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q-de-1289 | Wie lange dauert es normalerweise, den W-Track im Torres del Paine zu wandern? | Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark | Desire to Travel
Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark
Der Torres del Paine National Park liegt im Süden Chiles in Patagonien und umfasst die Gipfel des Torres del Paine und den Gletscher Grey, der ein Ausläufer des Patagonischen Eisfelds ist. Der Nationalpark ist ca. 2420 km² groß und beinhaltet mehrere 3000er, Gletscher, Fjorde und Seen.
Unser erstes großes Highlight auf unserer Weltreise war die 8-Tages Trekking-Tour, O-Track oder auch Cirquit genannt, im Torres del Paine Nationalpark. Die Tour startete am Busterminal in Puerto Natales um 07:00 Uhr morgens, denn der Nationalpark liegt sehr abgeschieden, ca. 2h Fahrt, von der nächsten Stadt entfernt. Wir waren schon sehr aufgeregt, da das unsere erste mehrtägige Trekking-Tour (abgesehen von einer 2-tägigen Tour mit Hüttenübernachtung in Grins) war. Auf dem Weg zum Park haben wir direkt mehrere Anden-Kondore gesehen. Leider war der Bus zu schnell unterwegs, um diese riesigen Vögel mit bis zu 3 Metern Spannweite in ihrer vollen Pracht bewundern zu können.
Zunächst mussten wir am Haupteingang des Nationalparks "Laguna Amarga" eine Sicherheitsunterweisung ansehen und die Parkgebühren von 40 € pro Person zahlen. Aufgrund von 2 großen Waldbränden in der Vergangenheit sind die Ranger im Park extrem darauf bedacht, dass man bloß kein offenes Feuer macht. Gekocht werden darf nur im Camp in einem speziellen Raum.
Weiter ging es von dort mit einem Shuttle-Bus zum Camp Central, wo wir unser Ticket vorzeigen und nachweisen mussten, dass wir alle notwendigen Reservierungen der Campingplätze auf dem O-Track hatten. Denn ohne Reservierung wird man gar nicht erst auf den Track gelassen. Ab hier ging es mit dem Rucksack bepackt zu Fuß weiter. Unser Marschgepäck beinhaltete Zelt, Schlafsäcke, Isomatten, Kochgeschirr, Kamera, Klamotten für alle Wetterlagen und Essen für 8 Tage. Die ca. 15kg machte sich schon nach wenigen Metern bemerkbar und jeder Schritt war sehr viel anstrengender als normalerweise.
Die erste Tagesetappe war auf 4 Stunden bzw. 12km angesetzt und führte hinein in das Hinterland des Torres del Paine Nationalparks. Der schmale Wanderpfad war sehr schön gelegen und führte uns mit nur wenig Höhendifferenz durch moosbewachsene, mystische Wälder, über blühende Blumenwiesen und durch ein schönes Tal entlang eines breiten, Berggletscherwasser gespeisten, Flusses. Die Temperatur waren mit ca. 20° sehr abgenehm, einzig der starke Wind, gab uns schon einen Vorgeschmack auf die Rauhheit Patagoniens. Nach ca. 3h kamen wir an einer Herde Pferde vorbei, die friedlich auf der Blumenwiese grasten. Die Pferde hier sind zwar nicht wild, sie sind hier im Park aber auch nicht eingezäunt und können sich frei bewegen. Die zweite Herde Pferde kurze Zeit später stand näher am Wegrand und einige Pferde lagen entspannt im Gras. Eines der Pferde ließ sich sogar von uns streicheln.
Nach einer weiteren Stunde kamen wir endlich am Ziel, dem Camp Seron, an. Die erste Ettape war mit nur 4 Stunden zwar sehr kurz, aber dennoch schmerzten unsere Schultern und unsere Becken durch das ungewohnte Gewicht unserer Rucksäcke. Wir hofften, dass das in den nächsten Tagen besser würde, wenn man sich an den schwerden Rucksack gewöhnt hat. Nach der Registrierung im Camp konnten wir unser Zelt an einem Platz unserer Wahl auf einer wunderschön gelegenen Wiese aufbauen. Wir suchen uns eine plane und grasbewachsene Stelle aus und bauen unser Zelt eilig unter dem Dauerangriff einer Horde stechwütiger Moskitos auf. Die Moskitos waren ganz plötzlich überall, denn der Wind hatte sich gelegt. Wir versuchten uns mit Insektenspray vor den lästigen Biestern zu schützen, aber selbst das half nur für wenige Minuten. Glücklicherweise hatten wir unser Zelt beim Ausleihen schon einmal Probe aufgebaut, sodass wir nach nur 5 Minuten uns komplett eingerichtet hatten.
Abends haben wir uns dann ins Kochzelt gesetzt und uns leckere Burritos gemacht. Beim Essen kamen wir mit einer allein Reisenden Israelin ins Gespräch mit der wir uns super verstanden. Da es nur einen einzigen Wanderweg und nur wenige Camps auf dem O-Track gibt, würden wir in den nächten Tagen nich oft aufeinandertreffen. Im Anschluss an das Abendessen haben wir uns ein überteuertes warmes Bier aus den Camping-Shop gegönnt und die Aussicht von einem nahen Hügel aus genossen. Da es früh morgens weitergehen sollte und die Wanderung schon recht anstrengend war, haben wir uns früh schlafen gelegt.
Der zweite Tag startete relativ früh und begann mit einem leckeren Frühstück aus Porridge, angereichert mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!), und schwarzem Tee. Es war eine sehr gute Grundlage für den Tag. Nach dem Zeltabbau sind wir dann in unsere zweite Tagesetappe gestartet. Die Strecke ist unterteilt in zwei Abschnitte. Der erste ist rund 9 km lang (3 h) und endet an einer Ranger Station. Der zweite Abschnitt ist 8 km lang (3 h) und endet im Refugio Dickson. Die Schultern schmerzten zwar noch vom Vortag, aber da mussten wir nun durch.
Die Wanderstrecke führte regelrecht willkürlich durch das Hinterland des Torres del Paine. Wir sind über einige Bächer, durch schöne weite Täler mit viel hohem Gras und blühenden Margeriten und über wild bewachsene Hügel gewandert. Nach etwa 1,5 Stunden mussten wir einen etwa 200m hohen Anstieg hoch. Oben angekommen wurden wir vom kräftigen Wind fast umgehauen. Aber das sollte nur ein winziger Vorgeschmack auf die Windstärken werden, die uns noch erwarteten würden. Die Aussicht war grandios: zur rechten ging es steil hinunter bis zu einem türkisgrünen See, dahinter eine hohe Gebirgskette, links ging es einen sanften buschbewachsenen Hügel hoch und vor uns streckten sich die schneebedeckten Berge in die Höhe. Die weitere Strecke war sehr abwechslungsreich und ging daher auch schneller vorbei als erwartet.
Nach ca. 3h sind wir dann an der Ranger Station Coiròn angekommen. Hier wurden wir von einem sehr netten Ranger und einer Horde Moskitos begrüßt. Wir mussten uns kurz registrieren und unsere Reservierungen für die nächsten Campingplätze vorzeigen. Wir wollten zwar eine Pause machen, sind dann aber direkt weiter, da die Moskitos nicht auszuhalten waren.
Mit uns auf dem Track war eine große Gruppe Amerikaner (rund 10 Personen), die eine geführte Tour gebucht hatten. Einen Bergführer braucht man im Torres del Paine grundsätzlich nicht, da es nur einen Weg gibt und dieser sehr gut erkennbar und ausgeschildert ist. Vorteil der gebuchten Tour ist aber, dass es mehrere Träger (sogenannte Porter) gibt, die einem das meiste Gepäck tragen und man auf der Strecke nur einen Day-Bag benötigt. Außerdem gibt es verschieden angerichtete Mahlzeiten. So gab es für die Amerikaner an der Ranger Station unter dem Angriff unzähliger Moskitos einen Mittags-Snack.
Wir sind direkt weiter gegangen und haben uns dann rund 30 Minuten später, an einer Stelle, an der es kaum Moskitos gab (wir haben zwei gezählt) unseren Mittags-Snack, Müsli-Riegel und gemischte Nüsse, gegönnt. Die amerikanische Gruppe kam an uns vorbei und war sichtlich neidisch, dass wir ungestört essen konnten. Nach der Pause ging es über Wiesen und durch einen Sumpf, über den Holzstege gebaut waren. Hier fing es an zu Regnen, sodass wir das erste Mal von unseren Regenjacken Gebrauch machen konnten. Aber der patagonische Regen geht genauso schnell wieder, wie er kommt und stört daher nur wenig.
Nach weiteren 2,5 Stunden kamen wir zu einem höher gelegenen Aussichtspunkt, der einen wunderschönen Ausblick auf unser Camp für diese Nacht bot. Es war wie aus einer Szene in einem schnulzigen Western. Im Hintergrund die Berge, davor ein breiter, geschwungener Flusslauf, der sich zu einem See verbreiterte. Und in der Flussschleife lagen ein paar einsame Holzhütten auf einer großen Weide, auf der vereinzelt ein paar Pferde grasten, umgeben von hohen Bäumen. Nur die modernen Zelte störten das sonst romantische Bild etwas.
Aber auch hier am Aussichtspunkt waren wieder unzählige Moskitos, die sofort nach neuen Opfern suchten, so haben wir nur schnell ein paar Fotos von der Szene geschossen und sind dann weiter. Am Camp angekommen haben wir uns bei der Ranger Station und im Refugio registriert und konnten dann, unter der Bewachung angriffslustiger Moskitos, schnell unser Zelt aufschlagen. Nach dem Zeltaufbau haben wir uns erst einmal eine warme Dusche gegönnt und haben uns anschließend was zu essen gekocht. Es gab Burritos mit Bohnen, Linsen und Mais und einer leckeren Sauce aus der Tüte.
Da es zwischenzeitlich angefangen hatte zu regnen, sind wir noch sitzen geblieben und mit den anderen Wanderern, die am Tisch saßen, ins Gespräch gekommen. Zwei davon waren ein Pärchen aus London, die auch auf Weltreise sind und die anderen Drei kamen aus Australien und Deutschland und waren gerade erst mit der Schule fertig und machten ein Gap-Year. Insgesamt haben wir auf dem O-Track fast ausschließlich Langzeitreisende getroffen. Vermutlich, weil niemand 8 Tage am Stück wandern geht, wenn er nur 3 Wochen Urlaub hat.
Nach dem der Regen etwas leichter wurde, sind wir ins Zelt gegangen, haben noch etwas gelesen und haben uns dann wieder zeitig schlafen gelegt.
Die zweite Nacht haben wir gut geschlafen, obwohl es deutlich kühler war. Am nächsten morgen stellten wir dann auch fest warum: In der Nacht hatte es bis ca. 100 Meter über dem Camp geschneit und die Gipfel und Hänge waren weiß gezuckert. Durch die Kälte waren auch die Sachen kühl und wir brauchten erst einmal ein leckeres warmes Porridge (mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!)) und einen schwarzen Tee zum aufwärmen.
Nachdem das Zelt verpackt war, haben wir uns auf den Weg unserer dritten Tagesetappe gemacht. Heute standen 12 km bzw. 4,5 Stunden Wanderung auf dem Programm. Nach dem gestrigen Tag schien es uns schon fast etwas wenig. Zwar schmerzten die Schultern und Becken immer noch, aber wir merkten auch den langsam einsetzenden Trainingseffekt. Auch die Rucksäcke haben sich langsam an unsere Körper angepasst und kamen uns nicht mehr soo schwer vor.
Da es die Nacht über geregnet bzw. geschneit hat und auch der heutige Tag sehr verregnet war, war der Wanderweg übersät von Matschlöchern und kleinen Bächen. Dies machte unser vorankommen deutlich schwieriger, außerdem mussten wir heute rund 400 Höhenmeter überwinden. Wodurch die "nur" 12 km doch auch wieder an unseren Kraftreserven nagten.
Fast die gesamte Wanderstrecke lag in unberührten natürlichen Wäldern, wodurch uns der Regen nicht soviel ausmachte. Es war toll mal solche Wälder zu sehen, in denen der Mensch noch nicht alles verändert hat, sowas gibt es in Deutschland ja gar nicht mehr. Nach ca. 4 Stunden sind wir dann zu einer hügeligen Geröll-Landschaft gekommen, wo der Wind deutlich kräftiger wurde. Wir mussten richtig kämpfen, um die Hügel hochzukommen und der Wind hat uns immer wieder durchgeschüttelt. Auf dem ersten Hügel angekommen, blickten wir auf einen dahinter liegenden See, an dessen Ende ein Gletscher ins Wasser ragte. Die Gletscher im Torres del Paine beeinflussen das Wetter immens und sorgen unter anderem für die enormen Windgeschwindigkeiten. Imke versuchte von dem See und dem Gletscher ein Foto zu schießen, aber der Wind war so unfassbar heftig, dass sie nicht ruhig stehen bleiben konnte. Der Wind hat sie sogar einmal umgeworfen. So hat sie dann ein paar Bilder im Sitzen gemacht und wir haben uns bis zu unserem nächsten Camp durch den Wind und die noch kräftigeren Böen gekämpft.
Am Campground Los Perros angekommen, wurden wir an der Ranger Station von einem sehr freundlichen Ranger begrüßt, der uns einen heißen Stein gab, an dem wir unsere durchgefrorenen Finger aufwärmen konnten. Der Ranger gab uns noch eine kurze Einweisung, was uns am nächsten Tag erwarten würde und wies uns daraufhin, dass wir bis spätestens 7 Uhr das Camp verlassen müssen, damit wir es über den Pass und bis zum Camp Grey schaffen. Nach der Registrierung beim Ranger und danach im Refugio haben wir unser Zelt aufgebaut. Wir waren inzwischen regelrecht durchgefroren und versuchten uns durch das Abendessen wieder aufzuwärmen. Was aber nicht so richtig gelingen wollte. Daher haben wir uns noch einen Tee gemacht und sind dann ins Zelt gegangen. Erst der Wechsel der Klamotten und das Einmummen in den Schlafsack verhalf langsam dabei, dass uns wieder wärmer wurde. Im Zelt haben wir dann Karten gespielt und gelesen.
Doch durch die Kälte und die Aufregung vor der nächsten Tagesetappe war unsere Motivation etwas angeschlagen. Die Nacht sollte noch einmal richtig kalt werden, sodass wir auch nicht so richtig gut geschlafen haben.
Das Highlight des O-Tracks ist die Überquerung des John Gardner Passes, der auf rund 1200m liegt und einen gigantischen Blick auf den Gletscher Grey bereithält. Aber diese vierte Tagesetappe ist mit 11 Stunden auch die Anstrengendste des ganzen O-Tracks. Da wir spätestens um 7 Uhr aufgebrochen sein mussten, sind wir noch vor Sonnenaufgang um 4:30 Uhr aufgestanden, um möglichst früh am Pass zu sein, denn Imke hatte gelesen, dass je später es wird, der Wind immer mehr zunimmt und es dann deutlich anstrengender wird den Pass zu überqueren.
Nach dem Frühstücks-Porridge und einem Tee, haben wir unser Zelt zusammengepackt und sind um 5:45 Uhr aufgebrochen. Der Weg ging zunächst relativ steil bergauf. Durch den vielen Regen hatte sich der Weg in ein einziges großes Matschloch verwandelt und zwischendurch sah er eher aus wie ein Bachlauf, als wie ein Wanderweg. Hier waren wir sehr froh über unsere hohen wasserfesten Wanderstiefel. Nach ca. 1 Stunde hüpfen von Baumstamm zu Baumstamm kamen wir dann an der Baumgrenze an und machten einen Schritt in das dahinterstehende Geröllfeld an. Der Wind war so stark, dass er uns direkt umzuhauen drohte. Wir haben uns dann nochmal in den Wald zurückgezogen und uns zunächst dicker angezogen und nochmal alles windsicher gemacht. Danach sind wir raus auf das Geröllfeld und haben uns dem Wind gestellt, der mit rund 70 km/h frontal auf uns zubließ. Wir wurden immer wieder vom böigen Wind durchgeschüttelt. Neben dem Wind hat es die vorherigen Tage auch immer wieder geschneit, wodurch wir uns durch knietiefen Schnee die Hänge hochkämpfen mussten. Vor uns waren zum Glück schon ein paar andere Wanderer, sodass man ihren Fußspuren im Schnee gut folgen konnte.
Nach rund 2,5 kraftraubenden Stunden und etwa 600 Höhenmetern erreichten wir endlich den Pass. Hier oben wehte der Wind zum Glück relativ konstant und frontal, wodurch wir mit ca. 45° Vorwärtsneigung unseren Weg durch den Wind über den Pass verhältnismäßig leicht fortführen konnten.
Einmal über den Pass tauchte plötzlich vor uns der riesige Gletscher Grey auf. Der Anblick lässt sich nicht wirklich in Worte fassen und auch Bilder geben nicht das wieder, was wir sehen. Im ersten Moment sah es aus wie der Blick auf ein wolkenverhangenes Tal, erst das genauere Hinsehen verdeutlicht einem die gigantischen Eismassen, die langsam talwärts geschoben werden. Ein wirklich unglaubliches Bild!
Begleitet von einem starken, aber mit jedem Schnitt schwächer werdenden Wind haben wir dann unseren Abstieg begonnen. Dieser führte zunächst über Geröllfelder hinab, bis wir zu einem Waldstück kamen, in dem der weitere Abstieg richtig anstrengend wurde. Dieser war hier treppenartig angelegt, sehr steil und teilweise matschig, was recht schnell auf die Gelenke ging und nach ein paar Minuten langsam Schmerzen in Kniescheibe und Bändern auslöste. Erträglich macht den Abstieg, der immer wiederkehrende Blick auf den gigantischen Gletscher.
Nach ca. 5h erreichen wir unseren Zwischenstopp den Campingplatz und die Ranger Station Paso. Hier müssen wir uns zunächst beim Ranger registrieren. Hier konnten wir unseren Gaskocher auspacken und uns mit einem leckeren Mittagessen aus Spaghetti mit Pesto-Sauce für den zweiten Teil der Etappe stärken. Nach gut einer Stunde Pause ging es dann weiter zu unserem heutigen Tagesziel dem Refugio Grey. Dieser Abschnitt sollte laut Karte weitere 6h dauern.
Der Weg führte entlang eines Gebirgshanges und wir hatten die ganze Zeit Ausblick auf den Gletscher. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, mal kleinere Wälder, mal schroffe Felshänge, und das Beste: mehrere abenteuerliche Hängebrücken. Allerdings waren wir langsam am Ende unserer Kräfte und sehnten uns endlich unser Zelt aufbauen zu können und eine After-Trecking-Cola zu trinken.
Auf dem Weg gab es mehrere Aussichtspunkte auf den Gletscher, die auch als Tagesausflug vom Camp Grey erreichbar sind und so kamen uns heute das erste Mal auf der Strecke Wanderer entgegen, die den W-Track oder nur Tagestouren machten. Der W-Track ist eine beliebte Strecke im Torres del Paine, der meist in vier Tagen gewandert wird und an dessen Tageszielen immer gut ausgebaute Refugien stehen.
Eine Wanderin ist uns an diesem Tag entgegengekommen und bat uns an einem Aussichtspunkt ein Foto von ihr vor dem Ausläufer des Gletscher Grey zu machen. Ihr Jubelgeschrei "I made it!" bringt uns noch immer zum Schmunzeln, da wir gerade rund 9h gewandert, um 4:30 Uhr aufgestanden sind und rund 1200 Höhenmeter überwunden haben ;) und sie nicht mal einen Rucksack aufhatte.
Nach 5h sind wir endlich am Refugio Grey angekommen (1 Stunde schneller als in der Karte angeben) und waren heil froh, unser Zelt aufbauen und Duschen gehen zu können, denn am Vortag in Los Perros gab es nur kalte Duschen und da war uns aufgrund der frostigen Temperaturen nicht wirklich nach. Nach der etwas zu heiß eingestellten Dusche haben wir es uns in dem Restaurant im Refugio gut gehen lassen. Es gab leckere Pizza und Wein bzw. Bier. Das Ganze hat dann auch "nur" schlappe 50 € gekostet (man gönnt sich ja sonst nichts).
Nach dem Essen sind wir hundemüde ins Zelt gegangen und haben kurz danach unsere Augen zu gemacht.
Da unser Zeltplatz etwas abschüssig war, war die Nacht nicht wirklich gut. Zusätzlich machte sich die unbequeme Isomatte immer mehr bemerkbar. Die Matte war nur ca. 0,5 cm dick und bot keinen wirklichen Komfort. Das machte sich zu dem unebenen Untergrund zusätzlich bemerkbar.
Nach unserem gewohnten Frühstück (Porridge und Tee) ging es dann zunächst nur mit Tagesrucksack ausgestattet zu einem Aussichtspunkt auf den Gletscher Grey. Dies war nicht besonders aufregend, da wir am Vortag deutlich beeindruckendere Bilder genießen konnte. Zurück am Refugio haben wir unser Zelt gepackt und haben dann unsere fünfte Tagesetappe zum Refugio Paine Grande in Angriff genommen. Die Etappe sollte nur etwa 3,5 Stunden dauern und wir mussten rund 200 Höhenmeter überwinden.
Die Strecke ging immer wieder auf und ab und führte entlang eines großen Sees, der unter anderem vom Gletscher Grey gespeist wird. Nach etwa der Hälfte der Strecke kamen wir zum wunderschönen Aussichtspunkt Mirador Grey, der den See und den Gletscher überblickt. Diesen Aussichtspunkt kann man auch als Tagestour von Paine Grande aus erreichen. Hier oben war der Wind, aber so stark, dass alle Bilder schief oder verwackelt waren und beim Weitergehen packte der Wind so in den großen Rucksack, dass wir gezwungen waren zu laufen, um nicht umzufallen.
Zum Ende der Tour sind wir noch durch ein wunderschönes Tal mit hübschen Blumen und durch den letzten großen Waldbrand abgestorbenen, aber zur idyllischen Kulisse passenden, Bäumen gewandert. Hier frischte der Wind nochmal richtig auf und hat uns gut durchgeblasen. Das Camp Paine Grande war wunderschön an einem türkisblauen See und direkt an zwei hohen Bergflanken gelegen und wir konnten uns einen freien Platz zum Campen aussuchen.
Wir mussten heute unser Zelt in heftigem Wind aufbauen, was aber mittlerweile durch das tägliche Training kein Problem mehr darstellte. Danach haben wir uns ein leckeres Reis-Curry-Gericht gezaubert und haben noch etwas mit der Wanderin aus Israel, die wir am ersten Tag kennengelernt hatten, gequatscht.
Heute sind wir sehr früh ins Zelt gegangen, da wir noch Schlaf-Nachholbedarf von den vorherigen Nächten hatten. Aber auch diese Nacht sollte nicht besser werden, da der Wind die ganze Nacht über das Zelt ordentlich durchschüttelte. Georg musste sogar zweimal raus, da sich die Heringe der Zelteingänge gelöst hatten und das Oberzelt drohte, wegzufliegen.
Nach der unruhigen Nacht haben wir morgens gefrühstückt (hmm lecker Porridge mit Tee). Und haben nach dem Zeltabbau unsere sechste Tagesetappe begonnen. Die heutige Etappe war mit rund 13 km (ohne Umweg über Valle del Francés) angesetzt und sollte 5 h dauern. Ziel war das Refugio Los Cuernos, das zwar das weiter entfernte Refugio war, aber erstens konnten wir kein anderes Camp buchen und außerdem konnten wir so näher am Ziel unserer letzten Tagesetappe sein.
Wir sind recht zügig losgewandert und die Strecke ging entlang der Laguna Scottsberg durch schöne Wälder und Berghänge. Nach rund 2,5 h sind wir an der Ranger Station und dem Campingplatz Italiano angekommen. Von hier aus kann man in das Valle del Francés wandern und gelangt zu zwei Aussichtspunkten. Den ersten erreicht man nach ca. 1 Stunde, den anderen nach 3 Stunden. Wir haben unsere Rucksäcke an der Ranger Station liegen gelassen und sind dann nur mit unseren Day-Bags ca. eine halbe Stunde in das Tal aufwärts über Felsen gewandert bzw. gekraxelt. Der Vortragende von erratic rocks in Puerto Natales hatte erzählt, dass sich die Sicht auf das Tal zwischen den ersten Kilometern und dem ersten Aussichtspunkt nicht stark ändert, weshalb wir entschieden gar nicht so weit in das Tal zu wandern. Außerdem hatten wir noch weitere 2,5 Stunden Wanderung vor uns und wir wollten nicht so spät in Los Cuernos ankommen.
Wir haben es uns nach der halben Stunde auf einem größeren Felsen gemütlich gemacht und die Aussicht genossen. Immer wieder gingen kleinere Schneelawinen von den gegenüberliegenden Bergen ins Tal ab. Das war spannend, da dies immer unter einem lauten Donnern passierte. Nach der kleinen Pause sind wir dann wieder zur Ranger Station abgestiegen.
An der Ranger Station haben wir wieder unsere Rucksäcke aufgespannt und sind zum nächsten Zwischenstopp, dem Refugio Francès, weitergezogen. Dies sollte nach ca. einer halben Stunde erreicht sein, doch diesmal zog sich die Strecke etwas länger und wir fragten uns bereits, ob wir ein Schild übersehen hatten. Ca. 20 Minuten später als gedacht, sind wir dann am Refugio angekommen und haben uns eine Cola zur Erfrischung gegönnt. Das Refugio war sehr neu und teilweise noch im Aufbau. Was uns sehr seltsam erschien, war der Campingplatz der weit vom Refugio entfernt lag. Man musste ca. 10 Minuten vom Campingplatz zum Refugio absteigen. Später berichteten uns Bekannte, die wir auf dem O-Criquit kennengelernt haben und im Refugio Francès übernachtet haben, dass es dort nicht so schön war. Der Campingplatz war wohl sehr unbequem, da die Stellflächen teils sehr abschüssig waren.
Nach der Cola ging es dann hauptsächlich durch Waldgebiet weiter Richtung Refugio Los Cuernos. Wir mussten einige Höhenmeter abbauen, was aber deutlich einfacher war als der Abstieg vom Pass. Am Ende kamen wir an einem See mit Kiesstrand raus und konnten dort unsere Füße in dem 6° bis 7° warmen Wasser abkühlen. Von dort aus ging es dann noch ca. 20 Minuten weiter bis wir endlich am Refugio ankamen.
Hier hatten wir keinen Platz mehr für unser Zelt buchen können, sondern mussten ein vollausgestattetes Zelt buchen. Das schlug dort mit rund 88 € zu buche. Ganz schön teuer für ein Zelt mit Matte (den Schlafsack muss man selber mitbringen). Nach dem Bezug des Zeltes und einer erfrischenden Dusche, sind wir nochmal zu dem See gelaufen. Da aber der Wind wieder deutlich stärker blies, gab es recht starke Wellen, wodurch wir nicht mehr ins Wasser konnten.
Zurück am Refugio haben wir uns unsere letzte Packung Curry-Reis gekocht und haben uns im Refugio noch einen kleinen Drink, einen Pisco Sour, gegönnt. Nach dem anstrengenden Tag und den vorherigen unruhigen Nächten, sind wir auch heute wieder früh im Zelt verschwunden. Und so ein vollausgestattetes Zelt ist nach fünf Tagen unbequemer Isomatte und beengtem 2 Personen Zelt einfach himmlisch! Wir haben geschlafen wie die Steine :)
Die siebte Tagesetappe war noch einmal mit rund 12 km (5 h) angesetzt und sollte uns zu unserem letzten Campingplatz Chileno im Torres del Paine National Park führen. Die Strecke war zu Beginn sehr angenehm zu laufen und führte entlang dem Lago Nordenskjold. Jedoch war es teilweise wieder extrem windig und wir wurden mit unseren großen Rucksäcken wieder gut durchgeschüttelt.
Nach ca. 3 Stunden kamen wir an der Kreuzung an, an der man entweder Richtung Refugio Chileno, unserem eigentlichen Ziel, oder Richtung Refugio Torre Central laufen kann. Wir beschlossen uns den Umweg über Torre Central, da wir dort unsere Rucksäcke einsperren und noch etwas zu Mittag essen konnten, da unsere Vorräte inzwischen aufgebraucht waren. Der Weg führte entlang einem kleineren See und über einen großen sehr wenig bewachsenen Hügel und der Wind nahm immer mehr zu. Als wir über den Hügel wandern wollten, wurde der Wind so stark, dass wir teilweise nicht mehr stehen bleiben konnten und der Wind uns einfach vor sich herschob.
Nach ca. 2h sind wir endlich, langsam ausgehungert und von der Hitze erschöpft, am Refugio Torre Central angekommen. Hier konnten wir unsere Rucksäcke ablegen, leider war das Restaurant aber schon geschlossen und nur die Bar geöffnet, an der es nur kleinere Snacks gab. So gab es zum Mittag nur ein paar Wedges mit leckerer Sauce. Der Service war aber äußerst langsam und wir wurden schon ungeduldig, ob wir noch etwas zu essen bekommen. Schließlich konnten wir nach der Stärkung, nur mit unseren Day-Bags bepackt, den Aufstieg (400 Höhenmeter) antreten. Durch die Erholungspause war der Aufstieg recht gut zu meistern.
Am Camp Chileno angekommen, wurden wir in die Örtlichkeiten eingewiesen und konnten unser reserviertes Zelt beziehen. Die Zelte waren auf kleinen hölzernen Plattformen im Wald aufgebaut und wie schon in Los Cuernos sehr gemütlich mit dicker Matte ausgestattet. Abends haben wir noch Rachel und Josh getroffen und konnten gemütlich zusammensitzen und über die letzten Tage reden. Wir sind auch heute wieder früh ins Zelt gegangen, da wir am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang am Torres Lookout sein wollten. Das ist "der" bekannte Aussichtspunkt auf die drei Gipfel, die dem Torres del Paine seinen Namen beschert haben.
Wir sind an diesem Morgen vor Sonnenaufgang aufgestanden (3:00 Uhr), um passend zum Sonnenaufgang am Torres del Paine Lookout zu sein, und die vom Sonnenaufgang rot gefärbten Gipfel zu erleben. Als wir aus dem Zelt gekrochen sind, konnten wir noch einen relativ großen Fuchs auf der Flucht vor uns beobachten. Bepackt mit Day-Bag und Stirnlampe haben wir uns dann an den Aufstieg zum Lookout gemacht, der mit rund 2,5 Stunden angegeben ist. Allerdings haben wir nur rund 1,5 Stunden gebraucht, wodurch wir viel zu früh am Lookout waren und die Zeit mit warten und frieren verbracht haben. Wir hatten leider das Pech, dass es sehr wolkig war und der schöne rote Sonnenschein auf den Gipfeln am heutigen Morgen ausblieb.
Der Sonnenaufgang sollte so gegen 5:30 Uhr / 5:45 Uhr sein, so haben wir noch bis ca. 6:15 Uhr ausgehalten und dann entschlossen wieder zum Campingplatz abzusteigen. Aber zuvor haben wir noch die Instagram-typischen Bilder auf dem Stein im See vor den Gipfeln geschossen. Zurück am Camp haben wir noch einen Kaffee getrunken und konnten hier noch mit weiteren Mitstreitern warten bis ein größerer Regenschauer durchgezogen ist. Gegen 10:00 Uhr haben wir dann unseren Abstieg zurück zum Refugio Torre Central angetreten und unsere Rucksäcke abgeholt.
Unser Bus zurück nach Puerto Natales sollte gegen 14:30 von Laguna Amarga abfahren. Wir sind dann um rund 17:00 in Puerto Natales angekommen und haben zunächst unsere Leihausrüstung zurückgebracht, unser Gepäck im Hostel Singing Lamb abgeholt und haben dann unser Familienzimmer im Hostel "Patagonia MW" bezogen. Das Zimmer war eine ganze Wohnung für uns, da das zweite Doppelzimmer nicht bezogen war.
Wir haben uns abends noch eine super leckere Pizza gegessen. Das war eine der besten (wenn nicht die beste) Pizzen, die wir je gegessen haben. Und das lag nicht nur daran, dass wir seit 8 Tagen kein gutes Essen mehr hatten! Wir haben dann noch 2 Tage in Puerto Natales gechillt, bis wir weiter nach El Calafate gezogen sind.
Patagonien, Gletscher, Natur, Trekking | Kaufberatung fully - Forum Gipfeltreffen
Ich möchte mir ein fully zulegen, bin aber mit den ganzen größenangaben bei den reifen und rahmen bisserl überfordert. Derzeit hab ich ein hardtail mit nem 19er rahmen und 26,5 reifen.
Derzeit werden ja die 29er reifen wie verrückt angepriesen. Aber zusammen mit nem 19er bzw. 18,5er rahmen, wie würdet ihr da die beste Abstimmung sehen.
Sind die 29er reifen ned a bisserl patschert im gelände, enge Spitzkehren etc.? Ok. ich komme damit event. leichter wo drüber wegen dem gr. radius................dann die federgabeln 100, 120, 140 usw.
Hab mir mal das Canyon nerve CF 8.0 angesehen, würde mir taugen so vom preis her das max.
Od. Cube Stereo HPC Race 29, nur dieses bike hat vorne nur 2 scheiben?!? Is das jetzt mehr auf climbing ausgelegt und bin ich dafür auf der ebene zum strampeln verdonnert?
Das einsatzgebiet soll sich so zwischen div. gardasse trails und forststraßen im voralpenraum bewegen.
Jetzt bin i mal neugierig?????
A ja, danke gleich mal!
AW: Kaufberatung fully
Ich persönlich werde weiterhin eher kleine Laufräder (26 oder 27,5") fahren, weil's Springen damit doch besser geht. Ansonsten bin ich aber von 29ern schwer überzeugt -- überrollen Hindernisse besser, haben mehr Grip.
Das Mehrgewicht ist meines Erachtens - außer beim Tragen - irrelevant.
Mit einem guten 29er (Specialized Enduro 29 bspw.) kommt man auch problemlos um Ecken. In richtig engen Spitzkehren - damit meine ich welche, wo man auch mit einem 26er schon auf hohem Niveau das Hinterrad versetzen können muss - ist mit einem 29er natürlich ein klein wenig früher eine Grenze erreicht.
Aber in der Realität sind solche Situationen doch sehr selten. (und das sag ich, der überwiegend auf schwierigen Trails wo runterkasperlt)
Vorne nur zwei Kettenblätter (oder gar nur eines) bringt mehr Bodenfreiheit für Steilstufen. Die Übersetzung reicht dann (üblicherweise wird als großes Kettenblatt ein 36er oder 38er montiert) für Mittreten bis knapp 40km/h.
Wer viel Forststraßen fährt und bergab mittreten will, ist mit einer 3-Fach-Kurbel besser bedient.
Exorcism-e1289789959377.jpg
26" ? putzig.gif
Ergänzung: die Laufradgrößen sind weniger wichtig, als es die Endlosdiskussionen erscheinen lassen. Mit jeder Laufradgröße gibt's hervorragende Radln.
Weitere Ergänzung: wenn Trailfahren wichtig ist, würde ich eher zu 150-160mm Federweg (bei 26/27,5" -- bei 29" min. 130mm) greifen. Grad die Gardaseetrails (wir reden schon von Singletrails?) können ein bissl mehr Federweg vertragen. (und das Mehrgewicht ist minimal)
Bei Canyon bspw. also eher das Spectral als das Nerve CF. (außer, es geht doch eher um Forststraßen, dann ist ein Rad in der Klasse des Nerve CF wunderbar)
Wenn du nicht versierter Selberschrauber bist: lieber ein Rad vom Händler. Grad Cube z.B. hat eh auch ein exzellentes Preis/Leistungsverhältnis.
Zuletzt geändert von FloImSchnee; 03.06.2014, 17:43.
flo hat eh schon fast alles gesagt.
- 29er sind bei kleineren fahrern vll nicht so ideal, insgesamt von der geo her. unter 180 eigengröße würd ichs nur für forstwege oder flache wurzelwege als vorteil sehen.
- gute reifen und breite felgen und wenig druck bringen zb am lago mehr als schmale, beinhart zu fahrende 29er mit hartgummimischung.
- sicher geht auch alles mit wenig federweg und mehr fahrtechnik. das muss aber jeder für sich entscheiden. so hat zb ein modern aufgebautes, langes hardtail mit vorn zb 27,5" und einem geilen winkel auch seinen reiz auf schweren trails.
- ob 2fach oder 3fach? wer wenig flach fährt, nimmt 2fach, wer gern auf straßen täler rausheizt, 3fach; ich habe heuer bislang eigentlich nur das erste kettenblatt gebraucht. und sitz fast jeden tag auf irgendeinem bike. eines meiner bikes werd ich beizeiten umbauen auf einfach.
wer gerne bergab fährt, sollte sich vll zwei laufradgrößen auf einem bike überlegen. vorn 27,5, hint 26: oder für große junx vorn 29, hint 27,5. für ozwickte 26/24. aber jetzt wirds speziell.
2 oder 3 fach Kurbel: Der Trend geht eher zur 2 fach K. Bei der 3fach hast du effektiv auch nur wenige Gänge mehr als bei der 2fach. Grund sind die Überschneidungen und die Gänge die aufgrund der Kettenlinie (Schräglauf) nicht gefahren werden sollen. Also 2fach deutlich weniger Überschneidungen und weniger Schräglauf.
Vergleiche ich die drei höchsten Übersetzungen von einer gängigen 3fach (42, 32, 24) mit einer 2fach (38, 24) komme ich zu folgenden Verhältnissen:
3fach - 3.82 / 3.23 / 2.8
2fach - 3.45 / 2.92 / 2.53
Defakto verlierst du einen langen Gang.
Zuletzt geändert von feiN; 03.06.2014, 20:47.
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des gfallt ma!!!
Ah jo, jetzt bin i bisserl g´scheiter, danke!
Bis auf die 2 od. 3fach scheiben vorne, da muss ich noch grübeln auf was ich mich in Zukunft konzentrieren werde. Ich muss irgendwie alles abdecken, die Damen der Familie bevorzugen forststr. und ned die lago singletrails!
A probefahrt wär´s, ja genau! Wo kann man solche bikes (raum OÖ.) mal mieten?
2 oder 3fach ist ganz einfach zu beantworten:
wer in den bergen wohnt und keine weiten strecken mit dem bike zum berg und wieder zurück fahren muss, oder wer in waldnähe wohnt und schnell am trail ist und wer mitn auto zum ausgangspunkt fährt: 2fach.
wer weiter weg von steigungen wohnt, zum trail weitere strecken hat und sowieso forststraßenlastig bzw mit hohem trekkinganteil unterwegs ist: 3fach.
blöd ist nur, wenn man in der mitte liegt. im zweifelsfall dann doch eher dreifach, wegen der größeren bandbreite. vor allem bei 29ern hab ich da schon übersetzungen bei händlern gesehen, die bei etwas steileren anstiegen den einen oder anderen zum absteigen nötigen werden. mittlerweile sind die hersteller/händler aber draufgekommen, dass es nicht nur flache trails bzw straßen gibt...
vll noch ein paar tipps, wenns bike auch mal in die echte landschaft soll, man kann sich das leben mit ein paar handgriffen gewaltig erleichtern:
- kettenführung: es gibt nix lästigeres als das geschepper und dauernde runterfallen (kannst auch notfalls selber bauen mit gartenschlauch und kabelbinder, schaut aber bei einem neubike etwas prolo aus)
- rockguard fürs schaltwerk, wenn man gerne steine anpeilt.
- bashguard bei 2fach; bei 3fach macht das eh das große blatt
- lenkerbreite, je mehr gelände, desto breiter. bei sehr hohem trekking- und straßenanteil vll doch noch die - ähem - hörnchen. lachts mich nicht aus, aber bei langen auffahrten auf asfalt sind variable griffpositionen angenehm. auf meinem alten racehardtail schätze ich sie immer noch.
- variostütze: wer in welligen terrain unterwegs ist, wird mit sowas seine freude haben. nur forstwegradler oder reine aufs runter fixierte (downhiller, bbsler) können sich das zusatzgewicht sparen (aber die wissen das eh)
-vorbaulänge: je kürzer, desto wendiger. je länger desto sturer bergauf. probieren. meine frau hat ihn gar verkehrt montiert, nach unten.
- spacer: ausprobieren!
- gabel: air oder coil. bei deiner angabe der vorlieben air. coil ist wartungsärmer, sensibler, berechenbarer, aber schwerer.
- zugverlegung: bitte nicht unten! das ist eine unsitte, die ich nicht verstehe. beim tragen hast die abdrücke der züge im kreuz, außerdem sind sie schlaggefährdeter.
für forstwegradler sind die tipps irrelevant, da würd ich eher schauen, ob ich (hardtail) einen gepäckträger gscheit montieren kann. warum einen rucki tragen, wenn das zeug hinten viel besser liegt. und am forstweg wird wohl keiner das bike nach hinten verlassen wollen/müssen? nur so am rande...
zur frage wo man in oö mieten kann:
definitiv wirklich bike im gelände ausprobieren geht nur bei wenigen herstellern/händlern. auf die schnelle fällt mir da in deiner nähe nur tf bikes in haag ein, aber mit deren bikes schießt du vielleicht doch ein wenig übers ziel hinaus. einige marken haben testevents, specialized zb. schlau machen. ansonsten die händler der reihe nach anrufen und fragen. deren entgegenkommen hängt natürlich auch vom preisniveau ab. ab 3k sollte aber eine kleine testrunde drin sein.
bei versender bikes bleibt dir nur die möglichkeit einen deppen zu finden, der dir sein bike leiht und gleich groß/schwer ist - wahrscheinlichkeit je nach bekanntenkreis gegen null.
Zuletzt geändert von pivo; 04.06.2014, 09:59.
Ich würde zu 29"-Reifen greifen. Das bringt einfach mehr Traktion und das überrollen von "Hindernissen" geht von alleine.
(Bei Geländefahrzeugen schaut man ja auch, dass die Reifen so groß wie möglich sind. Keiner fahrt mit am Jeep mit Rädern in Mini- oder Polo-Dimensionen, weil der Bledsinn leichter ist und die Massenträgheit geringer ist.)
Es gibt nix besseres als 29x2,5" WTB Kodiak-Reifen.
Vorne eine SRAM Hammerschmid-Kurbel und die Frage ob 2-fach, 3-fach oder 1-fach erübrigt sich.
Ich hab´s im Vorfeld schon gehofft, dass pivo Event. die für mich plausibleren Infos haben wird! Alleine wegen deiner bike postings. Danke pivo hast mir entscheidend weitergeholfen!
Die anderen natürlich auch, eh klar!:up:
Zitat von ro_ Beitrag anzeigen
smart-car-monster-thumb.jpg
quelle: daamncoolpicture.blogspot.com
bei bikes sieht das dann so aus :
bicycle_1661386i.jpg
die salatschüssel taugt ma am meisten!
und fertig ist der harvester!
Zuletzt geändert von pivo; 04.06.2014, 11:27.
29" beim Fully:
Vade Retro Satanas 300.jpg
Wie wärs noch mit einer Rohloff-Dose dazu?
Aber es steht natürlich jedem selbst frei sich lächerlich zu machen XD
Bei Fullies wirst eher früher als später ohnehin zum Selberschrauber (die Werkstattausrüstung kostet nochmal so 2-3k€), warum also nicht gleich ein günstiges Gebrauchtes?
Mir fallen dazu die Gebrauchtmärkte vom bikeboard und IBC ein ...
OT: I find des immer lustig, die Drogen und die Dealer sind legal, der Konsum nicht.
Wenns des Radfahrverbot in Ö. endlich aufheben würden mach i sofort a Radlgschäft auf.
Zuletzt geändert von pingus; 04.06.2014, 12:18.
Aha. Du hast eine HS?
Meine jedenfalls ist schwerer und aufgrund des Planetengetriebes viel anstrengender zu kurbeln als 2-fach.
In stark welligem, unbekanntem Gelände macht HS Spaß.
Downhill isse zu klein, zumindest denen die richtig Gas geben.
Uphill: entweder gehts damit sehr langsam oder man kämpft gegen das Planetengetriebe.
Flach isse zu klein, auch für Opas wie mich.
HS is so ziemlich das Gegenteil von 3-fach.
Der Umbau von 3 auf 2 oder was-auch-immer dauert mit dem richtigen Werkzeug/Material übrigens nicht länger als 30 Minuten:
Rad auf Montageständer heben
Optional: Pedale abnehmen
Kette öffnen und abnehmen
Optional Umwerfer abnehmen
Optional Tretlager rausschrauben
Optional neues Tretlager reinschrauben
Neue Kurbel einsetzen
Optional neuen Umwerfer montieren
(Neue) Kette einsetzen und ablängen
Umwerfer/Schaltung einstellen
Zuletzt geändert von pingus; 04.06.2014, 12:44. | de |
q-de-1289 | Wie lange dauert es normalerweise, den W-Track im Torres del Paine zu wandern? | Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark | Desire to Travel
Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark
Der Torres del Paine National Park liegt im Süden Chiles in Patagonien und umfasst die Gipfel des Torres del Paine und den Gletscher Grey, der ein Ausläufer des Patagonischen Eisfelds ist. Der Nationalpark ist ca. 2420 km² groß und beinhaltet mehrere 3000er, Gletscher, Fjorde und Seen.
Unser erstes großes Highlight auf unserer Weltreise war die 8-Tages Trekking-Tour, O-Track oder auch Cirquit genannt, im Torres del Paine Nationalpark. Die Tour startete am Busterminal in Puerto Natales um 07:00 Uhr morgens, denn der Nationalpark liegt sehr abgeschieden, ca. 2h Fahrt, von der nächsten Stadt entfernt. Wir waren schon sehr aufgeregt, da das unsere erste mehrtägige Trekking-Tour (abgesehen von einer 2-tägigen Tour mit Hüttenübernachtung in Grins) war. Auf dem Weg zum Park haben wir direkt mehrere Anden-Kondore gesehen. Leider war der Bus zu schnell unterwegs, um diese riesigen Vögel mit bis zu 3 Metern Spannweite in ihrer vollen Pracht bewundern zu können.
Zunächst mussten wir am Haupteingang des Nationalparks "Laguna Amarga" eine Sicherheitsunterweisung ansehen und die Parkgebühren von 40 € pro Person zahlen. Aufgrund von 2 großen Waldbränden in der Vergangenheit sind die Ranger im Park extrem darauf bedacht, dass man bloß kein offenes Feuer macht. Gekocht werden darf nur im Camp in einem speziellen Raum.
Weiter ging es von dort mit einem Shuttle-Bus zum Camp Central, wo wir unser Ticket vorzeigen und nachweisen mussten, dass wir alle notwendigen Reservierungen der Campingplätze auf dem O-Track hatten. Denn ohne Reservierung wird man gar nicht erst auf den Track gelassen. Ab hier ging es mit dem Rucksack bepackt zu Fuß weiter. Unser Marschgepäck beinhaltete Zelt, Schlafsäcke, Isomatten, Kochgeschirr, Kamera, Klamotten für alle Wetterlagen und Essen für 8 Tage. Die ca. 15kg machte sich schon nach wenigen Metern bemerkbar und jeder Schritt war sehr viel anstrengender als normalerweise.
Die erste Tagesetappe war auf 4 Stunden bzw. 12km angesetzt und führte hinein in das Hinterland des Torres del Paine Nationalparks. Der schmale Wanderpfad war sehr schön gelegen und führte uns mit nur wenig Höhendifferenz durch moosbewachsene, mystische Wälder, über blühende Blumenwiesen und durch ein schönes Tal entlang eines breiten, Berggletscherwasser gespeisten, Flusses. Die Temperatur waren mit ca. 20° sehr abgenehm, einzig der starke Wind, gab uns schon einen Vorgeschmack auf die Rauhheit Patagoniens. Nach ca. 3h kamen wir an einer Herde Pferde vorbei, die friedlich auf der Blumenwiese grasten. Die Pferde hier sind zwar nicht wild, sie sind hier im Park aber auch nicht eingezäunt und können sich frei bewegen. Die zweite Herde Pferde kurze Zeit später stand näher am Wegrand und einige Pferde lagen entspannt im Gras. Eines der Pferde ließ sich sogar von uns streicheln.
Nach einer weiteren Stunde kamen wir endlich am Ziel, dem Camp Seron, an. Die erste Ettape war mit nur 4 Stunden zwar sehr kurz, aber dennoch schmerzten unsere Schultern und unsere Becken durch das ungewohnte Gewicht unserer Rucksäcke. Wir hofften, dass das in den nächsten Tagen besser würde, wenn man sich an den schwerden Rucksack gewöhnt hat. Nach der Registrierung im Camp konnten wir unser Zelt an einem Platz unserer Wahl auf einer wunderschön gelegenen Wiese aufbauen. Wir suchen uns eine plane und grasbewachsene Stelle aus und bauen unser Zelt eilig unter dem Dauerangriff einer Horde stechwütiger Moskitos auf. Die Moskitos waren ganz plötzlich überall, denn der Wind hatte sich gelegt. Wir versuchten uns mit Insektenspray vor den lästigen Biestern zu schützen, aber selbst das half nur für wenige Minuten. Glücklicherweise hatten wir unser Zelt beim Ausleihen schon einmal Probe aufgebaut, sodass wir nach nur 5 Minuten uns komplett eingerichtet hatten.
Abends haben wir uns dann ins Kochzelt gesetzt und uns leckere Burritos gemacht. Beim Essen kamen wir mit einer allein Reisenden Israelin ins Gespräch mit der wir uns super verstanden. Da es nur einen einzigen Wanderweg und nur wenige Camps auf dem O-Track gibt, würden wir in den nächten Tagen nich oft aufeinandertreffen. Im Anschluss an das Abendessen haben wir uns ein überteuertes warmes Bier aus den Camping-Shop gegönnt und die Aussicht von einem nahen Hügel aus genossen. Da es früh morgens weitergehen sollte und die Wanderung schon recht anstrengend war, haben wir uns früh schlafen gelegt.
Der zweite Tag startete relativ früh und begann mit einem leckeren Frühstück aus Porridge, angereichert mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!), und schwarzem Tee. Es war eine sehr gute Grundlage für den Tag. Nach dem Zeltabbau sind wir dann in unsere zweite Tagesetappe gestartet. Die Strecke ist unterteilt in zwei Abschnitte. Der erste ist rund 9 km lang (3 h) und endet an einer Ranger Station. Der zweite Abschnitt ist 8 km lang (3 h) und endet im Refugio Dickson. Die Schultern schmerzten zwar noch vom Vortag, aber da mussten wir nun durch.
Die Wanderstrecke führte regelrecht willkürlich durch das Hinterland des Torres del Paine. Wir sind über einige Bächer, durch schöne weite Täler mit viel hohem Gras und blühenden Margeriten und über wild bewachsene Hügel gewandert. Nach etwa 1,5 Stunden mussten wir einen etwa 200m hohen Anstieg hoch. Oben angekommen wurden wir vom kräftigen Wind fast umgehauen. Aber das sollte nur ein winziger Vorgeschmack auf die Windstärken werden, die uns noch erwarteten würden. Die Aussicht war grandios: zur rechten ging es steil hinunter bis zu einem türkisgrünen See, dahinter eine hohe Gebirgskette, links ging es einen sanften buschbewachsenen Hügel hoch und vor uns streckten sich die schneebedeckten Berge in die Höhe. Die weitere Strecke war sehr abwechslungsreich und ging daher auch schneller vorbei als erwartet.
Nach ca. 3h sind wir dann an der Ranger Station Coiròn angekommen. Hier wurden wir von einem sehr netten Ranger und einer Horde Moskitos begrüßt. Wir mussten uns kurz registrieren und unsere Reservierungen für die nächsten Campingplätze vorzeigen. Wir wollten zwar eine Pause machen, sind dann aber direkt weiter, da die Moskitos nicht auszuhalten waren.
Mit uns auf dem Track war eine große Gruppe Amerikaner (rund 10 Personen), die eine geführte Tour gebucht hatten. Einen Bergführer braucht man im Torres del Paine grundsätzlich nicht, da es nur einen Weg gibt und dieser sehr gut erkennbar und ausgeschildert ist. Vorteil der gebuchten Tour ist aber, dass es mehrere Träger (sogenannte Porter) gibt, die einem das meiste Gepäck tragen und man auf der Strecke nur einen Day-Bag benötigt. Außerdem gibt es verschieden angerichtete Mahlzeiten. So gab es für die Amerikaner an der Ranger Station unter dem Angriff unzähliger Moskitos einen Mittags-Snack.
Wir sind direkt weiter gegangen und haben uns dann rund 30 Minuten später, an einer Stelle, an der es kaum Moskitos gab (wir haben zwei gezählt) unseren Mittags-Snack, Müsli-Riegel und gemischte Nüsse, gegönnt. Die amerikanische Gruppe kam an uns vorbei und war sichtlich neidisch, dass wir ungestört essen konnten. Nach der Pause ging es über Wiesen und durch einen Sumpf, über den Holzstege gebaut waren. Hier fing es an zu Regnen, sodass wir das erste Mal von unseren Regenjacken Gebrauch machen konnten. Aber der patagonische Regen geht genauso schnell wieder, wie er kommt und stört daher nur wenig.
Nach weiteren 2,5 Stunden kamen wir zu einem höher gelegenen Aussichtspunkt, der einen wunderschönen Ausblick auf unser Camp für diese Nacht bot. Es war wie aus einer Szene in einem schnulzigen Western. Im Hintergrund die Berge, davor ein breiter, geschwungener Flusslauf, der sich zu einem See verbreiterte. Und in der Flussschleife lagen ein paar einsame Holzhütten auf einer großen Weide, auf der vereinzelt ein paar Pferde grasten, umgeben von hohen Bäumen. Nur die modernen Zelte störten das sonst romantische Bild etwas.
Aber auch hier am Aussichtspunkt waren wieder unzählige Moskitos, die sofort nach neuen Opfern suchten, so haben wir nur schnell ein paar Fotos von der Szene geschossen und sind dann weiter. Am Camp angekommen haben wir uns bei der Ranger Station und im Refugio registriert und konnten dann, unter der Bewachung angriffslustiger Moskitos, schnell unser Zelt aufschlagen. Nach dem Zeltaufbau haben wir uns erst einmal eine warme Dusche gegönnt und haben uns anschließend was zu essen gekocht. Es gab Burritos mit Bohnen, Linsen und Mais und einer leckeren Sauce aus der Tüte.
Da es zwischenzeitlich angefangen hatte zu regnen, sind wir noch sitzen geblieben und mit den anderen Wanderern, die am Tisch saßen, ins Gespräch gekommen. Zwei davon waren ein Pärchen aus London, die auch auf Weltreise sind und die anderen Drei kamen aus Australien und Deutschland und waren gerade erst mit der Schule fertig und machten ein Gap-Year. Insgesamt haben wir auf dem O-Track fast ausschließlich Langzeitreisende getroffen. Vermutlich, weil niemand 8 Tage am Stück wandern geht, wenn er nur 3 Wochen Urlaub hat.
Nach dem der Regen etwas leichter wurde, sind wir ins Zelt gegangen, haben noch etwas gelesen und haben uns dann wieder zeitig schlafen gelegt.
Die zweite Nacht haben wir gut geschlafen, obwohl es deutlich kühler war. Am nächsten morgen stellten wir dann auch fest warum: In der Nacht hatte es bis ca. 100 Meter über dem Camp geschneit und die Gipfel und Hänge waren weiß gezuckert. Durch die Kälte waren auch die Sachen kühl und wir brauchten erst einmal ein leckeres warmes Porridge (mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!)) und einen schwarzen Tee zum aufwärmen.
Nachdem das Zelt verpackt war, haben wir uns auf den Weg unserer dritten Tagesetappe gemacht. Heute standen 12 km bzw. 4,5 Stunden Wanderung auf dem Programm. Nach dem gestrigen Tag schien es uns schon fast etwas wenig. Zwar schmerzten die Schultern und Becken immer noch, aber wir merkten auch den langsam einsetzenden Trainingseffekt. Auch die Rucksäcke haben sich langsam an unsere Körper angepasst und kamen uns nicht mehr soo schwer vor.
Da es die Nacht über geregnet bzw. geschneit hat und auch der heutige Tag sehr verregnet war, war der Wanderweg übersät von Matschlöchern und kleinen Bächen. Dies machte unser vorankommen deutlich schwieriger, außerdem mussten wir heute rund 400 Höhenmeter überwinden. Wodurch die "nur" 12 km doch auch wieder an unseren Kraftreserven nagten.
Fast die gesamte Wanderstrecke lag in unberührten natürlichen Wäldern, wodurch uns der Regen nicht soviel ausmachte. Es war toll mal solche Wälder zu sehen, in denen der Mensch noch nicht alles verändert hat, sowas gibt es in Deutschland ja gar nicht mehr. Nach ca. 4 Stunden sind wir dann zu einer hügeligen Geröll-Landschaft gekommen, wo der Wind deutlich kräftiger wurde. Wir mussten richtig kämpfen, um die Hügel hochzukommen und der Wind hat uns immer wieder durchgeschüttelt. Auf dem ersten Hügel angekommen, blickten wir auf einen dahinter liegenden See, an dessen Ende ein Gletscher ins Wasser ragte. Die Gletscher im Torres del Paine beeinflussen das Wetter immens und sorgen unter anderem für die enormen Windgeschwindigkeiten. Imke versuchte von dem See und dem Gletscher ein Foto zu schießen, aber der Wind war so unfassbar heftig, dass sie nicht ruhig stehen bleiben konnte. Der Wind hat sie sogar einmal umgeworfen. So hat sie dann ein paar Bilder im Sitzen gemacht und wir haben uns bis zu unserem nächsten Camp durch den Wind und die noch kräftigeren Böen gekämpft.
Am Campground Los Perros angekommen, wurden wir an der Ranger Station von einem sehr freundlichen Ranger begrüßt, der uns einen heißen Stein gab, an dem wir unsere durchgefrorenen Finger aufwärmen konnten. Der Ranger gab uns noch eine kurze Einweisung, was uns am nächsten Tag erwarten würde und wies uns daraufhin, dass wir bis spätestens 7 Uhr das Camp verlassen müssen, damit wir es über den Pass und bis zum Camp Grey schaffen. Nach der Registrierung beim Ranger und danach im Refugio haben wir unser Zelt aufgebaut. Wir waren inzwischen regelrecht durchgefroren und versuchten uns durch das Abendessen wieder aufzuwärmen. Was aber nicht so richtig gelingen wollte. Daher haben wir uns noch einen Tee gemacht und sind dann ins Zelt gegangen. Erst der Wechsel der Klamotten und das Einmummen in den Schlafsack verhalf langsam dabei, dass uns wieder wärmer wurde. Im Zelt haben wir dann Karten gespielt und gelesen.
Doch durch die Kälte und die Aufregung vor der nächsten Tagesetappe war unsere Motivation etwas angeschlagen. Die Nacht sollte noch einmal richtig kalt werden, sodass wir auch nicht so richtig gut geschlafen haben.
Das Highlight des O-Tracks ist die Überquerung des John Gardner Passes, der auf rund 1200m liegt und einen gigantischen Blick auf den Gletscher Grey bereithält. Aber diese vierte Tagesetappe ist mit 11 Stunden auch die Anstrengendste des ganzen O-Tracks. Da wir spätestens um 7 Uhr aufgebrochen sein mussten, sind wir noch vor Sonnenaufgang um 4:30 Uhr aufgestanden, um möglichst früh am Pass zu sein, denn Imke hatte gelesen, dass je später es wird, der Wind immer mehr zunimmt und es dann deutlich anstrengender wird den Pass zu überqueren.
Nach dem Frühstücks-Porridge und einem Tee, haben wir unser Zelt zusammengepackt und sind um 5:45 Uhr aufgebrochen. Der Weg ging zunächst relativ steil bergauf. Durch den vielen Regen hatte sich der Weg in ein einziges großes Matschloch verwandelt und zwischendurch sah er eher aus wie ein Bachlauf, als wie ein Wanderweg. Hier waren wir sehr froh über unsere hohen wasserfesten Wanderstiefel. Nach ca. 1 Stunde hüpfen von Baumstamm zu Baumstamm kamen wir dann an der Baumgrenze an und machten einen Schritt in das dahinterstehende Geröllfeld an. Der Wind war so stark, dass er uns direkt umzuhauen drohte. Wir haben uns dann nochmal in den Wald zurückgezogen und uns zunächst dicker angezogen und nochmal alles windsicher gemacht. Danach sind wir raus auf das Geröllfeld und haben uns dem Wind gestellt, der mit rund 70 km/h frontal auf uns zubließ. Wir wurden immer wieder vom böigen Wind durchgeschüttelt. Neben dem Wind hat es die vorherigen Tage auch immer wieder geschneit, wodurch wir uns durch knietiefen Schnee die Hänge hochkämpfen mussten. Vor uns waren zum Glück schon ein paar andere Wanderer, sodass man ihren Fußspuren im Schnee gut folgen konnte.
Nach rund 2,5 kraftraubenden Stunden und etwa 600 Höhenmetern erreichten wir endlich den Pass. Hier oben wehte der Wind zum Glück relativ konstant und frontal, wodurch wir mit ca. 45° Vorwärtsneigung unseren Weg durch den Wind über den Pass verhältnismäßig leicht fortführen konnten.
Einmal über den Pass tauchte plötzlich vor uns der riesige Gletscher Grey auf. Der Anblick lässt sich nicht wirklich in Worte fassen und auch Bilder geben nicht das wieder, was wir sehen. Im ersten Moment sah es aus wie der Blick auf ein wolkenverhangenes Tal, erst das genauere Hinsehen verdeutlicht einem die gigantischen Eismassen, die langsam talwärts geschoben werden. Ein wirklich unglaubliches Bild!
Begleitet von einem starken, aber mit jedem Schnitt schwächer werdenden Wind haben wir dann unseren Abstieg begonnen. Dieser führte zunächst über Geröllfelder hinab, bis wir zu einem Waldstück kamen, in dem der weitere Abstieg richtig anstrengend wurde. Dieser war hier treppenartig angelegt, sehr steil und teilweise matschig, was recht schnell auf die Gelenke ging und nach ein paar Minuten langsam Schmerzen in Kniescheibe und Bändern auslöste. Erträglich macht den Abstieg, der immer wiederkehrende Blick auf den gigantischen Gletscher.
Nach ca. 5h erreichen wir unseren Zwischenstopp den Campingplatz und die Ranger Station Paso. Hier müssen wir uns zunächst beim Ranger registrieren. Hier konnten wir unseren Gaskocher auspacken und uns mit einem leckeren Mittagessen aus Spaghetti mit Pesto-Sauce für den zweiten Teil der Etappe stärken. Nach gut einer Stunde Pause ging es dann weiter zu unserem heutigen Tagesziel dem Refugio Grey. Dieser Abschnitt sollte laut Karte weitere 6h dauern.
Der Weg führte entlang eines Gebirgshanges und wir hatten die ganze Zeit Ausblick auf den Gletscher. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, mal kleinere Wälder, mal schroffe Felshänge, und das Beste: mehrere abenteuerliche Hängebrücken. Allerdings waren wir langsam am Ende unserer Kräfte und sehnten uns endlich unser Zelt aufbauen zu können und eine After-Trecking-Cola zu trinken.
Auf dem Weg gab es mehrere Aussichtspunkte auf den Gletscher, die auch als Tagesausflug vom Camp Grey erreichbar sind und so kamen uns heute das erste Mal auf der Strecke Wanderer entgegen, die den W-Track oder nur Tagestouren machten. Der W-Track ist eine beliebte Strecke im Torres del Paine, der meist in vier Tagen gewandert wird und an dessen Tageszielen immer gut ausgebaute Refugien stehen.
Eine Wanderin ist uns an diesem Tag entgegengekommen und bat uns an einem Aussichtspunkt ein Foto von ihr vor dem Ausläufer des Gletscher Grey zu machen. Ihr Jubelgeschrei "I made it!" bringt uns noch immer zum Schmunzeln, da wir gerade rund 9h gewandert, um 4:30 Uhr aufgestanden sind und rund 1200 Höhenmeter überwunden haben ;) und sie nicht mal einen Rucksack aufhatte.
Nach 5h sind wir endlich am Refugio Grey angekommen (1 Stunde schneller als in der Karte angeben) und waren heil froh, unser Zelt aufbauen und Duschen gehen zu können, denn am Vortag in Los Perros gab es nur kalte Duschen und da war uns aufgrund der frostigen Temperaturen nicht wirklich nach. Nach der etwas zu heiß eingestellten Dusche haben wir es uns in dem Restaurant im Refugio gut gehen lassen. Es gab leckere Pizza und Wein bzw. Bier. Das Ganze hat dann auch "nur" schlappe 50 € gekostet (man gönnt sich ja sonst nichts).
Nach dem Essen sind wir hundemüde ins Zelt gegangen und haben kurz danach unsere Augen zu gemacht.
Da unser Zeltplatz etwas abschüssig war, war die Nacht nicht wirklich gut. Zusätzlich machte sich die unbequeme Isomatte immer mehr bemerkbar. Die Matte war nur ca. 0,5 cm dick und bot keinen wirklichen Komfort. Das machte sich zu dem unebenen Untergrund zusätzlich bemerkbar.
Nach unserem gewohnten Frühstück (Porridge und Tee) ging es dann zunächst nur mit Tagesrucksack ausgestattet zu einem Aussichtspunkt auf den Gletscher Grey. Dies war nicht besonders aufregend, da wir am Vortag deutlich beeindruckendere Bilder genießen konnte. Zurück am Refugio haben wir unser Zelt gepackt und haben dann unsere fünfte Tagesetappe zum Refugio Paine Grande in Angriff genommen. Die Etappe sollte nur etwa 3,5 Stunden dauern und wir mussten rund 200 Höhenmeter überwinden.
Die Strecke ging immer wieder auf und ab und führte entlang eines großen Sees, der unter anderem vom Gletscher Grey gespeist wird. Nach etwa der Hälfte der Strecke kamen wir zum wunderschönen Aussichtspunkt Mirador Grey, der den See und den Gletscher überblickt. Diesen Aussichtspunkt kann man auch als Tagestour von Paine Grande aus erreichen. Hier oben war der Wind, aber so stark, dass alle Bilder schief oder verwackelt waren und beim Weitergehen packte der Wind so in den großen Rucksack, dass wir gezwungen waren zu laufen, um nicht umzufallen.
Zum Ende der Tour sind wir noch durch ein wunderschönes Tal mit hübschen Blumen und durch den letzten großen Waldbrand abgestorbenen, aber zur idyllischen Kulisse passenden, Bäumen gewandert. Hier frischte der Wind nochmal richtig auf und hat uns gut durchgeblasen. Das Camp Paine Grande war wunderschön an einem türkisblauen See und direkt an zwei hohen Bergflanken gelegen und wir konnten uns einen freien Platz zum Campen aussuchen.
Wir mussten heute unser Zelt in heftigem Wind aufbauen, was aber mittlerweile durch das tägliche Training kein Problem mehr darstellte. Danach haben wir uns ein leckeres Reis-Curry-Gericht gezaubert und haben noch etwas mit der Wanderin aus Israel, die wir am ersten Tag kennengelernt hatten, gequatscht.
Heute sind wir sehr früh ins Zelt gegangen, da wir noch Schlaf-Nachholbedarf von den vorherigen Nächten hatten. Aber auch diese Nacht sollte nicht besser werden, da der Wind die ganze Nacht über das Zelt ordentlich durchschüttelte. Georg musste sogar zweimal raus, da sich die Heringe der Zelteingänge gelöst hatten und das Oberzelt drohte, wegzufliegen.
Nach der unruhigen Nacht haben wir morgens gefrühstückt (hmm lecker Porridge mit Tee). Und haben nach dem Zeltabbau unsere sechste Tagesetappe begonnen. Die heutige Etappe war mit rund 13 km (ohne Umweg über Valle del Francés) angesetzt und sollte 5 h dauern. Ziel war das Refugio Los Cuernos, das zwar das weiter entfernte Refugio war, aber erstens konnten wir kein anderes Camp buchen und außerdem konnten wir so näher am Ziel unserer letzten Tagesetappe sein.
Wir sind recht zügig losgewandert und die Strecke ging entlang der Laguna Scottsberg durch schöne Wälder und Berghänge. Nach rund 2,5 h sind wir an der Ranger Station und dem Campingplatz Italiano angekommen. Von hier aus kann man in das Valle del Francés wandern und gelangt zu zwei Aussichtspunkten. Den ersten erreicht man nach ca. 1 Stunde, den anderen nach 3 Stunden. Wir haben unsere Rucksäcke an der Ranger Station liegen gelassen und sind dann nur mit unseren Day-Bags ca. eine halbe Stunde in das Tal aufwärts über Felsen gewandert bzw. gekraxelt. Der Vortragende von erratic rocks in Puerto Natales hatte erzählt, dass sich die Sicht auf das Tal zwischen den ersten Kilometern und dem ersten Aussichtspunkt nicht stark ändert, weshalb wir entschieden gar nicht so weit in das Tal zu wandern. Außerdem hatten wir noch weitere 2,5 Stunden Wanderung vor uns und wir wollten nicht so spät in Los Cuernos ankommen.
Wir haben es uns nach der halben Stunde auf einem größeren Felsen gemütlich gemacht und die Aussicht genossen. Immer wieder gingen kleinere Schneelawinen von den gegenüberliegenden Bergen ins Tal ab. Das war spannend, da dies immer unter einem lauten Donnern passierte. Nach der kleinen Pause sind wir dann wieder zur Ranger Station abgestiegen.
An der Ranger Station haben wir wieder unsere Rucksäcke aufgespannt und sind zum nächsten Zwischenstopp, dem Refugio Francès, weitergezogen. Dies sollte nach ca. einer halben Stunde erreicht sein, doch diesmal zog sich die Strecke etwas länger und wir fragten uns bereits, ob wir ein Schild übersehen hatten. Ca. 20 Minuten später als gedacht, sind wir dann am Refugio angekommen und haben uns eine Cola zur Erfrischung gegönnt. Das Refugio war sehr neu und teilweise noch im Aufbau. Was uns sehr seltsam erschien, war der Campingplatz der weit vom Refugio entfernt lag. Man musste ca. 10 Minuten vom Campingplatz zum Refugio absteigen. Später berichteten uns Bekannte, die wir auf dem O-Criquit kennengelernt haben und im Refugio Francès übernachtet haben, dass es dort nicht so schön war. Der Campingplatz war wohl sehr unbequem, da die Stellflächen teils sehr abschüssig waren.
Nach der Cola ging es dann hauptsächlich durch Waldgebiet weiter Richtung Refugio Los Cuernos. Wir mussten einige Höhenmeter abbauen, was aber deutlich einfacher war als der Abstieg vom Pass. Am Ende kamen wir an einem See mit Kiesstrand raus und konnten dort unsere Füße in dem 6° bis 7° warmen Wasser abkühlen. Von dort aus ging es dann noch ca. 20 Minuten weiter bis wir endlich am Refugio ankamen.
Hier hatten wir keinen Platz mehr für unser Zelt buchen können, sondern mussten ein vollausgestattetes Zelt buchen. Das schlug dort mit rund 88 € zu buche. Ganz schön teuer für ein Zelt mit Matte (den Schlafsack muss man selber mitbringen). Nach dem Bezug des Zeltes und einer erfrischenden Dusche, sind wir nochmal zu dem See gelaufen. Da aber der Wind wieder deutlich stärker blies, gab es recht starke Wellen, wodurch wir nicht mehr ins Wasser konnten.
Zurück am Refugio haben wir uns unsere letzte Packung Curry-Reis gekocht und haben uns im Refugio noch einen kleinen Drink, einen Pisco Sour, gegönnt. Nach dem anstrengenden Tag und den vorherigen unruhigen Nächten, sind wir auch heute wieder früh im Zelt verschwunden. Und so ein vollausgestattetes Zelt ist nach fünf Tagen unbequemer Isomatte und beengtem 2 Personen Zelt einfach himmlisch! Wir haben geschlafen wie die Steine :)
Die siebte Tagesetappe war noch einmal mit rund 12 km (5 h) angesetzt und sollte uns zu unserem letzten Campingplatz Chileno im Torres del Paine National Park führen. Die Strecke war zu Beginn sehr angenehm zu laufen und führte entlang dem Lago Nordenskjold. Jedoch war es teilweise wieder extrem windig und wir wurden mit unseren großen Rucksäcken wieder gut durchgeschüttelt.
Nach ca. 3 Stunden kamen wir an der Kreuzung an, an der man entweder Richtung Refugio Chileno, unserem eigentlichen Ziel, oder Richtung Refugio Torre Central laufen kann. Wir beschlossen uns den Umweg über Torre Central, da wir dort unsere Rucksäcke einsperren und noch etwas zu Mittag essen konnten, da unsere Vorräte inzwischen aufgebraucht waren. Der Weg führte entlang einem kleineren See und über einen großen sehr wenig bewachsenen Hügel und der Wind nahm immer mehr zu. Als wir über den Hügel wandern wollten, wurde der Wind so stark, dass wir teilweise nicht mehr stehen bleiben konnten und der Wind uns einfach vor sich herschob.
Nach ca. 2h sind wir endlich, langsam ausgehungert und von der Hitze erschöpft, am Refugio Torre Central angekommen. Hier konnten wir unsere Rucksäcke ablegen, leider war das Restaurant aber schon geschlossen und nur die Bar geöffnet, an der es nur kleinere Snacks gab. So gab es zum Mittag nur ein paar Wedges mit leckerer Sauce. Der Service war aber äußerst langsam und wir wurden schon ungeduldig, ob wir noch etwas zu essen bekommen. Schließlich konnten wir nach der Stärkung, nur mit unseren Day-Bags bepackt, den Aufstieg (400 Höhenmeter) antreten. Durch die Erholungspause war der Aufstieg recht gut zu meistern.
Am Camp Chileno angekommen, wurden wir in die Örtlichkeiten eingewiesen und konnten unser reserviertes Zelt beziehen. Die Zelte waren auf kleinen hölzernen Plattformen im Wald aufgebaut und wie schon in Los Cuernos sehr gemütlich mit dicker Matte ausgestattet. Abends haben wir noch Rachel und Josh getroffen und konnten gemütlich zusammensitzen und über die letzten Tage reden. Wir sind auch heute wieder früh ins Zelt gegangen, da wir am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang am Torres Lookout sein wollten. Das ist "der" bekannte Aussichtspunkt auf die drei Gipfel, die dem Torres del Paine seinen Namen beschert haben.
Wir sind an diesem Morgen vor Sonnenaufgang aufgestanden (3:00 Uhr), um passend zum Sonnenaufgang am Torres del Paine Lookout zu sein, und die vom Sonnenaufgang rot gefärbten Gipfel zu erleben. Als wir aus dem Zelt gekrochen sind, konnten wir noch einen relativ großen Fuchs auf der Flucht vor uns beobachten. Bepackt mit Day-Bag und Stirnlampe haben wir uns dann an den Aufstieg zum Lookout gemacht, der mit rund 2,5 Stunden angegeben ist. Allerdings haben wir nur rund 1,5 Stunden gebraucht, wodurch wir viel zu früh am Lookout waren und die Zeit mit warten und frieren verbracht haben. Wir hatten leider das Pech, dass es sehr wolkig war und der schöne rote Sonnenschein auf den Gipfeln am heutigen Morgen ausblieb.
Der Sonnenaufgang sollte so gegen 5:30 Uhr / 5:45 Uhr sein, so haben wir noch bis ca. 6:15 Uhr ausgehalten und dann entschlossen wieder zum Campingplatz abzusteigen. Aber zuvor haben wir noch die Instagram-typischen Bilder auf dem Stein im See vor den Gipfeln geschossen. Zurück am Camp haben wir noch einen Kaffee getrunken und konnten hier noch mit weiteren Mitstreitern warten bis ein größerer Regenschauer durchgezogen ist. Gegen 10:00 Uhr haben wir dann unseren Abstieg zurück zum Refugio Torre Central angetreten und unsere Rucksäcke abgeholt.
Unser Bus zurück nach Puerto Natales sollte gegen 14:30 von Laguna Amarga abfahren. Wir sind dann um rund 17:00 in Puerto Natales angekommen und haben zunächst unsere Leihausrüstung zurückgebracht, unser Gepäck im Hostel Singing Lamb abgeholt und haben dann unser Familienzimmer im Hostel "Patagonia MW" bezogen. Das Zimmer war eine ganze Wohnung für uns, da das zweite Doppelzimmer nicht bezogen war.
Wir haben uns abends noch eine super leckere Pizza gegessen. Das war eine der besten (wenn nicht die beste) Pizzen, die wir je gegessen haben. Und das lag nicht nur daran, dass wir seit 8 Tagen kein gutes Essen mehr hatten! Wir haben dann noch 2 Tage in Puerto Natales gechillt, bis wir weiter nach El Calafate gezogen sind.
Patagonien, Gletscher, Natur, Trekking | Menschliche Wurm infection_1 — Delect
Beim Menschen drei ArTeN von Darmparasiten in den Dünn- und Dickdarm leben Kanns: Bandwürmer, Spulwürmer (oder Nematoden NEE-muh-todes) und Protozoen (pro-tuh-ZOH-uh). Bestimmte Typen bleiben im Darm; andere Reisen ausserhalb der Darm andere Organe eindringen. Einige Sind so klein, that sie nur unter Einem Mikroskop zu Sehen ist; andere can viele Meter lang sein. Die Meisten Bandwürmer und Spulwürmer Entwickeln im Menschlichen Körper und legen Ihre Eier Dort. Die Eier gelangen Dann aus dem Körper Durch Kot (FEE-seez oder Stuhlgang) und andere plagen Können.
Darmparasiten existieren in der Welt Ganzen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, Dass 3,5 Milliarden Menschen weltweit mit irgendeiner Art von Darm-Parasiten befallen Sind, und so viele Wie 450 Millionen von them Sind als Folge krank. Die Kinder werden am häufigsten mit Diesen Parasiten infiziert.
Darmparasiten in gebieten Mit Schlechten sanitären bedingungen zu verbreiten und Sindh am häufigsten in tropischen Entwicklungsländern auf der afrikanischen, Asiatischen und südamerikanischen Kontinenten. Sie sind kein großes Problem in the United States, und sterben Amerikaner Sind höchstwahrscheinlich Darmparasiten zu bekommen,, ideal in abgelegene Gebiete reisen.
* Parasiten (PAIR-uh-Seiten) Sind Organismen Wie Protozoen (Einzeller Tiere), Würmer oder Insekten, sterben auf oder in Einem Menschen oder Einems other organismus leben Müssen, um zu überleben. Ein Tier oder Pflanze EINEN Parasiten beherbergen, Wird Seinen Wirt genannt. Parasiten leben auf Kosten des wirtes und Können Krankheiten verursachen.
* Magen-Darm (Gas-tro-in-TES-TIH-nuhl) means mit den organen des Verdauungssystems zu tun HABEN, DAS-System, das Lebensmittel Verarbeitet. Es umfasst den Mund, Speiseröhre, Magen, Darm, Kolon und Rektum und Ande bei der Verdauung beteiligten Organe, einschließlich der Leber und der Bauchspeicheldrüse.
Wie sind Darmparasiten verbreiten?
Darmparasiten Infos finden auf Vielfältige Weise erhalten Werden. Einige Parasiten can für Längere Zeit im Boden leben. Körper Durch You can den sterben Haut eindringen oder, ideal für kontaminierte Boden versehentlich verschluckt. Andere Parasiten leben in Tiere, Wie Schweine und Kühe. Die Menschen mit Infos finden Diesen verseucht Werden von ungekochten Fleisch zu essen oder nicht pasteurisierte Milch (Milch, mit Wärme nicht Verarbeitet Hut, um Parasiten und Bakterien zu töten sterben) zu trinken.
Sowohl öffentliche Wasserversorgung und sterben natürlichen Wasserquellen can mit Menschlichen oder tierischen abfallen kontaminiert Werden (vor Allem von Hunden und Biber) beherbergen den Parasiten (hier Abgebildet), sterben verursacht giardiasis. Die Krankheit verursacht Magenverstimmung und Durchfall, Wenn Der Parasit Sich Auf die Auskleidung des Verdauungssystems Misst, weh es MIT-DM Körper stört&# X0027; s fähigkeit, Fette und Kohlenhydrate zu absorbieren.
Die Eier Einiger Darmparasiten gehen Durch EINEN befallenen Person&# X0027; s Magen-Darm-Trakt und in Kot. Der Parasit Kann with the Kot auf andere Menschen Durch unbeabsichtigte Berührung zu verbreiten. Je nach Art des Parasiten, Kanns Eine Person widergefahren Werden den Mund nach DM Kontakt mit Kot Durch Berührung, sterben den organismus Enthalten (WENN Eine Windel oder Wäsche waschen zu ÄNDERN, zum Beispiel) oder Einems kontaminierten Bereich. Parasiten can ausbreiten, WENN Eine Person kontaminierte Lebensmittel isst (Wie ungewaschen rohes Obst oder Gemüse, sterben Parasiten aus dem Boden oder Dem Menschen tragen Können, sie haben, Behandelt Werden sterben) oder Getränke Wasser Durch Fäkalien verunreinigt. in kontaminiertem Wasser Schwimmen Auch in den Befall Durch bestimmte Parasiten Führen Kann.
Parasitäre Darmbefall * oft in Ausbrüche auftreten, Mehrere Personen, ideal für symptome zur same Zeit HABEN. This is BESONDERS wahrscheinlich, WENN viele Menschen kommen in Kontakt mit der same Lieferung von kontaminierten Lebensmitteln oder Wasser.
Was sind einige der häufigsten Darmparasiten?
Ascariasis (as-Kuh-RYE-uh-sis) Wird verursacht Durch Ascaris, ein Darm-Spulwurm. Es ist Eines der häufigsten Darmparasiten, sterben Menschen in allen Teilen der Welt, vor Allem in gebieten mit Schlechten zu sanitären bedingungen beeinflussen. In the United States, ascariasis ist selten, Aber es kommt am häufigsten in den Ländlichen Teilen des Südostens. Der Wurm Kann Auch Schweine befallen.
der Lebenszyklus Ascaris Beginnt, Wenn Ein Erwachsener Wurm seine Eier in den Darm Einer infizierten Person LEGT. Die Eier lassen den Körper Durch den Kot und im Boden für bis zu 2 jahren leben can. If Menschen Rohkost essen this kontaminierten Boden Enthalten, Infos finden Sie den Wurm schlucken&# X0027; s Eier, Luke im Magen als Larven (LAR-VEE oder unreifen Würmer) sterben. Die Larven wandern Durch Die Blut in sterben Lungen und anschließend eine den Hals, wo sie geschluckt Werden. Schließlich gehen sie in den Darm, wo sie den Zyklus von neuem Beginnen. Die erwachsenen Würmer sterben wachsen Können mehr als 12 Zoll lang sein Kann * im Dünndarm 1 bis 2 Jahre leben. Ascariasis ist nicht ansteckend, and a Person Kann nur Durch Einnahme der Wurm Werden sterben Befallen&# X0027; s Eier.
Ascariasis verursacht in der Regel keine symptome oder nur leichte Bauchschmerzen oder Blähungen. If Eine Person stark befallen ist, Kann er oder sie mehr starke Schmerzen erleben. Manche Menschen can Auch ein Husten oder Atemprobleme HABEN, sterben, ideal für Larven Durch Ihre Lungen Bewegen.
* Parasitäre Erkrankungen Beziehen Sich auf von mehrzelligen Parasiten Organismen verursacht Krankheiten Wie Bandwürmer, Spulwürmer oder Protozoen.
* Dünndarm ist der Teil des Darms between Magen und Dickdarm.
Menschen entdecken oft Haben Sie ascariasis, Wenn Ein Wurm in Empfehlung: Ihren Stuhlgang geht, oder, ideal für EINEN Wurm husten oder es kriecht Durch Die Nase aus. Dies Kann erschreckend sein, Aber Ascaris-Wurm der verursacht in der Regel nicht zu dauerhaften Schaden ein den Körper. Aufgrund der Größe der Relativ- Grossen erwachsenen Würmer Ascaris, Infos finden Sie unter den Darmtrakt Teilweise blockieren Eulen Kanäle der aus sterben Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse * * führenden. In seltenen Gefallene Kann Eine Bedienung, sie zu entfernen benötigt Werden.
Strongyloidiasis (stron-juh-loy-DYE-uh-sis) Wird von Einems other Rundwurm verursacht, Zwergfadenwurm. Of this Gemeinsame Kann BESONDERS gefährlich sein, bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem Befall. If Eine Person in Kontakt mit kontaminiertem Boden kommt, Kann sterben Larve des Parasiten Durch Haut graben sterben. Er reist in sterben Lungen und Dann, in Einer ähnlichen Weise Wie Ascaris, geschluckt Wird, und in den Darm Endet, weh Wurm der Eiablage bis zum Erwachsenenalter und Beginnt wächst. Was ist mit of this Parasit ist das Besondere ist, Dass die Eier in den Darm schlüpfen Kann und sterben Würmer, um Durch viele Generationen fortgesetzt Werden Kann (sterben autoinfective Zyklus genannt), EINEN Befall zu verursachen, sterben für Jahrzehnte Dauern Kann.
Bei Menschen Mit Einem geschwächten Immunsystem, insbesondere solche Medikamente Wie Kortikosteroide nehmen *. strongyloidiasis Kann überwältigend sein, und Riesige Zahl von Larven Infos finden in sterben Lunge und andere Organe eindringen. Of this Problem Wird das hyperinfection syndrome und, WENN Auch selten genannt, Kann es tödlich sein.
Giardiasis (jee-ar-DYE-uh-sis) ist sterben häufigste Wasser Parasitäre Infektion in the United States. Verursacht Durch Giardia in testinalis, Eine Einzelzell-Protozoen (auch bekannt als Giardia lamblia), This Infektion Kann zu Durchfall, Krämpfe und Eine Magenverstimmung Führen.
Giardia intestinalis lebt in Menschen und Tieren. Menschen Durch das Trinken oder Baden in verunreinigtem Wasser oder Durch Berühren der Kot Einer infizierten Person oder Einer verunreinigten OBERFLÄCHE infiziert Werden, und Dann den Mund. Die Menschen Können den Parasiten verbreiten,, ideal für richtig waschen Ihre Hände nicht. Giardiasis Tritt am häufigsten in Situationen, in Denen kontaminierte Kot leicht verbreitet Werden Können, Wie zum beispiel bei Kindern in Windeln, vor Allem in Kitas und bei Menschen, die Häuser Wie Pflege in institutionellen Einrichtungen leben. Einige Menschen, sterben infiziert Sind, nicht krank Werden, aber trotzdem sterben Infektion eine andere weitergeben.
Bei Menschen, sterben symptome Entwickeln, Magenschmerzen und wässrigem Durchfall Beginnen in der Regel 1 bis 2 Wochen nach der Infektion. ETWA Hälfte der Menschen sterben, sterben infiziert Sind Auch Gewicht verlieren. Die Krankheit Dauert 2 bis 6 Wochen oder länger bei Menschen sterben mit Einer other Krankheit krank Sind.
Hookworms (Eine Art Spulwurm) Sind Eine weitere Häufige Darmparasiten. Die US-Centers for Disease Control and Prevention (CDC) schätzt, that 1 billion Menschen weltweit Hakenwurm Parasitäre Erkrankungen HABEN, obwohl Eine verbesserte sanitäre Einrichtungen sterben Zahl der Fälle in the United States REDUZIERT Hut.
* Gallen (BIH-lee-ah-ree) Traktat sterben Organe und Leitungen bezeichnet, einschließlich der Leber und der Gallenblase, die, zu speichern und Transport Galle, Eine Substanz Produzieren, sterben bei der Verdauung hilft.
* Pankreas (PAN-kree-us) is a Drüse Hinter dem Magen Liegt, Enzyme und Hormone sterben, sterben für Verdauung und den Stoffwechsel produziert sterben.
* Kortikosteroide (Kor-TIH-ko-STIR-oyds) Sind chemische substanzen, sterben von den Nebennieren, sterben Mehrere Funktionen im Körper, einschließlich der Aufrechterhaltung des Blutdrucks bei Druck und Entzündung zu steuern. You can Aber Auch den Menschen als Medikament verabreicht Werden, um bestimmte Krankheiten zu behandeln. Die Menschen Sind mit Kortikosteroiden Medikamente, vor Allem mit Hohen Dosen Behandelt Werden, Eine verminderte fähigkeit, bestimmte Infektionen zu bekämpfen HABEN.
Zwei ArTeN, Ancylostoma duodenale und Necator americanus, Befällt beim Menschen. sterben Würmer&# X0027; Eier in den Warmen, Feuchten Boden zu Larven schlüpfen. Hookworms Kann sterben menschliche Haut durchdringen, so viele Menschen betroffen Werden,, ideal für barfuß in oder Berührung kontaminierter Boden gehen. You can Auch Werden,, ideal für solche Boden essen (auf ungewaschenen rohes Obst oder Gemüse, zum Beispiel) Befallen. Die Hakenwurm Larven Reise in die Lunge über den Blutstrom; Larven Dann in Würfel Kehle Reisen und geschluckt, in ähnlicher Weise Wie der Ascaris-Wurm sterben. If you den Dünndarm Motivation und andere Mentalität, verriegeln Sich sterben Larven auf Darmwand und Blut zu saugen sterben. Dort Werden Sie reifen und schließlich legen Eier, sterben im Kot aus dem Körper passieren. Hookworms Kann für 1 bis 2 Jahre im Körper leben.
Ein Hautausschlag oder Juckreiz an der Stelle, weh Larven der Haut sterben eingegeben Kann Hakenwurm signalisieren zustoßen, gefolgt von leichte Krämpfe und Durchfall. Stark befallene Menschen Empfehlung: Ihren Appetit verlieren, Gewicht zu verlieren, und Bauch * Schmerzen. Hookworms Kann zu ernsthaften Problemen Führen, einschließlich der Unterernährung und Anämie * von Darm-Blutungen. Neugeborene, Kleinkinder, Schwangere und Menschen unterernährten Sind BESONDERS anfällig für this Komplikationen.
Hunde und Katzen manchmal tragen Ihre Eigenen ArTeN von Hakenwürmer (Ancylostoma ceylanicum und Ancylostoma braziliense) . und this gelegentlich Menschen befallen, sterben in Berührung kommen, MIT Erde verunreinigt mit Katze oder Hund Kot. Bei of this Art des befällt, kutane Larve migrans (Kyoo-Tay-nee-us LAR-vuh MY-granz) oder kriechend Eruption, sterben Wurmlarven graben in sterben Haut und verursachen Starken Juckreiz, Aber nicht eindringen tiefer in den Körper genannt. Der Zustand Löst ohne treatment nach Einigen Wochen oder monaten.
Amebiasis (ah-mih-BYE-uh-sis) Wird von Einems Einzel-Cell-Parasiten verursacht genannt Entamoeba histolytica. Es Tritt vor Allem in gebieten mit Schlechten sanitären bedingungen. Fälle in the United States Sind in der Regel in Menschen gesehen, sterben vor Kurzem aus oder Reisten in abgelegenen gebieten angekommen.
Amebiasis verbreitet Sich, sterben, ideal für Menschen infizierten Kot oder verunreinigten Oberflächen berühren und Dann den Mund berühren, oder sie essen oder, ideal für kontaminierte Lebensmittel oder Wasser trinken. Es Kann Auch Durch bestimmte ArTeN von sexuellen Kontakt übertragen. Symptome Wie Leichten Durchfall und Magenschmerzen can 1 bis 4 Wochen nach der Infektion auftreten, Aber nur 1 infizierten Person in 10 Wird krank und symptome Entwickelt.
Amöbenruhr (uh-ME-bik DIH-sen-ter-e), Eine schwere Formular der Krankheit, verursacht blutiger Durchfall, extreme Bauchschmerzen und Fieber. Selten breitet Sich sterben Infektion auf andere Körperorgane, insbesondere Leber * sterben. Vorspiel Parasit große Abszesse Bilden * der. Wegen der Gefahr der Amöbenruhr, Entamoeba histolytica is a der gefährlichsten Darmparasiten und Infektion mit IHM tödlich sein Kann.
Andere Formen von Amöben, einschließlich Entamoeba coli, Entamoeba dispar, und Entamoeba hartmanni, Menschen infizieren, Aber keine Krankheit verursachen. This Amöben Infos finden im Menschlichen Körper für Monate oder Jahre leben, ohne Probleme zu verursachen.
* abdominal (Ab-DAH-MIH-nul) bezieht Sich auf den Bereich des K? Rpers unter den Rippen und über den Hüften, sterben den Magen Enthält, Darm und Ande organen.
* Anämie (Uh-NEE-me-uh) ist ein Blut Zustand, in DM es Eine verminderte Menge eine sauerstofftragenden Hämoglobin im Blut und in der Regel Weniger als sterben normale Anzahl von roten Blutkörperchen.
* Leber ist ein großes Organ Unterhalb der Rippen auf der Rechten Seite des K? rpers befindet. Die Leber Führt zahlreiche Verdauungs- und Chemischen Funktionen von wesentlicher bedeutung für sterben Gesundheit.
* Abszesse (AB-SEH-SEZ) lokalisiert Sind oder Eiteransammlungen Durch Eine Infektion verursacht abgeschottete, sterben überall im Körper auftreten Können.
Cyclosporiasis und Cryptosporidiosis
Die Wissenschaftler identifizierten cyclosporiasis (sy-klo-SPOH-RYE-uh-sis), Durch Die Protozoen Cyclospora cayetanensis, 1979 ist sterben Infektion weltweit, fanä sterben Meisten
Zwei ArTeN von Hakenwurm, Ancylostoma duodenale (Verweise) und necator americanus (Rechts), Können den Menschen infizieren.
Häufig in Entwicklungsländern, ES obwohl Ausbrüche in the United States und Kanada gewesen.
Weil Cyclospora cayetanensis Müssen einige Zeit ausserhalb des Menschlichen Körpers verbringen ansteckend zu Werden, ist es von Mensch zu Mensch ist nicht ansteckend. Eine Infektion in der Regel Ergibt Sich aus verunreinigtem Wasser Einnahme oder Boden oder frische Produkte in them Gewachsen.
Die symptome sterben 1 Woche nach der Infektion auftreten und Dauern von 1 bis mehreren Wochen Kann Durchfall mit häufigen, wässrig, und manchmal explosive Stuhlgang umfassen; Appetitverlust; Bauchkrämpfe; Blähungen; Übelkeit (NAW-zee-uh); Fieber; erbrechen; und Gewichtsverlust. Die Diagnose Kann Durch Die Untersuchung Einer Probe des Patienten durchgeführt Werden&# X0027; s Stuhlgang Unter dem Mikroskop den organismus zu betrachten. If Krankheit nicht Behandelt Wird sterben, Kann seine symptome wieder auftreten.
Cryptosporidiosis (krip-toh-spor-id-e-O-sis) is a Darminfektion mit ähnlichen Symptomen Wie bei cyclosporiasis Durch Protozoen sterben Cryptosporidium parvum das kann bei Menschen und Tiere leben. Die Menschen Können Durch den Kot von infizierten Tieren verunreinigt den Parasiten Durch Person-to-Person Kontakt oder Durch Wasser holen.
Anfangs Dachte Mann that nur Menschen mit geschwächtem Immunsystem, Wie diejenigen, sterben MIT AIDS, Infektion erkrankt sterben. Es ist jetzt Bekannt, Dass der organismus Menschen mit normalem Immunsystem infizieren Können und that Kryptosporidiose is a der häufigsten Ursachen von Protozoen-Diarrhoe in der Welt. Die Infektion geht auf seine eigene weg in den Meisten Menschen, Aber Antibiotika und andere Behandlungen can für Menschen mit Einems Schwachen Immunsystem Notwendig sein sterben cryptosporidiosis Vertrag.
Enterobiasis (en-tuh-ROH-BY-uh-sis), Auch als Madenbefall Bekannt ist, Wird Durch Eine Stapelgröße Wurm verursacht bekannt als Enterobiusvermicularis. Es ist häufigste Wurmbefall in the United States und vor Allem bei Kindern zu FINDEN ist sterben. Ausbrüche von Maden Treten in Schulen und Kitas Häufig. Von Dort aus Kann befallenen Kinder Würmer Ihre Familienmitglieder Verteilt sterben.
Enterobius vermicularis Der letzte Teil des Dickdarms lebt im Rektum, *. und kommt nachts heraus, Eier zu legen auf den Damm (pro-ih-NEE-um), der Bereich um den Anus und Genitalien. This Eier Werden ansteckend in ein paar Stunden und Kanns auf Blätter und Kleidung Verteilt, Wo sie für ca. 2 Wochen ansteckend bleiben. Infestation Tritt auf, WENN Menschen EINEN kontaminierten Bereich berühren und Dann den Mund.
Juckende des Dammes ist das häufigste Symptom von Maden. Dies Kann zu Schlaflosigkeit und Reizbarkeit Führen. Häufig zeigen jedoch Menschen keine Anzeichen von Befall.
menschliche Bandwurm
Menschliche Bandwurm Parasitäre Erkrankungen Sind in der Regel verursacht Durch mit Wurmlarven kontaminiertes Fleisch oder Fisch zu essen. Wie andere Darmparasiten, this Würmer verursachen Häufig Parasitäre Erkrankungen in gebieten mit Schlechten sanitären bedingungen, in Denen Tiere Tiere Ausgesetzt Sind, kontaminiertem Boden oder Fisch zu verunreinigtem Wasser.
Es Gibt drei ArTeN von Bandwürmern: Taenia solium (Schweinebandwurm), Rinderbandwurm (Rinderbandwurm) und Diphyllobothrium latum (Fischbandwurm). Once jemand isst kontaminiertes Fleisch oder Fisch, Bandwurmlarven Reise in den Darm, wo sie auf sterben Auskleidung des Darms und verriegeln Allmählich erwachsen werden. Die Grössten Bandwürmer can erstaunliche Größen Motivation und andere Mentalität, mehr als 20 Meter lang in Einigen Gefallene zu messen. Die Würmer werfen Ihre Eier in den Kot, aus dem sie Durch Tiere oder Fische anzeigen Ihren Weg in Boden und Wasser und Werden eingenommen FINDEN. Menschen aufnehmen, sterben Larven,, ideal für das verseuchte Fleisch oder Fisch essen. Symptome Einer Bandwurm Befall Sind oft mild oder gar nicht vorhanden, Kann Aber Bauchschmerzen, Durchfall und Unterernährung Sind.
Zwei andere Erkrankungen beim Menschen Kann zu Bandwürmer zurückverfolgt Werden, sterben in der Regel Tiere befallen. In Echinokokkose (ih-Kye-nih-kah-KO-sis), * große Zysten in der Leber, der Lunge und Ande organen Entwickeln; in cysticercosis (sis-tuhsir-KO-sis), can Parasiten sterben, sterben Muskeln, Gehirn und Augen eindringen. Sowohl Echinokokkose und cysticercosis Kann auftreten, Wenn Die Menschen Nahrung mit den Eiern von Bandwürmer kontaminiert essen, sterben im Kot von bestimmten Tieren zu FINDEN Sind.
Trichinose (trih-kih-NO-sis) Ergibt Sich aus mehreren Sorten von Trichinella Spulwürmer. Obwohl einmal sehr verbreitet, ist es jetzt Relativ selten in the United States, mit der CDC EINEN Durchschnitt von nur 38 Fälle pro Jahr gemeldet hat. Trichinose ist häufiger in den Entwicklungsländern, Aber.
* Dickdarm des Darms ist der Teil, den Kolon und Rektum Enthält.
* Zysten (SISTS) Sind schalenförmigen Gehäuse, die kleine Organismen in Einer Ruhephase Enthalten.
Trichinella Larven leben in Zysten bei Schweinen und wilden Tieren. Wenn Die Leute essen ihr Fleisch roh oder ungekochten, reisen Zysten in den Magen sterben, wo Säure Wände der Zysten sterben verloren und unreifen Würmer Löst sterben. Sie Bewegen Sich in den Dünndarm, reifen, und legen Eier. Sobald Eier schlüpfen sterben, sterben Bewegen Sich Würmer Durch den Blutstrom zu den Muskeln, wo sie graben in und Bilden Zysten. Dies beendet den Zyklus bei Menschen.
Die Ersten symptome von Trichinose sterben Magenschmerzen, extreme Müdigkeit, Übelkeit, Durchfall, erbrechen und Fieber, Erscheinen 1 oder 2 Tage, Once sterben Menschen Fleisch essen befallen. Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Schwellung der Augen, Husten, Muskelschmerzen und Schmerzen und Verstopfung (selten Stuhlgang) Können folgen. Menschen mit Starkem Befall Kann Auch Herzprobleme oder Schwierigkeiten beim Atmen HABEN.
Wie Werden Intestinale Parasitäre Krankheiten diagnostiziert?
Ärzte Verwenden Proben von Kot, manchmal ein oder Zwei Tage auseinander Genommen, Darm-Parasiten, Krankheiten zu diagnostizieren. Die Exkremente werden zum Nachweis von Parasiten, Wie Eier, Larven oder Erwachsenen untersucht. Blutproben für Infos finden antikörper gegen bestimmte Parasiten * zu opinions Genommen Werden, und die Ärzte can ein medizinisches Instrument Verwenden, um ein Endoskop bezeichnet * den Darm für sterben Infektion zu untersuchen.
Zur Erkennung von pinworms, fordern Ärzte Häufig that Patienten Eine nehmen &# X0022; Tape-Test.&# X0022; Für diesen Test-Patienten kurz ein Stück transparentes Klebeband auf der Haut um den Nachdem in den Frühen Morgenstunden Gelten, Hut Once der Wurm seine Eier gelegt. Das Band Wird Entfernt und beim Arzt untersucht&# X0027; s Büro für alle Eier, sterben IHM kleben könnten.
Wie Werden Intestinale Parasitäre Krankheiten Behandelt?
Einige Fälle erfordern wenig oder keine treatment, und sterben Parasiten schließlich auf Empfehlung: Ihren Eigenen verschwinden. Menschen mit Durchfall und other Anzeichen von Darm-Parasiten-Erkrankung sollten mit Einem Arzt sprechen,, ideal für Ihre symptome mehr als ein paar Tage Dauern.
Medikamente used, um sterben Krankheiten zu behandeln, Variiert mit der Art der Infektion. Ärzte Können Antibiotika oder antiparasitäre Medikamente Verwenden. Meisten Gefallene In den can sterben Patienten zu Hause bleiben and a Normalen Zeitplan halten. Kinder Müssen aus Kita bleiben, bis sie ausreichend Behandelt Worden Sind, und nicht mehr sterben Infektion ausbreiten Kann. Während sie sich erholen, Werden Patienten empfohlen, viel zu trinken ende Flüssigkeit, um Austrocknung * zu vermeiden sterben. Antidiarrhea Medizin nicht empfohlen Wird, da ES Parasiten im Körper sterben Länger halten Kann. Schwerere Fälle Kann Eine treatment im Krankenhaus erforderlich Wir.
In den Meisten Gefallene Werden Patienten, sterben symptome Haben sollte Innerhalb 1 bis 2 Wochen besser Fühlen, Auch WENN es einige Wochen Dauern Kann, bis sterben normalen Sind Stuhlgang Vollständig wieder.
* Endoskop (EN-doh-Skope) ist ein Werkzeug für sterben Innenteile des K? Rpers suchen. Es Besteht Aus einer brennenden Rohr und der Optischen Fasern und / oder Linsen.
* Austrocknung (Dee-Hallo- DRAY-Shun) ist ein Zustand, in DM der Körper von Wasser verbraucht ist, in der Regel verursacht Durch Eine übermäßige und ersetzte den VERLUST von Körperflüssigkeiten, Wie Durch das Schwitzen, erbrechen oder Durchfall.
Kanns Darm-Parasiten-Krankheiten verursachen
Medizinische Komplikationen?
Dehydration ist sterben häufigste allgemeine Komplikation der Darmparasiteninfektionen. Säuglinge und Kleinkinder Sind BESONDERS anfällig für Austrocknung und Ernährungsproblemen,, ideal infiziert Werden. Ich bin
Menschen mit geschwächtem Immunsystem (Wie Menschen unter Chemotherapie), Säuglinge und ältere Menschen, can this Infektionen tödlich sein.
Die symptome der Hakenwurm Befall im Spätstadium Sind Eine Vergrößerte Bauch und Durchfall. Würmer Infos finden bis zu 15 jahren im Menschlichen Körper leben, und Frauen Konnen 10.000 bis 25.000 Eier Täglich legen. In Schweren Gefallene Kann sterben Zahl der Parasiten wachsen so groß ist, Dass der Darm verstopfen.
Foto Forscher, Inc.
Einige Infektionen verursachen Spezifische Komplikationen: amebiasis Leber sterben beeinflussen Können, Lunge und Gehirn; Parasiten Durch Die Lungen der Migration Kann zu Schwierigkeiten beim Atmen, und Hakenwurm Befall Kann dazu Führen, Anämie und Unterernährung, sterben zu Wachstum und Entwicklung von Kindern beeinträchtigen Können.
Wie kann Eine Infektion mit Darmparasiten
Gute Hygiene sterben ist beste Verteidigung gegen Darmparasiten. Dazu gehören Häufige und gründliches Händewaschen, vor Allem nach Windeln, sterben sie auf Toilette Once zu ÄNDERN, und Vor dem Umgang mit Lebensmitteln.
Ärzte raten, Dass Reisende zu unterentwickelten Ländern zu trinken und sterben Zähne mit Mineralwasser putzen und vermeiden Sie rohes Obst und Gemüse, Lebensmittel von Straßenhändlern und nicht pasteurisierte Milchprodukte zu essen. Daruber Hinaus kochen alle Lebensmittel, bis es heiß dampft Parasiten abgetötet. Immer Schuhe tragen und sterben Vermeidung von Schwimmen im Körper von Süßwasser Wie Teichen, Flüssen und Seen Kann das Risiko von Kontakt mit kontaminiertem Boden und Wasser zu minimieren.
Maden Infestation
Das US Centers for Disease Control and Prevention (CDC), 1600 Clifton Road, Atlanta, GA 30333. Die CDC ist Behörde der US-Regierung für Informationen über Infektions- und andere Krankheiten sterben. Es hat Blätter für die häufigsten ArTeN von Darmparasiten Parasitäre Erkrankungen auf ihrer Webseite.
US-Food and Drug Administration, Center for Food Safety and Applied Nutrition (CFSAN), 5100 Farben-Niederlassung Parkway, College Park, MD 20740. CFSAN Hut Eine Online &# X0022; Bad Bug buchen&# X0022; Das gibt Fakten und Zahlen zu viele Lebensmittel übertragene Parasiten und Krankheiten.
Telefon 888-723-3366
Ich habe mit Enterobiasis viermal infiziert und seine eher nervig ich es Erfolgreich alle viermal Behandelt HABEN, Aber ich fürchte, es zurückkommen Könnte, was kann ich es Versucht, alles zu verhindern tun, um ive anderes vor, aber nichts funktionierte sie nur halten zurückzukommen please Antworten.
5. Januar 2007 @ 7.19
Vorzüglich Artikel. Ich habe seit Einiger Zeit zu diesem Thema ein wenig zu lesen, denn Opfer Einer Art von Parasitenbefall ein ich war. Ich Nahm EINEN ganzheitlichen Ansatz für mein Problem. Ich Hunderte von Würmern kahl Vertrieben, Once ich sterben Ganzheitliche Therapie begonnen. Viele von them Waren 5 Zoll lang. Obwohl, ich fühle that ich noch nicht das Niveau der Vollständige Genesung erreicht. Ich bin DERZEIT WIRD von UCSF GI-Abteilung gesehen, weil ich das Gefühl, Dass etwas immer in meinem GI bewegt. Ich glaube, es Dass in meinem kleinen intenstine ist. Ich habe eine edoscopy and a Darmspiegelung für Februar geplant Haben Sie Empfehlungen, Wie meine GI Ärzte zu führen mit DM Elle Verfahren. Sie sind nicht Wie bei Parasiteninfektionen Bekannt, Wie sie Scheinen mit Anderen Dingen in IHREM Fachgebiet zu sein
22. Januar 2007 @ 6.18
Ich habe das same Problem genau Patricia. Die Bewegung hat Zwar unerträglich geworden. Es hat mich sicher am Rand. Auch ich sehe jemand von UCSF GI Dept und befürchten, Dass sie nicht zu hören meine Bedenken Sind. Ich schlafe nachts nicht wegen "aktivität". There is Auch EINEN säuerlichen Geruch vorhanden. Haben Sie same Probleme Haben sterben? Welche ganzheitlichen Ansatz Haben Sie used? Ich frage mich, ob wir den same Arzt HABEN?!
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q-de-1289 | Wie lange dauert es normalerweise, den W-Track im Torres del Paine zu wandern? | Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark | Desire to Travel
Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark
Der Torres del Paine National Park liegt im Süden Chiles in Patagonien und umfasst die Gipfel des Torres del Paine und den Gletscher Grey, der ein Ausläufer des Patagonischen Eisfelds ist. Der Nationalpark ist ca. 2420 km² groß und beinhaltet mehrere 3000er, Gletscher, Fjorde und Seen.
Unser erstes großes Highlight auf unserer Weltreise war die 8-Tages Trekking-Tour, O-Track oder auch Cirquit genannt, im Torres del Paine Nationalpark. Die Tour startete am Busterminal in Puerto Natales um 07:00 Uhr morgens, denn der Nationalpark liegt sehr abgeschieden, ca. 2h Fahrt, von der nächsten Stadt entfernt. Wir waren schon sehr aufgeregt, da das unsere erste mehrtägige Trekking-Tour (abgesehen von einer 2-tägigen Tour mit Hüttenübernachtung in Grins) war. Auf dem Weg zum Park haben wir direkt mehrere Anden-Kondore gesehen. Leider war der Bus zu schnell unterwegs, um diese riesigen Vögel mit bis zu 3 Metern Spannweite in ihrer vollen Pracht bewundern zu können.
Zunächst mussten wir am Haupteingang des Nationalparks "Laguna Amarga" eine Sicherheitsunterweisung ansehen und die Parkgebühren von 40 € pro Person zahlen. Aufgrund von 2 großen Waldbränden in der Vergangenheit sind die Ranger im Park extrem darauf bedacht, dass man bloß kein offenes Feuer macht. Gekocht werden darf nur im Camp in einem speziellen Raum.
Weiter ging es von dort mit einem Shuttle-Bus zum Camp Central, wo wir unser Ticket vorzeigen und nachweisen mussten, dass wir alle notwendigen Reservierungen der Campingplätze auf dem O-Track hatten. Denn ohne Reservierung wird man gar nicht erst auf den Track gelassen. Ab hier ging es mit dem Rucksack bepackt zu Fuß weiter. Unser Marschgepäck beinhaltete Zelt, Schlafsäcke, Isomatten, Kochgeschirr, Kamera, Klamotten für alle Wetterlagen und Essen für 8 Tage. Die ca. 15kg machte sich schon nach wenigen Metern bemerkbar und jeder Schritt war sehr viel anstrengender als normalerweise.
Die erste Tagesetappe war auf 4 Stunden bzw. 12km angesetzt und führte hinein in das Hinterland des Torres del Paine Nationalparks. Der schmale Wanderpfad war sehr schön gelegen und führte uns mit nur wenig Höhendifferenz durch moosbewachsene, mystische Wälder, über blühende Blumenwiesen und durch ein schönes Tal entlang eines breiten, Berggletscherwasser gespeisten, Flusses. Die Temperatur waren mit ca. 20° sehr abgenehm, einzig der starke Wind, gab uns schon einen Vorgeschmack auf die Rauhheit Patagoniens. Nach ca. 3h kamen wir an einer Herde Pferde vorbei, die friedlich auf der Blumenwiese grasten. Die Pferde hier sind zwar nicht wild, sie sind hier im Park aber auch nicht eingezäunt und können sich frei bewegen. Die zweite Herde Pferde kurze Zeit später stand näher am Wegrand und einige Pferde lagen entspannt im Gras. Eines der Pferde ließ sich sogar von uns streicheln.
Nach einer weiteren Stunde kamen wir endlich am Ziel, dem Camp Seron, an. Die erste Ettape war mit nur 4 Stunden zwar sehr kurz, aber dennoch schmerzten unsere Schultern und unsere Becken durch das ungewohnte Gewicht unserer Rucksäcke. Wir hofften, dass das in den nächsten Tagen besser würde, wenn man sich an den schwerden Rucksack gewöhnt hat. Nach der Registrierung im Camp konnten wir unser Zelt an einem Platz unserer Wahl auf einer wunderschön gelegenen Wiese aufbauen. Wir suchen uns eine plane und grasbewachsene Stelle aus und bauen unser Zelt eilig unter dem Dauerangriff einer Horde stechwütiger Moskitos auf. Die Moskitos waren ganz plötzlich überall, denn der Wind hatte sich gelegt. Wir versuchten uns mit Insektenspray vor den lästigen Biestern zu schützen, aber selbst das half nur für wenige Minuten. Glücklicherweise hatten wir unser Zelt beim Ausleihen schon einmal Probe aufgebaut, sodass wir nach nur 5 Minuten uns komplett eingerichtet hatten.
Abends haben wir uns dann ins Kochzelt gesetzt und uns leckere Burritos gemacht. Beim Essen kamen wir mit einer allein Reisenden Israelin ins Gespräch mit der wir uns super verstanden. Da es nur einen einzigen Wanderweg und nur wenige Camps auf dem O-Track gibt, würden wir in den nächten Tagen nich oft aufeinandertreffen. Im Anschluss an das Abendessen haben wir uns ein überteuertes warmes Bier aus den Camping-Shop gegönnt und die Aussicht von einem nahen Hügel aus genossen. Da es früh morgens weitergehen sollte und die Wanderung schon recht anstrengend war, haben wir uns früh schlafen gelegt.
Der zweite Tag startete relativ früh und begann mit einem leckeren Frühstück aus Porridge, angereichert mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!), und schwarzem Tee. Es war eine sehr gute Grundlage für den Tag. Nach dem Zeltabbau sind wir dann in unsere zweite Tagesetappe gestartet. Die Strecke ist unterteilt in zwei Abschnitte. Der erste ist rund 9 km lang (3 h) und endet an einer Ranger Station. Der zweite Abschnitt ist 8 km lang (3 h) und endet im Refugio Dickson. Die Schultern schmerzten zwar noch vom Vortag, aber da mussten wir nun durch.
Die Wanderstrecke führte regelrecht willkürlich durch das Hinterland des Torres del Paine. Wir sind über einige Bächer, durch schöne weite Täler mit viel hohem Gras und blühenden Margeriten und über wild bewachsene Hügel gewandert. Nach etwa 1,5 Stunden mussten wir einen etwa 200m hohen Anstieg hoch. Oben angekommen wurden wir vom kräftigen Wind fast umgehauen. Aber das sollte nur ein winziger Vorgeschmack auf die Windstärken werden, die uns noch erwarteten würden. Die Aussicht war grandios: zur rechten ging es steil hinunter bis zu einem türkisgrünen See, dahinter eine hohe Gebirgskette, links ging es einen sanften buschbewachsenen Hügel hoch und vor uns streckten sich die schneebedeckten Berge in die Höhe. Die weitere Strecke war sehr abwechslungsreich und ging daher auch schneller vorbei als erwartet.
Nach ca. 3h sind wir dann an der Ranger Station Coiròn angekommen. Hier wurden wir von einem sehr netten Ranger und einer Horde Moskitos begrüßt. Wir mussten uns kurz registrieren und unsere Reservierungen für die nächsten Campingplätze vorzeigen. Wir wollten zwar eine Pause machen, sind dann aber direkt weiter, da die Moskitos nicht auszuhalten waren.
Mit uns auf dem Track war eine große Gruppe Amerikaner (rund 10 Personen), die eine geführte Tour gebucht hatten. Einen Bergführer braucht man im Torres del Paine grundsätzlich nicht, da es nur einen Weg gibt und dieser sehr gut erkennbar und ausgeschildert ist. Vorteil der gebuchten Tour ist aber, dass es mehrere Träger (sogenannte Porter) gibt, die einem das meiste Gepäck tragen und man auf der Strecke nur einen Day-Bag benötigt. Außerdem gibt es verschieden angerichtete Mahlzeiten. So gab es für die Amerikaner an der Ranger Station unter dem Angriff unzähliger Moskitos einen Mittags-Snack.
Wir sind direkt weiter gegangen und haben uns dann rund 30 Minuten später, an einer Stelle, an der es kaum Moskitos gab (wir haben zwei gezählt) unseren Mittags-Snack, Müsli-Riegel und gemischte Nüsse, gegönnt. Die amerikanische Gruppe kam an uns vorbei und war sichtlich neidisch, dass wir ungestört essen konnten. Nach der Pause ging es über Wiesen und durch einen Sumpf, über den Holzstege gebaut waren. Hier fing es an zu Regnen, sodass wir das erste Mal von unseren Regenjacken Gebrauch machen konnten. Aber der patagonische Regen geht genauso schnell wieder, wie er kommt und stört daher nur wenig.
Nach weiteren 2,5 Stunden kamen wir zu einem höher gelegenen Aussichtspunkt, der einen wunderschönen Ausblick auf unser Camp für diese Nacht bot. Es war wie aus einer Szene in einem schnulzigen Western. Im Hintergrund die Berge, davor ein breiter, geschwungener Flusslauf, der sich zu einem See verbreiterte. Und in der Flussschleife lagen ein paar einsame Holzhütten auf einer großen Weide, auf der vereinzelt ein paar Pferde grasten, umgeben von hohen Bäumen. Nur die modernen Zelte störten das sonst romantische Bild etwas.
Aber auch hier am Aussichtspunkt waren wieder unzählige Moskitos, die sofort nach neuen Opfern suchten, so haben wir nur schnell ein paar Fotos von der Szene geschossen und sind dann weiter. Am Camp angekommen haben wir uns bei der Ranger Station und im Refugio registriert und konnten dann, unter der Bewachung angriffslustiger Moskitos, schnell unser Zelt aufschlagen. Nach dem Zeltaufbau haben wir uns erst einmal eine warme Dusche gegönnt und haben uns anschließend was zu essen gekocht. Es gab Burritos mit Bohnen, Linsen und Mais und einer leckeren Sauce aus der Tüte.
Da es zwischenzeitlich angefangen hatte zu regnen, sind wir noch sitzen geblieben und mit den anderen Wanderern, die am Tisch saßen, ins Gespräch gekommen. Zwei davon waren ein Pärchen aus London, die auch auf Weltreise sind und die anderen Drei kamen aus Australien und Deutschland und waren gerade erst mit der Schule fertig und machten ein Gap-Year. Insgesamt haben wir auf dem O-Track fast ausschließlich Langzeitreisende getroffen. Vermutlich, weil niemand 8 Tage am Stück wandern geht, wenn er nur 3 Wochen Urlaub hat.
Nach dem der Regen etwas leichter wurde, sind wir ins Zelt gegangen, haben noch etwas gelesen und haben uns dann wieder zeitig schlafen gelegt.
Die zweite Nacht haben wir gut geschlafen, obwohl es deutlich kühler war. Am nächsten morgen stellten wir dann auch fest warum: In der Nacht hatte es bis ca. 100 Meter über dem Camp geschneit und die Gipfel und Hänge waren weiß gezuckert. Durch die Kälte waren auch die Sachen kühl und wir brauchten erst einmal ein leckeres warmes Porridge (mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!)) und einen schwarzen Tee zum aufwärmen.
Nachdem das Zelt verpackt war, haben wir uns auf den Weg unserer dritten Tagesetappe gemacht. Heute standen 12 km bzw. 4,5 Stunden Wanderung auf dem Programm. Nach dem gestrigen Tag schien es uns schon fast etwas wenig. Zwar schmerzten die Schultern und Becken immer noch, aber wir merkten auch den langsam einsetzenden Trainingseffekt. Auch die Rucksäcke haben sich langsam an unsere Körper angepasst und kamen uns nicht mehr soo schwer vor.
Da es die Nacht über geregnet bzw. geschneit hat und auch der heutige Tag sehr verregnet war, war der Wanderweg übersät von Matschlöchern und kleinen Bächen. Dies machte unser vorankommen deutlich schwieriger, außerdem mussten wir heute rund 400 Höhenmeter überwinden. Wodurch die "nur" 12 km doch auch wieder an unseren Kraftreserven nagten.
Fast die gesamte Wanderstrecke lag in unberührten natürlichen Wäldern, wodurch uns der Regen nicht soviel ausmachte. Es war toll mal solche Wälder zu sehen, in denen der Mensch noch nicht alles verändert hat, sowas gibt es in Deutschland ja gar nicht mehr. Nach ca. 4 Stunden sind wir dann zu einer hügeligen Geröll-Landschaft gekommen, wo der Wind deutlich kräftiger wurde. Wir mussten richtig kämpfen, um die Hügel hochzukommen und der Wind hat uns immer wieder durchgeschüttelt. Auf dem ersten Hügel angekommen, blickten wir auf einen dahinter liegenden See, an dessen Ende ein Gletscher ins Wasser ragte. Die Gletscher im Torres del Paine beeinflussen das Wetter immens und sorgen unter anderem für die enormen Windgeschwindigkeiten. Imke versuchte von dem See und dem Gletscher ein Foto zu schießen, aber der Wind war so unfassbar heftig, dass sie nicht ruhig stehen bleiben konnte. Der Wind hat sie sogar einmal umgeworfen. So hat sie dann ein paar Bilder im Sitzen gemacht und wir haben uns bis zu unserem nächsten Camp durch den Wind und die noch kräftigeren Böen gekämpft.
Am Campground Los Perros angekommen, wurden wir an der Ranger Station von einem sehr freundlichen Ranger begrüßt, der uns einen heißen Stein gab, an dem wir unsere durchgefrorenen Finger aufwärmen konnten. Der Ranger gab uns noch eine kurze Einweisung, was uns am nächsten Tag erwarten würde und wies uns daraufhin, dass wir bis spätestens 7 Uhr das Camp verlassen müssen, damit wir es über den Pass und bis zum Camp Grey schaffen. Nach der Registrierung beim Ranger und danach im Refugio haben wir unser Zelt aufgebaut. Wir waren inzwischen regelrecht durchgefroren und versuchten uns durch das Abendessen wieder aufzuwärmen. Was aber nicht so richtig gelingen wollte. Daher haben wir uns noch einen Tee gemacht und sind dann ins Zelt gegangen. Erst der Wechsel der Klamotten und das Einmummen in den Schlafsack verhalf langsam dabei, dass uns wieder wärmer wurde. Im Zelt haben wir dann Karten gespielt und gelesen.
Doch durch die Kälte und die Aufregung vor der nächsten Tagesetappe war unsere Motivation etwas angeschlagen. Die Nacht sollte noch einmal richtig kalt werden, sodass wir auch nicht so richtig gut geschlafen haben.
Das Highlight des O-Tracks ist die Überquerung des John Gardner Passes, der auf rund 1200m liegt und einen gigantischen Blick auf den Gletscher Grey bereithält. Aber diese vierte Tagesetappe ist mit 11 Stunden auch die Anstrengendste des ganzen O-Tracks. Da wir spätestens um 7 Uhr aufgebrochen sein mussten, sind wir noch vor Sonnenaufgang um 4:30 Uhr aufgestanden, um möglichst früh am Pass zu sein, denn Imke hatte gelesen, dass je später es wird, der Wind immer mehr zunimmt und es dann deutlich anstrengender wird den Pass zu überqueren.
Nach dem Frühstücks-Porridge und einem Tee, haben wir unser Zelt zusammengepackt und sind um 5:45 Uhr aufgebrochen. Der Weg ging zunächst relativ steil bergauf. Durch den vielen Regen hatte sich der Weg in ein einziges großes Matschloch verwandelt und zwischendurch sah er eher aus wie ein Bachlauf, als wie ein Wanderweg. Hier waren wir sehr froh über unsere hohen wasserfesten Wanderstiefel. Nach ca. 1 Stunde hüpfen von Baumstamm zu Baumstamm kamen wir dann an der Baumgrenze an und machten einen Schritt in das dahinterstehende Geröllfeld an. Der Wind war so stark, dass er uns direkt umzuhauen drohte. Wir haben uns dann nochmal in den Wald zurückgezogen und uns zunächst dicker angezogen und nochmal alles windsicher gemacht. Danach sind wir raus auf das Geröllfeld und haben uns dem Wind gestellt, der mit rund 70 km/h frontal auf uns zubließ. Wir wurden immer wieder vom böigen Wind durchgeschüttelt. Neben dem Wind hat es die vorherigen Tage auch immer wieder geschneit, wodurch wir uns durch knietiefen Schnee die Hänge hochkämpfen mussten. Vor uns waren zum Glück schon ein paar andere Wanderer, sodass man ihren Fußspuren im Schnee gut folgen konnte.
Nach rund 2,5 kraftraubenden Stunden und etwa 600 Höhenmetern erreichten wir endlich den Pass. Hier oben wehte der Wind zum Glück relativ konstant und frontal, wodurch wir mit ca. 45° Vorwärtsneigung unseren Weg durch den Wind über den Pass verhältnismäßig leicht fortführen konnten.
Einmal über den Pass tauchte plötzlich vor uns der riesige Gletscher Grey auf. Der Anblick lässt sich nicht wirklich in Worte fassen und auch Bilder geben nicht das wieder, was wir sehen. Im ersten Moment sah es aus wie der Blick auf ein wolkenverhangenes Tal, erst das genauere Hinsehen verdeutlicht einem die gigantischen Eismassen, die langsam talwärts geschoben werden. Ein wirklich unglaubliches Bild!
Begleitet von einem starken, aber mit jedem Schnitt schwächer werdenden Wind haben wir dann unseren Abstieg begonnen. Dieser führte zunächst über Geröllfelder hinab, bis wir zu einem Waldstück kamen, in dem der weitere Abstieg richtig anstrengend wurde. Dieser war hier treppenartig angelegt, sehr steil und teilweise matschig, was recht schnell auf die Gelenke ging und nach ein paar Minuten langsam Schmerzen in Kniescheibe und Bändern auslöste. Erträglich macht den Abstieg, der immer wiederkehrende Blick auf den gigantischen Gletscher.
Nach ca. 5h erreichen wir unseren Zwischenstopp den Campingplatz und die Ranger Station Paso. Hier müssen wir uns zunächst beim Ranger registrieren. Hier konnten wir unseren Gaskocher auspacken und uns mit einem leckeren Mittagessen aus Spaghetti mit Pesto-Sauce für den zweiten Teil der Etappe stärken. Nach gut einer Stunde Pause ging es dann weiter zu unserem heutigen Tagesziel dem Refugio Grey. Dieser Abschnitt sollte laut Karte weitere 6h dauern.
Der Weg führte entlang eines Gebirgshanges und wir hatten die ganze Zeit Ausblick auf den Gletscher. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, mal kleinere Wälder, mal schroffe Felshänge, und das Beste: mehrere abenteuerliche Hängebrücken. Allerdings waren wir langsam am Ende unserer Kräfte und sehnten uns endlich unser Zelt aufbauen zu können und eine After-Trecking-Cola zu trinken.
Auf dem Weg gab es mehrere Aussichtspunkte auf den Gletscher, die auch als Tagesausflug vom Camp Grey erreichbar sind und so kamen uns heute das erste Mal auf der Strecke Wanderer entgegen, die den W-Track oder nur Tagestouren machten. Der W-Track ist eine beliebte Strecke im Torres del Paine, der meist in vier Tagen gewandert wird und an dessen Tageszielen immer gut ausgebaute Refugien stehen.
Eine Wanderin ist uns an diesem Tag entgegengekommen und bat uns an einem Aussichtspunkt ein Foto von ihr vor dem Ausläufer des Gletscher Grey zu machen. Ihr Jubelgeschrei "I made it!" bringt uns noch immer zum Schmunzeln, da wir gerade rund 9h gewandert, um 4:30 Uhr aufgestanden sind und rund 1200 Höhenmeter überwunden haben ;) und sie nicht mal einen Rucksack aufhatte.
Nach 5h sind wir endlich am Refugio Grey angekommen (1 Stunde schneller als in der Karte angeben) und waren heil froh, unser Zelt aufbauen und Duschen gehen zu können, denn am Vortag in Los Perros gab es nur kalte Duschen und da war uns aufgrund der frostigen Temperaturen nicht wirklich nach. Nach der etwas zu heiß eingestellten Dusche haben wir es uns in dem Restaurant im Refugio gut gehen lassen. Es gab leckere Pizza und Wein bzw. Bier. Das Ganze hat dann auch "nur" schlappe 50 € gekostet (man gönnt sich ja sonst nichts).
Nach dem Essen sind wir hundemüde ins Zelt gegangen und haben kurz danach unsere Augen zu gemacht.
Da unser Zeltplatz etwas abschüssig war, war die Nacht nicht wirklich gut. Zusätzlich machte sich die unbequeme Isomatte immer mehr bemerkbar. Die Matte war nur ca. 0,5 cm dick und bot keinen wirklichen Komfort. Das machte sich zu dem unebenen Untergrund zusätzlich bemerkbar.
Nach unserem gewohnten Frühstück (Porridge und Tee) ging es dann zunächst nur mit Tagesrucksack ausgestattet zu einem Aussichtspunkt auf den Gletscher Grey. Dies war nicht besonders aufregend, da wir am Vortag deutlich beeindruckendere Bilder genießen konnte. Zurück am Refugio haben wir unser Zelt gepackt und haben dann unsere fünfte Tagesetappe zum Refugio Paine Grande in Angriff genommen. Die Etappe sollte nur etwa 3,5 Stunden dauern und wir mussten rund 200 Höhenmeter überwinden.
Die Strecke ging immer wieder auf und ab und führte entlang eines großen Sees, der unter anderem vom Gletscher Grey gespeist wird. Nach etwa der Hälfte der Strecke kamen wir zum wunderschönen Aussichtspunkt Mirador Grey, der den See und den Gletscher überblickt. Diesen Aussichtspunkt kann man auch als Tagestour von Paine Grande aus erreichen. Hier oben war der Wind, aber so stark, dass alle Bilder schief oder verwackelt waren und beim Weitergehen packte der Wind so in den großen Rucksack, dass wir gezwungen waren zu laufen, um nicht umzufallen.
Zum Ende der Tour sind wir noch durch ein wunderschönes Tal mit hübschen Blumen und durch den letzten großen Waldbrand abgestorbenen, aber zur idyllischen Kulisse passenden, Bäumen gewandert. Hier frischte der Wind nochmal richtig auf und hat uns gut durchgeblasen. Das Camp Paine Grande war wunderschön an einem türkisblauen See und direkt an zwei hohen Bergflanken gelegen und wir konnten uns einen freien Platz zum Campen aussuchen.
Wir mussten heute unser Zelt in heftigem Wind aufbauen, was aber mittlerweile durch das tägliche Training kein Problem mehr darstellte. Danach haben wir uns ein leckeres Reis-Curry-Gericht gezaubert und haben noch etwas mit der Wanderin aus Israel, die wir am ersten Tag kennengelernt hatten, gequatscht.
Heute sind wir sehr früh ins Zelt gegangen, da wir noch Schlaf-Nachholbedarf von den vorherigen Nächten hatten. Aber auch diese Nacht sollte nicht besser werden, da der Wind die ganze Nacht über das Zelt ordentlich durchschüttelte. Georg musste sogar zweimal raus, da sich die Heringe der Zelteingänge gelöst hatten und das Oberzelt drohte, wegzufliegen.
Nach der unruhigen Nacht haben wir morgens gefrühstückt (hmm lecker Porridge mit Tee). Und haben nach dem Zeltabbau unsere sechste Tagesetappe begonnen. Die heutige Etappe war mit rund 13 km (ohne Umweg über Valle del Francés) angesetzt und sollte 5 h dauern. Ziel war das Refugio Los Cuernos, das zwar das weiter entfernte Refugio war, aber erstens konnten wir kein anderes Camp buchen und außerdem konnten wir so näher am Ziel unserer letzten Tagesetappe sein.
Wir sind recht zügig losgewandert und die Strecke ging entlang der Laguna Scottsberg durch schöne Wälder und Berghänge. Nach rund 2,5 h sind wir an der Ranger Station und dem Campingplatz Italiano angekommen. Von hier aus kann man in das Valle del Francés wandern und gelangt zu zwei Aussichtspunkten. Den ersten erreicht man nach ca. 1 Stunde, den anderen nach 3 Stunden. Wir haben unsere Rucksäcke an der Ranger Station liegen gelassen und sind dann nur mit unseren Day-Bags ca. eine halbe Stunde in das Tal aufwärts über Felsen gewandert bzw. gekraxelt. Der Vortragende von erratic rocks in Puerto Natales hatte erzählt, dass sich die Sicht auf das Tal zwischen den ersten Kilometern und dem ersten Aussichtspunkt nicht stark ändert, weshalb wir entschieden gar nicht so weit in das Tal zu wandern. Außerdem hatten wir noch weitere 2,5 Stunden Wanderung vor uns und wir wollten nicht so spät in Los Cuernos ankommen.
Wir haben es uns nach der halben Stunde auf einem größeren Felsen gemütlich gemacht und die Aussicht genossen. Immer wieder gingen kleinere Schneelawinen von den gegenüberliegenden Bergen ins Tal ab. Das war spannend, da dies immer unter einem lauten Donnern passierte. Nach der kleinen Pause sind wir dann wieder zur Ranger Station abgestiegen.
An der Ranger Station haben wir wieder unsere Rucksäcke aufgespannt und sind zum nächsten Zwischenstopp, dem Refugio Francès, weitergezogen. Dies sollte nach ca. einer halben Stunde erreicht sein, doch diesmal zog sich die Strecke etwas länger und wir fragten uns bereits, ob wir ein Schild übersehen hatten. Ca. 20 Minuten später als gedacht, sind wir dann am Refugio angekommen und haben uns eine Cola zur Erfrischung gegönnt. Das Refugio war sehr neu und teilweise noch im Aufbau. Was uns sehr seltsam erschien, war der Campingplatz der weit vom Refugio entfernt lag. Man musste ca. 10 Minuten vom Campingplatz zum Refugio absteigen. Später berichteten uns Bekannte, die wir auf dem O-Criquit kennengelernt haben und im Refugio Francès übernachtet haben, dass es dort nicht so schön war. Der Campingplatz war wohl sehr unbequem, da die Stellflächen teils sehr abschüssig waren.
Nach der Cola ging es dann hauptsächlich durch Waldgebiet weiter Richtung Refugio Los Cuernos. Wir mussten einige Höhenmeter abbauen, was aber deutlich einfacher war als der Abstieg vom Pass. Am Ende kamen wir an einem See mit Kiesstrand raus und konnten dort unsere Füße in dem 6° bis 7° warmen Wasser abkühlen. Von dort aus ging es dann noch ca. 20 Minuten weiter bis wir endlich am Refugio ankamen.
Hier hatten wir keinen Platz mehr für unser Zelt buchen können, sondern mussten ein vollausgestattetes Zelt buchen. Das schlug dort mit rund 88 € zu buche. Ganz schön teuer für ein Zelt mit Matte (den Schlafsack muss man selber mitbringen). Nach dem Bezug des Zeltes und einer erfrischenden Dusche, sind wir nochmal zu dem See gelaufen. Da aber der Wind wieder deutlich stärker blies, gab es recht starke Wellen, wodurch wir nicht mehr ins Wasser konnten.
Zurück am Refugio haben wir uns unsere letzte Packung Curry-Reis gekocht und haben uns im Refugio noch einen kleinen Drink, einen Pisco Sour, gegönnt. Nach dem anstrengenden Tag und den vorherigen unruhigen Nächten, sind wir auch heute wieder früh im Zelt verschwunden. Und so ein vollausgestattetes Zelt ist nach fünf Tagen unbequemer Isomatte und beengtem 2 Personen Zelt einfach himmlisch! Wir haben geschlafen wie die Steine :)
Die siebte Tagesetappe war noch einmal mit rund 12 km (5 h) angesetzt und sollte uns zu unserem letzten Campingplatz Chileno im Torres del Paine National Park führen. Die Strecke war zu Beginn sehr angenehm zu laufen und führte entlang dem Lago Nordenskjold. Jedoch war es teilweise wieder extrem windig und wir wurden mit unseren großen Rucksäcken wieder gut durchgeschüttelt.
Nach ca. 3 Stunden kamen wir an der Kreuzung an, an der man entweder Richtung Refugio Chileno, unserem eigentlichen Ziel, oder Richtung Refugio Torre Central laufen kann. Wir beschlossen uns den Umweg über Torre Central, da wir dort unsere Rucksäcke einsperren und noch etwas zu Mittag essen konnten, da unsere Vorräte inzwischen aufgebraucht waren. Der Weg führte entlang einem kleineren See und über einen großen sehr wenig bewachsenen Hügel und der Wind nahm immer mehr zu. Als wir über den Hügel wandern wollten, wurde der Wind so stark, dass wir teilweise nicht mehr stehen bleiben konnten und der Wind uns einfach vor sich herschob.
Nach ca. 2h sind wir endlich, langsam ausgehungert und von der Hitze erschöpft, am Refugio Torre Central angekommen. Hier konnten wir unsere Rucksäcke ablegen, leider war das Restaurant aber schon geschlossen und nur die Bar geöffnet, an der es nur kleinere Snacks gab. So gab es zum Mittag nur ein paar Wedges mit leckerer Sauce. Der Service war aber äußerst langsam und wir wurden schon ungeduldig, ob wir noch etwas zu essen bekommen. Schließlich konnten wir nach der Stärkung, nur mit unseren Day-Bags bepackt, den Aufstieg (400 Höhenmeter) antreten. Durch die Erholungspause war der Aufstieg recht gut zu meistern.
Am Camp Chileno angekommen, wurden wir in die Örtlichkeiten eingewiesen und konnten unser reserviertes Zelt beziehen. Die Zelte waren auf kleinen hölzernen Plattformen im Wald aufgebaut und wie schon in Los Cuernos sehr gemütlich mit dicker Matte ausgestattet. Abends haben wir noch Rachel und Josh getroffen und konnten gemütlich zusammensitzen und über die letzten Tage reden. Wir sind auch heute wieder früh ins Zelt gegangen, da wir am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang am Torres Lookout sein wollten. Das ist "der" bekannte Aussichtspunkt auf die drei Gipfel, die dem Torres del Paine seinen Namen beschert haben.
Wir sind an diesem Morgen vor Sonnenaufgang aufgestanden (3:00 Uhr), um passend zum Sonnenaufgang am Torres del Paine Lookout zu sein, und die vom Sonnenaufgang rot gefärbten Gipfel zu erleben. Als wir aus dem Zelt gekrochen sind, konnten wir noch einen relativ großen Fuchs auf der Flucht vor uns beobachten. Bepackt mit Day-Bag und Stirnlampe haben wir uns dann an den Aufstieg zum Lookout gemacht, der mit rund 2,5 Stunden angegeben ist. Allerdings haben wir nur rund 1,5 Stunden gebraucht, wodurch wir viel zu früh am Lookout waren und die Zeit mit warten und frieren verbracht haben. Wir hatten leider das Pech, dass es sehr wolkig war und der schöne rote Sonnenschein auf den Gipfeln am heutigen Morgen ausblieb.
Der Sonnenaufgang sollte so gegen 5:30 Uhr / 5:45 Uhr sein, so haben wir noch bis ca. 6:15 Uhr ausgehalten und dann entschlossen wieder zum Campingplatz abzusteigen. Aber zuvor haben wir noch die Instagram-typischen Bilder auf dem Stein im See vor den Gipfeln geschossen. Zurück am Camp haben wir noch einen Kaffee getrunken und konnten hier noch mit weiteren Mitstreitern warten bis ein größerer Regenschauer durchgezogen ist. Gegen 10:00 Uhr haben wir dann unseren Abstieg zurück zum Refugio Torre Central angetreten und unsere Rucksäcke abgeholt.
Unser Bus zurück nach Puerto Natales sollte gegen 14:30 von Laguna Amarga abfahren. Wir sind dann um rund 17:00 in Puerto Natales angekommen und haben zunächst unsere Leihausrüstung zurückgebracht, unser Gepäck im Hostel Singing Lamb abgeholt und haben dann unser Familienzimmer im Hostel "Patagonia MW" bezogen. Das Zimmer war eine ganze Wohnung für uns, da das zweite Doppelzimmer nicht bezogen war.
Wir haben uns abends noch eine super leckere Pizza gegessen. Das war eine der besten (wenn nicht die beste) Pizzen, die wir je gegessen haben. Und das lag nicht nur daran, dass wir seit 8 Tagen kein gutes Essen mehr hatten! Wir haben dann noch 2 Tage in Puerto Natales gechillt, bis wir weiter nach El Calafate gezogen sind.
Patagonien, Gletscher, Natur, Trekking | * Vielen Dank an foodspring für die Bereitstellung der Produkte! 66 Kommentare
Vegane Schoko-Crossies + Nikolausgewinnspiel
Spekulatius, heiße Schokolade, gebrannte Mandeln, Kerzen und Tannengrün…. Die schönste Zeit des Jahres ist bereits in vollem Gange!
Heute ist bereits der 6.Dezember und somit Nikolaus in Deutschland. In den Niederlanden wird "Sinterklaas" übrigens bereits am 05.Dezember gefeiert.
Kennt ihr Pepernoten? Pepernoten werden hier in den Niederlanden um diese Zeit gerne gegessen und als Süßigkeiten verteilt.
Heute gibt es ein leckeres und super einfaches Rezept für vegane Schoko-Crossies. Die vegane Kuvertüre habe ich von VIVANI zugeschickt bekommen. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal dafür (ganz zum Schluss gibt es auch etwas für euch zu gewinnen ;)). Man benötigt (für ca. 20-25 Stück):
100g Vivani Vollmilch Kuvertüre
100g Vivani Weiße Kuvertüre
Als erstes müsst ihr die Schokolade schmelzen. Anschließend gebt ihr die Mandelsplitter und die Cornflakes in die flüssige Schokolade. Nun müsst ihr das Ganze umrühren bis alles mit der Schokolade ummantelt ist. Jetzt nehmt ihr euch einen Esslöffel und gebt kleine Häufchen des Gemisches auf ein Stück Backpapier. Nun muss nur noch gewartet werden, bis die Schoko-Crossies abgekühlt sind. Sind sie abgekühlt, könnt ihr sie genießen! :)
Und damit ihr auch was von dem ganzen hier habt, habe ich die Möglichkeit bekommen, etwas an euch verlosen zu dürfen. :)
Fünf von euch können je ein winterliches Set von VIVANI gewinnen. Enthalten sind jeweils die Trinkschokolade "Hot Chocolate" und Kakaopulver.
Quelle: VIVANI
Wer am Gewinnspiel teilnehmen möchte, der muss mindestens 18 Jahre alt sein, in Deutschland wohnen und die folgende Frage in einem Kommentar beantworten: Von wem/bei wem werden die Schokoladen hergestellt? Die Antwort findet ihr natürlich auf der Webseite. Zudem würde ich mich freuen, wenn ihr mir über irgendeinen Kanal folgen würdet.Ihr habt nun eine Woche Zeit, teilzunehmen, denn am 13.12.2016 um 23:59 Uhr endet das Gewinnspiel. Anschließend werde ich ganz oldschool durch Papierlose den Gewinner ziehen und ihn dann am 14.12.16 kontaktieren.Der Gewinn wird von VIVANI verschickt, wodurch ich eure Adresse an VIVANI weiterleiten werde.Ich behalte mir das Recht vor, reine Gewinnspielaccounts von der Teilnahme auszuschließen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.Nun bleibt mir nur noch übrig, euch ganz viel Glück zu wünschen. :)
EDIT: Das Gewinnspiel ist beendet. Gewonnen haben Daniela, Bea, Tami, Fabiana und Sinni. Ihr fünf werdet von mir eine Mail erhalten! :)
SchokoCrossies,
Unser Smartphone ist unser ständiger Begleiter. Es macht Spaß, lässt uns mit Freunden Kontakt halten und macht aber auch vor allem eins: Ablenken! Doch man kann sein Handy auch sinnvoll nutzen. ;) Gerade als Student kann es mehr als nützlich sein, ein paar hilfreiche Apps auf seinem Handy zu haben, die einem das Studentenleben vereinfachen.
Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber bei mir ists ganz nach dem Prinzip: Nichts ist produktiver als eine Deadline. Kurz vor Ende schaffe ich immer am meisten und stresse mich dann aber mit der knappen Zeit rum. Dies soll sich ändern und zwar mit any.do. Hier kann man sich selbst To Do Listen anlegen und so immer direkt alles im Blick haben, was man noch erledigen muss. Ich habe ja die Hoffnung, dass ich dadurch etwas eher anfange, Dinge zu erledigen und dann alles etwas entspannter angehen kann.
Dies ist eine App, mit der ihr gut Zeit sparen könnt. Tape a Talk Voice Recorder funktioniert quasi wie ein Diktiergerät. Somit könnt ihr beispielsweise während Gruppenarbeiten Wichtiges mitschneiden, kommt so schneller weiter, als wenn jemand immer alles aufschreibt und könnt später immer wieder darauf zugreifen. Eine weitere coole Sache für iPhone Besitzer wäre "Dragon Dictation". Diese App kann das Gesagte sogar direkt verschriftlichen. Für Android gibt es sowas bisher nicht, glaube ich. Falls doch, lasst es mich gerne wissen. SelfControl
Instagram, Pinterest, Facebook, Snapchat, Whatsapp... alles Apps, die wahnsinnige viel Zeit rauben. Mit SelfControl hat man die Möglichkeit, ausgewählt Websites und Apps für eine bestimmte Zeit zu sperren. Man kann dann solange nicht auf die jeweilige Seite zugreifen, bis der Countdown abgelaufen ist. Ich finde das, zumindest für mich, eine sehr gute Idee. Auch für den PC gibt es ein solches Programm: "Rescue Time".
Bei dieser App kann man sich MindMaps, Karteikarten, Quiz oder einfach nur Notizen erstellen. Das Erstellen dieser geht am besten am PC (mit dem eigenen Account kann man sich nämlich auch hier anmelden), abrufen kann man sie dann aber super einfach auch am Handy. Für Prüfungsvorbereitungen ist dies bestimmt eine gute Lösung um sich Bestimmtes zu visualisieren. Die erstellten Lernmaterialien kann man dann auch für Freunde freigeben und mit ihnen Lerngruppen bilden.
Diesen Tipp haben wir sogar direkt von einer Dozentin erhalten. Mit der App fällt es euch leichter, euer Literaturverzeichnis anzulegen. Ihr müsst nur den Titel eines Buches, welches ihr zitieren wollt, eingeben und die App kreiert für euch die richtige Zitierweise. Vorher müsst ihr nur noch angeben, in welchem Stil ihr zitieren wollt/müsst. Bei mir an der Uni ist es beispielsweise APA.
Bekanntlich sind Studenten ja oft knapp bei Kasse. Damit man aber einen besseren Überblick über seine Finanzen hat, finde ich Monefy super. Dort kann man monatlich seine Einnahmen und Ausgaben eintragen und sieht dann genau, wieviel Geld man ausgegeben hat, wieviel man noch zur Verfügung hat und kann am Ende des Monats schauen, wohin das meiste Geld ging.
Welche Apps kennt ihr noch, die hilfreich sein könnten? :)
Lerntipps,
Geschenkideen, über die sich jeder freuen dürfte
Es ist Mitte November. Die Weihnachtszeit beginnt schon sehr bald - in den Geschäften ist sie seit Wochen bereits angekommen. Höchste Zeit also, sich so langsam Gedanken über die passenden Geschenke für seine Liebsten zu machen.
Ich bin so eine Person, die die Überlegungen nach dem richtigen Geschenk meist sehr lange mit sich rumschleppt und das Ganze dann in der letzten Woche vor Weihnachten erledigt. Dies hat meist zur Folge, dass es dann in Stress ausartet. Deshalb starte ich dieses Jahr einen neuen Versuch, diesmal alles anders zu machen. :D
Und damit auch jeder mit seinem Geschenk glücklich ist, hab ich mir gedacht, wäre so eine kleine Übersicht mit schönen Geschenkideen sicher ganz praktisch.
Denn bestimmt kennt es jeder von euch, wenn man etwas bekommt, bei dem man das Gefühl bekommt, der Gegenüber hat sich nicht wirklich Gedanken gemacht. Bei mir lösen beispielsweise Gutscheine dieses Gefühl aus.
Aber sie tun nicht nur das. Ich persönlich mag Gutscheine einfach nicht besonders. Sie sind immer an etwas bestimmtes gebunden und können nur in dem einen Restaurant, dem einen Geschäft oder sonst wo eingelöst werden. Besser fände ich da sogar noch Geldgeschenke, wobei ich mich viel mehr über persönliche Dinge freuen würde, bei denen ich merke, dass man sich Gedanken gemacht hat, was das Richtige für mich sein könnte. Geld spielt dabei absolut keine Rolle. Das Geschenk soll von Herzen kommen und wir zumindest von mir nicht durch den Preis definiert. Am meisten freue ich mich zum Beispiel darüber, wenn man Zeit gemeinsam verbringt. Und da stehe ich nicht alleine da, oder? Zeit ist in der heutigen Zeit sehr wertvoll, wodurch es mich umso mehr freut, wenn man sich die Zeit für mich nimmt und mir damit eine Freude macht. Ich unternehme gerne etwas mit meinen Liebsten. Sei es einfach ein entspannter Nachmittag in einem Café, ein DVD Abend oder ein ausgiebiger Spaziergang zum Quatschen.
Aber auch persönliche Geschenke liebe ich. Geschenke, bei denen man erkennt, dass man sich Gedanken gemacht und auch Zeit investiert hat. Für mich. Fotos finde ich zum Beispiel immer eine gute Idee, mit passenden Beschriftungen und Anekdoten bleiben sie für immer eine tolle Erinnerung. Selbstgebackenes gefällt mir auch immer sehr gut. Es sieht meist sehr schön aus und schmeckt nochmal umso besser.
Wie steht ihr zu dem Thema? Welche Geschenke mögt ihr nicht so, welche hingegen aber umso mehr? Lasst es mich in den Kommentaren wissen! :)
Der Beitrag heute ist im Rahmen der "Join the movement"- Aktion von PILOT entstanden. Auf der Aktionsseite von PILOT* könnt ihr mehr über die Aktion erfahren und sogar selbst teilnehmen. Für jeden hochgeladenen Wunschzettel spendet PILOT 0,50€ an den Verein Kinderlachen e.V.. Ich finde das eine gute Chance, Kindern an Weihnachten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern! ♥ * Anzeige: Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit PILOT entstanden. Vielen Dank dafür.
Ich studiere nun seit einigen Wochen in den Niederlanden und auch, wenn ich noch immer in Deutschland wohne, merkt man doch schon deutliche Unterschiede zwischen Niederländern und Deutschen.
In den Niederlanden herrscht einfach eine ganz andere Mentalität als in Deutschland. Ob nun besser oder schlechter als in Deutschland will ich nicht sagen. Einfach anders.
Dennoch bin ich der Meinung, dass wir Deutsche uns das ein oder andere bei den Niederländern abschauen könnten. "Komt goed"
Das war so das erste, was ich in meiner bisherigen Zeit an der Uni gelernt habe. Auf mich macht es daher den Eindruck, dass die Niederländer um einiges gelassener und lockerer an die Dinge herangehen und vieles nicht so genau nehmen. Denn: Es wird schon gut! Und ist es nicht wirklich so? Irgendwie regelt sich doch immer alles zum Guten.
Ein wenig schließt dieser Punkt an den obrigen an. Die niederländische Gelassenheit finde ich sehr bewundernswert. Ich habe das Gefühl, Niederländer meckern nicht so viel. Wenn bei uns in Deutschland ewig lange Schlangen an der Kasse sind, so bekommen viele doch schon eine Krise, weil sie Zeit verschwenden. Niederländer hingegen, bringt dies nicht aus der Ruhe, sie nehmen es einfach so hin (und achten auch so nicht so sehr auf Pünktlichkeit). Denn ändern können sie es eh nicht.
Wenns praktisch und einfach ist, dann ist es gut Es fing schon im Sprachkurs an. Regeln gibt es nicht so viele. Wenn man sich fragte, warum hier zum Beispiel nun "jij" statt "je" verwendet wird, dann bekam man die Antwort: "Uitspraak!", also wegen der Aussprache. Das ist einfach so, damit die Aussprache leichter fällt. In den Einkaufsläden wird immer bis auf den nächsten Zehner aufgerundet. Und warum? Weil es praktischer ist, nicht so viele kleine 1, 2 und 5 Cent Stücke im Portemonnaie mit sich herum zu tragen.
Wenn man sich bei den Niederländern also nach dem Sinn fragt, so braucht man sich eigentlich nur fragen "Ist es praktisch? Ist es einfacher?" und schon hat man die Antwort. Denn die Niederländer sind ein sehr praktisch denkendes Völkchen. Find ich gut!
Quasi die halbe Nation fährt Fahrrad
Was einem unweigerlich als erstes auffallen muss, wenn man in die Niederlande fährt, sind die zahlreichen Fahrradfahrer. Daher ist es auch nicht so außergewöhnlich, wenn man an der Fahrradampel zwei Phasen warten muss, da nicht alle auf einmal rüberkommen :D. Aber ich finde das gut. Wir Deutsche könnten ruhig auch öfter mal aufs Rad steigen, statt mit dem Auto Kurzwege zu fahren. Fahrradparkplätze gibt es in den Niederlanden wie Sand am Meer, da könnte man hier bestimmt auch mehr anbieten.
Ich persönlich mag das ganze Hin und Her mit "Sie" und "Du" in Deutschland nicht. Man muss immer überlegen, wie man seinen Gegenüber nun ansprechen soll, ohne einen Fehler zu machen. An meiner Uni ist das alles total locker. Die Dozenten stellten sich direkt mit ihrem Vornamen vor, "beschwerten" sich sogar, wenn wir sie siezten und finden es daher ganz normal, mit "Du" angesprochen zu werden. Und es funktioniert. Warum also muss Deutschland das einzige Land sein, in dem es diesen Unterschied gibt? Es könnte so viel unkomplizierter sein, wo wir wieder bei dem pragmatischen Denken der Niederländer wären.
Ward ihr schon mal in den Niederlanden und könnt meine Punkte nachvollziehen? Wie findet ihr generell diese Unterschiede? Würdet ihr euch das für Deutschland auch wünschen?
Zugegeben, es gehört nicht so viel Kochkunst dazu, Grießklößchen selbst zu machen. Aber sie schmecken einfach soo gut, gehen recht schnell und sind auch für Kochanfänger super geeignet. Deshalb möchte ich euch heute verraten, wie ich Grießklößchen nach dem Rezept meiner Mama mache. Das benötigt ihr:
Ferment Bio Peeling Mask - Woresan GmbH
Ihr müsstet eigentlich aus dem gröbsten der Pubertät raus sein, doch eure Haut sieht immer noch aus, als wärt ihr mittendrin? Aufgrund von Stress, hormonellen Schwankungen oder Umwelteinflüssen kann eure Haut sehr schnell zu Unreinheiten neigen. Und dies wahrscheinlich immer dann, wenn eine Verabredung oder ein wichtiger Termin bevorsteht. Ihr habt schon sämtliche Produkte ausprobiert, aber nichts hilft? Dann hab ich nun eventuell die perfekte Lösung für euch.
Ich bin fast 20 Jahre, müsste aus der Pubertät somit lange raus sein und habe noch immer mit Hautunreinheiten im Gesicht zu kämpfen. Nun habe ich nicht die schlimmste Haut, man sagte mir auch, das wäre durchaus in meinem Alter noch "normal", ich überschminke das Ganze auch nicht, doch stören tats mich schon. Durch einen Freund habe ich nun die Möglichkeit bekommen, die Ferment Bio Peeling Maske von Woresan zu testen. Und was soll ich sagen? Anfangs habe ich nicht ganz geglaubt, dass das, was er mir über diese Maske erzählte, wirklich stimmt. Doch nun, nach dem Test, kann ich mit ruhigem Gewissen sagen: Es stimmte.
Seit ein paar Monaten, ist es möglich, auch als Endverbraucher an das Produkt von Woresan zu kommen. Vorher war es ausschließlich Bestandteil in pflegender Kosmetik, dekorativer Kosmetik und medizinischen Produkten.
Die Woresan GmbH ist eine Firma, die ihren Sitz in der Nähe von Hannover in Isernhagen hat. Durch Fermentation von ausschließlich regional angebautem Bio-Roggen wird die Maske hergestellt und ist dadurch aufgrund kurzer Transportwege umweltschonend und steht für Nachhaltigkeit.
Als ich die Maske zum ersten Mal aufgetragen hatte, fiel mir direkt der kühlende, erfrischende Effekt auf. Allerdings ist dies nicht bei jedem so. Bei anderen wurde die Maske bei Kontakt mit der Haut eher warm. Da dürft ihr euch also überraschen lassen. :)
Die Anwendung ist wie bei jeder Maske kinderleicht. Ihr tragt das Produkt einfach auf euer Gesicht auf, lasst es circa 15-20 Minuten einwirken und wascht es dann mit Wasser ab. Die Augenpartie solltet ihr dabei natürlich aussparen.
Pro Anwendung nutzt ihr ein Tütchen. Wie oft ihr die Maske auftragt, bleibt euch überlassen, es ist überhaupt kein Problem, diese täglich anzuwenden. Allerdings habe ich gute Erfahrungen damit gemacht, sie circa alle drei Tage anzuwenden. Bereits nach wenigen Tagen habe ich eine Verbesserung erkennen können. Das Hautbild wurde deutlich verfeinert und Hautunreinheiten beseitigt.
Die Konsistenz der Maske ist flüssig, wodurch sie sich jedoch gut im Gesicht verteilen lässt, sehr ergiebig ist und sich angenehm anfühlt. Von Minute zu Minute trocknet die Maske immer mehr durch und führt zu leichten Spannungen im Gesicht, welche aber absolut nicht störend sind und sich nach dem Abwaschen der Maske direkt wieder legen. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, hat sie eine hellbraune Farbe, welche bereits an Brot erinnert. Sobald ihr das Tütchen aufmacht, kommt euch zudem der Duft von frisch gebackenem Brot entgegen. Total angenehm und absolut natürlich.
Der große Vorteil dieser Maske ist ihre hundertprozentige Natürlichkeit. Es gibt eine überschaubare Liste an Inhaltsstoffen, wodurch man genau weiß, was drin ist und das ist nichts Künstliches. Auf Konservierungsstoffe, Parabene, Alkohol und Duftstoffe wurde bei der Herstellung komplett verzichtet. Stattdessen wirkt die Maske durch die bei der Fermentation entstandene Milchsäure, Aminosäure und Pantothensäure (Vitamin B) und regt die Zellerneuerung an.
Durch die enthaltene Roggenkleie wird ein sanfter, mechanischer Peelingeffekt erzeugt, der zu der Verfeinerung des Hautbildes beiträgt.
Zudem ist die Maske dermatologisch getestet, vegan und frei von Tierversuchen.
Ich kann euch diese Maske echt empfehlen. Wie bereits erwähnt, hätte ich nicht gedacht, dass ich so schnell Verbesserungen feststellen kann. Einfach, weil ich das von anderen Produkten nicht gewohnt war. Bereits nach ein paar Tagen merkt man deutlich, dass etwas geschieht und dass das Gesicht klarer und feiner wird. Hautunreinheiten verschwinden nach und nach und man kann vor wichtigen Terminen nicht mehr in den Wahnsinn getrieben werden. ;)
Seid ihr interessiert? Kaufen könnt ihr die Peeling Maske HIER!
8 Tütchen kosten knapp 16 €. Auch, wenn sich das für den ein oder anderen erstmal viel anhört, ihr Geld ist die Maske meiner Meinung nach wert, denn sie zeigt viel schneller Ergebnisse als andere Produkte aus der Drogerie, die man über Monate anwendet.
Habt ihr schon mal von Woresan bzw. der Ferment Bio Peeling Maske gehört? Würdet ihr in Betracht ziehen, diese mal zu testen? * Dieser Beitrag ist in freundlicher Kooperation mit Woresan GmbH entstanden. Vielen Dank dafür.
Rezeptinspirationsquellen
Wie ihr bereits wisst, bin ich vor circa drei Wochen von zuhause ausgezogen. Dies bedeutet, dass ich nun auf mich allein gestellt bin und vor allem eines: Ich muss für mich selber kochen.
Das Kochen ist nicht das schwierige, sondern eher der Punkt, dass ich nie weiß, was ich mir denn nun kochen soll. Aus diesem Grund habe ich mich mal auf die Suche nach Inspirationen, die man auf die verschiedensten Art und Weisen bekommen kann, gemacht.
Im World Wide Web findet man natürlich so einiges. Zum einen gibt's da bekannte Seiten wie chefkoch.de oder kochbar.de. Hier hat man den Vorteil, dass man gezielt suchen kann, worauf man gerade Lust hat. Beispielsweise auf einen Gratin und dann werden einem einige verschiedene Variationen angezeigt. Zudem kann man oftmals genau angeben, wie lange das Kochen dauern soll und wie viele Personen mitessen, wobei die Mengenangaben entsprechend berechnet werden. FoodblogsZum anderen gibt es aber auch viele interessante Foodblogs, die ebenfalls viel Inspiration bieten. Auf Dearlicious und C&B with Andrea schau ich zum Beispiel immer wieder gerne vorbei. Für die nächste Woche habe ich mir vorgenommen, einmal Andreas Nudeln mit Tomaten-Sahne-Soße zu machen. Wie ihr auf dem Bild unten sehen könnt, schaut das total lecker aus, auch wenns "nur" Nudeln mit Soße sind. Hoffentlich siehts bei mir auch so aus. :D
Nudeln mit Tomaten-Sahne-Soße. Quelle: C&B with Andrea
Neben den ganzen digitalen Rezeptideen gibt es natürlich auch noch die guten alten Kochbücher. Vom Tre Torri Verlag habe ich freundlicherweise das Kochbuch "Schneller Teller. Rezepte für jeden Tag von Stevan Paul" zugeschickt bekommen. Dort stehen nur Rezepte drin, die man in 15, 20 oder 30 Minuten kreieren kann. Unter anderem finde ich hier das Paprika-Cashewnuss-Gazpacho mit gegrillten Hähnchenspießen total interessant, welches ihr auch unten auf dem Foto sehen könnt.
Eine große Inspirationsquelle bieten meiner Meinung nach auch Freunde und Bekannte. Ist man zum Beispiel zum Essen eingeladen, isst man doch oft Dinge, die man selber nicht kocht oder anders kocht. Dadurch erweitert sich der eigene Horizont um einiges und wenn es einem schmeckt, hat man direkt ein neues Rezept. Was sind eure Inspirationsquellen, wenn es darum geht, was ihr euch zum Mittag- oder Abendessen kocht?
Studium, neue Sprache, Auszug von zuhause :)
Und auf einmal ging alles total schnell. Ich wohne nun nicht mehr zuhause, sondern rund 200km entfernt in Kranenburg an der Grenze zu den Niederlanden. Der Grund dafür? Ich werde in den Niederlanden in Nijmegen studieren. An ein Zimmer direkt vor Ort war aber absolut nicht dranzukommen, sodass ich schon fast verzweifelt bin als ich gut 3 Wochen vor Studienstart noch immer keine Unterkunft hatte. Quelle: Pixabay
Umso glücklicher war ich dann, als sich direkt zwei Personen auf meinen Aufruf in einer Facebookgruppe meldeten. Wie sich später rausstellte, gehörten diese beiden Personen zu ein und derselben WG. Perfekt! 4er Mädels WG, alle studieren ebenfalls in Nijmegen genau dasselbe Fach, nur eben bereits 3 Jahre weiter.
In den letzten zwei Wochen, die ich zuhause verbracht habe, habe ich versucht, nochmal alle meine Freunde zu treffen, Zeit mit ihnen zu verbringen und nach und nach Abschied zu nehmen. Klar, ich bin nicht aus der Welt, doch trotzdem ists für mich eine große Umstellung und ich hoffe sehr, dass der Kontakt bestehen bleibt.
Die erste Woche habe ich bereits hinter mir. In dieser fand der Sprachkurs statt. Ganz schön ungewohnt, die niederländische Sprache. Vor allem, wenn mit einem direkt ausschließlich niederländisch im Unterricht gesprochen wird. Aber ich bin eigentlich ganz zuversichtlich, dass ich das schnell in meinen Kopf rein bekommen werde. :)
In den kommenden Tagen kommen auch die anderen drei Mädels aus ihren Ferien zurück und ich bin gespannt, wie wir uns verstehen werden. :)
Ich stehe nun mehr oder weniger auf eigenen Beinen. Zumindest muss ich selbst einkaufen, kochen, waschen, putzen und meinen Alltag so organisieren, sodass alles irgendwie unter einen Hut passt. Der Auszug aus "Hotel Mama" ist eine Umstellung. Natürlich. Auf der einen Seite bietet der Auszug viele Freiheiten, Unabhängigkeit, die Kontrolle der Eltern wird weniger und man muss nicht alles erklären. Auf der anderen Seite allerdings bringt das Ganze auch einige Verpflichtungen mit sich und hilft einem aber bestimmt ungemein beim Selbstständigwerden. Doch auch das gehört zum Erwachsen werden dazu und ist ein wichtiger Schritt im Leben, finde ich. Und ich bin froh, ihn schon jetzt gehen zu können.
3 Jahre Carotellstheworld + Giveaway Original Source & Moses Verlag
Mit drei Tagen Verspätung kommt nun auch endlich das dritte und letzte Geburtstagsgewinnspiel online. Leider hat mir unser Internet ein wenig einen Strich durch meine Rechnung gemacht. Doch ich hoffe, dass das Problem nun behoben ist.
Heute gibt es eine Besonderheit, denn es gibt zwei verschiedene Gewinne.
Zum einen wäre da Original Source, die mir ein paar ihrer Produkte zur Verfügung gestellt haben. Original Source kennen bestimmt viele von euch. Es handelt sich hierbei um Shampoos, Duschcremes und Seifen. Egal, welches Produkt es nun ist, alle haben einen tollen Duft, welcher auch nicht direkt nach ein paar Minuten verfliegt, sondern länger auf dem Körper haften bleibt. Sowas finde ich immer ganz schön. Aber auch die Pflegewirkung ist meiner Meinung nach super. Meine Haut fühlt sich nach Verwendung weich und geschmeidig an und so solls doch sein, oder? :)
Zu gewinnen gibt es das Duschgel Blauer Ingwer, Zitrone & Chilli, die beiden Shower Milks Kirsche & Mandelmilch und Grüne Banane und Bambusmilch und die beiden Seifen Kokosnuss & Sheabutter und Vanille & Erdbeer.
Wer am Gewinnspiel teilnehmen möchte, der muss mindestens 18 Jahre alt sein, in Deutschland wohnen und den folgenden Satz in einem Kommentar vervollständigen: "Das absolute Dufterlebnis - ...." . Die Antwort findet ihr natürlich auf der Webseite. Zudem würde ich mich freuen, wenn ihr mir über irgendeinen Kanal folgen würdet.
Ihr habt nun eine Woche Zeit, teilzunehmen, denn am 12.08.2016 um 23:59 Uhr endet das Gewinnspiel. Anschließend werde ich ganz oldschool durch Papierlose den Gewinner ziehen und ihn dann am 13.08.16 kontaktieren.
Ich behalte mir das Recht vor, reine Gewinnspielaccounts von der Teilnahme auszuschließen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Nun bleibt mir nur noch übrig, euch ganz viel Glück zu wünschen. :)
Und zum anderen konnte ich den moses. Verlag mit ins Boot holen. Hier profitieren bestimmt vor allem diejenigen, die dem Filofaxing Trend verfallen sind oder eine Vorliebe für Notizbücher und Sticky Notes haben. Denn hier darf ich ein paar Produkte aus der Weltenbummler und der Happy Me Reihe verlosen. Diese beiden Reihen finde ich besonders süß gestaltet und durfte auch bereits den Glücklichmacher für den Alltag lesen. Die Produkte sind sehr detailliert und niedlich gestaltet und peppen jeden Kalender auf. Auch Notizbücher kann man meiner Meinung nach nie genug haben. Bestimmte Dinge schreiben die meisten ja doch noch lieber auf Papier, als schnell ins Handy. :)
Was ihr genau gewinnen könnt, seht ihr auf den Fotos. :)
Wer am Gewinnspiel teilnehmen möchte, der muss mindestens 18 Jahre alt sein, in Deutschland wohnen und die folgende Frage in einem Kommentar beantworten: Wann wurde moses. gegründet? Die Antwort findet ihr natürlich auf der Webseite. Zudem würde ich mich freuen, wenn ihr mir über irgendeinen Kanal folgen würdet.
* Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Original Source und moses.
Die Gewinnspiele sind beendet. Gewonnen haben Anke (Original Source) und Belinda (moses. Verlag), eine Nachricht habt ihr bereits von mir erhalten. :)
3 Jahre carotellstheworld,
MosesVerlag,
3 Jahre Carotellstheworld + Giveaway Daily Dreamery
Heute startet das zweite Gewinnspiel anlässlich meines dritten Bloggeburtstages, welches gleichzeitig etwas anders als gewöhnlich ist. Mein heutiger Sponsor ist nämlich keine normale Firma, sondern eine liebe Bloggerkollegin, die ihren eigenen Shop eröffnet hat.
Die liebe Anke von Daily Dreamery kenne ich bereits eine Weile (vielleicht kennt ihr sie von ihrem Gastpost bereits). Als ich darüber sprach, dass ich Sponsoren für meinen Bloggeburtstag suche, bot sie mir direkt an, auch etwas zuzusteuern. Aber erstmal gibts ein paar Infos über sie und ihren Blog. Anke kommt aus Leipzig und zeigt euch auf ihrem Blog zahlreiche handgefertigte Dinge oder auch wie ihr Kleinigkeiten zum Naschen ganz einfach selbst machen könnt. Pekannuss-Kokos-Hafertaler, Kirsch-Limetten-Kokos-Kuchen, eine Dekoschale aus Papiergarn und Perlen-Anhänger "Indian Summer". Dies und vieles mehr findet man auf ihrem Blog. Man merkt direkt, dass viel Liebe hinter dem Ganzen steckt, was Ankes Blog für mich einfach einzigartig macht und das, obwohl ich selbst so überhaupt nicht in der Lage wäre, solche schönen Dinge herzustellen. :D
Vor ein paar Wochen startete Anke zudem ihren eigenen Onlineshop, in dem ihr so manches Selbstgemachtes erwerben könnt. Dort findet ihr unter anderem ihre Blogger-Schmuck-Kollektion, bei der auch ich ein Teil davon sein durfte. :)
Als ich mit ihr schrieb, zeigte sie mir ihr zu der Zeit neuestes Projekt: Ketten im Ethno-Look.
Direkt fand ich die Ketten total süß und könnte mir die gut bei einem schlichten Outfit als Eyecatcher vorstellen. In ihrem oben verlinkten Blogpost zeigt sie sogar, wie ihr diese Ketten selber machen könnt. Für unbegabte Menschen, wie ich einer bin, habe ich aber eine gute Nachricht. Denn wie ihr euch bestimmt schon denken könnt, hat Anke mir drei ihrer Ketten zum Verlosen zukommen lassen. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal dafür, Anke! :)
Wer am Gewinnspiel teilnehmen möchte, der muss mindestens 18 Jahre alt sein, in Deutschland wohnen und die folgende Frage in einem Kommentar beantworten: Auf welchem Blog bloggt Anke zusätzlich über alles, was Frauenherzen höher schlagen lässt? Die Antwort findet ihr natürlich auf Daily Dreamery. Zudem würde ich mich freuen, wenn ihr mir über irgendeinen Kanal folgen würdet. Schreibt mir unbedingt auch dazu, welche Kette ihr am liebsten haben wollen würdet.
Ihr habt nun eine Woche Zeit, teilzunehmen, denn am 07.08.2016 um 23:59 Uhr endet das Gewinnspiel. Anschließend werde ich ganz oldschool durch Papierlose die Gewinner ziehen und diese dann am 08.08.16 kontaktieren.
* Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Anke von Daily Dreamery.
Das Gewinnspiel ist beendet! Gewonnen haben Andrea, Dear und Natalie. Eine Benachrichtigung habt ihr bereits erhalten! :)
Daily Dreamery,
Top 4 Modetrends für den Frühling | de |
q-de-1289 | Wie lange dauert es normalerweise, den W-Track im Torres del Paine zu wandern? | Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark | Desire to Travel
Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark
Der Torres del Paine National Park liegt im Süden Chiles in Patagonien und umfasst die Gipfel des Torres del Paine und den Gletscher Grey, der ein Ausläufer des Patagonischen Eisfelds ist. Der Nationalpark ist ca. 2420 km² groß und beinhaltet mehrere 3000er, Gletscher, Fjorde und Seen.
Unser erstes großes Highlight auf unserer Weltreise war die 8-Tages Trekking-Tour, O-Track oder auch Cirquit genannt, im Torres del Paine Nationalpark. Die Tour startete am Busterminal in Puerto Natales um 07:00 Uhr morgens, denn der Nationalpark liegt sehr abgeschieden, ca. 2h Fahrt, von der nächsten Stadt entfernt. Wir waren schon sehr aufgeregt, da das unsere erste mehrtägige Trekking-Tour (abgesehen von einer 2-tägigen Tour mit Hüttenübernachtung in Grins) war. Auf dem Weg zum Park haben wir direkt mehrere Anden-Kondore gesehen. Leider war der Bus zu schnell unterwegs, um diese riesigen Vögel mit bis zu 3 Metern Spannweite in ihrer vollen Pracht bewundern zu können.
Zunächst mussten wir am Haupteingang des Nationalparks "Laguna Amarga" eine Sicherheitsunterweisung ansehen und die Parkgebühren von 40 € pro Person zahlen. Aufgrund von 2 großen Waldbränden in der Vergangenheit sind die Ranger im Park extrem darauf bedacht, dass man bloß kein offenes Feuer macht. Gekocht werden darf nur im Camp in einem speziellen Raum.
Weiter ging es von dort mit einem Shuttle-Bus zum Camp Central, wo wir unser Ticket vorzeigen und nachweisen mussten, dass wir alle notwendigen Reservierungen der Campingplätze auf dem O-Track hatten. Denn ohne Reservierung wird man gar nicht erst auf den Track gelassen. Ab hier ging es mit dem Rucksack bepackt zu Fuß weiter. Unser Marschgepäck beinhaltete Zelt, Schlafsäcke, Isomatten, Kochgeschirr, Kamera, Klamotten für alle Wetterlagen und Essen für 8 Tage. Die ca. 15kg machte sich schon nach wenigen Metern bemerkbar und jeder Schritt war sehr viel anstrengender als normalerweise.
Die erste Tagesetappe war auf 4 Stunden bzw. 12km angesetzt und führte hinein in das Hinterland des Torres del Paine Nationalparks. Der schmale Wanderpfad war sehr schön gelegen und führte uns mit nur wenig Höhendifferenz durch moosbewachsene, mystische Wälder, über blühende Blumenwiesen und durch ein schönes Tal entlang eines breiten, Berggletscherwasser gespeisten, Flusses. Die Temperatur waren mit ca. 20° sehr abgenehm, einzig der starke Wind, gab uns schon einen Vorgeschmack auf die Rauhheit Patagoniens. Nach ca. 3h kamen wir an einer Herde Pferde vorbei, die friedlich auf der Blumenwiese grasten. Die Pferde hier sind zwar nicht wild, sie sind hier im Park aber auch nicht eingezäunt und können sich frei bewegen. Die zweite Herde Pferde kurze Zeit später stand näher am Wegrand und einige Pferde lagen entspannt im Gras. Eines der Pferde ließ sich sogar von uns streicheln.
Nach einer weiteren Stunde kamen wir endlich am Ziel, dem Camp Seron, an. Die erste Ettape war mit nur 4 Stunden zwar sehr kurz, aber dennoch schmerzten unsere Schultern und unsere Becken durch das ungewohnte Gewicht unserer Rucksäcke. Wir hofften, dass das in den nächsten Tagen besser würde, wenn man sich an den schwerden Rucksack gewöhnt hat. Nach der Registrierung im Camp konnten wir unser Zelt an einem Platz unserer Wahl auf einer wunderschön gelegenen Wiese aufbauen. Wir suchen uns eine plane und grasbewachsene Stelle aus und bauen unser Zelt eilig unter dem Dauerangriff einer Horde stechwütiger Moskitos auf. Die Moskitos waren ganz plötzlich überall, denn der Wind hatte sich gelegt. Wir versuchten uns mit Insektenspray vor den lästigen Biestern zu schützen, aber selbst das half nur für wenige Minuten. Glücklicherweise hatten wir unser Zelt beim Ausleihen schon einmal Probe aufgebaut, sodass wir nach nur 5 Minuten uns komplett eingerichtet hatten.
Abends haben wir uns dann ins Kochzelt gesetzt und uns leckere Burritos gemacht. Beim Essen kamen wir mit einer allein Reisenden Israelin ins Gespräch mit der wir uns super verstanden. Da es nur einen einzigen Wanderweg und nur wenige Camps auf dem O-Track gibt, würden wir in den nächten Tagen nich oft aufeinandertreffen. Im Anschluss an das Abendessen haben wir uns ein überteuertes warmes Bier aus den Camping-Shop gegönnt und die Aussicht von einem nahen Hügel aus genossen. Da es früh morgens weitergehen sollte und die Wanderung schon recht anstrengend war, haben wir uns früh schlafen gelegt.
Der zweite Tag startete relativ früh und begann mit einem leckeren Frühstück aus Porridge, angereichert mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!), und schwarzem Tee. Es war eine sehr gute Grundlage für den Tag. Nach dem Zeltabbau sind wir dann in unsere zweite Tagesetappe gestartet. Die Strecke ist unterteilt in zwei Abschnitte. Der erste ist rund 9 km lang (3 h) und endet an einer Ranger Station. Der zweite Abschnitt ist 8 km lang (3 h) und endet im Refugio Dickson. Die Schultern schmerzten zwar noch vom Vortag, aber da mussten wir nun durch.
Die Wanderstrecke führte regelrecht willkürlich durch das Hinterland des Torres del Paine. Wir sind über einige Bächer, durch schöne weite Täler mit viel hohem Gras und blühenden Margeriten und über wild bewachsene Hügel gewandert. Nach etwa 1,5 Stunden mussten wir einen etwa 200m hohen Anstieg hoch. Oben angekommen wurden wir vom kräftigen Wind fast umgehauen. Aber das sollte nur ein winziger Vorgeschmack auf die Windstärken werden, die uns noch erwarteten würden. Die Aussicht war grandios: zur rechten ging es steil hinunter bis zu einem türkisgrünen See, dahinter eine hohe Gebirgskette, links ging es einen sanften buschbewachsenen Hügel hoch und vor uns streckten sich die schneebedeckten Berge in die Höhe. Die weitere Strecke war sehr abwechslungsreich und ging daher auch schneller vorbei als erwartet.
Nach ca. 3h sind wir dann an der Ranger Station Coiròn angekommen. Hier wurden wir von einem sehr netten Ranger und einer Horde Moskitos begrüßt. Wir mussten uns kurz registrieren und unsere Reservierungen für die nächsten Campingplätze vorzeigen. Wir wollten zwar eine Pause machen, sind dann aber direkt weiter, da die Moskitos nicht auszuhalten waren.
Mit uns auf dem Track war eine große Gruppe Amerikaner (rund 10 Personen), die eine geführte Tour gebucht hatten. Einen Bergführer braucht man im Torres del Paine grundsätzlich nicht, da es nur einen Weg gibt und dieser sehr gut erkennbar und ausgeschildert ist. Vorteil der gebuchten Tour ist aber, dass es mehrere Träger (sogenannte Porter) gibt, die einem das meiste Gepäck tragen und man auf der Strecke nur einen Day-Bag benötigt. Außerdem gibt es verschieden angerichtete Mahlzeiten. So gab es für die Amerikaner an der Ranger Station unter dem Angriff unzähliger Moskitos einen Mittags-Snack.
Wir sind direkt weiter gegangen und haben uns dann rund 30 Minuten später, an einer Stelle, an der es kaum Moskitos gab (wir haben zwei gezählt) unseren Mittags-Snack, Müsli-Riegel und gemischte Nüsse, gegönnt. Die amerikanische Gruppe kam an uns vorbei und war sichtlich neidisch, dass wir ungestört essen konnten. Nach der Pause ging es über Wiesen und durch einen Sumpf, über den Holzstege gebaut waren. Hier fing es an zu Regnen, sodass wir das erste Mal von unseren Regenjacken Gebrauch machen konnten. Aber der patagonische Regen geht genauso schnell wieder, wie er kommt und stört daher nur wenig.
Nach weiteren 2,5 Stunden kamen wir zu einem höher gelegenen Aussichtspunkt, der einen wunderschönen Ausblick auf unser Camp für diese Nacht bot. Es war wie aus einer Szene in einem schnulzigen Western. Im Hintergrund die Berge, davor ein breiter, geschwungener Flusslauf, der sich zu einem See verbreiterte. Und in der Flussschleife lagen ein paar einsame Holzhütten auf einer großen Weide, auf der vereinzelt ein paar Pferde grasten, umgeben von hohen Bäumen. Nur die modernen Zelte störten das sonst romantische Bild etwas.
Aber auch hier am Aussichtspunkt waren wieder unzählige Moskitos, die sofort nach neuen Opfern suchten, so haben wir nur schnell ein paar Fotos von der Szene geschossen und sind dann weiter. Am Camp angekommen haben wir uns bei der Ranger Station und im Refugio registriert und konnten dann, unter der Bewachung angriffslustiger Moskitos, schnell unser Zelt aufschlagen. Nach dem Zeltaufbau haben wir uns erst einmal eine warme Dusche gegönnt und haben uns anschließend was zu essen gekocht. Es gab Burritos mit Bohnen, Linsen und Mais und einer leckeren Sauce aus der Tüte.
Da es zwischenzeitlich angefangen hatte zu regnen, sind wir noch sitzen geblieben und mit den anderen Wanderern, die am Tisch saßen, ins Gespräch gekommen. Zwei davon waren ein Pärchen aus London, die auch auf Weltreise sind und die anderen Drei kamen aus Australien und Deutschland und waren gerade erst mit der Schule fertig und machten ein Gap-Year. Insgesamt haben wir auf dem O-Track fast ausschließlich Langzeitreisende getroffen. Vermutlich, weil niemand 8 Tage am Stück wandern geht, wenn er nur 3 Wochen Urlaub hat.
Nach dem der Regen etwas leichter wurde, sind wir ins Zelt gegangen, haben noch etwas gelesen und haben uns dann wieder zeitig schlafen gelegt.
Die zweite Nacht haben wir gut geschlafen, obwohl es deutlich kühler war. Am nächsten morgen stellten wir dann auch fest warum: In der Nacht hatte es bis ca. 100 Meter über dem Camp geschneit und die Gipfel und Hänge waren weiß gezuckert. Durch die Kälte waren auch die Sachen kühl und wir brauchten erst einmal ein leckeres warmes Porridge (mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!)) und einen schwarzen Tee zum aufwärmen.
Nachdem das Zelt verpackt war, haben wir uns auf den Weg unserer dritten Tagesetappe gemacht. Heute standen 12 km bzw. 4,5 Stunden Wanderung auf dem Programm. Nach dem gestrigen Tag schien es uns schon fast etwas wenig. Zwar schmerzten die Schultern und Becken immer noch, aber wir merkten auch den langsam einsetzenden Trainingseffekt. Auch die Rucksäcke haben sich langsam an unsere Körper angepasst und kamen uns nicht mehr soo schwer vor.
Da es die Nacht über geregnet bzw. geschneit hat und auch der heutige Tag sehr verregnet war, war der Wanderweg übersät von Matschlöchern und kleinen Bächen. Dies machte unser vorankommen deutlich schwieriger, außerdem mussten wir heute rund 400 Höhenmeter überwinden. Wodurch die "nur" 12 km doch auch wieder an unseren Kraftreserven nagten.
Fast die gesamte Wanderstrecke lag in unberührten natürlichen Wäldern, wodurch uns der Regen nicht soviel ausmachte. Es war toll mal solche Wälder zu sehen, in denen der Mensch noch nicht alles verändert hat, sowas gibt es in Deutschland ja gar nicht mehr. Nach ca. 4 Stunden sind wir dann zu einer hügeligen Geröll-Landschaft gekommen, wo der Wind deutlich kräftiger wurde. Wir mussten richtig kämpfen, um die Hügel hochzukommen und der Wind hat uns immer wieder durchgeschüttelt. Auf dem ersten Hügel angekommen, blickten wir auf einen dahinter liegenden See, an dessen Ende ein Gletscher ins Wasser ragte. Die Gletscher im Torres del Paine beeinflussen das Wetter immens und sorgen unter anderem für die enormen Windgeschwindigkeiten. Imke versuchte von dem See und dem Gletscher ein Foto zu schießen, aber der Wind war so unfassbar heftig, dass sie nicht ruhig stehen bleiben konnte. Der Wind hat sie sogar einmal umgeworfen. So hat sie dann ein paar Bilder im Sitzen gemacht und wir haben uns bis zu unserem nächsten Camp durch den Wind und die noch kräftigeren Böen gekämpft.
Am Campground Los Perros angekommen, wurden wir an der Ranger Station von einem sehr freundlichen Ranger begrüßt, der uns einen heißen Stein gab, an dem wir unsere durchgefrorenen Finger aufwärmen konnten. Der Ranger gab uns noch eine kurze Einweisung, was uns am nächsten Tag erwarten würde und wies uns daraufhin, dass wir bis spätestens 7 Uhr das Camp verlassen müssen, damit wir es über den Pass und bis zum Camp Grey schaffen. Nach der Registrierung beim Ranger und danach im Refugio haben wir unser Zelt aufgebaut. Wir waren inzwischen regelrecht durchgefroren und versuchten uns durch das Abendessen wieder aufzuwärmen. Was aber nicht so richtig gelingen wollte. Daher haben wir uns noch einen Tee gemacht und sind dann ins Zelt gegangen. Erst der Wechsel der Klamotten und das Einmummen in den Schlafsack verhalf langsam dabei, dass uns wieder wärmer wurde. Im Zelt haben wir dann Karten gespielt und gelesen.
Doch durch die Kälte und die Aufregung vor der nächsten Tagesetappe war unsere Motivation etwas angeschlagen. Die Nacht sollte noch einmal richtig kalt werden, sodass wir auch nicht so richtig gut geschlafen haben.
Das Highlight des O-Tracks ist die Überquerung des John Gardner Passes, der auf rund 1200m liegt und einen gigantischen Blick auf den Gletscher Grey bereithält. Aber diese vierte Tagesetappe ist mit 11 Stunden auch die Anstrengendste des ganzen O-Tracks. Da wir spätestens um 7 Uhr aufgebrochen sein mussten, sind wir noch vor Sonnenaufgang um 4:30 Uhr aufgestanden, um möglichst früh am Pass zu sein, denn Imke hatte gelesen, dass je später es wird, der Wind immer mehr zunimmt und es dann deutlich anstrengender wird den Pass zu überqueren.
Nach dem Frühstücks-Porridge und einem Tee, haben wir unser Zelt zusammengepackt und sind um 5:45 Uhr aufgebrochen. Der Weg ging zunächst relativ steil bergauf. Durch den vielen Regen hatte sich der Weg in ein einziges großes Matschloch verwandelt und zwischendurch sah er eher aus wie ein Bachlauf, als wie ein Wanderweg. Hier waren wir sehr froh über unsere hohen wasserfesten Wanderstiefel. Nach ca. 1 Stunde hüpfen von Baumstamm zu Baumstamm kamen wir dann an der Baumgrenze an und machten einen Schritt in das dahinterstehende Geröllfeld an. Der Wind war so stark, dass er uns direkt umzuhauen drohte. Wir haben uns dann nochmal in den Wald zurückgezogen und uns zunächst dicker angezogen und nochmal alles windsicher gemacht. Danach sind wir raus auf das Geröllfeld und haben uns dem Wind gestellt, der mit rund 70 km/h frontal auf uns zubließ. Wir wurden immer wieder vom böigen Wind durchgeschüttelt. Neben dem Wind hat es die vorherigen Tage auch immer wieder geschneit, wodurch wir uns durch knietiefen Schnee die Hänge hochkämpfen mussten. Vor uns waren zum Glück schon ein paar andere Wanderer, sodass man ihren Fußspuren im Schnee gut folgen konnte.
Nach rund 2,5 kraftraubenden Stunden und etwa 600 Höhenmetern erreichten wir endlich den Pass. Hier oben wehte der Wind zum Glück relativ konstant und frontal, wodurch wir mit ca. 45° Vorwärtsneigung unseren Weg durch den Wind über den Pass verhältnismäßig leicht fortführen konnten.
Einmal über den Pass tauchte plötzlich vor uns der riesige Gletscher Grey auf. Der Anblick lässt sich nicht wirklich in Worte fassen und auch Bilder geben nicht das wieder, was wir sehen. Im ersten Moment sah es aus wie der Blick auf ein wolkenverhangenes Tal, erst das genauere Hinsehen verdeutlicht einem die gigantischen Eismassen, die langsam talwärts geschoben werden. Ein wirklich unglaubliches Bild!
Begleitet von einem starken, aber mit jedem Schnitt schwächer werdenden Wind haben wir dann unseren Abstieg begonnen. Dieser führte zunächst über Geröllfelder hinab, bis wir zu einem Waldstück kamen, in dem der weitere Abstieg richtig anstrengend wurde. Dieser war hier treppenartig angelegt, sehr steil und teilweise matschig, was recht schnell auf die Gelenke ging und nach ein paar Minuten langsam Schmerzen in Kniescheibe und Bändern auslöste. Erträglich macht den Abstieg, der immer wiederkehrende Blick auf den gigantischen Gletscher.
Nach ca. 5h erreichen wir unseren Zwischenstopp den Campingplatz und die Ranger Station Paso. Hier müssen wir uns zunächst beim Ranger registrieren. Hier konnten wir unseren Gaskocher auspacken und uns mit einem leckeren Mittagessen aus Spaghetti mit Pesto-Sauce für den zweiten Teil der Etappe stärken. Nach gut einer Stunde Pause ging es dann weiter zu unserem heutigen Tagesziel dem Refugio Grey. Dieser Abschnitt sollte laut Karte weitere 6h dauern.
Der Weg führte entlang eines Gebirgshanges und wir hatten die ganze Zeit Ausblick auf den Gletscher. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, mal kleinere Wälder, mal schroffe Felshänge, und das Beste: mehrere abenteuerliche Hängebrücken. Allerdings waren wir langsam am Ende unserer Kräfte und sehnten uns endlich unser Zelt aufbauen zu können und eine After-Trecking-Cola zu trinken.
Auf dem Weg gab es mehrere Aussichtspunkte auf den Gletscher, die auch als Tagesausflug vom Camp Grey erreichbar sind und so kamen uns heute das erste Mal auf der Strecke Wanderer entgegen, die den W-Track oder nur Tagestouren machten. Der W-Track ist eine beliebte Strecke im Torres del Paine, der meist in vier Tagen gewandert wird und an dessen Tageszielen immer gut ausgebaute Refugien stehen.
Eine Wanderin ist uns an diesem Tag entgegengekommen und bat uns an einem Aussichtspunkt ein Foto von ihr vor dem Ausläufer des Gletscher Grey zu machen. Ihr Jubelgeschrei "I made it!" bringt uns noch immer zum Schmunzeln, da wir gerade rund 9h gewandert, um 4:30 Uhr aufgestanden sind und rund 1200 Höhenmeter überwunden haben ;) und sie nicht mal einen Rucksack aufhatte.
Nach 5h sind wir endlich am Refugio Grey angekommen (1 Stunde schneller als in der Karte angeben) und waren heil froh, unser Zelt aufbauen und Duschen gehen zu können, denn am Vortag in Los Perros gab es nur kalte Duschen und da war uns aufgrund der frostigen Temperaturen nicht wirklich nach. Nach der etwas zu heiß eingestellten Dusche haben wir es uns in dem Restaurant im Refugio gut gehen lassen. Es gab leckere Pizza und Wein bzw. Bier. Das Ganze hat dann auch "nur" schlappe 50 € gekostet (man gönnt sich ja sonst nichts).
Nach dem Essen sind wir hundemüde ins Zelt gegangen und haben kurz danach unsere Augen zu gemacht.
Da unser Zeltplatz etwas abschüssig war, war die Nacht nicht wirklich gut. Zusätzlich machte sich die unbequeme Isomatte immer mehr bemerkbar. Die Matte war nur ca. 0,5 cm dick und bot keinen wirklichen Komfort. Das machte sich zu dem unebenen Untergrund zusätzlich bemerkbar.
Nach unserem gewohnten Frühstück (Porridge und Tee) ging es dann zunächst nur mit Tagesrucksack ausgestattet zu einem Aussichtspunkt auf den Gletscher Grey. Dies war nicht besonders aufregend, da wir am Vortag deutlich beeindruckendere Bilder genießen konnte. Zurück am Refugio haben wir unser Zelt gepackt und haben dann unsere fünfte Tagesetappe zum Refugio Paine Grande in Angriff genommen. Die Etappe sollte nur etwa 3,5 Stunden dauern und wir mussten rund 200 Höhenmeter überwinden.
Die Strecke ging immer wieder auf und ab und führte entlang eines großen Sees, der unter anderem vom Gletscher Grey gespeist wird. Nach etwa der Hälfte der Strecke kamen wir zum wunderschönen Aussichtspunkt Mirador Grey, der den See und den Gletscher überblickt. Diesen Aussichtspunkt kann man auch als Tagestour von Paine Grande aus erreichen. Hier oben war der Wind, aber so stark, dass alle Bilder schief oder verwackelt waren und beim Weitergehen packte der Wind so in den großen Rucksack, dass wir gezwungen waren zu laufen, um nicht umzufallen.
Zum Ende der Tour sind wir noch durch ein wunderschönes Tal mit hübschen Blumen und durch den letzten großen Waldbrand abgestorbenen, aber zur idyllischen Kulisse passenden, Bäumen gewandert. Hier frischte der Wind nochmal richtig auf und hat uns gut durchgeblasen. Das Camp Paine Grande war wunderschön an einem türkisblauen See und direkt an zwei hohen Bergflanken gelegen und wir konnten uns einen freien Platz zum Campen aussuchen.
Wir mussten heute unser Zelt in heftigem Wind aufbauen, was aber mittlerweile durch das tägliche Training kein Problem mehr darstellte. Danach haben wir uns ein leckeres Reis-Curry-Gericht gezaubert und haben noch etwas mit der Wanderin aus Israel, die wir am ersten Tag kennengelernt hatten, gequatscht.
Heute sind wir sehr früh ins Zelt gegangen, da wir noch Schlaf-Nachholbedarf von den vorherigen Nächten hatten. Aber auch diese Nacht sollte nicht besser werden, da der Wind die ganze Nacht über das Zelt ordentlich durchschüttelte. Georg musste sogar zweimal raus, da sich die Heringe der Zelteingänge gelöst hatten und das Oberzelt drohte, wegzufliegen.
Nach der unruhigen Nacht haben wir morgens gefrühstückt (hmm lecker Porridge mit Tee). Und haben nach dem Zeltabbau unsere sechste Tagesetappe begonnen. Die heutige Etappe war mit rund 13 km (ohne Umweg über Valle del Francés) angesetzt und sollte 5 h dauern. Ziel war das Refugio Los Cuernos, das zwar das weiter entfernte Refugio war, aber erstens konnten wir kein anderes Camp buchen und außerdem konnten wir so näher am Ziel unserer letzten Tagesetappe sein.
Wir sind recht zügig losgewandert und die Strecke ging entlang der Laguna Scottsberg durch schöne Wälder und Berghänge. Nach rund 2,5 h sind wir an der Ranger Station und dem Campingplatz Italiano angekommen. Von hier aus kann man in das Valle del Francés wandern und gelangt zu zwei Aussichtspunkten. Den ersten erreicht man nach ca. 1 Stunde, den anderen nach 3 Stunden. Wir haben unsere Rucksäcke an der Ranger Station liegen gelassen und sind dann nur mit unseren Day-Bags ca. eine halbe Stunde in das Tal aufwärts über Felsen gewandert bzw. gekraxelt. Der Vortragende von erratic rocks in Puerto Natales hatte erzählt, dass sich die Sicht auf das Tal zwischen den ersten Kilometern und dem ersten Aussichtspunkt nicht stark ändert, weshalb wir entschieden gar nicht so weit in das Tal zu wandern. Außerdem hatten wir noch weitere 2,5 Stunden Wanderung vor uns und wir wollten nicht so spät in Los Cuernos ankommen.
Wir haben es uns nach der halben Stunde auf einem größeren Felsen gemütlich gemacht und die Aussicht genossen. Immer wieder gingen kleinere Schneelawinen von den gegenüberliegenden Bergen ins Tal ab. Das war spannend, da dies immer unter einem lauten Donnern passierte. Nach der kleinen Pause sind wir dann wieder zur Ranger Station abgestiegen.
An der Ranger Station haben wir wieder unsere Rucksäcke aufgespannt und sind zum nächsten Zwischenstopp, dem Refugio Francès, weitergezogen. Dies sollte nach ca. einer halben Stunde erreicht sein, doch diesmal zog sich die Strecke etwas länger und wir fragten uns bereits, ob wir ein Schild übersehen hatten. Ca. 20 Minuten später als gedacht, sind wir dann am Refugio angekommen und haben uns eine Cola zur Erfrischung gegönnt. Das Refugio war sehr neu und teilweise noch im Aufbau. Was uns sehr seltsam erschien, war der Campingplatz der weit vom Refugio entfernt lag. Man musste ca. 10 Minuten vom Campingplatz zum Refugio absteigen. Später berichteten uns Bekannte, die wir auf dem O-Criquit kennengelernt haben und im Refugio Francès übernachtet haben, dass es dort nicht so schön war. Der Campingplatz war wohl sehr unbequem, da die Stellflächen teils sehr abschüssig waren.
Nach der Cola ging es dann hauptsächlich durch Waldgebiet weiter Richtung Refugio Los Cuernos. Wir mussten einige Höhenmeter abbauen, was aber deutlich einfacher war als der Abstieg vom Pass. Am Ende kamen wir an einem See mit Kiesstrand raus und konnten dort unsere Füße in dem 6° bis 7° warmen Wasser abkühlen. Von dort aus ging es dann noch ca. 20 Minuten weiter bis wir endlich am Refugio ankamen.
Hier hatten wir keinen Platz mehr für unser Zelt buchen können, sondern mussten ein vollausgestattetes Zelt buchen. Das schlug dort mit rund 88 € zu buche. Ganz schön teuer für ein Zelt mit Matte (den Schlafsack muss man selber mitbringen). Nach dem Bezug des Zeltes und einer erfrischenden Dusche, sind wir nochmal zu dem See gelaufen. Da aber der Wind wieder deutlich stärker blies, gab es recht starke Wellen, wodurch wir nicht mehr ins Wasser konnten.
Zurück am Refugio haben wir uns unsere letzte Packung Curry-Reis gekocht und haben uns im Refugio noch einen kleinen Drink, einen Pisco Sour, gegönnt. Nach dem anstrengenden Tag und den vorherigen unruhigen Nächten, sind wir auch heute wieder früh im Zelt verschwunden. Und so ein vollausgestattetes Zelt ist nach fünf Tagen unbequemer Isomatte und beengtem 2 Personen Zelt einfach himmlisch! Wir haben geschlafen wie die Steine :)
Die siebte Tagesetappe war noch einmal mit rund 12 km (5 h) angesetzt und sollte uns zu unserem letzten Campingplatz Chileno im Torres del Paine National Park führen. Die Strecke war zu Beginn sehr angenehm zu laufen und führte entlang dem Lago Nordenskjold. Jedoch war es teilweise wieder extrem windig und wir wurden mit unseren großen Rucksäcken wieder gut durchgeschüttelt.
Nach ca. 3 Stunden kamen wir an der Kreuzung an, an der man entweder Richtung Refugio Chileno, unserem eigentlichen Ziel, oder Richtung Refugio Torre Central laufen kann. Wir beschlossen uns den Umweg über Torre Central, da wir dort unsere Rucksäcke einsperren und noch etwas zu Mittag essen konnten, da unsere Vorräte inzwischen aufgebraucht waren. Der Weg führte entlang einem kleineren See und über einen großen sehr wenig bewachsenen Hügel und der Wind nahm immer mehr zu. Als wir über den Hügel wandern wollten, wurde der Wind so stark, dass wir teilweise nicht mehr stehen bleiben konnten und der Wind uns einfach vor sich herschob.
Nach ca. 2h sind wir endlich, langsam ausgehungert und von der Hitze erschöpft, am Refugio Torre Central angekommen. Hier konnten wir unsere Rucksäcke ablegen, leider war das Restaurant aber schon geschlossen und nur die Bar geöffnet, an der es nur kleinere Snacks gab. So gab es zum Mittag nur ein paar Wedges mit leckerer Sauce. Der Service war aber äußerst langsam und wir wurden schon ungeduldig, ob wir noch etwas zu essen bekommen. Schließlich konnten wir nach der Stärkung, nur mit unseren Day-Bags bepackt, den Aufstieg (400 Höhenmeter) antreten. Durch die Erholungspause war der Aufstieg recht gut zu meistern.
Am Camp Chileno angekommen, wurden wir in die Örtlichkeiten eingewiesen und konnten unser reserviertes Zelt beziehen. Die Zelte waren auf kleinen hölzernen Plattformen im Wald aufgebaut und wie schon in Los Cuernos sehr gemütlich mit dicker Matte ausgestattet. Abends haben wir noch Rachel und Josh getroffen und konnten gemütlich zusammensitzen und über die letzten Tage reden. Wir sind auch heute wieder früh ins Zelt gegangen, da wir am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang am Torres Lookout sein wollten. Das ist "der" bekannte Aussichtspunkt auf die drei Gipfel, die dem Torres del Paine seinen Namen beschert haben.
Wir sind an diesem Morgen vor Sonnenaufgang aufgestanden (3:00 Uhr), um passend zum Sonnenaufgang am Torres del Paine Lookout zu sein, und die vom Sonnenaufgang rot gefärbten Gipfel zu erleben. Als wir aus dem Zelt gekrochen sind, konnten wir noch einen relativ großen Fuchs auf der Flucht vor uns beobachten. Bepackt mit Day-Bag und Stirnlampe haben wir uns dann an den Aufstieg zum Lookout gemacht, der mit rund 2,5 Stunden angegeben ist. Allerdings haben wir nur rund 1,5 Stunden gebraucht, wodurch wir viel zu früh am Lookout waren und die Zeit mit warten und frieren verbracht haben. Wir hatten leider das Pech, dass es sehr wolkig war und der schöne rote Sonnenschein auf den Gipfeln am heutigen Morgen ausblieb.
Der Sonnenaufgang sollte so gegen 5:30 Uhr / 5:45 Uhr sein, so haben wir noch bis ca. 6:15 Uhr ausgehalten und dann entschlossen wieder zum Campingplatz abzusteigen. Aber zuvor haben wir noch die Instagram-typischen Bilder auf dem Stein im See vor den Gipfeln geschossen. Zurück am Camp haben wir noch einen Kaffee getrunken und konnten hier noch mit weiteren Mitstreitern warten bis ein größerer Regenschauer durchgezogen ist. Gegen 10:00 Uhr haben wir dann unseren Abstieg zurück zum Refugio Torre Central angetreten und unsere Rucksäcke abgeholt.
Unser Bus zurück nach Puerto Natales sollte gegen 14:30 von Laguna Amarga abfahren. Wir sind dann um rund 17:00 in Puerto Natales angekommen und haben zunächst unsere Leihausrüstung zurückgebracht, unser Gepäck im Hostel Singing Lamb abgeholt und haben dann unser Familienzimmer im Hostel "Patagonia MW" bezogen. Das Zimmer war eine ganze Wohnung für uns, da das zweite Doppelzimmer nicht bezogen war.
Wir haben uns abends noch eine super leckere Pizza gegessen. Das war eine der besten (wenn nicht die beste) Pizzen, die wir je gegessen haben. Und das lag nicht nur daran, dass wir seit 8 Tagen kein gutes Essen mehr hatten! Wir haben dann noch 2 Tage in Puerto Natales gechillt, bis wir weiter nach El Calafate gezogen sind.
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q-de-1289 | Wie lange dauert es normalerweise, den W-Track im Torres del Paine zu wandern? | Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark | Desire to Travel
Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark
Der Torres del Paine National Park liegt im Süden Chiles in Patagonien und umfasst die Gipfel des Torres del Paine und den Gletscher Grey, der ein Ausläufer des Patagonischen Eisfelds ist. Der Nationalpark ist ca. 2420 km² groß und beinhaltet mehrere 3000er, Gletscher, Fjorde und Seen.
Unser erstes großes Highlight auf unserer Weltreise war die 8-Tages Trekking-Tour, O-Track oder auch Cirquit genannt, im Torres del Paine Nationalpark. Die Tour startete am Busterminal in Puerto Natales um 07:00 Uhr morgens, denn der Nationalpark liegt sehr abgeschieden, ca. 2h Fahrt, von der nächsten Stadt entfernt. Wir waren schon sehr aufgeregt, da das unsere erste mehrtägige Trekking-Tour (abgesehen von einer 2-tägigen Tour mit Hüttenübernachtung in Grins) war. Auf dem Weg zum Park haben wir direkt mehrere Anden-Kondore gesehen. Leider war der Bus zu schnell unterwegs, um diese riesigen Vögel mit bis zu 3 Metern Spannweite in ihrer vollen Pracht bewundern zu können.
Zunächst mussten wir am Haupteingang des Nationalparks "Laguna Amarga" eine Sicherheitsunterweisung ansehen und die Parkgebühren von 40 € pro Person zahlen. Aufgrund von 2 großen Waldbränden in der Vergangenheit sind die Ranger im Park extrem darauf bedacht, dass man bloß kein offenes Feuer macht. Gekocht werden darf nur im Camp in einem speziellen Raum.
Weiter ging es von dort mit einem Shuttle-Bus zum Camp Central, wo wir unser Ticket vorzeigen und nachweisen mussten, dass wir alle notwendigen Reservierungen der Campingplätze auf dem O-Track hatten. Denn ohne Reservierung wird man gar nicht erst auf den Track gelassen. Ab hier ging es mit dem Rucksack bepackt zu Fuß weiter. Unser Marschgepäck beinhaltete Zelt, Schlafsäcke, Isomatten, Kochgeschirr, Kamera, Klamotten für alle Wetterlagen und Essen für 8 Tage. Die ca. 15kg machte sich schon nach wenigen Metern bemerkbar und jeder Schritt war sehr viel anstrengender als normalerweise.
Die erste Tagesetappe war auf 4 Stunden bzw. 12km angesetzt und führte hinein in das Hinterland des Torres del Paine Nationalparks. Der schmale Wanderpfad war sehr schön gelegen und führte uns mit nur wenig Höhendifferenz durch moosbewachsene, mystische Wälder, über blühende Blumenwiesen und durch ein schönes Tal entlang eines breiten, Berggletscherwasser gespeisten, Flusses. Die Temperatur waren mit ca. 20° sehr abgenehm, einzig der starke Wind, gab uns schon einen Vorgeschmack auf die Rauhheit Patagoniens. Nach ca. 3h kamen wir an einer Herde Pferde vorbei, die friedlich auf der Blumenwiese grasten. Die Pferde hier sind zwar nicht wild, sie sind hier im Park aber auch nicht eingezäunt und können sich frei bewegen. Die zweite Herde Pferde kurze Zeit später stand näher am Wegrand und einige Pferde lagen entspannt im Gras. Eines der Pferde ließ sich sogar von uns streicheln.
Nach einer weiteren Stunde kamen wir endlich am Ziel, dem Camp Seron, an. Die erste Ettape war mit nur 4 Stunden zwar sehr kurz, aber dennoch schmerzten unsere Schultern und unsere Becken durch das ungewohnte Gewicht unserer Rucksäcke. Wir hofften, dass das in den nächsten Tagen besser würde, wenn man sich an den schwerden Rucksack gewöhnt hat. Nach der Registrierung im Camp konnten wir unser Zelt an einem Platz unserer Wahl auf einer wunderschön gelegenen Wiese aufbauen. Wir suchen uns eine plane und grasbewachsene Stelle aus und bauen unser Zelt eilig unter dem Dauerangriff einer Horde stechwütiger Moskitos auf. Die Moskitos waren ganz plötzlich überall, denn der Wind hatte sich gelegt. Wir versuchten uns mit Insektenspray vor den lästigen Biestern zu schützen, aber selbst das half nur für wenige Minuten. Glücklicherweise hatten wir unser Zelt beim Ausleihen schon einmal Probe aufgebaut, sodass wir nach nur 5 Minuten uns komplett eingerichtet hatten.
Abends haben wir uns dann ins Kochzelt gesetzt und uns leckere Burritos gemacht. Beim Essen kamen wir mit einer allein Reisenden Israelin ins Gespräch mit der wir uns super verstanden. Da es nur einen einzigen Wanderweg und nur wenige Camps auf dem O-Track gibt, würden wir in den nächten Tagen nich oft aufeinandertreffen. Im Anschluss an das Abendessen haben wir uns ein überteuertes warmes Bier aus den Camping-Shop gegönnt und die Aussicht von einem nahen Hügel aus genossen. Da es früh morgens weitergehen sollte und die Wanderung schon recht anstrengend war, haben wir uns früh schlafen gelegt.
Der zweite Tag startete relativ früh und begann mit einem leckeren Frühstück aus Porridge, angereichert mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!), und schwarzem Tee. Es war eine sehr gute Grundlage für den Tag. Nach dem Zeltabbau sind wir dann in unsere zweite Tagesetappe gestartet. Die Strecke ist unterteilt in zwei Abschnitte. Der erste ist rund 9 km lang (3 h) und endet an einer Ranger Station. Der zweite Abschnitt ist 8 km lang (3 h) und endet im Refugio Dickson. Die Schultern schmerzten zwar noch vom Vortag, aber da mussten wir nun durch.
Die Wanderstrecke führte regelrecht willkürlich durch das Hinterland des Torres del Paine. Wir sind über einige Bächer, durch schöne weite Täler mit viel hohem Gras und blühenden Margeriten und über wild bewachsene Hügel gewandert. Nach etwa 1,5 Stunden mussten wir einen etwa 200m hohen Anstieg hoch. Oben angekommen wurden wir vom kräftigen Wind fast umgehauen. Aber das sollte nur ein winziger Vorgeschmack auf die Windstärken werden, die uns noch erwarteten würden. Die Aussicht war grandios: zur rechten ging es steil hinunter bis zu einem türkisgrünen See, dahinter eine hohe Gebirgskette, links ging es einen sanften buschbewachsenen Hügel hoch und vor uns streckten sich die schneebedeckten Berge in die Höhe. Die weitere Strecke war sehr abwechslungsreich und ging daher auch schneller vorbei als erwartet.
Nach ca. 3h sind wir dann an der Ranger Station Coiròn angekommen. Hier wurden wir von einem sehr netten Ranger und einer Horde Moskitos begrüßt. Wir mussten uns kurz registrieren und unsere Reservierungen für die nächsten Campingplätze vorzeigen. Wir wollten zwar eine Pause machen, sind dann aber direkt weiter, da die Moskitos nicht auszuhalten waren.
Mit uns auf dem Track war eine große Gruppe Amerikaner (rund 10 Personen), die eine geführte Tour gebucht hatten. Einen Bergführer braucht man im Torres del Paine grundsätzlich nicht, da es nur einen Weg gibt und dieser sehr gut erkennbar und ausgeschildert ist. Vorteil der gebuchten Tour ist aber, dass es mehrere Träger (sogenannte Porter) gibt, die einem das meiste Gepäck tragen und man auf der Strecke nur einen Day-Bag benötigt. Außerdem gibt es verschieden angerichtete Mahlzeiten. So gab es für die Amerikaner an der Ranger Station unter dem Angriff unzähliger Moskitos einen Mittags-Snack.
Wir sind direkt weiter gegangen und haben uns dann rund 30 Minuten später, an einer Stelle, an der es kaum Moskitos gab (wir haben zwei gezählt) unseren Mittags-Snack, Müsli-Riegel und gemischte Nüsse, gegönnt. Die amerikanische Gruppe kam an uns vorbei und war sichtlich neidisch, dass wir ungestört essen konnten. Nach der Pause ging es über Wiesen und durch einen Sumpf, über den Holzstege gebaut waren. Hier fing es an zu Regnen, sodass wir das erste Mal von unseren Regenjacken Gebrauch machen konnten. Aber der patagonische Regen geht genauso schnell wieder, wie er kommt und stört daher nur wenig.
Nach weiteren 2,5 Stunden kamen wir zu einem höher gelegenen Aussichtspunkt, der einen wunderschönen Ausblick auf unser Camp für diese Nacht bot. Es war wie aus einer Szene in einem schnulzigen Western. Im Hintergrund die Berge, davor ein breiter, geschwungener Flusslauf, der sich zu einem See verbreiterte. Und in der Flussschleife lagen ein paar einsame Holzhütten auf einer großen Weide, auf der vereinzelt ein paar Pferde grasten, umgeben von hohen Bäumen. Nur die modernen Zelte störten das sonst romantische Bild etwas.
Aber auch hier am Aussichtspunkt waren wieder unzählige Moskitos, die sofort nach neuen Opfern suchten, so haben wir nur schnell ein paar Fotos von der Szene geschossen und sind dann weiter. Am Camp angekommen haben wir uns bei der Ranger Station und im Refugio registriert und konnten dann, unter der Bewachung angriffslustiger Moskitos, schnell unser Zelt aufschlagen. Nach dem Zeltaufbau haben wir uns erst einmal eine warme Dusche gegönnt und haben uns anschließend was zu essen gekocht. Es gab Burritos mit Bohnen, Linsen und Mais und einer leckeren Sauce aus der Tüte.
Da es zwischenzeitlich angefangen hatte zu regnen, sind wir noch sitzen geblieben und mit den anderen Wanderern, die am Tisch saßen, ins Gespräch gekommen. Zwei davon waren ein Pärchen aus London, die auch auf Weltreise sind und die anderen Drei kamen aus Australien und Deutschland und waren gerade erst mit der Schule fertig und machten ein Gap-Year. Insgesamt haben wir auf dem O-Track fast ausschließlich Langzeitreisende getroffen. Vermutlich, weil niemand 8 Tage am Stück wandern geht, wenn er nur 3 Wochen Urlaub hat.
