ebenfalls am 29. November 2007 erteilte Frau U Herrn L, beeideter Buchprüfer und Steuerberater, M, N, O die Vollmacht sie in allen steuerlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten gegenüber den zuständigen Behörden und Personen rechtsgültig zu vertreten. Gleichzeitig erteilte Frau U Herrn L auch die Ermächtigung zum Empfang von Schriftstücken der Abgabenbehörde, welche nunmehr ausschließlich an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG, zuzustellen seien.
Im an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichteten Vorhalt datiert vom 15. April 2008 ersuchte das Finanzamt darum "sämtliche Teilnahmebestätigungen" nochmals vorzulegen und bekannt zu geben, ob die von Frau U in Aussicht genommene selbständige Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer statt oder neben Ihrer derzeitigen Tätigkeit als Angestellte ausgeübt werden solle.
Am 30. Mai 2008 wurde eine Kopie der oben beschriebenen Berufung vom 28. November 2007 und Teilnahmebestätigungen zu den oben in den Tabellen genannten Kursen sowie ein Zeugnis des Wirtschaftsförderungsinstitutes der Wirtschaftskammer F und des Dachverbandes für Neuro-Linguistisches Programmieren vom 8. Juli 2007 übermittelt, welches bestätigt, dass Frau U die Ausbildung zum NLP-Practitioner in der Zeit vom 21. September 2006 bis 8. Juli 2007 erfolgreich absolviert habe, nochmals die Mitteilungen des Landes F Kurskosten in Höhe von € 1.132,00 und 1.386,90 fördern zu wollen, ein Zertifikat der Österreichischen Akademie für Kinesiologie und Gesundheit vom 22. April 2006, welches Frau U bestätigt den Kurs Touch for Health Test erfolgreich abgelegt zu haben, sowie Rechnungen über die Kurskosten zu den berufungsgegenständlichen Seminaren vorgelegt.
Weiter beigelegt war die Kopie einer an H, den Ehegatten von Frau U gerichteten Bestätigung der Bank I. In dieser wird dem Ehegatten von Frau U mitgeteilt, dass bei einem mit Zahl genannten Kredit im Jahr 2006 an Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 angefallen seien und kein Kapital getilgt worden sei. Händisch und ohne erkennbaren Autor ist darauf noch ein Pluszeichen mit dem Namen U und der Betrag "1.800,00" angemerkt.
Die Frage des Finanzamtes im Vorhalt vom 15. April 2008, ob Frau U die Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer haupt- oder nebenberuflich ausüben wolle, blieb unbeantwortet.
Mit dem als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid datiert vom 24. Juni 2008, welcher an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichtet war und am 30. Juni 2008 zugestellt wurde, wies das Finanzamt das Berufungsbegehren ab und begründete dies damit, dass gemäß § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988 Werbungskosten auch Aufwendungen für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der vom Steuerpflichtigen ausgeübten oder einer damit verwandten beruflichen Tätigkeit und Aufwendungen für umfassende Umschulungsmaßnahmen, welche auf eine tatsächliche Ausübung eines an deren Berufes abzielen würden, seien. Die Ausbildung zum psychosozialen Gesundheitstrainer vermittle Kenntnisse und Fähigkeiten, welche sowohl für eine Vielzahl von Berufsbildern förderlich seien, als auch den privaten Bereich berühren würden. Aus Ihrem derzeitigen Berufsbild von Frau U, der bürokaufmännische Tätigkeit im Marketing- und Eventmanagementbereich, lasse sich ein Zusammenhang mit der Aus- und Fortbildungsmaßnahme nicht ableiten. Weiters würde eine steuerlich absetzbare umfassende Umschulungsmaßnahmen nur dann vorliegen, wenn damit ein Berufswechsel angestrebt werde. Die Ausbildung für einen Zweitberuf (Nebenbeschäftigung) bewirke keine absetzbaren Aufwendungen im Sinne des § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988. Da ein Nachweis für einen angestrebten Berufswechsel von der bisherigen Haupttätigkeit zu einer anderen Haupttätigkeit nicht erbracht worden sei, sei die Berufung abzuweisen gewesen.
Am 22. Juli 2008 verfasste wieder _F_ im Namen der J Buchhaltungs-KEG für Frau U einen als "Berufung" bezeichneten Schriftsatz. Dieser langte bei der Abgabenbehörde erster Instanz am 24. Juli 2008 ein. Darin wurde vorgebracht, dass die Argumentation der Abgabenbehörde erster Instanz in der angefochtenen Berufungsvorentscheidung die Fachausbildung von Frau U in die Ecke eines Hobbykurses rücke. Es handle sich aber um einen Lehrgang universitären Charakters, bei dem den Absolventen der Berufstitel "Akademischer psychosozialer Gesundheitstrainer" verliehen werde. Das entsprechende Bundesgesetzblatt des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst sei der Berufung beigelegt. Es sei bereits in der Berufung vom 28. November 2007 auf die nicht unbeträchtliche Stundenanzahl sowie die erforderliche Praxisausbildung hingewiesen worden. Gleichzeitig sei bekannt gegeben worden, dass Frau U ihre bisherige Tätigkeit zu Gunsten der neuen Berufswahl und Ausbildung im Jahr 2007 bereits stundenmäßig reduziert habe, da die Ausbildung kein Hobbykurs und auf Grund Ihres Umfangs nebenbei nicht ernsthaft zu bewältigen sei. Das es aufgrund der Verantwortung für eine Familie und den heutigen Fixkosten in der Praxis nicht machbar sei, einen bisher ausgeübten Beruf sofort zur Gänze zu beenden und während der Ausbildung und Umschulung auf jedwedes Einkommen zu verzichten, sei für jedermann klar erkennbar. Dies sei auch nicht der Sinn und Zweck der seinerzeitigen Gesetzesänderung. Es sei doch darum gegangen, die Flexibilität der Arbeitnehmer als Förderung der Wirtschaft zu erhöhen und genau diese Berufswechsel erst möglich zu machen. Die Absetzbarkeit der damit verbundenen Aufwendungen habe dabei eine nicht unerhebliche Rolle gespielt und sei vom Gesetzgeber bewusst als Anreiz zur beruflichen Veränderung gewollt gewesen. Wie aus der Praxis der J Buchhaltungs-KEG erkannt werden könne, liege die Entscheidung, ob solche Aufwendungen absetzbar seien oder nicht beim Sachbearbeiter des Finanzamtes, beziehungsweise werde dieses Thema sehr allgemein und oberflächlich gesehen, selbst von den jeweils örtlich zuständigen Finanzämtern unterschiedlich gehandhabt und wenn irgend möglich eher abgelehnt. In Hinblick auf eine einheitliche gerechte und persönliche Besteuerung sei auf die persönliche Situation des Steuerpflichtigen und dem erkennbaren Wunsch nach ernsthafter Veränderung abzustellen. Auch in anderen Berufen sei es so, dass man beruflich erworbene Kenntnisse im Privatbereich verwenden könne. So sei es zum Beispiel einem Steuerexperten auch möglich, seine private Steuererklärung professionell abzugeben. Deshalb werde jedoch die berufliche Tätigkeit keinesfalls automatisch zum Hobbybetrieb und steuerlich irrelevant. In zwei weiteren Punkten sei die Berufung überhaupt ignoriert und offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen oder übersehen worden. Es seien Werbungskosten nicht anerkannt worden, welche zu 50 % der bisherigen unselbständigen Tätigkeit zugeordnet worden seien, da diese auch dort angefallen seien und bereits verwendet würden. Weiter seien im Zuge der Berufung nachgetragene Sonderausgaben nicht registriert worden. Diese allein hätten schon zu einer zumindest teilweisen Stattgabe der Berufung führen müssen. Es werde beantragt der Berufung im Sinne der Berufungsschrift vom 28. Januar 2007 stattzugeben und dem Erlassen einer stattgebenden zweiten Berufungsvorentscheidung durch die Abgabenbehörde erster Instanz zugestimmt. Sollte dies nicht möglich sein, "teilen wir mit, dass wir in Ausnützung der zweiten Instanz einer Vorlage an den UFS mit gleichzeitigem Antrag der Inanspruchnahme des erweiterten Kreises (Zuziehung von Laienrichtern) zustimmen".
Auch dieses Schriftstück war auf dem oben beschrieben Firmenpapier der J Buchhaltungs-KEG geschrieben und mit Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG über der Unterschrift von _F_ versehen.
Im Schreiben vom 28. März 2010 wurde Frau U von der Abgabenbehörde zweiter Instanz vorgehalten, dass nach den Einträgen in der Datenbank der Finanzverwaltung 2007 bis 2009 keine Einkommensteuererklärungen, wie bei den bekannt gegebenen Einkünften aus Gewerbebetrieb notwendig, abgegeben worden seien. Dass Frau U ihre beabsichtigte gewerbliche Tätigkeit aufgegeben habe, hätte sie aber im Berufungsverfahren nicht mitgeteilt. Frau U wurde aufgefordert, allenfalls die Gewinnermittlungen für die Einkünfte aus Gewerbebetrieb und jedenfalls die Einnahmen- und Ausgabenrechnungen für Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit für die Jahre 2007 bis 2010 und Bestätigungen über die seit Ende 2006 besuchten Veranstaltungen für die Ausbildung zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer vorzulegen, sowie ihren Ausbildungsweg darzustellen und bekannt zu geben, wann Sie diese Ausbildung (Umschulung) voraussichtlich abgeschlossen haben werde. Weiter wurde Frau U danach gefragt, ob sie die Absicht habe, den Beruf des akademischen Psychosozialen nichtselbständig oder unabhängig gewerblich auszuüben und auf welche Weise sie die bisher erworbenen Kenntnisse bei Ihrer nichtselbständigen Tätigkeit als kaufmännische Angestellte der P Q. AG anwenden habe können, beziehungsweise wie dies dort Ihr berufliches Fortkommen fördere und in unmittelbarem Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit stehe, sowie auf welche Weise das Seminar Touch for Health in Ihrem Ausbildungsplan zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer integriert sei, obwohl der übliche Ausbildungsweg einen solchen Kurs nicht vorsehe oder welchem anderem Zweck er andernfalls diene. Gleiches gelte für den Erwerb des NLP-Practioners. Auch dieser sei im normalen Curriculum für Ihren Ausbildungsgang nicht vorgesehen. Um wie viel (in Wochenstunden) habe Frau U ihre nichtselbständige Berufstätigkeit ab welchem Zeitpunkt eingeschränkt und habe dies (auch) der Betreuung Ihrer damals 14 Jahre alten Tochter gedient, wurde Frau U ebenfalls gefragt. Weiters wurde Frau U darauf hingewiesen, dass sie nunmehr auch Sonderausgaben für die Rückzahlung eines Kredites zur Wohnraumschaffung in Höhe von € 1.800,00 begehre. Die dafür vorgelegte Bestätigung der Bank I sei an Ihren Ehemann gerichtet und werde dort eine Summe von Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 genannt. Davon seien, soweit ersichtlich, bei ihrem Ehemann bereits antragsgemäß € 2.920,00 als Sonderausgaben mit dem Einkommensteuerbescheid 2006 vom 10. August 2007 anerkannt worden: Es stelle sich daher die Frage, wie der nun von Frau U erklärte Betrag von € 1.800,00 zustande komme und aus welchem Grund diese Sonderausgaben Frau U zuzurechnen seien.
Nach einem erfolglos versuchten Telefongespräch vom 4. April 2010 (zum Inhalt siehe den Aktenvermerk vom gleichen Datum), übermittelte _F_ im Namen der J Z KG am 9. April 2010 folgendes E-Mail:
"Unsere Recherchen im Finanzamt K haben ergeben:
Sie haben seit Übermittlung der Daten an Sie - durch das Finanzamt K - keinerlei Rücksprache mit dem Stammfinanzamt gehalten.
So ist es auch erklärlich, daß Sie von den von unserer Klientin ordnungsgemäß und nachweislich abgegebenen Einkommenssteuererklärung 2007 und dem Begleitschreiben und den übermittlelten Belegen dazu, sowie von der Übermittlung der Steuererklärung 2008 nichts wissen.
Wir haben Ihnen Ihre Arbeit insoweit jetzt abgenommen, daß wir Ihre Kollegen in K nunmehr nochmals gebeten haben, Ihnen die übermittelten Unterlagen umgehend zukommen zu lassen. Dies zu klären dauerte genau 15 Minuten.
Da 2008 am 21.9.2009 elektronisch abgegeben wurde, können wir Ihnen die dazugehörigen Detailunterlagen auf Wunsch gerne ebenfalls zukommen lassen. Die Steuererklärung des Jahres 2007 wurde bereits am 13. Oktober 2008 in Papierform - samt Unterlagen und Begleitschreiben abgegeben. In diesem wurde das Finanzamt K bereits erstmalig ersucht, die Unterlagen umgehend an Sie weiterzuleiten.
Die Klientin ist seit 29. November 2007 steuerlich vertreten. Die vorgelegte Vollmacht müsste Ihnen vorliegen.
Es kommt daher die Quotenregelung zum Tragen. Es liegen daher auch keine wie immer gearteten Fristversäumnisse unserer Klientin vor.
Die Steuererklärung 2009 ist daher weder außerhalb einer Frist, noch vergessen worden.
Eine Einnahmen Ausgabenrechnung für 2010 wäre, wenn überhaupt nur für 2 Monate möglich.
Die Anschuldigungen und völlig haltlosen Vorwürfe und Unterstellungen an unsere Klientin sind damit beweisbar vom Tisch.
Viele Ihrer Fragen müssten sich mit den an Sie gesandten Unterlagen von selbst erledigen. Allfällige Restfragen werden wir selbstverständlich gerne beantworten. Wir ersuchen diesbezüglich um Abstimmung - wenn geht per Mail.
Mit der Bitte um Kenntnisnahme zeichnet
Am 20. April übermittelte die J KG die Abgabenerklärungen 2007 und 2008 der U samt Beilagen. Diese sind von der J KG verfasst und wurden von dieser dem Finanzamt vorgelegt.
Wie _F_ für die J Z KG in der E-Mail vom 9. April 2010 mitgeteilt hat, war Frau U vor dem 29. November 2007 steuerlich nicht vertreten.
Für die Richtigkeit dieses Vorbringens spricht, dass Frau U ihre Steuererklärung 2006 selbst elektronisch übermittelt und den Vorhalt vom 15. April 2008 ohne die Hilfe eines rechtsfreundlichen Vertreters beantwortet hat. Auch in der Datenbank der Finanzverwaltung und den Steuerakten findet sich kein Hinweis auf eine steuerliche Vertretung von Frau U vor dem 29. November 2007.
Die einzige Vollmacht die sich findet, ist die oben beschriebene vom 29. November 2007, welche auf L lautet. L ist, wie schon erwähnt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und besitzt, beziehungsweise besaß, nach dem Treuhänderverzeichnis der Kammer der Wirtschaftstreuhänder und deren telefonischer Auskunft am 22. April 2010 nur in O eine Niederlassung.
Das gegenständliche erste Berufungsschreiben vom 28. November 2007 ist jedoch nicht von L, sondern einen Tag bevor dieser bevollmächtigt wurde, von der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) verfasst worden.
Wie oben dargestellt, gibt es sowohl in der Berufung vom 28. November 2007 als auch für den ebenfalls als Berufung bezeichneten Schriftsatz vom 24. Juli 2008 keinen Hinweis darauf, dass diese von oder im Namen des (späteren) steuerlichen Vertreters L verfasst worden sind. Beide Schriftstücke wurden ausschließlich und allein von _F_ für die J Buchhaltungs-KEG erstellt.
Anteilseigner der J Z KG sind _F_ als Geschäftsführer und Komplementär und L als Kommanditist (Haftsumme ATS 10.000,00 - € 726,73). Die J Z KG hat ihre Niederlassung in B. Nach dem Treuhänderverzeichnis und der telefonischen Auskunft vom 22. April 2010 der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (siehe Aktenvermerk vom 22. April 2010) besitzt sie wie ihr Geschäftsführer die Befähigungen eines selbständigen Buchhalters und des Bilanzbuchhalters. Über die Befähigungen ihres Kommanditisten (Wirtschaftsprüfer und Steuerberater) verfügt sie nicht.
Die Befugnisse der selbständigen Buchhalter und der Bilanzbuchhalter sind in Ergänzung zu § 83 BAO, welcher in der für 2007 geltenden Fassung BGBl. Nr. 151/1980 nur die Vertretung durch natürliche Personen behandelte, im BibuG (Bilanzbuchhaltungsgesetz BGBl. Nr. 161/2006) geregelt.
Nach § 3 Abs. 1 und 2 BibuG sind selbständige Buchhalter dazu berechtigt, eine pagatorische und kalkulatorische Buchhaltung zu erstellen, sowie ihre Kunden in diesem Zusammenhang zu beraten, sowie die gewerberechtlich dazu notwendigen Tätigkeiten (§ 32 Gewerbeordnung 1994, BGBl. Nr. 194/1994). Vertretungsrechte wie dem Bilanzbuchhalter sind dem selbständigen Buchhalter nicht eingeräumt.
Der Bilanzbuchhalter ist nach § 2 Abs. 1 und 2 BibuG neben seiner buchhaltenden und beratenden Tätigkeit auch zur Vertretung in Abgaben- und Abgabenstrafverfahren für Bundes-, Landes- und Gemeindeabgaben, ausgenommen die Vertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes, den Unabhängigen Verwaltungssenaten, dem Unabhängigen Finanzsenat und dem Verwaltungsgerichtshof (Z 3 leg. cit.) befugt.
Die Vertretung im Rahmen eines Rechtsmittelverfahrens bei den Finanzämtern (Abgabenbehörden des Bundes) und dem Unabhängigen Finanzsenat ist daher für Bilanzbuchhalter mit Ausnahme in Angelegenheiten der Umsatzsteuervoranmeldungen (Z 5 leg. cit.) jedenfalls ausgeschlossen.
Es ist daher der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) jedenfalls unmöglich ihre Kunden in einem Rechtsmittelverfahren betreffend die Einkommensteuer zu vertreten.
Die J Buchhaltungs-KEG hat jedoch die oben im Detail beschriebene Berufung vom 28. November 2007 gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U eingebracht.
Es ist daher zu untersuchen, welche Rechtsfolge es hat, wenn jemand, der wie die J Buchhaltungs-KEG nicht steuerlicher Vertreter eines Steuerpflichtigen ist (siehe E-Mail vom 9. April 2010) und auch aufgrund eines gesetzlichen Gebotes (§ 3 Abs. 1 Z 3 BibiG) niemals Vertreter dieses Steuerpflichtigen in einem Rechtsmittelverfahren beim Finanzamt oder beim Unabhängigen Finanzsenat sein kann, eine Berufung gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 dieses Steuerpflichtigen einbringt.
Nach § 84 Abs. 1 BAO hat die Abgabenbehörde solche Personen als Bevollmächtigte (mit Bescheid) abzulehnen, welche die Vertretung anderer geschäftsmäßig, wenn auch unentgeltlich betreiben, ohne dazu befugt zu sein. Erst nach der Ablehnung gesetzte Verfahrenshandlungen sind ohne jede abgabenrechtliche Wirkung (§ 84 Abs. 2 BAO).
Die J Buchhaltungs-KEG wurde in diesem Verfahren vom Finanzamt bisher nicht als Parteienvertreter abgelehnt, obwohl sie sie geschäftsmäßig handelt und jedenfalls nicht zur Parteienvertretung vor Abgabenbehörden des Bundes befugt ist (§ 3 BibuG siehe oben mit Ausnahme von Umsatzvoranmeldungen).
Dies führt dazu, dass die Berufung vom 28. November 2007 (ebenso wie jene vom 24. Juli 2008) an sich rechtlich existent geworden ist, jedoch ist nun zu beurteilen, wie sich die Tatsache auswirkt, dass diese Berufung verfasst wurde, ohne dass die J Buchhaltungs-KEG steuerlicher Vertreter von Frau U war oder wurde.
Entsprechend § 85 Abs. 2 BAO berechtigen Mängel von Eingaben (Formgebrechen, inhaltliche Mängel, Fehlen einer Unterschrift) die Abgabenbehörde nicht zur Zurückweisung. Vielmehr ist dem Einschreiter die Behebung dieser Mängel mit dem Hinweis aufzutragen, dass die Eingabe nach fruchtlosem Ablauf einer gleichzeitig zu bestimmenden Frist als zurückgenommen gilt.
Auch dem Unabhängigen Finanzsenat als Abgabenbehörde zweiter Instanz ist es gemäß § 279 Abs. 1 BAO ("Im Berufungsverfahren habe die Abgabenbehörden zweiter Instanz die Obliegenheiten und Befugnisse, die den Abgabenbehörden erster Instanz auferlegt und eingeräumt sind.") möglich einen derartigen Mängelbehebungsauftrag zu erlassen. Werden die Mängel rechtzeitig behoben, gilt die Eingabe als ursprünglich richtig eingebracht.
Dies gilt auch für eine fehlende Vollmacht (wie bei der J Z KG). An sich kann dies nach § 85 Abs. 4 BAO unter sinngemäßer Anwendung des § 85 Abs. 2 BAO geheilt werden.
Dies setzt allerdings voraus, dass es sich beim Mangel der Berufung um einen behebbaren handelt. Ein Mangel, welcher aus rechtlich zwingenden Gründen in beliebiger Frist nicht behoben werden kann, ist einer Mängelbehebung nicht zugänglich (siehe auch Ritz, BAO3, § 85 Tz 15 und die dort zitierten Fundstellen).
Der J Buchhaltungs-KEG kann Frau U nach den §§ 2 und § 3 BibuG (siehe oben) niemals eine rechtsgültige Vollmacht zur Vertretung in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes und dem Unabhängigen Finanzsenat erteilen.
Da sich § 85 Abs. 2 BAO ausdrücklich auf den Einschreiter, als jenem der das fragliche Schriftstück verfasst hat, bezieht und dieser aufgefordert werden soll den Mangel zu beheben, ist es auch nicht möglich, in einem Mängelbehebungsverfahren den Einschreiter auszutauschen und durch jemanden zu ersetzen, dem rechtsgültig eine Vollmacht erteilt werden kann.
Die Tatsache, dass die J Z KG nicht bevollmächtigt war die Berufungen vom 28. November 2007 und 24. Juli 2008 für Frau U einzubringen und auch nicht dazu bevollmächtigt werden kann, ist daher nicht in einem Mängelbehebungsverfahren nach § 85 Abs. 2 BAO korrigierbar.
§ 273 Abs. 1 lit. a BAO sieht vor, dass eine Berufung unter anderem dann zurückzuweisen ist, wenn diese nicht zulässig ist.
Zum Einbringen einer Berufung ist jeder befugt, an den der den Gegenstand der Anfechtung bildende Bescheid ergangen ist (§ 246 Abs. 1 BAO). Der Einkommensteuerbescheid 2006 vom 2. November 2006 von Frau U ist an diese gerichtet und ihr persönlich zugestellt worden. Die J Z KG (damals J Buchhaltungs-KEG) könnte daher zulässigerweise nur im Namen von Frau U eine Berufung gegen diesen Bescheid eingebracht haben. Dies ist der J Z KG aber wie oben gezeigt nach den §§ 2 und 3 BibuG verwehrt und wurde die J Z KG auch von Frau U nicht dazu ermächtigt.
Das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) ist aber mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und eine solche Berufung ist wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Durch die spruchgemäße Zurückweisung der Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist diese weggefallen und entbehrt dadurch die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 einer zugrunde liegenden Berufung.
Nach § 276 Abs. 1 BAO ist kann die Abgabenbehörde erster Instanz dann eine Berufungsvorentscheidung erlassen, wenn eine Berufung weder zurückzuweisen oder gegenstandslos zu erklären ist.
Die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist, wie gezeigt, spruchgemäß zurückzuweisen gewesen und die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 daher ohne Rechtsgrundlage ergangen. Dies macht die Berufungsvorentscheidung zu einem zweiten Sachbescheid hinsichtlich der Einkommensteuer 2006 der U der zwar inhaltlich vollständig auf den ursprünglichen Sachbescheid vom 2. November 2007 verweist, aber doch ohne gültigen Verfahrenstitel des siebten Abschnittes der BAO in die Rechtskraft des ursprünglichen Einkommensteuerbescheides 2006 eingreift.
Hätte daher U (selbst oder durch einen bevollmächtigten Vertreter, der im Rechtsmittelverfahren die Vertretung übernehmen kann) ein Rechtsmittel, nämlich Berufung, gegen diesen neuen Sachbescheid vom 24. Juni 2008 für die Einkommensteuer 2006 erhoben, wäre dieser gemäß § 289 Abs. 1 BAO aufzuheben gewesen (siehe Ritz, aaO., § 289 Tz 34 und das dort zitierte Erkenntnis VwGH 27.2.2003, 99/15/0126). Dies hat Frau U aber nicht getan.
Es ist daher die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juli 2008 als zweiter inhaltlich gleicher Sachbescheid für die Einkommensteuer 2006 rechtskräftig geworden und hat damit nachträglich die Einkommensteuer 2006 vom 2. November 2007 aus dem Rechtsbestand gedrängt.
Allerdings hat auch hier die J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) für U das nun richtigerweise als Berufung bezeichnete Schreiben vom 24. Juli 2008 verfasst, in welchem sie unter anderem die Vorlage an die Abgabenbehörde zweiter Instanz beantragt, ohne steuerlicher Vertreter der U gewesen zu sein und ohne dass die J Buchhaltungs-KEG überhaupt in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes U hätte vertreten können.
Wie schon oben ausgeführt, ist aber das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und auch die Berufung gegen den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten an U gerichteten Einkommensteuerbescheid 2006 vom 24. Juli 2008 wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Linz, am 11. Mai 2010
Findok-Nr: 47143.1, aufgenommen am: 14.07.2010 08:54:54, zuletzt geändert am: 19.07.2010, Dokument-ID: 13896a5b-1e52-4528-8522-681ca3e21ba6, Segment-ID: 52c5cf40-047c-4229-b1c8-202285e5a3ee | Bahamas - Zuerst kommen die Worte, dann die Taten
Zuerst kommen die Worte, dann die Taten
Über die Lehren aus den Morden von Hanau
Der Andere war trotz geringerer Kompetenz listiger und skrupelloser als man selber, weiß der Arbeitnehmer, dem ein Kollege bei einer innerbetrieblichen Ausschreibung für eine Leitungsposition den Rang abgelaufen hat. Das hätte ich auch noch hinbekommen und sogar besser, sagen manche nach dem Kinobesuch über den Plot des Films, und wie man die Heimschlappe des eigenen Clubs hätte verhindern können, wissen die Fans sowieso viel besser als der gesamte Trainerstab. Erst wenn der gekränkte Kollege mit „Beweisen“ über eine gegen ihn gerichtete Intrige durch den Erfolgreichen aufwartet, ein Literaturstudent, der vor Jahren erfolglos ein Theaterstück bei einem Wettbewerb eingereicht hat, seine Ideen in einem jetzt erfolgreich über die Bühne gehenden Stück wiedererkennt und als gestohlen deklariert oder ein Fußballfan auf der Jahresmitgliederversammlung zu einem Vortrag über die von ihm ermittelten Verbindungen der Vereinsspitze zu Menschenhändlerringen anhebt, geht das jeweilige Umfeld unangenehm berührt auf Distanz.
Der kranke Stimmenhörer
Auserwähltseinsglaube, Größenwahn und die dauernde Sorge, ungerechterweise übergangen zu werden, sind konstante Begleiterscheinungen der bürgerlichen Subjektkonstitution, ebenso wie die unter dem Druck der Verhältnisse regelmäßig zur Panik sich steigernde Ahnung, dass es auf einen so wenig ankommt, dass man irgendwann einmal sozial und materiell fallengelassen werde und in Vereinsamung und Armut zugrunde gehen könne.
Tobias Rathjen, der am 19.2.2020 in Hanau neun Menschen ausländischer Herkunft und seine Mutter ermordet hat, bevor er sich selbst erschoss, „war davon überzeugt, seit dem Säuglingsalter von einem ominösen Geheimdienst überwacht zu werden. Dieser habe Mitarbeiter, welche die Fähigkeit hätten, sich in die Gedanken anderer Menschen ‚einzuklinken‘ und bis zu einem gewissen Grad eine Art ,Fernsteuerung vorzunehmen‘. Zugleich war er sich sicher, dass diese (vom Rest der Welt) unerkannt arbeitenden Kräfte seine Ideen umsetzen würden: Über die ‚Fernsteuerung‘ seien beispielsweise seine Konzepte für Hollywoodfilme, die Strategie des Deutschen Fußball-Bunds sowie für den Bau einer Mauer an der US-Südgrenze umgesetzt worden.“ (Spiegel, 21.2.2020)
Rathjen hat vermutlich über lange Zeit hinweg nur eine Stimme gehört, die ihm in den vielen einsamen Stunden den Monolog über sein Zurückgesetztsein vorgetragen hat. Diese Stimme, die die eigenen Gedanken ausspricht und nicht abgeschaltet werden kann, hat er irgendwann als von außen gesteuerten Feind rationalisiert, den er schließlich Monate vor der Tat beim Generalbundesanwalt zur Anzeige gebracht hat. Mit der Selbststilisierung zum Opfer einer Organisation, die ihn fremdbestimme, verbunden mit dem Hilferuf an die real existierende Staatsgewalt, hat er sich ein letztes Mal an die Gesellschaft gewandt, mit der zusammen er seine durch Kräfte des Hasses verursachte Persönlichkeitsspaltung bekämpfen wollte.
Den Stimmen, die der Schizophrene hört, verleiht die geplagte Phantasie Gestalt und umgibt sie mit einem Schein von Rationalität. Da auch Kranke wegen ihrer Krankheit nicht origineller werden, als sie es vorher waren, folgen ihre Erzählungen gesellschaftlichen Konjunkturen, die sich nicht selten an kulturindustriellen Produkten festmachen lassen.
Der gesunde Stimmenhörer
War es bis tief in die Neuzeit hinein noch die Verfallenheit an den Teufel mit allen Peinigungen und verbotenen Lüsten, wandelten sich seit dem späten 19. Jahrhundert die Angstvorstellungen und begannen um die neuen technischen Errungenschaften und ihre Böses im Schilde führenden Anwender bzw. Missbraucher zu kreisen. Mit dem Bau von U-Bahnen in den europäischen und amerikanischen Großstädten verbreiteten sich Ängste vor Unterwühlung im doppelten Wortsinn. Das war erst der Anfang für weit diffizilere Konstrukte, hinter denen allerdings altbekannte stehen wie vor allem der Antisemitismus, aber auch als Wiedergänger der angeblich subkutan wirkenden Jesuiten und Freimaurer die katholische Missbrauchs-Kirche als Ganzes und natürlich bestimmte Firmen vor allem aus dem Finanzbereich. Das sind die Folien für Bilderwelten, in denen die Verschwörer in verschiedener Maskierung ihr schauerliches Werk vollziehen. An dem Film Fleisch von Horst Rainer Erler, der 1979 im ZDF seine vielbeachtete Premiere hatte, weshalb er es zwei Monate später in die bundesdeutschen Kinos brachte und seit Mitte der 1980er Jahre auch in der DDR erfolgreich gezeigt wurde, lässt sich zeigen, wie eng der Wahn Tobias Rathjens mit einer gesellschaftlichen Faszination für paranoide Darbietungen verbunden ist.
Angesichts eines Remakes von Fleisch schrieb der Spiegel am 18.2.2008: „Das Motel ‚Honeymoon Inn‘ am Rande der Stadt Las Cruces im US-Bundesstaat New Mexico ist kein einladender Ort für Verliebte. Eine heruntergekommene Anlage, die sinistre Betreiberin stellt neugierige Fragen. Nur wegen des Spottpreises von 7,50 Dollar pro Zimmer beschließt das frisch vermählte Studentenpaar, für eine Nacht zu bleiben. Eine fatale Entscheidung. Denn die Absteige erweist sich als Falle; alsbald nähert sich mit martialischem Geheul ein vermeintlicher Ambulanzwagen, dessen Besatzung versucht, die beiden zu kidnappen. Während der Mann mittels Betäubungsspritze außer Gefecht gesetzt und abtransportiert wird, vermag die Frau zu fliehen – um dann in einer albtraumartigen Odyssee das Schicksal ihres Gatten zu ergründen. Mit dieser unheimlichen Exposition beginnt der ZDF-Thriller Fleisch von 1979 – ein Klassiker des gesellschaftskritischen Fernsehfilms jener Jahre und Meilenstein im Werk des großen Katastrophen-Propheten Rainer Erler. Der Autor und Regisseur, der sich in zahlreichen Science-Thrillern mit Themen wie Umweltrisiken und entgleitender Wissenschaft auseinandersetzte, entwarf hier das Szenario einer Organhändler-Mafia, die gesunde junge Menschen entführt, um sie gemäß den Bedürfnissen zahlungskräftiger älterer Kunden ‚auszuschlachten‘.“
Zum Vergleich: Vierzig Jahre später richtete Tobias Rathjen in seinem Bekenner-Video auf Englisch einen „Appell an die Amerikaner, die USA seien unter Kontrolle unsichtbarer Geheimgesellschaften. Es gebe militärische Untergrundbasen, in denen dem Teufel gehuldigt und Kinder missbraucht und getötet würden.“ (Tagesspiegel, 21.2.2020) Im Jahr 2008, als RTL sich ans Remake von Fleisch machte, waren die Organentnahmepraktiken aus China schon bekannt, wo die Verwertung von Körperteilen zahlreicher Hingerichteter gängige Praxis ist. Aus den Jahren ab 2013 stammen glaubwürdige Berichte über Folter und Organentnahmen im Sinai, die dort ansässige Beduinen zum Teil am lebendigen Leib an afrikanischen Flüchtlingen begangen haben. Natürlich spielt der Film Fleisch nicht in Deutschland, aber auch nicht in einem an China gemahnenden autoritären Staat oder einer einsamen Wüste, sondern wurde in dem Land angesiedelt und teilweise gedreht, von dem die deutschen Horsts (Erler wurde 1933 auf dem Höhepunkt des Horst-Wessel-Hypes bei der Vergabe von Jungennamen geboren) immer schon wussten, dass die übelsten Schurkereien im Verbund von organisiertem Verbrechen und Staat institutionalisiert sind. Ein Umstand, der natürlich darauf zurückzuführen ist, dass das große Geld und eine immer schon entwurzelte Masse hartherziger Egoisten ein kulturfremdes Staatswesen gegründet haben.
In seinem unmittelbar vor der Mordtat im Netz veröffentlichten Manifest wiederholte Rathjen, was er dem Generalbundesanwalt geschrieben hatte, ergänzte das aber um „eine Liste von mehr als zwei Dutzend Ländern, deren ‚Völker komplett vernichtet werden müssen‘, es sind Staaten im arabischen und asiatischen Raum, von Marokko bis zu den Philippinen (und Israel, das in der Aufzählung des Spiegels fehlt, Anmerkung J.W.). ‚Danach‘, so heißt es weiter in dem Papier, ‚muss die Fein-Säuberung kommen, diese betrifft die restlichen afrikanischen Staaten, Süd- und Mittelamerika, die Karibik und natürlich das eigene Volk.‘ Seine Heimat sei ‚ein Land, aus dem das Beste und Schönste entsteht und herauswächst, was diese Welt zu bieten hat‘. Die Deutschen ‚hätten die Menschheit als Ganzes emporgehoben‘. Allerdings seien nicht alle Bundesbürger ‚reinrassig und wertvoll‘, er könne sich ‚eine Halbierung der Bevölkerungszahl‘ vorstellen.“ (Spiegel, 21.2.2020)
Nicht unbedingt durch diese Vernichtungsphantasien unterscheidet sich Rathjen von der Mehrheit der Schizophrenen, die mit zum Beispiel Asbestplatten gegen Strahlen oder andere schädliche Einflüsse ihre Wohnung sichern oder bestimmten Menschen penibel aus dem Weg gehen und aggressiv nur dann in Erscheinung treten, wenn man ihnen Hilfe angedeihen lassen will. Zwar weiß niemand genau, was in den PC- oder Hirnkästen von Leuten herumspukt, die davon überzeugt sind, sich gegen manipulierende und sie perspektivisch auslöschen wollende fremde Mächte wehren zu müssen, ohne dass ihr Umfeld oder die Behörden sie darin unterstützen würden. Schon die das eigene Ich besetzenden Mächte sind viel zu konkret gezeichnet, die Geheimdienste oder eine ganze Untergrundarmee bemühende Rationalisierung der eignen Krankheit rufen Vernichtungsphantasien (natürlich in Notwehr) mit einiger Wahrscheinlichkeit auf den Plan. Nur geschieht in der Regel nichts, oder es werden wie in den Attentatsfällen Lafontaine und Schäuble zwei sehr unterschiedliche Politiker ins Visier genommen. Und doch tun sich dabei Parallelen zu einem deutschen Film und einem deutschen Ausländermörder auf. Adelheid Streidel, die Lafontaine-Attentäterin, erklärte „bei ihrer Vernehmung, sie habe einen Politiker töten wollen, ‚weil ich ein Signal setzen wollte‘, dass es in Deutschland Fabriken gibt, wo Menschen getötet werden. Was Adelheid Streidel der Öffentlichkeit unbedingt mitteilen will, lautet mit kleinen Variationen so: Sie sei von ‚Wissenschaftlern‘ informiert worden, dass es in der Bundesrepublik und überall auf der Welt ‚Menschenfabriken‘ gebe, in denen tausende Menschen getötet und zu Fleischkonserven verarbeitet werden.“ (Taz, 1.11.1990)
Zweierlei Vernichtungswunsch
Tobias Rathjens Opferauswahl – eine Shishabar hat er persönlich ausgespäht – verdeutlicht, dass Ausländerfeindlichkeit seine Objektwahl bestimmt hat. Auch wenn es wahrscheinlich ist, dass er seinen Rassenwahn im Zuge von Netzrecherchen auf den modernen Stand gebracht hat, besteht zwischen diesen Funden und der Mordtat kein kausaler Zusammenhang. Der Konsum von auch ganz legalen Filmen, in denen Foltermorde in großer Zahl naturalistisch dargestellt werden, verweist zwar auf einen problematischen Menschentyp, der sich daran aufgeilt. Die Legende von den Nachahmungstätern, die zum Beispiel an der Freundin vornehmen, was sie möglicherweise mit ihr gemeinsam angesehen haben, geht dennoch nicht auf – zu selten sind solche Fälle. Ähnlich verhält es sich mit rassistischen Welterklärungen und sich daran anknüpfenden Vernichtungsempfehlungen. Problematisch genug, dass man derartiges Material nie gänzlich indizieren kann, dennoch sind diejenigen, die es sich mit Befriedigung ansehen, mehr vom Reiz des Verbotenen und Unsagbaren fasziniert als vom Drang zur Nachahmung erfüllt.
Grundsätzlich anders wäre die Situation, wenn der Vernichtungswunsch gegen Angehörige einer bestimmten Gruppe Bestandteil der Sozialisation des Täters war, wenn sein gesamtes Umfeld ihn teilt, allgemein anerkannte und für sakrosankt erklärte ideologische Instanzen ihn bekräftigen und jeder Einspruch ungehört verhallt, weil er nicht aus der eigenen Ingroup, sondern einem verachteten und befeindeten Außen kommt. In diesem Fall verschwindet der Unterschied zwischen einem Verhaltensauffälligen und einem psychisch unauffälligen anderen Mitglied der gleichen Community. Denn wer von beiden dann die jüdische Nachbarin ermordet, ist Zufall, beide sind in gleicher Weise ideologisch aufgerüstet. Die Diagnose paranoide Schizophrenie hätte dann keinen Sinn mehr, denn die Abweichung der Wahnwelt des Kranken von einer „gesunden“ Norm wäre nicht mehr messbar. In diesem Fall, also dem des islamischen Antisemitismus und der ebenfalls islamischen Feinderklärung gegen die Angehörigen von ungläubigen Köterrassen, verschwinden die Restbestände von Vernunft und Humanität, die als Korrektiv das Schlimmste verhüten können. In dieser Konstellation ergäbe der anklagende Verweis auf die Glaubensartikel und Indoktrinationspraktiken einer abgeschlossenen und gegenüber nicht Dazugehörigen feindseligen Gemeinschaft nicht nur Sinn, sondern müsste Anlass für rigoroses repressives Eingreifen sein.
Die Videos und Texte wie die des Christchurch-Mörders Branton Barrant sind marginal und stehen zumeist schon nach kurzer Zeit auf dem Index; jeder Konsument weiß es schon deshalb, weil er sie so leicht gar nicht mehr findet. Wichtiger aber ist, dass es die geschlossene Community nicht gibt, die den Vernichtungsszenarien den Nimbus unhinterfragbarer Wahrheit verleihen könnte. Die Fans solchen Materials sind angreifbar, nur ganz unter sich – also im Chat, denn zumeist kennen sie sich nicht persönlich – dürfen sie sich einig sein. Schon im näheren Umfeld verhalten sie sich vorsichtig, wissen sie doch, dass sie im Fall des offenen Bekenntnisses zur Botschaft ihrer Lieblingsseiten Freunde, Kollegen und Verwandte, an denen ihnen gelegen ist, vor den Kopf stoßen würden. Sie sehen sich einem Realitätsprinzip ausgesetzt, das über die politischen Lager hinweg ihre Mordlust samt Begründung verwirft. Nur ganz wenige von ihnen schreiten als avantgardistische Bekenner zur Tat, die meisten bringen diese Phase hinter sich, ohne je wieder darauf zurückzukommen.
Die öffentlich vorgenommene Ausdeutung von Rathjens schriftlichen und als Video aufgenommenen Bekenntnissen will in den Schlussfolgerungen weit über den unerfreulichen Befund hinaus, dass hier einer losgeschlagen hat, der in kein Präventionskonzept hineinpasst. Zwar würden alle dem Spiegel folgen, der befand, dass Rathjen „gefährlich irre und irre gefährlich“ war, aber das genügt der aktionswilligen Interpretationsgemeinschaft ganz und gar nicht: „Der Mörder von Hanau hatte offenbar Wahnvorstellungen und war ein Rassist. Er handelte als Einzeltäter – aber er war nicht allein in seiner Welt.“ Das ist das Stichwort, das bezogen auf paranoid Schizophrene zwar offensichtlich unsinnig ist, denn niemand ist so allein wie ein Stimmenhörer, es genügt aber offensichtlich, um auf Feindfahrt zu gehen gegen Netzwerke, prominente Einzelpersonen und eine politische Partei, die anders als Rathjen und seine möglichen Stichwortgeber gerade nicht mit Auslöschungsprogrammen hausieren gehen und zumeist auch nicht von rassischer Minderwertigkeit bestimmter Bevölkerungsgruppen sprechen.
Wäre es so, dass Aufrufe zum Massenmord an Ausländern zum Repertoire von immer mehr öffentlich zugänglichen Internetauftritten gehörten, dass gleich Handlungsanweisungen mitgeliefert werden würden, dann ließe sich mit einigem Aufwand an Spekulation ein Zusammenhang zwischen der dann omnipräsent zur Gewalt anstachelnden rassistischen Agitation und der Objektwahl eines paranoid schizophrenen Täters herstellen.
Von Walter Lübcke zu Walther Rathenau
Die Repräsentanten des antifaschistischen Deutschland operieren mit der schlichten Unterstellung, dass bestimmte tatsächliche oder gewähnte „Hassreden“ bereits die Mörder auf den Plan riefen, ohne auch nur zu versuchen, dafür Beweise vorzubringen. Gegen die Aufnahme von Flüchtlingen zu agitieren heißt noch lange nicht, sie umbringen zu wollen, und Politiker zu beschimpfen und zu bedrohen kann zu Gewalt führen, hat aber nichts mit rassistischen Vernichtungsphantasien zu tun. Die Schimpfreden der sogenannten Wutbürger, ihre merkwürdigen Beweise über den Verrat der Politik – dieses ungute Bruddeln, Stänkern, Verdächtigen, Drohen –, verbunden mit der Unwilligkeit, zum Beispiel den vom Islam bedrohten Migrantinnen beizustehen, ist gewiss unangenehm. An die Verbesserung schlechter Verhältnisse, die sie zumeist noch nicht einmal präzise benennen, ist mit diesen Leuten nicht zu denken, was natürlich auch für die von ihnen präferierte Partei oder Websites wie Political Incorrect gilt. Und dennoch: Sie alle sind, womöglich unfreiwillig, an einen eben doch vorhandenen Konsens gebunden, der die Taten zum Beispiel des NSU genauso verwirft wie den versuchten Judenmord in Halle oder eben die Hanauer Morde.
Anlässlich einer aktuellen Stunde im Bundestag hat die von solchen Überlegungen vollkommen unbeeindruckte Christine Lambrecht (SPD) mit einem so unglaubhaften wie lächerlichen Einsatz von Emotion ein Ursache-Wirkungs-Mechanismus, den sie natürlich Gewaltspirale nennt, an die Wand gemalt, der nicht aufgeht, aber symptomatisch ist: „Die Bundesjustizministerin erinnert an den Mord an Walter Lübcke und den Anschlag von Halle, bei dem drei Menschen ums Leben kamen. Menschen würden abgewertet, es gebe Beleidigungen und Drohungen – ein Nährboden für rechtsextreme Taten wie die in Hanau. Sie beschreibt das Phänomen als ‚Gewaltspirale‘, die letztlich in Mord gipfele. ‚Das haben Sie am rechten Rand von der AfD bis heute nicht richtig verstanden, dass das die Spirale ist, die am Ende solche Taten stehen lässt‘, fängt die SPD-Frau an, gegen die AfD zu wettern. Sie will ihre Aussage anhand eines Beispiels verdeutlichen und zitiert aus einem Drohbrief gegen Staatsminister Michael Roth. Darin zu lesen: Man wolle dem Politiker ‚die Wampe aufschneiden‘. In einer früheren Debatte war aus dem Schreiben zitiert worden. Der Zwischenruf der AfD sei damals gewesen: ‚Gerechter Zorn‘. Lambrecht kann nicht an sich halten, bezeichnet diese Äußerung als ‚widerlich‘. Sie ruft der AfD-Fraktion zu, dass man sich für derartige Entgleisungen schämen solle. Nach der inbrünstigen Abschweifung ist die SPD-Politikerin kurz heiser – fängt sich nach einem kurzen Räuspern jedoch wieder.“ (Focus, 5.3.2020) Dass der bewusste Briefeschreiber zornig gewesen ist, mag sein, was an seiner Drohung gerecht sein soll, ist schleierhaft; wenn das Wort nicht so abgedroschen wäre, könnte man den Zwischenruf des AfD-Politikers als widerwärtig bezeichnen. Nur reicht ein anonymer Drohbrief an einen Politiker genauso wenig aus, um einen entsprechenden Vollstrecker in Marsch zu setzen, wie ein ihn verharmlosender Zwischenruf. Rechtsextremistische oder nationalchauvinistische Propaganda kann durchaus ursächlich für politische Morde sein, wie die so hartnäckig und immer falsch bemühte Geschichte lehrt. In den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg war es allerdings kein anonymer Briefeschreiber, der den Slogan „Schlagt tot den Walther Rathenau, die gottverdammte Judensau“ zuerst verwendet hat, sondern ganze Kolonnen von bewaffneten Jungmännern, die den Freikorps angehörten, deren Elite als Organisation Consul dann zur Tat schritt. Die antisemitischen Drohbriefe stammten damals nicht von einem vereinsamten Durchgefallenen, sondern erschienen als Leitartikel, wie die von Ludwig Thoma unter Pseudonym 1920/21 im Miesbacher Anzeiger veröffentlichten.
Der Rassismus steht zwar ganz im Vordergrund der Warnungen vor den Mitbewohnern von Rathjens Welt, doch es wird alles getan, das Bild vom rundum profilierten Rechtsextremen zu vervollständigen, und da darf der Antisemitismus nicht fehlen, der wegen der Aufführung Israels unter den Ländern in Rathjens Vernichtungsliste eigentlich nicht gesondert nachgewiesen werden müsste. Aber das reicht deutschen Antisemitismuskritikern, die zugleich ein Herz für Israelkritik haben, nicht aus. Wenn einer im gleichen Manifest behauptet, die USA hätten die Anschläge vom 11. September 2001 „selbst ausgeführt“ (Tagesspiegel, 21.2.2020) und dann konstatiert, die Menschheit werde „von einer ganz kleinen Elite für dumm verkauft, welche über ein Geheimwissen verfügt“ und die Forderung anschließt, amerikanische Staatsbürger sollten aufwachen und gegen diese Zustände „jetzt kämpfen“, ist für viele der Beweis erbracht, dass so etwas nur aus der ganz rechten Ecke stammen könnte. Durchaus stellvertretend für eine linksliberale deutsche Öffentlichkeit folgerte der Tagesspiegel messerscharf: „Dieser Verfolgungswahn ist typisch für viele Rechtsextremisten, aber vor allem auch für Reichsbürger, die der Bundesrepublik die staatliche Legitimation absprechen. In der Szene ist der Glaube weit verbreitet, der Staat sei ein Feind, der unschuldige Bürger zerstören wolle. Daraus wird das Recht auf Widerstand abgeleitet, bis hin zum Einsatz von Waffen. Und auch Horst Mahler, eine der Galionsfiguren für Neonazis und Reichsbürger, hat in einem Prozess behauptet, die USA seien selbst Urheber der Anschläge von 9/11 gewesen.“ Dabei legt das Zitat den Rückschluss auf mehrere, scheinbar ganz unterschiedliche Tätermilieus nahe: Es könnte wahlweise von einem Sympathisanten des Islam, oder des BDS, oder der Zeitschrift Konkret oder von insbesondere amerikanischen Rechtsextremen stammen. Statt dauernd auf die völlig überbewerteten Reichsbürger zu deuten, wäre es doch viel einleuchtender, die Präambel des kleinen Katechismus der deutschen Linken seit der APO zu bemühen, in der es heißt: Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Damit wurde und wird der Bundesrepublik Deutschland die staatliche Legitimation abgesprochen und zu einem Feind erklärt, der unschuldige Bürger kaputt mache, weshalb sie selber in Notwehr kaputt zu machen sei. Die Behauptung Horst (!) Mahlers, der amerikanische Staat – vertreten durch seine Dienste – sei für die Attentate vom 11.9.2001 verantwortlich, deutet weit mehr auf eine ungebrochene Kontinuität in der deutschen radikalen Linken hin, zu der er lange genug gehört hatte, als auf rechtsextreme Überzeugungen. Deutsche Rechtsextreme haben nach 9/11 den Fokus auf die nichtdeutsche Herkunft der in Deutschland beheimateten Täter gelegt, während Hermann Ludwig Gremliza im November 2001 ein Exklusiv-Interview mit einem irren Ex-Diplomaten an prominenter Stelle ins Heft nahm, das die CIA-Verschwörung nahelegt. Im Übrigen dürfte bekannt sein, dass es, kaum waren die Täter ermittelt, ein allgemeines Bescheidwissen in der islamischen Welt gab, wonach jüdische Kreise in den USA und Israel verantwortlich seien, um es dann den unschuldigen Moslems in die Schuhe zu schieben.
Unteilbar im Kampf gegen Giftmischer
Die Leser des Tagesspiegels hat die durchsichtige Lügenkonstruktion eines linksliberalen Meinungskolporteurs nicht zum Widerspruch herausgefordert, denn im Februar 2020 ging es auch ihnen längst um mehr als die Wahrheit. Sprach die Kanzlerin nach den Hanauer Morden noch vom Gift, das der Rassismus für unsere Gesellschaft darstelle, setzte ihr Möchtegernnachfolger Röttgen noch einen drauf und erklärte: „Wir müssen das Gift bekämpfen, das von der AfD und anderen in unsere Gesellschaft getragen wird“ (Tagesspiegel, 20.2.2020), was ja nicht nur bedeutet, dass die Giftmischer zu jagen seien, sondern auch auf besondere Veranlassungen gegen im Volk sich bewegende Vergiftete hindeutet. Wer ganz unteilbar gestimmt bekundet, man wolle sich nicht spalten lassen, ist längst davon überzeugt, dass es Spaltprodukte gibt, mit denen gesondert zu verfahren sei. Was Heiko Maas mit seiner Forderung, „den Rechtsextremen“ sollte gezeigt werden, „das ist nicht euer Land, das ist unser Land“ (Spiegel, 20.2.2020), als Konsequenz nur andeutet, spricht die linke Geisteselite ganz unverkrampft aus: „Die Wegbereiter der Gewalt haben Namen und Adresse: Sarrazin, Broder, Tichy, und andere, die die Verrohung des Diskurses vorangetrieben haben. Zuerst kommen die Worte, dann die Taten“, twitterte Jakob Augstein am 20.2.2020 als Kommentar zu Hanau. Am selben Tag zog der Satiriker Jan Böhmermann nach, der ein Zitat von Claudia Roth aus dem Jahr 2019 übernahm, das Roland Tichy im Februar 2020 vor Gericht erfolglos verbieten lassen wollte: „Wir müssen die Stichwortgeber benennen, all diese neurechten Plattformen, deren Geschäftsmodell auf Hetze und Falschbehauptungen beruht – von Roland Tichy über Henryk M. Broder bis hin zu eindeutig rechtsradikalen Blogs.“ Auf die Stichwortgeber kommt es an, weniger auf den ehemaligen FAZ-Redakteur, der eine erfolgreiche irgendwie neurechte Netz-Zeitschrift betreibt und den früheren Berliner Senator mit SPD-Parteibuch, der Bestseller gegen die herrschende Einwanderungspolitik gelandet hat, sondern vor allem auf den deutschlandkritischen jüdischen Journalisten und Israel-Freund, der sich zum blanken Entsetzen aller politisch Korrekten einmal von Alice Weidel hat umarmen lassen. Broder, der als einziger prominenter und dabei auch unabhängiger Journalist in Deutschland Dinge sagen darf, die anderen den Job kosten würden, ist der eigentliche Giftmischer in den Augen von Leuten, deren Phantasie von der eines Tobias Rathjen so viel nicht trennt.
In seinem Appell an die Nachwelt, ihn einmal ehrend unter die Retter der Heimat aufzunehmen, ist Rathjen nicht in der Wortwahl, wohl aber im Sinn durchaus anschlussfähig an demokratische „Diskurse“, die im Namen höherer Ziele ganz standortbezogen am Existenzrecht unbelehrbarer oder zu teuer kommender Mitbürger rütteln. Rathjen war davon überzeugt, die Deutschen „hätten die Menschheit als Ganzes emporgehoben“, und damit es auch so bleibt, wurden von ihm Notstandsmaßnahmen gegen genetisch vergiftete Zersetzer des Volkskörpers angemahnt, schließlich seien nicht alle Bundesbürger „reinrassig und wertvoll“, weshalb er sich „eine Halbierung der Bevölkerungszahl“ vorstellen konnte. Reinrassig würden sich die vom unteilbaren Deutschland das Menschenmaterial eines besseren Deutschland bestimmt nicht wünschen, aber wertvoller als es heute ist, sollte es dann doch sein.
Weg mit den Umweltsäuen!
Danny Hollek, eine Nachwuchskraft des deutschen Staatshumors, hat anschlussfähig an eine verrohte Klima-Jugend, deren offiziöse Organisation „Fridays for Future Germany“ kurz vor Weihnachten getwittert hatte: „warum reden uns die Großeltern eigentlich immer noch jedes Jahr rein? Die sind doch eh bald nicht mehr dabei“, als Verfasser der im Dezember 2019 im WDR von einem Kinderchor vorgetragenen Umdichtung von Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad, die mit dem drohenden Zitat Greta Thunbergs „We will not let you get away with this!“ endet, den Ton der Zeit getroffen. Er hat damit nicht etwa eine ethnische Minderheit oder Angehörige einer bestimmten Religion ins Visier genommen, sondern ein Drittel der deutschstämmigen Bevölkerung wegen gemeinschädigenden Verhaltens dem Hohn und der Verachtung preisgegeben. Der berechnende Hinweis auf das Alter der Umweltsäue, mithin die eingeschränkte oder gar erloschene Leistungsfähigkeit, verweist auf eine deutsche Praxis, die vor der Vernichtung der Juden sich an die Eliminierung lebensunwerten, garantiert unproduktiven Lebens machte. In einem Land, dessen höchstes Gericht kurz vor dem Corona-Shutdown noch schnell den selbstbestimmten Tod und die dafür zuständigen Totspritz-Agenturen abgesegnet hat, sind dank der Darbietungen von professionellen Anleitern der Jugend die Dämme längst gebrochen, die die Mehrheit von den Rathjens eigentlich trennen sollte.
Im März 2020 war es ein vom öffentlich-rechtlichen Internet-Angebot funk, also von ARD und ZDF beauftragtes Browser Ballett, das 2019 mit dem Grimme-Preis in der Kategorie Kinder und Jugend ausgezeichnet worden ist, das ganz unverkrampft lebensunwertes Leben über 65 Jahren bzw. über 100 Kilo Gewicht einem gerecht selektierenden Vernichter überantwortet hat: „In einem Video des ‚Bohemian Browser Ballett‘ hebt Satiriker Schlecky Silberstein die vermeintlich positiven Effekte des Virus hervor. Dieses sei fair, denn ‚es rafft die Alten dahin, aber die Jungen überstehen diese Infektion nahezu mühelos. Das ist nur gerecht, hat doch die Generation 65+ diesen Planeten in den letzten fünfzig Jahren voll gegen die Wand gefahren‘. Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die zweite Risikogruppe, seien vor allem in den entwickelten Wohlstandsnationen zu finden, beziehungsweise dort, wo die Menschen einfach ein bisschen fetter sind. Welche Nation trifft das am Meisten? Die USA‘. Diese hätten den Planeten ‚mit ihrer ,Wachstum-um-jeden-Preis‘-Politik schon immer in die Bredouille gebracht‘. Silberstein fabuliert, das Coronavirus sei also vielleicht einfach nur eine Antwort auf den Turbokapitalismus. Der Flugverkehr breche ein, die Produktion werde zurückgefahren und der Konsum gehe zurück. ‚Eine bessere Nachricht gibt es doch gar nicht für diesen Planeten‘. Es gebe sowieso ‚viel zu viele von uns‘, so Silberstein. ‚Mit weniger Menschen gibt es weniger Ressourcenknappheit und damit weniger Hunger, weniger Krieg und weniger Fluchtursache‘. Wahrscheinlich sei das Coronavirus also einfach nur ein ‚schöner und sinnvoller Reflex der Natur, um uns Menschen mal wieder zu sagen, wer hier eigentlich die Hosen an hat. Corona ist deshalb da, weil wir es nicht anders verdient haben‘.“ (Welt, 14.3.2020) Vielleicht wird der nächste Massenmörder wie Niels Högel, der zwischen 2002 und 2005 mindestens 97 vorwiegend alte Menschen ermordet hat, wieder im Krankenhaus tätig werden und jene, „die den Planeten voll gegen die Wand gefahren haben“, zum Zwecke bevölkerungspolitischer Ressourcengerechtigkeit mit dem Coronavirus infizieren.
Lügen tun wir alle
Für sein Umfeld stellen sich die paranoiden Verfolgungsszenarien eines Schizophrenen wie Lügen dar, die es mit geduldiger Aufklärung zu entkräften sucht, bevor es sich von ihm zurückzieht. Der Kranke lügt nicht, er kann die Wahrheit nur nicht mehr sehen und entwirft seine völlig abgedichtete wahnhafte Gegenstrategie. Das unteilbare Deutschland, das wegen Tobias Rathjens Untaten zur öffentlichen Fahndung nach und zur Unschädlichmachung von Giftmischern und anderen Wegbereitern der Gewalt aufruft, hat sich seit dem Sommer 2015 ausdrücklich für die Lüge als moralisches Prinzip entschieden. Am Dichter des Liedes von der Umweltsau lässt sich nachvollziehen, dass besonders Frauen und Männer aus der Medienwelt, die zwar auf keine inneren Stimmen hören, dafür aber auf die von Klassikern des gesellschaftskritischen Fernsehfilms, in dem sich kleine und große Katastrophen-Propheten im Gefolge Horst Rainer Erlers tummeln, so sehr in ihrer Welt eingeschlossen sind, dass irgendwann das betont humorvolle Akklamieren einer häufig tödlich verlaufenden Bedrohung für vor allem alte und „vorerkrankte“ Menschen ihre Heilsbotschaft an die Welt sein wird. Der lustvolle Umgang mit dem Wort Vernichtungsphantasie, das zumeist in keinem Zusammenhang mit der Intention, geschweige denn der Handlungen der dafür Gescholtenen steht, weist auf gar nicht mehr so geheime Wünsche hin, selber einmal vollstrecken zu dürfen, gegen Pöbler, Spalter und andere Wegbereiter von Gewalt, zu der die Versündigung am Planeten genauso gehört wie neurechte Agitation.
Im Jahr 2016 veröffentlichte die Taz eine Sonderbeilage, die für einen Workshop für Nachwuchsjournalisten der taz Panter Stiftung warb, „zu dem TeilnehmerInnen ausgewählt wurden, die eingeladen waren, eine eigene Ausgabe zum ‚Lügen‘ zu erstellen“. Der politisch stets ehrgeizige Danny Hollek stellte sich damals den Taz-Lesern so vor: „An der Heinrich-Heine-Universität bin ich sowohl mit dem Studium der Philosophie als auch dem Studium des Judentums [!] beschäftigt. Ich bin als freier Journalist tätig und dokumentiere die extreme Rechte und arbeite als freier Mitarbeiter beim WDR in Düsseldorf. Lügen tun wir alle. ‚Lügner!‘ schreien jedoch nur jene, denen die Welt zu komplex ist. Auf extrem rechten Demonstrationen erfahre ich, wozu eingeengte Weltbilder und die Überforderung mit der Medienwelt führen kann. Aus dem Vorwurf der Lügen werden ganz schnell Vernichtungsfantasien.“
Justus Wertmüller (Bahamas 84/2020)
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q-de-775 | Welche Befugnisse hat die Parteienvertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes gemäß § 3 BibuG? | Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht - Findok Internet
Berufungsentscheidung - Steuer (Senat) des UFSL vom 11.05.2010, RV/1092-L/08
Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht
RV/0618-L/10
RV/1092-L/08-RS1 Permalink
Schreitet eine KEG, welche die berufsrechtlichen Befugnisse eines Bilanzbuchalters besitzt, für eine dritte Person durch das Verfassen von Berufungen gegen Einkommensteuerbescheide ein, sind diese mangels
Aktivlegitimation insbesonders dann zurückzuweisen, wenn die KEG erklärt, von der dritten Person nicht (sondern erst später ein Steuerberater) bevollmächtigt worden zu sein.
§ 3 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
§ 2 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
Zurückweisung, Vollmacht, Vertretung, berufsrechtlich, zulässig, Mängelbehebungsauftrag, Unzulässigkeit, Berufung
Der Unabhängige Finanzsenat über die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 28. November 2007 betreffend den Bescheid des Finanzamtes K vom 2. November 2007 für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B , V, und die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid des Finanzamtes K vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B, V nach der am 6. Mai 2010 durchgeführten Berufungsverhandlung entschieden:
Die Berufung der J Z KG für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U wird als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Ebenso wird auch die Berufung der J Z KG vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Nachdem Frau U ihren Antrag auf Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2006 am 27. September 2007 elektronisch persönlich eingebracht hatte, ersuchte das Finanzamt mit Vorhalt datiert vom 4. Oktober 2007 von Frau U die beantragten Aufwendungen durch Belege nachzuweisen und eine detaillierte Aufstellung der Aus- und Fortbildungskosten beizubringen.
Dieser Aufforderung folgte Frau U mit E-Mail vom 8. Oktober 2007, welche von ihrer persönlichen E-Mail Adresse gesendet worden war und legte unter anderem folgende Aufstellung vor:
Werbungskosten Jahr 2006:
Wegstrecke von nach
Zweck der Reise oder Tätigkeit
KM-Geld 0,376
Anzahl 12tel
Tagsatz/ Stunde
03.3.2006
04.3.2006
07.3.2006
Touch für Health
04.4.2006
Touch tor Health
PröfungTfH
Peergroup D
Peergroup E
12,11.2006
Summe der KM
Summe des KM-Geldes
Summe der Reisezwölftel Inland
Summe der Reisekosten Inland inkl. 10 %
Summe der Reisediäten Ausland
KM Stand Anfang
KM Stand Ende
Kurskosten Touch für Health:
abzügl. Förderung Bildungskonto Land Q
-905,50
Kurekosten NLP-Practionier WIFI
-1.386,90
Aufwand lt. Aufstellung
Gesamt-Aufwand 2006
Weiters beigelegt war eine Förderungsbestätigung des Landes F vom 23. August 2006 über € 905,60 und vom 21. September 2007 über € 1.386,90, der Kirchenbeitragsbescheid 2006 samt Auftragsbestätigung, eine Bestätigung über Prämienleistungen zu einer Gruppenkrankenversicherung in Höhe von € 1.263,15, ein Werbungskostennachweis des Arbeitgebers von Frau U aus Reisekosten in Höhe von € 5,30, die Leistung einer Betriebsratsumlage an den Arbeitgeber von Frau U in Höhe von € 31,50, sowie eine Bestätigung des Arbeitgebers, dass € 35,39 für Frau U lohnversteuert worden seien, weil der vom Dienstgeber bezahlte Betrag für eine Kollektivunfallversicherung den Freibetrag nach § 3 Z 15 EStG 1988 (Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988) in gleicher Höhe überschritten habe.
Der Einkommensteuerbescheid für Frau U für das 2006, datiert vom 2. November 2007, wich insofern von ihrer Abgabenerklärung ab, als die € 2.989,68 an beantragten Werbungskosten für Aus- beziehungsweise Fortbildung unberücksichtig blieben. Dies wurde damit begründet, dass Werbungskosten, die vom Arbeitgeber nicht automatisch berücksichtigt hätten werden konnten, € 5,30 ausgemacht hätten. Da dieser Betrag den Pauschbetrag für Werbungskosten von € 132,00 nicht überstiegen habe, seien € 132,00 berücksichtigt worden. Beiträge an gesetzlich anerkannte Kirchen und Religionsgemeinschaften könnten höchstens im Ausmaß von € 100,00 als Sonderausgabe berücksichtigt werden (§ 18 Abs. 1 Z 5 EStG 1988). Die Aufwendungen für die NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und Touch for Health Seminare seien nicht abzugsfähig, sondern dem Bereich der privaten Lebensführung zuzuordnen. Derartige Seminare würden vorwiegend der Persönlichkeitsentwicklung dienen. Das dort vermittelte Wissen sei von allgemeiner Natur und ebenso gut im privaten Lebensbereich wie auch im Berufsleben anwendbar.
Gegen diesen Bescheid richtet sich die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG aufgrund der Änderung der Rechtsform durch das Unternehmergesetzbuch [eingetragen im Firmenbuch am 1. Januar 2007] und einer Firmenänderung [eingetragen im Firmenbuch am 11. Januar 2008] datiert vom 28. November 2007, eingelangt am 29. November 2007, in welcher ausgeführt wurde, dass Frau U im Jahre 2006 eine Ausbildung begonnen habe, welche ihr eine gewerbliche Tätigkeit als akademischer Psychosozialer Gesundheitstrainer ermöglichen werde. Das Seminar Touch for Health - Kinesiologie (diagnostisches und therapeutisches Verfahren) sei ein zusätzlicher Baustein dazu, der auf Grund der Vollbeschäftigung bei der G vorgezogen worden sei. Im Jahr 2007 habe Frau U in einem zweiten Schritt die Vollbeschäftigung bei der G vermindert, sodass der Studienlehrgang (550 Einheiten Theorie und 250 Einheiten Praxis) zum akademischen Gesundheitstrainer begonnen habe werden können. Die Ausbildung werde noch etwa drei Jahre in Anspruch nehmen und mindestens bis 2010 dauern. Die Ausbildung im Neurolinguistischem Programmieren benötige Frau U als Mitarbeiterin der G in der Abteilung Marketing und Eventmanagement ebenso wie auch später in Ihrer selbständigen Tätigkeit. Aus diesem Grund habe Frau U die Kosten dieser Ausbildung in der beigelegten korrigierten Einkommensteuererklärung zu gleichen Teilen aufgeteilt. Die Arbeitnehmerveranlagung sei das falsche Instrument für die Steuerberechnung, da es sich bei den Aufwendungen für die Ausbildung zur Gesundheitstrainerin um Vorlaufkosten für die gewerbliche Tätigkeit handle. Gleichzeitig habe Frau U Sonderausgaben in Höhe von € 1.800,00 für die Rückzahlung des Kredites zur Wohnraumschaffung nachgetragen, da diese beim Erstantrag irrtümlich unberücksichtigt geblieben seien. Dementsprechend beantragte die J Buchhaltungs-KEG einen der berichtigten Erklärung entsprechenden Einkommensteuerbescheid für Frau U.
Korrigierte Werbungskosten Jahr 2006:
KM-Geld 0,380
Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
50% Werbungskosten 2006
50% Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
Summe der enthaltenen Vorsteuer
Summe der Reisediäten Inland netto 10%
Betriebskosten Gewerbebetrieb 2006
Reisekosten /Diäten 2006
50% NLP Practitioner, Kurskosten
50% Reisekosten /Diäten 2006
Aufwand Werbungskosten 2006
Reisekosten / Diäten 2006
1.230,49
Die der Berufungsschrift beigelegte Einkommensteuererklärung für das Jahr 2006 weist daher einen Verlust bei den Einkünften aus Gewerbebetrieb von € -1.556,89 aus, welcher sich aus € 962,95 Reisekosten und Fahrtspesen inklusive Kilometergeld und Diäten und zu € 593,94 aus übrigen Betriebsausgaben zusammensetzt. Bei den Werbungskosten zu den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit machte die J Buchhaltungs-KEG für Frau U € 31,50 an Gewerkschafts- und Beiträgen zu Berufungsverbänden und Interessensvertretungen, € 499,24 an Reisekosten und € 736,55 an Fortbildungs- beziehungsweise Ausbildungs- oder Umschulungskosten geltend. Bei den Sonderausgaben ist die mit der Berufungsschrift vorgelegte Einkommensteuerklärung 2006 gegenüber dem ursprünglichen Antrag von Frau U auf Arbeitnehmerveranlagung um Beiträge sowie Rückzahlungen von Darlehen und Zinsen, die zur Schaffung und Errichtung oder Sanierung von Wohnraum geleistet wurden, in Höhe von € 1.800,00 ergänzt.
Diese Berufung war auf dem Geschäftspapier der "J Buchhaltungs-KEG" (nunmehr J Z KG) verfasst. Diese trägt im Kopf den Namen J Buchhaltungs-KEG, die Adresse, Umsatzsteueridentifikationsnummer und den Hinweis "Buchhaltungsgesellschaft". Die Fußzeile nennt die DVR - Nummer, den Gerichtsstand K, zwei Bankverbindungen, die E-Mailadresse F_, und die Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG.
Unterschrieben ist die Berufung von _F_ dem Geschäftsführer der J Buchhaltungs-KEG. Über der Unterschrift wurde der Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG angebracht, welcher neben dem Namen ebenfalls die Adresse und Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG nennt.
Ebenfalls am 29. November 2007 erteilte Frau U Herrn L, beeideter Buchprüfer und Steuerberater, M, N, O die Vollmacht sie in allen steuerlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten gegenüber den zuständigen Behörden und Personen rechtsgültig zu vertreten. Gleichzeitig erteilte Frau U Herrn L auch die Ermächtigung zum Empfang von Schriftstücken der Abgabenbehörde, welche nunmehr ausschließlich an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG, zuzustellen seien.
Im an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichteten Vorhalt datiert vom 15. April 2008 ersuchte das Finanzamt darum "sämtliche Teilnahmebestätigungen" nochmals vorzulegen und bekannt zu geben, ob die von Frau U in Aussicht genommene selbständige Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer statt oder neben Ihrer derzeitigen Tätigkeit als Angestellte ausgeübt werden solle.
Am 30. Mai 2008 wurde eine Kopie der oben beschriebenen Berufung vom 28. November 2007 und Teilnahmebestätigungen zu den oben in den Tabellen genannten Kursen sowie ein Zeugnis des Wirtschaftsförderungsinstitutes der Wirtschaftskammer F und des Dachverbandes für Neuro-Linguistisches Programmieren vom 8. Juli 2007 übermittelt, welches bestätigt, dass Frau U die Ausbildung zum NLP-Practitioner in der Zeit vom 21. September 2006 bis 8. Juli 2007 erfolgreich absolviert habe, nochmals die Mitteilungen des Landes F Kurskosten in Höhe von € 1.132,00 und 1.386,90 fördern zu wollen, ein Zertifikat der Österreichischen Akademie für Kinesiologie und Gesundheit vom 22. April 2006, welches Frau U bestätigt den Kurs Touch for Health Test erfolgreich abgelegt zu haben, sowie Rechnungen über die Kurskosten zu den berufungsgegenständlichen Seminaren vorgelegt.
Weiter beigelegt war die Kopie einer an H, den Ehegatten von Frau U gerichteten Bestätigung der Bank I. In dieser wird dem Ehegatten von Frau U mitgeteilt, dass bei einem mit Zahl genannten Kredit im Jahr 2006 an Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 angefallen seien und kein Kapital getilgt worden sei. Händisch und ohne erkennbaren Autor ist darauf noch ein Pluszeichen mit dem Namen U und der Betrag "1.800,00" angemerkt.
Die Frage des Finanzamtes im Vorhalt vom 15. April 2008, ob Frau U die Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer haupt- oder nebenberuflich ausüben wolle, blieb unbeantwortet.
Mit dem als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid datiert vom 24. Juni 2008, welcher an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichtet war und am 30. Juni 2008 zugestellt wurde, wies das Finanzamt das Berufungsbegehren ab und begründete dies damit, dass gemäß § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988 Werbungskosten auch Aufwendungen für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der vom Steuerpflichtigen ausgeübten oder einer damit verwandten beruflichen Tätigkeit und Aufwendungen für umfassende Umschulungsmaßnahmen, welche auf eine tatsächliche Ausübung eines an deren Berufes abzielen würden, seien. Die Ausbildung zum psychosozialen Gesundheitstrainer vermittle Kenntnisse und Fähigkeiten, welche sowohl für eine Vielzahl von Berufsbildern förderlich seien, als auch den privaten Bereich berühren würden. Aus Ihrem derzeitigen Berufsbild von Frau U, der bürokaufmännische Tätigkeit im Marketing- und Eventmanagementbereich, lasse sich ein Zusammenhang mit der Aus- und Fortbildungsmaßnahme nicht ableiten. Weiters würde eine steuerlich absetzbare umfassende Umschulungsmaßnahmen nur dann vorliegen, wenn damit ein Berufswechsel angestrebt werde. Die Ausbildung für einen Zweitberuf (Nebenbeschäftigung) bewirke keine absetzbaren Aufwendungen im Sinne des § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988. Da ein Nachweis für einen angestrebten Berufswechsel von der bisherigen Haupttätigkeit zu einer anderen Haupttätigkeit nicht erbracht worden sei, sei die Berufung abzuweisen gewesen.
Am 22. Juli 2008 verfasste wieder _F_ im Namen der J Buchhaltungs-KEG für Frau U einen als "Berufung" bezeichneten Schriftsatz. Dieser langte bei der Abgabenbehörde erster Instanz am 24. Juli 2008 ein. Darin wurde vorgebracht, dass die Argumentation der Abgabenbehörde erster Instanz in der angefochtenen Berufungsvorentscheidung die Fachausbildung von Frau U in die Ecke eines Hobbykurses rücke. Es handle sich aber um einen Lehrgang universitären Charakters, bei dem den Absolventen der Berufstitel "Akademischer psychosozialer Gesundheitstrainer" verliehen werde. Das entsprechende Bundesgesetzblatt des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst sei der Berufung beigelegt. Es sei bereits in der Berufung vom 28. November 2007 auf die nicht unbeträchtliche Stundenanzahl sowie die erforderliche Praxisausbildung hingewiesen worden. Gleichzeitig sei bekannt gegeben worden, dass Frau U ihre bisherige Tätigkeit zu Gunsten der neuen Berufswahl und Ausbildung im Jahr 2007 bereits stundenmäßig reduziert habe, da die Ausbildung kein Hobbykurs und auf Grund Ihres Umfangs nebenbei nicht ernsthaft zu bewältigen sei. Das es aufgrund der Verantwortung für eine Familie und den heutigen Fixkosten in der Praxis nicht machbar sei, einen bisher ausgeübten Beruf sofort zur Gänze zu beenden und während der Ausbildung und Umschulung auf jedwedes Einkommen zu verzichten, sei für jedermann klar erkennbar. Dies sei auch nicht der Sinn und Zweck der seinerzeitigen Gesetzesänderung. Es sei doch darum gegangen, die Flexibilität der Arbeitnehmer als Förderung der Wirtschaft zu erhöhen und genau diese Berufswechsel erst möglich zu machen. Die Absetzbarkeit der damit verbundenen Aufwendungen habe dabei eine nicht unerhebliche Rolle gespielt und sei vom Gesetzgeber bewusst als Anreiz zur beruflichen Veränderung gewollt gewesen. Wie aus der Praxis der J Buchhaltungs-KEG erkannt werden könne, liege die Entscheidung, ob solche Aufwendungen absetzbar seien oder nicht beim Sachbearbeiter des Finanzamtes, beziehungsweise werde dieses Thema sehr allgemein und oberflächlich gesehen, selbst von den jeweils örtlich zuständigen Finanzämtern unterschiedlich gehandhabt und wenn irgend möglich eher abgelehnt. In Hinblick auf eine einheitliche gerechte und persönliche Besteuerung sei auf die persönliche Situation des Steuerpflichtigen und dem erkennbaren Wunsch nach ernsthafter Veränderung abzustellen. Auch in anderen Berufen sei es so, dass man beruflich erworbene Kenntnisse im Privatbereich verwenden könne. So sei es zum Beispiel einem Steuerexperten auch möglich, seine private Steuererklärung professionell abzugeben. Deshalb werde jedoch die berufliche Tätigkeit keinesfalls automatisch zum Hobbybetrieb und steuerlich irrelevant. In zwei weiteren Punkten sei die Berufung überhaupt ignoriert und offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen oder übersehen worden. Es seien Werbungskosten nicht anerkannt worden, welche zu 50 % der bisherigen unselbständigen Tätigkeit zugeordnet worden seien, da diese auch dort angefallen seien und bereits verwendet würden. Weiter seien im Zuge der Berufung nachgetragene Sonderausgaben nicht registriert worden. Diese allein hätten schon zu einer zumindest teilweisen Stattgabe der Berufung führen müssen. Es werde beantragt der Berufung im Sinne der Berufungsschrift vom 28. Januar 2007 stattzugeben und dem Erlassen einer stattgebenden zweiten Berufungsvorentscheidung durch die Abgabenbehörde erster Instanz zugestimmt. Sollte dies nicht möglich sein, "teilen wir mit, dass wir in Ausnützung der zweiten Instanz einer Vorlage an den UFS mit gleichzeitigem Antrag der Inanspruchnahme des erweiterten Kreises (Zuziehung von Laienrichtern) zustimmen".
Auch dieses Schriftstück war auf dem oben beschrieben Firmenpapier der J Buchhaltungs-KEG geschrieben und mit Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG über der Unterschrift von _F_ versehen.
Im Schreiben vom 28. März 2010 wurde Frau U von der Abgabenbehörde zweiter Instanz vorgehalten, dass nach den Einträgen in der Datenbank der Finanzverwaltung 2007 bis 2009 keine Einkommensteuererklärungen, wie bei den bekannt gegebenen Einkünften aus Gewerbebetrieb notwendig, abgegeben worden seien. Dass Frau U ihre beabsichtigte gewerbliche Tätigkeit aufgegeben habe, hätte sie aber im Berufungsverfahren nicht mitgeteilt. Frau U wurde aufgefordert, allenfalls die Gewinnermittlungen für die Einkünfte aus Gewerbebetrieb und jedenfalls die Einnahmen- und Ausgabenrechnungen für Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit für die Jahre 2007 bis 2010 und Bestätigungen über die seit Ende 2006 besuchten Veranstaltungen für die Ausbildung zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer vorzulegen, sowie ihren Ausbildungsweg darzustellen und bekannt zu geben, wann Sie diese Ausbildung (Umschulung) voraussichtlich abgeschlossen haben werde. Weiter wurde Frau U danach gefragt, ob sie die Absicht habe, den Beruf des akademischen Psychosozialen nichtselbständig oder unabhängig gewerblich auszuüben und auf welche Weise sie die bisher erworbenen Kenntnisse bei Ihrer nichtselbständigen Tätigkeit als kaufmännische Angestellte der P Q. AG anwenden habe können, beziehungsweise wie dies dort Ihr berufliches Fortkommen fördere und in unmittelbarem Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit stehe, sowie auf welche Weise das Seminar Touch for Health in Ihrem Ausbildungsplan zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer integriert sei, obwohl der übliche Ausbildungsweg einen solchen Kurs nicht vorsehe oder welchem anderem Zweck er andernfalls diene. Gleiches gelte für den Erwerb des NLP-Practioners. Auch dieser sei im normalen Curriculum für Ihren Ausbildungsgang nicht vorgesehen. Um wie viel (in Wochenstunden) habe Frau U ihre nichtselbständige Berufstätigkeit ab welchem Zeitpunkt eingeschränkt und habe dies (auch) der Betreuung Ihrer damals 14 Jahre alten Tochter gedient, wurde Frau U ebenfalls gefragt. Weiters wurde Frau U darauf hingewiesen, dass sie nunmehr auch Sonderausgaben für die Rückzahlung eines Kredites zur Wohnraumschaffung in Höhe von € 1.800,00 begehre. Die dafür vorgelegte Bestätigung der Bank I sei an Ihren Ehemann gerichtet und werde dort eine Summe von Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 genannt. Davon seien, soweit ersichtlich, bei ihrem Ehemann bereits antragsgemäß € 2.920,00 als Sonderausgaben mit dem Einkommensteuerbescheid 2006 vom 10. August 2007 anerkannt worden: Es stelle sich daher die Frage, wie der nun von Frau U erklärte Betrag von € 1.800,00 zustande komme und aus welchem Grund diese Sonderausgaben Frau U zuzurechnen seien.
Nach einem erfolglos versuchten Telefongespräch vom 4. April 2010 (zum Inhalt siehe den Aktenvermerk vom gleichen Datum), übermittelte _F_ im Namen der J Z KG am 9. April 2010 folgendes E-Mail:
"Unsere Recherchen im Finanzamt K haben ergeben:
Sie haben seit Übermittlung der Daten an Sie - durch das Finanzamt K - keinerlei Rücksprache mit dem Stammfinanzamt gehalten.
So ist es auch erklärlich, daß Sie von den von unserer Klientin ordnungsgemäß und nachweislich abgegebenen Einkommenssteuererklärung 2007 und dem Begleitschreiben und den übermittlelten Belegen dazu, sowie von der Übermittlung der Steuererklärung 2008 nichts wissen.
Wir haben Ihnen Ihre Arbeit insoweit jetzt abgenommen, daß wir Ihre Kollegen in K nunmehr nochmals gebeten haben, Ihnen die übermittelten Unterlagen umgehend zukommen zu lassen. Dies zu klären dauerte genau 15 Minuten.
Da 2008 am 21.9.2009 elektronisch abgegeben wurde, können wir Ihnen die dazugehörigen Detailunterlagen auf Wunsch gerne ebenfalls zukommen lassen. Die Steuererklärung des Jahres 2007 wurde bereits am 13. Oktober 2008 in Papierform - samt Unterlagen und Begleitschreiben abgegeben. In diesem wurde das Finanzamt K bereits erstmalig ersucht, die Unterlagen umgehend an Sie weiterzuleiten.
Die Klientin ist seit 29. November 2007 steuerlich vertreten. Die vorgelegte Vollmacht müsste Ihnen vorliegen.
Es kommt daher die Quotenregelung zum Tragen. Es liegen daher auch keine wie immer gearteten Fristversäumnisse unserer Klientin vor.
Die Steuererklärung 2009 ist daher weder außerhalb einer Frist, noch vergessen worden.
Eine Einnahmen Ausgabenrechnung für 2010 wäre, wenn überhaupt nur für 2 Monate möglich.
Die Anschuldigungen und völlig haltlosen Vorwürfe und Unterstellungen an unsere Klientin sind damit beweisbar vom Tisch.
Viele Ihrer Fragen müssten sich mit den an Sie gesandten Unterlagen von selbst erledigen. Allfällige Restfragen werden wir selbstverständlich gerne beantworten. Wir ersuchen diesbezüglich um Abstimmung - wenn geht per Mail.
Mit der Bitte um Kenntnisnahme zeichnet
Am 20. April übermittelte die J KG die Abgabenerklärungen 2007 und 2008 der U samt Beilagen. Diese sind von der J KG verfasst und wurden von dieser dem Finanzamt vorgelegt.
Wie _F_ für die J Z KG in der E-Mail vom 9. April 2010 mitgeteilt hat, war Frau U vor dem 29. November 2007 steuerlich nicht vertreten.
Für die Richtigkeit dieses Vorbringens spricht, dass Frau U ihre Steuererklärung 2006 selbst elektronisch übermittelt und den Vorhalt vom 15. April 2008 ohne die Hilfe eines rechtsfreundlichen Vertreters beantwortet hat. Auch in der Datenbank der Finanzverwaltung und den Steuerakten findet sich kein Hinweis auf eine steuerliche Vertretung von Frau U vor dem 29. November 2007.
Die einzige Vollmacht die sich findet, ist die oben beschriebene vom 29. November 2007, welche auf L lautet. L ist, wie schon erwähnt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und besitzt, beziehungsweise besaß, nach dem Treuhänderverzeichnis der Kammer der Wirtschaftstreuhänder und deren telefonischer Auskunft am 22. April 2010 nur in O eine Niederlassung.
Das gegenständliche erste Berufungsschreiben vom 28. November 2007 ist jedoch nicht von L, sondern einen Tag bevor dieser bevollmächtigt wurde, von der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) verfasst worden.
Wie oben dargestellt, gibt es sowohl in der Berufung vom 28. November 2007 als auch für den ebenfalls als Berufung bezeichneten Schriftsatz vom 24. Juli 2008 keinen Hinweis darauf, dass diese von oder im Namen des (späteren) steuerlichen Vertreters L verfasst worden sind. Beide Schriftstücke wurden ausschließlich und allein von _F_ für die J Buchhaltungs-KEG erstellt.
Anteilseigner der J Z KG sind _F_ als Geschäftsführer und Komplementär und L als Kommanditist (Haftsumme ATS 10.000,00 - € 726,73). Die J Z KG hat ihre Niederlassung in B. Nach dem Treuhänderverzeichnis und der telefonischen Auskunft vom 22. April 2010 der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (siehe Aktenvermerk vom 22. April 2010) besitzt sie wie ihr Geschäftsführer die Befähigungen eines selbständigen Buchhalters und des Bilanzbuchhalters. Über die Befähigungen ihres Kommanditisten (Wirtschaftsprüfer und Steuerberater) verfügt sie nicht.
Die Befugnisse der selbständigen Buchhalter und der Bilanzbuchhalter sind in Ergänzung zu § 83 BAO, welcher in der für 2007 geltenden Fassung BGBl. Nr. 151/1980 nur die Vertretung durch natürliche Personen behandelte, im BibuG (Bilanzbuchhaltungsgesetz BGBl. Nr. 161/2006) geregelt.
Nach § 3 Abs. 1 und 2 BibuG sind selbständige Buchhalter dazu berechtigt, eine pagatorische und kalkulatorische Buchhaltung zu erstellen, sowie ihre Kunden in diesem Zusammenhang zu beraten, sowie die gewerberechtlich dazu notwendigen Tätigkeiten (§ 32 Gewerbeordnung 1994, BGBl. Nr. 194/1994). Vertretungsrechte wie dem Bilanzbuchhalter sind dem selbständigen Buchhalter nicht eingeräumt.
Der Bilanzbuchhalter ist nach § 2 Abs. 1 und 2 BibuG neben seiner buchhaltenden und beratenden Tätigkeit auch zur Vertretung in Abgaben- und Abgabenstrafverfahren für Bundes-, Landes- und Gemeindeabgaben, ausgenommen die Vertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes, den Unabhängigen Verwaltungssenaten, dem Unabhängigen Finanzsenat und dem Verwaltungsgerichtshof (Z 3 leg. cit.) befugt.
Die Vertretung im Rahmen eines Rechtsmittelverfahrens bei den Finanzämtern (Abgabenbehörden des Bundes) und dem Unabhängigen Finanzsenat ist daher für Bilanzbuchhalter mit Ausnahme in Angelegenheiten der Umsatzsteuervoranmeldungen (Z 5 leg. cit.) jedenfalls ausgeschlossen.
Es ist daher der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) jedenfalls unmöglich ihre Kunden in einem Rechtsmittelverfahren betreffend die Einkommensteuer zu vertreten.
Die J Buchhaltungs-KEG hat jedoch die oben im Detail beschriebene Berufung vom 28. November 2007 gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U eingebracht.
Es ist daher zu untersuchen, welche Rechtsfolge es hat, wenn jemand, der wie die J Buchhaltungs-KEG nicht steuerlicher Vertreter eines Steuerpflichtigen ist (siehe E-Mail vom 9. April 2010) und auch aufgrund eines gesetzlichen Gebotes (§ 3 Abs. 1 Z 3 BibiG) niemals Vertreter dieses Steuerpflichtigen in einem Rechtsmittelverfahren beim Finanzamt oder beim Unabhängigen Finanzsenat sein kann, eine Berufung gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 dieses Steuerpflichtigen einbringt.
Nach § 84 Abs. 1 BAO hat die Abgabenbehörde solche Personen als Bevollmächtigte (mit Bescheid) abzulehnen, welche die Vertretung anderer geschäftsmäßig, wenn auch unentgeltlich betreiben, ohne dazu befugt zu sein. Erst nach der Ablehnung gesetzte Verfahrenshandlungen sind ohne jede abgabenrechtliche Wirkung (§ 84 Abs. 2 BAO).
Die J Buchhaltungs-KEG wurde in diesem Verfahren vom Finanzamt bisher nicht als Parteienvertreter abgelehnt, obwohl sie sie geschäftsmäßig handelt und jedenfalls nicht zur Parteienvertretung vor Abgabenbehörden des Bundes befugt ist (§ 3 BibuG siehe oben mit Ausnahme von Umsatzvoranmeldungen).
Dies führt dazu, dass die Berufung vom 28. November 2007 (ebenso wie jene vom 24. Juli 2008) an sich rechtlich existent geworden ist, jedoch ist nun zu beurteilen, wie sich die Tatsache auswirkt, dass diese Berufung verfasst wurde, ohne dass die J Buchhaltungs-KEG steuerlicher Vertreter von Frau U war oder wurde.
Entsprechend § 85 Abs. 2 BAO berechtigen Mängel von Eingaben (Formgebrechen, inhaltliche Mängel, Fehlen einer Unterschrift) die Abgabenbehörde nicht zur Zurückweisung. Vielmehr ist dem Einschreiter die Behebung dieser Mängel mit dem Hinweis aufzutragen, dass die Eingabe nach fruchtlosem Ablauf einer gleichzeitig zu bestimmenden Frist als zurückgenommen gilt.
Auch dem Unabhängigen Finanzsenat als Abgabenbehörde zweiter Instanz ist es gemäß § 279 Abs. 1 BAO ("Im Berufungsverfahren habe die Abgabenbehörden zweiter Instanz die Obliegenheiten und Befugnisse, die den Abgabenbehörden erster Instanz auferlegt und eingeräumt sind.") möglich einen derartigen Mängelbehebungsauftrag zu erlassen. Werden die Mängel rechtzeitig behoben, gilt die Eingabe als ursprünglich richtig eingebracht.
Dies gilt auch für eine fehlende Vollmacht (wie bei der J Z KG). An sich kann dies nach § 85 Abs. 4 BAO unter sinngemäßer Anwendung des § 85 Abs. 2 BAO geheilt werden.
Dies setzt allerdings voraus, dass es sich beim Mangel der Berufung um einen behebbaren handelt. Ein Mangel, welcher aus rechtlich zwingenden Gründen in beliebiger Frist nicht behoben werden kann, ist einer Mängelbehebung nicht zugänglich (siehe auch Ritz, BAO3, § 85 Tz 15 und die dort zitierten Fundstellen).
Der J Buchhaltungs-KEG kann Frau U nach den §§ 2 und § 3 BibuG (siehe oben) niemals eine rechtsgültige Vollmacht zur Vertretung in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes und dem Unabhängigen Finanzsenat erteilen.
Da sich § 85 Abs. 2 BAO ausdrücklich auf den Einschreiter, als jenem der das fragliche Schriftstück verfasst hat, bezieht und dieser aufgefordert werden soll den Mangel zu beheben, ist es auch nicht möglich, in einem Mängelbehebungsverfahren den Einschreiter auszutauschen und durch jemanden zu ersetzen, dem rechtsgültig eine Vollmacht erteilt werden kann.
Die Tatsache, dass die J Z KG nicht bevollmächtigt war die Berufungen vom 28. November 2007 und 24. Juli 2008 für Frau U einzubringen und auch nicht dazu bevollmächtigt werden kann, ist daher nicht in einem Mängelbehebungsverfahren nach § 85 Abs. 2 BAO korrigierbar.
§ 273 Abs. 1 lit. a BAO sieht vor, dass eine Berufung unter anderem dann zurückzuweisen ist, wenn diese nicht zulässig ist.
Zum Einbringen einer Berufung ist jeder befugt, an den der den Gegenstand der Anfechtung bildende Bescheid ergangen ist (§ 246 Abs. 1 BAO). Der Einkommensteuerbescheid 2006 vom 2. November 2006 von Frau U ist an diese gerichtet und ihr persönlich zugestellt worden. Die J Z KG (damals J Buchhaltungs-KEG) könnte daher zulässigerweise nur im Namen von Frau U eine Berufung gegen diesen Bescheid eingebracht haben. Dies ist der J Z KG aber wie oben gezeigt nach den §§ 2 und 3 BibuG verwehrt und wurde die J Z KG auch von Frau U nicht dazu ermächtigt.
Das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) ist aber mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und eine solche Berufung ist wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Durch die spruchgemäße Zurückweisung der Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist diese weggefallen und entbehrt dadurch die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 einer zugrunde liegenden Berufung.
Nach § 276 Abs. 1 BAO ist kann die Abgabenbehörde erster Instanz dann eine Berufungsvorentscheidung erlassen, wenn eine Berufung weder zurückzuweisen oder gegenstandslos zu erklären ist.
Die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist, wie gezeigt, spruchgemäß zurückzuweisen gewesen und die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 daher ohne Rechtsgrundlage ergangen. Dies macht die Berufungsvorentscheidung zu einem zweiten Sachbescheid hinsichtlich der Einkommensteuer 2006 der U der zwar inhaltlich vollständig auf den ursprünglichen Sachbescheid vom 2. November 2007 verweist, aber doch ohne gültigen Verfahrenstitel des siebten Abschnittes der BAO in die Rechtskraft des ursprünglichen Einkommensteuerbescheides 2006 eingreift.
Hätte daher U (selbst oder durch einen bevollmächtigten Vertreter, der im Rechtsmittelverfahren die Vertretung übernehmen kann) ein Rechtsmittel, nämlich Berufung, gegen diesen neuen Sachbescheid vom 24. Juni 2008 für die Einkommensteuer 2006 erhoben, wäre dieser gemäß § 289 Abs. 1 BAO aufzuheben gewesen (siehe Ritz, aaO., § 289 Tz 34 und das dort zitierte Erkenntnis VwGH 27.2.2003, 99/15/0126). Dies hat Frau U aber nicht getan.
Es ist daher die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juli 2008 als zweiter inhaltlich gleicher Sachbescheid für die Einkommensteuer 2006 rechtskräftig geworden und hat damit nachträglich die Einkommensteuer 2006 vom 2. November 2007 aus dem Rechtsbestand gedrängt.
Allerdings hat auch hier die J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) für U das nun richtigerweise als Berufung bezeichnete Schreiben vom 24. Juli 2008 verfasst, in welchem sie unter anderem die Vorlage an die Abgabenbehörde zweiter Instanz beantragt, ohne steuerlicher Vertreter der U gewesen zu sein und ohne dass die J Buchhaltungs-KEG überhaupt in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes U hätte vertreten können.
Wie schon oben ausgeführt, ist aber das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und auch die Berufung gegen den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten an U gerichteten Einkommensteuerbescheid 2006 vom 24. Juli 2008 wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Linz, am 11. Mai 2010
Findok-Nr: 47143.1, aufgenommen am: 14.07.2010 08:54:54, zuletzt geändert am: 19.07.2010, Dokument-ID: 13896a5b-1e52-4528-8522-681ca3e21ba6, Segment-ID: 52c5cf40-047c-4229-b1c8-202285e5a3ee | Reflexionen zur „neoliberalen Hegemonie" in Lateinamerika (Dieter Boris, Stefan Schmalz, Anne Tittor) (Z. ZEITSCHRIFT MARXISTISCHE ERNEUERUNG)
Reflexionen zur „neoliberalen Hegemonie" in Lateinamerika
Dieter Boris, Stefan Schmalz, Anne Tittor
„Überlebte Gesellschaften pflegen langsam zu sterben. Selbst wenn sie keine Kraft mehr besitzen, halten sie sich noch lange, und das Geflecht ihrer Wurzeln behindert das Wachstum neuer Triebe. Diese Konfrontation zwischen Altem und Neuem bedarf der sorgfältigen Untersuchung, denn sie enthüllt die wahre Identität sowohl der untergehenden wie der heraufziehenden neuen Zeit.“
(Der französische Mediävist Guy Bois in seinem Buch „Umbruch im Jahr 1000“, München 1999: 16)
Diese Fragen erweisen sich bei näherem Hinsehen als relativ komplex und sind in dieser Allgemeinheit und ohne Vorklärungen kaum zu beantworten. Abgesehen von der immer zu beachtenden Länderspezifik sind auch viele begriffliche und theoretische Probleme in diese Fragen eingeschlossen. Zunächst müsste darüber nachgedacht werden, was wir unter „neoliberaler Hegemonie“ verstehen wollen. Überdies müsste darüber reflektiert werden, was „Hegemonie“ in einem peripheren Land – ohne ausgebildete, historisch gewachsene zivile Gesellschaft (im Sinne Gramscis) – bedeuten könnte. Des Weiteren ist die zeitliche und räumliche Variabilität von neoliberaler Hegemonie zu reflektieren, die ja auch unterschiedlich intensiv und tief verankert ist. Schließlich ist die historische Tatsache zu bedenken, dass in der Peripherie bislang nie ein Paradigmenwechsel oder Hegemoniewandel ohne entsprechende vorgängige Prozesse in den Metropolen stattgefunden hat (siehe 1870/80, 1930ff., 1982ff.).[1]
Zunächst beeinflusst die (semi-)periphere Position des Subkontinents im globalen Kapitalismus maßgeblich die Herstellung und Ausübung von Hegemonie. Hierbei lassen sich verschiedene Dimensionen ausmachen: Erstens wird die wirtschaftliche Entwicklung in der lateinamerikanischen (Semi-)Peripherie stark von den ökonomischen Abhängigkeitsmustern, etwa den tendenziell sich verschlechternden terms of trade, der technologischen Abhängigkeit von den Zentren und der ökonomischen Durchdringung des Subkontinents durch ausländische transnationale Konzerne, aber auch neue Formen der Dominanz der internationalen Finanzmärkte oder der Festschreibung von Wirtschaftsstrukturen durch internationale Handelsverträge, wie der geplanten panamerikanischen Freihandelszone ALCA beeinflusst. Zum anderen spiegelt sich diese ökonomische Abhängigkeit in der Herausbildung von spezifischen (transnationalisierten) Klassenfraktionen wider, die wie bereits Fernando Henrique Cardoso und Enzo Faletto (1976: 31) treffend anmerkten, maßgeblich von der vorherrschenden Einbindung in den Weltmarkt profitieren und damit zu Garanten der Festschreibung der semiperipheren Position der lateinamerikanischen Volkswirtschaften werden.
Außerdem wird gerade dieser Prozess der Transnationalisierung von Klassenstrukturen von einer gewissen Internationalisierung und Transformation von Staatlichkeit in der Peripherie begleitet, welche seit den späten 1980er Jahren eine neue Qualität erreicht hat. Vor allem Institutionen wie der IWF, die WTO oder die Weltbank gewannen eine neue Bedeutung als wichtige Regulierungsinstanzen der Weltwirtschaft, die einen großen Einfluss auf die Gestaltung der internen Wirtschaftspolitik (semi-)peripherer Länder besitzen. Diese Institutionen können als eine über den Nationalstaaten angesiedelte Verdichtung gesellschaftlicher Kräfteverhältnisse „zweiten Grades“ begriffen werden (Brand 2005: 53), in denen die Zentrenstaaten eine klare Vormachtstellung besitzen. Auf diese Weise dienen sie als ein Rückzugspunkt für die Durchsetzung der Interessen der dominanten Sektoren in Lateinamerika. Denn falls sich die sozialen Kräfteverhältnisse auf der nationalen Ebene in den einzelnen lateinamerikanischen Gesellschaften verschieben sollten, bleiben die Machtrelationen in den supra- bzw. multinationalen Organisationen oftmals unangetastet. Hiermit verbindet sich ein weiterer Punkt: die internen Kräfteverhältnisse in den Zentren stecken infolge der ökonomischen sozio-strukturell/ institutionell vermittelten Abhängigkeit die Rahmenbedingungen der Entwicklungsweise der lateinamerikanischen Länder ab.
Darüber hinaus artikuliert sich die (semi-)periphere Position Lateinamerikas im globalen Kapitalismus in einer charakteristischen Sozialstruktur, die mit der Marginalität großer Teile der Einwohner des Subkontinents einhergeht. Die Marginalität ist die Folge eines komplexen Gesamtensembles verschiedener Produktions- und Subsistenzformen, die nebeneinander existieren und miteinander korrespondieren. Diese „strukturelle Heterogenität“ (Córdova, 1973) spiegelt sich in einer Fülle von Widersprüchen wie der Koexistenz von hochentwickelten industriellen und marginalen Sektoren, einem ausgeprägten Stadt-Land-Gegensatz, hoher struktureller Arbeitslosigkeit und einer extrem ungleichen Einkommensverteilung wider. Diese spezifische Anatomie der lateinamerikanischen Gesellschaftsformationen zieht wichtige Implikationen für die Herstellung und Aufrechterhaltung von Hegemonie nach sich. Denn der Block an der Macht gruppiert sich zwangsläufig primär um die integrierten Sektoren, wobei immer wieder populistische politische Anrufungen, etwa durch den Peronismus (1946-1955) oder Vargaismus (1937-1945) produziert werden, um Teile der marginalen Bevölkerungssektoren mittels materieller und ideeller Konzessionen temporär in den hegemonialen Block zu integrieren. Ferner führen die extrem ungleiche Einkommensverteilung und die damit einhergehenden sozialen Auseinandersetzungen fast regelmäßig zum Wiederaufleben repressiver Politikmuster wie es in der Hochphase der Militärdiktaturen während der 1970er Jahre zu beobachten war.
Zuletzt muss die Rolle einer für Lateinamerika typischen politischen Kultur erwähnt werden, die zwar auf der einen Seite in vielen Ländern, etwa in Bolivien oder Ekuador zu einem stetigen Wechsel von Regierungen infolge von sozialen Krisen und „golpes“ und „contra-golpes“ führt, aber paradoxerweise zur Stabilität der Hegemonie des Machtblocks beiträgt. Diese „Stabilität durch Instabilität“ scheint ein sich wiederholendes Muster in der politischen Kultur zu sein, bei dem soziale Widersprüche dahingehend bearbeitet werden, dass trotz massiven Protestes keine tiefgreifenden politischen Änderungen zu verzeichnen sind. Trotz häufiger Regierungswechsel werden die politischen Weichenstellungen nicht verändert – Hegemonie verfällt nur in der öffentlichen Meinung. Denn diese explosionsartigen sozialen Auseinandersetzungen binden sich oftmals nicht in institutionell-organisatorischen Formen, etwa parteiförmigen Strukturen, sondern entladen sich und führen lediglich, um einen Gramscianischen Terminus aufzugreifen, zur ständigen Wiederkehr einer „passiven Revolution“ im Sinne eines von oben eingeleiteten Modernisierungsprozesses des Staates. Die in der von der politischen Rechten dominierten politischen Kulturforschung immer wieder hervorgebrachten Argumente für eine Reform des politischen Systems oder des Rechtssystems oder der stärkeren Institutionalisierung von Partizipationsmöglichkeiten berühren daher durchaus reale Probleme auf dem Subkontinent, ohne jedoch die soziale Grundlage für diese Prozesse angemessen zu benennen und zu analysieren (Thesing, 1994). Für eine tiefergehende hegemonietheoretische Untersuchung muss deswegen im Auge behalten werden, dass nicht jede plötzliche, hurrikanartige soziale Auseinandersetzung – wie z.B. die heftigen Turbulenzen in Argentinien 2001/02 – als ein zuverlässiger Indikator für den Verfall von Hegemonie zu bewerten ist.
Angesichts der internen und externen Umstände und Zeiträume bei der Etablierung der neoliberalen Hegemonie in Lateinamerika kann unseres Erachtens nur von einer relativ oberflächlichen und teilweise künstlichen Hegemonie, die eben nicht längerfristig und tieferliegend angelegt war – d.h. von zivilen, privaten Organisationen getragen und breit sozialisiert wurde – gesprochen werden. In Lateinamerika handelte es sich um einen von außen (im Gefolge der Schuldenkrise) angestoßenen Strategiewechsel in der allgemeinen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Orientierung auf höchster Ebene, der erst später propagandistisch, organisatorisch und politisch „nach unten“ diffundiert wurde. Bei der Herstellung eines „spontanen“ Konsens in der subalternen Bevölkerung haben Erziehungs- und Bildungsprozesse eine nicht unerhebliche Bedeutung (Bernhard 2005: 123), sie scheinen aber in Lateinamerika – außer in Chile – bei der Einführung des Neoliberalismus keine nennenswerte Rolle gespielt zu haben. Gerade der zuletzt genannte Fall weist insofern Besonderheiten auf als er a) in Lateinamerika eine Pionierrolle spielte, b) der Neoliberalismus nicht im Gefolge der Schuldenkrise, sondern nach einem blutigen Militärputsch gegen eine sozialistische Regierung zunächst „manu militari“ eingeführt wurde und er daher c) besonders breiter und intensiver Propagierungsmechanismen bedurfte (Fischer 2002: 225ff.).[2]
Die Erlangung neoliberaler Hegemonie wurde erleichtert, weil die vorangegangene wirtschaftspolitische Grundstrategie erschöpft und korrumpiert erschien. Gelegentlich war sie sogar mit dem Odium autoritär-staatlicher bzw. diktatorischer Herrschaft verwoben. Neoliberale Politik wurde häufig als Befreiung von bürokratisch-staatlichen Fesseln, von Korruption und Vetternwirtschaft verkauft: wo nur die anonymen Gesetze des Marktes obwalten, könne es personale Herrschaft und Abhängigkeitsbeziehungen nicht mehr geben. Andererseits war die Präsenz des Staates im gesellschaftlichen und ökonomischen Bereich nicht durchweg negativ besetzt. Deswegen scheint es heute, im Rückblick, fraglich, ob man von einer wirklichen neoliberalen Hegemonie als Projekt sprechen kann, wenn man einen sehr weitgehenden und positiven Begriff davon besitzt. Wenn davon ausgegangen wird, dass Hegemonie mehr als nur die stillschweigende passive Einwilligung der Massen bedeutet und vielmehr die aktive Zustimmung und das selbstmotivierte Engagement der subalternen Klassen einschließt, dann erscheint es vielleicht fragwürdig, in Lateinamerika von einem neoliberalen, hegemonialen Projekt zu sprechen.[3] Unterstellt man, „dass politische, insbesondere ‚hegemoniale’ Projekte niemals nur auf materiell hergeleiteten Interessen und den rationalen Strategien sozialer Akteure beruhen“, sondern sie „immer auch Bedeutungen, Interpretationen, kulturelle Formen, Ideologien, subjektive Gefühle, Vorstellungen etc.“ umschließen (Bieling/Steinhilber 2000: 107), so ist es fraglich, ob in Lateinamerika diese „affektive Imagination“ oder dieser positive, motivierende soziale Mythos für die neoliberale Hegemonie in Lateinamerika eine derart konstitutive Rolle gespielt hat. Eine aktive Zustimmung und Propagierung von breiten Bewegungen für eine „neoliberale Revolution“ hat es zweifellos in Lateinamerika nicht gegeben[4]. So ist zu überlegen, ob der Begriff Gramscis von einer „passiven Revolution“ für den Übergang zum Neoliberalismus auch für Lateinamerika angemessen ist. „So bedeutet z.B. die ‚passive Revolution’ einen tiefgehenden Wandel der sozialen und ökonomischen Beziehungen, ohne dass ihm eine starke Volksbewegung vorangegangen wäre ... Konkret historisch kann eine ‚passive Revolution’ bei Gramsci aber recht verschiedene Wertungen erfahren. Als ‚passive Revolution’ ist z.B. der Fordismus nicht vollständig als ‚Restauration’ zu verstehen, da er auch sozialen Fortschritt produzierte.“ (Kebir 2004: 37). Passend ist für Lateinamerika aber durchaus ein (eher eingegrenzter) Hegemoniebegriff, der Hegemonie konstatiert, wenn die Vorstellung allgemein anerkannt ist, dass es zu der jeweiligen Form der Vergesellschaftung keine Alternative gäbe. Damit besteht Hegemonie nicht nur, wenn die Stabilität einer bestimmten Ordnung gegeben ist, sondern dann, wenn eine historische Konstellation in der Lage ist, der Bearbeitung von gesellschaftlichen Widersprüchen eine bestimmte Richtung und Form zu geben (Candeias 2004: 45).
Das Element des „aktiven Konsenses“, die mythisch-affektive Verklärung eines Projekts – hier des neoliberalen – wurde nicht wirklich in den Köpfen und Herzen der Massen verankert; eine derartige Begeisterung für die neoliberale Wende war wohl zunächst nur bei neoliberalen Spitzen-Technokraten, bei relevanten Teilen der Export-Import-Bourgeoisie und der Finanzoligarchie zu verspüren. Zudem wurde die neoliberale Orientierung gewissermaßen konditioniert durchgesetzt in der Weise, dass eine materielle Besserstellung und Konsolidierung der Lebensverhältnisse in der Regel das unmittelbare Versprechen der neoliberalen Wende-Politiker war, wofür sich insbesondere die Bevölkerung des informellen Sektors empfänglich zeigten.
Man könnte auch argumentieren, dass ein aktiver Konsens oder eine enthusiastische Zustimmung zu den ersten makroökonomischen Stabilisierungsmaßnahmen nach der Verschuldungskrise kaum denkbar und nicht nötig war, da eine alternative Strategie zur Öffnung der Ökonomie und zur Exportorientierung nicht – jedenfalls innerhalb der nationalen und internationalen Kräfteverhältnisse von damals – zur Verfügung stand. Aus diesem Grund war die Einführung und Implementierung dieser ersten Phase der neoliberalen Reformen von der breiten Zustimmung der Bevölkerung weitgehend unabhängig. Zum anderen war es häufig so, dass nicht wenige zu Regierungschefs gewählte Politiker mit einem traditionellen, staatszentrierten Diskurs in den Wahlkampf gegangen waren, aber nach Beginn der Regierungstätigkeit einen diametral entgegengesetzten Kurs einschlugen (z.B. Fujimori, Menem, A. Perez etc.). Die zeitweise aufflammenden Proteste gegen diese Missachtung und Verhöhnung des Wählerwillens legten sich aber in den meisten Fällen bald, als die einzelnen neoliberalen Maßnahmen, z.B. bezüglich der Bekämpfung der Hyperinflation zu greifen begannen. Es war zugleich die große Stunde der Technokraten, die nun die vorderste Bühne der Politik betraten (Maihold 1999: 169f.). Dennoch wurden Politiker mit neoliberalem Kurswechsel meist einmal wiedergewählt; die für den Neoliberalismus charakteristische Marktkultur, wurde durchaus von vielen Mitgliedern der lateinamerikanischen Gesellschaften – wenn vielleicht auch nicht in us-amerikanischen und europäischen Dimensionen – übernommen.
Die feste Etablierung und Aufwertung der Technokraten, vor allem im ökonomischen Bereich, und die damit einhergehende Hegemoniegewinnung des Neoliberalismus war u.a. dadurch vermittelt, dass in der Zeit nach dem Beginn der Verschuldungskrise und der Strukturanpassungsprogramme die neoliberalen Ökonome eine wichtige Scharnierfunktion zwischen internen gesellschaftlichen und ökonomischen Strukturen und den externen Instanzen einnahmen. Sie waren gewissermaßen lokale Garanten der Durchsetzung einer – auch und vor allem außerhalb Lateinamerikas (bei den multilateralen Finanzinstitutionen, den ausländischen Gläubigern etc.) geforderten – wirtschaftspolitischen Leitlinie (Silva 1998: 79). Zwar begann der Aufstieg der neoliberal orientierten Technokraten in einigen Ländern unter strengen diktatorischen Bedingungen (Chile, Uruguay, Argentinien). Im Diskurs über eine neutrale, technokratisch und rational zu implementierende Politik, die eigentlich Antipolitik (pragmatisch und nicht-ideologisch) ist, d.h. gerade gegen die traditionellen Politiker und politischen Ideologien gerichtet ist, und in der Forderung nach der Abgehobenheit der Exekutive der gesellschaftlichen Interessengruppen und Auseinandersetzungen – treffen sich die Militärmachthaber und Technokraten auf einem gemeinsamen Terrain. Insofern kann von einer „selektiven Affinität“ (Silva) zwischen Technokraten und Militärregimes gesprochen werden. Aber auch nach dem Übergang zu formellen Demokratien wurden nicht selten die neoliberalen Orientierungen und die sie implementierenden Technokraten in der Exekutive bestätigt und in ihrem Rang weiter aufgewertet. Dies kann einerseits durch die Stärke des finanziellen, internationalen und nationalen Establishments (der Rechten) erklärt werden, muss aber auch mit der Schwäche und Alternativlosigkeit einer Linken gerade in jenen Ländern in Zusammenhang gebracht werden, in denen es im Gefolge der Militärdiktaturen zu traumatischen, kollektiven Eindrücken und zu Erinnerungen an eine von heftigen politischen Turbulenzen und bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen geprägten Vergangenheit gekommen war (Silva 1998: 81f.). Das fast obszessive Suchen nach Vereinbarungen und Konsens zwecks Herstellung einer fetischisierten Regierbarkeit hatte in vielen Ländern zur Folge, dass viele politische Kernfragen tendenziell entpolitisiert wurden und diese Entpolitisierung und Hinwendung zum privaten Konsum auch von großen Bevölkerungsteilen hingenommen und akzeptiert wurde. In diesem Klima wird es verständlich, dass diametrale Interessengegensätze und polare Herrschaftsbeziehungen anders gedeutet und gesehen wurden als strukturell vorhandene. Die für die Erlangung von politischer und teilweise kultureller Hegemonie typische Umbiegung von Antagonismen in bloße Differenzen, die jederzeit ausgehandelt und geschlichtet werden können, konnte in solchen post-diktatorischen Gesellschaften relativ leicht erreicht werden (Laclau 1981: 140f.).
Diese Form von Hegemonie, die darin besteht, tendenziell systemfeindliche Modi der Bearbeitung von Widersprüchen von vornherein mit Erfolg auszuschließen, dauerte in den meisten lateinamerikanischen Ländern nicht sehr lange, je nach Land ca. 10 bis 15 Jahre.[5] Man kann darüber streiten, ob es überhaupt sinnvoll ist, eine so kurze Phase als Hegemonie zu beschreiben. Wenn zur Zeit tatsächlich das Ende des Neoliberalismus in Lateinamerika eingeleitet wird, dann sollte man vielleicht im Rückblick von dem Begriff Abstand nehmen. Sicherlich war der Neoliberalismus nie so hegemonial, wie seinerzeit das Export-Import-Regime (1870-1929), das selbst von seinen potentiellen Gegenkräften (wie etwa der meist anarchosyndikalistisch orientierten Arbeiterbewegung) nicht in Frage gestellt wurde[6]. Auch während der Phase der Importsubstituierenden Industrialisierung gab es gewaltige gesellschaftliche Instabilitäten und mächtige soziale Kräfte, die das Modell umgestalten, transformieren oder ganz ersetzen wollten. Auch wenn es sich seit ca. 1955 in einer instabilen Phase befand, blieb es trotzdem bis ca. 1982 dominantes Entwicklungsmodell. Zur Zeit sieht es so aus, als wenn die Phase des klar hegemonialen Neoliberalismus vor allem durch zwei miteinander verbundene Elemente gestört bzw. beendet wurde. Zum einen durch die schwachen Ergebnisse der neoliberalen Wirtschaftspolitik in Bezug auf Wachstum, Beschäftigung, Armutsreduktion etc. Zum anderen durch die wiederbelebten sozialen Bewegungen mit anti-neoliberaler Stoßrichtung, die ihre Mobilisierungskraft gerade auch aus den defizitären wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Resultaten des neoliberalen Regimes zogen.
Nachdem zu Anfang der 1990er Jahre mittlere, in einigen Ländern sogar hohe Wachstumsraten erreicht worden waren, schien gegen Ende dieses Jahrzehnts das neoliberale Strohfeuer verpufft zu sein. Die sich häufenden Währungs- und Finanzkrisen, niedrige bis negative Wachstumsraten, das Ausbleiben weiterer Direktinvestitionen (nach Abschluss der Privatisierungswelle) und der spekulative Zufluss von Geldkapital für Staatsanleihen zeigte nicht nur die hochgradige ökonomische Verletzlichkeit dieses Modells, sondern auch seine Folgen in Bezug auf soziale Polarisierung, mit anhaltender hoher Armutsquote, beträchtlicher Beschäftigungslosigkeit etc.[7] Die positive Lesart der neoliberalen Politikversprechen ließ sich immer weniger mit der Realität vereinbaren. An diesen Schwachpunkten neoliberaler Orientierung bildeten sich im Laufe der 90er – zunächst vereinzelt und/oder in abgelegenen Regionen und daher weitgehend „unbemerkt“ – unterschiedliche soziale Bewegungen, wie z.B. die Arbeitslosenbewegung (Piqueterobewegung) in Argentinien, die auf dem Höhepunkt der Krise 2001/02 eine bedeutende Rolle spielte. Lange vorher hatte sich die zapatistische Bewegung in Chiapas/Mexiko der Öffentlichkeit präsentiert, nachdem sie sich über zehn Jahre organisatorisch und programmatisch vorbereitet hatte. Auch andere Bewegungen, wie die ebenfalls in ihrer Entstehung weit zurückreichende Landlosenbewegung in Brasilien (MST) oder die indigenen Bewegungen in Ecuador und Bolivien waren politische Artikulationen, die sich gegen massive Benachteiligungen und Diskriminierungen in wesentlichen Aspekten der Lebenslage wandten und deren hoher Mobilisierungsgrad gegen Ende der 90er und Anfang der 2000er Jahre auch auf die sozialen Zuspitzungen im Gefolge neoliberaler Politik zurückzuführen war (Algranati u.a. 2004).
Dennoch ist es bezüglich der wirtschaftspolitischen Grundentscheidungen der neoliberalen Phase in den meisten Ländern Lateinamerikas nicht zu einer eindeutigen Kurskorrektur gekommen. Dies scheint mit dem Profil und dem ökonomischen Gewicht dieser Bewegungen zusammenzuhängen. „Die Bewegungen finden an den Rändern der Gesellschaft statt, und das ist wohl ihre schwerwiegendste Begrenzung. Die beschriebenen Tendenzen zeigen sich im Lakandonischen Urwald, aber nicht in der mexikanischen Maquila-Industrie, die für den Weltmarkt produziert, sie zeigen sich bei den Besetzungen der Landlosen, aber nicht in den Autofabriken in Brasilien. Sie sind bei Piqueteros zu finden (wo ehemalige Ölarbeiter aktiv sind), aber nicht in der Erdölindustrie Argentiniens. Die besten Experimente mit hierarchiefreiem Leben müssen begrenzt bleiben, solange die reale Macht nicht beseitigt ist und die Ausbeutung drum herum weitergeht. Die entscheidende Frage wird sein, ob die neuen Antworten eine Randerscheinung bleiben, oder ob sie von denjenigen aufgenommen werden, die das System mit ihrer Arbeit am Laufen halten – und die in der Lage wären – die kapitalistische Maschine zu stoppen.“ (Wildcat, No. 73, Frühjahr 2005: 27)
Stellt man die relativ hohe Kontinuität dieser Elemente, die mit der neoliberalen Hegemoniegewinnung im Zusammenhang standen in Rechnung, so wird man den durch die neuen Mitte-Links-Regierungen angeblich angezeigten Bruch mit dem neoliberalen Diskurs relativieren müssen. Die Diskontinuität bezieht sich vor allem auf die Diskurs- und Stilebene, auf Elemente an der Oberfläche und weniger auf die durch den Neoliberalismus geschaffenen wirtschaftspolitischen Institutionen und Verhältnisse. So ist z.B. bislang nirgendwo die Öffnung der Ökonomien, die Unabhängigkeit der Zentralbanken, die hervorgehobene Bedeutung der Geld- und Fiskalpolitik in Zweifel gezogen worden. Von einer Umkehr in Bezug auf die privatisierten Staatsunternehmen und der Liberalisierung der Arbeitsmärkte ist bislang ebenfalls wenig zu hören. Aus diesem Grund muss Atilio Borón zugestimmt werden, wenn er schreibt: „Im gegenwärtigen Moment ist ein bemerkenswertes Auseinanderklaffen zwischen einer unübersehbaren Schwächung neoliberaler Impulse in den Bereichen der Kultur, des öffentlichen Bewusstseins und der Politik einerseits und, zur gleichen Zeit, deren eingewurzelter Fortdauer auf dem entscheidenden Terrain der Wirtschaft und des ‚Policy-Making’ andererseits festzustellen.“ (Borón 2004: 43).
Aus all diesen Gründen (Umstände der Einführung des Neoliberalismus, Art und Intensität seiner Verankerung, ambivalente Wirkungsweise und Fortbestehen zentraler Regulierungsfaktoren des Neoliberalismus etc.) kann man in Bezug auf die neuen Mitte-Links-Regierungen und ihren teilweise anti-neoliberalen Diskurs zwar von einer Schwächung oder Krise der neoliberalen Hegemonie im hier angedeuteten begrenzten Sinne ausgehen. Aber es scheint gleichzeitig angemessen zu sein, mit Anibal Quijano hinzuzufügen, dass es sich hier um einen Versuch „der Reorganisation der bürgerlichen Hegemonie“ (Quijano 2004: 83) handelt. Denn es geht in der Agenda dieser Regierungen nicht um die weitergehende Perspektive eines irgendwie gearteten anti-kapitalistischen Projekts, sondern um die Korrektur der schlimmsten „neoliberalen Auswüchse“. Das heißt, angestrebt wird die Wiedereinführung einer nationalen oder regional ausgelegten, staatszentrierten Regulierung, die Elemente der sozialen Wohlfahrt für bislang ausgeschlossene Bevölkerungssegmente enthält. Die ökonomischen und politischen Bedingungen, intern wie international, sind indes für ein derartiges Vorhaben weitgehend abwesend. Infolgedessen muss die konkrete Ausformung eines möglichen neuen Modus von bürgerlicher Hegemonie in Lateinamerika als offen angesehen werden. Da die nationalstaatlich steuerbaren und verfügbaren Ressourcen ebenso zusammengeschmolzen sind wie die fungierenden nationalen Kapitalgruppen unterliegen alle solche Ausbruchsversuche dem restaurativ wirkenden Magnetfeld neoliberaler Institutionen. Insofern ist Vorsicht gegenüber vorschnellen und leicht euphorisierten Feststellungen geboten, die davon ausgehen, dass „dem gescheiterten neoliberalen Kapitalismusprojekt“ Alternativen gegenüber „gestellt werden“ (Thimmel 2005: 154).
Auf der anderen Seite sollte die Möglichkeit eines stärker national und regional zentrierten Entwicklungsmodus – unter Beteiligung bürgerlicher Kräfte – nicht ausgeschlossen werden. Eine völlige Negierung dieser Möglichkeit käme einer Akzeptanz des Postulates „there is no alternative“, sozusagen einem TINA-Verdikt unter veränderten Vorzeichen gleich: Es gibt – unter der Schwelle der Systemveränderung – keine Alternative zum Neoliberalismus (auch) in der Peripherie. Die wieder auflebende Diskussion über „nationale Bourgeoisien“ in der Peripherie ist ein Zeichen dafür, dass diese Möglichkeiten theoretisch und praktisch zur Zeit ausgelotet werden (Chibber 2004; Realidad Económica 2004).
Gleichwohl haben sich in den letzten fünf Jahren in Lateinamerika diskursive Felder und konkrete Handlungsspielräume für eine andere Politik geöffnet. Bestimmte Momente, wie etwa die Versuche der lateinamerikanischen Integration, Ansätze einer Süd-Süd-Kooperation, die politische Artikulation der sozialen Widersprüche in Venezuela, die Umgangsweise mit dem IWF seitens des argentinischen Präsidenten Néstor Kirchner (nicht aber von Luiz Inácio „Lula“ da Silva) deuten Momente des Bruchs an. Wenngleich es immer problematisch ist über zukünftige Tendenzen zu spekulieren, scheint es legitim zu sein, über die in der Konstellation angelegten Entwicklungsmöglichkeiten nachzudenken. Grundsätzlich scheinen drei zu unterscheidende Entwicklungsvarianten für die von Mitte-Links-Regierungen geführten Länder denkbar zu sein.
Korrektur des neoliberalen Modells durch soziale Abfederungen und partielle Ausgleichsmechanismen, also Einführung eines „Sozialliberalismus“, wie er sich z.B. in Brasilien abzeichnet: neoliberale Wirtschaftspolitik plus begrenztes Hungerbekämpfungsprogramm, neben Elementen einer progressiven Außenpolitik.
Staatskapitalistische Transformation der Ökonomie und Etablierung eines kooperativen Wirtschaftsbereiches in der Landwirtschaft und im Gewerbe mit der Möglichkeit, neue Zugänge zu Ressourcen, Bildung und Gesundheitsversorgung für größere Teile der Bevölkerung des Landes zu schaffen. In gewissem Umfang könnte bei einem solchen Modell – zumindest auf mittlere Sicht – ein kooperationsbereites lokales Bürgertum miteinbezogen werden. Gleichzeitig handelt es sich um die Entwicklungsvariante, bei der zu einem späteren Zeitpunkt weitergehende politische Optionen durchaus denkbar sind (Typus Venezuela).
Bei allen möglichen Varianten sind aber bei der Beurteilung der Tiefe eines Bruchs zur vorangehenden Periode die bremsende Schwerkraft neoliberaler Institutionen und der vorherrschenden Elemente der politischen Kultur zu bedenken.[8]
Chibber, Vivek (2004): Reviving the Developmental State? The Myth of the “National Bourgeosie”, in: Socialist Register 2005, hg.v. Panitch, Leo und Carolin Leys, London, New York, S. 144-165
Kebir, Sabine (2004): Hegel reitet zwei Pferde. „Revolution – Restauration“ und „passive Revolution“ – zwei universalhistorische Konzepte Antonio Gramscis, in: Sozialismus, 31. Jg., H. 2, S. 35-41
Laclau, Ernesto (1981): Politik und Ideologie im Marxismus. Kapitalismus – Faschismus – Populismus, Berlin
Thimmel, Stefan (2005): Ein Schritt vor, zwei Schritte zur Seite? Die sozialen Bewegungen in Argentinien, Brasilien und Uruguay zwischen Unabhängigkeit und Vereinnahmung, in: Badzuira, A. u.a. (Hg.): Hegemonie – Krise – Krieg, Hamburg, S. 140-155
[2] „Voraussetzung [für die relative Stabilität der chilenischen Militärregierung] war zum einen die Unterstützung der gesellschaftlich dominanten (Unternehmer-)Sektoren, die – bis weit in die Mittelschichten hinein – die soziale Basis des Regimes bildeten. Zum anderen bedurfte es der Entfaltung eines machtvollen neoliberalen Diskurses, um die Transformation als „revolutionäres Projekt“ in der Gesellschaft zu verankern. Die diskursiv-ideologischen Praktiken des Regimes bewirkten einen weitreichenden Wandel in der Orientierung breiter Teile der Bevölkerung und der Opposition, einen Mentalitätswandel, der auch nach dem 1990 vollzogenen Übergang zur Demokratie fortwirkt und neoliberalen Prinzipien eine anhaltende Wirkungsmacht in der Gesellschaft sichert.“ (Fischer 2002: 225)
[4] Allerdings ist zu fragen, ob nach dieser Lesart dann in Europa oder den USA eine neoliberale Hegemonie je bestanden hat. Zwar waren die Gegenbewegungen gegen den Fordismus, insbesondere die 68er Bewegung, in den Metropolen stärker und inhaltlich anders orientiert als die zum gleichen Zeitpunkt in der Peripherie beobachtbaren Bewegungen. Gleichwohl haben sie sich nie als revolutionäre Bewegung für den Neoliberalismus verstanden. Der Übergang zum Neoliberalismus passt vielleicht allgemein eher in die Denkfigur der „passiven Revolution“ als einer Modernisierung im Sinne eines Anpassungs- und Erneuerungsprozesses des Staates, ohne dass es zu einer politischen Revolution „radikal-jakobinischen Typs“ gekommen wäre.
[5] Z.B. könnte man für Bolivien die Phase von 1985 bis 2000 als die „belle epoque“ des Neoliberalismus qualifizieren, für Argentinien als entsprechenden Zeitraum die Jahre von 1990 bis ca. 2000 nennen.
[6] Den Freihandel umgab ein außergewöhnliches Prestige, nicht nur, weil er den metropolitanen Regionen, wie Historiker der marginalen Regionen gerne betonen, ein hervorragendes ideologisches Instrument zur ökonomischen Durchdringung dieser Regionen an die Hand gab, sondern auch, weil er innerhalb dieser Gebiete die Funktion einer sozialen Versöhnung in den Grenzen der kapitalistischen Ordnung zu erfüllen versprach“ (Donghi 1991: 227). | de |
q-de-775 | Welche Befugnisse hat die Parteienvertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes gemäß § 3 BibuG? | Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht - Findok Internet
Berufungsentscheidung - Steuer (Senat) des UFSL vom 11.05.2010, RV/1092-L/08
Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht
RV/0618-L/10
RV/1092-L/08-RS1 Permalink
Schreitet eine KEG, welche die berufsrechtlichen Befugnisse eines Bilanzbuchalters besitzt, für eine dritte Person durch das Verfassen von Berufungen gegen Einkommensteuerbescheide ein, sind diese mangels
Aktivlegitimation insbesonders dann zurückzuweisen, wenn die KEG erklärt, von der dritten Person nicht (sondern erst später ein Steuerberater) bevollmächtigt worden zu sein.
§ 3 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
§ 2 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
Zurückweisung, Vollmacht, Vertretung, berufsrechtlich, zulässig, Mängelbehebungsauftrag, Unzulässigkeit, Berufung
Der Unabhängige Finanzsenat über die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 28. November 2007 betreffend den Bescheid des Finanzamtes K vom 2. November 2007 für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B , V, und die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid des Finanzamtes K vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B, V nach der am 6. Mai 2010 durchgeführten Berufungsverhandlung entschieden:
Die Berufung der J Z KG für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U wird als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Ebenso wird auch die Berufung der J Z KG vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Nachdem Frau U ihren Antrag auf Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2006 am 27. September 2007 elektronisch persönlich eingebracht hatte, ersuchte das Finanzamt mit Vorhalt datiert vom 4. Oktober 2007 von Frau U die beantragten Aufwendungen durch Belege nachzuweisen und eine detaillierte Aufstellung der Aus- und Fortbildungskosten beizubringen.
Dieser Aufforderung folgte Frau U mit E-Mail vom 8. Oktober 2007, welche von ihrer persönlichen E-Mail Adresse gesendet worden war und legte unter anderem folgende Aufstellung vor:
Werbungskosten Jahr 2006:
Wegstrecke von nach
Zweck der Reise oder Tätigkeit
KM-Geld 0,376
Anzahl 12tel
Tagsatz/ Stunde
03.3.2006
04.3.2006
07.3.2006
Touch für Health
04.4.2006
Touch tor Health
PröfungTfH
Peergroup D
Peergroup E
12,11.2006
Summe der KM
Summe des KM-Geldes
Summe der Reisezwölftel Inland
Summe der Reisekosten Inland inkl. 10 %
Summe der Reisediäten Ausland
KM Stand Anfang
KM Stand Ende
Kurskosten Touch für Health:
abzügl. Förderung Bildungskonto Land Q
-905,50
Kurekosten NLP-Practionier WIFI
-1.386,90
Aufwand lt. Aufstellung
Gesamt-Aufwand 2006
Weiters beigelegt war eine Förderungsbestätigung des Landes F vom 23. August 2006 über € 905,60 und vom 21. September 2007 über € 1.386,90, der Kirchenbeitragsbescheid 2006 samt Auftragsbestätigung, eine Bestätigung über Prämienleistungen zu einer Gruppenkrankenversicherung in Höhe von € 1.263,15, ein Werbungskostennachweis des Arbeitgebers von Frau U aus Reisekosten in Höhe von € 5,30, die Leistung einer Betriebsratsumlage an den Arbeitgeber von Frau U in Höhe von € 31,50, sowie eine Bestätigung des Arbeitgebers, dass € 35,39 für Frau U lohnversteuert worden seien, weil der vom Dienstgeber bezahlte Betrag für eine Kollektivunfallversicherung den Freibetrag nach § 3 Z 15 EStG 1988 (Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988) in gleicher Höhe überschritten habe.
Der Einkommensteuerbescheid für Frau U für das 2006, datiert vom 2. November 2007, wich insofern von ihrer Abgabenerklärung ab, als die € 2.989,68 an beantragten Werbungskosten für Aus- beziehungsweise Fortbildung unberücksichtig blieben. Dies wurde damit begründet, dass Werbungskosten, die vom Arbeitgeber nicht automatisch berücksichtigt hätten werden konnten, € 5,30 ausgemacht hätten. Da dieser Betrag den Pauschbetrag für Werbungskosten von € 132,00 nicht überstiegen habe, seien € 132,00 berücksichtigt worden. Beiträge an gesetzlich anerkannte Kirchen und Religionsgemeinschaften könnten höchstens im Ausmaß von € 100,00 als Sonderausgabe berücksichtigt werden (§ 18 Abs. 1 Z 5 EStG 1988). Die Aufwendungen für die NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und Touch for Health Seminare seien nicht abzugsfähig, sondern dem Bereich der privaten Lebensführung zuzuordnen. Derartige Seminare würden vorwiegend der Persönlichkeitsentwicklung dienen. Das dort vermittelte Wissen sei von allgemeiner Natur und ebenso gut im privaten Lebensbereich wie auch im Berufsleben anwendbar.
Gegen diesen Bescheid richtet sich die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG aufgrund der Änderung der Rechtsform durch das Unternehmergesetzbuch [eingetragen im Firmenbuch am 1. Januar 2007] und einer Firmenänderung [eingetragen im Firmenbuch am 11. Januar 2008] datiert vom 28. November 2007, eingelangt am 29. November 2007, in welcher ausgeführt wurde, dass Frau U im Jahre 2006 eine Ausbildung begonnen habe, welche ihr eine gewerbliche Tätigkeit als akademischer Psychosozialer Gesundheitstrainer ermöglichen werde. Das Seminar Touch for Health - Kinesiologie (diagnostisches und therapeutisches Verfahren) sei ein zusätzlicher Baustein dazu, der auf Grund der Vollbeschäftigung bei der G vorgezogen worden sei. Im Jahr 2007 habe Frau U in einem zweiten Schritt die Vollbeschäftigung bei der G vermindert, sodass der Studienlehrgang (550 Einheiten Theorie und 250 Einheiten Praxis) zum akademischen Gesundheitstrainer begonnen habe werden können. Die Ausbildung werde noch etwa drei Jahre in Anspruch nehmen und mindestens bis 2010 dauern. Die Ausbildung im Neurolinguistischem Programmieren benötige Frau U als Mitarbeiterin der G in der Abteilung Marketing und Eventmanagement ebenso wie auch später in Ihrer selbständigen Tätigkeit. Aus diesem Grund habe Frau U die Kosten dieser Ausbildung in der beigelegten korrigierten Einkommensteuererklärung zu gleichen Teilen aufgeteilt. Die Arbeitnehmerveranlagung sei das falsche Instrument für die Steuerberechnung, da es sich bei den Aufwendungen für die Ausbildung zur Gesundheitstrainerin um Vorlaufkosten für die gewerbliche Tätigkeit handle. Gleichzeitig habe Frau U Sonderausgaben in Höhe von € 1.800,00 für die Rückzahlung des Kredites zur Wohnraumschaffung nachgetragen, da diese beim Erstantrag irrtümlich unberücksichtigt geblieben seien. Dementsprechend beantragte die J Buchhaltungs-KEG einen der berichtigten Erklärung entsprechenden Einkommensteuerbescheid für Frau U.
Korrigierte Werbungskosten Jahr 2006:
KM-Geld 0,380
Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
50% Werbungskosten 2006
50% Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
Summe der enthaltenen Vorsteuer
Summe der Reisediäten Inland netto 10%
Betriebskosten Gewerbebetrieb 2006
Reisekosten /Diäten 2006
50% NLP Practitioner, Kurskosten
50% Reisekosten /Diäten 2006
Aufwand Werbungskosten 2006
Reisekosten / Diäten 2006
1.230,49
Die der Berufungsschrift beigelegte Einkommensteuererklärung für das Jahr 2006 weist daher einen Verlust bei den Einkünften aus Gewerbebetrieb von € -1.556,89 aus, welcher sich aus € 962,95 Reisekosten und Fahrtspesen inklusive Kilometergeld und Diäten und zu € 593,94 aus übrigen Betriebsausgaben zusammensetzt. Bei den Werbungskosten zu den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit machte die J Buchhaltungs-KEG für Frau U € 31,50 an Gewerkschafts- und Beiträgen zu Berufungsverbänden und Interessensvertretungen, € 499,24 an Reisekosten und € 736,55 an Fortbildungs- beziehungsweise Ausbildungs- oder Umschulungskosten geltend. Bei den Sonderausgaben ist die mit der Berufungsschrift vorgelegte Einkommensteuerklärung 2006 gegenüber dem ursprünglichen Antrag von Frau U auf Arbeitnehmerveranlagung um Beiträge sowie Rückzahlungen von Darlehen und Zinsen, die zur Schaffung und Errichtung oder Sanierung von Wohnraum geleistet wurden, in Höhe von € 1.800,00 ergänzt.
Diese Berufung war auf dem Geschäftspapier der "J Buchhaltungs-KEG" (nunmehr J Z KG) verfasst. Diese trägt im Kopf den Namen J Buchhaltungs-KEG, die Adresse, Umsatzsteueridentifikationsnummer und den Hinweis "Buchhaltungsgesellschaft". Die Fußzeile nennt die DVR - Nummer, den Gerichtsstand K, zwei Bankverbindungen, die E-Mailadresse F_, und die Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG.
Unterschrieben ist die Berufung von _F_ dem Geschäftsführer der J Buchhaltungs-KEG. Über der Unterschrift wurde der Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG angebracht, welcher neben dem Namen ebenfalls die Adresse und Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG nennt.
Ebenfalls am 29. November 2007 erteilte Frau U Herrn L, beeideter Buchprüfer und Steuerberater, M, N, O die Vollmacht sie in allen steuerlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten gegenüber den zuständigen Behörden und Personen rechtsgültig zu vertreten. Gleichzeitig erteilte Frau U Herrn L auch die Ermächtigung zum Empfang von Schriftstücken der Abgabenbehörde, welche nunmehr ausschließlich an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG, zuzustellen seien.
Im an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichteten Vorhalt datiert vom 15. April 2008 ersuchte das Finanzamt darum "sämtliche Teilnahmebestätigungen" nochmals vorzulegen und bekannt zu geben, ob die von Frau U in Aussicht genommene selbständige Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer statt oder neben Ihrer derzeitigen Tätigkeit als Angestellte ausgeübt werden solle.
Am 30. Mai 2008 wurde eine Kopie der oben beschriebenen Berufung vom 28. November 2007 und Teilnahmebestätigungen zu den oben in den Tabellen genannten Kursen sowie ein Zeugnis des Wirtschaftsförderungsinstitutes der Wirtschaftskammer F und des Dachverbandes für Neuro-Linguistisches Programmieren vom 8. Juli 2007 übermittelt, welches bestätigt, dass Frau U die Ausbildung zum NLP-Practitioner in der Zeit vom 21. September 2006 bis 8. Juli 2007 erfolgreich absolviert habe, nochmals die Mitteilungen des Landes F Kurskosten in Höhe von € 1.132,00 und 1.386,90 fördern zu wollen, ein Zertifikat der Österreichischen Akademie für Kinesiologie und Gesundheit vom 22. April 2006, welches Frau U bestätigt den Kurs Touch for Health Test erfolgreich abgelegt zu haben, sowie Rechnungen über die Kurskosten zu den berufungsgegenständlichen Seminaren vorgelegt.
Weiter beigelegt war die Kopie einer an H, den Ehegatten von Frau U gerichteten Bestätigung der Bank I. In dieser wird dem Ehegatten von Frau U mitgeteilt, dass bei einem mit Zahl genannten Kredit im Jahr 2006 an Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 angefallen seien und kein Kapital getilgt worden sei. Händisch und ohne erkennbaren Autor ist darauf noch ein Pluszeichen mit dem Namen U und der Betrag "1.800,00" angemerkt.
Die Frage des Finanzamtes im Vorhalt vom 15. April 2008, ob Frau U die Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer haupt- oder nebenberuflich ausüben wolle, blieb unbeantwortet.
Mit dem als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid datiert vom 24. Juni 2008, welcher an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichtet war und am 30. Juni 2008 zugestellt wurde, wies das Finanzamt das Berufungsbegehren ab und begründete dies damit, dass gemäß § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988 Werbungskosten auch Aufwendungen für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der vom Steuerpflichtigen ausgeübten oder einer damit verwandten beruflichen Tätigkeit und Aufwendungen für umfassende Umschulungsmaßnahmen, welche auf eine tatsächliche Ausübung eines an deren Berufes abzielen würden, seien. Die Ausbildung zum psychosozialen Gesundheitstrainer vermittle Kenntnisse und Fähigkeiten, welche sowohl für eine Vielzahl von Berufsbildern förderlich seien, als auch den privaten Bereich berühren würden. Aus Ihrem derzeitigen Berufsbild von Frau U, der bürokaufmännische Tätigkeit im Marketing- und Eventmanagementbereich, lasse sich ein Zusammenhang mit der Aus- und Fortbildungsmaßnahme nicht ableiten. Weiters würde eine steuerlich absetzbare umfassende Umschulungsmaßnahmen nur dann vorliegen, wenn damit ein Berufswechsel angestrebt werde. Die Ausbildung für einen Zweitberuf (Nebenbeschäftigung) bewirke keine absetzbaren Aufwendungen im Sinne des § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988. Da ein Nachweis für einen angestrebten Berufswechsel von der bisherigen Haupttätigkeit zu einer anderen Haupttätigkeit nicht erbracht worden sei, sei die Berufung abzuweisen gewesen.
Am 22. Juli 2008 verfasste wieder _F_ im Namen der J Buchhaltungs-KEG für Frau U einen als "Berufung" bezeichneten Schriftsatz. Dieser langte bei der Abgabenbehörde erster Instanz am 24. Juli 2008 ein. Darin wurde vorgebracht, dass die Argumentation der Abgabenbehörde erster Instanz in der angefochtenen Berufungsvorentscheidung die Fachausbildung von Frau U in die Ecke eines Hobbykurses rücke. Es handle sich aber um einen Lehrgang universitären Charakters, bei dem den Absolventen der Berufstitel "Akademischer psychosozialer Gesundheitstrainer" verliehen werde. Das entsprechende Bundesgesetzblatt des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst sei der Berufung beigelegt. Es sei bereits in der Berufung vom 28. November 2007 auf die nicht unbeträchtliche Stundenanzahl sowie die erforderliche Praxisausbildung hingewiesen worden. Gleichzeitig sei bekannt gegeben worden, dass Frau U ihre bisherige Tätigkeit zu Gunsten der neuen Berufswahl und Ausbildung im Jahr 2007 bereits stundenmäßig reduziert habe, da die Ausbildung kein Hobbykurs und auf Grund Ihres Umfangs nebenbei nicht ernsthaft zu bewältigen sei. Das es aufgrund der Verantwortung für eine Familie und den heutigen Fixkosten in der Praxis nicht machbar sei, einen bisher ausgeübten Beruf sofort zur Gänze zu beenden und während der Ausbildung und Umschulung auf jedwedes Einkommen zu verzichten, sei für jedermann klar erkennbar. Dies sei auch nicht der Sinn und Zweck der seinerzeitigen Gesetzesänderung. Es sei doch darum gegangen, die Flexibilität der Arbeitnehmer als Förderung der Wirtschaft zu erhöhen und genau diese Berufswechsel erst möglich zu machen. Die Absetzbarkeit der damit verbundenen Aufwendungen habe dabei eine nicht unerhebliche Rolle gespielt und sei vom Gesetzgeber bewusst als Anreiz zur beruflichen Veränderung gewollt gewesen. Wie aus der Praxis der J Buchhaltungs-KEG erkannt werden könne, liege die Entscheidung, ob solche Aufwendungen absetzbar seien oder nicht beim Sachbearbeiter des Finanzamtes, beziehungsweise werde dieses Thema sehr allgemein und oberflächlich gesehen, selbst von den jeweils örtlich zuständigen Finanzämtern unterschiedlich gehandhabt und wenn irgend möglich eher abgelehnt. In Hinblick auf eine einheitliche gerechte und persönliche Besteuerung sei auf die persönliche Situation des Steuerpflichtigen und dem erkennbaren Wunsch nach ernsthafter Veränderung abzustellen. Auch in anderen Berufen sei es so, dass man beruflich erworbene Kenntnisse im Privatbereich verwenden könne. So sei es zum Beispiel einem Steuerexperten auch möglich, seine private Steuererklärung professionell abzugeben. Deshalb werde jedoch die berufliche Tätigkeit keinesfalls automatisch zum Hobbybetrieb und steuerlich irrelevant. In zwei weiteren Punkten sei die Berufung überhaupt ignoriert und offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen oder übersehen worden. Es seien Werbungskosten nicht anerkannt worden, welche zu 50 % der bisherigen unselbständigen Tätigkeit zugeordnet worden seien, da diese auch dort angefallen seien und bereits verwendet würden. Weiter seien im Zuge der Berufung nachgetragene Sonderausgaben nicht registriert worden. Diese allein hätten schon zu einer zumindest teilweisen Stattgabe der Berufung führen müssen. Es werde beantragt der Berufung im Sinne der Berufungsschrift vom 28. Januar 2007 stattzugeben und dem Erlassen einer stattgebenden zweiten Berufungsvorentscheidung durch die Abgabenbehörde erster Instanz zugestimmt. Sollte dies nicht möglich sein, "teilen wir mit, dass wir in Ausnützung der zweiten Instanz einer Vorlage an den UFS mit gleichzeitigem Antrag der Inanspruchnahme des erweiterten Kreises (Zuziehung von Laienrichtern) zustimmen".
Auch dieses Schriftstück war auf dem oben beschrieben Firmenpapier der J Buchhaltungs-KEG geschrieben und mit Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG über der Unterschrift von _F_ versehen.
Im Schreiben vom 28. März 2010 wurde Frau U von der Abgabenbehörde zweiter Instanz vorgehalten, dass nach den Einträgen in der Datenbank der Finanzverwaltung 2007 bis 2009 keine Einkommensteuererklärungen, wie bei den bekannt gegebenen Einkünften aus Gewerbebetrieb notwendig, abgegeben worden seien. Dass Frau U ihre beabsichtigte gewerbliche Tätigkeit aufgegeben habe, hätte sie aber im Berufungsverfahren nicht mitgeteilt. Frau U wurde aufgefordert, allenfalls die Gewinnermittlungen für die Einkünfte aus Gewerbebetrieb und jedenfalls die Einnahmen- und Ausgabenrechnungen für Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit für die Jahre 2007 bis 2010 und Bestätigungen über die seit Ende 2006 besuchten Veranstaltungen für die Ausbildung zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer vorzulegen, sowie ihren Ausbildungsweg darzustellen und bekannt zu geben, wann Sie diese Ausbildung (Umschulung) voraussichtlich abgeschlossen haben werde. Weiter wurde Frau U danach gefragt, ob sie die Absicht habe, den Beruf des akademischen Psychosozialen nichtselbständig oder unabhängig gewerblich auszuüben und auf welche Weise sie die bisher erworbenen Kenntnisse bei Ihrer nichtselbständigen Tätigkeit als kaufmännische Angestellte der P Q. AG anwenden habe können, beziehungsweise wie dies dort Ihr berufliches Fortkommen fördere und in unmittelbarem Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit stehe, sowie auf welche Weise das Seminar Touch for Health in Ihrem Ausbildungsplan zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer integriert sei, obwohl der übliche Ausbildungsweg einen solchen Kurs nicht vorsehe oder welchem anderem Zweck er andernfalls diene. Gleiches gelte für den Erwerb des NLP-Practioners. Auch dieser sei im normalen Curriculum für Ihren Ausbildungsgang nicht vorgesehen. Um wie viel (in Wochenstunden) habe Frau U ihre nichtselbständige Berufstätigkeit ab welchem Zeitpunkt eingeschränkt und habe dies (auch) der Betreuung Ihrer damals 14 Jahre alten Tochter gedient, wurde Frau U ebenfalls gefragt. Weiters wurde Frau U darauf hingewiesen, dass sie nunmehr auch Sonderausgaben für die Rückzahlung eines Kredites zur Wohnraumschaffung in Höhe von € 1.800,00 begehre. Die dafür vorgelegte Bestätigung der Bank I sei an Ihren Ehemann gerichtet und werde dort eine Summe von Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 genannt. Davon seien, soweit ersichtlich, bei ihrem Ehemann bereits antragsgemäß € 2.920,00 als Sonderausgaben mit dem Einkommensteuerbescheid 2006 vom 10. August 2007 anerkannt worden: Es stelle sich daher die Frage, wie der nun von Frau U erklärte Betrag von € 1.800,00 zustande komme und aus welchem Grund diese Sonderausgaben Frau U zuzurechnen seien.
Nach einem erfolglos versuchten Telefongespräch vom 4. April 2010 (zum Inhalt siehe den Aktenvermerk vom gleichen Datum), übermittelte _F_ im Namen der J Z KG am 9. April 2010 folgendes E-Mail:
"Unsere Recherchen im Finanzamt K haben ergeben:
Sie haben seit Übermittlung der Daten an Sie - durch das Finanzamt K - keinerlei Rücksprache mit dem Stammfinanzamt gehalten.
So ist es auch erklärlich, daß Sie von den von unserer Klientin ordnungsgemäß und nachweislich abgegebenen Einkommenssteuererklärung 2007 und dem Begleitschreiben und den übermittlelten Belegen dazu, sowie von der Übermittlung der Steuererklärung 2008 nichts wissen.
Wir haben Ihnen Ihre Arbeit insoweit jetzt abgenommen, daß wir Ihre Kollegen in K nunmehr nochmals gebeten haben, Ihnen die übermittelten Unterlagen umgehend zukommen zu lassen. Dies zu klären dauerte genau 15 Minuten.
Da 2008 am 21.9.2009 elektronisch abgegeben wurde, können wir Ihnen die dazugehörigen Detailunterlagen auf Wunsch gerne ebenfalls zukommen lassen. Die Steuererklärung des Jahres 2007 wurde bereits am 13. Oktober 2008 in Papierform - samt Unterlagen und Begleitschreiben abgegeben. In diesem wurde das Finanzamt K bereits erstmalig ersucht, die Unterlagen umgehend an Sie weiterzuleiten.
Die Klientin ist seit 29. November 2007 steuerlich vertreten. Die vorgelegte Vollmacht müsste Ihnen vorliegen.
Es kommt daher die Quotenregelung zum Tragen. Es liegen daher auch keine wie immer gearteten Fristversäumnisse unserer Klientin vor.
Die Steuererklärung 2009 ist daher weder außerhalb einer Frist, noch vergessen worden.
Eine Einnahmen Ausgabenrechnung für 2010 wäre, wenn überhaupt nur für 2 Monate möglich.
Die Anschuldigungen und völlig haltlosen Vorwürfe und Unterstellungen an unsere Klientin sind damit beweisbar vom Tisch.
Viele Ihrer Fragen müssten sich mit den an Sie gesandten Unterlagen von selbst erledigen. Allfällige Restfragen werden wir selbstverständlich gerne beantworten. Wir ersuchen diesbezüglich um Abstimmung - wenn geht per Mail.
Mit der Bitte um Kenntnisnahme zeichnet
Am 20. April übermittelte die J KG die Abgabenerklärungen 2007 und 2008 der U samt Beilagen. Diese sind von der J KG verfasst und wurden von dieser dem Finanzamt vorgelegt.
Wie _F_ für die J Z KG in der E-Mail vom 9. April 2010 mitgeteilt hat, war Frau U vor dem 29. November 2007 steuerlich nicht vertreten.
Für die Richtigkeit dieses Vorbringens spricht, dass Frau U ihre Steuererklärung 2006 selbst elektronisch übermittelt und den Vorhalt vom 15. April 2008 ohne die Hilfe eines rechtsfreundlichen Vertreters beantwortet hat. Auch in der Datenbank der Finanzverwaltung und den Steuerakten findet sich kein Hinweis auf eine steuerliche Vertretung von Frau U vor dem 29. November 2007.
Die einzige Vollmacht die sich findet, ist die oben beschriebene vom 29. November 2007, welche auf L lautet. L ist, wie schon erwähnt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und besitzt, beziehungsweise besaß, nach dem Treuhänderverzeichnis der Kammer der Wirtschaftstreuhänder und deren telefonischer Auskunft am 22. April 2010 nur in O eine Niederlassung.
Das gegenständliche erste Berufungsschreiben vom 28. November 2007 ist jedoch nicht von L, sondern einen Tag bevor dieser bevollmächtigt wurde, von der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) verfasst worden.
Wie oben dargestellt, gibt es sowohl in der Berufung vom 28. November 2007 als auch für den ebenfalls als Berufung bezeichneten Schriftsatz vom 24. Juli 2008 keinen Hinweis darauf, dass diese von oder im Namen des (späteren) steuerlichen Vertreters L verfasst worden sind. Beide Schriftstücke wurden ausschließlich und allein von _F_ für die J Buchhaltungs-KEG erstellt.
Anteilseigner der J Z KG sind _F_ als Geschäftsführer und Komplementär und L als Kommanditist (Haftsumme ATS 10.000,00 - € 726,73). Die J Z KG hat ihre Niederlassung in B. Nach dem Treuhänderverzeichnis und der telefonischen Auskunft vom 22. April 2010 der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (siehe Aktenvermerk vom 22. April 2010) besitzt sie wie ihr Geschäftsführer die Befähigungen eines selbständigen Buchhalters und des Bilanzbuchhalters. Über die Befähigungen ihres Kommanditisten (Wirtschaftsprüfer und Steuerberater) verfügt sie nicht.
Die Befugnisse der selbständigen Buchhalter und der Bilanzbuchhalter sind in Ergänzung zu § 83 BAO, welcher in der für 2007 geltenden Fassung BGBl. Nr. 151/1980 nur die Vertretung durch natürliche Personen behandelte, im BibuG (Bilanzbuchhaltungsgesetz BGBl. Nr. 161/2006) geregelt.
Nach § 3 Abs. 1 und 2 BibuG sind selbständige Buchhalter dazu berechtigt, eine pagatorische und kalkulatorische Buchhaltung zu erstellen, sowie ihre Kunden in diesem Zusammenhang zu beraten, sowie die gewerberechtlich dazu notwendigen Tätigkeiten (§ 32 Gewerbeordnung 1994, BGBl. Nr. 194/1994). Vertretungsrechte wie dem Bilanzbuchhalter sind dem selbständigen Buchhalter nicht eingeräumt.
Der Bilanzbuchhalter ist nach § 2 Abs. 1 und 2 BibuG neben seiner buchhaltenden und beratenden Tätigkeit auch zur Vertretung in Abgaben- und Abgabenstrafverfahren für Bundes-, Landes- und Gemeindeabgaben, ausgenommen die Vertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes, den Unabhängigen Verwaltungssenaten, dem Unabhängigen Finanzsenat und dem Verwaltungsgerichtshof (Z 3 leg. cit.) befugt.
Die Vertretung im Rahmen eines Rechtsmittelverfahrens bei den Finanzämtern (Abgabenbehörden des Bundes) und dem Unabhängigen Finanzsenat ist daher für Bilanzbuchhalter mit Ausnahme in Angelegenheiten der Umsatzsteuervoranmeldungen (Z 5 leg. cit.) jedenfalls ausgeschlossen.
Es ist daher der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) jedenfalls unmöglich ihre Kunden in einem Rechtsmittelverfahren betreffend die Einkommensteuer zu vertreten.
Die J Buchhaltungs-KEG hat jedoch die oben im Detail beschriebene Berufung vom 28. November 2007 gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U eingebracht.
Es ist daher zu untersuchen, welche Rechtsfolge es hat, wenn jemand, der wie die J Buchhaltungs-KEG nicht steuerlicher Vertreter eines Steuerpflichtigen ist (siehe E-Mail vom 9. April 2010) und auch aufgrund eines gesetzlichen Gebotes (§ 3 Abs. 1 Z 3 BibiG) niemals Vertreter dieses Steuerpflichtigen in einem Rechtsmittelverfahren beim Finanzamt oder beim Unabhängigen Finanzsenat sein kann, eine Berufung gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 dieses Steuerpflichtigen einbringt.
Nach § 84 Abs. 1 BAO hat die Abgabenbehörde solche Personen als Bevollmächtigte (mit Bescheid) abzulehnen, welche die Vertretung anderer geschäftsmäßig, wenn auch unentgeltlich betreiben, ohne dazu befugt zu sein. Erst nach der Ablehnung gesetzte Verfahrenshandlungen sind ohne jede abgabenrechtliche Wirkung (§ 84 Abs. 2 BAO).
Die J Buchhaltungs-KEG wurde in diesem Verfahren vom Finanzamt bisher nicht als Parteienvertreter abgelehnt, obwohl sie sie geschäftsmäßig handelt und jedenfalls nicht zur Parteienvertretung vor Abgabenbehörden des Bundes befugt ist (§ 3 BibuG siehe oben mit Ausnahme von Umsatzvoranmeldungen).
Dies führt dazu, dass die Berufung vom 28. November 2007 (ebenso wie jene vom 24. Juli 2008) an sich rechtlich existent geworden ist, jedoch ist nun zu beurteilen, wie sich die Tatsache auswirkt, dass diese Berufung verfasst wurde, ohne dass die J Buchhaltungs-KEG steuerlicher Vertreter von Frau U war oder wurde.
Entsprechend § 85 Abs. 2 BAO berechtigen Mängel von Eingaben (Formgebrechen, inhaltliche Mängel, Fehlen einer Unterschrift) die Abgabenbehörde nicht zur Zurückweisung. Vielmehr ist dem Einschreiter die Behebung dieser Mängel mit dem Hinweis aufzutragen, dass die Eingabe nach fruchtlosem Ablauf einer gleichzeitig zu bestimmenden Frist als zurückgenommen gilt.
Auch dem Unabhängigen Finanzsenat als Abgabenbehörde zweiter Instanz ist es gemäß § 279 Abs. 1 BAO ("Im Berufungsverfahren habe die Abgabenbehörden zweiter Instanz die Obliegenheiten und Befugnisse, die den Abgabenbehörden erster Instanz auferlegt und eingeräumt sind.") möglich einen derartigen Mängelbehebungsauftrag zu erlassen. Werden die Mängel rechtzeitig behoben, gilt die Eingabe als ursprünglich richtig eingebracht.
Dies gilt auch für eine fehlende Vollmacht (wie bei der J Z KG). An sich kann dies nach § 85 Abs. 4 BAO unter sinngemäßer Anwendung des § 85 Abs. 2 BAO geheilt werden.
Dies setzt allerdings voraus, dass es sich beim Mangel der Berufung um einen behebbaren handelt. Ein Mangel, welcher aus rechtlich zwingenden Gründen in beliebiger Frist nicht behoben werden kann, ist einer Mängelbehebung nicht zugänglich (siehe auch Ritz, BAO3, § 85 Tz 15 und die dort zitierten Fundstellen).
Der J Buchhaltungs-KEG kann Frau U nach den §§ 2 und § 3 BibuG (siehe oben) niemals eine rechtsgültige Vollmacht zur Vertretung in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes und dem Unabhängigen Finanzsenat erteilen.
Da sich § 85 Abs. 2 BAO ausdrücklich auf den Einschreiter, als jenem der das fragliche Schriftstück verfasst hat, bezieht und dieser aufgefordert werden soll den Mangel zu beheben, ist es auch nicht möglich, in einem Mängelbehebungsverfahren den Einschreiter auszutauschen und durch jemanden zu ersetzen, dem rechtsgültig eine Vollmacht erteilt werden kann.
Die Tatsache, dass die J Z KG nicht bevollmächtigt war die Berufungen vom 28. November 2007 und 24. Juli 2008 für Frau U einzubringen und auch nicht dazu bevollmächtigt werden kann, ist daher nicht in einem Mängelbehebungsverfahren nach § 85 Abs. 2 BAO korrigierbar.
§ 273 Abs. 1 lit. a BAO sieht vor, dass eine Berufung unter anderem dann zurückzuweisen ist, wenn diese nicht zulässig ist.
Zum Einbringen einer Berufung ist jeder befugt, an den der den Gegenstand der Anfechtung bildende Bescheid ergangen ist (§ 246 Abs. 1 BAO). Der Einkommensteuerbescheid 2006 vom 2. November 2006 von Frau U ist an diese gerichtet und ihr persönlich zugestellt worden. Die J Z KG (damals J Buchhaltungs-KEG) könnte daher zulässigerweise nur im Namen von Frau U eine Berufung gegen diesen Bescheid eingebracht haben. Dies ist der J Z KG aber wie oben gezeigt nach den §§ 2 und 3 BibuG verwehrt und wurde die J Z KG auch von Frau U nicht dazu ermächtigt.
Das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) ist aber mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und eine solche Berufung ist wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Durch die spruchgemäße Zurückweisung der Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist diese weggefallen und entbehrt dadurch die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 einer zugrunde liegenden Berufung.
Nach § 276 Abs. 1 BAO ist kann die Abgabenbehörde erster Instanz dann eine Berufungsvorentscheidung erlassen, wenn eine Berufung weder zurückzuweisen oder gegenstandslos zu erklären ist.
Die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist, wie gezeigt, spruchgemäß zurückzuweisen gewesen und die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 daher ohne Rechtsgrundlage ergangen. Dies macht die Berufungsvorentscheidung zu einem zweiten Sachbescheid hinsichtlich der Einkommensteuer 2006 der U der zwar inhaltlich vollständig auf den ursprünglichen Sachbescheid vom 2. November 2007 verweist, aber doch ohne gültigen Verfahrenstitel des siebten Abschnittes der BAO in die Rechtskraft des ursprünglichen Einkommensteuerbescheides 2006 eingreift.
Hätte daher U (selbst oder durch einen bevollmächtigten Vertreter, der im Rechtsmittelverfahren die Vertretung übernehmen kann) ein Rechtsmittel, nämlich Berufung, gegen diesen neuen Sachbescheid vom 24. Juni 2008 für die Einkommensteuer 2006 erhoben, wäre dieser gemäß § 289 Abs. 1 BAO aufzuheben gewesen (siehe Ritz, aaO., § 289 Tz 34 und das dort zitierte Erkenntnis VwGH 27.2.2003, 99/15/0126). Dies hat Frau U aber nicht getan.
Es ist daher die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juli 2008 als zweiter inhaltlich gleicher Sachbescheid für die Einkommensteuer 2006 rechtskräftig geworden und hat damit nachträglich die Einkommensteuer 2006 vom 2. November 2007 aus dem Rechtsbestand gedrängt.
Allerdings hat auch hier die J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) für U das nun richtigerweise als Berufung bezeichnete Schreiben vom 24. Juli 2008 verfasst, in welchem sie unter anderem die Vorlage an die Abgabenbehörde zweiter Instanz beantragt, ohne steuerlicher Vertreter der U gewesen zu sein und ohne dass die J Buchhaltungs-KEG überhaupt in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes U hätte vertreten können.
Wie schon oben ausgeführt, ist aber das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und auch die Berufung gegen den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten an U gerichteten Einkommensteuerbescheid 2006 vom 24. Juli 2008 wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Linz, am 11. Mai 2010
Findok-Nr: 47143.1, aufgenommen am: 14.07.2010 08:54:54, zuletzt geändert am: 19.07.2010, Dokument-ID: 13896a5b-1e52-4528-8522-681ca3e21ba6, Segment-ID: 52c5cf40-047c-4229-b1c8-202285e5a3ee | Reduzierung von abfall: eine (erste) woche konkrete verpflichtungen - NtzlicheIdeen.com
Nützliche Ideen » Wohnen » Reduzierung von abfall: eine (erste) woche konkrete verpflichtungen
Start in die Europäische Woche zur abfallvermeidung (17 – 25. november) präsentiert auf der Ecomondo-Rimini und ist im Programm Life+ der Europäischen Kommission. Auch für diese vierte ausgabe ist die hoffnung, dass die initiative soll das bewusstsein der menschen über die bedeutung der verringerung der produktion von abfällen auf jeder ebene und verbesserung der systeme zur getrennten sammlung und verwertung. Es ist sehr nötig in der tat, so zeigen die zahlen ausgespielt, die im laufe der generalstaaten der Green Economy gehostet von Ecomondo.
Die produktion von siedlungsabfällen in Deutschland wächst stärker als das BIP und der konsum, heißt es in der apostelgeschichte eindeutig der generalstaaten. Die methode der entsorgung favorit ist die deponie, die etwa 49%, aber es sind 10 regionen, von Ligurien bis Sizilien, die schicken in der deponie mehr als 60% der siedlungsabfälle. Gibt es in Europa sechs länder, die auf deponien null, oder fast null, haben, angebot, recycling in höhe von 60%. L’ Italien hat eine verwertung von material, dass kommt nur auf 33%, ein wert, der angibt, dass es einen großen raum für die green economy.
Die getrennte sammlung spart alle. In den italienischen regionen, wo es am stoß der getrennten sammlung ist kleiner als die kosten für die entsorgung der abfälle: in der Lombardei, italien mit 47% RD es ausgegeben 24,65 euro-cent für die verwaltung von einem kilogramm abfall; in Venetien mit 56,2% von RD 25,88 cent, in Latium hingegen mit 17,8% von RD 31,84 cent; in Sizilien, mit 7,1% von RD 29,83 cent pro kilogramm. Schließlich werden die daten auf die beschäftigung: die beschäftigten insgesamt in der abfallwirtschaft in Deutschland sind etwa 120.000 und erhöhen könnten, wenn die verwaltung der ablehnung wäre besser organisierte.
Das spiel spielen auf zwei fronten, wo die protagonisten sind jedoch die personen, auf einzelne und kollektive: einerseits gibt es die menschen-einzelne-die verbraucher müssen verantwortung übernehmen, mehr aufmerksamkeit abfallmanagement, angefangen mit der mülltrennung, haushalt, auch wenn sie dadurch ein bisschen mühe (gerade in diesen tagen – hurra – in Mailand stadt beginnt die getrennte sammlung des nassen).
Auf der anderen seite sind die menschen-unternehmen-herstellern (die einzelnen aggregate in einer firma) in dem sie aufgefordert werden, vorrangig umweltfreundliche materialien-wiederverwertbar für die herstellung von produkten und verpackungen ermöglicht die getrennte sammlung: wenn dies nicht geschieht, ist es gut, dass die einzelnen verbraucher diano eine warnung an die unternehmen-hersteller.
Die Europäische Woche zur abfallvermeidung im grunde ist dieses: 1. Engagieren, stärker als bisher zu differenzieren, die abfälle, damit sie recycelt werden und vermindern sie die menge von ihnen, die deponiert; 2. Vermeiden sie produkte, erhöhen die produktion von abfällen oder machen es unmöglich, die differenzierten, die eine übermäßige verpackungen oder wo die einzelnen materialien (papier, kunststoff, metall, glas...) können nicht sinnvoll getrennt werden.
Die Europäische Woche zur abfallvermeidung richtet sich an personen und institutionen, die mit einem programm gemeinsamer aktionen, an denen es möglich ist, einen beitrag zu leisten, die von jedem teil von Italien. Um zu wissen, was ist die gemeinsame aktion am nächsten zu ihnen: http://www.ecodallecitta.it/menorifiuti/
Weitere links: www.ewwr.eu | de |
q-de-775 | Welche Befugnisse hat die Parteienvertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes gemäß § 3 BibuG? | Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht - Findok Internet
Berufungsentscheidung - Steuer (Senat) des UFSL vom 11.05.2010, RV/1092-L/08
Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht
RV/0618-L/10
RV/1092-L/08-RS1 Permalink
Schreitet eine KEG, welche die berufsrechtlichen Befugnisse eines Bilanzbuchalters besitzt, für eine dritte Person durch das Verfassen von Berufungen gegen Einkommensteuerbescheide ein, sind diese mangels
Aktivlegitimation insbesonders dann zurückzuweisen, wenn die KEG erklärt, von der dritten Person nicht (sondern erst später ein Steuerberater) bevollmächtigt worden zu sein.
§ 3 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
§ 2 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
Zurückweisung, Vollmacht, Vertretung, berufsrechtlich, zulässig, Mängelbehebungsauftrag, Unzulässigkeit, Berufung
Der Unabhängige Finanzsenat über die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 28. November 2007 betreffend den Bescheid des Finanzamtes K vom 2. November 2007 für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B , V, und die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid des Finanzamtes K vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B, V nach der am 6. Mai 2010 durchgeführten Berufungsverhandlung entschieden:
Die Berufung der J Z KG für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U wird als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Ebenso wird auch die Berufung der J Z KG vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Nachdem Frau U ihren Antrag auf Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2006 am 27. September 2007 elektronisch persönlich eingebracht hatte, ersuchte das Finanzamt mit Vorhalt datiert vom 4. Oktober 2007 von Frau U die beantragten Aufwendungen durch Belege nachzuweisen und eine detaillierte Aufstellung der Aus- und Fortbildungskosten beizubringen.
Dieser Aufforderung folgte Frau U mit E-Mail vom 8. Oktober 2007, welche von ihrer persönlichen E-Mail Adresse gesendet worden war und legte unter anderem folgende Aufstellung vor:
Werbungskosten Jahr 2006:
Wegstrecke von nach
Zweck der Reise oder Tätigkeit
KM-Geld 0,376
Anzahl 12tel
Tagsatz/ Stunde
03.3.2006
04.3.2006
07.3.2006
Touch für Health
04.4.2006
Touch tor Health
PröfungTfH
Peergroup D
Peergroup E
12,11.2006
Summe der KM
Summe des KM-Geldes
Summe der Reisezwölftel Inland
Summe der Reisekosten Inland inkl. 10 %
Summe der Reisediäten Ausland
KM Stand Anfang
KM Stand Ende
Kurskosten Touch für Health:
abzügl. Förderung Bildungskonto Land Q
-905,50
Kurekosten NLP-Practionier WIFI
-1.386,90
Aufwand lt. Aufstellung
Gesamt-Aufwand 2006
Weiters beigelegt war eine Förderungsbestätigung des Landes F vom 23. August 2006 über € 905,60 und vom 21. September 2007 über € 1.386,90, der Kirchenbeitragsbescheid 2006 samt Auftragsbestätigung, eine Bestätigung über Prämienleistungen zu einer Gruppenkrankenversicherung in Höhe von € 1.263,15, ein Werbungskostennachweis des Arbeitgebers von Frau U aus Reisekosten in Höhe von € 5,30, die Leistung einer Betriebsratsumlage an den Arbeitgeber von Frau U in Höhe von € 31,50, sowie eine Bestätigung des Arbeitgebers, dass € 35,39 für Frau U lohnversteuert worden seien, weil der vom Dienstgeber bezahlte Betrag für eine Kollektivunfallversicherung den Freibetrag nach § 3 Z 15 EStG 1988 (Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988) in gleicher Höhe überschritten habe.
Der Einkommensteuerbescheid für Frau U für das 2006, datiert vom 2. November 2007, wich insofern von ihrer Abgabenerklärung ab, als die € 2.989,68 an beantragten Werbungskosten für Aus- beziehungsweise Fortbildung unberücksichtig blieben. Dies wurde damit begründet, dass Werbungskosten, die vom Arbeitgeber nicht automatisch berücksichtigt hätten werden konnten, € 5,30 ausgemacht hätten. Da dieser Betrag den Pauschbetrag für Werbungskosten von € 132,00 nicht überstiegen habe, seien € 132,00 berücksichtigt worden. Beiträge an gesetzlich anerkannte Kirchen und Religionsgemeinschaften könnten höchstens im Ausmaß von € 100,00 als Sonderausgabe berücksichtigt werden (§ 18 Abs. 1 Z 5 EStG 1988). Die Aufwendungen für die NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und Touch for Health Seminare seien nicht abzugsfähig, sondern dem Bereich der privaten Lebensführung zuzuordnen. Derartige Seminare würden vorwiegend der Persönlichkeitsentwicklung dienen. Das dort vermittelte Wissen sei von allgemeiner Natur und ebenso gut im privaten Lebensbereich wie auch im Berufsleben anwendbar.
Gegen diesen Bescheid richtet sich die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG aufgrund der Änderung der Rechtsform durch das Unternehmergesetzbuch [eingetragen im Firmenbuch am 1. Januar 2007] und einer Firmenänderung [eingetragen im Firmenbuch am 11. Januar 2008] datiert vom 28. November 2007, eingelangt am 29. November 2007, in welcher ausgeführt wurde, dass Frau U im Jahre 2006 eine Ausbildung begonnen habe, welche ihr eine gewerbliche Tätigkeit als akademischer Psychosozialer Gesundheitstrainer ermöglichen werde. Das Seminar Touch for Health - Kinesiologie (diagnostisches und therapeutisches Verfahren) sei ein zusätzlicher Baustein dazu, der auf Grund der Vollbeschäftigung bei der G vorgezogen worden sei. Im Jahr 2007 habe Frau U in einem zweiten Schritt die Vollbeschäftigung bei der G vermindert, sodass der Studienlehrgang (550 Einheiten Theorie und 250 Einheiten Praxis) zum akademischen Gesundheitstrainer begonnen habe werden können. Die Ausbildung werde noch etwa drei Jahre in Anspruch nehmen und mindestens bis 2010 dauern. Die Ausbildung im Neurolinguistischem Programmieren benötige Frau U als Mitarbeiterin der G in der Abteilung Marketing und Eventmanagement ebenso wie auch später in Ihrer selbständigen Tätigkeit. Aus diesem Grund habe Frau U die Kosten dieser Ausbildung in der beigelegten korrigierten Einkommensteuererklärung zu gleichen Teilen aufgeteilt. Die Arbeitnehmerveranlagung sei das falsche Instrument für die Steuerberechnung, da es sich bei den Aufwendungen für die Ausbildung zur Gesundheitstrainerin um Vorlaufkosten für die gewerbliche Tätigkeit handle. Gleichzeitig habe Frau U Sonderausgaben in Höhe von € 1.800,00 für die Rückzahlung des Kredites zur Wohnraumschaffung nachgetragen, da diese beim Erstantrag irrtümlich unberücksichtigt geblieben seien. Dementsprechend beantragte die J Buchhaltungs-KEG einen der berichtigten Erklärung entsprechenden Einkommensteuerbescheid für Frau U.
Korrigierte Werbungskosten Jahr 2006:
KM-Geld 0,380
Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
50% Werbungskosten 2006
50% Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
Summe der enthaltenen Vorsteuer
Summe der Reisediäten Inland netto 10%
Betriebskosten Gewerbebetrieb 2006
Reisekosten /Diäten 2006
50% NLP Practitioner, Kurskosten
50% Reisekosten /Diäten 2006
Aufwand Werbungskosten 2006
Reisekosten / Diäten 2006
1.230,49
Die der Berufungsschrift beigelegte Einkommensteuererklärung für das Jahr 2006 weist daher einen Verlust bei den Einkünften aus Gewerbebetrieb von € -1.556,89 aus, welcher sich aus € 962,95 Reisekosten und Fahrtspesen inklusive Kilometergeld und Diäten und zu € 593,94 aus übrigen Betriebsausgaben zusammensetzt. Bei den Werbungskosten zu den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit machte die J Buchhaltungs-KEG für Frau U € 31,50 an Gewerkschafts- und Beiträgen zu Berufungsverbänden und Interessensvertretungen, € 499,24 an Reisekosten und € 736,55 an Fortbildungs- beziehungsweise Ausbildungs- oder Umschulungskosten geltend. Bei den Sonderausgaben ist die mit der Berufungsschrift vorgelegte Einkommensteuerklärung 2006 gegenüber dem ursprünglichen Antrag von Frau U auf Arbeitnehmerveranlagung um Beiträge sowie Rückzahlungen von Darlehen und Zinsen, die zur Schaffung und Errichtung oder Sanierung von Wohnraum geleistet wurden, in Höhe von € 1.800,00 ergänzt.
Diese Berufung war auf dem Geschäftspapier der "J Buchhaltungs-KEG" (nunmehr J Z KG) verfasst. Diese trägt im Kopf den Namen J Buchhaltungs-KEG, die Adresse, Umsatzsteueridentifikationsnummer und den Hinweis "Buchhaltungsgesellschaft". Die Fußzeile nennt die DVR - Nummer, den Gerichtsstand K, zwei Bankverbindungen, die E-Mailadresse F_, und die Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG.
Unterschrieben ist die Berufung von _F_ dem Geschäftsführer der J Buchhaltungs-KEG. Über der Unterschrift wurde der Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG angebracht, welcher neben dem Namen ebenfalls die Adresse und Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG nennt.
Ebenfalls am 29. November 2007 erteilte Frau U Herrn L, beeideter Buchprüfer und Steuerberater, M, N, O die Vollmacht sie in allen steuerlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten gegenüber den zuständigen Behörden und Personen rechtsgültig zu vertreten. Gleichzeitig erteilte Frau U Herrn L auch die Ermächtigung zum Empfang von Schriftstücken der Abgabenbehörde, welche nunmehr ausschließlich an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG, zuzustellen seien.
Im an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichteten Vorhalt datiert vom 15. April 2008 ersuchte das Finanzamt darum "sämtliche Teilnahmebestätigungen" nochmals vorzulegen und bekannt zu geben, ob die von Frau U in Aussicht genommene selbständige Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer statt oder neben Ihrer derzeitigen Tätigkeit als Angestellte ausgeübt werden solle.
Am 30. Mai 2008 wurde eine Kopie der oben beschriebenen Berufung vom 28. November 2007 und Teilnahmebestätigungen zu den oben in den Tabellen genannten Kursen sowie ein Zeugnis des Wirtschaftsförderungsinstitutes der Wirtschaftskammer F und des Dachverbandes für Neuro-Linguistisches Programmieren vom 8. Juli 2007 übermittelt, welches bestätigt, dass Frau U die Ausbildung zum NLP-Practitioner in der Zeit vom 21. September 2006 bis 8. Juli 2007 erfolgreich absolviert habe, nochmals die Mitteilungen des Landes F Kurskosten in Höhe von € 1.132,00 und 1.386,90 fördern zu wollen, ein Zertifikat der Österreichischen Akademie für Kinesiologie und Gesundheit vom 22. April 2006, welches Frau U bestätigt den Kurs Touch for Health Test erfolgreich abgelegt zu haben, sowie Rechnungen über die Kurskosten zu den berufungsgegenständlichen Seminaren vorgelegt.
Weiter beigelegt war die Kopie einer an H, den Ehegatten von Frau U gerichteten Bestätigung der Bank I. In dieser wird dem Ehegatten von Frau U mitgeteilt, dass bei einem mit Zahl genannten Kredit im Jahr 2006 an Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 angefallen seien und kein Kapital getilgt worden sei. Händisch und ohne erkennbaren Autor ist darauf noch ein Pluszeichen mit dem Namen U und der Betrag "1.800,00" angemerkt.
Die Frage des Finanzamtes im Vorhalt vom 15. April 2008, ob Frau U die Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer haupt- oder nebenberuflich ausüben wolle, blieb unbeantwortet.
Mit dem als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid datiert vom 24. Juni 2008, welcher an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichtet war und am 30. Juni 2008 zugestellt wurde, wies das Finanzamt das Berufungsbegehren ab und begründete dies damit, dass gemäß § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988 Werbungskosten auch Aufwendungen für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der vom Steuerpflichtigen ausgeübten oder einer damit verwandten beruflichen Tätigkeit und Aufwendungen für umfassende Umschulungsmaßnahmen, welche auf eine tatsächliche Ausübung eines an deren Berufes abzielen würden, seien. Die Ausbildung zum psychosozialen Gesundheitstrainer vermittle Kenntnisse und Fähigkeiten, welche sowohl für eine Vielzahl von Berufsbildern förderlich seien, als auch den privaten Bereich berühren würden. Aus Ihrem derzeitigen Berufsbild von Frau U, der bürokaufmännische Tätigkeit im Marketing- und Eventmanagementbereich, lasse sich ein Zusammenhang mit der Aus- und Fortbildungsmaßnahme nicht ableiten. Weiters würde eine steuerlich absetzbare umfassende Umschulungsmaßnahmen nur dann vorliegen, wenn damit ein Berufswechsel angestrebt werde. Die Ausbildung für einen Zweitberuf (Nebenbeschäftigung) bewirke keine absetzbaren Aufwendungen im Sinne des § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988. Da ein Nachweis für einen angestrebten Berufswechsel von der bisherigen Haupttätigkeit zu einer anderen Haupttätigkeit nicht erbracht worden sei, sei die Berufung abzuweisen gewesen.
Am 22. Juli 2008 verfasste wieder _F_ im Namen der J Buchhaltungs-KEG für Frau U einen als "Berufung" bezeichneten Schriftsatz. Dieser langte bei der Abgabenbehörde erster Instanz am 24. Juli 2008 ein. Darin wurde vorgebracht, dass die Argumentation der Abgabenbehörde erster Instanz in der angefochtenen Berufungsvorentscheidung die Fachausbildung von Frau U in die Ecke eines Hobbykurses rücke. Es handle sich aber um einen Lehrgang universitären Charakters, bei dem den Absolventen der Berufstitel "Akademischer psychosozialer Gesundheitstrainer" verliehen werde. Das entsprechende Bundesgesetzblatt des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst sei der Berufung beigelegt. Es sei bereits in der Berufung vom 28. November 2007 auf die nicht unbeträchtliche Stundenanzahl sowie die erforderliche Praxisausbildung hingewiesen worden. Gleichzeitig sei bekannt gegeben worden, dass Frau U ihre bisherige Tätigkeit zu Gunsten der neuen Berufswahl und Ausbildung im Jahr 2007 bereits stundenmäßig reduziert habe, da die Ausbildung kein Hobbykurs und auf Grund Ihres Umfangs nebenbei nicht ernsthaft zu bewältigen sei. Das es aufgrund der Verantwortung für eine Familie und den heutigen Fixkosten in der Praxis nicht machbar sei, einen bisher ausgeübten Beruf sofort zur Gänze zu beenden und während der Ausbildung und Umschulung auf jedwedes Einkommen zu verzichten, sei für jedermann klar erkennbar. Dies sei auch nicht der Sinn und Zweck der seinerzeitigen Gesetzesänderung. Es sei doch darum gegangen, die Flexibilität der Arbeitnehmer als Förderung der Wirtschaft zu erhöhen und genau diese Berufswechsel erst möglich zu machen. Die Absetzbarkeit der damit verbundenen Aufwendungen habe dabei eine nicht unerhebliche Rolle gespielt und sei vom Gesetzgeber bewusst als Anreiz zur beruflichen Veränderung gewollt gewesen. Wie aus der Praxis der J Buchhaltungs-KEG erkannt werden könne, liege die Entscheidung, ob solche Aufwendungen absetzbar seien oder nicht beim Sachbearbeiter des Finanzamtes, beziehungsweise werde dieses Thema sehr allgemein und oberflächlich gesehen, selbst von den jeweils örtlich zuständigen Finanzämtern unterschiedlich gehandhabt und wenn irgend möglich eher abgelehnt. In Hinblick auf eine einheitliche gerechte und persönliche Besteuerung sei auf die persönliche Situation des Steuerpflichtigen und dem erkennbaren Wunsch nach ernsthafter Veränderung abzustellen. Auch in anderen Berufen sei es so, dass man beruflich erworbene Kenntnisse im Privatbereich verwenden könne. So sei es zum Beispiel einem Steuerexperten auch möglich, seine private Steuererklärung professionell abzugeben. Deshalb werde jedoch die berufliche Tätigkeit keinesfalls automatisch zum Hobbybetrieb und steuerlich irrelevant. In zwei weiteren Punkten sei die Berufung überhaupt ignoriert und offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen oder übersehen worden. Es seien Werbungskosten nicht anerkannt worden, welche zu 50 % der bisherigen unselbständigen Tätigkeit zugeordnet worden seien, da diese auch dort angefallen seien und bereits verwendet würden. Weiter seien im Zuge der Berufung nachgetragene Sonderausgaben nicht registriert worden. Diese allein hätten schon zu einer zumindest teilweisen Stattgabe der Berufung führen müssen. Es werde beantragt der Berufung im Sinne der Berufungsschrift vom 28. Januar 2007 stattzugeben und dem Erlassen einer stattgebenden zweiten Berufungsvorentscheidung durch die Abgabenbehörde erster Instanz zugestimmt. Sollte dies nicht möglich sein, "teilen wir mit, dass wir in Ausnützung der zweiten Instanz einer Vorlage an den UFS mit gleichzeitigem Antrag der Inanspruchnahme des erweiterten Kreises (Zuziehung von Laienrichtern) zustimmen".
Auch dieses Schriftstück war auf dem oben beschrieben Firmenpapier der J Buchhaltungs-KEG geschrieben und mit Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG über der Unterschrift von _F_ versehen.
Im Schreiben vom 28. März 2010 wurde Frau U von der Abgabenbehörde zweiter Instanz vorgehalten, dass nach den Einträgen in der Datenbank der Finanzverwaltung 2007 bis 2009 keine Einkommensteuererklärungen, wie bei den bekannt gegebenen Einkünften aus Gewerbebetrieb notwendig, abgegeben worden seien. Dass Frau U ihre beabsichtigte gewerbliche Tätigkeit aufgegeben habe, hätte sie aber im Berufungsverfahren nicht mitgeteilt. Frau U wurde aufgefordert, allenfalls die Gewinnermittlungen für die Einkünfte aus Gewerbebetrieb und jedenfalls die Einnahmen- und Ausgabenrechnungen für Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit für die Jahre 2007 bis 2010 und Bestätigungen über die seit Ende 2006 besuchten Veranstaltungen für die Ausbildung zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer vorzulegen, sowie ihren Ausbildungsweg darzustellen und bekannt zu geben, wann Sie diese Ausbildung (Umschulung) voraussichtlich abgeschlossen haben werde. Weiter wurde Frau U danach gefragt, ob sie die Absicht habe, den Beruf des akademischen Psychosozialen nichtselbständig oder unabhängig gewerblich auszuüben und auf welche Weise sie die bisher erworbenen Kenntnisse bei Ihrer nichtselbständigen Tätigkeit als kaufmännische Angestellte der P Q. AG anwenden habe können, beziehungsweise wie dies dort Ihr berufliches Fortkommen fördere und in unmittelbarem Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit stehe, sowie auf welche Weise das Seminar Touch for Health in Ihrem Ausbildungsplan zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer integriert sei, obwohl der übliche Ausbildungsweg einen solchen Kurs nicht vorsehe oder welchem anderem Zweck er andernfalls diene. Gleiches gelte für den Erwerb des NLP-Practioners. Auch dieser sei im normalen Curriculum für Ihren Ausbildungsgang nicht vorgesehen. Um wie viel (in Wochenstunden) habe Frau U ihre nichtselbständige Berufstätigkeit ab welchem Zeitpunkt eingeschränkt und habe dies (auch) der Betreuung Ihrer damals 14 Jahre alten Tochter gedient, wurde Frau U ebenfalls gefragt. Weiters wurde Frau U darauf hingewiesen, dass sie nunmehr auch Sonderausgaben für die Rückzahlung eines Kredites zur Wohnraumschaffung in Höhe von € 1.800,00 begehre. Die dafür vorgelegte Bestätigung der Bank I sei an Ihren Ehemann gerichtet und werde dort eine Summe von Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 genannt. Davon seien, soweit ersichtlich, bei ihrem Ehemann bereits antragsgemäß € 2.920,00 als Sonderausgaben mit dem Einkommensteuerbescheid 2006 vom 10. August 2007 anerkannt worden: Es stelle sich daher die Frage, wie der nun von Frau U erklärte Betrag von € 1.800,00 zustande komme und aus welchem Grund diese Sonderausgaben Frau U zuzurechnen seien.
Nach einem erfolglos versuchten Telefongespräch vom 4. April 2010 (zum Inhalt siehe den Aktenvermerk vom gleichen Datum), übermittelte _F_ im Namen der J Z KG am 9. April 2010 folgendes E-Mail:
"Unsere Recherchen im Finanzamt K haben ergeben:
Sie haben seit Übermittlung der Daten an Sie - durch das Finanzamt K - keinerlei Rücksprache mit dem Stammfinanzamt gehalten.
So ist es auch erklärlich, daß Sie von den von unserer Klientin ordnungsgemäß und nachweislich abgegebenen Einkommenssteuererklärung 2007 und dem Begleitschreiben und den übermittlelten Belegen dazu, sowie von der Übermittlung der Steuererklärung 2008 nichts wissen.
Wir haben Ihnen Ihre Arbeit insoweit jetzt abgenommen, daß wir Ihre Kollegen in K nunmehr nochmals gebeten haben, Ihnen die übermittelten Unterlagen umgehend zukommen zu lassen. Dies zu klären dauerte genau 15 Minuten.
Da 2008 am 21.9.2009 elektronisch abgegeben wurde, können wir Ihnen die dazugehörigen Detailunterlagen auf Wunsch gerne ebenfalls zukommen lassen. Die Steuererklärung des Jahres 2007 wurde bereits am 13. Oktober 2008 in Papierform - samt Unterlagen und Begleitschreiben abgegeben. In diesem wurde das Finanzamt K bereits erstmalig ersucht, die Unterlagen umgehend an Sie weiterzuleiten.
Die Klientin ist seit 29. November 2007 steuerlich vertreten. Die vorgelegte Vollmacht müsste Ihnen vorliegen.
Es kommt daher die Quotenregelung zum Tragen. Es liegen daher auch keine wie immer gearteten Fristversäumnisse unserer Klientin vor.
Die Steuererklärung 2009 ist daher weder außerhalb einer Frist, noch vergessen worden.
Eine Einnahmen Ausgabenrechnung für 2010 wäre, wenn überhaupt nur für 2 Monate möglich.
Die Anschuldigungen und völlig haltlosen Vorwürfe und Unterstellungen an unsere Klientin sind damit beweisbar vom Tisch.
Viele Ihrer Fragen müssten sich mit den an Sie gesandten Unterlagen von selbst erledigen. Allfällige Restfragen werden wir selbstverständlich gerne beantworten. Wir ersuchen diesbezüglich um Abstimmung - wenn geht per Mail.
Mit der Bitte um Kenntnisnahme zeichnet
Am 20. April übermittelte die J KG die Abgabenerklärungen 2007 und 2008 der U samt Beilagen. Diese sind von der J KG verfasst und wurden von dieser dem Finanzamt vorgelegt.
Wie _F_ für die J Z KG in der E-Mail vom 9. April 2010 mitgeteilt hat, war Frau U vor dem 29. November 2007 steuerlich nicht vertreten.
Für die Richtigkeit dieses Vorbringens spricht, dass Frau U ihre Steuererklärung 2006 selbst elektronisch übermittelt und den Vorhalt vom 15. April 2008 ohne die Hilfe eines rechtsfreundlichen Vertreters beantwortet hat. Auch in der Datenbank der Finanzverwaltung und den Steuerakten findet sich kein Hinweis auf eine steuerliche Vertretung von Frau U vor dem 29. November 2007.
Die einzige Vollmacht die sich findet, ist die oben beschriebene vom 29. November 2007, welche auf L lautet. L ist, wie schon erwähnt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und besitzt, beziehungsweise besaß, nach dem Treuhänderverzeichnis der Kammer der Wirtschaftstreuhänder und deren telefonischer Auskunft am 22. April 2010 nur in O eine Niederlassung.
Das gegenständliche erste Berufungsschreiben vom 28. November 2007 ist jedoch nicht von L, sondern einen Tag bevor dieser bevollmächtigt wurde, von der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) verfasst worden.
Wie oben dargestellt, gibt es sowohl in der Berufung vom 28. November 2007 als auch für den ebenfalls als Berufung bezeichneten Schriftsatz vom 24. Juli 2008 keinen Hinweis darauf, dass diese von oder im Namen des (späteren) steuerlichen Vertreters L verfasst worden sind. Beide Schriftstücke wurden ausschließlich und allein von _F_ für die J Buchhaltungs-KEG erstellt.
Anteilseigner der J Z KG sind _F_ als Geschäftsführer und Komplementär und L als Kommanditist (Haftsumme ATS 10.000,00 - € 726,73). Die J Z KG hat ihre Niederlassung in B. Nach dem Treuhänderverzeichnis und der telefonischen Auskunft vom 22. April 2010 der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (siehe Aktenvermerk vom 22. April 2010) besitzt sie wie ihr Geschäftsführer die Befähigungen eines selbständigen Buchhalters und des Bilanzbuchhalters. Über die Befähigungen ihres Kommanditisten (Wirtschaftsprüfer und Steuerberater) verfügt sie nicht.
Die Befugnisse der selbständigen Buchhalter und der Bilanzbuchhalter sind in Ergänzung zu § 83 BAO, welcher in der für 2007 geltenden Fassung BGBl. Nr. 151/1980 nur die Vertretung durch natürliche Personen behandelte, im BibuG (Bilanzbuchhaltungsgesetz BGBl. Nr. 161/2006) geregelt.
Nach § 3 Abs. 1 und 2 BibuG sind selbständige Buchhalter dazu berechtigt, eine pagatorische und kalkulatorische Buchhaltung zu erstellen, sowie ihre Kunden in diesem Zusammenhang zu beraten, sowie die gewerberechtlich dazu notwendigen Tätigkeiten (§ 32 Gewerbeordnung 1994, BGBl. Nr. 194/1994). Vertretungsrechte wie dem Bilanzbuchhalter sind dem selbständigen Buchhalter nicht eingeräumt.
Der Bilanzbuchhalter ist nach § 2 Abs. 1 und 2 BibuG neben seiner buchhaltenden und beratenden Tätigkeit auch zur Vertretung in Abgaben- und Abgabenstrafverfahren für Bundes-, Landes- und Gemeindeabgaben, ausgenommen die Vertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes, den Unabhängigen Verwaltungssenaten, dem Unabhängigen Finanzsenat und dem Verwaltungsgerichtshof (Z 3 leg. cit.) befugt.
Die Vertretung im Rahmen eines Rechtsmittelverfahrens bei den Finanzämtern (Abgabenbehörden des Bundes) und dem Unabhängigen Finanzsenat ist daher für Bilanzbuchhalter mit Ausnahme in Angelegenheiten der Umsatzsteuervoranmeldungen (Z 5 leg. cit.) jedenfalls ausgeschlossen.
Es ist daher der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) jedenfalls unmöglich ihre Kunden in einem Rechtsmittelverfahren betreffend die Einkommensteuer zu vertreten.
Die J Buchhaltungs-KEG hat jedoch die oben im Detail beschriebene Berufung vom 28. November 2007 gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U eingebracht.
Es ist daher zu untersuchen, welche Rechtsfolge es hat, wenn jemand, der wie die J Buchhaltungs-KEG nicht steuerlicher Vertreter eines Steuerpflichtigen ist (siehe E-Mail vom 9. April 2010) und auch aufgrund eines gesetzlichen Gebotes (§ 3 Abs. 1 Z 3 BibiG) niemals Vertreter dieses Steuerpflichtigen in einem Rechtsmittelverfahren beim Finanzamt oder beim Unabhängigen Finanzsenat sein kann, eine Berufung gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 dieses Steuerpflichtigen einbringt.
Nach § 84 Abs. 1 BAO hat die Abgabenbehörde solche Personen als Bevollmächtigte (mit Bescheid) abzulehnen, welche die Vertretung anderer geschäftsmäßig, wenn auch unentgeltlich betreiben, ohne dazu befugt zu sein. Erst nach der Ablehnung gesetzte Verfahrenshandlungen sind ohne jede abgabenrechtliche Wirkung (§ 84 Abs. 2 BAO).
Die J Buchhaltungs-KEG wurde in diesem Verfahren vom Finanzamt bisher nicht als Parteienvertreter abgelehnt, obwohl sie sie geschäftsmäßig handelt und jedenfalls nicht zur Parteienvertretung vor Abgabenbehörden des Bundes befugt ist (§ 3 BibuG siehe oben mit Ausnahme von Umsatzvoranmeldungen).
Dies führt dazu, dass die Berufung vom 28. November 2007 (ebenso wie jene vom 24. Juli 2008) an sich rechtlich existent geworden ist, jedoch ist nun zu beurteilen, wie sich die Tatsache auswirkt, dass diese Berufung verfasst wurde, ohne dass die J Buchhaltungs-KEG steuerlicher Vertreter von Frau U war oder wurde.
Entsprechend § 85 Abs. 2 BAO berechtigen Mängel von Eingaben (Formgebrechen, inhaltliche Mängel, Fehlen einer Unterschrift) die Abgabenbehörde nicht zur Zurückweisung. Vielmehr ist dem Einschreiter die Behebung dieser Mängel mit dem Hinweis aufzutragen, dass die Eingabe nach fruchtlosem Ablauf einer gleichzeitig zu bestimmenden Frist als zurückgenommen gilt.
Auch dem Unabhängigen Finanzsenat als Abgabenbehörde zweiter Instanz ist es gemäß § 279 Abs. 1 BAO ("Im Berufungsverfahren habe die Abgabenbehörden zweiter Instanz die Obliegenheiten und Befugnisse, die den Abgabenbehörden erster Instanz auferlegt und eingeräumt sind.") möglich einen derartigen Mängelbehebungsauftrag zu erlassen. Werden die Mängel rechtzeitig behoben, gilt die Eingabe als ursprünglich richtig eingebracht.
Dies gilt auch für eine fehlende Vollmacht (wie bei der J Z KG). An sich kann dies nach § 85 Abs. 4 BAO unter sinngemäßer Anwendung des § 85 Abs. 2 BAO geheilt werden.
Dies setzt allerdings voraus, dass es sich beim Mangel der Berufung um einen behebbaren handelt. Ein Mangel, welcher aus rechtlich zwingenden Gründen in beliebiger Frist nicht behoben werden kann, ist einer Mängelbehebung nicht zugänglich (siehe auch Ritz, BAO3, § 85 Tz 15 und die dort zitierten Fundstellen).
Der J Buchhaltungs-KEG kann Frau U nach den §§ 2 und § 3 BibuG (siehe oben) niemals eine rechtsgültige Vollmacht zur Vertretung in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes und dem Unabhängigen Finanzsenat erteilen.
Da sich § 85 Abs. 2 BAO ausdrücklich auf den Einschreiter, als jenem der das fragliche Schriftstück verfasst hat, bezieht und dieser aufgefordert werden soll den Mangel zu beheben, ist es auch nicht möglich, in einem Mängelbehebungsverfahren den Einschreiter auszutauschen und durch jemanden zu ersetzen, dem rechtsgültig eine Vollmacht erteilt werden kann.
Die Tatsache, dass die J Z KG nicht bevollmächtigt war die Berufungen vom 28. November 2007 und 24. Juli 2008 für Frau U einzubringen und auch nicht dazu bevollmächtigt werden kann, ist daher nicht in einem Mängelbehebungsverfahren nach § 85 Abs. 2 BAO korrigierbar.
§ 273 Abs. 1 lit. a BAO sieht vor, dass eine Berufung unter anderem dann zurückzuweisen ist, wenn diese nicht zulässig ist.
Zum Einbringen einer Berufung ist jeder befugt, an den der den Gegenstand der Anfechtung bildende Bescheid ergangen ist (§ 246 Abs. 1 BAO). Der Einkommensteuerbescheid 2006 vom 2. November 2006 von Frau U ist an diese gerichtet und ihr persönlich zugestellt worden. Die J Z KG (damals J Buchhaltungs-KEG) könnte daher zulässigerweise nur im Namen von Frau U eine Berufung gegen diesen Bescheid eingebracht haben. Dies ist der J Z KG aber wie oben gezeigt nach den §§ 2 und 3 BibuG verwehrt und wurde die J Z KG auch von Frau U nicht dazu ermächtigt.
Das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) ist aber mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und eine solche Berufung ist wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Durch die spruchgemäße Zurückweisung der Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist diese weggefallen und entbehrt dadurch die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 einer zugrunde liegenden Berufung.
Nach § 276 Abs. 1 BAO ist kann die Abgabenbehörde erster Instanz dann eine Berufungsvorentscheidung erlassen, wenn eine Berufung weder zurückzuweisen oder gegenstandslos zu erklären ist.
Die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist, wie gezeigt, spruchgemäß zurückzuweisen gewesen und die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 daher ohne Rechtsgrundlage ergangen. Dies macht die Berufungsvorentscheidung zu einem zweiten Sachbescheid hinsichtlich der Einkommensteuer 2006 der U der zwar inhaltlich vollständig auf den ursprünglichen Sachbescheid vom 2. November 2007 verweist, aber doch ohne gültigen Verfahrenstitel des siebten Abschnittes der BAO in die Rechtskraft des ursprünglichen Einkommensteuerbescheides 2006 eingreift.
Hätte daher U (selbst oder durch einen bevollmächtigten Vertreter, der im Rechtsmittelverfahren die Vertretung übernehmen kann) ein Rechtsmittel, nämlich Berufung, gegen diesen neuen Sachbescheid vom 24. Juni 2008 für die Einkommensteuer 2006 erhoben, wäre dieser gemäß § 289 Abs. 1 BAO aufzuheben gewesen (siehe Ritz, aaO., § 289 Tz 34 und das dort zitierte Erkenntnis VwGH 27.2.2003, 99/15/0126). Dies hat Frau U aber nicht getan.
Es ist daher die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juli 2008 als zweiter inhaltlich gleicher Sachbescheid für die Einkommensteuer 2006 rechtskräftig geworden und hat damit nachträglich die Einkommensteuer 2006 vom 2. November 2007 aus dem Rechtsbestand gedrängt.
Allerdings hat auch hier die J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) für U das nun richtigerweise als Berufung bezeichnete Schreiben vom 24. Juli 2008 verfasst, in welchem sie unter anderem die Vorlage an die Abgabenbehörde zweiter Instanz beantragt, ohne steuerlicher Vertreter der U gewesen zu sein und ohne dass die J Buchhaltungs-KEG überhaupt in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes U hätte vertreten können.
Wie schon oben ausgeführt, ist aber das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und auch die Berufung gegen den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten an U gerichteten Einkommensteuerbescheid 2006 vom 24. Juli 2008 wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Linz, am 11. Mai 2010
Findok-Nr: 47143.1, aufgenommen am: 14.07.2010 08:54:54, zuletzt geändert am: 19.07.2010, Dokument-ID: 13896a5b-1e52-4528-8522-681ca3e21ba6, Segment-ID: 52c5cf40-047c-4229-b1c8-202285e5a3ee | Soziologe: "AfD hat demokratiefeindliche und homophobe Tendenzen"
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22.07.13 20:17 Uhr
Der aus Münster stammende Soziologe Andreas Kemper warnt vor der Protestpartei "Alternative für Deutschland". Er sieht in ihr Tendenzen, die auch bei der US-amerikanischen Tea Party zu finden seien und weißt im Zuge dessen auf den starken nationalliberal verwurzelten Flügel der Partei hin.
Demnach würden Mitglieder der kürzlich gegründeten Partei rechtspopulistische Aussagen an die Wähler vermitteln. Als Beispiel nannte er unter anderem das Vorstandsmitglied Konrad Adam, der sich für einen Entzug des Wahlrechts für Arbeitslose einsetze.
Perfide sei nach Meinung Kempers vor allem, dass derartige Meinungen nicht im Wahlprogramm stünden, sondern eher hinter vorgehaltener Hand geäußert würden.
22.07.2013 20:34 Uhr
Wie armselig ist das denn....Man merkt das in ein paar Wochen wieder Wahlen sind. Jeder der nicht mit dem Strom schwimmt oder sich gegen die Gehirnwäsche der etablierten stemmt und die offenkundige Wahrheit ausspricht wird mit billigsten Mitteln diffamiert...Andere sehen in den etablierten Parteien Tendenzen zur Zerstörung der Deutschen Nationalität und des langsamen Genozids des Deutschen Volkes...Sarazin hatte schon recht als er schrieb "Deutschland schafft sich ab"meine persönliche Meinung
22.07.2013 21:25 Uhr
Man versucht mit allen mitteln die AfD aus dem Bundestag rauszuhalten. Sonst merken die verblendeten Wähler noch das es durchaus Sinn macht was die AfD von sich gibt. Auf jeden fall mehr Sinn als der Ausverkauf von Deutschland in die ganze (Banken)Welt. Und das wird nach der Wahl erst richtig losgehn wenn uns der Rollstuhlpsychopath sagt: ja sorry leute aber die xxx Milliarden sind leider weg... shit happens.
22.07.2013 21:28 Uhr
Wen interessieren denn die Ansichten irgendeines "Soziologen"? Das ist eine Meinung, mehr nicht.
22.07.2013 21:48 Uhr
@IM45iHew "Sonst merken die verblendeten Wähler noch das...."Du glaubst also das der Teil der Bevölkerung der es zu etwas "gebracht" hat und mit seiner Situation zufrieden ist verblendet ist?Ja träum weiter!
Ich habe euch selber schon wochenlang von der rechtsradikalen AfD gewarnt und hoffentlich werden dadurch nun ein par AfD Wähler wach und wählen die Richtige Partei, nämlich die CDU
22.07.2013 21:59 Uhr
NoPq ist doch dafür bekannt das er nur News gegen die AfD bringt und sonst kaum oder keine News. Konnte ich jedenfalls bisher noch nicht erkennen.@NoPq: Welcher Partei gehörst Du an? Spd, Grünen, CDU oder doch was anderes, obwohl ich das nicht glaube. Du bist so lächerlich! Habt Ihr schon Tränen in den Augen? ^^PS: Du kommst zu offensichtlich rüber, mach das mal versteckter wenn Du Erfolg haben möchtest. Du bist total lächerlich!
22.07.2013 22:07 Uhr
@asianlolihunter hast du die letzen Jahre ohne Medien gelebt oder wie? grad die CDU ist das Letzte, Übrigens genauso wie die SPD.
22.07.2013 22:27 Uhr
homophober als CDU FDP .... und besonders CSU .... wird sie wohl auch nicht sein ....und naja :) ..... was ist im Moment wohl demokratiefeinlicher als die CDU + FDP !!! bitteschön ??
22.07.2013 22:33 Uhr
Aber Beispiele mit Namen nennt Herr Kemper nicht. Sollte aufpassen der Typ, sonst hat er schnell die AfD-Anwälte am Hals. Da sind schon einige Blogs wegen geringfügigerer Aussagen abgemahnt worden.Wann immer man der AfD etwas entgegenhält, es ist rein ideologisch.Ökonomisch hat man offenbar keine Argumente.
22.07.2013 22:47 Uhr
Verblüffend, wie neue Parteien die etwas Aufmerksamkeit bekommen sofort systematisch diffamiert werden.
22.07.2013 23:01 Uhr
Jaja, bla bla bla....da schickt sich endlich jemand an, mal mit der Faust auffen Tisch zu hauen, und sagt was Sache ist, und schon kömmen die Denunzianten aus Ihren Löchern,,,,Die "Deutschen Bürger" werden belogen, betrogen und verarscht nach Strich und Faden - wird Zeit das dem Einhalt geboten wird.
22.07.2013 23:15 Uhr
Andreas Kemper gibt sich als Forscher aus, hat aber noch nicht einmal einen Doktortitel geschafft. Demnach also unterste Kategorie der Wissensvermehrung. Zitat von Herrn Kemper: "Profeministische Männer, die Brandanschläge gegen Kreiswehrersatzämter verüben, sind gut. Antifeministische Männer sind rechtsradikale Extremisten". (Quelle: http://wikimannia.org/...(s)_Kemper ) . Man sieht also, was solcherlei zu Forschern hochgestapelte Dünnbrettdiplomanden als "Forschungsergebnisse" in Richtung Extremismus von sich geben. Einfach nur grotesk.
22.07.2013 23:23 Uhr
@Silvi86 "Hat er das gesagt"Nö ich, um zu verdeutlichen wieso es nichts mit Verblendung zutun hat, wenn Menschen nicht in jeder Splitterpartei das Wohl der Nation sehen und ihnen Kontinuität/Verlässlichkeit wichtig sind!
Die AfD kommt mir vor wie eine Sekte. Glaubt man an ihr Wahlprogramm wird man errettet. Dafür bietet die AfD einfache stammtischgerechte Lösungen, die nur funktionieren, wenn man sie über 1,2 Promille hört. Löst den Euro auf und ihr kommt alle in den Himmel - Halleluja. Ich kann mich komischerweise an schlimme Wirtschaftskrisen grob im Anfang der 90er gut erinnern. Viele Arbeitslose, keine Aufträge. Und das haben wir auch ohne den Euro hingebracht. Aber die Jungwähler wissen das alles gar nicht, weil sie da noch nicht im Berufsleben waren.
23.07.2013 00:57 Uhr
defamierung zu den wahlen... wie erbämlich deutsche politiker doch sind.die eu und euro ist nun mal schädlich für deutschland, da gibt es kein wenn und aber.bruttozahler für die eu und euro ist deutschland, das muß jedem klar sein!
23.07.2013 02:41 Uhr
@ms1989Je schwächer einem sein Deutsch, um so wichtiger einem sein Deutschtum.Schreib´ dich nicht ab! ;-)
Ansonsten bedanke ich mich für die rege Beteiligung an dieser News und die dadurch kassierten Shorties, die ich, dank den netten AfD´lern, irgendwann in Prämien umtauschen werde :DFür jede schlechte AfD-Propaganda-News gibt es eine reißerische Anti-AfD-News meinerseits. Mit besten Grüßen![ nachträglich editiert von NoPq ]
23.07.2013 08:33 Uhr
So sehen übrigens die Auftritte der CDU aus. Es scheint so als wären die ersten Bürger wach geworden :)http://www.youtube.com/...
23.07.2013 08:59 Uhr
NoPq:Was ist schlimm an der Überlegung, dass nur wer was für die Gesellschaft leistet, auch mitbestimmen darf?Ich hab keine Apple Aktien, deshalb zählt da mein Wille auch nichts. Was gut so ist, weil ich andere Interessen habe als Apple bzw. dessen Aktionäre.Das ist doch das schlimme an der heutigen Politik, dass soviel nicht gesagt werden darf. Ist doch auch nicht sehr demokratisch, neue Ideen zu verteufeln ohne darüber zu sprechen?
23.07.2013 10:13 Uhr
@frostIn Sachen ´Europolitik" haben sie meiner Meinung nach sogar recht.Was mir an der AfD, deren Mitgliedern und den hiesigen Fanboys nicht passt, ist deren unmöglich arrogantes Auftreten, das andauernde Suhlen in der vermeintlichen Opferrolle und das Vertreten teils hanebüchener Argumente.Wenn sie da mal ein wenig von ihrem hohen Ross runterkämen, wäre mir die Partei weitaus sympathischer. Und komm´ mir nicht mit Wahlkampf.. der ist bei mir dafür verantwortlich, dass ich eigentlich schon gar keine Lust mehr auf die Wahl habe ^^
23.07.2013 13:28 Uhr
auch wenns unrealistisch is..aber ich freu mich schon drauf...wenn die AfD mit 52% in den Bundestag einzieht..den Kanzler stellt..und erstmal richtig aufräumt hier in DE....und dann hat der Bundesgrenzschutz auch mal wieder seinen Namen verdient
23.07.2013 17:46 Uhr
@no_trespassing: "Wann immer man der AfD etwas entgegenhält, es ist rein ideologisch.Ökonomisch hat man offenbar keine Argumente."Na wenn die Ideologie die hinter etwas steckt egal ist dann haben wir ja Glück, dass die NPD ökonomisch nichts drauf hat oder? Sonst wäre es ja auch okay die zu wählen, trotz ihrer Ideologie?@~frost~: "Ich hab keine Apple Aktien, deshalb zählt da mein Wille auch nichts. Was gut so ist"Na klar, Deutschland sollte wie eine Aktiengesellschaft geführt werden. Neoliberaler geht´s ja fast nicht. Aber dann über Manager und Banker jammern.@Der.Blonde "wikimannia" Jo, das ist es vermutlich, was NoPq mit eurer Opferrolle meinte. Böse Feministen zerstören einfach die Familien. :)Und das ist es ja auch was die Tea Party antreibt: "wir verstehen die Welt nicht mehr, in der wir immer im Mittelpunkt standen, buhuu"
25.07.2013 13:30 Uhr
Mit der Zitierung von Hr. Kemper haben sich die Medien sicherlich keinen Gefallen getan. Hat glaub ich irgendwann mal sein Soziologiestudium beendet, und schreibt jetzt irgendwelcheBücher, welche wenn überhaubt wahrscheinlich nur von einer kleinen linksdenkenden Minderheit von Erstsemestern gekeauft werden.
08.08.2013 18:40 Uhr
08.08.2013 18:41 Uhr
Der Stadtverband Köln, sowie der Landesverband Berlin, stehen klar hinter der Homo-Ehe! | de |
q-de-775 | Welche Befugnisse hat die Parteienvertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes gemäß § 3 BibuG? | Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht - Findok Internet
Berufungsentscheidung - Steuer (Senat) des UFSL vom 11.05.2010, RV/1092-L/08
Berufungen einer Bilanzbuchhalter-KEG gegen die Einkommensteuerbescheide einer anderen Person ohne Vollmacht
RV/0618-L/10
RV/1092-L/08-RS1 Permalink
Schreitet eine KEG, welche die berufsrechtlichen Befugnisse eines Bilanzbuchalters besitzt, für eine dritte Person durch das Verfassen von Berufungen gegen Einkommensteuerbescheide ein, sind diese mangels
Aktivlegitimation insbesonders dann zurückzuweisen, wenn die KEG erklärt, von der dritten Person nicht (sondern erst später ein Steuerberater) bevollmächtigt worden zu sein.
§ 3 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
§ 2 BibuG, Bilanzbuchhaltungsgesetz, BGBl. I Nr. 161/2006
Zurückweisung, Vollmacht, Vertretung, berufsrechtlich, zulässig, Mängelbehebungsauftrag, Unzulässigkeit, Berufung
Der Unabhängige Finanzsenat über die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 28. November 2007 betreffend den Bescheid des Finanzamtes K vom 2. November 2007 für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B , V, und die Berufung der J Z KG, T B, R, vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid des Finanzamtes K vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U, T B, V nach der am 6. Mai 2010 durchgeführten Berufungsverhandlung entschieden:
Die Berufung der J Z KG für die Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U wird als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Ebenso wird auch die Berufung der J Z KG vom 24. Juli 2008 betreffend den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid vom 24. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 der U als unzulässig gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO zurückgewiesen.
Nachdem Frau U ihren Antrag auf Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2006 am 27. September 2007 elektronisch persönlich eingebracht hatte, ersuchte das Finanzamt mit Vorhalt datiert vom 4. Oktober 2007 von Frau U die beantragten Aufwendungen durch Belege nachzuweisen und eine detaillierte Aufstellung der Aus- und Fortbildungskosten beizubringen.
Dieser Aufforderung folgte Frau U mit E-Mail vom 8. Oktober 2007, welche von ihrer persönlichen E-Mail Adresse gesendet worden war und legte unter anderem folgende Aufstellung vor:
Werbungskosten Jahr 2006:
Wegstrecke von nach
Zweck der Reise oder Tätigkeit
KM-Geld 0,376
Anzahl 12tel
Tagsatz/ Stunde
03.3.2006
04.3.2006
07.3.2006
Touch für Health
04.4.2006
Touch tor Health
PröfungTfH
Peergroup D
Peergroup E
12,11.2006
Summe der KM
Summe des KM-Geldes
Summe der Reisezwölftel Inland
Summe der Reisekosten Inland inkl. 10 %
Summe der Reisediäten Ausland
KM Stand Anfang
KM Stand Ende
Kurskosten Touch für Health:
abzügl. Förderung Bildungskonto Land Q
-905,50
Kurekosten NLP-Practionier WIFI
-1.386,90
Aufwand lt. Aufstellung
Gesamt-Aufwand 2006
Weiters beigelegt war eine Förderungsbestätigung des Landes F vom 23. August 2006 über € 905,60 und vom 21. September 2007 über € 1.386,90, der Kirchenbeitragsbescheid 2006 samt Auftragsbestätigung, eine Bestätigung über Prämienleistungen zu einer Gruppenkrankenversicherung in Höhe von € 1.263,15, ein Werbungskostennachweis des Arbeitgebers von Frau U aus Reisekosten in Höhe von € 5,30, die Leistung einer Betriebsratsumlage an den Arbeitgeber von Frau U in Höhe von € 31,50, sowie eine Bestätigung des Arbeitgebers, dass € 35,39 für Frau U lohnversteuert worden seien, weil der vom Dienstgeber bezahlte Betrag für eine Kollektivunfallversicherung den Freibetrag nach § 3 Z 15 EStG 1988 (Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988) in gleicher Höhe überschritten habe.
Der Einkommensteuerbescheid für Frau U für das 2006, datiert vom 2. November 2007, wich insofern von ihrer Abgabenerklärung ab, als die € 2.989,68 an beantragten Werbungskosten für Aus- beziehungsweise Fortbildung unberücksichtig blieben. Dies wurde damit begründet, dass Werbungskosten, die vom Arbeitgeber nicht automatisch berücksichtigt hätten werden konnten, € 5,30 ausgemacht hätten. Da dieser Betrag den Pauschbetrag für Werbungskosten von € 132,00 nicht überstiegen habe, seien € 132,00 berücksichtigt worden. Beiträge an gesetzlich anerkannte Kirchen und Religionsgemeinschaften könnten höchstens im Ausmaß von € 100,00 als Sonderausgabe berücksichtigt werden (§ 18 Abs. 1 Z 5 EStG 1988). Die Aufwendungen für die NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und Touch for Health Seminare seien nicht abzugsfähig, sondern dem Bereich der privaten Lebensführung zuzuordnen. Derartige Seminare würden vorwiegend der Persönlichkeitsentwicklung dienen. Das dort vermittelte Wissen sei von allgemeiner Natur und ebenso gut im privaten Lebensbereich wie auch im Berufsleben anwendbar.
Gegen diesen Bescheid richtet sich die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG aufgrund der Änderung der Rechtsform durch das Unternehmergesetzbuch [eingetragen im Firmenbuch am 1. Januar 2007] und einer Firmenänderung [eingetragen im Firmenbuch am 11. Januar 2008] datiert vom 28. November 2007, eingelangt am 29. November 2007, in welcher ausgeführt wurde, dass Frau U im Jahre 2006 eine Ausbildung begonnen habe, welche ihr eine gewerbliche Tätigkeit als akademischer Psychosozialer Gesundheitstrainer ermöglichen werde. Das Seminar Touch for Health - Kinesiologie (diagnostisches und therapeutisches Verfahren) sei ein zusätzlicher Baustein dazu, der auf Grund der Vollbeschäftigung bei der G vorgezogen worden sei. Im Jahr 2007 habe Frau U in einem zweiten Schritt die Vollbeschäftigung bei der G vermindert, sodass der Studienlehrgang (550 Einheiten Theorie und 250 Einheiten Praxis) zum akademischen Gesundheitstrainer begonnen habe werden können. Die Ausbildung werde noch etwa drei Jahre in Anspruch nehmen und mindestens bis 2010 dauern. Die Ausbildung im Neurolinguistischem Programmieren benötige Frau U als Mitarbeiterin der G in der Abteilung Marketing und Eventmanagement ebenso wie auch später in Ihrer selbständigen Tätigkeit. Aus diesem Grund habe Frau U die Kosten dieser Ausbildung in der beigelegten korrigierten Einkommensteuererklärung zu gleichen Teilen aufgeteilt. Die Arbeitnehmerveranlagung sei das falsche Instrument für die Steuerberechnung, da es sich bei den Aufwendungen für die Ausbildung zur Gesundheitstrainerin um Vorlaufkosten für die gewerbliche Tätigkeit handle. Gleichzeitig habe Frau U Sonderausgaben in Höhe von € 1.800,00 für die Rückzahlung des Kredites zur Wohnraumschaffung nachgetragen, da diese beim Erstantrag irrtümlich unberücksichtigt geblieben seien. Dementsprechend beantragte die J Buchhaltungs-KEG einen der berichtigten Erklärung entsprechenden Einkommensteuerbescheid für Frau U.
Korrigierte Werbungskosten Jahr 2006:
KM-Geld 0,380
Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
50% Werbungskosten 2006
50% Vorlaufkosten Gewerbebetrieb 2006
Summe der enthaltenen Vorsteuer
Summe der Reisediäten Inland netto 10%
Betriebskosten Gewerbebetrieb 2006
Reisekosten /Diäten 2006
50% NLP Practitioner, Kurskosten
50% Reisekosten /Diäten 2006
Aufwand Werbungskosten 2006
Reisekosten / Diäten 2006
1.230,49
Die der Berufungsschrift beigelegte Einkommensteuererklärung für das Jahr 2006 weist daher einen Verlust bei den Einkünften aus Gewerbebetrieb von € -1.556,89 aus, welcher sich aus € 962,95 Reisekosten und Fahrtspesen inklusive Kilometergeld und Diäten und zu € 593,94 aus übrigen Betriebsausgaben zusammensetzt. Bei den Werbungskosten zu den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit machte die J Buchhaltungs-KEG für Frau U € 31,50 an Gewerkschafts- und Beiträgen zu Berufungsverbänden und Interessensvertretungen, € 499,24 an Reisekosten und € 736,55 an Fortbildungs- beziehungsweise Ausbildungs- oder Umschulungskosten geltend. Bei den Sonderausgaben ist die mit der Berufungsschrift vorgelegte Einkommensteuerklärung 2006 gegenüber dem ursprünglichen Antrag von Frau U auf Arbeitnehmerveranlagung um Beiträge sowie Rückzahlungen von Darlehen und Zinsen, die zur Schaffung und Errichtung oder Sanierung von Wohnraum geleistet wurden, in Höhe von € 1.800,00 ergänzt.
Diese Berufung war auf dem Geschäftspapier der "J Buchhaltungs-KEG" (nunmehr J Z KG) verfasst. Diese trägt im Kopf den Namen J Buchhaltungs-KEG, die Adresse, Umsatzsteueridentifikationsnummer und den Hinweis "Buchhaltungsgesellschaft". Die Fußzeile nennt die DVR - Nummer, den Gerichtsstand K, zwei Bankverbindungen, die E-Mailadresse F_, und die Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG.
Unterschrieben ist die Berufung von _F_ dem Geschäftsführer der J Buchhaltungs-KEG. Über der Unterschrift wurde der Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG angebracht, welcher neben dem Namen ebenfalls die Adresse und Telefonnummer der J Buchhaltungs-KEG nennt.
Ebenfalls am 29. November 2007 erteilte Frau U Herrn L, beeideter Buchprüfer und Steuerberater, M, N, O die Vollmacht sie in allen steuerlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten gegenüber den zuständigen Behörden und Personen rechtsgültig zu vertreten. Gleichzeitig erteilte Frau U Herrn L auch die Ermächtigung zum Empfang von Schriftstücken der Abgabenbehörde, welche nunmehr ausschließlich an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG, zuzustellen seien.
Im an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichteten Vorhalt datiert vom 15. April 2008 ersuchte das Finanzamt darum "sämtliche Teilnahmebestätigungen" nochmals vorzulegen und bekannt zu geben, ob die von Frau U in Aussicht genommene selbständige Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer statt oder neben Ihrer derzeitigen Tätigkeit als Angestellte ausgeübt werden solle.
Am 30. Mai 2008 wurde eine Kopie der oben beschriebenen Berufung vom 28. November 2007 und Teilnahmebestätigungen zu den oben in den Tabellen genannten Kursen sowie ein Zeugnis des Wirtschaftsförderungsinstitutes der Wirtschaftskammer F und des Dachverbandes für Neuro-Linguistisches Programmieren vom 8. Juli 2007 übermittelt, welches bestätigt, dass Frau U die Ausbildung zum NLP-Practitioner in der Zeit vom 21. September 2006 bis 8. Juli 2007 erfolgreich absolviert habe, nochmals die Mitteilungen des Landes F Kurskosten in Höhe von € 1.132,00 und 1.386,90 fördern zu wollen, ein Zertifikat der Österreichischen Akademie für Kinesiologie und Gesundheit vom 22. April 2006, welches Frau U bestätigt den Kurs Touch for Health Test erfolgreich abgelegt zu haben, sowie Rechnungen über die Kurskosten zu den berufungsgegenständlichen Seminaren vorgelegt.
Weiter beigelegt war die Kopie einer an H, den Ehegatten von Frau U gerichteten Bestätigung der Bank I. In dieser wird dem Ehegatten von Frau U mitgeteilt, dass bei einem mit Zahl genannten Kredit im Jahr 2006 an Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 angefallen seien und kein Kapital getilgt worden sei. Händisch und ohne erkennbaren Autor ist darauf noch ein Pluszeichen mit dem Namen U und der Betrag "1.800,00" angemerkt.
Die Frage des Finanzamtes im Vorhalt vom 15. April 2008, ob Frau U die Tätigkeit als psychosozialer Gesundheitstrainer haupt- oder nebenberuflich ausüben wolle, blieb unbeantwortet.
Mit dem als Berufungsvorentscheidung bezeichneten Bescheid datiert vom 24. Juni 2008, welcher an Frau U zu Händen von L an die Adresse der Firma J Buchhaltungs-KEG gerichtet war und am 30. Juni 2008 zugestellt wurde, wies das Finanzamt das Berufungsbegehren ab und begründete dies damit, dass gemäß § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988 Werbungskosten auch Aufwendungen für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der vom Steuerpflichtigen ausgeübten oder einer damit verwandten beruflichen Tätigkeit und Aufwendungen für umfassende Umschulungsmaßnahmen, welche auf eine tatsächliche Ausübung eines an deren Berufes abzielen würden, seien. Die Ausbildung zum psychosozialen Gesundheitstrainer vermittle Kenntnisse und Fähigkeiten, welche sowohl für eine Vielzahl von Berufsbildern förderlich seien, als auch den privaten Bereich berühren würden. Aus Ihrem derzeitigen Berufsbild von Frau U, der bürokaufmännische Tätigkeit im Marketing- und Eventmanagementbereich, lasse sich ein Zusammenhang mit der Aus- und Fortbildungsmaßnahme nicht ableiten. Weiters würde eine steuerlich absetzbare umfassende Umschulungsmaßnahmen nur dann vorliegen, wenn damit ein Berufswechsel angestrebt werde. Die Ausbildung für einen Zweitberuf (Nebenbeschäftigung) bewirke keine absetzbaren Aufwendungen im Sinne des § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988. Da ein Nachweis für einen angestrebten Berufswechsel von der bisherigen Haupttätigkeit zu einer anderen Haupttätigkeit nicht erbracht worden sei, sei die Berufung abzuweisen gewesen.
Am 22. Juli 2008 verfasste wieder _F_ im Namen der J Buchhaltungs-KEG für Frau U einen als "Berufung" bezeichneten Schriftsatz. Dieser langte bei der Abgabenbehörde erster Instanz am 24. Juli 2008 ein. Darin wurde vorgebracht, dass die Argumentation der Abgabenbehörde erster Instanz in der angefochtenen Berufungsvorentscheidung die Fachausbildung von Frau U in die Ecke eines Hobbykurses rücke. Es handle sich aber um einen Lehrgang universitären Charakters, bei dem den Absolventen der Berufstitel "Akademischer psychosozialer Gesundheitstrainer" verliehen werde. Das entsprechende Bundesgesetzblatt des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst sei der Berufung beigelegt. Es sei bereits in der Berufung vom 28. November 2007 auf die nicht unbeträchtliche Stundenanzahl sowie die erforderliche Praxisausbildung hingewiesen worden. Gleichzeitig sei bekannt gegeben worden, dass Frau U ihre bisherige Tätigkeit zu Gunsten der neuen Berufswahl und Ausbildung im Jahr 2007 bereits stundenmäßig reduziert habe, da die Ausbildung kein Hobbykurs und auf Grund Ihres Umfangs nebenbei nicht ernsthaft zu bewältigen sei. Das es aufgrund der Verantwortung für eine Familie und den heutigen Fixkosten in der Praxis nicht machbar sei, einen bisher ausgeübten Beruf sofort zur Gänze zu beenden und während der Ausbildung und Umschulung auf jedwedes Einkommen zu verzichten, sei für jedermann klar erkennbar. Dies sei auch nicht der Sinn und Zweck der seinerzeitigen Gesetzesänderung. Es sei doch darum gegangen, die Flexibilität der Arbeitnehmer als Förderung der Wirtschaft zu erhöhen und genau diese Berufswechsel erst möglich zu machen. Die Absetzbarkeit der damit verbundenen Aufwendungen habe dabei eine nicht unerhebliche Rolle gespielt und sei vom Gesetzgeber bewusst als Anreiz zur beruflichen Veränderung gewollt gewesen. Wie aus der Praxis der J Buchhaltungs-KEG erkannt werden könne, liege die Entscheidung, ob solche Aufwendungen absetzbar seien oder nicht beim Sachbearbeiter des Finanzamtes, beziehungsweise werde dieses Thema sehr allgemein und oberflächlich gesehen, selbst von den jeweils örtlich zuständigen Finanzämtern unterschiedlich gehandhabt und wenn irgend möglich eher abgelehnt. In Hinblick auf eine einheitliche gerechte und persönliche Besteuerung sei auf die persönliche Situation des Steuerpflichtigen und dem erkennbaren Wunsch nach ernsthafter Veränderung abzustellen. Auch in anderen Berufen sei es so, dass man beruflich erworbene Kenntnisse im Privatbereich verwenden könne. So sei es zum Beispiel einem Steuerexperten auch möglich, seine private Steuererklärung professionell abzugeben. Deshalb werde jedoch die berufliche Tätigkeit keinesfalls automatisch zum Hobbybetrieb und steuerlich irrelevant. In zwei weiteren Punkten sei die Berufung überhaupt ignoriert und offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen oder übersehen worden. Es seien Werbungskosten nicht anerkannt worden, welche zu 50 % der bisherigen unselbständigen Tätigkeit zugeordnet worden seien, da diese auch dort angefallen seien und bereits verwendet würden. Weiter seien im Zuge der Berufung nachgetragene Sonderausgaben nicht registriert worden. Diese allein hätten schon zu einer zumindest teilweisen Stattgabe der Berufung führen müssen. Es werde beantragt der Berufung im Sinne der Berufungsschrift vom 28. Januar 2007 stattzugeben und dem Erlassen einer stattgebenden zweiten Berufungsvorentscheidung durch die Abgabenbehörde erster Instanz zugestimmt. Sollte dies nicht möglich sein, "teilen wir mit, dass wir in Ausnützung der zweiten Instanz einer Vorlage an den UFS mit gleichzeitigem Antrag der Inanspruchnahme des erweiterten Kreises (Zuziehung von Laienrichtern) zustimmen".
Auch dieses Schriftstück war auf dem oben beschrieben Firmenpapier der J Buchhaltungs-KEG geschrieben und mit Firmenstempel der J Buchhaltungs-KEG über der Unterschrift von _F_ versehen.
Im Schreiben vom 28. März 2010 wurde Frau U von der Abgabenbehörde zweiter Instanz vorgehalten, dass nach den Einträgen in der Datenbank der Finanzverwaltung 2007 bis 2009 keine Einkommensteuererklärungen, wie bei den bekannt gegebenen Einkünften aus Gewerbebetrieb notwendig, abgegeben worden seien. Dass Frau U ihre beabsichtigte gewerbliche Tätigkeit aufgegeben habe, hätte sie aber im Berufungsverfahren nicht mitgeteilt. Frau U wurde aufgefordert, allenfalls die Gewinnermittlungen für die Einkünfte aus Gewerbebetrieb und jedenfalls die Einnahmen- und Ausgabenrechnungen für Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit für die Jahre 2007 bis 2010 und Bestätigungen über die seit Ende 2006 besuchten Veranstaltungen für die Ausbildung zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer vorzulegen, sowie ihren Ausbildungsweg darzustellen und bekannt zu geben, wann Sie diese Ausbildung (Umschulung) voraussichtlich abgeschlossen haben werde. Weiter wurde Frau U danach gefragt, ob sie die Absicht habe, den Beruf des akademischen Psychosozialen nichtselbständig oder unabhängig gewerblich auszuüben und auf welche Weise sie die bisher erworbenen Kenntnisse bei Ihrer nichtselbständigen Tätigkeit als kaufmännische Angestellte der P Q. AG anwenden habe können, beziehungsweise wie dies dort Ihr berufliches Fortkommen fördere und in unmittelbarem Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit stehe, sowie auf welche Weise das Seminar Touch for Health in Ihrem Ausbildungsplan zum akademischen Psychosozialen Gesundheitstrainer integriert sei, obwohl der übliche Ausbildungsweg einen solchen Kurs nicht vorsehe oder welchem anderem Zweck er andernfalls diene. Gleiches gelte für den Erwerb des NLP-Practioners. Auch dieser sei im normalen Curriculum für Ihren Ausbildungsgang nicht vorgesehen. Um wie viel (in Wochenstunden) habe Frau U ihre nichtselbständige Berufstätigkeit ab welchem Zeitpunkt eingeschränkt und habe dies (auch) der Betreuung Ihrer damals 14 Jahre alten Tochter gedient, wurde Frau U ebenfalls gefragt. Weiters wurde Frau U darauf hingewiesen, dass sie nunmehr auch Sonderausgaben für die Rückzahlung eines Kredites zur Wohnraumschaffung in Höhe von € 1.800,00 begehre. Die dafür vorgelegte Bestätigung der Bank I sei an Ihren Ehemann gerichtet und werde dort eine Summe von Zinsen € 3.419,96 und Spesen € 29,39 genannt. Davon seien, soweit ersichtlich, bei ihrem Ehemann bereits antragsgemäß € 2.920,00 als Sonderausgaben mit dem Einkommensteuerbescheid 2006 vom 10. August 2007 anerkannt worden: Es stelle sich daher die Frage, wie der nun von Frau U erklärte Betrag von € 1.800,00 zustande komme und aus welchem Grund diese Sonderausgaben Frau U zuzurechnen seien.
Nach einem erfolglos versuchten Telefongespräch vom 4. April 2010 (zum Inhalt siehe den Aktenvermerk vom gleichen Datum), übermittelte _F_ im Namen der J Z KG am 9. April 2010 folgendes E-Mail:
"Unsere Recherchen im Finanzamt K haben ergeben:
Sie haben seit Übermittlung der Daten an Sie - durch das Finanzamt K - keinerlei Rücksprache mit dem Stammfinanzamt gehalten.
So ist es auch erklärlich, daß Sie von den von unserer Klientin ordnungsgemäß und nachweislich abgegebenen Einkommenssteuererklärung 2007 und dem Begleitschreiben und den übermittlelten Belegen dazu, sowie von der Übermittlung der Steuererklärung 2008 nichts wissen.
Wir haben Ihnen Ihre Arbeit insoweit jetzt abgenommen, daß wir Ihre Kollegen in K nunmehr nochmals gebeten haben, Ihnen die übermittelten Unterlagen umgehend zukommen zu lassen. Dies zu klären dauerte genau 15 Minuten.
Da 2008 am 21.9.2009 elektronisch abgegeben wurde, können wir Ihnen die dazugehörigen Detailunterlagen auf Wunsch gerne ebenfalls zukommen lassen. Die Steuererklärung des Jahres 2007 wurde bereits am 13. Oktober 2008 in Papierform - samt Unterlagen und Begleitschreiben abgegeben. In diesem wurde das Finanzamt K bereits erstmalig ersucht, die Unterlagen umgehend an Sie weiterzuleiten.
Die Klientin ist seit 29. November 2007 steuerlich vertreten. Die vorgelegte Vollmacht müsste Ihnen vorliegen.
Es kommt daher die Quotenregelung zum Tragen. Es liegen daher auch keine wie immer gearteten Fristversäumnisse unserer Klientin vor.
Die Steuererklärung 2009 ist daher weder außerhalb einer Frist, noch vergessen worden.
Eine Einnahmen Ausgabenrechnung für 2010 wäre, wenn überhaupt nur für 2 Monate möglich.
Die Anschuldigungen und völlig haltlosen Vorwürfe und Unterstellungen an unsere Klientin sind damit beweisbar vom Tisch.
Viele Ihrer Fragen müssten sich mit den an Sie gesandten Unterlagen von selbst erledigen. Allfällige Restfragen werden wir selbstverständlich gerne beantworten. Wir ersuchen diesbezüglich um Abstimmung - wenn geht per Mail.
Mit der Bitte um Kenntnisnahme zeichnet
Am 20. April übermittelte die J KG die Abgabenerklärungen 2007 und 2008 der U samt Beilagen. Diese sind von der J KG verfasst und wurden von dieser dem Finanzamt vorgelegt.
Wie _F_ für die J Z KG in der E-Mail vom 9. April 2010 mitgeteilt hat, war Frau U vor dem 29. November 2007 steuerlich nicht vertreten.
Für die Richtigkeit dieses Vorbringens spricht, dass Frau U ihre Steuererklärung 2006 selbst elektronisch übermittelt und den Vorhalt vom 15. April 2008 ohne die Hilfe eines rechtsfreundlichen Vertreters beantwortet hat. Auch in der Datenbank der Finanzverwaltung und den Steuerakten findet sich kein Hinweis auf eine steuerliche Vertretung von Frau U vor dem 29. November 2007.
Die einzige Vollmacht die sich findet, ist die oben beschriebene vom 29. November 2007, welche auf L lautet. L ist, wie schon erwähnt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und besitzt, beziehungsweise besaß, nach dem Treuhänderverzeichnis der Kammer der Wirtschaftstreuhänder und deren telefonischer Auskunft am 22. April 2010 nur in O eine Niederlassung.
Das gegenständliche erste Berufungsschreiben vom 28. November 2007 ist jedoch nicht von L, sondern einen Tag bevor dieser bevollmächtigt wurde, von der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) verfasst worden.
Wie oben dargestellt, gibt es sowohl in der Berufung vom 28. November 2007 als auch für den ebenfalls als Berufung bezeichneten Schriftsatz vom 24. Juli 2008 keinen Hinweis darauf, dass diese von oder im Namen des (späteren) steuerlichen Vertreters L verfasst worden sind. Beide Schriftstücke wurden ausschließlich und allein von _F_ für die J Buchhaltungs-KEG erstellt.
Anteilseigner der J Z KG sind _F_ als Geschäftsführer und Komplementär und L als Kommanditist (Haftsumme ATS 10.000,00 - € 726,73). Die J Z KG hat ihre Niederlassung in B. Nach dem Treuhänderverzeichnis und der telefonischen Auskunft vom 22. April 2010 der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (siehe Aktenvermerk vom 22. April 2010) besitzt sie wie ihr Geschäftsführer die Befähigungen eines selbständigen Buchhalters und des Bilanzbuchhalters. Über die Befähigungen ihres Kommanditisten (Wirtschaftsprüfer und Steuerberater) verfügt sie nicht.
Die Befugnisse der selbständigen Buchhalter und der Bilanzbuchhalter sind in Ergänzung zu § 83 BAO, welcher in der für 2007 geltenden Fassung BGBl. Nr. 151/1980 nur die Vertretung durch natürliche Personen behandelte, im BibuG (Bilanzbuchhaltungsgesetz BGBl. Nr. 161/2006) geregelt.
Nach § 3 Abs. 1 und 2 BibuG sind selbständige Buchhalter dazu berechtigt, eine pagatorische und kalkulatorische Buchhaltung zu erstellen, sowie ihre Kunden in diesem Zusammenhang zu beraten, sowie die gewerberechtlich dazu notwendigen Tätigkeiten (§ 32 Gewerbeordnung 1994, BGBl. Nr. 194/1994). Vertretungsrechte wie dem Bilanzbuchhalter sind dem selbständigen Buchhalter nicht eingeräumt.
Der Bilanzbuchhalter ist nach § 2 Abs. 1 und 2 BibuG neben seiner buchhaltenden und beratenden Tätigkeit auch zur Vertretung in Abgaben- und Abgabenstrafverfahren für Bundes-, Landes- und Gemeindeabgaben, ausgenommen die Vertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes, den Unabhängigen Verwaltungssenaten, dem Unabhängigen Finanzsenat und dem Verwaltungsgerichtshof (Z 3 leg. cit.) befugt.
Die Vertretung im Rahmen eines Rechtsmittelverfahrens bei den Finanzämtern (Abgabenbehörden des Bundes) und dem Unabhängigen Finanzsenat ist daher für Bilanzbuchhalter mit Ausnahme in Angelegenheiten der Umsatzsteuervoranmeldungen (Z 5 leg. cit.) jedenfalls ausgeschlossen.
Es ist daher der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) jedenfalls unmöglich ihre Kunden in einem Rechtsmittelverfahren betreffend die Einkommensteuer zu vertreten.
Die J Buchhaltungs-KEG hat jedoch die oben im Detail beschriebene Berufung vom 28. November 2007 gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U eingebracht.
Es ist daher zu untersuchen, welche Rechtsfolge es hat, wenn jemand, der wie die J Buchhaltungs-KEG nicht steuerlicher Vertreter eines Steuerpflichtigen ist (siehe E-Mail vom 9. April 2010) und auch aufgrund eines gesetzlichen Gebotes (§ 3 Abs. 1 Z 3 BibiG) niemals Vertreter dieses Steuerpflichtigen in einem Rechtsmittelverfahren beim Finanzamt oder beim Unabhängigen Finanzsenat sein kann, eine Berufung gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 dieses Steuerpflichtigen einbringt.
Nach § 84 Abs. 1 BAO hat die Abgabenbehörde solche Personen als Bevollmächtigte (mit Bescheid) abzulehnen, welche die Vertretung anderer geschäftsmäßig, wenn auch unentgeltlich betreiben, ohne dazu befugt zu sein. Erst nach der Ablehnung gesetzte Verfahrenshandlungen sind ohne jede abgabenrechtliche Wirkung (§ 84 Abs. 2 BAO).
Die J Buchhaltungs-KEG wurde in diesem Verfahren vom Finanzamt bisher nicht als Parteienvertreter abgelehnt, obwohl sie sie geschäftsmäßig handelt und jedenfalls nicht zur Parteienvertretung vor Abgabenbehörden des Bundes befugt ist (§ 3 BibuG siehe oben mit Ausnahme von Umsatzvoranmeldungen).
Dies führt dazu, dass die Berufung vom 28. November 2007 (ebenso wie jene vom 24. Juli 2008) an sich rechtlich existent geworden ist, jedoch ist nun zu beurteilen, wie sich die Tatsache auswirkt, dass diese Berufung verfasst wurde, ohne dass die J Buchhaltungs-KEG steuerlicher Vertreter von Frau U war oder wurde.
Entsprechend § 85 Abs. 2 BAO berechtigen Mängel von Eingaben (Formgebrechen, inhaltliche Mängel, Fehlen einer Unterschrift) die Abgabenbehörde nicht zur Zurückweisung. Vielmehr ist dem Einschreiter die Behebung dieser Mängel mit dem Hinweis aufzutragen, dass die Eingabe nach fruchtlosem Ablauf einer gleichzeitig zu bestimmenden Frist als zurückgenommen gilt.
Auch dem Unabhängigen Finanzsenat als Abgabenbehörde zweiter Instanz ist es gemäß § 279 Abs. 1 BAO ("Im Berufungsverfahren habe die Abgabenbehörden zweiter Instanz die Obliegenheiten und Befugnisse, die den Abgabenbehörden erster Instanz auferlegt und eingeräumt sind.") möglich einen derartigen Mängelbehebungsauftrag zu erlassen. Werden die Mängel rechtzeitig behoben, gilt die Eingabe als ursprünglich richtig eingebracht.
Dies gilt auch für eine fehlende Vollmacht (wie bei der J Z KG). An sich kann dies nach § 85 Abs. 4 BAO unter sinngemäßer Anwendung des § 85 Abs. 2 BAO geheilt werden.
Dies setzt allerdings voraus, dass es sich beim Mangel der Berufung um einen behebbaren handelt. Ein Mangel, welcher aus rechtlich zwingenden Gründen in beliebiger Frist nicht behoben werden kann, ist einer Mängelbehebung nicht zugänglich (siehe auch Ritz, BAO3, § 85 Tz 15 und die dort zitierten Fundstellen).
Der J Buchhaltungs-KEG kann Frau U nach den §§ 2 und § 3 BibuG (siehe oben) niemals eine rechtsgültige Vollmacht zur Vertretung in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes und dem Unabhängigen Finanzsenat erteilen.
Da sich § 85 Abs. 2 BAO ausdrücklich auf den Einschreiter, als jenem der das fragliche Schriftstück verfasst hat, bezieht und dieser aufgefordert werden soll den Mangel zu beheben, ist es auch nicht möglich, in einem Mängelbehebungsverfahren den Einschreiter auszutauschen und durch jemanden zu ersetzen, dem rechtsgültig eine Vollmacht erteilt werden kann.
Die Tatsache, dass die J Z KG nicht bevollmächtigt war die Berufungen vom 28. November 2007 und 24. Juli 2008 für Frau U einzubringen und auch nicht dazu bevollmächtigt werden kann, ist daher nicht in einem Mängelbehebungsverfahren nach § 85 Abs. 2 BAO korrigierbar.
§ 273 Abs. 1 lit. a BAO sieht vor, dass eine Berufung unter anderem dann zurückzuweisen ist, wenn diese nicht zulässig ist.
Zum Einbringen einer Berufung ist jeder befugt, an den der den Gegenstand der Anfechtung bildende Bescheid ergangen ist (§ 246 Abs. 1 BAO). Der Einkommensteuerbescheid 2006 vom 2. November 2006 von Frau U ist an diese gerichtet und ihr persönlich zugestellt worden. Die J Z KG (damals J Buchhaltungs-KEG) könnte daher zulässigerweise nur im Namen von Frau U eine Berufung gegen diesen Bescheid eingebracht haben. Dies ist der J Z KG aber wie oben gezeigt nach den §§ 2 und 3 BibuG verwehrt und wurde die J Z KG auch von Frau U nicht dazu ermächtigt.
Das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) ist aber mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und eine solche Berufung ist wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Durch die spruchgemäße Zurückweisung der Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist diese weggefallen und entbehrt dadurch die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 einer zugrunde liegenden Berufung.
Nach § 276 Abs. 1 BAO ist kann die Abgabenbehörde erster Instanz dann eine Berufungsvorentscheidung erlassen, wenn eine Berufung weder zurückzuweisen oder gegenstandslos zu erklären ist.
Die Berufung der J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 der U ist, wie gezeigt, spruchgemäß zurückzuweisen gewesen und die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juni 2008 daher ohne Rechtsgrundlage ergangen. Dies macht die Berufungsvorentscheidung zu einem zweiten Sachbescheid hinsichtlich der Einkommensteuer 2006 der U der zwar inhaltlich vollständig auf den ursprünglichen Sachbescheid vom 2. November 2007 verweist, aber doch ohne gültigen Verfahrenstitel des siebten Abschnittes der BAO in die Rechtskraft des ursprünglichen Einkommensteuerbescheides 2006 eingreift.
Hätte daher U (selbst oder durch einen bevollmächtigten Vertreter, der im Rechtsmittelverfahren die Vertretung übernehmen kann) ein Rechtsmittel, nämlich Berufung, gegen diesen neuen Sachbescheid vom 24. Juni 2008 für die Einkommensteuer 2006 erhoben, wäre dieser gemäß § 289 Abs. 1 BAO aufzuheben gewesen (siehe Ritz, aaO., § 289 Tz 34 und das dort zitierte Erkenntnis VwGH 27.2.2003, 99/15/0126). Dies hat Frau U aber nicht getan.
Es ist daher die Berufungsvorentscheidung vom 24. Juli 2008 als zweiter inhaltlich gleicher Sachbescheid für die Einkommensteuer 2006 rechtskräftig geworden und hat damit nachträglich die Einkommensteuer 2006 vom 2. November 2007 aus dem Rechtsbestand gedrängt.
Allerdings hat auch hier die J Buchhaltungs-KEG (nunmehr J Z KG) für U das nun richtigerweise als Berufung bezeichnete Schreiben vom 24. Juli 2008 verfasst, in welchem sie unter anderem die Vorlage an die Abgabenbehörde zweiter Instanz beantragt, ohne steuerlicher Vertreter der U gewesen zu sein und ohne dass die J Buchhaltungs-KEG überhaupt in einem Rechtsmittelverfahren vor den Abgabenbehörden des Bundes U hätte vertreten können.
Wie schon oben ausgeführt, ist aber das Einbringen einer Berufung im eigenen Namen (also durch die nicht zur Vertretung berechtigte J Buchhaltungs-KEG) für einen anderen (Frau U ) mangels Aktivlegitimation nicht zulässig und auch die Berufung gegen den als Berufungsvorentscheidung bezeichneten an U gerichteten Einkommensteuerbescheid 2006 vom 24. Juli 2008 wie im Spruch gemäß § 279 Abs. 1 BAO iVm. § 273 Abs. 1 lit. a BAO als unzulässig zurückzuweisen (siehe auch Ritz, aaO., § 273 Tz 4).
Linz, am 11. Mai 2010
Findok-Nr: 47143.1, aufgenommen am: 14.07.2010 08:54:54, zuletzt geändert am: 19.07.2010, Dokument-ID: 13896a5b-1e52-4528-8522-681ca3e21ba6, Segment-ID: 52c5cf40-047c-4229-b1c8-202285e5a3ee | Wie parteiisch ist die Nation? – ThailandTipLeaks
Computer Wie parteiisch ist die Nation?
By Pedder.Leaks 21 November 2008 6 Mai 2015
In den Meta-Tags des Quellcodes der Webseite taucht sowohl in der Seitenbeschreibung (Description) als auch in den Stichwörtern (Keywords) als erstes bzw. zweites der Begriff „The People’s Alliance for Democracy“ auf. Auch weitere Stichwörter wie Sonthi, Manager oder ASTV scheinen den Nation Webentwicklern besonders wichtig zu sein.
Ist dies Absicht oder Zufall?
Vergeblich sucht man andererseits nach anderen ebenfalls relevanten Stichwörtern wie „PPP“, „People Power Party“ oder Somchai in den Meta-Tags der Nation.
Die Bangkok Post zeigt hingegen keine Auffälligkeiten in dieser Richtung.
Was sind Meta-Tags, Schlüsselwörter und Beschreibung?
Meta-Tags sollen vor allem die Durchsuchbarkeit des World Wide Webs bzw. einer einzelnen Webpräsenz verbessern.
Seitenbeschreibung (Description): Kurze Beschreibung oder Abstract des Inhalts der Webseite.
Stichwörter (Keywords): Nennt Stichwörter oder Themen, die auf der Webseite vorkommen bzw. behandelt werden. Die Stichwörter werden durch Komma und nachfolgendem Leerzeichen voneinander getrennt.
Premierminister in Peru
Australier wegen Majestätsbeleidigung angeklagt | de |
q-de-776 | Welche Fähigkeiten hat die NATO Response Force in Afghanistan unter Beweis gestellt? | Ansprache von Außenminister Colin L. Powell vor dem Transatlantischen Zentrum des German Marshall Fund in Brüssel
Brüssel, 8. Dezember 2004
(Unwesentlich gekürzt)
Die Wurzeln der amerikanischen Zivilisation - die Erfahrungen meiner Nation in den letzten zwei Jahrhunderten - liegen in Europa.
Die Gründungsdokumente, die allen Amerikanern so viel bedeuten, haben ihren Ursprung in der Aufklärung, in unseren europäischen Wurzeln. Wenn man sich die Unabhängigkeitserklärung und die darin enthaltene Beschreibung der Funktion einer Regierung ansieht, erkennt man, dass wir diese Gedanken von Europa übernommen haben.
Die Funktion einer Regierung ist es, die Rechte der Menschen zu schützen. Regierungen vergeben keine Rechte, sie gewähren kein Rechte, diese Rechte kommen von einer überirdischen Kraft, und die wichtigste Aufgabe einer Regierung ist es, diese gottgegebenen Rechte der Menschen zu schützen, indem sie eine Regierung schafft, die den Willen der Menschen widerspiegelt. Die einzige Machtquelle in einer Nation ist der Wille der Menschen, den sie einer Regierung übergeben. Das ist also die Aufgabe einer Regierung, die Rechte der Menschen zu schützen, die ihnen von Gott gegeben wurden. Diese einfache Philosophie hat meine Nation und die transatlantische Gemeinschaft angetrieben - im Falle meines Landes seit zweihundert Jahren, im Falle von Europa seit mehr als fünfzig Jahren in der jüngeren Geschichte dieses Kontinents.
Wie der Präsident in seiner ersten Pressekonferenz nach der Wiederwahl deutlich gemacht hat, will er mit ganz Europa eng zusammenarbeiten. Präsident Bush erklärte: "Alles, das wir erreichen wollen, erfordert eine weiterbleibend enge Partnerschaft zwischen Amerika und Europa. Wir sind die Pfeiler der freien Welt. Wir sind denselben Bedrohungen ausgesetzt und teilen den Glauben an die Freiheit und die Rechte jedes Einzelnen." Aus diesem Grund ist es nur natürlich, dass der erste offizielle Besucher des Präsidenten in seiner zweiten Amtszeit der NATO-Generalsekretär war und sein erster Auslandsbesuch nach Europa gehen wird.
Präsident Bush wird in die Zukunft blicken, wenn er hierher kommt. Aber er wird auch von der Vergangenheit überzeugt sein. Ich bin mir darüber im Klaren, dass einige der Schlüsselentscheidungen des Präsidenten in den letzten vier Jahren in Europa umstritten waren, vor allem die Entscheidungen zum Irak. Was immer die Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Vergangenheit und des Einsatzes im Irak auch waren, wir blicken jetzt nach vorn. Wir reichen Europa die Hand, und hoffen, dass Europa uns ebenfalls die Hand reicht.
Übertönt von dem Hintergrundlärm der letzen Jahre erfolgte eine Umgestaltung der transatlantischen Partnerschaft. Sie ist zunehmend globaler geworden. Wie auch der Marschall Fund waren wir in unseren Aktivitäten auf einen halben Kontinent beschränkt, bis wir dann nach 1989 auf einem ganzen Kontinent tätig sein konnten. Und heute, in einer Welt nach dem 11. September, entwickeln wir die transatlantische Partnerschaft weiter – über die Grenzen Europas hinaus. Und das ist sehr gut, weil die transatlantische Gemeinschaft eine Gemeinschaft der Freiheit, der Demokratie und des Friedens ist – Werte, die heute überall auf der Welt angenommen werden, universelle Werte.
Aber wir befinden uns jetzt in einer anderen Welt als zuvor. Die Bedrohungen haben sich verändert. Heute ist nicht mehr die Sowjetunion die allgegenwärtige Bedrohung, auf die wir unsere gesamte Aufmerksamkeit und Energie richten. Die Bedrohung ist diffuser, schwerer zu bekämpfen, und wird von uns in vielerlei Hinsicht größere Bemühungen erfordern. Terrorismus, Waffen-, Drogen- und Menschenhandel, transnationale Verbrechen – das sind die neuen Bedrohungen. Europa, die Russische Föderation und die Vereinigten Staaten konzentrieren sich jetzt intensiv auf die Bekämpfung dieser Gefahren des 21. Jahrhunderts.
Mehr als jemals zuvor müssen wir unsere Ressourcen mobilisieren und unsere Partnerschaft in den Dienst der Welt stellen. Das ist die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft, und meine Reise diese Woche soll dies verdeutlichen. Ich bin wegen drei Treffen hier: dem Ministertreffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dem Ministertreffen des Nordatlantikrats und dem US-EU-Ministertreffen. Meine Vorgänger als Außenminister waren dort, und meine Nachfolger werden ebenfalls dort sein, da wir uns auf diesen Treffen mit Themen von höchster Bedeutung auseinandersetzen. Alle drei Treffen weisen auf die vor uns liegenden Aufgaben.
Seit ihrer Geburtsstunde während des Kalten Krieges in Helsinki im Jahre 1975 ging es der OSZE um Freiheit, Demokratie und Frieden. Heute, lange nach Ende des Kalten Krieges, führt die OSZE ihre wichtige Arbeit fort. In der OSZE kommen Nordamerika und Europa zusammen, um sich für die Menschenrechte einzusetzen und gegen alle Formen von Antisemitismus, Bigotterie gegen Moslems und Bigotterie aller Art zu kämpfen. Wir können stolz sein, dass die OSZE auch bei der Überwachung von Wahlen Expertenwissen erlangt hat. Wenn die OSZE und andere Beobachter im letzten Monat nicht die Wahlen in der Ukraine überwacht hätten, wäre der Wille des ukrainischen Volks mit ziemlicher Sicherheit nicht zum Tragen gekommen und verfälscht worden. Es stand extrem viel auf dem Spiel, wie auch heute noch – weswegen wir gestern volle Unterstützung für die Weiterführung der Beobachtung der anstehenden Wahlen in der Ukraine durch die OSZE gaben.
Wahlen in jungen Demokratien können Ereignisse sein, die wachrütteln, die ganzen Nationen Zuversicht und Mut einflößen können, so dass die Menschen sich für ihre Rechte einsetzen und eine Wahl fordern, sich versammeln, wie wir es im letzten Herbst in Tbilisi und während der letzten Wochen in der Ukraine gesehen haben. Wir können es heute beobachten, wie wir es im Oktober in Afghanistan beobachten konnten, als die Menschen wählten, damit ihre Stimme gehört wird. Die Wahl in Afghanistan schlug ein neues Kapitel in der Geschichte eines Volkes, einer Region, einer Ära auf. Die OSZE spielte hierbei eine entscheidende Rolle.
Am Sonntag, dem 9. Oktober, wachte ich auf und sah, was sich über Nacht bei den Wahlen in Afghanistan ereignet hatte. Ich wachte auf und sah den Bericht des Leiters der OSZE-Beobachtermission, der erklärte, dass die Wahlen in Afghanistan trotz aller Herausforderungen frei und fair gewesen seien. Die Menschen verließen ihre Häuser, trotz des Terrors, der Gewalt und der tödlichen Gefahr. Der Präsident erzählt gerne die Geschichte einer 19-jährigen Frau, die sich unter den ersten Wählern befand und sich nie erträumt hätte, dass sie die Chance bekäme, ihre Meinung auf diese Art auszudrücken, aber sie bekam sie. Millionen von Afghanen wählten. Und gestern sahen wir etwas im Fernsehen, das in Afghanistan noch nie gesehen wurde: ein neuer, frei gewählter Präsident bei seinem Amtsantritt. Die afghanischen Parlamentswahlen im April werden auf diesen Erfolg aufbauen, aber für einen erneuten Erfolg wird die OSZE benötigt, und sie wird wieder vor Ort sein.
Jetzt ist es an der Zeit, dass die OSZE ihre Arbeit erweitert. Wir wollen, dass sich der Erfolg Afghanistans in den palästinensischen Wahlen am 9. Januar wiederholt, und ich hoffe, dass die OSZE dort sein wird. Wir glauben auch, dass es unsere Pflicht im Sinne der Schlussakte von Helsinki ist, den Irakern zu helfen, die Art von Wahl abzuhalten, die sie verdienen, und ich hoffe, dass wir uns diesbezüglich einigen können, so dass die OSZE bei den Wahlen im Irak am 30. Januar eine Rolle spielen kann.
Aber die OSZE steht nicht nur für Demokratie und Menschenrechte. Tatsächlich ist es so, dass sich die meisten der gestern bei unseren Treffen in Sofia gefällten 21 Entscheidungen auf die Wirtschafts- und Sicherheitsdimensionen der OSZE konzentrierten: Containersicherheit, Passsicherheit sowie die Kontrolle von Handfeuerwaffen und kleinen Waffen sind jetzt Teil des OSZE-Aktionsplans. Keine dieser Maßnahmen wird Schlagzeilen machen, sie erscheinen nicht weltbewegend, aber zusammengenommen sind sie ein Maßnahmenkatalog, der wichtig und entscheidend für den Umgang mit den Bedrohungen des 21. Jahrhunderts ist.
Die herausragende transatlantische Sicherheitsorganisation ist natürlich die NATO, und ich freue mich schon heute auf die Treffen, die morgen hier stattfinden. Die Mission der NATO, Sicherheit für die atlantische Welt zu garantieren, hat sich nie verändert, jedoch hat sich die ganze Welt verändert, hauptsächlich als Konsequenz des Erfolgs der NATO. Die NATO musste sich also anpassen, um ihrer Mission unter neuen strategischen Bedingungen gerecht zu werden. Ich habe diesen Prozess seit vielen Jahren mit meinen eigenen Augen verfolgt. Morgen ist mein letztes NATO-Treffen in einer langen Reihe von NATO-Treffen.
Ich kann mich an mein erstes NATO-Treffen erinnern, das im nächsten Monat 46 Jahre her ist. Ich war ein junger Leutnant und scharte die 40 Mitglieder meines Zuges in der Fuldaer Sende um mich und sagte: "Wir sind die NATO, und solange wir die Schlacht um dieses kleine Stück der Fuldaer Sende gewinnen, werden Westeuropa und Nordamerika in Sicherheit sein. Verstanden, Männer?" "Ja, verstanden." Und deswegen gebe ich gerne an und sage, wenn Sie wissen wollen, wer den Kalten Krieg gewonnen hat, dann war ich das mit meinen 40 Soldaten in der Fuldaer Sende. Aber der Kern der Geschichte ist, dass wir alle wussten, warum wir dort waren, als ich vor 46 Jahren mit meinen jungen Soldaten zum ersten Mal diesen Fleck Erde betrat. Wir waren uns der wichtigen Rolle dieses Bündnisses für die Wahrung von Frieden und Freiheit, unserer Ideale und Lebensweise bewusst, zu dem wir gehörten.
Und 28 Jahre später kehrte ich als Kommandeur an denselben Ort in dieselbe Fuldaer Sende zurück, und sie war noch da, und die 8. Russische Armee stand noch immer auf der anderen Seite. Aber die Dinge hatten angefangen, sich zu verändern, und ich konnte diese Veränderungen bei allen NATO-Treffen sehen, die ich anfing, zu besuchen, zuerst in den frühen Achtzigern als Militärassistent eines großartigen Mannes, Verteidigungsminister Cap Weinberger. Wir gingen zu den NATO-Treffen, und es gab die verzwicktesten Auseinandersetzungen über alle möglichen Dinge. Sie denken, dass die jüngsten Auseinandersetzungen schlimm waren... Sie hätten dabei sein sollen, als die INF-Stationierung aktuell war und es überall in Europa Demonstrationen gegen diesen schrecklichen amerikanischen Einfall gab, Pershing-2-Raketen und bodengestützte Marschflugkörper gegen die russischen SS-20 zu stationieren. Schrecklich! Das darf nicht sein! Demonstrationen, schlechte Idee, das zu tun. Wir taten es. Europa stand an der Seite von Nordamerika.
Und einige Jahre später war ich auch stolz, der Verhandlungsführer des INF-Vertrages zu sein, zusammen mit Minister Schultz und Herr Nitze und vielen anderen, die den INF-Vertrag aushandelten, der die ganzen Raketen abschaffte. Entschlossene Zielgerichtetheit, der Wille, gegen die damals vorherrschende öffentliche Meinung zu handeln, weil wir wussten, was das Richtige war. Und das Ergebnis war, dass wir alle diese Waffen beseitigten und anfingen, den Weg zu bereiten für das, was folgte.
Ein paar Jahre später war ich wieder dort, diesmal als Nationaler Sicherheitsberater von Präsident Reagan, und wir gingen 1987 und 88 zu den NATO-Treffen. Sie hatten etwas Einzigartiges – man saß da und wartete, dass alle 16 Staats- und Regierungschefs zu Wort kamen, und jeder von ihnen hatte eine andere Geschichte über Gorbatschow zu erzählen. Und jeder hatte Gorbatschow gerade erst getroffen. "Mit diesem Mann können wir verhandeln", "Das ist ein Mann, der einen Unterschied bewirkt." Perestroika, Glasnost, ich erinnere mich lebhaft an diese Zeit. Und wir alle beobachteten die Lage. Konnte es wahr sein? Konnte es sein, dass die Dinge sich ändern würden?
Und ich beobachtete weiter in meiner Rolle als Nationaler Sicherheitsberater, besuchte fünf Gipfeltreffen mit Gorbatschow und werde nie den Tag vergessen, als er mich über den Tisch hinweg ansah in Anwesenheit von Minister Schulz, und er wusste, dass ich mir nicht sicher war, worauf er hinaus wollte. Und er sah mich über den Tisch hinweg an und sagte: "Oh, Herr General, es tut mir so leid, Sie werden sich einen neuen Feind suchen müssen." Ich erinnere mich an meine Reaktion. "Das will ich nicht. Sie müssen wissen, ich habe viel in diesen Feind investiert, ändern Sie mein Leben nicht, nur weil Sie einen schlechten Tag haben." Ich kann nur sagen, mein Leben änderte sich, unser Leben änderte sich, das transatlantische Bündnis veränderte sich.
Ich war bei einem Treffen mit den Vereinigten Stabschefs an dem Abend im November 1989, als die Menschen in Berlin zur Mauer gingen und gegen sie hämmerten, bis sie vor ihnen zusammenbrach. Ich war dort als Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs am Anfang des nächsten Jahrzehnts, als die Sowjetunion und der Warschauer Pakt zusammenbrachen, und die Freiheit sich ihren Weg bahnte. Überall in Eurasien erblühten zarte Pflanzen der Freiheit wie wilde Blumen im Frühjahr. Wir standen das alles durch, das Gute, das Schlechte und das vorübergehend Mysteriöse.
Und heute befinden wir uns am Ende des Jahres 2004. Als ich Ende des Kalten Krieges noch Vorsitzender war, habe ich öfter mit russischen Generälen diskutiert, als die Sowjetunion anfing, zu zerbrechen. Und sie sagten: "Jetzt gibt es keinen Warschauer Pakt mehr, dann sollte es auch keine NATO mehr geben. Wenn wir keinen Warschauer Pakt haben, braucht ihr keine NATO." Und meine Antwort war: "Wisst ihr, das klingt irgendwie logisch, ich kann das nachvollziehen, aber es gibt ein kleines Problem." "Was für eines?" "Ich werde immer noch nach Mitgliedschaftsanträgen für die NATO gefragt." Sie ist also noch eine funktionierende, lebendige Organisation. Die Menschen sehen noch eine Notwendigkeit für sie.
Warum ist das so? Weil die NATO die Grundlage des transatlantischen Friedens und der Sicherheit ist. Außerdem ist sie eine politische und militärische Organisation, die sich verändern kann, wenn sich die Bedrohung und Anforderungen ändern. Und wir haben festgestellt, dass die NATO nicht einfach für die Sowjetunion existierte. Sie hat einen anderen Zweck, ein anderes Leben. Sie bezieht die ehemaligen Nationen der Sowjetunion ein, sie arbeitet im NATO-Russland-Rat mit Russland zusammen, um eine sicherere transatlantische Union und sicherere Beziehungen zu schaffen und sich aktiv auf die anderen Bedrohungen außerhalb des Bündnisses konzentrieren zu können und auf sie zu reagieren .
Am Ende des Jahres 2004 tritt die NATO aktiver als je zuvor auf und stellt sich den neuen Herausforderungen eines neuen Zeitalters. Mit 26 Mitgliedern erreicht die NATO mehr, als ihre Gründungsväter je für möglich gehalten hätten, und sie ist weiterhin offen für neue Mitglieder. Es war trotzdem keine Überraschung, dass all dies geschah. Es ist für mich nicht erstaunlich, dass die ehemaligen Mitglieder des Warschauer Pakts der NATO beitreten wollten. Sie sahen die NATO als das, was sie ist – eine Organisation, die sich auf die Prinzipien des Friedens, die Menschenwürde jedes Einzelnen und Demokratie stützt – sowie eine Organisation, die Europa mit Nordamerika und Amerika mit Kanada verbindet, so dass Sicherheit für die transatlantische Region gewährleistet ist. Lassen Sie mich nur kurz auf die Veränderungen in den letzten 15 Jahren eingehen...
Während dieser letzten 15 Jahre ist sehr viel passiert. Die erweiterte NATO ist nicht mehr nur ein Bündnis, das hauptsächlich der Verteidigung des gemeinsamen Gebiets dient, sondern auch der Verteidigung gemeinsamer Prinzipien, wo immer auf der Welt gegen diese gemeinsamen Prinzipien verstoßen wird oder wo immer sie bedroht werden. Der NATO ging es hauptsächlich um Europa; out-of-area-Einsätze waren nur von zweitrangiger Bedeutung. Ich kann mich an so viele Diskussionen erinnern, die wir über out-of-area-Einsätze hatten – das Thema ist eines der Klischees, über die wir uns ständig gestritten haben. "Was genau ist die Zuständigkeit der NATO, warum machen wir uns Sorgen über diese weit entfernten Orte?" Jetzt stehen wir meistens dieser Art von Herausforderung gegenüber, und da sie out-of-area sind, muss die NATO dort vor Ort sein.
Was mich persönlich jedoch beeindruckt, ist, wie schnell und erfolgreich sich die NATO auf die Herausforderungen nach dem Kalten Krieg eingestellt hat. Die Anpassung begann in Europa, auf dem Balkan. Die NATO spielte in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo eine unentbehrliche Rolle, und wir standen unerschütterlich an der Seite unserer NATO-Kollegen. Manche machten sich am Anfang der Präsidentschaft Bushs Sorgen, aber wir haben es klar mit einem einfachen amerikanischen Klischee ausgedrückt: "Wir sind zusammen gekommen, und wir werden zusammen gehen." So sind wir an die Sache herangegangen, und so haben wir es gemacht.
Die erfolgreiche Sicherheitsmission der NATO in Bosnien endete offiziell vor nur sechs Tagen und die Übergabe an die neue EU-Mission erfolgte reibungslos. Die NATO und die EU haben gelernt, ihre Kräfte unter den Regeln von Berlin-Plus zusammenzuführen; einige dachten, dies sei zu schwierig zu handhaben, aber wir haben es geschafft, und es klappt.
Da die NATO heute auch außerhalb von Europa eine wichtige Rolle spielt, müssen wir Maßnahmen einleiten, um die neuen Herausforderungen der NATO zu erfüllen. Wir müssen die Kürzungen in den Verteidigungsetats und beim Personal in einigen Mitgliedsländern umkehren und die bürokratischen oder nationalen Hindernisse bei der Bereitstellung von Streitkräften abschaffen. Wir müssen bezüglich unserer Fähigkeiten mehr tun. Wenn wir diese zusätzlichen Missionen annehmen – und das müssen wir tun – dann müssen wir diesem Vorhaben und diesen Worten reale Fähigkeiten zuordnen.
Der erste große Militäreinsatz der NATO außerhalb Europas in Afghanistan zeigt, zu was wir fähig sind, wenn wir nur wollen. Die NATO schuf eine NATO Response Force, die sich bereits in Afghanistan unter Beweis stellt. Die Internationale Schutztruppe besteht aus 9.000 NATO-Soldaten und wird von einem französischen General geführt. Da jetzt die Wahlen anstehen, sollten wir die Chance nutzen, die Internationale Schutztruppe zu stärken und zu erweitern. Wir müssen uns zusammen an einen Tisch setzen und herausfinden, wie die internationalen und amerikanischen Streitkräfte in Afghanistan am besten mit den afghanischen Streitkräften zusammenarbeiten können. Eine Fusion aller ausländischer Sicherheitskräfte in Afghanistan wäre wohl am sinnvollsten. Wir müssen das in den nächsten Monaten prüfen.
Wir arbeiten an einem weiteren Vorhaben, das die Vitalität des Bündnisses demonstriert: Im Juli haben wir auf dem NATO-Gipfel zusammen beschlossen, eine Übungsmission für irakische Sicherheitskräfte aufzubauen, wie sie von der irakischen Interimsregierung erbeten worden war. Die Regierung bat uns um Hilfe, um unsere Unterstützung. Diese Mission läuft bereits. Die NATO hat auch ein großes Einbindungsvermögen externen Partnern gegenüber bewiesen. Wir haben die Istanbuler Kooperationsinitiative in die Welt gerufen. Sie unterstützt Reformen im Nahen und Mittleren Osten und in Nordafrika, indem Übungskapazitäten, gemeinsame Friedenssicherung und andere Möglichkeiten zur koordinierten Sicherheitsarbeit angeboten werden. Der Mittelmeerdialog der NATO stärkt den Barcelona-Prozess der Europäischen Union. Beide Projekte werden jetzt im Rahmen der Istanbuler Initiative zusammengeführt. Und beide Projekte, alle diese Projekte, unterstützen die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika der G8. Beim Abendessen heute Abend werde ich zahlreiche andere Außenminister anlässlich des NATO-Mittelmeerdialogs treffen.
Es wird das erste Treffen auf Ministerebene seit zehn Jahren sein, bei dem wir vertiefen können, wie wir am besten mit den Partnern im Nahen Osten zusammenarbeiten können. Die Nationen des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrikas brauchen unsere Unterstützung, und wir sind auf eine Weise bereit, diese Unterstützung zu leisten, wie es sich die Gründungsväter der NATO nie hätten vorstellen können.
Ich freue mich darauf, am Sonntag in Marokko auf dem ersten Treffen des Forums für die Zukunft mit unseren Partnern in der G8 und NATO zusammenzuarbeiten, um unsere gemeinsame Agenda im Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika voranzutreiben. Im Rahmen des Forums treffen sich 28 Länder von innerhalb und außerhalb der Region, um ihre Anstrengungen und Ressourcen zum Vorantreiben der Reformen zu bündeln. Wir versuchen nicht, anderen unsere Ansichten aufzuzwingen. Wir versuchen nicht einmal, Diagnosen bezüglich der Probleme anderer Menschen abzugeben. Die Araber haben selbst in den Berichten über die menschliche Entwicklung der UN gezeigt, dass sie die ihnen bevorstehenden Defizite und Herausforderungen besser als alle anderen kennen.
Überall in der Region geschieht etwas. In manchen Fällen handeln die Regierungen und fordern Veränderungen von ihrer Bevölkerung. Manchmal handeln Zivilorganisationen, die Zivilgesellschaft und mutige Einzelpersonen und fordern Veränderungen von ihren Regierungen. Jede Situation ist anders, jedes Land hat seinen eigenen Weg in die Zukunft, der abhängig ist von seiner Geschichte, seiner derzeitigen politischen Situation und seiner Kultur. Wir können ihnen helfen. Wir haben Unruhen gesehen, wir haben die Stimmen gehört, die Modernisierung und Reformen fordern, und es ist die Pflicht der Industriestaaten, der G8, der EU und der NATO, diese Menschen einzubeziehen und ihnen zu helfen.
Die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten soll denen helfen, die Veränderungen möchten, ihre Stimme zu verstärken. Außerdem können die Reformen den Menschen in der Region reale Verbesserungen bringen. Wirtschaftliche Reformen fördern den Handel, schaffen Arbeitsplätze und erhöhen den Wohlstand. Daran sind wir im Nahen und Mittleren Osten interessiert, daran sind wir überall in der transatlantischen Region interessiert. Politische Reformen verbessern die Möglichkeit eines Mitspracherechts der Bürger an Entscheidungen, die sie, ihre Familien und Gemeinden betreffen. Die Stärkung der Rechte der Frau gibt Frauen die Möglichkeit, ihre Kinder zu ernähren, zu kleiden, zu erziehen und ihre Gesundheit zu bewahren. Die Gewährleistung von Bildungschancen bereitet die jungen Menschen von heute darauf vor, die Führungskräfte unserer Welt von morgen zu sein.
Wir möchten gemeinsam mit unseren europäischen Bündnispartnern Frieden und positiven Wandel unterstützen – nicht nur durch die OSZE, die NATO und die G 8, sondern auch durch die europäisch-amerikanischen Beziehungen. Ein Großteil unserer Beziehungen zu Europa betrifft Wirtschaftsangelegenheiten, Handel und Investitionen, wissenschaftlich-technischen Austausch, Forschung im Bereich von Energie und Umwelt sowie andere ähnliche Projekte. Vor allem arbeiten wir äußerst eng zusammen, um Terroristen das Handwerk zu legen, indem wir die Kanäle der Nachrichtendienste und Strafverfolgungsbehörden sowie eine Vielzahl anderer Mittel nutzen. Dies ist die Frontlinie unserer gemeinsamen Verteidigung gegen den Terrorismus.
Darüber hinaus kooperieren die Vereinigten Staaten und die Europäische Union unter der Federführung Italiens im Auftrag der G 8, um internationale Polizeieinheiten in ehemalige Krisengebiete zu entsenden. Während wir an der Frontlinie in der Terrorismusbekämpfung kämpfen, arbeiten wir auch darauf hin, den Terroristen den Raum und die Chance zu verweigern, Pläne zu schmieden und Anhänger zu werben. Im gleichen Tenor sind die Vereinigten Staaten und die Europäische Union im Hinblick auf die Beilegung von Konflikten in der arabischen und muslimischen Welt zunehmend einer Meinung.
Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union sind sich beispielsweise bezüglich der Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts einig. Wir sind uns beide bewusst, dass dieser Konflikt einen Schatten auf all unsere Bemühungen in der Region wirft. Wir unterstützen beide zwei unabhängige Staaten – einen unabhängigen palästinensischen Staat und den Staat Israel - die Seite an Seite in Frieden leben. Wir unterstützen beide den Rückzug Israels aus dem Gazastreifen und Teilen des Westjordanlands im Rahmen des Friedensprozesses, um zu diesem Prozess zurückzukommen. Wir möchten beide freie und faire Wahlen für die Palästinenser, und wir sind beide bereit, zu diesem Ergebnis beizutragen.
Wie erreichen wir das alles? Wir arbeiten als Quartett, das die diplomatische Macht der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, Russlands und der Vereinten Nationen vereinigt. Angesichts der Veränderungen in der palästinensischen Führung ist Präsident Bush entschlossen, die Gunst der Stunde zu nutzen. Wir werden unsere diplomatischen Bemühungen verstärken, weil wir eine Chance sehen, reale, hoffentlich entschiedene Fortschritte zum Frieden zu erzielen. Auch im Irak haben wir eine Chance zur Zusammenarbeit.
Ich habe es bereits erwähnt, aber ich möchte diesen Punkt hervorheben. Viele der 25 Mitglieder der EU sind im Irak vor Ort, um dem irakischen Volk und der irakischen Übergangsregierung zu helfen, und ihr Beitrag ist von entscheidender Bedeutung.
Das irakische Volk strebt nach Freiheit. Die Iraker möchten ihre Politiker selbst wählen. Sie möchten wählen, sie möchten unverzüglich wählen, sie möchten nächsten Monat wählen. Wir dürfen die Zukunft und die Hoffnungen der Iraker nicht an Terroristen und Schergen verpfänden, die sie einzuschüchtern versuchen. Das können und werden wir nicht zulassen. Wir sehen also diese schlechten Nachrichten, aber es kommen auch gute Nachrichten von dort. In über 80 Prozent des Landes werden Wahlen abgehalten, um über die politische Führung vor Ort zu entscheiden. Wir sehen, dass Schulen, Krankenhäuser und Unternehmen den Betrieb aufnehmen; im ganzen Land geht das Leben weiter und die Menschen nehmen die Gestaltung ihrer Zukunft in die Hand.
Oft würdigen wir den außerordentlichen Mut so vieler Iraker nicht genug - Politiker und Bürger gleichermaßen - die ihre Chance für eine bessere Zukunft sehen und bereit sind, sie jeden Tag, wenn sie aufstehen, aufs Spiel zu setzen, weil sie an diese Zukunft glauben. Und wir müssen ihnen helfen. Ich habe Grund, an diese Zukunft zu glauben, weil ich weiß, dass diese Zukunft kommen wird - weil wir hier sein werden, um ihnen zu helfen.
Wir müssen uns unser Ziel vor Augen führen. Wir möchten der arabischen Demokratie im Irak, in Palästina und andernorts eine Chance geben. Wir möchten die Kraft der Freiheit freisetzen, wo immer sie am dringendsten benötigt wird. Wir wissen, dass das nicht leicht ist; wir wissen, dass Demokratie von bestimmten Verhaltensweisen und Institutionen abhängt, die nicht über Nacht entstehen.
Aber sehen Sie sich die Ukraine an. Betrachten Sie sich, was das ukrainische Volk getan hat. Die ukrainischen und russischen Behörden vernehmen eine deutliche Botschaft aus Nordamerika und Europa – in diplomatischem Stereoton. Dieser Stereoton bewirkt etwas, und wir sagen: Lasst das Volk entscheiden!
Mehr als je zuvor liegt das Schicksal der Ukraine dort, wo es hingehört – in den Händen des ukrainischen Volks. Wir in den Vereinigten Staaten und Sie in Europa bewundern den Mut so vieler, die für Rechtsstaatlichkeit und die Verfassung eingetreten sind, die friedlich versucht haben, die bei der letzten Wahl aufgetretenen Schwierigkeiten zu meistern. Wir unterstützen eine zweite Stichwahl am 26. Dezember als besten Weg zur Wiederherstellung des Vertrauens und der Integrität der politischen Institutionen der Ukraine. Unseres Erachtens hat das Oberste Gericht der Ukraine eine kluge Entscheidung getroffen. Und ich habe mich sehr gefreut, heute Morgen zu erfahren, dass sich die Rada - das ukrainische Parlament - dieser Entscheidung anschließt. Die Rada hat das erforderliche Gesetz verabschiedet, um einen Prozess in Gang zu setzen, der zu einer zweiten Stichwahl am 26. Dezember führt. Die Ukrainer schließen sich zusammen, um eine ukrainische Lösung für dieses Problem zu finden, und wir alle stehen bereit, um zu helfen. Alles, was wir fordern, alles, was wir möchten, alles, was wir immer gewollt haben, sind freie, faire, offenen Wahlen, damit die Stimme des ukrainischen Volkes gehört werden kann.
In der heutigen Welt ist die Macht der Ideen stärker als je zuvor. Und wo die globale Gemeinschaft der Demokratien größer ist als je zuvor – wie in der Ukraine – unternehmen viele Gesellschaften gemeinsame Schritte. Es wird unsere gemeinsamen Bemühungen erfordern, sicherzustellen, dass die Ukraine die Hilfe erhält, die sie benötigt, denn wir haben im Nahen Osten und andernorts gemeinsam so viel zu tun. Die Vereinigten Staaten können viel von einem weiteren fähigen, demokratischen Partner in Europa profitieren. Wir unterstützen die europäische Integration nach wie vor. Wir unterstützen die künftige Erweiterung der Europäischen Union. Wir möchten, dass die Europäische Union globale Präsenz entwickelt, so dass wir den starken Partner haben, den wir benötigen.
Während sich unser Bündnis für die Herausforderungen der Zukunft wappnet, möchte ich Ihnen einige Anregungen zum Nachdenken geben. Die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder ruht in der Stabilität und den Chancen, die Demokratie mit sich bringt. Die Faktoren Demokratie, öffentliche Meinung, Bildung, Information und Kommunikation betreffen sogar undemokratische Regime. Man kann diese Ideen nicht mehr aussperren. Es gibt keine politischen oder geistigen Grenzen, die diese Ideen davon abhalten können, in die dunkelsten Ecken der Welt vorzudringen.
Wir müssen demokratischen Wandel unterstützen, wo immer er sich vollzieht. Das ist gleichermaßen unsere Politik und unser Credo. Was Präsident Bush als die "wandelnde Kraft der Freiheit" bezeichnet, ist das zentrale Element, die zentrale Triebkraft der amerikanischen Politik auf Jahre hinaus.
Wir müssen den Mut aufbringen, grundlegenden Wandel herbeizuführen und dürfen uns nicht damit zufrieden geben, Bedrohungen nur zu bewältigen oder einzudämmen. Wir haben zu viele Jahre darauf gewartet, dass Saddam Husseins Irak und das Talibanregime den Willen der internationalen Gemeinschaft befolgen. Wir müssen bereit sein, Chancen zu schaffen und zu ergreifen. Die rasche Umgestaltung Libyens von einer Gefahr zu einem rehabilitierten Mitglied der internationalen Gemeinschaft ist ein beeindruckendes Beispiel.
Gemeinsam müssen die Vereinigten Staaten und Europa durch die NATO, die EU, die OSZE und andere transatlantische Institutionen der Umsetzung unserer gemeinsamen Vision eines freien, friedlichen und demokratischen Nahen und Mittleren Ostens oberste Priorität einräumen. Unsere Arbeit am israelisch-palästinensischen Frieden geht Hand in Hand mit unserer Unterstützung der Reformen und Modernisierung in der Region. Die Vereinigten Staaten und Europa müssen die Umsetzung von Demokratie als zentrales Element beim Kampf gegen den Terrorismus ansehen. Gesunde demokratische Gesellschaften sind das beste Bollwerk gegen den Terrorismus, obwohl unsere Erfahrungen und die Spaniens, Russlands und anderer Länder zeigen, dass keiner von uns gegen Terrorismus gefeit ist.
Die Vereinigten Staaten und Europa sind Partner, nicht nur aufgrund dessen, was wir sind und wofür wir eintreten. Wir sind Partner, weil wir auf der Grundlage gemeinsamer Grundsätze und Werte gemeinsam handeln.
Unsere Werte und unsere Interessen sind letztlich untrennbar. Wir sind uns auch bewusst, dass wir nur effektiv sein können, wenn die Vereinigten Staaten und Europa als Partner zusammenarbeiten, als Partner in Freiheit und als Partner beim Handeln. Das haben wir seit Jahrzehnten getan. Wir waren erfolgreich, und wir müssen weiterhin erfolgreich sein um sicherzustellen, dass wir unsere Erfolgsbilanz fortsetzen.
Sie können sicher sein, dass Präsident Bush und seine Regierung alles in ihrer Macht Stehende tun werden, um Europa ihre Verpflichtung zu dieser Partnerschaft zu beweisen. Unser Verständnis der erzielten Erfolge und unsere Bereitschaft, den erforderlichen Preis zu bezahlen und die erforderlichen Lasten zu tragen, sollen sicherstellen, dass wir in den vor uns liegenden Jahren der Herausforderungen weiterhin erfolgreich sind.
Originaltext: Powell Urges Europe to Work with U.S. to Support Democracy
Aktualisiert: Februar 2005 | Ein Streifzug nordischer Wasserschützen – Wikisource
Ein Streifzug nordischer Wasserschützen
Autor: Otto Lüddert
Titel: Ein Streifzug nordischer Wasserschützen
Ein Streifzug nordischer Wasserschützen.
Mitgetheilt von Otto Lübbert.[1]
Zu Anfang des Maimonats war es, als mir das hier eben nicht ganz alltägliche Ereigniß gemeldet wurde, ein Walfisch, und zwar einer von der Sorte, die man hier den Buchten-Walfisch (norwegisch: Vaagehval, schwedisch: Vikhval, Balaenoptera rostrata Fabr.) nennt, sei in der „Hatlevigen“ geheißenen etwa ein und ein halb norwegische Meile südlich von Bergen belegenen Bucht eingesperrt. Die Gelegenheit, Eingeweide und vollständiges Skelet, vielleicht auch einen Fötus zu ergattern, war lockend; ich zog meine großen Seestiefel an, ließ Mundvorrath für acht Tage und extra einige Flaschen Franzbranntwein und mehrere Pfunde Puderzucker einpacken, nahm Schleppnetz und Spiritusgefäße mit, setzte mich in ein von drei kräftigen Leuten gerudertes Fischerboot, und vorwärts ging’s, daß das Wasser am Bug schäumte. Die Ruderer priesen mir einmal über das andere, wie gut ich’s haben würde bei der Wittwe Martha Hatlevigen, die Anrecht hätte auf den größten Theil des Walfisches. In etwa drei Stunden war die Reise beendigt. Zwei kleine Inseln versperren den Eingang zu einer umfangreichen Bucht. „Siehst Du,“ sagten die Leute zu mir, „da wohnt Martha, nun sind wir gleich da. Da sind die Wachen aufgestellt; hörst Du nicht, wie der Ole mit dem Fischhaken auf den Bootsrand loshämmert, um den Walfisch zurückzuscheuchen, wenn dieser versuchen will, das Garn zu durchbrechen?“ Wir glitten dann über das dreidoppelte Garn, das die Bucht absperrte, hinweg. Der Eingang zu der Bucht, der hatte abgeschlossen werden müssen, war kaum zehn Faden breit, das Wasser aber zur Ebbezeit so flach, daß ein Walfisch eben mit genauer Noth über die Untiefe hinweggleiten konnte. Drinnen in der Bucht dagegen hatte er einen weiten Spielraum. Am Landungsplatze lag ein großes Boot mit mehreren älteren Männern, es waren Walfischschützen von Profession, aus Skogsraag, die man eingeladen hatte, damit sie dem eingeschlossenen Ungeheuer den Garaus machten. Einige von ihnen kannten mich.
„Willkommen!“ riefen sie, als ich zu ihnen in’s Boot sprang. „Was ist Dein Begehr?“
„Den Walfisch zu kaufen.“
„Ja, die Knochen kannst Du schon kriegen für Geld und gute Worte, aber vom Fleische und Speck bekommst Du Nichts ab; darauf verstehst Du Dich nicht.“
Nun, an eine Thranspeculation hatte ich eben nicht gedacht. Die guten Leute halfen mir meine Sachen zur Martha Hatlevigen hinaufschleppen, auf einem mäandrisch gewundenen Steig, der uns zu einem Grasplane führte, auf welchem das Häuschen der glücklichen [060] Walfischbesitzerin lag. Diese empfing mich, in der Thür stehend, mit ausgestreckter Hand und nöthigte uns durch die Küche in die Stube. Aermlich genug war diese und schien gerade groß genug für Martha und ihre beiden Kinder, einen Burschen von sechszehn und ein Mädchen von achtzehn Jahren, die Beide damit beschäftigt waren, Fischereigeräthschaften, welche über den Tisch und beide Bänke ausgebreitet lagen, auszubessern. „Nun weg mit der Arbeit, hier ist ein Fremder aus der Stadt!“ hieß es. Ohne weitere Umstände war ich denn installirt, und mittelst ausgetheilten Branntweins gewann ich rasch die Gunst meiner neuen Bekannten.
„Komm nun mit,“ sagte der breitschultrige Knud, der Aelteste und Erfahrenste unter den Walfischjägern, „jetzt wollen wir sehen, ob wir nicht einen oder ein paar Pfeile dem Walfisch in den Leib schießen können.“
Vier Mann ruderten uns dann in die Mitte des Bassins. Da lagen wir still; Knud nahm den Bogen, spannte ihn mittelst des gabelförmigen Spannholzes, legte den Pfeil auf, lehnte das Vorderende der Armbrust auf den Bootsrand und wartete, bis der Walfisch, ein für einen Angehörigen dieser Species recht ansehnliches Thier (die Species B. rostrata Fabr. ist die kleinste aller Balänopteren), an die Oberfläche kam, um Luft zu holen. Erst zeigte sich ein Strahl durch das heftige Ausathmen einporgeschleuderten Wassers, dann der schnabelförmige Kopf mit den weißlichen Barten, darauf der glänzendschwarze Rücken, ein bequemes Ziel für unsern Knud, dessen Pfeil tief eindrang in den Rumpf des Thieres, dicht hinter der Rückenfinne. Auch ich versuchte das Experiment mit demselben Erfolge. „Nun mag er ein paar Tage gehen mit den Dingern im Leibe,“ sagte Knud, und wir ruderten somit nach Hause. Unterwegs besah ich mir die hier beim Walfischfange gebräuchlichen merkwürdigen Geräthschaften.
a. Walfischbogen. b. Pfeil.
Der Walfischbogen hat die Form einer mittelalterlichen Armbrust, von colossalen Dimensionen, ziemlich roh, aber solid gearbeitet, der Schaft aus Eschenholz, der Bügel aus dem Holze der Taxus baccata, armsdick; die starke Schnur ist von Hanf. Gespannt wird der Bogen mittelst eines etwas gekrümmten gabelförmigen Holzes, und es dürfte das Spannen, nach der Solidität der Vorrichtung zu urtheilen, eben keine leichte Arbeit sein. Die sechs bis acht Zoll lange Pfeilspitze hat die Dicke einer Gänsefeder und erweitert sich oben zu einem lanzettförmigen Blatte von höchstens drei Viertel Zoll Breite. Diese im Verhältnisse zum Bogen selbst sehr unbedeutend aussehende Spitze steckt mit ihrem unteren Ende lose in einem statt der Federn am Hinterende mit zwei Holzflügeln ausgestatteten hölzernen Schafte von leichtem Holze, in welches der Name des Eigenthümers des Geschosses eingebrannt ist. Aber so wenig gefährlich der Pfeil aussieht, so verderblich wird er dem Wale. Es ist nämlich die Spitze aus altem rostigen Schiffseisen geschmiedet, und solch Eisen hat, wie man hier bestimmt behauptet, die Eigenschaft, die durch dasselbe verursachten Wunden sehr bald brandig zu machen. Trifft nun der Pfeil, im Bogen abgeschossen, den Rücken des Wales, so löst sich die Spitze vom Schafte, und gleitet nach und nach immer tiefer zwischen die Muskelschichten des verwundeten Thieres hinein, während der abgefallene Holzschaft auf dem Wasser schwimmt und hinterdrein aufgelesen wird, und verursacht in einigen Tagen innere Blutung und Brand, in Folge dessen das geängstigte Ungeheuer in blindem Schmerze oft auf den Strand rennt oder doch so ermattet, daß es dem Harpuniere eine leichte Beute wird. Die Harpune besteht im Wesentlichen aus einer nach oben zu einer massiven Stange zusammengeschmiedeten Eisenröhre. Das solide obere Ende läuft in ein Oehr aus, in welchem beweglich die blattförmige zweispitzige Spitze balancirt. Beim Gebrauch richtet man diese längs des Eisenschaftes und versieht den unteren Theil derselben, den Widerhaken, mit einem leicht verschiebbaren Eisen- oder Hanfringe. Um das untere röhrenförmige Ende des Eisenschaftes wird ein mindestens hundert Faden langes starkes Tau geschlungen. In ber Röhre steckt ein acht bis neun Fuß langer Holzschaft. Wird nun die Harpune mit Kraft in den Rumpf des Wales gestoßen, so muß sich der oben beschriebene Ring nothwendiger Weise nach hinten schieben, das als Widerhaken beschriebene untere Ende des Blattes wird frei, und das Blatt selbst bohrt sich mehr oder weniger in rechtem Winkel zu dem Schafte in das Fleisch und macht es so dem Fisch zur Unmöglichkeit, sich von der Harpune zu befreien. Die Lanze, eine gerade gebogene Sense auf langem Schafte, gebraucht man, um dem Walfisch das Garaus zu machen.
Einstweilen ruhten noch die beiden zuletzt genannten Instrumente, denn Knud hatte ja für gut befunden, den Walfisch einige Zeit mit den beiden Pfeilen im Leibe „gehen“ zu lassen. Wieder angelangt in Martha’s Hütte, fand ich die Stube vollgepfropft von Menschen, Alt und Jung, bie Alle den „Stadtmann“ sehen wollten.
Auf meine Requisition brachte unsere Wirthin eine Milchschüssel mit kochendem Wasser herein, und dahinein that ich allen noch übrigen Branntwein und sämmtlichen Zucker. Zu Tassen und Näpfen wurde das Gebräu umhergereicht; die Erwachsenen tranken und die Kinder nippten, Jeder bekam seinen Antheil. Nun ging das Schwatzen los, welches bald in betäubenden Lärm ausartete. Endlich, es war schon ziemlich spät, bedeutete Martha die Gäste, der „Stadtmann“ wünsche sich zur Ruhe zu begeben. Alle, bis auf die Walfischschützen, begaben sich denn auch zu ihren Hausgöttern, und mir wurde das Bett der Wittwe als Nachtlager angewiesen. Ein ärmliches Lager, obwohl bei weitem das beste im Hause: zwei Haferstrohsäcke als Pfühl und Kopfkissen und eine Wolldecke, das war Alles. Vollständig angekleidet legte ich mich, müde wie ich war, zu Bette, aber ehe ich einschlief, musterte ich erst noch meine Umgebung. „Mutter selbst“ sollte bei der Tochter liegen; deren Bett war außerordentlich schmal, aber man verstand es, sich zu arrangiren. Die Walfischschützen schliefen theils sitzend auf den Bänken, theils auf dem Boden liegend, bereit, der Wache zu Hülfe zu eilen, sobald diese Lärm machen würde. Herzlich müde, streckte ich mich auf meinem Lager aus, allein ich fand den Schlaf nicht eher, als bis ich die Ursache entdeckt und entfernt, welche in meinem Rücken ein Gefühl veranlaßt hatte, ähnlich wie wenn ein paar tüchtige Pflastersteine oben in den Strohsack hineinprakticirt worden wären. Es waren eben nur ein Paar nasse Seestiefeln, die man, um sie zu trocknen, in’s Bett gesteckt hatte.
Am andern Morgen beschwichtigten die Walfischjäger meine Ungeduld mit der Versicherung, es sei für heute an kein Harpuniren zu denken, da der Walfisch mit seinen zwei Pfeilen im Leibe so ruhig „gehe“, als fehle ihm nicht das Geringste. Ich nahm [061] also mein Schleppnetz und drei Mann in’s Boot und fischte nach Mollusken und Krebsthieren. Spät Abends noch, nach dem Nachtessen, setzte ich mich in Gesellschaft der Jäger auf eine vorspringende Klippe und sah dem Sonnenuntergange zu; dann und wann schielte ich auch wohl nach dem interessanten Gefangenen in der Bucht. Auch die Jäger schienen ihre Aufmerksamkeit so ziemlich gleichmäßig zwischen diesem, ihren Pfeifen und dem Sonnenuntergange zu theilen. Siehe da, einmal über das andere hebt der Fisch seinen halben Leib lothrecht über das Wasser: er beabsichtigt offenbar, das dreifache Garn, das er nie mehr als zu zwei Dritteln zu durchbrechen wagt (das dritte äußerste Garn, obwohl von derselben Beschaffenbeit, wie das innere und das mittlere, scheucht ihn stets zurück, und die Klappwache hat nur die Bestimmung, ihn an dem Zerreißen dieses letzteren und eventuell an dem Ueberspringen des Ganzen zu verhindern), zu überspringen! Der alte Änführer thut noch einen kräftigen Zug aus seiner Pfeife, vertauscht dann diese mit einem tüchtigen „Prüntje“: „Jetzt ist’s Zeit, jetzt kann der Spaß losgehen. Da kommt mein Sohn mit seiner Mannschaft, der soll heut sein Probestück ablegen als Harpunirer.“
Wir eilten hinab zu den Booten. Während die Mannschaft des Alten sich in dessen großem Boote ordnete, ertheilte er dem Sohne die nöthigen Befehle, sich an der Nordseite der Bucht zu halten, stets mit der Harpune in Bereitschaft; vor Allem aber habe er sich klar zu halten von der Leine. Ich selber aber nahm, um in Ruhe und mit einem Blick das ganze Schauspiel übersehen zu können, Platz auf einer vorspringenden Felszunge. Vor der Bucht, den Eingang bewachend, lagen die Fischer aus der Umgegend in ihren Kähnen, um den Walfisch zurückzutreiben, wenn dieser sollte den Ausgang forciren wollen. Der Fisch kam jetzt sehr häufig an die Oberfläche, um zu athmen: die Pfeile hatten ihm bereits Wundfieber verursacht, Getrieben von zwölf kräftigen Armen schießt das Boot des Sohnes auf den eben wieder Auftauchenden zu, ein mit aller Kraft geführter Stoß – und der Harpunirer liegt kopfüber im Wasser, der Stoß war vorbeigegangen. Die Mannschaft ist geschäftig mit dem Auffischen ihres Principals. Der Alte auf der andern Seite der Bucht beachtet den Zwischenfall scheinbar durchaus nicht; wie ein Pfeil schießt der Fisch nach jener Seite hinüber, wie um zwischen dem Boote Knud’s und dem Ufer sich einen Ausweg zu suchen. Hier aber liegt ein Riff dicht unter der Oberfläche des Wassers, und fest sitzt der Fisch. Im Nu bohrt Knud ihm die Lanze tief zwischen die Rippen, ein gewaltiger Ruck und der halbe Leib des Fisches liegt auf dem Trocknen: ein tiefes, stöhnendes Ausathmen, und der Beherrscher der Tiefe ist nicht mehr. Weit umher färbt sich die See mit seinem Blute.
Nun strömt Alles herbei; eine Harpunleine wird um den mächtigen Schwanz geschlungen, und mit vereinten Kräften gelingt es bald, den Erlegten vom Grunde loszubugsiren. Bald kehrte sich der gefurchte, schön porzellanweiß glänzende Unterleib der scheidenden Sonne zu; ich sprang von meiner Klippe, an deren Fuße das ganze Drama in unmittelbarster Nähe sich abgespielt hatte, auf den schwimmenden Rumpf, setzte mich nieder und ließ mich sammt meinem ungewöhnlichen Vehikel tief in den Hintergrund der Bucht schleppen, wo der Strand flach war und wo die Zerlegung des Fisches vor sich gehen sollte. Das zuerst abgetrennte Stück Speck wurde sofort der alten Martha zugestellt, die es in Salz und Wasser zu kochen hatte. Dann ging’s ohne Aufenthalt an das Entspecken; sämmtliche Messer wurden eifrigst gehandhabt. Man macht einen Längenschnitt und dann parallele Querschnitte durch den Speck bis auf das Muskelfleisch; drei bis vier Zoll vom Längenschnitt schneidet man ein Loch, in welches die eine Hand greift und den Speck herabreißt, während die andere Hand mit dem Messer nachhilft. Ist eine Tafel von ungefähr zwölf Zoll Breite und vierundzwanzig Zoll Länge abgelöst, so wird sie auf eine schräge Klippe geworfen, damit das Blut ablausen könne. Das Fleisch wird in ähnlicher Weise in etwa fußdicken Klötzen abgetrennt, am Lande jedoch wird es in vier Zoll dicke Scheiben zerschnitten und zum Trocknen ausgebreitet.
„Halt, Kinder, da kommt Martha!“ Sie schleppt den mittlerweile fertig gewordenen ersten Bissen in einem Holztroge herbei. Alle stellen die Arbeit ein und langen zu. Die Walfischjäger holen ihre Proviantschachteln hervor. Fladbröd und Walfischspeck mit einem Finkelschnaps ist ein Göttermahl. „Du hast der Jagd mit beigewohnt, Du mußt auch den Braten kosten.“ Es half nicht, ich mußte dran, und er schmeckte besser, als ich’s geglaubt hatte. Nach geendeter Mahlzeit begann das Zerlegungsgeschäft von Neuem. Endlich kam mein Antheil an die Reihe, die Bauchhöhle wurde geöffnet und die Eingeweide mir zur Disposition gestellt. Der interessanteste Fund war mir ein zehn Zoll langer Fötus; er steht jetzt in Spiritus in Kopenhagen. Im Magen des Fisches fand ich eine ungeheure Menge Skelete von Brislingen (eine kleine Sorte Heringe)[2] und eine fast gleiche Quantität Ascariden. Die Gallengänge der Leber waren erfüllt mit einem großen flachen braungrauen Wurm, der Distoma Golilath. Auf der Außenseite des Thieres war nicht ein einziges Schmarotzerthier anzutreffen.
Endlich war die Zertheilung sowohl des Speckes und Fleisches, wie auch des von mir begehrten Skeletes vollbracht; wir waren Handels einig geworden und ich erwartete nun, die Mannschaften würden mir beistehen beim Einschiffen meiner Beute. „Ja, Du mußt warten, bis ich fertig bin,“ sagte der alte Knud. „ich muß erst austheilen, auf daß Jeder das Seinige erhalte.“ Theilhaber sind alle Die, welche den Wal entdecken und ihn in die Bucht jagen, sodann Die, denen die Ufer der Bucht gehören, und endlich die Schützen; bei dieser Gelegenheit waren es elf im Ganzen. Die Theilung des Fleisches und des Specks geht folgendermaßen vor sich. Ein Mann stellt sich hin, nimmt einen Tragkorb auf den Rücken und in diesen wirft man nun erst so viel Speck, wie er zu tragen vermag; dann geht er hier nach irgend einem flachen Platze, beugt sich vornüber und der Inhalt des Korbes stürzt über seinen Kopf hinweg auf den Rasen. Dies Experiment vollführt er auf elf verschiedenen Stellen, bis kein Speck mehr vorhanden ist. Dann macht er dieselbe Tour mit dem Fleische – und fast ausnahmslos sind sämmtliche Theilhaber mit dieser primitiven Weise der Vertheilung wohl zufrieden. Die Unterkiefer und eine von den Brustfinnen fällt den Schützen zu. Im frischen Zustande ist das Skelet weich und läßt sich leicht mit dem Messer zerschneiden, weshalb es schwierig ist, es unbeschädigt in seine Gewalt zu bekommen. In der Regel werden die Knochen kleingehackt und den Kühen als Futter gegeben. –
Die Theilung war zu Ende, ich nahm herzlichen Abschied von der über ihren vierfachen Antheil hocherfreuten Martha. In Bergen angekommen war das Erste, was ich zu thun hatte, ein Bad zu nehmen.
Bald darauf fing sich ein anderer Wal in derselben Bucht. Diesmal tödteten die Fischer ihn selbst ohne Beistand der Walfischjäger von Profession, indem sie ihn mit den Garnen immer näher auf den Leib rückten und das einfältige Riesengeschöps mittelst langer Stangen auf schlammigen Grund jagten. Der Wal bekam, wie man berechnet hatte, Schlamm in die Spritzlöcher und mußte elendiglich ersticken.
↑ Der Verfasser dieser interessanten Mittheilungen, denen wir später noch einige andere aus seiner Feder folgen lassen werden, ist leider nicht mehr unter den Lebenden; mit ihm sank nicht nur ein reiches vielseiliges Talent, sondern auch ein echter deutscher Mannescharakter, ein treffliches Herz in das frühe Grab in fremdem Lande. Otto Lübbert war ein geborener Mecklenburger und hatte eben auf verschiedenen deutschen Universitäten seine juristischen Studien beendet, als das Jahr 1848 auch ihn in seine Bewegung riß. Ein begeisterter und begeisternder Volksredner in den mecklenburgischen Städten, war er einer der tapfersten Kämpen wider die sogenannte patriarchalische Junkerwirthschaft seines Heimathlandes; die Reaction fasste daher ihn vor Allem in’s Auge, so daß er sich genöthigt sah, vor ihrer Rache zu flüchten. Er stieg in Rostock in das erste beste Schiff, in der Hoffnung, nach England zu entkommen, allein erst an Bord erfuhr er, daß das Fahrzeug nach Norwegen bestimmt war, und so schiffte er nach dem fernen Nordlande. Ein guter Clavierspieler und Musiker, erwarb er sich zunächst in Drontheim, dann in Bergen einen leidlichen Lebensunterhalt und manche Freunde und hatte sich eben in dem seinen wissenschaftlichen Bestrebungen und literarischen Arbeiten, die meist die norwegische Thierwelt betrafen, günstigern Christiania niedergelassen, als ihn im September des letzten Jahres ein hitziges Nervenfieber rasch dahin raffte. Die Redaction.
↑ Clupea sprattus Nilss.
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Zuletzt bearbeitet am 21. Oktober 2017 um 13:17 | de |
q-de-776 | Welche Fähigkeiten hat die NATO Response Force in Afghanistan unter Beweis gestellt? | Ansprache von Außenminister Colin L. Powell vor dem Transatlantischen Zentrum des German Marshall Fund in Brüssel
Brüssel, 8. Dezember 2004
(Unwesentlich gekürzt)
Die Wurzeln der amerikanischen Zivilisation - die Erfahrungen meiner Nation in den letzten zwei Jahrhunderten - liegen in Europa.
Die Gründungsdokumente, die allen Amerikanern so viel bedeuten, haben ihren Ursprung in der Aufklärung, in unseren europäischen Wurzeln. Wenn man sich die Unabhängigkeitserklärung und die darin enthaltene Beschreibung der Funktion einer Regierung ansieht, erkennt man, dass wir diese Gedanken von Europa übernommen haben.
Die Funktion einer Regierung ist es, die Rechte der Menschen zu schützen. Regierungen vergeben keine Rechte, sie gewähren kein Rechte, diese Rechte kommen von einer überirdischen Kraft, und die wichtigste Aufgabe einer Regierung ist es, diese gottgegebenen Rechte der Menschen zu schützen, indem sie eine Regierung schafft, die den Willen der Menschen widerspiegelt. Die einzige Machtquelle in einer Nation ist der Wille der Menschen, den sie einer Regierung übergeben. Das ist also die Aufgabe einer Regierung, die Rechte der Menschen zu schützen, die ihnen von Gott gegeben wurden. Diese einfache Philosophie hat meine Nation und die transatlantische Gemeinschaft angetrieben - im Falle meines Landes seit zweihundert Jahren, im Falle von Europa seit mehr als fünfzig Jahren in der jüngeren Geschichte dieses Kontinents.
Wie der Präsident in seiner ersten Pressekonferenz nach der Wiederwahl deutlich gemacht hat, will er mit ganz Europa eng zusammenarbeiten. Präsident Bush erklärte: "Alles, das wir erreichen wollen, erfordert eine weiterbleibend enge Partnerschaft zwischen Amerika und Europa. Wir sind die Pfeiler der freien Welt. Wir sind denselben Bedrohungen ausgesetzt und teilen den Glauben an die Freiheit und die Rechte jedes Einzelnen." Aus diesem Grund ist es nur natürlich, dass der erste offizielle Besucher des Präsidenten in seiner zweiten Amtszeit der NATO-Generalsekretär war und sein erster Auslandsbesuch nach Europa gehen wird.
Präsident Bush wird in die Zukunft blicken, wenn er hierher kommt. Aber er wird auch von der Vergangenheit überzeugt sein. Ich bin mir darüber im Klaren, dass einige der Schlüsselentscheidungen des Präsidenten in den letzten vier Jahren in Europa umstritten waren, vor allem die Entscheidungen zum Irak. Was immer die Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Vergangenheit und des Einsatzes im Irak auch waren, wir blicken jetzt nach vorn. Wir reichen Europa die Hand, und hoffen, dass Europa uns ebenfalls die Hand reicht.
Übertönt von dem Hintergrundlärm der letzen Jahre erfolgte eine Umgestaltung der transatlantischen Partnerschaft. Sie ist zunehmend globaler geworden. Wie auch der Marschall Fund waren wir in unseren Aktivitäten auf einen halben Kontinent beschränkt, bis wir dann nach 1989 auf einem ganzen Kontinent tätig sein konnten. Und heute, in einer Welt nach dem 11. September, entwickeln wir die transatlantische Partnerschaft weiter – über die Grenzen Europas hinaus. Und das ist sehr gut, weil die transatlantische Gemeinschaft eine Gemeinschaft der Freiheit, der Demokratie und des Friedens ist – Werte, die heute überall auf der Welt angenommen werden, universelle Werte.
Aber wir befinden uns jetzt in einer anderen Welt als zuvor. Die Bedrohungen haben sich verändert. Heute ist nicht mehr die Sowjetunion die allgegenwärtige Bedrohung, auf die wir unsere gesamte Aufmerksamkeit und Energie richten. Die Bedrohung ist diffuser, schwerer zu bekämpfen, und wird von uns in vielerlei Hinsicht größere Bemühungen erfordern. Terrorismus, Waffen-, Drogen- und Menschenhandel, transnationale Verbrechen – das sind die neuen Bedrohungen. Europa, die Russische Föderation und die Vereinigten Staaten konzentrieren sich jetzt intensiv auf die Bekämpfung dieser Gefahren des 21. Jahrhunderts.
Mehr als jemals zuvor müssen wir unsere Ressourcen mobilisieren und unsere Partnerschaft in den Dienst der Welt stellen. Das ist die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft, und meine Reise diese Woche soll dies verdeutlichen. Ich bin wegen drei Treffen hier: dem Ministertreffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dem Ministertreffen des Nordatlantikrats und dem US-EU-Ministertreffen. Meine Vorgänger als Außenminister waren dort, und meine Nachfolger werden ebenfalls dort sein, da wir uns auf diesen Treffen mit Themen von höchster Bedeutung auseinandersetzen. Alle drei Treffen weisen auf die vor uns liegenden Aufgaben.
Seit ihrer Geburtsstunde während des Kalten Krieges in Helsinki im Jahre 1975 ging es der OSZE um Freiheit, Demokratie und Frieden. Heute, lange nach Ende des Kalten Krieges, führt die OSZE ihre wichtige Arbeit fort. In der OSZE kommen Nordamerika und Europa zusammen, um sich für die Menschenrechte einzusetzen und gegen alle Formen von Antisemitismus, Bigotterie gegen Moslems und Bigotterie aller Art zu kämpfen. Wir können stolz sein, dass die OSZE auch bei der Überwachung von Wahlen Expertenwissen erlangt hat. Wenn die OSZE und andere Beobachter im letzten Monat nicht die Wahlen in der Ukraine überwacht hätten, wäre der Wille des ukrainischen Volks mit ziemlicher Sicherheit nicht zum Tragen gekommen und verfälscht worden. Es stand extrem viel auf dem Spiel, wie auch heute noch – weswegen wir gestern volle Unterstützung für die Weiterführung der Beobachtung der anstehenden Wahlen in der Ukraine durch die OSZE gaben.
Wahlen in jungen Demokratien können Ereignisse sein, die wachrütteln, die ganzen Nationen Zuversicht und Mut einflößen können, so dass die Menschen sich für ihre Rechte einsetzen und eine Wahl fordern, sich versammeln, wie wir es im letzten Herbst in Tbilisi und während der letzten Wochen in der Ukraine gesehen haben. Wir können es heute beobachten, wie wir es im Oktober in Afghanistan beobachten konnten, als die Menschen wählten, damit ihre Stimme gehört wird. Die Wahl in Afghanistan schlug ein neues Kapitel in der Geschichte eines Volkes, einer Region, einer Ära auf. Die OSZE spielte hierbei eine entscheidende Rolle.
Am Sonntag, dem 9. Oktober, wachte ich auf und sah, was sich über Nacht bei den Wahlen in Afghanistan ereignet hatte. Ich wachte auf und sah den Bericht des Leiters der OSZE-Beobachtermission, der erklärte, dass die Wahlen in Afghanistan trotz aller Herausforderungen frei und fair gewesen seien. Die Menschen verließen ihre Häuser, trotz des Terrors, der Gewalt und der tödlichen Gefahr. Der Präsident erzählt gerne die Geschichte einer 19-jährigen Frau, die sich unter den ersten Wählern befand und sich nie erträumt hätte, dass sie die Chance bekäme, ihre Meinung auf diese Art auszudrücken, aber sie bekam sie. Millionen von Afghanen wählten. Und gestern sahen wir etwas im Fernsehen, das in Afghanistan noch nie gesehen wurde: ein neuer, frei gewählter Präsident bei seinem Amtsantritt. Die afghanischen Parlamentswahlen im April werden auf diesen Erfolg aufbauen, aber für einen erneuten Erfolg wird die OSZE benötigt, und sie wird wieder vor Ort sein.
Jetzt ist es an der Zeit, dass die OSZE ihre Arbeit erweitert. Wir wollen, dass sich der Erfolg Afghanistans in den palästinensischen Wahlen am 9. Januar wiederholt, und ich hoffe, dass die OSZE dort sein wird. Wir glauben auch, dass es unsere Pflicht im Sinne der Schlussakte von Helsinki ist, den Irakern zu helfen, die Art von Wahl abzuhalten, die sie verdienen, und ich hoffe, dass wir uns diesbezüglich einigen können, so dass die OSZE bei den Wahlen im Irak am 30. Januar eine Rolle spielen kann.
Aber die OSZE steht nicht nur für Demokratie und Menschenrechte. Tatsächlich ist es so, dass sich die meisten der gestern bei unseren Treffen in Sofia gefällten 21 Entscheidungen auf die Wirtschafts- und Sicherheitsdimensionen der OSZE konzentrierten: Containersicherheit, Passsicherheit sowie die Kontrolle von Handfeuerwaffen und kleinen Waffen sind jetzt Teil des OSZE-Aktionsplans. Keine dieser Maßnahmen wird Schlagzeilen machen, sie erscheinen nicht weltbewegend, aber zusammengenommen sind sie ein Maßnahmenkatalog, der wichtig und entscheidend für den Umgang mit den Bedrohungen des 21. Jahrhunderts ist.
Die herausragende transatlantische Sicherheitsorganisation ist natürlich die NATO, und ich freue mich schon heute auf die Treffen, die morgen hier stattfinden. Die Mission der NATO, Sicherheit für die atlantische Welt zu garantieren, hat sich nie verändert, jedoch hat sich die ganze Welt verändert, hauptsächlich als Konsequenz des Erfolgs der NATO. Die NATO musste sich also anpassen, um ihrer Mission unter neuen strategischen Bedingungen gerecht zu werden. Ich habe diesen Prozess seit vielen Jahren mit meinen eigenen Augen verfolgt. Morgen ist mein letztes NATO-Treffen in einer langen Reihe von NATO-Treffen.
Ich kann mich an mein erstes NATO-Treffen erinnern, das im nächsten Monat 46 Jahre her ist. Ich war ein junger Leutnant und scharte die 40 Mitglieder meines Zuges in der Fuldaer Sende um mich und sagte: "Wir sind die NATO, und solange wir die Schlacht um dieses kleine Stück der Fuldaer Sende gewinnen, werden Westeuropa und Nordamerika in Sicherheit sein. Verstanden, Männer?" "Ja, verstanden." Und deswegen gebe ich gerne an und sage, wenn Sie wissen wollen, wer den Kalten Krieg gewonnen hat, dann war ich das mit meinen 40 Soldaten in der Fuldaer Sende. Aber der Kern der Geschichte ist, dass wir alle wussten, warum wir dort waren, als ich vor 46 Jahren mit meinen jungen Soldaten zum ersten Mal diesen Fleck Erde betrat. Wir waren uns der wichtigen Rolle dieses Bündnisses für die Wahrung von Frieden und Freiheit, unserer Ideale und Lebensweise bewusst, zu dem wir gehörten.
Und 28 Jahre später kehrte ich als Kommandeur an denselben Ort in dieselbe Fuldaer Sende zurück, und sie war noch da, und die 8. Russische Armee stand noch immer auf der anderen Seite. Aber die Dinge hatten angefangen, sich zu verändern, und ich konnte diese Veränderungen bei allen NATO-Treffen sehen, die ich anfing, zu besuchen, zuerst in den frühen Achtzigern als Militärassistent eines großartigen Mannes, Verteidigungsminister Cap Weinberger. Wir gingen zu den NATO-Treffen, und es gab die verzwicktesten Auseinandersetzungen über alle möglichen Dinge. Sie denken, dass die jüngsten Auseinandersetzungen schlimm waren... Sie hätten dabei sein sollen, als die INF-Stationierung aktuell war und es überall in Europa Demonstrationen gegen diesen schrecklichen amerikanischen Einfall gab, Pershing-2-Raketen und bodengestützte Marschflugkörper gegen die russischen SS-20 zu stationieren. Schrecklich! Das darf nicht sein! Demonstrationen, schlechte Idee, das zu tun. Wir taten es. Europa stand an der Seite von Nordamerika.
Und einige Jahre später war ich auch stolz, der Verhandlungsführer des INF-Vertrages zu sein, zusammen mit Minister Schultz und Herr Nitze und vielen anderen, die den INF-Vertrag aushandelten, der die ganzen Raketen abschaffte. Entschlossene Zielgerichtetheit, der Wille, gegen die damals vorherrschende öffentliche Meinung zu handeln, weil wir wussten, was das Richtige war. Und das Ergebnis war, dass wir alle diese Waffen beseitigten und anfingen, den Weg zu bereiten für das, was folgte.
Ein paar Jahre später war ich wieder dort, diesmal als Nationaler Sicherheitsberater von Präsident Reagan, und wir gingen 1987 und 88 zu den NATO-Treffen. Sie hatten etwas Einzigartiges – man saß da und wartete, dass alle 16 Staats- und Regierungschefs zu Wort kamen, und jeder von ihnen hatte eine andere Geschichte über Gorbatschow zu erzählen. Und jeder hatte Gorbatschow gerade erst getroffen. "Mit diesem Mann können wir verhandeln", "Das ist ein Mann, der einen Unterschied bewirkt." Perestroika, Glasnost, ich erinnere mich lebhaft an diese Zeit. Und wir alle beobachteten die Lage. Konnte es wahr sein? Konnte es sein, dass die Dinge sich ändern würden?
Und ich beobachtete weiter in meiner Rolle als Nationaler Sicherheitsberater, besuchte fünf Gipfeltreffen mit Gorbatschow und werde nie den Tag vergessen, als er mich über den Tisch hinweg ansah in Anwesenheit von Minister Schulz, und er wusste, dass ich mir nicht sicher war, worauf er hinaus wollte. Und er sah mich über den Tisch hinweg an und sagte: "Oh, Herr General, es tut mir so leid, Sie werden sich einen neuen Feind suchen müssen." Ich erinnere mich an meine Reaktion. "Das will ich nicht. Sie müssen wissen, ich habe viel in diesen Feind investiert, ändern Sie mein Leben nicht, nur weil Sie einen schlechten Tag haben." Ich kann nur sagen, mein Leben änderte sich, unser Leben änderte sich, das transatlantische Bündnis veränderte sich.
Ich war bei einem Treffen mit den Vereinigten Stabschefs an dem Abend im November 1989, als die Menschen in Berlin zur Mauer gingen und gegen sie hämmerten, bis sie vor ihnen zusammenbrach. Ich war dort als Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs am Anfang des nächsten Jahrzehnts, als die Sowjetunion und der Warschauer Pakt zusammenbrachen, und die Freiheit sich ihren Weg bahnte. Überall in Eurasien erblühten zarte Pflanzen der Freiheit wie wilde Blumen im Frühjahr. Wir standen das alles durch, das Gute, das Schlechte und das vorübergehend Mysteriöse.
Und heute befinden wir uns am Ende des Jahres 2004. Als ich Ende des Kalten Krieges noch Vorsitzender war, habe ich öfter mit russischen Generälen diskutiert, als die Sowjetunion anfing, zu zerbrechen. Und sie sagten: "Jetzt gibt es keinen Warschauer Pakt mehr, dann sollte es auch keine NATO mehr geben. Wenn wir keinen Warschauer Pakt haben, braucht ihr keine NATO." Und meine Antwort war: "Wisst ihr, das klingt irgendwie logisch, ich kann das nachvollziehen, aber es gibt ein kleines Problem." "Was für eines?" "Ich werde immer noch nach Mitgliedschaftsanträgen für die NATO gefragt." Sie ist also noch eine funktionierende, lebendige Organisation. Die Menschen sehen noch eine Notwendigkeit für sie.
Warum ist das so? Weil die NATO die Grundlage des transatlantischen Friedens und der Sicherheit ist. Außerdem ist sie eine politische und militärische Organisation, die sich verändern kann, wenn sich die Bedrohung und Anforderungen ändern. Und wir haben festgestellt, dass die NATO nicht einfach für die Sowjetunion existierte. Sie hat einen anderen Zweck, ein anderes Leben. Sie bezieht die ehemaligen Nationen der Sowjetunion ein, sie arbeitet im NATO-Russland-Rat mit Russland zusammen, um eine sicherere transatlantische Union und sicherere Beziehungen zu schaffen und sich aktiv auf die anderen Bedrohungen außerhalb des Bündnisses konzentrieren zu können und auf sie zu reagieren .
Am Ende des Jahres 2004 tritt die NATO aktiver als je zuvor auf und stellt sich den neuen Herausforderungen eines neuen Zeitalters. Mit 26 Mitgliedern erreicht die NATO mehr, als ihre Gründungsväter je für möglich gehalten hätten, und sie ist weiterhin offen für neue Mitglieder. Es war trotzdem keine Überraschung, dass all dies geschah. Es ist für mich nicht erstaunlich, dass die ehemaligen Mitglieder des Warschauer Pakts der NATO beitreten wollten. Sie sahen die NATO als das, was sie ist – eine Organisation, die sich auf die Prinzipien des Friedens, die Menschenwürde jedes Einzelnen und Demokratie stützt – sowie eine Organisation, die Europa mit Nordamerika und Amerika mit Kanada verbindet, so dass Sicherheit für die transatlantische Region gewährleistet ist. Lassen Sie mich nur kurz auf die Veränderungen in den letzten 15 Jahren eingehen...
Während dieser letzten 15 Jahre ist sehr viel passiert. Die erweiterte NATO ist nicht mehr nur ein Bündnis, das hauptsächlich der Verteidigung des gemeinsamen Gebiets dient, sondern auch der Verteidigung gemeinsamer Prinzipien, wo immer auf der Welt gegen diese gemeinsamen Prinzipien verstoßen wird oder wo immer sie bedroht werden. Der NATO ging es hauptsächlich um Europa; out-of-area-Einsätze waren nur von zweitrangiger Bedeutung. Ich kann mich an so viele Diskussionen erinnern, die wir über out-of-area-Einsätze hatten – das Thema ist eines der Klischees, über die wir uns ständig gestritten haben. "Was genau ist die Zuständigkeit der NATO, warum machen wir uns Sorgen über diese weit entfernten Orte?" Jetzt stehen wir meistens dieser Art von Herausforderung gegenüber, und da sie out-of-area sind, muss die NATO dort vor Ort sein.
Was mich persönlich jedoch beeindruckt, ist, wie schnell und erfolgreich sich die NATO auf die Herausforderungen nach dem Kalten Krieg eingestellt hat. Die Anpassung begann in Europa, auf dem Balkan. Die NATO spielte in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo eine unentbehrliche Rolle, und wir standen unerschütterlich an der Seite unserer NATO-Kollegen. Manche machten sich am Anfang der Präsidentschaft Bushs Sorgen, aber wir haben es klar mit einem einfachen amerikanischen Klischee ausgedrückt: "Wir sind zusammen gekommen, und wir werden zusammen gehen." So sind wir an die Sache herangegangen, und so haben wir es gemacht.
Die erfolgreiche Sicherheitsmission der NATO in Bosnien endete offiziell vor nur sechs Tagen und die Übergabe an die neue EU-Mission erfolgte reibungslos. Die NATO und die EU haben gelernt, ihre Kräfte unter den Regeln von Berlin-Plus zusammenzuführen; einige dachten, dies sei zu schwierig zu handhaben, aber wir haben es geschafft, und es klappt.
Da die NATO heute auch außerhalb von Europa eine wichtige Rolle spielt, müssen wir Maßnahmen einleiten, um die neuen Herausforderungen der NATO zu erfüllen. Wir müssen die Kürzungen in den Verteidigungsetats und beim Personal in einigen Mitgliedsländern umkehren und die bürokratischen oder nationalen Hindernisse bei der Bereitstellung von Streitkräften abschaffen. Wir müssen bezüglich unserer Fähigkeiten mehr tun. Wenn wir diese zusätzlichen Missionen annehmen – und das müssen wir tun – dann müssen wir diesem Vorhaben und diesen Worten reale Fähigkeiten zuordnen.
Der erste große Militäreinsatz der NATO außerhalb Europas in Afghanistan zeigt, zu was wir fähig sind, wenn wir nur wollen. Die NATO schuf eine NATO Response Force, die sich bereits in Afghanistan unter Beweis stellt. Die Internationale Schutztruppe besteht aus 9.000 NATO-Soldaten und wird von einem französischen General geführt. Da jetzt die Wahlen anstehen, sollten wir die Chance nutzen, die Internationale Schutztruppe zu stärken und zu erweitern. Wir müssen uns zusammen an einen Tisch setzen und herausfinden, wie die internationalen und amerikanischen Streitkräfte in Afghanistan am besten mit den afghanischen Streitkräften zusammenarbeiten können. Eine Fusion aller ausländischer Sicherheitskräfte in Afghanistan wäre wohl am sinnvollsten. Wir müssen das in den nächsten Monaten prüfen.
Wir arbeiten an einem weiteren Vorhaben, das die Vitalität des Bündnisses demonstriert: Im Juli haben wir auf dem NATO-Gipfel zusammen beschlossen, eine Übungsmission für irakische Sicherheitskräfte aufzubauen, wie sie von der irakischen Interimsregierung erbeten worden war. Die Regierung bat uns um Hilfe, um unsere Unterstützung. Diese Mission läuft bereits. Die NATO hat auch ein großes Einbindungsvermögen externen Partnern gegenüber bewiesen. Wir haben die Istanbuler Kooperationsinitiative in die Welt gerufen. Sie unterstützt Reformen im Nahen und Mittleren Osten und in Nordafrika, indem Übungskapazitäten, gemeinsame Friedenssicherung und andere Möglichkeiten zur koordinierten Sicherheitsarbeit angeboten werden. Der Mittelmeerdialog der NATO stärkt den Barcelona-Prozess der Europäischen Union. Beide Projekte werden jetzt im Rahmen der Istanbuler Initiative zusammengeführt. Und beide Projekte, alle diese Projekte, unterstützen die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika der G8. Beim Abendessen heute Abend werde ich zahlreiche andere Außenminister anlässlich des NATO-Mittelmeerdialogs treffen.