Nach dem der Regen etwas leichter wurde, sind wir ins Zelt gegangen, haben noch etwas gelesen und haben uns dann wieder zeitig schlafen gelegt.
Die zweite Nacht haben wir gut geschlafen, obwohl es deutlich kühler war. Am nächsten morgen stellten wir dann auch fest warum: In der Nacht hatte es bis ca. 100 Meter über dem Camp geschneit und die Gipfel und Hänge waren weiß gezuckert. Durch die Kälte waren auch die Sachen kühl und wir brauchten erst einmal ein leckeres warmes Porridge (mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!)) und einen schwarzen Tee zum aufwärmen.
Nachdem das Zelt verpackt war, haben wir uns auf den Weg unserer dritten Tagesetappe gemacht. Heute standen 12 km bzw. 4,5 Stunden Wanderung auf dem Programm. Nach dem gestrigen Tag schien es uns schon fast etwas wenig. Zwar schmerzten die Schultern und Becken immer noch, aber wir merkten auch den langsam einsetzenden Trainingseffekt. Auch die Rucksäcke haben sich langsam an unsere Körper angepasst und kamen uns nicht mehr soo schwer vor.
Da es die Nacht über geregnet bzw. geschneit hat und auch der heutige Tag sehr verregnet war, war der Wanderweg übersät von Matschlöchern und kleinen Bächen. Dies machte unser vorankommen deutlich schwieriger, außerdem mussten wir heute rund 400 Höhenmeter überwinden. Wodurch die "nur" 12 km doch auch wieder an unseren Kraftreserven nagten.
Fast die gesamte Wanderstrecke lag in unberührten natürlichen Wäldern, wodurch uns der Regen nicht soviel ausmachte. Es war toll mal solche Wälder zu sehen, in denen der Mensch noch nicht alles verändert hat, sowas gibt es in Deutschland ja gar nicht mehr. Nach ca. 4 Stunden sind wir dann zu einer hügeligen Geröll-Landschaft gekommen, wo der Wind deutlich kräftiger wurde. Wir mussten richtig kämpfen, um die Hügel hochzukommen und der Wind hat uns immer wieder durchgeschüttelt. Auf dem ersten Hügel angekommen, blickten wir auf einen dahinter liegenden See, an dessen Ende ein Gletscher ins Wasser ragte. Die Gletscher im Torres del Paine beeinflussen das Wetter immens und sorgen unter anderem für die enormen Windgeschwindigkeiten. Imke versuchte von dem See und dem Gletscher ein Foto zu schießen, aber der Wind war so unfassbar heftig, dass sie nicht ruhig stehen bleiben konnte. Der Wind hat sie sogar einmal umgeworfen. So hat sie dann ein paar Bilder im Sitzen gemacht und wir haben uns bis zu unserem nächsten Camp durch den Wind und die noch kräftigeren Böen gekämpft.
Am Campground Los Perros angekommen, wurden wir an der Ranger Station von einem sehr freundlichen Ranger begrüßt, der uns einen heißen Stein gab, an dem wir unsere durchgefrorenen Finger aufwärmen konnten. Der Ranger gab uns noch eine kurze Einweisung, was uns am nächsten Tag erwarten würde und wies uns daraufhin, dass wir bis spätestens 7 Uhr das Camp verlassen müssen, damit wir es über den Pass und bis zum Camp Grey schaffen. Nach der Registrierung beim Ranger und danach im Refugio haben wir unser Zelt aufgebaut. Wir waren inzwischen regelrecht durchgefroren und versuchten uns durch das Abendessen wieder aufzuwärmen. Was aber nicht so richtig gelingen wollte. Daher haben wir uns noch einen Tee gemacht und sind dann ins Zelt gegangen. Erst der Wechsel der Klamotten und das Einmummen in den Schlafsack verhalf langsam dabei, dass uns wieder wärmer wurde. Im Zelt haben wir dann Karten gespielt und gelesen.
Doch durch die Kälte und die Aufregung vor der nächsten Tagesetappe war unsere Motivation etwas angeschlagen. Die Nacht sollte noch einmal richtig kalt werden, sodass wir auch nicht so richtig gut geschlafen haben.
Das Highlight des O-Tracks ist die Überquerung des John Gardner Passes, der auf rund 1200m liegt und einen gigantischen Blick auf den Gletscher Grey bereithält. Aber diese vierte Tagesetappe ist mit 11 Stunden auch die Anstrengendste des ganzen O-Tracks. Da wir spätestens um 7 Uhr aufgebrochen sein mussten, sind wir noch vor Sonnenaufgang um 4:30 Uhr aufgestanden, um möglichst früh am Pass zu sein, denn Imke hatte gelesen, dass je später es wird, der Wind immer mehr zunimmt und es dann deutlich anstrengender wird den Pass zu überqueren.
Nach dem Frühstücks-Porridge und einem Tee, haben wir unser Zelt zusammengepackt und sind um 5:45 Uhr aufgebrochen. Der Weg ging zunächst relativ steil bergauf. Durch den vielen Regen hatte sich der Weg in ein einziges großes Matschloch verwandelt und zwischendurch sah er eher aus wie ein Bachlauf, als wie ein Wanderweg. Hier waren wir sehr froh über unsere hohen wasserfesten Wanderstiefel. Nach ca. 1 Stunde hüpfen von Baumstamm zu Baumstamm kamen wir dann an der Baumgrenze an und machten einen Schritt in das dahinterstehende Geröllfeld an. Der Wind war so stark, dass er uns direkt umzuhauen drohte. Wir haben uns dann nochmal in den Wald zurückgezogen und uns zunächst dicker angezogen und nochmal alles windsicher gemacht. Danach sind wir raus auf das Geröllfeld und haben uns dem Wind gestellt, der mit rund 70 km/h frontal auf uns zubließ. Wir wurden immer wieder vom böigen Wind durchgeschüttelt. Neben dem Wind hat es die vorherigen Tage auch immer wieder geschneit, wodurch wir uns durch knietiefen Schnee die Hänge hochkämpfen mussten. Vor uns waren zum Glück schon ein paar andere Wanderer, sodass man ihren Fußspuren im Schnee gut folgen konnte.
Nach rund 2,5 kraftraubenden Stunden und etwa 600 Höhenmetern erreichten wir endlich den Pass. Hier oben wehte der Wind zum Glück relativ konstant und frontal, wodurch wir mit ca. 45° Vorwärtsneigung unseren Weg durch den Wind über den Pass verhältnismäßig leicht fortführen konnten.
Einmal über den Pass tauchte plötzlich vor uns der riesige Gletscher Grey auf. Der Anblick lässt sich nicht wirklich in Worte fassen und auch Bilder geben nicht das wieder, was wir sehen. Im ersten Moment sah es aus wie der Blick auf ein wolkenverhangenes Tal, erst das genauere Hinsehen verdeutlicht einem die gigantischen Eismassen, die langsam talwärts geschoben werden. Ein wirklich unglaubliches Bild!
Begleitet von einem starken, aber mit jedem Schnitt schwächer werdenden Wind haben wir dann unseren Abstieg begonnen. Dieser führte zunächst über Geröllfelder hinab, bis wir zu einem Waldstück kamen, in dem der weitere Abstieg richtig anstrengend wurde. Dieser war hier treppenartig angelegt, sehr steil und teilweise matschig, was recht schnell auf die Gelenke ging und nach ein paar Minuten langsam Schmerzen in Kniescheibe und Bändern auslöste. Erträglich macht den Abstieg, der immer wiederkehrende Blick auf den gigantischen Gletscher.
Nach ca. 5h erreichen wir unseren Zwischenstopp den Campingplatz und die Ranger Station Paso. Hier müssen wir uns zunächst beim Ranger registrieren. Hier konnten wir unseren Gaskocher auspacken und uns mit einem leckeren Mittagessen aus Spaghetti mit Pesto-Sauce für den zweiten Teil der Etappe stärken. Nach gut einer Stunde Pause ging es dann weiter zu unserem heutigen Tagesziel dem Refugio Grey. Dieser Abschnitt sollte laut Karte weitere 6h dauern.
Der Weg führte entlang eines Gebirgshanges und wir hatten die ganze Zeit Ausblick auf den Gletscher. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, mal kleinere Wälder, mal schroffe Felshänge, und das Beste: mehrere abenteuerliche Hängebrücken. Allerdings waren wir langsam am Ende unserer Kräfte und sehnten uns endlich unser Zelt aufbauen zu können und eine After-Trecking-Cola zu trinken.
Auf dem Weg gab es mehrere Aussichtspunkte auf den Gletscher, die auch als Tagesausflug vom Camp Grey erreichbar sind und so kamen uns heute das erste Mal auf der Strecke Wanderer entgegen, die den W-Track oder nur Tagestouren machten. Der W-Track ist eine beliebte Strecke im Torres del Paine, der meist in vier Tagen gewandert wird und an dessen Tageszielen immer gut ausgebaute Refugien stehen.
Eine Wanderin ist uns an diesem Tag entgegengekommen und bat uns an einem Aussichtspunkt ein Foto von ihr vor dem Ausläufer des Gletscher Grey zu machen. Ihr Jubelgeschrei "I made it!" bringt uns noch immer zum Schmunzeln, da wir gerade rund 9h gewandert, um 4:30 Uhr aufgestanden sind und rund 1200 Höhenmeter überwunden haben ;) und sie nicht mal einen Rucksack aufhatte.
Nach 5h sind wir endlich am Refugio Grey angekommen (1 Stunde schneller als in der Karte angeben) und waren heil froh, unser Zelt aufbauen und Duschen gehen zu können, denn am Vortag in Los Perros gab es nur kalte Duschen und da war uns aufgrund der frostigen Temperaturen nicht wirklich nach. Nach der etwas zu heiß eingestellten Dusche haben wir es uns in dem Restaurant im Refugio gut gehen lassen. Es gab leckere Pizza und Wein bzw. Bier. Das Ganze hat dann auch "nur" schlappe 50 € gekostet (man gönnt sich ja sonst nichts).
Nach dem Essen sind wir hundemüde ins Zelt gegangen und haben kurz danach unsere Augen zu gemacht.
Da unser Zeltplatz etwas abschüssig war, war die Nacht nicht wirklich gut. Zusätzlich machte sich die unbequeme Isomatte immer mehr bemerkbar. Die Matte war nur ca. 0,5 cm dick und bot keinen wirklichen Komfort. Das machte sich zu dem unebenen Untergrund zusätzlich bemerkbar.
Nach unserem gewohnten Frühstück (Porridge und Tee) ging es dann zunächst nur mit Tagesrucksack ausgestattet zu einem Aussichtspunkt auf den Gletscher Grey. Dies war nicht besonders aufregend, da wir am Vortag deutlich beeindruckendere Bilder genießen konnte. Zurück am Refugio haben wir unser Zelt gepackt und haben dann unsere fünfte Tagesetappe zum Refugio Paine Grande in Angriff genommen. Die Etappe sollte nur etwa 3,5 Stunden dauern und wir mussten rund 200 Höhenmeter überwinden.
Die Strecke ging immer wieder auf und ab und führte entlang eines großen Sees, der unter anderem vom Gletscher Grey gespeist wird. Nach etwa der Hälfte der Strecke kamen wir zum wunderschönen Aussichtspunkt Mirador Grey, der den See und den Gletscher überblickt. Diesen Aussichtspunkt kann man auch als Tagestour von Paine Grande aus erreichen. Hier oben war der Wind, aber so stark, dass alle Bilder schief oder verwackelt waren und beim Weitergehen packte der Wind so in den großen Rucksack, dass wir gezwungen waren zu laufen, um nicht umzufallen.
Zum Ende der Tour sind wir noch durch ein wunderschönes Tal mit hübschen Blumen und durch den letzten großen Waldbrand abgestorbenen, aber zur idyllischen Kulisse passenden, Bäumen gewandert. Hier frischte der Wind nochmal richtig auf und hat uns gut durchgeblasen. Das Camp Paine Grande war wunderschön an einem türkisblauen See und direkt an zwei hohen Bergflanken gelegen und wir konnten uns einen freien Platz zum Campen aussuchen.
Wir mussten heute unser Zelt in heftigem Wind aufbauen, was aber mittlerweile durch das tägliche Training kein Problem mehr darstellte. Danach haben wir uns ein leckeres Reis-Curry-Gericht gezaubert und haben noch etwas mit der Wanderin aus Israel, die wir am ersten Tag kennengelernt hatten, gequatscht.
Heute sind wir sehr früh ins Zelt gegangen, da wir noch Schlaf-Nachholbedarf von den vorherigen Nächten hatten. Aber auch diese Nacht sollte nicht besser werden, da der Wind die ganze Nacht über das Zelt ordentlich durchschüttelte. Georg musste sogar zweimal raus, da sich die Heringe der Zelteingänge gelöst hatten und das Oberzelt drohte, wegzufliegen.
Nach der unruhigen Nacht haben wir morgens gefrühstückt (hmm lecker Porridge mit Tee). Und haben nach dem Zeltabbau unsere sechste Tagesetappe begonnen. Die heutige Etappe war mit rund 13 km (ohne Umweg über Valle del Francés) angesetzt und sollte 5 h dauern. Ziel war das Refugio Los Cuernos, das zwar das weiter entfernte Refugio war, aber erstens konnten wir kein anderes Camp buchen und außerdem konnten wir so näher am Ziel unserer letzten Tagesetappe sein.
Wir sind recht zügig losgewandert und die Strecke ging entlang der Laguna Scottsberg durch schöne Wälder und Berghänge. Nach rund 2,5 h sind wir an der Ranger Station und dem Campingplatz Italiano angekommen. Von hier aus kann man in das Valle del Francés wandern und gelangt zu zwei Aussichtspunkten. Den ersten erreicht man nach ca. 1 Stunde, den anderen nach 3 Stunden. Wir haben unsere Rucksäcke an der Ranger Station liegen gelassen und sind dann nur mit unseren Day-Bags ca. eine halbe Stunde in das Tal aufwärts über Felsen gewandert bzw. gekraxelt. Der Vortragende von erratic rocks in Puerto Natales hatte erzählt, dass sich die Sicht auf das Tal zwischen den ersten Kilometern und dem ersten Aussichtspunkt nicht stark ändert, weshalb wir entschieden gar nicht so weit in das Tal zu wandern. Außerdem hatten wir noch weitere 2,5 Stunden Wanderung vor uns und wir wollten nicht so spät in Los Cuernos ankommen.
Wir haben es uns nach der halben Stunde auf einem größeren Felsen gemütlich gemacht und die Aussicht genossen. Immer wieder gingen kleinere Schneelawinen von den gegenüberliegenden Bergen ins Tal ab. Das war spannend, da dies immer unter einem lauten Donnern passierte. Nach der kleinen Pause sind wir dann wieder zur Ranger Station abgestiegen.
An der Ranger Station haben wir wieder unsere Rucksäcke aufgespannt und sind zum nächsten Zwischenstopp, dem Refugio Francès, weitergezogen. Dies sollte nach ca. einer halben Stunde erreicht sein, doch diesmal zog sich die Strecke etwas länger und wir fragten uns bereits, ob wir ein Schild übersehen hatten. Ca. 20 Minuten später als gedacht, sind wir dann am Refugio angekommen und haben uns eine Cola zur Erfrischung gegönnt. Das Refugio war sehr neu und teilweise noch im Aufbau. Was uns sehr seltsam erschien, war der Campingplatz der weit vom Refugio entfernt lag. Man musste ca. 10 Minuten vom Campingplatz zum Refugio absteigen. Später berichteten uns Bekannte, die wir auf dem O-Criquit kennengelernt haben und im Refugio Francès übernachtet haben, dass es dort nicht so schön war. Der Campingplatz war wohl sehr unbequem, da die Stellflächen teils sehr abschüssig waren.
Nach der Cola ging es dann hauptsächlich durch Waldgebiet weiter Richtung Refugio Los Cuernos. Wir mussten einige Höhenmeter abbauen, was aber deutlich einfacher war als der Abstieg vom Pass. Am Ende kamen wir an einem See mit Kiesstrand raus und konnten dort unsere Füße in dem 6° bis 7° warmen Wasser abkühlen. Von dort aus ging es dann noch ca. 20 Minuten weiter bis wir endlich am Refugio ankamen.
Hier hatten wir keinen Platz mehr für unser Zelt buchen können, sondern mussten ein vollausgestattetes Zelt buchen. Das schlug dort mit rund 88 € zu buche. Ganz schön teuer für ein Zelt mit Matte (den Schlafsack muss man selber mitbringen). Nach dem Bezug des Zeltes und einer erfrischenden Dusche, sind wir nochmal zu dem See gelaufen. Da aber der Wind wieder deutlich stärker blies, gab es recht starke Wellen, wodurch wir nicht mehr ins Wasser konnten.
Zurück am Refugio haben wir uns unsere letzte Packung Curry-Reis gekocht und haben uns im Refugio noch einen kleinen Drink, einen Pisco Sour, gegönnt. Nach dem anstrengenden Tag und den vorherigen unruhigen Nächten, sind wir auch heute wieder früh im Zelt verschwunden. Und so ein vollausgestattetes Zelt ist nach fünf Tagen unbequemer Isomatte und beengtem 2 Personen Zelt einfach himmlisch! Wir haben geschlafen wie die Steine :)
Die siebte Tagesetappe war noch einmal mit rund 12 km (5 h) angesetzt und sollte uns zu unserem letzten Campingplatz Chileno im Torres del Paine National Park führen. Die Strecke war zu Beginn sehr angenehm zu laufen und führte entlang dem Lago Nordenskjold. Jedoch war es teilweise wieder extrem windig und wir wurden mit unseren großen Rucksäcken wieder gut durchgeschüttelt.
Nach ca. 3 Stunden kamen wir an der Kreuzung an, an der man entweder Richtung Refugio Chileno, unserem eigentlichen Ziel, oder Richtung Refugio Torre Central laufen kann. Wir beschlossen uns den Umweg über Torre Central, da wir dort unsere Rucksäcke einsperren und noch etwas zu Mittag essen konnten, da unsere Vorräte inzwischen aufgebraucht waren. Der Weg führte entlang einem kleineren See und über einen großen sehr wenig bewachsenen Hügel und der Wind nahm immer mehr zu. Als wir über den Hügel wandern wollten, wurde der Wind so stark, dass wir teilweise nicht mehr stehen bleiben konnten und der Wind uns einfach vor sich herschob.
Nach ca. 2h sind wir endlich, langsam ausgehungert und von der Hitze erschöpft, am Refugio Torre Central angekommen. Hier konnten wir unsere Rucksäcke ablegen, leider war das Restaurant aber schon geschlossen und nur die Bar geöffnet, an der es nur kleinere Snacks gab. So gab es zum Mittag nur ein paar Wedges mit leckerer Sauce. Der Service war aber äußerst langsam und wir wurden schon ungeduldig, ob wir noch etwas zu essen bekommen. Schließlich konnten wir nach der Stärkung, nur mit unseren Day-Bags bepackt, den Aufstieg (400 Höhenmeter) antreten. Durch die Erholungspause war der Aufstieg recht gut zu meistern.
Am Camp Chileno angekommen, wurden wir in die Örtlichkeiten eingewiesen und konnten unser reserviertes Zelt beziehen. Die Zelte waren auf kleinen hölzernen Plattformen im Wald aufgebaut und wie schon in Los Cuernos sehr gemütlich mit dicker Matte ausgestattet. Abends haben wir noch Rachel und Josh getroffen und konnten gemütlich zusammensitzen und über die letzten Tage reden. Wir sind auch heute wieder früh ins Zelt gegangen, da wir am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang am Torres Lookout sein wollten. Das ist "der" bekannte Aussichtspunkt auf die drei Gipfel, die dem Torres del Paine seinen Namen beschert haben.
Wir sind an diesem Morgen vor Sonnenaufgang aufgestanden (3:00 Uhr), um passend zum Sonnenaufgang am Torres del Paine Lookout zu sein, und die vom Sonnenaufgang rot gefärbten Gipfel zu erleben. Als wir aus dem Zelt gekrochen sind, konnten wir noch einen relativ großen Fuchs auf der Flucht vor uns beobachten. Bepackt mit Day-Bag und Stirnlampe haben wir uns dann an den Aufstieg zum Lookout gemacht, der mit rund 2,5 Stunden angegeben ist. Allerdings haben wir nur rund 1,5 Stunden gebraucht, wodurch wir viel zu früh am Lookout waren und die Zeit mit warten und frieren verbracht haben. Wir hatten leider das Pech, dass es sehr wolkig war und der schöne rote Sonnenschein auf den Gipfeln am heutigen Morgen ausblieb.
Der Sonnenaufgang sollte so gegen 5:30 Uhr / 5:45 Uhr sein, so haben wir noch bis ca. 6:15 Uhr ausgehalten und dann entschlossen wieder zum Campingplatz abzusteigen. Aber zuvor haben wir noch die Instagram-typischen Bilder auf dem Stein im See vor den Gipfeln geschossen. Zurück am Camp haben wir noch einen Kaffee getrunken und konnten hier noch mit weiteren Mitstreitern warten bis ein größerer Regenschauer durchgezogen ist. Gegen 10:00 Uhr haben wir dann unseren Abstieg zurück zum Refugio Torre Central angetreten und unsere Rucksäcke abgeholt.
Unser Bus zurück nach Puerto Natales sollte gegen 14:30 von Laguna Amarga abfahren. Wir sind dann um rund 17:00 in Puerto Natales angekommen und haben zunächst unsere Leihausrüstung zurückgebracht, unser Gepäck im Hostel Singing Lamb abgeholt und haben dann unser Familienzimmer im Hostel "Patagonia MW" bezogen. Das Zimmer war eine ganze Wohnung für uns, da das zweite Doppelzimmer nicht bezogen war.
Wir haben uns abends noch eine super leckere Pizza gegessen. Das war eine der besten (wenn nicht die beste) Pizzen, die wir je gegessen haben. Und das lag nicht nur daran, dass wir seit 8 Tagen kein gutes Essen mehr hatten! Wir haben dann noch 2 Tage in Puerto Natales gechillt, bis wir weiter nach El Calafate gezogen sind.
Patagonien, Gletscher, Natur, Trekking | Wehrmacht-Baureihe WR 360 C 14 – Modellbau-Wiki
Wehrmacht-Baureihe WR 360 C 14
Die Diesellokomotiven der Baureihe WR 360 C 14 der Deutschen Wehrmacht wurden nach dem Zweiten Weltkrieg sowohl bei der Deutschen Bundesbahn als auch bei der Deutschen Reichsbahn (DDR) zunächst als Baureihe V 36 geführt.
Die Typenbezeichnung leitet sich her von Wehrmachts-Regelspurlokomotive mit 360 PS, Achsfolge C und einer Achslast von ca. 14 Tonnen. Entwickelt wurde sie aus der Wehrmacht-Baureihe WR 200 B 14, der späteren DR-Baureihe V 20. Vorübergehend liefen die Lokomotiven bei der DR auch unter anderen Bezeichnungen, z. B. V 10.
Bei den Österreichischen Bundesbahnen wurden die verbliebenen Lokomotiven in die Baureihe 2065 eingereiht.
In den neuen deutschen Nummernplänen trugen die Maschinen bei der Deutschen Bundesbahn ab 1968 die Baureihe 236, bei der Deutschen Reichsbahn (DDR) ab 1970 die Baureihe 103.
Nach der Lieferung stärkerer Loks, vor allem der DB-Baureihe V 60 bzw. DR-Baureihe V 60, wanderten die V 36 in den leichten Rangierdienst, in den Arbeitszug- und in den Werkstättendienst ab. In den 70er Jahren erfolgte ihre Ausmusterung.
Die Ursprungsfarbgebung der V 36 war schwarz, spätere Umlackierungen erfolgten bei der DB in rot und bei der DR in grün.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Wehrmachtslokomotive WR 360 C 14 aus der freien Enzyklopädie Wikipedia, teilweise können Textpassagen übernommen worden sein. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
21 455 schwarz Fleischmann 421601
421681 2014 GS
GS/DCC Wehrmacht
36 125 grün Lima 208233L GS Wehrmacht
36 128 grüngelb Lima 208267 -1999- GS Wehrmacht
36 255 grau/rot Brawa 41600
41603 2017 GS Analog
WS Digital Basic
GS Digital Extra
WS Digital Extra Wehrmacht
V 36 015 grün/rot Lima 208527 -1999- GS DR (DDR)
V 36 023 grün/rot Brawa 41650
41652 GS Analog
GS Digital Extra DR (DDR)
V 36 027 grün/rot Lima 208243 -1999- GS DR (DDR)
V 36 061 grün/rot Roco 62806
68807 2009-2010 GS/Dig.8pol.
DR (DDR), Digitalkupplung
V 36 067 Weinert 4235 GS DR (DDR), Bausatz
V 36 102 grün/rot Merker und Fischer GS DB
V 36 102 schwarz/rot Brawa 41642
41645 GS Analog
WS Digital Extra DB, Kanzel
V 36 106 schwarz/rot Fleischmann 421602
391601 2014 GS
WS DB, Arbeitszug
V 36 106? Weinert 0067 GS DB, Kanzel, Bausatz
V 36 109 schwarz Roco 41268 2008 GS/DCC DB, Startpackung
V 36 109 schwarz/rot Fleischmann 421603
421683 2014 GS/Dig.8pol.
GS/DCC Sound DB, Kanzel
V 36 110 schwarz/rot Märklin 37365 2003-2006 WS/MM DB, Kanzel
V 36 111 schwarz/rot Fleischmann 421603
421683 2014- GS DB, Kanzel
V 36 115 schwarz/rot Lima HL GS DB, Kanzel
V 36 123 schwarz/rot Lima HL GS DB, Kanzel
V 36 123 schwarz Märklin 3546 1990-1993 WS DB Service
V 36 150 schwarz/rot Lima HL2014 2008- GS/Dig.8pol DB
V 36 201 grün Lima 208226 -1999- GS DR (DDR)
V 36 204 / V 36 231 schwarz/rot Brawa 41636
41637 GS analog
GS Digital Extra DB, Doppeltraktion
V 36 219 grün Märklin 37368 2005 WS/mfx DB, Eurotrain
V 36 222 schwarz/rot Merker und Fischer GS DB
V 36 225 / V 36 226 schwarz Lima 208618 -1999- GS DB, Doppeltraktion (Dummy)
V 36 225 Weinert 0024 GS DB, Bausatz
V 36 227 schwarz/rot Märklin 26577 2011 WS/mfx DB, Zugsatz „Nahverkehr“
V 36 234 schwarz Lima 208213 -1999- GS DB
V 36 234 schwarz/rot Brawa 41604
41607 2017 GS Analog
WS Digital Extra DB
V 36 238 Weinert 4233 GS DB, Hochführerhaus Steinbeck, Bausatz
V 36 254 Weinert 0027 GS DR, Bausatz
V 36 257 braun Rivarossi HR 1959-1968 GS FVS
V 36 257 schwarz/rot Trix International 2265 GS DB, Kanzel
V 36 259 schwarz/rot Roco 62803
68804 2009-2010 GS/Dig.8pol.
V 36 279 altrot Lima 208234 -1999- GS DB
V 36 402 / V 36 403 schwarz Märklin 37355 2007-2008 WS/mfx Sound DB
V 36 413 schwarz Lenz 30100 2001- GS DB
V 36 418 schwarz Lenz 30110 2003- GS DB, Kanzel
236 105-3 schwarz/rot Brawa 41646
41649 GS Analog
236 110-3 schwarz/rot Brawa 41608
41611 2017 GS Analog
236 113-7 schwarz/rot Rivarossi HR2309 2011- GS/Dig.8pol. DB, Kanzel
236 117-8 schwarz/rot Roco 68800 2013- WS/MM DB
236 198-7 schwarz Roco 62800
68800 2010- GS/Dig.8pol.
236 219-2 altrot Lima L208235 GS DB
236 279-2 altrot Lima 208235 -1999- GS DB
236 405-7 / 236 406-5 schwarz/rot Märklin 3346 1984-1985 WS DB, Doppeltraktion
103 015-4 grün/rot Roco 72994 2015- GS DR (DDR)
103 016-2 orange Lima L208666 GS DR (DDR)
103 016-2 grün/rot Brawa 41612
41614 2017 GS Analog
103 019-6 grün/rot Lima HL2033
HL2034 2008- GS/Dig.8pol.
103 022-0 orange Lima 208666 -1999- GS DR (DDR)
103 033-7 orange/rot Roco 72996
72997 2015- GS analog
GS DCC-sound DR (DDR), Ep.IV
DBP No. 3 schwarz/rot Lima 039785 GS DBP
DBP No. 3 schwarz/rot Märklin 37369 2006 WS/mfx DBP
(PMS 64-01) 2004 WS/mfx DBP
DBP rot Lima 208274 -1999- GS DBP
ohne schwarz Lima 208214L GS Grifte-Gudensberger Kleinbahn
231.01 grün/schwarz Brawa 41628
41631 GS Analog
WS Digital Extra SNCB/NMBS
215 silber/hellblau Märklin 2848 1992 WS Werkslok CCF
216 silber/hellblau Märklin 2848/Sonderserie 1992 WS Werkslok CCF
M536 gelb Märklin 2845 1990 WS Werkslok Railbour Leerdam
1 grün/rot Roco 62805
68805 2009-2010 GS/Dig.8pol.
1 grün Brawa 41620
41623 GS Analog
WS Digital Extra DSB
Y 50 100 dunkelgrün Electrotren E2913 2012 GS SNCF
030 DB 6 dunkelgrün Electrotren E2914 2012 GS SNCF
030 DB-9 grün/schwarz Brawa 41624
41626 GS Analog
GS Digital Extra SNCF
D236 002 braun Rivarossi HR2171 2009-2010 GS/Dig.8pol. FS
D236 003 grün Rivarossi HR2170 2009- GS/Dig.8pol. FS
D236 003 grün/schwarz Brawa 41616
41619 GS Analog
WS Digital Extra FS
455 weinrot Märklin L-3136 WS CFL, „130 Joer Walfer Gare“
2065.01 orange Lima HL GS ÖBB
2065.01 dunkelgrün Märklin 3139 1985 WS ÖBB, Ep.III
2065.01 dunkelgrün Rivarossi HR2392 2012- GS/Dig.8pol. ÖBB
2065.1 grün/schwarz Brawa 41632
41634 GS Analog
GS Digital Extra ÖBB
T334.0 blau Roco 62801 2010 GS/Dig.8pol. CSD, Ep.III
T334.0 schwarz Brawa 41638
41640 GS Analog
GS Digital Extra CSD
M30 2001 grün Roco 62808 2011- GS/Dig.8pol. MÁV, Ep.III
M 322 4001 grün DOMmodels 1912 2014 GS MAV
V 36 021 grün/rot BTTB 2630 DR (DDR)
V 36 021 gelb BTTB 2631 DR (DDR)
V 36 022 grün Tillig 02630 -1999-2007 DR (DDR)
V 36 071 grün/rot Zeuke 545/22 DR (DDR)
V 36 071 grau Zeuke 545/23 DR (DDR)
V 36 102 grün Tillig 02635 -1999- DB
V 36 108 schwarz Tillig 02636 -1999- DB
V 36 109 schwarz Tillig 02637 -1999-2007 DB, erhöhter Führerstand
V 36 117 schwarz/rot Tillig 04630 2009- DR (DDR)
V 36 123 schwarz/rot Tillig 04631 2010- DB
V 36 255 grün/rot BTTB DB
V 36 255 rot Tillig 02632 -1999- DB
V 36 274 blau Tillig 02638 RCT
236 123-6 schwarz/rot Tillig 04634 2011- DB
236 schwarz Tillig 02602 2008 DB
103 015-4 grün/rot Tillig 04633 2011- DR (DDR)
103 033-7 gelb BTTB 2631 DR (DDR)
103 033-7 orange Tillig 02631 -1999-2007 DR (DDR)
103 100-0 rot Tillig 01401 DB Cargo
90 grün Tillig 02601 2003-2007 Werkslok VEB LEUNAWERKE
Y 50 101 grün
Räder rot BTTB 2634 SNCF
Räder schwarz Tillig 02634 -1999- SNCF, Ep.III
2065.01 rot Tillig 02600 2001-2002 ÖBB
2065.01 dunkelgrün Tillig 04632 2011- ÖBB
T 334 d.blau Tillig 04635 2012- CSD, Ep.III
V 36 062 grün Hobbytrain H2853 2015- DR (DDR)
V 36 104 schwarz Minitrix 12625 1996-2001 DB, Kanzel
V 36 109 grün Minitrix 12634 1999-2003 DB
V 36 110 schwarz Hobbytrain H2875 2016- DB, Kanzel
V 36 123 schwarz Minitrix 12840 1989-1990 DB, Kanzel
V 36 201 rot Minitrix 12849 1991 DR
V 36 201 grün Minitrix 70087 1991 DR
V 36 208 schwarz Minitrix 512962
12627 1981-1985
DB, Diesellok-Garnitur V 36
V 36 209 rot Minitrix 12632 1999 DB
V 36 229 schwarz Minitrix 12627
11449 1997
2002 DB, Diesellok-Garnitur V 36
V 36 235 rot Minitrix 12535 2004 DB
V 36 256 rot Minitrix 511962
12963 1984-1985
V 36 257 schwarz Minitrix 12840 1991-1994 DB
V 36 403 schwarz Hobbytrain H2850 2015- DB
OPD Han Nr.3 schwarz Dingler 006235 2004 DBP
OPD Han Nr.4 rot Dingler 006233 2005 DBP
103 020-4 orange Minitrix 12534 2005-2006 DR (DDR)
236 225-9 schwarz Hobbytrain H2853 2015- DB
WR 360 C15 olivgrün Hobbytrain H2852 2015- Wehrmacht
DSB 1 grün Minitrix 12175 2008 DSB
V 36 204 schwarz/rot Bahls 5136 2006- DB
V 36 304 grün/rot Bahls 5137 2007- DR (DDR)
V 36.2 schwarz/rot Märklin Insider 88770 2016 DB, Doppeltraktion, Glockenankermotor
V 36.2 schwarz/rot Märklin 81770 2016 DB, Zugpackung „Nahverkehrszug“, Glockenankermotor
236 123-6 schwarz/rot Märklin MHI 81772 2018 DB, Zugpackung „Leichter Güterzug“, Kanzel Bauart Nürnberg, Glockenankermotor
103 015-4 grün/rot Märklin 88771 2018 DR, Glockenankermotor
V 36.1-2 schwarz/rot Lenz 40110 2013 DB
V 36 413 schwarz Lenz 40100 2007- DB
V 36 207 grün Märklin 55302 1998-2001 fx DB
236 406-5 schwarz Märklin 55303 2000-2001 fx Sound DB, Doppeltraktion
V 36 150 schwarz Piko 37530 2014-2016 Analog DC DB
103 1504 grün Piko 37531 2016-2018 Analog DC DR
236 120-2 schwarz Piko 37532 2018- Analog DC DB, Kanzel
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q-de-1289 | Wie lange dauert es normalerweise, den W-Track im Torres del Paine zu wandern? | Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark | Desire to Travel
Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark
Der Torres del Paine National Park liegt im Süden Chiles in Patagonien und umfasst die Gipfel des Torres del Paine und den Gletscher Grey, der ein Ausläufer des Patagonischen Eisfelds ist. Der Nationalpark ist ca. 2420 km² groß und beinhaltet mehrere 3000er, Gletscher, Fjorde und Seen.
Unser erstes großes Highlight auf unserer Weltreise war die 8-Tages Trekking-Tour, O-Track oder auch Cirquit genannt, im Torres del Paine Nationalpark. Die Tour startete am Busterminal in Puerto Natales um 07:00 Uhr morgens, denn der Nationalpark liegt sehr abgeschieden, ca. 2h Fahrt, von der nächsten Stadt entfernt. Wir waren schon sehr aufgeregt, da das unsere erste mehrtägige Trekking-Tour (abgesehen von einer 2-tägigen Tour mit Hüttenübernachtung in Grins) war. Auf dem Weg zum Park haben wir direkt mehrere Anden-Kondore gesehen. Leider war der Bus zu schnell unterwegs, um diese riesigen Vögel mit bis zu 3 Metern Spannweite in ihrer vollen Pracht bewundern zu können.
Zunächst mussten wir am Haupteingang des Nationalparks "Laguna Amarga" eine Sicherheitsunterweisung ansehen und die Parkgebühren von 40 € pro Person zahlen. Aufgrund von 2 großen Waldbränden in der Vergangenheit sind die Ranger im Park extrem darauf bedacht, dass man bloß kein offenes Feuer macht. Gekocht werden darf nur im Camp in einem speziellen Raum.
Weiter ging es von dort mit einem Shuttle-Bus zum Camp Central, wo wir unser Ticket vorzeigen und nachweisen mussten, dass wir alle notwendigen Reservierungen der Campingplätze auf dem O-Track hatten. Denn ohne Reservierung wird man gar nicht erst auf den Track gelassen. Ab hier ging es mit dem Rucksack bepackt zu Fuß weiter. Unser Marschgepäck beinhaltete Zelt, Schlafsäcke, Isomatten, Kochgeschirr, Kamera, Klamotten für alle Wetterlagen und Essen für 8 Tage. Die ca. 15kg machte sich schon nach wenigen Metern bemerkbar und jeder Schritt war sehr viel anstrengender als normalerweise.
Die erste Tagesetappe war auf 4 Stunden bzw. 12km angesetzt und führte hinein in das Hinterland des Torres del Paine Nationalparks. Der schmale Wanderpfad war sehr schön gelegen und führte uns mit nur wenig Höhendifferenz durch moosbewachsene, mystische Wälder, über blühende Blumenwiesen und durch ein schönes Tal entlang eines breiten, Berggletscherwasser gespeisten, Flusses. Die Temperatur waren mit ca. 20° sehr abgenehm, einzig der starke Wind, gab uns schon einen Vorgeschmack auf die Rauhheit Patagoniens. Nach ca. 3h kamen wir an einer Herde Pferde vorbei, die friedlich auf der Blumenwiese grasten. Die Pferde hier sind zwar nicht wild, sie sind hier im Park aber auch nicht eingezäunt und können sich frei bewegen. Die zweite Herde Pferde kurze Zeit später stand näher am Wegrand und einige Pferde lagen entspannt im Gras. Eines der Pferde ließ sich sogar von uns streicheln.
Nach einer weiteren Stunde kamen wir endlich am Ziel, dem Camp Seron, an. Die erste Ettape war mit nur 4 Stunden zwar sehr kurz, aber dennoch schmerzten unsere Schultern und unsere Becken durch das ungewohnte Gewicht unserer Rucksäcke. Wir hofften, dass das in den nächsten Tagen besser würde, wenn man sich an den schwerden Rucksack gewöhnt hat. Nach der Registrierung im Camp konnten wir unser Zelt an einem Platz unserer Wahl auf einer wunderschön gelegenen Wiese aufbauen. Wir suchen uns eine plane und grasbewachsene Stelle aus und bauen unser Zelt eilig unter dem Dauerangriff einer Horde stechwütiger Moskitos auf. Die Moskitos waren ganz plötzlich überall, denn der Wind hatte sich gelegt. Wir versuchten uns mit Insektenspray vor den lästigen Biestern zu schützen, aber selbst das half nur für wenige Minuten. Glücklicherweise hatten wir unser Zelt beim Ausleihen schon einmal Probe aufgebaut, sodass wir nach nur 5 Minuten uns komplett eingerichtet hatten.
Abends haben wir uns dann ins Kochzelt gesetzt und uns leckere Burritos gemacht. Beim Essen kamen wir mit einer allein Reisenden Israelin ins Gespräch mit der wir uns super verstanden. Da es nur einen einzigen Wanderweg und nur wenige Camps auf dem O-Track gibt, würden wir in den nächten Tagen nich oft aufeinandertreffen. Im Anschluss an das Abendessen haben wir uns ein überteuertes warmes Bier aus den Camping-Shop gegönnt und die Aussicht von einem nahen Hügel aus genossen. Da es früh morgens weitergehen sollte und die Wanderung schon recht anstrengend war, haben wir uns früh schlafen gelegt.
Der zweite Tag startete relativ früh und begann mit einem leckeren Frühstück aus Porridge, angereichert mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!), und schwarzem Tee. Es war eine sehr gute Grundlage für den Tag. Nach dem Zeltabbau sind wir dann in unsere zweite Tagesetappe gestartet. Die Strecke ist unterteilt in zwei Abschnitte. Der erste ist rund 9 km lang (3 h) und endet an einer Ranger Station. Der zweite Abschnitt ist 8 km lang (3 h) und endet im Refugio Dickson. Die Schultern schmerzten zwar noch vom Vortag, aber da mussten wir nun durch.
Die Wanderstrecke führte regelrecht willkürlich durch das Hinterland des Torres del Paine. Wir sind über einige Bächer, durch schöne weite Täler mit viel hohem Gras und blühenden Margeriten und über wild bewachsene Hügel gewandert. Nach etwa 1,5 Stunden mussten wir einen etwa 200m hohen Anstieg hoch. Oben angekommen wurden wir vom kräftigen Wind fast umgehauen. Aber das sollte nur ein winziger Vorgeschmack auf die Windstärken werden, die uns noch erwarteten würden. Die Aussicht war grandios: zur rechten ging es steil hinunter bis zu einem türkisgrünen See, dahinter eine hohe Gebirgskette, links ging es einen sanften buschbewachsenen Hügel hoch und vor uns streckten sich die schneebedeckten Berge in die Höhe. Die weitere Strecke war sehr abwechslungsreich und ging daher auch schneller vorbei als erwartet.
Nach ca. 3h sind wir dann an der Ranger Station Coiròn angekommen. Hier wurden wir von einem sehr netten Ranger und einer Horde Moskitos begrüßt. Wir mussten uns kurz registrieren und unsere Reservierungen für die nächsten Campingplätze vorzeigen. Wir wollten zwar eine Pause machen, sind dann aber direkt weiter, da die Moskitos nicht auszuhalten waren.
Mit uns auf dem Track war eine große Gruppe Amerikaner (rund 10 Personen), die eine geführte Tour gebucht hatten. Einen Bergführer braucht man im Torres del Paine grundsätzlich nicht, da es nur einen Weg gibt und dieser sehr gut erkennbar und ausgeschildert ist. Vorteil der gebuchten Tour ist aber, dass es mehrere Träger (sogenannte Porter) gibt, die einem das meiste Gepäck tragen und man auf der Strecke nur einen Day-Bag benötigt. Außerdem gibt es verschieden angerichtete Mahlzeiten. So gab es für die Amerikaner an der Ranger Station unter dem Angriff unzähliger Moskitos einen Mittags-Snack.
Wir sind direkt weiter gegangen und haben uns dann rund 30 Minuten später, an einer Stelle, an der es kaum Moskitos gab (wir haben zwei gezählt) unseren Mittags-Snack, Müsli-Riegel und gemischte Nüsse, gegönnt. Die amerikanische Gruppe kam an uns vorbei und war sichtlich neidisch, dass wir ungestört essen konnten. Nach der Pause ging es über Wiesen und durch einen Sumpf, über den Holzstege gebaut waren. Hier fing es an zu Regnen, sodass wir das erste Mal von unseren Regenjacken Gebrauch machen konnten. Aber der patagonische Regen geht genauso schnell wieder, wie er kommt und stört daher nur wenig.
Nach weiteren 2,5 Stunden kamen wir zu einem höher gelegenen Aussichtspunkt, der einen wunderschönen Ausblick auf unser Camp für diese Nacht bot. Es war wie aus einer Szene in einem schnulzigen Western. Im Hintergrund die Berge, davor ein breiter, geschwungener Flusslauf, der sich zu einem See verbreiterte. Und in der Flussschleife lagen ein paar einsame Holzhütten auf einer großen Weide, auf der vereinzelt ein paar Pferde grasten, umgeben von hohen Bäumen. Nur die modernen Zelte störten das sonst romantische Bild etwas.
Aber auch hier am Aussichtspunkt waren wieder unzählige Moskitos, die sofort nach neuen Opfern suchten, so haben wir nur schnell ein paar Fotos von der Szene geschossen und sind dann weiter. Am Camp angekommen haben wir uns bei der Ranger Station und im Refugio registriert und konnten dann, unter der Bewachung angriffslustiger Moskitos, schnell unser Zelt aufschlagen. Nach dem Zeltaufbau haben wir uns erst einmal eine warme Dusche gegönnt und haben uns anschließend was zu essen gekocht. Es gab Burritos mit Bohnen, Linsen und Mais und einer leckeren Sauce aus der Tüte.
Da es zwischenzeitlich angefangen hatte zu regnen, sind wir noch sitzen geblieben und mit den anderen Wanderern, die am Tisch saßen, ins Gespräch gekommen. Zwei davon waren ein Pärchen aus London, die auch auf Weltreise sind und die anderen Drei kamen aus Australien und Deutschland und waren gerade erst mit der Schule fertig und machten ein Gap-Year. Insgesamt haben wir auf dem O-Track fast ausschließlich Langzeitreisende getroffen. Vermutlich, weil niemand 8 Tage am Stück wandern geht, wenn er nur 3 Wochen Urlaub hat.
Nach dem der Regen etwas leichter wurde, sind wir ins Zelt gegangen, haben noch etwas gelesen und haben uns dann wieder zeitig schlafen gelegt.
Die zweite Nacht haben wir gut geschlafen, obwohl es deutlich kühler war. Am nächsten morgen stellten wir dann auch fest warum: In der Nacht hatte es bis ca. 100 Meter über dem Camp geschneit und die Gipfel und Hänge waren weiß gezuckert. Durch die Kälte waren auch die Sachen kühl und wir brauchten erst einmal ein leckeres warmes Porridge (mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!)) und einen schwarzen Tee zum aufwärmen.
Nachdem das Zelt verpackt war, haben wir uns auf den Weg unserer dritten Tagesetappe gemacht. Heute standen 12 km bzw. 4,5 Stunden Wanderung auf dem Programm. Nach dem gestrigen Tag schien es uns schon fast etwas wenig. Zwar schmerzten die Schultern und Becken immer noch, aber wir merkten auch den langsam einsetzenden Trainingseffekt. Auch die Rucksäcke haben sich langsam an unsere Körper angepasst und kamen uns nicht mehr soo schwer vor.
Da es die Nacht über geregnet bzw. geschneit hat und auch der heutige Tag sehr verregnet war, war der Wanderweg übersät von Matschlöchern und kleinen Bächen. Dies machte unser vorankommen deutlich schwieriger, außerdem mussten wir heute rund 400 Höhenmeter überwinden. Wodurch die "nur" 12 km doch auch wieder an unseren Kraftreserven nagten.
Fast die gesamte Wanderstrecke lag in unberührten natürlichen Wäldern, wodurch uns der Regen nicht soviel ausmachte. Es war toll mal solche Wälder zu sehen, in denen der Mensch noch nicht alles verändert hat, sowas gibt es in Deutschland ja gar nicht mehr. Nach ca. 4 Stunden sind wir dann zu einer hügeligen Geröll-Landschaft gekommen, wo der Wind deutlich kräftiger wurde. Wir mussten richtig kämpfen, um die Hügel hochzukommen und der Wind hat uns immer wieder durchgeschüttelt. Auf dem ersten Hügel angekommen, blickten wir auf einen dahinter liegenden See, an dessen Ende ein Gletscher ins Wasser ragte. Die Gletscher im Torres del Paine beeinflussen das Wetter immens und sorgen unter anderem für die enormen Windgeschwindigkeiten. Imke versuchte von dem See und dem Gletscher ein Foto zu schießen, aber der Wind war so unfassbar heftig, dass sie nicht ruhig stehen bleiben konnte. Der Wind hat sie sogar einmal umgeworfen. So hat sie dann ein paar Bilder im Sitzen gemacht und wir haben uns bis zu unserem nächsten Camp durch den Wind und die noch kräftigeren Böen gekämpft.
Am Campground Los Perros angekommen, wurden wir an der Ranger Station von einem sehr freundlichen Ranger begrüßt, der uns einen heißen Stein gab, an dem wir unsere durchgefrorenen Finger aufwärmen konnten. Der Ranger gab uns noch eine kurze Einweisung, was uns am nächsten Tag erwarten würde und wies uns daraufhin, dass wir bis spätestens 7 Uhr das Camp verlassen müssen, damit wir es über den Pass und bis zum Camp Grey schaffen. Nach der Registrierung beim Ranger und danach im Refugio haben wir unser Zelt aufgebaut. Wir waren inzwischen regelrecht durchgefroren und versuchten uns durch das Abendessen wieder aufzuwärmen. Was aber nicht so richtig gelingen wollte. Daher haben wir uns noch einen Tee gemacht und sind dann ins Zelt gegangen. Erst der Wechsel der Klamotten und das Einmummen in den Schlafsack verhalf langsam dabei, dass uns wieder wärmer wurde. Im Zelt haben wir dann Karten gespielt und gelesen.
Doch durch die Kälte und die Aufregung vor der nächsten Tagesetappe war unsere Motivation etwas angeschlagen. Die Nacht sollte noch einmal richtig kalt werden, sodass wir auch nicht so richtig gut geschlafen haben.
Das Highlight des O-Tracks ist die Überquerung des John Gardner Passes, der auf rund 1200m liegt und einen gigantischen Blick auf den Gletscher Grey bereithält. Aber diese vierte Tagesetappe ist mit 11 Stunden auch die Anstrengendste des ganzen O-Tracks. Da wir spätestens um 7 Uhr aufgebrochen sein mussten, sind wir noch vor Sonnenaufgang um 4:30 Uhr aufgestanden, um möglichst früh am Pass zu sein, denn Imke hatte gelesen, dass je später es wird, der Wind immer mehr zunimmt und es dann deutlich anstrengender wird den Pass zu überqueren.
Nach dem Frühstücks-Porridge und einem Tee, haben wir unser Zelt zusammengepackt und sind um 5:45 Uhr aufgebrochen. Der Weg ging zunächst relativ steil bergauf. Durch den vielen Regen hatte sich der Weg in ein einziges großes Matschloch verwandelt und zwischendurch sah er eher aus wie ein Bachlauf, als wie ein Wanderweg. Hier waren wir sehr froh über unsere hohen wasserfesten Wanderstiefel. Nach ca. 1 Stunde hüpfen von Baumstamm zu Baumstamm kamen wir dann an der Baumgrenze an und machten einen Schritt in das dahinterstehende Geröllfeld an. Der Wind war so stark, dass er uns direkt umzuhauen drohte. Wir haben uns dann nochmal in den Wald zurückgezogen und uns zunächst dicker angezogen und nochmal alles windsicher gemacht. Danach sind wir raus auf das Geröllfeld und haben uns dem Wind gestellt, der mit rund 70 km/h frontal auf uns zubließ. Wir wurden immer wieder vom böigen Wind durchgeschüttelt. Neben dem Wind hat es die vorherigen Tage auch immer wieder geschneit, wodurch wir uns durch knietiefen Schnee die Hänge hochkämpfen mussten. Vor uns waren zum Glück schon ein paar andere Wanderer, sodass man ihren Fußspuren im Schnee gut folgen konnte.
Nach rund 2,5 kraftraubenden Stunden und etwa 600 Höhenmetern erreichten wir endlich den Pass. Hier oben wehte der Wind zum Glück relativ konstant und frontal, wodurch wir mit ca. 45° Vorwärtsneigung unseren Weg durch den Wind über den Pass verhältnismäßig leicht fortführen konnten.
Einmal über den Pass tauchte plötzlich vor uns der riesige Gletscher Grey auf. Der Anblick lässt sich nicht wirklich in Worte fassen und auch Bilder geben nicht das wieder, was wir sehen. Im ersten Moment sah es aus wie der Blick auf ein wolkenverhangenes Tal, erst das genauere Hinsehen verdeutlicht einem die gigantischen Eismassen, die langsam talwärts geschoben werden. Ein wirklich unglaubliches Bild!
Begleitet von einem starken, aber mit jedem Schnitt schwächer werdenden Wind haben wir dann unseren Abstieg begonnen. Dieser führte zunächst über Geröllfelder hinab, bis wir zu einem Waldstück kamen, in dem der weitere Abstieg richtig anstrengend wurde. Dieser war hier treppenartig angelegt, sehr steil und teilweise matschig, was recht schnell auf die Gelenke ging und nach ein paar Minuten langsam Schmerzen in Kniescheibe und Bändern auslöste. Erträglich macht den Abstieg, der immer wiederkehrende Blick auf den gigantischen Gletscher.
Nach ca. 5h erreichen wir unseren Zwischenstopp den Campingplatz und die Ranger Station Paso. Hier müssen wir uns zunächst beim Ranger registrieren. Hier konnten wir unseren Gaskocher auspacken und uns mit einem leckeren Mittagessen aus Spaghetti mit Pesto-Sauce für den zweiten Teil der Etappe stärken. Nach gut einer Stunde Pause ging es dann weiter zu unserem heutigen Tagesziel dem Refugio Grey. Dieser Abschnitt sollte laut Karte weitere 6h dauern.
Der Weg führte entlang eines Gebirgshanges und wir hatten die ganze Zeit Ausblick auf den Gletscher. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, mal kleinere Wälder, mal schroffe Felshänge, und das Beste: mehrere abenteuerliche Hängebrücken. Allerdings waren wir langsam am Ende unserer Kräfte und sehnten uns endlich unser Zelt aufbauen zu können und eine After-Trecking-Cola zu trinken.
Auf dem Weg gab es mehrere Aussichtspunkte auf den Gletscher, die auch als Tagesausflug vom Camp Grey erreichbar sind und so kamen uns heute das erste Mal auf der Strecke Wanderer entgegen, die den W-Track oder nur Tagestouren machten. Der W-Track ist eine beliebte Strecke im Torres del Paine, der meist in vier Tagen gewandert wird und an dessen Tageszielen immer gut ausgebaute Refugien stehen.
Eine Wanderin ist uns an diesem Tag entgegengekommen und bat uns an einem Aussichtspunkt ein Foto von ihr vor dem Ausläufer des Gletscher Grey zu machen. Ihr Jubelgeschrei "I made it!" bringt uns noch immer zum Schmunzeln, da wir gerade rund 9h gewandert, um 4:30 Uhr aufgestanden sind und rund 1200 Höhenmeter überwunden haben ;) und sie nicht mal einen Rucksack aufhatte.
Nach 5h sind wir endlich am Refugio Grey angekommen (1 Stunde schneller als in der Karte angeben) und waren heil froh, unser Zelt aufbauen und Duschen gehen zu können, denn am Vortag in Los Perros gab es nur kalte Duschen und da war uns aufgrund der frostigen Temperaturen nicht wirklich nach. Nach der etwas zu heiß eingestellten Dusche haben wir es uns in dem Restaurant im Refugio gut gehen lassen. Es gab leckere Pizza und Wein bzw. Bier. Das Ganze hat dann auch "nur" schlappe 50 € gekostet (man gönnt sich ja sonst nichts).
Nach dem Essen sind wir hundemüde ins Zelt gegangen und haben kurz danach unsere Augen zu gemacht.
Da unser Zeltplatz etwas abschüssig war, war die Nacht nicht wirklich gut. Zusätzlich machte sich die unbequeme Isomatte immer mehr bemerkbar. Die Matte war nur ca. 0,5 cm dick und bot keinen wirklichen Komfort. Das machte sich zu dem unebenen Untergrund zusätzlich bemerkbar.
Nach unserem gewohnten Frühstück (Porridge und Tee) ging es dann zunächst nur mit Tagesrucksack ausgestattet zu einem Aussichtspunkt auf den Gletscher Grey. Dies war nicht besonders aufregend, da wir am Vortag deutlich beeindruckendere Bilder genießen konnte. Zurück am Refugio haben wir unser Zelt gepackt und haben dann unsere fünfte Tagesetappe zum Refugio Paine Grande in Angriff genommen. Die Etappe sollte nur etwa 3,5 Stunden dauern und wir mussten rund 200 Höhenmeter überwinden.
Die Strecke ging immer wieder auf und ab und führte entlang eines großen Sees, der unter anderem vom Gletscher Grey gespeist wird. Nach etwa der Hälfte der Strecke kamen wir zum wunderschönen Aussichtspunkt Mirador Grey, der den See und den Gletscher überblickt. Diesen Aussichtspunkt kann man auch als Tagestour von Paine Grande aus erreichen. Hier oben war der Wind, aber so stark, dass alle Bilder schief oder verwackelt waren und beim Weitergehen packte der Wind so in den großen Rucksack, dass wir gezwungen waren zu laufen, um nicht umzufallen.
Zum Ende der Tour sind wir noch durch ein wunderschönes Tal mit hübschen Blumen und durch den letzten großen Waldbrand abgestorbenen, aber zur idyllischen Kulisse passenden, Bäumen gewandert. Hier frischte der Wind nochmal richtig auf und hat uns gut durchgeblasen. Das Camp Paine Grande war wunderschön an einem türkisblauen See und direkt an zwei hohen Bergflanken gelegen und wir konnten uns einen freien Platz zum Campen aussuchen.
Wir mussten heute unser Zelt in heftigem Wind aufbauen, was aber mittlerweile durch das tägliche Training kein Problem mehr darstellte. Danach haben wir uns ein leckeres Reis-Curry-Gericht gezaubert und haben noch etwas mit der Wanderin aus Israel, die wir am ersten Tag kennengelernt hatten, gequatscht.
Heute sind wir sehr früh ins Zelt gegangen, da wir noch Schlaf-Nachholbedarf von den vorherigen Nächten hatten. Aber auch diese Nacht sollte nicht besser werden, da der Wind die ganze Nacht über das Zelt ordentlich durchschüttelte. Georg musste sogar zweimal raus, da sich die Heringe der Zelteingänge gelöst hatten und das Oberzelt drohte, wegzufliegen.
Nach der unruhigen Nacht haben wir morgens gefrühstückt (hmm lecker Porridge mit Tee). Und haben nach dem Zeltabbau unsere sechste Tagesetappe begonnen. Die heutige Etappe war mit rund 13 km (ohne Umweg über Valle del Francés) angesetzt und sollte 5 h dauern. Ziel war das Refugio Los Cuernos, das zwar das weiter entfernte Refugio war, aber erstens konnten wir kein anderes Camp buchen und außerdem konnten wir so näher am Ziel unserer letzten Tagesetappe sein.
Wir sind recht zügig losgewandert und die Strecke ging entlang der Laguna Scottsberg durch schöne Wälder und Berghänge. Nach rund 2,5 h sind wir an der Ranger Station und dem Campingplatz Italiano angekommen. Von hier aus kann man in das Valle del Francés wandern und gelangt zu zwei Aussichtspunkten. Den ersten erreicht man nach ca. 1 Stunde, den anderen nach 3 Stunden. Wir haben unsere Rucksäcke an der Ranger Station liegen gelassen und sind dann nur mit unseren Day-Bags ca. eine halbe Stunde in das Tal aufwärts über Felsen gewandert bzw. gekraxelt. Der Vortragende von erratic rocks in Puerto Natales hatte erzählt, dass sich die Sicht auf das Tal zwischen den ersten Kilometern und dem ersten Aussichtspunkt nicht stark ändert, weshalb wir entschieden gar nicht so weit in das Tal zu wandern. Außerdem hatten wir noch weitere 2,5 Stunden Wanderung vor uns und wir wollten nicht so spät in Los Cuernos ankommen.
Wir haben es uns nach der halben Stunde auf einem größeren Felsen gemütlich gemacht und die Aussicht genossen. Immer wieder gingen kleinere Schneelawinen von den gegenüberliegenden Bergen ins Tal ab. Das war spannend, da dies immer unter einem lauten Donnern passierte. Nach der kleinen Pause sind wir dann wieder zur Ranger Station abgestiegen.
An der Ranger Station haben wir wieder unsere Rucksäcke aufgespannt und sind zum nächsten Zwischenstopp, dem Refugio Francès, weitergezogen. Dies sollte nach ca. einer halben Stunde erreicht sein, doch diesmal zog sich die Strecke etwas länger und wir fragten uns bereits, ob wir ein Schild übersehen hatten. Ca. 20 Minuten später als gedacht, sind wir dann am Refugio angekommen und haben uns eine Cola zur Erfrischung gegönnt. Das Refugio war sehr neu und teilweise noch im Aufbau. Was uns sehr seltsam erschien, war der Campingplatz der weit vom Refugio entfernt lag. Man musste ca. 10 Minuten vom Campingplatz zum Refugio absteigen. Später berichteten uns Bekannte, die wir auf dem O-Criquit kennengelernt haben und im Refugio Francès übernachtet haben, dass es dort nicht so schön war. Der Campingplatz war wohl sehr unbequem, da die Stellflächen teils sehr abschüssig waren.
Nach der Cola ging es dann hauptsächlich durch Waldgebiet weiter Richtung Refugio Los Cuernos. Wir mussten einige Höhenmeter abbauen, was aber deutlich einfacher war als der Abstieg vom Pass. Am Ende kamen wir an einem See mit Kiesstrand raus und konnten dort unsere Füße in dem 6° bis 7° warmen Wasser abkühlen. Von dort aus ging es dann noch ca. 20 Minuten weiter bis wir endlich am Refugio ankamen.
Hier hatten wir keinen Platz mehr für unser Zelt buchen können, sondern mussten ein vollausgestattetes Zelt buchen. Das schlug dort mit rund 88 € zu buche. Ganz schön teuer für ein Zelt mit Matte (den Schlafsack muss man selber mitbringen). Nach dem Bezug des Zeltes und einer erfrischenden Dusche, sind wir nochmal zu dem See gelaufen. Da aber der Wind wieder deutlich stärker blies, gab es recht starke Wellen, wodurch wir nicht mehr ins Wasser konnten.
Zurück am Refugio haben wir uns unsere letzte Packung Curry-Reis gekocht und haben uns im Refugio noch einen kleinen Drink, einen Pisco Sour, gegönnt. Nach dem anstrengenden Tag und den vorherigen unruhigen Nächten, sind wir auch heute wieder früh im Zelt verschwunden. Und so ein vollausgestattetes Zelt ist nach fünf Tagen unbequemer Isomatte und beengtem 2 Personen Zelt einfach himmlisch! Wir haben geschlafen wie die Steine :)
Die siebte Tagesetappe war noch einmal mit rund 12 km (5 h) angesetzt und sollte uns zu unserem letzten Campingplatz Chileno im Torres del Paine National Park führen. Die Strecke war zu Beginn sehr angenehm zu laufen und führte entlang dem Lago Nordenskjold. Jedoch war es teilweise wieder extrem windig und wir wurden mit unseren großen Rucksäcken wieder gut durchgeschüttelt.
Nach ca. 3 Stunden kamen wir an der Kreuzung an, an der man entweder Richtung Refugio Chileno, unserem eigentlichen Ziel, oder Richtung Refugio Torre Central laufen kann. Wir beschlossen uns den Umweg über Torre Central, da wir dort unsere Rucksäcke einsperren und noch etwas zu Mittag essen konnten, da unsere Vorräte inzwischen aufgebraucht waren. Der Weg führte entlang einem kleineren See und über einen großen sehr wenig bewachsenen Hügel und der Wind nahm immer mehr zu. Als wir über den Hügel wandern wollten, wurde der Wind so stark, dass wir teilweise nicht mehr stehen bleiben konnten und der Wind uns einfach vor sich herschob.
Nach ca. 2h sind wir endlich, langsam ausgehungert und von der Hitze erschöpft, am Refugio Torre Central angekommen. Hier konnten wir unsere Rucksäcke ablegen, leider war das Restaurant aber schon geschlossen und nur die Bar geöffnet, an der es nur kleinere Snacks gab. So gab es zum Mittag nur ein paar Wedges mit leckerer Sauce. Der Service war aber äußerst langsam und wir wurden schon ungeduldig, ob wir noch etwas zu essen bekommen. Schließlich konnten wir nach der Stärkung, nur mit unseren Day-Bags bepackt, den Aufstieg (400 Höhenmeter) antreten. Durch die Erholungspause war der Aufstieg recht gut zu meistern.
Am Camp Chileno angekommen, wurden wir in die Örtlichkeiten eingewiesen und konnten unser reserviertes Zelt beziehen. Die Zelte waren auf kleinen hölzernen Plattformen im Wald aufgebaut und wie schon in Los Cuernos sehr gemütlich mit dicker Matte ausgestattet. Abends haben wir noch Rachel und Josh getroffen und konnten gemütlich zusammensitzen und über die letzten Tage reden. Wir sind auch heute wieder früh ins Zelt gegangen, da wir am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang am Torres Lookout sein wollten. Das ist "der" bekannte Aussichtspunkt auf die drei Gipfel, die dem Torres del Paine seinen Namen beschert haben.
Wir sind an diesem Morgen vor Sonnenaufgang aufgestanden (3:00 Uhr), um passend zum Sonnenaufgang am Torres del Paine Lookout zu sein, und die vom Sonnenaufgang rot gefärbten Gipfel zu erleben. Als wir aus dem Zelt gekrochen sind, konnten wir noch einen relativ großen Fuchs auf der Flucht vor uns beobachten. Bepackt mit Day-Bag und Stirnlampe haben wir uns dann an den Aufstieg zum Lookout gemacht, der mit rund 2,5 Stunden angegeben ist. Allerdings haben wir nur rund 1,5 Stunden gebraucht, wodurch wir viel zu früh am Lookout waren und die Zeit mit warten und frieren verbracht haben. Wir hatten leider das Pech, dass es sehr wolkig war und der schöne rote Sonnenschein auf den Gipfeln am heutigen Morgen ausblieb.
Der Sonnenaufgang sollte so gegen 5:30 Uhr / 5:45 Uhr sein, so haben wir noch bis ca. 6:15 Uhr ausgehalten und dann entschlossen wieder zum Campingplatz abzusteigen. Aber zuvor haben wir noch die Instagram-typischen Bilder auf dem Stein im See vor den Gipfeln geschossen. Zurück am Camp haben wir noch einen Kaffee getrunken und konnten hier noch mit weiteren Mitstreitern warten bis ein größerer Regenschauer durchgezogen ist. Gegen 10:00 Uhr haben wir dann unseren Abstieg zurück zum Refugio Torre Central angetreten und unsere Rucksäcke abgeholt.
Unser Bus zurück nach Puerto Natales sollte gegen 14:30 von Laguna Amarga abfahren. Wir sind dann um rund 17:00 in Puerto Natales angekommen und haben zunächst unsere Leihausrüstung zurückgebracht, unser Gepäck im Hostel Singing Lamb abgeholt und haben dann unser Familienzimmer im Hostel "Patagonia MW" bezogen. Das Zimmer war eine ganze Wohnung für uns, da das zweite Doppelzimmer nicht bezogen war.
Wir haben uns abends noch eine super leckere Pizza gegessen. Das war eine der besten (wenn nicht die beste) Pizzen, die wir je gegessen haben. Und das lag nicht nur daran, dass wir seit 8 Tagen kein gutes Essen mehr hatten! Wir haben dann noch 2 Tage in Puerto Natales gechillt, bis wir weiter nach El Calafate gezogen sind.
Patagonien, Gletscher, Natur, Trekking | Sherry – individuelle Weine aus Andalusien
Die Heimat des Sherrys, einer der berühmtesten Weine der Welt, ist Andalusien im Südwesten Spaniens. Genauer gesagt das Anbaugebiet im Städtedreieck von Jerez de la Frontera – El Puerto de Santa Maria – Sanlucar de Barrameda. Zentrum der Sherryproduktion ist die Stadt Jerez, von der auch der Name Sherry stammt.
Sherry viel mehr als ein Aperitif
Das Klima dieser Region mit glühender Sommersonne , dem frischen Wind vom Atlantik und milden Winterregen ist einzigartig in der gesamten Weinwelt, was auch an der Kombination mit dem einzigartigen weißen Kalkboden begründet ist. Das Image des Sherrys als reiner Aperitif ist nur eines der vielen Vorurteile, die sich außerhalb Spaniens und Englands so hartnäckig halten, denn der Sherry hat ein Vielfaches mehr zu bieten. Allein die Aromenpalette reicht von edlen Hölzern, Leder, Kakao, dunkler Schokolade, Röstaromen, Rosinen, Zitrusfrüchten, Nüssen, Trockenfrüchten, Mandeln, Vanille, Gewürzen, kandierten Früchten bis hin zu öligen, süßen, fruchtigen und würzigen Noten. Nimmt man sich etwas Zeit, bringt sie dem Sherry Aufmerksamkeit und Zuneigung entgegen und es öffnet sich eine neue Welt des Genießens, weit entfernt vom staubigen Aperitiv-Image der siebziger Jahre.
Alte Sherrys
Die alten Jahrgangssherrys V.O.S. und V.O.R.S. lasen sich ungeöffnet perfekt über Jahre und Jahrzehnte lagern und können währenddessen sogar noch etwas an Qualität zulegen. Einmal geöffnet, können diese alten Sherrys bis zu 12 Monate aufbewahrt werden – vorausgesetzt sie werden richtig gelagert. Diese Kategorie reift zwischen 20, 30 und mehr Jahren in der Solera und wird deshalb auch vom amtlichen Kontrollrat (Consejo Regulador) besonders zertifiziert, und zwar als: V.O.S. und bedeutet vinum optimum signatum oder vereinfacht very old sherry – mit einer nachgewiesenen Reifezeit von mehr als 20 Jahren. V.O.R.S. bedeutet vinum optimum rare signatum oder vereinfacht very old rare sherry – mit einem nachgewiesenen Alter von mehr als 30 Jahren. Diese Zertifizierung beschränkt sich auf die Sherry Sorten Amontillado, Palo Cortado, Oloroso und Pedro Ximénez.
Bodegas – die Sherry-Produktionsstätten
Eines der Geheimnisse der Sherry-Lagerung heißt Sauerstoff. Deshalb sind die Bodegas hohe, oberirdische kathedralenartige Gebäude, um ein Maximum an Luft zu haben, da der biologische Reifeprozess unter der Hefeschicht (Flor) eine gute Belüftung der Bodegas erfordert. Außerdem sind die Bodegas von Nordwest nach Südost ausgerichtet, um ein Minimum an Sonnenstunden und ein Maximum an Feuchtigkeit zu gewährleisten. Die Fenster sind hoch über dem Boden und mit einer Art von Jute-Jalousien verhängt, um den Wind durchzulassen, aber Licht und Hitze möglichst fern zu halten. Außerdem sind sie zum Meer hin offen, damit der anlandige Westwind die darin lagernden Sherry-Fässer erreicht und in der Bodega zirkulieren kann. Im Sommer werden die Sandböden zwei bis dreimal mal pro Woche bewässert, damit die Räume kühl und feucht bleiben.
Sherry-Sorten
Es dürfen nur drei weiße Traubensorten für die Herstellung von Sherry verwendet werden. 95 Prozent aller Sherrys werden dabei aus der Sorte Palomino hergestellt. Die zweite Rebsorte, Pedro Ximénez, auch P.X. genannt, ergibt einen seltenen, sehr süffigen Süßwein. Die dritte, die Moscateltraube wird für die Erzeugung gleichnamiger Weine verwendet.
In der Sherryregion sind von der Kultivierung der Trauben bis hin zum Endprodukt in der Flasche strenge amtliche Regeln festgelegt. Darüber wacht der „Consejo Regulador“ der amtliche Kontrollrat mit Sitz in Jerez de la Frontera.
Eine Übersicht über die verschiedenen Sherrysorten:
Der Fino ist ein heller strohgelber, trockener Sherry, der mindestens drei Jahre in der Solera hinter sich hat und unter Flor gereift ist. Der Alkoholgehalt liegt zwischen 15 und 18 Prozent.
Auch der Manzanilla ist ein heller, trockener Fino, stammt allerdings nur aus den Bodegas von Sanlúcar de Barrameda, direkt vom Atlantik. Der Alkoholgehalt beträgt zwischen 15 und 19 Prozent.
Beim Amontillado handelt es sich um einen „alten“ Fino und um den Urtyp des Sherrys, der das Finish seiner Reifezeit im Gegensatz zum Fino ohne Florschicht, also oxidativ erlebt. Typisch sind seine bersteinfarbigen Goldtöne sowie sein Nußaroma.
Der Oloroso ist bernstein- bis mahagonifarbener Sherry mit kräftigen Aromen, vollem Körper mit typischen Wallnuß Aromen, der nur mit oxidativer Reifung und ganz ohne die biologischen Reife (Flor) auskommt. Übersetzt bedeutet „oloroso“ „duftend/wohlriechend“.
Dies ist ein sehr seltener und einzigartiger Sherry. Der Pola Cortado vereint in unvergleichlicher Weise die frischen und eleganten Noten eines Amontillados mit der Komplexität und dem vollmundigen Körper eines Olorosos. Nach seiner biologischen Reife unter einer Hefeschicht (Flor), beendet er die Reifung oxidativ.
Pedro Ximénez heißt die Traube, die für die Herstellung des gleichnamigen Sherrys verwendet wird. Aufgrund ihrer Eigenschaften und ihrer besonderen Verarbeitung bei der Lese, erhalten wir einen sehr süßen, öligen, dunkelmahagonifarben fast braun-schwarzen Sherry. Nach der Lese trocknen die Trauben auf Strohmatten unter der heißen andalusischen Sonne. Danach haben sie sich in Rosinen verwandelt. Der natürliche Zuckergehalt dieser verschrumpelten Basis des Süßweines beträgt rund 400 Gramm pro Liter. Viele kennen ihn nur unter seiner Abkürzung: P.X.
Die Trinktemperatur ist beim Sherry von entscheidender Bedeutung und viel kälter als die meisten wissen und annehmen. Eine grobe Faustregel lautet: Je trockner – desto kälter sollte der Sherry getrunken werden. Die Serviertemperatur beim Fino und seinem Bruder Manzanilla beträgt lediglich 5°C bis 7°C. Der Amontillado entfaltet seine Aromen am besten bei ca. 12 bis14°C. Den Oloroso genießen Kenner bei etwa 14 bis 16°C. Palo Cortado, entfaltet seine Aromen idealerweise zwischen 10 und 12°C. Medium, wird gekühlt mit 10°C bis 11°C getrunken. Die Trinktemperatur des Cream sollte ca. 13°C betragen. Beim Pedro Ximénez ist es eine reine Geschmacksache. Sie können ihn leicht gekühlt mit 14-16°C, oder kalt mit 8-10°C servieren, obwohl er dabei leicht an Aroma und Geschmack verlieren kann.
Haltbarkeit von Sherrys
Die jungen Sherrys sind nicht unbegrenzt haltbar. Ist die Flasche geöffnet, sollte der Wein nicht mehr zu lange aufbewahrt werden. So sollte ein Fino oder Manzanilla innerhalb von zehn Tagen geleert werden, ungeöffnet hält sie ca. 18 Monate. Die dunkleren Varianten halten nach dem Öffnen noch mehrere Wochen (Amontillado) bis Monate (Oloroso und Pedro Ximénez). Einmal geöffnete Sherryflaschen sollten nach dem Einschenken wieder vergekorkt und im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Die alten Jahrgangssherrys V.O.S. und V.O.R.S. lasen sich ungeöffnet perfekt über Jahre und Jahrzehnte lagern und können in den Jahren sogar noch an Qualität zulegen. Einmal geöffnet, können diese alten Sherrys bis zu 12 Monate aufbewahrt werden, eine richtige Lagerung vorausgesetzt.
Die perfekte Lagerung für einen Sherry
Ungeöffnete Sherry-Flaschen sollten grundsätzlich aufrecht stehend und lichtgeschützt bei ca. 18° gelagert werden, sodass der Inhalt nicht mit dem Korken in Kontakt kommt. Der Lagerort sollte zudem eine möglichst konstant bleibende Temperatur haben und trocken und dunkel sein.
Lesen Sie auch: Der Probeschluck oder Der lange Weg zum Weinkenner
Gastbeitrag von Matthias Martens. Im Gentleman-Blog schreibt der Weinliebhaber und Inhaber des Berliner Weinladens Planet Wein regelmäßig über die vielfältige und geschmackvolle Welt der Weine.
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4 Responses to “Sherry – die individuellen Weine aus Andalusien”
mode münchen sagt: 27. Januar 2011 um 18:26 Ein sehr gelungener Blog, vor allem die Bilder in den Artikeln und die Erweiterung des Themas Mode bishin zu Lifestyle finde ich, machen die ganze Geschichte hier sehr abwechslungsreich!
Norman sagt: 4. Februar 2011 um 16:27 Der Post macht Lust auf Sherry. Allerdings muss man sich an den Geschmack erst gewöhnen. Ist doch etwas anders als „normaler“ Wein.
Gregor sagt: 11. Februar 2011 um 10:55 Was sind denn typische „Einsteiger“-Scherry-Weine? Bitte um Tipps. Danke.
Jan Wilhelm Buhrmann sagt: 18. September 2011 um 21:26 Servus Gregor, um einen guten Sherry zu finden musst Du ein wenig suchen und solltest einen Bogen um die Supermarktregale machen. Dort findest Du vornehmlich nur uninteressante Qualitäten. Im Fino ist besonders Tio Pepe zu empfehlen, er ist leicht zu bekommen und auch preislich interessant. Ansonsten halöte die Augen nach folgenden Bodegas offen: Lustau., Gonzalez Byass, La Guita, La Gitana, Barbadillo…..viel Spass beim Probieren Jan
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q-de-1289 | Wie lange dauert es normalerweise, den W-Track im Torres del Paine zu wandern? | Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark | Desire to Travel
Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark
Der Torres del Paine National Park liegt im Süden Chiles in Patagonien und umfasst die Gipfel des Torres del Paine und den Gletscher Grey, der ein Ausläufer des Patagonischen Eisfelds ist. Der Nationalpark ist ca. 2420 km² groß und beinhaltet mehrere 3000er, Gletscher, Fjorde und Seen.
Unser erstes großes Highlight auf unserer Weltreise war die 8-Tages Trekking-Tour, O-Track oder auch Cirquit genannt, im Torres del Paine Nationalpark. Die Tour startete am Busterminal in Puerto Natales um 07:00 Uhr morgens, denn der Nationalpark liegt sehr abgeschieden, ca. 2h Fahrt, von der nächsten Stadt entfernt. Wir waren schon sehr aufgeregt, da das unsere erste mehrtägige Trekking-Tour (abgesehen von einer 2-tägigen Tour mit Hüttenübernachtung in Grins) war. Auf dem Weg zum Park haben wir direkt mehrere Anden-Kondore gesehen. Leider war der Bus zu schnell unterwegs, um diese riesigen Vögel mit bis zu 3 Metern Spannweite in ihrer vollen Pracht bewundern zu können.
Zunächst mussten wir am Haupteingang des Nationalparks "Laguna Amarga" eine Sicherheitsunterweisung ansehen und die Parkgebühren von 40 € pro Person zahlen. Aufgrund von 2 großen Waldbränden in der Vergangenheit sind die Ranger im Park extrem darauf bedacht, dass man bloß kein offenes Feuer macht. Gekocht werden darf nur im Camp in einem speziellen Raum.
Weiter ging es von dort mit einem Shuttle-Bus zum Camp Central, wo wir unser Ticket vorzeigen und nachweisen mussten, dass wir alle notwendigen Reservierungen der Campingplätze auf dem O-Track hatten. Denn ohne Reservierung wird man gar nicht erst auf den Track gelassen. Ab hier ging es mit dem Rucksack bepackt zu Fuß weiter. Unser Marschgepäck beinhaltete Zelt, Schlafsäcke, Isomatten, Kochgeschirr, Kamera, Klamotten für alle Wetterlagen und Essen für 8 Tage. Die ca. 15kg machte sich schon nach wenigen Metern bemerkbar und jeder Schritt war sehr viel anstrengender als normalerweise.
Die erste Tagesetappe war auf 4 Stunden bzw. 12km angesetzt und führte hinein in das Hinterland des Torres del Paine Nationalparks. Der schmale Wanderpfad war sehr schön gelegen und führte uns mit nur wenig Höhendifferenz durch moosbewachsene, mystische Wälder, über blühende Blumenwiesen und durch ein schönes Tal entlang eines breiten, Berggletscherwasser gespeisten, Flusses. Die Temperatur waren mit ca. 20° sehr abgenehm, einzig der starke Wind, gab uns schon einen Vorgeschmack auf die Rauhheit Patagoniens. Nach ca. 3h kamen wir an einer Herde Pferde vorbei, die friedlich auf der Blumenwiese grasten. Die Pferde hier sind zwar nicht wild, sie sind hier im Park aber auch nicht eingezäunt und können sich frei bewegen. Die zweite Herde Pferde kurze Zeit später stand näher am Wegrand und einige Pferde lagen entspannt im Gras. Eines der Pferde ließ sich sogar von uns streicheln.
Nach einer weiteren Stunde kamen wir endlich am Ziel, dem Camp Seron, an. Die erste Ettape war mit nur 4 Stunden zwar sehr kurz, aber dennoch schmerzten unsere Schultern und unsere Becken durch das ungewohnte Gewicht unserer Rucksäcke. Wir hofften, dass das in den nächsten Tagen besser würde, wenn man sich an den schwerden Rucksack gewöhnt hat. Nach der Registrierung im Camp konnten wir unser Zelt an einem Platz unserer Wahl auf einer wunderschön gelegenen Wiese aufbauen. Wir suchen uns eine plane und grasbewachsene Stelle aus und bauen unser Zelt eilig unter dem Dauerangriff einer Horde stechwütiger Moskitos auf. Die Moskitos waren ganz plötzlich überall, denn der Wind hatte sich gelegt. Wir versuchten uns mit Insektenspray vor den lästigen Biestern zu schützen, aber selbst das half nur für wenige Minuten. Glücklicherweise hatten wir unser Zelt beim Ausleihen schon einmal Probe aufgebaut, sodass wir nach nur 5 Minuten uns komplett eingerichtet hatten.
Abends haben wir uns dann ins Kochzelt gesetzt und uns leckere Burritos gemacht. Beim Essen kamen wir mit einer allein Reisenden Israelin ins Gespräch mit der wir uns super verstanden. Da es nur einen einzigen Wanderweg und nur wenige Camps auf dem O-Track gibt, würden wir in den nächten Tagen nich oft aufeinandertreffen. Im Anschluss an das Abendessen haben wir uns ein überteuertes warmes Bier aus den Camping-Shop gegönnt und die Aussicht von einem nahen Hügel aus genossen. Da es früh morgens weitergehen sollte und die Wanderung schon recht anstrengend war, haben wir uns früh schlafen gelegt.
Der zweite Tag startete relativ früh und begann mit einem leckeren Frühstück aus Porridge, angereichert mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!), und schwarzem Tee. Es war eine sehr gute Grundlage für den Tag. Nach dem Zeltabbau sind wir dann in unsere zweite Tagesetappe gestartet. Die Strecke ist unterteilt in zwei Abschnitte. Der erste ist rund 9 km lang (3 h) und endet an einer Ranger Station. Der zweite Abschnitt ist 8 km lang (3 h) und endet im Refugio Dickson. Die Schultern schmerzten zwar noch vom Vortag, aber da mussten wir nun durch.
Die Wanderstrecke führte regelrecht willkürlich durch das Hinterland des Torres del Paine. Wir sind über einige Bächer, durch schöne weite Täler mit viel hohem Gras und blühenden Margeriten und über wild bewachsene Hügel gewandert. Nach etwa 1,5 Stunden mussten wir einen etwa 200m hohen Anstieg hoch. Oben angekommen wurden wir vom kräftigen Wind fast umgehauen. Aber das sollte nur ein winziger Vorgeschmack auf die Windstärken werden, die uns noch erwarteten würden. Die Aussicht war grandios: zur rechten ging es steil hinunter bis zu einem türkisgrünen See, dahinter eine hohe Gebirgskette, links ging es einen sanften buschbewachsenen Hügel hoch und vor uns streckten sich die schneebedeckten Berge in die Höhe. Die weitere Strecke war sehr abwechslungsreich und ging daher auch schneller vorbei als erwartet.
Nach ca. 3h sind wir dann an der Ranger Station Coiròn angekommen. Hier wurden wir von einem sehr netten Ranger und einer Horde Moskitos begrüßt. Wir mussten uns kurz registrieren und unsere Reservierungen für die nächsten Campingplätze vorzeigen. Wir wollten zwar eine Pause machen, sind dann aber direkt weiter, da die Moskitos nicht auszuhalten waren.
Mit uns auf dem Track war eine große Gruppe Amerikaner (rund 10 Personen), die eine geführte Tour gebucht hatten. Einen Bergführer braucht man im Torres del Paine grundsätzlich nicht, da es nur einen Weg gibt und dieser sehr gut erkennbar und ausgeschildert ist. Vorteil der gebuchten Tour ist aber, dass es mehrere Träger (sogenannte Porter) gibt, die einem das meiste Gepäck tragen und man auf der Strecke nur einen Day-Bag benötigt. Außerdem gibt es verschieden angerichtete Mahlzeiten. So gab es für die Amerikaner an der Ranger Station unter dem Angriff unzähliger Moskitos einen Mittags-Snack.
Wir sind direkt weiter gegangen und haben uns dann rund 30 Minuten später, an einer Stelle, an der es kaum Moskitos gab (wir haben zwei gezählt) unseren Mittags-Snack, Müsli-Riegel und gemischte Nüsse, gegönnt. Die amerikanische Gruppe kam an uns vorbei und war sichtlich neidisch, dass wir ungestört essen konnten. Nach der Pause ging es über Wiesen und durch einen Sumpf, über den Holzstege gebaut waren. Hier fing es an zu Regnen, sodass wir das erste Mal von unseren Regenjacken Gebrauch machen konnten. Aber der patagonische Regen geht genauso schnell wieder, wie er kommt und stört daher nur wenig.
Nach weiteren 2,5 Stunden kamen wir zu einem höher gelegenen Aussichtspunkt, der einen wunderschönen Ausblick auf unser Camp für diese Nacht bot. Es war wie aus einer Szene in einem schnulzigen Western. Im Hintergrund die Berge, davor ein breiter, geschwungener Flusslauf, der sich zu einem See verbreiterte. Und in der Flussschleife lagen ein paar einsame Holzhütten auf einer großen Weide, auf der vereinzelt ein paar Pferde grasten, umgeben von hohen Bäumen. Nur die modernen Zelte störten das sonst romantische Bild etwas.
Aber auch hier am Aussichtspunkt waren wieder unzählige Moskitos, die sofort nach neuen Opfern suchten, so haben wir nur schnell ein paar Fotos von der Szene geschossen und sind dann weiter. Am Camp angekommen haben wir uns bei der Ranger Station und im Refugio registriert und konnten dann, unter der Bewachung angriffslustiger Moskitos, schnell unser Zelt aufschlagen. Nach dem Zeltaufbau haben wir uns erst einmal eine warme Dusche gegönnt und haben uns anschließend was zu essen gekocht. Es gab Burritos mit Bohnen, Linsen und Mais und einer leckeren Sauce aus der Tüte.
Da es zwischenzeitlich angefangen hatte zu regnen, sind wir noch sitzen geblieben und mit den anderen Wanderern, die am Tisch saßen, ins Gespräch gekommen. Zwei davon waren ein Pärchen aus London, die auch auf Weltreise sind und die anderen Drei kamen aus Australien und Deutschland und waren gerade erst mit der Schule fertig und machten ein Gap-Year. Insgesamt haben wir auf dem O-Track fast ausschließlich Langzeitreisende getroffen. Vermutlich, weil niemand 8 Tage am Stück wandern geht, wenn er nur 3 Wochen Urlaub hat.
Nach dem der Regen etwas leichter wurde, sind wir ins Zelt gegangen, haben noch etwas gelesen und haben uns dann wieder zeitig schlafen gelegt.
Die zweite Nacht haben wir gut geschlafen, obwohl es deutlich kühler war. Am nächsten morgen stellten wir dann auch fest warum: In der Nacht hatte es bis ca. 100 Meter über dem Camp geschneit und die Gipfel und Hänge waren weiß gezuckert. Durch die Kälte waren auch die Sachen kühl und wir brauchten erst einmal ein leckeres warmes Porridge (mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!)) und einen schwarzen Tee zum aufwärmen.
Nachdem das Zelt verpackt war, haben wir uns auf den Weg unserer dritten Tagesetappe gemacht. Heute standen 12 km bzw. 4,5 Stunden Wanderung auf dem Programm. Nach dem gestrigen Tag schien es uns schon fast etwas wenig. Zwar schmerzten die Schultern und Becken immer noch, aber wir merkten auch den langsam einsetzenden Trainingseffekt. Auch die Rucksäcke haben sich langsam an unsere Körper angepasst und kamen uns nicht mehr soo schwer vor.
Da es die Nacht über geregnet bzw. geschneit hat und auch der heutige Tag sehr verregnet war, war der Wanderweg übersät von Matschlöchern und kleinen Bächen. Dies machte unser vorankommen deutlich schwieriger, außerdem mussten wir heute rund 400 Höhenmeter überwinden. Wodurch die "nur" 12 km doch auch wieder an unseren Kraftreserven nagten.
Fast die gesamte Wanderstrecke lag in unberührten natürlichen Wäldern, wodurch uns der Regen nicht soviel ausmachte. Es war toll mal solche Wälder zu sehen, in denen der Mensch noch nicht alles verändert hat, sowas gibt es in Deutschland ja gar nicht mehr. Nach ca. 4 Stunden sind wir dann zu einer hügeligen Geröll-Landschaft gekommen, wo der Wind deutlich kräftiger wurde. Wir mussten richtig kämpfen, um die Hügel hochzukommen und der Wind hat uns immer wieder durchgeschüttelt. Auf dem ersten Hügel angekommen, blickten wir auf einen dahinter liegenden See, an dessen Ende ein Gletscher ins Wasser ragte. Die Gletscher im Torres del Paine beeinflussen das Wetter immens und sorgen unter anderem für die enormen Windgeschwindigkeiten. Imke versuchte von dem See und dem Gletscher ein Foto zu schießen, aber der Wind war so unfassbar heftig, dass sie nicht ruhig stehen bleiben konnte. Der Wind hat sie sogar einmal umgeworfen. So hat sie dann ein paar Bilder im Sitzen gemacht und wir haben uns bis zu unserem nächsten Camp durch den Wind und die noch kräftigeren Böen gekämpft.
Am Campground Los Perros angekommen, wurden wir an der Ranger Station von einem sehr freundlichen Ranger begrüßt, der uns einen heißen Stein gab, an dem wir unsere durchgefrorenen Finger aufwärmen konnten. Der Ranger gab uns noch eine kurze Einweisung, was uns am nächsten Tag erwarten würde und wies uns daraufhin, dass wir bis spätestens 7 Uhr das Camp verlassen müssen, damit wir es über den Pass und bis zum Camp Grey schaffen. Nach der Registrierung beim Ranger und danach im Refugio haben wir unser Zelt aufgebaut. Wir waren inzwischen regelrecht durchgefroren und versuchten uns durch das Abendessen wieder aufzuwärmen. Was aber nicht so richtig gelingen wollte. Daher haben wir uns noch einen Tee gemacht und sind dann ins Zelt gegangen. Erst der Wechsel der Klamotten und das Einmummen in den Schlafsack verhalf langsam dabei, dass uns wieder wärmer wurde. Im Zelt haben wir dann Karten gespielt und gelesen.
Doch durch die Kälte und die Aufregung vor der nächsten Tagesetappe war unsere Motivation etwas angeschlagen. Die Nacht sollte noch einmal richtig kalt werden, sodass wir auch nicht so richtig gut geschlafen haben.
Das Highlight des O-Tracks ist die Überquerung des John Gardner Passes, der auf rund 1200m liegt und einen gigantischen Blick auf den Gletscher Grey bereithält. Aber diese vierte Tagesetappe ist mit 11 Stunden auch die Anstrengendste des ganzen O-Tracks. Da wir spätestens um 7 Uhr aufgebrochen sein mussten, sind wir noch vor Sonnenaufgang um 4:30 Uhr aufgestanden, um möglichst früh am Pass zu sein, denn Imke hatte gelesen, dass je später es wird, der Wind immer mehr zunimmt und es dann deutlich anstrengender wird den Pass zu überqueren.
Nach dem Frühstücks-Porridge und einem Tee, haben wir unser Zelt zusammengepackt und sind um 5:45 Uhr aufgebrochen. Der Weg ging zunächst relativ steil bergauf. Durch den vielen Regen hatte sich der Weg in ein einziges großes Matschloch verwandelt und zwischendurch sah er eher aus wie ein Bachlauf, als wie ein Wanderweg. Hier waren wir sehr froh über unsere hohen wasserfesten Wanderstiefel. Nach ca. 1 Stunde hüpfen von Baumstamm zu Baumstamm kamen wir dann an der Baumgrenze an und machten einen Schritt in das dahinterstehende Geröllfeld an. Der Wind war so stark, dass er uns direkt umzuhauen drohte. Wir haben uns dann nochmal in den Wald zurückgezogen und uns zunächst dicker angezogen und nochmal alles windsicher gemacht. Danach sind wir raus auf das Geröllfeld und haben uns dem Wind gestellt, der mit rund 70 km/h frontal auf uns zubließ. Wir wurden immer wieder vom böigen Wind durchgeschüttelt. Neben dem Wind hat es die vorherigen Tage auch immer wieder geschneit, wodurch wir uns durch knietiefen Schnee die Hänge hochkämpfen mussten. Vor uns waren zum Glück schon ein paar andere Wanderer, sodass man ihren Fußspuren im Schnee gut folgen konnte.
Nach rund 2,5 kraftraubenden Stunden und etwa 600 Höhenmetern erreichten wir endlich den Pass. Hier oben wehte der Wind zum Glück relativ konstant und frontal, wodurch wir mit ca. 45° Vorwärtsneigung unseren Weg durch den Wind über den Pass verhältnismäßig leicht fortführen konnten.
Einmal über den Pass tauchte plötzlich vor uns der riesige Gletscher Grey auf. Der Anblick lässt sich nicht wirklich in Worte fassen und auch Bilder geben nicht das wieder, was wir sehen. Im ersten Moment sah es aus wie der Blick auf ein wolkenverhangenes Tal, erst das genauere Hinsehen verdeutlicht einem die gigantischen Eismassen, die langsam talwärts geschoben werden. Ein wirklich unglaubliches Bild!
Begleitet von einem starken, aber mit jedem Schnitt schwächer werdenden Wind haben wir dann unseren Abstieg begonnen. Dieser führte zunächst über Geröllfelder hinab, bis wir zu einem Waldstück kamen, in dem der weitere Abstieg richtig anstrengend wurde. Dieser war hier treppenartig angelegt, sehr steil und teilweise matschig, was recht schnell auf die Gelenke ging und nach ein paar Minuten langsam Schmerzen in Kniescheibe und Bändern auslöste. Erträglich macht den Abstieg, der immer wiederkehrende Blick auf den gigantischen Gletscher.
Nach ca. 5h erreichen wir unseren Zwischenstopp den Campingplatz und die Ranger Station Paso. Hier müssen wir uns zunächst beim Ranger registrieren. Hier konnten wir unseren Gaskocher auspacken und uns mit einem leckeren Mittagessen aus Spaghetti mit Pesto-Sauce für den zweiten Teil der Etappe stärken. Nach gut einer Stunde Pause ging es dann weiter zu unserem heutigen Tagesziel dem Refugio Grey. Dieser Abschnitt sollte laut Karte weitere 6h dauern.
Der Weg führte entlang eines Gebirgshanges und wir hatten die ganze Zeit Ausblick auf den Gletscher. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, mal kleinere Wälder, mal schroffe Felshänge, und das Beste: mehrere abenteuerliche Hängebrücken. Allerdings waren wir langsam am Ende unserer Kräfte und sehnten uns endlich unser Zelt aufbauen zu können und eine After-Trecking-Cola zu trinken.
Auf dem Weg gab es mehrere Aussichtspunkte auf den Gletscher, die auch als Tagesausflug vom Camp Grey erreichbar sind und so kamen uns heute das erste Mal auf der Strecke Wanderer entgegen, die den W-Track oder nur Tagestouren machten. Der W-Track ist eine beliebte Strecke im Torres del Paine, der meist in vier Tagen gewandert wird und an dessen Tageszielen immer gut ausgebaute Refugien stehen.
Eine Wanderin ist uns an diesem Tag entgegengekommen und bat uns an einem Aussichtspunkt ein Foto von ihr vor dem Ausläufer des Gletscher Grey zu machen. Ihr Jubelgeschrei "I made it!" bringt uns noch immer zum Schmunzeln, da wir gerade rund 9h gewandert, um 4:30 Uhr aufgestanden sind und rund 1200 Höhenmeter überwunden haben ;) und sie nicht mal einen Rucksack aufhatte.
Nach 5h sind wir endlich am Refugio Grey angekommen (1 Stunde schneller als in der Karte angeben) und waren heil froh, unser Zelt aufbauen und Duschen gehen zu können, denn am Vortag in Los Perros gab es nur kalte Duschen und da war uns aufgrund der frostigen Temperaturen nicht wirklich nach. Nach der etwas zu heiß eingestellten Dusche haben wir es uns in dem Restaurant im Refugio gut gehen lassen. Es gab leckere Pizza und Wein bzw. Bier. Das Ganze hat dann auch "nur" schlappe 50 € gekostet (man gönnt sich ja sonst nichts).
Nach dem Essen sind wir hundemüde ins Zelt gegangen und haben kurz danach unsere Augen zu gemacht.
Da unser Zeltplatz etwas abschüssig war, war die Nacht nicht wirklich gut. Zusätzlich machte sich die unbequeme Isomatte immer mehr bemerkbar. Die Matte war nur ca. 0,5 cm dick und bot keinen wirklichen Komfort. Das machte sich zu dem unebenen Untergrund zusätzlich bemerkbar.
Nach unserem gewohnten Frühstück (Porridge und Tee) ging es dann zunächst nur mit Tagesrucksack ausgestattet zu einem Aussichtspunkt auf den Gletscher Grey. Dies war nicht besonders aufregend, da wir am Vortag deutlich beeindruckendere Bilder genießen konnte. Zurück am Refugio haben wir unser Zelt gepackt und haben dann unsere fünfte Tagesetappe zum Refugio Paine Grande in Angriff genommen. Die Etappe sollte nur etwa 3,5 Stunden dauern und wir mussten rund 200 Höhenmeter überwinden.
Die Strecke ging immer wieder auf und ab und führte entlang eines großen Sees, der unter anderem vom Gletscher Grey gespeist wird. Nach etwa der Hälfte der Strecke kamen wir zum wunderschönen Aussichtspunkt Mirador Grey, der den See und den Gletscher überblickt. Diesen Aussichtspunkt kann man auch als Tagestour von Paine Grande aus erreichen. Hier oben war der Wind, aber so stark, dass alle Bilder schief oder verwackelt waren und beim Weitergehen packte der Wind so in den großen Rucksack, dass wir gezwungen waren zu laufen, um nicht umzufallen.
Zum Ende der Tour sind wir noch durch ein wunderschönes Tal mit hübschen Blumen und durch den letzten großen Waldbrand abgestorbenen, aber zur idyllischen Kulisse passenden, Bäumen gewandert. Hier frischte der Wind nochmal richtig auf und hat uns gut durchgeblasen. Das Camp Paine Grande war wunderschön an einem türkisblauen See und direkt an zwei hohen Bergflanken gelegen und wir konnten uns einen freien Platz zum Campen aussuchen.
Wir mussten heute unser Zelt in heftigem Wind aufbauen, was aber mittlerweile durch das tägliche Training kein Problem mehr darstellte. Danach haben wir uns ein leckeres Reis-Curry-Gericht gezaubert und haben noch etwas mit der Wanderin aus Israel, die wir am ersten Tag kennengelernt hatten, gequatscht.
Heute sind wir sehr früh ins Zelt gegangen, da wir noch Schlaf-Nachholbedarf von den vorherigen Nächten hatten. Aber auch diese Nacht sollte nicht besser werden, da der Wind die ganze Nacht über das Zelt ordentlich durchschüttelte. Georg musste sogar zweimal raus, da sich die Heringe der Zelteingänge gelöst hatten und das Oberzelt drohte, wegzufliegen.
Nach der unruhigen Nacht haben wir morgens gefrühstückt (hmm lecker Porridge mit Tee). Und haben nach dem Zeltabbau unsere sechste Tagesetappe begonnen. Die heutige Etappe war mit rund 13 km (ohne Umweg über Valle del Francés) angesetzt und sollte 5 h dauern. Ziel war das Refugio Los Cuernos, das zwar das weiter entfernte Refugio war, aber erstens konnten wir kein anderes Camp buchen und außerdem konnten wir so näher am Ziel unserer letzten Tagesetappe sein.
Wir sind recht zügig losgewandert und die Strecke ging entlang der Laguna Scottsberg durch schöne Wälder und Berghänge. Nach rund 2,5 h sind wir an der Ranger Station und dem Campingplatz Italiano angekommen. Von hier aus kann man in das Valle del Francés wandern und gelangt zu zwei Aussichtspunkten. Den ersten erreicht man nach ca. 1 Stunde, den anderen nach 3 Stunden. Wir haben unsere Rucksäcke an der Ranger Station liegen gelassen und sind dann nur mit unseren Day-Bags ca. eine halbe Stunde in das Tal aufwärts über Felsen gewandert bzw. gekraxelt. Der Vortragende von erratic rocks in Puerto Natales hatte erzählt, dass sich die Sicht auf das Tal zwischen den ersten Kilometern und dem ersten Aussichtspunkt nicht stark ändert, weshalb wir entschieden gar nicht so weit in das Tal zu wandern. Außerdem hatten wir noch weitere 2,5 Stunden Wanderung vor uns und wir wollten nicht so spät in Los Cuernos ankommen.
Wir haben es uns nach der halben Stunde auf einem größeren Felsen gemütlich gemacht und die Aussicht genossen. Immer wieder gingen kleinere Schneelawinen von den gegenüberliegenden Bergen ins Tal ab. Das war spannend, da dies immer unter einem lauten Donnern passierte. Nach der kleinen Pause sind wir dann wieder zur Ranger Station abgestiegen.
An der Ranger Station haben wir wieder unsere Rucksäcke aufgespannt und sind zum nächsten Zwischenstopp, dem Refugio Francès, weitergezogen. Dies sollte nach ca. einer halben Stunde erreicht sein, doch diesmal zog sich die Strecke etwas länger und wir fragten uns bereits, ob wir ein Schild übersehen hatten. Ca. 20 Minuten später als gedacht, sind wir dann am Refugio angekommen und haben uns eine Cola zur Erfrischung gegönnt. Das Refugio war sehr neu und teilweise noch im Aufbau. Was uns sehr seltsam erschien, war der Campingplatz der weit vom Refugio entfernt lag. Man musste ca. 10 Minuten vom Campingplatz zum Refugio absteigen. Später berichteten uns Bekannte, die wir auf dem O-Criquit kennengelernt haben und im Refugio Francès übernachtet haben, dass es dort nicht so schön war. Der Campingplatz war wohl sehr unbequem, da die Stellflächen teils sehr abschüssig waren.
Nach der Cola ging es dann hauptsächlich durch Waldgebiet weiter Richtung Refugio Los Cuernos. Wir mussten einige Höhenmeter abbauen, was aber deutlich einfacher war als der Abstieg vom Pass. Am Ende kamen wir an einem See mit Kiesstrand raus und konnten dort unsere Füße in dem 6° bis 7° warmen Wasser abkühlen. Von dort aus ging es dann noch ca. 20 Minuten weiter bis wir endlich am Refugio ankamen.
Hier hatten wir keinen Platz mehr für unser Zelt buchen können, sondern mussten ein vollausgestattetes Zelt buchen. Das schlug dort mit rund 88 € zu buche. Ganz schön teuer für ein Zelt mit Matte (den Schlafsack muss man selber mitbringen). Nach dem Bezug des Zeltes und einer erfrischenden Dusche, sind wir nochmal zu dem See gelaufen. Da aber der Wind wieder deutlich stärker blies, gab es recht starke Wellen, wodurch wir nicht mehr ins Wasser konnten.
Zurück am Refugio haben wir uns unsere letzte Packung Curry-Reis gekocht und haben uns im Refugio noch einen kleinen Drink, einen Pisco Sour, gegönnt. Nach dem anstrengenden Tag und den vorherigen unruhigen Nächten, sind wir auch heute wieder früh im Zelt verschwunden. Und so ein vollausgestattetes Zelt ist nach fünf Tagen unbequemer Isomatte und beengtem 2 Personen Zelt einfach himmlisch! Wir haben geschlafen wie die Steine :)
Die siebte Tagesetappe war noch einmal mit rund 12 km (5 h) angesetzt und sollte uns zu unserem letzten Campingplatz Chileno im Torres del Paine National Park führen. Die Strecke war zu Beginn sehr angenehm zu laufen und führte entlang dem Lago Nordenskjold. Jedoch war es teilweise wieder extrem windig und wir wurden mit unseren großen Rucksäcken wieder gut durchgeschüttelt.
Nach ca. 3 Stunden kamen wir an der Kreuzung an, an der man entweder Richtung Refugio Chileno, unserem eigentlichen Ziel, oder Richtung Refugio Torre Central laufen kann. Wir beschlossen uns den Umweg über Torre Central, da wir dort unsere Rucksäcke einsperren und noch etwas zu Mittag essen konnten, da unsere Vorräte inzwischen aufgebraucht waren. Der Weg führte entlang einem kleineren See und über einen großen sehr wenig bewachsenen Hügel und der Wind nahm immer mehr zu. Als wir über den Hügel wandern wollten, wurde der Wind so stark, dass wir teilweise nicht mehr stehen bleiben konnten und der Wind uns einfach vor sich herschob.
Nach ca. 2h sind wir endlich, langsam ausgehungert und von der Hitze erschöpft, am Refugio Torre Central angekommen. Hier konnten wir unsere Rucksäcke ablegen, leider war das Restaurant aber schon geschlossen und nur die Bar geöffnet, an der es nur kleinere Snacks gab. So gab es zum Mittag nur ein paar Wedges mit leckerer Sauce. Der Service war aber äußerst langsam und wir wurden schon ungeduldig, ob wir noch etwas zu essen bekommen. Schließlich konnten wir nach der Stärkung, nur mit unseren Day-Bags bepackt, den Aufstieg (400 Höhenmeter) antreten. Durch die Erholungspause war der Aufstieg recht gut zu meistern.
Am Camp Chileno angekommen, wurden wir in die Örtlichkeiten eingewiesen und konnten unser reserviertes Zelt beziehen. Die Zelte waren auf kleinen hölzernen Plattformen im Wald aufgebaut und wie schon in Los Cuernos sehr gemütlich mit dicker Matte ausgestattet. Abends haben wir noch Rachel und Josh getroffen und konnten gemütlich zusammensitzen und über die letzten Tage reden. Wir sind auch heute wieder früh ins Zelt gegangen, da wir am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang am Torres Lookout sein wollten. Das ist "der" bekannte Aussichtspunkt auf die drei Gipfel, die dem Torres del Paine seinen Namen beschert haben.
Wir sind an diesem Morgen vor Sonnenaufgang aufgestanden (3:00 Uhr), um passend zum Sonnenaufgang am Torres del Paine Lookout zu sein, und die vom Sonnenaufgang rot gefärbten Gipfel zu erleben. Als wir aus dem Zelt gekrochen sind, konnten wir noch einen relativ großen Fuchs auf der Flucht vor uns beobachten. Bepackt mit Day-Bag und Stirnlampe haben wir uns dann an den Aufstieg zum Lookout gemacht, der mit rund 2,5 Stunden angegeben ist. Allerdings haben wir nur rund 1,5 Stunden gebraucht, wodurch wir viel zu früh am Lookout waren und die Zeit mit warten und frieren verbracht haben. Wir hatten leider das Pech, dass es sehr wolkig war und der schöne rote Sonnenschein auf den Gipfeln am heutigen Morgen ausblieb.
Der Sonnenaufgang sollte so gegen 5:30 Uhr / 5:45 Uhr sein, so haben wir noch bis ca. 6:15 Uhr ausgehalten und dann entschlossen wieder zum Campingplatz abzusteigen. Aber zuvor haben wir noch die Instagram-typischen Bilder auf dem Stein im See vor den Gipfeln geschossen. Zurück am Camp haben wir noch einen Kaffee getrunken und konnten hier noch mit weiteren Mitstreitern warten bis ein größerer Regenschauer durchgezogen ist. Gegen 10:00 Uhr haben wir dann unseren Abstieg zurück zum Refugio Torre Central angetreten und unsere Rucksäcke abgeholt.
Unser Bus zurück nach Puerto Natales sollte gegen 14:30 von Laguna Amarga abfahren. Wir sind dann um rund 17:00 in Puerto Natales angekommen und haben zunächst unsere Leihausrüstung zurückgebracht, unser Gepäck im Hostel Singing Lamb abgeholt und haben dann unser Familienzimmer im Hostel "Patagonia MW" bezogen. Das Zimmer war eine ganze Wohnung für uns, da das zweite Doppelzimmer nicht bezogen war.
Wir haben uns abends noch eine super leckere Pizza gegessen. Das war eine der besten (wenn nicht die beste) Pizzen, die wir je gegessen haben. Und das lag nicht nur daran, dass wir seit 8 Tagen kein gutes Essen mehr hatten! Wir haben dann noch 2 Tage in Puerto Natales gechillt, bis wir weiter nach El Calafate gezogen sind.
Patagonien, Gletscher, Natur, Trekking | August | 2016 | Taron-Antiquariat - Bücher und mehr
26. August 2016 von gejuta
Die Spreu vom Weizen trennen – Literarischer Wochenendgruß vom 26.08.16
Blick auf Kelkheim-Ruppertshain – Foto: Gerd Taron
als ich in den vergangenen Tagen mit einer sehr lieben Freundin einen Spaziergang hier im Taunus rund um den Rettershof unternahm, sind mir diese Strohballen-Felder begegnet. Es war ein beeindruckendes Bild in dieser herrlichen Landschaft.
Dabei kam mir sofort die Redensart „die Spreu vom Weizen trennen“ in den Sinn. In einem Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten habe ich nachgeschaut und dazu folgendes gefunden:
„Gut und Böse, Nützliches und Unnützes, Echtes und Falsches trennen. Die Redensart ist biblischen Ursprungs und beruht auf dem Matthaus-Evangelium (Kapitel 3, Vers 12). Dort heißt es: „ Er wird seine Tenne fegen und den Weizen in eine Scheune sammeln; aber die Spreu wird er verbrennen mit ewigem Feuer.“
Bei Moltke heißt es dazu: „Die Schärfe eines Verstandes schied sofort die Spreu vom Weizen.“
Was bedeutet diese Redensart in meinem Leben? Wo nehme ich für mich Trennungen sinnvoll vor – mit allen Konsequenzen?
Bäckermeister Raimund Dorn in der Bäckerei Dorn in Kelkheim-Münster – Foto: Markus Müller
Bei einer Besichtigung einer alteingesessenen und traditionsreichen Bäckerei in unserer Stadt würde mir weiter deutlich, wie wichtig ist, auf das Gute zu achten und es wertzuschätzen.
Möge die neue Ausgabe des Wochenendgrußes Ihnen wieder neue Inspiration für das Wochenende und darüber hinaus geben.
In der Bäckerei Dorn in Kelkheim-Münster – Foto: Christiane Busch
Ich selber war ein Weizenkorn.
Mit vielen, die mir anverwandt,
lag ich im lauen Ackerland.
Bedrückt von einem Erdenkloß,
macht’ ich mich mutig strebend los.
Gleich kam ein alter Has gehupft
und hat mich an der Nas gezupft,
und als es Winter ward, verfror,
was peinlich ist, mein linkes Ohr,
und als ich reif mit meiner Sippe,
o weh, da hat mit seiner Hippe
der Hans uns rundweg abgesäbelt
und zum Ersticken festgeknebelt
und auf die Tenne fortgeschafft,
wo ihrer vier mit voller Kraft
im regelrechten Flegeltakte
uns klopften, dass die Scharte knackte!
Ein Esel trug uns in die Mühle.
Ich sage dir, das sind Gefühle,
wenn man, zerrieben und gedrillt
zum allerfeinsten Staubgebild’,
sich kaum besinnt und fast vergisst,
ob Sonntag oder Montag ist.
Und schließlich schob der Bäckermeister,
nachdem wir erst als zäher Kleister
in seinem Troge bass gehudelt,
vermengt, geknebelt und vernudelt,
uns in des Ofens höchste Glut.
Jetzt sind wir Brot. Ist das nicht gut?
Frischauf, du hast genug, mein Lieber,
greif zu und schneide nicht zu knapp
und streiche tüchtig Butter drüber
und gib den andern auch was ab!
Blick auf den Rettershof im Taunus– Foto: Gerd Taron
Sommerblumengesäumt ist der Feldweg, auf dem ich in der Frühmittagssonne spaziere.
Zu beiden Seiten erstrecken sich viele Hektar große Getreidefelder. Ich glaube, es sind Weizen und Gerste.
Erinnerungen kommen hoch, an meine Kindheit auf dem Lande, wo ich den Unterscheid zwischen den verschiedenen Sorten erkennen lernte.
Die Sonne brennt mir auf den Scheitel und färbt meine Nase und Ohren rot. Ein leichter Wind weht, wie überall auf den Eifeler Höhen. Ein Gefühl der absoluten Zufriedenheit macht sich in mir breit. Unendlich weite, schöne Natur, bestes Wetter und eine vertraute, gesprächsbereite Begleitung.
Stunden des Glücks.
Die Wärme entspannt meinen empfindlichen Magen und streichelt mein Gemüt.
Mir fallen die vielen Wandertage meiner Kindheit ein, wo ich, mit meinen Eltern und drei Geschwistern, kilometerweit zu Fuß die Lande durchstreift habe, und wo wir, meistens vor Erschöpfung und wundgelaufenen Füssen, stöhnend, vorzeitig heimkehren wollten. Mangels Auto blieb der Familie an den Wochenenden und in den Ferien nichts anderes übrig, als die Welt selbstlaufend zu entdecken.
Von der jüngsten dreijährigen Tochter über mich, die mit zwölf Jahren die Älteste war, bis zu Vater und Mutter, marschierten wir mit Wanderstöcken über Feld- Wald und Wiesenwege, und über harten Asphalt durch die Eifel…über viele Berge und durch Täler.
Vater forderte uns immer auf:“ Lasst uns ein Lied singen!“, was aber immer von allen rigoros abgelehnt wurde, es ihn aber nicht hinderte, allein drauflos zu singen. Es folgten bekannte Wanderlieder, volkstümliche Lieder und Operettenarien, die er als großer Sangesfreund zum besten gab. Er gab sich alle Mühe, seine Stimme wie die von Rudolf Schock klingen zu können. Ich wollte damals lieber Elvis hören.
Diese Erinnerungen kommen mir jetzt auf unserem Spaziergang hoch…wo mich das faszinierende Rot einer riesigen, nicht bewirtschafteten, Mohnblumenwiese bewegt und ich nicht aufhören kann, mich zu begeistern und Fotos zu machen. Wie dankbar darf ich sein, in solcher Landschaft leben zu dürfen… die so unberührt und harmonisch wirkt. Ich nehme diese Eindrücke mit nach Hause, vervielfache sie durch erzählen, Fotos vorführen und Texte drüber schreiben. Diese Wanderung, sie wirkt nachhaltig.
Sommer in der Eifel.
Anmerkung: Die Autorin ist in der Eifel beheimatet
Foto: Marina Rupprecht Fotografie
Weiße flimmernde Sonnenflut
rings auf den wogenden Weiten ruht;
rüstige Mäher bei scharfem Schnitt – –
schwirrende Sensen singen mit:
Die Halme fallen.
Und hart am staubigen Straßenrain
schafft tief gebückt ein Mütterlein;
schon manche brennende Stunde lang
sirrt und surrt der Sichelklang – –
Da schaut aus schimmerndem Aehrenfeld
der Gutsherr auf zum Wolkenzelt:
– »Vorwärts, ihr Leute, die Stunde rinnt!
In den Klüften murrt der Gewitterwind -«
Und in den perlenden Abendtau
blickt so fröhlich die alte Frau;
sie wischt von der Stirne den hellen Schweiß
und zählt im Geiste der Garben Preis.
-Vorwärts, ihr Knechte! die Stunde rinnt!
Mein Mahl bereitet das Ingesind;
mein Weib umrauscht ein seidener Flor – –
und der Jude wartet am Gartentor.«
Die Halme fallen!
Und müde legt nach des Tages Brand
das Weib die Sichel aus der Hand:
»Du goldner Segen auf schmalem Feld,
du gibst mir Brot und du schaffst mir Geld!« –
– »Vorwärts, ihr Hunde, verdient den Lohn!«
Er denkt an seinen fernen Sohn.
Der schnellste Reiter auf blachem Feld
und der Gott der Weiber – das kostet Geld! –
»Und all das Gold« – die Alte sinnt –
»in die Ferne schickt ich’s dem einzigen Kind.
Sie trieben ihn fort von Haus und Huf,
nun harrt er drüben der Heimat Ruf:
Und kehrt er heim, wenn der Himmel loht,
wenn der Weizen reif und das Mohnfeld rot,
dann faßt er die Sense zu heißem Schnitt –
und ich laufe und sammle und jauchze mit:
»Die Halme fallen!«
Clara Müller-Jahnke
Aus der Sammlung Sturmlieder vom Meer
Die Ähre beugt sich, in welcher Körner sind,
die aufrecht steht ist Spreu und fliehet vor dem Wind.
Am Rettershof im Taunus – Foto: Gerd Taron
Ich wünsche Ihnen, ein erholsames Sommer-Wochenende mit viel Sonne und Muße diese Tage zu genießen.
Im Schaufenster der Bäckerei Dorn in Kelkheim-Münster – Foto: Gerd Taron
23. August 2016 von gejuta
Sprache zum Klingen bringen – Sommerklänge mit dem Autor Thomas Berger bei Viola’s Bücherwurm in Kelkheim
Sprache zum Klingen bringen
Sommerklänge mit dem Autor Thomas Berger bei Viola’s Bücherwurm in Kelkheim
Begrüßung durch Viola Christ-Ritzer von Viola’s Bücherwurm – Foto: Maren von Hoerschelmann
Kelkheim, 19.08.2016
Endlich gab es für mich wieder Gelegenheit, bei einer Lesung von Thomas Berger dabei zu sein. Er versteht immer wieder auf besondere Weise, Worte zum Klingen zu bringen. Davon konnten sich die Zuhörerinnen und Zuhörer in der vollbesetzten Buchhandlung „Viola’s Bücherwurm“ in der Bahnstraße 13 in Kelkheim überzeugen.
Foto: Maren von Hoerschelmann
Mit der Sprachakrobatik von Thomas Berger bekommen Worte manchmal unverhoffte neue Bedeutungen.
Das unterhaltsame und umfangreiche Programm umfasste die verschiedensten Disziplinen der deutschen Sprache. In den Tagen von Olympia sicher keine leichte Herausforderung. Von Gedichten, Erzählungen, Aphorismen bis zu Limericks war alles dabei.
Nachstehend seien einige Kostproben der verschiedenen „Sprach-Disziplinen“ aufgeführt:
Sehnlich
Sprich leise
dem Schweigen
auf den Wind
Laß mich
berührn
Aus der Disziplin „Aphorismen“:
„Worte reinigen sich im Tauchbad des Schweigens“
„Gespräche, die allein vom Worte leben, hinterlassen keine Spuren“
Diese und viele andere Aphorismen finden sich bei Thomas Berger im Buch „Worte in Stein“
Thomas Berger präsentierte selbst verfasste Limericks. Der Limerick ist bekanntlich eine besondere Sprachform, die aus England stammt und auf den Ort Limerick zurückführt. In den Limericks spiegelt sich der angelsächsische Humor wider.
Hier zwei sehr schöne Beispiele aus dem Repertoire von Thomas Berger:
Es gab einen Sänger in Siegen
den störten beim Singen zwei Fliegen
Der einen ward sein Rachen zur Gruft
er sog sie tief ein mit der Luft
Die andere konnt er nicht kriegen.“
„Es gab einen Mann in Hagen
der bestürmte den Schöpfer mit Fragen
Warum er den Menschen geschaffen
es nicht hat belassen beim Affen
Das lag Gott selbst schwer im Magen.“
Viola Christ-Ritzer (links) und Maren von Hoerschelmann (rechts). Der dritte im Bunde, André von Hoerschelmann, ist hier leider nicht im Bild – Foto: Gerd Taron
Ein unterhaltsamer Abend ging viel zu schnell Ende. Ein herzliches Dankeschön gilt den wundervollen Gastgebern von Viola’s Bücherwurm mit Viola Christ-Ritzer, Maren von Hoerschelmann und André von Hoerschelmann.
Am Ende gab es keine Medaille für Thomas Berger, aber wieder ein sehr schönes Geschenk als Erinnerung an diese Lesung.
Die nächste Lesung mit Thomas Berger kann man am Donnerstag, 08.09. ab 19 Uhr im Gimbacher Hof in Kelkheim im Rahmen „Literatur on Tour“ erleben. Unter dem Thema „Wort und Frucht – Lesung bei Apfelwein“ wird es sicher wieder ein unterhaltsamer Abend werden.
Wer mehr über den Autor Thomas Berger wissen möchte, findet hier viele weitere Informationen:
http://www.autor-thomas-berger.de/
Getaggt mit Sommerklänge
19. August 2016 von gejuta
Lebendiges Wasser – Literarischer Wochenendgruß vom 19.08.16
wie geht es Ihnen, wenn Sie das Plätschern eines Brunnens hören? Für mich hat dies eine beruhigende Wirkung. Es ist klingt in meinen Ohren, als ob Wasser auf diese Weise „lebt“.
Dieses Gefühl kam mir bei meinem letzten Besuch im Café Nussknacker in Frankfurt wieder auf, als der Brunnen im Garten dort aktiv war. Eine willkommene Gelegenheit, diese Begebenheit zum Thema des neuen Wochenendgrußes werden zu lassen.
Brunnen im Kurpark von Königstein im Taunus – Foto: Gerd Taron
Manchmal denke ich,
das Herz eines Menschen
ist wie ein tiefer Brunnen.
was auf seinem Grund ist.
Man kann es sich nur
anhand der Dinge vorstellen,
die bisweilen an die Oberfläche treiben.
Brunnen im Café Nussknacker in Frankfurt – Nähe Hauptbahnhof, Karlsruher Str. 5
Wie ein alter Brunnen
Wasser in seiner Weichheit und Stetigkeit kann Steine aushöhlen.
Das Unscheinbare verfügt über ungeheure Kräfte.
In der Begrenzung steckt geballte Energie,
durch die ich Fülle erfahren kann.
Fülle ist nie eine Frage der Menge.
Ein voller Terminkalender macht das Leben nicht erfüllter.
Erfüllung liegt in der Begegnung,
die sich zwischen zwei Menschen ereignet.
Mehr Freunde zu haben,
muss uns nicht das Gefühl geben, aufgehoben zu sein.
Die wichtigste Heimat liegt in uns.
Ein zweites Haus und einen dritten Wagen zu besitzen
vermittelt uns nicht, dass wir reich sind.
Reich zu sein ist, bei sich angekommen zu sein
und immer wieder von dort ausgehen zu können.
Die Erfüllung in unserem Leben
geschieht oft nur durch eine kleine Verschiebung:
Innehalten und das Glück erfüllt sich,
wie in einem alten Brunnen das Wasser
immer neu aufsteigt und wartet,
geschöpft und zum zum Mund geführt zu werden.
Foto: Wolf-Dieter Hasler – aufgenommen im Schwarzwald
Natur ist glücklich. Doch in uns begegnen
sich zuviel Kräfte, die sich wirr bestreiten:
wer hat ein Frühjahr innen zu bereiten?
Wer weiß zu scheinen? Wer vermag zu regnen?
Wem geht ein Wind durchs Herz, unwidersprechlich?
Wer fasst in sich der Vogelflüge Raum?
Wer ist zugleich so biegsam und gebrechlich
wie jeder Zweig an einem jeden Baum?
Wer stürzt wie Wasser über seine Neigung
ins unbekannte Glück so rein, so reg?
Und wer nimmt still und ohne Stolz die Steigung
und hält sich oben wie ein Wiesenweg?
Aus: Die Gedichte 1910 bis 1922 (München, Frühjahr 1919)
Im Kurpark von Königstein im Taunus – Foto: Gerd Taron
Schau ins Wasser, wenn es mal keine Wellen schlägt. Dort erblickst du dein wahres Selbst: Unverzerrt und ehrlich. Schön und verletzlich. Nur du und vielleicht einige wenige andere Menschen wissen um diese Wahrheit. Kaum kommt ein Windstoß, so kräuselt sich der Spiegel und zeigt der Welt das Bild, das du sonst von dir zeigst. – Das Leben ist ein unruhiges Wasser.
Setz dich an einen Bach
und sei einfach da.
Das Lied des Wassers wird
deine Sorgen aufnehmen
und sie hinab zum Meer tragen.
Foto: Bettina Johl
Meine Gefühle geben ich dem fließenden Wasser mit.
Mögen sie,
durch viele Windungen und Untiefen
und über Stock und Steine hinweg,
den Weg zu dir finden.
Mögen sie dich erfrischen und erfüllen.
Ich wünsche Ihnen an diesem August-Wochenende, dass Sie bei einem Spaziergang oder bei einer anderen Gelegenheit, die Ruhe finden, lebendiges Wasser aufzunehmen und zu spüren.
Gerd Taron, Langstraße 30, 65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. 06195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de oder taron-antiquariat@gmx.de
Getaggt mit Wasser
18. August 2016 von gejuta
Stimmungsvoller Zauber im Sommergarten – Die Farben des Sommers genießen
Kelkheim-Fischbach, 12.08.16
Besondere Abende im Sommergarten der Familie Albers sind schon wieder vorüber. An 3 Freitagen gab es die Möglichkeit zur Ruhe zu kommen und zu genießen. Das Wetter hatte ein Einsehen und nur ein kleiner Sommerregen am ersten Abend sorgte für etwas Feuchtigkeit.
Der „Herr des Hauses“ – Ralf Elzenheimer-Albers – ließ es sich nicht nehmen den jeweiligen Gästen seinen selbst gekelterten Apfelwein auszuschenken und damit zum Wohlbefinden beizutragen. Außerdem stellte er sich als Chauffeur für einige Gäste gerne zur Verfügung.
Die Gastgeberin Connie Albers sorgte neben weiteren kulinarischen Genüssen auch für klangvolle Stimmung auf dem Monochord. Das Monochord ist ein altes Zupfinstrument, was bereits ein Herr Pythagoras im alten Griechenland kannte. Dazu konnten sich die Besucher mit Geschichten in andere Welten verzaubern lassen.
Als ich eines Tages wie immer traurig durch den Park schlenderte und mich auf einer Parkbank niederließ, um über alles nachzudenken, was in meinem Leben schief läuft, setzte sich ein fröhliches kleines Mädchen zu mir.
„Ach“, sagte ich, „ich habe keine Freude im Leben. Alle sind gegen mich. Alles läuft schief. Ich habe kein Glück und ich weiß nicht, wie es weitergehen soll.“
„Hmmm“, meinte das Mädchen. „Wo hast du denn dein rotes Strümpfchen? Zeig es mir mal. Ich möchte da mal hineinschauen.“
„Was für ein rotes Strümpfchen?“, fragte ich sie verwundert. „Ich habe nur ein schwarzes Strümpfchen.“
Vorsichtig öffnet sie mit ihren zarten kleinen Fingern den Verschluss und sah in mein schwarzes Strümpfchen hinein. Ich bemerkte, wie sie erschrak.
„Es ist ja voller Alpträume, voller Unglück und voller schlimmer Erlebnisse!“
„Was soll ich machen? Es ist eben so. Daran kann ich doch nichts ändern.“
„Hier, nimm“, meinte das Mädchen und reichte mir ein rotes Strümpfchen. „Sieh hinein!“
Mit etwas zitternden Händen öffnete ich das rote Strümpfchen und konnte sehen, dass es voll war mit Erinnerungen an schöne Momente des Lebens. Und das, obwohl das Mädchen noch jung an Menschenjahren war!
Wo ist dein schwarzes Strümpfchen?“, fragte ich neugierig.
„Das werfe ich jede Woche in den Müll und kümmere mich nicht weiter darum“, sagte sie. „Für mich besteht der Sinn des Lebens darin, mein rotes Strümpfchen im Laufe des Lebens voll zu bekommen. Da stopfe ich so viel wie möglich hinein. Und immer wenn ich Lust dazu habe oder ich beginne, traurig zu werden, dann öffne ich mein rotes Strümpfchen und schaue hinein. Dann geht es mir sofort besser. Wenn ich einmal alt bin und mein Ende droht, dann habe ich immer noch mein rotes Strümpfchen. Es wird voll sein bis obenhin und ich kann sagen, ja, ich hatte etwas vom Leben. Mein Leben hatte einen Sinn!“
Noch während ich verwundert über ihre Worte nachdachte, gab sie mir einen Kuss auf die Wange und war verschwunden. Neben mir auf der Bank lag ein rotes Strümpfchen mit der Aufschrift: Für dich! Ich öffnete es zaghaft und warf einen Blick hinein. Es war fast leer, bis auf einen kleinen zärtlichen Kuss, den ich von einem kleinen Mädchen auf einer Parkbank erhalten hatte. Bei dem Gedanken daran musste ich schmunzeln und mir wurde warm ums Herz. Glücklich machte ich mich auf den Heimweg, nicht vergessend, mich am nächsten Papierkorb meines schwarzen Strümpfchens zu entledigen.
(nach Anna Egger, leicht geändert. Gefunden auf http://www.zeitzuleben.de)
Gemeinsam mit dem Antiquar um die Ecke – Gerd Taron – gab es Geschichten aus alten Zeiten sowie natürlich auch passende Sommerabend-Gedichte.
An einem schönen Sommerabende
Lieblich senkt die Sonne sich,
Alles freut sich wonniglich
In des Abends Kühle!
Du gibst jedem Freud und Rast,
Labst ihn nach des Tages Last
Und des Tages Schwüle.
Horch, es lockt die Nachtigall,
Und des Echos Widerhall
Doppelt ihre Lieder!
Und das Lämmchen hüpft im Tal,
Freude ist jetzt überall,
Wonne senkt sich nieder!
Wonne in des Menschen Brust,
Der der Freud ist sich bewusst,
Die ihm Gott gegeben,
Die du jedem Menschen schufst,
Den aus nichts hervor du rufst
Auf zum ew’gen Leben.
Die Katzendame „Witchie“ konnte dabei ebenfalls bestens entspannen.
Den zahlreichen Gästen an den jeweiligen Abenden sei für ihre Teilnahme und das wunderbare Miteinander gedankt. Besonders erwähnenswert war der Besuch einer 90 jährigen geh- und sehbehinderten Dame. Sie war an allen 3 Abenden dabei mit regem Interessen und Beiträgen dabei. Es war so inspirierend, dass aus den Anregungen der Abend zwei neue literarische Wochenendgruße entstanden.
Zum Schluss gilt mein besonderer Dank für die große Gastfreundschaft, die oben schon beschrieben wurde, an Connie Albers und ihrem lieben Mann Ralf.
Es waren unvergessliche Abende, die gerne wiederholt werden dürfen.
Fotos: Gerd Taron und Ralf Elzenheimer-Albers
12. August 2016 von gejuta
Verwurzelt sein – Literarischer Wochenendgruß vom 12.08.16
vielen von Ihnen ist sicher bekannt, dass ich gerne und oft in der Natur unterwegs bin. Neben den weit sich öffnenden Landschaften hier im Taunus sind mir Bäume und ihre Pflanzen in ihrer natürlichen Umgebung wichtige Elemente. Sie zu entdecken, bereitet mir immer wieder große Freude. Und bei genauem Hinsehen sind oft kleine Wunder zu bestaunen.
Wieder hat mich eine Teilnehmerin der Reihe „Die Farben des Sommers“ am vergangenen Freitag zum Thema hingeführt.
Worauf wurzelt unser Leben? Womit sind wir verbunden? Was gibt uns die Nährstoffe, um unser Leben zum Wachsen, zum Gedeihen zu bringen? Wie geerdet sind wir?
Wenn du zwei Bäume siehst
Geh nicht zu schnell vorbei,
wenn du zwei Bäume siehst,
die beieinander stehen.
Beachte ihren Abstand:
Sie ziehen ihre Kraft
aus zwei verschiednen Wurzeln.
Schau, wie sie ihre Äste
ganz vorsichtig verschränken.
Und wenn sie nach der Sonne
die stärksten Triebe recken,
dann siehst du sie das Licht
mit dem Gefährten teilen.
Es stiftet Zärtlichkeiten
der Wind in ihren Kronen:
Beim allerkleinsten Hauch
berühren sich die Blätter.
Dann mag es dir so scheinen,
als gehe durch die Zweige
der Schauer des Erkennens.
die so zusammen wachsen,
dann bleib ein Weilchen stehn
und denk an dich und mich.
Paul Pfeffer
Foto: Birgit Böllinger
Gütige Herzen
Gütige Herzen sind die Gärten.
Gütige Gedanken sind die Wurzeln.
Gütige Worte sind die Blüten.
Gütige Taten sind die Früchte.
Berührt sie
dich im Herzen,
so blühst du auf.
Spürst in dir
Wurzeln, Stamm
und Krone wachsen.
Erfährst deine neuen Blätter
im Streicheln der zärtlichen Sonne.
lädt dich zum Verweilen ein:
Eure Seelen berühren sich,
eure Körper feiern
ein glanzvolles Fest.
Glück durchströmt dich.
Du wächst über dich hinaus.
einen Tempel betreten
und du wirst heil.
Wie ein Weinstock Wurzeln hat, die oft viele Meter tief in die Erde reichen, so bedarf auch jeder Mensch, wenn sein Leben dauerhaft gelingen soll, einer Verankerung in der Tiefe
Bild: Gaby Schmitt
Der Baum sagt
Du stehst auf deinen Wurzeln,
stehe wahrhaft auf ihnen.
Sie tragen dich,
nicht die Herrlichkeit deiner Blätter,
und nicht die Blüten des Glücks.
Sogar die Frucht,
auf die alle gewartet haben,
die lustig aussieht,
sie trägt dich nicht.
Du wirst getragen von dem,
was verborgen ist.
Der Birke die Kraft absehen
Der Birke die Kraft absehen,
sich heftig biegen und nicht brechen.
Äste im Sturm horizontal fliegen lassen,
um der Zerstörung
weniger Angriffsfläche zu bieten.
Die Wurzeln immer feiner vernetzen.
Den Stamm gegen den wüstschwarzen Gewitterhimmel
wie eine Herausforderung leuchten lassen.
Die Narben in der Borke
wie Medaillen tragen.
Sich schälen,
dünn und papieren,
damit die neue Rinde nachwachsen kann,
weiß und durchsaftet,
das könnte Zukunft bedeuten
für unsere verletzbare Liebe.
Lass mich langsamer gehen, Gott.
durch das Stillewerden meiner Seele. Lass meine hastigen Schritte stetiger werden
mit dem Blick auf die Weite der Ewigkeit.
Gib mir inmitten der Verwirrung des Tages
die Ruhe der ewigen Berge.
Lass mich langsamer gehen,
um eine Blume zu sehen,
ein paar Worte mit einem Freund zu wechseln, einen Hund zu streicheln,
ein paar Zeilen in einem Buch zu lesen.
Lass mich langsamer gehen, Gott,
und gib mir den Wunsch,
meine Wurzeln tief
in den ewigen Grund zu senken,
damit ich emporwachse
zu meiner wahren Bestimmung.
Mögen Ihnen diese Zeilen und Fotos für Ihr Wochenende neue Inspiration geben, über Ihre Wurzeln nachzudenken.
Hier wieder 2 Veranstaltungshinweise in eigener Sache für das kommende Wochenende:
Eine besondere Veranstaltungsreihe mit einer lieben Freundin und Künstlerin, Connie Albers, endet am Freitag, 12.08., ab 19 Uhr, statt.
Unter dem Thema „Farben des Sommers – Phantasiereisen und Geschichten“ gibt es im stimmungsvollen Malgarten der Familie Albers Gelegenheit sich wohlzufühlen und zu entspannen.
Endlich ich – Zeit für mich! Freuen Sie sich auf stimmungsvolle und farbige Sommerabende bei hausgemachtem Apfelwein, Gebäck, Klangreisen, Geschichten und Gedichten!
Die Genießerpauschale beträgt 15 Euro pro Person
Treffpunkt: Familie Albers, Eppsteiner Str. 50, Kelheim-Fischbach
Anmeldungen bis Freitag, 12.08. – 12 Uhr – nehmen entgegen:
Connie Albers, conniealbers@gmx.de, Tel. 06195-63600
Gerd Taron, taron-antiquariat@gmx.de, Tel. 06195-676695
Sonntag, 14.08.16 – 15:00 Uhr (Ende ca. 16:30 Uhr)
Literarischer Spaziergang rund um den Frankfurter Hauptbahnhof –
Thema: Unterwegs sein – vom Reisen
Treffpunkt: Frankfurt Hauptbahnhof, Gleis 1, Nebenausgang Mannheimer Straße
Es werden Geschichten und Gedichte vom Reisen präsentiert.
Getaggt mit Wurzel
5. August 2016 von gejuta
Bitte erst lesen! – Literarischer Wochenendgruß vom 05.08.16
das neue Thema soll keine Aufforderung sein, die neue Ausgabe noch genauer lesen. Es mag jeder das herauszulesen, was besonders berührt.
Es ist auch kein Hinweis darauf, künftig Gebrauchsanleitungen oder die Beipackzettel für irgendwelche Medikamente, die kaum jemand richtig versteht, besser zu beachten.
Eine Teilnehmerin bei der ersten Veranstaltung „Die Farben des Sommers“ am vergangenen Freitag (siehe auch Hinweis am Ende dieses Grußes) hat mich inspiriert, über dieses Thema nachzudenken
Sie erzählte uns von ihrem Tagebuch, dass sie geschrieben hat. Sie bittet bei ihrem Ableben, den Nachfahren, vor dem möglichen Entsorgen die Aufmerksamkeit darauf zu legen.
Ein Tagebuch erzählt viel über ein Leben eines Menschen. Es sind besondere Momente, wenn Menschen ihr Leben in dieser Form Einsicht in ihr Inneres geben.
Ich lernte zu lesen, die Leben Anderer.
Ich lernte zu spüren das Gestern,
welches in Dir lebt.
Ich sah hindurch der Schleier aller Zeiten
und nahm den Auftrag meines Lebens an,
Dich zu führen still an lieber Hand.
Alles war für mich, als ob ich selbst
es doch erleben sollte.
Ich lernte zu bleiben
und zu gehen.
Lernte das Empfangen
und das Lassen.
Ich lernte zu vergeben,
lernte zu warten, abzugeben,
still zu sein.
Ich lernte zur rechten Zeit zu sein.
Ich lernte mit Dir
– Erfahrung-
Ich las schon lang. Seit dieser Nachmittag,
mit Regen rauschend, an den Fenstern lag.
Vom Winde draußen hörte ich nichts mehr:
mein Buch war schwer.
Ich sah ihm in die Blätter wie in Mienen,
die dunkel werden von Nachdenklichkeit,
und um mein Lesen staute sich die Zeit. –
Auf einmal sind die Seiten überschienen,
und statt der bangen Wortverworrenheit
steht: Abend, Abend… überall auf ihnen.
Ich schau noch nicht hinaus, und doch zerreißen
die langen Zeilen, und die Worte rollen
von ihren Fäden fort, wohin sie wollen…
Da weiß ich es: über den übervollen
glänzenden Gärten sind die Himmel weit;
die Sonne hat noch einmal kommen sollen. –
Und jetzt wird Sommernacht, soweit man sieht:
zu wenig Gruppen stellt sich das Verstreute,
dunkel, auf langen Wegen, gehn die Leute,
und seltsam weit, als ob es mehr bedeute,
hört man das Wenige, das noch geschieht.
Und wenn ich jetzt vom Buch die Augen hebe,
wird nichts befremdlich sein und alles groß.
Dort draußen ist, was ich hier drinnen lebe,
und hier und dort ist alles grenzenlos;
nur daß ich mich noch mehr damit verwebe,
wenn meine Blicke an die Dinge passen
und an die ernste Einfachheit der Massen, –
da wächst die Erde über sich hinaus.
Den ganzen Himmel scheint sie zu umfassen:
der erste Stern ist wie das letzte Haus.
Foto: Ursula Schweiss
In meiner Blockhütte
Diese Blockhütte am See im Norden,
zu der keine Straße führt.
Auf den Bergspitzen gegenüber
Schnee bis in den Sommer.
Kein Telefonempfang. Eine Handvoll Bücher,
die ich immer wieder lesen kann:
Stifter, die Bibel, Guterson,
die Gedichte von Mary Oliver,
von Borchers, Domin, Lavant.
Papier zum Schreiben,
diese Schnörkel, die Welt sind,
und Seele und Geist, und Erwachen.
Ein kleiner Garten mit Kartoffeln,
Bohnen und Zwiebeln.
Eine Angel, wenn nichts im Garten wächst
und mir Haferflocken und Trockenobst ausgehen.
Das Postflugzeug einmal im Monat,
das mit Schwimmern auf dem See landet.
So lebe ich gelegentlich hier im Dorf,
unter meinen Freunden,
mit Telefon, E-Mail und einer ganzen Bücherei.
Die Wildnis ist kein Ort, sie liegt in mir
und ich kann sie jederzeit berühren.
Sie holt mich von innen ein.
Da halte ich meine Seele zurück,
dass sie sich nicht verströmt.
Aus dem Buch AUF DEM WASSER GEHEN von Ulrich Schaffer
Foto: Kathi Widera
Die Natur ist eines der schönsten Bücher wir sollten es öfter zur Hand nehmen und darin lesen
Nimm dir Zeit zum Denken,
Nimm dir Zeit für die Arbeit,
denn dies ist der Preis des Erfolges.
Nimm dir Zeit zum Spielen,
dies ist das Geheimnis der Jugend.
Nimm dir Zeit zum Lesen,
dies ist die Grundlage des Wissens.
Nimm dir Zeit für die Andacht,
das wäscht den irdischen Staub von deinen Augen.
dies ist der Weg zu den Sternen.
das hilft, die Bürden des Lebens zu tragen.
Nimm dir Zeit für die Liebe,
sie ist der wahre Reichtum des Lebens.
Nimm dir Zeit, dich umzuschauen, der Tag ist zu kurz,
um selbstsüchtig zu sein.
Nimm dir Zeit, um mit Freunden zusammenzusein
und ihnen zu helfen, dies ist die Quelle des Glücks.
Zeit ist das begrenzteste Mittel, das du zur Verfügung hast.
Deshalb nimm dir Zeit, den Duft der Rosen zu genießen.
(Ein Gedicht aus Irland)
Ich wünsche Ihnen, dass Sie an diesem Wochenende genügend Zeit zum Lesen finden. Suchen sich den Ort, wo Sie sich besonders wohlfühlen.
Zum Abschluss zwei eigene Veranstaltungshinweise für das Wochenende:
Eine besondere Veranstaltungsreihe mit einer lieben Freundin und Künstlerin, Connie Albers, wird am Freitag, 05.08. ab 19 Uhr fortgesetzt. Ein weiterer Abend findet am Freitag, 12.08., ebenfalls ab 19 Uhr, statt.
Ein Bericht der ersten Veranstaltung finden Sie unter diesem Link:
https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2016/07/31/die-farben-des-sommers-ein-stimmungsvoller-abend-im-sommergarten-bei-familie-albers/
Samstag, 06.08.16 – 17:00 Uhr (Ende ca. 18:30 Uhr)
Literarischer Sommerabend-Spaziergang am Rettershof in Kelkheim-Fischbach
Nach dem Spaziergang besteht die Möglichkeit, im Landgasthof „Zum fröhlichen Landmann“ zu verweilen.
Getaggt mit Lesen
Franziska Franz - Krimis | de |
q-de-1289 | Wie lange dauert es normalerweise, den W-Track im Torres del Paine zu wandern? | Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark | Desire to Travel
Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark
Der Torres del Paine National Park liegt im Süden Chiles in Patagonien und umfasst die Gipfel des Torres del Paine und den Gletscher Grey, der ein Ausläufer des Patagonischen Eisfelds ist. Der Nationalpark ist ca. 2420 km² groß und beinhaltet mehrere 3000er, Gletscher, Fjorde und Seen.
Unser erstes großes Highlight auf unserer Weltreise war die 8-Tages Trekking-Tour, O-Track oder auch Cirquit genannt, im Torres del Paine Nationalpark. Die Tour startete am Busterminal in Puerto Natales um 07:00 Uhr morgens, denn der Nationalpark liegt sehr abgeschieden, ca. 2h Fahrt, von der nächsten Stadt entfernt. Wir waren schon sehr aufgeregt, da das unsere erste mehrtägige Trekking-Tour (abgesehen von einer 2-tägigen Tour mit Hüttenübernachtung in Grins) war. Auf dem Weg zum Park haben wir direkt mehrere Anden-Kondore gesehen. Leider war der Bus zu schnell unterwegs, um diese riesigen Vögel mit bis zu 3 Metern Spannweite in ihrer vollen Pracht bewundern zu können.
Zunächst mussten wir am Haupteingang des Nationalparks "Laguna Amarga" eine Sicherheitsunterweisung ansehen und die Parkgebühren von 40 € pro Person zahlen. Aufgrund von 2 großen Waldbränden in der Vergangenheit sind die Ranger im Park extrem darauf bedacht, dass man bloß kein offenes Feuer macht. Gekocht werden darf nur im Camp in einem speziellen Raum.
Weiter ging es von dort mit einem Shuttle-Bus zum Camp Central, wo wir unser Ticket vorzeigen und nachweisen mussten, dass wir alle notwendigen Reservierungen der Campingplätze auf dem O-Track hatten. Denn ohne Reservierung wird man gar nicht erst auf den Track gelassen. Ab hier ging es mit dem Rucksack bepackt zu Fuß weiter. Unser Marschgepäck beinhaltete Zelt, Schlafsäcke, Isomatten, Kochgeschirr, Kamera, Klamotten für alle Wetterlagen und Essen für 8 Tage. Die ca. 15kg machte sich schon nach wenigen Metern bemerkbar und jeder Schritt war sehr viel anstrengender als normalerweise.
Die erste Tagesetappe war auf 4 Stunden bzw. 12km angesetzt und führte hinein in das Hinterland des Torres del Paine Nationalparks. Der schmale Wanderpfad war sehr schön gelegen und führte uns mit nur wenig Höhendifferenz durch moosbewachsene, mystische Wälder, über blühende Blumenwiesen und durch ein schönes Tal entlang eines breiten, Berggletscherwasser gespeisten, Flusses. Die Temperatur waren mit ca. 20° sehr abgenehm, einzig der starke Wind, gab uns schon einen Vorgeschmack auf die Rauhheit Patagoniens. Nach ca. 3h kamen wir an einer Herde Pferde vorbei, die friedlich auf der Blumenwiese grasten. Die Pferde hier sind zwar nicht wild, sie sind hier im Park aber auch nicht eingezäunt und können sich frei bewegen. Die zweite Herde Pferde kurze Zeit später stand näher am Wegrand und einige Pferde lagen entspannt im Gras. Eines der Pferde ließ sich sogar von uns streicheln.
Nach einer weiteren Stunde kamen wir endlich am Ziel, dem Camp Seron, an. Die erste Ettape war mit nur 4 Stunden zwar sehr kurz, aber dennoch schmerzten unsere Schultern und unsere Becken durch das ungewohnte Gewicht unserer Rucksäcke. Wir hofften, dass das in den nächsten Tagen besser würde, wenn man sich an den schwerden Rucksack gewöhnt hat. Nach der Registrierung im Camp konnten wir unser Zelt an einem Platz unserer Wahl auf einer wunderschön gelegenen Wiese aufbauen. Wir suchen uns eine plane und grasbewachsene Stelle aus und bauen unser Zelt eilig unter dem Dauerangriff einer Horde stechwütiger Moskitos auf. Die Moskitos waren ganz plötzlich überall, denn der Wind hatte sich gelegt. Wir versuchten uns mit Insektenspray vor den lästigen Biestern zu schützen, aber selbst das half nur für wenige Minuten. Glücklicherweise hatten wir unser Zelt beim Ausleihen schon einmal Probe aufgebaut, sodass wir nach nur 5 Minuten uns komplett eingerichtet hatten.
Abends haben wir uns dann ins Kochzelt gesetzt und uns leckere Burritos gemacht. Beim Essen kamen wir mit einer allein Reisenden Israelin ins Gespräch mit der wir uns super verstanden. Da es nur einen einzigen Wanderweg und nur wenige Camps auf dem O-Track gibt, würden wir in den nächten Tagen nich oft aufeinandertreffen. Im Anschluss an das Abendessen haben wir uns ein überteuertes warmes Bier aus den Camping-Shop gegönnt und die Aussicht von einem nahen Hügel aus genossen. Da es früh morgens weitergehen sollte und die Wanderung schon recht anstrengend war, haben wir uns früh schlafen gelegt.
Der zweite Tag startete relativ früh und begann mit einem leckeren Frühstück aus Porridge, angereichert mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!), und schwarzem Tee. Es war eine sehr gute Grundlage für den Tag. Nach dem Zeltabbau sind wir dann in unsere zweite Tagesetappe gestartet. Die Strecke ist unterteilt in zwei Abschnitte. Der erste ist rund 9 km lang (3 h) und endet an einer Ranger Station. Der zweite Abschnitt ist 8 km lang (3 h) und endet im Refugio Dickson. Die Schultern schmerzten zwar noch vom Vortag, aber da mussten wir nun durch.
Die Wanderstrecke führte regelrecht willkürlich durch das Hinterland des Torres del Paine. Wir sind über einige Bächer, durch schöne weite Täler mit viel hohem Gras und blühenden Margeriten und über wild bewachsene Hügel gewandert. Nach etwa 1,5 Stunden mussten wir einen etwa 200m hohen Anstieg hoch. Oben angekommen wurden wir vom kräftigen Wind fast umgehauen. Aber das sollte nur ein winziger Vorgeschmack auf die Windstärken werden, die uns noch erwarteten würden. Die Aussicht war grandios: zur rechten ging es steil hinunter bis zu einem türkisgrünen See, dahinter eine hohe Gebirgskette, links ging es einen sanften buschbewachsenen Hügel hoch und vor uns streckten sich die schneebedeckten Berge in die Höhe. Die weitere Strecke war sehr abwechslungsreich und ging daher auch schneller vorbei als erwartet.
Nach ca. 3h sind wir dann an der Ranger Station Coiròn angekommen. Hier wurden wir von einem sehr netten Ranger und einer Horde Moskitos begrüßt. Wir mussten uns kurz registrieren und unsere Reservierungen für die nächsten Campingplätze vorzeigen. Wir wollten zwar eine Pause machen, sind dann aber direkt weiter, da die Moskitos nicht auszuhalten waren.
Mit uns auf dem Track war eine große Gruppe Amerikaner (rund 10 Personen), die eine geführte Tour gebucht hatten. Einen Bergführer braucht man im Torres del Paine grundsätzlich nicht, da es nur einen Weg gibt und dieser sehr gut erkennbar und ausgeschildert ist. Vorteil der gebuchten Tour ist aber, dass es mehrere Träger (sogenannte Porter) gibt, die einem das meiste Gepäck tragen und man auf der Strecke nur einen Day-Bag benötigt. Außerdem gibt es verschieden angerichtete Mahlzeiten. So gab es für die Amerikaner an der Ranger Station unter dem Angriff unzähliger Moskitos einen Mittags-Snack.
Wir sind direkt weiter gegangen und haben uns dann rund 30 Minuten später, an einer Stelle, an der es kaum Moskitos gab (wir haben zwei gezählt) unseren Mittags-Snack, Müsli-Riegel und gemischte Nüsse, gegönnt. Die amerikanische Gruppe kam an uns vorbei und war sichtlich neidisch, dass wir ungestört essen konnten. Nach der Pause ging es über Wiesen und durch einen Sumpf, über den Holzstege gebaut waren. Hier fing es an zu Regnen, sodass wir das erste Mal von unseren Regenjacken Gebrauch machen konnten. Aber der patagonische Regen geht genauso schnell wieder, wie er kommt und stört daher nur wenig.
Nach weiteren 2,5 Stunden kamen wir zu einem höher gelegenen Aussichtspunkt, der einen wunderschönen Ausblick auf unser Camp für diese Nacht bot. Es war wie aus einer Szene in einem schnulzigen Western. Im Hintergrund die Berge, davor ein breiter, geschwungener Flusslauf, der sich zu einem See verbreiterte. Und in der Flussschleife lagen ein paar einsame Holzhütten auf einer großen Weide, auf der vereinzelt ein paar Pferde grasten, umgeben von hohen Bäumen. Nur die modernen Zelte störten das sonst romantische Bild etwas.
Aber auch hier am Aussichtspunkt waren wieder unzählige Moskitos, die sofort nach neuen Opfern suchten, so haben wir nur schnell ein paar Fotos von der Szene geschossen und sind dann weiter. Am Camp angekommen haben wir uns bei der Ranger Station und im Refugio registriert und konnten dann, unter der Bewachung angriffslustiger Moskitos, schnell unser Zelt aufschlagen. Nach dem Zeltaufbau haben wir uns erst einmal eine warme Dusche gegönnt und haben uns anschließend was zu essen gekocht. Es gab Burritos mit Bohnen, Linsen und Mais und einer leckeren Sauce aus der Tüte.
Da es zwischenzeitlich angefangen hatte zu regnen, sind wir noch sitzen geblieben und mit den anderen Wanderern, die am Tisch saßen, ins Gespräch gekommen. Zwei davon waren ein Pärchen aus London, die auch auf Weltreise sind und die anderen Drei kamen aus Australien und Deutschland und waren gerade erst mit der Schule fertig und machten ein Gap-Year. Insgesamt haben wir auf dem O-Track fast ausschließlich Langzeitreisende getroffen. Vermutlich, weil niemand 8 Tage am Stück wandern geht, wenn er nur 3 Wochen Urlaub hat.
Nach dem der Regen etwas leichter wurde, sind wir ins Zelt gegangen, haben noch etwas gelesen und haben uns dann wieder zeitig schlafen gelegt.
Die zweite Nacht haben wir gut geschlafen, obwohl es deutlich kühler war. Am nächsten morgen stellten wir dann auch fest warum: In der Nacht hatte es bis ca. 100 Meter über dem Camp geschneit und die Gipfel und Hänge waren weiß gezuckert. Durch die Kälte waren auch die Sachen kühl und wir brauchten erst einmal ein leckeres warmes Porridge (mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!)) und einen schwarzen Tee zum aufwärmen.
Nachdem das Zelt verpackt war, haben wir uns auf den Weg unserer dritten Tagesetappe gemacht. Heute standen 12 km bzw. 4,5 Stunden Wanderung auf dem Programm. Nach dem gestrigen Tag schien es uns schon fast etwas wenig. Zwar schmerzten die Schultern und Becken immer noch, aber wir merkten auch den langsam einsetzenden Trainingseffekt. Auch die Rucksäcke haben sich langsam an unsere Körper angepasst und kamen uns nicht mehr soo schwer vor.
Da es die Nacht über geregnet bzw. geschneit hat und auch der heutige Tag sehr verregnet war, war der Wanderweg übersät von Matschlöchern und kleinen Bächen. Dies machte unser vorankommen deutlich schwieriger, außerdem mussten wir heute rund 400 Höhenmeter überwinden. Wodurch die "nur" 12 km doch auch wieder an unseren Kraftreserven nagten.
Fast die gesamte Wanderstrecke lag in unberührten natürlichen Wäldern, wodurch uns der Regen nicht soviel ausmachte. Es war toll mal solche Wälder zu sehen, in denen der Mensch noch nicht alles verändert hat, sowas gibt es in Deutschland ja gar nicht mehr. Nach ca. 4 Stunden sind wir dann zu einer hügeligen Geröll-Landschaft gekommen, wo der Wind deutlich kräftiger wurde. Wir mussten richtig kämpfen, um die Hügel hochzukommen und der Wind hat uns immer wieder durchgeschüttelt. Auf dem ersten Hügel angekommen, blickten wir auf einen dahinter liegenden See, an dessen Ende ein Gletscher ins Wasser ragte. Die Gletscher im Torres del Paine beeinflussen das Wetter immens und sorgen unter anderem für die enormen Windgeschwindigkeiten. Imke versuchte von dem See und dem Gletscher ein Foto zu schießen, aber der Wind war so unfassbar heftig, dass sie nicht ruhig stehen bleiben konnte. Der Wind hat sie sogar einmal umgeworfen. So hat sie dann ein paar Bilder im Sitzen gemacht und wir haben uns bis zu unserem nächsten Camp durch den Wind und die noch kräftigeren Böen gekämpft.
Am Campground Los Perros angekommen, wurden wir an der Ranger Station von einem sehr freundlichen Ranger begrüßt, der uns einen heißen Stein gab, an dem wir unsere durchgefrorenen Finger aufwärmen konnten. Der Ranger gab uns noch eine kurze Einweisung, was uns am nächsten Tag erwarten würde und wies uns daraufhin, dass wir bis spätestens 7 Uhr das Camp verlassen müssen, damit wir es über den Pass und bis zum Camp Grey schaffen. Nach der Registrierung beim Ranger und danach im Refugio haben wir unser Zelt aufgebaut. Wir waren inzwischen regelrecht durchgefroren und versuchten uns durch das Abendessen wieder aufzuwärmen. Was aber nicht so richtig gelingen wollte. Daher haben wir uns noch einen Tee gemacht und sind dann ins Zelt gegangen. Erst der Wechsel der Klamotten und das Einmummen in den Schlafsack verhalf langsam dabei, dass uns wieder wärmer wurde. Im Zelt haben wir dann Karten gespielt und gelesen.
Doch durch die Kälte und die Aufregung vor der nächsten Tagesetappe war unsere Motivation etwas angeschlagen. Die Nacht sollte noch einmal richtig kalt werden, sodass wir auch nicht so richtig gut geschlafen haben.
Das Highlight des O-Tracks ist die Überquerung des John Gardner Passes, der auf rund 1200m liegt und einen gigantischen Blick auf den Gletscher Grey bereithält. Aber diese vierte Tagesetappe ist mit 11 Stunden auch die Anstrengendste des ganzen O-Tracks. Da wir spätestens um 7 Uhr aufgebrochen sein mussten, sind wir noch vor Sonnenaufgang um 4:30 Uhr aufgestanden, um möglichst früh am Pass zu sein, denn Imke hatte gelesen, dass je später es wird, der Wind immer mehr zunimmt und es dann deutlich anstrengender wird den Pass zu überqueren.
Nach dem Frühstücks-Porridge und einem Tee, haben wir unser Zelt zusammengepackt und sind um 5:45 Uhr aufgebrochen. Der Weg ging zunächst relativ steil bergauf. Durch den vielen Regen hatte sich der Weg in ein einziges großes Matschloch verwandelt und zwischendurch sah er eher aus wie ein Bachlauf, als wie ein Wanderweg. Hier waren wir sehr froh über unsere hohen wasserfesten Wanderstiefel. Nach ca. 1 Stunde hüpfen von Baumstamm zu Baumstamm kamen wir dann an der Baumgrenze an und machten einen Schritt in das dahinterstehende Geröllfeld an. Der Wind war so stark, dass er uns direkt umzuhauen drohte. Wir haben uns dann nochmal in den Wald zurückgezogen und uns zunächst dicker angezogen und nochmal alles windsicher gemacht. Danach sind wir raus auf das Geröllfeld und haben uns dem Wind gestellt, der mit rund 70 km/h frontal auf uns zubließ. Wir wurden immer wieder vom böigen Wind durchgeschüttelt. Neben dem Wind hat es die vorherigen Tage auch immer wieder geschneit, wodurch wir uns durch knietiefen Schnee die Hänge hochkämpfen mussten. Vor uns waren zum Glück schon ein paar andere Wanderer, sodass man ihren Fußspuren im Schnee gut folgen konnte.
Nach rund 2,5 kraftraubenden Stunden und etwa 600 Höhenmetern erreichten wir endlich den Pass. Hier oben wehte der Wind zum Glück relativ konstant und frontal, wodurch wir mit ca. 45° Vorwärtsneigung unseren Weg durch den Wind über den Pass verhältnismäßig leicht fortführen konnten.
Einmal über den Pass tauchte plötzlich vor uns der riesige Gletscher Grey auf. Der Anblick lässt sich nicht wirklich in Worte fassen und auch Bilder geben nicht das wieder, was wir sehen. Im ersten Moment sah es aus wie der Blick auf ein wolkenverhangenes Tal, erst das genauere Hinsehen verdeutlicht einem die gigantischen Eismassen, die langsam talwärts geschoben werden. Ein wirklich unglaubliches Bild!
Begleitet von einem starken, aber mit jedem Schnitt schwächer werdenden Wind haben wir dann unseren Abstieg begonnen. Dieser führte zunächst über Geröllfelder hinab, bis wir zu einem Waldstück kamen, in dem der weitere Abstieg richtig anstrengend wurde. Dieser war hier treppenartig angelegt, sehr steil und teilweise matschig, was recht schnell auf die Gelenke ging und nach ein paar Minuten langsam Schmerzen in Kniescheibe und Bändern auslöste. Erträglich macht den Abstieg, der immer wiederkehrende Blick auf den gigantischen Gletscher.
Nach ca. 5h erreichen wir unseren Zwischenstopp den Campingplatz und die Ranger Station Paso. Hier müssen wir uns zunächst beim Ranger registrieren. Hier konnten wir unseren Gaskocher auspacken und uns mit einem leckeren Mittagessen aus Spaghetti mit Pesto-Sauce für den zweiten Teil der Etappe stärken. Nach gut einer Stunde Pause ging es dann weiter zu unserem heutigen Tagesziel dem Refugio Grey. Dieser Abschnitt sollte laut Karte weitere 6h dauern.
Der Weg führte entlang eines Gebirgshanges und wir hatten die ganze Zeit Ausblick auf den Gletscher. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, mal kleinere Wälder, mal schroffe Felshänge, und das Beste: mehrere abenteuerliche Hängebrücken. Allerdings waren wir langsam am Ende unserer Kräfte und sehnten uns endlich unser Zelt aufbauen zu können und eine After-Trecking-Cola zu trinken.
Auf dem Weg gab es mehrere Aussichtspunkte auf den Gletscher, die auch als Tagesausflug vom Camp Grey erreichbar sind und so kamen uns heute das erste Mal auf der Strecke Wanderer entgegen, die den W-Track oder nur Tagestouren machten. Der W-Track ist eine beliebte Strecke im Torres del Paine, der meist in vier Tagen gewandert wird und an dessen Tageszielen immer gut ausgebaute Refugien stehen.
Eine Wanderin ist uns an diesem Tag entgegengekommen und bat uns an einem Aussichtspunkt ein Foto von ihr vor dem Ausläufer des Gletscher Grey zu machen. Ihr Jubelgeschrei "I made it!" bringt uns noch immer zum Schmunzeln, da wir gerade rund 9h gewandert, um 4:30 Uhr aufgestanden sind und rund 1200 Höhenmeter überwunden haben ;) und sie nicht mal einen Rucksack aufhatte.
Nach 5h sind wir endlich am Refugio Grey angekommen (1 Stunde schneller als in der Karte angeben) und waren heil froh, unser Zelt aufbauen und Duschen gehen zu können, denn am Vortag in Los Perros gab es nur kalte Duschen und da war uns aufgrund der frostigen Temperaturen nicht wirklich nach. Nach der etwas zu heiß eingestellten Dusche haben wir es uns in dem Restaurant im Refugio gut gehen lassen. Es gab leckere Pizza und Wein bzw. Bier. Das Ganze hat dann auch "nur" schlappe 50 € gekostet (man gönnt sich ja sonst nichts).
Nach dem Essen sind wir hundemüde ins Zelt gegangen und haben kurz danach unsere Augen zu gemacht.
Da unser Zeltplatz etwas abschüssig war, war die Nacht nicht wirklich gut. Zusätzlich machte sich die unbequeme Isomatte immer mehr bemerkbar. Die Matte war nur ca. 0,5 cm dick und bot keinen wirklichen Komfort. Das machte sich zu dem unebenen Untergrund zusätzlich bemerkbar.
Nach unserem gewohnten Frühstück (Porridge und Tee) ging es dann zunächst nur mit Tagesrucksack ausgestattet zu einem Aussichtspunkt auf den Gletscher Grey. Dies war nicht besonders aufregend, da wir am Vortag deutlich beeindruckendere Bilder genießen konnte. Zurück am Refugio haben wir unser Zelt gepackt und haben dann unsere fünfte Tagesetappe zum Refugio Paine Grande in Angriff genommen. Die Etappe sollte nur etwa 3,5 Stunden dauern und wir mussten rund 200 Höhenmeter überwinden.
Die Strecke ging immer wieder auf und ab und führte entlang eines großen Sees, der unter anderem vom Gletscher Grey gespeist wird. Nach etwa der Hälfte der Strecke kamen wir zum wunderschönen Aussichtspunkt Mirador Grey, der den See und den Gletscher überblickt. Diesen Aussichtspunkt kann man auch als Tagestour von Paine Grande aus erreichen. Hier oben war der Wind, aber so stark, dass alle Bilder schief oder verwackelt waren und beim Weitergehen packte der Wind so in den großen Rucksack, dass wir gezwungen waren zu laufen, um nicht umzufallen.
Zum Ende der Tour sind wir noch durch ein wunderschönes Tal mit hübschen Blumen und durch den letzten großen Waldbrand abgestorbenen, aber zur idyllischen Kulisse passenden, Bäumen gewandert. Hier frischte der Wind nochmal richtig auf und hat uns gut durchgeblasen. Das Camp Paine Grande war wunderschön an einem türkisblauen See und direkt an zwei hohen Bergflanken gelegen und wir konnten uns einen freien Platz zum Campen aussuchen.
Wir mussten heute unser Zelt in heftigem Wind aufbauen, was aber mittlerweile durch das tägliche Training kein Problem mehr darstellte. Danach haben wir uns ein leckeres Reis-Curry-Gericht gezaubert und haben noch etwas mit der Wanderin aus Israel, die wir am ersten Tag kennengelernt hatten, gequatscht.
Heute sind wir sehr früh ins Zelt gegangen, da wir noch Schlaf-Nachholbedarf von den vorherigen Nächten hatten. Aber auch diese Nacht sollte nicht besser werden, da der Wind die ganze Nacht über das Zelt ordentlich durchschüttelte. Georg musste sogar zweimal raus, da sich die Heringe der Zelteingänge gelöst hatten und das Oberzelt drohte, wegzufliegen.
Nach der unruhigen Nacht haben wir morgens gefrühstückt (hmm lecker Porridge mit Tee). Und haben nach dem Zeltabbau unsere sechste Tagesetappe begonnen. Die heutige Etappe war mit rund 13 km (ohne Umweg über Valle del Francés) angesetzt und sollte 5 h dauern. Ziel war das Refugio Los Cuernos, das zwar das weiter entfernte Refugio war, aber erstens konnten wir kein anderes Camp buchen und außerdem konnten wir so näher am Ziel unserer letzten Tagesetappe sein.
Wir sind recht zügig losgewandert und die Strecke ging entlang der Laguna Scottsberg durch schöne Wälder und Berghänge. Nach rund 2,5 h sind wir an der Ranger Station und dem Campingplatz Italiano angekommen. Von hier aus kann man in das Valle del Francés wandern und gelangt zu zwei Aussichtspunkten. Den ersten erreicht man nach ca. 1 Stunde, den anderen nach 3 Stunden. Wir haben unsere Rucksäcke an der Ranger Station liegen gelassen und sind dann nur mit unseren Day-Bags ca. eine halbe Stunde in das Tal aufwärts über Felsen gewandert bzw. gekraxelt. Der Vortragende von erratic rocks in Puerto Natales hatte erzählt, dass sich die Sicht auf das Tal zwischen den ersten Kilometern und dem ersten Aussichtspunkt nicht stark ändert, weshalb wir entschieden gar nicht so weit in das Tal zu wandern. Außerdem hatten wir noch weitere 2,5 Stunden Wanderung vor uns und wir wollten nicht so spät in Los Cuernos ankommen.
Wir haben es uns nach der halben Stunde auf einem größeren Felsen gemütlich gemacht und die Aussicht genossen. Immer wieder gingen kleinere Schneelawinen von den gegenüberliegenden Bergen ins Tal ab. Das war spannend, da dies immer unter einem lauten Donnern passierte. Nach der kleinen Pause sind wir dann wieder zur Ranger Station abgestiegen.
An der Ranger Station haben wir wieder unsere Rucksäcke aufgespannt und sind zum nächsten Zwischenstopp, dem Refugio Francès, weitergezogen. Dies sollte nach ca. einer halben Stunde erreicht sein, doch diesmal zog sich die Strecke etwas länger und wir fragten uns bereits, ob wir ein Schild übersehen hatten. Ca. 20 Minuten später als gedacht, sind wir dann am Refugio angekommen und haben uns eine Cola zur Erfrischung gegönnt. Das Refugio war sehr neu und teilweise noch im Aufbau. Was uns sehr seltsam erschien, war der Campingplatz der weit vom Refugio entfernt lag. Man musste ca. 10 Minuten vom Campingplatz zum Refugio absteigen. Später berichteten uns Bekannte, die wir auf dem O-Criquit kennengelernt haben und im Refugio Francès übernachtet haben, dass es dort nicht so schön war. Der Campingplatz war wohl sehr unbequem, da die Stellflächen teils sehr abschüssig waren.
Nach der Cola ging es dann hauptsächlich durch Waldgebiet weiter Richtung Refugio Los Cuernos. Wir mussten einige Höhenmeter abbauen, was aber deutlich einfacher war als der Abstieg vom Pass. Am Ende kamen wir an einem See mit Kiesstrand raus und konnten dort unsere Füße in dem 6° bis 7° warmen Wasser abkühlen. Von dort aus ging es dann noch ca. 20 Minuten weiter bis wir endlich am Refugio ankamen.
Hier hatten wir keinen Platz mehr für unser Zelt buchen können, sondern mussten ein vollausgestattetes Zelt buchen. Das schlug dort mit rund 88 € zu buche. Ganz schön teuer für ein Zelt mit Matte (den Schlafsack muss man selber mitbringen). Nach dem Bezug des Zeltes und einer erfrischenden Dusche, sind wir nochmal zu dem See gelaufen. Da aber der Wind wieder deutlich stärker blies, gab es recht starke Wellen, wodurch wir nicht mehr ins Wasser konnten.
Zurück am Refugio haben wir uns unsere letzte Packung Curry-Reis gekocht und haben uns im Refugio noch einen kleinen Drink, einen Pisco Sour, gegönnt. Nach dem anstrengenden Tag und den vorherigen unruhigen Nächten, sind wir auch heute wieder früh im Zelt verschwunden. Und so ein vollausgestattetes Zelt ist nach fünf Tagen unbequemer Isomatte und beengtem 2 Personen Zelt einfach himmlisch! Wir haben geschlafen wie die Steine :)
Die siebte Tagesetappe war noch einmal mit rund 12 km (5 h) angesetzt und sollte uns zu unserem letzten Campingplatz Chileno im Torres del Paine National Park führen. Die Strecke war zu Beginn sehr angenehm zu laufen und führte entlang dem Lago Nordenskjold. Jedoch war es teilweise wieder extrem windig und wir wurden mit unseren großen Rucksäcken wieder gut durchgeschüttelt.
Nach ca. 3 Stunden kamen wir an der Kreuzung an, an der man entweder Richtung Refugio Chileno, unserem eigentlichen Ziel, oder Richtung Refugio Torre Central laufen kann. Wir beschlossen uns den Umweg über Torre Central, da wir dort unsere Rucksäcke einsperren und noch etwas zu Mittag essen konnten, da unsere Vorräte inzwischen aufgebraucht waren. Der Weg führte entlang einem kleineren See und über einen großen sehr wenig bewachsenen Hügel und der Wind nahm immer mehr zu. Als wir über den Hügel wandern wollten, wurde der Wind so stark, dass wir teilweise nicht mehr stehen bleiben konnten und der Wind uns einfach vor sich herschob.
Nach ca. 2h sind wir endlich, langsam ausgehungert und von der Hitze erschöpft, am Refugio Torre Central angekommen. Hier konnten wir unsere Rucksäcke ablegen, leider war das Restaurant aber schon geschlossen und nur die Bar geöffnet, an der es nur kleinere Snacks gab. So gab es zum Mittag nur ein paar Wedges mit leckerer Sauce. Der Service war aber äußerst langsam und wir wurden schon ungeduldig, ob wir noch etwas zu essen bekommen. Schließlich konnten wir nach der Stärkung, nur mit unseren Day-Bags bepackt, den Aufstieg (400 Höhenmeter) antreten. Durch die Erholungspause war der Aufstieg recht gut zu meistern.
Am Camp Chileno angekommen, wurden wir in die Örtlichkeiten eingewiesen und konnten unser reserviertes Zelt beziehen. Die Zelte waren auf kleinen hölzernen Plattformen im Wald aufgebaut und wie schon in Los Cuernos sehr gemütlich mit dicker Matte ausgestattet. Abends haben wir noch Rachel und Josh getroffen und konnten gemütlich zusammensitzen und über die letzten Tage reden. Wir sind auch heute wieder früh ins Zelt gegangen, da wir am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang am Torres Lookout sein wollten. Das ist "der" bekannte Aussichtspunkt auf die drei Gipfel, die dem Torres del Paine seinen Namen beschert haben.
Wir sind an diesem Morgen vor Sonnenaufgang aufgestanden (3:00 Uhr), um passend zum Sonnenaufgang am Torres del Paine Lookout zu sein, und die vom Sonnenaufgang rot gefärbten Gipfel zu erleben. Als wir aus dem Zelt gekrochen sind, konnten wir noch einen relativ großen Fuchs auf der Flucht vor uns beobachten. Bepackt mit Day-Bag und Stirnlampe haben wir uns dann an den Aufstieg zum Lookout gemacht, der mit rund 2,5 Stunden angegeben ist. Allerdings haben wir nur rund 1,5 Stunden gebraucht, wodurch wir viel zu früh am Lookout waren und die Zeit mit warten und frieren verbracht haben. Wir hatten leider das Pech, dass es sehr wolkig war und der schöne rote Sonnenschein auf den Gipfeln am heutigen Morgen ausblieb.
Der Sonnenaufgang sollte so gegen 5:30 Uhr / 5:45 Uhr sein, so haben wir noch bis ca. 6:15 Uhr ausgehalten und dann entschlossen wieder zum Campingplatz abzusteigen. Aber zuvor haben wir noch die Instagram-typischen Bilder auf dem Stein im See vor den Gipfeln geschossen. Zurück am Camp haben wir noch einen Kaffee getrunken und konnten hier noch mit weiteren Mitstreitern warten bis ein größerer Regenschauer durchgezogen ist. Gegen 10:00 Uhr haben wir dann unseren Abstieg zurück zum Refugio Torre Central angetreten und unsere Rucksäcke abgeholt.
Unser Bus zurück nach Puerto Natales sollte gegen 14:30 von Laguna Amarga abfahren. Wir sind dann um rund 17:00 in Puerto Natales angekommen und haben zunächst unsere Leihausrüstung zurückgebracht, unser Gepäck im Hostel Singing Lamb abgeholt und haben dann unser Familienzimmer im Hostel "Patagonia MW" bezogen. Das Zimmer war eine ganze Wohnung für uns, da das zweite Doppelzimmer nicht bezogen war.
Wir haben uns abends noch eine super leckere Pizza gegessen. Das war eine der besten (wenn nicht die beste) Pizzen, die wir je gegessen haben. Und das lag nicht nur daran, dass wir seit 8 Tagen kein gutes Essen mehr hatten! Wir haben dann noch 2 Tage in Puerto Natales gechillt, bis wir weiter nach El Calafate gezogen sind.
Patagonien, Gletscher, Natur, Trekking | › vServer Erfahrungen eines Einsteigers vServer Erfahrungen eines Einsteigers
Inhaltsverzeichnis1 Die Vorbereitungen2 Worin die Unterschiede bestehen3 Erste Schritte4 Sicherheit ist ein Prozess, kein Status!5 Basics installieren6 Apache und andere Indianer7 Was dann passierte8 Wer sich so etwas (nicht) antun sollte9 Warum das ganze hier?
Es gibt sie wie Sand am Meer, vielleicht sogar noch häufiger: vServer. Ein Einsteiger berichtet über die Erfahrungen, die er in den ersten Wochen mit seinem gemieteten vServer gemacht hat.
Es war von langer Hand geplant: Der Vertrag mit dem Webhoster wird bald auslaufen und sollte planmäßig nicht verlängert werden. Statt dem normalen Webspace mit einer MySQL-Datenbank und E-Mail Accounts soll diesmal etwas mit Hand und Fuß her: ein vServer, der nahezu vollkommene Unabhängigkeit garantiert. Wir selbst sind Chef, niemand kann uns dazwischen gehen, wir können tun und lassen was wir wollen und Serverdienste laufen lassen sowieso. Immerhin gibt es ja reichlich Beispiele dafür, außerdem gibt es hunderte Pakete für E-Mail- und Jabberserver. Das kann eigentlich gar nicht so schwierig sein. Und mit der Konsole kommen wir auch schon sehr gut zurecht. Außerdem ist WordPress für unser Blog ja auch schnell installiert. Doch ganz so spielend leicht, wie wir uns das gedacht haben, war der Start in den „Profibereich“ des Webhostings nun auch wieder nicht.
Nachdem mein Freund und ich uns dazu entschieden haben, dass wir den bestehenden Vertrag mit unserem damaligen Webhoster auslaufen lassen wollen, stand die erste große Frage im Raum: Gleicher Service bei anderem Anbieter, einen vServer oder gar einen Root Server? Letzteres schied relativ schnell aus: Unser geplantes Budget würde dadurch um ein vielfaches überstiegen. Ersteres hingegen auch, denn wir wollten endlich von den „Standardservices“ abkommen und was professionelles betreiben. Also musste ein vServer (virtueller Server, mehrere vServer teilen sich einen Kernel) her. Doch damit ging die Suche erst richtig los! Anbieter für vServer gibt es quasi wie Buchläden: an jeder Ecke ist einer. Die Preise reichen von „viel zu teuer“ bis „da muss irgendwo ein Haken sein“. Bei den vielen Hilferufen im Internet zu ebendieser Frage stand ein Tipp immer relativ weit oben: webhostlist.de. Hier sind etliche Anbieter eingetragen und lassen sich miteinander vergleichen. Doch so oft zu dieser Seite geraten wurde, so oft wurde auch davor gewarnt: nicht objektiv, Support werde nicht berücksichtigt, die Liste sei nicht vollständig usw.. Letztendlich haben wir unseren Anbieter aus einer Mischung aus Empfehlungen, Werbung, Vergleichen und Bauchgefühl ausgesucht.
Ganz abgesehen von der Hardware, die vermutlich der größte und wichtigste Unterschied zwischen den Anbietern ausmacht, ist es vor allem der Support, der den guten vom schlechten Anbieter trennt. Gibt es eine Hotline, ist sie erreichbar, gibt es eine E-Mail Adresse oder nur ein Webformular für Anfragen etc.. Ebenso wichtig ist die Erreichbarkeit der Server. Seriöse Anbieter geben diese, meistens in Prozent, an.
Die Bestellung zieht sich nach den wenigen Minuten Antrag formulieren dann oft doch über mehrere Stunden, da die beantragten Services natürlich erst bereitgestellt werden müssen. Nach geschätzten 5 Stunden war unser vServer bereit zur Einrichtung: Im Webinterface des Anbieters anmelden, kurzen Überblick verschaffen, was es alles so gibt, und dann an die Einrichtung des vServers machen. Zunächst die Installation des Betriebssystems: Debian 4.0 minimal (damals war das noch voll OK, mittlerweile ist Debian 4.0 ausgelaufen. Um das Update mussten wir uns später selber kümmern). Wir hatten noch andere Linuxdistributionen zur Auswahl, wollten aber unbedingt Debian haben. Neben der Minimalinstallation gab es noch „PLESK“ und „LAME“ zur Wahl, mit welchem wir rein gar keine Erfahrung hatten. In Rücksprache mit Leuten, die ich zweifellos als „Profis“ bezeichne, ließen wir die beiden letztgenannten Alternativen außen vor.
Nach der Installation meldeten wir uns via SSH das erste mal auf dem Server an. Die notwendigen Zugangsdaten inklusive Passwort waren im Adminbereich der Webseite unseres Anbieters zu finden.
Sicherheit ist ein Prozess, kein Status!
Das Thema Sicherheit ist natürlich immer aktuell. Mit der Miete eines vServers ist dieses Thema aber auf ein ganz anderes Level gerückt. Mit einer 100Mbit Anbindung ans Internet und 25 GB Speicherplatz ist das Absichern vor fremden Zugriffen um ein vielfaches wichtiger. vServer, sehr oft in Besitz von blutigen Anfängern, sind oft Ziele von Hackerangriffen, insbesondere von Kriminellen, die die schnelle Internetverbindung des Servers für ihre Zwecke nutzen wollen. Es kommt sehr oft vor, dass sich Mieter mit dieser Gefahr erst dann konfrontiert sehen, wenn der Serveranbieter eine Monatsrechnung für Extratraffic stellt. Kriminelle nutzen die oft mageren Sicherheitsvorkehrungen aus, um meist illegale Materialien (Kinofilme, Musik, kinderpornografisches Material etc.) auf den Server zu legen, damit diese eine schnelle Verbreitung finden. 100Mbit, da ist schon was drin…
Diesen Vortrag durfte ich mir von den oben genannten Profis schon nahezu spöttisch anhören. Sehr oft wurde man auf den Artikel von burnachurch verwiesen, in dem dieses Thema angesprochen wird. Darum ist uns bewusst geworden, dass unser vServer nicht als Fang von Kriminellen herhalten soll. Somit begannen wir sofort mit den ersten Schritten für einen sicheren vServer:
Gleich nach dem Anmelden über den Benutzer root erstellten wir über SSH eine neue Gruppe sowie zwei neue Benutzer. Beide Benutzer wurden dieser Gruppe angefügt. Daraufhin installierte ich sudo und konfigurierte es so, dass ausschließlich Benutzer dieser Gruppe es benutzen dürfen. Als dies erledigt war, schloss ich die erste und einzige Sitzung des Benutzers root, meldete mich mit einem der Benutzernamen an und konfigurierte SSH nun so, dass wieder nur Benutzer aus der Gruppe durchgelassen werden. Root ist damit ausgesperrt.
Auf diesem Niveau wurden weitere Sicherheitsvorkehrungen vorgenommen, bis es endlich an das Installieren der wichtigsten Sachen ging, die auf einem Server laufen sollten bzw. die wir für unsere Vorstellungen von vServer benötigen. Doch was viel wichtiger war, ist dass das Betriebssystem auf dem aktuellsten Stand ist. Da wir den vServer kurz vor Ende des Supports für Debian Etch erwarben, mussten wir auf schnellstem Wege auf die neue Version, Debian Lenny, kommen. Da wir noch keine Daten auf dem Server gespeichert und keine schwierig einzurichtende Programme installiert hatten, konnten wir ohne Backup ein Upgrade vornehmen. Unter fachmännischer Betreuung über IRC war das auch gar kein Problem. Schließlich hatten wir Debian Lenny installiert und konnten das erste mal das System updaten:
Jetzt kann ich es zugeben: obwohl ich wirklich SEHR oft auf das Thema angesprochen wurde und mir die Dringlichkeit hervorgehoben wurde, habe ich das Thema Sicherheit wirklich unterschätzt. Ich dachte es ist ausreichend, wenn man regelmäßig seine Updates installiert und am Anfang von jeder Installation die Konfiguration gewissenhaft macht. Doch das ist nicht so! Sicherheit ist ein Prozess, der niemals aufhört. Man kann nicht einfach zwei Wochen auf den Server verzichten und ihn sich selbst überlassen. Man muss ständig die Serverdienste überwachen, Auffälligkeiten bemerken, Aktivitäten, die man nicht selbst hervorgerufen hat überprüfen, die Log Dateien analysieren etc.. Es ist ein Fass ohne Boden, auf das wir schlichtweg nicht vorbereitet waren.
Basics installieren
Die Hauptaufgabe unseres Server sollte darin liegen, unser Blog zu hosten. Für das Betreiben eines WordPressblogs sind viele Pakete notwendig, die grundsätzlich auf einem Webserver installiert sein müssen. Zunächst ist dabei Apache zu führen, der unser Webserver werden sollte. Wenn man sich per SSH auf dem Server angemeldet hat, ist die Handhabung wie die Bedienung bei einem lokalen PC über die Konsole. Da Ubuntu – das Betriebssystem unserer Heimcomputer – von Debian abstammt, kamen wir mit der Bedienung von Debian sehr schnell zurecht.
Außerdem mussten natürlich noch PHP und MySQL installiert werden. Ohne die ist es nicht so einfach möglich, WordPress laufen zu lassen 😉 Als diese Pakete dann fertig installiert und eingerichtet worden waren (wir haben schnell begriffen, dass man nicht auf die trial and error Methode an Apache rumspielen sollte, denn diese wirklich mächtige Paket lässt sich sehr schnell kaputt-konfigurieren). Also haben wir uns erstmal ein Fachbuch zugelegt und uns ein paar Tipps daraus ausgesucht, die wir umgesetzt haben.
Nachdem Apache gut lief, WordPress installiert war, die alten Artikel importiert worden, und der alte Vertrag kurz vorm Auslaufen war, kam die nächste Herausforderung: die Domain auf den neuen Server umleiten. Das Webinterface unseres neuen Abieters erlaubte es uns, den DNS Eintrag auf die neue IP umzustellen. Der Domainumzug lief um einiges einfacher als erwartet. Mit Apache konnten wir dann sowohl die Haupt- als auch die Subdomains auf die richtigen Ordner umleiten. Dadurch konnten wir quasi „über Nacht“ das alte Webspaceangebot verlassen.
Apache und andere Indianer
Wir hatten so gut wie keine Erfahrung mit Apache, denn welcher normale User hat das auf seinem Heimrechner schon installiert? Im Nachhinein vertrete ich die Meinung, dass eine ausführliche Trainingseinheit in der VirtualBox auf dem Heimcomputer sehr hilfreich gewesen wäre, so dass man schon frühzeitig sieht, wie man seine Serverdienste in den Griff bekommt. Das ist ja etwa so, als würde man auf der Autobahn bei 180 km/h anfangen, seine Spiegel zu richten und das Lenkrad einzustellen. Dennoch: Apache bekamen wir für unsere Verhältnisse relativ schnell in den Griff.
Natürlich haben wir außer Apache nach einiger Zeit noch weitere Dienste installiert. Wir wollten ja Profis sein und experimentierten viel mit weiteren Diensten: E-Mail stand ganz oben auf der Prioritätenliste, dann natürlich noch Jabber (was gibt es cooleres als einen eigenen Jabber-Server??) und wenn man schon dabei ist: warum nicht gleich einen Gobby-Server? Ihr seht schon: für uns galt der vServer als ein Spielzeug, an dem wir uns so richtig austoben wollten. Allerdings haben wir die Sicherheitspflege unterschätzt.
Es kam wie es kommen musste. Ausgerechnet das, was wir unbedingt vermeiden wollten (denn wir dachten wir seien klüger als der Junge von burnachurch), ist eingetreten. Ein Unbefugter hat es geschafft, sich Zutritt auf unseren vServer zu verschaffen. Ohne dass wir es merkten, wurde ein IRC-Bot auf unserem System installiert, der irgendeinen IRC-Channel zugespamt hat. Unserem Anbieter ist die hohe Aktivität zu Ohren gekommen und hat unseren vServer offline genommen (das einzig vernünftige, was er tun konnte). Wir haben unsere Daten sichern können, und da wir nicht wussten wie, haben wir gar nicht erst versucht, diesem Angriff auf den Grund zu gehen. Dann hat das Spiel von vorne begonnen, wieder alles installieren, sichern, einrichten und der ganze Käse. Diesmal wollten wir aber vorsichtig sein und haben nicht jeden Serverdienst gleich aktiviert ohne zu recherchieren was man einstellen muss.
Diesmal haben wir länger durchgehalten als beim ersten mal, doch schon bald kam der nächste Angriff. Irgendjemandem ist es gelungen, unser Apache so zu konfigurieren, dass etwa jeder zweite Besucher, der über Google zu uns kam, auf eine Malwareseite weiterzuleiten (es gab bei heise online mal einen Artikel zu einer ganzen Hack-Serie mit diesen Symptomen, das geschah gerade zur gleichen Zeit wie bei uns. Leider finde ich ihn nicht mehr!). Wir haben auch dieses Problem relativ spät bemerkt und uns daraufhin entschieden, das Projekt vServer bis auf weiteres fallen zu lassen.
Wer sich so etwas (nicht) antun sollte
Zugegeben, es ist sehr verlockend, sich einen vServer zu mieten: er ist meist schneller als normaler Webspace, durchaus bezahlbar und man schreit quasi vor Unabhängigkeit. Doch meine Erfahrungen zeigen: lasst lieber die Finger davon, wenn ihr nicht wisst was auf euch zukommt. Ein bisschen Übung mit dem Terminal auf dem Heimcomputer reicht bei Weiten nicht aus, um die Aufgaben auf dem vServer zu bewerkstelligen. Die Bedienung des Terminals ist so ziemlich das einfachste, was es an diesem Projekt gibt.
Wenn euer Hauptanliegen darin liegt, dass ihr ein Blog betreibt, das mit viel Speicherplatz auf einem schnellen Server liegt, dann gebt bitte mehr Geld bei der Miete eines Webspaces aus, bevor ihr auf die hirnrissige Idee kommt, einen vServer zu übernehmen. Ihr habt enorm viel Verantwortung dafür, und für denn Fall, dass eine Straftat darüber begangen wird, steht nicht der Hacker, sondern ihr dafür gerade. Ein vServer ist kein Spielzeug!
Unser „Scheitern“ soll die, die mit dem gleichen Gedanken spielen, zum nochmaligen Nachdenken anregen. Seid ihr euch wirklich sicher, dass ihr diese Verantwortung tragen könnt? Wisst ihr WIRKLICH, was das bedeutet? Man hört nämlich relativ häufig den gut gemeinten Rat, dass man auf einen vServer umsteigen soll, weil dort „alles besser“ ist. Wir möchten, dass ihr aus unserem Fehler lernt.
Inhaltsverzeichnis1 Die Vorbereitungen2 Worin die Unterschiede bestehen3 Erste Schritte4 Sicherheit ist ein Prozess, kein Status!5 Basics installieren6 Apache und andere Indianer7 Was dann passierte8 Wer sich so etwas (nicht) antun... 35 Kommentare zu "vServer Erfahrungen eines Einsteigers"
Valentin sagt: 13. Oktober 2011 um 18:33 Hallo Benni und Jonas,
danke für den interessanten Artikel. Da ich selbst mitten im Umzug stecke, interessierte mich die Geschichte natürlich sehr. Auch ich habe mal kurz darüber nachgedacht, einen vServer zu mieten, die Idee aber gleich wieder verworfen. Ich bin kein Netzwerkspezialist und hab von Sicherheit in dem Bereich einfach keine Ahnung. Ich traute mir das erstens nicht zu und wollte mir zweitens die Arbeit nicht antun.
Dass es wirklich so schlimm ist mit der Sicherheit und so schnell gehen kann hätte ich aber nicht gedacht … oder hattet ihr einfach Pech? Auf jeden Fall bin ich froh, dass ich mich wieder für einen Webspace (wenn auch bei einem anderen Anbieter) entschieden habe. Gruß Valentin
benni sagt: 13. Oktober 2011 um 23:35 Wieviel Pech da jetzt dabei war, kann ich auch nicht sagen. Dennoch war die Angriffsdichte bei uns relativ hoch, wobei beim zweiten mal auch ein Hack auf den DNS-Server gewesen sein könnte (laut heise waren hunderte andere Seiten ebenfalls betroffen, siehe oben).
Ein guter Webspace mit schneller MySQL ist sicherlich immernoch besser als ein vServer, wenn es nur ums bloggen geht…
Manuel sagt: 13. Oktober 2011 um 18:53 Ui, klingt ja wirklich übel, dass da so oft jemand bei euch eingestiegen ist. Auch gerade weil ihr schreibt, dass ihr im Vorfeld schon über die Sicherheit nachgedacht habt…
Bin sehr froh, dass ich für mich nen guten Hoster gefunden hab (mit ssh-Zugang!) und mich nicht um Serverkram kümmern muss, wenn ich nicht will.
Heinrich sagt: 20. März 2012 um 14:17 Hallo Manuel, ich bin auf der Suche nach so einem Hoster für ein schnelles und sicheres WordPress Hosting auf deutschen Servern. Wo bist du denn? Hoffe deine Antwort würde nicht als versteckte Werbung gelöscht!
linuxnetzer sagt: 13. Oktober 2011 um 19:19 Respekt dafür, dass ihr hier auch mal von einem „fail“ berichtet. So ganz (oder fast) ohne Apache-Erfahrung da reinzugehen, ist natürlich schon ein gewisses Risiko. Die Materie Server-Sicherheit ist schon ziemlich komplex. Dass es euch sooo schnell erwischt, ist vielleicht auch Pech.
Vielleicht probiert ihr mal ein bisschen mit virtualbox rum und startet irgendwann einen neuen versuch. das würde ich jetzt nicht als endgültige entscheidung sehen.
Bernd sagt: 13. Oktober 2011 um 19:20 Ein wirklich interessanter Erfahrungsbericht. Für mich kommt ein vServer nicht in Frage, für meine Blogs genügt herkömmlicher Webspace. Wenn ich nun von Euren Erfahrungen lese, dann heißt es für mich erst recht Finger weg vom vServer.
Ralf sagt: 13. Oktober 2011 um 19:29 Klasse Artikel!
Besonders gut finde ich Eure Schlussfolgerung in den letzten zwei Absätzen, richtig erkannt!
Zum drittletzten Absatz, das kann passieren, auch bei einem gut abgesicherter Server kann so etwas passieren, ein Einbruch erfolgt fast auszuschließen über Dienste, die können fehlerhaft sein, oder aber auch nur einfach schlecht konfiguriert.
Warum ich hier Poste? Ich hatte im laufe des Jahres 4 Server (Vserver) zu richten, und warum? ja genau, weil man halt meinte das kann ja nicht so schwer sein, her mit so einem Server, ja und die persönliche Haftung für das Teil mal außen vor 😉 Viele verstehen es eben nicht was es mit einem eigenen Server auf sich hat.
Werde Euren Artikel weiterempfehlen!
Gerd sagt: 13. Oktober 2011 um 20:20 Hallo Benni und Jonas,
könnt ihr mehr über die erfolgreichen Angriffe erzählen? Wie kamen der/die Angreifer auf euer System? Falsche Konfiguration? Schlechte Passwörter? Über welche Dienste?
benni sagt: 13. Oktober 2011 um 23:36 Schwache Passwörter ist so ziemlich das einzige, das wir zu 100% ausschließen können 😉
Gerd sagt: 14. Oktober 2011 um 18:37 Danke für die Antwort 🙂
Könnte man die Konfig-Dateien mal sehen? Irgendwo muss ja die Schwachstelle gewesen sein.
benni sagt: 14. Oktober 2011 um 20:37 Warum sollte ich dir unsere Konfig-Dateien geben? Ich kenne dich ja nichtmal!
Bachsau sagt: 24. September 2014 um 15:02 Meine Konfigs darf gene jeder sehen. Wenn das eine Gefahr für mich darstellt, habe ich meine Hausaufgaben nicht gemacht.
schneida sagt: 13. Oktober 2011 um 23:15 Da ich selbst auch Betreiber eines eigenen VServers bin hab ich den Artikel gut nachvollziehen können! Der Hauptgrund für die Entscheidung vServer lag bei mir bei der mangelnden Unterstützung von PHP5.3 (mittlerweile hat sich die Situation ja bereits verbessert), das ich zwingend für eines meiner Projekte benötigt habe und natürlich der grundsätzliche Wunsch nach Freiheit….
Insgesamt muss ich sagen habe ich durch die Konfiguration des Servers extrem viel gelernt und würde die Entscheidung für einen vServer jederzeit wiederholen. Die Chance einmal einen DNS-Server aufzusetzen, eine eigene Mail server zu warten oder eine Fedora DVD in knapp 5 Minuten herunterzuladen oder seine eigenen Dropbox like Cloud Storage aufzubauen ist einfach toll. Dabei darf man die Sicherheit natürlich nicht außer Acht lassen. Bisher bin ich von Angriffen verschont geblieben (oder habe sie nicht bemerkt, was natürlich schlimm wäre) obwohl ich mittlerweile bereits nachlässiger werde und nicht mehr jeden Tag alle Logs durchsehe. Man muss lernen damit umzugehen und sich auf die wichtigsten Parameter beschränken. Was aber schon ziemlich erschreckend ist, ist die Anzahl an Hacking Versuche pro Tag von unterschiedlichsten Servern (unter anderem vServer deutscher Anbieter und sehr skurril auch von Servern des rumänischen Innenministeriums (!)), die dank Sicherheitssystemen wie fail2ban von BruteForce Attacken über SSH abgehalten werden.
Spelter sagt: 14. Oktober 2011 um 08:26 Also ich betreibe nun seit 6 Jahren Rootserver im Netz und nur einmal ist ein Einbruch passiert. In mein Urlaub… als ich das Update von apt automatisiert hatte (apt-get -y upgrade). Das hat damals meine Configs überschrieben (httpd.conf und php.ini), mod_security aus dem Apachen geworfen und als ich wieder aus dem Urlaub kam traute ich meinen Augen nicht.
Eine Neuinstallation war natürlich die folge, aber das war der einzige Sicherheitsvorfall all die Jahre. Das tolle war, ich konnte diesen möchtegern Hacker bis zur Haustür in St. Marino verfolgen und genau rekonstruieren was passiert ist. Hat die Polizei nicht interessiert, aber die GVU und die FXP Gruppe wurde hochgenommen 🙂
Revenge of an Sith-Admin 😉
Dabei ist es doch gar nicht so schwer:
1) SSH nur über Public Key Authentifizierung (und natürlich sudo und kein User root) – hast du fast richtig gemacht
2) SSH Port verlegen um Logs etwas sauberer zu halten – Bots scannen nur Port 22 ab
3) Webserver sicher konfigurieren, wobei ich Lighttpd nehme und PHP mit dem Suhoshin Patch verwende
4) Sowenig Dienste wie möglich um die Angriffsfläche gering zu halten.
5) Webseiten nur mit sicherer Software ausstatten. Statt WordPress -> Serendipity, phpBB -> VBulletin oder WordPress, OSCommerce -> Magento oder XTC:Modified. Nur um mal ein paar zu nennen. Die Full Disclosure Mailingliste ist zusammen mit Packetstorm Security und milw0rm eine gute Quelle ob es Exploits für eine Software gibt.
Server Software die ich nutze ist nur Postfix, Dovecot, Lighttpd und OpenVPN. Alles andere ist nur über VPN zu erreichen. Alles durch IPFire in einer Xen DomU gesichert.
Da ich einen Rootserver habe, kann ich mittlerweile virtualisieren, was ein Vorteil ist wenn man doch gerne mal einen Dienst ala Jabber nutzen möchte.
Standardmässig sieht es so aus:
dom0 -> nur die SSH
Dom1 -> IPFire -> verbindet die jeweiligen DomU´s mit der Aussenwelt und hier ist OpenVPN installiert. Die wichtigste DomU
Dom2 -> Webserver (Lighttp)
Dom3 -> Mailserver
Dom4 -> Fileserver (NFS, FTP)
Dom5 -> Mysql Server
Dom6 -> Update Server (apt-proxy)
Die feinheiten wie das LVM, die Firewall usw. passen hier natürlich nicht hin, aber das ist genauso wie es ein Professioneller Hoster macht. Auf den Servern selbst läuft keine SSH und ich komme nur auf die Dom0 und dort über die Xen Console an meine Server. IPFire blockiert alle Servern die Standardports die sie nicht brauchen (z.B. ausgehend Port 80 und 443) und Statefull Firewalling sei dank, auch ohne Probleme für User. Updates zieht nur ein Server, das ist der Updateserver und alle anderen saugen Ihre Updates von dort. Die Festplatte ist für die DomU´s nur gemountet via NFS und mit LVM auf der Dom0 so klein wie möglich gehalten. Sozusagen als Quota. Glaub mehr habe ich nicht umgesetzt.
Das ist eben der Grund warum ich einen Root nehme und vServer links liegen lasse, nur hier gibt es echte Freiheit. 100% Sicherheit gibt es nicht, aber die Hürden kann man hoch hängen.
Ach ja, das rumänische Innenministerium soll dich angegriffen haben…. eher geknackte Rechner im Ministerium genutzt von Fremden. Und Müllsoftware ala fail2ban braucht man nicht wenn man nur Public Key Authentifizierung nutzt, da mach ich mir nichtmal sorgen das jemand unberechtigtes sich einloggen könnte. Und das Port verlegen mache ich nur, weil mich dann die automatisierten Bots nicht in meiner auth.log nerven 😉
schneida sagt: 14. Oktober 2011 um 18:00 Ich geb dir recht, eine Authentifizierung per PublicKey ist noch sinvoller, würde mich aber stark Einschränken, da ich auch hin und wieder auf fremden Computern Zugang zum Server benötige (wobei mir klar ist, dass das natürlich ein weiteres Sicherheitsrisiko darstellt).
Auch bezüglich der Virtualisierung hast du natürlich Recht, nur leider ist das auf vServern volkommen ausgeschlossen und ein echter eigener Rootserver kostet dann natürlich auch dementsprechend mehr.
Die Angriffe kammen von www60.mai.gov.ro , wobei ich auch nicht behauptet habe, dass mich das Innenministerium angegriffen hat sondern „von Servern des rumänischen Innenministeriums“ angegriffen wurde. Unter welcher Kontrolle diese standen kann ich natürlich nicht nachvollziehen.
Bachsau sagt: 24. September 2014 um 15:10 Nichts, aber auch gar nichts kann einen ausreichenden Grund bieten, sich von fremden Computern aus auf einen Root zu verbinden. Du benötigst das nicht, du tust es halt einfach.
Bachsau sagt: 24. September 2014 um 15:06 Lol. vBulletin sicherer als phpBB? Da lachen ja die Hühner. Du hast noch viel zu lernen.
philipp sagt: 14. Oktober 2011 um 11:45 Super Artikel und auch gute Kommentare. Ich habe ähnliche Erfahrung auch schon gemacht. Im Internet ist Krieg, ständig versucht irgend ein Trottel, die Acccounts zu knacken oder via irgendwelcher Bugs in der Software auf’s System zu kommen. Wenn man Zeit und Lust hat, sich täglich darum zukümmern, ist ein Root-Server unschlagbar. Aber ich setzte nur noch auf Managed Servers, aber viel mehr als eine externe Festplatte brauche ich auch nicht.
seb sagt: 15. Oktober 2011 um 03:36 Danke für den post.
Bei all den Sicherheitsaspekten will ich
überhaupt nicht an meine NAS denken,
Bilder freigeben o.ä.
Infos zum kürzlichen Blog-Umzug | picomol.de sagt: 16. Oktober 2011 um 15:38 […] ich mir noch viele Gedanken machen müssen. Und nachdem ich Erfahrungsberichte über vServer wie diesen hier gelesen habe, bereue ich meine Entscheidung auch kein […]
Colttt sagt: 24. Oktober 2011 um 09:54 Hier evtl noch ein guter Hinweis an alle die Server betreiben. Dadurch merkt man sofort ob/wann wer eingebrochen bzw sich eingeloggt hat.
http://www.linux-magazin.de/Heft-Abo/Ausgaben/2010/07/Tuerspion
mayhem sagt: 17. November 2011 um 20:58 Hi,
Ich habe mal vor ein paar Jahren einen vServer gehabt. Über die Risiken war ich mir damals nicht bewusst. Über die Jahre habe ich nun Erfahrung gesammelt und wollte mich wieder an vServer herantrauen. Nach diesem Artikel werde ich das Thema begraben, weil es wohl doch eine oder zwei Nummern zu groß für mich ist.
Wenn und überhaupt, dann nur einen „managed“ vServer… die Kosten für die Sicherheit sollte man tragen, bevor man sich richtigen Ärger und damit noch höhere Kosten einhandelt!
X-Server und Gnome - Seite 2 - Linux: Linux-Forum sagt: 2. Januar 2012 um 21:01 […] […]
Xserver Hilfe :( - Linux: Linux-Forum sagt: 4. Januar 2012 um 23:42 […] */ Vielleicht hilft dir das hier weiter beim […]
Website auf V-Server? - Seite 2 - php.de sagt: 21. Februar 2012 um 17:10 […] Hier findest du einen schönen Erfahrungsbericht zum Thema eigener Server. Lies dir den doch mal in Ruhe durch. __________________ Programming PHP […]
Anonymous sagt: 7. Juni 2013 um 20:44 […] […]
Wade sagt: 13. November 2013 um 10:30 Wow, this piece of writing is fastidious,
my homepage – 販売中 ブーツ (Wade)
Vorüberlegungen zur Anschaffung eines Rootservers › Projekt Rootserver sagt: 24. November 2013 um 17:14 […] vServer Erfahrungen eines Einsteigers – Am Selbstversuch wird erläutert, dass es trotz Updates zu einer Kaperung des Servers gekommen ist. Einen Server abzusichern ist nicht trivial und erfordert zudem ständige Wachsamkeit. Ebenfalls wird darauf hingewiesen, nur Dienste zu installieren, die man wirklich braucht und die man auch konfigurieren kann. […]
jede menge bouncemails - Linux: Linux-Forum sagt: 6. Dezember 2013 um 22:08 […] […]
Gameserver kaufen ? - Seite 2 sagt: 1. März 2014 um 13:10 […] […]
ESXi 5.5 mit Linux - Linux: Linux-Forum sagt: 10. März 2014 um 12:50 […] […]
nicklas sagt: 2. Oktober 2014 um 20:33 Sehr guter Artikel, ich denke ich überdenke meine pläne nochmal 🙂
Luca sagt: 5. Oktober 2014 um 12:38 Ja… Das lassen wir dann wohl lieber mit unserem Server^^
Wir hatten eigentlich auch vor, uns demnächst einen zu holen, aber wenn ich das alles so lese, fällt mir vor allem auch auf, dass ich als Schüler für soviel Zeitinvestition überhaupt keine Zeit habe. Vielleicht wird’s ja ein ManagedServer 😀
S3 sagt: 13. März 2016 um 15:42 „virtueller Server, mehrere vServer teilen sich einen Kernel“
Falsch. Die Teilen sich die selbe Hardware, aber nicht die selbe Software. Der Kernel ist Software.
Bachsau sagt: 13. März 2016 um 20:13 Kommt auf die Virtualisierungslösung an. Bei OpenVZ beispielsweise teilen sich die einzelnen VMs (die eigentlich nur getrennte Benutzerumgebungen sind) ein und denselben Kernel. Hardware wird dabei gar nicht virtualisiert, sondern das userland.
Tags: Erfahrungen, Free as I am, vServer
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q-de-1289 | Wie lange dauert es normalerweise, den W-Track im Torres del Paine zu wandern? | Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark | Desire to Travel
Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark
Der Torres del Paine National Park liegt im Süden Chiles in Patagonien und umfasst die Gipfel des Torres del Paine und den Gletscher Grey, der ein Ausläufer des Patagonischen Eisfelds ist. Der Nationalpark ist ca. 2420 km² groß und beinhaltet mehrere 3000er, Gletscher, Fjorde und Seen.
Unser erstes großes Highlight auf unserer Weltreise war die 8-Tages Trekking-Tour, O-Track oder auch Cirquit genannt, im Torres del Paine Nationalpark. Die Tour startete am Busterminal in Puerto Natales um 07:00 Uhr morgens, denn der Nationalpark liegt sehr abgeschieden, ca. 2h Fahrt, von der nächsten Stadt entfernt. Wir waren schon sehr aufgeregt, da das unsere erste mehrtägige Trekking-Tour (abgesehen von einer 2-tägigen Tour mit Hüttenübernachtung in Grins) war. Auf dem Weg zum Park haben wir direkt mehrere Anden-Kondore gesehen. Leider war der Bus zu schnell unterwegs, um diese riesigen Vögel mit bis zu 3 Metern Spannweite in ihrer vollen Pracht bewundern zu können.
Zunächst mussten wir am Haupteingang des Nationalparks "Laguna Amarga" eine Sicherheitsunterweisung ansehen und die Parkgebühren von 40 € pro Person zahlen. Aufgrund von 2 großen Waldbränden in der Vergangenheit sind die Ranger im Park extrem darauf bedacht, dass man bloß kein offenes Feuer macht. Gekocht werden darf nur im Camp in einem speziellen Raum.
Weiter ging es von dort mit einem Shuttle-Bus zum Camp Central, wo wir unser Ticket vorzeigen und nachweisen mussten, dass wir alle notwendigen Reservierungen der Campingplätze auf dem O-Track hatten. Denn ohne Reservierung wird man gar nicht erst auf den Track gelassen. Ab hier ging es mit dem Rucksack bepackt zu Fuß weiter. Unser Marschgepäck beinhaltete Zelt, Schlafsäcke, Isomatten, Kochgeschirr, Kamera, Klamotten für alle Wetterlagen und Essen für 8 Tage. Die ca. 15kg machte sich schon nach wenigen Metern bemerkbar und jeder Schritt war sehr viel anstrengender als normalerweise.
Die erste Tagesetappe war auf 4 Stunden bzw. 12km angesetzt und führte hinein in das Hinterland des Torres del Paine Nationalparks. Der schmale Wanderpfad war sehr schön gelegen und führte uns mit nur wenig Höhendifferenz durch moosbewachsene, mystische Wälder, über blühende Blumenwiesen und durch ein schönes Tal entlang eines breiten, Berggletscherwasser gespeisten, Flusses. Die Temperatur waren mit ca. 20° sehr abgenehm, einzig der starke Wind, gab uns schon einen Vorgeschmack auf die Rauhheit Patagoniens. Nach ca. 3h kamen wir an einer Herde Pferde vorbei, die friedlich auf der Blumenwiese grasten. Die Pferde hier sind zwar nicht wild, sie sind hier im Park aber auch nicht eingezäunt und können sich frei bewegen. Die zweite Herde Pferde kurze Zeit später stand näher am Wegrand und einige Pferde lagen entspannt im Gras. Eines der Pferde ließ sich sogar von uns streicheln.
Nach einer weiteren Stunde kamen wir endlich am Ziel, dem Camp Seron, an. Die erste Ettape war mit nur 4 Stunden zwar sehr kurz, aber dennoch schmerzten unsere Schultern und unsere Becken durch das ungewohnte Gewicht unserer Rucksäcke. Wir hofften, dass das in den nächsten Tagen besser würde, wenn man sich an den schwerden Rucksack gewöhnt hat. Nach der Registrierung im Camp konnten wir unser Zelt an einem Platz unserer Wahl auf einer wunderschön gelegenen Wiese aufbauen. Wir suchen uns eine plane und grasbewachsene Stelle aus und bauen unser Zelt eilig unter dem Dauerangriff einer Horde stechwütiger Moskitos auf. Die Moskitos waren ganz plötzlich überall, denn der Wind hatte sich gelegt. Wir versuchten uns mit Insektenspray vor den lästigen Biestern zu schützen, aber selbst das half nur für wenige Minuten. Glücklicherweise hatten wir unser Zelt beim Ausleihen schon einmal Probe aufgebaut, sodass wir nach nur 5 Minuten uns komplett eingerichtet hatten.
Abends haben wir uns dann ins Kochzelt gesetzt und uns leckere Burritos gemacht. Beim Essen kamen wir mit einer allein Reisenden Israelin ins Gespräch mit der wir uns super verstanden. Da es nur einen einzigen Wanderweg und nur wenige Camps auf dem O-Track gibt, würden wir in den nächten Tagen nich oft aufeinandertreffen. Im Anschluss an das Abendessen haben wir uns ein überteuertes warmes Bier aus den Camping-Shop gegönnt und die Aussicht von einem nahen Hügel aus genossen. Da es früh morgens weitergehen sollte und die Wanderung schon recht anstrengend war, haben wir uns früh schlafen gelegt.
Der zweite Tag startete relativ früh und begann mit einem leckeren Frühstück aus Porridge, angereichert mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!), und schwarzem Tee. Es war eine sehr gute Grundlage für den Tag. Nach dem Zeltabbau sind wir dann in unsere zweite Tagesetappe gestartet. Die Strecke ist unterteilt in zwei Abschnitte. Der erste ist rund 9 km lang (3 h) und endet an einer Ranger Station. Der zweite Abschnitt ist 8 km lang (3 h) und endet im Refugio Dickson. Die Schultern schmerzten zwar noch vom Vortag, aber da mussten wir nun durch.
Die Wanderstrecke führte regelrecht willkürlich durch das Hinterland des Torres del Paine. Wir sind über einige Bächer, durch schöne weite Täler mit viel hohem Gras und blühenden Margeriten und über wild bewachsene Hügel gewandert. Nach etwa 1,5 Stunden mussten wir einen etwa 200m hohen Anstieg hoch. Oben angekommen wurden wir vom kräftigen Wind fast umgehauen. Aber das sollte nur ein winziger Vorgeschmack auf die Windstärken werden, die uns noch erwarteten würden. Die Aussicht war grandios: zur rechten ging es steil hinunter bis zu einem türkisgrünen See, dahinter eine hohe Gebirgskette, links ging es einen sanften buschbewachsenen Hügel hoch und vor uns streckten sich die schneebedeckten Berge in die Höhe. Die weitere Strecke war sehr abwechslungsreich und ging daher auch schneller vorbei als erwartet.
Nach ca. 3h sind wir dann an der Ranger Station Coiròn angekommen. Hier wurden wir von einem sehr netten Ranger und einer Horde Moskitos begrüßt. Wir mussten uns kurz registrieren und unsere Reservierungen für die nächsten Campingplätze vorzeigen. Wir wollten zwar eine Pause machen, sind dann aber direkt weiter, da die Moskitos nicht auszuhalten waren.
Mit uns auf dem Track war eine große Gruppe Amerikaner (rund 10 Personen), die eine geführte Tour gebucht hatten. Einen Bergführer braucht man im Torres del Paine grundsätzlich nicht, da es nur einen Weg gibt und dieser sehr gut erkennbar und ausgeschildert ist. Vorteil der gebuchten Tour ist aber, dass es mehrere Träger (sogenannte Porter) gibt, die einem das meiste Gepäck tragen und man auf der Strecke nur einen Day-Bag benötigt. Außerdem gibt es verschieden angerichtete Mahlzeiten. So gab es für die Amerikaner an der Ranger Station unter dem Angriff unzähliger Moskitos einen Mittags-Snack.
Wir sind direkt weiter gegangen und haben uns dann rund 30 Minuten später, an einer Stelle, an der es kaum Moskitos gab (wir haben zwei gezählt) unseren Mittags-Snack, Müsli-Riegel und gemischte Nüsse, gegönnt. Die amerikanische Gruppe kam an uns vorbei und war sichtlich neidisch, dass wir ungestört essen konnten. Nach der Pause ging es über Wiesen und durch einen Sumpf, über den Holzstege gebaut waren. Hier fing es an zu Regnen, sodass wir das erste Mal von unseren Regenjacken Gebrauch machen konnten. Aber der patagonische Regen geht genauso schnell wieder, wie er kommt und stört daher nur wenig.
Nach weiteren 2,5 Stunden kamen wir zu einem höher gelegenen Aussichtspunkt, der einen wunderschönen Ausblick auf unser Camp für diese Nacht bot. Es war wie aus einer Szene in einem schnulzigen Western. Im Hintergrund die Berge, davor ein breiter, geschwungener Flusslauf, der sich zu einem See verbreiterte. Und in der Flussschleife lagen ein paar einsame Holzhütten auf einer großen Weide, auf der vereinzelt ein paar Pferde grasten, umgeben von hohen Bäumen. Nur die modernen Zelte störten das sonst romantische Bild etwas.
Aber auch hier am Aussichtspunkt waren wieder unzählige Moskitos, die sofort nach neuen Opfern suchten, so haben wir nur schnell ein paar Fotos von der Szene geschossen und sind dann weiter. Am Camp angekommen haben wir uns bei der Ranger Station und im Refugio registriert und konnten dann, unter der Bewachung angriffslustiger Moskitos, schnell unser Zelt aufschlagen. Nach dem Zeltaufbau haben wir uns erst einmal eine warme Dusche gegönnt und haben uns anschließend was zu essen gekocht. Es gab Burritos mit Bohnen, Linsen und Mais und einer leckeren Sauce aus der Tüte.
Da es zwischenzeitlich angefangen hatte zu regnen, sind wir noch sitzen geblieben und mit den anderen Wanderern, die am Tisch saßen, ins Gespräch gekommen. Zwei davon waren ein Pärchen aus London, die auch auf Weltreise sind und die anderen Drei kamen aus Australien und Deutschland und waren gerade erst mit der Schule fertig und machten ein Gap-Year. Insgesamt haben wir auf dem O-Track fast ausschließlich Langzeitreisende getroffen. Vermutlich, weil niemand 8 Tage am Stück wandern geht, wenn er nur 3 Wochen Urlaub hat.
Nach dem der Regen etwas leichter wurde, sind wir ins Zelt gegangen, haben noch etwas gelesen und haben uns dann wieder zeitig schlafen gelegt.
Die zweite Nacht haben wir gut geschlafen, obwohl es deutlich kühler war. Am nächsten morgen stellten wir dann auch fest warum: In der Nacht hatte es bis ca. 100 Meter über dem Camp geschneit und die Gipfel und Hänge waren weiß gezuckert. Durch die Kälte waren auch die Sachen kühl und wir brauchten erst einmal ein leckeres warmes Porridge (mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!)) und einen schwarzen Tee zum aufwärmen.
Nachdem das Zelt verpackt war, haben wir uns auf den Weg unserer dritten Tagesetappe gemacht. Heute standen 12 km bzw. 4,5 Stunden Wanderung auf dem Programm. Nach dem gestrigen Tag schien es uns schon fast etwas wenig. Zwar schmerzten die Schultern und Becken immer noch, aber wir merkten auch den langsam einsetzenden Trainingseffekt. Auch die Rucksäcke haben sich langsam an unsere Körper angepasst und kamen uns nicht mehr soo schwer vor.
Da es die Nacht über geregnet bzw. geschneit hat und auch der heutige Tag sehr verregnet war, war der Wanderweg übersät von Matschlöchern und kleinen Bächen. Dies machte unser vorankommen deutlich schwieriger, außerdem mussten wir heute rund 400 Höhenmeter überwinden. Wodurch die "nur" 12 km doch auch wieder an unseren Kraftreserven nagten.
Fast die gesamte Wanderstrecke lag in unberührten natürlichen Wäldern, wodurch uns der Regen nicht soviel ausmachte. Es war toll mal solche Wälder zu sehen, in denen der Mensch noch nicht alles verändert hat, sowas gibt es in Deutschland ja gar nicht mehr. Nach ca. 4 Stunden sind wir dann zu einer hügeligen Geröll-Landschaft gekommen, wo der Wind deutlich kräftiger wurde. Wir mussten richtig kämpfen, um die Hügel hochzukommen und der Wind hat uns immer wieder durchgeschüttelt. Auf dem ersten Hügel angekommen, blickten wir auf einen dahinter liegenden See, an dessen Ende ein Gletscher ins Wasser ragte. Die Gletscher im Torres del Paine beeinflussen das Wetter immens und sorgen unter anderem für die enormen Windgeschwindigkeiten. Imke versuchte von dem See und dem Gletscher ein Foto zu schießen, aber der Wind war so unfassbar heftig, dass sie nicht ruhig stehen bleiben konnte. Der Wind hat sie sogar einmal umgeworfen. So hat sie dann ein paar Bilder im Sitzen gemacht und wir haben uns bis zu unserem nächsten Camp durch den Wind und die noch kräftigeren Böen gekämpft.
Am Campground Los Perros angekommen, wurden wir an der Ranger Station von einem sehr freundlichen Ranger begrüßt, der uns einen heißen Stein gab, an dem wir unsere durchgefrorenen Finger aufwärmen konnten. Der Ranger gab uns noch eine kurze Einweisung, was uns am nächsten Tag erwarten würde und wies uns daraufhin, dass wir bis spätestens 7 Uhr das Camp verlassen müssen, damit wir es über den Pass und bis zum Camp Grey schaffen. Nach der Registrierung beim Ranger und danach im Refugio haben wir unser Zelt aufgebaut. Wir waren inzwischen regelrecht durchgefroren und versuchten uns durch das Abendessen wieder aufzuwärmen. Was aber nicht so richtig gelingen wollte. Daher haben wir uns noch einen Tee gemacht und sind dann ins Zelt gegangen. Erst der Wechsel der Klamotten und das Einmummen in den Schlafsack verhalf langsam dabei, dass uns wieder wärmer wurde. Im Zelt haben wir dann Karten gespielt und gelesen.
Doch durch die Kälte und die Aufregung vor der nächsten Tagesetappe war unsere Motivation etwas angeschlagen. Die Nacht sollte noch einmal richtig kalt werden, sodass wir auch nicht so richtig gut geschlafen haben.
Das Highlight des O-Tracks ist die Überquerung des John Gardner Passes, der auf rund 1200m liegt und einen gigantischen Blick auf den Gletscher Grey bereithält. Aber diese vierte Tagesetappe ist mit 11 Stunden auch die Anstrengendste des ganzen O-Tracks. Da wir spätestens um 7 Uhr aufgebrochen sein mussten, sind wir noch vor Sonnenaufgang um 4:30 Uhr aufgestanden, um möglichst früh am Pass zu sein, denn Imke hatte gelesen, dass je später es wird, der Wind immer mehr zunimmt und es dann deutlich anstrengender wird den Pass zu überqueren.
Nach dem Frühstücks-Porridge und einem Tee, haben wir unser Zelt zusammengepackt und sind um 5:45 Uhr aufgebrochen. Der Weg ging zunächst relativ steil bergauf. Durch den vielen Regen hatte sich der Weg in ein einziges großes Matschloch verwandelt und zwischendurch sah er eher aus wie ein Bachlauf, als wie ein Wanderweg. Hier waren wir sehr froh über unsere hohen wasserfesten Wanderstiefel. Nach ca. 1 Stunde hüpfen von Baumstamm zu Baumstamm kamen wir dann an der Baumgrenze an und machten einen Schritt in das dahinterstehende Geröllfeld an. Der Wind war so stark, dass er uns direkt umzuhauen drohte. Wir haben uns dann nochmal in den Wald zurückgezogen und uns zunächst dicker angezogen und nochmal alles windsicher gemacht. Danach sind wir raus auf das Geröllfeld und haben uns dem Wind gestellt, der mit rund 70 km/h frontal auf uns zubließ. Wir wurden immer wieder vom böigen Wind durchgeschüttelt. Neben dem Wind hat es die vorherigen Tage auch immer wieder geschneit, wodurch wir uns durch knietiefen Schnee die Hänge hochkämpfen mussten. Vor uns waren zum Glück schon ein paar andere Wanderer, sodass man ihren Fußspuren im Schnee gut folgen konnte.
Nach rund 2,5 kraftraubenden Stunden und etwa 600 Höhenmetern erreichten wir endlich den Pass. Hier oben wehte der Wind zum Glück relativ konstant und frontal, wodurch wir mit ca. 45° Vorwärtsneigung unseren Weg durch den Wind über den Pass verhältnismäßig leicht fortführen konnten.
Einmal über den Pass tauchte plötzlich vor uns der riesige Gletscher Grey auf. Der Anblick lässt sich nicht wirklich in Worte fassen und auch Bilder geben nicht das wieder, was wir sehen. Im ersten Moment sah es aus wie der Blick auf ein wolkenverhangenes Tal, erst das genauere Hinsehen verdeutlicht einem die gigantischen Eismassen, die langsam talwärts geschoben werden. Ein wirklich unglaubliches Bild!
Begleitet von einem starken, aber mit jedem Schnitt schwächer werdenden Wind haben wir dann unseren Abstieg begonnen. Dieser führte zunächst über Geröllfelder hinab, bis wir zu einem Waldstück kamen, in dem der weitere Abstieg richtig anstrengend wurde. Dieser war hier treppenartig angelegt, sehr steil und teilweise matschig, was recht schnell auf die Gelenke ging und nach ein paar Minuten langsam Schmerzen in Kniescheibe und Bändern auslöste. Erträglich macht den Abstieg, der immer wiederkehrende Blick auf den gigantischen Gletscher.
Nach ca. 5h erreichen wir unseren Zwischenstopp den Campingplatz und die Ranger Station Paso. Hier müssen wir uns zunächst beim Ranger registrieren. Hier konnten wir unseren Gaskocher auspacken und uns mit einem leckeren Mittagessen aus Spaghetti mit Pesto-Sauce für den zweiten Teil der Etappe stärken. Nach gut einer Stunde Pause ging es dann weiter zu unserem heutigen Tagesziel dem Refugio Grey. Dieser Abschnitt sollte laut Karte weitere 6h dauern.
Der Weg führte entlang eines Gebirgshanges und wir hatten die ganze Zeit Ausblick auf den Gletscher. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, mal kleinere Wälder, mal schroffe Felshänge, und das Beste: mehrere abenteuerliche Hängebrücken. Allerdings waren wir langsam am Ende unserer Kräfte und sehnten uns endlich unser Zelt aufbauen zu können und eine After-Trecking-Cola zu trinken.
Auf dem Weg gab es mehrere Aussichtspunkte auf den Gletscher, die auch als Tagesausflug vom Camp Grey erreichbar sind und so kamen uns heute das erste Mal auf der Strecke Wanderer entgegen, die den W-Track oder nur Tagestouren machten. Der W-Track ist eine beliebte Strecke im Torres del Paine, der meist in vier Tagen gewandert wird und an dessen Tageszielen immer gut ausgebaute Refugien stehen.
Eine Wanderin ist uns an diesem Tag entgegengekommen und bat uns an einem Aussichtspunkt ein Foto von ihr vor dem Ausläufer des Gletscher Grey zu machen. Ihr Jubelgeschrei "I made it!" bringt uns noch immer zum Schmunzeln, da wir gerade rund 9h gewandert, um 4:30 Uhr aufgestanden sind und rund 1200 Höhenmeter überwunden haben ;) und sie nicht mal einen Rucksack aufhatte.
Nach 5h sind wir endlich am Refugio Grey angekommen (1 Stunde schneller als in der Karte angeben) und waren heil froh, unser Zelt aufbauen und Duschen gehen zu können, denn am Vortag in Los Perros gab es nur kalte Duschen und da war uns aufgrund der frostigen Temperaturen nicht wirklich nach. Nach der etwas zu heiß eingestellten Dusche haben wir es uns in dem Restaurant im Refugio gut gehen lassen. Es gab leckere Pizza und Wein bzw. Bier. Das Ganze hat dann auch "nur" schlappe 50 € gekostet (man gönnt sich ja sonst nichts).
Nach dem Essen sind wir hundemüde ins Zelt gegangen und haben kurz danach unsere Augen zu gemacht.
Da unser Zeltplatz etwas abschüssig war, war die Nacht nicht wirklich gut. Zusätzlich machte sich die unbequeme Isomatte immer mehr bemerkbar. Die Matte war nur ca. 0,5 cm dick und bot keinen wirklichen Komfort. Das machte sich zu dem unebenen Untergrund zusätzlich bemerkbar.
Nach unserem gewohnten Frühstück (Porridge und Tee) ging es dann zunächst nur mit Tagesrucksack ausgestattet zu einem Aussichtspunkt auf den Gletscher Grey. Dies war nicht besonders aufregend, da wir am Vortag deutlich beeindruckendere Bilder genießen konnte. Zurück am Refugio haben wir unser Zelt gepackt und haben dann unsere fünfte Tagesetappe zum Refugio Paine Grande in Angriff genommen. Die Etappe sollte nur etwa 3,5 Stunden dauern und wir mussten rund 200 Höhenmeter überwinden.
Die Strecke ging immer wieder auf und ab und führte entlang eines großen Sees, der unter anderem vom Gletscher Grey gespeist wird. Nach etwa der Hälfte der Strecke kamen wir zum wunderschönen Aussichtspunkt Mirador Grey, der den See und den Gletscher überblickt. Diesen Aussichtspunkt kann man auch als Tagestour von Paine Grande aus erreichen. Hier oben war der Wind, aber so stark, dass alle Bilder schief oder verwackelt waren und beim Weitergehen packte der Wind so in den großen Rucksack, dass wir gezwungen waren zu laufen, um nicht umzufallen.
Zum Ende der Tour sind wir noch durch ein wunderschönes Tal mit hübschen Blumen und durch den letzten großen Waldbrand abgestorbenen, aber zur idyllischen Kulisse passenden, Bäumen gewandert. Hier frischte der Wind nochmal richtig auf und hat uns gut durchgeblasen. Das Camp Paine Grande war wunderschön an einem türkisblauen See und direkt an zwei hohen Bergflanken gelegen und wir konnten uns einen freien Platz zum Campen aussuchen.
Wir mussten heute unser Zelt in heftigem Wind aufbauen, was aber mittlerweile durch das tägliche Training kein Problem mehr darstellte. Danach haben wir uns ein leckeres Reis-Curry-Gericht gezaubert und haben noch etwas mit der Wanderin aus Israel, die wir am ersten Tag kennengelernt hatten, gequatscht.
Heute sind wir sehr früh ins Zelt gegangen, da wir noch Schlaf-Nachholbedarf von den vorherigen Nächten hatten. Aber auch diese Nacht sollte nicht besser werden, da der Wind die ganze Nacht über das Zelt ordentlich durchschüttelte. Georg musste sogar zweimal raus, da sich die Heringe der Zelteingänge gelöst hatten und das Oberzelt drohte, wegzufliegen.
Nach der unruhigen Nacht haben wir morgens gefrühstückt (hmm lecker Porridge mit Tee). Und haben nach dem Zeltabbau unsere sechste Tagesetappe begonnen. Die heutige Etappe war mit rund 13 km (ohne Umweg über Valle del Francés) angesetzt und sollte 5 h dauern. Ziel war das Refugio Los Cuernos, das zwar das weiter entfernte Refugio war, aber erstens konnten wir kein anderes Camp buchen und außerdem konnten wir so näher am Ziel unserer letzten Tagesetappe sein.
Wir sind recht zügig losgewandert und die Strecke ging entlang der Laguna Scottsberg durch schöne Wälder und Berghänge. Nach rund 2,5 h sind wir an der Ranger Station und dem Campingplatz Italiano angekommen. Von hier aus kann man in das Valle del Francés wandern und gelangt zu zwei Aussichtspunkten. Den ersten erreicht man nach ca. 1 Stunde, den anderen nach 3 Stunden. Wir haben unsere Rucksäcke an der Ranger Station liegen gelassen und sind dann nur mit unseren Day-Bags ca. eine halbe Stunde in das Tal aufwärts über Felsen gewandert bzw. gekraxelt. Der Vortragende von erratic rocks in Puerto Natales hatte erzählt, dass sich die Sicht auf das Tal zwischen den ersten Kilometern und dem ersten Aussichtspunkt nicht stark ändert, weshalb wir entschieden gar nicht so weit in das Tal zu wandern. Außerdem hatten wir noch weitere 2,5 Stunden Wanderung vor uns und wir wollten nicht so spät in Los Cuernos ankommen.
Wir haben es uns nach der halben Stunde auf einem größeren Felsen gemütlich gemacht und die Aussicht genossen. Immer wieder gingen kleinere Schneelawinen von den gegenüberliegenden Bergen ins Tal ab. Das war spannend, da dies immer unter einem lauten Donnern passierte. Nach der kleinen Pause sind wir dann wieder zur Ranger Station abgestiegen.
An der Ranger Station haben wir wieder unsere Rucksäcke aufgespannt und sind zum nächsten Zwischenstopp, dem Refugio Francès, weitergezogen. Dies sollte nach ca. einer halben Stunde erreicht sein, doch diesmal zog sich die Strecke etwas länger und wir fragten uns bereits, ob wir ein Schild übersehen hatten. Ca. 20 Minuten später als gedacht, sind wir dann am Refugio angekommen und haben uns eine Cola zur Erfrischung gegönnt. Das Refugio war sehr neu und teilweise noch im Aufbau. Was uns sehr seltsam erschien, war der Campingplatz der weit vom Refugio entfernt lag. Man musste ca. 10 Minuten vom Campingplatz zum Refugio absteigen. Später berichteten uns Bekannte, die wir auf dem O-Criquit kennengelernt haben und im Refugio Francès übernachtet haben, dass es dort nicht so schön war. Der Campingplatz war wohl sehr unbequem, da die Stellflächen teils sehr abschüssig waren.
Nach der Cola ging es dann hauptsächlich durch Waldgebiet weiter Richtung Refugio Los Cuernos. Wir mussten einige Höhenmeter abbauen, was aber deutlich einfacher war als der Abstieg vom Pass. Am Ende kamen wir an einem See mit Kiesstrand raus und konnten dort unsere Füße in dem 6° bis 7° warmen Wasser abkühlen. Von dort aus ging es dann noch ca. 20 Minuten weiter bis wir endlich am Refugio ankamen.
Hier hatten wir keinen Platz mehr für unser Zelt buchen können, sondern mussten ein vollausgestattetes Zelt buchen. Das schlug dort mit rund 88 € zu buche. Ganz schön teuer für ein Zelt mit Matte (den Schlafsack muss man selber mitbringen). Nach dem Bezug des Zeltes und einer erfrischenden Dusche, sind wir nochmal zu dem See gelaufen. Da aber der Wind wieder deutlich stärker blies, gab es recht starke Wellen, wodurch wir nicht mehr ins Wasser konnten.
Zurück am Refugio haben wir uns unsere letzte Packung Curry-Reis gekocht und haben uns im Refugio noch einen kleinen Drink, einen Pisco Sour, gegönnt. Nach dem anstrengenden Tag und den vorherigen unruhigen Nächten, sind wir auch heute wieder früh im Zelt verschwunden. Und so ein vollausgestattetes Zelt ist nach fünf Tagen unbequemer Isomatte und beengtem 2 Personen Zelt einfach himmlisch! Wir haben geschlafen wie die Steine :)
Die siebte Tagesetappe war noch einmal mit rund 12 km (5 h) angesetzt und sollte uns zu unserem letzten Campingplatz Chileno im Torres del Paine National Park führen. Die Strecke war zu Beginn sehr angenehm zu laufen und führte entlang dem Lago Nordenskjold. Jedoch war es teilweise wieder extrem windig und wir wurden mit unseren großen Rucksäcken wieder gut durchgeschüttelt.
Nach ca. 3 Stunden kamen wir an der Kreuzung an, an der man entweder Richtung Refugio Chileno, unserem eigentlichen Ziel, oder Richtung Refugio Torre Central laufen kann. Wir beschlossen uns den Umweg über Torre Central, da wir dort unsere Rucksäcke einsperren und noch etwas zu Mittag essen konnten, da unsere Vorräte inzwischen aufgebraucht waren. Der Weg führte entlang einem kleineren See und über einen großen sehr wenig bewachsenen Hügel und der Wind nahm immer mehr zu. Als wir über den Hügel wandern wollten, wurde der Wind so stark, dass wir teilweise nicht mehr stehen bleiben konnten und der Wind uns einfach vor sich herschob.
Nach ca. 2h sind wir endlich, langsam ausgehungert und von der Hitze erschöpft, am Refugio Torre Central angekommen. Hier konnten wir unsere Rucksäcke ablegen, leider war das Restaurant aber schon geschlossen und nur die Bar geöffnet, an der es nur kleinere Snacks gab. So gab es zum Mittag nur ein paar Wedges mit leckerer Sauce. Der Service war aber äußerst langsam und wir wurden schon ungeduldig, ob wir noch etwas zu essen bekommen. Schließlich konnten wir nach der Stärkung, nur mit unseren Day-Bags bepackt, den Aufstieg (400 Höhenmeter) antreten. Durch die Erholungspause war der Aufstieg recht gut zu meistern.
Am Camp Chileno angekommen, wurden wir in die Örtlichkeiten eingewiesen und konnten unser reserviertes Zelt beziehen. Die Zelte waren auf kleinen hölzernen Plattformen im Wald aufgebaut und wie schon in Los Cuernos sehr gemütlich mit dicker Matte ausgestattet. Abends haben wir noch Rachel und Josh getroffen und konnten gemütlich zusammensitzen und über die letzten Tage reden. Wir sind auch heute wieder früh ins Zelt gegangen, da wir am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang am Torres Lookout sein wollten. Das ist "der" bekannte Aussichtspunkt auf die drei Gipfel, die dem Torres del Paine seinen Namen beschert haben.
Wir sind an diesem Morgen vor Sonnenaufgang aufgestanden (3:00 Uhr), um passend zum Sonnenaufgang am Torres del Paine Lookout zu sein, und die vom Sonnenaufgang rot gefärbten Gipfel zu erleben. Als wir aus dem Zelt gekrochen sind, konnten wir noch einen relativ großen Fuchs auf der Flucht vor uns beobachten. Bepackt mit Day-Bag und Stirnlampe haben wir uns dann an den Aufstieg zum Lookout gemacht, der mit rund 2,5 Stunden angegeben ist. Allerdings haben wir nur rund 1,5 Stunden gebraucht, wodurch wir viel zu früh am Lookout waren und die Zeit mit warten und frieren verbracht haben. Wir hatten leider das Pech, dass es sehr wolkig war und der schöne rote Sonnenschein auf den Gipfeln am heutigen Morgen ausblieb.
Der Sonnenaufgang sollte so gegen 5:30 Uhr / 5:45 Uhr sein, so haben wir noch bis ca. 6:15 Uhr ausgehalten und dann entschlossen wieder zum Campingplatz abzusteigen. Aber zuvor haben wir noch die Instagram-typischen Bilder auf dem Stein im See vor den Gipfeln geschossen. Zurück am Camp haben wir noch einen Kaffee getrunken und konnten hier noch mit weiteren Mitstreitern warten bis ein größerer Regenschauer durchgezogen ist. Gegen 10:00 Uhr haben wir dann unseren Abstieg zurück zum Refugio Torre Central angetreten und unsere Rucksäcke abgeholt.
Unser Bus zurück nach Puerto Natales sollte gegen 14:30 von Laguna Amarga abfahren. Wir sind dann um rund 17:00 in Puerto Natales angekommen und haben zunächst unsere Leihausrüstung zurückgebracht, unser Gepäck im Hostel Singing Lamb abgeholt und haben dann unser Familienzimmer im Hostel "Patagonia MW" bezogen. Das Zimmer war eine ganze Wohnung für uns, da das zweite Doppelzimmer nicht bezogen war.
Wir haben uns abends noch eine super leckere Pizza gegessen. Das war eine der besten (wenn nicht die beste) Pizzen, die wir je gegessen haben. Und das lag nicht nur daran, dass wir seit 8 Tagen kein gutes Essen mehr hatten! Wir haben dann noch 2 Tage in Puerto Natales gechillt, bis wir weiter nach El Calafate gezogen sind.
Patagonien, Gletscher, Natur, Trekking | Jürgen Straßburger am 03.11.2011
Auf der Elbe waren wir stromab von Magdeburg bis nach Hamburg unterwegs. Was hat sich dort in den vergangenen Jahren für Sportbootskipper verändert?
Tangermündes prächtige Kulisse.
Als Großschifffahrtsstraße hat die Elbe zwischen Magdeburg und Lauenburg in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung verloren: Vor allem lang anhaltende Niedrigwasserstände erlauben der Frachtschifffahrt nur geringe und damit kaum mehr profitable Abladetiefen. Also „umfährt“ die von Hamburg und Lübeck kommende Berufsschifffahrt in Richtung Berlin die Elbe über den Elbe-Seiten- und Mittellandkanal, um dann über die grandiose Elbquerung des Kanals Richtung Osten zu fahren.
Fotostrecke: Mittlere Elbe
Wenig Berufsschifffahrt ist ein angenehmes Signal für die Sportschifffahrt, und so kann man sagen, dass „unsere Fraktion“ zwischen Magdeburg und Lauenburg fast unter sich ist. Kaum gibt es mal mehr als eine Handvoll Begegnungen mit der Berufsschifffahrt pro Tag.
Einmündung der Müritz-Elde-Wasserstraße in die Elbe bei Dömitz.
Für den „großen Treck“ der Sportskipper von West nach Ost, Richtung Berlin, Brandenburg und „Meck-Pomm“, den Ansturm auf die „Große Schleife“ also, ist die Elbe lediglich die Westtangente. Man absolviert sie möglichst in Talfahrt, fährt vom Wasserstraßenkreuz Magdeburg Richtung Dömitz, um dort in die Müritz-Elde-Wasserstraße einzulaufen. Aber bisweilen lockt es die Skipper ja auch nach Hamburg, und so wollen wir auch für die Tiden-Elbe unterhalb der Schleuse Geesthacht bis nach Hamburg ein paar nützliche Tipps geben.
Der City Sportboothafen in Hamburg.
Dass selbst wir Hamburger von Hamburg nach Magdeburg mit einem Verdränger schneller über Elbe-Seiten- und Mittellandkanal nach Magdeburg fahren als bergwärts über die Elbe, ist leicht zu berechnen: Über die Elbe sind es 247 km, über die Kanäle 213 km. Zwar ist die Kanalstrecke nervig und enthält vier Schleusen und ein Hebewerk zusätzlich, dafür gibt es aber keine Strömung „gegenan“.
Bei einer Marschfahrt von 12 km/h braucht man für die Kanalstrecke 18 Fahrstunden, plus vier Stunden für die Schleusen, macht 22 Stunden. Auf der Elbe bei 8 km/h über Grund sind es 31 Fahrstunden. 13 Stunden längere Fahrzeit, das heißt bei unserer „Troll“ rund 60 l Diesel … Also müssen wir nicht weiter rechnen!
So geht es denn über den Elbe-Seiten- und Mittellandkanal Richtung Magdeburg. Vom Mittellandkanal führt der Rothenseer Verbindungskanal über die Schleuse Rothensee zur Elbe. Die Schleuse ist im Zuge des Neubaus des Wasserstraßenkreuzes Magdeburg in einem eigens gegrabenen Kanal parallel neben dem alten, stillgelegten Schiffshebewerk entstanden.
Am Südende des Verbindungskanals passieren wir die Baustelle der „Niedrigwasserschleuse Magdeburg“. Sie soll ab Frühjahr 2012 dafür sorgen, dass die unteren Teile der Magdeburger Häfen mit dem Kanalhafen und den Hafenbecken 1 und 2 einschließlich Verbindungskanal unabhängig vom Wasserstand der Elbe stets auf einer Solltiefe von 2,80 m gehalten werden. Die Schleuse wäre nur bei Niedrigwasserständen der Elbe in Betrieb, stände sonst aber offen.
Der Verbindungskanal mündet bei km 333,6 LU in die Elbe. Jetzt sind es nur noch knapp sieben Stromkilometer bis zur Einfahrt in die Magdeburger Zollelbe. Dabei ist der Herrenkrugfelsen zu passieren. Man spürt den stärker werdenden Druck des Stroms, und ein Blick auf den Plotter bringt Gewissheit: nur noch 3 bis 4 km/h über Grund, also 8 bis 9 km/h Strom von vorn.
Die Zollelbe ist eine rund einen Kilometer lange Sackgasse, an deren Ende sich der „Yachthafen Magdeburg“ befindet. Eine Schönheit ist dieser Hafen nicht, aber sein umfassender Service und seine Nähe zur Magdeburger City machen ihn zur ersten Wahl in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt: Tankstelle mit Super und Diesel, Wasser und Strom an den Schwimmstegen mit komfortablen Auslegern, akzeptable Sanitäranlagen (leider ohne Waschmaschine und Trockner!), 20-t-Kran, Boots- und Motorenservice sowie ein gut bestückter Ersatzteil- und Zubehörshop.
Das Allee-Center, ein großes Einkaufszentrum, ist gut einen Kilometer vom Hafen entfernt. Das sehenswerte Magdeburger Rathaus mit der davor stehenden Kopie (man sieht es ihr nicht an!) des Magdeburger Reiters ist von hier nur wenige Schritte entfernt. Und auch zum Dom, der ersten gotischen Kirche Deutschlands, sind es fußläufig nur wenige Minuten.
Magdeburgs „Knaller“ aber, und für mich allein die Reise wert, ist das Hundertwasserhaus „Die grüne Zitadelle“ an Magdeburgs Magistrale „Breiter Weg“, in unmittelbarer Nachbarschaft von Landtag und Domplatz. Erst fünf Jahre nach dem Tod des umstrittenen Künstlers Friedensreich Hundertwasser wurde das außergewöhnliche Bauwerk am 3. Oktober 2005 nach seinen Plänen posthum fertiggestellt.
Als eine „Oase für Menschlichkeit und für die Natur in einem Meer von rationellen Häusern“ und als sein „schönster und bester Bau“ gilt das farbenfrohe, multifunktionale Gebäude. Es beherbergt neben 55 eigenwilligen Wohnungen auch Büros, Geschäfte, ein Hotel und ein Theater. 134 000 Einträge bei Google unter dem Stichwort „Grüne Zitadelle Magdeburg“! Da bleibt nur eins: hinfahren und anschauen!
Die Elbe zu Tal. Rasch liegt der gewaltige Trog vor uns, in dem der Mittellandkanal über die Elbe geführt wird (Elbe-km 339,6). Mit einer Gesamtlänge von 918 m ist diese Kanalbrücke die längste in Europa. 228 m misst die eigentliche Strombrücke, der Teil des Troges, der die Elbe überspannt. Der Rest liegt als Vorlandbrücke auf Land.
Der Fluss schiebt uns durch flaches Land und wirkt durchaus ermüdend. Die plötzlich aus diesem Nichts aufsteigende Kulisse von Tangermünde weckt die Lebensgeister der Crew: Der Turm der St.-Stephan-Kirche und der Kapitelturm der Burganlage sind die ersten Signale der mittelalterlichen Stadt.
Bei km 399,2 LU geht es in den Hafen Tangermünde – an Steuerbord die prächtige Stadtkulisse mit davor liegender Uferpromenade und bestens erhaltener Stadtmauer. Am südlichen Ende des Hafenbeckens liegen die Stege des gastfreundlichen Tangermünder Wasserportvereins; 100 Liegeplätze insgesamt, 12 davon für Gäste mit Booten bis zu 15 m Länge, die einlaufend an Steuerbord vom Clubsteg liegen. Wasser, Strom, Sanitär (ohne Waschmaschine), Fahrradverleih, Spielplatz, Fäkalien-Absauganlage, Chemietoiletten-Entsorgung, alles selbstverständlich.
Und nur 400 m zum Neustädter Tor, einem der erhaltenen Eingänge zur Altstadt. Kirchstraße und Lange Straße, nur durch eine Häuserzeile getrennt, führen zu (fast) allen mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten dieser Perle aus Backstein und Fachwerk. Und auch gastronomisch gibt es Originelles: „Rülpsig und furzig“ darf es zugehen beim Rittermahl in der „Zecherei St. Nikolai“ (Lange Straße 1) im ehemaligen Kirchenschiff der St.-Nikolai-Kirche.
Erlebnisgastronomie vom Feinsten auch in der Kirchstraße 40: „Tafellappen voll Kreidestaub, Käsefuß mit Schuhsohle, Pferdeäpfel aus der Futtermolle und Pflastersteine aus der Roßfurt“ sind zwar auf den ersten Blick keine Gourmet-Empfehlung, verhalfen in der urigen Atmosphäre der „Exempel Gaststuben“ aber zu einem unvergesslichen Erlebnis. Versprochen! Also mindestens zwei Tage für Tangermünde einplanen!
Arneburg, sagen die Arneburger, leide unter der Nähe von Tangermünde. Tatsächlich liegen nur 18 Flusskilometer zwischen beiden Orten, und das ist natürlich viel zu wenig für eine Tagesetappe. Also bleibt das Städtchen im wahrsten Wortsinn oft links liegen. Daran ändert leider auch der von der Stadt betriebene, sehr solide Sportboothafen wenig. 40 Gastliegeplätze mit Wasser und Strom für Boote bis 15 m Länge an einem Schwimmsteg mit Auslegern sind üppig – und übersteigen die Nachfrage bei Weitem.
Und auch die Bootstankstelle mit Diesel und Super animiert viele Skipper oftmals nur zum Bunkern, aber nicht zum Bleiben. Hafenbüro und Sanitäranlage sind in der nahen „Strandperle“ untergebracht. Fachwerk, Alter Markt, die romanische Stadtkirche St. Georg und viel Beschaulichkeit strahlen aber nicht so hell wie der Stern von Tangermünde.
Und so legen die zu Tal fahrenden Skipper nach Tangermünde oft ihren nächsten Übernachtungsstopp in Havelberg ein. Das sind zwar auch „nur“ 35 Flusskilometer, aber zum nächstfolgenden Hafen, Wittenberge, sind es noch einmal 32 Flusskilometer mehr. Und 70 Tageskilometer (mit einem Verdränger!) muss man sich im Urlaub nun wirklich nicht antun.
Havelberg also. Wie der Name schon sagt: Havelberg liegt an der Havel und nicht an der Elbe. Also verlässt man die Elbe bei km 422,8 RU, fährt in den Schleusenkanal ein und erreicht über die Schleuse Havelberg rund drei Kilometer von der Elbe entfernt die alte Bischofsstadt. Der stattliche Dom thront auf einer Anhöhe oberhalb der Havel. Der Aufstieg wird mit einer prächtigen Aussicht über die Stadt und das Haveltal belohnt.
Erste Wahl ist der Yachthafen Havelberg, der sich hinter einer Insel im ehemaligen Winterhafen versteckt.Und da es in Havelberg wassertouristisch richtig brummt (rund 1350 Gastboote pro Saison), hatte das Hafenmeisterehepaar Dagmar und Klaus-Dieter Klostermann immer reichlich zu tun, um den einlaufenden Gästen hilfreich zur Seite zu stehen.
Aktuelle Informationen deuten darauf hin, dass die beiden „Seelen des Hafens“ ihre Tätigkeit aufgrund gesundheitlicher Probleme in dieser Saison aufgeben müssen. Hoffentlich findet der Betreiber dann würdige Nachfolger!
Der Hafen bietet (fast) alles: 40 Gastliegeplätze für Boote bis 15 m Länge an Schwimmstegauslegern, Wasser und Strom, Sanitäranlage, Waschmaschine und Trockner auf dem nahen Campingplatz, Fäkalien-Absauganlage, Chemietoiletten-Entsorgung, Fahrradverleih, Spielplatz, W-LAN und Nähe zum Stadtzentrum mit Versorgungsmöglichkeiten (knapp 10 Min.) Mein Gastronomie-Tipp für Havelberg: das Ristorante „Bella Vista“ mit schöner Terrasse direkt gegenüber vom Dom (Domplatz 2).
Von Havelberg nach Wittenberge: Das „Mauseloch“ bei Elbe-km 426,5 bis 427,0 hat schon bei so manchem unvorsichtigen Skipper für eine unerwartete Grundberührung gesorgt. Die berüchtigte Sandbank liegt in einer 90-Grad-Kurve am linken Ufer.
Einfahrt in den Hafen Wittenberge (km 454,9 RU). Kurs Steuerbord geht es in den Stadthafen und oberhalb der Eisenbahn- und Straßenbrücke in den Karthaner See. An der Hafeneinfahrt Kurs Backbord liegt der Sportbootanger Nedwighafen. Hier gibt es 15 Gastliegeplätze ohne Längenbegrenzung an einem soliden Schwimmsteg mit Auslegern oder an der Innenseite längsseits. Auf dem Steg Wasser und Strom. Die Sanitäranlagen (ohne Waschmaschine) sind im Restaurant „Zum Fährmann“ am Hafen untergebracht. Auf der Kaimauer des Hafenbeckens gibt es eine Tankstation mit Diesel und Benzin.
Keine Frage, der Hafen bietet ein freundliches Ambiente, die Liegegebühren sind mit 1 Euro/m im üblichen Rahmen. Und es gibt einen Brötchenservice des Hafenmeisters. Aber 70 Cent für 1 kW Strom, und 70 Cent für 50 l Trinkwasser sind happig, 2 Euro für die Dusche grob und 2,60 Euro für einen Sack Bordmüll schlicht unverschämt. Unverständlich auch, warum seit Jahren ein abgetakeltes Fahrgastschiff den Quersteg mit der Fäkalien-Absaugstation als Liegeplatz missbrauchen darf. An die Station jedenfalls kommt kein Sportboot vernünftig ran.
Die Stadt fesselt einen nicht gerade: neben Leerstand und Verfall die üblichen Protzbauten der Nachwendezeit, aber auch einige schön restaurierte Bürgerhäuser. Das „Brauhaus Alte Oelmühle“ mit Restaurant, Brauerei, Festsaal, Strandbar und Café im Uferturm im Norden des Stadthafens ist als gelungene Restaurierung der alten Speicher sehenswert und perfekt zum Chillen.
Zwischen Cumlosen und Schnackenburg verließ bis zum 3. Oktober 1990 die Elbe das Territorium der DDR. Ab hier war die Elbe deutsch-deutscher Grenzfluss bis kurz vor Lauenburg (km 566). Im ehemaligen Hafen der DDR-Grenztruppen in Cumlosen (km 469,5) betreibt der Boostsclub Cumlosen eine Steganlage mit fünf Gastplätzen für Boote bis 15 m Länge. Strom am Steg. Wer Ruhe sucht, ist hier richtig, denn der Ort ist knapp zwei Kilometer entfernt. Im Clubhaus hinter dem Deich (200 m) gibt es Duschen und WC. Auf dem Deich steht immer noch der alte Wachturm der DDR-Grenzer: Nostalgie oder Mahnung?
Schnackenburg, knapp fünf Kilometer unterhalb von Cumlosen, war bis zur Wende letzter bundesdeutscher Ort vor der Grenze. „Zonenrandgebiet“, das am Tropf der „Zonenrandförderung“ hing, aber trotzdem zum Sterben verurteilt war.
Mit der Vereinigung wurde es nicht besser: Die Förderung fiel weg und tröpfelte von nun an als „Aufbau Ost“ ein paar Kilometer weiter östlich nieder. Schnackenburg ist ein Paradebeispiel für das so entstandene Fördergefälle und genau deshalb sehenswert: keine Tankstelle (!), ein Kiosk für die Versorgung, zwei Gaststätten und das sehenswerte „Grenzlandmuseum“ (Markt 3).
Das war’s. Ach ja, und natürlich die Steganlage des Vereins Schnackenburger Bootsfreunde am Südwestufer des Schutzhafens: Wasser und Strom am Steg, WC und Duschen im Clubhaus (150 m in Richtung Ort).
„Böser Ort“ ist mal wieder so eine tückische Sandbank am linken Ufer gut 2 km unterhalb von Schnackenburg (km 477). Also schön am rechten Ufer bleiben!
Schon wieder ein DDR-Wachturm auf hohem Deich: Wir sehen die Einfahrt zum Hafen Lenzen (km 484,6 RU). Hier versucht seit letztem Jahr die „Breeser Konsum GmbH“ Schwung in die Steganlage zu bringen. Die wenigen Boote des ansässigen Motor-Yacht-Club Lenzen „bringen es nicht“. Also soll die Anlage mit Service (Wasser, Strom, Dusche, WC, Waschmaschine, Trockner, Fahrradverleih, Brötchenservice) und mit guter Küche in der „Gaststätte Sportboothafen“ flottgemacht werden. Wir drücken die Daumen …
„Willkommen in Gorleben“. So freundlich wie in diesem Kleinod von einem Hafen (km 493,0 LU) werden Gäste nicht überall begrüßt. „Die Gemeinde steht hinter dem Hafen“, berichtet Hafenmeister Hans-Martin Popko. „Alle wollen, dass sich unsere Gäste wohlfühlen“. Nicht schwer in diesem Hafen, in dieser naturbelassenen Umgebung.
Schon die Zufahrt ist ein Genuss: Der rund 1 km lange Gorlebener Haken (km 493,0 LU) führt direkt zur Steganlage mit bequemen Auslegern. Voraussetzung ist allerdings, dass die Elbe genug Wasser führt. Bei Niedrigwasser haben Zufahrt und Hafen nur 0,90 m Wassertiefe. Am Steg (Wasser und Strom) können Boote bis 12 m Länge festmachen.
Sanitäres gibt es im Hafenbüro. Die „Kaminstube“ im Ort genießt einen guten Ruf. Ganz anders als die „Brennelementlager Gorleben GmbH“, Betreiber des berühmt berüchtigten „Zwischenlagers“, das nur rund 2 km vom Hafen entfernt ist.
„Dömitz, das Tor nach Mecklenburg“, Einfahrt in die Müritz-Elde-Wasserstraße. Viel ist darüber nach der Wende geschrieben worden: Der schnelle Neubau der von der DDR zerstörten Schleuse Dömitz ermöglichte schon ab Mai 1992 die freie Fahrt nach MeckPomm. Wer über Nacht blieb, machte entweder am Steg des Yachtclub Dömitz (unterhalb der Schleuse) oder im Wasserwanderzentrum (oberhalb) fest. Das war schlicht, aber okay.
Als neues Highlight wurde im Sommer 2009 in einem sanierten Hafenspeicher das „Dömitzer Hafen Hotel“ eröffnet. Und damit die vor diesem Hotel liegende Steganlage, der Elbehafen Dömitz. 16 Gastliegeplätze am soliden Schwimmsteg mit begehbaren Auslegern für Boote bis 15 m Länge, Wasser und Strom, perfekte Sanitäranlagen im Hotel, Waschmaschine und Trockner! Zwei Restaurants und ein Panorama-Café mit sensationellem Ausblick auf Elbe und Elde.
Fast mediterranes Flair in der Strandbar mit Pool, Sand, Palmen und Strandkörben. Skipperherz, was willst du mehr? Zum Supermarkt sind es 300 beziehungsweise 500 m. Und natürlich steht am Westrand des Ortes, noch immer gut erhalten, die Festung Dömitz und wartet auf Ihre Eroberung (1,5 km vom Hafen). Dömitz sollte auf einem Elbtörn nicht fehlen!
Das gilt aber auch für Hitzacker, wenngleich die öffentlichen Sanitäranlagen für die Hafengäste spätestens nach dem Durchgang des ersten Reisebusses eigentlich unzumutbar sind. Die Stadt ist sehenswert mit alten Fachwerk, dem rumpeligen Kopfsteinpflaster und dem noch immer gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtbild.
Die Zufahrt zum Hafen (km 522,3 LU) ist im letzten Jahr ausgebaggert worden, und so hofft Hafenmeister Horst Morgenstern für längere Zeit auf 2,50 m bei mittlerem Wasserstand. Man liegt am Schwimmsteg mit Wasser und Strom vor Heckdalben und muss beim Anlegemanöver auf die teilweise heftige Querströmung achten, verursacht von der hier in die Elbe einmündenden Jeetzel. Versorgungsmöglichkeiten und Gastronomie in Hafennähe.
Der Gemeindehafen Neu Darchau (km 536,4 LU, 8 Gastliegeplätze bis 12 m Länge, Wasser, Strom, Sanitär) und drei Vereine im hinteren Ende des Hafens Alt Garge (km 543,3 LU) bieten extrem ruhige Gastliegeplätze in ländlicher Umgebung. Bei der Einfahrt nach Alt Garge darf man die Nerven nicht verlieren.
Der Haken zieht sich hin, doch die drei Clubanlagen kommen bestimmt, und zwar an Backbord in dieser Reihenfolge: Bootskameradschaft Feuerwehr Alt Garge (mind. 4 Gastplätze bis 13 m, Wasser, Strom, Sanitär), Wassersportverein Alt Garge (mind. 1 Gastplatz bis 10 m, Strom, Waschgelegenheit und WC), Segelsportverein Alt Garge (6 Gastplätze bis 12 m, Wasser, Strom, Sanitär). Bei allen drei Häfen ist die Versorgung fern: nächste Gaststätte „Korfu“ 1,8 km, zum nächsten Supermarkt sind es 6 km.
Gegen Alt Garge ist die Steganlage der Bleckeder Bootsfreunde (km 550,0 LU) fast schon ein „Rummelplatz“. Der Hafen ist bei Wasserwanderern außerordentlich beliebt. Es ist ja auch eine tolle Anlage, die sich, 800 m vom Elbstrom entfernt, im ruhigen Schutzhafen von Bleckede versteckt. Schwimmsteg mit begehbaren Auslegern für Boote bis 12 m Länge, Strom, Wasser von einer Zapfstelle mit langem Schlauch (Schlauchwagen wird gestellt). Sanitär im Clubhaus. Dieselstation einlaufend kurz vor der Steganlage. Eingebettet in urige Elbtalauen, ist der Ort nicht spektakulär, aber durchaus „schnuckelig“.
Die Einfahrt in die Boize (km 559,5) nach Boizenburg ist nicht zu verfehlen: Auf der Landspitze zwischen Elbe und Boize steht ein kleiner, nicht mehr aktiver Leuchtturm. Die Boize aufwärts, vorbei am ehemaligen Werftgelände, erreicht man nach 1,5 km die Steganlage des Boots-Sport-Vereins Boizenburg. 8 Gastliegeplätze ohne Längenbegrenzung.
Auf dem Schwimmsteg mit begehbaren Auslegern Wasser und Strom, im Clubhaus Sanitär inklusive Waschmaschine und Trockner. 500 m zum alten Ortskern, der nach der Wende mit viel Geld „runderneuert“ wurde und jetzt wieder Charme hat. Aufbau Ost eben …
Darüber können die Lauenburger gar nicht lachen. Seit der Wende geht’s bei ihnen nämlich abwärts, und an die Stelle einer soliden Sanierung der historischen Altstadt trat vielerorts billiges Fassadenblendwerk mit Pinsel und Farbe. Von außen, nämlich von der Elbe aus betrachtet, hat das der prächtigen Kulisse zwar nicht geschadet, aus der Nähe aber sind die nachgemachten Fassaden profan.
Marina Lauenburg (km 569,2 RU) liegt im Schutzhafen einlaufend an Backbord unmittelbar oberhalb der Straßenbrücke im Mündungsbereich des Elbe-Lübeck-Kanals. 20 Gastliegeplätze für Boote bis 18 m Länge finden an den Schwimmstegen mit begehbaren Auslegern Platz. Wasser und Strom am Steg. Eine Augenweide sind die im vergangenen Jahr sanierten Sanitäranlagen, in denen es auch Waschmaschine und Trockner gibt.
Für das Wohl der Gäste sorgt Hafenchefin Yildiz Frühauf, die neben dem kleinen Café und Restaurant „Skippertreff“ auch die Dieselstation bedient und morgens auf Wunsch für Brötchen und Zeitung sorgt. Bis zum Altstadteingang beim „Rufer“ sind es 700 m, bis zum nächsten Supermarkt in der Oberstadt oder in Hohnstorf 1,5 km.
Im weiten und geschützten Rund des Artlenburger Hafens (km 574,5) sind neben dem Gemeindehafen „Marina Artlenburg“ (10 Gastplätze bis 15 m) drei Vereine ansässig: Die Artlenburger Segelgemeinschaft (mind. 1 Gastplatz bis 13 m),
der Artlenburger Boots-Club (mind. 2 Gastplätze bis 15 m) und die Seglervereinigung Artlenburg (mind. 4 Gastplätze bis 15 m). In allen Anlagen Wasser, Strom und Sanitäranlagen: entweder eigene oder die auf dem großen Campingplatz am Elb-ufer. Hier soll es jetzt auch Waschmaschine und Trockner geben. Restaurant und alle Versorgungsmöglichkeiten im Ort (600 m).
Erst in den letzten Jahren von uns entdeckt, gehört der Sportboothafen Tespe (km 579,3), und hier der Steg des Wassersportvereins, zu den gepflegtesten Refugien dieses Elbabschnitts. Kuschelig und geschützt im Deichvorland gelegen, blitzsaubere Sanitäranlagen im kleinen Clubhaus hinter dem Deich, Wasser und Strom am Steg.
Und ins Laufen kommt man in Tespe auch: Bäcker 1,2 km, Supermarkt 1,5 km, „Fährhaus Tespe“ 2 km. Ich weiß: Manche Skipper stören sich am wenig vertrauensvollen Anblick des AKW Krümmel, das am anderen Elbufer liegt. Aber erstens ist es vom Steg aus nicht zu sehen, zweitens ist es derzeit stillgelegt und drittens wird das womöglich so bleiben.
Nur noch 43 Elbekilometer sind es von hier bis zum City Sporthafen Hamburg (km 622,5). Aber einfach nach dem Frühstück mal eben losfahren sollte man nicht: Nur 6 km unterhalb von Tespe liegt die Schleuse Geesthacht und unterhalb davon die Elbe als Tidenrevier.
Als sparsame Verdrängerfahrer sollten wir also darauf achten, mit ablaufendem Wasser, also erst nach Hochwasser Geesthacht, Richtung Hamburg zu fahren. Das spart Zeit und Geld. Wer Tidengewässer nicht kennt, muss wissen: Auch wenn die Elbe eigentlich Richtung Nordsee fließt, kehrt der Flutstrom die „Fließrichtung“ komplett um und macht aus Talfahrt harte Bolzerei gegenan.
Wer mit oder kurz nach Hochwasser Geesthacht schleust, hat den stärksten Ebbstrom auf seiner Seite und bis St. Pauli Landungsbrücken in Hamburg für 37 Stromkilometer knapp 6 1/2 Stunden Zeit, bis der Strom kippt und sich gegen ihn kehrt.
Die Schleuse Geesthacht allerdings ist mit ihren Wartezeiten unberechenbar. Von null bis zwei Stunden ist alles drin. Nur Auskunft bekommt man darüber leider nicht, das Schleusenpersonal reagiert auf UKW-Anrufe (Kanal 22) von Sportbooten gar nicht oder mit dem lapidaren Hinweis: „Warten Sie den Aufruf über Lautsprecher ab“.
Immerhin gibt es jetzt im Oberwasser am linken Ufer des Schleusenkanals einen Wartesteg für Sportboote, der wegen der vorgebauten Dalben allerdings nur bis maximal 10 m Länge gefahrlos angesteuert werden kann. Größere Boote müssen an freien Einzeldalben festmachen, die eigentlich für Berufsschiffer vorgesehen sind, oder im Vorhafen kreisen. Beliebt ist der Wartesteg auch bei der Wasserschutzpolizei: Zwei Kontrollen habe ich bei den letzten vier Besuchen erlebt …
Aber irgendwann wird man auch in Geesthacht geschleust und bekommt als Dank für die vorbildliche Geduld am Untertor noch eine kräftige Dusche mit Elbewasser, das beim Passieren des Hubtores aus der Stahlkonstruktion prasselt.
Dann aber „fliegen“ wir Hamburg entgegen, passieren jede Menge Sportboothäfen, die aber in dieser Geschichte außen vor bleiben, und müssen daran denken, uns bei Elbe-km 608,5 (Bunthäuser Spitze) am rechten Ufer zu halten und in die Norderelbe einzulaufen. Links von der Fahrwassertrennung geht es in die Süderelbe. Die aber führt nicht auf direktem Weg zur City.
Die Norderelbe ist mächtig eingedeicht und auf den ersten zehn Kilometern höchst un-attraktiv. Dann die gewaltigen Norderelbbrücken (km 619): Kaum hat man sie unterquert, beginnt wie auf Knopfdruck das typische Kabbelwasser des Hamburger Hafens. Und das wird uns bis zum City Sporthafen auch nicht mehr loslassen, sondern eher zunehmen: Von Barkassen, Ausflugsdampfern und Schifffahrt aufgewühlt, werden die Wellen von den gemauerten oder gespunteten Hafenkais hundertfach reflektiert und finden keine Ruhe mehr.
In diesem „Kürmel“ passieren wir Hamburgs neue Hafencity und an deren westlicher Spitze das „neue Wahrzeichen“ der Stadt, die „Elbphilharmonie“, beziehungsweise das, was bisher davon fertig ist. Ein wenig Steuerbord, und wir haben unser Ziel, den City Sporthafen Hamburg (km 622,5), erreicht.
Hafenmeister „Robby“ Rottmann wird Sie in eine freie Box am Schwimmsteg mit Auslegern sowie Wasser und Strom dirigieren. Wenn nicht, suchen Sie sich einfach eine freie Box – auch auf die Gefahr hin, dass der Hafenmeister Ihnen später eine andere zuweist ... Aber irgendwann liegen auch Sie fest – und ganz Hamburg Ihnen zu Füßen.
Verkehrsordnung Auf der Elbe gilt von km 0,0 bis km 607,50 (Oortkaten) die Binnenschifffahrtstraßen-Ordnung. Von km 607,50 (Oortkaten) bis km 639,0 (Tinsdal) die Hafenverkehrsordnung der Freien und Hansestadt Hamburg. Unterhalb von km 639 die Seeschifffahrtstraßen-Ordnung.
Führerschein Sportbootführerschein Binnen im Geltungsbereich der Binnenschifffahrtstraßen-Ordnung, Sportbootführerschein Binnen oder See im Bereich der Hamburgischen Hafenverkehrsordnung, Sportbootführerschein See im Bereich der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung.
Fahrgeschwindigkeit Im Geltungsbereich der Binnenschifffahrtstraßen-Ordnung (hier also von Magdeburg bis Oortkaten) gibt es auf der Elbe keine Geschwindigkeitsbegrenzung. Im Bereich des Hamburger Hafens sind max. 12 kn (22 km/h) erlaubt.
Uferbezeichnung Die Uferbezeichnung folgt der Fließrichtung der Elbe. Zu Tal fahrend liegt das rechte Ufer (RU) an Steuerbord (rote Betonnung) und das linke Ufer (LU) an Backbord (grüne Betonnung). Zu Berg fahrend liegt das RU an Backbord, das LU an Steuerbord.
Kilometrierung Die Elbe ist in Fließrichtung kilometriert. Km 0,0 liegt beim tschechischen Grenzübergang Hrensko. Hier wird die Elbe von km 327 (Magdeburg Zollelbe) bis km 622,5 (City Sporthafen Hamburg) beschrieben.
Fahrrinnentiefenstrecken Die Fahrrinnentiefen der Elbe werden von der WSD Ost täglich unter www.elwis.de bekannt gemacht. Die Angaben beziehen sich auf folgende, amtlich festgelegte Tauchtiefenstrecken (Ziffer = Streckennummer):
5 Saalemündung bis Abstiegskanal Rothensee (km 290,7 bis 332,8)
6 Abstiegskanal Rothensee bis Niegripp (km 332,8 bis 343,9)
7 Niegripp bis Mühlenholz (km 343,9 bis 422,8)
8 Mühlenholz bis Dömitz (km 422,8 bis 502,3)
9 Dömitz bis Lauenburg (km 502,3 bis 569,3)
km 327,2 RU Magdeburg, Yachthafen Zollelbe. Diesel (D), Benzin (B). Tel. 0391-56 83 90.
km 403,7 LU Arneburg, Yachthafen. D, S. Tel. 0162-1 93 19 30.
km 454,9 RU Wittenberge, Sportboothafen Nedwiganger. Diesel, Benzin. Tel. 03877-7 51 25 oder 0152-09 08 08 56.
km 550,0 LU Bleckede, Verein Bleckeder Bootsfreunde. Diesel. Tel. 0582-7 40 oder 0162-7 09 79 70.
km 569,2 RU Lauenburg, Marina Lauenburg im Schutzhafen. Diesel. Tel. 0171-8 11 21 85.
km 618,0 RU Hamburg, Einfahrt Billwerder Bucht, Seco Dienste + Handel. Diesel. Tel. 040-66 95
05 00 ode 0171-6 81 31 40.
km 623,0 RU Hamburg, Johannisbollwerk, Shell-Öle HBS GmbH. Diesel. Tel. 0177-3 06 69 92 oder 040-31 13 71.
Doris und Andreas Saal: Törnführer Elbe. Band 2. Magdeburg bis Lauenburg. Heel Verlag, Königswinter. ISBN 3-89880301-5.
Doris und Andreas Saal: Törnführer Elbe. Band 3. Lauenburg bis Cuxhaven. Heel Verlag, Königswinter. ISBN 3-89880550-6.
Deutsche Binnenwasserstraßen 2: Die Elbe. Hamburg – Magdeburg und Elbe-Lübeck-Kanal. Karten für die Sportschifffahrt. Edition Maritim, Hamburg. ISBN 978-3-89225-487-4. Dieses Kartenwerk liegt auch als CD-ROM vor und kann mit der geeigneten Navigationssoftware (Binnennavigator) unter Windows XP bis Windows 7 zur Navigation auf dem Bord-Laptop genutzt werden.
NV Sportschifffahrtskarten Binnen 4: Elbe & Kanalverbindungen. Nautische Veröffentlichung Verlagsgesellschaft, Arnis.
Die Elbe. Von Helgoland bis Magdeburg. Peschke Verlag, Hamburg. ISBN 9783390414077.
Deutscher Motoryachtverband (Hrsg.): Führer für den Binnenfahrtensport auf den Gewässern Deutschlands. (Tabellarische Streckenbeschreibung mit Hafen-infos). DMYV, Duisburg. ISBN 9783-9809493-6-1. | de |
q-de-1289 | Wie lange dauert es normalerweise, den W-Track im Torres del Paine zu wandern? | Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark | Desire to Travel
Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark
Der Torres del Paine National Park liegt im Süden Chiles in Patagonien und umfasst die Gipfel des Torres del Paine und den Gletscher Grey, der ein Ausläufer des Patagonischen Eisfelds ist. Der Nationalpark ist ca. 2420 km² groß und beinhaltet mehrere 3000er, Gletscher, Fjorde und Seen.
Unser erstes großes Highlight auf unserer Weltreise war die 8-Tages Trekking-Tour, O-Track oder auch Cirquit genannt, im Torres del Paine Nationalpark. Die Tour startete am Busterminal in Puerto Natales um 07:00 Uhr morgens, denn der Nationalpark liegt sehr abgeschieden, ca. 2h Fahrt, von der nächsten Stadt entfernt. Wir waren schon sehr aufgeregt, da das unsere erste mehrtägige Trekking-Tour (abgesehen von einer 2-tägigen Tour mit Hüttenübernachtung in Grins) war. Auf dem Weg zum Park haben wir direkt mehrere Anden-Kondore gesehen. Leider war der Bus zu schnell unterwegs, um diese riesigen Vögel mit bis zu 3 Metern Spannweite in ihrer vollen Pracht bewundern zu können.
Zunächst mussten wir am Haupteingang des Nationalparks "Laguna Amarga" eine Sicherheitsunterweisung ansehen und die Parkgebühren von 40 € pro Person zahlen. Aufgrund von 2 großen Waldbränden in der Vergangenheit sind die Ranger im Park extrem darauf bedacht, dass man bloß kein offenes Feuer macht. Gekocht werden darf nur im Camp in einem speziellen Raum.
Weiter ging es von dort mit einem Shuttle-Bus zum Camp Central, wo wir unser Ticket vorzeigen und nachweisen mussten, dass wir alle notwendigen Reservierungen der Campingplätze auf dem O-Track hatten. Denn ohne Reservierung wird man gar nicht erst auf den Track gelassen. Ab hier ging es mit dem Rucksack bepackt zu Fuß weiter. Unser Marschgepäck beinhaltete Zelt, Schlafsäcke, Isomatten, Kochgeschirr, Kamera, Klamotten für alle Wetterlagen und Essen für 8 Tage. Die ca. 15kg machte sich schon nach wenigen Metern bemerkbar und jeder Schritt war sehr viel anstrengender als normalerweise.
Die erste Tagesetappe war auf 4 Stunden bzw. 12km angesetzt und führte hinein in das Hinterland des Torres del Paine Nationalparks. Der schmale Wanderpfad war sehr schön gelegen und führte uns mit nur wenig Höhendifferenz durch moosbewachsene, mystische Wälder, über blühende Blumenwiesen und durch ein schönes Tal entlang eines breiten, Berggletscherwasser gespeisten, Flusses. Die Temperatur waren mit ca. 20° sehr abgenehm, einzig der starke Wind, gab uns schon einen Vorgeschmack auf die Rauhheit Patagoniens. Nach ca. 3h kamen wir an einer Herde Pferde vorbei, die friedlich auf der Blumenwiese grasten. Die Pferde hier sind zwar nicht wild, sie sind hier im Park aber auch nicht eingezäunt und können sich frei bewegen. Die zweite Herde Pferde kurze Zeit später stand näher am Wegrand und einige Pferde lagen entspannt im Gras. Eines der Pferde ließ sich sogar von uns streicheln.
Nach einer weiteren Stunde kamen wir endlich am Ziel, dem Camp Seron, an. Die erste Ettape war mit nur 4 Stunden zwar sehr kurz, aber dennoch schmerzten unsere Schultern und unsere Becken durch das ungewohnte Gewicht unserer Rucksäcke. Wir hofften, dass das in den nächsten Tagen besser würde, wenn man sich an den schwerden Rucksack gewöhnt hat. Nach der Registrierung im Camp konnten wir unser Zelt an einem Platz unserer Wahl auf einer wunderschön gelegenen Wiese aufbauen. Wir suchen uns eine plane und grasbewachsene Stelle aus und bauen unser Zelt eilig unter dem Dauerangriff einer Horde stechwütiger Moskitos auf. Die Moskitos waren ganz plötzlich überall, denn der Wind hatte sich gelegt. Wir versuchten uns mit Insektenspray vor den lästigen Biestern zu schützen, aber selbst das half nur für wenige Minuten. Glücklicherweise hatten wir unser Zelt beim Ausleihen schon einmal Probe aufgebaut, sodass wir nach nur 5 Minuten uns komplett eingerichtet hatten.
Abends haben wir uns dann ins Kochzelt gesetzt und uns leckere Burritos gemacht. Beim Essen kamen wir mit einer allein Reisenden Israelin ins Gespräch mit der wir uns super verstanden. Da es nur einen einzigen Wanderweg und nur wenige Camps auf dem O-Track gibt, würden wir in den nächten Tagen nich oft aufeinandertreffen. Im Anschluss an das Abendessen haben wir uns ein überteuertes warmes Bier aus den Camping-Shop gegönnt und die Aussicht von einem nahen Hügel aus genossen. Da es früh morgens weitergehen sollte und die Wanderung schon recht anstrengend war, haben wir uns früh schlafen gelegt.
Der zweite Tag startete relativ früh und begann mit einem leckeren Frühstück aus Porridge, angereichert mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!), und schwarzem Tee. Es war eine sehr gute Grundlage für den Tag. Nach dem Zeltabbau sind wir dann in unsere zweite Tagesetappe gestartet. Die Strecke ist unterteilt in zwei Abschnitte. Der erste ist rund 9 km lang (3 h) und endet an einer Ranger Station. Der zweite Abschnitt ist 8 km lang (3 h) und endet im Refugio Dickson. Die Schultern schmerzten zwar noch vom Vortag, aber da mussten wir nun durch.
Die Wanderstrecke führte regelrecht willkürlich durch das Hinterland des Torres del Paine. Wir sind über einige Bächer, durch schöne weite Täler mit viel hohem Gras und blühenden Margeriten und über wild bewachsene Hügel gewandert. Nach etwa 1,5 Stunden mussten wir einen etwa 200m hohen Anstieg hoch. Oben angekommen wurden wir vom kräftigen Wind fast umgehauen. Aber das sollte nur ein winziger Vorgeschmack auf die Windstärken werden, die uns noch erwarteten würden. Die Aussicht war grandios: zur rechten ging es steil hinunter bis zu einem türkisgrünen See, dahinter eine hohe Gebirgskette, links ging es einen sanften buschbewachsenen Hügel hoch und vor uns streckten sich die schneebedeckten Berge in die Höhe. Die weitere Strecke war sehr abwechslungsreich und ging daher auch schneller vorbei als erwartet.
Nach ca. 3h sind wir dann an der Ranger Station Coiròn angekommen. Hier wurden wir von einem sehr netten Ranger und einer Horde Moskitos begrüßt. Wir mussten uns kurz registrieren und unsere Reservierungen für die nächsten Campingplätze vorzeigen. Wir wollten zwar eine Pause machen, sind dann aber direkt weiter, da die Moskitos nicht auszuhalten waren.
Mit uns auf dem Track war eine große Gruppe Amerikaner (rund 10 Personen), die eine geführte Tour gebucht hatten. Einen Bergführer braucht man im Torres del Paine grundsätzlich nicht, da es nur einen Weg gibt und dieser sehr gut erkennbar und ausgeschildert ist. Vorteil der gebuchten Tour ist aber, dass es mehrere Träger (sogenannte Porter) gibt, die einem das meiste Gepäck tragen und man auf der Strecke nur einen Day-Bag benötigt. Außerdem gibt es verschieden angerichtete Mahlzeiten. So gab es für die Amerikaner an der Ranger Station unter dem Angriff unzähliger Moskitos einen Mittags-Snack.
Wir sind direkt weiter gegangen und haben uns dann rund 30 Minuten später, an einer Stelle, an der es kaum Moskitos gab (wir haben zwei gezählt) unseren Mittags-Snack, Müsli-Riegel und gemischte Nüsse, gegönnt. Die amerikanische Gruppe kam an uns vorbei und war sichtlich neidisch, dass wir ungestört essen konnten. Nach der Pause ging es über Wiesen und durch einen Sumpf, über den Holzstege gebaut waren. Hier fing es an zu Regnen, sodass wir das erste Mal von unseren Regenjacken Gebrauch machen konnten. Aber der patagonische Regen geht genauso schnell wieder, wie er kommt und stört daher nur wenig.
Nach weiteren 2,5 Stunden kamen wir zu einem höher gelegenen Aussichtspunkt, der einen wunderschönen Ausblick auf unser Camp für diese Nacht bot. Es war wie aus einer Szene in einem schnulzigen Western. Im Hintergrund die Berge, davor ein breiter, geschwungener Flusslauf, der sich zu einem See verbreiterte. Und in der Flussschleife lagen ein paar einsame Holzhütten auf einer großen Weide, auf der vereinzelt ein paar Pferde grasten, umgeben von hohen Bäumen. Nur die modernen Zelte störten das sonst romantische Bild etwas.
Aber auch hier am Aussichtspunkt waren wieder unzählige Moskitos, die sofort nach neuen Opfern suchten, so haben wir nur schnell ein paar Fotos von der Szene geschossen und sind dann weiter. Am Camp angekommen haben wir uns bei der Ranger Station und im Refugio registriert und konnten dann, unter der Bewachung angriffslustiger Moskitos, schnell unser Zelt aufschlagen. Nach dem Zeltaufbau haben wir uns erst einmal eine warme Dusche gegönnt und haben uns anschließend was zu essen gekocht. Es gab Burritos mit Bohnen, Linsen und Mais und einer leckeren Sauce aus der Tüte.
Da es zwischenzeitlich angefangen hatte zu regnen, sind wir noch sitzen geblieben und mit den anderen Wanderern, die am Tisch saßen, ins Gespräch gekommen. Zwei davon waren ein Pärchen aus London, die auch auf Weltreise sind und die anderen Drei kamen aus Australien und Deutschland und waren gerade erst mit der Schule fertig und machten ein Gap-Year. Insgesamt haben wir auf dem O-Track fast ausschließlich Langzeitreisende getroffen. Vermutlich, weil niemand 8 Tage am Stück wandern geht, wenn er nur 3 Wochen Urlaub hat.
Nach dem der Regen etwas leichter wurde, sind wir ins Zelt gegangen, haben noch etwas gelesen und haben uns dann wieder zeitig schlafen gelegt.
Die zweite Nacht haben wir gut geschlafen, obwohl es deutlich kühler war. Am nächsten morgen stellten wir dann auch fest warum: In der Nacht hatte es bis ca. 100 Meter über dem Camp geschneit und die Gipfel und Hänge waren weiß gezuckert. Durch die Kälte waren auch die Sachen kühl und wir brauchten erst einmal ein leckeres warmes Porridge (mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!)) und einen schwarzen Tee zum aufwärmen.
Nachdem das Zelt verpackt war, haben wir uns auf den Weg unserer dritten Tagesetappe gemacht. Heute standen 12 km bzw. 4,5 Stunden Wanderung auf dem Programm. Nach dem gestrigen Tag schien es uns schon fast etwas wenig. Zwar schmerzten die Schultern und Becken immer noch, aber wir merkten auch den langsam einsetzenden Trainingseffekt. Auch die Rucksäcke haben sich langsam an unsere Körper angepasst und kamen uns nicht mehr soo schwer vor.
Da es die Nacht über geregnet bzw. geschneit hat und auch der heutige Tag sehr verregnet war, war der Wanderweg übersät von Matschlöchern und kleinen Bächen. Dies machte unser vorankommen deutlich schwieriger, außerdem mussten wir heute rund 400 Höhenmeter überwinden. Wodurch die "nur" 12 km doch auch wieder an unseren Kraftreserven nagten.
Fast die gesamte Wanderstrecke lag in unberührten natürlichen Wäldern, wodurch uns der Regen nicht soviel ausmachte. Es war toll mal solche Wälder zu sehen, in denen der Mensch noch nicht alles verändert hat, sowas gibt es in Deutschland ja gar nicht mehr. Nach ca. 4 Stunden sind wir dann zu einer hügeligen Geröll-Landschaft gekommen, wo der Wind deutlich kräftiger wurde. Wir mussten richtig kämpfen, um die Hügel hochzukommen und der Wind hat uns immer wieder durchgeschüttelt. Auf dem ersten Hügel angekommen, blickten wir auf einen dahinter liegenden See, an dessen Ende ein Gletscher ins Wasser ragte. Die Gletscher im Torres del Paine beeinflussen das Wetter immens und sorgen unter anderem für die enormen Windgeschwindigkeiten. Imke versuchte von dem See und dem Gletscher ein Foto zu schießen, aber der Wind war so unfassbar heftig, dass sie nicht ruhig stehen bleiben konnte. Der Wind hat sie sogar einmal umgeworfen. So hat sie dann ein paar Bilder im Sitzen gemacht und wir haben uns bis zu unserem nächsten Camp durch den Wind und die noch kräftigeren Böen gekämpft.
Am Campground Los Perros angekommen, wurden wir an der Ranger Station von einem sehr freundlichen Ranger begrüßt, der uns einen heißen Stein gab, an dem wir unsere durchgefrorenen Finger aufwärmen konnten. Der Ranger gab uns noch eine kurze Einweisung, was uns am nächsten Tag erwarten würde und wies uns daraufhin, dass wir bis spätestens 7 Uhr das Camp verlassen müssen, damit wir es über den Pass und bis zum Camp Grey schaffen. Nach der Registrierung beim Ranger und danach im Refugio haben wir unser Zelt aufgebaut. Wir waren inzwischen regelrecht durchgefroren und versuchten uns durch das Abendessen wieder aufzuwärmen. Was aber nicht so richtig gelingen wollte. Daher haben wir uns noch einen Tee gemacht und sind dann ins Zelt gegangen. Erst der Wechsel der Klamotten und das Einmummen in den Schlafsack verhalf langsam dabei, dass uns wieder wärmer wurde. Im Zelt haben wir dann Karten gespielt und gelesen.
Doch durch die Kälte und die Aufregung vor der nächsten Tagesetappe war unsere Motivation etwas angeschlagen. Die Nacht sollte noch einmal richtig kalt werden, sodass wir auch nicht so richtig gut geschlafen haben.
Das Highlight des O-Tracks ist die Überquerung des John Gardner Passes, der auf rund 1200m liegt und einen gigantischen Blick auf den Gletscher Grey bereithält. Aber diese vierte Tagesetappe ist mit 11 Stunden auch die Anstrengendste des ganzen O-Tracks. Da wir spätestens um 7 Uhr aufgebrochen sein mussten, sind wir noch vor Sonnenaufgang um 4:30 Uhr aufgestanden, um möglichst früh am Pass zu sein, denn Imke hatte gelesen, dass je später es wird, der Wind immer mehr zunimmt und es dann deutlich anstrengender wird den Pass zu überqueren.
Nach dem Frühstücks-Porridge und einem Tee, haben wir unser Zelt zusammengepackt und sind um 5:45 Uhr aufgebrochen. Der Weg ging zunächst relativ steil bergauf. Durch den vielen Regen hatte sich der Weg in ein einziges großes Matschloch verwandelt und zwischendurch sah er eher aus wie ein Bachlauf, als wie ein Wanderweg. Hier waren wir sehr froh über unsere hohen wasserfesten Wanderstiefel. Nach ca. 1 Stunde hüpfen von Baumstamm zu Baumstamm kamen wir dann an der Baumgrenze an und machten einen Schritt in das dahinterstehende Geröllfeld an. Der Wind war so stark, dass er uns direkt umzuhauen drohte. Wir haben uns dann nochmal in den Wald zurückgezogen und uns zunächst dicker angezogen und nochmal alles windsicher gemacht. Danach sind wir raus auf das Geröllfeld und haben uns dem Wind gestellt, der mit rund 70 km/h frontal auf uns zubließ. Wir wurden immer wieder vom böigen Wind durchgeschüttelt. Neben dem Wind hat es die vorherigen Tage auch immer wieder geschneit, wodurch wir uns durch knietiefen Schnee die Hänge hochkämpfen mussten. Vor uns waren zum Glück schon ein paar andere Wanderer, sodass man ihren Fußspuren im Schnee gut folgen konnte.
Nach rund 2,5 kraftraubenden Stunden und etwa 600 Höhenmetern erreichten wir endlich den Pass. Hier oben wehte der Wind zum Glück relativ konstant und frontal, wodurch wir mit ca. 45° Vorwärtsneigung unseren Weg durch den Wind über den Pass verhältnismäßig leicht fortführen konnten.
Einmal über den Pass tauchte plötzlich vor uns der riesige Gletscher Grey auf. Der Anblick lässt sich nicht wirklich in Worte fassen und auch Bilder geben nicht das wieder, was wir sehen. Im ersten Moment sah es aus wie der Blick auf ein wolkenverhangenes Tal, erst das genauere Hinsehen verdeutlicht einem die gigantischen Eismassen, die langsam talwärts geschoben werden. Ein wirklich unglaubliches Bild!
Begleitet von einem starken, aber mit jedem Schnitt schwächer werdenden Wind haben wir dann unseren Abstieg begonnen. Dieser führte zunächst über Geröllfelder hinab, bis wir zu einem Waldstück kamen, in dem der weitere Abstieg richtig anstrengend wurde. Dieser war hier treppenartig angelegt, sehr steil und teilweise matschig, was recht schnell auf die Gelenke ging und nach ein paar Minuten langsam Schmerzen in Kniescheibe und Bändern auslöste. Erträglich macht den Abstieg, der immer wiederkehrende Blick auf den gigantischen Gletscher.
Nach ca. 5h erreichen wir unseren Zwischenstopp den Campingplatz und die Ranger Station Paso. Hier müssen wir uns zunächst beim Ranger registrieren. Hier konnten wir unseren Gaskocher auspacken und uns mit einem leckeren Mittagessen aus Spaghetti mit Pesto-Sauce für den zweiten Teil der Etappe stärken. Nach gut einer Stunde Pause ging es dann weiter zu unserem heutigen Tagesziel dem Refugio Grey. Dieser Abschnitt sollte laut Karte weitere 6h dauern.
Der Weg führte entlang eines Gebirgshanges und wir hatten die ganze Zeit Ausblick auf den Gletscher. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, mal kleinere Wälder, mal schroffe Felshänge, und das Beste: mehrere abenteuerliche Hängebrücken. Allerdings waren wir langsam am Ende unserer Kräfte und sehnten uns endlich unser Zelt aufbauen zu können und eine After-Trecking-Cola zu trinken.
Auf dem Weg gab es mehrere Aussichtspunkte auf den Gletscher, die auch als Tagesausflug vom Camp Grey erreichbar sind und so kamen uns heute das erste Mal auf der Strecke Wanderer entgegen, die den W-Track oder nur Tagestouren machten. Der W-Track ist eine beliebte Strecke im Torres del Paine, der meist in vier Tagen gewandert wird und an dessen Tageszielen immer gut ausgebaute Refugien stehen.
Eine Wanderin ist uns an diesem Tag entgegengekommen und bat uns an einem Aussichtspunkt ein Foto von ihr vor dem Ausläufer des Gletscher Grey zu machen. Ihr Jubelgeschrei "I made it!" bringt uns noch immer zum Schmunzeln, da wir gerade rund 9h gewandert, um 4:30 Uhr aufgestanden sind und rund 1200 Höhenmeter überwunden haben ;) und sie nicht mal einen Rucksack aufhatte.
Nach 5h sind wir endlich am Refugio Grey angekommen (1 Stunde schneller als in der Karte angeben) und waren heil froh, unser Zelt aufbauen und Duschen gehen zu können, denn am Vortag in Los Perros gab es nur kalte Duschen und da war uns aufgrund der frostigen Temperaturen nicht wirklich nach. Nach der etwas zu heiß eingestellten Dusche haben wir es uns in dem Restaurant im Refugio gut gehen lassen. Es gab leckere Pizza und Wein bzw. Bier. Das Ganze hat dann auch "nur" schlappe 50 € gekostet (man gönnt sich ja sonst nichts).
Nach dem Essen sind wir hundemüde ins Zelt gegangen und haben kurz danach unsere Augen zu gemacht.
Da unser Zeltplatz etwas abschüssig war, war die Nacht nicht wirklich gut. Zusätzlich machte sich die unbequeme Isomatte immer mehr bemerkbar. Die Matte war nur ca. 0,5 cm dick und bot keinen wirklichen Komfort. Das machte sich zu dem unebenen Untergrund zusätzlich bemerkbar.
Nach unserem gewohnten Frühstück (Porridge und Tee) ging es dann zunächst nur mit Tagesrucksack ausgestattet zu einem Aussichtspunkt auf den Gletscher Grey. Dies war nicht besonders aufregend, da wir am Vortag deutlich beeindruckendere Bilder genießen konnte. Zurück am Refugio haben wir unser Zelt gepackt und haben dann unsere fünfte Tagesetappe zum Refugio Paine Grande in Angriff genommen. Die Etappe sollte nur etwa 3,5 Stunden dauern und wir mussten rund 200 Höhenmeter überwinden.
Die Strecke ging immer wieder auf und ab und führte entlang eines großen Sees, der unter anderem vom Gletscher Grey gespeist wird. Nach etwa der Hälfte der Strecke kamen wir zum wunderschönen Aussichtspunkt Mirador Grey, der den See und den Gletscher überblickt. Diesen Aussichtspunkt kann man auch als Tagestour von Paine Grande aus erreichen. Hier oben war der Wind, aber so stark, dass alle Bilder schief oder verwackelt waren und beim Weitergehen packte der Wind so in den großen Rucksack, dass wir gezwungen waren zu laufen, um nicht umzufallen.
Zum Ende der Tour sind wir noch durch ein wunderschönes Tal mit hübschen Blumen und durch den letzten großen Waldbrand abgestorbenen, aber zur idyllischen Kulisse passenden, Bäumen gewandert. Hier frischte der Wind nochmal richtig auf und hat uns gut durchgeblasen. Das Camp Paine Grande war wunderschön an einem türkisblauen See und direkt an zwei hohen Bergflanken gelegen und wir konnten uns einen freien Platz zum Campen aussuchen.
Wir mussten heute unser Zelt in heftigem Wind aufbauen, was aber mittlerweile durch das tägliche Training kein Problem mehr darstellte. Danach haben wir uns ein leckeres Reis-Curry-Gericht gezaubert und haben noch etwas mit der Wanderin aus Israel, die wir am ersten Tag kennengelernt hatten, gequatscht.
Heute sind wir sehr früh ins Zelt gegangen, da wir noch Schlaf-Nachholbedarf von den vorherigen Nächten hatten. Aber auch diese Nacht sollte nicht besser werden, da der Wind die ganze Nacht über das Zelt ordentlich durchschüttelte. Georg musste sogar zweimal raus, da sich die Heringe der Zelteingänge gelöst hatten und das Oberzelt drohte, wegzufliegen.
Nach der unruhigen Nacht haben wir morgens gefrühstückt (hmm lecker Porridge mit Tee). Und haben nach dem Zeltabbau unsere sechste Tagesetappe begonnen. Die heutige Etappe war mit rund 13 km (ohne Umweg über Valle del Francés) angesetzt und sollte 5 h dauern. Ziel war das Refugio Los Cuernos, das zwar das weiter entfernte Refugio war, aber erstens konnten wir kein anderes Camp buchen und außerdem konnten wir so näher am Ziel unserer letzten Tagesetappe sein.
Wir sind recht zügig losgewandert und die Strecke ging entlang der Laguna Scottsberg durch schöne Wälder und Berghänge. Nach rund 2,5 h sind wir an der Ranger Station und dem Campingplatz Italiano angekommen. Von hier aus kann man in das Valle del Francés wandern und gelangt zu zwei Aussichtspunkten. Den ersten erreicht man nach ca. 1 Stunde, den anderen nach 3 Stunden. Wir haben unsere Rucksäcke an der Ranger Station liegen gelassen und sind dann nur mit unseren Day-Bags ca. eine halbe Stunde in das Tal aufwärts über Felsen gewandert bzw. gekraxelt. Der Vortragende von erratic rocks in Puerto Natales hatte erzählt, dass sich die Sicht auf das Tal zwischen den ersten Kilometern und dem ersten Aussichtspunkt nicht stark ändert, weshalb wir entschieden gar nicht so weit in das Tal zu wandern. Außerdem hatten wir noch weitere 2,5 Stunden Wanderung vor uns und wir wollten nicht so spät in Los Cuernos ankommen.
Wir haben es uns nach der halben Stunde auf einem größeren Felsen gemütlich gemacht und die Aussicht genossen. Immer wieder gingen kleinere Schneelawinen von den gegenüberliegenden Bergen ins Tal ab. Das war spannend, da dies immer unter einem lauten Donnern passierte. Nach der kleinen Pause sind wir dann wieder zur Ranger Station abgestiegen.
An der Ranger Station haben wir wieder unsere Rucksäcke aufgespannt und sind zum nächsten Zwischenstopp, dem Refugio Francès, weitergezogen. Dies sollte nach ca. einer halben Stunde erreicht sein, doch diesmal zog sich die Strecke etwas länger und wir fragten uns bereits, ob wir ein Schild übersehen hatten. Ca. 20 Minuten später als gedacht, sind wir dann am Refugio angekommen und haben uns eine Cola zur Erfrischung gegönnt. Das Refugio war sehr neu und teilweise noch im Aufbau. Was uns sehr seltsam erschien, war der Campingplatz der weit vom Refugio entfernt lag. Man musste ca. 10 Minuten vom Campingplatz zum Refugio absteigen. Später berichteten uns Bekannte, die wir auf dem O-Criquit kennengelernt haben und im Refugio Francès übernachtet haben, dass es dort nicht so schön war. Der Campingplatz war wohl sehr unbequem, da die Stellflächen teils sehr abschüssig waren.
Nach der Cola ging es dann hauptsächlich durch Waldgebiet weiter Richtung Refugio Los Cuernos. Wir mussten einige Höhenmeter abbauen, was aber deutlich einfacher war als der Abstieg vom Pass. Am Ende kamen wir an einem See mit Kiesstrand raus und konnten dort unsere Füße in dem 6° bis 7° warmen Wasser abkühlen. Von dort aus ging es dann noch ca. 20 Minuten weiter bis wir endlich am Refugio ankamen.
Hier hatten wir keinen Platz mehr für unser Zelt buchen können, sondern mussten ein vollausgestattetes Zelt buchen. Das schlug dort mit rund 88 € zu buche. Ganz schön teuer für ein Zelt mit Matte (den Schlafsack muss man selber mitbringen). Nach dem Bezug des Zeltes und einer erfrischenden Dusche, sind wir nochmal zu dem See gelaufen. Da aber der Wind wieder deutlich stärker blies, gab es recht starke Wellen, wodurch wir nicht mehr ins Wasser konnten.
Zurück am Refugio haben wir uns unsere letzte Packung Curry-Reis gekocht und haben uns im Refugio noch einen kleinen Drink, einen Pisco Sour, gegönnt. Nach dem anstrengenden Tag und den vorherigen unruhigen Nächten, sind wir auch heute wieder früh im Zelt verschwunden. Und so ein vollausgestattetes Zelt ist nach fünf Tagen unbequemer Isomatte und beengtem 2 Personen Zelt einfach himmlisch! Wir haben geschlafen wie die Steine :)
Die siebte Tagesetappe war noch einmal mit rund 12 km (5 h) angesetzt und sollte uns zu unserem letzten Campingplatz Chileno im Torres del Paine National Park führen. Die Strecke war zu Beginn sehr angenehm zu laufen und führte entlang dem Lago Nordenskjold. Jedoch war es teilweise wieder extrem windig und wir wurden mit unseren großen Rucksäcken wieder gut durchgeschüttelt.
Nach ca. 3 Stunden kamen wir an der Kreuzung an, an der man entweder Richtung Refugio Chileno, unserem eigentlichen Ziel, oder Richtung Refugio Torre Central laufen kann. Wir beschlossen uns den Umweg über Torre Central, da wir dort unsere Rucksäcke einsperren und noch etwas zu Mittag essen konnten, da unsere Vorräte inzwischen aufgebraucht waren. Der Weg führte entlang einem kleineren See und über einen großen sehr wenig bewachsenen Hügel und der Wind nahm immer mehr zu. Als wir über den Hügel wandern wollten, wurde der Wind so stark, dass wir teilweise nicht mehr stehen bleiben konnten und der Wind uns einfach vor sich herschob.
Nach ca. 2h sind wir endlich, langsam ausgehungert und von der Hitze erschöpft, am Refugio Torre Central angekommen. Hier konnten wir unsere Rucksäcke ablegen, leider war das Restaurant aber schon geschlossen und nur die Bar geöffnet, an der es nur kleinere Snacks gab. So gab es zum Mittag nur ein paar Wedges mit leckerer Sauce. Der Service war aber äußerst langsam und wir wurden schon ungeduldig, ob wir noch etwas zu essen bekommen. Schließlich konnten wir nach der Stärkung, nur mit unseren Day-Bags bepackt, den Aufstieg (400 Höhenmeter) antreten. Durch die Erholungspause war der Aufstieg recht gut zu meistern.
Am Camp Chileno angekommen, wurden wir in die Örtlichkeiten eingewiesen und konnten unser reserviertes Zelt beziehen. Die Zelte waren auf kleinen hölzernen Plattformen im Wald aufgebaut und wie schon in Los Cuernos sehr gemütlich mit dicker Matte ausgestattet. Abends haben wir noch Rachel und Josh getroffen und konnten gemütlich zusammensitzen und über die letzten Tage reden. Wir sind auch heute wieder früh ins Zelt gegangen, da wir am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang am Torres Lookout sein wollten. Das ist "der" bekannte Aussichtspunkt auf die drei Gipfel, die dem Torres del Paine seinen Namen beschert haben.
Wir sind an diesem Morgen vor Sonnenaufgang aufgestanden (3:00 Uhr), um passend zum Sonnenaufgang am Torres del Paine Lookout zu sein, und die vom Sonnenaufgang rot gefärbten Gipfel zu erleben. Als wir aus dem Zelt gekrochen sind, konnten wir noch einen relativ großen Fuchs auf der Flucht vor uns beobachten. Bepackt mit Day-Bag und Stirnlampe haben wir uns dann an den Aufstieg zum Lookout gemacht, der mit rund 2,5 Stunden angegeben ist. Allerdings haben wir nur rund 1,5 Stunden gebraucht, wodurch wir viel zu früh am Lookout waren und die Zeit mit warten und frieren verbracht haben. Wir hatten leider das Pech, dass es sehr wolkig war und der schöne rote Sonnenschein auf den Gipfeln am heutigen Morgen ausblieb.
Der Sonnenaufgang sollte so gegen 5:30 Uhr / 5:45 Uhr sein, so haben wir noch bis ca. 6:15 Uhr ausgehalten und dann entschlossen wieder zum Campingplatz abzusteigen. Aber zuvor haben wir noch die Instagram-typischen Bilder auf dem Stein im See vor den Gipfeln geschossen. Zurück am Camp haben wir noch einen Kaffee getrunken und konnten hier noch mit weiteren Mitstreitern warten bis ein größerer Regenschauer durchgezogen ist. Gegen 10:00 Uhr haben wir dann unseren Abstieg zurück zum Refugio Torre Central angetreten und unsere Rucksäcke abgeholt.
Unser Bus zurück nach Puerto Natales sollte gegen 14:30 von Laguna Amarga abfahren. Wir sind dann um rund 17:00 in Puerto Natales angekommen und haben zunächst unsere Leihausrüstung zurückgebracht, unser Gepäck im Hostel Singing Lamb abgeholt und haben dann unser Familienzimmer im Hostel "Patagonia MW" bezogen. Das Zimmer war eine ganze Wohnung für uns, da das zweite Doppelzimmer nicht bezogen war.
Wir haben uns abends noch eine super leckere Pizza gegessen. Das war eine der besten (wenn nicht die beste) Pizzen, die wir je gegessen haben. Und das lag nicht nur daran, dass wir seit 8 Tagen kein gutes Essen mehr hatten! Wir haben dann noch 2 Tage in Puerto Natales gechillt, bis wir weiter nach El Calafate gezogen sind.
Patagonien, Gletscher, Natur, Trekking | Clapey 2017 : 20 Besten Bed & Breakfasts in Clapey - Airbnb Clapey, Aostatal, Italien
Jetzt Gastgeber werdenHilfeRegistrierenLog-inClapey · Jederzeit · 1 GastClapeyJederzeit1 GastWoJederzeit1 GastArt der UnterkunftPreisspanneSofortbuchungWeitere Filter52 Bed & BreakfastsCamera tripla con servizi privati, wi-fi gratuito e parcheggio. Colazione inclusa e ristorante su prenotazione.E' possibile seguire un interessante itinerario escursionistico denominato ”Tour des Combins” che si snoda per circa 200 chilometri in territorio svizzero e italiano.
Ad Ollomont esiste la Sciovia Berio, una palestra di roccia , tracciato per mountain-bike (10 Km), cascate di ghiaccio ed eliski.I bambini da 0 a 5 anni sono nostri ospiti! però devono portare il loro lettino.Art der UnterkunftPrivatzimmerObjekttypBed & BreakfastUnterkunft für3SchlafzimmerOllomont, Aostatal, ItalienCamera tripla con soppalco,balcone,servizi privatiPreis82€ Privatzimmer in OllomontPrivatzimmer · 2 BettenNEUCamera tripla con servizi privati, wi-fi gratuito,ingresso indipendente attrezzata per differentemente abili parcheggio. Colazione inclusa e ristorante su prenotazione..
I bambini da 0 a 5 anni sono nostri ospiti! Però devono portare il loro lettino.Art der UnterkunftPrivatzimmerObjekttypBed & BreakfastUnterkunft für2SchlafzimmerOllomont, Aostatal, Italiencamera doppia con entrata indipendentePreis62€ Privatzimmer in OllomontPrivatzimmer · 1 BettNEUSituata a 12km da Aosta, in posizione tranquilla, la nostra casa nasce come vecchio rustico del 1790 e ristrutturata in stile alpino. E’ composta dall’abitazione principale dei proprietari e dispone di due camere con ingresso indipendente.Il prezzo del letto aggiuntivo è di 10€ per i bambini da 3 a 12 anni, 20 € per gli adulti. I bambini sotto i 3 anni sono ospitati gratis.
Tipo di letto camera 2 persone: divano letto matrimoniale.La nostra frazione è molto tranquilla, sia per fare una piccola passeggiata sia in bicicletta. Pressoché tutte le case della frazione sono state ristrutturate, facendo risaltare le bellezze della nostra tipica tipologia costruttiva di montagna.Art der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypBed & BreakfastUnterkunft für3SchlafzimmerValpelline, Aostatal, ItalienB&B IlcantodelboscoPreis78€ Ganze Unterkunft in ValpellineGanze Unterkunft · 2 BettenIl BnB EnChanté è situato a 1400 m di altitudine alle pendici del mont Saron. Ha un' ottima esposizione e sovrasta la città di Aosta. Ha una vista magnifica sul monte Emilius e sulla Grivola. E' in una zona molto riservata contornata da pascoli e boschi. E' adatto a chi ricerca pace e agli amanti della vita di montagna. In circa 20 minuti si può raggiungere sia il centro di Aosta che la Svizzera.Il b&b si trova all'interno di un'unica casa privata suddivisa su due piani: le due stanze, una al primo piano e l'altra al secondo, sono dotate di tre posti letto ed un bagno privato. Al secondo piano si trova la zona relax e prima colazione dotata di balcone condivisa da tutti gli ospiti.Très bon accueil et véritable nid d'aigle très confortable, Eros nous a accueilli très gentiment et offert un régal de petit-déjeuner, et des bons conseils pour découvrir la région. Djallal2016-08-07T00:00:00ZEros et Antonella nous ont accueilli très gentiment dans un cadre magnifique. Notre logement profite d'une vue splendide au calme ! Nos hôtes ont adapté spontanément nos couchages à la composition de notre famille avec 2 enfants! Excellente attention! Le petit déjeuner était parfait: composé de produits locaux et maison: charcuterie, yaourt, gâteau, Tiramisu, confitures... mention spéciale pour le Tiramisu d'Antonella et étonnant saucisson à la betterave et à la pomme de terre !!!! Excellent séjour que l'on recommande ! Nous reviendrons .... Tony2016-08-14T00:00:00ZAmazing place with a very cozy room and living room. The view from the balcony is just incredible and the night sky is equally breathtaking. Antonnella was very welcoming and helpful, and the local/homemade breakfast really good.Thomas2016-08-26T00:00:00ZArt der UnterkunftPrivatzimmerObjekttypBed & BreakfastUnterkunft für6SchlafzimmerChantè, Aostatal, ItalienBnB EnChantéPreis58€ Privatzimmer in ChantèPrivatzimmer · 4 Betten3 Bewertungen Nur 6 km von Aosta, in dem Wald. Hausgemachtes Frühstück mit süßen und salzigen Köstlichkeiten. Wellness-Center in der Struktur mit Valdostana Snack. Unabhängiges Zimmer mit kostenfreiem WLAN-Sat-TV, Balkon Blick auf die Berge, kleine Küche. Privatsphäre und Ruhe garantiert, das Zimmer hat einen separaten Eingang direkt von außen, ein Zimmer mit Kochnische, einem eigenen Bad mit Haartrockner und Pflegeprodukten. sehr großes und helles Zimmer, mit Balkon mit Blick auf den majestätischen Berge, die Aosta dominieren. Wellness-Center, in dem Gebäude, in dem wir den Kunden einen leckeren Snack mit Joghurt, Aufschnitt, Fruchtsaft von unserem Hof bieten; Kekse, Gebäck, Kuchen alle hausgemachten Leckereien. Umgeben von einer atemberaubenden Bergkulisse in Valpelline, in unmittelbarer Nähe der mittelalterlichen Burgen, die die Täler dominieren. Die Valpelline, eine der wildesten Täler des Valle d'Aosta, bietet die Möglichkeit, viele Wanderwege, Skitouren. Wir sind 6 km von der Gondel des Skigebietes von Pila entfernt. Wir sind 52km Forte di Bard, 6km zur Hünen Gegend von Saint Martin de Corléans, 38km Terme di Pre Saint Didier, 41 km zu Beginn des Skyway „verkündete bereits die achte Meraglia der Welt.“ Mit 20 km der Nationalpark Gran Paradiso, 47km Naturpark Mont Avic HOST MOLTO GENTILE E POSTO MOLTO BELLO, COMODO DA RAGGIUNGERERoberto2016-07-18T00:00:00ZArt der UnterkunftPrivatzimmerObjekttypBed & BreakfastUnterkunft für3SchlafzimmerRoisan, Aostatal, ItalienVillage Paradis petit-déjPreis82€ Privatzimmer in RoisanPrivatzimmer · 2 Betten1 BewertungL'alloggio (monolocale con accesso indipendente, bagno privato e cucina ad uso esclusivo degli ospiti) è vicino a splendide viste panoramiche, alle piste da sci e agli itinerari escursionistici. Adatto a coppie, sportivi e avventurieri solitari! E' possibile ospitare bimbi da 0 a 3 anni (è fornita la culla o il lettino pieghevole).
Su richiesta si accettano animali di piccola taglia.La casa è costituita da un antico granaio risalente al 1462, e da una parte in muratura e pietra a vista datata all'inizio del XVII secolo. L'edificio è stato classificato dalla Sovrintendenza regionale ai Beni culturali come "edificio DOCUMENTO".La struttura, circondata da boschi verdeggianti e distese coltivate a pascolo, si trova a 1412 m s.l.m. nella Valle del G. S. Bernardo. Dista 15.6 km da Aosta e una ventina di km dal confine svizzero.Art der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypBed & BreakfastUnterkunft für2SchlafzimmerGignod, Aostatal, ItalienB&B CleMaison *Antica Dimora* a Gignod (AO)Preis82€ Ganze Unterkunft in GignodGanze Unterkunft · 1 Bett Mit Blick auf den Berg Grand Combin, Affittacamere Grand Saint Bernard ist von einem ruhigen Garten umgeben. Es bietet kostenloses WLAN und Alpenzimmer mit Balkon und eigenem Bad Die Zimmer im Grand Saint Bernard haben holzgetäfelte Wände und Parkettböden. Jedes Zimmer ist mit Garten- oder Bergblick, zusammen komfortable Zimmer mit Bad vor kurzem mit großen grünen Bereich Grill und Blick auf die Berge ideal für einen Zwischenstopp oder kleinen Wochen Ruhe renoviert Ein italienisches Frühstück mit Cappuccino und Croissants wird täglich angeboten. Pikante Frühstück Optionen sowie Abendessen können auf Anfrage organisiert werden. Wir haben unseren Aufenthalt sehr genossen. Obwohl Stefano weg war, als wir dort waren, waren seine Eltern sehr einladend. Das Frühstück am Morgen war erstklassig. Das Hotel zu finden war etwas schwierig: Sie können sich auf der gegenüberliegenden Seite der Hauptstraße auf dem Parkplatz parken und dann zu Fuß nach unten einen kleinen Weg, der ein Schild "Chambre d, Hote" vor sich hat. Die Zimmer waren sehr gut, ordentlich und sauber. Wir empfehlen diese für alle Besucher der Gegend.James2015-08-07T00:00:00ZDies ist ein großartiger Ort für die Erkundung der Aoste Region zu bleiben. Es gibt Plätze für Wandern in den Bergen, und Paola (unser Gastgeber) war sehr hilfreich bei der darauf hindeutet, gute Plätze zum Wandern zu gehen, sowie Restaurants in der Nähe. Das Haus befindet sich in einem ruhigen Ort, ein schönes Tal. Es gibt eine tolle Aussicht vom Garten und komfortable Stühle draußen nach einem Wandertag zu sitzen und den Abend zur Nacht beobachten und bewundern Sie die Lichter des Tales. Ein ausgezeichnetes Frühstück war außerhalb jeden Morgen serviert. Paola war auch sehr hilfsbereit und haben uns einen zusätzlichen Stuhl für den Balkon, und lassen Sie uns die Waschmaschine benutzen. Das Haus ist schwierig, das erste Mal, wenn Sie kommen zu finden, so sicher sein, Sie haben Anweisungen, wo man parken kann und wie das Haus zu finden. Sobald Sie dort sind, aber Sie werden diesen attraktiven Ort genießen.Hank2016-07-28T00:00:00ZDas Hotel ist schön und der Garten ist wunderschön (Bergblick). Das Zimmer, sauber und komfortabel. Das Frühstück mit leckeren Backwaren (Paola danke). Paola ist auch eine große Touristenführer und beraten Sie die tollsten Orte der Aostataler !! Nochmals vielen Dank für Ihre willkommen!olivier2015-08-03T00:00:00ZStefano und Paola sind herzlich willkommen. Die Zimmer sind sehr sauber und wahr zu Bildern. Paola war sehr gut beraten, uns auf Touren zu priorisieren und zeigte uns ein typisches Restaurant in der Gegend, hätten wir nie allein. Das Frühstück ist herzhaft und mit hausgemachten Kuchen verziert. Der Garten ist sehr schön, es ist schön zu schlendern und nehmen Sie es Frühstück. Wir empfehlen dieses Gästehaus und werden wiederkommen, wenn wir uns im Aostatal zu stoppen.Sab2015-08-10T00:00:00ZSchöne Unterkunft, sehr freundlich und glücklich Gastgeberin. Guter Ort und Preis, die Zimmer sind vollkommen in Ordnung, sauber, schönes Bad, leckeres Frühstück. Wir würden gerne wieder kommen und wir würden es jedem reccommend!lies2015-08-17T00:00:00ZStefano Frau Paola war zu Hause, als wir ankamen, und sie war sehr freundlich und konnte nicht genug für uns tun. Das Zimmer war wie beschrieben, sehr komfortabel. Die Lage war fantastisch, mit Blick auf die Berge auf beiden Seiten des Hauses. Allerdings war es schwierig zu finden, aber es gab viele Einheimische zu stellen und sie verwies uns an das Haus, das in einem kleinen Dorf ist.Raffaele (Rae)2015-06-07T00:00:00ZWir kamen spät am Samstagabend, verzögert durch Staus Urlaub ..... Wir von Paola sehr herzlich begrüßt wurden, die uns mit den Koffern geholfen ... Der erste Eindruck sehr positiv und angenehm .... am nächsten Morgen entdecken Sie dieses kleine Paradies, mit diesem geheimen Garten am Ende des Dorfes bukolisch, magische .... Und ein sehr schönes Mittagessen in der Sonne .... eine magische Adresse, wo wir auf jeden Fall wieder mehr davon zu genießen versteckten Ort, aber wunderbar ..... danke Paola!Céline 2016-08-22T00:00:00ZWow! Wir hatten eine sehr gute Zeit im Grand St. Bernard. Was für ein wunderbarer Ort im Tal. Stefano Frau Paula und ihre Eltern nahmen sehr um uns gekümmert. Wir fühlten uns sehr willkommen. Die Wohnung war sauber und groß und das Frühstück hervorragend. Jeden Morgen hatten wir frisches Brot, Croissants, Kuchen, Obst, Käse, Schinken, Marmelade und und einen leckeren Kaffee. Oft in den schönen Garten mit einem herrlichen Blick auf die Berge. Wenn Sie an einem tollen Ort im Aosta-Tal bleiben wollen, zögern Sie nicht und wählen Sie dieses B & B!Marko2014-08-24T00:00:00ZArt der UnterkunftPrivatzimmerObjekttypBed & BreakfastUnterkunft für4SchlafzimmerGignod, Valle D'aosta, ItalienGrand St Bernard B&B Gignod-AostaPreis74€ Grand St Bernard B&B Gignod-AostaPrivatzimmer · 2 Betten35 BewertungenDisponibile solo da maggio a settembre.
WiFi free in prossimità della partenza dell'impianto di risalita.L'appartamento è datato ma comodo e molto pulito. Cristina e Paola sono molto disponibili. La casa si trova in una valle molto bella e tranquilla, da cui partono molte diverse escursioni.damiano2016-08-21T00:00:00ZA clean and spacious apartment in a fantastic location in the high Alps. Christina was very helpful and approachable. Highly recommended.Annelies2015-08-08T00:00:00ZCristina è stata una ospite eccezionale, cortese e disponibile. La mia famiglia ed io siamo stati accolti da Cristina, e sua sorella Paola, in questa splendida casa in mezzo alla natura, a pochi passi da verdi pascoli, colline, montagne, laghi ed animali come scoiattoli, cervi e caprioli che è possibile osservare pascolare al tramonto dietro casa. L'appartamento è accogliente, comodissimo per 5 persone (una camera matrimoniale, una con letto a castello ed uno singolo ed il soggiorno con divano letto matrimoniale), attrezzato di tutto e pulito. L'ingresso è al piano terra, mentre lato giardino, con balcone, si è al primo piano con una bella vista (ci sono altri appartamenti sotto ed ai lati). Il balcone è condiviso con un altro appartamento (vuoto durante la nostra permanenza). La televisione funziona correttamente, pochi canali ma quelli che servono per le notizie ci sono. C'è ottima copertura cellulare per TIM, VODAFONE e H3G in roaming. Il pavimento di casa è realizzato con assi di legno che, come letto in una recensione precedente, scricchiola. Per quanto mi riguarda è una caratteristica della casa. Girando per le stanze non potete non fare rumore, tenetelo presente se pensate di avere orari diversi dagli altri ospiti (tipo escursioni di mattina presto mentre gli altri restano a dormire o se siete sonnambuli o con sonno leggero). A noi non ha mai dato fastidio, anzi! :) Ad un centinaio di metri da casa c'è un bar e minimarket, più in là, con una piacevole camminata, una trattoria ed un ristorante. A 300 metri da casa c'è un'area pubblica, di fronte agli impianti sciistici, con connessione WIFI gratuita. Bellissime escursioni partono da Ollomont, proprio dietro casa, per arrivare al Colle Cormet (2354), lago omonimo e limitrofi. E' possibile poi proseguire fino al paesino di Glacier con viste mozza fiato. Consigliato! I giorni sono volati e ci è spiaciuto lasciare questa vallata e questa bella casa. Grazie ancora per l'ospitalità, alla prossima. Mauro & FamilyMauro2015-08-13T00:00:00ZArt der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypBed & BreakfastUnterkunft für7SchlafzimmerOllomont , Aostatal, ItalienAlloggio rustico con 7 posti comodiPreis59€ Ganze Unterkunft in Ollomont Ganze Unterkunft · 5 Betten3 BewertungenLa nostra splendida e accogliente suite con vasca idromassaggio gode di una splendida vista sulle montagne più alte d'europa! Si trova appena fuori Aosta in un caratteristico e tranquillo villaggio di montagna, coccolati da dell'ottimo vino italiano!La nostra romantica suite si trova all'ultimo piano del Bed & Breakfast Maison Du-Noyer e offre un comodo letto in ottone e una vasca idromassaggio con cromoterapia e ozonoterapia, un lungo balcone in legno con vista sulle più alte montagne d'europa, un TV Philips da 42" con tecnologia ambilight, Wi-Fi, e dell'ottimo vino italiano per brindare al vostro speciale incontro.
Case che parlano di storie degli antenati degli abitanti, dove i profumi del forno del paese vi faranno immergere nelle più antiche tradizioni.La chambre est fantastique! lit chaud et confortable, salle de bain propre et le point culminant est le jacuzzi dans la chambre! Pour couronner le tout une bonne bouteille de vin mousseux! Le petit déjeuner est riche et variée avec des produits faits maison! Merci à la volonté de Philippe et de la famille!Paolo2016-12-17T00:00:00ZNous avons passé un week-end à la maison du Noyer, un lieu de conte de fées. Avec l'aimable autorisation de Mme Piera agréablement nous a surpris. Nous avons choisi la chambre avec le bain à remous et chromothérapie, très accueillant, nous avons été accueillis avec du vin mousseux et des fruits. La dame est également désireux de nous montrer les endroits à visiter. Nous reviendrons sans aucun doute.Alessandro2015-11-02T00:00:00ZNous avons passé une nuit dans ce B & B et je dois dire que nous avons vraiment apprécié. Excellent emplacement, très bien situé à quelques minutes du centre-ville, Philippe personne agréable et très serviable. Intérieur dans un style typique de la vallée d'Aoste, d'excellents environnements et les détails de soins, avec tout le confort imaginable. Vraiment parfait rester. Déjà recommandé à plusieurs personnes.Claudio2017-01-11T00:00:00ZAbbiamo avuto un grande tempo in questo sequel! Siamo rimasti molto sorpresi con la bottiglia di champagne servito all'arrivo. Il villaggio è molto bello, ma difficile da trovare! Grazie per la calorosa accoglienza.Clément2015-11-09T00:00:00ZArt der UnterkunftPrivatzimmerObjekttypBed & BreakfastUnterkunft für2SchlafzimmerAosta, Aostatal, ItalienRomantica Suite con IdromassaggioPreis144€ Privatzimmer in AostaPrivatzimmer · 1 Bett4 BewertungenCamera quadrupla con servizi privati, wi-fi gratuito e parcheggio. Colazione inclusa e ristorante su prenotazione.E' possibile seguire un interessante itinerario escursionistico denominato ”Tour des Combins” che si snoda per circa 200 chilometri in territorio svizzero e italiano.
Tea-room | Bar, Free WiFi, Terrace, Whirlpool SuiteQuiet, calm and charming!The village is nestled in the quiet Excenex and is within walking distance of the beautiful lakes and walking paths. Houses discussing stories of the ancestors of the inhabitants, where the scents of the furnace in the country will plunge you into the most ancient traditions.Wir wurden von Philippe getroffen, die nicht mit Vorschlägen für unseren Aufenthalt mehr hilfreich sein könnte. Die Anzeige ist nicht die Unterkunft Gerechtigkeit; die Aussicht ist spektakulär, und die Zimmer besser, was zu einem äußerst komfortablen Aufenthalt ausgestattet. Aosta eine dringend benötigte Pause vorgesehen ist, und kommen am Morgen, es war schwer, uns weg zu ziehen und zu den Schweizer Alpen fahren zurück. Philippe und Francois bereitgestellt ein herzhaftes Frühstück und einen kurzen Spaziergang Weg, die hausgemachten Köstlichkeiten zu Fuß ab. Wir haben bereits diesen Ort in zwei anderen Paaren zu empfehlen und planen für ein Wochenende während der Skisaison auf Rückkehr.Ben2016-09-11T00:00:00ZSchönes, ruhiges Hotel in einem kleinen Dorf. Freundliche Gastgeber. Charming Schlafzimmer mit schönen BadezimmerKlaus2016-08-19T00:00:00ZEin wunderbares B & B in den Hügeln oberhalb von Aosta. Der Raum war schön und Check-in / Zugang war einfach. Francois war ein brillanter Gastgeber und ihr Englisch war perfekt. Lokale Kirchenglocken am Morgen klingelt, aber wir haben nichts dagegen. Das Frühstück war einfach, aber eine große Auswahl. Würde empfehlen.Kim2016-08-25T00:00:00ZWir waren sieben Tage im La Maison du Noyer de Philippe und Francoise. Sie sind sehr nett und gastfreundliche Gastgeber und haben unseren Aufenthalt einfach und komfortabel, nichts verpasst! Wir konnten auch unser Hund mitbringen, das ist ein Plus! Sie erklärten uns sehr gute Ziele für im Aosta-Tal wandern und die Umgebung sowie die besten Restaurants in der Stadt (kommen auf jeden Fall für eine Pizza in Bataclan). Vergessen Sie nicht, Mme pierra Abendessen, um zu versuchen, die schöne italienische Küche! Wir können dieses Hotel nur empfehlen und würde wieder dort übernachtenMirko2016-08-10T00:00:00ZSehr nette Begrüßung. komfortables und ruhiges Haus. Und ... Ein Dichter in der Küche. Was mehr?christine2016-08-20T00:00:00ZFantastisches Chalet, saubere Familie willkommen, ausgezeichnetes Essen!Maud & Arnaud2016-07-29T00:00:00ZDies war unser zweiter Aufenthalt im Maison Du-Noyer Aosta nach 2014. Der Empfang, die Freundlichkeit und die Freundlichkeit unserer Gastgeber haben uns herzerwärmend. Vielen Dank an Philippe und Françoise für ihre Verfügbarkeit, ihre Ratschläge Aostatal zu entdecken. ganz besonderer Dank an Piera für seine Lebensfreude, gute Laune und gutes Essen. Vielen Dank für ihr Lächeln. Vielen Dank für alles und @ Bald. Arrivederci. Nelly und Gildas.Gildas2016-07-29T00:00:00ZUitstekend thuis - dank u voor een verblijf tussen vrienden we behouden ons 5 kamers in Walnut House voor het weekend van Hemelvaart voor 4 dagen van reünies met vrienden. De Walnut House bevestigt de beschrijvingen, de kamers waren comfortabel en zeer stil. Wij waarderen ook dat Philip en zijn moeder tot onze beschikking de taverne (grote kamer op de begane grond) voor onze groep te ontmoeten in de avond en het diner op de site hebben gezet. Ik adviseer ook de ontbijten daar en diner bereid door Piera - we allemaal regales! De kinderen speelden in de tuin of op de binnenplaats. Kortom, een geweldige ontvangst door Philippe en zijn moeder. Nogmaals bedankt voor uw hulp ook om het probleem van warm water op te lossen en ook voor de waardevolle zakelijke adviezen in de regio.laurence2016-05-09T00:00:00ZArt der UnterkunftPrivatzimmerObjekttypBed & BreakfastUnterkunft für4SchlafzimmerAosta, Aostatal, ItalienMaison Du-Noyer | Boton d'Or RoomPreis70€ Maison Du-Noyer | Boton d'Or RoomPrivatzimmer · 3 Betten18 BewertungenCamera doppia con servizi privati, wi-fi gratuito e parcheggio. Colazione inclusa e ristorante su prenotazione.E' possibile seguire un interessante itinerario escursionistico denominato ”Tour des Combins” che si snoda per circa 200 chilometri in territorio svizzero e italiano.
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q-de-1289 | Wie lange dauert es normalerweise, den W-Track im Torres del Paine zu wandern? | Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark | Desire to Travel
Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark
Der Torres del Paine National Park liegt im Süden Chiles in Patagonien und umfasst die Gipfel des Torres del Paine und den Gletscher Grey, der ein Ausläufer des Patagonischen Eisfelds ist. Der Nationalpark ist ca. 2420 km² groß und beinhaltet mehrere 3000er, Gletscher, Fjorde und Seen.
Unser erstes großes Highlight auf unserer Weltreise war die 8-Tages Trekking-Tour, O-Track oder auch Cirquit genannt, im Torres del Paine Nationalpark. Die Tour startete am Busterminal in Puerto Natales um 07:00 Uhr morgens, denn der Nationalpark liegt sehr abgeschieden, ca. 2h Fahrt, von der nächsten Stadt entfernt. Wir waren schon sehr aufgeregt, da das unsere erste mehrtägige Trekking-Tour (abgesehen von einer 2-tägigen Tour mit Hüttenübernachtung in Grins) war. Auf dem Weg zum Park haben wir direkt mehrere Anden-Kondore gesehen. Leider war der Bus zu schnell unterwegs, um diese riesigen Vögel mit bis zu 3 Metern Spannweite in ihrer vollen Pracht bewundern zu können.
Zunächst mussten wir am Haupteingang des Nationalparks "Laguna Amarga" eine Sicherheitsunterweisung ansehen und die Parkgebühren von 40 € pro Person zahlen. Aufgrund von 2 großen Waldbränden in der Vergangenheit sind die Ranger im Park extrem darauf bedacht, dass man bloß kein offenes Feuer macht. Gekocht werden darf nur im Camp in einem speziellen Raum.
Weiter ging es von dort mit einem Shuttle-Bus zum Camp Central, wo wir unser Ticket vorzeigen und nachweisen mussten, dass wir alle notwendigen Reservierungen der Campingplätze auf dem O-Track hatten. Denn ohne Reservierung wird man gar nicht erst auf den Track gelassen. Ab hier ging es mit dem Rucksack bepackt zu Fuß weiter. Unser Marschgepäck beinhaltete Zelt, Schlafsäcke, Isomatten, Kochgeschirr, Kamera, Klamotten für alle Wetterlagen und Essen für 8 Tage. Die ca. 15kg machte sich schon nach wenigen Metern bemerkbar und jeder Schritt war sehr viel anstrengender als normalerweise.
Die erste Tagesetappe war auf 4 Stunden bzw. 12km angesetzt und führte hinein in das Hinterland des Torres del Paine Nationalparks. Der schmale Wanderpfad war sehr schön gelegen und führte uns mit nur wenig Höhendifferenz durch moosbewachsene, mystische Wälder, über blühende Blumenwiesen und durch ein schönes Tal entlang eines breiten, Berggletscherwasser gespeisten, Flusses. Die Temperatur waren mit ca. 20° sehr abgenehm, einzig der starke Wind, gab uns schon einen Vorgeschmack auf die Rauhheit Patagoniens. Nach ca. 3h kamen wir an einer Herde Pferde vorbei, die friedlich auf der Blumenwiese grasten. Die Pferde hier sind zwar nicht wild, sie sind hier im Park aber auch nicht eingezäunt und können sich frei bewegen. Die zweite Herde Pferde kurze Zeit später stand näher am Wegrand und einige Pferde lagen entspannt im Gras. Eines der Pferde ließ sich sogar von uns streicheln.
Nach einer weiteren Stunde kamen wir endlich am Ziel, dem Camp Seron, an. Die erste Ettape war mit nur 4 Stunden zwar sehr kurz, aber dennoch schmerzten unsere Schultern und unsere Becken durch das ungewohnte Gewicht unserer Rucksäcke. Wir hofften, dass das in den nächsten Tagen besser würde, wenn man sich an den schwerden Rucksack gewöhnt hat. Nach der Registrierung im Camp konnten wir unser Zelt an einem Platz unserer Wahl auf einer wunderschön gelegenen Wiese aufbauen. Wir suchen uns eine plane und grasbewachsene Stelle aus und bauen unser Zelt eilig unter dem Dauerangriff einer Horde stechwütiger Moskitos auf. Die Moskitos waren ganz plötzlich überall, denn der Wind hatte sich gelegt. Wir versuchten uns mit Insektenspray vor den lästigen Biestern zu schützen, aber selbst das half nur für wenige Minuten. Glücklicherweise hatten wir unser Zelt beim Ausleihen schon einmal Probe aufgebaut, sodass wir nach nur 5 Minuten uns komplett eingerichtet hatten.
Abends haben wir uns dann ins Kochzelt gesetzt und uns leckere Burritos gemacht. Beim Essen kamen wir mit einer allein Reisenden Israelin ins Gespräch mit der wir uns super verstanden. Da es nur einen einzigen Wanderweg und nur wenige Camps auf dem O-Track gibt, würden wir in den nächten Tagen nich oft aufeinandertreffen. Im Anschluss an das Abendessen haben wir uns ein überteuertes warmes Bier aus den Camping-Shop gegönnt und die Aussicht von einem nahen Hügel aus genossen. Da es früh morgens weitergehen sollte und die Wanderung schon recht anstrengend war, haben wir uns früh schlafen gelegt.
Der zweite Tag startete relativ früh und begann mit einem leckeren Frühstück aus Porridge, angereichert mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!), und schwarzem Tee. Es war eine sehr gute Grundlage für den Tag. Nach dem Zeltabbau sind wir dann in unsere zweite Tagesetappe gestartet. Die Strecke ist unterteilt in zwei Abschnitte. Der erste ist rund 9 km lang (3 h) und endet an einer Ranger Station. Der zweite Abschnitt ist 8 km lang (3 h) und endet im Refugio Dickson. Die Schultern schmerzten zwar noch vom Vortag, aber da mussten wir nun durch.
Die Wanderstrecke führte regelrecht willkürlich durch das Hinterland des Torres del Paine. Wir sind über einige Bächer, durch schöne weite Täler mit viel hohem Gras und blühenden Margeriten und über wild bewachsene Hügel gewandert. Nach etwa 1,5 Stunden mussten wir einen etwa 200m hohen Anstieg hoch. Oben angekommen wurden wir vom kräftigen Wind fast umgehauen. Aber das sollte nur ein winziger Vorgeschmack auf die Windstärken werden, die uns noch erwarteten würden. Die Aussicht war grandios: zur rechten ging es steil hinunter bis zu einem türkisgrünen See, dahinter eine hohe Gebirgskette, links ging es einen sanften buschbewachsenen Hügel hoch und vor uns streckten sich die schneebedeckten Berge in die Höhe. Die weitere Strecke war sehr abwechslungsreich und ging daher auch schneller vorbei als erwartet.
Nach ca. 3h sind wir dann an der Ranger Station Coiròn angekommen. Hier wurden wir von einem sehr netten Ranger und einer Horde Moskitos begrüßt. Wir mussten uns kurz registrieren und unsere Reservierungen für die nächsten Campingplätze vorzeigen. Wir wollten zwar eine Pause machen, sind dann aber direkt weiter, da die Moskitos nicht auszuhalten waren.
Mit uns auf dem Track war eine große Gruppe Amerikaner (rund 10 Personen), die eine geführte Tour gebucht hatten. Einen Bergführer braucht man im Torres del Paine grundsätzlich nicht, da es nur einen Weg gibt und dieser sehr gut erkennbar und ausgeschildert ist. Vorteil der gebuchten Tour ist aber, dass es mehrere Träger (sogenannte Porter) gibt, die einem das meiste Gepäck tragen und man auf der Strecke nur einen Day-Bag benötigt. Außerdem gibt es verschieden angerichtete Mahlzeiten. So gab es für die Amerikaner an der Ranger Station unter dem Angriff unzähliger Moskitos einen Mittags-Snack.
Wir sind direkt weiter gegangen und haben uns dann rund 30 Minuten später, an einer Stelle, an der es kaum Moskitos gab (wir haben zwei gezählt) unseren Mittags-Snack, Müsli-Riegel und gemischte Nüsse, gegönnt. Die amerikanische Gruppe kam an uns vorbei und war sichtlich neidisch, dass wir ungestört essen konnten. Nach der Pause ging es über Wiesen und durch einen Sumpf, über den Holzstege gebaut waren. Hier fing es an zu Regnen, sodass wir das erste Mal von unseren Regenjacken Gebrauch machen konnten. Aber der patagonische Regen geht genauso schnell wieder, wie er kommt und stört daher nur wenig.
Nach weiteren 2,5 Stunden kamen wir zu einem höher gelegenen Aussichtspunkt, der einen wunderschönen Ausblick auf unser Camp für diese Nacht bot. Es war wie aus einer Szene in einem schnulzigen Western. Im Hintergrund die Berge, davor ein breiter, geschwungener Flusslauf, der sich zu einem See verbreiterte. Und in der Flussschleife lagen ein paar einsame Holzhütten auf einer großen Weide, auf der vereinzelt ein paar Pferde grasten, umgeben von hohen Bäumen. Nur die modernen Zelte störten das sonst romantische Bild etwas.
Aber auch hier am Aussichtspunkt waren wieder unzählige Moskitos, die sofort nach neuen Opfern suchten, so haben wir nur schnell ein paar Fotos von der Szene geschossen und sind dann weiter. Am Camp angekommen haben wir uns bei der Ranger Station und im Refugio registriert und konnten dann, unter der Bewachung angriffslustiger Moskitos, schnell unser Zelt aufschlagen. Nach dem Zeltaufbau haben wir uns erst einmal eine warme Dusche gegönnt und haben uns anschließend was zu essen gekocht. Es gab Burritos mit Bohnen, Linsen und Mais und einer leckeren Sauce aus der Tüte.
Da es zwischenzeitlich angefangen hatte zu regnen, sind wir noch sitzen geblieben und mit den anderen Wanderern, die am Tisch saßen, ins Gespräch gekommen. Zwei davon waren ein Pärchen aus London, die auch auf Weltreise sind und die anderen Drei kamen aus Australien und Deutschland und waren gerade erst mit der Schule fertig und machten ein Gap-Year. Insgesamt haben wir auf dem O-Track fast ausschließlich Langzeitreisende getroffen. Vermutlich, weil niemand 8 Tage am Stück wandern geht, wenn er nur 3 Wochen Urlaub hat.
Nach dem der Regen etwas leichter wurde, sind wir ins Zelt gegangen, haben noch etwas gelesen und haben uns dann wieder zeitig schlafen gelegt.
Die zweite Nacht haben wir gut geschlafen, obwohl es deutlich kühler war. Am nächsten morgen stellten wir dann auch fest warum: In der Nacht hatte es bis ca. 100 Meter über dem Camp geschneit und die Gipfel und Hänge waren weiß gezuckert. Durch die Kälte waren auch die Sachen kühl und wir brauchten erst einmal ein leckeres warmes Porridge (mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!)) und einen schwarzen Tee zum aufwärmen.
Nachdem das Zelt verpackt war, haben wir uns auf den Weg unserer dritten Tagesetappe gemacht. Heute standen 12 km bzw. 4,5 Stunden Wanderung auf dem Programm. Nach dem gestrigen Tag schien es uns schon fast etwas wenig. Zwar schmerzten die Schultern und Becken immer noch, aber wir merkten auch den langsam einsetzenden Trainingseffekt. Auch die Rucksäcke haben sich langsam an unsere Körper angepasst und kamen uns nicht mehr soo schwer vor.
Da es die Nacht über geregnet bzw. geschneit hat und auch der heutige Tag sehr verregnet war, war der Wanderweg übersät von Matschlöchern und kleinen Bächen. Dies machte unser vorankommen deutlich schwieriger, außerdem mussten wir heute rund 400 Höhenmeter überwinden. Wodurch die "nur" 12 km doch auch wieder an unseren Kraftreserven nagten.
Fast die gesamte Wanderstrecke lag in unberührten natürlichen Wäldern, wodurch uns der Regen nicht soviel ausmachte. Es war toll mal solche Wälder zu sehen, in denen der Mensch noch nicht alles verändert hat, sowas gibt es in Deutschland ja gar nicht mehr. Nach ca. 4 Stunden sind wir dann zu einer hügeligen Geröll-Landschaft gekommen, wo der Wind deutlich kräftiger wurde. Wir mussten richtig kämpfen, um die Hügel hochzukommen und der Wind hat uns immer wieder durchgeschüttelt. Auf dem ersten Hügel angekommen, blickten wir auf einen dahinter liegenden See, an dessen Ende ein Gletscher ins Wasser ragte. Die Gletscher im Torres del Paine beeinflussen das Wetter immens und sorgen unter anderem für die enormen Windgeschwindigkeiten. Imke versuchte von dem See und dem Gletscher ein Foto zu schießen, aber der Wind war so unfassbar heftig, dass sie nicht ruhig stehen bleiben konnte. Der Wind hat sie sogar einmal umgeworfen. So hat sie dann ein paar Bilder im Sitzen gemacht und wir haben uns bis zu unserem nächsten Camp durch den Wind und die noch kräftigeren Böen gekämpft.
Am Campground Los Perros angekommen, wurden wir an der Ranger Station von einem sehr freundlichen Ranger begrüßt, der uns einen heißen Stein gab, an dem wir unsere durchgefrorenen Finger aufwärmen konnten. Der Ranger gab uns noch eine kurze Einweisung, was uns am nächsten Tag erwarten würde und wies uns daraufhin, dass wir bis spätestens 7 Uhr das Camp verlassen müssen, damit wir es über den Pass und bis zum Camp Grey schaffen. Nach der Registrierung beim Ranger und danach im Refugio haben wir unser Zelt aufgebaut. Wir waren inzwischen regelrecht durchgefroren und versuchten uns durch das Abendessen wieder aufzuwärmen. Was aber nicht so richtig gelingen wollte. Daher haben wir uns noch einen Tee gemacht und sind dann ins Zelt gegangen. Erst der Wechsel der Klamotten und das Einmummen in den Schlafsack verhalf langsam dabei, dass uns wieder wärmer wurde. Im Zelt haben wir dann Karten gespielt und gelesen.
Doch durch die Kälte und die Aufregung vor der nächsten Tagesetappe war unsere Motivation etwas angeschlagen. Die Nacht sollte noch einmal richtig kalt werden, sodass wir auch nicht so richtig gut geschlafen haben.
Das Highlight des O-Tracks ist die Überquerung des John Gardner Passes, der auf rund 1200m liegt und einen gigantischen Blick auf den Gletscher Grey bereithält. Aber diese vierte Tagesetappe ist mit 11 Stunden auch die Anstrengendste des ganzen O-Tracks. Da wir spätestens um 7 Uhr aufgebrochen sein mussten, sind wir noch vor Sonnenaufgang um 4:30 Uhr aufgestanden, um möglichst früh am Pass zu sein, denn Imke hatte gelesen, dass je später es wird, der Wind immer mehr zunimmt und es dann deutlich anstrengender wird den Pass zu überqueren.
Nach dem Frühstücks-Porridge und einem Tee, haben wir unser Zelt zusammengepackt und sind um 5:45 Uhr aufgebrochen. Der Weg ging zunächst relativ steil bergauf. Durch den vielen Regen hatte sich der Weg in ein einziges großes Matschloch verwandelt und zwischendurch sah er eher aus wie ein Bachlauf, als wie ein Wanderweg. Hier waren wir sehr froh über unsere hohen wasserfesten Wanderstiefel. Nach ca. 1 Stunde hüpfen von Baumstamm zu Baumstamm kamen wir dann an der Baumgrenze an und machten einen Schritt in das dahinterstehende Geröllfeld an. Der Wind war so stark, dass er uns direkt umzuhauen drohte. Wir haben uns dann nochmal in den Wald zurückgezogen und uns zunächst dicker angezogen und nochmal alles windsicher gemacht. Danach sind wir raus auf das Geröllfeld und haben uns dem Wind gestellt, der mit rund 70 km/h frontal auf uns zubließ. Wir wurden immer wieder vom böigen Wind durchgeschüttelt. Neben dem Wind hat es die vorherigen Tage auch immer wieder geschneit, wodurch wir uns durch knietiefen Schnee die Hänge hochkämpfen mussten. Vor uns waren zum Glück schon ein paar andere Wanderer, sodass man ihren Fußspuren im Schnee gut folgen konnte.
Nach rund 2,5 kraftraubenden Stunden und etwa 600 Höhenmetern erreichten wir endlich den Pass. Hier oben wehte der Wind zum Glück relativ konstant und frontal, wodurch wir mit ca. 45° Vorwärtsneigung unseren Weg durch den Wind über den Pass verhältnismäßig leicht fortführen konnten.
Einmal über den Pass tauchte plötzlich vor uns der riesige Gletscher Grey auf. Der Anblick lässt sich nicht wirklich in Worte fassen und auch Bilder geben nicht das wieder, was wir sehen. Im ersten Moment sah es aus wie der Blick auf ein wolkenverhangenes Tal, erst das genauere Hinsehen verdeutlicht einem die gigantischen Eismassen, die langsam talwärts geschoben werden. Ein wirklich unglaubliches Bild!
Begleitet von einem starken, aber mit jedem Schnitt schwächer werdenden Wind haben wir dann unseren Abstieg begonnen. Dieser führte zunächst über Geröllfelder hinab, bis wir zu einem Waldstück kamen, in dem der weitere Abstieg richtig anstrengend wurde. Dieser war hier treppenartig angelegt, sehr steil und teilweise matschig, was recht schnell auf die Gelenke ging und nach ein paar Minuten langsam Schmerzen in Kniescheibe und Bändern auslöste. Erträglich macht den Abstieg, der immer wiederkehrende Blick auf den gigantischen Gletscher.
Nach ca. 5h erreichen wir unseren Zwischenstopp den Campingplatz und die Ranger Station Paso. Hier müssen wir uns zunächst beim Ranger registrieren. Hier konnten wir unseren Gaskocher auspacken und uns mit einem leckeren Mittagessen aus Spaghetti mit Pesto-Sauce für den zweiten Teil der Etappe stärken. Nach gut einer Stunde Pause ging es dann weiter zu unserem heutigen Tagesziel dem Refugio Grey. Dieser Abschnitt sollte laut Karte weitere 6h dauern.
Der Weg führte entlang eines Gebirgshanges und wir hatten die ganze Zeit Ausblick auf den Gletscher. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, mal kleinere Wälder, mal schroffe Felshänge, und das Beste: mehrere abenteuerliche Hängebrücken. Allerdings waren wir langsam am Ende unserer Kräfte und sehnten uns endlich unser Zelt aufbauen zu können und eine After-Trecking-Cola zu trinken.
Auf dem Weg gab es mehrere Aussichtspunkte auf den Gletscher, die auch als Tagesausflug vom Camp Grey erreichbar sind und so kamen uns heute das erste Mal auf der Strecke Wanderer entgegen, die den W-Track oder nur Tagestouren machten. Der W-Track ist eine beliebte Strecke im Torres del Paine, der meist in vier Tagen gewandert wird und an dessen Tageszielen immer gut ausgebaute Refugien stehen.
Eine Wanderin ist uns an diesem Tag entgegengekommen und bat uns an einem Aussichtspunkt ein Foto von ihr vor dem Ausläufer des Gletscher Grey zu machen. Ihr Jubelgeschrei "I made it!" bringt uns noch immer zum Schmunzeln, da wir gerade rund 9h gewandert, um 4:30 Uhr aufgestanden sind und rund 1200 Höhenmeter überwunden haben ;) und sie nicht mal einen Rucksack aufhatte.
Nach 5h sind wir endlich am Refugio Grey angekommen (1 Stunde schneller als in der Karte angeben) und waren heil froh, unser Zelt aufbauen und Duschen gehen zu können, denn am Vortag in Los Perros gab es nur kalte Duschen und da war uns aufgrund der frostigen Temperaturen nicht wirklich nach. Nach der etwas zu heiß eingestellten Dusche haben wir es uns in dem Restaurant im Refugio gut gehen lassen. Es gab leckere Pizza und Wein bzw. Bier. Das Ganze hat dann auch "nur" schlappe 50 € gekostet (man gönnt sich ja sonst nichts).
Nach dem Essen sind wir hundemüde ins Zelt gegangen und haben kurz danach unsere Augen zu gemacht.
Da unser Zeltplatz etwas abschüssig war, war die Nacht nicht wirklich gut. Zusätzlich machte sich die unbequeme Isomatte immer mehr bemerkbar. Die Matte war nur ca. 0,5 cm dick und bot keinen wirklichen Komfort. Das machte sich zu dem unebenen Untergrund zusätzlich bemerkbar.
Nach unserem gewohnten Frühstück (Porridge und Tee) ging es dann zunächst nur mit Tagesrucksack ausgestattet zu einem Aussichtspunkt auf den Gletscher Grey. Dies war nicht besonders aufregend, da wir am Vortag deutlich beeindruckendere Bilder genießen konnte. Zurück am Refugio haben wir unser Zelt gepackt und haben dann unsere fünfte Tagesetappe zum Refugio Paine Grande in Angriff genommen. Die Etappe sollte nur etwa 3,5 Stunden dauern und wir mussten rund 200 Höhenmeter überwinden.
Die Strecke ging immer wieder auf und ab und führte entlang eines großen Sees, der unter anderem vom Gletscher Grey gespeist wird. Nach etwa der Hälfte der Strecke kamen wir zum wunderschönen Aussichtspunkt Mirador Grey, der den See und den Gletscher überblickt. Diesen Aussichtspunkt kann man auch als Tagestour von Paine Grande aus erreichen. Hier oben war der Wind, aber so stark, dass alle Bilder schief oder verwackelt waren und beim Weitergehen packte der Wind so in den großen Rucksack, dass wir gezwungen waren zu laufen, um nicht umzufallen.
Zum Ende der Tour sind wir noch durch ein wunderschönes Tal mit hübschen Blumen und durch den letzten großen Waldbrand abgestorbenen, aber zur idyllischen Kulisse passenden, Bäumen gewandert. Hier frischte der Wind nochmal richtig auf und hat uns gut durchgeblasen. Das Camp Paine Grande war wunderschön an einem türkisblauen See und direkt an zwei hohen Bergflanken gelegen und wir konnten uns einen freien Platz zum Campen aussuchen.
Wir mussten heute unser Zelt in heftigem Wind aufbauen, was aber mittlerweile durch das tägliche Training kein Problem mehr darstellte. Danach haben wir uns ein leckeres Reis-Curry-Gericht gezaubert und haben noch etwas mit der Wanderin aus Israel, die wir am ersten Tag kennengelernt hatten, gequatscht.
Heute sind wir sehr früh ins Zelt gegangen, da wir noch Schlaf-Nachholbedarf von den vorherigen Nächten hatten. Aber auch diese Nacht sollte nicht besser werden, da der Wind die ganze Nacht über das Zelt ordentlich durchschüttelte. Georg musste sogar zweimal raus, da sich die Heringe der Zelteingänge gelöst hatten und das Oberzelt drohte, wegzufliegen.
Nach der unruhigen Nacht haben wir morgens gefrühstückt (hmm lecker Porridge mit Tee). Und haben nach dem Zeltabbau unsere sechste Tagesetappe begonnen. Die heutige Etappe war mit rund 13 km (ohne Umweg über Valle del Francés) angesetzt und sollte 5 h dauern. Ziel war das Refugio Los Cuernos, das zwar das weiter entfernte Refugio war, aber erstens konnten wir kein anderes Camp buchen und außerdem konnten wir so näher am Ziel unserer letzten Tagesetappe sein.
Wir sind recht zügig losgewandert und die Strecke ging entlang der Laguna Scottsberg durch schöne Wälder und Berghänge. Nach rund 2,5 h sind wir an der Ranger Station und dem Campingplatz Italiano angekommen. Von hier aus kann man in das Valle del Francés wandern und gelangt zu zwei Aussichtspunkten. Den ersten erreicht man nach ca. 1 Stunde, den anderen nach 3 Stunden. Wir haben unsere Rucksäcke an der Ranger Station liegen gelassen und sind dann nur mit unseren Day-Bags ca. eine halbe Stunde in das Tal aufwärts über Felsen gewandert bzw. gekraxelt. Der Vortragende von erratic rocks in Puerto Natales hatte erzählt, dass sich die Sicht auf das Tal zwischen den ersten Kilometern und dem ersten Aussichtspunkt nicht stark ändert, weshalb wir entschieden gar nicht so weit in das Tal zu wandern. Außerdem hatten wir noch weitere 2,5 Stunden Wanderung vor uns und wir wollten nicht so spät in Los Cuernos ankommen.
Wir haben es uns nach der halben Stunde auf einem größeren Felsen gemütlich gemacht und die Aussicht genossen. Immer wieder gingen kleinere Schneelawinen von den gegenüberliegenden Bergen ins Tal ab. Das war spannend, da dies immer unter einem lauten Donnern passierte. Nach der kleinen Pause sind wir dann wieder zur Ranger Station abgestiegen.
An der Ranger Station haben wir wieder unsere Rucksäcke aufgespannt und sind zum nächsten Zwischenstopp, dem Refugio Francès, weitergezogen. Dies sollte nach ca. einer halben Stunde erreicht sein, doch diesmal zog sich die Strecke etwas länger und wir fragten uns bereits, ob wir ein Schild übersehen hatten. Ca. 20 Minuten später als gedacht, sind wir dann am Refugio angekommen und haben uns eine Cola zur Erfrischung gegönnt. Das Refugio war sehr neu und teilweise noch im Aufbau. Was uns sehr seltsam erschien, war der Campingplatz der weit vom Refugio entfernt lag. Man musste ca. 10 Minuten vom Campingplatz zum Refugio absteigen. Später berichteten uns Bekannte, die wir auf dem O-Criquit kennengelernt haben und im Refugio Francès übernachtet haben, dass es dort nicht so schön war. Der Campingplatz war wohl sehr unbequem, da die Stellflächen teils sehr abschüssig waren.
Nach der Cola ging es dann hauptsächlich durch Waldgebiet weiter Richtung Refugio Los Cuernos. Wir mussten einige Höhenmeter abbauen, was aber deutlich einfacher war als der Abstieg vom Pass. Am Ende kamen wir an einem See mit Kiesstrand raus und konnten dort unsere Füße in dem 6° bis 7° warmen Wasser abkühlen. Von dort aus ging es dann noch ca. 20 Minuten weiter bis wir endlich am Refugio ankamen.
Hier hatten wir keinen Platz mehr für unser Zelt buchen können, sondern mussten ein vollausgestattetes Zelt buchen. Das schlug dort mit rund 88 € zu buche. Ganz schön teuer für ein Zelt mit Matte (den Schlafsack muss man selber mitbringen). Nach dem Bezug des Zeltes und einer erfrischenden Dusche, sind wir nochmal zu dem See gelaufen. Da aber der Wind wieder deutlich stärker blies, gab es recht starke Wellen, wodurch wir nicht mehr ins Wasser konnten.
Zurück am Refugio haben wir uns unsere letzte Packung Curry-Reis gekocht und haben uns im Refugio noch einen kleinen Drink, einen Pisco Sour, gegönnt. Nach dem anstrengenden Tag und den vorherigen unruhigen Nächten, sind wir auch heute wieder früh im Zelt verschwunden. Und so ein vollausgestattetes Zelt ist nach fünf Tagen unbequemer Isomatte und beengtem 2 Personen Zelt einfach himmlisch! Wir haben geschlafen wie die Steine :)
Die siebte Tagesetappe war noch einmal mit rund 12 km (5 h) angesetzt und sollte uns zu unserem letzten Campingplatz Chileno im Torres del Paine National Park führen. Die Strecke war zu Beginn sehr angenehm zu laufen und führte entlang dem Lago Nordenskjold. Jedoch war es teilweise wieder extrem windig und wir wurden mit unseren großen Rucksäcken wieder gut durchgeschüttelt.
Nach ca. 3 Stunden kamen wir an der Kreuzung an, an der man entweder Richtung Refugio Chileno, unserem eigentlichen Ziel, oder Richtung Refugio Torre Central laufen kann. Wir beschlossen uns den Umweg über Torre Central, da wir dort unsere Rucksäcke einsperren und noch etwas zu Mittag essen konnten, da unsere Vorräte inzwischen aufgebraucht waren. Der Weg führte entlang einem kleineren See und über einen großen sehr wenig bewachsenen Hügel und der Wind nahm immer mehr zu. Als wir über den Hügel wandern wollten, wurde der Wind so stark, dass wir teilweise nicht mehr stehen bleiben konnten und der Wind uns einfach vor sich herschob.
Nach ca. 2h sind wir endlich, langsam ausgehungert und von der Hitze erschöpft, am Refugio Torre Central angekommen. Hier konnten wir unsere Rucksäcke ablegen, leider war das Restaurant aber schon geschlossen und nur die Bar geöffnet, an der es nur kleinere Snacks gab. So gab es zum Mittag nur ein paar Wedges mit leckerer Sauce. Der Service war aber äußerst langsam und wir wurden schon ungeduldig, ob wir noch etwas zu essen bekommen. Schließlich konnten wir nach der Stärkung, nur mit unseren Day-Bags bepackt, den Aufstieg (400 Höhenmeter) antreten. Durch die Erholungspause war der Aufstieg recht gut zu meistern.
Am Camp Chileno angekommen, wurden wir in die Örtlichkeiten eingewiesen und konnten unser reserviertes Zelt beziehen. Die Zelte waren auf kleinen hölzernen Plattformen im Wald aufgebaut und wie schon in Los Cuernos sehr gemütlich mit dicker Matte ausgestattet. Abends haben wir noch Rachel und Josh getroffen und konnten gemütlich zusammensitzen und über die letzten Tage reden. Wir sind auch heute wieder früh ins Zelt gegangen, da wir am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang am Torres Lookout sein wollten. Das ist "der" bekannte Aussichtspunkt auf die drei Gipfel, die dem Torres del Paine seinen Namen beschert haben.
Wir sind an diesem Morgen vor Sonnenaufgang aufgestanden (3:00 Uhr), um passend zum Sonnenaufgang am Torres del Paine Lookout zu sein, und die vom Sonnenaufgang rot gefärbten Gipfel zu erleben. Als wir aus dem Zelt gekrochen sind, konnten wir noch einen relativ großen Fuchs auf der Flucht vor uns beobachten. Bepackt mit Day-Bag und Stirnlampe haben wir uns dann an den Aufstieg zum Lookout gemacht, der mit rund 2,5 Stunden angegeben ist. Allerdings haben wir nur rund 1,5 Stunden gebraucht, wodurch wir viel zu früh am Lookout waren und die Zeit mit warten und frieren verbracht haben. Wir hatten leider das Pech, dass es sehr wolkig war und der schöne rote Sonnenschein auf den Gipfeln am heutigen Morgen ausblieb.
Der Sonnenaufgang sollte so gegen 5:30 Uhr / 5:45 Uhr sein, so haben wir noch bis ca. 6:15 Uhr ausgehalten und dann entschlossen wieder zum Campingplatz abzusteigen. Aber zuvor haben wir noch die Instagram-typischen Bilder auf dem Stein im See vor den Gipfeln geschossen. Zurück am Camp haben wir noch einen Kaffee getrunken und konnten hier noch mit weiteren Mitstreitern warten bis ein größerer Regenschauer durchgezogen ist. Gegen 10:00 Uhr haben wir dann unseren Abstieg zurück zum Refugio Torre Central angetreten und unsere Rucksäcke abgeholt.
Unser Bus zurück nach Puerto Natales sollte gegen 14:30 von Laguna Amarga abfahren. Wir sind dann um rund 17:00 in Puerto Natales angekommen und haben zunächst unsere Leihausrüstung zurückgebracht, unser Gepäck im Hostel Singing Lamb abgeholt und haben dann unser Familienzimmer im Hostel "Patagonia MW" bezogen. Das Zimmer war eine ganze Wohnung für uns, da das zweite Doppelzimmer nicht bezogen war.
Wir haben uns abends noch eine super leckere Pizza gegessen. Das war eine der besten (wenn nicht die beste) Pizzen, die wir je gegessen haben. Und das lag nicht nur daran, dass wir seit 8 Tagen kein gutes Essen mehr hatten! Wir haben dann noch 2 Tage in Puerto Natales gechillt, bis wir weiter nach El Calafate gezogen sind.
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q-de-1289 | Wie lange dauert es normalerweise, den W-Track im Torres del Paine zu wandern? | Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark | Desire to Travel
Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark
Der Torres del Paine National Park liegt im Süden Chiles in Patagonien und umfasst die Gipfel des Torres del Paine und den Gletscher Grey, der ein Ausläufer des Patagonischen Eisfelds ist. Der Nationalpark ist ca. 2420 km² groß und beinhaltet mehrere 3000er, Gletscher, Fjorde und Seen.
Unser erstes großes Highlight auf unserer Weltreise war die 8-Tages Trekking-Tour, O-Track oder auch Cirquit genannt, im Torres del Paine Nationalpark. Die Tour startete am Busterminal in Puerto Natales um 07:00 Uhr morgens, denn der Nationalpark liegt sehr abgeschieden, ca. 2h Fahrt, von der nächsten Stadt entfernt. Wir waren schon sehr aufgeregt, da das unsere erste mehrtägige Trekking-Tour (abgesehen von einer 2-tägigen Tour mit Hüttenübernachtung in Grins) war. Auf dem Weg zum Park haben wir direkt mehrere Anden-Kondore gesehen. Leider war der Bus zu schnell unterwegs, um diese riesigen Vögel mit bis zu 3 Metern Spannweite in ihrer vollen Pracht bewundern zu können.
Zunächst mussten wir am Haupteingang des Nationalparks "Laguna Amarga" eine Sicherheitsunterweisung ansehen und die Parkgebühren von 40 € pro Person zahlen. Aufgrund von 2 großen Waldbränden in der Vergangenheit sind die Ranger im Park extrem darauf bedacht, dass man bloß kein offenes Feuer macht. Gekocht werden darf nur im Camp in einem speziellen Raum.
Weiter ging es von dort mit einem Shuttle-Bus zum Camp Central, wo wir unser Ticket vorzeigen und nachweisen mussten, dass wir alle notwendigen Reservierungen der Campingplätze auf dem O-Track hatten. Denn ohne Reservierung wird man gar nicht erst auf den Track gelassen. Ab hier ging es mit dem Rucksack bepackt zu Fuß weiter. Unser Marschgepäck beinhaltete Zelt, Schlafsäcke, Isomatten, Kochgeschirr, Kamera, Klamotten für alle Wetterlagen und Essen für 8 Tage. Die ca. 15kg machte sich schon nach wenigen Metern bemerkbar und jeder Schritt war sehr viel anstrengender als normalerweise.
Die erste Tagesetappe war auf 4 Stunden bzw. 12km angesetzt und führte hinein in das Hinterland des Torres del Paine Nationalparks. Der schmale Wanderpfad war sehr schön gelegen und führte uns mit nur wenig Höhendifferenz durch moosbewachsene, mystische Wälder, über blühende Blumenwiesen und durch ein schönes Tal entlang eines breiten, Berggletscherwasser gespeisten, Flusses. Die Temperatur waren mit ca. 20° sehr abgenehm, einzig der starke Wind, gab uns schon einen Vorgeschmack auf die Rauhheit Patagoniens. Nach ca. 3h kamen wir an einer Herde Pferde vorbei, die friedlich auf der Blumenwiese grasten. Die Pferde hier sind zwar nicht wild, sie sind hier im Park aber auch nicht eingezäunt und können sich frei bewegen. Die zweite Herde Pferde kurze Zeit später stand näher am Wegrand und einige Pferde lagen entspannt im Gras. Eines der Pferde ließ sich sogar von uns streicheln.
Nach einer weiteren Stunde kamen wir endlich am Ziel, dem Camp Seron, an. Die erste Ettape war mit nur 4 Stunden zwar sehr kurz, aber dennoch schmerzten unsere Schultern und unsere Becken durch das ungewohnte Gewicht unserer Rucksäcke. Wir hofften, dass das in den nächsten Tagen besser würde, wenn man sich an den schwerden Rucksack gewöhnt hat. Nach der Registrierung im Camp konnten wir unser Zelt an einem Platz unserer Wahl auf einer wunderschön gelegenen Wiese aufbauen. Wir suchen uns eine plane und grasbewachsene Stelle aus und bauen unser Zelt eilig unter dem Dauerangriff einer Horde stechwütiger Moskitos auf. Die Moskitos waren ganz plötzlich überall, denn der Wind hatte sich gelegt. Wir versuchten uns mit Insektenspray vor den lästigen Biestern zu schützen, aber selbst das half nur für wenige Minuten. Glücklicherweise hatten wir unser Zelt beim Ausleihen schon einmal Probe aufgebaut, sodass wir nach nur 5 Minuten uns komplett eingerichtet hatten.
Abends haben wir uns dann ins Kochzelt gesetzt und uns leckere Burritos gemacht. Beim Essen kamen wir mit einer allein Reisenden Israelin ins Gespräch mit der wir uns super verstanden. Da es nur einen einzigen Wanderweg und nur wenige Camps auf dem O-Track gibt, würden wir in den nächten Tagen nich oft aufeinandertreffen. Im Anschluss an das Abendessen haben wir uns ein überteuertes warmes Bier aus den Camping-Shop gegönnt und die Aussicht von einem nahen Hügel aus genossen. Da es früh morgens weitergehen sollte und die Wanderung schon recht anstrengend war, haben wir uns früh schlafen gelegt.
Der zweite Tag startete relativ früh und begann mit einem leckeren Frühstück aus Porridge, angereichert mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!), und schwarzem Tee. Es war eine sehr gute Grundlage für den Tag. Nach dem Zeltabbau sind wir dann in unsere zweite Tagesetappe gestartet. Die Strecke ist unterteilt in zwei Abschnitte. Der erste ist rund 9 km lang (3 h) und endet an einer Ranger Station. Der zweite Abschnitt ist 8 km lang (3 h) und endet im Refugio Dickson. Die Schultern schmerzten zwar noch vom Vortag, aber da mussten wir nun durch.
Die Wanderstrecke führte regelrecht willkürlich durch das Hinterland des Torres del Paine. Wir sind über einige Bächer, durch schöne weite Täler mit viel hohem Gras und blühenden Margeriten und über wild bewachsene Hügel gewandert. Nach etwa 1,5 Stunden mussten wir einen etwa 200m hohen Anstieg hoch. Oben angekommen wurden wir vom kräftigen Wind fast umgehauen. Aber das sollte nur ein winziger Vorgeschmack auf die Windstärken werden, die uns noch erwarteten würden. Die Aussicht war grandios: zur rechten ging es steil hinunter bis zu einem türkisgrünen See, dahinter eine hohe Gebirgskette, links ging es einen sanften buschbewachsenen Hügel hoch und vor uns streckten sich die schneebedeckten Berge in die Höhe. Die weitere Strecke war sehr abwechslungsreich und ging daher auch schneller vorbei als erwartet.
Nach ca. 3h sind wir dann an der Ranger Station Coiròn angekommen. Hier wurden wir von einem sehr netten Ranger und einer Horde Moskitos begrüßt. Wir mussten uns kurz registrieren und unsere Reservierungen für die nächsten Campingplätze vorzeigen. Wir wollten zwar eine Pause machen, sind dann aber direkt weiter, da die Moskitos nicht auszuhalten waren.
Mit uns auf dem Track war eine große Gruppe Amerikaner (rund 10 Personen), die eine geführte Tour gebucht hatten. Einen Bergführer braucht man im Torres del Paine grundsätzlich nicht, da es nur einen Weg gibt und dieser sehr gut erkennbar und ausgeschildert ist. Vorteil der gebuchten Tour ist aber, dass es mehrere Träger (sogenannte Porter) gibt, die einem das meiste Gepäck tragen und man auf der Strecke nur einen Day-Bag benötigt. Außerdem gibt es verschieden angerichtete Mahlzeiten. So gab es für die Amerikaner an der Ranger Station unter dem Angriff unzähliger Moskitos einen Mittags-Snack.
Wir sind direkt weiter gegangen und haben uns dann rund 30 Minuten später, an einer Stelle, an der es kaum Moskitos gab (wir haben zwei gezählt) unseren Mittags-Snack, Müsli-Riegel und gemischte Nüsse, gegönnt. Die amerikanische Gruppe kam an uns vorbei und war sichtlich neidisch, dass wir ungestört essen konnten. Nach der Pause ging es über Wiesen und durch einen Sumpf, über den Holzstege gebaut waren. Hier fing es an zu Regnen, sodass wir das erste Mal von unseren Regenjacken Gebrauch machen konnten. Aber der patagonische Regen geht genauso schnell wieder, wie er kommt und stört daher nur wenig.
Nach weiteren 2,5 Stunden kamen wir zu einem höher gelegenen Aussichtspunkt, der einen wunderschönen Ausblick auf unser Camp für diese Nacht bot. Es war wie aus einer Szene in einem schnulzigen Western. Im Hintergrund die Berge, davor ein breiter, geschwungener Flusslauf, der sich zu einem See verbreiterte. Und in der Flussschleife lagen ein paar einsame Holzhütten auf einer großen Weide, auf der vereinzelt ein paar Pferde grasten, umgeben von hohen Bäumen. Nur die modernen Zelte störten das sonst romantische Bild etwas.
Aber auch hier am Aussichtspunkt waren wieder unzählige Moskitos, die sofort nach neuen Opfern suchten, so haben wir nur schnell ein paar Fotos von der Szene geschossen und sind dann weiter. Am Camp angekommen haben wir uns bei der Ranger Station und im Refugio registriert und konnten dann, unter der Bewachung angriffslustiger Moskitos, schnell unser Zelt aufschlagen. Nach dem Zeltaufbau haben wir uns erst einmal eine warme Dusche gegönnt und haben uns anschließend was zu essen gekocht. Es gab Burritos mit Bohnen, Linsen und Mais und einer leckeren Sauce aus der Tüte.
Da es zwischenzeitlich angefangen hatte zu regnen, sind wir noch sitzen geblieben und mit den anderen Wanderern, die am Tisch saßen, ins Gespräch gekommen. Zwei davon waren ein Pärchen aus London, die auch auf Weltreise sind und die anderen Drei kamen aus Australien und Deutschland und waren gerade erst mit der Schule fertig und machten ein Gap-Year. Insgesamt haben wir auf dem O-Track fast ausschließlich Langzeitreisende getroffen. Vermutlich, weil niemand 8 Tage am Stück wandern geht, wenn er nur 3 Wochen Urlaub hat.
Nach dem der Regen etwas leichter wurde, sind wir ins Zelt gegangen, haben noch etwas gelesen und haben uns dann wieder zeitig schlafen gelegt.
Die zweite Nacht haben wir gut geschlafen, obwohl es deutlich kühler war. Am nächsten morgen stellten wir dann auch fest warum: In der Nacht hatte es bis ca. 100 Meter über dem Camp geschneit und die Gipfel und Hänge waren weiß gezuckert. Durch die Kälte waren auch die Sachen kühl und wir brauchten erst einmal ein leckeres warmes Porridge (mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!)) und einen schwarzen Tee zum aufwärmen.
Nachdem das Zelt verpackt war, haben wir uns auf den Weg unserer dritten Tagesetappe gemacht. Heute standen 12 km bzw. 4,5 Stunden Wanderung auf dem Programm. Nach dem gestrigen Tag schien es uns schon fast etwas wenig. Zwar schmerzten die Schultern und Becken immer noch, aber wir merkten auch den langsam einsetzenden Trainingseffekt. Auch die Rucksäcke haben sich langsam an unsere Körper angepasst und kamen uns nicht mehr soo schwer vor.
Da es die Nacht über geregnet bzw. geschneit hat und auch der heutige Tag sehr verregnet war, war der Wanderweg übersät von Matschlöchern und kleinen Bächen. Dies machte unser vorankommen deutlich schwieriger, außerdem mussten wir heute rund 400 Höhenmeter überwinden. Wodurch die "nur" 12 km doch auch wieder an unseren Kraftreserven nagten.
Fast die gesamte Wanderstrecke lag in unberührten natürlichen Wäldern, wodurch uns der Regen nicht soviel ausmachte. Es war toll mal solche Wälder zu sehen, in denen der Mensch noch nicht alles verändert hat, sowas gibt es in Deutschland ja gar nicht mehr. Nach ca. 4 Stunden sind wir dann zu einer hügeligen Geröll-Landschaft gekommen, wo der Wind deutlich kräftiger wurde. Wir mussten richtig kämpfen, um die Hügel hochzukommen und der Wind hat uns immer wieder durchgeschüttelt. Auf dem ersten Hügel angekommen, blickten wir auf einen dahinter liegenden See, an dessen Ende ein Gletscher ins Wasser ragte. Die Gletscher im Torres del Paine beeinflussen das Wetter immens und sorgen unter anderem für die enormen Windgeschwindigkeiten. Imke versuchte von dem See und dem Gletscher ein Foto zu schießen, aber der Wind war so unfassbar heftig, dass sie nicht ruhig stehen bleiben konnte. Der Wind hat sie sogar einmal umgeworfen. So hat sie dann ein paar Bilder im Sitzen gemacht und wir haben uns bis zu unserem nächsten Camp durch den Wind und die noch kräftigeren Böen gekämpft.
Am Campground Los Perros angekommen, wurden wir an der Ranger Station von einem sehr freundlichen Ranger begrüßt, der uns einen heißen Stein gab, an dem wir unsere durchgefrorenen Finger aufwärmen konnten. Der Ranger gab uns noch eine kurze Einweisung, was uns am nächsten Tag erwarten würde und wies uns daraufhin, dass wir bis spätestens 7 Uhr das Camp verlassen müssen, damit wir es über den Pass und bis zum Camp Grey schaffen. Nach der Registrierung beim Ranger und danach im Refugio haben wir unser Zelt aufgebaut. Wir waren inzwischen regelrecht durchgefroren und versuchten uns durch das Abendessen wieder aufzuwärmen. Was aber nicht so richtig gelingen wollte. Daher haben wir uns noch einen Tee gemacht und sind dann ins Zelt gegangen. Erst der Wechsel der Klamotten und das Einmummen in den Schlafsack verhalf langsam dabei, dass uns wieder wärmer wurde. Im Zelt haben wir dann Karten gespielt und gelesen.
Doch durch die Kälte und die Aufregung vor der nächsten Tagesetappe war unsere Motivation etwas angeschlagen. Die Nacht sollte noch einmal richtig kalt werden, sodass wir auch nicht so richtig gut geschlafen haben.
Das Highlight des O-Tracks ist die Überquerung des John Gardner Passes, der auf rund 1200m liegt und einen gigantischen Blick auf den Gletscher Grey bereithält. Aber diese vierte Tagesetappe ist mit 11 Stunden auch die Anstrengendste des ganzen O-Tracks. Da wir spätestens um 7 Uhr aufgebrochen sein mussten, sind wir noch vor Sonnenaufgang um 4:30 Uhr aufgestanden, um möglichst früh am Pass zu sein, denn Imke hatte gelesen, dass je später es wird, der Wind immer mehr zunimmt und es dann deutlich anstrengender wird den Pass zu überqueren.
Nach dem Frühstücks-Porridge und einem Tee, haben wir unser Zelt zusammengepackt und sind um 5:45 Uhr aufgebrochen. Der Weg ging zunächst relativ steil bergauf. Durch den vielen Regen hatte sich der Weg in ein einziges großes Matschloch verwandelt und zwischendurch sah er eher aus wie ein Bachlauf, als wie ein Wanderweg. Hier waren wir sehr froh über unsere hohen wasserfesten Wanderstiefel. Nach ca. 1 Stunde hüpfen von Baumstamm zu Baumstamm kamen wir dann an der Baumgrenze an und machten einen Schritt in das dahinterstehende Geröllfeld an. Der Wind war so stark, dass er uns direkt umzuhauen drohte. Wir haben uns dann nochmal in den Wald zurückgezogen und uns zunächst dicker angezogen und nochmal alles windsicher gemacht. Danach sind wir raus auf das Geröllfeld und haben uns dem Wind gestellt, der mit rund 70 km/h frontal auf uns zubließ. Wir wurden immer wieder vom böigen Wind durchgeschüttelt. Neben dem Wind hat es die vorherigen Tage auch immer wieder geschneit, wodurch wir uns durch knietiefen Schnee die Hänge hochkämpfen mussten. Vor uns waren zum Glück schon ein paar andere Wanderer, sodass man ihren Fußspuren im Schnee gut folgen konnte.
Nach rund 2,5 kraftraubenden Stunden und etwa 600 Höhenmetern erreichten wir endlich den Pass. Hier oben wehte der Wind zum Glück relativ konstant und frontal, wodurch wir mit ca. 45° Vorwärtsneigung unseren Weg durch den Wind über den Pass verhältnismäßig leicht fortführen konnten.
Einmal über den Pass tauchte plötzlich vor uns der riesige Gletscher Grey auf. Der Anblick lässt sich nicht wirklich in Worte fassen und auch Bilder geben nicht das wieder, was wir sehen. Im ersten Moment sah es aus wie der Blick auf ein wolkenverhangenes Tal, erst das genauere Hinsehen verdeutlicht einem die gigantischen Eismassen, die langsam talwärts geschoben werden. Ein wirklich unglaubliches Bild!
Begleitet von einem starken, aber mit jedem Schnitt schwächer werdenden Wind haben wir dann unseren Abstieg begonnen. Dieser führte zunächst über Geröllfelder hinab, bis wir zu einem Waldstück kamen, in dem der weitere Abstieg richtig anstrengend wurde. Dieser war hier treppenartig angelegt, sehr steil und teilweise matschig, was recht schnell auf die Gelenke ging und nach ein paar Minuten langsam Schmerzen in Kniescheibe und Bändern auslöste. Erträglich macht den Abstieg, der immer wiederkehrende Blick auf den gigantischen Gletscher.
Nach ca. 5h erreichen wir unseren Zwischenstopp den Campingplatz und die Ranger Station Paso. Hier müssen wir uns zunächst beim Ranger registrieren. Hier konnten wir unseren Gaskocher auspacken und uns mit einem leckeren Mittagessen aus Spaghetti mit Pesto-Sauce für den zweiten Teil der Etappe stärken. Nach gut einer Stunde Pause ging es dann weiter zu unserem heutigen Tagesziel dem Refugio Grey. Dieser Abschnitt sollte laut Karte weitere 6h dauern.
Der Weg führte entlang eines Gebirgshanges und wir hatten die ganze Zeit Ausblick auf den Gletscher. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, mal kleinere Wälder, mal schroffe Felshänge, und das Beste: mehrere abenteuerliche Hängebrücken. Allerdings waren wir langsam am Ende unserer Kräfte und sehnten uns endlich unser Zelt aufbauen zu können und eine After-Trecking-Cola zu trinken.
Auf dem Weg gab es mehrere Aussichtspunkte auf den Gletscher, die auch als Tagesausflug vom Camp Grey erreichbar sind und so kamen uns heute das erste Mal auf der Strecke Wanderer entgegen, die den W-Track oder nur Tagestouren machten. Der W-Track ist eine beliebte Strecke im Torres del Paine, der meist in vier Tagen gewandert wird und an dessen Tageszielen immer gut ausgebaute Refugien stehen.
Eine Wanderin ist uns an diesem Tag entgegengekommen und bat uns an einem Aussichtspunkt ein Foto von ihr vor dem Ausläufer des Gletscher Grey zu machen. Ihr Jubelgeschrei "I made it!" bringt uns noch immer zum Schmunzeln, da wir gerade rund 9h gewandert, um 4:30 Uhr aufgestanden sind und rund 1200 Höhenmeter überwunden haben ;) und sie nicht mal einen Rucksack aufhatte.
Nach 5h sind wir endlich am Refugio Grey angekommen (1 Stunde schneller als in der Karte angeben) und waren heil froh, unser Zelt aufbauen und Duschen gehen zu können, denn am Vortag in Los Perros gab es nur kalte Duschen und da war uns aufgrund der frostigen Temperaturen nicht wirklich nach. Nach der etwas zu heiß eingestellten Dusche haben wir es uns in dem Restaurant im Refugio gut gehen lassen. Es gab leckere Pizza und Wein bzw. Bier. Das Ganze hat dann auch "nur" schlappe 50 € gekostet (man gönnt sich ja sonst nichts).
Nach dem Essen sind wir hundemüde ins Zelt gegangen und haben kurz danach unsere Augen zu gemacht.
Da unser Zeltplatz etwas abschüssig war, war die Nacht nicht wirklich gut. Zusätzlich machte sich die unbequeme Isomatte immer mehr bemerkbar. Die Matte war nur ca. 0,5 cm dick und bot keinen wirklichen Komfort. Das machte sich zu dem unebenen Untergrund zusätzlich bemerkbar.
Nach unserem gewohnten Frühstück (Porridge und Tee) ging es dann zunächst nur mit Tagesrucksack ausgestattet zu einem Aussichtspunkt auf den Gletscher Grey. Dies war nicht besonders aufregend, da wir am Vortag deutlich beeindruckendere Bilder genießen konnte. Zurück am Refugio haben wir unser Zelt gepackt und haben dann unsere fünfte Tagesetappe zum Refugio Paine Grande in Angriff genommen. Die Etappe sollte nur etwa 3,5 Stunden dauern und wir mussten rund 200 Höhenmeter überwinden.
Die Strecke ging immer wieder auf und ab und führte entlang eines großen Sees, der unter anderem vom Gletscher Grey gespeist wird. Nach etwa der Hälfte der Strecke kamen wir zum wunderschönen Aussichtspunkt Mirador Grey, der den See und den Gletscher überblickt. Diesen Aussichtspunkt kann man auch als Tagestour von Paine Grande aus erreichen. Hier oben war der Wind, aber so stark, dass alle Bilder schief oder verwackelt waren und beim Weitergehen packte der Wind so in den großen Rucksack, dass wir gezwungen waren zu laufen, um nicht umzufallen.
Zum Ende der Tour sind wir noch durch ein wunderschönes Tal mit hübschen Blumen und durch den letzten großen Waldbrand abgestorbenen, aber zur idyllischen Kulisse passenden, Bäumen gewandert. Hier frischte der Wind nochmal richtig auf und hat uns gut durchgeblasen. Das Camp Paine Grande war wunderschön an einem türkisblauen See und direkt an zwei hohen Bergflanken gelegen und wir konnten uns einen freien Platz zum Campen aussuchen.
Wir mussten heute unser Zelt in heftigem Wind aufbauen, was aber mittlerweile durch das tägliche Training kein Problem mehr darstellte. Danach haben wir uns ein leckeres Reis-Curry-Gericht gezaubert und haben noch etwas mit der Wanderin aus Israel, die wir am ersten Tag kennengelernt hatten, gequatscht.
Heute sind wir sehr früh ins Zelt gegangen, da wir noch Schlaf-Nachholbedarf von den vorherigen Nächten hatten. Aber auch diese Nacht sollte nicht besser werden, da der Wind die ganze Nacht über das Zelt ordentlich durchschüttelte. Georg musste sogar zweimal raus, da sich die Heringe der Zelteingänge gelöst hatten und das Oberzelt drohte, wegzufliegen.
Nach der unruhigen Nacht haben wir morgens gefrühstückt (hmm lecker Porridge mit Tee). Und haben nach dem Zeltabbau unsere sechste Tagesetappe begonnen. Die heutige Etappe war mit rund 13 km (ohne Umweg über Valle del Francés) angesetzt und sollte 5 h dauern. Ziel war das Refugio Los Cuernos, das zwar das weiter entfernte Refugio war, aber erstens konnten wir kein anderes Camp buchen und außerdem konnten wir so näher am Ziel unserer letzten Tagesetappe sein.
Wir sind recht zügig losgewandert und die Strecke ging entlang der Laguna Scottsberg durch schöne Wälder und Berghänge. Nach rund 2,5 h sind wir an der Ranger Station und dem Campingplatz Italiano angekommen. Von hier aus kann man in das Valle del Francés wandern und gelangt zu zwei Aussichtspunkten. Den ersten erreicht man nach ca. 1 Stunde, den anderen nach 3 Stunden. Wir haben unsere Rucksäcke an der Ranger Station liegen gelassen und sind dann nur mit unseren Day-Bags ca. eine halbe Stunde in das Tal aufwärts über Felsen gewandert bzw. gekraxelt. Der Vortragende von erratic rocks in Puerto Natales hatte erzählt, dass sich die Sicht auf das Tal zwischen den ersten Kilometern und dem ersten Aussichtspunkt nicht stark ändert, weshalb wir entschieden gar nicht so weit in das Tal zu wandern. Außerdem hatten wir noch weitere 2,5 Stunden Wanderung vor uns und wir wollten nicht so spät in Los Cuernos ankommen.
Wir haben es uns nach der halben Stunde auf einem größeren Felsen gemütlich gemacht und die Aussicht genossen. Immer wieder gingen kleinere Schneelawinen von den gegenüberliegenden Bergen ins Tal ab. Das war spannend, da dies immer unter einem lauten Donnern passierte. Nach der kleinen Pause sind wir dann wieder zur Ranger Station abgestiegen.
An der Ranger Station haben wir wieder unsere Rucksäcke aufgespannt und sind zum nächsten Zwischenstopp, dem Refugio Francès, weitergezogen. Dies sollte nach ca. einer halben Stunde erreicht sein, doch diesmal zog sich die Strecke etwas länger und wir fragten uns bereits, ob wir ein Schild übersehen hatten. Ca. 20 Minuten später als gedacht, sind wir dann am Refugio angekommen und haben uns eine Cola zur Erfrischung gegönnt. Das Refugio war sehr neu und teilweise noch im Aufbau. Was uns sehr seltsam erschien, war der Campingplatz der weit vom Refugio entfernt lag. Man musste ca. 10 Minuten vom Campingplatz zum Refugio absteigen. Später berichteten uns Bekannte, die wir auf dem O-Criquit kennengelernt haben und im Refugio Francès übernachtet haben, dass es dort nicht so schön war. Der Campingplatz war wohl sehr unbequem, da die Stellflächen teils sehr abschüssig waren.
Nach der Cola ging es dann hauptsächlich durch Waldgebiet weiter Richtung Refugio Los Cuernos. Wir mussten einige Höhenmeter abbauen, was aber deutlich einfacher war als der Abstieg vom Pass. Am Ende kamen wir an einem See mit Kiesstrand raus und konnten dort unsere Füße in dem 6° bis 7° warmen Wasser abkühlen. Von dort aus ging es dann noch ca. 20 Minuten weiter bis wir endlich am Refugio ankamen.
Hier hatten wir keinen Platz mehr für unser Zelt buchen können, sondern mussten ein vollausgestattetes Zelt buchen. Das schlug dort mit rund 88 € zu buche. Ganz schön teuer für ein Zelt mit Matte (den Schlafsack muss man selber mitbringen). Nach dem Bezug des Zeltes und einer erfrischenden Dusche, sind wir nochmal zu dem See gelaufen. Da aber der Wind wieder deutlich stärker blies, gab es recht starke Wellen, wodurch wir nicht mehr ins Wasser konnten.
Zurück am Refugio haben wir uns unsere letzte Packung Curry-Reis gekocht und haben uns im Refugio noch einen kleinen Drink, einen Pisco Sour, gegönnt. Nach dem anstrengenden Tag und den vorherigen unruhigen Nächten, sind wir auch heute wieder früh im Zelt verschwunden. Und so ein vollausgestattetes Zelt ist nach fünf Tagen unbequemer Isomatte und beengtem 2 Personen Zelt einfach himmlisch! Wir haben geschlafen wie die Steine :)
Die siebte Tagesetappe war noch einmal mit rund 12 km (5 h) angesetzt und sollte uns zu unserem letzten Campingplatz Chileno im Torres del Paine National Park führen. Die Strecke war zu Beginn sehr angenehm zu laufen und führte entlang dem Lago Nordenskjold. Jedoch war es teilweise wieder extrem windig und wir wurden mit unseren großen Rucksäcken wieder gut durchgeschüttelt.
Nach ca. 3 Stunden kamen wir an der Kreuzung an, an der man entweder Richtung Refugio Chileno, unserem eigentlichen Ziel, oder Richtung Refugio Torre Central laufen kann. Wir beschlossen uns den Umweg über Torre Central, da wir dort unsere Rucksäcke einsperren und noch etwas zu Mittag essen konnten, da unsere Vorräte inzwischen aufgebraucht waren. Der Weg führte entlang einem kleineren See und über einen großen sehr wenig bewachsenen Hügel und der Wind nahm immer mehr zu. Als wir über den Hügel wandern wollten, wurde der Wind so stark, dass wir teilweise nicht mehr stehen bleiben konnten und der Wind uns einfach vor sich herschob.
Nach ca. 2h sind wir endlich, langsam ausgehungert und von der Hitze erschöpft, am Refugio Torre Central angekommen. Hier konnten wir unsere Rucksäcke ablegen, leider war das Restaurant aber schon geschlossen und nur die Bar geöffnet, an der es nur kleinere Snacks gab. So gab es zum Mittag nur ein paar Wedges mit leckerer Sauce. Der Service war aber äußerst langsam und wir wurden schon ungeduldig, ob wir noch etwas zu essen bekommen. Schließlich konnten wir nach der Stärkung, nur mit unseren Day-Bags bepackt, den Aufstieg (400 Höhenmeter) antreten. Durch die Erholungspause war der Aufstieg recht gut zu meistern.
Am Camp Chileno angekommen, wurden wir in die Örtlichkeiten eingewiesen und konnten unser reserviertes Zelt beziehen. Die Zelte waren auf kleinen hölzernen Plattformen im Wald aufgebaut und wie schon in Los Cuernos sehr gemütlich mit dicker Matte ausgestattet. Abends haben wir noch Rachel und Josh getroffen und konnten gemütlich zusammensitzen und über die letzten Tage reden. Wir sind auch heute wieder früh ins Zelt gegangen, da wir am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang am Torres Lookout sein wollten. Das ist "der" bekannte Aussichtspunkt auf die drei Gipfel, die dem Torres del Paine seinen Namen beschert haben.
Wir sind an diesem Morgen vor Sonnenaufgang aufgestanden (3:00 Uhr), um passend zum Sonnenaufgang am Torres del Paine Lookout zu sein, und die vom Sonnenaufgang rot gefärbten Gipfel zu erleben. Als wir aus dem Zelt gekrochen sind, konnten wir noch einen relativ großen Fuchs auf der Flucht vor uns beobachten. Bepackt mit Day-Bag und Stirnlampe haben wir uns dann an den Aufstieg zum Lookout gemacht, der mit rund 2,5 Stunden angegeben ist. Allerdings haben wir nur rund 1,5 Stunden gebraucht, wodurch wir viel zu früh am Lookout waren und die Zeit mit warten und frieren verbracht haben. Wir hatten leider das Pech, dass es sehr wolkig war und der schöne rote Sonnenschein auf den Gipfeln am heutigen Morgen ausblieb.
Der Sonnenaufgang sollte so gegen 5:30 Uhr / 5:45 Uhr sein, so haben wir noch bis ca. 6:15 Uhr ausgehalten und dann entschlossen wieder zum Campingplatz abzusteigen. Aber zuvor haben wir noch die Instagram-typischen Bilder auf dem Stein im See vor den Gipfeln geschossen. Zurück am Camp haben wir noch einen Kaffee getrunken und konnten hier noch mit weiteren Mitstreitern warten bis ein größerer Regenschauer durchgezogen ist. Gegen 10:00 Uhr haben wir dann unseren Abstieg zurück zum Refugio Torre Central angetreten und unsere Rucksäcke abgeholt.
Unser Bus zurück nach Puerto Natales sollte gegen 14:30 von Laguna Amarga abfahren. Wir sind dann um rund 17:00 in Puerto Natales angekommen und haben zunächst unsere Leihausrüstung zurückgebracht, unser Gepäck im Hostel Singing Lamb abgeholt und haben dann unser Familienzimmer im Hostel "Patagonia MW" bezogen. Das Zimmer war eine ganze Wohnung für uns, da das zweite Doppelzimmer nicht bezogen war.
Wir haben uns abends noch eine super leckere Pizza gegessen. Das war eine der besten (wenn nicht die beste) Pizzen, die wir je gegessen haben. Und das lag nicht nur daran, dass wir seit 8 Tagen kein gutes Essen mehr hatten! Wir haben dann noch 2 Tage in Puerto Natales gechillt, bis wir weiter nach El Calafate gezogen sind.
Patagonien, Gletscher, Natur, Trekking | Anantara Rasananda Koh Phangan Villas Resort: 316 Hotel-bewertungen - TripAdvisor
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Emea S
NEU Die Garden Pool Suiten sind relativ gross, haben einen begehbaren Kleiderschrank und ein grosses Badezimmer. Die Zimmer sind sehr sauber und modern. Das Personal im Hotel ist sehr zuvorkommend und freundlich. Am Abend haben wir meistens im Hotel gegessen, man isst direkt am Strand und die Atmosphäre ist unvergleichlich, das Essen ist hervorragend. Ein Restauranttipp noch von mir ist das...
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Liebe Emea S,
Vielen Dank fuer die positive Bewertung bezueglich des Aufenthaltes mit uns, welche wir mit dem gesamten Anantara Rasananda Team geteilt haben.
Ich bin froh, dass alles, angefangen von der Suite, zu der Umgebung, unserem Spa und dem aufmerksamen Personal, eure Erwartungen uebertroffen hat, besonders bezueglich der Speisen und der Atmosphaere in unserem Restaurant.
Mehr 87raphaelab
1 Bewertung “Traumhotel an Traumlage”
Das Hotel hat meine Erwartungen übertroffen. Die Anlage ist mit dem vielen Wasser märchenhaft gestaltet (dank der täglichen einräucherung der Anlage hat es trotz des vielen Wasser praktisch keine Mücken in der Anlage). Die Zimmer sind sehr sauber und stylisch. Die Angestellten sind jedoch das Herz dieses Resorts. Die Freundlichkeit und die Präsenz, ohne Aufdringlich zu sein, ist überwältigend.
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Sehr geehrte 87raphaelab,
Herzliche Grüße von den Anantara Rasananda Koh Phangan Villas.
Es ist mir eine Freude, dass wir Ihre Erwartungen zahlreich übertroffen haben. Wir freuen uns, dass Sie die erholsame Umgebung, unsere gepflegten Gärten, unsere kulinarischen Angebote und vorallem das Service aller Angestellten sehr genossen haben. Das ganze Team wird sich über ihr Feedback freuen.
Mehr Carmi80
14 "Hilfreich"-Wertungen “Paradies!”
Schoenster Strand in Koh Phangan, wunderschoene Hotelanlage, ueberfreundliche Mitarbeiter. Super Fruehstueck! Genuegend Liegen am Strand.
Hier stimmt einfach alles. Absolut empfehlenswert. Schon die Ueberfahrt per Speedboat von Samui ist genial.
Es gibt auch rundum Restaurants wenn man bisschen Abwechslung und mal preiswerteres will. Burirasa nebenan.
Hoffen bald wiederzukommen!
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Sehr geehrter Carmi80,
Ich bedanke mich herzlich im Namen des ganzen Teams des Antantara Rasananda Koh Phangan Villas, dass Sie sich Zeit genommen haben um Ihren letzten Aufenthalt zu beurteilen.
Es ist mir eine Freude, dass wir Ihre Erwartungen zahlreich übertroffen haben. Wir freuen uns, dass Sie die erholsame Umgebung, das vielfältige Frühstück und vorallem das Service aller Angestellten sehr...
Mehr Adijun
6 "Hilfreich"-Wertungen “Entspannungsurlaub mit Hinternissen”
es sollte richtig entspannend werden, aber der private Bootstransfare, denn wir extra bezahlten hat überhaupt nicht geklappt, wir mussten 3 Stunden am Hafen auf die Massenfähre warten und wir waren richtig angespeist. Im Hotel gab es dafür vom Hoteldirektor keine Entschuldigung noch sonst etwas. Die Zimmer waren ok, die Eiswürfelbehälter waren da, wurde aber in 12 Tagen nicht aufgefüllt. Die...
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Sehr geehrter Adijun,
Vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben, um Ihren Aufenthalt vom März zu beurteilen. Es tut mir sehr leid, dass wir Ihre Erwartungen nicht erfüllen konnten.
Ich wünschte, ich hätte von der Problematik mit dem Transfer zu einem früheren Zeitpunkt erfahren.
Unser Speed Boat fährt täglich zweimal...
Mehr nicmaass
“Tolles Hotel, tolle Mitarbeiter ”
Das Hotel besticht mit einer wunderschönen Anlage direkt am Strand und sehr gepflegten Zimmern, die aber aufgrund der Witterung mal wieder eine kleine Renovierung bräuchten. Nett war die Minibar und der enthaltene Alkohol (Gin)! Wegen einer Erkrankung wurde ein Arztbesuch notwendig, die Servicemitarbeiter haben sich in dieser Zeit wirklich sehr rührend um einen gekümmert.
Das Essen im Restaurant ist ebenfalls...
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Sehr geehrter Nicmaass,
Herzliche Grüße von den Anantara Rasananda Koh Phangan Villas
Es freut mich sehr, dass Sie ihren Aufenthalt im Januar sehr genossen haben und Sie sich noch mit grosser Freude an Ihren Aufenthalt in unserem Resort erinnern.
Ihr Feedback leite ich natürlich sehr gerne an das ganze Team weiter.
Wir freuen uns, Sie bald wieder begrüßen zu dürfen....
Mehr 678andy
2 Bewertungen “ruhiges, sehr schönes Strandhotel”
Tolles Hotel zum Entspannen. Sehr guter Service. Hervorzuheben ist die Freundlichkeit des Personals. Kleine Probleme werden sofort gelöst. Super Unterstützung bei Arztbesuch. Besonders positiv anzumerken ist, dass Ansprechpartner mit verschiedenen Fremdsprachenkenntnissen zur Verfügung stehen.
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Sehr geehrte 678andy,
Es ist eine Freude, dass das Team mit vollem Einsatz zu Ihrem postiven Urlaubserlebnis beigetragen hat.
Wir freuen uns Sie wieder in unserem kleinen Paradies begrüßen zu dürfen.
Mehr patrick223
1 Bewertung “Unvergesslicher Traumurlaub”
Ein absolut fantastisches Hotel. Es fängt an beim Empfang der schon die Erwartungen übertrifft. (Anreise mit Hoteleigenem Speedboot) Super freundliches Personal in allen Bereichen. Qualität und Vielfalt beim Frühstück sind ebenfalls super. Die Anlage und das Mobiliar sind sehr gepflegt. Einfach nur zu empfehlen.
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Vielen Dank fuer Deine tolle Bewertung ueber euren Aufenthalt bei uns.
Es ist eine grosse Freude zu lessen, dass wir Eure Erwartungen uebertroffen haben, von dem Augenblick an, als Ihr den 1 Schritt auf unsere Trauminsel gemacht habt bis hin zum Fruehstueck und all den anderen Angeboten.
Das Team und ich freuen uns schon jetzt auf Eure Rueckkehr...
Mehr sandrop497
sehr schön angelegtes Hotel, tolle Zimmer, wunderschön gestaltete Lagunen Anlage mit div. Fischen, tollem Service und sehr freundlichen Personal, schöne privat Pools, sehr schöner Sand Strand, super Frühstück
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Sehr geehrter sandrop497,
Vielen herzlichen Dank für Ihre positiven Kommentare von ihrem letzen Besuch.
Wir freuen uns, dass Sie sowohl unsere Ausstattungen als auch unser Service sehr schätzten. Es war uns eine Freude Sie zu begrüßen und ich leite Ihr Lob natürlich sehr gerne an das ganze Team weiter.
Mehr Nuno G
Beitragender der Stufe 6 Bewertungen “Ein Traum”
Wir haben dieses Hotel im November 2015 besucht. Unser Zimmer war direkt am Strand mit privatem Pool. Das Hotel ist recht klein und ruhig.
Das Frühstück ist reichhaltig. Das Personal ist sehr sehr nett. Vlt ein wenig zu nett (teilweise nervte es schon).
Das Spa ist wunderbar und liegt in einem Berg. Eine sehr tolle Atmosphäre und die Behandlung war...
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Lieber Nuno G,
Herzliche Gruesse von Anantara Rasananda Koh Phangan Villas.
Ich habe mich sehr gefreut, Ihre Erwartungen im Bezug auf die Anlage und die Umgebung uebertroffen zu haben.
Auch das Feedback im Bezug auf die Sandsaecke haben wir gern zur Kenntnis genommen. Wir versuchen damit den schoensten Strand von Koh Phangan nur speziell waehrend der Saison des hohen Meeresspiegels...
Mehr Ratatouille21
Wenn man will, dann findet immer etwas negatives, aber wer sich hier nicht wohl fühlt, der ist selber Schuld.
Schade war nur, dass abends wegen der vergleichsweisen hohen Preise wenig los war.
Der Strand ist auf jeden Fall der Hammer, das Personal super nett und die Anlage ein Traum
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Sehr geehrte Ratatouille21,
Im Namen des gesamten Teams, möchte ich mich für das Feedback von ihrem letzten Aufenthalt bedanken.
Alle Ihre Informationen werden selbstverständlich an unsere Teams weitergeleitet.
Wir freuen uns darauf, Sie wieder begrüßen zu dürfen. Ich wünsche Ihnen, bis dahin alles Gute.
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Zimmerservice Flughafentransfer Chemische Reinigung Concierge Kostenlose Parkplätze Kostenloses Frühstück Tagungsräume Geschäftszentrum mit Internetzugang Wäscheservice Bankettsaal Mehrsprachiges Personal Babysitting Weitere Informationen über Anantara Rasananda Koh Phangan Villas
180 € - 588 € (Basierend auf den durchschnittlichen Preisen eines Standardzimmers)
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Hotelstil: Nr. 1 der Romantikhotels in Ko Phangan Nr. 2 der Familienhotels in Ko Phangan Nr. 3 der besten Resorts in Ko Phangan Nr. 3 der Spa-Hotels in Ko Phangan Nr. 4 der Strandhotels in Ko Phangan Nr. 4 der Luxushotels in Ko Phangan Ist das Ihr TripAdvisor-Eintrag? Sind Sie der Inhaber oder Geschäftsführer dieses Unternehmens? Beanspruchen Sie Ihren Eintrag kostenlos, um z. B. auf Bewertungen antworten und Ihr Profil aktualisieren zu können. Ihren Eintrag beanspruchen
Fragen von Reisenden und Antworten von Mitarbeitern des Anantara Rasananda Koh Phangan Villas sowie von anderen Reisenden
32 Fragen Frage stellen KatSe89
Hallo, wir wollen im Februar 2016 Urlaub im Anantara Rasananda Koh Phangan Villa Resort & Spa machen.Da dies die zweite Station auf unserer Thailand-Reise sein wird, würden wir gerne wissen, wie teuer ein Bootstransfer von Samui ist und wie und wo dieser buchbar wäre?Welche Outdoor activities werden angeboten und was zahlt man beispielsweise für tauchen, Jetski, geführte Touren etc?Ist zu dieser Zeit eine Baustelle im Hotel geplant? Müssen Strandliegen reserviert bzw. bezahlt werden? Wenn ja, was kosten diese? Leider finde ich auch keine Preise für Wellnessanwendungen auf der Homepage?! Was kosten Wellnessanwendungen?Ich freue mich von euch/Ihnen zu hören. Herzlichen Dank vorab und verbleibe mit freundlichen Grüßen,Katrin S.
Besteht ein Problem mit dieser Frage? Alle Antworten anzeigen (3) Antworten Bettina W
Hi, We want to spend some days next year in may at Anantara Rasananda. The main reason why we want to stay at your hotel is relaxing and having some peace and quiet. As i read in some ratings that there are many children sometimes, we want to ask you, if May is a good time to visit Anantara´s ( less children, less noise )Thank you for your feedback. See you soon. Best regards Bettina
Besteht ein Problem mit dieser Frage? Alle Antworten anzeigen (1) Antworten Nuno G
Hallo ihr Lieben. Wir sind Ende Oktober in diesem wunderbaren Hotel. Wir Habe ein wenig Angst, dass das Wetter zu dieser Zeit nicht gut ist. Also ganzen Tag Regen. Könnt ihr uns sagen, wie das Wetter in diesem Zeitraum ist?Vielen Dank
Besteht ein Problem mit dieser Frage? Alle Antworten anzeigen (2) Antworten Matthias S
Dear Anantara Team we are going to meet next march. Some people wrote about the dogs on the beach. I do not want some dogs on a private sala or between the sun beds in the morning? Do you look after them and hunt them away hopefully? One guest wrote about "feeeding a nice island pup..." - man, how stupid you have to bee doing this. Please advise your guests NOT to feed dogs during breakfast, lunch or dinner! It is just STUPID. Thank you.
Besteht ein Problem mit dieser Frage? Alle Antworten anzeigen (1) Antworten Uwe H
Was hinterlegt denn ein Urlauber, der über keine Kreditkarte verfügt??MfG Uwe Haas
(32) Fragen? Erhalten Sie Antworten von den Mitarbeitern und früheren Gästen des Anantara Rasananda Koh Phangan Villas.
Veröffentlichungsrichtlinien Erhalten Sie Benachrichtigungen bei neuen Antworten auf Ihre Fragen. Fragen Häufig gestellte Fragen: Sind Eintrittskarten für lokale Sehenswürdigkeiten an der Rezeption erhältlich? Werden für die Benutzung eines Mini-Kühlschranks Zusatzgebühren berechnet? Wie lauten die täglichen Pool-Öffnungszeiten? Erfahren Sie, welche Zimmer Reisende bevorzugen “Ocean Pool Suite”
87raphaelab, 3. Aug 2016
| Bewertung lesen “Lagoon Pool Villa ”
sandrop497, 6. Jul 2016
| Bewertung lesen “Ocean Pool Villa”
| Bewertung lesen “Garden Pool Suite und Ocean Pool Suite”
R4725SBandreasb, 20. Jun 2016
| Bewertung lesen “Villas direkt am Strand” | de |
q-de-1289 | Wie lange dauert es normalerweise, den W-Track im Torres del Paine zu wandern? | Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark | Desire to Travel
Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark
Der Torres del Paine National Park liegt im Süden Chiles in Patagonien und umfasst die Gipfel des Torres del Paine und den Gletscher Grey, der ein Ausläufer des Patagonischen Eisfelds ist. Der Nationalpark ist ca. 2420 km² groß und beinhaltet mehrere 3000er, Gletscher, Fjorde und Seen.
Unser erstes großes Highlight auf unserer Weltreise war die 8-Tages Trekking-Tour, O-Track oder auch Cirquit genannt, im Torres del Paine Nationalpark. Die Tour startete am Busterminal in Puerto Natales um 07:00 Uhr morgens, denn der Nationalpark liegt sehr abgeschieden, ca. 2h Fahrt, von der nächsten Stadt entfernt. Wir waren schon sehr aufgeregt, da das unsere erste mehrtägige Trekking-Tour (abgesehen von einer 2-tägigen Tour mit Hüttenübernachtung in Grins) war. Auf dem Weg zum Park haben wir direkt mehrere Anden-Kondore gesehen. Leider war der Bus zu schnell unterwegs, um diese riesigen Vögel mit bis zu 3 Metern Spannweite in ihrer vollen Pracht bewundern zu können.
Zunächst mussten wir am Haupteingang des Nationalparks "Laguna Amarga" eine Sicherheitsunterweisung ansehen und die Parkgebühren von 40 € pro Person zahlen. Aufgrund von 2 großen Waldbränden in der Vergangenheit sind die Ranger im Park extrem darauf bedacht, dass man bloß kein offenes Feuer macht. Gekocht werden darf nur im Camp in einem speziellen Raum.
Weiter ging es von dort mit einem Shuttle-Bus zum Camp Central, wo wir unser Ticket vorzeigen und nachweisen mussten, dass wir alle notwendigen Reservierungen der Campingplätze auf dem O-Track hatten. Denn ohne Reservierung wird man gar nicht erst auf den Track gelassen. Ab hier ging es mit dem Rucksack bepackt zu Fuß weiter. Unser Marschgepäck beinhaltete Zelt, Schlafsäcke, Isomatten, Kochgeschirr, Kamera, Klamotten für alle Wetterlagen und Essen für 8 Tage. Die ca. 15kg machte sich schon nach wenigen Metern bemerkbar und jeder Schritt war sehr viel anstrengender als normalerweise.
Die erste Tagesetappe war auf 4 Stunden bzw. 12km angesetzt und führte hinein in das Hinterland des Torres del Paine Nationalparks. Der schmale Wanderpfad war sehr schön gelegen und führte uns mit nur wenig Höhendifferenz durch moosbewachsene, mystische Wälder, über blühende Blumenwiesen und durch ein schönes Tal entlang eines breiten, Berggletscherwasser gespeisten, Flusses. Die Temperatur waren mit ca. 20° sehr abgenehm, einzig der starke Wind, gab uns schon einen Vorgeschmack auf die Rauhheit Patagoniens. Nach ca. 3h kamen wir an einer Herde Pferde vorbei, die friedlich auf der Blumenwiese grasten. Die Pferde hier sind zwar nicht wild, sie sind hier im Park aber auch nicht eingezäunt und können sich frei bewegen. Die zweite Herde Pferde kurze Zeit später stand näher am Wegrand und einige Pferde lagen entspannt im Gras. Eines der Pferde ließ sich sogar von uns streicheln.
Nach einer weiteren Stunde kamen wir endlich am Ziel, dem Camp Seron, an. Die erste Ettape war mit nur 4 Stunden zwar sehr kurz, aber dennoch schmerzten unsere Schultern und unsere Becken durch das ungewohnte Gewicht unserer Rucksäcke. Wir hofften, dass das in den nächsten Tagen besser würde, wenn man sich an den schwerden Rucksack gewöhnt hat. Nach der Registrierung im Camp konnten wir unser Zelt an einem Platz unserer Wahl auf einer wunderschön gelegenen Wiese aufbauen. Wir suchen uns eine plane und grasbewachsene Stelle aus und bauen unser Zelt eilig unter dem Dauerangriff einer Horde stechwütiger Moskitos auf. Die Moskitos waren ganz plötzlich überall, denn der Wind hatte sich gelegt. Wir versuchten uns mit Insektenspray vor den lästigen Biestern zu schützen, aber selbst das half nur für wenige Minuten. Glücklicherweise hatten wir unser Zelt beim Ausleihen schon einmal Probe aufgebaut, sodass wir nach nur 5 Minuten uns komplett eingerichtet hatten.
Abends haben wir uns dann ins Kochzelt gesetzt und uns leckere Burritos gemacht. Beim Essen kamen wir mit einer allein Reisenden Israelin ins Gespräch mit der wir uns super verstanden. Da es nur einen einzigen Wanderweg und nur wenige Camps auf dem O-Track gibt, würden wir in den nächten Tagen nich oft aufeinandertreffen. Im Anschluss an das Abendessen haben wir uns ein überteuertes warmes Bier aus den Camping-Shop gegönnt und die Aussicht von einem nahen Hügel aus genossen. Da es früh morgens weitergehen sollte und die Wanderung schon recht anstrengend war, haben wir uns früh schlafen gelegt.
Der zweite Tag startete relativ früh und begann mit einem leckeren Frühstück aus Porridge, angereichert mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!), und schwarzem Tee. Es war eine sehr gute Grundlage für den Tag. Nach dem Zeltabbau sind wir dann in unsere zweite Tagesetappe gestartet. Die Strecke ist unterteilt in zwei Abschnitte. Der erste ist rund 9 km lang (3 h) und endet an einer Ranger Station. Der zweite Abschnitt ist 8 km lang (3 h) und endet im Refugio Dickson. Die Schultern schmerzten zwar noch vom Vortag, aber da mussten wir nun durch.
Die Wanderstrecke führte regelrecht willkürlich durch das Hinterland des Torres del Paine. Wir sind über einige Bächer, durch schöne weite Täler mit viel hohem Gras und blühenden Margeriten und über wild bewachsene Hügel gewandert. Nach etwa 1,5 Stunden mussten wir einen etwa 200m hohen Anstieg hoch. Oben angekommen wurden wir vom kräftigen Wind fast umgehauen. Aber das sollte nur ein winziger Vorgeschmack auf die Windstärken werden, die uns noch erwarteten würden. Die Aussicht war grandios: zur rechten ging es steil hinunter bis zu einem türkisgrünen See, dahinter eine hohe Gebirgskette, links ging es einen sanften buschbewachsenen Hügel hoch und vor uns streckten sich die schneebedeckten Berge in die Höhe. Die weitere Strecke war sehr abwechslungsreich und ging daher auch schneller vorbei als erwartet.
Nach ca. 3h sind wir dann an der Ranger Station Coiròn angekommen. Hier wurden wir von einem sehr netten Ranger und einer Horde Moskitos begrüßt. Wir mussten uns kurz registrieren und unsere Reservierungen für die nächsten Campingplätze vorzeigen. Wir wollten zwar eine Pause machen, sind dann aber direkt weiter, da die Moskitos nicht auszuhalten waren.
Mit uns auf dem Track war eine große Gruppe Amerikaner (rund 10 Personen), die eine geführte Tour gebucht hatten. Einen Bergführer braucht man im Torres del Paine grundsätzlich nicht, da es nur einen Weg gibt und dieser sehr gut erkennbar und ausgeschildert ist. Vorteil der gebuchten Tour ist aber, dass es mehrere Träger (sogenannte Porter) gibt, die einem das meiste Gepäck tragen und man auf der Strecke nur einen Day-Bag benötigt. Außerdem gibt es verschieden angerichtete Mahlzeiten. So gab es für die Amerikaner an der Ranger Station unter dem Angriff unzähliger Moskitos einen Mittags-Snack.
Wir sind direkt weiter gegangen und haben uns dann rund 30 Minuten später, an einer Stelle, an der es kaum Moskitos gab (wir haben zwei gezählt) unseren Mittags-Snack, Müsli-Riegel und gemischte Nüsse, gegönnt. Die amerikanische Gruppe kam an uns vorbei und war sichtlich neidisch, dass wir ungestört essen konnten. Nach der Pause ging es über Wiesen und durch einen Sumpf, über den Holzstege gebaut waren. Hier fing es an zu Regnen, sodass wir das erste Mal von unseren Regenjacken Gebrauch machen konnten. Aber der patagonische Regen geht genauso schnell wieder, wie er kommt und stört daher nur wenig.
Nach weiteren 2,5 Stunden kamen wir zu einem höher gelegenen Aussichtspunkt, der einen wunderschönen Ausblick auf unser Camp für diese Nacht bot. Es war wie aus einer Szene in einem schnulzigen Western. Im Hintergrund die Berge, davor ein breiter, geschwungener Flusslauf, der sich zu einem See verbreiterte. Und in der Flussschleife lagen ein paar einsame Holzhütten auf einer großen Weide, auf der vereinzelt ein paar Pferde grasten, umgeben von hohen Bäumen. Nur die modernen Zelte störten das sonst romantische Bild etwas.
Aber auch hier am Aussichtspunkt waren wieder unzählige Moskitos, die sofort nach neuen Opfern suchten, so haben wir nur schnell ein paar Fotos von der Szene geschossen und sind dann weiter. Am Camp angekommen haben wir uns bei der Ranger Station und im Refugio registriert und konnten dann, unter der Bewachung angriffslustiger Moskitos, schnell unser Zelt aufschlagen. Nach dem Zeltaufbau haben wir uns erst einmal eine warme Dusche gegönnt und haben uns anschließend was zu essen gekocht. Es gab Burritos mit Bohnen, Linsen und Mais und einer leckeren Sauce aus der Tüte.
Da es zwischenzeitlich angefangen hatte zu regnen, sind wir noch sitzen geblieben und mit den anderen Wanderern, die am Tisch saßen, ins Gespräch gekommen. Zwei davon waren ein Pärchen aus London, die auch auf Weltreise sind und die anderen Drei kamen aus Australien und Deutschland und waren gerade erst mit der Schule fertig und machten ein Gap-Year. Insgesamt haben wir auf dem O-Track fast ausschließlich Langzeitreisende getroffen. Vermutlich, weil niemand 8 Tage am Stück wandern geht, wenn er nur 3 Wochen Urlaub hat.
Nach dem der Regen etwas leichter wurde, sind wir ins Zelt gegangen, haben noch etwas gelesen und haben uns dann wieder zeitig schlafen gelegt.
Die zweite Nacht haben wir gut geschlafen, obwohl es deutlich kühler war. Am nächsten morgen stellten wir dann auch fest warum: In der Nacht hatte es bis ca. 100 Meter über dem Camp geschneit und die Gipfel und Hänge waren weiß gezuckert. Durch die Kälte waren auch die Sachen kühl und wir brauchten erst einmal ein leckeres warmes Porridge (mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!)) und einen schwarzen Tee zum aufwärmen.
Nachdem das Zelt verpackt war, haben wir uns auf den Weg unserer dritten Tagesetappe gemacht. Heute standen 12 km bzw. 4,5 Stunden Wanderung auf dem Programm. Nach dem gestrigen Tag schien es uns schon fast etwas wenig. Zwar schmerzten die Schultern und Becken immer noch, aber wir merkten auch den langsam einsetzenden Trainingseffekt. Auch die Rucksäcke haben sich langsam an unsere Körper angepasst und kamen uns nicht mehr soo schwer vor.
Da es die Nacht über geregnet bzw. geschneit hat und auch der heutige Tag sehr verregnet war, war der Wanderweg übersät von Matschlöchern und kleinen Bächen. Dies machte unser vorankommen deutlich schwieriger, außerdem mussten wir heute rund 400 Höhenmeter überwinden. Wodurch die "nur" 12 km doch auch wieder an unseren Kraftreserven nagten.
Fast die gesamte Wanderstrecke lag in unberührten natürlichen Wäldern, wodurch uns der Regen nicht soviel ausmachte. Es war toll mal solche Wälder zu sehen, in denen der Mensch noch nicht alles verändert hat, sowas gibt es in Deutschland ja gar nicht mehr. Nach ca. 4 Stunden sind wir dann zu einer hügeligen Geröll-Landschaft gekommen, wo der Wind deutlich kräftiger wurde. Wir mussten richtig kämpfen, um die Hügel hochzukommen und der Wind hat uns immer wieder durchgeschüttelt. Auf dem ersten Hügel angekommen, blickten wir auf einen dahinter liegenden See, an dessen Ende ein Gletscher ins Wasser ragte. Die Gletscher im Torres del Paine beeinflussen das Wetter immens und sorgen unter anderem für die enormen Windgeschwindigkeiten. Imke versuchte von dem See und dem Gletscher ein Foto zu schießen, aber der Wind war so unfassbar heftig, dass sie nicht ruhig stehen bleiben konnte. Der Wind hat sie sogar einmal umgeworfen. So hat sie dann ein paar Bilder im Sitzen gemacht und wir haben uns bis zu unserem nächsten Camp durch den Wind und die noch kräftigeren Böen gekämpft.
Am Campground Los Perros angekommen, wurden wir an der Ranger Station von einem sehr freundlichen Ranger begrüßt, der uns einen heißen Stein gab, an dem wir unsere durchgefrorenen Finger aufwärmen konnten. Der Ranger gab uns noch eine kurze Einweisung, was uns am nächsten Tag erwarten würde und wies uns daraufhin, dass wir bis spätestens 7 Uhr das Camp verlassen müssen, damit wir es über den Pass und bis zum Camp Grey schaffen. Nach der Registrierung beim Ranger und danach im Refugio haben wir unser Zelt aufgebaut. Wir waren inzwischen regelrecht durchgefroren und versuchten uns durch das Abendessen wieder aufzuwärmen. Was aber nicht so richtig gelingen wollte. Daher haben wir uns noch einen Tee gemacht und sind dann ins Zelt gegangen. Erst der Wechsel der Klamotten und das Einmummen in den Schlafsack verhalf langsam dabei, dass uns wieder wärmer wurde. Im Zelt haben wir dann Karten gespielt und gelesen.
Doch durch die Kälte und die Aufregung vor der nächsten Tagesetappe war unsere Motivation etwas angeschlagen. Die Nacht sollte noch einmal richtig kalt werden, sodass wir auch nicht so richtig gut geschlafen haben.
Das Highlight des O-Tracks ist die Überquerung des John Gardner Passes, der auf rund 1200m liegt und einen gigantischen Blick auf den Gletscher Grey bereithält. Aber diese vierte Tagesetappe ist mit 11 Stunden auch die Anstrengendste des ganzen O-Tracks. Da wir spätestens um 7 Uhr aufgebrochen sein mussten, sind wir noch vor Sonnenaufgang um 4:30 Uhr aufgestanden, um möglichst früh am Pass zu sein, denn Imke hatte gelesen, dass je später es wird, der Wind immer mehr zunimmt und es dann deutlich anstrengender wird den Pass zu überqueren.
Nach dem Frühstücks-Porridge und einem Tee, haben wir unser Zelt zusammengepackt und sind um 5:45 Uhr aufgebrochen. Der Weg ging zunächst relativ steil bergauf. Durch den vielen Regen hatte sich der Weg in ein einziges großes Matschloch verwandelt und zwischendurch sah er eher aus wie ein Bachlauf, als wie ein Wanderweg. Hier waren wir sehr froh über unsere hohen wasserfesten Wanderstiefel. Nach ca. 1 Stunde hüpfen von Baumstamm zu Baumstamm kamen wir dann an der Baumgrenze an und machten einen Schritt in das dahinterstehende Geröllfeld an. Der Wind war so stark, dass er uns direkt umzuhauen drohte. Wir haben uns dann nochmal in den Wald zurückgezogen und uns zunächst dicker angezogen und nochmal alles windsicher gemacht. Danach sind wir raus auf das Geröllfeld und haben uns dem Wind gestellt, der mit rund 70 km/h frontal auf uns zubließ. Wir wurden immer wieder vom böigen Wind durchgeschüttelt. Neben dem Wind hat es die vorherigen Tage auch immer wieder geschneit, wodurch wir uns durch knietiefen Schnee die Hänge hochkämpfen mussten. Vor uns waren zum Glück schon ein paar andere Wanderer, sodass man ihren Fußspuren im Schnee gut folgen konnte.
Nach rund 2,5 kraftraubenden Stunden und etwa 600 Höhenmetern erreichten wir endlich den Pass. Hier oben wehte der Wind zum Glück relativ konstant und frontal, wodurch wir mit ca. 45° Vorwärtsneigung unseren Weg durch den Wind über den Pass verhältnismäßig leicht fortführen konnten.
Einmal über den Pass tauchte plötzlich vor uns der riesige Gletscher Grey auf. Der Anblick lässt sich nicht wirklich in Worte fassen und auch Bilder geben nicht das wieder, was wir sehen. Im ersten Moment sah es aus wie der Blick auf ein wolkenverhangenes Tal, erst das genauere Hinsehen verdeutlicht einem die gigantischen Eismassen, die langsam talwärts geschoben werden. Ein wirklich unglaubliches Bild!
Begleitet von einem starken, aber mit jedem Schnitt schwächer werdenden Wind haben wir dann unseren Abstieg begonnen. Dieser führte zunächst über Geröllfelder hinab, bis wir zu einem Waldstück kamen, in dem der weitere Abstieg richtig anstrengend wurde. Dieser war hier treppenartig angelegt, sehr steil und teilweise matschig, was recht schnell auf die Gelenke ging und nach ein paar Minuten langsam Schmerzen in Kniescheibe und Bändern auslöste. Erträglich macht den Abstieg, der immer wiederkehrende Blick auf den gigantischen Gletscher.
Nach ca. 5h erreichen wir unseren Zwischenstopp den Campingplatz und die Ranger Station Paso. Hier müssen wir uns zunächst beim Ranger registrieren. Hier konnten wir unseren Gaskocher auspacken und uns mit einem leckeren Mittagessen aus Spaghetti mit Pesto-Sauce für den zweiten Teil der Etappe stärken. Nach gut einer Stunde Pause ging es dann weiter zu unserem heutigen Tagesziel dem Refugio Grey. Dieser Abschnitt sollte laut Karte weitere 6h dauern.
Der Weg führte entlang eines Gebirgshanges und wir hatten die ganze Zeit Ausblick auf den Gletscher. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, mal kleinere Wälder, mal schroffe Felshänge, und das Beste: mehrere abenteuerliche Hängebrücken. Allerdings waren wir langsam am Ende unserer Kräfte und sehnten uns endlich unser Zelt aufbauen zu können und eine After-Trecking-Cola zu trinken.
Auf dem Weg gab es mehrere Aussichtspunkte auf den Gletscher, die auch als Tagesausflug vom Camp Grey erreichbar sind und so kamen uns heute das erste Mal auf der Strecke Wanderer entgegen, die den W-Track oder nur Tagestouren machten. Der W-Track ist eine beliebte Strecke im Torres del Paine, der meist in vier Tagen gewandert wird und an dessen Tageszielen immer gut ausgebaute Refugien stehen.
Eine Wanderin ist uns an diesem Tag entgegengekommen und bat uns an einem Aussichtspunkt ein Foto von ihr vor dem Ausläufer des Gletscher Grey zu machen. Ihr Jubelgeschrei "I made it!" bringt uns noch immer zum Schmunzeln, da wir gerade rund 9h gewandert, um 4:30 Uhr aufgestanden sind und rund 1200 Höhenmeter überwunden haben ;) und sie nicht mal einen Rucksack aufhatte.
Nach 5h sind wir endlich am Refugio Grey angekommen (1 Stunde schneller als in der Karte angeben) und waren heil froh, unser Zelt aufbauen und Duschen gehen zu können, denn am Vortag in Los Perros gab es nur kalte Duschen und da war uns aufgrund der frostigen Temperaturen nicht wirklich nach. Nach der etwas zu heiß eingestellten Dusche haben wir es uns in dem Restaurant im Refugio gut gehen lassen. Es gab leckere Pizza und Wein bzw. Bier. Das Ganze hat dann auch "nur" schlappe 50 € gekostet (man gönnt sich ja sonst nichts).
Nach dem Essen sind wir hundemüde ins Zelt gegangen und haben kurz danach unsere Augen zu gemacht.
Da unser Zeltplatz etwas abschüssig war, war die Nacht nicht wirklich gut. Zusätzlich machte sich die unbequeme Isomatte immer mehr bemerkbar. Die Matte war nur ca. 0,5 cm dick und bot keinen wirklichen Komfort. Das machte sich zu dem unebenen Untergrund zusätzlich bemerkbar.
Nach unserem gewohnten Frühstück (Porridge und Tee) ging es dann zunächst nur mit Tagesrucksack ausgestattet zu einem Aussichtspunkt auf den Gletscher Grey. Dies war nicht besonders aufregend, da wir am Vortag deutlich beeindruckendere Bilder genießen konnte. Zurück am Refugio haben wir unser Zelt gepackt und haben dann unsere fünfte Tagesetappe zum Refugio Paine Grande in Angriff genommen. Die Etappe sollte nur etwa 3,5 Stunden dauern und wir mussten rund 200 Höhenmeter überwinden.
Die Strecke ging immer wieder auf und ab und führte entlang eines großen Sees, der unter anderem vom Gletscher Grey gespeist wird. Nach etwa der Hälfte der Strecke kamen wir zum wunderschönen Aussichtspunkt Mirador Grey, der den See und den Gletscher überblickt. Diesen Aussichtspunkt kann man auch als Tagestour von Paine Grande aus erreichen. Hier oben war der Wind, aber so stark, dass alle Bilder schief oder verwackelt waren und beim Weitergehen packte der Wind so in den großen Rucksack, dass wir gezwungen waren zu laufen, um nicht umzufallen.