Es wird das erste Treffen auf Ministerebene seit zehn Jahren sein, bei dem wir vertiefen können, wie wir am besten mit den Partnern im Nahen Osten zusammenarbeiten können. Die Nationen des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrikas brauchen unsere Unterstützung, und wir sind auf eine Weise bereit, diese Unterstützung zu leisten, wie es sich die Gründungsväter der NATO nie hätten vorstellen können.
Ich freue mich darauf, am Sonntag in Marokko auf dem ersten Treffen des Forums für die Zukunft mit unseren Partnern in der G8 und NATO zusammenzuarbeiten, um unsere gemeinsame Agenda im Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika voranzutreiben. Im Rahmen des Forums treffen sich 28 Länder von innerhalb und außerhalb der Region, um ihre Anstrengungen und Ressourcen zum Vorantreiben der Reformen zu bündeln. Wir versuchen nicht, anderen unsere Ansichten aufzuzwingen. Wir versuchen nicht einmal, Diagnosen bezüglich der Probleme anderer Menschen abzugeben. Die Araber haben selbst in den Berichten über die menschliche Entwicklung der UN gezeigt, dass sie die ihnen bevorstehenden Defizite und Herausforderungen besser als alle anderen kennen.
Überall in der Region geschieht etwas. In manchen Fällen handeln die Regierungen und fordern Veränderungen von ihrer Bevölkerung. Manchmal handeln Zivilorganisationen, die Zivilgesellschaft und mutige Einzelpersonen und fordern Veränderungen von ihren Regierungen. Jede Situation ist anders, jedes Land hat seinen eigenen Weg in die Zukunft, der abhängig ist von seiner Geschichte, seiner derzeitigen politischen Situation und seiner Kultur. Wir können ihnen helfen. Wir haben Unruhen gesehen, wir haben die Stimmen gehört, die Modernisierung und Reformen fordern, und es ist die Pflicht der Industriestaaten, der G8, der EU und der NATO, diese Menschen einzubeziehen und ihnen zu helfen.
Die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten soll denen helfen, die Veränderungen möchten, ihre Stimme zu verstärken. Außerdem können die Reformen den Menschen in der Region reale Verbesserungen bringen. Wirtschaftliche Reformen fördern den Handel, schaffen Arbeitsplätze und erhöhen den Wohlstand. Daran sind wir im Nahen und Mittleren Osten interessiert, daran sind wir überall in der transatlantischen Region interessiert. Politische Reformen verbessern die Möglichkeit eines Mitspracherechts der Bürger an Entscheidungen, die sie, ihre Familien und Gemeinden betreffen. Die Stärkung der Rechte der Frau gibt Frauen die Möglichkeit, ihre Kinder zu ernähren, zu kleiden, zu erziehen und ihre Gesundheit zu bewahren. Die Gewährleistung von Bildungschancen bereitet die jungen Menschen von heute darauf vor, die Führungskräfte unserer Welt von morgen zu sein.
Wir möchten gemeinsam mit unseren europäischen Bündnispartnern Frieden und positiven Wandel unterstützen – nicht nur durch die OSZE, die NATO und die G 8, sondern auch durch die europäisch-amerikanischen Beziehungen. Ein Großteil unserer Beziehungen zu Europa betrifft Wirtschaftsangelegenheiten, Handel und Investitionen, wissenschaftlich-technischen Austausch, Forschung im Bereich von Energie und Umwelt sowie andere ähnliche Projekte. Vor allem arbeiten wir äußerst eng zusammen, um Terroristen das Handwerk zu legen, indem wir die Kanäle der Nachrichtendienste und Strafverfolgungsbehörden sowie eine Vielzahl anderer Mittel nutzen. Dies ist die Frontlinie unserer gemeinsamen Verteidigung gegen den Terrorismus.
Darüber hinaus kooperieren die Vereinigten Staaten und die Europäische Union unter der Federführung Italiens im Auftrag der G 8, um internationale Polizeieinheiten in ehemalige Krisengebiete zu entsenden. Während wir an der Frontlinie in der Terrorismusbekämpfung kämpfen, arbeiten wir auch darauf hin, den Terroristen den Raum und die Chance zu verweigern, Pläne zu schmieden und Anhänger zu werben. Im gleichen Tenor sind die Vereinigten Staaten und die Europäische Union im Hinblick auf die Beilegung von Konflikten in der arabischen und muslimischen Welt zunehmend einer Meinung.
Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union sind sich beispielsweise bezüglich der Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts einig. Wir sind uns beide bewusst, dass dieser Konflikt einen Schatten auf all unsere Bemühungen in der Region wirft. Wir unterstützen beide zwei unabhängige Staaten – einen unabhängigen palästinensischen Staat und den Staat Israel - die Seite an Seite in Frieden leben. Wir unterstützen beide den Rückzug Israels aus dem Gazastreifen und Teilen des Westjordanlands im Rahmen des Friedensprozesses, um zu diesem Prozess zurückzukommen. Wir möchten beide freie und faire Wahlen für die Palästinenser, und wir sind beide bereit, zu diesem Ergebnis beizutragen.
Wie erreichen wir das alles? Wir arbeiten als Quartett, das die diplomatische Macht der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, Russlands und der Vereinten Nationen vereinigt. Angesichts der Veränderungen in der palästinensischen Führung ist Präsident Bush entschlossen, die Gunst der Stunde zu nutzen. Wir werden unsere diplomatischen Bemühungen verstärken, weil wir eine Chance sehen, reale, hoffentlich entschiedene Fortschritte zum Frieden zu erzielen. Auch im Irak haben wir eine Chance zur Zusammenarbeit.
Ich habe es bereits erwähnt, aber ich möchte diesen Punkt hervorheben. Viele der 25 Mitglieder der EU sind im Irak vor Ort, um dem irakischen Volk und der irakischen Übergangsregierung zu helfen, und ihr Beitrag ist von entscheidender Bedeutung.
Das irakische Volk strebt nach Freiheit. Die Iraker möchten ihre Politiker selbst wählen. Sie möchten wählen, sie möchten unverzüglich wählen, sie möchten nächsten Monat wählen. Wir dürfen die Zukunft und die Hoffnungen der Iraker nicht an Terroristen und Schergen verpfänden, die sie einzuschüchtern versuchen. Das können und werden wir nicht zulassen. Wir sehen also diese schlechten Nachrichten, aber es kommen auch gute Nachrichten von dort. In über 80 Prozent des Landes werden Wahlen abgehalten, um über die politische Führung vor Ort zu entscheiden. Wir sehen, dass Schulen, Krankenhäuser und Unternehmen den Betrieb aufnehmen; im ganzen Land geht das Leben weiter und die Menschen nehmen die Gestaltung ihrer Zukunft in die Hand.
Oft würdigen wir den außerordentlichen Mut so vieler Iraker nicht genug - Politiker und Bürger gleichermaßen - die ihre Chance für eine bessere Zukunft sehen und bereit sind, sie jeden Tag, wenn sie aufstehen, aufs Spiel zu setzen, weil sie an diese Zukunft glauben. Und wir müssen ihnen helfen. Ich habe Grund, an diese Zukunft zu glauben, weil ich weiß, dass diese Zukunft kommen wird - weil wir hier sein werden, um ihnen zu helfen.
Wir müssen uns unser Ziel vor Augen führen. Wir möchten der arabischen Demokratie im Irak, in Palästina und andernorts eine Chance geben. Wir möchten die Kraft der Freiheit freisetzen, wo immer sie am dringendsten benötigt wird. Wir wissen, dass das nicht leicht ist; wir wissen, dass Demokratie von bestimmten Verhaltensweisen und Institutionen abhängt, die nicht über Nacht entstehen.
Aber sehen Sie sich die Ukraine an. Betrachten Sie sich, was das ukrainische Volk getan hat. Die ukrainischen und russischen Behörden vernehmen eine deutliche Botschaft aus Nordamerika und Europa – in diplomatischem Stereoton. Dieser Stereoton bewirkt etwas, und wir sagen: Lasst das Volk entscheiden!
Mehr als je zuvor liegt das Schicksal der Ukraine dort, wo es hingehört – in den Händen des ukrainischen Volks. Wir in den Vereinigten Staaten und Sie in Europa bewundern den Mut so vieler, die für Rechtsstaatlichkeit und die Verfassung eingetreten sind, die friedlich versucht haben, die bei der letzten Wahl aufgetretenen Schwierigkeiten zu meistern. Wir unterstützen eine zweite Stichwahl am 26. Dezember als besten Weg zur Wiederherstellung des Vertrauens und der Integrität der politischen Institutionen der Ukraine. Unseres Erachtens hat das Oberste Gericht der Ukraine eine kluge Entscheidung getroffen. Und ich habe mich sehr gefreut, heute Morgen zu erfahren, dass sich die Rada - das ukrainische Parlament - dieser Entscheidung anschließt. Die Rada hat das erforderliche Gesetz verabschiedet, um einen Prozess in Gang zu setzen, der zu einer zweiten Stichwahl am 26. Dezember führt. Die Ukrainer schließen sich zusammen, um eine ukrainische Lösung für dieses Problem zu finden, und wir alle stehen bereit, um zu helfen. Alles, was wir fordern, alles, was wir möchten, alles, was wir immer gewollt haben, sind freie, faire, offenen Wahlen, damit die Stimme des ukrainischen Volkes gehört werden kann.
In der heutigen Welt ist die Macht der Ideen stärker als je zuvor. Und wo die globale Gemeinschaft der Demokratien größer ist als je zuvor – wie in der Ukraine – unternehmen viele Gesellschaften gemeinsame Schritte. Es wird unsere gemeinsamen Bemühungen erfordern, sicherzustellen, dass die Ukraine die Hilfe erhält, die sie benötigt, denn wir haben im Nahen Osten und andernorts gemeinsam so viel zu tun. Die Vereinigten Staaten können viel von einem weiteren fähigen, demokratischen Partner in Europa profitieren. Wir unterstützen die europäische Integration nach wie vor. Wir unterstützen die künftige Erweiterung der Europäischen Union. Wir möchten, dass die Europäische Union globale Präsenz entwickelt, so dass wir den starken Partner haben, den wir benötigen.
Während sich unser Bündnis für die Herausforderungen der Zukunft wappnet, möchte ich Ihnen einige Anregungen zum Nachdenken geben. Die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder ruht in der Stabilität und den Chancen, die Demokratie mit sich bringt. Die Faktoren Demokratie, öffentliche Meinung, Bildung, Information und Kommunikation betreffen sogar undemokratische Regime. Man kann diese Ideen nicht mehr aussperren. Es gibt keine politischen oder geistigen Grenzen, die diese Ideen davon abhalten können, in die dunkelsten Ecken der Welt vorzudringen.
Wir müssen demokratischen Wandel unterstützen, wo immer er sich vollzieht. Das ist gleichermaßen unsere Politik und unser Credo. Was Präsident Bush als die "wandelnde Kraft der Freiheit" bezeichnet, ist das zentrale Element, die zentrale Triebkraft der amerikanischen Politik auf Jahre hinaus.
Wir müssen den Mut aufbringen, grundlegenden Wandel herbeizuführen und dürfen uns nicht damit zufrieden geben, Bedrohungen nur zu bewältigen oder einzudämmen. Wir haben zu viele Jahre darauf gewartet, dass Saddam Husseins Irak und das Talibanregime den Willen der internationalen Gemeinschaft befolgen. Wir müssen bereit sein, Chancen zu schaffen und zu ergreifen. Die rasche Umgestaltung Libyens von einer Gefahr zu einem rehabilitierten Mitglied der internationalen Gemeinschaft ist ein beeindruckendes Beispiel.
Gemeinsam müssen die Vereinigten Staaten und Europa durch die NATO, die EU, die OSZE und andere transatlantische Institutionen der Umsetzung unserer gemeinsamen Vision eines freien, friedlichen und demokratischen Nahen und Mittleren Ostens oberste Priorität einräumen. Unsere Arbeit am israelisch-palästinensischen Frieden geht Hand in Hand mit unserer Unterstützung der Reformen und Modernisierung in der Region. Die Vereinigten Staaten und Europa müssen die Umsetzung von Demokratie als zentrales Element beim Kampf gegen den Terrorismus ansehen. Gesunde demokratische Gesellschaften sind das beste Bollwerk gegen den Terrorismus, obwohl unsere Erfahrungen und die Spaniens, Russlands und anderer Länder zeigen, dass keiner von uns gegen Terrorismus gefeit ist.
Die Vereinigten Staaten und Europa sind Partner, nicht nur aufgrund dessen, was wir sind und wofür wir eintreten. Wir sind Partner, weil wir auf der Grundlage gemeinsamer Grundsätze und Werte gemeinsam handeln.
Unsere Werte und unsere Interessen sind letztlich untrennbar. Wir sind uns auch bewusst, dass wir nur effektiv sein können, wenn die Vereinigten Staaten und Europa als Partner zusammenarbeiten, als Partner in Freiheit und als Partner beim Handeln. Das haben wir seit Jahrzehnten getan. Wir waren erfolgreich, und wir müssen weiterhin erfolgreich sein um sicherzustellen, dass wir unsere Erfolgsbilanz fortsetzen.
Sie können sicher sein, dass Präsident Bush und seine Regierung alles in ihrer Macht Stehende tun werden, um Europa ihre Verpflichtung zu dieser Partnerschaft zu beweisen. Unser Verständnis der erzielten Erfolge und unsere Bereitschaft, den erforderlichen Preis zu bezahlen und die erforderlichen Lasten zu tragen, sollen sicherstellen, dass wir in den vor uns liegenden Jahren der Herausforderungen weiterhin erfolgreich sind.
Originaltext: Powell Urges Europe to Work with U.S. to Support Democracy
Aktualisiert: Februar 2005 | Praktika Rechtswissenschaften | jobware.de
Praktikum Rechtswissenschaften - 48 Praktika gefunden
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Mithilfe bei den Prozessen zur Visabeschaffung
Unterstützung im Prozessmanagement von Auslandsentsendungen
Mithilfe bei Prozessen rund um das Thema Wissensmanagement
Bearbeitung von ... Lufthansa Global Business Services GmbH
Mitarbeit bei der Einführung eines weltweiten Datenschutzmodells
Unterstützung bei der Verwaltung und Kontrolle der Auftragsdatenverarbeitung
Vorbereitende Arbeiten für die Umsetzung der EU-Datenschutzgrundverordnung
Dokumentation von Prozessen der Datenverarbeitung
Begleitung ... Fresenius SE & Co. KGaA
Praktikum - Projektentwicklung von PV-Kraftwerken
Unterstützung bei der Bauleitplanung für Photovoltaik-Kraftwerken
Prüfen von Planungsunterlagen der Planungsbüros (B-Plan und Umweltbericht)
Unterstützung bei der Erstellung der Bauantragsunterlagen
Unterstützung bei der Projektentwicklung von PV-Kraftwerken in Deutschland
... IBC SOLAR AG
Kategorie:Praktikum, Recht | de |
q-de-776 | Welche Fähigkeiten hat die NATO Response Force in Afghanistan unter Beweis gestellt? | Ansprache von Außenminister Colin L. Powell vor dem Transatlantischen Zentrum des German Marshall Fund in Brüssel
Brüssel, 8. Dezember 2004
(Unwesentlich gekürzt)
Die Wurzeln der amerikanischen Zivilisation - die Erfahrungen meiner Nation in den letzten zwei Jahrhunderten - liegen in Europa.
Die Gründungsdokumente, die allen Amerikanern so viel bedeuten, haben ihren Ursprung in der Aufklärung, in unseren europäischen Wurzeln. Wenn man sich die Unabhängigkeitserklärung und die darin enthaltene Beschreibung der Funktion einer Regierung ansieht, erkennt man, dass wir diese Gedanken von Europa übernommen haben.
Die Funktion einer Regierung ist es, die Rechte der Menschen zu schützen. Regierungen vergeben keine Rechte, sie gewähren kein Rechte, diese Rechte kommen von einer überirdischen Kraft, und die wichtigste Aufgabe einer Regierung ist es, diese gottgegebenen Rechte der Menschen zu schützen, indem sie eine Regierung schafft, die den Willen der Menschen widerspiegelt. Die einzige Machtquelle in einer Nation ist der Wille der Menschen, den sie einer Regierung übergeben. Das ist also die Aufgabe einer Regierung, die Rechte der Menschen zu schützen, die ihnen von Gott gegeben wurden. Diese einfache Philosophie hat meine Nation und die transatlantische Gemeinschaft angetrieben - im Falle meines Landes seit zweihundert Jahren, im Falle von Europa seit mehr als fünfzig Jahren in der jüngeren Geschichte dieses Kontinents.
Wie der Präsident in seiner ersten Pressekonferenz nach der Wiederwahl deutlich gemacht hat, will er mit ganz Europa eng zusammenarbeiten. Präsident Bush erklärte: "Alles, das wir erreichen wollen, erfordert eine weiterbleibend enge Partnerschaft zwischen Amerika und Europa. Wir sind die Pfeiler der freien Welt. Wir sind denselben Bedrohungen ausgesetzt und teilen den Glauben an die Freiheit und die Rechte jedes Einzelnen." Aus diesem Grund ist es nur natürlich, dass der erste offizielle Besucher des Präsidenten in seiner zweiten Amtszeit der NATO-Generalsekretär war und sein erster Auslandsbesuch nach Europa gehen wird.
Präsident Bush wird in die Zukunft blicken, wenn er hierher kommt. Aber er wird auch von der Vergangenheit überzeugt sein. Ich bin mir darüber im Klaren, dass einige der Schlüsselentscheidungen des Präsidenten in den letzten vier Jahren in Europa umstritten waren, vor allem die Entscheidungen zum Irak. Was immer die Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Vergangenheit und des Einsatzes im Irak auch waren, wir blicken jetzt nach vorn. Wir reichen Europa die Hand, und hoffen, dass Europa uns ebenfalls die Hand reicht.
Übertönt von dem Hintergrundlärm der letzen Jahre erfolgte eine Umgestaltung der transatlantischen Partnerschaft. Sie ist zunehmend globaler geworden. Wie auch der Marschall Fund waren wir in unseren Aktivitäten auf einen halben Kontinent beschränkt, bis wir dann nach 1989 auf einem ganzen Kontinent tätig sein konnten. Und heute, in einer Welt nach dem 11. September, entwickeln wir die transatlantische Partnerschaft weiter – über die Grenzen Europas hinaus. Und das ist sehr gut, weil die transatlantische Gemeinschaft eine Gemeinschaft der Freiheit, der Demokratie und des Friedens ist – Werte, die heute überall auf der Welt angenommen werden, universelle Werte.
Aber wir befinden uns jetzt in einer anderen Welt als zuvor. Die Bedrohungen haben sich verändert. Heute ist nicht mehr die Sowjetunion die allgegenwärtige Bedrohung, auf die wir unsere gesamte Aufmerksamkeit und Energie richten. Die Bedrohung ist diffuser, schwerer zu bekämpfen, und wird von uns in vielerlei Hinsicht größere Bemühungen erfordern. Terrorismus, Waffen-, Drogen- und Menschenhandel, transnationale Verbrechen – das sind die neuen Bedrohungen. Europa, die Russische Föderation und die Vereinigten Staaten konzentrieren sich jetzt intensiv auf die Bekämpfung dieser Gefahren des 21. Jahrhunderts.
Mehr als jemals zuvor müssen wir unsere Ressourcen mobilisieren und unsere Partnerschaft in den Dienst der Welt stellen. Das ist die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft, und meine Reise diese Woche soll dies verdeutlichen. Ich bin wegen drei Treffen hier: dem Ministertreffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dem Ministertreffen des Nordatlantikrats und dem US-EU-Ministertreffen. Meine Vorgänger als Außenminister waren dort, und meine Nachfolger werden ebenfalls dort sein, da wir uns auf diesen Treffen mit Themen von höchster Bedeutung auseinandersetzen. Alle drei Treffen weisen auf die vor uns liegenden Aufgaben.
Seit ihrer Geburtsstunde während des Kalten Krieges in Helsinki im Jahre 1975 ging es der OSZE um Freiheit, Demokratie und Frieden. Heute, lange nach Ende des Kalten Krieges, führt die OSZE ihre wichtige Arbeit fort. In der OSZE kommen Nordamerika und Europa zusammen, um sich für die Menschenrechte einzusetzen und gegen alle Formen von Antisemitismus, Bigotterie gegen Moslems und Bigotterie aller Art zu kämpfen. Wir können stolz sein, dass die OSZE auch bei der Überwachung von Wahlen Expertenwissen erlangt hat. Wenn die OSZE und andere Beobachter im letzten Monat nicht die Wahlen in der Ukraine überwacht hätten, wäre der Wille des ukrainischen Volks mit ziemlicher Sicherheit nicht zum Tragen gekommen und verfälscht worden. Es stand extrem viel auf dem Spiel, wie auch heute noch – weswegen wir gestern volle Unterstützung für die Weiterführung der Beobachtung der anstehenden Wahlen in der Ukraine durch die OSZE gaben.
Wahlen in jungen Demokratien können Ereignisse sein, die wachrütteln, die ganzen Nationen Zuversicht und Mut einflößen können, so dass die Menschen sich für ihre Rechte einsetzen und eine Wahl fordern, sich versammeln, wie wir es im letzten Herbst in Tbilisi und während der letzten Wochen in der Ukraine gesehen haben. Wir können es heute beobachten, wie wir es im Oktober in Afghanistan beobachten konnten, als die Menschen wählten, damit ihre Stimme gehört wird. Die Wahl in Afghanistan schlug ein neues Kapitel in der Geschichte eines Volkes, einer Region, einer Ära auf. Die OSZE spielte hierbei eine entscheidende Rolle.
Am Sonntag, dem 9. Oktober, wachte ich auf und sah, was sich über Nacht bei den Wahlen in Afghanistan ereignet hatte. Ich wachte auf und sah den Bericht des Leiters der OSZE-Beobachtermission, der erklärte, dass die Wahlen in Afghanistan trotz aller Herausforderungen frei und fair gewesen seien. Die Menschen verließen ihre Häuser, trotz des Terrors, der Gewalt und der tödlichen Gefahr. Der Präsident erzählt gerne die Geschichte einer 19-jährigen Frau, die sich unter den ersten Wählern befand und sich nie erträumt hätte, dass sie die Chance bekäme, ihre Meinung auf diese Art auszudrücken, aber sie bekam sie. Millionen von Afghanen wählten. Und gestern sahen wir etwas im Fernsehen, das in Afghanistan noch nie gesehen wurde: ein neuer, frei gewählter Präsident bei seinem Amtsantritt. Die afghanischen Parlamentswahlen im April werden auf diesen Erfolg aufbauen, aber für einen erneuten Erfolg wird die OSZE benötigt, und sie wird wieder vor Ort sein.
Jetzt ist es an der Zeit, dass die OSZE ihre Arbeit erweitert. Wir wollen, dass sich der Erfolg Afghanistans in den palästinensischen Wahlen am 9. Januar wiederholt, und ich hoffe, dass die OSZE dort sein wird. Wir glauben auch, dass es unsere Pflicht im Sinne der Schlussakte von Helsinki ist, den Irakern zu helfen, die Art von Wahl abzuhalten, die sie verdienen, und ich hoffe, dass wir uns diesbezüglich einigen können, so dass die OSZE bei den Wahlen im Irak am 30. Januar eine Rolle spielen kann.
Aber die OSZE steht nicht nur für Demokratie und Menschenrechte. Tatsächlich ist es so, dass sich die meisten der gestern bei unseren Treffen in Sofia gefällten 21 Entscheidungen auf die Wirtschafts- und Sicherheitsdimensionen der OSZE konzentrierten: Containersicherheit, Passsicherheit sowie die Kontrolle von Handfeuerwaffen und kleinen Waffen sind jetzt Teil des OSZE-Aktionsplans. Keine dieser Maßnahmen wird Schlagzeilen machen, sie erscheinen nicht weltbewegend, aber zusammengenommen sind sie ein Maßnahmenkatalog, der wichtig und entscheidend für den Umgang mit den Bedrohungen des 21. Jahrhunderts ist.
Die herausragende transatlantische Sicherheitsorganisation ist natürlich die NATO, und ich freue mich schon heute auf die Treffen, die morgen hier stattfinden. Die Mission der NATO, Sicherheit für die atlantische Welt zu garantieren, hat sich nie verändert, jedoch hat sich die ganze Welt verändert, hauptsächlich als Konsequenz des Erfolgs der NATO. Die NATO musste sich also anpassen, um ihrer Mission unter neuen strategischen Bedingungen gerecht zu werden. Ich habe diesen Prozess seit vielen Jahren mit meinen eigenen Augen verfolgt. Morgen ist mein letztes NATO-Treffen in einer langen Reihe von NATO-Treffen.
Ich kann mich an mein erstes NATO-Treffen erinnern, das im nächsten Monat 46 Jahre her ist. Ich war ein junger Leutnant und scharte die 40 Mitglieder meines Zuges in der Fuldaer Sende um mich und sagte: "Wir sind die NATO, und solange wir die Schlacht um dieses kleine Stück der Fuldaer Sende gewinnen, werden Westeuropa und Nordamerika in Sicherheit sein. Verstanden, Männer?" "Ja, verstanden." Und deswegen gebe ich gerne an und sage, wenn Sie wissen wollen, wer den Kalten Krieg gewonnen hat, dann war ich das mit meinen 40 Soldaten in der Fuldaer Sende. Aber der Kern der Geschichte ist, dass wir alle wussten, warum wir dort waren, als ich vor 46 Jahren mit meinen jungen Soldaten zum ersten Mal diesen Fleck Erde betrat. Wir waren uns der wichtigen Rolle dieses Bündnisses für die Wahrung von Frieden und Freiheit, unserer Ideale und Lebensweise bewusst, zu dem wir gehörten.
Und 28 Jahre später kehrte ich als Kommandeur an denselben Ort in dieselbe Fuldaer Sende zurück, und sie war noch da, und die 8. Russische Armee stand noch immer auf der anderen Seite. Aber die Dinge hatten angefangen, sich zu verändern, und ich konnte diese Veränderungen bei allen NATO-Treffen sehen, die ich anfing, zu besuchen, zuerst in den frühen Achtzigern als Militärassistent eines großartigen Mannes, Verteidigungsminister Cap Weinberger. Wir gingen zu den NATO-Treffen, und es gab die verzwicktesten Auseinandersetzungen über alle möglichen Dinge. Sie denken, dass die jüngsten Auseinandersetzungen schlimm waren... Sie hätten dabei sein sollen, als die INF-Stationierung aktuell war und es überall in Europa Demonstrationen gegen diesen schrecklichen amerikanischen Einfall gab, Pershing-2-Raketen und bodengestützte Marschflugkörper gegen die russischen SS-20 zu stationieren. Schrecklich! Das darf nicht sein! Demonstrationen, schlechte Idee, das zu tun. Wir taten es. Europa stand an der Seite von Nordamerika.
Und einige Jahre später war ich auch stolz, der Verhandlungsführer des INF-Vertrages zu sein, zusammen mit Minister Schultz und Herr Nitze und vielen anderen, die den INF-Vertrag aushandelten, der die ganzen Raketen abschaffte. Entschlossene Zielgerichtetheit, der Wille, gegen die damals vorherrschende öffentliche Meinung zu handeln, weil wir wussten, was das Richtige war. Und das Ergebnis war, dass wir alle diese Waffen beseitigten und anfingen, den Weg zu bereiten für das, was folgte.
Ein paar Jahre später war ich wieder dort, diesmal als Nationaler Sicherheitsberater von Präsident Reagan, und wir gingen 1987 und 88 zu den NATO-Treffen. Sie hatten etwas Einzigartiges – man saß da und wartete, dass alle 16 Staats- und Regierungschefs zu Wort kamen, und jeder von ihnen hatte eine andere Geschichte über Gorbatschow zu erzählen. Und jeder hatte Gorbatschow gerade erst getroffen. "Mit diesem Mann können wir verhandeln", "Das ist ein Mann, der einen Unterschied bewirkt." Perestroika, Glasnost, ich erinnere mich lebhaft an diese Zeit. Und wir alle beobachteten die Lage. Konnte es wahr sein? Konnte es sein, dass die Dinge sich ändern würden?
Und ich beobachtete weiter in meiner Rolle als Nationaler Sicherheitsberater, besuchte fünf Gipfeltreffen mit Gorbatschow und werde nie den Tag vergessen, als er mich über den Tisch hinweg ansah in Anwesenheit von Minister Schulz, und er wusste, dass ich mir nicht sicher war, worauf er hinaus wollte. Und er sah mich über den Tisch hinweg an und sagte: "Oh, Herr General, es tut mir so leid, Sie werden sich einen neuen Feind suchen müssen." Ich erinnere mich an meine Reaktion. "Das will ich nicht. Sie müssen wissen, ich habe viel in diesen Feind investiert, ändern Sie mein Leben nicht, nur weil Sie einen schlechten Tag haben." Ich kann nur sagen, mein Leben änderte sich, unser Leben änderte sich, das transatlantische Bündnis veränderte sich.
Ich war bei einem Treffen mit den Vereinigten Stabschefs an dem Abend im November 1989, als die Menschen in Berlin zur Mauer gingen und gegen sie hämmerten, bis sie vor ihnen zusammenbrach. Ich war dort als Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs am Anfang des nächsten Jahrzehnts, als die Sowjetunion und der Warschauer Pakt zusammenbrachen, und die Freiheit sich ihren Weg bahnte. Überall in Eurasien erblühten zarte Pflanzen der Freiheit wie wilde Blumen im Frühjahr. Wir standen das alles durch, das Gute, das Schlechte und das vorübergehend Mysteriöse.
Und heute befinden wir uns am Ende des Jahres 2004. Als ich Ende des Kalten Krieges noch Vorsitzender war, habe ich öfter mit russischen Generälen diskutiert, als die Sowjetunion anfing, zu zerbrechen. Und sie sagten: "Jetzt gibt es keinen Warschauer Pakt mehr, dann sollte es auch keine NATO mehr geben. Wenn wir keinen Warschauer Pakt haben, braucht ihr keine NATO." Und meine Antwort war: "Wisst ihr, das klingt irgendwie logisch, ich kann das nachvollziehen, aber es gibt ein kleines Problem." "Was für eines?" "Ich werde immer noch nach Mitgliedschaftsanträgen für die NATO gefragt." Sie ist also noch eine funktionierende, lebendige Organisation. Die Menschen sehen noch eine Notwendigkeit für sie.
Warum ist das so? Weil die NATO die Grundlage des transatlantischen Friedens und der Sicherheit ist. Außerdem ist sie eine politische und militärische Organisation, die sich verändern kann, wenn sich die Bedrohung und Anforderungen ändern. Und wir haben festgestellt, dass die NATO nicht einfach für die Sowjetunion existierte. Sie hat einen anderen Zweck, ein anderes Leben. Sie bezieht die ehemaligen Nationen der Sowjetunion ein, sie arbeitet im NATO-Russland-Rat mit Russland zusammen, um eine sicherere transatlantische Union und sicherere Beziehungen zu schaffen und sich aktiv auf die anderen Bedrohungen außerhalb des Bündnisses konzentrieren zu können und auf sie zu reagieren .
Am Ende des Jahres 2004 tritt die NATO aktiver als je zuvor auf und stellt sich den neuen Herausforderungen eines neuen Zeitalters. Mit 26 Mitgliedern erreicht die NATO mehr, als ihre Gründungsväter je für möglich gehalten hätten, und sie ist weiterhin offen für neue Mitglieder. Es war trotzdem keine Überraschung, dass all dies geschah. Es ist für mich nicht erstaunlich, dass die ehemaligen Mitglieder des Warschauer Pakts der NATO beitreten wollten. Sie sahen die NATO als das, was sie ist – eine Organisation, die sich auf die Prinzipien des Friedens, die Menschenwürde jedes Einzelnen und Demokratie stützt – sowie eine Organisation, die Europa mit Nordamerika und Amerika mit Kanada verbindet, so dass Sicherheit für die transatlantische Region gewährleistet ist. Lassen Sie mich nur kurz auf die Veränderungen in den letzten 15 Jahren eingehen...
Während dieser letzten 15 Jahre ist sehr viel passiert. Die erweiterte NATO ist nicht mehr nur ein Bündnis, das hauptsächlich der Verteidigung des gemeinsamen Gebiets dient, sondern auch der Verteidigung gemeinsamer Prinzipien, wo immer auf der Welt gegen diese gemeinsamen Prinzipien verstoßen wird oder wo immer sie bedroht werden. Der NATO ging es hauptsächlich um Europa; out-of-area-Einsätze waren nur von zweitrangiger Bedeutung. Ich kann mich an so viele Diskussionen erinnern, die wir über out-of-area-Einsätze hatten – das Thema ist eines der Klischees, über die wir uns ständig gestritten haben. "Was genau ist die Zuständigkeit der NATO, warum machen wir uns Sorgen über diese weit entfernten Orte?" Jetzt stehen wir meistens dieser Art von Herausforderung gegenüber, und da sie out-of-area sind, muss die NATO dort vor Ort sein.
Was mich persönlich jedoch beeindruckt, ist, wie schnell und erfolgreich sich die NATO auf die Herausforderungen nach dem Kalten Krieg eingestellt hat. Die Anpassung begann in Europa, auf dem Balkan. Die NATO spielte in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo eine unentbehrliche Rolle, und wir standen unerschütterlich an der Seite unserer NATO-Kollegen. Manche machten sich am Anfang der Präsidentschaft Bushs Sorgen, aber wir haben es klar mit einem einfachen amerikanischen Klischee ausgedrückt: "Wir sind zusammen gekommen, und wir werden zusammen gehen." So sind wir an die Sache herangegangen, und so haben wir es gemacht.
Die erfolgreiche Sicherheitsmission der NATO in Bosnien endete offiziell vor nur sechs Tagen und die Übergabe an die neue EU-Mission erfolgte reibungslos. Die NATO und die EU haben gelernt, ihre Kräfte unter den Regeln von Berlin-Plus zusammenzuführen; einige dachten, dies sei zu schwierig zu handhaben, aber wir haben es geschafft, und es klappt.
Da die NATO heute auch außerhalb von Europa eine wichtige Rolle spielt, müssen wir Maßnahmen einleiten, um die neuen Herausforderungen der NATO zu erfüllen. Wir müssen die Kürzungen in den Verteidigungsetats und beim Personal in einigen Mitgliedsländern umkehren und die bürokratischen oder nationalen Hindernisse bei der Bereitstellung von Streitkräften abschaffen. Wir müssen bezüglich unserer Fähigkeiten mehr tun. Wenn wir diese zusätzlichen Missionen annehmen – und das müssen wir tun – dann müssen wir diesem Vorhaben und diesen Worten reale Fähigkeiten zuordnen.
Der erste große Militäreinsatz der NATO außerhalb Europas in Afghanistan zeigt, zu was wir fähig sind, wenn wir nur wollen. Die NATO schuf eine NATO Response Force, die sich bereits in Afghanistan unter Beweis stellt. Die Internationale Schutztruppe besteht aus 9.000 NATO-Soldaten und wird von einem französischen General geführt. Da jetzt die Wahlen anstehen, sollten wir die Chance nutzen, die Internationale Schutztruppe zu stärken und zu erweitern. Wir müssen uns zusammen an einen Tisch setzen und herausfinden, wie die internationalen und amerikanischen Streitkräfte in Afghanistan am besten mit den afghanischen Streitkräften zusammenarbeiten können. Eine Fusion aller ausländischer Sicherheitskräfte in Afghanistan wäre wohl am sinnvollsten. Wir müssen das in den nächsten Monaten prüfen.
Wir arbeiten an einem weiteren Vorhaben, das die Vitalität des Bündnisses demonstriert: Im Juli haben wir auf dem NATO-Gipfel zusammen beschlossen, eine Übungsmission für irakische Sicherheitskräfte aufzubauen, wie sie von der irakischen Interimsregierung erbeten worden war. Die Regierung bat uns um Hilfe, um unsere Unterstützung. Diese Mission läuft bereits. Die NATO hat auch ein großes Einbindungsvermögen externen Partnern gegenüber bewiesen. Wir haben die Istanbuler Kooperationsinitiative in die Welt gerufen. Sie unterstützt Reformen im Nahen und Mittleren Osten und in Nordafrika, indem Übungskapazitäten, gemeinsame Friedenssicherung und andere Möglichkeiten zur koordinierten Sicherheitsarbeit angeboten werden. Der Mittelmeerdialog der NATO stärkt den Barcelona-Prozess der Europäischen Union. Beide Projekte werden jetzt im Rahmen der Istanbuler Initiative zusammengeführt. Und beide Projekte, alle diese Projekte, unterstützen die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika der G8. Beim Abendessen heute Abend werde ich zahlreiche andere Außenminister anlässlich des NATO-Mittelmeerdialogs treffen.
Es wird das erste Treffen auf Ministerebene seit zehn Jahren sein, bei dem wir vertiefen können, wie wir am besten mit den Partnern im Nahen Osten zusammenarbeiten können. Die Nationen des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrikas brauchen unsere Unterstützung, und wir sind auf eine Weise bereit, diese Unterstützung zu leisten, wie es sich die Gründungsväter der NATO nie hätten vorstellen können.
Ich freue mich darauf, am Sonntag in Marokko auf dem ersten Treffen des Forums für die Zukunft mit unseren Partnern in der G8 und NATO zusammenzuarbeiten, um unsere gemeinsame Agenda im Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika voranzutreiben. Im Rahmen des Forums treffen sich 28 Länder von innerhalb und außerhalb der Region, um ihre Anstrengungen und Ressourcen zum Vorantreiben der Reformen zu bündeln. Wir versuchen nicht, anderen unsere Ansichten aufzuzwingen. Wir versuchen nicht einmal, Diagnosen bezüglich der Probleme anderer Menschen abzugeben. Die Araber haben selbst in den Berichten über die menschliche Entwicklung der UN gezeigt, dass sie die ihnen bevorstehenden Defizite und Herausforderungen besser als alle anderen kennen.
Überall in der Region geschieht etwas. In manchen Fällen handeln die Regierungen und fordern Veränderungen von ihrer Bevölkerung. Manchmal handeln Zivilorganisationen, die Zivilgesellschaft und mutige Einzelpersonen und fordern Veränderungen von ihren Regierungen. Jede Situation ist anders, jedes Land hat seinen eigenen Weg in die Zukunft, der abhängig ist von seiner Geschichte, seiner derzeitigen politischen Situation und seiner Kultur. Wir können ihnen helfen. Wir haben Unruhen gesehen, wir haben die Stimmen gehört, die Modernisierung und Reformen fordern, und es ist die Pflicht der Industriestaaten, der G8, der EU und der NATO, diese Menschen einzubeziehen und ihnen zu helfen.
Die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten soll denen helfen, die Veränderungen möchten, ihre Stimme zu verstärken. Außerdem können die Reformen den Menschen in der Region reale Verbesserungen bringen. Wirtschaftliche Reformen fördern den Handel, schaffen Arbeitsplätze und erhöhen den Wohlstand. Daran sind wir im Nahen und Mittleren Osten interessiert, daran sind wir überall in der transatlantischen Region interessiert. Politische Reformen verbessern die Möglichkeit eines Mitspracherechts der Bürger an Entscheidungen, die sie, ihre Familien und Gemeinden betreffen. Die Stärkung der Rechte der Frau gibt Frauen die Möglichkeit, ihre Kinder zu ernähren, zu kleiden, zu erziehen und ihre Gesundheit zu bewahren. Die Gewährleistung von Bildungschancen bereitet die jungen Menschen von heute darauf vor, die Führungskräfte unserer Welt von morgen zu sein.
Wir möchten gemeinsam mit unseren europäischen Bündnispartnern Frieden und positiven Wandel unterstützen – nicht nur durch die OSZE, die NATO und die G 8, sondern auch durch die europäisch-amerikanischen Beziehungen. Ein Großteil unserer Beziehungen zu Europa betrifft Wirtschaftsangelegenheiten, Handel und Investitionen, wissenschaftlich-technischen Austausch, Forschung im Bereich von Energie und Umwelt sowie andere ähnliche Projekte. Vor allem arbeiten wir äußerst eng zusammen, um Terroristen das Handwerk zu legen, indem wir die Kanäle der Nachrichtendienste und Strafverfolgungsbehörden sowie eine Vielzahl anderer Mittel nutzen. Dies ist die Frontlinie unserer gemeinsamen Verteidigung gegen den Terrorismus.
Darüber hinaus kooperieren die Vereinigten Staaten und die Europäische Union unter der Federführung Italiens im Auftrag der G 8, um internationale Polizeieinheiten in ehemalige Krisengebiete zu entsenden. Während wir an der Frontlinie in der Terrorismusbekämpfung kämpfen, arbeiten wir auch darauf hin, den Terroristen den Raum und die Chance zu verweigern, Pläne zu schmieden und Anhänger zu werben. Im gleichen Tenor sind die Vereinigten Staaten und die Europäische Union im Hinblick auf die Beilegung von Konflikten in der arabischen und muslimischen Welt zunehmend einer Meinung.
Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union sind sich beispielsweise bezüglich der Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts einig. Wir sind uns beide bewusst, dass dieser Konflikt einen Schatten auf all unsere Bemühungen in der Region wirft. Wir unterstützen beide zwei unabhängige Staaten – einen unabhängigen palästinensischen Staat und den Staat Israel - die Seite an Seite in Frieden leben. Wir unterstützen beide den Rückzug Israels aus dem Gazastreifen und Teilen des Westjordanlands im Rahmen des Friedensprozesses, um zu diesem Prozess zurückzukommen. Wir möchten beide freie und faire Wahlen für die Palästinenser, und wir sind beide bereit, zu diesem Ergebnis beizutragen.
Wie erreichen wir das alles? Wir arbeiten als Quartett, das die diplomatische Macht der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, Russlands und der Vereinten Nationen vereinigt. Angesichts der Veränderungen in der palästinensischen Führung ist Präsident Bush entschlossen, die Gunst der Stunde zu nutzen. Wir werden unsere diplomatischen Bemühungen verstärken, weil wir eine Chance sehen, reale, hoffentlich entschiedene Fortschritte zum Frieden zu erzielen. Auch im Irak haben wir eine Chance zur Zusammenarbeit.
Ich habe es bereits erwähnt, aber ich möchte diesen Punkt hervorheben. Viele der 25 Mitglieder der EU sind im Irak vor Ort, um dem irakischen Volk und der irakischen Übergangsregierung zu helfen, und ihr Beitrag ist von entscheidender Bedeutung.
Das irakische Volk strebt nach Freiheit. Die Iraker möchten ihre Politiker selbst wählen. Sie möchten wählen, sie möchten unverzüglich wählen, sie möchten nächsten Monat wählen. Wir dürfen die Zukunft und die Hoffnungen der Iraker nicht an Terroristen und Schergen verpfänden, die sie einzuschüchtern versuchen. Das können und werden wir nicht zulassen. Wir sehen also diese schlechten Nachrichten, aber es kommen auch gute Nachrichten von dort. In über 80 Prozent des Landes werden Wahlen abgehalten, um über die politische Führung vor Ort zu entscheiden. Wir sehen, dass Schulen, Krankenhäuser und Unternehmen den Betrieb aufnehmen; im ganzen Land geht das Leben weiter und die Menschen nehmen die Gestaltung ihrer Zukunft in die Hand.
Oft würdigen wir den außerordentlichen Mut so vieler Iraker nicht genug - Politiker und Bürger gleichermaßen - die ihre Chance für eine bessere Zukunft sehen und bereit sind, sie jeden Tag, wenn sie aufstehen, aufs Spiel zu setzen, weil sie an diese Zukunft glauben. Und wir müssen ihnen helfen. Ich habe Grund, an diese Zukunft zu glauben, weil ich weiß, dass diese Zukunft kommen wird - weil wir hier sein werden, um ihnen zu helfen.
Wir müssen uns unser Ziel vor Augen führen. Wir möchten der arabischen Demokratie im Irak, in Palästina und andernorts eine Chance geben. Wir möchten die Kraft der Freiheit freisetzen, wo immer sie am dringendsten benötigt wird. Wir wissen, dass das nicht leicht ist; wir wissen, dass Demokratie von bestimmten Verhaltensweisen und Institutionen abhängt, die nicht über Nacht entstehen.
Aber sehen Sie sich die Ukraine an. Betrachten Sie sich, was das ukrainische Volk getan hat. Die ukrainischen und russischen Behörden vernehmen eine deutliche Botschaft aus Nordamerika und Europa – in diplomatischem Stereoton. Dieser Stereoton bewirkt etwas, und wir sagen: Lasst das Volk entscheiden!
Mehr als je zuvor liegt das Schicksal der Ukraine dort, wo es hingehört – in den Händen des ukrainischen Volks. Wir in den Vereinigten Staaten und Sie in Europa bewundern den Mut so vieler, die für Rechtsstaatlichkeit und die Verfassung eingetreten sind, die friedlich versucht haben, die bei der letzten Wahl aufgetretenen Schwierigkeiten zu meistern. Wir unterstützen eine zweite Stichwahl am 26. Dezember als besten Weg zur Wiederherstellung des Vertrauens und der Integrität der politischen Institutionen der Ukraine. Unseres Erachtens hat das Oberste Gericht der Ukraine eine kluge Entscheidung getroffen. Und ich habe mich sehr gefreut, heute Morgen zu erfahren, dass sich die Rada - das ukrainische Parlament - dieser Entscheidung anschließt. Die Rada hat das erforderliche Gesetz verabschiedet, um einen Prozess in Gang zu setzen, der zu einer zweiten Stichwahl am 26. Dezember führt. Die Ukrainer schließen sich zusammen, um eine ukrainische Lösung für dieses Problem zu finden, und wir alle stehen bereit, um zu helfen. Alles, was wir fordern, alles, was wir möchten, alles, was wir immer gewollt haben, sind freie, faire, offenen Wahlen, damit die Stimme des ukrainischen Volkes gehört werden kann.
In der heutigen Welt ist die Macht der Ideen stärker als je zuvor. Und wo die globale Gemeinschaft der Demokratien größer ist als je zuvor – wie in der Ukraine – unternehmen viele Gesellschaften gemeinsame Schritte. Es wird unsere gemeinsamen Bemühungen erfordern, sicherzustellen, dass die Ukraine die Hilfe erhält, die sie benötigt, denn wir haben im Nahen Osten und andernorts gemeinsam so viel zu tun. Die Vereinigten Staaten können viel von einem weiteren fähigen, demokratischen Partner in Europa profitieren. Wir unterstützen die europäische Integration nach wie vor. Wir unterstützen die künftige Erweiterung der Europäischen Union. Wir möchten, dass die Europäische Union globale Präsenz entwickelt, so dass wir den starken Partner haben, den wir benötigen.
Während sich unser Bündnis für die Herausforderungen der Zukunft wappnet, möchte ich Ihnen einige Anregungen zum Nachdenken geben. Die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder ruht in der Stabilität und den Chancen, die Demokratie mit sich bringt. Die Faktoren Demokratie, öffentliche Meinung, Bildung, Information und Kommunikation betreffen sogar undemokratische Regime. Man kann diese Ideen nicht mehr aussperren. Es gibt keine politischen oder geistigen Grenzen, die diese Ideen davon abhalten können, in die dunkelsten Ecken der Welt vorzudringen.
Wir müssen demokratischen Wandel unterstützen, wo immer er sich vollzieht. Das ist gleichermaßen unsere Politik und unser Credo. Was Präsident Bush als die "wandelnde Kraft der Freiheit" bezeichnet, ist das zentrale Element, die zentrale Triebkraft der amerikanischen Politik auf Jahre hinaus.
Wir müssen den Mut aufbringen, grundlegenden Wandel herbeizuführen und dürfen uns nicht damit zufrieden geben, Bedrohungen nur zu bewältigen oder einzudämmen. Wir haben zu viele Jahre darauf gewartet, dass Saddam Husseins Irak und das Talibanregime den Willen der internationalen Gemeinschaft befolgen. Wir müssen bereit sein, Chancen zu schaffen und zu ergreifen. Die rasche Umgestaltung Libyens von einer Gefahr zu einem rehabilitierten Mitglied der internationalen Gemeinschaft ist ein beeindruckendes Beispiel.
Gemeinsam müssen die Vereinigten Staaten und Europa durch die NATO, die EU, die OSZE und andere transatlantische Institutionen der Umsetzung unserer gemeinsamen Vision eines freien, friedlichen und demokratischen Nahen und Mittleren Ostens oberste Priorität einräumen. Unsere Arbeit am israelisch-palästinensischen Frieden geht Hand in Hand mit unserer Unterstützung der Reformen und Modernisierung in der Region. Die Vereinigten Staaten und Europa müssen die Umsetzung von Demokratie als zentrales Element beim Kampf gegen den Terrorismus ansehen. Gesunde demokratische Gesellschaften sind das beste Bollwerk gegen den Terrorismus, obwohl unsere Erfahrungen und die Spaniens, Russlands und anderer Länder zeigen, dass keiner von uns gegen Terrorismus gefeit ist.
Die Vereinigten Staaten und Europa sind Partner, nicht nur aufgrund dessen, was wir sind und wofür wir eintreten. Wir sind Partner, weil wir auf der Grundlage gemeinsamer Grundsätze und Werte gemeinsam handeln.
Unsere Werte und unsere Interessen sind letztlich untrennbar. Wir sind uns auch bewusst, dass wir nur effektiv sein können, wenn die Vereinigten Staaten und Europa als Partner zusammenarbeiten, als Partner in Freiheit und als Partner beim Handeln. Das haben wir seit Jahrzehnten getan. Wir waren erfolgreich, und wir müssen weiterhin erfolgreich sein um sicherzustellen, dass wir unsere Erfolgsbilanz fortsetzen.
Sie können sicher sein, dass Präsident Bush und seine Regierung alles in ihrer Macht Stehende tun werden, um Europa ihre Verpflichtung zu dieser Partnerschaft zu beweisen. Unser Verständnis der erzielten Erfolge und unsere Bereitschaft, den erforderlichen Preis zu bezahlen und die erforderlichen Lasten zu tragen, sollen sicherstellen, dass wir in den vor uns liegenden Jahren der Herausforderungen weiterhin erfolgreich sind.
Originaltext: Powell Urges Europe to Work with U.S. to Support Democracy
Aktualisiert: Februar 2005 | Unterstützung « Merlins Blogwelt
Wetterstation außer Betrieb
vom 24. Dezember 2018 16:04 Merlin Themenbereich(e): Wuppertal-Wetter 6 Kommentare 178
Die Wetterstation ist außer Betrieb!
Wie wir schon berichteten, hat unsere Wetterstation vor 3 Tagen angefangen, verrückt zu spielen. Wir haben daraufhin, extreme Fehlersuche betrieben. Es wurden: die Basisstation resettet und Speicher gelöscht, Auslesesoftware auf dem PC deinstalliert und neu installiert, die Batterien im Sender ausgewechselt und der Sender resettet. Das alles führte leider zu keinem Erfolg, sie liest keine Wetterdaten mehr aus, sie läßt sich nicht mal mehr konfigurieren.
Nach ca. 4,5 Jahren hat sie nun leider scheinbar ihr Leben ausgehaucht.
Da ich aktuell ohne Arbeit bin, sitzt das Geld für eine neue Wetterstation auch nicht locker. Da wir in der Vergangenheit einiges an Kosten für die Blogwelt hatten und uns bisher niemand finanziell unterstützt hat, kann im Moment keine neue Wetterstation gekauft werden. Bis auf Weiteres sind also keine Wetterdaten mehr abrufbar.
Sorry, aber ohne eure Hilfe ist wettertechnisch Schicht im Schacht!
Tags: Ausfall, außer Betrieb, keine Wetterdaten, Leben ausgehaucht, Unterstützung, Wetterstation
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Ottenbrucher Bahnhof Vorstellung Herr Tur Tur 220°C Einstellungen Menüleisten Döppersberg Hefe Evakuierung Mosel Stadt Wuppertal Insel Avalon LED Tabasco Reibekuchen Heiligenhaus WSW Alpen Lautsprecher 5cm Brückenfest Allgemeines Sonnencreme Rufbehandlung Sichtprüfung Fritz Erhebung Nützenberg Telefonverbindungen spanische Heißluft Venus Phase 2 S9 Aufnahmen Pflichten Räucherkegel befristeter Vertrag Engpässe Johanna Filisur City of London School WLAN-Cloud-Kamera UKW Sturmböen Infrarot bipolare Relais Pressemeldung Nur Ansage Info-Veranstaltung Schienenbusse ärgerlich Autobahnen Monotonie der Herzen begrünt Rolladen Kaffeetafel Nimbostratus Werbung Stege LKW-Brand Pink Monday Buchsbaum Wanda interaktiver Bereich Mittenwald/Krün/Wallgau Alltagsbetrieb Kiesgrube Alter Markt Microsoft Pressekonferenz Grüße Blockstreckenmodule ISS Bahnhöfe Husch Husch Garstufen ab 1€ Komponenten Dauer historisches Empfangsgebäude Kriegsfuss Liivecam Ferrari Verbesserungsvorschläge Zeitplaner Zeitfenter Frohes neues Jahr Biel Ermittlungsverfahren Zeitraffer-Aufnahmen Merkur Aussichtstürme Abschaltung Restaurant Kehrschleifen Öhde Steuerbüro Beobachtung Matterhorn Gotthard Bahn Sträucher Rheinbrücken Busfahrer orkanartige Böen sonnig Tote 360 Grad Schwebebahnstation Veranstaltungen Haifischantenne Louise Laminierarbeiten Randalierer Spezialverbände Zuckerfritz Belästigung Zucker Monfinsternis Schoeler Heizkraftwerk Verkehrshistorische Arbeitsgemeinschaft Briller Str. 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Zwiebel Mittelalterarkt Historie Geltungsbereich König Arthur (Artus) Hauptbahnhof zersplittert Anrufe Neuenhof Forensysteme Abflug Widerrufsrecht Versammlung Wetter-Cam Fusions Reaktor Beckmannshof Uhrenumstellung Selma Geologie Feedbacks Kartoffelgerichte nervig Landgericht Salz Wupperverband Baumarkt Webdesign Modelleisenbahn Hobbies Stadtteil Tomatenmark Tacho falsche Werte Metal Buttersäure Reddit Bayer Bergische Küche Hampel Drucker-Kombi Brandstiftung Telefonbuch LKW Stadtoldendorf Suchbild 24h Wuppertaler Reiseverkehr Normalzeit Kleider Friedrich Bayer Realschule Winter Winteranfang Neodym Internetzeit Astronomie Altostratus (As) Diigo Fahrbahnsanierung Weihnachtsbeleuchtung zauberkugel.de Wände Energenie Preise Nilder Support Warnung Zahnradbahnen August Wochentag Tiefencastel Thrustmaster Bahnhof Vohwinkel Beyenburg Wolkengattungen Dornap-Hahnenfurth Jagertee Richtung Lichtscheid Flyer Kabel Burgen Projekte Hubert Kah Glück Remscheider Strecke Libelle Hühnereigröße Illusionen Hängebrücke Feiertag Hut Frl. 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q-de-776 | Welche Fähigkeiten hat die NATO Response Force in Afghanistan unter Beweis gestellt? | Ansprache von Außenminister Colin L. Powell vor dem Transatlantischen Zentrum des German Marshall Fund in Brüssel
Brüssel, 8. Dezember 2004
(Unwesentlich gekürzt)
Die Wurzeln der amerikanischen Zivilisation - die Erfahrungen meiner Nation in den letzten zwei Jahrhunderten - liegen in Europa.
Die Gründungsdokumente, die allen Amerikanern so viel bedeuten, haben ihren Ursprung in der Aufklärung, in unseren europäischen Wurzeln. Wenn man sich die Unabhängigkeitserklärung und die darin enthaltene Beschreibung der Funktion einer Regierung ansieht, erkennt man, dass wir diese Gedanken von Europa übernommen haben.
Die Funktion einer Regierung ist es, die Rechte der Menschen zu schützen. Regierungen vergeben keine Rechte, sie gewähren kein Rechte, diese Rechte kommen von einer überirdischen Kraft, und die wichtigste Aufgabe einer Regierung ist es, diese gottgegebenen Rechte der Menschen zu schützen, indem sie eine Regierung schafft, die den Willen der Menschen widerspiegelt. Die einzige Machtquelle in einer Nation ist der Wille der Menschen, den sie einer Regierung übergeben. Das ist also die Aufgabe einer Regierung, die Rechte der Menschen zu schützen, die ihnen von Gott gegeben wurden. Diese einfache Philosophie hat meine Nation und die transatlantische Gemeinschaft angetrieben - im Falle meines Landes seit zweihundert Jahren, im Falle von Europa seit mehr als fünfzig Jahren in der jüngeren Geschichte dieses Kontinents.
Wie der Präsident in seiner ersten Pressekonferenz nach der Wiederwahl deutlich gemacht hat, will er mit ganz Europa eng zusammenarbeiten. Präsident Bush erklärte: "Alles, das wir erreichen wollen, erfordert eine weiterbleibend enge Partnerschaft zwischen Amerika und Europa. Wir sind die Pfeiler der freien Welt. Wir sind denselben Bedrohungen ausgesetzt und teilen den Glauben an die Freiheit und die Rechte jedes Einzelnen." Aus diesem Grund ist es nur natürlich, dass der erste offizielle Besucher des Präsidenten in seiner zweiten Amtszeit der NATO-Generalsekretär war und sein erster Auslandsbesuch nach Europa gehen wird.
Präsident Bush wird in die Zukunft blicken, wenn er hierher kommt. Aber er wird auch von der Vergangenheit überzeugt sein. Ich bin mir darüber im Klaren, dass einige der Schlüsselentscheidungen des Präsidenten in den letzten vier Jahren in Europa umstritten waren, vor allem die Entscheidungen zum Irak. Was immer die Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Vergangenheit und des Einsatzes im Irak auch waren, wir blicken jetzt nach vorn. Wir reichen Europa die Hand, und hoffen, dass Europa uns ebenfalls die Hand reicht.
Übertönt von dem Hintergrundlärm der letzen Jahre erfolgte eine Umgestaltung der transatlantischen Partnerschaft. Sie ist zunehmend globaler geworden. Wie auch der Marschall Fund waren wir in unseren Aktivitäten auf einen halben Kontinent beschränkt, bis wir dann nach 1989 auf einem ganzen Kontinent tätig sein konnten. Und heute, in einer Welt nach dem 11. September, entwickeln wir die transatlantische Partnerschaft weiter – über die Grenzen Europas hinaus. Und das ist sehr gut, weil die transatlantische Gemeinschaft eine Gemeinschaft der Freiheit, der Demokratie und des Friedens ist – Werte, die heute überall auf der Welt angenommen werden, universelle Werte.
Aber wir befinden uns jetzt in einer anderen Welt als zuvor. Die Bedrohungen haben sich verändert. Heute ist nicht mehr die Sowjetunion die allgegenwärtige Bedrohung, auf die wir unsere gesamte Aufmerksamkeit und Energie richten. Die Bedrohung ist diffuser, schwerer zu bekämpfen, und wird von uns in vielerlei Hinsicht größere Bemühungen erfordern. Terrorismus, Waffen-, Drogen- und Menschenhandel, transnationale Verbrechen – das sind die neuen Bedrohungen. Europa, die Russische Föderation und die Vereinigten Staaten konzentrieren sich jetzt intensiv auf die Bekämpfung dieser Gefahren des 21. Jahrhunderts.
Mehr als jemals zuvor müssen wir unsere Ressourcen mobilisieren und unsere Partnerschaft in den Dienst der Welt stellen. Das ist die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft, und meine Reise diese Woche soll dies verdeutlichen. Ich bin wegen drei Treffen hier: dem Ministertreffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dem Ministertreffen des Nordatlantikrats und dem US-EU-Ministertreffen. Meine Vorgänger als Außenminister waren dort, und meine Nachfolger werden ebenfalls dort sein, da wir uns auf diesen Treffen mit Themen von höchster Bedeutung auseinandersetzen. Alle drei Treffen weisen auf die vor uns liegenden Aufgaben.
Seit ihrer Geburtsstunde während des Kalten Krieges in Helsinki im Jahre 1975 ging es der OSZE um Freiheit, Demokratie und Frieden. Heute, lange nach Ende des Kalten Krieges, führt die OSZE ihre wichtige Arbeit fort. In der OSZE kommen Nordamerika und Europa zusammen, um sich für die Menschenrechte einzusetzen und gegen alle Formen von Antisemitismus, Bigotterie gegen Moslems und Bigotterie aller Art zu kämpfen. Wir können stolz sein, dass die OSZE auch bei der Überwachung von Wahlen Expertenwissen erlangt hat. Wenn die OSZE und andere Beobachter im letzten Monat nicht die Wahlen in der Ukraine überwacht hätten, wäre der Wille des ukrainischen Volks mit ziemlicher Sicherheit nicht zum Tragen gekommen und verfälscht worden. Es stand extrem viel auf dem Spiel, wie auch heute noch – weswegen wir gestern volle Unterstützung für die Weiterführung der Beobachtung der anstehenden Wahlen in der Ukraine durch die OSZE gaben.
Wahlen in jungen Demokratien können Ereignisse sein, die wachrütteln, die ganzen Nationen Zuversicht und Mut einflößen können, so dass die Menschen sich für ihre Rechte einsetzen und eine Wahl fordern, sich versammeln, wie wir es im letzten Herbst in Tbilisi und während der letzten Wochen in der Ukraine gesehen haben. Wir können es heute beobachten, wie wir es im Oktober in Afghanistan beobachten konnten, als die Menschen wählten, damit ihre Stimme gehört wird. Die Wahl in Afghanistan schlug ein neues Kapitel in der Geschichte eines Volkes, einer Region, einer Ära auf. Die OSZE spielte hierbei eine entscheidende Rolle.
Am Sonntag, dem 9. Oktober, wachte ich auf und sah, was sich über Nacht bei den Wahlen in Afghanistan ereignet hatte. Ich wachte auf und sah den Bericht des Leiters der OSZE-Beobachtermission, der erklärte, dass die Wahlen in Afghanistan trotz aller Herausforderungen frei und fair gewesen seien. Die Menschen verließen ihre Häuser, trotz des Terrors, der Gewalt und der tödlichen Gefahr. Der Präsident erzählt gerne die Geschichte einer 19-jährigen Frau, die sich unter den ersten Wählern befand und sich nie erträumt hätte, dass sie die Chance bekäme, ihre Meinung auf diese Art auszudrücken, aber sie bekam sie. Millionen von Afghanen wählten. Und gestern sahen wir etwas im Fernsehen, das in Afghanistan noch nie gesehen wurde: ein neuer, frei gewählter Präsident bei seinem Amtsantritt. Die afghanischen Parlamentswahlen im April werden auf diesen Erfolg aufbauen, aber für einen erneuten Erfolg wird die OSZE benötigt, und sie wird wieder vor Ort sein.
Jetzt ist es an der Zeit, dass die OSZE ihre Arbeit erweitert. Wir wollen, dass sich der Erfolg Afghanistans in den palästinensischen Wahlen am 9. Januar wiederholt, und ich hoffe, dass die OSZE dort sein wird. Wir glauben auch, dass es unsere Pflicht im Sinne der Schlussakte von Helsinki ist, den Irakern zu helfen, die Art von Wahl abzuhalten, die sie verdienen, und ich hoffe, dass wir uns diesbezüglich einigen können, so dass die OSZE bei den Wahlen im Irak am 30. Januar eine Rolle spielen kann.
Aber die OSZE steht nicht nur für Demokratie und Menschenrechte. Tatsächlich ist es so, dass sich die meisten der gestern bei unseren Treffen in Sofia gefällten 21 Entscheidungen auf die Wirtschafts- und Sicherheitsdimensionen der OSZE konzentrierten: Containersicherheit, Passsicherheit sowie die Kontrolle von Handfeuerwaffen und kleinen Waffen sind jetzt Teil des OSZE-Aktionsplans. Keine dieser Maßnahmen wird Schlagzeilen machen, sie erscheinen nicht weltbewegend, aber zusammengenommen sind sie ein Maßnahmenkatalog, der wichtig und entscheidend für den Umgang mit den Bedrohungen des 21. Jahrhunderts ist.
Die herausragende transatlantische Sicherheitsorganisation ist natürlich die NATO, und ich freue mich schon heute auf die Treffen, die morgen hier stattfinden. Die Mission der NATO, Sicherheit für die atlantische Welt zu garantieren, hat sich nie verändert, jedoch hat sich die ganze Welt verändert, hauptsächlich als Konsequenz des Erfolgs der NATO. Die NATO musste sich also anpassen, um ihrer Mission unter neuen strategischen Bedingungen gerecht zu werden. Ich habe diesen Prozess seit vielen Jahren mit meinen eigenen Augen verfolgt. Morgen ist mein letztes NATO-Treffen in einer langen Reihe von NATO-Treffen.
Ich kann mich an mein erstes NATO-Treffen erinnern, das im nächsten Monat 46 Jahre her ist. Ich war ein junger Leutnant und scharte die 40 Mitglieder meines Zuges in der Fuldaer Sende um mich und sagte: "Wir sind die NATO, und solange wir die Schlacht um dieses kleine Stück der Fuldaer Sende gewinnen, werden Westeuropa und Nordamerika in Sicherheit sein. Verstanden, Männer?" "Ja, verstanden." Und deswegen gebe ich gerne an und sage, wenn Sie wissen wollen, wer den Kalten Krieg gewonnen hat, dann war ich das mit meinen 40 Soldaten in der Fuldaer Sende. Aber der Kern der Geschichte ist, dass wir alle wussten, warum wir dort waren, als ich vor 46 Jahren mit meinen jungen Soldaten zum ersten Mal diesen Fleck Erde betrat. Wir waren uns der wichtigen Rolle dieses Bündnisses für die Wahrung von Frieden und Freiheit, unserer Ideale und Lebensweise bewusst, zu dem wir gehörten.
Und 28 Jahre später kehrte ich als Kommandeur an denselben Ort in dieselbe Fuldaer Sende zurück, und sie war noch da, und die 8. Russische Armee stand noch immer auf der anderen Seite. Aber die Dinge hatten angefangen, sich zu verändern, und ich konnte diese Veränderungen bei allen NATO-Treffen sehen, die ich anfing, zu besuchen, zuerst in den frühen Achtzigern als Militärassistent eines großartigen Mannes, Verteidigungsminister Cap Weinberger. Wir gingen zu den NATO-Treffen, und es gab die verzwicktesten Auseinandersetzungen über alle möglichen Dinge. Sie denken, dass die jüngsten Auseinandersetzungen schlimm waren... Sie hätten dabei sein sollen, als die INF-Stationierung aktuell war und es überall in Europa Demonstrationen gegen diesen schrecklichen amerikanischen Einfall gab, Pershing-2-Raketen und bodengestützte Marschflugkörper gegen die russischen SS-20 zu stationieren. Schrecklich! Das darf nicht sein! Demonstrationen, schlechte Idee, das zu tun. Wir taten es. Europa stand an der Seite von Nordamerika.
Und einige Jahre später war ich auch stolz, der Verhandlungsführer des INF-Vertrages zu sein, zusammen mit Minister Schultz und Herr Nitze und vielen anderen, die den INF-Vertrag aushandelten, der die ganzen Raketen abschaffte. Entschlossene Zielgerichtetheit, der Wille, gegen die damals vorherrschende öffentliche Meinung zu handeln, weil wir wussten, was das Richtige war. Und das Ergebnis war, dass wir alle diese Waffen beseitigten und anfingen, den Weg zu bereiten für das, was folgte.
Ein paar Jahre später war ich wieder dort, diesmal als Nationaler Sicherheitsberater von Präsident Reagan, und wir gingen 1987 und 88 zu den NATO-Treffen. Sie hatten etwas Einzigartiges – man saß da und wartete, dass alle 16 Staats- und Regierungschefs zu Wort kamen, und jeder von ihnen hatte eine andere Geschichte über Gorbatschow zu erzählen. Und jeder hatte Gorbatschow gerade erst getroffen. "Mit diesem Mann können wir verhandeln", "Das ist ein Mann, der einen Unterschied bewirkt." Perestroika, Glasnost, ich erinnere mich lebhaft an diese Zeit. Und wir alle beobachteten die Lage. Konnte es wahr sein? Konnte es sein, dass die Dinge sich ändern würden?
Und ich beobachtete weiter in meiner Rolle als Nationaler Sicherheitsberater, besuchte fünf Gipfeltreffen mit Gorbatschow und werde nie den Tag vergessen, als er mich über den Tisch hinweg ansah in Anwesenheit von Minister Schulz, und er wusste, dass ich mir nicht sicher war, worauf er hinaus wollte. Und er sah mich über den Tisch hinweg an und sagte: "Oh, Herr General, es tut mir so leid, Sie werden sich einen neuen Feind suchen müssen." Ich erinnere mich an meine Reaktion. "Das will ich nicht. Sie müssen wissen, ich habe viel in diesen Feind investiert, ändern Sie mein Leben nicht, nur weil Sie einen schlechten Tag haben." Ich kann nur sagen, mein Leben änderte sich, unser Leben änderte sich, das transatlantische Bündnis veränderte sich.
Ich war bei einem Treffen mit den Vereinigten Stabschefs an dem Abend im November 1989, als die Menschen in Berlin zur Mauer gingen und gegen sie hämmerten, bis sie vor ihnen zusammenbrach. Ich war dort als Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs am Anfang des nächsten Jahrzehnts, als die Sowjetunion und der Warschauer Pakt zusammenbrachen, und die Freiheit sich ihren Weg bahnte. Überall in Eurasien erblühten zarte Pflanzen der Freiheit wie wilde Blumen im Frühjahr. Wir standen das alles durch, das Gute, das Schlechte und das vorübergehend Mysteriöse.
Und heute befinden wir uns am Ende des Jahres 2004. Als ich Ende des Kalten Krieges noch Vorsitzender war, habe ich öfter mit russischen Generälen diskutiert, als die Sowjetunion anfing, zu zerbrechen. Und sie sagten: "Jetzt gibt es keinen Warschauer Pakt mehr, dann sollte es auch keine NATO mehr geben. Wenn wir keinen Warschauer Pakt haben, braucht ihr keine NATO." Und meine Antwort war: "Wisst ihr, das klingt irgendwie logisch, ich kann das nachvollziehen, aber es gibt ein kleines Problem." "Was für eines?" "Ich werde immer noch nach Mitgliedschaftsanträgen für die NATO gefragt." Sie ist also noch eine funktionierende, lebendige Organisation. Die Menschen sehen noch eine Notwendigkeit für sie.
Warum ist das so? Weil die NATO die Grundlage des transatlantischen Friedens und der Sicherheit ist. Außerdem ist sie eine politische und militärische Organisation, die sich verändern kann, wenn sich die Bedrohung und Anforderungen ändern. Und wir haben festgestellt, dass die NATO nicht einfach für die Sowjetunion existierte. Sie hat einen anderen Zweck, ein anderes Leben. Sie bezieht die ehemaligen Nationen der Sowjetunion ein, sie arbeitet im NATO-Russland-Rat mit Russland zusammen, um eine sicherere transatlantische Union und sicherere Beziehungen zu schaffen und sich aktiv auf die anderen Bedrohungen außerhalb des Bündnisses konzentrieren zu können und auf sie zu reagieren .
Am Ende des Jahres 2004 tritt die NATO aktiver als je zuvor auf und stellt sich den neuen Herausforderungen eines neuen Zeitalters. Mit 26 Mitgliedern erreicht die NATO mehr, als ihre Gründungsväter je für möglich gehalten hätten, und sie ist weiterhin offen für neue Mitglieder. Es war trotzdem keine Überraschung, dass all dies geschah. Es ist für mich nicht erstaunlich, dass die ehemaligen Mitglieder des Warschauer Pakts der NATO beitreten wollten. Sie sahen die NATO als das, was sie ist – eine Organisation, die sich auf die Prinzipien des Friedens, die Menschenwürde jedes Einzelnen und Demokratie stützt – sowie eine Organisation, die Europa mit Nordamerika und Amerika mit Kanada verbindet, so dass Sicherheit für die transatlantische Region gewährleistet ist. Lassen Sie mich nur kurz auf die Veränderungen in den letzten 15 Jahren eingehen...
Während dieser letzten 15 Jahre ist sehr viel passiert. Die erweiterte NATO ist nicht mehr nur ein Bündnis, das hauptsächlich der Verteidigung des gemeinsamen Gebiets dient, sondern auch der Verteidigung gemeinsamer Prinzipien, wo immer auf der Welt gegen diese gemeinsamen Prinzipien verstoßen wird oder wo immer sie bedroht werden. Der NATO ging es hauptsächlich um Europa; out-of-area-Einsätze waren nur von zweitrangiger Bedeutung. Ich kann mich an so viele Diskussionen erinnern, die wir über out-of-area-Einsätze hatten – das Thema ist eines der Klischees, über die wir uns ständig gestritten haben. "Was genau ist die Zuständigkeit der NATO, warum machen wir uns Sorgen über diese weit entfernten Orte?" Jetzt stehen wir meistens dieser Art von Herausforderung gegenüber, und da sie out-of-area sind, muss die NATO dort vor Ort sein.
Was mich persönlich jedoch beeindruckt, ist, wie schnell und erfolgreich sich die NATO auf die Herausforderungen nach dem Kalten Krieg eingestellt hat. Die Anpassung begann in Europa, auf dem Balkan. Die NATO spielte in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo eine unentbehrliche Rolle, und wir standen unerschütterlich an der Seite unserer NATO-Kollegen. Manche machten sich am Anfang der Präsidentschaft Bushs Sorgen, aber wir haben es klar mit einem einfachen amerikanischen Klischee ausgedrückt: "Wir sind zusammen gekommen, und wir werden zusammen gehen." So sind wir an die Sache herangegangen, und so haben wir es gemacht.
Die erfolgreiche Sicherheitsmission der NATO in Bosnien endete offiziell vor nur sechs Tagen und die Übergabe an die neue EU-Mission erfolgte reibungslos. Die NATO und die EU haben gelernt, ihre Kräfte unter den Regeln von Berlin-Plus zusammenzuführen; einige dachten, dies sei zu schwierig zu handhaben, aber wir haben es geschafft, und es klappt.
Da die NATO heute auch außerhalb von Europa eine wichtige Rolle spielt, müssen wir Maßnahmen einleiten, um die neuen Herausforderungen der NATO zu erfüllen. Wir müssen die Kürzungen in den Verteidigungsetats und beim Personal in einigen Mitgliedsländern umkehren und die bürokratischen oder nationalen Hindernisse bei der Bereitstellung von Streitkräften abschaffen. Wir müssen bezüglich unserer Fähigkeiten mehr tun. Wenn wir diese zusätzlichen Missionen annehmen – und das müssen wir tun – dann müssen wir diesem Vorhaben und diesen Worten reale Fähigkeiten zuordnen.
Der erste große Militäreinsatz der NATO außerhalb Europas in Afghanistan zeigt, zu was wir fähig sind, wenn wir nur wollen. Die NATO schuf eine NATO Response Force, die sich bereits in Afghanistan unter Beweis stellt. Die Internationale Schutztruppe besteht aus 9.000 NATO-Soldaten und wird von einem französischen General geführt. Da jetzt die Wahlen anstehen, sollten wir die Chance nutzen, die Internationale Schutztruppe zu stärken und zu erweitern. Wir müssen uns zusammen an einen Tisch setzen und herausfinden, wie die internationalen und amerikanischen Streitkräfte in Afghanistan am besten mit den afghanischen Streitkräften zusammenarbeiten können. Eine Fusion aller ausländischer Sicherheitskräfte in Afghanistan wäre wohl am sinnvollsten. Wir müssen das in den nächsten Monaten prüfen.
Wir arbeiten an einem weiteren Vorhaben, das die Vitalität des Bündnisses demonstriert: Im Juli haben wir auf dem NATO-Gipfel zusammen beschlossen, eine Übungsmission für irakische Sicherheitskräfte aufzubauen, wie sie von der irakischen Interimsregierung erbeten worden war. Die Regierung bat uns um Hilfe, um unsere Unterstützung. Diese Mission läuft bereits. Die NATO hat auch ein großes Einbindungsvermögen externen Partnern gegenüber bewiesen. Wir haben die Istanbuler Kooperationsinitiative in die Welt gerufen. Sie unterstützt Reformen im Nahen und Mittleren Osten und in Nordafrika, indem Übungskapazitäten, gemeinsame Friedenssicherung und andere Möglichkeiten zur koordinierten Sicherheitsarbeit angeboten werden. Der Mittelmeerdialog der NATO stärkt den Barcelona-Prozess der Europäischen Union. Beide Projekte werden jetzt im Rahmen der Istanbuler Initiative zusammengeführt. Und beide Projekte, alle diese Projekte, unterstützen die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika der G8. Beim Abendessen heute Abend werde ich zahlreiche andere Außenminister anlässlich des NATO-Mittelmeerdialogs treffen.
Es wird das erste Treffen auf Ministerebene seit zehn Jahren sein, bei dem wir vertiefen können, wie wir am besten mit den Partnern im Nahen Osten zusammenarbeiten können. Die Nationen des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrikas brauchen unsere Unterstützung, und wir sind auf eine Weise bereit, diese Unterstützung zu leisten, wie es sich die Gründungsväter der NATO nie hätten vorstellen können.
Ich freue mich darauf, am Sonntag in Marokko auf dem ersten Treffen des Forums für die Zukunft mit unseren Partnern in der G8 und NATO zusammenzuarbeiten, um unsere gemeinsame Agenda im Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika voranzutreiben. Im Rahmen des Forums treffen sich 28 Länder von innerhalb und außerhalb der Region, um ihre Anstrengungen und Ressourcen zum Vorantreiben der Reformen zu bündeln. Wir versuchen nicht, anderen unsere Ansichten aufzuzwingen. Wir versuchen nicht einmal, Diagnosen bezüglich der Probleme anderer Menschen abzugeben. Die Araber haben selbst in den Berichten über die menschliche Entwicklung der UN gezeigt, dass sie die ihnen bevorstehenden Defizite und Herausforderungen besser als alle anderen kennen.
Überall in der Region geschieht etwas. In manchen Fällen handeln die Regierungen und fordern Veränderungen von ihrer Bevölkerung. Manchmal handeln Zivilorganisationen, die Zivilgesellschaft und mutige Einzelpersonen und fordern Veränderungen von ihren Regierungen. Jede Situation ist anders, jedes Land hat seinen eigenen Weg in die Zukunft, der abhängig ist von seiner Geschichte, seiner derzeitigen politischen Situation und seiner Kultur. Wir können ihnen helfen. Wir haben Unruhen gesehen, wir haben die Stimmen gehört, die Modernisierung und Reformen fordern, und es ist die Pflicht der Industriestaaten, der G8, der EU und der NATO, diese Menschen einzubeziehen und ihnen zu helfen.
Die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten soll denen helfen, die Veränderungen möchten, ihre Stimme zu verstärken. Außerdem können die Reformen den Menschen in der Region reale Verbesserungen bringen. Wirtschaftliche Reformen fördern den Handel, schaffen Arbeitsplätze und erhöhen den Wohlstand. Daran sind wir im Nahen und Mittleren Osten interessiert, daran sind wir überall in der transatlantischen Region interessiert. Politische Reformen verbessern die Möglichkeit eines Mitspracherechts der Bürger an Entscheidungen, die sie, ihre Familien und Gemeinden betreffen. Die Stärkung der Rechte der Frau gibt Frauen die Möglichkeit, ihre Kinder zu ernähren, zu kleiden, zu erziehen und ihre Gesundheit zu bewahren. Die Gewährleistung von Bildungschancen bereitet die jungen Menschen von heute darauf vor, die Führungskräfte unserer Welt von morgen zu sein.
Wir möchten gemeinsam mit unseren europäischen Bündnispartnern Frieden und positiven Wandel unterstützen – nicht nur durch die OSZE, die NATO und die G 8, sondern auch durch die europäisch-amerikanischen Beziehungen. Ein Großteil unserer Beziehungen zu Europa betrifft Wirtschaftsangelegenheiten, Handel und Investitionen, wissenschaftlich-technischen Austausch, Forschung im Bereich von Energie und Umwelt sowie andere ähnliche Projekte. Vor allem arbeiten wir äußerst eng zusammen, um Terroristen das Handwerk zu legen, indem wir die Kanäle der Nachrichtendienste und Strafverfolgungsbehörden sowie eine Vielzahl anderer Mittel nutzen. Dies ist die Frontlinie unserer gemeinsamen Verteidigung gegen den Terrorismus.
Darüber hinaus kooperieren die Vereinigten Staaten und die Europäische Union unter der Federführung Italiens im Auftrag der G 8, um internationale Polizeieinheiten in ehemalige Krisengebiete zu entsenden. Während wir an der Frontlinie in der Terrorismusbekämpfung kämpfen, arbeiten wir auch darauf hin, den Terroristen den Raum und die Chance zu verweigern, Pläne zu schmieden und Anhänger zu werben. Im gleichen Tenor sind die Vereinigten Staaten und die Europäische Union im Hinblick auf die Beilegung von Konflikten in der arabischen und muslimischen Welt zunehmend einer Meinung.
Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union sind sich beispielsweise bezüglich der Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts einig. Wir sind uns beide bewusst, dass dieser Konflikt einen Schatten auf all unsere Bemühungen in der Region wirft. Wir unterstützen beide zwei unabhängige Staaten – einen unabhängigen palästinensischen Staat und den Staat Israel - die Seite an Seite in Frieden leben. Wir unterstützen beide den Rückzug Israels aus dem Gazastreifen und Teilen des Westjordanlands im Rahmen des Friedensprozesses, um zu diesem Prozess zurückzukommen. Wir möchten beide freie und faire Wahlen für die Palästinenser, und wir sind beide bereit, zu diesem Ergebnis beizutragen.
Wie erreichen wir das alles? Wir arbeiten als Quartett, das die diplomatische Macht der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, Russlands und der Vereinten Nationen vereinigt. Angesichts der Veränderungen in der palästinensischen Führung ist Präsident Bush entschlossen, die Gunst der Stunde zu nutzen. Wir werden unsere diplomatischen Bemühungen verstärken, weil wir eine Chance sehen, reale, hoffentlich entschiedene Fortschritte zum Frieden zu erzielen. Auch im Irak haben wir eine Chance zur Zusammenarbeit.
Ich habe es bereits erwähnt, aber ich möchte diesen Punkt hervorheben. Viele der 25 Mitglieder der EU sind im Irak vor Ort, um dem irakischen Volk und der irakischen Übergangsregierung zu helfen, und ihr Beitrag ist von entscheidender Bedeutung.
Das irakische Volk strebt nach Freiheit. Die Iraker möchten ihre Politiker selbst wählen. Sie möchten wählen, sie möchten unverzüglich wählen, sie möchten nächsten Monat wählen. Wir dürfen die Zukunft und die Hoffnungen der Iraker nicht an Terroristen und Schergen verpfänden, die sie einzuschüchtern versuchen. Das können und werden wir nicht zulassen. Wir sehen also diese schlechten Nachrichten, aber es kommen auch gute Nachrichten von dort. In über 80 Prozent des Landes werden Wahlen abgehalten, um über die politische Führung vor Ort zu entscheiden. Wir sehen, dass Schulen, Krankenhäuser und Unternehmen den Betrieb aufnehmen; im ganzen Land geht das Leben weiter und die Menschen nehmen die Gestaltung ihrer Zukunft in die Hand.
Oft würdigen wir den außerordentlichen Mut so vieler Iraker nicht genug - Politiker und Bürger gleichermaßen - die ihre Chance für eine bessere Zukunft sehen und bereit sind, sie jeden Tag, wenn sie aufstehen, aufs Spiel zu setzen, weil sie an diese Zukunft glauben. Und wir müssen ihnen helfen. Ich habe Grund, an diese Zukunft zu glauben, weil ich weiß, dass diese Zukunft kommen wird - weil wir hier sein werden, um ihnen zu helfen.
Wir müssen uns unser Ziel vor Augen führen. Wir möchten der arabischen Demokratie im Irak, in Palästina und andernorts eine Chance geben. Wir möchten die Kraft der Freiheit freisetzen, wo immer sie am dringendsten benötigt wird. Wir wissen, dass das nicht leicht ist; wir wissen, dass Demokratie von bestimmten Verhaltensweisen und Institutionen abhängt, die nicht über Nacht entstehen.
Aber sehen Sie sich die Ukraine an. Betrachten Sie sich, was das ukrainische Volk getan hat. Die ukrainischen und russischen Behörden vernehmen eine deutliche Botschaft aus Nordamerika und Europa – in diplomatischem Stereoton. Dieser Stereoton bewirkt etwas, und wir sagen: Lasst das Volk entscheiden!
Mehr als je zuvor liegt das Schicksal der Ukraine dort, wo es hingehört – in den Händen des ukrainischen Volks. Wir in den Vereinigten Staaten und Sie in Europa bewundern den Mut so vieler, die für Rechtsstaatlichkeit und die Verfassung eingetreten sind, die friedlich versucht haben, die bei der letzten Wahl aufgetretenen Schwierigkeiten zu meistern. Wir unterstützen eine zweite Stichwahl am 26. Dezember als besten Weg zur Wiederherstellung des Vertrauens und der Integrität der politischen Institutionen der Ukraine. Unseres Erachtens hat das Oberste Gericht der Ukraine eine kluge Entscheidung getroffen. Und ich habe mich sehr gefreut, heute Morgen zu erfahren, dass sich die Rada - das ukrainische Parlament - dieser Entscheidung anschließt. Die Rada hat das erforderliche Gesetz verabschiedet, um einen Prozess in Gang zu setzen, der zu einer zweiten Stichwahl am 26. Dezember führt. Die Ukrainer schließen sich zusammen, um eine ukrainische Lösung für dieses Problem zu finden, und wir alle stehen bereit, um zu helfen. Alles, was wir fordern, alles, was wir möchten, alles, was wir immer gewollt haben, sind freie, faire, offenen Wahlen, damit die Stimme des ukrainischen Volkes gehört werden kann.
In der heutigen Welt ist die Macht der Ideen stärker als je zuvor. Und wo die globale Gemeinschaft der Demokratien größer ist als je zuvor – wie in der Ukraine – unternehmen viele Gesellschaften gemeinsame Schritte. Es wird unsere gemeinsamen Bemühungen erfordern, sicherzustellen, dass die Ukraine die Hilfe erhält, die sie benötigt, denn wir haben im Nahen Osten und andernorts gemeinsam so viel zu tun. Die Vereinigten Staaten können viel von einem weiteren fähigen, demokratischen Partner in Europa profitieren. Wir unterstützen die europäische Integration nach wie vor. Wir unterstützen die künftige Erweiterung der Europäischen Union. Wir möchten, dass die Europäische Union globale Präsenz entwickelt, so dass wir den starken Partner haben, den wir benötigen.
Während sich unser Bündnis für die Herausforderungen der Zukunft wappnet, möchte ich Ihnen einige Anregungen zum Nachdenken geben. Die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder ruht in der Stabilität und den Chancen, die Demokratie mit sich bringt. Die Faktoren Demokratie, öffentliche Meinung, Bildung, Information und Kommunikation betreffen sogar undemokratische Regime. Man kann diese Ideen nicht mehr aussperren. Es gibt keine politischen oder geistigen Grenzen, die diese Ideen davon abhalten können, in die dunkelsten Ecken der Welt vorzudringen.
Wir müssen demokratischen Wandel unterstützen, wo immer er sich vollzieht. Das ist gleichermaßen unsere Politik und unser Credo. Was Präsident Bush als die "wandelnde Kraft der Freiheit" bezeichnet, ist das zentrale Element, die zentrale Triebkraft der amerikanischen Politik auf Jahre hinaus.
Wir müssen den Mut aufbringen, grundlegenden Wandel herbeizuführen und dürfen uns nicht damit zufrieden geben, Bedrohungen nur zu bewältigen oder einzudämmen. Wir haben zu viele Jahre darauf gewartet, dass Saddam Husseins Irak und das Talibanregime den Willen der internationalen Gemeinschaft befolgen. Wir müssen bereit sein, Chancen zu schaffen und zu ergreifen. Die rasche Umgestaltung Libyens von einer Gefahr zu einem rehabilitierten Mitglied der internationalen Gemeinschaft ist ein beeindruckendes Beispiel.
Gemeinsam müssen die Vereinigten Staaten und Europa durch die NATO, die EU, die OSZE und andere transatlantische Institutionen der Umsetzung unserer gemeinsamen Vision eines freien, friedlichen und demokratischen Nahen und Mittleren Ostens oberste Priorität einräumen. Unsere Arbeit am israelisch-palästinensischen Frieden geht Hand in Hand mit unserer Unterstützung der Reformen und Modernisierung in der Region. Die Vereinigten Staaten und Europa müssen die Umsetzung von Demokratie als zentrales Element beim Kampf gegen den Terrorismus ansehen. Gesunde demokratische Gesellschaften sind das beste Bollwerk gegen den Terrorismus, obwohl unsere Erfahrungen und die Spaniens, Russlands und anderer Länder zeigen, dass keiner von uns gegen Terrorismus gefeit ist.
Die Vereinigten Staaten und Europa sind Partner, nicht nur aufgrund dessen, was wir sind und wofür wir eintreten. Wir sind Partner, weil wir auf der Grundlage gemeinsamer Grundsätze und Werte gemeinsam handeln.
Unsere Werte und unsere Interessen sind letztlich untrennbar. Wir sind uns auch bewusst, dass wir nur effektiv sein können, wenn die Vereinigten Staaten und Europa als Partner zusammenarbeiten, als Partner in Freiheit und als Partner beim Handeln. Das haben wir seit Jahrzehnten getan. Wir waren erfolgreich, und wir müssen weiterhin erfolgreich sein um sicherzustellen, dass wir unsere Erfolgsbilanz fortsetzen.
Sie können sicher sein, dass Präsident Bush und seine Regierung alles in ihrer Macht Stehende tun werden, um Europa ihre Verpflichtung zu dieser Partnerschaft zu beweisen. Unser Verständnis der erzielten Erfolge und unsere Bereitschaft, den erforderlichen Preis zu bezahlen und die erforderlichen Lasten zu tragen, sollen sicherstellen, dass wir in den vor uns liegenden Jahren der Herausforderungen weiterhin erfolgreich sind.
Originaltext: Powell Urges Europe to Work with U.S. to Support Democracy
Aktualisiert: Februar 2005 | Nach Achtelfinal-Aus: Spaniens Selección vor dem Umbruch - Die KO-Runde - Westfälische Nachrichten
> Spaniens Selección vor dem Umbruch
Spaniens Coach Fernando Hierro tröstet Sergio Ramos. Foto: Marius Becker
Acht Jahre nach dem WM-Triumph von Südafrika steht Spaniens Nationalteam wie der Fußball-Weltmeister von 2014 aus Deutschland vor einem tiefen Einschnitt. Die Selección hinterlasse «ähnliche Gefühle wie nach Brasilien 2014 und Frankreich 2016», schrieb die Zeitung «El Mundo» nach dem Achtelfinal-Aus im Elfmeterschießen gegen Gastgeber Russland. «Spanien fällt um zehn Jahre zurück», titelte «El País».
Wie schon bei der EM gegen Italien verpassten Andrés Iniesta , Sergio Ramos und Co. das Viertelfinale - nach einem denkwürdigen Abend im Luschniki-Stadion von Moskau. Im Elfmeterschießen war Torhüter Igor Akinfejew der Held, nachdem Koke und Iago Aspas scheiterten. «Ein Adios zum Heulen. Spanien war vom ersten Tag an nicht wiederzuerkennen», kritisierte das Sportblatt «Marca». Fast nichts erinnerte in diesen 120 Minuten daran, wie die Spanier im März in Düsseldorf beim 1:1 gegen Deutschland geglänzt hatten.
Mit verweinten Augen verließ Iniesta die WM und bestätigte seinen Rücktritt. «Es ist Tatsache, dass das mein letztes Spiel heute war. Eine wundervolle Etappe ist zu Ende gegangen», sagte der geniale Spielmacher, WM-Final-Torschütze von 2010, «Europas Fußballer des Jahres» 2012, zweimaliger Europameister und viermalige Champions-League-Sieger mit dem FC Barcelona . Beim japanischen Club Vissel Kobe wird der 34-Jährige nun wie Lukas Podolski seine Karriere ausklingen lassen - nach 131 Länderspielen. Zusammen mit Xavi Hernandez stand Iniesta über viele Jahre für das erfolgreiche Tiki-Taka-Spiel der Spanier.
Kapitän Ramos sprach von einem «brutalen Tiefschlag», über seine Zukunft im Nationalteam wollte der Innenverteidiger an diesem Abend nicht entscheiden. «Wir müssen nach diesem superharten Rückschlag wieder aufstehen. Wir wissen nicht, ob das für einige heute die letzte WM ist», sagte Ramos. Seinen Humor hatte der 32-Jährige vom FC Barcelona auch in einem «der schwersten Augenblicke meines Lebens» nicht verloren. «Ich werde mich verpflichtet fühlen, in Katar mit weißem Bart aufzulaufen», sagte er über die WM 2022.
Und Hierro? Der spanische Fußball-Verband hatte ihn erstmal nur für das Turnier verpflichtet. Mit der Absetzung von Julen Lopetegui, dem künftigen Chefcoach von Real nur zwei Tage vor dem ersten WM-Spiel, hatte Luis Rubiales ein Eigentor geschossen. Unter dem bisherigen Sportdirektor und plötzlichen Chefcoach Hierro schwächelte das Team zunehmend. «Wir werden uns diese Woche beim Verband zusammensetzen und dann Entscheidungen treffen», sagte RFEF-Boss Rubiales.
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q-de-776 | Welche Fähigkeiten hat die NATO Response Force in Afghanistan unter Beweis gestellt? | Ansprache von Außenminister Colin L. Powell vor dem Transatlantischen Zentrum des German Marshall Fund in Brüssel
Brüssel, 8. Dezember 2004
(Unwesentlich gekürzt)
Die Wurzeln der amerikanischen Zivilisation - die Erfahrungen meiner Nation in den letzten zwei Jahrhunderten - liegen in Europa.
Die Gründungsdokumente, die allen Amerikanern so viel bedeuten, haben ihren Ursprung in der Aufklärung, in unseren europäischen Wurzeln. Wenn man sich die Unabhängigkeitserklärung und die darin enthaltene Beschreibung der Funktion einer Regierung ansieht, erkennt man, dass wir diese Gedanken von Europa übernommen haben.
Die Funktion einer Regierung ist es, die Rechte der Menschen zu schützen. Regierungen vergeben keine Rechte, sie gewähren kein Rechte, diese Rechte kommen von einer überirdischen Kraft, und die wichtigste Aufgabe einer Regierung ist es, diese gottgegebenen Rechte der Menschen zu schützen, indem sie eine Regierung schafft, die den Willen der Menschen widerspiegelt. Die einzige Machtquelle in einer Nation ist der Wille der Menschen, den sie einer Regierung übergeben. Das ist also die Aufgabe einer Regierung, die Rechte der Menschen zu schützen, die ihnen von Gott gegeben wurden. Diese einfache Philosophie hat meine Nation und die transatlantische Gemeinschaft angetrieben - im Falle meines Landes seit zweihundert Jahren, im Falle von Europa seit mehr als fünfzig Jahren in der jüngeren Geschichte dieses Kontinents.
Wie der Präsident in seiner ersten Pressekonferenz nach der Wiederwahl deutlich gemacht hat, will er mit ganz Europa eng zusammenarbeiten. Präsident Bush erklärte: "Alles, das wir erreichen wollen, erfordert eine weiterbleibend enge Partnerschaft zwischen Amerika und Europa. Wir sind die Pfeiler der freien Welt. Wir sind denselben Bedrohungen ausgesetzt und teilen den Glauben an die Freiheit und die Rechte jedes Einzelnen." Aus diesem Grund ist es nur natürlich, dass der erste offizielle Besucher des Präsidenten in seiner zweiten Amtszeit der NATO-Generalsekretär war und sein erster Auslandsbesuch nach Europa gehen wird.
Präsident Bush wird in die Zukunft blicken, wenn er hierher kommt. Aber er wird auch von der Vergangenheit überzeugt sein. Ich bin mir darüber im Klaren, dass einige der Schlüsselentscheidungen des Präsidenten in den letzten vier Jahren in Europa umstritten waren, vor allem die Entscheidungen zum Irak. Was immer die Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Vergangenheit und des Einsatzes im Irak auch waren, wir blicken jetzt nach vorn. Wir reichen Europa die Hand, und hoffen, dass Europa uns ebenfalls die Hand reicht.
Übertönt von dem Hintergrundlärm der letzen Jahre erfolgte eine Umgestaltung der transatlantischen Partnerschaft. Sie ist zunehmend globaler geworden. Wie auch der Marschall Fund waren wir in unseren Aktivitäten auf einen halben Kontinent beschränkt, bis wir dann nach 1989 auf einem ganzen Kontinent tätig sein konnten. Und heute, in einer Welt nach dem 11. September, entwickeln wir die transatlantische Partnerschaft weiter – über die Grenzen Europas hinaus. Und das ist sehr gut, weil die transatlantische Gemeinschaft eine Gemeinschaft der Freiheit, der Demokratie und des Friedens ist – Werte, die heute überall auf der Welt angenommen werden, universelle Werte.
Aber wir befinden uns jetzt in einer anderen Welt als zuvor. Die Bedrohungen haben sich verändert. Heute ist nicht mehr die Sowjetunion die allgegenwärtige Bedrohung, auf die wir unsere gesamte Aufmerksamkeit und Energie richten. Die Bedrohung ist diffuser, schwerer zu bekämpfen, und wird von uns in vielerlei Hinsicht größere Bemühungen erfordern. Terrorismus, Waffen-, Drogen- und Menschenhandel, transnationale Verbrechen – das sind die neuen Bedrohungen. Europa, die Russische Föderation und die Vereinigten Staaten konzentrieren sich jetzt intensiv auf die Bekämpfung dieser Gefahren des 21. Jahrhunderts.
Mehr als jemals zuvor müssen wir unsere Ressourcen mobilisieren und unsere Partnerschaft in den Dienst der Welt stellen. Das ist die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft, und meine Reise diese Woche soll dies verdeutlichen. Ich bin wegen drei Treffen hier: dem Ministertreffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dem Ministertreffen des Nordatlantikrats und dem US-EU-Ministertreffen. Meine Vorgänger als Außenminister waren dort, und meine Nachfolger werden ebenfalls dort sein, da wir uns auf diesen Treffen mit Themen von höchster Bedeutung auseinandersetzen. Alle drei Treffen weisen auf die vor uns liegenden Aufgaben.
Seit ihrer Geburtsstunde während des Kalten Krieges in Helsinki im Jahre 1975 ging es der OSZE um Freiheit, Demokratie und Frieden. Heute, lange nach Ende des Kalten Krieges, führt die OSZE ihre wichtige Arbeit fort. In der OSZE kommen Nordamerika und Europa zusammen, um sich für die Menschenrechte einzusetzen und gegen alle Formen von Antisemitismus, Bigotterie gegen Moslems und Bigotterie aller Art zu kämpfen. Wir können stolz sein, dass die OSZE auch bei der Überwachung von Wahlen Expertenwissen erlangt hat. Wenn die OSZE und andere Beobachter im letzten Monat nicht die Wahlen in der Ukraine überwacht hätten, wäre der Wille des ukrainischen Volks mit ziemlicher Sicherheit nicht zum Tragen gekommen und verfälscht worden. Es stand extrem viel auf dem Spiel, wie auch heute noch – weswegen wir gestern volle Unterstützung für die Weiterführung der Beobachtung der anstehenden Wahlen in der Ukraine durch die OSZE gaben.
Wahlen in jungen Demokratien können Ereignisse sein, die wachrütteln, die ganzen Nationen Zuversicht und Mut einflößen können, so dass die Menschen sich für ihre Rechte einsetzen und eine Wahl fordern, sich versammeln, wie wir es im letzten Herbst in Tbilisi und während der letzten Wochen in der Ukraine gesehen haben. Wir können es heute beobachten, wie wir es im Oktober in Afghanistan beobachten konnten, als die Menschen wählten, damit ihre Stimme gehört wird. Die Wahl in Afghanistan schlug ein neues Kapitel in der Geschichte eines Volkes, einer Region, einer Ära auf. Die OSZE spielte hierbei eine entscheidende Rolle.
Am Sonntag, dem 9. Oktober, wachte ich auf und sah, was sich über Nacht bei den Wahlen in Afghanistan ereignet hatte. Ich wachte auf und sah den Bericht des Leiters der OSZE-Beobachtermission, der erklärte, dass die Wahlen in Afghanistan trotz aller Herausforderungen frei und fair gewesen seien. Die Menschen verließen ihre Häuser, trotz des Terrors, der Gewalt und der tödlichen Gefahr. Der Präsident erzählt gerne die Geschichte einer 19-jährigen Frau, die sich unter den ersten Wählern befand und sich nie erträumt hätte, dass sie die Chance bekäme, ihre Meinung auf diese Art auszudrücken, aber sie bekam sie. Millionen von Afghanen wählten. Und gestern sahen wir etwas im Fernsehen, das in Afghanistan noch nie gesehen wurde: ein neuer, frei gewählter Präsident bei seinem Amtsantritt. Die afghanischen Parlamentswahlen im April werden auf diesen Erfolg aufbauen, aber für einen erneuten Erfolg wird die OSZE benötigt, und sie wird wieder vor Ort sein.
Jetzt ist es an der Zeit, dass die OSZE ihre Arbeit erweitert. Wir wollen, dass sich der Erfolg Afghanistans in den palästinensischen Wahlen am 9. Januar wiederholt, und ich hoffe, dass die OSZE dort sein wird. Wir glauben auch, dass es unsere Pflicht im Sinne der Schlussakte von Helsinki ist, den Irakern zu helfen, die Art von Wahl abzuhalten, die sie verdienen, und ich hoffe, dass wir uns diesbezüglich einigen können, so dass die OSZE bei den Wahlen im Irak am 30. Januar eine Rolle spielen kann.
Aber die OSZE steht nicht nur für Demokratie und Menschenrechte. Tatsächlich ist es so, dass sich die meisten der gestern bei unseren Treffen in Sofia gefällten 21 Entscheidungen auf die Wirtschafts- und Sicherheitsdimensionen der OSZE konzentrierten: Containersicherheit, Passsicherheit sowie die Kontrolle von Handfeuerwaffen und kleinen Waffen sind jetzt Teil des OSZE-Aktionsplans. Keine dieser Maßnahmen wird Schlagzeilen machen, sie erscheinen nicht weltbewegend, aber zusammengenommen sind sie ein Maßnahmenkatalog, der wichtig und entscheidend für den Umgang mit den Bedrohungen des 21. Jahrhunderts ist.
Die herausragende transatlantische Sicherheitsorganisation ist natürlich die NATO, und ich freue mich schon heute auf die Treffen, die morgen hier stattfinden. Die Mission der NATO, Sicherheit für die atlantische Welt zu garantieren, hat sich nie verändert, jedoch hat sich die ganze Welt verändert, hauptsächlich als Konsequenz des Erfolgs der NATO. Die NATO musste sich also anpassen, um ihrer Mission unter neuen strategischen Bedingungen gerecht zu werden. Ich habe diesen Prozess seit vielen Jahren mit meinen eigenen Augen verfolgt. Morgen ist mein letztes NATO-Treffen in einer langen Reihe von NATO-Treffen.
Ich kann mich an mein erstes NATO-Treffen erinnern, das im nächsten Monat 46 Jahre her ist. Ich war ein junger Leutnant und scharte die 40 Mitglieder meines Zuges in der Fuldaer Sende um mich und sagte: "Wir sind die NATO, und solange wir die Schlacht um dieses kleine Stück der Fuldaer Sende gewinnen, werden Westeuropa und Nordamerika in Sicherheit sein. Verstanden, Männer?" "Ja, verstanden." Und deswegen gebe ich gerne an und sage, wenn Sie wissen wollen, wer den Kalten Krieg gewonnen hat, dann war ich das mit meinen 40 Soldaten in der Fuldaer Sende. Aber der Kern der Geschichte ist, dass wir alle wussten, warum wir dort waren, als ich vor 46 Jahren mit meinen jungen Soldaten zum ersten Mal diesen Fleck Erde betrat. Wir waren uns der wichtigen Rolle dieses Bündnisses für die Wahrung von Frieden und Freiheit, unserer Ideale und Lebensweise bewusst, zu dem wir gehörten.
Und 28 Jahre später kehrte ich als Kommandeur an denselben Ort in dieselbe Fuldaer Sende zurück, und sie war noch da, und die 8. Russische Armee stand noch immer auf der anderen Seite. Aber die Dinge hatten angefangen, sich zu verändern, und ich konnte diese Veränderungen bei allen NATO-Treffen sehen, die ich anfing, zu besuchen, zuerst in den frühen Achtzigern als Militärassistent eines großartigen Mannes, Verteidigungsminister Cap Weinberger. Wir gingen zu den NATO-Treffen, und es gab die verzwicktesten Auseinandersetzungen über alle möglichen Dinge. Sie denken, dass die jüngsten Auseinandersetzungen schlimm waren... Sie hätten dabei sein sollen, als die INF-Stationierung aktuell war und es überall in Europa Demonstrationen gegen diesen schrecklichen amerikanischen Einfall gab, Pershing-2-Raketen und bodengestützte Marschflugkörper gegen die russischen SS-20 zu stationieren. Schrecklich! Das darf nicht sein! Demonstrationen, schlechte Idee, das zu tun. Wir taten es. Europa stand an der Seite von Nordamerika.
Und einige Jahre später war ich auch stolz, der Verhandlungsführer des INF-Vertrages zu sein, zusammen mit Minister Schultz und Herr Nitze und vielen anderen, die den INF-Vertrag aushandelten, der die ganzen Raketen abschaffte. Entschlossene Zielgerichtetheit, der Wille, gegen die damals vorherrschende öffentliche Meinung zu handeln, weil wir wussten, was das Richtige war. Und das Ergebnis war, dass wir alle diese Waffen beseitigten und anfingen, den Weg zu bereiten für das, was folgte.
Ein paar Jahre später war ich wieder dort, diesmal als Nationaler Sicherheitsberater von Präsident Reagan, und wir gingen 1987 und 88 zu den NATO-Treffen. Sie hatten etwas Einzigartiges – man saß da und wartete, dass alle 16 Staats- und Regierungschefs zu Wort kamen, und jeder von ihnen hatte eine andere Geschichte über Gorbatschow zu erzählen. Und jeder hatte Gorbatschow gerade erst getroffen. "Mit diesem Mann können wir verhandeln", "Das ist ein Mann, der einen Unterschied bewirkt." Perestroika, Glasnost, ich erinnere mich lebhaft an diese Zeit. Und wir alle beobachteten die Lage. Konnte es wahr sein? Konnte es sein, dass die Dinge sich ändern würden?
Und ich beobachtete weiter in meiner Rolle als Nationaler Sicherheitsberater, besuchte fünf Gipfeltreffen mit Gorbatschow und werde nie den Tag vergessen, als er mich über den Tisch hinweg ansah in Anwesenheit von Minister Schulz, und er wusste, dass ich mir nicht sicher war, worauf er hinaus wollte. Und er sah mich über den Tisch hinweg an und sagte: "Oh, Herr General, es tut mir so leid, Sie werden sich einen neuen Feind suchen müssen." Ich erinnere mich an meine Reaktion. "Das will ich nicht. Sie müssen wissen, ich habe viel in diesen Feind investiert, ändern Sie mein Leben nicht, nur weil Sie einen schlechten Tag haben." Ich kann nur sagen, mein Leben änderte sich, unser Leben änderte sich, das transatlantische Bündnis veränderte sich.
Ich war bei einem Treffen mit den Vereinigten Stabschefs an dem Abend im November 1989, als die Menschen in Berlin zur Mauer gingen und gegen sie hämmerten, bis sie vor ihnen zusammenbrach. Ich war dort als Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs am Anfang des nächsten Jahrzehnts, als die Sowjetunion und der Warschauer Pakt zusammenbrachen, und die Freiheit sich ihren Weg bahnte. Überall in Eurasien erblühten zarte Pflanzen der Freiheit wie wilde Blumen im Frühjahr. Wir standen das alles durch, das Gute, das Schlechte und das vorübergehend Mysteriöse.
Und heute befinden wir uns am Ende des Jahres 2004. Als ich Ende des Kalten Krieges noch Vorsitzender war, habe ich öfter mit russischen Generälen diskutiert, als die Sowjetunion anfing, zu zerbrechen. Und sie sagten: "Jetzt gibt es keinen Warschauer Pakt mehr, dann sollte es auch keine NATO mehr geben. Wenn wir keinen Warschauer Pakt haben, braucht ihr keine NATO." Und meine Antwort war: "Wisst ihr, das klingt irgendwie logisch, ich kann das nachvollziehen, aber es gibt ein kleines Problem." "Was für eines?" "Ich werde immer noch nach Mitgliedschaftsanträgen für die NATO gefragt." Sie ist also noch eine funktionierende, lebendige Organisation. Die Menschen sehen noch eine Notwendigkeit für sie.
Warum ist das so? Weil die NATO die Grundlage des transatlantischen Friedens und der Sicherheit ist. Außerdem ist sie eine politische und militärische Organisation, die sich verändern kann, wenn sich die Bedrohung und Anforderungen ändern. Und wir haben festgestellt, dass die NATO nicht einfach für die Sowjetunion existierte. Sie hat einen anderen Zweck, ein anderes Leben. Sie bezieht die ehemaligen Nationen der Sowjetunion ein, sie arbeitet im NATO-Russland-Rat mit Russland zusammen, um eine sicherere transatlantische Union und sicherere Beziehungen zu schaffen und sich aktiv auf die anderen Bedrohungen außerhalb des Bündnisses konzentrieren zu können und auf sie zu reagieren .
Am Ende des Jahres 2004 tritt die NATO aktiver als je zuvor auf und stellt sich den neuen Herausforderungen eines neuen Zeitalters. Mit 26 Mitgliedern erreicht die NATO mehr, als ihre Gründungsväter je für möglich gehalten hätten, und sie ist weiterhin offen für neue Mitglieder. Es war trotzdem keine Überraschung, dass all dies geschah. Es ist für mich nicht erstaunlich, dass die ehemaligen Mitglieder des Warschauer Pakts der NATO beitreten wollten. Sie sahen die NATO als das, was sie ist – eine Organisation, die sich auf die Prinzipien des Friedens, die Menschenwürde jedes Einzelnen und Demokratie stützt – sowie eine Organisation, die Europa mit Nordamerika und Amerika mit Kanada verbindet, so dass Sicherheit für die transatlantische Region gewährleistet ist. Lassen Sie mich nur kurz auf die Veränderungen in den letzten 15 Jahren eingehen...
Während dieser letzten 15 Jahre ist sehr viel passiert. Die erweiterte NATO ist nicht mehr nur ein Bündnis, das hauptsächlich der Verteidigung des gemeinsamen Gebiets dient, sondern auch der Verteidigung gemeinsamer Prinzipien, wo immer auf der Welt gegen diese gemeinsamen Prinzipien verstoßen wird oder wo immer sie bedroht werden. Der NATO ging es hauptsächlich um Europa; out-of-area-Einsätze waren nur von zweitrangiger Bedeutung. Ich kann mich an so viele Diskussionen erinnern, die wir über out-of-area-Einsätze hatten – das Thema ist eines der Klischees, über die wir uns ständig gestritten haben. "Was genau ist die Zuständigkeit der NATO, warum machen wir uns Sorgen über diese weit entfernten Orte?" Jetzt stehen wir meistens dieser Art von Herausforderung gegenüber, und da sie out-of-area sind, muss die NATO dort vor Ort sein.
Was mich persönlich jedoch beeindruckt, ist, wie schnell und erfolgreich sich die NATO auf die Herausforderungen nach dem Kalten Krieg eingestellt hat. Die Anpassung begann in Europa, auf dem Balkan. Die NATO spielte in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo eine unentbehrliche Rolle, und wir standen unerschütterlich an der Seite unserer NATO-Kollegen. Manche machten sich am Anfang der Präsidentschaft Bushs Sorgen, aber wir haben es klar mit einem einfachen amerikanischen Klischee ausgedrückt: "Wir sind zusammen gekommen, und wir werden zusammen gehen." So sind wir an die Sache herangegangen, und so haben wir es gemacht.
Die erfolgreiche Sicherheitsmission der NATO in Bosnien endete offiziell vor nur sechs Tagen und die Übergabe an die neue EU-Mission erfolgte reibungslos. Die NATO und die EU haben gelernt, ihre Kräfte unter den Regeln von Berlin-Plus zusammenzuführen; einige dachten, dies sei zu schwierig zu handhaben, aber wir haben es geschafft, und es klappt.
Da die NATO heute auch außerhalb von Europa eine wichtige Rolle spielt, müssen wir Maßnahmen einleiten, um die neuen Herausforderungen der NATO zu erfüllen. Wir müssen die Kürzungen in den Verteidigungsetats und beim Personal in einigen Mitgliedsländern umkehren und die bürokratischen oder nationalen Hindernisse bei der Bereitstellung von Streitkräften abschaffen. Wir müssen bezüglich unserer Fähigkeiten mehr tun. Wenn wir diese zusätzlichen Missionen annehmen – und das müssen wir tun – dann müssen wir diesem Vorhaben und diesen Worten reale Fähigkeiten zuordnen.
Der erste große Militäreinsatz der NATO außerhalb Europas in Afghanistan zeigt, zu was wir fähig sind, wenn wir nur wollen. Die NATO schuf eine NATO Response Force, die sich bereits in Afghanistan unter Beweis stellt. Die Internationale Schutztruppe besteht aus 9.000 NATO-Soldaten und wird von einem französischen General geführt. Da jetzt die Wahlen anstehen, sollten wir die Chance nutzen, die Internationale Schutztruppe zu stärken und zu erweitern. Wir müssen uns zusammen an einen Tisch setzen und herausfinden, wie die internationalen und amerikanischen Streitkräfte in Afghanistan am besten mit den afghanischen Streitkräften zusammenarbeiten können. Eine Fusion aller ausländischer Sicherheitskräfte in Afghanistan wäre wohl am sinnvollsten. Wir müssen das in den nächsten Monaten prüfen.
Wir arbeiten an einem weiteren Vorhaben, das die Vitalität des Bündnisses demonstriert: Im Juli haben wir auf dem NATO-Gipfel zusammen beschlossen, eine Übungsmission für irakische Sicherheitskräfte aufzubauen, wie sie von der irakischen Interimsregierung erbeten worden war. Die Regierung bat uns um Hilfe, um unsere Unterstützung. Diese Mission läuft bereits. Die NATO hat auch ein großes Einbindungsvermögen externen Partnern gegenüber bewiesen. Wir haben die Istanbuler Kooperationsinitiative in die Welt gerufen. Sie unterstützt Reformen im Nahen und Mittleren Osten und in Nordafrika, indem Übungskapazitäten, gemeinsame Friedenssicherung und andere Möglichkeiten zur koordinierten Sicherheitsarbeit angeboten werden. Der Mittelmeerdialog der NATO stärkt den Barcelona-Prozess der Europäischen Union. Beide Projekte werden jetzt im Rahmen der Istanbuler Initiative zusammengeführt. Und beide Projekte, alle diese Projekte, unterstützen die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika der G8. Beim Abendessen heute Abend werde ich zahlreiche andere Außenminister anlässlich des NATO-Mittelmeerdialogs treffen.
Es wird das erste Treffen auf Ministerebene seit zehn Jahren sein, bei dem wir vertiefen können, wie wir am besten mit den Partnern im Nahen Osten zusammenarbeiten können. Die Nationen des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrikas brauchen unsere Unterstützung, und wir sind auf eine Weise bereit, diese Unterstützung zu leisten, wie es sich die Gründungsväter der NATO nie hätten vorstellen können.
Ich freue mich darauf, am Sonntag in Marokko auf dem ersten Treffen des Forums für die Zukunft mit unseren Partnern in der G8 und NATO zusammenzuarbeiten, um unsere gemeinsame Agenda im Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika voranzutreiben. Im Rahmen des Forums treffen sich 28 Länder von innerhalb und außerhalb der Region, um ihre Anstrengungen und Ressourcen zum Vorantreiben der Reformen zu bündeln. Wir versuchen nicht, anderen unsere Ansichten aufzuzwingen. Wir versuchen nicht einmal, Diagnosen bezüglich der Probleme anderer Menschen abzugeben. Die Araber haben selbst in den Berichten über die menschliche Entwicklung der UN gezeigt, dass sie die ihnen bevorstehenden Defizite und Herausforderungen besser als alle anderen kennen.
Überall in der Region geschieht etwas. In manchen Fällen handeln die Regierungen und fordern Veränderungen von ihrer Bevölkerung. Manchmal handeln Zivilorganisationen, die Zivilgesellschaft und mutige Einzelpersonen und fordern Veränderungen von ihren Regierungen. Jede Situation ist anders, jedes Land hat seinen eigenen Weg in die Zukunft, der abhängig ist von seiner Geschichte, seiner derzeitigen politischen Situation und seiner Kultur. Wir können ihnen helfen. Wir haben Unruhen gesehen, wir haben die Stimmen gehört, die Modernisierung und Reformen fordern, und es ist die Pflicht der Industriestaaten, der G8, der EU und der NATO, diese Menschen einzubeziehen und ihnen zu helfen.
Die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten soll denen helfen, die Veränderungen möchten, ihre Stimme zu verstärken. Außerdem können die Reformen den Menschen in der Region reale Verbesserungen bringen. Wirtschaftliche Reformen fördern den Handel, schaffen Arbeitsplätze und erhöhen den Wohlstand. Daran sind wir im Nahen und Mittleren Osten interessiert, daran sind wir überall in der transatlantischen Region interessiert. Politische Reformen verbessern die Möglichkeit eines Mitspracherechts der Bürger an Entscheidungen, die sie, ihre Familien und Gemeinden betreffen. Die Stärkung der Rechte der Frau gibt Frauen die Möglichkeit, ihre Kinder zu ernähren, zu kleiden, zu erziehen und ihre Gesundheit zu bewahren. Die Gewährleistung von Bildungschancen bereitet die jungen Menschen von heute darauf vor, die Führungskräfte unserer Welt von morgen zu sein.
Wir möchten gemeinsam mit unseren europäischen Bündnispartnern Frieden und positiven Wandel unterstützen – nicht nur durch die OSZE, die NATO und die G 8, sondern auch durch die europäisch-amerikanischen Beziehungen. Ein Großteil unserer Beziehungen zu Europa betrifft Wirtschaftsangelegenheiten, Handel und Investitionen, wissenschaftlich-technischen Austausch, Forschung im Bereich von Energie und Umwelt sowie andere ähnliche Projekte. Vor allem arbeiten wir äußerst eng zusammen, um Terroristen das Handwerk zu legen, indem wir die Kanäle der Nachrichtendienste und Strafverfolgungsbehörden sowie eine Vielzahl anderer Mittel nutzen. Dies ist die Frontlinie unserer gemeinsamen Verteidigung gegen den Terrorismus.
Darüber hinaus kooperieren die Vereinigten Staaten und die Europäische Union unter der Federführung Italiens im Auftrag der G 8, um internationale Polizeieinheiten in ehemalige Krisengebiete zu entsenden. Während wir an der Frontlinie in der Terrorismusbekämpfung kämpfen, arbeiten wir auch darauf hin, den Terroristen den Raum und die Chance zu verweigern, Pläne zu schmieden und Anhänger zu werben. Im gleichen Tenor sind die Vereinigten Staaten und die Europäische Union im Hinblick auf die Beilegung von Konflikten in der arabischen und muslimischen Welt zunehmend einer Meinung.
Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union sind sich beispielsweise bezüglich der Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts einig. Wir sind uns beide bewusst, dass dieser Konflikt einen Schatten auf all unsere Bemühungen in der Region wirft. Wir unterstützen beide zwei unabhängige Staaten – einen unabhängigen palästinensischen Staat und den Staat Israel - die Seite an Seite in Frieden leben. Wir unterstützen beide den Rückzug Israels aus dem Gazastreifen und Teilen des Westjordanlands im Rahmen des Friedensprozesses, um zu diesem Prozess zurückzukommen. Wir möchten beide freie und faire Wahlen für die Palästinenser, und wir sind beide bereit, zu diesem Ergebnis beizutragen.
Wie erreichen wir das alles? Wir arbeiten als Quartett, das die diplomatische Macht der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, Russlands und der Vereinten Nationen vereinigt. Angesichts der Veränderungen in der palästinensischen Führung ist Präsident Bush entschlossen, die Gunst der Stunde zu nutzen. Wir werden unsere diplomatischen Bemühungen verstärken, weil wir eine Chance sehen, reale, hoffentlich entschiedene Fortschritte zum Frieden zu erzielen. Auch im Irak haben wir eine Chance zur Zusammenarbeit.
Ich habe es bereits erwähnt, aber ich möchte diesen Punkt hervorheben. Viele der 25 Mitglieder der EU sind im Irak vor Ort, um dem irakischen Volk und der irakischen Übergangsregierung zu helfen, und ihr Beitrag ist von entscheidender Bedeutung.
Das irakische Volk strebt nach Freiheit. Die Iraker möchten ihre Politiker selbst wählen. Sie möchten wählen, sie möchten unverzüglich wählen, sie möchten nächsten Monat wählen. Wir dürfen die Zukunft und die Hoffnungen der Iraker nicht an Terroristen und Schergen verpfänden, die sie einzuschüchtern versuchen. Das können und werden wir nicht zulassen. Wir sehen also diese schlechten Nachrichten, aber es kommen auch gute Nachrichten von dort. In über 80 Prozent des Landes werden Wahlen abgehalten, um über die politische Führung vor Ort zu entscheiden. Wir sehen, dass Schulen, Krankenhäuser und Unternehmen den Betrieb aufnehmen; im ganzen Land geht das Leben weiter und die Menschen nehmen die Gestaltung ihrer Zukunft in die Hand.
Oft würdigen wir den außerordentlichen Mut so vieler Iraker nicht genug - Politiker und Bürger gleichermaßen - die ihre Chance für eine bessere Zukunft sehen und bereit sind, sie jeden Tag, wenn sie aufstehen, aufs Spiel zu setzen, weil sie an diese Zukunft glauben. Und wir müssen ihnen helfen. Ich habe Grund, an diese Zukunft zu glauben, weil ich weiß, dass diese Zukunft kommen wird - weil wir hier sein werden, um ihnen zu helfen.
Wir müssen uns unser Ziel vor Augen führen. Wir möchten der arabischen Demokratie im Irak, in Palästina und andernorts eine Chance geben. Wir möchten die Kraft der Freiheit freisetzen, wo immer sie am dringendsten benötigt wird. Wir wissen, dass das nicht leicht ist; wir wissen, dass Demokratie von bestimmten Verhaltensweisen und Institutionen abhängt, die nicht über Nacht entstehen.
Aber sehen Sie sich die Ukraine an. Betrachten Sie sich, was das ukrainische Volk getan hat. Die ukrainischen und russischen Behörden vernehmen eine deutliche Botschaft aus Nordamerika und Europa – in diplomatischem Stereoton. Dieser Stereoton bewirkt etwas, und wir sagen: Lasst das Volk entscheiden!
Mehr als je zuvor liegt das Schicksal der Ukraine dort, wo es hingehört – in den Händen des ukrainischen Volks. Wir in den Vereinigten Staaten und Sie in Europa bewundern den Mut so vieler, die für Rechtsstaatlichkeit und die Verfassung eingetreten sind, die friedlich versucht haben, die bei der letzten Wahl aufgetretenen Schwierigkeiten zu meistern. Wir unterstützen eine zweite Stichwahl am 26. Dezember als besten Weg zur Wiederherstellung des Vertrauens und der Integrität der politischen Institutionen der Ukraine. Unseres Erachtens hat das Oberste Gericht der Ukraine eine kluge Entscheidung getroffen. Und ich habe mich sehr gefreut, heute Morgen zu erfahren, dass sich die Rada - das ukrainische Parlament - dieser Entscheidung anschließt. Die Rada hat das erforderliche Gesetz verabschiedet, um einen Prozess in Gang zu setzen, der zu einer zweiten Stichwahl am 26. Dezember führt. Die Ukrainer schließen sich zusammen, um eine ukrainische Lösung für dieses Problem zu finden, und wir alle stehen bereit, um zu helfen. Alles, was wir fordern, alles, was wir möchten, alles, was wir immer gewollt haben, sind freie, faire, offenen Wahlen, damit die Stimme des ukrainischen Volkes gehört werden kann.
In der heutigen Welt ist die Macht der Ideen stärker als je zuvor. Und wo die globale Gemeinschaft der Demokratien größer ist als je zuvor – wie in der Ukraine – unternehmen viele Gesellschaften gemeinsame Schritte. Es wird unsere gemeinsamen Bemühungen erfordern, sicherzustellen, dass die Ukraine die Hilfe erhält, die sie benötigt, denn wir haben im Nahen Osten und andernorts gemeinsam so viel zu tun. Die Vereinigten Staaten können viel von einem weiteren fähigen, demokratischen Partner in Europa profitieren. Wir unterstützen die europäische Integration nach wie vor. Wir unterstützen die künftige Erweiterung der Europäischen Union. Wir möchten, dass die Europäische Union globale Präsenz entwickelt, so dass wir den starken Partner haben, den wir benötigen.
Während sich unser Bündnis für die Herausforderungen der Zukunft wappnet, möchte ich Ihnen einige Anregungen zum Nachdenken geben. Die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder ruht in der Stabilität und den Chancen, die Demokratie mit sich bringt. Die Faktoren Demokratie, öffentliche Meinung, Bildung, Information und Kommunikation betreffen sogar undemokratische Regime. Man kann diese Ideen nicht mehr aussperren. Es gibt keine politischen oder geistigen Grenzen, die diese Ideen davon abhalten können, in die dunkelsten Ecken der Welt vorzudringen.
Wir müssen demokratischen Wandel unterstützen, wo immer er sich vollzieht. Das ist gleichermaßen unsere Politik und unser Credo. Was Präsident Bush als die "wandelnde Kraft der Freiheit" bezeichnet, ist das zentrale Element, die zentrale Triebkraft der amerikanischen Politik auf Jahre hinaus.
Wir müssen den Mut aufbringen, grundlegenden Wandel herbeizuführen und dürfen uns nicht damit zufrieden geben, Bedrohungen nur zu bewältigen oder einzudämmen. Wir haben zu viele Jahre darauf gewartet, dass Saddam Husseins Irak und das Talibanregime den Willen der internationalen Gemeinschaft befolgen. Wir müssen bereit sein, Chancen zu schaffen und zu ergreifen. Die rasche Umgestaltung Libyens von einer Gefahr zu einem rehabilitierten Mitglied der internationalen Gemeinschaft ist ein beeindruckendes Beispiel.
Gemeinsam müssen die Vereinigten Staaten und Europa durch die NATO, die EU, die OSZE und andere transatlantische Institutionen der Umsetzung unserer gemeinsamen Vision eines freien, friedlichen und demokratischen Nahen und Mittleren Ostens oberste Priorität einräumen. Unsere Arbeit am israelisch-palästinensischen Frieden geht Hand in Hand mit unserer Unterstützung der Reformen und Modernisierung in der Region. Die Vereinigten Staaten und Europa müssen die Umsetzung von Demokratie als zentrales Element beim Kampf gegen den Terrorismus ansehen. Gesunde demokratische Gesellschaften sind das beste Bollwerk gegen den Terrorismus, obwohl unsere Erfahrungen und die Spaniens, Russlands und anderer Länder zeigen, dass keiner von uns gegen Terrorismus gefeit ist.
Die Vereinigten Staaten und Europa sind Partner, nicht nur aufgrund dessen, was wir sind und wofür wir eintreten. Wir sind Partner, weil wir auf der Grundlage gemeinsamer Grundsätze und Werte gemeinsam handeln.
Unsere Werte und unsere Interessen sind letztlich untrennbar. Wir sind uns auch bewusst, dass wir nur effektiv sein können, wenn die Vereinigten Staaten und Europa als Partner zusammenarbeiten, als Partner in Freiheit und als Partner beim Handeln. Das haben wir seit Jahrzehnten getan. Wir waren erfolgreich, und wir müssen weiterhin erfolgreich sein um sicherzustellen, dass wir unsere Erfolgsbilanz fortsetzen.
Sie können sicher sein, dass Präsident Bush und seine Regierung alles in ihrer Macht Stehende tun werden, um Europa ihre Verpflichtung zu dieser Partnerschaft zu beweisen. Unser Verständnis der erzielten Erfolge und unsere Bereitschaft, den erforderlichen Preis zu bezahlen und die erforderlichen Lasten zu tragen, sollen sicherstellen, dass wir in den vor uns liegenden Jahren der Herausforderungen weiterhin erfolgreich sind.
Originaltext: Powell Urges Europe to Work with U.S. to Support Democracy
Aktualisiert: Februar 2005 | Südwestdeutsche Gesellschaft für Urologie - Jahrestagung 2014 - Startseite
55. Jahrestagung | Rosengarten Mannheim | 25.06.2014 - 28.06.2014
Tagungspräsidenten: Univ.-Prof. Dr. med. Maurice Stephan Michel und Prof. Dr. med. Helmut Haas
Sehr gut angenommen wurden der Urinzytologie- und Spermiogrammkurs sowie der Sonographiekurs der DEGUM am ersten Tag. Der 2. Kongresstag war u.a. gefüllt mit einer Plenarsitzung zum Prostatakarzinom, vielen interessanten Vortragssitzungen zu allen urologischen Krankheitsbildern und einer Sitzung über urologische Erkrankungen in Kriegsgebieten. Für Assistenzärzte in der Ausbildung wurde abermals ein GeSRU-Forum, diesmal zum Nierenzellkarzinom angeboten sowie das zweitägige Akademie Frühjahrsforum. Alle Sitzungen wurden von engagierten und qualifizierten Moderatoren und Referenten durchgeführt. An dieser Stelle auch diesen ein herzliches Dankeschön.
Auch der 3. Kongresstag bot ein breit gefächertes Programm. Von der Plenarsitzung über PSA-Rezidiv nach kurativer Therapie beim Prostatakarzinom, einer konfrontationsfreudigen „Experts challenge Experts“ Sitzung zu aktuellen operativen Techniken, einer Video-OP-Sitzung zum Äußeren Genitale sowie diversen AK-Sitzungen wurden sämtliche Gebiete und Fragestellungen der Urologie abgebildet. Ebenfalls großen Zuspruch fand auch in diesem Jahr wieder die zweitägige „Teamakademie“ für klinisches Pflegepersonal und medizinische Fachangestellte im Niedergelassenenbereich. Die Abschlusssitzung am Samstag begann mit der beliebten GeSRU- „Alptraumsitzung“, der sich die Preisverleihungen für die Vortragspreise anschlossen. Die Verleihung der Ehrenmitgliedschaften war umrahmt mit drei ganz persönlichen Rückblicken auf wegbereitende Entwicklungen. Kongressabschluss waren drei herausragende Vorträge zur Zukunft der Urologie auf dem klinischen Sektor, dem ambulanten Sektor und der individualisierten Krebsmedizin. | de |
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Brüssel, 8. Dezember 2004
(Unwesentlich gekürzt)
Die Wurzeln der amerikanischen Zivilisation - die Erfahrungen meiner Nation in den letzten zwei Jahrhunderten - liegen in Europa.
Die Gründungsdokumente, die allen Amerikanern so viel bedeuten, haben ihren Ursprung in der Aufklärung, in unseren europäischen Wurzeln. Wenn man sich die Unabhängigkeitserklärung und die darin enthaltene Beschreibung der Funktion einer Regierung ansieht, erkennt man, dass wir diese Gedanken von Europa übernommen haben.
Die Funktion einer Regierung ist es, die Rechte der Menschen zu schützen. Regierungen vergeben keine Rechte, sie gewähren kein Rechte, diese Rechte kommen von einer überirdischen Kraft, und die wichtigste Aufgabe einer Regierung ist es, diese gottgegebenen Rechte der Menschen zu schützen, indem sie eine Regierung schafft, die den Willen der Menschen widerspiegelt. Die einzige Machtquelle in einer Nation ist der Wille der Menschen, den sie einer Regierung übergeben. Das ist also die Aufgabe einer Regierung, die Rechte der Menschen zu schützen, die ihnen von Gott gegeben wurden. Diese einfache Philosophie hat meine Nation und die transatlantische Gemeinschaft angetrieben - im Falle meines Landes seit zweihundert Jahren, im Falle von Europa seit mehr als fünfzig Jahren in der jüngeren Geschichte dieses Kontinents.
Wie der Präsident in seiner ersten Pressekonferenz nach der Wiederwahl deutlich gemacht hat, will er mit ganz Europa eng zusammenarbeiten. Präsident Bush erklärte: "Alles, das wir erreichen wollen, erfordert eine weiterbleibend enge Partnerschaft zwischen Amerika und Europa. Wir sind die Pfeiler der freien Welt. Wir sind denselben Bedrohungen ausgesetzt und teilen den Glauben an die Freiheit und die Rechte jedes Einzelnen." Aus diesem Grund ist es nur natürlich, dass der erste offizielle Besucher des Präsidenten in seiner zweiten Amtszeit der NATO-Generalsekretär war und sein erster Auslandsbesuch nach Europa gehen wird.
Präsident Bush wird in die Zukunft blicken, wenn er hierher kommt. Aber er wird auch von der Vergangenheit überzeugt sein. Ich bin mir darüber im Klaren, dass einige der Schlüsselentscheidungen des Präsidenten in den letzten vier Jahren in Europa umstritten waren, vor allem die Entscheidungen zum Irak. Was immer die Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Vergangenheit und des Einsatzes im Irak auch waren, wir blicken jetzt nach vorn. Wir reichen Europa die Hand, und hoffen, dass Europa uns ebenfalls die Hand reicht.
Übertönt von dem Hintergrundlärm der letzen Jahre erfolgte eine Umgestaltung der transatlantischen Partnerschaft. Sie ist zunehmend globaler geworden. Wie auch der Marschall Fund waren wir in unseren Aktivitäten auf einen halben Kontinent beschränkt, bis wir dann nach 1989 auf einem ganzen Kontinent tätig sein konnten. Und heute, in einer Welt nach dem 11. September, entwickeln wir die transatlantische Partnerschaft weiter – über die Grenzen Europas hinaus. Und das ist sehr gut, weil die transatlantische Gemeinschaft eine Gemeinschaft der Freiheit, der Demokratie und des Friedens ist – Werte, die heute überall auf der Welt angenommen werden, universelle Werte.
Aber wir befinden uns jetzt in einer anderen Welt als zuvor. Die Bedrohungen haben sich verändert. Heute ist nicht mehr die Sowjetunion die allgegenwärtige Bedrohung, auf die wir unsere gesamte Aufmerksamkeit und Energie richten. Die Bedrohung ist diffuser, schwerer zu bekämpfen, und wird von uns in vielerlei Hinsicht größere Bemühungen erfordern. Terrorismus, Waffen-, Drogen- und Menschenhandel, transnationale Verbrechen – das sind die neuen Bedrohungen. Europa, die Russische Föderation und die Vereinigten Staaten konzentrieren sich jetzt intensiv auf die Bekämpfung dieser Gefahren des 21. Jahrhunderts.
Mehr als jemals zuvor müssen wir unsere Ressourcen mobilisieren und unsere Partnerschaft in den Dienst der Welt stellen. Das ist die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft, und meine Reise diese Woche soll dies verdeutlichen. Ich bin wegen drei Treffen hier: dem Ministertreffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dem Ministertreffen des Nordatlantikrats und dem US-EU-Ministertreffen. Meine Vorgänger als Außenminister waren dort, und meine Nachfolger werden ebenfalls dort sein, da wir uns auf diesen Treffen mit Themen von höchster Bedeutung auseinandersetzen. Alle drei Treffen weisen auf die vor uns liegenden Aufgaben.
Seit ihrer Geburtsstunde während des Kalten Krieges in Helsinki im Jahre 1975 ging es der OSZE um Freiheit, Demokratie und Frieden. Heute, lange nach Ende des Kalten Krieges, führt die OSZE ihre wichtige Arbeit fort. In der OSZE kommen Nordamerika und Europa zusammen, um sich für die Menschenrechte einzusetzen und gegen alle Formen von Antisemitismus, Bigotterie gegen Moslems und Bigotterie aller Art zu kämpfen. Wir können stolz sein, dass die OSZE auch bei der Überwachung von Wahlen Expertenwissen erlangt hat. Wenn die OSZE und andere Beobachter im letzten Monat nicht die Wahlen in der Ukraine überwacht hätten, wäre der Wille des ukrainischen Volks mit ziemlicher Sicherheit nicht zum Tragen gekommen und verfälscht worden. Es stand extrem viel auf dem Spiel, wie auch heute noch – weswegen wir gestern volle Unterstützung für die Weiterführung der Beobachtung der anstehenden Wahlen in der Ukraine durch die OSZE gaben.
Wahlen in jungen Demokratien können Ereignisse sein, die wachrütteln, die ganzen Nationen Zuversicht und Mut einflößen können, so dass die Menschen sich für ihre Rechte einsetzen und eine Wahl fordern, sich versammeln, wie wir es im letzten Herbst in Tbilisi und während der letzten Wochen in der Ukraine gesehen haben. Wir können es heute beobachten, wie wir es im Oktober in Afghanistan beobachten konnten, als die Menschen wählten, damit ihre Stimme gehört wird. Die Wahl in Afghanistan schlug ein neues Kapitel in der Geschichte eines Volkes, einer Region, einer Ära auf. Die OSZE spielte hierbei eine entscheidende Rolle.
Am Sonntag, dem 9. Oktober, wachte ich auf und sah, was sich über Nacht bei den Wahlen in Afghanistan ereignet hatte. Ich wachte auf und sah den Bericht des Leiters der OSZE-Beobachtermission, der erklärte, dass die Wahlen in Afghanistan trotz aller Herausforderungen frei und fair gewesen seien. Die Menschen verließen ihre Häuser, trotz des Terrors, der Gewalt und der tödlichen Gefahr. Der Präsident erzählt gerne die Geschichte einer 19-jährigen Frau, die sich unter den ersten Wählern befand und sich nie erträumt hätte, dass sie die Chance bekäme, ihre Meinung auf diese Art auszudrücken, aber sie bekam sie. Millionen von Afghanen wählten. Und gestern sahen wir etwas im Fernsehen, das in Afghanistan noch nie gesehen wurde: ein neuer, frei gewählter Präsident bei seinem Amtsantritt. Die afghanischen Parlamentswahlen im April werden auf diesen Erfolg aufbauen, aber für einen erneuten Erfolg wird die OSZE benötigt, und sie wird wieder vor Ort sein.
Jetzt ist es an der Zeit, dass die OSZE ihre Arbeit erweitert. Wir wollen, dass sich der Erfolg Afghanistans in den palästinensischen Wahlen am 9. Januar wiederholt, und ich hoffe, dass die OSZE dort sein wird. Wir glauben auch, dass es unsere Pflicht im Sinne der Schlussakte von Helsinki ist, den Irakern zu helfen, die Art von Wahl abzuhalten, die sie verdienen, und ich hoffe, dass wir uns diesbezüglich einigen können, so dass die OSZE bei den Wahlen im Irak am 30. Januar eine Rolle spielen kann.
Aber die OSZE steht nicht nur für Demokratie und Menschenrechte. Tatsächlich ist es so, dass sich die meisten der gestern bei unseren Treffen in Sofia gefällten 21 Entscheidungen auf die Wirtschafts- und Sicherheitsdimensionen der OSZE konzentrierten: Containersicherheit, Passsicherheit sowie die Kontrolle von Handfeuerwaffen und kleinen Waffen sind jetzt Teil des OSZE-Aktionsplans. Keine dieser Maßnahmen wird Schlagzeilen machen, sie erscheinen nicht weltbewegend, aber zusammengenommen sind sie ein Maßnahmenkatalog, der wichtig und entscheidend für den Umgang mit den Bedrohungen des 21. Jahrhunderts ist.
Die herausragende transatlantische Sicherheitsorganisation ist natürlich die NATO, und ich freue mich schon heute auf die Treffen, die morgen hier stattfinden. Die Mission der NATO, Sicherheit für die atlantische Welt zu garantieren, hat sich nie verändert, jedoch hat sich die ganze Welt verändert, hauptsächlich als Konsequenz des Erfolgs der NATO. Die NATO musste sich also anpassen, um ihrer Mission unter neuen strategischen Bedingungen gerecht zu werden. Ich habe diesen Prozess seit vielen Jahren mit meinen eigenen Augen verfolgt. Morgen ist mein letztes NATO-Treffen in einer langen Reihe von NATO-Treffen.
Ich kann mich an mein erstes NATO-Treffen erinnern, das im nächsten Monat 46 Jahre her ist. Ich war ein junger Leutnant und scharte die 40 Mitglieder meines Zuges in der Fuldaer Sende um mich und sagte: "Wir sind die NATO, und solange wir die Schlacht um dieses kleine Stück der Fuldaer Sende gewinnen, werden Westeuropa und Nordamerika in Sicherheit sein. Verstanden, Männer?" "Ja, verstanden." Und deswegen gebe ich gerne an und sage, wenn Sie wissen wollen, wer den Kalten Krieg gewonnen hat, dann war ich das mit meinen 40 Soldaten in der Fuldaer Sende. Aber der Kern der Geschichte ist, dass wir alle wussten, warum wir dort waren, als ich vor 46 Jahren mit meinen jungen Soldaten zum ersten Mal diesen Fleck Erde betrat. Wir waren uns der wichtigen Rolle dieses Bündnisses für die Wahrung von Frieden und Freiheit, unserer Ideale und Lebensweise bewusst, zu dem wir gehörten.
Und 28 Jahre später kehrte ich als Kommandeur an denselben Ort in dieselbe Fuldaer Sende zurück, und sie war noch da, und die 8. Russische Armee stand noch immer auf der anderen Seite. Aber die Dinge hatten angefangen, sich zu verändern, und ich konnte diese Veränderungen bei allen NATO-Treffen sehen, die ich anfing, zu besuchen, zuerst in den frühen Achtzigern als Militärassistent eines großartigen Mannes, Verteidigungsminister Cap Weinberger. Wir gingen zu den NATO-Treffen, und es gab die verzwicktesten Auseinandersetzungen über alle möglichen Dinge. Sie denken, dass die jüngsten Auseinandersetzungen schlimm waren... Sie hätten dabei sein sollen, als die INF-Stationierung aktuell war und es überall in Europa Demonstrationen gegen diesen schrecklichen amerikanischen Einfall gab, Pershing-2-Raketen und bodengestützte Marschflugkörper gegen die russischen SS-20 zu stationieren. Schrecklich! Das darf nicht sein! Demonstrationen, schlechte Idee, das zu tun. Wir taten es. Europa stand an der Seite von Nordamerika.
Und einige Jahre später war ich auch stolz, der Verhandlungsführer des INF-Vertrages zu sein, zusammen mit Minister Schultz und Herr Nitze und vielen anderen, die den INF-Vertrag aushandelten, der die ganzen Raketen abschaffte. Entschlossene Zielgerichtetheit, der Wille, gegen die damals vorherrschende öffentliche Meinung zu handeln, weil wir wussten, was das Richtige war. Und das Ergebnis war, dass wir alle diese Waffen beseitigten und anfingen, den Weg zu bereiten für das, was folgte.
Ein paar Jahre später war ich wieder dort, diesmal als Nationaler Sicherheitsberater von Präsident Reagan, und wir gingen 1987 und 88 zu den NATO-Treffen. Sie hatten etwas Einzigartiges – man saß da und wartete, dass alle 16 Staats- und Regierungschefs zu Wort kamen, und jeder von ihnen hatte eine andere Geschichte über Gorbatschow zu erzählen. Und jeder hatte Gorbatschow gerade erst getroffen. "Mit diesem Mann können wir verhandeln", "Das ist ein Mann, der einen Unterschied bewirkt." Perestroika, Glasnost, ich erinnere mich lebhaft an diese Zeit. Und wir alle beobachteten die Lage. Konnte es wahr sein? Konnte es sein, dass die Dinge sich ändern würden?
Und ich beobachtete weiter in meiner Rolle als Nationaler Sicherheitsberater, besuchte fünf Gipfeltreffen mit Gorbatschow und werde nie den Tag vergessen, als er mich über den Tisch hinweg ansah in Anwesenheit von Minister Schulz, und er wusste, dass ich mir nicht sicher war, worauf er hinaus wollte. Und er sah mich über den Tisch hinweg an und sagte: "Oh, Herr General, es tut mir so leid, Sie werden sich einen neuen Feind suchen müssen." Ich erinnere mich an meine Reaktion. "Das will ich nicht. Sie müssen wissen, ich habe viel in diesen Feind investiert, ändern Sie mein Leben nicht, nur weil Sie einen schlechten Tag haben." Ich kann nur sagen, mein Leben änderte sich, unser Leben änderte sich, das transatlantische Bündnis veränderte sich.
Ich war bei einem Treffen mit den Vereinigten Stabschefs an dem Abend im November 1989, als die Menschen in Berlin zur Mauer gingen und gegen sie hämmerten, bis sie vor ihnen zusammenbrach. Ich war dort als Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs am Anfang des nächsten Jahrzehnts, als die Sowjetunion und der Warschauer Pakt zusammenbrachen, und die Freiheit sich ihren Weg bahnte. Überall in Eurasien erblühten zarte Pflanzen der Freiheit wie wilde Blumen im Frühjahr. Wir standen das alles durch, das Gute, das Schlechte und das vorübergehend Mysteriöse.
Und heute befinden wir uns am Ende des Jahres 2004. Als ich Ende des Kalten Krieges noch Vorsitzender war, habe ich öfter mit russischen Generälen diskutiert, als die Sowjetunion anfing, zu zerbrechen. Und sie sagten: "Jetzt gibt es keinen Warschauer Pakt mehr, dann sollte es auch keine NATO mehr geben. Wenn wir keinen Warschauer Pakt haben, braucht ihr keine NATO." Und meine Antwort war: "Wisst ihr, das klingt irgendwie logisch, ich kann das nachvollziehen, aber es gibt ein kleines Problem." "Was für eines?" "Ich werde immer noch nach Mitgliedschaftsanträgen für die NATO gefragt." Sie ist also noch eine funktionierende, lebendige Organisation. Die Menschen sehen noch eine Notwendigkeit für sie.
Warum ist das so? Weil die NATO die Grundlage des transatlantischen Friedens und der Sicherheit ist. Außerdem ist sie eine politische und militärische Organisation, die sich verändern kann, wenn sich die Bedrohung und Anforderungen ändern. Und wir haben festgestellt, dass die NATO nicht einfach für die Sowjetunion existierte. Sie hat einen anderen Zweck, ein anderes Leben. Sie bezieht die ehemaligen Nationen der Sowjetunion ein, sie arbeitet im NATO-Russland-Rat mit Russland zusammen, um eine sicherere transatlantische Union und sicherere Beziehungen zu schaffen und sich aktiv auf die anderen Bedrohungen außerhalb des Bündnisses konzentrieren zu können und auf sie zu reagieren .
Am Ende des Jahres 2004 tritt die NATO aktiver als je zuvor auf und stellt sich den neuen Herausforderungen eines neuen Zeitalters. Mit 26 Mitgliedern erreicht die NATO mehr, als ihre Gründungsväter je für möglich gehalten hätten, und sie ist weiterhin offen für neue Mitglieder. Es war trotzdem keine Überraschung, dass all dies geschah. Es ist für mich nicht erstaunlich, dass die ehemaligen Mitglieder des Warschauer Pakts der NATO beitreten wollten. Sie sahen die NATO als das, was sie ist – eine Organisation, die sich auf die Prinzipien des Friedens, die Menschenwürde jedes Einzelnen und Demokratie stützt – sowie eine Organisation, die Europa mit Nordamerika und Amerika mit Kanada verbindet, so dass Sicherheit für die transatlantische Region gewährleistet ist. Lassen Sie mich nur kurz auf die Veränderungen in den letzten 15 Jahren eingehen...
Während dieser letzten 15 Jahre ist sehr viel passiert. Die erweiterte NATO ist nicht mehr nur ein Bündnis, das hauptsächlich der Verteidigung des gemeinsamen Gebiets dient, sondern auch der Verteidigung gemeinsamer Prinzipien, wo immer auf der Welt gegen diese gemeinsamen Prinzipien verstoßen wird oder wo immer sie bedroht werden. Der NATO ging es hauptsächlich um Europa; out-of-area-Einsätze waren nur von zweitrangiger Bedeutung. Ich kann mich an so viele Diskussionen erinnern, die wir über out-of-area-Einsätze hatten – das Thema ist eines der Klischees, über die wir uns ständig gestritten haben. "Was genau ist die Zuständigkeit der NATO, warum machen wir uns Sorgen über diese weit entfernten Orte?" Jetzt stehen wir meistens dieser Art von Herausforderung gegenüber, und da sie out-of-area sind, muss die NATO dort vor Ort sein.
Was mich persönlich jedoch beeindruckt, ist, wie schnell und erfolgreich sich die NATO auf die Herausforderungen nach dem Kalten Krieg eingestellt hat. Die Anpassung begann in Europa, auf dem Balkan. Die NATO spielte in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo eine unentbehrliche Rolle, und wir standen unerschütterlich an der Seite unserer NATO-Kollegen. Manche machten sich am Anfang der Präsidentschaft Bushs Sorgen, aber wir haben es klar mit einem einfachen amerikanischen Klischee ausgedrückt: "Wir sind zusammen gekommen, und wir werden zusammen gehen." So sind wir an die Sache herangegangen, und so haben wir es gemacht.
Die erfolgreiche Sicherheitsmission der NATO in Bosnien endete offiziell vor nur sechs Tagen und die Übergabe an die neue EU-Mission erfolgte reibungslos. Die NATO und die EU haben gelernt, ihre Kräfte unter den Regeln von Berlin-Plus zusammenzuführen; einige dachten, dies sei zu schwierig zu handhaben, aber wir haben es geschafft, und es klappt.
Da die NATO heute auch außerhalb von Europa eine wichtige Rolle spielt, müssen wir Maßnahmen einleiten, um die neuen Herausforderungen der NATO zu erfüllen. Wir müssen die Kürzungen in den Verteidigungsetats und beim Personal in einigen Mitgliedsländern umkehren und die bürokratischen oder nationalen Hindernisse bei der Bereitstellung von Streitkräften abschaffen. Wir müssen bezüglich unserer Fähigkeiten mehr tun. Wenn wir diese zusätzlichen Missionen annehmen – und das müssen wir tun – dann müssen wir diesem Vorhaben und diesen Worten reale Fähigkeiten zuordnen.
Der erste große Militäreinsatz der NATO außerhalb Europas in Afghanistan zeigt, zu was wir fähig sind, wenn wir nur wollen. Die NATO schuf eine NATO Response Force, die sich bereits in Afghanistan unter Beweis stellt. Die Internationale Schutztruppe besteht aus 9.000 NATO-Soldaten und wird von einem französischen General geführt. Da jetzt die Wahlen anstehen, sollten wir die Chance nutzen, die Internationale Schutztruppe zu stärken und zu erweitern. Wir müssen uns zusammen an einen Tisch setzen und herausfinden, wie die internationalen und amerikanischen Streitkräfte in Afghanistan am besten mit den afghanischen Streitkräften zusammenarbeiten können. Eine Fusion aller ausländischer Sicherheitskräfte in Afghanistan wäre wohl am sinnvollsten. Wir müssen das in den nächsten Monaten prüfen.
Wir arbeiten an einem weiteren Vorhaben, das die Vitalität des Bündnisses demonstriert: Im Juli haben wir auf dem NATO-Gipfel zusammen beschlossen, eine Übungsmission für irakische Sicherheitskräfte aufzubauen, wie sie von der irakischen Interimsregierung erbeten worden war. Die Regierung bat uns um Hilfe, um unsere Unterstützung. Diese Mission läuft bereits. Die NATO hat auch ein großes Einbindungsvermögen externen Partnern gegenüber bewiesen. Wir haben die Istanbuler Kooperationsinitiative in die Welt gerufen. Sie unterstützt Reformen im Nahen und Mittleren Osten und in Nordafrika, indem Übungskapazitäten, gemeinsame Friedenssicherung und andere Möglichkeiten zur koordinierten Sicherheitsarbeit angeboten werden. Der Mittelmeerdialog der NATO stärkt den Barcelona-Prozess der Europäischen Union. Beide Projekte werden jetzt im Rahmen der Istanbuler Initiative zusammengeführt. Und beide Projekte, alle diese Projekte, unterstützen die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika der G8. Beim Abendessen heute Abend werde ich zahlreiche andere Außenminister anlässlich des NATO-Mittelmeerdialogs treffen.
Es wird das erste Treffen auf Ministerebene seit zehn Jahren sein, bei dem wir vertiefen können, wie wir am besten mit den Partnern im Nahen Osten zusammenarbeiten können. Die Nationen des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrikas brauchen unsere Unterstützung, und wir sind auf eine Weise bereit, diese Unterstützung zu leisten, wie es sich die Gründungsväter der NATO nie hätten vorstellen können.
Ich freue mich darauf, am Sonntag in Marokko auf dem ersten Treffen des Forums für die Zukunft mit unseren Partnern in der G8 und NATO zusammenzuarbeiten, um unsere gemeinsame Agenda im Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika voranzutreiben. Im Rahmen des Forums treffen sich 28 Länder von innerhalb und außerhalb der Region, um ihre Anstrengungen und Ressourcen zum Vorantreiben der Reformen zu bündeln. Wir versuchen nicht, anderen unsere Ansichten aufzuzwingen. Wir versuchen nicht einmal, Diagnosen bezüglich der Probleme anderer Menschen abzugeben. Die Araber haben selbst in den Berichten über die menschliche Entwicklung der UN gezeigt, dass sie die ihnen bevorstehenden Defizite und Herausforderungen besser als alle anderen kennen.
Überall in der Region geschieht etwas. In manchen Fällen handeln die Regierungen und fordern Veränderungen von ihrer Bevölkerung. Manchmal handeln Zivilorganisationen, die Zivilgesellschaft und mutige Einzelpersonen und fordern Veränderungen von ihren Regierungen. Jede Situation ist anders, jedes Land hat seinen eigenen Weg in die Zukunft, der abhängig ist von seiner Geschichte, seiner derzeitigen politischen Situation und seiner Kultur. Wir können ihnen helfen. Wir haben Unruhen gesehen, wir haben die Stimmen gehört, die Modernisierung und Reformen fordern, und es ist die Pflicht der Industriestaaten, der G8, der EU und der NATO, diese Menschen einzubeziehen und ihnen zu helfen.
Die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten soll denen helfen, die Veränderungen möchten, ihre Stimme zu verstärken. Außerdem können die Reformen den Menschen in der Region reale Verbesserungen bringen. Wirtschaftliche Reformen fördern den Handel, schaffen Arbeitsplätze und erhöhen den Wohlstand. Daran sind wir im Nahen und Mittleren Osten interessiert, daran sind wir überall in der transatlantischen Region interessiert. Politische Reformen verbessern die Möglichkeit eines Mitspracherechts der Bürger an Entscheidungen, die sie, ihre Familien und Gemeinden betreffen. Die Stärkung der Rechte der Frau gibt Frauen die Möglichkeit, ihre Kinder zu ernähren, zu kleiden, zu erziehen und ihre Gesundheit zu bewahren. Die Gewährleistung von Bildungschancen bereitet die jungen Menschen von heute darauf vor, die Führungskräfte unserer Welt von morgen zu sein.
Wir möchten gemeinsam mit unseren europäischen Bündnispartnern Frieden und positiven Wandel unterstützen – nicht nur durch die OSZE, die NATO und die G 8, sondern auch durch die europäisch-amerikanischen Beziehungen. Ein Großteil unserer Beziehungen zu Europa betrifft Wirtschaftsangelegenheiten, Handel und Investitionen, wissenschaftlich-technischen Austausch, Forschung im Bereich von Energie und Umwelt sowie andere ähnliche Projekte. Vor allem arbeiten wir äußerst eng zusammen, um Terroristen das Handwerk zu legen, indem wir die Kanäle der Nachrichtendienste und Strafverfolgungsbehörden sowie eine Vielzahl anderer Mittel nutzen. Dies ist die Frontlinie unserer gemeinsamen Verteidigung gegen den Terrorismus.
Darüber hinaus kooperieren die Vereinigten Staaten und die Europäische Union unter der Federführung Italiens im Auftrag der G 8, um internationale Polizeieinheiten in ehemalige Krisengebiete zu entsenden. Während wir an der Frontlinie in der Terrorismusbekämpfung kämpfen, arbeiten wir auch darauf hin, den Terroristen den Raum und die Chance zu verweigern, Pläne zu schmieden und Anhänger zu werben. Im gleichen Tenor sind die Vereinigten Staaten und die Europäische Union im Hinblick auf die Beilegung von Konflikten in der arabischen und muslimischen Welt zunehmend einer Meinung.
Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union sind sich beispielsweise bezüglich der Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts einig. Wir sind uns beide bewusst, dass dieser Konflikt einen Schatten auf all unsere Bemühungen in der Region wirft. Wir unterstützen beide zwei unabhängige Staaten – einen unabhängigen palästinensischen Staat und den Staat Israel - die Seite an Seite in Frieden leben. Wir unterstützen beide den Rückzug Israels aus dem Gazastreifen und Teilen des Westjordanlands im Rahmen des Friedensprozesses, um zu diesem Prozess zurückzukommen. Wir möchten beide freie und faire Wahlen für die Palästinenser, und wir sind beide bereit, zu diesem Ergebnis beizutragen.
Wie erreichen wir das alles? Wir arbeiten als Quartett, das die diplomatische Macht der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, Russlands und der Vereinten Nationen vereinigt. Angesichts der Veränderungen in der palästinensischen Führung ist Präsident Bush entschlossen, die Gunst der Stunde zu nutzen. Wir werden unsere diplomatischen Bemühungen verstärken, weil wir eine Chance sehen, reale, hoffentlich entschiedene Fortschritte zum Frieden zu erzielen. Auch im Irak haben wir eine Chance zur Zusammenarbeit.
Ich habe es bereits erwähnt, aber ich möchte diesen Punkt hervorheben. Viele der 25 Mitglieder der EU sind im Irak vor Ort, um dem irakischen Volk und der irakischen Übergangsregierung zu helfen, und ihr Beitrag ist von entscheidender Bedeutung.
Das irakische Volk strebt nach Freiheit. Die Iraker möchten ihre Politiker selbst wählen. Sie möchten wählen, sie möchten unverzüglich wählen, sie möchten nächsten Monat wählen. Wir dürfen die Zukunft und die Hoffnungen der Iraker nicht an Terroristen und Schergen verpfänden, die sie einzuschüchtern versuchen. Das können und werden wir nicht zulassen. Wir sehen also diese schlechten Nachrichten, aber es kommen auch gute Nachrichten von dort. In über 80 Prozent des Landes werden Wahlen abgehalten, um über die politische Führung vor Ort zu entscheiden. Wir sehen, dass Schulen, Krankenhäuser und Unternehmen den Betrieb aufnehmen; im ganzen Land geht das Leben weiter und die Menschen nehmen die Gestaltung ihrer Zukunft in die Hand.
Oft würdigen wir den außerordentlichen Mut so vieler Iraker nicht genug - Politiker und Bürger gleichermaßen - die ihre Chance für eine bessere Zukunft sehen und bereit sind, sie jeden Tag, wenn sie aufstehen, aufs Spiel zu setzen, weil sie an diese Zukunft glauben. Und wir müssen ihnen helfen. Ich habe Grund, an diese Zukunft zu glauben, weil ich weiß, dass diese Zukunft kommen wird - weil wir hier sein werden, um ihnen zu helfen.
Wir müssen uns unser Ziel vor Augen führen. Wir möchten der arabischen Demokratie im Irak, in Palästina und andernorts eine Chance geben. Wir möchten die Kraft der Freiheit freisetzen, wo immer sie am dringendsten benötigt wird. Wir wissen, dass das nicht leicht ist; wir wissen, dass Demokratie von bestimmten Verhaltensweisen und Institutionen abhängt, die nicht über Nacht entstehen.
Aber sehen Sie sich die Ukraine an. Betrachten Sie sich, was das ukrainische Volk getan hat. Die ukrainischen und russischen Behörden vernehmen eine deutliche Botschaft aus Nordamerika und Europa – in diplomatischem Stereoton. Dieser Stereoton bewirkt etwas, und wir sagen: Lasst das Volk entscheiden!
Mehr als je zuvor liegt das Schicksal der Ukraine dort, wo es hingehört – in den Händen des ukrainischen Volks. Wir in den Vereinigten Staaten und Sie in Europa bewundern den Mut so vieler, die für Rechtsstaatlichkeit und die Verfassung eingetreten sind, die friedlich versucht haben, die bei der letzten Wahl aufgetretenen Schwierigkeiten zu meistern. Wir unterstützen eine zweite Stichwahl am 26. Dezember als besten Weg zur Wiederherstellung des Vertrauens und der Integrität der politischen Institutionen der Ukraine. Unseres Erachtens hat das Oberste Gericht der Ukraine eine kluge Entscheidung getroffen. Und ich habe mich sehr gefreut, heute Morgen zu erfahren, dass sich die Rada - das ukrainische Parlament - dieser Entscheidung anschließt. Die Rada hat das erforderliche Gesetz verabschiedet, um einen Prozess in Gang zu setzen, der zu einer zweiten Stichwahl am 26. Dezember führt. Die Ukrainer schließen sich zusammen, um eine ukrainische Lösung für dieses Problem zu finden, und wir alle stehen bereit, um zu helfen. Alles, was wir fordern, alles, was wir möchten, alles, was wir immer gewollt haben, sind freie, faire, offenen Wahlen, damit die Stimme des ukrainischen Volkes gehört werden kann.
In der heutigen Welt ist die Macht der Ideen stärker als je zuvor. Und wo die globale Gemeinschaft der Demokratien größer ist als je zuvor – wie in der Ukraine – unternehmen viele Gesellschaften gemeinsame Schritte. Es wird unsere gemeinsamen Bemühungen erfordern, sicherzustellen, dass die Ukraine die Hilfe erhält, die sie benötigt, denn wir haben im Nahen Osten und andernorts gemeinsam so viel zu tun. Die Vereinigten Staaten können viel von einem weiteren fähigen, demokratischen Partner in Europa profitieren. Wir unterstützen die europäische Integration nach wie vor. Wir unterstützen die künftige Erweiterung der Europäischen Union. Wir möchten, dass die Europäische Union globale Präsenz entwickelt, so dass wir den starken Partner haben, den wir benötigen.
Während sich unser Bündnis für die Herausforderungen der Zukunft wappnet, möchte ich Ihnen einige Anregungen zum Nachdenken geben. Die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder ruht in der Stabilität und den Chancen, die Demokratie mit sich bringt. Die Faktoren Demokratie, öffentliche Meinung, Bildung, Information und Kommunikation betreffen sogar undemokratische Regime. Man kann diese Ideen nicht mehr aussperren. Es gibt keine politischen oder geistigen Grenzen, die diese Ideen davon abhalten können, in die dunkelsten Ecken der Welt vorzudringen.
Wir müssen demokratischen Wandel unterstützen, wo immer er sich vollzieht. Das ist gleichermaßen unsere Politik und unser Credo. Was Präsident Bush als die "wandelnde Kraft der Freiheit" bezeichnet, ist das zentrale Element, die zentrale Triebkraft der amerikanischen Politik auf Jahre hinaus.
Wir müssen den Mut aufbringen, grundlegenden Wandel herbeizuführen und dürfen uns nicht damit zufrieden geben, Bedrohungen nur zu bewältigen oder einzudämmen. Wir haben zu viele Jahre darauf gewartet, dass Saddam Husseins Irak und das Talibanregime den Willen der internationalen Gemeinschaft befolgen. Wir müssen bereit sein, Chancen zu schaffen und zu ergreifen. Die rasche Umgestaltung Libyens von einer Gefahr zu einem rehabilitierten Mitglied der internationalen Gemeinschaft ist ein beeindruckendes Beispiel.
Gemeinsam müssen die Vereinigten Staaten und Europa durch die NATO, die EU, die OSZE und andere transatlantische Institutionen der Umsetzung unserer gemeinsamen Vision eines freien, friedlichen und demokratischen Nahen und Mittleren Ostens oberste Priorität einräumen. Unsere Arbeit am israelisch-palästinensischen Frieden geht Hand in Hand mit unserer Unterstützung der Reformen und Modernisierung in der Region. Die Vereinigten Staaten und Europa müssen die Umsetzung von Demokratie als zentrales Element beim Kampf gegen den Terrorismus ansehen. Gesunde demokratische Gesellschaften sind das beste Bollwerk gegen den Terrorismus, obwohl unsere Erfahrungen und die Spaniens, Russlands und anderer Länder zeigen, dass keiner von uns gegen Terrorismus gefeit ist.
Die Vereinigten Staaten und Europa sind Partner, nicht nur aufgrund dessen, was wir sind und wofür wir eintreten. Wir sind Partner, weil wir auf der Grundlage gemeinsamer Grundsätze und Werte gemeinsam handeln.
Unsere Werte und unsere Interessen sind letztlich untrennbar. Wir sind uns auch bewusst, dass wir nur effektiv sein können, wenn die Vereinigten Staaten und Europa als Partner zusammenarbeiten, als Partner in Freiheit und als Partner beim Handeln. Das haben wir seit Jahrzehnten getan. Wir waren erfolgreich, und wir müssen weiterhin erfolgreich sein um sicherzustellen, dass wir unsere Erfolgsbilanz fortsetzen.