Zum Ende der Tour sind wir noch durch ein wunderschönes Tal mit hübschen Blumen und durch den letzten großen Waldbrand abgestorbenen, aber zur idyllischen Kulisse passenden, Bäumen gewandert. Hier frischte der Wind nochmal richtig auf und hat uns gut durchgeblasen. Das Camp Paine Grande war wunderschön an einem türkisblauen See und direkt an zwei hohen Bergflanken gelegen und wir konnten uns einen freien Platz zum Campen aussuchen.
Wir mussten heute unser Zelt in heftigem Wind aufbauen, was aber mittlerweile durch das tägliche Training kein Problem mehr darstellte. Danach haben wir uns ein leckeres Reis-Curry-Gericht gezaubert und haben noch etwas mit der Wanderin aus Israel, die wir am ersten Tag kennengelernt hatten, gequatscht.
Heute sind wir sehr früh ins Zelt gegangen, da wir noch Schlaf-Nachholbedarf von den vorherigen Nächten hatten. Aber auch diese Nacht sollte nicht besser werden, da der Wind die ganze Nacht über das Zelt ordentlich durchschüttelte. Georg musste sogar zweimal raus, da sich die Heringe der Zelteingänge gelöst hatten und das Oberzelt drohte, wegzufliegen.
Nach der unruhigen Nacht haben wir morgens gefrühstückt (hmm lecker Porridge mit Tee). Und haben nach dem Zeltabbau unsere sechste Tagesetappe begonnen. Die heutige Etappe war mit rund 13 km (ohne Umweg über Valle del Francés) angesetzt und sollte 5 h dauern. Ziel war das Refugio Los Cuernos, das zwar das weiter entfernte Refugio war, aber erstens konnten wir kein anderes Camp buchen und außerdem konnten wir so näher am Ziel unserer letzten Tagesetappe sein.
Wir sind recht zügig losgewandert und die Strecke ging entlang der Laguna Scottsberg durch schöne Wälder und Berghänge. Nach rund 2,5 h sind wir an der Ranger Station und dem Campingplatz Italiano angekommen. Von hier aus kann man in das Valle del Francés wandern und gelangt zu zwei Aussichtspunkten. Den ersten erreicht man nach ca. 1 Stunde, den anderen nach 3 Stunden. Wir haben unsere Rucksäcke an der Ranger Station liegen gelassen und sind dann nur mit unseren Day-Bags ca. eine halbe Stunde in das Tal aufwärts über Felsen gewandert bzw. gekraxelt. Der Vortragende von erratic rocks in Puerto Natales hatte erzählt, dass sich die Sicht auf das Tal zwischen den ersten Kilometern und dem ersten Aussichtspunkt nicht stark ändert, weshalb wir entschieden gar nicht so weit in das Tal zu wandern. Außerdem hatten wir noch weitere 2,5 Stunden Wanderung vor uns und wir wollten nicht so spät in Los Cuernos ankommen.
Wir haben es uns nach der halben Stunde auf einem größeren Felsen gemütlich gemacht und die Aussicht genossen. Immer wieder gingen kleinere Schneelawinen von den gegenüberliegenden Bergen ins Tal ab. Das war spannend, da dies immer unter einem lauten Donnern passierte. Nach der kleinen Pause sind wir dann wieder zur Ranger Station abgestiegen.
An der Ranger Station haben wir wieder unsere Rucksäcke aufgespannt und sind zum nächsten Zwischenstopp, dem Refugio Francès, weitergezogen. Dies sollte nach ca. einer halben Stunde erreicht sein, doch diesmal zog sich die Strecke etwas länger und wir fragten uns bereits, ob wir ein Schild übersehen hatten. Ca. 20 Minuten später als gedacht, sind wir dann am Refugio angekommen und haben uns eine Cola zur Erfrischung gegönnt. Das Refugio war sehr neu und teilweise noch im Aufbau. Was uns sehr seltsam erschien, war der Campingplatz der weit vom Refugio entfernt lag. Man musste ca. 10 Minuten vom Campingplatz zum Refugio absteigen. Später berichteten uns Bekannte, die wir auf dem O-Criquit kennengelernt haben und im Refugio Francès übernachtet haben, dass es dort nicht so schön war. Der Campingplatz war wohl sehr unbequem, da die Stellflächen teils sehr abschüssig waren.
Nach der Cola ging es dann hauptsächlich durch Waldgebiet weiter Richtung Refugio Los Cuernos. Wir mussten einige Höhenmeter abbauen, was aber deutlich einfacher war als der Abstieg vom Pass. Am Ende kamen wir an einem See mit Kiesstrand raus und konnten dort unsere Füße in dem 6° bis 7° warmen Wasser abkühlen. Von dort aus ging es dann noch ca. 20 Minuten weiter bis wir endlich am Refugio ankamen.
Hier hatten wir keinen Platz mehr für unser Zelt buchen können, sondern mussten ein vollausgestattetes Zelt buchen. Das schlug dort mit rund 88 € zu buche. Ganz schön teuer für ein Zelt mit Matte (den Schlafsack muss man selber mitbringen). Nach dem Bezug des Zeltes und einer erfrischenden Dusche, sind wir nochmal zu dem See gelaufen. Da aber der Wind wieder deutlich stärker blies, gab es recht starke Wellen, wodurch wir nicht mehr ins Wasser konnten.
Zurück am Refugio haben wir uns unsere letzte Packung Curry-Reis gekocht und haben uns im Refugio noch einen kleinen Drink, einen Pisco Sour, gegönnt. Nach dem anstrengenden Tag und den vorherigen unruhigen Nächten, sind wir auch heute wieder früh im Zelt verschwunden. Und so ein vollausgestattetes Zelt ist nach fünf Tagen unbequemer Isomatte und beengtem 2 Personen Zelt einfach himmlisch! Wir haben geschlafen wie die Steine :)
Die siebte Tagesetappe war noch einmal mit rund 12 km (5 h) angesetzt und sollte uns zu unserem letzten Campingplatz Chileno im Torres del Paine National Park führen. Die Strecke war zu Beginn sehr angenehm zu laufen und führte entlang dem Lago Nordenskjold. Jedoch war es teilweise wieder extrem windig und wir wurden mit unseren großen Rucksäcken wieder gut durchgeschüttelt.
Nach ca. 3 Stunden kamen wir an der Kreuzung an, an der man entweder Richtung Refugio Chileno, unserem eigentlichen Ziel, oder Richtung Refugio Torre Central laufen kann. Wir beschlossen uns den Umweg über Torre Central, da wir dort unsere Rucksäcke einsperren und noch etwas zu Mittag essen konnten, da unsere Vorräte inzwischen aufgebraucht waren. Der Weg führte entlang einem kleineren See und über einen großen sehr wenig bewachsenen Hügel und der Wind nahm immer mehr zu. Als wir über den Hügel wandern wollten, wurde der Wind so stark, dass wir teilweise nicht mehr stehen bleiben konnten und der Wind uns einfach vor sich herschob.
Nach ca. 2h sind wir endlich, langsam ausgehungert und von der Hitze erschöpft, am Refugio Torre Central angekommen. Hier konnten wir unsere Rucksäcke ablegen, leider war das Restaurant aber schon geschlossen und nur die Bar geöffnet, an der es nur kleinere Snacks gab. So gab es zum Mittag nur ein paar Wedges mit leckerer Sauce. Der Service war aber äußerst langsam und wir wurden schon ungeduldig, ob wir noch etwas zu essen bekommen. Schließlich konnten wir nach der Stärkung, nur mit unseren Day-Bags bepackt, den Aufstieg (400 Höhenmeter) antreten. Durch die Erholungspause war der Aufstieg recht gut zu meistern.
Am Camp Chileno angekommen, wurden wir in die Örtlichkeiten eingewiesen und konnten unser reserviertes Zelt beziehen. Die Zelte waren auf kleinen hölzernen Plattformen im Wald aufgebaut und wie schon in Los Cuernos sehr gemütlich mit dicker Matte ausgestattet. Abends haben wir noch Rachel und Josh getroffen und konnten gemütlich zusammensitzen und über die letzten Tage reden. Wir sind auch heute wieder früh ins Zelt gegangen, da wir am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang am Torres Lookout sein wollten. Das ist "der" bekannte Aussichtspunkt auf die drei Gipfel, die dem Torres del Paine seinen Namen beschert haben.
Wir sind an diesem Morgen vor Sonnenaufgang aufgestanden (3:00 Uhr), um passend zum Sonnenaufgang am Torres del Paine Lookout zu sein, und die vom Sonnenaufgang rot gefärbten Gipfel zu erleben. Als wir aus dem Zelt gekrochen sind, konnten wir noch einen relativ großen Fuchs auf der Flucht vor uns beobachten. Bepackt mit Day-Bag und Stirnlampe haben wir uns dann an den Aufstieg zum Lookout gemacht, der mit rund 2,5 Stunden angegeben ist. Allerdings haben wir nur rund 1,5 Stunden gebraucht, wodurch wir viel zu früh am Lookout waren und die Zeit mit warten und frieren verbracht haben. Wir hatten leider das Pech, dass es sehr wolkig war und der schöne rote Sonnenschein auf den Gipfeln am heutigen Morgen ausblieb.
Der Sonnenaufgang sollte so gegen 5:30 Uhr / 5:45 Uhr sein, so haben wir noch bis ca. 6:15 Uhr ausgehalten und dann entschlossen wieder zum Campingplatz abzusteigen. Aber zuvor haben wir noch die Instagram-typischen Bilder auf dem Stein im See vor den Gipfeln geschossen. Zurück am Camp haben wir noch einen Kaffee getrunken und konnten hier noch mit weiteren Mitstreitern warten bis ein größerer Regenschauer durchgezogen ist. Gegen 10:00 Uhr haben wir dann unseren Abstieg zurück zum Refugio Torre Central angetreten und unsere Rucksäcke abgeholt.
Unser Bus zurück nach Puerto Natales sollte gegen 14:30 von Laguna Amarga abfahren. Wir sind dann um rund 17:00 in Puerto Natales angekommen und haben zunächst unsere Leihausrüstung zurückgebracht, unser Gepäck im Hostel Singing Lamb abgeholt und haben dann unser Familienzimmer im Hostel "Patagonia MW" bezogen. Das Zimmer war eine ganze Wohnung für uns, da das zweite Doppelzimmer nicht bezogen war.
Wir haben uns abends noch eine super leckere Pizza gegessen. Das war eine der besten (wenn nicht die beste) Pizzen, die wir je gegessen haben. Und das lag nicht nur daran, dass wir seit 8 Tagen kein gutes Essen mehr hatten! Wir haben dann noch 2 Tage in Puerto Natales gechillt, bis wir weiter nach El Calafate gezogen sind.
Patagonien, Gletscher, Natur, Trekking | Damenschuh.de eine günstige Alternative?
von der Firma Damenschuh.de hatten einige Blogger einen 25€ Gutschein erhalten, und ich durfte ebenfalls diesen Shop testen.
Ich habe mich riesig gefreut, denn Schuhe kann man ja nie genug haben :)
Aber bei mir folgte die Ernüchterung sehr schnell.
Die erste Hürde war es einen Schuh für unter 20€ zu finden, da die Versandkosten beim 25€ Gutschein mit drin sein mussten.
Aber ich dachte: kein Problem, die Schuhe auf der Webseite sind ja allesamt sehr günstig. Was dann folgte war stundenlanges durchforsten des Shops. Wenn mir ein Paar gefallen hat, gab es das natürlich nicht in meiner Größe, 40 scheint ein außerirdisches Maß zu sein. Mittlerweile haben sie ihr Angebot scheinbar überdacht, und auch die 39 und 40-er Schuhgrößen sind wieder auf Lager. Irgendwann habe ich mir dann ein Paar Pumps ausgesucht, die zwar nicht in meiner Wunschfarbe lieferbar waren, wo mir aber das Design gefallen hat. Ich habe sie mir in beige ausgesucht, lieferbar sind sie zur Zeit nur in weiß und, oh wunder, nur in der Größe 38. Besonders gut hat mir an den Evanne - Pumps die Schnürung gefallen, mit den hohen Absätzen kann ich leben. Die Bestellung und Lieferung lief reibungslos, und nach 2 Tagen konnte ich meine Pumps in Empfang nehmen. Beim auspacken nahm ich dann einen ziemlich fiesen Geruch wahr: Plastik, chemisch und für Schuhe sehr unangebracht. Also habe ich sie ersteinmal auslüften lassen.
Nach einem Ruhetag kam dann die Anprobe. Mit der Passform bin ich soweit zufrieden, und ich habe auch für den Preis nichts anderes erwartet. Die Schuhe sind für "normal bis schmal" breite Füße gemacht, und nicht für etwas breitere. Sie drücken nicht, sind aber aber auch nicht besonders bequem.
Die Verarbeitung ist schon recht "billig". Die Schuhe werden sicherlich einen Sommer lang halten, aber an den Nähten sieht man schon, dass sie mit der heißen Nadel genäht wurden.
Die Schuhe, die ihr dort kauft, sind im Vergleich zu anderen Shops sehr günstig. Dementsprechend ist leider auch die Qualität, denn der günstige Preis muss ja irgendwo herkommen. Wenn jemand nicht mehr Geld für Schuhe ausgeben kann/ möchte, dann ist er dort gut aufgehoben. Aber ihr kennt meine Meinung: lieber ein etwas hochwertigeres Paar, dass sich super tragen lässt, als 3 Paar, indem man sich unwohl fühlt. Ich habe auch günstige Schuhe von Deichmann, etc. aber selbst diese sind besser, als die Schuhe von Damenschuh.de. Meine Pumps sind vom Material her so, dass sie kaum nachgeben, und somit scheuern sie immer wieder die gleichen Stellen auf. Ich kann diesen Shop also nur bedingt weiterempfehlen, da ich die Auswahl damals, und die Qualität der Schuhe doch sehr enttäuschend fand.
[FOTD] 04.07.2011
heute gibt es wieder ein schlichtes FOTD von mir. Benutzt hab ich:
Augen: Manhattan Go4Big Lashes Mascara
Lippen: Yves Rocher Couleurs Nature - Moisturizing Cream Lipstick 61 Rose galica
vor einiger Zeit habe ich bei der lieben Britta ganz tolle Badepralinen gewonnen, und eine davon möchte ich heute mal vorstellen:
verzaubereien BADEPRALINE *Honeymoon*
4 duftende Badepralinen in einer Schachtel verpackt, als kleines Mitbringsel für besondere Menschen. "Honeymoon" hat einen wunderbar warmen, leckeren Duft nach Karamell und Kuchenwolken. Ist jetzt schon einer unserer Lieblinge, weil er uns an unbeschwerte Kindertage erinnert...
Duftet nach feinster Schokolade mit einem Hauch Vanille. Sie bestehen aus unbehandelter Kakaobutter, die wunderbar duftet, Schokolade, Sheabutter und Vanilleduft. Verwendete Materialien Sheabutter, Kakaobutter
Zuersteinmal: ist dieses Set nicht zauberhaft?
Es kommt in einen süßen Pappkarton und darin hatte ich 4 Badepralinen, die für je ein Wannenbad ausreichen. 7,50€ sind zwar auf dem ersten Blick viel Geld, aber bei Lush bekommt man dafür nur 2 Badebomben.
Nun hatte ich letztens einen furchtbaren und anstrengenden Tag. Ich hatte leichte Kopfschmerzen und schlechte Laune. Also dachte ich, dass ein Wannenbad mich aufheitern könnte und schnappt mir endlich mein Set. Ich entschied mich für die Praline Honeymoon, da ich dort den Duft am schönsten fand.
Also Wasser einlaufen lassen
und Katzen davon abhalten in die Wanne zu hopsen.
Mama, ich will auch baden!
Dann habe ich die Praline in das Wasser gegeben und habe meinen Prachtkörper *hüstel* dazugelegt.
Die Praline fing langsam an zu schmelzen und im Bad verteilte sich ein weihnachtlicher Duft. Es roch lecker nach Schokolade und Lebkuchen. Die Praline hat lange gebraucht, bis sie sich aufgelöst hat, ich denke um die 20 Minuten.Es bildet sich kein Schaum, dafür wird das Wasser etwas Ölig. Insgesamt fand ich das Bad sehr entspannend, und ich musste meine Haut danach nicht mehr eincremen. Sie war einfach wunderbar gepflegt, und duftete herrlich.
Ich habe nur eine Sache zu bemängeln. In meinem Set ist auch etwas Lavendel dabei, und dieser Duft ist auf die anderen Pralinen übergegangen. Wer Lavendel mag: kein Problem, für mich war es etwas unangenehm. Aber man kann ja auch 4 gleiche Pralinen bestellen, um diese Vermischungen zu vermeiden.
Insgesamt eine Kaufempfehlung für die besonderen Momente, und das obwohl ich sonst ein Schaumbad bevorzuge.
Kennt ihr Badepralinen?
Google Keywords Juni 2011
Ich habe Google Analytics und darüber kann ich sehen, was Leute bei Google eingegeben haben, um auf meinen Blog geführt zu werden.
Hier ein best of Juni 2011
"balea" Hund Von diesem knuffigem Gefährten habe ich schon auf so einigen Blogs gelesen, ich glaube das ist der streng geheime Hund, der immer die Balea Produkte aus dem Bad verschleppt. intermarche bitsch Ich kenne nur die GTBHC, aber vielleicht sucht sie ja in einem Intermarche nach Inglot :)
tagetes weltbezogen oder selbstbezogen Mein Philosophischer Ansatz: Ich bin Studentin und mag Blumen, daher bin ich eine Studentenblume, sehr selbstbezogen.
1 p frischkäse 1b schmand 1 tute zwiebelsuppe Das ist unsere klassische Saucengrundlage :) Aber wir nehmen gerne eine Tüte Zwiebelsuppe, Tuten hat man ja nie zur Hand wenn man mal eine braucht.
abdeckstift "graue haare" Für das Gesicht?
bei kiki geshoppt Selten, aber wenn Kiko bald in Regensburg aufmacht, werd ich gerne hingehen. bitsch intermarche Oha, da war jemand hartnäckig
deos die lange halten Mein Liebling seit 2008: Nivea Stick Dry Comfort, der Einzige der wirklich bei mir hilft. Und ich habe vorher viel probiert!
dm drogist zurucksenden Wo möchtest Du den denn hinschicken?
gibt es in ffo eine kiko drogerie ? Nein aber FF/O hat ENDLICH einen DM
gibt es in küstrin ein einkaufszentrum für mode In Küstrin (dt. Seite) nicht aber in Kostryn (poln. Seite)
wieviel ausschnitt ist zuviel hochzeit Wenn der Bräutigam dann dich heiraten möchte, ist dein ausschnitt definitiv zu tief. www.jabelchensee.de
Review: LUSH Full of Grace Solid Facial Serum
bei meiner letzten Bestellung bei Lush UK habe ich 2 sehr großzügige Proben vom Full of Grace Solid Facial Serum erhalten.
Dies möchte ich euch heute vorstellen.
Ingredients: Astrocaryum Murumuru Seed Butter (Murumurubutter), Calamine, Theobroma Grandiflorum Seed Butter (Cupuacubutter), Rosa Centifolia Flower Extract (Rosenblütenblätteraufguss), Prunus Amygdalus Dulcis Oil (Kaltgepresstes Bio Mandelöl), Parfüm, Agaricus Bisporus Extract (Frische Portobello Pilze), Chamomilla Recutita Flower Oil (Blaues Kamillenöl), Rosa Damascena Flower Oil (Rösenöl), Tagetes minuta Flower Oil (Tagetesöl), *Eugenol, *Geraniol, *Benzyl Benzoate, *Benzyl Cinnamate, *Citronellol, *Farnesol, *Limonene, *Linalool. *Kommt natürlich in ätherischen Ölen vor. Vegan Meine Meinung:
Ich nutze im Moment gerne ein oder zweimal pro Woche ein Serum, da es meiner Haut gut bekommt. Bevor ich das Serum bekam, habe ich den Daily Energizer Wake-Up Booster von Clarins benutzt.
Bei Lush fand ich zum einen die feste Form interessant, zum anderen natürlich die Versprechen. Aber der Reihe nach.
Nach der Reinigung des Gesichtes habe ich das Lush Stückchen in meiner Hand leicht erwärmt und dann sanft über mein Gesicht gerieben. Der Geruch ist eher gewöhnungsbedürftig, irgendwie "moosig" und sehr schwer. Also nicht´s, mit was ich mich einparfümieren würde.
Sofort schmilzt das Serum aber auf meiner Haut und lässt sich super verteilen. Aber da habe ich den Schlamassel: es ist viel zu reichhaltig für meine Haut. Es braucht ewig bis es eingezogen ist, und wenn ich meine normale Pflege (Celestial oder BB Cream) drüber gebe bekomme ich Hautunreinheiten, da es die Poren verstopft.
Ich wende es nun mit bedacht an, das Serum wird also nur noch leicht auf der Stirn aufgetragen, und dann ausgiebig verteilt. Somit ist mein Gesicht nicht übersättigt. Positiv möchte ich aber noch anmerken, dass es sehr (!) Ergiebig ist. Ich denke, dass man mindestens ein Jahr mit auskommt, wenn man es 2-3x pro Woche anwendet. Da diese Anwendung für mich zu kompliziert ist, da ich ja auf die überdosierung achten muss, ist dies für mich kein Nachkaufprodukt und auch keine Empfehlung wert.
Nutzt ihr Seren? Erstellt von
{Werbung} Preview: Slendertone Bottom
Mit dem neuen Slendertone Bottom die Muskeln gezielt und wirkungsvoll trainieren
Hamburg, im Juni 2011. Die Ratgeber sind voll davon: Wer im Bikini oder unter engen Jeans mit einer wohlgeformten Zone rund um den Po punkten will, sollte täglich eine halbe Stunde Treppen steigen, die Muskeln im Fitnessstudio stählen oder regelmäßig joggen. Ab sofort geht das allerdings auch deutlich entspannter – mit Slendertone Bottom, dem neuen Body-Toner von Slendertone, der speziell für die effektive und einfache Elektrostimulation der großen Gesäßmuskelgruppen entwickelt wurde.
Das Gerät, das dezent in moderne Workout-Shorts integriert ist, aktiviert mittels rhythmischer elektrischer Impulse die Nerven, die für die Kontraktion tief liegender Muskeln zuständig sind. Auf diese Weise wird bei regelmäßiger Anwendung bereits innerhalb von vier Wochen eine fühl- und sichtbare Festigung der trainierten Körperpartien erzielt.
Slendertone Bottom folgt dem bewährten, klinisch erprobten und in seiner Wirksamkeit belegten Prinzip der EMS (elektrischen Muskelstimulation), kommt aber jetzt in neuem Outfit und mit deutlich mehr Anwenderfreundlichkeit auf den Markt: Die bequemen One-Size-Shorts besitzen vier zu öffnende „Klappen“ über den zentralen Muskelgruppen – Quadriceps, hinterer Oberschenkel- und großer Gesäßmuskel. Hier werden die Gel-Pads zur Übertragung der elektrischen Impulse von den Elektroden an die Muskulatur angebracht und justiert. Die Anwendung ist auf diese Weise nicht nur für jede Frau individuell, sondern auch intuitiv und unkompliziert. Das hochwertige, leichte Hightech-Material schenkt bei jeder Bewegung ein angenehmes und attraktives Körpergefühl. Das Training selbst funktioniert wie bei allen Slendertone Produkten einfach nebenbei – ob morgens beim Haareföhnen, tagsüber im Büro oder abends beim Bügeln oder Fernsehen.
„Wir wissen, dass die Gesäß- und Hüftpartie für viele Frauen eine Problemzone darstellt“, sagt Dr. Trish Smith, Kardiologin und Geschäftsführerin von Slendertone. „Mit Slendertone Bottom kommt jetzt ein wirkungsvolles und besonders anwendungsfreundliches Produkt auf den Markt, mit dem sich diese Partie gezielt formen, straffen und heben lässt. Wer sich gesund und ausgewogen ernährt und regelmäßig bewegt, aber noch ein bisschen mehr für sein Aussehen tun möchte, ist mit diesem Premiumprodukt daher optimal beraten.“
• Einfach anzuwenden, intuitiv verständlich
• Modernes Produktdesign mit figurschmeichelnder Silhouette
• One-Size-Shorts passend für die Größen 36 – 44
• Stimuliert die Muskeln, hebt das Gesäß
• Ahmt die natürlichen Muskelbewegungen des Körpers nach
• Folgt dem Prinzip der elektrischen Muskelstimulation (EMS), wie es auch in
der Rehabilitation und Schmerzbehandlung erfolgreich eingesetzt wird
• 30 Minuten Training mit dem Slendertone Bottom entsprechen ca. 60 Beinlifts
nach hinten (effektivste Fitnessübung für das Gesäß)
• Steuerung der Trainingsintensität mittels wiederaufladbarem
• Optimale Trainingsdauer: fünf Mal pro Woche jeweils 20 bis 30 Minuten
• Bei regelmäßigen Trainingseinheiten erste Erfolge nach vier bis sechs
• Ab Juli 2011 erhältlich über www.slendertone.de, www.otto.de und
• Unverbindliche Preisempfehlung: 189,99 Euro
{Werbung} Preview: Heidi Klum Shine
Heidi Klum präsentiert ihren neuen Duft Shine Als natürliche Schönheit mit pulsierender Energie und purer Lebenslust ist Heidi Klum eine wahre Inspirationsquelle. Topmodel, TV-Moderatorin, Stil-Ikone, Designerin, Geschäftsfrau, Ehefrau und Mutter - sie genießt das Leben in vollen Zügen. Frauen auf der ganzen Welt fühlen sich von ihrer Dynamik, ihrer mühelosen Eleganz, ihrer Bodenständigkeit und ihrem natürlichen Talent angezogen. Wo auch immer sie auftritt oder was sie auch macht – sie strahlt.
Ihr neues Parfum fängt diese besondere Ausstrahlung im Namen wie auch im Duft ein: Shine. Schillernd, blumig und mit orientalischer Note vereint diese wunderbar feminine Komposition Heidis Lebensfreude, ihre spielerische Leichtigkeit sowie ihre authentische und nahbare Persönlichkeit.
Heidi selbst: „Sophia Loren sagte einmal‚ ’Schönheit liegt im Auge des Betrachters’, und ich gebe ihr absolut Recht. Bei Shine geht es nicht um das Sichtbare, sondern um das Gefühl, welches der Duft vermittelt – spielerisch, sinnlich und strahlend. Ich bin mir bewusst, dass ich sehr viel Glück habe und mein Leben von Freude erfüllt ist. Mein neuer Duft Shine ist für alle Frauen, die das Leben ebenfalls in vollen Zügen genießen.“
Als temperamentvolle Verschmelzung blumiger und orientalischer Noten bringt Shine Heidis sprudelnden Optimismus und ihre sanfte Sinnlichkeit perfekt zum Ausdruck. Das elegante Dufterlebnis wird von frischen, saftigen Mandarinen- und Birnen-Aromen eröffnet und weckt die Sinne mit einer würzigen Nuance aus rosa Pfeffer. Es folgt ein wundervoll feminines Bouquet aus erlesener Mimose, Maiglöckchen und Sonnenblumen, das pure Lebensfreude ausstrahlt. Die Basisnote mit ihrer warmen Komposition aus Vanille, Tonkabohne und Moschus wirkt verführerisch und sinnlich, ein Duft mit Suchtfaktor.
Mit ihrer inneren und äußeren Schönheit inspiriert Heidi Klum Frauen auf der ganzen Welt. Jetzt präsentiert Heidi - Topmodel, TV-Moderatorin und Geschäftsfrau - ihren neuen Duft Shine. Die blumig orientalische Note fängt ihre Leuchtkraft, Lebenslust und Energie perfekt ein. Shine tragen heißt, das Leben in vollen Zügen genießen.
Kopfnoten: Mandarine, Williamsbirne, rosa Pfeffer
Herznoten: Mimose, Maiglöckchen, Sonnenblume
Basisnoten: Vanille, venezolanische Tonkabohne, Moschus
Parfümeur: Aurélien Guichard, Jean Guichard und Olivier Pescheux von Givaudan
Verpackungsdesign: Paul Meyers and Friends
Sortiment: Eau de Toilette 15 ml: 15,29 EUR*
Eau de Toilette 30 ml: 24,49 EUR*
Eau de Toilette 50 ml: 32,50 EUR*
Body Lotion 200 ml: 11,49 EUR*
Shower Gel 200 ml: 11,49 EUR*
Deodorant Natural Spray: 11,49 EUR*
Heidi Klum Shine ist ab Ende August 2011 in führenden Kauf- und Warenhäusern, Drogeriemärkten sowie Verbrauchermärkten und Parfümerien erhältlich. Meine Meinung: Das Parfum werde ich mir definitiv genauer ansehen. Alle Komponenten zählen zu meinen Lieblingsdüften. Mandarine + Williamsbirne, dass kann doch nur gut sein. Zur Zeit trage ich gerne David Garrett - Rock Symphonies, irgendwie ist das die Sommerversion von meinem DKNY - woman. Welchen Duft tragt ihr zur Zeit? Erstellt von
heute melde ich mich nach einem "verlängertem" Wochenende wieder zu Wort.
Von Donnerstag bis Montag hatten wir Besuch, und haben einiges in und rund um Regensburg unternommen.
Da waren wir bei einer Dinosaurier Ausstellung in Regensburg, und danach sind wir nach Walhalla gefahren. Da ich die Ausstellung bereits gesehen habe, und das Museum eh schon zu hatte, haben wir nur die grandiose Aussicht genossen. Wer also mal in der nähe ist: unbedingt Walhalla ansehen!
Am Vormittag waren wir im DEZ, und dann sind wir auf das Regensburger Bürgerfest gegangen. Es war sehr voll, und vor allen Dingen teuer. Ich mein, muss ein Glas Wasser 3,50€ kosten? Und das auch noch auf der "Kinderinsel". Außerdem fand ich nicht so schön, das die Bedienung an diesem Essenstand geraucht hat, natürlich hinterm Tresen im Arbeitsbereich.
Aber insgesamt war es ein tolles Bürgerfest, und für Kinder gab es viel zu sehen.
Ja, der Sonntag war sehr anstrengend. Wir waren in der Tropfsteinhöhle Schulerloch im Altmühltal. Aber keiner hatte mir gesagt, dass die so weit oben liegt. Der Aufstieg zur Höhle war lang und sehr steil. Wirklich steil! Man überwindet 50m Höhenunterschied binnen kürzester Zeit. Aber es hat sich gelohnt. Die Führung ging 30 Minuten, war sehr interessant und vor allen Dingen: Kindgerecht. Als Familienausflug sehr zu empfehlen.
Danach ging es noch zur Burg Randeck. Für einen Euro pro Person kann man dort eine alte Burgruine besichtigen. Mein Highlight: vor der Burg, beim Burgfräulein, lag eine rote Katze, die so aussah wie meine Kessy. Natürlich wurde er ausgiebigst gekrault, der kleine Mäuserich.
Wie ihr seht: ich hatte viel Kultur an diesem Wochenende. Und mein Kleid für die Hochzeit meines Bruders ist angekommen.
Dann brauche ich aber noch einen Tipp von euch. Welchen Selbstbräuner, oder leicht bräunende Pflege könnt ihr empfehlen? Meine Beine wirken in dem Kleid etwas zu "käsig".
{Werbung} Preview: alessandro GO MAGIC! Moon Manicure.
EINFACH, SCHNELL, STYLISH!
GO MAGIC! Die modische Linie von alessandro International zaubert stets die aktuellen Fashion Styles auf die Nägel. Trend für die kommende Saison im Nail Styling ist die Moon Manicure, weiß alessandro International, und setzt dem Nagel Monde auf – wohlgeformte Halbmonde, die mit ihrer kontrastierenden Farbigkeit der kühlen Jahreszeit faszinierende Brillanz verleihen.
Der ultimative Trend in der Nagelkosmetik ist die Neuinterpretation eines Stils, der erstmals in den 20er Jahren für Furore sorgte. Heute zeigt sich die Moon Manicure von einer anderen Seite: Der Half Moon leuchtet im Vintage-Style – am Nagelmond, an der Nagelspitze oder an Mond und Spitze gleichzeitig. Fantasie und Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt: An Trendsetterinnen wie Dita von Teese und auf den Laufstegen der großen Fashion Shows sehen wir, wie faszinierend dieser neue Look ist. alessandro International zeigt uns, wie einfach wir unsere Nägel mit der Moon Manicure stylen können und wie farbenfroh das sein kann.Create your own Look! ist das Motto, dem die Moon Manicure von alessandro International folgt. Style ist garantiert. Ob Sie nun die Kombination Fabulous Silver Blue (Silber-Blau), Forbidden Red (Rot-Dunkelrot), Smokey Gold (Gold-Orange) oder Dramatic Silver Red (Silber-Rot) wählen. Ganz individuell kann der Moon Effekt umgesetzt werden.
Das praktische Set von alessandro International aber überzeugt: Es ist einfach, schnell und ... stylish ja ohnehin. Nachdem der Moon Polish getrocknet ist, werden einfach die Schablonen angelegt und die freien Flächen mit dem Moon Finish lackiert. Trocknen, Schablonen entfernen und auf geht es zu den großen Auftritten auf die Bühnen unserer Welt.
Ich werde mir das Set definitiv ansehen, da ich diese Moon Manis sehr schön finde, aber absolut unbegabt bin, diese umzusetzen.
Review: P2 Sun City be stylish! Nail Polish, Farbe: Nr. 030 Sunset Strip
heute erfolgt der letzte Teil meiner P2 Sun City Reviereihe.
Vorgestellt habe ich euch bisher:
P2 Sun City be electric! loose eye shadow, Farbe: Nr. 030 L.A.
P2 Sun City be charming! Loose powder, Farbe: Nr. 010 sun kiss
3. P2 Sun City be stylish! Nail Polish, Farbe: Nr. 030 Sunset Strip
Sonnige Aussichten: Mit dem be stylish! nail polish glänzen deine Fuß- und Fingernägel in angesagten kräftigen Trendfarben mit metallischem Effekt! Leicht aufzutragen und schnelltrocknend! Die sun city Produkte haben eine limitierte Auflage und sind nicht in allen dm-Märkten erhältlich.
Die sun city Nagellacke be stylish! nail polish sind formaldehyd- und toluolfrei. Inhaltsstoffe:
CLEAR 5450, MICA, CI 77891, CI 77491, CI 19140, TIN OXIDE
CLEAR 5450, MICA, CI 77891, CI 77491, CI 19140, CI 77510, CI 77499, TIN OXIDE
CLEAR 5450, MICA, CI 77891, CI 77491, CI 15850, CI 19140, TIN OXIDE
CLEAR 5450, MICA, CI 77891, CI 19140, CI 15850, CI 15880
050 CLEAR 5450, MICA, CI 77891, CI 77510, CI 19140Meine Meinung:
Ich muss zugeben, ich war von dem Lack etwas enttäuscht, besser gesagt farblich enttäuscht. Auf den Promo- Bildern sah er sehr nach Bronze aus, aber Wirklichkeit geht er doch sehr ins orange. Ich hätte mir einen größeren braun- goldanteil gewünscht.
In der Verarbeitung ist er etwas zickig, da er streifig wird. Aber nach dem zweiten Auftrag ist alles in Ordnung. Er ist dann gleichmäßig und deckt sehr gut.
NOTD: 22.06.2011
gestern hatte ich mal wieder die Muße, meine Nägel zu machen.
Das Ergebnis ist sehr "bling-bling" aber irgendwie gefällt es mir :)
Farblack: China Glaze BFF
French: OPI Sparkle-iscious
Spartoo: Snipe – Moncada
Hallo ihr Lieben,heute geht es mal wieder um das Thema Schuhe auf meinem Blog.
Meine Mama hat sich letztens bei Spartoo Schuhe gekauft, die ich euch heute vorstellen möchte.Bestellt hat sie sich dieses Modell:Snipe – Moncada
Wie ihr seht, ist dies eine Art Ballerina, aber irgendwie wirkt dieser Schuh etwas moderner. Und das hat mich neugierig auf die Firma gemacht. Als erstes hat mir das grüne Innenleben gefallen. Ich kann es nicht ändern, aber stehe auf dieses giftgrün. Würde es aber niemals anziehen, wenn der Schuh an sich grün wäre. Aber das grün hat eine andere Bewandtnis, es stellt einfach dar, dass dieser Schuh umweltfreundlich ist. Umweltfreundlich? Ja, denn Snipe Schuhe werden nachhaltig produziert. Snipe-Schuhe werden aus chromfrei gegerbten Leder verarbeitet und es werden nur nickelfreie Metallteile verarbeitet. Sowohl die Laufsohle, als auch die Schnürsenkel sind aus natürlichen Materialien. So werden beispielsweise die Plastikteile aus recycelten PET-Flaschen gefertigt. Was ich auch toll finde: die Schuhe sind bei 30°C waschbar. Außerdem werden Snipe-Schuhe in Europa produziert: in Valencia (Spanien) werden sie designet und die Fertigung erfolgt in Portugal unter Einhaltung höchster Umwelt- und Sozialstandards. So hat man dich das Gefühl, etwas gutes für sich und für die Umwelt zu tun. Jedenfalls ist meine Mama total von den Schuhen begeistert. Sie sagt, dass sie bequem sind, und sie fühlt sich einfach darin wohl. Auch die Verarbeitung ist einfach hochwertiger. Wir alle kennen diese 10€ Schuhe die überall drücken und dann nach einem Jahr auseinanderfallen. Natürlich kann man solche Schuhe auch tragen, denn nicht jeder hat das Geld, sich für 130€ Schuhe zu kaufen, aber meiner Meinung nach, sollte JEDER ein bequemes und hochwertiges Paar besitzen. Mein erstes hochwertiges Paar war von Rieker, und ich glaub da war ich 17 als ich die bekommen habe. Besitzt ihr teure Schuhe? Erstellt von
Review: P2 Sun City be charming! Loose powder, Farbe: Nr. 010 sun kiss
weiter geht es mit der Vorstellung der P2 Sun City LE.
Gestern habe ich euch den P2 Sun City be electric! loose eye shadow, Farbe: Nr. 030 L.A. vorgestellt.
Heute möchte ich das passende Powder zeigen. 2. p2 sun city be charming! Loose powder, Farbe: Nr. 010 sun kiss
Ob als Highlighter für die ersten Sommertage oder zur Verlängerung der Urlaubsbräune, der be charming! loose powder verhilft zu einem frischen, leicht gebräunten Aussehen und kaschiert kleine Fältchen.Die sun city Produkte haben eine limitierte Auflage und sind nicht in allen dm-Märkten erhältlich.
Mit einem Puderpinsel losen Puder aufnehmen, Pinsel etwas ausklopfen und von der Stirn beginnend zur Wange und dann zum Kinn auslaufend auftragen (In Form eines ""E""). Augenpartie aussparen. Zweite Gesichtshälfte ergänzen. Zum Schluss noch eine kleine Menge auf dem Nasenrücken auftragen. Als Highlighter Akzente auf Wangen, Nase, Kinn und Stirn mit einem Puderpinsel auftragen. Ein perfektes Ergebnis erzielst du mit dem p2 be ready! duo powder brush.
TALC, MICA, C12-15 ALKYL BENZOATE, ISOPROPYLPARABEN, ISOBUTYLPARABEN, BUTYLPARABEN, TIN OXIDE, [+/- CI 77891, CI 77491, CI 77492, CI 77499]
Dies war definitiv meine Überraschung in dieser LE. Ich hatte ehrlich gesagt etwas Angst, dass das Produkt zu dunkel sein könnte. Denkt mal an die Catrice Papagana Gold Nuggets: furchtbar!
Aber bei diesem Powder war ich doch positiv überrascht.
Er zaubert einen tollen Glow, und lässt die Haut einfach leicht gebräunt wirken. Besonders praktisch finde ich die Verpackung. Das Puder ist durch ein kleines Sieb sehr leicht dosierbar. Man schüttelt die Packung ein wenig, und kann dann mit dem Pinsel die richtige Menge entnehmen. Bei anderen Produkten ist man ja leicht geneigt zu viel zu nehmen.
Für mich also ein absoluter Geheimtipp in dieser LE!
Welchen Bronzer nutzt ihr zur Zeit? Erstellt von | de |
q-de-1289 | Wie lange dauert es normalerweise, den W-Track im Torres del Paine zu wandern? | Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark | Desire to Travel
Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark
Der Torres del Paine National Park liegt im Süden Chiles in Patagonien und umfasst die Gipfel des Torres del Paine und den Gletscher Grey, der ein Ausläufer des Patagonischen Eisfelds ist. Der Nationalpark ist ca. 2420 km² groß und beinhaltet mehrere 3000er, Gletscher, Fjorde und Seen.
Unser erstes großes Highlight auf unserer Weltreise war die 8-Tages Trekking-Tour, O-Track oder auch Cirquit genannt, im Torres del Paine Nationalpark. Die Tour startete am Busterminal in Puerto Natales um 07:00 Uhr morgens, denn der Nationalpark liegt sehr abgeschieden, ca. 2h Fahrt, von der nächsten Stadt entfernt. Wir waren schon sehr aufgeregt, da das unsere erste mehrtägige Trekking-Tour (abgesehen von einer 2-tägigen Tour mit Hüttenübernachtung in Grins) war. Auf dem Weg zum Park haben wir direkt mehrere Anden-Kondore gesehen. Leider war der Bus zu schnell unterwegs, um diese riesigen Vögel mit bis zu 3 Metern Spannweite in ihrer vollen Pracht bewundern zu können.
Zunächst mussten wir am Haupteingang des Nationalparks "Laguna Amarga" eine Sicherheitsunterweisung ansehen und die Parkgebühren von 40 € pro Person zahlen. Aufgrund von 2 großen Waldbränden in der Vergangenheit sind die Ranger im Park extrem darauf bedacht, dass man bloß kein offenes Feuer macht. Gekocht werden darf nur im Camp in einem speziellen Raum.
Weiter ging es von dort mit einem Shuttle-Bus zum Camp Central, wo wir unser Ticket vorzeigen und nachweisen mussten, dass wir alle notwendigen Reservierungen der Campingplätze auf dem O-Track hatten. Denn ohne Reservierung wird man gar nicht erst auf den Track gelassen. Ab hier ging es mit dem Rucksack bepackt zu Fuß weiter. Unser Marschgepäck beinhaltete Zelt, Schlafsäcke, Isomatten, Kochgeschirr, Kamera, Klamotten für alle Wetterlagen und Essen für 8 Tage. Die ca. 15kg machte sich schon nach wenigen Metern bemerkbar und jeder Schritt war sehr viel anstrengender als normalerweise.
Die erste Tagesetappe war auf 4 Stunden bzw. 12km angesetzt und führte hinein in das Hinterland des Torres del Paine Nationalparks. Der schmale Wanderpfad war sehr schön gelegen und führte uns mit nur wenig Höhendifferenz durch moosbewachsene, mystische Wälder, über blühende Blumenwiesen und durch ein schönes Tal entlang eines breiten, Berggletscherwasser gespeisten, Flusses. Die Temperatur waren mit ca. 20° sehr abgenehm, einzig der starke Wind, gab uns schon einen Vorgeschmack auf die Rauhheit Patagoniens. Nach ca. 3h kamen wir an einer Herde Pferde vorbei, die friedlich auf der Blumenwiese grasten. Die Pferde hier sind zwar nicht wild, sie sind hier im Park aber auch nicht eingezäunt und können sich frei bewegen. Die zweite Herde Pferde kurze Zeit später stand näher am Wegrand und einige Pferde lagen entspannt im Gras. Eines der Pferde ließ sich sogar von uns streicheln.
Nach einer weiteren Stunde kamen wir endlich am Ziel, dem Camp Seron, an. Die erste Ettape war mit nur 4 Stunden zwar sehr kurz, aber dennoch schmerzten unsere Schultern und unsere Becken durch das ungewohnte Gewicht unserer Rucksäcke. Wir hofften, dass das in den nächsten Tagen besser würde, wenn man sich an den schwerden Rucksack gewöhnt hat. Nach der Registrierung im Camp konnten wir unser Zelt an einem Platz unserer Wahl auf einer wunderschön gelegenen Wiese aufbauen. Wir suchen uns eine plane und grasbewachsene Stelle aus und bauen unser Zelt eilig unter dem Dauerangriff einer Horde stechwütiger Moskitos auf. Die Moskitos waren ganz plötzlich überall, denn der Wind hatte sich gelegt. Wir versuchten uns mit Insektenspray vor den lästigen Biestern zu schützen, aber selbst das half nur für wenige Minuten. Glücklicherweise hatten wir unser Zelt beim Ausleihen schon einmal Probe aufgebaut, sodass wir nach nur 5 Minuten uns komplett eingerichtet hatten.
Abends haben wir uns dann ins Kochzelt gesetzt und uns leckere Burritos gemacht. Beim Essen kamen wir mit einer allein Reisenden Israelin ins Gespräch mit der wir uns super verstanden. Da es nur einen einzigen Wanderweg und nur wenige Camps auf dem O-Track gibt, würden wir in den nächten Tagen nich oft aufeinandertreffen. Im Anschluss an das Abendessen haben wir uns ein überteuertes warmes Bier aus den Camping-Shop gegönnt und die Aussicht von einem nahen Hügel aus genossen. Da es früh morgens weitergehen sollte und die Wanderung schon recht anstrengend war, haben wir uns früh schlafen gelegt.
Der zweite Tag startete relativ früh und begann mit einem leckeren Frühstück aus Porridge, angereichert mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!), und schwarzem Tee. Es war eine sehr gute Grundlage für den Tag. Nach dem Zeltabbau sind wir dann in unsere zweite Tagesetappe gestartet. Die Strecke ist unterteilt in zwei Abschnitte. Der erste ist rund 9 km lang (3 h) und endet an einer Ranger Station. Der zweite Abschnitt ist 8 km lang (3 h) und endet im Refugio Dickson. Die Schultern schmerzten zwar noch vom Vortag, aber da mussten wir nun durch.
Die Wanderstrecke führte regelrecht willkürlich durch das Hinterland des Torres del Paine. Wir sind über einige Bächer, durch schöne weite Täler mit viel hohem Gras und blühenden Margeriten und über wild bewachsene Hügel gewandert. Nach etwa 1,5 Stunden mussten wir einen etwa 200m hohen Anstieg hoch. Oben angekommen wurden wir vom kräftigen Wind fast umgehauen. Aber das sollte nur ein winziger Vorgeschmack auf die Windstärken werden, die uns noch erwarteten würden. Die Aussicht war grandios: zur rechten ging es steil hinunter bis zu einem türkisgrünen See, dahinter eine hohe Gebirgskette, links ging es einen sanften buschbewachsenen Hügel hoch und vor uns streckten sich die schneebedeckten Berge in die Höhe. Die weitere Strecke war sehr abwechslungsreich und ging daher auch schneller vorbei als erwartet.
Nach ca. 3h sind wir dann an der Ranger Station Coiròn angekommen. Hier wurden wir von einem sehr netten Ranger und einer Horde Moskitos begrüßt. Wir mussten uns kurz registrieren und unsere Reservierungen für die nächsten Campingplätze vorzeigen. Wir wollten zwar eine Pause machen, sind dann aber direkt weiter, da die Moskitos nicht auszuhalten waren.
Mit uns auf dem Track war eine große Gruppe Amerikaner (rund 10 Personen), die eine geführte Tour gebucht hatten. Einen Bergführer braucht man im Torres del Paine grundsätzlich nicht, da es nur einen Weg gibt und dieser sehr gut erkennbar und ausgeschildert ist. Vorteil der gebuchten Tour ist aber, dass es mehrere Träger (sogenannte Porter) gibt, die einem das meiste Gepäck tragen und man auf der Strecke nur einen Day-Bag benötigt. Außerdem gibt es verschieden angerichtete Mahlzeiten. So gab es für die Amerikaner an der Ranger Station unter dem Angriff unzähliger Moskitos einen Mittags-Snack.
Wir sind direkt weiter gegangen und haben uns dann rund 30 Minuten später, an einer Stelle, an der es kaum Moskitos gab (wir haben zwei gezählt) unseren Mittags-Snack, Müsli-Riegel und gemischte Nüsse, gegönnt. Die amerikanische Gruppe kam an uns vorbei und war sichtlich neidisch, dass wir ungestört essen konnten. Nach der Pause ging es über Wiesen und durch einen Sumpf, über den Holzstege gebaut waren. Hier fing es an zu Regnen, sodass wir das erste Mal von unseren Regenjacken Gebrauch machen konnten. Aber der patagonische Regen geht genauso schnell wieder, wie er kommt und stört daher nur wenig.
Nach weiteren 2,5 Stunden kamen wir zu einem höher gelegenen Aussichtspunkt, der einen wunderschönen Ausblick auf unser Camp für diese Nacht bot. Es war wie aus einer Szene in einem schnulzigen Western. Im Hintergrund die Berge, davor ein breiter, geschwungener Flusslauf, der sich zu einem See verbreiterte. Und in der Flussschleife lagen ein paar einsame Holzhütten auf einer großen Weide, auf der vereinzelt ein paar Pferde grasten, umgeben von hohen Bäumen. Nur die modernen Zelte störten das sonst romantische Bild etwas.
Aber auch hier am Aussichtspunkt waren wieder unzählige Moskitos, die sofort nach neuen Opfern suchten, so haben wir nur schnell ein paar Fotos von der Szene geschossen und sind dann weiter. Am Camp angekommen haben wir uns bei der Ranger Station und im Refugio registriert und konnten dann, unter der Bewachung angriffslustiger Moskitos, schnell unser Zelt aufschlagen. Nach dem Zeltaufbau haben wir uns erst einmal eine warme Dusche gegönnt und haben uns anschließend was zu essen gekocht. Es gab Burritos mit Bohnen, Linsen und Mais und einer leckeren Sauce aus der Tüte.
Da es zwischenzeitlich angefangen hatte zu regnen, sind wir noch sitzen geblieben und mit den anderen Wanderern, die am Tisch saßen, ins Gespräch gekommen. Zwei davon waren ein Pärchen aus London, die auch auf Weltreise sind und die anderen Drei kamen aus Australien und Deutschland und waren gerade erst mit der Schule fertig und machten ein Gap-Year. Insgesamt haben wir auf dem O-Track fast ausschließlich Langzeitreisende getroffen. Vermutlich, weil niemand 8 Tage am Stück wandern geht, wenn er nur 3 Wochen Urlaub hat.
Nach dem der Regen etwas leichter wurde, sind wir ins Zelt gegangen, haben noch etwas gelesen und haben uns dann wieder zeitig schlafen gelegt.
Die zweite Nacht haben wir gut geschlafen, obwohl es deutlich kühler war. Am nächsten morgen stellten wir dann auch fest warum: In der Nacht hatte es bis ca. 100 Meter über dem Camp geschneit und die Gipfel und Hänge waren weiß gezuckert. Durch die Kälte waren auch die Sachen kühl und wir brauchten erst einmal ein leckeres warmes Porridge (mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!)) und einen schwarzen Tee zum aufwärmen.
Nachdem das Zelt verpackt war, haben wir uns auf den Weg unserer dritten Tagesetappe gemacht. Heute standen 12 km bzw. 4,5 Stunden Wanderung auf dem Programm. Nach dem gestrigen Tag schien es uns schon fast etwas wenig. Zwar schmerzten die Schultern und Becken immer noch, aber wir merkten auch den langsam einsetzenden Trainingseffekt. Auch die Rucksäcke haben sich langsam an unsere Körper angepasst und kamen uns nicht mehr soo schwer vor.
Da es die Nacht über geregnet bzw. geschneit hat und auch der heutige Tag sehr verregnet war, war der Wanderweg übersät von Matschlöchern und kleinen Bächen. Dies machte unser vorankommen deutlich schwieriger, außerdem mussten wir heute rund 400 Höhenmeter überwinden. Wodurch die "nur" 12 km doch auch wieder an unseren Kraftreserven nagten.
Fast die gesamte Wanderstrecke lag in unberührten natürlichen Wäldern, wodurch uns der Regen nicht soviel ausmachte. Es war toll mal solche Wälder zu sehen, in denen der Mensch noch nicht alles verändert hat, sowas gibt es in Deutschland ja gar nicht mehr. Nach ca. 4 Stunden sind wir dann zu einer hügeligen Geröll-Landschaft gekommen, wo der Wind deutlich kräftiger wurde. Wir mussten richtig kämpfen, um die Hügel hochzukommen und der Wind hat uns immer wieder durchgeschüttelt. Auf dem ersten Hügel angekommen, blickten wir auf einen dahinter liegenden See, an dessen Ende ein Gletscher ins Wasser ragte. Die Gletscher im Torres del Paine beeinflussen das Wetter immens und sorgen unter anderem für die enormen Windgeschwindigkeiten. Imke versuchte von dem See und dem Gletscher ein Foto zu schießen, aber der Wind war so unfassbar heftig, dass sie nicht ruhig stehen bleiben konnte. Der Wind hat sie sogar einmal umgeworfen. So hat sie dann ein paar Bilder im Sitzen gemacht und wir haben uns bis zu unserem nächsten Camp durch den Wind und die noch kräftigeren Böen gekämpft.
Am Campground Los Perros angekommen, wurden wir an der Ranger Station von einem sehr freundlichen Ranger begrüßt, der uns einen heißen Stein gab, an dem wir unsere durchgefrorenen Finger aufwärmen konnten. Der Ranger gab uns noch eine kurze Einweisung, was uns am nächsten Tag erwarten würde und wies uns daraufhin, dass wir bis spätestens 7 Uhr das Camp verlassen müssen, damit wir es über den Pass und bis zum Camp Grey schaffen. Nach der Registrierung beim Ranger und danach im Refugio haben wir unser Zelt aufgebaut. Wir waren inzwischen regelrecht durchgefroren und versuchten uns durch das Abendessen wieder aufzuwärmen. Was aber nicht so richtig gelingen wollte. Daher haben wir uns noch einen Tee gemacht und sind dann ins Zelt gegangen. Erst der Wechsel der Klamotten und das Einmummen in den Schlafsack verhalf langsam dabei, dass uns wieder wärmer wurde. Im Zelt haben wir dann Karten gespielt und gelesen.
Doch durch die Kälte und die Aufregung vor der nächsten Tagesetappe war unsere Motivation etwas angeschlagen. Die Nacht sollte noch einmal richtig kalt werden, sodass wir auch nicht so richtig gut geschlafen haben.
Das Highlight des O-Tracks ist die Überquerung des John Gardner Passes, der auf rund 1200m liegt und einen gigantischen Blick auf den Gletscher Grey bereithält. Aber diese vierte Tagesetappe ist mit 11 Stunden auch die Anstrengendste des ganzen O-Tracks. Da wir spätestens um 7 Uhr aufgebrochen sein mussten, sind wir noch vor Sonnenaufgang um 4:30 Uhr aufgestanden, um möglichst früh am Pass zu sein, denn Imke hatte gelesen, dass je später es wird, der Wind immer mehr zunimmt und es dann deutlich anstrengender wird den Pass zu überqueren.
Nach dem Frühstücks-Porridge und einem Tee, haben wir unser Zelt zusammengepackt und sind um 5:45 Uhr aufgebrochen. Der Weg ging zunächst relativ steil bergauf. Durch den vielen Regen hatte sich der Weg in ein einziges großes Matschloch verwandelt und zwischendurch sah er eher aus wie ein Bachlauf, als wie ein Wanderweg. Hier waren wir sehr froh über unsere hohen wasserfesten Wanderstiefel. Nach ca. 1 Stunde hüpfen von Baumstamm zu Baumstamm kamen wir dann an der Baumgrenze an und machten einen Schritt in das dahinterstehende Geröllfeld an. Der Wind war so stark, dass er uns direkt umzuhauen drohte. Wir haben uns dann nochmal in den Wald zurückgezogen und uns zunächst dicker angezogen und nochmal alles windsicher gemacht. Danach sind wir raus auf das Geröllfeld und haben uns dem Wind gestellt, der mit rund 70 km/h frontal auf uns zubließ. Wir wurden immer wieder vom böigen Wind durchgeschüttelt. Neben dem Wind hat es die vorherigen Tage auch immer wieder geschneit, wodurch wir uns durch knietiefen Schnee die Hänge hochkämpfen mussten. Vor uns waren zum Glück schon ein paar andere Wanderer, sodass man ihren Fußspuren im Schnee gut folgen konnte.
Nach rund 2,5 kraftraubenden Stunden und etwa 600 Höhenmetern erreichten wir endlich den Pass. Hier oben wehte der Wind zum Glück relativ konstant und frontal, wodurch wir mit ca. 45° Vorwärtsneigung unseren Weg durch den Wind über den Pass verhältnismäßig leicht fortführen konnten.
Einmal über den Pass tauchte plötzlich vor uns der riesige Gletscher Grey auf. Der Anblick lässt sich nicht wirklich in Worte fassen und auch Bilder geben nicht das wieder, was wir sehen. Im ersten Moment sah es aus wie der Blick auf ein wolkenverhangenes Tal, erst das genauere Hinsehen verdeutlicht einem die gigantischen Eismassen, die langsam talwärts geschoben werden. Ein wirklich unglaubliches Bild!
Begleitet von einem starken, aber mit jedem Schnitt schwächer werdenden Wind haben wir dann unseren Abstieg begonnen. Dieser führte zunächst über Geröllfelder hinab, bis wir zu einem Waldstück kamen, in dem der weitere Abstieg richtig anstrengend wurde. Dieser war hier treppenartig angelegt, sehr steil und teilweise matschig, was recht schnell auf die Gelenke ging und nach ein paar Minuten langsam Schmerzen in Kniescheibe und Bändern auslöste. Erträglich macht den Abstieg, der immer wiederkehrende Blick auf den gigantischen Gletscher.
Nach ca. 5h erreichen wir unseren Zwischenstopp den Campingplatz und die Ranger Station Paso. Hier müssen wir uns zunächst beim Ranger registrieren. Hier konnten wir unseren Gaskocher auspacken und uns mit einem leckeren Mittagessen aus Spaghetti mit Pesto-Sauce für den zweiten Teil der Etappe stärken. Nach gut einer Stunde Pause ging es dann weiter zu unserem heutigen Tagesziel dem Refugio Grey. Dieser Abschnitt sollte laut Karte weitere 6h dauern.
Der Weg führte entlang eines Gebirgshanges und wir hatten die ganze Zeit Ausblick auf den Gletscher. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, mal kleinere Wälder, mal schroffe Felshänge, und das Beste: mehrere abenteuerliche Hängebrücken. Allerdings waren wir langsam am Ende unserer Kräfte und sehnten uns endlich unser Zelt aufbauen zu können und eine After-Trecking-Cola zu trinken.
Auf dem Weg gab es mehrere Aussichtspunkte auf den Gletscher, die auch als Tagesausflug vom Camp Grey erreichbar sind und so kamen uns heute das erste Mal auf der Strecke Wanderer entgegen, die den W-Track oder nur Tagestouren machten. Der W-Track ist eine beliebte Strecke im Torres del Paine, der meist in vier Tagen gewandert wird und an dessen Tageszielen immer gut ausgebaute Refugien stehen.
Eine Wanderin ist uns an diesem Tag entgegengekommen und bat uns an einem Aussichtspunkt ein Foto von ihr vor dem Ausläufer des Gletscher Grey zu machen. Ihr Jubelgeschrei "I made it!" bringt uns noch immer zum Schmunzeln, da wir gerade rund 9h gewandert, um 4:30 Uhr aufgestanden sind und rund 1200 Höhenmeter überwunden haben ;) und sie nicht mal einen Rucksack aufhatte.
Nach 5h sind wir endlich am Refugio Grey angekommen (1 Stunde schneller als in der Karte angeben) und waren heil froh, unser Zelt aufbauen und Duschen gehen zu können, denn am Vortag in Los Perros gab es nur kalte Duschen und da war uns aufgrund der frostigen Temperaturen nicht wirklich nach. Nach der etwas zu heiß eingestellten Dusche haben wir es uns in dem Restaurant im Refugio gut gehen lassen. Es gab leckere Pizza und Wein bzw. Bier. Das Ganze hat dann auch "nur" schlappe 50 € gekostet (man gönnt sich ja sonst nichts).
Nach dem Essen sind wir hundemüde ins Zelt gegangen und haben kurz danach unsere Augen zu gemacht.
Da unser Zeltplatz etwas abschüssig war, war die Nacht nicht wirklich gut. Zusätzlich machte sich die unbequeme Isomatte immer mehr bemerkbar. Die Matte war nur ca. 0,5 cm dick und bot keinen wirklichen Komfort. Das machte sich zu dem unebenen Untergrund zusätzlich bemerkbar.
Nach unserem gewohnten Frühstück (Porridge und Tee) ging es dann zunächst nur mit Tagesrucksack ausgestattet zu einem Aussichtspunkt auf den Gletscher Grey. Dies war nicht besonders aufregend, da wir am Vortag deutlich beeindruckendere Bilder genießen konnte. Zurück am Refugio haben wir unser Zelt gepackt und haben dann unsere fünfte Tagesetappe zum Refugio Paine Grande in Angriff genommen. Die Etappe sollte nur etwa 3,5 Stunden dauern und wir mussten rund 200 Höhenmeter überwinden.
Die Strecke ging immer wieder auf und ab und führte entlang eines großen Sees, der unter anderem vom Gletscher Grey gespeist wird. Nach etwa der Hälfte der Strecke kamen wir zum wunderschönen Aussichtspunkt Mirador Grey, der den See und den Gletscher überblickt. Diesen Aussichtspunkt kann man auch als Tagestour von Paine Grande aus erreichen. Hier oben war der Wind, aber so stark, dass alle Bilder schief oder verwackelt waren und beim Weitergehen packte der Wind so in den großen Rucksack, dass wir gezwungen waren zu laufen, um nicht umzufallen.
Zum Ende der Tour sind wir noch durch ein wunderschönes Tal mit hübschen Blumen und durch den letzten großen Waldbrand abgestorbenen, aber zur idyllischen Kulisse passenden, Bäumen gewandert. Hier frischte der Wind nochmal richtig auf und hat uns gut durchgeblasen. Das Camp Paine Grande war wunderschön an einem türkisblauen See und direkt an zwei hohen Bergflanken gelegen und wir konnten uns einen freien Platz zum Campen aussuchen.
Wir mussten heute unser Zelt in heftigem Wind aufbauen, was aber mittlerweile durch das tägliche Training kein Problem mehr darstellte. Danach haben wir uns ein leckeres Reis-Curry-Gericht gezaubert und haben noch etwas mit der Wanderin aus Israel, die wir am ersten Tag kennengelernt hatten, gequatscht.
Heute sind wir sehr früh ins Zelt gegangen, da wir noch Schlaf-Nachholbedarf von den vorherigen Nächten hatten. Aber auch diese Nacht sollte nicht besser werden, da der Wind die ganze Nacht über das Zelt ordentlich durchschüttelte. Georg musste sogar zweimal raus, da sich die Heringe der Zelteingänge gelöst hatten und das Oberzelt drohte, wegzufliegen.
Nach der unruhigen Nacht haben wir morgens gefrühstückt (hmm lecker Porridge mit Tee). Und haben nach dem Zeltabbau unsere sechste Tagesetappe begonnen. Die heutige Etappe war mit rund 13 km (ohne Umweg über Valle del Francés) angesetzt und sollte 5 h dauern. Ziel war das Refugio Los Cuernos, das zwar das weiter entfernte Refugio war, aber erstens konnten wir kein anderes Camp buchen und außerdem konnten wir so näher am Ziel unserer letzten Tagesetappe sein.
Wir sind recht zügig losgewandert und die Strecke ging entlang der Laguna Scottsberg durch schöne Wälder und Berghänge. Nach rund 2,5 h sind wir an der Ranger Station und dem Campingplatz Italiano angekommen. Von hier aus kann man in das Valle del Francés wandern und gelangt zu zwei Aussichtspunkten. Den ersten erreicht man nach ca. 1 Stunde, den anderen nach 3 Stunden. Wir haben unsere Rucksäcke an der Ranger Station liegen gelassen und sind dann nur mit unseren Day-Bags ca. eine halbe Stunde in das Tal aufwärts über Felsen gewandert bzw. gekraxelt. Der Vortragende von erratic rocks in Puerto Natales hatte erzählt, dass sich die Sicht auf das Tal zwischen den ersten Kilometern und dem ersten Aussichtspunkt nicht stark ändert, weshalb wir entschieden gar nicht so weit in das Tal zu wandern. Außerdem hatten wir noch weitere 2,5 Stunden Wanderung vor uns und wir wollten nicht so spät in Los Cuernos ankommen.
Wir haben es uns nach der halben Stunde auf einem größeren Felsen gemütlich gemacht und die Aussicht genossen. Immer wieder gingen kleinere Schneelawinen von den gegenüberliegenden Bergen ins Tal ab. Das war spannend, da dies immer unter einem lauten Donnern passierte. Nach der kleinen Pause sind wir dann wieder zur Ranger Station abgestiegen.
An der Ranger Station haben wir wieder unsere Rucksäcke aufgespannt und sind zum nächsten Zwischenstopp, dem Refugio Francès, weitergezogen. Dies sollte nach ca. einer halben Stunde erreicht sein, doch diesmal zog sich die Strecke etwas länger und wir fragten uns bereits, ob wir ein Schild übersehen hatten. Ca. 20 Minuten später als gedacht, sind wir dann am Refugio angekommen und haben uns eine Cola zur Erfrischung gegönnt. Das Refugio war sehr neu und teilweise noch im Aufbau. Was uns sehr seltsam erschien, war der Campingplatz der weit vom Refugio entfernt lag. Man musste ca. 10 Minuten vom Campingplatz zum Refugio absteigen. Später berichteten uns Bekannte, die wir auf dem O-Criquit kennengelernt haben und im Refugio Francès übernachtet haben, dass es dort nicht so schön war. Der Campingplatz war wohl sehr unbequem, da die Stellflächen teils sehr abschüssig waren.
Nach der Cola ging es dann hauptsächlich durch Waldgebiet weiter Richtung Refugio Los Cuernos. Wir mussten einige Höhenmeter abbauen, was aber deutlich einfacher war als der Abstieg vom Pass. Am Ende kamen wir an einem See mit Kiesstrand raus und konnten dort unsere Füße in dem 6° bis 7° warmen Wasser abkühlen. Von dort aus ging es dann noch ca. 20 Minuten weiter bis wir endlich am Refugio ankamen.
Hier hatten wir keinen Platz mehr für unser Zelt buchen können, sondern mussten ein vollausgestattetes Zelt buchen. Das schlug dort mit rund 88 € zu buche. Ganz schön teuer für ein Zelt mit Matte (den Schlafsack muss man selber mitbringen). Nach dem Bezug des Zeltes und einer erfrischenden Dusche, sind wir nochmal zu dem See gelaufen. Da aber der Wind wieder deutlich stärker blies, gab es recht starke Wellen, wodurch wir nicht mehr ins Wasser konnten.
Zurück am Refugio haben wir uns unsere letzte Packung Curry-Reis gekocht und haben uns im Refugio noch einen kleinen Drink, einen Pisco Sour, gegönnt. Nach dem anstrengenden Tag und den vorherigen unruhigen Nächten, sind wir auch heute wieder früh im Zelt verschwunden. Und so ein vollausgestattetes Zelt ist nach fünf Tagen unbequemer Isomatte und beengtem 2 Personen Zelt einfach himmlisch! Wir haben geschlafen wie die Steine :)
Die siebte Tagesetappe war noch einmal mit rund 12 km (5 h) angesetzt und sollte uns zu unserem letzten Campingplatz Chileno im Torres del Paine National Park führen. Die Strecke war zu Beginn sehr angenehm zu laufen und führte entlang dem Lago Nordenskjold. Jedoch war es teilweise wieder extrem windig und wir wurden mit unseren großen Rucksäcken wieder gut durchgeschüttelt.
Nach ca. 3 Stunden kamen wir an der Kreuzung an, an der man entweder Richtung Refugio Chileno, unserem eigentlichen Ziel, oder Richtung Refugio Torre Central laufen kann. Wir beschlossen uns den Umweg über Torre Central, da wir dort unsere Rucksäcke einsperren und noch etwas zu Mittag essen konnten, da unsere Vorräte inzwischen aufgebraucht waren. Der Weg führte entlang einem kleineren See und über einen großen sehr wenig bewachsenen Hügel und der Wind nahm immer mehr zu. Als wir über den Hügel wandern wollten, wurde der Wind so stark, dass wir teilweise nicht mehr stehen bleiben konnten und der Wind uns einfach vor sich herschob.
Nach ca. 2h sind wir endlich, langsam ausgehungert und von der Hitze erschöpft, am Refugio Torre Central angekommen. Hier konnten wir unsere Rucksäcke ablegen, leider war das Restaurant aber schon geschlossen und nur die Bar geöffnet, an der es nur kleinere Snacks gab. So gab es zum Mittag nur ein paar Wedges mit leckerer Sauce. Der Service war aber äußerst langsam und wir wurden schon ungeduldig, ob wir noch etwas zu essen bekommen. Schließlich konnten wir nach der Stärkung, nur mit unseren Day-Bags bepackt, den Aufstieg (400 Höhenmeter) antreten. Durch die Erholungspause war der Aufstieg recht gut zu meistern.
Am Camp Chileno angekommen, wurden wir in die Örtlichkeiten eingewiesen und konnten unser reserviertes Zelt beziehen. Die Zelte waren auf kleinen hölzernen Plattformen im Wald aufgebaut und wie schon in Los Cuernos sehr gemütlich mit dicker Matte ausgestattet. Abends haben wir noch Rachel und Josh getroffen und konnten gemütlich zusammensitzen und über die letzten Tage reden. Wir sind auch heute wieder früh ins Zelt gegangen, da wir am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang am Torres Lookout sein wollten. Das ist "der" bekannte Aussichtspunkt auf die drei Gipfel, die dem Torres del Paine seinen Namen beschert haben.
Wir sind an diesem Morgen vor Sonnenaufgang aufgestanden (3:00 Uhr), um passend zum Sonnenaufgang am Torres del Paine Lookout zu sein, und die vom Sonnenaufgang rot gefärbten Gipfel zu erleben. Als wir aus dem Zelt gekrochen sind, konnten wir noch einen relativ großen Fuchs auf der Flucht vor uns beobachten. Bepackt mit Day-Bag und Stirnlampe haben wir uns dann an den Aufstieg zum Lookout gemacht, der mit rund 2,5 Stunden angegeben ist. Allerdings haben wir nur rund 1,5 Stunden gebraucht, wodurch wir viel zu früh am Lookout waren und die Zeit mit warten und frieren verbracht haben. Wir hatten leider das Pech, dass es sehr wolkig war und der schöne rote Sonnenschein auf den Gipfeln am heutigen Morgen ausblieb.
Der Sonnenaufgang sollte so gegen 5:30 Uhr / 5:45 Uhr sein, so haben wir noch bis ca. 6:15 Uhr ausgehalten und dann entschlossen wieder zum Campingplatz abzusteigen. Aber zuvor haben wir noch die Instagram-typischen Bilder auf dem Stein im See vor den Gipfeln geschossen. Zurück am Camp haben wir noch einen Kaffee getrunken und konnten hier noch mit weiteren Mitstreitern warten bis ein größerer Regenschauer durchgezogen ist. Gegen 10:00 Uhr haben wir dann unseren Abstieg zurück zum Refugio Torre Central angetreten und unsere Rucksäcke abgeholt.
Unser Bus zurück nach Puerto Natales sollte gegen 14:30 von Laguna Amarga abfahren. Wir sind dann um rund 17:00 in Puerto Natales angekommen und haben zunächst unsere Leihausrüstung zurückgebracht, unser Gepäck im Hostel Singing Lamb abgeholt und haben dann unser Familienzimmer im Hostel "Patagonia MW" bezogen. Das Zimmer war eine ganze Wohnung für uns, da das zweite Doppelzimmer nicht bezogen war.
Wir haben uns abends noch eine super leckere Pizza gegessen. Das war eine der besten (wenn nicht die beste) Pizzen, die wir je gegessen haben. Und das lag nicht nur daran, dass wir seit 8 Tagen kein gutes Essen mehr hatten! Wir haben dann noch 2 Tage in Puerto Natales gechillt, bis wir weiter nach El Calafate gezogen sind.
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Perry Rhodan Nr. 2883: Der Mechanische Orden
Duxaluk schleppt die flugunfähige ODYSSEUS mit einem gekaperten Beiboot der Gyanli ins Safaanusystem. Das System besteht aus einem Schwarzen Loch und unzähligen Trümmern, die alles sind, was von den Planeten und Monden übriggeblieben sind. Duxaluk zufolge gibt es in Orpleyd zehntausende solcher Trümmersysteme mit zentralen Black Holes. Sie wurden künstlich erzeugt, aber niemand weiß, wer die Sonnen "getötet" hat. Im Safaanusystem befindet sich das Gonobaat BARILAKK, ein sternreisendes Kloster des Mechanischen Ordens. Die 3,5 Kilometer durchmessende radförmige Konstruktion mit neun Speichen und dünnerem zweitem Ring zwischen Nabe und Außenkranz ist mittels eines zwei Kilometer langen flexiblen Schlauches mit einem mehrere Kilometer großen Felsbrocken verbunden. Duxaluks Freude über die Heimkehr hält sich in Grenzen, denn er war im Auftrag des Ordensobersten Xirtaaluk unterwegs, konnte seine Mission aber nicht erfüllen.
Nur Perry Rhodan darf das Gonobaat betreten. Er muss längere Zeit auf die Audienz bei Xirtaaluk warten. Währenddessen wird die ODYSSEUS, in der Attilar Leccore und Pey-Ceyan auf Rhodans Rückkehr warten sollen, von der Wuutuloxo-Zweitmechanikerin Jurukao mit einigen Upgrades aus dem Fundus des Mechanischen Ordens bestückt. Neben anderen sinnreichen Einrichtungen wird ein Linear-Nukleus-Meditator als neuer Bordrechner installiert, dessen Leistungsfähigkeit an ANANSIS Kapazität heranreicht, sowie ein besonders leistungsfähiges Lineartriebwerk, welches nicht ortbare Überlichtetappen im Dakkarraum ermöglicht. Die Energieversorgung wird künftig durch Sonnenzapfung gedeckt, vorzugsweise im Kern der anzuzapfenden Sonne. Dort kann die Yacht ungefährdet operieren, denn mit dem Schalenbildner können hochwertige Energieschutzschirme erzeugt werden. Eine der drei "Schalen" ist sogar in der Lage, auftreffende Waffenstrahlen zum Ausgangspunkt zurückzuschicken. Ein Trugwerfer sorgt für Ablenkung, indem er das virtuelle Abbild eines nicht existierenden Schiffes ins All projiziert. Die neue Außenhülle aus Luzidit macht das Schiff praktisch unsichtbar. Der Wermutstropfen besteht in der Entfernung der Aktoren. Die ODYSSEUYS kann somit nicht mehr in Hyperstenz versetzt werden und verfügt über keinerlei Offensivbewaffnung. Weil das alles zu gut klingt, um wahr zu sein, versucht Pey-Ceyan die Gedanken der Zweitmechanikerin zu sondieren. Zu ihrer Verblüffung stellt die Larin fest, dass sie neuerdings perfekt Gedanken lesen kann, wenn sie sich in der Nähe der betreffenden Person befindet. So erkennt Pey-Ceyan, dass Jurukao etwas knurrig sein mag, aber nicht lügt.
Rhodan und Xirtaaluk belauern sich im Gespräch ein wenig, beide knausern mit Informationen. Rhodan erfährt, dass Duxaluk den Auftrag hatte, Neurokrill zu besorgen. Eine Theorie des Mechanischen Ordens besagt, dass es sich hierbei um Symbionten handelt, die im Fluid leben und für eine Intelligenzsteigerung der Gyanli sorgen, aber auch für deren Erbarmungslosigkeit verantwortlich sind. Xirtaaluk meint, ohne Neurokrill werde womöglich die gesamte Kohäsion zusammenbrechen. Dies ist ein Ansatzpunkt für den Kampf gegen die Hegemonialmacht. Was den veränderten Zeitablauf in Orpleyd angeht, glaubt Xirtaaluk nicht an Machenschaften der Gyanli. Andere, technisch höhergestellte und in der Evolution weiter vorangeschrittene Zivilisationen stecken vermutlich dahinter. Daraufhin berichtet Rhodan von Superintelligenzen und erklärt das Zwiebelschalenmodell. Beides war dem Wuutuloxo bislang vollkommen unbekannt. Nach der Audienz darf sich Rhodan unter Aufsicht im Gonobaat umsehen. Duxaluk deutet an, dass die ODYSSEUS keineswegs aus reinem Altruismus aufgewertet wurde.
Tatsächlich fungiert die ODYSSEUS als Lockvogel für die Gyanli. Durch einen Testflug zu einer nahen Sonne soll die Aufmerksamkeit der Feinde geweckt werden. Der Plan geht auf. Die PNUUDH, ein zwei Kilometer langes Kampfschiff, schluckt den Köder und soll nun geentert werden. Rhodan erhält die Erlaubnis zur Teilnahme an der Aktion. Er muss sich seinem Einsatzleiter Trogaluk unterordnen. Der Wuutuloxo geht zu stürmisch, fast selbstmörderisch vor. Die Gyanli erweisen sich als zu stark und drohen die Oberhand zu gewinnen. Als Trogaluk fällt, ergreift Rhodan die Initiative. Unter seiner Anleitung nutzen die Wuutuloxo ihre Fähigkeiten richtig und stiften Chaos im Schiff, so dass es Rhodans Gruppe gelingt, etwas Fluid mit darin enthaltenem Neurokrill zu erbeuten.
Da zeigt sich, dass der Lockvogelplan etwas zu gut funktioniert hat. Eine ganze Flotte der Gyanli erscheint, attackiert das Gonobaat, vernichtet den damit verbundenen Asteroiden und setzt Truppen in der PNUUDH ab. BARILAKK führt ein Not-Linearmanöver aus und verschwindet mit unbekanntem Ziel. Rhodan, Duxaluk und die letzten vier überlebenden Wuutuloxo fliehen zur ODYSSEUS, in der sich neben Leccore und Pey-Ceyan noch Jurukao befindet. Mit der neuen Technik kann die Yacht den Gyanli entkommen. Rhodan gibt den Upgrades eigene Namen. Die nur handspannengroßen Roboter, die meist auf der Außenhülle herumwuseln und verschiedene Arbeiten verrichten, werden "Hollow Men" genannt. Den Omni-Generator, der jeden beliebigen nicht lebendigen Gegenstand bis zu einer gewissen Größe herstellen kann, nennt der Terraner "Tombola". Am 31. August 1522 NGZ aktiviert die ODYSSEUS den "Leaper"-Antrieb und bricht zum 60.000 Lichtjahre entfernten Lichfahnesystem auf.
Ich kann mich nur wiederholen: Ich mag LLs Humor. Die eigenwilligen Wuutuloxo sind mir fast so sympathisch wie die Baconbal. Irgendwie erinnern sie mich an die Algorrian, insbesondere an den alten Stinkstiefel Curcaryen Varantir, obwohl der noch ein ganz anderes Kaliber war. Besonders gut hat mir das Quid-pro-quo-Psychospielchen zwischen Rhodan und Xirtaaluk gefallen. Dass die Wuutuloxo noch nichts von höheren Wesenheiten gehört haben, muss nicht bedeuten, dass in Orpleyd keine Superintelligenzen aktiv sind. Selbst so manches Superintelligenzen-Hilfsvolk in der PR-Historie war sich der Existenz der Macht im Hintergrund nicht bewusst. Lustig: Xirtaaluk findet die Vorstellung, dass die Superintelligenzen das Universum unter sich aufteilen, ohne die Bewohner zu fragen, geradezu skandalös!
Zu Beginn des Romans geht Leo Lukas lobenswerterweise ein wenig auf das Innenleben der Protagonisten ein. Rhodan verfasst persönliche Logbucheinträge, Pey-Ceyan mag Leccore nicht, weil bei ihm die Lebenslichtengabe nicht funktioniert (so sind sie, die Frauen - wer sich nicht um den Finger wickeln lässt, ist abgemeldet!) und der Koda Aratier scheint ein wenig zu lange in der Identität des Orakel-Pagen Paqar Taxmapu gelebt zu haben, denn er nimmt wieder dessen Gestalt an und vermisst seinen Ysicc. Apropos: Im Kommentar zum Roman der vorigen Woche habe ich gefragt, warum die Dakkar-Spanne nicht eingesetzt wird. Die Begründung wird diese Woche nachgereicht. Rhodan hat die Dakkar-Spanne durchaus nicht vergessen. Sie ist immer noch in seinem Besitz, aber er nutzt sie nicht, weil das nur mit Hilfe eben jenes Ysicc risikolos möglich war. Schön, diese Erklärung ist akzeptabel! Rhodan ist also vorerst kein Teleporter mehr, dafür haben wir eine neue Telepathin. Liegt es wirklich, wie Pey-Ceyan selbst vermutet, an ihrem Aufenthalt im Catiuphat? Mal sehen, ob diesbezüglich noch was kommt. Auf jeden Fall ist wohl im Falle Leccore noch nicht das letzte Wort gesprochen. Vielleicht identifiziert er sich ja so sehr mit seiner Tiuphoren-Rolle, dass er sie für immer beibehalten und bei den Orpleyd-Tiuphoren bleiben möchte? Das wäre eine Möglichkeit zur Entsorgung dieser übermächtig gewordenen Figur.
In diesem Zyklus geht's wirklich Schlag auf Schlag. Hier wird nichts in die Länge gezogen, stattdessen wird fast in jeder Woche ein neuer Schauplatz eingeführt und gleich wieder abgehakt. Jetzt ist die ODYSSEUS praktisch unangreifbar und kann jeden Punkt innerhalb der Galaxie Orpleyd unbemerkt erreichen. Dass unser Heldentrio dieses Superschiffchen nur erhält, weil es den Gyanli quasi als Mohrrübe vor die Nase gehalten werden sollte, ist ein netter Kniff. Allzu schnell hätte Rhodan aber vielleicht doch nicht voranpreschen sollen. Er weiß, dass mit dem Zeitablauf in Orpleyd etwas nicht stimmt. Er kann zunächst nicht wissen, dass der Ablauf zurzeit mit dem des restlichen Universums identisch ist. Diese Information erhält er erst von Xirtaaluk. Trotzdem gondelt Rhodan vergnügt in Orpleyd herum. Mein Leser Phil hat das letzte Woche schon moniert. Auch ich finde Rhodans Sorglosigkeit etwas irritierend.
J. Kreis, 19.11.2016
Jonas (28.11.2016):
Gibt es eine Statistik darüber in welchem Roman die meisten Sprichwörter bzw. Redewendungen untergebracht wurden? Hier hat Leo sicher eine Topplatzierung in dieser Kategorie erreicht.
Dennoch flott zu lesen.
Hans (25.11.2016):
@Patrick: Leccore entsorgen? An sich eine gute Idee aber dann bricht wohl das Konzept des ganzen Kurzzyklus zusammen. Im Folgeheft erlebt Attilar... oh, fast hätte ich gespoilert.
@Adi: Gute Anmerkung, das mit den Hyperkristallen etc.! Die Wunderrucksäcke der Wutuloxo wurden offenbar bei Hermione Granger im Potter-Universum bestellt analog zu Hermiones Riesenhandtasche wo das halbe Universum drin ist. Da könnte man wahrscheinlich mal eben einen Flottentender rausholen oder eine Paddler-Plattform... LOL
An alle: Unbedingt das Folgeheft lesen, es lohnt sich!!!
Patrick (21.11.2016):
Meinem Mitkommentator 'BerndK' gebe ich Recht - es ist enervierend, dass offensichtlich jeder PR-Roman Actionszenen und panisches Herumgerenne enthalten muss. Lästig ist das schon wegen der schemamäßigen Vorhersehbarkeit. Ich nehme an, dass das eine Expokraten-Entscheidung ist, daher mache ich den individuellen Autoren keine Vorwürfe. Trotzdem wäre es schön, wenn es auch mal einigere ruhigere Bände geben würde. Um unterhalten zu werden benötige ich kein Geballer.
Wir sind jetzt bei dem Teil des James-Bond-Filmes angelangt, an dem Bond von Q seine neuen Spielzeuge erhält. Siehe Evolux. Rhodan denkt sich dafür gleich irgendwelche coolen Labels aus, was der nüchterne, väterliche, ergebnisorientierte Perry Rhodan der frühen Bände glaube ich nicht gemacht hätte. Und wo wir schon bei Bond sind - gegen Leccores Entsorgung hätte ich nichts.
Das höhere Tempo auf Handlungsebene dürfte mit der Konzeption als Kurzzyklus zusammenhängen und gefällt mir eigentlich ganz gut. Ich finde nicht, dass ein Zyklus länger als ein Jahr laufen sollte, was auch die Chance eröffnet, Fehlentwicklungen rascher zu korrigieren. Während das Tempo gut ist leidet der Zyklus unter seinen holzschnittartigen Elementen wie den ach-so-bösen Gyanli und niveaulosen Figuren wie Vogel (und der Dauer-Action). Etwas irritierend ist, wie schnell das eigentliche Thema (Rhodan ist "tot" und soll gerettet werden) praktisch völlig irrelevant wurde; wir lesen nun die übliche Invasionsgeschichte, nur in einer anderen Galaxie. Ich denke, dass man hier eine Chance verpasst hat. Hätte man Rhodan "inaktiv" gelassen dann hätte man - mit Atlan in den JZL, Tifflor auf Abwegen und Bully ebenfalls auf "Urlaub" - die Ausgangslage gehabt, einen Zyklus ganz ohne die traditionellen Kerncharaktere konzipieren zu können. Das wäre einmal eine charmante Abwechslung gewesen.
In dem Zusammenhang ist es interessant, dass hier wieder SIs erwähnt werden. Ich frage mich was das soll, da es für mich so aussieht als wüssten die Autoren nicht, was sie wollen. Die deutliche Ablehnung von SIs lässt es möglich erscheinen, dass sich mehr Widerstand gegen selbige bildet. Vielleicht wird der Widerstand gegen SIs bzw. der Versuch, deren Einfluss zu begrenzen, zum nächsten großen Thema der Serie. Die Galaktiker können ob des Verlusts von ES da eigentlich nur gewinnen.
Adi (20.11.2016):
da ich hier zum ersten Mal meine Meinung kundtun möchte zunächst einmal vielen Dank an den Verfasser dieses Blogs für seine hervorragende, unermüdliche Arbeit und seine immer lesenswerten Kommentare. Da ich in letzter Zeit fast die Lust am Lesen verliere - und das obwohl ich seit Nr 1800 ununterbrochen am Ball bin - ergibt sich hier die Möglichkeit einen Roman mal schnell in der Zusammenfassung zu lesen und sich den Ärger der Primärlektüre zu ersparen. Das ist sicher nicht Sinn der Sache, aber leider Tatsache. Ich habe mich bisher aus jeglichen Kommentaren herausgehalten, es gibt Höhen in den den vergangen Zyklen und Tiefen, aber das Gesamtkonzept war immer so gut, daß eine weitere Lektüre gelohnt hat. Allerdings bekomme ich da langsam Zweifel, vorallem darüber, was einem inhaltlich so zugemutet wird. Der ganze Thez-Kram, 200 Hefte offene Storylines, Völker, technische Spielereien, On-Räume, ordische Stelen etc - Schwamm drüber und Neuanfang, war jetzt nur mal so eine Idee...
Prinzipiell mag ich LL, er schreibt unterhaltsame, schöne Storys. Da könnte man jetzt anhalten und nicht so viel drüber nachdenken. Habe ich aber und das Ergebnis ist Ärger.
Pey-Ceyan:
Von Empathie zur Telepathie ist's nur ein kleiner Schritt - warum das jetzt? Haben wir keinen Telepathen schnitzen wir uns halt einen. Bringt das die Story voran? Nein, es wäre locker ohne gegangen. Lustig wäre es uU. gewesen wenn die gute Pey-Ceyan mit der Klargedankenlesekraft nur aufs Glatteis geführt worden wäre. Perry hhat doch auch eine latente Para-Emotionalität und war ebenso im Tiuphoren - Himmel, wer weiss was da noch hervorbricht... Diese Parabegabungen sollten viel sensibler verteilt werden.
Techische Aufrüstung:
Es wurde doch im groben geschildert, daß die Wuutuloxo in etwa über Milchstrassenstandart Technik verfügen, hier und da mehr oder weniger, geschenkt. Nein. Sie parken zum Batterieaufladen im KERN einer Sonne. Bastel bastel, und schon Stunden später kann ein Standart Schrottraumschiff diese exorbitante Leistung vollbringen. Respekt! Das haben doch noch nicht mal die Nagelraumer Typen geschafft. Alle Michschstrassen Techies sind maximal in die oberen Schichten eingedrungen, für tiefere war schon immer extremer Aufwand nötig, selbst die Kosmokraten etc. Und hier wird praktisch nebenbei mal so eine Technologie in eine defektes Raumschiff installiert. Puh, eigentlich ist sowas ein qualitativer technischer Sprung der besonderen Art. Gar nicht zu reden vom Energiespeicher, ne bessere Streichholzschachtel am Flügelende. Dann aber flott per Turbo Boost durch den Sextadim Raum (welche Schiene auch immer), wenn auch nur begrenzt. Es setzt aber Kenntnis und Beherrschung dieses Raumes voraus (der angeblich "behinderte" Kelosker kann hier besser Auskunft geben). Jetzt available im Bummerang, das ist doch echt eine ganze Nummer zu fett. Woher nehmen sie die Energiemengen, Schwingquarze, notwendigen Maschinen, wenn ich mich daran erinnere wie die SOL mit neuen Triebwerken / Kraftwerken ausgerüstet werden musste und ebenso die diversen Folgemodelle der Perry Force One? Alleine die Grössendimensionen. Das ist schon ganz hohes Regal, was die Wuutuloxo, zumal mit einer Cheftechnikerin, hier auffahren. Thema Schwingquarze - für höherdimensional Technik unerlässlich, lautet das Mantra - bei den Galaktikern brennen die ständig aus und kosten ein Heidengeld, hier ist das quasi inklusive. Schon bei den Tiuphoren ist mir das aufgestossen, extrem exotisches Material, aber selbst in der Fremde kein Nachschubproblem.
Warum ein völlig fremder Typ bei einem glaktisch sicherheitsrelevanten Risikoeinsatz mitgenommen wird bleibt wieder einmal, im besten Falle, rätselhaft. Ich habe da noch nicht mal mehr Lust gramvoll die Stirn zu runzeln. Wichtig war nur die allseits wichtige Besinnung des Helden, was wohl Atlan getan hätte, der (ehemals)skupellose Flottenadmiral, um dann mit beruhigtem Gewissen etwas moderater zum Blaster zu greifen.
Am Ende steht der Held, angekommen mit nicht viel mehr als Schrott, mit einem nach lokalen Maßstäben State of the Art Raumschiff da, bereit für das nächste Abenteuer, ausgestattet mit dem Unwahrscheinlichkeitsdrive einer immer konfuser agierenden Autoren Crew.
Ad Astra und Gute Nacht
Hans (19.11.2016):
Letzte Woche ist mir ein Fehler unterlaufen: Gucky ist über die derzeitige Zeitablauf-Synchronität in der vereisten Galaxis informiert, Rhodan nicht - also ein Bug!
Hab' nur noch 3 Wochen Tagesklinik vor mir und bin zu 97% wieder hergestellt, lache sehr viel und freue mich über die vielen Leute, die ich dort kennengelernt habe. Mit 5 Ex-PatientInnen verbringe ich regelmäßig Freizeit. Einfach nur schön. Ab 10. Dez. werde ich wieder arbeiten allerdings nur noch 25% Teilzeit solange ich noch keinen Kostenträger für eine Fortbildung oder Umschulung gefunden habe.
Soll das ein Gyanli auf dem Titelbild sein? Zuviel künstlerische Freiheit. Kann man die Titelbildkünstler nicht endlich mal an die Kandarre nehmen damit diese textkonform malen? LOL
Auf S.7 graust sich die Lebenslichte vor Attilar Leccore - seit wann das, die ist doch gefühlte Ewigkeiten mit dem Kerl durch das Catiuphat geturnt? Auf S.12li.Sp.u. möchte sie, daß er ihre Anwesenheit goutiert und wertet fehlenden Rückzug seinerseits "als kleinen Fortschritt" - was denn nun? Vorher ist Duxaluk so beschäftigt die beiden gekoppelten Beiboote mit seinem Wunder-Rucksack auf Kurs zu halten, daß er niemand an Bord des gyanen Boots lassen kann um nicht abgelenkt zu werden. Demontage des übermächtigen Wesens schon im zweiten Heft wo er mitspielt, grins. Viel später wird der ganze Orden entzaubert, da diese es nicht gebacken kriegen den großen Gyanli-Raumer zeitnah zu erobern bzw. die Aktion in fast völliger Vernichtung des Enterkommandos endet. Apropos, wer hat sich die Bezeichnung "Gyanli" ausgedacht? Klingt türkisch und hat sich bei mir als Sprachwurm festgesetzt, wie oft ich am Tag "Angriff der GYANLI" vor mich hin sage ist echt zu viel! LL hat mal wieder eine lockere Schreibe, die aber nicht ansatzweise so nervt wie CMs Geschwurbel!
S.45li.Sp.m. "Begrüße das." ******** So redeten doch diese Vogelartigen mit ihrem Cojito-Planetenjäger im Tradomzyklus? Warum fängt Rhodan jetzt damit an? Egal, war ein guter Gedächtnistest für mich.
Bin grade auf S.45 und kann das Heft erst später fertiglesen, muß gleich zu einem MRT der LWS in die Klinik.
3 Stunden später: MRT unauffällig - woher kommen dann meine immer wiederkehrenden Rückenschmerzen und Gleichgewichtsstörungen? Toll, mal hören was der Orthopäde dazu sagt. Zum Neurologen muss ich noch und wenn der auch nix findet, dann zum HNO-Arzt. Am Ende eine Medikamentennebenwirkung? Hoffentlich nicht, die Pillen kann ich zwei Jahre lang nicht absetzen ohne einen Rückfall zu riskieren.
Das Heft war sehr kurzweilig und am Ende hat Rhodan ein kleines, unortbares Schiff aber ohne Waffen, zum Glück sonst wäre er zu mächtig - begrüße das. Jetzt muß nur noch der Neurokrill zur Achillesferse der Gyanli werden! Die "Stimmen" zu Beginn und Ende des Romans sind wohl der höheren Macht zuzuordnen, die in Orpleyd im Hintergrund die Fäden zieht� Cairol läßt grüßen, nee die KK sind es wohl nicht. Wer das dann wohl sein mag? Bald werden wir es wissen, so schnell wie es vorwärtsgeht. Der Kurz-Zyklus gefällt mir bis jetzt ausgesprochen gut. Hoffentlich bleibt das so.
BerndK (19.11.2016):
Mir geht es mit diesem Roman von LL fast so wie mit dem von HH in der Vorwoche:
40 Seiten wirklich flott und angenehm zu lesendes Futter mit besonderem Augenmerk auf das "Psychoduell" auf Augenhöhe.
Aber dann . . . folgen wieder 20 Seiten Crash-Boom-Bang, die nächste Schlacht, das nächste Enter-Unternehmen, die nächste Rettung in allerletzter Sekunde . . . gääähn . . .
und der Roman endet mit der inhaltlichen Vorschau auf den Folgeroman: "Es wird Zeit für ein Kommando-Unternehmen" . . .
Nun, es wird wirklich Zeit. Aber dafür, die Romane wieder stärker inhaltlich zu füllen und die Action (die natürlich im Perryversum grundsätzlich dazugehört) auf ein vernünftiges Maß zurückzuführen. Der gegenwärtig starke Fokus auf Action, Action, Action geht - zumindest mir - ziemlich auf den Keks... | de |
q-de-1289 | Wie lange dauert es normalerweise, den W-Track im Torres del Paine zu wandern? | Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark | Desire to Travel
Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark
Der Torres del Paine National Park liegt im Süden Chiles in Patagonien und umfasst die Gipfel des Torres del Paine und den Gletscher Grey, der ein Ausläufer des Patagonischen Eisfelds ist. Der Nationalpark ist ca. 2420 km² groß und beinhaltet mehrere 3000er, Gletscher, Fjorde und Seen.
Unser erstes großes Highlight auf unserer Weltreise war die 8-Tages Trekking-Tour, O-Track oder auch Cirquit genannt, im Torres del Paine Nationalpark. Die Tour startete am Busterminal in Puerto Natales um 07:00 Uhr morgens, denn der Nationalpark liegt sehr abgeschieden, ca. 2h Fahrt, von der nächsten Stadt entfernt. Wir waren schon sehr aufgeregt, da das unsere erste mehrtägige Trekking-Tour (abgesehen von einer 2-tägigen Tour mit Hüttenübernachtung in Grins) war. Auf dem Weg zum Park haben wir direkt mehrere Anden-Kondore gesehen. Leider war der Bus zu schnell unterwegs, um diese riesigen Vögel mit bis zu 3 Metern Spannweite in ihrer vollen Pracht bewundern zu können.
Zunächst mussten wir am Haupteingang des Nationalparks "Laguna Amarga" eine Sicherheitsunterweisung ansehen und die Parkgebühren von 40 € pro Person zahlen. Aufgrund von 2 großen Waldbränden in der Vergangenheit sind die Ranger im Park extrem darauf bedacht, dass man bloß kein offenes Feuer macht. Gekocht werden darf nur im Camp in einem speziellen Raum.
Weiter ging es von dort mit einem Shuttle-Bus zum Camp Central, wo wir unser Ticket vorzeigen und nachweisen mussten, dass wir alle notwendigen Reservierungen der Campingplätze auf dem O-Track hatten. Denn ohne Reservierung wird man gar nicht erst auf den Track gelassen. Ab hier ging es mit dem Rucksack bepackt zu Fuß weiter. Unser Marschgepäck beinhaltete Zelt, Schlafsäcke, Isomatten, Kochgeschirr, Kamera, Klamotten für alle Wetterlagen und Essen für 8 Tage. Die ca. 15kg machte sich schon nach wenigen Metern bemerkbar und jeder Schritt war sehr viel anstrengender als normalerweise.
Die erste Tagesetappe war auf 4 Stunden bzw. 12km angesetzt und führte hinein in das Hinterland des Torres del Paine Nationalparks. Der schmale Wanderpfad war sehr schön gelegen und führte uns mit nur wenig Höhendifferenz durch moosbewachsene, mystische Wälder, über blühende Blumenwiesen und durch ein schönes Tal entlang eines breiten, Berggletscherwasser gespeisten, Flusses. Die Temperatur waren mit ca. 20° sehr abgenehm, einzig der starke Wind, gab uns schon einen Vorgeschmack auf die Rauhheit Patagoniens. Nach ca. 3h kamen wir an einer Herde Pferde vorbei, die friedlich auf der Blumenwiese grasten. Die Pferde hier sind zwar nicht wild, sie sind hier im Park aber auch nicht eingezäunt und können sich frei bewegen. Die zweite Herde Pferde kurze Zeit später stand näher am Wegrand und einige Pferde lagen entspannt im Gras. Eines der Pferde ließ sich sogar von uns streicheln.
Nach einer weiteren Stunde kamen wir endlich am Ziel, dem Camp Seron, an. Die erste Ettape war mit nur 4 Stunden zwar sehr kurz, aber dennoch schmerzten unsere Schultern und unsere Becken durch das ungewohnte Gewicht unserer Rucksäcke. Wir hofften, dass das in den nächsten Tagen besser würde, wenn man sich an den schwerden Rucksack gewöhnt hat. Nach der Registrierung im Camp konnten wir unser Zelt an einem Platz unserer Wahl auf einer wunderschön gelegenen Wiese aufbauen. Wir suchen uns eine plane und grasbewachsene Stelle aus und bauen unser Zelt eilig unter dem Dauerangriff einer Horde stechwütiger Moskitos auf. Die Moskitos waren ganz plötzlich überall, denn der Wind hatte sich gelegt. Wir versuchten uns mit Insektenspray vor den lästigen Biestern zu schützen, aber selbst das half nur für wenige Minuten. Glücklicherweise hatten wir unser Zelt beim Ausleihen schon einmal Probe aufgebaut, sodass wir nach nur 5 Minuten uns komplett eingerichtet hatten.
Abends haben wir uns dann ins Kochzelt gesetzt und uns leckere Burritos gemacht. Beim Essen kamen wir mit einer allein Reisenden Israelin ins Gespräch mit der wir uns super verstanden. Da es nur einen einzigen Wanderweg und nur wenige Camps auf dem O-Track gibt, würden wir in den nächten Tagen nich oft aufeinandertreffen. Im Anschluss an das Abendessen haben wir uns ein überteuertes warmes Bier aus den Camping-Shop gegönnt und die Aussicht von einem nahen Hügel aus genossen. Da es früh morgens weitergehen sollte und die Wanderung schon recht anstrengend war, haben wir uns früh schlafen gelegt.
Der zweite Tag startete relativ früh und begann mit einem leckeren Frühstück aus Porridge, angereichert mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!), und schwarzem Tee. Es war eine sehr gute Grundlage für den Tag. Nach dem Zeltabbau sind wir dann in unsere zweite Tagesetappe gestartet. Die Strecke ist unterteilt in zwei Abschnitte. Der erste ist rund 9 km lang (3 h) und endet an einer Ranger Station. Der zweite Abschnitt ist 8 km lang (3 h) und endet im Refugio Dickson. Die Schultern schmerzten zwar noch vom Vortag, aber da mussten wir nun durch.
Die Wanderstrecke führte regelrecht willkürlich durch das Hinterland des Torres del Paine. Wir sind über einige Bächer, durch schöne weite Täler mit viel hohem Gras und blühenden Margeriten und über wild bewachsene Hügel gewandert. Nach etwa 1,5 Stunden mussten wir einen etwa 200m hohen Anstieg hoch. Oben angekommen wurden wir vom kräftigen Wind fast umgehauen. Aber das sollte nur ein winziger Vorgeschmack auf die Windstärken werden, die uns noch erwarteten würden. Die Aussicht war grandios: zur rechten ging es steil hinunter bis zu einem türkisgrünen See, dahinter eine hohe Gebirgskette, links ging es einen sanften buschbewachsenen Hügel hoch und vor uns streckten sich die schneebedeckten Berge in die Höhe. Die weitere Strecke war sehr abwechslungsreich und ging daher auch schneller vorbei als erwartet.
Nach ca. 3h sind wir dann an der Ranger Station Coiròn angekommen. Hier wurden wir von einem sehr netten Ranger und einer Horde Moskitos begrüßt. Wir mussten uns kurz registrieren und unsere Reservierungen für die nächsten Campingplätze vorzeigen. Wir wollten zwar eine Pause machen, sind dann aber direkt weiter, da die Moskitos nicht auszuhalten waren.
Mit uns auf dem Track war eine große Gruppe Amerikaner (rund 10 Personen), die eine geführte Tour gebucht hatten. Einen Bergführer braucht man im Torres del Paine grundsätzlich nicht, da es nur einen Weg gibt und dieser sehr gut erkennbar und ausgeschildert ist. Vorteil der gebuchten Tour ist aber, dass es mehrere Träger (sogenannte Porter) gibt, die einem das meiste Gepäck tragen und man auf der Strecke nur einen Day-Bag benötigt. Außerdem gibt es verschieden angerichtete Mahlzeiten. So gab es für die Amerikaner an der Ranger Station unter dem Angriff unzähliger Moskitos einen Mittags-Snack.
Wir sind direkt weiter gegangen und haben uns dann rund 30 Minuten später, an einer Stelle, an der es kaum Moskitos gab (wir haben zwei gezählt) unseren Mittags-Snack, Müsli-Riegel und gemischte Nüsse, gegönnt. Die amerikanische Gruppe kam an uns vorbei und war sichtlich neidisch, dass wir ungestört essen konnten. Nach der Pause ging es über Wiesen und durch einen Sumpf, über den Holzstege gebaut waren. Hier fing es an zu Regnen, sodass wir das erste Mal von unseren Regenjacken Gebrauch machen konnten. Aber der patagonische Regen geht genauso schnell wieder, wie er kommt und stört daher nur wenig.
Nach weiteren 2,5 Stunden kamen wir zu einem höher gelegenen Aussichtspunkt, der einen wunderschönen Ausblick auf unser Camp für diese Nacht bot. Es war wie aus einer Szene in einem schnulzigen Western. Im Hintergrund die Berge, davor ein breiter, geschwungener Flusslauf, der sich zu einem See verbreiterte. Und in der Flussschleife lagen ein paar einsame Holzhütten auf einer großen Weide, auf der vereinzelt ein paar Pferde grasten, umgeben von hohen Bäumen. Nur die modernen Zelte störten das sonst romantische Bild etwas.
Aber auch hier am Aussichtspunkt waren wieder unzählige Moskitos, die sofort nach neuen Opfern suchten, so haben wir nur schnell ein paar Fotos von der Szene geschossen und sind dann weiter. Am Camp angekommen haben wir uns bei der Ranger Station und im Refugio registriert und konnten dann, unter der Bewachung angriffslustiger Moskitos, schnell unser Zelt aufschlagen. Nach dem Zeltaufbau haben wir uns erst einmal eine warme Dusche gegönnt und haben uns anschließend was zu essen gekocht. Es gab Burritos mit Bohnen, Linsen und Mais und einer leckeren Sauce aus der Tüte.
Da es zwischenzeitlich angefangen hatte zu regnen, sind wir noch sitzen geblieben und mit den anderen Wanderern, die am Tisch saßen, ins Gespräch gekommen. Zwei davon waren ein Pärchen aus London, die auch auf Weltreise sind und die anderen Drei kamen aus Australien und Deutschland und waren gerade erst mit der Schule fertig und machten ein Gap-Year. Insgesamt haben wir auf dem O-Track fast ausschließlich Langzeitreisende getroffen. Vermutlich, weil niemand 8 Tage am Stück wandern geht, wenn er nur 3 Wochen Urlaub hat.
Nach dem der Regen etwas leichter wurde, sind wir ins Zelt gegangen, haben noch etwas gelesen und haben uns dann wieder zeitig schlafen gelegt.
Die zweite Nacht haben wir gut geschlafen, obwohl es deutlich kühler war. Am nächsten morgen stellten wir dann auch fest warum: In der Nacht hatte es bis ca. 100 Meter über dem Camp geschneit und die Gipfel und Hänge waren weiß gezuckert. Durch die Kälte waren auch die Sachen kühl und wir brauchten erst einmal ein leckeres warmes Porridge (mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!)) und einen schwarzen Tee zum aufwärmen.
Nachdem das Zelt verpackt war, haben wir uns auf den Weg unserer dritten Tagesetappe gemacht. Heute standen 12 km bzw. 4,5 Stunden Wanderung auf dem Programm. Nach dem gestrigen Tag schien es uns schon fast etwas wenig. Zwar schmerzten die Schultern und Becken immer noch, aber wir merkten auch den langsam einsetzenden Trainingseffekt. Auch die Rucksäcke haben sich langsam an unsere Körper angepasst und kamen uns nicht mehr soo schwer vor.
Da es die Nacht über geregnet bzw. geschneit hat und auch der heutige Tag sehr verregnet war, war der Wanderweg übersät von Matschlöchern und kleinen Bächen. Dies machte unser vorankommen deutlich schwieriger, außerdem mussten wir heute rund 400 Höhenmeter überwinden. Wodurch die "nur" 12 km doch auch wieder an unseren Kraftreserven nagten.
Fast die gesamte Wanderstrecke lag in unberührten natürlichen Wäldern, wodurch uns der Regen nicht soviel ausmachte. Es war toll mal solche Wälder zu sehen, in denen der Mensch noch nicht alles verändert hat, sowas gibt es in Deutschland ja gar nicht mehr. Nach ca. 4 Stunden sind wir dann zu einer hügeligen Geröll-Landschaft gekommen, wo der Wind deutlich kräftiger wurde. Wir mussten richtig kämpfen, um die Hügel hochzukommen und der Wind hat uns immer wieder durchgeschüttelt. Auf dem ersten Hügel angekommen, blickten wir auf einen dahinter liegenden See, an dessen Ende ein Gletscher ins Wasser ragte. Die Gletscher im Torres del Paine beeinflussen das Wetter immens und sorgen unter anderem für die enormen Windgeschwindigkeiten. Imke versuchte von dem See und dem Gletscher ein Foto zu schießen, aber der Wind war so unfassbar heftig, dass sie nicht ruhig stehen bleiben konnte. Der Wind hat sie sogar einmal umgeworfen. So hat sie dann ein paar Bilder im Sitzen gemacht und wir haben uns bis zu unserem nächsten Camp durch den Wind und die noch kräftigeren Böen gekämpft.
Am Campground Los Perros angekommen, wurden wir an der Ranger Station von einem sehr freundlichen Ranger begrüßt, der uns einen heißen Stein gab, an dem wir unsere durchgefrorenen Finger aufwärmen konnten. Der Ranger gab uns noch eine kurze Einweisung, was uns am nächsten Tag erwarten würde und wies uns daraufhin, dass wir bis spätestens 7 Uhr das Camp verlassen müssen, damit wir es über den Pass und bis zum Camp Grey schaffen. Nach der Registrierung beim Ranger und danach im Refugio haben wir unser Zelt aufgebaut. Wir waren inzwischen regelrecht durchgefroren und versuchten uns durch das Abendessen wieder aufzuwärmen. Was aber nicht so richtig gelingen wollte. Daher haben wir uns noch einen Tee gemacht und sind dann ins Zelt gegangen. Erst der Wechsel der Klamotten und das Einmummen in den Schlafsack verhalf langsam dabei, dass uns wieder wärmer wurde. Im Zelt haben wir dann Karten gespielt und gelesen.
Doch durch die Kälte und die Aufregung vor der nächsten Tagesetappe war unsere Motivation etwas angeschlagen. Die Nacht sollte noch einmal richtig kalt werden, sodass wir auch nicht so richtig gut geschlafen haben.
Das Highlight des O-Tracks ist die Überquerung des John Gardner Passes, der auf rund 1200m liegt und einen gigantischen Blick auf den Gletscher Grey bereithält. Aber diese vierte Tagesetappe ist mit 11 Stunden auch die Anstrengendste des ganzen O-Tracks. Da wir spätestens um 7 Uhr aufgebrochen sein mussten, sind wir noch vor Sonnenaufgang um 4:30 Uhr aufgestanden, um möglichst früh am Pass zu sein, denn Imke hatte gelesen, dass je später es wird, der Wind immer mehr zunimmt und es dann deutlich anstrengender wird den Pass zu überqueren.
Nach dem Frühstücks-Porridge und einem Tee, haben wir unser Zelt zusammengepackt und sind um 5:45 Uhr aufgebrochen. Der Weg ging zunächst relativ steil bergauf. Durch den vielen Regen hatte sich der Weg in ein einziges großes Matschloch verwandelt und zwischendurch sah er eher aus wie ein Bachlauf, als wie ein Wanderweg. Hier waren wir sehr froh über unsere hohen wasserfesten Wanderstiefel. Nach ca. 1 Stunde hüpfen von Baumstamm zu Baumstamm kamen wir dann an der Baumgrenze an und machten einen Schritt in das dahinterstehende Geröllfeld an. Der Wind war so stark, dass er uns direkt umzuhauen drohte. Wir haben uns dann nochmal in den Wald zurückgezogen und uns zunächst dicker angezogen und nochmal alles windsicher gemacht. Danach sind wir raus auf das Geröllfeld und haben uns dem Wind gestellt, der mit rund 70 km/h frontal auf uns zubließ. Wir wurden immer wieder vom böigen Wind durchgeschüttelt. Neben dem Wind hat es die vorherigen Tage auch immer wieder geschneit, wodurch wir uns durch knietiefen Schnee die Hänge hochkämpfen mussten. Vor uns waren zum Glück schon ein paar andere Wanderer, sodass man ihren Fußspuren im Schnee gut folgen konnte.
Nach rund 2,5 kraftraubenden Stunden und etwa 600 Höhenmetern erreichten wir endlich den Pass. Hier oben wehte der Wind zum Glück relativ konstant und frontal, wodurch wir mit ca. 45° Vorwärtsneigung unseren Weg durch den Wind über den Pass verhältnismäßig leicht fortführen konnten.
Einmal über den Pass tauchte plötzlich vor uns der riesige Gletscher Grey auf. Der Anblick lässt sich nicht wirklich in Worte fassen und auch Bilder geben nicht das wieder, was wir sehen. Im ersten Moment sah es aus wie der Blick auf ein wolkenverhangenes Tal, erst das genauere Hinsehen verdeutlicht einem die gigantischen Eismassen, die langsam talwärts geschoben werden. Ein wirklich unglaubliches Bild!
Begleitet von einem starken, aber mit jedem Schnitt schwächer werdenden Wind haben wir dann unseren Abstieg begonnen. Dieser führte zunächst über Geröllfelder hinab, bis wir zu einem Waldstück kamen, in dem der weitere Abstieg richtig anstrengend wurde. Dieser war hier treppenartig angelegt, sehr steil und teilweise matschig, was recht schnell auf die Gelenke ging und nach ein paar Minuten langsam Schmerzen in Kniescheibe und Bändern auslöste. Erträglich macht den Abstieg, der immer wiederkehrende Blick auf den gigantischen Gletscher.
Nach ca. 5h erreichen wir unseren Zwischenstopp den Campingplatz und die Ranger Station Paso. Hier müssen wir uns zunächst beim Ranger registrieren. Hier konnten wir unseren Gaskocher auspacken und uns mit einem leckeren Mittagessen aus Spaghetti mit Pesto-Sauce für den zweiten Teil der Etappe stärken. Nach gut einer Stunde Pause ging es dann weiter zu unserem heutigen Tagesziel dem Refugio Grey. Dieser Abschnitt sollte laut Karte weitere 6h dauern.
Der Weg führte entlang eines Gebirgshanges und wir hatten die ganze Zeit Ausblick auf den Gletscher. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, mal kleinere Wälder, mal schroffe Felshänge, und das Beste: mehrere abenteuerliche Hängebrücken. Allerdings waren wir langsam am Ende unserer Kräfte und sehnten uns endlich unser Zelt aufbauen zu können und eine After-Trecking-Cola zu trinken.
Auf dem Weg gab es mehrere Aussichtspunkte auf den Gletscher, die auch als Tagesausflug vom Camp Grey erreichbar sind und so kamen uns heute das erste Mal auf der Strecke Wanderer entgegen, die den W-Track oder nur Tagestouren machten. Der W-Track ist eine beliebte Strecke im Torres del Paine, der meist in vier Tagen gewandert wird und an dessen Tageszielen immer gut ausgebaute Refugien stehen.
Eine Wanderin ist uns an diesem Tag entgegengekommen und bat uns an einem Aussichtspunkt ein Foto von ihr vor dem Ausläufer des Gletscher Grey zu machen. Ihr Jubelgeschrei "I made it!" bringt uns noch immer zum Schmunzeln, da wir gerade rund 9h gewandert, um 4:30 Uhr aufgestanden sind und rund 1200 Höhenmeter überwunden haben ;) und sie nicht mal einen Rucksack aufhatte.
Nach 5h sind wir endlich am Refugio Grey angekommen (1 Stunde schneller als in der Karte angeben) und waren heil froh, unser Zelt aufbauen und Duschen gehen zu können, denn am Vortag in Los Perros gab es nur kalte Duschen und da war uns aufgrund der frostigen Temperaturen nicht wirklich nach. Nach der etwas zu heiß eingestellten Dusche haben wir es uns in dem Restaurant im Refugio gut gehen lassen. Es gab leckere Pizza und Wein bzw. Bier. Das Ganze hat dann auch "nur" schlappe 50 € gekostet (man gönnt sich ja sonst nichts).
Nach dem Essen sind wir hundemüde ins Zelt gegangen und haben kurz danach unsere Augen zu gemacht.
Da unser Zeltplatz etwas abschüssig war, war die Nacht nicht wirklich gut. Zusätzlich machte sich die unbequeme Isomatte immer mehr bemerkbar. Die Matte war nur ca. 0,5 cm dick und bot keinen wirklichen Komfort. Das machte sich zu dem unebenen Untergrund zusätzlich bemerkbar.
Nach unserem gewohnten Frühstück (Porridge und Tee) ging es dann zunächst nur mit Tagesrucksack ausgestattet zu einem Aussichtspunkt auf den Gletscher Grey. Dies war nicht besonders aufregend, da wir am Vortag deutlich beeindruckendere Bilder genießen konnte. Zurück am Refugio haben wir unser Zelt gepackt und haben dann unsere fünfte Tagesetappe zum Refugio Paine Grande in Angriff genommen. Die Etappe sollte nur etwa 3,5 Stunden dauern und wir mussten rund 200 Höhenmeter überwinden.
Die Strecke ging immer wieder auf und ab und führte entlang eines großen Sees, der unter anderem vom Gletscher Grey gespeist wird. Nach etwa der Hälfte der Strecke kamen wir zum wunderschönen Aussichtspunkt Mirador Grey, der den See und den Gletscher überblickt. Diesen Aussichtspunkt kann man auch als Tagestour von Paine Grande aus erreichen. Hier oben war der Wind, aber so stark, dass alle Bilder schief oder verwackelt waren und beim Weitergehen packte der Wind so in den großen Rucksack, dass wir gezwungen waren zu laufen, um nicht umzufallen.
Zum Ende der Tour sind wir noch durch ein wunderschönes Tal mit hübschen Blumen und durch den letzten großen Waldbrand abgestorbenen, aber zur idyllischen Kulisse passenden, Bäumen gewandert. Hier frischte der Wind nochmal richtig auf und hat uns gut durchgeblasen. Das Camp Paine Grande war wunderschön an einem türkisblauen See und direkt an zwei hohen Bergflanken gelegen und wir konnten uns einen freien Platz zum Campen aussuchen.
Wir mussten heute unser Zelt in heftigem Wind aufbauen, was aber mittlerweile durch das tägliche Training kein Problem mehr darstellte. Danach haben wir uns ein leckeres Reis-Curry-Gericht gezaubert und haben noch etwas mit der Wanderin aus Israel, die wir am ersten Tag kennengelernt hatten, gequatscht.
Heute sind wir sehr früh ins Zelt gegangen, da wir noch Schlaf-Nachholbedarf von den vorherigen Nächten hatten. Aber auch diese Nacht sollte nicht besser werden, da der Wind die ganze Nacht über das Zelt ordentlich durchschüttelte. Georg musste sogar zweimal raus, da sich die Heringe der Zelteingänge gelöst hatten und das Oberzelt drohte, wegzufliegen.
Nach der unruhigen Nacht haben wir morgens gefrühstückt (hmm lecker Porridge mit Tee). Und haben nach dem Zeltabbau unsere sechste Tagesetappe begonnen. Die heutige Etappe war mit rund 13 km (ohne Umweg über Valle del Francés) angesetzt und sollte 5 h dauern. Ziel war das Refugio Los Cuernos, das zwar das weiter entfernte Refugio war, aber erstens konnten wir kein anderes Camp buchen und außerdem konnten wir so näher am Ziel unserer letzten Tagesetappe sein.
Wir sind recht zügig losgewandert und die Strecke ging entlang der Laguna Scottsberg durch schöne Wälder und Berghänge. Nach rund 2,5 h sind wir an der Ranger Station und dem Campingplatz Italiano angekommen. Von hier aus kann man in das Valle del Francés wandern und gelangt zu zwei Aussichtspunkten. Den ersten erreicht man nach ca. 1 Stunde, den anderen nach 3 Stunden. Wir haben unsere Rucksäcke an der Ranger Station liegen gelassen und sind dann nur mit unseren Day-Bags ca. eine halbe Stunde in das Tal aufwärts über Felsen gewandert bzw. gekraxelt. Der Vortragende von erratic rocks in Puerto Natales hatte erzählt, dass sich die Sicht auf das Tal zwischen den ersten Kilometern und dem ersten Aussichtspunkt nicht stark ändert, weshalb wir entschieden gar nicht so weit in das Tal zu wandern. Außerdem hatten wir noch weitere 2,5 Stunden Wanderung vor uns und wir wollten nicht so spät in Los Cuernos ankommen.
Wir haben es uns nach der halben Stunde auf einem größeren Felsen gemütlich gemacht und die Aussicht genossen. Immer wieder gingen kleinere Schneelawinen von den gegenüberliegenden Bergen ins Tal ab. Das war spannend, da dies immer unter einem lauten Donnern passierte. Nach der kleinen Pause sind wir dann wieder zur Ranger Station abgestiegen.
An der Ranger Station haben wir wieder unsere Rucksäcke aufgespannt und sind zum nächsten Zwischenstopp, dem Refugio Francès, weitergezogen. Dies sollte nach ca. einer halben Stunde erreicht sein, doch diesmal zog sich die Strecke etwas länger und wir fragten uns bereits, ob wir ein Schild übersehen hatten. Ca. 20 Minuten später als gedacht, sind wir dann am Refugio angekommen und haben uns eine Cola zur Erfrischung gegönnt. Das Refugio war sehr neu und teilweise noch im Aufbau. Was uns sehr seltsam erschien, war der Campingplatz der weit vom Refugio entfernt lag. Man musste ca. 10 Minuten vom Campingplatz zum Refugio absteigen. Später berichteten uns Bekannte, die wir auf dem O-Criquit kennengelernt haben und im Refugio Francès übernachtet haben, dass es dort nicht so schön war. Der Campingplatz war wohl sehr unbequem, da die Stellflächen teils sehr abschüssig waren.
Nach der Cola ging es dann hauptsächlich durch Waldgebiet weiter Richtung Refugio Los Cuernos. Wir mussten einige Höhenmeter abbauen, was aber deutlich einfacher war als der Abstieg vom Pass. Am Ende kamen wir an einem See mit Kiesstrand raus und konnten dort unsere Füße in dem 6° bis 7° warmen Wasser abkühlen. Von dort aus ging es dann noch ca. 20 Minuten weiter bis wir endlich am Refugio ankamen.
Hier hatten wir keinen Platz mehr für unser Zelt buchen können, sondern mussten ein vollausgestattetes Zelt buchen. Das schlug dort mit rund 88 € zu buche. Ganz schön teuer für ein Zelt mit Matte (den Schlafsack muss man selber mitbringen). Nach dem Bezug des Zeltes und einer erfrischenden Dusche, sind wir nochmal zu dem See gelaufen. Da aber der Wind wieder deutlich stärker blies, gab es recht starke Wellen, wodurch wir nicht mehr ins Wasser konnten.
Zurück am Refugio haben wir uns unsere letzte Packung Curry-Reis gekocht und haben uns im Refugio noch einen kleinen Drink, einen Pisco Sour, gegönnt. Nach dem anstrengenden Tag und den vorherigen unruhigen Nächten, sind wir auch heute wieder früh im Zelt verschwunden. Und so ein vollausgestattetes Zelt ist nach fünf Tagen unbequemer Isomatte und beengtem 2 Personen Zelt einfach himmlisch! Wir haben geschlafen wie die Steine :)
Die siebte Tagesetappe war noch einmal mit rund 12 km (5 h) angesetzt und sollte uns zu unserem letzten Campingplatz Chileno im Torres del Paine National Park führen. Die Strecke war zu Beginn sehr angenehm zu laufen und führte entlang dem Lago Nordenskjold. Jedoch war es teilweise wieder extrem windig und wir wurden mit unseren großen Rucksäcken wieder gut durchgeschüttelt.
Nach ca. 3 Stunden kamen wir an der Kreuzung an, an der man entweder Richtung Refugio Chileno, unserem eigentlichen Ziel, oder Richtung Refugio Torre Central laufen kann. Wir beschlossen uns den Umweg über Torre Central, da wir dort unsere Rucksäcke einsperren und noch etwas zu Mittag essen konnten, da unsere Vorräte inzwischen aufgebraucht waren. Der Weg führte entlang einem kleineren See und über einen großen sehr wenig bewachsenen Hügel und der Wind nahm immer mehr zu. Als wir über den Hügel wandern wollten, wurde der Wind so stark, dass wir teilweise nicht mehr stehen bleiben konnten und der Wind uns einfach vor sich herschob.
Nach ca. 2h sind wir endlich, langsam ausgehungert und von der Hitze erschöpft, am Refugio Torre Central angekommen. Hier konnten wir unsere Rucksäcke ablegen, leider war das Restaurant aber schon geschlossen und nur die Bar geöffnet, an der es nur kleinere Snacks gab. So gab es zum Mittag nur ein paar Wedges mit leckerer Sauce. Der Service war aber äußerst langsam und wir wurden schon ungeduldig, ob wir noch etwas zu essen bekommen. Schließlich konnten wir nach der Stärkung, nur mit unseren Day-Bags bepackt, den Aufstieg (400 Höhenmeter) antreten. Durch die Erholungspause war der Aufstieg recht gut zu meistern.
Am Camp Chileno angekommen, wurden wir in die Örtlichkeiten eingewiesen und konnten unser reserviertes Zelt beziehen. Die Zelte waren auf kleinen hölzernen Plattformen im Wald aufgebaut und wie schon in Los Cuernos sehr gemütlich mit dicker Matte ausgestattet. Abends haben wir noch Rachel und Josh getroffen und konnten gemütlich zusammensitzen und über die letzten Tage reden. Wir sind auch heute wieder früh ins Zelt gegangen, da wir am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang am Torres Lookout sein wollten. Das ist "der" bekannte Aussichtspunkt auf die drei Gipfel, die dem Torres del Paine seinen Namen beschert haben.
Wir sind an diesem Morgen vor Sonnenaufgang aufgestanden (3:00 Uhr), um passend zum Sonnenaufgang am Torres del Paine Lookout zu sein, und die vom Sonnenaufgang rot gefärbten Gipfel zu erleben. Als wir aus dem Zelt gekrochen sind, konnten wir noch einen relativ großen Fuchs auf der Flucht vor uns beobachten. Bepackt mit Day-Bag und Stirnlampe haben wir uns dann an den Aufstieg zum Lookout gemacht, der mit rund 2,5 Stunden angegeben ist. Allerdings haben wir nur rund 1,5 Stunden gebraucht, wodurch wir viel zu früh am Lookout waren und die Zeit mit warten und frieren verbracht haben. Wir hatten leider das Pech, dass es sehr wolkig war und der schöne rote Sonnenschein auf den Gipfeln am heutigen Morgen ausblieb.
Der Sonnenaufgang sollte so gegen 5:30 Uhr / 5:45 Uhr sein, so haben wir noch bis ca. 6:15 Uhr ausgehalten und dann entschlossen wieder zum Campingplatz abzusteigen. Aber zuvor haben wir noch die Instagram-typischen Bilder auf dem Stein im See vor den Gipfeln geschossen. Zurück am Camp haben wir noch einen Kaffee getrunken und konnten hier noch mit weiteren Mitstreitern warten bis ein größerer Regenschauer durchgezogen ist. Gegen 10:00 Uhr haben wir dann unseren Abstieg zurück zum Refugio Torre Central angetreten und unsere Rucksäcke abgeholt.
Unser Bus zurück nach Puerto Natales sollte gegen 14:30 von Laguna Amarga abfahren. Wir sind dann um rund 17:00 in Puerto Natales angekommen und haben zunächst unsere Leihausrüstung zurückgebracht, unser Gepäck im Hostel Singing Lamb abgeholt und haben dann unser Familienzimmer im Hostel "Patagonia MW" bezogen. Das Zimmer war eine ganze Wohnung für uns, da das zweite Doppelzimmer nicht bezogen war.
Wir haben uns abends noch eine super leckere Pizza gegessen. Das war eine der besten (wenn nicht die beste) Pizzen, die wir je gegessen haben. Und das lag nicht nur daran, dass wir seit 8 Tagen kein gutes Essen mehr hatten! Wir haben dann noch 2 Tage in Puerto Natales gechillt, bis wir weiter nach El Calafate gezogen sind.
Patagonien, Gletscher, Natur, Trekking | Dezember 2019 ~ BoardgameMonkeys
von Roy 30.12.2019 Drafting, Familienspiel, Hand-Management, Review
Hieß es letztes Jahr bei Amigo noch "Mein Haus, mein Boot, mein Pferd" (Titel: LifeStyle) greift man dieses Thema quasi nochmal auf, aber dieses Mal von Geburt an bis wir 100 Jahre alt sind. Wir sammeln dieses Mal auch keine Autos, sondern möchten mit 16 unsere erste Liebe finden, mit 45 eine Weltreise unternehmen und mit 88 eine Familienfeier abhalten. Und wie genau wir das im Spiel #mylife von Amigo tun schauen wir uns jetzt an. Das Spiel ist für 2-6 Spieler ab 10 Jahren und eine Partie dauert ca. 30 Minuten.
Zunächst sortieren wir die vorhanden Karten nach den Ereignissen (jeweils 50 der frühen Jahre und 50 der späten Jahre), sowie die 10 Lebensabschnitte, 14 Lebensziele und 6 Babys. Die Lebensabschnitte legen wir sortier bereit, beginnend mit 1-10 und dann fortlaufend bis 91+. Die Lebensziele werden gemischt und verdeckt bereit gelegt, die Babys werden ebenfalls gemischt und per Zufall erhält jeder Spieler eins und legt es offen als Startpunkt seines Lebenswegs aus.
Dann mischen wir noch 14 Ereignissen aus den frühen Jahren in die 50 Ereignisse der späten Jahre und legen diese für die zweite Spielhälfte beiseite. Die übrigen Ereignisse der frühen Jahre werden gemischt und jeder Spieler erhält 6 Karten auf die Hand. Übrige Karten kommen zurück in die Schachtel.
Das Spiel wird über 10 Runden gespielt, wobei die ersten 5 Runden die frühen Jahre betreffen und die restlichen 5 Runden die späten Jahre. Zu Beginn jeder Runde decken wir den entsprechenden Lebensabschnitt auf und zusätzlich dazu ein Lebensziel. Bereits aufgedeckte Lebensziele bleiben liegen und neue kommen einfach dazu.
Nun wählt jeder Spieler ein Ereignis aus seinen Handkarten und legt dieses verdeckt vor sich aus und gibt die restlichen Karten seinem linken Nachbarn weiter.
Nun wird jedes Ereignis in die jeweiligen Lebenswege eingebaut und zwar aufsteigend sortiert nach Alter. Dann wird geprüft ob das Ereignis aktiv eingebaut wird, das ist sofort der Fall, wenn das gewählte Ereignis in den aktiven Lebensabschnitt passt. Gehört das gewählte Ereignis nicht in den aktiven Lebensabschnitt, müssen wir prüfen, ob wir die nötige Erfahrung gesammelt haben, um dieses Ereignis zu aktivieren. Diese Erfahrung muss natürlich im niedrigerem Alter erreicht worden sein. Es gibt folgende Bereiche in denen wir Erfahrung sammeln können: Glück, Wohlstand, Weisheit und Gesundheit. Jedes Ereignis gibt vor in welchen Bereichen wir wieviel Erfahrungen gesammelt haben sollten.
Bestimmte Ereignisse geben uns auch Stress, diese können wir wiederum mit Gelassenheit ausgleichen, manche Karten geben durch Stress und Gelassenheit unterschiedlich Siegpunkte. Zu guter Letzt gibt es auch Liebe (natürlich), die bei manchen Ereignissen ebenfalls die Siegpunkte erhöhen. Und natürlich gibt es Ereignisse die uns nur Siegpunkte oder Siegpunkte mit Erfahrung in bestimmten Bereichen geben.
Kann ich ein Ereignis aufgrund fehlender Erfahrung oder zu vielem Stress nicht aktiv legen, kann ich dies zunächst inaktiv dazulegen und es später im Spiel aktivieren.
Zum Abschluss einer Runde prüft jeder ob er eines der ausliegenden Lebensziele erreicht hat und kann sich dieses dann nehmen. Falls mehrere Spieler das Ziel erreicht haben, bekommt der Spieler die Karte, der das niedrigste Alter in dieser Runde gespielt hat.
Nach fünf Runden wechseln wir zum zweiten Stapel. Jeder Spieler erhält wieder 6 Karten und wir spielen in gleicher Form die restlichen 5 Runden und am Ende des Spiel zählt jeder die Siegpunkte in seinem Lebensweg zusammen und der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt das Spiel.
Beim Spiel zu Zweit gibt es eine kleine Änderung, so erhält jeder Spieler noch einen Hilfsstapel und so hat man quasi vier Stapel im Umlauf, von denen man jeweils eine Karte wählt und eine Karte abwirft.
Joa, #mylife ist sicherlich kein Total-Ausfall und für den aufgerufenen Preis absolut in Ordnung. Die Illustrationen sind gelungen und bringen einen immer wieder zum Schmunzeln und es ist immer wieder nett, was man hier mit dem jeweilige Alter in Verbindung gebracht hat.
Spielerisch ist das ganz auf jeden Fall Durchschnitt. Wir haben hier klassisches Drafting, allerdings mit einer kleinen Hürde des, in nenne es Mal, "Ressourcen-Managements". Denn diese ist gar nicht immer so einfach und eingängig. Bin in ich im richtigen Zeitalter und kann sie "umsonst" legen oder muss ich doch auf die Vorgaben achten? Das klingt zunächst einfach, aber je mehr Karten vor einem liegen, desto umständlicher kann es werden und hin und wieder zu Fehler führen. Alles kein Beinbruch, aber wenn ich als Vielspieler da schon Probleme mit hatte, kann ich mir vorstellen, dass es bei Familien- und Gelegenheitsspielern häufiger vorkommt.
Am Ende lebt das Spiel dann sicherlich von der Zusammenfassung seines Lebens am Spielende, aber auch das wird auf Dauer sicherlich nicht fesseln. Es bleibt also ein Spiel was ein paar Mal unterhält und dann erstmal wieder im Schrank verschwinden wird. Die Zielgruppe sehe ich hier im Gelegenheitsspieler, der wahrscheinlich bisher noch nicht viel mit Drafting in Berührung gekommen ist. Das Gute: abgeschreckt werden sie wohl nicht, aber man kann hoffen, dass sie dann doch schnell auf andere Titel im Drafting-Genre kommen.
Material an sich wie Amigo-typisch im guten Bereich, die Illustrationen sind mehr oder weniger das Highlight des Spiels. In Familienabenden wird es seine Freunde finden und das ist auch gut so.
sämtliche Bilder sind von uns selbst erstellt oder aus dem Pressematerial des jeweiligen Verlages (hier Amigo Spiele)
von Alexej 20.12.2019 Familienspiel, Review, Stichspiel
Wizard das Kartenspiel von Ken Fischer ist schon seit Jahrzehnten ein Klassiker. Damals noch mit ganz normalen Spielkarten, kennen wir Wizard heute nur noch als buntes Kartenspiel mit Abbildungen von Menschen, Zwergen, Elfen und Riesen bzw. blauen, roten, grünen und gelben Symbolen. Wizard ist ein Stichspiel, bei dem es darum geht vorherzusagen, wie viele Stiche man mit den eigenen Handkarten machen wird. Dabei muss man ausgespielte Farben bedienen, und wie das so oft bei einem Kartenspiel ist, spielt das Glück natürlich eine gewisse Rolle.
Nach Wizard Extreme, Wizard Junior und Witches, kommt mit Wizard das Würfelspiel nun ein Ableger, der sich vom Kartenspiel verabschiedet und ausschließlich mit Würfeln gespielt wird. Das klingt zunächst vielversprechend, da ich es persönlich sehr spannend finde, wenn ein Spiel das Medium wechselt, während es verspricht das Spielgefühl beizubehalten. Ob Wizard das Würfelspiel es hinbekommt erfahrt ihr nach der Regelzusammenfassung.
Wizard das Würfelspiel kommt in einer kleinen Box mit 7 Würfeln, 11 Regelkarten und einem doppelseitigem „Block der Vorhersage“; Recht überschaubar also. Die 7 Würfel tragen alle die gleichen Symbole, das sind die, uns bekannten, vier Wizard Formen/Farben, ein Wizard „W“ und eine Narrenmütze. Auch im Würfelspiel von Wizard geht es darum, Vorhersagen zu machen und für die Richtigkeit dieser zu punkten. Dafür muss zunächst ein Spieler gewählt werden, der in der ersten Runde der Seher sein darf. Der Seher macht seine Vorhersage als erster. Dazu wählt er auf einem Blatt aus dem „Block der Vorhersage“ eine der vier Farben und notiert in der jeweiligen Spalte, mittels eines Kreises, die Anzahl an Symbolen der entsprechenden Farbe an, die er würfeln wird. Außerdem bestimmt er, welche Farbe das „Wizard W“ annimmt, um seiner Chancen zu erhöhen oder die gegnerischen zu mindern. Danach geht es Reihum weiter, wobei kein Spieler exakt dieselbe Vorhersage machen darf wie der Seher. Haben alle Spieler ihre Vorhersage gemacht, darf der Seher, und nur der Seher allein, bis zu dreimal würfeln und dabei Würfel bei Seite legen oder wieder reinmischen. Es ist jedem Spieler nach jedem Wurf gestattet aus der Runde auszusteigen. Ein Ausstieg bedeutet, dass man die gerade gefallenen Würfel für sich alleine werten kann, dies ist besonders dann sinnvoll, wenn die eigene Vorhersage gewürfelt wurde oder es keinen Sinn macht weiterzumachen, da der Seher bereits zu viele Würfel entfernt hat und die eigene Vorhersage nicht mehr eintreffen kann. Letzteres bedeutet Minuspunkte und zwar in Höhe der Differenz zur Vorhersage. Ein weiterer Weg um Minuspunkte zu vermeiden, neben der richtigen Vorhersage, ist die Wertung der Narren. Wenn man möchte, kann man aussteigen, wenn Narren gefallen sind, die Anzahl an Narren in seinem Block durchstreichen und eine Null im Feld seiner Vorhersage eintragen. Dies ist höchstens fünfmal möglich und setzt voraus, dass der Seher auch Narren würfelt. Hier ein Beispiel aus einer typischen Spielrunde, die die Regeln zusammenfasst:
Andreas ist der Seher, er schnappt sich die 7 Würfel, macht die Vorhersage 5-mal Rot zu würfeln und sagt, dass jedes Wizard W die Farbe Rot bekommt. Dann ist André dran, er sagt, dass 2 Grüne Symbole fallen werden. Roy entscheidet sich für 4 rote. Und Oli schließlich für 5 gelbe.
Andreas würfelt 3 rote, 2 grüne und 2 Narrensymbole. André lag mit seiner Vorhersage richtig, er steigt aus und notiert sich im entsprechenden Feld ein X, das in diesem Fall für 2 Punkte steht. Roy hofft auf ein weiteres, rotes Symbol und bleibt drin. Oli weiß, dass er keine 5 gelben Symbole mehr erreichen kann, da Andreas die 3 roten Würfel bei Seite legen wird, weswegen er sich die 2 Narren durchstreicht und eine 0 im Feld seiner Vorhersage einträgt.
Schließlich legt Andreas die 3 roten Symbole und einen Narren, für den Fall der Fälle, beiseite und würfelt zum zweiten Mal mit den restlichen 4 Würfel. Er würfelt ein rotes Symbol und das W, damit hat sich seine Vorhersage erfüllt und er beendet die Wurfphase. Roy liegt mit einem Punkt daneben, die Narrenkappe kann er nicht für sich beanspruchen, da er diese bereits in einer anderen Runde gestrichen hat. Also notiert er sich eine -1 im entsprechenden Feld.
Da André neben Andreas als einziger richtig lag und die Farbe seiner Vorhersage nicht dieselbe war wie von Andreas, ist er in der nächsten Runde der Seher und darf würfeln. Wer nach 9 bzw. 12 Runden die meisten Punkte hat, gewinnt.
Wizard das Kartenspiel ist schon sehr glückslastig, bietet aber gerade noch genug Strategiemöglichkeiten, um nicht vollkommen willkürlich zu sein, da man ja schließlich sehen kann mit welchen Handkarten die Vorhersage getroffen werden muss.
Wizard das Würfelspiel macht aber aus dem bereits sehr glückslastigem Kartenmechanismus, einen noch unberechenbareren Würfelmechanismus, der logischerweise, irgendwie, durch die Spieler, manipulierbar sein muss, da man ja sonst einfach was vorhersagen, dann würfeln und dann so tun kann, als ob man ein Spiel spielt. Und hier kommt als erster Faktor das Wizard W ins Spiel, mit dem der Seher die Wahrscheinlichkeit beeinflusst, und das entweder zu seinen Gunsten, wie im Falle des obigen Beispiels, oder um seine Mitspieler zu ärgern, wenn diese beispielsweise nur 1 Symbol vorhersagen. Die zweite Option das Würfelglück etwas weniger bedeutsam zu machen, ist das Integrieren der beiliegenden 11 Regelkarten, die beispielsweise aus dem W jede Farbe machen oder bestimmen, dass sich der Seher vor dem ersten Wurf, für 2 Symbole entscheiden muss, die liegen bleiben. Die Regelkarten werden vom Spiel als Erweiterung vorgeschlagen, wenn man mit dem Grundspiel vertraut ist. Meiner Meinung nach, macht es ohne diese Karten eigentlich keinen Sinn, das Spiel zu spielen, da es sonst einfach zu willkürlich ist. Zwei der Regelkarten sollten meiner Meinung nach aber irgendwo vergraben werden, dies ist zum einen die Karte, die in einer Runde alle Punkte, sowohl negative als auch positive, verdoppelt und zum anderen die, die eine Minuswertung entfernt. Grund dafür ist, dass beide Karten die Willkür belohnen bzw. fördern, in einem Spiel, das auf Stochastik basiert.
In unserer Spielrunde waren wir gespaltener Meinung über Wizard das Würfelspiel Für manche war es extrem frustrierend zu sehen, dass die Wahrscheinlichkeit gegen Glück verliert, andere wollten gar nicht erst viel denken, sondern einfach abschalten und würfeln, zocken also. Letztere hatten viel Spaß, wohingegen erstere einfach nur frustriert waren. In einer Sache waren wir uns jedoch alle einig, Wizard das Würfelspiel hat mit dem klassischen Wizard nur wenig gemein. Ja man sagt auch hier Stiche an, jedoch, und das ist der entscheidende Unterschied, bevor man weiß, welche Farben man bekommt und das Würfelglück darüber entscheidet.
Wizard das Würfelspiel ist ein netter Absacker, aber definitiv keine Alternative zum Klassiker.
Wizard Würfelspiel von Daan Kreek
sämtliche Bilder sind von uns selbst erstellt oder vom jeweiligen Pressematerial des Verlages (hier Amigo Spiele)
von Roy 18.12.2019 Familienspiel, Hand-Management, Review
Wenn ein Spiel, welches 25 Jahre alt ist, noch heute einen der größten Youtube-Brettspiel-Kanäle aus England dazu bringt eine Review zu veröffentlichen und dann nur aus Karten in der typisch kleinen Amigo-Box besteht, will das doch was heißen oder? Welchen Kanal ich mein? Shut Up & Sit Down, toller Kanal. Welches Spiel? 6 nimmt! oder wie es bei SUSD klingt "Sex nimmt"... 6 nimmt! ist ein Klassiker von Wolfgang Kramer, feiert sein 25jähriges Jubiläum, wofür es auch schon mit einer Sonder-Edition versehen wurde und nun gibt es auch noch eine Brettspiel-Variante für 2-6 Spieler ab 8 Jahren. Eine Partie dauert im Schnitt 20 Minuten.
Statt der bekannten Karten aus dem normalen Spiel bringt das Brettspiel 100 Plättchen mit sich, dazu Sichtschirme, Zählsteine und Aktions- sowie Glückskarten. Und wie der Titel schon verrät ein doppelseitiges Brett. Die Qualität der Plättchen ist absolut in Ordnung mit guter Dicke auch das Brett macht einen wertigen Eindruck. Karten sind bei Amigo eh standardmäßig in guter Qualität. Für den aufgerufenen Preis von ca. 20 € alles okay.
Wer das alte Basisspiel nicht kennt, hier ein kurzer Abriss. Beim Kartenspiel versuchen wir unsere Handkarten in vier ausliegenden Kartenreihen abzulegen. Jede Zahlenkarte kommt nur einmal vor. Alle Spieler wählen jeweils eine Karte aus und legen diese verdeckt vor sich aus. Der Spieler mit dem niedrigsten Zahlenwert beginnt und muss diese Karte in eine der vier Reihen aufsteigend anlegen und zwar an die Karte mit der geringsten Differenz zu der ausgespielten Karte. Wenn man in einer Reihe die sechste Karte legen würde, muss man die fünf ausliegenden Karten nehmen und mit der "sechsten" eine neue Reihe starten. Jede Zahlenkarte hat Hornochsen aufgedruckt, die wir vermeiden wollen und wer zu erst 66 Hornochsen gesammelt hat, verliert das Spiel, der Spieler mit den wenigsten Hornochsen gewinnt.
Soweit das Basisspiel in Kartenform. Im Brettspiel wurden die Karten, wie erwähnt, durch Plättchen ersetzt, aber das Grundprinzip bleibt gleich. Insgesamt gibt es vier Versionen, die man spielen kann. Ein Grundspiel, eine Profi-Variante und die jeweiligen Varianten mit Glückskarten.
Fangen wir mit dem Grundspiel an. Jeder Spieler erhält 12 zufällig gewählte Zahlen-Plättchen und legt diese offen hinter sein Sichtschirm, so dass nur der Spieler sie sehen kann. Das Spiel endet sobald ein Spieler alle seine Plättchen ausgespielt hat, im Spiel zu zweit und zu dritt spielt man zwei Runden mit je 12 Plättchen.
In einer Runde wählt jeder Spieler ein Plättchen mit einer Zahl und legt diese verdeckt vor seinen Sichtschirm, wenn dies alle getan haben, drehen wir alle um und der Spieler mit der niedrigsten Zahl und dann aufsteigend, darf sein Plättchen in eine der vier Reihen auf dem Brett ablegen und zwar immer dort wo die Differenz zum zuletzt ausliegenden Plättchen am geringsten ist. Ist meine gewählte Zahl kleiner als alle vorhandenen Zahlen am Ende der Reihen, muss ich mein Plättchen hinter die höchste Zahl platzieren. Beim Kartenspiel war es noch so, dass man dann eine Reihe seiner Wahl komplett nehmen musste und mit dieser Karte eine neue Reihe startet.
Durch das Brett ist es nun auch nicht immer die sechste Karte, die vorgibt, dass man die Reihe nehmen muss, denn es gibt verschieden große Reihen von 4 Plätzen bis 8. Wer dann in der jeweiligen Reihe sein Plättchen auf das Feld mit dem "Reihe nehmen"-Symbol legt, muss die Reihe nehmen und sich die Hornochsen auf der Punkteleiste abziehen. Die Plättchen kommen aus dem Spiel und mit dem letzten Plättchen fängt man eine neue Reihe in der ersten freien Reihe unter den ausliegenden an.
In den Reihen gibt es auch noch Felder mit grünen und roten Hornochsen. Lege ich dort ein Plättchen ab, muss ich mir sofort Punkte in Höhe der Hornochsen auf diesem Plättchen abziehen (rot) oder addieren (grün). Ähnlich geht es auch bei den Feldern, in denen einfach eine +/- Zahl gezeigt wird. Diese Punkte bekomme ich oder muss ich mir abziehen. Zu guter Letzt gibt es noch Felder mit "Zwei Plättchen ausspielen", lege ich dort ein Plättchen ab, kann ich sofort noch ein weiteres ablegen.
Wer am Ende des Spiels die meisten Punkte bzw. die wenigstens Minuspunkte hat, gewinnt das Spiel.
Für die Profivariante drehen wir das Spielbrett und finden dort noch weitere Sonderfelder. Des Weiteren erhält jeder Spieler zwei Aktionskarten auf die Hand, die man während des Spiels verwenden kann und zwar immer dann, wenn man sein Plättchen legen würde. Was die genau bringen erkläre ich gleich. In der Profivariante startet ebenfalls jeder mit 12 Plättchen, aber das Spiel endet, egal in welcher Konstellation, wenn ein Spieler keine Plättchen mehr hat. Für nicht verwendete Aktionskarten bekommt man am Spielende jeweils ein Pluspunkt und für noch nicht verwendete Plättchen erhält man die dortigen Hornochsen als Minuspunkte.
Was gibt es für neue Felder? Es gibt nun zwei Arten von "Reihe nehmen" und zwar zum einen mit Plättchen, was bedeutet dass ich mir die Reihe nehme und alle Plättchen hinter mein Sichtschirm lege und diese von jetzt an mir zur Verfügung stehen. Das Plättchen mit dem ich diese Aktion ausgelöst habe, fängt eine neue Reihe an. Zum anderen gibt es das klassische Reihe nehmen mit Hornochsen, bei dem die Plättchen aus dem Spiel kommen und ich Minuspunkte in Höhe der Hornochsen erhalte. Dann gibt es Felder auf denen ich dann neue Plättchen ziehen muss oder eine Aktionskarte ziehen darf.
Was gibt es für Aktionskarten? Hier ein kleiner Überblick:
- STOP! - mit dieser Karte darf ich ein Stop-Plättchen ans Ende einer beliebigen Reihe legen und fortan darf kein Spieler mehr in dieser Reihe etwas anlegen, so lange bis eine andere Reihe komplett genommen wurde. Dann verschwindet das STOP-Schild auch wieder.
- Plättchentausch - wie der Name schon verrät, darf ich damit mein eigentlich gewähltes Plättchen mit einem anderen hinter meinem Sichtschirm tauschen, falls es mir doch nicht mehr passt.
- Überspringen - mit dieser Karte darf man in der Reihe immer ein Feld überspringen und das Plättchen auf das übernächste Feld legen, falls mir dort der Bonus besser gefällt.
- An den Anfang legen - wenn mein Plättchen kleiner als ein Plättchen an erster Stelle einer Reihe ist, kann dieses nun vorne anlegt werden und alle weiteren Plättchen rücken ein Feld nach rechts. Das Plättchen am Ende löst ein Sonderfeld aus und nicht dein eigentlich gelegtes!
- Aufsteigend anlegen - so lange mein Plättchen höher im Wert ist, kann ich dieses in jede Reihe legen, ich muss also nicht mehr auf die niedrigste Differenz achten.
- noch ein Plättchen - funktioniert wie das Sonderfeld und ich kann sofort ein weiteres Plättchen meiner Wahl spielen
Ich bin der Meinung, dass es so ähnliche Aktionskarten auch in der Jubiläumsedition gab, kann das aber nicht 100%ig sicher sagen, da ich nur das normale 6 nimmt! besitze.
Wie erwähnt kann ich beide Versionen auch noch mit Glückskarten spielen. Auf der Punkteleiste entlang findet ihr Kleeblätter und immer wenn ihr durch Minuspunkte an welche vorbeizieht, erhaltet ihr je Kleeblatt eine Glückskarte, die ihr, wie die Aktionskarten von der ProfiVersion, verwenden könnt. Es gibt zum einen eine Karte mit 5 Pluspunkten, womit ich auch Minuspunkte die ich eigentlich bekommen würde, verringern kann und es gibt es eine Karte mit positiven Hornochsen. Diese Karte spielt man, wenn man die Reihe nimmt, nun muss ich mir aber keine Minuspunkte für die Hornochsen geben, sondern werte zwei beliebige Plättchen der Reihe als Pluspunkte und verrechne dies mit den Minuspunkten der anderen Plättchen.
Puuh...länger geworden als ich wollte. Entschuldigt bitte. Aber hey ich hab euch quasi gerade 4 Spiele plus altes Kartenspiel in einem erklärt. Ist doch was oder?
Ich finde das alte 6 nimmt! schon toll, denn es bringt mit kleinen Mitteln große Emotionen an den Tisch. Mag es zu Beginn alles etwas trocken wirken und sehr mathematisch, entwickelt es sich schnell zu Gefühlsausbrüchen, in denen man seine Mitspieler verflucht, weil sie den perfekten Zug kaputt machen und man auf einmal mit 20 Minuspunkten da steht. Der Moment wenn jemand genau da eine Karte hinlegt, wo man seine haben wollte und nun an andere Stelle muss... immer wieder spaßig!
Auch das Brettspiel bringt diese Emotionen mit sich und kann daher von mir nur empfohlen werden. Die Sonderfelder in beiden Varianten bringen tolle taktische Momente mit sich und der Ärger-Faktor bleibt erhalten. Auch die Aktionskarten bringen ein schönes Element mit sich, da man nie weiß, was der Mitspieler eigentlich plant, er könnte ja eine Aktionskarte legen, die alles anders aussehen lässt. Die Glückskarten sind okay, sind für mich aber nicht so wichtig wie das Brett oder die Aktionskarten.
Trotz meiner ausschweifenden Erklärung ist das Grundprinzip einfach soooo simpel. Zahlenreihen aufbauen und dabei beachten dass man immer im niedrigsten Abstand legen muss. BOOM. Mehr nicht, aber dennoch bringt es schon so viel Spieltiefe mit sich. Durch die Brettspiel-Variante noch mehr und das find ich toll.
Die Anleitung ist hervorragend aufgebaut und es bleiben keine Fragen offen. Über die Optik lässt sich streiten. Mir wäre glaub ich ein aufgedrücktes Thema lieber gewesen, da man so manche Spieler schneller überzeugt bekommt, das Spiel mitzuspielen, denn so sieht es auf den ersten Blick sehr abstrakt und mathematisch aus. Lasst euch also nicht von der Optik abschrecken und gibt diesem wirklich schönen Spiel mit viel Ärger-Faktor eine Chance. Ich hätte mir für die Brett-Variante noch einen Beutel gewünscht, aus dem ich die Plättchen ziehen kann, so muss man anders behelfen.
Wer sollte eher die Hände davon lassen? Wenn man keine Take-That-Momente mag und am liebsten alles selbst in der Hand hat, wird mit 6 nimmt! Brettspiel weniger seine Freude haben, aber ich kann für mich und meine Runde sprechen, dass es immer Spaß bringt und ein wirklich großartiger Auftakt oder Abschluss eines Spieleabends sein kann. Auch meine Tochter (7) gefällt das Spiel sehr gut und lernt fleißig damit die Zahlen bis 100.
Ihr seht schon. Ich bin begeistert. Shut up & Sit Down übrigens auch. Amen. Aus die Maus. Kaufen!
6 nimmt! Brettspiel von Wolfgang Kramer
Für 2 bis 6 Spieler in ca. 25 Minuten
von Rouven 16.12.2019 Familienspiel, Puzzlespiel, Review
Cøpenhagen NyhavN – Ein Nachtrag
Nun ist meine Rezension zu Cøpenhagen schon einige Zeit her, jedoch kam mir in den letzten Tagen die Mini-Erweiterung Nyhavn unter die Finger. Und was soll ich sagen? – Es passt.
Diese kleine Erweiterung fügt sich elegant ins große Spiel ein und bietet dabei mehr Möglichkeiten als die Basisvariante. Worum geht’s?
Ins Spiel kommen neue Fassaden-Plättchen, dieses Mal tragen sie jedoch unterschiedliche Farben. Und wer hätte es gedacht: Man benötigt nun genau die abgebildeten Farben. Der Vorteil hierbei besteht nun darin, dass man ein begehrtes 5er-Plättchen nicht mehr mühsam mit fünf Karten gleicher Farbe oder einigen Spezialaktionen bekommt, sondern z.B. für drei rote und zwei lila Karten.
Die Anleitung schlägt vor, die im Grundspiel enthaltenen 5er-Plättchen durch die der Erweiterung zu ersetzen und die 3er einfach dazu zu legen. Meiner Meinung nach, kann man sie auch schlicht alle hinzu packen, da sollte jeder nach persönlichem Belieben verfahren.
Ohne noch viele Worte zu verlieren: Diese kleine Erweiterung ist rund, passt ins Spiel und macht Spaß. Fertig.
Copenhagen: Nyhavn von Anger Harding Granerud und Daniel Skjold Petersen
von Alexej 15.12.2019 Deckbau, Kennerspiel, Review
Mittlerweile haben wir alle eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie unsere Welt nach der Apokalypse aussehen könnte. Trockene Sandwüsten ohne Leben, von der Natur zurückeroberte Großstädte oder vom Schnee bedeckte Landschaften so weit das Auge reicht. Wir sahen genug Filme und spielten genug Spiele, um mit dem apokalyptischen Szenario warmzuwerden, denn das Endzeitthema ist spätestens seit Mad Max so beliebt wie kaum ein anderes. So unterschiedlich die aufgezählten Endzeit-Szenarien auch sein mögen, so haben sie dennoch eine große Gemeinsamkeit: Es geht immer ums nackte Überleben. Die Ressourcen sind knapp, Selbstjustiz ist an der Tagesordnung und wenn man keine Waffen hat, sollte man alle anderen Menschen besser meiden.
Arctic Scavengers Überleben im Jahr 2097 -was ein Glück, dass nur die wenigsten von uns in diesem Jahr tatsächlich überleben müssen- orientiert sich genau an diesen Klischees und versucht mit seiner Deckbuilder Mechanik etwas Neues zur Brettspielgemeinde beizusteuern. Ob das gelingt?
Arctic Scavengers kam bereits 2009 bei Rio Grande Games raus und wurde von einigen als das bis dato beste Deckbuilder Spiel bezeichnet, wobei besonders das Thema als stark präsent gelobt wurde. Nach und nach kamen Erweiterungen, bis man sich 10 Jahre später entschied, das Spiel auch auf deutsche, samt all diesen Erweiterungen zu veröffentlichen. Wer Dominion und Co. Kennt, der kann in etwa erahnen, wie AArctic Scavengers funktioniert. Für alle, die mit der Deckbuilder Mechanik nichts anfangen können, hier eine kurze Zusammenfassung:
Jeder Spieler startet zunächst mit den gleichen Handkarten, versucht aber im Spielverlauf ein Kartendeck aufzubauen, das sich nicht nur vom gegnerischen Unterscheidet, sondern im Idealfall eine kumulative Verkettung der ausgespielten Karten erzeugt. Dafür liegen auf dem Tisch weitere Karten, die durch das Ausspielen der vorhandenen gekauft werden können. Meistens spielt man dafür alle seine gezogenen Handkarten aus, schaut, wie viel Geld man aus diesen zusammenkratzen kann und kauft Karten aus dem ausliegenden Markt. Der Clou hierbei ist, dass sowohl die ausgespielten als auch die frisch gekauften Karten auf die Ablage kommen. Erst wenn der eigene Nachziehstapel leer ist, darf man die Ablage mischen und so zum neuen Nachziehstapel mit nun neuen Karten machen. Ein bestimmtes Ereignis triggert das Spielende und es gewinnt meist derjenige, der die meisten Karten gekauft hat, die Siegpunkte bringen. So funktionieren 99% aller kompetitiven Deckbuilder. Genauer betrachtet, ist ein Deck Builder also wie ein Engine Builder nur mit Karten. Die zwei größten Kritikpunkte hierbei sind jedoch der Mangel an Spielerinteraktion und der früh vorhersehbare Sieger, da man ja immer sehen kann, welche Karten das Gegenüber kauft.
Arctic Scavengers tanzt hier aber aus der Reihe und versucht genau diese Schwachpunkte der Deckbuildermechanik zu beseitigen.
Das Ziel bei Arctic Scavengers ist es, zum Spielende die meisten Personen in seinem Stamm zu haben, das heißt, dass man Karten kaufen muss, die ein Männchensymbol in der unteren linken Ecke besitzen, je mehr, desto besser. Hier bleibt Arctic Scavengers dem typischen „kaufe die meisten Siegpunkte Karten um zu gewinnen“ eines Deckbuilders treu. Der Clou ist aber, dass man nicht immer sieht, welche Karten die Gegenspieler ergattern. Dafür sorgt die Aktion mit dem Namen „Schrottplatz Durchsuchen“. Der Schrottplatz ist ein geheimer Kartenstapel, in dem man, wie der Name schon sagt, vielen nutzlosen Schrott findet, aber auch besonders mächtige Karten und das Beste daran, euer Gegner weiß bis zum Ausspielen dieser nicht welche es sind, denn ihr zieht verdeckt. Eine weitere Besonderheit bei Arctic Scavengers ist das Kombinieren von Karten. Dabei kann die Erfolgschance einer fast jeden Aktion erhöht werden, indem mindestens zwei Karten, die sich meist aus einer Person und einem Werkzeug zusammenstellen, kombiniert werden. Möchte man beispielsweise „Jagen“, was eigentlich nur bedeutet, dass man Karten kaufen möchte, die ein oder mehr Nahrungssymbole kosten, braucht man zunächst eine Person, die die Fähigkeit Jagen hat und beispielsweise einen Speer. So wird der Grundwert des Jagenden mit dem Bonuswert des Speers addiert und man kann sich eine teurere Karte ergattern, als ohne Speer. Gleiches gilt auch für die oben beschriebene Schrottplatzaktion, nur braucht man dort die Schaufel. Was aber die wohl beste Besonderheit von Arctic Scavengers ist, ist das Ausspielen von Karten während gegnerischer Züge, um ihnen das Leben zu erschweren. Möchte einer meiner Gegenspieler z.B. durch das Ausspielen einer Plünderer Karte, eine Karte von seinem Nachziehstapel ziehen, kann ich einen Scharfschützen einsetzen, der ihn sofort daran hindert. Hier muss man aber aufpassen, denn vorm Ende jeder Runde gibt es eine Kampfphase, in der jeder Spieler seine bis dato nicht genutzten Karten verwenden kann, um an der Schlacht teilzunehmen. Hierbei handelt es sich lediglich um das Vergleichen von Kampfwerten der restlichen Karten, wobei der Gewinner sich die oberste Karte vom Stapel „Umkämpfte Ressourcen“ nehmen darf. Dieser Stapel beinhaltet besonders wertvolle und starke Karten und triggert außerdem das Spielende, wenn er leer geht. Wer also am Kampf teilnehmen möchte, sollte Karten aufsparen, um diese dann einzusetzen, oder einfach bluffen, indem sie oder er, durch das Aufsparen der Karten, die Gegenspieler dazu animiert weniger Karten auszuspielen um für den Kampf gewappnet zu sein.
Das Basisspiel von Arctic Scavengers welches vom Regelwerk für den Einstieg empfohlen wird, ist relativ überschaubar und besonders für Vielspieler einfach zu wenig. Die Erweiterungen Hauptquartier und Aufklärung machen da schon einen riesigen Unterschied, da sie zum einen ganz neue Spielmechaniken mitbringen und zum anderen etablierte Aktionen noch spaßiger und immersiver machen. Mit den Erweiterungen könnt ihr beispielweise Reaktionskarten spielen um gegnerische Attacken zu verhindern oder Gebäude bauen, die permanent liegen bleiben und z.B. als Lager für bestimmte Karten dienen können. Stammesanführer-Karten verleihen jedem Spieler individuelle Fähigkeiten und der Spion oder das Fernglas lassen euch die Handkarten der Gegner oder einiger Stapel ansehen.
Anm. d. red.: In meinem Fazit bewerte ich das Spiel so, wie es auf dem deutschen Markt erscheint, d.h. mit den erweiterungen HAUPTQUARTIER und AUFKLÄRUNG.
Arctic Scavengers ist eigentlich schon lange ein Klassiker unter den Deck Building spielen. Warum es so lange gedauert hat, bis ein deutscher Release kam, kann ich mir bei bestem Willen nicht erklären. Das Spiel wirft so ziemlich alles, was mich an einem Deckbuilder stört über Bord und liefert vielseitige und vor allem interaktive Runden ohne das Deckbuilder-Feeling zu verwaschen. Ich kann aber verstehen, dass all die vielen Aktionen und Phasen einer Runde vor allem Dominionliebhaber abschreckt, da die Downtime bei Arctic Scavenger genauso deckbuilder-untypsch ist, wie viele seiner Mechaniken, was dazu führt, dass es eben nicht so flott gespielt werden kann. Eben mal eine Runde Dominion geht easy, aber eben mal eine Runde Arctic Scavenger eher nicht.
Nichtsdestotrotz dominiert Arctic Scavengers im Hinblick auf Spieltiefe und Interaktion seine Konkurrenz mit Leichtigkeit. Die Möglichkeiten zum Angriff, die individuellen Spielerfähigkeiten und die unzähligen Varianten sich ein individuelles Deck zu bauen, welches über die Handkarten hinaus geht habe ich bisher in keinem anderen Deckbuilder gesehen. Und was ich ebenfalls bei kaum einem anderen Deckbuilder gefühlt habe, war ein so stark präsentes Thema. Das graben im Schrott um dann doch enttäuscht nur Müll aufzusammeln, die Angst, dass ein gegnerischer Scharfschütze die nächste Aktion zunichtemachen kann, aber auch das Aufbauen einer eigenen Kolonie mit einer funktionierenden Dynamik und das Dominieren der Gegner im Kampf runden die bereits hervorragenden Spielmechaniken zu einem schönen Paket ab.
Wer Deckbuilder mag, aber frischen Wind und vor Allem einfach mehr Spiel braucht ist hier genau richtig.
Arctic Scavengers von Robert K. Gabhart
Erschienen bei ASS Altenburger
sämtliche Bilder sind von uns selbst erstellt oder vom jeweiligen Pressematerial des Verlages (hier ASS Altenburger) | de |
q-de-1289 | Wie lange dauert es normalerweise, den W-Track im Torres del Paine zu wandern? | Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark | Desire to Travel
Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark
Der Torres del Paine National Park liegt im Süden Chiles in Patagonien und umfasst die Gipfel des Torres del Paine und den Gletscher Grey, der ein Ausläufer des Patagonischen Eisfelds ist. Der Nationalpark ist ca. 2420 km² groß und beinhaltet mehrere 3000er, Gletscher, Fjorde und Seen.
Unser erstes großes Highlight auf unserer Weltreise war die 8-Tages Trekking-Tour, O-Track oder auch Cirquit genannt, im Torres del Paine Nationalpark. Die Tour startete am Busterminal in Puerto Natales um 07:00 Uhr morgens, denn der Nationalpark liegt sehr abgeschieden, ca. 2h Fahrt, von der nächsten Stadt entfernt. Wir waren schon sehr aufgeregt, da das unsere erste mehrtägige Trekking-Tour (abgesehen von einer 2-tägigen Tour mit Hüttenübernachtung in Grins) war. Auf dem Weg zum Park haben wir direkt mehrere Anden-Kondore gesehen. Leider war der Bus zu schnell unterwegs, um diese riesigen Vögel mit bis zu 3 Metern Spannweite in ihrer vollen Pracht bewundern zu können.
Zunächst mussten wir am Haupteingang des Nationalparks "Laguna Amarga" eine Sicherheitsunterweisung ansehen und die Parkgebühren von 40 € pro Person zahlen. Aufgrund von 2 großen Waldbränden in der Vergangenheit sind die Ranger im Park extrem darauf bedacht, dass man bloß kein offenes Feuer macht. Gekocht werden darf nur im Camp in einem speziellen Raum.
Weiter ging es von dort mit einem Shuttle-Bus zum Camp Central, wo wir unser Ticket vorzeigen und nachweisen mussten, dass wir alle notwendigen Reservierungen der Campingplätze auf dem O-Track hatten. Denn ohne Reservierung wird man gar nicht erst auf den Track gelassen. Ab hier ging es mit dem Rucksack bepackt zu Fuß weiter. Unser Marschgepäck beinhaltete Zelt, Schlafsäcke, Isomatten, Kochgeschirr, Kamera, Klamotten für alle Wetterlagen und Essen für 8 Tage. Die ca. 15kg machte sich schon nach wenigen Metern bemerkbar und jeder Schritt war sehr viel anstrengender als normalerweise.
Die erste Tagesetappe war auf 4 Stunden bzw. 12km angesetzt und führte hinein in das Hinterland des Torres del Paine Nationalparks. Der schmale Wanderpfad war sehr schön gelegen und führte uns mit nur wenig Höhendifferenz durch moosbewachsene, mystische Wälder, über blühende Blumenwiesen und durch ein schönes Tal entlang eines breiten, Berggletscherwasser gespeisten, Flusses. Die Temperatur waren mit ca. 20° sehr abgenehm, einzig der starke Wind, gab uns schon einen Vorgeschmack auf die Rauhheit Patagoniens. Nach ca. 3h kamen wir an einer Herde Pferde vorbei, die friedlich auf der Blumenwiese grasten. Die Pferde hier sind zwar nicht wild, sie sind hier im Park aber auch nicht eingezäunt und können sich frei bewegen. Die zweite Herde Pferde kurze Zeit später stand näher am Wegrand und einige Pferde lagen entspannt im Gras. Eines der Pferde ließ sich sogar von uns streicheln.
Nach einer weiteren Stunde kamen wir endlich am Ziel, dem Camp Seron, an. Die erste Ettape war mit nur 4 Stunden zwar sehr kurz, aber dennoch schmerzten unsere Schultern und unsere Becken durch das ungewohnte Gewicht unserer Rucksäcke. Wir hofften, dass das in den nächsten Tagen besser würde, wenn man sich an den schwerden Rucksack gewöhnt hat. Nach der Registrierung im Camp konnten wir unser Zelt an einem Platz unserer Wahl auf einer wunderschön gelegenen Wiese aufbauen. Wir suchen uns eine plane und grasbewachsene Stelle aus und bauen unser Zelt eilig unter dem Dauerangriff einer Horde stechwütiger Moskitos auf. Die Moskitos waren ganz plötzlich überall, denn der Wind hatte sich gelegt. Wir versuchten uns mit Insektenspray vor den lästigen Biestern zu schützen, aber selbst das half nur für wenige Minuten. Glücklicherweise hatten wir unser Zelt beim Ausleihen schon einmal Probe aufgebaut, sodass wir nach nur 5 Minuten uns komplett eingerichtet hatten.
Abends haben wir uns dann ins Kochzelt gesetzt und uns leckere Burritos gemacht. Beim Essen kamen wir mit einer allein Reisenden Israelin ins Gespräch mit der wir uns super verstanden. Da es nur einen einzigen Wanderweg und nur wenige Camps auf dem O-Track gibt, würden wir in den nächten Tagen nich oft aufeinandertreffen. Im Anschluss an das Abendessen haben wir uns ein überteuertes warmes Bier aus den Camping-Shop gegönnt und die Aussicht von einem nahen Hügel aus genossen. Da es früh morgens weitergehen sollte und die Wanderung schon recht anstrengend war, haben wir uns früh schlafen gelegt.
Der zweite Tag startete relativ früh und begann mit einem leckeren Frühstück aus Porridge, angereichert mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!), und schwarzem Tee. Es war eine sehr gute Grundlage für den Tag. Nach dem Zeltabbau sind wir dann in unsere zweite Tagesetappe gestartet. Die Strecke ist unterteilt in zwei Abschnitte. Der erste ist rund 9 km lang (3 h) und endet an einer Ranger Station. Der zweite Abschnitt ist 8 km lang (3 h) und endet im Refugio Dickson. Die Schultern schmerzten zwar noch vom Vortag, aber da mussten wir nun durch.
Die Wanderstrecke führte regelrecht willkürlich durch das Hinterland des Torres del Paine. Wir sind über einige Bächer, durch schöne weite Täler mit viel hohem Gras und blühenden Margeriten und über wild bewachsene Hügel gewandert. Nach etwa 1,5 Stunden mussten wir einen etwa 200m hohen Anstieg hoch. Oben angekommen wurden wir vom kräftigen Wind fast umgehauen. Aber das sollte nur ein winziger Vorgeschmack auf die Windstärken werden, die uns noch erwarteten würden. Die Aussicht war grandios: zur rechten ging es steil hinunter bis zu einem türkisgrünen See, dahinter eine hohe Gebirgskette, links ging es einen sanften buschbewachsenen Hügel hoch und vor uns streckten sich die schneebedeckten Berge in die Höhe. Die weitere Strecke war sehr abwechslungsreich und ging daher auch schneller vorbei als erwartet.
Nach ca. 3h sind wir dann an der Ranger Station Coiròn angekommen. Hier wurden wir von einem sehr netten Ranger und einer Horde Moskitos begrüßt. Wir mussten uns kurz registrieren und unsere Reservierungen für die nächsten Campingplätze vorzeigen. Wir wollten zwar eine Pause machen, sind dann aber direkt weiter, da die Moskitos nicht auszuhalten waren.
Mit uns auf dem Track war eine große Gruppe Amerikaner (rund 10 Personen), die eine geführte Tour gebucht hatten. Einen Bergführer braucht man im Torres del Paine grundsätzlich nicht, da es nur einen Weg gibt und dieser sehr gut erkennbar und ausgeschildert ist. Vorteil der gebuchten Tour ist aber, dass es mehrere Träger (sogenannte Porter) gibt, die einem das meiste Gepäck tragen und man auf der Strecke nur einen Day-Bag benötigt. Außerdem gibt es verschieden angerichtete Mahlzeiten. So gab es für die Amerikaner an der Ranger Station unter dem Angriff unzähliger Moskitos einen Mittags-Snack.
Wir sind direkt weiter gegangen und haben uns dann rund 30 Minuten später, an einer Stelle, an der es kaum Moskitos gab (wir haben zwei gezählt) unseren Mittags-Snack, Müsli-Riegel und gemischte Nüsse, gegönnt. Die amerikanische Gruppe kam an uns vorbei und war sichtlich neidisch, dass wir ungestört essen konnten. Nach der Pause ging es über Wiesen und durch einen Sumpf, über den Holzstege gebaut waren. Hier fing es an zu Regnen, sodass wir das erste Mal von unseren Regenjacken Gebrauch machen konnten. Aber der patagonische Regen geht genauso schnell wieder, wie er kommt und stört daher nur wenig.
Nach weiteren 2,5 Stunden kamen wir zu einem höher gelegenen Aussichtspunkt, der einen wunderschönen Ausblick auf unser Camp für diese Nacht bot. Es war wie aus einer Szene in einem schnulzigen Western. Im Hintergrund die Berge, davor ein breiter, geschwungener Flusslauf, der sich zu einem See verbreiterte. Und in der Flussschleife lagen ein paar einsame Holzhütten auf einer großen Weide, auf der vereinzelt ein paar Pferde grasten, umgeben von hohen Bäumen. Nur die modernen Zelte störten das sonst romantische Bild etwas.
Aber auch hier am Aussichtspunkt waren wieder unzählige Moskitos, die sofort nach neuen Opfern suchten, so haben wir nur schnell ein paar Fotos von der Szene geschossen und sind dann weiter. Am Camp angekommen haben wir uns bei der Ranger Station und im Refugio registriert und konnten dann, unter der Bewachung angriffslustiger Moskitos, schnell unser Zelt aufschlagen. Nach dem Zeltaufbau haben wir uns erst einmal eine warme Dusche gegönnt und haben uns anschließend was zu essen gekocht. Es gab Burritos mit Bohnen, Linsen und Mais und einer leckeren Sauce aus der Tüte.
Da es zwischenzeitlich angefangen hatte zu regnen, sind wir noch sitzen geblieben und mit den anderen Wanderern, die am Tisch saßen, ins Gespräch gekommen. Zwei davon waren ein Pärchen aus London, die auch auf Weltreise sind und die anderen Drei kamen aus Australien und Deutschland und waren gerade erst mit der Schule fertig und machten ein Gap-Year. Insgesamt haben wir auf dem O-Track fast ausschließlich Langzeitreisende getroffen. Vermutlich, weil niemand 8 Tage am Stück wandern geht, wenn er nur 3 Wochen Urlaub hat.
Nach dem der Regen etwas leichter wurde, sind wir ins Zelt gegangen, haben noch etwas gelesen und haben uns dann wieder zeitig schlafen gelegt.
Die zweite Nacht haben wir gut geschlafen, obwohl es deutlich kühler war. Am nächsten morgen stellten wir dann auch fest warum: In der Nacht hatte es bis ca. 100 Meter über dem Camp geschneit und die Gipfel und Hänge waren weiß gezuckert. Durch die Kälte waren auch die Sachen kühl und wir brauchten erst einmal ein leckeres warmes Porridge (mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!)) und einen schwarzen Tee zum aufwärmen.
Nachdem das Zelt verpackt war, haben wir uns auf den Weg unserer dritten Tagesetappe gemacht. Heute standen 12 km bzw. 4,5 Stunden Wanderung auf dem Programm. Nach dem gestrigen Tag schien es uns schon fast etwas wenig. Zwar schmerzten die Schultern und Becken immer noch, aber wir merkten auch den langsam einsetzenden Trainingseffekt. Auch die Rucksäcke haben sich langsam an unsere Körper angepasst und kamen uns nicht mehr soo schwer vor.
Da es die Nacht über geregnet bzw. geschneit hat und auch der heutige Tag sehr verregnet war, war der Wanderweg übersät von Matschlöchern und kleinen Bächen. Dies machte unser vorankommen deutlich schwieriger, außerdem mussten wir heute rund 400 Höhenmeter überwinden. Wodurch die "nur" 12 km doch auch wieder an unseren Kraftreserven nagten.
Fast die gesamte Wanderstrecke lag in unberührten natürlichen Wäldern, wodurch uns der Regen nicht soviel ausmachte. Es war toll mal solche Wälder zu sehen, in denen der Mensch noch nicht alles verändert hat, sowas gibt es in Deutschland ja gar nicht mehr. Nach ca. 4 Stunden sind wir dann zu einer hügeligen Geröll-Landschaft gekommen, wo der Wind deutlich kräftiger wurde. Wir mussten richtig kämpfen, um die Hügel hochzukommen und der Wind hat uns immer wieder durchgeschüttelt. Auf dem ersten Hügel angekommen, blickten wir auf einen dahinter liegenden See, an dessen Ende ein Gletscher ins Wasser ragte. Die Gletscher im Torres del Paine beeinflussen das Wetter immens und sorgen unter anderem für die enormen Windgeschwindigkeiten. Imke versuchte von dem See und dem Gletscher ein Foto zu schießen, aber der Wind war so unfassbar heftig, dass sie nicht ruhig stehen bleiben konnte. Der Wind hat sie sogar einmal umgeworfen. So hat sie dann ein paar Bilder im Sitzen gemacht und wir haben uns bis zu unserem nächsten Camp durch den Wind und die noch kräftigeren Böen gekämpft.
Am Campground Los Perros angekommen, wurden wir an der Ranger Station von einem sehr freundlichen Ranger begrüßt, der uns einen heißen Stein gab, an dem wir unsere durchgefrorenen Finger aufwärmen konnten. Der Ranger gab uns noch eine kurze Einweisung, was uns am nächsten Tag erwarten würde und wies uns daraufhin, dass wir bis spätestens 7 Uhr das Camp verlassen müssen, damit wir es über den Pass und bis zum Camp Grey schaffen. Nach der Registrierung beim Ranger und danach im Refugio haben wir unser Zelt aufgebaut. Wir waren inzwischen regelrecht durchgefroren und versuchten uns durch das Abendessen wieder aufzuwärmen. Was aber nicht so richtig gelingen wollte. Daher haben wir uns noch einen Tee gemacht und sind dann ins Zelt gegangen. Erst der Wechsel der Klamotten und das Einmummen in den Schlafsack verhalf langsam dabei, dass uns wieder wärmer wurde. Im Zelt haben wir dann Karten gespielt und gelesen.
Doch durch die Kälte und die Aufregung vor der nächsten Tagesetappe war unsere Motivation etwas angeschlagen. Die Nacht sollte noch einmal richtig kalt werden, sodass wir auch nicht so richtig gut geschlafen haben.
Das Highlight des O-Tracks ist die Überquerung des John Gardner Passes, der auf rund 1200m liegt und einen gigantischen Blick auf den Gletscher Grey bereithält. Aber diese vierte Tagesetappe ist mit 11 Stunden auch die Anstrengendste des ganzen O-Tracks. Da wir spätestens um 7 Uhr aufgebrochen sein mussten, sind wir noch vor Sonnenaufgang um 4:30 Uhr aufgestanden, um möglichst früh am Pass zu sein, denn Imke hatte gelesen, dass je später es wird, der Wind immer mehr zunimmt und es dann deutlich anstrengender wird den Pass zu überqueren.
Nach dem Frühstücks-Porridge und einem Tee, haben wir unser Zelt zusammengepackt und sind um 5:45 Uhr aufgebrochen. Der Weg ging zunächst relativ steil bergauf. Durch den vielen Regen hatte sich der Weg in ein einziges großes Matschloch verwandelt und zwischendurch sah er eher aus wie ein Bachlauf, als wie ein Wanderweg. Hier waren wir sehr froh über unsere hohen wasserfesten Wanderstiefel. Nach ca. 1 Stunde hüpfen von Baumstamm zu Baumstamm kamen wir dann an der Baumgrenze an und machten einen Schritt in das dahinterstehende Geröllfeld an. Der Wind war so stark, dass er uns direkt umzuhauen drohte. Wir haben uns dann nochmal in den Wald zurückgezogen und uns zunächst dicker angezogen und nochmal alles windsicher gemacht. Danach sind wir raus auf das Geröllfeld und haben uns dem Wind gestellt, der mit rund 70 km/h frontal auf uns zubließ. Wir wurden immer wieder vom böigen Wind durchgeschüttelt. Neben dem Wind hat es die vorherigen Tage auch immer wieder geschneit, wodurch wir uns durch knietiefen Schnee die Hänge hochkämpfen mussten. Vor uns waren zum Glück schon ein paar andere Wanderer, sodass man ihren Fußspuren im Schnee gut folgen konnte.
Nach rund 2,5 kraftraubenden Stunden und etwa 600 Höhenmetern erreichten wir endlich den Pass. Hier oben wehte der Wind zum Glück relativ konstant und frontal, wodurch wir mit ca. 45° Vorwärtsneigung unseren Weg durch den Wind über den Pass verhältnismäßig leicht fortführen konnten.
Einmal über den Pass tauchte plötzlich vor uns der riesige Gletscher Grey auf. Der Anblick lässt sich nicht wirklich in Worte fassen und auch Bilder geben nicht das wieder, was wir sehen. Im ersten Moment sah es aus wie der Blick auf ein wolkenverhangenes Tal, erst das genauere Hinsehen verdeutlicht einem die gigantischen Eismassen, die langsam talwärts geschoben werden. Ein wirklich unglaubliches Bild!
Begleitet von einem starken, aber mit jedem Schnitt schwächer werdenden Wind haben wir dann unseren Abstieg begonnen. Dieser führte zunächst über Geröllfelder hinab, bis wir zu einem Waldstück kamen, in dem der weitere Abstieg richtig anstrengend wurde. Dieser war hier treppenartig angelegt, sehr steil und teilweise matschig, was recht schnell auf die Gelenke ging und nach ein paar Minuten langsam Schmerzen in Kniescheibe und Bändern auslöste. Erträglich macht den Abstieg, der immer wiederkehrende Blick auf den gigantischen Gletscher.
Nach ca. 5h erreichen wir unseren Zwischenstopp den Campingplatz und die Ranger Station Paso. Hier müssen wir uns zunächst beim Ranger registrieren. Hier konnten wir unseren Gaskocher auspacken und uns mit einem leckeren Mittagessen aus Spaghetti mit Pesto-Sauce für den zweiten Teil der Etappe stärken. Nach gut einer Stunde Pause ging es dann weiter zu unserem heutigen Tagesziel dem Refugio Grey. Dieser Abschnitt sollte laut Karte weitere 6h dauern.
Der Weg führte entlang eines Gebirgshanges und wir hatten die ganze Zeit Ausblick auf den Gletscher. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, mal kleinere Wälder, mal schroffe Felshänge, und das Beste: mehrere abenteuerliche Hängebrücken. Allerdings waren wir langsam am Ende unserer Kräfte und sehnten uns endlich unser Zelt aufbauen zu können und eine After-Trecking-Cola zu trinken.
Auf dem Weg gab es mehrere Aussichtspunkte auf den Gletscher, die auch als Tagesausflug vom Camp Grey erreichbar sind und so kamen uns heute das erste Mal auf der Strecke Wanderer entgegen, die den W-Track oder nur Tagestouren machten. Der W-Track ist eine beliebte Strecke im Torres del Paine, der meist in vier Tagen gewandert wird und an dessen Tageszielen immer gut ausgebaute Refugien stehen.
Eine Wanderin ist uns an diesem Tag entgegengekommen und bat uns an einem Aussichtspunkt ein Foto von ihr vor dem Ausläufer des Gletscher Grey zu machen. Ihr Jubelgeschrei "I made it!" bringt uns noch immer zum Schmunzeln, da wir gerade rund 9h gewandert, um 4:30 Uhr aufgestanden sind und rund 1200 Höhenmeter überwunden haben ;) und sie nicht mal einen Rucksack aufhatte.
Nach 5h sind wir endlich am Refugio Grey angekommen (1 Stunde schneller als in der Karte angeben) und waren heil froh, unser Zelt aufbauen und Duschen gehen zu können, denn am Vortag in Los Perros gab es nur kalte Duschen und da war uns aufgrund der frostigen Temperaturen nicht wirklich nach. Nach der etwas zu heiß eingestellten Dusche haben wir es uns in dem Restaurant im Refugio gut gehen lassen. Es gab leckere Pizza und Wein bzw. Bier. Das Ganze hat dann auch "nur" schlappe 50 € gekostet (man gönnt sich ja sonst nichts).
Nach dem Essen sind wir hundemüde ins Zelt gegangen und haben kurz danach unsere Augen zu gemacht.
Da unser Zeltplatz etwas abschüssig war, war die Nacht nicht wirklich gut. Zusätzlich machte sich die unbequeme Isomatte immer mehr bemerkbar. Die Matte war nur ca. 0,5 cm dick und bot keinen wirklichen Komfort. Das machte sich zu dem unebenen Untergrund zusätzlich bemerkbar.
Nach unserem gewohnten Frühstück (Porridge und Tee) ging es dann zunächst nur mit Tagesrucksack ausgestattet zu einem Aussichtspunkt auf den Gletscher Grey. Dies war nicht besonders aufregend, da wir am Vortag deutlich beeindruckendere Bilder genießen konnte. Zurück am Refugio haben wir unser Zelt gepackt und haben dann unsere fünfte Tagesetappe zum Refugio Paine Grande in Angriff genommen. Die Etappe sollte nur etwa 3,5 Stunden dauern und wir mussten rund 200 Höhenmeter überwinden.
Die Strecke ging immer wieder auf und ab und führte entlang eines großen Sees, der unter anderem vom Gletscher Grey gespeist wird. Nach etwa der Hälfte der Strecke kamen wir zum wunderschönen Aussichtspunkt Mirador Grey, der den See und den Gletscher überblickt. Diesen Aussichtspunkt kann man auch als Tagestour von Paine Grande aus erreichen. Hier oben war der Wind, aber so stark, dass alle Bilder schief oder verwackelt waren und beim Weitergehen packte der Wind so in den großen Rucksack, dass wir gezwungen waren zu laufen, um nicht umzufallen.
Zum Ende der Tour sind wir noch durch ein wunderschönes Tal mit hübschen Blumen und durch den letzten großen Waldbrand abgestorbenen, aber zur idyllischen Kulisse passenden, Bäumen gewandert. Hier frischte der Wind nochmal richtig auf und hat uns gut durchgeblasen. Das Camp Paine Grande war wunderschön an einem türkisblauen See und direkt an zwei hohen Bergflanken gelegen und wir konnten uns einen freien Platz zum Campen aussuchen.
Wir mussten heute unser Zelt in heftigem Wind aufbauen, was aber mittlerweile durch das tägliche Training kein Problem mehr darstellte. Danach haben wir uns ein leckeres Reis-Curry-Gericht gezaubert und haben noch etwas mit der Wanderin aus Israel, die wir am ersten Tag kennengelernt hatten, gequatscht.
Heute sind wir sehr früh ins Zelt gegangen, da wir noch Schlaf-Nachholbedarf von den vorherigen Nächten hatten. Aber auch diese Nacht sollte nicht besser werden, da der Wind die ganze Nacht über das Zelt ordentlich durchschüttelte. Georg musste sogar zweimal raus, da sich die Heringe der Zelteingänge gelöst hatten und das Oberzelt drohte, wegzufliegen.
Nach der unruhigen Nacht haben wir morgens gefrühstückt (hmm lecker Porridge mit Tee). Und haben nach dem Zeltabbau unsere sechste Tagesetappe begonnen. Die heutige Etappe war mit rund 13 km (ohne Umweg über Valle del Francés) angesetzt und sollte 5 h dauern. Ziel war das Refugio Los Cuernos, das zwar das weiter entfernte Refugio war, aber erstens konnten wir kein anderes Camp buchen und außerdem konnten wir so näher am Ziel unserer letzten Tagesetappe sein.
Wir sind recht zügig losgewandert und die Strecke ging entlang der Laguna Scottsberg durch schöne Wälder und Berghänge. Nach rund 2,5 h sind wir an der Ranger Station und dem Campingplatz Italiano angekommen. Von hier aus kann man in das Valle del Francés wandern und gelangt zu zwei Aussichtspunkten. Den ersten erreicht man nach ca. 1 Stunde, den anderen nach 3 Stunden. Wir haben unsere Rucksäcke an der Ranger Station liegen gelassen und sind dann nur mit unseren Day-Bags ca. eine halbe Stunde in das Tal aufwärts über Felsen gewandert bzw. gekraxelt. Der Vortragende von erratic rocks in Puerto Natales hatte erzählt, dass sich die Sicht auf das Tal zwischen den ersten Kilometern und dem ersten Aussichtspunkt nicht stark ändert, weshalb wir entschieden gar nicht so weit in das Tal zu wandern. Außerdem hatten wir noch weitere 2,5 Stunden Wanderung vor uns und wir wollten nicht so spät in Los Cuernos ankommen.
Wir haben es uns nach der halben Stunde auf einem größeren Felsen gemütlich gemacht und die Aussicht genossen. Immer wieder gingen kleinere Schneelawinen von den gegenüberliegenden Bergen ins Tal ab. Das war spannend, da dies immer unter einem lauten Donnern passierte. Nach der kleinen Pause sind wir dann wieder zur Ranger Station abgestiegen.
An der Ranger Station haben wir wieder unsere Rucksäcke aufgespannt und sind zum nächsten Zwischenstopp, dem Refugio Francès, weitergezogen. Dies sollte nach ca. einer halben Stunde erreicht sein, doch diesmal zog sich die Strecke etwas länger und wir fragten uns bereits, ob wir ein Schild übersehen hatten. Ca. 20 Minuten später als gedacht, sind wir dann am Refugio angekommen und haben uns eine Cola zur Erfrischung gegönnt. Das Refugio war sehr neu und teilweise noch im Aufbau. Was uns sehr seltsam erschien, war der Campingplatz der weit vom Refugio entfernt lag. Man musste ca. 10 Minuten vom Campingplatz zum Refugio absteigen. Später berichteten uns Bekannte, die wir auf dem O-Criquit kennengelernt haben und im Refugio Francès übernachtet haben, dass es dort nicht so schön war. Der Campingplatz war wohl sehr unbequem, da die Stellflächen teils sehr abschüssig waren.
Nach der Cola ging es dann hauptsächlich durch Waldgebiet weiter Richtung Refugio Los Cuernos. Wir mussten einige Höhenmeter abbauen, was aber deutlich einfacher war als der Abstieg vom Pass. Am Ende kamen wir an einem See mit Kiesstrand raus und konnten dort unsere Füße in dem 6° bis 7° warmen Wasser abkühlen. Von dort aus ging es dann noch ca. 20 Minuten weiter bis wir endlich am Refugio ankamen.
Hier hatten wir keinen Platz mehr für unser Zelt buchen können, sondern mussten ein vollausgestattetes Zelt buchen. Das schlug dort mit rund 88 € zu buche. Ganz schön teuer für ein Zelt mit Matte (den Schlafsack muss man selber mitbringen). Nach dem Bezug des Zeltes und einer erfrischenden Dusche, sind wir nochmal zu dem See gelaufen. Da aber der Wind wieder deutlich stärker blies, gab es recht starke Wellen, wodurch wir nicht mehr ins Wasser konnten.
Zurück am Refugio haben wir uns unsere letzte Packung Curry-Reis gekocht und haben uns im Refugio noch einen kleinen Drink, einen Pisco Sour, gegönnt. Nach dem anstrengenden Tag und den vorherigen unruhigen Nächten, sind wir auch heute wieder früh im Zelt verschwunden. Und so ein vollausgestattetes Zelt ist nach fünf Tagen unbequemer Isomatte und beengtem 2 Personen Zelt einfach himmlisch! Wir haben geschlafen wie die Steine :)
Die siebte Tagesetappe war noch einmal mit rund 12 km (5 h) angesetzt und sollte uns zu unserem letzten Campingplatz Chileno im Torres del Paine National Park führen. Die Strecke war zu Beginn sehr angenehm zu laufen und führte entlang dem Lago Nordenskjold. Jedoch war es teilweise wieder extrem windig und wir wurden mit unseren großen Rucksäcken wieder gut durchgeschüttelt.
Nach ca. 3 Stunden kamen wir an der Kreuzung an, an der man entweder Richtung Refugio Chileno, unserem eigentlichen Ziel, oder Richtung Refugio Torre Central laufen kann. Wir beschlossen uns den Umweg über Torre Central, da wir dort unsere Rucksäcke einsperren und noch etwas zu Mittag essen konnten, da unsere Vorräte inzwischen aufgebraucht waren. Der Weg führte entlang einem kleineren See und über einen großen sehr wenig bewachsenen Hügel und der Wind nahm immer mehr zu. Als wir über den Hügel wandern wollten, wurde der Wind so stark, dass wir teilweise nicht mehr stehen bleiben konnten und der Wind uns einfach vor sich herschob.
Nach ca. 2h sind wir endlich, langsam ausgehungert und von der Hitze erschöpft, am Refugio Torre Central angekommen. Hier konnten wir unsere Rucksäcke ablegen, leider war das Restaurant aber schon geschlossen und nur die Bar geöffnet, an der es nur kleinere Snacks gab. So gab es zum Mittag nur ein paar Wedges mit leckerer Sauce. Der Service war aber äußerst langsam und wir wurden schon ungeduldig, ob wir noch etwas zu essen bekommen. Schließlich konnten wir nach der Stärkung, nur mit unseren Day-Bags bepackt, den Aufstieg (400 Höhenmeter) antreten. Durch die Erholungspause war der Aufstieg recht gut zu meistern.
Am Camp Chileno angekommen, wurden wir in die Örtlichkeiten eingewiesen und konnten unser reserviertes Zelt beziehen. Die Zelte waren auf kleinen hölzernen Plattformen im Wald aufgebaut und wie schon in Los Cuernos sehr gemütlich mit dicker Matte ausgestattet. Abends haben wir noch Rachel und Josh getroffen und konnten gemütlich zusammensitzen und über die letzten Tage reden. Wir sind auch heute wieder früh ins Zelt gegangen, da wir am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang am Torres Lookout sein wollten. Das ist "der" bekannte Aussichtspunkt auf die drei Gipfel, die dem Torres del Paine seinen Namen beschert haben.
Wir sind an diesem Morgen vor Sonnenaufgang aufgestanden (3:00 Uhr), um passend zum Sonnenaufgang am Torres del Paine Lookout zu sein, und die vom Sonnenaufgang rot gefärbten Gipfel zu erleben. Als wir aus dem Zelt gekrochen sind, konnten wir noch einen relativ großen Fuchs auf der Flucht vor uns beobachten. Bepackt mit Day-Bag und Stirnlampe haben wir uns dann an den Aufstieg zum Lookout gemacht, der mit rund 2,5 Stunden angegeben ist. Allerdings haben wir nur rund 1,5 Stunden gebraucht, wodurch wir viel zu früh am Lookout waren und die Zeit mit warten und frieren verbracht haben. Wir hatten leider das Pech, dass es sehr wolkig war und der schöne rote Sonnenschein auf den Gipfeln am heutigen Morgen ausblieb.
Der Sonnenaufgang sollte so gegen 5:30 Uhr / 5:45 Uhr sein, so haben wir noch bis ca. 6:15 Uhr ausgehalten und dann entschlossen wieder zum Campingplatz abzusteigen. Aber zuvor haben wir noch die Instagram-typischen Bilder auf dem Stein im See vor den Gipfeln geschossen. Zurück am Camp haben wir noch einen Kaffee getrunken und konnten hier noch mit weiteren Mitstreitern warten bis ein größerer Regenschauer durchgezogen ist. Gegen 10:00 Uhr haben wir dann unseren Abstieg zurück zum Refugio Torre Central angetreten und unsere Rucksäcke abgeholt.
Unser Bus zurück nach Puerto Natales sollte gegen 14:30 von Laguna Amarga abfahren. Wir sind dann um rund 17:00 in Puerto Natales angekommen und haben zunächst unsere Leihausrüstung zurückgebracht, unser Gepäck im Hostel Singing Lamb abgeholt und haben dann unser Familienzimmer im Hostel "Patagonia MW" bezogen. Das Zimmer war eine ganze Wohnung für uns, da das zweite Doppelzimmer nicht bezogen war.
Wir haben uns abends noch eine super leckere Pizza gegessen. Das war eine der besten (wenn nicht die beste) Pizzen, die wir je gegessen haben. Und das lag nicht nur daran, dass wir seit 8 Tagen kein gutes Essen mehr hatten! Wir haben dann noch 2 Tage in Puerto Natales gechillt, bis wir weiter nach El Calafate gezogen sind.
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Panteon Rococo: Aktualisierte Tourdaten. Die komplette, aktualisierte Liste läßt sich auf http://www.rockybeachclub.com abrufen.Veranstaltungshinweis vom 04.09.2005 Marcos über Erwartung und Veränderung
Dies sollten ursprünglich die Worte für den Abschluss des Treffens für NGO, Kollektive und Gruppen sein, aber die Sitzung zog sich lange hin, und am Ende waren einige schon gegangen. Aber ich habe versprochen Ihnen ein Brief zu schicken, also hier ist es:Text von Subcomandante Marcos vom 30.08.2005 Subcomandante Insurgente MarcosÜbersetzt von Dana
(Mexiko-Stadt) - Guadelupe hat den Klassenaufstieg geschafft. Seitdem die 32jährige, die sich in Mexiko-Stadt mit dem Sammeln von Dosen und Altpapier durchschlägt, ihre monatlichen Einkünfte allmählich von umgerechnet 70 auf 85 US-Dollar gesteigert hat, gehört sie wie Tausende anderer ihrer Zunft in Mexiko statistisch nicht mehr zu den Allerärmsten. An ihrem mühseligen Alltag ...junge welt vom 29.08.2005 Diego Cevallos (IPS)
Marcos: Eine kleine Geschichte über Señor Ik’
Dieser Teil des Landes auf dem wir uns treffen, heißt heute Juan Diego Nuevo Poblado. Es gehört zum Autonomen Zapatistischen Bezirk in Rebellion Franciso Gómez. Aber es hieß nicht immer so. Früher war es eine Finca, und hatte den Namen Santa RitaText von Subcomandante Marcos vom 27.08.2005 Subcomandante Insurgente MarcosÜbersetzt von Dana
Einladung zum YA-BASTA-NETZ-Treffen
Auf dem letzten Ya-Basta-Treffen in Münster haben wir beschlossen, uns stärker der konkreten Unterstützung der zapatistischen Autonomie zu widmen. Dabei wollen wir unserer Funktion als Netzwerk gerecht werden und versuchen, einen Austausch zwischen den Aktiven in Gang zu bekommen und gemeinsam herauszufinden, wieweit wir uns gegenseitig unterstützen können und wollen.Veranstaltungshinweis vom 26.08.2005 Tod in der Wüste
Mexiko-Stadt Die Rekordzahl aus dem vergangenen Jahr wurde bereits im August übertroffen: Allein 384 Mexikaner sind 2005 nach offiziellen Statistiken in den ersten acht Monaten bei dem Versuch umgekommen, »illegal« ins Nachbarland USA zu migrieren. Im gesamten Jahr 2004 waren es 373. Die makabre Tendenz, daß immer mehr Menschen an der Grenze ums Leben kommen, ist damit ...junge welt vom 26.08.2005 Gerold Schmidt
Aufoktroyierte Stromprojekte in der Selva
Autonomer Landkreis San Manuel, Chiapas, 24. August. Dieser Tage wird die Reaktivierung der Truppen zur Aufstandsbekämpfung in der von Tzeltales bewohnten Urwaldregion besonders durch die Zwangs- Elektrifizierung (durch der PRI angehörige Bauern und die Behörden von Ocosingo) in der Talregion von Las Tazas deutlich. Zentraler Streitpunkt ist momentan ein großer Zedernbaum in ...La Jornada vom 25.08.2005 Hermann Bellinghausen, KorrespondentÜbersetzt von Katja (B.A.S.T.A.)
Stromprojekte in der Selva
Dieser Tage wird die Reaktivierung der Truppen zur Aufstandsbekämpfung in der von Tzeltales bewohnten Urwaldregion besonders durch die Zwangs- Elektrifizierung (in der Talregion von Las Tazas deutlich.La Jornada vom 25.08.2005 Hermann BellingshausenÜbersetzt von Katja (B.A.S.T.A.)
Marcos: das nächste Treffen und ein spezielles Angebot
Wir geben Ihnen bekannt, dass das nächste Treffen für Nichtregierungsorganisationen, Gruppen, Kollektive und etcetera ist. Ankunft ist am Freitag, 26. August, das Treffen findet am Samstag, den 27. statt, und Abreise ist am Sonntag, 28. August.Kommunique vom 23.08.2005 Subcomandante Insurgente MarcosÜbersetzt von Dana
Basisradios fordern Gesetzesreform
(Montevideo, 15. August 2005, recosur).- Die mexikanische Gruppe des Weltverbandes der Basisradios AMARC (Asociación Mundial de Radios Comunitarias) hat von der Regierung eine Gesetzesänderung gefordert, um dem wachsenden Bedürfnis der Bevölkerung nach eigenen Radiostationen nachzukommen. Obwohl das Ministerium für Transport und Kommunikation (SCT) bereits elf Genehmigungen ...Poonal vom 23.08.2005 Poonal Nr. 683 | de |
q-de-1289 | Wie lange dauert es normalerweise, den W-Track im Torres del Paine zu wandern? | Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark | Desire to Travel
Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark
Der Torres del Paine National Park liegt im Süden Chiles in Patagonien und umfasst die Gipfel des Torres del Paine und den Gletscher Grey, der ein Ausläufer des Patagonischen Eisfelds ist. Der Nationalpark ist ca. 2420 km² groß und beinhaltet mehrere 3000er, Gletscher, Fjorde und Seen.
Unser erstes großes Highlight auf unserer Weltreise war die 8-Tages Trekking-Tour, O-Track oder auch Cirquit genannt, im Torres del Paine Nationalpark. Die Tour startete am Busterminal in Puerto Natales um 07:00 Uhr morgens, denn der Nationalpark liegt sehr abgeschieden, ca. 2h Fahrt, von der nächsten Stadt entfernt. Wir waren schon sehr aufgeregt, da das unsere erste mehrtägige Trekking-Tour (abgesehen von einer 2-tägigen Tour mit Hüttenübernachtung in Grins) war. Auf dem Weg zum Park haben wir direkt mehrere Anden-Kondore gesehen. Leider war der Bus zu schnell unterwegs, um diese riesigen Vögel mit bis zu 3 Metern Spannweite in ihrer vollen Pracht bewundern zu können.
Zunächst mussten wir am Haupteingang des Nationalparks "Laguna Amarga" eine Sicherheitsunterweisung ansehen und die Parkgebühren von 40 € pro Person zahlen. Aufgrund von 2 großen Waldbränden in der Vergangenheit sind die Ranger im Park extrem darauf bedacht, dass man bloß kein offenes Feuer macht. Gekocht werden darf nur im Camp in einem speziellen Raum.
Weiter ging es von dort mit einem Shuttle-Bus zum Camp Central, wo wir unser Ticket vorzeigen und nachweisen mussten, dass wir alle notwendigen Reservierungen der Campingplätze auf dem O-Track hatten. Denn ohne Reservierung wird man gar nicht erst auf den Track gelassen. Ab hier ging es mit dem Rucksack bepackt zu Fuß weiter. Unser Marschgepäck beinhaltete Zelt, Schlafsäcke, Isomatten, Kochgeschirr, Kamera, Klamotten für alle Wetterlagen und Essen für 8 Tage. Die ca. 15kg machte sich schon nach wenigen Metern bemerkbar und jeder Schritt war sehr viel anstrengender als normalerweise.
Die erste Tagesetappe war auf 4 Stunden bzw. 12km angesetzt und führte hinein in das Hinterland des Torres del Paine Nationalparks. Der schmale Wanderpfad war sehr schön gelegen und führte uns mit nur wenig Höhendifferenz durch moosbewachsene, mystische Wälder, über blühende Blumenwiesen und durch ein schönes Tal entlang eines breiten, Berggletscherwasser gespeisten, Flusses. Die Temperatur waren mit ca. 20° sehr abgenehm, einzig der starke Wind, gab uns schon einen Vorgeschmack auf die Rauhheit Patagoniens. Nach ca. 3h kamen wir an einer Herde Pferde vorbei, die friedlich auf der Blumenwiese grasten. Die Pferde hier sind zwar nicht wild, sie sind hier im Park aber auch nicht eingezäunt und können sich frei bewegen. Die zweite Herde Pferde kurze Zeit später stand näher am Wegrand und einige Pferde lagen entspannt im Gras. Eines der Pferde ließ sich sogar von uns streicheln.
Nach einer weiteren Stunde kamen wir endlich am Ziel, dem Camp Seron, an. Die erste Ettape war mit nur 4 Stunden zwar sehr kurz, aber dennoch schmerzten unsere Schultern und unsere Becken durch das ungewohnte Gewicht unserer Rucksäcke. Wir hofften, dass das in den nächsten Tagen besser würde, wenn man sich an den schwerden Rucksack gewöhnt hat. Nach der Registrierung im Camp konnten wir unser Zelt an einem Platz unserer Wahl auf einer wunderschön gelegenen Wiese aufbauen. Wir suchen uns eine plane und grasbewachsene Stelle aus und bauen unser Zelt eilig unter dem Dauerangriff einer Horde stechwütiger Moskitos auf. Die Moskitos waren ganz plötzlich überall, denn der Wind hatte sich gelegt. Wir versuchten uns mit Insektenspray vor den lästigen Biestern zu schützen, aber selbst das half nur für wenige Minuten. Glücklicherweise hatten wir unser Zelt beim Ausleihen schon einmal Probe aufgebaut, sodass wir nach nur 5 Minuten uns komplett eingerichtet hatten.
Abends haben wir uns dann ins Kochzelt gesetzt und uns leckere Burritos gemacht. Beim Essen kamen wir mit einer allein Reisenden Israelin ins Gespräch mit der wir uns super verstanden. Da es nur einen einzigen Wanderweg und nur wenige Camps auf dem O-Track gibt, würden wir in den nächten Tagen nich oft aufeinandertreffen. Im Anschluss an das Abendessen haben wir uns ein überteuertes warmes Bier aus den Camping-Shop gegönnt und die Aussicht von einem nahen Hügel aus genossen. Da es früh morgens weitergehen sollte und die Wanderung schon recht anstrengend war, haben wir uns früh schlafen gelegt.
Der zweite Tag startete relativ früh und begann mit einem leckeren Frühstück aus Porridge, angereichert mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!), und schwarzem Tee. Es war eine sehr gute Grundlage für den Tag. Nach dem Zeltabbau sind wir dann in unsere zweite Tagesetappe gestartet. Die Strecke ist unterteilt in zwei Abschnitte. Der erste ist rund 9 km lang (3 h) und endet an einer Ranger Station. Der zweite Abschnitt ist 8 km lang (3 h) und endet im Refugio Dickson. Die Schultern schmerzten zwar noch vom Vortag, aber da mussten wir nun durch.
Die Wanderstrecke führte regelrecht willkürlich durch das Hinterland des Torres del Paine. Wir sind über einige Bächer, durch schöne weite Täler mit viel hohem Gras und blühenden Margeriten und über wild bewachsene Hügel gewandert. Nach etwa 1,5 Stunden mussten wir einen etwa 200m hohen Anstieg hoch. Oben angekommen wurden wir vom kräftigen Wind fast umgehauen. Aber das sollte nur ein winziger Vorgeschmack auf die Windstärken werden, die uns noch erwarteten würden. Die Aussicht war grandios: zur rechten ging es steil hinunter bis zu einem türkisgrünen See, dahinter eine hohe Gebirgskette, links ging es einen sanften buschbewachsenen Hügel hoch und vor uns streckten sich die schneebedeckten Berge in die Höhe. Die weitere Strecke war sehr abwechslungsreich und ging daher auch schneller vorbei als erwartet.
Nach ca. 3h sind wir dann an der Ranger Station Coiròn angekommen. Hier wurden wir von einem sehr netten Ranger und einer Horde Moskitos begrüßt. Wir mussten uns kurz registrieren und unsere Reservierungen für die nächsten Campingplätze vorzeigen. Wir wollten zwar eine Pause machen, sind dann aber direkt weiter, da die Moskitos nicht auszuhalten waren.
Mit uns auf dem Track war eine große Gruppe Amerikaner (rund 10 Personen), die eine geführte Tour gebucht hatten. Einen Bergführer braucht man im Torres del Paine grundsätzlich nicht, da es nur einen Weg gibt und dieser sehr gut erkennbar und ausgeschildert ist. Vorteil der gebuchten Tour ist aber, dass es mehrere Träger (sogenannte Porter) gibt, die einem das meiste Gepäck tragen und man auf der Strecke nur einen Day-Bag benötigt. Außerdem gibt es verschieden angerichtete Mahlzeiten. So gab es für die Amerikaner an der Ranger Station unter dem Angriff unzähliger Moskitos einen Mittags-Snack.
Wir sind direkt weiter gegangen und haben uns dann rund 30 Minuten später, an einer Stelle, an der es kaum Moskitos gab (wir haben zwei gezählt) unseren Mittags-Snack, Müsli-Riegel und gemischte Nüsse, gegönnt. Die amerikanische Gruppe kam an uns vorbei und war sichtlich neidisch, dass wir ungestört essen konnten. Nach der Pause ging es über Wiesen und durch einen Sumpf, über den Holzstege gebaut waren. Hier fing es an zu Regnen, sodass wir das erste Mal von unseren Regenjacken Gebrauch machen konnten. Aber der patagonische Regen geht genauso schnell wieder, wie er kommt und stört daher nur wenig.
Nach weiteren 2,5 Stunden kamen wir zu einem höher gelegenen Aussichtspunkt, der einen wunderschönen Ausblick auf unser Camp für diese Nacht bot. Es war wie aus einer Szene in einem schnulzigen Western. Im Hintergrund die Berge, davor ein breiter, geschwungener Flusslauf, der sich zu einem See verbreiterte. Und in der Flussschleife lagen ein paar einsame Holzhütten auf einer großen Weide, auf der vereinzelt ein paar Pferde grasten, umgeben von hohen Bäumen. Nur die modernen Zelte störten das sonst romantische Bild etwas.
Aber auch hier am Aussichtspunkt waren wieder unzählige Moskitos, die sofort nach neuen Opfern suchten, so haben wir nur schnell ein paar Fotos von der Szene geschossen und sind dann weiter. Am Camp angekommen haben wir uns bei der Ranger Station und im Refugio registriert und konnten dann, unter der Bewachung angriffslustiger Moskitos, schnell unser Zelt aufschlagen. Nach dem Zeltaufbau haben wir uns erst einmal eine warme Dusche gegönnt und haben uns anschließend was zu essen gekocht. Es gab Burritos mit Bohnen, Linsen und Mais und einer leckeren Sauce aus der Tüte.
Da es zwischenzeitlich angefangen hatte zu regnen, sind wir noch sitzen geblieben und mit den anderen Wanderern, die am Tisch saßen, ins Gespräch gekommen. Zwei davon waren ein Pärchen aus London, die auch auf Weltreise sind und die anderen Drei kamen aus Australien und Deutschland und waren gerade erst mit der Schule fertig und machten ein Gap-Year. Insgesamt haben wir auf dem O-Track fast ausschließlich Langzeitreisende getroffen. Vermutlich, weil niemand 8 Tage am Stück wandern geht, wenn er nur 3 Wochen Urlaub hat.
Nach dem der Regen etwas leichter wurde, sind wir ins Zelt gegangen, haben noch etwas gelesen und haben uns dann wieder zeitig schlafen gelegt.
Die zweite Nacht haben wir gut geschlafen, obwohl es deutlich kühler war. Am nächsten morgen stellten wir dann auch fest warum: In der Nacht hatte es bis ca. 100 Meter über dem Camp geschneit und die Gipfel und Hänge waren weiß gezuckert. Durch die Kälte waren auch die Sachen kühl und wir brauchten erst einmal ein leckeres warmes Porridge (mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!)) und einen schwarzen Tee zum aufwärmen.
Nachdem das Zelt verpackt war, haben wir uns auf den Weg unserer dritten Tagesetappe gemacht. Heute standen 12 km bzw. 4,5 Stunden Wanderung auf dem Programm. Nach dem gestrigen Tag schien es uns schon fast etwas wenig. Zwar schmerzten die Schultern und Becken immer noch, aber wir merkten auch den langsam einsetzenden Trainingseffekt. Auch die Rucksäcke haben sich langsam an unsere Körper angepasst und kamen uns nicht mehr soo schwer vor.
Da es die Nacht über geregnet bzw. geschneit hat und auch der heutige Tag sehr verregnet war, war der Wanderweg übersät von Matschlöchern und kleinen Bächen. Dies machte unser vorankommen deutlich schwieriger, außerdem mussten wir heute rund 400 Höhenmeter überwinden. Wodurch die "nur" 12 km doch auch wieder an unseren Kraftreserven nagten.
Fast die gesamte Wanderstrecke lag in unberührten natürlichen Wäldern, wodurch uns der Regen nicht soviel ausmachte. Es war toll mal solche Wälder zu sehen, in denen der Mensch noch nicht alles verändert hat, sowas gibt es in Deutschland ja gar nicht mehr. Nach ca. 4 Stunden sind wir dann zu einer hügeligen Geröll-Landschaft gekommen, wo der Wind deutlich kräftiger wurde. Wir mussten richtig kämpfen, um die Hügel hochzukommen und der Wind hat uns immer wieder durchgeschüttelt. Auf dem ersten Hügel angekommen, blickten wir auf einen dahinter liegenden See, an dessen Ende ein Gletscher ins Wasser ragte. Die Gletscher im Torres del Paine beeinflussen das Wetter immens und sorgen unter anderem für die enormen Windgeschwindigkeiten. Imke versuchte von dem See und dem Gletscher ein Foto zu schießen, aber der Wind war so unfassbar heftig, dass sie nicht ruhig stehen bleiben konnte. Der Wind hat sie sogar einmal umgeworfen. So hat sie dann ein paar Bilder im Sitzen gemacht und wir haben uns bis zu unserem nächsten Camp durch den Wind und die noch kräftigeren Böen gekämpft.