Sie können sicher sein, dass Präsident Bush und seine Regierung alles in ihrer Macht Stehende tun werden, um Europa ihre Verpflichtung zu dieser Partnerschaft zu beweisen. Unser Verständnis der erzielten Erfolge und unsere Bereitschaft, den erforderlichen Preis zu bezahlen und die erforderlichen Lasten zu tragen, sollen sicherstellen, dass wir in den vor uns liegenden Jahren der Herausforderungen weiterhin erfolgreich sind.
Originaltext: Powell Urges Europe to Work with U.S. to Support Democracy
Aktualisiert: Februar 2005 | Ich bedanke mich recht herzlich für deine Aufmerksamkeit. Es war mir wiederum eine sehr grosse Freude, dich über das Spielgeschehen auf dem Zürcher Eis zu informieren. Nun wünsche ich dir noch einen angenehmen Donnerstabend und einen tollen Wochenabschluss. Hoffentlich bis bald!
Nachdem Auswärtsspiel in Zürich geht es für Fribourg am kommenden Samstag zuhause gegen Genf-Servette weiter. Vom einem Spitzenteam zum nächsten, ein happiges Programm für Gottéron. Für den ZSC geht es ebenfalls Schlag auf Schlag. Bereits Morgen müssen die Lions die Reise nach Lausanne antreten. Als Entschädigung winkt ihnen ein spielfreies Wochenende. Alles wissenswerte zu diesen Partien findest du wie gewohnt bei uns im Live-Ticker.
Der ZSC verliert aufgrund der Niederlage in der Verlängerung ein wenig den Anschluss an den EVZ. Die Innerschweizer zieren nun die Tabellenspitze neu mit zwei Punkten Vorsprung. Am Strich bleibt alles äusserst eng. Die zwei gewonnen Zähler bringen Gottéron bis auf einen Punkt an den achten Tabellenrang heran. Es ist weiterhin alles offen, egal ob im Kampf um die Spitze oder um die Playoffs.
Der ZSC dominiert auch diesen Abschnitt und schiesst was das Zeug hält. Der Teufelskerl Waeber macht aber alles zunichte und sichert seinem Team mit einer grandiosen Leistung den Zusatzpunkt. Boychuk schiesst am Ende den goldenen Treffer. Dank dem dritten Sieg in Folge bleibt Gottéron an den auf Rang acht klassierten Tigers dran. Ein Punkt fehlt ihnen zum letzten Playoff-Platz. Der ZSC muss den EVZ an der Tabellenspitze auf zwei Punkte davonziehen lassen.
Das war es! Freiburg schnappt sich zwei wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs! Der ZSC wird für seine Leistung schlecht belohnt.
Tor für HC Fribourg-Gottéron, 1:2 durch Zach Boychuk
Da wirst du doch verrückt! Da spielt nur der ZSC in der Verlängerung, aber Gottéron macht das Tor. BOYCHUK kann auf der rechten Seite losziehen und nutzt den freien Platz gekonnt aus. Sein Schuss schlägt hoch in der nahen Ecke ein!
Es sind noch knapp zwei Minuten zu spielen und so wie es aussieht, haben hier jede Teams Lust auf ein Penaltyschiessen!
Fribourg mit einem Entlastungsgriff. Diesen spielen sie aber viel zu umständlich zu Ende und so geht es sogleich wieder in die andere Richtung.
Es spielt weiterhin nur der ZSC. Der nächste Abschluss fliegt auf Waeber los! Der Abpraller kann sich ein Stürmer des ZSC schnappen. Auch sein Schuss sieht er vom Schlussmann von Gottéron pariert.
Der ZSC mit der ersten Angriffswelle. Wieder ist Waeber zur Stelle! Suter setzt energisch nach und kann von einem Abpraller nicht profitieren. Die erste Parada vollbrachte der Schlussmann von Gottéron mit der Schulter nach einem Abschluss von Roe.
Das mit dem Toreschiessen kommt heute einer Zangengeburt gleich. Es ist äusserst mühsam und macht einem weh beim zuschauen. Bezeichnend dafür folgende Szene: Die Baltisberger Brüder schiessen sich in der Offensive selbst ab, anstatt den goldenen Treffer zu erzielen (siehe Szene des Spiels). Wenn es nicht läuft, dann kommt auch noch Pech dazu. Suter testet in der 53. Spielminute die Qualität der Querstange. Logischerweise geht es hier in die Verlängerung!
Die Sirene ertönt und wir gehen in die Verlängerung!
Noch ein letztes Geschoss von Boychuk! Nach einem gewonnen Kampf an der Bande versucht er es von der linken Seite. Ortio macht in der nahen Ecke alles dicht und lässt nichts mehr anbrennen.
Fribourg mit einem wohl letzten Entlastungsangriff. Boychuk weiss jedoch nicht viel mit der Scheibe anzufangen und so ist diese dann auch sehr schnell wieder weg.
Es wird noch einmal alles in die Waagschale geworfen. Der letzte Schlachtplan verkündet. Wir sind gespannt, was hier noch alles geht!
Die nächste gute Parade von Waeber. Mit der Schulter ist er dieses Mal zur Stelle. Das ist ein tolles Bewerbungsschreiben für nächste Saison. In dieser wird er bei den ZSC Lions unter Vertrag stehen.
Das Spiel spielt sich nur im Drittel von Fribourg ab. Diese schmeissen den Puck nach vorne und hoffen auf die Mitthilfe von Gott. Wieder ein Hochkaräter der Lions! Hollenstein kann vor das Tor ziehen und will den Puck an Waeber vorbei schieben. Auch diese Unterfangen misslingt!
Wir nähern uns einer möglichen Verlängerung. Der ZSC versucht hier alles, um mögliche Überstunden zu vermeiden. Vor de Gehäuse von Gottéron ist aber alles dicht. Starke Verteidigung der Gäste!
Wieder schiessen sich die Lions selbst ab. Nach einem gewonnen Bully hauen sie aus dem Hinterhalt sofort drauf. Vor dem Tor wird Krüger angeschossen. Es ist bezeichnend für diesen denkwürdigen Abend. Die Scheibe will und will einfach nicht rein.
Gottéron ist bei 24 geblockten Schüssen angekommen. Da bleibt mir doch die Spucke weg, unglaublich! Dieser Kampfgeist wird am Ende vielleicht sogar noch belohnt.
Der ZSC mit einer weiteren guten Chance. Der Pass in die Mitte kommt ein wenig holprig daher und spickt im dümmsten Moment hoch. Die Stürmer der Lions verfehlen allesamt.
Fribourg beschränkt sich weiterhin auf das Verteidigen und scheint froh zu sein, wenn man hier wenigsten einen Punkt mit nach Hause nehmen kann. Vauclair mit einem der seltenen Vorstösse. An der Bande geht der Kampf verloren und sofort zurück in die Verteidigung.
Die Zürcher werden zurückgepfiffen. Sofort wollen sie nach dem gewonnen Bully in der eigenen Zone losziehen. Der Pass in die Offensive kommt aber nicht wie gewünscht an und so pfeifen die Schiedsrichter zurecht ein Icing.
Lattenknaller ZSC Lions
Suter mit der nächsten unglaublichen Möglichkeit. Aus einem eigentlich schlechten Winkel von der linke Seite zieht er ab und trifft die Querstange. Da will Waeber mit der Schulter hin und kommt ein wenig zu spät. Dussel für Gottéron!
Es wird gekämpft bis aufs Blut
Gottéron kann sich nach einer langen Druckphase befreien. Zu dritt ziehen sie los. Von der linken Seite wird der Schuss auf das Gehäuse abgeben. Diesen kann Ortio nich kontrollieren und so kommt es zu einem Nachschuss. Aber auch dieser findet den Weg ins Tor nicht. Der Puck gleitet an der Kiste vorbei.
Simic mit einem tollen Solo! Er nimmt richtig Geschwindigkeit auf und kann von der linken Seite vor das Tor ziehen. Er will den Keeper des Gegners zwischen den Beinen erwischen. Dort ist aber alles dicht und so verstreicht auch diese Aktion ungenutzt.
Unsicherheit bei Waeber. Ein Abschluss von der blauen Linie kann er nicht festhalten. Vor dem Tor will ein Spieler der Lions profitieren. Der Schlussmann von Gottéron macht jedoch sehr schnell alles dicht. Fribourg ist wieder komplett!
Der ZSC hat sich sogleich festgenagelt in der gegnerischen Zone. Die Scheibe läuft wunderbar. Noreau zieht von der blauen Linie ab. Sein Schuss kommt gefährlich daher Waeber muss sich strecken, kann aber mit seinem Schoner kläre.
Kleine Strafe (2 Minuten) für Zach Boychuk (HC Fribourg-Gottéron)
Für ein Halten wird Gottéron Spieler Boychuk auf die Strafbank geschickt. Wobei das Foul eigentlich von Gunderson begangen wurde.
Der ZSC ist am Drücker
Slapstick pru im Hallenstadion! Die Zürcher können zu viert gegen zwei Verteidiger losziehen. Anstatt das die Scheibe auf das Tor kommt, schiessen sich die Baltisberger Brüder selbst ab...
Das wäre es nun gewesen! Rückkehrer Sprunger beinahe mit der Führung. Er zieht in den Slot hinein und dort so richtig auf. Das Geschoss prallt am stoisch ruhig stehenden Ortio ab. Da hat die Genauigkeit gefehlt.
Nächste gute Möglichkeit für die Lions! Krüger kann von der linken Seite auf das Tor von Waeber zugleiten. Er hat alle Zeit der Welt und kann sich die Ecke aussuchen. Anstatt seien Farben in Führung zu bringen, zielt er jedoch über das Gehäuse.
Die Lions nehmen viel Zeit von der Uhr. Sigrist schnappt sich das Spielgerät und zieht in die Zone von Gottéron hinein. Dort verweilt er einwenig und danach ist die Heimmannschaft wieder komplett!
Gottéron hat sich sogleich in der Zone des ZSC installiert. Brodin kommt von der linken Seite zum Abschluss. Ortio mit einer starken Parade. Im Gegenzug ist es Suter der zum Abschluss kommt, wie so oft an diesem Abend sieht er aber auch diesen geblockt.
Da wird der Spieler für ein Beinstellen auf die Strafbank geschickt. Kann Freiburg aus diesem Geschenk Profit schlagen?
Nachdem sie die Scheibe ein paar Mal hin und her gespielt haben, ziehen sie entschlossen auf den Kasten von Waeber los. Der Pass in die Mitte kommt perfekt an und dort verfehlt ein Stürmer der Lions nur sehr knapp. Das wäre ein Ding gewesen!
Die Scheibe ist wieder im Spiel! Die letzten 20 Minuten laufen. Der ZSC entscheidet auch dieses Bully für sich und ist erst einmal darum bemüht, ein wenig Sicherheit in ihr Spiel zu bringen.
Die Spieler kehren auf das Eis zurück! Welche Mannschaft holt sich hier den Sieg? Oder sehen wir vielleicht sogar eine Verlängerung...
Waeber macht Berra vergessen
Der Schlussmann von Gottéron hält bisher alles, was es zu halten gibt! Der kranke Berra wird hier hervorragend vertreten.
Block-Party im Hallenstadion
Ich wiederhole nicht nicht gerne aber wieder fällt beim Blick auf die Statistik vor allem ein Wert auf: Gottéron steht nun bereits bei 17 geblockten Schüssen. Wahnsinn! Der ZSC wird da mit seinen sechs abgeblockten Versuchen ein wenig in den Schatten gestellt. In Sachen Torschüsse befinden sich die beiden Teams weiterhin im Gleichschritt. ZSC 20 und Gottéron 18.
Die Spielstände nach 2. Drittel
Davon, dass die Lions in ihren letzten beiden Spielen insgesamt 14 Tore erzielt haben, ist heute wenig zu sehen. Sie bestimmen zwar die Gangart, aber in Sachen Effizienz bleiben sie uns einiges schuldig. Zwei gegen eins oder sogar drei gegen eins Situationen werden fahrig und zu wenig konsequent zu Ende gespielt.Fribourg auf der Gegenseite absolviert eine grundsolide Partie und ist hervorragend organisiert in der Verteidigung. Sie lauern auf Konter und dieses Rezept geht bei einem Vorstoss durch Boychuk beinahe auf. ZSC-Schlussmann Ortio sowie Gottéron Keeper Waeber drücken diesem Spiel bisher ganz klar den Stempel auf.
Ortio zum Schluss dieses Drittel mit einer kleinen Unsicherheit. Ein Backhandabschluss von der rechten Seite kann er erst im Nachfassen blockieren. Auf der Gegenseite komm Topskorer Roe zu einer weiteren guten Möglichkeit. Der Schlussmann von Gottéron verschiebt sich jedoch blitzartig und ist mit seiner Fanghand zur Stelle! Es steht auch nach 40 Minuten noch 1:1 Unentschieden.
Energieanfall des ZSC-Stürmers. Von der rechten Seite zieht er energisch ins Drittel hinein und sogleich vor die Kiste. Waeber macht in der nahen Ecke aber alles zu!
Der Junge macht sich bisher sehr ordentlich. Fällt nicht gross auf aber macht seine Arbeit äusserst solide.
Zum Ende dieses Powerplays hat Brüschweiler eine Top-Chance. Er wird von der blauen Linie aus falsch angespielt. Dieser kann den Pass jedoch nicht annehmen und so gleitet das Spielgerät davon. Bei einer geglückten Annahme hätte der Stürmer sich umdrehen und frei von jeglicher Verteidigung abschliessen können.
Ein bisher eher dürftiges Überzahlspiel des Heimteams. Die Scheibe läuft zwar gut, aber wirklich Gefahr können sie nicht heraufbeschwören. Diem versucht es noch einmal aber auch diese Möglichkeit wird zunichte gemacht. Nach einem Ablenker fliegt das Spielgerät ins Fangnetz.
Der ZSC ist sogleich installiert und kommt in der Person von Simic zum ersten Abschluss. Vor dem Tor ist einiges los. Dies verhindert aber auch, dass die Scheibe bis zum Keeper durchkommt.
Da hat Lauper seinen Gegenspieler ein wenig zu gerne. Er umklammert ihn solange, bis den Schiedsrichtern nichts anderes übrig bleibt, als ihn in die Kühlbox zu schicken.
Grosser Dussel für die Lions. Als letzter Mann verliert Phil Baltisberger die Scheibe. Sein Stock bricht im dümmsten Moment. Von dieser Aktion kann Gottéron aber nicht profitieren. Der Abschluss landet neben dem Tor! Da muss mehr rausschauen aus solchen Chancen.
Fribourg versucht sich nun mit langen Pässen in die Offensive zu befreien. Ein Lupfer aus der eigene Zone misslingt. Der nächste Angriff des ZSC rollt. Dieser Angriff kann aber schnell abgewehrt werden und dann geht es schnell. Stalberg scheitert von der rechten Seite nahe am Tor. Da war keine Lücke auszumachen.
In die Druckphase der Lions hinein kann Boychuk losziehen. Auf der rechten Seite zieht er los und versucht es selbst. Sein Abschluss kommt aber viel zu zentral auf die Kiste! Ortio bleibt stehen wie ein Fels in der Brandung und kann einen weiteren Gegentreffer mit seiner Brust verhindern.
Chavaillaz mit einer tollen Verteidigungsaktion. Mit dem Schlittschuh kann er einen Pass in die Mitte verhindern. Da hätte sich Waeber wohl nicht genug schnell verschieben können.
Der ZSC will in aller Euphorie nun ein wenig zu viel. Ein zu optimistischer Pass aus dem eigenen Drittel geht an Freund und Feind vorbei. Am Ende resultiert daraus ein Anspiel in der Mitte. Wieso? Lemelin hat sich getäuscht und zu früh abgepfiffen.
ZSC mit einer Druckphase. Zuerst ist es Noreau der von der blauen Linie abzieht und nur knapp verzieht. Wenig später versucht sich Simic und am Ende auch noch Schäppi. Alle scheitern jedoch an einem Bein oder den Torhüter-Künste von Waeber.
Da ziehen die Zürcher zu dritt los und sehen sich nur einem Verteidiger gegenüber. Alle kommen aber auf einer Linie daher und so ist diese Aktion zum scheitern verurteilt. Der Pass auf die linke Seite kommt zwar an, der Winkel ist aber bereits viel zu schlecht.
Weitere gute Aktion der Gäste! Schmid mit einem Schuss nahe am Tor von der rechten Seite. Von hinter dem Gehäuse wird er angespielt. Der Stürmer zielt aber zu fest auf die Fanghand des gegnerischen Keepers. Ortio schnappt sich das Spielgerät.
Gottéron drückt weiter. Der nächste Abschluss kommt auf den Kasten des ZSC. Die Sicht ist Ortio verdeckt und so irrt dieser in seinem Torraum herum. Glück für die Zürcher, dass der Puck am Tor vorbeifliegt.
ZSC-Coach nicht gerade begeistert
Wieder alles auf Anfang! Schmutz und Pedretti sind zurück. Es geht mit fünf gegen fünf weiter. Es ist weiterhin eine äusserst unterhaltsame Partie.
Ortio mit einem Wahnsinns Save! Brodin zieht von der rechten Seite ab und der ZSC Schlussmann macht sich ganz gross. Mit dem Schoner kommt er gerade noch so an die Scheibe. Am Ende seiner Aktion sitzt er auf dem Hosenboden und weiss wohl selbst nicht, wie er den Puck hier abgewehrt hat.
Es geht weiter mit vier gegen vier! Da gibt es mehr Platz und diesen nützen die Lions auch sogleich aus. Suter spielt die Scheibe vor das Tor in den Slot. Bodenmann nimmt die Scheibe direkt ab. Das Spielgerät fliegt knapp über die Latte.
Pedretti zieht Schmutz zu Boden und dieser hält dann auch ein wenig. Eine sehr kleinliche Strafe... Diese Aktion hätte man einfach laufen lassen können.
Bevor diese Strafen auf dem Eis sichtbar sind, muss das Eis noch repariert werden. Vor de Bank von Fribourg hat sich ein Loch in der Spielfläche aufgetan. Nach kurzer Bearbeitung sieht das Ganze wieder perfekt aus.
Gottéron sucht noch nach der Abstimmung. Einige Fehlpässe zu Beginn dieses Drittels. Was nicht ist, kann aber bekanntlich noch werden.
Der ZSC kommt hier definitiv wacher aus der Kabine als noch zu Beginn dieser Partie. Fribourg versucht es nun über die linke Seite. Der Pass in die offensive Zone misslingt aber gründlich und so versandet auch dieser Vorstoss.
Der Puck ist zurück auf dem Eis! Fribourg entscheidet das erste Anspiel für sich. Es geht aber sogleich auf die Gegenseite. Suter schnappt sich die Scheibe in der linken Ecke und zieht energisch vor das gegnerische Tor. Gleich zwei Verteidiger lässt er stehen. Sein Backhandabschluss kann Waeber mit seinem Schoner abwehren.
Fribourg wirft sich in alles was herumfliegt
In diesem ersten Abschnitt zeigte vor allem Fribourg einen unbändigen Siegeswillen. In sage und schreib elf Abschlüsse haben sie die Spieler von Gottéron hineingeworfen und damit mögliche Torchancen verhindert. Insgesamt kommt die Schussstatistik äusserst ausgeglichen daher. Der ZSC steht bei zehn Torschüssen und Fribourg bei deren neun. Weiterhin alles offen in diesem Duell!
Die Spielstände in den anderen Stadien
Die Sirene zum Auftakt in dieses Duell wirkt beim ZSC wie eine Schlaftablette. Zu Beginn spielen nur die Gäste und feuern Abschluss um Abschluss in Richtung des Gehäuses von Ortio. Dieser zeigt sich als einziger Zürcher hellwach. Nachdem die Wirkung der Tablette nach rund fünf Minuten abklingt, klingelt es auch schon im Tor von Gottéron.Baltisberger schliesst eine Traumkombination über Suter und Roe gekonnt ab. Nach einer gefühlten Ewigkeit gehen die Limmatstätter in einem Spiel wieder einmal in Führung (in den letzten elf Partien sind sie jeweils in Rückstand geraten). Fribourg braucht eine gewisse Zeit, um sich von diesem Nackenschlag zu erholen. In Überzahl kurz vor Drittelende sieht Sprunger vor dem Tor den freistehenden Rossi und bedient diesen mustergültig. Der Ablenker findet den Weg ins Tor und Gottéron damit den Weg zurück in dieses Spiel.Wenig Sekunden bevor die Sirene ertönt, lenkt Fribourg Schlussmann Weaber einen Lupfer von Krüger mirakulös über die Querstange.
Die Sirene ertönt und wir gehen mit einem 1:1 Unentschieden in die erste Pause. Der Unterhaltungswert ist wunderbar und wir freuen uns auf genauso spektakuläre noch verbleibende 40 Minuten.
Grosschance für die Lions zum Abschluss dieses Drittels! Pedretti chipt den Puck in die Mitte vor das Tor von Gottéron. Krüger bringt die Scheibe mit seinem Stock so richtig in die Luft und überlupft damit beinahe Waeber. Dieser erkennt die Situation gerade noch so und kann die Scheibe womöglich entscheiden über sein Gehäuse lenken.
Gottéron wird ein wenig spät für eine äusserst animierte Startphase belohnt. Ein sehr gerechtes Ergebnis, wenn wir das bisherige Spielgeschehen betrachten. Baltisberger rackert wie ein wilder. In der gegnerischen Zone liegt er am Boden und blockiert das Spielgerät mit allem was er hat. Dieser Effort führt am Ende zu einer Chance von Suter. Dieser findet am nahen Eck bei Weaber aber keine Lücke.
In Überzahl schlägt Gottéron zurück! Sprunger bringt die Scheibe von der linken Seite vor das Tor. Dort steht sein Teamkollege ROSSI. Diesem wird viel zu viel Platz gelassen. Mit einem geschickten Ablenker in die weite Ecke, bringt er seine Mannschaft zurück in dieses Spiel.
Ortio hat noch ein Problem mit seiner Fanghand. Der Materialwart wird auf die Reise, sprich in die Katakomben geschickt, um eine neue zu holen. Nach einem kurzen Unterbruch geht es definitiv weiter!
Schwach! Ein Wechselfehler führt zum ersten Powerplay der Gäste. Diese sind in der bisherigen Saison aber nicht wirklich gefährlich in Überzahl. Sie stellen das zweitschlechteste Powerplay der Liga.
Der ZSC versucht es mit einigen Abschlüssen aus der Distanz. Funktioniert bisher nur mässig. Einige Schüsse werden abgeblockt und können so zu gefährlichen Kontern führen.
Die nächste gute Möglichkeit für die Gäste. Zwei Pässe reichen, um in die Zone des Heimteams zu gelangen. Der Abschluss kann Ortio jedoch am Tor vorbei schauen. In der Mitte wurde der heranstürmende Stürmer von Gottéron noch entscheiden gestört.
Gottéron macht das hervorragend. Jegliche Pässe durch die Zone hindurch werden abgefangen und sofort rausgespielt. Die Freiburger sind wieder komplett und können aus dieser Unterzahl sicher ein wenig Vertrauen schöpfen.
Die Scheibe läuft ein wenig harzig durch die Reihen der Zürcher. Fribourg gelingt es gleich zu Beginn der Unterzahl sich zu befreien. Die letzte Entschlossenheit fehlt noch in dieser Überzahl.
Schmid fährt Ortio um und wandert für dieses Vergehen auf die Strafbank. Die ZSC Lions haben das zweitbeste Powerplay der Liga.
Ortio macht das Spiel aus dem eigenen Tor heraus schnell. Über die Seite lanciert er seine Mitspieler. Der Pass in die Mitte kommt aber zum wiederholten Male nicht an. An der Präzision können die Zürcher sicher noch ein bisschen schrauben.
Die Zürcher wirken nun sehr viel wacher. Wieder ist es Baltisberger, der sich seinem zweiten Torerfolg nährt. Sein Abschluss sieht er jedoch vom Schlussmann der Freiburger abgewehrt.
Kurz nachdem die Scheibe wieder im Spiel ist, bleibt Chavaillaz nach einem Check liegen. Der Verteidiger von Fribourg ist da am Kopf erwischt worden. Nach kurzer Pflege marschiert er schnurstracks in die Katakomben.
Tor für ZSC Lions, 1:0 durch Chris Baltisberger
Ein wenig aus dem Nichts gehen die Lions hier in Führung! Suter spielt die Scheibe auf die linke Seite neben das Tor zu Roe. Der Topskorer passt den Puck sogleich in die Mitte auf BALTISBERGER. Der kann das Spielgerät über die Torlinie drücken. Waeber versucht sich mit Händen und Füssen zu wehren. Gegen diese tolle Passkombination ist aber nichts zu machen.
Gottéron versucht von der Seite ins Drittel des ZSC einzudringen. Dies haben die Zürcher gerochen und fangen das Ganze ab. Aus dem eigenen Drittel spielen sie nun einen öffnende Pass auf Simic. Dieser will in der Mitte Schäppi lancieren. Sein Pass wird im letzten Moment noch entscheidend abgelenkt.
Der Freiburger Angriff wird schnell unterbunden. Da einige Offensivkräfte der Gastmannschaft nicht wirklich nach hinten arbeiten, findet Trutmann Platz vor. Sein Versuch von der rechten Seite ist für Waeber ein schnellerer Aufwärmeschuss.
Der ZSC sorgt ein wenig für Entlastung und spielt sich die Scheibe im Drittel des Gegners zu. Geering versucht sich mit einem Doppelpass in Position zu bringen. Dies misslingt ihm jedoch und schon geht es wieder in die andere Richtung.
Das Tor scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein! Kamerzin zieht energisch vor das Tor. Auf der Seite findet dieser jedoch keine Lücke vor. Kurz später kommen die Freiburger aus dem Slot zum Abschluss. Ortio verschiebt sich geschickt und schnell. Da ihm zudem die Sicht nicht verdeckt ist, kann er auch diesen Versuch mit der Fanghand abwehren.
Weiterhin spielt nur Fribourg. Zuerst ist es Walser, der mit seinem Versuch am finnischen Schlussmann scheitert. Wenig später wird Lauper aus dem eigenen Drittel lanciert. Dieser zögert nicht lange und haut drauf. Die Scheibe fliegt am rechten oberen Eck vorbei.
Erste Unsicherheit beim Schlussmann vom ZSC. Ein Abschluss von ein wenig vor der blauen Linie muss er abprallen lassen. Im Nachfassen ist er jedoch zur Stelle und kann die Situation entschärfen.
Auf der Gegenseite ist es Gottéron, welches sich ein erstes Mal in Tornähe zeigt. Mit einem Backhandversuch wenige Meter vor dem Tor ist Sprunger aber nicht erfolgreich.
Die Scheibe ist im Spiel! Die ZSC Lions entscheiden das erste Bully für sich und tauchen sogleich gefährlich vor dem Schlussmann von Fribourg auf. Von linken Seite zieht ein Stürmer des Heimteams in den Slot hinein. Zu einem Abschluss reicht dieser Vorstoss jedoch nicht.
Bevor die Scheibe im Zentrum steht, wird an den von einer Woche verstorbenen Ex-ZSC-Sportchef und Spieler Peter Iten gedacht. Dieser ist im Alter von 62 Jahren von uns gegangen. Ruhe in Frieden!
Die Spieler kommen auf die Eisfläche und werden vom Publikum mit warmem Applaus willkommen geheissen. Im Hallenstadion scheint soweit alles bereit zu sein, in wenigen Augenblicken geht es mit der Partie zwischen den ZSC Lions und Fribourg-Gottéron los!
Die heutige Partie wird von Mark Lemelin und Thomas Urban geleitet. Die beiden werden bei ihrer Arbeit von David Obwegeser und Eric Cattaneo unterstützt. Auf ein intensives aber faires Duell!
Zwei ZSC-Spieler das erste Mal in der Nationalmannschaft
Das erste Mal mit von der Partie sind die ZSC-Spieler Axel Simic und Justin Sigrist. Die Schweizer testen am 6. und 7. Februar zweimal gegen Deutschland. Eine Motivationsspritze der besonderen Art für die beiden vor diesem Duell mit Fribourg-Gottéron.
Neue Gesichter beim ZSC
Diesen Tag wird der linke Verteidiger Noah Meier wohl so schnell nicht mehr vergessen. Er steht an diesem Abend das erste Mal überhaupt in der Lineup für die ZSC Lions. Wird sind gespannt, was der mit Jahrgang 2002 äusserst junge Mann gegen Gottéron fertigbringt. Es kommt noch zu einer zweiten Premiere. Für Kaj Suter ist es das erste Aufgebot in dieser Saison. Als 13. Stürmer wird seine Eiszeit jedoch stark beschränkt sein. Ebenfalls neu mit von der Partie ist, im Vergleich zur letzten Partie, der linke Flügel Marco Pedretti und Center Marcus Krüger. Letztgenanter profitiert von einer Erkrankung des 22-Jährigen Raphael Prassl. Einige prominente Namen fehlen den Lions. Roman Wick ist aufgrund einer Blessur im Unterkörper nicht einsatzfähig. Zudem sind Dave Sutter und Fredrik Pettersson überzählig. Rikard Grönborg zeigt mir dieser Aufstellung Mut.
Der Check von Sprunger gegen SCB-Burren
Aufgrund dieses Vergehens wurde der Captain von Gottéron für zwei Spiele gesperrt. An diesem Abend feiert er seine Comeback.
Eine gewichtige Absenz bei Fribourg
Bereits gestern rauschte es im fribourgerischen Blätterwald heftig. Die News vom erkrankten National-Torhüter Reto Berra sorgten für grosse Sorgenfalten. Eine Wunderheilung blieb aus und so hütet heute Ludovic Waeber das Tor von Gottéron. Bei seinem letzten Einsatz sah dieser sehr unglücklich aus. In Davos war sein Arbeitstag nach fünf Minuten und 30 Sekunden bereits wieder zu Ende. Der Schlussmann will sich heute aber von seiner Schokoladenseite zeigen, wird er doch in der nächsten Saison auf der anderen Seite am Werke sein. Eine umso erfreulichere Nachricht ist die Rückkehr von Captain Sprunger. Dieser musste, nach einem Check gegen den Kopf von SCB-Spieler Burren, zwei Partien von der Tribüne aus mitverfolgen. Zudem kehrt Walser nach seiner Verletzung ins Team zurück. In den bisherigen 32 Saisonspielen, die er absolvieren konnte, verbuchte er acht Skorerpunkte (drei Tore und fünf Assists).
Die Offensiven könnten unterschiedlicher nicht sein
Kein Team erzielt pro Spiel so viele Tore wie die Zürcher. Genau geschrieben sind es 3.39 pro Partie. Eine herausragende Zahl und das wird verdeutlich, wenn man die Ziffern mit dem heutigen Gegner vergleicht. Fribourg steht gerade am anderen Ende dieser Skala. Bescheidene 2.37 Törchen bringen sie pro Match jeweils zustande. Dies ist knapp ein Volltreffer weniger als der ZSC. Sehr bedenklich. Das Erfolgsrezept der Lions ist vielfältig. Zum einen ziehen die Spieler von Coach Grönborg schlicht und einfach aus allen Lagen ab. Mit 34.56 Abschlüssen pro Duell führen sie die Liga deutlich an. Das an zweiter Stelle liegende Davos gibt pro Match vier Torschüsse weniger auf den gegnerischen Kasten ab. Fribourg gar deren fünf. Ein zweiter wichtiger Punkt ist die Zürcher Stärke am Bullypunkt. Mit knapp 53 % gewonnener Anspiele belegen sie in dieser Statistik hinter Genf Platz zwei. Atemberaubend gross ist die Diskrepanz zwischen den beiden Kontrahenten in jener Disziplin. Fribourg-Gottéron gewinnt nur in 46.50 % der Fälle ihre Bullys. Tore schiesst man bekanntlich dann, wenn man den Puck in den eigenen Reihen hat. Das Anspiel für sich zu entscheiden, kann bei diesem Unterfangen durchaus hilfreich sein. Anhand dieser Beispiele ist es keine all zu grosse Überraschung mehr, dass die ZSC Lions derart viele Tore erzielen.
Trauer bei den ZSC Lions
Das heutige Spiel wird von einer Nachricht, die uns in den letzten Tagen erreicht hat, überschattet. Der frühere ZSC-Sportchef Peter Iten hat vor genau einer Woche seinen Kampf gegen den Krebs verloren und ist von uns gegangen. Der 62-Jährige hat beim ZSC seine Spuren in verschiedenen Funktionen hinterlassen. Als Spieler verhalf er den Zürchern zum Aufstieg in die NLA. Im Jahr 2002 trat der ehemalige Stürmer dem Verwaltungsrat der Lions bei. Für wirklich grosses Aufsehen sorgte Iten in seiner Funktion als Sportchef beim Stadtklub. Dank seiner geschickten und vorausschauenden Transferpolitik gelang es den Zürchern, die Meisterschaft im Jahr 2008 für sich zu entscheiden. Kurz darauf triumphierte die von ihm zusammengestellte Mannschaft auch noch in der Champions-Hockey-League. Eine grosse Figur des Schweizer Eishockeys hat sich in den Himmel verabschiedet. Zu Ehren von Peter Iten wird vor dem heutigen Duell eine Schweigeminute abgehalten.
Spitzenkampf trifft auf Strichkampf
Der ZSC ist so gut wie sicher in den Playoffs vertreten. Was die Zürcher jetzt interessiert, ist ihre Rangierung nachdem die reguläre Spielzeit vorbei ist. Holt der ZSC heute mehr Punkte als der EV Zug, der zeitgleich auf Davos trifft, so übernehmen die Limmatstätter an diesem denkwürdigen Abend die Spitzenposition. Verlieren die Zürcher ihre Partie und die Bündner bezwingen das Team aus der Innerschweiz, so würde der HCD die Tabellenspitze einnehmen. Nicht nur ganz vorne könnte es nach dieser Runde zu einigen Rochaden kommen. Im Strichkampf ist ebenfalls die Hölle los. Fribourg-Gottéron besitzt die Chance, mit drei Punkten aus dem Hallenstadion, über den Strich zu klettern. Aufgrund des besseren Torverhältnisses und einer Partie welche man weniger ausgetragen hätte, könnten die Fribourger an den SCL Tigers vorbeiziehen. Für beide Mannschaften steht viel auf dem Spiel. Es wird bestimmt heiss zu und her gehen.
Die Situation in der Tabelle vor dieser Runde
Fribourg präsentiert sich bissig
Der Drachen-Klub blickt auf ein äusserst erfolgreiches Wochenende zurück. Mit dem Sieg im Penaltyschiessen über Ambri (3:2), einem direkten Konkurrenten im Kampf um die letzten Playoff-Plätze und dem Vollerfolg gegen Lausanne, konnte man in der Region Fribourg, beflügelt in die neue Woche hinein starten. Ein wichtiges Lebenszeichen nach zuvor zwei saftigen Pleiten am Stück. Insbesondere die 7:2 Klatsche in Davos ging nicht spurlos an den direktbeteiligten Akteuren vorbei. Glaubt man an eine gewisse Regelmässigkeit im Sport, so werden die Fribourger die nächsten beiden Partien wohl oder übel verlieren. Seit Jahresbeginn sind auf zwei Niederlagen jeweils zwei Erfolge gefolgt und auf diese wiederum zwei Pleiten. Zum Glück aus Sicht aller Fans von Gottéron befinden wir uns aber nicht im Mathematikunterricht, sondern in der Welt des Sports und diese ist ja bekannterweise unberechenbar.
Der ZSC lässt es Offensiv krachen
Die Zürcher spielen frei von der Leber weg und verzaubern ihre Fans mit Vollgas Eishockey vom feinsten. Zumindest in der Vorwärtsbewegung ist die Dampfwalze aus der Limmatstatt kaum aufzuhalten. Nach den beiden Niederlagen gegen Tabellenschlusslicht Rapperswil und Strichkämpfer Lugano, ist die Zürcher Maschinerie so richtig ins Rollen gekommen. Im ersten von zwei aufeinanderfolgenden Spitzenkämpfen schenkte der ZSC den Genfern gleich neun Treffer ein und war somit hauptverantwortlich für die torreichste Partie in der bisherigen Saison (6:9). Den Drang nach vorne behielten sie auch beim zweiten Spitzenkampf innert weniger Stunden gegen Davos bei. Den Bündnern platzierten sie deren fünf Dinger hinter der Torlinie und triumphierten in der Verlängerung. Bei aller Leichtigkeit in der Offensive darf die löchrige Zürcher Hintermannschaft an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Zehn Gegentore in den letzten beiden siegreichen Spielen, stellen dem Defensivverhalten des Teams von Rikard Grönborg kein all zu gutes Zeugnis aus. Die Chancen stehen also nicht schlecht, dass wir an diesem Donnerstagabend in den Genuss eines nächsten Offensiv-Spektakels kommen.
Der Kampf um die Spitzenpositionen ist in vollem Gange und auch der Fight am Strich lässt kaum einen Eishockey-Fan kalt. Die 42. Runde verspricht einiges an Spektakel. In diesem Sinne heisse ich dich recht herzlich willkommen zur Partie zwischen den ZSC Lions und Fribourg-Gottéron. | de |
q-de-776 | Welche Fähigkeiten hat die NATO Response Force in Afghanistan unter Beweis gestellt? | Ansprache von Außenminister Colin L. Powell vor dem Transatlantischen Zentrum des German Marshall Fund in Brüssel
Brüssel, 8. Dezember 2004
(Unwesentlich gekürzt)
Die Wurzeln der amerikanischen Zivilisation - die Erfahrungen meiner Nation in den letzten zwei Jahrhunderten - liegen in Europa.
Die Gründungsdokumente, die allen Amerikanern so viel bedeuten, haben ihren Ursprung in der Aufklärung, in unseren europäischen Wurzeln. Wenn man sich die Unabhängigkeitserklärung und die darin enthaltene Beschreibung der Funktion einer Regierung ansieht, erkennt man, dass wir diese Gedanken von Europa übernommen haben.
Die Funktion einer Regierung ist es, die Rechte der Menschen zu schützen. Regierungen vergeben keine Rechte, sie gewähren kein Rechte, diese Rechte kommen von einer überirdischen Kraft, und die wichtigste Aufgabe einer Regierung ist es, diese gottgegebenen Rechte der Menschen zu schützen, indem sie eine Regierung schafft, die den Willen der Menschen widerspiegelt. Die einzige Machtquelle in einer Nation ist der Wille der Menschen, den sie einer Regierung übergeben. Das ist also die Aufgabe einer Regierung, die Rechte der Menschen zu schützen, die ihnen von Gott gegeben wurden. Diese einfache Philosophie hat meine Nation und die transatlantische Gemeinschaft angetrieben - im Falle meines Landes seit zweihundert Jahren, im Falle von Europa seit mehr als fünfzig Jahren in der jüngeren Geschichte dieses Kontinents.
Wie der Präsident in seiner ersten Pressekonferenz nach der Wiederwahl deutlich gemacht hat, will er mit ganz Europa eng zusammenarbeiten. Präsident Bush erklärte: "Alles, das wir erreichen wollen, erfordert eine weiterbleibend enge Partnerschaft zwischen Amerika und Europa. Wir sind die Pfeiler der freien Welt. Wir sind denselben Bedrohungen ausgesetzt und teilen den Glauben an die Freiheit und die Rechte jedes Einzelnen." Aus diesem Grund ist es nur natürlich, dass der erste offizielle Besucher des Präsidenten in seiner zweiten Amtszeit der NATO-Generalsekretär war und sein erster Auslandsbesuch nach Europa gehen wird.
Präsident Bush wird in die Zukunft blicken, wenn er hierher kommt. Aber er wird auch von der Vergangenheit überzeugt sein. Ich bin mir darüber im Klaren, dass einige der Schlüsselentscheidungen des Präsidenten in den letzten vier Jahren in Europa umstritten waren, vor allem die Entscheidungen zum Irak. Was immer die Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Vergangenheit und des Einsatzes im Irak auch waren, wir blicken jetzt nach vorn. Wir reichen Europa die Hand, und hoffen, dass Europa uns ebenfalls die Hand reicht.
Übertönt von dem Hintergrundlärm der letzen Jahre erfolgte eine Umgestaltung der transatlantischen Partnerschaft. Sie ist zunehmend globaler geworden. Wie auch der Marschall Fund waren wir in unseren Aktivitäten auf einen halben Kontinent beschränkt, bis wir dann nach 1989 auf einem ganzen Kontinent tätig sein konnten. Und heute, in einer Welt nach dem 11. September, entwickeln wir die transatlantische Partnerschaft weiter – über die Grenzen Europas hinaus. Und das ist sehr gut, weil die transatlantische Gemeinschaft eine Gemeinschaft der Freiheit, der Demokratie und des Friedens ist – Werte, die heute überall auf der Welt angenommen werden, universelle Werte.
Aber wir befinden uns jetzt in einer anderen Welt als zuvor. Die Bedrohungen haben sich verändert. Heute ist nicht mehr die Sowjetunion die allgegenwärtige Bedrohung, auf die wir unsere gesamte Aufmerksamkeit und Energie richten. Die Bedrohung ist diffuser, schwerer zu bekämpfen, und wird von uns in vielerlei Hinsicht größere Bemühungen erfordern. Terrorismus, Waffen-, Drogen- und Menschenhandel, transnationale Verbrechen – das sind die neuen Bedrohungen. Europa, die Russische Föderation und die Vereinigten Staaten konzentrieren sich jetzt intensiv auf die Bekämpfung dieser Gefahren des 21. Jahrhunderts.
Mehr als jemals zuvor müssen wir unsere Ressourcen mobilisieren und unsere Partnerschaft in den Dienst der Welt stellen. Das ist die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft, und meine Reise diese Woche soll dies verdeutlichen. Ich bin wegen drei Treffen hier: dem Ministertreffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dem Ministertreffen des Nordatlantikrats und dem US-EU-Ministertreffen. Meine Vorgänger als Außenminister waren dort, und meine Nachfolger werden ebenfalls dort sein, da wir uns auf diesen Treffen mit Themen von höchster Bedeutung auseinandersetzen. Alle drei Treffen weisen auf die vor uns liegenden Aufgaben.
Seit ihrer Geburtsstunde während des Kalten Krieges in Helsinki im Jahre 1975 ging es der OSZE um Freiheit, Demokratie und Frieden. Heute, lange nach Ende des Kalten Krieges, führt die OSZE ihre wichtige Arbeit fort. In der OSZE kommen Nordamerika und Europa zusammen, um sich für die Menschenrechte einzusetzen und gegen alle Formen von Antisemitismus, Bigotterie gegen Moslems und Bigotterie aller Art zu kämpfen. Wir können stolz sein, dass die OSZE auch bei der Überwachung von Wahlen Expertenwissen erlangt hat. Wenn die OSZE und andere Beobachter im letzten Monat nicht die Wahlen in der Ukraine überwacht hätten, wäre der Wille des ukrainischen Volks mit ziemlicher Sicherheit nicht zum Tragen gekommen und verfälscht worden. Es stand extrem viel auf dem Spiel, wie auch heute noch – weswegen wir gestern volle Unterstützung für die Weiterführung der Beobachtung der anstehenden Wahlen in der Ukraine durch die OSZE gaben.
Wahlen in jungen Demokratien können Ereignisse sein, die wachrütteln, die ganzen Nationen Zuversicht und Mut einflößen können, so dass die Menschen sich für ihre Rechte einsetzen und eine Wahl fordern, sich versammeln, wie wir es im letzten Herbst in Tbilisi und während der letzten Wochen in der Ukraine gesehen haben. Wir können es heute beobachten, wie wir es im Oktober in Afghanistan beobachten konnten, als die Menschen wählten, damit ihre Stimme gehört wird. Die Wahl in Afghanistan schlug ein neues Kapitel in der Geschichte eines Volkes, einer Region, einer Ära auf. Die OSZE spielte hierbei eine entscheidende Rolle.
Am Sonntag, dem 9. Oktober, wachte ich auf und sah, was sich über Nacht bei den Wahlen in Afghanistan ereignet hatte. Ich wachte auf und sah den Bericht des Leiters der OSZE-Beobachtermission, der erklärte, dass die Wahlen in Afghanistan trotz aller Herausforderungen frei und fair gewesen seien. Die Menschen verließen ihre Häuser, trotz des Terrors, der Gewalt und der tödlichen Gefahr. Der Präsident erzählt gerne die Geschichte einer 19-jährigen Frau, die sich unter den ersten Wählern befand und sich nie erträumt hätte, dass sie die Chance bekäme, ihre Meinung auf diese Art auszudrücken, aber sie bekam sie. Millionen von Afghanen wählten. Und gestern sahen wir etwas im Fernsehen, das in Afghanistan noch nie gesehen wurde: ein neuer, frei gewählter Präsident bei seinem Amtsantritt. Die afghanischen Parlamentswahlen im April werden auf diesen Erfolg aufbauen, aber für einen erneuten Erfolg wird die OSZE benötigt, und sie wird wieder vor Ort sein.
Jetzt ist es an der Zeit, dass die OSZE ihre Arbeit erweitert. Wir wollen, dass sich der Erfolg Afghanistans in den palästinensischen Wahlen am 9. Januar wiederholt, und ich hoffe, dass die OSZE dort sein wird. Wir glauben auch, dass es unsere Pflicht im Sinne der Schlussakte von Helsinki ist, den Irakern zu helfen, die Art von Wahl abzuhalten, die sie verdienen, und ich hoffe, dass wir uns diesbezüglich einigen können, so dass die OSZE bei den Wahlen im Irak am 30. Januar eine Rolle spielen kann.
Aber die OSZE steht nicht nur für Demokratie und Menschenrechte. Tatsächlich ist es so, dass sich die meisten der gestern bei unseren Treffen in Sofia gefällten 21 Entscheidungen auf die Wirtschafts- und Sicherheitsdimensionen der OSZE konzentrierten: Containersicherheit, Passsicherheit sowie die Kontrolle von Handfeuerwaffen und kleinen Waffen sind jetzt Teil des OSZE-Aktionsplans. Keine dieser Maßnahmen wird Schlagzeilen machen, sie erscheinen nicht weltbewegend, aber zusammengenommen sind sie ein Maßnahmenkatalog, der wichtig und entscheidend für den Umgang mit den Bedrohungen des 21. Jahrhunderts ist.
Die herausragende transatlantische Sicherheitsorganisation ist natürlich die NATO, und ich freue mich schon heute auf die Treffen, die morgen hier stattfinden. Die Mission der NATO, Sicherheit für die atlantische Welt zu garantieren, hat sich nie verändert, jedoch hat sich die ganze Welt verändert, hauptsächlich als Konsequenz des Erfolgs der NATO. Die NATO musste sich also anpassen, um ihrer Mission unter neuen strategischen Bedingungen gerecht zu werden. Ich habe diesen Prozess seit vielen Jahren mit meinen eigenen Augen verfolgt. Morgen ist mein letztes NATO-Treffen in einer langen Reihe von NATO-Treffen.
Ich kann mich an mein erstes NATO-Treffen erinnern, das im nächsten Monat 46 Jahre her ist. Ich war ein junger Leutnant und scharte die 40 Mitglieder meines Zuges in der Fuldaer Sende um mich und sagte: "Wir sind die NATO, und solange wir die Schlacht um dieses kleine Stück der Fuldaer Sende gewinnen, werden Westeuropa und Nordamerika in Sicherheit sein. Verstanden, Männer?" "Ja, verstanden." Und deswegen gebe ich gerne an und sage, wenn Sie wissen wollen, wer den Kalten Krieg gewonnen hat, dann war ich das mit meinen 40 Soldaten in der Fuldaer Sende. Aber der Kern der Geschichte ist, dass wir alle wussten, warum wir dort waren, als ich vor 46 Jahren mit meinen jungen Soldaten zum ersten Mal diesen Fleck Erde betrat. Wir waren uns der wichtigen Rolle dieses Bündnisses für die Wahrung von Frieden und Freiheit, unserer Ideale und Lebensweise bewusst, zu dem wir gehörten.
Und 28 Jahre später kehrte ich als Kommandeur an denselben Ort in dieselbe Fuldaer Sende zurück, und sie war noch da, und die 8. Russische Armee stand noch immer auf der anderen Seite. Aber die Dinge hatten angefangen, sich zu verändern, und ich konnte diese Veränderungen bei allen NATO-Treffen sehen, die ich anfing, zu besuchen, zuerst in den frühen Achtzigern als Militärassistent eines großartigen Mannes, Verteidigungsminister Cap Weinberger. Wir gingen zu den NATO-Treffen, und es gab die verzwicktesten Auseinandersetzungen über alle möglichen Dinge. Sie denken, dass die jüngsten Auseinandersetzungen schlimm waren... Sie hätten dabei sein sollen, als die INF-Stationierung aktuell war und es überall in Europa Demonstrationen gegen diesen schrecklichen amerikanischen Einfall gab, Pershing-2-Raketen und bodengestützte Marschflugkörper gegen die russischen SS-20 zu stationieren. Schrecklich! Das darf nicht sein! Demonstrationen, schlechte Idee, das zu tun. Wir taten es. Europa stand an der Seite von Nordamerika.
Und einige Jahre später war ich auch stolz, der Verhandlungsführer des INF-Vertrages zu sein, zusammen mit Minister Schultz und Herr Nitze und vielen anderen, die den INF-Vertrag aushandelten, der die ganzen Raketen abschaffte. Entschlossene Zielgerichtetheit, der Wille, gegen die damals vorherrschende öffentliche Meinung zu handeln, weil wir wussten, was das Richtige war. Und das Ergebnis war, dass wir alle diese Waffen beseitigten und anfingen, den Weg zu bereiten für das, was folgte.
Ein paar Jahre später war ich wieder dort, diesmal als Nationaler Sicherheitsberater von Präsident Reagan, und wir gingen 1987 und 88 zu den NATO-Treffen. Sie hatten etwas Einzigartiges – man saß da und wartete, dass alle 16 Staats- und Regierungschefs zu Wort kamen, und jeder von ihnen hatte eine andere Geschichte über Gorbatschow zu erzählen. Und jeder hatte Gorbatschow gerade erst getroffen. "Mit diesem Mann können wir verhandeln", "Das ist ein Mann, der einen Unterschied bewirkt." Perestroika, Glasnost, ich erinnere mich lebhaft an diese Zeit. Und wir alle beobachteten die Lage. Konnte es wahr sein? Konnte es sein, dass die Dinge sich ändern würden?
Und ich beobachtete weiter in meiner Rolle als Nationaler Sicherheitsberater, besuchte fünf Gipfeltreffen mit Gorbatschow und werde nie den Tag vergessen, als er mich über den Tisch hinweg ansah in Anwesenheit von Minister Schulz, und er wusste, dass ich mir nicht sicher war, worauf er hinaus wollte. Und er sah mich über den Tisch hinweg an und sagte: "Oh, Herr General, es tut mir so leid, Sie werden sich einen neuen Feind suchen müssen." Ich erinnere mich an meine Reaktion. "Das will ich nicht. Sie müssen wissen, ich habe viel in diesen Feind investiert, ändern Sie mein Leben nicht, nur weil Sie einen schlechten Tag haben." Ich kann nur sagen, mein Leben änderte sich, unser Leben änderte sich, das transatlantische Bündnis veränderte sich.
Ich war bei einem Treffen mit den Vereinigten Stabschefs an dem Abend im November 1989, als die Menschen in Berlin zur Mauer gingen und gegen sie hämmerten, bis sie vor ihnen zusammenbrach. Ich war dort als Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs am Anfang des nächsten Jahrzehnts, als die Sowjetunion und der Warschauer Pakt zusammenbrachen, und die Freiheit sich ihren Weg bahnte. Überall in Eurasien erblühten zarte Pflanzen der Freiheit wie wilde Blumen im Frühjahr. Wir standen das alles durch, das Gute, das Schlechte und das vorübergehend Mysteriöse.
Und heute befinden wir uns am Ende des Jahres 2004. Als ich Ende des Kalten Krieges noch Vorsitzender war, habe ich öfter mit russischen Generälen diskutiert, als die Sowjetunion anfing, zu zerbrechen. Und sie sagten: "Jetzt gibt es keinen Warschauer Pakt mehr, dann sollte es auch keine NATO mehr geben. Wenn wir keinen Warschauer Pakt haben, braucht ihr keine NATO." Und meine Antwort war: "Wisst ihr, das klingt irgendwie logisch, ich kann das nachvollziehen, aber es gibt ein kleines Problem." "Was für eines?" "Ich werde immer noch nach Mitgliedschaftsanträgen für die NATO gefragt." Sie ist also noch eine funktionierende, lebendige Organisation. Die Menschen sehen noch eine Notwendigkeit für sie.
Warum ist das so? Weil die NATO die Grundlage des transatlantischen Friedens und der Sicherheit ist. Außerdem ist sie eine politische und militärische Organisation, die sich verändern kann, wenn sich die Bedrohung und Anforderungen ändern. Und wir haben festgestellt, dass die NATO nicht einfach für die Sowjetunion existierte. Sie hat einen anderen Zweck, ein anderes Leben. Sie bezieht die ehemaligen Nationen der Sowjetunion ein, sie arbeitet im NATO-Russland-Rat mit Russland zusammen, um eine sicherere transatlantische Union und sicherere Beziehungen zu schaffen und sich aktiv auf die anderen Bedrohungen außerhalb des Bündnisses konzentrieren zu können und auf sie zu reagieren .
Am Ende des Jahres 2004 tritt die NATO aktiver als je zuvor auf und stellt sich den neuen Herausforderungen eines neuen Zeitalters. Mit 26 Mitgliedern erreicht die NATO mehr, als ihre Gründungsväter je für möglich gehalten hätten, und sie ist weiterhin offen für neue Mitglieder. Es war trotzdem keine Überraschung, dass all dies geschah. Es ist für mich nicht erstaunlich, dass die ehemaligen Mitglieder des Warschauer Pakts der NATO beitreten wollten. Sie sahen die NATO als das, was sie ist – eine Organisation, die sich auf die Prinzipien des Friedens, die Menschenwürde jedes Einzelnen und Demokratie stützt – sowie eine Organisation, die Europa mit Nordamerika und Amerika mit Kanada verbindet, so dass Sicherheit für die transatlantische Region gewährleistet ist. Lassen Sie mich nur kurz auf die Veränderungen in den letzten 15 Jahren eingehen...
Während dieser letzten 15 Jahre ist sehr viel passiert. Die erweiterte NATO ist nicht mehr nur ein Bündnis, das hauptsächlich der Verteidigung des gemeinsamen Gebiets dient, sondern auch der Verteidigung gemeinsamer Prinzipien, wo immer auf der Welt gegen diese gemeinsamen Prinzipien verstoßen wird oder wo immer sie bedroht werden. Der NATO ging es hauptsächlich um Europa; out-of-area-Einsätze waren nur von zweitrangiger Bedeutung. Ich kann mich an so viele Diskussionen erinnern, die wir über out-of-area-Einsätze hatten – das Thema ist eines der Klischees, über die wir uns ständig gestritten haben. "Was genau ist die Zuständigkeit der NATO, warum machen wir uns Sorgen über diese weit entfernten Orte?" Jetzt stehen wir meistens dieser Art von Herausforderung gegenüber, und da sie out-of-area sind, muss die NATO dort vor Ort sein.
Was mich persönlich jedoch beeindruckt, ist, wie schnell und erfolgreich sich die NATO auf die Herausforderungen nach dem Kalten Krieg eingestellt hat. Die Anpassung begann in Europa, auf dem Balkan. Die NATO spielte in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo eine unentbehrliche Rolle, und wir standen unerschütterlich an der Seite unserer NATO-Kollegen. Manche machten sich am Anfang der Präsidentschaft Bushs Sorgen, aber wir haben es klar mit einem einfachen amerikanischen Klischee ausgedrückt: "Wir sind zusammen gekommen, und wir werden zusammen gehen." So sind wir an die Sache herangegangen, und so haben wir es gemacht.
Die erfolgreiche Sicherheitsmission der NATO in Bosnien endete offiziell vor nur sechs Tagen und die Übergabe an die neue EU-Mission erfolgte reibungslos. Die NATO und die EU haben gelernt, ihre Kräfte unter den Regeln von Berlin-Plus zusammenzuführen; einige dachten, dies sei zu schwierig zu handhaben, aber wir haben es geschafft, und es klappt.
Da die NATO heute auch außerhalb von Europa eine wichtige Rolle spielt, müssen wir Maßnahmen einleiten, um die neuen Herausforderungen der NATO zu erfüllen. Wir müssen die Kürzungen in den Verteidigungsetats und beim Personal in einigen Mitgliedsländern umkehren und die bürokratischen oder nationalen Hindernisse bei der Bereitstellung von Streitkräften abschaffen. Wir müssen bezüglich unserer Fähigkeiten mehr tun. Wenn wir diese zusätzlichen Missionen annehmen – und das müssen wir tun – dann müssen wir diesem Vorhaben und diesen Worten reale Fähigkeiten zuordnen.
Der erste große Militäreinsatz der NATO außerhalb Europas in Afghanistan zeigt, zu was wir fähig sind, wenn wir nur wollen. Die NATO schuf eine NATO Response Force, die sich bereits in Afghanistan unter Beweis stellt. Die Internationale Schutztruppe besteht aus 9.000 NATO-Soldaten und wird von einem französischen General geführt. Da jetzt die Wahlen anstehen, sollten wir die Chance nutzen, die Internationale Schutztruppe zu stärken und zu erweitern. Wir müssen uns zusammen an einen Tisch setzen und herausfinden, wie die internationalen und amerikanischen Streitkräfte in Afghanistan am besten mit den afghanischen Streitkräften zusammenarbeiten können. Eine Fusion aller ausländischer Sicherheitskräfte in Afghanistan wäre wohl am sinnvollsten. Wir müssen das in den nächsten Monaten prüfen.
Wir arbeiten an einem weiteren Vorhaben, das die Vitalität des Bündnisses demonstriert: Im Juli haben wir auf dem NATO-Gipfel zusammen beschlossen, eine Übungsmission für irakische Sicherheitskräfte aufzubauen, wie sie von der irakischen Interimsregierung erbeten worden war. Die Regierung bat uns um Hilfe, um unsere Unterstützung. Diese Mission läuft bereits. Die NATO hat auch ein großes Einbindungsvermögen externen Partnern gegenüber bewiesen. Wir haben die Istanbuler Kooperationsinitiative in die Welt gerufen. Sie unterstützt Reformen im Nahen und Mittleren Osten und in Nordafrika, indem Übungskapazitäten, gemeinsame Friedenssicherung und andere Möglichkeiten zur koordinierten Sicherheitsarbeit angeboten werden. Der Mittelmeerdialog der NATO stärkt den Barcelona-Prozess der Europäischen Union. Beide Projekte werden jetzt im Rahmen der Istanbuler Initiative zusammengeführt. Und beide Projekte, alle diese Projekte, unterstützen die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika der G8. Beim Abendessen heute Abend werde ich zahlreiche andere Außenminister anlässlich des NATO-Mittelmeerdialogs treffen.
Es wird das erste Treffen auf Ministerebene seit zehn Jahren sein, bei dem wir vertiefen können, wie wir am besten mit den Partnern im Nahen Osten zusammenarbeiten können. Die Nationen des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrikas brauchen unsere Unterstützung, und wir sind auf eine Weise bereit, diese Unterstützung zu leisten, wie es sich die Gründungsväter der NATO nie hätten vorstellen können.
Ich freue mich darauf, am Sonntag in Marokko auf dem ersten Treffen des Forums für die Zukunft mit unseren Partnern in der G8 und NATO zusammenzuarbeiten, um unsere gemeinsame Agenda im Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika voranzutreiben. Im Rahmen des Forums treffen sich 28 Länder von innerhalb und außerhalb der Region, um ihre Anstrengungen und Ressourcen zum Vorantreiben der Reformen zu bündeln. Wir versuchen nicht, anderen unsere Ansichten aufzuzwingen. Wir versuchen nicht einmal, Diagnosen bezüglich der Probleme anderer Menschen abzugeben. Die Araber haben selbst in den Berichten über die menschliche Entwicklung der UN gezeigt, dass sie die ihnen bevorstehenden Defizite und Herausforderungen besser als alle anderen kennen.
Überall in der Region geschieht etwas. In manchen Fällen handeln die Regierungen und fordern Veränderungen von ihrer Bevölkerung. Manchmal handeln Zivilorganisationen, die Zivilgesellschaft und mutige Einzelpersonen und fordern Veränderungen von ihren Regierungen. Jede Situation ist anders, jedes Land hat seinen eigenen Weg in die Zukunft, der abhängig ist von seiner Geschichte, seiner derzeitigen politischen Situation und seiner Kultur. Wir können ihnen helfen. Wir haben Unruhen gesehen, wir haben die Stimmen gehört, die Modernisierung und Reformen fordern, und es ist die Pflicht der Industriestaaten, der G8, der EU und der NATO, diese Menschen einzubeziehen und ihnen zu helfen.
Die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten soll denen helfen, die Veränderungen möchten, ihre Stimme zu verstärken. Außerdem können die Reformen den Menschen in der Region reale Verbesserungen bringen. Wirtschaftliche Reformen fördern den Handel, schaffen Arbeitsplätze und erhöhen den Wohlstand. Daran sind wir im Nahen und Mittleren Osten interessiert, daran sind wir überall in der transatlantischen Region interessiert. Politische Reformen verbessern die Möglichkeit eines Mitspracherechts der Bürger an Entscheidungen, die sie, ihre Familien und Gemeinden betreffen. Die Stärkung der Rechte der Frau gibt Frauen die Möglichkeit, ihre Kinder zu ernähren, zu kleiden, zu erziehen und ihre Gesundheit zu bewahren. Die Gewährleistung von Bildungschancen bereitet die jungen Menschen von heute darauf vor, die Führungskräfte unserer Welt von morgen zu sein.
Wir möchten gemeinsam mit unseren europäischen Bündnispartnern Frieden und positiven Wandel unterstützen – nicht nur durch die OSZE, die NATO und die G 8, sondern auch durch die europäisch-amerikanischen Beziehungen. Ein Großteil unserer Beziehungen zu Europa betrifft Wirtschaftsangelegenheiten, Handel und Investitionen, wissenschaftlich-technischen Austausch, Forschung im Bereich von Energie und Umwelt sowie andere ähnliche Projekte. Vor allem arbeiten wir äußerst eng zusammen, um Terroristen das Handwerk zu legen, indem wir die Kanäle der Nachrichtendienste und Strafverfolgungsbehörden sowie eine Vielzahl anderer Mittel nutzen. Dies ist die Frontlinie unserer gemeinsamen Verteidigung gegen den Terrorismus.
Darüber hinaus kooperieren die Vereinigten Staaten und die Europäische Union unter der Federführung Italiens im Auftrag der G 8, um internationale Polizeieinheiten in ehemalige Krisengebiete zu entsenden. Während wir an der Frontlinie in der Terrorismusbekämpfung kämpfen, arbeiten wir auch darauf hin, den Terroristen den Raum und die Chance zu verweigern, Pläne zu schmieden und Anhänger zu werben. Im gleichen Tenor sind die Vereinigten Staaten und die Europäische Union im Hinblick auf die Beilegung von Konflikten in der arabischen und muslimischen Welt zunehmend einer Meinung.
Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union sind sich beispielsweise bezüglich der Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts einig. Wir sind uns beide bewusst, dass dieser Konflikt einen Schatten auf all unsere Bemühungen in der Region wirft. Wir unterstützen beide zwei unabhängige Staaten – einen unabhängigen palästinensischen Staat und den Staat Israel - die Seite an Seite in Frieden leben. Wir unterstützen beide den Rückzug Israels aus dem Gazastreifen und Teilen des Westjordanlands im Rahmen des Friedensprozesses, um zu diesem Prozess zurückzukommen. Wir möchten beide freie und faire Wahlen für die Palästinenser, und wir sind beide bereit, zu diesem Ergebnis beizutragen.
Wie erreichen wir das alles? Wir arbeiten als Quartett, das die diplomatische Macht der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, Russlands und der Vereinten Nationen vereinigt. Angesichts der Veränderungen in der palästinensischen Führung ist Präsident Bush entschlossen, die Gunst der Stunde zu nutzen. Wir werden unsere diplomatischen Bemühungen verstärken, weil wir eine Chance sehen, reale, hoffentlich entschiedene Fortschritte zum Frieden zu erzielen. Auch im Irak haben wir eine Chance zur Zusammenarbeit.
Ich habe es bereits erwähnt, aber ich möchte diesen Punkt hervorheben. Viele der 25 Mitglieder der EU sind im Irak vor Ort, um dem irakischen Volk und der irakischen Übergangsregierung zu helfen, und ihr Beitrag ist von entscheidender Bedeutung.
Das irakische Volk strebt nach Freiheit. Die Iraker möchten ihre Politiker selbst wählen. Sie möchten wählen, sie möchten unverzüglich wählen, sie möchten nächsten Monat wählen. Wir dürfen die Zukunft und die Hoffnungen der Iraker nicht an Terroristen und Schergen verpfänden, die sie einzuschüchtern versuchen. Das können und werden wir nicht zulassen. Wir sehen also diese schlechten Nachrichten, aber es kommen auch gute Nachrichten von dort. In über 80 Prozent des Landes werden Wahlen abgehalten, um über die politische Führung vor Ort zu entscheiden. Wir sehen, dass Schulen, Krankenhäuser und Unternehmen den Betrieb aufnehmen; im ganzen Land geht das Leben weiter und die Menschen nehmen die Gestaltung ihrer Zukunft in die Hand.
Oft würdigen wir den außerordentlichen Mut so vieler Iraker nicht genug - Politiker und Bürger gleichermaßen - die ihre Chance für eine bessere Zukunft sehen und bereit sind, sie jeden Tag, wenn sie aufstehen, aufs Spiel zu setzen, weil sie an diese Zukunft glauben. Und wir müssen ihnen helfen. Ich habe Grund, an diese Zukunft zu glauben, weil ich weiß, dass diese Zukunft kommen wird - weil wir hier sein werden, um ihnen zu helfen.
Wir müssen uns unser Ziel vor Augen führen. Wir möchten der arabischen Demokratie im Irak, in Palästina und andernorts eine Chance geben. Wir möchten die Kraft der Freiheit freisetzen, wo immer sie am dringendsten benötigt wird. Wir wissen, dass das nicht leicht ist; wir wissen, dass Demokratie von bestimmten Verhaltensweisen und Institutionen abhängt, die nicht über Nacht entstehen.
Aber sehen Sie sich die Ukraine an. Betrachten Sie sich, was das ukrainische Volk getan hat. Die ukrainischen und russischen Behörden vernehmen eine deutliche Botschaft aus Nordamerika und Europa – in diplomatischem Stereoton. Dieser Stereoton bewirkt etwas, und wir sagen: Lasst das Volk entscheiden!
Mehr als je zuvor liegt das Schicksal der Ukraine dort, wo es hingehört – in den Händen des ukrainischen Volks. Wir in den Vereinigten Staaten und Sie in Europa bewundern den Mut so vieler, die für Rechtsstaatlichkeit und die Verfassung eingetreten sind, die friedlich versucht haben, die bei der letzten Wahl aufgetretenen Schwierigkeiten zu meistern. Wir unterstützen eine zweite Stichwahl am 26. Dezember als besten Weg zur Wiederherstellung des Vertrauens und der Integrität der politischen Institutionen der Ukraine. Unseres Erachtens hat das Oberste Gericht der Ukraine eine kluge Entscheidung getroffen. Und ich habe mich sehr gefreut, heute Morgen zu erfahren, dass sich die Rada - das ukrainische Parlament - dieser Entscheidung anschließt. Die Rada hat das erforderliche Gesetz verabschiedet, um einen Prozess in Gang zu setzen, der zu einer zweiten Stichwahl am 26. Dezember führt. Die Ukrainer schließen sich zusammen, um eine ukrainische Lösung für dieses Problem zu finden, und wir alle stehen bereit, um zu helfen. Alles, was wir fordern, alles, was wir möchten, alles, was wir immer gewollt haben, sind freie, faire, offenen Wahlen, damit die Stimme des ukrainischen Volkes gehört werden kann.
In der heutigen Welt ist die Macht der Ideen stärker als je zuvor. Und wo die globale Gemeinschaft der Demokratien größer ist als je zuvor – wie in der Ukraine – unternehmen viele Gesellschaften gemeinsame Schritte. Es wird unsere gemeinsamen Bemühungen erfordern, sicherzustellen, dass die Ukraine die Hilfe erhält, die sie benötigt, denn wir haben im Nahen Osten und andernorts gemeinsam so viel zu tun. Die Vereinigten Staaten können viel von einem weiteren fähigen, demokratischen Partner in Europa profitieren. Wir unterstützen die europäische Integration nach wie vor. Wir unterstützen die künftige Erweiterung der Europäischen Union. Wir möchten, dass die Europäische Union globale Präsenz entwickelt, so dass wir den starken Partner haben, den wir benötigen.
Während sich unser Bündnis für die Herausforderungen der Zukunft wappnet, möchte ich Ihnen einige Anregungen zum Nachdenken geben. Die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder ruht in der Stabilität und den Chancen, die Demokratie mit sich bringt. Die Faktoren Demokratie, öffentliche Meinung, Bildung, Information und Kommunikation betreffen sogar undemokratische Regime. Man kann diese Ideen nicht mehr aussperren. Es gibt keine politischen oder geistigen Grenzen, die diese Ideen davon abhalten können, in die dunkelsten Ecken der Welt vorzudringen.
Wir müssen demokratischen Wandel unterstützen, wo immer er sich vollzieht. Das ist gleichermaßen unsere Politik und unser Credo. Was Präsident Bush als die "wandelnde Kraft der Freiheit" bezeichnet, ist das zentrale Element, die zentrale Triebkraft der amerikanischen Politik auf Jahre hinaus.
Wir müssen den Mut aufbringen, grundlegenden Wandel herbeizuführen und dürfen uns nicht damit zufrieden geben, Bedrohungen nur zu bewältigen oder einzudämmen. Wir haben zu viele Jahre darauf gewartet, dass Saddam Husseins Irak und das Talibanregime den Willen der internationalen Gemeinschaft befolgen. Wir müssen bereit sein, Chancen zu schaffen und zu ergreifen. Die rasche Umgestaltung Libyens von einer Gefahr zu einem rehabilitierten Mitglied der internationalen Gemeinschaft ist ein beeindruckendes Beispiel.
Gemeinsam müssen die Vereinigten Staaten und Europa durch die NATO, die EU, die OSZE und andere transatlantische Institutionen der Umsetzung unserer gemeinsamen Vision eines freien, friedlichen und demokratischen Nahen und Mittleren Ostens oberste Priorität einräumen. Unsere Arbeit am israelisch-palästinensischen Frieden geht Hand in Hand mit unserer Unterstützung der Reformen und Modernisierung in der Region. Die Vereinigten Staaten und Europa müssen die Umsetzung von Demokratie als zentrales Element beim Kampf gegen den Terrorismus ansehen. Gesunde demokratische Gesellschaften sind das beste Bollwerk gegen den Terrorismus, obwohl unsere Erfahrungen und die Spaniens, Russlands und anderer Länder zeigen, dass keiner von uns gegen Terrorismus gefeit ist.
Die Vereinigten Staaten und Europa sind Partner, nicht nur aufgrund dessen, was wir sind und wofür wir eintreten. Wir sind Partner, weil wir auf der Grundlage gemeinsamer Grundsätze und Werte gemeinsam handeln.
Unsere Werte und unsere Interessen sind letztlich untrennbar. Wir sind uns auch bewusst, dass wir nur effektiv sein können, wenn die Vereinigten Staaten und Europa als Partner zusammenarbeiten, als Partner in Freiheit und als Partner beim Handeln. Das haben wir seit Jahrzehnten getan. Wir waren erfolgreich, und wir müssen weiterhin erfolgreich sein um sicherzustellen, dass wir unsere Erfolgsbilanz fortsetzen.
Sie können sicher sein, dass Präsident Bush und seine Regierung alles in ihrer Macht Stehende tun werden, um Europa ihre Verpflichtung zu dieser Partnerschaft zu beweisen. Unser Verständnis der erzielten Erfolge und unsere Bereitschaft, den erforderlichen Preis zu bezahlen und die erforderlichen Lasten zu tragen, sollen sicherstellen, dass wir in den vor uns liegenden Jahren der Herausforderungen weiterhin erfolgreich sind.
Originaltext: Powell Urges Europe to Work with U.S. to Support Democracy
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Der Sinn des Lebens liegt nicht in dem, was ich noch zu leben habe, sondern in dem, was ich bereits gelebt habe, und besonders in dem, was ich im Augenblick lebe. Der Tod ist nicht beängstigend. In gewissem Sinne liegt er nicht vor mir, sondern gerade hinter mir.Als ich geboren wurde, überwand ich den Tod, und je mehr ich lebe, desto mehr distanziere ich mich von meinem (tödlichen) Nichtsein vor der Zeit meines Daseins. Ich kann mein Leben jeden Augeblick aufs Spiel setzen. Das heißt nicht, dass ich mit dem Tod spiele. Ich spiele mit dem Leben." (Raimon Panikkar);"Der Sinn des Lebens liegt nicht in dem, was ich noch zu leben habe, sondern in dem, was ich bereits gelebt habe, und besonders in dem, was ich im Augenblick lebe. Der Tod ist nicht beängstigend. In gewissem Sinne liegt er nicht vor mir, sondern gerade hinter mir.Als ich geboren wurde, überwand ich den Tod, und je mehr ich lebe, desto mehr distanziere ich mich von meinem (tödlichen) Nichtsein vor der Zeit meines Daseins. Ich kann mein Leben jeden Augeblick aufs Spiel setzen. Das heißt nicht, dass ich mit dem Tod spiele. Ich spiele mit dem Leben." (Raimon Panikkar);https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TNA6C1L75IS-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TNA6C1L75IS-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TNA6C1L75IS-9f17d924daed1b-570-420-1;9783702503208;0;21.80;1;pc;11;;;;0TOQITBH7T67;Baustelle Investitions-Controlling;51.39;https://www.dodax.at/de-at/dp/TOQITBH7T67/;Bücher / Sozialwissenschaften, Recht & Wirtschaft / Wirtschaft / Betriebswirtschaft;Dieses Sonderheft hilft Controllern, Investitionen in die Gesamtplanung ihres Unternehmens einzuordnen sowie Investitionen besser zu bewerten, zu steuern und zu kontrollieren. Namenhafte Wissenschaftler und Vertreter bekannter Unternehmen wie RWE, Deutsche Post DHL Group, Metro und dem Energiekonzern Axpo, zeigen auf, mit welchen Maßnahmen sich aktuelle Probleme des Investitions-Controllings lösen lassen. 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Es werden die wichtigsten Verfahren zur thermischen Abfallbehandlung und zur Deponierung der Reststoffe erläutert.;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TOSUO1ANQCV-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TOSUO1ANQCV-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TOSUO1ANQCV-9f17d924daed1b-570-420-1;9783658064440;0;77.09;1;pc;11;;;;0TPAT90BUMNV;Ford Focus;30.80;https://www.dodax.at/de-at/dp/TPAT90BUMNV/;Bücher / Ratgeber & Freizeit / Fahrzeuge / Auto & Motorrad;In diesem Band (Nr. 1242) werden die Modelle ab Baujahr 1998 mit folgenden Motoren behandelt:· 1.4 Liter, 16V, 55 kW/75 PS, Zetec-SE· 1.6 Liter, 16V, 74 kW/100 PS, Zetec-SE· 1.8 Liter, 16V, 85 kW/115 PS, Zetec-E· 2.0 Liter, 16V, 96 kW/130 PS, Zetec-E· 1.8 Liter, 55 kW/75 PS, Turbodiesel, Endura-DI· 1.8 Liter, 66 kW/90 PS, Turbodiesel, Endura-DI;In diesem Band (Nr. 1242) werden die Modelle ab Baujahr 1998 mit folgenden Motoren behandelt:· 1.4 Liter, 16V, 55 kW/75 PS, Zetec-SE· 1.6 Liter, 16V, 74 kW/100 PS, Zetec-SE· 1.8 Liter, 16V, 85 kW/115 PS, Zetec-E· 2.0 Liter, 16V, 96 kW/130 PS, Zetec-E· 1.8 Liter, 55 kW/75 PS, Turbodiesel, Endura-DI· 1.8 Liter, 66 kW/90 PS, Turbodiesel, Endura-DI;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPAT90BUMNV-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPAT90BUMNV-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPAT90BUMNV-9f17d924daed1b-570-420-1;9783716819913;0;30.80;1;pc;11;;;;0TPQ5AU3C9D1;1931, Gesamtverzeichnisse 1879-1931;35.60;https://www.dodax.at/de-at/dp/TPQ5AU3C9D1/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Sprach- & Literaturwissenschaften / Deutschsprachige Sprach- & Literaturwissenschaft;;;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPQ5AU3C9D1-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPQ5AU3C9D1-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPQ5AU3C9D1-9f17d924daed1b-570-420-1;9783700121213;0;35.60;1;pc;11;;;;0TQSOKBQE443;Die Genussformel;24.00;https://www.dodax.at/de-at/dp/TQSOKBQE443/;Bücher / Sachbücher / Natur & Technik / Naturwissenschaft;Wie gelingt das saftigste und knusprigste Grillhuhn der Welt? Was macht einen Semmelknödel besonders flaumig? Wie löst man das WienerRosinengugelhupfproblem? Was macht die perfekte Weihnachtsgans aus? Warum kühlen manche Zutaten im selben Gericht schneller ab als andere? Und wie gewinnt man garantiert an jedem Buffet?Diesen und vielen anderen Fragen nähert sich Werner Gruber in seinem Bestseller von einer ganz neuen Seite. Mit viel Fachwissen und Humor erklärt er die chemischen und physikalischen Tricks der großen Köche und räumt dabei gleich mit so manchen populären Küchenirrtümern auf. Eine vom Autor vollständig durchgesehene und überarbeitete Neuausgabe.;Wie gelingt das saftigste und knusprigste Grillhuhn der Welt? Was macht einen Semmelknödel besonders flaumig? Wie löst man das WienerRosinengugelhupfproblem? Was macht die perfekte Weihnachtsgans aus? Warum kühlen manche Zutaten im selben Gericht schneller ab als andere? Und wie gewinnt man garantiert an jedem Buffet?Diesen und vielen anderen Fragen nähert sich Werner Gruber in seinem Bestseller von einer ganz neuen Seite. Mit viel Fachwissen und Humor erklärt er die chemischen und physikalischen Tricks der großen Köche und räumt dabei gleich mit so manchen populären Küchenirrtümern auf. Eine vom Autor vollständig durchgesehene und überarbeitete Neuausgabe.;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TQSOKBQE443-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TQSOKBQE443-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TQSOKBQE443-9f17d924daed1b-570-420-1;9783711001511;0;24.00;1;pc;11;;;;0TSBFMBRV7I2;Wirtschaftliche Implikationen des demografischen Wandels;102.80;https://www.dodax.at/de-at/dp/TSBFMBRV7I2/;Bücher / Sozialwissenschaften, Recht & Wirtschaft / Soziologie / Politische Soziologie;Der demografische Wandel zieht tiefgreifende und existenzielle Veränderungen in nahezu allen Lebensbereichen nach sich. Erste Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum, den Arbeitsmarkt, die Umwelt, technische Innovationen und Entwicklungen, die sozialen Sicherungssysteme und das Konsumverhalten sind bereits spürbar.Die FOM hat mit dem 1. Wirtschaftwissenschaftlichen Forum Essen "Wirtschaftliche Implikationen des demografischen Wandels - Herausforderungen und Lösungsansätze" eine Tagung initiiert, die zum Ziel hatte, die Auswirkungen dieser Entwicklung unter Berücksichtigung aller wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen zu analysieren, den fachlichen Austausch zwischen Wissenschaftlern und Praktikern anzuregen und damit aktiv den Dialog zwischen Theorie und Praxis zu fördern.Mehr als 200 Experten aus ganz Deutschland sowie hochrangige Wirtschaftsvertreter diskutierten die Folgen des demografischen Wandels - von der Personalwirtschaft über Marketing und Finanzen bis zur Gesundheit. Zu den Keynote-Speakern zählten der ehemalige Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Prof. Dr. Norbert Walter, Dr. Jürgen R. Karsten von der Steuerberatungsgesellschaft sowie Frau Hella Hagena, Partnerin der Unternehmensberatung Rundstedt & Partner. Schirmherrin der Tagung war Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung.;Der demografische Wandel zieht tiefgreifende und existenzielle Veränderungen in nahezu allen Lebensbereichen nach sich. Erste Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum, den Arbeitsmarkt, die Umwelt, technische Innovationen und Entwicklungen, die sozialen Sicherungssysteme und das Konsumverhalten sind bereits spürbar.Die FOM hat mit dem 1. Wirtschaftwissenschaftlichen Forum Essen "Wirtschaftliche Implikationen des demografischen Wandels - Herausforderungen und Lösungsansätze" eine Tagung initiiert, die zum Ziel hatte, die Auswirkungen dieser Entwicklung unter Berücksichtigung aller wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen zu analysieren, den fachlichen Austausch zwischen Wissenschaftlern und Praktikern anzuregen und damit aktiv den Dialog zwischen Theorie und Praxis zu fördern.Mehr als 200 Experten aus ganz Deutschland sowie hochrangige Wirtschaftsvertreter diskutierten die Folgen des demografischen Wandels - von der Personalwirtschaft über Marketing und Finanzen bis zur Gesundheit. Zu den Keynote-Speakern zählten der ehemalige Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Prof. Dr. Norbert Walter, Dr. Jürgen R. Karsten von der Steuerberatungsgesellschaft sowie Frau Hella Hagena, Partnerin der Unternehmensberatung Rundstedt & Partner. Schirmherrin der Tagung war Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung.;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSBFMBRV7I2-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSBFMBRV7I2-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSBFMBRV7I2-9f17d924daed1b-570-420-1;9783658003067;0;102.80;1;pc;11;;;;0TSM4MOAGMQQ;Screening- und Assessmentinstrumente zur Erkennung von Delirien;51.39;https://www.dodax.at/de-at/dp/TSM4MOAGMQQ/;Bücher / Naturwissenschaften, Medizin, Informatik & Technik / Medizin / Pflege;Florian Schimböck identifiziert Screening- und Assessmentinstrumente zur systematischen Erfassung und Erkennung von Delirien durch Pflegepersonen und vergleicht sie hinsichtlich ihrer psychometrischen Eigenschaften. Insgesamt weist der Autor nach Literaturrecherche in Datenbanken und Suchmaschinen sieben Instrumente nach und beschreibt sie. Es wird deutlich, dass es bereits eine Vielzahl von geeigneten Screening- und Assessmentinstrumenten gibt, welche durch Pflegepersonen in der täglichen Praxis angewandt werden können. Die Erstellung neuer Instrumente ist daher nicht zwingend notwendig. Es wird die weitere Testung und Validierung der bereits vorhandenen Instrumente empfohlen.;Florian Schimböck identifiziert Screening- und Assessmentinstrumente zur systematischen Erfassung und Erkennung von Delirien durch Pflegepersonen und vergleicht sie hinsichtlich ihrer psychometrischen Eigenschaften. Insgesamt weist der Autor nach Literaturrecherche in Datenbanken und Suchmaschinen sieben Instrumente nach und beschreibt sie. Es wird deutlich, dass es bereits eine Vielzahl von geeigneten Screening- und Assessmentinstrumenten gibt, welche durch Pflegepersonen in der täglichen Praxis angewandt werden können. Die Erstellung neuer Instrumente ist daher nicht zwingend notwendig. Es wird die weitere Testung und Validierung der bereits vorhandenen Instrumente empfohlen.;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSM4MOAGMQQ-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSM4MOAGMQQ-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSM4MOAGMQQ-9f17d924daed1b-570-420-1;9783658130558;0;51.39;1;pc;11;;;;0TSMOR682D47;Ducati 748, 916, 996 ab Modelljahr 1994;41.10;https://www.dodax.at/de-at/dp/TSMOR682D47/;Bücher / Ratgeber & Freizeit / Fahrzeuge / Auto & Motorrad;In diesem Band (Nr. 5253) werden alle Modelle der Ducati 748, 916, 996 ab Modelljahr 1994 behandelt;In diesem Band (Nr. 5253) werden alle Modelle der Ducati 748, 916, 996 ab Modelljahr 1994 behandelt;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSMOR682D47-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSMOR682D47-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSMOR682D47-9f17d924daed1b-570-420-1;9783716820469;0;41.10;1;pc;11;;;;0U1KCIUAD40I;Talhoffers Fechtbuch aus dem Jahre 1467;36.89;https://www.dodax.at/de-at/dp/U1KCIUAD40I/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Geschichte;Talhoffers Fechtbuch aus dem Jahre 1467 - gerichtliche und andere Zweikämpfe darstellend ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1887.Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres. Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur. Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt di
Die Kunterbunts, 120 Karten - neues Buch
2016, ISBN: 9781847886361
ID: 7fc285a1daa085f14e3aadd718ba7c76
Gassi gehen" - Du setzt einmal aus. "Familienbesuch" - Du ziehst vier Karten. Hast du einen ärgerlichen Hund auf der Hand? Oder nur fröhliche Kinder?In der Psychotherapiestunde mit Kindern wird viel gespielt und "Die Kunterbunts" ist ein für diesen Zweck entwickeltes, unkompliziertes Spiel nach Uno-Regeln. Durch das bekannte Spielprinzip bedarf es keiner langen Einführung: Die fröhliche Mutter darf auf die ärgerliche Mutter oder auf die fröhliche Tochter gelegt werden etc. Neben dem Spaß werden Empathie sowie die Wechselwirkungen von Emotionen in Familien vermittelt. Für alle, die mit Kindern therapeutisch oder beraterisch arbeiten.Für Kinder ab 5 Jahren.Mit Illustrationen von Pe Grigo.Aus dem Inhalt: Familienkarten, z.B. Fröhlicher Vater - Fröhliche Mutter - Ärgerlicher Hund - Ängstlicher Sohn - Überraschte Tochter.Aktionskarten, z.B. Familienrat (Karten tauschen) - Gassi gehen (Aussetzen) - Familienbesuch (4 Karten ziehen).;"Gassi gehen" - Du setzt einmal aus. "Familienbesuch" - Du ziehst vier Karten. Hast du einen ärgerlichen Hund auf der Hand? Oder nur fröhliche Kinder?In der Psychotherapiestunde mit Kindern wird viel gespielt und "Die Kunterbunts" ist ein für diesen Zweck entwickeltes, unkompliziertes Spiel nach Uno-Regeln. Durch das bekannte Spielprinzip bedarf es keiner langen Einführung: Die fröhliche Mutter darf auf die ärgerliche Mutter oder auf die fröhliche Tochter gelegt werden etc. Neben dem Spaß werden Empathie sowie die Wechselwirkungen von Emotionen in Familien vermittelt. Für alle, die mit Kindern therapeutisch oder beraterisch arbeiten.Für Kinder ab 5 Jahren.Mit Illustrationen von Pe Grigo.Aus dem Inhalt: Familienkarten, z.B. Fröhlicher Vater - Fröhliche Mutter - Ärgerlicher Hund - Ängstlicher Sohn - Überraschte Tochter.Aktionskarten, z.B. Familienrat (Karten tauschen) - Gassi gehen (Aussetzen) - Familienbesuch (4 Karten ziehen).;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TRV6GLG3P05-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TRV6GLG3P05-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TRV6GLG3P05-9f17d924daed1b-570-420-1;9783621285230;0;29.95;1;pc;11;;;;0TSTA4A4U8G5;Landesbauordnung Schleswig-Holstein 2016 mit Kurzkommentierung;42.00;https://www.dodax.de/de-de/dp/TSTA4A4U8G5/;Bücher / Sozialwissenschaften, Recht & Wirtschaft / Recht / Öffentliches Recht;Anlass für das Werk ist die Novellierung der Landesbauordnung Schleswig-Holstein.Die Novelle überträgt den Bauherren mehr Eigenverantwortung, enthält verständlichere Formulierungen und entlastet die Kommunen.Weitergehende Erleichterungen bei Baugenehmigungen, wie z. B. bei einer nachträglichen energetischen Sanierung, werden ermöglicht.Kleine Windkraftanlagen werden in bestimmten Gebieten verfahrensfrei gestellt.Traditionell ist auch dieser Textausgabe eine Kurzkommentierung beigefügt, die auf alle wesentlichen Aspekte des Bauordnungsrechts in Schleswig-Holstein eingeht.;Anlass für das Werk ist die Novellierung der Landesbauordnung Schleswig-Holstein.Die Novelle überträgt den Bauherren mehr Eigenverantwortung, enthält verständlichere Formulierungen und entlastet die Kommunen.Weitergehende Erleichterungen bei Baugenehmigungen, wie z. B. bei einer nachträglichen energetischen Sanierung, werden ermöglicht.Kleine Windkraftanlagen werden in bestimmten Gebieten verfahrensfrei gestellt.Traditionell ist auch dieser Textausgabe eine Kurzkommentierung beigefügt, die auf alle wesentlichen Aspekte des Bauordnungsrechts in Schleswig-Holstein eingeht.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TSTA4A4U8G5-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TSTA4A4U8G5-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TSTA4A4U8G5-9f17d924daed1b-570-420-1;9783555018546;0;42.00;1;pc;11;;;;0TTTDHM3N362;Sprachlernhabitus und Bedeutungskonstruktion beim Fremdsprachenlernen;56.95;https://www.dodax.de/de-de/dp/TTTDHM3N362/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Pädagogik / Schulpädagogik, Didaktik & Methodik;Was beeinflusst den Fremdspracherwerb? Bisher wurde die Antwort auf diese Frage meist im Lernenden oder im jeweiligen Lernkontext gesucht. Die Trennung zwischen externen und internen Einflussfaktoren muss jedoch aufgegeben werden, wenn man davon ausgeht, dass erstere erst internalisiert werden müssen, bevor sie wirksam werden können. Als Brücke zwischen beiden entwickelt die Autorin das Konzept des Sprachlernhabitus und bettet es in ein systemdynamisch-konstruktivistisches Modell des visuell-stimulierten Wortschatzerwerbs ein, dessen Erklärungskraft sie in einer methodisch aufwendigen empirischen Studie überprüft. Die Arbeit gibt einen Einblick in das komplexe Zusammenspiel von Kognition, Emotion, Motivation und sozialer Umwelt der Lernenden beim Fremdspracherwerb. Aus den Ergebnissen werden abschließend Empfehlungen für das institutionalisierte Fremdsprachenlehren abgeleitet.;Was beeinflusst den Fremdspracherwerb? Bisher wurde die Antwort auf diese Frage meist im Lernenden oder im jeweiligen Lernkontext gesucht. Die Trennung zwischen externen und internen Einflussfaktoren muss jedoch aufgegeben werden, wenn man davon ausgeht, dass erstere erst internalisiert werden müssen, bevor sie wirksam werden können. Als Brücke zwischen beiden entwickelt die Autorin das Konzept des Sprachlernhabitus und bettet es in ein systemdynamisch-konstruktivistisches Modell des visuell-stimulierten Wortschatzerwerbs ein, dessen Erklärungskraft sie in einer methodisch aufwendigen empirischen Studie überprüft. Die Arbeit gibt einen Einblick in das komplexe Zusammenspiel von Kognition, Emotion, Motivation und sozialer Umwelt der Lernenden beim Fremdspracherwerb. Aus den Ergebnissen werden abschließend Empfehlungen für das institutionalisierte Fremdsprachenlehren abgeleitet.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TTTDHM3N362-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TTTDHM3N362-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TTTDHM3N362-9f17d924daed1b-570-420-1;9783631618936;0;56.95;1;pc;11;;;;0TUB87RMKJA1;Aktiv verkaufen am Telefon;39.99;https://www.dodax.de/de-de/dp/TUB87RMKJA1/;Bücher / Sozialwissenschaften, Recht & Wirtschaft / Wirtschaft / Management;Was macht Telefonverkäufer erfolgreich? Erstens die richtige Einstellung und zweitens die richtigen Techniken und Methoden - so die Vertriebs- und Kommunikationsexperten Ricarda Zartmann und Lothar Stempfle. "Aktiv verkaufen am Telefon" zeigt, wie es gelingt, sich optimal auf Gesprächspartner einzu stellen, und begleitet den Leser Schritt für Schritt durch die Phasen eines telefonischen Verkaufsgesprächs. Telefonverkäufer und Call Center Agents erfahren, wie sie sich professionell auf das Telefonat vorbereiten, die Phasen des Gesprächs erfolgreich gestalten und den Kontakt gezielt nachbereiten. Mit Beispielskripten und konkreten Tipps für die wichtigsten Gesprächssituationen am Telefon: Neukundenakquisition, Terminvereinbarung, Nachfassen von Angeboten, Preisgespräche, Reklamationsgespräche, Kundenrückgewinnung und Mahngespräche.Ein wertvoller Praxisleitfaden für alle, die professionell telefonieren und ihre Verkaufsquote am Telefon dauerhaft verbessern wollen.Neu in der 2. Auflage: Kundengewinnung mit Provozierendem Problemlösungsverkauf;Was macht Telefonverkäufer erfolgreich? Erstens die richtige Einstellung und zweitens die richtigen Techniken und Methoden - so die Vertriebs- und Kommunikationsexperten Ricarda Zartmann und Lothar Stempfle. "Aktiv verkaufen am Telefon" zeigt, wie es gelingt, sich optimal auf Gesprächspartner einzu stellen, und begleitet den Leser Schritt für Schritt durch die Phasen eines telefonischen Verkaufsgesprächs. Telefonverkäufer und Call Center Agents erfahren, wie sie sich professionell auf das Telefonat vorbereiten, die Phasen des Gesprächs erfolgreich gestalten und den Kontakt gezielt nachbereiten. Mit Beispielskripten und konkreten Tipps für die wichtigsten Gesprächssituationen am Telefon: Neukundenakquisition, Terminvereinbarung, Nachfassen von Angeboten, Preisgespräche, Reklamationsgespräche, Kundenrückgewinnung und Mahngespräche.Ein wertvoller Praxisleitfaden für alle, die professionell telefonieren und ihre Verkaufsquote am Telefon dauerhaft verbessern wollen.Neu in der 2. Auflage: Kundengewinnung mit Provozierendem Problemlösungsverkauf;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUB87RMKJA1-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUB87RMKJA1-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUB87RMKJA1-9f17d924daed1b-570-420-1;9783658029890;0;39.99;1;pc;11;;;;0TUC0U8R0V41;Die Mythologie in den nichtmythologischen Dichtungen Ovids;103.95;https://www.dodax.de/de-de/dp/TUC0U8R0V41/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Sprach- & Literaturwissenschaften / Klassische Sprach- & Literaturwissenschaft;;;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUC0U8R0V41-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUC0U8R0V41-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUC0U8R0V41-9f17d924daed1b-570-420-1;9783631441664;0;103.95;1;pc;11;;;;0TUGSF6S3KBI;Understanding Network Hacks;44.73;https://www.dodax.de/de-de/dp/TUGSF6S3KBI/;Bücher / Naturwissenschaften, Medizin, Informatik & Technik / Informatik & EDV / Netzwerke;This book explains how to see one's own network through the eyes of an attacker, to understand their techniques and effectively protect against them. Through Python code samples the reader learns to code tools on subjects such as password sniffing, ARP poisoning, DNS spoofing, SQL injection, Google harvesting and Wifi hacking. Furthermore the reader will be introduced to defense methods such as intrusion detection and prevention systems and log file analysis by diving into code.;This book explains how to see one's own network through the eyes of an attacker, to understand their techniques and effectively protect against them. Through Python code samples the reader learns to code tools on subjects such as password sniffing, ARP poisoning, DNS spoofing, SQL injection, Google harvesting and Wifi hacking. Furthermore the reader will be introduced to defense methods such as intrusion detection and prevention systems and log file analysis by diving into code.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUGSF6S3KBI-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUGSF6S3KBI-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUGSF6S3KBI-9f17d924daed1b-570-420-1;9783662444368;0;44.73;1;pc;11;;;;0TUINTJRIPV9;Bilder der Mathematik;27.99;https://www.dodax.de/de-de/dp/TUINTJRIPV9/;Bücher / Sachbücher / Natur & Technik / Naturwissenschaft;Wie sieht eine Kurve aus, die die ganze Ebene oder den Raum vollständig ausfüllt? Kann man einen Polyeder flexibel bewegen, ja sogar umstülpen? Was ist die projektive Ebene oder der vierdimensionale Raum? Gibt es Seifenblasen, die keine runden Kugel sind? Wie kann man die komplizierte Struktur von Strömungen besser verstehen?In diesem Buch erleben Sie die Mathematik von ihrer anschaulichen Seite und finden faszinierende und bisher nie gesehene Bilder, die Ihnen illustrative Antworten zu all diesen Fragestellungen geben. Zu allen Bildern gibt es kurze Erklärungstexte, viele Literaturhinweise und jede Menge Web-Links.Das Buch ist für alle Freunde der Mathematik, die nicht nur trockenen Text und endlose Formeln sehen wollen. Vom Schüler zum Lehrer, vom Studenten zum Professor. Es soll sie alle inspirieren und anregen, sich mit diesem oder jenem vermeintlich nur Insidern vorbehaltenem Thema zu beschäftigen. Lernen Sie die Mathematik von einer ganz neuen und bunten Seite kennen.Die Neuauflage ist vollständig durchgesehen und um acht Doppelseiten mit neuen und spektakulären Bildern ergänzt.Stimmen zur 1. Auflage:"Die durchweg exzellenten grafischen Veranschaulichungen geben gute Beispiele, wie man elegant und sauber argumentiert. Möge dieses Buch viele Leserinnen und Leser zur Mathematik verführen." c't 17/09"In den 'Bildern der Mathematik' kann man nach Herzenslust schmökern. Denn die einzelnen Mathematik-Häppchen und kleinen Geschichten sind zwar thematisch geordnet, bauen aber nicht aufeinander auf. So ist dieses Buch - für ein mathematisches Sachbuch sicher erstaunlich - sogar für den Nachttisch geeignet." Deutschlandradio Kultur;Wie sieht eine Kurve aus, die die ganze Ebene oder den Raum vollständig ausfüllt? Kann man einen Polyeder flexibel bewegen, ja sogar umstülpen? Was ist die projektive Ebene oder der vierdimensionale Raum? Gibt es Seifenblasen, die keine runden Kugel sind? Wie kann man die komplizierte Struktur von Strömungen besser verstehen?In diesem Buch erleben Sie die Mathematik von ihrer anschaulichen Seite und finden faszinierende und bisher nie gesehene Bilder, die Ihnen illustrative Antworten zu all diesen Fragestellungen geben. Zu allen Bildern gibt es kurze Erklärungstexte, viele Literaturhinweise und jede Menge Web-Links.Das Buch ist für alle Freunde der Mathematik, die nicht nur trockenen Text und endlose Formeln sehen wollen. Vom Schüler zum Lehrer, vom Studenten zum Professor. Es soll sie alle inspirieren und anregen, sich mit diesem oder jenem vermeintlich nur Insidern vorbehaltenem Thema zu beschäftigen. Lernen Sie die Mathematik von einer ganz neuen und bunten Seite kennen.Die Neuauflage ist vollständig durchgesehen und um acht Doppelseiten mit neuen und spektakulären Bildern ergänzt.Stimmen zur 1. Auflage:"Die durchweg exzellenten grafischen Veranschaulichungen geben gute Beispiele, wie man elegant und sauber argumentiert. Möge dieses Buch viele Leserinnen und Leser zur Mathematik verführen." c't 17/09"In den 'Bildern der Mathematik' kann man nach Herzenslust schmökern. Denn die einzelnen Mathematik-Häppchen und kleinen Geschichten sind zwar thematisch geordnet, bauen aber nicht aufeinander auf. So ist dieses Buch - für ein mathematisches Sachbuch sicher erstaunlich - sogar für den Nachttisch geeignet." Deutschlandradio Kultur;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUINTJRIPV9-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUINTJRIPV9-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUINTJRIPV9-9f17d924daed1b-570-420-1;9783662434161;0;27.99;1;pc;11;;;;0TVDH8U7J41H;Zaubergarten Biologie;24.90;https://www.dodax.de/de-de/dp/TVDH8U7J41H/;Bücher / Sachbücher / Natur & Technik / Naturwissenschaft;Der weltbekannte Chemiker und Biologe Gottfried Schatz beschreibt in 19 Essays biologische Phänomene, die unser Menschenbild prägen. Er denkt über die Anfänge des Lebens nach, stellt Überlegungen zu Energieknappheit und Wissensspeicherung auf Datenträgern an und betrachtet chemische Körperprozesse durch die Lupe des allumfassend gebildeten Wissenschaftlers. Dabei sind
You Could Look It Up - neues Buch
ID: 735c2356ae050b94724f95ee73e79e63
Knowledge is of two kinds," said Samuel Johnson in 1775. "We know a subject ourselves, or we know where we can find information upon it." Today we think of Wikipedia as the source of all information, the ultimate reference. Yet it is just the latest in a long line of aggregated knowledge--reference works that have shaped the way we've seen the world for centuries.You Could Look It Up chronicles the captivating stories behind these great works and their contents, and the way they have influenced each other. From The Code of Hammurabi, the earliest known compendium of laws in ancient Babylon almost two millennia before Christ to Pliny's Natural History, from the 11th-century Domesday Book recording land holdings in England to Abraham Ortelius's first atlas of the world, from Samuel Johnson's A Dictionary of the English Language to The Whole Earth Catalog to Google, Jack Lynch illuminates the human stories and accomplishment behind each, as well as its enduring impact on civilization. In the process, he offers new insight into the value of knowledge.;"Knowledge is of two kinds," said Samuel Johnson in 1775. "We know a subject ourselves, or we know where we can find information upon it." Today we think of Wikipedia as the source of all information, the ultimate reference. Yet it is just the latest in a long line of aggregated knowledge--reference works that have shaped the way we've seen the world for centuries.You Could Look It Up chronicles the captivating stories behind these great works and their contents, and the way they have influenced each other. From The Code of Hammurabi, the earliest known compendium of laws in ancient Babylon almost two millennia before Christ to Pliny's Natural History, from the 11th-century Domesday Book recording land holdings in England to Abraham Ortelius's first atlas of the world, from Samuel Johnson's A Dictionary of the English Language to The Whole Earth Catalog to Google, Jack Lynch illuminates the human stories and accomplishment behind each, as well as its enduring impact on civilization. In the process, he offers new insight into the value of knowledge.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42ARJ3MQCS5-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42ARJ3MQCS5-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42ARJ3MQCS5-9f17d924daed1b-570-420-1;9780802777522;0;27.21;1;pc;11;;;;042EBOHJMJ5V;Pro Oracle Identity and Access Management Suite;43.47;https://www.dodax.de/de-de/dp/42EBOHJMJ5V/;Bücher / Naturwissenschaften, Medizin, Informatik & Technik / Informatik & EDV / Anwendungs-Software;This book presents a process-based approach to implementing Oracle's Identity and Access Management Suite. Learn everything from basic installation through to advanced topics such as leveraging Oracle Virtual Directory and Identity Federation. Also covered is integrating with applications such as Oracle E-Business Suite and WebCenter Content. Pro Oracle Identity and Access Management Suit e provides real world implementation examples that make up a valuable resource as you plan and implement the product stack in your own environment. The book and the examples are also useful post-installation as your enterprise begins to explore the capabilities that Identity Management Suite provides.Implementing an identity management system can be a daunting project. There are many aspects that must be considered to ensure the highest availability and high integration value to the enterprise business units. Pro Oracle Identity and Access Management Suite imparts the information needed to leverage Oracle's Identity and Access Management suite and provide the level of service your organization demands. Show results to leadership by learning from example how to integrate cross-domain authentication using identity federation, how to allow user self-service capabilities across multiple directories with Virtual Directory, and how to perform the many other functions provided by Oracle Identity and Access Management Suite.Presents an example-based installation and configuration of the entire Oracle Identity and Access Management Suite, including high-availability and performance-tuning concepts. Demonstrates Identity Federation, Virtual Directory, Fusion Middleware Integration, and Integration with Oracle Access Manager.Introduces concepts such as Split Profiles for Identity Manager, MultiFactor authentication with Oracle Adaptive Access Manager, and Self Service Portals.;This book presents a process-based approach to implementing Oracle's Identity and Access Management Suite. Learn everything from basic installation through to advanced topics such as leveraging Oracle Virtual Directory and Identity Federation. Also covered is integrating with applications such as Oracle E-Business Suite and WebCenter Content. Pro Oracle Identity and Access Management Suit e provides real world implementation examples that make up a valuable resource as you plan and implement the product stack in your own environment. The book and the examples are also useful post-installation as your enterprise begins to explore the capabilities that Identity Management Suite provides.Implementing an identity management system can be a daunting project. There are many aspects that must be considered to ensure the highest availability and high integration value to the enterprise business units. Pro Oracle Identity and Access Management Suite imparts the information needed to leverage Oracle's Identity and Access Management suite and provide the level of service your organization demands. Show results to leadership by learning from example how to integrate cross-domain authentication using identity federation, how to allow user self-service capabilities across multiple directories with Virtual Directory, and how to perform the many other functions provided by Oracle Identity and Access Management Suite.Presents an example-based installation and configuration of the entire Oracle Identity and Access Management Suite, including high-availability and performance-tuning concepts. Demonstrates Identity Federation, Virtual Directory, Fusion Middleware Integration, and Integration with Oracle Access Manager.Introduces concepts such as Split Profiles for Identity Manager, MultiFactor authentication with Oracle Adaptive Access Manager, and Self Service Portals.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42EBOHJMJ5V-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42EBOHJMJ5V-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42EBOHJMJ5V-9f17d924daed1b-570-420-1;9781484215227;0;43.47;1;pc;11;;;;042OG3SN2Q15;Church in an Age of Global Migration;76.30;https://www.dodax.de/de-de/dp/42OG3SN2Q15/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Religion & Theologie / Allgemeines & Lexika;Migration has become a defining feature of the contemporary age. It has brought about significant changes in political, economic, social, and religious landscapes. This volume explores a question that has been little considered to date: how are churches being transformed in the face of global migration? The book features contributors from diverse national, denominational, cultural, professional, and linguistic backgrounds. Their essays reveal the ways in which migrants and the phenomenon of migration expose longstanding gaps and failings within Christian communities. However, the prevalence of migration and migrants simultaneously opens up fresh possibilities for churches to grow, renew, becoming more authentic, dynamic, and diverse. Church in an Age of Global Migration presents a collage of embodied ecclesial practices, understandings, and realities that have emerged and are continuing to develop in the face of global migration. Committed to transnational and ecumenical dialogue, and to integrating practical and theoretical perspectives, this volume is the first to offer an in-depth analysis of the ways in which churches are being changed by migrants.;Migration has become a defining feature of the contemporary age. It has brought about significant changes in political, economic, social, and religious landscapes. This volume explores a question that has been little considered to date: how are churches being transformed in the face of global migration? The book features contributors from diverse national, denominational, cultural, professional, and linguistic backgrounds. Their essays reveal the ways in which migrants and the phenomenon of migration expose longstanding gaps and failings within Christian communities. However, the prevalence of migration and migrants simultaneously opens up fresh possibilities for churches to grow, renew, becoming more authentic, dynamic, and diverse. Church in an Age of Global Migration presents a collage of embodied ecclesial practices, understandings, and realities that have emerged and are continuing to develop in the face of global migration. Committed to transnational and ecumenical dialogue, and to integrating practical and theoretical perspectives, this volume is the first to offer an in-depth analysis of the ways in which churches are being changed by migrants.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42OG3SN2Q15-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42OG3SN2Q15-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42OG3SN2Q15-9f17d924daed1b-570-420-1;9781349556168;0;76.30;1;pc;11;;;;0431P4P22EFP;Implementing DirectAccess with Windows Server 2016;43.56;https://www.dodax.de/de-de/dp/431P4P22EFP/;Bücher / Naturwissenschaften, Medizin, Informatik & Technik / Informatik & EDV / Informatik;Learn how to design, plan, implement, and support a secure remote access solution using DirectAccess in Windows Server 2016. Remote Access has been included in the Windows operating system for many years. With each new operating system release, new features and capabilities have been included to allow network engineers and security administrators to provide remote access in a secure and cost-effective manner.DirectAccess in Windows Server 2016 provides seamless and transparent, always on remote network connectivity for managed Windows devices. DirectAccess is built on commonly deployed Windows platform technologies and is designed to streamline and simplify the remote access experience for end users. In addition, DirectAccess connectivity is bidirectional, allowing administrators to more effectively manage and secure their field-based assets.Implementing DirectAccess with Windows Server 2016 provides a high-level overview of how DirectAccess works. The vision and evolution of DirectAccess are outlined and business cases and market drivers are explained. DirectAccess is evaluated against traditional VPN and this book describes the Windows platform technologies that underpin this solution. In addition, this book:Explains how the technology works and the specific IT pain points that it addressesIncludes detailed, prescriptive guidance for those tasked with implementing DirectAccess using Windows Server 2016Addresses real-world deployment scenarios for small and large organizationsContains valuable tips, tricks, and implementation best practices for security and performance What you'll learnA high-level understanding of the various remote access technologies included in Windows Server 2016.Common uses cases for remote access, and how best to deploy them in a secure, stable, reliable, and highly available manner.Valuable insight in to design best practices and learn how to implement DirectAccess and VPN with Windows Server 2016 according to deployment best practices.Who This Book Is ForIT administrators, network, and security administrators and engineers, systems management professionals, compliance auditors, and IT executive management (CIO, CISO) are the target audience for this title.;Learn how to design, plan, implement, and support a secure remote access solution using DirectAccess in Windows Server 2016. Remote Access has been included in the Windows operating system for many years. With each new operating system release, new features and capabilities have been included to allow network engineers and security administrators to provide remote access in a secure and cost-effective manner.DirectAccess in Windows Server 2016 provides seamless and transparent, always on remote network connectivity for managed Windows devices. DirectAccess is built on commonly deployed Windows platform technologies and is designed to streamline and simplify the remote access experience for end users. In addition, DirectAccess connectivity is bidirectional, allowing administrators to more effectively manage and secure their field-based assets.Implementing DirectAccess with Windows Server 2016 provides a high-level overview of how DirectAccess works. The vision and evolution of DirectAccess are outlined and business cases and market drivers are explained. DirectAccess is evaluated against traditional VPN and this book describes the Windows platform technologies that underpin this solution. In addition, this book:Explains how the technology works and the specific IT pain points that it addressesIncludes detailed, prescriptive guidance for those tasked with implementing DirectAccess using Windows Server 2016Addresses real-world deployment scenarios for small and large organizationsContains valuable tips, tricks, and implementation best practices for security and performance What you'll learnA high-level understanding of the various remote access technologies included in Windows Server 2016.Common uses cases for remote access, and how best to deploy them in a secure, stable, reliable, and highly available manner.Valuable insight in to design best practices and learn how to implement DirectAccess and VPN with Windows Server 2016 according to deployment best practices.Who This Book Is ForIT administrators, network, and security administrators and engineers, systems management professionals, compliance auditors, and IT executive management (CIO, CISO) are the target audience for this title.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/431P4P22EFP-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/431P4P22EFP-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/431P4P22EFP-9f17d924daed1b-570-420-1;9781484220580;0;43.56;1;pc;11;;;;03ADB8JSKR7I;Beethoven: The Complete Masterworks, Vol. 30;8.95;https://www.dodax.de/de-de/dp/3ADB8JSKR7I/;Musik / Klassik / Konzerte, Sinfonien & Orchestermusik;;;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/3ADB8JSKR7I-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/3ADB8JSKR7I-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/3ADB8J
Investing the Templeton Way - neues Buch
ID: 127141e0bc2ff103d201d8fbd54def61
To buy when others are despondently selling and to sell when others are avidly buying requires the greatest fortitude and pays the greatest ultimate rewards."-Sir John TempletonCalled the "greatest stock picker of the century" by Money magazine, legendary fund manager Sir John Templeton is revered as one of the world's premiere value investors, widely known for pioneering global investing and out-performing the stock market over a five-decade span. Investing the Templeton Way provides a never-before-seen glimpse into Sir John's timeless principles and methods.Beginning with a review of the methods behind Sir John's proven investment selection process, Investing the Templeton Way provides historical examples of his most successful trades and explains how today's investors can apply Sir John's winning approaches to their own portfolios. Detailing his most well-known principle investing at the point of maximum pessimism- this book outlines the techniques Sir John has used throughout his career to identify such points and capitalize on them.Among the lessons to be learned:Discover how to keep a cool head when other investors overreact to bad newsBecome a bargain stock hunter like Sir John-buy the stocks emotional sellers wish to unload and sell them what they are desperate to buySearch worldwide to expand your bargain inventoryProtect your portfolio from yourself through diversificationRely on quantitative versus qualitative reasoning when it comes to selecting stocksAdopt a virtuous investment strategy that will endure in all market conditions;"To buy when others are despondently selling and to sell when others are avidly buying requires the greatest fortitude and pays the greatest ultimate rewards."-Sir John TempletonCalled the "greatest stock picker of the century" by Money magazine, legendary fund manager Sir John Templeton is revered as one of the world's premiere value investors, widely known for pioneering global investing and out-performing the stock market over a five-decade span. Investing the Templeton Way provides a never-before-seen glimpse into Sir John's timeless principles and methods.Beginning with a review of the methods behind Sir John's proven investment selection process, Investing the Templeton Way provides historical examples of his most successful trades and explains how today's investors can apply Sir John's winning approaches to their own portfolios. Detailing his most well-known principle investing at the point of maximum pessimism- this book outlines the techniques Sir John has used throughout his career to identify such points and capitalize on them.Among the lessons to be learned:Discover how to keep a cool head when other investors overreact to bad newsBecome a bargain stock hunter like Sir John-buy the stocks emotional sellers wish to unload and sell them what they are desperate to buySearch worldwide to expand your bargain inventoryProtect your portfolio from yourself through diversificationRely on quantitative versus qualitative reasoning when it comes to selecting stocksAdopt a virtuous investment strategy that will endure in all market conditions;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8J79CK12PR3-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8J79CK12PR3-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8J79CK12PR3-9f17d924daed1b-570-420-1;9780071545631;0;50.54;1;pc;11;;;;08L0DVCQQAO8;Besame Mucho;11.12;https://www.dodax.de/de-de/dp/8L0DVCQQAO8/;Musik / New Age;;;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8L0DVCQQAO8-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8L0DVCQQAO8-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8L0DVCQQAO8-9f17d924daed1b-570-420-1;9007686000295;0;11.12;1;pc;11;;;;08LRLTOV3B9D;Babydecke "Wal/Streifen" filz 70/90cm;18.14;https://www.dodax.de/de-de/dp/8LRLTOV3B9D/;Büro & Schule / Sonstiges;;;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8LRLTOV3B9D-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8LRLTOV3B9D-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8LRLTOV3B9D-9f17d924daed1b-570-420-1;9007213168719;0;18.14;1;pc;11;;;;08MO83F1P928;A History of Europe in the Modern World;63.45;https://www.dodax.de/de-de/dp/8MO83F1P928/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Geschichte / Allgemeines & Lexika;As the new title reflects, Palmer's A History of Europe in the Modern World maintains its well-established historical authority, while focusing more specifically on Europe's prominent role in modern global exchanges, nation building, transnational commercial systems, colonial empires, and cultural transitions. Combining concise accounts of specific nations and national differences with a wide-ranging, comparative analysis of international events, this updated edition of a classic text carefully examines the whole modern history of Europeans and their perpetually changing societies.;As the new title reflects, Palmer's A History of Europe in the Modern World maintains its well-established historical authority, while focusing more specifically on Europe's prominent role in modern global exchanges, nation building, transnational commercial systems, colonial empires, and cultural transitions. Combining concise accounts of specific nations and national differences with a wide-ranging, comparative analysis of international events, this updated edition of a classic text carefully examines the whole modern history of Europeans and their perpetually changing societies.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MO83F1P928-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MO83F1P928-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MO83F1P928-9f17d924daed1b-570-420-1;9780071315562;0;63.45;1;pc;11;;;;08MV0LV3UGHP;Samsung SyncMaster LU28E85 28" UHD;437.97;https://www.dodax.de/de-de/dp/8MV0LV3UGHP/;Elektronik / Computer / Monitore ;Entdecken Sie die Details beeindruckender UHD-Bildqualität Der Samsung UE850 UHD-Monitor bietet eine beeindruckende Ultra HD-Bildqualität, die sich perfekt für verschiedenste professionelle Anwendungen eignet. Kreative wie analytische Aufgaben profitieren von den hervorragenden hochauflösenden Bildern, die durch verblüffende 8 Millionen Pixel noch verstärkt werden und so noch mehr Details preisgeben. Die Bilder werden in einer Auflösung geliefert, die vier Mal so hoch ist wie bei Full HD, und sorgen für eine zuvor unterreichte Bildschirmschärfe am Arbeitsplatz. Mit der Schärfe von Ultra High Definition am Arbeitsplatz erreichen Sie mehr Komfort und höhere Produktivität. Erleben Sie Milliarden von unglaublich leuchtenden Farben und die höchste Helligkeitsstufe - 1 Milliarde Farben: Mit 64 Mal mehr Farben wie bei herkömmlichen Monitoren werden die Bilder derart detailgetreu, exakt und natürlich, dass es Ihnen den Atem verschlagen wird. - Höchste Helligkeitsstufe: Die höchste Helligkeit von 370 cd/m² macht die Bilder plastischer und gestochen scharf. Leistungsstarke Multitasking-Funktionen für maximale Produktivität - PBP: Mithilfe von Picture-by-Picture können Sie zwei verschiedene Eingangsquellen auf einem Bildschirm darstellen und dabei die Bildqualität des Originals beibehalten. - PIP 2.0: Führen Sie Multitasking durch, während Sie sich verschiedenste Inhalte ansehen. Dank Unterstützung von noch mehr Eingängen für Picture-in-Picture 2.0 ist das jetzt möglich. Ändern Sie die Größe des zweiten Bildes auf bis zu 25% des Bildschirms und positionieren Sie es dort, wo Sie möchten. Selbst die Soundeinstellungen können mit Leichtigkeit kontrolliert werden. Ein professioneller ergonomischer Monitor für wirklich professionelle Anforderungen - HAS-Fuß: Ein ergonomisch konstruierter HAS-Fuß (Height Adjustable Stand, höhenverstellbarer Fuß) ermöglicht eine flexible Einstellung der Höhe bis zu 130 mm. - 90° Pivot-Funktion und Automatische OSD-Drehung: Ändern Sie die Ausrichtung des Monitors mithilfe der 90°-Pivot-Funktion von Querformat auf Hochformat. Wenn der Bildschirm gedreht wird passt die automatische OSD-Drehung den Bildschirmtext (OSD) an den Bildschirm an. - Tilt-Funktion: Neigen Sie den Bildschirm sanft und problemlos um 20° nach vorn oder 5° nach hinten und genießen Sie den vollen Bildkomfort. - Premium-Design: Mit Premium-Titangehäuse in Silber/Schwarz Metallic in raffinierter matter Ausführung. Angenehm für die Augen und das komfortabelste Seherlebnis aller Zeiten - Eye Saver-Modus: Im Gegensatz zu anderen Farben, die von Bildschirmen ausgestrahlt werden, wirken blaue Lichtwellenlängen stimulierend auf die Netzhaut, wodurch die Augen ermüden. Der Eye Saver-Modus optimiert den Bildkomfort, indem die Ausgabe von blauem Licht durch Tastendruck auf intelligente Weise verringert wird. - Flicker Free: Die Flicker Free-Technologie verringert das Flimmern von Bildschirmen und sorgt für ein angenehmeres Seherlebnis. Tauchen Sie in eine neue Unterhaltungsdimension ein und erleben Sie ungeahnten Komfort - AMD FreeSync: Das Bildschirmaktualisierungsverhältnis wird dynamisch mit der Frame-Rate Ihrer Inhalte synchronisiert und verringert somit die Eingangslatenz auf ein Minimum. Weiters wird die Bildverzerrung und das Ruckeln bei Spielen dramatisch reduziert. - Verbesserte HDMI-Unterstützung: Dank verbessertem HDMI, das UHD-Auflösungen mit einem Aktualisierungsverhältnis von 60 Hz unterstützt, werden 4K-Inhalte problemlos ohne Verzögerung wiedergegeben, selbst wenn AV-Geräte angeschlossen sind. - Spielmodus: Passen Sie die Einstellungen Ihres Monitors mithilfe des On-Screen-Displays im Nu an und erleben Sie eine optimierte Spielerfahrung. Im Spielmodus wird die Helligkeit des Bildes verringert, damit Sie die gesamte Action plastisch mitbekommen. - Schnelle Reaktionszeit von 1 ms: Sehen Sie selbst die schnellsten Bewegungen auf dem Bildschirm scharf und ohne Bewegungsunschärfe, Flackern oder Schatten.;Entdecken Sie die Details beeindruckender UHD-Bildqualität Der Samsung UE850 UHD-Monitor bietet eine beeindruckende Ultra HD-Bildqualität, die sich perfekt für verschiedenste professionelle Anwendungen eignet. Kreative wie analytische Aufgaben profitieren von den hervorragenden hochauflösenden Bildern, die durch verblüffende 8 Millionen Pixel noch verstärkt werden und so noch mehr Details preisgeben. Die Bilder werden in einer Auflösung geliefert, die vier Mal so hoch ist wie bei Full HD, und sorgen für eine zuvor unterreichte Bildschirmschärfe am Arbeitsplatz. Mit der Schärfe von Ultra High Definition am Arbeitsplatz erreichen Sie mehr Komfort und höhere Produktivität. Erleben Sie Milliarden von unglaublich leuchtenden Farben und die höchste Helligkeitsstufe - 1 Milliarde Farben: Mit 64 Mal mehr Farben wie bei herkömmlichen Monitoren werden die Bilder derart detailgetreu, exakt und natürlich, dass es Ihnen den Atem verschlagen wird. - Höchste Helligkeitsstufe: Die höchste Helligkeit von 370 cd/m² macht die Bilder plastischer und gestochen scharf. Leistungsstarke Multitasking-Funktionen für maximale Produktivität - PBP: Mithilfe von Picture-by-Picture können Sie zwei verschiedene Eingangsquellen auf einem Bildschirm darstellen und dabei die Bildqualität des Originals beibehalten. - PIP 2.0: Führen Sie Multitasking durch, während Sie sich verschiedenste Inhalte ansehen. Dank Unterstützung von noch mehr Eingängen für Picture-in-Picture 2.0 ist das jetzt möglich. Ändern Sie die Größe des zweiten Bildes auf bis zu 25% des Bildschirms und positionieren Sie es dort, wo Sie möchten. Selbst die Soundeinstellungen können mit Leichtigkeit kontrolliert werden. Ein professioneller ergonomischer Monitor für wirklich professionelle Anforderungen - HAS-Fuß: Ein ergonomisch konstruierter HAS-Fuß (Height Adjustable Stand, höhenverstellbarer Fuß) ermöglicht eine flexible Einstellung der Höhe bis zu 130 mm. - 90° Pivot-Funktion und Automatische OSD-Drehung: Ändern Sie die Ausrichtung des Monitors mithilfe der 90°-Pivot-Funktion von Querformat auf Hochformat. Wenn der Bildschirm gedreht wird passt die automatische OSD-Drehung den Bildschirmtext (OSD) an den Bildschirm an. - Tilt-Funktion: Neigen Sie den Bildschirm sanft und problemlos um 20° nach vorn oder 5° nach hinten und genießen Sie den vollen Bildkomfort. - Premium-Design: Mit Premium-Titangehäuse in Silber/Schwarz Metallic in raffinierter matter Ausführung. Angenehm für die Augen und das komfortabelste Seherlebnis aller Zeiten - Eye Saver-Modus: Im Gegensatz zu anderen Farben, die von Bildschirmen ausgestrahlt werden, wirken blaue Lichtwellenlängen stimulierend auf die Netzhaut, wodurch die Augen ermüden. Der Eye Saver-Modus optimiert den Bildkomfort, indem die Ausgabe von blauem Licht durch Tastendruck auf intelligente Weise verringert wird. - Flicker Free: Die Flicker Free-Technologie verringert das Flimmern von Bildschirmen und sorgt für ein angenehmeres Seherlebnis. Tauchen Sie in eine neue Unterhaltungsdimension ein und erleben Sie ungeahnten Komfort - AMD FreeSync: Das Bildschirmaktualisierungsverhältnis wird dynamisch mit der Frame-Rate Ihrer Inhalte synchronisiert und verringert somit die Eingangslatenz auf ein Minimum. Weiters wird die Bildverzerrung und das Ruckeln bei Spielen dramatisch reduziert. - Verbesserte HDMI-Unterstützung: Dank verbessertem HDMI, das UHD-Auflösungen mit einem Aktualisierungsverhältnis von 60 Hz unterstützt, werden 4K-Inhalte problemlos ohne Verzögerung wiedergegeben, selbst wenn AV-Geräte angeschlossen sind. - Spielmodus: Passen Sie die Einstellungen Ihres Monitors mithilfe des On-Screen-Displays im Nu an und erleben Sie eine optimierte Spielerfahrung. Im Spielmodus wird die Helligkeit des Bildes verringert, damit Sie die gesamte Action plastisch mitbekommen. - Schnelle Reaktionszeit von 1 ms: Sehen Sie selbst die schnellsten Bewegungen auf dem Bildschirm scharf und ohne Bewegungsunschärfe, Flackern oder Schatten.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MV0LV3UGHP-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MV0LV3UGHP-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MV0LV3UGHP-9f17d924daed1b-570-420-1;8806086934381;0;437.97;1;pc;11;;;;08OU2HA02NVO;Star Wars Stormtroopers;33.66;https://www.dodax.de/de-de/dp/8OU2HA02NVO/;Bücher / Schule & Lernen / Sonstiges;Introduced in Star Wars (1977), the Imperial Stormtroopers serve as the army of the Galactic Empire, establishing Imperial authority and putting down any revolts. These instantly recognizable, white-clad troopers have become a universal symbol of Star Wars. Underscoring the popularity of the Stormtrooper, an Imperial Stormtrooper helmet from The Empire Strikes Back recently sold at auction for $120,00.00. Just in time for the release of the new film, Star Wars: The Last Jedi, Star
ID: 12363479
Design Thinking ab 22.49 € als Taschenbuch: Understanding How Designers Think and Work. Aus dem Bereich: Bücher, Kunst & Musik, Medien > Bücher, Bloomsbury Academic
EAN (ISBN-13): 9781847886361
ISBN (ISBN-10): 1847886361
Buch in der Datenbank seit 22.08.2007 19:43:30
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ISBN/EAN: 9781847886361
1-84788-636-1, 978-1-84788-636-1
"The Textile Reader", von "Jessica Hemmings (Editor)" (9781847886354)
"Design Thinking", von "Nigel Cross" (9781847886378)
"The Textile Reader", von "Jessica Hemmings, Jessica Hemmings" (9781847886347)
"Hollywood Blockbusters", von "David Sutton" (9781847886392)
"Global Denim", von "Daniel Miller" (9781847886323)
"Mobile Communications", von "Nicola Green; Leslie Haddon" (9781847886408) | de |
q-de-776 | Welche Fähigkeiten hat die NATO Response Force in Afghanistan unter Beweis gestellt? | Ansprache von Außenminister Colin L. Powell vor dem Transatlantischen Zentrum des German Marshall Fund in Brüssel
Brüssel, 8. Dezember 2004
(Unwesentlich gekürzt)
Die Wurzeln der amerikanischen Zivilisation - die Erfahrungen meiner Nation in den letzten zwei Jahrhunderten - liegen in Europa.
Die Gründungsdokumente, die allen Amerikanern so viel bedeuten, haben ihren Ursprung in der Aufklärung, in unseren europäischen Wurzeln. Wenn man sich die Unabhängigkeitserklärung und die darin enthaltene Beschreibung der Funktion einer Regierung ansieht, erkennt man, dass wir diese Gedanken von Europa übernommen haben.
Die Funktion einer Regierung ist es, die Rechte der Menschen zu schützen. Regierungen vergeben keine Rechte, sie gewähren kein Rechte, diese Rechte kommen von einer überirdischen Kraft, und die wichtigste Aufgabe einer Regierung ist es, diese gottgegebenen Rechte der Menschen zu schützen, indem sie eine Regierung schafft, die den Willen der Menschen widerspiegelt. Die einzige Machtquelle in einer Nation ist der Wille der Menschen, den sie einer Regierung übergeben. Das ist also die Aufgabe einer Regierung, die Rechte der Menschen zu schützen, die ihnen von Gott gegeben wurden. Diese einfache Philosophie hat meine Nation und die transatlantische Gemeinschaft angetrieben - im Falle meines Landes seit zweihundert Jahren, im Falle von Europa seit mehr als fünfzig Jahren in der jüngeren Geschichte dieses Kontinents.
Wie der Präsident in seiner ersten Pressekonferenz nach der Wiederwahl deutlich gemacht hat, will er mit ganz Europa eng zusammenarbeiten. Präsident Bush erklärte: "Alles, das wir erreichen wollen, erfordert eine weiterbleibend enge Partnerschaft zwischen Amerika und Europa. Wir sind die Pfeiler der freien Welt. Wir sind denselben Bedrohungen ausgesetzt und teilen den Glauben an die Freiheit und die Rechte jedes Einzelnen." Aus diesem Grund ist es nur natürlich, dass der erste offizielle Besucher des Präsidenten in seiner zweiten Amtszeit der NATO-Generalsekretär war und sein erster Auslandsbesuch nach Europa gehen wird.
Präsident Bush wird in die Zukunft blicken, wenn er hierher kommt. Aber er wird auch von der Vergangenheit überzeugt sein. Ich bin mir darüber im Klaren, dass einige der Schlüsselentscheidungen des Präsidenten in den letzten vier Jahren in Europa umstritten waren, vor allem die Entscheidungen zum Irak. Was immer die Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Vergangenheit und des Einsatzes im Irak auch waren, wir blicken jetzt nach vorn. Wir reichen Europa die Hand, und hoffen, dass Europa uns ebenfalls die Hand reicht.
Übertönt von dem Hintergrundlärm der letzen Jahre erfolgte eine Umgestaltung der transatlantischen Partnerschaft. Sie ist zunehmend globaler geworden. Wie auch der Marschall Fund waren wir in unseren Aktivitäten auf einen halben Kontinent beschränkt, bis wir dann nach 1989 auf einem ganzen Kontinent tätig sein konnten. Und heute, in einer Welt nach dem 11. September, entwickeln wir die transatlantische Partnerschaft weiter – über die Grenzen Europas hinaus. Und das ist sehr gut, weil die transatlantische Gemeinschaft eine Gemeinschaft der Freiheit, der Demokratie und des Friedens ist – Werte, die heute überall auf der Welt angenommen werden, universelle Werte.
Aber wir befinden uns jetzt in einer anderen Welt als zuvor. Die Bedrohungen haben sich verändert. Heute ist nicht mehr die Sowjetunion die allgegenwärtige Bedrohung, auf die wir unsere gesamte Aufmerksamkeit und Energie richten. Die Bedrohung ist diffuser, schwerer zu bekämpfen, und wird von uns in vielerlei Hinsicht größere Bemühungen erfordern. Terrorismus, Waffen-, Drogen- und Menschenhandel, transnationale Verbrechen – das sind die neuen Bedrohungen. Europa, die Russische Föderation und die Vereinigten Staaten konzentrieren sich jetzt intensiv auf die Bekämpfung dieser Gefahren des 21. Jahrhunderts.
Mehr als jemals zuvor müssen wir unsere Ressourcen mobilisieren und unsere Partnerschaft in den Dienst der Welt stellen. Das ist die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft, und meine Reise diese Woche soll dies verdeutlichen. Ich bin wegen drei Treffen hier: dem Ministertreffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dem Ministertreffen des Nordatlantikrats und dem US-EU-Ministertreffen. Meine Vorgänger als Außenminister waren dort, und meine Nachfolger werden ebenfalls dort sein, da wir uns auf diesen Treffen mit Themen von höchster Bedeutung auseinandersetzen. Alle drei Treffen weisen auf die vor uns liegenden Aufgaben.
Seit ihrer Geburtsstunde während des Kalten Krieges in Helsinki im Jahre 1975 ging es der OSZE um Freiheit, Demokratie und Frieden. Heute, lange nach Ende des Kalten Krieges, führt die OSZE ihre wichtige Arbeit fort. In der OSZE kommen Nordamerika und Europa zusammen, um sich für die Menschenrechte einzusetzen und gegen alle Formen von Antisemitismus, Bigotterie gegen Moslems und Bigotterie aller Art zu kämpfen. Wir können stolz sein, dass die OSZE auch bei der Überwachung von Wahlen Expertenwissen erlangt hat. Wenn die OSZE und andere Beobachter im letzten Monat nicht die Wahlen in der Ukraine überwacht hätten, wäre der Wille des ukrainischen Volks mit ziemlicher Sicherheit nicht zum Tragen gekommen und verfälscht worden. Es stand extrem viel auf dem Spiel, wie auch heute noch – weswegen wir gestern volle Unterstützung für die Weiterführung der Beobachtung der anstehenden Wahlen in der Ukraine durch die OSZE gaben.
Wahlen in jungen Demokratien können Ereignisse sein, die wachrütteln, die ganzen Nationen Zuversicht und Mut einflößen können, so dass die Menschen sich für ihre Rechte einsetzen und eine Wahl fordern, sich versammeln, wie wir es im letzten Herbst in Tbilisi und während der letzten Wochen in der Ukraine gesehen haben. Wir können es heute beobachten, wie wir es im Oktober in Afghanistan beobachten konnten, als die Menschen wählten, damit ihre Stimme gehört wird. Die Wahl in Afghanistan schlug ein neues Kapitel in der Geschichte eines Volkes, einer Region, einer Ära auf. Die OSZE spielte hierbei eine entscheidende Rolle.
Am Sonntag, dem 9. Oktober, wachte ich auf und sah, was sich über Nacht bei den Wahlen in Afghanistan ereignet hatte. Ich wachte auf und sah den Bericht des Leiters der OSZE-Beobachtermission, der erklärte, dass die Wahlen in Afghanistan trotz aller Herausforderungen frei und fair gewesen seien. Die Menschen verließen ihre Häuser, trotz des Terrors, der Gewalt und der tödlichen Gefahr. Der Präsident erzählt gerne die Geschichte einer 19-jährigen Frau, die sich unter den ersten Wählern befand und sich nie erträumt hätte, dass sie die Chance bekäme, ihre Meinung auf diese Art auszudrücken, aber sie bekam sie. Millionen von Afghanen wählten. Und gestern sahen wir etwas im Fernsehen, das in Afghanistan noch nie gesehen wurde: ein neuer, frei gewählter Präsident bei seinem Amtsantritt. Die afghanischen Parlamentswahlen im April werden auf diesen Erfolg aufbauen, aber für einen erneuten Erfolg wird die OSZE benötigt, und sie wird wieder vor Ort sein.
Jetzt ist es an der Zeit, dass die OSZE ihre Arbeit erweitert. Wir wollen, dass sich der Erfolg Afghanistans in den palästinensischen Wahlen am 9. Januar wiederholt, und ich hoffe, dass die OSZE dort sein wird. Wir glauben auch, dass es unsere Pflicht im Sinne der Schlussakte von Helsinki ist, den Irakern zu helfen, die Art von Wahl abzuhalten, die sie verdienen, und ich hoffe, dass wir uns diesbezüglich einigen können, so dass die OSZE bei den Wahlen im Irak am 30. Januar eine Rolle spielen kann.
Aber die OSZE steht nicht nur für Demokratie und Menschenrechte. Tatsächlich ist es so, dass sich die meisten der gestern bei unseren Treffen in Sofia gefällten 21 Entscheidungen auf die Wirtschafts- und Sicherheitsdimensionen der OSZE konzentrierten: Containersicherheit, Passsicherheit sowie die Kontrolle von Handfeuerwaffen und kleinen Waffen sind jetzt Teil des OSZE-Aktionsplans. Keine dieser Maßnahmen wird Schlagzeilen machen, sie erscheinen nicht weltbewegend, aber zusammengenommen sind sie ein Maßnahmenkatalog, der wichtig und entscheidend für den Umgang mit den Bedrohungen des 21. Jahrhunderts ist.
Die herausragende transatlantische Sicherheitsorganisation ist natürlich die NATO, und ich freue mich schon heute auf die Treffen, die morgen hier stattfinden. Die Mission der NATO, Sicherheit für die atlantische Welt zu garantieren, hat sich nie verändert, jedoch hat sich die ganze Welt verändert, hauptsächlich als Konsequenz des Erfolgs der NATO. Die NATO musste sich also anpassen, um ihrer Mission unter neuen strategischen Bedingungen gerecht zu werden. Ich habe diesen Prozess seit vielen Jahren mit meinen eigenen Augen verfolgt. Morgen ist mein letztes NATO-Treffen in einer langen Reihe von NATO-Treffen.
Ich kann mich an mein erstes NATO-Treffen erinnern, das im nächsten Monat 46 Jahre her ist. Ich war ein junger Leutnant und scharte die 40 Mitglieder meines Zuges in der Fuldaer Sende um mich und sagte: "Wir sind die NATO, und solange wir die Schlacht um dieses kleine Stück der Fuldaer Sende gewinnen, werden Westeuropa und Nordamerika in Sicherheit sein. Verstanden, Männer?" "Ja, verstanden." Und deswegen gebe ich gerne an und sage, wenn Sie wissen wollen, wer den Kalten Krieg gewonnen hat, dann war ich das mit meinen 40 Soldaten in der Fuldaer Sende. Aber der Kern der Geschichte ist, dass wir alle wussten, warum wir dort waren, als ich vor 46 Jahren mit meinen jungen Soldaten zum ersten Mal diesen Fleck Erde betrat. Wir waren uns der wichtigen Rolle dieses Bündnisses für die Wahrung von Frieden und Freiheit, unserer Ideale und Lebensweise bewusst, zu dem wir gehörten.
Und 28 Jahre später kehrte ich als Kommandeur an denselben Ort in dieselbe Fuldaer Sende zurück, und sie war noch da, und die 8. Russische Armee stand noch immer auf der anderen Seite. Aber die Dinge hatten angefangen, sich zu verändern, und ich konnte diese Veränderungen bei allen NATO-Treffen sehen, die ich anfing, zu besuchen, zuerst in den frühen Achtzigern als Militärassistent eines großartigen Mannes, Verteidigungsminister Cap Weinberger. Wir gingen zu den NATO-Treffen, und es gab die verzwicktesten Auseinandersetzungen über alle möglichen Dinge. Sie denken, dass die jüngsten Auseinandersetzungen schlimm waren... Sie hätten dabei sein sollen, als die INF-Stationierung aktuell war und es überall in Europa Demonstrationen gegen diesen schrecklichen amerikanischen Einfall gab, Pershing-2-Raketen und bodengestützte Marschflugkörper gegen die russischen SS-20 zu stationieren. Schrecklich! Das darf nicht sein! Demonstrationen, schlechte Idee, das zu tun. Wir taten es. Europa stand an der Seite von Nordamerika.
Und einige Jahre später war ich auch stolz, der Verhandlungsführer des INF-Vertrages zu sein, zusammen mit Minister Schultz und Herr Nitze und vielen anderen, die den INF-Vertrag aushandelten, der die ganzen Raketen abschaffte. Entschlossene Zielgerichtetheit, der Wille, gegen die damals vorherrschende öffentliche Meinung zu handeln, weil wir wussten, was das Richtige war. Und das Ergebnis war, dass wir alle diese Waffen beseitigten und anfingen, den Weg zu bereiten für das, was folgte.
Ein paar Jahre später war ich wieder dort, diesmal als Nationaler Sicherheitsberater von Präsident Reagan, und wir gingen 1987 und 88 zu den NATO-Treffen. Sie hatten etwas Einzigartiges – man saß da und wartete, dass alle 16 Staats- und Regierungschefs zu Wort kamen, und jeder von ihnen hatte eine andere Geschichte über Gorbatschow zu erzählen. Und jeder hatte Gorbatschow gerade erst getroffen. "Mit diesem Mann können wir verhandeln", "Das ist ein Mann, der einen Unterschied bewirkt." Perestroika, Glasnost, ich erinnere mich lebhaft an diese Zeit. Und wir alle beobachteten die Lage. Konnte es wahr sein? Konnte es sein, dass die Dinge sich ändern würden?
Und ich beobachtete weiter in meiner Rolle als Nationaler Sicherheitsberater, besuchte fünf Gipfeltreffen mit Gorbatschow und werde nie den Tag vergessen, als er mich über den Tisch hinweg ansah in Anwesenheit von Minister Schulz, und er wusste, dass ich mir nicht sicher war, worauf er hinaus wollte. Und er sah mich über den Tisch hinweg an und sagte: "Oh, Herr General, es tut mir so leid, Sie werden sich einen neuen Feind suchen müssen." Ich erinnere mich an meine Reaktion. "Das will ich nicht. Sie müssen wissen, ich habe viel in diesen Feind investiert, ändern Sie mein Leben nicht, nur weil Sie einen schlechten Tag haben." Ich kann nur sagen, mein Leben änderte sich, unser Leben änderte sich, das transatlantische Bündnis veränderte sich.
Ich war bei einem Treffen mit den Vereinigten Stabschefs an dem Abend im November 1989, als die Menschen in Berlin zur Mauer gingen und gegen sie hämmerten, bis sie vor ihnen zusammenbrach. Ich war dort als Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs am Anfang des nächsten Jahrzehnts, als die Sowjetunion und der Warschauer Pakt zusammenbrachen, und die Freiheit sich ihren Weg bahnte. Überall in Eurasien erblühten zarte Pflanzen der Freiheit wie wilde Blumen im Frühjahr. Wir standen das alles durch, das Gute, das Schlechte und das vorübergehend Mysteriöse.
Und heute befinden wir uns am Ende des Jahres 2004. Als ich Ende des Kalten Krieges noch Vorsitzender war, habe ich öfter mit russischen Generälen diskutiert, als die Sowjetunion anfing, zu zerbrechen. Und sie sagten: "Jetzt gibt es keinen Warschauer Pakt mehr, dann sollte es auch keine NATO mehr geben. Wenn wir keinen Warschauer Pakt haben, braucht ihr keine NATO." Und meine Antwort war: "Wisst ihr, das klingt irgendwie logisch, ich kann das nachvollziehen, aber es gibt ein kleines Problem." "Was für eines?" "Ich werde immer noch nach Mitgliedschaftsanträgen für die NATO gefragt." Sie ist also noch eine funktionierende, lebendige Organisation. Die Menschen sehen noch eine Notwendigkeit für sie.
Warum ist das so? Weil die NATO die Grundlage des transatlantischen Friedens und der Sicherheit ist. Außerdem ist sie eine politische und militärische Organisation, die sich verändern kann, wenn sich die Bedrohung und Anforderungen ändern. Und wir haben festgestellt, dass die NATO nicht einfach für die Sowjetunion existierte. Sie hat einen anderen Zweck, ein anderes Leben. Sie bezieht die ehemaligen Nationen der Sowjetunion ein, sie arbeitet im NATO-Russland-Rat mit Russland zusammen, um eine sicherere transatlantische Union und sicherere Beziehungen zu schaffen und sich aktiv auf die anderen Bedrohungen außerhalb des Bündnisses konzentrieren zu können und auf sie zu reagieren .
Am Ende des Jahres 2004 tritt die NATO aktiver als je zuvor auf und stellt sich den neuen Herausforderungen eines neuen Zeitalters. Mit 26 Mitgliedern erreicht die NATO mehr, als ihre Gründungsväter je für möglich gehalten hätten, und sie ist weiterhin offen für neue Mitglieder. Es war trotzdem keine Überraschung, dass all dies geschah. Es ist für mich nicht erstaunlich, dass die ehemaligen Mitglieder des Warschauer Pakts der NATO beitreten wollten. Sie sahen die NATO als das, was sie ist – eine Organisation, die sich auf die Prinzipien des Friedens, die Menschenwürde jedes Einzelnen und Demokratie stützt – sowie eine Organisation, die Europa mit Nordamerika und Amerika mit Kanada verbindet, so dass Sicherheit für die transatlantische Region gewährleistet ist. Lassen Sie mich nur kurz auf die Veränderungen in den letzten 15 Jahren eingehen...
Während dieser letzten 15 Jahre ist sehr viel passiert. Die erweiterte NATO ist nicht mehr nur ein Bündnis, das hauptsächlich der Verteidigung des gemeinsamen Gebiets dient, sondern auch der Verteidigung gemeinsamer Prinzipien, wo immer auf der Welt gegen diese gemeinsamen Prinzipien verstoßen wird oder wo immer sie bedroht werden. Der NATO ging es hauptsächlich um Europa; out-of-area-Einsätze waren nur von zweitrangiger Bedeutung. Ich kann mich an so viele Diskussionen erinnern, die wir über out-of-area-Einsätze hatten – das Thema ist eines der Klischees, über die wir uns ständig gestritten haben. "Was genau ist die Zuständigkeit der NATO, warum machen wir uns Sorgen über diese weit entfernten Orte?" Jetzt stehen wir meistens dieser Art von Herausforderung gegenüber, und da sie out-of-area sind, muss die NATO dort vor Ort sein.
Was mich persönlich jedoch beeindruckt, ist, wie schnell und erfolgreich sich die NATO auf die Herausforderungen nach dem Kalten Krieg eingestellt hat. Die Anpassung begann in Europa, auf dem Balkan. Die NATO spielte in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo eine unentbehrliche Rolle, und wir standen unerschütterlich an der Seite unserer NATO-Kollegen. Manche machten sich am Anfang der Präsidentschaft Bushs Sorgen, aber wir haben es klar mit einem einfachen amerikanischen Klischee ausgedrückt: "Wir sind zusammen gekommen, und wir werden zusammen gehen." So sind wir an die Sache herangegangen, und so haben wir es gemacht.
Die erfolgreiche Sicherheitsmission der NATO in Bosnien endete offiziell vor nur sechs Tagen und die Übergabe an die neue EU-Mission erfolgte reibungslos. Die NATO und die EU haben gelernt, ihre Kräfte unter den Regeln von Berlin-Plus zusammenzuführen; einige dachten, dies sei zu schwierig zu handhaben, aber wir haben es geschafft, und es klappt.
Da die NATO heute auch außerhalb von Europa eine wichtige Rolle spielt, müssen wir Maßnahmen einleiten, um die neuen Herausforderungen der NATO zu erfüllen. Wir müssen die Kürzungen in den Verteidigungsetats und beim Personal in einigen Mitgliedsländern umkehren und die bürokratischen oder nationalen Hindernisse bei der Bereitstellung von Streitkräften abschaffen. Wir müssen bezüglich unserer Fähigkeiten mehr tun. Wenn wir diese zusätzlichen Missionen annehmen – und das müssen wir tun – dann müssen wir diesem Vorhaben und diesen Worten reale Fähigkeiten zuordnen.
Der erste große Militäreinsatz der NATO außerhalb Europas in Afghanistan zeigt, zu was wir fähig sind, wenn wir nur wollen. Die NATO schuf eine NATO Response Force, die sich bereits in Afghanistan unter Beweis stellt. Die Internationale Schutztruppe besteht aus 9.000 NATO-Soldaten und wird von einem französischen General geführt. Da jetzt die Wahlen anstehen, sollten wir die Chance nutzen, die Internationale Schutztruppe zu stärken und zu erweitern. Wir müssen uns zusammen an einen Tisch setzen und herausfinden, wie die internationalen und amerikanischen Streitkräfte in Afghanistan am besten mit den afghanischen Streitkräften zusammenarbeiten können. Eine Fusion aller ausländischer Sicherheitskräfte in Afghanistan wäre wohl am sinnvollsten. Wir müssen das in den nächsten Monaten prüfen.
Wir arbeiten an einem weiteren Vorhaben, das die Vitalität des Bündnisses demonstriert: Im Juli haben wir auf dem NATO-Gipfel zusammen beschlossen, eine Übungsmission für irakische Sicherheitskräfte aufzubauen, wie sie von der irakischen Interimsregierung erbeten worden war. Die Regierung bat uns um Hilfe, um unsere Unterstützung. Diese Mission läuft bereits. Die NATO hat auch ein großes Einbindungsvermögen externen Partnern gegenüber bewiesen. Wir haben die Istanbuler Kooperationsinitiative in die Welt gerufen. Sie unterstützt Reformen im Nahen und Mittleren Osten und in Nordafrika, indem Übungskapazitäten, gemeinsame Friedenssicherung und andere Möglichkeiten zur koordinierten Sicherheitsarbeit angeboten werden. Der Mittelmeerdialog der NATO stärkt den Barcelona-Prozess der Europäischen Union. Beide Projekte werden jetzt im Rahmen der Istanbuler Initiative zusammengeführt. Und beide Projekte, alle diese Projekte, unterstützen die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika der G8. Beim Abendessen heute Abend werde ich zahlreiche andere Außenminister anlässlich des NATO-Mittelmeerdialogs treffen.
Es wird das erste Treffen auf Ministerebene seit zehn Jahren sein, bei dem wir vertiefen können, wie wir am besten mit den Partnern im Nahen Osten zusammenarbeiten können. Die Nationen des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrikas brauchen unsere Unterstützung, und wir sind auf eine Weise bereit, diese Unterstützung zu leisten, wie es sich die Gründungsväter der NATO nie hätten vorstellen können.
Ich freue mich darauf, am Sonntag in Marokko auf dem ersten Treffen des Forums für die Zukunft mit unseren Partnern in der G8 und NATO zusammenzuarbeiten, um unsere gemeinsame Agenda im Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika voranzutreiben. Im Rahmen des Forums treffen sich 28 Länder von innerhalb und außerhalb der Region, um ihre Anstrengungen und Ressourcen zum Vorantreiben der Reformen zu bündeln. Wir versuchen nicht, anderen unsere Ansichten aufzuzwingen. Wir versuchen nicht einmal, Diagnosen bezüglich der Probleme anderer Menschen abzugeben. Die Araber haben selbst in den Berichten über die menschliche Entwicklung der UN gezeigt, dass sie die ihnen bevorstehenden Defizite und Herausforderungen besser als alle anderen kennen.
Überall in der Region geschieht etwas. In manchen Fällen handeln die Regierungen und fordern Veränderungen von ihrer Bevölkerung. Manchmal handeln Zivilorganisationen, die Zivilgesellschaft und mutige Einzelpersonen und fordern Veränderungen von ihren Regierungen. Jede Situation ist anders, jedes Land hat seinen eigenen Weg in die Zukunft, der abhängig ist von seiner Geschichte, seiner derzeitigen politischen Situation und seiner Kultur. Wir können ihnen helfen. Wir haben Unruhen gesehen, wir haben die Stimmen gehört, die Modernisierung und Reformen fordern, und es ist die Pflicht der Industriestaaten, der G8, der EU und der NATO, diese Menschen einzubeziehen und ihnen zu helfen.
Die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten soll denen helfen, die Veränderungen möchten, ihre Stimme zu verstärken. Außerdem können die Reformen den Menschen in der Region reale Verbesserungen bringen. Wirtschaftliche Reformen fördern den Handel, schaffen Arbeitsplätze und erhöhen den Wohlstand. Daran sind wir im Nahen und Mittleren Osten interessiert, daran sind wir überall in der transatlantischen Region interessiert. Politische Reformen verbessern die Möglichkeit eines Mitspracherechts der Bürger an Entscheidungen, die sie, ihre Familien und Gemeinden betreffen. Die Stärkung der Rechte der Frau gibt Frauen die Möglichkeit, ihre Kinder zu ernähren, zu kleiden, zu erziehen und ihre Gesundheit zu bewahren. Die Gewährleistung von Bildungschancen bereitet die jungen Menschen von heute darauf vor, die Führungskräfte unserer Welt von morgen zu sein.
Wir möchten gemeinsam mit unseren europäischen Bündnispartnern Frieden und positiven Wandel unterstützen – nicht nur durch die OSZE, die NATO und die G 8, sondern auch durch die europäisch-amerikanischen Beziehungen. Ein Großteil unserer Beziehungen zu Europa betrifft Wirtschaftsangelegenheiten, Handel und Investitionen, wissenschaftlich-technischen Austausch, Forschung im Bereich von Energie und Umwelt sowie andere ähnliche Projekte. Vor allem arbeiten wir äußerst eng zusammen, um Terroristen das Handwerk zu legen, indem wir die Kanäle der Nachrichtendienste und Strafverfolgungsbehörden sowie eine Vielzahl anderer Mittel nutzen. Dies ist die Frontlinie unserer gemeinsamen Verteidigung gegen den Terrorismus.
Darüber hinaus kooperieren die Vereinigten Staaten und die Europäische Union unter der Federführung Italiens im Auftrag der G 8, um internationale Polizeieinheiten in ehemalige Krisengebiete zu entsenden. Während wir an der Frontlinie in der Terrorismusbekämpfung kämpfen, arbeiten wir auch darauf hin, den Terroristen den Raum und die Chance zu verweigern, Pläne zu schmieden und Anhänger zu werben. Im gleichen Tenor sind die Vereinigten Staaten und die Europäische Union im Hinblick auf die Beilegung von Konflikten in der arabischen und muslimischen Welt zunehmend einer Meinung.
Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union sind sich beispielsweise bezüglich der Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts einig. Wir sind uns beide bewusst, dass dieser Konflikt einen Schatten auf all unsere Bemühungen in der Region wirft. Wir unterstützen beide zwei unabhängige Staaten – einen unabhängigen palästinensischen Staat und den Staat Israel - die Seite an Seite in Frieden leben. Wir unterstützen beide den Rückzug Israels aus dem Gazastreifen und Teilen des Westjordanlands im Rahmen des Friedensprozesses, um zu diesem Prozess zurückzukommen. Wir möchten beide freie und faire Wahlen für die Palästinenser, und wir sind beide bereit, zu diesem Ergebnis beizutragen.
Wie erreichen wir das alles? Wir arbeiten als Quartett, das die diplomatische Macht der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, Russlands und der Vereinten Nationen vereinigt. Angesichts der Veränderungen in der palästinensischen Führung ist Präsident Bush entschlossen, die Gunst der Stunde zu nutzen. Wir werden unsere diplomatischen Bemühungen verstärken, weil wir eine Chance sehen, reale, hoffentlich entschiedene Fortschritte zum Frieden zu erzielen. Auch im Irak haben wir eine Chance zur Zusammenarbeit.
Ich habe es bereits erwähnt, aber ich möchte diesen Punkt hervorheben. Viele der 25 Mitglieder der EU sind im Irak vor Ort, um dem irakischen Volk und der irakischen Übergangsregierung zu helfen, und ihr Beitrag ist von entscheidender Bedeutung.
Das irakische Volk strebt nach Freiheit. Die Iraker möchten ihre Politiker selbst wählen. Sie möchten wählen, sie möchten unverzüglich wählen, sie möchten nächsten Monat wählen. Wir dürfen die Zukunft und die Hoffnungen der Iraker nicht an Terroristen und Schergen verpfänden, die sie einzuschüchtern versuchen. Das können und werden wir nicht zulassen. Wir sehen also diese schlechten Nachrichten, aber es kommen auch gute Nachrichten von dort. In über 80 Prozent des Landes werden Wahlen abgehalten, um über die politische Führung vor Ort zu entscheiden. Wir sehen, dass Schulen, Krankenhäuser und Unternehmen den Betrieb aufnehmen; im ganzen Land geht das Leben weiter und die Menschen nehmen die Gestaltung ihrer Zukunft in die Hand.
Oft würdigen wir den außerordentlichen Mut so vieler Iraker nicht genug - Politiker und Bürger gleichermaßen - die ihre Chance für eine bessere Zukunft sehen und bereit sind, sie jeden Tag, wenn sie aufstehen, aufs Spiel zu setzen, weil sie an diese Zukunft glauben. Und wir müssen ihnen helfen. Ich habe Grund, an diese Zukunft zu glauben, weil ich weiß, dass diese Zukunft kommen wird - weil wir hier sein werden, um ihnen zu helfen.
Wir müssen uns unser Ziel vor Augen führen. Wir möchten der arabischen Demokratie im Irak, in Palästina und andernorts eine Chance geben. Wir möchten die Kraft der Freiheit freisetzen, wo immer sie am dringendsten benötigt wird. Wir wissen, dass das nicht leicht ist; wir wissen, dass Demokratie von bestimmten Verhaltensweisen und Institutionen abhängt, die nicht über Nacht entstehen.
Aber sehen Sie sich die Ukraine an. Betrachten Sie sich, was das ukrainische Volk getan hat. Die ukrainischen und russischen Behörden vernehmen eine deutliche Botschaft aus Nordamerika und Europa – in diplomatischem Stereoton. Dieser Stereoton bewirkt etwas, und wir sagen: Lasst das Volk entscheiden!
Mehr als je zuvor liegt das Schicksal der Ukraine dort, wo es hingehört – in den Händen des ukrainischen Volks. Wir in den Vereinigten Staaten und Sie in Europa bewundern den Mut so vieler, die für Rechtsstaatlichkeit und die Verfassung eingetreten sind, die friedlich versucht haben, die bei der letzten Wahl aufgetretenen Schwierigkeiten zu meistern. Wir unterstützen eine zweite Stichwahl am 26. Dezember als besten Weg zur Wiederherstellung des Vertrauens und der Integrität der politischen Institutionen der Ukraine. Unseres Erachtens hat das Oberste Gericht der Ukraine eine kluge Entscheidung getroffen. Und ich habe mich sehr gefreut, heute Morgen zu erfahren, dass sich die Rada - das ukrainische Parlament - dieser Entscheidung anschließt. Die Rada hat das erforderliche Gesetz verabschiedet, um einen Prozess in Gang zu setzen, der zu einer zweiten Stichwahl am 26. Dezember führt. Die Ukrainer schließen sich zusammen, um eine ukrainische Lösung für dieses Problem zu finden, und wir alle stehen bereit, um zu helfen. Alles, was wir fordern, alles, was wir möchten, alles, was wir immer gewollt haben, sind freie, faire, offenen Wahlen, damit die Stimme des ukrainischen Volkes gehört werden kann.
In der heutigen Welt ist die Macht der Ideen stärker als je zuvor. Und wo die globale Gemeinschaft der Demokratien größer ist als je zuvor – wie in der Ukraine – unternehmen viele Gesellschaften gemeinsame Schritte. Es wird unsere gemeinsamen Bemühungen erfordern, sicherzustellen, dass die Ukraine die Hilfe erhält, die sie benötigt, denn wir haben im Nahen Osten und andernorts gemeinsam so viel zu tun. Die Vereinigten Staaten können viel von einem weiteren fähigen, demokratischen Partner in Europa profitieren. Wir unterstützen die europäische Integration nach wie vor. Wir unterstützen die künftige Erweiterung der Europäischen Union. Wir möchten, dass die Europäische Union globale Präsenz entwickelt, so dass wir den starken Partner haben, den wir benötigen.
Während sich unser Bündnis für die Herausforderungen der Zukunft wappnet, möchte ich Ihnen einige Anregungen zum Nachdenken geben. Die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder ruht in der Stabilität und den Chancen, die Demokratie mit sich bringt. Die Faktoren Demokratie, öffentliche Meinung, Bildung, Information und Kommunikation betreffen sogar undemokratische Regime. Man kann diese Ideen nicht mehr aussperren. Es gibt keine politischen oder geistigen Grenzen, die diese Ideen davon abhalten können, in die dunkelsten Ecken der Welt vorzudringen.
Wir müssen demokratischen Wandel unterstützen, wo immer er sich vollzieht. Das ist gleichermaßen unsere Politik und unser Credo. Was Präsident Bush als die "wandelnde Kraft der Freiheit" bezeichnet, ist das zentrale Element, die zentrale Triebkraft der amerikanischen Politik auf Jahre hinaus.
Wir müssen den Mut aufbringen, grundlegenden Wandel herbeizuführen und dürfen uns nicht damit zufrieden geben, Bedrohungen nur zu bewältigen oder einzudämmen. Wir haben zu viele Jahre darauf gewartet, dass Saddam Husseins Irak und das Talibanregime den Willen der internationalen Gemeinschaft befolgen. Wir müssen bereit sein, Chancen zu schaffen und zu ergreifen. Die rasche Umgestaltung Libyens von einer Gefahr zu einem rehabilitierten Mitglied der internationalen Gemeinschaft ist ein beeindruckendes Beispiel.
Gemeinsam müssen die Vereinigten Staaten und Europa durch die NATO, die EU, die OSZE und andere transatlantische Institutionen der Umsetzung unserer gemeinsamen Vision eines freien, friedlichen und demokratischen Nahen und Mittleren Ostens oberste Priorität einräumen. Unsere Arbeit am israelisch-palästinensischen Frieden geht Hand in Hand mit unserer Unterstützung der Reformen und Modernisierung in der Region. Die Vereinigten Staaten und Europa müssen die Umsetzung von Demokratie als zentrales Element beim Kampf gegen den Terrorismus ansehen. Gesunde demokratische Gesellschaften sind das beste Bollwerk gegen den Terrorismus, obwohl unsere Erfahrungen und die Spaniens, Russlands und anderer Länder zeigen, dass keiner von uns gegen Terrorismus gefeit ist.
Die Vereinigten Staaten und Europa sind Partner, nicht nur aufgrund dessen, was wir sind und wofür wir eintreten. Wir sind Partner, weil wir auf der Grundlage gemeinsamer Grundsätze und Werte gemeinsam handeln.
Unsere Werte und unsere Interessen sind letztlich untrennbar. Wir sind uns auch bewusst, dass wir nur effektiv sein können, wenn die Vereinigten Staaten und Europa als Partner zusammenarbeiten, als Partner in Freiheit und als Partner beim Handeln. Das haben wir seit Jahrzehnten getan. Wir waren erfolgreich, und wir müssen weiterhin erfolgreich sein um sicherzustellen, dass wir unsere Erfolgsbilanz fortsetzen.
Sie können sicher sein, dass Präsident Bush und seine Regierung alles in ihrer Macht Stehende tun werden, um Europa ihre Verpflichtung zu dieser Partnerschaft zu beweisen. Unser Verständnis der erzielten Erfolge und unsere Bereitschaft, den erforderlichen Preis zu bezahlen und die erforderlichen Lasten zu tragen, sollen sicherstellen, dass wir in den vor uns liegenden Jahren der Herausforderungen weiterhin erfolgreich sind.
Originaltext: Powell Urges Europe to Work with U.S. to Support Democracy
Aktualisiert: Februar 2005 | Zurück | AxxG Blog
AS3: Movieclip rückwärts abspielen Gepostet von Alexander Gräsel in Actionscript 3, Flash am 13 Januar, 2010 | 1 Kommentar In jedem Flash-Forum findet man 1.000 x mal ein und die selbe Frage: “Wie kann ich einen Movieclip rückwärts abspielen?”. Hier ist die Antwort…
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q-de-776 | Welche Fähigkeiten hat die NATO Response Force in Afghanistan unter Beweis gestellt? | Ansprache von Außenminister Colin L. Powell vor dem Transatlantischen Zentrum des German Marshall Fund in Brüssel
Brüssel, 8. Dezember 2004
(Unwesentlich gekürzt)
Die Wurzeln der amerikanischen Zivilisation - die Erfahrungen meiner Nation in den letzten zwei Jahrhunderten - liegen in Europa.
Die Gründungsdokumente, die allen Amerikanern so viel bedeuten, haben ihren Ursprung in der Aufklärung, in unseren europäischen Wurzeln. Wenn man sich die Unabhängigkeitserklärung und die darin enthaltene Beschreibung der Funktion einer Regierung ansieht, erkennt man, dass wir diese Gedanken von Europa übernommen haben.
Die Funktion einer Regierung ist es, die Rechte der Menschen zu schützen. Regierungen vergeben keine Rechte, sie gewähren kein Rechte, diese Rechte kommen von einer überirdischen Kraft, und die wichtigste Aufgabe einer Regierung ist es, diese gottgegebenen Rechte der Menschen zu schützen, indem sie eine Regierung schafft, die den Willen der Menschen widerspiegelt. Die einzige Machtquelle in einer Nation ist der Wille der Menschen, den sie einer Regierung übergeben. Das ist also die Aufgabe einer Regierung, die Rechte der Menschen zu schützen, die ihnen von Gott gegeben wurden. Diese einfache Philosophie hat meine Nation und die transatlantische Gemeinschaft angetrieben - im Falle meines Landes seit zweihundert Jahren, im Falle von Europa seit mehr als fünfzig Jahren in der jüngeren Geschichte dieses Kontinents.
Wie der Präsident in seiner ersten Pressekonferenz nach der Wiederwahl deutlich gemacht hat, will er mit ganz Europa eng zusammenarbeiten. Präsident Bush erklärte: "Alles, das wir erreichen wollen, erfordert eine weiterbleibend enge Partnerschaft zwischen Amerika und Europa. Wir sind die Pfeiler der freien Welt. Wir sind denselben Bedrohungen ausgesetzt und teilen den Glauben an die Freiheit und die Rechte jedes Einzelnen." Aus diesem Grund ist es nur natürlich, dass der erste offizielle Besucher des Präsidenten in seiner zweiten Amtszeit der NATO-Generalsekretär war und sein erster Auslandsbesuch nach Europa gehen wird.