Am Campground Los Perros angekommen, wurden wir an der Ranger Station von einem sehr freundlichen Ranger begrüßt, der uns einen heißen Stein gab, an dem wir unsere durchgefrorenen Finger aufwärmen konnten. Der Ranger gab uns noch eine kurze Einweisung, was uns am nächsten Tag erwarten würde und wies uns daraufhin, dass wir bis spätestens 7 Uhr das Camp verlassen müssen, damit wir es über den Pass und bis zum Camp Grey schaffen. Nach der Registrierung beim Ranger und danach im Refugio haben wir unser Zelt aufgebaut. Wir waren inzwischen regelrecht durchgefroren und versuchten uns durch das Abendessen wieder aufzuwärmen. Was aber nicht so richtig gelingen wollte. Daher haben wir uns noch einen Tee gemacht und sind dann ins Zelt gegangen. Erst der Wechsel der Klamotten und das Einmummen in den Schlafsack verhalf langsam dabei, dass uns wieder wärmer wurde. Im Zelt haben wir dann Karten gespielt und gelesen.
Doch durch die Kälte und die Aufregung vor der nächsten Tagesetappe war unsere Motivation etwas angeschlagen. Die Nacht sollte noch einmal richtig kalt werden, sodass wir auch nicht so richtig gut geschlafen haben.
Das Highlight des O-Tracks ist die Überquerung des John Gardner Passes, der auf rund 1200m liegt und einen gigantischen Blick auf den Gletscher Grey bereithält. Aber diese vierte Tagesetappe ist mit 11 Stunden auch die Anstrengendste des ganzen O-Tracks. Da wir spätestens um 7 Uhr aufgebrochen sein mussten, sind wir noch vor Sonnenaufgang um 4:30 Uhr aufgestanden, um möglichst früh am Pass zu sein, denn Imke hatte gelesen, dass je später es wird, der Wind immer mehr zunimmt und es dann deutlich anstrengender wird den Pass zu überqueren.
Nach dem Frühstücks-Porridge und einem Tee, haben wir unser Zelt zusammengepackt und sind um 5:45 Uhr aufgebrochen. Der Weg ging zunächst relativ steil bergauf. Durch den vielen Regen hatte sich der Weg in ein einziges großes Matschloch verwandelt und zwischendurch sah er eher aus wie ein Bachlauf, als wie ein Wanderweg. Hier waren wir sehr froh über unsere hohen wasserfesten Wanderstiefel. Nach ca. 1 Stunde hüpfen von Baumstamm zu Baumstamm kamen wir dann an der Baumgrenze an und machten einen Schritt in das dahinterstehende Geröllfeld an. Der Wind war so stark, dass er uns direkt umzuhauen drohte. Wir haben uns dann nochmal in den Wald zurückgezogen und uns zunächst dicker angezogen und nochmal alles windsicher gemacht. Danach sind wir raus auf das Geröllfeld und haben uns dem Wind gestellt, der mit rund 70 km/h frontal auf uns zubließ. Wir wurden immer wieder vom böigen Wind durchgeschüttelt. Neben dem Wind hat es die vorherigen Tage auch immer wieder geschneit, wodurch wir uns durch knietiefen Schnee die Hänge hochkämpfen mussten. Vor uns waren zum Glück schon ein paar andere Wanderer, sodass man ihren Fußspuren im Schnee gut folgen konnte.
Nach rund 2,5 kraftraubenden Stunden und etwa 600 Höhenmetern erreichten wir endlich den Pass. Hier oben wehte der Wind zum Glück relativ konstant und frontal, wodurch wir mit ca. 45° Vorwärtsneigung unseren Weg durch den Wind über den Pass verhältnismäßig leicht fortführen konnten.
Einmal über den Pass tauchte plötzlich vor uns der riesige Gletscher Grey auf. Der Anblick lässt sich nicht wirklich in Worte fassen und auch Bilder geben nicht das wieder, was wir sehen. Im ersten Moment sah es aus wie der Blick auf ein wolkenverhangenes Tal, erst das genauere Hinsehen verdeutlicht einem die gigantischen Eismassen, die langsam talwärts geschoben werden. Ein wirklich unglaubliches Bild!
Begleitet von einem starken, aber mit jedem Schnitt schwächer werdenden Wind haben wir dann unseren Abstieg begonnen. Dieser führte zunächst über Geröllfelder hinab, bis wir zu einem Waldstück kamen, in dem der weitere Abstieg richtig anstrengend wurde. Dieser war hier treppenartig angelegt, sehr steil und teilweise matschig, was recht schnell auf die Gelenke ging und nach ein paar Minuten langsam Schmerzen in Kniescheibe und Bändern auslöste. Erträglich macht den Abstieg, der immer wiederkehrende Blick auf den gigantischen Gletscher.
Nach ca. 5h erreichen wir unseren Zwischenstopp den Campingplatz und die Ranger Station Paso. Hier müssen wir uns zunächst beim Ranger registrieren. Hier konnten wir unseren Gaskocher auspacken und uns mit einem leckeren Mittagessen aus Spaghetti mit Pesto-Sauce für den zweiten Teil der Etappe stärken. Nach gut einer Stunde Pause ging es dann weiter zu unserem heutigen Tagesziel dem Refugio Grey. Dieser Abschnitt sollte laut Karte weitere 6h dauern.
Der Weg führte entlang eines Gebirgshanges und wir hatten die ganze Zeit Ausblick auf den Gletscher. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, mal kleinere Wälder, mal schroffe Felshänge, und das Beste: mehrere abenteuerliche Hängebrücken. Allerdings waren wir langsam am Ende unserer Kräfte und sehnten uns endlich unser Zelt aufbauen zu können und eine After-Trecking-Cola zu trinken.
Auf dem Weg gab es mehrere Aussichtspunkte auf den Gletscher, die auch als Tagesausflug vom Camp Grey erreichbar sind und so kamen uns heute das erste Mal auf der Strecke Wanderer entgegen, die den W-Track oder nur Tagestouren machten. Der W-Track ist eine beliebte Strecke im Torres del Paine, der meist in vier Tagen gewandert wird und an dessen Tageszielen immer gut ausgebaute Refugien stehen.
Eine Wanderin ist uns an diesem Tag entgegengekommen und bat uns an einem Aussichtspunkt ein Foto von ihr vor dem Ausläufer des Gletscher Grey zu machen. Ihr Jubelgeschrei "I made it!" bringt uns noch immer zum Schmunzeln, da wir gerade rund 9h gewandert, um 4:30 Uhr aufgestanden sind und rund 1200 Höhenmeter überwunden haben ;) und sie nicht mal einen Rucksack aufhatte.
Nach 5h sind wir endlich am Refugio Grey angekommen (1 Stunde schneller als in der Karte angeben) und waren heil froh, unser Zelt aufbauen und Duschen gehen zu können, denn am Vortag in Los Perros gab es nur kalte Duschen und da war uns aufgrund der frostigen Temperaturen nicht wirklich nach. Nach der etwas zu heiß eingestellten Dusche haben wir es uns in dem Restaurant im Refugio gut gehen lassen. Es gab leckere Pizza und Wein bzw. Bier. Das Ganze hat dann auch "nur" schlappe 50 € gekostet (man gönnt sich ja sonst nichts).
Nach dem Essen sind wir hundemüde ins Zelt gegangen und haben kurz danach unsere Augen zu gemacht.
Da unser Zeltplatz etwas abschüssig war, war die Nacht nicht wirklich gut. Zusätzlich machte sich die unbequeme Isomatte immer mehr bemerkbar. Die Matte war nur ca. 0,5 cm dick und bot keinen wirklichen Komfort. Das machte sich zu dem unebenen Untergrund zusätzlich bemerkbar.
Nach unserem gewohnten Frühstück (Porridge und Tee) ging es dann zunächst nur mit Tagesrucksack ausgestattet zu einem Aussichtspunkt auf den Gletscher Grey. Dies war nicht besonders aufregend, da wir am Vortag deutlich beeindruckendere Bilder genießen konnte. Zurück am Refugio haben wir unser Zelt gepackt und haben dann unsere fünfte Tagesetappe zum Refugio Paine Grande in Angriff genommen. Die Etappe sollte nur etwa 3,5 Stunden dauern und wir mussten rund 200 Höhenmeter überwinden.
Die Strecke ging immer wieder auf und ab und führte entlang eines großen Sees, der unter anderem vom Gletscher Grey gespeist wird. Nach etwa der Hälfte der Strecke kamen wir zum wunderschönen Aussichtspunkt Mirador Grey, der den See und den Gletscher überblickt. Diesen Aussichtspunkt kann man auch als Tagestour von Paine Grande aus erreichen. Hier oben war der Wind, aber so stark, dass alle Bilder schief oder verwackelt waren und beim Weitergehen packte der Wind so in den großen Rucksack, dass wir gezwungen waren zu laufen, um nicht umzufallen.
Zum Ende der Tour sind wir noch durch ein wunderschönes Tal mit hübschen Blumen und durch den letzten großen Waldbrand abgestorbenen, aber zur idyllischen Kulisse passenden, Bäumen gewandert. Hier frischte der Wind nochmal richtig auf und hat uns gut durchgeblasen. Das Camp Paine Grande war wunderschön an einem türkisblauen See und direkt an zwei hohen Bergflanken gelegen und wir konnten uns einen freien Platz zum Campen aussuchen.
Wir mussten heute unser Zelt in heftigem Wind aufbauen, was aber mittlerweile durch das tägliche Training kein Problem mehr darstellte. Danach haben wir uns ein leckeres Reis-Curry-Gericht gezaubert und haben noch etwas mit der Wanderin aus Israel, die wir am ersten Tag kennengelernt hatten, gequatscht.
Heute sind wir sehr früh ins Zelt gegangen, da wir noch Schlaf-Nachholbedarf von den vorherigen Nächten hatten. Aber auch diese Nacht sollte nicht besser werden, da der Wind die ganze Nacht über das Zelt ordentlich durchschüttelte. Georg musste sogar zweimal raus, da sich die Heringe der Zelteingänge gelöst hatten und das Oberzelt drohte, wegzufliegen.
Nach der unruhigen Nacht haben wir morgens gefrühstückt (hmm lecker Porridge mit Tee). Und haben nach dem Zeltabbau unsere sechste Tagesetappe begonnen. Die heutige Etappe war mit rund 13 km (ohne Umweg über Valle del Francés) angesetzt und sollte 5 h dauern. Ziel war das Refugio Los Cuernos, das zwar das weiter entfernte Refugio war, aber erstens konnten wir kein anderes Camp buchen und außerdem konnten wir so näher am Ziel unserer letzten Tagesetappe sein.
Wir sind recht zügig losgewandert und die Strecke ging entlang der Laguna Scottsberg durch schöne Wälder und Berghänge. Nach rund 2,5 h sind wir an der Ranger Station und dem Campingplatz Italiano angekommen. Von hier aus kann man in das Valle del Francés wandern und gelangt zu zwei Aussichtspunkten. Den ersten erreicht man nach ca. 1 Stunde, den anderen nach 3 Stunden. Wir haben unsere Rucksäcke an der Ranger Station liegen gelassen und sind dann nur mit unseren Day-Bags ca. eine halbe Stunde in das Tal aufwärts über Felsen gewandert bzw. gekraxelt. Der Vortragende von erratic rocks in Puerto Natales hatte erzählt, dass sich die Sicht auf das Tal zwischen den ersten Kilometern und dem ersten Aussichtspunkt nicht stark ändert, weshalb wir entschieden gar nicht so weit in das Tal zu wandern. Außerdem hatten wir noch weitere 2,5 Stunden Wanderung vor uns und wir wollten nicht so spät in Los Cuernos ankommen.
Wir haben es uns nach der halben Stunde auf einem größeren Felsen gemütlich gemacht und die Aussicht genossen. Immer wieder gingen kleinere Schneelawinen von den gegenüberliegenden Bergen ins Tal ab. Das war spannend, da dies immer unter einem lauten Donnern passierte. Nach der kleinen Pause sind wir dann wieder zur Ranger Station abgestiegen.
An der Ranger Station haben wir wieder unsere Rucksäcke aufgespannt und sind zum nächsten Zwischenstopp, dem Refugio Francès, weitergezogen. Dies sollte nach ca. einer halben Stunde erreicht sein, doch diesmal zog sich die Strecke etwas länger und wir fragten uns bereits, ob wir ein Schild übersehen hatten. Ca. 20 Minuten später als gedacht, sind wir dann am Refugio angekommen und haben uns eine Cola zur Erfrischung gegönnt. Das Refugio war sehr neu und teilweise noch im Aufbau. Was uns sehr seltsam erschien, war der Campingplatz der weit vom Refugio entfernt lag. Man musste ca. 10 Minuten vom Campingplatz zum Refugio absteigen. Später berichteten uns Bekannte, die wir auf dem O-Criquit kennengelernt haben und im Refugio Francès übernachtet haben, dass es dort nicht so schön war. Der Campingplatz war wohl sehr unbequem, da die Stellflächen teils sehr abschüssig waren.
Nach der Cola ging es dann hauptsächlich durch Waldgebiet weiter Richtung Refugio Los Cuernos. Wir mussten einige Höhenmeter abbauen, was aber deutlich einfacher war als der Abstieg vom Pass. Am Ende kamen wir an einem See mit Kiesstrand raus und konnten dort unsere Füße in dem 6° bis 7° warmen Wasser abkühlen. Von dort aus ging es dann noch ca. 20 Minuten weiter bis wir endlich am Refugio ankamen.
Hier hatten wir keinen Platz mehr für unser Zelt buchen können, sondern mussten ein vollausgestattetes Zelt buchen. Das schlug dort mit rund 88 € zu buche. Ganz schön teuer für ein Zelt mit Matte (den Schlafsack muss man selber mitbringen). Nach dem Bezug des Zeltes und einer erfrischenden Dusche, sind wir nochmal zu dem See gelaufen. Da aber der Wind wieder deutlich stärker blies, gab es recht starke Wellen, wodurch wir nicht mehr ins Wasser konnten.
Zurück am Refugio haben wir uns unsere letzte Packung Curry-Reis gekocht und haben uns im Refugio noch einen kleinen Drink, einen Pisco Sour, gegönnt. Nach dem anstrengenden Tag und den vorherigen unruhigen Nächten, sind wir auch heute wieder früh im Zelt verschwunden. Und so ein vollausgestattetes Zelt ist nach fünf Tagen unbequemer Isomatte und beengtem 2 Personen Zelt einfach himmlisch! Wir haben geschlafen wie die Steine :)
Die siebte Tagesetappe war noch einmal mit rund 12 km (5 h) angesetzt und sollte uns zu unserem letzten Campingplatz Chileno im Torres del Paine National Park führen. Die Strecke war zu Beginn sehr angenehm zu laufen und führte entlang dem Lago Nordenskjold. Jedoch war es teilweise wieder extrem windig und wir wurden mit unseren großen Rucksäcken wieder gut durchgeschüttelt.
Nach ca. 3 Stunden kamen wir an der Kreuzung an, an der man entweder Richtung Refugio Chileno, unserem eigentlichen Ziel, oder Richtung Refugio Torre Central laufen kann. Wir beschlossen uns den Umweg über Torre Central, da wir dort unsere Rucksäcke einsperren und noch etwas zu Mittag essen konnten, da unsere Vorräte inzwischen aufgebraucht waren. Der Weg führte entlang einem kleineren See und über einen großen sehr wenig bewachsenen Hügel und der Wind nahm immer mehr zu. Als wir über den Hügel wandern wollten, wurde der Wind so stark, dass wir teilweise nicht mehr stehen bleiben konnten und der Wind uns einfach vor sich herschob.
Nach ca. 2h sind wir endlich, langsam ausgehungert und von der Hitze erschöpft, am Refugio Torre Central angekommen. Hier konnten wir unsere Rucksäcke ablegen, leider war das Restaurant aber schon geschlossen und nur die Bar geöffnet, an der es nur kleinere Snacks gab. So gab es zum Mittag nur ein paar Wedges mit leckerer Sauce. Der Service war aber äußerst langsam und wir wurden schon ungeduldig, ob wir noch etwas zu essen bekommen. Schließlich konnten wir nach der Stärkung, nur mit unseren Day-Bags bepackt, den Aufstieg (400 Höhenmeter) antreten. Durch die Erholungspause war der Aufstieg recht gut zu meistern.
Am Camp Chileno angekommen, wurden wir in die Örtlichkeiten eingewiesen und konnten unser reserviertes Zelt beziehen. Die Zelte waren auf kleinen hölzernen Plattformen im Wald aufgebaut und wie schon in Los Cuernos sehr gemütlich mit dicker Matte ausgestattet. Abends haben wir noch Rachel und Josh getroffen und konnten gemütlich zusammensitzen und über die letzten Tage reden. Wir sind auch heute wieder früh ins Zelt gegangen, da wir am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang am Torres Lookout sein wollten. Das ist "der" bekannte Aussichtspunkt auf die drei Gipfel, die dem Torres del Paine seinen Namen beschert haben.
Wir sind an diesem Morgen vor Sonnenaufgang aufgestanden (3:00 Uhr), um passend zum Sonnenaufgang am Torres del Paine Lookout zu sein, und die vom Sonnenaufgang rot gefärbten Gipfel zu erleben. Als wir aus dem Zelt gekrochen sind, konnten wir noch einen relativ großen Fuchs auf der Flucht vor uns beobachten. Bepackt mit Day-Bag und Stirnlampe haben wir uns dann an den Aufstieg zum Lookout gemacht, der mit rund 2,5 Stunden angegeben ist. Allerdings haben wir nur rund 1,5 Stunden gebraucht, wodurch wir viel zu früh am Lookout waren und die Zeit mit warten und frieren verbracht haben. Wir hatten leider das Pech, dass es sehr wolkig war und der schöne rote Sonnenschein auf den Gipfeln am heutigen Morgen ausblieb.
Der Sonnenaufgang sollte so gegen 5:30 Uhr / 5:45 Uhr sein, so haben wir noch bis ca. 6:15 Uhr ausgehalten und dann entschlossen wieder zum Campingplatz abzusteigen. Aber zuvor haben wir noch die Instagram-typischen Bilder auf dem Stein im See vor den Gipfeln geschossen. Zurück am Camp haben wir noch einen Kaffee getrunken und konnten hier noch mit weiteren Mitstreitern warten bis ein größerer Regenschauer durchgezogen ist. Gegen 10:00 Uhr haben wir dann unseren Abstieg zurück zum Refugio Torre Central angetreten und unsere Rucksäcke abgeholt.
Unser Bus zurück nach Puerto Natales sollte gegen 14:30 von Laguna Amarga abfahren. Wir sind dann um rund 17:00 in Puerto Natales angekommen und haben zunächst unsere Leihausrüstung zurückgebracht, unser Gepäck im Hostel Singing Lamb abgeholt und haben dann unser Familienzimmer im Hostel "Patagonia MW" bezogen. Das Zimmer war eine ganze Wohnung für uns, da das zweite Doppelzimmer nicht bezogen war.
Wir haben uns abends noch eine super leckere Pizza gegessen. Das war eine der besten (wenn nicht die beste) Pizzen, die wir je gegessen haben. Und das lag nicht nur daran, dass wir seit 8 Tagen kein gutes Essen mehr hatten! Wir haben dann noch 2 Tage in Puerto Natales gechillt, bis wir weiter nach El Calafate gezogen sind.
Patagonien, Gletscher, Natur, Trekking | Vanderbilt Ymca New York Vanderbilt Ymca New York Vanderbilt Ymca New York Vanderbilt Ymca Nueva York Vanderbilt Ymca New York Vanderbilt Ymca New York Vanderbilt Ymca Nova Iorque Vanderbilt Ymca New York Dansk Čeština Magyar Polski Ελληνικά 日本語 简体中文 한국어 Русский Vanderbilt Ymca ניו יורק Türkçe عربي
Hotel Vanderbilt Ymca New York
Vanderbilt Ymca Hostel 3*
Vanderbilt Ymca ist ein 10-stöckiges Hotel im Einkaufs-Gebiet von New York City, das sich unweit von Theodore Roosevelt Birthplace National Historic Site, Gershwin Theater und Strawberry Fields befindet und elegante Zimmer mit einem klassischen Dekor umfasst. Als Beispiel Liberty-Architektur wurde das Hotel 1875 eröffnet und 1996 komplett renoviert.
Das Hotel liegt verkehrsgünstig in der Nähe der U-Bahn-Station Grand Central – 42nd Street. Das Stadtzentrum liegt 6 km entfernt.
Dieses komfortable Hotel macht schnellen Zugang zu Parks möglich.
Zimmer im Hotel Vanderbilt Ymca verfügen über solche Details wie kostenlosen Internetzugang, einen Kühlschrank, einen individuellen Temperaturregler, Satelliten-TV und einen Schreibtisch. Badezimmer verfügen über ein Waschbecken, einen Fön und eine Dusche.
Gäste können in Pampano New York und Sparks Steakhouse 100 Meter entfernt speisen.
Der Flughafen New York-LaGuardia lässt sich in 10 Fahrminuten vom Hotel Vanderbilt Ymca aus erreichen.
Computerausrüstung und eine Arbeitsecke werden auch im Hotel angeboten.
Solche Vor-Ort-Freizeitangebote wie ein Sonnendeck und ein Basketballplatz sind für die Gästenutzung verfügbar. Für aktive Gäste gibt es Fitness-Kurse und eine Turnhalle am Hotel.
Vanderbilt Ymca Hostel New York, United States
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q-de-1289 | Wie lange dauert es normalerweise, den W-Track im Torres del Paine zu wandern? | Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark | Desire to Travel
Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark
Der Torres del Paine National Park liegt im Süden Chiles in Patagonien und umfasst die Gipfel des Torres del Paine und den Gletscher Grey, der ein Ausläufer des Patagonischen Eisfelds ist. Der Nationalpark ist ca. 2420 km² groß und beinhaltet mehrere 3000er, Gletscher, Fjorde und Seen.
Unser erstes großes Highlight auf unserer Weltreise war die 8-Tages Trekking-Tour, O-Track oder auch Cirquit genannt, im Torres del Paine Nationalpark. Die Tour startete am Busterminal in Puerto Natales um 07:00 Uhr morgens, denn der Nationalpark liegt sehr abgeschieden, ca. 2h Fahrt, von der nächsten Stadt entfernt. Wir waren schon sehr aufgeregt, da das unsere erste mehrtägige Trekking-Tour (abgesehen von einer 2-tägigen Tour mit Hüttenübernachtung in Grins) war. Auf dem Weg zum Park haben wir direkt mehrere Anden-Kondore gesehen. Leider war der Bus zu schnell unterwegs, um diese riesigen Vögel mit bis zu 3 Metern Spannweite in ihrer vollen Pracht bewundern zu können.
Zunächst mussten wir am Haupteingang des Nationalparks "Laguna Amarga" eine Sicherheitsunterweisung ansehen und die Parkgebühren von 40 € pro Person zahlen. Aufgrund von 2 großen Waldbränden in der Vergangenheit sind die Ranger im Park extrem darauf bedacht, dass man bloß kein offenes Feuer macht. Gekocht werden darf nur im Camp in einem speziellen Raum.
Weiter ging es von dort mit einem Shuttle-Bus zum Camp Central, wo wir unser Ticket vorzeigen und nachweisen mussten, dass wir alle notwendigen Reservierungen der Campingplätze auf dem O-Track hatten. Denn ohne Reservierung wird man gar nicht erst auf den Track gelassen. Ab hier ging es mit dem Rucksack bepackt zu Fuß weiter. Unser Marschgepäck beinhaltete Zelt, Schlafsäcke, Isomatten, Kochgeschirr, Kamera, Klamotten für alle Wetterlagen und Essen für 8 Tage. Die ca. 15kg machte sich schon nach wenigen Metern bemerkbar und jeder Schritt war sehr viel anstrengender als normalerweise.
Die erste Tagesetappe war auf 4 Stunden bzw. 12km angesetzt und führte hinein in das Hinterland des Torres del Paine Nationalparks. Der schmale Wanderpfad war sehr schön gelegen und führte uns mit nur wenig Höhendifferenz durch moosbewachsene, mystische Wälder, über blühende Blumenwiesen und durch ein schönes Tal entlang eines breiten, Berggletscherwasser gespeisten, Flusses. Die Temperatur waren mit ca. 20° sehr abgenehm, einzig der starke Wind, gab uns schon einen Vorgeschmack auf die Rauhheit Patagoniens. Nach ca. 3h kamen wir an einer Herde Pferde vorbei, die friedlich auf der Blumenwiese grasten. Die Pferde hier sind zwar nicht wild, sie sind hier im Park aber auch nicht eingezäunt und können sich frei bewegen. Die zweite Herde Pferde kurze Zeit später stand näher am Wegrand und einige Pferde lagen entspannt im Gras. Eines der Pferde ließ sich sogar von uns streicheln.
Nach einer weiteren Stunde kamen wir endlich am Ziel, dem Camp Seron, an. Die erste Ettape war mit nur 4 Stunden zwar sehr kurz, aber dennoch schmerzten unsere Schultern und unsere Becken durch das ungewohnte Gewicht unserer Rucksäcke. Wir hofften, dass das in den nächsten Tagen besser würde, wenn man sich an den schwerden Rucksack gewöhnt hat. Nach der Registrierung im Camp konnten wir unser Zelt an einem Platz unserer Wahl auf einer wunderschön gelegenen Wiese aufbauen. Wir suchen uns eine plane und grasbewachsene Stelle aus und bauen unser Zelt eilig unter dem Dauerangriff einer Horde stechwütiger Moskitos auf. Die Moskitos waren ganz plötzlich überall, denn der Wind hatte sich gelegt. Wir versuchten uns mit Insektenspray vor den lästigen Biestern zu schützen, aber selbst das half nur für wenige Minuten. Glücklicherweise hatten wir unser Zelt beim Ausleihen schon einmal Probe aufgebaut, sodass wir nach nur 5 Minuten uns komplett eingerichtet hatten.
Abends haben wir uns dann ins Kochzelt gesetzt und uns leckere Burritos gemacht. Beim Essen kamen wir mit einer allein Reisenden Israelin ins Gespräch mit der wir uns super verstanden. Da es nur einen einzigen Wanderweg und nur wenige Camps auf dem O-Track gibt, würden wir in den nächten Tagen nich oft aufeinandertreffen. Im Anschluss an das Abendessen haben wir uns ein überteuertes warmes Bier aus den Camping-Shop gegönnt und die Aussicht von einem nahen Hügel aus genossen. Da es früh morgens weitergehen sollte und die Wanderung schon recht anstrengend war, haben wir uns früh schlafen gelegt.
Der zweite Tag startete relativ früh und begann mit einem leckeren Frühstück aus Porridge, angereichert mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!), und schwarzem Tee. Es war eine sehr gute Grundlage für den Tag. Nach dem Zeltabbau sind wir dann in unsere zweite Tagesetappe gestartet. Die Strecke ist unterteilt in zwei Abschnitte. Der erste ist rund 9 km lang (3 h) und endet an einer Ranger Station. Der zweite Abschnitt ist 8 km lang (3 h) und endet im Refugio Dickson. Die Schultern schmerzten zwar noch vom Vortag, aber da mussten wir nun durch.
Die Wanderstrecke führte regelrecht willkürlich durch das Hinterland des Torres del Paine. Wir sind über einige Bächer, durch schöne weite Täler mit viel hohem Gras und blühenden Margeriten und über wild bewachsene Hügel gewandert. Nach etwa 1,5 Stunden mussten wir einen etwa 200m hohen Anstieg hoch. Oben angekommen wurden wir vom kräftigen Wind fast umgehauen. Aber das sollte nur ein winziger Vorgeschmack auf die Windstärken werden, die uns noch erwarteten würden. Die Aussicht war grandios: zur rechten ging es steil hinunter bis zu einem türkisgrünen See, dahinter eine hohe Gebirgskette, links ging es einen sanften buschbewachsenen Hügel hoch und vor uns streckten sich die schneebedeckten Berge in die Höhe. Die weitere Strecke war sehr abwechslungsreich und ging daher auch schneller vorbei als erwartet.
Nach ca. 3h sind wir dann an der Ranger Station Coiròn angekommen. Hier wurden wir von einem sehr netten Ranger und einer Horde Moskitos begrüßt. Wir mussten uns kurz registrieren und unsere Reservierungen für die nächsten Campingplätze vorzeigen. Wir wollten zwar eine Pause machen, sind dann aber direkt weiter, da die Moskitos nicht auszuhalten waren.
Mit uns auf dem Track war eine große Gruppe Amerikaner (rund 10 Personen), die eine geführte Tour gebucht hatten. Einen Bergführer braucht man im Torres del Paine grundsätzlich nicht, da es nur einen Weg gibt und dieser sehr gut erkennbar und ausgeschildert ist. Vorteil der gebuchten Tour ist aber, dass es mehrere Träger (sogenannte Porter) gibt, die einem das meiste Gepäck tragen und man auf der Strecke nur einen Day-Bag benötigt. Außerdem gibt es verschieden angerichtete Mahlzeiten. So gab es für die Amerikaner an der Ranger Station unter dem Angriff unzähliger Moskitos einen Mittags-Snack.
Wir sind direkt weiter gegangen und haben uns dann rund 30 Minuten später, an einer Stelle, an der es kaum Moskitos gab (wir haben zwei gezählt) unseren Mittags-Snack, Müsli-Riegel und gemischte Nüsse, gegönnt. Die amerikanische Gruppe kam an uns vorbei und war sichtlich neidisch, dass wir ungestört essen konnten. Nach der Pause ging es über Wiesen und durch einen Sumpf, über den Holzstege gebaut waren. Hier fing es an zu Regnen, sodass wir das erste Mal von unseren Regenjacken Gebrauch machen konnten. Aber der patagonische Regen geht genauso schnell wieder, wie er kommt und stört daher nur wenig.
Nach weiteren 2,5 Stunden kamen wir zu einem höher gelegenen Aussichtspunkt, der einen wunderschönen Ausblick auf unser Camp für diese Nacht bot. Es war wie aus einer Szene in einem schnulzigen Western. Im Hintergrund die Berge, davor ein breiter, geschwungener Flusslauf, der sich zu einem See verbreiterte. Und in der Flussschleife lagen ein paar einsame Holzhütten auf einer großen Weide, auf der vereinzelt ein paar Pferde grasten, umgeben von hohen Bäumen. Nur die modernen Zelte störten das sonst romantische Bild etwas.
Aber auch hier am Aussichtspunkt waren wieder unzählige Moskitos, die sofort nach neuen Opfern suchten, so haben wir nur schnell ein paar Fotos von der Szene geschossen und sind dann weiter. Am Camp angekommen haben wir uns bei der Ranger Station und im Refugio registriert und konnten dann, unter der Bewachung angriffslustiger Moskitos, schnell unser Zelt aufschlagen. Nach dem Zeltaufbau haben wir uns erst einmal eine warme Dusche gegönnt und haben uns anschließend was zu essen gekocht. Es gab Burritos mit Bohnen, Linsen und Mais und einer leckeren Sauce aus der Tüte.
Da es zwischenzeitlich angefangen hatte zu regnen, sind wir noch sitzen geblieben und mit den anderen Wanderern, die am Tisch saßen, ins Gespräch gekommen. Zwei davon waren ein Pärchen aus London, die auch auf Weltreise sind und die anderen Drei kamen aus Australien und Deutschland und waren gerade erst mit der Schule fertig und machten ein Gap-Year. Insgesamt haben wir auf dem O-Track fast ausschließlich Langzeitreisende getroffen. Vermutlich, weil niemand 8 Tage am Stück wandern geht, wenn er nur 3 Wochen Urlaub hat.
Nach dem der Regen etwas leichter wurde, sind wir ins Zelt gegangen, haben noch etwas gelesen und haben uns dann wieder zeitig schlafen gelegt.
Die zweite Nacht haben wir gut geschlafen, obwohl es deutlich kühler war. Am nächsten morgen stellten wir dann auch fest warum: In der Nacht hatte es bis ca. 100 Meter über dem Camp geschneit und die Gipfel und Hänge waren weiß gezuckert. Durch die Kälte waren auch die Sachen kühl und wir brauchten erst einmal ein leckeres warmes Porridge (mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!)) und einen schwarzen Tee zum aufwärmen.
Nachdem das Zelt verpackt war, haben wir uns auf den Weg unserer dritten Tagesetappe gemacht. Heute standen 12 km bzw. 4,5 Stunden Wanderung auf dem Programm. Nach dem gestrigen Tag schien es uns schon fast etwas wenig. Zwar schmerzten die Schultern und Becken immer noch, aber wir merkten auch den langsam einsetzenden Trainingseffekt. Auch die Rucksäcke haben sich langsam an unsere Körper angepasst und kamen uns nicht mehr soo schwer vor.
Da es die Nacht über geregnet bzw. geschneit hat und auch der heutige Tag sehr verregnet war, war der Wanderweg übersät von Matschlöchern und kleinen Bächen. Dies machte unser vorankommen deutlich schwieriger, außerdem mussten wir heute rund 400 Höhenmeter überwinden. Wodurch die "nur" 12 km doch auch wieder an unseren Kraftreserven nagten.
Fast die gesamte Wanderstrecke lag in unberührten natürlichen Wäldern, wodurch uns der Regen nicht soviel ausmachte. Es war toll mal solche Wälder zu sehen, in denen der Mensch noch nicht alles verändert hat, sowas gibt es in Deutschland ja gar nicht mehr. Nach ca. 4 Stunden sind wir dann zu einer hügeligen Geröll-Landschaft gekommen, wo der Wind deutlich kräftiger wurde. Wir mussten richtig kämpfen, um die Hügel hochzukommen und der Wind hat uns immer wieder durchgeschüttelt. Auf dem ersten Hügel angekommen, blickten wir auf einen dahinter liegenden See, an dessen Ende ein Gletscher ins Wasser ragte. Die Gletscher im Torres del Paine beeinflussen das Wetter immens und sorgen unter anderem für die enormen Windgeschwindigkeiten. Imke versuchte von dem See und dem Gletscher ein Foto zu schießen, aber der Wind war so unfassbar heftig, dass sie nicht ruhig stehen bleiben konnte. Der Wind hat sie sogar einmal umgeworfen. So hat sie dann ein paar Bilder im Sitzen gemacht und wir haben uns bis zu unserem nächsten Camp durch den Wind und die noch kräftigeren Böen gekämpft.
Am Campground Los Perros angekommen, wurden wir an der Ranger Station von einem sehr freundlichen Ranger begrüßt, der uns einen heißen Stein gab, an dem wir unsere durchgefrorenen Finger aufwärmen konnten. Der Ranger gab uns noch eine kurze Einweisung, was uns am nächsten Tag erwarten würde und wies uns daraufhin, dass wir bis spätestens 7 Uhr das Camp verlassen müssen, damit wir es über den Pass und bis zum Camp Grey schaffen. Nach der Registrierung beim Ranger und danach im Refugio haben wir unser Zelt aufgebaut. Wir waren inzwischen regelrecht durchgefroren und versuchten uns durch das Abendessen wieder aufzuwärmen. Was aber nicht so richtig gelingen wollte. Daher haben wir uns noch einen Tee gemacht und sind dann ins Zelt gegangen. Erst der Wechsel der Klamotten und das Einmummen in den Schlafsack verhalf langsam dabei, dass uns wieder wärmer wurde. Im Zelt haben wir dann Karten gespielt und gelesen.
Doch durch die Kälte und die Aufregung vor der nächsten Tagesetappe war unsere Motivation etwas angeschlagen. Die Nacht sollte noch einmal richtig kalt werden, sodass wir auch nicht so richtig gut geschlafen haben.
Das Highlight des O-Tracks ist die Überquerung des John Gardner Passes, der auf rund 1200m liegt und einen gigantischen Blick auf den Gletscher Grey bereithält. Aber diese vierte Tagesetappe ist mit 11 Stunden auch die Anstrengendste des ganzen O-Tracks. Da wir spätestens um 7 Uhr aufgebrochen sein mussten, sind wir noch vor Sonnenaufgang um 4:30 Uhr aufgestanden, um möglichst früh am Pass zu sein, denn Imke hatte gelesen, dass je später es wird, der Wind immer mehr zunimmt und es dann deutlich anstrengender wird den Pass zu überqueren.
Nach dem Frühstücks-Porridge und einem Tee, haben wir unser Zelt zusammengepackt und sind um 5:45 Uhr aufgebrochen. Der Weg ging zunächst relativ steil bergauf. Durch den vielen Regen hatte sich der Weg in ein einziges großes Matschloch verwandelt und zwischendurch sah er eher aus wie ein Bachlauf, als wie ein Wanderweg. Hier waren wir sehr froh über unsere hohen wasserfesten Wanderstiefel. Nach ca. 1 Stunde hüpfen von Baumstamm zu Baumstamm kamen wir dann an der Baumgrenze an und machten einen Schritt in das dahinterstehende Geröllfeld an. Der Wind war so stark, dass er uns direkt umzuhauen drohte. Wir haben uns dann nochmal in den Wald zurückgezogen und uns zunächst dicker angezogen und nochmal alles windsicher gemacht. Danach sind wir raus auf das Geröllfeld und haben uns dem Wind gestellt, der mit rund 70 km/h frontal auf uns zubließ. Wir wurden immer wieder vom böigen Wind durchgeschüttelt. Neben dem Wind hat es die vorherigen Tage auch immer wieder geschneit, wodurch wir uns durch knietiefen Schnee die Hänge hochkämpfen mussten. Vor uns waren zum Glück schon ein paar andere Wanderer, sodass man ihren Fußspuren im Schnee gut folgen konnte.
Nach rund 2,5 kraftraubenden Stunden und etwa 600 Höhenmetern erreichten wir endlich den Pass. Hier oben wehte der Wind zum Glück relativ konstant und frontal, wodurch wir mit ca. 45° Vorwärtsneigung unseren Weg durch den Wind über den Pass verhältnismäßig leicht fortführen konnten.
Einmal über den Pass tauchte plötzlich vor uns der riesige Gletscher Grey auf. Der Anblick lässt sich nicht wirklich in Worte fassen und auch Bilder geben nicht das wieder, was wir sehen. Im ersten Moment sah es aus wie der Blick auf ein wolkenverhangenes Tal, erst das genauere Hinsehen verdeutlicht einem die gigantischen Eismassen, die langsam talwärts geschoben werden. Ein wirklich unglaubliches Bild!
Begleitet von einem starken, aber mit jedem Schnitt schwächer werdenden Wind haben wir dann unseren Abstieg begonnen. Dieser führte zunächst über Geröllfelder hinab, bis wir zu einem Waldstück kamen, in dem der weitere Abstieg richtig anstrengend wurde. Dieser war hier treppenartig angelegt, sehr steil und teilweise matschig, was recht schnell auf die Gelenke ging und nach ein paar Minuten langsam Schmerzen in Kniescheibe und Bändern auslöste. Erträglich macht den Abstieg, der immer wiederkehrende Blick auf den gigantischen Gletscher.
Nach ca. 5h erreichen wir unseren Zwischenstopp den Campingplatz und die Ranger Station Paso. Hier müssen wir uns zunächst beim Ranger registrieren. Hier konnten wir unseren Gaskocher auspacken und uns mit einem leckeren Mittagessen aus Spaghetti mit Pesto-Sauce für den zweiten Teil der Etappe stärken. Nach gut einer Stunde Pause ging es dann weiter zu unserem heutigen Tagesziel dem Refugio Grey. Dieser Abschnitt sollte laut Karte weitere 6h dauern.
Der Weg führte entlang eines Gebirgshanges und wir hatten die ganze Zeit Ausblick auf den Gletscher. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, mal kleinere Wälder, mal schroffe Felshänge, und das Beste: mehrere abenteuerliche Hängebrücken. Allerdings waren wir langsam am Ende unserer Kräfte und sehnten uns endlich unser Zelt aufbauen zu können und eine After-Trecking-Cola zu trinken.
Auf dem Weg gab es mehrere Aussichtspunkte auf den Gletscher, die auch als Tagesausflug vom Camp Grey erreichbar sind und so kamen uns heute das erste Mal auf der Strecke Wanderer entgegen, die den W-Track oder nur Tagestouren machten. Der W-Track ist eine beliebte Strecke im Torres del Paine, der meist in vier Tagen gewandert wird und an dessen Tageszielen immer gut ausgebaute Refugien stehen.
Eine Wanderin ist uns an diesem Tag entgegengekommen und bat uns an einem Aussichtspunkt ein Foto von ihr vor dem Ausläufer des Gletscher Grey zu machen. Ihr Jubelgeschrei "I made it!" bringt uns noch immer zum Schmunzeln, da wir gerade rund 9h gewandert, um 4:30 Uhr aufgestanden sind und rund 1200 Höhenmeter überwunden haben ;) und sie nicht mal einen Rucksack aufhatte.
Nach 5h sind wir endlich am Refugio Grey angekommen (1 Stunde schneller als in der Karte angeben) und waren heil froh, unser Zelt aufbauen und Duschen gehen zu können, denn am Vortag in Los Perros gab es nur kalte Duschen und da war uns aufgrund der frostigen Temperaturen nicht wirklich nach. Nach der etwas zu heiß eingestellten Dusche haben wir es uns in dem Restaurant im Refugio gut gehen lassen. Es gab leckere Pizza und Wein bzw. Bier. Das Ganze hat dann auch "nur" schlappe 50 € gekostet (man gönnt sich ja sonst nichts).
Nach dem Essen sind wir hundemüde ins Zelt gegangen und haben kurz danach unsere Augen zu gemacht.
Da unser Zeltplatz etwas abschüssig war, war die Nacht nicht wirklich gut. Zusätzlich machte sich die unbequeme Isomatte immer mehr bemerkbar. Die Matte war nur ca. 0,5 cm dick und bot keinen wirklichen Komfort. Das machte sich zu dem unebenen Untergrund zusätzlich bemerkbar.
Nach unserem gewohnten Frühstück (Porridge und Tee) ging es dann zunächst nur mit Tagesrucksack ausgestattet zu einem Aussichtspunkt auf den Gletscher Grey. Dies war nicht besonders aufregend, da wir am Vortag deutlich beeindruckendere Bilder genießen konnte. Zurück am Refugio haben wir unser Zelt gepackt und haben dann unsere fünfte Tagesetappe zum Refugio Paine Grande in Angriff genommen. Die Etappe sollte nur etwa 3,5 Stunden dauern und wir mussten rund 200 Höhenmeter überwinden.
Die Strecke ging immer wieder auf und ab und führte entlang eines großen Sees, der unter anderem vom Gletscher Grey gespeist wird. Nach etwa der Hälfte der Strecke kamen wir zum wunderschönen Aussichtspunkt Mirador Grey, der den See und den Gletscher überblickt. Diesen Aussichtspunkt kann man auch als Tagestour von Paine Grande aus erreichen. Hier oben war der Wind, aber so stark, dass alle Bilder schief oder verwackelt waren und beim Weitergehen packte der Wind so in den großen Rucksack, dass wir gezwungen waren zu laufen, um nicht umzufallen.
Zum Ende der Tour sind wir noch durch ein wunderschönes Tal mit hübschen Blumen und durch den letzten großen Waldbrand abgestorbenen, aber zur idyllischen Kulisse passenden, Bäumen gewandert. Hier frischte der Wind nochmal richtig auf und hat uns gut durchgeblasen. Das Camp Paine Grande war wunderschön an einem türkisblauen See und direkt an zwei hohen Bergflanken gelegen und wir konnten uns einen freien Platz zum Campen aussuchen.
Wir mussten heute unser Zelt in heftigem Wind aufbauen, was aber mittlerweile durch das tägliche Training kein Problem mehr darstellte. Danach haben wir uns ein leckeres Reis-Curry-Gericht gezaubert und haben noch etwas mit der Wanderin aus Israel, die wir am ersten Tag kennengelernt hatten, gequatscht.
Heute sind wir sehr früh ins Zelt gegangen, da wir noch Schlaf-Nachholbedarf von den vorherigen Nächten hatten. Aber auch diese Nacht sollte nicht besser werden, da der Wind die ganze Nacht über das Zelt ordentlich durchschüttelte. Georg musste sogar zweimal raus, da sich die Heringe der Zelteingänge gelöst hatten und das Oberzelt drohte, wegzufliegen.
Nach der unruhigen Nacht haben wir morgens gefrühstückt (hmm lecker Porridge mit Tee). Und haben nach dem Zeltabbau unsere sechste Tagesetappe begonnen. Die heutige Etappe war mit rund 13 km (ohne Umweg über Valle del Francés) angesetzt und sollte 5 h dauern. Ziel war das Refugio Los Cuernos, das zwar das weiter entfernte Refugio war, aber erstens konnten wir kein anderes Camp buchen und außerdem konnten wir so näher am Ziel unserer letzten Tagesetappe sein.
Wir sind recht zügig losgewandert und die Strecke ging entlang der Laguna Scottsberg durch schöne Wälder und Berghänge. Nach rund 2,5 h sind wir an der Ranger Station und dem Campingplatz Italiano angekommen. Von hier aus kann man in das Valle del Francés wandern und gelangt zu zwei Aussichtspunkten. Den ersten erreicht man nach ca. 1 Stunde, den anderen nach 3 Stunden. Wir haben unsere Rucksäcke an der Ranger Station liegen gelassen und sind dann nur mit unseren Day-Bags ca. eine halbe Stunde in das Tal aufwärts über Felsen gewandert bzw. gekraxelt. Der Vortragende von erratic rocks in Puerto Natales hatte erzählt, dass sich die Sicht auf das Tal zwischen den ersten Kilometern und dem ersten Aussichtspunkt nicht stark ändert, weshalb wir entschieden gar nicht so weit in das Tal zu wandern. Außerdem hatten wir noch weitere 2,5 Stunden Wanderung vor uns und wir wollten nicht so spät in Los Cuernos ankommen.
Wir haben es uns nach der halben Stunde auf einem größeren Felsen gemütlich gemacht und die Aussicht genossen. Immer wieder gingen kleinere Schneelawinen von den gegenüberliegenden Bergen ins Tal ab. Das war spannend, da dies immer unter einem lauten Donnern passierte. Nach der kleinen Pause sind wir dann wieder zur Ranger Station abgestiegen.
An der Ranger Station haben wir wieder unsere Rucksäcke aufgespannt und sind zum nächsten Zwischenstopp, dem Refugio Francès, weitergezogen. Dies sollte nach ca. einer halben Stunde erreicht sein, doch diesmal zog sich die Strecke etwas länger und wir fragten uns bereits, ob wir ein Schild übersehen hatten. Ca. 20 Minuten später als gedacht, sind wir dann am Refugio angekommen und haben uns eine Cola zur Erfrischung gegönnt. Das Refugio war sehr neu und teilweise noch im Aufbau. Was uns sehr seltsam erschien, war der Campingplatz der weit vom Refugio entfernt lag. Man musste ca. 10 Minuten vom Campingplatz zum Refugio absteigen. Später berichteten uns Bekannte, die wir auf dem O-Criquit kennengelernt haben und im Refugio Francès übernachtet haben, dass es dort nicht so schön war. Der Campingplatz war wohl sehr unbequem, da die Stellflächen teils sehr abschüssig waren.
Nach der Cola ging es dann hauptsächlich durch Waldgebiet weiter Richtung Refugio Los Cuernos. Wir mussten einige Höhenmeter abbauen, was aber deutlich einfacher war als der Abstieg vom Pass. Am Ende kamen wir an einem See mit Kiesstrand raus und konnten dort unsere Füße in dem 6° bis 7° warmen Wasser abkühlen. Von dort aus ging es dann noch ca. 20 Minuten weiter bis wir endlich am Refugio ankamen.
Hier hatten wir keinen Platz mehr für unser Zelt buchen können, sondern mussten ein vollausgestattetes Zelt buchen. Das schlug dort mit rund 88 € zu buche. Ganz schön teuer für ein Zelt mit Matte (den Schlafsack muss man selber mitbringen). Nach dem Bezug des Zeltes und einer erfrischenden Dusche, sind wir nochmal zu dem See gelaufen. Da aber der Wind wieder deutlich stärker blies, gab es recht starke Wellen, wodurch wir nicht mehr ins Wasser konnten.
Zurück am Refugio haben wir uns unsere letzte Packung Curry-Reis gekocht und haben uns im Refugio noch einen kleinen Drink, einen Pisco Sour, gegönnt. Nach dem anstrengenden Tag und den vorherigen unruhigen Nächten, sind wir auch heute wieder früh im Zelt verschwunden. Und so ein vollausgestattetes Zelt ist nach fünf Tagen unbequemer Isomatte und beengtem 2 Personen Zelt einfach himmlisch! Wir haben geschlafen wie die Steine :)
Die siebte Tagesetappe war noch einmal mit rund 12 km (5 h) angesetzt und sollte uns zu unserem letzten Campingplatz Chileno im Torres del Paine National Park führen. Die Strecke war zu Beginn sehr angenehm zu laufen und führte entlang dem Lago Nordenskjold. Jedoch war es teilweise wieder extrem windig und wir wurden mit unseren großen Rucksäcken wieder gut durchgeschüttelt.
Nach ca. 3 Stunden kamen wir an der Kreuzung an, an der man entweder Richtung Refugio Chileno, unserem eigentlichen Ziel, oder Richtung Refugio Torre Central laufen kann. Wir beschlossen uns den Umweg über Torre Central, da wir dort unsere Rucksäcke einsperren und noch etwas zu Mittag essen konnten, da unsere Vorräte inzwischen aufgebraucht waren. Der Weg führte entlang einem kleineren See und über einen großen sehr wenig bewachsenen Hügel und der Wind nahm immer mehr zu. Als wir über den Hügel wandern wollten, wurde der Wind so stark, dass wir teilweise nicht mehr stehen bleiben konnten und der Wind uns einfach vor sich herschob.
Nach ca. 2h sind wir endlich, langsam ausgehungert und von der Hitze erschöpft, am Refugio Torre Central angekommen. Hier konnten wir unsere Rucksäcke ablegen, leider war das Restaurant aber schon geschlossen und nur die Bar geöffnet, an der es nur kleinere Snacks gab. So gab es zum Mittag nur ein paar Wedges mit leckerer Sauce. Der Service war aber äußerst langsam und wir wurden schon ungeduldig, ob wir noch etwas zu essen bekommen. Schließlich konnten wir nach der Stärkung, nur mit unseren Day-Bags bepackt, den Aufstieg (400 Höhenmeter) antreten. Durch die Erholungspause war der Aufstieg recht gut zu meistern.
Am Camp Chileno angekommen, wurden wir in die Örtlichkeiten eingewiesen und konnten unser reserviertes Zelt beziehen. Die Zelte waren auf kleinen hölzernen Plattformen im Wald aufgebaut und wie schon in Los Cuernos sehr gemütlich mit dicker Matte ausgestattet. Abends haben wir noch Rachel und Josh getroffen und konnten gemütlich zusammensitzen und über die letzten Tage reden. Wir sind auch heute wieder früh ins Zelt gegangen, da wir am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang am Torres Lookout sein wollten. Das ist "der" bekannte Aussichtspunkt auf die drei Gipfel, die dem Torres del Paine seinen Namen beschert haben.
Wir sind an diesem Morgen vor Sonnenaufgang aufgestanden (3:00 Uhr), um passend zum Sonnenaufgang am Torres del Paine Lookout zu sein, und die vom Sonnenaufgang rot gefärbten Gipfel zu erleben. Als wir aus dem Zelt gekrochen sind, konnten wir noch einen relativ großen Fuchs auf der Flucht vor uns beobachten. Bepackt mit Day-Bag und Stirnlampe haben wir uns dann an den Aufstieg zum Lookout gemacht, der mit rund 2,5 Stunden angegeben ist. Allerdings haben wir nur rund 1,5 Stunden gebraucht, wodurch wir viel zu früh am Lookout waren und die Zeit mit warten und frieren verbracht haben. Wir hatten leider das Pech, dass es sehr wolkig war und der schöne rote Sonnenschein auf den Gipfeln am heutigen Morgen ausblieb.
Der Sonnenaufgang sollte so gegen 5:30 Uhr / 5:45 Uhr sein, so haben wir noch bis ca. 6:15 Uhr ausgehalten und dann entschlossen wieder zum Campingplatz abzusteigen. Aber zuvor haben wir noch die Instagram-typischen Bilder auf dem Stein im See vor den Gipfeln geschossen. Zurück am Camp haben wir noch einen Kaffee getrunken und konnten hier noch mit weiteren Mitstreitern warten bis ein größerer Regenschauer durchgezogen ist. Gegen 10:00 Uhr haben wir dann unseren Abstieg zurück zum Refugio Torre Central angetreten und unsere Rucksäcke abgeholt.
Unser Bus zurück nach Puerto Natales sollte gegen 14:30 von Laguna Amarga abfahren. Wir sind dann um rund 17:00 in Puerto Natales angekommen und haben zunächst unsere Leihausrüstung zurückgebracht, unser Gepäck im Hostel Singing Lamb abgeholt und haben dann unser Familienzimmer im Hostel "Patagonia MW" bezogen. Das Zimmer war eine ganze Wohnung für uns, da das zweite Doppelzimmer nicht bezogen war.
Wir haben uns abends noch eine super leckere Pizza gegessen. Das war eine der besten (wenn nicht die beste) Pizzen, die wir je gegessen haben. Und das lag nicht nur daran, dass wir seit 8 Tagen kein gutes Essen mehr hatten! Wir haben dann noch 2 Tage in Puerto Natales gechillt, bis wir weiter nach El Calafate gezogen sind.
Patagonien, Gletscher, Natur, Trekking | Wozu dienten Erdställe? (Seite 22) - Allmystery
Wozu dienten Erdställe?Wissenschaft / von Kulturforscher am 09.07.2020
Hallo zusammen! - Ich bin neu auf diesem Forum und wundere mich, dass es überhaupt noch Unklarheiten über die "Erdställe" gibt.
Es passen doch alle bisherigen Forschungsergebnisse zusammen zu der Schlussfolgerung, dass diese Kammern sowohl Fruchtbarkeitsritualen (Erdmutterkulten), dem sexuellen Beischlaf und als Vorläufer der Kreiss-Säle dienten. Man muss nur frei von Vorurteilen und christlicher Scheinmoral an die Sache herangehen.
Ich lese das PDF und mein Wissensstand ist unverändert!
Wie immer, bei Ihren Ausführungen, fehlen weiterführende Quellenangaben welche ihre Gedankengänge nachvollziehbar machen könnten - so auch in dem Aufsatz den sie als PDF hoch geladen haben!
26.07.2020 um 10:47
Belege für die Verortung der Erdställe ins Mittelalter hat es hier ja nun schon gegeben, du verlegst die jedoch in die vorchristliche und sogar vorrömische Zeit. Dafür hast du mit Sicherheit irgendwelche belastbaren Belege....
Direkt im ersten ab Satz deines PDFs behauptest du vorchristliche Forschung würde als anrüchig betrachtet.... auch dafür hast du mit Sicherheit eine Quelle die nicht im rechtsbraunen eso Bereich zu finden ist. Oder?
Mehr als den ersten Absatz habe ich mir nicht angetan. Nach meinem Empfinden ist das ein schlechter Schreibstil. Muss ich glaube ich so nicht lesen.
ragtime schrieb: Nach meinem Empfinden ist das ein schlechter Schreibstil. Muss ich glaube ich so nicht lesen.
Nicht nur das. Wer meint, fernab wissenschaftlicher Methoden arbeiten zu können und dann noch seine Kritiker verhöhnt, stellt sich ja nun mal selbst ins Abseits.
Wer sollte, wenn er nicht aus derselben Ecke kommt, seine Zeit damit verschwenden, das auch noch zu rezensieren.
26.07.2020 um 10:58
Kulturforscher schrieb: solange Begriffe, unbequeme Quellen und Thesen, die augenblicklich aus politischen oder religiösen Gründen unbequem sind, zensiert bzw. gelöscht werden
Bitte führe Belege für diese Behauptung an.
26.07.2020 um 11:25
Ich finde es schon schade, dass unser Kulturtroll so gar nicht auf konkrete Fragen eingeht. Das nimmt mir nämlich jegliche Möglichkeiten, ihn zu widerlegen. Ich kenne mich nämlich in der Erdstallforschung recht gut aus.
Kulturforscher schrieb: brigittsche schrieb am 23.07.2020:
Nicht alle "Erdställe" haben überhaupt diese Durchschlupfe, und nicht alle davon sind zu eng.
Also das hatten wir ja nun schon:
perttivalkonen schrieb am 12.07.2020: Kulturforscher schrieb:
Es ist ja nicht einmal sicher, ob alle Bauwerke , die als "Erdställe" bezeichnet werden, auch tatsächlich in diese Rubrik gehören. Es haben ja auch nicht alle diese runden Schlupflöcher.
Das ist ne simple Sache von Logik. Wenn Du ein Phänomen erklären willst, das Phänomen aber gar nicht sauber benennen, es nicht von weiteren, ähnlichen Phänomenen abgrenzen kannst, ist Deine Erklärung schlicht wertlos. Im allergünstigsten Falle fraglich. Es gäbe natürlich den Dreh zu sagen, daß Deine Erklärung zugleich das Abgrenzungskriterium sei, aber damit wäre die Erklärung nicht einfach nur Folgerung, sondern bereits Voraussetzung des Phänomens. Und damit beliebig austauschbar - und wieder nichts wert.
Solang Du die "für den Geburtsvorgang ungeeigneten" Erdställe nicht als eigenständiges, von den "geburtsgeeigneten" Erdställen getrenntes Phänomen aufzeigen kannst, so lange kann "dienten der Geburt" keine Folgerung aus dem Phänomen heraus sein. Vielmehr ist das dann eine Vorab-Annahme, ohne die Du die Erdställe nicht voneinander scheiden kannst in die "Geburtsorte" und die "anderen", die nicht "in diese Rubrik gehören".
Kulturforscher schrieb: Leider ist eine echte wissenschaftliche Diskussion auf diesem Forum nicht möglich, solange Begriffe, unbequeme Quellen und Thesen, die augenblicklich aus politischen oder religiösen Gründen unbequem sind, zensiert bzw. gelöscht werden. Wenn ich also hier auf unsachliche Kritik oder auf Verleumdungen nicht antworten werde, liegt das an der hier fehlenden Diskussionskultur.
Seit Du hier bist, hast Du wissenschaftliche Erkenntnisse als "romhörig" und "Siegergeschichtsschreibung" abgewiesen. Rechtfertige Dein Ignorieren von Sachbeiträgen also nicht mit "Diskussionskultur". Sollten Deine braunesoterischen Quellen wirkliche Fakten oder Folgerungen beinhalten, so wirst Du diese auch außerhalb solcher Quellen belegt finden bzw. sachlich herleiten können.
Kulturforscher schrieb: Du wirst sicher verstehen, warum ich auf Deine Angriffe nicht weiter eingehe - weil sie entweder unsachlich sind oder eine Antwort erfordern die (lt. der hiesigen Zensur) nicht "zum Thema" gehören würde. Deine negative Grundhaltung verwundert mich um so mehr, da Du Dich mit einem urheidnisch-nordischen Priesterinnen-Titel schmückst (falls die drei Bestandteile des Wortes auch aus dem Nordischen stammen sollten).
Whow! nicht Argumente, nein Angriffe! Und Du willst mir was von "unsachlich" und "nicht zum Thema" erzählen?
Beredt immerhin, wie Du "Urheidnisch-Nordisches" zu erkennen vermagst. Pertti ist ein Männername, Valkonen ein Familienname.
Kulturforscher schrieb: Deshalb auch meine Vermutung / Behauptung, dass man sich nicht bei allen als "Erdställe" bezeichneten Bauwerken auf nur EINEN Verwendungszweck festlegen sollte.
Das erklärt noch immer nicht Deine Liebesnest-Kreißsaal-&-co.-These. Was an den konkreten Erdställen spricht wofür? So rum geht das.
Kulturforscher schrieb: Wenn ich also hier auf unsachliche Kritik oder auf Verleumdungen nicht antworten werde, liegt das an der hier fehlenden Diskussionskultur.
Die mag auch mal ruppig werden, aber ich sehe kein wirkliches Problem. Nur wirst du hier nicht so einfach Bauchpinselei bekommen, dafür müsstest du schon einiges sinnvolle auf den Tisch legen. Und man liest zwar viele Worte von dir, aber ich vermisse Inhalte in ihnen.
Kulturforscher schrieb: Die zwei angeblichen "Erdställe", die ich vor etwa 25 Jahren mal betreten konnte / durfte, hatten überhaupt keine Durchschlüpfe, waren von Kellern aus zugänglich und haben auch schlicht als einfache Verstecke oder "Geheimtresore" in unruhigen Zeiten dienen können. Deshalb auch meine Vermutung / Behauptung, dass man sich nicht bei allen als "Erdställe" bezeichneten Bauwerken auf nur EINEN Verwendungszweck festlegen sollte.
Du warst also in zwei (!) Bauten, wo du dir nicht einmal sicher bist das sie zu den Erdställen zählen? Und auf diesen Beobachtungen beruht deine ganze These mit den Erdställen? Das ist in etwa so als wenn ich zwei Steine nehme und dann auf Grund meiner Beobachtung eine These zur Entstehung der Erde und aller Gesteine aufstelle. Und das ist völlig haltlos und sinnfrei! Und das ist die nette Version meiner Aussage.
Um wirklich sinnvolle Thesen aufstellen zu können hättest du dir erstmal einen möglichst großen Überblick verschaffen müssen:
-wieviele Erdställe gab es und wie sind sie geografisch gestreut,
-welche Bauformen gab es Änderungen bzw. Häufungen von Bauformen in bestimmten Gebieten,
-lassen sich die Erdställe zeitlich einordnen: Bau, Unterhalt, Schließung,
Je größer meine Datenbasis ist, um so besser kann ich meine These aufstellen. Weil die muss in einen zeitlichen, räumlichen, religiösen und kulturellen Kontext passen. Und zwar muss sie ALLE Faktoren berücksichtigen, deine These ist einfach nur wild raus gehauen und passt eigentlich NIRGENDS richtig rein.
Keine der anderen Thesen schließt Doppelnutzungen aus, aber die anderen Thesen haben einfach mehr Substanz und sind einfach sinnvoller. Die einfachsten Erklärungen sind oft die besten. Weil bei denen muss ich keine hochschwangeren Frauen durch dunkle enge Stollen quetschen. Hochschwangere haben oft bis zur letzten Minute mit auf dem Feld gearbeitet. Das war in einigen Gebieten bis in die Kaiserzeit so. In unserer Familie wurde erzählt, das die Mutter einer der Tanten meiner Mutter, am Feldrand geboren wurde. Das war vor der Jahrhundertwende (ca. 1870-1880), also nicht so lange her. Man konnte sich den Luxus der großen Schamhaftigkeit oft gar nicht leisten.
Kulturforscher schrieb: Was die Kritik an meinem Buch betrifft:
Es hat keinen Zweck, einzelne Zitate aus dem Zusammenhang zu reissen, ohne die übrigen über 250 Seiten und 200 Abb. zu berücksichtigen.
Oh doch! Man kann am Beispiel des Djed-Pfeilers deine ganze These in dem Buch aufzeigen, dazu muss man nicht einmal alles gelesen haben.
Kulturforscher schrieb: Die mythischen Zusammenhänge um den ägypt. Djed-Pfeiler sind mir bekannt. Hier geht es um den PROFANEN Zweck dieses merkwürdigen Gerätes.
Es gibt keinen "profanen Zweck", es ist eine rein kultische Angelegenheit. Dazu kommt das den Ägyptern sehr wohl klar war das ein Jahr aus 365 Tagen plus Schalttagen bestand. Es gab Wasseruhren welche die Zeit auch in der Nacht anzeigten. Und Leute mit diesem Wissen sollen über ein paar Aussparungen am Djed-Pfeiler mit dem Datum rumstümpern? Die konnten dir auf die Stunde genau sagen welchen Tag und welche Uhrzeit man hat.
Sicher ist, das der Djedpfeiler unabhängig von Architektur oder landwirtschaftlichen Bräuchen von Anfang an die Bedeutung eines Fetischs besitzt. Schon früh, spätestens aber seit der Schrifterfindung, gewinnt der Djedpfeiler zusätzlich die Bedeutung eines Symbols. Beide Vorstellungen, die des Fetischs und die des Symbols, stehen seit alter Zeit nebeneinander und durchdringen und beeinflussen sich gegenseitig und sind daher nur schwer voneinander zu trennen.
Quelle: Lexikon der Ägyptologie, Band I, S.1100-1101
Der Rest von dem folgenden in deinem Buch ist genauso eine Grütze. Deine Schlußfolgerungen zur Verwendung als Meßpfeiler sind vollkommen an den Haaren herbei gezogen. Auch die Abbildung 79a auf S. 193 in deinem Buch ist aus dem Zusammenhang gerissen worden. Das Fest der Aufstellung des Djedpfeilers durch den Pharao ist beschrieben, da gibt es keine "praktische Gebrauchsausführung". Und selbst auf Wikipedia sieht man das Relief ist viel größer als deine Einzeldarstellung.
Na da laust mich doch der Affe, rechts im Bild sieht man doch glatt wie der Djedpfeiler aufgerichtet ist. Das ganze Relief stellt eine Erzählung dar, nämlich die Auferstehung Osiris.
Kulturforscher schrieb: Und da mochte ich nur ungerne Dänikens These folgen.
Nicht einmal Däniken hat solche Thesen wie deine aufgestellt.
Nemon schrieb: Wer sollte, wenn er nicht aus derselben Ecke kommt, seine Zeit damit verschwenden, das auch noch zu rezensieren.
Das Buch zu lesen ist schon anstrengend, ich werde es vieleicht versuchen um dann eine Rezension zu schreiben, aber das Teil grenzt an Folter. Hier mal eine Leseprobe aus dem Engelsdorfer Verlag: https://www.engelsdorfer-verlag.de/media/pdf/LP_9783961458608.pdf Viel "Spaß" damit.
perttivalkonen schrieb: Pertti ist ein Männername, Valkonen ein Familienname.
Finne? :)
emz schrieb: Ich finde es schon schade, dass unser Kulturtroll so gar nicht auf konkrete Fragen eingeht
Er ist wirklich der Autor von dem Buch, also wenn du dein Exemplar von ihm signieren lassen wolltest, das kannst du jetzt vergessen. :)
Thorsteen schrieb: Finne?
En ole. Olen saksalainen.
Kulturforscher schrieb: Leider ist eine echte wissenschaftliche Diskussion auf diesem Forum nicht möglich, solange Begriffe, unbequeme Quellen und Thesen, die augenblicklich aus politischen oder religiösen Gründen unbequem sind, zensiert bzw. gelöscht werden.
Nun ja, sagen wir einmal so: Das ist eine Argumentation, die dann aber auch wieder auf Dich zurückfällt - Damit kann man es sich nämlich sehr gut erklären, warum die eigenen Thesen nicht akzeptiert werden ohne vielleicht mit etwas Selbstkritik darauf zu kommen, dass das aus sachlichen Gründen geschieht. Oder anders herum: Alle anderen sind die Geisterfahrer, nur ich bin in der richtigen Richtung unterwegs.
Im Übrigen weiß ich nicht, welche religiösen und politischen Gründe hier zur Löschung führen sollten, bei einem Thema, das nichts mit der aktuellen Politik zu tun hat. Wenn Du aus irgendwelchen obskuren, politisch angehauchten Büchern oder Zeitschriften (Stichwort: "Ahnenerbe") zitiert haben solltest (was ich NICHT weiß und Dir darum auch ausdrücklich NICHT unterstelle!) dann wäre die Löschung allerdings nicht ohne Grund gewesen.
Im Übrigen: Das hier ist KEIN wissenschaftliches Forum und soll es auch nicht sein. Folglich solltest Du Dich für wissenschaftliche Diskussionen in Fachkreise begeben. Aber lass' mich raten: Die sind ja auch alle politisch und religiös voreingenommen und können deshalb die von Dir präsentierte Wahrheit nicht erkennen......
27.07.2020 um 04:59
Alle Gedankengänge meiner Theorie sollten doch für jeden nachvollziehbar sein, der lesen kann. Mehrere Quellen habe ich angegeben. Wo keine stehen, handelt es sich entweder um geschichtliches oder mythologisches Grundwissen oder um eigene Erkenntnisse. Dabei geht es eigentlich meist nur darum, "1 + 1" zusammen zu zählen - das heisst, hunderte von überall für jeden sichtbare Puzzleteile zusammen zu fügen . Oder will ernsthaft von mir jemand erwarten, dass ich für jeden Begriff unserer Umgangssprache ein Lexikon verlinke oder ein Märchenbuch angebe, wo unsere Märchen abgedruckt sind? - Wer etwas über Loch- und Schlupfsteine und das Brauchtum um sie erfahren will, findet im Netz eine ganze Reihe von Beiträgen zu denen, welche die Kirche noch übrig gelassen hat (z.B. Men an tol oder Devils ring and finger bzw. die "Galerie- oder Steinkammergräber", die vermutlich ursprünglich gar keine Gräber waren). Ich spreche hier nicht von natürlichen Felslöchern. Die damit verbundenen Bräuche und Mythen (z.B. um den "St. Wolfgang-Pilgerweg") sind jedoch ähnlich denen von künstlichen Schlupfsteinen.
27.07.2020 um 05:28
ragtime schrieb: Belege für die Verortung der Erdställe ins Mittelalter hat es hier ja nun schon gegeben, du verlegst die jedoch in die vorchristliche und sogar vorrömische Zeit. Dafür hast du mit Sicherheit irgendwelche belastbaren Belege....
Bitte richtig lesen: Ich habe nirgends behauptet, dass die "Erdställe" alle unbedingt älter sein müssen, als Mittelalter. Hättest Du meinen Aufsatz tatsächlich gelesen, dann hättest Du Dir diesen peinlichen Beitrag ersparen können. - Es gibt lediglich mythische Tatsachen und Überlieferungen aus der Bronzezeit, die bis in die Zeit der Christkolonisation überdauert haben. Welche das sind, steht auch in meinem Aufsatz. Oder umgekehrt betrachtet: Da diese Überlieferungen sich AUCH auf megalithische Bauwerke beziehen, ist die Verbindung zwischen den Schlupfsteinen und den "Erdställen" zumindest denkbar und diskussionswürdig. Aber einigen, die hier schreiben, geht es offensichtlich nicht um Wissens- und Meinungsaustausch, sondern nur um das Draufschlagen auf alles, was ein Neu- oder Weiterdenken erfordert.
Was die von Dir angefragten Quellen angeht, findest Du die ebenfalls in meinem Aufsatz: Karlheinz Deschner dürfte wohl eher nicht verdächtig sein, als "rechts" zu gelten.
Und Otto von Corvins "Pfaffenspiegel" erschien bereits vor etwa 140 Jahren und ist als Grundlagenwerk bis heute immer wieder neu aufgelegt worden. Nur 12 Jahre lang war das Buch in Deutschland verboten: Während des 3. Reiches!!! - Der NS-Staat war nämlich ein reiner Kirchenstatt. Und die politische "Rechte" denkt bis heute zu fast 100 % christlich. Warum sollten die auch sonst vom "Erhalt christlich-abendländischer Kultur" faseln???
Übrigens: Wer das Unwesen der Christkolonisation und Inquisition begreifen will, mache sich bitte die Mühe, Moses Bücher im AT zu lesen - und zwar besonders die Stellen, welche die Pfarrer NICHT auf den Kanzeln zitieren. Nach dem kranken Geist des Plagiators Mose wurde weltweit mit Feuer und Schwert gemordet. Wer wissen will, wie es bei uns im Mittelalter aussah, braucht nur den Islamismus betrachten.
27.07.2020 um 07:55
Thorsteen schrieb: Du warst also in zwei (!) Bauten, wo du dir nicht einmal sicher bist das sie zu den Erdställen zählen? Und auf diesen Beobachtungen beruht deine ganze These mit den Erdställen? Das ist in etwa so als wenn ich zwei Steine nehme und dann auf Grund meiner Beobachtung eine These zur Entstehung der Erde und aller Gesteine aufstelle. Und das ist völlig haltlos und sinnfrei! Und das ist die nette Version meiner Aussage.
Diese Bauten wurden mir damals als "Erdställe" vorgestellt. Es war das erste mal, dass ich davon überhaupt gehört hatte. Aber es war auch später Anlass für mich, über das Thema weiter zu recherchieren. In Norddeutschland gibt es leider keine solchen Bauten - ausser gemauerte unterirdische Keller wie meiner. Im Netz jedoch gibt es inzwischen eine Menge Quellen, deren Kenntnis es erlaubt, Theorien auf zustellen.
Eigentlich ist Deine Bemerkung "sinnfrei": Geologen machen genau das, was Du über die Gesteinsarten schreibst: Sie müssen auch nicht jeden Berg selber gesehen haben, deren Gesteinsproben sie im Labor untersuchen und können trotzdem etwas über ihre Entstehung und die Plate Tectonic aussagen.
Thorsteen schrieb: Keine der anderen Thesen schließt Doppelnutzungen aus, aber die anderen Thesen haben einfach mehr Substanz und sind einfach sinnvoller. Die einfachsten Erklärungen sind oft die besten.
Bisher habe ich hier von niemandem gelesen, dass irgendeine der "einfachsten Erklärungen" das Rätsel lösen könnten. Das mit den Doppel- oder Mehrfachnutzungen ist sogar mehr als wahrscheinlich (siehe oben).
Thorsteen schrieb: Was die Kritik an meinem Buch betrifft:
Na dann tu's doch! - Ich glaube aber nicht, dass es was bringt, weil das Thema zu vielschichtig ist. Ich habe anfangs auch gedacht, dass ich bei dem Thema mit einem Zehntel der Seitenzahl auskomme.
Thorsteen schrieb: Es gibt keinen "profanen Zweck", es ist eine rein kultische Angelegenheit. Dazu kommt das den Ägyptern sehr wohl klar war das ein Jahr aus 365 Tagen plus Schalttagen bestand. Es gab Wasseruhren welche die Zeit auch in der Nacht anzeigten. Und Leute mit diesem Wissen sollen über ein paar Aussparungen am Djed-Pfeiler mit dem Datum rumstümpern? Die konnten dir auf die Stunde genau sagen welchen Tag und welche Uhrzeit man hat.
Die Kulturreligionen kennen / kannten keine Trennung zwischen profan und religiös: Die Begrüssung der aufgehenden Sonne wurde sowohl astronomisch als auch rituell gefeiert und begangen - und zwar in der gesamten Alten Welt. Die astronomische Messung war auch deshalb nötig, weil man alle paar Generationen einen Schalttag weglassen musste, was Caesar bei der Einführung des Ptolemeischen Kalenders vergass - und was erst 1582 durch Papst Gregor 13. (teilweise) bereinigt wurde. Leider hat er nur 10 der inzwischen 13 zu viel angesammelten Tage gestrichen, weshalb u.a. Heiligabend bis heute 3 Tage nach der Sonnenwende fällt.
Übrigens: Warum werden Nachschalgewerke stetig aktualisiert? - Weil immer wieder neue Erkenntnisse eingearbeitet werden müssen. Und weil die Forschung eben nicht stehenbleibt. - Für die Ägypter war die tägliche Wiedergeburt des Sonnengottes auch ein Ritual, das selbstverständlich auch der profanen Kalendereinstellung diente.
Thorsteen schrieb: Der Rest von dem folgenden in deinem Buch ist genauso eine Grütze. Deine Schlußfolgerungen zur Verwendung als Meßpfeiler sind vollkommen an den Haaren herbei gezogen. Auch die Abbildung 79a auf S. 193 in deinem Buch ist aus dem Zusammenhang gerissen worden. Das Fest der Aufstellung des Djedpfeilers durch den Pharao ist beschrieben, da gibt es keine "praktische Gebrauchsausführung". Und selbst auf Wikipedia sieht man das Relief ist viel größer als deine Einzeldarstellung.
Die Grösse des Original-Reliefs spielt hier keine Rolle, sondern nur der Grössenvergleich zu den Menschen. Ausserdem gibt es ja noch die Darstellungen, auf denen die aufgehende Sonne zwischen zwei Bergen durch den "Schlupfstein" des Anch auf den Djedpfeiler scheint. Diese Abb. hast Du wohl übersehen. Dass die Ägyptischen Künstler es mit der Perspektive nicht so genau nahmen, muss man natürlich dabei auch wissen.
Thorsteen schrieb: Na da laust mich doch der Affe, rechts im Bild sieht man doch glatt wie der Djedpfeiler aufgerichtet ist. Das ganze Relief stellt eine Erzählung dar, nämlich die Auferstehung Osiris.
Habe ich den rituell-religiösen Sinninhalt irgendwo bestritten? - Worin soll der Widerspruch zum Profanen liegen?
Thorsteen schrieb: Nicht einmal Däniken hat solche Thesen wie deine aufgestellt.
Nein - und zwar deshalb, weil er mit Vorliebe immer gleich auf ausserirdische Herkunft getippt hat. Das ist nun mal sein Fetisch.
brigittsche schrieb: Im Übrigen: Das hier ist KEIN wissenschaftliches Forum und soll es auch nicht sein. Folglich solltest Du Dich für wissenschaftliche Diskussionen in Fachkreise begeben. Aber lass' mich raten: Die sind ja auch alle politisch und religiös voreingenommen und können deshalb die von Dir präsentierte Wahrheit nicht erkennen......
Den Irrtum, dass es sich hier um ein wissenschaftliches Forum handelt, habe ich ja inzwischen auch bemerkt, Sonst hätte ich hier mehr wissenschaftliche Kritiken bekommen. Deshalb bin ich hier auch bald wieder raus. Es gibt Foren, da bekomme ich auch nicht nur rückhaltlose Zustimmung. Aber dort geht es sachlicher und niveauvoller zu. Dort ist weitaus mehr Grundwissen vorhanden - z.B. eben auch über politische und religiöse Voreingenommenheit. Ausserdem regt sich niemand darüber auf, wenn auch mal ein Randthema behandelt wird.
Ich hab ja jetzt alle neuen Briefe beantwortet. Sollte noch etwas lohnenswertes kommen, werde ich mich damit befassen. Aber etwas habe ich hier doch mitgenommen: Ich habe bestätigt bekommen, wo bei vielen Zeitgenossen die Haupt-Wissenslücken sind und kann mich besser darauf einstellen.
Zum Thema Geschichtsfälschungen:
"Auch an den Kreuzwegen der Geschichte versucht die Polizei, den Verkehr zu regeln." (Stanislaw Jerzy Lec, poln. Lyriker)
"Der Unterschied zwischen Gott und den Historikern besteht hauptsächlich darin, dass Gott die Vergangenheit nicht mehr ändern kann." (Samuel Butler, 1812-1880)
"Geschichtsbücher sollten vorsichtshalber immer nur mit Bleistift geschrieben werden." (Golda Meir, israel. Ministerpräsidentin)
Zum Thema Wissenschaftliche Forschung:
"Manche Wissenschaftler benehmen sich wie ausgestopfte Gänse, die nichts mehr verdauen wollen." (Hans habe)
"Eine Irrlehre braucht zwei Generationen, um auszusterben, weil nicht nur ihre Lehrer, sondern auch deren Schüler aussterben
müssen." (Max Planck)
"Es ist unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu sengen." (Georg C. Lichtenberg)
"Es ist unmöglich, Staub wegzublasen, ohne dass jemand zu husten beginnt." (Prinz Philipp von England)
Kulturforscher schrieb: Diese Bauten wurden mir damals als "Erdställe" vorgestellt. Es war das erste mal, dass ich davon überhaupt gehört hatte. Aber es war auch später Anlass für mich, über das Thema weiter zu recherchieren. In Norddeutschland gibt es leider keine solchen Bauten - ausser gemauerte unterirdische Keller wie meiner. Im Netz jedoch gibt es inzwischen eine Menge Quellen, deren Kenntnis es erlaubt, Theorien auf zustellen.
Es fehlen nach wie vor Angaben, wo sich im Allgäu diese beiden "Bauten" finden.
Dann werde ich mal in meinen Unterlagen schaun, was ich dazu finde.
Kulturforscher schrieb: Und Otto von Corvins "Pfaffenspiegel" erschien bereits vor etwa 140 Jahren und ist als Grundlagenwerk bis heute immer wieder neu aufgelegt worden. Nur 12 Jahre lang war das Buch in Deutschland verboten: Während des 3. Reiches!!! - Der NS-Staat war nämlich ein reiner Kirchenstatt.
"Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde das Buch von der NSDAP zu Hetzkampagnen gegen die katholische Kirche benutzt und seine Verbreitung gefördert." und "Im wissenschaftlich-historischen Kontext wird Corvins Stoffsammlung als wertlos erachtet."
Wikipedia: Pfaffenspiegel
Nix Grundlagenwerk, nix im 3.Raich verboten.
Und schon gar nicht war Hitlerdeutschland ein Kirchenstaat.
28.07.2020 um 04:14
emz schrieb: Es fehlen nach wie vor Angaben, wo sich im Allgäu diese beiden "Bauten" finden.
Die beiden Verliese befanden sich in der Nähe des Ortes Aitrang nahe dem Elbsee, ein kleiner Stausee (die genauen Stellen weiss ich nicht mehr) und wurden uns von Einheimischen gezeigt. In beide konnte man nur in gebückter Haltung und sie würden sich auch gut hinter einem Möbelstück verbergen lassen. Ich weiss noch, dass in dem einen Loch Weinflaschen gestapelt waren, hinten leere Einweckgläser. Nach den im Netz veröffentlichten Bildern, Videos und Grundrissen würde ich beide Bauten nicht als "typisch" bezeichnen, weil es sich hier tatsächlich um Gelasse gehandelt hat, die man praktisch wie ein Vorratsversteck oder "Haustresor" nutzen kann. Sie waren auch nicht vermauert oder verschüttet. Aber was ist bei dieser Formenvielfalt schon als typisch zu bezeichnen. - Bei der Frage nach dem Sinn der "typischen" engen Schlupflöcher helfen diese beiden Bauten eh nicht weiter. Einer war im Keller eines Bauernhofes halb hinter einem Berg Briketts, der andere in einem alten verfallenen Waldhaus ohne Dach, das man uns als Köhlerhaus vorstellte. Es stand mit der Rückseite an einer Felswand, in die der kurze Gang hineingearbeitet war. - Aber wie gesagt - das ist eine Generation her. Heute würde ich auch sofort mit Kamera und Zollstock in solche Löcher kriechen. Wer weiss, wie viele solcher Kammern bis heute noch unerkannt in privaten Kellern schlummern.
perttivalkonen schrieb: Nix Grundlagenwerk, nix im 3.Raich verboten.
Natürlich hatte v.Corvin damals noch nicht so viele Quellen zur Verfügung, wie Deschner. Die Verbrechen der Kirche waren damals noch ein öffentliches "No-Go". Selbst Darwin war mit seinen umwälzenden Entdeckungen zu dieser Zeit ebenso widerwärtigen wie lächerlichen inquisitorischen Angriffen seitens der Kirchen ausgesetzt. Corvins Werk war für die Zeit sensationell und wegbereitend für den letzten Akt der Aufklärung, der im "Kulturkampf" der 1870er Jahre (mit den "Maigesetzen") gipfelte, die den Kirchen endlich die letzten Vormundschaften über das Bildungs- und Standesamtswesen nahmen.
Auch bei "Wikipedia" schreiben die Autoren nicht immer frei von persönlichen Meinungen. Ich habe schon andere Ansichten gehört und eine 15-seitige Dokumentation zusammengestellt mit entsprechenden Vorgängen und Hitlers eigenen Zitaten. Die Haltung der damaligen Politik war zwiespältig. Bei den "geheimen Tischgesprächen" redete H. anders, als in der Öffentlichkeit (siehe "Reichsparteitagsrede" 1935), um sich die Loyalität der Kirchen zu sichern - die z.B. auch die Reichsprogromnacht mit Luthers Geburtstag in Verbindung brachten, der ja auch ein brennender Judenfeind war.
Tatsache ist, dass es durchaus kirchenfeindliche Tendenzen im 3. Reich gab und dass Hitler in seinem Grössenwahn nach einem "Endsieg" sogar die Verstaatlichung der Kirchen und deren Umwandlung in "Adolf-Hitler-Weihestätten" plante. Die Kirchen dienten H. nur als "nützliche Idioten" und Gehilfen zur Machtergreifung. Das war im Parteiprogramm der NSDAP als "positives Christentum" gemeint. Es wurde grundsätzlich alles und jedes für politische Zwecke missbraucht und ausgeschlachtet. Auch die angebliche "braune Esoterik" war keine wirkliche, sondern nur politisches Theater. Jedenfalls war Hitler bis zu seinem Tode eingetragener Katholik und hätte ohne die Mithilfe von den katholischen Kirchenkanzeln nie die Macht erlangt. Schliesslich war der Vatikan auch der erste Staat, der (wegen des Versprechens des bis heute gültigen "Reichskonkordats") Natzideutschland diplomatisch anerkannte. Verträge, die im 3. Reich geschlossen wurden, verhindern bis heute bei uns eine Trennung von Staat und Kirchen. Weiteres möchte ich hier nicht ausführen, weil es mir eigentlich verboten wurde, hier auf Fragen einzugehen, die nicht zum Thema gehören.
28.07.2020 um 06:26
Ich habe Dich noch nach einem Beleg für Deine Behauptung gefragt. Kommt da noch was?
28.07.2020 um 11:25
Kulturforscher schrieb: Natürlich hatte v.Corvin damals noch nicht so viele Quellen zur Verfügung, wie Deschner.
Wertlos meint nicht, daß der arme von Corvin nur wenige Quellen zur Verfügung hatte. Sondern es meint, was er draus gemacht hat.
Und mit Deschner kannst Du auch nicht punkten. Gerade in den Jahrzehnten nach seiner "Kriminalgeschichte" änderte sich der Forschungsstand in vielerlei Hinsicht. Zu "seiner Zeit" hatte die Kirche noch die Flache Erde vertreten und jeden Kugelerdler verfolgt, gab es einen von Europa aus gezielten Völkermord in der Neuen Welt, war der Nordirlandkonflikt "zwischen Katholiken und Protestanten" noch ein Religionskrieg, der berühmte Galgenbaum ein Symbol für den Glaubenswahn des Dreißigjährigen Krieges usw. usf. Zwischen Deschners Werk und heute hat sich doch einiges verändert in Sachen Forschungsstand, Quellenauswertung, selbst Forschungsansätzen (Stichwort "Religionskriege"). Deschners Werk immerhin ist beileibe nicht wissenschaftlich wertlos, wohl aber veraltet und tendenziös.
Und nein, auch mit einem Darwin oder Kulturkampf des 19.Jh. kannst Du kein kirchliches Auftreten während des Mittelalters belegen. Deine "Quellen" geben nicht her, was Du ihnen gerne aufgebürdet hättest. Mit Rückzugsgeplänkeln "ja aber der Darwin, der Galileo, der Klumbumbus und überhaupt" beweisen Leute nur, daß sie eben auf dem argumentativen Rückzug sind und nichts mehr haben außer diesen Standardfloskeln.
Kulturforscher schrieb: Auch bei "Wikipedia" schreiben die Autoren nicht immer frei von persönlichen Meinungen.
Und wieder ein Allgemeinplatz, der enen konkreten Fall "belegen" soll. Das nennt man deduktiven Fehlschluß.
Kulturforscher schrieb: Ich habe schon andere Ansichten gehört und eine 15-seitige Dokumentation zusammengestellt mit entsprechenden Vorgängen und Hitlers eigenen Zitaten. Die Haltung der damaligen Politik war zwiespältig. Bei den "geheimen Tischgesprächen" redete H. anders, als in der Öffentlichkeit
Ich lese gerade nur Blablabla. Null Konkretes. Naja, und in den Tischreden erzählte Hitler viel, wenn der Tag lang war. Mal war Paulus der Befreier des Christentums vom jüdischen Einfluß, mal war er der Begründer ebendieses Einflusses, je nach dem, an welchem Tag Du in den Tischreden liest. Na und daß Hitler den "deutschen Reformator" - und natürlich auch dessen antisemitische Ergüsse - ausnutzte, wo es nur ging, macht ihn nicht ansatzweise zu ner kirchentreuen Marionette oder so. Auch in der DDR entdeckte man 1983 plötzlich ein Herz für den bis dato bösen Bauernkriegsverräter. Was man ideologisch ausschlachten kann, ist Opfer, nicht Graue Eminenz dieser Ideologie.
Kulturforscher schrieb: Jedenfalls war Hitler bis zu seinem Tode eingetragener Katholik und hätte ohne die Mithilfe von den katholischen Kirchenkanzeln nie die Macht erlangt.
Echt, was weißt Du überhaupt? Ausgerechnet die KKK, die Katholischen KirchenKanzeln, sollen Hitlers Machtergreifung gefördert haben? In den katholisch dominierten Ländern des Reiches hatte die NSDAP stets die schlechtesten Wahlergebnisse. Erst nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler und den ersten Auswirkungen der Machtergreifung kam es bei der Reichstagswahl im März '33 zu erklecklichen Stimmengewinnen im katholischen Bayern - und dennoch erreichte die NSDAP in Bayern unterdurchschnittlich wenige Stimmen; über die Hälfte aller Länder erbrachte den Nazis mehr Stimmen ein. Nee Du, die Katholiken waren alles andere als die Steigbügelhalter der Machtergreifung Hitlers. Du hast einfach keine Ahnung.
Wegen der massiv schlechten Verhältnisse zwischen NSDAP und Katholischer Kirche war es übrigens auch für den Vatikan nötig, so schnell wie möglich auf diplomatischem Wege für die Sicherheit der deutschen Katholiken zu sorgen. Kein Wunder also, daß es so schnell zur Anerkennung und zum Reichskonkordat kam (der "gemeinsame Antikommunismus" konnte diese Entwicklung nur fördern, aber nicht bewirken). Auch das ist so ein veränderter Forschungsstand der letzten Zeit, der z.B. einen Deschner vom state of the art trennt. | de |
q-de-1289 | Wie lange dauert es normalerweise, den W-Track im Torres del Paine zu wandern? | Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark | Desire to Travel
Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark
Der Torres del Paine National Park liegt im Süden Chiles in Patagonien und umfasst die Gipfel des Torres del Paine und den Gletscher Grey, der ein Ausläufer des Patagonischen Eisfelds ist. Der Nationalpark ist ca. 2420 km² groß und beinhaltet mehrere 3000er, Gletscher, Fjorde und Seen.
Unser erstes großes Highlight auf unserer Weltreise war die 8-Tages Trekking-Tour, O-Track oder auch Cirquit genannt, im Torres del Paine Nationalpark. Die Tour startete am Busterminal in Puerto Natales um 07:00 Uhr morgens, denn der Nationalpark liegt sehr abgeschieden, ca. 2h Fahrt, von der nächsten Stadt entfernt. Wir waren schon sehr aufgeregt, da das unsere erste mehrtägige Trekking-Tour (abgesehen von einer 2-tägigen Tour mit Hüttenübernachtung in Grins) war. Auf dem Weg zum Park haben wir direkt mehrere Anden-Kondore gesehen. Leider war der Bus zu schnell unterwegs, um diese riesigen Vögel mit bis zu 3 Metern Spannweite in ihrer vollen Pracht bewundern zu können.
Zunächst mussten wir am Haupteingang des Nationalparks "Laguna Amarga" eine Sicherheitsunterweisung ansehen und die Parkgebühren von 40 € pro Person zahlen. Aufgrund von 2 großen Waldbränden in der Vergangenheit sind die Ranger im Park extrem darauf bedacht, dass man bloß kein offenes Feuer macht. Gekocht werden darf nur im Camp in einem speziellen Raum.
Weiter ging es von dort mit einem Shuttle-Bus zum Camp Central, wo wir unser Ticket vorzeigen und nachweisen mussten, dass wir alle notwendigen Reservierungen der Campingplätze auf dem O-Track hatten. Denn ohne Reservierung wird man gar nicht erst auf den Track gelassen. Ab hier ging es mit dem Rucksack bepackt zu Fuß weiter. Unser Marschgepäck beinhaltete Zelt, Schlafsäcke, Isomatten, Kochgeschirr, Kamera, Klamotten für alle Wetterlagen und Essen für 8 Tage. Die ca. 15kg machte sich schon nach wenigen Metern bemerkbar und jeder Schritt war sehr viel anstrengender als normalerweise.
Die erste Tagesetappe war auf 4 Stunden bzw. 12km angesetzt und führte hinein in das Hinterland des Torres del Paine Nationalparks. Der schmale Wanderpfad war sehr schön gelegen und führte uns mit nur wenig Höhendifferenz durch moosbewachsene, mystische Wälder, über blühende Blumenwiesen und durch ein schönes Tal entlang eines breiten, Berggletscherwasser gespeisten, Flusses. Die Temperatur waren mit ca. 20° sehr abgenehm, einzig der starke Wind, gab uns schon einen Vorgeschmack auf die Rauhheit Patagoniens. Nach ca. 3h kamen wir an einer Herde Pferde vorbei, die friedlich auf der Blumenwiese grasten. Die Pferde hier sind zwar nicht wild, sie sind hier im Park aber auch nicht eingezäunt und können sich frei bewegen. Die zweite Herde Pferde kurze Zeit später stand näher am Wegrand und einige Pferde lagen entspannt im Gras. Eines der Pferde ließ sich sogar von uns streicheln.
Nach einer weiteren Stunde kamen wir endlich am Ziel, dem Camp Seron, an. Die erste Ettape war mit nur 4 Stunden zwar sehr kurz, aber dennoch schmerzten unsere Schultern und unsere Becken durch das ungewohnte Gewicht unserer Rucksäcke. Wir hofften, dass das in den nächsten Tagen besser würde, wenn man sich an den schwerden Rucksack gewöhnt hat. Nach der Registrierung im Camp konnten wir unser Zelt an einem Platz unserer Wahl auf einer wunderschön gelegenen Wiese aufbauen. Wir suchen uns eine plane und grasbewachsene Stelle aus und bauen unser Zelt eilig unter dem Dauerangriff einer Horde stechwütiger Moskitos auf. Die Moskitos waren ganz plötzlich überall, denn der Wind hatte sich gelegt. Wir versuchten uns mit Insektenspray vor den lästigen Biestern zu schützen, aber selbst das half nur für wenige Minuten. Glücklicherweise hatten wir unser Zelt beim Ausleihen schon einmal Probe aufgebaut, sodass wir nach nur 5 Minuten uns komplett eingerichtet hatten.
Abends haben wir uns dann ins Kochzelt gesetzt und uns leckere Burritos gemacht. Beim Essen kamen wir mit einer allein Reisenden Israelin ins Gespräch mit der wir uns super verstanden. Da es nur einen einzigen Wanderweg und nur wenige Camps auf dem O-Track gibt, würden wir in den nächten Tagen nich oft aufeinandertreffen. Im Anschluss an das Abendessen haben wir uns ein überteuertes warmes Bier aus den Camping-Shop gegönnt und die Aussicht von einem nahen Hügel aus genossen. Da es früh morgens weitergehen sollte und die Wanderung schon recht anstrengend war, haben wir uns früh schlafen gelegt.
Der zweite Tag startete relativ früh und begann mit einem leckeren Frühstück aus Porridge, angereichert mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!), und schwarzem Tee. Es war eine sehr gute Grundlage für den Tag. Nach dem Zeltabbau sind wir dann in unsere zweite Tagesetappe gestartet. Die Strecke ist unterteilt in zwei Abschnitte. Der erste ist rund 9 km lang (3 h) und endet an einer Ranger Station. Der zweite Abschnitt ist 8 km lang (3 h) und endet im Refugio Dickson. Die Schultern schmerzten zwar noch vom Vortag, aber da mussten wir nun durch.
Die Wanderstrecke führte regelrecht willkürlich durch das Hinterland des Torres del Paine. Wir sind über einige Bächer, durch schöne weite Täler mit viel hohem Gras und blühenden Margeriten und über wild bewachsene Hügel gewandert. Nach etwa 1,5 Stunden mussten wir einen etwa 200m hohen Anstieg hoch. Oben angekommen wurden wir vom kräftigen Wind fast umgehauen. Aber das sollte nur ein winziger Vorgeschmack auf die Windstärken werden, die uns noch erwarteten würden. Die Aussicht war grandios: zur rechten ging es steil hinunter bis zu einem türkisgrünen See, dahinter eine hohe Gebirgskette, links ging es einen sanften buschbewachsenen Hügel hoch und vor uns streckten sich die schneebedeckten Berge in die Höhe. Die weitere Strecke war sehr abwechslungsreich und ging daher auch schneller vorbei als erwartet.
Nach ca. 3h sind wir dann an der Ranger Station Coiròn angekommen. Hier wurden wir von einem sehr netten Ranger und einer Horde Moskitos begrüßt. Wir mussten uns kurz registrieren und unsere Reservierungen für die nächsten Campingplätze vorzeigen. Wir wollten zwar eine Pause machen, sind dann aber direkt weiter, da die Moskitos nicht auszuhalten waren.
Mit uns auf dem Track war eine große Gruppe Amerikaner (rund 10 Personen), die eine geführte Tour gebucht hatten. Einen Bergführer braucht man im Torres del Paine grundsätzlich nicht, da es nur einen Weg gibt und dieser sehr gut erkennbar und ausgeschildert ist. Vorteil der gebuchten Tour ist aber, dass es mehrere Träger (sogenannte Porter) gibt, die einem das meiste Gepäck tragen und man auf der Strecke nur einen Day-Bag benötigt. Außerdem gibt es verschieden angerichtete Mahlzeiten. So gab es für die Amerikaner an der Ranger Station unter dem Angriff unzähliger Moskitos einen Mittags-Snack.
Wir sind direkt weiter gegangen und haben uns dann rund 30 Minuten später, an einer Stelle, an der es kaum Moskitos gab (wir haben zwei gezählt) unseren Mittags-Snack, Müsli-Riegel und gemischte Nüsse, gegönnt. Die amerikanische Gruppe kam an uns vorbei und war sichtlich neidisch, dass wir ungestört essen konnten. Nach der Pause ging es über Wiesen und durch einen Sumpf, über den Holzstege gebaut waren. Hier fing es an zu Regnen, sodass wir das erste Mal von unseren Regenjacken Gebrauch machen konnten. Aber der patagonische Regen geht genauso schnell wieder, wie er kommt und stört daher nur wenig.
Nach weiteren 2,5 Stunden kamen wir zu einem höher gelegenen Aussichtspunkt, der einen wunderschönen Ausblick auf unser Camp für diese Nacht bot. Es war wie aus einer Szene in einem schnulzigen Western. Im Hintergrund die Berge, davor ein breiter, geschwungener Flusslauf, der sich zu einem See verbreiterte. Und in der Flussschleife lagen ein paar einsame Holzhütten auf einer großen Weide, auf der vereinzelt ein paar Pferde grasten, umgeben von hohen Bäumen. Nur die modernen Zelte störten das sonst romantische Bild etwas.
Aber auch hier am Aussichtspunkt waren wieder unzählige Moskitos, die sofort nach neuen Opfern suchten, so haben wir nur schnell ein paar Fotos von der Szene geschossen und sind dann weiter. Am Camp angekommen haben wir uns bei der Ranger Station und im Refugio registriert und konnten dann, unter der Bewachung angriffslustiger Moskitos, schnell unser Zelt aufschlagen. Nach dem Zeltaufbau haben wir uns erst einmal eine warme Dusche gegönnt und haben uns anschließend was zu essen gekocht. Es gab Burritos mit Bohnen, Linsen und Mais und einer leckeren Sauce aus der Tüte.
Da es zwischenzeitlich angefangen hatte zu regnen, sind wir noch sitzen geblieben und mit den anderen Wanderern, die am Tisch saßen, ins Gespräch gekommen. Zwei davon waren ein Pärchen aus London, die auch auf Weltreise sind und die anderen Drei kamen aus Australien und Deutschland und waren gerade erst mit der Schule fertig und machten ein Gap-Year. Insgesamt haben wir auf dem O-Track fast ausschließlich Langzeitreisende getroffen. Vermutlich, weil niemand 8 Tage am Stück wandern geht, wenn er nur 3 Wochen Urlaub hat.
Nach dem der Regen etwas leichter wurde, sind wir ins Zelt gegangen, haben noch etwas gelesen und haben uns dann wieder zeitig schlafen gelegt.
Die zweite Nacht haben wir gut geschlafen, obwohl es deutlich kühler war. Am nächsten morgen stellten wir dann auch fest warum: In der Nacht hatte es bis ca. 100 Meter über dem Camp geschneit und die Gipfel und Hänge waren weiß gezuckert. Durch die Kälte waren auch die Sachen kühl und wir brauchten erst einmal ein leckeres warmes Porridge (mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!)) und einen schwarzen Tee zum aufwärmen.
Nachdem das Zelt verpackt war, haben wir uns auf den Weg unserer dritten Tagesetappe gemacht. Heute standen 12 km bzw. 4,5 Stunden Wanderung auf dem Programm. Nach dem gestrigen Tag schien es uns schon fast etwas wenig. Zwar schmerzten die Schultern und Becken immer noch, aber wir merkten auch den langsam einsetzenden Trainingseffekt. Auch die Rucksäcke haben sich langsam an unsere Körper angepasst und kamen uns nicht mehr soo schwer vor.
Da es die Nacht über geregnet bzw. geschneit hat und auch der heutige Tag sehr verregnet war, war der Wanderweg übersät von Matschlöchern und kleinen Bächen. Dies machte unser vorankommen deutlich schwieriger, außerdem mussten wir heute rund 400 Höhenmeter überwinden. Wodurch die "nur" 12 km doch auch wieder an unseren Kraftreserven nagten.
Fast die gesamte Wanderstrecke lag in unberührten natürlichen Wäldern, wodurch uns der Regen nicht soviel ausmachte. Es war toll mal solche Wälder zu sehen, in denen der Mensch noch nicht alles verändert hat, sowas gibt es in Deutschland ja gar nicht mehr. Nach ca. 4 Stunden sind wir dann zu einer hügeligen Geröll-Landschaft gekommen, wo der Wind deutlich kräftiger wurde. Wir mussten richtig kämpfen, um die Hügel hochzukommen und der Wind hat uns immer wieder durchgeschüttelt. Auf dem ersten Hügel angekommen, blickten wir auf einen dahinter liegenden See, an dessen Ende ein Gletscher ins Wasser ragte. Die Gletscher im Torres del Paine beeinflussen das Wetter immens und sorgen unter anderem für die enormen Windgeschwindigkeiten. Imke versuchte von dem See und dem Gletscher ein Foto zu schießen, aber der Wind war so unfassbar heftig, dass sie nicht ruhig stehen bleiben konnte. Der Wind hat sie sogar einmal umgeworfen. So hat sie dann ein paar Bilder im Sitzen gemacht und wir haben uns bis zu unserem nächsten Camp durch den Wind und die noch kräftigeren Böen gekämpft.
Am Campground Los Perros angekommen, wurden wir an der Ranger Station von einem sehr freundlichen Ranger begrüßt, der uns einen heißen Stein gab, an dem wir unsere durchgefrorenen Finger aufwärmen konnten. Der Ranger gab uns noch eine kurze Einweisung, was uns am nächsten Tag erwarten würde und wies uns daraufhin, dass wir bis spätestens 7 Uhr das Camp verlassen müssen, damit wir es über den Pass und bis zum Camp Grey schaffen. Nach der Registrierung beim Ranger und danach im Refugio haben wir unser Zelt aufgebaut. Wir waren inzwischen regelrecht durchgefroren und versuchten uns durch das Abendessen wieder aufzuwärmen. Was aber nicht so richtig gelingen wollte. Daher haben wir uns noch einen Tee gemacht und sind dann ins Zelt gegangen. Erst der Wechsel der Klamotten und das Einmummen in den Schlafsack verhalf langsam dabei, dass uns wieder wärmer wurde. Im Zelt haben wir dann Karten gespielt und gelesen.
Doch durch die Kälte und die Aufregung vor der nächsten Tagesetappe war unsere Motivation etwas angeschlagen. Die Nacht sollte noch einmal richtig kalt werden, sodass wir auch nicht so richtig gut geschlafen haben.
Das Highlight des O-Tracks ist die Überquerung des John Gardner Passes, der auf rund 1200m liegt und einen gigantischen Blick auf den Gletscher Grey bereithält. Aber diese vierte Tagesetappe ist mit 11 Stunden auch die Anstrengendste des ganzen O-Tracks. Da wir spätestens um 7 Uhr aufgebrochen sein mussten, sind wir noch vor Sonnenaufgang um 4:30 Uhr aufgestanden, um möglichst früh am Pass zu sein, denn Imke hatte gelesen, dass je später es wird, der Wind immer mehr zunimmt und es dann deutlich anstrengender wird den Pass zu überqueren.
Nach dem Frühstücks-Porridge und einem Tee, haben wir unser Zelt zusammengepackt und sind um 5:45 Uhr aufgebrochen. Der Weg ging zunächst relativ steil bergauf. Durch den vielen Regen hatte sich der Weg in ein einziges großes Matschloch verwandelt und zwischendurch sah er eher aus wie ein Bachlauf, als wie ein Wanderweg. Hier waren wir sehr froh über unsere hohen wasserfesten Wanderstiefel. Nach ca. 1 Stunde hüpfen von Baumstamm zu Baumstamm kamen wir dann an der Baumgrenze an und machten einen Schritt in das dahinterstehende Geröllfeld an. Der Wind war so stark, dass er uns direkt umzuhauen drohte. Wir haben uns dann nochmal in den Wald zurückgezogen und uns zunächst dicker angezogen und nochmal alles windsicher gemacht. Danach sind wir raus auf das Geröllfeld und haben uns dem Wind gestellt, der mit rund 70 km/h frontal auf uns zubließ. Wir wurden immer wieder vom böigen Wind durchgeschüttelt. Neben dem Wind hat es die vorherigen Tage auch immer wieder geschneit, wodurch wir uns durch knietiefen Schnee die Hänge hochkämpfen mussten. Vor uns waren zum Glück schon ein paar andere Wanderer, sodass man ihren Fußspuren im Schnee gut folgen konnte.
Nach rund 2,5 kraftraubenden Stunden und etwa 600 Höhenmetern erreichten wir endlich den Pass. Hier oben wehte der Wind zum Glück relativ konstant und frontal, wodurch wir mit ca. 45° Vorwärtsneigung unseren Weg durch den Wind über den Pass verhältnismäßig leicht fortführen konnten.
Einmal über den Pass tauchte plötzlich vor uns der riesige Gletscher Grey auf. Der Anblick lässt sich nicht wirklich in Worte fassen und auch Bilder geben nicht das wieder, was wir sehen. Im ersten Moment sah es aus wie der Blick auf ein wolkenverhangenes Tal, erst das genauere Hinsehen verdeutlicht einem die gigantischen Eismassen, die langsam talwärts geschoben werden. Ein wirklich unglaubliches Bild!
Begleitet von einem starken, aber mit jedem Schnitt schwächer werdenden Wind haben wir dann unseren Abstieg begonnen. Dieser führte zunächst über Geröllfelder hinab, bis wir zu einem Waldstück kamen, in dem der weitere Abstieg richtig anstrengend wurde. Dieser war hier treppenartig angelegt, sehr steil und teilweise matschig, was recht schnell auf die Gelenke ging und nach ein paar Minuten langsam Schmerzen in Kniescheibe und Bändern auslöste. Erträglich macht den Abstieg, der immer wiederkehrende Blick auf den gigantischen Gletscher.
Nach ca. 5h erreichen wir unseren Zwischenstopp den Campingplatz und die Ranger Station Paso. Hier müssen wir uns zunächst beim Ranger registrieren. Hier konnten wir unseren Gaskocher auspacken und uns mit einem leckeren Mittagessen aus Spaghetti mit Pesto-Sauce für den zweiten Teil der Etappe stärken. Nach gut einer Stunde Pause ging es dann weiter zu unserem heutigen Tagesziel dem Refugio Grey. Dieser Abschnitt sollte laut Karte weitere 6h dauern.
Der Weg führte entlang eines Gebirgshanges und wir hatten die ganze Zeit Ausblick auf den Gletscher. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, mal kleinere Wälder, mal schroffe Felshänge, und das Beste: mehrere abenteuerliche Hängebrücken. Allerdings waren wir langsam am Ende unserer Kräfte und sehnten uns endlich unser Zelt aufbauen zu können und eine After-Trecking-Cola zu trinken.
Auf dem Weg gab es mehrere Aussichtspunkte auf den Gletscher, die auch als Tagesausflug vom Camp Grey erreichbar sind und so kamen uns heute das erste Mal auf der Strecke Wanderer entgegen, die den W-Track oder nur Tagestouren machten. Der W-Track ist eine beliebte Strecke im Torres del Paine, der meist in vier Tagen gewandert wird und an dessen Tageszielen immer gut ausgebaute Refugien stehen.
Eine Wanderin ist uns an diesem Tag entgegengekommen und bat uns an einem Aussichtspunkt ein Foto von ihr vor dem Ausläufer des Gletscher Grey zu machen. Ihr Jubelgeschrei "I made it!" bringt uns noch immer zum Schmunzeln, da wir gerade rund 9h gewandert, um 4:30 Uhr aufgestanden sind und rund 1200 Höhenmeter überwunden haben ;) und sie nicht mal einen Rucksack aufhatte.
Nach 5h sind wir endlich am Refugio Grey angekommen (1 Stunde schneller als in der Karte angeben) und waren heil froh, unser Zelt aufbauen und Duschen gehen zu können, denn am Vortag in Los Perros gab es nur kalte Duschen und da war uns aufgrund der frostigen Temperaturen nicht wirklich nach. Nach der etwas zu heiß eingestellten Dusche haben wir es uns in dem Restaurant im Refugio gut gehen lassen. Es gab leckere Pizza und Wein bzw. Bier. Das Ganze hat dann auch "nur" schlappe 50 € gekostet (man gönnt sich ja sonst nichts).
Nach dem Essen sind wir hundemüde ins Zelt gegangen und haben kurz danach unsere Augen zu gemacht.
Da unser Zeltplatz etwas abschüssig war, war die Nacht nicht wirklich gut. Zusätzlich machte sich die unbequeme Isomatte immer mehr bemerkbar. Die Matte war nur ca. 0,5 cm dick und bot keinen wirklichen Komfort. Das machte sich zu dem unebenen Untergrund zusätzlich bemerkbar.
Nach unserem gewohnten Frühstück (Porridge und Tee) ging es dann zunächst nur mit Tagesrucksack ausgestattet zu einem Aussichtspunkt auf den Gletscher Grey. Dies war nicht besonders aufregend, da wir am Vortag deutlich beeindruckendere Bilder genießen konnte. Zurück am Refugio haben wir unser Zelt gepackt und haben dann unsere fünfte Tagesetappe zum Refugio Paine Grande in Angriff genommen. Die Etappe sollte nur etwa 3,5 Stunden dauern und wir mussten rund 200 Höhenmeter überwinden.
Die Strecke ging immer wieder auf und ab und führte entlang eines großen Sees, der unter anderem vom Gletscher Grey gespeist wird. Nach etwa der Hälfte der Strecke kamen wir zum wunderschönen Aussichtspunkt Mirador Grey, der den See und den Gletscher überblickt. Diesen Aussichtspunkt kann man auch als Tagestour von Paine Grande aus erreichen. Hier oben war der Wind, aber so stark, dass alle Bilder schief oder verwackelt waren und beim Weitergehen packte der Wind so in den großen Rucksack, dass wir gezwungen waren zu laufen, um nicht umzufallen.
Zum Ende der Tour sind wir noch durch ein wunderschönes Tal mit hübschen Blumen und durch den letzten großen Waldbrand abgestorbenen, aber zur idyllischen Kulisse passenden, Bäumen gewandert. Hier frischte der Wind nochmal richtig auf und hat uns gut durchgeblasen. Das Camp Paine Grande war wunderschön an einem türkisblauen See und direkt an zwei hohen Bergflanken gelegen und wir konnten uns einen freien Platz zum Campen aussuchen.
Wir mussten heute unser Zelt in heftigem Wind aufbauen, was aber mittlerweile durch das tägliche Training kein Problem mehr darstellte. Danach haben wir uns ein leckeres Reis-Curry-Gericht gezaubert und haben noch etwas mit der Wanderin aus Israel, die wir am ersten Tag kennengelernt hatten, gequatscht.
Heute sind wir sehr früh ins Zelt gegangen, da wir noch Schlaf-Nachholbedarf von den vorherigen Nächten hatten. Aber auch diese Nacht sollte nicht besser werden, da der Wind die ganze Nacht über das Zelt ordentlich durchschüttelte. Georg musste sogar zweimal raus, da sich die Heringe der Zelteingänge gelöst hatten und das Oberzelt drohte, wegzufliegen.
Nach der unruhigen Nacht haben wir morgens gefrühstückt (hmm lecker Porridge mit Tee). Und haben nach dem Zeltabbau unsere sechste Tagesetappe begonnen. Die heutige Etappe war mit rund 13 km (ohne Umweg über Valle del Francés) angesetzt und sollte 5 h dauern. Ziel war das Refugio Los Cuernos, das zwar das weiter entfernte Refugio war, aber erstens konnten wir kein anderes Camp buchen und außerdem konnten wir so näher am Ziel unserer letzten Tagesetappe sein.
Wir sind recht zügig losgewandert und die Strecke ging entlang der Laguna Scottsberg durch schöne Wälder und Berghänge. Nach rund 2,5 h sind wir an der Ranger Station und dem Campingplatz Italiano angekommen. Von hier aus kann man in das Valle del Francés wandern und gelangt zu zwei Aussichtspunkten. Den ersten erreicht man nach ca. 1 Stunde, den anderen nach 3 Stunden. Wir haben unsere Rucksäcke an der Ranger Station liegen gelassen und sind dann nur mit unseren Day-Bags ca. eine halbe Stunde in das Tal aufwärts über Felsen gewandert bzw. gekraxelt. Der Vortragende von erratic rocks in Puerto Natales hatte erzählt, dass sich die Sicht auf das Tal zwischen den ersten Kilometern und dem ersten Aussichtspunkt nicht stark ändert, weshalb wir entschieden gar nicht so weit in das Tal zu wandern. Außerdem hatten wir noch weitere 2,5 Stunden Wanderung vor uns und wir wollten nicht so spät in Los Cuernos ankommen.
Wir haben es uns nach der halben Stunde auf einem größeren Felsen gemütlich gemacht und die Aussicht genossen. Immer wieder gingen kleinere Schneelawinen von den gegenüberliegenden Bergen ins Tal ab. Das war spannend, da dies immer unter einem lauten Donnern passierte. Nach der kleinen Pause sind wir dann wieder zur Ranger Station abgestiegen.
An der Ranger Station haben wir wieder unsere Rucksäcke aufgespannt und sind zum nächsten Zwischenstopp, dem Refugio Francès, weitergezogen. Dies sollte nach ca. einer halben Stunde erreicht sein, doch diesmal zog sich die Strecke etwas länger und wir fragten uns bereits, ob wir ein Schild übersehen hatten. Ca. 20 Minuten später als gedacht, sind wir dann am Refugio angekommen und haben uns eine Cola zur Erfrischung gegönnt. Das Refugio war sehr neu und teilweise noch im Aufbau. Was uns sehr seltsam erschien, war der Campingplatz der weit vom Refugio entfernt lag. Man musste ca. 10 Minuten vom Campingplatz zum Refugio absteigen. Später berichteten uns Bekannte, die wir auf dem O-Criquit kennengelernt haben und im Refugio Francès übernachtet haben, dass es dort nicht so schön war. Der Campingplatz war wohl sehr unbequem, da die Stellflächen teils sehr abschüssig waren.
Nach der Cola ging es dann hauptsächlich durch Waldgebiet weiter Richtung Refugio Los Cuernos. Wir mussten einige Höhenmeter abbauen, was aber deutlich einfacher war als der Abstieg vom Pass. Am Ende kamen wir an einem See mit Kiesstrand raus und konnten dort unsere Füße in dem 6° bis 7° warmen Wasser abkühlen. Von dort aus ging es dann noch ca. 20 Minuten weiter bis wir endlich am Refugio ankamen.
Hier hatten wir keinen Platz mehr für unser Zelt buchen können, sondern mussten ein vollausgestattetes Zelt buchen. Das schlug dort mit rund 88 € zu buche. Ganz schön teuer für ein Zelt mit Matte (den Schlafsack muss man selber mitbringen). Nach dem Bezug des Zeltes und einer erfrischenden Dusche, sind wir nochmal zu dem See gelaufen. Da aber der Wind wieder deutlich stärker blies, gab es recht starke Wellen, wodurch wir nicht mehr ins Wasser konnten.
Zurück am Refugio haben wir uns unsere letzte Packung Curry-Reis gekocht und haben uns im Refugio noch einen kleinen Drink, einen Pisco Sour, gegönnt. Nach dem anstrengenden Tag und den vorherigen unruhigen Nächten, sind wir auch heute wieder früh im Zelt verschwunden. Und so ein vollausgestattetes Zelt ist nach fünf Tagen unbequemer Isomatte und beengtem 2 Personen Zelt einfach himmlisch! Wir haben geschlafen wie die Steine :)
Die siebte Tagesetappe war noch einmal mit rund 12 km (5 h) angesetzt und sollte uns zu unserem letzten Campingplatz Chileno im Torres del Paine National Park führen. Die Strecke war zu Beginn sehr angenehm zu laufen und führte entlang dem Lago Nordenskjold. Jedoch war es teilweise wieder extrem windig und wir wurden mit unseren großen Rucksäcken wieder gut durchgeschüttelt.
Nach ca. 3 Stunden kamen wir an der Kreuzung an, an der man entweder Richtung Refugio Chileno, unserem eigentlichen Ziel, oder Richtung Refugio Torre Central laufen kann. Wir beschlossen uns den Umweg über Torre Central, da wir dort unsere Rucksäcke einsperren und noch etwas zu Mittag essen konnten, da unsere Vorräte inzwischen aufgebraucht waren. Der Weg führte entlang einem kleineren See und über einen großen sehr wenig bewachsenen Hügel und der Wind nahm immer mehr zu. Als wir über den Hügel wandern wollten, wurde der Wind so stark, dass wir teilweise nicht mehr stehen bleiben konnten und der Wind uns einfach vor sich herschob.
Nach ca. 2h sind wir endlich, langsam ausgehungert und von der Hitze erschöpft, am Refugio Torre Central angekommen. Hier konnten wir unsere Rucksäcke ablegen, leider war das Restaurant aber schon geschlossen und nur die Bar geöffnet, an der es nur kleinere Snacks gab. So gab es zum Mittag nur ein paar Wedges mit leckerer Sauce. Der Service war aber äußerst langsam und wir wurden schon ungeduldig, ob wir noch etwas zu essen bekommen. Schließlich konnten wir nach der Stärkung, nur mit unseren Day-Bags bepackt, den Aufstieg (400 Höhenmeter) antreten. Durch die Erholungspause war der Aufstieg recht gut zu meistern.
Am Camp Chileno angekommen, wurden wir in die Örtlichkeiten eingewiesen und konnten unser reserviertes Zelt beziehen. Die Zelte waren auf kleinen hölzernen Plattformen im Wald aufgebaut und wie schon in Los Cuernos sehr gemütlich mit dicker Matte ausgestattet. Abends haben wir noch Rachel und Josh getroffen und konnten gemütlich zusammensitzen und über die letzten Tage reden. Wir sind auch heute wieder früh ins Zelt gegangen, da wir am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang am Torres Lookout sein wollten. Das ist "der" bekannte Aussichtspunkt auf die drei Gipfel, die dem Torres del Paine seinen Namen beschert haben.
Wir sind an diesem Morgen vor Sonnenaufgang aufgestanden (3:00 Uhr), um passend zum Sonnenaufgang am Torres del Paine Lookout zu sein, und die vom Sonnenaufgang rot gefärbten Gipfel zu erleben. Als wir aus dem Zelt gekrochen sind, konnten wir noch einen relativ großen Fuchs auf der Flucht vor uns beobachten. Bepackt mit Day-Bag und Stirnlampe haben wir uns dann an den Aufstieg zum Lookout gemacht, der mit rund 2,5 Stunden angegeben ist. Allerdings haben wir nur rund 1,5 Stunden gebraucht, wodurch wir viel zu früh am Lookout waren und die Zeit mit warten und frieren verbracht haben. Wir hatten leider das Pech, dass es sehr wolkig war und der schöne rote Sonnenschein auf den Gipfeln am heutigen Morgen ausblieb.
Der Sonnenaufgang sollte so gegen 5:30 Uhr / 5:45 Uhr sein, so haben wir noch bis ca. 6:15 Uhr ausgehalten und dann entschlossen wieder zum Campingplatz abzusteigen. Aber zuvor haben wir noch die Instagram-typischen Bilder auf dem Stein im See vor den Gipfeln geschossen. Zurück am Camp haben wir noch einen Kaffee getrunken und konnten hier noch mit weiteren Mitstreitern warten bis ein größerer Regenschauer durchgezogen ist. Gegen 10:00 Uhr haben wir dann unseren Abstieg zurück zum Refugio Torre Central angetreten und unsere Rucksäcke abgeholt.
Unser Bus zurück nach Puerto Natales sollte gegen 14:30 von Laguna Amarga abfahren. Wir sind dann um rund 17:00 in Puerto Natales angekommen und haben zunächst unsere Leihausrüstung zurückgebracht, unser Gepäck im Hostel Singing Lamb abgeholt und haben dann unser Familienzimmer im Hostel "Patagonia MW" bezogen. Das Zimmer war eine ganze Wohnung für uns, da das zweite Doppelzimmer nicht bezogen war.
Wir haben uns abends noch eine super leckere Pizza gegessen. Das war eine der besten (wenn nicht die beste) Pizzen, die wir je gegessen haben. Und das lag nicht nur daran, dass wir seit 8 Tagen kein gutes Essen mehr hatten! Wir haben dann noch 2 Tage in Puerto Natales gechillt, bis wir weiter nach El Calafate gezogen sind.
Patagonien, Gletscher, Natur, Trekking | Kulinarisches Winterwandern | Naturparkregion Lechtal-Reutte
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Kulinarisches Winterwandern rund um die Naturparkregion Lechtal-Reutte
By Benjamin Pannen on 7. November 2014 Reisen
Winterwandern heißt loslassen: Die Natur, die Ruhe und die wunderschöne Schneelandschaft verbannen Stress und Alltagssorgen. Körper und Seele tanken Kraft und neue Energie. Als eines der vielfältigsten Wandergebiete in Tirol auch im Winter, in denen Erholungssuchende diese wohltuende Wirkung genießen können, gilt die Tiroler Naturparkregion Lechtal-Reutte. Sie präsentiert ihr umfangreiches Netz an wintertauglichen Routen jetzt auch in einem neuen Wanderführer mit dem Titel „Winterzauber am Berg“. Er nimmt seine Leser mit auf die schönsten Touren entlang des Lechs, führt in verträumte Seitentäler, vorbei an noch ursprünglichen Bergbauerndörfern und durch tiefverschneite Wälder.
Regional und saisonal schlemmen
Zur Belohnung und als Höhepunkt der jeweiligen Tour gibt es in den Almen und Hütten, die der Wanderführer vorstellt, „Eppas Guats“. Diesen Ausdruck aus dem Tirolerischen mit „etwas Gutes“ zu übersetzen, wäre zu kurz gegriffen. „Eppas Guats“ geht weit darüber hinaus und beschreibt ganz besondere kulinarische Köstlichkeiten, die es auch in Tirol nicht in jedem Speiselokal gibt.
Kulinarisches Winterwandern mit Touren in allen Schwierigkeitsgraden
Wer sich erst noch Kondition erwandern muss, findet im Winterzauber-Wanderführer viele leichte Touren. Etwa die rund 40minütige Wanderung durch das Bockbachtal zur Postalm auf 1.350 Metern Höhe, wo Hüttenwirt Norbert für seine Gäste kocht. Besonders stimmungsvoll ist die winterliche Tour am Mittwochabend, wenn man die kleine Alm bei einer Fackelwanderung erreichen kann. Aber auch anspruchsvollere Routen sind dabei wie zum Beispiel eine Schneeschuhwanderung auf die 1.700 Meter hoch gelegene Ehenbichler Alm vor dem Bergpanorama der Zugspitze. Wer mit den Nahverkehrsmitteln zum Winterwandern anreist, kann übrigens die Vergünstigungen der Aktiv Card Lechtal-Reutte nutzen. Sie bietet auch für den Besuch von Sehenswürdigkeiten sowie der Alpentherme Ehrenberg und des Erlebnisbads „Aqua Nova“ in Steeg besondere Konditionen an.
Etwa köstliche Hauswürste mit saftigem Sauerkraut und Tiroler Knödeln oder eine herzhafte Marend (Brotzeit) mit Speck aus eigener Schweinezucht – traditionell mit Wacholder geselcht – und einem würzigen Almkäse. Naschkatzen, die es sich auf den sonnigen Terrassen oder in den wohlig warmen Stuben der Almen gemütlich machen, erwarten selbstgemachte Blechkuchen oder ein süßer Kaiserschmarren aus der Eisenpfanne. Erreichen lassen sich die 16 kulinarischen Ziele entweder zu Fuß auf geräumten Winterwanderwegen oder mit Hilfe von Schneeschuhen und Tourenskiern. Einige der Almen bieten die Möglichkeit, den Retourweg auf der Rodel zurückzulegen.
Die Naturparkregion Lechtal-Reutte
Das Tiroler Lechtal ist eine der letzten Wildflusslandschaften Europas. Zentrum ist Reutte, das städtisches Flair zum Flanieren und Einkaufen bietet. Die 25 Orte rund um die Marktgemeinde bilden die Naturparkregion Lechtal-Reutte und zeichnen sich durch eine gelungene Mischung aus Unberührtheit, Ruhe, Tradition und touristischen Angeboten aus. Die vielen kleinen Seitentäler des Lechs wurden für Urlaubsgäste spät, dafür aber besonders sanft erschlossen.
Hier finden Winterwanderer noch romantische Bergdörfer wie aus dem Bilderbuch. Etwa das beschauliche Gramais – eine der kleinsten, eigenständigen Gemeinden Österreichs. Unverbaute Natur, Wildbäche, Wasserfälle und Gebirgsseen bilden hier wie auch in den übrigen Teilen der Region die Kulisse für einen bewussten, naturnahen Urlaub.
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q-de-1289 | Wie lange dauert es normalerweise, den W-Track im Torres del Paine zu wandern? | Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark | Desire to Travel
Der O-Track im Torres del Paine Nationalpark
Der Torres del Paine National Park liegt im Süden Chiles in Patagonien und umfasst die Gipfel des Torres del Paine und den Gletscher Grey, der ein Ausläufer des Patagonischen Eisfelds ist. Der Nationalpark ist ca. 2420 km² groß und beinhaltet mehrere 3000er, Gletscher, Fjorde und Seen.
Unser erstes großes Highlight auf unserer Weltreise war die 8-Tages Trekking-Tour, O-Track oder auch Cirquit genannt, im Torres del Paine Nationalpark. Die Tour startete am Busterminal in Puerto Natales um 07:00 Uhr morgens, denn der Nationalpark liegt sehr abgeschieden, ca. 2h Fahrt, von der nächsten Stadt entfernt. Wir waren schon sehr aufgeregt, da das unsere erste mehrtägige Trekking-Tour (abgesehen von einer 2-tägigen Tour mit Hüttenübernachtung in Grins) war. Auf dem Weg zum Park haben wir direkt mehrere Anden-Kondore gesehen. Leider war der Bus zu schnell unterwegs, um diese riesigen Vögel mit bis zu 3 Metern Spannweite in ihrer vollen Pracht bewundern zu können.
Zunächst mussten wir am Haupteingang des Nationalparks "Laguna Amarga" eine Sicherheitsunterweisung ansehen und die Parkgebühren von 40 € pro Person zahlen. Aufgrund von 2 großen Waldbränden in der Vergangenheit sind die Ranger im Park extrem darauf bedacht, dass man bloß kein offenes Feuer macht. Gekocht werden darf nur im Camp in einem speziellen Raum.
Weiter ging es von dort mit einem Shuttle-Bus zum Camp Central, wo wir unser Ticket vorzeigen und nachweisen mussten, dass wir alle notwendigen Reservierungen der Campingplätze auf dem O-Track hatten. Denn ohne Reservierung wird man gar nicht erst auf den Track gelassen. Ab hier ging es mit dem Rucksack bepackt zu Fuß weiter. Unser Marschgepäck beinhaltete Zelt, Schlafsäcke, Isomatten, Kochgeschirr, Kamera, Klamotten für alle Wetterlagen und Essen für 8 Tage. Die ca. 15kg machte sich schon nach wenigen Metern bemerkbar und jeder Schritt war sehr viel anstrengender als normalerweise.
Die erste Tagesetappe war auf 4 Stunden bzw. 12km angesetzt und führte hinein in das Hinterland des Torres del Paine Nationalparks. Der schmale Wanderpfad war sehr schön gelegen und führte uns mit nur wenig Höhendifferenz durch moosbewachsene, mystische Wälder, über blühende Blumenwiesen und durch ein schönes Tal entlang eines breiten, Berggletscherwasser gespeisten, Flusses. Die Temperatur waren mit ca. 20° sehr abgenehm, einzig der starke Wind, gab uns schon einen Vorgeschmack auf die Rauhheit Patagoniens. Nach ca. 3h kamen wir an einer Herde Pferde vorbei, die friedlich auf der Blumenwiese grasten. Die Pferde hier sind zwar nicht wild, sie sind hier im Park aber auch nicht eingezäunt und können sich frei bewegen. Die zweite Herde Pferde kurze Zeit später stand näher am Wegrand und einige Pferde lagen entspannt im Gras. Eines der Pferde ließ sich sogar von uns streicheln.
Nach einer weiteren Stunde kamen wir endlich am Ziel, dem Camp Seron, an. Die erste Ettape war mit nur 4 Stunden zwar sehr kurz, aber dennoch schmerzten unsere Schultern und unsere Becken durch das ungewohnte Gewicht unserer Rucksäcke. Wir hofften, dass das in den nächsten Tagen besser würde, wenn man sich an den schwerden Rucksack gewöhnt hat. Nach der Registrierung im Camp konnten wir unser Zelt an einem Platz unserer Wahl auf einer wunderschön gelegenen Wiese aufbauen. Wir suchen uns eine plane und grasbewachsene Stelle aus und bauen unser Zelt eilig unter dem Dauerangriff einer Horde stechwütiger Moskitos auf. Die Moskitos waren ganz plötzlich überall, denn der Wind hatte sich gelegt. Wir versuchten uns mit Insektenspray vor den lästigen Biestern zu schützen, aber selbst das half nur für wenige Minuten. Glücklicherweise hatten wir unser Zelt beim Ausleihen schon einmal Probe aufgebaut, sodass wir nach nur 5 Minuten uns komplett eingerichtet hatten.
Abends haben wir uns dann ins Kochzelt gesetzt und uns leckere Burritos gemacht. Beim Essen kamen wir mit einer allein Reisenden Israelin ins Gespräch mit der wir uns super verstanden. Da es nur einen einzigen Wanderweg und nur wenige Camps auf dem O-Track gibt, würden wir in den nächten Tagen nich oft aufeinandertreffen. Im Anschluss an das Abendessen haben wir uns ein überteuertes warmes Bier aus den Camping-Shop gegönnt und die Aussicht von einem nahen Hügel aus genossen. Da es früh morgens weitergehen sollte und die Wanderung schon recht anstrengend war, haben wir uns früh schlafen gelegt.
Der zweite Tag startete relativ früh und begann mit einem leckeren Frühstück aus Porridge, angereichert mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!), und schwarzem Tee. Es war eine sehr gute Grundlage für den Tag. Nach dem Zeltabbau sind wir dann in unsere zweite Tagesetappe gestartet. Die Strecke ist unterteilt in zwei Abschnitte. Der erste ist rund 9 km lang (3 h) und endet an einer Ranger Station. Der zweite Abschnitt ist 8 km lang (3 h) und endet im Refugio Dickson. Die Schultern schmerzten zwar noch vom Vortag, aber da mussten wir nun durch.
Die Wanderstrecke führte regelrecht willkürlich durch das Hinterland des Torres del Paine. Wir sind über einige Bächer, durch schöne weite Täler mit viel hohem Gras und blühenden Margeriten und über wild bewachsene Hügel gewandert. Nach etwa 1,5 Stunden mussten wir einen etwa 200m hohen Anstieg hoch. Oben angekommen wurden wir vom kräftigen Wind fast umgehauen. Aber das sollte nur ein winziger Vorgeschmack auf die Windstärken werden, die uns noch erwarteten würden. Die Aussicht war grandios: zur rechten ging es steil hinunter bis zu einem türkisgrünen See, dahinter eine hohe Gebirgskette, links ging es einen sanften buschbewachsenen Hügel hoch und vor uns streckten sich die schneebedeckten Berge in die Höhe. Die weitere Strecke war sehr abwechslungsreich und ging daher auch schneller vorbei als erwartet.
Nach ca. 3h sind wir dann an der Ranger Station Coiròn angekommen. Hier wurden wir von einem sehr netten Ranger und einer Horde Moskitos begrüßt. Wir mussten uns kurz registrieren und unsere Reservierungen für die nächsten Campingplätze vorzeigen. Wir wollten zwar eine Pause machen, sind dann aber direkt weiter, da die Moskitos nicht auszuhalten waren.
Mit uns auf dem Track war eine große Gruppe Amerikaner (rund 10 Personen), die eine geführte Tour gebucht hatten. Einen Bergführer braucht man im Torres del Paine grundsätzlich nicht, da es nur einen Weg gibt und dieser sehr gut erkennbar und ausgeschildert ist. Vorteil der gebuchten Tour ist aber, dass es mehrere Träger (sogenannte Porter) gibt, die einem das meiste Gepäck tragen und man auf der Strecke nur einen Day-Bag benötigt. Außerdem gibt es verschieden angerichtete Mahlzeiten. So gab es für die Amerikaner an der Ranger Station unter dem Angriff unzähliger Moskitos einen Mittags-Snack.
Wir sind direkt weiter gegangen und haben uns dann rund 30 Minuten später, an einer Stelle, an der es kaum Moskitos gab (wir haben zwei gezählt) unseren Mittags-Snack, Müsli-Riegel und gemischte Nüsse, gegönnt. Die amerikanische Gruppe kam an uns vorbei und war sichtlich neidisch, dass wir ungestört essen konnten. Nach der Pause ging es über Wiesen und durch einen Sumpf, über den Holzstege gebaut waren. Hier fing es an zu Regnen, sodass wir das erste Mal von unseren Regenjacken Gebrauch machen konnten. Aber der patagonische Regen geht genauso schnell wieder, wie er kommt und stört daher nur wenig.
Nach weiteren 2,5 Stunden kamen wir zu einem höher gelegenen Aussichtspunkt, der einen wunderschönen Ausblick auf unser Camp für diese Nacht bot. Es war wie aus einer Szene in einem schnulzigen Western. Im Hintergrund die Berge, davor ein breiter, geschwungener Flusslauf, der sich zu einem See verbreiterte. Und in der Flussschleife lagen ein paar einsame Holzhütten auf einer großen Weide, auf der vereinzelt ein paar Pferde grasten, umgeben von hohen Bäumen. Nur die modernen Zelte störten das sonst romantische Bild etwas.
Aber auch hier am Aussichtspunkt waren wieder unzählige Moskitos, die sofort nach neuen Opfern suchten, so haben wir nur schnell ein paar Fotos von der Szene geschossen und sind dann weiter. Am Camp angekommen haben wir uns bei der Ranger Station und im Refugio registriert und konnten dann, unter der Bewachung angriffslustiger Moskitos, schnell unser Zelt aufschlagen. Nach dem Zeltaufbau haben wir uns erst einmal eine warme Dusche gegönnt und haben uns anschließend was zu essen gekocht. Es gab Burritos mit Bohnen, Linsen und Mais und einer leckeren Sauce aus der Tüte.
Da es zwischenzeitlich angefangen hatte zu regnen, sind wir noch sitzen geblieben und mit den anderen Wanderern, die am Tisch saßen, ins Gespräch gekommen. Zwei davon waren ein Pärchen aus London, die auch auf Weltreise sind und die anderen Drei kamen aus Australien und Deutschland und waren gerade erst mit der Schule fertig und machten ein Gap-Year. Insgesamt haben wir auf dem O-Track fast ausschließlich Langzeitreisende getroffen. Vermutlich, weil niemand 8 Tage am Stück wandern geht, wenn er nur 3 Wochen Urlaub hat.
Nach dem der Regen etwas leichter wurde, sind wir ins Zelt gegangen, haben noch etwas gelesen und haben uns dann wieder zeitig schlafen gelegt.
Die zweite Nacht haben wir gut geschlafen, obwohl es deutlich kühler war. Am nächsten morgen stellten wir dann auch fest warum: In der Nacht hatte es bis ca. 100 Meter über dem Camp geschneit und die Gipfel und Hänge waren weiß gezuckert. Durch die Kälte waren auch die Sachen kühl und wir brauchten erst einmal ein leckeres warmes Porridge (mit Trockenfrüchten, gemischten Nüssen und Erdnussbutter (!!)) und einen schwarzen Tee zum aufwärmen.
Nachdem das Zelt verpackt war, haben wir uns auf den Weg unserer dritten Tagesetappe gemacht. Heute standen 12 km bzw. 4,5 Stunden Wanderung auf dem Programm. Nach dem gestrigen Tag schien es uns schon fast etwas wenig. Zwar schmerzten die Schultern und Becken immer noch, aber wir merkten auch den langsam einsetzenden Trainingseffekt. Auch die Rucksäcke haben sich langsam an unsere Körper angepasst und kamen uns nicht mehr soo schwer vor.
Da es die Nacht über geregnet bzw. geschneit hat und auch der heutige Tag sehr verregnet war, war der Wanderweg übersät von Matschlöchern und kleinen Bächen. Dies machte unser vorankommen deutlich schwieriger, außerdem mussten wir heute rund 400 Höhenmeter überwinden. Wodurch die "nur" 12 km doch auch wieder an unseren Kraftreserven nagten.
Fast die gesamte Wanderstrecke lag in unberührten natürlichen Wäldern, wodurch uns der Regen nicht soviel ausmachte. Es war toll mal solche Wälder zu sehen, in denen der Mensch noch nicht alles verändert hat, sowas gibt es in Deutschland ja gar nicht mehr. Nach ca. 4 Stunden sind wir dann zu einer hügeligen Geröll-Landschaft gekommen, wo der Wind deutlich kräftiger wurde. Wir mussten richtig kämpfen, um die Hügel hochzukommen und der Wind hat uns immer wieder durchgeschüttelt. Auf dem ersten Hügel angekommen, blickten wir auf einen dahinter liegenden See, an dessen Ende ein Gletscher ins Wasser ragte. Die Gletscher im Torres del Paine beeinflussen das Wetter immens und sorgen unter anderem für die enormen Windgeschwindigkeiten. Imke versuchte von dem See und dem Gletscher ein Foto zu schießen, aber der Wind war so unfassbar heftig, dass sie nicht ruhig stehen bleiben konnte. Der Wind hat sie sogar einmal umgeworfen. So hat sie dann ein paar Bilder im Sitzen gemacht und wir haben uns bis zu unserem nächsten Camp durch den Wind und die noch kräftigeren Böen gekämpft.
Am Campground Los Perros angekommen, wurden wir an der Ranger Station von einem sehr freundlichen Ranger begrüßt, der uns einen heißen Stein gab, an dem wir unsere durchgefrorenen Finger aufwärmen konnten. Der Ranger gab uns noch eine kurze Einweisung, was uns am nächsten Tag erwarten würde und wies uns daraufhin, dass wir bis spätestens 7 Uhr das Camp verlassen müssen, damit wir es über den Pass und bis zum Camp Grey schaffen. Nach der Registrierung beim Ranger und danach im Refugio haben wir unser Zelt aufgebaut. Wir waren inzwischen regelrecht durchgefroren und versuchten uns durch das Abendessen wieder aufzuwärmen. Was aber nicht so richtig gelingen wollte. Daher haben wir uns noch einen Tee gemacht und sind dann ins Zelt gegangen. Erst der Wechsel der Klamotten und das Einmummen in den Schlafsack verhalf langsam dabei, dass uns wieder wärmer wurde. Im Zelt haben wir dann Karten gespielt und gelesen.
Doch durch die Kälte und die Aufregung vor der nächsten Tagesetappe war unsere Motivation etwas angeschlagen. Die Nacht sollte noch einmal richtig kalt werden, sodass wir auch nicht so richtig gut geschlafen haben.
Das Highlight des O-Tracks ist die Überquerung des John Gardner Passes, der auf rund 1200m liegt und einen gigantischen Blick auf den Gletscher Grey bereithält. Aber diese vierte Tagesetappe ist mit 11 Stunden auch die Anstrengendste des ganzen O-Tracks. Da wir spätestens um 7 Uhr aufgebrochen sein mussten, sind wir noch vor Sonnenaufgang um 4:30 Uhr aufgestanden, um möglichst früh am Pass zu sein, denn Imke hatte gelesen, dass je später es wird, der Wind immer mehr zunimmt und es dann deutlich anstrengender wird den Pass zu überqueren.
Nach dem Frühstücks-Porridge und einem Tee, haben wir unser Zelt zusammengepackt und sind um 5:45 Uhr aufgebrochen. Der Weg ging zunächst relativ steil bergauf. Durch den vielen Regen hatte sich der Weg in ein einziges großes Matschloch verwandelt und zwischendurch sah er eher aus wie ein Bachlauf, als wie ein Wanderweg. Hier waren wir sehr froh über unsere hohen wasserfesten Wanderstiefel. Nach ca. 1 Stunde hüpfen von Baumstamm zu Baumstamm kamen wir dann an der Baumgrenze an und machten einen Schritt in das dahinterstehende Geröllfeld an. Der Wind war so stark, dass er uns direkt umzuhauen drohte. Wir haben uns dann nochmal in den Wald zurückgezogen und uns zunächst dicker angezogen und nochmal alles windsicher gemacht. Danach sind wir raus auf das Geröllfeld und haben uns dem Wind gestellt, der mit rund 70 km/h frontal auf uns zubließ. Wir wurden immer wieder vom böigen Wind durchgeschüttelt. Neben dem Wind hat es die vorherigen Tage auch immer wieder geschneit, wodurch wir uns durch knietiefen Schnee die Hänge hochkämpfen mussten. Vor uns waren zum Glück schon ein paar andere Wanderer, sodass man ihren Fußspuren im Schnee gut folgen konnte.
Nach rund 2,5 kraftraubenden Stunden und etwa 600 Höhenmetern erreichten wir endlich den Pass. Hier oben wehte der Wind zum Glück relativ konstant und frontal, wodurch wir mit ca. 45° Vorwärtsneigung unseren Weg durch den Wind über den Pass verhältnismäßig leicht fortführen konnten.
Einmal über den Pass tauchte plötzlich vor uns der riesige Gletscher Grey auf. Der Anblick lässt sich nicht wirklich in Worte fassen und auch Bilder geben nicht das wieder, was wir sehen. Im ersten Moment sah es aus wie der Blick auf ein wolkenverhangenes Tal, erst das genauere Hinsehen verdeutlicht einem die gigantischen Eismassen, die langsam talwärts geschoben werden. Ein wirklich unglaubliches Bild!
Begleitet von einem starken, aber mit jedem Schnitt schwächer werdenden Wind haben wir dann unseren Abstieg begonnen. Dieser führte zunächst über Geröllfelder hinab, bis wir zu einem Waldstück kamen, in dem der weitere Abstieg richtig anstrengend wurde. Dieser war hier treppenartig angelegt, sehr steil und teilweise matschig, was recht schnell auf die Gelenke ging und nach ein paar Minuten langsam Schmerzen in Kniescheibe und Bändern auslöste. Erträglich macht den Abstieg, der immer wiederkehrende Blick auf den gigantischen Gletscher.
Nach ca. 5h erreichen wir unseren Zwischenstopp den Campingplatz und die Ranger Station Paso. Hier müssen wir uns zunächst beim Ranger registrieren. Hier konnten wir unseren Gaskocher auspacken und uns mit einem leckeren Mittagessen aus Spaghetti mit Pesto-Sauce für den zweiten Teil der Etappe stärken. Nach gut einer Stunde Pause ging es dann weiter zu unserem heutigen Tagesziel dem Refugio Grey. Dieser Abschnitt sollte laut Karte weitere 6h dauern.
Der Weg führte entlang eines Gebirgshanges und wir hatten die ganze Zeit Ausblick auf den Gletscher. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, mal kleinere Wälder, mal schroffe Felshänge, und das Beste: mehrere abenteuerliche Hängebrücken. Allerdings waren wir langsam am Ende unserer Kräfte und sehnten uns endlich unser Zelt aufbauen zu können und eine After-Trecking-Cola zu trinken.
Auf dem Weg gab es mehrere Aussichtspunkte auf den Gletscher, die auch als Tagesausflug vom Camp Grey erreichbar sind und so kamen uns heute das erste Mal auf der Strecke Wanderer entgegen, die den W-Track oder nur Tagestouren machten. Der W-Track ist eine beliebte Strecke im Torres del Paine, der meist in vier Tagen gewandert wird und an dessen Tageszielen immer gut ausgebaute Refugien stehen.
Eine Wanderin ist uns an diesem Tag entgegengekommen und bat uns an einem Aussichtspunkt ein Foto von ihr vor dem Ausläufer des Gletscher Grey zu machen. Ihr Jubelgeschrei "I made it!" bringt uns noch immer zum Schmunzeln, da wir gerade rund 9h gewandert, um 4:30 Uhr aufgestanden sind und rund 1200 Höhenmeter überwunden haben ;) und sie nicht mal einen Rucksack aufhatte.
Nach 5h sind wir endlich am Refugio Grey angekommen (1 Stunde schneller als in der Karte angeben) und waren heil froh, unser Zelt aufbauen und Duschen gehen zu können, denn am Vortag in Los Perros gab es nur kalte Duschen und da war uns aufgrund der frostigen Temperaturen nicht wirklich nach. Nach der etwas zu heiß eingestellten Dusche haben wir es uns in dem Restaurant im Refugio gut gehen lassen. Es gab leckere Pizza und Wein bzw. Bier. Das Ganze hat dann auch "nur" schlappe 50 € gekostet (man gönnt sich ja sonst nichts).
Nach dem Essen sind wir hundemüde ins Zelt gegangen und haben kurz danach unsere Augen zu gemacht.
Da unser Zeltplatz etwas abschüssig war, war die Nacht nicht wirklich gut. Zusätzlich machte sich die unbequeme Isomatte immer mehr bemerkbar. Die Matte war nur ca. 0,5 cm dick und bot keinen wirklichen Komfort. Das machte sich zu dem unebenen Untergrund zusätzlich bemerkbar.
Nach unserem gewohnten Frühstück (Porridge und Tee) ging es dann zunächst nur mit Tagesrucksack ausgestattet zu einem Aussichtspunkt auf den Gletscher Grey. Dies war nicht besonders aufregend, da wir am Vortag deutlich beeindruckendere Bilder genießen konnte. Zurück am Refugio haben wir unser Zelt gepackt und haben dann unsere fünfte Tagesetappe zum Refugio Paine Grande in Angriff genommen. Die Etappe sollte nur etwa 3,5 Stunden dauern und wir mussten rund 200 Höhenmeter überwinden.
Die Strecke ging immer wieder auf und ab und führte entlang eines großen Sees, der unter anderem vom Gletscher Grey gespeist wird. Nach etwa der Hälfte der Strecke kamen wir zum wunderschönen Aussichtspunkt Mirador Grey, der den See und den Gletscher überblickt. Diesen Aussichtspunkt kann man auch als Tagestour von Paine Grande aus erreichen. Hier oben war der Wind, aber so stark, dass alle Bilder schief oder verwackelt waren und beim Weitergehen packte der Wind so in den großen Rucksack, dass wir gezwungen waren zu laufen, um nicht umzufallen.
Zum Ende der Tour sind wir noch durch ein wunderschönes Tal mit hübschen Blumen und durch den letzten großen Waldbrand abgestorbenen, aber zur idyllischen Kulisse passenden, Bäumen gewandert. Hier frischte der Wind nochmal richtig auf und hat uns gut durchgeblasen. Das Camp Paine Grande war wunderschön an einem türkisblauen See und direkt an zwei hohen Bergflanken gelegen und wir konnten uns einen freien Platz zum Campen aussuchen.
Wir mussten heute unser Zelt in heftigem Wind aufbauen, was aber mittlerweile durch das tägliche Training kein Problem mehr darstellte. Danach haben wir uns ein leckeres Reis-Curry-Gericht gezaubert und haben noch etwas mit der Wanderin aus Israel, die wir am ersten Tag kennengelernt hatten, gequatscht.
Heute sind wir sehr früh ins Zelt gegangen, da wir noch Schlaf-Nachholbedarf von den vorherigen Nächten hatten. Aber auch diese Nacht sollte nicht besser werden, da der Wind die ganze Nacht über das Zelt ordentlich durchschüttelte. Georg musste sogar zweimal raus, da sich die Heringe der Zelteingänge gelöst hatten und das Oberzelt drohte, wegzufliegen.
Nach der unruhigen Nacht haben wir morgens gefrühstückt (hmm lecker Porridge mit Tee). Und haben nach dem Zeltabbau unsere sechste Tagesetappe begonnen. Die heutige Etappe war mit rund 13 km (ohne Umweg über Valle del Francés) angesetzt und sollte 5 h dauern. Ziel war das Refugio Los Cuernos, das zwar das weiter entfernte Refugio war, aber erstens konnten wir kein anderes Camp buchen und außerdem konnten wir so näher am Ziel unserer letzten Tagesetappe sein.
Wir sind recht zügig losgewandert und die Strecke ging entlang der Laguna Scottsberg durch schöne Wälder und Berghänge. Nach rund 2,5 h sind wir an der Ranger Station und dem Campingplatz Italiano angekommen. Von hier aus kann man in das Valle del Francés wandern und gelangt zu zwei Aussichtspunkten. Den ersten erreicht man nach ca. 1 Stunde, den anderen nach 3 Stunden. Wir haben unsere Rucksäcke an der Ranger Station liegen gelassen und sind dann nur mit unseren Day-Bags ca. eine halbe Stunde in das Tal aufwärts über Felsen gewandert bzw. gekraxelt. Der Vortragende von erratic rocks in Puerto Natales hatte erzählt, dass sich die Sicht auf das Tal zwischen den ersten Kilometern und dem ersten Aussichtspunkt nicht stark ändert, weshalb wir entschieden gar nicht so weit in das Tal zu wandern. Außerdem hatten wir noch weitere 2,5 Stunden Wanderung vor uns und wir wollten nicht so spät in Los Cuernos ankommen.
Wir haben es uns nach der halben Stunde auf einem größeren Felsen gemütlich gemacht und die Aussicht genossen. Immer wieder gingen kleinere Schneelawinen von den gegenüberliegenden Bergen ins Tal ab. Das war spannend, da dies immer unter einem lauten Donnern passierte. Nach der kleinen Pause sind wir dann wieder zur Ranger Station abgestiegen.
An der Ranger Station haben wir wieder unsere Rucksäcke aufgespannt und sind zum nächsten Zwischenstopp, dem Refugio Francès, weitergezogen. Dies sollte nach ca. einer halben Stunde erreicht sein, doch diesmal zog sich die Strecke etwas länger und wir fragten uns bereits, ob wir ein Schild übersehen hatten. Ca. 20 Minuten später als gedacht, sind wir dann am Refugio angekommen und haben uns eine Cola zur Erfrischung gegönnt. Das Refugio war sehr neu und teilweise noch im Aufbau. Was uns sehr seltsam erschien, war der Campingplatz der weit vom Refugio entfernt lag. Man musste ca. 10 Minuten vom Campingplatz zum Refugio absteigen. Später berichteten uns Bekannte, die wir auf dem O-Criquit kennengelernt haben und im Refugio Francès übernachtet haben, dass es dort nicht so schön war. Der Campingplatz war wohl sehr unbequem, da die Stellflächen teils sehr abschüssig waren.
Nach der Cola ging es dann hauptsächlich durch Waldgebiet weiter Richtung Refugio Los Cuernos. Wir mussten einige Höhenmeter abbauen, was aber deutlich einfacher war als der Abstieg vom Pass. Am Ende kamen wir an einem See mit Kiesstrand raus und konnten dort unsere Füße in dem 6° bis 7° warmen Wasser abkühlen. Von dort aus ging es dann noch ca. 20 Minuten weiter bis wir endlich am Refugio ankamen.
Hier hatten wir keinen Platz mehr für unser Zelt buchen können, sondern mussten ein vollausgestattetes Zelt buchen. Das schlug dort mit rund 88 € zu buche. Ganz schön teuer für ein Zelt mit Matte (den Schlafsack muss man selber mitbringen). Nach dem Bezug des Zeltes und einer erfrischenden Dusche, sind wir nochmal zu dem See gelaufen. Da aber der Wind wieder deutlich stärker blies, gab es recht starke Wellen, wodurch wir nicht mehr ins Wasser konnten.
Zurück am Refugio haben wir uns unsere letzte Packung Curry-Reis gekocht und haben uns im Refugio noch einen kleinen Drink, einen Pisco Sour, gegönnt. Nach dem anstrengenden Tag und den vorherigen unruhigen Nächten, sind wir auch heute wieder früh im Zelt verschwunden. Und so ein vollausgestattetes Zelt ist nach fünf Tagen unbequemer Isomatte und beengtem 2 Personen Zelt einfach himmlisch! Wir haben geschlafen wie die Steine :)
Die siebte Tagesetappe war noch einmal mit rund 12 km (5 h) angesetzt und sollte uns zu unserem letzten Campingplatz Chileno im Torres del Paine National Park führen. Die Strecke war zu Beginn sehr angenehm zu laufen und führte entlang dem Lago Nordenskjold. Jedoch war es teilweise wieder extrem windig und wir wurden mit unseren großen Rucksäcken wieder gut durchgeschüttelt.
Nach ca. 3 Stunden kamen wir an der Kreuzung an, an der man entweder Richtung Refugio Chileno, unserem eigentlichen Ziel, oder Richtung Refugio Torre Central laufen kann. Wir beschlossen uns den Umweg über Torre Central, da wir dort unsere Rucksäcke einsperren und noch etwas zu Mittag essen konnten, da unsere Vorräte inzwischen aufgebraucht waren. Der Weg führte entlang einem kleineren See und über einen großen sehr wenig bewachsenen Hügel und der Wind nahm immer mehr zu. Als wir über den Hügel wandern wollten, wurde der Wind so stark, dass wir teilweise nicht mehr stehen bleiben konnten und der Wind uns einfach vor sich herschob.
Nach ca. 2h sind wir endlich, langsam ausgehungert und von der Hitze erschöpft, am Refugio Torre Central angekommen. Hier konnten wir unsere Rucksäcke ablegen, leider war das Restaurant aber schon geschlossen und nur die Bar geöffnet, an der es nur kleinere Snacks gab. So gab es zum Mittag nur ein paar Wedges mit leckerer Sauce. Der Service war aber äußerst langsam und wir wurden schon ungeduldig, ob wir noch etwas zu essen bekommen. Schließlich konnten wir nach der Stärkung, nur mit unseren Day-Bags bepackt, den Aufstieg (400 Höhenmeter) antreten. Durch die Erholungspause war der Aufstieg recht gut zu meistern.
Am Camp Chileno angekommen, wurden wir in die Örtlichkeiten eingewiesen und konnten unser reserviertes Zelt beziehen. Die Zelte waren auf kleinen hölzernen Plattformen im Wald aufgebaut und wie schon in Los Cuernos sehr gemütlich mit dicker Matte ausgestattet. Abends haben wir noch Rachel und Josh getroffen und konnten gemütlich zusammensitzen und über die letzten Tage reden. Wir sind auch heute wieder früh ins Zelt gegangen, da wir am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang am Torres Lookout sein wollten. Das ist "der" bekannte Aussichtspunkt auf die drei Gipfel, die dem Torres del Paine seinen Namen beschert haben.
Wir sind an diesem Morgen vor Sonnenaufgang aufgestanden (3:00 Uhr), um passend zum Sonnenaufgang am Torres del Paine Lookout zu sein, und die vom Sonnenaufgang rot gefärbten Gipfel zu erleben. Als wir aus dem Zelt gekrochen sind, konnten wir noch einen relativ großen Fuchs auf der Flucht vor uns beobachten. Bepackt mit Day-Bag und Stirnlampe haben wir uns dann an den Aufstieg zum Lookout gemacht, der mit rund 2,5 Stunden angegeben ist. Allerdings haben wir nur rund 1,5 Stunden gebraucht, wodurch wir viel zu früh am Lookout waren und die Zeit mit warten und frieren verbracht haben. Wir hatten leider das Pech, dass es sehr wolkig war und der schöne rote Sonnenschein auf den Gipfeln am heutigen Morgen ausblieb.
Der Sonnenaufgang sollte so gegen 5:30 Uhr / 5:45 Uhr sein, so haben wir noch bis ca. 6:15 Uhr ausgehalten und dann entschlossen wieder zum Campingplatz abzusteigen. Aber zuvor haben wir noch die Instagram-typischen Bilder auf dem Stein im See vor den Gipfeln geschossen. Zurück am Camp haben wir noch einen Kaffee getrunken und konnten hier noch mit weiteren Mitstreitern warten bis ein größerer Regenschauer durchgezogen ist. Gegen 10:00 Uhr haben wir dann unseren Abstieg zurück zum Refugio Torre Central angetreten und unsere Rucksäcke abgeholt.
Unser Bus zurück nach Puerto Natales sollte gegen 14:30 von Laguna Amarga abfahren. Wir sind dann um rund 17:00 in Puerto Natales angekommen und haben zunächst unsere Leihausrüstung zurückgebracht, unser Gepäck im Hostel Singing Lamb abgeholt und haben dann unser Familienzimmer im Hostel "Patagonia MW" bezogen. Das Zimmer war eine ganze Wohnung für uns, da das zweite Doppelzimmer nicht bezogen war.
Wir haben uns abends noch eine super leckere Pizza gegessen. Das war eine der besten (wenn nicht die beste) Pizzen, die wir je gegessen haben. Und das lag nicht nur daran, dass wir seit 8 Tagen kein gutes Essen mehr hatten! Wir haben dann noch 2 Tage in Puerto Natales gechillt, bis wir weiter nach El Calafate gezogen sind.
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Mit der SB sind sie in 15 Minuten in der Dortmunder City . Einkaufsmöglichkeiten in allen Bereichen in unmittelbarer Nähe ,sodass man das Auto nicht unbedingt braucht.Der Dortmunder Flughafen befindet sich in ca. 3 km Entfernung, Fluglärm ist aber nicht zuhören. Es ist hier sehr ruhig,sodas Sie gut schlafen können.Wer gern einen Spaziergang in Wald und Feld machen möchte, alles in ca. 3 Minuten erreichbar.Jenis bilikBilik persendirianJenis PenginapanApartmenMemuatkan2Bilik tidurDortmund, Nordrhein-Westfalen, JermanSchönes Zimmer mit FamilienanschlussHargaRM181 Schönes Zimmer mit FamilienanschlussBilik persendirian · 1 katilBARUUnsere 68 Quadratmeter große Wohnung ist modern eingerichtet und liegt ganz in der Nähe des Flughafens Dortmund. Es ist ruhig und idyllisch, jedoch liegt sowohl die Zug-als auch Bushaltestelle 2 Minuten zu Fuß entfernt, sodass man nach 20 Minuten die Dortmunder Innenstadt erreicht hat und dort getrost feiern kann.It was a unique one and most comfortableTarun 2016-06-30T00:00:00ZThe flat was very modern, clean and usefull. It's really like on the pictures. I recomend you warmly to stay in this place if you are in Dortmund ! Mother's Cathy was really kind.Stephane2016-09-18T00:00:00Zapartamento moderno, muy bien decorada y muy limpia. casera muy amable que, como se sentía como en casa. Mi más recomendado!Simone2016-07-09T00:00:00ZUne marque très agréable appartement neuf, très propre, beaucoup de lumière dans un quartier très calme, proche du centre ville. Je recommande pleinement. Les gens sont très sympathiques.Cristina2016-12-13T00:00:00ZIl était merveilleux, l'appartement dans un emplacement idéal et pratique pour la ville :) rapidement L'hôtesse est super gentil et accommodant été tout grand et très heureux d'être de retour! Merci pour un super week-end formidable.Yao2016-08-15T00:00:00ZEs war wirklich alles super! Wir waren zwar nur für eine Nacht da, aber der erste Eindruck war wirklich super und hat sich auch bestätigt. Ich hatte sehr kurzfristig gebucht, hatte mich im Datum vertan und bei der nächtlichen Ankunft habe ich mich noch zusätzlich in der Adresee vertan. Trotz dieser blöden Umstände,hat alles super geklappt und wir wurden sehr nett in Empfang genommen! Vielen Dank! :)Michael2016-08-06T00:00:00ZCathy n'était pas sur place mais a fait le lien avec sa mère qui a été charmante, et qui nous a accueilli avec bonne humeur. Elle a su s'adapter aux horaires de notre arrivée et de notre départ. C'était vraiment super. L'appartement était très bien équipé et très propre, nous avons bien dormi et vraiment apprécié cette halte près de Dortmund. Je recommande. claire2016-07-18T00:00:00ZWir haben uns in der sehr schön und komplett eingerichteten Wohnung sehr wohl gefühlt. Die Beschreibung und die Fotos entsprechen der Realität. Einkaufmöglichkeiten und Bäcker sind fußläufig erreichbar.Carsten2016-09-22T00:00:00ZJenis bilikKeseluruhan rumah/aptJenis PenginapanApartmenMemuatkan4Bilik tidurDortmund, NRW, JermanModerne 3-Zimmer WohnungHargaRM283 Moderne 3-Zimmer WohnungSeluruh apartmen · 2 katil51 ulasanUnsere Ferienwohnung ist eine sehr ruhige 60 qm große Einliegerwohnung in Dortmund-Aplerbeck. Sie ist freundlich, sonnig, barrierefrei (Rollator tauglich) mit Blick in unseren großen Garten und eigener großen Terrasse. Parkmöglichkeiten sind vorhanden. Der öffentlicher Nahverkehr (Bus & Bahn) ist in der Nähe.Die Wohnung ist ebenerdig, freundlich eingerichtet, mit Allem drin!
Einkaufsmöglichkeiten für das Nötigste gibt es in der Aplerbeck Mark - auch zu Fuß erreichbar (10 min). Alles Weitere findet sich in Aplerbeck oder Schwerte.sehr nett!Da wir das erste Mal Airbnb ausprobiert hatten, wussten wir nicht genau, was genau uns erwartet. Annette & Burkhard gaben uns aber schon vom Moment der Buchung an das Gefühl, willkommen zu sein. Unsere Anreise und der Check-In verliefen perfekt. Die Haushälfte hat uns sehr gut gefallen. Es war alles da, was man brauchte. Um die Ecke ist eine Haltestelle in der man in ca 15-20 Minuten nach Hörde Bahnhof kommt und von da aus weiter in die Innenstadt, Westfalenstadion etc. Vielen Dank, dass wir eure Gäste sein durften. Wir melden uns das nächste Mal gerne wieder bei euch!Felix2017-03-23T00:00:00ZThe place was clean, comfortable, and quiet. It was a great place for my friends and I to stay while visiting for 2 nights. The hosts were great, even picked me and my friend up from the train station. It also really helped that they spoke English as well.Christopher2017-02-19T00:00:00ZDoskonali gospodarze, którzy sprawili, że czuliśmy całkowicie w domu.Tarun 2016-07-04T00:00:00Z그냥 wowwwww! 기꺼이 다시 언제 :)Prem2016-05-02T00:00:00ZDie Wohnung ist sehr ruhig in einem Wohngebiet gelegen. die Wohnung ist super gepflegt und sauber und hat einen naturnahen Garten. Annette und Burkhard sind total nett und haben sogar den Kühlschrank mit ein paar Kleinigkeiten gefüllt. Ein sehr schöne Atmosphäre. Wir würden jederzeit wiederkommen.Marion2017-05-07T00:00:00ZGroßartige Unterkunft Annette und Burkhard sind sehr gastfreundlich und hilfsbereit! Das Hotel ist sauber und ordentlich und sie gingen auch die Grundlagen in der Art und Weise der Nahrung als wir ankamen, an einem Sonntag war es sehr selten ist für Geschäfte in der Umgebung offen. Die Wohnung ist es selbst ist nahe genug, um die lokale Stadt, Geschäfte und öffentlichen Verkehrsmittel zu nicht mehr als 15 Minuten zu Fuß, aber weit genug entfernt, um in einer ruhigen und abgelegenen Gegend. Wenn ich gefragt wurde, würde ich jedem empfehlen, hier zu bleiben würde eine gewisse ja sein! Dank und vielen Dank dafür, dass Sie mir Annette und Burkhard!Christopher2017-04-14T00:00:00ZWe had a wonderful stay at Annette and Burkhard. A lovely light place with a superb garden. In a quite and green part of Dortmund. All the things you need are there. Easy to commute and close to highway and airport (no noise of both of them) Annette and Burkhard are very nice and helpful. We will stay there again for sure!Rob2016-07-25T00:00:00ZVery nice house and hosts. Place is very clean. Bathroom quite large and new. The place is exactly as described. The hosts are great at communicating. They usually respond very fast and try to help where they can. They had left some small food items and bottled water to use as a start which is very nice. It tells a bit how both are , very nice and caring people for their guests. They even moved their car so I could use their parking space! Luc2017-03-20T00:00:00ZJenis bilikKeseluruhan rumah/aptJenis PenginapanApartmenMemuatkan4Bilik tidurDortmund, Nordrhein-Westfalen, Jerman"annehangstr." ruhig - hell - schönHargaRM300 "annehangstr." ruhig - hell - schönSeluruh apartmen · 3 katil29 ulasanDie Wohnung verfügt über einen seperaten Eingang. Dortmund Brackel ist in der Nähe des Dortmunder Flughafen. City ist mit öffentlichen Verkehrsmittel im 5 Minutentakt in ca 15 min zu erreichen. Das BVB Stadion ist Door to Door in 30 min zu ereichen. Das Appartment ist mit Kochgelegenheit, komplett ausgestattet.Du hast eine komplett eingerichtete Wohnung, SAT HD TV, Bettzeug, Handtücher, Kühlschrank, Teller , Töpfe, Herd 1 mal die Woche kommt extra die Putzfrau. In der Luxusdusche kannst du auch entspannen. Highspeed Internet gehört zu unserer Austattung dazu.In 5 Min bis du in Brackel City. Alle Geschäfte findest du dort. Das Haus ist in einer Verkehrsberuhigten Strasse und in 5 Min bist da auch auf ruhigen Feldern und kannst wandern oder joggen ..Ich musste leider absagen Leon2017-05-26T00:00:00ZToller Gastgeber! Die Wohnung wurde erst neu eingerichtet und war noch nicht komplett fertig, allerdings fehlten nur Kleinigkeiten (Steckdosen noch nicht alle angeschlossen).Stefan2017-03-18T00:00:00ZSuper Unterkunft für ein spontanes Wochende in Dortmund. Sehr gute Erreichbarkeit des Anbieters. Kann ich weiter empfehlen. Tino2017-05-07T00:00:00Z该公寓是简单但功能。当你走的路到底它是安静的住宅区,你是正确的领域,可以去爬山。Franz-Georg2017-03-24T00:00:00ZAles bestens :-)Nico2017-05-12T00:00:00ZSuper Kommunikation, einfacher Check-in/Check-out (24h), Wohnung liegt in einer ruhigen Wohngegend, ist gut angebunden (ÖV), funktional eingerichtet, kann ich bedenkenlos weiterempfehlen!Janine2017-05-20T00:00:00ZExcellente communication et comme que la clé est dans un coffre-fort à l'extérieur. Je vais essayer à nouveau bientôtStephen 2017-05-15T00:00:00ZI have been traveling a lot with airbnb the past couple of years and I have never had such a bad experience as I did in this apartment. I HAD to leave and I really don't care about the money I've lost. The apartment is unacceptable. It's full of moisture and it smells like a stall (probably was). The low ceiling and the lack of windows completes this terrible image. Although it was clear that it was two of us, there was just one pillow und one blanket. I did try to contact the owner but I got an answer (that it was the cleaning lady's fault)- why should I care who's fault it is- next day at 8:15 am!!! Thank god we left the apartment and didn't have to wait for a spare pillow, it would have never had come. I advise you NOT to book this apartment even if you get it for free!Antonis2017-05-14T00:00:00ZJenis bilikKeseluruhan rumah/aptJenis PenginapanApartmenMemuatkan2Bilik tidurDortmund, Nordrhein-Westfalen, JermanHOME SWEET HOMEHargaRM146 HOME SWEET HOMESeluruh apartmen · 2 katil10 ulasanGroße moderne Wohnung über zwei Ebenen. Die Wohnung hat ein luxuriöses großes Badezimmer in der oberen Etage mit einer großen ebenen Walk-In Dusche für 2 Personen, einer Eckbadewanne und Doppelwaschbecken. Die Gäste haben Zugang zum W-Lan und ein Beamer ist an der Decke angebracht mit HDMI&VGA Anschlüssen und einer Leinwand die aus der Decke elektrisch rausfährt. In der unteren Etage befindet sich ein Schlafzimmer mit einem großen Doppelbett, einem Vorzimmer und eigenem WC. 2x TV mit Sat.-Schlafzimmer: Großes Doppelbett 180X200 cm für 2 Personen
In der oberen Etage liegt das große offene Wohnzimmer mit Küche und Essbereich. Kaffeemaschine mit aufgefüllten Kaffee wartet auf die Gäste. Im Wohnzimmer befindet sich die aufklappbare Schlafcouch für 2 Personen. In einem weiteren Zimmer steht ein Arbeitstisch und 2 einzelne Gästebetten. Shampoo und Zahnpasta sind ebenfalls vorhanden. Ein Föhn und ausreichende Anzahl an Handtüchern liegen bereit. Wenn irgendetwas benötigt wird, können meine Gäste jederzeit mich telefonisch erreichen und der direkte Nachbar würde helfen. Bei Bedarf können im Eingansgzimmer der unteren Etage und im Balkonzimmer je eine weitere Matratze auf den Boden gelegt werden, wodurch insgesamt 10 Schlafplätze vorhanden wären über 4 Zimmer verteilt. Als viertes Schlafzimmer ist das Wohnzimmer mit dem aufklappbaren Sofa für 2 Personen gemeint. Außer dem Balkonzimmer, haben alle Räume elektrische Rollos und somit kann man lange und gut im dunklen ausschlafen wenn man möchte.Phönixsee ca. 2 min zu Fuss.Super tolle Wohnung. Sehr modern innen. Unkomplizierter Gastgeber, der sehr zuvorkommend ist. Gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel. Auf jeden Fall ein Besuch wert. Julius2017-05-21T00:00:00ZTolles haus. Gute nähe um Signal Iduna Park.. würde wider kommen.Cédric2017-04-16T00:00:00ZSuper friendly host, for the welfare of his guests is very important and for which he also does everything in his power. Flawless communication, great advice, we just felt comfortable. We'll be back for sure :-)Stefanie2017-04-30T00:00:00ZTrès bon séjour chez Emerson. Appartement confortable, spatieux, conforme à l'annonce. Emerson est très sympathique et disponible pour tous renseignements. Merci pour tousFabien2017-04-15T00:00:00ZVerblijf in Emerson's plaats was meer dan goed. Host gaf ons tips van plaatsen om te bezoeken. Aanraden daar te verblijven en te genieten van platte en hosts gastvrijheid.Kaspars2017-04-02T00:00:00ZWe brachten de nacht van dinsdag op woensdag bij Emerson om een Champions League-wedstrijd bij te wonen. Het appartement is ideaal gelegen, modern, goed geïsoleerd en echt heel erg mooi, het is geschikt voor alle soorten mensen. Emerson is een beschikbare gastheer en zeer attent. Veel dank.Sullivan2017-04-12T00:00:00ZJenis bilikKeseluruhan rumah/aptJenis PenginapanApartmenMemuatkan10Bilik tidurDortmund, Nordrhein-Westfalen, JermanTOP MODERNE WOHNUNG,100qm,4 ZIMMER,bis 10 PersonenHargaRM614 TOP MODERNE WOHNUNG,100qm,4 ZIMMER,bis 10 PersonenSeluruh apartmen · 8 katil10 ulasanDie Wohnung liegt in einem südöstlichem Vorort von Dortmund.
Fahrräder nach Absprache zur Verfügung !I stayed at Gaby's apartment for a month (Oct 2016) and really enjoyed my stay. The apartment was as described and very close to the U-bahn station. The kitchen was well equipped as well. Gaby was a great host, very considerate, friendly and easy to talk to. Especially for me coming from India, staying here made me less home sick than I otherwise would have been. I would highly recommend Gaby's place.Chandan2016-11-30T00:00:00ZSehr gemütliche ruhige Wohnung. TV, Internett, Kochutensilien sehr gut. Gute Auslaufgegend für den Hund. Gabi hat uns gute Tipps gegeben und alles gut organisiertSusan2016-04-11T00:00:00ZAwesome place, really chill, friendly, and caring host. 20 minute tram ride from the city center. Beautiful green field next to the home. Highly recommended.Omar2016-05-02T00:00:00ZΉσυχη περιοχή, κοντά στα μέσα μαζικής μεταφοράςMartin2016-03-12T00:00:00ZIt was as always very nice with Gabi. Everything fit perfectly. The unit was set up as described. The location and surroundings were optimal.Lauren2016-07-26T00:00:00ZTodo fue como se esperaba .. buen lugar agradable ..Dennis2016-08-16T00:00:00Z中止是愉快和troubleless。 15分钟连接到多特蒙德HBF由U47的罚款。我们喜欢我们的住宿。Nastea2015-03-20T00:00:00ZAlles prima gelaufen. Diw Wohnung war etwas kalt aber sonst alles prima!Adrian2016-10-16T00:00:00ZJenis bilikKeseluruhan rumah/aptJenis PenginapanApartmenMemuatkan3Bilik tidurDortmund, North Rhine-Westphalia, JermanRuhige gemütliche Wohnung im GrünenHargaRM230 Ruhige gemütliche Wohnung im GrünenSeluruh apartmen · 2 katil24 ulasanyou can stay in my apartement in a private bed room ( max 2 person).
Pick up airport ( 10 € one way )near my place is a supermarket ( 2 min walk)私たちは、イェンスで素晴らしい滞在を持っていました。すべては、説明に対応しました。非常にきれいで、暖かい場所。イェンスは、訪問する場所を推奨しています。我々は彼を必要なときに彼がありました。私たちは、機会があれば返却することを躊躇しないだろう。非常に良い最初の経験airbnb !!! :)Mathilde2017-04-12T00:00:00ZJens gerçekten güzel bir ev sahipliği (URL HIDDEN) onun yerine otobüs istasyonundan bizi almaya onun kolaylık dışına çıktı ve ayrıca biz gece Dortmund geldi olarak yakındaki bir restorana bizi getirmek için gerçekten müteşekkir. Jens daire gerçekten güzel ve rahat ve şehri ziyaret etmek isteyenler için toplu ulaşım 10mins hakkında! Biz Dortmund büyük bir zaman vardı ve kesinlikle tüm gezginler için tavsiye! Danke Jens!Maurice2017-04-05T00:00:00Z顶级住宿,比照片还要好。超级维护和绝对干净的,也是伟大的位置平静的日子。 主持人延斯就可以了,我的儿子,我强烈推荐!我们感觉就像在家里。他是一个非常细心,善良的主机。 我们再次喜欢超..乐趣! Fleral2017-04-10T00:00:00ZÇok iyi ilk deneyim Airbnb! Oliver gerçekten iyi ev sahipliği yapmaktadır. O kadar faydalı ve nazik adam, çok dostudur. O her şeyi paylaşabilirsiniz. Bir yıkama makinesi kullanılabilir. Tüm ev çok rahat ve iyi güvenliğidir. Öyle difinitely tavsiye bu yer, büyük bir zaman vardı. Danke, Oliver!Ayako2017-05-11T00:00:00ZI was lucky enough to be Jens' first visitor. Look no further if you are looking for an interesting & funny host, a beautiful & comfortable room and a peaceful & convenient location. Jens was very understanding and accommodating through out my stay. He made me feel at home from our initial meeting, and is a super interesting person to get to know. As an avid traveller himself, he knows exactly what it is like to be on the road so rest assured, you will have an awesome time in Dortmund through Jens. As a traveller who has stayed in close to 10 different Airbnb homes around the world, I can safely say this has easily been my best stay to date.Douglas2017-03-31T00:00:00Z私は非常に皆にこのホストをお勧めします。オリバーは、彼のゲストが快適に感じるようにすべてを行い種類優しい男、です。彼は、駅から私たちを取ったすべての私たちの街についての質問と私たちの国については本当に興味を持って答えます。部屋は清潔でチャンネルの多い柔らかいベッドとTVsetと大きかったです。朝オリバーは私たちに少し楽しい余分だった少しの朝食を、提供します。Dmitrii2017-05-06T00:00:00Z非常に素晴らしく、非常に清潔で、よく非常に多く、すべてをお勧めします!Roxana2017-04-08T00:00:00ZOliver büyük bir ev sahibi! O şehir hakkında bana iyi ipuçları verdi ve Dortmund üzerinde kalan şaşırtıcıydı.Fernando2017-05-08T00:00:00ZJenis bilikBilik persendirianJenis PenginapanApartmenMemuatkan2Bilik tidurDortmund, Nordrhein-Westfalen, Jermanvery modern apartement, near centralHargaRM132 very modern apartement, near centralBilik persendirian · 1 katil22 ulasanThe bright apartment can accommodate 3 people, is newly renovated, and equipped with kitchen, leather sofa and LCD TV, ideal to relax with longer stay or sometimes just for the trip.
inclusive Biergarten, da gehts gerne auch lauter:-)Nous avons été reçu avec gentillesse et le sourire malgré la barrière de la langue (nous somme français, Reinhard n'était pas présent pour parler anglais, et sa conjointe ne parle ni français ni anglais). Malgré tout, l'accueil a été chaleureux et nous avons pu nous exprimer par geste et quelques mots à peu près commun à nos langues d'origine. Je recommanderai néanmoins cette chambre d'hôte qui reste très très bien. Anne2016-09-27T00:00:00ZБыл, несмотря на некоторые изменения, которые мы делаем хорошие связи, размещение предлагает все необходимое для краткосрочного пребывания без каких-либо излишеств. Мы чувствовали себя комфортно, и, несомненно, вернемся!Sally2017-03-05T00:00:00ZL'endroit était parfait, juste ce qu'il nous fallait. accueil agréable et accueillant. Je recommande cet appartement à d'autres et j'y reviendrai. Je vous remercieKevin2016-10-26T00:00:00ZDie Wohnung war wie beschrieben, was ich als ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis sehe. Der Kontakt war sehr nett und angenehm.David2016-08-28T00:00:00ZEnjoyed my stay at Reinhards place I recommend this accommodation Regards KeyseKayser2016-10-10T00:00:00ZEs hat alles super geklappt und auch die Kommunikation war super. Auch das das Bad nicht in der Wohnung war hatte seinen Charme. Ich kann die Wohnung nur empfehlen.Marco2016-12-21T00:00:00ZZeer goede plek om te verblijven en zeer aardige mensenMounir2016-09-28T00:00:00ZDie Lage der Wohnung ist wunderbar. Eine Bahn sehr nah. Die Wohnung war wie beschrieben und das Wohnzimmer / Küche war sehr voll gestellt. Bei unserer Ankunft war das Zimmer noch fertig aber das ging schnell. Reinhard war schnell in der Kommunikation, das war angenehm. Die Badezimmer war nicht sauber genug. Katharina2017-05-21T00:00:00ZJenis bilikKeseluruhan rumah/aptJenis PenginapanApartmenMemuatkan3Bilik tidurDortmund, Nordrhein-Westfalen, JermanSmall fine 2-room apartmentHargaRM146 Small fine 2-room apartmentSeluruh apartmen · 3 katil16 ulasanSehr modernes 1-Zimmer-Apartment 32m² in Dortmund-Asseln,
das Bett 1,60*2,00m, Kleiderschrank für 2 Personen, Küche in einer Nische mit Ceran Kochfeld, Kühlschrank, Spülmaschine. Die Waschmaschine und Trockner sind im Keller. TV-Sat und Internet WiFi und Enthrenet.Sehr schönes ein Zimmer-Apartment im Parterre, alles, was man braucht ist da, Einkaufsmöglichkeit im unmittelbaren Nähe (REWE-Zentrum) vorhanden. Sehr gute Verkehrsverbindung zu S4, U-Bahn U43 oder Autobahn.
Parkmöglichkeit vor der Tür.Sehr schönes, sauberes ein ruhiger Ort, in der Nähe zu öffentlichen Verkehrsmitteln und Supermärkten.Mahmoud2017-03-15T00:00:00ZJenis bilikKeseluruhan rumah/aptJenis PenginapanApartmenMemuatkan2Bilik tidurDortmund, Nordrhein-Westfalen, JermanApartment im Parterre für 1-2 in DO-AsselnHargaRM207 Apartment im Parterre für 1-2 in DO-AsselnSeluruh apartmen · 2 katil2 ulasanWir befinden uns in einem der schönsten Teile Dortmunds; Berghofen! Verkehrsgünstig sehr gut gelegen, Öffis und Einkaufsmöglichkeiten sind in unmittelbarer Nähe und zu Fuß erreichbar.
Die Unterkunft ist optimal für Paare, Alleinreisende, Geschäftsreisende und Wochenendpendler.Ruhige Nachbarschaft mit vielen Parkplätzen. Direkt vor der Haustüre befindet sich ein kleiner Park.Thans за удивительный опыт. Было действительно хорошее пребывание. Тобиас и все остальные жители были удивительны заставляют нас чувствовать себя как дома. Они Хель нас со всем, отвез нас в город дважды, дал нам бесплатное пиво и завтрак и, по сути был большой разговор корыто Ночь. ОКОНЧАТЕЛЬНО рекомендую.Marco2017-03-09T00:00:00ZIch war für eine Nacht an Tobias 'Ort und ich hatte eine fantastische Zeit. Ich ging für das Spiel Borussia Dortmund. Er und seine Mitbewohner Jan holte mich an der Bushaltestelle und hatte eine Pre-Game-Bier auf mich wartet am airbnb. Jan hatte auch eine Fahrkarte und nahm mich auf das Spiel. Danach ging wir eine tolle Nacht mit ihren Freunden und hatte feiern. Alles in allem sind sie eine große Gruppe von Jungs, und sie waren sehr zuvorkommend. Sie sprachen Englisch mir gut und auch lehrte mich etwas Deutsch. Ich kann diese Jungs genug empfehlen, fühlte ich mich, als ob ich bei einem Freund zu Hause für die Nacht aufhielt. Ich werde sie auf jeden Fall beim nächsten Mal anrufen ich mich in Deutschland.Austin2017-02-05T00:00:00ZEs war ein sehr unkompliziertes Check-In. Für die Fahrt zum Signal-Iduna-Park habe ich alle Infos bekommen, abends waren wir teilweise zusammen, sodass ich rundum zufrieden war.Bertram2017-04-09T00:00:00ZIch hatte nur das Vergnügen des Treffens Tobias roomate, Jann, der nicht mehr entgegenkommend seiner Gäste sein könnte - Top-Top-Mann !! Die Wohnung und das Zimmer selbst schön präsentiert werden, geräumig, gemütlich und bieten einen sehr angenehmen Schlaf. Die Gegend ist sehr ruhig und grün und hat eine gute Anbindung an das Stadtzentrum und Dortmund Fußballstadion. Sehr empfehlen und wird für einen weiteren Besuch wieder! Danke Jann!josh2017-04-12T00:00:00ZGroßzügig geschnittenes Zimmer, direkter Zugang zum Balkon mit Blick ins Grüne. Schöne Wohnung zur Mitbenutzung, schneller Internet Zugang, Grill auf dem Balkon zur Mitbenutzung. Gemeinschaftsbad, sauber, guter Wasserdruck und hohe Wassertemperatur. Die Gastgeber immer ansprechbar, kontaktfreudig und total locker. Der Haushund ein echter Bringer. Wer noch kein Hundefan ist, wird definitiv zum Hunde Liebhaber. Jederzeit wieder, wann immer wir Unterkunft in Dortmund benötigen !!Ralf2017-03-18T00:00:00ZTobias was very easy to get in touch with. Him and his friend Marcus were very friendly. Their home is accurate to what is shown. Hope to see Tobias and Marcus again.Long2017-03-23T00:00:00ZGanz schöne gemütliche Wohnung und tolle Leute! Komme gern wieder.Volodymyr2016-09-26T00:00:00ZFür jeden zu empfehlen ! Sehr nette und unkomplizierte Mitbewohner :) An alle Frauen: es gibt keinen Föhn im männerhaushalt :-Dlika2017-05-21T00:00:00ZJenis bilikBilik persendirianJenis PenginapanApartmenMemuatkan2Bilik tidurDortmund, NRW, JermanSchönes, ruhiges & modernes Zimmer!HargaRM177 Schönes, ruhiges & modernes Zimmer!Bilik persendirian · 1 katil11 ulasanJenis bilikKeseluruhan rumah/aptJenis PenginapanApartmenMemuatkan2Bilik tidurDortmund, Nordrhein-Westfalen, JermanNice apartment in BrackelHargaRM155 Nice apartment in BrackelSeluruh apartmen · 1 katilYou sleep in the guest room of my flat. It is only for rent when I'm not here, so you have full privacy.The Flat is in the famous and silence suburb "Dortmund-Gartenstadt", just 5 minutes to walk to the famous Lake Phoenix (Phoenix See).
In my living room you are allowed to use my TV and are able to watch Amazon Prime Video. I don't have a TV provider / TV connection. So you are NOT able to watch normal TV. You only can watch Amazon Prime Video! But that should be enough I think :-)The Flat in Dortmund-Gartenstadt (Hörde), it is one of the most green suburb of Dortmund. In a few minutes by feet you reach supermarkets, bus and subway station. The famous Phoenix See (Lake Phoenix) is reachable in about 5 minutes by feet.The house was clean and the check-in was really easy. Thanks TobiTiago2017-05-21T00:00:00ZJenis bilikKeseluruhan rumah/aptJenis PenginapanApartmenMemuatkan2Bilik tidurDortmund, Nordrhein-Westfalen, JermanFlat at the Lake Phoenix (with Amazon Prime Video)HargaRM124 Flat at the Lake Phoenix (with Amazon Prime Video)Seluruh apartmen · 1 katil2 ulasanNewly renovated and modern equipped,
inclusive Biergarten, da gehts gerne auch lauter:-)Ein sehr angenehmer Aufenthalt in einer schlichten Umgebung, aber wirklich alles ist vorhanden was benötigt wird. insbesondere wird sich sehr sehr gut um den Gast gekümmert. also ohne Einschränkung zu empfehlenManuel 2017-02-05T00:00:00ZGreat weekend, Reinhard is very kind and helpfull when you are there. Vince2017-01-22T00:00:00ZGood location for visit dortmund, small appartement, not really value for money.Jenske2016-12-04T00:00:00ZDie Unterkunft so vorgefunden wie beschrieben; also Top - ebenso die Zimmer. Immer wieder.Jochen2016-05-02T00:00:00ZTudo foi ótimo! O contato foi simples, o apartamento limpo e caso contrário, tudo bem! Obrigado pela hospitalidade!Markus2015-04-26T00:00:00ZAlles perfekt für einen "BVB Urlaub"Jürgen2017-05-21T00:00:00ZMy boyfriend's review; I stayed here for one night with 3 mates. The arrangement is a bit odd as each of the three large rooms is full of single beds. There is a roof terrace and small kitchen which was ok for 3 of us. When we arrived the cleaner let us in, he seemed to only spk Spanish and just pointed at the room. There was no explanation on the setup just a long list of rules. In the night and in the morning a lady just let herself in and started shouting at us. Non of us speak German so we had no idea what she was doing or who she was. We just packed up and left. Nice enough clean flat with bog standard beds but a little strangeClaire2014-09-17T00:00:00ZAlles gut gelaufen, wir haben zu fünft in der Wohnung gewohnt und hatten eine gute Zeit. Alles top & freundlich, gerne wieder!!Gianna2014-08-25T00:00:00ZJenis bilikKeseluruhan rumah/aptJenis PenginapanApartmenMemuatkan11Bilik tidurDortmund, North Rhine-Westphalia, Jermanlovely 3 bedroom flat for 11 peopleHargaRM216 lovely 3 bedroom flat for 11 peopleSeluruh apartmen · 8 katil43 ulasanMeine Unterkunft ist in der Nähe von Phönixsee. Du wirst meine Unterkunft lieben wegen Gemütlichkeit und die Lage. Meine Unterkunft ist gut für paare, alleinreisende abenteurer und geschäftsreisende.Kleines seperates App. mit Küche und ein schönes helles Badezimmer .Linda was friendly and communicated with us well prior to our stay. The room was clean and as shown in the photos. The location is around 10 minutes walk to the nearest U-Bahn, and then a further 10 minutes journey in to the centre of Dortmund. The locations is quiet and safe. However there is not many amenities close by. We would stay here again. Thanks!Andrew2017-02-05T00:00:00Z在琳达的属性,我们取得了一个不错的选择。很干净,装修较新,安静。 琳达和她的女儿,谁把我们的收费,都非常友好乐于助人和信息。在一个单间公寓,我只能建议。再次感谢您! ;-)Rainer2017-02-09T00:00:00ZSuper value for money. Gladly again! Greeting AljoschaAljoscha2016-12-04T00:00:00ZGemütliche kleine Wohnung in ruhiger Lage! Gerne wieder bei unserem nächsten Besuch! Julian2017-04-05T00:00:00ZDe accommodatie was gemakkelijk te bereiken met de metro. Daarnaast werd ik vriendelijk ontvangen.Nicholas2017-01-01T00:00:00Z素敵なフラットをありがとう:)すべてが清潔で、静かで、素敵なホストでした!再び喜ん;)Alexander2017-02-02T00:00:00ZThe apartment is located in Dortmund Hörde while staying connected to public transport. The bus it takes less than 5 minutes on foot to the train a little longer. The apartment was clean and well appointed. Linda was very helpful. Gladly again!Virginia 2017-04-12T00:00:00ZNice, cosy, clean. Good area of the city. Great stay!Joel2017-01-29T00:00:00ZJenis bilikKeseluruhan rumah/aptJenis PenginapanApartmenMemuatkan2Bilik tidurDortmund, Nordrhein-Westfalen, JermanKl. Wohnung am PhönixseeHargaRM243 Kl. Wohnung am PhönixseeSeluruh apartmen · 1 katil19 ulasanDie kleine Wohnung (ca. 38 qm) befindet sich in der dritten Etage eines Mehrfamilienhauses mit 5 Parteien. Die Wohnung liegt in einem grünen, ruhigen Wohnviertel und ist ca. 20 Minuten sowohl mit dem Auto als auch mit der Bahn von der Dortmunder Innenstadt entfernt. Sie eignet sich für bis zu drei Personen und ist nur gut 4 km vom Dortmunder Flughafen entfernt. Der nächste Supermarkt ist gut 1 km weit weg. Die Wohnung ist komplett ausgestattet, mit Handtüchern, Staubsauger und Küchenutensilien.Alleinreisende, Paare, Freunde, Studenten und Paare mit Kind.Grüne, ruhige Wohnlage mit vielen Familien. Sehr ländlich mit guter Anbindung zur Autobahn und Dortmunder Innenstadt.Lea ist eine sehr freundliche, unkomplizierte Gastgeberin. Die Wohnung ist sehr sauber und man findet alles was man braucht (Ausstattung etc.).Michael2017-04-20T00:00:00ZSmall but cozy attic apartment ... top cleanliness ... The most important utensils available ... We were glad when we finally were in the evenings cozy bed .... The hostess friendly, open, caring and helpful .... We would stay there again .... Anneta2017-04-17T00:00:00ZJenis bilikKeseluruhan rumah/aptJenis PenginapanApartmenMemuatkan3Bilik tidurDortmund, Nordrhein-Westfalen, JermanGemütliche Dachgeschosswohnung in ruhiger LageHargaRM119 Gemütliche Dachgeschosswohnung in ruhiger LageSeluruh apartmen · 2 katil3 ulasanMeine Unterkunft ist in der Nähe von Flughafen, S-Bahn, Bus, mehreren Einkaufsmöglichkeiten. Du wirst meine Unterkunft lieben weil du schläfst unter einem Sternenhimmel. Die Wohnung ist klein aber fein. Meine Unterkunft ist gut für Paare, alleinreisende Abenteurer, Geschäftsreisende und Familien (mit kindern).Teşekkür zor güzel bir zaman düz güzeldiFelix2016-11-27T00:00:00ZVery nice place to stay! Will definitely suggest it to a friend.Petar2017-02-15T00:00:00ZGood accommodation and location, equipped with all essentials you need. We had a good time!Sharif2017-02-03T00:00:00ZAndreas was great. He quickly responded to our questions, which was appreciated. Claire2016-10-15T00:00:00ZThe apartment of Andreas was well maintained and clean. I therefore very felt comfortable. The special feature, however, was sleeping under the stars, making a very pleasant sleep was possible. Sebastian2017-05-05T00:00:00ZDie kleine, gemütliche Dachwohnung war sehr sauber und ansprechend für uns hergerichtet! Sogar für ein kleines Frühstück am nächsten Tag hatte Andreas gesorgt- fanden wir ganz toll! Eine tolle Übernachtungsmöglichkeit für 2 Personen nahe Dortmund! Der Kontakt war immer zeitnah und sehr nett! Auch unsere Ankunft am späten Abend war kein Problem! Vivien2016-10-27T00:00:00ZHer şey belirtildiği gibi. Büyüleyici küçük daire. Çok iyi hissettim.Marco2016-11-25T00:00:00Z公寓是所描述的,小而舒适。 理想的,如果你想花一个晚上在乌纳。 安德烈亚斯是非常好的,虽然我们不知道他本人。他总是可用的和立即的问题时已经出现了回应。 每次恋爱回去。Anna2016-10-16T00:00:00ZJenis bilikKeseluruhan rumah/aptJenis PenginapanApartmenMemuatkan3Bilik tidurUnna, Nordrhein-Westfalen, JermanCharmante Wohnung mit Sternenhimmel inclusiveHargaRM150 Charmante Wohnung mit Sternenhimmel inclusiveSeluruh apartmen · 1 katil21 ulasanMeine Wohnung ist neu eingerichtet in einem Altbaugebäude über den Dächern von Dortmund.
Zum feiern oder entspannen ist die gastronomische Meile am See in unmittelbarer Nähe.Jenis bilikKeseluruhan rumah/aptJenis PenginapanApartmenMemuatkan6Bilik tidurDortmund, Nordrhein-Westfalen, JermanSchicke Altbauwohnung am PHOENIXseeHargaRM693 Schicke Altbauwohnung am PHOENIXseeSeluruh apartmen · 6 katilBARUEine sehr schöne Wohnung in Dortmund- Asseln, in der Nähe S4-Haltestelle "Dortmund-Asseln-Mitte" oder U43 "Aplerbecker Strasse".
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q-de-1290 | Wie funktioniert das Design der Handscanner-Bedienung und welche Funktionen bietet der HSC? | Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz - PDF
Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz
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1 Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 1
2 Studium der Physik in Bonn, Abschluss Diplom-Physiker bei MOSAIC Software AG als Entwickler Abteilungsleiter Prokurist bei sd&m (später Capgemini) als Geschäftsbereichsmanager Seit 2010 Geschäftsbereich Travel & Logistics der msg systems ag Bereichsleiter West, Aufbau des Bereichs in Köln Branchenschwerpunkt: Logistik Weiterer Ausbau der hervorragenden Software-Engineering Kompetenz Umfangreiche Erfahrung in allen Phasen von Software-Entwicklungsprojekten, Schwerpunkt im Projekt-Management und im Vertrieb Nebenberufliche Studium Master of Business Administration, Schwerpunkt Logistik, Abschluss MBA Privates geb. im Rheinland verheiratet, 3 Kinder Fußball letzter Urlaub 2
3 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter mobilen Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 3
4 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 4
5 Was ist Consumerization? Consumerization beschreibt den Wandel wie neue Technologie in die IT Landschaft eines Unternehmens eingeführt werden. Früher Neue Technologien wurden zuerst in den Unternehmen eingeführt, dann erst im Consumer-Bereich. Heute Neue Technologien werden erst im Consumer-Bereich eingeführt dann erst im Unternehmen. Consumerization of Business Applications: Der Einsatz von neuen Technologie wie Smartphone, Tablets, für Unternehmensanwendungen Dieser Trend spielt uns in die Karten, weil wir unser Know-how jetzt auch auf Consumer-Produkten einsetzen können, die in der Business-IT immer häufiger eingesetzt werden. 5
6 Die Verbreitung von Smartphones nimmt zu Verschiedene Faktoren sind für diesen Wandel verantwortlich: Steigende Anzahl an Smartphones und Tabletts: Die Verbreitung von Smartphones innerhalb von Unternehmen nimmt zu sei es durch offizielle Anschaffungen oder durch Mitarbeiter selbst. Tablet-Verkaufszahlen: Quelle: Gartner Says Worldwide Media Tablet Sales on Pace to Reach 19.5 Million Units in
7 Ist es ein allgemeiner Trend oder nur ein vereinzeltes Phänomen? Das es sich hier um einen allgemeinen Wandel handelt, zeigt sich daran, dass Unternehmen wie SAP den Wandel aufgreifen. 7
8 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 8
9 Mobile Clients sind zunächst einmal Geräte 9
10 aber eben auch Software 10
11 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 11
12 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 12
13 Worin unterscheiden sich mobile Clients Betriebssystem Display Akkulaufzeit Prozessor RAM und Flash-Speicher Schnittstellen zur Datenkommunikation Tastatur Sturzschutz IP-Schutzklasse Art der Datenerfassung Maße und Gewicht Betriebstemperatur Preis 13
14 Apple ios URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: $99 - $299 / Jahr (Apple Development Program) ipod Touch, iphone, ipad Native und signierte Anwendungen Apple Mac OS X xcode + Apple Interface Builder Objective C Platform specific, Cocoa API Native widgets 14
15 Google Android URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows, Linux Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 15
16 Microsoft Windows Phone 8 URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (.net byte code) Anwendung Windows Visual Studio NET, XAML, Silverlight, XNA Plattformspezifisch, WP8 API Native widgets 16
17 RIM BlackBerry URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows BlackBerry Java Plug-in for Eclipse Java BlackBerry APIs Native widgets 17
18 Samsung Bada URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Verschiedene Samsung Geräte Native (java byte code) Anwendung Windows Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 18
19 Nokia Symbian OS URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: Bemerkung: kostenlos Unterschiedliche Nokia Geräte Native application Windows, Linux Eclipse Carbide.c++, Visual Studio, CodeWarrior, Borland C++ Builder, gnupoc. C++ with QT, Python, Flash Lite / Java ME Platform specific, Symbian API Native canvas NOKIA setzt für zukünfitge Geräte auf Windows Mobile (V7.5 or V8). 19
20 Zusammenfassung - Wie entwickelt man auf welchem Betriebssystem html 5 Objective C Visual Studio.net C# oder C++ Apple ios Windows Mobile eclipse Java RIM BS Android eclipse Java Bada Symbian eclipse Java Windows Phone 7 eclipse Java Visual Studio Phone Express C# 20
21 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Literatur 21
22 Es existieren zwei große Einsatzgebiete von mobilen Geräten Datenerfassung Datendarstellung 22
23 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Optimierung von Geschäftsprozessen Keine redundante Datenerfassung Keine Medienbrüche Keine Übertragungsfehler Aktuelle Datenbasis Effizienzsteigerung Einspareffekte 23
24 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Automatisierung nachgelagerter Prozesse Automatisierung nachgelagerter Prozesse möglich Schnittstellenthematik muss beachtet werden 24
25 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Beschleunigung der Erfassung Je nach Art der mobilen Datenerfassung ist eine deutliche Beschleunigung des Erfassungsprozess möglich Schnelle Verfügbarkeit von Daten Insgesamte Prozessbeschleunigung 25
26 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Höhere Qualität der Daten Plausibilitätsprüfung direkt am Ort der Datenentstehung Je nach eingesetztem Erfassungsverfahren intrinsische Prüfung der Daten (z.b. Checksummen) Interaktive Führung möglich Keine Nachgelagerten Scan- und OCR-Prozesse notwendig 26
27 Welche Arten der Datenerfassung gibt es? Kosten Bedienbarkeit Elektromagnetische Erfassung RFID Optische Erfassung Barcodes manuelle Eingabe GUI 27
28 Mobile Datenerfassung ist vielfältig einsetzbar Service- Außendienst / Servicetechniker / Wartung / Protokolle Rettungsdienst / Krankentransport, Notarzt- Einsätze Feuerwehr / Brandschau Gebäudemanagement, GIS, Inventuren, Umzüge, Wartung, Service Mietwagen Ausgabe / Service / Rückgabe Vertrieblicher Außendienst Krankenhaus / Klinik Lieferservice (Paketdienste, Heimlieferservice, Tiefkühlware, Getränke) Ersatzteil-Management Betriebsdatenerfassung Kasse 28
29 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 29
30 Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Ziele der Architektur zur Berücksichtigung der Eigenschaften groß und komplex lange Lebensdauer Ständiger Wandel Beherrschbare Teilstrukturen finden Entwicklung mit mehreren Teams Entwicklung in Stufen Hohe Verständlichkeit System muss änderbar sein Wartbarkeit Wiedererkennbare Lösungen Einheitliche, konsistente Lösungen Regeln, Konventionen Betreibbarkeit beim Kunden Infrastruktur berücksichtigen Austausch/Upgrade von Teilsystemen möglich (Middleware, Hardware, Datenbank) Quelle: sd&m AG 30
31 Software-Kategorien trennen Zuständigkeiten Software-Kategorien 0-Software A-Software Unabhängig von Anwendung und Technik; Ideal wiederverwendbar; Beispiel: Klassenbibliothek für Strings und Behälter Bestimmt durch die fachliche Anwendung; Unabhängig von Technik; Meist der größte Teil des Systems; Beispiel: "Mitarbeiter", "Buchung" AT benutzt A R T-Software R-Software Unabhängig von der fachlichen Anwendung; Experte für eine technischen Komponente dafür wiederverwendbar Beispiel: Zugriffsschicht auf Datenbank Reine Transformation (Repräsentation); erträgliche Mischung von A und T Beispiel: Bildschirmdarstellung in XML umsetzen T 0 AT-Software Befasst sich vermischt mit Technik und Anwendung; Grundsätzlich zu vermeiden: schwer zu warten; widersetzt sich Änderungen; Wiederverwendung nahezu ausgeschlossen! 31
32 Der Komponentenschnitt soll die Zuständigkeiten definieren und die Abhängigkeiten minimieren Zusammenfassung Komponentenschnitt Ziele Trennung technischer Dienste Leitlinien Trennung von Fachlichkeit (A) und Technik (T) Anwendungskern (A-Software) ist technikunabhängig T-Abhängigkeiten kapseln Eindeutige Verantwortlichkeiten/ Zuständigkeiten Parallele Entwicklung Mehr als eine Zuständigkeit ist schlecht Vermeide verteilte Zuständigkeiten Dokumentiere Zuständigkeiten (Was ist das Geheimnis der Komponente?) Komponenten gehören zu genau einer Softwarekategorie Schneide Komponenten so, dass sie getrennt entwickelt werden können Minimiere die Schnittstellen zwischen den Komponenten Abschottung Nachbarsysteme Kapsle Nachbarsysteme Möglichst keine enge Kopplung 32
33 Schematische Darstellung der drahtgebundenen Datenübertragung 33
34 Schematische Darstellung der kabellosen Datenübertragung 34
35 Netzwerkarchitekturen mobiler Anwendungen RFID Spracheingabe DMZ WLAN LAN/Cradle GPRS/UMTS IrDA WAN Bluetooth Mobile Drucker 1D/2D/3D- Barcodes Unterschrift Digitale Kamera GPS Backend Firewall Kommunikations- Server Telefonie Sensorik SMS 35
36 Netzwerkarchitekturen komplexer mobiler Anwendungen PC Arbeitsplatz MDE-Gabelstapler PC Arbeitsplatz PC Arbeitsplatz WLAN MDE Kran Application Server MDE Checker Nachbarsysteme 36
37 Auswertungssystem Erfassungsgerät Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben Erfassungsgerät muss in Aufladestation gestellt werden E rfassungsgerät in Aufladestation stellen Transport ausgeführt Fahrer Leitende Stelle Erfassungsgerät muss per Cradle ausgelesen werden Erfassungsgerät per Cradle auslesen Zustellgruppenleiter Leitende Stelle Erfassungsgerät per LAN ausgelesen Erfassungsgerät Tourdaten müssen manuell nacherfasst werden Tourdaten manuell nacherfassen Leitende Stelle Tourdaten manuell nacherfasst Tourunterlagen bereitstellen Tourausdruck Transportausführung steht an Prüfen, ob Tourunterlagen bereitgestellt werden müssen Tourunterlagen müssen bereitgestellt werden Tourunterlagen bereitgestellt Tourunterlagen bereitstellen Leitende Stelle Leitende Stelle Referenzarchitekturen und -prozesse mobiler Anwendungen Geschäftsprozess (GP) GP 1 GP 2 GP n Fahrer und Fahrzeug erfassen Arbeitsanweisungen Tourunterlagen zusammenstellen Tourausdruck Tourdurchführung steht an Erfassungsgerät Tour durchführen Fahrer Tour durchgeführt Prüfen, ob Anschlusstour Fahrer Es soll keine Anschlusstour gefahren werden Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben 37
38 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 38
39 Handscannerauswahl Der folgende Foliensatz enthält eine erstes grobe Statement zu Alternativen zum auslaufenden Handscanner HC 700 von Motorola (Scanner) und der Bewertung der Verwendung eines LowPrice-Handscanners Die Erkenntnisse bzgl. der alternativen Scanner beruhen auf einem Gespräch mit Motorola Für die Erstellung des Foliensatzes, der Bewertung der Scanner und die Abschätzung der Kosten sind weniger als 10 Tage Bearbeitungsaufwand erbracht worden Weitere Schritte sind noch zu klären und erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell HCe 700 betroffen sind 39
40 Handscannerauswahl Empfehlung: Sonderlogistik sollte auf den in anderen Bereichen etablierte Scanner setzen Einsatz eines zweiten Geräts ist wg. Infrastrukturaufbau nicht günstiger Betriebsfreigabe benötigt Vorlaufzeit von 1,5 Jahren Umfang der Bestellung muss wg. auslaufendem Modell bis September 2009 geklärt sein Bewertung Billiggerät: Am Markt vorhandenen Billiggeräte sind auch nach Einschätzung der Hersteller nicht für den betrieblichen Einsatz im Transport geeignet Keine Garantie/Serviceleistungen; keine Schutzklasse (hohe Ausfallrate, kein Schutz vor Feuchtigkeit); Scannen bei niedrigen Temperaturen schwierig (Betriebstemp Grad) Geräte, die annähernd die Anforderungen erfüllen, sind nur unwesentlich billiger als das im Einsatz befindliche Motorola-Gerät (z.b. MC55 von Motorola wird ca. 200 Euro billiger) Die Betriebsfreigabe für ein neues Gerät kann erfahrungsgemäß aufgrund von Geräteauswahl, Gerätetest, Entwicklung der Kommunikationssoftware, Betriebsversuch sowie internen Abstimmung (Betriebsrat, Betriebsarzt) frühestens nach 18 Monaten erfolgen Durch die für den Aufbau der neuen Infrastruktur (Kommunikation, Software) entstehenden Kosten rechnet sich der Einsatz eines zweiten Gerätetyps erst ab einer Beschaffungszahl von ca Geräten Weitere Schritte zur Auswahl eines Ersatzgerätes erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell betroffen sind 40
41 Engere Auswahl: Motorola Geräte Beschreibung Eigenschaften 1. LowPrice-Scanner 2. Mögliches Ersatzgerät ca. 180 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Einsatz des CS1504, der günstige Scanner von Motorola; dieser kann nur 1D-Barcode scannen; Datenaustausch erfolgt per USB- Kabel; Gerät ohne Garantie und ohne Schutzklasse Einsatz eines seit kurzem lieferbaren Alternativgerätes für den zukünftig nicht mehr hergestellten Scanner: MC55 Nur 1D-Barcode Datenübertragung per USB-Kabel/PC keine GPRS kein Display Batteriebetrieb, kein Akku Keine Schutzklasse ca. 640 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Funktionalität analog Scanner Niedrigere Schutzklasse 3. Scanner Der heute im Einsatz befindliche Motorola- Funk-Scanner HC 700; auslaufende Modellserie (Umfang der Bestellung bis September 2009 erforderlich) ca. 840 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Im Einsatz erprobt 1D-Barcode, 2D-Barcode GPRS: Mobile/zeitnahe Datenübertragung Datenübermittlung an Scanner möglich 41
42 Einsatz eines neuen Geräts benötigt 18 Monate Vorlaufzeit Benötigter zeitlicher Vorlauf Synergien mit anderen Netzen Bedien -felder Mobilfunk 2D- Barcod e Informatio n beim Fahrer am Standort Risiken 1. LowPrice- Scanner ca. 18 Monate(1) nicht möglich keine nein nein nein Gerät nicht robust, daher häufig Ausfall Batteriewechsel führt zu Datenverlust Keine Schutzklasse, keine Betriebstemperatur <5 Grad 2. Ersatzgerät ca. 18 Monate (1) nicht möglich ja ja ja ja Portierung der Handscannersoftware insb. der Mobilfunkanbindung Betriebsverkomplizierung (wg. mehrfacher Infrastruktur) Höhere Ausfallquote wg. Schutzklasse 3. Scanner direkt einsetzbar möglich ja ja ja ja Bestellung nur noch bis September möglich (1) grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 42
43 Das Billiggerät CS1504 deckt nicht die für einen Einsatz erforderlichen technischen Eigenschaften ab... Kategorie Geräteeigenschaft Bewertung Robustheit Betriebstemperatur 5-40 Grad KO-Kriterium: keine Nutzung im Winter möglich Robustheit Keine Schutzklasse KO-Kriterium: kein Schutz vor Feuchtigkeit hohe Ausfallwahrscheinlichkeit Robustheit Keine Garantie, kein Service Daten Speicherplatz 150 Scans a 30 Zeichen nicht für lange Touren und viel Information geeignet Daten Datenübertragung per Kabel keine Echtzeit-Übertragung möglich Aufbau eine Infrastruktur mit PC, Netzwerkanschluss, Server, Auslesesoftware, Modem notwendig Täglicher Einsatz Batteriebetrieb ständiger Nachkauf von Batterien notwendig keine Möglichkeit des Ladestandes zu prüfen Datenverlust, wenn Batterie leer Täglicher Einsatz Kein Display Keine Rückmeldung für Fahrer möglich (erfolgreicher Scan, Fehler) Täglicher Einsatz Täglicher Einsatz Zeitpunkt der Datenübertragung Daten können nur abends/morgens per USB-Kabel übertragen werden Zeiteinstellung immer möglich Fahrer können Zeit manipulieren 43
44 ... und darüber hinaus rät selbst der Hersteller Motorola von Einsatz ab (Auszug aus einer Mail ) Der CS1504 ist seit 2002 von Symbol / Motorola als Consumer Scanner auf dem deutschen Markt. Da der Scanner speziell für den Cosumer Markt entwickelt wurde, besitzt der CS1504 keine Industriestandards wie Fallhöhenspezifikationen oder IP Schutzklassen. Der vorgesehene Markt für den CS1504 sind Privatanwender für die Applikationen: Preisvergleich im Supermarkt, Bestellung per Barcode vom Katalog oder direkt von einer Verpackung. Also überall dort, wo nur wenige Scans in der Woche benötigt werden und die Umgebung sich in einem häuslichen Umfeld bewegt. Nachteile CS1504 im Industrieumfeld 3 Monate Gewährleistung - kein Comprehensive Service angeboten von Motorola Motorola bietet für den CS1504 keinerlei Service an. Nach der Gewährleistung von 3 Monaten (Nur auf Werksfehler!) kann das Gerät nicht mehr Instand gesetzt werden. Stromversorgung erfolgt über eine handelsübliche Knopfzellenbatterie. Ausreichend für maximal ca Scannvorgänge bei Zimmertemperatur (+23 C) Bei einer kälteren Umgebung kann die Anzahl der Scans erheblich runter gehen. Der Wechsel der Knopfzellenbatterie erfolgt über 2 kleine Kreutzschlitzschrauben und ist somit verhältnismäßig kompliziert und nicht für einen häufigen und schnellen Batterietausch ausgelegt. Keine Anzeige wann Batterie leer ist. Temperaturbereich von +5 bis max. +40 C. Lediglich zwei Scantasten vorhanden. (+ und -) Die Tasten haben keine Industrienorm und somit nicht für starken Gebrauch ausgelegt. Keine IP Schutzklasse und somit nicht geeignet bei Regen oder feuchte Umgebung. Keine Fallhöhenspezifikation Keine Displayanzeige Keine Kontrollmöglichkeit durch Anzeige was gescannt wurde oder einer Menüsteuerung. Keine Erfassung der Unterschrift möglich. Batch Gerät. Die Daten müssen via Kabel am PC Übertragen werden. Die Steckverbindungen sind nur für einen seltenen gebrauch ausgelegt. Vergleichbar mit einer digitalen Kamera. Keine Übertragungsstation (Cradle) oder Bluetooth / WLAN vorhanden Einfacher nicht performanter Laserscanner. Bei Sonneneinstrahlung ist der Scanstrahl nicht sichtbar. Der Speicher ist für maximal für 150 Barcodes (EAN13) ausgelegt. (Speicherlimitierung) Bei Barcodes mit mehr Ziffern entsprechend weniger. Sehr klein, so es kann ziemlich einfach verloren gehen Limitierter 1D Decoder, kein 2D Decoding möglich Kleine und kompakte Bauform. Kann somit aber auch leicht verloren gehen. Ihre Anforderungen habe ich mit einer Reihe von Kollegen unserer technischen Abteilung durchgesprochen; sie haben übereinstimmend gesagt, dass dieses Gerät für den Sie es einsetzen wollen, weder geeignet noch gedacht ist. Gerne können wir Sie und Ihr Team weiter beraten. Wir möchten Ihnen nämlich wie allen unseren Kunden das individuell richtige Produkt verkaufen, weil nur das gewährleisten kann, dass Sie rundum zufrieden sind. 44
45 Ein neues Gerät kann nur nach Test auf Betriebstauglichkeit für den Betrieb freigegeben werden Im Geräteauswahlprozess werden Geräte verschiedener Anbieter auf Tauglichkeit verglichen; dabei erfolgt auch ein Preisvergleich Die Software zum Datenaustausch mit dem Handscanners (per PC oder per Mobilfunk) wird geplant, implementiert und getestet In einem Betriebsversuch wird das Gerät der Wahl auf Tauglichkeit im operativen Betrieb getestet und Anpassungen zur Praxistauglichkeit durchgeführt Aufgrund des Projektvolumens der externen Unterstützung müssen die Phasen ausgeschrieben werden 1 Hj 2. Hj 1. HJ 2. HJ Geräteauswahl und Pilotversuch Ausschreibung Software-Implementierung und Betriebsversuch 45
46 Die Kosten werden vor allem durch die Erstbereitstellung und die Beschaffungskosten pro Gerät getrieben Beschaffung Inbetriebnahme Betrieb Scanner (1 Gerät) Zubehör (pro Gerät) Auswahl Gerät Software Betriebsversuch Infrastruktur Gerätewartung 1. LowPrice- Scanner CS Ersatzgerät MC Scanner Grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 46
47 Beispielrechnung Scanner vs. LowPrice-Scanner (ohne Betriebskosten/Wartung) Kosten Beschaffung (in Euro) HighEnd- Scanner Ersatzgerät LowPrice LowPrice-Scanner zwar günstiger, aber betrieblich nicht geeignet Aufgrund Rüstkosten lohnt sich die Beschäftigung mit einem günstigeren Scanner erst ab ca zu erwartenden Geräten Anzahl Geräte 47
48 Eine beispielhafte Cost Case Betrachtung Kostenpunkt Kosten [ ] Art Handscanner 14,1 Mio Einmalig Erstellung Software 1,3 Mio Einmalig Sonstige betr. Aufwendungen 0,30 Mio Einmalig Summe 15,7 Mio Einmalig IT Running Costs 1,22 Mio Jährlich Repair & Maintenance 0,84 Mio Jährlich Summe 2,06 Mio Jährlich 48
49 Software: Zunächst wurden die konzeptionellen Inhalte definiert Inhalte Fachkonzept Priorität der Erarbeitung Migration und Einführung Architekturüberblick Abläufe und fachliche Funktionen Daten (Datenmodell) Benutzerschnittstelle (Dialoge, Batches und Drucke) Schnittstellen Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Abläufe und Funktionen Daten / Datenmodell Architekturüberblick Schnittstellen Benutzerschnittstelle Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Migration und Einführung 49
50 Erstellung der Prozessbeschreibung Fahrt_Id einscannen Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Ankunft wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit gesetzt. Auswahl: Beladen oder Entladen auf dem Scannerdisplay Ladestaus wird nach Auswahl festgelegt und gilt für alle nachfolgenden Mengenerfassungen an dieser Anfahrstelle. Ein Wechsel zwischen Beladen/Entladen ist jederzeit möglich und muss immer vor der nächsten Erfassung erfolgen! Erfassung per Displayeingabe auf dem Scanner? ja nein Ladungsart (z.b. BehW) und Anzahl eingeben. (Korrekturmöglichkeit) Einscannen von Infoträgern, Paketen, Produktbarcodes oder Ladungsbarcodes (keine Korrekturmöglichkeit) Anfahrstellenbarcode erneut einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Abfahrt wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit aktualisiert. Nächste Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) 50
51 Die grobe Zielarchitektur wurde definiert Schematische Darstellung der Funkscanneranbindung an Inhouse-System Shared-Firewall RZ Funkscanner APN Load-Balancer eigene Instanz Transferserver Verteilserver Inhouse-Server Instanz A TS A Inhouse-Server B Instanz B TS B Fachl. Admin- Zugang TS/DDS 51
52 Design der Handscanner-Bedienung Erläuterung der Funktionen des HSC Quittierungs-Leuchte Barcode-Leser Status-Leuchte, Ein-Aus-Taste Touchscreen Scan Taste und Einschalttaste Alle andere Tasten sind deaktiviert und ohne Funktion 52
53 Maskendesign Der Zugang zu dem Adminmenü wird über die Tastenkombination A + D (gleichzeitig) mit Paßworteingabe ermöglicht. 53
54 Maskendesign Helligkeit Display: Standarteinstellung ca 75% Mengenerfassung: Hacken bitte aktiviert lassen Scanner-Nummer einstellen: Bitte achten Sie auf die Korrekte von der ZG-ISBT vergebenen Scanner-Nr. Über diese Nummer wird die Funkübertragung zum ISBT-Zielserver gesteuert. Dubletten mit einer Kalkscanner Nummer sind kein Problem, da in der Datenbank durch die dritte Stelle der Scanner-Nr ein Unterscheidung vorgenommen wird. (Alt = 1, Anders = 3 und Scanner = 5 ) Dubletten bei der Scannernummer dürfen nicht erzeugt werden, da es für jeden Scanner einen eindeutigen ACCESS Point gibt. Touchscreen kalibrieren: Sobald sich ein Fehlverhalten des HSC zeigt, so dass z.b. die Menüpunkte nicht mehr gezielt angeklickt werden können, muss der HSC neu kalibriert werden. Eine Neukalibrierung ist auch erforderlich, nach völliger Akkuentladung, wenn der Akku längere Zeit aus dem Gerät genommen wurde und wenn das Gerät länge Zeit nicht verwendet wurde. 54
55 Maskendesign noch Touchscreen kalibrieren Der Sinn der Kalibrierung ist eine Überprüfung bzw. Neueinstellung der Kommunikation des HSC durch den Stift über den Touchscreen. Dadurch wird gewährleistet, dass das Antippen mit dem Stift den Wert trifft, den der HSC erwartet. Zum Beispiel der Fahrer tippt auf Füllgrad 50% aber durch mangelnde Kalibrierung erkennt der HSC 25%. An verschiedenen Stellen des Touchscreens wird ein Fadenkreuz angezeigt (Mitte, links oben, rechts unten, links unten, rechts oben) und der Benutzer wird aufgefordert in die Mitte des Fadenkreuzes zu tippen. Bei ungenauer Eingabe ( also nicht korrektes Treffen des Fadenkreuzes) muss die Kalibrierung wiederholt werden. 55
56 Maskendesign Modus Ändern stationär/mobil: In dem Konfigurationsmenü Mobil Stationär können Sie den Scanner für seinen nächsten Einsatz Mobil also zur Mitnahme auf die Tour, oder Stationär zum Beispiel im BZ, PZ, Flughafen usw. vorbereiten. Dazu ist bei der Stationären Benutzung zunächst die stationäre Anfahrstelle einzuscannen und über die Scannertastatur einzugeben. (Beim Festhalten der gelbe runden Taste können Sie die Anfahrstelle in großen Buchstaben schreiben). Diese Anfahrstelle wird dann nach jeder gescannten Fahrt-ID in der Scannersoftware automatisch hinzugefügt. So das bei einem Stationären Einsatz des Scanners für Ankunft/Abfahrt nur die Fahrt-ID erfasst werden braucht. Mengen können ebenfalls gescannt/eingegeben werden. 56
57 Maskendesign Admin-Passwort ändern: Bitte möglichst nicht ändern Log-Datei versenden: Bitte nur nach Rücksprache bzw. Aufforderung durch das Projekt. Hier werden bei Softwareproblemen die Logdateien des Scanners an den Transferserver gesendet. 57
58 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 58
59 Literatur [AIM07] a%20matrix, Zugriff am [Anv10] Anvaari, Mohsen; Architectural Support for Openness in Mobile Software Platforms; University of Gothenburg; Master Thesis [Arn02] Arnold, Dieter; Isermann, Heinz; Kuhn, Axel; Tempelmeier, Horst (Hrsg.): Handbuch der Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2002 [Ber00] Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans-Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2000 [Bje97] Bjelicic, B: Hub-Spoke-System. In: Bloch, J.; hde, G. (Hrsg.): Vahlens Großes Logistiklexikon. München: Vahlen, 1997 [BSI04] Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen. Trends und Entwicklungen in Technologien, Anwendungen und Sicherheit. Bonn, Ingelheim: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI, SecuMedia Verlags-GmbH, 2004 [Buc98] Buchholz, Jonas; Clausen, Uwe; Vastag, Alex (Hrsg.): Handbuch der Verkehrslogistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 1998 [Dat04] Datalogic Communication Division: Strichcode-Fibel. Erkenbrechtswei-ler: Datalogic GmbH, 2004 [DB07] Die Bahn: Online-Ticket der bequemste Weg zur Fahrkarte. [DPW07]Deutsche Post World Net: Elektronische Tinte statt Papierlabel. DRFID das Display inklusive. hi&check=yes&lang=de_de&xmlfile= Zugriff am [Fra95] Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik, Abteilung Verkehrslogistik: AIF Forschungsprojekt Speditionsleitstand. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 1995 [Fuh00] Fuhrmann, Woldemar; Brass, Volker: 11 Mobilfunk. In: Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans- Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag,
60 Literatur [Gil07] Gillert, Frank; Hansen, Wolf-Rüdiger: RFID für die Optimierung von Geschäftsprozessen. Prozess-Strukturen, IT-Architekturen, RFID-Infrastruktur. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2007 [Hei07] Heise Verlag: 3GSM: Windows Mobile 6 offiziell vorgestellt. Zugriff am IDentifikation Logistiktrends für Industrie und Handel. Eine Studie der Fraunhofer AutoLog Initiative. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 2004 [Hom06] Hompel, Michael ten; Heidenblut, Volker: Taschenlexikon Logistik. Abkürzungen, Definitionen und Erläuterung der wichtigsten Begriffe aus Materialfluss und Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2006 [Ins07] insidepda.de: screenshot-vom-windowsmobile-5-nachfolger-crossbow/ Zugriff am [Jun02] Jung, Volker; Warnecke, Hans-Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommunikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Lob02] Lobensommer, Hans: 5.7 Dienste für die Mobilkommunikation. In: Jung, Volker; Warnecke, Hans- Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommu-nikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Mic07] Microsoft Corporation: Windows CE Home Page. Zugriff am [Mot07] Motorola: Technical Information. MOTOROLA G24 DEVELOPER S GUIDE. AT Commands Reference Manual. Motorola Inc., May 31, 2007 [Pan05] Panther, Robert: Programmieren mit dem.net Compact Framework. Pocket PC Smartphone Handheld. Poing: Franzis Verlag GmbH,
Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport
Seite 1 von 16 Planspiel Mobility Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport Seite 2 von 16 Planspiel Mobility Inhaltsverzeichnis 1 Zweck des Dokuments | Unipack im Einsatz: EasyJet nutzt Automatisierungslösung von Unitechnik - Technik Wissenschaft Forschung
(Bildquelle: Unitechnik Automatisierungs GmbH)
EasyJet setzt auf Unipack: Die Fluggesellschaft nutzt am Flughafen Berlin-Schönefeld das von der Unitechnik Automatisierungs GmbH entwickelte System zur automatischen Gepäckverladung. Die Pilotanlage verlädt hier mittlerweile 100 Prozent des Check-in-Gepäcks – unabhängig von Gewicht, Form oder Größe. EasyJet profitiert von einem schnellen und präzisen Verladeprozess und minimiert gleichzeitig die körperliche Belastung der Mitarbeiter. Von der Praxistauglichkeit der Lösung können sich auch die Besucher der inter airport Europe in München überzeugen: Unipack ist am Unitechnik-Stand 1057 in Halle B5 zu sehen.