Präsident Bush wird in die Zukunft blicken, wenn er hierher kommt. Aber er wird auch von der Vergangenheit überzeugt sein. Ich bin mir darüber im Klaren, dass einige der Schlüsselentscheidungen des Präsidenten in den letzten vier Jahren in Europa umstritten waren, vor allem die Entscheidungen zum Irak. Was immer die Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Vergangenheit und des Einsatzes im Irak auch waren, wir blicken jetzt nach vorn. Wir reichen Europa die Hand, und hoffen, dass Europa uns ebenfalls die Hand reicht.
Übertönt von dem Hintergrundlärm der letzen Jahre erfolgte eine Umgestaltung der transatlantischen Partnerschaft. Sie ist zunehmend globaler geworden. Wie auch der Marschall Fund waren wir in unseren Aktivitäten auf einen halben Kontinent beschränkt, bis wir dann nach 1989 auf einem ganzen Kontinent tätig sein konnten. Und heute, in einer Welt nach dem 11. September, entwickeln wir die transatlantische Partnerschaft weiter – über die Grenzen Europas hinaus. Und das ist sehr gut, weil die transatlantische Gemeinschaft eine Gemeinschaft der Freiheit, der Demokratie und des Friedens ist – Werte, die heute überall auf der Welt angenommen werden, universelle Werte.
Aber wir befinden uns jetzt in einer anderen Welt als zuvor. Die Bedrohungen haben sich verändert. Heute ist nicht mehr die Sowjetunion die allgegenwärtige Bedrohung, auf die wir unsere gesamte Aufmerksamkeit und Energie richten. Die Bedrohung ist diffuser, schwerer zu bekämpfen, und wird von uns in vielerlei Hinsicht größere Bemühungen erfordern. Terrorismus, Waffen-, Drogen- und Menschenhandel, transnationale Verbrechen – das sind die neuen Bedrohungen. Europa, die Russische Föderation und die Vereinigten Staaten konzentrieren sich jetzt intensiv auf die Bekämpfung dieser Gefahren des 21. Jahrhunderts.
Mehr als jemals zuvor müssen wir unsere Ressourcen mobilisieren und unsere Partnerschaft in den Dienst der Welt stellen. Das ist die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft, und meine Reise diese Woche soll dies verdeutlichen. Ich bin wegen drei Treffen hier: dem Ministertreffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dem Ministertreffen des Nordatlantikrats und dem US-EU-Ministertreffen. Meine Vorgänger als Außenminister waren dort, und meine Nachfolger werden ebenfalls dort sein, da wir uns auf diesen Treffen mit Themen von höchster Bedeutung auseinandersetzen. Alle drei Treffen weisen auf die vor uns liegenden Aufgaben.
Seit ihrer Geburtsstunde während des Kalten Krieges in Helsinki im Jahre 1975 ging es der OSZE um Freiheit, Demokratie und Frieden. Heute, lange nach Ende des Kalten Krieges, führt die OSZE ihre wichtige Arbeit fort. In der OSZE kommen Nordamerika und Europa zusammen, um sich für die Menschenrechte einzusetzen und gegen alle Formen von Antisemitismus, Bigotterie gegen Moslems und Bigotterie aller Art zu kämpfen. Wir können stolz sein, dass die OSZE auch bei der Überwachung von Wahlen Expertenwissen erlangt hat. Wenn die OSZE und andere Beobachter im letzten Monat nicht die Wahlen in der Ukraine überwacht hätten, wäre der Wille des ukrainischen Volks mit ziemlicher Sicherheit nicht zum Tragen gekommen und verfälscht worden. Es stand extrem viel auf dem Spiel, wie auch heute noch – weswegen wir gestern volle Unterstützung für die Weiterführung der Beobachtung der anstehenden Wahlen in der Ukraine durch die OSZE gaben.
Wahlen in jungen Demokratien können Ereignisse sein, die wachrütteln, die ganzen Nationen Zuversicht und Mut einflößen können, so dass die Menschen sich für ihre Rechte einsetzen und eine Wahl fordern, sich versammeln, wie wir es im letzten Herbst in Tbilisi und während der letzten Wochen in der Ukraine gesehen haben. Wir können es heute beobachten, wie wir es im Oktober in Afghanistan beobachten konnten, als die Menschen wählten, damit ihre Stimme gehört wird. Die Wahl in Afghanistan schlug ein neues Kapitel in der Geschichte eines Volkes, einer Region, einer Ära auf. Die OSZE spielte hierbei eine entscheidende Rolle.
Am Sonntag, dem 9. Oktober, wachte ich auf und sah, was sich über Nacht bei den Wahlen in Afghanistan ereignet hatte. Ich wachte auf und sah den Bericht des Leiters der OSZE-Beobachtermission, der erklärte, dass die Wahlen in Afghanistan trotz aller Herausforderungen frei und fair gewesen seien. Die Menschen verließen ihre Häuser, trotz des Terrors, der Gewalt und der tödlichen Gefahr. Der Präsident erzählt gerne die Geschichte einer 19-jährigen Frau, die sich unter den ersten Wählern befand und sich nie erträumt hätte, dass sie die Chance bekäme, ihre Meinung auf diese Art auszudrücken, aber sie bekam sie. Millionen von Afghanen wählten. Und gestern sahen wir etwas im Fernsehen, das in Afghanistan noch nie gesehen wurde: ein neuer, frei gewählter Präsident bei seinem Amtsantritt. Die afghanischen Parlamentswahlen im April werden auf diesen Erfolg aufbauen, aber für einen erneuten Erfolg wird die OSZE benötigt, und sie wird wieder vor Ort sein.
Jetzt ist es an der Zeit, dass die OSZE ihre Arbeit erweitert. Wir wollen, dass sich der Erfolg Afghanistans in den palästinensischen Wahlen am 9. Januar wiederholt, und ich hoffe, dass die OSZE dort sein wird. Wir glauben auch, dass es unsere Pflicht im Sinne der Schlussakte von Helsinki ist, den Irakern zu helfen, die Art von Wahl abzuhalten, die sie verdienen, und ich hoffe, dass wir uns diesbezüglich einigen können, so dass die OSZE bei den Wahlen im Irak am 30. Januar eine Rolle spielen kann.
Aber die OSZE steht nicht nur für Demokratie und Menschenrechte. Tatsächlich ist es so, dass sich die meisten der gestern bei unseren Treffen in Sofia gefällten 21 Entscheidungen auf die Wirtschafts- und Sicherheitsdimensionen der OSZE konzentrierten: Containersicherheit, Passsicherheit sowie die Kontrolle von Handfeuerwaffen und kleinen Waffen sind jetzt Teil des OSZE-Aktionsplans. Keine dieser Maßnahmen wird Schlagzeilen machen, sie erscheinen nicht weltbewegend, aber zusammengenommen sind sie ein Maßnahmenkatalog, der wichtig und entscheidend für den Umgang mit den Bedrohungen des 21. Jahrhunderts ist.
Die herausragende transatlantische Sicherheitsorganisation ist natürlich die NATO, und ich freue mich schon heute auf die Treffen, die morgen hier stattfinden. Die Mission der NATO, Sicherheit für die atlantische Welt zu garantieren, hat sich nie verändert, jedoch hat sich die ganze Welt verändert, hauptsächlich als Konsequenz des Erfolgs der NATO. Die NATO musste sich also anpassen, um ihrer Mission unter neuen strategischen Bedingungen gerecht zu werden. Ich habe diesen Prozess seit vielen Jahren mit meinen eigenen Augen verfolgt. Morgen ist mein letztes NATO-Treffen in einer langen Reihe von NATO-Treffen.
Ich kann mich an mein erstes NATO-Treffen erinnern, das im nächsten Monat 46 Jahre her ist. Ich war ein junger Leutnant und scharte die 40 Mitglieder meines Zuges in der Fuldaer Sende um mich und sagte: "Wir sind die NATO, und solange wir die Schlacht um dieses kleine Stück der Fuldaer Sende gewinnen, werden Westeuropa und Nordamerika in Sicherheit sein. Verstanden, Männer?" "Ja, verstanden." Und deswegen gebe ich gerne an und sage, wenn Sie wissen wollen, wer den Kalten Krieg gewonnen hat, dann war ich das mit meinen 40 Soldaten in der Fuldaer Sende. Aber der Kern der Geschichte ist, dass wir alle wussten, warum wir dort waren, als ich vor 46 Jahren mit meinen jungen Soldaten zum ersten Mal diesen Fleck Erde betrat. Wir waren uns der wichtigen Rolle dieses Bündnisses für die Wahrung von Frieden und Freiheit, unserer Ideale und Lebensweise bewusst, zu dem wir gehörten.
Und 28 Jahre später kehrte ich als Kommandeur an denselben Ort in dieselbe Fuldaer Sende zurück, und sie war noch da, und die 8. Russische Armee stand noch immer auf der anderen Seite. Aber die Dinge hatten angefangen, sich zu verändern, und ich konnte diese Veränderungen bei allen NATO-Treffen sehen, die ich anfing, zu besuchen, zuerst in den frühen Achtzigern als Militärassistent eines großartigen Mannes, Verteidigungsminister Cap Weinberger. Wir gingen zu den NATO-Treffen, und es gab die verzwicktesten Auseinandersetzungen über alle möglichen Dinge. Sie denken, dass die jüngsten Auseinandersetzungen schlimm waren... Sie hätten dabei sein sollen, als die INF-Stationierung aktuell war und es überall in Europa Demonstrationen gegen diesen schrecklichen amerikanischen Einfall gab, Pershing-2-Raketen und bodengestützte Marschflugkörper gegen die russischen SS-20 zu stationieren. Schrecklich! Das darf nicht sein! Demonstrationen, schlechte Idee, das zu tun. Wir taten es. Europa stand an der Seite von Nordamerika.
Und einige Jahre später war ich auch stolz, der Verhandlungsführer des INF-Vertrages zu sein, zusammen mit Minister Schultz und Herr Nitze und vielen anderen, die den INF-Vertrag aushandelten, der die ganzen Raketen abschaffte. Entschlossene Zielgerichtetheit, der Wille, gegen die damals vorherrschende öffentliche Meinung zu handeln, weil wir wussten, was das Richtige war. Und das Ergebnis war, dass wir alle diese Waffen beseitigten und anfingen, den Weg zu bereiten für das, was folgte.
Ein paar Jahre später war ich wieder dort, diesmal als Nationaler Sicherheitsberater von Präsident Reagan, und wir gingen 1987 und 88 zu den NATO-Treffen. Sie hatten etwas Einzigartiges – man saß da und wartete, dass alle 16 Staats- und Regierungschefs zu Wort kamen, und jeder von ihnen hatte eine andere Geschichte über Gorbatschow zu erzählen. Und jeder hatte Gorbatschow gerade erst getroffen. "Mit diesem Mann können wir verhandeln", "Das ist ein Mann, der einen Unterschied bewirkt." Perestroika, Glasnost, ich erinnere mich lebhaft an diese Zeit. Und wir alle beobachteten die Lage. Konnte es wahr sein? Konnte es sein, dass die Dinge sich ändern würden?
Und ich beobachtete weiter in meiner Rolle als Nationaler Sicherheitsberater, besuchte fünf Gipfeltreffen mit Gorbatschow und werde nie den Tag vergessen, als er mich über den Tisch hinweg ansah in Anwesenheit von Minister Schulz, und er wusste, dass ich mir nicht sicher war, worauf er hinaus wollte. Und er sah mich über den Tisch hinweg an und sagte: "Oh, Herr General, es tut mir so leid, Sie werden sich einen neuen Feind suchen müssen." Ich erinnere mich an meine Reaktion. "Das will ich nicht. Sie müssen wissen, ich habe viel in diesen Feind investiert, ändern Sie mein Leben nicht, nur weil Sie einen schlechten Tag haben." Ich kann nur sagen, mein Leben änderte sich, unser Leben änderte sich, das transatlantische Bündnis veränderte sich.
Ich war bei einem Treffen mit den Vereinigten Stabschefs an dem Abend im November 1989, als die Menschen in Berlin zur Mauer gingen und gegen sie hämmerten, bis sie vor ihnen zusammenbrach. Ich war dort als Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs am Anfang des nächsten Jahrzehnts, als die Sowjetunion und der Warschauer Pakt zusammenbrachen, und die Freiheit sich ihren Weg bahnte. Überall in Eurasien erblühten zarte Pflanzen der Freiheit wie wilde Blumen im Frühjahr. Wir standen das alles durch, das Gute, das Schlechte und das vorübergehend Mysteriöse.
Und heute befinden wir uns am Ende des Jahres 2004. Als ich Ende des Kalten Krieges noch Vorsitzender war, habe ich öfter mit russischen Generälen diskutiert, als die Sowjetunion anfing, zu zerbrechen. Und sie sagten: "Jetzt gibt es keinen Warschauer Pakt mehr, dann sollte es auch keine NATO mehr geben. Wenn wir keinen Warschauer Pakt haben, braucht ihr keine NATO." Und meine Antwort war: "Wisst ihr, das klingt irgendwie logisch, ich kann das nachvollziehen, aber es gibt ein kleines Problem." "Was für eines?" "Ich werde immer noch nach Mitgliedschaftsanträgen für die NATO gefragt." Sie ist also noch eine funktionierende, lebendige Organisation. Die Menschen sehen noch eine Notwendigkeit für sie.
Warum ist das so? Weil die NATO die Grundlage des transatlantischen Friedens und der Sicherheit ist. Außerdem ist sie eine politische und militärische Organisation, die sich verändern kann, wenn sich die Bedrohung und Anforderungen ändern. Und wir haben festgestellt, dass die NATO nicht einfach für die Sowjetunion existierte. Sie hat einen anderen Zweck, ein anderes Leben. Sie bezieht die ehemaligen Nationen der Sowjetunion ein, sie arbeitet im NATO-Russland-Rat mit Russland zusammen, um eine sicherere transatlantische Union und sicherere Beziehungen zu schaffen und sich aktiv auf die anderen Bedrohungen außerhalb des Bündnisses konzentrieren zu können und auf sie zu reagieren .
Am Ende des Jahres 2004 tritt die NATO aktiver als je zuvor auf und stellt sich den neuen Herausforderungen eines neuen Zeitalters. Mit 26 Mitgliedern erreicht die NATO mehr, als ihre Gründungsväter je für möglich gehalten hätten, und sie ist weiterhin offen für neue Mitglieder. Es war trotzdem keine Überraschung, dass all dies geschah. Es ist für mich nicht erstaunlich, dass die ehemaligen Mitglieder des Warschauer Pakts der NATO beitreten wollten. Sie sahen die NATO als das, was sie ist – eine Organisation, die sich auf die Prinzipien des Friedens, die Menschenwürde jedes Einzelnen und Demokratie stützt – sowie eine Organisation, die Europa mit Nordamerika und Amerika mit Kanada verbindet, so dass Sicherheit für die transatlantische Region gewährleistet ist. Lassen Sie mich nur kurz auf die Veränderungen in den letzten 15 Jahren eingehen...
Während dieser letzten 15 Jahre ist sehr viel passiert. Die erweiterte NATO ist nicht mehr nur ein Bündnis, das hauptsächlich der Verteidigung des gemeinsamen Gebiets dient, sondern auch der Verteidigung gemeinsamer Prinzipien, wo immer auf der Welt gegen diese gemeinsamen Prinzipien verstoßen wird oder wo immer sie bedroht werden. Der NATO ging es hauptsächlich um Europa; out-of-area-Einsätze waren nur von zweitrangiger Bedeutung. Ich kann mich an so viele Diskussionen erinnern, die wir über out-of-area-Einsätze hatten – das Thema ist eines der Klischees, über die wir uns ständig gestritten haben. "Was genau ist die Zuständigkeit der NATO, warum machen wir uns Sorgen über diese weit entfernten Orte?" Jetzt stehen wir meistens dieser Art von Herausforderung gegenüber, und da sie out-of-area sind, muss die NATO dort vor Ort sein.
Was mich persönlich jedoch beeindruckt, ist, wie schnell und erfolgreich sich die NATO auf die Herausforderungen nach dem Kalten Krieg eingestellt hat. Die Anpassung begann in Europa, auf dem Balkan. Die NATO spielte in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo eine unentbehrliche Rolle, und wir standen unerschütterlich an der Seite unserer NATO-Kollegen. Manche machten sich am Anfang der Präsidentschaft Bushs Sorgen, aber wir haben es klar mit einem einfachen amerikanischen Klischee ausgedrückt: "Wir sind zusammen gekommen, und wir werden zusammen gehen." So sind wir an die Sache herangegangen, und so haben wir es gemacht.
Die erfolgreiche Sicherheitsmission der NATO in Bosnien endete offiziell vor nur sechs Tagen und die Übergabe an die neue EU-Mission erfolgte reibungslos. Die NATO und die EU haben gelernt, ihre Kräfte unter den Regeln von Berlin-Plus zusammenzuführen; einige dachten, dies sei zu schwierig zu handhaben, aber wir haben es geschafft, und es klappt.
Da die NATO heute auch außerhalb von Europa eine wichtige Rolle spielt, müssen wir Maßnahmen einleiten, um die neuen Herausforderungen der NATO zu erfüllen. Wir müssen die Kürzungen in den Verteidigungsetats und beim Personal in einigen Mitgliedsländern umkehren und die bürokratischen oder nationalen Hindernisse bei der Bereitstellung von Streitkräften abschaffen. Wir müssen bezüglich unserer Fähigkeiten mehr tun. Wenn wir diese zusätzlichen Missionen annehmen – und das müssen wir tun – dann müssen wir diesem Vorhaben und diesen Worten reale Fähigkeiten zuordnen.
Der erste große Militäreinsatz der NATO außerhalb Europas in Afghanistan zeigt, zu was wir fähig sind, wenn wir nur wollen. Die NATO schuf eine NATO Response Force, die sich bereits in Afghanistan unter Beweis stellt. Die Internationale Schutztruppe besteht aus 9.000 NATO-Soldaten und wird von einem französischen General geführt. Da jetzt die Wahlen anstehen, sollten wir die Chance nutzen, die Internationale Schutztruppe zu stärken und zu erweitern. Wir müssen uns zusammen an einen Tisch setzen und herausfinden, wie die internationalen und amerikanischen Streitkräfte in Afghanistan am besten mit den afghanischen Streitkräften zusammenarbeiten können. Eine Fusion aller ausländischer Sicherheitskräfte in Afghanistan wäre wohl am sinnvollsten. Wir müssen das in den nächsten Monaten prüfen.
Wir arbeiten an einem weiteren Vorhaben, das die Vitalität des Bündnisses demonstriert: Im Juli haben wir auf dem NATO-Gipfel zusammen beschlossen, eine Übungsmission für irakische Sicherheitskräfte aufzubauen, wie sie von der irakischen Interimsregierung erbeten worden war. Die Regierung bat uns um Hilfe, um unsere Unterstützung. Diese Mission läuft bereits. Die NATO hat auch ein großes Einbindungsvermögen externen Partnern gegenüber bewiesen. Wir haben die Istanbuler Kooperationsinitiative in die Welt gerufen. Sie unterstützt Reformen im Nahen und Mittleren Osten und in Nordafrika, indem Übungskapazitäten, gemeinsame Friedenssicherung und andere Möglichkeiten zur koordinierten Sicherheitsarbeit angeboten werden. Der Mittelmeerdialog der NATO stärkt den Barcelona-Prozess der Europäischen Union. Beide Projekte werden jetzt im Rahmen der Istanbuler Initiative zusammengeführt. Und beide Projekte, alle diese Projekte, unterstützen die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika der G8. Beim Abendessen heute Abend werde ich zahlreiche andere Außenminister anlässlich des NATO-Mittelmeerdialogs treffen.
Es wird das erste Treffen auf Ministerebene seit zehn Jahren sein, bei dem wir vertiefen können, wie wir am besten mit den Partnern im Nahen Osten zusammenarbeiten können. Die Nationen des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrikas brauchen unsere Unterstützung, und wir sind auf eine Weise bereit, diese Unterstützung zu leisten, wie es sich die Gründungsväter der NATO nie hätten vorstellen können.
Ich freue mich darauf, am Sonntag in Marokko auf dem ersten Treffen des Forums für die Zukunft mit unseren Partnern in der G8 und NATO zusammenzuarbeiten, um unsere gemeinsame Agenda im Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika voranzutreiben. Im Rahmen des Forums treffen sich 28 Länder von innerhalb und außerhalb der Region, um ihre Anstrengungen und Ressourcen zum Vorantreiben der Reformen zu bündeln. Wir versuchen nicht, anderen unsere Ansichten aufzuzwingen. Wir versuchen nicht einmal, Diagnosen bezüglich der Probleme anderer Menschen abzugeben. Die Araber haben selbst in den Berichten über die menschliche Entwicklung der UN gezeigt, dass sie die ihnen bevorstehenden Defizite und Herausforderungen besser als alle anderen kennen.
Überall in der Region geschieht etwas. In manchen Fällen handeln die Regierungen und fordern Veränderungen von ihrer Bevölkerung. Manchmal handeln Zivilorganisationen, die Zivilgesellschaft und mutige Einzelpersonen und fordern Veränderungen von ihren Regierungen. Jede Situation ist anders, jedes Land hat seinen eigenen Weg in die Zukunft, der abhängig ist von seiner Geschichte, seiner derzeitigen politischen Situation und seiner Kultur. Wir können ihnen helfen. Wir haben Unruhen gesehen, wir haben die Stimmen gehört, die Modernisierung und Reformen fordern, und es ist die Pflicht der Industriestaaten, der G8, der EU und der NATO, diese Menschen einzubeziehen und ihnen zu helfen.
Die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten soll denen helfen, die Veränderungen möchten, ihre Stimme zu verstärken. Außerdem können die Reformen den Menschen in der Region reale Verbesserungen bringen. Wirtschaftliche Reformen fördern den Handel, schaffen Arbeitsplätze und erhöhen den Wohlstand. Daran sind wir im Nahen und Mittleren Osten interessiert, daran sind wir überall in der transatlantischen Region interessiert. Politische Reformen verbessern die Möglichkeit eines Mitspracherechts der Bürger an Entscheidungen, die sie, ihre Familien und Gemeinden betreffen. Die Stärkung der Rechte der Frau gibt Frauen die Möglichkeit, ihre Kinder zu ernähren, zu kleiden, zu erziehen und ihre Gesundheit zu bewahren. Die Gewährleistung von Bildungschancen bereitet die jungen Menschen von heute darauf vor, die Führungskräfte unserer Welt von morgen zu sein.
Wir möchten gemeinsam mit unseren europäischen Bündnispartnern Frieden und positiven Wandel unterstützen – nicht nur durch die OSZE, die NATO und die G 8, sondern auch durch die europäisch-amerikanischen Beziehungen. Ein Großteil unserer Beziehungen zu Europa betrifft Wirtschaftsangelegenheiten, Handel und Investitionen, wissenschaftlich-technischen Austausch, Forschung im Bereich von Energie und Umwelt sowie andere ähnliche Projekte. Vor allem arbeiten wir äußerst eng zusammen, um Terroristen das Handwerk zu legen, indem wir die Kanäle der Nachrichtendienste und Strafverfolgungsbehörden sowie eine Vielzahl anderer Mittel nutzen. Dies ist die Frontlinie unserer gemeinsamen Verteidigung gegen den Terrorismus.
Darüber hinaus kooperieren die Vereinigten Staaten und die Europäische Union unter der Federführung Italiens im Auftrag der G 8, um internationale Polizeieinheiten in ehemalige Krisengebiete zu entsenden. Während wir an der Frontlinie in der Terrorismusbekämpfung kämpfen, arbeiten wir auch darauf hin, den Terroristen den Raum und die Chance zu verweigern, Pläne zu schmieden und Anhänger zu werben. Im gleichen Tenor sind die Vereinigten Staaten und die Europäische Union im Hinblick auf die Beilegung von Konflikten in der arabischen und muslimischen Welt zunehmend einer Meinung.
Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union sind sich beispielsweise bezüglich der Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts einig. Wir sind uns beide bewusst, dass dieser Konflikt einen Schatten auf all unsere Bemühungen in der Region wirft. Wir unterstützen beide zwei unabhängige Staaten – einen unabhängigen palästinensischen Staat und den Staat Israel - die Seite an Seite in Frieden leben. Wir unterstützen beide den Rückzug Israels aus dem Gazastreifen und Teilen des Westjordanlands im Rahmen des Friedensprozesses, um zu diesem Prozess zurückzukommen. Wir möchten beide freie und faire Wahlen für die Palästinenser, und wir sind beide bereit, zu diesem Ergebnis beizutragen.
Wie erreichen wir das alles? Wir arbeiten als Quartett, das die diplomatische Macht der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, Russlands und der Vereinten Nationen vereinigt. Angesichts der Veränderungen in der palästinensischen Führung ist Präsident Bush entschlossen, die Gunst der Stunde zu nutzen. Wir werden unsere diplomatischen Bemühungen verstärken, weil wir eine Chance sehen, reale, hoffentlich entschiedene Fortschritte zum Frieden zu erzielen. Auch im Irak haben wir eine Chance zur Zusammenarbeit.
Ich habe es bereits erwähnt, aber ich möchte diesen Punkt hervorheben. Viele der 25 Mitglieder der EU sind im Irak vor Ort, um dem irakischen Volk und der irakischen Übergangsregierung zu helfen, und ihr Beitrag ist von entscheidender Bedeutung.
Das irakische Volk strebt nach Freiheit. Die Iraker möchten ihre Politiker selbst wählen. Sie möchten wählen, sie möchten unverzüglich wählen, sie möchten nächsten Monat wählen. Wir dürfen die Zukunft und die Hoffnungen der Iraker nicht an Terroristen und Schergen verpfänden, die sie einzuschüchtern versuchen. Das können und werden wir nicht zulassen. Wir sehen also diese schlechten Nachrichten, aber es kommen auch gute Nachrichten von dort. In über 80 Prozent des Landes werden Wahlen abgehalten, um über die politische Führung vor Ort zu entscheiden. Wir sehen, dass Schulen, Krankenhäuser und Unternehmen den Betrieb aufnehmen; im ganzen Land geht das Leben weiter und die Menschen nehmen die Gestaltung ihrer Zukunft in die Hand.
Oft würdigen wir den außerordentlichen Mut so vieler Iraker nicht genug - Politiker und Bürger gleichermaßen - die ihre Chance für eine bessere Zukunft sehen und bereit sind, sie jeden Tag, wenn sie aufstehen, aufs Spiel zu setzen, weil sie an diese Zukunft glauben. Und wir müssen ihnen helfen. Ich habe Grund, an diese Zukunft zu glauben, weil ich weiß, dass diese Zukunft kommen wird - weil wir hier sein werden, um ihnen zu helfen.
Wir müssen uns unser Ziel vor Augen führen. Wir möchten der arabischen Demokratie im Irak, in Palästina und andernorts eine Chance geben. Wir möchten die Kraft der Freiheit freisetzen, wo immer sie am dringendsten benötigt wird. Wir wissen, dass das nicht leicht ist; wir wissen, dass Demokratie von bestimmten Verhaltensweisen und Institutionen abhängt, die nicht über Nacht entstehen.
Aber sehen Sie sich die Ukraine an. Betrachten Sie sich, was das ukrainische Volk getan hat. Die ukrainischen und russischen Behörden vernehmen eine deutliche Botschaft aus Nordamerika und Europa – in diplomatischem Stereoton. Dieser Stereoton bewirkt etwas, und wir sagen: Lasst das Volk entscheiden!
Mehr als je zuvor liegt das Schicksal der Ukraine dort, wo es hingehört – in den Händen des ukrainischen Volks. Wir in den Vereinigten Staaten und Sie in Europa bewundern den Mut so vieler, die für Rechtsstaatlichkeit und die Verfassung eingetreten sind, die friedlich versucht haben, die bei der letzten Wahl aufgetretenen Schwierigkeiten zu meistern. Wir unterstützen eine zweite Stichwahl am 26. Dezember als besten Weg zur Wiederherstellung des Vertrauens und der Integrität der politischen Institutionen der Ukraine. Unseres Erachtens hat das Oberste Gericht der Ukraine eine kluge Entscheidung getroffen. Und ich habe mich sehr gefreut, heute Morgen zu erfahren, dass sich die Rada - das ukrainische Parlament - dieser Entscheidung anschließt. Die Rada hat das erforderliche Gesetz verabschiedet, um einen Prozess in Gang zu setzen, der zu einer zweiten Stichwahl am 26. Dezember führt. Die Ukrainer schließen sich zusammen, um eine ukrainische Lösung für dieses Problem zu finden, und wir alle stehen bereit, um zu helfen. Alles, was wir fordern, alles, was wir möchten, alles, was wir immer gewollt haben, sind freie, faire, offenen Wahlen, damit die Stimme des ukrainischen Volkes gehört werden kann.
In der heutigen Welt ist die Macht der Ideen stärker als je zuvor. Und wo die globale Gemeinschaft der Demokratien größer ist als je zuvor – wie in der Ukraine – unternehmen viele Gesellschaften gemeinsame Schritte. Es wird unsere gemeinsamen Bemühungen erfordern, sicherzustellen, dass die Ukraine die Hilfe erhält, die sie benötigt, denn wir haben im Nahen Osten und andernorts gemeinsam so viel zu tun. Die Vereinigten Staaten können viel von einem weiteren fähigen, demokratischen Partner in Europa profitieren. Wir unterstützen die europäische Integration nach wie vor. Wir unterstützen die künftige Erweiterung der Europäischen Union. Wir möchten, dass die Europäische Union globale Präsenz entwickelt, so dass wir den starken Partner haben, den wir benötigen.
Während sich unser Bündnis für die Herausforderungen der Zukunft wappnet, möchte ich Ihnen einige Anregungen zum Nachdenken geben. Die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder ruht in der Stabilität und den Chancen, die Demokratie mit sich bringt. Die Faktoren Demokratie, öffentliche Meinung, Bildung, Information und Kommunikation betreffen sogar undemokratische Regime. Man kann diese Ideen nicht mehr aussperren. Es gibt keine politischen oder geistigen Grenzen, die diese Ideen davon abhalten können, in die dunkelsten Ecken der Welt vorzudringen.
Wir müssen demokratischen Wandel unterstützen, wo immer er sich vollzieht. Das ist gleichermaßen unsere Politik und unser Credo. Was Präsident Bush als die "wandelnde Kraft der Freiheit" bezeichnet, ist das zentrale Element, die zentrale Triebkraft der amerikanischen Politik auf Jahre hinaus.
Wir müssen den Mut aufbringen, grundlegenden Wandel herbeizuführen und dürfen uns nicht damit zufrieden geben, Bedrohungen nur zu bewältigen oder einzudämmen. Wir haben zu viele Jahre darauf gewartet, dass Saddam Husseins Irak und das Talibanregime den Willen der internationalen Gemeinschaft befolgen. Wir müssen bereit sein, Chancen zu schaffen und zu ergreifen. Die rasche Umgestaltung Libyens von einer Gefahr zu einem rehabilitierten Mitglied der internationalen Gemeinschaft ist ein beeindruckendes Beispiel.
Gemeinsam müssen die Vereinigten Staaten und Europa durch die NATO, die EU, die OSZE und andere transatlantische Institutionen der Umsetzung unserer gemeinsamen Vision eines freien, friedlichen und demokratischen Nahen und Mittleren Ostens oberste Priorität einräumen. Unsere Arbeit am israelisch-palästinensischen Frieden geht Hand in Hand mit unserer Unterstützung der Reformen und Modernisierung in der Region. Die Vereinigten Staaten und Europa müssen die Umsetzung von Demokratie als zentrales Element beim Kampf gegen den Terrorismus ansehen. Gesunde demokratische Gesellschaften sind das beste Bollwerk gegen den Terrorismus, obwohl unsere Erfahrungen und die Spaniens, Russlands und anderer Länder zeigen, dass keiner von uns gegen Terrorismus gefeit ist.
Die Vereinigten Staaten und Europa sind Partner, nicht nur aufgrund dessen, was wir sind und wofür wir eintreten. Wir sind Partner, weil wir auf der Grundlage gemeinsamer Grundsätze und Werte gemeinsam handeln.
Unsere Werte und unsere Interessen sind letztlich untrennbar. Wir sind uns auch bewusst, dass wir nur effektiv sein können, wenn die Vereinigten Staaten und Europa als Partner zusammenarbeiten, als Partner in Freiheit und als Partner beim Handeln. Das haben wir seit Jahrzehnten getan. Wir waren erfolgreich, und wir müssen weiterhin erfolgreich sein um sicherzustellen, dass wir unsere Erfolgsbilanz fortsetzen.
Sie können sicher sein, dass Präsident Bush und seine Regierung alles in ihrer Macht Stehende tun werden, um Europa ihre Verpflichtung zu dieser Partnerschaft zu beweisen. Unser Verständnis der erzielten Erfolge und unsere Bereitschaft, den erforderlichen Preis zu bezahlen und die erforderlichen Lasten zu tragen, sollen sicherstellen, dass wir in den vor uns liegenden Jahren der Herausforderungen weiterhin erfolgreich sind.
Originaltext: Powell Urges Europe to Work with U.S. to Support Democracy
Aktualisiert: Februar 2005 | Pro und Contra » Der Krieg im Nahen Osten
#1 Der Krieg im Nahen Osten Antworten
Als Antwort auf diesen Beitrag von Reader:
DAMASCUS, Syria, July 24
Landis verweist hier auf ein aus meiner Sicht zentrales Problem des Nahen Ostens: Es gibt keine die Staaten übergreifende arabische Nation, aber es gibt eben auch keine Nationen in diesen Staaten. Man ist irgendwie teils Araber, teils Jordanier, Ägypter, Iraker, Syrer usw. Dazu noch vielleicht Kurde, Maronit, Schiit. Also komplexe, unklare Identitäten.
Der Bezugspunkt des Zitats in der NYT ist ja, daß Syrien alle Araber aufnehmen muß, gemäß Verfassung, weil es sich eben als arabischer Staat versteht. Wenn ich mich recht erinnere, geht das auf die Zeit der VAR zurück, als Syrien Teil dieser Vereinigten Arabischen Republik war.
Das ist, wie mir scheint, der Kern des Problems der Araber: Es fehlen die Strukturen für eine gedeihliche Entwicklung, wie sie die meisten Länder Asiens inzwischen begonnen haben. Staaten ohne Nationalbewußtsein, ohne Demokratie, ohne einen funktionierenden Kapitalismus, ohne Rechtsgarantieren für die Menschen. Wie sollen da Wohlstand, Sicherheit, Bürgertugenden entstehen?
Menschen zählen nicht (mehr), wenn sie im Kreuzfaden der Mächtigeren leben.
Im Kreuzfaden der Mächtigen leben ja die meisten Menschen; wir auch. Die Menschen im Nahen Osten leben aber im Kreuzfaden von Fanatikern und Terroristen .
Israel ist ja seit Jahren dabei, einen friedlichen Ausgleich mit seinen arabischen Nachbarn zu suchen. Deshalb der Rückzug aus dem Libanon, aus dem Gaza-Streifen. Deshalb auch der Bau der Mauer, der einen Modus Vivendi mit den Bewohnern der Westbank ermöglichen soll. Schlimm, daß es nur so geht; aber ohne einigermaßen gesicherte Grenzen kann es eben keinen Frieden geben.
Diese Bemühungen wurden und werden von der Fatah unterstützt; jetzt vor allem von Abbas. Aber die Hamas im Süden und Westen und die Hisbollah im Norden Israels tun alles, um sie zu hintertreiben.Sie bauen dazu seit Jahren Bürgerkriegsarmee auf. Mit Tausenden von Raketen, die auf Israel gerichtet sind. Allein im jetzigen Krieg wurden bereits um die 2000 dieser Raketen auf Israel abgefeuert.
Das wird von Syrien und dem Iran aus gesteuert und ganz überwiegend bezahlt. Beides sind Staaten mit Ambitionen darauf, eine Führungsmacht im Nahen Osten zu werden. Beide benutzen die Emotionen gegen Israel dazu, sich in dieser Führerrolle zu profilieren. Es ist im Grund ein Kampf darum, wer am lautesten gegen Israel agitiert. Und um zu zeigen, wie ernst es ihnen ist, opfern beide Staaten die armen Menschen in Palästina, in Israel, im Libanon. Dies, dear Reader, ist in meinen Augen eine zynische Politik, und nicht die der USA und Israels, die auf Frieden im Nahen Osten gerichtet ist.
Was soll Israel gegen die Kriegstreiber Iran und Syrien, Hisbollah und Hamas tun? Wenn es den angestrebten Friedenszustand erreichen will, dann muß es die Hisbollah und die Hamas militärisch schlagen. Ich sehe nicht, wie es anders gehen kann. Man kann Fanatiker und Terroristen doch nicht zu überzeugen versuchen.
Das ist fürchterlich. Aber siehst du eine Alternative?
Man bombardiert jetzt auch unbewaffnete (!) Blauhelme in ihrem Wachtposten, da mögen sie noch so eindringlich um Gnade gefleht haben (habt ihr die Luftaufnahmen von der isolierten Lage dieses Postens gesehen?).
Die Hintergründe dieses Vorfalls, dear Reader, sind ja völlig ungeklärt. Der Einfachheit halber kopiere ich hier rein, was ich vorhin @ Sparrowhawk im Schrippe-Nachfolgeforum geschrieben habe:
Spiegel-Online hat jetzt eine korrekte Übersetzung:
"Uno-Generalsekretär Kofi Annan sprach von einem "anscheinend vorsätzlichen" Angriff auf den Stützpunkt. "
Mehr als Anschein liegt ja auch nicht vor. Wie will man wissen, warum und wie es zu es zu einem solchen Bombardement gekommen ist?
Da ist logischerweise alles möglich - von einer geheimen Entscheidung des israelischen Kabinetts über die Entscheidung eines militärischen Kommandeurs und einen Pilotenfehler bis hin zu einem Computerfehler, falsch eingegebenen Zielkoordinaten usw.
Wer jetzt so tut, als kenne er die Ursache und den Hintergrund, der ist eindeutig parteilich.
Und diese Parteilichkeit sehe ich bisher nur auf der Seite der Gegner Israels. Mit dem Brustton der Überzeugung, mit dem sie behaupten, es habe sich um einen absichtlichen Angriff gehandelt, behauptet niemand umgekehrt, es sei ein Versehen gewesen.
Dieses Kriegselend, dear Reader, ist entsetzlich. Ich mag auch die TV-Nachrichten gar nicht mehr sehen, mit allen diesen Berichten (von beiden Seiten der Front, in Israel sind ja auch mehr als hunderttausend Menschen auf der Flucht).
Nur, Partei vermag ich nicht zu nehmen. Ich habe das hier zu begründen versucht.
PS: Ich beginne mit diesem Beitrag einen neuen Thread; ich hoffe, du bist einverstanden.
28.07.2006 04:22
#2 RE: Der Krieg im Nahen Osten Antworten
Noch ein Gedanke zu diesem Krieg:
Es hat im Schrippe-Forum oft Diskussionen über die Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg gegeben, als gezielt gegen Zivilisten gebombt wurde.
Seither ist das meines Wissens in keinem Krieg mehr offen so gehandhabt worden. Bis zum jetzigen Nahost-Krieg.
Die Hisbollah hat bereits um die 2000 Raketen auf israelische Städte abgefeuert. Eindeutig nicht auf militärische Einrichtungen gezielt.
Wieso löst dieses ständige Kriegsverbrechen eigentlich keinen Aufschrei der Empörung in der Weltöffentlichkeit aus?
Den Bomben Israels sind auch Zivilisten zum Opfer gefallen; das stimmt. Aber es gibt keinen Beleg, noch nicht einmal ein Indiz dafür, daß diese absichtlich getroffen wurden.
Israel gibt sich im Gegenteil große Mühe, zivile Opfer möglichst zu vermeiden. Nun gut, das mögen seine Gegner bestreiten.
Aber bestreiten können sie doch nicht, daß die Hisbollah laufend das Völkerrecht bricht.
Was wäre wohl in der Öffentlichkeit los, wenn Israel tausende Raketen wahllos auf arabische Städte abfeuern würde, mit der eindeutigen Absicht, möglichst viele Zivilisten zu ermorden?
#3 RE: Der Krieg im Nahen Osten Antworten
"Was wäre wohl in der Öffentlichkeit los, wenn Israel tausende Raketen wahllos auf arabische Städte abfeuern würde, mit der eindeutigen Absicht, möglichst viele Zivilisten zu ermorden"
1.) Es gäbe einen großen Aufschrei der Empörung.
2.) Würde der Aufschrei mit der "Antisemitismus-Keule" bekämpft, jedenfalls in Deutschland.
3.) Würde in der UNO nix passieren, weil die USA im Sicherheitsrat mal wieder alles per Veto blockieren würden
#4 RE: Der Krieg im Nahen Osten Antworten
Ja, so könnte es ablaufen. Nur wird dieser Fall ja nie eintreten, denn Israel käme nicht auf den Gedanken, wahllos Raketen auf Zivilisten abzuschießen.
Meine Frage, lieber Sparrowhawk, war also natürlich rhetorisch gemeint: Ich frage mich, warum das analoge Verhalten der Hisbollah nicht einen solchen Aufschrei der Empörung auslöst.
Weil alle ohnehin wissen, daß das Kriegsverbrecher sind, die keinen Augenblick daran denken, Zivilisten zu schonen?
Aber wenn jemand ein Verbrecher ist, dann ist das doch kein Grund dafür, sich über seine Taten weniger zu empören.
Also, ich finde das sehr seltsam. Der Beschuß der UNO-Beobachter durch Israel, von dem bisher niemand weiß, wie er zustandekam, löst Empörung aus. Und der Dauerbeschuß israelischer Zivilisten durch die Hisbollah offenbar nicht, oder jedenfalls viel weniger.
#5 RE: Der Krieg im Nahen Osten Antworten
Kommt, wie immer, darauf an, was in den Medien berichtet wird, bzw. - richtiger ausgedrückt - was in welchen Medien berichtet wird.
Die Hisbollah ist eine Terrorbande, das ist klar und ohne jeden Zweifel. Aber versteht sich Israel nicht als demokratischen Rechtstaat ? Wenn ja, verhält es sich gegenwärtig nicht danach.
Wie ich mal an anderer Stelle gesagt habe: einerseits ist die israelische Linie, sich den Terroristen und ihren Erpressungsversuchen nicht zu beugen, richtig. Der Staat darf nicht erpreßbar sein. Das ist übrigens nicht rechtsradikal, sondern das wußte auch schon Helmut Schmidt (SPD).
Es ist aber die Frage, wie diese Linie verfolgt wird. Für den Mossad wäre es wohl eine Kleinigkeit gewesen, die entführten Soldaten ohne Aufsehen rauszuholen, der hat schon ganz andere Leute aufgespürt und nach Israel gebracht. Damit wäre der Linie "nicht nachgeben" ebenso Genüge getan worden, und ein paar Hisbollahistas wären bei dem unternehmen doch sicherlich auch liquidiert worden. Nun aber... wird geschossen, was geht, die Soldaten sind aller Wahrscheinlichkeit nach tot. Wurden sie geopfert und deren Entführung als äußerer Anlaß genommen, um losschlagen zu können ?
#6 RE: Der Krieg im Nahen Osten Antworten
Ja, ohne Frage. Und da scheint mir in der Mehrzahl der deutschen Medien weniger über das Leiden der Israelis als das der Libanes berichtet zu werden.
Es ist ja auch gewiß schlimmer; es gibt dort viel mehr Opfer, die Waffen der Israels sind wirksamer als die der Hisbollah. Aber das ändert nichts daran, daß die Zivilbevölkerung auf beiden Seiten schlimm leidet. Und es ändert vor allem nichts daran, daß Israel Opfer unter der Zivilbevölkerung zu vermeiden versucht, während die Hisbollah sie bewußt anzielt.
Inwiefern nicht? Ich kann bisher nichts erkennen, was Israel vorzuwerfen wäre.
Falls die Regierung tatsächlich so verbrecherisch (und auch töricht) gehandelt hätte, einen Angriff auf unbewaffnete UNO-Beobachter zu befehlen, dann ja.
Nur muß das doch nachgewiesen werden. Daß im Krieg Bomben ihr Ziel verfehlen, ist doch leider ein häufiger Fall. Und auf einen bloßen Verdacht hin kann niemand verurteilt werden; auch nicht ein Staat.
Es ist aber die Frage, wie diese Linie verfolgt wird. Für den Mossad wäre es wohl eine Kleinigkeit gewesen, die entführten Soldaten ohne Aufsehen rauszuholen, der hat schon ganz andere Leute aufgespürt und nach Israel gebracht.
Einen Entführten befreit, der irgendwo in einem Versteck gefangengehalten wird? Hm, du traust dem Mossad ja wirklich viel zu.
Damit wäre der Linie "nicht nachgeben" ebenso Genüge getan worden, und ein paar Hisbollahistas wären bei dem unternehmen doch sicherlich auch liquidiert worden. Nun aber... wird geschossen, was geht, die Soldaten sind aller Wahrscheinlichkeit nach tot. Wurden sie geopfert und deren Entführung als äußerer Anlaß genommen, um losschlagen zu können ?
Es geht Israel zweifellos nicht nur um die Befreiung der Geiseln. Deren Verschleppung war aber aus meiner Sicht auch nicht nur ein Vorwand.
Sondern mit dieser Aktion wollte die Hisbollah meines Erachtens den Konflikt mit Israel eskalieren. Israel provozieren, es als Papiertiger vorführen. Deshalb wurden nicht irgendwelche Zivilisten verschleppt sondern Soldaten. Die israelische Armee sollte gedemütigt werden.
Durfte sie darauf so hart reagieren? Sie hätte auch bis zum nächsten Schritt der Hisbollah warten können, vielleicht dem regelmäßigen Beschuß von Siedlungen.
Die Hisbollah will die Vernichtung Israels, so wie es Ahmadinedschad gesagt hatte (und er sagte, der Tag käme schneller, als viele dächten). Irgendwann wäre Israel keine Wahl geblieben, als gegen diese Bedrohung vorzugehen. Tausende von Raketen waren ja schon gegen Israel in Stellung gebracht worden.
Kann man diesem in seiner Existenz bedrohten Staat einen Vorwurf machen, daß er sich entschloß, diese Bedrohung zu beseitigen? Ich jedenfalls kann das nicht.
#7 RE: Der Krieg im Nahen Osten Antworten
Dieses Photo zeigt den UN-Wachtposten, der bombardiert worden ist.
In ihren letzten sechs Stunden haben die getöteten UN-Soldaten zehn Mal mit dem israelischen Militär telephoniert*. Zehn Mal um ihr Leben gebettelt, könnte man sagen. Und jetzt sieh dir die isolierte Lage des Wachtpostens an. Ich hoffe, es kommt noch eine glaubhafte Erklärung dafür, wie man den im Zeitalter des "precision bombing" versehentlich treffen konnte.
Man stelle sich vor, die andere Seite hätte UN-Soldaten versehentlich bombardiert und getötet. Glaubt doch niemand, dass man das als "im Krieg können Bomben ihr Ziel verfehlen" wegerklären könnte. Bush und "Yo Blair" planen anscheined, mehr Blauhelme ins Krisengebiet zu schicken.
* UN observers asked Israel to stop bombing 10 times before post was hit: report
Link zu 570News
29.07.2006 16:01
#8 RE: Der Krieg im Nahen Osten Antworten
mir scheint, wir haben nicht die Informationen, um auch nur halbwegs sicher zu sagen, was da passiert ist. Auch solche Fotos sagen (jedenfalls mir) nichts.
Wie präzise sind diese sogenannten Präzisionswaffen? Ich habe keine Ahnung. Ich weiß ja noch nicht einmal, um was für eine Waffe es sich handelte. Wie wurde sie gelenkt? War es ein ballistisches Geschoß oder eine steuerbare Rakete? Wie erfolgte die Eingabe der Zielkoordinaten? Und so weiter, und so weiter.
Nur wenn man das alles weiß und Fachmann ist, kann man - vielleicht - beurteilen, wie es zu einer versehentlichen Bombardierung eines Gebäudes kommen konnte, das nicht das Target war.
Ich würde mir auch wünschen, daß die Untersuchung das alles klärt. Ansonsten müßte man in der einschlägigen militärtechnischen Fachpresse nachsehen; vermutlich sind da ja die Fachleute längst am Werk, zu analysieren, wie es zu einer versehentlichen Beschießung kommen konnte.
Wenn sie denn versehentlich war. Nehmen wir nun an, es sei nachgewiesen, daß mit dieser Waffe ein versehentliche Beschießung eines solchen Gebäudes ausgeschlossen ist. (Kritisch wäre vor allem die Eingabe der Zielkoordinaten, weil da ja Human Error nicht eben selten ist; zumal in der Streßsituation eines Kriegs).
Dann wäre als nächstes zu fragen, wo in der Befehlskette ein absichtlicher Beschuß eines UNO-Stützpunktes angeordnet wurde. Da gibt es wieder offenbar viele Möglichkeiten - vom Frontoffizier über den Generalstab bis zum Verteidigungsminister oder gar zum Kabinett.
Es könnte zB sein, daß irgendein rechtsextremer israelischer Offizier in der Befehlskette diesen Angriff befohlen hat; falls er denn absichtlich erfolgte. Nur als Beispiel.
Und nehmen wir nun an, es war die Regierung selbst die das entschieden hat. Was könnte dann das Motiv sein?
Offensichtlich ist, daß Israel durch diesen Vorfall ein riesiger außenpolitischer Schaden entstanden ist.
Also kann es - in diesem angenommenen Fall - nur ein Motiv sein, das der Regierung so vorrangig erschien, daß sie dafür diesen Schaden in Kauf genommen hat.
Zweitens zeichnet sich ja ab, daß sowohl die USA als auch Israel auf eine Lösung hinarbeiten, bei der der Süden des Libanon auf lange Zeit durch eine bewaffnete internationale Truppe (vielleicht die NATO im Auftrag der UNO) gesichert wird, so daß die Hisbollah dort nicht wieder ihre Raketen aufbauen kann.
Die absichtliche Ermordung von UNO-Angehörigen würde diese Lösung erheblich erschweren. Also müßte das Kabinett ein Motiv gehabt haben, das auch diesem Nachteil gegenüber überwog.
Mir fällt kein solches Motiv ein. Allenfalls, daß man einen Waffenstillstand verhindern wollte, solange die Hisbollah noch nicht besiegt ist. (Was Israel zweifellos will). Aber daß das die genannten Nachteile aus israelischer Sicht aufwiegen würde, erscheint mir nicht einsichtig. Aber denkbar ist es natürlich, daß es ein solches Motiv des israelischen Kabinetts gibt.
Wenn die andere Seite das getan hätte, dann wäre es meines Erachtens sehr wahrscheinlich gewesen, daß es sich um ein Versehen handelt. Denn deren Raketen sind ja offenbar sehr unpräzise. Die Katjuscha sind im Grunde die weiterentwickelten Stalinorgeln aus dem Zweiten Weltkrieg, also ballistische Raketen. Ob die Hisbollah überhaupt lenkbare Raketen hat, weiß ich nicht.
Ja, Bush und Blair planen, UNO-Soldaten zu schicken, das scheint mir sehr wahrscheinlich zu sein. Aber eben keine unbewaffneten "Blauhelme", sondern eine bewaffnete, notfalls auch kämpfende Truppe, wie in Ex-Jugoslawien.
Aber soweit ich sehe, würde ein absichtlicher Beschuß das doch gerade erschweren. Oder meinst du, Israel wolle diese Lösung nicht? Aber welche will es dann? Es hat sich schon einmal aus dem Libanon zurückgezogen. Eine dauerhafte Besatzung des Südlibanon kann doch kaum im Interesse Israels liegen.
Was ist nun mit diesen Anrufen, auf die nicht reagiert wurde? Auch da fehlen mir alle Kenntnisse, um das beurteilen zu können. Wie verläuft denn in einem solchen Fall der Kommunikationsweg? Welche Befehle hat es auf welchen Ebenen gegeben? Falls die Absicht bestand, den UNO-Posten zu treffen, wer hat dann entschieden, die Anrufe der UNO-Soldaten zu ignorieren?
Allein der Umstand, daß an einem solchen Komplott zahlreiche Menschen beteiligt sein müßten - darunter bei einer Wehrpflicht-Armee wie der israelischen ja auch solche, denen so etwas gegen ihr Gewissen gegangen wäre - macht es aus meiner Sicht unwahrscheinlich, daß es ein solches Komplott gegeben hat.
Aber möglich ist es natürlich. Was mich nur stört, dear Reader, das ist der Umstand, daß viele Journalisten, die doch vermutlich so wenig wie du und ich über die Punkte wissen, die ich genannt habe, es schon für wahrscheinlich oder gar sicher halten, daß das ein Komplott der israelischen Regierung war.
Vielleicht war es das. Aber ich finde, man kann so etwas nicht behaupten, wenn es keinerlei Belege dafür gibt.
Auch Annan hat das ja offenbar eingesehen und deshalb auf der Pressekonferenz in Rom das "apparently" betont, und zwar im Sinn von "dem Anschein nach". Das war ja das Thema meines Blogs.#
#9 RE: Der Krieg im Nahen Osten Antworten
Reader hat hier auf diesen Kommentar von David Ignatius in der Washington Post aufmerksam gemacht.
Der Kommentar beginnt mit einer Feststellung, der niemand widersprechen wird:
The solutions to the big problems that afflict the region are not military but political.
Ich glaube nicht, daß irgendein westlicher oder israelischer Verantwortlicher das anders sieht. Nur fürchte ich, daß Ahmadinedschad und seine Hilfstruppe im Libanon das anders sehen.
Für mich war die größte Überraschung bei diesem Krieg die Unmenge an Raketen - nicht nur Katjuschas, sondern auch ballistische Kurzstreckenraketen - , die die Hisbollah im Südlibanon stationiert gehabt hatte.
Sie dienen eindeutig nicht der Verteidigung; sie wurden ja auch so gut wie nicht gegen die israelischen Truppen eingesetzt. Sondern sie wurden auf israelische Städte abgefeuert. Meines Wissens der erste Fall seit dem Zweiten Weltkrieg, daß eine Kriegspartei ihre Angriffe so gut wie ausschließlich auf die Zivilbevölkerung des Gegners gerichtet hat.
Und ich wundere mich immer wieder, daß das nicht zu einer weltweiten Empörung geführt hat und dazu, daß die Führer der Hisbollah als Kriegsverbrecher bezeichnet wurden. Nach den Kriterien, nach denen man Milosevic vor Gericht gestellt hat und Karazic als Kriegsverbrecher sucht, muß auch Nasrallah als Kriegsverbrecher verfolgt und verurteilt werden. Und zwei dieser Kriegsverbrecher sitzen sogar im libanesischen Kabinett.
Aber seltsam - die Weltöffentlichkeit, auch viele westliche Medien, scheinen sich mehr über die israelischen Bomben zu empören, die Zivilisten versehentlich getroffen haben, als über die systematischen und gewollte Bombardierung von Zivilisten durch die Hisbollah.
Ein weiteres Zitat aus dem Kommentar:
" ... how Hezbollah's armed might could be successfully absorbed into the fabric of the Lebanese state". Diskutiert hat David Ignatius mit Nasrallah, wie die bewaffneten Kräfte der Hisbollah in den Libanon würden integriert werden können.
Ich habe dazu vor ein paar Tagen in CNN ein Interview mit einem Nahost-Experten gesehen, der genau das gefragt wurde. Er meinte, diese "Integration" der Hisbollah-Kämpfer in die libanesischen Streitkräfte werde dazu führen, daß sie diese faktisch übernehmen würden. Der Effekt werde sein, sagte er sinngemäß, daß die Hisbollah Israel nicht mehr als Partisanentruppe, sondern in den Uniformen einer regulären Armee bedroht.
Und das scheint mir auch das Ziel Ahmadinedschads zu sein: Die Hisbollah im Libanon so stark zu machen, daß sie die Politik dieses Landes mit einer traditionell schwachen Regierung dominieren kann.
Freilich hat auch Syrien die Absicht offenbar nicht aufgegeben, der faktische Herrscher im Libanon zu sein.
Daran, daß die jetzigen Vereinbarungen einen starken Staat Libanon schaffen könnten, der sich gegen sowohl Syrien als auch den Iran mit seiner Fünften Kolonne Hisbollah behauptet, kann ich nicht glauben.
Den Optimismus des Kommentators Ignatius kann ich also nicht teilen. Israel wird, fürchte ich, keine Wahl haben, als die Bedrohung durch den Iran und seine Hilfstruppen abzuwehren, so gut es das kann.
Die Zeit der glänzenden Siege Israels ist offensichtlich vorbei. Es hat jetzt eine Atempause gewonnen. Für einige Zeit wird die Hisbollah keine Raketen mehr auf Israel schießen können.
Auf Dauer ist aber nichts gewonnen. Und ich glaube nicht, daß irgendwer in Israel einen Plan dafür hat, wie man sich anders wehren könnte, als Olmert es jetzt versucht hat.
#10 RE: Der Krieg im Nahen Osten Antworten
Reader hat hier auf einen wichtigen Artikel in der Washington Post aufmerksam gemacht, der den Libanon-Krieg aus der Sicht isrealischer Soldaten beleuchtet.
Der Tenor ist, daß der Krieg schlecht vorbereitet war, die Soldaten oft nicht hinreichend trainiert. Daß die Versorgung und die Kommunikation schlecht funktioniert hätten. Es wird auch berichtet, daß die Hisbollah-Kämpfer sehr gut ausgerüstet und trainiert gewesen seien.
Wenn - wie es in dem Bericht heißt - sogar Israelis versehentlich auf Israelis und auf Ziegen und Schafe geschossen haben, weil die Kommunikation nicht klappte, dann liegt auf der Hand, wie abwegig es ist, den Israelis Absicht zu unterstellen, wenn versehentlich ein UNO-Posten bombardiert wurde.
Insgesamt scheint sich das zu bestätigen, was ich schon vor ein paar Tagen angemerkt habe: Die Zeit der leichten Siege Israels in einem Nahost-Krieg ist vorbei. Und damit ein psychologischer Faktor, der bisher Israel geschützt hat: Der Mythos von der absoluten Überlegenheit der IDF über die arabischen Gegner.
Wie es zu dieser Veränderung im Kräfteverhältnis gekommen ist, werden jetzt die Militärfachleute analysieren.
Zu vermuten sind u.a. die folgenden Gründe:
Die kriegsgewohnte und kriegsgeübte Generation der Isralis - der Scharons, Dajans, Rabins usw. - tritt ab oder ist schon abgetreten. Nach dem, was ich dazu gelesen habe, wandelt sich die Struktur und Mentalität der israelischen Gesellschaft. Sie wird zunehmend durch Einwanderer aus Rußland und dem Nahen Osten mit einem ausgeprägt zivilen Denken bestimmt.
Auch die Araber verfügen inzwischen über fortschrittliche Militärtechnologie.
Vor allem aber hat sich die Form des Kriegs gewandelt. Die früheren Nahost-Kriege - der Suez-Krieg, der Dreitage -Krieg, der Jom-Kippur-Krieg - waren klassische Kriege, in denen Israel seine technische, strategische und taktische Überlegenheit ausspielen konnte. Der jetzige Libanon-Krieg hatte starke Elemente eines asymmetrischen Kriegs, in dem zB der Gegner sich hinter Zivilisten verschanzte.
Wie können die Islamisten zur Vernunft kommen? Ich sehe wenig, was Hoffnungen rechtfertigen könnte. Die Hisbollah sieht sich ja jetzt sogar als der Sieger, trotz ihrer massiven Verluste. Sie hätte sich vermutlich solange als Sieger deklariert, wie sie nicht völlig vernichtet wurde.
Es ist das alte Problem, daß man mit Fanatikern nicht vernünftig verhandeln kann. Hinzu kommt bei den Islamisten, daß sie - vor allem in der schiitischen Tradition - ein eigenartig positives Verhältnis zu Tod und Vernichtung haben.
19.08.2006 20:56
#11 RE: Der Krieg im Nahen Osten Antworten
der Artikel steht nicht in der WASHINGTON POST, sondern in dessen Rivalen, der WASHINGTON TIMES.
Back to other endeavors (unfortunately not by the side of the pale-faced moon *g*),
Es lohnt sich, bei Wikipedia nachzulesen, ein interessantes Blatt, diese Times:
#12 RE: Der Krieg im Nahen Osten Antworten
Tja, da habe ich nicht genau hingeguckt; bin so an deine Hinweise auf die Post gewöhnt ; sorry.
Immerhin interessant, daß der Artikel dort erschienen ist (wenn auch wohl von einer Agentur geliefert). Eigentlich hätte er besser in die Post gepaßt, denn die Konservativen in den USA sind ja überwiegend sehr pro-Israel, oder?
Ja, sie war mir irgendwann mal begegnet, und ich hatte daraus zitiert, ohne die politische Richtung zu kennen. Wasn't it even you who drew my attention to the Times' political leaning?
Grundsätzlich erscheint es mir sehr wichtig, daß in den großen Städten, und schon gar der Hauptstadt, mindestens zwei Tageszeitung von ähnlichem Rang und mit ähnlicher Auflage erscheinen. Nichts ist schlimmer als ein Quasi-Monopol, gerade in diesem Bereich.
In Deutschland hat die FAZ eine herausragende Stellung, an die keine andere Tageszeitung auch nur entfernt heranreicht. In Frankreich Le Monde ebenso, und in Spanien El País. Die FAZ mit einer liberalkonservativen Grundtönung, die beiden anderen mit einer linksliberalen.
Es scheint schwer zu sein, daß sich eine zweite Zeitung mit der jeweils anderen Grundtönung und derselben Qualität etabliert.
Als ich angefangen habe, mehr oder weniger regelmäßig amerikanische Zeitungen zu kaufen, gab es noch die New York Herald Tribune als liberalkonservatives Gegengewicht zur linksliberalen NYT. Sie war aber damals in Deutschland weit günstiger zu kaufen, weil sie auch in Paris gedruckt wurde. Und jetzt wird sie ja, glaube ich, überhaupt nur noch da gedruckt.
#13 Die Lage im Libanon nach dem Krieg Antworten
Reader hat vorgestern hier auf diese Kolumne von Charles Krauthammer aufmerksam gemacht, deren Thema das Ergebnis des Libanon-Kriegs ist.
Das ist wieder einmal ein Beispiel für das, worüber wir kürzlich hier im Forum diskutiert haben: Diese in den USA hochentwickelte, in Deutschland aber seltene Form der "analytischen Kolumne".
Charles Krauthammer ist übrigens ein sehr interessanter Kolumnist - von Haus aus Psychiater. Auf diese seine Seite greift er auch manchmal zurück, zB als er das Bush Derangement Syndrome erfunden hat - die seltsame Verstörtheit, die Präsident Bush bei vielen Amerikanern bewirkt. (In Deutschland ist es ja weniger Verstörung als blanker Haß, was er bewirkt).
In der jetzigen Kolumne also geht es darum, wie sich eigentlich das Kräfteverhältnis im Libanon nach dem Krieg darstellt. Und da widerspricht Krauthammer heftig - und, wie mir scheint, sehr begründet - dem, was hier in Deutschland landauf, landab verkündet wird: Daß Israel einen Mißerfolg erlitten habe, daß der Krieg die Hisbollah gestärkt habe, daß der demokratische Aufbau im Libanon jetzt zerstört oder jedenfalls zurückgeworfen sei.
Die wichtigsten Stellen aus der Kolumne hat Reader in dem verlinkten Beitrag schon im Original zitiert. Hier eine Zusammenfassung der Analyse von Krauthammer:
Nasrallah hat gesagt, wenn er die Folgen gekannt hätte, dann hätte man die beiden israelischen Soldaten nicht entführt. So spricht nicht ein Sieger
Das Bunker- und Abschußrampensystem, das die Hisbollah in sechs Jahren gebaut hat, ist weitgehend zerstört.
Auch politisch hat die Hisbollah verloren. Der Straßenmob jubelt zwar über ihren angeblichen "Sieg", aber politisch ist die Hisbollah in der arabischen Welt isoliert. Die arabischen Staaten haben keine Sympathie für eine Miliz, die den Interessen des Iran dient.
Die Libanesen wissen jetzt, daß sie nur Frieden mit Israel haben können, wenn die Hisbollah ihren Einfluß verliert. Die demokratischen Kräfte im Libanon sind also gestärkt worden.
Wenn die UNO-Truppe Stellung bezogen hat, wird die Hisbollah ihre Befestigungsanlagen nicht wieder bauen können.
Zumindest der letzte Punkt ist meines Erachtens kaum zu bestreiten. Und ich denke, das war von vornherein das primäre Ziel Israels - die akute und ständig wachsende militärische Bedrohung durch die Hisbollah zu beseitigen, die mit dem Aufstieg des Irans zur Atommacht lebensbedrohlich geworden wäre - was hätte denn den Iran dann daran gehindert, auch auf Israel gerichtete atomare Kurzstreckenraketen in den Südlibanon zu schaffen?
Ob sich die politische Lage so positiv entwickelt, wie Krauthammer es analysiert, wird sich wohl erst in den nächsten Monaten zeigen.
Jedenfalls ist aus meiner Sicht das Projekt Präsident Bushs für eine allmähliche Demokratisierung des gesamten Nahen Ostens keineswegs gescheitert. Es läuft sicherlich nicht so gut, wie nach dem Sieg über Saddam erwartet worden war. Aber es läuft ja auch nicht schlecht. Im Irak gibt es keine politische Alternative zur jetzigen demokratischen Entwicklung. Auch im Libanon, in Ägypten, in Jordanien geht der Weg zur Demokratie weiter.
Nur zeichnet sich ab, daß mit dem Ende der Amtszeit von Bush die Lage noch lange nicht beruhigt sein wird. Es wird deshalb bei den Präsidentschaftswahlen in gut zwei Jahren um sehr viel gehen.
Ob ein Demokrat oder ein Republikaner Bush nachfolgt, ist nicht entscheidend. Entscheidend wird sein, ob es jemand ist, der für die amerikanische Verantwortung im Nahen Osten einsteht (wie zB auch der Demokrat Lieberman) oder jemand, der oder die für einen schnellen Rückzug aus dem Irak ist.
Das würde zum Zusammenbrechen der gesamten US-Nahostpolitik führen; und mittelfristig könnte es die USA leicht in einen neuen Isolationismus führen.
#14 RE: Die Lage im Libanon nach dem Krieg Antworten
Hallo ich bin enu in diesem Forum. Mein Name ist Mach, woanders heiße ich Feynman, mein wirklicher Name bleibt geheim.
Die Katjuscha sind im Grunde die weiterentwickelten Stalinorgeln aus dem Zweiten Weltkrieg, also ballistische Raketen.
Wobei die Hisbola auch über schwere Raketen mit größerer Reichweite verfügt. Der Begriff Stalinorgel ist schwammig im Grunde lässt sich so jede Rakete einordnen.
Ob die Hisbollah überhaupt lenkbare Raketen hat, weiß ich nicht.
Doch hat sie. Ein Schiff der isrealischen Marine (http://en.wikipedia.org/wiki/INS_Hanit) wurde von einer Anti-Schiffsrakete getroffen, daneben noch ein anderes ziviles Handelsschiff versenkt.
Die Hisbollah hat bereits um die 2000 Raketen auf israelische Städte abgefeuert.
Die Zerstörungskraft einer Katjuscha-Rakete, zumindest die kleineren, ist in etwa die einer 155mm-Granate. Da würde mich interessieren wieviel davon Israel verschossen hat, dazu kommen noch die Fliegerbomben.
Eindeutig nicht auf militärische Einrichtungen gezielt.
Vielleicht auch unter anderem deswegen, weil sie nicht die Möglichkeit hatten militärische Einrichtungen überhaupt zu treffen, mal abgesehen von der Hanit.
#15 RE: Die Lage im Libanon nach dem Krieg Antworten
Hallo ich bin neu in diesem Forum. Mein Name ist Mach, woanders heiße ich Feynman, (...)
Dann kennen wir uns ja schon a bisserl aus Liberty.Ideas. Willkommen!
Gut möglich. Aber wie dem auch sei: Ist es nicht seltsam, daß Beschuß oder Bombardierung von Zivlisten durch die israelische Armee (von dieser unbeabsichtigt, wenn auch vielleicht als Kollateralschaden in Kauf genommen) AI auf den Plan ruft und weltweit empörte Reaktionen auslöst, während die gezielte und eindeutig gewollte Kriegführung der Hisbollah gegen die israelische Zivilbevölkerung kaum kommentiert wird?
Ansonsten - Danke für die Informationen!
#16 RE: Der Krieg im Nahen Osten Antworten
Wie präzise sind diese sogenannten Präzisionswaffen? Ich habe keine Ahnung. Ich weiß ja noch nicht einmal, um was für eine Waffe es sich handelte. Wie wurde sie gelenkt? War es ein ballistisches Geschoß oder eine steuerbare Rakete? Wie erfolgte die Eingabe der Zielkoordinaten? Und so weiter, und so weiter. Nur wenn man das alles weiß und Fachmann ist, kann man - vielleicht - beurteilen, wie es zu einer versehentlichen Bombardierung eines Gebäudes kommen konnte, das nicht das Target war.
Inzwischen liegt der israelische Untersuchungsbericht vor, wonach ein Fehler beim Kopieren von Kartenmaterial zu dem versehentlichen Beschuß führte. Siehe diesen Thread, in dem auch Mach darauf hinweist, daß derartige Irrtümer in dem Feldzug sogar zum Beschuß eigener israelischer Truppen führten.
#17 RE: Der Krieg im Nahen Osten Antworten
Mach hat nur auf das friendly fire im allgemeinen hingewiesen, nicht speziell auf diesem Konflikt. Was das angeht werde ich mich mal schlau machen.
«« Landtagswahlen in Berlin und Brandenburg
Unverschämt oder gaga? »» | de |
q-de-776 | Welche Fähigkeiten hat die NATO Response Force in Afghanistan unter Beweis gestellt? | Ansprache von Außenminister Colin L. Powell vor dem Transatlantischen Zentrum des German Marshall Fund in Brüssel
Brüssel, 8. Dezember 2004
(Unwesentlich gekürzt)
Die Wurzeln der amerikanischen Zivilisation - die Erfahrungen meiner Nation in den letzten zwei Jahrhunderten - liegen in Europa.
Die Gründungsdokumente, die allen Amerikanern so viel bedeuten, haben ihren Ursprung in der Aufklärung, in unseren europäischen Wurzeln. Wenn man sich die Unabhängigkeitserklärung und die darin enthaltene Beschreibung der Funktion einer Regierung ansieht, erkennt man, dass wir diese Gedanken von Europa übernommen haben.
Die Funktion einer Regierung ist es, die Rechte der Menschen zu schützen. Regierungen vergeben keine Rechte, sie gewähren kein Rechte, diese Rechte kommen von einer überirdischen Kraft, und die wichtigste Aufgabe einer Regierung ist es, diese gottgegebenen Rechte der Menschen zu schützen, indem sie eine Regierung schafft, die den Willen der Menschen widerspiegelt. Die einzige Machtquelle in einer Nation ist der Wille der Menschen, den sie einer Regierung übergeben. Das ist also die Aufgabe einer Regierung, die Rechte der Menschen zu schützen, die ihnen von Gott gegeben wurden. Diese einfache Philosophie hat meine Nation und die transatlantische Gemeinschaft angetrieben - im Falle meines Landes seit zweihundert Jahren, im Falle von Europa seit mehr als fünfzig Jahren in der jüngeren Geschichte dieses Kontinents.
Wie der Präsident in seiner ersten Pressekonferenz nach der Wiederwahl deutlich gemacht hat, will er mit ganz Europa eng zusammenarbeiten. Präsident Bush erklärte: "Alles, das wir erreichen wollen, erfordert eine weiterbleibend enge Partnerschaft zwischen Amerika und Europa. Wir sind die Pfeiler der freien Welt. Wir sind denselben Bedrohungen ausgesetzt und teilen den Glauben an die Freiheit und die Rechte jedes Einzelnen." Aus diesem Grund ist es nur natürlich, dass der erste offizielle Besucher des Präsidenten in seiner zweiten Amtszeit der NATO-Generalsekretär war und sein erster Auslandsbesuch nach Europa gehen wird.
Präsident Bush wird in die Zukunft blicken, wenn er hierher kommt. Aber er wird auch von der Vergangenheit überzeugt sein. Ich bin mir darüber im Klaren, dass einige der Schlüsselentscheidungen des Präsidenten in den letzten vier Jahren in Europa umstritten waren, vor allem die Entscheidungen zum Irak. Was immer die Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Vergangenheit und des Einsatzes im Irak auch waren, wir blicken jetzt nach vorn. Wir reichen Europa die Hand, und hoffen, dass Europa uns ebenfalls die Hand reicht.
Übertönt von dem Hintergrundlärm der letzen Jahre erfolgte eine Umgestaltung der transatlantischen Partnerschaft. Sie ist zunehmend globaler geworden. Wie auch der Marschall Fund waren wir in unseren Aktivitäten auf einen halben Kontinent beschränkt, bis wir dann nach 1989 auf einem ganzen Kontinent tätig sein konnten. Und heute, in einer Welt nach dem 11. September, entwickeln wir die transatlantische Partnerschaft weiter – über die Grenzen Europas hinaus. Und das ist sehr gut, weil die transatlantische Gemeinschaft eine Gemeinschaft der Freiheit, der Demokratie und des Friedens ist – Werte, die heute überall auf der Welt angenommen werden, universelle Werte.
Aber wir befinden uns jetzt in einer anderen Welt als zuvor. Die Bedrohungen haben sich verändert. Heute ist nicht mehr die Sowjetunion die allgegenwärtige Bedrohung, auf die wir unsere gesamte Aufmerksamkeit und Energie richten. Die Bedrohung ist diffuser, schwerer zu bekämpfen, und wird von uns in vielerlei Hinsicht größere Bemühungen erfordern. Terrorismus, Waffen-, Drogen- und Menschenhandel, transnationale Verbrechen – das sind die neuen Bedrohungen. Europa, die Russische Föderation und die Vereinigten Staaten konzentrieren sich jetzt intensiv auf die Bekämpfung dieser Gefahren des 21. Jahrhunderts.
Mehr als jemals zuvor müssen wir unsere Ressourcen mobilisieren und unsere Partnerschaft in den Dienst der Welt stellen. Das ist die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft, und meine Reise diese Woche soll dies verdeutlichen. Ich bin wegen drei Treffen hier: dem Ministertreffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dem Ministertreffen des Nordatlantikrats und dem US-EU-Ministertreffen. Meine Vorgänger als Außenminister waren dort, und meine Nachfolger werden ebenfalls dort sein, da wir uns auf diesen Treffen mit Themen von höchster Bedeutung auseinandersetzen. Alle drei Treffen weisen auf die vor uns liegenden Aufgaben.
Seit ihrer Geburtsstunde während des Kalten Krieges in Helsinki im Jahre 1975 ging es der OSZE um Freiheit, Demokratie und Frieden. Heute, lange nach Ende des Kalten Krieges, führt die OSZE ihre wichtige Arbeit fort. In der OSZE kommen Nordamerika und Europa zusammen, um sich für die Menschenrechte einzusetzen und gegen alle Formen von Antisemitismus, Bigotterie gegen Moslems und Bigotterie aller Art zu kämpfen. Wir können stolz sein, dass die OSZE auch bei der Überwachung von Wahlen Expertenwissen erlangt hat. Wenn die OSZE und andere Beobachter im letzten Monat nicht die Wahlen in der Ukraine überwacht hätten, wäre der Wille des ukrainischen Volks mit ziemlicher Sicherheit nicht zum Tragen gekommen und verfälscht worden. Es stand extrem viel auf dem Spiel, wie auch heute noch – weswegen wir gestern volle Unterstützung für die Weiterführung der Beobachtung der anstehenden Wahlen in der Ukraine durch die OSZE gaben.
Wahlen in jungen Demokratien können Ereignisse sein, die wachrütteln, die ganzen Nationen Zuversicht und Mut einflößen können, so dass die Menschen sich für ihre Rechte einsetzen und eine Wahl fordern, sich versammeln, wie wir es im letzten Herbst in Tbilisi und während der letzten Wochen in der Ukraine gesehen haben. Wir können es heute beobachten, wie wir es im Oktober in Afghanistan beobachten konnten, als die Menschen wählten, damit ihre Stimme gehört wird. Die Wahl in Afghanistan schlug ein neues Kapitel in der Geschichte eines Volkes, einer Region, einer Ära auf. Die OSZE spielte hierbei eine entscheidende Rolle.
Am Sonntag, dem 9. Oktober, wachte ich auf und sah, was sich über Nacht bei den Wahlen in Afghanistan ereignet hatte. Ich wachte auf und sah den Bericht des Leiters der OSZE-Beobachtermission, der erklärte, dass die Wahlen in Afghanistan trotz aller Herausforderungen frei und fair gewesen seien. Die Menschen verließen ihre Häuser, trotz des Terrors, der Gewalt und der tödlichen Gefahr. Der Präsident erzählt gerne die Geschichte einer 19-jährigen Frau, die sich unter den ersten Wählern befand und sich nie erträumt hätte, dass sie die Chance bekäme, ihre Meinung auf diese Art auszudrücken, aber sie bekam sie. Millionen von Afghanen wählten. Und gestern sahen wir etwas im Fernsehen, das in Afghanistan noch nie gesehen wurde: ein neuer, frei gewählter Präsident bei seinem Amtsantritt. Die afghanischen Parlamentswahlen im April werden auf diesen Erfolg aufbauen, aber für einen erneuten Erfolg wird die OSZE benötigt, und sie wird wieder vor Ort sein.
Jetzt ist es an der Zeit, dass die OSZE ihre Arbeit erweitert. Wir wollen, dass sich der Erfolg Afghanistans in den palästinensischen Wahlen am 9. Januar wiederholt, und ich hoffe, dass die OSZE dort sein wird. Wir glauben auch, dass es unsere Pflicht im Sinne der Schlussakte von Helsinki ist, den Irakern zu helfen, die Art von Wahl abzuhalten, die sie verdienen, und ich hoffe, dass wir uns diesbezüglich einigen können, so dass die OSZE bei den Wahlen im Irak am 30. Januar eine Rolle spielen kann.
Aber die OSZE steht nicht nur für Demokratie und Menschenrechte. Tatsächlich ist es so, dass sich die meisten der gestern bei unseren Treffen in Sofia gefällten 21 Entscheidungen auf die Wirtschafts- und Sicherheitsdimensionen der OSZE konzentrierten: Containersicherheit, Passsicherheit sowie die Kontrolle von Handfeuerwaffen und kleinen Waffen sind jetzt Teil des OSZE-Aktionsplans. Keine dieser Maßnahmen wird Schlagzeilen machen, sie erscheinen nicht weltbewegend, aber zusammengenommen sind sie ein Maßnahmenkatalog, der wichtig und entscheidend für den Umgang mit den Bedrohungen des 21. Jahrhunderts ist.
Die herausragende transatlantische Sicherheitsorganisation ist natürlich die NATO, und ich freue mich schon heute auf die Treffen, die morgen hier stattfinden. Die Mission der NATO, Sicherheit für die atlantische Welt zu garantieren, hat sich nie verändert, jedoch hat sich die ganze Welt verändert, hauptsächlich als Konsequenz des Erfolgs der NATO. Die NATO musste sich also anpassen, um ihrer Mission unter neuen strategischen Bedingungen gerecht zu werden. Ich habe diesen Prozess seit vielen Jahren mit meinen eigenen Augen verfolgt. Morgen ist mein letztes NATO-Treffen in einer langen Reihe von NATO-Treffen.
Ich kann mich an mein erstes NATO-Treffen erinnern, das im nächsten Monat 46 Jahre her ist. Ich war ein junger Leutnant und scharte die 40 Mitglieder meines Zuges in der Fuldaer Sende um mich und sagte: "Wir sind die NATO, und solange wir die Schlacht um dieses kleine Stück der Fuldaer Sende gewinnen, werden Westeuropa und Nordamerika in Sicherheit sein. Verstanden, Männer?" "Ja, verstanden." Und deswegen gebe ich gerne an und sage, wenn Sie wissen wollen, wer den Kalten Krieg gewonnen hat, dann war ich das mit meinen 40 Soldaten in der Fuldaer Sende. Aber der Kern der Geschichte ist, dass wir alle wussten, warum wir dort waren, als ich vor 46 Jahren mit meinen jungen Soldaten zum ersten Mal diesen Fleck Erde betrat. Wir waren uns der wichtigen Rolle dieses Bündnisses für die Wahrung von Frieden und Freiheit, unserer Ideale und Lebensweise bewusst, zu dem wir gehörten.
Und 28 Jahre später kehrte ich als Kommandeur an denselben Ort in dieselbe Fuldaer Sende zurück, und sie war noch da, und die 8. Russische Armee stand noch immer auf der anderen Seite. Aber die Dinge hatten angefangen, sich zu verändern, und ich konnte diese Veränderungen bei allen NATO-Treffen sehen, die ich anfing, zu besuchen, zuerst in den frühen Achtzigern als Militärassistent eines großartigen Mannes, Verteidigungsminister Cap Weinberger. Wir gingen zu den NATO-Treffen, und es gab die verzwicktesten Auseinandersetzungen über alle möglichen Dinge. Sie denken, dass die jüngsten Auseinandersetzungen schlimm waren... Sie hätten dabei sein sollen, als die INF-Stationierung aktuell war und es überall in Europa Demonstrationen gegen diesen schrecklichen amerikanischen Einfall gab, Pershing-2-Raketen und bodengestützte Marschflugkörper gegen die russischen SS-20 zu stationieren. Schrecklich! Das darf nicht sein! Demonstrationen, schlechte Idee, das zu tun. Wir taten es. Europa stand an der Seite von Nordamerika.
Und einige Jahre später war ich auch stolz, der Verhandlungsführer des INF-Vertrages zu sein, zusammen mit Minister Schultz und Herr Nitze und vielen anderen, die den INF-Vertrag aushandelten, der die ganzen Raketen abschaffte. Entschlossene Zielgerichtetheit, der Wille, gegen die damals vorherrschende öffentliche Meinung zu handeln, weil wir wussten, was das Richtige war. Und das Ergebnis war, dass wir alle diese Waffen beseitigten und anfingen, den Weg zu bereiten für das, was folgte.
Ein paar Jahre später war ich wieder dort, diesmal als Nationaler Sicherheitsberater von Präsident Reagan, und wir gingen 1987 und 88 zu den NATO-Treffen. Sie hatten etwas Einzigartiges – man saß da und wartete, dass alle 16 Staats- und Regierungschefs zu Wort kamen, und jeder von ihnen hatte eine andere Geschichte über Gorbatschow zu erzählen. Und jeder hatte Gorbatschow gerade erst getroffen. "Mit diesem Mann können wir verhandeln", "Das ist ein Mann, der einen Unterschied bewirkt." Perestroika, Glasnost, ich erinnere mich lebhaft an diese Zeit. Und wir alle beobachteten die Lage. Konnte es wahr sein? Konnte es sein, dass die Dinge sich ändern würden?
Und ich beobachtete weiter in meiner Rolle als Nationaler Sicherheitsberater, besuchte fünf Gipfeltreffen mit Gorbatschow und werde nie den Tag vergessen, als er mich über den Tisch hinweg ansah in Anwesenheit von Minister Schulz, und er wusste, dass ich mir nicht sicher war, worauf er hinaus wollte. Und er sah mich über den Tisch hinweg an und sagte: "Oh, Herr General, es tut mir so leid, Sie werden sich einen neuen Feind suchen müssen." Ich erinnere mich an meine Reaktion. "Das will ich nicht. Sie müssen wissen, ich habe viel in diesen Feind investiert, ändern Sie mein Leben nicht, nur weil Sie einen schlechten Tag haben." Ich kann nur sagen, mein Leben änderte sich, unser Leben änderte sich, das transatlantische Bündnis veränderte sich.
Ich war bei einem Treffen mit den Vereinigten Stabschefs an dem Abend im November 1989, als die Menschen in Berlin zur Mauer gingen und gegen sie hämmerten, bis sie vor ihnen zusammenbrach. Ich war dort als Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs am Anfang des nächsten Jahrzehnts, als die Sowjetunion und der Warschauer Pakt zusammenbrachen, und die Freiheit sich ihren Weg bahnte. Überall in Eurasien erblühten zarte Pflanzen der Freiheit wie wilde Blumen im Frühjahr. Wir standen das alles durch, das Gute, das Schlechte und das vorübergehend Mysteriöse.
Und heute befinden wir uns am Ende des Jahres 2004. Als ich Ende des Kalten Krieges noch Vorsitzender war, habe ich öfter mit russischen Generälen diskutiert, als die Sowjetunion anfing, zu zerbrechen. Und sie sagten: "Jetzt gibt es keinen Warschauer Pakt mehr, dann sollte es auch keine NATO mehr geben. Wenn wir keinen Warschauer Pakt haben, braucht ihr keine NATO." Und meine Antwort war: "Wisst ihr, das klingt irgendwie logisch, ich kann das nachvollziehen, aber es gibt ein kleines Problem." "Was für eines?" "Ich werde immer noch nach Mitgliedschaftsanträgen für die NATO gefragt." Sie ist also noch eine funktionierende, lebendige Organisation. Die Menschen sehen noch eine Notwendigkeit für sie.
Warum ist das so? Weil die NATO die Grundlage des transatlantischen Friedens und der Sicherheit ist. Außerdem ist sie eine politische und militärische Organisation, die sich verändern kann, wenn sich die Bedrohung und Anforderungen ändern. Und wir haben festgestellt, dass die NATO nicht einfach für die Sowjetunion existierte. Sie hat einen anderen Zweck, ein anderes Leben. Sie bezieht die ehemaligen Nationen der Sowjetunion ein, sie arbeitet im NATO-Russland-Rat mit Russland zusammen, um eine sicherere transatlantische Union und sicherere Beziehungen zu schaffen und sich aktiv auf die anderen Bedrohungen außerhalb des Bündnisses konzentrieren zu können und auf sie zu reagieren .
Am Ende des Jahres 2004 tritt die NATO aktiver als je zuvor auf und stellt sich den neuen Herausforderungen eines neuen Zeitalters. Mit 26 Mitgliedern erreicht die NATO mehr, als ihre Gründungsväter je für möglich gehalten hätten, und sie ist weiterhin offen für neue Mitglieder. Es war trotzdem keine Überraschung, dass all dies geschah. Es ist für mich nicht erstaunlich, dass die ehemaligen Mitglieder des Warschauer Pakts der NATO beitreten wollten. Sie sahen die NATO als das, was sie ist – eine Organisation, die sich auf die Prinzipien des Friedens, die Menschenwürde jedes Einzelnen und Demokratie stützt – sowie eine Organisation, die Europa mit Nordamerika und Amerika mit Kanada verbindet, so dass Sicherheit für die transatlantische Region gewährleistet ist. Lassen Sie mich nur kurz auf die Veränderungen in den letzten 15 Jahren eingehen...
Während dieser letzten 15 Jahre ist sehr viel passiert. Die erweiterte NATO ist nicht mehr nur ein Bündnis, das hauptsächlich der Verteidigung des gemeinsamen Gebiets dient, sondern auch der Verteidigung gemeinsamer Prinzipien, wo immer auf der Welt gegen diese gemeinsamen Prinzipien verstoßen wird oder wo immer sie bedroht werden. Der NATO ging es hauptsächlich um Europa; out-of-area-Einsätze waren nur von zweitrangiger Bedeutung. Ich kann mich an so viele Diskussionen erinnern, die wir über out-of-area-Einsätze hatten – das Thema ist eines der Klischees, über die wir uns ständig gestritten haben. "Was genau ist die Zuständigkeit der NATO, warum machen wir uns Sorgen über diese weit entfernten Orte?" Jetzt stehen wir meistens dieser Art von Herausforderung gegenüber, und da sie out-of-area sind, muss die NATO dort vor Ort sein.
Was mich persönlich jedoch beeindruckt, ist, wie schnell und erfolgreich sich die NATO auf die Herausforderungen nach dem Kalten Krieg eingestellt hat. Die Anpassung begann in Europa, auf dem Balkan. Die NATO spielte in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo eine unentbehrliche Rolle, und wir standen unerschütterlich an der Seite unserer NATO-Kollegen. Manche machten sich am Anfang der Präsidentschaft Bushs Sorgen, aber wir haben es klar mit einem einfachen amerikanischen Klischee ausgedrückt: "Wir sind zusammen gekommen, und wir werden zusammen gehen." So sind wir an die Sache herangegangen, und so haben wir es gemacht.
Die erfolgreiche Sicherheitsmission der NATO in Bosnien endete offiziell vor nur sechs Tagen und die Übergabe an die neue EU-Mission erfolgte reibungslos. Die NATO und die EU haben gelernt, ihre Kräfte unter den Regeln von Berlin-Plus zusammenzuführen; einige dachten, dies sei zu schwierig zu handhaben, aber wir haben es geschafft, und es klappt.
Da die NATO heute auch außerhalb von Europa eine wichtige Rolle spielt, müssen wir Maßnahmen einleiten, um die neuen Herausforderungen der NATO zu erfüllen. Wir müssen die Kürzungen in den Verteidigungsetats und beim Personal in einigen Mitgliedsländern umkehren und die bürokratischen oder nationalen Hindernisse bei der Bereitstellung von Streitkräften abschaffen. Wir müssen bezüglich unserer Fähigkeiten mehr tun. Wenn wir diese zusätzlichen Missionen annehmen – und das müssen wir tun – dann müssen wir diesem Vorhaben und diesen Worten reale Fähigkeiten zuordnen.
Der erste große Militäreinsatz der NATO außerhalb Europas in Afghanistan zeigt, zu was wir fähig sind, wenn wir nur wollen. Die NATO schuf eine NATO Response Force, die sich bereits in Afghanistan unter Beweis stellt. Die Internationale Schutztruppe besteht aus 9.000 NATO-Soldaten und wird von einem französischen General geführt. Da jetzt die Wahlen anstehen, sollten wir die Chance nutzen, die Internationale Schutztruppe zu stärken und zu erweitern. Wir müssen uns zusammen an einen Tisch setzen und herausfinden, wie die internationalen und amerikanischen Streitkräfte in Afghanistan am besten mit den afghanischen Streitkräften zusammenarbeiten können. Eine Fusion aller ausländischer Sicherheitskräfte in Afghanistan wäre wohl am sinnvollsten. Wir müssen das in den nächsten Monaten prüfen.
Wir arbeiten an einem weiteren Vorhaben, das die Vitalität des Bündnisses demonstriert: Im Juli haben wir auf dem NATO-Gipfel zusammen beschlossen, eine Übungsmission für irakische Sicherheitskräfte aufzubauen, wie sie von der irakischen Interimsregierung erbeten worden war. Die Regierung bat uns um Hilfe, um unsere Unterstützung. Diese Mission läuft bereits. Die NATO hat auch ein großes Einbindungsvermögen externen Partnern gegenüber bewiesen. Wir haben die Istanbuler Kooperationsinitiative in die Welt gerufen. Sie unterstützt Reformen im Nahen und Mittleren Osten und in Nordafrika, indem Übungskapazitäten, gemeinsame Friedenssicherung und andere Möglichkeiten zur koordinierten Sicherheitsarbeit angeboten werden. Der Mittelmeerdialog der NATO stärkt den Barcelona-Prozess der Europäischen Union. Beide Projekte werden jetzt im Rahmen der Istanbuler Initiative zusammengeführt. Und beide Projekte, alle diese Projekte, unterstützen die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika der G8. Beim Abendessen heute Abend werde ich zahlreiche andere Außenminister anlässlich des NATO-Mittelmeerdialogs treffen.
Es wird das erste Treffen auf Ministerebene seit zehn Jahren sein, bei dem wir vertiefen können, wie wir am besten mit den Partnern im Nahen Osten zusammenarbeiten können. Die Nationen des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrikas brauchen unsere Unterstützung, und wir sind auf eine Weise bereit, diese Unterstützung zu leisten, wie es sich die Gründungsväter der NATO nie hätten vorstellen können.
Ich freue mich darauf, am Sonntag in Marokko auf dem ersten Treffen des Forums für die Zukunft mit unseren Partnern in der G8 und NATO zusammenzuarbeiten, um unsere gemeinsame Agenda im Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika voranzutreiben. Im Rahmen des Forums treffen sich 28 Länder von innerhalb und außerhalb der Region, um ihre Anstrengungen und Ressourcen zum Vorantreiben der Reformen zu bündeln. Wir versuchen nicht, anderen unsere Ansichten aufzuzwingen. Wir versuchen nicht einmal, Diagnosen bezüglich der Probleme anderer Menschen abzugeben. Die Araber haben selbst in den Berichten über die menschliche Entwicklung der UN gezeigt, dass sie die ihnen bevorstehenden Defizite und Herausforderungen besser als alle anderen kennen.
Überall in der Region geschieht etwas. In manchen Fällen handeln die Regierungen und fordern Veränderungen von ihrer Bevölkerung. Manchmal handeln Zivilorganisationen, die Zivilgesellschaft und mutige Einzelpersonen und fordern Veränderungen von ihren Regierungen. Jede Situation ist anders, jedes Land hat seinen eigenen Weg in die Zukunft, der abhängig ist von seiner Geschichte, seiner derzeitigen politischen Situation und seiner Kultur. Wir können ihnen helfen. Wir haben Unruhen gesehen, wir haben die Stimmen gehört, die Modernisierung und Reformen fordern, und es ist die Pflicht der Industriestaaten, der G8, der EU und der NATO, diese Menschen einzubeziehen und ihnen zu helfen.
Die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten soll denen helfen, die Veränderungen möchten, ihre Stimme zu verstärken. Außerdem können die Reformen den Menschen in der Region reale Verbesserungen bringen. Wirtschaftliche Reformen fördern den Handel, schaffen Arbeitsplätze und erhöhen den Wohlstand. Daran sind wir im Nahen und Mittleren Osten interessiert, daran sind wir überall in der transatlantischen Region interessiert. Politische Reformen verbessern die Möglichkeit eines Mitspracherechts der Bürger an Entscheidungen, die sie, ihre Familien und Gemeinden betreffen. Die Stärkung der Rechte der Frau gibt Frauen die Möglichkeit, ihre Kinder zu ernähren, zu kleiden, zu erziehen und ihre Gesundheit zu bewahren. Die Gewährleistung von Bildungschancen bereitet die jungen Menschen von heute darauf vor, die Führungskräfte unserer Welt von morgen zu sein.
Wir möchten gemeinsam mit unseren europäischen Bündnispartnern Frieden und positiven Wandel unterstützen – nicht nur durch die OSZE, die NATO und die G 8, sondern auch durch die europäisch-amerikanischen Beziehungen. Ein Großteil unserer Beziehungen zu Europa betrifft Wirtschaftsangelegenheiten, Handel und Investitionen, wissenschaftlich-technischen Austausch, Forschung im Bereich von Energie und Umwelt sowie andere ähnliche Projekte. Vor allem arbeiten wir äußerst eng zusammen, um Terroristen das Handwerk zu legen, indem wir die Kanäle der Nachrichtendienste und Strafverfolgungsbehörden sowie eine Vielzahl anderer Mittel nutzen. Dies ist die Frontlinie unserer gemeinsamen Verteidigung gegen den Terrorismus.
Darüber hinaus kooperieren die Vereinigten Staaten und die Europäische Union unter der Federführung Italiens im Auftrag der G 8, um internationale Polizeieinheiten in ehemalige Krisengebiete zu entsenden. Während wir an der Frontlinie in der Terrorismusbekämpfung kämpfen, arbeiten wir auch darauf hin, den Terroristen den Raum und die Chance zu verweigern, Pläne zu schmieden und Anhänger zu werben. Im gleichen Tenor sind die Vereinigten Staaten und die Europäische Union im Hinblick auf die Beilegung von Konflikten in der arabischen und muslimischen Welt zunehmend einer Meinung.
Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union sind sich beispielsweise bezüglich der Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts einig. Wir sind uns beide bewusst, dass dieser Konflikt einen Schatten auf all unsere Bemühungen in der Region wirft. Wir unterstützen beide zwei unabhängige Staaten – einen unabhängigen palästinensischen Staat und den Staat Israel - die Seite an Seite in Frieden leben. Wir unterstützen beide den Rückzug Israels aus dem Gazastreifen und Teilen des Westjordanlands im Rahmen des Friedensprozesses, um zu diesem Prozess zurückzukommen. Wir möchten beide freie und faire Wahlen für die Palästinenser, und wir sind beide bereit, zu diesem Ergebnis beizutragen.
Wie erreichen wir das alles? Wir arbeiten als Quartett, das die diplomatische Macht der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, Russlands und der Vereinten Nationen vereinigt. Angesichts der Veränderungen in der palästinensischen Führung ist Präsident Bush entschlossen, die Gunst der Stunde zu nutzen. Wir werden unsere diplomatischen Bemühungen verstärken, weil wir eine Chance sehen, reale, hoffentlich entschiedene Fortschritte zum Frieden zu erzielen. Auch im Irak haben wir eine Chance zur Zusammenarbeit.
Ich habe es bereits erwähnt, aber ich möchte diesen Punkt hervorheben. Viele der 25 Mitglieder der EU sind im Irak vor Ort, um dem irakischen Volk und der irakischen Übergangsregierung zu helfen, und ihr Beitrag ist von entscheidender Bedeutung.
Das irakische Volk strebt nach Freiheit. Die Iraker möchten ihre Politiker selbst wählen. Sie möchten wählen, sie möchten unverzüglich wählen, sie möchten nächsten Monat wählen. Wir dürfen die Zukunft und die Hoffnungen der Iraker nicht an Terroristen und Schergen verpfänden, die sie einzuschüchtern versuchen. Das können und werden wir nicht zulassen. Wir sehen also diese schlechten Nachrichten, aber es kommen auch gute Nachrichten von dort. In über 80 Prozent des Landes werden Wahlen abgehalten, um über die politische Führung vor Ort zu entscheiden. Wir sehen, dass Schulen, Krankenhäuser und Unternehmen den Betrieb aufnehmen; im ganzen Land geht das Leben weiter und die Menschen nehmen die Gestaltung ihrer Zukunft in die Hand.
Oft würdigen wir den außerordentlichen Mut so vieler Iraker nicht genug - Politiker und Bürger gleichermaßen - die ihre Chance für eine bessere Zukunft sehen und bereit sind, sie jeden Tag, wenn sie aufstehen, aufs Spiel zu setzen, weil sie an diese Zukunft glauben. Und wir müssen ihnen helfen. Ich habe Grund, an diese Zukunft zu glauben, weil ich weiß, dass diese Zukunft kommen wird - weil wir hier sein werden, um ihnen zu helfen.
Wir müssen uns unser Ziel vor Augen führen. Wir möchten der arabischen Demokratie im Irak, in Palästina und andernorts eine Chance geben. Wir möchten die Kraft der Freiheit freisetzen, wo immer sie am dringendsten benötigt wird. Wir wissen, dass das nicht leicht ist; wir wissen, dass Demokratie von bestimmten Verhaltensweisen und Institutionen abhängt, die nicht über Nacht entstehen.
Aber sehen Sie sich die Ukraine an. Betrachten Sie sich, was das ukrainische Volk getan hat. Die ukrainischen und russischen Behörden vernehmen eine deutliche Botschaft aus Nordamerika und Europa – in diplomatischem Stereoton. Dieser Stereoton bewirkt etwas, und wir sagen: Lasst das Volk entscheiden!
Mehr als je zuvor liegt das Schicksal der Ukraine dort, wo es hingehört – in den Händen des ukrainischen Volks. Wir in den Vereinigten Staaten und Sie in Europa bewundern den Mut so vieler, die für Rechtsstaatlichkeit und die Verfassung eingetreten sind, die friedlich versucht haben, die bei der letzten Wahl aufgetretenen Schwierigkeiten zu meistern. Wir unterstützen eine zweite Stichwahl am 26. Dezember als besten Weg zur Wiederherstellung des Vertrauens und der Integrität der politischen Institutionen der Ukraine. Unseres Erachtens hat das Oberste Gericht der Ukraine eine kluge Entscheidung getroffen. Und ich habe mich sehr gefreut, heute Morgen zu erfahren, dass sich die Rada - das ukrainische Parlament - dieser Entscheidung anschließt. Die Rada hat das erforderliche Gesetz verabschiedet, um einen Prozess in Gang zu setzen, der zu einer zweiten Stichwahl am 26. Dezember führt. Die Ukrainer schließen sich zusammen, um eine ukrainische Lösung für dieses Problem zu finden, und wir alle stehen bereit, um zu helfen. Alles, was wir fordern, alles, was wir möchten, alles, was wir immer gewollt haben, sind freie, faire, offenen Wahlen, damit die Stimme des ukrainischen Volkes gehört werden kann.
In der heutigen Welt ist die Macht der Ideen stärker als je zuvor. Und wo die globale Gemeinschaft der Demokratien größer ist als je zuvor – wie in der Ukraine – unternehmen viele Gesellschaften gemeinsame Schritte. Es wird unsere gemeinsamen Bemühungen erfordern, sicherzustellen, dass die Ukraine die Hilfe erhält, die sie benötigt, denn wir haben im Nahen Osten und andernorts gemeinsam so viel zu tun. Die Vereinigten Staaten können viel von einem weiteren fähigen, demokratischen Partner in Europa profitieren. Wir unterstützen die europäische Integration nach wie vor. Wir unterstützen die künftige Erweiterung der Europäischen Union. Wir möchten, dass die Europäische Union globale Präsenz entwickelt, so dass wir den starken Partner haben, den wir benötigen.
Während sich unser Bündnis für die Herausforderungen der Zukunft wappnet, möchte ich Ihnen einige Anregungen zum Nachdenken geben. Die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder ruht in der Stabilität und den Chancen, die Demokratie mit sich bringt. Die Faktoren Demokratie, öffentliche Meinung, Bildung, Information und Kommunikation betreffen sogar undemokratische Regime. Man kann diese Ideen nicht mehr aussperren. Es gibt keine politischen oder geistigen Grenzen, die diese Ideen davon abhalten können, in die dunkelsten Ecken der Welt vorzudringen.
Wir müssen demokratischen Wandel unterstützen, wo immer er sich vollzieht. Das ist gleichermaßen unsere Politik und unser Credo. Was Präsident Bush als die "wandelnde Kraft der Freiheit" bezeichnet, ist das zentrale Element, die zentrale Triebkraft der amerikanischen Politik auf Jahre hinaus.
Wir müssen den Mut aufbringen, grundlegenden Wandel herbeizuführen und dürfen uns nicht damit zufrieden geben, Bedrohungen nur zu bewältigen oder einzudämmen. Wir haben zu viele Jahre darauf gewartet, dass Saddam Husseins Irak und das Talibanregime den Willen der internationalen Gemeinschaft befolgen. Wir müssen bereit sein, Chancen zu schaffen und zu ergreifen. Die rasche Umgestaltung Libyens von einer Gefahr zu einem rehabilitierten Mitglied der internationalen Gemeinschaft ist ein beeindruckendes Beispiel.
Gemeinsam müssen die Vereinigten Staaten und Europa durch die NATO, die EU, die OSZE und andere transatlantische Institutionen der Umsetzung unserer gemeinsamen Vision eines freien, friedlichen und demokratischen Nahen und Mittleren Ostens oberste Priorität einräumen. Unsere Arbeit am israelisch-palästinensischen Frieden geht Hand in Hand mit unserer Unterstützung der Reformen und Modernisierung in der Region. Die Vereinigten Staaten und Europa müssen die Umsetzung von Demokratie als zentrales Element beim Kampf gegen den Terrorismus ansehen. Gesunde demokratische Gesellschaften sind das beste Bollwerk gegen den Terrorismus, obwohl unsere Erfahrungen und die Spaniens, Russlands und anderer Länder zeigen, dass keiner von uns gegen Terrorismus gefeit ist.
Die Vereinigten Staaten und Europa sind Partner, nicht nur aufgrund dessen, was wir sind und wofür wir eintreten. Wir sind Partner, weil wir auf der Grundlage gemeinsamer Grundsätze und Werte gemeinsam handeln.
Unsere Werte und unsere Interessen sind letztlich untrennbar. Wir sind uns auch bewusst, dass wir nur effektiv sein können, wenn die Vereinigten Staaten und Europa als Partner zusammenarbeiten, als Partner in Freiheit und als Partner beim Handeln. Das haben wir seit Jahrzehnten getan. Wir waren erfolgreich, und wir müssen weiterhin erfolgreich sein um sicherzustellen, dass wir unsere Erfolgsbilanz fortsetzen.
Sie können sicher sein, dass Präsident Bush und seine Regierung alles in ihrer Macht Stehende tun werden, um Europa ihre Verpflichtung zu dieser Partnerschaft zu beweisen. Unser Verständnis der erzielten Erfolge und unsere Bereitschaft, den erforderlichen Preis zu bezahlen und die erforderlichen Lasten zu tragen, sollen sicherstellen, dass wir in den vor uns liegenden Jahren der Herausforderungen weiterhin erfolgreich sind.
Originaltext: Powell Urges Europe to Work with U.S. to Support Democracy
Aktualisiert: Februar 2005 | Guten Morgen in Windhoek! Voraussichtlich 06:30 Uhr landen Sie, und Ihre Reiseleitung erwartet Sie am Flughafen bereits voller Vorfreude. Auf einer namibischen Farm erkunden Sie das Farmhaus und den Hof, und bei einem Spaziergang können Sie sich die Füße vertreten. In Windhoek angekommen, sammeln Sie auf einer kurzen Rundfahrt erste Eindrücke von der namibischen Hauptstadt mit ihrer Christuskirche und dem historischen Bahnhof. Afrikanische Geschäftigkeit erleben Sie im bunten Namibia Craft Centre. Anschließend steht Katutura auf dem Programm. In der Fraueninitiative Penduka schauen Sie zu, wie Tischdecken und Bettüberwürfe entstehen. Erfahren Sie im Gespräch, was die Frauen hier bewegt, probieren Sie sich unbedingt im Bemalen von Stoffen und lassen Sie sich bei traditionellen Tänzen und Gesang verzaubern. Sobald Sie in Ihrer Unterkunft angekommen sind, können Sie sich in Ihrem gemütlichen Zimmer entspannen.
Durch Okahandja geht die Reise nach Norden in Richtung Otaviberge. Nach der langen Fahrt wartet schon Ihre Unterkunft auf Sie. Wenn Sie Lust haben, spazieren Sie ein wenig über die Farm, entlang der Mauern, die von den Bewohnern der Missionsstation gebaut wurden, um die Gartenanlagen vor wilden Tieren zu schützen. Das Landschaftsbild ist bestimmt von Schirmakazien und Eukalyptusbäumen. Von einem Quarzhügel bietet sich ein schöner Ausblick auf das Ghaub-Tal. Hier befindet sich auch der ehemalige Missionsfriedhof.
Auch heute heißt es wieder Etosha, diesmal erkunden Sie den südlichen Teil des Parks sowie die schon aus der Ferne weiß schimmernde gewaltige Salzpfanne, die bei weitem die größte in ganz Afrika ist. Die Luftspiegelungen am Horizont sind ein faszinierendes Schauspiel. Zur Tierbeobachtung suchen Sie Wasserstellen mit geheimnisvoll klingenden Namen wie Gemsbokvlakte und Olifantsbad auf, denn diese sind bei Antilopen und Elefanten beliebt und versprechen beste Fotografiermöglichkeiten. Nach vielen tierischen Erlebnissen finden Sie in Ihrer Unterkunft einen Ort der Ruhe und Entspannung. Im Anschluss an die herzliche Begrüßung haben Sie sich Entspannung verdient. Nachmittags steigen Sie in den offenen Geländewagen. Ihre private ca. dreistündige Wildbeobachtungsfahrt endet auf einem besonderen Aussichtspunkt, von wo sich Ihnen ein toller Blick auf die Berge bietet. Ein meist herrlicher Sonnenuntergang inklusive.
Morgens durchstreifen Sie ungefähr eine Stunde lang die Fransfontein-Berge zu Fuß. Konzentrieren Sie sich auf das Landschaftsbild, das mit Mopane-Bäumen und einer großen Vielfalt an seltenen Laubbäumen, Sträuchern und Gräsern durchsetzt ist. Am Ugab River machen Sie eine Stippvisite bei den nähenden Herero-Frauen. Von der Brücke haben Sie eine gute Sicht auf den Brandberg, der von den Herero Omukuruwaro, Berg der Götter, genannt wird. Und wieder rufen die Berge, denn es geht ins Erongo-Gebirge. Strecken Sie die Beine aus und lassen Sie den Tag gemütlich ausklingen.
Sobald die Natur erwacht, sind Sie schon wieder auf Schusters Rappen unterwegs. Gemeinsam mit Ihrer Reiseleitung wandern Sie etwa eine Stunde durch die skurrile Felslandschaft. Lassen Sie einfach mal die morgendliche Stimmung auf sich wirken. Wieder wechselt das Landschaftsbild. Die Erongo-Berge tauschen Sie gegen die Atlantikküste. Der weite Blick ist garantiert. In der Küstenstadt Swakopmund ist Zeit für einen gemütlichen Kaffee. Oder Sie entdecken Relikte aus der deutschen Kolonialzeit. Das Stadtbild des rund 44.000 Einwohner zählenden Ortes ist durch zahlreiche Kolonialbauten geprägt. Bei einem Spaziergang auf der alten Landungsbrücke kommt sicherlich auch bei Ihnen Seebadfeeling auf.
Morgens verabschieden Sie sich von Swakopmund. Dann heißt es Stippvisite in Walvis Bay, dem größten Hafen Namibias. Die dortige Lagune ist die älteste in Namibia und ein international bekanntes Vogelschutzgebiet. Halten Sie Ausschau nach Flamingos, Seeschwalben und Pelikanen. Im Anschluss durchqueren Sie den Namib-Naukluft-Park mit Kurs auf Ihre Unterkunft. Nachmittags unternehmen Sie eine Wanderung am Fuße der rot leuchtenden versteinerten Dünen. Seien Sie gespannt auf kleine Wunder und Geheimnisse der uralten Wüste. Lauschen Sie abends, ob Sie die Lärmgeckos hören, die bei Sonnenuntergang anfangen zu klacken, um ein Weibchen anzulocken.
Morgens durchstreifen Sie etwa eine Stunde mit Ihrer Reiseleitung die Umgebung. Dabei stoßen Sie auf berühmte Vertreter der namibischen Pflanzenwelt wie Dornenbusch und Kameldornbaum und mit einem Quentchen Glück auf Oryxantilopen, Zebras und Springböcke. Dann verlassen Sie den Namib-Naukluft-Park. Weiter geht es über Rehoboth, die Heimat der Baster, einer kleinen Volksgruppe der Nachfahren der Khoikhoi und weißer Siedler, die ihren Namen selbst gewählt haben und stolz tragen. In Ihrer Unterkunft angekommen, umfängt Sie afrikanische Gemütlichkeit. Die reizvolle Landschaft, die gastfreundliche Atmosphäre und eine gute Küche bilden den idealen Rahmen, um die letzten zwei Tage Ihrer Namibia-Reise genussvoll zu verbringen.
Typisch afrikanisch: Gleich morgens starten Sie zu einer zweieinhalbstündigen, geführten Safari zu Fuß durch den Wildpark direkt vor Ihrer Haustür. Erleben Sie, wie der Tag erwacht und mit ihm die kleinen und großen Bewohner der afrikanischen Buschsavanne. Mit etwas Glück und Geduld erspähen Sie Giraffen, Weißschwanzgnus und Kudus. Wenn die Sonne ihre wärmsten Strahlen schickt, entspannen Sie sich am besten in Ihrer Unterkunft. Nachmittags gehen Sie erneut auf Pirsch durch den Wildpark. Im offenen Geländewagen sind Sie zwei Stunden auf der Suche nach Oryxantilopen, Springböcken und Straußen. Den spektakulären Sonnenuntergang gibt es inklusive.
Genießen Sie ein letztes Mal die afrikanische Weite. Lassen Sie den Blick über die dichte Buschsavanne schweifen, um Kudus, Zebras, Wasserböcke und Antilopen zu entdecken. Nachmittags werden Sie zum Flughafen von Windhoek gebracht. Mitunter grüßt Sie ein Pavian am Straßenrand. Am Abend, voraussichtlich um 21:30 Uhr, hebt Ihr Flieger zurück nach Hause ab. | de |
q-de-776 | Welche Fähigkeiten hat die NATO Response Force in Afghanistan unter Beweis gestellt? | Ansprache von Außenminister Colin L. Powell vor dem Transatlantischen Zentrum des German Marshall Fund in Brüssel
Brüssel, 8. Dezember 2004
(Unwesentlich gekürzt)
Die Wurzeln der amerikanischen Zivilisation - die Erfahrungen meiner Nation in den letzten zwei Jahrhunderten - liegen in Europa.
Die Gründungsdokumente, die allen Amerikanern so viel bedeuten, haben ihren Ursprung in der Aufklärung, in unseren europäischen Wurzeln. Wenn man sich die Unabhängigkeitserklärung und die darin enthaltene Beschreibung der Funktion einer Regierung ansieht, erkennt man, dass wir diese Gedanken von Europa übernommen haben.
Die Funktion einer Regierung ist es, die Rechte der Menschen zu schützen. Regierungen vergeben keine Rechte, sie gewähren kein Rechte, diese Rechte kommen von einer überirdischen Kraft, und die wichtigste Aufgabe einer Regierung ist es, diese gottgegebenen Rechte der Menschen zu schützen, indem sie eine Regierung schafft, die den Willen der Menschen widerspiegelt. Die einzige Machtquelle in einer Nation ist der Wille der Menschen, den sie einer Regierung übergeben. Das ist also die Aufgabe einer Regierung, die Rechte der Menschen zu schützen, die ihnen von Gott gegeben wurden. Diese einfache Philosophie hat meine Nation und die transatlantische Gemeinschaft angetrieben - im Falle meines Landes seit zweihundert Jahren, im Falle von Europa seit mehr als fünfzig Jahren in der jüngeren Geschichte dieses Kontinents.
Wie der Präsident in seiner ersten Pressekonferenz nach der Wiederwahl deutlich gemacht hat, will er mit ganz Europa eng zusammenarbeiten. Präsident Bush erklärte: "Alles, das wir erreichen wollen, erfordert eine weiterbleibend enge Partnerschaft zwischen Amerika und Europa. Wir sind die Pfeiler der freien Welt. Wir sind denselben Bedrohungen ausgesetzt und teilen den Glauben an die Freiheit und die Rechte jedes Einzelnen." Aus diesem Grund ist es nur natürlich, dass der erste offizielle Besucher des Präsidenten in seiner zweiten Amtszeit der NATO-Generalsekretär war und sein erster Auslandsbesuch nach Europa gehen wird.
Präsident Bush wird in die Zukunft blicken, wenn er hierher kommt. Aber er wird auch von der Vergangenheit überzeugt sein. Ich bin mir darüber im Klaren, dass einige der Schlüsselentscheidungen des Präsidenten in den letzten vier Jahren in Europa umstritten waren, vor allem die Entscheidungen zum Irak. Was immer die Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Vergangenheit und des Einsatzes im Irak auch waren, wir blicken jetzt nach vorn. Wir reichen Europa die Hand, und hoffen, dass Europa uns ebenfalls die Hand reicht.
Übertönt von dem Hintergrundlärm der letzen Jahre erfolgte eine Umgestaltung der transatlantischen Partnerschaft. Sie ist zunehmend globaler geworden. Wie auch der Marschall Fund waren wir in unseren Aktivitäten auf einen halben Kontinent beschränkt, bis wir dann nach 1989 auf einem ganzen Kontinent tätig sein konnten. Und heute, in einer Welt nach dem 11. September, entwickeln wir die transatlantische Partnerschaft weiter – über die Grenzen Europas hinaus. Und das ist sehr gut, weil die transatlantische Gemeinschaft eine Gemeinschaft der Freiheit, der Demokratie und des Friedens ist – Werte, die heute überall auf der Welt angenommen werden, universelle Werte.
Aber wir befinden uns jetzt in einer anderen Welt als zuvor. Die Bedrohungen haben sich verändert. Heute ist nicht mehr die Sowjetunion die allgegenwärtige Bedrohung, auf die wir unsere gesamte Aufmerksamkeit und Energie richten. Die Bedrohung ist diffuser, schwerer zu bekämpfen, und wird von uns in vielerlei Hinsicht größere Bemühungen erfordern. Terrorismus, Waffen-, Drogen- und Menschenhandel, transnationale Verbrechen – das sind die neuen Bedrohungen. Europa, die Russische Föderation und die Vereinigten Staaten konzentrieren sich jetzt intensiv auf die Bekämpfung dieser Gefahren des 21. Jahrhunderts.
Mehr als jemals zuvor müssen wir unsere Ressourcen mobilisieren und unsere Partnerschaft in den Dienst der Welt stellen. Das ist die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft, und meine Reise diese Woche soll dies verdeutlichen. Ich bin wegen drei Treffen hier: dem Ministertreffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dem Ministertreffen des Nordatlantikrats und dem US-EU-Ministertreffen. Meine Vorgänger als Außenminister waren dort, und meine Nachfolger werden ebenfalls dort sein, da wir uns auf diesen Treffen mit Themen von höchster Bedeutung auseinandersetzen. Alle drei Treffen weisen auf die vor uns liegenden Aufgaben.
Seit ihrer Geburtsstunde während des Kalten Krieges in Helsinki im Jahre 1975 ging es der OSZE um Freiheit, Demokratie und Frieden. Heute, lange nach Ende des Kalten Krieges, führt die OSZE ihre wichtige Arbeit fort. In der OSZE kommen Nordamerika und Europa zusammen, um sich für die Menschenrechte einzusetzen und gegen alle Formen von Antisemitismus, Bigotterie gegen Moslems und Bigotterie aller Art zu kämpfen. Wir können stolz sein, dass die OSZE auch bei der Überwachung von Wahlen Expertenwissen erlangt hat. Wenn die OSZE und andere Beobachter im letzten Monat nicht die Wahlen in der Ukraine überwacht hätten, wäre der Wille des ukrainischen Volks mit ziemlicher Sicherheit nicht zum Tragen gekommen und verfälscht worden. Es stand extrem viel auf dem Spiel, wie auch heute noch – weswegen wir gestern volle Unterstützung für die Weiterführung der Beobachtung der anstehenden Wahlen in der Ukraine durch die OSZE gaben.
Wahlen in jungen Demokratien können Ereignisse sein, die wachrütteln, die ganzen Nationen Zuversicht und Mut einflößen können, so dass die Menschen sich für ihre Rechte einsetzen und eine Wahl fordern, sich versammeln, wie wir es im letzten Herbst in Tbilisi und während der letzten Wochen in der Ukraine gesehen haben. Wir können es heute beobachten, wie wir es im Oktober in Afghanistan beobachten konnten, als die Menschen wählten, damit ihre Stimme gehört wird. Die Wahl in Afghanistan schlug ein neues Kapitel in der Geschichte eines Volkes, einer Region, einer Ära auf. Die OSZE spielte hierbei eine entscheidende Rolle.
Am Sonntag, dem 9. Oktober, wachte ich auf und sah, was sich über Nacht bei den Wahlen in Afghanistan ereignet hatte. Ich wachte auf und sah den Bericht des Leiters der OSZE-Beobachtermission, der erklärte, dass die Wahlen in Afghanistan trotz aller Herausforderungen frei und fair gewesen seien. Die Menschen verließen ihre Häuser, trotz des Terrors, der Gewalt und der tödlichen Gefahr. Der Präsident erzählt gerne die Geschichte einer 19-jährigen Frau, die sich unter den ersten Wählern befand und sich nie erträumt hätte, dass sie die Chance bekäme, ihre Meinung auf diese Art auszudrücken, aber sie bekam sie. Millionen von Afghanen wählten. Und gestern sahen wir etwas im Fernsehen, das in Afghanistan noch nie gesehen wurde: ein neuer, frei gewählter Präsident bei seinem Amtsantritt. Die afghanischen Parlamentswahlen im April werden auf diesen Erfolg aufbauen, aber für einen erneuten Erfolg wird die OSZE benötigt, und sie wird wieder vor Ort sein.
Jetzt ist es an der Zeit, dass die OSZE ihre Arbeit erweitert. Wir wollen, dass sich der Erfolg Afghanistans in den palästinensischen Wahlen am 9. Januar wiederholt, und ich hoffe, dass die OSZE dort sein wird. Wir glauben auch, dass es unsere Pflicht im Sinne der Schlussakte von Helsinki ist, den Irakern zu helfen, die Art von Wahl abzuhalten, die sie verdienen, und ich hoffe, dass wir uns diesbezüglich einigen können, so dass die OSZE bei den Wahlen im Irak am 30. Januar eine Rolle spielen kann.
Aber die OSZE steht nicht nur für Demokratie und Menschenrechte. Tatsächlich ist es so, dass sich die meisten der gestern bei unseren Treffen in Sofia gefällten 21 Entscheidungen auf die Wirtschafts- und Sicherheitsdimensionen der OSZE konzentrierten: Containersicherheit, Passsicherheit sowie die Kontrolle von Handfeuerwaffen und kleinen Waffen sind jetzt Teil des OSZE-Aktionsplans. Keine dieser Maßnahmen wird Schlagzeilen machen, sie erscheinen nicht weltbewegend, aber zusammengenommen sind sie ein Maßnahmenkatalog, der wichtig und entscheidend für den Umgang mit den Bedrohungen des 21. Jahrhunderts ist.
Die herausragende transatlantische Sicherheitsorganisation ist natürlich die NATO, und ich freue mich schon heute auf die Treffen, die morgen hier stattfinden. Die Mission der NATO, Sicherheit für die atlantische Welt zu garantieren, hat sich nie verändert, jedoch hat sich die ganze Welt verändert, hauptsächlich als Konsequenz des Erfolgs der NATO. Die NATO musste sich also anpassen, um ihrer Mission unter neuen strategischen Bedingungen gerecht zu werden. Ich habe diesen Prozess seit vielen Jahren mit meinen eigenen Augen verfolgt. Morgen ist mein letztes NATO-Treffen in einer langen Reihe von NATO-Treffen.
Ich kann mich an mein erstes NATO-Treffen erinnern, das im nächsten Monat 46 Jahre her ist. Ich war ein junger Leutnant und scharte die 40 Mitglieder meines Zuges in der Fuldaer Sende um mich und sagte: "Wir sind die NATO, und solange wir die Schlacht um dieses kleine Stück der Fuldaer Sende gewinnen, werden Westeuropa und Nordamerika in Sicherheit sein. Verstanden, Männer?" "Ja, verstanden." Und deswegen gebe ich gerne an und sage, wenn Sie wissen wollen, wer den Kalten Krieg gewonnen hat, dann war ich das mit meinen 40 Soldaten in der Fuldaer Sende. Aber der Kern der Geschichte ist, dass wir alle wussten, warum wir dort waren, als ich vor 46 Jahren mit meinen jungen Soldaten zum ersten Mal diesen Fleck Erde betrat. Wir waren uns der wichtigen Rolle dieses Bündnisses für die Wahrung von Frieden und Freiheit, unserer Ideale und Lebensweise bewusst, zu dem wir gehörten.
Und 28 Jahre später kehrte ich als Kommandeur an denselben Ort in dieselbe Fuldaer Sende zurück, und sie war noch da, und die 8. Russische Armee stand noch immer auf der anderen Seite. Aber die Dinge hatten angefangen, sich zu verändern, und ich konnte diese Veränderungen bei allen NATO-Treffen sehen, die ich anfing, zu besuchen, zuerst in den frühen Achtzigern als Militärassistent eines großartigen Mannes, Verteidigungsminister Cap Weinberger. Wir gingen zu den NATO-Treffen, und es gab die verzwicktesten Auseinandersetzungen über alle möglichen Dinge. Sie denken, dass die jüngsten Auseinandersetzungen schlimm waren... Sie hätten dabei sein sollen, als die INF-Stationierung aktuell war und es überall in Europa Demonstrationen gegen diesen schrecklichen amerikanischen Einfall gab, Pershing-2-Raketen und bodengestützte Marschflugkörper gegen die russischen SS-20 zu stationieren. Schrecklich! Das darf nicht sein! Demonstrationen, schlechte Idee, das zu tun. Wir taten es. Europa stand an der Seite von Nordamerika.
Und einige Jahre später war ich auch stolz, der Verhandlungsführer des INF-Vertrages zu sein, zusammen mit Minister Schultz und Herr Nitze und vielen anderen, die den INF-Vertrag aushandelten, der die ganzen Raketen abschaffte. Entschlossene Zielgerichtetheit, der Wille, gegen die damals vorherrschende öffentliche Meinung zu handeln, weil wir wussten, was das Richtige war. Und das Ergebnis war, dass wir alle diese Waffen beseitigten und anfingen, den Weg zu bereiten für das, was folgte.
Ein paar Jahre später war ich wieder dort, diesmal als Nationaler Sicherheitsberater von Präsident Reagan, und wir gingen 1987 und 88 zu den NATO-Treffen. Sie hatten etwas Einzigartiges – man saß da und wartete, dass alle 16 Staats- und Regierungschefs zu Wort kamen, und jeder von ihnen hatte eine andere Geschichte über Gorbatschow zu erzählen. Und jeder hatte Gorbatschow gerade erst getroffen. "Mit diesem Mann können wir verhandeln", "Das ist ein Mann, der einen Unterschied bewirkt." Perestroika, Glasnost, ich erinnere mich lebhaft an diese Zeit. Und wir alle beobachteten die Lage. Konnte es wahr sein? Konnte es sein, dass die Dinge sich ändern würden?
Und ich beobachtete weiter in meiner Rolle als Nationaler Sicherheitsberater, besuchte fünf Gipfeltreffen mit Gorbatschow und werde nie den Tag vergessen, als er mich über den Tisch hinweg ansah in Anwesenheit von Minister Schulz, und er wusste, dass ich mir nicht sicher war, worauf er hinaus wollte. Und er sah mich über den Tisch hinweg an und sagte: "Oh, Herr General, es tut mir so leid, Sie werden sich einen neuen Feind suchen müssen." Ich erinnere mich an meine Reaktion. "Das will ich nicht. Sie müssen wissen, ich habe viel in diesen Feind investiert, ändern Sie mein Leben nicht, nur weil Sie einen schlechten Tag haben." Ich kann nur sagen, mein Leben änderte sich, unser Leben änderte sich, das transatlantische Bündnis veränderte sich.
Ich war bei einem Treffen mit den Vereinigten Stabschefs an dem Abend im November 1989, als die Menschen in Berlin zur Mauer gingen und gegen sie hämmerten, bis sie vor ihnen zusammenbrach. Ich war dort als Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs am Anfang des nächsten Jahrzehnts, als die Sowjetunion und der Warschauer Pakt zusammenbrachen, und die Freiheit sich ihren Weg bahnte. Überall in Eurasien erblühten zarte Pflanzen der Freiheit wie wilde Blumen im Frühjahr. Wir standen das alles durch, das Gute, das Schlechte und das vorübergehend Mysteriöse.
Und heute befinden wir uns am Ende des Jahres 2004. Als ich Ende des Kalten Krieges noch Vorsitzender war, habe ich öfter mit russischen Generälen diskutiert, als die Sowjetunion anfing, zu zerbrechen. Und sie sagten: "Jetzt gibt es keinen Warschauer Pakt mehr, dann sollte es auch keine NATO mehr geben. Wenn wir keinen Warschauer Pakt haben, braucht ihr keine NATO." Und meine Antwort war: "Wisst ihr, das klingt irgendwie logisch, ich kann das nachvollziehen, aber es gibt ein kleines Problem." "Was für eines?" "Ich werde immer noch nach Mitgliedschaftsanträgen für die NATO gefragt." Sie ist also noch eine funktionierende, lebendige Organisation. Die Menschen sehen noch eine Notwendigkeit für sie.
Warum ist das so? Weil die NATO die Grundlage des transatlantischen Friedens und der Sicherheit ist. Außerdem ist sie eine politische und militärische Organisation, die sich verändern kann, wenn sich die Bedrohung und Anforderungen ändern. Und wir haben festgestellt, dass die NATO nicht einfach für die Sowjetunion existierte. Sie hat einen anderen Zweck, ein anderes Leben. Sie bezieht die ehemaligen Nationen der Sowjetunion ein, sie arbeitet im NATO-Russland-Rat mit Russland zusammen, um eine sicherere transatlantische Union und sicherere Beziehungen zu schaffen und sich aktiv auf die anderen Bedrohungen außerhalb des Bündnisses konzentrieren zu können und auf sie zu reagieren .
Am Ende des Jahres 2004 tritt die NATO aktiver als je zuvor auf und stellt sich den neuen Herausforderungen eines neuen Zeitalters. Mit 26 Mitgliedern erreicht die NATO mehr, als ihre Gründungsväter je für möglich gehalten hätten, und sie ist weiterhin offen für neue Mitglieder. Es war trotzdem keine Überraschung, dass all dies geschah. Es ist für mich nicht erstaunlich, dass die ehemaligen Mitglieder des Warschauer Pakts der NATO beitreten wollten. Sie sahen die NATO als das, was sie ist – eine Organisation, die sich auf die Prinzipien des Friedens, die Menschenwürde jedes Einzelnen und Demokratie stützt – sowie eine Organisation, die Europa mit Nordamerika und Amerika mit Kanada verbindet, so dass Sicherheit für die transatlantische Region gewährleistet ist. Lassen Sie mich nur kurz auf die Veränderungen in den letzten 15 Jahren eingehen...
Während dieser letzten 15 Jahre ist sehr viel passiert. Die erweiterte NATO ist nicht mehr nur ein Bündnis, das hauptsächlich der Verteidigung des gemeinsamen Gebiets dient, sondern auch der Verteidigung gemeinsamer Prinzipien, wo immer auf der Welt gegen diese gemeinsamen Prinzipien verstoßen wird oder wo immer sie bedroht werden. Der NATO ging es hauptsächlich um Europa; out-of-area-Einsätze waren nur von zweitrangiger Bedeutung. Ich kann mich an so viele Diskussionen erinnern, die wir über out-of-area-Einsätze hatten – das Thema ist eines der Klischees, über die wir uns ständig gestritten haben. "Was genau ist die Zuständigkeit der NATO, warum machen wir uns Sorgen über diese weit entfernten Orte?" Jetzt stehen wir meistens dieser Art von Herausforderung gegenüber, und da sie out-of-area sind, muss die NATO dort vor Ort sein.
Was mich persönlich jedoch beeindruckt, ist, wie schnell und erfolgreich sich die NATO auf die Herausforderungen nach dem Kalten Krieg eingestellt hat. Die Anpassung begann in Europa, auf dem Balkan. Die NATO spielte in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo eine unentbehrliche Rolle, und wir standen unerschütterlich an der Seite unserer NATO-Kollegen. Manche machten sich am Anfang der Präsidentschaft Bushs Sorgen, aber wir haben es klar mit einem einfachen amerikanischen Klischee ausgedrückt: "Wir sind zusammen gekommen, und wir werden zusammen gehen." So sind wir an die Sache herangegangen, und so haben wir es gemacht.
Die erfolgreiche Sicherheitsmission der NATO in Bosnien endete offiziell vor nur sechs Tagen und die Übergabe an die neue EU-Mission erfolgte reibungslos. Die NATO und die EU haben gelernt, ihre Kräfte unter den Regeln von Berlin-Plus zusammenzuführen; einige dachten, dies sei zu schwierig zu handhaben, aber wir haben es geschafft, und es klappt.
Da die NATO heute auch außerhalb von Europa eine wichtige Rolle spielt, müssen wir Maßnahmen einleiten, um die neuen Herausforderungen der NATO zu erfüllen. Wir müssen die Kürzungen in den Verteidigungsetats und beim Personal in einigen Mitgliedsländern umkehren und die bürokratischen oder nationalen Hindernisse bei der Bereitstellung von Streitkräften abschaffen. Wir müssen bezüglich unserer Fähigkeiten mehr tun. Wenn wir diese zusätzlichen Missionen annehmen – und das müssen wir tun – dann müssen wir diesem Vorhaben und diesen Worten reale Fähigkeiten zuordnen.
Der erste große Militäreinsatz der NATO außerhalb Europas in Afghanistan zeigt, zu was wir fähig sind, wenn wir nur wollen. Die NATO schuf eine NATO Response Force, die sich bereits in Afghanistan unter Beweis stellt. Die Internationale Schutztruppe besteht aus 9.000 NATO-Soldaten und wird von einem französischen General geführt. Da jetzt die Wahlen anstehen, sollten wir die Chance nutzen, die Internationale Schutztruppe zu stärken und zu erweitern. Wir müssen uns zusammen an einen Tisch setzen und herausfinden, wie die internationalen und amerikanischen Streitkräfte in Afghanistan am besten mit den afghanischen Streitkräften zusammenarbeiten können. Eine Fusion aller ausländischer Sicherheitskräfte in Afghanistan wäre wohl am sinnvollsten. Wir müssen das in den nächsten Monaten prüfen.
Wir arbeiten an einem weiteren Vorhaben, das die Vitalität des Bündnisses demonstriert: Im Juli haben wir auf dem NATO-Gipfel zusammen beschlossen, eine Übungsmission für irakische Sicherheitskräfte aufzubauen, wie sie von der irakischen Interimsregierung erbeten worden war. Die Regierung bat uns um Hilfe, um unsere Unterstützung. Diese Mission läuft bereits. Die NATO hat auch ein großes Einbindungsvermögen externen Partnern gegenüber bewiesen. Wir haben die Istanbuler Kooperationsinitiative in die Welt gerufen. Sie unterstützt Reformen im Nahen und Mittleren Osten und in Nordafrika, indem Übungskapazitäten, gemeinsame Friedenssicherung und andere Möglichkeiten zur koordinierten Sicherheitsarbeit angeboten werden. Der Mittelmeerdialog der NATO stärkt den Barcelona-Prozess der Europäischen Union. Beide Projekte werden jetzt im Rahmen der Istanbuler Initiative zusammengeführt. Und beide Projekte, alle diese Projekte, unterstützen die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika der G8. Beim Abendessen heute Abend werde ich zahlreiche andere Außenminister anlässlich des NATO-Mittelmeerdialogs treffen.
Es wird das erste Treffen auf Ministerebene seit zehn Jahren sein, bei dem wir vertiefen können, wie wir am besten mit den Partnern im Nahen Osten zusammenarbeiten können. Die Nationen des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrikas brauchen unsere Unterstützung, und wir sind auf eine Weise bereit, diese Unterstützung zu leisten, wie es sich die Gründungsväter der NATO nie hätten vorstellen können.
Ich freue mich darauf, am Sonntag in Marokko auf dem ersten Treffen des Forums für die Zukunft mit unseren Partnern in der G8 und NATO zusammenzuarbeiten, um unsere gemeinsame Agenda im Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika voranzutreiben. Im Rahmen des Forums treffen sich 28 Länder von innerhalb und außerhalb der Region, um ihre Anstrengungen und Ressourcen zum Vorantreiben der Reformen zu bündeln. Wir versuchen nicht, anderen unsere Ansichten aufzuzwingen. Wir versuchen nicht einmal, Diagnosen bezüglich der Probleme anderer Menschen abzugeben. Die Araber haben selbst in den Berichten über die menschliche Entwicklung der UN gezeigt, dass sie die ihnen bevorstehenden Defizite und Herausforderungen besser als alle anderen kennen.
Überall in der Region geschieht etwas. In manchen Fällen handeln die Regierungen und fordern Veränderungen von ihrer Bevölkerung. Manchmal handeln Zivilorganisationen, die Zivilgesellschaft und mutige Einzelpersonen und fordern Veränderungen von ihren Regierungen. Jede Situation ist anders, jedes Land hat seinen eigenen Weg in die Zukunft, der abhängig ist von seiner Geschichte, seiner derzeitigen politischen Situation und seiner Kultur. Wir können ihnen helfen. Wir haben Unruhen gesehen, wir haben die Stimmen gehört, die Modernisierung und Reformen fordern, und es ist die Pflicht der Industriestaaten, der G8, der EU und der NATO, diese Menschen einzubeziehen und ihnen zu helfen.
Die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten soll denen helfen, die Veränderungen möchten, ihre Stimme zu verstärken. Außerdem können die Reformen den Menschen in der Region reale Verbesserungen bringen. Wirtschaftliche Reformen fördern den Handel, schaffen Arbeitsplätze und erhöhen den Wohlstand. Daran sind wir im Nahen und Mittleren Osten interessiert, daran sind wir überall in der transatlantischen Region interessiert. Politische Reformen verbessern die Möglichkeit eines Mitspracherechts der Bürger an Entscheidungen, die sie, ihre Familien und Gemeinden betreffen. Die Stärkung der Rechte der Frau gibt Frauen die Möglichkeit, ihre Kinder zu ernähren, zu kleiden, zu erziehen und ihre Gesundheit zu bewahren. Die Gewährleistung von Bildungschancen bereitet die jungen Menschen von heute darauf vor, die Führungskräfte unserer Welt von morgen zu sein.
Wir möchten gemeinsam mit unseren europäischen Bündnispartnern Frieden und positiven Wandel unterstützen – nicht nur durch die OSZE, die NATO und die G 8, sondern auch durch die europäisch-amerikanischen Beziehungen. Ein Großteil unserer Beziehungen zu Europa betrifft Wirtschaftsangelegenheiten, Handel und Investitionen, wissenschaftlich-technischen Austausch, Forschung im Bereich von Energie und Umwelt sowie andere ähnliche Projekte. Vor allem arbeiten wir äußerst eng zusammen, um Terroristen das Handwerk zu legen, indem wir die Kanäle der Nachrichtendienste und Strafverfolgungsbehörden sowie eine Vielzahl anderer Mittel nutzen. Dies ist die Frontlinie unserer gemeinsamen Verteidigung gegen den Terrorismus.
Darüber hinaus kooperieren die Vereinigten Staaten und die Europäische Union unter der Federführung Italiens im Auftrag der G 8, um internationale Polizeieinheiten in ehemalige Krisengebiete zu entsenden. Während wir an der Frontlinie in der Terrorismusbekämpfung kämpfen, arbeiten wir auch darauf hin, den Terroristen den Raum und die Chance zu verweigern, Pläne zu schmieden und Anhänger zu werben. Im gleichen Tenor sind die Vereinigten Staaten und die Europäische Union im Hinblick auf die Beilegung von Konflikten in der arabischen und muslimischen Welt zunehmend einer Meinung.
Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union sind sich beispielsweise bezüglich der Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts einig. Wir sind uns beide bewusst, dass dieser Konflikt einen Schatten auf all unsere Bemühungen in der Region wirft. Wir unterstützen beide zwei unabhängige Staaten – einen unabhängigen palästinensischen Staat und den Staat Israel - die Seite an Seite in Frieden leben. Wir unterstützen beide den Rückzug Israels aus dem Gazastreifen und Teilen des Westjordanlands im Rahmen des Friedensprozesses, um zu diesem Prozess zurückzukommen. Wir möchten beide freie und faire Wahlen für die Palästinenser, und wir sind beide bereit, zu diesem Ergebnis beizutragen.
Wie erreichen wir das alles? Wir arbeiten als Quartett, das die diplomatische Macht der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, Russlands und der Vereinten Nationen vereinigt. Angesichts der Veränderungen in der palästinensischen Führung ist Präsident Bush entschlossen, die Gunst der Stunde zu nutzen. Wir werden unsere diplomatischen Bemühungen verstärken, weil wir eine Chance sehen, reale, hoffentlich entschiedene Fortschritte zum Frieden zu erzielen. Auch im Irak haben wir eine Chance zur Zusammenarbeit.
Ich habe es bereits erwähnt, aber ich möchte diesen Punkt hervorheben. Viele der 25 Mitglieder der EU sind im Irak vor Ort, um dem irakischen Volk und der irakischen Übergangsregierung zu helfen, und ihr Beitrag ist von entscheidender Bedeutung.
Das irakische Volk strebt nach Freiheit. Die Iraker möchten ihre Politiker selbst wählen. Sie möchten wählen, sie möchten unverzüglich wählen, sie möchten nächsten Monat wählen. Wir dürfen die Zukunft und die Hoffnungen der Iraker nicht an Terroristen und Schergen verpfänden, die sie einzuschüchtern versuchen. Das können und werden wir nicht zulassen. Wir sehen also diese schlechten Nachrichten, aber es kommen auch gute Nachrichten von dort. In über 80 Prozent des Landes werden Wahlen abgehalten, um über die politische Führung vor Ort zu entscheiden. Wir sehen, dass Schulen, Krankenhäuser und Unternehmen den Betrieb aufnehmen; im ganzen Land geht das Leben weiter und die Menschen nehmen die Gestaltung ihrer Zukunft in die Hand.
Oft würdigen wir den außerordentlichen Mut so vieler Iraker nicht genug - Politiker und Bürger gleichermaßen - die ihre Chance für eine bessere Zukunft sehen und bereit sind, sie jeden Tag, wenn sie aufstehen, aufs Spiel zu setzen, weil sie an diese Zukunft glauben. Und wir müssen ihnen helfen. Ich habe Grund, an diese Zukunft zu glauben, weil ich weiß, dass diese Zukunft kommen wird - weil wir hier sein werden, um ihnen zu helfen.
Wir müssen uns unser Ziel vor Augen führen. Wir möchten der arabischen Demokratie im Irak, in Palästina und andernorts eine Chance geben. Wir möchten die Kraft der Freiheit freisetzen, wo immer sie am dringendsten benötigt wird. Wir wissen, dass das nicht leicht ist; wir wissen, dass Demokratie von bestimmten Verhaltensweisen und Institutionen abhängt, die nicht über Nacht entstehen.
Aber sehen Sie sich die Ukraine an. Betrachten Sie sich, was das ukrainische Volk getan hat. Die ukrainischen und russischen Behörden vernehmen eine deutliche Botschaft aus Nordamerika und Europa – in diplomatischem Stereoton. Dieser Stereoton bewirkt etwas, und wir sagen: Lasst das Volk entscheiden!
Mehr als je zuvor liegt das Schicksal der Ukraine dort, wo es hingehört – in den Händen des ukrainischen Volks. Wir in den Vereinigten Staaten und Sie in Europa bewundern den Mut so vieler, die für Rechtsstaatlichkeit und die Verfassung eingetreten sind, die friedlich versucht haben, die bei der letzten Wahl aufgetretenen Schwierigkeiten zu meistern. Wir unterstützen eine zweite Stichwahl am 26. Dezember als besten Weg zur Wiederherstellung des Vertrauens und der Integrität der politischen Institutionen der Ukraine. Unseres Erachtens hat das Oberste Gericht der Ukraine eine kluge Entscheidung getroffen. Und ich habe mich sehr gefreut, heute Morgen zu erfahren, dass sich die Rada - das ukrainische Parlament - dieser Entscheidung anschließt. Die Rada hat das erforderliche Gesetz verabschiedet, um einen Prozess in Gang zu setzen, der zu einer zweiten Stichwahl am 26. Dezember führt. Die Ukrainer schließen sich zusammen, um eine ukrainische Lösung für dieses Problem zu finden, und wir alle stehen bereit, um zu helfen. Alles, was wir fordern, alles, was wir möchten, alles, was wir immer gewollt haben, sind freie, faire, offenen Wahlen, damit die Stimme des ukrainischen Volkes gehört werden kann.
In der heutigen Welt ist die Macht der Ideen stärker als je zuvor. Und wo die globale Gemeinschaft der Demokratien größer ist als je zuvor – wie in der Ukraine – unternehmen viele Gesellschaften gemeinsame Schritte. Es wird unsere gemeinsamen Bemühungen erfordern, sicherzustellen, dass die Ukraine die Hilfe erhält, die sie benötigt, denn wir haben im Nahen Osten und andernorts gemeinsam so viel zu tun. Die Vereinigten Staaten können viel von einem weiteren fähigen, demokratischen Partner in Europa profitieren. Wir unterstützen die europäische Integration nach wie vor. Wir unterstützen die künftige Erweiterung der Europäischen Union. Wir möchten, dass die Europäische Union globale Präsenz entwickelt, so dass wir den starken Partner haben, den wir benötigen.
Während sich unser Bündnis für die Herausforderungen der Zukunft wappnet, möchte ich Ihnen einige Anregungen zum Nachdenken geben. Die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder ruht in der Stabilität und den Chancen, die Demokratie mit sich bringt. Die Faktoren Demokratie, öffentliche Meinung, Bildung, Information und Kommunikation betreffen sogar undemokratische Regime. Man kann diese Ideen nicht mehr aussperren. Es gibt keine politischen oder geistigen Grenzen, die diese Ideen davon abhalten können, in die dunkelsten Ecken der Welt vorzudringen.
Wir müssen demokratischen Wandel unterstützen, wo immer er sich vollzieht. Das ist gleichermaßen unsere Politik und unser Credo. Was Präsident Bush als die "wandelnde Kraft der Freiheit" bezeichnet, ist das zentrale Element, die zentrale Triebkraft der amerikanischen Politik auf Jahre hinaus.
Wir müssen den Mut aufbringen, grundlegenden Wandel herbeizuführen und dürfen uns nicht damit zufrieden geben, Bedrohungen nur zu bewältigen oder einzudämmen. Wir haben zu viele Jahre darauf gewartet, dass Saddam Husseins Irak und das Talibanregime den Willen der internationalen Gemeinschaft befolgen. Wir müssen bereit sein, Chancen zu schaffen und zu ergreifen. Die rasche Umgestaltung Libyens von einer Gefahr zu einem rehabilitierten Mitglied der internationalen Gemeinschaft ist ein beeindruckendes Beispiel.
Gemeinsam müssen die Vereinigten Staaten und Europa durch die NATO, die EU, die OSZE und andere transatlantische Institutionen der Umsetzung unserer gemeinsamen Vision eines freien, friedlichen und demokratischen Nahen und Mittleren Ostens oberste Priorität einräumen. Unsere Arbeit am israelisch-palästinensischen Frieden geht Hand in Hand mit unserer Unterstützung der Reformen und Modernisierung in der Region. Die Vereinigten Staaten und Europa müssen die Umsetzung von Demokratie als zentrales Element beim Kampf gegen den Terrorismus ansehen. Gesunde demokratische Gesellschaften sind das beste Bollwerk gegen den Terrorismus, obwohl unsere Erfahrungen und die Spaniens, Russlands und anderer Länder zeigen, dass keiner von uns gegen Terrorismus gefeit ist.
Die Vereinigten Staaten und Europa sind Partner, nicht nur aufgrund dessen, was wir sind und wofür wir eintreten. Wir sind Partner, weil wir auf der Grundlage gemeinsamer Grundsätze und Werte gemeinsam handeln.
Unsere Werte und unsere Interessen sind letztlich untrennbar. Wir sind uns auch bewusst, dass wir nur effektiv sein können, wenn die Vereinigten Staaten und Europa als Partner zusammenarbeiten, als Partner in Freiheit und als Partner beim Handeln. Das haben wir seit Jahrzehnten getan. Wir waren erfolgreich, und wir müssen weiterhin erfolgreich sein um sicherzustellen, dass wir unsere Erfolgsbilanz fortsetzen.
Sie können sicher sein, dass Präsident Bush und seine Regierung alles in ihrer Macht Stehende tun werden, um Europa ihre Verpflichtung zu dieser Partnerschaft zu beweisen. Unser Verständnis der erzielten Erfolge und unsere Bereitschaft, den erforderlichen Preis zu bezahlen und die erforderlichen Lasten zu tragen, sollen sicherstellen, dass wir in den vor uns liegenden Jahren der Herausforderungen weiterhin erfolgreich sind.
Originaltext: Powell Urges Europe to Work with U.S. to Support Democracy
Aktualisiert: Februar 2005 | proM.U.T. – Ausgewählte Nachrichten vom 01. bis 12.12.2015 | proM.U.T. Verein für Menschen, Umwelt, Tiere e.V.
proM.U.T. – Ausgewählte Nachrichten vom 01. bis 12.12.2015
Veröffentlicht am 12. Dezember 2015 von Ulrich Schulze
01. bis 12. Dezember 2015
Bundestag: Rede von Dr. Karin Thissen (SPD) zur Schlachtung tragender Tiere
Unter Rinder, Schweine, Politik, Tierschutz, top
Der Beitrag Bundestag: Rede von Dr. Karin Thissen (SPD) zur Schlachtung tragender Tiere erschien zuerst auf AHO Redaktion Grosstiere.
Antibiotika-Minimierung: Die große Angst vor der Kennzahl 2
In Hannover richteten der Bundesverband der beamteten Tierärzte (BbT) unddie Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover ein Seminar zur Antibiotika-Minimierung aus. Tierarzt Rolf Nathaus vom Vet-Team Rekenberichtete dabei über seine Erfahrungen mit hohen Werten bei der Therapiehäufigkeit.
Nächste Woche läutet die EU-Kommission den Prozess ein, in Europa künftig dieBehandlung von Geflügel-Schlachtkörpern mit Essigsäure zu erlauben. Bisher ist nur die Reinigung mit Trinkwasser erlaubt. Bereits im Jahr2013 hat die EU-Kommission die Reinigung von Rindfleisch-Schlachtkörpern mit Milchsäure erlaubt.
Ebner lobt DBV-Forderung nach mehr Geld für den Ökolandbau
Grünen-Agrarsprecher Harald Ebner findet es gut, dass der Deutsche Bauernverband denÖkolandbau mehr unterstützen will und eine Aufstockung des Bundesprogramms Ökologischer Landbau auf 60 Mio. Euro fordert. Damitder Sektor aber wächst, brauche es Wissenszuwachs und massive Unterstützung durch die Agrarforschung.
Hessen verleiht Tierwohl-Preis
Hessen macht sich fürs Tierwohl stark. Staatssekreätrin Dr. Beatrix Tappeservom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat am Donnerstag drei Nutztierhalter ausgezeichnet,die durch ihre Haltungssysteme oder Managementmaßnahmen zur Verbesserung des Tierschutzes beitragen.
Food Assemblys – Per Mausklick beim Bauern um die Ecke einkaufen
Abonnement dradio.de – Umwelt und Verbraucher
Autor Hutter, Ralf
Die Nachfrage nach regional produzierten Lebensmitteln nimmt zu.Gleichzeitig kaufen immer mehr Menschen online ein. Diesen beiden Entwicklungen will ein neues Konzept aus Frankreich Rechnung tragen:die Food Assembly. Hier kann man sich Lebensmittel aus der Region online aussuchen und sie einmal die Woche an einem Sammelpunkt abholen.
Hören bis: 18.06.2016 12:50
‚Riesensauerei‘: PETA zeigt Landwirte an
Ersteller af
Unser gestriger Artikel über die gestellten Strafanzeigen derTierrechtsorganisation PETA gegen Landwirte sorgte auf Facebook für Aufregung. Als „Riesensauerei“ bezeichnete ein User das Vorgehen.
Ersteller Dr. Olaf Zinke/agrarmanager
Erstmals seit fünf Wochen ist die Schlachtmenge bei den Schweinen wieder unterdie Marke von einer Million gefallen. Für einen Preisanstieg hat der Angebotsrückgang jedoch nicht gesorgt.
Unter Schweine, Fütterung, top
Cambridge (aho) Speiseabfälle sollten in der EU wieder an Schweine verfüttertwerden. Das fordern jetzt Wissenschaftler der Universität von Cambridge in der Fachzeitschrift Food Policy. Nach den Ausführungen der Autorenkönnten so zwei Millionen Hektar Ackerland, welches bisher für die Produktion von Schweinefutter genutzt werden, wieder der Produktion vonmenschlicher Nahrung zugeführt werden.
Der Beitrag Wissenschaftler plädieren für die kontrollierte Wiederverwertung von Speiseresten im Schweinetrog erschien zuerst auf AHO Redaktion Grosstiere.
Im Rahmen der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) hat dereuropäische Gesetzgeber im Bereich der Cross Compliance ab dem Jahr 2015 das sogenannte „Frühwarnsystem“ eingeführt. Dieses System ersetztdie bis Ende 2014 angewandte Bagatellregelung.
Hilse warnt vor „stillem Rückzug“ bäuerlicher Familienbetriebe
„Die wirtschaftliche Situation auf unseren Höfen übertrifft in ihrennegativen Ausmaßen alle bisherigen Erfahrungen“, schildert Landvolkpräsident Werner Hilse die aktuelle Einkommensentwicklung inder Landwirtschaft.
Bakterielle Infektionen können bei Nutztieren noch wirksam mit Antibiotika bekämpftwerden. Allerdings werden die Behandlungen auch hier durch resistente Keime immer schwieriger. Die Liste der Herausforderungen zur Reduktionvon Antibiotikaresistenzen wächst.
Bundesverwaltungsgericht: Bio-Metzger müssen zugesetzte Säfte kennzeichnen
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am Donnerstag in dritterInstanz entschieden, dass Bio-Gemüsepulver und Bio-Gemüsesaftkonzentrat in Bio-Wurst ohne EU-Zulassung und Deklaration als Zusatzstoff nichteingesetzt werden dürfen. Kläger ist ein Bioland-Metzger aus Niedersachsen.
DBV will Ökolandbau stärken
In einem Positionspapier fasst der Bauernverband DBV die aktuellenHerausforderungen des Ökolandbaus in der Nachhaltigkeitsdebatte zusammen. Danach trägt der Ökolandbau den ökologischen Aspekten inbesonderem Maße Rechnung, muss sich aber in seiner Flächeneffizienz verbessern.
Landesraumordnungsprogramm Niedersachsen ohne großflächige Moorentwicklung
Die Kritik der niedersächsischen Landwirte am ersten Entwurf desLandesraumordnungsprogrammes (LROP) hat Früchte getragen. Der kürzlich vorgelegte überarbeitete Entwurf kommt eher einer völlig neuen Fassunggleich, fasst Landvolkpräsident Werner Hilse die Reaktion der Landwirte zusammen.
„EEG wird zum Erneubare-Energien-Begrenzungsgesetz“
„Der Vorschlag des Bundeswirtschaftsministeriums macht aus dem Gesetz fürden Ausbau Erneuerbarer Energien ein Gesetz, das den Ausbau begrenzt.“ Mit diesen Worten kommentiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer desBundesverbands Erneuerbare Energie, das aktuelle Eckpunktepapier zur EEG-Novelle 2016.
Bauernfamilie aus TV-Bericht fühlt sich von Fernsehkoch „ausgetrickst“
Die Bauern sollen und wollen sich der öffentlichen Diskussion stellen, soauch die Familie Kleinbielen aus Schwalmtal (Kreis Viersen). Der Mast- und Milcherzeugerbetrieb hatte dem Fernsehkoch Tim Mälzer für seinenARD-Lebensmittelcheck die Stalltüren geöffnet.
Ersteller ee
Die Tierrechtsorganisation hat in den letzten Wochen wieder Strafanzeigengegen Landwirte erstattet. Mit einem Geflügelhalter geht der Streit nun wohl vor das Landesgericht. Hier ein ein Überblick über die laufendenStrafanzeigen.
Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat die Richtlinien fürBaugenehmigungen verschärft. Grund war ein Streitfall um einen Stallneubau. Laut einem Bericht im Weser Kurier haben erste Landkreisebereits reagiert. „Diese Urteile gelten landesweit für Ortslagen, deren Belastung höher liegt als der Grenzwert.
Beschwerdebrief der Veterinäre wegen visueller Fleischbeschau
Der niedersächsische Landesverband der Fleischfachassistenten hat sich ineinem Brandbrief an das niedersächsische Landwirtschaftsministerium, den Landkreis Cloppenburg und die Landwirtschaftskammer Oldenburggewandt.
AfD fordert Stilllegungsprämie für Ställe
Der Landesfachausschuss Landwirtschaft und Umwelt der AfDSchleswig-Holstein sieht einen sofortigen Handlungsbedarf in der deutschen Tierproduktion. Nahezu alle Schweine-, Rinder- undMilchviehhalter würden aufgrund stark sinkender Preise mit roten Zahlen arbeiten. Dazu Karl-Heinz Lenz, Vorsitzender des Fachausschusses
Haben PETA-Aktivisten tote Hühner mitgebracht?
Auf einem Geflügelbetrieb in Gerlingen haben Aktivisten derTierrechtsorganisation PETA vor einiger Zeit Aufnahmen von 60 toten Hühnern in den Ställen gemacht. Dazu waren sie laut der StuttgarterZeitung mehrere Male nachts vor Ort. Landwirt Dieter Müller hält rund 4.000 Legehennen.
DLG diskutiert über moderne Landwirtschaft zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Ackerbau und Tierhaltung stehen mehr denn je in der öffentlichen Diskussion.Entwicklungen und lnnovationen der modernen Landwirtschaft zum effizienteren Ressourceneinsatz auf dem Feld oder zu neuenHaltungsbedingungen im Stall scheinen dabei kaum von der Gesellschaft wahrgenommen zu werden.
Ebner fordert von Schmidt ein NEIN zu Glyphosat
Der Ständige Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebens- und Futtermittel tagtheute in Brüssel. Regierungsvertreter aller EU-Staaten diskutieren dabei die Empfehlungen der europäischen Lebensmittelbehörder EFSA zurGlyphosat-Zulassung. Grünen-Agrarsprecher Harald Ebner appelliert an Bundesagrarminister Christian Schmidt.
Gefahr von Pyrrolizidinalkaloiden eindämmen
Die Minimierung der als gesundheitsschädlich für Mensch und Tiereingestuften Pyrrolizidinalkaloide in Lebens- und Futtermitteln möchte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vorantreiben. Auf dem 16.BfR-Forum Verbraucherschutz diskutierten Wissenschaftsvertreter und Interessenvertreter über Strategien.
Abonnement scinexx | Das Wissensmagazin
Wissenschaftler fordern Aufhebung des Verbots von Lebensmittelabfällen als Schweinefutter
Umweltbundesamt empfiehlt ‚Klimasteuer‘ auf Fleisch
Ersteller pd/hek
In einer aktuellen Publikation geht das Umweltbundesamt (UBA) mit derLandwirtschaft wieder mal hart ins Gericht. Vor allem die Fleischproduktion und nichtsaisonale Produkte mit langen Transportwegenbelasten laut UBA weiter Umwelt und Klima.
Frankreich: H5N1-Geflügelpest erfasst weitere Region
Paris (aho) In Frankreich wurden weitere vier Geflügelbeständeidentifiziert, die vom H5N1-Geflügelpestvirus infiziert sind. Wie das Agrarministerium in Paris heute mitteilt, liegen die betroffenenBestände im Departement Haute-Vienne. Zuvor war das Virus in den Departements Dordogne und Landes aufgetreten. Damit erhöht sich dieZahl der insgesamt betroffenen Geflügelbestände auf zehn.
Der Beitrag Frankreich: H5N1-Geflügelpest erfasst weitere Region erschien zuerst auf AHO Redaktion Grosstiere.
WDR über die „Milchpreislüge“
In der WDR-Service-Sendung „Könnes kämpft“ ging es am Montagabend unterdem Titel „Die Milchpreislüge: Was uns billige Milch wirklich kostet“ um den niedrigen Milchauszahlungspreis für die Bauern von derzeit 24bis 28 Cent. Im Laden kostet der Liter zwischen 55 Cent und 1.19 Euro.
Greenpeace hält Bauernverband für heuchlerisch
Der Bauernverband hat am Dienstag anlässlich des Situationsberichtes 2015auf die drastischen Gewinneinbußen der Landwirte hingewiesen. Die Umweltorganisation Greenpeace sagt, „selbst schuld“! „Das Gejammer desBauernverbandes ist heuchlerisch. Er hat selbst dafür gesorgt, so Martin Hofstetter.
Freie Wähler fordern Schutz der Landwirtschaft vor Preisdumping
Die Fraktion der Freien Wähler im bayerischen Landtag hat die Regierung desFreistaats aufgefordert, sich auf Bundesebene für einen besseren Schutz der Landwirtschaft vor Preisdumping durch marktbeherrschendeUnternehmen einzusetzen.
Öko-Umsteller brauchen Verlässlichkeit
Verlässlichkeit in den politischen Rahmenbedingungen ist eine Grundvoraussetzung, mehrLandwirte für den Ökolandbau zu gewinnen. Das haben mehrere Referenten übereinstimmend bei einem Fachgespräch zum Thema „Bio-Landwirtschaft“zum Ausdruck gebracht, das die Grünen durchgeführt haben.
Ersteller Krenn
Wie machen es die Anderen? Videos aus der Praxis zeigen Einblicke in dieSauen- und Ferkelställe verschiedenster Betriebe – Tipps zu Haltung, Fütterung und Vermarktung inklusive.
„Die wirtschaftliche Lage der deutschen Landwirtschaft hat sich wegen starkgesunkener Erzeugerpreise drastisch verschlechtert. Wesentliche Ursachen sind neben dem Russland-Embargo Konjunkturschwächen innachfragestarken asiatischen Ländern sowie gut versorgte internationale Märkte.
Ersteller Landratsamt Cham/lu/ee
Nach der vorsorglichen Keulung von etwa 13.000 Tieren in Bayern, liegen nundie Laborergebnisse vor. Laut Landratsamt handelt es sich um eine harmlosere Variante von H5N2 vor. Tierschützer kritisieren das Vorgehen.
2.500 Euro/Monat: Landwirte stehen ‚drastisch‘ schlechter da
Ersteller dbv/hek
Die Unternehmensgewinne in der Landwirtschaft sind im Wirtschaftsjahr2014/15 um 35 Prozent eingebrochen. Im Schnitt verdienen Landwirte 2.500 Euro Brutto.
Abonnement NDR.de – Nachrichten aus S-H
Viele Bauern haben mit massiven Gewinneinbußen zu kämpfen. Schuld sindgesunkene Weltmarktpreise und das Exportverbot nach Russland. Am härtesten trifft es die Milchbauern.
Fleischkontrolleure dürfen geschlachtete Tiere nur noch visuell untersuchen, so will eseine EU-Verordnung. Nun schlagen Kontrolleure und Tierärzte Alarm. Die Verbrauchersicherheit sei gefährdet.
Zündeten radikale Tierschützer Vereinsheim an?
Das Vereinsheim des Foxterrier-Verbands Hildesheim ist durch Brandstiftungzerstört worden. Nun hat sich die radikale Animal Liberation Front dazu bekannt. Die Polizei prüft das.
Der europäische Schlachtschweinemarkt zeigt sich kurz vor Weihnachten und nach dem Stopp des Preisverfalls wieder fest.
ARD-Themenabend Rindfleisch: Was ist uns gutes Fleisch noch wert?
In der Sendung „Hart aber fair“ ging es am Montagabend um den Wert gutenFleisches. Unter dem Titel „Das elende Leben der Steaks“ stellte Moderator Frank Plasberg fest, dass Rindfleisch und Milch bei uns heutebillige Massenware seien. Vorausgegangen war die Sendung „Lebensmittel-Check mit Tim Mälzer“.
Landwirtschaftsfonds: Bauern müssen Prämientafel an Hauswand anbringen
Jeder Landwirt, der mehr als 2.000 Euro aus dem EU-Landwirtschaftsfonds fürdie Entwicklung des ländlichen Raums erhält (10.000 Euro auf 5 Jahre), muss die Öffentlichkeit per Alutafel im DIN-A 3-Format darüberinformieren. Das geht einigen Bauern aus der Oberpfalz deutlich zu weit.
Meyer will Gänsemanagement mehr Beachtung schenken
Die Entwicklung der Gänsepopulationen und der Umgang mit den damitverbundenen möglichen Konflikten ist eines der diesjährigen Schwerpunktthemen des Landesjagdberichts, den das niedersächsischeAgrarministerium zusammen mit dem Landesjagdverband vorgestellt hat.
Ersteller hek
Was ist den Verbrauchern das Tierwohl wert? In der ARD wurde am Montag vorallem über die Rinderhaltung in Deutschland diskutiert und die Folgen für den Verbraucher. Dabei ging es auch um eine „Haltungskennzeichnung“.
Geflügelpest in Roding: Es ist ein H5N2-Virus
Cham (aho) Bei dem in einem Bio-Geflügelbetrieb in Roding festgestelltenInfluenzavirus handelt es sich um den niedrig pathogenen Subtyp H5N2. Das teilt jetzt der Landkreis Cham mit. Auch bei dieser Variante derVogelgrippe besteht immer die Gefahr einer Weiterentwicklung zu einer für Vögel hoch ansteckenden Krankheit. Deswegen wurde auch die Keulungdes Tierbestandes auf dem betroffenen Geflügelhof durchgeführt, die im Verlauf des heutigen Montag abgeschlossen wird. Nach Abschluss derMaßnahme stehen umfangreiche Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten an, so der Landkreis in einer Medieninformation.
Der Beitrag Geflügelpest in Roding: Es ist ein H5N2-Virus erschien zuerst auf AHO Redaktion Grosstiere.
Grüne fragen nach Schutz der Moore
Grüne fragen nach Schutz der Moore – Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit/Kleine Anfrage
Niedersachsen startet Ringelschwanzprämie
In Niedersachsen wurden Anfang Dezember die ersten Mastschweineeingestallt, für die das Land dem Halter bei Verzicht auf das Schwänzekürzen eine Tierwohlprämie zahlt. „Das ist einParadigmenwechsel im Tierschutz, den wir in enger Kooperation mit den Tierhaltern vollziehen“, so Landwirtschaftsminister Christian Meyer.
Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht heute die Bundeswehr in Leer. Diesen Anlassnutzen zahlreiche norddeutsche Landwirte, um auf ihre Not aufmerksam zu machen und ein Umdenken in der Agrarpolitik zu fordern.