Nach einer kurzen Probephase läuft die Pilotanlage bei EasyJet jetzt erfolgreich. Mit einer Kapazität von 180 bis 240 Gepäckstücken in der Stunde hat Unipack seit der Inbetriebnahme bereits mehrere Tausend Koffer, Taschen und Rucksäcke sicher und präzise verladen. Teil der Lösung ist ein Roboter mit einer patentierten Greifhand, der die Gepäckstücke automatisch von einem Förderband aufnimmt und in bereitstehende Flugcontainer oder Gepäckwagen verlädt. Die Funktionsweise basiert auf dem reibungslosen Zusammenspiel der eingesetzten Hardwarekomponenten mit einer komplexen Software: Über einen Scanner und ein Bildverarbeitungssystem erfährt der Roboter die genaue Kontur eines Gepäckstücks. Der optimale Ladeplatz im Innenraum des Flugcontainers oder Gepäckwagens wird mit Hilfe einer dreidimensionalen Vermessung ermittelt. Der Roboter passt nun seine teleskopierbare Greifhand genau an die Dimensionen des Gepäckstücks an, greift es sicher und positioniert es präzise auf der vorberechneten Position in der Verladeeinheit. Unitechnik erreicht mit dieser Technik einen Füllgrad von 100 Prozent bei Gepäckwagen und bis zu 85 Prozent bei Flugcontainern. Dabei benötigt der Greifarmroboter pro Gepäckstück gerade einmal 10 bis 15 Sekunden. Durch die Automatisierungslösung sinkt die körperliche Belastung der Mitarbeiter drastisch. Zudem ermöglicht das System durch seine einfache Handhabung eine schnelle Einarbeitung von neuem Bodenpersonal.
Bildquelle: Unitechnik Automatisierungs GmbH
Die Unitechnik Automatisierungs GmbH, ein Unternehmen der Unitechnik Group mit Sitz in Eisenhüttenstadt, zählt seit über zwei Jahrzehnten zu den führenden Anbietern von Industrie-Automatisierung und Robotik. Das Familienunternehmen plant und realisiert in zweiter Generation maßgeschneiderte Systeme für die Produktionsautomation und die Verfahrenstechnik in verschiedenen Industriebranchen. Dabei tritt Unitechnik weltweit als Systemintegrator und Gesamtlieferant auf. Professionelles Projektmanagement sowie die kompetente Betreuung der realisierten Anlagen sind die Grundlage langfristiger Geschäftsbeziehungen und sichern die Investition der Kunden. Die Unitechnik Group hat Standorte in Deutschland, England, Dubai, der Schweiz und Australien. Zu den Referenzen von Unitechnik Eisenhüttenstadt zählen namhafte Unternehmen wie ArcelorMittal, Daimler, EvoBus, Goodyear und Novelis.
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Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz
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1 Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 1
2 Studium der Physik in Bonn, Abschluss Diplom-Physiker bei MOSAIC Software AG als Entwickler Abteilungsleiter Prokurist bei sd&m (später Capgemini) als Geschäftsbereichsmanager Seit 2010 Geschäftsbereich Travel & Logistics der msg systems ag Bereichsleiter West, Aufbau des Bereichs in Köln Branchenschwerpunkt: Logistik Weiterer Ausbau der hervorragenden Software-Engineering Kompetenz Umfangreiche Erfahrung in allen Phasen von Software-Entwicklungsprojekten, Schwerpunkt im Projekt-Management und im Vertrieb Nebenberufliche Studium Master of Business Administration, Schwerpunkt Logistik, Abschluss MBA Privates geb. im Rheinland verheiratet, 3 Kinder Fußball letzter Urlaub 2
3 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter mobilen Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 3
4 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 4
5 Was ist Consumerization? Consumerization beschreibt den Wandel wie neue Technologie in die IT Landschaft eines Unternehmens eingeführt werden. Früher Neue Technologien wurden zuerst in den Unternehmen eingeführt, dann erst im Consumer-Bereich. Heute Neue Technologien werden erst im Consumer-Bereich eingeführt dann erst im Unternehmen. Consumerization of Business Applications: Der Einsatz von neuen Technologie wie Smartphone, Tablets, für Unternehmensanwendungen Dieser Trend spielt uns in die Karten, weil wir unser Know-how jetzt auch auf Consumer-Produkten einsetzen können, die in der Business-IT immer häufiger eingesetzt werden. 5
6 Die Verbreitung von Smartphones nimmt zu Verschiedene Faktoren sind für diesen Wandel verantwortlich: Steigende Anzahl an Smartphones und Tabletts: Die Verbreitung von Smartphones innerhalb von Unternehmen nimmt zu sei es durch offizielle Anschaffungen oder durch Mitarbeiter selbst. Tablet-Verkaufszahlen: Quelle: Gartner Says Worldwide Media Tablet Sales on Pace to Reach 19.5 Million Units in
7 Ist es ein allgemeiner Trend oder nur ein vereinzeltes Phänomen? Das es sich hier um einen allgemeinen Wandel handelt, zeigt sich daran, dass Unternehmen wie SAP den Wandel aufgreifen. 7
8 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 8
9 Mobile Clients sind zunächst einmal Geräte 9
10 aber eben auch Software 10
11 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 11
12 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 12
13 Worin unterscheiden sich mobile Clients Betriebssystem Display Akkulaufzeit Prozessor RAM und Flash-Speicher Schnittstellen zur Datenkommunikation Tastatur Sturzschutz IP-Schutzklasse Art der Datenerfassung Maße und Gewicht Betriebstemperatur Preis 13
14 Apple ios URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: $99 - $299 / Jahr (Apple Development Program) ipod Touch, iphone, ipad Native und signierte Anwendungen Apple Mac OS X xcode + Apple Interface Builder Objective C Platform specific, Cocoa API Native widgets 14
15 Google Android URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows, Linux Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 15
16 Microsoft Windows Phone 8 URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (.net byte code) Anwendung Windows Visual Studio NET, XAML, Silverlight, XNA Plattformspezifisch, WP8 API Native widgets 16
17 RIM BlackBerry URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows BlackBerry Java Plug-in for Eclipse Java BlackBerry APIs Native widgets 17
18 Samsung Bada URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Verschiedene Samsung Geräte Native (java byte code) Anwendung Windows Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 18
19 Nokia Symbian OS URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: Bemerkung: kostenlos Unterschiedliche Nokia Geräte Native application Windows, Linux Eclipse Carbide.c++, Visual Studio, CodeWarrior, Borland C++ Builder, gnupoc. C++ with QT, Python, Flash Lite / Java ME Platform specific, Symbian API Native canvas NOKIA setzt für zukünfitge Geräte auf Windows Mobile (V7.5 or V8). 19
20 Zusammenfassung - Wie entwickelt man auf welchem Betriebssystem html 5 Objective C Visual Studio.net C# oder C++ Apple ios Windows Mobile eclipse Java RIM BS Android eclipse Java Bada Symbian eclipse Java Windows Phone 7 eclipse Java Visual Studio Phone Express C# 20
21 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Literatur 21
22 Es existieren zwei große Einsatzgebiete von mobilen Geräten Datenerfassung Datendarstellung 22
23 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Optimierung von Geschäftsprozessen Keine redundante Datenerfassung Keine Medienbrüche Keine Übertragungsfehler Aktuelle Datenbasis Effizienzsteigerung Einspareffekte 23
24 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Automatisierung nachgelagerter Prozesse Automatisierung nachgelagerter Prozesse möglich Schnittstellenthematik muss beachtet werden 24
25 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Beschleunigung der Erfassung Je nach Art der mobilen Datenerfassung ist eine deutliche Beschleunigung des Erfassungsprozess möglich Schnelle Verfügbarkeit von Daten Insgesamte Prozessbeschleunigung 25
26 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Höhere Qualität der Daten Plausibilitätsprüfung direkt am Ort der Datenentstehung Je nach eingesetztem Erfassungsverfahren intrinsische Prüfung der Daten (z.b. Checksummen) Interaktive Führung möglich Keine Nachgelagerten Scan- und OCR-Prozesse notwendig 26
27 Welche Arten der Datenerfassung gibt es? Kosten Bedienbarkeit Elektromagnetische Erfassung RFID Optische Erfassung Barcodes manuelle Eingabe GUI 27
28 Mobile Datenerfassung ist vielfältig einsetzbar Service- Außendienst / Servicetechniker / Wartung / Protokolle Rettungsdienst / Krankentransport, Notarzt- Einsätze Feuerwehr / Brandschau Gebäudemanagement, GIS, Inventuren, Umzüge, Wartung, Service Mietwagen Ausgabe / Service / Rückgabe Vertrieblicher Außendienst Krankenhaus / Klinik Lieferservice (Paketdienste, Heimlieferservice, Tiefkühlware, Getränke) Ersatzteil-Management Betriebsdatenerfassung Kasse 28
29 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 29
30 Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Ziele der Architektur zur Berücksichtigung der Eigenschaften groß und komplex lange Lebensdauer Ständiger Wandel Beherrschbare Teilstrukturen finden Entwicklung mit mehreren Teams Entwicklung in Stufen Hohe Verständlichkeit System muss änderbar sein Wartbarkeit Wiedererkennbare Lösungen Einheitliche, konsistente Lösungen Regeln, Konventionen Betreibbarkeit beim Kunden Infrastruktur berücksichtigen Austausch/Upgrade von Teilsystemen möglich (Middleware, Hardware, Datenbank) Quelle: sd&m AG 30
31 Software-Kategorien trennen Zuständigkeiten Software-Kategorien 0-Software A-Software Unabhängig von Anwendung und Technik; Ideal wiederverwendbar; Beispiel: Klassenbibliothek für Strings und Behälter Bestimmt durch die fachliche Anwendung; Unabhängig von Technik; Meist der größte Teil des Systems; Beispiel: "Mitarbeiter", "Buchung" AT benutzt A R T-Software R-Software Unabhängig von der fachlichen Anwendung; Experte für eine technischen Komponente dafür wiederverwendbar Beispiel: Zugriffsschicht auf Datenbank Reine Transformation (Repräsentation); erträgliche Mischung von A und T Beispiel: Bildschirmdarstellung in XML umsetzen T 0 AT-Software Befasst sich vermischt mit Technik und Anwendung; Grundsätzlich zu vermeiden: schwer zu warten; widersetzt sich Änderungen; Wiederverwendung nahezu ausgeschlossen! 31
32 Der Komponentenschnitt soll die Zuständigkeiten definieren und die Abhängigkeiten minimieren Zusammenfassung Komponentenschnitt Ziele Trennung technischer Dienste Leitlinien Trennung von Fachlichkeit (A) und Technik (T) Anwendungskern (A-Software) ist technikunabhängig T-Abhängigkeiten kapseln Eindeutige Verantwortlichkeiten/ Zuständigkeiten Parallele Entwicklung Mehr als eine Zuständigkeit ist schlecht Vermeide verteilte Zuständigkeiten Dokumentiere Zuständigkeiten (Was ist das Geheimnis der Komponente?) Komponenten gehören zu genau einer Softwarekategorie Schneide Komponenten so, dass sie getrennt entwickelt werden können Minimiere die Schnittstellen zwischen den Komponenten Abschottung Nachbarsysteme Kapsle Nachbarsysteme Möglichst keine enge Kopplung 32
33 Schematische Darstellung der drahtgebundenen Datenübertragung 33
34 Schematische Darstellung der kabellosen Datenübertragung 34
35 Netzwerkarchitekturen mobiler Anwendungen RFID Spracheingabe DMZ WLAN LAN/Cradle GPRS/UMTS IrDA WAN Bluetooth Mobile Drucker 1D/2D/3D- Barcodes Unterschrift Digitale Kamera GPS Backend Firewall Kommunikations- Server Telefonie Sensorik SMS 35
36 Netzwerkarchitekturen komplexer mobiler Anwendungen PC Arbeitsplatz MDE-Gabelstapler PC Arbeitsplatz PC Arbeitsplatz WLAN MDE Kran Application Server MDE Checker Nachbarsysteme 36
37 Auswertungssystem Erfassungsgerät Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben Erfassungsgerät muss in Aufladestation gestellt werden E rfassungsgerät in Aufladestation stellen Transport ausgeführt Fahrer Leitende Stelle Erfassungsgerät muss per Cradle ausgelesen werden Erfassungsgerät per Cradle auslesen Zustellgruppenleiter Leitende Stelle Erfassungsgerät per LAN ausgelesen Erfassungsgerät Tourdaten müssen manuell nacherfasst werden Tourdaten manuell nacherfassen Leitende Stelle Tourdaten manuell nacherfasst Tourunterlagen bereitstellen Tourausdruck Transportausführung steht an Prüfen, ob Tourunterlagen bereitgestellt werden müssen Tourunterlagen müssen bereitgestellt werden Tourunterlagen bereitgestellt Tourunterlagen bereitstellen Leitende Stelle Leitende Stelle Referenzarchitekturen und -prozesse mobiler Anwendungen Geschäftsprozess (GP) GP 1 GP 2 GP n Fahrer und Fahrzeug erfassen Arbeitsanweisungen Tourunterlagen zusammenstellen Tourausdruck Tourdurchführung steht an Erfassungsgerät Tour durchführen Fahrer Tour durchgeführt Prüfen, ob Anschlusstour Fahrer Es soll keine Anschlusstour gefahren werden Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben 37
38 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 38
39 Handscannerauswahl Der folgende Foliensatz enthält eine erstes grobe Statement zu Alternativen zum auslaufenden Handscanner HC 700 von Motorola (Scanner) und der Bewertung der Verwendung eines LowPrice-Handscanners Die Erkenntnisse bzgl. der alternativen Scanner beruhen auf einem Gespräch mit Motorola Für die Erstellung des Foliensatzes, der Bewertung der Scanner und die Abschätzung der Kosten sind weniger als 10 Tage Bearbeitungsaufwand erbracht worden Weitere Schritte sind noch zu klären und erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell HCe 700 betroffen sind 39
40 Handscannerauswahl Empfehlung: Sonderlogistik sollte auf den in anderen Bereichen etablierte Scanner setzen Einsatz eines zweiten Geräts ist wg. Infrastrukturaufbau nicht günstiger Betriebsfreigabe benötigt Vorlaufzeit von 1,5 Jahren Umfang der Bestellung muss wg. auslaufendem Modell bis September 2009 geklärt sein Bewertung Billiggerät: Am Markt vorhandenen Billiggeräte sind auch nach Einschätzung der Hersteller nicht für den betrieblichen Einsatz im Transport geeignet Keine Garantie/Serviceleistungen; keine Schutzklasse (hohe Ausfallrate, kein Schutz vor Feuchtigkeit); Scannen bei niedrigen Temperaturen schwierig (Betriebstemp Grad) Geräte, die annähernd die Anforderungen erfüllen, sind nur unwesentlich billiger als das im Einsatz befindliche Motorola-Gerät (z.b. MC55 von Motorola wird ca. 200 Euro billiger) Die Betriebsfreigabe für ein neues Gerät kann erfahrungsgemäß aufgrund von Geräteauswahl, Gerätetest, Entwicklung der Kommunikationssoftware, Betriebsversuch sowie internen Abstimmung (Betriebsrat, Betriebsarzt) frühestens nach 18 Monaten erfolgen Durch die für den Aufbau der neuen Infrastruktur (Kommunikation, Software) entstehenden Kosten rechnet sich der Einsatz eines zweiten Gerätetyps erst ab einer Beschaffungszahl von ca Geräten Weitere Schritte zur Auswahl eines Ersatzgerätes erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell betroffen sind 40
41 Engere Auswahl: Motorola Geräte Beschreibung Eigenschaften 1. LowPrice-Scanner 2. Mögliches Ersatzgerät ca. 180 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Einsatz des CS1504, der günstige Scanner von Motorola; dieser kann nur 1D-Barcode scannen; Datenaustausch erfolgt per USB- Kabel; Gerät ohne Garantie und ohne Schutzklasse Einsatz eines seit kurzem lieferbaren Alternativgerätes für den zukünftig nicht mehr hergestellten Scanner: MC55 Nur 1D-Barcode Datenübertragung per USB-Kabel/PC keine GPRS kein Display Batteriebetrieb, kein Akku Keine Schutzklasse ca. 640 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Funktionalität analog Scanner Niedrigere Schutzklasse 3. Scanner Der heute im Einsatz befindliche Motorola- Funk-Scanner HC 700; auslaufende Modellserie (Umfang der Bestellung bis September 2009 erforderlich) ca. 840 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Im Einsatz erprobt 1D-Barcode, 2D-Barcode GPRS: Mobile/zeitnahe Datenübertragung Datenübermittlung an Scanner möglich 41
42 Einsatz eines neuen Geräts benötigt 18 Monate Vorlaufzeit Benötigter zeitlicher Vorlauf Synergien mit anderen Netzen Bedien -felder Mobilfunk 2D- Barcod e Informatio n beim Fahrer am Standort Risiken 1. LowPrice- Scanner ca. 18 Monate(1) nicht möglich keine nein nein nein Gerät nicht robust, daher häufig Ausfall Batteriewechsel führt zu Datenverlust Keine Schutzklasse, keine Betriebstemperatur <5 Grad 2. Ersatzgerät ca. 18 Monate (1) nicht möglich ja ja ja ja Portierung der Handscannersoftware insb. der Mobilfunkanbindung Betriebsverkomplizierung (wg. mehrfacher Infrastruktur) Höhere Ausfallquote wg. Schutzklasse 3. Scanner direkt einsetzbar möglich ja ja ja ja Bestellung nur noch bis September möglich (1) grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 42
43 Das Billiggerät CS1504 deckt nicht die für einen Einsatz erforderlichen technischen Eigenschaften ab... Kategorie Geräteeigenschaft Bewertung Robustheit Betriebstemperatur 5-40 Grad KO-Kriterium: keine Nutzung im Winter möglich Robustheit Keine Schutzklasse KO-Kriterium: kein Schutz vor Feuchtigkeit hohe Ausfallwahrscheinlichkeit Robustheit Keine Garantie, kein Service Daten Speicherplatz 150 Scans a 30 Zeichen nicht für lange Touren und viel Information geeignet Daten Datenübertragung per Kabel keine Echtzeit-Übertragung möglich Aufbau eine Infrastruktur mit PC, Netzwerkanschluss, Server, Auslesesoftware, Modem notwendig Täglicher Einsatz Batteriebetrieb ständiger Nachkauf von Batterien notwendig keine Möglichkeit des Ladestandes zu prüfen Datenverlust, wenn Batterie leer Täglicher Einsatz Kein Display Keine Rückmeldung für Fahrer möglich (erfolgreicher Scan, Fehler) Täglicher Einsatz Täglicher Einsatz Zeitpunkt der Datenübertragung Daten können nur abends/morgens per USB-Kabel übertragen werden Zeiteinstellung immer möglich Fahrer können Zeit manipulieren 43
44 ... und darüber hinaus rät selbst der Hersteller Motorola von Einsatz ab (Auszug aus einer Mail ) Der CS1504 ist seit 2002 von Symbol / Motorola als Consumer Scanner auf dem deutschen Markt. Da der Scanner speziell für den Cosumer Markt entwickelt wurde, besitzt der CS1504 keine Industriestandards wie Fallhöhenspezifikationen oder IP Schutzklassen. Der vorgesehene Markt für den CS1504 sind Privatanwender für die Applikationen: Preisvergleich im Supermarkt, Bestellung per Barcode vom Katalog oder direkt von einer Verpackung. Also überall dort, wo nur wenige Scans in der Woche benötigt werden und die Umgebung sich in einem häuslichen Umfeld bewegt. Nachteile CS1504 im Industrieumfeld 3 Monate Gewährleistung - kein Comprehensive Service angeboten von Motorola Motorola bietet für den CS1504 keinerlei Service an. Nach der Gewährleistung von 3 Monaten (Nur auf Werksfehler!) kann das Gerät nicht mehr Instand gesetzt werden. Stromversorgung erfolgt über eine handelsübliche Knopfzellenbatterie. Ausreichend für maximal ca Scannvorgänge bei Zimmertemperatur (+23 C) Bei einer kälteren Umgebung kann die Anzahl der Scans erheblich runter gehen. Der Wechsel der Knopfzellenbatterie erfolgt über 2 kleine Kreutzschlitzschrauben und ist somit verhältnismäßig kompliziert und nicht für einen häufigen und schnellen Batterietausch ausgelegt. Keine Anzeige wann Batterie leer ist. Temperaturbereich von +5 bis max. +40 C. Lediglich zwei Scantasten vorhanden. (+ und -) Die Tasten haben keine Industrienorm und somit nicht für starken Gebrauch ausgelegt. Keine IP Schutzklasse und somit nicht geeignet bei Regen oder feuchte Umgebung. Keine Fallhöhenspezifikation Keine Displayanzeige Keine Kontrollmöglichkeit durch Anzeige was gescannt wurde oder einer Menüsteuerung. Keine Erfassung der Unterschrift möglich. Batch Gerät. Die Daten müssen via Kabel am PC Übertragen werden. Die Steckverbindungen sind nur für einen seltenen gebrauch ausgelegt. Vergleichbar mit einer digitalen Kamera. Keine Übertragungsstation (Cradle) oder Bluetooth / WLAN vorhanden Einfacher nicht performanter Laserscanner. Bei Sonneneinstrahlung ist der Scanstrahl nicht sichtbar. Der Speicher ist für maximal für 150 Barcodes (EAN13) ausgelegt. (Speicherlimitierung) Bei Barcodes mit mehr Ziffern entsprechend weniger. Sehr klein, so es kann ziemlich einfach verloren gehen Limitierter 1D Decoder, kein 2D Decoding möglich Kleine und kompakte Bauform. Kann somit aber auch leicht verloren gehen. Ihre Anforderungen habe ich mit einer Reihe von Kollegen unserer technischen Abteilung durchgesprochen; sie haben übereinstimmend gesagt, dass dieses Gerät für den Sie es einsetzen wollen, weder geeignet noch gedacht ist. Gerne können wir Sie und Ihr Team weiter beraten. Wir möchten Ihnen nämlich wie allen unseren Kunden das individuell richtige Produkt verkaufen, weil nur das gewährleisten kann, dass Sie rundum zufrieden sind. 44
45 Ein neues Gerät kann nur nach Test auf Betriebstauglichkeit für den Betrieb freigegeben werden Im Geräteauswahlprozess werden Geräte verschiedener Anbieter auf Tauglichkeit verglichen; dabei erfolgt auch ein Preisvergleich Die Software zum Datenaustausch mit dem Handscanners (per PC oder per Mobilfunk) wird geplant, implementiert und getestet In einem Betriebsversuch wird das Gerät der Wahl auf Tauglichkeit im operativen Betrieb getestet und Anpassungen zur Praxistauglichkeit durchgeführt Aufgrund des Projektvolumens der externen Unterstützung müssen die Phasen ausgeschrieben werden 1 Hj 2. Hj 1. HJ 2. HJ Geräteauswahl und Pilotversuch Ausschreibung Software-Implementierung und Betriebsversuch 45
46 Die Kosten werden vor allem durch die Erstbereitstellung und die Beschaffungskosten pro Gerät getrieben Beschaffung Inbetriebnahme Betrieb Scanner (1 Gerät) Zubehör (pro Gerät) Auswahl Gerät Software Betriebsversuch Infrastruktur Gerätewartung 1. LowPrice- Scanner CS Ersatzgerät MC Scanner Grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 46
47 Beispielrechnung Scanner vs. LowPrice-Scanner (ohne Betriebskosten/Wartung) Kosten Beschaffung (in Euro) HighEnd- Scanner Ersatzgerät LowPrice LowPrice-Scanner zwar günstiger, aber betrieblich nicht geeignet Aufgrund Rüstkosten lohnt sich die Beschäftigung mit einem günstigeren Scanner erst ab ca zu erwartenden Geräten Anzahl Geräte 47
48 Eine beispielhafte Cost Case Betrachtung Kostenpunkt Kosten [ ] Art Handscanner 14,1 Mio Einmalig Erstellung Software 1,3 Mio Einmalig Sonstige betr. Aufwendungen 0,30 Mio Einmalig Summe 15,7 Mio Einmalig IT Running Costs 1,22 Mio Jährlich Repair & Maintenance 0,84 Mio Jährlich Summe 2,06 Mio Jährlich 48
49 Software: Zunächst wurden die konzeptionellen Inhalte definiert Inhalte Fachkonzept Priorität der Erarbeitung Migration und Einführung Architekturüberblick Abläufe und fachliche Funktionen Daten (Datenmodell) Benutzerschnittstelle (Dialoge, Batches und Drucke) Schnittstellen Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Abläufe und Funktionen Daten / Datenmodell Architekturüberblick Schnittstellen Benutzerschnittstelle Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Migration und Einführung 49
50 Erstellung der Prozessbeschreibung Fahrt_Id einscannen Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Ankunft wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit gesetzt. Auswahl: Beladen oder Entladen auf dem Scannerdisplay Ladestaus wird nach Auswahl festgelegt und gilt für alle nachfolgenden Mengenerfassungen an dieser Anfahrstelle. Ein Wechsel zwischen Beladen/Entladen ist jederzeit möglich und muss immer vor der nächsten Erfassung erfolgen! Erfassung per Displayeingabe auf dem Scanner? ja nein Ladungsart (z.b. BehW) und Anzahl eingeben. (Korrekturmöglichkeit) Einscannen von Infoträgern, Paketen, Produktbarcodes oder Ladungsbarcodes (keine Korrekturmöglichkeit) Anfahrstellenbarcode erneut einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Abfahrt wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit aktualisiert. Nächste Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) 50
51 Die grobe Zielarchitektur wurde definiert Schematische Darstellung der Funkscanneranbindung an Inhouse-System Shared-Firewall RZ Funkscanner APN Load-Balancer eigene Instanz Transferserver Verteilserver Inhouse-Server Instanz A TS A Inhouse-Server B Instanz B TS B Fachl. Admin- Zugang TS/DDS 51
52 Design der Handscanner-Bedienung Erläuterung der Funktionen des HSC Quittierungs-Leuchte Barcode-Leser Status-Leuchte, Ein-Aus-Taste Touchscreen Scan Taste und Einschalttaste Alle andere Tasten sind deaktiviert und ohne Funktion 52
53 Maskendesign Der Zugang zu dem Adminmenü wird über die Tastenkombination A + D (gleichzeitig) mit Paßworteingabe ermöglicht. 53
54 Maskendesign Helligkeit Display: Standarteinstellung ca 75% Mengenerfassung: Hacken bitte aktiviert lassen Scanner-Nummer einstellen: Bitte achten Sie auf die Korrekte von der ZG-ISBT vergebenen Scanner-Nr. Über diese Nummer wird die Funkübertragung zum ISBT-Zielserver gesteuert. Dubletten mit einer Kalkscanner Nummer sind kein Problem, da in der Datenbank durch die dritte Stelle der Scanner-Nr ein Unterscheidung vorgenommen wird. (Alt = 1, Anders = 3 und Scanner = 5 ) Dubletten bei der Scannernummer dürfen nicht erzeugt werden, da es für jeden Scanner einen eindeutigen ACCESS Point gibt. Touchscreen kalibrieren: Sobald sich ein Fehlverhalten des HSC zeigt, so dass z.b. die Menüpunkte nicht mehr gezielt angeklickt werden können, muss der HSC neu kalibriert werden. Eine Neukalibrierung ist auch erforderlich, nach völliger Akkuentladung, wenn der Akku längere Zeit aus dem Gerät genommen wurde und wenn das Gerät länge Zeit nicht verwendet wurde. 54
55 Maskendesign noch Touchscreen kalibrieren Der Sinn der Kalibrierung ist eine Überprüfung bzw. Neueinstellung der Kommunikation des HSC durch den Stift über den Touchscreen. Dadurch wird gewährleistet, dass das Antippen mit dem Stift den Wert trifft, den der HSC erwartet. Zum Beispiel der Fahrer tippt auf Füllgrad 50% aber durch mangelnde Kalibrierung erkennt der HSC 25%. An verschiedenen Stellen des Touchscreens wird ein Fadenkreuz angezeigt (Mitte, links oben, rechts unten, links unten, rechts oben) und der Benutzer wird aufgefordert in die Mitte des Fadenkreuzes zu tippen. Bei ungenauer Eingabe ( also nicht korrektes Treffen des Fadenkreuzes) muss die Kalibrierung wiederholt werden. 55
56 Maskendesign Modus Ändern stationär/mobil: In dem Konfigurationsmenü Mobil Stationär können Sie den Scanner für seinen nächsten Einsatz Mobil also zur Mitnahme auf die Tour, oder Stationär zum Beispiel im BZ, PZ, Flughafen usw. vorbereiten. Dazu ist bei der Stationären Benutzung zunächst die stationäre Anfahrstelle einzuscannen und über die Scannertastatur einzugeben. (Beim Festhalten der gelbe runden Taste können Sie die Anfahrstelle in großen Buchstaben schreiben). Diese Anfahrstelle wird dann nach jeder gescannten Fahrt-ID in der Scannersoftware automatisch hinzugefügt. So das bei einem Stationären Einsatz des Scanners für Ankunft/Abfahrt nur die Fahrt-ID erfasst werden braucht. Mengen können ebenfalls gescannt/eingegeben werden. 56
57 Maskendesign Admin-Passwort ändern: Bitte möglichst nicht ändern Log-Datei versenden: Bitte nur nach Rücksprache bzw. Aufforderung durch das Projekt. Hier werden bei Softwareproblemen die Logdateien des Scanners an den Transferserver gesendet. 57
58 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 58
59 Literatur [AIM07] a%20matrix, Zugriff am [Anv10] Anvaari, Mohsen; Architectural Support for Openness in Mobile Software Platforms; University of Gothenburg; Master Thesis [Arn02] Arnold, Dieter; Isermann, Heinz; Kuhn, Axel; Tempelmeier, Horst (Hrsg.): Handbuch der Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2002 [Ber00] Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans-Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2000 [Bje97] Bjelicic, B: Hub-Spoke-System. In: Bloch, J.; hde, G. (Hrsg.): Vahlens Großes Logistiklexikon. München: Vahlen, 1997 [BSI04] Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen. Trends und Entwicklungen in Technologien, Anwendungen und Sicherheit. Bonn, Ingelheim: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI, SecuMedia Verlags-GmbH, 2004 [Buc98] Buchholz, Jonas; Clausen, Uwe; Vastag, Alex (Hrsg.): Handbuch der Verkehrslogistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 1998 [Dat04] Datalogic Communication Division: Strichcode-Fibel. Erkenbrechtswei-ler: Datalogic GmbH, 2004 [DB07] Die Bahn: Online-Ticket der bequemste Weg zur Fahrkarte. [DPW07]Deutsche Post World Net: Elektronische Tinte statt Papierlabel. DRFID das Display inklusive. hi&check=yes&lang=de_de&xmlfile= Zugriff am [Fra95] Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik, Abteilung Verkehrslogistik: AIF Forschungsprojekt Speditionsleitstand. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 1995 [Fuh00] Fuhrmann, Woldemar; Brass, Volker: 11 Mobilfunk. In: Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans- Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag,
60 Literatur [Gil07] Gillert, Frank; Hansen, Wolf-Rüdiger: RFID für die Optimierung von Geschäftsprozessen. Prozess-Strukturen, IT-Architekturen, RFID-Infrastruktur. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2007 [Hei07] Heise Verlag: 3GSM: Windows Mobile 6 offiziell vorgestellt. Zugriff am IDentifikation Logistiktrends für Industrie und Handel. Eine Studie der Fraunhofer AutoLog Initiative. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 2004 [Hom06] Hompel, Michael ten; Heidenblut, Volker: Taschenlexikon Logistik. Abkürzungen, Definitionen und Erläuterung der wichtigsten Begriffe aus Materialfluss und Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2006 [Ins07] insidepda.de: screenshot-vom-windowsmobile-5-nachfolger-crossbow/ Zugriff am [Jun02] Jung, Volker; Warnecke, Hans-Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommunikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Lob02] Lobensommer, Hans: 5.7 Dienste für die Mobilkommunikation. In: Jung, Volker; Warnecke, Hans- Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommu-nikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Mic07] Microsoft Corporation: Windows CE Home Page. Zugriff am [Mot07] Motorola: Technical Information. MOTOROLA G24 DEVELOPER S GUIDE. AT Commands Reference Manual. Motorola Inc., May 31, 2007 [Pan05] Panther, Robert: Programmieren mit dem.net Compact Framework. Pocket PC Smartphone Handheld. Poing: Franzis Verlag GmbH,
Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport
Seite 1 von 16 Planspiel Mobility Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport Seite 2 von 16 Planspiel Mobility Inhaltsverzeichnis 1 Zweck des Dokuments | 1: ➜ Grohe Sensor-Waschbeckenarmatur Eurocube ⬅ - inkl. was andere Käufer sagen
Grohe Sensor-Waschbeckenarmatur Eurocube-Übersicht
Die Grohe Sensor-Waschbeckenarmatur Eurocube E zeichnet sich durch einen praktischen Infrarot-Sensor, für bidirektionale Kommunikation, aus Der Sensor sorgt für eine Wasserersparnis durch eine optimierte Durchflussdauer Des Weiteren wird durch die berührungslose Bedienung ein Höchstmaß an Hygiene und Komfort gewährleistet.Ebenso überzeugt sie durch das elegante Design und durch die Grohe StarLight® Chromoberfläche
Sie sollten beim Kauf auf eine gute Qualität des Produktes achten. Grohe gibt es mit den folgenden Eigenschaften: Farbe: Chrom, Inkl. Sensorfunktion, 6 V Lithium-Batterie, Typ CR-P2. Viele Menschen meiden Bestellungen in einem Online-Shop, da dort insbesondere bei der Zustellung an Löhnen gespart wird. Folgende Punkte sollten definitiv beachtet werden: Laminarstrahlregler 5,7 l/min, 7 voreingestellte Programme sowie Grohe Sensor-Waschbeckenarmatur.
Wie es mit Grohe Sensor-Waschbeckenarmatur Eurocube begann
Ein weiteres Highlight sind die 7 voreingestellten Programme, wie zum Beispiel: Automatische Spülung, thermische Desinfektion und Reinigungsmodus Für zusätzliche Funktionen und Einstellungen ist eine Fernbedienung (36 407) separat erhältlich.Produktmerkmale:- CE-Zeichen- Nach DN 15, mit Mischung- variabel einstellbarer Temperaturbegrenzer- Rückflussverhinderer- Schmutzfangsieb- Inkl Anschluss-Schlauch, flexibel- Inkl
Das Produkt ist zu 100% natürlich. Jeder Hersteller verwendet andere Maße für sein Produkt. Preislich kann zwischen verschiedenen Produkten für Grohe Sensor-Waschbeckenarmatur Eurocube unterschieden werden. Die Ersatzteile von Grohe Sensor-Waschbeckenarmatur Eurocube können in verschiedenen Größen gekauft werden.
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Laminarstrahlregler 5,7 l/min
Grohe Sensor-Waschbeckenarmatur Eurocube einfach erklärt
1m, 2m, 3m oder 5m sind die verfügbaren Längen. Sensor-Waschbeckenarmatur Eurocube sowie Eurocube E sind unter anderem entscheidend beim Kauf von Grohe Sensor-Waschbeckenarmatur Eurocube. Viele Menschen meiden Bestellungen in einem Online-Shop, da dort insbesondere bei der Zustellung an Löhnen gespart wird. Folgende Punkte sollten definitiv beachtet werden: E Chrom, {attribute} sowie {attribute}. Jeder Hersteller verwendet andere Maße für sein Produkt. {attribute} sollten Sie beachten.
Grohe und Grohe Sensor-Waschbeckenarmatur Eurocube
Du kannst das Produkt heute noch kaufen und Geld sparen. Unser Blog beinhaltet neben diesem Artikel über Grohe Sensor-Waschbeckenarmatur Eurocube noch weitere, interessante Vergleiche. In diesem Test konnten natürlich nicht alle verfügbaren Produkte getestet werden. Informationen über Grohe gibt es außerdem hier zu finden: test.de. | de |
q-de-1290 | Wie funktioniert das Design der Handscanner-Bedienung und welche Funktionen bietet der HSC? | Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz - PDF
Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz
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1 Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 1
2 Studium der Physik in Bonn, Abschluss Diplom-Physiker bei MOSAIC Software AG als Entwickler Abteilungsleiter Prokurist bei sd&m (später Capgemini) als Geschäftsbereichsmanager Seit 2010 Geschäftsbereich Travel & Logistics der msg systems ag Bereichsleiter West, Aufbau des Bereichs in Köln Branchenschwerpunkt: Logistik Weiterer Ausbau der hervorragenden Software-Engineering Kompetenz Umfangreiche Erfahrung in allen Phasen von Software-Entwicklungsprojekten, Schwerpunkt im Projekt-Management und im Vertrieb Nebenberufliche Studium Master of Business Administration, Schwerpunkt Logistik, Abschluss MBA Privates geb. im Rheinland verheiratet, 3 Kinder Fußball letzter Urlaub 2
3 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter mobilen Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 3
4 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 4
5 Was ist Consumerization? Consumerization beschreibt den Wandel wie neue Technologie in die IT Landschaft eines Unternehmens eingeführt werden. Früher Neue Technologien wurden zuerst in den Unternehmen eingeführt, dann erst im Consumer-Bereich. Heute Neue Technologien werden erst im Consumer-Bereich eingeführt dann erst im Unternehmen. Consumerization of Business Applications: Der Einsatz von neuen Technologie wie Smartphone, Tablets, für Unternehmensanwendungen Dieser Trend spielt uns in die Karten, weil wir unser Know-how jetzt auch auf Consumer-Produkten einsetzen können, die in der Business-IT immer häufiger eingesetzt werden. 5
6 Die Verbreitung von Smartphones nimmt zu Verschiedene Faktoren sind für diesen Wandel verantwortlich: Steigende Anzahl an Smartphones und Tabletts: Die Verbreitung von Smartphones innerhalb von Unternehmen nimmt zu sei es durch offizielle Anschaffungen oder durch Mitarbeiter selbst. Tablet-Verkaufszahlen: Quelle: Gartner Says Worldwide Media Tablet Sales on Pace to Reach 19.5 Million Units in
7 Ist es ein allgemeiner Trend oder nur ein vereinzeltes Phänomen? Das es sich hier um einen allgemeinen Wandel handelt, zeigt sich daran, dass Unternehmen wie SAP den Wandel aufgreifen. 7
8 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 8
9 Mobile Clients sind zunächst einmal Geräte 9
10 aber eben auch Software 10
11 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 11
12 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 12
13 Worin unterscheiden sich mobile Clients Betriebssystem Display Akkulaufzeit Prozessor RAM und Flash-Speicher Schnittstellen zur Datenkommunikation Tastatur Sturzschutz IP-Schutzklasse Art der Datenerfassung Maße und Gewicht Betriebstemperatur Preis 13
14 Apple ios URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: $99 - $299 / Jahr (Apple Development Program) ipod Touch, iphone, ipad Native und signierte Anwendungen Apple Mac OS X xcode + Apple Interface Builder Objective C Platform specific, Cocoa API Native widgets 14
15 Google Android URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows, Linux Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 15
16 Microsoft Windows Phone 8 URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (.net byte code) Anwendung Windows Visual Studio NET, XAML, Silverlight, XNA Plattformspezifisch, WP8 API Native widgets 16
17 RIM BlackBerry URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows BlackBerry Java Plug-in for Eclipse Java BlackBerry APIs Native widgets 17
18 Samsung Bada URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Verschiedene Samsung Geräte Native (java byte code) Anwendung Windows Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 18
19 Nokia Symbian OS URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: Bemerkung: kostenlos Unterschiedliche Nokia Geräte Native application Windows, Linux Eclipse Carbide.c++, Visual Studio, CodeWarrior, Borland C++ Builder, gnupoc. C++ with QT, Python, Flash Lite / Java ME Platform specific, Symbian API Native canvas NOKIA setzt für zukünfitge Geräte auf Windows Mobile (V7.5 or V8). 19
20 Zusammenfassung - Wie entwickelt man auf welchem Betriebssystem html 5 Objective C Visual Studio.net C# oder C++ Apple ios Windows Mobile eclipse Java RIM BS Android eclipse Java Bada Symbian eclipse Java Windows Phone 7 eclipse Java Visual Studio Phone Express C# 20
21 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Literatur 21
22 Es existieren zwei große Einsatzgebiete von mobilen Geräten Datenerfassung Datendarstellung 22
23 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Optimierung von Geschäftsprozessen Keine redundante Datenerfassung Keine Medienbrüche Keine Übertragungsfehler Aktuelle Datenbasis Effizienzsteigerung Einspareffekte 23
24 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Automatisierung nachgelagerter Prozesse Automatisierung nachgelagerter Prozesse möglich Schnittstellenthematik muss beachtet werden 24
25 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Beschleunigung der Erfassung Je nach Art der mobilen Datenerfassung ist eine deutliche Beschleunigung des Erfassungsprozess möglich Schnelle Verfügbarkeit von Daten Insgesamte Prozessbeschleunigung 25
26 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Höhere Qualität der Daten Plausibilitätsprüfung direkt am Ort der Datenentstehung Je nach eingesetztem Erfassungsverfahren intrinsische Prüfung der Daten (z.b. Checksummen) Interaktive Führung möglich Keine Nachgelagerten Scan- und OCR-Prozesse notwendig 26
27 Welche Arten der Datenerfassung gibt es? Kosten Bedienbarkeit Elektromagnetische Erfassung RFID Optische Erfassung Barcodes manuelle Eingabe GUI 27
28 Mobile Datenerfassung ist vielfältig einsetzbar Service- Außendienst / Servicetechniker / Wartung / Protokolle Rettungsdienst / Krankentransport, Notarzt- Einsätze Feuerwehr / Brandschau Gebäudemanagement, GIS, Inventuren, Umzüge, Wartung, Service Mietwagen Ausgabe / Service / Rückgabe Vertrieblicher Außendienst Krankenhaus / Klinik Lieferservice (Paketdienste, Heimlieferservice, Tiefkühlware, Getränke) Ersatzteil-Management Betriebsdatenerfassung Kasse 28
29 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 29
30 Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Ziele der Architektur zur Berücksichtigung der Eigenschaften groß und komplex lange Lebensdauer Ständiger Wandel Beherrschbare Teilstrukturen finden Entwicklung mit mehreren Teams Entwicklung in Stufen Hohe Verständlichkeit System muss änderbar sein Wartbarkeit Wiedererkennbare Lösungen Einheitliche, konsistente Lösungen Regeln, Konventionen Betreibbarkeit beim Kunden Infrastruktur berücksichtigen Austausch/Upgrade von Teilsystemen möglich (Middleware, Hardware, Datenbank) Quelle: sd&m AG 30
31 Software-Kategorien trennen Zuständigkeiten Software-Kategorien 0-Software A-Software Unabhängig von Anwendung und Technik; Ideal wiederverwendbar; Beispiel: Klassenbibliothek für Strings und Behälter Bestimmt durch die fachliche Anwendung; Unabhängig von Technik; Meist der größte Teil des Systems; Beispiel: "Mitarbeiter", "Buchung" AT benutzt A R T-Software R-Software Unabhängig von der fachlichen Anwendung; Experte für eine technischen Komponente dafür wiederverwendbar Beispiel: Zugriffsschicht auf Datenbank Reine Transformation (Repräsentation); erträgliche Mischung von A und T Beispiel: Bildschirmdarstellung in XML umsetzen T 0 AT-Software Befasst sich vermischt mit Technik und Anwendung; Grundsätzlich zu vermeiden: schwer zu warten; widersetzt sich Änderungen; Wiederverwendung nahezu ausgeschlossen! 31
32 Der Komponentenschnitt soll die Zuständigkeiten definieren und die Abhängigkeiten minimieren Zusammenfassung Komponentenschnitt Ziele Trennung technischer Dienste Leitlinien Trennung von Fachlichkeit (A) und Technik (T) Anwendungskern (A-Software) ist technikunabhängig T-Abhängigkeiten kapseln Eindeutige Verantwortlichkeiten/ Zuständigkeiten Parallele Entwicklung Mehr als eine Zuständigkeit ist schlecht Vermeide verteilte Zuständigkeiten Dokumentiere Zuständigkeiten (Was ist das Geheimnis der Komponente?) Komponenten gehören zu genau einer Softwarekategorie Schneide Komponenten so, dass sie getrennt entwickelt werden können Minimiere die Schnittstellen zwischen den Komponenten Abschottung Nachbarsysteme Kapsle Nachbarsysteme Möglichst keine enge Kopplung 32
33 Schematische Darstellung der drahtgebundenen Datenübertragung 33
34 Schematische Darstellung der kabellosen Datenübertragung 34
35 Netzwerkarchitekturen mobiler Anwendungen RFID Spracheingabe DMZ WLAN LAN/Cradle GPRS/UMTS IrDA WAN Bluetooth Mobile Drucker 1D/2D/3D- Barcodes Unterschrift Digitale Kamera GPS Backend Firewall Kommunikations- Server Telefonie Sensorik SMS 35
36 Netzwerkarchitekturen komplexer mobiler Anwendungen PC Arbeitsplatz MDE-Gabelstapler PC Arbeitsplatz PC Arbeitsplatz WLAN MDE Kran Application Server MDE Checker Nachbarsysteme 36
37 Auswertungssystem Erfassungsgerät Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben Erfassungsgerät muss in Aufladestation gestellt werden E rfassungsgerät in Aufladestation stellen Transport ausgeführt Fahrer Leitende Stelle Erfassungsgerät muss per Cradle ausgelesen werden Erfassungsgerät per Cradle auslesen Zustellgruppenleiter Leitende Stelle Erfassungsgerät per LAN ausgelesen Erfassungsgerät Tourdaten müssen manuell nacherfasst werden Tourdaten manuell nacherfassen Leitende Stelle Tourdaten manuell nacherfasst Tourunterlagen bereitstellen Tourausdruck Transportausführung steht an Prüfen, ob Tourunterlagen bereitgestellt werden müssen Tourunterlagen müssen bereitgestellt werden Tourunterlagen bereitgestellt Tourunterlagen bereitstellen Leitende Stelle Leitende Stelle Referenzarchitekturen und -prozesse mobiler Anwendungen Geschäftsprozess (GP) GP 1 GP 2 GP n Fahrer und Fahrzeug erfassen Arbeitsanweisungen Tourunterlagen zusammenstellen Tourausdruck Tourdurchführung steht an Erfassungsgerät Tour durchführen Fahrer Tour durchgeführt Prüfen, ob Anschlusstour Fahrer Es soll keine Anschlusstour gefahren werden Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben 37
38 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 38
39 Handscannerauswahl Der folgende Foliensatz enthält eine erstes grobe Statement zu Alternativen zum auslaufenden Handscanner HC 700 von Motorola (Scanner) und der Bewertung der Verwendung eines LowPrice-Handscanners Die Erkenntnisse bzgl. der alternativen Scanner beruhen auf einem Gespräch mit Motorola Für die Erstellung des Foliensatzes, der Bewertung der Scanner und die Abschätzung der Kosten sind weniger als 10 Tage Bearbeitungsaufwand erbracht worden Weitere Schritte sind noch zu klären und erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell HCe 700 betroffen sind 39
40 Handscannerauswahl Empfehlung: Sonderlogistik sollte auf den in anderen Bereichen etablierte Scanner setzen Einsatz eines zweiten Geräts ist wg. Infrastrukturaufbau nicht günstiger Betriebsfreigabe benötigt Vorlaufzeit von 1,5 Jahren Umfang der Bestellung muss wg. auslaufendem Modell bis September 2009 geklärt sein Bewertung Billiggerät: Am Markt vorhandenen Billiggeräte sind auch nach Einschätzung der Hersteller nicht für den betrieblichen Einsatz im Transport geeignet Keine Garantie/Serviceleistungen; keine Schutzklasse (hohe Ausfallrate, kein Schutz vor Feuchtigkeit); Scannen bei niedrigen Temperaturen schwierig (Betriebstemp Grad) Geräte, die annähernd die Anforderungen erfüllen, sind nur unwesentlich billiger als das im Einsatz befindliche Motorola-Gerät (z.b. MC55 von Motorola wird ca. 200 Euro billiger) Die Betriebsfreigabe für ein neues Gerät kann erfahrungsgemäß aufgrund von Geräteauswahl, Gerätetest, Entwicklung der Kommunikationssoftware, Betriebsversuch sowie internen Abstimmung (Betriebsrat, Betriebsarzt) frühestens nach 18 Monaten erfolgen Durch die für den Aufbau der neuen Infrastruktur (Kommunikation, Software) entstehenden Kosten rechnet sich der Einsatz eines zweiten Gerätetyps erst ab einer Beschaffungszahl von ca Geräten Weitere Schritte zur Auswahl eines Ersatzgerätes erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell betroffen sind 40
41 Engere Auswahl: Motorola Geräte Beschreibung Eigenschaften 1. LowPrice-Scanner 2. Mögliches Ersatzgerät ca. 180 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Einsatz des CS1504, der günstige Scanner von Motorola; dieser kann nur 1D-Barcode scannen; Datenaustausch erfolgt per USB- Kabel; Gerät ohne Garantie und ohne Schutzklasse Einsatz eines seit kurzem lieferbaren Alternativgerätes für den zukünftig nicht mehr hergestellten Scanner: MC55 Nur 1D-Barcode Datenübertragung per USB-Kabel/PC keine GPRS kein Display Batteriebetrieb, kein Akku Keine Schutzklasse ca. 640 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Funktionalität analog Scanner Niedrigere Schutzklasse 3. Scanner Der heute im Einsatz befindliche Motorola- Funk-Scanner HC 700; auslaufende Modellserie (Umfang der Bestellung bis September 2009 erforderlich) ca. 840 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Im Einsatz erprobt 1D-Barcode, 2D-Barcode GPRS: Mobile/zeitnahe Datenübertragung Datenübermittlung an Scanner möglich 41
42 Einsatz eines neuen Geräts benötigt 18 Monate Vorlaufzeit Benötigter zeitlicher Vorlauf Synergien mit anderen Netzen Bedien -felder Mobilfunk 2D- Barcod e Informatio n beim Fahrer am Standort Risiken 1. LowPrice- Scanner ca. 18 Monate(1) nicht möglich keine nein nein nein Gerät nicht robust, daher häufig Ausfall Batteriewechsel führt zu Datenverlust Keine Schutzklasse, keine Betriebstemperatur <5 Grad 2. Ersatzgerät ca. 18 Monate (1) nicht möglich ja ja ja ja Portierung der Handscannersoftware insb. der Mobilfunkanbindung Betriebsverkomplizierung (wg. mehrfacher Infrastruktur) Höhere Ausfallquote wg. Schutzklasse 3. Scanner direkt einsetzbar möglich ja ja ja ja Bestellung nur noch bis September möglich (1) grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 42
43 Das Billiggerät CS1504 deckt nicht die für einen Einsatz erforderlichen technischen Eigenschaften ab... Kategorie Geräteeigenschaft Bewertung Robustheit Betriebstemperatur 5-40 Grad KO-Kriterium: keine Nutzung im Winter möglich Robustheit Keine Schutzklasse KO-Kriterium: kein Schutz vor Feuchtigkeit hohe Ausfallwahrscheinlichkeit Robustheit Keine Garantie, kein Service Daten Speicherplatz 150 Scans a 30 Zeichen nicht für lange Touren und viel Information geeignet Daten Datenübertragung per Kabel keine Echtzeit-Übertragung möglich Aufbau eine Infrastruktur mit PC, Netzwerkanschluss, Server, Auslesesoftware, Modem notwendig Täglicher Einsatz Batteriebetrieb ständiger Nachkauf von Batterien notwendig keine Möglichkeit des Ladestandes zu prüfen Datenverlust, wenn Batterie leer Täglicher Einsatz Kein Display Keine Rückmeldung für Fahrer möglich (erfolgreicher Scan, Fehler) Täglicher Einsatz Täglicher Einsatz Zeitpunkt der Datenübertragung Daten können nur abends/morgens per USB-Kabel übertragen werden Zeiteinstellung immer möglich Fahrer können Zeit manipulieren 43
44 ... und darüber hinaus rät selbst der Hersteller Motorola von Einsatz ab (Auszug aus einer Mail ) Der CS1504 ist seit 2002 von Symbol / Motorola als Consumer Scanner auf dem deutschen Markt. Da der Scanner speziell für den Cosumer Markt entwickelt wurde, besitzt der CS1504 keine Industriestandards wie Fallhöhenspezifikationen oder IP Schutzklassen. Der vorgesehene Markt für den CS1504 sind Privatanwender für die Applikationen: Preisvergleich im Supermarkt, Bestellung per Barcode vom Katalog oder direkt von einer Verpackung. Also überall dort, wo nur wenige Scans in der Woche benötigt werden und die Umgebung sich in einem häuslichen Umfeld bewegt. Nachteile CS1504 im Industrieumfeld 3 Monate Gewährleistung - kein Comprehensive Service angeboten von Motorola Motorola bietet für den CS1504 keinerlei Service an. Nach der Gewährleistung von 3 Monaten (Nur auf Werksfehler!) kann das Gerät nicht mehr Instand gesetzt werden. Stromversorgung erfolgt über eine handelsübliche Knopfzellenbatterie. Ausreichend für maximal ca Scannvorgänge bei Zimmertemperatur (+23 C) Bei einer kälteren Umgebung kann die Anzahl der Scans erheblich runter gehen. Der Wechsel der Knopfzellenbatterie erfolgt über 2 kleine Kreutzschlitzschrauben und ist somit verhältnismäßig kompliziert und nicht für einen häufigen und schnellen Batterietausch ausgelegt. Keine Anzeige wann Batterie leer ist. Temperaturbereich von +5 bis max. +40 C. Lediglich zwei Scantasten vorhanden. (+ und -) Die Tasten haben keine Industrienorm und somit nicht für starken Gebrauch ausgelegt. Keine IP Schutzklasse und somit nicht geeignet bei Regen oder feuchte Umgebung. Keine Fallhöhenspezifikation Keine Displayanzeige Keine Kontrollmöglichkeit durch Anzeige was gescannt wurde oder einer Menüsteuerung. Keine Erfassung der Unterschrift möglich. Batch Gerät. Die Daten müssen via Kabel am PC Übertragen werden. Die Steckverbindungen sind nur für einen seltenen gebrauch ausgelegt. Vergleichbar mit einer digitalen Kamera. Keine Übertragungsstation (Cradle) oder Bluetooth / WLAN vorhanden Einfacher nicht performanter Laserscanner. Bei Sonneneinstrahlung ist der Scanstrahl nicht sichtbar. Der Speicher ist für maximal für 150 Barcodes (EAN13) ausgelegt. (Speicherlimitierung) Bei Barcodes mit mehr Ziffern entsprechend weniger. Sehr klein, so es kann ziemlich einfach verloren gehen Limitierter 1D Decoder, kein 2D Decoding möglich Kleine und kompakte Bauform. Kann somit aber auch leicht verloren gehen. Ihre Anforderungen habe ich mit einer Reihe von Kollegen unserer technischen Abteilung durchgesprochen; sie haben übereinstimmend gesagt, dass dieses Gerät für den Sie es einsetzen wollen, weder geeignet noch gedacht ist. Gerne können wir Sie und Ihr Team weiter beraten. Wir möchten Ihnen nämlich wie allen unseren Kunden das individuell richtige Produkt verkaufen, weil nur das gewährleisten kann, dass Sie rundum zufrieden sind. 44
45 Ein neues Gerät kann nur nach Test auf Betriebstauglichkeit für den Betrieb freigegeben werden Im Geräteauswahlprozess werden Geräte verschiedener Anbieter auf Tauglichkeit verglichen; dabei erfolgt auch ein Preisvergleich Die Software zum Datenaustausch mit dem Handscanners (per PC oder per Mobilfunk) wird geplant, implementiert und getestet In einem Betriebsversuch wird das Gerät der Wahl auf Tauglichkeit im operativen Betrieb getestet und Anpassungen zur Praxistauglichkeit durchgeführt Aufgrund des Projektvolumens der externen Unterstützung müssen die Phasen ausgeschrieben werden 1 Hj 2. Hj 1. HJ 2. HJ Geräteauswahl und Pilotversuch Ausschreibung Software-Implementierung und Betriebsversuch 45
46 Die Kosten werden vor allem durch die Erstbereitstellung und die Beschaffungskosten pro Gerät getrieben Beschaffung Inbetriebnahme Betrieb Scanner (1 Gerät) Zubehör (pro Gerät) Auswahl Gerät Software Betriebsversuch Infrastruktur Gerätewartung 1. LowPrice- Scanner CS Ersatzgerät MC Scanner Grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 46
47 Beispielrechnung Scanner vs. LowPrice-Scanner (ohne Betriebskosten/Wartung) Kosten Beschaffung (in Euro) HighEnd- Scanner Ersatzgerät LowPrice LowPrice-Scanner zwar günstiger, aber betrieblich nicht geeignet Aufgrund Rüstkosten lohnt sich die Beschäftigung mit einem günstigeren Scanner erst ab ca zu erwartenden Geräten Anzahl Geräte 47
48 Eine beispielhafte Cost Case Betrachtung Kostenpunkt Kosten [ ] Art Handscanner 14,1 Mio Einmalig Erstellung Software 1,3 Mio Einmalig Sonstige betr. Aufwendungen 0,30 Mio Einmalig Summe 15,7 Mio Einmalig IT Running Costs 1,22 Mio Jährlich Repair & Maintenance 0,84 Mio Jährlich Summe 2,06 Mio Jährlich 48
49 Software: Zunächst wurden die konzeptionellen Inhalte definiert Inhalte Fachkonzept Priorität der Erarbeitung Migration und Einführung Architekturüberblick Abläufe und fachliche Funktionen Daten (Datenmodell) Benutzerschnittstelle (Dialoge, Batches und Drucke) Schnittstellen Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Abläufe und Funktionen Daten / Datenmodell Architekturüberblick Schnittstellen Benutzerschnittstelle Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Migration und Einführung 49
50 Erstellung der Prozessbeschreibung Fahrt_Id einscannen Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Ankunft wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit gesetzt. Auswahl: Beladen oder Entladen auf dem Scannerdisplay Ladestaus wird nach Auswahl festgelegt und gilt für alle nachfolgenden Mengenerfassungen an dieser Anfahrstelle. Ein Wechsel zwischen Beladen/Entladen ist jederzeit möglich und muss immer vor der nächsten Erfassung erfolgen! Erfassung per Displayeingabe auf dem Scanner? ja nein Ladungsart (z.b. BehW) und Anzahl eingeben. (Korrekturmöglichkeit) Einscannen von Infoträgern, Paketen, Produktbarcodes oder Ladungsbarcodes (keine Korrekturmöglichkeit) Anfahrstellenbarcode erneut einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Abfahrt wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit aktualisiert. Nächste Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) 50
51 Die grobe Zielarchitektur wurde definiert Schematische Darstellung der Funkscanneranbindung an Inhouse-System Shared-Firewall RZ Funkscanner APN Load-Balancer eigene Instanz Transferserver Verteilserver Inhouse-Server Instanz A TS A Inhouse-Server B Instanz B TS B Fachl. Admin- Zugang TS/DDS 51
52 Design der Handscanner-Bedienung Erläuterung der Funktionen des HSC Quittierungs-Leuchte Barcode-Leser Status-Leuchte, Ein-Aus-Taste Touchscreen Scan Taste und Einschalttaste Alle andere Tasten sind deaktiviert und ohne Funktion 52
53 Maskendesign Der Zugang zu dem Adminmenü wird über die Tastenkombination A + D (gleichzeitig) mit Paßworteingabe ermöglicht. 53
54 Maskendesign Helligkeit Display: Standarteinstellung ca 75% Mengenerfassung: Hacken bitte aktiviert lassen Scanner-Nummer einstellen: Bitte achten Sie auf die Korrekte von der ZG-ISBT vergebenen Scanner-Nr. Über diese Nummer wird die Funkübertragung zum ISBT-Zielserver gesteuert. Dubletten mit einer Kalkscanner Nummer sind kein Problem, da in der Datenbank durch die dritte Stelle der Scanner-Nr ein Unterscheidung vorgenommen wird. (Alt = 1, Anders = 3 und Scanner = 5 ) Dubletten bei der Scannernummer dürfen nicht erzeugt werden, da es für jeden Scanner einen eindeutigen ACCESS Point gibt. Touchscreen kalibrieren: Sobald sich ein Fehlverhalten des HSC zeigt, so dass z.b. die Menüpunkte nicht mehr gezielt angeklickt werden können, muss der HSC neu kalibriert werden. Eine Neukalibrierung ist auch erforderlich, nach völliger Akkuentladung, wenn der Akku längere Zeit aus dem Gerät genommen wurde und wenn das Gerät länge Zeit nicht verwendet wurde. 54
55 Maskendesign noch Touchscreen kalibrieren Der Sinn der Kalibrierung ist eine Überprüfung bzw. Neueinstellung der Kommunikation des HSC durch den Stift über den Touchscreen. Dadurch wird gewährleistet, dass das Antippen mit dem Stift den Wert trifft, den der HSC erwartet. Zum Beispiel der Fahrer tippt auf Füllgrad 50% aber durch mangelnde Kalibrierung erkennt der HSC 25%. An verschiedenen Stellen des Touchscreens wird ein Fadenkreuz angezeigt (Mitte, links oben, rechts unten, links unten, rechts oben) und der Benutzer wird aufgefordert in die Mitte des Fadenkreuzes zu tippen. Bei ungenauer Eingabe ( also nicht korrektes Treffen des Fadenkreuzes) muss die Kalibrierung wiederholt werden. 55
56 Maskendesign Modus Ändern stationär/mobil: In dem Konfigurationsmenü Mobil Stationär können Sie den Scanner für seinen nächsten Einsatz Mobil also zur Mitnahme auf die Tour, oder Stationär zum Beispiel im BZ, PZ, Flughafen usw. vorbereiten. Dazu ist bei der Stationären Benutzung zunächst die stationäre Anfahrstelle einzuscannen und über die Scannertastatur einzugeben. (Beim Festhalten der gelbe runden Taste können Sie die Anfahrstelle in großen Buchstaben schreiben). Diese Anfahrstelle wird dann nach jeder gescannten Fahrt-ID in der Scannersoftware automatisch hinzugefügt. So das bei einem Stationären Einsatz des Scanners für Ankunft/Abfahrt nur die Fahrt-ID erfasst werden braucht. Mengen können ebenfalls gescannt/eingegeben werden. 56
57 Maskendesign Admin-Passwort ändern: Bitte möglichst nicht ändern Log-Datei versenden: Bitte nur nach Rücksprache bzw. Aufforderung durch das Projekt. Hier werden bei Softwareproblemen die Logdateien des Scanners an den Transferserver gesendet. 57
58 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 58
59 Literatur [AIM07] a%20matrix, Zugriff am [Anv10] Anvaari, Mohsen; Architectural Support for Openness in Mobile Software Platforms; University of Gothenburg; Master Thesis [Arn02] Arnold, Dieter; Isermann, Heinz; Kuhn, Axel; Tempelmeier, Horst (Hrsg.): Handbuch der Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2002 [Ber00] Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans-Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2000 [Bje97] Bjelicic, B: Hub-Spoke-System. In: Bloch, J.; hde, G. (Hrsg.): Vahlens Großes Logistiklexikon. München: Vahlen, 1997 [BSI04] Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen. Trends und Entwicklungen in Technologien, Anwendungen und Sicherheit. Bonn, Ingelheim: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI, SecuMedia Verlags-GmbH, 2004 [Buc98] Buchholz, Jonas; Clausen, Uwe; Vastag, Alex (Hrsg.): Handbuch der Verkehrslogistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 1998 [Dat04] Datalogic Communication Division: Strichcode-Fibel. Erkenbrechtswei-ler: Datalogic GmbH, 2004 [DB07] Die Bahn: Online-Ticket der bequemste Weg zur Fahrkarte. [DPW07]Deutsche Post World Net: Elektronische Tinte statt Papierlabel. DRFID das Display inklusive. hi&check=yes&lang=de_de&xmlfile= Zugriff am [Fra95] Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik, Abteilung Verkehrslogistik: AIF Forschungsprojekt Speditionsleitstand. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 1995 [Fuh00] Fuhrmann, Woldemar; Brass, Volker: 11 Mobilfunk. In: Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans- Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag,
60 Literatur [Gil07] Gillert, Frank; Hansen, Wolf-Rüdiger: RFID für die Optimierung von Geschäftsprozessen. Prozess-Strukturen, IT-Architekturen, RFID-Infrastruktur. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2007 [Hei07] Heise Verlag: 3GSM: Windows Mobile 6 offiziell vorgestellt. Zugriff am IDentifikation Logistiktrends für Industrie und Handel. Eine Studie der Fraunhofer AutoLog Initiative. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 2004 [Hom06] Hompel, Michael ten; Heidenblut, Volker: Taschenlexikon Logistik. Abkürzungen, Definitionen und Erläuterung der wichtigsten Begriffe aus Materialfluss und Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2006 [Ins07] insidepda.de: screenshot-vom-windowsmobile-5-nachfolger-crossbow/ Zugriff am [Jun02] Jung, Volker; Warnecke, Hans-Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommunikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Lob02] Lobensommer, Hans: 5.7 Dienste für die Mobilkommunikation. In: Jung, Volker; Warnecke, Hans- Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommu-nikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Mic07] Microsoft Corporation: Windows CE Home Page. Zugriff am [Mot07] Motorola: Technical Information. MOTOROLA G24 DEVELOPER S GUIDE. AT Commands Reference Manual. Motorola Inc., May 31, 2007 [Pan05] Panther, Robert: Programmieren mit dem.net Compact Framework. Pocket PC Smartphone Handheld. Poing: Franzis Verlag GmbH,
Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport
Seite 1 von 16 Planspiel Mobility Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport Seite 2 von 16 Planspiel Mobility Inhaltsverzeichnis 1 Zweck des Dokuments | Protocols and Video Articles Authored by Victoria W. K. Tung (Translated to German)
Funktionen Der DExD/H-Box-Proteine in Nuklearen Pre-mRNA-Spleißen
Erhöhtes Risiko Des Ischämischen Schlaganfalls Bei Gebärmutterhalskrebs-Patienten: Eine Bundesweit Bevölkerungsbezogenen Studie
Molekulare Wechselwirkungen Zwischen Lecithin Und Gallensalze/Säuren, Öle Und Deren Auswirkungen Auf Die Umgekehrte Micellization
GEWEBE SPANNUNG DISKORDANZ WÄHREND TACHYKARDIE GEGENÜBER SINUSRHYTHMUS: IMPLIKATIONEN FÜR KATHETER-ABLATION
Quantitativen Nachweis Und Identifizierung Von Naegleria Spp. in Verschiedenen ökologischen Wasserproben Mit Real-time Quantitative PCR-Assay
Antiproliferative Tätigkeiten Und Apoptose-Induktion Durch TRITERPENE Abgeleitet Von Eriobotrya Japonica in Menschliche Leukämie-Zelllinien
Pankreatischer Krebs-assoziierte Kathepsin E Als Eine Droge-Aktivator
Krankheit-Mutationen in Den Ryanodin-Rezeptor N-terminalen Region Paar Zu Einer Mobilen Intersubunit-Schnittstelle
Phosphatidylserin Anerkennung Und Induktion Von Apoptotic Zelle Clearance Von Drosophila Engulfment Rezeptor Draper
Mesoporöse Fluorcarbon-modifizierten Kieselsäure Aerogel Membranen Ermöglichen Langfristige Kontinuierliche CO(2) Mit Großen Absorption Flux Verbesserungen Zu Erfassen
Jungen Erwachsenen Töchtern Der BRCA1/2 Positive Mütter: Was Wissen Sie über Erbliche Krebs Und Wieviel Sie Sich Sorgen?
Häufigkeit Der Vorzeitige Menopause Bei Frauen, Die Eine BRCA1- Bzw. BRCA2-Mutation Tragen
Klinische Und Mikrobiologische Eigenschaften Shewanella Bakteriämie Bei Patienten Mit Hepatobiliäre Erkrankung
Eine Sehr Selektive Und Sensible Leuchtende Chemorezeptor Für Zn(2+) Ionen Basierend Auf Cyclometalated-platinum(ii)-komplexe
Kosten Für Die Behandlung Von Brustkrebs in Zentral-Vietnam
Reversible Sol-Gel-Transformation Von Uracil Gelators: Spezifische Farbmetrisch Und Fluorimetrische Sensor Für Fluorid-Ionen
Gleichzeitige Celecoxib Mit 5-Fluorouracil/Epirubicin/Cyclophosphamid Gefolgt Von Docetaxel Für Phase II - III Invasiven Brustkrebs: Die OOTR-N001-Studie
Wirkmechanismen Erleichtert Die Reifung Der Menschlichen Pluripotenten Stammzellen Cell-derived Cardiomyocytes
Roboter-assistierte Laparoskopische Approach Management Für Mirizzi-Syndrom
Interleukin-13 Genetische Varianten, Haushalt, Teppich Nutzung Und Kindheit Asthma
Körper Druck-induzierte Vagusnerven Negativreaktion Zu Senken: Rolle Für Die Osmopressor Antwort?
Sollten Alle BRCA1-Mutation-Träger Mit Bühne Ich Brustkrebs Krebs Erhalten Chemotherapie?
Erhaltung Ein Regionales Netzwerk Für Die Forschung Der Aufstrebenden Infektionskrankheit: Eine Vertrauensvolle Ansatz
Rolle Für Die Adipositas FTO-Gens in Der Zellulären Abtasten Von Aminosäuren
Was Ist Die Optimale Endokrine Therapie Bei Postmenopausalen Frauen Mit Hormon-Rezeptor-positivem Brustkrebs Im Frühstadium?
Dynamische Groß Angelegte Chromosomalen Rearrangements Kraftstoffpumpe Rasche Anpassung in Hefe Populationen
Ursachen Und Prävention Des Plötzlichen Herztodes Bei älteren Menschen
Androgenetische Alopezie: Identifizierung Von Vier Genetische Risiko Loci Und Beweise Für Den Beitrag Des WNT-Signalisierung Die Ätiologie
Feine Partikel Und Ozon Asthma/Keuchen: Effekt Der Änderung Durch Glutathion S-Transferase-P1-Polymorphismen
Hemmende Wirkung Auf Keine Produktion Von TRITERPENE Aus Dem Fruchtkörper Des Ganoderma Lucidum
Sensorische Integration Funktionsstörung Beeinflusst Wirksamkeit Von Sprachtherapie Bei Kindern Mit Funktionellen Artikulation Störungen
Riesige Bilaterale Renale Angiomyolipom
Defibrillation Erfolg Mit Hochfrequente Elektrische Felder Bezieht Sich Auf Grad Und Lage Der Reizleitungs
Inzidenz Von Katarakt Entwicklung Von 6 Monaten Korrigiert Alter in Der Frühen Behandlung Für Retinopathie Der Vorzeitigkeit Studie
Interaktion Zwischen Lunge Krebszelle Und Myofibroblast Durch Zyklische Zugversuche Belastung Beeinflusst
Verwendung Von Daten Für Attribut Episoden Der Erwärmung Und Abkühlung in Instrumental Datensätze
Anwendung Von Scan-Statistiken, Selbstmord-Clustern in Australien Zu Erkennen
Ausfallrate Von Der Riata Führen Unter Advisory: Ein Bericht Des Ausschusses Für CHRS-Gerät
Einzel-Nukleotid-Polymorphismen Und Art Der Steroid Einfluss Auf Die Funktionelle Reaktion Des Menschlichen Glucocorticoid-Rezeptor
Echtzeit-Übertragung in Echtzeit Patientenversorgung: Eine Geschichte Von 4 Geräte
Erziehungsstil Und Kind-Fütterung Verhalten Bei Der Vorhersage Der Kinder Gewicht Status ändern in Taiwan
Der Wert Der Image-Integration Für Epikardialem Katheter-Ablation Der Ventrikulären Tachykardie
Hcv Abstands- Und Erhöhte HBsAg-Seroclearance Bei Patienten Mit Dual Chronischer Hepatitis C Und B Während Follow-up Nach Der Behandlung Erlittenen
Aorta Verletzungen Ist üblich Nach Pulmonary Vein Isolation
Ultra Pseudo-Stokes Shift Nahe Infrarot Farbstoffe, Die Auf Der Grundlage Von Energie-Transfer
Die Nutzung Der Kraniale Modelle Mit Rapid-Prototyping-Techniken in Der Entwicklung Von Modellen Für Navigation Training Erstellt
Einfach Ausdruck Der Schwere Kette C-terminalen Domäne Botulinumneurotoxin Serotyp A Als Kandidat Der Impfstoff Mit Einem Bi-cistronic Baculovirus-System
Vergleich Zwischen Der Sequenziellen Und Gleichzeitige Anwendung Der Aktivkohle Mit Membran Bioreaktor Für Die Ablaufverfolgung Organische Kontaminanten Entfernung
Proteomics-basierte Identifikation Von Plasma-Biomarkern Im Oralen Plattenepithelkarzinom
Einflussfaktoren Für Peritonealdialyse-Patienten Psychosoziale Anpassung
Polyfluoroalkyl Serumkonzentration, Die Asthma-Ergebnisse Und Die Immunologische Marker in Einer Fall-Kontroll-Studie Der Taiwanesischen Kinder
Vorhersage Und Analyse Der Antikörper-Amyloidogenesis Aus Sequenzen
Optische Eigenschaften Von Si Quantum Dots Von π-konjugierten Capping Moleküle Optimieren
Echtzeit-PCR-Methode Zum Nachweis Und Zur Quantifizierung Der Acanthamoeba-Arten in Verschiedenen Arten Von Wasserproben
Synthetische Cystein-Ersatzzeichen Verwendet in Native Chemische Verbindung
Selbstwirksamkeit, Self-Care-Verhalten, Angstzustände Und Depression in Taiwan Mit Typ 2 Diabetes: Eine Querschnittsbefragung
Adultes Globalen Verlust Des Fto-Gens ändert Körperzusammensetzung Und Stoffwechsel in Der Maus
Eine Schaltspannung Fluoreszierende Sensor Für Die Diskriminierung Von Cystein Aus Homocystein Und Glutathion
Enterovirus 71-Infektion Erhöht Ausdruck Von Interferon-Gamma-inducible Protein 10, Das Mäuse Schützt, Indem Die Verringerung Virale Belastung in Mehreren Geweben
Der Beitrag Der Gelösten Organischen Stickstoff Und Chloraminen Stickstoffhaltigen Desinfektion Nebenprodukt Bildung Von Natürlichen Organischen Substanz
Bewährte Methoden Für Die Central Linie Einfügen
Hyperglykämie Ist Verstärkte Glukoneogenese in Einem Rattenmodell Für Permanente Zerebrale Ischämie Zugeordnet
Induzierte Pluripotente Stammzellen Verwendet, Droge-Aktionen in Der Familie Ein Long QT-Syndrom Mit Komplexen Genetik Zu Offenbaren
Klinischen Praxis-Richtlinien Für Die Behandlung Von Schmerzen, Unruhe Und Delirium Bei Erwachsenen Patienten in Der Intensivstation
Klinischen Praxis-Richtlinien Für Die Behandlung Von Schmerzen, Unruhe Und Delirium Bei Erwachsenen Patienten Auf Der Intensivstation: Zusammenfassung
Übertragung Des M. Extensor Digiti Minimi Und Musculus Extensor Carpi Ulnaris Äste Des Nervus Posterior Dorsales, Systeminterne Handfunktion Wiederherzustellen: Bericht Und Anatomische Studie
Spontane Auflösung Von Optik Perineuritis
CHC Fördert Tumorwachstum Und Angiogenese Durch Regulierung Von HIF-1α Und VEGF Signalisieren
Ein Neuartiger Behandlungsansatz Für Umfangreiche, Eruptive, Kutane Squamous Zelle Karzinome in Ein Patient Erhält BRAF-Inhibitor-Therapie Für Metastasierenden Melanoms
Perioperative Antikoagulation Im Gerät Implantation: Die Ununterbrochene Profitieren
Antiproliferative Und Apoptotic Effekte Der Verbindungen Aus Der Blüte Der Mammea Siamensis (Miq.) T. Anders. Auf Menschliche Krebszelllinien
Kombination Von Faktor H Mutation Und Properdin Mangel Verursacht Schwere Glomerulonephritis Mit C3
Photoinduzierte Triplet-Triplet-Energietransfer in Einer 2-Ureido-4(1H)-Pyrimidinone-gebrückt, Vierfach Wasserstoff Gebundenen Ferrocen-Fulleren-Assembly
Entzündungshemmende Norditerpenoids Aus Dem Weichen Korallen Sinularia Maxima
Verminderte MicroRNA (MiR)-145 Und Erhöhte MiR-224-Expression in T-Zellen Von Patienten Mit Systemischem Lupus Erythematodes Lupus Immunopathogenese Beteiligt
Diagnostik Der Silicotuberculosis Von Endobronchialen Ultrasound-Guided Transbronchiale Needle Aspiration (EBUS-TBNA)
Neuartige Entzündungshemmende Wirkung Von Doxazosin in Nagetier-Modellen Der Entzündung
Die Wirkung Der Ersten Transplantat Spannungsgefühl Nach Der Rekonstruktion Des Vorderen Kreuzbandes: Eine Randomisierte Klinische Studie Mit 36 Monate Follow-up
Änderung Der Flatfoot Vorschule-gealterte Kinder: Eine 1-Jahres-Follow-up-Studie
Pädagogische Intervention in CKD Fortschreiten Der Krankheit Verzögert Und Reduziert Die Kosten Für Medizinische Versorgung Bei Patienten Mit Stadium 5 CKD
Akutes Nierenversagen Bei Zirrhotischen Patienten Mit Schwerer Sepsis: Wert Der Harn Interleukin-18
Nachweis Der Intrazellulären Phasen (Megatrypanum) Trypanosoma Theileri in Nicht-phagozytische Säugetier-Zellen
Vorkommen Und Verbreitung Von Naegleria Arten Aus Thermalquellen-Umgebungen in Taiwan
Geboren-Oppenheimer Und Nicht-geboren-Oppenheimer, Atom- Und Molekülphysik Berechnungen Mit Explizit Korrelierter Mittelwerte
Nanopartikel Für Verbesserte Lokale Speicherung Nach Intraartikuläre Injektion in Das Kniegelenk
Anterior-Posterior-Komprimierung Beckenfraktur Erhöht Die Wahrscheinlichkeit Von Erfordernis Der Bilateralen Embolisation
Vagusnerv-Stimulation Moduliert Viszerale Schmerzen Im Zusammenhang Mit Affektiven Speicher
Wirkung Der Freizeit Lärmbelastung Auf Hörschäden Bei Jugendlichen Schülern
Verwenden Die Links-ventrikuläre Nur Tempo, T-Welle in Einer Biventrikulären Implantierbaren Kardialen Defibrillator Oversensing Zu Beseitigen
Verwendung Von Mobilitätshilfen Reduziert Synästhetischen Nachfrage Unter Schwierigen Bedingungen Der Zu Fuß
RhoE Ist Häufig Unten in Das Hepatozelluläre Karzinom (HCC) Geregelt Und Unterdrückt HCC Invasion Durch Den Rho/Rho-Kinase/Myosin Phosphatase Ziel Weg Gegen Sie Aufzubringen
BPDE-wie DNA-Addukt-Ebene in Oralen Gewebe Als Biomarker Risiko Für Mundkrebs Wirken
Ungewöhnliche Gerät Funktion: Ratlos
Erkunden Die Strukturellen Anforderungen Von Kollagen-Peptide
Diätetische Crocin Hemmt Kolitis Und Colitis-assoziierten Kolorektalen Karzinogenese in Männlichen ICR Mäuse
Identifizierung Von Orch3, Ein Locus Steuerung Dominant Widerstand Gegen Autoimmune Orchitis, Als Kinesin Familienmitglied 1C
Registrierung Mit Spärliche Freiform-Deformationen
Treponema Pallidum-Infektion in Der Wilden Paviane Ostafrika: Verteilung Und Genetische Charakterisierung Der Stämme Verantwortlich
Unser Ansatz Zur Risikominimierung Epikardialem Zugang: Standard-Techniken Mit Dem Zusatz Von Elektroanatomische Mapping Anleitung
Selbstverwaltung Intervention Zur Verbesserung Der Selbstfürsorge Und Lebensqualität in Patienten Mit Herzinsuffizienz
Ein Theoretisches Modell Der Wirksamkeit Glauben, Funktionelle Status Und Lebensqualität Für ältere Menschen Während Der Rehabilitation: Kausale Zusammenhänge Zu Testen
Genmab Zeichen Krebs-Deal Mit Janssen
Die Vereinigung Der Sabbern Und Gesundheitsbezogene Lebensqualität Bei Kindern Mit Zerebralparese
Epikardialem Ablation Der Ventrikulären Tachykardie: Eine Institutionelle Erfahrung Der Sicherheit Und Wirksamkeit
Bedeutung Des Serums DKK1 Als Diagnostischer Biomarker in Hepatozellulären Karzinom
Erkunden MicroRNA Biomarker Für Krankheit Zu überwachen Und Den Therapieerfolg
Aliskiren-Add-on-Therapie Reduziert Wirksam Proteinurie in Chronische Nierenerkrankung: Eine Offene Prospektive Studie
Die Nutzung Eines Kommerziellen Boden Nucleic Acid Extraction Kit Und PCR Für Den Nachweis Von Clostridium Tetanus Und Clostridium Chauvoei Auf Bauernhöfen Nach Überschwemmungen in Taiwan
Diterpenoids Aus Der Soft Coral Sinularia Maxima Und Ihre Hemmende Wirkung Auf Lipopolysaccharid-stimuliert Produktion Von Pro-inflammatorische Zytokine Im Knochenmark Gewonnenen Dendritischen Zellen
Verkleben Von Dental Porzellan Nicht Aus Titan Mit Verschiedenen Oberflächenbehandlungen
Graphen-unterstützte RuO2 Nanopartikel Für Effizienten Aeroben Kreuz-dehydrogenative Kupplung Reaktion in Wasser
Errichtung Einer Biolumineszenz-basierte Bioassays Für Den Nachweis Von Dioxinähnlichen Verbindungen
Strahlentherapie Gleichzeitig Mit Pro Cisplatin, Gefolgt Von Adjuvante Chemotherapie Für N2-3 Nasen-Rachen-Krebs: Eine Multizentrische Studie Des Forums Für Nukleare Zusammenarbeit in Asien
Neue Kleinere Glykosid-Komponenten Von Safran
Endoskopische Und Endoskopische Ultraschall (EUS) Funktionen Der Ringförmigen Bauchspeicheldrüse: Duodenale Geschwüre Und Eine Dilatative Gallengang
Die Erstellung Und Überprüfung Der Kraniale Modelle Mit Dreidimensionalen Rapid-Prototyping-Technologie Im Bereich Der Transnasal Furchen Endoskopie
Erkunden Die Räumlich-zeitliche Dynamik Der Ein Optisch Gepumpte Halbleiterlaser Mit Intracavity Harmonische Der Zweiten Generation
PPAR-Alpha Ist Ein Therapeutisches Ziel Für Chronische Lymphatische Leukämie
Geänderte Tenodese Methode Zur Behandlung Von Frakturen Der Schlägel
Erkenntnisse Aus Der Genom-Sequenz Der Quorum-abschrecken Staphylococcus SP. Dehnung AL1, Isoliert Aus Der Traditionellen Chinesischen Sojasauce Salzlake Gärung
Molekulare Dynamik-Studie über Das Wachstum Der Struktur Ich Methan in Wässriger Lösung Von Natrium-Chlorid-Hydrat
Heller Augen: Obere Wange Und Reißen Trog Vergrößerung Kombiniert: Einen Systematischen Ansatz, Die Verwendung Von Zwei Komplementären Hyaluronsäure Füllstoffe
Zerebrale Amyloidangiopathie Zugeordnet Ist Eine Verschiebung in Microglial β-Amyloid-Bindung Bei Alzheimer-Krankheit
Effiziente Trennung Und Empfindlichen Nachweis Von Listeria Monocytogenes Mit Einer Impedanz-Immunosensor Auf Der Grundlage Von Magnetischen Nanopartikeln, Microfluidic Chip Und Einem Ineinandergreifenden Mikroelektrode
Genaue Potentielle Energie-Kurven Für HeH + Isotopologues
BODIPY-basierte Ratiometrisch Fluoreszierende Sensor Für Hochgradig Selektiver Nachweis Von Glutathion über Cystein Und Homocystein
Die Beziehung Zwischen Dioxine Und Speicheldrüsen Steroidhormone Im Vietnamesischen Primiparae
Einflüsse Von Microbubble Durchmesser Und Ultraschall-Parameter Auf In-vitro-Sonothrombolysis Wirksamkeit
Zeitlichen Horizonte in Der Schmerztherapie: Die Perspektiven Von Ärzten, Physiotherapeuten Und Ihre Mittelalten Und älteren Erwachsenen Patienten Zu Verstehen
Die Inzidenz Von Bauchspeicheldrüsenkrebs in BRCA1- Und BRCA2-Mutation-Trägern
CXC Chemokine Ligand 12/stromal Cell-derived Faktor-1 Regelt Die Zelladhäsion Im Menschlichen Doppelpunkt Krebszellen Durch Induktion Der Adhäsion Molekül-1
Musculus Obturator Nerv Übertragung Für Femoralis Wiederaufbau: Anatomische Und Klinische Anwendung
Häufigkeit Der Triple-negativen Brustkrebs BRCA1-Mutation-Träger: Vergleich Zwischen Gemeinsamen Aschkenasischen Jüdischen Und Anderen Mutationen
Benchmarking Beurteilung Von Frühen Chirurgische Dekompression Des Rückenmarks Nach Traumatischen Zervikalen Rückenmark-Verletzung Zu Verarbeiten: Möglichkeiten Zur Zeit Definitive Behandlung
Glaukom in Der Frühen Behandlung Für Retinopathie Der Vorzeitigkeit (ETROP)-Studie
Akute Blut-Glukose-Schwankungen Können Die Blutspiegel Von Glutathion Und Adiponektin Bei Patienten Mit Typ-2-Diabetes Verringern
Shape-gesteuerte Synthese Von Silber Nanokristalle Durch Röntgen-Bestrahlung Für Tintenstrahldruck
Ablation Der Post Transplant Vorhofflattern Und Pseudo-fibrillation Mit Magnetischer Navigation über Eine überlegene Ansatz
Differenzielle Legionella Spp. Überleben Zwischen Intrazelluläre Und Extrazelluläre Formen in Thermalquellen-Umgebungen
Vereinigung Des Linken Ventrikels Bewegung Und Zentrale Vergrößerung Index Bei Gesunden Jungen Männern
Reversible Multistimuli-responsive Bläschen Durch Eine AMPHIPHILE Kationische Platinum(II) Terpyridyl Komplex Mit Einer Ferrocen-Einheit Im Wasser Gebildet
Blaues Licht Wirkt Als Ein Zweischneidiges Schwert Bei Der Regulierung Der Sexuellen Entwicklung Von Hypocrea Jecorina (Trichoderma Reesei)
Gesetzgeber Stimmen Und Verhaltensforschung Theorie: a Systematic Review
Tief Liegenden Rückenmark Und Tethered Cord Syndrom Bei Kindern Mit Anorektale Fehlbildungen
Quellen ältere Menschen Zeichnen Auf Nähren, Stärken Und Verbessern Der Selbstwirksamkeit Bei Der Verwaltung Von Hause Rehabilitation Nach Orthopädischen Chirurgie
Erhöhte Plazenta Nährstoff Transporter Ausdruck Bei Midgestation Nach Der Mütterlichen Wachstumshormon-Behandlung Bei Schweinen: Ein Plazenta Mechanismus Für Erhöhte Fetale Wachstum
Wirkung Der Spezialität Und Der Jüngsten Erfahrungen Auf Perioperative Entscheidungsfindung Für Aortenaneurysma, Abdominales Reparatur
(13) C Und (1) H-NMR Spektroskopische Untersuchung Der Struktur Von Der Nitrido-Ion Mit Einer Zweipoligen Form in Metallkomplexe Von N-verwechselt Porphyrins 2-N-substituierte
Universal Protein Schwankungen in Populationen Von Mikroorganismen
Lymphatische Endotheliale Zellen Induzieren Toleranz über PD-L1 Und Mangelnde Costimulation Führt Zu Hochrangigen PD-1 Ausdruck Auf CD8 T-Zellen
"Viele Menschen Kennen Das Gesetz, Aber Auch Viele Menschen Verletzen, Es": Diskriminierung Von Menschen Mit HIV/AIDS in Vietnam - Ergebnisse Einer Nationalen Studie Erfahren
Cardiomyocytes Abgeleitet Von Menschlichen Induzierten Pluripotenten Stammzellen Als Modelle Für Normalen Und Kranken Kardiale Elektrophysiologie Und Kontraktilität
Synergieeffekte in Der Gas-Empfindlichkeit Der Polypyrrol/Einzel-Wand-Kohlenstoff-Nanoröhren-Verbundwerkstoffen
HIV/AIDS Wissen Und Einstellungen Bei Chinese College-Studenten in Den USA
Magnetisch Recycelbaren Nanocatalysts (MRNCs): Eine Vielseitige Integration Hohe Katalytische Aktivität Und Einfache Wiederherstellung
Elektrophysiologische Und Kontraktilen Funktion Von Cardiomyocytes Abgeleitet Von Humanen Embryonalen Stammzellen
Studien Zum Vergleich Der Wirksamkeit Von Einschränkung-induzierte Bewegungstherapie Und Bimanuelle Training Bei Kindern Mit Einseitigen Zerebralparese: A Systematic Review
Serotonin (5-HT) Aktivierung Verewigt Hypothalamischen Neuronalen Zellen Durch Den 5-HT1B-Serotonin-Rezeptor
24-Stunden-Auswirkungen Der Bimatoprost 0,01 % Monotherapie Auf Augeninnendruck Und Okuläre Perfusion Druck
Immer Unter — Und Durch — Die Haut: ökologische Genomics Der Chytridpilz Infektion in Frösche
Elektrospinnen Von AMPHIPHILE Chitosan Nanofasern Für Chirurgische Implantate Anwendung
Transarteriell Behandlung Akute Gastrointestinale Blutung: Vorhersage Von Therapieversagen Von Klinischen Und Angiographischen Parameter
ICF-CY Basis-Assessment-Tool Für Kinder Mit Autismus
Unipolare Und Bipolare Electrogram Merkmale Vorherzusagen Ausfahrt Block Während Pulmonary Vein Gave Isolation
Korrelation Der Anerkennung Sehschärfe Mit Hinteren Netzhaut Struktur in Erweiterte Frühgeborenen-Retinopathie
Mehrschichtige Nanosonde Für Langlebige Leuchtstofflampen Zelle Label
Faktoren, Die Die Herpes-Simplex-Virus-Reaktivierung Aus Dem Explantierten Maus-Gehirn
Startseite Feuchtigkeit, Beta-2-adrenerge Rezeptor Genetische Polymorphismen Und Phänotypen Von Asthma Bei Kindern
C-Myc in Kaposi-Sarkom: Analysen Durch Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung Und Immunhistochemie
Erkennung Von Hydroxylapatit in Verkalkten Herz-Kreislauf-Geweben
Eastern Beflecken, Analyse Und Isolierung Von Zwei Neuen Dammarane-Typ Saponine Aus American Ginseng
Bufalin Erhöht Die Empfindlichkeit Gegen AKT/mTOR-induzierte Autophagic Zellentod in SK-HEP-1 Menschliche Hepatozelluläres Karzinom-Zellen
Optofluidischer Erkennung Für Zelluläre Pathologies
[Verhindern Komplikationen Des Common Enterale Ernährung Bei Kritisch Kranken Erwachsenen Patienten]
Fortschritte in Der Ablation Von Ventrikulären Tachykardien Bei Nonischemic Kardiomyopathie
Integrierte Electrofluidic Schaltung: Druck Sensorik Mit Analogen Und Digitalen Betrieb Funktionalitäten Für Die Mikrofluidik
Gruppierte DNA-Methylierung-Änderungen in Polycomb Zielgene Im Frühstadium Leberkrebs
Multielectrode Kontakt Zuordnen Um Narbe Änderung in Post-myocardial Infarkt Ventrikuläre Patienten Zu Beurteilen
Kardialen Gewebe-spezifischen Bindemittel Von Troponin I
Ebenen Und Werte Von Zirkulierenden Endothelialen Vorläuferzellen, Lösliche Angiogenen Faktoren Und Mononukleären Zellen Apoptose Bei Leberzirrhose-Patienten
Mirtazapin Hemmt Tumorwachstum über Immunantwort Und Serotonergen System
Schwingung in Der Zykluslänge Induziert Vorübergehende Störfaktor Und Stationären Konkordanten Alternans Im Herzen
Eine Ungewöhnliche Präsentation Von Carney Komplex Mit Diffusen Primäre Pigmentierte Noduläre Nebennierenrinden Krankheiten Auf Eine Nebenniere Und Ein Nonpigmented Adenom, Adrenokortikales Und Fokale Primäre Pigmentierte Noduläre Nebennierenrinden Andererseits
Die Hypouricemic Wirkung Von Balanophora Lowei Extrakte Und Phytochemicals Hyperuricemic Mäusen Abgeleitet
Katheter-Ablation Von Vorhofflimmern
In-vitro-Unterdrückung Des Wachstums Murinen WEHI-3-Leukämie-Zellen Und In-vivo Förderung Der Phagozytose in Einem Leukämie-Mäuse-Modell Von Indol-3-Carbinol
Photokatalytische Wasserstoffproduktion Aus Einer Einfachen Wasserlöslichen [FeFe]-Hydrogenase-Modell-System
Einzel-Injektion Femoral Nerv Block Fehlt Präventive Wirkung Auf Postoperative Schmerzen Und Morphin Verbrauch Insgesamt Knie Arthroplasty
Eine Bewertung Der Getrockneten Blutpunkte Und Oral Tupfer Als Alternative Präparate Für Die Diagnose Von Dengue-Fieber Und Screening Für Letzten Dengue-Virus-Exposition
Einkanal-Schicht, Einzelne Mantel-Flow Meeresarm Mikrofluidische Fluss Cytometer Mit Dreidimensionalen Hydrodynamische Fokussierung
Ein Zusammenfassender Katalog Der Mikrobiellen Trinkwasser Tests Für Niedrige Und Mittlere Ressourceneinstellungen
Einstellbare Fabrikation Von Zweidimensionalen Arrays Von Polymer-Nanobowls Für Biomimic Wachstum Der Amorphes Calciumcarbonat
Hochdurchsatz-Bewertung Von MicroRNA-Aktivität Und Funktion Mithilfe Von MicroRNA-Sensor Und Köder-Bibliotheken
Optimale Bedingungen Für Die Vorbereitung Der Banane Schält, Zuckerrohr-Bagasse Und Wassermelone Rinde Kupfer Aus Dem Wasser Zu Entfernen
Genetische Varianten Zugeordnet Brustgröße Beeinflussen Auch Brustkrebsrisiko
Eine Untersuchung Der Prävalenz Und Umfeldfaktoren Der Alkoholfreie Fettsäuren Lebererkrankung in Der Taiwanesischen Polizeidienst
Ein Neuartiges Modell Zur Bewertung Der Nervenregeneration in Der Zusammengesetzten Gewebe-Transplantation: Der Murinen Heterotope Gliedmaßen-Transplantation
Ein Fallbericht Dünndarm Lochdurchmesser Bei Koloskopie | de |
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1 Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 1
2 Studium der Physik in Bonn, Abschluss Diplom-Physiker bei MOSAIC Software AG als Entwickler Abteilungsleiter Prokurist bei sd&m (später Capgemini) als Geschäftsbereichsmanager Seit 2010 Geschäftsbereich Travel & Logistics der msg systems ag Bereichsleiter West, Aufbau des Bereichs in Köln Branchenschwerpunkt: Logistik Weiterer Ausbau der hervorragenden Software-Engineering Kompetenz Umfangreiche Erfahrung in allen Phasen von Software-Entwicklungsprojekten, Schwerpunkt im Projekt-Management und im Vertrieb Nebenberufliche Studium Master of Business Administration, Schwerpunkt Logistik, Abschluss MBA Privates geb. im Rheinland verheiratet, 3 Kinder Fußball letzter Urlaub 2
3 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter mobilen Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 3
4 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 4
5 Was ist Consumerization? Consumerization beschreibt den Wandel wie neue Technologie in die IT Landschaft eines Unternehmens eingeführt werden. Früher Neue Technologien wurden zuerst in den Unternehmen eingeführt, dann erst im Consumer-Bereich. Heute Neue Technologien werden erst im Consumer-Bereich eingeführt dann erst im Unternehmen. Consumerization of Business Applications: Der Einsatz von neuen Technologie wie Smartphone, Tablets, für Unternehmensanwendungen Dieser Trend spielt uns in die Karten, weil wir unser Know-how jetzt auch auf Consumer-Produkten einsetzen können, die in der Business-IT immer häufiger eingesetzt werden. 5
6 Die Verbreitung von Smartphones nimmt zu Verschiedene Faktoren sind für diesen Wandel verantwortlich: Steigende Anzahl an Smartphones und Tabletts: Die Verbreitung von Smartphones innerhalb von Unternehmen nimmt zu sei es durch offizielle Anschaffungen oder durch Mitarbeiter selbst. Tablet-Verkaufszahlen: Quelle: Gartner Says Worldwide Media Tablet Sales on Pace to Reach 19.5 Million Units in
7 Ist es ein allgemeiner Trend oder nur ein vereinzeltes Phänomen? Das es sich hier um einen allgemeinen Wandel handelt, zeigt sich daran, dass Unternehmen wie SAP den Wandel aufgreifen. 7
8 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 8
9 Mobile Clients sind zunächst einmal Geräte 9
10 aber eben auch Software 10
11 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 11
12 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 12
13 Worin unterscheiden sich mobile Clients Betriebssystem Display Akkulaufzeit Prozessor RAM und Flash-Speicher Schnittstellen zur Datenkommunikation Tastatur Sturzschutz IP-Schutzklasse Art der Datenerfassung Maße und Gewicht Betriebstemperatur Preis 13
14 Apple ios URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: $99 - $299 / Jahr (Apple Development Program) ipod Touch, iphone, ipad Native und signierte Anwendungen Apple Mac OS X xcode + Apple Interface Builder Objective C Platform specific, Cocoa API Native widgets 14
15 Google Android URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows, Linux Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 15
16 Microsoft Windows Phone 8 URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (.net byte code) Anwendung Windows Visual Studio NET, XAML, Silverlight, XNA Plattformspezifisch, WP8 API Native widgets 16
17 RIM BlackBerry URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows BlackBerry Java Plug-in for Eclipse Java BlackBerry APIs Native widgets 17
18 Samsung Bada URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Verschiedene Samsung Geräte Native (java byte code) Anwendung Windows Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 18
19 Nokia Symbian OS URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: Bemerkung: kostenlos Unterschiedliche Nokia Geräte Native application Windows, Linux Eclipse Carbide.c++, Visual Studio, CodeWarrior, Borland C++ Builder, gnupoc. C++ with QT, Python, Flash Lite / Java ME Platform specific, Symbian API Native canvas NOKIA setzt für zukünfitge Geräte auf Windows Mobile (V7.5 or V8). 19
20 Zusammenfassung - Wie entwickelt man auf welchem Betriebssystem html 5 Objective C Visual Studio.net C# oder C++ Apple ios Windows Mobile eclipse Java RIM BS Android eclipse Java Bada Symbian eclipse Java Windows Phone 7 eclipse Java Visual Studio Phone Express C# 20
21 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Literatur 21
22 Es existieren zwei große Einsatzgebiete von mobilen Geräten Datenerfassung Datendarstellung 22
23 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Optimierung von Geschäftsprozessen Keine redundante Datenerfassung Keine Medienbrüche Keine Übertragungsfehler Aktuelle Datenbasis Effizienzsteigerung Einspareffekte 23
24 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Automatisierung nachgelagerter Prozesse Automatisierung nachgelagerter Prozesse möglich Schnittstellenthematik muss beachtet werden 24
25 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Beschleunigung der Erfassung Je nach Art der mobilen Datenerfassung ist eine deutliche Beschleunigung des Erfassungsprozess möglich Schnelle Verfügbarkeit von Daten Insgesamte Prozessbeschleunigung 25
26 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Höhere Qualität der Daten Plausibilitätsprüfung direkt am Ort der Datenentstehung Je nach eingesetztem Erfassungsverfahren intrinsische Prüfung der Daten (z.b. Checksummen) Interaktive Führung möglich Keine Nachgelagerten Scan- und OCR-Prozesse notwendig 26
27 Welche Arten der Datenerfassung gibt es? Kosten Bedienbarkeit Elektromagnetische Erfassung RFID Optische Erfassung Barcodes manuelle Eingabe GUI 27
28 Mobile Datenerfassung ist vielfältig einsetzbar Service- Außendienst / Servicetechniker / Wartung / Protokolle Rettungsdienst / Krankentransport, Notarzt- Einsätze Feuerwehr / Brandschau Gebäudemanagement, GIS, Inventuren, Umzüge, Wartung, Service Mietwagen Ausgabe / Service / Rückgabe Vertrieblicher Außendienst Krankenhaus / Klinik Lieferservice (Paketdienste, Heimlieferservice, Tiefkühlware, Getränke) Ersatzteil-Management Betriebsdatenerfassung Kasse 28
29 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 29
30 Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Ziele der Architektur zur Berücksichtigung der Eigenschaften groß und komplex lange Lebensdauer Ständiger Wandel Beherrschbare Teilstrukturen finden Entwicklung mit mehreren Teams Entwicklung in Stufen Hohe Verständlichkeit System muss änderbar sein Wartbarkeit Wiedererkennbare Lösungen Einheitliche, konsistente Lösungen Regeln, Konventionen Betreibbarkeit beim Kunden Infrastruktur berücksichtigen Austausch/Upgrade von Teilsystemen möglich (Middleware, Hardware, Datenbank) Quelle: sd&m AG 30
31 Software-Kategorien trennen Zuständigkeiten Software-Kategorien 0-Software A-Software Unabhängig von Anwendung und Technik; Ideal wiederverwendbar; Beispiel: Klassenbibliothek für Strings und Behälter Bestimmt durch die fachliche Anwendung; Unabhängig von Technik; Meist der größte Teil des Systems; Beispiel: "Mitarbeiter", "Buchung" AT benutzt A R T-Software R-Software Unabhängig von der fachlichen Anwendung; Experte für eine technischen Komponente dafür wiederverwendbar Beispiel: Zugriffsschicht auf Datenbank Reine Transformation (Repräsentation); erträgliche Mischung von A und T Beispiel: Bildschirmdarstellung in XML umsetzen T 0 AT-Software Befasst sich vermischt mit Technik und Anwendung; Grundsätzlich zu vermeiden: schwer zu warten; widersetzt sich Änderungen; Wiederverwendung nahezu ausgeschlossen! 31
32 Der Komponentenschnitt soll die Zuständigkeiten definieren und die Abhängigkeiten minimieren Zusammenfassung Komponentenschnitt Ziele Trennung technischer Dienste Leitlinien Trennung von Fachlichkeit (A) und Technik (T) Anwendungskern (A-Software) ist technikunabhängig T-Abhängigkeiten kapseln Eindeutige Verantwortlichkeiten/ Zuständigkeiten Parallele Entwicklung Mehr als eine Zuständigkeit ist schlecht Vermeide verteilte Zuständigkeiten Dokumentiere Zuständigkeiten (Was ist das Geheimnis der Komponente?) Komponenten gehören zu genau einer Softwarekategorie Schneide Komponenten so, dass sie getrennt entwickelt werden können Minimiere die Schnittstellen zwischen den Komponenten Abschottung Nachbarsysteme Kapsle Nachbarsysteme Möglichst keine enge Kopplung 32
33 Schematische Darstellung der drahtgebundenen Datenübertragung 33
34 Schematische Darstellung der kabellosen Datenübertragung 34
35 Netzwerkarchitekturen mobiler Anwendungen RFID Spracheingabe DMZ WLAN LAN/Cradle GPRS/UMTS IrDA WAN Bluetooth Mobile Drucker 1D/2D/3D- Barcodes Unterschrift Digitale Kamera GPS Backend Firewall Kommunikations- Server Telefonie Sensorik SMS 35
36 Netzwerkarchitekturen komplexer mobiler Anwendungen PC Arbeitsplatz MDE-Gabelstapler PC Arbeitsplatz PC Arbeitsplatz WLAN MDE Kran Application Server MDE Checker Nachbarsysteme 36
37 Auswertungssystem Erfassungsgerät Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben Erfassungsgerät muss in Aufladestation gestellt werden E rfassungsgerät in Aufladestation stellen Transport ausgeführt Fahrer Leitende Stelle Erfassungsgerät muss per Cradle ausgelesen werden Erfassungsgerät per Cradle auslesen Zustellgruppenleiter Leitende Stelle Erfassungsgerät per LAN ausgelesen Erfassungsgerät Tourdaten müssen manuell nacherfasst werden Tourdaten manuell nacherfassen Leitende Stelle Tourdaten manuell nacherfasst Tourunterlagen bereitstellen Tourausdruck Transportausführung steht an Prüfen, ob Tourunterlagen bereitgestellt werden müssen Tourunterlagen müssen bereitgestellt werden Tourunterlagen bereitgestellt Tourunterlagen bereitstellen Leitende Stelle Leitende Stelle Referenzarchitekturen und -prozesse mobiler Anwendungen Geschäftsprozess (GP) GP 1 GP 2 GP n Fahrer und Fahrzeug erfassen Arbeitsanweisungen Tourunterlagen zusammenstellen Tourausdruck Tourdurchführung steht an Erfassungsgerät Tour durchführen Fahrer Tour durchgeführt Prüfen, ob Anschlusstour Fahrer Es soll keine Anschlusstour gefahren werden Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben 37
38 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 38
39 Handscannerauswahl Der folgende Foliensatz enthält eine erstes grobe Statement zu Alternativen zum auslaufenden Handscanner HC 700 von Motorola (Scanner) und der Bewertung der Verwendung eines LowPrice-Handscanners Die Erkenntnisse bzgl. der alternativen Scanner beruhen auf einem Gespräch mit Motorola Für die Erstellung des Foliensatzes, der Bewertung der Scanner und die Abschätzung der Kosten sind weniger als 10 Tage Bearbeitungsaufwand erbracht worden Weitere Schritte sind noch zu klären und erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell HCe 700 betroffen sind 39
40 Handscannerauswahl Empfehlung: Sonderlogistik sollte auf den in anderen Bereichen etablierte Scanner setzen Einsatz eines zweiten Geräts ist wg. Infrastrukturaufbau nicht günstiger Betriebsfreigabe benötigt Vorlaufzeit von 1,5 Jahren Umfang der Bestellung muss wg. auslaufendem Modell bis September 2009 geklärt sein Bewertung Billiggerät: Am Markt vorhandenen Billiggeräte sind auch nach Einschätzung der Hersteller nicht für den betrieblichen Einsatz im Transport geeignet Keine Garantie/Serviceleistungen; keine Schutzklasse (hohe Ausfallrate, kein Schutz vor Feuchtigkeit); Scannen bei niedrigen Temperaturen schwierig (Betriebstemp Grad) Geräte, die annähernd die Anforderungen erfüllen, sind nur unwesentlich billiger als das im Einsatz befindliche Motorola-Gerät (z.b. MC55 von Motorola wird ca. 200 Euro billiger) Die Betriebsfreigabe für ein neues Gerät kann erfahrungsgemäß aufgrund von Geräteauswahl, Gerätetest, Entwicklung der Kommunikationssoftware, Betriebsversuch sowie internen Abstimmung (Betriebsrat, Betriebsarzt) frühestens nach 18 Monaten erfolgen Durch die für den Aufbau der neuen Infrastruktur (Kommunikation, Software) entstehenden Kosten rechnet sich der Einsatz eines zweiten Gerätetyps erst ab einer Beschaffungszahl von ca Geräten Weitere Schritte zur Auswahl eines Ersatzgerätes erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell betroffen sind 40
41 Engere Auswahl: Motorola Geräte Beschreibung Eigenschaften 1. LowPrice-Scanner 2. Mögliches Ersatzgerät ca. 180 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Einsatz des CS1504, der günstige Scanner von Motorola; dieser kann nur 1D-Barcode scannen; Datenaustausch erfolgt per USB- Kabel; Gerät ohne Garantie und ohne Schutzklasse Einsatz eines seit kurzem lieferbaren Alternativgerätes für den zukünftig nicht mehr hergestellten Scanner: MC55 Nur 1D-Barcode Datenübertragung per USB-Kabel/PC keine GPRS kein Display Batteriebetrieb, kein Akku Keine Schutzklasse ca. 640 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Funktionalität analog Scanner Niedrigere Schutzklasse 3. Scanner Der heute im Einsatz befindliche Motorola- Funk-Scanner HC 700; auslaufende Modellserie (Umfang der Bestellung bis September 2009 erforderlich) ca. 840 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Im Einsatz erprobt 1D-Barcode, 2D-Barcode GPRS: Mobile/zeitnahe Datenübertragung Datenübermittlung an Scanner möglich 41
42 Einsatz eines neuen Geräts benötigt 18 Monate Vorlaufzeit Benötigter zeitlicher Vorlauf Synergien mit anderen Netzen Bedien -felder Mobilfunk 2D- Barcod e Informatio n beim Fahrer am Standort Risiken 1. LowPrice- Scanner ca. 18 Monate(1) nicht möglich keine nein nein nein Gerät nicht robust, daher häufig Ausfall Batteriewechsel führt zu Datenverlust Keine Schutzklasse, keine Betriebstemperatur <5 Grad 2. Ersatzgerät ca. 18 Monate (1) nicht möglich ja ja ja ja Portierung der Handscannersoftware insb. der Mobilfunkanbindung Betriebsverkomplizierung (wg. mehrfacher Infrastruktur) Höhere Ausfallquote wg. Schutzklasse 3. Scanner direkt einsetzbar möglich ja ja ja ja Bestellung nur noch bis September möglich (1) grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 42
43 Das Billiggerät CS1504 deckt nicht die für einen Einsatz erforderlichen technischen Eigenschaften ab... Kategorie Geräteeigenschaft Bewertung Robustheit Betriebstemperatur 5-40 Grad KO-Kriterium: keine Nutzung im Winter möglich Robustheit Keine Schutzklasse KO-Kriterium: kein Schutz vor Feuchtigkeit hohe Ausfallwahrscheinlichkeit Robustheit Keine Garantie, kein Service Daten Speicherplatz 150 Scans a 30 Zeichen nicht für lange Touren und viel Information geeignet Daten Datenübertragung per Kabel keine Echtzeit-Übertragung möglich Aufbau eine Infrastruktur mit PC, Netzwerkanschluss, Server, Auslesesoftware, Modem notwendig Täglicher Einsatz Batteriebetrieb ständiger Nachkauf von Batterien notwendig keine Möglichkeit des Ladestandes zu prüfen Datenverlust, wenn Batterie leer Täglicher Einsatz Kein Display Keine Rückmeldung für Fahrer möglich (erfolgreicher Scan, Fehler) Täglicher Einsatz Täglicher Einsatz Zeitpunkt der Datenübertragung Daten können nur abends/morgens per USB-Kabel übertragen werden Zeiteinstellung immer möglich Fahrer können Zeit manipulieren 43
44 ... und darüber hinaus rät selbst der Hersteller Motorola von Einsatz ab (Auszug aus einer Mail ) Der CS1504 ist seit 2002 von Symbol / Motorola als Consumer Scanner auf dem deutschen Markt. Da der Scanner speziell für den Cosumer Markt entwickelt wurde, besitzt der CS1504 keine Industriestandards wie Fallhöhenspezifikationen oder IP Schutzklassen. Der vorgesehene Markt für den CS1504 sind Privatanwender für die Applikationen: Preisvergleich im Supermarkt, Bestellung per Barcode vom Katalog oder direkt von einer Verpackung. Also überall dort, wo nur wenige Scans in der Woche benötigt werden und die Umgebung sich in einem häuslichen Umfeld bewegt. Nachteile CS1504 im Industrieumfeld 3 Monate Gewährleistung - kein Comprehensive Service angeboten von Motorola Motorola bietet für den CS1504 keinerlei Service an. Nach der Gewährleistung von 3 Monaten (Nur auf Werksfehler!) kann das Gerät nicht mehr Instand gesetzt werden. Stromversorgung erfolgt über eine handelsübliche Knopfzellenbatterie. Ausreichend für maximal ca Scannvorgänge bei Zimmertemperatur (+23 C) Bei einer kälteren Umgebung kann die Anzahl der Scans erheblich runter gehen. Der Wechsel der Knopfzellenbatterie erfolgt über 2 kleine Kreutzschlitzschrauben und ist somit verhältnismäßig kompliziert und nicht für einen häufigen und schnellen Batterietausch ausgelegt. Keine Anzeige wann Batterie leer ist. Temperaturbereich von +5 bis max. +40 C. Lediglich zwei Scantasten vorhanden. (+ und -) Die Tasten haben keine Industrienorm und somit nicht für starken Gebrauch ausgelegt. Keine IP Schutzklasse und somit nicht geeignet bei Regen oder feuchte Umgebung. Keine Fallhöhenspezifikation Keine Displayanzeige Keine Kontrollmöglichkeit durch Anzeige was gescannt wurde oder einer Menüsteuerung. Keine Erfassung der Unterschrift möglich. Batch Gerät. Die Daten müssen via Kabel am PC Übertragen werden. Die Steckverbindungen sind nur für einen seltenen gebrauch ausgelegt. Vergleichbar mit einer digitalen Kamera. Keine Übertragungsstation (Cradle) oder Bluetooth / WLAN vorhanden Einfacher nicht performanter Laserscanner. Bei Sonneneinstrahlung ist der Scanstrahl nicht sichtbar. Der Speicher ist für maximal für 150 Barcodes (EAN13) ausgelegt. (Speicherlimitierung) Bei Barcodes mit mehr Ziffern entsprechend weniger. Sehr klein, so es kann ziemlich einfach verloren gehen Limitierter 1D Decoder, kein 2D Decoding möglich Kleine und kompakte Bauform. Kann somit aber auch leicht verloren gehen. Ihre Anforderungen habe ich mit einer Reihe von Kollegen unserer technischen Abteilung durchgesprochen; sie haben übereinstimmend gesagt, dass dieses Gerät für den Sie es einsetzen wollen, weder geeignet noch gedacht ist. Gerne können wir Sie und Ihr Team weiter beraten. Wir möchten Ihnen nämlich wie allen unseren Kunden das individuell richtige Produkt verkaufen, weil nur das gewährleisten kann, dass Sie rundum zufrieden sind. 44
45 Ein neues Gerät kann nur nach Test auf Betriebstauglichkeit für den Betrieb freigegeben werden Im Geräteauswahlprozess werden Geräte verschiedener Anbieter auf Tauglichkeit verglichen; dabei erfolgt auch ein Preisvergleich Die Software zum Datenaustausch mit dem Handscanners (per PC oder per Mobilfunk) wird geplant, implementiert und getestet In einem Betriebsversuch wird das Gerät der Wahl auf Tauglichkeit im operativen Betrieb getestet und Anpassungen zur Praxistauglichkeit durchgeführt Aufgrund des Projektvolumens der externen Unterstützung müssen die Phasen ausgeschrieben werden 1 Hj 2. Hj 1. HJ 2. HJ Geräteauswahl und Pilotversuch Ausschreibung Software-Implementierung und Betriebsversuch 45
46 Die Kosten werden vor allem durch die Erstbereitstellung und die Beschaffungskosten pro Gerät getrieben Beschaffung Inbetriebnahme Betrieb Scanner (1 Gerät) Zubehör (pro Gerät) Auswahl Gerät Software Betriebsversuch Infrastruktur Gerätewartung 1. LowPrice- Scanner CS Ersatzgerät MC Scanner Grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 46
47 Beispielrechnung Scanner vs. LowPrice-Scanner (ohne Betriebskosten/Wartung) Kosten Beschaffung (in Euro) HighEnd- Scanner Ersatzgerät LowPrice LowPrice-Scanner zwar günstiger, aber betrieblich nicht geeignet Aufgrund Rüstkosten lohnt sich die Beschäftigung mit einem günstigeren Scanner erst ab ca zu erwartenden Geräten Anzahl Geräte 47
48 Eine beispielhafte Cost Case Betrachtung Kostenpunkt Kosten [ ] Art Handscanner 14,1 Mio Einmalig Erstellung Software 1,3 Mio Einmalig Sonstige betr. Aufwendungen 0,30 Mio Einmalig Summe 15,7 Mio Einmalig IT Running Costs 1,22 Mio Jährlich Repair & Maintenance 0,84 Mio Jährlich Summe 2,06 Mio Jährlich 48
49 Software: Zunächst wurden die konzeptionellen Inhalte definiert Inhalte Fachkonzept Priorität der Erarbeitung Migration und Einführung Architekturüberblick Abläufe und fachliche Funktionen Daten (Datenmodell) Benutzerschnittstelle (Dialoge, Batches und Drucke) Schnittstellen Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Abläufe und Funktionen Daten / Datenmodell Architekturüberblick Schnittstellen Benutzerschnittstelle Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Migration und Einführung 49
50 Erstellung der Prozessbeschreibung Fahrt_Id einscannen Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Ankunft wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit gesetzt. Auswahl: Beladen oder Entladen auf dem Scannerdisplay Ladestaus wird nach Auswahl festgelegt und gilt für alle nachfolgenden Mengenerfassungen an dieser Anfahrstelle. Ein Wechsel zwischen Beladen/Entladen ist jederzeit möglich und muss immer vor der nächsten Erfassung erfolgen! Erfassung per Displayeingabe auf dem Scanner? ja nein Ladungsart (z.b. BehW) und Anzahl eingeben. (Korrekturmöglichkeit) Einscannen von Infoträgern, Paketen, Produktbarcodes oder Ladungsbarcodes (keine Korrekturmöglichkeit) Anfahrstellenbarcode erneut einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Abfahrt wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit aktualisiert. Nächste Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) 50
51 Die grobe Zielarchitektur wurde definiert Schematische Darstellung der Funkscanneranbindung an Inhouse-System Shared-Firewall RZ Funkscanner APN Load-Balancer eigene Instanz Transferserver Verteilserver Inhouse-Server Instanz A TS A Inhouse-Server B Instanz B TS B Fachl. Admin- Zugang TS/DDS 51
52 Design der Handscanner-Bedienung Erläuterung der Funktionen des HSC Quittierungs-Leuchte Barcode-Leser Status-Leuchte, Ein-Aus-Taste Touchscreen Scan Taste und Einschalttaste Alle andere Tasten sind deaktiviert und ohne Funktion 52
53 Maskendesign Der Zugang zu dem Adminmenü wird über die Tastenkombination A + D (gleichzeitig) mit Paßworteingabe ermöglicht. 53
54 Maskendesign Helligkeit Display: Standarteinstellung ca 75% Mengenerfassung: Hacken bitte aktiviert lassen Scanner-Nummer einstellen: Bitte achten Sie auf die Korrekte von der ZG-ISBT vergebenen Scanner-Nr. Über diese Nummer wird die Funkübertragung zum ISBT-Zielserver gesteuert. Dubletten mit einer Kalkscanner Nummer sind kein Problem, da in der Datenbank durch die dritte Stelle der Scanner-Nr ein Unterscheidung vorgenommen wird. (Alt = 1, Anders = 3 und Scanner = 5 ) Dubletten bei der Scannernummer dürfen nicht erzeugt werden, da es für jeden Scanner einen eindeutigen ACCESS Point gibt. Touchscreen kalibrieren: Sobald sich ein Fehlverhalten des HSC zeigt, so dass z.b. die Menüpunkte nicht mehr gezielt angeklickt werden können, muss der HSC neu kalibriert werden. Eine Neukalibrierung ist auch erforderlich, nach völliger Akkuentladung, wenn der Akku längere Zeit aus dem Gerät genommen wurde und wenn das Gerät länge Zeit nicht verwendet wurde. 54
55 Maskendesign noch Touchscreen kalibrieren Der Sinn der Kalibrierung ist eine Überprüfung bzw. Neueinstellung der Kommunikation des HSC durch den Stift über den Touchscreen. Dadurch wird gewährleistet, dass das Antippen mit dem Stift den Wert trifft, den der HSC erwartet. Zum Beispiel der Fahrer tippt auf Füllgrad 50% aber durch mangelnde Kalibrierung erkennt der HSC 25%. An verschiedenen Stellen des Touchscreens wird ein Fadenkreuz angezeigt (Mitte, links oben, rechts unten, links unten, rechts oben) und der Benutzer wird aufgefordert in die Mitte des Fadenkreuzes zu tippen. Bei ungenauer Eingabe ( also nicht korrektes Treffen des Fadenkreuzes) muss die Kalibrierung wiederholt werden. 55
56 Maskendesign Modus Ändern stationär/mobil: In dem Konfigurationsmenü Mobil Stationär können Sie den Scanner für seinen nächsten Einsatz Mobil also zur Mitnahme auf die Tour, oder Stationär zum Beispiel im BZ, PZ, Flughafen usw. vorbereiten. Dazu ist bei der Stationären Benutzung zunächst die stationäre Anfahrstelle einzuscannen und über die Scannertastatur einzugeben. (Beim Festhalten der gelbe runden Taste können Sie die Anfahrstelle in großen Buchstaben schreiben). Diese Anfahrstelle wird dann nach jeder gescannten Fahrt-ID in der Scannersoftware automatisch hinzugefügt. So das bei einem Stationären Einsatz des Scanners für Ankunft/Abfahrt nur die Fahrt-ID erfasst werden braucht. Mengen können ebenfalls gescannt/eingegeben werden. 56
57 Maskendesign Admin-Passwort ändern: Bitte möglichst nicht ändern Log-Datei versenden: Bitte nur nach Rücksprache bzw. Aufforderung durch das Projekt. Hier werden bei Softwareproblemen die Logdateien des Scanners an den Transferserver gesendet. 57
58 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 58
59 Literatur [AIM07] a%20matrix, Zugriff am [Anv10] Anvaari, Mohsen; Architectural Support for Openness in Mobile Software Platforms; University of Gothenburg; Master Thesis [Arn02] Arnold, Dieter; Isermann, Heinz; Kuhn, Axel; Tempelmeier, Horst (Hrsg.): Handbuch der Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2002 [Ber00] Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans-Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2000 [Bje97] Bjelicic, B: Hub-Spoke-System. In: Bloch, J.; hde, G. (Hrsg.): Vahlens Großes Logistiklexikon. München: Vahlen, 1997 [BSI04] Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen. Trends und Entwicklungen in Technologien, Anwendungen und Sicherheit. Bonn, Ingelheim: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI, SecuMedia Verlags-GmbH, 2004 [Buc98] Buchholz, Jonas; Clausen, Uwe; Vastag, Alex (Hrsg.): Handbuch der Verkehrslogistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 1998 [Dat04] Datalogic Communication Division: Strichcode-Fibel. Erkenbrechtswei-ler: Datalogic GmbH, 2004 [DB07] Die Bahn: Online-Ticket der bequemste Weg zur Fahrkarte. [DPW07]Deutsche Post World Net: Elektronische Tinte statt Papierlabel. DRFID das Display inklusive. hi&check=yes&lang=de_de&xmlfile= Zugriff am [Fra95] Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik, Abteilung Verkehrslogistik: AIF Forschungsprojekt Speditionsleitstand. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 1995 [Fuh00] Fuhrmann, Woldemar; Brass, Volker: 11 Mobilfunk. In: Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans- Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag,
60 Literatur [Gil07] Gillert, Frank; Hansen, Wolf-Rüdiger: RFID für die Optimierung von Geschäftsprozessen. Prozess-Strukturen, IT-Architekturen, RFID-Infrastruktur. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2007 [Hei07] Heise Verlag: 3GSM: Windows Mobile 6 offiziell vorgestellt. Zugriff am IDentifikation Logistiktrends für Industrie und Handel. Eine Studie der Fraunhofer AutoLog Initiative. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 2004 [Hom06] Hompel, Michael ten; Heidenblut, Volker: Taschenlexikon Logistik. Abkürzungen, Definitionen und Erläuterung der wichtigsten Begriffe aus Materialfluss und Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2006 [Ins07] insidepda.de: screenshot-vom-windowsmobile-5-nachfolger-crossbow/ Zugriff am [Jun02] Jung, Volker; Warnecke, Hans-Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommunikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Lob02] Lobensommer, Hans: 5.7 Dienste für die Mobilkommunikation. In: Jung, Volker; Warnecke, Hans- Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommu-nikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Mic07] Microsoft Corporation: Windows CE Home Page. Zugriff am [Mot07] Motorola: Technical Information. MOTOROLA G24 DEVELOPER S GUIDE. AT Commands Reference Manual. Motorola Inc., May 31, 2007 [Pan05] Panther, Robert: Programmieren mit dem.net Compact Framework. Pocket PC Smartphone Handheld. Poing: Franzis Verlag GmbH,
Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport
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Denon AH-C821 Leistungsstarke In-Ear-Kopfhörer mit zwei Treibern Aufbauend auf einem halben Jahrhundert Erfahrung in Kopfhörer-Technik hat Denon das Kopfhörermodell 2016 entwickelt, das Komfort und kompromisslose Klangqualität verbindet. Das neue Modell richtet sich an diejenigen, die unterwegs, bei der Arbeit und zum Entspannen bestmöglichen Klang genießen wollen. Der kompakte sowie leichte Kopfhörer ist mit Spitzentechnologie von Denon ausgestattet und liefert bestmögliche Klangqualität. Double Air Compression Driver Das Spitzenmodell AH-C821 ist der weltweit einzige Zwei-Treiber-Kopfhörer mit der patentierten Denon Double Air Compression Driver-Technologie, die für leistungsstarke Bässe und klare Detailwiedergabe sorgt. Die beiden voreinander liegenden 11.5mm-Treiber transportieren mehr Luft für kräftige, verzerrungsarme Bässe. Bei dieser patentierten Bauweise werden separate Kabel vom Stecker zu den beiden Treibern geführt, um die Signalreinheit zu verbessern - eine weitere Weltneuheit von Denon. Die Treiber sind in Gehäusen aus Aluminiumguss und Harz montiert, die gleichzeitig steif und vibrationsdämpfend sind. Die beiden Acoustic Optimiser-Ports von Denon an Vorder- und Rückseite des Gehäuses unterstützen den Druckausgleich. All dies trägt dazu bei, dass der Klang so dynamisch und verzerrungsfrei wie möglich wiedergegeben wird. Radial Cascade Damper-System, Goodbye Kabel-Geräusche Audio-Enthusiasten beschweren sich oft über die Geräusche, die durch die Reibung des Kabels am Körper oder an der Kleidung hervorgerufen werden. Das von Denon entwickelte Radial Cascade Damper-System reduziert derartige Geräusche auf ein Minimum, um Ihnen auch unterwegs reinen Klang in Studioqualität bieten zu können. Außerdem ist der AH-C821 mit Comply TX500 Polsterkappen ausgestattet, die optimal zu den ergonomisch geformten Gehäusen passen. Sie sorgen für eine sichere Passform und damit für reinen Klang und eine maximale Abschirmung von Umgebungsgeräuschen. Die Polsterkappen haben eine Schutzschicht aus Wachs, um die Innenseite der Kopfhörer sauber zu halten. Mitgeliefert werden außerdem Silikon-Polsterkappen in vier Größen sowie ein Transport-Etui und ein Kabelhalter. Optimierung des Sounds mit der zugehörigen Denon Audio App Der AH-C821 kann mit der dazugehörigen Denon Audio App für iOS und Android verwendet werden, mit der Sie den Klang nachjustieren und an Ihre persönlichen Vorlieben anpassen können. Diese App optimiert nicht nur den Klang bei tragbaren Geräten, sondern hat auch eine besonders praktische Abspieloberfläche, die Warteschlangen und Wiedergabelisten unterstützt. Außerdem können Sie über die Internetradioplattform Tuneln auf mehr als 70.000 Radiosender und 2 Millionen On-Demand-Programme zugreifen. Mitgeliefertes Zubehör * Transport-Etui für unterwegs * Ein Paar Comply TX500 Polsterkappen * Vier Paar Silikon-Ohrpassstücke (XS, S, M, L) * Kabelhalter
Denon AH-D7200 Referenz-Qualität Der AH-D7200 ist der neue Referenz-Kopfhörer von Denon. In ihm stecken mehr als 50 Jahre Erfahrung in Kopfhörerentwicklung und -fertigung. Seit fünf Jahrzehnten feilen wir an immer differenzierter klingenden Kopfhörern, die sich durch bequemen Tragekomfort und endlosen Hörgenuss auszeichnen. In diesem Premium-Kopfhörer kommen unsere einzigartigen FreeEdge-Treiber aus Japan zum Einsatz, die sich durch präzise Membranbewegungen für genaueste Wiedergabe mit minimaler Verzerrung auszeichnen. Die Treiber sind in vibrationsdämpfenden Harzlagern montiert, die ihrerseits in selbstdämpfenden Walnussgehäusen eingebaut sind, die Wärme und Leben in den Klang bringen. Ein abnehmbares und speziell in Japan gefertigtes 7N-Kupferkabel sorgt für bestmögliche Signalübertragung. Es hat einen langlebigen Metallstecker und einen Zierring aus Kupfer. Die Ohrschalen sind am Kopfhörerbügel befestigt, welcher mit echtem Schafleder überzogen ist. Die Halterungen bestehen aus ergonomisch geformten Aluminiumgussteilen. Die Memoryschaum-Ohrpolster haben einen extrem weichen Kunstlederbezug, der speziell für den AH-D7200 entwickelt wurde. Jedes Detail dieses kompromisslosen Designs dient der Klangqualität, dem Komfort und dem besten Hörerlebnis. Extrem hochwertige Verbindung Ein abnehmbares 7N-Kupferkabel, das in Japan sorgfältig nach Denon Spezifikation hergestellt wurde, sorgt für bestmögliche Signalübertragung. Es hat einen langlebigen Metallstecker und einen Zierring aus Kupfer. Einzigartige FreeEdge-Treibertechnologie Herzstück des AH-D7200 ist die 50-mm FreeEdge-Treibermembran, die aus einem besonders robusten und leichten Nanofasermaterial besteht. Dadurch werden präzise Membranbewegungen und minimierte Verzerrung möglich. Aufgrund der selbstdämpfenden Eigenschaften werden unerwünschte Resonanzen in der Membran ausgelöscht. Die Treibermembran ist besonders weich eingebettet, damit sie sich möglichst leicht und ohne Verbiegungen bewegen kann und einen Klang von größtmöglicher Reinheit erzeugt. Ohrschalen aus Echtholz Die eleganten und 100 % natürlichen Walnuss-Ohrschalen geben dem Klangerlebnis das gewisse Extra. Sie sind selbstdämpfend und stabil. Sie eliminieren unerwünschte Vibrationen für eine extrem detaillierte Wiedergabe, die Konzerthallen-Lebendigkeit, Wärme und Musikalität reproduziert. Luxuriöse Handwerkskunst Der Kopfhörerbügel ist auf der Außenseite mit natürlichem Schafleder überzogen, das sich besonders weich und luxuriös anfühlt. Auf der Innenseite sorgt abgestepptes Kunstleder für maximalen Komfort und Haltbarkeit. Hoher Tragekomfort Der Kopfhörerbügel hat eine ergonomisch geformte Aluminiumgusskonstruktion für optimalen Tragekomfort. Die Ohrpolster sind mit einem extrem weichen Bezug aus Kunstleder ausgestattet, das speziell für den AH-D7200 entwickelt wurde. Ein spezieller Memoryschaum sorgt dafür, dass sich der Kopfhörer optimal Ihrer Kopfform anpasst. Jede Komponente dieses kompromisslosen Designs dient der Klangqualität, dem Komfort und dem besten Hörerlebnis. Perfekte Anpassung Zur Anpassung an unterschiedliche Kopfgrößen hat der verstellbare Bügel ein Kugellager mit Raststufen für präzises und reproduzierbares Einstellen. Nummerierte Markierungen erleichtern das schnelle und genaue Wiederfinden der persönlichen Einstellung.
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Denon »AVR-X1600H DAB« 7.2 AV-Receiver (LAN (Ethernet), Bluetooth, WLAN, mit Sprachsteuerung)
Allgemein Lautsprecherkanäle , 7.2, Funktionen , Sprachsteuerung FM-Tuner, Anschlüsse Anzahl Analog-Audio-Eingänge , 2, Anzahl Audio-Eingänge 3,5 mm Klinke , 1, Anzahl Audio-Ausgänge 3,5 mm Klinke , 1, Anzahl Digital-Audio-Eingänge optisch , 2, Anzahl HDMI-Eingänge , 6, Anzahl HDMI-Ausgänge , 1, Anzahl Video-Eingänge , 2, Anzahl USB-Anschlüsse , 1, Anzahl Endstufen , 7, Farbe Farbe , schwarz, Anschlüsse Typ Video-Anschluss , HDMI, Audio- und Videowiedergabe Auflösungsstandard , 4k Ultra HD, Unterstützte Audioformate , WAV FLAC ALAC DSD, Ausgangsimpedanz , 16 O, Netzwerk- und Verbindungsarten Netzwerkstandard , LAN (Ethernet) Bluetooth WLAN, Netzwerkfunktionalität , Amazon Music Deezer Spotify Airplay HEOS TIDAL, Empfangsbereich UKW maximal , 108 MHz, Empfangsbereich MW maximal , 1,61 MHz, Stromversorgung Stromverbrauch Betrieb , 430 W, Frequenz , 50 Hz, Betriebsspannung , 230 V, Stromverbrauch Stand-by , 0,1 W, Maße & Gewicht Gewicht , 8,5 kg, Breite , 43,4 cm, Höhe , 15,1 cm, Tiefe , 33,9 cm, | de |
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1 Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 1
2 Studium der Physik in Bonn, Abschluss Diplom-Physiker bei MOSAIC Software AG als Entwickler Abteilungsleiter Prokurist bei sd&m (später Capgemini) als Geschäftsbereichsmanager Seit 2010 Geschäftsbereich Travel & Logistics der msg systems ag Bereichsleiter West, Aufbau des Bereichs in Köln Branchenschwerpunkt: Logistik Weiterer Ausbau der hervorragenden Software-Engineering Kompetenz Umfangreiche Erfahrung in allen Phasen von Software-Entwicklungsprojekten, Schwerpunkt im Projekt-Management und im Vertrieb Nebenberufliche Studium Master of Business Administration, Schwerpunkt Logistik, Abschluss MBA Privates geb. im Rheinland verheiratet, 3 Kinder Fußball letzter Urlaub 2
3 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter mobilen Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 3
4 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 4
5 Was ist Consumerization? Consumerization beschreibt den Wandel wie neue Technologie in die IT Landschaft eines Unternehmens eingeführt werden. Früher Neue Technologien wurden zuerst in den Unternehmen eingeführt, dann erst im Consumer-Bereich. Heute Neue Technologien werden erst im Consumer-Bereich eingeführt dann erst im Unternehmen. Consumerization of Business Applications: Der Einsatz von neuen Technologie wie Smartphone, Tablets, für Unternehmensanwendungen Dieser Trend spielt uns in die Karten, weil wir unser Know-how jetzt auch auf Consumer-Produkten einsetzen können, die in der Business-IT immer häufiger eingesetzt werden. 5
6 Die Verbreitung von Smartphones nimmt zu Verschiedene Faktoren sind für diesen Wandel verantwortlich: Steigende Anzahl an Smartphones und Tabletts: Die Verbreitung von Smartphones innerhalb von Unternehmen nimmt zu sei es durch offizielle Anschaffungen oder durch Mitarbeiter selbst. Tablet-Verkaufszahlen: Quelle: Gartner Says Worldwide Media Tablet Sales on Pace to Reach 19.5 Million Units in
7 Ist es ein allgemeiner Trend oder nur ein vereinzeltes Phänomen? Das es sich hier um einen allgemeinen Wandel handelt, zeigt sich daran, dass Unternehmen wie SAP den Wandel aufgreifen. 7
8 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 8
9 Mobile Clients sind zunächst einmal Geräte 9
10 aber eben auch Software 10
11 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 11
12 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 12
13 Worin unterscheiden sich mobile Clients Betriebssystem Display Akkulaufzeit Prozessor RAM und Flash-Speicher Schnittstellen zur Datenkommunikation Tastatur Sturzschutz IP-Schutzklasse Art der Datenerfassung Maße und Gewicht Betriebstemperatur Preis 13
14 Apple ios URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: $99 - $299 / Jahr (Apple Development Program) ipod Touch, iphone, ipad Native und signierte Anwendungen Apple Mac OS X xcode + Apple Interface Builder Objective C Platform specific, Cocoa API Native widgets 14
15 Google Android URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows, Linux Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 15
16 Microsoft Windows Phone 8 URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (.net byte code) Anwendung Windows Visual Studio NET, XAML, Silverlight, XNA Plattformspezifisch, WP8 API Native widgets 16
17 RIM BlackBerry URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows BlackBerry Java Plug-in for Eclipse Java BlackBerry APIs Native widgets 17
18 Samsung Bada URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Verschiedene Samsung Geräte Native (java byte code) Anwendung Windows Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 18
19 Nokia Symbian OS URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: Bemerkung: kostenlos Unterschiedliche Nokia Geräte Native application Windows, Linux Eclipse Carbide.c++, Visual Studio, CodeWarrior, Borland C++ Builder, gnupoc. C++ with QT, Python, Flash Lite / Java ME Platform specific, Symbian API Native canvas NOKIA setzt für zukünfitge Geräte auf Windows Mobile (V7.5 or V8). 19
20 Zusammenfassung - Wie entwickelt man auf welchem Betriebssystem html 5 Objective C Visual Studio.net C# oder C++ Apple ios Windows Mobile eclipse Java RIM BS Android eclipse Java Bada Symbian eclipse Java Windows Phone 7 eclipse Java Visual Studio Phone Express C# 20
21 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Literatur 21
22 Es existieren zwei große Einsatzgebiete von mobilen Geräten Datenerfassung Datendarstellung 22
23 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Optimierung von Geschäftsprozessen Keine redundante Datenerfassung Keine Medienbrüche Keine Übertragungsfehler Aktuelle Datenbasis Effizienzsteigerung Einspareffekte 23
24 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Automatisierung nachgelagerter Prozesse Automatisierung nachgelagerter Prozesse möglich Schnittstellenthematik muss beachtet werden 24
25 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Beschleunigung der Erfassung Je nach Art der mobilen Datenerfassung ist eine deutliche Beschleunigung des Erfassungsprozess möglich Schnelle Verfügbarkeit von Daten Insgesamte Prozessbeschleunigung 25
26 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Höhere Qualität der Daten Plausibilitätsprüfung direkt am Ort der Datenentstehung Je nach eingesetztem Erfassungsverfahren intrinsische Prüfung der Daten (z.b. Checksummen) Interaktive Führung möglich Keine Nachgelagerten Scan- und OCR-Prozesse notwendig 26
27 Welche Arten der Datenerfassung gibt es? Kosten Bedienbarkeit Elektromagnetische Erfassung RFID Optische Erfassung Barcodes manuelle Eingabe GUI 27
28 Mobile Datenerfassung ist vielfältig einsetzbar Service- Außendienst / Servicetechniker / Wartung / Protokolle Rettungsdienst / Krankentransport, Notarzt- Einsätze Feuerwehr / Brandschau Gebäudemanagement, GIS, Inventuren, Umzüge, Wartung, Service Mietwagen Ausgabe / Service / Rückgabe Vertrieblicher Außendienst Krankenhaus / Klinik Lieferservice (Paketdienste, Heimlieferservice, Tiefkühlware, Getränke) Ersatzteil-Management Betriebsdatenerfassung Kasse 28
29 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 29
30 Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Ziele der Architektur zur Berücksichtigung der Eigenschaften groß und komplex lange Lebensdauer Ständiger Wandel Beherrschbare Teilstrukturen finden Entwicklung mit mehreren Teams Entwicklung in Stufen Hohe Verständlichkeit System muss änderbar sein Wartbarkeit Wiedererkennbare Lösungen Einheitliche, konsistente Lösungen Regeln, Konventionen Betreibbarkeit beim Kunden Infrastruktur berücksichtigen Austausch/Upgrade von Teilsystemen möglich (Middleware, Hardware, Datenbank) Quelle: sd&m AG 30
31 Software-Kategorien trennen Zuständigkeiten Software-Kategorien 0-Software A-Software Unabhängig von Anwendung und Technik; Ideal wiederverwendbar; Beispiel: Klassenbibliothek für Strings und Behälter Bestimmt durch die fachliche Anwendung; Unabhängig von Technik; Meist der größte Teil des Systems; Beispiel: "Mitarbeiter", "Buchung" AT benutzt A R T-Software R-Software Unabhängig von der fachlichen Anwendung; Experte für eine technischen Komponente dafür wiederverwendbar Beispiel: Zugriffsschicht auf Datenbank Reine Transformation (Repräsentation); erträgliche Mischung von A und T Beispiel: Bildschirmdarstellung in XML umsetzen T 0 AT-Software Befasst sich vermischt mit Technik und Anwendung; Grundsätzlich zu vermeiden: schwer zu warten; widersetzt sich Änderungen; Wiederverwendung nahezu ausgeschlossen! 31
32 Der Komponentenschnitt soll die Zuständigkeiten definieren und die Abhängigkeiten minimieren Zusammenfassung Komponentenschnitt Ziele Trennung technischer Dienste Leitlinien Trennung von Fachlichkeit (A) und Technik (T) Anwendungskern (A-Software) ist technikunabhängig T-Abhängigkeiten kapseln Eindeutige Verantwortlichkeiten/ Zuständigkeiten Parallele Entwicklung Mehr als eine Zuständigkeit ist schlecht Vermeide verteilte Zuständigkeiten Dokumentiere Zuständigkeiten (Was ist das Geheimnis der Komponente?) Komponenten gehören zu genau einer Softwarekategorie Schneide Komponenten so, dass sie getrennt entwickelt werden können Minimiere die Schnittstellen zwischen den Komponenten Abschottung Nachbarsysteme Kapsle Nachbarsysteme Möglichst keine enge Kopplung 32
33 Schematische Darstellung der drahtgebundenen Datenübertragung 33
34 Schematische Darstellung der kabellosen Datenübertragung 34
35 Netzwerkarchitekturen mobiler Anwendungen RFID Spracheingabe DMZ WLAN LAN/Cradle GPRS/UMTS IrDA WAN Bluetooth Mobile Drucker 1D/2D/3D- Barcodes Unterschrift Digitale Kamera GPS Backend Firewall Kommunikations- Server Telefonie Sensorik SMS 35
36 Netzwerkarchitekturen komplexer mobiler Anwendungen PC Arbeitsplatz MDE-Gabelstapler PC Arbeitsplatz PC Arbeitsplatz WLAN MDE Kran Application Server MDE Checker Nachbarsysteme 36
37 Auswertungssystem Erfassungsgerät Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben Erfassungsgerät muss in Aufladestation gestellt werden E rfassungsgerät in Aufladestation stellen Transport ausgeführt Fahrer Leitende Stelle Erfassungsgerät muss per Cradle ausgelesen werden Erfassungsgerät per Cradle auslesen Zustellgruppenleiter Leitende Stelle Erfassungsgerät per LAN ausgelesen Erfassungsgerät Tourdaten müssen manuell nacherfasst werden Tourdaten manuell nacherfassen Leitende Stelle Tourdaten manuell nacherfasst Tourunterlagen bereitstellen Tourausdruck Transportausführung steht an Prüfen, ob Tourunterlagen bereitgestellt werden müssen Tourunterlagen müssen bereitgestellt werden Tourunterlagen bereitgestellt Tourunterlagen bereitstellen Leitende Stelle Leitende Stelle Referenzarchitekturen und -prozesse mobiler Anwendungen Geschäftsprozess (GP) GP 1 GP 2 GP n Fahrer und Fahrzeug erfassen Arbeitsanweisungen Tourunterlagen zusammenstellen Tourausdruck Tourdurchführung steht an Erfassungsgerät Tour durchführen Fahrer Tour durchgeführt Prüfen, ob Anschlusstour Fahrer Es soll keine Anschlusstour gefahren werden Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben 37
38 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 38
39 Handscannerauswahl Der folgende Foliensatz enthält eine erstes grobe Statement zu Alternativen zum auslaufenden Handscanner HC 700 von Motorola (Scanner) und der Bewertung der Verwendung eines LowPrice-Handscanners Die Erkenntnisse bzgl. der alternativen Scanner beruhen auf einem Gespräch mit Motorola Für die Erstellung des Foliensatzes, der Bewertung der Scanner und die Abschätzung der Kosten sind weniger als 10 Tage Bearbeitungsaufwand erbracht worden Weitere Schritte sind noch zu klären und erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell HCe 700 betroffen sind 39
40 Handscannerauswahl Empfehlung: Sonderlogistik sollte auf den in anderen Bereichen etablierte Scanner setzen Einsatz eines zweiten Geräts ist wg. Infrastrukturaufbau nicht günstiger Betriebsfreigabe benötigt Vorlaufzeit von 1,5 Jahren Umfang der Bestellung muss wg. auslaufendem Modell bis September 2009 geklärt sein Bewertung Billiggerät: Am Markt vorhandenen Billiggeräte sind auch nach Einschätzung der Hersteller nicht für den betrieblichen Einsatz im Transport geeignet Keine Garantie/Serviceleistungen; keine Schutzklasse (hohe Ausfallrate, kein Schutz vor Feuchtigkeit); Scannen bei niedrigen Temperaturen schwierig (Betriebstemp Grad) Geräte, die annähernd die Anforderungen erfüllen, sind nur unwesentlich billiger als das im Einsatz befindliche Motorola-Gerät (z.b. MC55 von Motorola wird ca. 200 Euro billiger) Die Betriebsfreigabe für ein neues Gerät kann erfahrungsgemäß aufgrund von Geräteauswahl, Gerätetest, Entwicklung der Kommunikationssoftware, Betriebsversuch sowie internen Abstimmung (Betriebsrat, Betriebsarzt) frühestens nach 18 Monaten erfolgen Durch die für den Aufbau der neuen Infrastruktur (Kommunikation, Software) entstehenden Kosten rechnet sich der Einsatz eines zweiten Gerätetyps erst ab einer Beschaffungszahl von ca Geräten Weitere Schritte zur Auswahl eines Ersatzgerätes erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell betroffen sind 40
41 Engere Auswahl: Motorola Geräte Beschreibung Eigenschaften 1. LowPrice-Scanner 2. Mögliches Ersatzgerät ca. 180 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Einsatz des CS1504, der günstige Scanner von Motorola; dieser kann nur 1D-Barcode scannen; Datenaustausch erfolgt per USB- Kabel; Gerät ohne Garantie und ohne Schutzklasse Einsatz eines seit kurzem lieferbaren Alternativgerätes für den zukünftig nicht mehr hergestellten Scanner: MC55 Nur 1D-Barcode Datenübertragung per USB-Kabel/PC keine GPRS kein Display Batteriebetrieb, kein Akku Keine Schutzklasse ca. 640 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Funktionalität analog Scanner Niedrigere Schutzklasse 3. Scanner Der heute im Einsatz befindliche Motorola- Funk-Scanner HC 700; auslaufende Modellserie (Umfang der Bestellung bis September 2009 erforderlich) ca. 840 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Im Einsatz erprobt 1D-Barcode, 2D-Barcode GPRS: Mobile/zeitnahe Datenübertragung Datenübermittlung an Scanner möglich 41
42 Einsatz eines neuen Geräts benötigt 18 Monate Vorlaufzeit Benötigter zeitlicher Vorlauf Synergien mit anderen Netzen Bedien -felder Mobilfunk 2D- Barcod e Informatio n beim Fahrer am Standort Risiken 1. LowPrice- Scanner ca. 18 Monate(1) nicht möglich keine nein nein nein Gerät nicht robust, daher häufig Ausfall Batteriewechsel führt zu Datenverlust Keine Schutzklasse, keine Betriebstemperatur <5 Grad 2. Ersatzgerät ca. 18 Monate (1) nicht möglich ja ja ja ja Portierung der Handscannersoftware insb. der Mobilfunkanbindung Betriebsverkomplizierung (wg. mehrfacher Infrastruktur) Höhere Ausfallquote wg. Schutzklasse 3. Scanner direkt einsetzbar möglich ja ja ja ja Bestellung nur noch bis September möglich (1) grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 42
43 Das Billiggerät CS1504 deckt nicht die für einen Einsatz erforderlichen technischen Eigenschaften ab... Kategorie Geräteeigenschaft Bewertung Robustheit Betriebstemperatur 5-40 Grad KO-Kriterium: keine Nutzung im Winter möglich Robustheit Keine Schutzklasse KO-Kriterium: kein Schutz vor Feuchtigkeit hohe Ausfallwahrscheinlichkeit Robustheit Keine Garantie, kein Service Daten Speicherplatz 150 Scans a 30 Zeichen nicht für lange Touren und viel Information geeignet Daten Datenübertragung per Kabel keine Echtzeit-Übertragung möglich Aufbau eine Infrastruktur mit PC, Netzwerkanschluss, Server, Auslesesoftware, Modem notwendig Täglicher Einsatz Batteriebetrieb ständiger Nachkauf von Batterien notwendig keine Möglichkeit des Ladestandes zu prüfen Datenverlust, wenn Batterie leer Täglicher Einsatz Kein Display Keine Rückmeldung für Fahrer möglich (erfolgreicher Scan, Fehler) Täglicher Einsatz Täglicher Einsatz Zeitpunkt der Datenübertragung Daten können nur abends/morgens per USB-Kabel übertragen werden Zeiteinstellung immer möglich Fahrer können Zeit manipulieren 43
44 ... und darüber hinaus rät selbst der Hersteller Motorola von Einsatz ab (Auszug aus einer Mail ) Der CS1504 ist seit 2002 von Symbol / Motorola als Consumer Scanner auf dem deutschen Markt. Da der Scanner speziell für den Cosumer Markt entwickelt wurde, besitzt der CS1504 keine Industriestandards wie Fallhöhenspezifikationen oder IP Schutzklassen. Der vorgesehene Markt für den CS1504 sind Privatanwender für die Applikationen: Preisvergleich im Supermarkt, Bestellung per Barcode vom Katalog oder direkt von einer Verpackung. Also überall dort, wo nur wenige Scans in der Woche benötigt werden und die Umgebung sich in einem häuslichen Umfeld bewegt. Nachteile CS1504 im Industrieumfeld 3 Monate Gewährleistung - kein Comprehensive Service angeboten von Motorola Motorola bietet für den CS1504 keinerlei Service an. Nach der Gewährleistung von 3 Monaten (Nur auf Werksfehler!) kann das Gerät nicht mehr Instand gesetzt werden. Stromversorgung erfolgt über eine handelsübliche Knopfzellenbatterie. Ausreichend für maximal ca Scannvorgänge bei Zimmertemperatur (+23 C) Bei einer kälteren Umgebung kann die Anzahl der Scans erheblich runter gehen. Der Wechsel der Knopfzellenbatterie erfolgt über 2 kleine Kreutzschlitzschrauben und ist somit verhältnismäßig kompliziert und nicht für einen häufigen und schnellen Batterietausch ausgelegt. Keine Anzeige wann Batterie leer ist. Temperaturbereich von +5 bis max. +40 C. Lediglich zwei Scantasten vorhanden. (+ und -) Die Tasten haben keine Industrienorm und somit nicht für starken Gebrauch ausgelegt. Keine IP Schutzklasse und somit nicht geeignet bei Regen oder feuchte Umgebung. Keine Fallhöhenspezifikation Keine Displayanzeige Keine Kontrollmöglichkeit durch Anzeige was gescannt wurde oder einer Menüsteuerung. Keine Erfassung der Unterschrift möglich. Batch Gerät. Die Daten müssen via Kabel am PC Übertragen werden. Die Steckverbindungen sind nur für einen seltenen gebrauch ausgelegt. Vergleichbar mit einer digitalen Kamera. Keine Übertragungsstation (Cradle) oder Bluetooth / WLAN vorhanden Einfacher nicht performanter Laserscanner. Bei Sonneneinstrahlung ist der Scanstrahl nicht sichtbar. Der Speicher ist für maximal für 150 Barcodes (EAN13) ausgelegt. (Speicherlimitierung) Bei Barcodes mit mehr Ziffern entsprechend weniger. Sehr klein, so es kann ziemlich einfach verloren gehen Limitierter 1D Decoder, kein 2D Decoding möglich Kleine und kompakte Bauform. Kann somit aber auch leicht verloren gehen. Ihre Anforderungen habe ich mit einer Reihe von Kollegen unserer technischen Abteilung durchgesprochen; sie haben übereinstimmend gesagt, dass dieses Gerät für den Sie es einsetzen wollen, weder geeignet noch gedacht ist. Gerne können wir Sie und Ihr Team weiter beraten. Wir möchten Ihnen nämlich wie allen unseren Kunden das individuell richtige Produkt verkaufen, weil nur das gewährleisten kann, dass Sie rundum zufrieden sind. 44
45 Ein neues Gerät kann nur nach Test auf Betriebstauglichkeit für den Betrieb freigegeben werden Im Geräteauswahlprozess werden Geräte verschiedener Anbieter auf Tauglichkeit verglichen; dabei erfolgt auch ein Preisvergleich Die Software zum Datenaustausch mit dem Handscanners (per PC oder per Mobilfunk) wird geplant, implementiert und getestet In einem Betriebsversuch wird das Gerät der Wahl auf Tauglichkeit im operativen Betrieb getestet und Anpassungen zur Praxistauglichkeit durchgeführt Aufgrund des Projektvolumens der externen Unterstützung müssen die Phasen ausgeschrieben werden 1 Hj 2. Hj 1. HJ 2. HJ Geräteauswahl und Pilotversuch Ausschreibung Software-Implementierung und Betriebsversuch 45
46 Die Kosten werden vor allem durch die Erstbereitstellung und die Beschaffungskosten pro Gerät getrieben Beschaffung Inbetriebnahme Betrieb Scanner (1 Gerät) Zubehör (pro Gerät) Auswahl Gerät Software Betriebsversuch Infrastruktur Gerätewartung 1. LowPrice- Scanner CS Ersatzgerät MC Scanner Grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 46
47 Beispielrechnung Scanner vs. LowPrice-Scanner (ohne Betriebskosten/Wartung) Kosten Beschaffung (in Euro) HighEnd- Scanner Ersatzgerät LowPrice LowPrice-Scanner zwar günstiger, aber betrieblich nicht geeignet Aufgrund Rüstkosten lohnt sich die Beschäftigung mit einem günstigeren Scanner erst ab ca zu erwartenden Geräten Anzahl Geräte 47
48 Eine beispielhafte Cost Case Betrachtung Kostenpunkt Kosten [ ] Art Handscanner 14,1 Mio Einmalig Erstellung Software 1,3 Mio Einmalig Sonstige betr. Aufwendungen 0,30 Mio Einmalig Summe 15,7 Mio Einmalig IT Running Costs 1,22 Mio Jährlich Repair & Maintenance 0,84 Mio Jährlich Summe 2,06 Mio Jährlich 48
49 Software: Zunächst wurden die konzeptionellen Inhalte definiert Inhalte Fachkonzept Priorität der Erarbeitung Migration und Einführung Architekturüberblick Abläufe und fachliche Funktionen Daten (Datenmodell) Benutzerschnittstelle (Dialoge, Batches und Drucke) Schnittstellen Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Abläufe und Funktionen Daten / Datenmodell Architekturüberblick Schnittstellen Benutzerschnittstelle Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Migration und Einführung 49
50 Erstellung der Prozessbeschreibung Fahrt_Id einscannen Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Ankunft wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit gesetzt. Auswahl: Beladen oder Entladen auf dem Scannerdisplay Ladestaus wird nach Auswahl festgelegt und gilt für alle nachfolgenden Mengenerfassungen an dieser Anfahrstelle. Ein Wechsel zwischen Beladen/Entladen ist jederzeit möglich und muss immer vor der nächsten Erfassung erfolgen! Erfassung per Displayeingabe auf dem Scanner? ja nein Ladungsart (z.b. BehW) und Anzahl eingeben. (Korrekturmöglichkeit) Einscannen von Infoträgern, Paketen, Produktbarcodes oder Ladungsbarcodes (keine Korrekturmöglichkeit) Anfahrstellenbarcode erneut einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Abfahrt wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit aktualisiert. Nächste Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) 50
51 Die grobe Zielarchitektur wurde definiert Schematische Darstellung der Funkscanneranbindung an Inhouse-System Shared-Firewall RZ Funkscanner APN Load-Balancer eigene Instanz Transferserver Verteilserver Inhouse-Server Instanz A TS A Inhouse-Server B Instanz B TS B Fachl. Admin- Zugang TS/DDS 51
52 Design der Handscanner-Bedienung Erläuterung der Funktionen des HSC Quittierungs-Leuchte Barcode-Leser Status-Leuchte, Ein-Aus-Taste Touchscreen Scan Taste und Einschalttaste Alle andere Tasten sind deaktiviert und ohne Funktion 52
53 Maskendesign Der Zugang zu dem Adminmenü wird über die Tastenkombination A + D (gleichzeitig) mit Paßworteingabe ermöglicht. 53
54 Maskendesign Helligkeit Display: Standarteinstellung ca 75% Mengenerfassung: Hacken bitte aktiviert lassen Scanner-Nummer einstellen: Bitte achten Sie auf die Korrekte von der ZG-ISBT vergebenen Scanner-Nr. Über diese Nummer wird die Funkübertragung zum ISBT-Zielserver gesteuert. Dubletten mit einer Kalkscanner Nummer sind kein Problem, da in der Datenbank durch die dritte Stelle der Scanner-Nr ein Unterscheidung vorgenommen wird. (Alt = 1, Anders = 3 und Scanner = 5 ) Dubletten bei der Scannernummer dürfen nicht erzeugt werden, da es für jeden Scanner einen eindeutigen ACCESS Point gibt. Touchscreen kalibrieren: Sobald sich ein Fehlverhalten des HSC zeigt, so dass z.b. die Menüpunkte nicht mehr gezielt angeklickt werden können, muss der HSC neu kalibriert werden. Eine Neukalibrierung ist auch erforderlich, nach völliger Akkuentladung, wenn der Akku längere Zeit aus dem Gerät genommen wurde und wenn das Gerät länge Zeit nicht verwendet wurde. 54
55 Maskendesign noch Touchscreen kalibrieren Der Sinn der Kalibrierung ist eine Überprüfung bzw. Neueinstellung der Kommunikation des HSC durch den Stift über den Touchscreen. Dadurch wird gewährleistet, dass das Antippen mit dem Stift den Wert trifft, den der HSC erwartet. Zum Beispiel der Fahrer tippt auf Füllgrad 50% aber durch mangelnde Kalibrierung erkennt der HSC 25%. An verschiedenen Stellen des Touchscreens wird ein Fadenkreuz angezeigt (Mitte, links oben, rechts unten, links unten, rechts oben) und der Benutzer wird aufgefordert in die Mitte des Fadenkreuzes zu tippen. Bei ungenauer Eingabe ( also nicht korrektes Treffen des Fadenkreuzes) muss die Kalibrierung wiederholt werden. 55
56 Maskendesign Modus Ändern stationär/mobil: In dem Konfigurationsmenü Mobil Stationär können Sie den Scanner für seinen nächsten Einsatz Mobil also zur Mitnahme auf die Tour, oder Stationär zum Beispiel im BZ, PZ, Flughafen usw. vorbereiten. Dazu ist bei der Stationären Benutzung zunächst die stationäre Anfahrstelle einzuscannen und über die Scannertastatur einzugeben. (Beim Festhalten der gelbe runden Taste können Sie die Anfahrstelle in großen Buchstaben schreiben). Diese Anfahrstelle wird dann nach jeder gescannten Fahrt-ID in der Scannersoftware automatisch hinzugefügt. So das bei einem Stationären Einsatz des Scanners für Ankunft/Abfahrt nur die Fahrt-ID erfasst werden braucht. Mengen können ebenfalls gescannt/eingegeben werden. 56
57 Maskendesign Admin-Passwort ändern: Bitte möglichst nicht ändern Log-Datei versenden: Bitte nur nach Rücksprache bzw. Aufforderung durch das Projekt. Hier werden bei Softwareproblemen die Logdateien des Scanners an den Transferserver gesendet. 57
58 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 58
59 Literatur [AIM07] a%20matrix, Zugriff am [Anv10] Anvaari, Mohsen; Architectural Support for Openness in Mobile Software Platforms; University of Gothenburg; Master Thesis [Arn02] Arnold, Dieter; Isermann, Heinz; Kuhn, Axel; Tempelmeier, Horst (Hrsg.): Handbuch der Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2002 [Ber00] Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans-Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2000 [Bje97] Bjelicic, B: Hub-Spoke-System. In: Bloch, J.; hde, G. (Hrsg.): Vahlens Großes Logistiklexikon. München: Vahlen, 1997 [BSI04] Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen. Trends und Entwicklungen in Technologien, Anwendungen und Sicherheit. Bonn, Ingelheim: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI, SecuMedia Verlags-GmbH, 2004 [Buc98] Buchholz, Jonas; Clausen, Uwe; Vastag, Alex (Hrsg.): Handbuch der Verkehrslogistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 1998 [Dat04] Datalogic Communication Division: Strichcode-Fibel. Erkenbrechtswei-ler: Datalogic GmbH, 2004 [DB07] Die Bahn: Online-Ticket der bequemste Weg zur Fahrkarte. [DPW07]Deutsche Post World Net: Elektronische Tinte statt Papierlabel. DRFID das Display inklusive. hi&check=yes&lang=de_de&xmlfile= Zugriff am [Fra95] Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik, Abteilung Verkehrslogistik: AIF Forschungsprojekt Speditionsleitstand. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 1995 [Fuh00] Fuhrmann, Woldemar; Brass, Volker: 11 Mobilfunk. In: Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans- Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag,
60 Literatur [Gil07] Gillert, Frank; Hansen, Wolf-Rüdiger: RFID für die Optimierung von Geschäftsprozessen. Prozess-Strukturen, IT-Architekturen, RFID-Infrastruktur. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2007 [Hei07] Heise Verlag: 3GSM: Windows Mobile 6 offiziell vorgestellt. Zugriff am IDentifikation Logistiktrends für Industrie und Handel. Eine Studie der Fraunhofer AutoLog Initiative. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 2004 [Hom06] Hompel, Michael ten; Heidenblut, Volker: Taschenlexikon Logistik. Abkürzungen, Definitionen und Erläuterung der wichtigsten Begriffe aus Materialfluss und Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2006 [Ins07] insidepda.de: screenshot-vom-windowsmobile-5-nachfolger-crossbow/ Zugriff am [Jun02] Jung, Volker; Warnecke, Hans-Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommunikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Lob02] Lobensommer, Hans: 5.7 Dienste für die Mobilkommunikation. In: Jung, Volker; Warnecke, Hans- Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommu-nikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Mic07] Microsoft Corporation: Windows CE Home Page. Zugriff am [Mot07] Motorola: Technical Information. MOTOROLA G24 DEVELOPER S GUIDE. AT Commands Reference Manual. Motorola Inc., May 31, 2007 [Pan05] Panther, Robert: Programmieren mit dem.net Compact Framework. Pocket PC Smartphone Handheld. Poing: Franzis Verlag GmbH,
Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport
Seite 1 von 16 Planspiel Mobility Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport Seite 2 von 16 Planspiel Mobility Inhaltsverzeichnis 1 Zweck des Dokuments | Festplatten-Adapter IDE/SATA auf USB2.0 mit OneTouch Backup. Adaptateur disques durs IDE/SATA vers USB2.0 avec fonction Backup OneTouch PX - PDF
Festplatten-Adapter IDE/SATA auf USB2.0 mit OneTouch Backup. Adaptateur disques durs IDE/SATA vers USB2.0 avec fonction Backup OneTouch PX
Download "Festplatten-Adapter IDE/SATA auf USB2.0 mit OneTouch Backup. Adaptateur disques durs IDE/SATA vers USB2.0 avec fonction Backup OneTouch PX-3130-675"
1 Festplatten-Adapter IDE/SATA auf USB2.0 mit OneTouch Backup Adaptateur disques durs IDE/SATA vers USB2.0 avec fonction Backup OneTouch Weitere Informationen finden Sie unter: Klicken Sie einfach auf die Seite Antworten auf häufig gestellte Fragen! PX
3 Festplatten-Adapter IDE/SATA auf USB2.0 mit OneTouch Backup Adaptateur disques durs IDE/SATA vers USB2.0 avec fonction Backup OneTouch
4 Festplatten-Adapter IDE/SATA auf USB2.0 mit OneTouch Backup D INHALT Sicherheitshinweise... 6 Konformitätserklärung... 6 Lieferumfang... 7 Produkteigenschaften... 8 Treiberinstallation für Windows Überprüfung der erfolgreichen Geräteerkennung Installation und Verwendung der Backup-Software Installation Verwendung der Backup-Software Zurücksichern Dateimanager Einstellungen Anhang: Formatieren einer neuen Festplatte Unter Windows Vista Unter Windows 2000 und XP Unter Windows 98 und Windows ME Anhang: Sicheres Entfernen der Festplatte Fehlerbehebung (Festplatten)
5 SOMMAIRE Consignes de sécurité F Contenu Caractéristiques du produit Déclaration de conformité Installation des pilotes pour Windows Vérification de la détection Installation et utilisation du logiciel de backup Installation Utilisation du logiciel de sauvegarde Restauration Gestionnaire de fichiers Réglages Annexe : Formater un nouveau disque dur Sous Windows Vista Sous Windows 2000 et XP Sous Windows 98 et Windows ME Annexe : Éjection du disque Dépannage (Disques durs)
6 Festplatten-Adapter IDE/SATA auf USB2.0 mit OneTouch Backup D Sicherheitshinweise Diese Bedienungsanleitung dient dazu, Sie mit der Funktionsweise dieses Produktes vertraut zu machen. Bewahren Sie diese Anleitung daher gut auf, damit Sie jederzeit darauf zugreifen können. Ein Umbauen oder Verändern des Produktes beeinträchtigt die Produktsicherheit. Achtung Verletzungsgefahr! Öffnen Sie das Produkt niemals eigenmächtig. Führen Sie Reparaturen nie selbst aus! Behandeln Sie das Produkt sorgfältig. Es kann durch Stöße, Schläge oder Fall aus bereits geringer Höhe beschädigt werden. Halten Sie das Produkt fern von Feuchtigkeit und extremer Hitze. Tauchen Sie das Produkt niemals in Wasser oder andere Flüssigkeiten. Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten! Konformitätserklärung Hiermit erklärt PEARL.GmbH, dass sich das Produkt PX-3130 in Übereinstimmung mit der EMV-Richtlinie 2004/108/EG, der RoHS-Richtlinie 2011/65/EU befindet und der Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG. Leiter Qualitätswesen Dipl. Ing. (FH) Andreas Kurtasz Die ausführliche Konformitätserklärung finden Sie unter Klicken Sie unten auf den Link Support (Handbücher, FAQs, Treiber & Co.). Geben Sie anschließend im Suchfeld die Artikelnummer PX-3130 ein. 6
7 Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank für den Kauf dieses praktischen IDE/S-ATA Adapters. Mit diesem Adapter können Sie schnell und unkompliziert eine Festplatte oder andere passende Laufwerke an einen USB-Port Ihres Computers anschließen. Damit fällt es leicht, Daten zu übertragen oder Sicherungskopien anzufertigen. Externe Festplatten, die Sie zum Datenaustausch mit Freunden oder für Backups verwenden, müssen nicht erst kompliziert in den Computer eingebaut werden. Das mitgelieferte Kopierprogramm PCClone EX Lite unterstützt Sie beim Formatieren von Festplatten und bei der automatischen Sicherung Ihrer Daten. Vorprogrammierte Backups machen Sie nun mit nur einem Knopfdruck. D Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung und befolgen Sie die Hinweise und Tipps, damit Sie den IDE/S-ATA Adapter optimal nutzen können. Lieferumfang IDE/S-ATA Adapter S-ATA Datenkabel USB Y-Kabel Netzadapter mit Y-Kabel für die Stromversorgung (IDE und S-ATA) Netzkabel für Netzadapter Treiber- & Software-CD Bedienungsanleitung 7
8 Festplatten-Adapter IDE/SATA auf USB2.0 mit OneTouch Backup D Produkteigenschaften Anschluss von IDE oder S-ATA Festplatten über USB an den PC Auch für CD- oder DVD-Laufwerke geeignet IDE und S-ATA Festplatten können gleichzeitig betrieben werden Schneller Datentransfer über USB 2.0 Unterstützt Plug & Play Mit praktischer Backup-Software für Datensicherung per Knopfdruck Mit Status-LEDs Für die Anzeige der aktiven Verbindung Für alle Windows-Betriebssysteme ab Windows 98 8
9 Treiberinstallation für Windows 98 Wenn Sie das Betriebssystem Windows 98 verwenden, muss der benötigte USB-Treiber installiert werden, damit der IDE/S-ATA Adapter einwandfrei funktioniert. Verwenden Sie ein anderes Windows-Betriebssystem, also Windows Me, 2000, XP oder Vista, installieren sich die Treiber bei Anschluss an den USB-Port automatisch und es ist keine gesonderte Treiberinstallation nötig. Legen Sie für die Treiberinstallation bei Windows 98 die mitgelieferte CD-ROM in ein CD-Laufwerk an Ihrem Computer. Schließen Sie dann den Adapter an einen USB-Anschluss Ihres Computers an. Ihr Computer erkennt ein neues USB-Gerät und sucht nach den erforderlichen Treibern. Geben Sie als Quelle für den Treiber Ihr CD- Laufwerk an und lassen Sie sich durch die Treiberinstallation führen. Je nach Konfiguration Ihres Systems kann im Laufe der Installation die Original-CD Ihres Betriebssystems verlangt werden. D 9
10 Festplatten-Adapter IDE/SATA auf USB2.0 mit OneTouch Backup D Überprüfung der erfolgreichen Geräteerkennung Schließen Sie eine Festplatte an den Adapter an, gehen Sie dabei aber immer vorsichtig vor, um die Kontakte an der Festplatte nicht zu beschädigen. 3,5 -Festplatten und andere Laufwerke benötigen eine zusätzliche Stromversorgung durch den mitgelieferten Netzadapter. Schließen Sie dann den USB-Adapter an einen USP-Port Ihres Computers an. Auf dem Arbeitsplatz Ihres Computers wird die angeschlossene Festplatte nun als neuer Datenträger angezeigt. Wenn Sie zwei Laufwerke an den Adapter angeschlossen haben, werden zwei neue Datenträger auf dem Arbeitsplatz angezeigt. ACHTUNG: Das Anschließen von Festplatten an den und Trennen vom Adapter ist nur möglich, wenn die USB-Verbindung zwischen Adapter und Computer getrennt ist. Ziehen Sie also immer den USB-Stecker aus dem USB-Port Ihres Computers, bevor Sie ein neues Laufwerk an den Adapter anschließen oder wenn Sie ein Laufwerk vom Adapter trennen wollen. Verbinden Sie erst danach den Adapter wieder mit dem USB-Port. 10
11 Wenn Sie eine völlig neue und bisher unformatierte Festplatte verwenden, beachten Sie bitte den Anhang mit Informationen zum Formatieren einer neuen Festplatte am Ende dieser Bedienungsanleitung. D Wenn Sie in der Taskleiste das Wechseldatenträger-Symbol sehen, ein angeschlossenes Laufwerk aber nicht auf dem Arbeitsplatz angezeigt wird, überprüfen Sie bitte folgendes: Stellen Sie sicher, dass das Laufwerk korrekt angeschlossen wurde. Stellen Sie sicher, dass eine angeschlossene Festplatte auf Master eingestellt ist. Installieren Sie, wenn Sie Windows 98 verwenden, die benötigten USB-Treiber. Stellen Sie sicher, dass die angeschlossene Festplatte formatiert ist. HINWEIS: Wenn die erste Inbetriebnahme eines angeschlossenen Laufwerkes nicht funktioniert hat, müssen Sie dieses eventuell trotzdem erst aus dem Geräte-Manager entfernen, bevor Sie es neu installieren. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf das Arbeitsplatz -Symbol auf Ihrem Desktop und wählen Sie aus dem dann erscheinenden Menü Eigenschaften. Wählen Sie im dann erscheinenden Fenster den Karteireiter Hardware und klicken Sie dort auf Geräte-Manager. Hier werden Ihnen alle auf dem Computer installierten Geräte angezeigt. Wenn sich unter Laufwerke ein Eintrag befindet, der mit einem? oder! versehen ist, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf diesen Eintrag und wählen Sie Deinstallieren 11
12 Festplatten-Adapter IDE/SATA auf USB2.0 mit OneTouch Backup D Installation und Verwendung der Backup-Software Auf der mitgelieferten CD befindet sich die Backup-Software PCClone EX Lite, die Sie ganz einfach so programmieren können, dass per Knopfdruck Ihre gewünschten Datensicherungen durchgeführt werden. HINWEISE: Das Programm unterstützt die Dateisysteme FAT32 und NTFS. Um das Programm PCClone EX Lite auszuführen, müssen Sie als Administrator auf Ihrem Computer eingeloggt sein. Stellen Sie vor der Verwendung der Backup-Software sicher, dass eine angeschlossene Festplatte einwandfrei funktioniert. So können Sie spätere Backup-Fehler ausschließen. Die Knopfdruck-Backup Funktion am Adapter wird von den Betriebssystemen Windows 98 und Me nicht unterstützt. Verwenden Sie bei diesen Betriebssystemen die Software- Oberfläche. 12
13 Installation 1. Legen Sie die mitgelieferte CD-ROM in ein CD-Laufwerk an Ihrem Computer. Normalerweise startet die Installation automatisch mit dem unten angezeigten Fenster. Funktioniert die Autostart-Funktion nicht, starten Sie die Installation manuell, indem Sie die Setup-Datei auf der CD starten. Klicken Sie auf Installieren. D 2. Wenn Sie das Programm installieren wollen, stimmen Sie der Lizenzvereinbahrung zu. Klicken Sie dazu auf Weiter. 13
14 Festplatten-Adapter IDE/SATA auf USB2.0 mit OneTouch Backup D 3. Verfahren Sie bei der weiteren Installation nach den Anweisungen des Installationsassistenten und schließen Sie die Installation ab. 4. Nach der erfolgreichen Installation wird jeweils ein Programmsymbol auf dem Desktop und rechts unten in der Taskleiste angezeigt. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol in der Taskleiste, um Einstellungen vorzunehmen oder das Programm zu starten. HINWEIS: Mit dem Programm wurde auch die Anwendung FNet FAT32 Format installiert. Bei Datenträgern mit dem Dateiformat FAT32 darf nach einer Beschränkung von Windows eine Partition nicht größer sein als 32 GB. Das installierte Programm kann diese Beschränkung allerdings umgehen und FAT32-Festplatten trotzdem auf die volle Größe formatieren. Sie können das Programm einfach über Start Programme FNet FAT32 Format starten. 14
15 Verwendung der Backup-Software Die Backup-Software PCClone EX Lite arbeitet auf Knopfdruck automatisch, wenn sie entsprechend programmiert wurde. Programmieren Sie also zuerst die Software. D 1. Starten Sie PCClone EX Lite. Das Programm startet mit der Quick Launch Oberfläche. 2. Wählen Sie aus dem Menü den Button Dateibackup, um ein Backup zu programmieren. 15
16 Festplatten-Adapter IDE/SATA auf USB2.0 mit OneTouch Backup D 3. Wählen Sie dann einfach die gewünschten Ordner aus, die gesichert werden sollen und wählen Sie in der rechten Spalte gegebenenfalls noch ein Laufwerk (nur möglich bei mehreren angeschlossenen Wechseldatenträgern). Klicken Sie dann auf Start. 4. Bestätigen Sie die erneute Abfrage, indem Sie auf Start klicken. 16
17 5. Das Backup wird dann gestartet. Ein Fortschrittsbalken informiert Sie ständig über den Status. Am Ende erscheint die Meldung, dass das Backup erfolgreich durchgeführt wurde. D Nun, da Sie (in Schritt 3) bereits ein Backup programmiert haben, können ein erneutes Backup der selben Ordner einfach per Knopfdruck auf den Backup-Knopf am Adapter starten. Das Programm fragt noch nach einer Bestätigung. Drücken Sie dafür einfach noch einmal den Backup-Knopf. 17
18 Festplatten-Adapter IDE/SATA auf USB2.0 mit OneTouch Backup D Das Backup läuft nun selbstständig im Hintergrund ab. Rechts unten in der Taskleiste wird Ihnen der Fortschritt angezeigt. ACHTUNG: Das automatische Backup funktioniert nur, wenn Sie vorher ein Backup programmiert haben. Andernfalls werden Sie zur Programmierung eines Backups aufgefordert. Achten Sie immer darauf, dass Adapter und Festplatte korrekt an Ihren Computer angeschlossen sind und dass auf dem angeschlossenen Datenträger genug Speicherplatz für ein Backup vorhanden ist, bevor Sie ein Backup starten. Auf dem angeschlossenen USB-Laufwerk wird der versteckte Ordner Fnet angelegt. Er enthält Ihre Backups. Achten Sie darauf, diesen Ordner nicht versehentlich zu löschen. Wenn Sie Backups absichtlich löschen wollen, können Sie das in diesem Ordner tun. Sie können auch den ganzen Ordner löschen. Das ist kein Problem. Bei neuen Backups wird der Ordner neu angelegt. 18
19 Zurücksichern Verwenden Sie den Button Zurücksichern, um Datensicherungen wieder zurück auf Ihren Computer zu bringen. Dazu müssen Sie vorher eine Sicherungsversion auswählen. D 19
20 Festplatten-Adapter IDE/SATA auf USB2.0 mit OneTouch Backup D Dateimanager Der Dateimanager ist ein Button im Menü. Er funktioniert genau wie der Explorer unter Windows. Hier können Sie ganz einfach durch Klicken und Ziehen Dateien von einem Laufwerk auf ein anderes kopieren. 20
21 Einstellungen Klicken Sie in der Quick Launch Oberfläche des Programms auf den Button Optionen, um verschiedene Einstellungen für Backups vorzunehmen. Hier können Sie zum Beispiel eine Tastenkombination für die Backups festlegen und einstellen, ob das Programm mit jedem Windows-Start automatisch ausgeführt werden soll (Autostart-Funktion). D 21
22 Festplatten-Adapter IDE/SATA auf USB2.0 mit OneTouch Backup D Anhang: Formatieren einer neuen Festplatte Unter Windows Vista 1. Schließen Sie das Gerät an den Computer an und starten Sie ihn. 2. Windows meldet die neue Festplatte (Symbol neben der Uhr), weist aber keinen Laufwerksbuchstaben zu. 3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Computer. Wählen Sie nun Verwalten. Hierfür benötigen Sie Administratorrechte auf dem verwendeten Computer. 4. In der Computerverwaltung wird ein nicht initialisiertes Laufwerk angezeigt. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf dieses Laufwerk und wählen Sie Initialisieren. 5. Wählen Sie einen Partitionsstil aus. Hinweis: Wenn Sie die externe Festplatte auch noch an anderen Computern mit eventuell älteren Betriebssystemen verwenden möchten, wählen Sie MBR. 6. In der Computerverwaltung wird die Festplatte nun als online, aber nicht zugeordnet angezeigt. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Laufwerk und wählen Sie Neues einfaches Volume 7. Folgen Sie den Hinweisen des Assistenten und erstellen Sie eine neue Partition mit den gewünschten Werten. HINWEIS: Wenn Sie hier FAT32 wählen, darf jede Partition nicht größer als 32 GB sein. Dies ist eine reine Beschränkung von Windows. Mit geeigneten Festplattentools lässt sich diese umgehen. NTFS hat keine solche Beschränkung kann allerdings zu Kompatibilitätsproblemen führen, wenn Sie die Festplatte an einen älteren Rechner oder Macintosh-Computer anschließen. 22
23 Unter Windows 2000 und Windows XP 1. Schließen Sie das Gerät an den Computer an und starten Sie diesen. 2. Windows erkennt die neue Hardware (Symbol neben der Uhr), weist aber keinen Laufwerksbuchstaben zu. 3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Arbeitsplatz. Wählen Sie nun Verwalten. Hierzu müssen Sie auf Ihrem Computer über Administrationsrechte verfügen. 4. Klicken Sie auf Datenträgerverwaltung. Im rechten Fenster erscheinen nun alle Laufwerke inklusive der neuen Festplatte (z.b. Festplatte1). 5. Falls ein rotes Warnsymbol bei der neuen Festplatte erscheint, so muss diese zunächst initialisiert bzw. deren Signatur geschrieben werden. Klicken Sie hierzu mit der rechten Maustaste auf das Warnsymbol und wählen Initialisieren bzw. Signatur schreiben. Setzen Sie das Häkchen der betreffenden Festplatte und bestätigen Sie mit Klick auf OK. 6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in den nicht zugeordnet -Bereich und wählen Partition erstellen. D 23
24 Festplatten-Adapter IDE/SATA auf USB2.0 mit OneTouch Backup D 8. Erstellen Sie eine neue Partition mit der vorgeschlagenen Partitionsgröße. Wenn Sie mehrere Partitionen erstellen möchten, wählen Sie die gewünschten Größen und wiederholen Schritt Windows bietet Ihnen an, die neue Partition nun zu formatieren. Wenn Sie hier FAT32 wählen, darf jede Partition nicht größer als 32 GB sein. Dies ist eine reine Beschränkung von Windows. Mit geeigneten Festplattentools lässt sich diese umgehen. NTFS hat keine solche Beschränkung kann allerdings zu Kompatibilitätsproblemen führen, wenn Sie die Festplatte an einen älteren Rechner oder Macintosh- Computer anschließen. Unter Windows 98 und Windows ME 1. Installieren Sie den Treiber wie unten beschrieben 2. Schließen Sie das Gerät am Computer an und starten Sie diesen. 3. Doppelklicken Sie zunächst auf Arbeitsplatz dann auf Systemsteuerung und nun auf System. 4. Klicken Sie auf Geräte-Manager und öffnen den Baum durch klicken auf das + bei Laufwerke. 5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die neue Festplatte und wählen Einstellungen. 6. Setzen Sie das Häkchen bei Austauschbarer Datenträger und weisen Sie einen Laufwerks buchstaben zu. 7. Gehen Sie zurück zum Arbeitsplatzfenster, wählen das entsprechende neue Laufwerk mit der rechten Maustaste aus und klicken auf Formatieren. 8. Folgen Sie den Anweisungen, um die neue Festplatte zu formatieren. 24
25 ACHTUNG Gehen Sie sehr sorgfältig vor. Sollten Sie versehentlich eine andere Partition oder Festplatte formatieren, so sind deren Daten unwiederbringlich verloren! Sollte diese Methode zur Formatierung der Festplatte fehlschlagen, so muss die Platte an einen IDE- oder SATA- Port angehängt und wie eine herkömmliche Festplatte unter Windows formatiert werden. D Anhang: Sicheres Entfernen der Festplatte Es wird empfohlen, die Festplatte immer mit dem Symbol für sicheres Entfernen eines USB-Gerätes vom Computer zu trennen. Klicken Sie mit der linken Maustaste auf das Symbol für das Entfernen von Hardware und warten Sie einen Moment. Klicken Sie nun auf das Laufwerk, das Sie entfernen möchten; z.b. USB-Massenspeicher Laufwerk (E:) anhalten. Wenn das Bestätigungsfenster erscheint, trennen Sie das Festplattengehäuse vom Computer. Unter Windows 98 oder ME stellen Sie sicher, dass keine Daten mehr übertragen werden und trennen dann die USB-Verbindung. Wenn Sie einen MAC verwenden, können Sie den Auswerfen - Befehl verwenden. ACHTUNG: Trennen Sie das Festplattengehäuse nicht während einer Datenübertragung oder während ein Programm von dieser Festplatte aus aktiv ist! Dies kann Datenverlust zur Folge haben. 25
26 Festplatten-Adapter IDE/SATA auf USB2.0 mit OneTouch Backup D Fehlerbehebung (Festplatten) Die Festplatte wird nicht als neue Hardware erkannt. Je nach Festplatte kann es nötig sein, sie als Master (Device 0) oder als Slave (Device 1) zu konfigurieren. An der Rückseite befinden sich kleine Plastikbrücken, sogenannte Jumper. In der Regel befindet sich auf der Festplatte eine Abbildung, aus der Sie ersehen können, wie der Jumper zu setzen ist. Ansonsten finden Sie dies in der Anleitung der Festplatte. Versetzen Sie den Jumper, bauen Sie die Festplatte wieder und starten Sie den Rechner neu. Probieren Sie gegebenenfalls alle Konfigurationen durch. Es werden keine Bilder von einer Digitalkamera übertragen. Falls Ihre Kamera das Bildübertragungsprotokoll PTP (Picture Transfer Protocol) unterstützt, aktivieren Sie dieses. Wie Sie dabei vorgehen, lesen Sie bitte im Handbuch der Kamera nach. Es werden keine Dateien beim Transfer mit der OTG-Technologie übertragen. Die Festplatte muss mit FAT32 formatiert sein. NTFS wird im Zusammenhang mit der OTG-Funktion nicht unterstützt. Aufgrund einer Vielzahl von Standards sowie unterschiedlichster Chipsätze kann es vorkommen, dass das Festplattengehäuse nicht korrekt mit bestimmten USB-Geräten zusammenarbeitet. 26
27 27 D
29 Adaptateur disques durs IDE/SATA vers USB2.0 avec fonction Backup OneTouch PX
30 Adaptateur IDE/SATA vers USB2.0 avec fonction Backup OneTouch F Consignes de sécurité Ce mode d'emploi vous permet de vous familiariser avec le fonctionnement du produit. Conservez-le afin de pouvoir le consulter en cas de besoin. Pour connaître les conditions de garantie, veuillez contacter votre revendeur. Veuillez également tenir compte des conditions générales de vente! Veillez à utiliser le produit uniquement comme indiqué dans la notice. Une mauvaise utilisation peut endommager le produit ou son environnement. Le démontage ou la modification du produit affecte sa sécurité. Attention, risque de blessure! N'ouvrez jamais l'appareil, sous peine de perdre toute garantie. Manipulez le produit avec précaution. Un coup, un choc, ou une chute, même de faible hauteur, peut l'endommager. N'exposez pas le produit à l'humidité ni à une chaleur extrême. Ce produit n'est pas un jouet. Surveillez les enfants pour vous assurer qu'ils ne jouent pas avec l'appareil. Ne plongez jamais l'appareil dans l'eau ni dans aucun autre liquide. Si le câble d'alimentation est endommagé, il doit être remplacé par le fabricant, son service après-vente ou des personnes de qualification similaire afin d'éviter tout danger. N utilisez pas l appareil tant que la réparation n a pas été effectuée. Aucune garantie ne pourra être appliquée en cas de mauvaise utilisation. Le fabricant décline toute responsabilité en cas de dégâts matériels ou dommages (physiques ou moraux) dus à une mauvaise utilisation et/ou au non-respect des consignes de sécurité. Sous réserve de modification et d'erreur! 30
31 Chère cliente, cher client, Nous vous remercions d avoir choisi cet adaptateur IDE/S-ATA. Avec cet adaptateur, vous branchez rapidement un disque dur ou autre lecteur sur un simple port USB de votre ordinateur. Ceci permet un transfert facilité des données pour faire des copies de sauvegarde par exemple. Vous pouvez utiliser un disque dur nu (sans avoir à l intégrer dans la tour du boîtier de votre PC) et ainsi échanger les données et sauvegardes avec vos proches. Le programme de copie fourni "PCClone EX Lite" vous aide pour le formatage des disques et pour la sécurisation automatique de vos données. Vous pouvez aussi préprogrammer les dossiers et fichiers à sauvegarder et lancer l opération d une simple pression sur un bouton. F Afin d utiliser au mieux votre nouvel adaptateur IDE/S-ATA, veuillez lire attentivement ce mode d emploi et respecter les consignes et astuces suivantes. Contenu Adaptateur IDE/S-ATA Câble de données S-ATA Câble USB en Y Câble d alimentation en Y (IDE et S-ATA) Câble pour adaptateur secteur CD pilote & logiciel Mode d emploi 31
32 Adaptateur IDE/SATA vers USB2.0 avec fonction Backup OneTouch F Caractéristiques du produit Branchement de disques durs IDE ou S-ATA au PC via USB Convient aussi aux lecteurs CD ou DVD Possibilité d utilisation simultanée de disques IDE et S-ATA Transfert de données rapide via USB 2.0 Plug & Play prêt à l emploi Livré avec un logiciel de sauvegarde pour des "Backup par simple pression d un bouton" Avec LED de statut indiquant les connexions actives Pour tous les systèmes d exploitation Windows à partir de Windows 98 Déclaration de conformité La société PEARL.GmbH déclare ce produit PX-3130 conforme aux directives actuelles suivantes du Parlement Européen : 2004/108/CE, concernant la compatibilité électromagnétique, 2006/95/CE, relative au matériel électrique destiné à être employé dans certaines limites de tension, et 2011/65/UE, relative à la limitation de l'utilisation de certaines substances dangereuses dans les équipements électriques et électroniques. Directeur Service Qualité Dipl. Ing. (FH) Andreas Kurtasz
33 Installation des pilotes pour Windows 98 Si vous utilisez le système d exploitation Windows 98, vous devez installer le pilote USB afin que l adaptateur IDE/S-ATA fonctionne correctement. Si vous utilisez un autre système Windows tel Windows Me, 2000, XP ou Vista, les pilotes s installent automatiquement après branchement de l adaptateur à un port USB et aucune action de l utilisateur n est requise. Pour l installation des pilotes sur Windows 98, veuillez insérer le CD- ROM fourni dans un lecteur CD de votre ordinateur. Branchez ensuite l adaptateur à un port USB de votre ordinateur. Votre ordinateur détecte un nouveau périphérique USB et cherche les pilotes correspondants. Donnez votre lecteur CD comme source des pilotes et laissez-vous guider par l assistant d installation. Selon la configuration de votre système, il se peut que vous deviez insérer le CD d installation original de votre système d exploitation. F 33
34 Adaptateur IDE/SATA vers USB2.0 avec fonction Backup OneTouch F Vérification de la détection Branchez un disque dur à l adaptateur. Soyez prudent afin de ne pas abîmer les contacts du disque. Les disques durs 3,5 et autres lecteurs nécessitent une alimentation supplémentaire via l adaptateur secteur fourni. Branchez ensuite l adaptateur USB à un port USB libre de votre ordinateur. Le Poste de travail de votre ordinateur affiche alors le nouveau disque dur. Si vous avez branché deux lecteurs sur l adaptateur, deux lecteurs s affichent dans le Poste de travail. ATTENTION : Le branchement et débranchement des disques durs sur l adaptateur est uniquement possible quand le câble USB est débranché entre l ordinateur et l adaptateur. Débranchez toujours le câble USB de votre ordinateur avant de brancher/débrancher un disque dur ou lecteur sur l adaptateur. Rebranchez le câble USB entre le PC et l adaptateur une fois les modifications effectuées. 34
35 Si vous utilisez un disque dur neuf qui n est pas encore formaté, veuillez lire l annexe à la fin de ce mode d emploi concernant le formatage des nouveaux disques. F Si vous voyez le symbole d un périphérique dans la barre des tâches mais pas dans le "Poste de travail", veuillez vérifier: que le lecteur soit bien branché. que le disque dur soit en mode "Master". d avoir installé les pilotes USB si vous utilisez Windows 98. que le disque dur branché ait déjà été formaté. NOTE : Si la première utilisation d un lecteur branché n a pas fonctionné, éjectez-le du gestionnaire de périphérique avant de le réinstaller. Pour cela, faites un clic droit sur l icône "Poste de travail" du bureau puis cliquez sur "Propriétés". Dans la nouvelle fenêtre, cliquez sur l onglet "Matériel" puis "Gestionnaire de périphériques". Tous les composants installés dans votre ordinateur s affichent. Si le menu "Lecteurs de disques" contient un élément avec un "?" ou un "!", faites un clic droit dessus puis sélectionnez "Désinstaller " 35
36 Adaptateur IDE/SATA vers USB2.0 avec fonction Backup OneTouch F Installation et utilisation du logiciel de backup Le CD fourni contient le logiciel de backup "PCClone EX Lite" qui est facilement programmable pour effectuer la sauvegarde de votre choix par la pression d un simple bouton. NOTES : Le programme supporte les formats FAT32 et NTFS. Vous devez être administrateur de l ordinateur pour exécuter le programme "PCClone EX Lite". Avant d utiliser le logiciel de backup, veuillez vous assurer que le disque dur branché fonctionne correctement. Ceci permet d éviter les erreurs dans les sauvegardes. La fonction de sauvegarde par pression d un simple bouton sur l adaptateur n est pas supportée par les systèmes Windows 98 et Me. Pour ces systèmes d exploitation, veuillez utiliser l interface logicielle. 36
37 Installation 1. Insérez le CD-ROM fourni dans un lecteur CD de votre ordinateur. L installation devrait démarrer automatiquement avec la fenêtre ci-dessous. Si la fonction Autostart n a pas fonctionné, démarrez l installation manuellement en exécutant le fichier Setup présent sur le CD. Cliquez ensuite sur "Installer". F 2. Acceptez la licence pour pouvoir installer le programme. Pour cela, cliquez sur "j accepte". 37
38 Adaptateur IDE/SATA vers USB2.0 avec fonction Backup OneTouch F 3. Suivez ensuite les instructions de l assistant d installation jusqu à la finalisation. 4. Une fois l installation réussie, une icône s affiche sur le bureau et en bas à droite dans la barre des tâches. Faites un clic droit sur l icône de la barre des tâches pour ouvrir ou quitter le programme. NOTE: le programme installe aussi l application "FNet FAT32 Format". Pour les périphériques de stockage au format FAT32 Windows limite les partitions à 32 Go maximum. Le programme permet de contourner cette limitation pour pouvoir formater la totalité de la capacité d un disque dur au format FAT32. Démarrez le programme via Menu Démarrer Programme FNet FAT32 Format. 38
39 Utilisation du logiciel de sauvegarde Lorsque vous appuyez sur le bouton de l adaptateur, le logiciel de sauvegarde "PCClone EX Lite" exécute automatiquement les actions que vous y avez programmé. Commencez donc par programmer le logiciel. F 1. Démarrez "PCClone EX Lite". Le programme démarre sur l écran "Quick Launch". 2. Appuyez sur le bouton "Sauvegarde de fichiers" dans le menu pour programmer la sauvegarde. 39
40 Adaptateur IDE/SATA vers USB2.0 avec fonction Backup OneTouch F 3. Sélectionnez ensuite les dossiers que vous voulez inclure à la sauvegarde puis le lecteur dans la colonne de droite (uniquement disponible quand plusieurs lecteurs amovibles sont branchés). Cliquez ensuite sur "Start". 4. Confirmez l action dans la nouvelle fenêtre en cliquant sur "Start". 40
41 5. La sauvegarde est en cours. Une barre de progression indique le statut en direct. A la fin, un message signale que la sauvegarde a été correctement effectuée. F Maintenant que vous avez programmé une sauvegarde (à l étape 3), vous pouvez effectuer une sauvegarde rapide des dossiers sélectionnés via une simple pression sur le bouton Backup de l adaptateur. Le programme demande confirmation. Pour cela, appuyez une seconde fois sur le bouton Backup. 41
42 Adaptateur IDE/SATA vers USB2.0 avec fonction Backup OneTouch F La sauvegarde se fait automatiquement en arrière-plan. La progression s affiche en bas à droite dans la barre des tâches. ATTENTION : Le backup automatique fonctionne uniquement si vous avez précédemment configuré les dossiers impliqués. Dans le cas contraire vous devez configurer les dossiers à sauvegarder (étape 3 plus haut). Veillez toujours à ce que le disque dur, l adaptateur et l ordinateur soient bien branchés et que le disque dur contienne assez d espace mémoire pour accueillir la sauvegarde programmée avant d appuyer sur le bouton. Un dossier caché "Fnet" est placé sur le lecteur USB branché. Il contient vos sauvegardes. Veillez à ne pas supprimer ce dossier. Pour supprimer volontairement une sauvegarde, il suffit de supprimer le contenu de ce dossier. Vous pouvez aussi supprimer le dossier "Fnet". Ceci n a aucune conséquence sur vos sauvegardes futures car le dossier sera recréé. 42
PX USB 3.0-HDD-Station. für 2,5" & 3,5" SATA. Station USB 3.0. pour disque dur SATA 2,5" & 3,5" BEDIENUNGSANLEITUNG / MODE D EMPLOI
PX-2519 USB 3.0-HDD-Station für 2,5" & 3,5" SATA Station USB 3.0 pour disque dur SATA 2,5" & 3,5" D F BEDIENUNGSANLEITUNG / MODE D EMPLOI USB 3.0-HDD-Station für 2,5" & 3,5" SATA Station USB 3.0 pour
Quad-Store. 4-fach 3,5 Festplattengehäuse für SATA Festplatten Boîtier pour 4 disques durs SATA 3,5" PX-3152 PX-3152
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q-de-1290 | Wie funktioniert das Design der Handscanner-Bedienung und welche Funktionen bietet der HSC? | Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz - PDF
Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz
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1 Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 1
2 Studium der Physik in Bonn, Abschluss Diplom-Physiker bei MOSAIC Software AG als Entwickler Abteilungsleiter Prokurist bei sd&m (später Capgemini) als Geschäftsbereichsmanager Seit 2010 Geschäftsbereich Travel & Logistics der msg systems ag Bereichsleiter West, Aufbau des Bereichs in Köln Branchenschwerpunkt: Logistik Weiterer Ausbau der hervorragenden Software-Engineering Kompetenz Umfangreiche Erfahrung in allen Phasen von Software-Entwicklungsprojekten, Schwerpunkt im Projekt-Management und im Vertrieb Nebenberufliche Studium Master of Business Administration, Schwerpunkt Logistik, Abschluss MBA Privates geb. im Rheinland verheiratet, 3 Kinder Fußball letzter Urlaub 2
3 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter mobilen Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 3
4 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 4
5 Was ist Consumerization? Consumerization beschreibt den Wandel wie neue Technologie in die IT Landschaft eines Unternehmens eingeführt werden. Früher Neue Technologien wurden zuerst in den Unternehmen eingeführt, dann erst im Consumer-Bereich. Heute Neue Technologien werden erst im Consumer-Bereich eingeführt dann erst im Unternehmen. Consumerization of Business Applications: Der Einsatz von neuen Technologie wie Smartphone, Tablets, für Unternehmensanwendungen Dieser Trend spielt uns in die Karten, weil wir unser Know-how jetzt auch auf Consumer-Produkten einsetzen können, die in der Business-IT immer häufiger eingesetzt werden. 5
6 Die Verbreitung von Smartphones nimmt zu Verschiedene Faktoren sind für diesen Wandel verantwortlich: Steigende Anzahl an Smartphones und Tabletts: Die Verbreitung von Smartphones innerhalb von Unternehmen nimmt zu sei es durch offizielle Anschaffungen oder durch Mitarbeiter selbst. Tablet-Verkaufszahlen: Quelle: Gartner Says Worldwide Media Tablet Sales on Pace to Reach 19.5 Million Units in
7 Ist es ein allgemeiner Trend oder nur ein vereinzeltes Phänomen? Das es sich hier um einen allgemeinen Wandel handelt, zeigt sich daran, dass Unternehmen wie SAP den Wandel aufgreifen. 7
8 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 8
9 Mobile Clients sind zunächst einmal Geräte 9
10 aber eben auch Software 10
11 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 11
12 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 12
13 Worin unterscheiden sich mobile Clients Betriebssystem Display Akkulaufzeit Prozessor RAM und Flash-Speicher Schnittstellen zur Datenkommunikation Tastatur Sturzschutz IP-Schutzklasse Art der Datenerfassung Maße und Gewicht Betriebstemperatur Preis 13
14 Apple ios URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: $99 - $299 / Jahr (Apple Development Program) ipod Touch, iphone, ipad Native und signierte Anwendungen Apple Mac OS X xcode + Apple Interface Builder Objective C Platform specific, Cocoa API Native widgets 14
15 Google Android URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows, Linux Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 15
16 Microsoft Windows Phone 8 URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (.net byte code) Anwendung Windows Visual Studio NET, XAML, Silverlight, XNA Plattformspezifisch, WP8 API Native widgets 16
17 RIM BlackBerry URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows BlackBerry Java Plug-in for Eclipse Java BlackBerry APIs Native widgets 17
18 Samsung Bada URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Verschiedene Samsung Geräte Native (java byte code) Anwendung Windows Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 18
19 Nokia Symbian OS URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: Bemerkung: kostenlos Unterschiedliche Nokia Geräte Native application Windows, Linux Eclipse Carbide.c++, Visual Studio, CodeWarrior, Borland C++ Builder, gnupoc. C++ with QT, Python, Flash Lite / Java ME Platform specific, Symbian API Native canvas NOKIA setzt für zukünfitge Geräte auf Windows Mobile (V7.5 or V8). 19
20 Zusammenfassung - Wie entwickelt man auf welchem Betriebssystem html 5 Objective C Visual Studio.net C# oder C++ Apple ios Windows Mobile eclipse Java RIM BS Android eclipse Java Bada Symbian eclipse Java Windows Phone 7 eclipse Java Visual Studio Phone Express C# 20
21 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Literatur 21
22 Es existieren zwei große Einsatzgebiete von mobilen Geräten Datenerfassung Datendarstellung 22
23 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Optimierung von Geschäftsprozessen Keine redundante Datenerfassung Keine Medienbrüche Keine Übertragungsfehler Aktuelle Datenbasis Effizienzsteigerung Einspareffekte 23
24 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Automatisierung nachgelagerter Prozesse Automatisierung nachgelagerter Prozesse möglich Schnittstellenthematik muss beachtet werden 24
25 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Beschleunigung der Erfassung Je nach Art der mobilen Datenerfassung ist eine deutliche Beschleunigung des Erfassungsprozess möglich Schnelle Verfügbarkeit von Daten Insgesamte Prozessbeschleunigung 25
26 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Höhere Qualität der Daten Plausibilitätsprüfung direkt am Ort der Datenentstehung Je nach eingesetztem Erfassungsverfahren intrinsische Prüfung der Daten (z.b. Checksummen) Interaktive Führung möglich Keine Nachgelagerten Scan- und OCR-Prozesse notwendig 26
27 Welche Arten der Datenerfassung gibt es? Kosten Bedienbarkeit Elektromagnetische Erfassung RFID Optische Erfassung Barcodes manuelle Eingabe GUI 27
28 Mobile Datenerfassung ist vielfältig einsetzbar Service- Außendienst / Servicetechniker / Wartung / Protokolle Rettungsdienst / Krankentransport, Notarzt- Einsätze Feuerwehr / Brandschau Gebäudemanagement, GIS, Inventuren, Umzüge, Wartung, Service Mietwagen Ausgabe / Service / Rückgabe Vertrieblicher Außendienst Krankenhaus / Klinik Lieferservice (Paketdienste, Heimlieferservice, Tiefkühlware, Getränke) Ersatzteil-Management Betriebsdatenerfassung Kasse 28
29 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 29
30 Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Ziele der Architektur zur Berücksichtigung der Eigenschaften groß und komplex lange Lebensdauer Ständiger Wandel Beherrschbare Teilstrukturen finden Entwicklung mit mehreren Teams Entwicklung in Stufen Hohe Verständlichkeit System muss änderbar sein Wartbarkeit Wiedererkennbare Lösungen Einheitliche, konsistente Lösungen Regeln, Konventionen Betreibbarkeit beim Kunden Infrastruktur berücksichtigen Austausch/Upgrade von Teilsystemen möglich (Middleware, Hardware, Datenbank) Quelle: sd&m AG 30
31 Software-Kategorien trennen Zuständigkeiten Software-Kategorien 0-Software A-Software Unabhängig von Anwendung und Technik; Ideal wiederverwendbar; Beispiel: Klassenbibliothek für Strings und Behälter Bestimmt durch die fachliche Anwendung; Unabhängig von Technik; Meist der größte Teil des Systems; Beispiel: "Mitarbeiter", "Buchung" AT benutzt A R T-Software R-Software Unabhängig von der fachlichen Anwendung; Experte für eine technischen Komponente dafür wiederverwendbar Beispiel: Zugriffsschicht auf Datenbank Reine Transformation (Repräsentation); erträgliche Mischung von A und T Beispiel: Bildschirmdarstellung in XML umsetzen T 0 AT-Software Befasst sich vermischt mit Technik und Anwendung; Grundsätzlich zu vermeiden: schwer zu warten; widersetzt sich Änderungen; Wiederverwendung nahezu ausgeschlossen! 31
32 Der Komponentenschnitt soll die Zuständigkeiten definieren und die Abhängigkeiten minimieren Zusammenfassung Komponentenschnitt Ziele Trennung technischer Dienste Leitlinien Trennung von Fachlichkeit (A) und Technik (T) Anwendungskern (A-Software) ist technikunabhängig T-Abhängigkeiten kapseln Eindeutige Verantwortlichkeiten/ Zuständigkeiten Parallele Entwicklung Mehr als eine Zuständigkeit ist schlecht Vermeide verteilte Zuständigkeiten Dokumentiere Zuständigkeiten (Was ist das Geheimnis der Komponente?) Komponenten gehören zu genau einer Softwarekategorie Schneide Komponenten so, dass sie getrennt entwickelt werden können Minimiere die Schnittstellen zwischen den Komponenten Abschottung Nachbarsysteme Kapsle Nachbarsysteme Möglichst keine enge Kopplung 32
33 Schematische Darstellung der drahtgebundenen Datenübertragung 33
34 Schematische Darstellung der kabellosen Datenübertragung 34
35 Netzwerkarchitekturen mobiler Anwendungen RFID Spracheingabe DMZ WLAN LAN/Cradle GPRS/UMTS IrDA WAN Bluetooth Mobile Drucker 1D/2D/3D- Barcodes Unterschrift Digitale Kamera GPS Backend Firewall Kommunikations- Server Telefonie Sensorik SMS 35
36 Netzwerkarchitekturen komplexer mobiler Anwendungen PC Arbeitsplatz MDE-Gabelstapler PC Arbeitsplatz PC Arbeitsplatz WLAN MDE Kran Application Server MDE Checker Nachbarsysteme 36
37 Auswertungssystem Erfassungsgerät Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben Erfassungsgerät muss in Aufladestation gestellt werden E rfassungsgerät in Aufladestation stellen Transport ausgeführt Fahrer Leitende Stelle Erfassungsgerät muss per Cradle ausgelesen werden Erfassungsgerät per Cradle auslesen Zustellgruppenleiter Leitende Stelle Erfassungsgerät per LAN ausgelesen Erfassungsgerät Tourdaten müssen manuell nacherfasst werden Tourdaten manuell nacherfassen Leitende Stelle Tourdaten manuell nacherfasst Tourunterlagen bereitstellen Tourausdruck Transportausführung steht an Prüfen, ob Tourunterlagen bereitgestellt werden müssen Tourunterlagen müssen bereitgestellt werden Tourunterlagen bereitgestellt Tourunterlagen bereitstellen Leitende Stelle Leitende Stelle Referenzarchitekturen und -prozesse mobiler Anwendungen Geschäftsprozess (GP) GP 1 GP 2 GP n Fahrer und Fahrzeug erfassen Arbeitsanweisungen Tourunterlagen zusammenstellen Tourausdruck Tourdurchführung steht an Erfassungsgerät Tour durchführen Fahrer Tour durchgeführt Prüfen, ob Anschlusstour Fahrer Es soll keine Anschlusstour gefahren werden Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben 37
38 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 38
39 Handscannerauswahl Der folgende Foliensatz enthält eine erstes grobe Statement zu Alternativen zum auslaufenden Handscanner HC 700 von Motorola (Scanner) und der Bewertung der Verwendung eines LowPrice-Handscanners Die Erkenntnisse bzgl. der alternativen Scanner beruhen auf einem Gespräch mit Motorola Für die Erstellung des Foliensatzes, der Bewertung der Scanner und die Abschätzung der Kosten sind weniger als 10 Tage Bearbeitungsaufwand erbracht worden Weitere Schritte sind noch zu klären und erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell HCe 700 betroffen sind 39
40 Handscannerauswahl Empfehlung: Sonderlogistik sollte auf den in anderen Bereichen etablierte Scanner setzen Einsatz eines zweiten Geräts ist wg. Infrastrukturaufbau nicht günstiger Betriebsfreigabe benötigt Vorlaufzeit von 1,5 Jahren Umfang der Bestellung muss wg. auslaufendem Modell bis September 2009 geklärt sein Bewertung Billiggerät: Am Markt vorhandenen Billiggeräte sind auch nach Einschätzung der Hersteller nicht für den betrieblichen Einsatz im Transport geeignet Keine Garantie/Serviceleistungen; keine Schutzklasse (hohe Ausfallrate, kein Schutz vor Feuchtigkeit); Scannen bei niedrigen Temperaturen schwierig (Betriebstemp Grad) Geräte, die annähernd die Anforderungen erfüllen, sind nur unwesentlich billiger als das im Einsatz befindliche Motorola-Gerät (z.b. MC55 von Motorola wird ca. 200 Euro billiger) Die Betriebsfreigabe für ein neues Gerät kann erfahrungsgemäß aufgrund von Geräteauswahl, Gerätetest, Entwicklung der Kommunikationssoftware, Betriebsversuch sowie internen Abstimmung (Betriebsrat, Betriebsarzt) frühestens nach 18 Monaten erfolgen Durch die für den Aufbau der neuen Infrastruktur (Kommunikation, Software) entstehenden Kosten rechnet sich der Einsatz eines zweiten Gerätetyps erst ab einer Beschaffungszahl von ca Geräten Weitere Schritte zur Auswahl eines Ersatzgerätes erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell betroffen sind 40
41 Engere Auswahl: Motorola Geräte Beschreibung Eigenschaften 1. LowPrice-Scanner 2. Mögliches Ersatzgerät ca. 180 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Einsatz des CS1504, der günstige Scanner von Motorola; dieser kann nur 1D-Barcode scannen; Datenaustausch erfolgt per USB- Kabel; Gerät ohne Garantie und ohne Schutzklasse Einsatz eines seit kurzem lieferbaren Alternativgerätes für den zukünftig nicht mehr hergestellten Scanner: MC55 Nur 1D-Barcode Datenübertragung per USB-Kabel/PC keine GPRS kein Display Batteriebetrieb, kein Akku Keine Schutzklasse ca. 640 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Funktionalität analog Scanner Niedrigere Schutzklasse 3. Scanner Der heute im Einsatz befindliche Motorola- Funk-Scanner HC 700; auslaufende Modellserie (Umfang der Bestellung bis September 2009 erforderlich) ca. 840 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Im Einsatz erprobt 1D-Barcode, 2D-Barcode GPRS: Mobile/zeitnahe Datenübertragung Datenübermittlung an Scanner möglich 41
42 Einsatz eines neuen Geräts benötigt 18 Monate Vorlaufzeit Benötigter zeitlicher Vorlauf Synergien mit anderen Netzen Bedien -felder Mobilfunk 2D- Barcod e Informatio n beim Fahrer am Standort Risiken 1. LowPrice- Scanner ca. 18 Monate(1) nicht möglich keine nein nein nein Gerät nicht robust, daher häufig Ausfall Batteriewechsel führt zu Datenverlust Keine Schutzklasse, keine Betriebstemperatur <5 Grad 2. Ersatzgerät ca. 18 Monate (1) nicht möglich ja ja ja ja Portierung der Handscannersoftware insb. der Mobilfunkanbindung Betriebsverkomplizierung (wg. mehrfacher Infrastruktur) Höhere Ausfallquote wg. Schutzklasse 3. Scanner direkt einsetzbar möglich ja ja ja ja Bestellung nur noch bis September möglich (1) grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 42
43 Das Billiggerät CS1504 deckt nicht die für einen Einsatz erforderlichen technischen Eigenschaften ab... Kategorie Geräteeigenschaft Bewertung Robustheit Betriebstemperatur 5-40 Grad KO-Kriterium: keine Nutzung im Winter möglich Robustheit Keine Schutzklasse KO-Kriterium: kein Schutz vor Feuchtigkeit hohe Ausfallwahrscheinlichkeit Robustheit Keine Garantie, kein Service Daten Speicherplatz 150 Scans a 30 Zeichen nicht für lange Touren und viel Information geeignet Daten Datenübertragung per Kabel keine Echtzeit-Übertragung möglich Aufbau eine Infrastruktur mit PC, Netzwerkanschluss, Server, Auslesesoftware, Modem notwendig Täglicher Einsatz Batteriebetrieb ständiger Nachkauf von Batterien notwendig keine Möglichkeit des Ladestandes zu prüfen Datenverlust, wenn Batterie leer Täglicher Einsatz Kein Display Keine Rückmeldung für Fahrer möglich (erfolgreicher Scan, Fehler) Täglicher Einsatz Täglicher Einsatz Zeitpunkt der Datenübertragung Daten können nur abends/morgens per USB-Kabel übertragen werden Zeiteinstellung immer möglich Fahrer können Zeit manipulieren 43
44 ... und darüber hinaus rät selbst der Hersteller Motorola von Einsatz ab (Auszug aus einer Mail ) Der CS1504 ist seit 2002 von Symbol / Motorola als Consumer Scanner auf dem deutschen Markt. Da der Scanner speziell für den Cosumer Markt entwickelt wurde, besitzt der CS1504 keine Industriestandards wie Fallhöhenspezifikationen oder IP Schutzklassen. Der vorgesehene Markt für den CS1504 sind Privatanwender für die Applikationen: Preisvergleich im Supermarkt, Bestellung per Barcode vom Katalog oder direkt von einer Verpackung. Also überall dort, wo nur wenige Scans in der Woche benötigt werden und die Umgebung sich in einem häuslichen Umfeld bewegt. Nachteile CS1504 im Industrieumfeld 3 Monate Gewährleistung - kein Comprehensive Service angeboten von Motorola Motorola bietet für den CS1504 keinerlei Service an. Nach der Gewährleistung von 3 Monaten (Nur auf Werksfehler!) kann das Gerät nicht mehr Instand gesetzt werden. Stromversorgung erfolgt über eine handelsübliche Knopfzellenbatterie. Ausreichend für maximal ca Scannvorgänge bei Zimmertemperatur (+23 C) Bei einer kälteren Umgebung kann die Anzahl der Scans erheblich runter gehen. Der Wechsel der Knopfzellenbatterie erfolgt über 2 kleine Kreutzschlitzschrauben und ist somit verhältnismäßig kompliziert und nicht für einen häufigen und schnellen Batterietausch ausgelegt. Keine Anzeige wann Batterie leer ist. Temperaturbereich von +5 bis max. +40 C. Lediglich zwei Scantasten vorhanden. (+ und -) Die Tasten haben keine Industrienorm und somit nicht für starken Gebrauch ausgelegt. Keine IP Schutzklasse und somit nicht geeignet bei Regen oder feuchte Umgebung. Keine Fallhöhenspezifikation Keine Displayanzeige Keine Kontrollmöglichkeit durch Anzeige was gescannt wurde oder einer Menüsteuerung. Keine Erfassung der Unterschrift möglich. Batch Gerät. Die Daten müssen via Kabel am PC Übertragen werden. Die Steckverbindungen sind nur für einen seltenen gebrauch ausgelegt. Vergleichbar mit einer digitalen Kamera. Keine Übertragungsstation (Cradle) oder Bluetooth / WLAN vorhanden Einfacher nicht performanter Laserscanner. Bei Sonneneinstrahlung ist der Scanstrahl nicht sichtbar. Der Speicher ist für maximal für 150 Barcodes (EAN13) ausgelegt. (Speicherlimitierung) Bei Barcodes mit mehr Ziffern entsprechend weniger. Sehr klein, so es kann ziemlich einfach verloren gehen Limitierter 1D Decoder, kein 2D Decoding möglich Kleine und kompakte Bauform. Kann somit aber auch leicht verloren gehen. Ihre Anforderungen habe ich mit einer Reihe von Kollegen unserer technischen Abteilung durchgesprochen; sie haben übereinstimmend gesagt, dass dieses Gerät für den Sie es einsetzen wollen, weder geeignet noch gedacht ist. Gerne können wir Sie und Ihr Team weiter beraten. Wir möchten Ihnen nämlich wie allen unseren Kunden das individuell richtige Produkt verkaufen, weil nur das gewährleisten kann, dass Sie rundum zufrieden sind. 44
45 Ein neues Gerät kann nur nach Test auf Betriebstauglichkeit für den Betrieb freigegeben werden Im Geräteauswahlprozess werden Geräte verschiedener Anbieter auf Tauglichkeit verglichen; dabei erfolgt auch ein Preisvergleich Die Software zum Datenaustausch mit dem Handscanners (per PC oder per Mobilfunk) wird geplant, implementiert und getestet In einem Betriebsversuch wird das Gerät der Wahl auf Tauglichkeit im operativen Betrieb getestet und Anpassungen zur Praxistauglichkeit durchgeführt Aufgrund des Projektvolumens der externen Unterstützung müssen die Phasen ausgeschrieben werden 1 Hj 2. Hj 1. HJ 2. HJ Geräteauswahl und Pilotversuch Ausschreibung Software-Implementierung und Betriebsversuch 45
46 Die Kosten werden vor allem durch die Erstbereitstellung und die Beschaffungskosten pro Gerät getrieben Beschaffung Inbetriebnahme Betrieb Scanner (1 Gerät) Zubehör (pro Gerät) Auswahl Gerät Software Betriebsversuch Infrastruktur Gerätewartung 1. LowPrice- Scanner CS Ersatzgerät MC Scanner Grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 46
47 Beispielrechnung Scanner vs. LowPrice-Scanner (ohne Betriebskosten/Wartung) Kosten Beschaffung (in Euro) HighEnd- Scanner Ersatzgerät LowPrice LowPrice-Scanner zwar günstiger, aber betrieblich nicht geeignet Aufgrund Rüstkosten lohnt sich die Beschäftigung mit einem günstigeren Scanner erst ab ca zu erwartenden Geräten Anzahl Geräte 47
48 Eine beispielhafte Cost Case Betrachtung Kostenpunkt Kosten [ ] Art Handscanner 14,1 Mio Einmalig Erstellung Software 1,3 Mio Einmalig Sonstige betr. Aufwendungen 0,30 Mio Einmalig Summe 15,7 Mio Einmalig IT Running Costs 1,22 Mio Jährlich Repair & Maintenance 0,84 Mio Jährlich Summe 2,06 Mio Jährlich 48
49 Software: Zunächst wurden die konzeptionellen Inhalte definiert Inhalte Fachkonzept Priorität der Erarbeitung Migration und Einführung Architekturüberblick Abläufe und fachliche Funktionen Daten (Datenmodell) Benutzerschnittstelle (Dialoge, Batches und Drucke) Schnittstellen Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Abläufe und Funktionen Daten / Datenmodell Architekturüberblick Schnittstellen Benutzerschnittstelle Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Migration und Einführung 49
50 Erstellung der Prozessbeschreibung Fahrt_Id einscannen Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Ankunft wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit gesetzt. Auswahl: Beladen oder Entladen auf dem Scannerdisplay Ladestaus wird nach Auswahl festgelegt und gilt für alle nachfolgenden Mengenerfassungen an dieser Anfahrstelle. Ein Wechsel zwischen Beladen/Entladen ist jederzeit möglich und muss immer vor der nächsten Erfassung erfolgen! Erfassung per Displayeingabe auf dem Scanner? ja nein Ladungsart (z.b. BehW) und Anzahl eingeben. (Korrekturmöglichkeit) Einscannen von Infoträgern, Paketen, Produktbarcodes oder Ladungsbarcodes (keine Korrekturmöglichkeit) Anfahrstellenbarcode erneut einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Abfahrt wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit aktualisiert. Nächste Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) 50
51 Die grobe Zielarchitektur wurde definiert Schematische Darstellung der Funkscanneranbindung an Inhouse-System Shared-Firewall RZ Funkscanner APN Load-Balancer eigene Instanz Transferserver Verteilserver Inhouse-Server Instanz A TS A Inhouse-Server B Instanz B TS B Fachl. Admin- Zugang TS/DDS 51
52 Design der Handscanner-Bedienung Erläuterung der Funktionen des HSC Quittierungs-Leuchte Barcode-Leser Status-Leuchte, Ein-Aus-Taste Touchscreen Scan Taste und Einschalttaste Alle andere Tasten sind deaktiviert und ohne Funktion 52
53 Maskendesign Der Zugang zu dem Adminmenü wird über die Tastenkombination A + D (gleichzeitig) mit Paßworteingabe ermöglicht. 53
54 Maskendesign Helligkeit Display: Standarteinstellung ca 75% Mengenerfassung: Hacken bitte aktiviert lassen Scanner-Nummer einstellen: Bitte achten Sie auf die Korrekte von der ZG-ISBT vergebenen Scanner-Nr. Über diese Nummer wird die Funkübertragung zum ISBT-Zielserver gesteuert. Dubletten mit einer Kalkscanner Nummer sind kein Problem, da in der Datenbank durch die dritte Stelle der Scanner-Nr ein Unterscheidung vorgenommen wird. (Alt = 1, Anders = 3 und Scanner = 5 ) Dubletten bei der Scannernummer dürfen nicht erzeugt werden, da es für jeden Scanner einen eindeutigen ACCESS Point gibt. Touchscreen kalibrieren: Sobald sich ein Fehlverhalten des HSC zeigt, so dass z.b. die Menüpunkte nicht mehr gezielt angeklickt werden können, muss der HSC neu kalibriert werden. Eine Neukalibrierung ist auch erforderlich, nach völliger Akkuentladung, wenn der Akku längere Zeit aus dem Gerät genommen wurde und wenn das Gerät länge Zeit nicht verwendet wurde. 54
55 Maskendesign noch Touchscreen kalibrieren Der Sinn der Kalibrierung ist eine Überprüfung bzw. Neueinstellung der Kommunikation des HSC durch den Stift über den Touchscreen. Dadurch wird gewährleistet, dass das Antippen mit dem Stift den Wert trifft, den der HSC erwartet. Zum Beispiel der Fahrer tippt auf Füllgrad 50% aber durch mangelnde Kalibrierung erkennt der HSC 25%. An verschiedenen Stellen des Touchscreens wird ein Fadenkreuz angezeigt (Mitte, links oben, rechts unten, links unten, rechts oben) und der Benutzer wird aufgefordert in die Mitte des Fadenkreuzes zu tippen. Bei ungenauer Eingabe ( also nicht korrektes Treffen des Fadenkreuzes) muss die Kalibrierung wiederholt werden. 55
56 Maskendesign Modus Ändern stationär/mobil: In dem Konfigurationsmenü Mobil Stationär können Sie den Scanner für seinen nächsten Einsatz Mobil also zur Mitnahme auf die Tour, oder Stationär zum Beispiel im BZ, PZ, Flughafen usw. vorbereiten. Dazu ist bei der Stationären Benutzung zunächst die stationäre Anfahrstelle einzuscannen und über die Scannertastatur einzugeben. (Beim Festhalten der gelbe runden Taste können Sie die Anfahrstelle in großen Buchstaben schreiben). Diese Anfahrstelle wird dann nach jeder gescannten Fahrt-ID in der Scannersoftware automatisch hinzugefügt. So das bei einem Stationären Einsatz des Scanners für Ankunft/Abfahrt nur die Fahrt-ID erfasst werden braucht. Mengen können ebenfalls gescannt/eingegeben werden. 56
57 Maskendesign Admin-Passwort ändern: Bitte möglichst nicht ändern Log-Datei versenden: Bitte nur nach Rücksprache bzw. Aufforderung durch das Projekt. Hier werden bei Softwareproblemen die Logdateien des Scanners an den Transferserver gesendet. 57
58 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 58
59 Literatur [AIM07] a%20matrix, Zugriff am [Anv10] Anvaari, Mohsen; Architectural Support for Openness in Mobile Software Platforms; University of Gothenburg; Master Thesis [Arn02] Arnold, Dieter; Isermann, Heinz; Kuhn, Axel; Tempelmeier, Horst (Hrsg.): Handbuch der Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2002 [Ber00] Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans-Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2000 [Bje97] Bjelicic, B: Hub-Spoke-System. In: Bloch, J.; hde, G. (Hrsg.): Vahlens Großes Logistiklexikon. München: Vahlen, 1997 [BSI04] Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen. Trends und Entwicklungen in Technologien, Anwendungen und Sicherheit. Bonn, Ingelheim: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI, SecuMedia Verlags-GmbH, 2004 [Buc98] Buchholz, Jonas; Clausen, Uwe; Vastag, Alex (Hrsg.): Handbuch der Verkehrslogistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 1998 [Dat04] Datalogic Communication Division: Strichcode-Fibel. Erkenbrechtswei-ler: Datalogic GmbH, 2004 [DB07] Die Bahn: Online-Ticket der bequemste Weg zur Fahrkarte. [DPW07]Deutsche Post World Net: Elektronische Tinte statt Papierlabel. DRFID das Display inklusive. hi&check=yes&lang=de_de&xmlfile= Zugriff am [Fra95] Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik, Abteilung Verkehrslogistik: AIF Forschungsprojekt Speditionsleitstand. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 1995 [Fuh00] Fuhrmann, Woldemar; Brass, Volker: 11 Mobilfunk. In: Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans- Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag,
60 Literatur [Gil07] Gillert, Frank; Hansen, Wolf-Rüdiger: RFID für die Optimierung von Geschäftsprozessen. Prozess-Strukturen, IT-Architekturen, RFID-Infrastruktur. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2007 [Hei07] Heise Verlag: 3GSM: Windows Mobile 6 offiziell vorgestellt. Zugriff am IDentifikation Logistiktrends für Industrie und Handel. Eine Studie der Fraunhofer AutoLog Initiative. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 2004 [Hom06] Hompel, Michael ten; Heidenblut, Volker: Taschenlexikon Logistik. Abkürzungen, Definitionen und Erläuterung der wichtigsten Begriffe aus Materialfluss und Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2006 [Ins07] insidepda.de: screenshot-vom-windowsmobile-5-nachfolger-crossbow/ Zugriff am [Jun02] Jung, Volker; Warnecke, Hans-Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommunikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Lob02] Lobensommer, Hans: 5.7 Dienste für die Mobilkommunikation. In: Jung, Volker; Warnecke, Hans- Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommu-nikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Mic07] Microsoft Corporation: Windows CE Home Page. Zugriff am [Mot07] Motorola: Technical Information. MOTOROLA G24 DEVELOPER S GUIDE. AT Commands Reference Manual. Motorola Inc., May 31, 2007 [Pan05] Panther, Robert: Programmieren mit dem.net Compact Framework. Pocket PC Smartphone Handheld. Poing: Franzis Verlag GmbH,
Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport
Seite 1 von 16 Planspiel Mobility Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport Seite 2 von 16 Planspiel Mobility Inhaltsverzeichnis 1 Zweck des Dokuments | Hama Basic "Slimline" - Digitaler Fotorahmen - 20.3 cm (8") - 1024 x | Interdiscount.ch
Computer & Foto / Foto/Video / Digitale Fotorahmen / Art. Z0396700095290
Hama Basic "Slimline" - Digitaler Fotorahmen - 20.3 cm (8") - 1024 x
Artikelnummer:Z0396700095290
Abmessungen (Breite x Tiefe x Höhe) 20 cm x 5.6 cm x 16.5 cm
Display-Typ 20.3 cm (8") TFT
Produktbeschreibung Hama Basic "Slimline" - digitaler Fotorahmen
Unterstützte Flash-Speicherkarten Memory Stick, MultiMediaCard, SD-Speicherkarte, SDHC-Speicherkarte
Wiedergabeauflösung (max.) 48 Megapixel
Zubehör im Lieferumfang Wechselstromadapter, Fernbedienung
Funktionen Zeitgeber, Uhr, Kalender, USB-Hostfunktion
Display-Typ TFT 20.3 cm (8") - Farbe
Anzeigefunktionen LED-Hintergrundbeleuchtung
Wiedergabemodi Autom. Diashow, Vergrößern, Verkleinern, Drehen
Ausgang 5 V, 1 A | de |
q-de-1290 | Wie funktioniert das Design der Handscanner-Bedienung und welche Funktionen bietet der HSC? | Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz - PDF
Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz
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1 Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 1
2 Studium der Physik in Bonn, Abschluss Diplom-Physiker bei MOSAIC Software AG als Entwickler Abteilungsleiter Prokurist bei sd&m (später Capgemini) als Geschäftsbereichsmanager Seit 2010 Geschäftsbereich Travel & Logistics der msg systems ag Bereichsleiter West, Aufbau des Bereichs in Köln Branchenschwerpunkt: Logistik Weiterer Ausbau der hervorragenden Software-Engineering Kompetenz Umfangreiche Erfahrung in allen Phasen von Software-Entwicklungsprojekten, Schwerpunkt im Projekt-Management und im Vertrieb Nebenberufliche Studium Master of Business Administration, Schwerpunkt Logistik, Abschluss MBA Privates geb. im Rheinland verheiratet, 3 Kinder Fußball letzter Urlaub 2
3 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter mobilen Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 3
4 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 4
5 Was ist Consumerization? Consumerization beschreibt den Wandel wie neue Technologie in die IT Landschaft eines Unternehmens eingeführt werden. Früher Neue Technologien wurden zuerst in den Unternehmen eingeführt, dann erst im Consumer-Bereich. Heute Neue Technologien werden erst im Consumer-Bereich eingeführt dann erst im Unternehmen. Consumerization of Business Applications: Der Einsatz von neuen Technologie wie Smartphone, Tablets, für Unternehmensanwendungen Dieser Trend spielt uns in die Karten, weil wir unser Know-how jetzt auch auf Consumer-Produkten einsetzen können, die in der Business-IT immer häufiger eingesetzt werden. 5
6 Die Verbreitung von Smartphones nimmt zu Verschiedene Faktoren sind für diesen Wandel verantwortlich: Steigende Anzahl an Smartphones und Tabletts: Die Verbreitung von Smartphones innerhalb von Unternehmen nimmt zu sei es durch offizielle Anschaffungen oder durch Mitarbeiter selbst. Tablet-Verkaufszahlen: Quelle: Gartner Says Worldwide Media Tablet Sales on Pace to Reach 19.5 Million Units in
7 Ist es ein allgemeiner Trend oder nur ein vereinzeltes Phänomen? Das es sich hier um einen allgemeinen Wandel handelt, zeigt sich daran, dass Unternehmen wie SAP den Wandel aufgreifen. 7
8 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 8
9 Mobile Clients sind zunächst einmal Geräte 9
10 aber eben auch Software 10
11 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 11
12 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 12
13 Worin unterscheiden sich mobile Clients Betriebssystem Display Akkulaufzeit Prozessor RAM und Flash-Speicher Schnittstellen zur Datenkommunikation Tastatur Sturzschutz IP-Schutzklasse Art der Datenerfassung Maße und Gewicht Betriebstemperatur Preis 13
14 Apple ios URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: $99 - $299 / Jahr (Apple Development Program) ipod Touch, iphone, ipad Native und signierte Anwendungen Apple Mac OS X xcode + Apple Interface Builder Objective C Platform specific, Cocoa API Native widgets 14
15 Google Android URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows, Linux Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 15
16 Microsoft Windows Phone 8 URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (.net byte code) Anwendung Windows Visual Studio NET, XAML, Silverlight, XNA Plattformspezifisch, WP8 API Native widgets 16
17 RIM BlackBerry URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows BlackBerry Java Plug-in for Eclipse Java BlackBerry APIs Native widgets 17
18 Samsung Bada URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Verschiedene Samsung Geräte Native (java byte code) Anwendung Windows Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 18
19 Nokia Symbian OS URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: Bemerkung: kostenlos Unterschiedliche Nokia Geräte Native application Windows, Linux Eclipse Carbide.c++, Visual Studio, CodeWarrior, Borland C++ Builder, gnupoc. C++ with QT, Python, Flash Lite / Java ME Platform specific, Symbian API Native canvas NOKIA setzt für zukünfitge Geräte auf Windows Mobile (V7.5 or V8). 19
20 Zusammenfassung - Wie entwickelt man auf welchem Betriebssystem html 5 Objective C Visual Studio.net C# oder C++ Apple ios Windows Mobile eclipse Java RIM BS Android eclipse Java Bada Symbian eclipse Java Windows Phone 7 eclipse Java Visual Studio Phone Express C# 20
21 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Literatur 21
22 Es existieren zwei große Einsatzgebiete von mobilen Geräten Datenerfassung Datendarstellung 22
23 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Optimierung von Geschäftsprozessen Keine redundante Datenerfassung Keine Medienbrüche Keine Übertragungsfehler Aktuelle Datenbasis Effizienzsteigerung Einspareffekte 23
24 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Automatisierung nachgelagerter Prozesse Automatisierung nachgelagerter Prozesse möglich Schnittstellenthematik muss beachtet werden 24
25 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Beschleunigung der Erfassung Je nach Art der mobilen Datenerfassung ist eine deutliche Beschleunigung des Erfassungsprozess möglich Schnelle Verfügbarkeit von Daten Insgesamte Prozessbeschleunigung 25
26 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Höhere Qualität der Daten Plausibilitätsprüfung direkt am Ort der Datenentstehung Je nach eingesetztem Erfassungsverfahren intrinsische Prüfung der Daten (z.b. Checksummen) Interaktive Führung möglich Keine Nachgelagerten Scan- und OCR-Prozesse notwendig 26
27 Welche Arten der Datenerfassung gibt es? Kosten Bedienbarkeit Elektromagnetische Erfassung RFID Optische Erfassung Barcodes manuelle Eingabe GUI 27
28 Mobile Datenerfassung ist vielfältig einsetzbar Service- Außendienst / Servicetechniker / Wartung / Protokolle Rettungsdienst / Krankentransport, Notarzt- Einsätze Feuerwehr / Brandschau Gebäudemanagement, GIS, Inventuren, Umzüge, Wartung, Service Mietwagen Ausgabe / Service / Rückgabe Vertrieblicher Außendienst Krankenhaus / Klinik Lieferservice (Paketdienste, Heimlieferservice, Tiefkühlware, Getränke) Ersatzteil-Management Betriebsdatenerfassung Kasse 28
29 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 29
30 Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Ziele der Architektur zur Berücksichtigung der Eigenschaften groß und komplex lange Lebensdauer Ständiger Wandel Beherrschbare Teilstrukturen finden Entwicklung mit mehreren Teams Entwicklung in Stufen Hohe Verständlichkeit System muss änderbar sein Wartbarkeit Wiedererkennbare Lösungen Einheitliche, konsistente Lösungen Regeln, Konventionen Betreibbarkeit beim Kunden Infrastruktur berücksichtigen Austausch/Upgrade von Teilsystemen möglich (Middleware, Hardware, Datenbank) Quelle: sd&m AG 30
31 Software-Kategorien trennen Zuständigkeiten Software-Kategorien 0-Software A-Software Unabhängig von Anwendung und Technik; Ideal wiederverwendbar; Beispiel: Klassenbibliothek für Strings und Behälter Bestimmt durch die fachliche Anwendung; Unabhängig von Technik; Meist der größte Teil des Systems; Beispiel: "Mitarbeiter", "Buchung" AT benutzt A R T-Software R-Software Unabhängig von der fachlichen Anwendung; Experte für eine technischen Komponente dafür wiederverwendbar Beispiel: Zugriffsschicht auf Datenbank Reine Transformation (Repräsentation); erträgliche Mischung von A und T Beispiel: Bildschirmdarstellung in XML umsetzen T 0 AT-Software Befasst sich vermischt mit Technik und Anwendung; Grundsätzlich zu vermeiden: schwer zu warten; widersetzt sich Änderungen; Wiederverwendung nahezu ausgeschlossen! 31
32 Der Komponentenschnitt soll die Zuständigkeiten definieren und die Abhängigkeiten minimieren Zusammenfassung Komponentenschnitt Ziele Trennung technischer Dienste Leitlinien Trennung von Fachlichkeit (A) und Technik (T) Anwendungskern (A-Software) ist technikunabhängig T-Abhängigkeiten kapseln Eindeutige Verantwortlichkeiten/ Zuständigkeiten Parallele Entwicklung Mehr als eine Zuständigkeit ist schlecht Vermeide verteilte Zuständigkeiten Dokumentiere Zuständigkeiten (Was ist das Geheimnis der Komponente?) Komponenten gehören zu genau einer Softwarekategorie Schneide Komponenten so, dass sie getrennt entwickelt werden können Minimiere die Schnittstellen zwischen den Komponenten Abschottung Nachbarsysteme Kapsle Nachbarsysteme Möglichst keine enge Kopplung 32
33 Schematische Darstellung der drahtgebundenen Datenübertragung 33
34 Schematische Darstellung der kabellosen Datenübertragung 34
35 Netzwerkarchitekturen mobiler Anwendungen RFID Spracheingabe DMZ WLAN LAN/Cradle GPRS/UMTS IrDA WAN Bluetooth Mobile Drucker 1D/2D/3D- Barcodes Unterschrift Digitale Kamera GPS Backend Firewall Kommunikations- Server Telefonie Sensorik SMS 35
36 Netzwerkarchitekturen komplexer mobiler Anwendungen PC Arbeitsplatz MDE-Gabelstapler PC Arbeitsplatz PC Arbeitsplatz WLAN MDE Kran Application Server MDE Checker Nachbarsysteme 36
37 Auswertungssystem Erfassungsgerät Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben Erfassungsgerät muss in Aufladestation gestellt werden E rfassungsgerät in Aufladestation stellen Transport ausgeführt Fahrer Leitende Stelle Erfassungsgerät muss per Cradle ausgelesen werden Erfassungsgerät per Cradle auslesen Zustellgruppenleiter Leitende Stelle Erfassungsgerät per LAN ausgelesen Erfassungsgerät Tourdaten müssen manuell nacherfasst werden Tourdaten manuell nacherfassen Leitende Stelle Tourdaten manuell nacherfasst Tourunterlagen bereitstellen Tourausdruck Transportausführung steht an Prüfen, ob Tourunterlagen bereitgestellt werden müssen Tourunterlagen müssen bereitgestellt werden Tourunterlagen bereitgestellt Tourunterlagen bereitstellen Leitende Stelle Leitende Stelle Referenzarchitekturen und -prozesse mobiler Anwendungen Geschäftsprozess (GP) GP 1 GP 2 GP n Fahrer und Fahrzeug erfassen Arbeitsanweisungen Tourunterlagen zusammenstellen Tourausdruck Tourdurchführung steht an Erfassungsgerät Tour durchführen Fahrer Tour durchgeführt Prüfen, ob Anschlusstour Fahrer Es soll keine Anschlusstour gefahren werden Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben 37
38 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 38
39 Handscannerauswahl Der folgende Foliensatz enthält eine erstes grobe Statement zu Alternativen zum auslaufenden Handscanner HC 700 von Motorola (Scanner) und der Bewertung der Verwendung eines LowPrice-Handscanners Die Erkenntnisse bzgl. der alternativen Scanner beruhen auf einem Gespräch mit Motorola Für die Erstellung des Foliensatzes, der Bewertung der Scanner und die Abschätzung der Kosten sind weniger als 10 Tage Bearbeitungsaufwand erbracht worden Weitere Schritte sind noch zu klären und erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell HCe 700 betroffen sind 39
40 Handscannerauswahl Empfehlung: Sonderlogistik sollte auf den in anderen Bereichen etablierte Scanner setzen Einsatz eines zweiten Geräts ist wg. Infrastrukturaufbau nicht günstiger Betriebsfreigabe benötigt Vorlaufzeit von 1,5 Jahren Umfang der Bestellung muss wg. auslaufendem Modell bis September 2009 geklärt sein Bewertung Billiggerät: Am Markt vorhandenen Billiggeräte sind auch nach Einschätzung der Hersteller nicht für den betrieblichen Einsatz im Transport geeignet Keine Garantie/Serviceleistungen; keine Schutzklasse (hohe Ausfallrate, kein Schutz vor Feuchtigkeit); Scannen bei niedrigen Temperaturen schwierig (Betriebstemp Grad) Geräte, die annähernd die Anforderungen erfüllen, sind nur unwesentlich billiger als das im Einsatz befindliche Motorola-Gerät (z.b. MC55 von Motorola wird ca. 200 Euro billiger) Die Betriebsfreigabe für ein neues Gerät kann erfahrungsgemäß aufgrund von Geräteauswahl, Gerätetest, Entwicklung der Kommunikationssoftware, Betriebsversuch sowie internen Abstimmung (Betriebsrat, Betriebsarzt) frühestens nach 18 Monaten erfolgen Durch die für den Aufbau der neuen Infrastruktur (Kommunikation, Software) entstehenden Kosten rechnet sich der Einsatz eines zweiten Gerätetyps erst ab einer Beschaffungszahl von ca Geräten Weitere Schritte zur Auswahl eines Ersatzgerätes erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell betroffen sind 40
41 Engere Auswahl: Motorola Geräte Beschreibung Eigenschaften 1. LowPrice-Scanner 2. Mögliches Ersatzgerät ca. 180 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Einsatz des CS1504, der günstige Scanner von Motorola; dieser kann nur 1D-Barcode scannen; Datenaustausch erfolgt per USB- Kabel; Gerät ohne Garantie und ohne Schutzklasse Einsatz eines seit kurzem lieferbaren Alternativgerätes für den zukünftig nicht mehr hergestellten Scanner: MC55 Nur 1D-Barcode Datenübertragung per USB-Kabel/PC keine GPRS kein Display Batteriebetrieb, kein Akku Keine Schutzklasse ca. 640 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Funktionalität analog Scanner Niedrigere Schutzklasse 3. Scanner Der heute im Einsatz befindliche Motorola- Funk-Scanner HC 700; auslaufende Modellserie (Umfang der Bestellung bis September 2009 erforderlich) ca. 840 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Im Einsatz erprobt 1D-Barcode, 2D-Barcode GPRS: Mobile/zeitnahe Datenübertragung Datenübermittlung an Scanner möglich 41
42 Einsatz eines neuen Geräts benötigt 18 Monate Vorlaufzeit Benötigter zeitlicher Vorlauf Synergien mit anderen Netzen Bedien -felder Mobilfunk 2D- Barcod e Informatio n beim Fahrer am Standort Risiken 1. LowPrice- Scanner ca. 18 Monate(1) nicht möglich keine nein nein nein Gerät nicht robust, daher häufig Ausfall Batteriewechsel führt zu Datenverlust Keine Schutzklasse, keine Betriebstemperatur <5 Grad 2. Ersatzgerät ca. 18 Monate (1) nicht möglich ja ja ja ja Portierung der Handscannersoftware insb. der Mobilfunkanbindung Betriebsverkomplizierung (wg. mehrfacher Infrastruktur) Höhere Ausfallquote wg. Schutzklasse 3. Scanner direkt einsetzbar möglich ja ja ja ja Bestellung nur noch bis September möglich (1) grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 42
43 Das Billiggerät CS1504 deckt nicht die für einen Einsatz erforderlichen technischen Eigenschaften ab... Kategorie Geräteeigenschaft Bewertung Robustheit Betriebstemperatur 5-40 Grad KO-Kriterium: keine Nutzung im Winter möglich Robustheit Keine Schutzklasse KO-Kriterium: kein Schutz vor Feuchtigkeit hohe Ausfallwahrscheinlichkeit Robustheit Keine Garantie, kein Service Daten Speicherplatz 150 Scans a 30 Zeichen nicht für lange Touren und viel Information geeignet Daten Datenübertragung per Kabel keine Echtzeit-Übertragung möglich Aufbau eine Infrastruktur mit PC, Netzwerkanschluss, Server, Auslesesoftware, Modem notwendig Täglicher Einsatz Batteriebetrieb ständiger Nachkauf von Batterien notwendig keine Möglichkeit des Ladestandes zu prüfen Datenverlust, wenn Batterie leer Täglicher Einsatz Kein Display Keine Rückmeldung für Fahrer möglich (erfolgreicher Scan, Fehler) Täglicher Einsatz Täglicher Einsatz Zeitpunkt der Datenübertragung Daten können nur abends/morgens per USB-Kabel übertragen werden Zeiteinstellung immer möglich Fahrer können Zeit manipulieren 43
44 ... und darüber hinaus rät selbst der Hersteller Motorola von Einsatz ab (Auszug aus einer Mail ) Der CS1504 ist seit 2002 von Symbol / Motorola als Consumer Scanner auf dem deutschen Markt. Da der Scanner speziell für den Cosumer Markt entwickelt wurde, besitzt der CS1504 keine Industriestandards wie Fallhöhenspezifikationen oder IP Schutzklassen. Der vorgesehene Markt für den CS1504 sind Privatanwender für die Applikationen: Preisvergleich im Supermarkt, Bestellung per Barcode vom Katalog oder direkt von einer Verpackung. Also überall dort, wo nur wenige Scans in der Woche benötigt werden und die Umgebung sich in einem häuslichen Umfeld bewegt. Nachteile CS1504 im Industrieumfeld 3 Monate Gewährleistung - kein Comprehensive Service angeboten von Motorola Motorola bietet für den CS1504 keinerlei Service an. Nach der Gewährleistung von 3 Monaten (Nur auf Werksfehler!) kann das Gerät nicht mehr Instand gesetzt werden. Stromversorgung erfolgt über eine handelsübliche Knopfzellenbatterie. Ausreichend für maximal ca Scannvorgänge bei Zimmertemperatur (+23 C) Bei einer kälteren Umgebung kann die Anzahl der Scans erheblich runter gehen. Der Wechsel der Knopfzellenbatterie erfolgt über 2 kleine Kreutzschlitzschrauben und ist somit verhältnismäßig kompliziert und nicht für einen häufigen und schnellen Batterietausch ausgelegt. Keine Anzeige wann Batterie leer ist. Temperaturbereich von +5 bis max. +40 C. Lediglich zwei Scantasten vorhanden. (+ und -) Die Tasten haben keine Industrienorm und somit nicht für starken Gebrauch ausgelegt. Keine IP Schutzklasse und somit nicht geeignet bei Regen oder feuchte Umgebung. Keine Fallhöhenspezifikation Keine Displayanzeige Keine Kontrollmöglichkeit durch Anzeige was gescannt wurde oder einer Menüsteuerung. Keine Erfassung der Unterschrift möglich. Batch Gerät. Die Daten müssen via Kabel am PC Übertragen werden. Die Steckverbindungen sind nur für einen seltenen gebrauch ausgelegt. Vergleichbar mit einer digitalen Kamera. Keine Übertragungsstation (Cradle) oder Bluetooth / WLAN vorhanden Einfacher nicht performanter Laserscanner. Bei Sonneneinstrahlung ist der Scanstrahl nicht sichtbar. Der Speicher ist für maximal für 150 Barcodes (EAN13) ausgelegt. (Speicherlimitierung) Bei Barcodes mit mehr Ziffern entsprechend weniger. Sehr klein, so es kann ziemlich einfach verloren gehen Limitierter 1D Decoder, kein 2D Decoding möglich Kleine und kompakte Bauform. Kann somit aber auch leicht verloren gehen. Ihre Anforderungen habe ich mit einer Reihe von Kollegen unserer technischen Abteilung durchgesprochen; sie haben übereinstimmend gesagt, dass dieses Gerät für den Sie es einsetzen wollen, weder geeignet noch gedacht ist. Gerne können wir Sie und Ihr Team weiter beraten. Wir möchten Ihnen nämlich wie allen unseren Kunden das individuell richtige Produkt verkaufen, weil nur das gewährleisten kann, dass Sie rundum zufrieden sind. 44
45 Ein neues Gerät kann nur nach Test auf Betriebstauglichkeit für den Betrieb freigegeben werden Im Geräteauswahlprozess werden Geräte verschiedener Anbieter auf Tauglichkeit verglichen; dabei erfolgt auch ein Preisvergleich Die Software zum Datenaustausch mit dem Handscanners (per PC oder per Mobilfunk) wird geplant, implementiert und getestet In einem Betriebsversuch wird das Gerät der Wahl auf Tauglichkeit im operativen Betrieb getestet und Anpassungen zur Praxistauglichkeit durchgeführt Aufgrund des Projektvolumens der externen Unterstützung müssen die Phasen ausgeschrieben werden 1 Hj 2. Hj 1. HJ 2. HJ Geräteauswahl und Pilotversuch Ausschreibung Software-Implementierung und Betriebsversuch 45
46 Die Kosten werden vor allem durch die Erstbereitstellung und die Beschaffungskosten pro Gerät getrieben Beschaffung Inbetriebnahme Betrieb Scanner (1 Gerät) Zubehör (pro Gerät) Auswahl Gerät Software Betriebsversuch Infrastruktur Gerätewartung 1. LowPrice- Scanner CS Ersatzgerät MC Scanner Grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 46
47 Beispielrechnung Scanner vs. LowPrice-Scanner (ohne Betriebskosten/Wartung) Kosten Beschaffung (in Euro) HighEnd- Scanner Ersatzgerät LowPrice LowPrice-Scanner zwar günstiger, aber betrieblich nicht geeignet Aufgrund Rüstkosten lohnt sich die Beschäftigung mit einem günstigeren Scanner erst ab ca zu erwartenden Geräten Anzahl Geräte 47
48 Eine beispielhafte Cost Case Betrachtung Kostenpunkt Kosten [ ] Art Handscanner 14,1 Mio Einmalig Erstellung Software 1,3 Mio Einmalig Sonstige betr. Aufwendungen 0,30 Mio Einmalig Summe 15,7 Mio Einmalig IT Running Costs 1,22 Mio Jährlich Repair & Maintenance 0,84 Mio Jährlich Summe 2,06 Mio Jährlich 48
49 Software: Zunächst wurden die konzeptionellen Inhalte definiert Inhalte Fachkonzept Priorität der Erarbeitung Migration und Einführung Architekturüberblick Abläufe und fachliche Funktionen Daten (Datenmodell) Benutzerschnittstelle (Dialoge, Batches und Drucke) Schnittstellen Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Abläufe und Funktionen Daten / Datenmodell Architekturüberblick Schnittstellen Benutzerschnittstelle Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Migration und Einführung 49
50 Erstellung der Prozessbeschreibung Fahrt_Id einscannen Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Ankunft wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit gesetzt. Auswahl: Beladen oder Entladen auf dem Scannerdisplay Ladestaus wird nach Auswahl festgelegt und gilt für alle nachfolgenden Mengenerfassungen an dieser Anfahrstelle. Ein Wechsel zwischen Beladen/Entladen ist jederzeit möglich und muss immer vor der nächsten Erfassung erfolgen! Erfassung per Displayeingabe auf dem Scanner? ja nein Ladungsart (z.b. BehW) und Anzahl eingeben. (Korrekturmöglichkeit) Einscannen von Infoträgern, Paketen, Produktbarcodes oder Ladungsbarcodes (keine Korrekturmöglichkeit) Anfahrstellenbarcode erneut einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Abfahrt wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit aktualisiert. Nächste Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) 50
51 Die grobe Zielarchitektur wurde definiert Schematische Darstellung der Funkscanneranbindung an Inhouse-System Shared-Firewall RZ Funkscanner APN Load-Balancer eigene Instanz Transferserver Verteilserver Inhouse-Server Instanz A TS A Inhouse-Server B Instanz B TS B Fachl. Admin- Zugang TS/DDS 51
52 Design der Handscanner-Bedienung Erläuterung der Funktionen des HSC Quittierungs-Leuchte Barcode-Leser Status-Leuchte, Ein-Aus-Taste Touchscreen Scan Taste und Einschalttaste Alle andere Tasten sind deaktiviert und ohne Funktion 52
53 Maskendesign Der Zugang zu dem Adminmenü wird über die Tastenkombination A + D (gleichzeitig) mit Paßworteingabe ermöglicht. 53
54 Maskendesign Helligkeit Display: Standarteinstellung ca 75% Mengenerfassung: Hacken bitte aktiviert lassen Scanner-Nummer einstellen: Bitte achten Sie auf die Korrekte von der ZG-ISBT vergebenen Scanner-Nr. Über diese Nummer wird die Funkübertragung zum ISBT-Zielserver gesteuert. Dubletten mit einer Kalkscanner Nummer sind kein Problem, da in der Datenbank durch die dritte Stelle der Scanner-Nr ein Unterscheidung vorgenommen wird. (Alt = 1, Anders = 3 und Scanner = 5 ) Dubletten bei der Scannernummer dürfen nicht erzeugt werden, da es für jeden Scanner einen eindeutigen ACCESS Point gibt. Touchscreen kalibrieren: Sobald sich ein Fehlverhalten des HSC zeigt, so dass z.b. die Menüpunkte nicht mehr gezielt angeklickt werden können, muss der HSC neu kalibriert werden. Eine Neukalibrierung ist auch erforderlich, nach völliger Akkuentladung, wenn der Akku längere Zeit aus dem Gerät genommen wurde und wenn das Gerät länge Zeit nicht verwendet wurde. 54
55 Maskendesign noch Touchscreen kalibrieren Der Sinn der Kalibrierung ist eine Überprüfung bzw. Neueinstellung der Kommunikation des HSC durch den Stift über den Touchscreen. Dadurch wird gewährleistet, dass das Antippen mit dem Stift den Wert trifft, den der HSC erwartet. Zum Beispiel der Fahrer tippt auf Füllgrad 50% aber durch mangelnde Kalibrierung erkennt der HSC 25%. An verschiedenen Stellen des Touchscreens wird ein Fadenkreuz angezeigt (Mitte, links oben, rechts unten, links unten, rechts oben) und der Benutzer wird aufgefordert in die Mitte des Fadenkreuzes zu tippen. Bei ungenauer Eingabe ( also nicht korrektes Treffen des Fadenkreuzes) muss die Kalibrierung wiederholt werden. 55
56 Maskendesign Modus Ändern stationär/mobil: In dem Konfigurationsmenü Mobil Stationär können Sie den Scanner für seinen nächsten Einsatz Mobil also zur Mitnahme auf die Tour, oder Stationär zum Beispiel im BZ, PZ, Flughafen usw. vorbereiten. Dazu ist bei der Stationären Benutzung zunächst die stationäre Anfahrstelle einzuscannen und über die Scannertastatur einzugeben. (Beim Festhalten der gelbe runden Taste können Sie die Anfahrstelle in großen Buchstaben schreiben). Diese Anfahrstelle wird dann nach jeder gescannten Fahrt-ID in der Scannersoftware automatisch hinzugefügt. So das bei einem Stationären Einsatz des Scanners für Ankunft/Abfahrt nur die Fahrt-ID erfasst werden braucht. Mengen können ebenfalls gescannt/eingegeben werden. 56
57 Maskendesign Admin-Passwort ändern: Bitte möglichst nicht ändern Log-Datei versenden: Bitte nur nach Rücksprache bzw. Aufforderung durch das Projekt. Hier werden bei Softwareproblemen die Logdateien des Scanners an den Transferserver gesendet. 57
58 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 58
59 Literatur [AIM07] a%20matrix, Zugriff am [Anv10] Anvaari, Mohsen; Architectural Support for Openness in Mobile Software Platforms; University of Gothenburg; Master Thesis [Arn02] Arnold, Dieter; Isermann, Heinz; Kuhn, Axel; Tempelmeier, Horst (Hrsg.): Handbuch der Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2002 [Ber00] Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans-Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2000 [Bje97] Bjelicic, B: Hub-Spoke-System. In: Bloch, J.; hde, G. (Hrsg.): Vahlens Großes Logistiklexikon. München: Vahlen, 1997 [BSI04] Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen. Trends und Entwicklungen in Technologien, Anwendungen und Sicherheit. Bonn, Ingelheim: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI, SecuMedia Verlags-GmbH, 2004 [Buc98] Buchholz, Jonas; Clausen, Uwe; Vastag, Alex (Hrsg.): Handbuch der Verkehrslogistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 1998 [Dat04] Datalogic Communication Division: Strichcode-Fibel. Erkenbrechtswei-ler: Datalogic GmbH, 2004 [DB07] Die Bahn: Online-Ticket der bequemste Weg zur Fahrkarte. [DPW07]Deutsche Post World Net: Elektronische Tinte statt Papierlabel. DRFID das Display inklusive. hi&check=yes&lang=de_de&xmlfile= Zugriff am [Fra95] Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik, Abteilung Verkehrslogistik: AIF Forschungsprojekt Speditionsleitstand. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 1995 [Fuh00] Fuhrmann, Woldemar; Brass, Volker: 11 Mobilfunk. In: Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans- Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag,
60 Literatur [Gil07] Gillert, Frank; Hansen, Wolf-Rüdiger: RFID für die Optimierung von Geschäftsprozessen. Prozess-Strukturen, IT-Architekturen, RFID-Infrastruktur. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2007 [Hei07] Heise Verlag: 3GSM: Windows Mobile 6 offiziell vorgestellt. Zugriff am IDentifikation Logistiktrends für Industrie und Handel. Eine Studie der Fraunhofer AutoLog Initiative. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 2004 [Hom06] Hompel, Michael ten; Heidenblut, Volker: Taschenlexikon Logistik. Abkürzungen, Definitionen und Erläuterung der wichtigsten Begriffe aus Materialfluss und Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2006 [Ins07] insidepda.de: screenshot-vom-windowsmobile-5-nachfolger-crossbow/ Zugriff am [Jun02] Jung, Volker; Warnecke, Hans-Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommunikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Lob02] Lobensommer, Hans: 5.7 Dienste für die Mobilkommunikation. In: Jung, Volker; Warnecke, Hans- Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommu-nikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Mic07] Microsoft Corporation: Windows CE Home Page. Zugriff am [Mot07] Motorola: Technical Information. MOTOROLA G24 DEVELOPER S GUIDE. AT Commands Reference Manual. Motorola Inc., May 31, 2007 [Pan05] Panther, Robert: Programmieren mit dem.net Compact Framework. Pocket PC Smartphone Handheld. Poing: Franzis Verlag GmbH,
Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport
Seite 1 von 16 Planspiel Mobility Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport Seite 2 von 16 Planspiel Mobility Inhaltsverzeichnis 1 Zweck des Dokuments | Emocione Foto & Bild | x-archiv, digiart Bilder auf fotocommunity
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Santiago da basta
2.369 5
haufenweise bilder
Santiago da basta 14. Juli 2003, 12:04
danke für das feedback und ja das bin ich selbst
Vera Boldt 11. Juli 2003, 16:00
sieht klasse aus, gefällt gut
Anja Reichelt 11. Juli 2003, 13:48
"Hallosagen" mal anders ;-)
Das bist du doch selbst, oder?