Geflügelpest in Bayern: 12.900 Tiere gekeult
Auf einem Geflügelbetrieb in Roding (Landkreis Cham) haben die Behörden dasVogelgrippevirus H5N2 festgestellt. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, werden nun vorsorglich die insgesamt 12.900 Legehennen,Enten, Gänse und Puten auf dem Hof getötet. Ein weiterreichendes Sperrgebiet wurde aber noch nicht eingerichtet.
Stiftung Warentest – Bio gegen konventionelle Lebensmittel
Wer sich für teure Biolebensmittel entscheidet, erwartet frische Produktevoller Geschmack, frei von Schadstoffen und Pestiziden, die zudem nachhaltig erzeugt worden sind. Die neueste Bio-Bilanz der StiftungWarentest kann einige dieser Erwartungen nicht bestätigen. Biologisch erzeugte Lebensmittel sind nicht unbedingt besser als konventionellhergestellte Produkte.
www.deutschlandradio.de, Verbrauchertipp
Hören bis: 06.03.2016 11:55
Ersteller AgE/hek
Berlin – Das von der hessischen Landesregierung angestrebte bundesweite Verbotder ganzjährigen Anbindehaltung von Rindern wird vorerst auf Eis gelegt.
Ersteller pd
108 schweinehaltende Betriebe und 126 Legehennenbetriebe nehmen inNiedersachsen an der Maßnahme „Ringelschwanzprämie“ teil. Jetzt fiel der Startschutz für die Tierwohlprämie.
Geflügelpest-Verdacht in Bayern: 13.000 Tiere gekeult
Ersteller dpa/kk
In einem oberpfälzischen Geflügelbetrieb ist der Vogelgrippevirusnachgewiesen worden. Knapp 13.000 Tiere mussten notgeschlachtet werden. Die Pathogenität des Virus ist bisher ungeklärt.
Berlin – Die Landwirtschaft muss sich auf weitere Reglementierungen zurVerminderung ihrer Nährstoffausträge einstellen. Insbesondere die Phosphateinträge stehen dabei im Fokus.
Abonnement Telepolis Newsfeed
Autor tpred@heise.de (Susanne Aigner)
In vielen Gebieten Deutschlands wird der Grenzwert der EU-Nitratrichtlinieüberschritten. Er soll das Grundwasser EU-weit vor Belastungen aus landwirtschaftlichem Düngemitteleinsatz schützen. In Deutschland stehtderzeit eine Novellierung der Düngeverordnung aus. Allerdings trägt der aktuelle Entwurf nicht dazu bei, die Grundwasserqualität zu verbessern.
Unter Geflügel, Seuchen, Zoonosen, Vögel
Paris (aho) Die Vogelgrippe hat weitere französische Geflügelbetriebeerfasst. Wie das Agrarministerium in Paris heute mitteilte, wurde das H5N1-Virus in einer weiteren Entenhaltung im Departement Dordogne undim Departement Landes in einem Perlhuhn- und in einem Entenbestand nachgewiesen.
Der Beitrag Frankreich: H5N1-Vogelgrippe breitet sich aus erschien zuerst auf AHO Redaktion Grosstiere.
Pressekonferenz: H5N2-Vogelgrippe im Kreis Cham
Der Beitrag Pressekonferenz: H5N2-Vogelgrippe im Kreis Cham erschien zuerst auf AHO Redaktion Grosstiere.
Die Europäische Kommission blickt relativ optimistisch auf die Zukunft derNutzierhaltung in der EU bis 2025. „Ein stetiger Anstieg der Weltmarktnachfrage vor dem Hintergrund erschwinglicherFuttermittelpreise sollte die tierische Produktion befördern“, erklärte die Generaldirektion Landwirtschaft in Brüssel.
Prof. Albert Sundrum von der Universität Kassel hat davor gewarnt, dieaktuelle gesellschaftliche Ablehnung der jetzigen Tierhaltung zu unterschätzen. Sundrum betrachtet die exportorientierteWirtschaftsweise vor diesem Hintergrund als Irrweg und sieht die heutige Viehhaltung in einer grundlegenden Krise.
Koalition in der Tierschutzpolitik uneins
Innerhalb der Koalition zeichnet sich ein Konflikt um die künftigeTierschutzpolitik ab. Während Abgeordnete der CDU/CSU in der Bundestagsdebatte des Tierschutzberichts am vergangenen Donnerstageiner erneuten Novellierung des Tierschutzgesetzes eine Absage erteilten, hält die SPD genau dies für unerlässlich.
Schmidt verteidigt Landwirtschaft gegen Kritik von Klimaschützern
Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat die Landwirtschaft gegen Kritik an ihrenKlimaauswirkungen in Schutz genommen. „Die Landwirtschaft darf nicht zum Sündenbock der Klimaschützer werden“, warnte der Ministeranlässlich seines Besuchs des Klimagipfels der Vereinten Nationen (UN).
Der Strukturwandel in der Landwirtschaft schreitet voran. Wie aus aktuellenZahlen des Statistikamtes der Europäischen Union (Eurostat) hervorgeht, ist die Zahl der Betriebe von 2003 bis 2013 europaweit um insgesamtmehr als ein Viertel auf rund 10,8 Millionen gesunken.
SPD will Schlachtung trächtiger Rinder verbieten
Das Schlachten von Rindern im letzten Drittel der Trächtigkeit sollverboten werden. Das fordert die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Ute Vogt. Dazu wolle ihre Fraktion noch indieser Legislaturperiode das Tierschutzgesetz novellieren.
Grünes Licht für Joint Venture von Westfleisch und Danish Crown
Die Europäische Kommission hat keine Bedenken gegen ein geplantes JointVenture der Schweineschlachtunternehmen Westfleisch und Danish Crown. Die Brüsseler Behörde genehmigte den Aufbau des WestCrown-Projekts zurEntbeinung von Sauenschlachtkörpern und der anschließenden Vermarktung des Fleisches.
Kein Land hat so viele Jäger wie Niedersachsen
Niedersachsen ist und bleibt Jagdland: Jeder 130. Bewohner hat einen Jagdschein, imBundesdurchschnitt ist es gerade einmal jeder 216. Bürger. Dafür sorgen auch viele Frauen.
REWE macht den Anfang, Andere werden bald folgen: Ab dem kommenden Montaggibt es im Handel die ersten Lebensmittel mit dem neuen bayerischen Bio-Siegel. „Jetzt können unsere Verbraucher zielsicher nach Bio ausBayern greifen“, sagte Bayerns Agrarminister Helmut Brunner bei der Markteinführung in einem REWE-Markt.
Bundespräsident Joachim Gauck hat dem Landwirt und Vorsitzenden desBio-Spitzenverbandes Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, das Verdienstkreuz am Bande desVerdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. „Ich freue mich über die Auszeichnung“, sagt Löwenstein.
Junge DLG: Landwirtschaft zwischen Ernährungskult und Tütensuppe
Mit dem hochaktuellen Thema „Landwirtschaft zwischen Ernährungskult undTütensuppe“ bietet die Junge DLG eine spannende Diskussionsplattform auf der kommenden DLG-Wintertagung in München. Im Mittelpunkt stehendie Frage nach den zukünftigen Verbraucherwünschen und die sich daraus ableitenden Anforderungen.
Bauern protestieren gegen Billiglebensmittel
Mit einer ungewöhnlichen Aktion protestieren Landwirte in Itzehoe gegen dieAuswüchse der Konsumgesellschaft: Mit Aufklebern markieren sie Billigprodukte in Supermärkten.
Dringender Verdacht auf Geflügelpest im Kreis Cham
Cham (aho) – Im Rahmen einer routinemäßigen Monitoring-Untersuchung desHausgeflügels wurden bei einem Geflügelbetrieb im Bereich der Stadt Roding (Landkreis Cham) Laborbefunde erhoben, die für eine Infektionder Tiere mit dem Erreger der Geflügelpest sprechen. Es handelt sich um einen Betrieb mit ca. 12.900 Tieren (Legehennen, Enten, Gänse undPuten). Nach weiteren Untersuchungen durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und das NationaleReferenzlabor, das Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit (FLI), ergibt sich nach der aktuellen Befundlage ein amtlicher Verdachtauf Geflügelpest. Welcher Typ von Geflügelpest vorliegt, wird derzeit anhand weiterer Laboruntersuchungen am FLI geklärt.
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„Meyer schwänzt erneut Verleihung der Goldenen Olga“
Die Landesvereinigung der niedersächsischen Milchwirtschaft hat am Freitagden 15. Milchlandpreis in Form der goldenen, silbernen und bronzenen „Olga“ und vierstelliger Geldpreise verliehen. Familie Schulte ausRhauderfehn aus Leer hat es geschafft darf sich nun „Bester Milcherzeuger Niedersachsens 2015“ nennen.
Dem Ländle droht das Ende der Schweinehaltung
Bei den derzeitigen Erzeugerpreisen von 1,25 € je Kilogramm Schlachtgewichtbzw. 30 € je Ferkel können die Landwirte nicht kostendeckend produzieren. Die baden-württembergischen Bauern trifft es dabeibesonders hart. Denn die Viehbestände sind kleiner als im Bundesdurchschnitt, und ihre Flächenausstattung ist geringer.
Süßwasser-Studie – Ressourcen knapper als gedacht
Abonnement Forschung Aktuell – Deutschlandfunk
Auch in dradio.de – Themen Wissenschaft
Etliche Studien versuchen, den zumindest annähernd genauen jährlichenWasserverbrauch aller Menschen zu berechnen. Eine neue Untersuchung legt nun nahe, dass die Ergebnisse bisheriger Kalkulationen die realenVerhältnisse stark unterschreiten. Zudem wird allzu oft eine wichtige Komponente außer Acht gelassen.
Hören bis: 11.06.2016 17:40
13.211 Seiten – Der Plan von der Rettung der Welt
Der Sachstandsbericht des IPCC, des Klimarates der Vereinten Nationen, istdas geballte Klimawissen der Welt. Die Wissenschaftler werten jedes Mal die gesamte Fachliteratur aus und destillieren daraus die aktuellenKlimadaten. Fachliche Politikberatung in diesem Ausmaß – das ist beispiellos.
Hören bis: 11.06.2016 17:36
Expertennetzwerk koordiniert Beratung zu Schwanzbeißen und Kupierverzicht in Niedersachsen
Was zunächst wie eine einfache Projektbewilligung aussieht, entpuppt sichbeim genauen Hinschauen als Meilenstein. In Niedersachsen wurde heute ein Expertennetzwerk unter der Federführung der ISN und unterstützt vomLandwirtschaftsministerium in Hannover ins Leben gerufen.
Bartmer: Tierhalter müssen gesellschaftliche Akzeptanz erarbeiten
DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer hat die Tierhalter gegen die aus seiner Sichtteilweise unberechtigte Kritik verteidigt, gleichzeitig aber auch notwendige Veränderungen angemahnt. Beim DLG-Kolloquium „ZukunftNutztierhaltung: Was jetzt zu tun ist!
Schmidt fordert Fairness und Wertschöpfung in Lebensmittelkette
Anlässlich des Lebensmittelgipfels am Donnerstag im Bundesagrarministeriumerklärte Landwirtschaftsminister Christian Schmidt Vertretern der Lebensmittelbranche, dass niedrige Erzeugerpreise und starkePreisschwankungen die Existenz vieler landwirtschaftlicher Betriebe in Deutschland bedrohen würden.
Auf Initiative des Deutschen Tierschutzbundes und mehrerer Abgeordnetenaller Fraktionen wurde Ende November der Parlamentskreis Tierschutz im Deutschen Bundestag gegründet. Ziel ist es, sich fraktionsübergreifendzu Tierschutzfragen auszutauschen und gegebenenfalls daraus parlamentarische Initiativen zu entwickeln.
Klimafreundlich essen – Weniger Fleisch, mehr Klimaschutz
Autor Pesmen,Azadê
Vegetarier haben unterschiedliche Gründe dafür, kein Fleisch zu essen – zumBeispiel dem Tier zuliebe oder auch aus Rücksicht auf die Umwelt. Der komplette Fleischverzicht ist aber nicht die einzige Möglichkeit, wieman durch Ernährung das Klima schützen kann.
Hören bis: 03.03.2016 11:55
Hören bis: 11.06.2016 12:50
Garrel: Putenstall brennt komplett aus
In Garrel (Landkreis Cloppenburg) ist in der Nacht zu Freitag eine 100Meter lange Halle vollständig ausgebrannt. Für die nächsten Tagen war eine Ansiedlung von Küken geplant.
Tierschutzbericht 2015 zeigt „deutliche Fortschritte beim Tierschutz“
Bereits zum zwölften Mal legt die Bundesregierung am Donnerstag denTierschutzbericht vor. Inhaltlicher Schwerpunkt ist die Darstellung der Aktivitäten der Bundesregierung im Bereich Tierschutz auf nationaler,europäischer und internationaler Ebene.
Wirkung der Luftreinhaltungspolitik – Die Rückkehr der Wiesenvielfalt
Durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie Erdöl gelangenStickstoffverbindungen als Schadstoffe in die Luft. Der Regen wäscht sie wieder aus, trägt allerdings den Stickstoff in den Boden hinein, woer wie Dünger wirkt. In den Industrieländern spielt diese Düngung aus der Luft eine wichtige Rolle beim Rückgang der Pflanzenvielfalt in derNatur.
Hören bis: 10.06.2016 17:45
Anlässlich des heutigen Lebensmittelgipfels im Bundesministerium für Ernährung undLandwirtschaft erklärt Bundesminister Christian Schmidt: „Niedrige Erzeugerpreise und starke Preisschwankungen bedrohen die Existenzvieler landwirtschaftlicher Betriebe in Deutschland. Mein Ziel ist die Erhaltung einer vielfältigen Landwirtschaft.“
Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt zum Engagement für mehr Tierwohl: „Wir machendeutliche Fortschritte beim Tierschutz. Das ist die klare Botschaft des aktuellen Tierschutzberichts und das ist auch die klare Botschaftmeiner Initiative Eine Frage der Haltung – Neue Wege für mehr Tierwohl.“
Ersteller dpa
Die WHO fordert mehr Einsatz für Nahrungsmittelsicherheit. Denn jedes Jahrsterben 125.000 kleine Kinder an belasteten Lebensmitteln. Auch in Deutschland erkranken jedes Jahr 200.000 Menschen.
Autor tpred@heise.de (Brigitte Zarzer)
Der Ausverkauf landwirtschaftlicher Flächen macht auch vor Deutschlandnicht Halt. Großinvestoren könnten künftig auch die Art der Bewirtschaftung stark beeinflussen
WHO-Wurstgate: Sauber aufgearbeitet von ARD Magazin „Plusminus“
Das ARD-Magazin Plusminus hat sich gestern Abend noch einmal dieWurststudie der WHO vorgenommen. „Dass man Studien und Empfehlungen immer wieder hinterfragen sollte, zeige das Beispiel der angeblichgefährlichen Wurst“, führte Moderatorin Pinar Atalay in das Thema ein.
DNR-Steckbrief: Überprüfung der EU-Naturschutzrichtlinien
Die EU-Kommission unterzieht derzeit die EU-Naturschutzrichtlinien einem“Fitness-Check“. Der überarbeitete DNR-Steckbrief stellt die Richtlinien und Hintergrundinformationen vor, klärt über denFitness-Check auf und zeigt die derzeitige politische Diskussion um den weiteren Prozess.
Die Europäische Kommission und das Europäische Parlament haben gestern eineVereinbarung zum Zugang von EU-Abgeordneten zu den Verhandlungsdokumenten des Freihandelsabkommens zwischen EU und USA(TTIP) getroffen.
Warnung vor Glyphosat-Verharmlosung
Zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Umweltorganisationenhaben an EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis appelliert, das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat erneut auf Krebsrisiken zu prüfenund neu zu bewerten.
EU-Abgeordnete widersprechen Zulassung von neuem Genmais
Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat am 1. DezemberEinspruch gegen die Zulassung von dem gentechnisch veränderten Mais NK603 x T 25 eingelegt.
Der ökologische Anbauverband Naturland fordert von der Politik in Bund undLändern eine klare Linie auf dem Weg zu einer nachhaltigen und tiergerechten Landwirtschaft.
Thüringen plant Filter-Erlass für Schweineställe
Das Thüringer Umweltministerium arbeitet derzeit an einem Filter-Erlass fürdie Schweine haltenden Betriebe im Land. Das kündigte Olaf Müller, landwirtschaftlicher Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/DieGrünen, in einem Gastkommentar in der „Thüringer Allgemeinen“ an.
Frankreich: H5N1-Virus noch nicht unter Kontrolle
Paris (aho) Die H5N1-Vogelgrippe breitet sich in Frankreich im DépartementDordogne weiter aus. Wie das Landwirtschaftsministerium im Paris jetzt mitteilte, wurde das Virus bei Gänsen einer Farm in Domme und beiTieren eine Entenfarm in Saint-Paul-la-Roche. Nachgewiesen. Zuerst war das Virus in einer Hinterhofhaltung in Piras in der Nähe von Périgueuxaufgetreten.
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Schweineproduktion: Hepatitis EVirus weit verbreitet
Unter Lebensmittel, Schweine, top, Zoonosen
Berlin/Kiel/Hannover (aho) In jeder fünften Roh- und Leberwurst lässt sich Erbmaterial desHepatitis E-Virus nachweisen. Das berichten jetzt Wissenschaftler dreier deutscher Forschungseinrichtungen in der FachzeitschriftInternational Journal of Food Microbiology. Das Ergebnis deutet auf eine weite Verbreitung des Hepatitis E-Virus in der Schweineproduktionund Fleischindustrie hin. Unbeantwortet bleibt die Frage, ob von den Würsten ein Infektionsrisiko für den Verbraucher ausgeht.
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Unter Arzneimittel
Greifswald – Insel Riems (FLI) – Heute nahm die Ständige ImpfkommissionVeterinärmedizin (StIKo Vet) mit ihrer konstituierenden Sitzung auf der Insel Riems ihre Arbeit auf. Im historischen Loeffler-Haus, in demFriedrich Loeffler 1910 das älteste Virusforschungsinstitut weltweit begründete, wurde Professor Uwe Truyen, Direktor des Institutes fürTierhygiene und öffentliches Veterinärwesen der Universität Leipzig, zum Vorsitzenden der Kommission gewählt. Die amFriedrich-Loeffler-Institut (FLI) eingerichtete Kommission bewertet weisungsunabhängig den Einsatz von Impfstoffen in der Tiermedizin. DieArbeit der StIKo Vet wird sich an der Tätigkeit der entsprechenden Kommission für die Humanmedizin, die am Robert Koch-Institutangesiedelt ist, orientieren und Empfehlungen speziell für den Einsatz von Impfstoffen in der Tiermedizin aussprechen, erläutert derPräsident des FLI, Prof. Thomas Mettenleiter. Am Hauptsitz des FLI auf der Insel Riems führt der Tierarzt Dr. Max Bastian die Geschäftsstelleder StIKo Vet.
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Kleine handwerkliche Schlachtbetriebe dürfen wieder Fleisch im Schlachtraum zerlegen
DBV zur Weltklimakonferenz: Landwirtschaft ist Teil der Lösung
Die Weltklimakonferenz in Paris muss klare Perspektiven für die Bioenergieeröffnen. Dies forderte der Deutsche Bauernverband (DBV) zu Beginn der Konferenz.
Ersteller hermann.krauss@dlv.de
„Krebserregend oder nicht?“, das ist hier die Frage. Der Streit um die Neuzulassungvon Glyphosat geht in die nächste Runde. Nun haben sich knapp 100 internationale Wissenschaftler gegen den Wirkstoff ausgesprochen unddamit auch BfR sowie EFSA scharf kritisiert.
Anlässlich seines Besuches auf der Klimakonferenz COP21 in Paris und zur Rolle derLandwirtschaft beim Klimaschutz erklärt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft hat eine Sonderrolle imKlimaschutz.“
15 Rinder verenden bei Brand in Sehnde
15 Rinder sind bei einem Brand auf einem Bauernhof in Sehnde umgekommen.Insgesamt 161 Einsatzkräfte verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf weitere Stallungen.
Schweine bei Tiertransporter-Unfall verendet
Ein Tiertransporter mit rund 160 Schweinen ist am Montagabend in Haren(Landkreis Emsland) von der Straße abgekommen. Mehrere Tier sind verendet. Der Fahrer kam ins Krankenhaus.
Sauerei beim Schweinepreis: Wer verdient eigentlich am Fleisch?
Schweinehalter wirtschaften marktorientiert und wissen, Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. | de |
q-de-776 | Welche Fähigkeiten hat die NATO Response Force in Afghanistan unter Beweis gestellt? | Ansprache von Außenminister Colin L. Powell vor dem Transatlantischen Zentrum des German Marshall Fund in Brüssel
Brüssel, 8. Dezember 2004
(Unwesentlich gekürzt)
Die Wurzeln der amerikanischen Zivilisation - die Erfahrungen meiner Nation in den letzten zwei Jahrhunderten - liegen in Europa.
Die Gründungsdokumente, die allen Amerikanern so viel bedeuten, haben ihren Ursprung in der Aufklärung, in unseren europäischen Wurzeln. Wenn man sich die Unabhängigkeitserklärung und die darin enthaltene Beschreibung der Funktion einer Regierung ansieht, erkennt man, dass wir diese Gedanken von Europa übernommen haben.
Die Funktion einer Regierung ist es, die Rechte der Menschen zu schützen. Regierungen vergeben keine Rechte, sie gewähren kein Rechte, diese Rechte kommen von einer überirdischen Kraft, und die wichtigste Aufgabe einer Regierung ist es, diese gottgegebenen Rechte der Menschen zu schützen, indem sie eine Regierung schafft, die den Willen der Menschen widerspiegelt. Die einzige Machtquelle in einer Nation ist der Wille der Menschen, den sie einer Regierung übergeben. Das ist also die Aufgabe einer Regierung, die Rechte der Menschen zu schützen, die ihnen von Gott gegeben wurden. Diese einfache Philosophie hat meine Nation und die transatlantische Gemeinschaft angetrieben - im Falle meines Landes seit zweihundert Jahren, im Falle von Europa seit mehr als fünfzig Jahren in der jüngeren Geschichte dieses Kontinents.
Wie der Präsident in seiner ersten Pressekonferenz nach der Wiederwahl deutlich gemacht hat, will er mit ganz Europa eng zusammenarbeiten. Präsident Bush erklärte: "Alles, das wir erreichen wollen, erfordert eine weiterbleibend enge Partnerschaft zwischen Amerika und Europa. Wir sind die Pfeiler der freien Welt. Wir sind denselben Bedrohungen ausgesetzt und teilen den Glauben an die Freiheit und die Rechte jedes Einzelnen." Aus diesem Grund ist es nur natürlich, dass der erste offizielle Besucher des Präsidenten in seiner zweiten Amtszeit der NATO-Generalsekretär war und sein erster Auslandsbesuch nach Europa gehen wird.
Präsident Bush wird in die Zukunft blicken, wenn er hierher kommt. Aber er wird auch von der Vergangenheit überzeugt sein. Ich bin mir darüber im Klaren, dass einige der Schlüsselentscheidungen des Präsidenten in den letzten vier Jahren in Europa umstritten waren, vor allem die Entscheidungen zum Irak. Was immer die Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Vergangenheit und des Einsatzes im Irak auch waren, wir blicken jetzt nach vorn. Wir reichen Europa die Hand, und hoffen, dass Europa uns ebenfalls die Hand reicht.
Übertönt von dem Hintergrundlärm der letzen Jahre erfolgte eine Umgestaltung der transatlantischen Partnerschaft. Sie ist zunehmend globaler geworden. Wie auch der Marschall Fund waren wir in unseren Aktivitäten auf einen halben Kontinent beschränkt, bis wir dann nach 1989 auf einem ganzen Kontinent tätig sein konnten. Und heute, in einer Welt nach dem 11. September, entwickeln wir die transatlantische Partnerschaft weiter – über die Grenzen Europas hinaus. Und das ist sehr gut, weil die transatlantische Gemeinschaft eine Gemeinschaft der Freiheit, der Demokratie und des Friedens ist – Werte, die heute überall auf der Welt angenommen werden, universelle Werte.
Aber wir befinden uns jetzt in einer anderen Welt als zuvor. Die Bedrohungen haben sich verändert. Heute ist nicht mehr die Sowjetunion die allgegenwärtige Bedrohung, auf die wir unsere gesamte Aufmerksamkeit und Energie richten. Die Bedrohung ist diffuser, schwerer zu bekämpfen, und wird von uns in vielerlei Hinsicht größere Bemühungen erfordern. Terrorismus, Waffen-, Drogen- und Menschenhandel, transnationale Verbrechen – das sind die neuen Bedrohungen. Europa, die Russische Föderation und die Vereinigten Staaten konzentrieren sich jetzt intensiv auf die Bekämpfung dieser Gefahren des 21. Jahrhunderts.
Mehr als jemals zuvor müssen wir unsere Ressourcen mobilisieren und unsere Partnerschaft in den Dienst der Welt stellen. Das ist die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft, und meine Reise diese Woche soll dies verdeutlichen. Ich bin wegen drei Treffen hier: dem Ministertreffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dem Ministertreffen des Nordatlantikrats und dem US-EU-Ministertreffen. Meine Vorgänger als Außenminister waren dort, und meine Nachfolger werden ebenfalls dort sein, da wir uns auf diesen Treffen mit Themen von höchster Bedeutung auseinandersetzen. Alle drei Treffen weisen auf die vor uns liegenden Aufgaben.
Seit ihrer Geburtsstunde während des Kalten Krieges in Helsinki im Jahre 1975 ging es der OSZE um Freiheit, Demokratie und Frieden. Heute, lange nach Ende des Kalten Krieges, führt die OSZE ihre wichtige Arbeit fort. In der OSZE kommen Nordamerika und Europa zusammen, um sich für die Menschenrechte einzusetzen und gegen alle Formen von Antisemitismus, Bigotterie gegen Moslems und Bigotterie aller Art zu kämpfen. Wir können stolz sein, dass die OSZE auch bei der Überwachung von Wahlen Expertenwissen erlangt hat. Wenn die OSZE und andere Beobachter im letzten Monat nicht die Wahlen in der Ukraine überwacht hätten, wäre der Wille des ukrainischen Volks mit ziemlicher Sicherheit nicht zum Tragen gekommen und verfälscht worden. Es stand extrem viel auf dem Spiel, wie auch heute noch – weswegen wir gestern volle Unterstützung für die Weiterführung der Beobachtung der anstehenden Wahlen in der Ukraine durch die OSZE gaben.
Wahlen in jungen Demokratien können Ereignisse sein, die wachrütteln, die ganzen Nationen Zuversicht und Mut einflößen können, so dass die Menschen sich für ihre Rechte einsetzen und eine Wahl fordern, sich versammeln, wie wir es im letzten Herbst in Tbilisi und während der letzten Wochen in der Ukraine gesehen haben. Wir können es heute beobachten, wie wir es im Oktober in Afghanistan beobachten konnten, als die Menschen wählten, damit ihre Stimme gehört wird. Die Wahl in Afghanistan schlug ein neues Kapitel in der Geschichte eines Volkes, einer Region, einer Ära auf. Die OSZE spielte hierbei eine entscheidende Rolle.
Am Sonntag, dem 9. Oktober, wachte ich auf und sah, was sich über Nacht bei den Wahlen in Afghanistan ereignet hatte. Ich wachte auf und sah den Bericht des Leiters der OSZE-Beobachtermission, der erklärte, dass die Wahlen in Afghanistan trotz aller Herausforderungen frei und fair gewesen seien. Die Menschen verließen ihre Häuser, trotz des Terrors, der Gewalt und der tödlichen Gefahr. Der Präsident erzählt gerne die Geschichte einer 19-jährigen Frau, die sich unter den ersten Wählern befand und sich nie erträumt hätte, dass sie die Chance bekäme, ihre Meinung auf diese Art auszudrücken, aber sie bekam sie. Millionen von Afghanen wählten. Und gestern sahen wir etwas im Fernsehen, das in Afghanistan noch nie gesehen wurde: ein neuer, frei gewählter Präsident bei seinem Amtsantritt. Die afghanischen Parlamentswahlen im April werden auf diesen Erfolg aufbauen, aber für einen erneuten Erfolg wird die OSZE benötigt, und sie wird wieder vor Ort sein.
Jetzt ist es an der Zeit, dass die OSZE ihre Arbeit erweitert. Wir wollen, dass sich der Erfolg Afghanistans in den palästinensischen Wahlen am 9. Januar wiederholt, und ich hoffe, dass die OSZE dort sein wird. Wir glauben auch, dass es unsere Pflicht im Sinne der Schlussakte von Helsinki ist, den Irakern zu helfen, die Art von Wahl abzuhalten, die sie verdienen, und ich hoffe, dass wir uns diesbezüglich einigen können, so dass die OSZE bei den Wahlen im Irak am 30. Januar eine Rolle spielen kann.
Aber die OSZE steht nicht nur für Demokratie und Menschenrechte. Tatsächlich ist es so, dass sich die meisten der gestern bei unseren Treffen in Sofia gefällten 21 Entscheidungen auf die Wirtschafts- und Sicherheitsdimensionen der OSZE konzentrierten: Containersicherheit, Passsicherheit sowie die Kontrolle von Handfeuerwaffen und kleinen Waffen sind jetzt Teil des OSZE-Aktionsplans. Keine dieser Maßnahmen wird Schlagzeilen machen, sie erscheinen nicht weltbewegend, aber zusammengenommen sind sie ein Maßnahmenkatalog, der wichtig und entscheidend für den Umgang mit den Bedrohungen des 21. Jahrhunderts ist.
Die herausragende transatlantische Sicherheitsorganisation ist natürlich die NATO, und ich freue mich schon heute auf die Treffen, die morgen hier stattfinden. Die Mission der NATO, Sicherheit für die atlantische Welt zu garantieren, hat sich nie verändert, jedoch hat sich die ganze Welt verändert, hauptsächlich als Konsequenz des Erfolgs der NATO. Die NATO musste sich also anpassen, um ihrer Mission unter neuen strategischen Bedingungen gerecht zu werden. Ich habe diesen Prozess seit vielen Jahren mit meinen eigenen Augen verfolgt. Morgen ist mein letztes NATO-Treffen in einer langen Reihe von NATO-Treffen.
Ich kann mich an mein erstes NATO-Treffen erinnern, das im nächsten Monat 46 Jahre her ist. Ich war ein junger Leutnant und scharte die 40 Mitglieder meines Zuges in der Fuldaer Sende um mich und sagte: "Wir sind die NATO, und solange wir die Schlacht um dieses kleine Stück der Fuldaer Sende gewinnen, werden Westeuropa und Nordamerika in Sicherheit sein. Verstanden, Männer?" "Ja, verstanden." Und deswegen gebe ich gerne an und sage, wenn Sie wissen wollen, wer den Kalten Krieg gewonnen hat, dann war ich das mit meinen 40 Soldaten in der Fuldaer Sende. Aber der Kern der Geschichte ist, dass wir alle wussten, warum wir dort waren, als ich vor 46 Jahren mit meinen jungen Soldaten zum ersten Mal diesen Fleck Erde betrat. Wir waren uns der wichtigen Rolle dieses Bündnisses für die Wahrung von Frieden und Freiheit, unserer Ideale und Lebensweise bewusst, zu dem wir gehörten.
Und 28 Jahre später kehrte ich als Kommandeur an denselben Ort in dieselbe Fuldaer Sende zurück, und sie war noch da, und die 8. Russische Armee stand noch immer auf der anderen Seite. Aber die Dinge hatten angefangen, sich zu verändern, und ich konnte diese Veränderungen bei allen NATO-Treffen sehen, die ich anfing, zu besuchen, zuerst in den frühen Achtzigern als Militärassistent eines großartigen Mannes, Verteidigungsminister Cap Weinberger. Wir gingen zu den NATO-Treffen, und es gab die verzwicktesten Auseinandersetzungen über alle möglichen Dinge. Sie denken, dass die jüngsten Auseinandersetzungen schlimm waren... Sie hätten dabei sein sollen, als die INF-Stationierung aktuell war und es überall in Europa Demonstrationen gegen diesen schrecklichen amerikanischen Einfall gab, Pershing-2-Raketen und bodengestützte Marschflugkörper gegen die russischen SS-20 zu stationieren. Schrecklich! Das darf nicht sein! Demonstrationen, schlechte Idee, das zu tun. Wir taten es. Europa stand an der Seite von Nordamerika.
Und einige Jahre später war ich auch stolz, der Verhandlungsführer des INF-Vertrages zu sein, zusammen mit Minister Schultz und Herr Nitze und vielen anderen, die den INF-Vertrag aushandelten, der die ganzen Raketen abschaffte. Entschlossene Zielgerichtetheit, der Wille, gegen die damals vorherrschende öffentliche Meinung zu handeln, weil wir wussten, was das Richtige war. Und das Ergebnis war, dass wir alle diese Waffen beseitigten und anfingen, den Weg zu bereiten für das, was folgte.
Ein paar Jahre später war ich wieder dort, diesmal als Nationaler Sicherheitsberater von Präsident Reagan, und wir gingen 1987 und 88 zu den NATO-Treffen. Sie hatten etwas Einzigartiges – man saß da und wartete, dass alle 16 Staats- und Regierungschefs zu Wort kamen, und jeder von ihnen hatte eine andere Geschichte über Gorbatschow zu erzählen. Und jeder hatte Gorbatschow gerade erst getroffen. "Mit diesem Mann können wir verhandeln", "Das ist ein Mann, der einen Unterschied bewirkt." Perestroika, Glasnost, ich erinnere mich lebhaft an diese Zeit. Und wir alle beobachteten die Lage. Konnte es wahr sein? Konnte es sein, dass die Dinge sich ändern würden?
Und ich beobachtete weiter in meiner Rolle als Nationaler Sicherheitsberater, besuchte fünf Gipfeltreffen mit Gorbatschow und werde nie den Tag vergessen, als er mich über den Tisch hinweg ansah in Anwesenheit von Minister Schulz, und er wusste, dass ich mir nicht sicher war, worauf er hinaus wollte. Und er sah mich über den Tisch hinweg an und sagte: "Oh, Herr General, es tut mir so leid, Sie werden sich einen neuen Feind suchen müssen." Ich erinnere mich an meine Reaktion. "Das will ich nicht. Sie müssen wissen, ich habe viel in diesen Feind investiert, ändern Sie mein Leben nicht, nur weil Sie einen schlechten Tag haben." Ich kann nur sagen, mein Leben änderte sich, unser Leben änderte sich, das transatlantische Bündnis veränderte sich.
Ich war bei einem Treffen mit den Vereinigten Stabschefs an dem Abend im November 1989, als die Menschen in Berlin zur Mauer gingen und gegen sie hämmerten, bis sie vor ihnen zusammenbrach. Ich war dort als Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs am Anfang des nächsten Jahrzehnts, als die Sowjetunion und der Warschauer Pakt zusammenbrachen, und die Freiheit sich ihren Weg bahnte. Überall in Eurasien erblühten zarte Pflanzen der Freiheit wie wilde Blumen im Frühjahr. Wir standen das alles durch, das Gute, das Schlechte und das vorübergehend Mysteriöse.
Und heute befinden wir uns am Ende des Jahres 2004. Als ich Ende des Kalten Krieges noch Vorsitzender war, habe ich öfter mit russischen Generälen diskutiert, als die Sowjetunion anfing, zu zerbrechen. Und sie sagten: "Jetzt gibt es keinen Warschauer Pakt mehr, dann sollte es auch keine NATO mehr geben. Wenn wir keinen Warschauer Pakt haben, braucht ihr keine NATO." Und meine Antwort war: "Wisst ihr, das klingt irgendwie logisch, ich kann das nachvollziehen, aber es gibt ein kleines Problem." "Was für eines?" "Ich werde immer noch nach Mitgliedschaftsanträgen für die NATO gefragt." Sie ist also noch eine funktionierende, lebendige Organisation. Die Menschen sehen noch eine Notwendigkeit für sie.
Warum ist das so? Weil die NATO die Grundlage des transatlantischen Friedens und der Sicherheit ist. Außerdem ist sie eine politische und militärische Organisation, die sich verändern kann, wenn sich die Bedrohung und Anforderungen ändern. Und wir haben festgestellt, dass die NATO nicht einfach für die Sowjetunion existierte. Sie hat einen anderen Zweck, ein anderes Leben. Sie bezieht die ehemaligen Nationen der Sowjetunion ein, sie arbeitet im NATO-Russland-Rat mit Russland zusammen, um eine sicherere transatlantische Union und sicherere Beziehungen zu schaffen und sich aktiv auf die anderen Bedrohungen außerhalb des Bündnisses konzentrieren zu können und auf sie zu reagieren .
Am Ende des Jahres 2004 tritt die NATO aktiver als je zuvor auf und stellt sich den neuen Herausforderungen eines neuen Zeitalters. Mit 26 Mitgliedern erreicht die NATO mehr, als ihre Gründungsväter je für möglich gehalten hätten, und sie ist weiterhin offen für neue Mitglieder. Es war trotzdem keine Überraschung, dass all dies geschah. Es ist für mich nicht erstaunlich, dass die ehemaligen Mitglieder des Warschauer Pakts der NATO beitreten wollten. Sie sahen die NATO als das, was sie ist – eine Organisation, die sich auf die Prinzipien des Friedens, die Menschenwürde jedes Einzelnen und Demokratie stützt – sowie eine Organisation, die Europa mit Nordamerika und Amerika mit Kanada verbindet, so dass Sicherheit für die transatlantische Region gewährleistet ist. Lassen Sie mich nur kurz auf die Veränderungen in den letzten 15 Jahren eingehen...
Während dieser letzten 15 Jahre ist sehr viel passiert. Die erweiterte NATO ist nicht mehr nur ein Bündnis, das hauptsächlich der Verteidigung des gemeinsamen Gebiets dient, sondern auch der Verteidigung gemeinsamer Prinzipien, wo immer auf der Welt gegen diese gemeinsamen Prinzipien verstoßen wird oder wo immer sie bedroht werden. Der NATO ging es hauptsächlich um Europa; out-of-area-Einsätze waren nur von zweitrangiger Bedeutung. Ich kann mich an so viele Diskussionen erinnern, die wir über out-of-area-Einsätze hatten – das Thema ist eines der Klischees, über die wir uns ständig gestritten haben. "Was genau ist die Zuständigkeit der NATO, warum machen wir uns Sorgen über diese weit entfernten Orte?" Jetzt stehen wir meistens dieser Art von Herausforderung gegenüber, und da sie out-of-area sind, muss die NATO dort vor Ort sein.
Was mich persönlich jedoch beeindruckt, ist, wie schnell und erfolgreich sich die NATO auf die Herausforderungen nach dem Kalten Krieg eingestellt hat. Die Anpassung begann in Europa, auf dem Balkan. Die NATO spielte in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo eine unentbehrliche Rolle, und wir standen unerschütterlich an der Seite unserer NATO-Kollegen. Manche machten sich am Anfang der Präsidentschaft Bushs Sorgen, aber wir haben es klar mit einem einfachen amerikanischen Klischee ausgedrückt: "Wir sind zusammen gekommen, und wir werden zusammen gehen." So sind wir an die Sache herangegangen, und so haben wir es gemacht.
Die erfolgreiche Sicherheitsmission der NATO in Bosnien endete offiziell vor nur sechs Tagen und die Übergabe an die neue EU-Mission erfolgte reibungslos. Die NATO und die EU haben gelernt, ihre Kräfte unter den Regeln von Berlin-Plus zusammenzuführen; einige dachten, dies sei zu schwierig zu handhaben, aber wir haben es geschafft, und es klappt.
Da die NATO heute auch außerhalb von Europa eine wichtige Rolle spielt, müssen wir Maßnahmen einleiten, um die neuen Herausforderungen der NATO zu erfüllen. Wir müssen die Kürzungen in den Verteidigungsetats und beim Personal in einigen Mitgliedsländern umkehren und die bürokratischen oder nationalen Hindernisse bei der Bereitstellung von Streitkräften abschaffen. Wir müssen bezüglich unserer Fähigkeiten mehr tun. Wenn wir diese zusätzlichen Missionen annehmen – und das müssen wir tun – dann müssen wir diesem Vorhaben und diesen Worten reale Fähigkeiten zuordnen.
Der erste große Militäreinsatz der NATO außerhalb Europas in Afghanistan zeigt, zu was wir fähig sind, wenn wir nur wollen. Die NATO schuf eine NATO Response Force, die sich bereits in Afghanistan unter Beweis stellt. Die Internationale Schutztruppe besteht aus 9.000 NATO-Soldaten und wird von einem französischen General geführt. Da jetzt die Wahlen anstehen, sollten wir die Chance nutzen, die Internationale Schutztruppe zu stärken und zu erweitern. Wir müssen uns zusammen an einen Tisch setzen und herausfinden, wie die internationalen und amerikanischen Streitkräfte in Afghanistan am besten mit den afghanischen Streitkräften zusammenarbeiten können. Eine Fusion aller ausländischer Sicherheitskräfte in Afghanistan wäre wohl am sinnvollsten. Wir müssen das in den nächsten Monaten prüfen.
Wir arbeiten an einem weiteren Vorhaben, das die Vitalität des Bündnisses demonstriert: Im Juli haben wir auf dem NATO-Gipfel zusammen beschlossen, eine Übungsmission für irakische Sicherheitskräfte aufzubauen, wie sie von der irakischen Interimsregierung erbeten worden war. Die Regierung bat uns um Hilfe, um unsere Unterstützung. Diese Mission läuft bereits. Die NATO hat auch ein großes Einbindungsvermögen externen Partnern gegenüber bewiesen. Wir haben die Istanbuler Kooperationsinitiative in die Welt gerufen. Sie unterstützt Reformen im Nahen und Mittleren Osten und in Nordafrika, indem Übungskapazitäten, gemeinsame Friedenssicherung und andere Möglichkeiten zur koordinierten Sicherheitsarbeit angeboten werden. Der Mittelmeerdialog der NATO stärkt den Barcelona-Prozess der Europäischen Union. Beide Projekte werden jetzt im Rahmen der Istanbuler Initiative zusammengeführt. Und beide Projekte, alle diese Projekte, unterstützen die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika der G8. Beim Abendessen heute Abend werde ich zahlreiche andere Außenminister anlässlich des NATO-Mittelmeerdialogs treffen.
Es wird das erste Treffen auf Ministerebene seit zehn Jahren sein, bei dem wir vertiefen können, wie wir am besten mit den Partnern im Nahen Osten zusammenarbeiten können. Die Nationen des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrikas brauchen unsere Unterstützung, und wir sind auf eine Weise bereit, diese Unterstützung zu leisten, wie es sich die Gründungsväter der NATO nie hätten vorstellen können.
Ich freue mich darauf, am Sonntag in Marokko auf dem ersten Treffen des Forums für die Zukunft mit unseren Partnern in der G8 und NATO zusammenzuarbeiten, um unsere gemeinsame Agenda im Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika voranzutreiben. Im Rahmen des Forums treffen sich 28 Länder von innerhalb und außerhalb der Region, um ihre Anstrengungen und Ressourcen zum Vorantreiben der Reformen zu bündeln. Wir versuchen nicht, anderen unsere Ansichten aufzuzwingen. Wir versuchen nicht einmal, Diagnosen bezüglich der Probleme anderer Menschen abzugeben. Die Araber haben selbst in den Berichten über die menschliche Entwicklung der UN gezeigt, dass sie die ihnen bevorstehenden Defizite und Herausforderungen besser als alle anderen kennen.
Überall in der Region geschieht etwas. In manchen Fällen handeln die Regierungen und fordern Veränderungen von ihrer Bevölkerung. Manchmal handeln Zivilorganisationen, die Zivilgesellschaft und mutige Einzelpersonen und fordern Veränderungen von ihren Regierungen. Jede Situation ist anders, jedes Land hat seinen eigenen Weg in die Zukunft, der abhängig ist von seiner Geschichte, seiner derzeitigen politischen Situation und seiner Kultur. Wir können ihnen helfen. Wir haben Unruhen gesehen, wir haben die Stimmen gehört, die Modernisierung und Reformen fordern, und es ist die Pflicht der Industriestaaten, der G8, der EU und der NATO, diese Menschen einzubeziehen und ihnen zu helfen.
Die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten soll denen helfen, die Veränderungen möchten, ihre Stimme zu verstärken. Außerdem können die Reformen den Menschen in der Region reale Verbesserungen bringen. Wirtschaftliche Reformen fördern den Handel, schaffen Arbeitsplätze und erhöhen den Wohlstand. Daran sind wir im Nahen und Mittleren Osten interessiert, daran sind wir überall in der transatlantischen Region interessiert. Politische Reformen verbessern die Möglichkeit eines Mitspracherechts der Bürger an Entscheidungen, die sie, ihre Familien und Gemeinden betreffen. Die Stärkung der Rechte der Frau gibt Frauen die Möglichkeit, ihre Kinder zu ernähren, zu kleiden, zu erziehen und ihre Gesundheit zu bewahren. Die Gewährleistung von Bildungschancen bereitet die jungen Menschen von heute darauf vor, die Führungskräfte unserer Welt von morgen zu sein.
Wir möchten gemeinsam mit unseren europäischen Bündnispartnern Frieden und positiven Wandel unterstützen – nicht nur durch die OSZE, die NATO und die G 8, sondern auch durch die europäisch-amerikanischen Beziehungen. Ein Großteil unserer Beziehungen zu Europa betrifft Wirtschaftsangelegenheiten, Handel und Investitionen, wissenschaftlich-technischen Austausch, Forschung im Bereich von Energie und Umwelt sowie andere ähnliche Projekte. Vor allem arbeiten wir äußerst eng zusammen, um Terroristen das Handwerk zu legen, indem wir die Kanäle der Nachrichtendienste und Strafverfolgungsbehörden sowie eine Vielzahl anderer Mittel nutzen. Dies ist die Frontlinie unserer gemeinsamen Verteidigung gegen den Terrorismus.
Darüber hinaus kooperieren die Vereinigten Staaten und die Europäische Union unter der Federführung Italiens im Auftrag der G 8, um internationale Polizeieinheiten in ehemalige Krisengebiete zu entsenden. Während wir an der Frontlinie in der Terrorismusbekämpfung kämpfen, arbeiten wir auch darauf hin, den Terroristen den Raum und die Chance zu verweigern, Pläne zu schmieden und Anhänger zu werben. Im gleichen Tenor sind die Vereinigten Staaten und die Europäische Union im Hinblick auf die Beilegung von Konflikten in der arabischen und muslimischen Welt zunehmend einer Meinung.
Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union sind sich beispielsweise bezüglich der Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts einig. Wir sind uns beide bewusst, dass dieser Konflikt einen Schatten auf all unsere Bemühungen in der Region wirft. Wir unterstützen beide zwei unabhängige Staaten – einen unabhängigen palästinensischen Staat und den Staat Israel - die Seite an Seite in Frieden leben. Wir unterstützen beide den Rückzug Israels aus dem Gazastreifen und Teilen des Westjordanlands im Rahmen des Friedensprozesses, um zu diesem Prozess zurückzukommen. Wir möchten beide freie und faire Wahlen für die Palästinenser, und wir sind beide bereit, zu diesem Ergebnis beizutragen.
Wie erreichen wir das alles? Wir arbeiten als Quartett, das die diplomatische Macht der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, Russlands und der Vereinten Nationen vereinigt. Angesichts der Veränderungen in der palästinensischen Führung ist Präsident Bush entschlossen, die Gunst der Stunde zu nutzen. Wir werden unsere diplomatischen Bemühungen verstärken, weil wir eine Chance sehen, reale, hoffentlich entschiedene Fortschritte zum Frieden zu erzielen. Auch im Irak haben wir eine Chance zur Zusammenarbeit.
Ich habe es bereits erwähnt, aber ich möchte diesen Punkt hervorheben. Viele der 25 Mitglieder der EU sind im Irak vor Ort, um dem irakischen Volk und der irakischen Übergangsregierung zu helfen, und ihr Beitrag ist von entscheidender Bedeutung.
Das irakische Volk strebt nach Freiheit. Die Iraker möchten ihre Politiker selbst wählen. Sie möchten wählen, sie möchten unverzüglich wählen, sie möchten nächsten Monat wählen. Wir dürfen die Zukunft und die Hoffnungen der Iraker nicht an Terroristen und Schergen verpfänden, die sie einzuschüchtern versuchen. Das können und werden wir nicht zulassen. Wir sehen also diese schlechten Nachrichten, aber es kommen auch gute Nachrichten von dort. In über 80 Prozent des Landes werden Wahlen abgehalten, um über die politische Führung vor Ort zu entscheiden. Wir sehen, dass Schulen, Krankenhäuser und Unternehmen den Betrieb aufnehmen; im ganzen Land geht das Leben weiter und die Menschen nehmen die Gestaltung ihrer Zukunft in die Hand.
Oft würdigen wir den außerordentlichen Mut so vieler Iraker nicht genug - Politiker und Bürger gleichermaßen - die ihre Chance für eine bessere Zukunft sehen und bereit sind, sie jeden Tag, wenn sie aufstehen, aufs Spiel zu setzen, weil sie an diese Zukunft glauben. Und wir müssen ihnen helfen. Ich habe Grund, an diese Zukunft zu glauben, weil ich weiß, dass diese Zukunft kommen wird - weil wir hier sein werden, um ihnen zu helfen.
Wir müssen uns unser Ziel vor Augen führen. Wir möchten der arabischen Demokratie im Irak, in Palästina und andernorts eine Chance geben. Wir möchten die Kraft der Freiheit freisetzen, wo immer sie am dringendsten benötigt wird. Wir wissen, dass das nicht leicht ist; wir wissen, dass Demokratie von bestimmten Verhaltensweisen und Institutionen abhängt, die nicht über Nacht entstehen.
Aber sehen Sie sich die Ukraine an. Betrachten Sie sich, was das ukrainische Volk getan hat. Die ukrainischen und russischen Behörden vernehmen eine deutliche Botschaft aus Nordamerika und Europa – in diplomatischem Stereoton. Dieser Stereoton bewirkt etwas, und wir sagen: Lasst das Volk entscheiden!
Mehr als je zuvor liegt das Schicksal der Ukraine dort, wo es hingehört – in den Händen des ukrainischen Volks. Wir in den Vereinigten Staaten und Sie in Europa bewundern den Mut so vieler, die für Rechtsstaatlichkeit und die Verfassung eingetreten sind, die friedlich versucht haben, die bei der letzten Wahl aufgetretenen Schwierigkeiten zu meistern. Wir unterstützen eine zweite Stichwahl am 26. Dezember als besten Weg zur Wiederherstellung des Vertrauens und der Integrität der politischen Institutionen der Ukraine. Unseres Erachtens hat das Oberste Gericht der Ukraine eine kluge Entscheidung getroffen. Und ich habe mich sehr gefreut, heute Morgen zu erfahren, dass sich die Rada - das ukrainische Parlament - dieser Entscheidung anschließt. Die Rada hat das erforderliche Gesetz verabschiedet, um einen Prozess in Gang zu setzen, der zu einer zweiten Stichwahl am 26. Dezember führt. Die Ukrainer schließen sich zusammen, um eine ukrainische Lösung für dieses Problem zu finden, und wir alle stehen bereit, um zu helfen. Alles, was wir fordern, alles, was wir möchten, alles, was wir immer gewollt haben, sind freie, faire, offenen Wahlen, damit die Stimme des ukrainischen Volkes gehört werden kann.
In der heutigen Welt ist die Macht der Ideen stärker als je zuvor. Und wo die globale Gemeinschaft der Demokratien größer ist als je zuvor – wie in der Ukraine – unternehmen viele Gesellschaften gemeinsame Schritte. Es wird unsere gemeinsamen Bemühungen erfordern, sicherzustellen, dass die Ukraine die Hilfe erhält, die sie benötigt, denn wir haben im Nahen Osten und andernorts gemeinsam so viel zu tun. Die Vereinigten Staaten können viel von einem weiteren fähigen, demokratischen Partner in Europa profitieren. Wir unterstützen die europäische Integration nach wie vor. Wir unterstützen die künftige Erweiterung der Europäischen Union. Wir möchten, dass die Europäische Union globale Präsenz entwickelt, so dass wir den starken Partner haben, den wir benötigen.
Während sich unser Bündnis für die Herausforderungen der Zukunft wappnet, möchte ich Ihnen einige Anregungen zum Nachdenken geben. Die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder ruht in der Stabilität und den Chancen, die Demokratie mit sich bringt. Die Faktoren Demokratie, öffentliche Meinung, Bildung, Information und Kommunikation betreffen sogar undemokratische Regime. Man kann diese Ideen nicht mehr aussperren. Es gibt keine politischen oder geistigen Grenzen, die diese Ideen davon abhalten können, in die dunkelsten Ecken der Welt vorzudringen.
Wir müssen demokratischen Wandel unterstützen, wo immer er sich vollzieht. Das ist gleichermaßen unsere Politik und unser Credo. Was Präsident Bush als die "wandelnde Kraft der Freiheit" bezeichnet, ist das zentrale Element, die zentrale Triebkraft der amerikanischen Politik auf Jahre hinaus.
Wir müssen den Mut aufbringen, grundlegenden Wandel herbeizuführen und dürfen uns nicht damit zufrieden geben, Bedrohungen nur zu bewältigen oder einzudämmen. Wir haben zu viele Jahre darauf gewartet, dass Saddam Husseins Irak und das Talibanregime den Willen der internationalen Gemeinschaft befolgen. Wir müssen bereit sein, Chancen zu schaffen und zu ergreifen. Die rasche Umgestaltung Libyens von einer Gefahr zu einem rehabilitierten Mitglied der internationalen Gemeinschaft ist ein beeindruckendes Beispiel.
Gemeinsam müssen die Vereinigten Staaten und Europa durch die NATO, die EU, die OSZE und andere transatlantische Institutionen der Umsetzung unserer gemeinsamen Vision eines freien, friedlichen und demokratischen Nahen und Mittleren Ostens oberste Priorität einräumen. Unsere Arbeit am israelisch-palästinensischen Frieden geht Hand in Hand mit unserer Unterstützung der Reformen und Modernisierung in der Region. Die Vereinigten Staaten und Europa müssen die Umsetzung von Demokratie als zentrales Element beim Kampf gegen den Terrorismus ansehen. Gesunde demokratische Gesellschaften sind das beste Bollwerk gegen den Terrorismus, obwohl unsere Erfahrungen und die Spaniens, Russlands und anderer Länder zeigen, dass keiner von uns gegen Terrorismus gefeit ist.
Die Vereinigten Staaten und Europa sind Partner, nicht nur aufgrund dessen, was wir sind und wofür wir eintreten. Wir sind Partner, weil wir auf der Grundlage gemeinsamer Grundsätze und Werte gemeinsam handeln.
Unsere Werte und unsere Interessen sind letztlich untrennbar. Wir sind uns auch bewusst, dass wir nur effektiv sein können, wenn die Vereinigten Staaten und Europa als Partner zusammenarbeiten, als Partner in Freiheit und als Partner beim Handeln. Das haben wir seit Jahrzehnten getan. Wir waren erfolgreich, und wir müssen weiterhin erfolgreich sein um sicherzustellen, dass wir unsere Erfolgsbilanz fortsetzen.
Sie können sicher sein, dass Präsident Bush und seine Regierung alles in ihrer Macht Stehende tun werden, um Europa ihre Verpflichtung zu dieser Partnerschaft zu beweisen. Unser Verständnis der erzielten Erfolge und unsere Bereitschaft, den erforderlichen Preis zu bezahlen und die erforderlichen Lasten zu tragen, sollen sicherstellen, dass wir in den vor uns liegenden Jahren der Herausforderungen weiterhin erfolgreich sind.
Originaltext: Powell Urges Europe to Work with U.S. to Support Democracy
Aktualisiert: Februar 2005 | Bahamas - Zuerst kommen die Worte, dann die Taten
Zuerst kommen die Worte, dann die Taten
Über die Lehren aus den Morden von Hanau
Der Andere war trotz geringerer Kompetenz listiger und skrupelloser als man selber, weiß der Arbeitnehmer, dem ein Kollege bei einer innerbetrieblichen Ausschreibung für eine Leitungsposition den Rang abgelaufen hat. Das hätte ich auch noch hinbekommen und sogar besser, sagen manche nach dem Kinobesuch über den Plot des Films, und wie man die Heimschlappe des eigenen Clubs hätte verhindern können, wissen die Fans sowieso viel besser als der gesamte Trainerstab. Erst wenn der gekränkte Kollege mit „Beweisen“ über eine gegen ihn gerichtete Intrige durch den Erfolgreichen aufwartet, ein Literaturstudent, der vor Jahren erfolglos ein Theaterstück bei einem Wettbewerb eingereicht hat, seine Ideen in einem jetzt erfolgreich über die Bühne gehenden Stück wiedererkennt und als gestohlen deklariert oder ein Fußballfan auf der Jahresmitgliederversammlung zu einem Vortrag über die von ihm ermittelten Verbindungen der Vereinsspitze zu Menschenhändlerringen anhebt, geht das jeweilige Umfeld unangenehm berührt auf Distanz.
Der kranke Stimmenhörer
Auserwähltseinsglaube, Größenwahn und die dauernde Sorge, ungerechterweise übergangen zu werden, sind konstante Begleiterscheinungen der bürgerlichen Subjektkonstitution, ebenso wie die unter dem Druck der Verhältnisse regelmäßig zur Panik sich steigernde Ahnung, dass es auf einen so wenig ankommt, dass man irgendwann einmal sozial und materiell fallengelassen werde und in Vereinsamung und Armut zugrunde gehen könne.
Tobias Rathjen, der am 19.2.2020 in Hanau neun Menschen ausländischer Herkunft und seine Mutter ermordet hat, bevor er sich selbst erschoss, „war davon überzeugt, seit dem Säuglingsalter von einem ominösen Geheimdienst überwacht zu werden. Dieser habe Mitarbeiter, welche die Fähigkeit hätten, sich in die Gedanken anderer Menschen ‚einzuklinken‘ und bis zu einem gewissen Grad eine Art ,Fernsteuerung vorzunehmen‘. Zugleich war er sich sicher, dass diese (vom Rest der Welt) unerkannt arbeitenden Kräfte seine Ideen umsetzen würden: Über die ‚Fernsteuerung‘ seien beispielsweise seine Konzepte für Hollywoodfilme, die Strategie des Deutschen Fußball-Bunds sowie für den Bau einer Mauer an der US-Südgrenze umgesetzt worden.“ (Spiegel, 21.2.2020)
Rathjen hat vermutlich über lange Zeit hinweg nur eine Stimme gehört, die ihm in den vielen einsamen Stunden den Monolog über sein Zurückgesetztsein vorgetragen hat. Diese Stimme, die die eigenen Gedanken ausspricht und nicht abgeschaltet werden kann, hat er irgendwann als von außen gesteuerten Feind rationalisiert, den er schließlich Monate vor der Tat beim Generalbundesanwalt zur Anzeige gebracht hat. Mit der Selbststilisierung zum Opfer einer Organisation, die ihn fremdbestimme, verbunden mit dem Hilferuf an die real existierende Staatsgewalt, hat er sich ein letztes Mal an die Gesellschaft gewandt, mit der zusammen er seine durch Kräfte des Hasses verursachte Persönlichkeitsspaltung bekämpfen wollte.
Den Stimmen, die der Schizophrene hört, verleiht die geplagte Phantasie Gestalt und umgibt sie mit einem Schein von Rationalität. Da auch Kranke wegen ihrer Krankheit nicht origineller werden, als sie es vorher waren, folgen ihre Erzählungen gesellschaftlichen Konjunkturen, die sich nicht selten an kulturindustriellen Produkten festmachen lassen.
Der gesunde Stimmenhörer
War es bis tief in die Neuzeit hinein noch die Verfallenheit an den Teufel mit allen Peinigungen und verbotenen Lüsten, wandelten sich seit dem späten 19. Jahrhundert die Angstvorstellungen und begannen um die neuen technischen Errungenschaften und ihre Böses im Schilde führenden Anwender bzw. Missbraucher zu kreisen. Mit dem Bau von U-Bahnen in den europäischen und amerikanischen Großstädten verbreiteten sich Ängste vor Unterwühlung im doppelten Wortsinn. Das war erst der Anfang für weit diffizilere Konstrukte, hinter denen allerdings altbekannte stehen wie vor allem der Antisemitismus, aber auch als Wiedergänger der angeblich subkutan wirkenden Jesuiten und Freimaurer die katholische Missbrauchs-Kirche als Ganzes und natürlich bestimmte Firmen vor allem aus dem Finanzbereich. Das sind die Folien für Bilderwelten, in denen die Verschwörer in verschiedener Maskierung ihr schauerliches Werk vollziehen. An dem Film Fleisch von Horst Rainer Erler, der 1979 im ZDF seine vielbeachtete Premiere hatte, weshalb er es zwei Monate später in die bundesdeutschen Kinos brachte und seit Mitte der 1980er Jahre auch in der DDR erfolgreich gezeigt wurde, lässt sich zeigen, wie eng der Wahn Tobias Rathjens mit einer gesellschaftlichen Faszination für paranoide Darbietungen verbunden ist.
Angesichts eines Remakes von Fleisch schrieb der Spiegel am 18.2.2008: „Das Motel ‚Honeymoon Inn‘ am Rande der Stadt Las Cruces im US-Bundesstaat New Mexico ist kein einladender Ort für Verliebte. Eine heruntergekommene Anlage, die sinistre Betreiberin stellt neugierige Fragen. Nur wegen des Spottpreises von 7,50 Dollar pro Zimmer beschließt das frisch vermählte Studentenpaar, für eine Nacht zu bleiben. Eine fatale Entscheidung. Denn die Absteige erweist sich als Falle; alsbald nähert sich mit martialischem Geheul ein vermeintlicher Ambulanzwagen, dessen Besatzung versucht, die beiden zu kidnappen. Während der Mann mittels Betäubungsspritze außer Gefecht gesetzt und abtransportiert wird, vermag die Frau zu fliehen – um dann in einer albtraumartigen Odyssee das Schicksal ihres Gatten zu ergründen. Mit dieser unheimlichen Exposition beginnt der ZDF-Thriller Fleisch von 1979 – ein Klassiker des gesellschaftskritischen Fernsehfilms jener Jahre und Meilenstein im Werk des großen Katastrophen-Propheten Rainer Erler. Der Autor und Regisseur, der sich in zahlreichen Science-Thrillern mit Themen wie Umweltrisiken und entgleitender Wissenschaft auseinandersetzte, entwarf hier das Szenario einer Organhändler-Mafia, die gesunde junge Menschen entführt, um sie gemäß den Bedürfnissen zahlungskräftiger älterer Kunden ‚auszuschlachten‘.“
Zum Vergleich: Vierzig Jahre später richtete Tobias Rathjen in seinem Bekenner-Video auf Englisch einen „Appell an die Amerikaner, die USA seien unter Kontrolle unsichtbarer Geheimgesellschaften. Es gebe militärische Untergrundbasen, in denen dem Teufel gehuldigt und Kinder missbraucht und getötet würden.“ (Tagesspiegel, 21.2.2020) Im Jahr 2008, als RTL sich ans Remake von Fleisch machte, waren die Organentnahmepraktiken aus China schon bekannt, wo die Verwertung von Körperteilen zahlreicher Hingerichteter gängige Praxis ist. Aus den Jahren ab 2013 stammen glaubwürdige Berichte über Folter und Organentnahmen im Sinai, die dort ansässige Beduinen zum Teil am lebendigen Leib an afrikanischen Flüchtlingen begangen haben. Natürlich spielt der Film Fleisch nicht in Deutschland, aber auch nicht in einem an China gemahnenden autoritären Staat oder einer einsamen Wüste, sondern wurde in dem Land angesiedelt und teilweise gedreht, von dem die deutschen Horsts (Erler wurde 1933 auf dem Höhepunkt des Horst-Wessel-Hypes bei der Vergabe von Jungennamen geboren) immer schon wussten, dass die übelsten Schurkereien im Verbund von organisiertem Verbrechen und Staat institutionalisiert sind. Ein Umstand, der natürlich darauf zurückzuführen ist, dass das große Geld und eine immer schon entwurzelte Masse hartherziger Egoisten ein kulturfremdes Staatswesen gegründet haben.
In seinem unmittelbar vor der Mordtat im Netz veröffentlichten Manifest wiederholte Rathjen, was er dem Generalbundesanwalt geschrieben hatte, ergänzte das aber um „eine Liste von mehr als zwei Dutzend Ländern, deren ‚Völker komplett vernichtet werden müssen‘, es sind Staaten im arabischen und asiatischen Raum, von Marokko bis zu den Philippinen (und Israel, das in der Aufzählung des Spiegels fehlt, Anmerkung J.W.). ‚Danach‘, so heißt es weiter in dem Papier, ‚muss die Fein-Säuberung kommen, diese betrifft die restlichen afrikanischen Staaten, Süd- und Mittelamerika, die Karibik und natürlich das eigene Volk.‘ Seine Heimat sei ‚ein Land, aus dem das Beste und Schönste entsteht und herauswächst, was diese Welt zu bieten hat‘. Die Deutschen ‚hätten die Menschheit als Ganzes emporgehoben‘. Allerdings seien nicht alle Bundesbürger ‚reinrassig und wertvoll‘, er könne sich ‚eine Halbierung der Bevölkerungszahl‘ vorstellen.“ (Spiegel, 21.2.2020)
Nicht unbedingt durch diese Vernichtungsphantasien unterscheidet sich Rathjen von der Mehrheit der Schizophrenen, die mit zum Beispiel Asbestplatten gegen Strahlen oder andere schädliche Einflüsse ihre Wohnung sichern oder bestimmten Menschen penibel aus dem Weg gehen und aggressiv nur dann in Erscheinung treten, wenn man ihnen Hilfe angedeihen lassen will. Zwar weiß niemand genau, was in den PC- oder Hirnkästen von Leuten herumspukt, die davon überzeugt sind, sich gegen manipulierende und sie perspektivisch auslöschen wollende fremde Mächte wehren zu müssen, ohne dass ihr Umfeld oder die Behörden sie darin unterstützen würden. Schon die das eigene Ich besetzenden Mächte sind viel zu konkret gezeichnet, die Geheimdienste oder eine ganze Untergrundarmee bemühende Rationalisierung der eignen Krankheit rufen Vernichtungsphantasien (natürlich in Notwehr) mit einiger Wahrscheinlichkeit auf den Plan. Nur geschieht in der Regel nichts, oder es werden wie in den Attentatsfällen Lafontaine und Schäuble zwei sehr unterschiedliche Politiker ins Visier genommen. Und doch tun sich dabei Parallelen zu einem deutschen Film und einem deutschen Ausländermörder auf. Adelheid Streidel, die Lafontaine-Attentäterin, erklärte „bei ihrer Vernehmung, sie habe einen Politiker töten wollen, ‚weil ich ein Signal setzen wollte‘, dass es in Deutschland Fabriken gibt, wo Menschen getötet werden. Was Adelheid Streidel der Öffentlichkeit unbedingt mitteilen will, lautet mit kleinen Variationen so: Sie sei von ‚Wissenschaftlern‘ informiert worden, dass es in der Bundesrepublik und überall auf der Welt ‚Menschenfabriken‘ gebe, in denen tausende Menschen getötet und zu Fleischkonserven verarbeitet werden.“ (Taz, 1.11.1990)
Zweierlei Vernichtungswunsch
Tobias Rathjens Opferauswahl – eine Shishabar hat er persönlich ausgespäht – verdeutlicht, dass Ausländerfeindlichkeit seine Objektwahl bestimmt hat. Auch wenn es wahrscheinlich ist, dass er seinen Rassenwahn im Zuge von Netzrecherchen auf den modernen Stand gebracht hat, besteht zwischen diesen Funden und der Mordtat kein kausaler Zusammenhang. Der Konsum von auch ganz legalen Filmen, in denen Foltermorde in großer Zahl naturalistisch dargestellt werden, verweist zwar auf einen problematischen Menschentyp, der sich daran aufgeilt. Die Legende von den Nachahmungstätern, die zum Beispiel an der Freundin vornehmen, was sie möglicherweise mit ihr gemeinsam angesehen haben, geht dennoch nicht auf – zu selten sind solche Fälle. Ähnlich verhält es sich mit rassistischen Welterklärungen und sich daran anknüpfenden Vernichtungsempfehlungen. Problematisch genug, dass man derartiges Material nie gänzlich indizieren kann, dennoch sind diejenigen, die es sich mit Befriedigung ansehen, mehr vom Reiz des Verbotenen und Unsagbaren fasziniert als vom Drang zur Nachahmung erfüllt.
Grundsätzlich anders wäre die Situation, wenn der Vernichtungswunsch gegen Angehörige einer bestimmten Gruppe Bestandteil der Sozialisation des Täters war, wenn sein gesamtes Umfeld ihn teilt, allgemein anerkannte und für sakrosankt erklärte ideologische Instanzen ihn bekräftigen und jeder Einspruch ungehört verhallt, weil er nicht aus der eigenen Ingroup, sondern einem verachteten und befeindeten Außen kommt. In diesem Fall verschwindet der Unterschied zwischen einem Verhaltensauffälligen und einem psychisch unauffälligen anderen Mitglied der gleichen Community. Denn wer von beiden dann die jüdische Nachbarin ermordet, ist Zufall, beide sind in gleicher Weise ideologisch aufgerüstet. Die Diagnose paranoide Schizophrenie hätte dann keinen Sinn mehr, denn die Abweichung der Wahnwelt des Kranken von einer „gesunden“ Norm wäre nicht mehr messbar. In diesem Fall, also dem des islamischen Antisemitismus und der ebenfalls islamischen Feinderklärung gegen die Angehörigen von ungläubigen Köterrassen, verschwinden die Restbestände von Vernunft und Humanität, die als Korrektiv das Schlimmste verhüten können. In dieser Konstellation ergäbe der anklagende Verweis auf die Glaubensartikel und Indoktrinationspraktiken einer abgeschlossenen und gegenüber nicht Dazugehörigen feindseligen Gemeinschaft nicht nur Sinn, sondern müsste Anlass für rigoroses repressives Eingreifen sein.
Die Videos und Texte wie die des Christchurch-Mörders Branton Barrant sind marginal und stehen zumeist schon nach kurzer Zeit auf dem Index; jeder Konsument weiß es schon deshalb, weil er sie so leicht gar nicht mehr findet. Wichtiger aber ist, dass es die geschlossene Community nicht gibt, die den Vernichtungsszenarien den Nimbus unhinterfragbarer Wahrheit verleihen könnte. Die Fans solchen Materials sind angreifbar, nur ganz unter sich – also im Chat, denn zumeist kennen sie sich nicht persönlich – dürfen sie sich einig sein. Schon im näheren Umfeld verhalten sie sich vorsichtig, wissen sie doch, dass sie im Fall des offenen Bekenntnisses zur Botschaft ihrer Lieblingsseiten Freunde, Kollegen und Verwandte, an denen ihnen gelegen ist, vor den Kopf stoßen würden. Sie sehen sich einem Realitätsprinzip ausgesetzt, das über die politischen Lager hinweg ihre Mordlust samt Begründung verwirft. Nur ganz wenige von ihnen schreiten als avantgardistische Bekenner zur Tat, die meisten bringen diese Phase hinter sich, ohne je wieder darauf zurückzukommen.
Die öffentlich vorgenommene Ausdeutung von Rathjens schriftlichen und als Video aufgenommenen Bekenntnissen will in den Schlussfolgerungen weit über den unerfreulichen Befund hinaus, dass hier einer losgeschlagen hat, der in kein Präventionskonzept hineinpasst. Zwar würden alle dem Spiegel folgen, der befand, dass Rathjen „gefährlich irre und irre gefährlich“ war, aber das genügt der aktionswilligen Interpretationsgemeinschaft ganz und gar nicht: „Der Mörder von Hanau hatte offenbar Wahnvorstellungen und war ein Rassist. Er handelte als Einzeltäter – aber er war nicht allein in seiner Welt.“ Das ist das Stichwort, das bezogen auf paranoid Schizophrene zwar offensichtlich unsinnig ist, denn niemand ist so allein wie ein Stimmenhörer, es genügt aber offensichtlich, um auf Feindfahrt zu gehen gegen Netzwerke, prominente Einzelpersonen und eine politische Partei, die anders als Rathjen und seine möglichen Stichwortgeber gerade nicht mit Auslöschungsprogrammen hausieren gehen und zumeist auch nicht von rassischer Minderwertigkeit bestimmter Bevölkerungsgruppen sprechen.
Wäre es so, dass Aufrufe zum Massenmord an Ausländern zum Repertoire von immer mehr öffentlich zugänglichen Internetauftritten gehörten, dass gleich Handlungsanweisungen mitgeliefert werden würden, dann ließe sich mit einigem Aufwand an Spekulation ein Zusammenhang zwischen der dann omnipräsent zur Gewalt anstachelnden rassistischen Agitation und der Objektwahl eines paranoid schizophrenen Täters herstellen.
Von Walter Lübcke zu Walther Rathenau
Die Repräsentanten des antifaschistischen Deutschland operieren mit der schlichten Unterstellung, dass bestimmte tatsächliche oder gewähnte „Hassreden“ bereits die Mörder auf den Plan riefen, ohne auch nur zu versuchen, dafür Beweise vorzubringen. Gegen die Aufnahme von Flüchtlingen zu agitieren heißt noch lange nicht, sie umbringen zu wollen, und Politiker zu beschimpfen und zu bedrohen kann zu Gewalt führen, hat aber nichts mit rassistischen Vernichtungsphantasien zu tun. Die Schimpfreden der sogenannten Wutbürger, ihre merkwürdigen Beweise über den Verrat der Politik – dieses ungute Bruddeln, Stänkern, Verdächtigen, Drohen –, verbunden mit der Unwilligkeit, zum Beispiel den vom Islam bedrohten Migrantinnen beizustehen, ist gewiss unangenehm. An die Verbesserung schlechter Verhältnisse, die sie zumeist noch nicht einmal präzise benennen, ist mit diesen Leuten nicht zu denken, was natürlich auch für die von ihnen präferierte Partei oder Websites wie Political Incorrect gilt. Und dennoch: Sie alle sind, womöglich unfreiwillig, an einen eben doch vorhandenen Konsens gebunden, der die Taten zum Beispiel des NSU genauso verwirft wie den versuchten Judenmord in Halle oder eben die Hanauer Morde.
Anlässlich einer aktuellen Stunde im Bundestag hat die von solchen Überlegungen vollkommen unbeeindruckte Christine Lambrecht (SPD) mit einem so unglaubhaften wie lächerlichen Einsatz von Emotion ein Ursache-Wirkungs-Mechanismus, den sie natürlich Gewaltspirale nennt, an die Wand gemalt, der nicht aufgeht, aber symptomatisch ist: „Die Bundesjustizministerin erinnert an den Mord an Walter Lübcke und den Anschlag von Halle, bei dem drei Menschen ums Leben kamen. Menschen würden abgewertet, es gebe Beleidigungen und Drohungen – ein Nährboden für rechtsextreme Taten wie die in Hanau. Sie beschreibt das Phänomen als ‚Gewaltspirale‘, die letztlich in Mord gipfele. ‚Das haben Sie am rechten Rand von der AfD bis heute nicht richtig verstanden, dass das die Spirale ist, die am Ende solche Taten stehen lässt‘, fängt die SPD-Frau an, gegen die AfD zu wettern. Sie will ihre Aussage anhand eines Beispiels verdeutlichen und zitiert aus einem Drohbrief gegen Staatsminister Michael Roth. Darin zu lesen: Man wolle dem Politiker ‚die Wampe aufschneiden‘. In einer früheren Debatte war aus dem Schreiben zitiert worden. Der Zwischenruf der AfD sei damals gewesen: ‚Gerechter Zorn‘. Lambrecht kann nicht an sich halten, bezeichnet diese Äußerung als ‚widerlich‘. Sie ruft der AfD-Fraktion zu, dass man sich für derartige Entgleisungen schämen solle. Nach der inbrünstigen Abschweifung ist die SPD-Politikerin kurz heiser – fängt sich nach einem kurzen Räuspern jedoch wieder.“ (Focus, 5.3.2020) Dass der bewusste Briefeschreiber zornig gewesen ist, mag sein, was an seiner Drohung gerecht sein soll, ist schleierhaft; wenn das Wort nicht so abgedroschen wäre, könnte man den Zwischenruf des AfD-Politikers als widerwärtig bezeichnen. Nur reicht ein anonymer Drohbrief an einen Politiker genauso wenig aus, um einen entsprechenden Vollstrecker in Marsch zu setzen, wie ein ihn verharmlosender Zwischenruf. Rechtsextremistische oder nationalchauvinistische Propaganda kann durchaus ursächlich für politische Morde sein, wie die so hartnäckig und immer falsch bemühte Geschichte lehrt. In den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg war es allerdings kein anonymer Briefeschreiber, der den Slogan „Schlagt tot den Walther Rathenau, die gottverdammte Judensau“ zuerst verwendet hat, sondern ganze Kolonnen von bewaffneten Jungmännern, die den Freikorps angehörten, deren Elite als Organisation Consul dann zur Tat schritt. Die antisemitischen Drohbriefe stammten damals nicht von einem vereinsamten Durchgefallenen, sondern erschienen als Leitartikel, wie die von Ludwig Thoma unter Pseudonym 1920/21 im Miesbacher Anzeiger veröffentlichten.
Der Rassismus steht zwar ganz im Vordergrund der Warnungen vor den Mitbewohnern von Rathjens Welt, doch es wird alles getan, das Bild vom rundum profilierten Rechtsextremen zu vervollständigen, und da darf der Antisemitismus nicht fehlen, der wegen der Aufführung Israels unter den Ländern in Rathjens Vernichtungsliste eigentlich nicht gesondert nachgewiesen werden müsste. Aber das reicht deutschen Antisemitismuskritikern, die zugleich ein Herz für Israelkritik haben, nicht aus. Wenn einer im gleichen Manifest behauptet, die USA hätten die Anschläge vom 11. September 2001 „selbst ausgeführt“ (Tagesspiegel, 21.2.2020) und dann konstatiert, die Menschheit werde „von einer ganz kleinen Elite für dumm verkauft, welche über ein Geheimwissen verfügt“ und die Forderung anschließt, amerikanische Staatsbürger sollten aufwachen und gegen diese Zustände „jetzt kämpfen“, ist für viele der Beweis erbracht, dass so etwas nur aus der ganz rechten Ecke stammen könnte. Durchaus stellvertretend für eine linksliberale deutsche Öffentlichkeit folgerte der Tagesspiegel messerscharf: „Dieser Verfolgungswahn ist typisch für viele Rechtsextremisten, aber vor allem auch für Reichsbürger, die der Bundesrepublik die staatliche Legitimation absprechen. In der Szene ist der Glaube weit verbreitet, der Staat sei ein Feind, der unschuldige Bürger zerstören wolle. Daraus wird das Recht auf Widerstand abgeleitet, bis hin zum Einsatz von Waffen. Und auch Horst Mahler, eine der Galionsfiguren für Neonazis und Reichsbürger, hat in einem Prozess behauptet, die USA seien selbst Urheber der Anschläge von 9/11 gewesen.“ Dabei legt das Zitat den Rückschluss auf mehrere, scheinbar ganz unterschiedliche Tätermilieus nahe: Es könnte wahlweise von einem Sympathisanten des Islam, oder des BDS, oder der Zeitschrift Konkret oder von insbesondere amerikanischen Rechtsextremen stammen. Statt dauernd auf die völlig überbewerteten Reichsbürger zu deuten, wäre es doch viel einleuchtender, die Präambel des kleinen Katechismus der deutschen Linken seit der APO zu bemühen, in der es heißt: Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Damit wurde und wird der Bundesrepublik Deutschland die staatliche Legitimation abgesprochen und zu einem Feind erklärt, der unschuldige Bürger kaputt mache, weshalb sie selber in Notwehr kaputt zu machen sei. Die Behauptung Horst (!) Mahlers, der amerikanische Staat – vertreten durch seine Dienste – sei für die Attentate vom 11.9.2001 verantwortlich, deutet weit mehr auf eine ungebrochene Kontinuität in der deutschen radikalen Linken hin, zu der er lange genug gehört hatte, als auf rechtsextreme Überzeugungen. Deutsche Rechtsextreme haben nach 9/11 den Fokus auf die nichtdeutsche Herkunft der in Deutschland beheimateten Täter gelegt, während Hermann Ludwig Gremliza im November 2001 ein Exklusiv-Interview mit einem irren Ex-Diplomaten an prominenter Stelle ins Heft nahm, das die CIA-Verschwörung nahelegt. Im Übrigen dürfte bekannt sein, dass es, kaum waren die Täter ermittelt, ein allgemeines Bescheidwissen in der islamischen Welt gab, wonach jüdische Kreise in den USA und Israel verantwortlich seien, um es dann den unschuldigen Moslems in die Schuhe zu schieben.
Unteilbar im Kampf gegen Giftmischer
Die Leser des Tagesspiegels hat die durchsichtige Lügenkonstruktion eines linksliberalen Meinungskolporteurs nicht zum Widerspruch herausgefordert, denn im Februar 2020 ging es auch ihnen längst um mehr als die Wahrheit. Sprach die Kanzlerin nach den Hanauer Morden noch vom Gift, das der Rassismus für unsere Gesellschaft darstelle, setzte ihr Möchtegernnachfolger Röttgen noch einen drauf und erklärte: „Wir müssen das Gift bekämpfen, das von der AfD und anderen in unsere Gesellschaft getragen wird“ (Tagesspiegel, 20.2.2020), was ja nicht nur bedeutet, dass die Giftmischer zu jagen seien, sondern auch auf besondere Veranlassungen gegen im Volk sich bewegende Vergiftete hindeutet. Wer ganz unteilbar gestimmt bekundet, man wolle sich nicht spalten lassen, ist längst davon überzeugt, dass es Spaltprodukte gibt, mit denen gesondert zu verfahren sei. Was Heiko Maas mit seiner Forderung, „den Rechtsextremen“ sollte gezeigt werden, „das ist nicht euer Land, das ist unser Land“ (Spiegel, 20.2.2020), als Konsequenz nur andeutet, spricht die linke Geisteselite ganz unverkrampft aus: „Die Wegbereiter der Gewalt haben Namen und Adresse: Sarrazin, Broder, Tichy, und andere, die die Verrohung des Diskurses vorangetrieben haben. Zuerst kommen die Worte, dann die Taten“, twitterte Jakob Augstein am 20.2.2020 als Kommentar zu Hanau. Am selben Tag zog der Satiriker Jan Böhmermann nach, der ein Zitat von Claudia Roth aus dem Jahr 2019 übernahm, das Roland Tichy im Februar 2020 vor Gericht erfolglos verbieten lassen wollte: „Wir müssen die Stichwortgeber benennen, all diese neurechten Plattformen, deren Geschäftsmodell auf Hetze und Falschbehauptungen beruht – von Roland Tichy über Henryk M. Broder bis hin zu eindeutig rechtsradikalen Blogs.“ Auf die Stichwortgeber kommt es an, weniger auf den ehemaligen FAZ-Redakteur, der eine erfolgreiche irgendwie neurechte Netz-Zeitschrift betreibt und den früheren Berliner Senator mit SPD-Parteibuch, der Bestseller gegen die herrschende Einwanderungspolitik gelandet hat, sondern vor allem auf den deutschlandkritischen jüdischen Journalisten und Israel-Freund, der sich zum blanken Entsetzen aller politisch Korrekten einmal von Alice Weidel hat umarmen lassen. Broder, der als einziger prominenter und dabei auch unabhängiger Journalist in Deutschland Dinge sagen darf, die anderen den Job kosten würden, ist der eigentliche Giftmischer in den Augen von Leuten, deren Phantasie von der eines Tobias Rathjen so viel nicht trennt.
In seinem Appell an die Nachwelt, ihn einmal ehrend unter die Retter der Heimat aufzunehmen, ist Rathjen nicht in der Wortwahl, wohl aber im Sinn durchaus anschlussfähig an demokratische „Diskurse“, die im Namen höherer Ziele ganz standortbezogen am Existenzrecht unbelehrbarer oder zu teuer kommender Mitbürger rütteln. Rathjen war davon überzeugt, die Deutschen „hätten die Menschheit als Ganzes emporgehoben“, und damit es auch so bleibt, wurden von ihm Notstandsmaßnahmen gegen genetisch vergiftete Zersetzer des Volkskörpers angemahnt, schließlich seien nicht alle Bundesbürger „reinrassig und wertvoll“, weshalb er sich „eine Halbierung der Bevölkerungszahl“ vorstellen konnte. Reinrassig würden sich die vom unteilbaren Deutschland das Menschenmaterial eines besseren Deutschland bestimmt nicht wünschen, aber wertvoller als es heute ist, sollte es dann doch sein.
Weg mit den Umweltsäuen!
Danny Hollek, eine Nachwuchskraft des deutschen Staatshumors, hat anschlussfähig an eine verrohte Klima-Jugend, deren offiziöse Organisation „Fridays for Future Germany“ kurz vor Weihnachten getwittert hatte: „warum reden uns die Großeltern eigentlich immer noch jedes Jahr rein? Die sind doch eh bald nicht mehr dabei“, als Verfasser der im Dezember 2019 im WDR von einem Kinderchor vorgetragenen Umdichtung von Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad, die mit dem drohenden Zitat Greta Thunbergs „We will not let you get away with this!“ endet, den Ton der Zeit getroffen. Er hat damit nicht etwa eine ethnische Minderheit oder Angehörige einer bestimmten Religion ins Visier genommen, sondern ein Drittel der deutschstämmigen Bevölkerung wegen gemeinschädigenden Verhaltens dem Hohn und der Verachtung preisgegeben. Der berechnende Hinweis auf das Alter der Umweltsäue, mithin die eingeschränkte oder gar erloschene Leistungsfähigkeit, verweist auf eine deutsche Praxis, die vor der Vernichtung der Juden sich an die Eliminierung lebensunwerten, garantiert unproduktiven Lebens machte. In einem Land, dessen höchstes Gericht kurz vor dem Corona-Shutdown noch schnell den selbstbestimmten Tod und die dafür zuständigen Totspritz-Agenturen abgesegnet hat, sind dank der Darbietungen von professionellen Anleitern der Jugend die Dämme längst gebrochen, die die Mehrheit von den Rathjens eigentlich trennen sollte.
Im März 2020 war es ein vom öffentlich-rechtlichen Internet-Angebot funk, also von ARD und ZDF beauftragtes Browser Ballett, das 2019 mit dem Grimme-Preis in der Kategorie Kinder und Jugend ausgezeichnet worden ist, das ganz unverkrampft lebensunwertes Leben über 65 Jahren bzw. über 100 Kilo Gewicht einem gerecht selektierenden Vernichter überantwortet hat: „In einem Video des ‚Bohemian Browser Ballett‘ hebt Satiriker Schlecky Silberstein die vermeintlich positiven Effekte des Virus hervor. Dieses sei fair, denn ‚es rafft die Alten dahin, aber die Jungen überstehen diese Infektion nahezu mühelos. Das ist nur gerecht, hat doch die Generation 65+ diesen Planeten in den letzten fünfzig Jahren voll gegen die Wand gefahren‘. Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die zweite Risikogruppe, seien vor allem in den entwickelten Wohlstandsnationen zu finden, beziehungsweise dort, wo die Menschen einfach ein bisschen fetter sind. Welche Nation trifft das am Meisten? Die USA‘. Diese hätten den Planeten ‚mit ihrer ,Wachstum-um-jeden-Preis‘-Politik schon immer in die Bredouille gebracht‘. Silberstein fabuliert, das Coronavirus sei also vielleicht einfach nur eine Antwort auf den Turbokapitalismus. Der Flugverkehr breche ein, die Produktion werde zurückgefahren und der Konsum gehe zurück. ‚Eine bessere Nachricht gibt es doch gar nicht für diesen Planeten‘. Es gebe sowieso ‚viel zu viele von uns‘, so Silberstein. ‚Mit weniger Menschen gibt es weniger Ressourcenknappheit und damit weniger Hunger, weniger Krieg und weniger Fluchtursache‘. Wahrscheinlich sei das Coronavirus also einfach nur ein ‚schöner und sinnvoller Reflex der Natur, um uns Menschen mal wieder zu sagen, wer hier eigentlich die Hosen an hat. Corona ist deshalb da, weil wir es nicht anders verdient haben‘.“ (Welt, 14.3.2020) Vielleicht wird der nächste Massenmörder wie Niels Högel, der zwischen 2002 und 2005 mindestens 97 vorwiegend alte Menschen ermordet hat, wieder im Krankenhaus tätig werden und jene, „die den Planeten voll gegen die Wand gefahren haben“, zum Zwecke bevölkerungspolitischer Ressourcengerechtigkeit mit dem Coronavirus infizieren.
Lügen tun wir alle
Für sein Umfeld stellen sich die paranoiden Verfolgungsszenarien eines Schizophrenen wie Lügen dar, die es mit geduldiger Aufklärung zu entkräften sucht, bevor es sich von ihm zurückzieht. Der Kranke lügt nicht, er kann die Wahrheit nur nicht mehr sehen und entwirft seine völlig abgedichtete wahnhafte Gegenstrategie. Das unteilbare Deutschland, das wegen Tobias Rathjens Untaten zur öffentlichen Fahndung nach und zur Unschädlichmachung von Giftmischern und anderen Wegbereitern der Gewalt aufruft, hat sich seit dem Sommer 2015 ausdrücklich für die Lüge als moralisches Prinzip entschieden. Am Dichter des Liedes von der Umweltsau lässt sich nachvollziehen, dass besonders Frauen und Männer aus der Medienwelt, die zwar auf keine inneren Stimmen hören, dafür aber auf die von Klassikern des gesellschaftskritischen Fernsehfilms, in dem sich kleine und große Katastrophen-Propheten im Gefolge Horst Rainer Erlers tummeln, so sehr in ihrer Welt eingeschlossen sind, dass irgendwann das betont humorvolle Akklamieren einer häufig tödlich verlaufenden Bedrohung für vor allem alte und „vorerkrankte“ Menschen ihre Heilsbotschaft an die Welt sein wird. Der lustvolle Umgang mit dem Wort Vernichtungsphantasie, das zumeist in keinem Zusammenhang mit der Intention, geschweige denn der Handlungen der dafür Gescholtenen steht, weist auf gar nicht mehr so geheime Wünsche hin, selber einmal vollstrecken zu dürfen, gegen Pöbler, Spalter und andere Wegbereiter von Gewalt, zu der die Versündigung am Planeten genauso gehört wie neurechte Agitation.
Im Jahr 2016 veröffentlichte die Taz eine Sonderbeilage, die für einen Workshop für Nachwuchsjournalisten der taz Panter Stiftung warb, „zu dem TeilnehmerInnen ausgewählt wurden, die eingeladen waren, eine eigene Ausgabe zum ‚Lügen‘ zu erstellen“. Der politisch stets ehrgeizige Danny Hollek stellte sich damals den Taz-Lesern so vor: „An der Heinrich-Heine-Universität bin ich sowohl mit dem Studium der Philosophie als auch dem Studium des Judentums [!] beschäftigt. Ich bin als freier Journalist tätig und dokumentiere die extreme Rechte und arbeite als freier Mitarbeiter beim WDR in Düsseldorf. Lügen tun wir alle. ‚Lügner!‘ schreien jedoch nur jene, denen die Welt zu komplex ist. Auf extrem rechten Demonstrationen erfahre ich, wozu eingeengte Weltbilder und die Überforderung mit der Medienwelt führen kann. Aus dem Vorwurf der Lügen werden ganz schnell Vernichtungsfantasien.“
Justus Wertmüller (Bahamas 84/2020)
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q-de-776 | Welche Fähigkeiten hat die NATO Response Force in Afghanistan unter Beweis gestellt? | Ansprache von Außenminister Colin L. Powell vor dem Transatlantischen Zentrum des German Marshall Fund in Brüssel
Brüssel, 8. Dezember 2004
(Unwesentlich gekürzt)
Die Wurzeln der amerikanischen Zivilisation - die Erfahrungen meiner Nation in den letzten zwei Jahrhunderten - liegen in Europa.
Die Gründungsdokumente, die allen Amerikanern so viel bedeuten, haben ihren Ursprung in der Aufklärung, in unseren europäischen Wurzeln. Wenn man sich die Unabhängigkeitserklärung und die darin enthaltene Beschreibung der Funktion einer Regierung ansieht, erkennt man, dass wir diese Gedanken von Europa übernommen haben.
Die Funktion einer Regierung ist es, die Rechte der Menschen zu schützen. Regierungen vergeben keine Rechte, sie gewähren kein Rechte, diese Rechte kommen von einer überirdischen Kraft, und die wichtigste Aufgabe einer Regierung ist es, diese gottgegebenen Rechte der Menschen zu schützen, indem sie eine Regierung schafft, die den Willen der Menschen widerspiegelt. Die einzige Machtquelle in einer Nation ist der Wille der Menschen, den sie einer Regierung übergeben. Das ist also die Aufgabe einer Regierung, die Rechte der Menschen zu schützen, die ihnen von Gott gegeben wurden. Diese einfache Philosophie hat meine Nation und die transatlantische Gemeinschaft angetrieben - im Falle meines Landes seit zweihundert Jahren, im Falle von Europa seit mehr als fünfzig Jahren in der jüngeren Geschichte dieses Kontinents.
Wie der Präsident in seiner ersten Pressekonferenz nach der Wiederwahl deutlich gemacht hat, will er mit ganz Europa eng zusammenarbeiten. Präsident Bush erklärte: "Alles, das wir erreichen wollen, erfordert eine weiterbleibend enge Partnerschaft zwischen Amerika und Europa. Wir sind die Pfeiler der freien Welt. Wir sind denselben Bedrohungen ausgesetzt und teilen den Glauben an die Freiheit und die Rechte jedes Einzelnen." Aus diesem Grund ist es nur natürlich, dass der erste offizielle Besucher des Präsidenten in seiner zweiten Amtszeit der NATO-Generalsekretär war und sein erster Auslandsbesuch nach Europa gehen wird.
Präsident Bush wird in die Zukunft blicken, wenn er hierher kommt. Aber er wird auch von der Vergangenheit überzeugt sein. Ich bin mir darüber im Klaren, dass einige der Schlüsselentscheidungen des Präsidenten in den letzten vier Jahren in Europa umstritten waren, vor allem die Entscheidungen zum Irak. Was immer die Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Vergangenheit und des Einsatzes im Irak auch waren, wir blicken jetzt nach vorn. Wir reichen Europa die Hand, und hoffen, dass Europa uns ebenfalls die Hand reicht.
Übertönt von dem Hintergrundlärm der letzen Jahre erfolgte eine Umgestaltung der transatlantischen Partnerschaft. Sie ist zunehmend globaler geworden. Wie auch der Marschall Fund waren wir in unseren Aktivitäten auf einen halben Kontinent beschränkt, bis wir dann nach 1989 auf einem ganzen Kontinent tätig sein konnten. Und heute, in einer Welt nach dem 11. September, entwickeln wir die transatlantische Partnerschaft weiter – über die Grenzen Europas hinaus. Und das ist sehr gut, weil die transatlantische Gemeinschaft eine Gemeinschaft der Freiheit, der Demokratie und des Friedens ist – Werte, die heute überall auf der Welt angenommen werden, universelle Werte.
Aber wir befinden uns jetzt in einer anderen Welt als zuvor. Die Bedrohungen haben sich verändert. Heute ist nicht mehr die Sowjetunion die allgegenwärtige Bedrohung, auf die wir unsere gesamte Aufmerksamkeit und Energie richten. Die Bedrohung ist diffuser, schwerer zu bekämpfen, und wird von uns in vielerlei Hinsicht größere Bemühungen erfordern. Terrorismus, Waffen-, Drogen- und Menschenhandel, transnationale Verbrechen – das sind die neuen Bedrohungen. Europa, die Russische Föderation und die Vereinigten Staaten konzentrieren sich jetzt intensiv auf die Bekämpfung dieser Gefahren des 21. Jahrhunderts.
Mehr als jemals zuvor müssen wir unsere Ressourcen mobilisieren und unsere Partnerschaft in den Dienst der Welt stellen. Das ist die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft, und meine Reise diese Woche soll dies verdeutlichen. Ich bin wegen drei Treffen hier: dem Ministertreffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dem Ministertreffen des Nordatlantikrats und dem US-EU-Ministertreffen. Meine Vorgänger als Außenminister waren dort, und meine Nachfolger werden ebenfalls dort sein, da wir uns auf diesen Treffen mit Themen von höchster Bedeutung auseinandersetzen. Alle drei Treffen weisen auf die vor uns liegenden Aufgaben.
Seit ihrer Geburtsstunde während des Kalten Krieges in Helsinki im Jahre 1975 ging es der OSZE um Freiheit, Demokratie und Frieden. Heute, lange nach Ende des Kalten Krieges, führt die OSZE ihre wichtige Arbeit fort. In der OSZE kommen Nordamerika und Europa zusammen, um sich für die Menschenrechte einzusetzen und gegen alle Formen von Antisemitismus, Bigotterie gegen Moslems und Bigotterie aller Art zu kämpfen. Wir können stolz sein, dass die OSZE auch bei der Überwachung von Wahlen Expertenwissen erlangt hat. Wenn die OSZE und andere Beobachter im letzten Monat nicht die Wahlen in der Ukraine überwacht hätten, wäre der Wille des ukrainischen Volks mit ziemlicher Sicherheit nicht zum Tragen gekommen und verfälscht worden. Es stand extrem viel auf dem Spiel, wie auch heute noch – weswegen wir gestern volle Unterstützung für die Weiterführung der Beobachtung der anstehenden Wahlen in der Ukraine durch die OSZE gaben.
Wahlen in jungen Demokratien können Ereignisse sein, die wachrütteln, die ganzen Nationen Zuversicht und Mut einflößen können, so dass die Menschen sich für ihre Rechte einsetzen und eine Wahl fordern, sich versammeln, wie wir es im letzten Herbst in Tbilisi und während der letzten Wochen in der Ukraine gesehen haben. Wir können es heute beobachten, wie wir es im Oktober in Afghanistan beobachten konnten, als die Menschen wählten, damit ihre Stimme gehört wird. Die Wahl in Afghanistan schlug ein neues Kapitel in der Geschichte eines Volkes, einer Region, einer Ära auf. Die OSZE spielte hierbei eine entscheidende Rolle.
Am Sonntag, dem 9. Oktober, wachte ich auf und sah, was sich über Nacht bei den Wahlen in Afghanistan ereignet hatte. Ich wachte auf und sah den Bericht des Leiters der OSZE-Beobachtermission, der erklärte, dass die Wahlen in Afghanistan trotz aller Herausforderungen frei und fair gewesen seien. Die Menschen verließen ihre Häuser, trotz des Terrors, der Gewalt und der tödlichen Gefahr. Der Präsident erzählt gerne die Geschichte einer 19-jährigen Frau, die sich unter den ersten Wählern befand und sich nie erträumt hätte, dass sie die Chance bekäme, ihre Meinung auf diese Art auszudrücken, aber sie bekam sie. Millionen von Afghanen wählten. Und gestern sahen wir etwas im Fernsehen, das in Afghanistan noch nie gesehen wurde: ein neuer, frei gewählter Präsident bei seinem Amtsantritt. Die afghanischen Parlamentswahlen im April werden auf diesen Erfolg aufbauen, aber für einen erneuten Erfolg wird die OSZE benötigt, und sie wird wieder vor Ort sein.
Jetzt ist es an der Zeit, dass die OSZE ihre Arbeit erweitert. Wir wollen, dass sich der Erfolg Afghanistans in den palästinensischen Wahlen am 9. Januar wiederholt, und ich hoffe, dass die OSZE dort sein wird. Wir glauben auch, dass es unsere Pflicht im Sinne der Schlussakte von Helsinki ist, den Irakern zu helfen, die Art von Wahl abzuhalten, die sie verdienen, und ich hoffe, dass wir uns diesbezüglich einigen können, so dass die OSZE bei den Wahlen im Irak am 30. Januar eine Rolle spielen kann.
Aber die OSZE steht nicht nur für Demokratie und Menschenrechte. Tatsächlich ist es so, dass sich die meisten der gestern bei unseren Treffen in Sofia gefällten 21 Entscheidungen auf die Wirtschafts- und Sicherheitsdimensionen der OSZE konzentrierten: Containersicherheit, Passsicherheit sowie die Kontrolle von Handfeuerwaffen und kleinen Waffen sind jetzt Teil des OSZE-Aktionsplans. Keine dieser Maßnahmen wird Schlagzeilen machen, sie erscheinen nicht weltbewegend, aber zusammengenommen sind sie ein Maßnahmenkatalog, der wichtig und entscheidend für den Umgang mit den Bedrohungen des 21. Jahrhunderts ist.
Die herausragende transatlantische Sicherheitsorganisation ist natürlich die NATO, und ich freue mich schon heute auf die Treffen, die morgen hier stattfinden. Die Mission der NATO, Sicherheit für die atlantische Welt zu garantieren, hat sich nie verändert, jedoch hat sich die ganze Welt verändert, hauptsächlich als Konsequenz des Erfolgs der NATO. Die NATO musste sich also anpassen, um ihrer Mission unter neuen strategischen Bedingungen gerecht zu werden. Ich habe diesen Prozess seit vielen Jahren mit meinen eigenen Augen verfolgt. Morgen ist mein letztes NATO-Treffen in einer langen Reihe von NATO-Treffen.
Ich kann mich an mein erstes NATO-Treffen erinnern, das im nächsten Monat 46 Jahre her ist. Ich war ein junger Leutnant und scharte die 40 Mitglieder meines Zuges in der Fuldaer Sende um mich und sagte: "Wir sind die NATO, und solange wir die Schlacht um dieses kleine Stück der Fuldaer Sende gewinnen, werden Westeuropa und Nordamerika in Sicherheit sein. Verstanden, Männer?" "Ja, verstanden." Und deswegen gebe ich gerne an und sage, wenn Sie wissen wollen, wer den Kalten Krieg gewonnen hat, dann war ich das mit meinen 40 Soldaten in der Fuldaer Sende. Aber der Kern der Geschichte ist, dass wir alle wussten, warum wir dort waren, als ich vor 46 Jahren mit meinen jungen Soldaten zum ersten Mal diesen Fleck Erde betrat. Wir waren uns der wichtigen Rolle dieses Bündnisses für die Wahrung von Frieden und Freiheit, unserer Ideale und Lebensweise bewusst, zu dem wir gehörten.
Und 28 Jahre später kehrte ich als Kommandeur an denselben Ort in dieselbe Fuldaer Sende zurück, und sie war noch da, und die 8. Russische Armee stand noch immer auf der anderen Seite. Aber die Dinge hatten angefangen, sich zu verändern, und ich konnte diese Veränderungen bei allen NATO-Treffen sehen, die ich anfing, zu besuchen, zuerst in den frühen Achtzigern als Militärassistent eines großartigen Mannes, Verteidigungsminister Cap Weinberger. Wir gingen zu den NATO-Treffen, und es gab die verzwicktesten Auseinandersetzungen über alle möglichen Dinge. Sie denken, dass die jüngsten Auseinandersetzungen schlimm waren... Sie hätten dabei sein sollen, als die INF-Stationierung aktuell war und es überall in Europa Demonstrationen gegen diesen schrecklichen amerikanischen Einfall gab, Pershing-2-Raketen und bodengestützte Marschflugkörper gegen die russischen SS-20 zu stationieren. Schrecklich! Das darf nicht sein! Demonstrationen, schlechte Idee, das zu tun. Wir taten es. Europa stand an der Seite von Nordamerika.
Und einige Jahre später war ich auch stolz, der Verhandlungsführer des INF-Vertrages zu sein, zusammen mit Minister Schultz und Herr Nitze und vielen anderen, die den INF-Vertrag aushandelten, der die ganzen Raketen abschaffte. Entschlossene Zielgerichtetheit, der Wille, gegen die damals vorherrschende öffentliche Meinung zu handeln, weil wir wussten, was das Richtige war. Und das Ergebnis war, dass wir alle diese Waffen beseitigten und anfingen, den Weg zu bereiten für das, was folgte.
Ein paar Jahre später war ich wieder dort, diesmal als Nationaler Sicherheitsberater von Präsident Reagan, und wir gingen 1987 und 88 zu den NATO-Treffen. Sie hatten etwas Einzigartiges – man saß da und wartete, dass alle 16 Staats- und Regierungschefs zu Wort kamen, und jeder von ihnen hatte eine andere Geschichte über Gorbatschow zu erzählen. Und jeder hatte Gorbatschow gerade erst getroffen. "Mit diesem Mann können wir verhandeln", "Das ist ein Mann, der einen Unterschied bewirkt." Perestroika, Glasnost, ich erinnere mich lebhaft an diese Zeit. Und wir alle beobachteten die Lage. Konnte es wahr sein? Konnte es sein, dass die Dinge sich ändern würden?
Und ich beobachtete weiter in meiner Rolle als Nationaler Sicherheitsberater, besuchte fünf Gipfeltreffen mit Gorbatschow und werde nie den Tag vergessen, als er mich über den Tisch hinweg ansah in Anwesenheit von Minister Schulz, und er wusste, dass ich mir nicht sicher war, worauf er hinaus wollte. Und er sah mich über den Tisch hinweg an und sagte: "Oh, Herr General, es tut mir so leid, Sie werden sich einen neuen Feind suchen müssen." Ich erinnere mich an meine Reaktion. "Das will ich nicht. Sie müssen wissen, ich habe viel in diesen Feind investiert, ändern Sie mein Leben nicht, nur weil Sie einen schlechten Tag haben." Ich kann nur sagen, mein Leben änderte sich, unser Leben änderte sich, das transatlantische Bündnis veränderte sich.
Ich war bei einem Treffen mit den Vereinigten Stabschefs an dem Abend im November 1989, als die Menschen in Berlin zur Mauer gingen und gegen sie hämmerten, bis sie vor ihnen zusammenbrach. Ich war dort als Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs am Anfang des nächsten Jahrzehnts, als die Sowjetunion und der Warschauer Pakt zusammenbrachen, und die Freiheit sich ihren Weg bahnte. Überall in Eurasien erblühten zarte Pflanzen der Freiheit wie wilde Blumen im Frühjahr. Wir standen das alles durch, das Gute, das Schlechte und das vorübergehend Mysteriöse.
Und heute befinden wir uns am Ende des Jahres 2004. Als ich Ende des Kalten Krieges noch Vorsitzender war, habe ich öfter mit russischen Generälen diskutiert, als die Sowjetunion anfing, zu zerbrechen. Und sie sagten: "Jetzt gibt es keinen Warschauer Pakt mehr, dann sollte es auch keine NATO mehr geben. Wenn wir keinen Warschauer Pakt haben, braucht ihr keine NATO." Und meine Antwort war: "Wisst ihr, das klingt irgendwie logisch, ich kann das nachvollziehen, aber es gibt ein kleines Problem." "Was für eines?" "Ich werde immer noch nach Mitgliedschaftsanträgen für die NATO gefragt." Sie ist also noch eine funktionierende, lebendige Organisation. Die Menschen sehen noch eine Notwendigkeit für sie.
Warum ist das so? Weil die NATO die Grundlage des transatlantischen Friedens und der Sicherheit ist. Außerdem ist sie eine politische und militärische Organisation, die sich verändern kann, wenn sich die Bedrohung und Anforderungen ändern. Und wir haben festgestellt, dass die NATO nicht einfach für die Sowjetunion existierte. Sie hat einen anderen Zweck, ein anderes Leben. Sie bezieht die ehemaligen Nationen der Sowjetunion ein, sie arbeitet im NATO-Russland-Rat mit Russland zusammen, um eine sicherere transatlantische Union und sicherere Beziehungen zu schaffen und sich aktiv auf die anderen Bedrohungen außerhalb des Bündnisses konzentrieren zu können und auf sie zu reagieren .
Am Ende des Jahres 2004 tritt die NATO aktiver als je zuvor auf und stellt sich den neuen Herausforderungen eines neuen Zeitalters. Mit 26 Mitgliedern erreicht die NATO mehr, als ihre Gründungsväter je für möglich gehalten hätten, und sie ist weiterhin offen für neue Mitglieder. Es war trotzdem keine Überraschung, dass all dies geschah. Es ist für mich nicht erstaunlich, dass die ehemaligen Mitglieder des Warschauer Pakts der NATO beitreten wollten. Sie sahen die NATO als das, was sie ist – eine Organisation, die sich auf die Prinzipien des Friedens, die Menschenwürde jedes Einzelnen und Demokratie stützt – sowie eine Organisation, die Europa mit Nordamerika und Amerika mit Kanada verbindet, so dass Sicherheit für die transatlantische Region gewährleistet ist. Lassen Sie mich nur kurz auf die Veränderungen in den letzten 15 Jahren eingehen...
Während dieser letzten 15 Jahre ist sehr viel passiert. Die erweiterte NATO ist nicht mehr nur ein Bündnis, das hauptsächlich der Verteidigung des gemeinsamen Gebiets dient, sondern auch der Verteidigung gemeinsamer Prinzipien, wo immer auf der Welt gegen diese gemeinsamen Prinzipien verstoßen wird oder wo immer sie bedroht werden. Der NATO ging es hauptsächlich um Europa; out-of-area-Einsätze waren nur von zweitrangiger Bedeutung. Ich kann mich an so viele Diskussionen erinnern, die wir über out-of-area-Einsätze hatten – das Thema ist eines der Klischees, über die wir uns ständig gestritten haben. "Was genau ist die Zuständigkeit der NATO, warum machen wir uns Sorgen über diese weit entfernten Orte?" Jetzt stehen wir meistens dieser Art von Herausforderung gegenüber, und da sie out-of-area sind, muss die NATO dort vor Ort sein.
Was mich persönlich jedoch beeindruckt, ist, wie schnell und erfolgreich sich die NATO auf die Herausforderungen nach dem Kalten Krieg eingestellt hat. Die Anpassung begann in Europa, auf dem Balkan. Die NATO spielte in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo eine unentbehrliche Rolle, und wir standen unerschütterlich an der Seite unserer NATO-Kollegen. Manche machten sich am Anfang der Präsidentschaft Bushs Sorgen, aber wir haben es klar mit einem einfachen amerikanischen Klischee ausgedrückt: "Wir sind zusammen gekommen, und wir werden zusammen gehen." So sind wir an die Sache herangegangen, und so haben wir es gemacht.
Die erfolgreiche Sicherheitsmission der NATO in Bosnien endete offiziell vor nur sechs Tagen und die Übergabe an die neue EU-Mission erfolgte reibungslos. Die NATO und die EU haben gelernt, ihre Kräfte unter den Regeln von Berlin-Plus zusammenzuführen; einige dachten, dies sei zu schwierig zu handhaben, aber wir haben es geschafft, und es klappt.
Da die NATO heute auch außerhalb von Europa eine wichtige Rolle spielt, müssen wir Maßnahmen einleiten, um die neuen Herausforderungen der NATO zu erfüllen. Wir müssen die Kürzungen in den Verteidigungsetats und beim Personal in einigen Mitgliedsländern umkehren und die bürokratischen oder nationalen Hindernisse bei der Bereitstellung von Streitkräften abschaffen. Wir müssen bezüglich unserer Fähigkeiten mehr tun. Wenn wir diese zusätzlichen Missionen annehmen – und das müssen wir tun – dann müssen wir diesem Vorhaben und diesen Worten reale Fähigkeiten zuordnen.
Der erste große Militäreinsatz der NATO außerhalb Europas in Afghanistan zeigt, zu was wir fähig sind, wenn wir nur wollen. Die NATO schuf eine NATO Response Force, die sich bereits in Afghanistan unter Beweis stellt. Die Internationale Schutztruppe besteht aus 9.000 NATO-Soldaten und wird von einem französischen General geführt. Da jetzt die Wahlen anstehen, sollten wir die Chance nutzen, die Internationale Schutztruppe zu stärken und zu erweitern. Wir müssen uns zusammen an einen Tisch setzen und herausfinden, wie die internationalen und amerikanischen Streitkräfte in Afghanistan am besten mit den afghanischen Streitkräften zusammenarbeiten können. Eine Fusion aller ausländischer Sicherheitskräfte in Afghanistan wäre wohl am sinnvollsten. Wir müssen das in den nächsten Monaten prüfen.
Wir arbeiten an einem weiteren Vorhaben, das die Vitalität des Bündnisses demonstriert: Im Juli haben wir auf dem NATO-Gipfel zusammen beschlossen, eine Übungsmission für irakische Sicherheitskräfte aufzubauen, wie sie von der irakischen Interimsregierung erbeten worden war. Die Regierung bat uns um Hilfe, um unsere Unterstützung. Diese Mission läuft bereits. Die NATO hat auch ein großes Einbindungsvermögen externen Partnern gegenüber bewiesen. Wir haben die Istanbuler Kooperationsinitiative in die Welt gerufen. Sie unterstützt Reformen im Nahen und Mittleren Osten und in Nordafrika, indem Übungskapazitäten, gemeinsame Friedenssicherung und andere Möglichkeiten zur koordinierten Sicherheitsarbeit angeboten werden. Der Mittelmeerdialog der NATO stärkt den Barcelona-Prozess der Europäischen Union. Beide Projekte werden jetzt im Rahmen der Istanbuler Initiative zusammengeführt. Und beide Projekte, alle diese Projekte, unterstützen die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika der G8. Beim Abendessen heute Abend werde ich zahlreiche andere Außenminister anlässlich des NATO-Mittelmeerdialogs treffen.
Es wird das erste Treffen auf Ministerebene seit zehn Jahren sein, bei dem wir vertiefen können, wie wir am besten mit den Partnern im Nahen Osten zusammenarbeiten können. Die Nationen des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrikas brauchen unsere Unterstützung, und wir sind auf eine Weise bereit, diese Unterstützung zu leisten, wie es sich die Gründungsväter der NATO nie hätten vorstellen können.
Ich freue mich darauf, am Sonntag in Marokko auf dem ersten Treffen des Forums für die Zukunft mit unseren Partnern in der G8 und NATO zusammenzuarbeiten, um unsere gemeinsame Agenda im Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika voranzutreiben. Im Rahmen des Forums treffen sich 28 Länder von innerhalb und außerhalb der Region, um ihre Anstrengungen und Ressourcen zum Vorantreiben der Reformen zu bündeln. Wir versuchen nicht, anderen unsere Ansichten aufzuzwingen. Wir versuchen nicht einmal, Diagnosen bezüglich der Probleme anderer Menschen abzugeben. Die Araber haben selbst in den Berichten über die menschliche Entwicklung der UN gezeigt, dass sie die ihnen bevorstehenden Defizite und Herausforderungen besser als alle anderen kennen.
Überall in der Region geschieht etwas. In manchen Fällen handeln die Regierungen und fordern Veränderungen von ihrer Bevölkerung. Manchmal handeln Zivilorganisationen, die Zivilgesellschaft und mutige Einzelpersonen und fordern Veränderungen von ihren Regierungen. Jede Situation ist anders, jedes Land hat seinen eigenen Weg in die Zukunft, der abhängig ist von seiner Geschichte, seiner derzeitigen politischen Situation und seiner Kultur. Wir können ihnen helfen. Wir haben Unruhen gesehen, wir haben die Stimmen gehört, die Modernisierung und Reformen fordern, und es ist die Pflicht der Industriestaaten, der G8, der EU und der NATO, diese Menschen einzubeziehen und ihnen zu helfen.
Die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten soll denen helfen, die Veränderungen möchten, ihre Stimme zu verstärken. Außerdem können die Reformen den Menschen in der Region reale Verbesserungen bringen. Wirtschaftliche Reformen fördern den Handel, schaffen Arbeitsplätze und erhöhen den Wohlstand. Daran sind wir im Nahen und Mittleren Osten interessiert, daran sind wir überall in der transatlantischen Region interessiert. Politische Reformen verbessern die Möglichkeit eines Mitspracherechts der Bürger an Entscheidungen, die sie, ihre Familien und Gemeinden betreffen. Die Stärkung der Rechte der Frau gibt Frauen die Möglichkeit, ihre Kinder zu ernähren, zu kleiden, zu erziehen und ihre Gesundheit zu bewahren. Die Gewährleistung von Bildungschancen bereitet die jungen Menschen von heute darauf vor, die Führungskräfte unserer Welt von morgen zu sein.
Wir möchten gemeinsam mit unseren europäischen Bündnispartnern Frieden und positiven Wandel unterstützen – nicht nur durch die OSZE, die NATO und die G 8, sondern auch durch die europäisch-amerikanischen Beziehungen. Ein Großteil unserer Beziehungen zu Europa betrifft Wirtschaftsangelegenheiten, Handel und Investitionen, wissenschaftlich-technischen Austausch, Forschung im Bereich von Energie und Umwelt sowie andere ähnliche Projekte. Vor allem arbeiten wir äußerst eng zusammen, um Terroristen das Handwerk zu legen, indem wir die Kanäle der Nachrichtendienste und Strafverfolgungsbehörden sowie eine Vielzahl anderer Mittel nutzen. Dies ist die Frontlinie unserer gemeinsamen Verteidigung gegen den Terrorismus.
Darüber hinaus kooperieren die Vereinigten Staaten und die Europäische Union unter der Federführung Italiens im Auftrag der G 8, um internationale Polizeieinheiten in ehemalige Krisengebiete zu entsenden. Während wir an der Frontlinie in der Terrorismusbekämpfung kämpfen, arbeiten wir auch darauf hin, den Terroristen den Raum und die Chance zu verweigern, Pläne zu schmieden und Anhänger zu werben. Im gleichen Tenor sind die Vereinigten Staaten und die Europäische Union im Hinblick auf die Beilegung von Konflikten in der arabischen und muslimischen Welt zunehmend einer Meinung.
Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union sind sich beispielsweise bezüglich der Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts einig. Wir sind uns beide bewusst, dass dieser Konflikt einen Schatten auf all unsere Bemühungen in der Region wirft. Wir unterstützen beide zwei unabhängige Staaten – einen unabhängigen palästinensischen Staat und den Staat Israel - die Seite an Seite in Frieden leben. Wir unterstützen beide den Rückzug Israels aus dem Gazastreifen und Teilen des Westjordanlands im Rahmen des Friedensprozesses, um zu diesem Prozess zurückzukommen. Wir möchten beide freie und faire Wahlen für die Palästinenser, und wir sind beide bereit, zu diesem Ergebnis beizutragen.
Wie erreichen wir das alles? Wir arbeiten als Quartett, das die diplomatische Macht der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, Russlands und der Vereinten Nationen vereinigt. Angesichts der Veränderungen in der palästinensischen Führung ist Präsident Bush entschlossen, die Gunst der Stunde zu nutzen. Wir werden unsere diplomatischen Bemühungen verstärken, weil wir eine Chance sehen, reale, hoffentlich entschiedene Fortschritte zum Frieden zu erzielen. Auch im Irak haben wir eine Chance zur Zusammenarbeit.
Ich habe es bereits erwähnt, aber ich möchte diesen Punkt hervorheben. Viele der 25 Mitglieder der EU sind im Irak vor Ort, um dem irakischen Volk und der irakischen Übergangsregierung zu helfen, und ihr Beitrag ist von entscheidender Bedeutung.
Das irakische Volk strebt nach Freiheit. Die Iraker möchten ihre Politiker selbst wählen. Sie möchten wählen, sie möchten unverzüglich wählen, sie möchten nächsten Monat wählen. Wir dürfen die Zukunft und die Hoffnungen der Iraker nicht an Terroristen und Schergen verpfänden, die sie einzuschüchtern versuchen. Das können und werden wir nicht zulassen. Wir sehen also diese schlechten Nachrichten, aber es kommen auch gute Nachrichten von dort. In über 80 Prozent des Landes werden Wahlen abgehalten, um über die politische Führung vor Ort zu entscheiden. Wir sehen, dass Schulen, Krankenhäuser und Unternehmen den Betrieb aufnehmen; im ganzen Land geht das Leben weiter und die Menschen nehmen die Gestaltung ihrer Zukunft in die Hand.
Oft würdigen wir den außerordentlichen Mut so vieler Iraker nicht genug - Politiker und Bürger gleichermaßen - die ihre Chance für eine bessere Zukunft sehen und bereit sind, sie jeden Tag, wenn sie aufstehen, aufs Spiel zu setzen, weil sie an diese Zukunft glauben. Und wir müssen ihnen helfen. Ich habe Grund, an diese Zukunft zu glauben, weil ich weiß, dass diese Zukunft kommen wird - weil wir hier sein werden, um ihnen zu helfen.
Wir müssen uns unser Ziel vor Augen führen. Wir möchten der arabischen Demokratie im Irak, in Palästina und andernorts eine Chance geben. Wir möchten die Kraft der Freiheit freisetzen, wo immer sie am dringendsten benötigt wird. Wir wissen, dass das nicht leicht ist; wir wissen, dass Demokratie von bestimmten Verhaltensweisen und Institutionen abhängt, die nicht über Nacht entstehen.
Aber sehen Sie sich die Ukraine an. Betrachten Sie sich, was das ukrainische Volk getan hat. Die ukrainischen und russischen Behörden vernehmen eine deutliche Botschaft aus Nordamerika und Europa – in diplomatischem Stereoton. Dieser Stereoton bewirkt etwas, und wir sagen: Lasst das Volk entscheiden!
Mehr als je zuvor liegt das Schicksal der Ukraine dort, wo es hingehört – in den Händen des ukrainischen Volks. Wir in den Vereinigten Staaten und Sie in Europa bewundern den Mut so vieler, die für Rechtsstaatlichkeit und die Verfassung eingetreten sind, die friedlich versucht haben, die bei der letzten Wahl aufgetretenen Schwierigkeiten zu meistern. Wir unterstützen eine zweite Stichwahl am 26. Dezember als besten Weg zur Wiederherstellung des Vertrauens und der Integrität der politischen Institutionen der Ukraine. Unseres Erachtens hat das Oberste Gericht der Ukraine eine kluge Entscheidung getroffen. Und ich habe mich sehr gefreut, heute Morgen zu erfahren, dass sich die Rada - das ukrainische Parlament - dieser Entscheidung anschließt. Die Rada hat das erforderliche Gesetz verabschiedet, um einen Prozess in Gang zu setzen, der zu einer zweiten Stichwahl am 26. Dezember führt. Die Ukrainer schließen sich zusammen, um eine ukrainische Lösung für dieses Problem zu finden, und wir alle stehen bereit, um zu helfen. Alles, was wir fordern, alles, was wir möchten, alles, was wir immer gewollt haben, sind freie, faire, offenen Wahlen, damit die Stimme des ukrainischen Volkes gehört werden kann.
In der heutigen Welt ist die Macht der Ideen stärker als je zuvor. Und wo die globale Gemeinschaft der Demokratien größer ist als je zuvor – wie in der Ukraine – unternehmen viele Gesellschaften gemeinsame Schritte. Es wird unsere gemeinsamen Bemühungen erfordern, sicherzustellen, dass die Ukraine die Hilfe erhält, die sie benötigt, denn wir haben im Nahen Osten und andernorts gemeinsam so viel zu tun. Die Vereinigten Staaten können viel von einem weiteren fähigen, demokratischen Partner in Europa profitieren. Wir unterstützen die europäische Integration nach wie vor. Wir unterstützen die künftige Erweiterung der Europäischen Union. Wir möchten, dass die Europäische Union globale Präsenz entwickelt, so dass wir den starken Partner haben, den wir benötigen.
Während sich unser Bündnis für die Herausforderungen der Zukunft wappnet, möchte ich Ihnen einige Anregungen zum Nachdenken geben. Die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder ruht in der Stabilität und den Chancen, die Demokratie mit sich bringt. Die Faktoren Demokratie, öffentliche Meinung, Bildung, Information und Kommunikation betreffen sogar undemokratische Regime. Man kann diese Ideen nicht mehr aussperren. Es gibt keine politischen oder geistigen Grenzen, die diese Ideen davon abhalten können, in die dunkelsten Ecken der Welt vorzudringen.
Wir müssen demokratischen Wandel unterstützen, wo immer er sich vollzieht. Das ist gleichermaßen unsere Politik und unser Credo. Was Präsident Bush als die "wandelnde Kraft der Freiheit" bezeichnet, ist das zentrale Element, die zentrale Triebkraft der amerikanischen Politik auf Jahre hinaus.
Wir müssen den Mut aufbringen, grundlegenden Wandel herbeizuführen und dürfen uns nicht damit zufrieden geben, Bedrohungen nur zu bewältigen oder einzudämmen. Wir haben zu viele Jahre darauf gewartet, dass Saddam Husseins Irak und das Talibanregime den Willen der internationalen Gemeinschaft befolgen. Wir müssen bereit sein, Chancen zu schaffen und zu ergreifen. Die rasche Umgestaltung Libyens von einer Gefahr zu einem rehabilitierten Mitglied der internationalen Gemeinschaft ist ein beeindruckendes Beispiel.
Gemeinsam müssen die Vereinigten Staaten und Europa durch die NATO, die EU, die OSZE und andere transatlantische Institutionen der Umsetzung unserer gemeinsamen Vision eines freien, friedlichen und demokratischen Nahen und Mittleren Ostens oberste Priorität einräumen. Unsere Arbeit am israelisch-palästinensischen Frieden geht Hand in Hand mit unserer Unterstützung der Reformen und Modernisierung in der Region. Die Vereinigten Staaten und Europa müssen die Umsetzung von Demokratie als zentrales Element beim Kampf gegen den Terrorismus ansehen. Gesunde demokratische Gesellschaften sind das beste Bollwerk gegen den Terrorismus, obwohl unsere Erfahrungen und die Spaniens, Russlands und anderer Länder zeigen, dass keiner von uns gegen Terrorismus gefeit ist.
Die Vereinigten Staaten und Europa sind Partner, nicht nur aufgrund dessen, was wir sind und wofür wir eintreten. Wir sind Partner, weil wir auf der Grundlage gemeinsamer Grundsätze und Werte gemeinsam handeln.
Unsere Werte und unsere Interessen sind letztlich untrennbar. Wir sind uns auch bewusst, dass wir nur effektiv sein können, wenn die Vereinigten Staaten und Europa als Partner zusammenarbeiten, als Partner in Freiheit und als Partner beim Handeln. Das haben wir seit Jahrzehnten getan. Wir waren erfolgreich, und wir müssen weiterhin erfolgreich sein um sicherzustellen, dass wir unsere Erfolgsbilanz fortsetzen.
Sie können sicher sein, dass Präsident Bush und seine Regierung alles in ihrer Macht Stehende tun werden, um Europa ihre Verpflichtung zu dieser Partnerschaft zu beweisen. Unser Verständnis der erzielten Erfolge und unsere Bereitschaft, den erforderlichen Preis zu bezahlen und die erforderlichen Lasten zu tragen, sollen sicherstellen, dass wir in den vor uns liegenden Jahren der Herausforderungen weiterhin erfolgreich sind.
Originaltext: Powell Urges Europe to Work with U.S. to Support Democracy
Aktualisiert: Februar 2005 | Erfolgreicher Auftritt auf der RDA Group Travel Expo
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q-de-776 | Welche Fähigkeiten hat die NATO Response Force in Afghanistan unter Beweis gestellt? | Ansprache von Außenminister Colin L. Powell vor dem Transatlantischen Zentrum des German Marshall Fund in Brüssel
Brüssel, 8. Dezember 2004
(Unwesentlich gekürzt)
Die Wurzeln der amerikanischen Zivilisation - die Erfahrungen meiner Nation in den letzten zwei Jahrhunderten - liegen in Europa.
Die Gründungsdokumente, die allen Amerikanern so viel bedeuten, haben ihren Ursprung in der Aufklärung, in unseren europäischen Wurzeln. Wenn man sich die Unabhängigkeitserklärung und die darin enthaltene Beschreibung der Funktion einer Regierung ansieht, erkennt man, dass wir diese Gedanken von Europa übernommen haben.
Die Funktion einer Regierung ist es, die Rechte der Menschen zu schützen. Regierungen vergeben keine Rechte, sie gewähren kein Rechte, diese Rechte kommen von einer überirdischen Kraft, und die wichtigste Aufgabe einer Regierung ist es, diese gottgegebenen Rechte der Menschen zu schützen, indem sie eine Regierung schafft, die den Willen der Menschen widerspiegelt. Die einzige Machtquelle in einer Nation ist der Wille der Menschen, den sie einer Regierung übergeben. Das ist also die Aufgabe einer Regierung, die Rechte der Menschen zu schützen, die ihnen von Gott gegeben wurden. Diese einfache Philosophie hat meine Nation und die transatlantische Gemeinschaft angetrieben - im Falle meines Landes seit zweihundert Jahren, im Falle von Europa seit mehr als fünfzig Jahren in der jüngeren Geschichte dieses Kontinents.
Wie der Präsident in seiner ersten Pressekonferenz nach der Wiederwahl deutlich gemacht hat, will er mit ganz Europa eng zusammenarbeiten. Präsident Bush erklärte: "Alles, das wir erreichen wollen, erfordert eine weiterbleibend enge Partnerschaft zwischen Amerika und Europa. Wir sind die Pfeiler der freien Welt. Wir sind denselben Bedrohungen ausgesetzt und teilen den Glauben an die Freiheit und die Rechte jedes Einzelnen." Aus diesem Grund ist es nur natürlich, dass der erste offizielle Besucher des Präsidenten in seiner zweiten Amtszeit der NATO-Generalsekretär war und sein erster Auslandsbesuch nach Europa gehen wird.
Präsident Bush wird in die Zukunft blicken, wenn er hierher kommt. Aber er wird auch von der Vergangenheit überzeugt sein. Ich bin mir darüber im Klaren, dass einige der Schlüsselentscheidungen des Präsidenten in den letzten vier Jahren in Europa umstritten waren, vor allem die Entscheidungen zum Irak. Was immer die Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Vergangenheit und des Einsatzes im Irak auch waren, wir blicken jetzt nach vorn. Wir reichen Europa die Hand, und hoffen, dass Europa uns ebenfalls die Hand reicht.
Übertönt von dem Hintergrundlärm der letzen Jahre erfolgte eine Umgestaltung der transatlantischen Partnerschaft. Sie ist zunehmend globaler geworden. Wie auch der Marschall Fund waren wir in unseren Aktivitäten auf einen halben Kontinent beschränkt, bis wir dann nach 1989 auf einem ganzen Kontinent tätig sein konnten. Und heute, in einer Welt nach dem 11. September, entwickeln wir die transatlantische Partnerschaft weiter – über die Grenzen Europas hinaus. Und das ist sehr gut, weil die transatlantische Gemeinschaft eine Gemeinschaft der Freiheit, der Demokratie und des Friedens ist – Werte, die heute überall auf der Welt angenommen werden, universelle Werte.
Aber wir befinden uns jetzt in einer anderen Welt als zuvor. Die Bedrohungen haben sich verändert. Heute ist nicht mehr die Sowjetunion die allgegenwärtige Bedrohung, auf die wir unsere gesamte Aufmerksamkeit und Energie richten. Die Bedrohung ist diffuser, schwerer zu bekämpfen, und wird von uns in vielerlei Hinsicht größere Bemühungen erfordern. Terrorismus, Waffen-, Drogen- und Menschenhandel, transnationale Verbrechen – das sind die neuen Bedrohungen. Europa, die Russische Föderation und die Vereinigten Staaten konzentrieren sich jetzt intensiv auf die Bekämpfung dieser Gefahren des 21. Jahrhunderts.
Mehr als jemals zuvor müssen wir unsere Ressourcen mobilisieren und unsere Partnerschaft in den Dienst der Welt stellen. Das ist die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft, und meine Reise diese Woche soll dies verdeutlichen. Ich bin wegen drei Treffen hier: dem Ministertreffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dem Ministertreffen des Nordatlantikrats und dem US-EU-Ministertreffen. Meine Vorgänger als Außenminister waren dort, und meine Nachfolger werden ebenfalls dort sein, da wir uns auf diesen Treffen mit Themen von höchster Bedeutung auseinandersetzen. Alle drei Treffen weisen auf die vor uns liegenden Aufgaben.
Seit ihrer Geburtsstunde während des Kalten Krieges in Helsinki im Jahre 1975 ging es der OSZE um Freiheit, Demokratie und Frieden. Heute, lange nach Ende des Kalten Krieges, führt die OSZE ihre wichtige Arbeit fort. In der OSZE kommen Nordamerika und Europa zusammen, um sich für die Menschenrechte einzusetzen und gegen alle Formen von Antisemitismus, Bigotterie gegen Moslems und Bigotterie aller Art zu kämpfen. Wir können stolz sein, dass die OSZE auch bei der Überwachung von Wahlen Expertenwissen erlangt hat. Wenn die OSZE und andere Beobachter im letzten Monat nicht die Wahlen in der Ukraine überwacht hätten, wäre der Wille des ukrainischen Volks mit ziemlicher Sicherheit nicht zum Tragen gekommen und verfälscht worden. Es stand extrem viel auf dem Spiel, wie auch heute noch – weswegen wir gestern volle Unterstützung für die Weiterführung der Beobachtung der anstehenden Wahlen in der Ukraine durch die OSZE gaben.
Wahlen in jungen Demokratien können Ereignisse sein, die wachrütteln, die ganzen Nationen Zuversicht und Mut einflößen können, so dass die Menschen sich für ihre Rechte einsetzen und eine Wahl fordern, sich versammeln, wie wir es im letzten Herbst in Tbilisi und während der letzten Wochen in der Ukraine gesehen haben. Wir können es heute beobachten, wie wir es im Oktober in Afghanistan beobachten konnten, als die Menschen wählten, damit ihre Stimme gehört wird. Die Wahl in Afghanistan schlug ein neues Kapitel in der Geschichte eines Volkes, einer Region, einer Ära auf. Die OSZE spielte hierbei eine entscheidende Rolle.
Am Sonntag, dem 9. Oktober, wachte ich auf und sah, was sich über Nacht bei den Wahlen in Afghanistan ereignet hatte. Ich wachte auf und sah den Bericht des Leiters der OSZE-Beobachtermission, der erklärte, dass die Wahlen in Afghanistan trotz aller Herausforderungen frei und fair gewesen seien. Die Menschen verließen ihre Häuser, trotz des Terrors, der Gewalt und der tödlichen Gefahr. Der Präsident erzählt gerne die Geschichte einer 19-jährigen Frau, die sich unter den ersten Wählern befand und sich nie erträumt hätte, dass sie die Chance bekäme, ihre Meinung auf diese Art auszudrücken, aber sie bekam sie. Millionen von Afghanen wählten. Und gestern sahen wir etwas im Fernsehen, das in Afghanistan noch nie gesehen wurde: ein neuer, frei gewählter Präsident bei seinem Amtsantritt. Die afghanischen Parlamentswahlen im April werden auf diesen Erfolg aufbauen, aber für einen erneuten Erfolg wird die OSZE benötigt, und sie wird wieder vor Ort sein.
Jetzt ist es an der Zeit, dass die OSZE ihre Arbeit erweitert. Wir wollen, dass sich der Erfolg Afghanistans in den palästinensischen Wahlen am 9. Januar wiederholt, und ich hoffe, dass die OSZE dort sein wird. Wir glauben auch, dass es unsere Pflicht im Sinne der Schlussakte von Helsinki ist, den Irakern zu helfen, die Art von Wahl abzuhalten, die sie verdienen, und ich hoffe, dass wir uns diesbezüglich einigen können, so dass die OSZE bei den Wahlen im Irak am 30. Januar eine Rolle spielen kann.
Aber die OSZE steht nicht nur für Demokratie und Menschenrechte. Tatsächlich ist es so, dass sich die meisten der gestern bei unseren Treffen in Sofia gefällten 21 Entscheidungen auf die Wirtschafts- und Sicherheitsdimensionen der OSZE konzentrierten: Containersicherheit, Passsicherheit sowie die Kontrolle von Handfeuerwaffen und kleinen Waffen sind jetzt Teil des OSZE-Aktionsplans. Keine dieser Maßnahmen wird Schlagzeilen machen, sie erscheinen nicht weltbewegend, aber zusammengenommen sind sie ein Maßnahmenkatalog, der wichtig und entscheidend für den Umgang mit den Bedrohungen des 21. Jahrhunderts ist.
Die herausragende transatlantische Sicherheitsorganisation ist natürlich die NATO, und ich freue mich schon heute auf die Treffen, die morgen hier stattfinden. Die Mission der NATO, Sicherheit für die atlantische Welt zu garantieren, hat sich nie verändert, jedoch hat sich die ganze Welt verändert, hauptsächlich als Konsequenz des Erfolgs der NATO. Die NATO musste sich also anpassen, um ihrer Mission unter neuen strategischen Bedingungen gerecht zu werden. Ich habe diesen Prozess seit vielen Jahren mit meinen eigenen Augen verfolgt. Morgen ist mein letztes NATO-Treffen in einer langen Reihe von NATO-Treffen.
Ich kann mich an mein erstes NATO-Treffen erinnern, das im nächsten Monat 46 Jahre her ist. Ich war ein junger Leutnant und scharte die 40 Mitglieder meines Zuges in der Fuldaer Sende um mich und sagte: "Wir sind die NATO, und solange wir die Schlacht um dieses kleine Stück der Fuldaer Sende gewinnen, werden Westeuropa und Nordamerika in Sicherheit sein. Verstanden, Männer?" "Ja, verstanden." Und deswegen gebe ich gerne an und sage, wenn Sie wissen wollen, wer den Kalten Krieg gewonnen hat, dann war ich das mit meinen 40 Soldaten in der Fuldaer Sende. Aber der Kern der Geschichte ist, dass wir alle wussten, warum wir dort waren, als ich vor 46 Jahren mit meinen jungen Soldaten zum ersten Mal diesen Fleck Erde betrat. Wir waren uns der wichtigen Rolle dieses Bündnisses für die Wahrung von Frieden und Freiheit, unserer Ideale und Lebensweise bewusst, zu dem wir gehörten.
Und 28 Jahre später kehrte ich als Kommandeur an denselben Ort in dieselbe Fuldaer Sende zurück, und sie war noch da, und die 8. Russische Armee stand noch immer auf der anderen Seite. Aber die Dinge hatten angefangen, sich zu verändern, und ich konnte diese Veränderungen bei allen NATO-Treffen sehen, die ich anfing, zu besuchen, zuerst in den frühen Achtzigern als Militärassistent eines großartigen Mannes, Verteidigungsminister Cap Weinberger. Wir gingen zu den NATO-Treffen, und es gab die verzwicktesten Auseinandersetzungen über alle möglichen Dinge. Sie denken, dass die jüngsten Auseinandersetzungen schlimm waren... Sie hätten dabei sein sollen, als die INF-Stationierung aktuell war und es überall in Europa Demonstrationen gegen diesen schrecklichen amerikanischen Einfall gab, Pershing-2-Raketen und bodengestützte Marschflugkörper gegen die russischen SS-20 zu stationieren. Schrecklich! Das darf nicht sein! Demonstrationen, schlechte Idee, das zu tun. Wir taten es. Europa stand an der Seite von Nordamerika.
Und einige Jahre später war ich auch stolz, der Verhandlungsführer des INF-Vertrages zu sein, zusammen mit Minister Schultz und Herr Nitze und vielen anderen, die den INF-Vertrag aushandelten, der die ganzen Raketen abschaffte. Entschlossene Zielgerichtetheit, der Wille, gegen die damals vorherrschende öffentliche Meinung zu handeln, weil wir wussten, was das Richtige war. Und das Ergebnis war, dass wir alle diese Waffen beseitigten und anfingen, den Weg zu bereiten für das, was folgte.
Ein paar Jahre später war ich wieder dort, diesmal als Nationaler Sicherheitsberater von Präsident Reagan, und wir gingen 1987 und 88 zu den NATO-Treffen. Sie hatten etwas Einzigartiges – man saß da und wartete, dass alle 16 Staats- und Regierungschefs zu Wort kamen, und jeder von ihnen hatte eine andere Geschichte über Gorbatschow zu erzählen. Und jeder hatte Gorbatschow gerade erst getroffen. "Mit diesem Mann können wir verhandeln", "Das ist ein Mann, der einen Unterschied bewirkt." Perestroika, Glasnost, ich erinnere mich lebhaft an diese Zeit. Und wir alle beobachteten die Lage. Konnte es wahr sein? Konnte es sein, dass die Dinge sich ändern würden?
Und ich beobachtete weiter in meiner Rolle als Nationaler Sicherheitsberater, besuchte fünf Gipfeltreffen mit Gorbatschow und werde nie den Tag vergessen, als er mich über den Tisch hinweg ansah in Anwesenheit von Minister Schulz, und er wusste, dass ich mir nicht sicher war, worauf er hinaus wollte. Und er sah mich über den Tisch hinweg an und sagte: "Oh, Herr General, es tut mir so leid, Sie werden sich einen neuen Feind suchen müssen." Ich erinnere mich an meine Reaktion. "Das will ich nicht. Sie müssen wissen, ich habe viel in diesen Feind investiert, ändern Sie mein Leben nicht, nur weil Sie einen schlechten Tag haben." Ich kann nur sagen, mein Leben änderte sich, unser Leben änderte sich, das transatlantische Bündnis veränderte sich.
Ich war bei einem Treffen mit den Vereinigten Stabschefs an dem Abend im November 1989, als die Menschen in Berlin zur Mauer gingen und gegen sie hämmerten, bis sie vor ihnen zusammenbrach. Ich war dort als Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs am Anfang des nächsten Jahrzehnts, als die Sowjetunion und der Warschauer Pakt zusammenbrachen, und die Freiheit sich ihren Weg bahnte. Überall in Eurasien erblühten zarte Pflanzen der Freiheit wie wilde Blumen im Frühjahr. Wir standen das alles durch, das Gute, das Schlechte und das vorübergehend Mysteriöse.
Und heute befinden wir uns am Ende des Jahres 2004. Als ich Ende des Kalten Krieges noch Vorsitzender war, habe ich öfter mit russischen Generälen diskutiert, als die Sowjetunion anfing, zu zerbrechen. Und sie sagten: "Jetzt gibt es keinen Warschauer Pakt mehr, dann sollte es auch keine NATO mehr geben. Wenn wir keinen Warschauer Pakt haben, braucht ihr keine NATO." Und meine Antwort war: "Wisst ihr, das klingt irgendwie logisch, ich kann das nachvollziehen, aber es gibt ein kleines Problem." "Was für eines?" "Ich werde immer noch nach Mitgliedschaftsanträgen für die NATO gefragt." Sie ist also noch eine funktionierende, lebendige Organisation. Die Menschen sehen noch eine Notwendigkeit für sie.
Warum ist das so? Weil die NATO die Grundlage des transatlantischen Friedens und der Sicherheit ist. Außerdem ist sie eine politische und militärische Organisation, die sich verändern kann, wenn sich die Bedrohung und Anforderungen ändern. Und wir haben festgestellt, dass die NATO nicht einfach für die Sowjetunion existierte. Sie hat einen anderen Zweck, ein anderes Leben. Sie bezieht die ehemaligen Nationen der Sowjetunion ein, sie arbeitet im NATO-Russland-Rat mit Russland zusammen, um eine sicherere transatlantische Union und sicherere Beziehungen zu schaffen und sich aktiv auf die anderen Bedrohungen außerhalb des Bündnisses konzentrieren zu können und auf sie zu reagieren .
Am Ende des Jahres 2004 tritt die NATO aktiver als je zuvor auf und stellt sich den neuen Herausforderungen eines neuen Zeitalters. Mit 26 Mitgliedern erreicht die NATO mehr, als ihre Gründungsväter je für möglich gehalten hätten, und sie ist weiterhin offen für neue Mitglieder. Es war trotzdem keine Überraschung, dass all dies geschah. Es ist für mich nicht erstaunlich, dass die ehemaligen Mitglieder des Warschauer Pakts der NATO beitreten wollten. Sie sahen die NATO als das, was sie ist – eine Organisation, die sich auf die Prinzipien des Friedens, die Menschenwürde jedes Einzelnen und Demokratie stützt – sowie eine Organisation, die Europa mit Nordamerika und Amerika mit Kanada verbindet, so dass Sicherheit für die transatlantische Region gewährleistet ist. Lassen Sie mich nur kurz auf die Veränderungen in den letzten 15 Jahren eingehen...
Während dieser letzten 15 Jahre ist sehr viel passiert. Die erweiterte NATO ist nicht mehr nur ein Bündnis, das hauptsächlich der Verteidigung des gemeinsamen Gebiets dient, sondern auch der Verteidigung gemeinsamer Prinzipien, wo immer auf der Welt gegen diese gemeinsamen Prinzipien verstoßen wird oder wo immer sie bedroht werden. Der NATO ging es hauptsächlich um Europa; out-of-area-Einsätze waren nur von zweitrangiger Bedeutung. Ich kann mich an so viele Diskussionen erinnern, die wir über out-of-area-Einsätze hatten – das Thema ist eines der Klischees, über die wir uns ständig gestritten haben. "Was genau ist die Zuständigkeit der NATO, warum machen wir uns Sorgen über diese weit entfernten Orte?" Jetzt stehen wir meistens dieser Art von Herausforderung gegenüber, und da sie out-of-area sind, muss die NATO dort vor Ort sein.
Was mich persönlich jedoch beeindruckt, ist, wie schnell und erfolgreich sich die NATO auf die Herausforderungen nach dem Kalten Krieg eingestellt hat. Die Anpassung begann in Europa, auf dem Balkan. Die NATO spielte in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo eine unentbehrliche Rolle, und wir standen unerschütterlich an der Seite unserer NATO-Kollegen. Manche machten sich am Anfang der Präsidentschaft Bushs Sorgen, aber wir haben es klar mit einem einfachen amerikanischen Klischee ausgedrückt: "Wir sind zusammen gekommen, und wir werden zusammen gehen." So sind wir an die Sache herangegangen, und so haben wir es gemacht.
Die erfolgreiche Sicherheitsmission der NATO in Bosnien endete offiziell vor nur sechs Tagen und die Übergabe an die neue EU-Mission erfolgte reibungslos. Die NATO und die EU haben gelernt, ihre Kräfte unter den Regeln von Berlin-Plus zusammenzuführen; einige dachten, dies sei zu schwierig zu handhaben, aber wir haben es geschafft, und es klappt.
Da die NATO heute auch außerhalb von Europa eine wichtige Rolle spielt, müssen wir Maßnahmen einleiten, um die neuen Herausforderungen der NATO zu erfüllen. Wir müssen die Kürzungen in den Verteidigungsetats und beim Personal in einigen Mitgliedsländern umkehren und die bürokratischen oder nationalen Hindernisse bei der Bereitstellung von Streitkräften abschaffen. Wir müssen bezüglich unserer Fähigkeiten mehr tun. Wenn wir diese zusätzlichen Missionen annehmen – und das müssen wir tun – dann müssen wir diesem Vorhaben und diesen Worten reale Fähigkeiten zuordnen.
Der erste große Militäreinsatz der NATO außerhalb Europas in Afghanistan zeigt, zu was wir fähig sind, wenn wir nur wollen. Die NATO schuf eine NATO Response Force, die sich bereits in Afghanistan unter Beweis stellt. Die Internationale Schutztruppe besteht aus 9.000 NATO-Soldaten und wird von einem französischen General geführt. Da jetzt die Wahlen anstehen, sollten wir die Chance nutzen, die Internationale Schutztruppe zu stärken und zu erweitern. Wir müssen uns zusammen an einen Tisch setzen und herausfinden, wie die internationalen und amerikanischen Streitkräfte in Afghanistan am besten mit den afghanischen Streitkräften zusammenarbeiten können. Eine Fusion aller ausländischer Sicherheitskräfte in Afghanistan wäre wohl am sinnvollsten. Wir müssen das in den nächsten Monaten prüfen.
Wir arbeiten an einem weiteren Vorhaben, das die Vitalität des Bündnisses demonstriert: Im Juli haben wir auf dem NATO-Gipfel zusammen beschlossen, eine Übungsmission für irakische Sicherheitskräfte aufzubauen, wie sie von der irakischen Interimsregierung erbeten worden war. Die Regierung bat uns um Hilfe, um unsere Unterstützung. Diese Mission läuft bereits. Die NATO hat auch ein großes Einbindungsvermögen externen Partnern gegenüber bewiesen. Wir haben die Istanbuler Kooperationsinitiative in die Welt gerufen. Sie unterstützt Reformen im Nahen und Mittleren Osten und in Nordafrika, indem Übungskapazitäten, gemeinsame Friedenssicherung und andere Möglichkeiten zur koordinierten Sicherheitsarbeit angeboten werden. Der Mittelmeerdialog der NATO stärkt den Barcelona-Prozess der Europäischen Union. Beide Projekte werden jetzt im Rahmen der Istanbuler Initiative zusammengeführt. Und beide Projekte, alle diese Projekte, unterstützen die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika der G8. Beim Abendessen heute Abend werde ich zahlreiche andere Außenminister anlässlich des NATO-Mittelmeerdialogs treffen.
Es wird das erste Treffen auf Ministerebene seit zehn Jahren sein, bei dem wir vertiefen können, wie wir am besten mit den Partnern im Nahen Osten zusammenarbeiten können. Die Nationen des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrikas brauchen unsere Unterstützung, und wir sind auf eine Weise bereit, diese Unterstützung zu leisten, wie es sich die Gründungsväter der NATO nie hätten vorstellen können.
Ich freue mich darauf, am Sonntag in Marokko auf dem ersten Treffen des Forums für die Zukunft mit unseren Partnern in der G8 und NATO zusammenzuarbeiten, um unsere gemeinsame Agenda im Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika voranzutreiben. Im Rahmen des Forums treffen sich 28 Länder von innerhalb und außerhalb der Region, um ihre Anstrengungen und Ressourcen zum Vorantreiben der Reformen zu bündeln. Wir versuchen nicht, anderen unsere Ansichten aufzuzwingen. Wir versuchen nicht einmal, Diagnosen bezüglich der Probleme anderer Menschen abzugeben. Die Araber haben selbst in den Berichten über die menschliche Entwicklung der UN gezeigt, dass sie die ihnen bevorstehenden Defizite und Herausforderungen besser als alle anderen kennen.
Überall in der Region geschieht etwas. In manchen Fällen handeln die Regierungen und fordern Veränderungen von ihrer Bevölkerung. Manchmal handeln Zivilorganisationen, die Zivilgesellschaft und mutige Einzelpersonen und fordern Veränderungen von ihren Regierungen. Jede Situation ist anders, jedes Land hat seinen eigenen Weg in die Zukunft, der abhängig ist von seiner Geschichte, seiner derzeitigen politischen Situation und seiner Kultur. Wir können ihnen helfen. Wir haben Unruhen gesehen, wir haben die Stimmen gehört, die Modernisierung und Reformen fordern, und es ist die Pflicht der Industriestaaten, der G8, der EU und der NATO, diese Menschen einzubeziehen und ihnen zu helfen.
Die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten soll denen helfen, die Veränderungen möchten, ihre Stimme zu verstärken. Außerdem können die Reformen den Menschen in der Region reale Verbesserungen bringen. Wirtschaftliche Reformen fördern den Handel, schaffen Arbeitsplätze und erhöhen den Wohlstand. Daran sind wir im Nahen und Mittleren Osten interessiert, daran sind wir überall in der transatlantischen Region interessiert. Politische Reformen verbessern die Möglichkeit eines Mitspracherechts der Bürger an Entscheidungen, die sie, ihre Familien und Gemeinden betreffen. Die Stärkung der Rechte der Frau gibt Frauen die Möglichkeit, ihre Kinder zu ernähren, zu kleiden, zu erziehen und ihre Gesundheit zu bewahren. Die Gewährleistung von Bildungschancen bereitet die jungen Menschen von heute darauf vor, die Führungskräfte unserer Welt von morgen zu sein.
Wir möchten gemeinsam mit unseren europäischen Bündnispartnern Frieden und positiven Wandel unterstützen – nicht nur durch die OSZE, die NATO und die G 8, sondern auch durch die europäisch-amerikanischen Beziehungen. Ein Großteil unserer Beziehungen zu Europa betrifft Wirtschaftsangelegenheiten, Handel und Investitionen, wissenschaftlich-technischen Austausch, Forschung im Bereich von Energie und Umwelt sowie andere ähnliche Projekte. Vor allem arbeiten wir äußerst eng zusammen, um Terroristen das Handwerk zu legen, indem wir die Kanäle der Nachrichtendienste und Strafverfolgungsbehörden sowie eine Vielzahl anderer Mittel nutzen. Dies ist die Frontlinie unserer gemeinsamen Verteidigung gegen den Terrorismus.
Darüber hinaus kooperieren die Vereinigten Staaten und die Europäische Union unter der Federführung Italiens im Auftrag der G 8, um internationale Polizeieinheiten in ehemalige Krisengebiete zu entsenden. Während wir an der Frontlinie in der Terrorismusbekämpfung kämpfen, arbeiten wir auch darauf hin, den Terroristen den Raum und die Chance zu verweigern, Pläne zu schmieden und Anhänger zu werben. Im gleichen Tenor sind die Vereinigten Staaten und die Europäische Union im Hinblick auf die Beilegung von Konflikten in der arabischen und muslimischen Welt zunehmend einer Meinung.
Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union sind sich beispielsweise bezüglich der Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts einig. Wir sind uns beide bewusst, dass dieser Konflikt einen Schatten auf all unsere Bemühungen in der Region wirft. Wir unterstützen beide zwei unabhängige Staaten – einen unabhängigen palästinensischen Staat und den Staat Israel - die Seite an Seite in Frieden leben. Wir unterstützen beide den Rückzug Israels aus dem Gazastreifen und Teilen des Westjordanlands im Rahmen des Friedensprozesses, um zu diesem Prozess zurückzukommen. Wir möchten beide freie und faire Wahlen für die Palästinenser, und wir sind beide bereit, zu diesem Ergebnis beizutragen.
Wie erreichen wir das alles? Wir arbeiten als Quartett, das die diplomatische Macht der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, Russlands und der Vereinten Nationen vereinigt. Angesichts der Veränderungen in der palästinensischen Führung ist Präsident Bush entschlossen, die Gunst der Stunde zu nutzen. Wir werden unsere diplomatischen Bemühungen verstärken, weil wir eine Chance sehen, reale, hoffentlich entschiedene Fortschritte zum Frieden zu erzielen. Auch im Irak haben wir eine Chance zur Zusammenarbeit.
Ich habe es bereits erwähnt, aber ich möchte diesen Punkt hervorheben. Viele der 25 Mitglieder der EU sind im Irak vor Ort, um dem irakischen Volk und der irakischen Übergangsregierung zu helfen, und ihr Beitrag ist von entscheidender Bedeutung.
Das irakische Volk strebt nach Freiheit. Die Iraker möchten ihre Politiker selbst wählen. Sie möchten wählen, sie möchten unverzüglich wählen, sie möchten nächsten Monat wählen. Wir dürfen die Zukunft und die Hoffnungen der Iraker nicht an Terroristen und Schergen verpfänden, die sie einzuschüchtern versuchen. Das können und werden wir nicht zulassen. Wir sehen also diese schlechten Nachrichten, aber es kommen auch gute Nachrichten von dort. In über 80 Prozent des Landes werden Wahlen abgehalten, um über die politische Führung vor Ort zu entscheiden. Wir sehen, dass Schulen, Krankenhäuser und Unternehmen den Betrieb aufnehmen; im ganzen Land geht das Leben weiter und die Menschen nehmen die Gestaltung ihrer Zukunft in die Hand.
Oft würdigen wir den außerordentlichen Mut so vieler Iraker nicht genug - Politiker und Bürger gleichermaßen - die ihre Chance für eine bessere Zukunft sehen und bereit sind, sie jeden Tag, wenn sie aufstehen, aufs Spiel zu setzen, weil sie an diese Zukunft glauben. Und wir müssen ihnen helfen. Ich habe Grund, an diese Zukunft zu glauben, weil ich weiß, dass diese Zukunft kommen wird - weil wir hier sein werden, um ihnen zu helfen.
Wir müssen uns unser Ziel vor Augen führen. Wir möchten der arabischen Demokratie im Irak, in Palästina und andernorts eine Chance geben. Wir möchten die Kraft der Freiheit freisetzen, wo immer sie am dringendsten benötigt wird. Wir wissen, dass das nicht leicht ist; wir wissen, dass Demokratie von bestimmten Verhaltensweisen und Institutionen abhängt, die nicht über Nacht entstehen.
Aber sehen Sie sich die Ukraine an. Betrachten Sie sich, was das ukrainische Volk getan hat. Die ukrainischen und russischen Behörden vernehmen eine deutliche Botschaft aus Nordamerika und Europa – in diplomatischem Stereoton. Dieser Stereoton bewirkt etwas, und wir sagen: Lasst das Volk entscheiden!
Mehr als je zuvor liegt das Schicksal der Ukraine dort, wo es hingehört – in den Händen des ukrainischen Volks. Wir in den Vereinigten Staaten und Sie in Europa bewundern den Mut so vieler, die für Rechtsstaatlichkeit und die Verfassung eingetreten sind, die friedlich versucht haben, die bei der letzten Wahl aufgetretenen Schwierigkeiten zu meistern. Wir unterstützen eine zweite Stichwahl am 26. Dezember als besten Weg zur Wiederherstellung des Vertrauens und der Integrität der politischen Institutionen der Ukraine. Unseres Erachtens hat das Oberste Gericht der Ukraine eine kluge Entscheidung getroffen. Und ich habe mich sehr gefreut, heute Morgen zu erfahren, dass sich die Rada - das ukrainische Parlament - dieser Entscheidung anschließt. Die Rada hat das erforderliche Gesetz verabschiedet, um einen Prozess in Gang zu setzen, der zu einer zweiten Stichwahl am 26. Dezember führt. Die Ukrainer schließen sich zusammen, um eine ukrainische Lösung für dieses Problem zu finden, und wir alle stehen bereit, um zu helfen. Alles, was wir fordern, alles, was wir möchten, alles, was wir immer gewollt haben, sind freie, faire, offenen Wahlen, damit die Stimme des ukrainischen Volkes gehört werden kann.
In der heutigen Welt ist die Macht der Ideen stärker als je zuvor. Und wo die globale Gemeinschaft der Demokratien größer ist als je zuvor – wie in der Ukraine – unternehmen viele Gesellschaften gemeinsame Schritte. Es wird unsere gemeinsamen Bemühungen erfordern, sicherzustellen, dass die Ukraine die Hilfe erhält, die sie benötigt, denn wir haben im Nahen Osten und andernorts gemeinsam so viel zu tun. Die Vereinigten Staaten können viel von einem weiteren fähigen, demokratischen Partner in Europa profitieren. Wir unterstützen die europäische Integration nach wie vor. Wir unterstützen die künftige Erweiterung der Europäischen Union. Wir möchten, dass die Europäische Union globale Präsenz entwickelt, so dass wir den starken Partner haben, den wir benötigen.
Während sich unser Bündnis für die Herausforderungen der Zukunft wappnet, möchte ich Ihnen einige Anregungen zum Nachdenken geben. Die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder ruht in der Stabilität und den Chancen, die Demokratie mit sich bringt. Die Faktoren Demokratie, öffentliche Meinung, Bildung, Information und Kommunikation betreffen sogar undemokratische Regime. Man kann diese Ideen nicht mehr aussperren. Es gibt keine politischen oder geistigen Grenzen, die diese Ideen davon abhalten können, in die dunkelsten Ecken der Welt vorzudringen.
Wir müssen demokratischen Wandel unterstützen, wo immer er sich vollzieht. Das ist gleichermaßen unsere Politik und unser Credo. Was Präsident Bush als die "wandelnde Kraft der Freiheit" bezeichnet, ist das zentrale Element, die zentrale Triebkraft der amerikanischen Politik auf Jahre hinaus.
Wir müssen den Mut aufbringen, grundlegenden Wandel herbeizuführen und dürfen uns nicht damit zufrieden geben, Bedrohungen nur zu bewältigen oder einzudämmen. Wir haben zu viele Jahre darauf gewartet, dass Saddam Husseins Irak und das Talibanregime den Willen der internationalen Gemeinschaft befolgen. Wir müssen bereit sein, Chancen zu schaffen und zu ergreifen. Die rasche Umgestaltung Libyens von einer Gefahr zu einem rehabilitierten Mitglied der internationalen Gemeinschaft ist ein beeindruckendes Beispiel.
Gemeinsam müssen die Vereinigten Staaten und Europa durch die NATO, die EU, die OSZE und andere transatlantische Institutionen der Umsetzung unserer gemeinsamen Vision eines freien, friedlichen und demokratischen Nahen und Mittleren Ostens oberste Priorität einräumen. Unsere Arbeit am israelisch-palästinensischen Frieden geht Hand in Hand mit unserer Unterstützung der Reformen und Modernisierung in der Region. Die Vereinigten Staaten und Europa müssen die Umsetzung von Demokratie als zentrales Element beim Kampf gegen den Terrorismus ansehen. Gesunde demokratische Gesellschaften sind das beste Bollwerk gegen den Terrorismus, obwohl unsere Erfahrungen und die Spaniens, Russlands und anderer Länder zeigen, dass keiner von uns gegen Terrorismus gefeit ist.
Die Vereinigten Staaten und Europa sind Partner, nicht nur aufgrund dessen, was wir sind und wofür wir eintreten. Wir sind Partner, weil wir auf der Grundlage gemeinsamer Grundsätze und Werte gemeinsam handeln.
Unsere Werte und unsere Interessen sind letztlich untrennbar. Wir sind uns auch bewusst, dass wir nur effektiv sein können, wenn die Vereinigten Staaten und Europa als Partner zusammenarbeiten, als Partner in Freiheit und als Partner beim Handeln. Das haben wir seit Jahrzehnten getan. Wir waren erfolgreich, und wir müssen weiterhin erfolgreich sein um sicherzustellen, dass wir unsere Erfolgsbilanz fortsetzen.
Sie können sicher sein, dass Präsident Bush und seine Regierung alles in ihrer Macht Stehende tun werden, um Europa ihre Verpflichtung zu dieser Partnerschaft zu beweisen. Unser Verständnis der erzielten Erfolge und unsere Bereitschaft, den erforderlichen Preis zu bezahlen und die erforderlichen Lasten zu tragen, sollen sicherstellen, dass wir in den vor uns liegenden Jahren der Herausforderungen weiterhin erfolgreich sind.
Originaltext: Powell Urges Europe to Work with U.S. to Support Democracy
Aktualisiert: Februar 2005 | Baulinks -> Redaktion || < älter 2020/1157 jünger > >>|
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(7.7.2020) Der europäische Markt für batterieelektrische Fahrzeuge (Battery Electric Vehicle, BEV) und Plug-In-Hybride (PHEV) wuchs 2019 nach aktuellen Zahlen von EV Volumes gegenüber dem Vorjahr um 44%. Das aktuelle Konjunkturpaket der deutschen Bundesregierung, das auch den Ausbau der Ladeinfrastruktur berücksichtigt, dürfte die positive Entwicklung weiter unterstützen.
Die Agilität des Marktes zeigt sich auch in der aktuellen Marktübersicht der Power2Drive Europe, der (2020 ausgefallenen) internationalen Fachmesse für Ladeinfrastruktur und Elektromobilität im Rahmen der The smarter E. Die Übersicht zeigt die verfügbare Ladetechnik für E-Mobilität im europäischen Markt und wird gemeinsam mit dem Fachmedium photovoltaik auf Deutsch und Englisch veröffentlicht. Aufgelistet sind 89 Anbieter und über 150 Ladesäulen, Wallboxen und flexibel einsetzbare Ladekabel sowie Anbieter von solaren Carports.
Deutlich zugenommen hat im Vergleich zum Vorjahr die Anzahl von IT-Produkten rund um das Management von kommerziellen und (halb-)öffentlichen Ladenetzen. Ebenfalls erfreulich: Die Anzahl an verfügbaren Schnellladestationen steigt.
Neuer Standard bei AC-Boxen
Auch bei den DC-Ladesystemen (so genannte „Schnelladestationen“, die mit Gleichstrom laden) geht es vor allem um höhere Ladeleistungen und damit kürzere Ladezeiten. Außerdem führen viele Anbieter - vor allem die international tätigen Unternehmen - ihre Produktplattformen für AC- und DC-Technik zusammen. Auf diese Weise wird die Ladestation zum Multitalent mit nahezu allen wichtigen Anschlussstandards.
Die Schukosteckdose, also der übliche Hausstandard für Steckdosen, als Anschluss für den Ladevorgang wird nur noch von wenigen Anbietern unterstützt.
Die Marktübersicht zeigt auch, dass Hersteller und Technikhändler zunehmend Wert legen auf eine möglichst einfache Integration der Ladetechnik in die Hauselektrik bzw. Firmeninfrastruktur. Dazu gehört vor allem auch die IT-Anbindung über verschiedene Kommunikationsstandards. Diese folgt der Entwicklung, wie sie die Solarbranche bereits bei Solarwechselrichtern und Speicherbatterien gesehen hat: Immer mehr Protokolle werden in die Systeme integriert, um sie weltweit problemlos implementieren zu können.
Eine weitere relevante Entwicklung der IT ist die zunehmende Komplexität der Funktionen, die durch die Managementsysteme der Ladetechnik abgebildet wird. Dazu gehören die Vorgaben des deutschen Eichrechts und internationale Standards für Bezahl- und Abrechnungssysteme sowie dynamisches Lastmanagement sowie das Management der Öffnungszeiten und der Zugriffsrechte für die Ladepunkte.
Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (Bauletter vom 9.3.2020 )
„E-Garage“ mit eigener „ZAPF-Säule“ für 3,7 kW und 11 kW Ladeleistung (22.1.2020)
Elektroinstallation, Parken und Elektromobilität im Gebäudetechnik-Magazin auf Baulinks
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q-de-776 | Welche Fähigkeiten hat die NATO Response Force in Afghanistan unter Beweis gestellt? | Ansprache von Außenminister Colin L. Powell vor dem Transatlantischen Zentrum des German Marshall Fund in Brüssel
Brüssel, 8. Dezember 2004
(Unwesentlich gekürzt)
Die Wurzeln der amerikanischen Zivilisation - die Erfahrungen meiner Nation in den letzten zwei Jahrhunderten - liegen in Europa.
Die Gründungsdokumente, die allen Amerikanern so viel bedeuten, haben ihren Ursprung in der Aufklärung, in unseren europäischen Wurzeln. Wenn man sich die Unabhängigkeitserklärung und die darin enthaltene Beschreibung der Funktion einer Regierung ansieht, erkennt man, dass wir diese Gedanken von Europa übernommen haben.
Die Funktion einer Regierung ist es, die Rechte der Menschen zu schützen. Regierungen vergeben keine Rechte, sie gewähren kein Rechte, diese Rechte kommen von einer überirdischen Kraft, und die wichtigste Aufgabe einer Regierung ist es, diese gottgegebenen Rechte der Menschen zu schützen, indem sie eine Regierung schafft, die den Willen der Menschen widerspiegelt. Die einzige Machtquelle in einer Nation ist der Wille der Menschen, den sie einer Regierung übergeben. Das ist also die Aufgabe einer Regierung, die Rechte der Menschen zu schützen, die ihnen von Gott gegeben wurden. Diese einfache Philosophie hat meine Nation und die transatlantische Gemeinschaft angetrieben - im Falle meines Landes seit zweihundert Jahren, im Falle von Europa seit mehr als fünfzig Jahren in der jüngeren Geschichte dieses Kontinents.
Wie der Präsident in seiner ersten Pressekonferenz nach der Wiederwahl deutlich gemacht hat, will er mit ganz Europa eng zusammenarbeiten. Präsident Bush erklärte: "Alles, das wir erreichen wollen, erfordert eine weiterbleibend enge Partnerschaft zwischen Amerika und Europa. Wir sind die Pfeiler der freien Welt. Wir sind denselben Bedrohungen ausgesetzt und teilen den Glauben an die Freiheit und die Rechte jedes Einzelnen." Aus diesem Grund ist es nur natürlich, dass der erste offizielle Besucher des Präsidenten in seiner zweiten Amtszeit der NATO-Generalsekretär war und sein erster Auslandsbesuch nach Europa gehen wird.
Präsident Bush wird in die Zukunft blicken, wenn er hierher kommt. Aber er wird auch von der Vergangenheit überzeugt sein. Ich bin mir darüber im Klaren, dass einige der Schlüsselentscheidungen des Präsidenten in den letzten vier Jahren in Europa umstritten waren, vor allem die Entscheidungen zum Irak. Was immer die Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Vergangenheit und des Einsatzes im Irak auch waren, wir blicken jetzt nach vorn. Wir reichen Europa die Hand, und hoffen, dass Europa uns ebenfalls die Hand reicht.
Übertönt von dem Hintergrundlärm der letzen Jahre erfolgte eine Umgestaltung der transatlantischen Partnerschaft. Sie ist zunehmend globaler geworden. Wie auch der Marschall Fund waren wir in unseren Aktivitäten auf einen halben Kontinent beschränkt, bis wir dann nach 1989 auf einem ganzen Kontinent tätig sein konnten. Und heute, in einer Welt nach dem 11. September, entwickeln wir die transatlantische Partnerschaft weiter – über die Grenzen Europas hinaus. Und das ist sehr gut, weil die transatlantische Gemeinschaft eine Gemeinschaft der Freiheit, der Demokratie und des Friedens ist – Werte, die heute überall auf der Welt angenommen werden, universelle Werte.
Aber wir befinden uns jetzt in einer anderen Welt als zuvor. Die Bedrohungen haben sich verändert. Heute ist nicht mehr die Sowjetunion die allgegenwärtige Bedrohung, auf die wir unsere gesamte Aufmerksamkeit und Energie richten. Die Bedrohung ist diffuser, schwerer zu bekämpfen, und wird von uns in vielerlei Hinsicht größere Bemühungen erfordern. Terrorismus, Waffen-, Drogen- und Menschenhandel, transnationale Verbrechen – das sind die neuen Bedrohungen. Europa, die Russische Föderation und die Vereinigten Staaten konzentrieren sich jetzt intensiv auf die Bekämpfung dieser Gefahren des 21. Jahrhunderts.
Mehr als jemals zuvor müssen wir unsere Ressourcen mobilisieren und unsere Partnerschaft in den Dienst der Welt stellen. Das ist die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft, und meine Reise diese Woche soll dies verdeutlichen. Ich bin wegen drei Treffen hier: dem Ministertreffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dem Ministertreffen des Nordatlantikrats und dem US-EU-Ministertreffen. Meine Vorgänger als Außenminister waren dort, und meine Nachfolger werden ebenfalls dort sein, da wir uns auf diesen Treffen mit Themen von höchster Bedeutung auseinandersetzen. Alle drei Treffen weisen auf die vor uns liegenden Aufgaben.
Seit ihrer Geburtsstunde während des Kalten Krieges in Helsinki im Jahre 1975 ging es der OSZE um Freiheit, Demokratie und Frieden. Heute, lange nach Ende des Kalten Krieges, führt die OSZE ihre wichtige Arbeit fort. In der OSZE kommen Nordamerika und Europa zusammen, um sich für die Menschenrechte einzusetzen und gegen alle Formen von Antisemitismus, Bigotterie gegen Moslems und Bigotterie aller Art zu kämpfen. Wir können stolz sein, dass die OSZE auch bei der Überwachung von Wahlen Expertenwissen erlangt hat. Wenn die OSZE und andere Beobachter im letzten Monat nicht die Wahlen in der Ukraine überwacht hätten, wäre der Wille des ukrainischen Volks mit ziemlicher Sicherheit nicht zum Tragen gekommen und verfälscht worden. Es stand extrem viel auf dem Spiel, wie auch heute noch – weswegen wir gestern volle Unterstützung für die Weiterführung der Beobachtung der anstehenden Wahlen in der Ukraine durch die OSZE gaben.
Wahlen in jungen Demokratien können Ereignisse sein, die wachrütteln, die ganzen Nationen Zuversicht und Mut einflößen können, so dass die Menschen sich für ihre Rechte einsetzen und eine Wahl fordern, sich versammeln, wie wir es im letzten Herbst in Tbilisi und während der letzten Wochen in der Ukraine gesehen haben. Wir können es heute beobachten, wie wir es im Oktober in Afghanistan beobachten konnten, als die Menschen wählten, damit ihre Stimme gehört wird. Die Wahl in Afghanistan schlug ein neues Kapitel in der Geschichte eines Volkes, einer Region, einer Ära auf. Die OSZE spielte hierbei eine entscheidende Rolle.
Am Sonntag, dem 9. Oktober, wachte ich auf und sah, was sich über Nacht bei den Wahlen in Afghanistan ereignet hatte. Ich wachte auf und sah den Bericht des Leiters der OSZE-Beobachtermission, der erklärte, dass die Wahlen in Afghanistan trotz aller Herausforderungen frei und fair gewesen seien. Die Menschen verließen ihre Häuser, trotz des Terrors, der Gewalt und der tödlichen Gefahr. Der Präsident erzählt gerne die Geschichte einer 19-jährigen Frau, die sich unter den ersten Wählern befand und sich nie erträumt hätte, dass sie die Chance bekäme, ihre Meinung auf diese Art auszudrücken, aber sie bekam sie. Millionen von Afghanen wählten. Und gestern sahen wir etwas im Fernsehen, das in Afghanistan noch nie gesehen wurde: ein neuer, frei gewählter Präsident bei seinem Amtsantritt. Die afghanischen Parlamentswahlen im April werden auf diesen Erfolg aufbauen, aber für einen erneuten Erfolg wird die OSZE benötigt, und sie wird wieder vor Ort sein.
Jetzt ist es an der Zeit, dass die OSZE ihre Arbeit erweitert. Wir wollen, dass sich der Erfolg Afghanistans in den palästinensischen Wahlen am 9. Januar wiederholt, und ich hoffe, dass die OSZE dort sein wird. Wir glauben auch, dass es unsere Pflicht im Sinne der Schlussakte von Helsinki ist, den Irakern zu helfen, die Art von Wahl abzuhalten, die sie verdienen, und ich hoffe, dass wir uns diesbezüglich einigen können, so dass die OSZE bei den Wahlen im Irak am 30. Januar eine Rolle spielen kann.
Aber die OSZE steht nicht nur für Demokratie und Menschenrechte. Tatsächlich ist es so, dass sich die meisten der gestern bei unseren Treffen in Sofia gefällten 21 Entscheidungen auf die Wirtschafts- und Sicherheitsdimensionen der OSZE konzentrierten: Containersicherheit, Passsicherheit sowie die Kontrolle von Handfeuerwaffen und kleinen Waffen sind jetzt Teil des OSZE-Aktionsplans. Keine dieser Maßnahmen wird Schlagzeilen machen, sie erscheinen nicht weltbewegend, aber zusammengenommen sind sie ein Maßnahmenkatalog, der wichtig und entscheidend für den Umgang mit den Bedrohungen des 21. Jahrhunderts ist.
Die herausragende transatlantische Sicherheitsorganisation ist natürlich die NATO, und ich freue mich schon heute auf die Treffen, die morgen hier stattfinden. Die Mission der NATO, Sicherheit für die atlantische Welt zu garantieren, hat sich nie verändert, jedoch hat sich die ganze Welt verändert, hauptsächlich als Konsequenz des Erfolgs der NATO. Die NATO musste sich also anpassen, um ihrer Mission unter neuen strategischen Bedingungen gerecht zu werden. Ich habe diesen Prozess seit vielen Jahren mit meinen eigenen Augen verfolgt. Morgen ist mein letztes NATO-Treffen in einer langen Reihe von NATO-Treffen.
Ich kann mich an mein erstes NATO-Treffen erinnern, das im nächsten Monat 46 Jahre her ist. Ich war ein junger Leutnant und scharte die 40 Mitglieder meines Zuges in der Fuldaer Sende um mich und sagte: "Wir sind die NATO, und solange wir die Schlacht um dieses kleine Stück der Fuldaer Sende gewinnen, werden Westeuropa und Nordamerika in Sicherheit sein. Verstanden, Männer?" "Ja, verstanden." Und deswegen gebe ich gerne an und sage, wenn Sie wissen wollen, wer den Kalten Krieg gewonnen hat, dann war ich das mit meinen 40 Soldaten in der Fuldaer Sende. Aber der Kern der Geschichte ist, dass wir alle wussten, warum wir dort waren, als ich vor 46 Jahren mit meinen jungen Soldaten zum ersten Mal diesen Fleck Erde betrat. Wir waren uns der wichtigen Rolle dieses Bündnisses für die Wahrung von Frieden und Freiheit, unserer Ideale und Lebensweise bewusst, zu dem wir gehörten.
Und 28 Jahre später kehrte ich als Kommandeur an denselben Ort in dieselbe Fuldaer Sende zurück, und sie war noch da, und die 8. Russische Armee stand noch immer auf der anderen Seite. Aber die Dinge hatten angefangen, sich zu verändern, und ich konnte diese Veränderungen bei allen NATO-Treffen sehen, die ich anfing, zu besuchen, zuerst in den frühen Achtzigern als Militärassistent eines großartigen Mannes, Verteidigungsminister Cap Weinberger. Wir gingen zu den NATO-Treffen, und es gab die verzwicktesten Auseinandersetzungen über alle möglichen Dinge. Sie denken, dass die jüngsten Auseinandersetzungen schlimm waren... Sie hätten dabei sein sollen, als die INF-Stationierung aktuell war und es überall in Europa Demonstrationen gegen diesen schrecklichen amerikanischen Einfall gab, Pershing-2-Raketen und bodengestützte Marschflugkörper gegen die russischen SS-20 zu stationieren. Schrecklich! Das darf nicht sein! Demonstrationen, schlechte Idee, das zu tun. Wir taten es. Europa stand an der Seite von Nordamerika.
Und einige Jahre später war ich auch stolz, der Verhandlungsführer des INF-Vertrages zu sein, zusammen mit Minister Schultz und Herr Nitze und vielen anderen, die den INF-Vertrag aushandelten, der die ganzen Raketen abschaffte. Entschlossene Zielgerichtetheit, der Wille, gegen die damals vorherrschende öffentliche Meinung zu handeln, weil wir wussten, was das Richtige war. Und das Ergebnis war, dass wir alle diese Waffen beseitigten und anfingen, den Weg zu bereiten für das, was folgte.
Ein paar Jahre später war ich wieder dort, diesmal als Nationaler Sicherheitsberater von Präsident Reagan, und wir gingen 1987 und 88 zu den NATO-Treffen. Sie hatten etwas Einzigartiges – man saß da und wartete, dass alle 16 Staats- und Regierungschefs zu Wort kamen, und jeder von ihnen hatte eine andere Geschichte über Gorbatschow zu erzählen. Und jeder hatte Gorbatschow gerade erst getroffen. "Mit diesem Mann können wir verhandeln", "Das ist ein Mann, der einen Unterschied bewirkt." Perestroika, Glasnost, ich erinnere mich lebhaft an diese Zeit. Und wir alle beobachteten die Lage. Konnte es wahr sein? Konnte es sein, dass die Dinge sich ändern würden?
Und ich beobachtete weiter in meiner Rolle als Nationaler Sicherheitsberater, besuchte fünf Gipfeltreffen mit Gorbatschow und werde nie den Tag vergessen, als er mich über den Tisch hinweg ansah in Anwesenheit von Minister Schulz, und er wusste, dass ich mir nicht sicher war, worauf er hinaus wollte. Und er sah mich über den Tisch hinweg an und sagte: "Oh, Herr General, es tut mir so leid, Sie werden sich einen neuen Feind suchen müssen." Ich erinnere mich an meine Reaktion. "Das will ich nicht. Sie müssen wissen, ich habe viel in diesen Feind investiert, ändern Sie mein Leben nicht, nur weil Sie einen schlechten Tag haben." Ich kann nur sagen, mein Leben änderte sich, unser Leben änderte sich, das transatlantische Bündnis veränderte sich.
Ich war bei einem Treffen mit den Vereinigten Stabschefs an dem Abend im November 1989, als die Menschen in Berlin zur Mauer gingen und gegen sie hämmerten, bis sie vor ihnen zusammenbrach. Ich war dort als Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs am Anfang des nächsten Jahrzehnts, als die Sowjetunion und der Warschauer Pakt zusammenbrachen, und die Freiheit sich ihren Weg bahnte. Überall in Eurasien erblühten zarte Pflanzen der Freiheit wie wilde Blumen im Frühjahr. Wir standen das alles durch, das Gute, das Schlechte und das vorübergehend Mysteriöse.
Und heute befinden wir uns am Ende des Jahres 2004. Als ich Ende des Kalten Krieges noch Vorsitzender war, habe ich öfter mit russischen Generälen diskutiert, als die Sowjetunion anfing, zu zerbrechen. Und sie sagten: "Jetzt gibt es keinen Warschauer Pakt mehr, dann sollte es auch keine NATO mehr geben. Wenn wir keinen Warschauer Pakt haben, braucht ihr keine NATO." Und meine Antwort war: "Wisst ihr, das klingt irgendwie logisch, ich kann das nachvollziehen, aber es gibt ein kleines Problem." "Was für eines?" "Ich werde immer noch nach Mitgliedschaftsanträgen für die NATO gefragt." Sie ist also noch eine funktionierende, lebendige Organisation. Die Menschen sehen noch eine Notwendigkeit für sie.
Warum ist das so? Weil die NATO die Grundlage des transatlantischen Friedens und der Sicherheit ist. Außerdem ist sie eine politische und militärische Organisation, die sich verändern kann, wenn sich die Bedrohung und Anforderungen ändern. Und wir haben festgestellt, dass die NATO nicht einfach für die Sowjetunion existierte. Sie hat einen anderen Zweck, ein anderes Leben. Sie bezieht die ehemaligen Nationen der Sowjetunion ein, sie arbeitet im NATO-Russland-Rat mit Russland zusammen, um eine sicherere transatlantische Union und sicherere Beziehungen zu schaffen und sich aktiv auf die anderen Bedrohungen außerhalb des Bündnisses konzentrieren zu können und auf sie zu reagieren .
Am Ende des Jahres 2004 tritt die NATO aktiver als je zuvor auf und stellt sich den neuen Herausforderungen eines neuen Zeitalters. Mit 26 Mitgliedern erreicht die NATO mehr, als ihre Gründungsväter je für möglich gehalten hätten, und sie ist weiterhin offen für neue Mitglieder. Es war trotzdem keine Überraschung, dass all dies geschah. Es ist für mich nicht erstaunlich, dass die ehemaligen Mitglieder des Warschauer Pakts der NATO beitreten wollten. Sie sahen die NATO als das, was sie ist – eine Organisation, die sich auf die Prinzipien des Friedens, die Menschenwürde jedes Einzelnen und Demokratie stützt – sowie eine Organisation, die Europa mit Nordamerika und Amerika mit Kanada verbindet, so dass Sicherheit für die transatlantische Region gewährleistet ist. Lassen Sie mich nur kurz auf die Veränderungen in den letzten 15 Jahren eingehen...
Während dieser letzten 15 Jahre ist sehr viel passiert. Die erweiterte NATO ist nicht mehr nur ein Bündnis, das hauptsächlich der Verteidigung des gemeinsamen Gebiets dient, sondern auch der Verteidigung gemeinsamer Prinzipien, wo immer auf der Welt gegen diese gemeinsamen Prinzipien verstoßen wird oder wo immer sie bedroht werden. Der NATO ging es hauptsächlich um Europa; out-of-area-Einsätze waren nur von zweitrangiger Bedeutung. Ich kann mich an so viele Diskussionen erinnern, die wir über out-of-area-Einsätze hatten – das Thema ist eines der Klischees, über die wir uns ständig gestritten haben. "Was genau ist die Zuständigkeit der NATO, warum machen wir uns Sorgen über diese weit entfernten Orte?" Jetzt stehen wir meistens dieser Art von Herausforderung gegenüber, und da sie out-of-area sind, muss die NATO dort vor Ort sein.
Was mich persönlich jedoch beeindruckt, ist, wie schnell und erfolgreich sich die NATO auf die Herausforderungen nach dem Kalten Krieg eingestellt hat. Die Anpassung begann in Europa, auf dem Balkan. Die NATO spielte in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo eine unentbehrliche Rolle, und wir standen unerschütterlich an der Seite unserer NATO-Kollegen. Manche machten sich am Anfang der Präsidentschaft Bushs Sorgen, aber wir haben es klar mit einem einfachen amerikanischen Klischee ausgedrückt: "Wir sind zusammen gekommen, und wir werden zusammen gehen." So sind wir an die Sache herangegangen, und so haben wir es gemacht.
Die erfolgreiche Sicherheitsmission der NATO in Bosnien endete offiziell vor nur sechs Tagen und die Übergabe an die neue EU-Mission erfolgte reibungslos. Die NATO und die EU haben gelernt, ihre Kräfte unter den Regeln von Berlin-Plus zusammenzuführen; einige dachten, dies sei zu schwierig zu handhaben, aber wir haben es geschafft, und es klappt.
Da die NATO heute auch außerhalb von Europa eine wichtige Rolle spielt, müssen wir Maßnahmen einleiten, um die neuen Herausforderungen der NATO zu erfüllen. Wir müssen die Kürzungen in den Verteidigungsetats und beim Personal in einigen Mitgliedsländern umkehren und die bürokratischen oder nationalen Hindernisse bei der Bereitstellung von Streitkräften abschaffen. Wir müssen bezüglich unserer Fähigkeiten mehr tun. Wenn wir diese zusätzlichen Missionen annehmen – und das müssen wir tun – dann müssen wir diesem Vorhaben und diesen Worten reale Fähigkeiten zuordnen.
Der erste große Militäreinsatz der NATO außerhalb Europas in Afghanistan zeigt, zu was wir fähig sind, wenn wir nur wollen. Die NATO schuf eine NATO Response Force, die sich bereits in Afghanistan unter Beweis stellt. Die Internationale Schutztruppe besteht aus 9.000 NATO-Soldaten und wird von einem französischen General geführt. Da jetzt die Wahlen anstehen, sollten wir die Chance nutzen, die Internationale Schutztruppe zu stärken und zu erweitern. Wir müssen uns zusammen an einen Tisch setzen und herausfinden, wie die internationalen und amerikanischen Streitkräfte in Afghanistan am besten mit den afghanischen Streitkräften zusammenarbeiten können. Eine Fusion aller ausländischer Sicherheitskräfte in Afghanistan wäre wohl am sinnvollsten. Wir müssen das in den nächsten Monaten prüfen.
Wir arbeiten an einem weiteren Vorhaben, das die Vitalität des Bündnisses demonstriert: Im Juli haben wir auf dem NATO-Gipfel zusammen beschlossen, eine Übungsmission für irakische Sicherheitskräfte aufzubauen, wie sie von der irakischen Interimsregierung erbeten worden war. Die Regierung bat uns um Hilfe, um unsere Unterstützung. Diese Mission läuft bereits. Die NATO hat auch ein großes Einbindungsvermögen externen Partnern gegenüber bewiesen. Wir haben die Istanbuler Kooperationsinitiative in die Welt gerufen. Sie unterstützt Reformen im Nahen und Mittleren Osten und in Nordafrika, indem Übungskapazitäten, gemeinsame Friedenssicherung und andere Möglichkeiten zur koordinierten Sicherheitsarbeit angeboten werden. Der Mittelmeerdialog der NATO stärkt den Barcelona-Prozess der Europäischen Union. Beide Projekte werden jetzt im Rahmen der Istanbuler Initiative zusammengeführt. Und beide Projekte, alle diese Projekte, unterstützen die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika der G8. Beim Abendessen heute Abend werde ich zahlreiche andere Außenminister anlässlich des NATO-Mittelmeerdialogs treffen.
Es wird das erste Treffen auf Ministerebene seit zehn Jahren sein, bei dem wir vertiefen können, wie wir am besten mit den Partnern im Nahen Osten zusammenarbeiten können. Die Nationen des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrikas brauchen unsere Unterstützung, und wir sind auf eine Weise bereit, diese Unterstützung zu leisten, wie es sich die Gründungsväter der NATO nie hätten vorstellen können.
Ich freue mich darauf, am Sonntag in Marokko auf dem ersten Treffen des Forums für die Zukunft mit unseren Partnern in der G8 und NATO zusammenzuarbeiten, um unsere gemeinsame Agenda im Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika voranzutreiben. Im Rahmen des Forums treffen sich 28 Länder von innerhalb und außerhalb der Region, um ihre Anstrengungen und Ressourcen zum Vorantreiben der Reformen zu bündeln. Wir versuchen nicht, anderen unsere Ansichten aufzuzwingen. Wir versuchen nicht einmal, Diagnosen bezüglich der Probleme anderer Menschen abzugeben. Die Araber haben selbst in den Berichten über die menschliche Entwicklung der UN gezeigt, dass sie die ihnen bevorstehenden Defizite und Herausforderungen besser als alle anderen kennen.
Überall in der Region geschieht etwas. In manchen Fällen handeln die Regierungen und fordern Veränderungen von ihrer Bevölkerung. Manchmal handeln Zivilorganisationen, die Zivilgesellschaft und mutige Einzelpersonen und fordern Veränderungen von ihren Regierungen. Jede Situation ist anders, jedes Land hat seinen eigenen Weg in die Zukunft, der abhängig ist von seiner Geschichte, seiner derzeitigen politischen Situation und seiner Kultur. Wir können ihnen helfen. Wir haben Unruhen gesehen, wir haben die Stimmen gehört, die Modernisierung und Reformen fordern, und es ist die Pflicht der Industriestaaten, der G8, der EU und der NATO, diese Menschen einzubeziehen und ihnen zu helfen.
Die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten soll denen helfen, die Veränderungen möchten, ihre Stimme zu verstärken. Außerdem können die Reformen den Menschen in der Region reale Verbesserungen bringen. Wirtschaftliche Reformen fördern den Handel, schaffen Arbeitsplätze und erhöhen den Wohlstand. Daran sind wir im Nahen und Mittleren Osten interessiert, daran sind wir überall in der transatlantischen Region interessiert. Politische Reformen verbessern die Möglichkeit eines Mitspracherechts der Bürger an Entscheidungen, die sie, ihre Familien und Gemeinden betreffen. Die Stärkung der Rechte der Frau gibt Frauen die Möglichkeit, ihre Kinder zu ernähren, zu kleiden, zu erziehen und ihre Gesundheit zu bewahren. Die Gewährleistung von Bildungschancen bereitet die jungen Menschen von heute darauf vor, die Führungskräfte unserer Welt von morgen zu sein.
Wir möchten gemeinsam mit unseren europäischen Bündnispartnern Frieden und positiven Wandel unterstützen – nicht nur durch die OSZE, die NATO und die G 8, sondern auch durch die europäisch-amerikanischen Beziehungen. Ein Großteil unserer Beziehungen zu Europa betrifft Wirtschaftsangelegenheiten, Handel und Investitionen, wissenschaftlich-technischen Austausch, Forschung im Bereich von Energie und Umwelt sowie andere ähnliche Projekte. Vor allem arbeiten wir äußerst eng zusammen, um Terroristen das Handwerk zu legen, indem wir die Kanäle der Nachrichtendienste und Strafverfolgungsbehörden sowie eine Vielzahl anderer Mittel nutzen. Dies ist die Frontlinie unserer gemeinsamen Verteidigung gegen den Terrorismus.
Darüber hinaus kooperieren die Vereinigten Staaten und die Europäische Union unter der Federführung Italiens im Auftrag der G 8, um internationale Polizeieinheiten in ehemalige Krisengebiete zu entsenden. Während wir an der Frontlinie in der Terrorismusbekämpfung kämpfen, arbeiten wir auch darauf hin, den Terroristen den Raum und die Chance zu verweigern, Pläne zu schmieden und Anhänger zu werben. Im gleichen Tenor sind die Vereinigten Staaten und die Europäische Union im Hinblick auf die Beilegung von Konflikten in der arabischen und muslimischen Welt zunehmend einer Meinung.
Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union sind sich beispielsweise bezüglich der Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts einig. Wir sind uns beide bewusst, dass dieser Konflikt einen Schatten auf all unsere Bemühungen in der Region wirft. Wir unterstützen beide zwei unabhängige Staaten – einen unabhängigen palästinensischen Staat und den Staat Israel - die Seite an Seite in Frieden leben. Wir unterstützen beide den Rückzug Israels aus dem Gazastreifen und Teilen des Westjordanlands im Rahmen des Friedensprozesses, um zu diesem Prozess zurückzukommen. Wir möchten beide freie und faire Wahlen für die Palästinenser, und wir sind beide bereit, zu diesem Ergebnis beizutragen.
Wie erreichen wir das alles? Wir arbeiten als Quartett, das die diplomatische Macht der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, Russlands und der Vereinten Nationen vereinigt. Angesichts der Veränderungen in der palästinensischen Führung ist Präsident Bush entschlossen, die Gunst der Stunde zu nutzen. Wir werden unsere diplomatischen Bemühungen verstärken, weil wir eine Chance sehen, reale, hoffentlich entschiedene Fortschritte zum Frieden zu erzielen. Auch im Irak haben wir eine Chance zur Zusammenarbeit.
Ich habe es bereits erwähnt, aber ich möchte diesen Punkt hervorheben. Viele der 25 Mitglieder der EU sind im Irak vor Ort, um dem irakischen Volk und der irakischen Übergangsregierung zu helfen, und ihr Beitrag ist von entscheidender Bedeutung.
Das irakische Volk strebt nach Freiheit. Die Iraker möchten ihre Politiker selbst wählen. Sie möchten wählen, sie möchten unverzüglich wählen, sie möchten nächsten Monat wählen. Wir dürfen die Zukunft und die Hoffnungen der Iraker nicht an Terroristen und Schergen verpfänden, die sie einzuschüchtern versuchen. Das können und werden wir nicht zulassen. Wir sehen also diese schlechten Nachrichten, aber es kommen auch gute Nachrichten von dort. In über 80 Prozent des Landes werden Wahlen abgehalten, um über die politische Führung vor Ort zu entscheiden. Wir sehen, dass Schulen, Krankenhäuser und Unternehmen den Betrieb aufnehmen; im ganzen Land geht das Leben weiter und die Menschen nehmen die Gestaltung ihrer Zukunft in die Hand.
Oft würdigen wir den außerordentlichen Mut so vieler Iraker nicht genug - Politiker und Bürger gleichermaßen - die ihre Chance für eine bessere Zukunft sehen und bereit sind, sie jeden Tag, wenn sie aufstehen, aufs Spiel zu setzen, weil sie an diese Zukunft glauben. Und wir müssen ihnen helfen. Ich habe Grund, an diese Zukunft zu glauben, weil ich weiß, dass diese Zukunft kommen wird - weil wir hier sein werden, um ihnen zu helfen.
Wir müssen uns unser Ziel vor Augen führen. Wir möchten der arabischen Demokratie im Irak, in Palästina und andernorts eine Chance geben. Wir möchten die Kraft der Freiheit freisetzen, wo immer sie am dringendsten benötigt wird. Wir wissen, dass das nicht leicht ist; wir wissen, dass Demokratie von bestimmten Verhaltensweisen und Institutionen abhängt, die nicht über Nacht entstehen.
Aber sehen Sie sich die Ukraine an. Betrachten Sie sich, was das ukrainische Volk getan hat. Die ukrainischen und russischen Behörden vernehmen eine deutliche Botschaft aus Nordamerika und Europa – in diplomatischem Stereoton. Dieser Stereoton bewirkt etwas, und wir sagen: Lasst das Volk entscheiden!
Mehr als je zuvor liegt das Schicksal der Ukraine dort, wo es hingehört – in den Händen des ukrainischen Volks. Wir in den Vereinigten Staaten und Sie in Europa bewundern den Mut so vieler, die für Rechtsstaatlichkeit und die Verfassung eingetreten sind, die friedlich versucht haben, die bei der letzten Wahl aufgetretenen Schwierigkeiten zu meistern. Wir unterstützen eine zweite Stichwahl am 26. Dezember als besten Weg zur Wiederherstellung des Vertrauens und der Integrität der politischen Institutionen der Ukraine. Unseres Erachtens hat das Oberste Gericht der Ukraine eine kluge Entscheidung getroffen. Und ich habe mich sehr gefreut, heute Morgen zu erfahren, dass sich die Rada - das ukrainische Parlament - dieser Entscheidung anschließt. Die Rada hat das erforderliche Gesetz verabschiedet, um einen Prozess in Gang zu setzen, der zu einer zweiten Stichwahl am 26. Dezember führt. Die Ukrainer schließen sich zusammen, um eine ukrainische Lösung für dieses Problem zu finden, und wir alle stehen bereit, um zu helfen. Alles, was wir fordern, alles, was wir möchten, alles, was wir immer gewollt haben, sind freie, faire, offenen Wahlen, damit die Stimme des ukrainischen Volkes gehört werden kann.
In der heutigen Welt ist die Macht der Ideen stärker als je zuvor. Und wo die globale Gemeinschaft der Demokratien größer ist als je zuvor – wie in der Ukraine – unternehmen viele Gesellschaften gemeinsame Schritte. Es wird unsere gemeinsamen Bemühungen erfordern, sicherzustellen, dass die Ukraine die Hilfe erhält, die sie benötigt, denn wir haben im Nahen Osten und andernorts gemeinsam so viel zu tun. Die Vereinigten Staaten können viel von einem weiteren fähigen, demokratischen Partner in Europa profitieren. Wir unterstützen die europäische Integration nach wie vor. Wir unterstützen die künftige Erweiterung der Europäischen Union. Wir möchten, dass die Europäische Union globale Präsenz entwickelt, so dass wir den starken Partner haben, den wir benötigen.
Während sich unser Bündnis für die Herausforderungen der Zukunft wappnet, möchte ich Ihnen einige Anregungen zum Nachdenken geben. Die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder ruht in der Stabilität und den Chancen, die Demokratie mit sich bringt. Die Faktoren Demokratie, öffentliche Meinung, Bildung, Information und Kommunikation betreffen sogar undemokratische Regime. Man kann diese Ideen nicht mehr aussperren. Es gibt keine politischen oder geistigen Grenzen, die diese Ideen davon abhalten können, in die dunkelsten Ecken der Welt vorzudringen.
Wir müssen demokratischen Wandel unterstützen, wo immer er sich vollzieht. Das ist gleichermaßen unsere Politik und unser Credo. Was Präsident Bush als die "wandelnde Kraft der Freiheit" bezeichnet, ist das zentrale Element, die zentrale Triebkraft der amerikanischen Politik auf Jahre hinaus.
Wir müssen den Mut aufbringen, grundlegenden Wandel herbeizuführen und dürfen uns nicht damit zufrieden geben, Bedrohungen nur zu bewältigen oder einzudämmen. Wir haben zu viele Jahre darauf gewartet, dass Saddam Husseins Irak und das Talibanregime den Willen der internationalen Gemeinschaft befolgen. Wir müssen bereit sein, Chancen zu schaffen und zu ergreifen. Die rasche Umgestaltung Libyens von einer Gefahr zu einem rehabilitierten Mitglied der internationalen Gemeinschaft ist ein beeindruckendes Beispiel.
Gemeinsam müssen die Vereinigten Staaten und Europa durch die NATO, die EU, die OSZE und andere transatlantische Institutionen der Umsetzung unserer gemeinsamen Vision eines freien, friedlichen und demokratischen Nahen und Mittleren Ostens oberste Priorität einräumen. Unsere Arbeit am israelisch-palästinensischen Frieden geht Hand in Hand mit unserer Unterstützung der Reformen und Modernisierung in der Region. Die Vereinigten Staaten und Europa müssen die Umsetzung von Demokratie als zentrales Element beim Kampf gegen den Terrorismus ansehen. Gesunde demokratische Gesellschaften sind das beste Bollwerk gegen den Terrorismus, obwohl unsere Erfahrungen und die Spaniens, Russlands und anderer Länder zeigen, dass keiner von uns gegen Terrorismus gefeit ist.
Die Vereinigten Staaten und Europa sind Partner, nicht nur aufgrund dessen, was wir sind und wofür wir eintreten. Wir sind Partner, weil wir auf der Grundlage gemeinsamer Grundsätze und Werte gemeinsam handeln.
Unsere Werte und unsere Interessen sind letztlich untrennbar. Wir sind uns auch bewusst, dass wir nur effektiv sein können, wenn die Vereinigten Staaten und Europa als Partner zusammenarbeiten, als Partner in Freiheit und als Partner beim Handeln. Das haben wir seit Jahrzehnten getan. Wir waren erfolgreich, und wir müssen weiterhin erfolgreich sein um sicherzustellen, dass wir unsere Erfolgsbilanz fortsetzen.
Sie können sicher sein, dass Präsident Bush und seine Regierung alles in ihrer Macht Stehende tun werden, um Europa ihre Verpflichtung zu dieser Partnerschaft zu beweisen. Unser Verständnis der erzielten Erfolge und unsere Bereitschaft, den erforderlichen Preis zu bezahlen und die erforderlichen Lasten zu tragen, sollen sicherstellen, dass wir in den vor uns liegenden Jahren der Herausforderungen weiterhin erfolgreich sind.
Originaltext: Powell Urges Europe to Work with U.S. to Support Democracy
Aktualisiert: Februar 2005 | Christoph(31-35) November 2019
Tolles Ambiente mit sehr gutem Erholungswert
ICKE(61-65) November 2019
Sehr gute Lage, WLAN bis zum Strand Sehr nettes,freundliches Personal, ausreichend leckeres Essen, Bedienung und Steandessen perfekt
Massenbunker mit lauter Animation den ganzen Tag
Kathi(26-30) November 2019
Hand aufs Herz... ich kann die ganzen guten Bewertungen nicht nachvollziehen. Das ist ein Ballermann-Bunker ohne Ruhe, ohne nur einen Moment Stille und nach 3 Wochen dort bin ich weder entspannt noch denke ich gerne an meinen Urlaub zurück. Und die Gäste aus Kanada und den USA... so laute Menschen habe ich nicht mal in Spanien erlebt und die sind ja schon laut... | de |
q-de-776 | Welche Fähigkeiten hat die NATO Response Force in Afghanistan unter Beweis gestellt? | Ansprache von Außenminister Colin L. Powell vor dem Transatlantischen Zentrum des German Marshall Fund in Brüssel
Brüssel, 8. Dezember 2004
(Unwesentlich gekürzt)
Die Wurzeln der amerikanischen Zivilisation - die Erfahrungen meiner Nation in den letzten zwei Jahrhunderten - liegen in Europa.
Die Gründungsdokumente, die allen Amerikanern so viel bedeuten, haben ihren Ursprung in der Aufklärung, in unseren europäischen Wurzeln. Wenn man sich die Unabhängigkeitserklärung und die darin enthaltene Beschreibung der Funktion einer Regierung ansieht, erkennt man, dass wir diese Gedanken von Europa übernommen haben.
Die Funktion einer Regierung ist es, die Rechte der Menschen zu schützen. Regierungen vergeben keine Rechte, sie gewähren kein Rechte, diese Rechte kommen von einer überirdischen Kraft, und die wichtigste Aufgabe einer Regierung ist es, diese gottgegebenen Rechte der Menschen zu schützen, indem sie eine Regierung schafft, die den Willen der Menschen widerspiegelt. Die einzige Machtquelle in einer Nation ist der Wille der Menschen, den sie einer Regierung übergeben. Das ist also die Aufgabe einer Regierung, die Rechte der Menschen zu schützen, die ihnen von Gott gegeben wurden. Diese einfache Philosophie hat meine Nation und die transatlantische Gemeinschaft angetrieben - im Falle meines Landes seit zweihundert Jahren, im Falle von Europa seit mehr als fünfzig Jahren in der jüngeren Geschichte dieses Kontinents.
Wie der Präsident in seiner ersten Pressekonferenz nach der Wiederwahl deutlich gemacht hat, will er mit ganz Europa eng zusammenarbeiten. Präsident Bush erklärte: "Alles, das wir erreichen wollen, erfordert eine weiterbleibend enge Partnerschaft zwischen Amerika und Europa. Wir sind die Pfeiler der freien Welt. Wir sind denselben Bedrohungen ausgesetzt und teilen den Glauben an die Freiheit und die Rechte jedes Einzelnen." Aus diesem Grund ist es nur natürlich, dass der erste offizielle Besucher des Präsidenten in seiner zweiten Amtszeit der NATO-Generalsekretär war und sein erster Auslandsbesuch nach Europa gehen wird.
Präsident Bush wird in die Zukunft blicken, wenn er hierher kommt. Aber er wird auch von der Vergangenheit überzeugt sein. Ich bin mir darüber im Klaren, dass einige der Schlüsselentscheidungen des Präsidenten in den letzten vier Jahren in Europa umstritten waren, vor allem die Entscheidungen zum Irak. Was immer die Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Vergangenheit und des Einsatzes im Irak auch waren, wir blicken jetzt nach vorn. Wir reichen Europa die Hand, und hoffen, dass Europa uns ebenfalls die Hand reicht.
Übertönt von dem Hintergrundlärm der letzen Jahre erfolgte eine Umgestaltung der transatlantischen Partnerschaft. Sie ist zunehmend globaler geworden. Wie auch der Marschall Fund waren wir in unseren Aktivitäten auf einen halben Kontinent beschränkt, bis wir dann nach 1989 auf einem ganzen Kontinent tätig sein konnten. Und heute, in einer Welt nach dem 11. September, entwickeln wir die transatlantische Partnerschaft weiter – über die Grenzen Europas hinaus. Und das ist sehr gut, weil die transatlantische Gemeinschaft eine Gemeinschaft der Freiheit, der Demokratie und des Friedens ist – Werte, die heute überall auf der Welt angenommen werden, universelle Werte.
Aber wir befinden uns jetzt in einer anderen Welt als zuvor. Die Bedrohungen haben sich verändert. Heute ist nicht mehr die Sowjetunion die allgegenwärtige Bedrohung, auf die wir unsere gesamte Aufmerksamkeit und Energie richten. Die Bedrohung ist diffuser, schwerer zu bekämpfen, und wird von uns in vielerlei Hinsicht größere Bemühungen erfordern. Terrorismus, Waffen-, Drogen- und Menschenhandel, transnationale Verbrechen – das sind die neuen Bedrohungen. Europa, die Russische Föderation und die Vereinigten Staaten konzentrieren sich jetzt intensiv auf die Bekämpfung dieser Gefahren des 21. Jahrhunderts.
Mehr als jemals zuvor müssen wir unsere Ressourcen mobilisieren und unsere Partnerschaft in den Dienst der Welt stellen. Das ist die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft, und meine Reise diese Woche soll dies verdeutlichen. Ich bin wegen drei Treffen hier: dem Ministertreffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dem Ministertreffen des Nordatlantikrats und dem US-EU-Ministertreffen. Meine Vorgänger als Außenminister waren dort, und meine Nachfolger werden ebenfalls dort sein, da wir uns auf diesen Treffen mit Themen von höchster Bedeutung auseinandersetzen. Alle drei Treffen weisen auf die vor uns liegenden Aufgaben.
Seit ihrer Geburtsstunde während des Kalten Krieges in Helsinki im Jahre 1975 ging es der OSZE um Freiheit, Demokratie und Frieden. Heute, lange nach Ende des Kalten Krieges, führt die OSZE ihre wichtige Arbeit fort. In der OSZE kommen Nordamerika und Europa zusammen, um sich für die Menschenrechte einzusetzen und gegen alle Formen von Antisemitismus, Bigotterie gegen Moslems und Bigotterie aller Art zu kämpfen. Wir können stolz sein, dass die OSZE auch bei der Überwachung von Wahlen Expertenwissen erlangt hat. Wenn die OSZE und andere Beobachter im letzten Monat nicht die Wahlen in der Ukraine überwacht hätten, wäre der Wille des ukrainischen Volks mit ziemlicher Sicherheit nicht zum Tragen gekommen und verfälscht worden. Es stand extrem viel auf dem Spiel, wie auch heute noch – weswegen wir gestern volle Unterstützung für die Weiterführung der Beobachtung der anstehenden Wahlen in der Ukraine durch die OSZE gaben.
Wahlen in jungen Demokratien können Ereignisse sein, die wachrütteln, die ganzen Nationen Zuversicht und Mut einflößen können, so dass die Menschen sich für ihre Rechte einsetzen und eine Wahl fordern, sich versammeln, wie wir es im letzten Herbst in Tbilisi und während der letzten Wochen in der Ukraine gesehen haben. Wir können es heute beobachten, wie wir es im Oktober in Afghanistan beobachten konnten, als die Menschen wählten, damit ihre Stimme gehört wird. Die Wahl in Afghanistan schlug ein neues Kapitel in der Geschichte eines Volkes, einer Region, einer Ära auf. Die OSZE spielte hierbei eine entscheidende Rolle.
Am Sonntag, dem 9. Oktober, wachte ich auf und sah, was sich über Nacht bei den Wahlen in Afghanistan ereignet hatte. Ich wachte auf und sah den Bericht des Leiters der OSZE-Beobachtermission, der erklärte, dass die Wahlen in Afghanistan trotz aller Herausforderungen frei und fair gewesen seien. Die Menschen verließen ihre Häuser, trotz des Terrors, der Gewalt und der tödlichen Gefahr. Der Präsident erzählt gerne die Geschichte einer 19-jährigen Frau, die sich unter den ersten Wählern befand und sich nie erträumt hätte, dass sie die Chance bekäme, ihre Meinung auf diese Art auszudrücken, aber sie bekam sie. Millionen von Afghanen wählten. Und gestern sahen wir etwas im Fernsehen, das in Afghanistan noch nie gesehen wurde: ein neuer, frei gewählter Präsident bei seinem Amtsantritt. Die afghanischen Parlamentswahlen im April werden auf diesen Erfolg aufbauen, aber für einen erneuten Erfolg wird die OSZE benötigt, und sie wird wieder vor Ort sein.
Jetzt ist es an der Zeit, dass die OSZE ihre Arbeit erweitert. Wir wollen, dass sich der Erfolg Afghanistans in den palästinensischen Wahlen am 9. Januar wiederholt, und ich hoffe, dass die OSZE dort sein wird. Wir glauben auch, dass es unsere Pflicht im Sinne der Schlussakte von Helsinki ist, den Irakern zu helfen, die Art von Wahl abzuhalten, die sie verdienen, und ich hoffe, dass wir uns diesbezüglich einigen können, so dass die OSZE bei den Wahlen im Irak am 30. Januar eine Rolle spielen kann.
Aber die OSZE steht nicht nur für Demokratie und Menschenrechte. Tatsächlich ist es so, dass sich die meisten der gestern bei unseren Treffen in Sofia gefällten 21 Entscheidungen auf die Wirtschafts- und Sicherheitsdimensionen der OSZE konzentrierten: Containersicherheit, Passsicherheit sowie die Kontrolle von Handfeuerwaffen und kleinen Waffen sind jetzt Teil des OSZE-Aktionsplans. Keine dieser Maßnahmen wird Schlagzeilen machen, sie erscheinen nicht weltbewegend, aber zusammengenommen sind sie ein Maßnahmenkatalog, der wichtig und entscheidend für den Umgang mit den Bedrohungen des 21. Jahrhunderts ist.
Die herausragende transatlantische Sicherheitsorganisation ist natürlich die NATO, und ich freue mich schon heute auf die Treffen, die morgen hier stattfinden. Die Mission der NATO, Sicherheit für die atlantische Welt zu garantieren, hat sich nie verändert, jedoch hat sich die ganze Welt verändert, hauptsächlich als Konsequenz des Erfolgs der NATO. Die NATO musste sich also anpassen, um ihrer Mission unter neuen strategischen Bedingungen gerecht zu werden. Ich habe diesen Prozess seit vielen Jahren mit meinen eigenen Augen verfolgt. Morgen ist mein letztes NATO-Treffen in einer langen Reihe von NATO-Treffen.
Ich kann mich an mein erstes NATO-Treffen erinnern, das im nächsten Monat 46 Jahre her ist. Ich war ein junger Leutnant und scharte die 40 Mitglieder meines Zuges in der Fuldaer Sende um mich und sagte: "Wir sind die NATO, und solange wir die Schlacht um dieses kleine Stück der Fuldaer Sende gewinnen, werden Westeuropa und Nordamerika in Sicherheit sein. Verstanden, Männer?" "Ja, verstanden." Und deswegen gebe ich gerne an und sage, wenn Sie wissen wollen, wer den Kalten Krieg gewonnen hat, dann war ich das mit meinen 40 Soldaten in der Fuldaer Sende. Aber der Kern der Geschichte ist, dass wir alle wussten, warum wir dort waren, als ich vor 46 Jahren mit meinen jungen Soldaten zum ersten Mal diesen Fleck Erde betrat. Wir waren uns der wichtigen Rolle dieses Bündnisses für die Wahrung von Frieden und Freiheit, unserer Ideale und Lebensweise bewusst, zu dem wir gehörten.
Und 28 Jahre später kehrte ich als Kommandeur an denselben Ort in dieselbe Fuldaer Sende zurück, und sie war noch da, und die 8. Russische Armee stand noch immer auf der anderen Seite. Aber die Dinge hatten angefangen, sich zu verändern, und ich konnte diese Veränderungen bei allen NATO-Treffen sehen, die ich anfing, zu besuchen, zuerst in den frühen Achtzigern als Militärassistent eines großartigen Mannes, Verteidigungsminister Cap Weinberger. Wir gingen zu den NATO-Treffen, und es gab die verzwicktesten Auseinandersetzungen über alle möglichen Dinge. Sie denken, dass die jüngsten Auseinandersetzungen schlimm waren... Sie hätten dabei sein sollen, als die INF-Stationierung aktuell war und es überall in Europa Demonstrationen gegen diesen schrecklichen amerikanischen Einfall gab, Pershing-2-Raketen und bodengestützte Marschflugkörper gegen die russischen SS-20 zu stationieren. Schrecklich! Das darf nicht sein! Demonstrationen, schlechte Idee, das zu tun. Wir taten es. Europa stand an der Seite von Nordamerika.
Und einige Jahre später war ich auch stolz, der Verhandlungsführer des INF-Vertrages zu sein, zusammen mit Minister Schultz und Herr Nitze und vielen anderen, die den INF-Vertrag aushandelten, der die ganzen Raketen abschaffte. Entschlossene Zielgerichtetheit, der Wille, gegen die damals vorherrschende öffentliche Meinung zu handeln, weil wir wussten, was das Richtige war. Und das Ergebnis war, dass wir alle diese Waffen beseitigten und anfingen, den Weg zu bereiten für das, was folgte.
Ein paar Jahre später war ich wieder dort, diesmal als Nationaler Sicherheitsberater von Präsident Reagan, und wir gingen 1987 und 88 zu den NATO-Treffen. Sie hatten etwas Einzigartiges – man saß da und wartete, dass alle 16 Staats- und Regierungschefs zu Wort kamen, und jeder von ihnen hatte eine andere Geschichte über Gorbatschow zu erzählen. Und jeder hatte Gorbatschow gerade erst getroffen. "Mit diesem Mann können wir verhandeln", "Das ist ein Mann, der einen Unterschied bewirkt." Perestroika, Glasnost, ich erinnere mich lebhaft an diese Zeit. Und wir alle beobachteten die Lage. Konnte es wahr sein? Konnte es sein, dass die Dinge sich ändern würden?
Und ich beobachtete weiter in meiner Rolle als Nationaler Sicherheitsberater, besuchte fünf Gipfeltreffen mit Gorbatschow und werde nie den Tag vergessen, als er mich über den Tisch hinweg ansah in Anwesenheit von Minister Schulz, und er wusste, dass ich mir nicht sicher war, worauf er hinaus wollte. Und er sah mich über den Tisch hinweg an und sagte: "Oh, Herr General, es tut mir so leid, Sie werden sich einen neuen Feind suchen müssen." Ich erinnere mich an meine Reaktion. "Das will ich nicht. Sie müssen wissen, ich habe viel in diesen Feind investiert, ändern Sie mein Leben nicht, nur weil Sie einen schlechten Tag haben." Ich kann nur sagen, mein Leben änderte sich, unser Leben änderte sich, das transatlantische Bündnis veränderte sich.
Ich war bei einem Treffen mit den Vereinigten Stabschefs an dem Abend im November 1989, als die Menschen in Berlin zur Mauer gingen und gegen sie hämmerten, bis sie vor ihnen zusammenbrach. Ich war dort als Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs am Anfang des nächsten Jahrzehnts, als die Sowjetunion und der Warschauer Pakt zusammenbrachen, und die Freiheit sich ihren Weg bahnte. Überall in Eurasien erblühten zarte Pflanzen der Freiheit wie wilde Blumen im Frühjahr. Wir standen das alles durch, das Gute, das Schlechte und das vorübergehend Mysteriöse.
Und heute befinden wir uns am Ende des Jahres 2004. Als ich Ende des Kalten Krieges noch Vorsitzender war, habe ich öfter mit russischen Generälen diskutiert, als die Sowjetunion anfing, zu zerbrechen. Und sie sagten: "Jetzt gibt es keinen Warschauer Pakt mehr, dann sollte es auch keine NATO mehr geben. Wenn wir keinen Warschauer Pakt haben, braucht ihr keine NATO." Und meine Antwort war: "Wisst ihr, das klingt irgendwie logisch, ich kann das nachvollziehen, aber es gibt ein kleines Problem." "Was für eines?" "Ich werde immer noch nach Mitgliedschaftsanträgen für die NATO gefragt." Sie ist also noch eine funktionierende, lebendige Organisation. Die Menschen sehen noch eine Notwendigkeit für sie.
Warum ist das so? Weil die NATO die Grundlage des transatlantischen Friedens und der Sicherheit ist. Außerdem ist sie eine politische und militärische Organisation, die sich verändern kann, wenn sich die Bedrohung und Anforderungen ändern. Und wir haben festgestellt, dass die NATO nicht einfach für die Sowjetunion existierte. Sie hat einen anderen Zweck, ein anderes Leben. Sie bezieht die ehemaligen Nationen der Sowjetunion ein, sie arbeitet im NATO-Russland-Rat mit Russland zusammen, um eine sicherere transatlantische Union und sicherere Beziehungen zu schaffen und sich aktiv auf die anderen Bedrohungen außerhalb des Bündnisses konzentrieren zu können und auf sie zu reagieren .
Am Ende des Jahres 2004 tritt die NATO aktiver als je zuvor auf und stellt sich den neuen Herausforderungen eines neuen Zeitalters. Mit 26 Mitgliedern erreicht die NATO mehr, als ihre Gründungsväter je für möglich gehalten hätten, und sie ist weiterhin offen für neue Mitglieder. Es war trotzdem keine Überraschung, dass all dies geschah. Es ist für mich nicht erstaunlich, dass die ehemaligen Mitglieder des Warschauer Pakts der NATO beitreten wollten. Sie sahen die NATO als das, was sie ist – eine Organisation, die sich auf die Prinzipien des Friedens, die Menschenwürde jedes Einzelnen und Demokratie stützt – sowie eine Organisation, die Europa mit Nordamerika und Amerika mit Kanada verbindet, so dass Sicherheit für die transatlantische Region gewährleistet ist. Lassen Sie mich nur kurz auf die Veränderungen in den letzten 15 Jahren eingehen...
Während dieser letzten 15 Jahre ist sehr viel passiert. Die erweiterte NATO ist nicht mehr nur ein Bündnis, das hauptsächlich der Verteidigung des gemeinsamen Gebiets dient, sondern auch der Verteidigung gemeinsamer Prinzipien, wo immer auf der Welt gegen diese gemeinsamen Prinzipien verstoßen wird oder wo immer sie bedroht werden. Der NATO ging es hauptsächlich um Europa; out-of-area-Einsätze waren nur von zweitrangiger Bedeutung. Ich kann mich an so viele Diskussionen erinnern, die wir über out-of-area-Einsätze hatten – das Thema ist eines der Klischees, über die wir uns ständig gestritten haben. "Was genau ist die Zuständigkeit der NATO, warum machen wir uns Sorgen über diese weit entfernten Orte?" Jetzt stehen wir meistens dieser Art von Herausforderung gegenüber, und da sie out-of-area sind, muss die NATO dort vor Ort sein.
Was mich persönlich jedoch beeindruckt, ist, wie schnell und erfolgreich sich die NATO auf die Herausforderungen nach dem Kalten Krieg eingestellt hat. Die Anpassung begann in Europa, auf dem Balkan. Die NATO spielte in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo eine unentbehrliche Rolle, und wir standen unerschütterlich an der Seite unserer NATO-Kollegen. Manche machten sich am Anfang der Präsidentschaft Bushs Sorgen, aber wir haben es klar mit einem einfachen amerikanischen Klischee ausgedrückt: "Wir sind zusammen gekommen, und wir werden zusammen gehen." So sind wir an die Sache herangegangen, und so haben wir es gemacht.
Die erfolgreiche Sicherheitsmission der NATO in Bosnien endete offiziell vor nur sechs Tagen und die Übergabe an die neue EU-Mission erfolgte reibungslos. Die NATO und die EU haben gelernt, ihre Kräfte unter den Regeln von Berlin-Plus zusammenzuführen; einige dachten, dies sei zu schwierig zu handhaben, aber wir haben es geschafft, und es klappt.
Da die NATO heute auch außerhalb von Europa eine wichtige Rolle spielt, müssen wir Maßnahmen einleiten, um die neuen Herausforderungen der NATO zu erfüllen. Wir müssen die Kürzungen in den Verteidigungsetats und beim Personal in einigen Mitgliedsländern umkehren und die bürokratischen oder nationalen Hindernisse bei der Bereitstellung von Streitkräften abschaffen. Wir müssen bezüglich unserer Fähigkeiten mehr tun. Wenn wir diese zusätzlichen Missionen annehmen – und das müssen wir tun – dann müssen wir diesem Vorhaben und diesen Worten reale Fähigkeiten zuordnen.
Der erste große Militäreinsatz der NATO außerhalb Europas in Afghanistan zeigt, zu was wir fähig sind, wenn wir nur wollen. Die NATO schuf eine NATO Response Force, die sich bereits in Afghanistan unter Beweis stellt. Die Internationale Schutztruppe besteht aus 9.000 NATO-Soldaten und wird von einem französischen General geführt. Da jetzt die Wahlen anstehen, sollten wir die Chance nutzen, die Internationale Schutztruppe zu stärken und zu erweitern. Wir müssen uns zusammen an einen Tisch setzen und herausfinden, wie die internationalen und amerikanischen Streitkräfte in Afghanistan am besten mit den afghanischen Streitkräften zusammenarbeiten können. Eine Fusion aller ausländischer Sicherheitskräfte in Afghanistan wäre wohl am sinnvollsten. Wir müssen das in den nächsten Monaten prüfen.
Wir arbeiten an einem weiteren Vorhaben, das die Vitalität des Bündnisses demonstriert: Im Juli haben wir auf dem NATO-Gipfel zusammen beschlossen, eine Übungsmission für irakische Sicherheitskräfte aufzubauen, wie sie von der irakischen Interimsregierung erbeten worden war. Die Regierung bat uns um Hilfe, um unsere Unterstützung. Diese Mission läuft bereits. Die NATO hat auch ein großes Einbindungsvermögen externen Partnern gegenüber bewiesen. Wir haben die Istanbuler Kooperationsinitiative in die Welt gerufen. Sie unterstützt Reformen im Nahen und Mittleren Osten und in Nordafrika, indem Übungskapazitäten, gemeinsame Friedenssicherung und andere Möglichkeiten zur koordinierten Sicherheitsarbeit angeboten werden. Der Mittelmeerdialog der NATO stärkt den Barcelona-Prozess der Europäischen Union. Beide Projekte werden jetzt im Rahmen der Istanbuler Initiative zusammengeführt. Und beide Projekte, alle diese Projekte, unterstützen die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika der G8. Beim Abendessen heute Abend werde ich zahlreiche andere Außenminister anlässlich des NATO-Mittelmeerdialogs treffen.
Es wird das erste Treffen auf Ministerebene seit zehn Jahren sein, bei dem wir vertiefen können, wie wir am besten mit den Partnern im Nahen Osten zusammenarbeiten können. Die Nationen des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrikas brauchen unsere Unterstützung, und wir sind auf eine Weise bereit, diese Unterstützung zu leisten, wie es sich die Gründungsväter der NATO nie hätten vorstellen können.
Ich freue mich darauf, am Sonntag in Marokko auf dem ersten Treffen des Forums für die Zukunft mit unseren Partnern in der G8 und NATO zusammenzuarbeiten, um unsere gemeinsame Agenda im Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika voranzutreiben. Im Rahmen des Forums treffen sich 28 Länder von innerhalb und außerhalb der Region, um ihre Anstrengungen und Ressourcen zum Vorantreiben der Reformen zu bündeln. Wir versuchen nicht, anderen unsere Ansichten aufzuzwingen. Wir versuchen nicht einmal, Diagnosen bezüglich der Probleme anderer Menschen abzugeben. Die Araber haben selbst in den Berichten über die menschliche Entwicklung der UN gezeigt, dass sie die ihnen bevorstehenden Defizite und Herausforderungen besser als alle anderen kennen.
Überall in der Region geschieht etwas. In manchen Fällen handeln die Regierungen und fordern Veränderungen von ihrer Bevölkerung. Manchmal handeln Zivilorganisationen, die Zivilgesellschaft und mutige Einzelpersonen und fordern Veränderungen von ihren Regierungen. Jede Situation ist anders, jedes Land hat seinen eigenen Weg in die Zukunft, der abhängig ist von seiner Geschichte, seiner derzeitigen politischen Situation und seiner Kultur. Wir können ihnen helfen. Wir haben Unruhen gesehen, wir haben die Stimmen gehört, die Modernisierung und Reformen fordern, und es ist die Pflicht der Industriestaaten, der G8, der EU und der NATO, diese Menschen einzubeziehen und ihnen zu helfen.
Die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten soll denen helfen, die Veränderungen möchten, ihre Stimme zu verstärken. Außerdem können die Reformen den Menschen in der Region reale Verbesserungen bringen. Wirtschaftliche Reformen fördern den Handel, schaffen Arbeitsplätze und erhöhen den Wohlstand. Daran sind wir im Nahen und Mittleren Osten interessiert, daran sind wir überall in der transatlantischen Region interessiert. Politische Reformen verbessern die Möglichkeit eines Mitspracherechts der Bürger an Entscheidungen, die sie, ihre Familien und Gemeinden betreffen. Die Stärkung der Rechte der Frau gibt Frauen die Möglichkeit, ihre Kinder zu ernähren, zu kleiden, zu erziehen und ihre Gesundheit zu bewahren. Die Gewährleistung von Bildungschancen bereitet die jungen Menschen von heute darauf vor, die Führungskräfte unserer Welt von morgen zu sein.
Wir möchten gemeinsam mit unseren europäischen Bündnispartnern Frieden und positiven Wandel unterstützen – nicht nur durch die OSZE, die NATO und die G 8, sondern auch durch die europäisch-amerikanischen Beziehungen. Ein Großteil unserer Beziehungen zu Europa betrifft Wirtschaftsangelegenheiten, Handel und Investitionen, wissenschaftlich-technischen Austausch, Forschung im Bereich von Energie und Umwelt sowie andere ähnliche Projekte. Vor allem arbeiten wir äußerst eng zusammen, um Terroristen das Handwerk zu legen, indem wir die Kanäle der Nachrichtendienste und Strafverfolgungsbehörden sowie eine Vielzahl anderer Mittel nutzen. Dies ist die Frontlinie unserer gemeinsamen Verteidigung gegen den Terrorismus.
Darüber hinaus kooperieren die Vereinigten Staaten und die Europäische Union unter der Federführung Italiens im Auftrag der G 8, um internationale Polizeieinheiten in ehemalige Krisengebiete zu entsenden. Während wir an der Frontlinie in der Terrorismusbekämpfung kämpfen, arbeiten wir auch darauf hin, den Terroristen den Raum und die Chance zu verweigern, Pläne zu schmieden und Anhänger zu werben. Im gleichen Tenor sind die Vereinigten Staaten und die Europäische Union im Hinblick auf die Beilegung von Konflikten in der arabischen und muslimischen Welt zunehmend einer Meinung.
Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union sind sich beispielsweise bezüglich der Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts einig. Wir sind uns beide bewusst, dass dieser Konflikt einen Schatten auf all unsere Bemühungen in der Region wirft. Wir unterstützen beide zwei unabhängige Staaten – einen unabhängigen palästinensischen Staat und den Staat Israel - die Seite an Seite in Frieden leben. Wir unterstützen beide den Rückzug Israels aus dem Gazastreifen und Teilen des Westjordanlands im Rahmen des Friedensprozesses, um zu diesem Prozess zurückzukommen. Wir möchten beide freie und faire Wahlen für die Palästinenser, und wir sind beide bereit, zu diesem Ergebnis beizutragen.
Wie erreichen wir das alles? Wir arbeiten als Quartett, das die diplomatische Macht der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, Russlands und der Vereinten Nationen vereinigt. Angesichts der Veränderungen in der palästinensischen Führung ist Präsident Bush entschlossen, die Gunst der Stunde zu nutzen. Wir werden unsere diplomatischen Bemühungen verstärken, weil wir eine Chance sehen, reale, hoffentlich entschiedene Fortschritte zum Frieden zu erzielen. Auch im Irak haben wir eine Chance zur Zusammenarbeit.
Ich habe es bereits erwähnt, aber ich möchte diesen Punkt hervorheben. Viele der 25 Mitglieder der EU sind im Irak vor Ort, um dem irakischen Volk und der irakischen Übergangsregierung zu helfen, und ihr Beitrag ist von entscheidender Bedeutung.
Das irakische Volk strebt nach Freiheit. Die Iraker möchten ihre Politiker selbst wählen. Sie möchten wählen, sie möchten unverzüglich wählen, sie möchten nächsten Monat wählen. Wir dürfen die Zukunft und die Hoffnungen der Iraker nicht an Terroristen und Schergen verpfänden, die sie einzuschüchtern versuchen. Das können und werden wir nicht zulassen. Wir sehen also diese schlechten Nachrichten, aber es kommen auch gute Nachrichten von dort. In über 80 Prozent des Landes werden Wahlen abgehalten, um über die politische Führung vor Ort zu entscheiden. Wir sehen, dass Schulen, Krankenhäuser und Unternehmen den Betrieb aufnehmen; im ganzen Land geht das Leben weiter und die Menschen nehmen die Gestaltung ihrer Zukunft in die Hand.
Oft würdigen wir den außerordentlichen Mut so vieler Iraker nicht genug - Politiker und Bürger gleichermaßen - die ihre Chance für eine bessere Zukunft sehen und bereit sind, sie jeden Tag, wenn sie aufstehen, aufs Spiel zu setzen, weil sie an diese Zukunft glauben. Und wir müssen ihnen helfen. Ich habe Grund, an diese Zukunft zu glauben, weil ich weiß, dass diese Zukunft kommen wird - weil wir hier sein werden, um ihnen zu helfen.
Wir müssen uns unser Ziel vor Augen führen. Wir möchten der arabischen Demokratie im Irak, in Palästina und andernorts eine Chance geben. Wir möchten die Kraft der Freiheit freisetzen, wo immer sie am dringendsten benötigt wird. Wir wissen, dass das nicht leicht ist; wir wissen, dass Demokratie von bestimmten Verhaltensweisen und Institutionen abhängt, die nicht über Nacht entstehen.
Aber sehen Sie sich die Ukraine an. Betrachten Sie sich, was das ukrainische Volk getan hat. Die ukrainischen und russischen Behörden vernehmen eine deutliche Botschaft aus Nordamerika und Europa – in diplomatischem Stereoton. Dieser Stereoton bewirkt etwas, und wir sagen: Lasst das Volk entscheiden!
Mehr als je zuvor liegt das Schicksal der Ukraine dort, wo es hingehört – in den Händen des ukrainischen Volks. Wir in den Vereinigten Staaten und Sie in Europa bewundern den Mut so vieler, die für Rechtsstaatlichkeit und die Verfassung eingetreten sind, die friedlich versucht haben, die bei der letzten Wahl aufgetretenen Schwierigkeiten zu meistern. Wir unterstützen eine zweite Stichwahl am 26. Dezember als besten Weg zur Wiederherstellung des Vertrauens und der Integrität der politischen Institutionen der Ukraine. Unseres Erachtens hat das Oberste Gericht der Ukraine eine kluge Entscheidung getroffen. Und ich habe mich sehr gefreut, heute Morgen zu erfahren, dass sich die Rada - das ukrainische Parlament - dieser Entscheidung anschließt. Die Rada hat das erforderliche Gesetz verabschiedet, um einen Prozess in Gang zu setzen, der zu einer zweiten Stichwahl am 26. Dezember führt. Die Ukrainer schließen sich zusammen, um eine ukrainische Lösung für dieses Problem zu finden, und wir alle stehen bereit, um zu helfen. Alles, was wir fordern, alles, was wir möchten, alles, was wir immer gewollt haben, sind freie, faire, offenen Wahlen, damit die Stimme des ukrainischen Volkes gehört werden kann.
In der heutigen Welt ist die Macht der Ideen stärker als je zuvor. Und wo die globale Gemeinschaft der Demokratien größer ist als je zuvor – wie in der Ukraine – unternehmen viele Gesellschaften gemeinsame Schritte. Es wird unsere gemeinsamen Bemühungen erfordern, sicherzustellen, dass die Ukraine die Hilfe erhält, die sie benötigt, denn wir haben im Nahen Osten und andernorts gemeinsam so viel zu tun. Die Vereinigten Staaten können viel von einem weiteren fähigen, demokratischen Partner in Europa profitieren. Wir unterstützen die europäische Integration nach wie vor. Wir unterstützen die künftige Erweiterung der Europäischen Union. Wir möchten, dass die Europäische Union globale Präsenz entwickelt, so dass wir den starken Partner haben, den wir benötigen.
Während sich unser Bündnis für die Herausforderungen der Zukunft wappnet, möchte ich Ihnen einige Anregungen zum Nachdenken geben. Die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder ruht in der Stabilität und den Chancen, die Demokratie mit sich bringt. Die Faktoren Demokratie, öffentliche Meinung, Bildung, Information und Kommunikation betreffen sogar undemokratische Regime. Man kann diese Ideen nicht mehr aussperren. Es gibt keine politischen oder geistigen Grenzen, die diese Ideen davon abhalten können, in die dunkelsten Ecken der Welt vorzudringen.
Wir müssen demokratischen Wandel unterstützen, wo immer er sich vollzieht. Das ist gleichermaßen unsere Politik und unser Credo. Was Präsident Bush als die "wandelnde Kraft der Freiheit" bezeichnet, ist das zentrale Element, die zentrale Triebkraft der amerikanischen Politik auf Jahre hinaus.
Wir müssen den Mut aufbringen, grundlegenden Wandel herbeizuführen und dürfen uns nicht damit zufrieden geben, Bedrohungen nur zu bewältigen oder einzudämmen. Wir haben zu viele Jahre darauf gewartet, dass Saddam Husseins Irak und das Talibanregime den Willen der internationalen Gemeinschaft befolgen. Wir müssen bereit sein, Chancen zu schaffen und zu ergreifen. Die rasche Umgestaltung Libyens von einer Gefahr zu einem rehabilitierten Mitglied der internationalen Gemeinschaft ist ein beeindruckendes Beispiel.
Gemeinsam müssen die Vereinigten Staaten und Europa durch die NATO, die EU, die OSZE und andere transatlantische Institutionen der Umsetzung unserer gemeinsamen Vision eines freien, friedlichen und demokratischen Nahen und Mittleren Ostens oberste Priorität einräumen. Unsere Arbeit am israelisch-palästinensischen Frieden geht Hand in Hand mit unserer Unterstützung der Reformen und Modernisierung in der Region. Die Vereinigten Staaten und Europa müssen die Umsetzung von Demokratie als zentrales Element beim Kampf gegen den Terrorismus ansehen. Gesunde demokratische Gesellschaften sind das beste Bollwerk gegen den Terrorismus, obwohl unsere Erfahrungen und die Spaniens, Russlands und anderer Länder zeigen, dass keiner von uns gegen Terrorismus gefeit ist.
Die Vereinigten Staaten und Europa sind Partner, nicht nur aufgrund dessen, was wir sind und wofür wir eintreten. Wir sind Partner, weil wir auf der Grundlage gemeinsamer Grundsätze und Werte gemeinsam handeln.
Unsere Werte und unsere Interessen sind letztlich untrennbar. Wir sind uns auch bewusst, dass wir nur effektiv sein können, wenn die Vereinigten Staaten und Europa als Partner zusammenarbeiten, als Partner in Freiheit und als Partner beim Handeln. Das haben wir seit Jahrzehnten getan. Wir waren erfolgreich, und wir müssen weiterhin erfolgreich sein um sicherzustellen, dass wir unsere Erfolgsbilanz fortsetzen.
Sie können sicher sein, dass Präsident Bush und seine Regierung alles in ihrer Macht Stehende tun werden, um Europa ihre Verpflichtung zu dieser Partnerschaft zu beweisen. Unser Verständnis der erzielten Erfolge und unsere Bereitschaft, den erforderlichen Preis zu bezahlen und die erforderlichen Lasten zu tragen, sollen sicherstellen, dass wir in den vor uns liegenden Jahren der Herausforderungen weiterhin erfolgreich sind.
Originaltext: Powell Urges Europe to Work with U.S. to Support Democracy
Aktualisiert: Februar 2005 | Druckversion - Der General mit dem Knall | Telepolis
01. August 2009 Markus Kompa
Als Lyman Louis Lemnitzer (1899-1988) in die US-Army eintrat, transportierte man Kanonen noch mit Mauleseln. Als der aus einfachen Verhältnissen stammende General als höchster amerikanischer Soldat das Kommando abgab, hätte er Wasserstoffbomben notfalls mit Mondraketen [1] befördern lassen können. Der mitunter karikaturhafte General, der als versierter Planer galt und futuristische Innovationen liebte, wollte Anfang der 60er Jahre präventive Atomkriege führen. Um seine Überfälle politisch durchzusetzen, schreckte er vor nichts zurück. Seine Pläne prägten den Kalten Krieg.
Lyman L. Lemnitzer. Foto: US-Verteidigungsministerium [2]
1916 wurden die Bürger von Honesdale, Pennsylvania, von einem lauten Knall aufgeschreckt: Zwei Lausbuben hatten im Wald aus Spaß eine Rohrbombe gebaut und waren schließlich selbst von deren Sprengkraft überrascht worden. Einer von Ihnen war Lyman Louis Lemnitzer (* 29. August 1899) gewesen, Enkel eines sächsischen Auswanderers. Großvater Ernst Lemnitzer, einst selbst Soldat, hatte sich für Lyman eine militärische Karriere gewünscht, obwohl er selbst im amerikanischen Bürgerkrieg desertiert und hinter Gittern zum Wrack geworden war. Lemnitzer war aktiv in der Lutherischen Kirche und bewies in seiner Freizeit Talent zum Schießen. Er wurde Mitglied bei den Freimaurern, die er sehr ernst nahm. Zeitlebens durfte ihn jeder Freimaurer als "Bruder" anreden und auf eine freundliche Reaktion hoffen. Schon früh begeisterte sich der aus einfachen Verhältnissen stammende "Lem" bei einer Parade für das Militär. So hielt Lemnitzer 1917 an der Highschool eine wohl visionäre Rede über die Bedeutung der Luftfahrt im Krieg. Das US-Militär hatte damals erst seit einem Jahrzehnt Flugzeuge eingesetzt, die Gründung der eigenen Teilstreitkraft US Air Force sollte sich erst drei Jahrzehnte später vollziehen.
Lemit-zer, Sir
Als sich der "Krieg, der alle Kriege beenden" sollte, dem Ende zuneigte, trat Lemnitzer in das US-Militär ein. Er bewarb sich an der traditionsreichen Elite-Akademie West Point [3], wo er im zweiten Anlauf genommen wurde. Während dieser Zeit in West Point führte General Douglas MacArthur für die Kadetten einen Ehrenkodex [4] ein. Nicht zuletzt der Corpsgeist der Elitesoldaten führte dazu, dass ein Rekrut, der beim Schreiben von Gedichten erwischt wurde, solange von der Gruppe isoliert wurde, bis er sich aus Verzweiflung erschoss.
Lemnitzers Vertrauen in den US-Kongress wurde erstmals durch eine neue Beförderungspolitik erschüttert: Aufgrund der nach dem ersten Weltkrieg vorgenommenen Reduzierung des gerade expandierten Militärs und anderen Umstellungen wurde Lemnitzers Jahrgang mit einer faktischen Beförderungssperre belegt, was vielfach als infam betrachtet wurde. Insbesondere die Frontheimkehrer wurden für ihr Risiko bevorzugt berücksichtigt. So kam es, dass der Soldat knapp 15 Jahre lang nur den Rang eines Lieutenants bekleidete, allerdings anfangs auch nur durchschnittliche Bewertungen erzielt hatte.
In den 20er Jahren ging es in den USA wirtschaftlich bergab, was zu Streiks und gewaltsamen Arbeiteraufmärschen führte. Solchen Umtrieben wirkten in der Armee Redner entgegen, die auf die Gräueltaten während der Russischen Revolution hinwiesen und martialisch gegen den "Bolschewismus" agitierten. Wohl damals wurden schon die Grundlagen für Lemnitzers tief verwurzelten Hass gegen den Kommunismus gelegt, dem er später während seiner Zeit als General mit Inbrunst frönen sollte.
Nach seiner Ausbildung in West Point wurde Lemnitzer der Küsten-Artillerie in Fort Monroe [5], Virginia, zugeteilt, damals nach den Ingenieuren die prestigeträchtigste Verwendung. Die Küstenverteidigung gegen Schiffe schmeichelte damals den Isolationisten, die eine Verteidigung der USA für ausreichend hielten, nicht jedoch Interventionen. Die Artillerie bot modernste und größte Kanonen, an deren Optimierung Lemnitzer großes Interesse hatte. Nach Ende des Ersten Weltkriegs verfügte die Basis über riesige Bestände an Munition, mit der es die Soldaten im Manöver so richtig krachen lassen konnten. "Durchschnittlicher Offizier", "Mangel an Persönlichkeit" notierten seine Vorgesetzten. In Fort Monroe erhielt er für seine Teilnahme am Ersten Weltkrieg auf Antrag auch sein erstes Brustabzeichen - obwohl er nur zu hause Dienst geschoben hatte. Am Ende seiner Karriere sollte das Ausmaß seines Brust-Flickenteppichs [6] Maßstäbe setzen.
Bei seiner nächsten Station in Fort Adams [7] kam es im Manöver unter Lemnitzers Verantwortung zu einem Brand, nachdem ein in einer Raucherpause entstandenes Feuer nicht sorgfältig genug gelöscht worden war. Doch selbst das grob fahrlässige Abbrennen einer ganzen Hühnerfarm schien auf die Karriere des amerikanischen Soldaten keine negative Auswirkungen zu haben - das Hinterlassen verbrannter Erde ist für Militärs wohl eine lässliche Sünde. 1923 gewann der talentierte Schütze bei einem nationalen Wettbewerb eine Bronzemedaille und nahm erfolgreich an ähnlichen Wettbewerben teil. Seine Vorliebe für Gewehre behielt Lemnitzer später auch im Atomzeitalter bei, wo er stets für die Bedeutung von Handfeuerwaffen im Militär eintrat.
Nachdem Lemnitzer 1923 geheiratet hatte, wurde er an den Stützpunkt Corregidor [8] auf den Philippinen versetzt. Hier erwartete ihn die "verschwindende Kanone" [9], die aufgrund eines aufwändigen Mechanismus nach dem Feuern wieder in der sicheren Versenkung verschwand. Verstecken, Knallen und aus der Deckung Schießen - das war für Lemnitzer genau das richtige, und sollte es ein Leben lang bleiben.
In General Stanley Embick, einem eigensinnigen Mann, fand Lemnitzer einen langfristigen Förderer. Lemnitzers Bewertungen waren inzwischen erheblich besser geworden. 1926 kehrte er nach West Point zurück, wo er an der naturwissenschaftlichen Abteilung der Militärakademie arbeitete. Er wurde ein weiteres Mal in Corregidor stationiert, um den Bau eines Dieselkraftwerks zu überwachen.
Nachdem Franklin D. Roosevelt 1933 die Präsidentschaftswahl gewonnen hatte, erregte er mit seinem "New Deal" den Hass führender Industrieller und unterlegener Spitzenpolitiker. Diese gründeten daraufhin die rechtsextreme Pressure Group "American Liberty League", die es finanziell bestens ausgestattet auf über 100.000 Mitglieder brachte. Diese hatten die Multimillionäre ausgerechnet bei Arbeitslosen und Kriegsveteranen unter Appell an die Nation gewonnen - wie zeitgleich die faschistischen Parteien in Europa. Der populäre Weltkriegsgeneral Smedley Butler war zu einem faschistischen Staatsstreich [10] mit einer Veteranen-Armee in Washington ausersehen worden. Butler, einer der höchstdekorierten Generäle, erschien der Wallstreet als der ideale Kandidat, hatte er doch in Mexiko und Kuba faktisch für die Interessen der Öl- und Zuckerindustrie gekämpft. Doch Butler ging an die Öffentlichkeit [11] und legte den Plot offen.
Einem Untersuchungsausschuss [12] konnten sich die Hauptbeteiligten durch Auslandsaufenthalte entziehen, bis Gras über die Sache gewachsen war. Da die politisch und wirtschaftlich einflussreichen Verschwörer praktisch die gesamte Wall Street repräsentierten und Roosevelt auf viele von ihnen angewiesen war, wurde keiner der Beteiligten jemals belangt und die Sache klein gehalten [13]. Stattdessen diskreditierte man den verfassungstreuen General in der Presse, die vom involvierten William Randolph Hearst [14] dominiert wurde, als "geisteskrank". Die Mitglieder der American Liberty League gingen großteils in der Republikanischen Partei auf.
Lieutenant Lemnitzer hatte mit dieser Sache nichts zu tun, als eifriger Leser diverser Soldatenzeitschriften wird er sie jedoch aufmerksam verfolgt haben. Wer immer in den USA Gedanken an einen Militärputsch verschwenden sollte, der konnte sich am Beispiel der American Liberty League ausrechnen, dass bei entsprechender Protektion ein Staatsstreich kein unakzeptables Risiko darstellte. Und dass man Derartiges nicht halbherzig anstellen durfte, wollte man nicht im letzten Moment versagen. Es musste ein entschlossener Königsmord sein, wie ihn die USA schon 1856 [15], 1861 [16] und 1902 [17] erlebt hatten, und wie er vor dem Beginn des Ersten Weltkriegs verübt [18] worden war. Drei Jahrzehnte später sollte Lemnitzer, der als der große Planer bekannt wurde, ebenfalls an der Spitze einer Clique ultrarechter Militärs stehen, denen offen der Sinn nach Beseitigung eines ihnen verhassten Präsidenten stand.
1934 wurde Lemnitzer selbst Ausbilder in West Point, wo man ihm eine militärische Assistenzprofessur anbot. Eine akademische Laufbahn hätte jedoch die aktive militärische beendet, die angesichts des sich in Europa und Japan abzeichnenden Krieges als vielversprechender erschien. Tatsächlich wurden die Truppenstärke 1935 drastisch erhöht und die "ewigen Lieutenants" automatisch zu Captains befördert. Der inzwischen 40jährige ambitionierte Captain Lemnitzer besuchte 1939 das damals in Washington D.C. gelegene War College [19], um sich für strategische Aufgaben zu qualifizieren. Dort erwies er sich als talentierter Planer und machte Kontakte zur späteren Führungsschicht des US-Militärs. Seine Beurteilung lautete nun "Unabhängiger Denker, hat praktische Ideen und aktive Vorstellungen". 1940 wurde Lemnitzer zum Major befördert und erhielt das Kommando über ein Bataillon eines Luftabwehrregiments in Fort Moultry, South Carolina. Im Folgejahr wurde er als Lieutenant Colonel in die Army General Headquarters (GHQ) berufen.
Wie in den gesamten USA gab es auch bei den Militärs eine konträr geführte Debatte zwischen den Befürwortern eines Engagements im überseeischen Krieg und den Isolationisten, die sich in der überwiegenden Mehrheit sahen. Präsident Franklin D. Roosevelt hatte seine jüngste Wahl nicht zuletzt aufgrund seines isolationistischen Versprechens gewonnen. Die Stimmung drehte sich um 180 Grad, als am 07.12.1941 die japanischen Streitkräfte eine zusammengezogene Pazifikflotte angriffen [20]. Dies geschah im Hafen Pearl Harbor auf der Insel Hawaii, welche die USA nach Annexion als amerikanisch betrachteten, obwohl sie damals kein Bundesstaat gewesen war. Der Angriff löste eine ähnlich patriotische Welle aus wie 1898 der angebliche Angriff auf die USS Maine [21] im Hafen von Havanna, dem der Spanisch-Amerikanische Krieg folgte und den USA die spanischen Kolonien eingebracht hatte.
Inwiefern die Staatsspitze vom Angriff auf Pearl Harbor tatsächlich so überrascht gewesen war, oder ob sie einen solchen gar aus strategischen Gründen provozierte, ist nach wie vor umstritten. [22] Die hypothetische Frage, wie Lemnitzer zu einer solchen Operation gestanden hätte, bei der zwecks Propaganda zur Ermöglichung eines Kriegs eigene Leute geopfert werden, lässt sich jedoch aus heutiger Sicht mit hoher Wahrscheinlichkeit positiv beantworten.
Zwei Jahrzehnte später hatte Lemnitzer jedenfalls kein Problem damit, dem japanischen General, der den Angriff geplant hatte, mit dem höchsten amerikanischen Orden für Ausländer auszuzeichnen, weil dieser sich nach dem Krieg so kooperativ gezeigt hatte. Die heftige Kritik von Veteranenverbänden und Politikern, die um die 3.000 getöteten Marines trauerten, scherte ihn nicht. Auch Lemnitzer sollte eines Tages das Ehrenzeichen der Bundeswehr erhalten, obwohl er an der Planung großer Schlachten gegen die Deutschen beteiligt gewesen war. Töten in Uniform musste man nicht persönlich nehmen.
Der Angriff auf "amerikanisches Territorium" führte naturgemäß zu einer Aufwertung der Küstenartillerie. Während sein früherer Stützpunkt Corregidor angegriffen und eingenommen wurde, blieb Lemnitzer im Planungsstab. Er wurde ausgerechnet zu den Bodenstreitkräften versetzt, deren Führung mit der Küstenartillerie traditionell rivalisierte. Dort erwies sich Lemnitzer, der inzwischen gut vernetzt war, als so überzeugend, dass er nach nur sieben Monaten zum General befördert wurde.
Hosenloser General
Als Stellvertretender Kommandeur der 5. US Army arbeitete Lemnitzer 1942 direkt Eisenhower [23] in dessen Basis auf Gibraltar zu. Er registrierte aufmerksam das Verhandlungsgeschick des Generals, der als "Supreme Commander" den Briten die völlige Kontrolle abrang. Seinem Vorbild folgend würde auch Lemnitzer bei militärischer Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern tiefstes Misstrauen hegen und die unangefochtene Führung fordern. Lemnitzer war federführend an der Planung der amerikanischen Anlandung in Nordafrika [24] beteiligt, die logistisch ohne Beispiel gewesen war. Um diese Aufgabe entschieden zu erleichtern, sollten die dortigen Truppen von Vichy-Frankreich zum Frontwechsel bewegt werden. Hierzu versprach sich Eisenhower der Hilfe des französischen Kriegshelden General Giraud [25], der sich in Südfrankreich vor den Deutschen versteckt hielt. Mit der historischen Kontaktaufnahme der Alliierten zu den Franzosen wurde Lemnitzer betraut.
Mit einer Handvoll Kollegen reiste Lemnitzer in dem später legendär gewordenen britischen U-Boot "Seraph" von Gibraltar ins Mittelmeer, wo sie an der Küste vor Algier tagelang unter Wasser ausharren mussten, bis sie endlich nachts das verabredete Lichtzeichen der französischen Geheimdelegation ausmachten. Die Verschwörer verhandelten mit Girauds Mittelsmännern unter konspirativen Umständen in einem Privathaus, wobei die Militärs wie gewohnt ihre Uniformen trugen. Am andern Tag wurde der Hausherr vor einer Polizeistreife gewarnt, weil die bei der Anlandung hinterlassenen Fußspuren im Sand aufgefallen waren und man auf Schmuggler geschlossen hatte. In einem Chaos wechselten die Männer ihre Uniform in Zivilkleidung, rafften verräterische Sachen zusammen und versteckten sich in einem engen Weinkeller. Nachdem der Hausherr mit der Polizei verhandelt hatte, wollte sich die Streife weitere Befehle von der Zentrale holen, sodass mit einer baldigen Wiederkehr zu rechnen war. In Eile packten die Amerikaner ihre Sachen zusammen und flohen in zwei unterschiedliche Richtungen. Da Lemnitzer noch in Unterwäsche die Spuren im Haus verwischte, war seine Hose versehentlich von jemand, der den anderen Fluchtweg nahm, weggeschafft worden, sodass der General die Rückreise ohne Hose antreten musste.
Zwar konnte nun auch General Lemnitzer mit einem zünftigen Kriegsabenteuer aufwarten, doch der später ebenfalls mit der "Seraph" nach Gibraltar geschaffte Giraud erwies sich als unkooperativ. Der rechtsnationale General forderte stur von Eisenhower das Oberkommando und bot unrealistische Vorschläge für ein sofortiges Anlanden in Südfrankreich. Die amphibische Anlandung in Nordafrika [26] wurde schließlich gegen Vichy-französisches Feuer durchgeführt, welches 530 GIs das Leben kostete. Lemnitzer bewertete den Überraschungsangriff als "erfolgreich" und "perfekt getimet". Nach der Kapitulation der Vichy-französischen Truppen wurde deren General Darlan bei einem de Gaulle zugeschriebenen Attentat getötet, woraufhin Giraud Darlans Kommando über Französisch Nord- und Westafrika erhielt, das er in einer rechtsgerichteten Diktatur führte.
Im Kampf gegen "Wüstenfuchs" Erwin Rommel [27] kommandierte Lemnitzer sein früheres 34.Artillerieregiment, das nun zur Luftabwehr benötigt wurde, und arbeitete eng mit dem eigenwilligen General George Patton [28] zusammen. Patton, der den Krieg liebte, sollte nach dem Sieg der Alliierten die NSDAP mit den Republikanern und Demokraten vergleichen, die SS öffentlich bewundern und vorschlagen [29], mit der Deutschen Wehrmacht nach Moskau zu marschieren, "um die Sache zu erledigen" und "...diesen Stalin mitsamt seinen mordenden Horden" vom Planeten zu jagen. Am Beispiel des daraufhin seines Kommandos enthobenen Patton konnte Lemnitzer lernen, dass man den Zivilisten in Washington besser nicht alles sagte, was man dachte. Denn die von Patton propagierte Zusammenarbeit mit Nazi-Militärs gegen die Sowjets war genau das, was Lemnitzer in der Nachkriegszeit tun würde - nur diskreter.
Für die von Lemnitzer mitgeplante Landung auf Sizilien [30] mit 160.000 Soldaten kooperierte die US-Regierung mit Hunderten amerikanischer Mafiosi. Diese hatte man hierzu heimlich aus dem Gefängnis entlassen und pragmatisch amnestiert, damit sie Kontakte zu sizilianischen Familien aufnehmen konnten, um die Invasion zu unterstützen. In der Nachkriegszeit erhielt die Mafia für ihre Kooperation in Italien entsprechende Protektion [31]. Auch in den USA selbst wurden hohe Mafiosi von der CIA als unantastbar geschützt, was Antimafia-Ermittler wie Robert Kennedy zunächst nicht glauben konnten.
Zwei Jahrzehnte später sollte der General ein zweites Mal die Zusammenarbeit mit der Mafia bei der Einnahme einer Insel versuchen - mit weitaus weniger Glück.
Der Einfallsreichtum des US-Militärs kannte im Zweiten Weltkrieg keine Grenzen. Sogar Fledermäuse [32] sollten zum Einsatz kommen.
Zu Drohne umfunktionierter Kampfflieger. Foto: US Air Force [33]
Zu den streng geheimen Projekten, mit denen die deutsche "Wunderwaffe" V2-Rakete [34] an ihren Startplätzen bekämpft werden sollte, gehörte ein ebenfalls unbemannter Flugkörper: In der Operation Aphrodite [35] wurden abmusterungsreife Flugzeuge mit Sprengstoff beladen und als fliegende Bomben per Funk ins Ziel dirigiert. Für den Start war eine Besatzung erforderlich, die vor dem Absprung mit dem Fallschirm auf Funksteuerung umschaltete. Ein Begleitflugzeug konnte die Instrumente und die Frontscheibe durch zwei Fernsehkameras überwachen und als Drohne steuern. Der bekannteste Pilot dieses Programms war Joe Kennedy Jr., der bei einem Unfall ums Leben kam. Zwei Jahrzehnte später sollte Lemnitzer Joes kleinem Bruder John F. Kennedy ebenfalls einen Plan vorschlagen, bei dem ferngesteuerte Flugzeuge eine bemerkenswerte Rolle spielten, jedoch zu Täuschungszwecken.
Zur Täuschung der Deutschen Späher verwendete das britische Militär sogar Zauberkünstler [36]. Um von der bevorstehenden Landung in der Normandie abzulenken, inszenierte man in Dover entsprechende Vorbereitungen für Calais durch Attrappen von Panzern, Schiffen und Flugzeugen am Boden [37], Funktäuschungen sowie sogar durch den Abwurf von Fallschirmjäger-Puppen [38], die mit Tonbandgeräten Schüsse simulierten. Die Effizienz dieser Kriegslisten ist umstritten, zumal die Deutsche Wehrmacht in die gleiche Trickkiste griff, etwa in der Ardennenoffensive [39], wo ganze Regimenter mit falschen Uniformen als amerikanische getarnt waren.
1944 landete Lemnitzer unter leichtem Beschuss am italienischen Kriegsschauplatz [40]. Dort betreute er zahlreiche Konferenzen von Spitzenpolitikern und genoss die mediterrane Kultur. Er plante an der Invasion von Südfrankreich, die ab August mit 800 Schiffen und 5000 Flugzeugen die in der Normandie erfolgte Landung vom Juni unterstützte.
Bei der Planung für die amphibische Überquerung des Ärmelkanals im Sperrfeuer der Deutschen war Eisenhower von einer Verlustquote von 50% ausgegangen - vom Feldherrenhügel aus ein akzeptables Risiko. Bereits während den Vorbereitungen der amphibischen Operation waren 12.000 Alliierte ums Leben gekommen, denen 80.000 Tote und 155.000 Verletzte folgen sollten. Ein Großteil der Verluste [41] war unausgereiften Plänen [42] geschuldet, welche auf den Überraschungseffekt gesetzt hatten, die Soldaten aber kampflos ertrinken ließen. So hatte man zu Täuschungszwecken für die Überfahrt schlechtes Wetter in Kauf genommen. Die Propaganda [43] stellte das Gemetzel als Abenteuer dar.
Auch Lemnitzer, der seinem Idol Eisenhower 1983 ein Denkmal in West Point errichten ließ, hatte zum Opfern eigener Leute zu Täuschungszwecken ein sehr taktisches Verhältnis, wie sich in den 1960ern noch zeigen sollte.
In diesen Tagen unternahm Lemnitzer seine zweite Geheimmission - diesmal in zivil. OSS-Agent Allen Dulles [44] hatte ein Geheimtreffen mit einem Deutschen arrangiert: Karl Wolff [45], Stellvertreter von SS-Chef Himmler, der 1964 der Beihilfe zur Ermordung von 300.000 Juden für schuldig befunden werden sollte. Wolff versuchte, einen Waffenstillstand auszuhandeln und reiste nach Berlin, wo er seinem Führer den geheimen Kanal zum amerikanischen Präsidenten sogar mitteilte. Doch inzwischen hatte der amerikanische Vereinigte Generalstab der Teilstreitkräfte (Joint Chiefs of Staff - JCS) den diplomatischen Kontakt untersagt, zumal die Sowjets Wind von den Gesprächen bekommen hatten. Trotzdem setzten die Amerikaner heimlich den Kontakt mit Wolff fort, der schließlich zu einem Waffenstillstand für die italienische Region führte, jedoch nur fünf Tage vor der deutschen Gesamtkapitulation.
Diese als Operation Sunrise [46] bezeichnete Mission, in welcher die Westmächte hinter dem Rücken der Sowjets mit Nazis konspirierten, wird häufig als erste Schlacht des Kalten Krieges angesehen - ein Krieg, der fortan Lemnitzers Lebensinhalt werden sollte. Dulles und Lemnitzer besetzten später in der Regierung Eisenhower die Schlüsselpositionen in Geheimdienst und Militär, die beide unter dem folgenden Präsidenten in Schande wieder verlieren sollten.
Die wohl wichtigste Beute der Sieger [47] waren jene deutschen Wissenschaftler, die im riesigen Bunker Dora Mittelbau [48] jene als "Vergeltungswaffe 2" bezeichnete Rakete hatten bauen lassen - von 60.000 Arbeitssklaven, von denen ein Drittel planmäßig an Unterernährung gestorben war. Lemnitzer sollte 15 Jahre später die Aufgabe zufallen, mit diesen Nazi-Ingenieuren sein Land ins Weltraumzeitalter zu befördern. Die V2 hatte wegen ihrer unpräzisen Steuerung und der geringen Transportkapazität in erster Linie psychologische Bedeutung, da es gegen sie keine effiziente Abwehr gab.
Doch aufwändige Raketen versprachen dann Effizienz, wenn man sie nicht mit konventionellem Sprengstoff, sondern mit einer weiteren geheimen Kriegstechnologie befrachtete, an der man nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA arbeitete: Unter der Führung des Militärs hatte die US-Regierung ein streng geheimes Projekt betrieben, von dem unglaublicherweise nichts an die Öffentlichkeit gedrungen war, obwohl zeitweise bis zu 150.000 Menschen beteiligt gewesen waren. Ab dem 16.Juli 1945 verfügte das US-Militär über den bislang größten Knall [49].
Teil 2 [50]: Von der V2 zum Krieg der Sterne
http://www.heise.de/-3382074
[1] http://www.youtube.com/watch?v=ZJixvAYPxE0
[2] http://www.jcs.mil/cjs/history_files/bios/lemnitzer_bio.pdf
[3] http://www.usma.edu/history.asp
[4] http://www.usma.edu/Committees/Honor/Info/main.htm
[5] http://www.monroe.army.mil/Monroe/sites/about/history.aspx
[6] http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?titel=Lyman+Louis+Lemnitzer&id=45142661&top=SPIEGEL&suchbegriff=lemnitzer&quellen=%2BBX%2CWIKI%2C%2BSP%2C%2BMM%2CALME%2CSTAT%2C%2BMEDIA&qcrubrik=geschichte
[7] http://www.fortadams.org/history.htm
[8] http://www.corregidorisland.com
[9] http://www.cdsg.org/gunpics/guns5.htm
[10] http://video.google.com/videoplay?docid=628728631767818729
[11] http://www.youtube.com/watch?v=oF-V2TmY36A&hl=de
[12] http://www.flagrancy.net/salvage/HUAC1.pdf
[13] https://www.heise.de/tp/features/Die-Bush-Familie-und-der-Cocktailputsch-3414636.html
[14] http://uk.video.yahoo.com/watch/4776058
[15] http://www.youtube.com/watch?v=ID_nnUuEOcg&hl=de
[16] http://www.youtube.com/watch?v=N6USyilfk6w&hl=de
[17] http://www.veoh.com/browse/videos/category/educational/watch/v15839537jqk64C6f
[18] http://www.youtube.com/watch?v=DGCUIEINzsA&feature=player_embedded
[19] http://www.carlisle.army.mil/usawc/about/Historic.cfm
[20] http://video.google.de/videoplay?docid=-8879644392184548842
[21] http://videos.howstuffworks.com/hsw/13136-battling-beyond-us-borders-the-story-of-the-uss-maine-video.htm
[22] http://whatreallyhappened.com/WRHARTICLES/pearl/www.geocities.com/Pentagon/6315/pearl.html?q=pearl/www.geocities.com/Pentagon/6315/pearl.html
[23] http://video.google.de/videoplay?docid=-878052440403572221&ei=ovtiSvu0Jqb22gKS7aQS&q=eisenhower&hl=de
[24] http://www.youtube.com/watch?v=jtVNjfPvpeU&hl=de
[25] http://www.landesarchiv-bw.de/sixcms/media.php/25/archivnachrichten_30_quellen.pdf
[26] http://video.google.de/videoplay?docid=-8477056967591236968&ei=Qq5gSrr6CYT22wK62sEa&q=operation+torch&hl=de
[27] http://www.youtube.com/watch?v=mBk5jGRoiCc
[28] http://www.generalpatton.com/biography.html
[29] http://www.daserste.de/doku/011025.asp
[30] http://fr.truveo.com/Sicily-Lost-evidence-Pt-1-of-5/id/2855978933
[31] http://www.veoh.com/collection/GermDokChannel/watch/v6507975XNKzQYR9
[32] http://www.youtube.com/watch?v=WDX9rRuHcn8&hl=de
[33] http://afhra.maxwell.af.mil/
[34] http://www.youtube.com/watch?v=WjFTN-YdK_M&hl=de
[35] http://www.youtube.com/watch?v=x_ZbaQYNDAg&hl=de
[36] http://maskelynemagic.com/
[37] http://www.youtube.com/watch?v=jV4rTMWcCuk
[38] http://www.youtube.com/watch?v=xfOQuEO9gQg&hl=de
[39] http://www.youtube.com/watch?v=lRY_nzdElXE
[40] http://www.youtube.com/watch?v=0iRuxW5NOCc
[41] http://www.ddaymuseum.co.uk/faq.htm#casualities
[42] http://www.veoh.com/browse/videos/category/educational/watch/v16940978GfGNzNH3
[43] http://www.youtube.com/watch?v=WaKWvAaSuyI
[44] http://www.heise.de/tp/features/Vom-OSS-zur-CIA-3309391.html
[45] http://www.youtube.com/watch?v=W6pRo2pqzd8&hl=de
[46] http://www.acipss.org/intelligence/beitraege/die_schweiz_im_2wk/operation_sunrise.htm
[47] http://www.youtube.com/watch?v=ld7Ru7sx2wA&feature=player_embedded
[48] http://www.youtube.com/watch?v=G_Fx8Jjj7Qg&hl=de
[49] http://www.youtube.com/watch?v=NOUtZOqgSG8
[50] https://www.heise.de/tp/features/Von-der-V2-zum-Krieg-der-Sterne-3382146.html | de |
q-de-776 | Welche Fähigkeiten hat die NATO Response Force in Afghanistan unter Beweis gestellt? | Ansprache von Außenminister Colin L. Powell vor dem Transatlantischen Zentrum des German Marshall Fund in Brüssel
Brüssel, 8. Dezember 2004
(Unwesentlich gekürzt)
Die Wurzeln der amerikanischen Zivilisation - die Erfahrungen meiner Nation in den letzten zwei Jahrhunderten - liegen in Europa.
Die Gründungsdokumente, die allen Amerikanern so viel bedeuten, haben ihren Ursprung in der Aufklärung, in unseren europäischen Wurzeln. Wenn man sich die Unabhängigkeitserklärung und die darin enthaltene Beschreibung der Funktion einer Regierung ansieht, erkennt man, dass wir diese Gedanken von Europa übernommen haben.
Die Funktion einer Regierung ist es, die Rechte der Menschen zu schützen. Regierungen vergeben keine Rechte, sie gewähren kein Rechte, diese Rechte kommen von einer überirdischen Kraft, und die wichtigste Aufgabe einer Regierung ist es, diese gottgegebenen Rechte der Menschen zu schützen, indem sie eine Regierung schafft, die den Willen der Menschen widerspiegelt. Die einzige Machtquelle in einer Nation ist der Wille der Menschen, den sie einer Regierung übergeben. Das ist also die Aufgabe einer Regierung, die Rechte der Menschen zu schützen, die ihnen von Gott gegeben wurden. Diese einfache Philosophie hat meine Nation und die transatlantische Gemeinschaft angetrieben - im Falle meines Landes seit zweihundert Jahren, im Falle von Europa seit mehr als fünfzig Jahren in der jüngeren Geschichte dieses Kontinents.
Wie der Präsident in seiner ersten Pressekonferenz nach der Wiederwahl deutlich gemacht hat, will er mit ganz Europa eng zusammenarbeiten. Präsident Bush erklärte: "Alles, das wir erreichen wollen, erfordert eine weiterbleibend enge Partnerschaft zwischen Amerika und Europa. Wir sind die Pfeiler der freien Welt. Wir sind denselben Bedrohungen ausgesetzt und teilen den Glauben an die Freiheit und die Rechte jedes Einzelnen." Aus diesem Grund ist es nur natürlich, dass der erste offizielle Besucher des Präsidenten in seiner zweiten Amtszeit der NATO-Generalsekretär war und sein erster Auslandsbesuch nach Europa gehen wird.
Präsident Bush wird in die Zukunft blicken, wenn er hierher kommt. Aber er wird auch von der Vergangenheit überzeugt sein. Ich bin mir darüber im Klaren, dass einige der Schlüsselentscheidungen des Präsidenten in den letzten vier Jahren in Europa umstritten waren, vor allem die Entscheidungen zum Irak. Was immer die Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Vergangenheit und des Einsatzes im Irak auch waren, wir blicken jetzt nach vorn. Wir reichen Europa die Hand, und hoffen, dass Europa uns ebenfalls die Hand reicht.
Übertönt von dem Hintergrundlärm der letzen Jahre erfolgte eine Umgestaltung der transatlantischen Partnerschaft. Sie ist zunehmend globaler geworden. Wie auch der Marschall Fund waren wir in unseren Aktivitäten auf einen halben Kontinent beschränkt, bis wir dann nach 1989 auf einem ganzen Kontinent tätig sein konnten. Und heute, in einer Welt nach dem 11. September, entwickeln wir die transatlantische Partnerschaft weiter – über die Grenzen Europas hinaus. Und das ist sehr gut, weil die transatlantische Gemeinschaft eine Gemeinschaft der Freiheit, der Demokratie und des Friedens ist – Werte, die heute überall auf der Welt angenommen werden, universelle Werte.
Aber wir befinden uns jetzt in einer anderen Welt als zuvor. Die Bedrohungen haben sich verändert. Heute ist nicht mehr die Sowjetunion die allgegenwärtige Bedrohung, auf die wir unsere gesamte Aufmerksamkeit und Energie richten. Die Bedrohung ist diffuser, schwerer zu bekämpfen, und wird von uns in vielerlei Hinsicht größere Bemühungen erfordern. Terrorismus, Waffen-, Drogen- und Menschenhandel, transnationale Verbrechen – das sind die neuen Bedrohungen. Europa, die Russische Föderation und die Vereinigten Staaten konzentrieren sich jetzt intensiv auf die Bekämpfung dieser Gefahren des 21. Jahrhunderts.
Mehr als jemals zuvor müssen wir unsere Ressourcen mobilisieren und unsere Partnerschaft in den Dienst der Welt stellen. Das ist die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft, und meine Reise diese Woche soll dies verdeutlichen. Ich bin wegen drei Treffen hier: dem Ministertreffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dem Ministertreffen des Nordatlantikrats und dem US-EU-Ministertreffen. Meine Vorgänger als Außenminister waren dort, und meine Nachfolger werden ebenfalls dort sein, da wir uns auf diesen Treffen mit Themen von höchster Bedeutung auseinandersetzen. Alle drei Treffen weisen auf die vor uns liegenden Aufgaben.
Seit ihrer Geburtsstunde während des Kalten Krieges in Helsinki im Jahre 1975 ging es der OSZE um Freiheit, Demokratie und Frieden. Heute, lange nach Ende des Kalten Krieges, führt die OSZE ihre wichtige Arbeit fort. In der OSZE kommen Nordamerika und Europa zusammen, um sich für die Menschenrechte einzusetzen und gegen alle Formen von Antisemitismus, Bigotterie gegen Moslems und Bigotterie aller Art zu kämpfen. Wir können stolz sein, dass die OSZE auch bei der Überwachung von Wahlen Expertenwissen erlangt hat. Wenn die OSZE und andere Beobachter im letzten Monat nicht die Wahlen in der Ukraine überwacht hätten, wäre der Wille des ukrainischen Volks mit ziemlicher Sicherheit nicht zum Tragen gekommen und verfälscht worden. Es stand extrem viel auf dem Spiel, wie auch heute noch – weswegen wir gestern volle Unterstützung für die Weiterführung der Beobachtung der anstehenden Wahlen in der Ukraine durch die OSZE gaben.
Wahlen in jungen Demokratien können Ereignisse sein, die wachrütteln, die ganzen Nationen Zuversicht und Mut einflößen können, so dass die Menschen sich für ihre Rechte einsetzen und eine Wahl fordern, sich versammeln, wie wir es im letzten Herbst in Tbilisi und während der letzten Wochen in der Ukraine gesehen haben. Wir können es heute beobachten, wie wir es im Oktober in Afghanistan beobachten konnten, als die Menschen wählten, damit ihre Stimme gehört wird. Die Wahl in Afghanistan schlug ein neues Kapitel in der Geschichte eines Volkes, einer Region, einer Ära auf. Die OSZE spielte hierbei eine entscheidende Rolle.
Am Sonntag, dem 9. Oktober, wachte ich auf und sah, was sich über Nacht bei den Wahlen in Afghanistan ereignet hatte. Ich wachte auf und sah den Bericht des Leiters der OSZE-Beobachtermission, der erklärte, dass die Wahlen in Afghanistan trotz aller Herausforderungen frei und fair gewesen seien. Die Menschen verließen ihre Häuser, trotz des Terrors, der Gewalt und der tödlichen Gefahr. Der Präsident erzählt gerne die Geschichte einer 19-jährigen Frau, die sich unter den ersten Wählern befand und sich nie erträumt hätte, dass sie die Chance bekäme, ihre Meinung auf diese Art auszudrücken, aber sie bekam sie. Millionen von Afghanen wählten. Und gestern sahen wir etwas im Fernsehen, das in Afghanistan noch nie gesehen wurde: ein neuer, frei gewählter Präsident bei seinem Amtsantritt. Die afghanischen Parlamentswahlen im April werden auf diesen Erfolg aufbauen, aber für einen erneuten Erfolg wird die OSZE benötigt, und sie wird wieder vor Ort sein.
Jetzt ist es an der Zeit, dass die OSZE ihre Arbeit erweitert. Wir wollen, dass sich der Erfolg Afghanistans in den palästinensischen Wahlen am 9. Januar wiederholt, und ich hoffe, dass die OSZE dort sein wird. Wir glauben auch, dass es unsere Pflicht im Sinne der Schlussakte von Helsinki ist, den Irakern zu helfen, die Art von Wahl abzuhalten, die sie verdienen, und ich hoffe, dass wir uns diesbezüglich einigen können, so dass die OSZE bei den Wahlen im Irak am 30. Januar eine Rolle spielen kann.
Aber die OSZE steht nicht nur für Demokratie und Menschenrechte. Tatsächlich ist es so, dass sich die meisten der gestern bei unseren Treffen in Sofia gefällten 21 Entscheidungen auf die Wirtschafts- und Sicherheitsdimensionen der OSZE konzentrierten: Containersicherheit, Passsicherheit sowie die Kontrolle von Handfeuerwaffen und kleinen Waffen sind jetzt Teil des OSZE-Aktionsplans. Keine dieser Maßnahmen wird Schlagzeilen machen, sie erscheinen nicht weltbewegend, aber zusammengenommen sind sie ein Maßnahmenkatalog, der wichtig und entscheidend für den Umgang mit den Bedrohungen des 21. Jahrhunderts ist.
Die herausragende transatlantische Sicherheitsorganisation ist natürlich die NATO, und ich freue mich schon heute auf die Treffen, die morgen hier stattfinden. Die Mission der NATO, Sicherheit für die atlantische Welt zu garantieren, hat sich nie verändert, jedoch hat sich die ganze Welt verändert, hauptsächlich als Konsequenz des Erfolgs der NATO. Die NATO musste sich also anpassen, um ihrer Mission unter neuen strategischen Bedingungen gerecht zu werden. Ich habe diesen Prozess seit vielen Jahren mit meinen eigenen Augen verfolgt. Morgen ist mein letztes NATO-Treffen in einer langen Reihe von NATO-Treffen.
Ich kann mich an mein erstes NATO-Treffen erinnern, das im nächsten Monat 46 Jahre her ist. Ich war ein junger Leutnant und scharte die 40 Mitglieder meines Zuges in der Fuldaer Sende um mich und sagte: "Wir sind die NATO, und solange wir die Schlacht um dieses kleine Stück der Fuldaer Sende gewinnen, werden Westeuropa und Nordamerika in Sicherheit sein. Verstanden, Männer?" "Ja, verstanden." Und deswegen gebe ich gerne an und sage, wenn Sie wissen wollen, wer den Kalten Krieg gewonnen hat, dann war ich das mit meinen 40 Soldaten in der Fuldaer Sende. Aber der Kern der Geschichte ist, dass wir alle wussten, warum wir dort waren, als ich vor 46 Jahren mit meinen jungen Soldaten zum ersten Mal diesen Fleck Erde betrat. Wir waren uns der wichtigen Rolle dieses Bündnisses für die Wahrung von Frieden und Freiheit, unserer Ideale und Lebensweise bewusst, zu dem wir gehörten.
Und 28 Jahre später kehrte ich als Kommandeur an denselben Ort in dieselbe Fuldaer Sende zurück, und sie war noch da, und die 8. Russische Armee stand noch immer auf der anderen Seite. Aber die Dinge hatten angefangen, sich zu verändern, und ich konnte diese Veränderungen bei allen NATO-Treffen sehen, die ich anfing, zu besuchen, zuerst in den frühen Achtzigern als Militärassistent eines großartigen Mannes, Verteidigungsminister Cap Weinberger. Wir gingen zu den NATO-Treffen, und es gab die verzwicktesten Auseinandersetzungen über alle möglichen Dinge. Sie denken, dass die jüngsten Auseinandersetzungen schlimm waren... Sie hätten dabei sein sollen, als die INF-Stationierung aktuell war und es überall in Europa Demonstrationen gegen diesen schrecklichen amerikanischen Einfall gab, Pershing-2-Raketen und bodengestützte Marschflugkörper gegen die russischen SS-20 zu stationieren. Schrecklich! Das darf nicht sein! Demonstrationen, schlechte Idee, das zu tun. Wir taten es. Europa stand an der Seite von Nordamerika.
Und einige Jahre später war ich auch stolz, der Verhandlungsführer des INF-Vertrages zu sein, zusammen mit Minister Schultz und Herr Nitze und vielen anderen, die den INF-Vertrag aushandelten, der die ganzen Raketen abschaffte. Entschlossene Zielgerichtetheit, der Wille, gegen die damals vorherrschende öffentliche Meinung zu handeln, weil wir wussten, was das Richtige war. Und das Ergebnis war, dass wir alle diese Waffen beseitigten und anfingen, den Weg zu bereiten für das, was folgte.
Ein paar Jahre später war ich wieder dort, diesmal als Nationaler Sicherheitsberater von Präsident Reagan, und wir gingen 1987 und 88 zu den NATO-Treffen. Sie hatten etwas Einzigartiges – man saß da und wartete, dass alle 16 Staats- und Regierungschefs zu Wort kamen, und jeder von ihnen hatte eine andere Geschichte über Gorbatschow zu erzählen. Und jeder hatte Gorbatschow gerade erst getroffen. "Mit diesem Mann können wir verhandeln", "Das ist ein Mann, der einen Unterschied bewirkt." Perestroika, Glasnost, ich erinnere mich lebhaft an diese Zeit. Und wir alle beobachteten die Lage. Konnte es wahr sein? Konnte es sein, dass die Dinge sich ändern würden?
Und ich beobachtete weiter in meiner Rolle als Nationaler Sicherheitsberater, besuchte fünf Gipfeltreffen mit Gorbatschow und werde nie den Tag vergessen, als er mich über den Tisch hinweg ansah in Anwesenheit von Minister Schulz, und er wusste, dass ich mir nicht sicher war, worauf er hinaus wollte. Und er sah mich über den Tisch hinweg an und sagte: "Oh, Herr General, es tut mir so leid, Sie werden sich einen neuen Feind suchen müssen." Ich erinnere mich an meine Reaktion. "Das will ich nicht. Sie müssen wissen, ich habe viel in diesen Feind investiert, ändern Sie mein Leben nicht, nur weil Sie einen schlechten Tag haben." Ich kann nur sagen, mein Leben änderte sich, unser Leben änderte sich, das transatlantische Bündnis veränderte sich.
Ich war bei einem Treffen mit den Vereinigten Stabschefs an dem Abend im November 1989, als die Menschen in Berlin zur Mauer gingen und gegen sie hämmerten, bis sie vor ihnen zusammenbrach. Ich war dort als Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs am Anfang des nächsten Jahrzehnts, als die Sowjetunion und der Warschauer Pakt zusammenbrachen, und die Freiheit sich ihren Weg bahnte. Überall in Eurasien erblühten zarte Pflanzen der Freiheit wie wilde Blumen im Frühjahr. Wir standen das alles durch, das Gute, das Schlechte und das vorübergehend Mysteriöse.
Und heute befinden wir uns am Ende des Jahres 2004. Als ich Ende des Kalten Krieges noch Vorsitzender war, habe ich öfter mit russischen Generälen diskutiert, als die Sowjetunion anfing, zu zerbrechen. Und sie sagten: "Jetzt gibt es keinen Warschauer Pakt mehr, dann sollte es auch keine NATO mehr geben. Wenn wir keinen Warschauer Pakt haben, braucht ihr keine NATO." Und meine Antwort war: "Wisst ihr, das klingt irgendwie logisch, ich kann das nachvollziehen, aber es gibt ein kleines Problem." "Was für eines?" "Ich werde immer noch nach Mitgliedschaftsanträgen für die NATO gefragt." Sie ist also noch eine funktionierende, lebendige Organisation. Die Menschen sehen noch eine Notwendigkeit für sie.
Warum ist das so? Weil die NATO die Grundlage des transatlantischen Friedens und der Sicherheit ist. Außerdem ist sie eine politische und militärische Organisation, die sich verändern kann, wenn sich die Bedrohung und Anforderungen ändern. Und wir haben festgestellt, dass die NATO nicht einfach für die Sowjetunion existierte. Sie hat einen anderen Zweck, ein anderes Leben. Sie bezieht die ehemaligen Nationen der Sowjetunion ein, sie arbeitet im NATO-Russland-Rat mit Russland zusammen, um eine sicherere transatlantische Union und sicherere Beziehungen zu schaffen und sich aktiv auf die anderen Bedrohungen außerhalb des Bündnisses konzentrieren zu können und auf sie zu reagieren .
Am Ende des Jahres 2004 tritt die NATO aktiver als je zuvor auf und stellt sich den neuen Herausforderungen eines neuen Zeitalters. Mit 26 Mitgliedern erreicht die NATO mehr, als ihre Gründungsväter je für möglich gehalten hätten, und sie ist weiterhin offen für neue Mitglieder. Es war trotzdem keine Überraschung, dass all dies geschah. Es ist für mich nicht erstaunlich, dass die ehemaligen Mitglieder des Warschauer Pakts der NATO beitreten wollten. Sie sahen die NATO als das, was sie ist – eine Organisation, die sich auf die Prinzipien des Friedens, die Menschenwürde jedes Einzelnen und Demokratie stützt – sowie eine Organisation, die Europa mit Nordamerika und Amerika mit Kanada verbindet, so dass Sicherheit für die transatlantische Region gewährleistet ist. Lassen Sie mich nur kurz auf die Veränderungen in den letzten 15 Jahren eingehen...
Während dieser letzten 15 Jahre ist sehr viel passiert. Die erweiterte NATO ist nicht mehr nur ein Bündnis, das hauptsächlich der Verteidigung des gemeinsamen Gebiets dient, sondern auch der Verteidigung gemeinsamer Prinzipien, wo immer auf der Welt gegen diese gemeinsamen Prinzipien verstoßen wird oder wo immer sie bedroht werden. Der NATO ging es hauptsächlich um Europa; out-of-area-Einsätze waren nur von zweitrangiger Bedeutung. Ich kann mich an so viele Diskussionen erinnern, die wir über out-of-area-Einsätze hatten – das Thema ist eines der Klischees, über die wir uns ständig gestritten haben. "Was genau ist die Zuständigkeit der NATO, warum machen wir uns Sorgen über diese weit entfernten Orte?" Jetzt stehen wir meistens dieser Art von Herausforderung gegenüber, und da sie out-of-area sind, muss die NATO dort vor Ort sein.
Was mich persönlich jedoch beeindruckt, ist, wie schnell und erfolgreich sich die NATO auf die Herausforderungen nach dem Kalten Krieg eingestellt hat. Die Anpassung begann in Europa, auf dem Balkan. Die NATO spielte in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo eine unentbehrliche Rolle, und wir standen unerschütterlich an der Seite unserer NATO-Kollegen. Manche machten sich am Anfang der Präsidentschaft Bushs Sorgen, aber wir haben es klar mit einem einfachen amerikanischen Klischee ausgedrückt: "Wir sind zusammen gekommen, und wir werden zusammen gehen." So sind wir an die Sache herangegangen, und so haben wir es gemacht.
Die erfolgreiche Sicherheitsmission der NATO in Bosnien endete offiziell vor nur sechs Tagen und die Übergabe an die neue EU-Mission erfolgte reibungslos. Die NATO und die EU haben gelernt, ihre Kräfte unter den Regeln von Berlin-Plus zusammenzuführen; einige dachten, dies sei zu schwierig zu handhaben, aber wir haben es geschafft, und es klappt.
Da die NATO heute auch außerhalb von Europa eine wichtige Rolle spielt, müssen wir Maßnahmen einleiten, um die neuen Herausforderungen der NATO zu erfüllen. Wir müssen die Kürzungen in den Verteidigungsetats und beim Personal in einigen Mitgliedsländern umkehren und die bürokratischen oder nationalen Hindernisse bei der Bereitstellung von Streitkräften abschaffen. Wir müssen bezüglich unserer Fähigkeiten mehr tun. Wenn wir diese zusätzlichen Missionen annehmen – und das müssen wir tun – dann müssen wir diesem Vorhaben und diesen Worten reale Fähigkeiten zuordnen.
Der erste große Militäreinsatz der NATO außerhalb Europas in Afghanistan zeigt, zu was wir fähig sind, wenn wir nur wollen. Die NATO schuf eine NATO Response Force, die sich bereits in Afghanistan unter Beweis stellt. Die Internationale Schutztruppe besteht aus 9.000 NATO-Soldaten und wird von einem französischen General geführt. Da jetzt die Wahlen anstehen, sollten wir die Chance nutzen, die Internationale Schutztruppe zu stärken und zu erweitern. Wir müssen uns zusammen an einen Tisch setzen und herausfinden, wie die internationalen und amerikanischen Streitkräfte in Afghanistan am besten mit den afghanischen Streitkräften zusammenarbeiten können. Eine Fusion aller ausländischer Sicherheitskräfte in Afghanistan wäre wohl am sinnvollsten. Wir müssen das in den nächsten Monaten prüfen.
Wir arbeiten an einem weiteren Vorhaben, das die Vitalität des Bündnisses demonstriert: Im Juli haben wir auf dem NATO-Gipfel zusammen beschlossen, eine Übungsmission für irakische Sicherheitskräfte aufzubauen, wie sie von der irakischen Interimsregierung erbeten worden war. Die Regierung bat uns um Hilfe, um unsere Unterstützung. Diese Mission läuft bereits. Die NATO hat auch ein großes Einbindungsvermögen externen Partnern gegenüber bewiesen. Wir haben die Istanbuler Kooperationsinitiative in die Welt gerufen. Sie unterstützt Reformen im Nahen und Mittleren Osten und in Nordafrika, indem Übungskapazitäten, gemeinsame Friedenssicherung und andere Möglichkeiten zur koordinierten Sicherheitsarbeit angeboten werden. Der Mittelmeerdialog der NATO stärkt den Barcelona-Prozess der Europäischen Union. Beide Projekte werden jetzt im Rahmen der Istanbuler Initiative zusammengeführt. Und beide Projekte, alle diese Projekte, unterstützen die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika der G8. Beim Abendessen heute Abend werde ich zahlreiche andere Außenminister anlässlich des NATO-Mittelmeerdialogs treffen.
Es wird das erste Treffen auf Ministerebene seit zehn Jahren sein, bei dem wir vertiefen können, wie wir am besten mit den Partnern im Nahen Osten zusammenarbeiten können. Die Nationen des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrikas brauchen unsere Unterstützung, und wir sind auf eine Weise bereit, diese Unterstützung zu leisten, wie es sich die Gründungsväter der NATO nie hätten vorstellen können.
Ich freue mich darauf, am Sonntag in Marokko auf dem ersten Treffen des Forums für die Zukunft mit unseren Partnern in der G8 und NATO zusammenzuarbeiten, um unsere gemeinsame Agenda im Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika voranzutreiben. Im Rahmen des Forums treffen sich 28 Länder von innerhalb und außerhalb der Region, um ihre Anstrengungen und Ressourcen zum Vorantreiben der Reformen zu bündeln. Wir versuchen nicht, anderen unsere Ansichten aufzuzwingen. Wir versuchen nicht einmal, Diagnosen bezüglich der Probleme anderer Menschen abzugeben. Die Araber haben selbst in den Berichten über die menschliche Entwicklung der UN gezeigt, dass sie die ihnen bevorstehenden Defizite und Herausforderungen besser als alle anderen kennen.
Überall in der Region geschieht etwas. In manchen Fällen handeln die Regierungen und fordern Veränderungen von ihrer Bevölkerung. Manchmal handeln Zivilorganisationen, die Zivilgesellschaft und mutige Einzelpersonen und fordern Veränderungen von ihren Regierungen. Jede Situation ist anders, jedes Land hat seinen eigenen Weg in die Zukunft, der abhängig ist von seiner Geschichte, seiner derzeitigen politischen Situation und seiner Kultur. Wir können ihnen helfen. Wir haben Unruhen gesehen, wir haben die Stimmen gehört, die Modernisierung und Reformen fordern, und es ist die Pflicht der Industriestaaten, der G8, der EU und der NATO, diese Menschen einzubeziehen und ihnen zu helfen.
Die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten soll denen helfen, die Veränderungen möchten, ihre Stimme zu verstärken. Außerdem können die Reformen den Menschen in der Region reale Verbesserungen bringen. Wirtschaftliche Reformen fördern den Handel, schaffen Arbeitsplätze und erhöhen den Wohlstand. Daran sind wir im Nahen und Mittleren Osten interessiert, daran sind wir überall in der transatlantischen Region interessiert. Politische Reformen verbessern die Möglichkeit eines Mitspracherechts der Bürger an Entscheidungen, die sie, ihre Familien und Gemeinden betreffen. Die Stärkung der Rechte der Frau gibt Frauen die Möglichkeit, ihre Kinder zu ernähren, zu kleiden, zu erziehen und ihre Gesundheit zu bewahren. Die Gewährleistung von Bildungschancen bereitet die jungen Menschen von heute darauf vor, die Führungskräfte unserer Welt von morgen zu sein.
Wir möchten gemeinsam mit unseren europäischen Bündnispartnern Frieden und positiven Wandel unterstützen – nicht nur durch die OSZE, die NATO und die G 8, sondern auch durch die europäisch-amerikanischen Beziehungen. Ein Großteil unserer Beziehungen zu Europa betrifft Wirtschaftsangelegenheiten, Handel und Investitionen, wissenschaftlich-technischen Austausch, Forschung im Bereich von Energie und Umwelt sowie andere ähnliche Projekte. Vor allem arbeiten wir äußerst eng zusammen, um Terroristen das Handwerk zu legen, indem wir die Kanäle der Nachrichtendienste und Strafverfolgungsbehörden sowie eine Vielzahl anderer Mittel nutzen. Dies ist die Frontlinie unserer gemeinsamen Verteidigung gegen den Terrorismus.
Darüber hinaus kooperieren die Vereinigten Staaten und die Europäische Union unter der Federführung Italiens im Auftrag der G 8, um internationale Polizeieinheiten in ehemalige Krisengebiete zu entsenden. Während wir an der Frontlinie in der Terrorismusbekämpfung kämpfen, arbeiten wir auch darauf hin, den Terroristen den Raum und die Chance zu verweigern, Pläne zu schmieden und Anhänger zu werben. Im gleichen Tenor sind die Vereinigten Staaten und die Europäische Union im Hinblick auf die Beilegung von Konflikten in der arabischen und muslimischen Welt zunehmend einer Meinung.
Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union sind sich beispielsweise bezüglich der Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts einig. Wir sind uns beide bewusst, dass dieser Konflikt einen Schatten auf all unsere Bemühungen in der Region wirft. Wir unterstützen beide zwei unabhängige Staaten – einen unabhängigen palästinensischen Staat und den Staat Israel - die Seite an Seite in Frieden leben. Wir unterstützen beide den Rückzug Israels aus dem Gazastreifen und Teilen des Westjordanlands im Rahmen des Friedensprozesses, um zu diesem Prozess zurückzukommen. Wir möchten beide freie und faire Wahlen für die Palästinenser, und wir sind beide bereit, zu diesem Ergebnis beizutragen.
Wie erreichen wir das alles? Wir arbeiten als Quartett, das die diplomatische Macht der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, Russlands und der Vereinten Nationen vereinigt. Angesichts der Veränderungen in der palästinensischen Führung ist Präsident Bush entschlossen, die Gunst der Stunde zu nutzen. Wir werden unsere diplomatischen Bemühungen verstärken, weil wir eine Chance sehen, reale, hoffentlich entschiedene Fortschritte zum Frieden zu erzielen. Auch im Irak haben wir eine Chance zur Zusammenarbeit.
Ich habe es bereits erwähnt, aber ich möchte diesen Punkt hervorheben. Viele der 25 Mitglieder der EU sind im Irak vor Ort, um dem irakischen Volk und der irakischen Übergangsregierung zu helfen, und ihr Beitrag ist von entscheidender Bedeutung.
Das irakische Volk strebt nach Freiheit. Die Iraker möchten ihre Politiker selbst wählen. Sie möchten wählen, sie möchten unverzüglich wählen, sie möchten nächsten Monat wählen. Wir dürfen die Zukunft und die Hoffnungen der Iraker nicht an Terroristen und Schergen verpfänden, die sie einzuschüchtern versuchen. Das können und werden wir nicht zulassen. Wir sehen also diese schlechten Nachrichten, aber es kommen auch gute Nachrichten von dort. In über 80 Prozent des Landes werden Wahlen abgehalten, um über die politische Führung vor Ort zu entscheiden. Wir sehen, dass Schulen, Krankenhäuser und Unternehmen den Betrieb aufnehmen; im ganzen Land geht das Leben weiter und die Menschen nehmen die Gestaltung ihrer Zukunft in die Hand.
Oft würdigen wir den außerordentlichen Mut so vieler Iraker nicht genug - Politiker und Bürger gleichermaßen - die ihre Chance für eine bessere Zukunft sehen und bereit sind, sie jeden Tag, wenn sie aufstehen, aufs Spiel zu setzen, weil sie an diese Zukunft glauben. Und wir müssen ihnen helfen. Ich habe Grund, an diese Zukunft zu glauben, weil ich weiß, dass diese Zukunft kommen wird - weil wir hier sein werden, um ihnen zu helfen.
Wir müssen uns unser Ziel vor Augen führen. Wir möchten der arabischen Demokratie im Irak, in Palästina und andernorts eine Chance geben. Wir möchten die Kraft der Freiheit freisetzen, wo immer sie am dringendsten benötigt wird. Wir wissen, dass das nicht leicht ist; wir wissen, dass Demokratie von bestimmten Verhaltensweisen und Institutionen abhängt, die nicht über Nacht entstehen.
Aber sehen Sie sich die Ukraine an. Betrachten Sie sich, was das ukrainische Volk getan hat. Die ukrainischen und russischen Behörden vernehmen eine deutliche Botschaft aus Nordamerika und Europa – in diplomatischem Stereoton. Dieser Stereoton bewirkt etwas, und wir sagen: Lasst das Volk entscheiden!
Mehr als je zuvor liegt das Schicksal der Ukraine dort, wo es hingehört – in den Händen des ukrainischen Volks. Wir in den Vereinigten Staaten und Sie in Europa bewundern den Mut so vieler, die für Rechtsstaatlichkeit und die Verfassung eingetreten sind, die friedlich versucht haben, die bei der letzten Wahl aufgetretenen Schwierigkeiten zu meistern. Wir unterstützen eine zweite Stichwahl am 26. Dezember als besten Weg zur Wiederherstellung des Vertrauens und der Integrität der politischen Institutionen der Ukraine. Unseres Erachtens hat das Oberste Gericht der Ukraine eine kluge Entscheidung getroffen. Und ich habe mich sehr gefreut, heute Morgen zu erfahren, dass sich die Rada - das ukrainische Parlament - dieser Entscheidung anschließt. Die Rada hat das erforderliche Gesetz verabschiedet, um einen Prozess in Gang zu setzen, der zu einer zweiten Stichwahl am 26. Dezember führt. Die Ukrainer schließen sich zusammen, um eine ukrainische Lösung für dieses Problem zu finden, und wir alle stehen bereit, um zu helfen. Alles, was wir fordern, alles, was wir möchten, alles, was wir immer gewollt haben, sind freie, faire, offenen Wahlen, damit die Stimme des ukrainischen Volkes gehört werden kann.
In der heutigen Welt ist die Macht der Ideen stärker als je zuvor. Und wo die globale Gemeinschaft der Demokratien größer ist als je zuvor – wie in der Ukraine – unternehmen viele Gesellschaften gemeinsame Schritte. Es wird unsere gemeinsamen Bemühungen erfordern, sicherzustellen, dass die Ukraine die Hilfe erhält, die sie benötigt, denn wir haben im Nahen Osten und andernorts gemeinsam so viel zu tun. Die Vereinigten Staaten können viel von einem weiteren fähigen, demokratischen Partner in Europa profitieren. Wir unterstützen die europäische Integration nach wie vor. Wir unterstützen die künftige Erweiterung der Europäischen Union. Wir möchten, dass die Europäische Union globale Präsenz entwickelt, so dass wir den starken Partner haben, den wir benötigen.
Während sich unser Bündnis für die Herausforderungen der Zukunft wappnet, möchte ich Ihnen einige Anregungen zum Nachdenken geben. Die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder ruht in der Stabilität und den Chancen, die Demokratie mit sich bringt. Die Faktoren Demokratie, öffentliche Meinung, Bildung, Information und Kommunikation betreffen sogar undemokratische Regime. Man kann diese Ideen nicht mehr aussperren. Es gibt keine politischen oder geistigen Grenzen, die diese Ideen davon abhalten können, in die dunkelsten Ecken der Welt vorzudringen.
Wir müssen demokratischen Wandel unterstützen, wo immer er sich vollzieht. Das ist gleichermaßen unsere Politik und unser Credo. Was Präsident Bush als die "wandelnde Kraft der Freiheit" bezeichnet, ist das zentrale Element, die zentrale Triebkraft der amerikanischen Politik auf Jahre hinaus.
Wir müssen den Mut aufbringen, grundlegenden Wandel herbeizuführen und dürfen uns nicht damit zufrieden geben, Bedrohungen nur zu bewältigen oder einzudämmen. Wir haben zu viele Jahre darauf gewartet, dass Saddam Husseins Irak und das Talibanregime den Willen der internationalen Gemeinschaft befolgen. Wir müssen bereit sein, Chancen zu schaffen und zu ergreifen. Die rasche Umgestaltung Libyens von einer Gefahr zu einem rehabilitierten Mitglied der internationalen Gemeinschaft ist ein beeindruckendes Beispiel.
Gemeinsam müssen die Vereinigten Staaten und Europa durch die NATO, die EU, die OSZE und andere transatlantische Institutionen der Umsetzung unserer gemeinsamen Vision eines freien, friedlichen und demokratischen Nahen und Mittleren Ostens oberste Priorität einräumen. Unsere Arbeit am israelisch-palästinensischen Frieden geht Hand in Hand mit unserer Unterstützung der Reformen und Modernisierung in der Region. Die Vereinigten Staaten und Europa müssen die Umsetzung von Demokratie als zentrales Element beim Kampf gegen den Terrorismus ansehen. Gesunde demokratische Gesellschaften sind das beste Bollwerk gegen den Terrorismus, obwohl unsere Erfahrungen und die Spaniens, Russlands und anderer Länder zeigen, dass keiner von uns gegen Terrorismus gefeit ist.
Die Vereinigten Staaten und Europa sind Partner, nicht nur aufgrund dessen, was wir sind und wofür wir eintreten. Wir sind Partner, weil wir auf der Grundlage gemeinsamer Grundsätze und Werte gemeinsam handeln.
Unsere Werte und unsere Interessen sind letztlich untrennbar. Wir sind uns auch bewusst, dass wir nur effektiv sein können, wenn die Vereinigten Staaten und Europa als Partner zusammenarbeiten, als Partner in Freiheit und als Partner beim Handeln. Das haben wir seit Jahrzehnten getan. Wir waren erfolgreich, und wir müssen weiterhin erfolgreich sein um sicherzustellen, dass wir unsere Erfolgsbilanz fortsetzen.
Sie können sicher sein, dass Präsident Bush und seine Regierung alles in ihrer Macht Stehende tun werden, um Europa ihre Verpflichtung zu dieser Partnerschaft zu beweisen. Unser Verständnis der erzielten Erfolge und unsere Bereitschaft, den erforderlichen Preis zu bezahlen und die erforderlichen Lasten zu tragen, sollen sicherstellen, dass wir in den vor uns liegenden Jahren der Herausforderungen weiterhin erfolgreich sind.
Originaltext: Powell Urges Europe to Work with U.S. to Support Democracy
Aktualisiert: Februar 2005 | Meldungen vom Hauptquartier der Heilsarmee in Deutschland 2005
Adventsfreizeit Adventsfreizeit: Eine herrliche Schneelandschaft im schönen Erzgebirge erwartete die 19 Teilnehmer,die sich zur Adventsfreizeit in Bärenfels angemeldet hatten. Oberstin Helga Charlet hatte ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. !!!p …
Weiterlesen Adventsfreizeit
Seit drei Jahren findet in Litauen zu Beginn der Adventszeit im ganzen Land die Aktion "Maisto Bankas" (Lebensmittelbank) statt.
Zwei Tage lang werden in vielen großen Supermärkten die Kunden aufgefordert, Lebensmittel einzukaufen, die sie hinter der Kasse für einen wohltätigen Zweck spenden. Die teilnehmenden Organisationen verpflichten sich, diese an Bedürftige, z. B. kinderreiche Fam …
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Wahl des Generals der Heilsarmee
Das erste und von seiner Bedeutung für die Heilsarmee wichtigste Ereignis des Jahres 2006 ist der Hohe Rat.
Die Delegierten treffen sich ab dem 17. Januar im Konferenzzentrum Sunbury Court/Middlesex, um den General oder die Generalin der Heilsarmee zu wählen. Die Begrüßung zum Hohen Rat, die am Samstag, den 21. Januar um 16 Uhr in der Westminster Central Hal …
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Gottes Reich kennt keine Grenzen!
Als Christen wissen wir uns mit Geschwistern auf der ganzen Welt verbunden. Auch der internationale Charakter der Heilsarmee spiegelt diese faszinierende Tatsache wieder. Unsere Aufbauarbeit in Litauen wäre nicht denkbar ohne die vielen Freunde aus Deutschland …
Jugendtag der West-Division unter dem Motto "(Be)greifbar nah ..."
... war für alle Teilnehmer ein Riesenspaß und ein Erfolg auf der ganzen Linie. Der Jugendtag war nicht nur aufregend durch eine Rallye am Samstagnachmittag quer durch Solingen, durch Gespräche und leckeres Essen, sondern es war auch geistlich eine schöne u …
Offiziersrüstzeit
Die Offiziersrüstzeit zieht Jahr für Jahr alle Offiziere der Heilsarmee nach Plön in die Christliche Freizeit- und Tagungsstätte "Seehof". In ruhiger und landschaftlich schöner Lage fanden Bibelarbeiten und Schulungen statt. Wichtig war der Austausch …
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Familientag der Norddivision
Die Heilsarmee zeigt Herz – auch optisch!
Familientag der Norddivision: Die Heilsarmee zeigt Herz – auch optisch! Zumindest galt das für die Besucher des Familientages der Norddivision. Denn in diesem Jahr war die Losung: "Herz ist Trumpf!", und jeder Teilnehmer suchte sich gleich am Einga …
Weiterlesen Familientag der Norddivision
Süd-Division Süd-Division: "Freude, die von Herzen kommt", unter diesem Motto stand der diesjährige Familientag in Freudenstadt. Schon bei der Begrüßung durch die Divisionsoffizierin, Majorin Fernanda van Houdt, stand es fest, dass dies ein Tag wir …
Was geschieht, wenn ein "Immobiliensekretär" predigt?
Ost-Division: Was geschieht, wenn ein "Immobiliensekretär" predigt? Dann werden Menschen mobil! Es war ein besonderer Tag, der Tag der Familie, den die Divisionsoffiziere, Majore Beat und Annette Rieder und ein Vorbereitungsteam der Ostdivision ar …
Bibelworte auf St. Pauli
Auf der Hamburger Vergnügungsmeile gibt es zurzeit ein neues Gesprächsthema: Jesusworte.
Das dortige Jesus-Center hat nach einem Umbau vom Hamburger Künstler Heiko Zahlmann ein 300 Quadratmeter großes Bibel-Graffito auf den Giebel malen lassen. "Aus der Ferner sieht es aus wie ein Muster, kommt man näher, so lassen sich Buchstaben erkennen, schlie …
Weiterlesen Bibelworte auf St. Pauli
Christliche Polizisten gewürdigt
Der Fernsehmoderator Peter Hahne hat die Christliche Polizeivereinigung als Vorbild für andere Berufsgruppen gewürdigt. Der Journalist sagte, eine Gemeinschaft von Christen, die sich gegenseitig stützten, repräs …
Weiterlesen Christliche Polizisten gewürdigt
Die Diakonische Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirchen ...
Die Diakonische Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirchen ...: ... hat auf ihrer Herbstsitzung am 27. September 2005 in Frankfurt Oberst Horst Charlet für vier Jahre einstimmig zum Vorsitzenden wiedergewählt. In der Diakonischen Arbeitsgemeinschaft …
Weiterlesen Die Diakonische Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirchen ...
Klaipeda/Litauen Klaipeda/Litauen: Mit dem Vorsatz, Neues zu entdecken, hieß es für rund zwanzig Jugendliche aus Korps Klaipeda (Kapitänin Susanne Kettler-Riutkenen) für vier Tage 'raus aus der Stadt. Sie bezogen die Hütten eines nahe gelegenen Freizeithofes …
Dreißig Jahre Musikerlager in Plön. Den ,alten Hasen, ... '
Plön: Dreißig Jahre Musikerlager in Plön. Den ,alten Hasen, ... ' ... die schon bei der ersten Freizeit in Plön 1975 dabei waren, schien es gar nicht so lange her. Der kürzlich verstorbene Oberstlt. Walter Flade war es, der wieder regelmäßige Musikerfreizeit …
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West-Division West-Division: Blauer Himmel, rote Herzen – das war der Familientag der Westdivision in Hattingen, der von den Majoren Massimo und Anne-Florence Tursi sowie unzähligen fleißigen Helfern liebevoll vorbereitet worden war. Tatsächlich sah man v …
Heilsarmee beginnt Arbeit in Polen
Soldaten Gottes jetzt in 110 Ländern vertreten!
Unter dem Titel "Projekt Warschau" beginnt ab dem 23. September 2005 offiziell die Arbeit der Heilsarmee in Polen. Ein Internationales Team wird die ersten Offiziere (hauptamtliche Leiter/Geistliche) in ihr neues Amt einsetzen. Teamleiterin ist Oberstin Vibeke …
Weiterlesen Heilsarmee beginnt Arbeit in Polen
Hurrikan "Katrina" Hurrikan "Katrina": Dies ist eine der größten Katastrophen, die die USA je getroffen hat und somit auch einer der größten Hilfseinsätze den die Heilsarmee je zu bewältigen hatte. Mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 230 Stundenkilometern …
Weiterlesen Hurrikan "Katrina"
Zur Herrlichkeit befördert
wurde am 21. Juli Schwester Klara Semmler aus Korps Kassel im Alter von 98 Jahren. Sie hat sich früher sehr in der Kinderarbeit und anderen Aktivitäten des Korps engagiert und war 80 Jahre Heilssoldatin. Wir wollen in der Fürbitte besonders an alle Angehörigen …
Weiterlesen Zur Herrlichkeit befördert | de |
q-de-776 | Welche Fähigkeiten hat die NATO Response Force in Afghanistan unter Beweis gestellt? | Ansprache von Außenminister Colin L. Powell vor dem Transatlantischen Zentrum des German Marshall Fund in Brüssel
Brüssel, 8. Dezember 2004
(Unwesentlich gekürzt)
Die Wurzeln der amerikanischen Zivilisation - die Erfahrungen meiner Nation in den letzten zwei Jahrhunderten - liegen in Europa.
Die Gründungsdokumente, die allen Amerikanern so viel bedeuten, haben ihren Ursprung in der Aufklärung, in unseren europäischen Wurzeln. Wenn man sich die Unabhängigkeitserklärung und die darin enthaltene Beschreibung der Funktion einer Regierung ansieht, erkennt man, dass wir diese Gedanken von Europa übernommen haben.
Die Funktion einer Regierung ist es, die Rechte der Menschen zu schützen. Regierungen vergeben keine Rechte, sie gewähren kein Rechte, diese Rechte kommen von einer überirdischen Kraft, und die wichtigste Aufgabe einer Regierung ist es, diese gottgegebenen Rechte der Menschen zu schützen, indem sie eine Regierung schafft, die den Willen der Menschen widerspiegelt. Die einzige Machtquelle in einer Nation ist der Wille der Menschen, den sie einer Regierung übergeben. Das ist also die Aufgabe einer Regierung, die Rechte der Menschen zu schützen, die ihnen von Gott gegeben wurden. Diese einfache Philosophie hat meine Nation und die transatlantische Gemeinschaft angetrieben - im Falle meines Landes seit zweihundert Jahren, im Falle von Europa seit mehr als fünfzig Jahren in der jüngeren Geschichte dieses Kontinents.
Wie der Präsident in seiner ersten Pressekonferenz nach der Wiederwahl deutlich gemacht hat, will er mit ganz Europa eng zusammenarbeiten. Präsident Bush erklärte: "Alles, das wir erreichen wollen, erfordert eine weiterbleibend enge Partnerschaft zwischen Amerika und Europa. Wir sind die Pfeiler der freien Welt. Wir sind denselben Bedrohungen ausgesetzt und teilen den Glauben an die Freiheit und die Rechte jedes Einzelnen." Aus diesem Grund ist es nur natürlich, dass der erste offizielle Besucher des Präsidenten in seiner zweiten Amtszeit der NATO-Generalsekretär war und sein erster Auslandsbesuch nach Europa gehen wird.
Präsident Bush wird in die Zukunft blicken, wenn er hierher kommt. Aber er wird auch von der Vergangenheit überzeugt sein. Ich bin mir darüber im Klaren, dass einige der Schlüsselentscheidungen des Präsidenten in den letzten vier Jahren in Europa umstritten waren, vor allem die Entscheidungen zum Irak. Was immer die Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Vergangenheit und des Einsatzes im Irak auch waren, wir blicken jetzt nach vorn. Wir reichen Europa die Hand, und hoffen, dass Europa uns ebenfalls die Hand reicht.
Übertönt von dem Hintergrundlärm der letzen Jahre erfolgte eine Umgestaltung der transatlantischen Partnerschaft. Sie ist zunehmend globaler geworden. Wie auch der Marschall Fund waren wir in unseren Aktivitäten auf einen halben Kontinent beschränkt, bis wir dann nach 1989 auf einem ganzen Kontinent tätig sein konnten. Und heute, in einer Welt nach dem 11. September, entwickeln wir die transatlantische Partnerschaft weiter – über die Grenzen Europas hinaus. Und das ist sehr gut, weil die transatlantische Gemeinschaft eine Gemeinschaft der Freiheit, der Demokratie und des Friedens ist – Werte, die heute überall auf der Welt angenommen werden, universelle Werte.
Aber wir befinden uns jetzt in einer anderen Welt als zuvor. Die Bedrohungen haben sich verändert. Heute ist nicht mehr die Sowjetunion die allgegenwärtige Bedrohung, auf die wir unsere gesamte Aufmerksamkeit und Energie richten. Die Bedrohung ist diffuser, schwerer zu bekämpfen, und wird von uns in vielerlei Hinsicht größere Bemühungen erfordern. Terrorismus, Waffen-, Drogen- und Menschenhandel, transnationale Verbrechen – das sind die neuen Bedrohungen. Europa, die Russische Föderation und die Vereinigten Staaten konzentrieren sich jetzt intensiv auf die Bekämpfung dieser Gefahren des 21. Jahrhunderts.
Mehr als jemals zuvor müssen wir unsere Ressourcen mobilisieren und unsere Partnerschaft in den Dienst der Welt stellen. Das ist die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft, und meine Reise diese Woche soll dies verdeutlichen. Ich bin wegen drei Treffen hier: dem Ministertreffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dem Ministertreffen des Nordatlantikrats und dem US-EU-Ministertreffen. Meine Vorgänger als Außenminister waren dort, und meine Nachfolger werden ebenfalls dort sein, da wir uns auf diesen Treffen mit Themen von höchster Bedeutung auseinandersetzen. Alle drei Treffen weisen auf die vor uns liegenden Aufgaben.
Seit ihrer Geburtsstunde während des Kalten Krieges in Helsinki im Jahre 1975 ging es der OSZE um Freiheit, Demokratie und Frieden. Heute, lange nach Ende des Kalten Krieges, führt die OSZE ihre wichtige Arbeit fort. In der OSZE kommen Nordamerika und Europa zusammen, um sich für die Menschenrechte einzusetzen und gegen alle Formen von Antisemitismus, Bigotterie gegen Moslems und Bigotterie aller Art zu kämpfen. Wir können stolz sein, dass die OSZE auch bei der Überwachung von Wahlen Expertenwissen erlangt hat. Wenn die OSZE und andere Beobachter im letzten Monat nicht die Wahlen in der Ukraine überwacht hätten, wäre der Wille des ukrainischen Volks mit ziemlicher Sicherheit nicht zum Tragen gekommen und verfälscht worden. Es stand extrem viel auf dem Spiel, wie auch heute noch – weswegen wir gestern volle Unterstützung für die Weiterführung der Beobachtung der anstehenden Wahlen in der Ukraine durch die OSZE gaben.
Wahlen in jungen Demokratien können Ereignisse sein, die wachrütteln, die ganzen Nationen Zuversicht und Mut einflößen können, so dass die Menschen sich für ihre Rechte einsetzen und eine Wahl fordern, sich versammeln, wie wir es im letzten Herbst in Tbilisi und während der letzten Wochen in der Ukraine gesehen haben. Wir können es heute beobachten, wie wir es im Oktober in Afghanistan beobachten konnten, als die Menschen wählten, damit ihre Stimme gehört wird. Die Wahl in Afghanistan schlug ein neues Kapitel in der Geschichte eines Volkes, einer Region, einer Ära auf. Die OSZE spielte hierbei eine entscheidende Rolle.
Am Sonntag, dem 9. Oktober, wachte ich auf und sah, was sich über Nacht bei den Wahlen in Afghanistan ereignet hatte. Ich wachte auf und sah den Bericht des Leiters der OSZE-Beobachtermission, der erklärte, dass die Wahlen in Afghanistan trotz aller Herausforderungen frei und fair gewesen seien. Die Menschen verließen ihre Häuser, trotz des Terrors, der Gewalt und der tödlichen Gefahr. Der Präsident erzählt gerne die Geschichte einer 19-jährigen Frau, die sich unter den ersten Wählern befand und sich nie erträumt hätte, dass sie die Chance bekäme, ihre Meinung auf diese Art auszudrücken, aber sie bekam sie. Millionen von Afghanen wählten. Und gestern sahen wir etwas im Fernsehen, das in Afghanistan noch nie gesehen wurde: ein neuer, frei gewählter Präsident bei seinem Amtsantritt. Die afghanischen Parlamentswahlen im April werden auf diesen Erfolg aufbauen, aber für einen erneuten Erfolg wird die OSZE benötigt, und sie wird wieder vor Ort sein.
Jetzt ist es an der Zeit, dass die OSZE ihre Arbeit erweitert. Wir wollen, dass sich der Erfolg Afghanistans in den palästinensischen Wahlen am 9. Januar wiederholt, und ich hoffe, dass die OSZE dort sein wird. Wir glauben auch, dass es unsere Pflicht im Sinne der Schlussakte von Helsinki ist, den Irakern zu helfen, die Art von Wahl abzuhalten, die sie verdienen, und ich hoffe, dass wir uns diesbezüglich einigen können, so dass die OSZE bei den Wahlen im Irak am 30. Januar eine Rolle spielen kann.
Aber die OSZE steht nicht nur für Demokratie und Menschenrechte. Tatsächlich ist es so, dass sich die meisten der gestern bei unseren Treffen in Sofia gefällten 21 Entscheidungen auf die Wirtschafts- und Sicherheitsdimensionen der OSZE konzentrierten: Containersicherheit, Passsicherheit sowie die Kontrolle von Handfeuerwaffen und kleinen Waffen sind jetzt Teil des OSZE-Aktionsplans. Keine dieser Maßnahmen wird Schlagzeilen machen, sie erscheinen nicht weltbewegend, aber zusammengenommen sind sie ein Maßnahmenkatalog, der wichtig und entscheidend für den Umgang mit den Bedrohungen des 21. Jahrhunderts ist.
Die herausragende transatlantische Sicherheitsorganisation ist natürlich die NATO, und ich freue mich schon heute auf die Treffen, die morgen hier stattfinden. Die Mission der NATO, Sicherheit für die atlantische Welt zu garantieren, hat sich nie verändert, jedoch hat sich die ganze Welt verändert, hauptsächlich als Konsequenz des Erfolgs der NATO. Die NATO musste sich also anpassen, um ihrer Mission unter neuen strategischen Bedingungen gerecht zu werden. Ich habe diesen Prozess seit vielen Jahren mit meinen eigenen Augen verfolgt. Morgen ist mein letztes NATO-Treffen in einer langen Reihe von NATO-Treffen.
Ich kann mich an mein erstes NATO-Treffen erinnern, das im nächsten Monat 46 Jahre her ist. Ich war ein junger Leutnant und scharte die 40 Mitglieder meines Zuges in der Fuldaer Sende um mich und sagte: "Wir sind die NATO, und solange wir die Schlacht um dieses kleine Stück der Fuldaer Sende gewinnen, werden Westeuropa und Nordamerika in Sicherheit sein. Verstanden, Männer?" "Ja, verstanden." Und deswegen gebe ich gerne an und sage, wenn Sie wissen wollen, wer den Kalten Krieg gewonnen hat, dann war ich das mit meinen 40 Soldaten in der Fuldaer Sende. Aber der Kern der Geschichte ist, dass wir alle wussten, warum wir dort waren, als ich vor 46 Jahren mit meinen jungen Soldaten zum ersten Mal diesen Fleck Erde betrat. Wir waren uns der wichtigen Rolle dieses Bündnisses für die Wahrung von Frieden und Freiheit, unserer Ideale und Lebensweise bewusst, zu dem wir gehörten.
Und 28 Jahre später kehrte ich als Kommandeur an denselben Ort in dieselbe Fuldaer Sende zurück, und sie war noch da, und die 8. Russische Armee stand noch immer auf der anderen Seite. Aber die Dinge hatten angefangen, sich zu verändern, und ich konnte diese Veränderungen bei allen NATO-Treffen sehen, die ich anfing, zu besuchen, zuerst in den frühen Achtzigern als Militärassistent eines großartigen Mannes, Verteidigungsminister Cap Weinberger. Wir gingen zu den NATO-Treffen, und es gab die verzwicktesten Auseinandersetzungen über alle möglichen Dinge. Sie denken, dass die jüngsten Auseinandersetzungen schlimm waren... Sie hätten dabei sein sollen, als die INF-Stationierung aktuell war und es überall in Europa Demonstrationen gegen diesen schrecklichen amerikanischen Einfall gab, Pershing-2-Raketen und bodengestützte Marschflugkörper gegen die russischen SS-20 zu stationieren. Schrecklich! Das darf nicht sein! Demonstrationen, schlechte Idee, das zu tun. Wir taten es. Europa stand an der Seite von Nordamerika.
Und einige Jahre später war ich auch stolz, der Verhandlungsführer des INF-Vertrages zu sein, zusammen mit Minister Schultz und Herr Nitze und vielen anderen, die den INF-Vertrag aushandelten, der die ganzen Raketen abschaffte. Entschlossene Zielgerichtetheit, der Wille, gegen die damals vorherrschende öffentliche Meinung zu handeln, weil wir wussten, was das Richtige war. Und das Ergebnis war, dass wir alle diese Waffen beseitigten und anfingen, den Weg zu bereiten für das, was folgte.
Ein paar Jahre später war ich wieder dort, diesmal als Nationaler Sicherheitsberater von Präsident Reagan, und wir gingen 1987 und 88 zu den NATO-Treffen. Sie hatten etwas Einzigartiges – man saß da und wartete, dass alle 16 Staats- und Regierungschefs zu Wort kamen, und jeder von ihnen hatte eine andere Geschichte über Gorbatschow zu erzählen. Und jeder hatte Gorbatschow gerade erst getroffen. "Mit diesem Mann können wir verhandeln", "Das ist ein Mann, der einen Unterschied bewirkt." Perestroika, Glasnost, ich erinnere mich lebhaft an diese Zeit. Und wir alle beobachteten die Lage. Konnte es wahr sein? Konnte es sein, dass die Dinge sich ändern würden?
Und ich beobachtete weiter in meiner Rolle als Nationaler Sicherheitsberater, besuchte fünf Gipfeltreffen mit Gorbatschow und werde nie den Tag vergessen, als er mich über den Tisch hinweg ansah in Anwesenheit von Minister Schulz, und er wusste, dass ich mir nicht sicher war, worauf er hinaus wollte. Und er sah mich über den Tisch hinweg an und sagte: "Oh, Herr General, es tut mir so leid, Sie werden sich einen neuen Feind suchen müssen." Ich erinnere mich an meine Reaktion. "Das will ich nicht. Sie müssen wissen, ich habe viel in diesen Feind investiert, ändern Sie mein Leben nicht, nur weil Sie einen schlechten Tag haben." Ich kann nur sagen, mein Leben änderte sich, unser Leben änderte sich, das transatlantische Bündnis veränderte sich.
Ich war bei einem Treffen mit den Vereinigten Stabschefs an dem Abend im November 1989, als die Menschen in Berlin zur Mauer gingen und gegen sie hämmerten, bis sie vor ihnen zusammenbrach. Ich war dort als Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs am Anfang des nächsten Jahrzehnts, als die Sowjetunion und der Warschauer Pakt zusammenbrachen, und die Freiheit sich ihren Weg bahnte. Überall in Eurasien erblühten zarte Pflanzen der Freiheit wie wilde Blumen im Frühjahr. Wir standen das alles durch, das Gute, das Schlechte und das vorübergehend Mysteriöse.
Und heute befinden wir uns am Ende des Jahres 2004. Als ich Ende des Kalten Krieges noch Vorsitzender war, habe ich öfter mit russischen Generälen diskutiert, als die Sowjetunion anfing, zu zerbrechen. Und sie sagten: "Jetzt gibt es keinen Warschauer Pakt mehr, dann sollte es auch keine NATO mehr geben. Wenn wir keinen Warschauer Pakt haben, braucht ihr keine NATO." Und meine Antwort war: "Wisst ihr, das klingt irgendwie logisch, ich kann das nachvollziehen, aber es gibt ein kleines Problem." "Was für eines?" "Ich werde immer noch nach Mitgliedschaftsanträgen für die NATO gefragt." Sie ist also noch eine funktionierende, lebendige Organisation. Die Menschen sehen noch eine Notwendigkeit für sie.
Warum ist das so? Weil die NATO die Grundlage des transatlantischen Friedens und der Sicherheit ist. Außerdem ist sie eine politische und militärische Organisation, die sich verändern kann, wenn sich die Bedrohung und Anforderungen ändern. Und wir haben festgestellt, dass die NATO nicht einfach für die Sowjetunion existierte. Sie hat einen anderen Zweck, ein anderes Leben. Sie bezieht die ehemaligen Nationen der Sowjetunion ein, sie arbeitet im NATO-Russland-Rat mit Russland zusammen, um eine sicherere transatlantische Union und sicherere Beziehungen zu schaffen und sich aktiv auf die anderen Bedrohungen außerhalb des Bündnisses konzentrieren zu können und auf sie zu reagieren .
Am Ende des Jahres 2004 tritt die NATO aktiver als je zuvor auf und stellt sich den neuen Herausforderungen eines neuen Zeitalters. Mit 26 Mitgliedern erreicht die NATO mehr, als ihre Gründungsväter je für möglich gehalten hätten, und sie ist weiterhin offen für neue Mitglieder. Es war trotzdem keine Überraschung, dass all dies geschah. Es ist für mich nicht erstaunlich, dass die ehemaligen Mitglieder des Warschauer Pakts der NATO beitreten wollten. Sie sahen die NATO als das, was sie ist – eine Organisation, die sich auf die Prinzipien des Friedens, die Menschenwürde jedes Einzelnen und Demokratie stützt – sowie eine Organisation, die Europa mit Nordamerika und Amerika mit Kanada verbindet, so dass Sicherheit für die transatlantische Region gewährleistet ist. Lassen Sie mich nur kurz auf die Veränderungen in den letzten 15 Jahren eingehen...
Während dieser letzten 15 Jahre ist sehr viel passiert. Die erweiterte NATO ist nicht mehr nur ein Bündnis, das hauptsächlich der Verteidigung des gemeinsamen Gebiets dient, sondern auch der Verteidigung gemeinsamer Prinzipien, wo immer auf der Welt gegen diese gemeinsamen Prinzipien verstoßen wird oder wo immer sie bedroht werden. Der NATO ging es hauptsächlich um Europa; out-of-area-Einsätze waren nur von zweitrangiger Bedeutung. Ich kann mich an so viele Diskussionen erinnern, die wir über out-of-area-Einsätze hatten – das Thema ist eines der Klischees, über die wir uns ständig gestritten haben. "Was genau ist die Zuständigkeit der NATO, warum machen wir uns Sorgen über diese weit entfernten Orte?" Jetzt stehen wir meistens dieser Art von Herausforderung gegenüber, und da sie out-of-area sind, muss die NATO dort vor Ort sein.
Was mich persönlich jedoch beeindruckt, ist, wie schnell und erfolgreich sich die NATO auf die Herausforderungen nach dem Kalten Krieg eingestellt hat. Die Anpassung begann in Europa, auf dem Balkan. Die NATO spielte in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo eine unentbehrliche Rolle, und wir standen unerschütterlich an der Seite unserer NATO-Kollegen. Manche machten sich am Anfang der Präsidentschaft Bushs Sorgen, aber wir haben es klar mit einem einfachen amerikanischen Klischee ausgedrückt: "Wir sind zusammen gekommen, und wir werden zusammen gehen." So sind wir an die Sache herangegangen, und so haben wir es gemacht.
Die erfolgreiche Sicherheitsmission der NATO in Bosnien endete offiziell vor nur sechs Tagen und die Übergabe an die neue EU-Mission erfolgte reibungslos. Die NATO und die EU haben gelernt, ihre Kräfte unter den Regeln von Berlin-Plus zusammenzuführen; einige dachten, dies sei zu schwierig zu handhaben, aber wir haben es geschafft, und es klappt.
Da die NATO heute auch außerhalb von Europa eine wichtige Rolle spielt, müssen wir Maßnahmen einleiten, um die neuen Herausforderungen der NATO zu erfüllen. Wir müssen die Kürzungen in den Verteidigungsetats und beim Personal in einigen Mitgliedsländern umkehren und die bürokratischen oder nationalen Hindernisse bei der Bereitstellung von Streitkräften abschaffen. Wir müssen bezüglich unserer Fähigkeiten mehr tun. Wenn wir diese zusätzlichen Missionen annehmen – und das müssen wir tun – dann müssen wir diesem Vorhaben und diesen Worten reale Fähigkeiten zuordnen.
Der erste große Militäreinsatz der NATO außerhalb Europas in Afghanistan zeigt, zu was wir fähig sind, wenn wir nur wollen. Die NATO schuf eine NATO Response Force, die sich bereits in Afghanistan unter Beweis stellt. Die Internationale Schutztruppe besteht aus 9.000 NATO-Soldaten und wird von einem französischen General geführt. Da jetzt die Wahlen anstehen, sollten wir die Chance nutzen, die Internationale Schutztruppe zu stärken und zu erweitern. Wir müssen uns zusammen an einen Tisch setzen und herausfinden, wie die internationalen und amerikanischen Streitkräfte in Afghanistan am besten mit den afghanischen Streitkräften zusammenarbeiten können. Eine Fusion aller ausländischer Sicherheitskräfte in Afghanistan wäre wohl am sinnvollsten. Wir müssen das in den nächsten Monaten prüfen.
Wir arbeiten an einem weiteren Vorhaben, das die Vitalität des Bündnisses demonstriert: Im Juli haben wir auf dem NATO-Gipfel zusammen beschlossen, eine Übungsmission für irakische Sicherheitskräfte aufzubauen, wie sie von der irakischen Interimsregierung erbeten worden war. Die Regierung bat uns um Hilfe, um unsere Unterstützung. Diese Mission läuft bereits. Die NATO hat auch ein großes Einbindungsvermögen externen Partnern gegenüber bewiesen. Wir haben die Istanbuler Kooperationsinitiative in die Welt gerufen. Sie unterstützt Reformen im Nahen und Mittleren Osten und in Nordafrika, indem Übungskapazitäten, gemeinsame Friedenssicherung und andere Möglichkeiten zur koordinierten Sicherheitsarbeit angeboten werden. Der Mittelmeerdialog der NATO stärkt den Barcelona-Prozess der Europäischen Union. Beide Projekte werden jetzt im Rahmen der Istanbuler Initiative zusammengeführt. Und beide Projekte, alle diese Projekte, unterstützen die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika der G8. Beim Abendessen heute Abend werde ich zahlreiche andere Außenminister anlässlich des NATO-Mittelmeerdialogs treffen.
Es wird das erste Treffen auf Ministerebene seit zehn Jahren sein, bei dem wir vertiefen können, wie wir am besten mit den Partnern im Nahen Osten zusammenarbeiten können. Die Nationen des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrikas brauchen unsere Unterstützung, und wir sind auf eine Weise bereit, diese Unterstützung zu leisten, wie es sich die Gründungsväter der NATO nie hätten vorstellen können.