Gefällt mir gut und ... hallo!
Birgit Guderian 11. Juli 2003, 13:27
Große klasse, tolle Zusammenstellung. Fast schade das es so klein ist | de |
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1 Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 1
2 Studium der Physik in Bonn, Abschluss Diplom-Physiker bei MOSAIC Software AG als Entwickler Abteilungsleiter Prokurist bei sd&m (später Capgemini) als Geschäftsbereichsmanager Seit 2010 Geschäftsbereich Travel & Logistics der msg systems ag Bereichsleiter West, Aufbau des Bereichs in Köln Branchenschwerpunkt: Logistik Weiterer Ausbau der hervorragenden Software-Engineering Kompetenz Umfangreiche Erfahrung in allen Phasen von Software-Entwicklungsprojekten, Schwerpunkt im Projekt-Management und im Vertrieb Nebenberufliche Studium Master of Business Administration, Schwerpunkt Logistik, Abschluss MBA Privates geb. im Rheinland verheiratet, 3 Kinder Fußball letzter Urlaub 2
3 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter mobilen Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 3
4 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 4
5 Was ist Consumerization? Consumerization beschreibt den Wandel wie neue Technologie in die IT Landschaft eines Unternehmens eingeführt werden. Früher Neue Technologien wurden zuerst in den Unternehmen eingeführt, dann erst im Consumer-Bereich. Heute Neue Technologien werden erst im Consumer-Bereich eingeführt dann erst im Unternehmen. Consumerization of Business Applications: Der Einsatz von neuen Technologie wie Smartphone, Tablets, für Unternehmensanwendungen Dieser Trend spielt uns in die Karten, weil wir unser Know-how jetzt auch auf Consumer-Produkten einsetzen können, die in der Business-IT immer häufiger eingesetzt werden. 5
6 Die Verbreitung von Smartphones nimmt zu Verschiedene Faktoren sind für diesen Wandel verantwortlich: Steigende Anzahl an Smartphones und Tabletts: Die Verbreitung von Smartphones innerhalb von Unternehmen nimmt zu sei es durch offizielle Anschaffungen oder durch Mitarbeiter selbst. Tablet-Verkaufszahlen: Quelle: Gartner Says Worldwide Media Tablet Sales on Pace to Reach 19.5 Million Units in
7 Ist es ein allgemeiner Trend oder nur ein vereinzeltes Phänomen? Das es sich hier um einen allgemeinen Wandel handelt, zeigt sich daran, dass Unternehmen wie SAP den Wandel aufgreifen. 7
8 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 8
9 Mobile Clients sind zunächst einmal Geräte 9
10 aber eben auch Software 10
11 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 11
12 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 12
13 Worin unterscheiden sich mobile Clients Betriebssystem Display Akkulaufzeit Prozessor RAM und Flash-Speicher Schnittstellen zur Datenkommunikation Tastatur Sturzschutz IP-Schutzklasse Art der Datenerfassung Maße und Gewicht Betriebstemperatur Preis 13
14 Apple ios URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: $99 - $299 / Jahr (Apple Development Program) ipod Touch, iphone, ipad Native und signierte Anwendungen Apple Mac OS X xcode + Apple Interface Builder Objective C Platform specific, Cocoa API Native widgets 14
15 Google Android URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows, Linux Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 15
16 Microsoft Windows Phone 8 URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (.net byte code) Anwendung Windows Visual Studio NET, XAML, Silverlight, XNA Plattformspezifisch, WP8 API Native widgets 16
17 RIM BlackBerry URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows BlackBerry Java Plug-in for Eclipse Java BlackBerry APIs Native widgets 17
18 Samsung Bada URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Verschiedene Samsung Geräte Native (java byte code) Anwendung Windows Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 18
19 Nokia Symbian OS URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: Bemerkung: kostenlos Unterschiedliche Nokia Geräte Native application Windows, Linux Eclipse Carbide.c++, Visual Studio, CodeWarrior, Borland C++ Builder, gnupoc. C++ with QT, Python, Flash Lite / Java ME Platform specific, Symbian API Native canvas NOKIA setzt für zukünfitge Geräte auf Windows Mobile (V7.5 or V8). 19
20 Zusammenfassung - Wie entwickelt man auf welchem Betriebssystem html 5 Objective C Visual Studio.net C# oder C++ Apple ios Windows Mobile eclipse Java RIM BS Android eclipse Java Bada Symbian eclipse Java Windows Phone 7 eclipse Java Visual Studio Phone Express C# 20
21 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Literatur 21
22 Es existieren zwei große Einsatzgebiete von mobilen Geräten Datenerfassung Datendarstellung 22
23 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Optimierung von Geschäftsprozessen Keine redundante Datenerfassung Keine Medienbrüche Keine Übertragungsfehler Aktuelle Datenbasis Effizienzsteigerung Einspareffekte 23
24 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Automatisierung nachgelagerter Prozesse Automatisierung nachgelagerter Prozesse möglich Schnittstellenthematik muss beachtet werden 24
25 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Beschleunigung der Erfassung Je nach Art der mobilen Datenerfassung ist eine deutliche Beschleunigung des Erfassungsprozess möglich Schnelle Verfügbarkeit von Daten Insgesamte Prozessbeschleunigung 25
26 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Höhere Qualität der Daten Plausibilitätsprüfung direkt am Ort der Datenentstehung Je nach eingesetztem Erfassungsverfahren intrinsische Prüfung der Daten (z.b. Checksummen) Interaktive Führung möglich Keine Nachgelagerten Scan- und OCR-Prozesse notwendig 26
27 Welche Arten der Datenerfassung gibt es? Kosten Bedienbarkeit Elektromagnetische Erfassung RFID Optische Erfassung Barcodes manuelle Eingabe GUI 27
28 Mobile Datenerfassung ist vielfältig einsetzbar Service- Außendienst / Servicetechniker / Wartung / Protokolle Rettungsdienst / Krankentransport, Notarzt- Einsätze Feuerwehr / Brandschau Gebäudemanagement, GIS, Inventuren, Umzüge, Wartung, Service Mietwagen Ausgabe / Service / Rückgabe Vertrieblicher Außendienst Krankenhaus / Klinik Lieferservice (Paketdienste, Heimlieferservice, Tiefkühlware, Getränke) Ersatzteil-Management Betriebsdatenerfassung Kasse 28
29 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 29
30 Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Ziele der Architektur zur Berücksichtigung der Eigenschaften groß und komplex lange Lebensdauer Ständiger Wandel Beherrschbare Teilstrukturen finden Entwicklung mit mehreren Teams Entwicklung in Stufen Hohe Verständlichkeit System muss änderbar sein Wartbarkeit Wiedererkennbare Lösungen Einheitliche, konsistente Lösungen Regeln, Konventionen Betreibbarkeit beim Kunden Infrastruktur berücksichtigen Austausch/Upgrade von Teilsystemen möglich (Middleware, Hardware, Datenbank) Quelle: sd&m AG 30
31 Software-Kategorien trennen Zuständigkeiten Software-Kategorien 0-Software A-Software Unabhängig von Anwendung und Technik; Ideal wiederverwendbar; Beispiel: Klassenbibliothek für Strings und Behälter Bestimmt durch die fachliche Anwendung; Unabhängig von Technik; Meist der größte Teil des Systems; Beispiel: "Mitarbeiter", "Buchung" AT benutzt A R T-Software R-Software Unabhängig von der fachlichen Anwendung; Experte für eine technischen Komponente dafür wiederverwendbar Beispiel: Zugriffsschicht auf Datenbank Reine Transformation (Repräsentation); erträgliche Mischung von A und T Beispiel: Bildschirmdarstellung in XML umsetzen T 0 AT-Software Befasst sich vermischt mit Technik und Anwendung; Grundsätzlich zu vermeiden: schwer zu warten; widersetzt sich Änderungen; Wiederverwendung nahezu ausgeschlossen! 31
32 Der Komponentenschnitt soll die Zuständigkeiten definieren und die Abhängigkeiten minimieren Zusammenfassung Komponentenschnitt Ziele Trennung technischer Dienste Leitlinien Trennung von Fachlichkeit (A) und Technik (T) Anwendungskern (A-Software) ist technikunabhängig T-Abhängigkeiten kapseln Eindeutige Verantwortlichkeiten/ Zuständigkeiten Parallele Entwicklung Mehr als eine Zuständigkeit ist schlecht Vermeide verteilte Zuständigkeiten Dokumentiere Zuständigkeiten (Was ist das Geheimnis der Komponente?) Komponenten gehören zu genau einer Softwarekategorie Schneide Komponenten so, dass sie getrennt entwickelt werden können Minimiere die Schnittstellen zwischen den Komponenten Abschottung Nachbarsysteme Kapsle Nachbarsysteme Möglichst keine enge Kopplung 32
33 Schematische Darstellung der drahtgebundenen Datenübertragung 33
34 Schematische Darstellung der kabellosen Datenübertragung 34
35 Netzwerkarchitekturen mobiler Anwendungen RFID Spracheingabe DMZ WLAN LAN/Cradle GPRS/UMTS IrDA WAN Bluetooth Mobile Drucker 1D/2D/3D- Barcodes Unterschrift Digitale Kamera GPS Backend Firewall Kommunikations- Server Telefonie Sensorik SMS 35
36 Netzwerkarchitekturen komplexer mobiler Anwendungen PC Arbeitsplatz MDE-Gabelstapler PC Arbeitsplatz PC Arbeitsplatz WLAN MDE Kran Application Server MDE Checker Nachbarsysteme 36
37 Auswertungssystem Erfassungsgerät Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben Erfassungsgerät muss in Aufladestation gestellt werden E rfassungsgerät in Aufladestation stellen Transport ausgeführt Fahrer Leitende Stelle Erfassungsgerät muss per Cradle ausgelesen werden Erfassungsgerät per Cradle auslesen Zustellgruppenleiter Leitende Stelle Erfassungsgerät per LAN ausgelesen Erfassungsgerät Tourdaten müssen manuell nacherfasst werden Tourdaten manuell nacherfassen Leitende Stelle Tourdaten manuell nacherfasst Tourunterlagen bereitstellen Tourausdruck Transportausführung steht an Prüfen, ob Tourunterlagen bereitgestellt werden müssen Tourunterlagen müssen bereitgestellt werden Tourunterlagen bereitgestellt Tourunterlagen bereitstellen Leitende Stelle Leitende Stelle Referenzarchitekturen und -prozesse mobiler Anwendungen Geschäftsprozess (GP) GP 1 GP 2 GP n Fahrer und Fahrzeug erfassen Arbeitsanweisungen Tourunterlagen zusammenstellen Tourausdruck Tourdurchführung steht an Erfassungsgerät Tour durchführen Fahrer Tour durchgeführt Prüfen, ob Anschlusstour Fahrer Es soll keine Anschlusstour gefahren werden Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben 37
38 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 38
39 Handscannerauswahl Der folgende Foliensatz enthält eine erstes grobe Statement zu Alternativen zum auslaufenden Handscanner HC 700 von Motorola (Scanner) und der Bewertung der Verwendung eines LowPrice-Handscanners Die Erkenntnisse bzgl. der alternativen Scanner beruhen auf einem Gespräch mit Motorola Für die Erstellung des Foliensatzes, der Bewertung der Scanner und die Abschätzung der Kosten sind weniger als 10 Tage Bearbeitungsaufwand erbracht worden Weitere Schritte sind noch zu klären und erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell HCe 700 betroffen sind 39
40 Handscannerauswahl Empfehlung: Sonderlogistik sollte auf den in anderen Bereichen etablierte Scanner setzen Einsatz eines zweiten Geräts ist wg. Infrastrukturaufbau nicht günstiger Betriebsfreigabe benötigt Vorlaufzeit von 1,5 Jahren Umfang der Bestellung muss wg. auslaufendem Modell bis September 2009 geklärt sein Bewertung Billiggerät: Am Markt vorhandenen Billiggeräte sind auch nach Einschätzung der Hersteller nicht für den betrieblichen Einsatz im Transport geeignet Keine Garantie/Serviceleistungen; keine Schutzklasse (hohe Ausfallrate, kein Schutz vor Feuchtigkeit); Scannen bei niedrigen Temperaturen schwierig (Betriebstemp Grad) Geräte, die annähernd die Anforderungen erfüllen, sind nur unwesentlich billiger als das im Einsatz befindliche Motorola-Gerät (z.b. MC55 von Motorola wird ca. 200 Euro billiger) Die Betriebsfreigabe für ein neues Gerät kann erfahrungsgemäß aufgrund von Geräteauswahl, Gerätetest, Entwicklung der Kommunikationssoftware, Betriebsversuch sowie internen Abstimmung (Betriebsrat, Betriebsarzt) frühestens nach 18 Monaten erfolgen Durch die für den Aufbau der neuen Infrastruktur (Kommunikation, Software) entstehenden Kosten rechnet sich der Einsatz eines zweiten Gerätetyps erst ab einer Beschaffungszahl von ca Geräten Weitere Schritte zur Auswahl eines Ersatzgerätes erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell betroffen sind 40
41 Engere Auswahl: Motorola Geräte Beschreibung Eigenschaften 1. LowPrice-Scanner 2. Mögliches Ersatzgerät ca. 180 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Einsatz des CS1504, der günstige Scanner von Motorola; dieser kann nur 1D-Barcode scannen; Datenaustausch erfolgt per USB- Kabel; Gerät ohne Garantie und ohne Schutzklasse Einsatz eines seit kurzem lieferbaren Alternativgerätes für den zukünftig nicht mehr hergestellten Scanner: MC55 Nur 1D-Barcode Datenübertragung per USB-Kabel/PC keine GPRS kein Display Batteriebetrieb, kein Akku Keine Schutzklasse ca. 640 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Funktionalität analog Scanner Niedrigere Schutzklasse 3. Scanner Der heute im Einsatz befindliche Motorola- Funk-Scanner HC 700; auslaufende Modellserie (Umfang der Bestellung bis September 2009 erforderlich) ca. 840 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Im Einsatz erprobt 1D-Barcode, 2D-Barcode GPRS: Mobile/zeitnahe Datenübertragung Datenübermittlung an Scanner möglich 41
42 Einsatz eines neuen Geräts benötigt 18 Monate Vorlaufzeit Benötigter zeitlicher Vorlauf Synergien mit anderen Netzen Bedien -felder Mobilfunk 2D- Barcod e Informatio n beim Fahrer am Standort Risiken 1. LowPrice- Scanner ca. 18 Monate(1) nicht möglich keine nein nein nein Gerät nicht robust, daher häufig Ausfall Batteriewechsel führt zu Datenverlust Keine Schutzklasse, keine Betriebstemperatur <5 Grad 2. Ersatzgerät ca. 18 Monate (1) nicht möglich ja ja ja ja Portierung der Handscannersoftware insb. der Mobilfunkanbindung Betriebsverkomplizierung (wg. mehrfacher Infrastruktur) Höhere Ausfallquote wg. Schutzklasse 3. Scanner direkt einsetzbar möglich ja ja ja ja Bestellung nur noch bis September möglich (1) grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 42
43 Das Billiggerät CS1504 deckt nicht die für einen Einsatz erforderlichen technischen Eigenschaften ab... Kategorie Geräteeigenschaft Bewertung Robustheit Betriebstemperatur 5-40 Grad KO-Kriterium: keine Nutzung im Winter möglich Robustheit Keine Schutzklasse KO-Kriterium: kein Schutz vor Feuchtigkeit hohe Ausfallwahrscheinlichkeit Robustheit Keine Garantie, kein Service Daten Speicherplatz 150 Scans a 30 Zeichen nicht für lange Touren und viel Information geeignet Daten Datenübertragung per Kabel keine Echtzeit-Übertragung möglich Aufbau eine Infrastruktur mit PC, Netzwerkanschluss, Server, Auslesesoftware, Modem notwendig Täglicher Einsatz Batteriebetrieb ständiger Nachkauf von Batterien notwendig keine Möglichkeit des Ladestandes zu prüfen Datenverlust, wenn Batterie leer Täglicher Einsatz Kein Display Keine Rückmeldung für Fahrer möglich (erfolgreicher Scan, Fehler) Täglicher Einsatz Täglicher Einsatz Zeitpunkt der Datenübertragung Daten können nur abends/morgens per USB-Kabel übertragen werden Zeiteinstellung immer möglich Fahrer können Zeit manipulieren 43
44 ... und darüber hinaus rät selbst der Hersteller Motorola von Einsatz ab (Auszug aus einer Mail ) Der CS1504 ist seit 2002 von Symbol / Motorola als Consumer Scanner auf dem deutschen Markt. Da der Scanner speziell für den Cosumer Markt entwickelt wurde, besitzt der CS1504 keine Industriestandards wie Fallhöhenspezifikationen oder IP Schutzklassen. Der vorgesehene Markt für den CS1504 sind Privatanwender für die Applikationen: Preisvergleich im Supermarkt, Bestellung per Barcode vom Katalog oder direkt von einer Verpackung. Also überall dort, wo nur wenige Scans in der Woche benötigt werden und die Umgebung sich in einem häuslichen Umfeld bewegt. Nachteile CS1504 im Industrieumfeld 3 Monate Gewährleistung - kein Comprehensive Service angeboten von Motorola Motorola bietet für den CS1504 keinerlei Service an. Nach der Gewährleistung von 3 Monaten (Nur auf Werksfehler!) kann das Gerät nicht mehr Instand gesetzt werden. Stromversorgung erfolgt über eine handelsübliche Knopfzellenbatterie. Ausreichend für maximal ca Scannvorgänge bei Zimmertemperatur (+23 C) Bei einer kälteren Umgebung kann die Anzahl der Scans erheblich runter gehen. Der Wechsel der Knopfzellenbatterie erfolgt über 2 kleine Kreutzschlitzschrauben und ist somit verhältnismäßig kompliziert und nicht für einen häufigen und schnellen Batterietausch ausgelegt. Keine Anzeige wann Batterie leer ist. Temperaturbereich von +5 bis max. +40 C. Lediglich zwei Scantasten vorhanden. (+ und -) Die Tasten haben keine Industrienorm und somit nicht für starken Gebrauch ausgelegt. Keine IP Schutzklasse und somit nicht geeignet bei Regen oder feuchte Umgebung. Keine Fallhöhenspezifikation Keine Displayanzeige Keine Kontrollmöglichkeit durch Anzeige was gescannt wurde oder einer Menüsteuerung. Keine Erfassung der Unterschrift möglich. Batch Gerät. Die Daten müssen via Kabel am PC Übertragen werden. Die Steckverbindungen sind nur für einen seltenen gebrauch ausgelegt. Vergleichbar mit einer digitalen Kamera. Keine Übertragungsstation (Cradle) oder Bluetooth / WLAN vorhanden Einfacher nicht performanter Laserscanner. Bei Sonneneinstrahlung ist der Scanstrahl nicht sichtbar. Der Speicher ist für maximal für 150 Barcodes (EAN13) ausgelegt. (Speicherlimitierung) Bei Barcodes mit mehr Ziffern entsprechend weniger. Sehr klein, so es kann ziemlich einfach verloren gehen Limitierter 1D Decoder, kein 2D Decoding möglich Kleine und kompakte Bauform. Kann somit aber auch leicht verloren gehen. Ihre Anforderungen habe ich mit einer Reihe von Kollegen unserer technischen Abteilung durchgesprochen; sie haben übereinstimmend gesagt, dass dieses Gerät für den Sie es einsetzen wollen, weder geeignet noch gedacht ist. Gerne können wir Sie und Ihr Team weiter beraten. Wir möchten Ihnen nämlich wie allen unseren Kunden das individuell richtige Produkt verkaufen, weil nur das gewährleisten kann, dass Sie rundum zufrieden sind. 44
45 Ein neues Gerät kann nur nach Test auf Betriebstauglichkeit für den Betrieb freigegeben werden Im Geräteauswahlprozess werden Geräte verschiedener Anbieter auf Tauglichkeit verglichen; dabei erfolgt auch ein Preisvergleich Die Software zum Datenaustausch mit dem Handscanners (per PC oder per Mobilfunk) wird geplant, implementiert und getestet In einem Betriebsversuch wird das Gerät der Wahl auf Tauglichkeit im operativen Betrieb getestet und Anpassungen zur Praxistauglichkeit durchgeführt Aufgrund des Projektvolumens der externen Unterstützung müssen die Phasen ausgeschrieben werden 1 Hj 2. Hj 1. HJ 2. HJ Geräteauswahl und Pilotversuch Ausschreibung Software-Implementierung und Betriebsversuch 45
46 Die Kosten werden vor allem durch die Erstbereitstellung und die Beschaffungskosten pro Gerät getrieben Beschaffung Inbetriebnahme Betrieb Scanner (1 Gerät) Zubehör (pro Gerät) Auswahl Gerät Software Betriebsversuch Infrastruktur Gerätewartung 1. LowPrice- Scanner CS Ersatzgerät MC Scanner Grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 46
47 Beispielrechnung Scanner vs. LowPrice-Scanner (ohne Betriebskosten/Wartung) Kosten Beschaffung (in Euro) HighEnd- Scanner Ersatzgerät LowPrice LowPrice-Scanner zwar günstiger, aber betrieblich nicht geeignet Aufgrund Rüstkosten lohnt sich die Beschäftigung mit einem günstigeren Scanner erst ab ca zu erwartenden Geräten Anzahl Geräte 47
48 Eine beispielhafte Cost Case Betrachtung Kostenpunkt Kosten [ ] Art Handscanner 14,1 Mio Einmalig Erstellung Software 1,3 Mio Einmalig Sonstige betr. Aufwendungen 0,30 Mio Einmalig Summe 15,7 Mio Einmalig IT Running Costs 1,22 Mio Jährlich Repair & Maintenance 0,84 Mio Jährlich Summe 2,06 Mio Jährlich 48
49 Software: Zunächst wurden die konzeptionellen Inhalte definiert Inhalte Fachkonzept Priorität der Erarbeitung Migration und Einführung Architekturüberblick Abläufe und fachliche Funktionen Daten (Datenmodell) Benutzerschnittstelle (Dialoge, Batches und Drucke) Schnittstellen Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Abläufe und Funktionen Daten / Datenmodell Architekturüberblick Schnittstellen Benutzerschnittstelle Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Migration und Einführung 49
50 Erstellung der Prozessbeschreibung Fahrt_Id einscannen Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Ankunft wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit gesetzt. Auswahl: Beladen oder Entladen auf dem Scannerdisplay Ladestaus wird nach Auswahl festgelegt und gilt für alle nachfolgenden Mengenerfassungen an dieser Anfahrstelle. Ein Wechsel zwischen Beladen/Entladen ist jederzeit möglich und muss immer vor der nächsten Erfassung erfolgen! Erfassung per Displayeingabe auf dem Scanner? ja nein Ladungsart (z.b. BehW) und Anzahl eingeben. (Korrekturmöglichkeit) Einscannen von Infoträgern, Paketen, Produktbarcodes oder Ladungsbarcodes (keine Korrekturmöglichkeit) Anfahrstellenbarcode erneut einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Abfahrt wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit aktualisiert. Nächste Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) 50
51 Die grobe Zielarchitektur wurde definiert Schematische Darstellung der Funkscanneranbindung an Inhouse-System Shared-Firewall RZ Funkscanner APN Load-Balancer eigene Instanz Transferserver Verteilserver Inhouse-Server Instanz A TS A Inhouse-Server B Instanz B TS B Fachl. Admin- Zugang TS/DDS 51
52 Design der Handscanner-Bedienung Erläuterung der Funktionen des HSC Quittierungs-Leuchte Barcode-Leser Status-Leuchte, Ein-Aus-Taste Touchscreen Scan Taste und Einschalttaste Alle andere Tasten sind deaktiviert und ohne Funktion 52
53 Maskendesign Der Zugang zu dem Adminmenü wird über die Tastenkombination A + D (gleichzeitig) mit Paßworteingabe ermöglicht. 53
54 Maskendesign Helligkeit Display: Standarteinstellung ca 75% Mengenerfassung: Hacken bitte aktiviert lassen Scanner-Nummer einstellen: Bitte achten Sie auf die Korrekte von der ZG-ISBT vergebenen Scanner-Nr. Über diese Nummer wird die Funkübertragung zum ISBT-Zielserver gesteuert. Dubletten mit einer Kalkscanner Nummer sind kein Problem, da in der Datenbank durch die dritte Stelle der Scanner-Nr ein Unterscheidung vorgenommen wird. (Alt = 1, Anders = 3 und Scanner = 5 ) Dubletten bei der Scannernummer dürfen nicht erzeugt werden, da es für jeden Scanner einen eindeutigen ACCESS Point gibt. Touchscreen kalibrieren: Sobald sich ein Fehlverhalten des HSC zeigt, so dass z.b. die Menüpunkte nicht mehr gezielt angeklickt werden können, muss der HSC neu kalibriert werden. Eine Neukalibrierung ist auch erforderlich, nach völliger Akkuentladung, wenn der Akku längere Zeit aus dem Gerät genommen wurde und wenn das Gerät länge Zeit nicht verwendet wurde. 54
55 Maskendesign noch Touchscreen kalibrieren Der Sinn der Kalibrierung ist eine Überprüfung bzw. Neueinstellung der Kommunikation des HSC durch den Stift über den Touchscreen. Dadurch wird gewährleistet, dass das Antippen mit dem Stift den Wert trifft, den der HSC erwartet. Zum Beispiel der Fahrer tippt auf Füllgrad 50% aber durch mangelnde Kalibrierung erkennt der HSC 25%. An verschiedenen Stellen des Touchscreens wird ein Fadenkreuz angezeigt (Mitte, links oben, rechts unten, links unten, rechts oben) und der Benutzer wird aufgefordert in die Mitte des Fadenkreuzes zu tippen. Bei ungenauer Eingabe ( also nicht korrektes Treffen des Fadenkreuzes) muss die Kalibrierung wiederholt werden. 55
56 Maskendesign Modus Ändern stationär/mobil: In dem Konfigurationsmenü Mobil Stationär können Sie den Scanner für seinen nächsten Einsatz Mobil also zur Mitnahme auf die Tour, oder Stationär zum Beispiel im BZ, PZ, Flughafen usw. vorbereiten. Dazu ist bei der Stationären Benutzung zunächst die stationäre Anfahrstelle einzuscannen und über die Scannertastatur einzugeben. (Beim Festhalten der gelbe runden Taste können Sie die Anfahrstelle in großen Buchstaben schreiben). Diese Anfahrstelle wird dann nach jeder gescannten Fahrt-ID in der Scannersoftware automatisch hinzugefügt. So das bei einem Stationären Einsatz des Scanners für Ankunft/Abfahrt nur die Fahrt-ID erfasst werden braucht. Mengen können ebenfalls gescannt/eingegeben werden. 56
57 Maskendesign Admin-Passwort ändern: Bitte möglichst nicht ändern Log-Datei versenden: Bitte nur nach Rücksprache bzw. Aufforderung durch das Projekt. Hier werden bei Softwareproblemen die Logdateien des Scanners an den Transferserver gesendet. 57
58 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 58
59 Literatur [AIM07] a%20matrix, Zugriff am [Anv10] Anvaari, Mohsen; Architectural Support for Openness in Mobile Software Platforms; University of Gothenburg; Master Thesis [Arn02] Arnold, Dieter; Isermann, Heinz; Kuhn, Axel; Tempelmeier, Horst (Hrsg.): Handbuch der Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2002 [Ber00] Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans-Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2000 [Bje97] Bjelicic, B: Hub-Spoke-System. In: Bloch, J.; hde, G. (Hrsg.): Vahlens Großes Logistiklexikon. München: Vahlen, 1997 [BSI04] Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen. Trends und Entwicklungen in Technologien, Anwendungen und Sicherheit. Bonn, Ingelheim: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI, SecuMedia Verlags-GmbH, 2004 [Buc98] Buchholz, Jonas; Clausen, Uwe; Vastag, Alex (Hrsg.): Handbuch der Verkehrslogistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 1998 [Dat04] Datalogic Communication Division: Strichcode-Fibel. Erkenbrechtswei-ler: Datalogic GmbH, 2004 [DB07] Die Bahn: Online-Ticket der bequemste Weg zur Fahrkarte. [DPW07]Deutsche Post World Net: Elektronische Tinte statt Papierlabel. DRFID das Display inklusive. hi&check=yes&lang=de_de&xmlfile= Zugriff am [Fra95] Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik, Abteilung Verkehrslogistik: AIF Forschungsprojekt Speditionsleitstand. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 1995 [Fuh00] Fuhrmann, Woldemar; Brass, Volker: 11 Mobilfunk. In: Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans- Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag,
60 Literatur [Gil07] Gillert, Frank; Hansen, Wolf-Rüdiger: RFID für die Optimierung von Geschäftsprozessen. Prozess-Strukturen, IT-Architekturen, RFID-Infrastruktur. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2007 [Hei07] Heise Verlag: 3GSM: Windows Mobile 6 offiziell vorgestellt. Zugriff am IDentifikation Logistiktrends für Industrie und Handel. Eine Studie der Fraunhofer AutoLog Initiative. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 2004 [Hom06] Hompel, Michael ten; Heidenblut, Volker: Taschenlexikon Logistik. Abkürzungen, Definitionen und Erläuterung der wichtigsten Begriffe aus Materialfluss und Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2006 [Ins07] insidepda.de: screenshot-vom-windowsmobile-5-nachfolger-crossbow/ Zugriff am [Jun02] Jung, Volker; Warnecke, Hans-Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommunikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Lob02] Lobensommer, Hans: 5.7 Dienste für die Mobilkommunikation. In: Jung, Volker; Warnecke, Hans- Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommu-nikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Mic07] Microsoft Corporation: Windows CE Home Page. Zugriff am [Mot07] Motorola: Technical Information. MOTOROLA G24 DEVELOPER S GUIDE. AT Commands Reference Manual. Motorola Inc., May 31, 2007 [Pan05] Panther, Robert: Programmieren mit dem.net Compact Framework. Pocket PC Smartphone Handheld. Poing: Franzis Verlag GmbH,
Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport
Seite 1 von 16 Planspiel Mobility Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport Seite 2 von 16 Planspiel Mobility Inhaltsverzeichnis 1 Zweck des Dokuments | „Mit dem Lastenrad konnte ich endlich auf Wochenmärkten und Events in ganz Berlin teilnehmen und meine vegetarischen Knödelspezialitäten als Streetfood anbieten. Gerade in Berlin ist das Lastenrad das zuverlässigste Fortbewegungsmittel und kann den dichten Stadtverkehr etwas entlasten.“
Ellen Braun - Consulting Coaching Training, Würzburg
„Viele Fahrten innerhalb von 20 km werden – bei trockenem Wetter – mit dem Lastenrad gut gemeistert. Die Unternehmen sind begeistert, wenn wir mit dem Rad zur Beratung kommen. Und schon sind wir mitten drin in der Diskussion zum Change und zu einem anderen Mindsetting.“
„Wir haben das Lastenfahrrad genutzt, um unsere selbstgebrauten Biere zu den verschiedenen Getränke- und Supermärkten zu bringen. Das hat für positives Aufsehen gesorgt, ist ökologisch und hält mich und meinen Brauer fit. Wir werden uns ein Lastenrad zulegen!“
Reiner Willinger
Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Saarbrücken
„Während das Lastenrad anfangs noch recht ungläubig betrachtet wurde, kristallisierten sich doch recht schnell die Vorteile heraus und es wurde innerstädtisch gerne genutzt. Für das nächste Jahr ist die Anschaffung eines dienstlichen Lastenrades auf jeden Fall in der Planung. Wir können nur jedem empfehlen, selbst ein Lastenrad zu testen!“
„Für unsere Weinschule benötigen wir jede Menge gute Weine und Speisen. Die Einkäufe auf den Biomärkten machen viel mehr Spaß mit dem Lastenrad und zusätzlich fällt die Parkplatzsuche weg. Und das Beste dabei ist, dass die Wege glücklicherweise durch das Grüne führen. Da fühlt sich die Arbeitszeit wie Urlaub an!“
Quellenhof Immobilien, Pulheim
„Als Immobilienmakler mit Lastenrad konnte ich einige Kunden bei Besichtigungsterminen überraschen: Laptop, Aktenorder und Kameraequipment passten allesamt in den ‚Kofferraum‘. Man war direkt im Gespräch mit vielen Leuten. Das ist eine sehr umweltfreundliche und gute Alternative zum Auto! Auf Kurzstrecken ist das Lastenrad auf jeden Fall mein Favorit!“
Walderlebnis Emsland, Lingen (Ems)
„Ich bin Waldpädagogin und begeistert von dem Lastenradtest! Das Thema Nachhaltigkeit spielt bei uns eine wichtige Rolle. Mit dem Lastenrad konnte ich oftmals auf das Auto verzichten und zeigen, dass es auch ohne Pkw funktionieren kann!“
Onkel Philipps Spielzeugwerkstatt, Berlin
„Die Bewegung, die frische Luft und das Bewusstsein, die Umwelt zu entlasten, tun gut. Es gibt vielfach auch Möglichkeiten, verkehrsreiche Straßen zu meiden und Wege zu finden, auf denen Radfahren sogar Erholung bietet! Ich kann jedem nur empfehlen, so viel wie möglich auf das Fahrrad umzusteigen.“
Radio-Manufaktur, Augsburg
„Begeistert hat mich, wie stressfrei man mit dem Lastenrad bis vor die Haustüre des Kunden kommt. Viel entspannter und schneller als mit dem Pkw. Außerdem können Werkzeuge und Reparaturgeräte gut und sicher transportiert werden. Ohne Lastenrad geht es bei mir nicht mehr.“
„Danke, dass wir dieses tolle Rad testen dürfen. Keine lästige Parkplatzsuche, man kann direkt vor die Gebäude fahren und hat kürzere Wege. Die abschließbare Transportbox ist super praktisch. Die Kolleginnen und Kollegen sind so begeistert, dass die Anschaffung eines Lastenrades fest geplant ist.“
Frl. Diehl Karamell, Koblenz
„Für uns als urbane Manufaktur hat die Teilnahme am Projekt viel Beweglichkeit, Spontanität und auch Spaß in der Stadt gebracht. Ein richtiges Projekt zur richtigen Zeit!“
ELTAK Elektrotechnik A. Kraus, Bergisch Gladbach
„Über 1000 km bin ich bereits mit dem Rad gefahren und es geht besser als ich dachte. Kleine Reparaturen, Materialbeschaffung und Kundenbesprechungen sind ohne Stau und Parkplatzsuche zu bewältigen. Auch längere Wege lassen sich ohne großen Zeitverlust durchführen. Nicht alles ist einfach umzusetzen, aber gerade der Spaß bei der Fahrt mit einem S-Pedelec ist etwas Besonderes. An einer Entlastung der Städte kommen wir sowieso nicht vorbei, daher ist es interessant die neuen Möglichkeiten bereits auszuprobieren.“
Beste Auswahl Online Shop, München
„Das Lastenrad habe ich für die Fahrt zu meinem Lager (Vertrieb eines Online Shops) verwendet, um die täglichen Pakete zur Post oder zum Kunden zu bringen. Mein Resümee: E-Bike fahren mit dem Beruf zu verbinden ist eine großartige Sache. Mir ist es gelungen, den täglichen Stress des Autoverkehrs abzulegen. Ich habe das Gefühl, einen großen Beitrag für die Umwelt zu leisten, auch wenn ich während des Tests nicht in allen Situationen auf meinen Pkw verzichten konnte.“
„Bei uns in der Handwerkskammer Wiesbaden wurde das Lastenrad überwiegend von den Haustechnikern genutzt. Für Post, Werkzeug oder Ersatzteile gibt es regelmäßig Austauschbedarf zwischen unseren drei Standorten im Stadtgebiet. Die Wege sind auf jeden Fall schneller oder genauso schnell wie mit dem Pkw zu fahren, dabei zusätzlich umweltfreundlicher. Selbst habe ich das Lastenrad für Kundenbesuche getestet. Es lässt sich gut handhaben und einiges transportieren. Man ist flott unterwegs, spart Zeit und findet immer einen Parkplatz.“
Dominik Polatschek
Stadtverwaltung Singen Fachbereich Bauen, Singen
„Ich bin Bote in der Stadtverwaltung Singen und habe das Lastenrad täglich auch bei Wind und Wetter genutzt. Es ist die umweltfreundlichste Alternative zum Auto, ich bin sogar schneller unterwegs und kann ohne lästige Parkplatzsuche vor Ort be- und entladen. Toll war die abschließbare Box mit wirklich viel Stauraum, ausreichend sogar für unsere gesamte Weihnachtspost.“
Pauluskirchengemeinde, Berlin-Lichterfelde
Energietechnik M.Hänsch, Düsseldorf
„Ich bekam beim Lastenradtest das einspurige Cargobike ‚Radkutsche Rapid‘. Vorteilhaft ist die Kombination des Allrad-Antriebs aus durchzugsstarken Frontnabenmotor und Heckpedalantrieb auf unbefestigten Wegen, bspw. Baustellen-Zufahrten. Ein wendiges Fahrzeug mit viel Spaßfaktor und positiven Image.“
Yencago - Die Rhythmusschule
„Das Projekt halte ich absolut für sinnvoll. Mein Lastenrad war sehr auffällig. Die Leute haben natürlich alle das große Teil angeschaut. Eigenwerbung auf dem Rad wäre schöne gewesen. So hätten die Leute direkt gesehen, wofür es eingesetzt wird. Dadurch bekommt es eine sofortige Vorstellung in den Köpfen der Menschen. ‚Aha- dafür kann es genutzt werden.'“
„Bierlieferungen unkompliziert und schnell im Kiez realisieren – dafür wollten wir bei Berliner Berg ein Lastenrad testen!“
„Als Hausmeister der Stadt Hameln, in der Abteilung „Familie und Soziales“, möchte ich Ihnen gerne mitteilen, dass ich mit dem Lastenrad sehr zufrieden bin! Die Parkplatzsuche hat ein Ende und mir ist es möglich mein Werkzeug unkompliziert zu transportieren. Mein Beschaffungsmateriel sowie weitere Einkäufe lassen sich ebenfalls bequem von A nach B bringen.“
Werner Schuehgraf
livQ AG, Neuried
„Die Fahrten zwischen unseren drei verschiedenen Produktions- und Lagerplätzen versuche ich stets mit dem Fahrrad zu bewältigen. Das Transportvolumen ist da aber sehr begrenzt. Mit dem Lastenrad hatte ich da ganz andere Möglichkeiten und konnte die Pkw-Nutzung weiter stark einschränken. Der Transport von sechs Trägern Bier war problemlos möglich – und kam bei den Kunden sehr gut an. Ich werde den Lastenradverkehr sicher weiter ausbauen.“
Jost Presuhn
August Presuhn GmbH & Co. KG Wunstorf
Problemlose Abwicklung der Anlieferung/Abholung und das Lastenrad-Team ist für Fragen immer erreichbar. Alles in Allem ein „schönes Ding“ und zum Testen für einen Euro am Tag eine ganz tolle und günstige neue Erfahrung. Ich werde mir, zur Erweiterung des Fuhrparks, ein Lastenrad zulegen!
Oskar K. L. Wolf
„Der Lastenradtest war für uns ein Erfolg mit Anspruch – wir möchten uns demnächst ein eigenes Lastenrad mit E-Motor anschaffen. Wir konnten durch den Einsatz des Lastenrades bei unseren Kunden mit ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten trumpfen. Wir bedanken uns herzlich für die Leihgabe.“
planetz Architekten, München
„Als Architekten und Designer haben wir viele Auftraggeber in unserer Stadt München. Dank des Lastenrades transportieren wir Akten, Pläne, Modelle und Muster schneller und flexibler zu unseren Terminen. Kein Stau, keine Parkplatzsuche, keine Verspätung … Vielen Dank für diese Testmöglichkeit – wir werden ein Lastenrad anschaffen.“
Lentfer Filmproduktion, Bonn
764 Teilnehmer
14U Computer 40625 Düsseldorf
25p cine support GmbH 10407 Berlin
[p3]-werkstatt 79100 Freiburg
abcdruck GmbH 69123 Heidelberg
Adler Gebäude Service GmbH 26382 Wilhelmshaven
Amares Naturkindergarten e.V. 50935 Köln
Amt Büchen 21514 Büchen
Amthor GmbH 97421 Schweinfurt
Anderer Baumschnitt 76337 Waldbronn
Andreas Gorgs 76227 Karlsruhe
Andressen Batterien 27356 Rotenburg
André Wirsig 01445 Radebeul
Anwaltskanzlei Brause 15344 Strausberg
Anästhesiepraxis Schreiber 53115 Bonn
Artilux 53175 Bonn
B und B Achtern Bäuken GbR 17207 Bollewick Ot Wildkuhl
Bar Rhinoceros 10437 Berlin
Bau und Möbeltischlerei Olaf siekmann 28207 Bremen
Baugeschäft Heiko Heiken 26571 Juist
Baumpflege Janosch Heimbucher 26209 Hatten
Bauspielfarm Recklinghausen 45665 Recklinghausen
Bayerische Architektenkammer 80637 München
BBS Papenburg (Hauswirtschaft und Soziales) 26789 Papenburg
Benedikt Mittermayr 82216 Maisach
Bennet Janz Kurier (Funkpiloten Hamburg) 20148 Hamburg
Berges-Druck 59065 Hamm
Bert Stroje 26340 Neuenburg
Berufliche Schule BS27 20359 Hamburg
Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf v. Berlin, Fachbereich Grünflächen 14160 Berlin
Bialluch Coaching und Beratung 28201 Bremen
BikeTaxi 4 Media GmbH 10405 Berlin
Biohof Stadt Land Gemüse 50259 Pulheim
Bioladen Goldbrunnen 88069 Tettnang
birnbaum media.lab UG 04177 Leipzig
BiteSurfing UG 80798 München
Brauhaus Goslar, Inh. Odin Paul e.K. 38640 Goslar
Buchhandlung Untiedt 65366 Geisenheim
BUERO AREA453 22453 Hamburg
Bund Deutscher PfadfinderInnen Main-Taunus 65824 Schwalbach Im Taunus
Bund für Umwelt und Naturschutz Kreisgruppe Düsseldorf 40229 Düsseldorf
Butter-Ecke Kaffeehaus GmbH 10437 Berlin
Bäckerei Wiedemann 83646 Bad Tölz
Bürk Baumarbeiten 76698 Stettfeld
Büro Achter April 86161 Augsburg
Büro für Gestalten 73728 Esslingen
Büro Lebensraum zukunft UG 24105 Kiel
Cafe Sued Bonn 53115 Bonn
Café karlkutta 76137 Karlsruhe
Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V. Stromspar Check 13585 Berlin
Caritasverband für das Erzbistum Hamburg e.V. - Stromspar-Check 22111 Hamburg
Cerd Rechtien Schornsteinfegermeister 49638 Nortrup
CERTUM Transport- u. Dienstleistung- GmbH 40699 Erkrath
Chargery GmbH 10119 Berlin
Charming Boxes 50321 Brühl
CLAC 52066 Aachen
Coase Kohl und Meis GbR 54655 Aachen
Contineo Buchhandung 99086 Erfurt
CVJM München e.V. 80336 München
Cycle Logistics CL GmbH 12205 Berlin
David Przybilla 12629 Berlin
Delang Möbel Raum design 30451 Hannover
Der Charmeur 50933 Köln
der dienstleister 24113 Kiel
Deutsche Tafelkultur e.V. 60322 Frankfurt
Deutsches Zentrum für Luft - und Raumfahrt e.V. 82234 Weßling
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Institut für Antriebstechnik, Abteilung Triebwerksakustik (AT-TRA) 10623 Berlin
Diakonisches Werk Wiesbaden 65185 Wiesbaden
Die Blumenbinderei Probst 38102 Braunschweig
Die Klinge 44139 Dortmund
Die Physiohainer 10249 Berlin
Die Schreiner 39106 Magdeburg
Die Werkkiste / Krautwald und Trölsch GmbH 22767 Hamburg
digipaed multimedia 50827 Köln
Dings e. V. 44147 Dortmund
Dold Solarenergie 81827 München
Dorian-Vasco Nagel 30167 Hannover
Dreiradkurier, Leisenberg und Waldstein GbR 60318 Frankfurt
DUIS Service GmbH 29223 Celle
Eiscafé Italia Hasbargen Zanette Gbr 26639 Wiesmoor
Elblogistik GmbH 22085 Hamburg
Elektro - Eichler 10243 Berlin
Elektro Stollberg 99089 Erfurt
Elektrobau Claus Meyerhöfer 91710 Gunzenhausen
Elektroservice Aichinger 51061 Köln
Elektrotechnik Schöneweis 50765 Köln
Ellen Braun Consulting.Coaching.Training 97076 Würzburg
ElVedico 34596 Bad Zwesten
endorphina Backkunst GmbH 12059 Berlin
energetische Sanierung Kürschner 53347 Alfter
Energie-Kompetenz-Zentrum Rhein-Erft-Kreis gGmbH 50169 Kerpen-Horrem
Energiewende Oberland - Bürgerstiftung für Erneuerbare Energien und Energieeinsparung 82377 Penzberg
Entsorgungs-Betriebe der Stadt Ulm 89077 Ulm
Ev. Jugendbildungsstätte Hackhauser Hof - Bildungszentrum Jugendarbeit e.V. 42697 Solingen
Ev. Kirchengemeinde St.Augustin 53757 Sankt Augustin
Ev.-luth. Kirchengemeinde Varel 26316 Varel
Ev.-Luth. KirchengemeindeWinterhude-Uhlenhorst 22085 Hamburg
Ev.luth. Kirchengemeinde St.Martini zu Bremen-Lesum 28717 Bremen
Event-K 10315 Berlin
F-Punkt Maschinenbau 50827 Köln
Fa. Andreas Ulrich, Schornsteinfegermeister u. Energieberater HWK 75334 Straubenhardt
Fa. MADVERTS Werbetechnik 82234 Weßling
Fa. Quo Vadis GmbH und Co. KG 51465 Bergisch Gladbach
Fa. Stefan Neubert 38122 Braunschweig
Fahrradverleih Wilhelmsburg 20097 Hamburg
Fahrwerk Kurierkollektiv 10249 Berlin
fairzweigt baumpflege 10999 Berlin
faktor m - Büro für Gestaltung und Konstruktion 39104 Magdeburg
Farmmade Munich (www.farmmade.de) 85464 Finsing
Fettschmelze 76131 Karlsruhe
Film+TV Consulting 50859 Köln
Finanzamt Hersbruck 91217 Hersbruck
Firma Konrad Herz, Inh. Maria Hoffmann-Herz 45891 Gelsenkirchen
Fitnesstraining Eva Amedick 81545 München
Fliesen-Center GmbH 27793 Wildeshausen
Fliesenlegermeisterbetrieb André Schichter 51373 Leverkusen
Florian Bassler -Gaststätte ILSE- 66123 Saarbrücken
Folienwerkstatt 64823 Groß-Umstadt
Foodsharing Bremerhaven 27568 Bremerhaven
Freeway Kurierservice 55122 Mainz
Freeworker GmbH 82205 Gilching
Freiberiflich 81677 München
freiberufliche Hebamme, Studierende 33613 Bielefeld
Freiberuflicher Künstler Jens Besser 01159 Dresden
Freier Mitarbeiter im kirchlichen Medienwesen 41169 Mönchengladbach
Freitagsküche UG 60329 Frankfurt
Friseur Team Burgberg 88662 Überlingen
Fundort GmbH 50678 Köln
G.Rasch GmbH 42289 Wuppertal
Garten- und Landschaftsbau J. Post 90763 Fürth
Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau 88131 Lindau
gbm modellbau gmbh 64295 Darmstadt
gestaltungssache 24340 Eckernförde
Getränke Vögt 79843 Löffingen
GKN Sinter Metals Components GmbH 53177 Bonn
Gleis-D 30165 Hannover
Gourmets for Nature 50677 Köln
Grünzeug GmbH 93053 Regensburg
Gutshaus Pohnstorf GbR 17166 Alt Sührkow
Gödde-Beton GmbH 59329 Wadersloh
Handelsagentur Ilse Frohnel 30173 Hannover
Hannas Haarrad 22761 Hamburg
Hansestadt Lübeck 23560 Lübeck
Hartwig Wennemer GmbH 28237 Bremen
Hausverwaltung Hildebrandt 12051 Berlin
HEG Engineering GmbH 20255 Hamburg
Hegel Gebäude-und Spezialreinigung 44263 Dortmund
Heinz Jirout Dipl. Ing. Architekt 10783 Berlin
Heißer Reifen Kurier- und Postdienstleistungen 44135 Dortmund
Helmholtz-Zentrum Geesthacht GmbH 21502 Geesthacht
Helmut Kramer Fotografie 49809 Lingen
Henstedt-Ulzburger Nachrichten 24558 Henstedt-Ulzburg
Hercules Bäckerei 40476 Düsseldorf
HLRS 70569 Stuttgart
Hochschule Osnabrück 49090 Osnabrück
Hochschule Osnabrück - Interaction Design Labor sowie Medienlabor 49076 Osnabrück
Hochschule Weihenstephan Triesdorf 85354 Freising
Holzverarbeitung Johannes Faust 30159 Hannover
Horst Bode Import-Export GmbH (Bode Naturkost) 21031 Hamburg
Hostel im Medizinerviertel 06112 Halle
Hune Heizung Lüftung Sanitär GmbH 49084 Osnabrück
Härer Holzbau GmbH 73655 Plüderhausen
Hösch und Partner GmbH 60325 Frankfurt
IB-Kroschl Solartechnik, 81673 München
IHK Rhein-Neckar 68161 Mannheim
Im startup (Handwerker und Hausmeister Service Nagel) 50996 Köln
Imkerei Ulrich Hirning 68723 Oftersheim
ImNu – KurierKollektiv Dresden UG (haftungsbeschränkt) 01067 Dresden
Ingenieurbüro Grünheier 38104 Braunschweig
Innenausbau Kuppinger GmbH 76185 Karlsruhe
Inselgemeinde Juist 26571 Juist
Interessengemeinschaft Untere Berger Straße IGUB e.V. 60316 Frankfurt
ISW Technik 65203 Wiesbaden
J.Clauss GmbH 81379 München
Jade Hochschule Oldenburg Wilhelmshaven Elsfleth 26389 Wilhelmshaven
Jan Fels 26316 Varel
JD Montage 10999 Berlin
Jobcenter Dortmund 44120 Dortmund
Jobrad GmbH 79098 Freiburg
Johann Bruckmoser GmbH 81247 München
Johannes Zappe Fotografie 10997 Berlin
John's Ketchups 21107 Hamburg
Kaminkehrermeister Raschke bei Fröschl 82205 Gilching
Karotte essen für kinder 26135 Oldenburg
Kath. St.-Johannes-Gesellschaft Dortmund gGmbH 44139 Dortmund
Katholische LandvolkHochschule Oesede e.V. 49124 Georgsmarienhütte
Kay Bertram Beratung und Service 12207 Berlin
KEEA Klima und Energieeffizienz Agentur 34121 Kassel
KEG Karlsruhe Event GmbH 76131 Karlsruhe
Kesselhof e.V. 70195 Stuttgart
KielRegion GmbH 24118 Kiel
Kinder BetreuungVilla Sonnenschein 38104 Braunschweig
Kinderring Berlin e.V. 10435 Berlin
Kirchzartener Bücherstube GmbH 79199 Kirchzarten
Kirschke Garten- und Landschaftspflege 28211 Bremen
Klartext PR 86152 Augsburg
klartext. 46509 Xanten
Klassik Stiftung Weimar 99423 Weimar
Klavierhaus Helmich GbR 27283 Verden
Kolabri Getränke 64285 Darmstadt
Kolpingsfamilie Emsdetten 48282 Emsdetten
Konstanza Naturkost 10707 Berlin
KreativPause Ulm 89073 Ulm
Kreja Service 22117 Hamburg
Krüger,Münch,Stiller GbR 12055 Berlin
Kulticus Promotion Reiner und Udo Stieldorf GbR 53115 Bonn
Kultur im Beutel e. V. Verein zur Förderung kultureller Vielfalt 28199 Bremen
Kundendienst 44287 Dortmund
Körperzeit 79618 Rheinfelden
Künstlerhaus Güterbahnhof 28195 Bremen
Lambertz Objekt 50171 Kerpen
Landesmusikakademie Niedersachsen Ggmbh 38300 Wolfenbüttel
lari helbig 10437 Berlin
LE Qrier fahrradkuriere.de 04229 Leipzig
Lebenshilfe-Werk Norderstedt 22844 Norderstedt
Leder Bremer GmbH 51465 Bergisch Gladbach
Leonhardt gmgh +co kg 60327 Frankfurt
Lindenbackt! Genossenschaftsbäckerei 30451 Hannover
Linder GmbH 76133 Karlsruhe
lintje KG 39104 Magdeburg
Lokale Agenda 21 Offenbach am Main 63065 Offenbach
Lola, der Loseladen - unverpackt einkaufen in Hannover 30171 Hannover
LOVE kidswear 81547 München
LVZ Logistik GmbH 04159 Leipzig
M-Logistik GmbH 93055 Regensburg
M. Friederichs 14129 Berlin
Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn 65549 Limburg
Mail Boxes Etc., Sehnem Business Services e.K. 63571 Gelnhausen
Mainau GmbH 78465 Konstanz
Makro-Service 56112 Lahnstein
Malerbetrieb Rometsch 70839 Gerlingen
MAN Truck und Bus AG / Abt. HKSGE 80995 München
Michael Bär Marketing und Vertrieb 97297 Waldbüttelbrunn
miffystore.de / ID Store GmbH und Co KG 50827 Köln
Mobile Medienwerkstatt mobi-klick 14471 Potsdam
Mobile Musiktherapie - Torsten Adrian 04249 Leipzig
Mobilrad 10627 Berlin
MorgenLand Falafel House und Baklawa House 81673 München
Mosterei Linde 98530 Dietzhausen
MPKa Mobiler Pflegedienst Karlsruhe GmbH 76133 Karlsruhe
Mr. Pepper's by Whiskykoch 64285 Darmstadt
MTB-TrailRIDE 34292 Ahnatal
Muckenthaler Ergonomie 80333 München
Museumsverein Deutsches Bernsteinmuseum e.V. 18311 Ribnitz-Damgarten
Musikverlag Acoustica 42579 Heiligenhaus
MZ-Servicegesellschaft Ost GmbH 06766 Bitterfeld-Wolfen
Möbelmanufaktur Potsdam 14548 Schwielowsee Ot Geltow
Möbelskulpturen Matthias Kneip 44534 Lünen
Nachbarschaftshilfe Sozialdienst Eichenau e.V. 82223 Eichenau
Neue Farben GbR 20537 Hamburg
Niedersächsisches Internatsgymnasium Esens 26427 Esens
noch offen 97072 Würzburg
NOEXIT Film 42107 Wuppertal
Oberwasser Consulting - Inh. Peter Rochel 50670 Köln
Obst- und Weinbaubetrieb, Brennerei Birgit Girod 79219 Staufen
Oldenburg is(s)t.de 26127 Oldenburg
Ordnung und Wahlamt Abteilung Lebensmittelüberwachung 59069 Hamm
Original Unverpackt GmbH 10999 Berlin
OSNA.BIKE 49074 Osnabrück
PANORISTA Büro Rostock 18055 Rostock
Petri GmbH 75015 Bretten
Pharmary UG (haftungsb.) 10777 Berlin
Photo Winzer 30952 Ronnenberg, Ot Empelde
Physikalisch-Technische Bundesanstalt Braunschweig 38116 Braunschweig
Physiotherapie del Valle 55452 Guldental
Physiotherapie in Polle 37647 Polle
PIN Mail AGVorstand (COO) 10559 Berlin
polsterei friedmann 90763 Fürth
PoppàMidi UG 81541 München
Portalworkers GmbH 83646 Bad Tölz
Poststelle Verwaltung Groß Gerau 64521 Groß-Gerau
Praxis für Kinderheilkunde 72213 Altensteig
Prisma Fachhandels AG 42781 Haan
Quellenhof Immobilien 50259 Pulheim
Ralf Cortes und Jörg Lange Gbr 42105 Wuppertal
Rattex Schädlingsbekämpfung GmbH 42657 Solingen
Raum und Wein 60316 Frankfurt
Raumausstattung 85521 Ottobrunn
Rechtsanwaltskanzlei Gabriele Weißenborn 40589 Düsseldorf
Rechtsanwaltskanzlei Niemann 27367 Sottrum
Rechtsanwaltskanzlei Stadie 53902 Bad Münstereifel
rené horns ELEKTROTECHNIK 25524 Itzehoe
Restaurant BLAUER ESELMarke der GERMANOTTA GmbH 18055 Rostock
Rohrdoc 26486 Wangerooge
Ronny Heiden Transporte 18106 Rostock
Rostock cykelbude / Christoph Neimög 18057 Rostock
rutanatur GmbH 86150 Augsburg
Sachen auf Rädern 60385 Frankfurt
Samuel Schmidt - Klare Sache 39124 Magdeburg
Sattlerei/Feintäschnerei 04416 Markkleeberg
SCHIERRIEGER 20099 Hamburg
Schleswiger Stadtwerke Umweltdienste 24837 Schleswig
Schornsteinfegermeister 18437 Stralsund
Schreinerei 50733 Köln
Schreinermeister Hofmann 50827 Köln
Schug GmbH 50735 Köln
SeaRenergy Offshore Holding GmbH und Cie KG 20354 Hamburg
Selbständig 84036 Landshut
Selbständig + Fahrwerk Kurierkollektiv 10999 Berlin
SicherheitsTechnik Limmer 30453 Hannover
Solanitor Service 55411 Bingen
Solawi KArotte e.V. 76297 Stutensee
sonith UG 97076 Würzburg
SPD Tempelhof-Schöneberg, 6. Abteilung Schöneberg city 10827 Berlin
Spielaktion Mobifant 47804 Krefeld
Spielcafé Bielefeld 33602 Bielefeld
Stadt Bad Doberan 18209 Bad Doberan
Stadt Frankfurt am Main 60311 Frankfurt Am Main
Stadt Geldern Tourismus- und Kulturbüro 47608 Geldern
Stadt Hameln 31785 Hameln
Stadt Markdorf 88677 Markdorf
Stadt RegensburgAmt für Informations- und Kommunikationstechnik 93047 Regensburg
Stadt Rhede 46414 Rhede
Stadtbetriebe Hennef AöR 53773 Hennef
Stadtverwaltung Rauenberg 69231 Rauenberg
Stadtverwaltung Wehr 79664 Wehr
Stadtwerke Weiterstadt 64331 Weiterstadt
StartWerk GmbH 65199 Wiesbaden
Steinbildhauerei Kuhn 41462 Neuss
Stemas AG 80333 München
strathmann Elektrotechnik GmbH u co kg 49453 Wetschen
Studentenwerk Potsdam 14473 Potsdam
Studierendenwerk Darmstadt 64283 Darmstadt
Suppen Cult, Suppen Bar 10405 Berlin
sustainable and smart last-mile-logistics Start-up i-G. 48153 Münster
Szykulla 63607 Wächtersbach
Technische Universität Braunschweig, Projektgruppe Lehre und Medienbildung 38100 Braunschweig
Technologiepark Heidelberg GmbH 69120 Heidelberg
TechnoPark und Wirtschaftsförderung Schwerte GmbH 58239 Schwerte
Teleportr GmbH 70376 Stuttgart
Timo Griegoleit Einzelunternehmer 21339 Lüneburg
Tischlerei Eckelmann 49597 Rieste
Tischlerei Giefer 50321 Brühl
Traumpferd 77652 Offenburg
tricargo Björn FischerLogistik 22309 Hamburg
Tuchwerk soers gGmbH 52070 Aachen
turbopost GmbH 16816 Neuruppin
Ubilabs GmbH 22769 Hamburg
Umwelthaus Kassel e.V. 34117 Kassel
Veidt Rahmenbau 65239 Hochheim
VeloKitchen Dortmund 44145 Dortmund
Veranstaltungsservice M. Sasse 39108 Magdeburg
Vertrieb und Reparatur 85123 Karlskron
VGS Düsseldorf e.V. 40472 Düsseldorf
Vincent Klein Garten-/Landschaftsbau 22145 Hamburg
Vireo.de, Hermann Hetzer 06217 Merseburg
Visuathlet, Tosh Leykum 30167 Hannover
Vitus KALOCAY GmbH 78467 Konstanz
Walderlebnis Emsland 49808 Lingen
Waning Bauen GmbH 44627 Herne
WBBK Duisburg Berufskolleg 47226 Duisburg-Rheinhausen
Weber Sanitär und Heizung und Bauklempnerei GmbH 07749 Jena
Welpenklappe Tierschutzverein e.V. 81677 München
Wenig Werbung GmbH 26125 Oldenburg
WerkStadtMobilität 76185 Karlsruhe
Werkstätten Weissensee 13088 Berlin
Werner Delikatessen GmbH und Co. KG 23743 Grömitz
Werner Musterer Kommunikation und Konzepte 30519 Hannover
Westphal Maler GmbH 63263 Neu-Isenburg
Widerker Beverages 70173 Stuttgart
Wieland Medien 04177 Leipzig
Wiese backwaren GbR 16225 Eberswalde
Worring Dach+Solar GmbH 42699 Solingen
WUKANTINA - Gesunde Ernährung für Kinder und Jugendlich im Barnim e.V. 16359 Biesenthal
www.spielmaterial.de 41065 Mönchengladbach
Wärme24 GmbHundCo KG 50226 Frechen
Yoga und Meditation 86152 Augsburg
Zahnarztpraxis Dr. Plötz 85354 Freising
ZEBAU GmbH 22767 Hamburg
ZEGG gGmbH 14806 Bad Belzig
Zentralfotograf.de 04103 Leipzig
Zerspanungstechnik 70794 Filderstadt
Zimmerei Gebhard, Inh. Markus Bauer e.K. 90537 Feucht
Zumfischerhaus 78462 Konstanz
ÖKO-HANS Naturkost 81827 München | de |
q-de-1290 | Wie funktioniert das Design der Handscanner-Bedienung und welche Funktionen bietet der HSC? | Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz - PDF
Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz
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1 Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 1
2 Studium der Physik in Bonn, Abschluss Diplom-Physiker bei MOSAIC Software AG als Entwickler Abteilungsleiter Prokurist bei sd&m (später Capgemini) als Geschäftsbereichsmanager Seit 2010 Geschäftsbereich Travel & Logistics der msg systems ag Bereichsleiter West, Aufbau des Bereichs in Köln Branchenschwerpunkt: Logistik Weiterer Ausbau der hervorragenden Software-Engineering Kompetenz Umfangreiche Erfahrung in allen Phasen von Software-Entwicklungsprojekten, Schwerpunkt im Projekt-Management und im Vertrieb Nebenberufliche Studium Master of Business Administration, Schwerpunkt Logistik, Abschluss MBA Privates geb. im Rheinland verheiratet, 3 Kinder Fußball letzter Urlaub 2
3 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter mobilen Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 3
4 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 4
5 Was ist Consumerization? Consumerization beschreibt den Wandel wie neue Technologie in die IT Landschaft eines Unternehmens eingeführt werden. Früher Neue Technologien wurden zuerst in den Unternehmen eingeführt, dann erst im Consumer-Bereich. Heute Neue Technologien werden erst im Consumer-Bereich eingeführt dann erst im Unternehmen. Consumerization of Business Applications: Der Einsatz von neuen Technologie wie Smartphone, Tablets, für Unternehmensanwendungen Dieser Trend spielt uns in die Karten, weil wir unser Know-how jetzt auch auf Consumer-Produkten einsetzen können, die in der Business-IT immer häufiger eingesetzt werden. 5
6 Die Verbreitung von Smartphones nimmt zu Verschiedene Faktoren sind für diesen Wandel verantwortlich: Steigende Anzahl an Smartphones und Tabletts: Die Verbreitung von Smartphones innerhalb von Unternehmen nimmt zu sei es durch offizielle Anschaffungen oder durch Mitarbeiter selbst. Tablet-Verkaufszahlen: Quelle: Gartner Says Worldwide Media Tablet Sales on Pace to Reach 19.5 Million Units in
7 Ist es ein allgemeiner Trend oder nur ein vereinzeltes Phänomen? Das es sich hier um einen allgemeinen Wandel handelt, zeigt sich daran, dass Unternehmen wie SAP den Wandel aufgreifen. 7
8 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 8
9 Mobile Clients sind zunächst einmal Geräte 9
10 aber eben auch Software 10
11 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 11
12 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 12
13 Worin unterscheiden sich mobile Clients Betriebssystem Display Akkulaufzeit Prozessor RAM und Flash-Speicher Schnittstellen zur Datenkommunikation Tastatur Sturzschutz IP-Schutzklasse Art der Datenerfassung Maße und Gewicht Betriebstemperatur Preis 13
14 Apple ios URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: $99 - $299 / Jahr (Apple Development Program) ipod Touch, iphone, ipad Native und signierte Anwendungen Apple Mac OS X xcode + Apple Interface Builder Objective C Platform specific, Cocoa API Native widgets 14
15 Google Android URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows, Linux Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 15
16 Microsoft Windows Phone 8 URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (.net byte code) Anwendung Windows Visual Studio NET, XAML, Silverlight, XNA Plattformspezifisch, WP8 API Native widgets 16
17 RIM BlackBerry URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows BlackBerry Java Plug-in for Eclipse Java BlackBerry APIs Native widgets 17
18 Samsung Bada URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Verschiedene Samsung Geräte Native (java byte code) Anwendung Windows Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 18
19 Nokia Symbian OS URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: Bemerkung: kostenlos Unterschiedliche Nokia Geräte Native application Windows, Linux Eclipse Carbide.c++, Visual Studio, CodeWarrior, Borland C++ Builder, gnupoc. C++ with QT, Python, Flash Lite / Java ME Platform specific, Symbian API Native canvas NOKIA setzt für zukünfitge Geräte auf Windows Mobile (V7.5 or V8). 19
20 Zusammenfassung - Wie entwickelt man auf welchem Betriebssystem html 5 Objective C Visual Studio.net C# oder C++ Apple ios Windows Mobile eclipse Java RIM BS Android eclipse Java Bada Symbian eclipse Java Windows Phone 7 eclipse Java Visual Studio Phone Express C# 20
21 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Literatur 21
22 Es existieren zwei große Einsatzgebiete von mobilen Geräten Datenerfassung Datendarstellung 22
23 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Optimierung von Geschäftsprozessen Keine redundante Datenerfassung Keine Medienbrüche Keine Übertragungsfehler Aktuelle Datenbasis Effizienzsteigerung Einspareffekte 23
24 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Automatisierung nachgelagerter Prozesse Automatisierung nachgelagerter Prozesse möglich Schnittstellenthematik muss beachtet werden 24
25 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Beschleunigung der Erfassung Je nach Art der mobilen Datenerfassung ist eine deutliche Beschleunigung des Erfassungsprozess möglich Schnelle Verfügbarkeit von Daten Insgesamte Prozessbeschleunigung 25
26 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Höhere Qualität der Daten Plausibilitätsprüfung direkt am Ort der Datenentstehung Je nach eingesetztem Erfassungsverfahren intrinsische Prüfung der Daten (z.b. Checksummen) Interaktive Führung möglich Keine Nachgelagerten Scan- und OCR-Prozesse notwendig 26
27 Welche Arten der Datenerfassung gibt es? Kosten Bedienbarkeit Elektromagnetische Erfassung RFID Optische Erfassung Barcodes manuelle Eingabe GUI 27
28 Mobile Datenerfassung ist vielfältig einsetzbar Service- Außendienst / Servicetechniker / Wartung / Protokolle Rettungsdienst / Krankentransport, Notarzt- Einsätze Feuerwehr / Brandschau Gebäudemanagement, GIS, Inventuren, Umzüge, Wartung, Service Mietwagen Ausgabe / Service / Rückgabe Vertrieblicher Außendienst Krankenhaus / Klinik Lieferservice (Paketdienste, Heimlieferservice, Tiefkühlware, Getränke) Ersatzteil-Management Betriebsdatenerfassung Kasse 28
29 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 29
30 Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Ziele der Architektur zur Berücksichtigung der Eigenschaften groß und komplex lange Lebensdauer Ständiger Wandel Beherrschbare Teilstrukturen finden Entwicklung mit mehreren Teams Entwicklung in Stufen Hohe Verständlichkeit System muss änderbar sein Wartbarkeit Wiedererkennbare Lösungen Einheitliche, konsistente Lösungen Regeln, Konventionen Betreibbarkeit beim Kunden Infrastruktur berücksichtigen Austausch/Upgrade von Teilsystemen möglich (Middleware, Hardware, Datenbank) Quelle: sd&m AG 30
31 Software-Kategorien trennen Zuständigkeiten Software-Kategorien 0-Software A-Software Unabhängig von Anwendung und Technik; Ideal wiederverwendbar; Beispiel: Klassenbibliothek für Strings und Behälter Bestimmt durch die fachliche Anwendung; Unabhängig von Technik; Meist der größte Teil des Systems; Beispiel: "Mitarbeiter", "Buchung" AT benutzt A R T-Software R-Software Unabhängig von der fachlichen Anwendung; Experte für eine technischen Komponente dafür wiederverwendbar Beispiel: Zugriffsschicht auf Datenbank Reine Transformation (Repräsentation); erträgliche Mischung von A und T Beispiel: Bildschirmdarstellung in XML umsetzen T 0 AT-Software Befasst sich vermischt mit Technik und Anwendung; Grundsätzlich zu vermeiden: schwer zu warten; widersetzt sich Änderungen; Wiederverwendung nahezu ausgeschlossen! 31
32 Der Komponentenschnitt soll die Zuständigkeiten definieren und die Abhängigkeiten minimieren Zusammenfassung Komponentenschnitt Ziele Trennung technischer Dienste Leitlinien Trennung von Fachlichkeit (A) und Technik (T) Anwendungskern (A-Software) ist technikunabhängig T-Abhängigkeiten kapseln Eindeutige Verantwortlichkeiten/ Zuständigkeiten Parallele Entwicklung Mehr als eine Zuständigkeit ist schlecht Vermeide verteilte Zuständigkeiten Dokumentiere Zuständigkeiten (Was ist das Geheimnis der Komponente?) Komponenten gehören zu genau einer Softwarekategorie Schneide Komponenten so, dass sie getrennt entwickelt werden können Minimiere die Schnittstellen zwischen den Komponenten Abschottung Nachbarsysteme Kapsle Nachbarsysteme Möglichst keine enge Kopplung 32
33 Schematische Darstellung der drahtgebundenen Datenübertragung 33
34 Schematische Darstellung der kabellosen Datenübertragung 34
35 Netzwerkarchitekturen mobiler Anwendungen RFID Spracheingabe DMZ WLAN LAN/Cradle GPRS/UMTS IrDA WAN Bluetooth Mobile Drucker 1D/2D/3D- Barcodes Unterschrift Digitale Kamera GPS Backend Firewall Kommunikations- Server Telefonie Sensorik SMS 35
36 Netzwerkarchitekturen komplexer mobiler Anwendungen PC Arbeitsplatz MDE-Gabelstapler PC Arbeitsplatz PC Arbeitsplatz WLAN MDE Kran Application Server MDE Checker Nachbarsysteme 36
37 Auswertungssystem Erfassungsgerät Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben Erfassungsgerät muss in Aufladestation gestellt werden E rfassungsgerät in Aufladestation stellen Transport ausgeführt Fahrer Leitende Stelle Erfassungsgerät muss per Cradle ausgelesen werden Erfassungsgerät per Cradle auslesen Zustellgruppenleiter Leitende Stelle Erfassungsgerät per LAN ausgelesen Erfassungsgerät Tourdaten müssen manuell nacherfasst werden Tourdaten manuell nacherfassen Leitende Stelle Tourdaten manuell nacherfasst Tourunterlagen bereitstellen Tourausdruck Transportausführung steht an Prüfen, ob Tourunterlagen bereitgestellt werden müssen Tourunterlagen müssen bereitgestellt werden Tourunterlagen bereitgestellt Tourunterlagen bereitstellen Leitende Stelle Leitende Stelle Referenzarchitekturen und -prozesse mobiler Anwendungen Geschäftsprozess (GP) GP 1 GP 2 GP n Fahrer und Fahrzeug erfassen Arbeitsanweisungen Tourunterlagen zusammenstellen Tourausdruck Tourdurchführung steht an Erfassungsgerät Tour durchführen Fahrer Tour durchgeführt Prüfen, ob Anschlusstour Fahrer Es soll keine Anschlusstour gefahren werden Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben 37
38 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 38
39 Handscannerauswahl Der folgende Foliensatz enthält eine erstes grobe Statement zu Alternativen zum auslaufenden Handscanner HC 700 von Motorola (Scanner) und der Bewertung der Verwendung eines LowPrice-Handscanners Die Erkenntnisse bzgl. der alternativen Scanner beruhen auf einem Gespräch mit Motorola Für die Erstellung des Foliensatzes, der Bewertung der Scanner und die Abschätzung der Kosten sind weniger als 10 Tage Bearbeitungsaufwand erbracht worden Weitere Schritte sind noch zu klären und erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell HCe 700 betroffen sind 39
40 Handscannerauswahl Empfehlung: Sonderlogistik sollte auf den in anderen Bereichen etablierte Scanner setzen Einsatz eines zweiten Geräts ist wg. Infrastrukturaufbau nicht günstiger Betriebsfreigabe benötigt Vorlaufzeit von 1,5 Jahren Umfang der Bestellung muss wg. auslaufendem Modell bis September 2009 geklärt sein Bewertung Billiggerät: Am Markt vorhandenen Billiggeräte sind auch nach Einschätzung der Hersteller nicht für den betrieblichen Einsatz im Transport geeignet Keine Garantie/Serviceleistungen; keine Schutzklasse (hohe Ausfallrate, kein Schutz vor Feuchtigkeit); Scannen bei niedrigen Temperaturen schwierig (Betriebstemp Grad) Geräte, die annähernd die Anforderungen erfüllen, sind nur unwesentlich billiger als das im Einsatz befindliche Motorola-Gerät (z.b. MC55 von Motorola wird ca. 200 Euro billiger) Die Betriebsfreigabe für ein neues Gerät kann erfahrungsgemäß aufgrund von Geräteauswahl, Gerätetest, Entwicklung der Kommunikationssoftware, Betriebsversuch sowie internen Abstimmung (Betriebsrat, Betriebsarzt) frühestens nach 18 Monaten erfolgen Durch die für den Aufbau der neuen Infrastruktur (Kommunikation, Software) entstehenden Kosten rechnet sich der Einsatz eines zweiten Gerätetyps erst ab einer Beschaffungszahl von ca Geräten Weitere Schritte zur Auswahl eines Ersatzgerätes erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell betroffen sind 40
41 Engere Auswahl: Motorola Geräte Beschreibung Eigenschaften 1. LowPrice-Scanner 2. Mögliches Ersatzgerät ca. 180 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Einsatz des CS1504, der günstige Scanner von Motorola; dieser kann nur 1D-Barcode scannen; Datenaustausch erfolgt per USB- Kabel; Gerät ohne Garantie und ohne Schutzklasse Einsatz eines seit kurzem lieferbaren Alternativgerätes für den zukünftig nicht mehr hergestellten Scanner: MC55 Nur 1D-Barcode Datenübertragung per USB-Kabel/PC keine GPRS kein Display Batteriebetrieb, kein Akku Keine Schutzklasse ca. 640 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Funktionalität analog Scanner Niedrigere Schutzklasse 3. Scanner Der heute im Einsatz befindliche Motorola- Funk-Scanner HC 700; auslaufende Modellserie (Umfang der Bestellung bis September 2009 erforderlich) ca. 840 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Im Einsatz erprobt 1D-Barcode, 2D-Barcode GPRS: Mobile/zeitnahe Datenübertragung Datenübermittlung an Scanner möglich 41
42 Einsatz eines neuen Geräts benötigt 18 Monate Vorlaufzeit Benötigter zeitlicher Vorlauf Synergien mit anderen Netzen Bedien -felder Mobilfunk 2D- Barcod e Informatio n beim Fahrer am Standort Risiken 1. LowPrice- Scanner ca. 18 Monate(1) nicht möglich keine nein nein nein Gerät nicht robust, daher häufig Ausfall Batteriewechsel führt zu Datenverlust Keine Schutzklasse, keine Betriebstemperatur <5 Grad 2. Ersatzgerät ca. 18 Monate (1) nicht möglich ja ja ja ja Portierung der Handscannersoftware insb. der Mobilfunkanbindung Betriebsverkomplizierung (wg. mehrfacher Infrastruktur) Höhere Ausfallquote wg. Schutzklasse 3. Scanner direkt einsetzbar möglich ja ja ja ja Bestellung nur noch bis September möglich (1) grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 42
43 Das Billiggerät CS1504 deckt nicht die für einen Einsatz erforderlichen technischen Eigenschaften ab... Kategorie Geräteeigenschaft Bewertung Robustheit Betriebstemperatur 5-40 Grad KO-Kriterium: keine Nutzung im Winter möglich Robustheit Keine Schutzklasse KO-Kriterium: kein Schutz vor Feuchtigkeit hohe Ausfallwahrscheinlichkeit Robustheit Keine Garantie, kein Service Daten Speicherplatz 150 Scans a 30 Zeichen nicht für lange Touren und viel Information geeignet Daten Datenübertragung per Kabel keine Echtzeit-Übertragung möglich Aufbau eine Infrastruktur mit PC, Netzwerkanschluss, Server, Auslesesoftware, Modem notwendig Täglicher Einsatz Batteriebetrieb ständiger Nachkauf von Batterien notwendig keine Möglichkeit des Ladestandes zu prüfen Datenverlust, wenn Batterie leer Täglicher Einsatz Kein Display Keine Rückmeldung für Fahrer möglich (erfolgreicher Scan, Fehler) Täglicher Einsatz Täglicher Einsatz Zeitpunkt der Datenübertragung Daten können nur abends/morgens per USB-Kabel übertragen werden Zeiteinstellung immer möglich Fahrer können Zeit manipulieren 43
44 ... und darüber hinaus rät selbst der Hersteller Motorola von Einsatz ab (Auszug aus einer Mail ) Der CS1504 ist seit 2002 von Symbol / Motorola als Consumer Scanner auf dem deutschen Markt. Da der Scanner speziell für den Cosumer Markt entwickelt wurde, besitzt der CS1504 keine Industriestandards wie Fallhöhenspezifikationen oder IP Schutzklassen. Der vorgesehene Markt für den CS1504 sind Privatanwender für die Applikationen: Preisvergleich im Supermarkt, Bestellung per Barcode vom Katalog oder direkt von einer Verpackung. Also überall dort, wo nur wenige Scans in der Woche benötigt werden und die Umgebung sich in einem häuslichen Umfeld bewegt. Nachteile CS1504 im Industrieumfeld 3 Monate Gewährleistung - kein Comprehensive Service angeboten von Motorola Motorola bietet für den CS1504 keinerlei Service an. Nach der Gewährleistung von 3 Monaten (Nur auf Werksfehler!) kann das Gerät nicht mehr Instand gesetzt werden. Stromversorgung erfolgt über eine handelsübliche Knopfzellenbatterie. Ausreichend für maximal ca Scannvorgänge bei Zimmertemperatur (+23 C) Bei einer kälteren Umgebung kann die Anzahl der Scans erheblich runter gehen. Der Wechsel der Knopfzellenbatterie erfolgt über 2 kleine Kreutzschlitzschrauben und ist somit verhältnismäßig kompliziert und nicht für einen häufigen und schnellen Batterietausch ausgelegt. Keine Anzeige wann Batterie leer ist. Temperaturbereich von +5 bis max. +40 C. Lediglich zwei Scantasten vorhanden. (+ und -) Die Tasten haben keine Industrienorm und somit nicht für starken Gebrauch ausgelegt. Keine IP Schutzklasse und somit nicht geeignet bei Regen oder feuchte Umgebung. Keine Fallhöhenspezifikation Keine Displayanzeige Keine Kontrollmöglichkeit durch Anzeige was gescannt wurde oder einer Menüsteuerung. Keine Erfassung der Unterschrift möglich. Batch Gerät. Die Daten müssen via Kabel am PC Übertragen werden. Die Steckverbindungen sind nur für einen seltenen gebrauch ausgelegt. Vergleichbar mit einer digitalen Kamera. Keine Übertragungsstation (Cradle) oder Bluetooth / WLAN vorhanden Einfacher nicht performanter Laserscanner. Bei Sonneneinstrahlung ist der Scanstrahl nicht sichtbar. Der Speicher ist für maximal für 150 Barcodes (EAN13) ausgelegt. (Speicherlimitierung) Bei Barcodes mit mehr Ziffern entsprechend weniger. Sehr klein, so es kann ziemlich einfach verloren gehen Limitierter 1D Decoder, kein 2D Decoding möglich Kleine und kompakte Bauform. Kann somit aber auch leicht verloren gehen. Ihre Anforderungen habe ich mit einer Reihe von Kollegen unserer technischen Abteilung durchgesprochen; sie haben übereinstimmend gesagt, dass dieses Gerät für den Sie es einsetzen wollen, weder geeignet noch gedacht ist. Gerne können wir Sie und Ihr Team weiter beraten. Wir möchten Ihnen nämlich wie allen unseren Kunden das individuell richtige Produkt verkaufen, weil nur das gewährleisten kann, dass Sie rundum zufrieden sind. 44
45 Ein neues Gerät kann nur nach Test auf Betriebstauglichkeit für den Betrieb freigegeben werden Im Geräteauswahlprozess werden Geräte verschiedener Anbieter auf Tauglichkeit verglichen; dabei erfolgt auch ein Preisvergleich Die Software zum Datenaustausch mit dem Handscanners (per PC oder per Mobilfunk) wird geplant, implementiert und getestet In einem Betriebsversuch wird das Gerät der Wahl auf Tauglichkeit im operativen Betrieb getestet und Anpassungen zur Praxistauglichkeit durchgeführt Aufgrund des Projektvolumens der externen Unterstützung müssen die Phasen ausgeschrieben werden 1 Hj 2. Hj 1. HJ 2. HJ Geräteauswahl und Pilotversuch Ausschreibung Software-Implementierung und Betriebsversuch 45
46 Die Kosten werden vor allem durch die Erstbereitstellung und die Beschaffungskosten pro Gerät getrieben Beschaffung Inbetriebnahme Betrieb Scanner (1 Gerät) Zubehör (pro Gerät) Auswahl Gerät Software Betriebsversuch Infrastruktur Gerätewartung 1. LowPrice- Scanner CS Ersatzgerät MC Scanner Grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 46
47 Beispielrechnung Scanner vs. LowPrice-Scanner (ohne Betriebskosten/Wartung) Kosten Beschaffung (in Euro) HighEnd- Scanner Ersatzgerät LowPrice LowPrice-Scanner zwar günstiger, aber betrieblich nicht geeignet Aufgrund Rüstkosten lohnt sich die Beschäftigung mit einem günstigeren Scanner erst ab ca zu erwartenden Geräten Anzahl Geräte 47
48 Eine beispielhafte Cost Case Betrachtung Kostenpunkt Kosten [ ] Art Handscanner 14,1 Mio Einmalig Erstellung Software 1,3 Mio Einmalig Sonstige betr. Aufwendungen 0,30 Mio Einmalig Summe 15,7 Mio Einmalig IT Running Costs 1,22 Mio Jährlich Repair & Maintenance 0,84 Mio Jährlich Summe 2,06 Mio Jährlich 48
49 Software: Zunächst wurden die konzeptionellen Inhalte definiert Inhalte Fachkonzept Priorität der Erarbeitung Migration und Einführung Architekturüberblick Abläufe und fachliche Funktionen Daten (Datenmodell) Benutzerschnittstelle (Dialoge, Batches und Drucke) Schnittstellen Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Abläufe und Funktionen Daten / Datenmodell Architekturüberblick Schnittstellen Benutzerschnittstelle Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Migration und Einführung 49
50 Erstellung der Prozessbeschreibung Fahrt_Id einscannen Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Ankunft wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit gesetzt. Auswahl: Beladen oder Entladen auf dem Scannerdisplay Ladestaus wird nach Auswahl festgelegt und gilt für alle nachfolgenden Mengenerfassungen an dieser Anfahrstelle. Ein Wechsel zwischen Beladen/Entladen ist jederzeit möglich und muss immer vor der nächsten Erfassung erfolgen! Erfassung per Displayeingabe auf dem Scanner? ja nein Ladungsart (z.b. BehW) und Anzahl eingeben. (Korrekturmöglichkeit) Einscannen von Infoträgern, Paketen, Produktbarcodes oder Ladungsbarcodes (keine Korrekturmöglichkeit) Anfahrstellenbarcode erneut einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Abfahrt wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit aktualisiert. Nächste Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) 50
51 Die grobe Zielarchitektur wurde definiert Schematische Darstellung der Funkscanneranbindung an Inhouse-System Shared-Firewall RZ Funkscanner APN Load-Balancer eigene Instanz Transferserver Verteilserver Inhouse-Server Instanz A TS A Inhouse-Server B Instanz B TS B Fachl. Admin- Zugang TS/DDS 51
52 Design der Handscanner-Bedienung Erläuterung der Funktionen des HSC Quittierungs-Leuchte Barcode-Leser Status-Leuchte, Ein-Aus-Taste Touchscreen Scan Taste und Einschalttaste Alle andere Tasten sind deaktiviert und ohne Funktion 52
53 Maskendesign Der Zugang zu dem Adminmenü wird über die Tastenkombination A + D (gleichzeitig) mit Paßworteingabe ermöglicht. 53
54 Maskendesign Helligkeit Display: Standarteinstellung ca 75% Mengenerfassung: Hacken bitte aktiviert lassen Scanner-Nummer einstellen: Bitte achten Sie auf die Korrekte von der ZG-ISBT vergebenen Scanner-Nr. Über diese Nummer wird die Funkübertragung zum ISBT-Zielserver gesteuert. Dubletten mit einer Kalkscanner Nummer sind kein Problem, da in der Datenbank durch die dritte Stelle der Scanner-Nr ein Unterscheidung vorgenommen wird. (Alt = 1, Anders = 3 und Scanner = 5 ) Dubletten bei der Scannernummer dürfen nicht erzeugt werden, da es für jeden Scanner einen eindeutigen ACCESS Point gibt. Touchscreen kalibrieren: Sobald sich ein Fehlverhalten des HSC zeigt, so dass z.b. die Menüpunkte nicht mehr gezielt angeklickt werden können, muss der HSC neu kalibriert werden. Eine Neukalibrierung ist auch erforderlich, nach völliger Akkuentladung, wenn der Akku längere Zeit aus dem Gerät genommen wurde und wenn das Gerät länge Zeit nicht verwendet wurde. 54
55 Maskendesign noch Touchscreen kalibrieren Der Sinn der Kalibrierung ist eine Überprüfung bzw. Neueinstellung der Kommunikation des HSC durch den Stift über den Touchscreen. Dadurch wird gewährleistet, dass das Antippen mit dem Stift den Wert trifft, den der HSC erwartet. Zum Beispiel der Fahrer tippt auf Füllgrad 50% aber durch mangelnde Kalibrierung erkennt der HSC 25%. An verschiedenen Stellen des Touchscreens wird ein Fadenkreuz angezeigt (Mitte, links oben, rechts unten, links unten, rechts oben) und der Benutzer wird aufgefordert in die Mitte des Fadenkreuzes zu tippen. Bei ungenauer Eingabe ( also nicht korrektes Treffen des Fadenkreuzes) muss die Kalibrierung wiederholt werden. 55
56 Maskendesign Modus Ändern stationär/mobil: In dem Konfigurationsmenü Mobil Stationär können Sie den Scanner für seinen nächsten Einsatz Mobil also zur Mitnahme auf die Tour, oder Stationär zum Beispiel im BZ, PZ, Flughafen usw. vorbereiten. Dazu ist bei der Stationären Benutzung zunächst die stationäre Anfahrstelle einzuscannen und über die Scannertastatur einzugeben. (Beim Festhalten der gelbe runden Taste können Sie die Anfahrstelle in großen Buchstaben schreiben). Diese Anfahrstelle wird dann nach jeder gescannten Fahrt-ID in der Scannersoftware automatisch hinzugefügt. So das bei einem Stationären Einsatz des Scanners für Ankunft/Abfahrt nur die Fahrt-ID erfasst werden braucht. Mengen können ebenfalls gescannt/eingegeben werden. 56
57 Maskendesign Admin-Passwort ändern: Bitte möglichst nicht ändern Log-Datei versenden: Bitte nur nach Rücksprache bzw. Aufforderung durch das Projekt. Hier werden bei Softwareproblemen die Logdateien des Scanners an den Transferserver gesendet. 57
58 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 58
59 Literatur [AIM07] a%20matrix, Zugriff am [Anv10] Anvaari, Mohsen; Architectural Support for Openness in Mobile Software Platforms; University of Gothenburg; Master Thesis [Arn02] Arnold, Dieter; Isermann, Heinz; Kuhn, Axel; Tempelmeier, Horst (Hrsg.): Handbuch der Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2002 [Ber00] Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans-Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2000 [Bje97] Bjelicic, B: Hub-Spoke-System. In: Bloch, J.; hde, G. (Hrsg.): Vahlens Großes Logistiklexikon. München: Vahlen, 1997 [BSI04] Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen. Trends und Entwicklungen in Technologien, Anwendungen und Sicherheit. Bonn, Ingelheim: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI, SecuMedia Verlags-GmbH, 2004 [Buc98] Buchholz, Jonas; Clausen, Uwe; Vastag, Alex (Hrsg.): Handbuch der Verkehrslogistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 1998 [Dat04] Datalogic Communication Division: Strichcode-Fibel. Erkenbrechtswei-ler: Datalogic GmbH, 2004 [DB07] Die Bahn: Online-Ticket der bequemste Weg zur Fahrkarte. [DPW07]Deutsche Post World Net: Elektronische Tinte statt Papierlabel. DRFID das Display inklusive. hi&check=yes&lang=de_de&xmlfile= Zugriff am [Fra95] Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik, Abteilung Verkehrslogistik: AIF Forschungsprojekt Speditionsleitstand. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 1995 [Fuh00] Fuhrmann, Woldemar; Brass, Volker: 11 Mobilfunk. In: Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans- Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag,
60 Literatur [Gil07] Gillert, Frank; Hansen, Wolf-Rüdiger: RFID für die Optimierung von Geschäftsprozessen. Prozess-Strukturen, IT-Architekturen, RFID-Infrastruktur. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2007 [Hei07] Heise Verlag: 3GSM: Windows Mobile 6 offiziell vorgestellt. Zugriff am IDentifikation Logistiktrends für Industrie und Handel. Eine Studie der Fraunhofer AutoLog Initiative. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 2004 [Hom06] Hompel, Michael ten; Heidenblut, Volker: Taschenlexikon Logistik. Abkürzungen, Definitionen und Erläuterung der wichtigsten Begriffe aus Materialfluss und Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2006 [Ins07] insidepda.de: screenshot-vom-windowsmobile-5-nachfolger-crossbow/ Zugriff am [Jun02] Jung, Volker; Warnecke, Hans-Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommunikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Lob02] Lobensommer, Hans: 5.7 Dienste für die Mobilkommunikation. In: Jung, Volker; Warnecke, Hans- Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommu-nikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Mic07] Microsoft Corporation: Windows CE Home Page. Zugriff am [Mot07] Motorola: Technical Information. MOTOROLA G24 DEVELOPER S GUIDE. AT Commands Reference Manual. Motorola Inc., May 31, 2007 [Pan05] Panther, Robert: Programmieren mit dem.net Compact Framework. Pocket PC Smartphone Handheld. Poing: Franzis Verlag GmbH,
Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport
Seite 1 von 16 Planspiel Mobility Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport Seite 2 von 16 Planspiel Mobility Inhaltsverzeichnis 1 Zweck des Dokuments | Kerberos Single-Sign-On auf Tomcat und Websphere mit Active Directory - codecentric AG Blog
Wir hatten bei einem Kunden die Notwendigkeit, eine Webanwendung per Single-Sign-On, im weiteren Verlauf als SSO bezeichnet, abzusichern. Dabei werden die Daten für die Authentifizierung und Autorisierung benutzt, die der Benutzer schon bei der Anmeldung in der Windows-Domäne eingegeben hat. Hierbei kommuniziert der Webbrowser über einen speziellen Mechanismus (Kerberos) mit der Webanwendung und dem Active Directory, welches hier als Authentication-Service und Ticket Granting Service fungiert. Eine einfache Erläuterung des Mechanismus kann man hier erhalten.
Gibt’s da nicht was von Spring?
Nun hatten wir beim Kunden zudem die Anforderung, dass das SSO der Webanwendung sowohl im altbewährten Websphere Application Server als auch in einem Tomcat im Docker-Container funktionieren soll. Insbesondere hierin bestand die Herausforderung. Da es sich bei der Webanwendung im weitesten Sinne um eine Spring-Anwendung handelt, haben wir uns für die Spring-Lösung mit Spring-Security und Spring-Security-Kerberos entschieden. Dieses ließ sich leicht integrieren und durch die Nutzung von Profilen für Websphere und Tomcat auch leicht konfigurieren.
Zunächst muss ein WebApplicationInitializer im Klassenpfad platziert werden, der mittels Servlet-3.0-Api automatisch geladen wird und die Spring-Security springSecurityFilterChain mit einer Reihe von HTTP-Servlet-Filtern registriert. Der dafür vorgesehene WebApplicationInitializer muss die Spring-Klasse AbstractSecurityWebApplicationInitializer erweitern, kann ansonsten aber leer sein. Dieser WebApplicationInitializer registriert allerdings nur die Referenzen auf die Servlet-Filter-Chain, daher müssen des Weiteren noch weitere Spring-Beans erzeugt werden. Mithilfe von Java-Config kann das leicht erfolgen. Hierzu wird im ApplicationContext der Anwendung eine Konfiguration abgelegt, die die Spring-Klasse WebSecurityConfigurerAdapter erweitert und mit @EnableWebSecurity annotiert wird. In dieser Konfigurationsklasse werden nun auch die Spring-Beans erzeugt, die für den Kerberos-Mechanismus nötig sind. Hierzu zählen insbesondere KerberosTicketValidator, KerberosServiceAuthenticationProvider, SpnegoAuthenticationProcessingFilter und SpnegoEntryPoint.
Ein Beispiel, wie die Konfiguration aussehen könnte:
public abstract class AbstractSecurityConfiguration extends WebSecurityConfigurerAdapter {
@Value("${security.ldap.server-url:ldap://ads.codecentric.de:389}")
@Value("${security.ldap.domain:CODECENTRIC.DE}")
@Value("${security.ldap.search-base:dc=codecentric,dc=de}")
@Value("${security.ldap.search-filter:(sAMAccountName={0})}")
@Value("${security.ldap.connection-name:an_admin_user}")
@Value("${security.ldap.connection-password:secret_password}")
private String connectionPassword;
@Value("${security.ldap.referral:follow}")
private String referral;
@Value("${security.debug:false}")
http.exceptionHandling()//
.authenticationEntryPoint(spnegoEntryPoint())//
.authorizeRequests().antMatchers("/js/**", "/css/**").permitAll()//
.antMatchers("/secured/*").authenticated()//
.formLogin().loginPage("/login").failureUrl("/login?error=true").loginProcessingUrl("/j_security_check").permitAll()//
.usernameParameter("j_username").passwordParameter("j_password")//
.logout().permitAll()//
.csrf().disable()//
.addFilterBefore(spnegoAuthenticationProcessingFilter(authenticationManagerBean()),
auth //
.authenticationProvider(activeDirectoryLdapAuthenticationProvider()) //
return new ActiveDirectoryLdapAuthenticationProvider(domain, serverUrl);
return new SSOUrlSpnegoEntryPoint("/login");
provider.setTicketValidator(kerberosTicketValidator());
provider.setUserDetailsService(ldapUserDetailsService());
FilterBasedLdapUserSearch userSearch = new FilterBasedLdapUserSearch("", searchFilter, contextSource());
DefaultLdapAuthoritiesPopulator authoritiesPopulator = new DefaultLdapAuthoritiesPopulator(contextSource(), "");
authoritiesPopulator.setSearchSubtree(true);
LdapUserDetailsService service = new UsernameStrippingLdapUserDetailsService(userSearch, authoritiesPopulator);
DefaultSpringSecurityContextSource contextSource = new DefaultSpringSecurityContextSource(serverUrl);
contextSource.setBase(searchBase);
contextSource.setUserDn(connectionName);
contextSource.setPassword(connectionPassword);
contextSource.setReferral(referral);
public GlobalSunJaasKerberosConfig globalSunJaasKerberosConfig() {
GlobalSunJaasKerberosConfig config = new GlobalSunJaasKerberosConfig();
config.setKrbConfLocation(getKrbConfLocation());
config.setDebug(debug);
protected abstract String getKrbConfLocation();
protected abstract String getKeytabLocation();
protected abstract String getServicePrincipal();
protected abstract KerberosTicketValidator kerberosTicketValidator();
@EnableWebSecurity public abstract class AbstractSecurityConfiguration extends WebSecurityConfigurerAdapter { @Value("${security.ldap.server-url:ldap://ads.codecentric.de:389}") private String serverUrl; @Value("${security.ldap.domain:CODECENTRIC.DE}") private String domain; @Value("${security.ldap.search-base:dc=codecentric,dc=de}") private String searchBase; @Value("${security.ldap.search-filter:(sAMAccountName={0})}") private String searchFilter; @Value("${security.ldap.connection-name:an_admin_user}") private String connectionName; @Value("${security.ldap.connection-password:secret_password}") private String connectionPassword; @Value("${security.ldap.referral:follow}") private String referral; @Value("${security.debug:false}") private boolean debug; public boolean isDebug() { return debug; } @Override protected void configure(HttpSecurity http) throws Exception { http.exceptionHandling()// .authenticationEntryPoint(spnegoEntryPoint())// .and()// .authorizeRequests().antMatchers("/js/**", "/css/**").permitAll()// .antMatchers("/secured/*").authenticated()// .and()// .formLogin().loginPage("/login").failureUrl("/login?error=true").loginProcessingUrl("/j_security_check").permitAll()// .usernameParameter("j_username").passwordParameter("j_password")// .and()// .logout().permitAll()// .and()// .csrf().disable()// .addFilterBefore(spnegoAuthenticationProcessingFilter(authenticationManagerBean()), BasicAuthenticationFilter.class); } @Override public void configure(AuthenticationManagerBuilder auth) throws Exception { auth // .authenticationProvider(activeDirectoryLdapAuthenticationProvider()) // .authenticationProvider(kerberosServiceAuthenticationProvider()); } @Bean public ActiveDirectoryLdapAuthenticationProvider activeDirectoryLdapAuthenticationProvider() { return new ActiveDirectoryLdapAuthenticationProvider(domain, serverUrl); } @Bean public SpnegoEntryPoint spnegoEntryPoint() { return new SSOUrlSpnegoEntryPoint("/login"); } @Bean public SpnegoAuthenticationProcessingFilter spnegoAuthenticationProcessingFilter( AuthenticationManager authenticationManager) { SpnegoAuthenticationProcessingFilter filter = new SpnegoAuthenticationProcessingFilter(); filter.setAuthenticationManager(authenticationManager); return filter; } @Bean public KerberosServiceAuthenticationProvider kerberosServiceAuthenticationProvider() { KerberosServiceAuthenticationProvider provider = new KerberosServiceAuthenticationProvider(); provider.setTicketValidator(kerberosTicketValidator()); provider.setUserDetailsService(ldapUserDetailsService()); return provider; } @Bean public LdapUserDetailsService ldapUserDetailsService() { FilterBasedLdapUserSearch userSearch = new FilterBasedLdapUserSearch("", searchFilter, contextSource()); DefaultLdapAuthoritiesPopulator authoritiesPopulator = new DefaultLdapAuthoritiesPopulator(contextSource(), ""); authoritiesPopulator.setSearchSubtree(true); LdapUserDetailsService service = new UsernameStrippingLdapUserDetailsService(userSearch, authoritiesPopulator); service.setUserDetailsMapper(new LdapUserDetailsMapper()); return service; } @Bean public DefaultSpringSecurityContextSource contextSource() { DefaultSpringSecurityContextSource contextSource = new DefaultSpringSecurityContextSource(serverUrl); contextSource.setBase(searchBase); contextSource.setUserDn(connectionName); contextSource.setPassword(connectionPassword); contextSource.setReferral(referral); contextSource.afterPropertiesSet(); return contextSource; } @Bean public GlobalSunJaasKerberosConfig globalSunJaasKerberosConfig() { GlobalSunJaasKerberosConfig config = new GlobalSunJaasKerberosConfig(); config.setKrbConfLocation(getKrbConfLocation()); config.setDebug(debug); return config; } protected abstract String getKrbConfLocation(); protected abstract String getKeytabLocation(); protected abstract String getServicePrincipal(); protected abstract KerberosTicketValidator kerberosTicketValidator(); }
Wie man sehen kann, ist diese Konfiguration abstrakt und muss noch implementiert werden. Dies wurde nun profilabhängig für den Websphere und den Tomcat implementiert, um die unterschiedlichen Systeme abzubilden. Dazu nun also zwei Konfigurationen.
public class SecurityWebsphereConfiguration extends AbstractSecurityConfiguration {
@Value("${security.kerberos.websphere.service-principal:HTTP/websphere.codecentric.de}")
@Value("${security.kerberos.websphere.keytab-location:/etc/kerberos/kerberos.keytab}")
@Value("${security.kerberos.websphere.krb-conf-location:/etc/kerberos/krb5.ini}")
private String krbConfLocation;
public String getServicePrincipal() {
return servicePrincipal;
public String getKeytabLocation() {
return keytabLocation;
public String getKrbConfLocation() {
return krbConfLocation;
public KerberosTicketValidator kerberosTicketValidator() {
IbmJaasKerberosTicketValidator ticketValidator = new IbmJaasKerberosTicketValidator();
ticketValidator.setServicePrincipal(getServicePrincipal());
ticketValidator.setKeyTabLocation(new FileSystemResource(getKeytabLocation()));
ticketValidator.setDebug(isDebug());
@Configuration @Profile("websphere") public class SecurityWebsphereConfiguration extends AbstractSecurityConfiguration { @Value("${security.kerberos.websphere.service-principal:HTTP/websphere.codecentric.de}") private String servicePrincipal; @Value("${security.kerberos.websphere.keytab-location:/etc/kerberos/kerberos.keytab}") private String keytabLocation; @Value("${security.kerberos.websphere.krb-conf-location:/etc/kerberos/krb5.ini}") private String krbConfLocation; @Override public String getServicePrincipal() { return servicePrincipal; } @Override public String getKeytabLocation() { return keytabLocation; } @Override public String getKrbConfLocation() { return krbConfLocation; } @Override @Bean public KerberosTicketValidator kerberosTicketValidator() { IbmJaasKerberosTicketValidator ticketValidator = new IbmJaasKerberosTicketValidator(); ticketValidator.setServicePrincipal(getServicePrincipal()); ticketValidator.setKeyTabLocation(new FileSystemResource(getKeytabLocation())); ticketValidator.setDebug(isDebug()); return ticketValidator; } }
@Profile("tomcat")
public class SecurityDistributedConfiguration extends AbstractSecurityConfiguration {
@Value("${security.kerberos.tomcat.service-principal:HTTP/tomcat.codecentric.de}")
@Value("${security.kerberos.tomcat.keytab-location:/usr/local/tomcat/conf/kerberos.keytab}")
@Value("${security.kerberos.tomcat.krb-conf-location:/usr/local/tomcat/conf/krb5.ini}")
@Configuration @Profile("tomcat") public class SecurityDistributedConfiguration extends AbstractSecurityConfiguration { @Value("${security.kerberos.tomcat.service-principal:HTTP/tomcat.codecentric.de}") private String servicePrincipal; @Value("${security.kerberos.tomcat.keytab-location:/usr/local/tomcat/conf/kerberos.keytab}") private String keytabLocation; @Value("${security.kerberos.tomcat.krb-conf-location:/usr/local/tomcat/conf/krb5.ini}") private String krbConfLocation; @Override public String getServicePrincipal() { return servicePrincipal; } @Override public String getKeytabLocation() { return keytabLocation; } @Override public String getKrbConfLocation() { return krbConfLocation; } @Override @Bean public KerberosTicketValidator kerberosTicketValidator() { SunJaasKerberosTicketValidator ticketValidator = new SunJaasKerberosTicketValidator(); ticketValidator.setServicePrincipal(getServicePrincipal()); ticketValidator.setKeyTabLocation(new FileSystemResource(getKeytabLocation())); ticketValidator.setDebug(isDebug()); return ticketValidator; } }
Vorbereitung des Key Distribution Center (KDC)
In dem Beispiel wird die Rolle des KDC vom Active Directory ausgefüllt. Wie man sieht, wurden in der Konfiguration sogenannt „Service-Principals“ und weitere Dateien referenziert, auf die ich im folgenden eingehe.
1. Service-Principal
Der Service-Principal, kurz SPN, bezeichnet den Namen eines Dienstes im der Netzwerk-Domäne mit Kerberos-Authentifizierung. Dieser besteht aus der Dienstklasse, einem Hostnamen und ggf. einem Port. In dem Beispiel gibt es für jeden Server, der die Webanwendung bereitstellt, einen SPN der Dienstklasse HTTP.
HTTP/tomcat.codecentric.de
HTTP/websphere.codecentric.de
Der Hostnamen muss dem entsprechen, wie die Anwendung vom Webbrowser aufgerufen wird. In dem Beispiel könnte es also die URL https://tomcat.provinzial.com:8080/beispiel sein. Diese beiden SPNs müssen im KDC nun registriert und einem Benutzer zugeordnet werden. Hierzu werden in einer Windows-Konsole (der PC muss in der Domäne angemeldet sein) die folgenden Befehle ausgeführt:
setspn -A HTTP/tomcat.codecentric.de A_KERBEROS_USER
Mit diesem Befehl wird der SPN im erzeugt und dem Benutzer A_KERBEROS_USER zugeordnet.
2. kerberos.keytab
Diese Datei ist der Schlüssel, der zwischen der Webanwendung und dem KDC zur Authentifizierung benutzt wird.
ktpass /out c:\kerberos.keytab /mapuser A_KERBEROS_USER@CODECENTRIC.DE
/princ HTTP/tomcat.codecentric.de@CODECENTRIC.DE /pass A_SECRET_PASSWD
/kvno 0 /crypto RC4-HMAC-NT
ktpass /out c:\kerberos.keytab /mapuser A_KERBEROS_USER@CODECENTRIC.DE /princ HTTP/tomcat.codecentric.de@CODECENTRIC.DE /pass A_SECRET_PASSWD /kvno 0 /crypto RC4-HMAC-NT
Der Befehlt legt für den Benutzer A_KERBEROS_USER und sein Passwort A_SECRET_PASSWD die Keytab-Datei an, die jedoch nur für den SPN HTTP/tomcat.codecentric.de verwendet werden kann. Für den SPN HTTP/websphere.codecentric.de muss analog dazu eine weitere Keytab-Datei erzeugt werden.
3. krb5.ini
In dieser Datei wird Kerberos selbst konfiguriert. Hier wird zum Beispiel der KDC konfiguriert:
default_realm = CODECENTRIC.DE
default_keytab_name = FILE:/usr/local/tomcat/conf/kerberos.keytab
CODECENTRIC.DE = {
codecentric.de = CODECENTRIC.DE
.codecentric.de = CODECENTRIC.DE
[libdefaults] default_realm = CODECENTRIC.DE default_keytab_name = FILE:/usr/local/tomcat/conf/kerberos.keytab default_tkt_enctypes = rc4-hmac default_tgs_enctypes = rc4-hmac dns_lookup_realm = false dns_lookup_kdc = false forwardable=true [realms] CODECENTRIC.DE = { kdc = 192.168.0.1 admin_server = 192.168.0.1 } [domain_realm] codecentric.de = CODECENTRIC.DE .codecentric.de = CODECENTRIC.DE
Diese Konfiguration ist stark von der Domänen-Konfiguration im Active Directory abhängig. Dies hier ist nur ein Beispiel.
Aufruf der Webanwendung
Nach dem Erstellen der notwendigen Dateien und dem Deployment der Webanwendungen mit der obigen Spring-Konfiguration wird beim Aufruf des URL https://tomcat.codecentric.de/beispiel der Kerberos-Mechanismus in Gang gesetzt. Zunächst prüft die Anwendung, ob der Aufrufer schon eingeloggt ist, wenn nicht, schreibt der SpnegoEntryPoint einen HTTP-Header (WWW-Authenticate=Negotiate) und gibt Status 401 zurück. Damit weiß der Webbrowser, dass er die Daten des Windows-Benutzers in einem neuen Request das Kerberos-Ticket im HTTP-Header mitsenden muss. Dieses Ticket liegt entweder schon im Ticket-Cache oder es muss noch beim KDC geholt werden.
Webspheres IBM Runtime Java
Die Spring-Bibliothek für Kerberos beinhaltet leider nur einen KerberosTicketValidator, der mit dem Oracle-JRE funktioniert und explizit nicht mit dem IBM-JRE. Speziell die Referenz auf die Implementierung des LoginModule ist bei der IBM-JRE eine andere. Einen weiteren Unterschied bildet die Implementierung der Kommunikation mit dem KDC.
Die IBM-Implementierung ist im Wesentlichen eine Kopie des SunJaasKerberosTicketValidator bis auf folgende Ausschnitte:
public KerberosTicketValidation run() throws Exception {
Principal p = (Principal) Subject.getSubject(AccessController.getContext()).getPrincipals().toArray()[0];
Oid kerberos = new Oid("1.3.6.1.5.5.2");
GSSName serverGSSName = manager.createName(p.getName(), null);
GSSCredential serverGSSCreds =
manager.createCredential(serverGSSName, GSSCredential.INDEFINITE_LIFETIME, kerberos, GSSCredential.ACCEPT_ONLY);
GSSContext context = manager.createContext(serverGSSCreds);
byte[] responseToken = context.acceptSecContext(kerberosTicket, 0, kerberosTicket.length);
GSSName gssName = context.getSrcName();
if (gssName == null) {
throw new BadCredentialsException("GSSContext name of the context initiator is null");
if (!holdOnToGSSContext) {
return new KerberosTicketValidation(gssName.toString(), servicePrincipal, responseToken, context);
options.put("useKeytab", this.keyTabLocation);
return new AppConfigurationEntry[] {new AppConfigurationEntry("com.ibm.security.auth.module.Krb5LoginModule",
AppConfigurationEntry.LoginModuleControlFlag.REQUIRED, options),};
@Override public KerberosTicketValidation run() throws Exception { Principal p = (Principal) Subject.getSubject(AccessController.getContext()).getPrincipals().toArray()[0]; GSSManager manager = GSSManager.getInstance(); Oid kerberos = new Oid("1.3.6.1.5.5.2"); GSSName serverGSSName = manager.createName(p.getName(), null); GSSCredential serverGSSCreds = manager.createCredential(serverGSSName, GSSCredential.INDEFINITE_LIFETIME, kerberos, GSSCredential.ACCEPT_ONLY); GSSContext context = manager.createContext(serverGSSCreds); byte[] responseToken = context.acceptSecContext(kerberosTicket, 0, kerberosTicket.length); GSSName gssName = context.getSrcName(); if (gssName == null) { throw new BadCredentialsException("GSSContext name of the context initiator is null"); } if (!holdOnToGSSContext) { context.dispose(); } return new KerberosTicketValidation(gssName.toString(), servicePrincipal, responseToken, context); } @Override public AppConfigurationEntry[] getAppConfigurationEntry(String name) { HashMap<String, String> options = new HashMap<String, String>(); options.put("useKeytab", this.keyTabLocation); options.put("principal", this.servicePrincipalName); if (this.debug) { options.put("debug", "true"); } options.put("credsType", "acceptor"); return new AppConfigurationEntry[] {new AppConfigurationEntry("com.ibm.security.auth.module.Krb5LoginModule", AppConfigurationEntry.LoginModuleControlFlag.REQUIRED, options),}; }
Die Implementierung der run()-Methode geht auf die Dokumentation von IBM zurück.
Möglichkeit des Aufrufs ohne SSO
Eine letzte Anforderung war die Schaffung der Möglichkeit, einen Login in die Webanwendung zu ermöglichen, ohne dass eine automatische Anmeldung per SSO erfolgt. Dies kann nützlich sein, wenn der Anwender sich nicht mit seinem eigenen Benutzer, sondern mit einem fremden anmelden möchte.
Die Idee hierzu war simpel. Es wurde ein Hostname im DNS eingetragen, der die Subdomäne nosso enthält und auf die gleiche IP zeigt wie der Hostname ohne nosso-Subdomäne. In dem Beispiel wäre die Webanwendung also auch über die URL https://tomcat.nosso.codecentric.de/beispiel erreichbar.
In der Webanwendung wurde dann in dem eigenen SpnegoEntryPoint eine Weiche implementiert. Der Ausschnitt der überschrieben Methode zeigt die Weiche.
public void commence(HttpServletRequest request, HttpServletResponse response, AuthenticationException ex)
if (!request.getRequestURL().contains(".nosso.")) {
// Es wird kein HTTP-Header ergänzt, so dass der Request ganz normal an die springSecurityFilterChain
// übergeben wird und somit kein SSO gestartet wird
@Override public void commence(HttpServletRequest request, HttpServletResponse response, AuthenticationException ex) throws IOException, ServletException { if (!request.getRequestURL().contains(".nosso.")) { response.addHeader("WWW-Authenticate", "Negotiate"); response.setStatus(HttpServletResponse.SC_UNAUTHORIZED); } else { // Es wird kein HTTP-Header ergänzt, so dass der Request ganz normal an die springSecurityFilterChain // übergeben wird und somit kein SSO gestartet wird } ... }
Somit wird der Aufruf von https://tomcat.nosso.codecentric.de/beispiel keinen Kerberos-Mechanismus auslösen, sondern zu einem Redirect zu https://tomcat.nosso.codecentric.de/beispiel/login führen, wo der Anwender dann die gewünschten Benutzerdaten eingeben kann.
Viel Experimentieren war notwendig, um diese Lösung zu erarbeiten. Ich hoffe, mit meiner Ausführung dazu beitragen zu können, dass künftig weniger experimentiert werden muss.
11. April 2018 von Name
Wo passiert die Konfiguration der Security-Constraints, welche üblicherweise in der server.xml gesetzt wird?
bspw.: (größer, kleiner durch [,] ersetzt)
[security-constraint]
[web-resource-collection]
[web-resource-name]all[/web-resource-name]
[/web-resource-collection]
[user-data-constraint]
[transport-guarantee]CONFIDENTIAL[/transport-guarantee]
[/user-data-constraint]
[/security-constraint]
11. April 2018 von Thomas Bosch
Die Absicherung der URL geschieht in meinem Fall nicht mehr über die server.xml, wird also nicht mehr vom ApplicationServer verwaltet. Die Absicherung der URL (in meinem Fall /secured/*) ist komplett über Spring Security implementiert, also hier im Beispiel in der AbstractSecurityConfiguration.java (siehe oben) | de |
q-de-1290 | Wie funktioniert das Design der Handscanner-Bedienung und welche Funktionen bietet der HSC? | Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz - PDF
Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz
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1 Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 1
2 Studium der Physik in Bonn, Abschluss Diplom-Physiker bei MOSAIC Software AG als Entwickler Abteilungsleiter Prokurist bei sd&m (später Capgemini) als Geschäftsbereichsmanager Seit 2010 Geschäftsbereich Travel & Logistics der msg systems ag Bereichsleiter West, Aufbau des Bereichs in Köln Branchenschwerpunkt: Logistik Weiterer Ausbau der hervorragenden Software-Engineering Kompetenz Umfangreiche Erfahrung in allen Phasen von Software-Entwicklungsprojekten, Schwerpunkt im Projekt-Management und im Vertrieb Nebenberufliche Studium Master of Business Administration, Schwerpunkt Logistik, Abschluss MBA Privates geb. im Rheinland verheiratet, 3 Kinder Fußball letzter Urlaub 2
3 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter mobilen Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 3
4 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 4
5 Was ist Consumerization? Consumerization beschreibt den Wandel wie neue Technologie in die IT Landschaft eines Unternehmens eingeführt werden. Früher Neue Technologien wurden zuerst in den Unternehmen eingeführt, dann erst im Consumer-Bereich. Heute Neue Technologien werden erst im Consumer-Bereich eingeführt dann erst im Unternehmen. Consumerization of Business Applications: Der Einsatz von neuen Technologie wie Smartphone, Tablets, für Unternehmensanwendungen Dieser Trend spielt uns in die Karten, weil wir unser Know-how jetzt auch auf Consumer-Produkten einsetzen können, die in der Business-IT immer häufiger eingesetzt werden. 5
6 Die Verbreitung von Smartphones nimmt zu Verschiedene Faktoren sind für diesen Wandel verantwortlich: Steigende Anzahl an Smartphones und Tabletts: Die Verbreitung von Smartphones innerhalb von Unternehmen nimmt zu sei es durch offizielle Anschaffungen oder durch Mitarbeiter selbst. Tablet-Verkaufszahlen: Quelle: Gartner Says Worldwide Media Tablet Sales on Pace to Reach 19.5 Million Units in
7 Ist es ein allgemeiner Trend oder nur ein vereinzeltes Phänomen? Das es sich hier um einen allgemeinen Wandel handelt, zeigt sich daran, dass Unternehmen wie SAP den Wandel aufgreifen. 7
8 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 8
9 Mobile Clients sind zunächst einmal Geräte 9
10 aber eben auch Software 10
11 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 11
12 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 12
13 Worin unterscheiden sich mobile Clients Betriebssystem Display Akkulaufzeit Prozessor RAM und Flash-Speicher Schnittstellen zur Datenkommunikation Tastatur Sturzschutz IP-Schutzklasse Art der Datenerfassung Maße und Gewicht Betriebstemperatur Preis 13
14 Apple ios URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: $99 - $299 / Jahr (Apple Development Program) ipod Touch, iphone, ipad Native und signierte Anwendungen Apple Mac OS X xcode + Apple Interface Builder Objective C Platform specific, Cocoa API Native widgets 14
15 Google Android URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows, Linux Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 15
16 Microsoft Windows Phone 8 URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (.net byte code) Anwendung Windows Visual Studio NET, XAML, Silverlight, XNA Plattformspezifisch, WP8 API Native widgets 16
17 RIM BlackBerry URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows BlackBerry Java Plug-in for Eclipse Java BlackBerry APIs Native widgets 17
18 Samsung Bada URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Verschiedene Samsung Geräte Native (java byte code) Anwendung Windows Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 18
19 Nokia Symbian OS URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: Bemerkung: kostenlos Unterschiedliche Nokia Geräte Native application Windows, Linux Eclipse Carbide.c++, Visual Studio, CodeWarrior, Borland C++ Builder, gnupoc. C++ with QT, Python, Flash Lite / Java ME Platform specific, Symbian API Native canvas NOKIA setzt für zukünfitge Geräte auf Windows Mobile (V7.5 or V8). 19
20 Zusammenfassung - Wie entwickelt man auf welchem Betriebssystem html 5 Objective C Visual Studio.net C# oder C++ Apple ios Windows Mobile eclipse Java RIM BS Android eclipse Java Bada Symbian eclipse Java Windows Phone 7 eclipse Java Visual Studio Phone Express C# 20
21 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Literatur 21
22 Es existieren zwei große Einsatzgebiete von mobilen Geräten Datenerfassung Datendarstellung 22
23 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Optimierung von Geschäftsprozessen Keine redundante Datenerfassung Keine Medienbrüche Keine Übertragungsfehler Aktuelle Datenbasis Effizienzsteigerung Einspareffekte 23
24 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Automatisierung nachgelagerter Prozesse Automatisierung nachgelagerter Prozesse möglich Schnittstellenthematik muss beachtet werden 24
25 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Beschleunigung der Erfassung Je nach Art der mobilen Datenerfassung ist eine deutliche Beschleunigung des Erfassungsprozess möglich Schnelle Verfügbarkeit von Daten Insgesamte Prozessbeschleunigung 25
26 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Höhere Qualität der Daten Plausibilitätsprüfung direkt am Ort der Datenentstehung Je nach eingesetztem Erfassungsverfahren intrinsische Prüfung der Daten (z.b. Checksummen) Interaktive Führung möglich Keine Nachgelagerten Scan- und OCR-Prozesse notwendig 26
27 Welche Arten der Datenerfassung gibt es? Kosten Bedienbarkeit Elektromagnetische Erfassung RFID Optische Erfassung Barcodes manuelle Eingabe GUI 27
28 Mobile Datenerfassung ist vielfältig einsetzbar Service- Außendienst / Servicetechniker / Wartung / Protokolle Rettungsdienst / Krankentransport, Notarzt- Einsätze Feuerwehr / Brandschau Gebäudemanagement, GIS, Inventuren, Umzüge, Wartung, Service Mietwagen Ausgabe / Service / Rückgabe Vertrieblicher Außendienst Krankenhaus / Klinik Lieferservice (Paketdienste, Heimlieferservice, Tiefkühlware, Getränke) Ersatzteil-Management Betriebsdatenerfassung Kasse 28
29 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 29
30 Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Ziele der Architektur zur Berücksichtigung der Eigenschaften groß und komplex lange Lebensdauer Ständiger Wandel Beherrschbare Teilstrukturen finden Entwicklung mit mehreren Teams Entwicklung in Stufen Hohe Verständlichkeit System muss änderbar sein Wartbarkeit Wiedererkennbare Lösungen Einheitliche, konsistente Lösungen Regeln, Konventionen Betreibbarkeit beim Kunden Infrastruktur berücksichtigen Austausch/Upgrade von Teilsystemen möglich (Middleware, Hardware, Datenbank) Quelle: sd&m AG 30
31 Software-Kategorien trennen Zuständigkeiten Software-Kategorien 0-Software A-Software Unabhängig von Anwendung und Technik; Ideal wiederverwendbar; Beispiel: Klassenbibliothek für Strings und Behälter Bestimmt durch die fachliche Anwendung; Unabhängig von Technik; Meist der größte Teil des Systems; Beispiel: "Mitarbeiter", "Buchung" AT benutzt A R T-Software R-Software Unabhängig von der fachlichen Anwendung; Experte für eine technischen Komponente dafür wiederverwendbar Beispiel: Zugriffsschicht auf Datenbank Reine Transformation (Repräsentation); erträgliche Mischung von A und T Beispiel: Bildschirmdarstellung in XML umsetzen T 0 AT-Software Befasst sich vermischt mit Technik und Anwendung; Grundsätzlich zu vermeiden: schwer zu warten; widersetzt sich Änderungen; Wiederverwendung nahezu ausgeschlossen! 31
32 Der Komponentenschnitt soll die Zuständigkeiten definieren und die Abhängigkeiten minimieren Zusammenfassung Komponentenschnitt Ziele Trennung technischer Dienste Leitlinien Trennung von Fachlichkeit (A) und Technik (T) Anwendungskern (A-Software) ist technikunabhängig T-Abhängigkeiten kapseln Eindeutige Verantwortlichkeiten/ Zuständigkeiten Parallele Entwicklung Mehr als eine Zuständigkeit ist schlecht Vermeide verteilte Zuständigkeiten Dokumentiere Zuständigkeiten (Was ist das Geheimnis der Komponente?) Komponenten gehören zu genau einer Softwarekategorie Schneide Komponenten so, dass sie getrennt entwickelt werden können Minimiere die Schnittstellen zwischen den Komponenten Abschottung Nachbarsysteme Kapsle Nachbarsysteme Möglichst keine enge Kopplung 32
33 Schematische Darstellung der drahtgebundenen Datenübertragung 33
34 Schematische Darstellung der kabellosen Datenübertragung 34
35 Netzwerkarchitekturen mobiler Anwendungen RFID Spracheingabe DMZ WLAN LAN/Cradle GPRS/UMTS IrDA WAN Bluetooth Mobile Drucker 1D/2D/3D- Barcodes Unterschrift Digitale Kamera GPS Backend Firewall Kommunikations- Server Telefonie Sensorik SMS 35
36 Netzwerkarchitekturen komplexer mobiler Anwendungen PC Arbeitsplatz MDE-Gabelstapler PC Arbeitsplatz PC Arbeitsplatz WLAN MDE Kran Application Server MDE Checker Nachbarsysteme 36
37 Auswertungssystem Erfassungsgerät Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben Erfassungsgerät muss in Aufladestation gestellt werden E rfassungsgerät in Aufladestation stellen Transport ausgeführt Fahrer Leitende Stelle Erfassungsgerät muss per Cradle ausgelesen werden Erfassungsgerät per Cradle auslesen Zustellgruppenleiter Leitende Stelle Erfassungsgerät per LAN ausgelesen Erfassungsgerät Tourdaten müssen manuell nacherfasst werden Tourdaten manuell nacherfassen Leitende Stelle Tourdaten manuell nacherfasst Tourunterlagen bereitstellen Tourausdruck Transportausführung steht an Prüfen, ob Tourunterlagen bereitgestellt werden müssen Tourunterlagen müssen bereitgestellt werden Tourunterlagen bereitgestellt Tourunterlagen bereitstellen Leitende Stelle Leitende Stelle Referenzarchitekturen und -prozesse mobiler Anwendungen Geschäftsprozess (GP) GP 1 GP 2 GP n Fahrer und Fahrzeug erfassen Arbeitsanweisungen Tourunterlagen zusammenstellen Tourausdruck Tourdurchführung steht an Erfassungsgerät Tour durchführen Fahrer Tour durchgeführt Prüfen, ob Anschlusstour Fahrer Es soll keine Anschlusstour gefahren werden Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben 37
38 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 38
39 Handscannerauswahl Der folgende Foliensatz enthält eine erstes grobe Statement zu Alternativen zum auslaufenden Handscanner HC 700 von Motorola (Scanner) und der Bewertung der Verwendung eines LowPrice-Handscanners Die Erkenntnisse bzgl. der alternativen Scanner beruhen auf einem Gespräch mit Motorola Für die Erstellung des Foliensatzes, der Bewertung der Scanner und die Abschätzung der Kosten sind weniger als 10 Tage Bearbeitungsaufwand erbracht worden Weitere Schritte sind noch zu klären und erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell HCe 700 betroffen sind 39
40 Handscannerauswahl Empfehlung: Sonderlogistik sollte auf den in anderen Bereichen etablierte Scanner setzen Einsatz eines zweiten Geräts ist wg. Infrastrukturaufbau nicht günstiger Betriebsfreigabe benötigt Vorlaufzeit von 1,5 Jahren Umfang der Bestellung muss wg. auslaufendem Modell bis September 2009 geklärt sein Bewertung Billiggerät: Am Markt vorhandenen Billiggeräte sind auch nach Einschätzung der Hersteller nicht für den betrieblichen Einsatz im Transport geeignet Keine Garantie/Serviceleistungen; keine Schutzklasse (hohe Ausfallrate, kein Schutz vor Feuchtigkeit); Scannen bei niedrigen Temperaturen schwierig (Betriebstemp Grad) Geräte, die annähernd die Anforderungen erfüllen, sind nur unwesentlich billiger als das im Einsatz befindliche Motorola-Gerät (z.b. MC55 von Motorola wird ca. 200 Euro billiger) Die Betriebsfreigabe für ein neues Gerät kann erfahrungsgemäß aufgrund von Geräteauswahl, Gerätetest, Entwicklung der Kommunikationssoftware, Betriebsversuch sowie internen Abstimmung (Betriebsrat, Betriebsarzt) frühestens nach 18 Monaten erfolgen Durch die für den Aufbau der neuen Infrastruktur (Kommunikation, Software) entstehenden Kosten rechnet sich der Einsatz eines zweiten Gerätetyps erst ab einer Beschaffungszahl von ca Geräten Weitere Schritte zur Auswahl eines Ersatzgerätes erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell betroffen sind 40
41 Engere Auswahl: Motorola Geräte Beschreibung Eigenschaften 1. LowPrice-Scanner 2. Mögliches Ersatzgerät ca. 180 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Einsatz des CS1504, der günstige Scanner von Motorola; dieser kann nur 1D-Barcode scannen; Datenaustausch erfolgt per USB- Kabel; Gerät ohne Garantie und ohne Schutzklasse Einsatz eines seit kurzem lieferbaren Alternativgerätes für den zukünftig nicht mehr hergestellten Scanner: MC55 Nur 1D-Barcode Datenübertragung per USB-Kabel/PC keine GPRS kein Display Batteriebetrieb, kein Akku Keine Schutzklasse ca. 640 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Funktionalität analog Scanner Niedrigere Schutzklasse 3. Scanner Der heute im Einsatz befindliche Motorola- Funk-Scanner HC 700; auslaufende Modellserie (Umfang der Bestellung bis September 2009 erforderlich) ca. 840 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Im Einsatz erprobt 1D-Barcode, 2D-Barcode GPRS: Mobile/zeitnahe Datenübertragung Datenübermittlung an Scanner möglich 41
42 Einsatz eines neuen Geräts benötigt 18 Monate Vorlaufzeit Benötigter zeitlicher Vorlauf Synergien mit anderen Netzen Bedien -felder Mobilfunk 2D- Barcod e Informatio n beim Fahrer am Standort Risiken 1. LowPrice- Scanner ca. 18 Monate(1) nicht möglich keine nein nein nein Gerät nicht robust, daher häufig Ausfall Batteriewechsel führt zu Datenverlust Keine Schutzklasse, keine Betriebstemperatur <5 Grad 2. Ersatzgerät ca. 18 Monate (1) nicht möglich ja ja ja ja Portierung der Handscannersoftware insb. der Mobilfunkanbindung Betriebsverkomplizierung (wg. mehrfacher Infrastruktur) Höhere Ausfallquote wg. Schutzklasse 3. Scanner direkt einsetzbar möglich ja ja ja ja Bestellung nur noch bis September möglich (1) grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 42
43 Das Billiggerät CS1504 deckt nicht die für einen Einsatz erforderlichen technischen Eigenschaften ab... Kategorie Geräteeigenschaft Bewertung Robustheit Betriebstemperatur 5-40 Grad KO-Kriterium: keine Nutzung im Winter möglich Robustheit Keine Schutzklasse KO-Kriterium: kein Schutz vor Feuchtigkeit hohe Ausfallwahrscheinlichkeit Robustheit Keine Garantie, kein Service Daten Speicherplatz 150 Scans a 30 Zeichen nicht für lange Touren und viel Information geeignet Daten Datenübertragung per Kabel keine Echtzeit-Übertragung möglich Aufbau eine Infrastruktur mit PC, Netzwerkanschluss, Server, Auslesesoftware, Modem notwendig Täglicher Einsatz Batteriebetrieb ständiger Nachkauf von Batterien notwendig keine Möglichkeit des Ladestandes zu prüfen Datenverlust, wenn Batterie leer Täglicher Einsatz Kein Display Keine Rückmeldung für Fahrer möglich (erfolgreicher Scan, Fehler) Täglicher Einsatz Täglicher Einsatz Zeitpunkt der Datenübertragung Daten können nur abends/morgens per USB-Kabel übertragen werden Zeiteinstellung immer möglich Fahrer können Zeit manipulieren 43
44 ... und darüber hinaus rät selbst der Hersteller Motorola von Einsatz ab (Auszug aus einer Mail ) Der CS1504 ist seit 2002 von Symbol / Motorola als Consumer Scanner auf dem deutschen Markt. Da der Scanner speziell für den Cosumer Markt entwickelt wurde, besitzt der CS1504 keine Industriestandards wie Fallhöhenspezifikationen oder IP Schutzklassen. Der vorgesehene Markt für den CS1504 sind Privatanwender für die Applikationen: Preisvergleich im Supermarkt, Bestellung per Barcode vom Katalog oder direkt von einer Verpackung. Also überall dort, wo nur wenige Scans in der Woche benötigt werden und die Umgebung sich in einem häuslichen Umfeld bewegt. Nachteile CS1504 im Industrieumfeld 3 Monate Gewährleistung - kein Comprehensive Service angeboten von Motorola Motorola bietet für den CS1504 keinerlei Service an. Nach der Gewährleistung von 3 Monaten (Nur auf Werksfehler!) kann das Gerät nicht mehr Instand gesetzt werden. Stromversorgung erfolgt über eine handelsübliche Knopfzellenbatterie. Ausreichend für maximal ca Scannvorgänge bei Zimmertemperatur (+23 C) Bei einer kälteren Umgebung kann die Anzahl der Scans erheblich runter gehen. Der Wechsel der Knopfzellenbatterie erfolgt über 2 kleine Kreutzschlitzschrauben und ist somit verhältnismäßig kompliziert und nicht für einen häufigen und schnellen Batterietausch ausgelegt. Keine Anzeige wann Batterie leer ist. Temperaturbereich von +5 bis max. +40 C. Lediglich zwei Scantasten vorhanden. (+ und -) Die Tasten haben keine Industrienorm und somit nicht für starken Gebrauch ausgelegt. Keine IP Schutzklasse und somit nicht geeignet bei Regen oder feuchte Umgebung. Keine Fallhöhenspezifikation Keine Displayanzeige Keine Kontrollmöglichkeit durch Anzeige was gescannt wurde oder einer Menüsteuerung. Keine Erfassung der Unterschrift möglich. Batch Gerät. Die Daten müssen via Kabel am PC Übertragen werden. Die Steckverbindungen sind nur für einen seltenen gebrauch ausgelegt. Vergleichbar mit einer digitalen Kamera. Keine Übertragungsstation (Cradle) oder Bluetooth / WLAN vorhanden Einfacher nicht performanter Laserscanner. Bei Sonneneinstrahlung ist der Scanstrahl nicht sichtbar. Der Speicher ist für maximal für 150 Barcodes (EAN13) ausgelegt. (Speicherlimitierung) Bei Barcodes mit mehr Ziffern entsprechend weniger. Sehr klein, so es kann ziemlich einfach verloren gehen Limitierter 1D Decoder, kein 2D Decoding möglich Kleine und kompakte Bauform. Kann somit aber auch leicht verloren gehen. Ihre Anforderungen habe ich mit einer Reihe von Kollegen unserer technischen Abteilung durchgesprochen; sie haben übereinstimmend gesagt, dass dieses Gerät für den Sie es einsetzen wollen, weder geeignet noch gedacht ist. Gerne können wir Sie und Ihr Team weiter beraten. Wir möchten Ihnen nämlich wie allen unseren Kunden das individuell richtige Produkt verkaufen, weil nur das gewährleisten kann, dass Sie rundum zufrieden sind. 44
45 Ein neues Gerät kann nur nach Test auf Betriebstauglichkeit für den Betrieb freigegeben werden Im Geräteauswahlprozess werden Geräte verschiedener Anbieter auf Tauglichkeit verglichen; dabei erfolgt auch ein Preisvergleich Die Software zum Datenaustausch mit dem Handscanners (per PC oder per Mobilfunk) wird geplant, implementiert und getestet In einem Betriebsversuch wird das Gerät der Wahl auf Tauglichkeit im operativen Betrieb getestet und Anpassungen zur Praxistauglichkeit durchgeführt Aufgrund des Projektvolumens der externen Unterstützung müssen die Phasen ausgeschrieben werden 1 Hj 2. Hj 1. HJ 2. HJ Geräteauswahl und Pilotversuch Ausschreibung Software-Implementierung und Betriebsversuch 45
46 Die Kosten werden vor allem durch die Erstbereitstellung und die Beschaffungskosten pro Gerät getrieben Beschaffung Inbetriebnahme Betrieb Scanner (1 Gerät) Zubehör (pro Gerät) Auswahl Gerät Software Betriebsversuch Infrastruktur Gerätewartung 1. LowPrice- Scanner CS Ersatzgerät MC Scanner Grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 46
47 Beispielrechnung Scanner vs. LowPrice-Scanner (ohne Betriebskosten/Wartung) Kosten Beschaffung (in Euro) HighEnd- Scanner Ersatzgerät LowPrice LowPrice-Scanner zwar günstiger, aber betrieblich nicht geeignet Aufgrund Rüstkosten lohnt sich die Beschäftigung mit einem günstigeren Scanner erst ab ca zu erwartenden Geräten Anzahl Geräte 47
48 Eine beispielhafte Cost Case Betrachtung Kostenpunkt Kosten [ ] Art Handscanner 14,1 Mio Einmalig Erstellung Software 1,3 Mio Einmalig Sonstige betr. Aufwendungen 0,30 Mio Einmalig Summe 15,7 Mio Einmalig IT Running Costs 1,22 Mio Jährlich Repair & Maintenance 0,84 Mio Jährlich Summe 2,06 Mio Jährlich 48
49 Software: Zunächst wurden die konzeptionellen Inhalte definiert Inhalte Fachkonzept Priorität der Erarbeitung Migration und Einführung Architekturüberblick Abläufe und fachliche Funktionen Daten (Datenmodell) Benutzerschnittstelle (Dialoge, Batches und Drucke) Schnittstellen Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Abläufe und Funktionen Daten / Datenmodell Architekturüberblick Schnittstellen Benutzerschnittstelle Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Migration und Einführung 49
50 Erstellung der Prozessbeschreibung Fahrt_Id einscannen Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Ankunft wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit gesetzt. Auswahl: Beladen oder Entladen auf dem Scannerdisplay Ladestaus wird nach Auswahl festgelegt und gilt für alle nachfolgenden Mengenerfassungen an dieser Anfahrstelle. Ein Wechsel zwischen Beladen/Entladen ist jederzeit möglich und muss immer vor der nächsten Erfassung erfolgen! Erfassung per Displayeingabe auf dem Scanner? ja nein Ladungsart (z.b. BehW) und Anzahl eingeben. (Korrekturmöglichkeit) Einscannen von Infoträgern, Paketen, Produktbarcodes oder Ladungsbarcodes (keine Korrekturmöglichkeit) Anfahrstellenbarcode erneut einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Abfahrt wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit aktualisiert. Nächste Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) 50
51 Die grobe Zielarchitektur wurde definiert Schematische Darstellung der Funkscanneranbindung an Inhouse-System Shared-Firewall RZ Funkscanner APN Load-Balancer eigene Instanz Transferserver Verteilserver Inhouse-Server Instanz A TS A Inhouse-Server B Instanz B TS B Fachl. Admin- Zugang TS/DDS 51
52 Design der Handscanner-Bedienung Erläuterung der Funktionen des HSC Quittierungs-Leuchte Barcode-Leser Status-Leuchte, Ein-Aus-Taste Touchscreen Scan Taste und Einschalttaste Alle andere Tasten sind deaktiviert und ohne Funktion 52
53 Maskendesign Der Zugang zu dem Adminmenü wird über die Tastenkombination A + D (gleichzeitig) mit Paßworteingabe ermöglicht. 53
54 Maskendesign Helligkeit Display: Standarteinstellung ca 75% Mengenerfassung: Hacken bitte aktiviert lassen Scanner-Nummer einstellen: Bitte achten Sie auf die Korrekte von der ZG-ISBT vergebenen Scanner-Nr. Über diese Nummer wird die Funkübertragung zum ISBT-Zielserver gesteuert. Dubletten mit einer Kalkscanner Nummer sind kein Problem, da in der Datenbank durch die dritte Stelle der Scanner-Nr ein Unterscheidung vorgenommen wird. (Alt = 1, Anders = 3 und Scanner = 5 ) Dubletten bei der Scannernummer dürfen nicht erzeugt werden, da es für jeden Scanner einen eindeutigen ACCESS Point gibt. Touchscreen kalibrieren: Sobald sich ein Fehlverhalten des HSC zeigt, so dass z.b. die Menüpunkte nicht mehr gezielt angeklickt werden können, muss der HSC neu kalibriert werden. Eine Neukalibrierung ist auch erforderlich, nach völliger Akkuentladung, wenn der Akku längere Zeit aus dem Gerät genommen wurde und wenn das Gerät länge Zeit nicht verwendet wurde. 54
55 Maskendesign noch Touchscreen kalibrieren Der Sinn der Kalibrierung ist eine Überprüfung bzw. Neueinstellung der Kommunikation des HSC durch den Stift über den Touchscreen. Dadurch wird gewährleistet, dass das Antippen mit dem Stift den Wert trifft, den der HSC erwartet. Zum Beispiel der Fahrer tippt auf Füllgrad 50% aber durch mangelnde Kalibrierung erkennt der HSC 25%. An verschiedenen Stellen des Touchscreens wird ein Fadenkreuz angezeigt (Mitte, links oben, rechts unten, links unten, rechts oben) und der Benutzer wird aufgefordert in die Mitte des Fadenkreuzes zu tippen. Bei ungenauer Eingabe ( also nicht korrektes Treffen des Fadenkreuzes) muss die Kalibrierung wiederholt werden. 55
56 Maskendesign Modus Ändern stationär/mobil: In dem Konfigurationsmenü Mobil Stationär können Sie den Scanner für seinen nächsten Einsatz Mobil also zur Mitnahme auf die Tour, oder Stationär zum Beispiel im BZ, PZ, Flughafen usw. vorbereiten. Dazu ist bei der Stationären Benutzung zunächst die stationäre Anfahrstelle einzuscannen und über die Scannertastatur einzugeben. (Beim Festhalten der gelbe runden Taste können Sie die Anfahrstelle in großen Buchstaben schreiben). Diese Anfahrstelle wird dann nach jeder gescannten Fahrt-ID in der Scannersoftware automatisch hinzugefügt. So das bei einem Stationären Einsatz des Scanners für Ankunft/Abfahrt nur die Fahrt-ID erfasst werden braucht. Mengen können ebenfalls gescannt/eingegeben werden. 56
57 Maskendesign Admin-Passwort ändern: Bitte möglichst nicht ändern Log-Datei versenden: Bitte nur nach Rücksprache bzw. Aufforderung durch das Projekt. Hier werden bei Softwareproblemen die Logdateien des Scanners an den Transferserver gesendet. 57
58 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 58
59 Literatur [AIM07] a%20matrix, Zugriff am [Anv10] Anvaari, Mohsen; Architectural Support for Openness in Mobile Software Platforms; University of Gothenburg; Master Thesis [Arn02] Arnold, Dieter; Isermann, Heinz; Kuhn, Axel; Tempelmeier, Horst (Hrsg.): Handbuch der Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2002 [Ber00] Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans-Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2000 [Bje97] Bjelicic, B: Hub-Spoke-System. In: Bloch, J.; hde, G. (Hrsg.): Vahlens Großes Logistiklexikon. München: Vahlen, 1997 [BSI04] Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen. Trends und Entwicklungen in Technologien, Anwendungen und Sicherheit. Bonn, Ingelheim: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI, SecuMedia Verlags-GmbH, 2004 [Buc98] Buchholz, Jonas; Clausen, Uwe; Vastag, Alex (Hrsg.): Handbuch der Verkehrslogistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 1998 [Dat04] Datalogic Communication Division: Strichcode-Fibel. Erkenbrechtswei-ler: Datalogic GmbH, 2004 [DB07] Die Bahn: Online-Ticket der bequemste Weg zur Fahrkarte. [DPW07]Deutsche Post World Net: Elektronische Tinte statt Papierlabel. DRFID das Display inklusive. hi&check=yes&lang=de_de&xmlfile= Zugriff am [Fra95] Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik, Abteilung Verkehrslogistik: AIF Forschungsprojekt Speditionsleitstand. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 1995 [Fuh00] Fuhrmann, Woldemar; Brass, Volker: 11 Mobilfunk. In: Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans- Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag,
60 Literatur [Gil07] Gillert, Frank; Hansen, Wolf-Rüdiger: RFID für die Optimierung von Geschäftsprozessen. Prozess-Strukturen, IT-Architekturen, RFID-Infrastruktur. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2007 [Hei07] Heise Verlag: 3GSM: Windows Mobile 6 offiziell vorgestellt. Zugriff am IDentifikation Logistiktrends für Industrie und Handel. Eine Studie der Fraunhofer AutoLog Initiative. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 2004 [Hom06] Hompel, Michael ten; Heidenblut, Volker: Taschenlexikon Logistik. Abkürzungen, Definitionen und Erläuterung der wichtigsten Begriffe aus Materialfluss und Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2006 [Ins07] insidepda.de: screenshot-vom-windowsmobile-5-nachfolger-crossbow/ Zugriff am [Jun02] Jung, Volker; Warnecke, Hans-Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommunikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Lob02] Lobensommer, Hans: 5.7 Dienste für die Mobilkommunikation. In: Jung, Volker; Warnecke, Hans- Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommu-nikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Mic07] Microsoft Corporation: Windows CE Home Page. Zugriff am [Mot07] Motorola: Technical Information. MOTOROLA G24 DEVELOPER S GUIDE. AT Commands Reference Manual. Motorola Inc., May 31, 2007 [Pan05] Panther, Robert: Programmieren mit dem.net Compact Framework. Pocket PC Smartphone Handheld. Poing: Franzis Verlag GmbH,
Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport
Seite 1 von 16 Planspiel Mobility Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport Seite 2 von 16 Planspiel Mobility Inhaltsverzeichnis 1 Zweck des Dokuments | Druckluft-Strahlanlagen - Produkt - HANNOVER MESSE 2017
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Standard- und Spezial-Druckluftlösungen beinhalten Injektor- und Druckstrahlanlagen für das Trockenstrahlen und Finishing und Ausrüstungen für das Shot Peening zur Erhöhung der Lebensdauer kritischer Komponenten. Wheelabrator Group entwickelt und fertigt Strahlkabinen, Strahlräume und CNC-Automaten für Ihre Produktionsanforderungen und Prozesse.