Ich freue mich darauf, am Sonntag in Marokko auf dem ersten Treffen des Forums für die Zukunft mit unseren Partnern in der G8 und NATO zusammenzuarbeiten, um unsere gemeinsame Agenda im Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika voranzutreiben. Im Rahmen des Forums treffen sich 28 Länder von innerhalb und außerhalb der Region, um ihre Anstrengungen und Ressourcen zum Vorantreiben der Reformen zu bündeln. Wir versuchen nicht, anderen unsere Ansichten aufzuzwingen. Wir versuchen nicht einmal, Diagnosen bezüglich der Probleme anderer Menschen abzugeben. Die Araber haben selbst in den Berichten über die menschliche Entwicklung der UN gezeigt, dass sie die ihnen bevorstehenden Defizite und Herausforderungen besser als alle anderen kennen.
Überall in der Region geschieht etwas. In manchen Fällen handeln die Regierungen und fordern Veränderungen von ihrer Bevölkerung. Manchmal handeln Zivilorganisationen, die Zivilgesellschaft und mutige Einzelpersonen und fordern Veränderungen von ihren Regierungen. Jede Situation ist anders, jedes Land hat seinen eigenen Weg in die Zukunft, der abhängig ist von seiner Geschichte, seiner derzeitigen politischen Situation und seiner Kultur. Wir können ihnen helfen. Wir haben Unruhen gesehen, wir haben die Stimmen gehört, die Modernisierung und Reformen fordern, und es ist die Pflicht der Industriestaaten, der G8, der EU und der NATO, diese Menschen einzubeziehen und ihnen zu helfen.
Die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten soll denen helfen, die Veränderungen möchten, ihre Stimme zu verstärken. Außerdem können die Reformen den Menschen in der Region reale Verbesserungen bringen. Wirtschaftliche Reformen fördern den Handel, schaffen Arbeitsplätze und erhöhen den Wohlstand. Daran sind wir im Nahen und Mittleren Osten interessiert, daran sind wir überall in der transatlantischen Region interessiert. Politische Reformen verbessern die Möglichkeit eines Mitspracherechts der Bürger an Entscheidungen, die sie, ihre Familien und Gemeinden betreffen. Die Stärkung der Rechte der Frau gibt Frauen die Möglichkeit, ihre Kinder zu ernähren, zu kleiden, zu erziehen und ihre Gesundheit zu bewahren. Die Gewährleistung von Bildungschancen bereitet die jungen Menschen von heute darauf vor, die Führungskräfte unserer Welt von morgen zu sein.
Wir möchten gemeinsam mit unseren europäischen Bündnispartnern Frieden und positiven Wandel unterstützen – nicht nur durch die OSZE, die NATO und die G 8, sondern auch durch die europäisch-amerikanischen Beziehungen. Ein Großteil unserer Beziehungen zu Europa betrifft Wirtschaftsangelegenheiten, Handel und Investitionen, wissenschaftlich-technischen Austausch, Forschung im Bereich von Energie und Umwelt sowie andere ähnliche Projekte. Vor allem arbeiten wir äußerst eng zusammen, um Terroristen das Handwerk zu legen, indem wir die Kanäle der Nachrichtendienste und Strafverfolgungsbehörden sowie eine Vielzahl anderer Mittel nutzen. Dies ist die Frontlinie unserer gemeinsamen Verteidigung gegen den Terrorismus.
Darüber hinaus kooperieren die Vereinigten Staaten und die Europäische Union unter der Federführung Italiens im Auftrag der G 8, um internationale Polizeieinheiten in ehemalige Krisengebiete zu entsenden. Während wir an der Frontlinie in der Terrorismusbekämpfung kämpfen, arbeiten wir auch darauf hin, den Terroristen den Raum und die Chance zu verweigern, Pläne zu schmieden und Anhänger zu werben. Im gleichen Tenor sind die Vereinigten Staaten und die Europäische Union im Hinblick auf die Beilegung von Konflikten in der arabischen und muslimischen Welt zunehmend einer Meinung.
Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union sind sich beispielsweise bezüglich der Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts einig. Wir sind uns beide bewusst, dass dieser Konflikt einen Schatten auf all unsere Bemühungen in der Region wirft. Wir unterstützen beide zwei unabhängige Staaten – einen unabhängigen palästinensischen Staat und den Staat Israel - die Seite an Seite in Frieden leben. Wir unterstützen beide den Rückzug Israels aus dem Gazastreifen und Teilen des Westjordanlands im Rahmen des Friedensprozesses, um zu diesem Prozess zurückzukommen. Wir möchten beide freie und faire Wahlen für die Palästinenser, und wir sind beide bereit, zu diesem Ergebnis beizutragen.
Wie erreichen wir das alles? Wir arbeiten als Quartett, das die diplomatische Macht der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, Russlands und der Vereinten Nationen vereinigt. Angesichts der Veränderungen in der palästinensischen Führung ist Präsident Bush entschlossen, die Gunst der Stunde zu nutzen. Wir werden unsere diplomatischen Bemühungen verstärken, weil wir eine Chance sehen, reale, hoffentlich entschiedene Fortschritte zum Frieden zu erzielen. Auch im Irak haben wir eine Chance zur Zusammenarbeit.
Ich habe es bereits erwähnt, aber ich möchte diesen Punkt hervorheben. Viele der 25 Mitglieder der EU sind im Irak vor Ort, um dem irakischen Volk und der irakischen Übergangsregierung zu helfen, und ihr Beitrag ist von entscheidender Bedeutung.
Das irakische Volk strebt nach Freiheit. Die Iraker möchten ihre Politiker selbst wählen. Sie möchten wählen, sie möchten unverzüglich wählen, sie möchten nächsten Monat wählen. Wir dürfen die Zukunft und die Hoffnungen der Iraker nicht an Terroristen und Schergen verpfänden, die sie einzuschüchtern versuchen. Das können und werden wir nicht zulassen. Wir sehen also diese schlechten Nachrichten, aber es kommen auch gute Nachrichten von dort. In über 80 Prozent des Landes werden Wahlen abgehalten, um über die politische Führung vor Ort zu entscheiden. Wir sehen, dass Schulen, Krankenhäuser und Unternehmen den Betrieb aufnehmen; im ganzen Land geht das Leben weiter und die Menschen nehmen die Gestaltung ihrer Zukunft in die Hand.
Oft würdigen wir den außerordentlichen Mut so vieler Iraker nicht genug - Politiker und Bürger gleichermaßen - die ihre Chance für eine bessere Zukunft sehen und bereit sind, sie jeden Tag, wenn sie aufstehen, aufs Spiel zu setzen, weil sie an diese Zukunft glauben. Und wir müssen ihnen helfen. Ich habe Grund, an diese Zukunft zu glauben, weil ich weiß, dass diese Zukunft kommen wird - weil wir hier sein werden, um ihnen zu helfen.
Wir müssen uns unser Ziel vor Augen führen. Wir möchten der arabischen Demokratie im Irak, in Palästina und andernorts eine Chance geben. Wir möchten die Kraft der Freiheit freisetzen, wo immer sie am dringendsten benötigt wird. Wir wissen, dass das nicht leicht ist; wir wissen, dass Demokratie von bestimmten Verhaltensweisen und Institutionen abhängt, die nicht über Nacht entstehen.
Aber sehen Sie sich die Ukraine an. Betrachten Sie sich, was das ukrainische Volk getan hat. Die ukrainischen und russischen Behörden vernehmen eine deutliche Botschaft aus Nordamerika und Europa – in diplomatischem Stereoton. Dieser Stereoton bewirkt etwas, und wir sagen: Lasst das Volk entscheiden!
Mehr als je zuvor liegt das Schicksal der Ukraine dort, wo es hingehört – in den Händen des ukrainischen Volks. Wir in den Vereinigten Staaten und Sie in Europa bewundern den Mut so vieler, die für Rechtsstaatlichkeit und die Verfassung eingetreten sind, die friedlich versucht haben, die bei der letzten Wahl aufgetretenen Schwierigkeiten zu meistern. Wir unterstützen eine zweite Stichwahl am 26. Dezember als besten Weg zur Wiederherstellung des Vertrauens und der Integrität der politischen Institutionen der Ukraine. Unseres Erachtens hat das Oberste Gericht der Ukraine eine kluge Entscheidung getroffen. Und ich habe mich sehr gefreut, heute Morgen zu erfahren, dass sich die Rada - das ukrainische Parlament - dieser Entscheidung anschließt. Die Rada hat das erforderliche Gesetz verabschiedet, um einen Prozess in Gang zu setzen, der zu einer zweiten Stichwahl am 26. Dezember führt. Die Ukrainer schließen sich zusammen, um eine ukrainische Lösung für dieses Problem zu finden, und wir alle stehen bereit, um zu helfen. Alles, was wir fordern, alles, was wir möchten, alles, was wir immer gewollt haben, sind freie, faire, offenen Wahlen, damit die Stimme des ukrainischen Volkes gehört werden kann.
In der heutigen Welt ist die Macht der Ideen stärker als je zuvor. Und wo die globale Gemeinschaft der Demokratien größer ist als je zuvor – wie in der Ukraine – unternehmen viele Gesellschaften gemeinsame Schritte. Es wird unsere gemeinsamen Bemühungen erfordern, sicherzustellen, dass die Ukraine die Hilfe erhält, die sie benötigt, denn wir haben im Nahen Osten und andernorts gemeinsam so viel zu tun. Die Vereinigten Staaten können viel von einem weiteren fähigen, demokratischen Partner in Europa profitieren. Wir unterstützen die europäische Integration nach wie vor. Wir unterstützen die künftige Erweiterung der Europäischen Union. Wir möchten, dass die Europäische Union globale Präsenz entwickelt, so dass wir den starken Partner haben, den wir benötigen.
Während sich unser Bündnis für die Herausforderungen der Zukunft wappnet, möchte ich Ihnen einige Anregungen zum Nachdenken geben. Die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder ruht in der Stabilität und den Chancen, die Demokratie mit sich bringt. Die Faktoren Demokratie, öffentliche Meinung, Bildung, Information und Kommunikation betreffen sogar undemokratische Regime. Man kann diese Ideen nicht mehr aussperren. Es gibt keine politischen oder geistigen Grenzen, die diese Ideen davon abhalten können, in die dunkelsten Ecken der Welt vorzudringen.
Wir müssen demokratischen Wandel unterstützen, wo immer er sich vollzieht. Das ist gleichermaßen unsere Politik und unser Credo. Was Präsident Bush als die "wandelnde Kraft der Freiheit" bezeichnet, ist das zentrale Element, die zentrale Triebkraft der amerikanischen Politik auf Jahre hinaus.
Wir müssen den Mut aufbringen, grundlegenden Wandel herbeizuführen und dürfen uns nicht damit zufrieden geben, Bedrohungen nur zu bewältigen oder einzudämmen. Wir haben zu viele Jahre darauf gewartet, dass Saddam Husseins Irak und das Talibanregime den Willen der internationalen Gemeinschaft befolgen. Wir müssen bereit sein, Chancen zu schaffen und zu ergreifen. Die rasche Umgestaltung Libyens von einer Gefahr zu einem rehabilitierten Mitglied der internationalen Gemeinschaft ist ein beeindruckendes Beispiel.
Gemeinsam müssen die Vereinigten Staaten und Europa durch die NATO, die EU, die OSZE und andere transatlantische Institutionen der Umsetzung unserer gemeinsamen Vision eines freien, friedlichen und demokratischen Nahen und Mittleren Ostens oberste Priorität einräumen. Unsere Arbeit am israelisch-palästinensischen Frieden geht Hand in Hand mit unserer Unterstützung der Reformen und Modernisierung in der Region. Die Vereinigten Staaten und Europa müssen die Umsetzung von Demokratie als zentrales Element beim Kampf gegen den Terrorismus ansehen. Gesunde demokratische Gesellschaften sind das beste Bollwerk gegen den Terrorismus, obwohl unsere Erfahrungen und die Spaniens, Russlands und anderer Länder zeigen, dass keiner von uns gegen Terrorismus gefeit ist.
Die Vereinigten Staaten und Europa sind Partner, nicht nur aufgrund dessen, was wir sind und wofür wir eintreten. Wir sind Partner, weil wir auf der Grundlage gemeinsamer Grundsätze und Werte gemeinsam handeln.
Unsere Werte und unsere Interessen sind letztlich untrennbar. Wir sind uns auch bewusst, dass wir nur effektiv sein können, wenn die Vereinigten Staaten und Europa als Partner zusammenarbeiten, als Partner in Freiheit und als Partner beim Handeln. Das haben wir seit Jahrzehnten getan. Wir waren erfolgreich, und wir müssen weiterhin erfolgreich sein um sicherzustellen, dass wir unsere Erfolgsbilanz fortsetzen.
Sie können sicher sein, dass Präsident Bush und seine Regierung alles in ihrer Macht Stehende tun werden, um Europa ihre Verpflichtung zu dieser Partnerschaft zu beweisen. Unser Verständnis der erzielten Erfolge und unsere Bereitschaft, den erforderlichen Preis zu bezahlen und die erforderlichen Lasten zu tragen, sollen sicherstellen, dass wir in den vor uns liegenden Jahren der Herausforderungen weiterhin erfolgreich sind.
Originaltext: Powell Urges Europe to Work with U.S. to Support Democracy
Aktualisiert: Februar 2005 | Kategorie: NewsletterFoto: skeddy, nycNumberland Technology NewsOktober 2012Newsletterarchiv InhaltVorträge und Exkursionen13 neue Anfragen09 neue Angebotekein neues StellenangebotMessen - 10/12 - 12/12Konferenzen 10/12 - 12/12Numberland intern Vorträge und Exkursionen In diesem Newsletter finden Sie Hinweise auf:Mobilität der Zukunft - Die Rolle der Kunststoffe - 06.11. - 07.11.2012, Würzburg, Germany5. Bayerischer Werkstoffabend, 14.11.2012, BZKG, Bayreuth29th International conference of the Polymer Processing Society, Nürnberg, 15-19 JULY 2013 Vortrag des Monats Vortrag des Monats NovemberDie Kompetenzzentrum Neue Materialien Nordbayern GmbH und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) - Bezirksgruppe Bayreuth - laden herzlich zum "Vortrag des Monats November" ins Kompetenzzentrum in 95448 Bayreuth, Gottlieb-Keim-Str. 60 ein.Titel:Ressourceneffizienz – Kostensenkung mit werkstofftechnischen Lösungen.Ort und Datum:Kompetenzzentrum Neue Materialien Nordbayern GmbH, Gottlieb-Keim-Strasse 60, 95448 Bayreuth, 06. November 2012, 18:30 Uhr. Der Referent steht im Anschluss des Vortrags für Fragen zur Verfügung.Teilnahmebedingungen:Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir bitten aus organisatorischen Gründen um eine formlose Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!l.Referent:Dr.-Ing. Uwe Diekmann, geschäftsführender Gesellschafter der Metatech GmbH, Karmen.Zusammenfassung:Die Kosten für Material und Energie steigen. Als Folge werden die Substitution und Optimierung von Werkstofftechnologien zunehmend interessant für Unternehmen. Dies gilt auch für bekannte metallische Werkstoffe, wie Stahl und Aluminium in klassischen Anwendungen.Ausgehend von Potenzialanalysen für Material- und Energieeffizienz werden auch für Verbes-serungen an Produkten und Prozessen zunehmend Simulationssysteme, z.B. für die Erstarrungs-, Umform- und Wärmebehandlungssimulation eingesetzt. Entscheidend für die Qualität der Aussagen hieraus sind allerdings vielfach die zugrundeliegenden Werkstoffdaten. Werk-stoffdatenbanken und Werkstoffsimulationssysteme gewinnen daher an Bedeutung.Anhand von Beispielen der Metallverarbeitung wird im Rahmen des Vortrags gezeigt, wie Werk-stoffdatensysteme in der industriellen Praxis eingesetzt werden können. Die Ressourceneffizienz kann durch gezielte Werkstoff- und Prozessanpassung verbessert werden, z.B. durch Einsparung teurer Legierungselemente und durch Vermeidung von Ausschuss und Nacharbeit in der Produktion.Über den Referenten:Dr. Uwe Diekmann studierte und promovierte im Fachgebiet Maschinenbau/Werkstofftechnik an der Universität Hannover. Am Forschungszentrum Jülich arbeitete er an Werkstoff- und Fügetechniken im Bereich Energietechnik (Brennstoffzellen, Kraftwerkstechnik). Entwicklung und Verarbeitung hochfester Stahlwerkstoffe mit Schwerpunkt auf den Einsatz im Automobil war sein Tätigkeitsschwerpunkt als Innovationsmanager bei Benteler, Paderborn. Seit 2008 ist geschäftsführender Gesellschafter der Metatech GmbH, die sich als technisches Beratungshaus auf die Themen Ressourceneffizienz und Werkstoffdatensysteme fokussiert.Wir würden uns freuen, wenn Sie sich bei Interesse den oben genannten Termin freihalten, und uns im Kompetenzzentrum in Bayreuth besuchen. Weitere Informationen:Neue Materialien Bayreuth GmbH VDI-Bezirksgruppe BayreuthStefan Kollböck c/o Numberland - Dr. Wolfgang GrondGottlieb-Keim-Straße 60 Lohfeld 2095448 Bayreuth 95326 KulmbachTel.: +49 (0)921 507 36 0 Tel.: +49 (0)9221 6919131E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Haben Sie Interesse, selbst einen Vortrag zu halten?Sofern Sie selbst Interesse haben, einen Vortrag aus dem breiten Gebiet der (angewandten) Werkstofftechnik zu halten, setzen Sie sich bitte mit mir in Verbindung. Die nächsten freien Vortragstermine sind: 02.04.2013. MinistergrußwortKlimaerwärmung, wachsender Energiebedarf bei gleichzeitiger Ressourcenverknappung und die fortschreitende Motorisierung der bevölkerungsreichen Schwellenländer stellen die Gestaltung von Mobilität und Transport vor große Herausforderungen. Auch im Verkehrssektor kann der CO2-Ausstoß erheblich reduziert werden. Derzeit entfallen in Bayern rund ein Drittel des gesamten Endenergieverbrauchs und der CO2-Emissionen auf den Verkehrsbereich. Eine wesentliche Aufgabe ist daher, den Energieverbrauch und die damit verbundenen Emissionen deutlich zu senken.Die Bayerische Staatsregierung hat bereits im Mai 2009 die Zukunftsoffensive "Elektromobilität verbindet Bayern" gestartet, mit dem Ziel, die Elektromobilität als zukunftsweisende und umweltfreundliche Technologie voranzubringen und den Standort Bayern zum Vorreiter bei der Elektromobilität zu machen. Die Industrie arbeitet gemeinsam mit der Wissenschaft mit Hochdruck an der Entwicklung alternativer Antriebstechnologien und der Einführung von Elektrofahrzeugen. Einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität leisten dabei neue Werkstoffe, insbesondere Kunststoffe, wie sie im Süddeutschen Kunststoff Zentrum SKZ entwickelt und geprüft werden.Der Freistaat Bayern sieht in der Entwicklung von neuen und klimafreundlichen Werkstoffen große Chancen und Potenziale für neue Arbeitsplätze, Wachstum und Wohlstand. Ich habe deshalb gerne die Schirmherrschaft über das Forum „Mobilität der Zukunft – Die Rolle der Kunststoffe “ übernommen und wünsche den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine erfolgreiche Veranstaltung!Martin Zeil, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie,Stellvertretender Ministerpräsident des Freistaates Bayern Weiterlesen und Anmeldung Weiterlesen und Anmeldung 29th International Conference of the Polymer Processing SocietyThe Polymer Processing Society was founded with the intention to foster advancement and innovation in science, technology and engineering of polymer processing. The Annual Meeting is held to establish a discussion forum for the worldwide community of engineers and scientists in the field.The 29th Annual Meeting of the Polymer Processing Society (PPS-29) will be organized in Germany. The PPS-29 provides the- matic range for learning and exchanging of new research results covering conventional processing technologies, rheology, process modeling and simulation, morphology and structure development and nanotechnology related processing technology.The meeting will be enhanced by an exhibition and a social program presenting a typical Bavarian atmosphere. Read more ... Numberland intern Wir sind am 06.11. - 07.11. auf der Veranstaltung "Mobilität der Zukunft - Die Rolle der Kunststoffe" in WürzburgWir sind am 14.11. auf der Veranstaltung "5. Bayerischer Werkstoffabend" in BayreuthDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Bewerben Sie Ihre Werkstofftagung auf unserer Website oder/und in unserem Newsletter Numberland erreicht mit Newsletter und Website jeden Monat tausende Personen mit Interesse an Werkstoffforschung bzw. Werkstoffverarbeitung - nicht nur in Deutschland.Entsprechend den bei uns publizierten Anfragen und Angeboten zu Werkstoffen, deren Herstellungs- und Analytikverfahren aus den Bereichen Glas, Optik+Photonik, Halbleitertechnik, technische Keramik, Metalle, Polymere und technische Textilien erreichen wir Besucher, die sich für diese Werkstoffe interessieren. Die Anwendungsgebiete dazu sind sehr vielfältig, und umfassen:Aktorik + Sensorikinstrumentelle Analytik + MesstechnikBiomaterialienInformationstechnik (erzeugen, umwandeln, transportieren, verarbeiten und speichern von Informationen)Energietechnik (erzeugen, umwandeln, transportieren, speichern, sparen, dämmen von Energie)FertigungstechnikKatalyseMechanik (z. B. Formgedächtnis, Hochtemperaturbeständigkeit, Leichtbau, Mikrotechnik, Selbstheilung, Tribologie, Verbund)Oberflächentechnik (z. B. Barrieretechnik, Biomedizin, Dekoration, Oberflächenschutz, Tribologie)Gerne bieten wir auch Ihnen die Möglichkeit, Ihre Werstoffveranstaltung mit unserer Hilfe einem größeren Puiblikum bekannt zu machen. Wir können Ihnen - sowohl für den Newsletter - als auch für die Publikation auf der Website - attraktive Konditionen bieten! Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Neue StellenVertriebs- und Marketingleiter / Geschäftsführung Marketing und VertriebDipl.-Ing. Allgemeiner Maschinenbau mit ausgeprägtem unternehmerischem Denken sucht neue Herausforderung in leitender Position. Ich biete weitreichende Kenntnisse in den Bereichen Hochleistungskeramik, Porzellan, Textilien und Kunststoff sowie langjährige Erfahrung im internationaler Maschinen- und Anlagenbau sowie der Zulieferindustrie.Know-How Profil:Aufbau, Reorganisation, Steuerung und Effizienzsteigerung von internationalen Vertriebsorganisationen (bis zu 10 Auslandstochtergesellschaften und ca. 70 Handelsvertretungen),Leitung von Vertriebs- und Servicegesellschaften in Russland, Amerika, Asien und EuropaVertriebsleitung, Aufbau von Exportmärkten, Key-Account Management, Einführung von CRM und Reporting Tools, Budgetierung und -controlling, Umsatz- und ErgebnisverantwortungDurchführung von Marktstudien und Wettbewerbsanalysen, Portfolioanalysen, Benchmarking, SWAT-Analysen, Produkt Lebenszyklus Management, Strategieentwicklung und -umsetzungBusiness Development, Produktentwicklung, Bedarfsanalyse, Konzeption von Markteintrittsstrategien, Festlegung von Kommunikationsstrategien, Produkt Roll-outCI-Entwicklung und -Einführung (Print, Web, Film), Konzeption, Organisation und Durchführung von internationalen Messen, Schulungen ,Vertriebs und VertretertagungenAusgeprägte interkulturelle Kompetenz mit Erfahrungsschwerpunkten Europa, Russland, Südostasien, Indien, Australien und Nord- und MittelamerikaHohes Integrationsvermögen bei interdisziplinären Teams, Schnittstellenfunktion zwischen unterschiedlichen Unternehmens- und Funktionsbereichen, Entscheidungsstark mit ausgleichender Wirkung bei InteressenskonfliktenFührungsstil geprägt durch Klarheit, Fairness und ein hohes Maß an Integrität, auch in kritischen Situationen, Personalverantwortung (disziplinarisch bis zu 20 Personen)Karriereziel:Leitende Position im Marketing, Vertrieb oder Business Development in einem dynamischen Unternehmen mit begeisterungsfähigen Produkten und gutem Wachstumspotential, gerne mit internationaler Ausrichtung.Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder über den Newsletter Numberland unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. AnfragenBedrucken von PVA-FolienBrechzahlbestimmung in dicken PolymerfolienVerbesserung thermischer SolarkollektorenChemisches Abtragen von EdelstahlgussteilenMikrofluidische BauteileVollständig biologisch abbaubare VerpackungsfolieBedrucken von 2.5D und 3D OberflächenNichtinvasive GlukosebestimmungGuss von Titan- und KobaltlegierungenElektrochrome Polymerfolien(Katalytische) Umwandlung von MethanolEntwicklungspartner für die ThermophotovoltaikPolymerbeutel für die Abfüllung von MineralwasserDetails zu diesen und weiteren Anfragen finden Sie hier und auf unserer Website in der Rubrik "Anfragen". Sollte eine der hier publizierten Lösungen genau auf Ihr aktuelles Projekt passen, wenden Sie sich bitte unter Angabe der ID an uns.AngeboteInterferometrische OberflächenmessungPU Schaum Herstellung ohne AcrylonitrilNano-Luftfilter für PKWsGleitmittel für den Einsatz in der LebensmitteltechnologieBiotechnologische Modifikation von ZellulosesubstratenRecycling Seltener Erden aus Fluoreszenzlampen und KathodenstrahlröhrenInnovative Klebetechnologie für Naturfasern, Papier und KartonBlendschutz für AutomobilscheinwerferNeuartiges Draht-Handlingsystem für die FederherstellungDetails zu diesen und weiteren Angeboten finden Sie hier und auf unserer Website in der Rubrik "Angebote". Sollte eine der hier publizierten Lösungen genau auf Ihr aktuelles Projekt passen, wenden Sie sich bitte unter Angabe der ID an uns. Messen29.09.-14.10.2012: Mondial de l'Automobile - Internationaler Automobilsalon, Paris, FR01.10.-03.10.2012: Light Middle East - The International Trade Fair - Urban, Architectural and Retail Lighting Solutions, Dubai, AE01.10.-03.10.2012: PLME - Private Label Middle East - Private Label and Contract Manufacturing Exhibition for the Middle East, Dubai, AE02.10.-04.10.2012: Aerospace Testing / Aircraft Interiors, Moskau, RU02.10.-04.10.2012: Eurocoat, Barcelona, ES02.10.-04.10.2012: Hospital - Internationale Medizintechnologiemesse, St. Petersburg, RU02.10.-04.10.2012: Salon Industriel de Quebec, Quebec City, CA02.10.-04.10.2012: TOOLEX - Int. Fair of Machine Tools, Tools and Processing Technology, Sosnowiec, PL02.10.-05.10.2012: MERCOPAR - Subcontracting and Industrial Integration Fair, Caxias do Sul, BR02.10.-05.10.2012: TOKYO PACK - International Packaging Exhibition, Tokyo, JP02.10.-06.10.2012: BI-MU - Fachmesse für Metallverarbeitungsmaschinen, Robotik, Automation und Technologien, Mailand, IT02.10.-06.10.2012: CEATEC Japan, Chiba/Tokyo, JP02.10.-06.10.2012: SFORTEC - Messe für die Zulieferindustrie, Mailand, IT03.10.-05.10.2012: POWER-GEN Asia - The Global Power Generation Exhibition & Conference, Bangkok, TH03.10.-05.10.2012: PV TAIWAN - Taiwan Int. Photovoltaic Forum & Exhibition, Taipei, TW03.10.-05.10.2012: UZMEDEXPO - International Exhibition for Healthcare, Taschkent, UZ04.10.-06.10.2012: INDIA CHEM - International Exhibition & Conference on Chemicals, Petrochemicals & Pharmaceuticals, Mumbai (Bombay), IN04.10.-06.10.2012: METALEX Vietnam - International Machine Tools and Metalworking Technology Exhibition, Ho-Chi-Minh-Stadt, VN04.10.-06.10.2012: NEPCON Vietnam, Ho-Chi-Minh-Stadt, VN04.10.-07.10.2012: Electrotec & Lighting Salon, Athen, GR05.10.-07.10.2012: AUTOSALON/AUTOSERWIS - Internationale Automesse, Kattowitz, PL05.10.-07.10.2012: Helitech Portugal, Estoril, PT05.10.-07.10.2012: KLIMAHOUSE UMBRIA - Internationale Kongressmesse für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen, Bastia Umbra, IT05.10.-07.10.2012: MediTec Clinika - Fachmesse für Medizintechnik, Bangalore, IN05.10.-08.10.2012: Light INDIA, New Delhi, IN07.10.-10.10.2012: ATCE - SPE Annual Technical Conference and Exhibition, San Antonio, US07.10.-11.10.2012: POLAGRA TECH - International Trade Fair of Food Processing Technologies, Posen, PL08.10.-10.10.2012: Power + Water Middle East, Abu Dhabi, AE08.10.-10.10.2012: SPE ATCE - Society of Petroleum Engineers Annual Technical Conference and Exhibition, San Antonio, US08.10.-11.10.2012: MOTEK - Die internationale Fachmesse für Montage-, Handhabungstechnik und Automation, Stuttgart08.10.-11.10.2012: POLAGRA-FOOD - Internationale Fachmesse für die Lebensmittelindustrie, Posen, PL08.10.-11.10.2012: TAROPAK - Internationale Ausstellung für Verpackungstechnik und Logistik, Posen, PL08.10.-12.10.2012: AGROPRODMASH - Internationale Fachmesse für die Lebensmittelverarbeitung und -verpackung, Moskau, RU09.10.-11.10.2012: ALUMINIUM - Weltmesse & Kongress, Düsseldorf09.10.-11.10.2012: Chillventa - Internationale Fachmesse für Kälte, Raumluft, Wärmepumpen, Nürnberg09.10.-11.10.2012: COATING - Paint & Powder Coating Technologies, St. Louis, US09.10.-11.10.2012: COMPOSITES EUROPE - Europäische Fachmesse & Forum für Verbundwerkstoffe, Technologie und Anwendungen, Düsseldorf09.10.-11.10.2012: CPhI Worldwide & ICSE & InnoPack & P-MEC - International Exhibition and Conference on Pharmaceutical Ingredients and packaging Industry, Madrid, ES09.10.-11.10.2012: Foodtech - Foodtech Trade Exhibition, Auckland, NZ09.10.-11.10.2012: PACKTECH - Packaging Trade Exhibition, Auckland, NZ09.10.-12.10.2012: Industrial Show - Internationale Maschinenbaumesse, Samara, RU09.10.-12.10.2012: Sibzdravookhranenie - Siberian Health Care - Internationale Ausstellung für Medizin, Medizintechnik und Pharmazeutika, Irkutsk, RU09.10.-12.10.2012: TAITRONICS - Taipei International Electronics Show, Taipei, TW09.10.-12.10.2012: TIGIS - Taiwan International Green Industry Show, Taipei, TW09.10.-14.10.2012: Japan International Aerospace Exhibition, Yokohama, JP10.10.-11.10.2012: All-Energy Australia, Melbourne, AU10.10.-12.10.2012: BEXasia - Build Eco Xpo Asia - Southeast Asia's Building Exhibition for an Eco-Friendly Future, Singapur, SG10.10.-12.10.2012: BioJapan - Internationale Fachmesse für Biotechnologien, Yokohama, JP10.10.-12.10.2012: Health Care - Fachmesse für medizinische und Krankenhausausrüstung, Brüssel, BE10.10.-12.10.2012: Tool Japan - International Hardware & Tools Fair, Chiba/Tokyo, JP10.10.-13.10.2012: EXPOPHARM - Internationale pharmazeutische Fachmesse, München10.10.-13.10.2012: I Saloni WorldWide Moscow, Moskau, RU10.10.-13.10.2012: IGEM - International Greentech & Eco Products Exhibition & Conference Malaysia, Kuala Lumpur, MY10.10.-13.10.2012: KES - Korea Electronics Show, Goyang/Seoul, KR10.10.-13.10.2012: NACE - International Autobody Congress & Exposition, New Orleans, US10.10.-13.10.2012: Plastics and Rubber Indonesia, Jakarta, ID10.10.-13.10.2012: PROPAK Indonesia - International Food Processing and Packaging Machinery and Materials Exhibition, Jakarta, ID12.10.-13.10.2012: Medifest - Medical and Healthcare Exhibition, New Delhi, IN12.10.-15.10.2012: CSF Electronics & Components - China Sourcing Fair: Electronics & Components, Hongkong/SVR, CN13.10.-16.10.2012: electronicAsia - International Trade Fair for Components, Assemblies and Display Technologies, Hongkong/SVR, CN13.10.-16.10.2012: HKTDC Hong Kong Electronics Fair - Autumn Edition, Hongkong/SVR, CN14.10.-16.10.2012: Abu Dhabi Medical Congress/Pharma, Abu Dhabi, AE14.10.-16.10.2012: Pharma (Part of Abu Dhabi Medical Congress) - Internationale Fachmesse für pharmazeutische Produkte, Ausrüstung und Dienstleistung, Abu Dhabi, AE14.10.-17.10.2012: Can WEA - Candian Wind Energy Association's Annual Conference and Trade Show, Toronto, CA14.10.-17.10.2012: Petrotech - International Petroleum Conference and Exhibition, New Delhi, IN14.10.-18.10.2012: AAPS - American Association of Pharmaceutical Science Annual Meeting & Exposition, Chicago, US15.10.-17.10.2012: AMB China - China Metal Working & Forming Exhibition, Nanjing, CN15.10.-17.10.2012: Green Middle East, Sharjah, AE15.10.-17.10.2012: WSG - World Shale Gas Conference & Exhibition, Houston, US15.10.-19.10.2012: CIEF Phase 1 - China Import and Export Fair Phase 1, Kanton, CN16.10.-18.10.2012: analyticaChina - Internationale Fachmesse für Labortechnik, Analytik, Biotechnologie und Diagnostik, Shanghai, CN16.10.-18.10.2012: BIG Ural Construction Complex - inkl. Deutscher Gemeinschaftsstand 'AquaClimaTherm' - Sonderschau für Wasser-, Klima- und Heizungstechnik & Erneuerbare Energien, Jekaterinburg, RU16.10.-18.10.2012: BLACH-TECH-EXPO - Trade Fair for Sheet Metal Processing, Joining & Coating, Krakau, PL16.10.-18.10.2012: China Wind Power - International Exhibition & Conference, Peking, CN16.10.-18.10.2012: Convergence - Vehicle Electronics Converging on Real Costumer Needs, Detroit, US16.10.-18.10.2012: EUROTOOL (Intertool) - International Trade Fair of Machine Tools, Tools, Devices and Equipment for Material Processing, Krakau, PL16.10.-18.10.2012: ExpoWELDING - International Welding Fair, Sosnowiec, PL16.10.-18.10.2012: IEW - International Energy Week, Kuching, MY16.10.-18.10.2012: ILOPE - International Lasers, Optoelectronics and Photonics Exhibition, Peking, CN16.10.-18.10.2012: InterBev - Trade Show & Conference, Las Vegas, US16.10.-18.10.2012: MAINTAIN - Internationale Fachmesse für industrielle Instandhaltung, München16.10.-18.10.2012: Medtrade - Global Medical Products Trade Show, Atlanta, US16.10.-18.10.2012: Permian Basin International Oil Show, Odessa (TX), US16.10.-18.10.2012: PLASTO ISPACK - International Exhibition for Plastics, Rubber & Packaging, Tel Aviv, IL16.10.-18.10.2012: SPE Russian Oil & Gas - Technical Conference and Exhibition, Moskau, RU16.10.-19.10.2012: Energy-Saving.TechMachExpo, Irkutsk, RU16.10.-19.10.2012: ISSA/Interclean North America - The One Show for the Cleaning Industry, Chicago, US16.10.-19.10.2012: KIMEX - Korea International Machinery Expo, Changwon, KR16.10.-19.10.2012: MEDICAL FAIR BRNO/Rehaprotex - Internationale Fachmesse für Medizintechnik, Rehabilitation und Gesundheit, Brünn, CZ16.10.-19.10.2012: SIF - Siberian Industrial Fair (SibPolyTech), Nowosibirsk, RU16.10.-20.10.2012: Fakuma - Die internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung, Friedrichshafen17.10.-18.10.2012: CEP® Clean Energy & Passive House EXPO - International Exhibition and Conference for Energy Efficient and Intelligent Buildings, Budapest, HU17.10.-19.10.2012: belektro - Fachmesse für Elektrotechnik, Elektronik und Licht, Berlin17.10.-19.10.2012: Health Industry.Kazan (formerly Volgazdravexpo) - Internationale Medizinfachmesse, Kazan, RU17.10.-19.10.2012: IPB - International Powder/Bulk Conference & Exhibition, Shanghai, CN17.10.-19.10.2012: Vacuum Show - Internationale Fachmesse für Vakuumtechnik, Tokyo, JP17.10.-20.10.2012: Aqua-Therm Baku - International Exhibition for Heating, Ventilation, Air-Conditioning, Water Supply, Sanitary and Environmental Technology, Baku, AZ17.10.-28.10.2012: S.A. Salao do Automovel - Fachmesse für die Automobilbranche, Sao Paulo, BR18.10.-20.10.2012: ADA - American Dental Association Annual Session, San Francisco, US18.10.-20.10.2012: CIPEE - China International Petroleum and Petrochemical Equipment & Technology Exhibition, Dongying, CN18.10.-20.10.2012: Dental World, Budapest, HU18.10.-20.10.2012: INTERNATIONAL EXPODENTAL - Internationale Ausstellung für Ausrüstungen und Materialien der Zahnheilkunde und Zahntechnik, Mailand, IT18.10.-21.10.2012: CMEF Autumn - Fachmesse für medizinische Geräte, Chengdu, CN18.10.-21.10.2012: eMEX, Suzhou, CN18.10.-21.10.2012: MIF - Macao International Trade & Investment Fair, Macau/SVR, CN18.10.-22.10.2012: CeramBath - China Int. Ceramic & Sanitaryware Fair Foshan, Foshan, CN19.10.-21.10.2012: LDI - Live Design International, Las Vegas, US19.10.-21.10.2012: Tbilisi Auto Show/Caucasus AutoShow - International Specialized Fair of Automobiles, Auto Business, Spare Parts, Auto-cosmetics, Tiflis, GE19.10.-28.10.2012: AIMS Sydney - Australian International Motor Show, Sydney, AU19.10.-31.10.2012: HYDRO - Internationales Symposium und technische Ausstellung für Wasserkraft, Bilbao, ES21.10.-25.10.2012: IN-FOOD - Food Industry Exhibition & Conference, Paris, FR21.10.-25.10.2012: IPA - Internationale Fachmesse der Lebensmittel-Verfahrenstechnik, Paris, FR22.10.-24.10.2012: Cinte Techtextil China - International Trade Fair for Technical Textiles and Nonwovens, Shanghai, CN22.10.-24.10.2012: Yarn Expo Autumn - China International Trade Fair for Fibres and Yarns, Shanghai, CN23.10.-25.10.2012: CiEN - Carrefour de l'Électronique - The Exhibition of Components, Production, Manufacturing and Testing, Paris, FR23.10.-25.10.2012: eCarTec / MATERIALICA / sMove 360° - Int. Leitmesse für Elektromobilität/Int. Fachmesse für Werkstoffanwendungen, Oberflächen u. Product Engineering/Int. Fachmesse für Smart Car Communications, München23.10.-25.10.2012: Expobioenergía - Technologiemesse für die energetische Nutzung von Biomasse, Valladolid, ES23.10.-25.10.2012: MESURExpoVISION - The Exhibition of Measurement, Instrumentation and Vision, Paris, FR23.10.-25.10.2012: OPTO, Paris, FR23.10.-25.10.2012: Testing Expo - Automotive Testing Expo North America, Novi, US23.10.-26.10.2012: FERREMAD - Fachmesse für Eisenwaren, Heimwerkerbedarf und Industrielieferungen, Madrid, ES23.10.-26.10.2012: glasstec - International Trade Fair for glass production, processing and products (with solarpeq - International Trade Fair for Solar Production Equipment), Düsseldorf23.10.-26.10.2012: ICA - International Chemical Assembly, Moskau, RU23.10.-26.10.2012: MATELEC - Internationale Messe für elektrische und elektronische Ausrüstungen, Madrid, ES23.10.-26.10.2012: OIL.GAS.CHEMISTRY - International Exh. of Technologies and Equipment for Oil, Gas and Chemical Industries, Perm, RU23.10.-26.10.2012: Plastics Industry Show, Moskau, RU23.10.-26.10.2012: SCANPACK - Skandinavische Verpackungs-Fachmesse, Göteborg, SE23.10.-26.10.2012: SHIPTEC CHINA (formerly SHIPORT CHINA) - International Ship Building, Port and Marine Technology and Transportation Equipment Exhibition, Dalian, CN23.10.-26.10.2012: WELDEX (ROSWELD) - Internationale Fachmesse für Schweisstechnologien, Ausrüstungen, Werkzeuge und Zubehör, Moskau, RU23.10.-27.10.2012: CIEF Phase 2 - China Import and Export Fair Phase 2, Kanton, CN23.10.-27.10.2012: EuroBLECH - Internationale Technologiemesse für Blechbearbeitung, Hannover23.10.-31.10.2012: Manufacturing & Automation Expo (SCANDINAVIAN TECHNICAL FAIR) - Internationale Technische Messe, Stockholm, SE24.10.-26.10.2012: AUTOMATION (im Rahmen des Industrieforums), St. Petersburg, RU24.10.-26.10.2012: WBT Showcase - New Technologies and Innovations, San Diego, US24.10.-27.10.2012: DenTech China - International Exhibition for the Dental Industry, Shanghai, CN24.10.-27.10.2012: Vietnam International Energy & Electricity Technology Expo, Ho-Chi-Minh-Stadt, VN24.10.-27.10.2012: VietnamPlas - Vietnam International Plastic & Rubber Industry Exhibition, Ho-Chi-Minh-Stadt, VN24.10.-27.10.2012: VnFoodtech - Vietnam International Food Processing Machinery Exhibition, Ho-Chi-Minh-Stadt, VN24.10.-27.10.2012: VnPackPrint - Packaging & Printing - Vietnam International Packaging & Printing Industry Exhibition, Ho-Chi-Minh-Stadt, VN26.10.-28.10.2012: CIAPE - China International Auto Parts Expo, Peking, CN26.10.-28.10.2012: énergivie - Fachmesse und Kongress für Niedrigenergie-Gebäudetechnik, Mulhouse, FR27.10.-29.10.2012: Hong Kong International Building and Decoration Materials & Hardware Fair, Hongkong/SVR, CN27.10.-29.10.2012: PMA Fresh Summit - Produce Marketing Association Fresh Summit International Convention & Exposition, Anaheim, US27.10.-30.10.2012: Eco Expo Asia - International Trade Fair on Environmental Protection, Hongkong/SVR, CN27.10.-30.10.2012: HKTDC Hong Kong International Lighting Fair (Autumn Edition), Hongkong/SVR, CN28.10.-31.10.2012: PACK EXPO International - the World of Packaging Technology, Chicago, US29.10.-02.11.2012: Smart City Week (formerly Green Device), Yokohama, JP30.10.-01.11.2012: AAPEX - Automotive Aftermarket Products Expo, Las Vegas, US30.10.-01.11.2012: BIO Tech Fair - International Fair on Bioenergy and Biodiesel Technology, Sao Paulo, BR30.10.-01.11.2012: DentalExpo St. Petersburg, St. Petersburg, RU30.10.-01.11.2012: India Essen Welding & Cutting - Internationale Fachmesse Fügen, Trennen, Beschichten, incl. Tube India International & Metallurgy India, incl. Wire & Cable India, Mumbai (Bombay), IN30.10.-01.11.2012: NBAA - National Business Aviation Association Annual Meeting and Convention, Orlando, US30.10.-01.11.2012: Power Kazakhstan - Kazakhstan Int. Power and Lighting Exhibition and Conference, Almaty, KZ30.10.-01.11.2012: Tube India International & Metallurgy India, Mumbai (Bombay), IN30.10.-01.11.2012: Wire & Cable India, Mumbai (Bombay), IN30.10.-02.11.2012: AusBiotech - Australia's Biotechnology Conference & Exhibition, Melbourne, AU30.10.-02.11.2012: SibLogistics - Int. exh. for transport, logistic services, warehouses new technologies & equipment, loading & unloading machinery, services of transportation Carrier, Nowosibirsk, RU30.10.-02.11.2012: SibPack.PLASTEX.InterFood/FoodTech Novosibirsk - International Specialised Exhibition of Packages, Tare, Label, Equipment. Design and Polygraphy in Packaging Industry. Food, Drinks & Ingredients Industry, Nowosibirsk, RU30.10.-31.10.2012: Carbon Forum Asia - Carbon Market Trade Fair and Conference, Bangkok, TH31.10.-02.11.2012: FPD International - Exhibition & Convention on Flat Panel Displays, Yokohama, JP31.10.-04.11.2012: CIEF Phase 3 - China Import and Export Fair Phase 3, Kanton, CN01.11.-03.11.2012: BelarusDent - Internationale Dentalfachmesse & Konferenz, Minsk, BY01.11.-04.11.2012: ENERGY-PHOTOVOLTAIC - Photovoltaic Systems - Renewable Energy Sources - Management and Saving Energy, Athen, GR01.11.-06.11.2012: JIMTOF - Japan International Machine Tool Fair, Tokyo, JP02.11.-04.11.2012: India Lab Expo, Hyderabad, IN02.11.-04.11.2012: International Dushanbe Industry & Trade Exhibition, Duschanbe, TJ02.11.-04.11.2012: UMEX - Used Machinery Expo, Mumbai (Bombay), IN03.11.-07.11.2012: American Heart Association Scientific Sessions, Los Angeles, US04.11.-06.11.2012: China Mining Congress & Expo, Tianjin, CN05.11.-08.11.2012: FCS&E - Fuel Cell Seminar & Exposition, Uncasville, US06.11.-08.11.2012: Bouw Compleet - Baumesse Venray, Venray, NL06.11.-08.11.2012: Constru India - Fachmesse fuer Bauingenieurwesen, Mumbai (Bombay), IN06.11.-08.11.2012: Cryogen-Expo - Messe fuer Kaeltetechnik, Moskau, RU06.11.-08.11.2012: Cryogen-Expo - Messe für Kültetechnik, Moskau, RU06.11.-08.11.2012: drink technology India - International trade fair for beverage and liquid food technology, Mumbai (Bombay), IN06.11.-08.11.2012: Dubai Air Medical & Rescue Show, Dubai, AE06.11.-08.11.2012: FEIPLAR + FEIPUR - International Exhibition and Conference on Composites, Polyurethane and Engineering Plastics, Sao Paulo, BR06.11.-08.11.2012: FIMAI E SIMAI (Environment Brazil) - Internationale Fachmesse fuer Umwelttechnik und Nachhaltigkeit, Sao Paulo, BR06.11.-08.11.2012: International PackTech India - International Exhibition and Conference for the Packaging and Processing Industry, incl., drink technology India, Mumbai (Bombay), IN06.11.-08.11.2012: Intersolar India, Mumbai (Bombay), IN06.11.-08.11.2012: ISA - Brazil Automation, Sao Paulo, BR06.11.-08.11.2012: Power India - Energiemesse, Mumbai (Bombay), IN06.11.-08.11.2012: Renewtech India, Mumbai (Bombay), IN06.11.-08.11.2012: SCANAUTOMATIC - Internationale Messe fuer Hydraulik, Pneumatik, Elektronik, Transmissionstechnik und Regeltechnik, Goeteborg, SE06.11.-08.11.2012: VIETWATER - International Water, Wastewater & Recycling Technology Expo, Hanoi, VN06.11.-09.11.2012: AQUA Ukraine - Internationales Wasser Forum, Kiew, UA06.11.-09.11.2012: ELMIA SUBCONTRACTOR - Internationale Fachmesse fuer Zulieferer, Joenkoeping, SE06.11.-09.11.2012: Energy Efficiency Specialized Exhibition, Kiew, UA06.11.-09.11.2012: INTERLIGHT MOSCOW powered by Light+Building - Internationale Fachmesse fuer dekorative & technische Beleuchtung und Gebaeudeautomation, Moskau, RU06.11.-09.11.2012: MIDEST - Internationale Zulieferfachmesse fuer industrielle Massarbeit, Paris, FR06.11.-09.11.2012: MITEX - Moscow International Tool Expo, Moskau, RU06.11.-10.11.2012: Industrial Automation Show - Int. Exhibition for Production and Process Automation, Electrical Systems, Robotics, Industrial Automation IT & Software and Microsystems Technology, Shanghai, CN06.11.-10.11.2012: MWCS Metalworking and CNC Machine Tool Show - International Exhibition for Machine Tools, Sheet Metal, Pipe & Tubes Production, Mould & Die Construction, Tools, Shanghai, CN07.11.-09.11.2012: Exporail - Fachmesse fuer Bahnausstattung, Systeme und Dienstleistungen, Moskau, RU07.11.-09.11.2012: FMB - Zuliefermesse Maschinenbau, Bad Salzuflen07.11.-09.11.2012: Greenergy Expo and Enersolar+ - Renewable Energy Exhibition inclusive Biogas, Enerlegno, Hydro Energy, Europellets, Cogenexpo, Geothermia, Energy Market, Mailand, IT07.11.-09.11.2012: HKTDC Hong Kong Optical Fair, Hongkong/SVR, CN07.11.-09.11.2012: HTE - Hi.Tech.Expo, Mailand, IT07.11.-09.11.2012: IFAI Expo - Industrial Fabric Association International, Boston, US07.11.-09.11.2012: Interphex China/API China - The Specialised Show for Pharmaceutical Packaging and Processing Machinery, Xiamen, CN07.11.-09.11.2012: Lift - International Exhibition of elevators, components, accessories trade publications and services, Mailand, IT07.11.-09.11.2012: Renewable Energy India Expo (Solar Tech India) - International Exhibition & Conference, New Delhi, IN07.11.-09.11.2012: RENEXPOü Poland - International Energy Trade Fair, Warschau, PL07.11.-09.11.2012: SIMEXPO - Int. Fachmesse fuer Labortechnik, Instrumente und Ausruestung zur wissenschaftlichen Forschung, Moskau, RU07.11.-10.11.2012: DENTA - Internationale Ausstellung fuer die Zahnmedizin, Bukarest, RO07.11.-10.11.2012: ECOMONDO - Internationale Fachmesse fuer Recycling, Energie und nachhaltige Entwicklung, Rimini, IT07.11.-10.11.2012: Interfood & Drink - Internationale Fachmesse fuer die Lebensmittelindustrie, Sofia, BG07.11.-10.11.2012: KEY ENERGY - Internationale Ausstellung fuer Energie, Klimaschutz und umweltfreundliche Verkehrskonzepte, Rimini, IT07.11.-11.11.2012: EMAF - Internationale Ausstellung fuer Werkzeugmaschinen, Porto, PT07.11.-11.11.2012: InmoSolar Malaga - Int. Solarmesse mit Kongress, Mülaga, ES07.11.-11.11.2012: PORTUGAL METAL - Nationale Ausstellung fuer die Metallindustrie, Porto, PT07.11.-11.11.2012: SIMIEX - Internationale Ausstellung fuer Industrielle Wartungstechnik, Porto, PT08.11.-11.11.2012: Bau-Energie-Messe (bisher Hausbau- und Energiemesse), Bern, CH08.11.-11.11.2012: ID-CRüATIVES, Clermont-Ferrand-Cournon, FR08.11.-11.11.2012: Phil Construct - International Trade Fair for Construction Machinery & Building Materials with Philippines Mega Infrastructure Show, Manila, PH09.11.-10.11.2012: OPTYKA, Posen, PL12.11.-14.11.2012: FABTECH International and The AWS Welding Show, Las Vegas, US12.11.-14.11.2012: GCC Power - The GCC Cigre Conference & Exhibition for Electric Power Generation, Transmission and Distribution, Maskat, OM12.11.-14.11.2012: METALFORM Exposium (Part of FABTECH), Las Vegas, US13.11.-15.11.2012: ecoQ - Umwelt Messe und Konferenz, Doha, QA13.11.-15.11.2012: SmartCity Expo World Congress, Barcelona, ES13.11.-15.11.2012: TIV - Technik & Zuliefermesse, Venray, NL13.11.-16.11.2012: BioEnergy Decentral - Weltweiter Treffpunkt fuer dezentrale Energieversorgung, Hannover13.11.-16.11.2012: electronica - components / systems / applications, Muenchen13.11.-16.11.2012: EuroTier - mit BioEnergy Decentral - Weltweit das Top-Event fuer Tierhaltungs-Profis, Hannover13.11.-16.11.2012: Metal Expo - International Industrial Exhibition, Moskau, RU14.11.-15.11.2012: Canadian Waste & Recycling Expo - Canada's only trade show serving the waste, recycling and public works market, Toronto, CA14.11.-16.11.2012: EXPOCLEAN - International Exhibition for the Cleaning Industry, Moskau, RU14.11.-16.11.2012: Greenbuild - International Conference and Expo, San Francisco, US14.11.-16.11.2012: INSTRUTEC - Tallinner Internationale Veredelungsmesse, Werkzeug, Industriemesse und Industrietechnik, Tallinn, EE14.11.-16.11.2012: REIFEN CHINA - Asian Essen Tire Show, Shanghai, CN14.11.-16.11.2012: RubberTech China - International Exhibition on Rubber Technology, Shanghai, CN14.11.-16.11.2012: Tissue World Asia, Shanghai, CN14.11.-17.11.2012: Automechanika Argentina, Buenos Aires, AR14.11.-17.11.2012: DMP - China Dongguan International Plastics, Packaging, Rubber, Diecasting Foundry Exhibition, Dongguan, CN14.11.-17.11.2012: MEDICA - Weltforum der Medizin - Internationale Fachmesse mit Kongress, Duesseldorf14.11.-17.11.2012: Welding Busan Korea (WBK), Busan, KR14.11.-18.11.2012: ExpoDental AMIC International, Mexiko City, MX15.11.-17.11.2012: Brussels Innova - International Energy Innovation Exhibition, Bruessel, BE15.11.-17.11.2012: Central Asia Electricity / Central Asia Lighting, Almaty, KZ15.11.-17.11.2012: Central Asia Machinery, Almaty, KZ15.11.-17.11.2012: Central Asia Plast, Almaty, KZ15.11.-17.11.2012: Finnish Dental Congress & Exhibition, Helsinki, FI15.11.-17.11.2012: POWER Bangladesh - International Exhibition on Power Generation & Transmission, PV Power, Energy & Renewable Energy, Dhaka, BD15.11.-17.11.2012: SWEDENTAL - Internationale Dental-Fachmesse, Goeteborg, SE15.11.-18.11.2012: EGY-COAT, Kairo, EG15.11.-18.11.2012: Gwangju Food - International Food Industry Fair, Gwangju, KR15.11.-18.11.2012: Kablo - Cable & Wire, Istanbul, TR15.11.-18.11.2012: RENEX EURASIA - Renewable Energy Technologies, Energy Efficiency and Insulation Exhibition, Ankara, TR16.11.-21.11.2012: CHTF China Hi-Tech Fair - ELEXCON (FPD EXPO China), Shenzhen, CN18.11.-20.11.2012: TECHNO-OCEAN - International Ocean and Coastal Development Exhibition and Symposium, Kobe, JP19.11.-21.11.2012: AEW - Algeria Electricity & Water, Algier, DZ19.11.-22.11.2012: EMBALLAGE - Internationale Verpackungsmesse, Paris, FR19.11.-22.11.2012: MANUTENTION Equipements & Systümes - Internationale Fachmesse fuer Foerdertechnik und Logistik, Paris, FR20.11.-22.11.2012: China International Architectural Expo (IAE) - Internationale Baumesse China, Peking, CN20.11.-22.11.2012: Elektronik und Geraetebau (Int. Industrieforum), St. Petersburg, RU20.11.-22.11.2012: EnR - Renewable Energy Exhibition, Casablanca, MA20.11.-22.11.2012: Glasstech Asia - International Glass Products, Glass Manufacturing Processing & Materials Exhibition & Conference, Bangkok, TH20.11.-23.11.2012: International Industrial Forum, Kiew, UA20.11.-23.11.2012: PACK&MOVE - Schweizer Fachmesse fuer integrierte Logistikloesungen und Verpackungstechnik, Basel, CH20.11.-23.11.2012: POLEKO - Internationale Umweltmesse, Posen, PL20.11.-23.11.2012: PRODEX - Internationale Fachmesse fuer Werkzeugmaschinen, Werkzeuge und Fertigungsmesstechnik, Basel, CH20.11.-23.11.2012: SWISSTECH - Europas zentrale Messe der Zulieferindustrie fuer mechanisch-technische Komponenten und Systemloesungen, Basel, CH20.11.-24.11.2012: AQUA-THERM PRAHA - Internationale Fachmesse fuer Heizung, Lueftung, Klima, Sanitaer- und Umwelttechnik, Prag, CZ21.11.-22.11.2012: FinnMateria, Jyvaeskylae, FI21.11.-23.11.2012: BioFach Japan - International Organic Trade Fair, Tokyo, JP21.11.-23.11.2012: BuildExpo Uzbekistan/WinDoor - Internationale Messe für Baumaterialien, Baumaschinen, Fenster, T�ren und Fassaden, Taschkent, UZ21.11.-23.11.2012: CPhI India - Internationale Messe der Pharmaindustrie, Mumbai (Bombay), IN21.11.-23.11.2012: CWIEME - Coil Winding, Insulations & Electrical Manufacturing Exhibition, Bangalore, IN21.11.-23.11.2012: INMEX China - International Maritime Expo-China, Kanton, CN21.11.-23.11.2012: RENEXPOü South-East Europe - International Energy Trade Fair, Bukarest, RO21.11.-24.11.2012: Industrial Automation INDIA - International Trade Fair for Process and Production Automation and Industrial Building Automation, New Delhi, IN21.11.-24.11.2012: Laser INDIA - International Trade Fair for Laser Systems and Laser Technology for Manufacturing, New Delhi, IN21.11.-24.11.2012: MDA INDIA - International Trade Fair for Motion, Drive and Automation, incl., CeMAT India, incl., Surface INDIA, New Delhi, IN21.11.-24.11.2012: Metalex - International Machine Tools and Metalworking Technology Trade Exhibition and Conference for Asia, Bangkok, TH21.11.-24.11.2012: Surface INDIA - International Trade Fair for Surface Technology, New Delhi, IN21.11.-25.11.2012: SIB - Internationale Baumesse, Casablanca, MA22.11.-24.11.2012: DAMEX - Daegu International Automatic Machinery & Tools Exhibition, Daegu, KR22.11.-25.11.2012: AIRTECH - International Exhibition for Compressed Air Technology and Accessories, incl., Handling Expo, incl., MACTECH, incl., TRANSPO-TECH, Kairo, EG22.11.-25.11.2012: Expobit - Euro-Mediterranean Trade Show of Technological Innovation, Catania, IT22.11.-25.11.2012: Handling Expo - International Exhibition for Material Handling and Storage Systems, Kairo, EG22.11.-25.11.2012: Kenya Building Materials Exhibition, Nairobi, KE22.11.-25.11.2012: LED@SHOW - LED/OLED Application & Technology Show, Seoul, KR22.11.-25.11.2012: MACTECH - Internationale Messe fuer Werkzeugmaschinen, Handwerkzeuge und Schweiss- und Schneideausruestung, Kairo, EG23.11.-02.12.2012: Auto Guangzhou - Fachmesse f�r Automobilhersteller, -zulieferer, Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge, Kanton, CN27.11.-29.11.2012: FISITA - International Exhibition for Automotive Engineering and Manufacturing, Peking, CN27.11.-29.11.2012: Nanotechnologies, Kazan, RU27.11.-29.11.2012: Power Electronics, Energy and Energy Saving (PowerTek) - International Exhibition on Power and Energy Saving, Moskau, RU27.11.-29.11.2012: SPS IPC Drives - Elektrische Automatisierung - Systeme und Komponenten - Fachmesse und Kongress, Nuernberg27.11.-29.11.2012: Valve World Expo - Internationale Fachmesse mit Kongress fuer Industrie-Armaturen, Duesseldorf27.11.-30.11.2012: Bauma China - Internationale Fachmesse fuer Bau- und Baustoffmaschinen, Baufahrzeuge und Baugeraete, Shanghai, CN27.11.-30.11.2012: MODERN RAILWAYS - International Exhibition on Modern Railway Equipment and Technology, Peking, CN27.11.-30.11.2012: Pollutec - Internationale Fachmesse fuer Wasser-, Luft-, Laerm- und Abfalltechnik, Lyon, FR27.11.-30.11.2012: SUBSEA ASIA - Internationale Messe f�r Unterwasser- und Tiefseetechnik, Kuala Lumpur, MY28.11.-01.12.2012: AGRO+FOOD+DRINK+TECH Expo Georgia - Internationale Messe fuer Nahrungsmittel und Getraenke und Equipment fuer die Nahrungsmittelherstellung, Tiflis, GE28.11.-29.11.2012: Espace Laser - International trade fair for materials and laser techniques in industry, Mulhouse, FR28.11.-30.11.2012: CHINACOAT - China International Exhibition for Coatings, Printing Inks & Adhesives, Kanton, CN28.11.-30.11.2012: Medicinska Riksstaemman - Medizinmesse mit Kongress, Stockholm, SE28.11.-30.11.2012: MEMEX - Middle East Manufacturing Exhibition, Abu Dhabi, AE28.11.-30.11.2012: PM Expo - Ausstellung fuer Baumaterialien und Bautechnik sowie Grundstuecksverwaltung, Toronto, CA28.11.-30.11.2012: SF CHINA - China International Exhibition for Surface Finishing & Coating Products, incl., CHINACOAT, Kanton, CN29.11.-01.12.2012: RENEXPO Austria - Internationale Energiefachmesse, Salzburg, AT29.11.-01.12.2012: Tech Industry, Riga, LV29.11.-02.12.2012: Mining Turkey - International Mining Exhibition, Istanbul, TR29.11.-02.12.2012: Plast Eurasia Istanbul - Fachmesse fuer die Plasteindustrie, Istanbul, TR01.12.-04.12.2012: ELECTRICX - The Middle East & Africa Power & Energy Exhibition, Kairo , EG02.12.-04.12.2012: SWPF (formerly JWPF) - Saudi Water & Power Forum, Djidda , SA02.12.-05.12.2012: Erbil Int. Building Construction, Heavy Machinery, Municipaly Equipment and natural Stone Exhibition, Erbil , IQ02.12.-07.12.2012: INDIA ITME - International Textile Machinery Exhibition, Mumbai (Bombay) , IN03.12.-04.12.2012: canSIA Solar Canada - Solar Conference and Exhibition, Toronto , CA03.12.-05.12.2012: Renewable Energy International Exhibition, Chiba/Tokyo , JP04.12.-06.12.2012: DDTE - Dubai Drink Technology Expo, Dubai , AE05.12.-05.12.2012: LifeScience Alley International Conference & Expo - Messe fuer Medizintechnik, Minneapolis , US05.12.-06.12.2012: ICCX Russia - International Concrete Conferences & Exhibition, St. Petersburg , RU05.12.-06.12.2012: Printed Electronics & Photovoltaics - Exhibition and Conference, Santa Clara , US05.12.-07.12.2012: ENERGAIA - Internationale Fachmesse fuer erneuerbare Energien, Montpellier , FR05.12.-07.12.2012: ENERGY. RESOURCE-SAVING, Kazan , RU05.12.-07.12.2012: SEMICON Japan - Fachmesse fuer Halbleitertechnik, Chiba/Tokyo , JP05.12.-08.12.2012: IMME - International Mining and Machinery Exhibition, Kalkutta , IN05.12.-08.12.2012: Machine Tool Indonesia, Jakarta , ID05.12.-08.12.2012: MANUFACTURING INDONESIA - Int. Manufacturing Machinery, Equipment, Materials and Services Exh., incl., Machine Tool Indonesia, Jakarta , ID06.12.-08.12.2012: Inno Design Tech Expo (IDT Expo) - Innovation, Technology and Design Solutions Exposition, Hongkong/SVR , CN06.12.-09.12.2012: OTOMOTIV - International Automotive Supply Industry, Components, Accessories & Service Equipments Exhibition, Istanbul , TR07.12.-09.12.2012: IHT - IndiaMart Hand Tools & Fastener Expo, Chennai (Madras) , IN11.12.-13.12.2012: POWER-GEN International - The Global Power Generation Exhibition & Conference, Orlando , US11.12.-13.12.2012: REenergized - Renewable Energy World Conference & Expo North America (formerly Power-Gen Renewable Energy and Fuels), Orlando , US11.12.-14.12.2012: Automechanika Shanghai, Shanghai , CN11.12.-14.12.2012: Motor Show and Auto Parts and Accessories, Maskat , OM12.12.-14.12.2012: Intersolar China, Peking , CN14.12.-16.12.2012: Glasstech International - International Exhibition on Glass & Glazing Technologies, New Delhi , IN14.12.-16.12.2012: IPVS - Industrial Pumps, Valves & Systems Trade Fair, Pune , IN KonferenzenOktober 201201 Power Generation and the Environment: Choices & Economic Trade-Offs Jackson Hole, United States of America05 2012 2nd International Conference on Information and Electronics Engineering (ICIEE 2012) Singapore, Singapore09 6th European Water and Wastewater Management Conference & Exhibition Manchester, United Kingdom16 Viridis Africa - investment in African clean technologies & business Johannesburg, South Africa16 4-th International Renewable Energy and Energy Efficiency Forum Kyiv, Ukraine17 Plastic Modification Technologies - Additives, Compounding, Coatings & Processing, Las Vegas, NV, USA17 20th Jubilee Conference on Materials and Technology Portoroz, Slovenia18 Nanocon 2012, 2nd International Conference on Nanotechnology - Innovative Materials, Processes, Products and Applications Pune, India24 International Conference on Advances Science and Contemporary Engineering 2012 Jakarta, Indonesia24 5th International Symposium on Fluid Machinery and Fluids Engineering (ISFMFE 2012) Jeju, Korea (south)November 201201 ICECCO 2012 - 9th International Conference on Electronics, Computer and Computation Ankara, Turkey05 3rd International Workshop on Renewable Energy for Sustainable Development in Africa (IWRESDA) Enugu, Nigeria11 Renewable Energy Congress Eindhoven, United States of America12 7th International Renewable Energy Storage Conference and Exhibition (IRES 2012) Berlin, Germany17 2012 International Conference on Power and Energy Systems (ICPES 2012) Pune, India21 SUSTAINABLE FUTURE ENERGY 2012 Bandar Seri Begawan, Brunei Darussalam21 Future World of Biogas: Europe 2012 London, United Kingdom22 mat2012 - 2nd International Conference on Engineering Antalya, Turkey24 2012 3rd International Conference on Biology, Environment and Chemistry (ICBEC 2012) Bangkok, Thailand24 2012 4th Journal Conference on Environmental Science and Development (JCESD 2012 4th) Bangkok, Thailand28 International Conference on Renewable Energies for Developing Countries Beirut, Lebanon28 International Conference on Advanced Material Engineering & Technology (ICAMET 2012) Penang Island, Malaysia29 3rd Annual Nigeria Energy and Power Summit (NEPS) Abuja, NigeriaDezember 201202 International Conference on Electrical and Electronics Engineering ICEEE-IRNet Bhopal, India05 10th EMSES (10th Eco-Energy and Materials Science and Engineering Symposium) Muang, Thailand05 Small Hydro Latin America Panama City, Panama07 International Research Symposium on Interdisciplinary Approaches in Management, Engineering and Technology Singapore, Singapore08 Nirma University International Conference on Engineering -NUiCONE2012 Ahmedabad, India10 Twenty - First International Symposium on Processing and Fabrication of Advanced Materials (PFAM XXI) Guwahati, India10 Ninth International Conference on Computational Fluid Dynamics in the Mineral & Process Industries Melbourne, Australia12 International Multi-Conference on Computer, Electrical, Electronics and Mechanical Engineering (IMCEEME'12) Batam Island, Indonesia15 International Conference on Emerging Trends and Technology,ICETT-2012 Indore, India15 2012 2nd International Conference on Electrical Engineering and Applications – ICEEA 2012 Bali Island, Indonesia18 International Conference on Ecology, Agriculture and Chemical Engineering (ICEACS'2012) Phuket, Thailand18 International Conference on Systems and Electronic Engineering (ICSEE'2012) Phuket, Thailand20 2012 International Conference on Advanced Material and Manufacturing Science (ICAMMS 2012) Beijing, China22 2012 2nd International Conference on Environment Science and Biotechnology-ICESB 2012 Kuala Lumpur, Malaysia27 The 2nd International Conference on Green Buildings Technologies and Materials (GBTM 2012) Wuhan, China28 Call For Papers: Global Engineering, Science and Technology Conference Dhaka, Bangladesh29 International Conference on Manufacturing and Industrial Engineering (ICMIE'12) Kuala Lumpur, Malaysia29 2012 International Conference on Power Science and Engineering(ICPSE 2012) Hong Kong, China29 2012 International Conference on Environment, Chemistry and Biology - ICECB 2012 Hong Kong, China Alle in diesem Newsletter gemachten Angaben erfolgen trotz sehr sorgfältiger Recherche ohne Gewähr.http://www.polymer-engineering.dehttp://www.new-materials.de/de/kompetenzzentrum/bayreuthhttp://www.wee-solve.dehttp://www.anton-paar.com < ZurückWeiter >NewsletterNumberlandTechnologyNews (en)NumberlandTechnologyNews (de)NameE-MailConnect on LinkedinWer ist onlineAktuell sind 1432 Gäste und keine Mitglieder onlineAnmeldungAngemeldet bleiben | de |
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Brüssel, 8. Dezember 2004
(Unwesentlich gekürzt)
Die Wurzeln der amerikanischen Zivilisation - die Erfahrungen meiner Nation in den letzten zwei Jahrhunderten - liegen in Europa.
Die Gründungsdokumente, die allen Amerikanern so viel bedeuten, haben ihren Ursprung in der Aufklärung, in unseren europäischen Wurzeln. Wenn man sich die Unabhängigkeitserklärung und die darin enthaltene Beschreibung der Funktion einer Regierung ansieht, erkennt man, dass wir diese Gedanken von Europa übernommen haben.
Die Funktion einer Regierung ist es, die Rechte der Menschen zu schützen. Regierungen vergeben keine Rechte, sie gewähren kein Rechte, diese Rechte kommen von einer überirdischen Kraft, und die wichtigste Aufgabe einer Regierung ist es, diese gottgegebenen Rechte der Menschen zu schützen, indem sie eine Regierung schafft, die den Willen der Menschen widerspiegelt. Die einzige Machtquelle in einer Nation ist der Wille der Menschen, den sie einer Regierung übergeben. Das ist also die Aufgabe einer Regierung, die Rechte der Menschen zu schützen, die ihnen von Gott gegeben wurden. Diese einfache Philosophie hat meine Nation und die transatlantische Gemeinschaft angetrieben - im Falle meines Landes seit zweihundert Jahren, im Falle von Europa seit mehr als fünfzig Jahren in der jüngeren Geschichte dieses Kontinents.
Wie der Präsident in seiner ersten Pressekonferenz nach der Wiederwahl deutlich gemacht hat, will er mit ganz Europa eng zusammenarbeiten. Präsident Bush erklärte: "Alles, das wir erreichen wollen, erfordert eine weiterbleibend enge Partnerschaft zwischen Amerika und Europa. Wir sind die Pfeiler der freien Welt. Wir sind denselben Bedrohungen ausgesetzt und teilen den Glauben an die Freiheit und die Rechte jedes Einzelnen." Aus diesem Grund ist es nur natürlich, dass der erste offizielle Besucher des Präsidenten in seiner zweiten Amtszeit der NATO-Generalsekretär war und sein erster Auslandsbesuch nach Europa gehen wird.
Präsident Bush wird in die Zukunft blicken, wenn er hierher kommt. Aber er wird auch von der Vergangenheit überzeugt sein. Ich bin mir darüber im Klaren, dass einige der Schlüsselentscheidungen des Präsidenten in den letzten vier Jahren in Europa umstritten waren, vor allem die Entscheidungen zum Irak. Was immer die Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Vergangenheit und des Einsatzes im Irak auch waren, wir blicken jetzt nach vorn. Wir reichen Europa die Hand, und hoffen, dass Europa uns ebenfalls die Hand reicht.
Übertönt von dem Hintergrundlärm der letzen Jahre erfolgte eine Umgestaltung der transatlantischen Partnerschaft. Sie ist zunehmend globaler geworden. Wie auch der Marschall Fund waren wir in unseren Aktivitäten auf einen halben Kontinent beschränkt, bis wir dann nach 1989 auf einem ganzen Kontinent tätig sein konnten. Und heute, in einer Welt nach dem 11. September, entwickeln wir die transatlantische Partnerschaft weiter – über die Grenzen Europas hinaus. Und das ist sehr gut, weil die transatlantische Gemeinschaft eine Gemeinschaft der Freiheit, der Demokratie und des Friedens ist – Werte, die heute überall auf der Welt angenommen werden, universelle Werte.
Aber wir befinden uns jetzt in einer anderen Welt als zuvor. Die Bedrohungen haben sich verändert. Heute ist nicht mehr die Sowjetunion die allgegenwärtige Bedrohung, auf die wir unsere gesamte Aufmerksamkeit und Energie richten. Die Bedrohung ist diffuser, schwerer zu bekämpfen, und wird von uns in vielerlei Hinsicht größere Bemühungen erfordern. Terrorismus, Waffen-, Drogen- und Menschenhandel, transnationale Verbrechen – das sind die neuen Bedrohungen. Europa, die Russische Föderation und die Vereinigten Staaten konzentrieren sich jetzt intensiv auf die Bekämpfung dieser Gefahren des 21. Jahrhunderts.
Mehr als jemals zuvor müssen wir unsere Ressourcen mobilisieren und unsere Partnerschaft in den Dienst der Welt stellen. Das ist die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft, und meine Reise diese Woche soll dies verdeutlichen. Ich bin wegen drei Treffen hier: dem Ministertreffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dem Ministertreffen des Nordatlantikrats und dem US-EU-Ministertreffen. Meine Vorgänger als Außenminister waren dort, und meine Nachfolger werden ebenfalls dort sein, da wir uns auf diesen Treffen mit Themen von höchster Bedeutung auseinandersetzen. Alle drei Treffen weisen auf die vor uns liegenden Aufgaben.
Seit ihrer Geburtsstunde während des Kalten Krieges in Helsinki im Jahre 1975 ging es der OSZE um Freiheit, Demokratie und Frieden. Heute, lange nach Ende des Kalten Krieges, führt die OSZE ihre wichtige Arbeit fort. In der OSZE kommen Nordamerika und Europa zusammen, um sich für die Menschenrechte einzusetzen und gegen alle Formen von Antisemitismus, Bigotterie gegen Moslems und Bigotterie aller Art zu kämpfen. Wir können stolz sein, dass die OSZE auch bei der Überwachung von Wahlen Expertenwissen erlangt hat. Wenn die OSZE und andere Beobachter im letzten Monat nicht die Wahlen in der Ukraine überwacht hätten, wäre der Wille des ukrainischen Volks mit ziemlicher Sicherheit nicht zum Tragen gekommen und verfälscht worden. Es stand extrem viel auf dem Spiel, wie auch heute noch – weswegen wir gestern volle Unterstützung für die Weiterführung der Beobachtung der anstehenden Wahlen in der Ukraine durch die OSZE gaben.
Wahlen in jungen Demokratien können Ereignisse sein, die wachrütteln, die ganzen Nationen Zuversicht und Mut einflößen können, so dass die Menschen sich für ihre Rechte einsetzen und eine Wahl fordern, sich versammeln, wie wir es im letzten Herbst in Tbilisi und während der letzten Wochen in der Ukraine gesehen haben. Wir können es heute beobachten, wie wir es im Oktober in Afghanistan beobachten konnten, als die Menschen wählten, damit ihre Stimme gehört wird. Die Wahl in Afghanistan schlug ein neues Kapitel in der Geschichte eines Volkes, einer Region, einer Ära auf. Die OSZE spielte hierbei eine entscheidende Rolle.
Am Sonntag, dem 9. Oktober, wachte ich auf und sah, was sich über Nacht bei den Wahlen in Afghanistan ereignet hatte. Ich wachte auf und sah den Bericht des Leiters der OSZE-Beobachtermission, der erklärte, dass die Wahlen in Afghanistan trotz aller Herausforderungen frei und fair gewesen seien. Die Menschen verließen ihre Häuser, trotz des Terrors, der Gewalt und der tödlichen Gefahr. Der Präsident erzählt gerne die Geschichte einer 19-jährigen Frau, die sich unter den ersten Wählern befand und sich nie erträumt hätte, dass sie die Chance bekäme, ihre Meinung auf diese Art auszudrücken, aber sie bekam sie. Millionen von Afghanen wählten. Und gestern sahen wir etwas im Fernsehen, das in Afghanistan noch nie gesehen wurde: ein neuer, frei gewählter Präsident bei seinem Amtsantritt. Die afghanischen Parlamentswahlen im April werden auf diesen Erfolg aufbauen, aber für einen erneuten Erfolg wird die OSZE benötigt, und sie wird wieder vor Ort sein.
Jetzt ist es an der Zeit, dass die OSZE ihre Arbeit erweitert. Wir wollen, dass sich der Erfolg Afghanistans in den palästinensischen Wahlen am 9. Januar wiederholt, und ich hoffe, dass die OSZE dort sein wird. Wir glauben auch, dass es unsere Pflicht im Sinne der Schlussakte von Helsinki ist, den Irakern zu helfen, die Art von Wahl abzuhalten, die sie verdienen, und ich hoffe, dass wir uns diesbezüglich einigen können, so dass die OSZE bei den Wahlen im Irak am 30. Januar eine Rolle spielen kann.
Aber die OSZE steht nicht nur für Demokratie und Menschenrechte. Tatsächlich ist es so, dass sich die meisten der gestern bei unseren Treffen in Sofia gefällten 21 Entscheidungen auf die Wirtschafts- und Sicherheitsdimensionen der OSZE konzentrierten: Containersicherheit, Passsicherheit sowie die Kontrolle von Handfeuerwaffen und kleinen Waffen sind jetzt Teil des OSZE-Aktionsplans. Keine dieser Maßnahmen wird Schlagzeilen machen, sie erscheinen nicht weltbewegend, aber zusammengenommen sind sie ein Maßnahmenkatalog, der wichtig und entscheidend für den Umgang mit den Bedrohungen des 21. Jahrhunderts ist.
Die herausragende transatlantische Sicherheitsorganisation ist natürlich die NATO, und ich freue mich schon heute auf die Treffen, die morgen hier stattfinden. Die Mission der NATO, Sicherheit für die atlantische Welt zu garantieren, hat sich nie verändert, jedoch hat sich die ganze Welt verändert, hauptsächlich als Konsequenz des Erfolgs der NATO. Die NATO musste sich also anpassen, um ihrer Mission unter neuen strategischen Bedingungen gerecht zu werden. Ich habe diesen Prozess seit vielen Jahren mit meinen eigenen Augen verfolgt. Morgen ist mein letztes NATO-Treffen in einer langen Reihe von NATO-Treffen.
Ich kann mich an mein erstes NATO-Treffen erinnern, das im nächsten Monat 46 Jahre her ist. Ich war ein junger Leutnant und scharte die 40 Mitglieder meines Zuges in der Fuldaer Sende um mich und sagte: "Wir sind die NATO, und solange wir die Schlacht um dieses kleine Stück der Fuldaer Sende gewinnen, werden Westeuropa und Nordamerika in Sicherheit sein. Verstanden, Männer?" "Ja, verstanden." Und deswegen gebe ich gerne an und sage, wenn Sie wissen wollen, wer den Kalten Krieg gewonnen hat, dann war ich das mit meinen 40 Soldaten in der Fuldaer Sende. Aber der Kern der Geschichte ist, dass wir alle wussten, warum wir dort waren, als ich vor 46 Jahren mit meinen jungen Soldaten zum ersten Mal diesen Fleck Erde betrat. Wir waren uns der wichtigen Rolle dieses Bündnisses für die Wahrung von Frieden und Freiheit, unserer Ideale und Lebensweise bewusst, zu dem wir gehörten.
Und 28 Jahre später kehrte ich als Kommandeur an denselben Ort in dieselbe Fuldaer Sende zurück, und sie war noch da, und die 8. Russische Armee stand noch immer auf der anderen Seite. Aber die Dinge hatten angefangen, sich zu verändern, und ich konnte diese Veränderungen bei allen NATO-Treffen sehen, die ich anfing, zu besuchen, zuerst in den frühen Achtzigern als Militärassistent eines großartigen Mannes, Verteidigungsminister Cap Weinberger. Wir gingen zu den NATO-Treffen, und es gab die verzwicktesten Auseinandersetzungen über alle möglichen Dinge. Sie denken, dass die jüngsten Auseinandersetzungen schlimm waren... Sie hätten dabei sein sollen, als die INF-Stationierung aktuell war und es überall in Europa Demonstrationen gegen diesen schrecklichen amerikanischen Einfall gab, Pershing-2-Raketen und bodengestützte Marschflugkörper gegen die russischen SS-20 zu stationieren. Schrecklich! Das darf nicht sein! Demonstrationen, schlechte Idee, das zu tun. Wir taten es. Europa stand an der Seite von Nordamerika.
Und einige Jahre später war ich auch stolz, der Verhandlungsführer des INF-Vertrages zu sein, zusammen mit Minister Schultz und Herr Nitze und vielen anderen, die den INF-Vertrag aushandelten, der die ganzen Raketen abschaffte. Entschlossene Zielgerichtetheit, der Wille, gegen die damals vorherrschende öffentliche Meinung zu handeln, weil wir wussten, was das Richtige war. Und das Ergebnis war, dass wir alle diese Waffen beseitigten und anfingen, den Weg zu bereiten für das, was folgte.
Ein paar Jahre später war ich wieder dort, diesmal als Nationaler Sicherheitsberater von Präsident Reagan, und wir gingen 1987 und 88 zu den NATO-Treffen. Sie hatten etwas Einzigartiges – man saß da und wartete, dass alle 16 Staats- und Regierungschefs zu Wort kamen, und jeder von ihnen hatte eine andere Geschichte über Gorbatschow zu erzählen. Und jeder hatte Gorbatschow gerade erst getroffen. "Mit diesem Mann können wir verhandeln", "Das ist ein Mann, der einen Unterschied bewirkt." Perestroika, Glasnost, ich erinnere mich lebhaft an diese Zeit. Und wir alle beobachteten die Lage. Konnte es wahr sein? Konnte es sein, dass die Dinge sich ändern würden?
Und ich beobachtete weiter in meiner Rolle als Nationaler Sicherheitsberater, besuchte fünf Gipfeltreffen mit Gorbatschow und werde nie den Tag vergessen, als er mich über den Tisch hinweg ansah in Anwesenheit von Minister Schulz, und er wusste, dass ich mir nicht sicher war, worauf er hinaus wollte. Und er sah mich über den Tisch hinweg an und sagte: "Oh, Herr General, es tut mir so leid, Sie werden sich einen neuen Feind suchen müssen." Ich erinnere mich an meine Reaktion. "Das will ich nicht. Sie müssen wissen, ich habe viel in diesen Feind investiert, ändern Sie mein Leben nicht, nur weil Sie einen schlechten Tag haben." Ich kann nur sagen, mein Leben änderte sich, unser Leben änderte sich, das transatlantische Bündnis veränderte sich.
Ich war bei einem Treffen mit den Vereinigten Stabschefs an dem Abend im November 1989, als die Menschen in Berlin zur Mauer gingen und gegen sie hämmerten, bis sie vor ihnen zusammenbrach. Ich war dort als Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs am Anfang des nächsten Jahrzehnts, als die Sowjetunion und der Warschauer Pakt zusammenbrachen, und die Freiheit sich ihren Weg bahnte. Überall in Eurasien erblühten zarte Pflanzen der Freiheit wie wilde Blumen im Frühjahr. Wir standen das alles durch, das Gute, das Schlechte und das vorübergehend Mysteriöse.
Und heute befinden wir uns am Ende des Jahres 2004. Als ich Ende des Kalten Krieges noch Vorsitzender war, habe ich öfter mit russischen Generälen diskutiert, als die Sowjetunion anfing, zu zerbrechen. Und sie sagten: "Jetzt gibt es keinen Warschauer Pakt mehr, dann sollte es auch keine NATO mehr geben. Wenn wir keinen Warschauer Pakt haben, braucht ihr keine NATO." Und meine Antwort war: "Wisst ihr, das klingt irgendwie logisch, ich kann das nachvollziehen, aber es gibt ein kleines Problem." "Was für eines?" "Ich werde immer noch nach Mitgliedschaftsanträgen für die NATO gefragt." Sie ist also noch eine funktionierende, lebendige Organisation. Die Menschen sehen noch eine Notwendigkeit für sie.
Warum ist das so? Weil die NATO die Grundlage des transatlantischen Friedens und der Sicherheit ist. Außerdem ist sie eine politische und militärische Organisation, die sich verändern kann, wenn sich die Bedrohung und Anforderungen ändern. Und wir haben festgestellt, dass die NATO nicht einfach für die Sowjetunion existierte. Sie hat einen anderen Zweck, ein anderes Leben. Sie bezieht die ehemaligen Nationen der Sowjetunion ein, sie arbeitet im NATO-Russland-Rat mit Russland zusammen, um eine sicherere transatlantische Union und sicherere Beziehungen zu schaffen und sich aktiv auf die anderen Bedrohungen außerhalb des Bündnisses konzentrieren zu können und auf sie zu reagieren .
Am Ende des Jahres 2004 tritt die NATO aktiver als je zuvor auf und stellt sich den neuen Herausforderungen eines neuen Zeitalters. Mit 26 Mitgliedern erreicht die NATO mehr, als ihre Gründungsväter je für möglich gehalten hätten, und sie ist weiterhin offen für neue Mitglieder. Es war trotzdem keine Überraschung, dass all dies geschah. Es ist für mich nicht erstaunlich, dass die ehemaligen Mitglieder des Warschauer Pakts der NATO beitreten wollten. Sie sahen die NATO als das, was sie ist – eine Organisation, die sich auf die Prinzipien des Friedens, die Menschenwürde jedes Einzelnen und Demokratie stützt – sowie eine Organisation, die Europa mit Nordamerika und Amerika mit Kanada verbindet, so dass Sicherheit für die transatlantische Region gewährleistet ist. Lassen Sie mich nur kurz auf die Veränderungen in den letzten 15 Jahren eingehen...
Während dieser letzten 15 Jahre ist sehr viel passiert. Die erweiterte NATO ist nicht mehr nur ein Bündnis, das hauptsächlich der Verteidigung des gemeinsamen Gebiets dient, sondern auch der Verteidigung gemeinsamer Prinzipien, wo immer auf der Welt gegen diese gemeinsamen Prinzipien verstoßen wird oder wo immer sie bedroht werden. Der NATO ging es hauptsächlich um Europa; out-of-area-Einsätze waren nur von zweitrangiger Bedeutung. Ich kann mich an so viele Diskussionen erinnern, die wir über out-of-area-Einsätze hatten – das Thema ist eines der Klischees, über die wir uns ständig gestritten haben. "Was genau ist die Zuständigkeit der NATO, warum machen wir uns Sorgen über diese weit entfernten Orte?" Jetzt stehen wir meistens dieser Art von Herausforderung gegenüber, und da sie out-of-area sind, muss die NATO dort vor Ort sein.
Was mich persönlich jedoch beeindruckt, ist, wie schnell und erfolgreich sich die NATO auf die Herausforderungen nach dem Kalten Krieg eingestellt hat. Die Anpassung begann in Europa, auf dem Balkan. Die NATO spielte in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo eine unentbehrliche Rolle, und wir standen unerschütterlich an der Seite unserer NATO-Kollegen. Manche machten sich am Anfang der Präsidentschaft Bushs Sorgen, aber wir haben es klar mit einem einfachen amerikanischen Klischee ausgedrückt: "Wir sind zusammen gekommen, und wir werden zusammen gehen." So sind wir an die Sache herangegangen, und so haben wir es gemacht.
Die erfolgreiche Sicherheitsmission der NATO in Bosnien endete offiziell vor nur sechs Tagen und die Übergabe an die neue EU-Mission erfolgte reibungslos. Die NATO und die EU haben gelernt, ihre Kräfte unter den Regeln von Berlin-Plus zusammenzuführen; einige dachten, dies sei zu schwierig zu handhaben, aber wir haben es geschafft, und es klappt.
Da die NATO heute auch außerhalb von Europa eine wichtige Rolle spielt, müssen wir Maßnahmen einleiten, um die neuen Herausforderungen der NATO zu erfüllen. Wir müssen die Kürzungen in den Verteidigungsetats und beim Personal in einigen Mitgliedsländern umkehren und die bürokratischen oder nationalen Hindernisse bei der Bereitstellung von Streitkräften abschaffen. Wir müssen bezüglich unserer Fähigkeiten mehr tun. Wenn wir diese zusätzlichen Missionen annehmen – und das müssen wir tun – dann müssen wir diesem Vorhaben und diesen Worten reale Fähigkeiten zuordnen.
Der erste große Militäreinsatz der NATO außerhalb Europas in Afghanistan zeigt, zu was wir fähig sind, wenn wir nur wollen. Die NATO schuf eine NATO Response Force, die sich bereits in Afghanistan unter Beweis stellt. Die Internationale Schutztruppe besteht aus 9.000 NATO-Soldaten und wird von einem französischen General geführt. Da jetzt die Wahlen anstehen, sollten wir die Chance nutzen, die Internationale Schutztruppe zu stärken und zu erweitern. Wir müssen uns zusammen an einen Tisch setzen und herausfinden, wie die internationalen und amerikanischen Streitkräfte in Afghanistan am besten mit den afghanischen Streitkräften zusammenarbeiten können. Eine Fusion aller ausländischer Sicherheitskräfte in Afghanistan wäre wohl am sinnvollsten. Wir müssen das in den nächsten Monaten prüfen.
Wir arbeiten an einem weiteren Vorhaben, das die Vitalität des Bündnisses demonstriert: Im Juli haben wir auf dem NATO-Gipfel zusammen beschlossen, eine Übungsmission für irakische Sicherheitskräfte aufzubauen, wie sie von der irakischen Interimsregierung erbeten worden war. Die Regierung bat uns um Hilfe, um unsere Unterstützung. Diese Mission läuft bereits. Die NATO hat auch ein großes Einbindungsvermögen externen Partnern gegenüber bewiesen. Wir haben die Istanbuler Kooperationsinitiative in die Welt gerufen. Sie unterstützt Reformen im Nahen und Mittleren Osten und in Nordafrika, indem Übungskapazitäten, gemeinsame Friedenssicherung und andere Möglichkeiten zur koordinierten Sicherheitsarbeit angeboten werden. Der Mittelmeerdialog der NATO stärkt den Barcelona-Prozess der Europäischen Union. Beide Projekte werden jetzt im Rahmen der Istanbuler Initiative zusammengeführt. Und beide Projekte, alle diese Projekte, unterstützen die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika der G8. Beim Abendessen heute Abend werde ich zahlreiche andere Außenminister anlässlich des NATO-Mittelmeerdialogs treffen.
Es wird das erste Treffen auf Ministerebene seit zehn Jahren sein, bei dem wir vertiefen können, wie wir am besten mit den Partnern im Nahen Osten zusammenarbeiten können. Die Nationen des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrikas brauchen unsere Unterstützung, und wir sind auf eine Weise bereit, diese Unterstützung zu leisten, wie es sich die Gründungsväter der NATO nie hätten vorstellen können.
Ich freue mich darauf, am Sonntag in Marokko auf dem ersten Treffen des Forums für die Zukunft mit unseren Partnern in der G8 und NATO zusammenzuarbeiten, um unsere gemeinsame Agenda im Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika voranzutreiben. Im Rahmen des Forums treffen sich 28 Länder von innerhalb und außerhalb der Region, um ihre Anstrengungen und Ressourcen zum Vorantreiben der Reformen zu bündeln. Wir versuchen nicht, anderen unsere Ansichten aufzuzwingen. Wir versuchen nicht einmal, Diagnosen bezüglich der Probleme anderer Menschen abzugeben. Die Araber haben selbst in den Berichten über die menschliche Entwicklung der UN gezeigt, dass sie die ihnen bevorstehenden Defizite und Herausforderungen besser als alle anderen kennen.
Überall in der Region geschieht etwas. In manchen Fällen handeln die Regierungen und fordern Veränderungen von ihrer Bevölkerung. Manchmal handeln Zivilorganisationen, die Zivilgesellschaft und mutige Einzelpersonen und fordern Veränderungen von ihren Regierungen. Jede Situation ist anders, jedes Land hat seinen eigenen Weg in die Zukunft, der abhängig ist von seiner Geschichte, seiner derzeitigen politischen Situation und seiner Kultur. Wir können ihnen helfen. Wir haben Unruhen gesehen, wir haben die Stimmen gehört, die Modernisierung und Reformen fordern, und es ist die Pflicht der Industriestaaten, der G8, der EU und der NATO, diese Menschen einzubeziehen und ihnen zu helfen.
Die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten soll denen helfen, die Veränderungen möchten, ihre Stimme zu verstärken. Außerdem können die Reformen den Menschen in der Region reale Verbesserungen bringen. Wirtschaftliche Reformen fördern den Handel, schaffen Arbeitsplätze und erhöhen den Wohlstand. Daran sind wir im Nahen und Mittleren Osten interessiert, daran sind wir überall in der transatlantischen Region interessiert. Politische Reformen verbessern die Möglichkeit eines Mitspracherechts der Bürger an Entscheidungen, die sie, ihre Familien und Gemeinden betreffen. Die Stärkung der Rechte der Frau gibt Frauen die Möglichkeit, ihre Kinder zu ernähren, zu kleiden, zu erziehen und ihre Gesundheit zu bewahren. Die Gewährleistung von Bildungschancen bereitet die jungen Menschen von heute darauf vor, die Führungskräfte unserer Welt von morgen zu sein.
Wir möchten gemeinsam mit unseren europäischen Bündnispartnern Frieden und positiven Wandel unterstützen – nicht nur durch die OSZE, die NATO und die G 8, sondern auch durch die europäisch-amerikanischen Beziehungen. Ein Großteil unserer Beziehungen zu Europa betrifft Wirtschaftsangelegenheiten, Handel und Investitionen, wissenschaftlich-technischen Austausch, Forschung im Bereich von Energie und Umwelt sowie andere ähnliche Projekte. Vor allem arbeiten wir äußerst eng zusammen, um Terroristen das Handwerk zu legen, indem wir die Kanäle der Nachrichtendienste und Strafverfolgungsbehörden sowie eine Vielzahl anderer Mittel nutzen. Dies ist die Frontlinie unserer gemeinsamen Verteidigung gegen den Terrorismus.
Darüber hinaus kooperieren die Vereinigten Staaten und die Europäische Union unter der Federführung Italiens im Auftrag der G 8, um internationale Polizeieinheiten in ehemalige Krisengebiete zu entsenden. Während wir an der Frontlinie in der Terrorismusbekämpfung kämpfen, arbeiten wir auch darauf hin, den Terroristen den Raum und die Chance zu verweigern, Pläne zu schmieden und Anhänger zu werben. Im gleichen Tenor sind die Vereinigten Staaten und die Europäische Union im Hinblick auf die Beilegung von Konflikten in der arabischen und muslimischen Welt zunehmend einer Meinung.
Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union sind sich beispielsweise bezüglich der Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts einig. Wir sind uns beide bewusst, dass dieser Konflikt einen Schatten auf all unsere Bemühungen in der Region wirft. Wir unterstützen beide zwei unabhängige Staaten – einen unabhängigen palästinensischen Staat und den Staat Israel - die Seite an Seite in Frieden leben. Wir unterstützen beide den Rückzug Israels aus dem Gazastreifen und Teilen des Westjordanlands im Rahmen des Friedensprozesses, um zu diesem Prozess zurückzukommen. Wir möchten beide freie und faire Wahlen für die Palästinenser, und wir sind beide bereit, zu diesem Ergebnis beizutragen.
Wie erreichen wir das alles? Wir arbeiten als Quartett, das die diplomatische Macht der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, Russlands und der Vereinten Nationen vereinigt. Angesichts der Veränderungen in der palästinensischen Führung ist Präsident Bush entschlossen, die Gunst der Stunde zu nutzen. Wir werden unsere diplomatischen Bemühungen verstärken, weil wir eine Chance sehen, reale, hoffentlich entschiedene Fortschritte zum Frieden zu erzielen. Auch im Irak haben wir eine Chance zur Zusammenarbeit.
Ich habe es bereits erwähnt, aber ich möchte diesen Punkt hervorheben. Viele der 25 Mitglieder der EU sind im Irak vor Ort, um dem irakischen Volk und der irakischen Übergangsregierung zu helfen, und ihr Beitrag ist von entscheidender Bedeutung.
Das irakische Volk strebt nach Freiheit. Die Iraker möchten ihre Politiker selbst wählen. Sie möchten wählen, sie möchten unverzüglich wählen, sie möchten nächsten Monat wählen. Wir dürfen die Zukunft und die Hoffnungen der Iraker nicht an Terroristen und Schergen verpfänden, die sie einzuschüchtern versuchen. Das können und werden wir nicht zulassen. Wir sehen also diese schlechten Nachrichten, aber es kommen auch gute Nachrichten von dort. In über 80 Prozent des Landes werden Wahlen abgehalten, um über die politische Führung vor Ort zu entscheiden. Wir sehen, dass Schulen, Krankenhäuser und Unternehmen den Betrieb aufnehmen; im ganzen Land geht das Leben weiter und die Menschen nehmen die Gestaltung ihrer Zukunft in die Hand.
Oft würdigen wir den außerordentlichen Mut so vieler Iraker nicht genug - Politiker und Bürger gleichermaßen - die ihre Chance für eine bessere Zukunft sehen und bereit sind, sie jeden Tag, wenn sie aufstehen, aufs Spiel zu setzen, weil sie an diese Zukunft glauben. Und wir müssen ihnen helfen. Ich habe Grund, an diese Zukunft zu glauben, weil ich weiß, dass diese Zukunft kommen wird - weil wir hier sein werden, um ihnen zu helfen.
Wir müssen uns unser Ziel vor Augen führen. Wir möchten der arabischen Demokratie im Irak, in Palästina und andernorts eine Chance geben. Wir möchten die Kraft der Freiheit freisetzen, wo immer sie am dringendsten benötigt wird. Wir wissen, dass das nicht leicht ist; wir wissen, dass Demokratie von bestimmten Verhaltensweisen und Institutionen abhängt, die nicht über Nacht entstehen.
Aber sehen Sie sich die Ukraine an. Betrachten Sie sich, was das ukrainische Volk getan hat. Die ukrainischen und russischen Behörden vernehmen eine deutliche Botschaft aus Nordamerika und Europa – in diplomatischem Stereoton. Dieser Stereoton bewirkt etwas, und wir sagen: Lasst das Volk entscheiden!
Mehr als je zuvor liegt das Schicksal der Ukraine dort, wo es hingehört – in den Händen des ukrainischen Volks. Wir in den Vereinigten Staaten und Sie in Europa bewundern den Mut so vieler, die für Rechtsstaatlichkeit und die Verfassung eingetreten sind, die friedlich versucht haben, die bei der letzten Wahl aufgetretenen Schwierigkeiten zu meistern. Wir unterstützen eine zweite Stichwahl am 26. Dezember als besten Weg zur Wiederherstellung des Vertrauens und der Integrität der politischen Institutionen der Ukraine. Unseres Erachtens hat das Oberste Gericht der Ukraine eine kluge Entscheidung getroffen. Und ich habe mich sehr gefreut, heute Morgen zu erfahren, dass sich die Rada - das ukrainische Parlament - dieser Entscheidung anschließt. Die Rada hat das erforderliche Gesetz verabschiedet, um einen Prozess in Gang zu setzen, der zu einer zweiten Stichwahl am 26. Dezember führt. Die Ukrainer schließen sich zusammen, um eine ukrainische Lösung für dieses Problem zu finden, und wir alle stehen bereit, um zu helfen. Alles, was wir fordern, alles, was wir möchten, alles, was wir immer gewollt haben, sind freie, faire, offenen Wahlen, damit die Stimme des ukrainischen Volkes gehört werden kann.
In der heutigen Welt ist die Macht der Ideen stärker als je zuvor. Und wo die globale Gemeinschaft der Demokratien größer ist als je zuvor – wie in der Ukraine – unternehmen viele Gesellschaften gemeinsame Schritte. Es wird unsere gemeinsamen Bemühungen erfordern, sicherzustellen, dass die Ukraine die Hilfe erhält, die sie benötigt, denn wir haben im Nahen Osten und andernorts gemeinsam so viel zu tun. Die Vereinigten Staaten können viel von einem weiteren fähigen, demokratischen Partner in Europa profitieren. Wir unterstützen die europäische Integration nach wie vor. Wir unterstützen die künftige Erweiterung der Europäischen Union. Wir möchten, dass die Europäische Union globale Präsenz entwickelt, so dass wir den starken Partner haben, den wir benötigen.
Während sich unser Bündnis für die Herausforderungen der Zukunft wappnet, möchte ich Ihnen einige Anregungen zum Nachdenken geben. Die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder ruht in der Stabilität und den Chancen, die Demokratie mit sich bringt. Die Faktoren Demokratie, öffentliche Meinung, Bildung, Information und Kommunikation betreffen sogar undemokratische Regime. Man kann diese Ideen nicht mehr aussperren. Es gibt keine politischen oder geistigen Grenzen, die diese Ideen davon abhalten können, in die dunkelsten Ecken der Welt vorzudringen.
Wir müssen demokratischen Wandel unterstützen, wo immer er sich vollzieht. Das ist gleichermaßen unsere Politik und unser Credo. Was Präsident Bush als die "wandelnde Kraft der Freiheit" bezeichnet, ist das zentrale Element, die zentrale Triebkraft der amerikanischen Politik auf Jahre hinaus.
Wir müssen den Mut aufbringen, grundlegenden Wandel herbeizuführen und dürfen uns nicht damit zufrieden geben, Bedrohungen nur zu bewältigen oder einzudämmen. Wir haben zu viele Jahre darauf gewartet, dass Saddam Husseins Irak und das Talibanregime den Willen der internationalen Gemeinschaft befolgen. Wir müssen bereit sein, Chancen zu schaffen und zu ergreifen. Die rasche Umgestaltung Libyens von einer Gefahr zu einem rehabilitierten Mitglied der internationalen Gemeinschaft ist ein beeindruckendes Beispiel.
Gemeinsam müssen die Vereinigten Staaten und Europa durch die NATO, die EU, die OSZE und andere transatlantische Institutionen der Umsetzung unserer gemeinsamen Vision eines freien, friedlichen und demokratischen Nahen und Mittleren Ostens oberste Priorität einräumen. Unsere Arbeit am israelisch-palästinensischen Frieden geht Hand in Hand mit unserer Unterstützung der Reformen und Modernisierung in der Region. Die Vereinigten Staaten und Europa müssen die Umsetzung von Demokratie als zentrales Element beim Kampf gegen den Terrorismus ansehen. Gesunde demokratische Gesellschaften sind das beste Bollwerk gegen den Terrorismus, obwohl unsere Erfahrungen und die Spaniens, Russlands und anderer Länder zeigen, dass keiner von uns gegen Terrorismus gefeit ist.
Die Vereinigten Staaten und Europa sind Partner, nicht nur aufgrund dessen, was wir sind und wofür wir eintreten. Wir sind Partner, weil wir auf der Grundlage gemeinsamer Grundsätze und Werte gemeinsam handeln.
Unsere Werte und unsere Interessen sind letztlich untrennbar. Wir sind uns auch bewusst, dass wir nur effektiv sein können, wenn die Vereinigten Staaten und Europa als Partner zusammenarbeiten, als Partner in Freiheit und als Partner beim Handeln. Das haben wir seit Jahrzehnten getan. Wir waren erfolgreich, und wir müssen weiterhin erfolgreich sein um sicherzustellen, dass wir unsere Erfolgsbilanz fortsetzen.
Sie können sicher sein, dass Präsident Bush und seine Regierung alles in ihrer Macht Stehende tun werden, um Europa ihre Verpflichtung zu dieser Partnerschaft zu beweisen. Unser Verständnis der erzielten Erfolge und unsere Bereitschaft, den erforderlichen Preis zu bezahlen und die erforderlichen Lasten zu tragen, sollen sicherstellen, dass wir in den vor uns liegenden Jahren der Herausforderungen weiterhin erfolgreich sind.
Originaltext: Powell Urges Europe to Work with U.S. to Support Democracy
Aktualisiert: Februar 2005 | Beedenbostel 2017 : Topp 20 Feriehus Beedenbostel & Ferieleiligheter - Airbnb Beedenbostel, Niedersachsen, Tyskland
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40 km zur Hannover Messe, 9 km zur Celler Hengstparade.Victoria has clearly earned the highest rating. Although we We have a total of really stopped only very briefly in the room, namely to freshen up for a wedding and the subsequent night after the wedding, Victoria has managed in the few moments that you felt visiting an old friend. The charm of this room is so clearly in the warmth of the hostess. The room itself had come through everything we needed, incl. Small bathroom. So, I can only recommend.Clem2016-08-29T00:00:00ZVictoria looks really nice and everything was super simple and spontaneous !! We slept perfectly !! Many Thanks!!Ina2016-08-21T00:00:00ZRomtypePrivat romEiendomstypeHusPlass til2SoveromWienhausen, Niedersachsen, TysklandZimmer im gemütlichen FachwerkhausPris479 kr NOK Zimmer im gemütlichen FachwerkhausPrivat rom · 2 senger2 anmeldelserWir bieten eine sehr schöne lichtdurchflutete, modernisierte Ferienwohnung im 1. OG mit 65 m² in Celle, Stadtteil Garßen an.
Die Wohnung besteht aus einem Wohn-Essbereich und einem Schlafzimmer mit einem Doppelbett. Der Platz für ein Kinderbett ist in beiden Schlafzimmern gegeben. The host canceled this reservation 76 days before arrival. This is an automated posting.Silke2017-01-31T00:00:00ZAlles super, sehr schön eingerichtet, sehr sauber, schön ruhig.Sigune2016-12-27T00:00:00ZFamily Küster was amazing. Their apartment in Celle is very beautiful, clean and comfy. I recomend it to small group of people or family with children. The comunication with host was great. Only negative side is that you must use car if you want to go to the city center. I belive that it's more beautiful in summer or late spring, because of garden and view.Maja2016-04-29T00:00:00ZClean and tidy, beyond my expecting! Highly recommend!Yue2016-11-18T00:00:00ZWe couldn't have chosen a more comfortable place to stay. Kathrin and her husband were very kind and welcoming. The apartment is very well appointed and we wanted for nothing while we were there. It is tastefully decorated and very clean and only a short drive to the old city center. If we ever visit Celle again, we absolutely be staying here again. Thank you so much for for being such wonderful hosts!!Ilse2016-12-18T00:00:00ZMeine Familie und ich haben uns sehr wohl gefühlt in der hellen, sauberen und geschmackvoll eingerichteten Ferienwohnung von Kathrin und Remco. An vielen kleinen Details in der Wohnung war zu sehen, dass Gäste hier wirklich sehr willkommen sind. Ganz hoch angerechnet haben wir auch die große Hilfsbereitschaft von beiden, als wir einen "Lift" von und zum Bahnhof bekommen haben. Da wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln angereist sind, haben wir auch oft den Stadtbus genutzt, der tagsüber regelmäßig fährt. Abends dagegen nicht und sonn-und feiertags nur eingeschränkt, was wiederum für einen Mietwagen sprechen würde. Wir können die schöne Ferienwohnung und die netten Vermieter wärmstens weiter empfehlen!Sandra2015-05-31T00:00:00ZRomtypeHelt hjem/leilighetEiendomstypeLeilighetPlass til5SoveromCelle, Niedersachsen, TysklandFewo in Celle, 2 SchlafzimmerPris487 kr NOK Fewo in Celle, 2 SchlafzimmerHelt hjem/leilighet · 4 senger5 anmeldelserim schönen Wienhausen, Aller-nah, 10 km von Celle, 40 km von Hannover
In Messezeiten kann ich meine Gäste mit nach Hannover nehmen. Ich wäre so gegen 8.00 Uhr in U-Bahn-Nähe. Rückfahrt nach Absprache von der Noltemeyerbrücke (U-Bahn) oder vom WeidetoSehr netter Gastgeber, der uns ein Schlafzimmer mit Doppelbett zur Verfügung gestellt hat.Katrin2015-06-15T00:00:00ZI recommend it. Everhing was perfect!Georgi2017-04-26T00:00:00ZDetlef was very warm and welcoming host. The room was spacious enough for my friend and me with two separate beds. There was a common bathroom in the house though we had no issues with timings and using it. There is penny (supermarket) barely next door from where we bought our supplies. He let us use his kitchen, utensils, spices and seasonings for our cooking and we also had a meal and beer together. The house is in a vey nice rural setting wtih farms nearby. Since the house is little far from the nearest public transport to reach Hannover, Detlef kindly offered to drop us at and pick up us from the nearest U-Bahn or HBF as we had to commute to Hannover messe, the main purpose of our stay. Overall the stay was very pleasant. Sriraj2015-04-15T00:00:00ZRomtypePrivat romEiendomstypeHusPlass til2SoveromWienhausen, Niedersachsen, TysklandZimmer mit DoppelbettPris148 kr NOK Zimmer mit DoppelbettPrivat rom · 1 seng3 anmeldelserDas Gästehaus befindet sich in Alvern im Grünen vor den Toren Celles - außer Natur nix, aber davon reichlich. Hier können sie absolute Ruhe genießen.Es ist eine helle Studiowohnung mit einem französchischen Doppelbett (1,40x2,00), einer kleinen Küchezeile, gemütlicher Wohnecke, einem Duschbad mit Fußbodenheizung, separatem Eingang und eigener kleiner Terasse. Wer Ruhe Sucht, wird sie hier auf jeden Fall finden. Hunde sind ebenfalls willkommen.
Unser Dorf, das sind ein paar Häuser im Wald. Verkehrstechnisch ist es eine Sackgasse und die Umgebung läd zum Wandern ein. Es ist ein iedealer Ausgangsort für Unternehmungen der unterschiedlichsten Art.Great quiet accommodation, we used as we're visiting family in the area, the host is friendly and helpful. Would definitely recommend. Iga2017-05-08T00:00:00ZBardzo ładny, mały hotel. Byliśmy zawodowo zajmujących się blisko i przez kilka dni czuliśmy się w dobrych rękach. Musimy tylko spokojny wieczór i ciepłe łóżko. I to było zarówno wspaniały.Marius2017-04-06T00:00:00ZRomtypeHelt hjem/leilighetEiendomstypeLeilighetPlass til3SoveromCelle, Niedersachsen, TysklandFerienwohnung im Grünen vor den Toren Celles (2)Pris418 kr NOK Ferienwohnung im Grünen vor den Toren Celles (2)Helt hjem/leilighet · 3 senger2 anmeldelserWe have 2 bedrooms to offer within our home. Each have a private bedroom with 2 beds and a private bathroom adjacent to the room. Check out the second bedroom on airbnb too.RomtypePrivat romEiendomstypeHusPlass til2SoveromWienhausen, Niedersachsen, TysklandCozy room in a lovely country housePris383 kr NOK Cozy room in a lovely country housePrivat rom · 2 sengerBesichtigen Sie die Celler Altstadt mit 400 denkmalgeschützten Fachhäusern, das Landgestüt Celle, den Heilpflanzengarten, das Kloster Wienhausen, die Lüneburger Heide oder machen Sie schöne Bootsfahrten auf der Aller oder der Örtze. Mit Fahrrad oder per pedes die berühmte denkmalgeschützte Fachwerk-Altstadt Celle, das Tor zur Lüneburger Heide mit Residenz-Schloss und das Celler Land entdecken. Fußweg zum Naturschutzgebiet oder Bushaltestelle ca. 100 m, zur Altstadt via Damaschwiesen ca. 20 MinUnsere Wohnungen sind ruhig, hell, freundlich und liegen im Grünen. Sagen Sie uns, was Sie unbedingt benötigen. Zum Naturschutzgebiet geht es quasi "nur über die Straße".Sie wohnen inmitten einer sympathischen Nachbarschaft.Unkomplizierte Kommunikation und schöne große Wohnung. Besonders gut hat uns der flexible check-in/out gefallen. In der Wohnung ist alles, was man für einen entspannten Aufenthalt braucht. Xenia2017-03-16T00:00:00ZПонравилось наше пребывание в Германии очень много, Аксель был очень полезным и был рад помочь с чем я бы и собирался остаться еще раз спасибо :) AxelDarren2017-02-21T00:00:00ZSchöne Wohnung. Klare und schnelle KommunikationEmil2017-05-07T00:00:00ZRomtypeHelt hjem/leilighetEiendomstypeLeilighetPlass til4SoveromCelle, Niedersachsen, TysklandWohnen im Grünen, alles nah dabei ...Pris392 kr NOK Wohnen im Grünen, alles nah dabei ...Helt hjem/leilighet · 1 seng3 anmeldelserDiese schöne Ferienwohnung besteht aus einem Zimmer mit eigenem Eingang am Stadtrand von Celle. Sie verfügt über eine komplett eingerichtete Küche (Geschirrspülmaschine, Kaffeemaschine, Mikrowelle usw.), ein Dusch-Bad und einem Doppelbett. Das Appartement liegt im Ortsteil Altencelle in ruhiger ländlicher Lage. Die Innenstadt von Celle ist ca. 5 km entfernt. Das gemütliche u. helle Appartement (30 m²) verfügt über ein Doppelbett (kann umgestellt werden zu 2 Einzelbetten), einem Schlafsofa, einer Sitz- u. Essecke, TV/Sat sowie W-LAN.
Die Wohnung liegt ruhig in einer Sackgasse. Die Innenstadt von Celle ist in 5 Minuten und die Innenstadt von Hannover ist in 30 Minuten erreichbar.모든 멋졌다. 우리는 돌아올 것이다Tim2016-10-30T00:00:00ZSchöne Früchte, Kaffee, Tee und Wasser in der Küche. Es war ein sehr angenehmer und unkomplizierter Aufenthalt bei Axel, der sehr gastfreundlich und hilfsbereit ist. Alles ist sehr sauber und gepflegt. Die Wohnung liegt in einer ruhigen Wohnsiedlung, ein Supermarkt ist in 10 Minuten zu Fuß erreichbar. Ich kann die Unterkunft absolut empfehlen.József2015-04-27T00:00:00ZAxel and Angelika are two of the nicest people I've ever met. They made myself and my cat feel very welcome indeed. The flat is light, clean and always warm; I stayed for 11 weeks and loved it! The neighbourhood is very quiet but the supermarket and bakery are only a few minutes away. They lent me a bike and a variety of lovely circular cycle routes are close by, and Celle is only 10 minutes away. I heartily recommend staying with Familie Kleinfeld, and hope to again in the near future. Jon2015-12-21T00:00:00ZAxel war ein sehr netter und hilfsbereiter Gastgeber und ich habe mich wirklich wohl gefühlt in seiner Ferienwohnung! Frische Blumen, Obstkorb, geräumiges Zimmer, freundliche Nachbarn, PKW-Stellplatz direkt vor der Wohnung...alles prima!! Gerne immer wieder! Toby2016-08-08T00:00:00ZAlles wunderbar! Kleine, feine Unterkunft. Alles sehr sauber und liebevoll hergerichtet mit frischen Blumen und Schokolade. Kann ich uneingeschränkt weiterempfehlenAmelie2016-06-06T00:00:00ZAxel's apartment is small but very nice and clean. It' located in a pleasant and quiet neighborhood, which you'll appreciate if you want to get some proper sleep. We stayed at Axel's place for one night during our visit to Hannnover Messe (cca 30 min. by car to the city) and really like it. Great host, great place, definitely recommended.Roman2017-04-26T00:00:00ZDas Apartment von Axel ist sehr gemütlich. Es liegt in einem ruhigen Teil von Celle und ist gut erreichbar. Die Kommunikation war sehr freundlich, die Unterkunft sauber und gepflegt. Auch die Stadt selbst ist sehr schön. Ich kann einen Aufenthalt also nur wärmstens weiterempfehlen!Friederike2015-10-05T00:00:00ZAlles perfekt. Gerne wieder.Markus2017-05-01T00:00:00ZRomtypeHelt hjem/leilighetEiendomstypeLeilighetPlass til2SoveromCelle, Niedersachsen, TysklandFerienwohnung in CellePris392 kr NOK Ferienwohnung in CelleHelt hjem/leilighet · 2 senger8 anmeldelserthe bedroom is in the sunny side of the building, the area is quiet and it is well insulated. The roof is of different height but there is enough space.Our place is in the industrial area of Celle, close of the most important international companies in the town. Its a quiet place because it is not close to the main traffic road, well insulated and painted in white. It gives a peaceful feeling.It is quiet and there is a pharmacy close to it, supermarkets, medical center, dentist, petrol stations and miscellanous shop.Wir hatten eine wirklich plesent Aufenthalt im Belens und Kalebs Hause. Sie begrüßten uns mit allen nötigen Informationen zu Celle. Die Zimmer und Apartments sind sehr ordentlich. Insgesamt war es ein sehr schönes Wochenende und beide sind sehr freundliche Menschen. :)hanna2015-11-09T00:00:00ZNice room, nice place! Very nice couple! I recommandMarie M2016-09-20T00:00:00ZThey were very welcoming and made you feel at home. The bedroom was large, nice, and well organized.David2015-12-30T00:00:00ZBelén et son mari était vraiment agréable et sympathique pour nous. nous sommes allés à leur place pendant une semaine et il était parfait. également aucun problème avec le shopping il y a 3 supermarché autour juste quelques minutes à pied ou en voiture. il était vraiment agréable bavarder avec eux :)YiPing2016-12-04T00:00:00ZOkolica była cicha jak obiecał i pokój był dokładnie opisany. Belen i jej mąż byli bardzo hojni i gościnni. Nie byliśmy w mieszkaniu bardzo często, ale kiedy byliśmy, byliśmy traktowani tak, jakbyśmy znali ich od lat. Gorąco polecam pobyt tutaj, jeśli jesteś w okolicy i będę z pewnością ponownie, jeśli kiedykolwiek jestem.Karol2016-07-18T00:00:00ZSehr gemütlich und sehr sauber. Aber das wichtigste für mich war: Wir sind als "Gäste" behandelt worden und nicht nur als "Kunden". Wir haben es sehr genossen. Der einzige Nachteil an der Wohnung ist, dass sie im 3. Obergeschoß ist und nicht geeignet ist für Menschen mit Gehbehinderung. Alles in allem: sehr empfehlenswert.Hans2015-11-20T00:00:00Zbedste oplevelse i Europa i løbet 20 dage Belen mand og søster r alle meget venlige behandler mig som familier. meget varm hearted og confortable virkelig føler sig hjemmeLin2016-05-04T00:00:00ZTotal gute Kommunikation, super liebe und vertrauenswürdige Menschen, bei denen man sich wohlfühlt. Schöne Atmosphäre!Martina2017-03-24T00:00:00ZRomtypePrivat romEiendomstypeLeilighetPlass til2SoveromCelle, Niedersachsen, Tysklandtop floor bedroom industrial areaPris148 kr NOK top floor bedroom industrial areaPrivat rom · 1 seng18 anmeldelserWir bieten Ihnen eine modern eingerichtete lichdurchflutete 2-4-Zimmer-Dachgeschoss-(Maisonette)Wohnung mit besonderem Flair in ruhiger Wohnlage nur 15 Minuten fußläufig zum historischen Stadtkern von Celle.
Bettwäsche, Handtücher, W-LAN sowie Nebenkosten sind enthalten.Die Wohnung befindet sich in ruhiger Lage mit viel Grün herum. Die Innenstadt ist in ca. 15 Minuten zu Fuß erreichbar, bis zu den Grünanlagen der Dammaschwiesen sind es ca. 5 Minuten. Kleiner Tipp: Im "Cafe Kräu Thaer" im Heilpflanzengarten an den Dammaschwiesen kann man köstlichen Kuchen genießen, der von den Schülerinnen der Landfrauenschule selbst gebacken und serviert wird.RomtypeHelt hjem/leilighetEiendomstypeLeilighetPlass til4SoveromCelle, Niedersachsen, TysklandCelle "My little Palace" Maisonette-WohnungPris679 kr NOK Celle "My little Palace" Maisonette-WohnungHelt hjem/leilighet · 3 sengerNYdetached house, 4 - 6 people, 3.5 room/s, 2 bedroom/s, 1 bathroom/s, approx. 90 m², 1 floor/s, renovated 2014.
Golf course: (18-hole golf course) in approx. 20 km (Gifhorn)RomtypeHelt hjem/leilighetEiendomstypeHusPlass til6SoveromSteinhorst, Lüneburg Heath, TysklandFerienhaus An der LachtePris600 kr NOK Ferienhaus An der LachteHelt hjem/leilighet · 3 sengerFurnished apartment. For 1 to 2 persons maximum. Suitable for trainees and tourists for the Celle, Uetze, Wathlingen, Nienhagen and Flotwedel areas. With direct connection to the B214 , one is fast in Braunschweig, Hanover or Celle. Practical for trade fairs, seminars and traineeships. Pets like dogs, cats etc, are not a problem, even horses can be accommodated in an open-barn, a maximum of 2.
Tourism for Celler Land, South Heide and Cloister WienhausenGroßes Badezimmer, Küche und Wohn/Schlafraum. Ruhig gelegen. Celler Land, Wienhausen und Südheide sind touristische Highlights.RomtypePrivat romEiendomstypeSelveierleilighetPlass til1SoveromEicklingen, Niedersachsen, TysklandApartment in Schepelse near CellePris113 kr NOK Apartment in Schepelse near CellePrivat rom · 1 sengMeine Unterkunft ist in der Nähe von Altencelle. Meine Unterkunft ist gut für Geschäftsreisende.RomtypeHelt hjem/leilighetEiendomstypeLeilighetPlass til2SoveromCelle, Niedersachsen, Tyskland2-Zimmerwohnung, ruhig, sonnig, schnelles InternetPris1,235 kr NOK 2-Zimmerwohnung, ruhig, sonnig, schnelles InternetHelt hjem/leilighet · 1 sengRuhiges, kleines Zimmer zum Garten (Südseite) mit eigenem renovierten Badezimmer. Küche und Wohnzimmer können bei Bedarf mitbenutzt werden.
+ Ruhiges WohngebietВсе в порядке萌2017-04-25T00:00:00ZUna de las mejores experiencias airbnb a pesar de haber estado solo una noche. Bárbara y su marido son muy atentos y simpáticos. Me dejaron una bici para ir al centro q esta como a 1,5 km. La casa con jardin impecable, todo muy limpio. Me invitaron a desayunar. Lo recomiendo absolutamente.mario2017-05-18T00:00:00ZKlein aber fein und sehr ruhig, alles sehr sauber und leute sind sehr nett und hilfsbereit. Ich habe mich sehr wohl gefühlt und gehe auch gerne wieder hin.Nasir2017-04-27T00:00:00ZRomtypePrivat romEiendomstypeHusPlass til1SoveromCelle, Niedersachsen, TysklandKleines, feines GästezimmerPris183 kr NOK Kleines, feines GästezimmerPrivat rom · 1 seng3 anmeldelserUnsere Ferienwohnung befindet sich direkt am Rand der Allerniederung. Zu Fuß läuft man über die Deiche ca. 30 min bis in die Altstadt.
Schnellimbiss Griechisches RestaurantIk was erg blij dat Kirsten mij had opgehaald van het station! De gastheren waren zeer vriendelijk en (URL HIDDEN) was ook erg rustig, geen lawaai van de straat en ook vanuit het restaurant geleden dat je niet gestoord! Als het past, zou ik graag terug te komen !! Rita2016-10-03T00:00:00ZA peaceful place to stay at with very friendly and very hospitable hosts. A fully furnished facility with a functional kitchen, as well as a washing machine, made us feel at home.Ibrahim Asghar2016-11-14T00:00:00ZI had a lovely stay at Kirsten’s apartment. She and her husband are very nice people. The apartment is in proximity of a super market and they too have a nice restraint running below the apartment which I missed to give a try. Thanks you Kristen for being a wonderful host. SyamKumar2017-04-29T00:00:00ZRomtypeHelt hjem/leilighetEiendomstypeLeilighetPlass til2SoveromCelle, Niedersachsen, Tyskland2 Zi. Whg, hell und freundlichPris392 kr NOK 2 Zi. Whg, hell und freundlichHelt hjem/leilighet · 1 seng3 anmeldelserSeparates wohnen. WLAN kostenlos! Du wirst dich sehr wohlfühlen.
Unser schönes Haus im Garten steht als massiv gebautes, separates Haus im hinteren Teil unseres Anwesens, Am Wasserturm 11, Celles höchstem Punkt. Das 2011 renovierte Haus hat drei Zimmer, ein Duschbad mit Toilette und eine Küche. In der Küche kann auch gekocht, gebacken und gegessen werden. Vermietet wird das Pensionzimmer für bis zu 2 Personen und für eine dritte Person auf dicker Liegematratze. Das Haus hat eine Zentralheizung und im angebotenen Zimmer einen Kaminofen für gemütliche Stunden. Sollte die Familie aus mehreren Personen bestehen, kann eine weitere Schlafmöglichkeit im Kaminzimmer bereitgestellt werden. Wir vermieten nur an Nichtraucher ohne ihre Haustiere. In 20 Minuten Fußweg ist man in der Innenstadt an der Stadtkirche von Celle. Die alte Residenzstadt Celle ist eine Sehenswürdigkeit für sich. Eine Stadt mit Kultur, Anmut, Eleganz und Dynamik der Gegenwart. Shopping, Kunst, Kultur und eine gute und abwechslungsreiche Gastronomie laden zum Verweilen ein. Die Celler Altstadt mit über 450 denkmalgeschützten Fachwerkhäusern die überwiegend aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert stammen, ist einmalig. Dazu das Schloss, die Welfenfürstengruft, das Schlosstheater Celle, Europas ältestes regelmäßig bespieltes Barocktheater mit festem Ensemble. Im Herbst die berühmte Celler Hengstparade für alle Pferdeliebhaber. Celle liegt in der Lüneburger Heide als dessen Herz. Zur Landeshauptstadt Hannover sind es nur 40 km. Herzlich willkommen bei Familie Gefeke.Das Zimmer war sauber, ruhig und hatte alles, was ich brauchte. Der Aufenthalt wurde durch etwas Schokolade auf dem Kopfkissen noch versüßt. Die kleine Küche war funktional und ebenfalls mit allem ausgestattet was ich für den kurzen Aufenthalt benötigte (Tassen, Besteck...). Geschlafen habe ich auch gut - ich habe mich also insgesamt sehr wohl gefühlt und würde durchaus wieder bei Dieter übernachten.Holger2016-04-27T00:00:00ZDurch eine herzliche Begrüßung. Ich habe mich sehr wohlgefühlt.Helga2015-02-08T00:00:00ZDieter made my father and I feel very welcome and was very friendly. Though there was a language barrier, he was very clear where everything was.Ben2016-04-12T00:00:00ZFantastic place to stay. Had all facilities necessary and was very clean and tidy. Thanks Nick2015-09-20T00:00:00ZEen erg fijne kamer, met veel privacy. Dichtbij het centrum van Celle. Alles is aanwezig in de keuken dus makkelijk als je meerdere dagen wilt blijven en zelf wilt koken.Janna2016-08-05T00:00:00ZLarge room in the garden house with small kitchen and small bathroom - everything you need. During our stay two more visitors were in the second room, the house, with whom we shared the bathroom and kitchen - for us no problem! Great location, the beautiful old town is just a few minutes walk. Unfortunately, the wireless in the back room does not work.Julia 2016-08-07T00:00:00Z尼斯,招待所整洁。完美作短暂的停留在策勒!Franziska2016-10-11T00:00:00ZTrès bon accueil, hôtes très gentils et à l'écoute. Toujours prêt à discuter un petit peu, sympa quand on veut améliorer son allemand. Le logement est agréable et au calme mais nous sommes aussi proches du centre ville (15 min à pied). Donc repos, visite, stage (pour ma part) tout est possible plutôt facilement depuis le logement. En bref j'ai passé un très bon séjour, très enrichissant et ce en parti grâce à cet endroit et je le recommande avec plaisir.CAMILLE2016-08-01T00:00:00ZRomtypePrivat romEiendomstypeHusPlass til3SoveromCelle, Niedersachsen, TysklandPensionszimmer im Gästehaus - WLANPris252 kr NOK Pensionszimmer im Gästehaus - WLANPrivat rom · 2 senger43 anmeldelser123…412…41 – 18 av 70 UtleiestederGjennomsnittlig 4.5 av 5 stjerner fra 89 gjesteanmeldelserOppgi datoer for å se fullstendige priser. Ekstra gebyrer gjelder. Skatter vil kunne tilføyes.Tyskland>Niedersachsen>BeedenbostelHamburg HousesJena FerieboligerBremen FerieboligerWorms FerieboligerMunster FerieboligerWolfratshausenLubeckUnterhachingKasselHanoverGrobenzellGreifswaldLei ut stedKartFiltreBetingelserPersonvernKart over stedetAirbnbmag | de |
q-de-776 | Welche Fähigkeiten hat die NATO Response Force in Afghanistan unter Beweis gestellt? | Ansprache von Außenminister Colin L. Powell vor dem Transatlantischen Zentrum des German Marshall Fund in Brüssel
Brüssel, 8. Dezember 2004
(Unwesentlich gekürzt)
Die Wurzeln der amerikanischen Zivilisation - die Erfahrungen meiner Nation in den letzten zwei Jahrhunderten - liegen in Europa.
Die Gründungsdokumente, die allen Amerikanern so viel bedeuten, haben ihren Ursprung in der Aufklärung, in unseren europäischen Wurzeln. Wenn man sich die Unabhängigkeitserklärung und die darin enthaltene Beschreibung der Funktion einer Regierung ansieht, erkennt man, dass wir diese Gedanken von Europa übernommen haben.
Die Funktion einer Regierung ist es, die Rechte der Menschen zu schützen. Regierungen vergeben keine Rechte, sie gewähren kein Rechte, diese Rechte kommen von einer überirdischen Kraft, und die wichtigste Aufgabe einer Regierung ist es, diese gottgegebenen Rechte der Menschen zu schützen, indem sie eine Regierung schafft, die den Willen der Menschen widerspiegelt. Die einzige Machtquelle in einer Nation ist der Wille der Menschen, den sie einer Regierung übergeben. Das ist also die Aufgabe einer Regierung, die Rechte der Menschen zu schützen, die ihnen von Gott gegeben wurden. Diese einfache Philosophie hat meine Nation und die transatlantische Gemeinschaft angetrieben - im Falle meines Landes seit zweihundert Jahren, im Falle von Europa seit mehr als fünfzig Jahren in der jüngeren Geschichte dieses Kontinents.
Wie der Präsident in seiner ersten Pressekonferenz nach der Wiederwahl deutlich gemacht hat, will er mit ganz Europa eng zusammenarbeiten. Präsident Bush erklärte: "Alles, das wir erreichen wollen, erfordert eine weiterbleibend enge Partnerschaft zwischen Amerika und Europa. Wir sind die Pfeiler der freien Welt. Wir sind denselben Bedrohungen ausgesetzt und teilen den Glauben an die Freiheit und die Rechte jedes Einzelnen." Aus diesem Grund ist es nur natürlich, dass der erste offizielle Besucher des Präsidenten in seiner zweiten Amtszeit der NATO-Generalsekretär war und sein erster Auslandsbesuch nach Europa gehen wird.
Präsident Bush wird in die Zukunft blicken, wenn er hierher kommt. Aber er wird auch von der Vergangenheit überzeugt sein. Ich bin mir darüber im Klaren, dass einige der Schlüsselentscheidungen des Präsidenten in den letzten vier Jahren in Europa umstritten waren, vor allem die Entscheidungen zum Irak. Was immer die Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Vergangenheit und des Einsatzes im Irak auch waren, wir blicken jetzt nach vorn. Wir reichen Europa die Hand, und hoffen, dass Europa uns ebenfalls die Hand reicht.
Übertönt von dem Hintergrundlärm der letzen Jahre erfolgte eine Umgestaltung der transatlantischen Partnerschaft. Sie ist zunehmend globaler geworden. Wie auch der Marschall Fund waren wir in unseren Aktivitäten auf einen halben Kontinent beschränkt, bis wir dann nach 1989 auf einem ganzen Kontinent tätig sein konnten. Und heute, in einer Welt nach dem 11. September, entwickeln wir die transatlantische Partnerschaft weiter – über die Grenzen Europas hinaus. Und das ist sehr gut, weil die transatlantische Gemeinschaft eine Gemeinschaft der Freiheit, der Demokratie und des Friedens ist – Werte, die heute überall auf der Welt angenommen werden, universelle Werte.
Aber wir befinden uns jetzt in einer anderen Welt als zuvor. Die Bedrohungen haben sich verändert. Heute ist nicht mehr die Sowjetunion die allgegenwärtige Bedrohung, auf die wir unsere gesamte Aufmerksamkeit und Energie richten. Die Bedrohung ist diffuser, schwerer zu bekämpfen, und wird von uns in vielerlei Hinsicht größere Bemühungen erfordern. Terrorismus, Waffen-, Drogen- und Menschenhandel, transnationale Verbrechen – das sind die neuen Bedrohungen. Europa, die Russische Föderation und die Vereinigten Staaten konzentrieren sich jetzt intensiv auf die Bekämpfung dieser Gefahren des 21. Jahrhunderts.
Mehr als jemals zuvor müssen wir unsere Ressourcen mobilisieren und unsere Partnerschaft in den Dienst der Welt stellen. Das ist die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft, und meine Reise diese Woche soll dies verdeutlichen. Ich bin wegen drei Treffen hier: dem Ministertreffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dem Ministertreffen des Nordatlantikrats und dem US-EU-Ministertreffen. Meine Vorgänger als Außenminister waren dort, und meine Nachfolger werden ebenfalls dort sein, da wir uns auf diesen Treffen mit Themen von höchster Bedeutung auseinandersetzen. Alle drei Treffen weisen auf die vor uns liegenden Aufgaben.
Seit ihrer Geburtsstunde während des Kalten Krieges in Helsinki im Jahre 1975 ging es der OSZE um Freiheit, Demokratie und Frieden. Heute, lange nach Ende des Kalten Krieges, führt die OSZE ihre wichtige Arbeit fort. In der OSZE kommen Nordamerika und Europa zusammen, um sich für die Menschenrechte einzusetzen und gegen alle Formen von Antisemitismus, Bigotterie gegen Moslems und Bigotterie aller Art zu kämpfen. Wir können stolz sein, dass die OSZE auch bei der Überwachung von Wahlen Expertenwissen erlangt hat. Wenn die OSZE und andere Beobachter im letzten Monat nicht die Wahlen in der Ukraine überwacht hätten, wäre der Wille des ukrainischen Volks mit ziemlicher Sicherheit nicht zum Tragen gekommen und verfälscht worden. Es stand extrem viel auf dem Spiel, wie auch heute noch – weswegen wir gestern volle Unterstützung für die Weiterführung der Beobachtung der anstehenden Wahlen in der Ukraine durch die OSZE gaben.
Wahlen in jungen Demokratien können Ereignisse sein, die wachrütteln, die ganzen Nationen Zuversicht und Mut einflößen können, so dass die Menschen sich für ihre Rechte einsetzen und eine Wahl fordern, sich versammeln, wie wir es im letzten Herbst in Tbilisi und während der letzten Wochen in der Ukraine gesehen haben. Wir können es heute beobachten, wie wir es im Oktober in Afghanistan beobachten konnten, als die Menschen wählten, damit ihre Stimme gehört wird. Die Wahl in Afghanistan schlug ein neues Kapitel in der Geschichte eines Volkes, einer Region, einer Ära auf. Die OSZE spielte hierbei eine entscheidende Rolle.
Am Sonntag, dem 9. Oktober, wachte ich auf und sah, was sich über Nacht bei den Wahlen in Afghanistan ereignet hatte. Ich wachte auf und sah den Bericht des Leiters der OSZE-Beobachtermission, der erklärte, dass die Wahlen in Afghanistan trotz aller Herausforderungen frei und fair gewesen seien. Die Menschen verließen ihre Häuser, trotz des Terrors, der Gewalt und der tödlichen Gefahr. Der Präsident erzählt gerne die Geschichte einer 19-jährigen Frau, die sich unter den ersten Wählern befand und sich nie erträumt hätte, dass sie die Chance bekäme, ihre Meinung auf diese Art auszudrücken, aber sie bekam sie. Millionen von Afghanen wählten. Und gestern sahen wir etwas im Fernsehen, das in Afghanistan noch nie gesehen wurde: ein neuer, frei gewählter Präsident bei seinem Amtsantritt. Die afghanischen Parlamentswahlen im April werden auf diesen Erfolg aufbauen, aber für einen erneuten Erfolg wird die OSZE benötigt, und sie wird wieder vor Ort sein.
Jetzt ist es an der Zeit, dass die OSZE ihre Arbeit erweitert. Wir wollen, dass sich der Erfolg Afghanistans in den palästinensischen Wahlen am 9. Januar wiederholt, und ich hoffe, dass die OSZE dort sein wird. Wir glauben auch, dass es unsere Pflicht im Sinne der Schlussakte von Helsinki ist, den Irakern zu helfen, die Art von Wahl abzuhalten, die sie verdienen, und ich hoffe, dass wir uns diesbezüglich einigen können, so dass die OSZE bei den Wahlen im Irak am 30. Januar eine Rolle spielen kann.
Aber die OSZE steht nicht nur für Demokratie und Menschenrechte. Tatsächlich ist es so, dass sich die meisten der gestern bei unseren Treffen in Sofia gefällten 21 Entscheidungen auf die Wirtschafts- und Sicherheitsdimensionen der OSZE konzentrierten: Containersicherheit, Passsicherheit sowie die Kontrolle von Handfeuerwaffen und kleinen Waffen sind jetzt Teil des OSZE-Aktionsplans. Keine dieser Maßnahmen wird Schlagzeilen machen, sie erscheinen nicht weltbewegend, aber zusammengenommen sind sie ein Maßnahmenkatalog, der wichtig und entscheidend für den Umgang mit den Bedrohungen des 21. Jahrhunderts ist.
Die herausragende transatlantische Sicherheitsorganisation ist natürlich die NATO, und ich freue mich schon heute auf die Treffen, die morgen hier stattfinden. Die Mission der NATO, Sicherheit für die atlantische Welt zu garantieren, hat sich nie verändert, jedoch hat sich die ganze Welt verändert, hauptsächlich als Konsequenz des Erfolgs der NATO. Die NATO musste sich also anpassen, um ihrer Mission unter neuen strategischen Bedingungen gerecht zu werden. Ich habe diesen Prozess seit vielen Jahren mit meinen eigenen Augen verfolgt. Morgen ist mein letztes NATO-Treffen in einer langen Reihe von NATO-Treffen.
Ich kann mich an mein erstes NATO-Treffen erinnern, das im nächsten Monat 46 Jahre her ist. Ich war ein junger Leutnant und scharte die 40 Mitglieder meines Zuges in der Fuldaer Sende um mich und sagte: "Wir sind die NATO, und solange wir die Schlacht um dieses kleine Stück der Fuldaer Sende gewinnen, werden Westeuropa und Nordamerika in Sicherheit sein. Verstanden, Männer?" "Ja, verstanden." Und deswegen gebe ich gerne an und sage, wenn Sie wissen wollen, wer den Kalten Krieg gewonnen hat, dann war ich das mit meinen 40 Soldaten in der Fuldaer Sende. Aber der Kern der Geschichte ist, dass wir alle wussten, warum wir dort waren, als ich vor 46 Jahren mit meinen jungen Soldaten zum ersten Mal diesen Fleck Erde betrat. Wir waren uns der wichtigen Rolle dieses Bündnisses für die Wahrung von Frieden und Freiheit, unserer Ideale und Lebensweise bewusst, zu dem wir gehörten.
Und 28 Jahre später kehrte ich als Kommandeur an denselben Ort in dieselbe Fuldaer Sende zurück, und sie war noch da, und die 8. Russische Armee stand noch immer auf der anderen Seite. Aber die Dinge hatten angefangen, sich zu verändern, und ich konnte diese Veränderungen bei allen NATO-Treffen sehen, die ich anfing, zu besuchen, zuerst in den frühen Achtzigern als Militärassistent eines großartigen Mannes, Verteidigungsminister Cap Weinberger. Wir gingen zu den NATO-Treffen, und es gab die verzwicktesten Auseinandersetzungen über alle möglichen Dinge. Sie denken, dass die jüngsten Auseinandersetzungen schlimm waren... Sie hätten dabei sein sollen, als die INF-Stationierung aktuell war und es überall in Europa Demonstrationen gegen diesen schrecklichen amerikanischen Einfall gab, Pershing-2-Raketen und bodengestützte Marschflugkörper gegen die russischen SS-20 zu stationieren. Schrecklich! Das darf nicht sein! Demonstrationen, schlechte Idee, das zu tun. Wir taten es. Europa stand an der Seite von Nordamerika.
Und einige Jahre später war ich auch stolz, der Verhandlungsführer des INF-Vertrages zu sein, zusammen mit Minister Schultz und Herr Nitze und vielen anderen, die den INF-Vertrag aushandelten, der die ganzen Raketen abschaffte. Entschlossene Zielgerichtetheit, der Wille, gegen die damals vorherrschende öffentliche Meinung zu handeln, weil wir wussten, was das Richtige war. Und das Ergebnis war, dass wir alle diese Waffen beseitigten und anfingen, den Weg zu bereiten für das, was folgte.
Ein paar Jahre später war ich wieder dort, diesmal als Nationaler Sicherheitsberater von Präsident Reagan, und wir gingen 1987 und 88 zu den NATO-Treffen. Sie hatten etwas Einzigartiges – man saß da und wartete, dass alle 16 Staats- und Regierungschefs zu Wort kamen, und jeder von ihnen hatte eine andere Geschichte über Gorbatschow zu erzählen. Und jeder hatte Gorbatschow gerade erst getroffen. "Mit diesem Mann können wir verhandeln", "Das ist ein Mann, der einen Unterschied bewirkt." Perestroika, Glasnost, ich erinnere mich lebhaft an diese Zeit. Und wir alle beobachteten die Lage. Konnte es wahr sein? Konnte es sein, dass die Dinge sich ändern würden?
Und ich beobachtete weiter in meiner Rolle als Nationaler Sicherheitsberater, besuchte fünf Gipfeltreffen mit Gorbatschow und werde nie den Tag vergessen, als er mich über den Tisch hinweg ansah in Anwesenheit von Minister Schulz, und er wusste, dass ich mir nicht sicher war, worauf er hinaus wollte. Und er sah mich über den Tisch hinweg an und sagte: "Oh, Herr General, es tut mir so leid, Sie werden sich einen neuen Feind suchen müssen." Ich erinnere mich an meine Reaktion. "Das will ich nicht. Sie müssen wissen, ich habe viel in diesen Feind investiert, ändern Sie mein Leben nicht, nur weil Sie einen schlechten Tag haben." Ich kann nur sagen, mein Leben änderte sich, unser Leben änderte sich, das transatlantische Bündnis veränderte sich.
Ich war bei einem Treffen mit den Vereinigten Stabschefs an dem Abend im November 1989, als die Menschen in Berlin zur Mauer gingen und gegen sie hämmerten, bis sie vor ihnen zusammenbrach. Ich war dort als Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs am Anfang des nächsten Jahrzehnts, als die Sowjetunion und der Warschauer Pakt zusammenbrachen, und die Freiheit sich ihren Weg bahnte. Überall in Eurasien erblühten zarte Pflanzen der Freiheit wie wilde Blumen im Frühjahr. Wir standen das alles durch, das Gute, das Schlechte und das vorübergehend Mysteriöse.
Und heute befinden wir uns am Ende des Jahres 2004. Als ich Ende des Kalten Krieges noch Vorsitzender war, habe ich öfter mit russischen Generälen diskutiert, als die Sowjetunion anfing, zu zerbrechen. Und sie sagten: "Jetzt gibt es keinen Warschauer Pakt mehr, dann sollte es auch keine NATO mehr geben. Wenn wir keinen Warschauer Pakt haben, braucht ihr keine NATO." Und meine Antwort war: "Wisst ihr, das klingt irgendwie logisch, ich kann das nachvollziehen, aber es gibt ein kleines Problem." "Was für eines?" "Ich werde immer noch nach Mitgliedschaftsanträgen für die NATO gefragt." Sie ist also noch eine funktionierende, lebendige Organisation. Die Menschen sehen noch eine Notwendigkeit für sie.
Warum ist das so? Weil die NATO die Grundlage des transatlantischen Friedens und der Sicherheit ist. Außerdem ist sie eine politische und militärische Organisation, die sich verändern kann, wenn sich die Bedrohung und Anforderungen ändern. Und wir haben festgestellt, dass die NATO nicht einfach für die Sowjetunion existierte. Sie hat einen anderen Zweck, ein anderes Leben. Sie bezieht die ehemaligen Nationen der Sowjetunion ein, sie arbeitet im NATO-Russland-Rat mit Russland zusammen, um eine sicherere transatlantische Union und sicherere Beziehungen zu schaffen und sich aktiv auf die anderen Bedrohungen außerhalb des Bündnisses konzentrieren zu können und auf sie zu reagieren .
Am Ende des Jahres 2004 tritt die NATO aktiver als je zuvor auf und stellt sich den neuen Herausforderungen eines neuen Zeitalters. Mit 26 Mitgliedern erreicht die NATO mehr, als ihre Gründungsväter je für möglich gehalten hätten, und sie ist weiterhin offen für neue Mitglieder. Es war trotzdem keine Überraschung, dass all dies geschah. Es ist für mich nicht erstaunlich, dass die ehemaligen Mitglieder des Warschauer Pakts der NATO beitreten wollten. Sie sahen die NATO als das, was sie ist – eine Organisation, die sich auf die Prinzipien des Friedens, die Menschenwürde jedes Einzelnen und Demokratie stützt – sowie eine Organisation, die Europa mit Nordamerika und Amerika mit Kanada verbindet, so dass Sicherheit für die transatlantische Region gewährleistet ist. Lassen Sie mich nur kurz auf die Veränderungen in den letzten 15 Jahren eingehen...
Während dieser letzten 15 Jahre ist sehr viel passiert. Die erweiterte NATO ist nicht mehr nur ein Bündnis, das hauptsächlich der Verteidigung des gemeinsamen Gebiets dient, sondern auch der Verteidigung gemeinsamer Prinzipien, wo immer auf der Welt gegen diese gemeinsamen Prinzipien verstoßen wird oder wo immer sie bedroht werden. Der NATO ging es hauptsächlich um Europa; out-of-area-Einsätze waren nur von zweitrangiger Bedeutung. Ich kann mich an so viele Diskussionen erinnern, die wir über out-of-area-Einsätze hatten – das Thema ist eines der Klischees, über die wir uns ständig gestritten haben. "Was genau ist die Zuständigkeit der NATO, warum machen wir uns Sorgen über diese weit entfernten Orte?" Jetzt stehen wir meistens dieser Art von Herausforderung gegenüber, und da sie out-of-area sind, muss die NATO dort vor Ort sein.
Was mich persönlich jedoch beeindruckt, ist, wie schnell und erfolgreich sich die NATO auf die Herausforderungen nach dem Kalten Krieg eingestellt hat. Die Anpassung begann in Europa, auf dem Balkan. Die NATO spielte in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo eine unentbehrliche Rolle, und wir standen unerschütterlich an der Seite unserer NATO-Kollegen. Manche machten sich am Anfang der Präsidentschaft Bushs Sorgen, aber wir haben es klar mit einem einfachen amerikanischen Klischee ausgedrückt: "Wir sind zusammen gekommen, und wir werden zusammen gehen." So sind wir an die Sache herangegangen, und so haben wir es gemacht.
Die erfolgreiche Sicherheitsmission der NATO in Bosnien endete offiziell vor nur sechs Tagen und die Übergabe an die neue EU-Mission erfolgte reibungslos. Die NATO und die EU haben gelernt, ihre Kräfte unter den Regeln von Berlin-Plus zusammenzuführen; einige dachten, dies sei zu schwierig zu handhaben, aber wir haben es geschafft, und es klappt.
Da die NATO heute auch außerhalb von Europa eine wichtige Rolle spielt, müssen wir Maßnahmen einleiten, um die neuen Herausforderungen der NATO zu erfüllen. Wir müssen die Kürzungen in den Verteidigungsetats und beim Personal in einigen Mitgliedsländern umkehren und die bürokratischen oder nationalen Hindernisse bei der Bereitstellung von Streitkräften abschaffen. Wir müssen bezüglich unserer Fähigkeiten mehr tun. Wenn wir diese zusätzlichen Missionen annehmen – und das müssen wir tun – dann müssen wir diesem Vorhaben und diesen Worten reale Fähigkeiten zuordnen.
Der erste große Militäreinsatz der NATO außerhalb Europas in Afghanistan zeigt, zu was wir fähig sind, wenn wir nur wollen. Die NATO schuf eine NATO Response Force, die sich bereits in Afghanistan unter Beweis stellt. Die Internationale Schutztruppe besteht aus 9.000 NATO-Soldaten und wird von einem französischen General geführt. Da jetzt die Wahlen anstehen, sollten wir die Chance nutzen, die Internationale Schutztruppe zu stärken und zu erweitern. Wir müssen uns zusammen an einen Tisch setzen und herausfinden, wie die internationalen und amerikanischen Streitkräfte in Afghanistan am besten mit den afghanischen Streitkräften zusammenarbeiten können. Eine Fusion aller ausländischer Sicherheitskräfte in Afghanistan wäre wohl am sinnvollsten. Wir müssen das in den nächsten Monaten prüfen.
Wir arbeiten an einem weiteren Vorhaben, das die Vitalität des Bündnisses demonstriert: Im Juli haben wir auf dem NATO-Gipfel zusammen beschlossen, eine Übungsmission für irakische Sicherheitskräfte aufzubauen, wie sie von der irakischen Interimsregierung erbeten worden war. Die Regierung bat uns um Hilfe, um unsere Unterstützung. Diese Mission läuft bereits. Die NATO hat auch ein großes Einbindungsvermögen externen Partnern gegenüber bewiesen. Wir haben die Istanbuler Kooperationsinitiative in die Welt gerufen. Sie unterstützt Reformen im Nahen und Mittleren Osten und in Nordafrika, indem Übungskapazitäten, gemeinsame Friedenssicherung und andere Möglichkeiten zur koordinierten Sicherheitsarbeit angeboten werden. Der Mittelmeerdialog der NATO stärkt den Barcelona-Prozess der Europäischen Union. Beide Projekte werden jetzt im Rahmen der Istanbuler Initiative zusammengeführt. Und beide Projekte, alle diese Projekte, unterstützen die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika der G8. Beim Abendessen heute Abend werde ich zahlreiche andere Außenminister anlässlich des NATO-Mittelmeerdialogs treffen.
Es wird das erste Treffen auf Ministerebene seit zehn Jahren sein, bei dem wir vertiefen können, wie wir am besten mit den Partnern im Nahen Osten zusammenarbeiten können. Die Nationen des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrikas brauchen unsere Unterstützung, und wir sind auf eine Weise bereit, diese Unterstützung zu leisten, wie es sich die Gründungsväter der NATO nie hätten vorstellen können.
Ich freue mich darauf, am Sonntag in Marokko auf dem ersten Treffen des Forums für die Zukunft mit unseren Partnern in der G8 und NATO zusammenzuarbeiten, um unsere gemeinsame Agenda im Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika voranzutreiben. Im Rahmen des Forums treffen sich 28 Länder von innerhalb und außerhalb der Region, um ihre Anstrengungen und Ressourcen zum Vorantreiben der Reformen zu bündeln. Wir versuchen nicht, anderen unsere Ansichten aufzuzwingen. Wir versuchen nicht einmal, Diagnosen bezüglich der Probleme anderer Menschen abzugeben. Die Araber haben selbst in den Berichten über die menschliche Entwicklung der UN gezeigt, dass sie die ihnen bevorstehenden Defizite und Herausforderungen besser als alle anderen kennen.
Überall in der Region geschieht etwas. In manchen Fällen handeln die Regierungen und fordern Veränderungen von ihrer Bevölkerung. Manchmal handeln Zivilorganisationen, die Zivilgesellschaft und mutige Einzelpersonen und fordern Veränderungen von ihren Regierungen. Jede Situation ist anders, jedes Land hat seinen eigenen Weg in die Zukunft, der abhängig ist von seiner Geschichte, seiner derzeitigen politischen Situation und seiner Kultur. Wir können ihnen helfen. Wir haben Unruhen gesehen, wir haben die Stimmen gehört, die Modernisierung und Reformen fordern, und es ist die Pflicht der Industriestaaten, der G8, der EU und der NATO, diese Menschen einzubeziehen und ihnen zu helfen.
Die Initiative für den Nahen und Mittleren Osten soll denen helfen, die Veränderungen möchten, ihre Stimme zu verstärken. Außerdem können die Reformen den Menschen in der Region reale Verbesserungen bringen. Wirtschaftliche Reformen fördern den Handel, schaffen Arbeitsplätze und erhöhen den Wohlstand. Daran sind wir im Nahen und Mittleren Osten interessiert, daran sind wir überall in der transatlantischen Region interessiert. Politische Reformen verbessern die Möglichkeit eines Mitspracherechts der Bürger an Entscheidungen, die sie, ihre Familien und Gemeinden betreffen. Die Stärkung der Rechte der Frau gibt Frauen die Möglichkeit, ihre Kinder zu ernähren, zu kleiden, zu erziehen und ihre Gesundheit zu bewahren. Die Gewährleistung von Bildungschancen bereitet die jungen Menschen von heute darauf vor, die Führungskräfte unserer Welt von morgen zu sein.
Wir möchten gemeinsam mit unseren europäischen Bündnispartnern Frieden und positiven Wandel unterstützen – nicht nur durch die OSZE, die NATO und die G 8, sondern auch durch die europäisch-amerikanischen Beziehungen. Ein Großteil unserer Beziehungen zu Europa betrifft Wirtschaftsangelegenheiten, Handel und Investitionen, wissenschaftlich-technischen Austausch, Forschung im Bereich von Energie und Umwelt sowie andere ähnliche Projekte. Vor allem arbeiten wir äußerst eng zusammen, um Terroristen das Handwerk zu legen, indem wir die Kanäle der Nachrichtendienste und Strafverfolgungsbehörden sowie eine Vielzahl anderer Mittel nutzen. Dies ist die Frontlinie unserer gemeinsamen Verteidigung gegen den Terrorismus.
Darüber hinaus kooperieren die Vereinigten Staaten und die Europäische Union unter der Federführung Italiens im Auftrag der G 8, um internationale Polizeieinheiten in ehemalige Krisengebiete zu entsenden. Während wir an der Frontlinie in der Terrorismusbekämpfung kämpfen, arbeiten wir auch darauf hin, den Terroristen den Raum und die Chance zu verweigern, Pläne zu schmieden und Anhänger zu werben. Im gleichen Tenor sind die Vereinigten Staaten und die Europäische Union im Hinblick auf die Beilegung von Konflikten in der arabischen und muslimischen Welt zunehmend einer Meinung.
Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union sind sich beispielsweise bezüglich der Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts einig. Wir sind uns beide bewusst, dass dieser Konflikt einen Schatten auf all unsere Bemühungen in der Region wirft. Wir unterstützen beide zwei unabhängige Staaten – einen unabhängigen palästinensischen Staat und den Staat Israel - die Seite an Seite in Frieden leben. Wir unterstützen beide den Rückzug Israels aus dem Gazastreifen und Teilen des Westjordanlands im Rahmen des Friedensprozesses, um zu diesem Prozess zurückzukommen. Wir möchten beide freie und faire Wahlen für die Palästinenser, und wir sind beide bereit, zu diesem Ergebnis beizutragen.
Wie erreichen wir das alles? Wir arbeiten als Quartett, das die diplomatische Macht der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, Russlands und der Vereinten Nationen vereinigt. Angesichts der Veränderungen in der palästinensischen Führung ist Präsident Bush entschlossen, die Gunst der Stunde zu nutzen. Wir werden unsere diplomatischen Bemühungen verstärken, weil wir eine Chance sehen, reale, hoffentlich entschiedene Fortschritte zum Frieden zu erzielen. Auch im Irak haben wir eine Chance zur Zusammenarbeit.
Ich habe es bereits erwähnt, aber ich möchte diesen Punkt hervorheben. Viele der 25 Mitglieder der EU sind im Irak vor Ort, um dem irakischen Volk und der irakischen Übergangsregierung zu helfen, und ihr Beitrag ist von entscheidender Bedeutung.
Das irakische Volk strebt nach Freiheit. Die Iraker möchten ihre Politiker selbst wählen. Sie möchten wählen, sie möchten unverzüglich wählen, sie möchten nächsten Monat wählen. Wir dürfen die Zukunft und die Hoffnungen der Iraker nicht an Terroristen und Schergen verpfänden, die sie einzuschüchtern versuchen. Das können und werden wir nicht zulassen. Wir sehen also diese schlechten Nachrichten, aber es kommen auch gute Nachrichten von dort. In über 80 Prozent des Landes werden Wahlen abgehalten, um über die politische Führung vor Ort zu entscheiden. Wir sehen, dass Schulen, Krankenhäuser und Unternehmen den Betrieb aufnehmen; im ganzen Land geht das Leben weiter und die Menschen nehmen die Gestaltung ihrer Zukunft in die Hand.
Oft würdigen wir den außerordentlichen Mut so vieler Iraker nicht genug - Politiker und Bürger gleichermaßen - die ihre Chance für eine bessere Zukunft sehen und bereit sind, sie jeden Tag, wenn sie aufstehen, aufs Spiel zu setzen, weil sie an diese Zukunft glauben. Und wir müssen ihnen helfen. Ich habe Grund, an diese Zukunft zu glauben, weil ich weiß, dass diese Zukunft kommen wird - weil wir hier sein werden, um ihnen zu helfen.
Wir müssen uns unser Ziel vor Augen führen. Wir möchten der arabischen Demokratie im Irak, in Palästina und andernorts eine Chance geben. Wir möchten die Kraft der Freiheit freisetzen, wo immer sie am dringendsten benötigt wird. Wir wissen, dass das nicht leicht ist; wir wissen, dass Demokratie von bestimmten Verhaltensweisen und Institutionen abhängt, die nicht über Nacht entstehen.
Aber sehen Sie sich die Ukraine an. Betrachten Sie sich, was das ukrainische Volk getan hat. Die ukrainischen und russischen Behörden vernehmen eine deutliche Botschaft aus Nordamerika und Europa – in diplomatischem Stereoton. Dieser Stereoton bewirkt etwas, und wir sagen: Lasst das Volk entscheiden!
Mehr als je zuvor liegt das Schicksal der Ukraine dort, wo es hingehört – in den Händen des ukrainischen Volks. Wir in den Vereinigten Staaten und Sie in Europa bewundern den Mut so vieler, die für Rechtsstaatlichkeit und die Verfassung eingetreten sind, die friedlich versucht haben, die bei der letzten Wahl aufgetretenen Schwierigkeiten zu meistern. Wir unterstützen eine zweite Stichwahl am 26. Dezember als besten Weg zur Wiederherstellung des Vertrauens und der Integrität der politischen Institutionen der Ukraine. Unseres Erachtens hat das Oberste Gericht der Ukraine eine kluge Entscheidung getroffen. Und ich habe mich sehr gefreut, heute Morgen zu erfahren, dass sich die Rada - das ukrainische Parlament - dieser Entscheidung anschließt. Die Rada hat das erforderliche Gesetz verabschiedet, um einen Prozess in Gang zu setzen, der zu einer zweiten Stichwahl am 26. Dezember führt. Die Ukrainer schließen sich zusammen, um eine ukrainische Lösung für dieses Problem zu finden, und wir alle stehen bereit, um zu helfen. Alles, was wir fordern, alles, was wir möchten, alles, was wir immer gewollt haben, sind freie, faire, offenen Wahlen, damit die Stimme des ukrainischen Volkes gehört werden kann.
In der heutigen Welt ist die Macht der Ideen stärker als je zuvor. Und wo die globale Gemeinschaft der Demokratien größer ist als je zuvor – wie in der Ukraine – unternehmen viele Gesellschaften gemeinsame Schritte. Es wird unsere gemeinsamen Bemühungen erfordern, sicherzustellen, dass die Ukraine die Hilfe erhält, die sie benötigt, denn wir haben im Nahen Osten und andernorts gemeinsam so viel zu tun. Die Vereinigten Staaten können viel von einem weiteren fähigen, demokratischen Partner in Europa profitieren. Wir unterstützen die europäische Integration nach wie vor. Wir unterstützen die künftige Erweiterung der Europäischen Union. Wir möchten, dass die Europäische Union globale Präsenz entwickelt, so dass wir den starken Partner haben, den wir benötigen.
Während sich unser Bündnis für die Herausforderungen der Zukunft wappnet, möchte ich Ihnen einige Anregungen zum Nachdenken geben. Die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder ruht in der Stabilität und den Chancen, die Demokratie mit sich bringt. Die Faktoren Demokratie, öffentliche Meinung, Bildung, Information und Kommunikation betreffen sogar undemokratische Regime. Man kann diese Ideen nicht mehr aussperren. Es gibt keine politischen oder geistigen Grenzen, die diese Ideen davon abhalten können, in die dunkelsten Ecken der Welt vorzudringen.
Wir müssen demokratischen Wandel unterstützen, wo immer er sich vollzieht. Das ist gleichermaßen unsere Politik und unser Credo. Was Präsident Bush als die "wandelnde Kraft der Freiheit" bezeichnet, ist das zentrale Element, die zentrale Triebkraft der amerikanischen Politik auf Jahre hinaus.
Wir müssen den Mut aufbringen, grundlegenden Wandel herbeizuführen und dürfen uns nicht damit zufrieden geben, Bedrohungen nur zu bewältigen oder einzudämmen. Wir haben zu viele Jahre darauf gewartet, dass Saddam Husseins Irak und das Talibanregime den Willen der internationalen Gemeinschaft befolgen. Wir müssen bereit sein, Chancen zu schaffen und zu ergreifen. Die rasche Umgestaltung Libyens von einer Gefahr zu einem rehabilitierten Mitglied der internationalen Gemeinschaft ist ein beeindruckendes Beispiel.
Gemeinsam müssen die Vereinigten Staaten und Europa durch die NATO, die EU, die OSZE und andere transatlantische Institutionen der Umsetzung unserer gemeinsamen Vision eines freien, friedlichen und demokratischen Nahen und Mittleren Ostens oberste Priorität einräumen. Unsere Arbeit am israelisch-palästinensischen Frieden geht Hand in Hand mit unserer Unterstützung der Reformen und Modernisierung in der Region. Die Vereinigten Staaten und Europa müssen die Umsetzung von Demokratie als zentrales Element beim Kampf gegen den Terrorismus ansehen. Gesunde demokratische Gesellschaften sind das beste Bollwerk gegen den Terrorismus, obwohl unsere Erfahrungen und die Spaniens, Russlands und anderer Länder zeigen, dass keiner von uns gegen Terrorismus gefeit ist.
Die Vereinigten Staaten und Europa sind Partner, nicht nur aufgrund dessen, was wir sind und wofür wir eintreten. Wir sind Partner, weil wir auf der Grundlage gemeinsamer Grundsätze und Werte gemeinsam handeln.
Unsere Werte und unsere Interessen sind letztlich untrennbar. Wir sind uns auch bewusst, dass wir nur effektiv sein können, wenn die Vereinigten Staaten und Europa als Partner zusammenarbeiten, als Partner in Freiheit und als Partner beim Handeln. Das haben wir seit Jahrzehnten getan. Wir waren erfolgreich, und wir müssen weiterhin erfolgreich sein um sicherzustellen, dass wir unsere Erfolgsbilanz fortsetzen.
Sie können sicher sein, dass Präsident Bush und seine Regierung alles in ihrer Macht Stehende tun werden, um Europa ihre Verpflichtung zu dieser Partnerschaft zu beweisen. Unser Verständnis der erzielten Erfolge und unsere Bereitschaft, den erforderlichen Preis zu bezahlen und die erforderlichen Lasten zu tragen, sollen sicherstellen, dass wir in den vor uns liegenden Jahren der Herausforderungen weiterhin erfolgreich sind.
Originaltext: Powell Urges Europe to Work with U.S. to Support Democracy
Aktualisiert: Februar 2005 | Ein gewoehnlicher Wintertag in Norwegen – Initiative Deutschland
Ein gewoehnlicher Wintertag in Norwegen Tweet Share 0 Reddit +1 Pocket Veröffentlicht am 12. November 201424. Januar 2015Autor ZENSIERTKategorien Videos Exklusiv: Deutsche Camgirls bis zu 60 Minuten gratis testen »
2 Gedanken zu „Ein gewoehnlicher Wintertag in Norwegen“ zensiert sagt: 12. November 2014 um 19:25 kann man mal machen
Antworten mirkiiii sagt: 15. November 2014 um 10:14 wtf
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