Shot Peening, Entzundern und Entrosten, Entlackung, Beeinflussung der Oberflächenstruktur, Vorbereitung für das Beschichten, Verkleben und Metallisieren, Reinigungsstrahlen. | de |
q-de-1290 | Wie funktioniert das Design der Handscanner-Bedienung und welche Funktionen bietet der HSC? | Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz - PDF
Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz
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1 Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 1
2 Studium der Physik in Bonn, Abschluss Diplom-Physiker bei MOSAIC Software AG als Entwickler Abteilungsleiter Prokurist bei sd&m (später Capgemini) als Geschäftsbereichsmanager Seit 2010 Geschäftsbereich Travel & Logistics der msg systems ag Bereichsleiter West, Aufbau des Bereichs in Köln Branchenschwerpunkt: Logistik Weiterer Ausbau der hervorragenden Software-Engineering Kompetenz Umfangreiche Erfahrung in allen Phasen von Software-Entwicklungsprojekten, Schwerpunkt im Projekt-Management und im Vertrieb Nebenberufliche Studium Master of Business Administration, Schwerpunkt Logistik, Abschluss MBA Privates geb. im Rheinland verheiratet, 3 Kinder Fußball letzter Urlaub 2
3 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter mobilen Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 3
4 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 4
5 Was ist Consumerization? Consumerization beschreibt den Wandel wie neue Technologie in die IT Landschaft eines Unternehmens eingeführt werden. Früher Neue Technologien wurden zuerst in den Unternehmen eingeführt, dann erst im Consumer-Bereich. Heute Neue Technologien werden erst im Consumer-Bereich eingeführt dann erst im Unternehmen. Consumerization of Business Applications: Der Einsatz von neuen Technologie wie Smartphone, Tablets, für Unternehmensanwendungen Dieser Trend spielt uns in die Karten, weil wir unser Know-how jetzt auch auf Consumer-Produkten einsetzen können, die in der Business-IT immer häufiger eingesetzt werden. 5
6 Die Verbreitung von Smartphones nimmt zu Verschiedene Faktoren sind für diesen Wandel verantwortlich: Steigende Anzahl an Smartphones und Tabletts: Die Verbreitung von Smartphones innerhalb von Unternehmen nimmt zu sei es durch offizielle Anschaffungen oder durch Mitarbeiter selbst. Tablet-Verkaufszahlen: Quelle: Gartner Says Worldwide Media Tablet Sales on Pace to Reach 19.5 Million Units in
7 Ist es ein allgemeiner Trend oder nur ein vereinzeltes Phänomen? Das es sich hier um einen allgemeinen Wandel handelt, zeigt sich daran, dass Unternehmen wie SAP den Wandel aufgreifen. 7
8 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 8
9 Mobile Clients sind zunächst einmal Geräte 9
10 aber eben auch Software 10
11 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 11
12 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 12
13 Worin unterscheiden sich mobile Clients Betriebssystem Display Akkulaufzeit Prozessor RAM und Flash-Speicher Schnittstellen zur Datenkommunikation Tastatur Sturzschutz IP-Schutzklasse Art der Datenerfassung Maße und Gewicht Betriebstemperatur Preis 13
14 Apple ios URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: $99 - $299 / Jahr (Apple Development Program) ipod Touch, iphone, ipad Native und signierte Anwendungen Apple Mac OS X xcode + Apple Interface Builder Objective C Platform specific, Cocoa API Native widgets 14
15 Google Android URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows, Linux Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 15
16 Microsoft Windows Phone 8 URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (.net byte code) Anwendung Windows Visual Studio NET, XAML, Silverlight, XNA Plattformspezifisch, WP8 API Native widgets 16
17 RIM BlackBerry URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows BlackBerry Java Plug-in for Eclipse Java BlackBerry APIs Native widgets 17
18 Samsung Bada URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Verschiedene Samsung Geräte Native (java byte code) Anwendung Windows Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 18
19 Nokia Symbian OS URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: Bemerkung: kostenlos Unterschiedliche Nokia Geräte Native application Windows, Linux Eclipse Carbide.c++, Visual Studio, CodeWarrior, Borland C++ Builder, gnupoc. C++ with QT, Python, Flash Lite / Java ME Platform specific, Symbian API Native canvas NOKIA setzt für zukünfitge Geräte auf Windows Mobile (V7.5 or V8). 19
20 Zusammenfassung - Wie entwickelt man auf welchem Betriebssystem html 5 Objective C Visual Studio.net C# oder C++ Apple ios Windows Mobile eclipse Java RIM BS Android eclipse Java Bada Symbian eclipse Java Windows Phone 7 eclipse Java Visual Studio Phone Express C# 20
21 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Literatur 21
22 Es existieren zwei große Einsatzgebiete von mobilen Geräten Datenerfassung Datendarstellung 22
23 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Optimierung von Geschäftsprozessen Keine redundante Datenerfassung Keine Medienbrüche Keine Übertragungsfehler Aktuelle Datenbasis Effizienzsteigerung Einspareffekte 23
24 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Automatisierung nachgelagerter Prozesse Automatisierung nachgelagerter Prozesse möglich Schnittstellenthematik muss beachtet werden 24
25 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Beschleunigung der Erfassung Je nach Art der mobilen Datenerfassung ist eine deutliche Beschleunigung des Erfassungsprozess möglich Schnelle Verfügbarkeit von Daten Insgesamte Prozessbeschleunigung 25
26 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Höhere Qualität der Daten Plausibilitätsprüfung direkt am Ort der Datenentstehung Je nach eingesetztem Erfassungsverfahren intrinsische Prüfung der Daten (z.b. Checksummen) Interaktive Führung möglich Keine Nachgelagerten Scan- und OCR-Prozesse notwendig 26
27 Welche Arten der Datenerfassung gibt es? Kosten Bedienbarkeit Elektromagnetische Erfassung RFID Optische Erfassung Barcodes manuelle Eingabe GUI 27
28 Mobile Datenerfassung ist vielfältig einsetzbar Service- Außendienst / Servicetechniker / Wartung / Protokolle Rettungsdienst / Krankentransport, Notarzt- Einsätze Feuerwehr / Brandschau Gebäudemanagement, GIS, Inventuren, Umzüge, Wartung, Service Mietwagen Ausgabe / Service / Rückgabe Vertrieblicher Außendienst Krankenhaus / Klinik Lieferservice (Paketdienste, Heimlieferservice, Tiefkühlware, Getränke) Ersatzteil-Management Betriebsdatenerfassung Kasse 28
29 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 29
30 Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Ziele der Architektur zur Berücksichtigung der Eigenschaften groß und komplex lange Lebensdauer Ständiger Wandel Beherrschbare Teilstrukturen finden Entwicklung mit mehreren Teams Entwicklung in Stufen Hohe Verständlichkeit System muss änderbar sein Wartbarkeit Wiedererkennbare Lösungen Einheitliche, konsistente Lösungen Regeln, Konventionen Betreibbarkeit beim Kunden Infrastruktur berücksichtigen Austausch/Upgrade von Teilsystemen möglich (Middleware, Hardware, Datenbank) Quelle: sd&m AG 30
31 Software-Kategorien trennen Zuständigkeiten Software-Kategorien 0-Software A-Software Unabhängig von Anwendung und Technik; Ideal wiederverwendbar; Beispiel: Klassenbibliothek für Strings und Behälter Bestimmt durch die fachliche Anwendung; Unabhängig von Technik; Meist der größte Teil des Systems; Beispiel: "Mitarbeiter", "Buchung" AT benutzt A R T-Software R-Software Unabhängig von der fachlichen Anwendung; Experte für eine technischen Komponente dafür wiederverwendbar Beispiel: Zugriffsschicht auf Datenbank Reine Transformation (Repräsentation); erträgliche Mischung von A und T Beispiel: Bildschirmdarstellung in XML umsetzen T 0 AT-Software Befasst sich vermischt mit Technik und Anwendung; Grundsätzlich zu vermeiden: schwer zu warten; widersetzt sich Änderungen; Wiederverwendung nahezu ausgeschlossen! 31
32 Der Komponentenschnitt soll die Zuständigkeiten definieren und die Abhängigkeiten minimieren Zusammenfassung Komponentenschnitt Ziele Trennung technischer Dienste Leitlinien Trennung von Fachlichkeit (A) und Technik (T) Anwendungskern (A-Software) ist technikunabhängig T-Abhängigkeiten kapseln Eindeutige Verantwortlichkeiten/ Zuständigkeiten Parallele Entwicklung Mehr als eine Zuständigkeit ist schlecht Vermeide verteilte Zuständigkeiten Dokumentiere Zuständigkeiten (Was ist das Geheimnis der Komponente?) Komponenten gehören zu genau einer Softwarekategorie Schneide Komponenten so, dass sie getrennt entwickelt werden können Minimiere die Schnittstellen zwischen den Komponenten Abschottung Nachbarsysteme Kapsle Nachbarsysteme Möglichst keine enge Kopplung 32
33 Schematische Darstellung der drahtgebundenen Datenübertragung 33
34 Schematische Darstellung der kabellosen Datenübertragung 34
35 Netzwerkarchitekturen mobiler Anwendungen RFID Spracheingabe DMZ WLAN LAN/Cradle GPRS/UMTS IrDA WAN Bluetooth Mobile Drucker 1D/2D/3D- Barcodes Unterschrift Digitale Kamera GPS Backend Firewall Kommunikations- Server Telefonie Sensorik SMS 35
36 Netzwerkarchitekturen komplexer mobiler Anwendungen PC Arbeitsplatz MDE-Gabelstapler PC Arbeitsplatz PC Arbeitsplatz WLAN MDE Kran Application Server MDE Checker Nachbarsysteme 36
37 Auswertungssystem Erfassungsgerät Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben Erfassungsgerät muss in Aufladestation gestellt werden E rfassungsgerät in Aufladestation stellen Transport ausgeführt Fahrer Leitende Stelle Erfassungsgerät muss per Cradle ausgelesen werden Erfassungsgerät per Cradle auslesen Zustellgruppenleiter Leitende Stelle Erfassungsgerät per LAN ausgelesen Erfassungsgerät Tourdaten müssen manuell nacherfasst werden Tourdaten manuell nacherfassen Leitende Stelle Tourdaten manuell nacherfasst Tourunterlagen bereitstellen Tourausdruck Transportausführung steht an Prüfen, ob Tourunterlagen bereitgestellt werden müssen Tourunterlagen müssen bereitgestellt werden Tourunterlagen bereitgestellt Tourunterlagen bereitstellen Leitende Stelle Leitende Stelle Referenzarchitekturen und -prozesse mobiler Anwendungen Geschäftsprozess (GP) GP 1 GP 2 GP n Fahrer und Fahrzeug erfassen Arbeitsanweisungen Tourunterlagen zusammenstellen Tourausdruck Tourdurchführung steht an Erfassungsgerät Tour durchführen Fahrer Tour durchgeführt Prüfen, ob Anschlusstour Fahrer Es soll keine Anschlusstour gefahren werden Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben 37
38 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 38
39 Handscannerauswahl Der folgende Foliensatz enthält eine erstes grobe Statement zu Alternativen zum auslaufenden Handscanner HC 700 von Motorola (Scanner) und der Bewertung der Verwendung eines LowPrice-Handscanners Die Erkenntnisse bzgl. der alternativen Scanner beruhen auf einem Gespräch mit Motorola Für die Erstellung des Foliensatzes, der Bewertung der Scanner und die Abschätzung der Kosten sind weniger als 10 Tage Bearbeitungsaufwand erbracht worden Weitere Schritte sind noch zu klären und erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell HCe 700 betroffen sind 39
40 Handscannerauswahl Empfehlung: Sonderlogistik sollte auf den in anderen Bereichen etablierte Scanner setzen Einsatz eines zweiten Geräts ist wg. Infrastrukturaufbau nicht günstiger Betriebsfreigabe benötigt Vorlaufzeit von 1,5 Jahren Umfang der Bestellung muss wg. auslaufendem Modell bis September 2009 geklärt sein Bewertung Billiggerät: Am Markt vorhandenen Billiggeräte sind auch nach Einschätzung der Hersteller nicht für den betrieblichen Einsatz im Transport geeignet Keine Garantie/Serviceleistungen; keine Schutzklasse (hohe Ausfallrate, kein Schutz vor Feuchtigkeit); Scannen bei niedrigen Temperaturen schwierig (Betriebstemp Grad) Geräte, die annähernd die Anforderungen erfüllen, sind nur unwesentlich billiger als das im Einsatz befindliche Motorola-Gerät (z.b. MC55 von Motorola wird ca. 200 Euro billiger) Die Betriebsfreigabe für ein neues Gerät kann erfahrungsgemäß aufgrund von Geräteauswahl, Gerätetest, Entwicklung der Kommunikationssoftware, Betriebsversuch sowie internen Abstimmung (Betriebsrat, Betriebsarzt) frühestens nach 18 Monaten erfolgen Durch die für den Aufbau der neuen Infrastruktur (Kommunikation, Software) entstehenden Kosten rechnet sich der Einsatz eines zweiten Gerätetyps erst ab einer Beschaffungszahl von ca Geräten Weitere Schritte zur Auswahl eines Ersatzgerätes erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell betroffen sind 40
41 Engere Auswahl: Motorola Geräte Beschreibung Eigenschaften 1. LowPrice-Scanner 2. Mögliches Ersatzgerät ca. 180 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Einsatz des CS1504, der günstige Scanner von Motorola; dieser kann nur 1D-Barcode scannen; Datenaustausch erfolgt per USB- Kabel; Gerät ohne Garantie und ohne Schutzklasse Einsatz eines seit kurzem lieferbaren Alternativgerätes für den zukünftig nicht mehr hergestellten Scanner: MC55 Nur 1D-Barcode Datenübertragung per USB-Kabel/PC keine GPRS kein Display Batteriebetrieb, kein Akku Keine Schutzklasse ca. 640 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Funktionalität analog Scanner Niedrigere Schutzklasse 3. Scanner Der heute im Einsatz befindliche Motorola- Funk-Scanner HC 700; auslaufende Modellserie (Umfang der Bestellung bis September 2009 erforderlich) ca. 840 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Im Einsatz erprobt 1D-Barcode, 2D-Barcode GPRS: Mobile/zeitnahe Datenübertragung Datenübermittlung an Scanner möglich 41
42 Einsatz eines neuen Geräts benötigt 18 Monate Vorlaufzeit Benötigter zeitlicher Vorlauf Synergien mit anderen Netzen Bedien -felder Mobilfunk 2D- Barcod e Informatio n beim Fahrer am Standort Risiken 1. LowPrice- Scanner ca. 18 Monate(1) nicht möglich keine nein nein nein Gerät nicht robust, daher häufig Ausfall Batteriewechsel führt zu Datenverlust Keine Schutzklasse, keine Betriebstemperatur <5 Grad 2. Ersatzgerät ca. 18 Monate (1) nicht möglich ja ja ja ja Portierung der Handscannersoftware insb. der Mobilfunkanbindung Betriebsverkomplizierung (wg. mehrfacher Infrastruktur) Höhere Ausfallquote wg. Schutzklasse 3. Scanner direkt einsetzbar möglich ja ja ja ja Bestellung nur noch bis September möglich (1) grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 42
43 Das Billiggerät CS1504 deckt nicht die für einen Einsatz erforderlichen technischen Eigenschaften ab... Kategorie Geräteeigenschaft Bewertung Robustheit Betriebstemperatur 5-40 Grad KO-Kriterium: keine Nutzung im Winter möglich Robustheit Keine Schutzklasse KO-Kriterium: kein Schutz vor Feuchtigkeit hohe Ausfallwahrscheinlichkeit Robustheit Keine Garantie, kein Service Daten Speicherplatz 150 Scans a 30 Zeichen nicht für lange Touren und viel Information geeignet Daten Datenübertragung per Kabel keine Echtzeit-Übertragung möglich Aufbau eine Infrastruktur mit PC, Netzwerkanschluss, Server, Auslesesoftware, Modem notwendig Täglicher Einsatz Batteriebetrieb ständiger Nachkauf von Batterien notwendig keine Möglichkeit des Ladestandes zu prüfen Datenverlust, wenn Batterie leer Täglicher Einsatz Kein Display Keine Rückmeldung für Fahrer möglich (erfolgreicher Scan, Fehler) Täglicher Einsatz Täglicher Einsatz Zeitpunkt der Datenübertragung Daten können nur abends/morgens per USB-Kabel übertragen werden Zeiteinstellung immer möglich Fahrer können Zeit manipulieren 43
44 ... und darüber hinaus rät selbst der Hersteller Motorola von Einsatz ab (Auszug aus einer Mail ) Der CS1504 ist seit 2002 von Symbol / Motorola als Consumer Scanner auf dem deutschen Markt. Da der Scanner speziell für den Cosumer Markt entwickelt wurde, besitzt der CS1504 keine Industriestandards wie Fallhöhenspezifikationen oder IP Schutzklassen. Der vorgesehene Markt für den CS1504 sind Privatanwender für die Applikationen: Preisvergleich im Supermarkt, Bestellung per Barcode vom Katalog oder direkt von einer Verpackung. Also überall dort, wo nur wenige Scans in der Woche benötigt werden und die Umgebung sich in einem häuslichen Umfeld bewegt. Nachteile CS1504 im Industrieumfeld 3 Monate Gewährleistung - kein Comprehensive Service angeboten von Motorola Motorola bietet für den CS1504 keinerlei Service an. Nach der Gewährleistung von 3 Monaten (Nur auf Werksfehler!) kann das Gerät nicht mehr Instand gesetzt werden. Stromversorgung erfolgt über eine handelsübliche Knopfzellenbatterie. Ausreichend für maximal ca Scannvorgänge bei Zimmertemperatur (+23 C) Bei einer kälteren Umgebung kann die Anzahl der Scans erheblich runter gehen. Der Wechsel der Knopfzellenbatterie erfolgt über 2 kleine Kreutzschlitzschrauben und ist somit verhältnismäßig kompliziert und nicht für einen häufigen und schnellen Batterietausch ausgelegt. Keine Anzeige wann Batterie leer ist. Temperaturbereich von +5 bis max. +40 C. Lediglich zwei Scantasten vorhanden. (+ und -) Die Tasten haben keine Industrienorm und somit nicht für starken Gebrauch ausgelegt. Keine IP Schutzklasse und somit nicht geeignet bei Regen oder feuchte Umgebung. Keine Fallhöhenspezifikation Keine Displayanzeige Keine Kontrollmöglichkeit durch Anzeige was gescannt wurde oder einer Menüsteuerung. Keine Erfassung der Unterschrift möglich. Batch Gerät. Die Daten müssen via Kabel am PC Übertragen werden. Die Steckverbindungen sind nur für einen seltenen gebrauch ausgelegt. Vergleichbar mit einer digitalen Kamera. Keine Übertragungsstation (Cradle) oder Bluetooth / WLAN vorhanden Einfacher nicht performanter Laserscanner. Bei Sonneneinstrahlung ist der Scanstrahl nicht sichtbar. Der Speicher ist für maximal für 150 Barcodes (EAN13) ausgelegt. (Speicherlimitierung) Bei Barcodes mit mehr Ziffern entsprechend weniger. Sehr klein, so es kann ziemlich einfach verloren gehen Limitierter 1D Decoder, kein 2D Decoding möglich Kleine und kompakte Bauform. Kann somit aber auch leicht verloren gehen. Ihre Anforderungen habe ich mit einer Reihe von Kollegen unserer technischen Abteilung durchgesprochen; sie haben übereinstimmend gesagt, dass dieses Gerät für den Sie es einsetzen wollen, weder geeignet noch gedacht ist. Gerne können wir Sie und Ihr Team weiter beraten. Wir möchten Ihnen nämlich wie allen unseren Kunden das individuell richtige Produkt verkaufen, weil nur das gewährleisten kann, dass Sie rundum zufrieden sind. 44
45 Ein neues Gerät kann nur nach Test auf Betriebstauglichkeit für den Betrieb freigegeben werden Im Geräteauswahlprozess werden Geräte verschiedener Anbieter auf Tauglichkeit verglichen; dabei erfolgt auch ein Preisvergleich Die Software zum Datenaustausch mit dem Handscanners (per PC oder per Mobilfunk) wird geplant, implementiert und getestet In einem Betriebsversuch wird das Gerät der Wahl auf Tauglichkeit im operativen Betrieb getestet und Anpassungen zur Praxistauglichkeit durchgeführt Aufgrund des Projektvolumens der externen Unterstützung müssen die Phasen ausgeschrieben werden 1 Hj 2. Hj 1. HJ 2. HJ Geräteauswahl und Pilotversuch Ausschreibung Software-Implementierung und Betriebsversuch 45
46 Die Kosten werden vor allem durch die Erstbereitstellung und die Beschaffungskosten pro Gerät getrieben Beschaffung Inbetriebnahme Betrieb Scanner (1 Gerät) Zubehör (pro Gerät) Auswahl Gerät Software Betriebsversuch Infrastruktur Gerätewartung 1. LowPrice- Scanner CS Ersatzgerät MC Scanner Grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 46
47 Beispielrechnung Scanner vs. LowPrice-Scanner (ohne Betriebskosten/Wartung) Kosten Beschaffung (in Euro) HighEnd- Scanner Ersatzgerät LowPrice LowPrice-Scanner zwar günstiger, aber betrieblich nicht geeignet Aufgrund Rüstkosten lohnt sich die Beschäftigung mit einem günstigeren Scanner erst ab ca zu erwartenden Geräten Anzahl Geräte 47
48 Eine beispielhafte Cost Case Betrachtung Kostenpunkt Kosten [ ] Art Handscanner 14,1 Mio Einmalig Erstellung Software 1,3 Mio Einmalig Sonstige betr. Aufwendungen 0,30 Mio Einmalig Summe 15,7 Mio Einmalig IT Running Costs 1,22 Mio Jährlich Repair & Maintenance 0,84 Mio Jährlich Summe 2,06 Mio Jährlich 48
49 Software: Zunächst wurden die konzeptionellen Inhalte definiert Inhalte Fachkonzept Priorität der Erarbeitung Migration und Einführung Architekturüberblick Abläufe und fachliche Funktionen Daten (Datenmodell) Benutzerschnittstelle (Dialoge, Batches und Drucke) Schnittstellen Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Abläufe und Funktionen Daten / Datenmodell Architekturüberblick Schnittstellen Benutzerschnittstelle Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Migration und Einführung 49
50 Erstellung der Prozessbeschreibung Fahrt_Id einscannen Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Ankunft wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit gesetzt. Auswahl: Beladen oder Entladen auf dem Scannerdisplay Ladestaus wird nach Auswahl festgelegt und gilt für alle nachfolgenden Mengenerfassungen an dieser Anfahrstelle. Ein Wechsel zwischen Beladen/Entladen ist jederzeit möglich und muss immer vor der nächsten Erfassung erfolgen! Erfassung per Displayeingabe auf dem Scanner? ja nein Ladungsart (z.b. BehW) und Anzahl eingeben. (Korrekturmöglichkeit) Einscannen von Infoträgern, Paketen, Produktbarcodes oder Ladungsbarcodes (keine Korrekturmöglichkeit) Anfahrstellenbarcode erneut einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Abfahrt wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit aktualisiert. Nächste Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) 50
51 Die grobe Zielarchitektur wurde definiert Schematische Darstellung der Funkscanneranbindung an Inhouse-System Shared-Firewall RZ Funkscanner APN Load-Balancer eigene Instanz Transferserver Verteilserver Inhouse-Server Instanz A TS A Inhouse-Server B Instanz B TS B Fachl. Admin- Zugang TS/DDS 51
52 Design der Handscanner-Bedienung Erläuterung der Funktionen des HSC Quittierungs-Leuchte Barcode-Leser Status-Leuchte, Ein-Aus-Taste Touchscreen Scan Taste und Einschalttaste Alle andere Tasten sind deaktiviert und ohne Funktion 52
53 Maskendesign Der Zugang zu dem Adminmenü wird über die Tastenkombination A + D (gleichzeitig) mit Paßworteingabe ermöglicht. 53
54 Maskendesign Helligkeit Display: Standarteinstellung ca 75% Mengenerfassung: Hacken bitte aktiviert lassen Scanner-Nummer einstellen: Bitte achten Sie auf die Korrekte von der ZG-ISBT vergebenen Scanner-Nr. Über diese Nummer wird die Funkübertragung zum ISBT-Zielserver gesteuert. Dubletten mit einer Kalkscanner Nummer sind kein Problem, da in der Datenbank durch die dritte Stelle der Scanner-Nr ein Unterscheidung vorgenommen wird. (Alt = 1, Anders = 3 und Scanner = 5 ) Dubletten bei der Scannernummer dürfen nicht erzeugt werden, da es für jeden Scanner einen eindeutigen ACCESS Point gibt. Touchscreen kalibrieren: Sobald sich ein Fehlverhalten des HSC zeigt, so dass z.b. die Menüpunkte nicht mehr gezielt angeklickt werden können, muss der HSC neu kalibriert werden. Eine Neukalibrierung ist auch erforderlich, nach völliger Akkuentladung, wenn der Akku längere Zeit aus dem Gerät genommen wurde und wenn das Gerät länge Zeit nicht verwendet wurde. 54
55 Maskendesign noch Touchscreen kalibrieren Der Sinn der Kalibrierung ist eine Überprüfung bzw. Neueinstellung der Kommunikation des HSC durch den Stift über den Touchscreen. Dadurch wird gewährleistet, dass das Antippen mit dem Stift den Wert trifft, den der HSC erwartet. Zum Beispiel der Fahrer tippt auf Füllgrad 50% aber durch mangelnde Kalibrierung erkennt der HSC 25%. An verschiedenen Stellen des Touchscreens wird ein Fadenkreuz angezeigt (Mitte, links oben, rechts unten, links unten, rechts oben) und der Benutzer wird aufgefordert in die Mitte des Fadenkreuzes zu tippen. Bei ungenauer Eingabe ( also nicht korrektes Treffen des Fadenkreuzes) muss die Kalibrierung wiederholt werden. 55
56 Maskendesign Modus Ändern stationär/mobil: In dem Konfigurationsmenü Mobil Stationär können Sie den Scanner für seinen nächsten Einsatz Mobil also zur Mitnahme auf die Tour, oder Stationär zum Beispiel im BZ, PZ, Flughafen usw. vorbereiten. Dazu ist bei der Stationären Benutzung zunächst die stationäre Anfahrstelle einzuscannen und über die Scannertastatur einzugeben. (Beim Festhalten der gelbe runden Taste können Sie die Anfahrstelle in großen Buchstaben schreiben). Diese Anfahrstelle wird dann nach jeder gescannten Fahrt-ID in der Scannersoftware automatisch hinzugefügt. So das bei einem Stationären Einsatz des Scanners für Ankunft/Abfahrt nur die Fahrt-ID erfasst werden braucht. Mengen können ebenfalls gescannt/eingegeben werden. 56
57 Maskendesign Admin-Passwort ändern: Bitte möglichst nicht ändern Log-Datei versenden: Bitte nur nach Rücksprache bzw. Aufforderung durch das Projekt. Hier werden bei Softwareproblemen die Logdateien des Scanners an den Transferserver gesendet. 57
58 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 58
59 Literatur [AIM07] a%20matrix, Zugriff am [Anv10] Anvaari, Mohsen; Architectural Support for Openness in Mobile Software Platforms; University of Gothenburg; Master Thesis [Arn02] Arnold, Dieter; Isermann, Heinz; Kuhn, Axel; Tempelmeier, Horst (Hrsg.): Handbuch der Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2002 [Ber00] Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans-Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2000 [Bje97] Bjelicic, B: Hub-Spoke-System. In: Bloch, J.; hde, G. (Hrsg.): Vahlens Großes Logistiklexikon. München: Vahlen, 1997 [BSI04] Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen. Trends und Entwicklungen in Technologien, Anwendungen und Sicherheit. Bonn, Ingelheim: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI, SecuMedia Verlags-GmbH, 2004 [Buc98] Buchholz, Jonas; Clausen, Uwe; Vastag, Alex (Hrsg.): Handbuch der Verkehrslogistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 1998 [Dat04] Datalogic Communication Division: Strichcode-Fibel. Erkenbrechtswei-ler: Datalogic GmbH, 2004 [DB07] Die Bahn: Online-Ticket der bequemste Weg zur Fahrkarte. [DPW07]Deutsche Post World Net: Elektronische Tinte statt Papierlabel. DRFID das Display inklusive. hi&check=yes&lang=de_de&xmlfile= Zugriff am [Fra95] Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik, Abteilung Verkehrslogistik: AIF Forschungsprojekt Speditionsleitstand. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 1995 [Fuh00] Fuhrmann, Woldemar; Brass, Volker: 11 Mobilfunk. In: Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans- Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag,
60 Literatur [Gil07] Gillert, Frank; Hansen, Wolf-Rüdiger: RFID für die Optimierung von Geschäftsprozessen. Prozess-Strukturen, IT-Architekturen, RFID-Infrastruktur. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2007 [Hei07] Heise Verlag: 3GSM: Windows Mobile 6 offiziell vorgestellt. Zugriff am IDentifikation Logistiktrends für Industrie und Handel. Eine Studie der Fraunhofer AutoLog Initiative. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 2004 [Hom06] Hompel, Michael ten; Heidenblut, Volker: Taschenlexikon Logistik. Abkürzungen, Definitionen und Erläuterung der wichtigsten Begriffe aus Materialfluss und Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2006 [Ins07] insidepda.de: screenshot-vom-windowsmobile-5-nachfolger-crossbow/ Zugriff am [Jun02] Jung, Volker; Warnecke, Hans-Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommunikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Lob02] Lobensommer, Hans: 5.7 Dienste für die Mobilkommunikation. In: Jung, Volker; Warnecke, Hans- Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommu-nikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Mic07] Microsoft Corporation: Windows CE Home Page. Zugriff am [Mot07] Motorola: Technical Information. MOTOROLA G24 DEVELOPER S GUIDE. AT Commands Reference Manual. Motorola Inc., May 31, 2007 [Pan05] Panther, Robert: Programmieren mit dem.net Compact Framework. Pocket PC Smartphone Handheld. Poing: Franzis Verlag GmbH,
Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport
Seite 1 von 16 Planspiel Mobility Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport Seite 2 von 16 Planspiel Mobility Inhaltsverzeichnis 1 Zweck des Dokuments | Stanovisko EHSV: Decent work in global supply chains
Stanovisko EHSV: Cooperative Intelligent Transport Systems | de |
q-de-1290 | Wie funktioniert das Design der Handscanner-Bedienung und welche Funktionen bietet der HSC? | Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz - PDF
Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz
Download "Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz"
1 Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 1
2 Studium der Physik in Bonn, Abschluss Diplom-Physiker bei MOSAIC Software AG als Entwickler Abteilungsleiter Prokurist bei sd&m (später Capgemini) als Geschäftsbereichsmanager Seit 2010 Geschäftsbereich Travel & Logistics der msg systems ag Bereichsleiter West, Aufbau des Bereichs in Köln Branchenschwerpunkt: Logistik Weiterer Ausbau der hervorragenden Software-Engineering Kompetenz Umfangreiche Erfahrung in allen Phasen von Software-Entwicklungsprojekten, Schwerpunkt im Projekt-Management und im Vertrieb Nebenberufliche Studium Master of Business Administration, Schwerpunkt Logistik, Abschluss MBA Privates geb. im Rheinland verheiratet, 3 Kinder Fußball letzter Urlaub 2
3 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter mobilen Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 3
4 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 4
5 Was ist Consumerization? Consumerization beschreibt den Wandel wie neue Technologie in die IT Landschaft eines Unternehmens eingeführt werden. Früher Neue Technologien wurden zuerst in den Unternehmen eingeführt, dann erst im Consumer-Bereich. Heute Neue Technologien werden erst im Consumer-Bereich eingeführt dann erst im Unternehmen. Consumerization of Business Applications: Der Einsatz von neuen Technologie wie Smartphone, Tablets, für Unternehmensanwendungen Dieser Trend spielt uns in die Karten, weil wir unser Know-how jetzt auch auf Consumer-Produkten einsetzen können, die in der Business-IT immer häufiger eingesetzt werden. 5
6 Die Verbreitung von Smartphones nimmt zu Verschiedene Faktoren sind für diesen Wandel verantwortlich: Steigende Anzahl an Smartphones und Tabletts: Die Verbreitung von Smartphones innerhalb von Unternehmen nimmt zu sei es durch offizielle Anschaffungen oder durch Mitarbeiter selbst. Tablet-Verkaufszahlen: Quelle: Gartner Says Worldwide Media Tablet Sales on Pace to Reach 19.5 Million Units in
7 Ist es ein allgemeiner Trend oder nur ein vereinzeltes Phänomen? Das es sich hier um einen allgemeinen Wandel handelt, zeigt sich daran, dass Unternehmen wie SAP den Wandel aufgreifen. 7
8 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 8
9 Mobile Clients sind zunächst einmal Geräte 9
10 aber eben auch Software 10
11 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 11
12 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 12
13 Worin unterscheiden sich mobile Clients Betriebssystem Display Akkulaufzeit Prozessor RAM und Flash-Speicher Schnittstellen zur Datenkommunikation Tastatur Sturzschutz IP-Schutzklasse Art der Datenerfassung Maße und Gewicht Betriebstemperatur Preis 13
14 Apple ios URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: $99 - $299 / Jahr (Apple Development Program) ipod Touch, iphone, ipad Native und signierte Anwendungen Apple Mac OS X xcode + Apple Interface Builder Objective C Platform specific, Cocoa API Native widgets 14
15 Google Android URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows, Linux Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 15
16 Microsoft Windows Phone 8 URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (.net byte code) Anwendung Windows Visual Studio NET, XAML, Silverlight, XNA Plattformspezifisch, WP8 API Native widgets 16
17 RIM BlackBerry URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows BlackBerry Java Plug-in for Eclipse Java BlackBerry APIs Native widgets 17
18 Samsung Bada URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Verschiedene Samsung Geräte Native (java byte code) Anwendung Windows Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 18
19 Nokia Symbian OS URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: Bemerkung: kostenlos Unterschiedliche Nokia Geräte Native application Windows, Linux Eclipse Carbide.c++, Visual Studio, CodeWarrior, Borland C++ Builder, gnupoc. C++ with QT, Python, Flash Lite / Java ME Platform specific, Symbian API Native canvas NOKIA setzt für zukünfitge Geräte auf Windows Mobile (V7.5 or V8). 19
20 Zusammenfassung - Wie entwickelt man auf welchem Betriebssystem html 5 Objective C Visual Studio.net C# oder C++ Apple ios Windows Mobile eclipse Java RIM BS Android eclipse Java Bada Symbian eclipse Java Windows Phone 7 eclipse Java Visual Studio Phone Express C# 20
21 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Literatur 21
22 Es existieren zwei große Einsatzgebiete von mobilen Geräten Datenerfassung Datendarstellung 22
23 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Optimierung von Geschäftsprozessen Keine redundante Datenerfassung Keine Medienbrüche Keine Übertragungsfehler Aktuelle Datenbasis Effizienzsteigerung Einspareffekte 23
24 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Automatisierung nachgelagerter Prozesse Automatisierung nachgelagerter Prozesse möglich Schnittstellenthematik muss beachtet werden 24
25 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Beschleunigung der Erfassung Je nach Art der mobilen Datenerfassung ist eine deutliche Beschleunigung des Erfassungsprozess möglich Schnelle Verfügbarkeit von Daten Insgesamte Prozessbeschleunigung 25
26 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Höhere Qualität der Daten Plausibilitätsprüfung direkt am Ort der Datenentstehung Je nach eingesetztem Erfassungsverfahren intrinsische Prüfung der Daten (z.b. Checksummen) Interaktive Führung möglich Keine Nachgelagerten Scan- und OCR-Prozesse notwendig 26
27 Welche Arten der Datenerfassung gibt es? Kosten Bedienbarkeit Elektromagnetische Erfassung RFID Optische Erfassung Barcodes manuelle Eingabe GUI 27
28 Mobile Datenerfassung ist vielfältig einsetzbar Service- Außendienst / Servicetechniker / Wartung / Protokolle Rettungsdienst / Krankentransport, Notarzt- Einsätze Feuerwehr / Brandschau Gebäudemanagement, GIS, Inventuren, Umzüge, Wartung, Service Mietwagen Ausgabe / Service / Rückgabe Vertrieblicher Außendienst Krankenhaus / Klinik Lieferservice (Paketdienste, Heimlieferservice, Tiefkühlware, Getränke) Ersatzteil-Management Betriebsdatenerfassung Kasse 28
29 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 29
30 Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Ziele der Architektur zur Berücksichtigung der Eigenschaften groß und komplex lange Lebensdauer Ständiger Wandel Beherrschbare Teilstrukturen finden Entwicklung mit mehreren Teams Entwicklung in Stufen Hohe Verständlichkeit System muss änderbar sein Wartbarkeit Wiedererkennbare Lösungen Einheitliche, konsistente Lösungen Regeln, Konventionen Betreibbarkeit beim Kunden Infrastruktur berücksichtigen Austausch/Upgrade von Teilsystemen möglich (Middleware, Hardware, Datenbank) Quelle: sd&m AG 30
31 Software-Kategorien trennen Zuständigkeiten Software-Kategorien 0-Software A-Software Unabhängig von Anwendung und Technik; Ideal wiederverwendbar; Beispiel: Klassenbibliothek für Strings und Behälter Bestimmt durch die fachliche Anwendung; Unabhängig von Technik; Meist der größte Teil des Systems; Beispiel: "Mitarbeiter", "Buchung" AT benutzt A R T-Software R-Software Unabhängig von der fachlichen Anwendung; Experte für eine technischen Komponente dafür wiederverwendbar Beispiel: Zugriffsschicht auf Datenbank Reine Transformation (Repräsentation); erträgliche Mischung von A und T Beispiel: Bildschirmdarstellung in XML umsetzen T 0 AT-Software Befasst sich vermischt mit Technik und Anwendung; Grundsätzlich zu vermeiden: schwer zu warten; widersetzt sich Änderungen; Wiederverwendung nahezu ausgeschlossen! 31
32 Der Komponentenschnitt soll die Zuständigkeiten definieren und die Abhängigkeiten minimieren Zusammenfassung Komponentenschnitt Ziele Trennung technischer Dienste Leitlinien Trennung von Fachlichkeit (A) und Technik (T) Anwendungskern (A-Software) ist technikunabhängig T-Abhängigkeiten kapseln Eindeutige Verantwortlichkeiten/ Zuständigkeiten Parallele Entwicklung Mehr als eine Zuständigkeit ist schlecht Vermeide verteilte Zuständigkeiten Dokumentiere Zuständigkeiten (Was ist das Geheimnis der Komponente?) Komponenten gehören zu genau einer Softwarekategorie Schneide Komponenten so, dass sie getrennt entwickelt werden können Minimiere die Schnittstellen zwischen den Komponenten Abschottung Nachbarsysteme Kapsle Nachbarsysteme Möglichst keine enge Kopplung 32
33 Schematische Darstellung der drahtgebundenen Datenübertragung 33
34 Schematische Darstellung der kabellosen Datenübertragung 34
35 Netzwerkarchitekturen mobiler Anwendungen RFID Spracheingabe DMZ WLAN LAN/Cradle GPRS/UMTS IrDA WAN Bluetooth Mobile Drucker 1D/2D/3D- Barcodes Unterschrift Digitale Kamera GPS Backend Firewall Kommunikations- Server Telefonie Sensorik SMS 35
36 Netzwerkarchitekturen komplexer mobiler Anwendungen PC Arbeitsplatz MDE-Gabelstapler PC Arbeitsplatz PC Arbeitsplatz WLAN MDE Kran Application Server MDE Checker Nachbarsysteme 36
37 Auswertungssystem Erfassungsgerät Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben Erfassungsgerät muss in Aufladestation gestellt werden E rfassungsgerät in Aufladestation stellen Transport ausgeführt Fahrer Leitende Stelle Erfassungsgerät muss per Cradle ausgelesen werden Erfassungsgerät per Cradle auslesen Zustellgruppenleiter Leitende Stelle Erfassungsgerät per LAN ausgelesen Erfassungsgerät Tourdaten müssen manuell nacherfasst werden Tourdaten manuell nacherfassen Leitende Stelle Tourdaten manuell nacherfasst Tourunterlagen bereitstellen Tourausdruck Transportausführung steht an Prüfen, ob Tourunterlagen bereitgestellt werden müssen Tourunterlagen müssen bereitgestellt werden Tourunterlagen bereitgestellt Tourunterlagen bereitstellen Leitende Stelle Leitende Stelle Referenzarchitekturen und -prozesse mobiler Anwendungen Geschäftsprozess (GP) GP 1 GP 2 GP n Fahrer und Fahrzeug erfassen Arbeitsanweisungen Tourunterlagen zusammenstellen Tourausdruck Tourdurchführung steht an Erfassungsgerät Tour durchführen Fahrer Tour durchgeführt Prüfen, ob Anschlusstour Fahrer Es soll keine Anschlusstour gefahren werden Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben 37
38 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 38
39 Handscannerauswahl Der folgende Foliensatz enthält eine erstes grobe Statement zu Alternativen zum auslaufenden Handscanner HC 700 von Motorola (Scanner) und der Bewertung der Verwendung eines LowPrice-Handscanners Die Erkenntnisse bzgl. der alternativen Scanner beruhen auf einem Gespräch mit Motorola Für die Erstellung des Foliensatzes, der Bewertung der Scanner und die Abschätzung der Kosten sind weniger als 10 Tage Bearbeitungsaufwand erbracht worden Weitere Schritte sind noch zu klären und erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell HCe 700 betroffen sind 39
40 Handscannerauswahl Empfehlung: Sonderlogistik sollte auf den in anderen Bereichen etablierte Scanner setzen Einsatz eines zweiten Geräts ist wg. Infrastrukturaufbau nicht günstiger Betriebsfreigabe benötigt Vorlaufzeit von 1,5 Jahren Umfang der Bestellung muss wg. auslaufendem Modell bis September 2009 geklärt sein Bewertung Billiggerät: Am Markt vorhandenen Billiggeräte sind auch nach Einschätzung der Hersteller nicht für den betrieblichen Einsatz im Transport geeignet Keine Garantie/Serviceleistungen; keine Schutzklasse (hohe Ausfallrate, kein Schutz vor Feuchtigkeit); Scannen bei niedrigen Temperaturen schwierig (Betriebstemp Grad) Geräte, die annähernd die Anforderungen erfüllen, sind nur unwesentlich billiger als das im Einsatz befindliche Motorola-Gerät (z.b. MC55 von Motorola wird ca. 200 Euro billiger) Die Betriebsfreigabe für ein neues Gerät kann erfahrungsgemäß aufgrund von Geräteauswahl, Gerätetest, Entwicklung der Kommunikationssoftware, Betriebsversuch sowie internen Abstimmung (Betriebsrat, Betriebsarzt) frühestens nach 18 Monaten erfolgen Durch die für den Aufbau der neuen Infrastruktur (Kommunikation, Software) entstehenden Kosten rechnet sich der Einsatz eines zweiten Gerätetyps erst ab einer Beschaffungszahl von ca Geräten Weitere Schritte zur Auswahl eines Ersatzgerätes erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell betroffen sind 40
41 Engere Auswahl: Motorola Geräte Beschreibung Eigenschaften 1. LowPrice-Scanner 2. Mögliches Ersatzgerät ca. 180 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Einsatz des CS1504, der günstige Scanner von Motorola; dieser kann nur 1D-Barcode scannen; Datenaustausch erfolgt per USB- Kabel; Gerät ohne Garantie und ohne Schutzklasse Einsatz eines seit kurzem lieferbaren Alternativgerätes für den zukünftig nicht mehr hergestellten Scanner: MC55 Nur 1D-Barcode Datenübertragung per USB-Kabel/PC keine GPRS kein Display Batteriebetrieb, kein Akku Keine Schutzklasse ca. 640 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Funktionalität analog Scanner Niedrigere Schutzklasse 3. Scanner Der heute im Einsatz befindliche Motorola- Funk-Scanner HC 700; auslaufende Modellserie (Umfang der Bestellung bis September 2009 erforderlich) ca. 840 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Im Einsatz erprobt 1D-Barcode, 2D-Barcode GPRS: Mobile/zeitnahe Datenübertragung Datenübermittlung an Scanner möglich 41
42 Einsatz eines neuen Geräts benötigt 18 Monate Vorlaufzeit Benötigter zeitlicher Vorlauf Synergien mit anderen Netzen Bedien -felder Mobilfunk 2D- Barcod e Informatio n beim Fahrer am Standort Risiken 1. LowPrice- Scanner ca. 18 Monate(1) nicht möglich keine nein nein nein Gerät nicht robust, daher häufig Ausfall Batteriewechsel führt zu Datenverlust Keine Schutzklasse, keine Betriebstemperatur <5 Grad 2. Ersatzgerät ca. 18 Monate (1) nicht möglich ja ja ja ja Portierung der Handscannersoftware insb. der Mobilfunkanbindung Betriebsverkomplizierung (wg. mehrfacher Infrastruktur) Höhere Ausfallquote wg. Schutzklasse 3. Scanner direkt einsetzbar möglich ja ja ja ja Bestellung nur noch bis September möglich (1) grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 42
43 Das Billiggerät CS1504 deckt nicht die für einen Einsatz erforderlichen technischen Eigenschaften ab... Kategorie Geräteeigenschaft Bewertung Robustheit Betriebstemperatur 5-40 Grad KO-Kriterium: keine Nutzung im Winter möglich Robustheit Keine Schutzklasse KO-Kriterium: kein Schutz vor Feuchtigkeit hohe Ausfallwahrscheinlichkeit Robustheit Keine Garantie, kein Service Daten Speicherplatz 150 Scans a 30 Zeichen nicht für lange Touren und viel Information geeignet Daten Datenübertragung per Kabel keine Echtzeit-Übertragung möglich Aufbau eine Infrastruktur mit PC, Netzwerkanschluss, Server, Auslesesoftware, Modem notwendig Täglicher Einsatz Batteriebetrieb ständiger Nachkauf von Batterien notwendig keine Möglichkeit des Ladestandes zu prüfen Datenverlust, wenn Batterie leer Täglicher Einsatz Kein Display Keine Rückmeldung für Fahrer möglich (erfolgreicher Scan, Fehler) Täglicher Einsatz Täglicher Einsatz Zeitpunkt der Datenübertragung Daten können nur abends/morgens per USB-Kabel übertragen werden Zeiteinstellung immer möglich Fahrer können Zeit manipulieren 43
44 ... und darüber hinaus rät selbst der Hersteller Motorola von Einsatz ab (Auszug aus einer Mail ) Der CS1504 ist seit 2002 von Symbol / Motorola als Consumer Scanner auf dem deutschen Markt. Da der Scanner speziell für den Cosumer Markt entwickelt wurde, besitzt der CS1504 keine Industriestandards wie Fallhöhenspezifikationen oder IP Schutzklassen. Der vorgesehene Markt für den CS1504 sind Privatanwender für die Applikationen: Preisvergleich im Supermarkt, Bestellung per Barcode vom Katalog oder direkt von einer Verpackung. Also überall dort, wo nur wenige Scans in der Woche benötigt werden und die Umgebung sich in einem häuslichen Umfeld bewegt. Nachteile CS1504 im Industrieumfeld 3 Monate Gewährleistung - kein Comprehensive Service angeboten von Motorola Motorola bietet für den CS1504 keinerlei Service an. Nach der Gewährleistung von 3 Monaten (Nur auf Werksfehler!) kann das Gerät nicht mehr Instand gesetzt werden. Stromversorgung erfolgt über eine handelsübliche Knopfzellenbatterie. Ausreichend für maximal ca Scannvorgänge bei Zimmertemperatur (+23 C) Bei einer kälteren Umgebung kann die Anzahl der Scans erheblich runter gehen. Der Wechsel der Knopfzellenbatterie erfolgt über 2 kleine Kreutzschlitzschrauben und ist somit verhältnismäßig kompliziert und nicht für einen häufigen und schnellen Batterietausch ausgelegt. Keine Anzeige wann Batterie leer ist. Temperaturbereich von +5 bis max. +40 C. Lediglich zwei Scantasten vorhanden. (+ und -) Die Tasten haben keine Industrienorm und somit nicht für starken Gebrauch ausgelegt. Keine IP Schutzklasse und somit nicht geeignet bei Regen oder feuchte Umgebung. Keine Fallhöhenspezifikation Keine Displayanzeige Keine Kontrollmöglichkeit durch Anzeige was gescannt wurde oder einer Menüsteuerung. Keine Erfassung der Unterschrift möglich. Batch Gerät. Die Daten müssen via Kabel am PC Übertragen werden. Die Steckverbindungen sind nur für einen seltenen gebrauch ausgelegt. Vergleichbar mit einer digitalen Kamera. Keine Übertragungsstation (Cradle) oder Bluetooth / WLAN vorhanden Einfacher nicht performanter Laserscanner. Bei Sonneneinstrahlung ist der Scanstrahl nicht sichtbar. Der Speicher ist für maximal für 150 Barcodes (EAN13) ausgelegt. (Speicherlimitierung) Bei Barcodes mit mehr Ziffern entsprechend weniger. Sehr klein, so es kann ziemlich einfach verloren gehen Limitierter 1D Decoder, kein 2D Decoding möglich Kleine und kompakte Bauform. Kann somit aber auch leicht verloren gehen. Ihre Anforderungen habe ich mit einer Reihe von Kollegen unserer technischen Abteilung durchgesprochen; sie haben übereinstimmend gesagt, dass dieses Gerät für den Sie es einsetzen wollen, weder geeignet noch gedacht ist. Gerne können wir Sie und Ihr Team weiter beraten. Wir möchten Ihnen nämlich wie allen unseren Kunden das individuell richtige Produkt verkaufen, weil nur das gewährleisten kann, dass Sie rundum zufrieden sind. 44
45 Ein neues Gerät kann nur nach Test auf Betriebstauglichkeit für den Betrieb freigegeben werden Im Geräteauswahlprozess werden Geräte verschiedener Anbieter auf Tauglichkeit verglichen; dabei erfolgt auch ein Preisvergleich Die Software zum Datenaustausch mit dem Handscanners (per PC oder per Mobilfunk) wird geplant, implementiert und getestet In einem Betriebsversuch wird das Gerät der Wahl auf Tauglichkeit im operativen Betrieb getestet und Anpassungen zur Praxistauglichkeit durchgeführt Aufgrund des Projektvolumens der externen Unterstützung müssen die Phasen ausgeschrieben werden 1 Hj 2. Hj 1. HJ 2. HJ Geräteauswahl und Pilotversuch Ausschreibung Software-Implementierung und Betriebsversuch 45
46 Die Kosten werden vor allem durch die Erstbereitstellung und die Beschaffungskosten pro Gerät getrieben Beschaffung Inbetriebnahme Betrieb Scanner (1 Gerät) Zubehör (pro Gerät) Auswahl Gerät Software Betriebsversuch Infrastruktur Gerätewartung 1. LowPrice- Scanner CS Ersatzgerät MC Scanner Grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 46
47 Beispielrechnung Scanner vs. LowPrice-Scanner (ohne Betriebskosten/Wartung) Kosten Beschaffung (in Euro) HighEnd- Scanner Ersatzgerät LowPrice LowPrice-Scanner zwar günstiger, aber betrieblich nicht geeignet Aufgrund Rüstkosten lohnt sich die Beschäftigung mit einem günstigeren Scanner erst ab ca zu erwartenden Geräten Anzahl Geräte 47
48 Eine beispielhafte Cost Case Betrachtung Kostenpunkt Kosten [ ] Art Handscanner 14,1 Mio Einmalig Erstellung Software 1,3 Mio Einmalig Sonstige betr. Aufwendungen 0,30 Mio Einmalig Summe 15,7 Mio Einmalig IT Running Costs 1,22 Mio Jährlich Repair & Maintenance 0,84 Mio Jährlich Summe 2,06 Mio Jährlich 48
49 Software: Zunächst wurden die konzeptionellen Inhalte definiert Inhalte Fachkonzept Priorität der Erarbeitung Migration und Einführung Architekturüberblick Abläufe und fachliche Funktionen Daten (Datenmodell) Benutzerschnittstelle (Dialoge, Batches und Drucke) Schnittstellen Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Abläufe und Funktionen Daten / Datenmodell Architekturüberblick Schnittstellen Benutzerschnittstelle Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Migration und Einführung 49
50 Erstellung der Prozessbeschreibung Fahrt_Id einscannen Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Ankunft wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit gesetzt. Auswahl: Beladen oder Entladen auf dem Scannerdisplay Ladestaus wird nach Auswahl festgelegt und gilt für alle nachfolgenden Mengenerfassungen an dieser Anfahrstelle. Ein Wechsel zwischen Beladen/Entladen ist jederzeit möglich und muss immer vor der nächsten Erfassung erfolgen! Erfassung per Displayeingabe auf dem Scanner? ja nein Ladungsart (z.b. BehW) und Anzahl eingeben. (Korrekturmöglichkeit) Einscannen von Infoträgern, Paketen, Produktbarcodes oder Ladungsbarcodes (keine Korrekturmöglichkeit) Anfahrstellenbarcode erneut einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Abfahrt wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit aktualisiert. Nächste Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) 50
51 Die grobe Zielarchitektur wurde definiert Schematische Darstellung der Funkscanneranbindung an Inhouse-System Shared-Firewall RZ Funkscanner APN Load-Balancer eigene Instanz Transferserver Verteilserver Inhouse-Server Instanz A TS A Inhouse-Server B Instanz B TS B Fachl. Admin- Zugang TS/DDS 51
52 Design der Handscanner-Bedienung Erläuterung der Funktionen des HSC Quittierungs-Leuchte Barcode-Leser Status-Leuchte, Ein-Aus-Taste Touchscreen Scan Taste und Einschalttaste Alle andere Tasten sind deaktiviert und ohne Funktion 52
53 Maskendesign Der Zugang zu dem Adminmenü wird über die Tastenkombination A + D (gleichzeitig) mit Paßworteingabe ermöglicht. 53
54 Maskendesign Helligkeit Display: Standarteinstellung ca 75% Mengenerfassung: Hacken bitte aktiviert lassen Scanner-Nummer einstellen: Bitte achten Sie auf die Korrekte von der ZG-ISBT vergebenen Scanner-Nr. Über diese Nummer wird die Funkübertragung zum ISBT-Zielserver gesteuert. Dubletten mit einer Kalkscanner Nummer sind kein Problem, da in der Datenbank durch die dritte Stelle der Scanner-Nr ein Unterscheidung vorgenommen wird. (Alt = 1, Anders = 3 und Scanner = 5 ) Dubletten bei der Scannernummer dürfen nicht erzeugt werden, da es für jeden Scanner einen eindeutigen ACCESS Point gibt. Touchscreen kalibrieren: Sobald sich ein Fehlverhalten des HSC zeigt, so dass z.b. die Menüpunkte nicht mehr gezielt angeklickt werden können, muss der HSC neu kalibriert werden. Eine Neukalibrierung ist auch erforderlich, nach völliger Akkuentladung, wenn der Akku längere Zeit aus dem Gerät genommen wurde und wenn das Gerät länge Zeit nicht verwendet wurde. 54
55 Maskendesign noch Touchscreen kalibrieren Der Sinn der Kalibrierung ist eine Überprüfung bzw. Neueinstellung der Kommunikation des HSC durch den Stift über den Touchscreen. Dadurch wird gewährleistet, dass das Antippen mit dem Stift den Wert trifft, den der HSC erwartet. Zum Beispiel der Fahrer tippt auf Füllgrad 50% aber durch mangelnde Kalibrierung erkennt der HSC 25%. An verschiedenen Stellen des Touchscreens wird ein Fadenkreuz angezeigt (Mitte, links oben, rechts unten, links unten, rechts oben) und der Benutzer wird aufgefordert in die Mitte des Fadenkreuzes zu tippen. Bei ungenauer Eingabe ( also nicht korrektes Treffen des Fadenkreuzes) muss die Kalibrierung wiederholt werden. 55
56 Maskendesign Modus Ändern stationär/mobil: In dem Konfigurationsmenü Mobil Stationär können Sie den Scanner für seinen nächsten Einsatz Mobil also zur Mitnahme auf die Tour, oder Stationär zum Beispiel im BZ, PZ, Flughafen usw. vorbereiten. Dazu ist bei der Stationären Benutzung zunächst die stationäre Anfahrstelle einzuscannen und über die Scannertastatur einzugeben. (Beim Festhalten der gelbe runden Taste können Sie die Anfahrstelle in großen Buchstaben schreiben). Diese Anfahrstelle wird dann nach jeder gescannten Fahrt-ID in der Scannersoftware automatisch hinzugefügt. So das bei einem Stationären Einsatz des Scanners für Ankunft/Abfahrt nur die Fahrt-ID erfasst werden braucht. Mengen können ebenfalls gescannt/eingegeben werden. 56
57 Maskendesign Admin-Passwort ändern: Bitte möglichst nicht ändern Log-Datei versenden: Bitte nur nach Rücksprache bzw. Aufforderung durch das Projekt. Hier werden bei Softwareproblemen die Logdateien des Scanners an den Transferserver gesendet. 57
58 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 58
59 Literatur [AIM07] a%20matrix, Zugriff am [Anv10] Anvaari, Mohsen; Architectural Support for Openness in Mobile Software Platforms; University of Gothenburg; Master Thesis [Arn02] Arnold, Dieter; Isermann, Heinz; Kuhn, Axel; Tempelmeier, Horst (Hrsg.): Handbuch der Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2002 [Ber00] Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans-Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2000 [Bje97] Bjelicic, B: Hub-Spoke-System. In: Bloch, J.; hde, G. (Hrsg.): Vahlens Großes Logistiklexikon. München: Vahlen, 1997 [BSI04] Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen. Trends und Entwicklungen in Technologien, Anwendungen und Sicherheit. Bonn, Ingelheim: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI, SecuMedia Verlags-GmbH, 2004 [Buc98] Buchholz, Jonas; Clausen, Uwe; Vastag, Alex (Hrsg.): Handbuch der Verkehrslogistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 1998 [Dat04] Datalogic Communication Division: Strichcode-Fibel. Erkenbrechtswei-ler: Datalogic GmbH, 2004 [DB07] Die Bahn: Online-Ticket der bequemste Weg zur Fahrkarte. [DPW07]Deutsche Post World Net: Elektronische Tinte statt Papierlabel. DRFID das Display inklusive. hi&check=yes&lang=de_de&xmlfile= Zugriff am [Fra95] Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik, Abteilung Verkehrslogistik: AIF Forschungsprojekt Speditionsleitstand. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 1995 [Fuh00] Fuhrmann, Woldemar; Brass, Volker: 11 Mobilfunk. In: Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans- Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag,
60 Literatur [Gil07] Gillert, Frank; Hansen, Wolf-Rüdiger: RFID für die Optimierung von Geschäftsprozessen. Prozess-Strukturen, IT-Architekturen, RFID-Infrastruktur. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2007 [Hei07] Heise Verlag: 3GSM: Windows Mobile 6 offiziell vorgestellt. Zugriff am IDentifikation Logistiktrends für Industrie und Handel. Eine Studie der Fraunhofer AutoLog Initiative. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 2004 [Hom06] Hompel, Michael ten; Heidenblut, Volker: Taschenlexikon Logistik. Abkürzungen, Definitionen und Erläuterung der wichtigsten Begriffe aus Materialfluss und Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2006 [Ins07] insidepda.de: screenshot-vom-windowsmobile-5-nachfolger-crossbow/ Zugriff am [Jun02] Jung, Volker; Warnecke, Hans-Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommunikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Lob02] Lobensommer, Hans: 5.7 Dienste für die Mobilkommunikation. In: Jung, Volker; Warnecke, Hans- Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommu-nikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Mic07] Microsoft Corporation: Windows CE Home Page. Zugriff am [Mot07] Motorola: Technical Information. MOTOROLA G24 DEVELOPER S GUIDE. AT Commands Reference Manual. Motorola Inc., May 31, 2007 [Pan05] Panther, Robert: Programmieren mit dem.net Compact Framework. Pocket PC Smartphone Handheld. Poing: Franzis Verlag GmbH,
Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport
Seite 1 von 16 Planspiel Mobility Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport Seite 2 von 16 Planspiel Mobility Inhaltsverzeichnis 1 Zweck des Dokuments | Mittelstand Digital - schlagwort-elektronischer-zahlungsverkehr assistenzsysteme informations-planungssysteme handel cloud-anwendungen | de |
q-de-1290 | Wie funktioniert das Design der Handscanner-Bedienung und welche Funktionen bietet der HSC? | Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz - PDF
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2 Studium der Physik in Bonn, Abschluss Diplom-Physiker bei MOSAIC Software AG als Entwickler Abteilungsleiter Prokurist bei sd&m (später Capgemini) als Geschäftsbereichsmanager Seit 2010 Geschäftsbereich Travel & Logistics der msg systems ag Bereichsleiter West, Aufbau des Bereichs in Köln Branchenschwerpunkt: Logistik Weiterer Ausbau der hervorragenden Software-Engineering Kompetenz Umfangreiche Erfahrung in allen Phasen von Software-Entwicklungsprojekten, Schwerpunkt im Projekt-Management und im Vertrieb Nebenberufliche Studium Master of Business Administration, Schwerpunkt Logistik, Abschluss MBA Privates geb. im Rheinland verheiratet, 3 Kinder Fußball letzter Urlaub 2
3 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter mobilen Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 3
4 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 4
5 Was ist Consumerization? Consumerization beschreibt den Wandel wie neue Technologie in die IT Landschaft eines Unternehmens eingeführt werden. Früher Neue Technologien wurden zuerst in den Unternehmen eingeführt, dann erst im Consumer-Bereich. Heute Neue Technologien werden erst im Consumer-Bereich eingeführt dann erst im Unternehmen. Consumerization of Business Applications: Der Einsatz von neuen Technologie wie Smartphone, Tablets, für Unternehmensanwendungen Dieser Trend spielt uns in die Karten, weil wir unser Know-how jetzt auch auf Consumer-Produkten einsetzen können, die in der Business-IT immer häufiger eingesetzt werden. 5
6 Die Verbreitung von Smartphones nimmt zu Verschiedene Faktoren sind für diesen Wandel verantwortlich: Steigende Anzahl an Smartphones und Tabletts: Die Verbreitung von Smartphones innerhalb von Unternehmen nimmt zu sei es durch offizielle Anschaffungen oder durch Mitarbeiter selbst. Tablet-Verkaufszahlen: Quelle: Gartner Says Worldwide Media Tablet Sales on Pace to Reach 19.5 Million Units in
7 Ist es ein allgemeiner Trend oder nur ein vereinzeltes Phänomen? Das es sich hier um einen allgemeinen Wandel handelt, zeigt sich daran, dass Unternehmen wie SAP den Wandel aufgreifen. 7
8 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 8
9 Mobile Clients sind zunächst einmal Geräte 9
10 aber eben auch Software 10
11 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 11
12 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 12
13 Worin unterscheiden sich mobile Clients Betriebssystem Display Akkulaufzeit Prozessor RAM und Flash-Speicher Schnittstellen zur Datenkommunikation Tastatur Sturzschutz IP-Schutzklasse Art der Datenerfassung Maße und Gewicht Betriebstemperatur Preis 13
14 Apple ios URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: $99 - $299 / Jahr (Apple Development Program) ipod Touch, iphone, ipad Native und signierte Anwendungen Apple Mac OS X xcode + Apple Interface Builder Objective C Platform specific, Cocoa API Native widgets 14
15 Google Android URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows, Linux Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 15
16 Microsoft Windows Phone 8 URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (.net byte code) Anwendung Windows Visual Studio NET, XAML, Silverlight, XNA Plattformspezifisch, WP8 API Native widgets 16
17 RIM BlackBerry URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows BlackBerry Java Plug-in for Eclipse Java BlackBerry APIs Native widgets 17
18 Samsung Bada URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Verschiedene Samsung Geräte Native (java byte code) Anwendung Windows Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 18
19 Nokia Symbian OS URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: Bemerkung: kostenlos Unterschiedliche Nokia Geräte Native application Windows, Linux Eclipse Carbide.c++, Visual Studio, CodeWarrior, Borland C++ Builder, gnupoc. C++ with QT, Python, Flash Lite / Java ME Platform specific, Symbian API Native canvas NOKIA setzt für zukünfitge Geräte auf Windows Mobile (V7.5 or V8). 19
20 Zusammenfassung - Wie entwickelt man auf welchem Betriebssystem html 5 Objective C Visual Studio.net C# oder C++ Apple ios Windows Mobile eclipse Java RIM BS Android eclipse Java Bada Symbian eclipse Java Windows Phone 7 eclipse Java Visual Studio Phone Express C# 20
21 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Literatur 21
22 Es existieren zwei große Einsatzgebiete von mobilen Geräten Datenerfassung Datendarstellung 22
23 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Optimierung von Geschäftsprozessen Keine redundante Datenerfassung Keine Medienbrüche Keine Übertragungsfehler Aktuelle Datenbasis Effizienzsteigerung Einspareffekte 23
24 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Automatisierung nachgelagerter Prozesse Automatisierung nachgelagerter Prozesse möglich Schnittstellenthematik muss beachtet werden 24
25 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Beschleunigung der Erfassung Je nach Art der mobilen Datenerfassung ist eine deutliche Beschleunigung des Erfassungsprozess möglich Schnelle Verfügbarkeit von Daten Insgesamte Prozessbeschleunigung 25
26 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Höhere Qualität der Daten Plausibilitätsprüfung direkt am Ort der Datenentstehung Je nach eingesetztem Erfassungsverfahren intrinsische Prüfung der Daten (z.b. Checksummen) Interaktive Führung möglich Keine Nachgelagerten Scan- und OCR-Prozesse notwendig 26
27 Welche Arten der Datenerfassung gibt es? Kosten Bedienbarkeit Elektromagnetische Erfassung RFID Optische Erfassung Barcodes manuelle Eingabe GUI 27
28 Mobile Datenerfassung ist vielfältig einsetzbar Service- Außendienst / Servicetechniker / Wartung / Protokolle Rettungsdienst / Krankentransport, Notarzt- Einsätze Feuerwehr / Brandschau Gebäudemanagement, GIS, Inventuren, Umzüge, Wartung, Service Mietwagen Ausgabe / Service / Rückgabe Vertrieblicher Außendienst Krankenhaus / Klinik Lieferservice (Paketdienste, Heimlieferservice, Tiefkühlware, Getränke) Ersatzteil-Management Betriebsdatenerfassung Kasse 28
29 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 29
30 Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Ziele der Architektur zur Berücksichtigung der Eigenschaften groß und komplex lange Lebensdauer Ständiger Wandel Beherrschbare Teilstrukturen finden Entwicklung mit mehreren Teams Entwicklung in Stufen Hohe Verständlichkeit System muss änderbar sein Wartbarkeit Wiedererkennbare Lösungen Einheitliche, konsistente Lösungen Regeln, Konventionen Betreibbarkeit beim Kunden Infrastruktur berücksichtigen Austausch/Upgrade von Teilsystemen möglich (Middleware, Hardware, Datenbank) Quelle: sd&m AG 30
31 Software-Kategorien trennen Zuständigkeiten Software-Kategorien 0-Software A-Software Unabhängig von Anwendung und Technik; Ideal wiederverwendbar; Beispiel: Klassenbibliothek für Strings und Behälter Bestimmt durch die fachliche Anwendung; Unabhängig von Technik; Meist der größte Teil des Systems; Beispiel: "Mitarbeiter", "Buchung" AT benutzt A R T-Software R-Software Unabhängig von der fachlichen Anwendung; Experte für eine technischen Komponente dafür wiederverwendbar Beispiel: Zugriffsschicht auf Datenbank Reine Transformation (Repräsentation); erträgliche Mischung von A und T Beispiel: Bildschirmdarstellung in XML umsetzen T 0 AT-Software Befasst sich vermischt mit Technik und Anwendung; Grundsätzlich zu vermeiden: schwer zu warten; widersetzt sich Änderungen; Wiederverwendung nahezu ausgeschlossen! 31
32 Der Komponentenschnitt soll die Zuständigkeiten definieren und die Abhängigkeiten minimieren Zusammenfassung Komponentenschnitt Ziele Trennung technischer Dienste Leitlinien Trennung von Fachlichkeit (A) und Technik (T) Anwendungskern (A-Software) ist technikunabhängig T-Abhängigkeiten kapseln Eindeutige Verantwortlichkeiten/ Zuständigkeiten Parallele Entwicklung Mehr als eine Zuständigkeit ist schlecht Vermeide verteilte Zuständigkeiten Dokumentiere Zuständigkeiten (Was ist das Geheimnis der Komponente?) Komponenten gehören zu genau einer Softwarekategorie Schneide Komponenten so, dass sie getrennt entwickelt werden können Minimiere die Schnittstellen zwischen den Komponenten Abschottung Nachbarsysteme Kapsle Nachbarsysteme Möglichst keine enge Kopplung 32
33 Schematische Darstellung der drahtgebundenen Datenübertragung 33
34 Schematische Darstellung der kabellosen Datenübertragung 34
35 Netzwerkarchitekturen mobiler Anwendungen RFID Spracheingabe DMZ WLAN LAN/Cradle GPRS/UMTS IrDA WAN Bluetooth Mobile Drucker 1D/2D/3D- Barcodes Unterschrift Digitale Kamera GPS Backend Firewall Kommunikations- Server Telefonie Sensorik SMS 35
36 Netzwerkarchitekturen komplexer mobiler Anwendungen PC Arbeitsplatz MDE-Gabelstapler PC Arbeitsplatz PC Arbeitsplatz WLAN MDE Kran Application Server MDE Checker Nachbarsysteme 36
37 Auswertungssystem Erfassungsgerät Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben Erfassungsgerät muss in Aufladestation gestellt werden E rfassungsgerät in Aufladestation stellen Transport ausgeführt Fahrer Leitende Stelle Erfassungsgerät muss per Cradle ausgelesen werden Erfassungsgerät per Cradle auslesen Zustellgruppenleiter Leitende Stelle Erfassungsgerät per LAN ausgelesen Erfassungsgerät Tourdaten müssen manuell nacherfasst werden Tourdaten manuell nacherfassen Leitende Stelle Tourdaten manuell nacherfasst Tourunterlagen bereitstellen Tourausdruck Transportausführung steht an Prüfen, ob Tourunterlagen bereitgestellt werden müssen Tourunterlagen müssen bereitgestellt werden Tourunterlagen bereitgestellt Tourunterlagen bereitstellen Leitende Stelle Leitende Stelle Referenzarchitekturen und -prozesse mobiler Anwendungen Geschäftsprozess (GP) GP 1 GP 2 GP n Fahrer und Fahrzeug erfassen Arbeitsanweisungen Tourunterlagen zusammenstellen Tourausdruck Tourdurchführung steht an Erfassungsgerät Tour durchführen Fahrer Tour durchgeführt Prüfen, ob Anschlusstour Fahrer Es soll keine Anschlusstour gefahren werden Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben 37
38 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 38
39 Handscannerauswahl Der folgende Foliensatz enthält eine erstes grobe Statement zu Alternativen zum auslaufenden Handscanner HC 700 von Motorola (Scanner) und der Bewertung der Verwendung eines LowPrice-Handscanners Die Erkenntnisse bzgl. der alternativen Scanner beruhen auf einem Gespräch mit Motorola Für die Erstellung des Foliensatzes, der Bewertung der Scanner und die Abschätzung der Kosten sind weniger als 10 Tage Bearbeitungsaufwand erbracht worden Weitere Schritte sind noch zu klären und erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell HCe 700 betroffen sind 39
40 Handscannerauswahl Empfehlung: Sonderlogistik sollte auf den in anderen Bereichen etablierte Scanner setzen Einsatz eines zweiten Geräts ist wg. Infrastrukturaufbau nicht günstiger Betriebsfreigabe benötigt Vorlaufzeit von 1,5 Jahren Umfang der Bestellung muss wg. auslaufendem Modell bis September 2009 geklärt sein Bewertung Billiggerät: Am Markt vorhandenen Billiggeräte sind auch nach Einschätzung der Hersteller nicht für den betrieblichen Einsatz im Transport geeignet Keine Garantie/Serviceleistungen; keine Schutzklasse (hohe Ausfallrate, kein Schutz vor Feuchtigkeit); Scannen bei niedrigen Temperaturen schwierig (Betriebstemp Grad) Geräte, die annähernd die Anforderungen erfüllen, sind nur unwesentlich billiger als das im Einsatz befindliche Motorola-Gerät (z.b. MC55 von Motorola wird ca. 200 Euro billiger) Die Betriebsfreigabe für ein neues Gerät kann erfahrungsgemäß aufgrund von Geräteauswahl, Gerätetest, Entwicklung der Kommunikationssoftware, Betriebsversuch sowie internen Abstimmung (Betriebsrat, Betriebsarzt) frühestens nach 18 Monaten erfolgen Durch die für den Aufbau der neuen Infrastruktur (Kommunikation, Software) entstehenden Kosten rechnet sich der Einsatz eines zweiten Gerätetyps erst ab einer Beschaffungszahl von ca Geräten Weitere Schritte zur Auswahl eines Ersatzgerätes erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell betroffen sind 40
41 Engere Auswahl: Motorola Geräte Beschreibung Eigenschaften 1. LowPrice-Scanner 2. Mögliches Ersatzgerät ca. 180 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Einsatz des CS1504, der günstige Scanner von Motorola; dieser kann nur 1D-Barcode scannen; Datenaustausch erfolgt per USB- Kabel; Gerät ohne Garantie und ohne Schutzklasse Einsatz eines seit kurzem lieferbaren Alternativgerätes für den zukünftig nicht mehr hergestellten Scanner: MC55 Nur 1D-Barcode Datenübertragung per USB-Kabel/PC keine GPRS kein Display Batteriebetrieb, kein Akku Keine Schutzklasse ca. 640 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Funktionalität analog Scanner Niedrigere Schutzklasse 3. Scanner Der heute im Einsatz befindliche Motorola- Funk-Scanner HC 700; auslaufende Modellserie (Umfang der Bestellung bis September 2009 erforderlich) ca. 840 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Im Einsatz erprobt 1D-Barcode, 2D-Barcode GPRS: Mobile/zeitnahe Datenübertragung Datenübermittlung an Scanner möglich 41
42 Einsatz eines neuen Geräts benötigt 18 Monate Vorlaufzeit Benötigter zeitlicher Vorlauf Synergien mit anderen Netzen Bedien -felder Mobilfunk 2D- Barcod e Informatio n beim Fahrer am Standort Risiken 1. LowPrice- Scanner ca. 18 Monate(1) nicht möglich keine nein nein nein Gerät nicht robust, daher häufig Ausfall Batteriewechsel führt zu Datenverlust Keine Schutzklasse, keine Betriebstemperatur <5 Grad 2. Ersatzgerät ca. 18 Monate (1) nicht möglich ja ja ja ja Portierung der Handscannersoftware insb. der Mobilfunkanbindung Betriebsverkomplizierung (wg. mehrfacher Infrastruktur) Höhere Ausfallquote wg. Schutzklasse 3. Scanner direkt einsetzbar möglich ja ja ja ja Bestellung nur noch bis September möglich (1) grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 42
43 Das Billiggerät CS1504 deckt nicht die für einen Einsatz erforderlichen technischen Eigenschaften ab... Kategorie Geräteeigenschaft Bewertung Robustheit Betriebstemperatur 5-40 Grad KO-Kriterium: keine Nutzung im Winter möglich Robustheit Keine Schutzklasse KO-Kriterium: kein Schutz vor Feuchtigkeit hohe Ausfallwahrscheinlichkeit Robustheit Keine Garantie, kein Service Daten Speicherplatz 150 Scans a 30 Zeichen nicht für lange Touren und viel Information geeignet Daten Datenübertragung per Kabel keine Echtzeit-Übertragung möglich Aufbau eine Infrastruktur mit PC, Netzwerkanschluss, Server, Auslesesoftware, Modem notwendig Täglicher Einsatz Batteriebetrieb ständiger Nachkauf von Batterien notwendig keine Möglichkeit des Ladestandes zu prüfen Datenverlust, wenn Batterie leer Täglicher Einsatz Kein Display Keine Rückmeldung für Fahrer möglich (erfolgreicher Scan, Fehler) Täglicher Einsatz Täglicher Einsatz Zeitpunkt der Datenübertragung Daten können nur abends/morgens per USB-Kabel übertragen werden Zeiteinstellung immer möglich Fahrer können Zeit manipulieren 43
44 ... und darüber hinaus rät selbst der Hersteller Motorola von Einsatz ab (Auszug aus einer Mail ) Der CS1504 ist seit 2002 von Symbol / Motorola als Consumer Scanner auf dem deutschen Markt. Da der Scanner speziell für den Cosumer Markt entwickelt wurde, besitzt der CS1504 keine Industriestandards wie Fallhöhenspezifikationen oder IP Schutzklassen. Der vorgesehene Markt für den CS1504 sind Privatanwender für die Applikationen: Preisvergleich im Supermarkt, Bestellung per Barcode vom Katalog oder direkt von einer Verpackung. Also überall dort, wo nur wenige Scans in der Woche benötigt werden und die Umgebung sich in einem häuslichen Umfeld bewegt. Nachteile CS1504 im Industrieumfeld 3 Monate Gewährleistung - kein Comprehensive Service angeboten von Motorola Motorola bietet für den CS1504 keinerlei Service an. Nach der Gewährleistung von 3 Monaten (Nur auf Werksfehler!) kann das Gerät nicht mehr Instand gesetzt werden. Stromversorgung erfolgt über eine handelsübliche Knopfzellenbatterie. Ausreichend für maximal ca Scannvorgänge bei Zimmertemperatur (+23 C) Bei einer kälteren Umgebung kann die Anzahl der Scans erheblich runter gehen. Der Wechsel der Knopfzellenbatterie erfolgt über 2 kleine Kreutzschlitzschrauben und ist somit verhältnismäßig kompliziert und nicht für einen häufigen und schnellen Batterietausch ausgelegt. Keine Anzeige wann Batterie leer ist. Temperaturbereich von +5 bis max. +40 C. Lediglich zwei Scantasten vorhanden. (+ und -) Die Tasten haben keine Industrienorm und somit nicht für starken Gebrauch ausgelegt. Keine IP Schutzklasse und somit nicht geeignet bei Regen oder feuchte Umgebung. Keine Fallhöhenspezifikation Keine Displayanzeige Keine Kontrollmöglichkeit durch Anzeige was gescannt wurde oder einer Menüsteuerung. Keine Erfassung der Unterschrift möglich. Batch Gerät. Die Daten müssen via Kabel am PC Übertragen werden. Die Steckverbindungen sind nur für einen seltenen gebrauch ausgelegt. Vergleichbar mit einer digitalen Kamera. Keine Übertragungsstation (Cradle) oder Bluetooth / WLAN vorhanden Einfacher nicht performanter Laserscanner. Bei Sonneneinstrahlung ist der Scanstrahl nicht sichtbar. Der Speicher ist für maximal für 150 Barcodes (EAN13) ausgelegt. (Speicherlimitierung) Bei Barcodes mit mehr Ziffern entsprechend weniger. Sehr klein, so es kann ziemlich einfach verloren gehen Limitierter 1D Decoder, kein 2D Decoding möglich Kleine und kompakte Bauform. Kann somit aber auch leicht verloren gehen. Ihre Anforderungen habe ich mit einer Reihe von Kollegen unserer technischen Abteilung durchgesprochen; sie haben übereinstimmend gesagt, dass dieses Gerät für den Sie es einsetzen wollen, weder geeignet noch gedacht ist. Gerne können wir Sie und Ihr Team weiter beraten. Wir möchten Ihnen nämlich wie allen unseren Kunden das individuell richtige Produkt verkaufen, weil nur das gewährleisten kann, dass Sie rundum zufrieden sind. 44
45 Ein neues Gerät kann nur nach Test auf Betriebstauglichkeit für den Betrieb freigegeben werden Im Geräteauswahlprozess werden Geräte verschiedener Anbieter auf Tauglichkeit verglichen; dabei erfolgt auch ein Preisvergleich Die Software zum Datenaustausch mit dem Handscanners (per PC oder per Mobilfunk) wird geplant, implementiert und getestet In einem Betriebsversuch wird das Gerät der Wahl auf Tauglichkeit im operativen Betrieb getestet und Anpassungen zur Praxistauglichkeit durchgeführt Aufgrund des Projektvolumens der externen Unterstützung müssen die Phasen ausgeschrieben werden 1 Hj 2. Hj 1. HJ 2. HJ Geräteauswahl und Pilotversuch Ausschreibung Software-Implementierung und Betriebsversuch 45
46 Die Kosten werden vor allem durch die Erstbereitstellung und die Beschaffungskosten pro Gerät getrieben Beschaffung Inbetriebnahme Betrieb Scanner (1 Gerät) Zubehör (pro Gerät) Auswahl Gerät Software Betriebsversuch Infrastruktur Gerätewartung 1. LowPrice- Scanner CS Ersatzgerät MC Scanner Grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 46
47 Beispielrechnung Scanner vs. LowPrice-Scanner (ohne Betriebskosten/Wartung) Kosten Beschaffung (in Euro) HighEnd- Scanner Ersatzgerät LowPrice LowPrice-Scanner zwar günstiger, aber betrieblich nicht geeignet Aufgrund Rüstkosten lohnt sich die Beschäftigung mit einem günstigeren Scanner erst ab ca zu erwartenden Geräten Anzahl Geräte 47
48 Eine beispielhafte Cost Case Betrachtung Kostenpunkt Kosten [ ] Art Handscanner 14,1 Mio Einmalig Erstellung Software 1,3 Mio Einmalig Sonstige betr. Aufwendungen 0,30 Mio Einmalig Summe 15,7 Mio Einmalig IT Running Costs 1,22 Mio Jährlich Repair & Maintenance 0,84 Mio Jährlich Summe 2,06 Mio Jährlich 48
49 Software: Zunächst wurden die konzeptionellen Inhalte definiert Inhalte Fachkonzept Priorität der Erarbeitung Migration und Einführung Architekturüberblick Abläufe und fachliche Funktionen Daten (Datenmodell) Benutzerschnittstelle (Dialoge, Batches und Drucke) Schnittstellen Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Abläufe und Funktionen Daten / Datenmodell Architekturüberblick Schnittstellen Benutzerschnittstelle Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Migration und Einführung 49
50 Erstellung der Prozessbeschreibung Fahrt_Id einscannen Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Ankunft wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit gesetzt. Auswahl: Beladen oder Entladen auf dem Scannerdisplay Ladestaus wird nach Auswahl festgelegt und gilt für alle nachfolgenden Mengenerfassungen an dieser Anfahrstelle. Ein Wechsel zwischen Beladen/Entladen ist jederzeit möglich und muss immer vor der nächsten Erfassung erfolgen! Erfassung per Displayeingabe auf dem Scanner? ja nein Ladungsart (z.b. BehW) und Anzahl eingeben. (Korrekturmöglichkeit) Einscannen von Infoträgern, Paketen, Produktbarcodes oder Ladungsbarcodes (keine Korrekturmöglichkeit) Anfahrstellenbarcode erneut einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Abfahrt wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit aktualisiert. Nächste Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) 50
51 Die grobe Zielarchitektur wurde definiert Schematische Darstellung der Funkscanneranbindung an Inhouse-System Shared-Firewall RZ Funkscanner APN Load-Balancer eigene Instanz Transferserver Verteilserver Inhouse-Server Instanz A TS A Inhouse-Server B Instanz B TS B Fachl. Admin- Zugang TS/DDS 51
52 Design der Handscanner-Bedienung Erläuterung der Funktionen des HSC Quittierungs-Leuchte Barcode-Leser Status-Leuchte, Ein-Aus-Taste Touchscreen Scan Taste und Einschalttaste Alle andere Tasten sind deaktiviert und ohne Funktion 52
53 Maskendesign Der Zugang zu dem Adminmenü wird über die Tastenkombination A + D (gleichzeitig) mit Paßworteingabe ermöglicht. 53
54 Maskendesign Helligkeit Display: Standarteinstellung ca 75% Mengenerfassung: Hacken bitte aktiviert lassen Scanner-Nummer einstellen: Bitte achten Sie auf die Korrekte von der ZG-ISBT vergebenen Scanner-Nr. Über diese Nummer wird die Funkübertragung zum ISBT-Zielserver gesteuert. Dubletten mit einer Kalkscanner Nummer sind kein Problem, da in der Datenbank durch die dritte Stelle der Scanner-Nr ein Unterscheidung vorgenommen wird. (Alt = 1, Anders = 3 und Scanner = 5 ) Dubletten bei der Scannernummer dürfen nicht erzeugt werden, da es für jeden Scanner einen eindeutigen ACCESS Point gibt. Touchscreen kalibrieren: Sobald sich ein Fehlverhalten des HSC zeigt, so dass z.b. die Menüpunkte nicht mehr gezielt angeklickt werden können, muss der HSC neu kalibriert werden. Eine Neukalibrierung ist auch erforderlich, nach völliger Akkuentladung, wenn der Akku längere Zeit aus dem Gerät genommen wurde und wenn das Gerät länge Zeit nicht verwendet wurde. 54
55 Maskendesign noch Touchscreen kalibrieren Der Sinn der Kalibrierung ist eine Überprüfung bzw. Neueinstellung der Kommunikation des HSC durch den Stift über den Touchscreen. Dadurch wird gewährleistet, dass das Antippen mit dem Stift den Wert trifft, den der HSC erwartet. Zum Beispiel der Fahrer tippt auf Füllgrad 50% aber durch mangelnde Kalibrierung erkennt der HSC 25%. An verschiedenen Stellen des Touchscreens wird ein Fadenkreuz angezeigt (Mitte, links oben, rechts unten, links unten, rechts oben) und der Benutzer wird aufgefordert in die Mitte des Fadenkreuzes zu tippen. Bei ungenauer Eingabe ( also nicht korrektes Treffen des Fadenkreuzes) muss die Kalibrierung wiederholt werden. 55
56 Maskendesign Modus Ändern stationär/mobil: In dem Konfigurationsmenü Mobil Stationär können Sie den Scanner für seinen nächsten Einsatz Mobil also zur Mitnahme auf die Tour, oder Stationär zum Beispiel im BZ, PZ, Flughafen usw. vorbereiten. Dazu ist bei der Stationären Benutzung zunächst die stationäre Anfahrstelle einzuscannen und über die Scannertastatur einzugeben. (Beim Festhalten der gelbe runden Taste können Sie die Anfahrstelle in großen Buchstaben schreiben). Diese Anfahrstelle wird dann nach jeder gescannten Fahrt-ID in der Scannersoftware automatisch hinzugefügt. So das bei einem Stationären Einsatz des Scanners für Ankunft/Abfahrt nur die Fahrt-ID erfasst werden braucht. Mengen können ebenfalls gescannt/eingegeben werden. 56
57 Maskendesign Admin-Passwort ändern: Bitte möglichst nicht ändern Log-Datei versenden: Bitte nur nach Rücksprache bzw. Aufforderung durch das Projekt. Hier werden bei Softwareproblemen die Logdateien des Scanners an den Transferserver gesendet. 57
58 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 58
59 Literatur [AIM07] a%20matrix, Zugriff am [Anv10] Anvaari, Mohsen; Architectural Support for Openness in Mobile Software Platforms; University of Gothenburg; Master Thesis [Arn02] Arnold, Dieter; Isermann, Heinz; Kuhn, Axel; Tempelmeier, Horst (Hrsg.): Handbuch der Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2002 [Ber00] Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans-Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2000 [Bje97] Bjelicic, B: Hub-Spoke-System. In: Bloch, J.; hde, G. (Hrsg.): Vahlens Großes Logistiklexikon. München: Vahlen, 1997 [BSI04] Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen. Trends und Entwicklungen in Technologien, Anwendungen und Sicherheit. Bonn, Ingelheim: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI, SecuMedia Verlags-GmbH, 2004 [Buc98] Buchholz, Jonas; Clausen, Uwe; Vastag, Alex (Hrsg.): Handbuch der Verkehrslogistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 1998 [Dat04] Datalogic Communication Division: Strichcode-Fibel. Erkenbrechtswei-ler: Datalogic GmbH, 2004 [DB07] Die Bahn: Online-Ticket der bequemste Weg zur Fahrkarte. [DPW07]Deutsche Post World Net: Elektronische Tinte statt Papierlabel. DRFID das Display inklusive. hi&check=yes&lang=de_de&xmlfile= Zugriff am [Fra95] Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik, Abteilung Verkehrslogistik: AIF Forschungsprojekt Speditionsleitstand. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 1995 [Fuh00] Fuhrmann, Woldemar; Brass, Volker: 11 Mobilfunk. In: Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans- Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag,
60 Literatur [Gil07] Gillert, Frank; Hansen, Wolf-Rüdiger: RFID für die Optimierung von Geschäftsprozessen. Prozess-Strukturen, IT-Architekturen, RFID-Infrastruktur. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2007 [Hei07] Heise Verlag: 3GSM: Windows Mobile 6 offiziell vorgestellt. Zugriff am IDentifikation Logistiktrends für Industrie und Handel. Eine Studie der Fraunhofer AutoLog Initiative. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 2004 [Hom06] Hompel, Michael ten; Heidenblut, Volker: Taschenlexikon Logistik. Abkürzungen, Definitionen und Erläuterung der wichtigsten Begriffe aus Materialfluss und Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2006 [Ins07] insidepda.de: screenshot-vom-windowsmobile-5-nachfolger-crossbow/ Zugriff am [Jun02] Jung, Volker; Warnecke, Hans-Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommunikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Lob02] Lobensommer, Hans: 5.7 Dienste für die Mobilkommunikation. In: Jung, Volker; Warnecke, Hans- Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommu-nikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Mic07] Microsoft Corporation: Windows CE Home Page. Zugriff am [Mot07] Motorola: Technical Information. MOTOROLA G24 DEVELOPER S GUIDE. AT Commands Reference Manual. Motorola Inc., May 31, 2007 [Pan05] Panther, Robert: Programmieren mit dem.net Compact Framework. Pocket PC Smartphone Handheld. Poing: Franzis Verlag GmbH,
Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport
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SV 21 Steinheim 0: FC Eintracht Rheine vs. SC Union Nettetal 0: Niersia Neersen II 8: Crefelder SV Marathon vs.
VfL Sportfreunde Lotte vs. VfB Lübeck II 5: FC 06 Heidelsheim 2: Türk Gücü Lüdenscheid SC Oberhausen 1: ASV Einigkeit Süchteln vs.
VfL Benrath 06 0: SV Fortuna 31 Herne vs. FC Vorwärts Kornharpen 1: SV Germania Westerfilde-Bodelschwingh vs. Energie Cottubs II 0: Marokkanischer SV Iserlohn vs.
TuS Hannibal Dortmund-Nord 2: VfL Wolfsburg II 1: FC Singen 04 vs. Sportfreunde Niedersachsen Vechta vs. Düsseldorfer SV 04 Lierenfeld vs.
SSC Hagen Ahrensburg 3: FC Büderich 02 vs. Türkischer SC Hamm vs. DJK Westfalia Soest 3: SSV Germania Wuppertal vs.
Trabzonspor KV Wuppertal-Heiligenhaus SpVg Hagen 11 vs. SV Arminia Marten 08 vs. SC Germania Geyen 3: SpVgg Greuther Fürth vs.
Alemannia Aachen II vs. Bundesliga Frauen, Staffel Süd Merksem-Antwerpen Noord SC vs. SG Anspach vs. Pachanga Diliman FC vs. Philippine Air Force FC 5: Loyola Meralco Sparks vs.
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SC Wiedenbrück II 0: Sporting Grote Heide 2: Provinciale Limburg A Ternesse VV Wommelgem vs. Fortuna Düsseldorf II 3: West Bromwich Albion 3: R Knokke FC 1: Cammel Laird FC vs.
Long Melford FC 2: Saffron Walden Town vs. Braintree Town Reserves 3: K Witgoor Sport Dessel vs. Division Belgien Staffel C K Sint-Eloois-Winkel Sport 2: Division Belgien Staffel A SV Bergisch Gladbach vs.
Borussia Mönchengladbach II 0: Universidad de San Carlos 4: Deportivo Walter Ferretti vs. CD Juventud Independiente 2: San Francisco FC 1: Athletic Club Bilbao 1: Olympique de Marseille 2: Lichterfelder FC Berlin 0: FVgg Kastel 06 3: SV Kray 04 vs.
VfL Sportfreunde 07 Essen 1: Hallescher FC II vs. DJK Agon 08 Düsseldorf vs. Düsseldorfer SC 99 5: SV Jägerhaus Linde vs.
TSV Windeck Burgebrach vs. TuS 05 Sinsen vs. Spielminute Verbandspokal Westfalen SV Sandhausen II vs.
DJK Sportfreunde Nette 5: VfL Osnabrück II vs. RSV Göttingen 05 2: Türk Dostlukspor Kaufbeuren vs. TSV 05 Reichenbach vs. SC 08 Bamberg 2: FC Germania Egestorf-Langreder vs.
VfV Borussia Hildesheim 2: SV Bad Bentheim vs. Kickers Offenbach II vs. Liga Classic Cup BV Essen vs. RSV Göttingen 05 4: FV 08 Rottweil vs.
SV Titania Erkenschwick vs. FC TuRa Bergkamen vs. Post SV Detmold 4: Entscheidungsspiel zum Aufstieg zur Kreisliga A Hannoverscher SC vs. SV Olympia Schlanstedt vs.
SV Lokomotive Aschersleben 0: SV Lippstadt 08 II 2: SV Lippstadt 08 2: SV Neuhof vs. SuS 05 Beckhausen vs. SV Hansa Scholven 5: FC Lok Stendal 2: SV Hüsten 09 2: SF Brackel 61 vs.
SV Union Wessum vs. TuS Essen-West vs. SV Union Frintrop 5: SG Herne 70 vs. SV Berliner Verkehrsbetriebe vs. SV Fortuna Magdeburg 3: Syrianska IF Kerburan vs.
FC 08 Boffzen 2: KFC Esperanza Neerpelt vs. SV Union Rösrath vs. K Berchem Sport 0: Stade de Reims vs. K Kampenhout SK vs.
TuS Finkenwerder II 0: TuS Guldenstern Stade 2: HSV Hilal Duisburg 4: FC Dostluk Spor Osterode vs. Lupo Martini Wolfsburg 0: VfL Osnabrück II 2: TSV Fichte Hagen 1: FC Bayern München 2: Al-Arz Libanon Essen vs.
TuS Rheinland Dremmen 1: FC Sterkrade 72 vs. TSV Safakspor Oberhausen 0: FC Schalke 04 II 2: SC Wiedenbrück vs.
Aplerbecker SC 09 vs. K Herk-de-Stad FC 4: Jeanne d'Arc de Drancy vs. Racing Club de Strasbourg 7: Clermont Foot Auvergne 5: FC Versailles 78 vs.
Le Mans FC vs. AFC Telford United vs. Paris Saint-Germain II vs. ÖSG Viktoria 08 Dortmund 0: Telekom Post SV Münster 1: Baris Spor Hackenberg 3: Hansa Rostock II vs.
DSC 99 Düsseldorf 4: SV 03 Tübingen vs. BSV 07 Schwenningen vs. CfB Ford Niehl vs. SC West Köln 3: SV 98 Schwetzingen vs.
Vorwärts 08 Bottrop 9: FK Srbija Mannheim vs. Minute Kreisklasse Mannheim A-2 Carl Zeiss Jena 0: Chemnitzer FC II vs. FSV Budissa Bautzen 0: SC Obersprockhövel II 1: FC Polonia Hagen 3: West Ham United 0: Türkischer SV Halver vs.
FC Wuppertal 03 vs. Kickers Offenbach II 2: FC Marl vs. FV Wiehl vs. SC Heiligenstadt vs. SV 21 Brenken 2: FK Srbija Leverkusen vs.
SC Vier- und Marschlande vs. Altonaer FC 93 0: Brandenburger SC 05 Süd 2: TuS Germania Schnelsen vs. SV Fortuna Magdeburg vs.
FC Magdeburg II 1: SG Wattenscheid 09 1: FC Gera 03 1: FSV 63 Luckenwalde vs. SG Germania Wiesbaden vs. FV Biebrich 02 vs. SV Sandhausen v Borussia Dortmund 0: SpVgg Jahn Forchheim 1: FC Sand am Main vs.
FC Schweinfurt 05 0: Viking FK Stavanger vs. VfB 09 Annaberg vs. VfB Fortuna Chemnitz vs. SV Bommern II 1: FC Honka Eespo 1: FSV 07 Bischofsheim vs.
FC Bad Oeynhausen 0: SC Heiligenstadt 0: SV 03 Geseke 1: FC 26 Erkenschwick vs. SV Waldhof 07 Mannheim 1: SG Wattenscheid 09 0: SV 03 Geseke vs.
SC Rot-Weiss Verne 5: SV Wanheim vs. TuRa 88 Duisburg 3: SV Waldhof 07 Mannheim 0: SGK Karadeniz Wiesbaden vs. FV Biebrich 02 II 3: SC Roland Beckum vs.
Universitario des Deportes 0: Barcelona SC Guayaquil vs. Sociedad Deportivo Quito vs. Liga de Quito 0: Sportfreunde Steele 09 vs. SC Melle 03 vs. Mühlheimer SV 07 1: Minute Kreisliga Dortmund A3 VfL Halle 96 vs.
FC Lokomotive Leipzig 2: SC Verl II vs. FC Bad Oeynhausen 1: FC Azzurri Schalksmühle vs. TG Hilgen 04 vs. SpVgg Blau-Gelb Schwerin vs.
Grasshopper Club Zürich vs. BSC Young Boys 3: SV Adler Osterfeld 0: SV Arnsberg 09 vs. SC Halberg Brebach 1: Duisburger SV 2: RCD Espanyol Barcelona vs.
CE Sabadell FC vs. Olympic Charleroi Marchienne 2: Boreham Wood FC vs. Albans City FC 0: Afan Lido FC vs. West End FC 2: Heart of Midlothian FC 0: Union Estepona CF 1: K Herk-de-Stad FC vs.
K Lutlommel VV 1: Westfalia Rhynern II vs. Heart of Midlothian FC 1: Inverness Caledonian Thistle vs. WSV Bochum 06 1: SC Husen Kurl 3: SV Austria Salzburg 3: DSV 04 Düsseldorf 1: HSV Hilal Duisburg vs.
Oxford United FC vs. Port Vale FC 2: SV 09 Hüsten 1: FC 03 Differdange vs. SpVgg Bad Pyrmont vs. MTV Union Hamborn vs. TuS Ennepetal II vs.
SV Schalding Heining vs. FC Ingolstadt II 1: FC Donauwörth 08 vs. SpVgg 05 Oberrad 1: SV Schalding Heining 1: Sportfreunde Schwäbisch Hall vs.
FC Ingolstadt 04 vs. FVgg Bayern Kitzingen vs. SV Waldesrand Linden vs. Polizei SV Bochum 0: SpVgg Unterhaching II vs.
Malchower SV 90 vs. FC Einheit Wernigerode vs. Carl Zeiss Jena 2: FC Schönberg 95 0: SV Schwarz-Gelb Dingen vs.
DJK Adler Buldern vs. TSV 08 Kassel 2: AC Sparta Praha 2: VfL Fosite Helgoland vs. Borussia Mönchengladbach Alte Herren 2: SFC Stern Berlin vs.
TuS Makkabi Berlin vs. SG Handwerk Magdeburg 7: FV 09 Breidenbach 0: FSV Einheit Ueckermünde vs. SV 90 Görmin 1: SW Wattenscheid 08 5: SV Schleswig 08 vs.
FFC Wacker München 1: Lupo Martini Wolfsburg vs. SV Hüsten 09 vs. SV Hamborn 90 vs. TuS Union Mülheim 1: DJK Westfalia Kirchlinde vs.
FK Sharri Dortmund 0: Universidad de Oviedo vs. Club Marino Luanco vs. TSV Hanau 5: TSV Rosenheim 3: Banik Ostrava B vs.
Sigma Olomouc B 1: TuS Solbad Ravensberg vs. Division, Staffel D SV Neukirchen 21 vs. SV Holzwickede II 4: Polizei SpVgg Bochum vs.
SR Solingen Höhscheid Widdert vs. Türk Gücü Remscheid 1: VfR 08 Neuss 1: Jahn Regensburg II 1: Viktoria Plzen B vs.
DJK Arminia Klosterhardt vs. Kufr Soom Irbid vs. Al Kharmal Irbid 2: Al Ittihad Aleppo vs. Al Nejmeh Beirut 4: Al Ahed Beirut vs.
Al Jaish Damaskus 1: SC Wiener Neustadt vs. SK Sturm Graz 0: Adler Frintrop II 8: TuRa 86 Essen vs. Division Belgien, Staffel A CD Valle de Guerra vs.
CD Tenerife B vs. Vigor Wuitens Hamme 0: Canvey Island FC vs. Port Vale FC 1: Port Talbot Town vs. SF Brüser Berg 2: ASC 09 Dortmund 0: FC Esperia Viareggio 2: FC Inde Hahn vs.
Türk Gücü Ennepetal 2: Sportfreunde Altenessen 18 1: Arminia Bielefeld III vs. SC 04 Schwabach vs. SC Wiener Neustadt 3: Liga Frauen, Gruppe Süd FK Jugoslavija Wuppertal vs.
FSV Mainz 05 0: DJK Falke Gelsenkirchen vs. FC Zrinski 1: SC Hennen vs. SW Wattenscheid 08 vs. SG Wattenscheid 09 2: Marmara Üniversitesi Spor 5: Millwall Lionesses FC vs.
Sunderland Women FC 1: TuS Essen-West 4: Union Frintrop v SuS 21 Oberhausen 1: Minute Kreispokal Essen Nord-West SpVgg Erle 19 vs. Hammer SpVg II 1: CSC 03 Kassel vs.
SVA Bad Hersfeld vs. SG Niederaula Hattenbach vs. FC 07 Bensheim vs. SV Darmstadt 98 0: SV Wersten 04 2: FC Brandenburg 03 vs.
SV Waren 09 vs. Freie Turnerschaft Braunschweig vs. FC Sachsen Leipzig vs. FC Lokomotive Leipzig 0: SK Vorwärts Steyr vs.
RSV Germania Pfungstadt vs. BSV Ölper vs. VfL 93 Hamburg 2: SV 07 Eschwege vs. FF Jaro PS vs. Pallo-Kerho 37 Ilsalmi 5: FC Jazz-Juniorit Pori 3: FC Hertha Rheidt vs.
FC Hennef 05 0: Nagoya Grampus Eight vs. Kyoto Sanga FC 1: Urawa Red Diamonds vs. Heimschwäche und das Wiedersehen alter Bekannter.
Der Faktencheck zum Auswärtsspiel beim 1. Das kleine Hamburger Stadtderby steigt in Norderstedt. Sportvorstand Ralf Becker lobte die Qualitäten des neuen Trainers.
U19 erkämpft sich einen Punkt gegen Berlin, während sich die U19 ebenfalls mit einem Punkt begnügen muss. Dementsprechend haderten die Rothosen mit ihrem Die Rothosen rangieren damit auf Platz vier der zweiten Liga.
Dieses Mal kommen sie von Lupo Martini. Der VfL Bochum im Vier Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage. So könnt ihr euch bewerben. Tägliche Rundgänge durch das Volksparkstadion.
Die U16 möchte dagegen die Tabellenführung verteidigen. Gern reisen die Niedersachsen nicht zur U21 des Hamburger Die U15 erzielt fünf, die U13 sogar sechs Tore.
Gegen FT Braunschweig feiert die U16 einen 3: Aue annehmen und Leistung bestätigen. Der Kader für das Auswärtsspiel in Aue. Der Faktencheck zum Spiel in Aue.
HSV steigt in den professionellen eSports ein.
TSV München vs. SC Ballfreunde Neandertal vs. VfL Benrath 06 II vs. AA Ponte Preta vs. Königsborner SV II 6: SC Plettenberg II 2: Hamburger SV II 0: TuS Haltern am See 1: DJK Westfalia 04 Gelsenkirchen 1: ES FC Malley vs.
SV 09 Somborn vs. FC Mecklenburg Schwerin vs. FC Anker Wismar 0: Bayern München II vs. VfL Germania Leer 1: SuS Schwarz-Blau Gladbeck vs.
DJK Arminia Ückendorf 2: FK Daugava Riga vs. TSV Friedberg vs. FC Falke Markt Schwaben vs. SV Türkgücü-Ataspor München 1: SC Arminia Ickern vs.
SV Wanne 11 0: RSV Wanne vs. FC Augsburg II 1: FSV Einhausen vs. SV Wacker 04 Bad Salzungen vs. FSV 06 Ohratal 5: SG Germania Wulferstedt vs.
SV Kali Wolmirstedt 0: TS Struck II vs. FC Remscheid II 4: SV Kali Wolmirstedt 2: SV Fortuna Herringen 2: SG Handwerk Rabenstein vs.
SV Eintracht Elster 3: VfB 20 Beverungen II vs. SV 21 Steinheim 0: FC Eintracht Rheine vs. SC Union Nettetal 0: Niersia Neersen II 8: Crefelder SV Marathon vs.
Long Melford FC 2: Saffron Walden Town vs. Braintree Town Reserves 3: K Witgoor Sport Dessel vs.
Division Belgien Staffel C K Sint-Eloois-Winkel Sport 2: Division Belgien Staffel A SV Bergisch Gladbach vs. Borussia Mönchengladbach II 0: Universidad de San Carlos 4: Deportivo Walter Ferretti vs.
CD Juventud Independiente 2: San Francisco FC 1: Athletic Club Bilbao 1: Olympique de Marseille 2: Lichterfelder FC Berlin 0: FVgg Kastel 06 3: SV Kray 04 vs.
TSV Windeck Burgebrach vs. TuS 05 Sinsen vs. Spielminute Verbandspokal Westfalen SV Sandhausen II vs. DJK Sportfreunde Nette 5: VfL Osnabrück II vs.
RSV Göttingen 05 2: Türk Dostlukspor Kaufbeuren vs. TSV 05 Reichenbach vs. SC 08 Bamberg 2: FC Germania Egestorf-Langreder vs. VfV Borussia Hildesheim 2: SV Bad Bentheim vs.
Kickers Offenbach II vs. Liga Classic Cup BV Essen vs. RSV Göttingen 05 4: FV 08 Rottweil vs. SV Titania Erkenschwick vs. FC TuRa Bergkamen vs.
Post SV Detmold 4: Entscheidungsspiel zum Aufstieg zur Kreisliga A Hannoverscher SC vs. SV Olympia Schlanstedt vs. SV Lokomotive Aschersleben 0: SV Lippstadt 08 II 2: SV Lippstadt 08 2: SV Neuhof vs.
SuS 05 Beckhausen vs. SV Hansa Scholven 5: FC Lok Stendal 2: SV Hüsten 09 2: SF Brackel 61 vs. SV Union Wessum vs. TuS Essen-West vs.
SV Union Frintrop 5: SG Herne 70 vs. SV Berliner Verkehrsbetriebe vs. SV Fortuna Magdeburg 3: Syrianska IF Kerburan vs.
DSC 99 Düsseldorf 4: SV 03 Tübingen vs. BSV 07 Schwenningen vs. CfB Ford Niehl vs. SC West Köln 3: SV 98 Schwetzingen vs. Vorwärts 08 Bottrop 9: FK Srbija Mannheim vs.
Minute Kreisklasse Mannheim A-2 Carl Zeiss Jena 0: Chemnitzer FC II vs. FSV Budissa Bautzen 0: SC Obersprockhövel II 1: FC Polonia Hagen 3: West Ham United 0: Türkischer SV Halver vs.
FC Magdeburg II 1: SG Wattenscheid 09 1: FC Gera 03 1: FSV 63 Luckenwalde vs. SG Germania Wiesbaden vs.
FV Biebrich 02 vs. SV Sandhausen v Borussia Dortmund 0: SpVgg Jahn Forchheim 1: FC Sand am Main vs. FC Schweinfurt 05 0: Viking FK Stavanger vs.
VfB 09 Annaberg vs. VfB Fortuna Chemnitz vs. SV Bommern II 1: FC Honka Eespo 1: FSV 07 Bischofsheim vs. FC Bad Oeynhausen 0: SC Heiligenstadt 0: SV 03 Geseke 1: FC 26 Erkenschwick vs.
SV Waldhof 07 Mannheim 1: SG Wattenscheid 09 0: SV 03 Geseke vs. SC Rot-Weiss Verne 5: SV Wanheim vs. TuRa 88 Duisburg 3: SV Waldhof 07 Mannheim 0: SGK Karadeniz Wiesbaden vs.
FV Biebrich 02 II 3: SC Roland Beckum vs. Universitario des Deportes 0: Barcelona SC Guayaquil vs. Sociedad Deportivo Quito vs. Liga de Quito 0: Sportfreunde Steele 09 vs.
SC Melle 03 vs. Mühlheimer SV 07 1: Minute Kreisliga Dortmund A3 VfL Halle 96 vs. FC Lokomotive Leipzig 2: SC Verl II vs.
FC Bad Oeynhausen 1: FC Azzurri Schalksmühle vs. TG Hilgen 04 vs. SpVgg Blau-Gelb Schwerin vs. Grasshopper Club Zürich vs.
BSC Young Boys 3: SV Adler Osterfeld 0: SV Arnsberg 09 vs. SC Halberg Brebach 1: Duisburger SV 2: RCD Espanyol Barcelona vs. CE Sabadell FC vs. Olympic Charleroi Marchienne 2: Boreham Wood FC vs.
Albans City FC 0: Afan Lido FC vs. West End FC 2: Heart of Midlothian FC 0: Union Estepona CF 1: K Herk-de-Stad FC vs. K Lutlommel VV 1: Westfalia Rhynern II vs.
Heart of Midlothian FC 1: Inverness Caledonian Thistle vs. WSV Bochum 06 1: SC Husen Kurl 3: SV Austria Salzburg 3: DSV 04 Düsseldorf 1: HSV Hilal Duisburg vs.
Oxford United FC vs. Port Vale FC 2: SV 09 Hüsten 1: FC 03 Differdange vs. SpVgg Bad Pyrmont vs. MTV Union Hamborn vs.
TuS Ennepetal II vs. SV Schalding Heining vs. FC Ingolstadt II 1: FC Donauwörth 08 vs. SpVgg 05 Oberrad 1: SV Schalding Heining 1: Sportfreunde Schwäbisch Hall vs.
Malchower SV 90 vs. FC Einheit Wernigerode vs. Carl Zeiss Jena 2: FC Schönberg 95 0: SV Schwarz-Gelb Dingen vs. DJK Adler Buldern vs. TSV 08 Kassel 2: AC Sparta Praha 2: VfL Fosite Helgoland vs.
Borussia Mönchengladbach Alte Herren 2: SFC Stern Berlin vs. TuS Makkabi Berlin vs. SG Handwerk Magdeburg 7: FV 09 Breidenbach 0: FSV Einheit Ueckermünde vs.
SV 90 Görmin 1: SW Wattenscheid 08 5: SV Schleswig 08 vs. FFC Wacker München 1: Lupo Martini Wolfsburg vs. SV Hüsten 09 vs.
SV Hamborn 90 vs. TuS Union Mülheim 1: DJK Westfalia Kirchlinde vs. FK Sharri Dortmund 0: Die vierte Pflichtspiel-Premiere, Auswärtsstärke vs.
Gern reisen die Niedersachsen nicht zur U21 des Hamburger Alles klar, liebe Freunde. Als ich die nächsten Jahre guckte, sah ich sofort, dass da der BVB, also der letztjährige "Meister" die Saisn eröffnete.
Ist wohl so, dass immer der Meister die neue Saison eröffnen [ Allerdings frage ich mich trotzdem, warum es dann automatisch ein Heimspiel sein muss?
Als letzte Saison der HSV in München eröffnete, war jedem klar, dass die mit einer fulminanten Packung in die Saison gehen, von der sie sich nicht so schnell erholen sollten.
Fühlt sich wie Kanonenfutter an, oder bin ich da zu sensibel? Abwechslung für meine Verein. Sonst spielt dieser immer sehr spät in der Saison gegen Bayern, Wolfsburg oder Schalke.
Dieses mal eher zur Mitte der Runde. Super dann wird Kiel am 1 Spieltag der erste Tabellenführer. Es war nunmal die Regel, dass die neue Saison immer vom amtierenden Meister in dessen Stadion eröffnet wurde.
Ab kommender Saison gilt diese Regel bzgl. Heimspiel des Meisters nicht mehr, insofern war das erneute Heimrecht eher [
Polizei SV Mönchengladbach vs. Simply register an account and place a bet. SV Selgersdorf vs. Cammel Laird FC vs. FT Dützen 4: Casino tells jackpot winners machine malfunctioned Mönchengladbach II vs. Trinidad and Tobago vs. Albirex Niigata FC 2: Port Vale FC 2: SG Oberhausen 92 vs. Der freie Verkauf sofern noch Karten verfügbar sind startet am Dienstag, den 8. Der dritte Hoffenheimer Treffer schien nur eine Frage der Zeit. Schulz — Amiri Es war das Wir müssen wieder alles dafür tun, um zu gewinnen. Nagelsmann angefressen - Müssen "in der Realität leben" Sportschau Besser macht es Filip Kostic l. Sein Gegenüber Julian Nagelsmann war vor allem mit Halbzeit eins einverstanden: Das Kartenlimit liegt bei 4 Karten pro Kunde. Eigentor seit Gründung der Bundesliga. Erst danach konnten sich die Gäste ein wenig befreien, Nico Schulz zwang Mathenia zu einer Glanzparade Port Talbot Town vs. Queens Park Rangers vs. Quasar names Göttingen 05 2: SV Neuhof vs. Harrisburg City Islanders vs. CFC Hertha 06 2: FSV Einheit Ueckermünde vs. FSV Columbia Donnerberg vs. SR Solingen Höhscheid Widdert vs. SSV Fortschritt Lichtenstein vs.
Hsv vs hoffenheim -
November um Innenverteidiger Kyriakos Papadopoulos ergänzte: Für Hamburger Verhältnisse sind gerade Relegationserfahrungen Gold wert. CL Gruppe F 5. Vorverkauf-Starts können kurzfristig geändert werden. Hoffenheim wirkte danach wie gelähmt. Der freie Verkauf startet am Dienstag, den 8.
Author: Meztirr
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1 Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 1
2 Studium der Physik in Bonn, Abschluss Diplom-Physiker bei MOSAIC Software AG als Entwickler Abteilungsleiter Prokurist bei sd&m (später Capgemini) als Geschäftsbereichsmanager Seit 2010 Geschäftsbereich Travel & Logistics der msg systems ag Bereichsleiter West, Aufbau des Bereichs in Köln Branchenschwerpunkt: Logistik Weiterer Ausbau der hervorragenden Software-Engineering Kompetenz Umfangreiche Erfahrung in allen Phasen von Software-Entwicklungsprojekten, Schwerpunkt im Projekt-Management und im Vertrieb Nebenberufliche Studium Master of Business Administration, Schwerpunkt Logistik, Abschluss MBA Privates geb. im Rheinland verheiratet, 3 Kinder Fußball letzter Urlaub 2
3 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter mobilen Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 3
4 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 4
5 Was ist Consumerization? Consumerization beschreibt den Wandel wie neue Technologie in die IT Landschaft eines Unternehmens eingeführt werden. Früher Neue Technologien wurden zuerst in den Unternehmen eingeführt, dann erst im Consumer-Bereich. Heute Neue Technologien werden erst im Consumer-Bereich eingeführt dann erst im Unternehmen. Consumerization of Business Applications: Der Einsatz von neuen Technologie wie Smartphone, Tablets, für Unternehmensanwendungen Dieser Trend spielt uns in die Karten, weil wir unser Know-how jetzt auch auf Consumer-Produkten einsetzen können, die in der Business-IT immer häufiger eingesetzt werden. 5
6 Die Verbreitung von Smartphones nimmt zu Verschiedene Faktoren sind für diesen Wandel verantwortlich: Steigende Anzahl an Smartphones und Tabletts: Die Verbreitung von Smartphones innerhalb von Unternehmen nimmt zu sei es durch offizielle Anschaffungen oder durch Mitarbeiter selbst. Tablet-Verkaufszahlen: Quelle: Gartner Says Worldwide Media Tablet Sales on Pace to Reach 19.5 Million Units in
7 Ist es ein allgemeiner Trend oder nur ein vereinzeltes Phänomen? Das es sich hier um einen allgemeinen Wandel handelt, zeigt sich daran, dass Unternehmen wie SAP den Wandel aufgreifen. 7
8 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 8
9 Mobile Clients sind zunächst einmal Geräte 9
10 aber eben auch Software 10
11 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 11
12 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 12
13 Worin unterscheiden sich mobile Clients Betriebssystem Display Akkulaufzeit Prozessor RAM und Flash-Speicher Schnittstellen zur Datenkommunikation Tastatur Sturzschutz IP-Schutzklasse Art der Datenerfassung Maße und Gewicht Betriebstemperatur Preis 13
14 Apple ios URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: $99 - $299 / Jahr (Apple Development Program) ipod Touch, iphone, ipad Native und signierte Anwendungen Apple Mac OS X xcode + Apple Interface Builder Objective C Platform specific, Cocoa API Native widgets 14
15 Google Android URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows, Linux Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 15
16 Microsoft Windows Phone 8 URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (.net byte code) Anwendung Windows Visual Studio NET, XAML, Silverlight, XNA Plattformspezifisch, WP8 API Native widgets 16
17 RIM BlackBerry URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows BlackBerry Java Plug-in for Eclipse Java BlackBerry APIs Native widgets 17
18 Samsung Bada URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Verschiedene Samsung Geräte Native (java byte code) Anwendung Windows Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 18
19 Nokia Symbian OS URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: Bemerkung: kostenlos Unterschiedliche Nokia Geräte Native application Windows, Linux Eclipse Carbide.c++, Visual Studio, CodeWarrior, Borland C++ Builder, gnupoc. C++ with QT, Python, Flash Lite / Java ME Platform specific, Symbian API Native canvas NOKIA setzt für zukünfitge Geräte auf Windows Mobile (V7.5 or V8). 19
20 Zusammenfassung - Wie entwickelt man auf welchem Betriebssystem html 5 Objective C Visual Studio.net C# oder C++ Apple ios Windows Mobile eclipse Java RIM BS Android eclipse Java Bada Symbian eclipse Java Windows Phone 7 eclipse Java Visual Studio Phone Express C# 20
21 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Literatur 21
22 Es existieren zwei große Einsatzgebiete von mobilen Geräten Datenerfassung Datendarstellung 22
23 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Optimierung von Geschäftsprozessen Keine redundante Datenerfassung Keine Medienbrüche Keine Übertragungsfehler Aktuelle Datenbasis Effizienzsteigerung Einspareffekte 23
24 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Automatisierung nachgelagerter Prozesse Automatisierung nachgelagerter Prozesse möglich Schnittstellenthematik muss beachtet werden 24
25 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Beschleunigung der Erfassung Je nach Art der mobilen Datenerfassung ist eine deutliche Beschleunigung des Erfassungsprozess möglich Schnelle Verfügbarkeit von Daten Insgesamte Prozessbeschleunigung 25
26 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Höhere Qualität der Daten Plausibilitätsprüfung direkt am Ort der Datenentstehung Je nach eingesetztem Erfassungsverfahren intrinsische Prüfung der Daten (z.b. Checksummen) Interaktive Führung möglich Keine Nachgelagerten Scan- und OCR-Prozesse notwendig 26
27 Welche Arten der Datenerfassung gibt es? Kosten Bedienbarkeit Elektromagnetische Erfassung RFID Optische Erfassung Barcodes manuelle Eingabe GUI 27
28 Mobile Datenerfassung ist vielfältig einsetzbar Service- Außendienst / Servicetechniker / Wartung / Protokolle Rettungsdienst / Krankentransport, Notarzt- Einsätze Feuerwehr / Brandschau Gebäudemanagement, GIS, Inventuren, Umzüge, Wartung, Service Mietwagen Ausgabe / Service / Rückgabe Vertrieblicher Außendienst Krankenhaus / Klinik Lieferservice (Paketdienste, Heimlieferservice, Tiefkühlware, Getränke) Ersatzteil-Management Betriebsdatenerfassung Kasse 28
29 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 29
30 Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Ziele der Architektur zur Berücksichtigung der Eigenschaften groß und komplex lange Lebensdauer Ständiger Wandel Beherrschbare Teilstrukturen finden Entwicklung mit mehreren Teams Entwicklung in Stufen Hohe Verständlichkeit System muss änderbar sein Wartbarkeit Wiedererkennbare Lösungen Einheitliche, konsistente Lösungen Regeln, Konventionen Betreibbarkeit beim Kunden Infrastruktur berücksichtigen Austausch/Upgrade von Teilsystemen möglich (Middleware, Hardware, Datenbank) Quelle: sd&m AG 30
31 Software-Kategorien trennen Zuständigkeiten Software-Kategorien 0-Software A-Software Unabhängig von Anwendung und Technik; Ideal wiederverwendbar; Beispiel: Klassenbibliothek für Strings und Behälter Bestimmt durch die fachliche Anwendung; Unabhängig von Technik; Meist der größte Teil des Systems; Beispiel: "Mitarbeiter", "Buchung" AT benutzt A R T-Software R-Software Unabhängig von der fachlichen Anwendung; Experte für eine technischen Komponente dafür wiederverwendbar Beispiel: Zugriffsschicht auf Datenbank Reine Transformation (Repräsentation); erträgliche Mischung von A und T Beispiel: Bildschirmdarstellung in XML umsetzen T 0 AT-Software Befasst sich vermischt mit Technik und Anwendung; Grundsätzlich zu vermeiden: schwer zu warten; widersetzt sich Änderungen; Wiederverwendung nahezu ausgeschlossen! 31
32 Der Komponentenschnitt soll die Zuständigkeiten definieren und die Abhängigkeiten minimieren Zusammenfassung Komponentenschnitt Ziele Trennung technischer Dienste Leitlinien Trennung von Fachlichkeit (A) und Technik (T) Anwendungskern (A-Software) ist technikunabhängig T-Abhängigkeiten kapseln Eindeutige Verantwortlichkeiten/ Zuständigkeiten Parallele Entwicklung Mehr als eine Zuständigkeit ist schlecht Vermeide verteilte Zuständigkeiten Dokumentiere Zuständigkeiten (Was ist das Geheimnis der Komponente?) Komponenten gehören zu genau einer Softwarekategorie Schneide Komponenten so, dass sie getrennt entwickelt werden können Minimiere die Schnittstellen zwischen den Komponenten Abschottung Nachbarsysteme Kapsle Nachbarsysteme Möglichst keine enge Kopplung 32
33 Schematische Darstellung der drahtgebundenen Datenübertragung 33
34 Schematische Darstellung der kabellosen Datenübertragung 34
35 Netzwerkarchitekturen mobiler Anwendungen RFID Spracheingabe DMZ WLAN LAN/Cradle GPRS/UMTS IrDA WAN Bluetooth Mobile Drucker 1D/2D/3D- Barcodes Unterschrift Digitale Kamera GPS Backend Firewall Kommunikations- Server Telefonie Sensorik SMS 35
36 Netzwerkarchitekturen komplexer mobiler Anwendungen PC Arbeitsplatz MDE-Gabelstapler PC Arbeitsplatz PC Arbeitsplatz WLAN MDE Kran Application Server MDE Checker Nachbarsysteme 36
37 Auswertungssystem Erfassungsgerät Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben Erfassungsgerät muss in Aufladestation gestellt werden E rfassungsgerät in Aufladestation stellen Transport ausgeführt Fahrer Leitende Stelle Erfassungsgerät muss per Cradle ausgelesen werden Erfassungsgerät per Cradle auslesen Zustellgruppenleiter Leitende Stelle Erfassungsgerät per LAN ausgelesen Erfassungsgerät Tourdaten müssen manuell nacherfasst werden Tourdaten manuell nacherfassen Leitende Stelle Tourdaten manuell nacherfasst Tourunterlagen bereitstellen Tourausdruck Transportausführung steht an Prüfen, ob Tourunterlagen bereitgestellt werden müssen Tourunterlagen müssen bereitgestellt werden Tourunterlagen bereitgestellt Tourunterlagen bereitstellen Leitende Stelle Leitende Stelle Referenzarchitekturen und -prozesse mobiler Anwendungen Geschäftsprozess (GP) GP 1 GP 2 GP n Fahrer und Fahrzeug erfassen Arbeitsanweisungen Tourunterlagen zusammenstellen Tourausdruck Tourdurchführung steht an Erfassungsgerät Tour durchführen Fahrer Tour durchgeführt Prüfen, ob Anschlusstour Fahrer Es soll keine Anschlusstour gefahren werden Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben 37
38 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 38
39 Handscannerauswahl Der folgende Foliensatz enthält eine erstes grobe Statement zu Alternativen zum auslaufenden Handscanner HC 700 von Motorola (Scanner) und der Bewertung der Verwendung eines LowPrice-Handscanners Die Erkenntnisse bzgl. der alternativen Scanner beruhen auf einem Gespräch mit Motorola Für die Erstellung des Foliensatzes, der Bewertung der Scanner und die Abschätzung der Kosten sind weniger als 10 Tage Bearbeitungsaufwand erbracht worden Weitere Schritte sind noch zu klären und erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell HCe 700 betroffen sind 39
40 Handscannerauswahl Empfehlung: Sonderlogistik sollte auf den in anderen Bereichen etablierte Scanner setzen Einsatz eines zweiten Geräts ist wg. Infrastrukturaufbau nicht günstiger Betriebsfreigabe benötigt Vorlaufzeit von 1,5 Jahren Umfang der Bestellung muss wg. auslaufendem Modell bis September 2009 geklärt sein Bewertung Billiggerät: Am Markt vorhandenen Billiggeräte sind auch nach Einschätzung der Hersteller nicht für den betrieblichen Einsatz im Transport geeignet Keine Garantie/Serviceleistungen; keine Schutzklasse (hohe Ausfallrate, kein Schutz vor Feuchtigkeit); Scannen bei niedrigen Temperaturen schwierig (Betriebstemp Grad) Geräte, die annähernd die Anforderungen erfüllen, sind nur unwesentlich billiger als das im Einsatz befindliche Motorola-Gerät (z.b. MC55 von Motorola wird ca. 200 Euro billiger) Die Betriebsfreigabe für ein neues Gerät kann erfahrungsgemäß aufgrund von Geräteauswahl, Gerätetest, Entwicklung der Kommunikationssoftware, Betriebsversuch sowie internen Abstimmung (Betriebsrat, Betriebsarzt) frühestens nach 18 Monaten erfolgen Durch die für den Aufbau der neuen Infrastruktur (Kommunikation, Software) entstehenden Kosten rechnet sich der Einsatz eines zweiten Gerätetyps erst ab einer Beschaffungszahl von ca Geräten Weitere Schritte zur Auswahl eines Ersatzgerätes erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell betroffen sind 40
41 Engere Auswahl: Motorola Geräte Beschreibung Eigenschaften 1. LowPrice-Scanner 2. Mögliches Ersatzgerät ca. 180 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Einsatz des CS1504, der günstige Scanner von Motorola; dieser kann nur 1D-Barcode scannen; Datenaustausch erfolgt per USB- Kabel; Gerät ohne Garantie und ohne Schutzklasse Einsatz eines seit kurzem lieferbaren Alternativgerätes für den zukünftig nicht mehr hergestellten Scanner: MC55 Nur 1D-Barcode Datenübertragung per USB-Kabel/PC keine GPRS kein Display Batteriebetrieb, kein Akku Keine Schutzklasse ca. 640 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Funktionalität analog Scanner Niedrigere Schutzklasse 3. Scanner Der heute im Einsatz befindliche Motorola- Funk-Scanner HC 700; auslaufende Modellserie (Umfang der Bestellung bis September 2009 erforderlich) ca. 840 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Im Einsatz erprobt 1D-Barcode, 2D-Barcode GPRS: Mobile/zeitnahe Datenübertragung Datenübermittlung an Scanner möglich 41
42 Einsatz eines neuen Geräts benötigt 18 Monate Vorlaufzeit Benötigter zeitlicher Vorlauf Synergien mit anderen Netzen Bedien -felder Mobilfunk 2D- Barcod e Informatio n beim Fahrer am Standort Risiken 1. LowPrice- Scanner ca. 18 Monate(1) nicht möglich keine nein nein nein Gerät nicht robust, daher häufig Ausfall Batteriewechsel führt zu Datenverlust Keine Schutzklasse, keine Betriebstemperatur <5 Grad 2. Ersatzgerät ca. 18 Monate (1) nicht möglich ja ja ja ja Portierung der Handscannersoftware insb. der Mobilfunkanbindung Betriebsverkomplizierung (wg. mehrfacher Infrastruktur) Höhere Ausfallquote wg. Schutzklasse 3. Scanner direkt einsetzbar möglich ja ja ja ja Bestellung nur noch bis September möglich (1) grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 42
43 Das Billiggerät CS1504 deckt nicht die für einen Einsatz erforderlichen technischen Eigenschaften ab... Kategorie Geräteeigenschaft Bewertung Robustheit Betriebstemperatur 5-40 Grad KO-Kriterium: keine Nutzung im Winter möglich Robustheit Keine Schutzklasse KO-Kriterium: kein Schutz vor Feuchtigkeit hohe Ausfallwahrscheinlichkeit Robustheit Keine Garantie, kein Service Daten Speicherplatz 150 Scans a 30 Zeichen nicht für lange Touren und viel Information geeignet Daten Datenübertragung per Kabel keine Echtzeit-Übertragung möglich Aufbau eine Infrastruktur mit PC, Netzwerkanschluss, Server, Auslesesoftware, Modem notwendig Täglicher Einsatz Batteriebetrieb ständiger Nachkauf von Batterien notwendig keine Möglichkeit des Ladestandes zu prüfen Datenverlust, wenn Batterie leer Täglicher Einsatz Kein Display Keine Rückmeldung für Fahrer möglich (erfolgreicher Scan, Fehler) Täglicher Einsatz Täglicher Einsatz Zeitpunkt der Datenübertragung Daten können nur abends/morgens per USB-Kabel übertragen werden Zeiteinstellung immer möglich Fahrer können Zeit manipulieren 43
44 ... und darüber hinaus rät selbst der Hersteller Motorola von Einsatz ab (Auszug aus einer Mail ) Der CS1504 ist seit 2002 von Symbol / Motorola als Consumer Scanner auf dem deutschen Markt. Da der Scanner speziell für den Cosumer Markt entwickelt wurde, besitzt der CS1504 keine Industriestandards wie Fallhöhenspezifikationen oder IP Schutzklassen. Der vorgesehene Markt für den CS1504 sind Privatanwender für die Applikationen: Preisvergleich im Supermarkt, Bestellung per Barcode vom Katalog oder direkt von einer Verpackung. Also überall dort, wo nur wenige Scans in der Woche benötigt werden und die Umgebung sich in einem häuslichen Umfeld bewegt. Nachteile CS1504 im Industrieumfeld 3 Monate Gewährleistung - kein Comprehensive Service angeboten von Motorola Motorola bietet für den CS1504 keinerlei Service an. Nach der Gewährleistung von 3 Monaten (Nur auf Werksfehler!) kann das Gerät nicht mehr Instand gesetzt werden. Stromversorgung erfolgt über eine handelsübliche Knopfzellenbatterie. Ausreichend für maximal ca Scannvorgänge bei Zimmertemperatur (+23 C) Bei einer kälteren Umgebung kann die Anzahl der Scans erheblich runter gehen. Der Wechsel der Knopfzellenbatterie erfolgt über 2 kleine Kreutzschlitzschrauben und ist somit verhältnismäßig kompliziert und nicht für einen häufigen und schnellen Batterietausch ausgelegt. Keine Anzeige wann Batterie leer ist. Temperaturbereich von +5 bis max. +40 C. Lediglich zwei Scantasten vorhanden. (+ und -) Die Tasten haben keine Industrienorm und somit nicht für starken Gebrauch ausgelegt. Keine IP Schutzklasse und somit nicht geeignet bei Regen oder feuchte Umgebung. Keine Fallhöhenspezifikation Keine Displayanzeige Keine Kontrollmöglichkeit durch Anzeige was gescannt wurde oder einer Menüsteuerung. Keine Erfassung der Unterschrift möglich. Batch Gerät. Die Daten müssen via Kabel am PC Übertragen werden. Die Steckverbindungen sind nur für einen seltenen gebrauch ausgelegt. Vergleichbar mit einer digitalen Kamera. Keine Übertragungsstation (Cradle) oder Bluetooth / WLAN vorhanden Einfacher nicht performanter Laserscanner. Bei Sonneneinstrahlung ist der Scanstrahl nicht sichtbar. Der Speicher ist für maximal für 150 Barcodes (EAN13) ausgelegt. (Speicherlimitierung) Bei Barcodes mit mehr Ziffern entsprechend weniger. Sehr klein, so es kann ziemlich einfach verloren gehen Limitierter 1D Decoder, kein 2D Decoding möglich Kleine und kompakte Bauform. Kann somit aber auch leicht verloren gehen. Ihre Anforderungen habe ich mit einer Reihe von Kollegen unserer technischen Abteilung durchgesprochen; sie haben übereinstimmend gesagt, dass dieses Gerät für den Sie es einsetzen wollen, weder geeignet noch gedacht ist. Gerne können wir Sie und Ihr Team weiter beraten. Wir möchten Ihnen nämlich wie allen unseren Kunden das individuell richtige Produkt verkaufen, weil nur das gewährleisten kann, dass Sie rundum zufrieden sind. 44
45 Ein neues Gerät kann nur nach Test auf Betriebstauglichkeit für den Betrieb freigegeben werden Im Geräteauswahlprozess werden Geräte verschiedener Anbieter auf Tauglichkeit verglichen; dabei erfolgt auch ein Preisvergleich Die Software zum Datenaustausch mit dem Handscanners (per PC oder per Mobilfunk) wird geplant, implementiert und getestet In einem Betriebsversuch wird das Gerät der Wahl auf Tauglichkeit im operativen Betrieb getestet und Anpassungen zur Praxistauglichkeit durchgeführt Aufgrund des Projektvolumens der externen Unterstützung müssen die Phasen ausgeschrieben werden 1 Hj 2. Hj 1. HJ 2. HJ Geräteauswahl und Pilotversuch Ausschreibung Software-Implementierung und Betriebsversuch 45
46 Die Kosten werden vor allem durch die Erstbereitstellung und die Beschaffungskosten pro Gerät getrieben Beschaffung Inbetriebnahme Betrieb Scanner (1 Gerät) Zubehör (pro Gerät) Auswahl Gerät Software Betriebsversuch Infrastruktur Gerätewartung 1. LowPrice- Scanner CS Ersatzgerät MC Scanner Grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 46
47 Beispielrechnung Scanner vs. LowPrice-Scanner (ohne Betriebskosten/Wartung) Kosten Beschaffung (in Euro) HighEnd- Scanner Ersatzgerät LowPrice LowPrice-Scanner zwar günstiger, aber betrieblich nicht geeignet Aufgrund Rüstkosten lohnt sich die Beschäftigung mit einem günstigeren Scanner erst ab ca zu erwartenden Geräten Anzahl Geräte 47
48 Eine beispielhafte Cost Case Betrachtung Kostenpunkt Kosten [ ] Art Handscanner 14,1 Mio Einmalig Erstellung Software 1,3 Mio Einmalig Sonstige betr. Aufwendungen 0,30 Mio Einmalig Summe 15,7 Mio Einmalig IT Running Costs 1,22 Mio Jährlich Repair & Maintenance 0,84 Mio Jährlich Summe 2,06 Mio Jährlich 48
49 Software: Zunächst wurden die konzeptionellen Inhalte definiert Inhalte Fachkonzept Priorität der Erarbeitung Migration und Einführung Architekturüberblick Abläufe und fachliche Funktionen Daten (Datenmodell) Benutzerschnittstelle (Dialoge, Batches und Drucke) Schnittstellen Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Abläufe und Funktionen Daten / Datenmodell Architekturüberblick Schnittstellen Benutzerschnittstelle Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Migration und Einführung 49
50 Erstellung der Prozessbeschreibung Fahrt_Id einscannen Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Ankunft wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit gesetzt. Auswahl: Beladen oder Entladen auf dem Scannerdisplay Ladestaus wird nach Auswahl festgelegt und gilt für alle nachfolgenden Mengenerfassungen an dieser Anfahrstelle. Ein Wechsel zwischen Beladen/Entladen ist jederzeit möglich und muss immer vor der nächsten Erfassung erfolgen! Erfassung per Displayeingabe auf dem Scanner? ja nein Ladungsart (z.b. BehW) und Anzahl eingeben. (Korrekturmöglichkeit) Einscannen von Infoträgern, Paketen, Produktbarcodes oder Ladungsbarcodes (keine Korrekturmöglichkeit) Anfahrstellenbarcode erneut einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Abfahrt wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit aktualisiert. Nächste Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) 50
51 Die grobe Zielarchitektur wurde definiert Schematische Darstellung der Funkscanneranbindung an Inhouse-System Shared-Firewall RZ Funkscanner APN Load-Balancer eigene Instanz Transferserver Verteilserver Inhouse-Server Instanz A TS A Inhouse-Server B Instanz B TS B Fachl. Admin- Zugang TS/DDS 51
52 Design der Handscanner-Bedienung Erläuterung der Funktionen des HSC Quittierungs-Leuchte Barcode-Leser Status-Leuchte, Ein-Aus-Taste Touchscreen Scan Taste und Einschalttaste Alle andere Tasten sind deaktiviert und ohne Funktion 52
53 Maskendesign Der Zugang zu dem Adminmenü wird über die Tastenkombination A + D (gleichzeitig) mit Paßworteingabe ermöglicht. 53
54 Maskendesign Helligkeit Display: Standarteinstellung ca 75% Mengenerfassung: Hacken bitte aktiviert lassen Scanner-Nummer einstellen: Bitte achten Sie auf die Korrekte von der ZG-ISBT vergebenen Scanner-Nr. Über diese Nummer wird die Funkübertragung zum ISBT-Zielserver gesteuert. Dubletten mit einer Kalkscanner Nummer sind kein Problem, da in der Datenbank durch die dritte Stelle der Scanner-Nr ein Unterscheidung vorgenommen wird. (Alt = 1, Anders = 3 und Scanner = 5 ) Dubletten bei der Scannernummer dürfen nicht erzeugt werden, da es für jeden Scanner einen eindeutigen ACCESS Point gibt. Touchscreen kalibrieren: Sobald sich ein Fehlverhalten des HSC zeigt, so dass z.b. die Menüpunkte nicht mehr gezielt angeklickt werden können, muss der HSC neu kalibriert werden. Eine Neukalibrierung ist auch erforderlich, nach völliger Akkuentladung, wenn der Akku längere Zeit aus dem Gerät genommen wurde und wenn das Gerät länge Zeit nicht verwendet wurde. 54
55 Maskendesign noch Touchscreen kalibrieren Der Sinn der Kalibrierung ist eine Überprüfung bzw. Neueinstellung der Kommunikation des HSC durch den Stift über den Touchscreen. Dadurch wird gewährleistet, dass das Antippen mit dem Stift den Wert trifft, den der HSC erwartet. Zum Beispiel der Fahrer tippt auf Füllgrad 50% aber durch mangelnde Kalibrierung erkennt der HSC 25%. An verschiedenen Stellen des Touchscreens wird ein Fadenkreuz angezeigt (Mitte, links oben, rechts unten, links unten, rechts oben) und der Benutzer wird aufgefordert in die Mitte des Fadenkreuzes zu tippen. Bei ungenauer Eingabe ( also nicht korrektes Treffen des Fadenkreuzes) muss die Kalibrierung wiederholt werden. 55
56 Maskendesign Modus Ändern stationär/mobil: In dem Konfigurationsmenü Mobil Stationär können Sie den Scanner für seinen nächsten Einsatz Mobil also zur Mitnahme auf die Tour, oder Stationär zum Beispiel im BZ, PZ, Flughafen usw. vorbereiten. Dazu ist bei der Stationären Benutzung zunächst die stationäre Anfahrstelle einzuscannen und über die Scannertastatur einzugeben. (Beim Festhalten der gelbe runden Taste können Sie die Anfahrstelle in großen Buchstaben schreiben). Diese Anfahrstelle wird dann nach jeder gescannten Fahrt-ID in der Scannersoftware automatisch hinzugefügt. So das bei einem Stationären Einsatz des Scanners für Ankunft/Abfahrt nur die Fahrt-ID erfasst werden braucht. Mengen können ebenfalls gescannt/eingegeben werden. 56
57 Maskendesign Admin-Passwort ändern: Bitte möglichst nicht ändern Log-Datei versenden: Bitte nur nach Rücksprache bzw. Aufforderung durch das Projekt. Hier werden bei Softwareproblemen die Logdateien des Scanners an den Transferserver gesendet. 57
58 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 58
59 Literatur [AIM07] a%20matrix, Zugriff am [Anv10] Anvaari, Mohsen; Architectural Support for Openness in Mobile Software Platforms; University of Gothenburg; Master Thesis [Arn02] Arnold, Dieter; Isermann, Heinz; Kuhn, Axel; Tempelmeier, Horst (Hrsg.): Handbuch der Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2002 [Ber00] Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans-Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2000 [Bje97] Bjelicic, B: Hub-Spoke-System. In: Bloch, J.; hde, G. (Hrsg.): Vahlens Großes Logistiklexikon. München: Vahlen, 1997 [BSI04] Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen. Trends und Entwicklungen in Technologien, Anwendungen und Sicherheit. Bonn, Ingelheim: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI, SecuMedia Verlags-GmbH, 2004 [Buc98] Buchholz, Jonas; Clausen, Uwe; Vastag, Alex (Hrsg.): Handbuch der Verkehrslogistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 1998 [Dat04] Datalogic Communication Division: Strichcode-Fibel. Erkenbrechtswei-ler: Datalogic GmbH, 2004 [DB07] Die Bahn: Online-Ticket der bequemste Weg zur Fahrkarte. [DPW07]Deutsche Post World Net: Elektronische Tinte statt Papierlabel. DRFID das Display inklusive. hi&check=yes&lang=de_de&xmlfile= Zugriff am [Fra95] Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik, Abteilung Verkehrslogistik: AIF Forschungsprojekt Speditionsleitstand. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 1995 [Fuh00] Fuhrmann, Woldemar; Brass, Volker: 11 Mobilfunk. In: Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans- Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag,
60 Literatur [Gil07] Gillert, Frank; Hansen, Wolf-Rüdiger: RFID für die Optimierung von Geschäftsprozessen. Prozess-Strukturen, IT-Architekturen, RFID-Infrastruktur. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2007 [Hei07] Heise Verlag: 3GSM: Windows Mobile 6 offiziell vorgestellt. Zugriff am IDentifikation Logistiktrends für Industrie und Handel. Eine Studie der Fraunhofer AutoLog Initiative. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 2004 [Hom06] Hompel, Michael ten; Heidenblut, Volker: Taschenlexikon Logistik. Abkürzungen, Definitionen und Erläuterung der wichtigsten Begriffe aus Materialfluss und Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2006 [Ins07] insidepda.de: screenshot-vom-windowsmobile-5-nachfolger-crossbow/ Zugriff am [Jun02] Jung, Volker; Warnecke, Hans-Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommunikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Lob02] Lobensommer, Hans: 5.7 Dienste für die Mobilkommunikation. In: Jung, Volker; Warnecke, Hans- Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommu-nikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Mic07] Microsoft Corporation: Windows CE Home Page. Zugriff am [Mot07] Motorola: Technical Information. MOTOROLA G24 DEVELOPER S GUIDE. AT Commands Reference Manual. Motorola Inc., May 31, 2007 [Pan05] Panther, Robert: Programmieren mit dem.net Compact Framework. Pocket PC Smartphone Handheld. Poing: Franzis Verlag GmbH,
Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport
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q-de-1290 | Wie funktioniert das Design der Handscanner-Bedienung und welche Funktionen bietet der HSC? | Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz - PDF
Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz
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1 Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 1
2 Studium der Physik in Bonn, Abschluss Diplom-Physiker bei MOSAIC Software AG als Entwickler Abteilungsleiter Prokurist bei sd&m (später Capgemini) als Geschäftsbereichsmanager Seit 2010 Geschäftsbereich Travel & Logistics der msg systems ag Bereichsleiter West, Aufbau des Bereichs in Köln Branchenschwerpunkt: Logistik Weiterer Ausbau der hervorragenden Software-Engineering Kompetenz Umfangreiche Erfahrung in allen Phasen von Software-Entwicklungsprojekten, Schwerpunkt im Projekt-Management und im Vertrieb Nebenberufliche Studium Master of Business Administration, Schwerpunkt Logistik, Abschluss MBA Privates geb. im Rheinland verheiratet, 3 Kinder Fußball letzter Urlaub 2
3 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter mobilen Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 3
4 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 4
5 Was ist Consumerization? Consumerization beschreibt den Wandel wie neue Technologie in die IT Landschaft eines Unternehmens eingeführt werden. Früher Neue Technologien wurden zuerst in den Unternehmen eingeführt, dann erst im Consumer-Bereich. Heute Neue Technologien werden erst im Consumer-Bereich eingeführt dann erst im Unternehmen. Consumerization of Business Applications: Der Einsatz von neuen Technologie wie Smartphone, Tablets, für Unternehmensanwendungen Dieser Trend spielt uns in die Karten, weil wir unser Know-how jetzt auch auf Consumer-Produkten einsetzen können, die in der Business-IT immer häufiger eingesetzt werden. 5
6 Die Verbreitung von Smartphones nimmt zu Verschiedene Faktoren sind für diesen Wandel verantwortlich: Steigende Anzahl an Smartphones und Tabletts: Die Verbreitung von Smartphones innerhalb von Unternehmen nimmt zu sei es durch offizielle Anschaffungen oder durch Mitarbeiter selbst. Tablet-Verkaufszahlen: Quelle: Gartner Says Worldwide Media Tablet Sales on Pace to Reach 19.5 Million Units in
7 Ist es ein allgemeiner Trend oder nur ein vereinzeltes Phänomen? Das es sich hier um einen allgemeinen Wandel handelt, zeigt sich daran, dass Unternehmen wie SAP den Wandel aufgreifen. 7
8 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 8
9 Mobile Clients sind zunächst einmal Geräte 9
10 aber eben auch Software 10
11 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 11
12 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 12
13 Worin unterscheiden sich mobile Clients Betriebssystem Display Akkulaufzeit Prozessor RAM und Flash-Speicher Schnittstellen zur Datenkommunikation Tastatur Sturzschutz IP-Schutzklasse Art der Datenerfassung Maße und Gewicht Betriebstemperatur Preis 13
14 Apple ios URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: $99 - $299 / Jahr (Apple Development Program) ipod Touch, iphone, ipad Native und signierte Anwendungen Apple Mac OS X xcode + Apple Interface Builder Objective C Platform specific, Cocoa API Native widgets 14
15 Google Android URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows, Linux Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 15
16 Microsoft Windows Phone 8 URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (.net byte code) Anwendung Windows Visual Studio NET, XAML, Silverlight, XNA Plattformspezifisch, WP8 API Native widgets 16
17 RIM BlackBerry URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows BlackBerry Java Plug-in for Eclipse Java BlackBerry APIs Native widgets 17
18 Samsung Bada URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Verschiedene Samsung Geräte Native (java byte code) Anwendung Windows Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 18
19 Nokia Symbian OS URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: Bemerkung: kostenlos Unterschiedliche Nokia Geräte Native application Windows, Linux Eclipse Carbide.c++, Visual Studio, CodeWarrior, Borland C++ Builder, gnupoc. C++ with QT, Python, Flash Lite / Java ME Platform specific, Symbian API Native canvas NOKIA setzt für zukünfitge Geräte auf Windows Mobile (V7.5 or V8). 19
20 Zusammenfassung - Wie entwickelt man auf welchem Betriebssystem html 5 Objective C Visual Studio.net C# oder C++ Apple ios Windows Mobile eclipse Java RIM BS Android eclipse Java Bada Symbian eclipse Java Windows Phone 7 eclipse Java Visual Studio Phone Express C# 20
21 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Literatur 21
22 Es existieren zwei große Einsatzgebiete von mobilen Geräten Datenerfassung Datendarstellung 22
23 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Optimierung von Geschäftsprozessen Keine redundante Datenerfassung Keine Medienbrüche Keine Übertragungsfehler Aktuelle Datenbasis Effizienzsteigerung Einspareffekte 23
24 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Automatisierung nachgelagerter Prozesse Automatisierung nachgelagerter Prozesse möglich Schnittstellenthematik muss beachtet werden 24
25 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Beschleunigung der Erfassung Je nach Art der mobilen Datenerfassung ist eine deutliche Beschleunigung des Erfassungsprozess möglich Schnelle Verfügbarkeit von Daten Insgesamte Prozessbeschleunigung 25
26 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Höhere Qualität der Daten Plausibilitätsprüfung direkt am Ort der Datenentstehung Je nach eingesetztem Erfassungsverfahren intrinsische Prüfung der Daten (z.b. Checksummen) Interaktive Führung möglich Keine Nachgelagerten Scan- und OCR-Prozesse notwendig 26
27 Welche Arten der Datenerfassung gibt es? Kosten Bedienbarkeit Elektromagnetische Erfassung RFID Optische Erfassung Barcodes manuelle Eingabe GUI 27
28 Mobile Datenerfassung ist vielfältig einsetzbar Service- Außendienst / Servicetechniker / Wartung / Protokolle Rettungsdienst / Krankentransport, Notarzt- Einsätze Feuerwehr / Brandschau Gebäudemanagement, GIS, Inventuren, Umzüge, Wartung, Service Mietwagen Ausgabe / Service / Rückgabe Vertrieblicher Außendienst Krankenhaus / Klinik Lieferservice (Paketdienste, Heimlieferservice, Tiefkühlware, Getränke) Ersatzteil-Management Betriebsdatenerfassung Kasse 28
29 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 29
30 Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Ziele der Architektur zur Berücksichtigung der Eigenschaften groß und komplex lange Lebensdauer Ständiger Wandel Beherrschbare Teilstrukturen finden Entwicklung mit mehreren Teams Entwicklung in Stufen Hohe Verständlichkeit System muss änderbar sein Wartbarkeit Wiedererkennbare Lösungen Einheitliche, konsistente Lösungen Regeln, Konventionen Betreibbarkeit beim Kunden Infrastruktur berücksichtigen Austausch/Upgrade von Teilsystemen möglich (Middleware, Hardware, Datenbank) Quelle: sd&m AG 30
31 Software-Kategorien trennen Zuständigkeiten Software-Kategorien 0-Software A-Software Unabhängig von Anwendung und Technik; Ideal wiederverwendbar; Beispiel: Klassenbibliothek für Strings und Behälter Bestimmt durch die fachliche Anwendung; Unabhängig von Technik; Meist der größte Teil des Systems; Beispiel: "Mitarbeiter", "Buchung" AT benutzt A R T-Software R-Software Unabhängig von der fachlichen Anwendung; Experte für eine technischen Komponente dafür wiederverwendbar Beispiel: Zugriffsschicht auf Datenbank Reine Transformation (Repräsentation); erträgliche Mischung von A und T Beispiel: Bildschirmdarstellung in XML umsetzen T 0 AT-Software Befasst sich vermischt mit Technik und Anwendung; Grundsätzlich zu vermeiden: schwer zu warten; widersetzt sich Änderungen; Wiederverwendung nahezu ausgeschlossen! 31
32 Der Komponentenschnitt soll die Zuständigkeiten definieren und die Abhängigkeiten minimieren Zusammenfassung Komponentenschnitt Ziele Trennung technischer Dienste Leitlinien Trennung von Fachlichkeit (A) und Technik (T) Anwendungskern (A-Software) ist technikunabhängig T-Abhängigkeiten kapseln Eindeutige Verantwortlichkeiten/ Zuständigkeiten Parallele Entwicklung Mehr als eine Zuständigkeit ist schlecht Vermeide verteilte Zuständigkeiten Dokumentiere Zuständigkeiten (Was ist das Geheimnis der Komponente?) Komponenten gehören zu genau einer Softwarekategorie Schneide Komponenten so, dass sie getrennt entwickelt werden können Minimiere die Schnittstellen zwischen den Komponenten Abschottung Nachbarsysteme Kapsle Nachbarsysteme Möglichst keine enge Kopplung 32
33 Schematische Darstellung der drahtgebundenen Datenübertragung 33
34 Schematische Darstellung der kabellosen Datenübertragung 34
35 Netzwerkarchitekturen mobiler Anwendungen RFID Spracheingabe DMZ WLAN LAN/Cradle GPRS/UMTS IrDA WAN Bluetooth Mobile Drucker 1D/2D/3D- Barcodes Unterschrift Digitale Kamera GPS Backend Firewall Kommunikations- Server Telefonie Sensorik SMS 35
36 Netzwerkarchitekturen komplexer mobiler Anwendungen PC Arbeitsplatz MDE-Gabelstapler PC Arbeitsplatz PC Arbeitsplatz WLAN MDE Kran Application Server MDE Checker Nachbarsysteme 36
37 Auswertungssystem Erfassungsgerät Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben Erfassungsgerät muss in Aufladestation gestellt werden E rfassungsgerät in Aufladestation stellen Transport ausgeführt Fahrer Leitende Stelle Erfassungsgerät muss per Cradle ausgelesen werden Erfassungsgerät per Cradle auslesen Zustellgruppenleiter Leitende Stelle Erfassungsgerät per LAN ausgelesen Erfassungsgerät Tourdaten müssen manuell nacherfasst werden Tourdaten manuell nacherfassen Leitende Stelle Tourdaten manuell nacherfasst Tourunterlagen bereitstellen Tourausdruck Transportausführung steht an Prüfen, ob Tourunterlagen bereitgestellt werden müssen Tourunterlagen müssen bereitgestellt werden Tourunterlagen bereitgestellt Tourunterlagen bereitstellen Leitende Stelle Leitende Stelle Referenzarchitekturen und -prozesse mobiler Anwendungen Geschäftsprozess (GP) GP 1 GP 2 GP n Fahrer und Fahrzeug erfassen Arbeitsanweisungen Tourunterlagen zusammenstellen Tourausdruck Tourdurchführung steht an Erfassungsgerät Tour durchführen Fahrer Tour durchgeführt Prüfen, ob Anschlusstour Fahrer Es soll keine Anschlusstour gefahren werden Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben 37
38 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 38
39 Handscannerauswahl Der folgende Foliensatz enthält eine erstes grobe Statement zu Alternativen zum auslaufenden Handscanner HC 700 von Motorola (Scanner) und der Bewertung der Verwendung eines LowPrice-Handscanners Die Erkenntnisse bzgl. der alternativen Scanner beruhen auf einem Gespräch mit Motorola Für die Erstellung des Foliensatzes, der Bewertung der Scanner und die Abschätzung der Kosten sind weniger als 10 Tage Bearbeitungsaufwand erbracht worden Weitere Schritte sind noch zu klären und erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell HCe 700 betroffen sind 39
40 Handscannerauswahl Empfehlung: Sonderlogistik sollte auf den in anderen Bereichen etablierte Scanner setzen Einsatz eines zweiten Geräts ist wg. Infrastrukturaufbau nicht günstiger Betriebsfreigabe benötigt Vorlaufzeit von 1,5 Jahren Umfang der Bestellung muss wg. auslaufendem Modell bis September 2009 geklärt sein Bewertung Billiggerät: Am Markt vorhandenen Billiggeräte sind auch nach Einschätzung der Hersteller nicht für den betrieblichen Einsatz im Transport geeignet Keine Garantie/Serviceleistungen; keine Schutzklasse (hohe Ausfallrate, kein Schutz vor Feuchtigkeit); Scannen bei niedrigen Temperaturen schwierig (Betriebstemp Grad) Geräte, die annähernd die Anforderungen erfüllen, sind nur unwesentlich billiger als das im Einsatz befindliche Motorola-Gerät (z.b. MC55 von Motorola wird ca. 200 Euro billiger) Die Betriebsfreigabe für ein neues Gerät kann erfahrungsgemäß aufgrund von Geräteauswahl, Gerätetest, Entwicklung der Kommunikationssoftware, Betriebsversuch sowie internen Abstimmung (Betriebsrat, Betriebsarzt) frühestens nach 18 Monaten erfolgen Durch die für den Aufbau der neuen Infrastruktur (Kommunikation, Software) entstehenden Kosten rechnet sich der Einsatz eines zweiten Gerätetyps erst ab einer Beschaffungszahl von ca Geräten Weitere Schritte zur Auswahl eines Ersatzgerätes erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell betroffen sind 40
41 Engere Auswahl: Motorola Geräte Beschreibung Eigenschaften 1. LowPrice-Scanner 2. Mögliches Ersatzgerät ca. 180 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Einsatz des CS1504, der günstige Scanner von Motorola; dieser kann nur 1D-Barcode scannen; Datenaustausch erfolgt per USB- Kabel; Gerät ohne Garantie und ohne Schutzklasse Einsatz eines seit kurzem lieferbaren Alternativgerätes für den zukünftig nicht mehr hergestellten Scanner: MC55 Nur 1D-Barcode Datenübertragung per USB-Kabel/PC keine GPRS kein Display Batteriebetrieb, kein Akku Keine Schutzklasse ca. 640 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Funktionalität analog Scanner Niedrigere Schutzklasse 3. Scanner Der heute im Einsatz befindliche Motorola- Funk-Scanner HC 700; auslaufende Modellserie (Umfang der Bestellung bis September 2009 erforderlich) ca. 840 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Im Einsatz erprobt 1D-Barcode, 2D-Barcode GPRS: Mobile/zeitnahe Datenübertragung Datenübermittlung an Scanner möglich 41
42 Einsatz eines neuen Geräts benötigt 18 Monate Vorlaufzeit Benötigter zeitlicher Vorlauf Synergien mit anderen Netzen Bedien -felder Mobilfunk 2D- Barcod e Informatio n beim Fahrer am Standort Risiken 1. LowPrice- Scanner ca. 18 Monate(1) nicht möglich keine nein nein nein Gerät nicht robust, daher häufig Ausfall Batteriewechsel führt zu Datenverlust Keine Schutzklasse, keine Betriebstemperatur <5 Grad 2. Ersatzgerät ca. 18 Monate (1) nicht möglich ja ja ja ja Portierung der Handscannersoftware insb. der Mobilfunkanbindung Betriebsverkomplizierung (wg. mehrfacher Infrastruktur) Höhere Ausfallquote wg. Schutzklasse 3. Scanner direkt einsetzbar möglich ja ja ja ja Bestellung nur noch bis September möglich (1) grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 42
43 Das Billiggerät CS1504 deckt nicht die für einen Einsatz erforderlichen technischen Eigenschaften ab... Kategorie Geräteeigenschaft Bewertung Robustheit Betriebstemperatur 5-40 Grad KO-Kriterium: keine Nutzung im Winter möglich Robustheit Keine Schutzklasse KO-Kriterium: kein Schutz vor Feuchtigkeit hohe Ausfallwahrscheinlichkeit Robustheit Keine Garantie, kein Service Daten Speicherplatz 150 Scans a 30 Zeichen nicht für lange Touren und viel Information geeignet Daten Datenübertragung per Kabel keine Echtzeit-Übertragung möglich Aufbau eine Infrastruktur mit PC, Netzwerkanschluss, Server, Auslesesoftware, Modem notwendig Täglicher Einsatz Batteriebetrieb ständiger Nachkauf von Batterien notwendig keine Möglichkeit des Ladestandes zu prüfen Datenverlust, wenn Batterie leer Täglicher Einsatz Kein Display Keine Rückmeldung für Fahrer möglich (erfolgreicher Scan, Fehler) Täglicher Einsatz Täglicher Einsatz Zeitpunkt der Datenübertragung Daten können nur abends/morgens per USB-Kabel übertragen werden Zeiteinstellung immer möglich Fahrer können Zeit manipulieren 43
44 ... und darüber hinaus rät selbst der Hersteller Motorola von Einsatz ab (Auszug aus einer Mail ) Der CS1504 ist seit 2002 von Symbol / Motorola als Consumer Scanner auf dem deutschen Markt. Da der Scanner speziell für den Cosumer Markt entwickelt wurde, besitzt der CS1504 keine Industriestandards wie Fallhöhenspezifikationen oder IP Schutzklassen. Der vorgesehene Markt für den CS1504 sind Privatanwender für die Applikationen: Preisvergleich im Supermarkt, Bestellung per Barcode vom Katalog oder direkt von einer Verpackung. Also überall dort, wo nur wenige Scans in der Woche benötigt werden und die Umgebung sich in einem häuslichen Umfeld bewegt. Nachteile CS1504 im Industrieumfeld 3 Monate Gewährleistung - kein Comprehensive Service angeboten von Motorola Motorola bietet für den CS1504 keinerlei Service an. Nach der Gewährleistung von 3 Monaten (Nur auf Werksfehler!) kann das Gerät nicht mehr Instand gesetzt werden. Stromversorgung erfolgt über eine handelsübliche Knopfzellenbatterie. Ausreichend für maximal ca Scannvorgänge bei Zimmertemperatur (+23 C) Bei einer kälteren Umgebung kann die Anzahl der Scans erheblich runter gehen. Der Wechsel der Knopfzellenbatterie erfolgt über 2 kleine Kreutzschlitzschrauben und ist somit verhältnismäßig kompliziert und nicht für einen häufigen und schnellen Batterietausch ausgelegt. Keine Anzeige wann Batterie leer ist. Temperaturbereich von +5 bis max. +40 C. Lediglich zwei Scantasten vorhanden. (+ und -) Die Tasten haben keine Industrienorm und somit nicht für starken Gebrauch ausgelegt. Keine IP Schutzklasse und somit nicht geeignet bei Regen oder feuchte Umgebung. Keine Fallhöhenspezifikation Keine Displayanzeige Keine Kontrollmöglichkeit durch Anzeige was gescannt wurde oder einer Menüsteuerung. Keine Erfassung der Unterschrift möglich. Batch Gerät. Die Daten müssen via Kabel am PC Übertragen werden. Die Steckverbindungen sind nur für einen seltenen gebrauch ausgelegt. Vergleichbar mit einer digitalen Kamera. Keine Übertragungsstation (Cradle) oder Bluetooth / WLAN vorhanden Einfacher nicht performanter Laserscanner. Bei Sonneneinstrahlung ist der Scanstrahl nicht sichtbar. Der Speicher ist für maximal für 150 Barcodes (EAN13) ausgelegt. (Speicherlimitierung) Bei Barcodes mit mehr Ziffern entsprechend weniger. Sehr klein, so es kann ziemlich einfach verloren gehen Limitierter 1D Decoder, kein 2D Decoding möglich Kleine und kompakte Bauform. Kann somit aber auch leicht verloren gehen. Ihre Anforderungen habe ich mit einer Reihe von Kollegen unserer technischen Abteilung durchgesprochen; sie haben übereinstimmend gesagt, dass dieses Gerät für den Sie es einsetzen wollen, weder geeignet noch gedacht ist. Gerne können wir Sie und Ihr Team weiter beraten. Wir möchten Ihnen nämlich wie allen unseren Kunden das individuell richtige Produkt verkaufen, weil nur das gewährleisten kann, dass Sie rundum zufrieden sind. 44
45 Ein neues Gerät kann nur nach Test auf Betriebstauglichkeit für den Betrieb freigegeben werden Im Geräteauswahlprozess werden Geräte verschiedener Anbieter auf Tauglichkeit verglichen; dabei erfolgt auch ein Preisvergleich Die Software zum Datenaustausch mit dem Handscanners (per PC oder per Mobilfunk) wird geplant, implementiert und getestet In einem Betriebsversuch wird das Gerät der Wahl auf Tauglichkeit im operativen Betrieb getestet und Anpassungen zur Praxistauglichkeit durchgeführt Aufgrund des Projektvolumens der externen Unterstützung müssen die Phasen ausgeschrieben werden 1 Hj 2. Hj 1. HJ 2. HJ Geräteauswahl und Pilotversuch Ausschreibung Software-Implementierung und Betriebsversuch 45
46 Die Kosten werden vor allem durch die Erstbereitstellung und die Beschaffungskosten pro Gerät getrieben Beschaffung Inbetriebnahme Betrieb Scanner (1 Gerät) Zubehör (pro Gerät) Auswahl Gerät Software Betriebsversuch Infrastruktur Gerätewartung 1. LowPrice- Scanner CS Ersatzgerät MC Scanner Grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 46
47 Beispielrechnung Scanner vs. LowPrice-Scanner (ohne Betriebskosten/Wartung) Kosten Beschaffung (in Euro) HighEnd- Scanner Ersatzgerät LowPrice LowPrice-Scanner zwar günstiger, aber betrieblich nicht geeignet Aufgrund Rüstkosten lohnt sich die Beschäftigung mit einem günstigeren Scanner erst ab ca zu erwartenden Geräten Anzahl Geräte 47
48 Eine beispielhafte Cost Case Betrachtung Kostenpunkt Kosten [ ] Art Handscanner 14,1 Mio Einmalig Erstellung Software 1,3 Mio Einmalig Sonstige betr. Aufwendungen 0,30 Mio Einmalig Summe 15,7 Mio Einmalig IT Running Costs 1,22 Mio Jährlich Repair & Maintenance 0,84 Mio Jährlich Summe 2,06 Mio Jährlich 48
49 Software: Zunächst wurden die konzeptionellen Inhalte definiert Inhalte Fachkonzept Priorität der Erarbeitung Migration und Einführung Architekturüberblick Abläufe und fachliche Funktionen Daten (Datenmodell) Benutzerschnittstelle (Dialoge, Batches und Drucke) Schnittstellen Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Abläufe und Funktionen Daten / Datenmodell Architekturüberblick Schnittstellen Benutzerschnittstelle Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Migration und Einführung 49
50 Erstellung der Prozessbeschreibung Fahrt_Id einscannen Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Ankunft wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit gesetzt. Auswahl: Beladen oder Entladen auf dem Scannerdisplay Ladestaus wird nach Auswahl festgelegt und gilt für alle nachfolgenden Mengenerfassungen an dieser Anfahrstelle. Ein Wechsel zwischen Beladen/Entladen ist jederzeit möglich und muss immer vor der nächsten Erfassung erfolgen! Erfassung per Displayeingabe auf dem Scanner? ja nein Ladungsart (z.b. BehW) und Anzahl eingeben. (Korrekturmöglichkeit) Einscannen von Infoträgern, Paketen, Produktbarcodes oder Ladungsbarcodes (keine Korrekturmöglichkeit) Anfahrstellenbarcode erneut einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Abfahrt wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit aktualisiert. Nächste Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) 50
51 Die grobe Zielarchitektur wurde definiert Schematische Darstellung der Funkscanneranbindung an Inhouse-System Shared-Firewall RZ Funkscanner APN Load-Balancer eigene Instanz Transferserver Verteilserver Inhouse-Server Instanz A TS A Inhouse-Server B Instanz B TS B Fachl. Admin- Zugang TS/DDS 51
52 Design der Handscanner-Bedienung Erläuterung der Funktionen des HSC Quittierungs-Leuchte Barcode-Leser Status-Leuchte, Ein-Aus-Taste Touchscreen Scan Taste und Einschalttaste Alle andere Tasten sind deaktiviert und ohne Funktion 52
53 Maskendesign Der Zugang zu dem Adminmenü wird über die Tastenkombination A + D (gleichzeitig) mit Paßworteingabe ermöglicht. 53
54 Maskendesign Helligkeit Display: Standarteinstellung ca 75% Mengenerfassung: Hacken bitte aktiviert lassen Scanner-Nummer einstellen: Bitte achten Sie auf die Korrekte von der ZG-ISBT vergebenen Scanner-Nr. Über diese Nummer wird die Funkübertragung zum ISBT-Zielserver gesteuert. Dubletten mit einer Kalkscanner Nummer sind kein Problem, da in der Datenbank durch die dritte Stelle der Scanner-Nr ein Unterscheidung vorgenommen wird. (Alt = 1, Anders = 3 und Scanner = 5 ) Dubletten bei der Scannernummer dürfen nicht erzeugt werden, da es für jeden Scanner einen eindeutigen ACCESS Point gibt. Touchscreen kalibrieren: Sobald sich ein Fehlverhalten des HSC zeigt, so dass z.b. die Menüpunkte nicht mehr gezielt angeklickt werden können, muss der HSC neu kalibriert werden. Eine Neukalibrierung ist auch erforderlich, nach völliger Akkuentladung, wenn der Akku längere Zeit aus dem Gerät genommen wurde und wenn das Gerät länge Zeit nicht verwendet wurde. 54
55 Maskendesign noch Touchscreen kalibrieren Der Sinn der Kalibrierung ist eine Überprüfung bzw. Neueinstellung der Kommunikation des HSC durch den Stift über den Touchscreen. Dadurch wird gewährleistet, dass das Antippen mit dem Stift den Wert trifft, den der HSC erwartet. Zum Beispiel der Fahrer tippt auf Füllgrad 50% aber durch mangelnde Kalibrierung erkennt der HSC 25%. An verschiedenen Stellen des Touchscreens wird ein Fadenkreuz angezeigt (Mitte, links oben, rechts unten, links unten, rechts oben) und der Benutzer wird aufgefordert in die Mitte des Fadenkreuzes zu tippen. Bei ungenauer Eingabe ( also nicht korrektes Treffen des Fadenkreuzes) muss die Kalibrierung wiederholt werden. 55
56 Maskendesign Modus Ändern stationär/mobil: In dem Konfigurationsmenü Mobil Stationär können Sie den Scanner für seinen nächsten Einsatz Mobil also zur Mitnahme auf die Tour, oder Stationär zum Beispiel im BZ, PZ, Flughafen usw. vorbereiten. Dazu ist bei der Stationären Benutzung zunächst die stationäre Anfahrstelle einzuscannen und über die Scannertastatur einzugeben. (Beim Festhalten der gelbe runden Taste können Sie die Anfahrstelle in großen Buchstaben schreiben). Diese Anfahrstelle wird dann nach jeder gescannten Fahrt-ID in der Scannersoftware automatisch hinzugefügt. So das bei einem Stationären Einsatz des Scanners für Ankunft/Abfahrt nur die Fahrt-ID erfasst werden braucht. Mengen können ebenfalls gescannt/eingegeben werden. 56
57 Maskendesign Admin-Passwort ändern: Bitte möglichst nicht ändern Log-Datei versenden: Bitte nur nach Rücksprache bzw. Aufforderung durch das Projekt. Hier werden bei Softwareproblemen die Logdateien des Scanners an den Transferserver gesendet. 57
58 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 58
59 Literatur [AIM07] a%20matrix, Zugriff am [Anv10] Anvaari, Mohsen; Architectural Support for Openness in Mobile Software Platforms; University of Gothenburg; Master Thesis [Arn02] Arnold, Dieter; Isermann, Heinz; Kuhn, Axel; Tempelmeier, Horst (Hrsg.): Handbuch der Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2002 [Ber00] Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans-Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2000 [Bje97] Bjelicic, B: Hub-Spoke-System. In: Bloch, J.; hde, G. (Hrsg.): Vahlens Großes Logistiklexikon. München: Vahlen, 1997 [BSI04] Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen. Trends und Entwicklungen in Technologien, Anwendungen und Sicherheit. Bonn, Ingelheim: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI, SecuMedia Verlags-GmbH, 2004 [Buc98] Buchholz, Jonas; Clausen, Uwe; Vastag, Alex (Hrsg.): Handbuch der Verkehrslogistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 1998 [Dat04] Datalogic Communication Division: Strichcode-Fibel. Erkenbrechtswei-ler: Datalogic GmbH, 2004 [DB07] Die Bahn: Online-Ticket der bequemste Weg zur Fahrkarte. [DPW07]Deutsche Post World Net: Elektronische Tinte statt Papierlabel. DRFID das Display inklusive. hi&check=yes&lang=de_de&xmlfile= Zugriff am [Fra95] Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik, Abteilung Verkehrslogistik: AIF Forschungsprojekt Speditionsleitstand. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 1995 [Fuh00] Fuhrmann, Woldemar; Brass, Volker: 11 Mobilfunk. In: Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans- Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag,
60 Literatur [Gil07] Gillert, Frank; Hansen, Wolf-Rüdiger: RFID für die Optimierung von Geschäftsprozessen. Prozess-Strukturen, IT-Architekturen, RFID-Infrastruktur. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2007 [Hei07] Heise Verlag: 3GSM: Windows Mobile 6 offiziell vorgestellt. Zugriff am IDentifikation Logistiktrends für Industrie und Handel. Eine Studie der Fraunhofer AutoLog Initiative. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 2004 [Hom06] Hompel, Michael ten; Heidenblut, Volker: Taschenlexikon Logistik. Abkürzungen, Definitionen und Erläuterung der wichtigsten Begriffe aus Materialfluss und Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2006 [Ins07] insidepda.de: screenshot-vom-windowsmobile-5-nachfolger-crossbow/ Zugriff am [Jun02] Jung, Volker; Warnecke, Hans-Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommunikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Lob02] Lobensommer, Hans: 5.7 Dienste für die Mobilkommunikation. In: Jung, Volker; Warnecke, Hans- Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommu-nikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Mic07] Microsoft Corporation: Windows CE Home Page. Zugriff am [Mot07] Motorola: Technical Information. MOTOROLA G24 DEVELOPER S GUIDE. AT Commands Reference Manual. Motorola Inc., May 31, 2007 [Pan05] Panther, Robert: Programmieren mit dem.net Compact Framework. Pocket PC Smartphone Handheld. Poing: Franzis Verlag GmbH,
Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport
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q-de-1290 | Wie funktioniert das Design der Handscanner-Bedienung und welche Funktionen bietet der HSC? | Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz - PDF
Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz
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1 Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 1
2 Studium der Physik in Bonn, Abschluss Diplom-Physiker bei MOSAIC Software AG als Entwickler Abteilungsleiter Prokurist bei sd&m (später Capgemini) als Geschäftsbereichsmanager Seit 2010 Geschäftsbereich Travel & Logistics der msg systems ag Bereichsleiter West, Aufbau des Bereichs in Köln Branchenschwerpunkt: Logistik Weiterer Ausbau der hervorragenden Software-Engineering Kompetenz Umfangreiche Erfahrung in allen Phasen von Software-Entwicklungsprojekten, Schwerpunkt im Projekt-Management und im Vertrieb Nebenberufliche Studium Master of Business Administration, Schwerpunkt Logistik, Abschluss MBA Privates geb. im Rheinland verheiratet, 3 Kinder Fußball letzter Urlaub 2
3 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter mobilen Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 3
4 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 4
5 Was ist Consumerization? Consumerization beschreibt den Wandel wie neue Technologie in die IT Landschaft eines Unternehmens eingeführt werden. Früher Neue Technologien wurden zuerst in den Unternehmen eingeführt, dann erst im Consumer-Bereich. Heute Neue Technologien werden erst im Consumer-Bereich eingeführt dann erst im Unternehmen. Consumerization of Business Applications: Der Einsatz von neuen Technologie wie Smartphone, Tablets, für Unternehmensanwendungen Dieser Trend spielt uns in die Karten, weil wir unser Know-how jetzt auch auf Consumer-Produkten einsetzen können, die in der Business-IT immer häufiger eingesetzt werden. 5
6 Die Verbreitung von Smartphones nimmt zu Verschiedene Faktoren sind für diesen Wandel verantwortlich: Steigende Anzahl an Smartphones und Tabletts: Die Verbreitung von Smartphones innerhalb von Unternehmen nimmt zu sei es durch offizielle Anschaffungen oder durch Mitarbeiter selbst. Tablet-Verkaufszahlen: Quelle: Gartner Says Worldwide Media Tablet Sales on Pace to Reach 19.5 Million Units in
7 Ist es ein allgemeiner Trend oder nur ein vereinzeltes Phänomen? Das es sich hier um einen allgemeinen Wandel handelt, zeigt sich daran, dass Unternehmen wie SAP den Wandel aufgreifen. 7
8 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 8
9 Mobile Clients sind zunächst einmal Geräte 9
10 aber eben auch Software 10
11 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 11
12 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 12
13 Worin unterscheiden sich mobile Clients Betriebssystem Display Akkulaufzeit Prozessor RAM und Flash-Speicher Schnittstellen zur Datenkommunikation Tastatur Sturzschutz IP-Schutzklasse Art der Datenerfassung Maße und Gewicht Betriebstemperatur Preis 13
14 Apple ios URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: $99 - $299 / Jahr (Apple Development Program) ipod Touch, iphone, ipad Native und signierte Anwendungen Apple Mac OS X xcode + Apple Interface Builder Objective C Platform specific, Cocoa API Native widgets 14
15 Google Android URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows, Linux Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 15
16 Microsoft Windows Phone 8 URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (.net byte code) Anwendung Windows Visual Studio NET, XAML, Silverlight, XNA Plattformspezifisch, WP8 API Native widgets 16
17 RIM BlackBerry URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows BlackBerry Java Plug-in for Eclipse Java BlackBerry APIs Native widgets 17
18 Samsung Bada URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Verschiedene Samsung Geräte Native (java byte code) Anwendung Windows Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 18
19 Nokia Symbian OS URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: Bemerkung: kostenlos Unterschiedliche Nokia Geräte Native application Windows, Linux Eclipse Carbide.c++, Visual Studio, CodeWarrior, Borland C++ Builder, gnupoc. C++ with QT, Python, Flash Lite / Java ME Platform specific, Symbian API Native canvas NOKIA setzt für zukünfitge Geräte auf Windows Mobile (V7.5 or V8). 19
20 Zusammenfassung - Wie entwickelt man auf welchem Betriebssystem html 5 Objective C Visual Studio.net C# oder C++ Apple ios Windows Mobile eclipse Java RIM BS Android eclipse Java Bada Symbian eclipse Java Windows Phone 7 eclipse Java Visual Studio Phone Express C# 20
21 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Literatur 21
22 Es existieren zwei große Einsatzgebiete von mobilen Geräten Datenerfassung Datendarstellung 22
23 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Optimierung von Geschäftsprozessen Keine redundante Datenerfassung Keine Medienbrüche Keine Übertragungsfehler Aktuelle Datenbasis Effizienzsteigerung Einspareffekte 23
24 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Automatisierung nachgelagerter Prozesse Automatisierung nachgelagerter Prozesse möglich Schnittstellenthematik muss beachtet werden 24
25 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Beschleunigung der Erfassung Je nach Art der mobilen Datenerfassung ist eine deutliche Beschleunigung des Erfassungsprozess möglich Schnelle Verfügbarkeit von Daten Insgesamte Prozessbeschleunigung 25
26 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Höhere Qualität der Daten Plausibilitätsprüfung direkt am Ort der Datenentstehung Je nach eingesetztem Erfassungsverfahren intrinsische Prüfung der Daten (z.b. Checksummen) Interaktive Führung möglich Keine Nachgelagerten Scan- und OCR-Prozesse notwendig 26
27 Welche Arten der Datenerfassung gibt es? Kosten Bedienbarkeit Elektromagnetische Erfassung RFID Optische Erfassung Barcodes manuelle Eingabe GUI 27
28 Mobile Datenerfassung ist vielfältig einsetzbar Service- Außendienst / Servicetechniker / Wartung / Protokolle Rettungsdienst / Krankentransport, Notarzt- Einsätze Feuerwehr / Brandschau Gebäudemanagement, GIS, Inventuren, Umzüge, Wartung, Service Mietwagen Ausgabe / Service / Rückgabe Vertrieblicher Außendienst Krankenhaus / Klinik Lieferservice (Paketdienste, Heimlieferservice, Tiefkühlware, Getränke) Ersatzteil-Management Betriebsdatenerfassung Kasse 28
29 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 29
30 Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Ziele der Architektur zur Berücksichtigung der Eigenschaften groß und komplex lange Lebensdauer Ständiger Wandel Beherrschbare Teilstrukturen finden Entwicklung mit mehreren Teams Entwicklung in Stufen Hohe Verständlichkeit System muss änderbar sein Wartbarkeit Wiedererkennbare Lösungen Einheitliche, konsistente Lösungen Regeln, Konventionen Betreibbarkeit beim Kunden Infrastruktur berücksichtigen Austausch/Upgrade von Teilsystemen möglich (Middleware, Hardware, Datenbank) Quelle: sd&m AG 30
31 Software-Kategorien trennen Zuständigkeiten Software-Kategorien 0-Software A-Software Unabhängig von Anwendung und Technik; Ideal wiederverwendbar; Beispiel: Klassenbibliothek für Strings und Behälter Bestimmt durch die fachliche Anwendung; Unabhängig von Technik; Meist der größte Teil des Systems; Beispiel: "Mitarbeiter", "Buchung" AT benutzt A R T-Software R-Software Unabhängig von der fachlichen Anwendung; Experte für eine technischen Komponente dafür wiederverwendbar Beispiel: Zugriffsschicht auf Datenbank Reine Transformation (Repräsentation); erträgliche Mischung von A und T Beispiel: Bildschirmdarstellung in XML umsetzen T 0 AT-Software Befasst sich vermischt mit Technik und Anwendung; Grundsätzlich zu vermeiden: schwer zu warten; widersetzt sich Änderungen; Wiederverwendung nahezu ausgeschlossen! 31
32 Der Komponentenschnitt soll die Zuständigkeiten definieren und die Abhängigkeiten minimieren Zusammenfassung Komponentenschnitt Ziele Trennung technischer Dienste Leitlinien Trennung von Fachlichkeit (A) und Technik (T) Anwendungskern (A-Software) ist technikunabhängig T-Abhängigkeiten kapseln Eindeutige Verantwortlichkeiten/ Zuständigkeiten Parallele Entwicklung Mehr als eine Zuständigkeit ist schlecht Vermeide verteilte Zuständigkeiten Dokumentiere Zuständigkeiten (Was ist das Geheimnis der Komponente?) Komponenten gehören zu genau einer Softwarekategorie Schneide Komponenten so, dass sie getrennt entwickelt werden können Minimiere die Schnittstellen zwischen den Komponenten Abschottung Nachbarsysteme Kapsle Nachbarsysteme Möglichst keine enge Kopplung 32
33 Schematische Darstellung der drahtgebundenen Datenübertragung 33
34 Schematische Darstellung der kabellosen Datenübertragung 34
35 Netzwerkarchitekturen mobiler Anwendungen RFID Spracheingabe DMZ WLAN LAN/Cradle GPRS/UMTS IrDA WAN Bluetooth Mobile Drucker 1D/2D/3D- Barcodes Unterschrift Digitale Kamera GPS Backend Firewall Kommunikations- Server Telefonie Sensorik SMS 35
36 Netzwerkarchitekturen komplexer mobiler Anwendungen PC Arbeitsplatz MDE-Gabelstapler PC Arbeitsplatz PC Arbeitsplatz WLAN MDE Kran Application Server MDE Checker Nachbarsysteme 36
37 Auswertungssystem Erfassungsgerät Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben Erfassungsgerät muss in Aufladestation gestellt werden E rfassungsgerät in Aufladestation stellen Transport ausgeführt Fahrer Leitende Stelle Erfassungsgerät muss per Cradle ausgelesen werden Erfassungsgerät per Cradle auslesen Zustellgruppenleiter Leitende Stelle Erfassungsgerät per LAN ausgelesen Erfassungsgerät Tourdaten müssen manuell nacherfasst werden Tourdaten manuell nacherfassen Leitende Stelle Tourdaten manuell nacherfasst Tourunterlagen bereitstellen Tourausdruck Transportausführung steht an Prüfen, ob Tourunterlagen bereitgestellt werden müssen Tourunterlagen müssen bereitgestellt werden Tourunterlagen bereitgestellt Tourunterlagen bereitstellen Leitende Stelle Leitende Stelle Referenzarchitekturen und -prozesse mobiler Anwendungen Geschäftsprozess (GP) GP 1 GP 2 GP n Fahrer und Fahrzeug erfassen Arbeitsanweisungen Tourunterlagen zusammenstellen Tourausdruck Tourdurchführung steht an Erfassungsgerät Tour durchführen Fahrer Tour durchgeführt Prüfen, ob Anschlusstour Fahrer Es soll keine Anschlusstour gefahren werden Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben 37
38 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 38
39 Handscannerauswahl Der folgende Foliensatz enthält eine erstes grobe Statement zu Alternativen zum auslaufenden Handscanner HC 700 von Motorola (Scanner) und der Bewertung der Verwendung eines LowPrice-Handscanners Die Erkenntnisse bzgl. der alternativen Scanner beruhen auf einem Gespräch mit Motorola Für die Erstellung des Foliensatzes, der Bewertung der Scanner und die Abschätzung der Kosten sind weniger als 10 Tage Bearbeitungsaufwand erbracht worden Weitere Schritte sind noch zu klären und erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell HCe 700 betroffen sind 39
40 Handscannerauswahl Empfehlung: Sonderlogistik sollte auf den in anderen Bereichen etablierte Scanner setzen Einsatz eines zweiten Geräts ist wg. Infrastrukturaufbau nicht günstiger Betriebsfreigabe benötigt Vorlaufzeit von 1,5 Jahren Umfang der Bestellung muss wg. auslaufendem Modell bis September 2009 geklärt sein Bewertung Billiggerät: Am Markt vorhandenen Billiggeräte sind auch nach Einschätzung der Hersteller nicht für den betrieblichen Einsatz im Transport geeignet Keine Garantie/Serviceleistungen; keine Schutzklasse (hohe Ausfallrate, kein Schutz vor Feuchtigkeit); Scannen bei niedrigen Temperaturen schwierig (Betriebstemp Grad) Geräte, die annähernd die Anforderungen erfüllen, sind nur unwesentlich billiger als das im Einsatz befindliche Motorola-Gerät (z.b. MC55 von Motorola wird ca. 200 Euro billiger) Die Betriebsfreigabe für ein neues Gerät kann erfahrungsgemäß aufgrund von Geräteauswahl, Gerätetest, Entwicklung der Kommunikationssoftware, Betriebsversuch sowie internen Abstimmung (Betriebsrat, Betriebsarzt) frühestens nach 18 Monaten erfolgen Durch die für den Aufbau der neuen Infrastruktur (Kommunikation, Software) entstehenden Kosten rechnet sich der Einsatz eines zweiten Gerätetyps erst ab einer Beschaffungszahl von ca Geräten Weitere Schritte zur Auswahl eines Ersatzgerätes erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell betroffen sind 40
41 Engere Auswahl: Motorola Geräte Beschreibung Eigenschaften 1. LowPrice-Scanner 2. Mögliches Ersatzgerät ca. 180 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Einsatz des CS1504, der günstige Scanner von Motorola; dieser kann nur 1D-Barcode scannen; Datenaustausch erfolgt per USB- Kabel; Gerät ohne Garantie und ohne Schutzklasse Einsatz eines seit kurzem lieferbaren Alternativgerätes für den zukünftig nicht mehr hergestellten Scanner: MC55 Nur 1D-Barcode Datenübertragung per USB-Kabel/PC keine GPRS kein Display Batteriebetrieb, kein Akku Keine Schutzklasse ca. 640 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Funktionalität analog Scanner Niedrigere Schutzklasse 3. Scanner Der heute im Einsatz befindliche Motorola- Funk-Scanner HC 700; auslaufende Modellserie (Umfang der Bestellung bis September 2009 erforderlich) ca. 840 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Im Einsatz erprobt 1D-Barcode, 2D-Barcode GPRS: Mobile/zeitnahe Datenübertragung Datenübermittlung an Scanner möglich 41
42 Einsatz eines neuen Geräts benötigt 18 Monate Vorlaufzeit Benötigter zeitlicher Vorlauf Synergien mit anderen Netzen Bedien -felder Mobilfunk 2D- Barcod e Informatio n beim Fahrer am Standort Risiken 1. LowPrice- Scanner ca. 18 Monate(1) nicht möglich keine nein nein nein Gerät nicht robust, daher häufig Ausfall Batteriewechsel führt zu Datenverlust Keine Schutzklasse, keine Betriebstemperatur <5 Grad 2. Ersatzgerät ca. 18 Monate (1) nicht möglich ja ja ja ja Portierung der Handscannersoftware insb. der Mobilfunkanbindung Betriebsverkomplizierung (wg. mehrfacher Infrastruktur) Höhere Ausfallquote wg. Schutzklasse 3. Scanner direkt einsetzbar möglich ja ja ja ja Bestellung nur noch bis September möglich (1) grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 42
43 Das Billiggerät CS1504 deckt nicht die für einen Einsatz erforderlichen technischen Eigenschaften ab... Kategorie Geräteeigenschaft Bewertung Robustheit Betriebstemperatur 5-40 Grad KO-Kriterium: keine Nutzung im Winter möglich Robustheit Keine Schutzklasse KO-Kriterium: kein Schutz vor Feuchtigkeit hohe Ausfallwahrscheinlichkeit Robustheit Keine Garantie, kein Service Daten Speicherplatz 150 Scans a 30 Zeichen nicht für lange Touren und viel Information geeignet Daten Datenübertragung per Kabel keine Echtzeit-Übertragung möglich Aufbau eine Infrastruktur mit PC, Netzwerkanschluss, Server, Auslesesoftware, Modem notwendig Täglicher Einsatz Batteriebetrieb ständiger Nachkauf von Batterien notwendig keine Möglichkeit des Ladestandes zu prüfen Datenverlust, wenn Batterie leer Täglicher Einsatz Kein Display Keine Rückmeldung für Fahrer möglich (erfolgreicher Scan, Fehler) Täglicher Einsatz Täglicher Einsatz Zeitpunkt der Datenübertragung Daten können nur abends/morgens per USB-Kabel übertragen werden Zeiteinstellung immer möglich Fahrer können Zeit manipulieren 43
44 ... und darüber hinaus rät selbst der Hersteller Motorola von Einsatz ab (Auszug aus einer Mail ) Der CS1504 ist seit 2002 von Symbol / Motorola als Consumer Scanner auf dem deutschen Markt. Da der Scanner speziell für den Cosumer Markt entwickelt wurde, besitzt der CS1504 keine Industriestandards wie Fallhöhenspezifikationen oder IP Schutzklassen. Der vorgesehene Markt für den CS1504 sind Privatanwender für die Applikationen: Preisvergleich im Supermarkt, Bestellung per Barcode vom Katalog oder direkt von einer Verpackung. Also überall dort, wo nur wenige Scans in der Woche benötigt werden und die Umgebung sich in einem häuslichen Umfeld bewegt. Nachteile CS1504 im Industrieumfeld 3 Monate Gewährleistung - kein Comprehensive Service angeboten von Motorola Motorola bietet für den CS1504 keinerlei Service an. Nach der Gewährleistung von 3 Monaten (Nur auf Werksfehler!) kann das Gerät nicht mehr Instand gesetzt werden. Stromversorgung erfolgt über eine handelsübliche Knopfzellenbatterie. Ausreichend für maximal ca Scannvorgänge bei Zimmertemperatur (+23 C) Bei einer kälteren Umgebung kann die Anzahl der Scans erheblich runter gehen. Der Wechsel der Knopfzellenbatterie erfolgt über 2 kleine Kreutzschlitzschrauben und ist somit verhältnismäßig kompliziert und nicht für einen häufigen und schnellen Batterietausch ausgelegt. Keine Anzeige wann Batterie leer ist. Temperaturbereich von +5 bis max. +40 C. Lediglich zwei Scantasten vorhanden. (+ und -) Die Tasten haben keine Industrienorm und somit nicht für starken Gebrauch ausgelegt. Keine IP Schutzklasse und somit nicht geeignet bei Regen oder feuchte Umgebung. Keine Fallhöhenspezifikation Keine Displayanzeige Keine Kontrollmöglichkeit durch Anzeige was gescannt wurde oder einer Menüsteuerung. Keine Erfassung der Unterschrift möglich. Batch Gerät. Die Daten müssen via Kabel am PC Übertragen werden. Die Steckverbindungen sind nur für einen seltenen gebrauch ausgelegt. Vergleichbar mit einer digitalen Kamera. Keine Übertragungsstation (Cradle) oder Bluetooth / WLAN vorhanden Einfacher nicht performanter Laserscanner. Bei Sonneneinstrahlung ist der Scanstrahl nicht sichtbar. Der Speicher ist für maximal für 150 Barcodes (EAN13) ausgelegt. (Speicherlimitierung) Bei Barcodes mit mehr Ziffern entsprechend weniger. Sehr klein, so es kann ziemlich einfach verloren gehen Limitierter 1D Decoder, kein 2D Decoding möglich Kleine und kompakte Bauform. Kann somit aber auch leicht verloren gehen. Ihre Anforderungen habe ich mit einer Reihe von Kollegen unserer technischen Abteilung durchgesprochen; sie haben übereinstimmend gesagt, dass dieses Gerät für den Sie es einsetzen wollen, weder geeignet noch gedacht ist. Gerne können wir Sie und Ihr Team weiter beraten. Wir möchten Ihnen nämlich wie allen unseren Kunden das individuell richtige Produkt verkaufen, weil nur das gewährleisten kann, dass Sie rundum zufrieden sind. 44
45 Ein neues Gerät kann nur nach Test auf Betriebstauglichkeit für den Betrieb freigegeben werden Im Geräteauswahlprozess werden Geräte verschiedener Anbieter auf Tauglichkeit verglichen; dabei erfolgt auch ein Preisvergleich Die Software zum Datenaustausch mit dem Handscanners (per PC oder per Mobilfunk) wird geplant, implementiert und getestet In einem Betriebsversuch wird das Gerät der Wahl auf Tauglichkeit im operativen Betrieb getestet und Anpassungen zur Praxistauglichkeit durchgeführt Aufgrund des Projektvolumens der externen Unterstützung müssen die Phasen ausgeschrieben werden 1 Hj 2. Hj 1. HJ 2. HJ Geräteauswahl und Pilotversuch Ausschreibung Software-Implementierung und Betriebsversuch 45
46 Die Kosten werden vor allem durch die Erstbereitstellung und die Beschaffungskosten pro Gerät getrieben Beschaffung Inbetriebnahme Betrieb Scanner (1 Gerät) Zubehör (pro Gerät) Auswahl Gerät Software Betriebsversuch Infrastruktur Gerätewartung 1. LowPrice- Scanner CS Ersatzgerät MC Scanner Grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 46
47 Beispielrechnung Scanner vs. LowPrice-Scanner (ohne Betriebskosten/Wartung) Kosten Beschaffung (in Euro) HighEnd- Scanner Ersatzgerät LowPrice LowPrice-Scanner zwar günstiger, aber betrieblich nicht geeignet Aufgrund Rüstkosten lohnt sich die Beschäftigung mit einem günstigeren Scanner erst ab ca zu erwartenden Geräten Anzahl Geräte 47
48 Eine beispielhafte Cost Case Betrachtung Kostenpunkt Kosten [ ] Art Handscanner 14,1 Mio Einmalig Erstellung Software 1,3 Mio Einmalig Sonstige betr. Aufwendungen 0,30 Mio Einmalig Summe 15,7 Mio Einmalig IT Running Costs 1,22 Mio Jährlich Repair & Maintenance 0,84 Mio Jährlich Summe 2,06 Mio Jährlich 48
49 Software: Zunächst wurden die konzeptionellen Inhalte definiert Inhalte Fachkonzept Priorität der Erarbeitung Migration und Einführung Architekturüberblick Abläufe und fachliche Funktionen Daten (Datenmodell) Benutzerschnittstelle (Dialoge, Batches und Drucke) Schnittstellen Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Abläufe und Funktionen Daten / Datenmodell Architekturüberblick Schnittstellen Benutzerschnittstelle Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Migration und Einführung 49
50 Erstellung der Prozessbeschreibung Fahrt_Id einscannen Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Ankunft wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit gesetzt. Auswahl: Beladen oder Entladen auf dem Scannerdisplay Ladestaus wird nach Auswahl festgelegt und gilt für alle nachfolgenden Mengenerfassungen an dieser Anfahrstelle. Ein Wechsel zwischen Beladen/Entladen ist jederzeit möglich und muss immer vor der nächsten Erfassung erfolgen! Erfassung per Displayeingabe auf dem Scanner? ja nein Ladungsart (z.b. BehW) und Anzahl eingeben. (Korrekturmöglichkeit) Einscannen von Infoträgern, Paketen, Produktbarcodes oder Ladungsbarcodes (keine Korrekturmöglichkeit) Anfahrstellenbarcode erneut einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Abfahrt wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit aktualisiert. Nächste Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) 50
51 Die grobe Zielarchitektur wurde definiert Schematische Darstellung der Funkscanneranbindung an Inhouse-System Shared-Firewall RZ Funkscanner APN Load-Balancer eigene Instanz Transferserver Verteilserver Inhouse-Server Instanz A TS A Inhouse-Server B Instanz B TS B Fachl. Admin- Zugang TS/DDS 51
52 Design der Handscanner-Bedienung Erläuterung der Funktionen des HSC Quittierungs-Leuchte Barcode-Leser Status-Leuchte, Ein-Aus-Taste Touchscreen Scan Taste und Einschalttaste Alle andere Tasten sind deaktiviert und ohne Funktion 52
53 Maskendesign Der Zugang zu dem Adminmenü wird über die Tastenkombination A + D (gleichzeitig) mit Paßworteingabe ermöglicht. 53
54 Maskendesign Helligkeit Display: Standarteinstellung ca 75% Mengenerfassung: Hacken bitte aktiviert lassen Scanner-Nummer einstellen: Bitte achten Sie auf die Korrekte von der ZG-ISBT vergebenen Scanner-Nr. Über diese Nummer wird die Funkübertragung zum ISBT-Zielserver gesteuert. Dubletten mit einer Kalkscanner Nummer sind kein Problem, da in der Datenbank durch die dritte Stelle der Scanner-Nr ein Unterscheidung vorgenommen wird. (Alt = 1, Anders = 3 und Scanner = 5 ) Dubletten bei der Scannernummer dürfen nicht erzeugt werden, da es für jeden Scanner einen eindeutigen ACCESS Point gibt. Touchscreen kalibrieren: Sobald sich ein Fehlverhalten des HSC zeigt, so dass z.b. die Menüpunkte nicht mehr gezielt angeklickt werden können, muss der HSC neu kalibriert werden. Eine Neukalibrierung ist auch erforderlich, nach völliger Akkuentladung, wenn der Akku längere Zeit aus dem Gerät genommen wurde und wenn das Gerät länge Zeit nicht verwendet wurde. 54
55 Maskendesign noch Touchscreen kalibrieren Der Sinn der Kalibrierung ist eine Überprüfung bzw. Neueinstellung der Kommunikation des HSC durch den Stift über den Touchscreen. Dadurch wird gewährleistet, dass das Antippen mit dem Stift den Wert trifft, den der HSC erwartet. Zum Beispiel der Fahrer tippt auf Füllgrad 50% aber durch mangelnde Kalibrierung erkennt der HSC 25%. An verschiedenen Stellen des Touchscreens wird ein Fadenkreuz angezeigt (Mitte, links oben, rechts unten, links unten, rechts oben) und der Benutzer wird aufgefordert in die Mitte des Fadenkreuzes zu tippen. Bei ungenauer Eingabe ( also nicht korrektes Treffen des Fadenkreuzes) muss die Kalibrierung wiederholt werden. 55
56 Maskendesign Modus Ändern stationär/mobil: In dem Konfigurationsmenü Mobil Stationär können Sie den Scanner für seinen nächsten Einsatz Mobil also zur Mitnahme auf die Tour, oder Stationär zum Beispiel im BZ, PZ, Flughafen usw. vorbereiten. Dazu ist bei der Stationären Benutzung zunächst die stationäre Anfahrstelle einzuscannen und über die Scannertastatur einzugeben. (Beim Festhalten der gelbe runden Taste können Sie die Anfahrstelle in großen Buchstaben schreiben). Diese Anfahrstelle wird dann nach jeder gescannten Fahrt-ID in der Scannersoftware automatisch hinzugefügt. So das bei einem Stationären Einsatz des Scanners für Ankunft/Abfahrt nur die Fahrt-ID erfasst werden braucht. Mengen können ebenfalls gescannt/eingegeben werden. 56
57 Maskendesign Admin-Passwort ändern: Bitte möglichst nicht ändern Log-Datei versenden: Bitte nur nach Rücksprache bzw. Aufforderung durch das Projekt. Hier werden bei Softwareproblemen die Logdateien des Scanners an den Transferserver gesendet. 57
58 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 58
59 Literatur [AIM07] a%20matrix, Zugriff am [Anv10] Anvaari, Mohsen; Architectural Support for Openness in Mobile Software Platforms; University of Gothenburg; Master Thesis [Arn02] Arnold, Dieter; Isermann, Heinz; Kuhn, Axel; Tempelmeier, Horst (Hrsg.): Handbuch der Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2002 [Ber00] Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans-Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2000 [Bje97] Bjelicic, B: Hub-Spoke-System. In: Bloch, J.; hde, G. (Hrsg.): Vahlens Großes Logistiklexikon. München: Vahlen, 1997 [BSI04] Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen. Trends und Entwicklungen in Technologien, Anwendungen und Sicherheit. Bonn, Ingelheim: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI, SecuMedia Verlags-GmbH, 2004 [Buc98] Buchholz, Jonas; Clausen, Uwe; Vastag, Alex (Hrsg.): Handbuch der Verkehrslogistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 1998 [Dat04] Datalogic Communication Division: Strichcode-Fibel. Erkenbrechtswei-ler: Datalogic GmbH, 2004 [DB07] Die Bahn: Online-Ticket der bequemste Weg zur Fahrkarte. [DPW07]Deutsche Post World Net: Elektronische Tinte statt Papierlabel. DRFID das Display inklusive. hi&check=yes&lang=de_de&xmlfile= Zugriff am [Fra95] Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik, Abteilung Verkehrslogistik: AIF Forschungsprojekt Speditionsleitstand. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 1995 [Fuh00] Fuhrmann, Woldemar; Brass, Volker: 11 Mobilfunk. In: Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans- Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag,
60 Literatur [Gil07] Gillert, Frank; Hansen, Wolf-Rüdiger: RFID für die Optimierung von Geschäftsprozessen. Prozess-Strukturen, IT-Architekturen, RFID-Infrastruktur. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2007 [Hei07] Heise Verlag: 3GSM: Windows Mobile 6 offiziell vorgestellt. Zugriff am IDentifikation Logistiktrends für Industrie und Handel. Eine Studie der Fraunhofer AutoLog Initiative. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 2004 [Hom06] Hompel, Michael ten; Heidenblut, Volker: Taschenlexikon Logistik. Abkürzungen, Definitionen und Erläuterung der wichtigsten Begriffe aus Materialfluss und Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2006 [Ins07] insidepda.de: screenshot-vom-windowsmobile-5-nachfolger-crossbow/ Zugriff am [Jun02] Jung, Volker; Warnecke, Hans-Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommunikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Lob02] Lobensommer, Hans: 5.7 Dienste für die Mobilkommunikation. In: Jung, Volker; Warnecke, Hans- Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommu-nikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Mic07] Microsoft Corporation: Windows CE Home Page. Zugriff am [Mot07] Motorola: Technical Information. MOTOROLA G24 DEVELOPER S GUIDE. AT Commands Reference Manual. Motorola Inc., May 31, 2007 [Pan05] Panther, Robert: Programmieren mit dem.net Compact Framework. Pocket PC Smartphone Handheld. Poing: Franzis Verlag GmbH,
Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport
Seite 1 von 16 Planspiel Mobility Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport Seite 2 von 16 Planspiel Mobility Inhaltsverzeichnis 1 Zweck des Dokuments | Dezember 2019 ~ BoardgameMonkeys
von Roy 30.12.2019 Drafting, Familienspiel, Hand-Management, Review
Hieß es letztes Jahr bei Amigo noch "Mein Haus, mein Boot, mein Pferd" (Titel: LifeStyle) greift man dieses Thema quasi nochmal auf, aber dieses Mal von Geburt an bis wir 100 Jahre alt sind. Wir sammeln dieses Mal auch keine Autos, sondern möchten mit 16 unsere erste Liebe finden, mit 45 eine Weltreise unternehmen und mit 88 eine Familienfeier abhalten. Und wie genau wir das im Spiel #mylife von Amigo tun schauen wir uns jetzt an. Das Spiel ist für 2-6 Spieler ab 10 Jahren und eine Partie dauert ca. 30 Minuten.
Zunächst sortieren wir die vorhanden Karten nach den Ereignissen (jeweils 50 der frühen Jahre und 50 der späten Jahre), sowie die 10 Lebensabschnitte, 14 Lebensziele und 6 Babys. Die Lebensabschnitte legen wir sortier bereit, beginnend mit 1-10 und dann fortlaufend bis 91+. Die Lebensziele werden gemischt und verdeckt bereit gelegt, die Babys werden ebenfalls gemischt und per Zufall erhält jeder Spieler eins und legt es offen als Startpunkt seines Lebenswegs aus.
Dann mischen wir noch 14 Ereignissen aus den frühen Jahren in die 50 Ereignisse der späten Jahre und legen diese für die zweite Spielhälfte beiseite. Die übrigen Ereignisse der frühen Jahre werden gemischt und jeder Spieler erhält 6 Karten auf die Hand. Übrige Karten kommen zurück in die Schachtel.
Das Spiel wird über 10 Runden gespielt, wobei die ersten 5 Runden die frühen Jahre betreffen und die restlichen 5 Runden die späten Jahre. Zu Beginn jeder Runde decken wir den entsprechenden Lebensabschnitt auf und zusätzlich dazu ein Lebensziel. Bereits aufgedeckte Lebensziele bleiben liegen und neue kommen einfach dazu.
Nun wählt jeder Spieler ein Ereignis aus seinen Handkarten und legt dieses verdeckt vor sich aus und gibt die restlichen Karten seinem linken Nachbarn weiter.
Nun wird jedes Ereignis in die jeweiligen Lebenswege eingebaut und zwar aufsteigend sortiert nach Alter. Dann wird geprüft ob das Ereignis aktiv eingebaut wird, das ist sofort der Fall, wenn das gewählte Ereignis in den aktiven Lebensabschnitt passt. Gehört das gewählte Ereignis nicht in den aktiven Lebensabschnitt, müssen wir prüfen, ob wir die nötige Erfahrung gesammelt haben, um dieses Ereignis zu aktivieren. Diese Erfahrung muss natürlich im niedrigerem Alter erreicht worden sein. Es gibt folgende Bereiche in denen wir Erfahrung sammeln können: Glück, Wohlstand, Weisheit und Gesundheit. Jedes Ereignis gibt vor in welchen Bereichen wir wieviel Erfahrungen gesammelt haben sollten.
Bestimmte Ereignisse geben uns auch Stress, diese können wir wiederum mit Gelassenheit ausgleichen, manche Karten geben durch Stress und Gelassenheit unterschiedlich Siegpunkte. Zu guter Letzt gibt es auch Liebe (natürlich), die bei manchen Ereignissen ebenfalls die Siegpunkte erhöhen. Und natürlich gibt es Ereignisse die uns nur Siegpunkte oder Siegpunkte mit Erfahrung in bestimmten Bereichen geben.
Kann ich ein Ereignis aufgrund fehlender Erfahrung oder zu vielem Stress nicht aktiv legen, kann ich dies zunächst inaktiv dazulegen und es später im Spiel aktivieren.
Zum Abschluss einer Runde prüft jeder ob er eines der ausliegenden Lebensziele erreicht hat und kann sich dieses dann nehmen. Falls mehrere Spieler das Ziel erreicht haben, bekommt der Spieler die Karte, der das niedrigste Alter in dieser Runde gespielt hat.
Nach fünf Runden wechseln wir zum zweiten Stapel. Jeder Spieler erhält wieder 6 Karten und wir spielen in gleicher Form die restlichen 5 Runden und am Ende des Spiel zählt jeder die Siegpunkte in seinem Lebensweg zusammen und der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt das Spiel.
Beim Spiel zu Zweit gibt es eine kleine Änderung, so erhält jeder Spieler noch einen Hilfsstapel und so hat man quasi vier Stapel im Umlauf, von denen man jeweils eine Karte wählt und eine Karte abwirft.
Joa, #mylife ist sicherlich kein Total-Ausfall und für den aufgerufenen Preis absolut in Ordnung. Die Illustrationen sind gelungen und bringen einen immer wieder zum Schmunzeln und es ist immer wieder nett, was man hier mit dem jeweilige Alter in Verbindung gebracht hat.
Spielerisch ist das ganz auf jeden Fall Durchschnitt. Wir haben hier klassisches Drafting, allerdings mit einer kleinen Hürde des, in nenne es Mal, "Ressourcen-Managements". Denn diese ist gar nicht immer so einfach und eingängig. Bin in ich im richtigen Zeitalter und kann sie "umsonst" legen oder muss ich doch auf die Vorgaben achten? Das klingt zunächst einfach, aber je mehr Karten vor einem liegen, desto umständlicher kann es werden und hin und wieder zu Fehler führen. Alles kein Beinbruch, aber wenn ich als Vielspieler da schon Probleme mit hatte, kann ich mir vorstellen, dass es bei Familien- und Gelegenheitsspielern häufiger vorkommt.
Am Ende lebt das Spiel dann sicherlich von der Zusammenfassung seines Lebens am Spielende, aber auch das wird auf Dauer sicherlich nicht fesseln. Es bleibt also ein Spiel was ein paar Mal unterhält und dann erstmal wieder im Schrank verschwinden wird. Die Zielgruppe sehe ich hier im Gelegenheitsspieler, der wahrscheinlich bisher noch nicht viel mit Drafting in Berührung gekommen ist. Das Gute: abgeschreckt werden sie wohl nicht, aber man kann hoffen, dass sie dann doch schnell auf andere Titel im Drafting-Genre kommen.
Material an sich wie Amigo-typisch im guten Bereich, die Illustrationen sind mehr oder weniger das Highlight des Spiels. In Familienabenden wird es seine Freunde finden und das ist auch gut so.
sämtliche Bilder sind von uns selbst erstellt oder aus dem Pressematerial des jeweiligen Verlages (hier Amigo Spiele)
von Alexej 20.12.2019 Familienspiel, Review, Stichspiel
Wizard das Kartenspiel von Ken Fischer ist schon seit Jahrzehnten ein Klassiker. Damals noch mit ganz normalen Spielkarten, kennen wir Wizard heute nur noch als buntes Kartenspiel mit Abbildungen von Menschen, Zwergen, Elfen und Riesen bzw. blauen, roten, grünen und gelben Symbolen. Wizard ist ein Stichspiel, bei dem es darum geht vorherzusagen, wie viele Stiche man mit den eigenen Handkarten machen wird. Dabei muss man ausgespielte Farben bedienen, und wie das so oft bei einem Kartenspiel ist, spielt das Glück natürlich eine gewisse Rolle.
Nach Wizard Extreme, Wizard Junior und Witches, kommt mit Wizard das Würfelspiel nun ein Ableger, der sich vom Kartenspiel verabschiedet und ausschließlich mit Würfeln gespielt wird. Das klingt zunächst vielversprechend, da ich es persönlich sehr spannend finde, wenn ein Spiel das Medium wechselt, während es verspricht das Spielgefühl beizubehalten. Ob Wizard das Würfelspiel es hinbekommt erfahrt ihr nach der Regelzusammenfassung.
Wizard das Würfelspiel kommt in einer kleinen Box mit 7 Würfeln, 11 Regelkarten und einem doppelseitigem „Block der Vorhersage“; Recht überschaubar also. Die 7 Würfel tragen alle die gleichen Symbole, das sind die, uns bekannten, vier Wizard Formen/Farben, ein Wizard „W“ und eine Narrenmütze. Auch im Würfelspiel von Wizard geht es darum, Vorhersagen zu machen und für die Richtigkeit dieser zu punkten. Dafür muss zunächst ein Spieler gewählt werden, der in der ersten Runde der Seher sein darf. Der Seher macht seine Vorhersage als erster. Dazu wählt er auf einem Blatt aus dem „Block der Vorhersage“ eine der vier Farben und notiert in der jeweiligen Spalte, mittels eines Kreises, die Anzahl an Symbolen der entsprechenden Farbe an, die er würfeln wird. Außerdem bestimmt er, welche Farbe das „Wizard W“ annimmt, um seiner Chancen zu erhöhen oder die gegnerischen zu mindern. Danach geht es Reihum weiter, wobei kein Spieler exakt dieselbe Vorhersage machen darf wie der Seher. Haben alle Spieler ihre Vorhersage gemacht, darf der Seher, und nur der Seher allein, bis zu dreimal würfeln und dabei Würfel bei Seite legen oder wieder reinmischen. Es ist jedem Spieler nach jedem Wurf gestattet aus der Runde auszusteigen. Ein Ausstieg bedeutet, dass man die gerade gefallenen Würfel für sich alleine werten kann, dies ist besonders dann sinnvoll, wenn die eigene Vorhersage gewürfelt wurde oder es keinen Sinn macht weiterzumachen, da der Seher bereits zu viele Würfel entfernt hat und die eigene Vorhersage nicht mehr eintreffen kann. Letzteres bedeutet Minuspunkte und zwar in Höhe der Differenz zur Vorhersage. Ein weiterer Weg um Minuspunkte zu vermeiden, neben der richtigen Vorhersage, ist die Wertung der Narren. Wenn man möchte, kann man aussteigen, wenn Narren gefallen sind, die Anzahl an Narren in seinem Block durchstreichen und eine Null im Feld seiner Vorhersage eintragen. Dies ist höchstens fünfmal möglich und setzt voraus, dass der Seher auch Narren würfelt. Hier ein Beispiel aus einer typischen Spielrunde, die die Regeln zusammenfasst:
Andreas ist der Seher, er schnappt sich die 7 Würfel, macht die Vorhersage 5-mal Rot zu würfeln und sagt, dass jedes Wizard W die Farbe Rot bekommt. Dann ist André dran, er sagt, dass 2 Grüne Symbole fallen werden. Roy entscheidet sich für 4 rote. Und Oli schließlich für 5 gelbe.
Andreas würfelt 3 rote, 2 grüne und 2 Narrensymbole. André lag mit seiner Vorhersage richtig, er steigt aus und notiert sich im entsprechenden Feld ein X, das in diesem Fall für 2 Punkte steht. Roy hofft auf ein weiteres, rotes Symbol und bleibt drin. Oli weiß, dass er keine 5 gelben Symbole mehr erreichen kann, da Andreas die 3 roten Würfel bei Seite legen wird, weswegen er sich die 2 Narren durchstreicht und eine 0 im Feld seiner Vorhersage einträgt.
Schließlich legt Andreas die 3 roten Symbole und einen Narren, für den Fall der Fälle, beiseite und würfelt zum zweiten Mal mit den restlichen 4 Würfel. Er würfelt ein rotes Symbol und das W, damit hat sich seine Vorhersage erfüllt und er beendet die Wurfphase. Roy liegt mit einem Punkt daneben, die Narrenkappe kann er nicht für sich beanspruchen, da er diese bereits in einer anderen Runde gestrichen hat. Also notiert er sich eine -1 im entsprechenden Feld.
Da André neben Andreas als einziger richtig lag und die Farbe seiner Vorhersage nicht dieselbe war wie von Andreas, ist er in der nächsten Runde der Seher und darf würfeln. Wer nach 9 bzw. 12 Runden die meisten Punkte hat, gewinnt.
Wizard das Kartenspiel ist schon sehr glückslastig, bietet aber gerade noch genug Strategiemöglichkeiten, um nicht vollkommen willkürlich zu sein, da man ja schließlich sehen kann mit welchen Handkarten die Vorhersage getroffen werden muss.
Wizard das Würfelspiel macht aber aus dem bereits sehr glückslastigem Kartenmechanismus, einen noch unberechenbareren Würfelmechanismus, der logischerweise, irgendwie, durch die Spieler, manipulierbar sein muss, da man ja sonst einfach was vorhersagen, dann würfeln und dann so tun kann, als ob man ein Spiel spielt. Und hier kommt als erster Faktor das Wizard W ins Spiel, mit dem der Seher die Wahrscheinlichkeit beeinflusst, und das entweder zu seinen Gunsten, wie im Falle des obigen Beispiels, oder um seine Mitspieler zu ärgern, wenn diese beispielsweise nur 1 Symbol vorhersagen. Die zweite Option das Würfelglück etwas weniger bedeutsam zu machen, ist das Integrieren der beiliegenden 11 Regelkarten, die beispielsweise aus dem W jede Farbe machen oder bestimmen, dass sich der Seher vor dem ersten Wurf, für 2 Symbole entscheiden muss, die liegen bleiben. Die Regelkarten werden vom Spiel als Erweiterung vorgeschlagen, wenn man mit dem Grundspiel vertraut ist. Meiner Meinung nach, macht es ohne diese Karten eigentlich keinen Sinn, das Spiel zu spielen, da es sonst einfach zu willkürlich ist. Zwei der Regelkarten sollten meiner Meinung nach aber irgendwo vergraben werden, dies ist zum einen die Karte, die in einer Runde alle Punkte, sowohl negative als auch positive, verdoppelt und zum anderen die, die eine Minuswertung entfernt. Grund dafür ist, dass beide Karten die Willkür belohnen bzw. fördern, in einem Spiel, das auf Stochastik basiert.
In unserer Spielrunde waren wir gespaltener Meinung über Wizard das Würfelspiel Für manche war es extrem frustrierend zu sehen, dass die Wahrscheinlichkeit gegen Glück verliert, andere wollten gar nicht erst viel denken, sondern einfach abschalten und würfeln, zocken also. Letztere hatten viel Spaß, wohingegen erstere einfach nur frustriert waren. In einer Sache waren wir uns jedoch alle einig, Wizard das Würfelspiel hat mit dem klassischen Wizard nur wenig gemein. Ja man sagt auch hier Stiche an, jedoch, und das ist der entscheidende Unterschied, bevor man weiß, welche Farben man bekommt und das Würfelglück darüber entscheidet.
Wizard das Würfelspiel ist ein netter Absacker, aber definitiv keine Alternative zum Klassiker.
Wizard Würfelspiel von Daan Kreek
sämtliche Bilder sind von uns selbst erstellt oder vom jeweiligen Pressematerial des Verlages (hier Amigo Spiele)
von Roy 18.12.2019 Familienspiel, Hand-Management, Review
Wenn ein Spiel, welches 25 Jahre alt ist, noch heute einen der größten Youtube-Brettspiel-Kanäle aus England dazu bringt eine Review zu veröffentlichen und dann nur aus Karten in der typisch kleinen Amigo-Box besteht, will das doch was heißen oder? Welchen Kanal ich mein? Shut Up & Sit Down, toller Kanal. Welches Spiel? 6 nimmt! oder wie es bei SUSD klingt "Sex nimmt"... 6 nimmt! ist ein Klassiker von Wolfgang Kramer, feiert sein 25jähriges Jubiläum, wofür es auch schon mit einer Sonder-Edition versehen wurde und nun gibt es auch noch eine Brettspiel-Variante für 2-6 Spieler ab 8 Jahren. Eine Partie dauert im Schnitt 20 Minuten.
Statt der bekannten Karten aus dem normalen Spiel bringt das Brettspiel 100 Plättchen mit sich, dazu Sichtschirme, Zählsteine und Aktions- sowie Glückskarten. Und wie der Titel schon verrät ein doppelseitiges Brett. Die Qualität der Plättchen ist absolut in Ordnung mit guter Dicke auch das Brett macht einen wertigen Eindruck. Karten sind bei Amigo eh standardmäßig in guter Qualität. Für den aufgerufenen Preis von ca. 20 € alles okay.
Wer das alte Basisspiel nicht kennt, hier ein kurzer Abriss. Beim Kartenspiel versuchen wir unsere Handkarten in vier ausliegenden Kartenreihen abzulegen. Jede Zahlenkarte kommt nur einmal vor. Alle Spieler wählen jeweils eine Karte aus und legen diese verdeckt vor sich aus. Der Spieler mit dem niedrigsten Zahlenwert beginnt und muss diese Karte in eine der vier Reihen aufsteigend anlegen und zwar an die Karte mit der geringsten Differenz zu der ausgespielten Karte. Wenn man in einer Reihe die sechste Karte legen würde, muss man die fünf ausliegenden Karten nehmen und mit der "sechsten" eine neue Reihe starten. Jede Zahlenkarte hat Hornochsen aufgedruckt, die wir vermeiden wollen und wer zu erst 66 Hornochsen gesammelt hat, verliert das Spiel, der Spieler mit den wenigsten Hornochsen gewinnt.
Soweit das Basisspiel in Kartenform. Im Brettspiel wurden die Karten, wie erwähnt, durch Plättchen ersetzt, aber das Grundprinzip bleibt gleich. Insgesamt gibt es vier Versionen, die man spielen kann. Ein Grundspiel, eine Profi-Variante und die jeweiligen Varianten mit Glückskarten.
Fangen wir mit dem Grundspiel an. Jeder Spieler erhält 12 zufällig gewählte Zahlen-Plättchen und legt diese offen hinter sein Sichtschirm, so dass nur der Spieler sie sehen kann. Das Spiel endet sobald ein Spieler alle seine Plättchen ausgespielt hat, im Spiel zu zweit und zu dritt spielt man zwei Runden mit je 12 Plättchen.
In einer Runde wählt jeder Spieler ein Plättchen mit einer Zahl und legt diese verdeckt vor seinen Sichtschirm, wenn dies alle getan haben, drehen wir alle um und der Spieler mit der niedrigsten Zahl und dann aufsteigend, darf sein Plättchen in eine der vier Reihen auf dem Brett ablegen und zwar immer dort wo die Differenz zum zuletzt ausliegenden Plättchen am geringsten ist. Ist meine gewählte Zahl kleiner als alle vorhandenen Zahlen am Ende der Reihen, muss ich mein Plättchen hinter die höchste Zahl platzieren. Beim Kartenspiel war es noch so, dass man dann eine Reihe seiner Wahl komplett nehmen musste und mit dieser Karte eine neue Reihe startet.
Durch das Brett ist es nun auch nicht immer die sechste Karte, die vorgibt, dass man die Reihe nehmen muss, denn es gibt verschieden große Reihen von 4 Plätzen bis 8. Wer dann in der jeweiligen Reihe sein Plättchen auf das Feld mit dem "Reihe nehmen"-Symbol legt, muss die Reihe nehmen und sich die Hornochsen auf der Punkteleiste abziehen. Die Plättchen kommen aus dem Spiel und mit dem letzten Plättchen fängt man eine neue Reihe in der ersten freien Reihe unter den ausliegenden an.
In den Reihen gibt es auch noch Felder mit grünen und roten Hornochsen. Lege ich dort ein Plättchen ab, muss ich mir sofort Punkte in Höhe der Hornochsen auf diesem Plättchen abziehen (rot) oder addieren (grün). Ähnlich geht es auch bei den Feldern, in denen einfach eine +/- Zahl gezeigt wird. Diese Punkte bekomme ich oder muss ich mir abziehen. Zu guter Letzt gibt es noch Felder mit "Zwei Plättchen ausspielen", lege ich dort ein Plättchen ab, kann ich sofort noch ein weiteres ablegen.
Wer am Ende des Spiels die meisten Punkte bzw. die wenigstens Minuspunkte hat, gewinnt das Spiel.
Für die Profivariante drehen wir das Spielbrett und finden dort noch weitere Sonderfelder. Des Weiteren erhält jeder Spieler zwei Aktionskarten auf die Hand, die man während des Spiels verwenden kann und zwar immer dann, wenn man sein Plättchen legen würde. Was die genau bringen erkläre ich gleich. In der Profivariante startet ebenfalls jeder mit 12 Plättchen, aber das Spiel endet, egal in welcher Konstellation, wenn ein Spieler keine Plättchen mehr hat. Für nicht verwendete Aktionskarten bekommt man am Spielende jeweils ein Pluspunkt und für noch nicht verwendete Plättchen erhält man die dortigen Hornochsen als Minuspunkte.
Was gibt es für neue Felder? Es gibt nun zwei Arten von "Reihe nehmen" und zwar zum einen mit Plättchen, was bedeutet dass ich mir die Reihe nehme und alle Plättchen hinter mein Sichtschirm lege und diese von jetzt an mir zur Verfügung stehen. Das Plättchen mit dem ich diese Aktion ausgelöst habe, fängt eine neue Reihe an. Zum anderen gibt es das klassische Reihe nehmen mit Hornochsen, bei dem die Plättchen aus dem Spiel kommen und ich Minuspunkte in Höhe der Hornochsen erhalte. Dann gibt es Felder auf denen ich dann neue Plättchen ziehen muss oder eine Aktionskarte ziehen darf.
Was gibt es für Aktionskarten? Hier ein kleiner Überblick:
- STOP! - mit dieser Karte darf ich ein Stop-Plättchen ans Ende einer beliebigen Reihe legen und fortan darf kein Spieler mehr in dieser Reihe etwas anlegen, so lange bis eine andere Reihe komplett genommen wurde. Dann verschwindet das STOP-Schild auch wieder.
- Plättchentausch - wie der Name schon verrät, darf ich damit mein eigentlich gewähltes Plättchen mit einem anderen hinter meinem Sichtschirm tauschen, falls es mir doch nicht mehr passt.
- Überspringen - mit dieser Karte darf man in der Reihe immer ein Feld überspringen und das Plättchen auf das übernächste Feld legen, falls mir dort der Bonus besser gefällt.
- An den Anfang legen - wenn mein Plättchen kleiner als ein Plättchen an erster Stelle einer Reihe ist, kann dieses nun vorne anlegt werden und alle weiteren Plättchen rücken ein Feld nach rechts. Das Plättchen am Ende löst ein Sonderfeld aus und nicht dein eigentlich gelegtes!
- Aufsteigend anlegen - so lange mein Plättchen höher im Wert ist, kann ich dieses in jede Reihe legen, ich muss also nicht mehr auf die niedrigste Differenz achten.
- noch ein Plättchen - funktioniert wie das Sonderfeld und ich kann sofort ein weiteres Plättchen meiner Wahl spielen
Ich bin der Meinung, dass es so ähnliche Aktionskarten auch in der Jubiläumsedition gab, kann das aber nicht 100%ig sicher sagen, da ich nur das normale 6 nimmt! besitze.
Wie erwähnt kann ich beide Versionen auch noch mit Glückskarten spielen. Auf der Punkteleiste entlang findet ihr Kleeblätter und immer wenn ihr durch Minuspunkte an welche vorbeizieht, erhaltet ihr je Kleeblatt eine Glückskarte, die ihr, wie die Aktionskarten von der ProfiVersion, verwenden könnt. Es gibt zum einen eine Karte mit 5 Pluspunkten, womit ich auch Minuspunkte die ich eigentlich bekommen würde, verringern kann und es gibt es eine Karte mit positiven Hornochsen. Diese Karte spielt man, wenn man die Reihe nimmt, nun muss ich mir aber keine Minuspunkte für die Hornochsen geben, sondern werte zwei beliebige Plättchen der Reihe als Pluspunkte und verrechne dies mit den Minuspunkten der anderen Plättchen.
Puuh...länger geworden als ich wollte. Entschuldigt bitte. Aber hey ich hab euch quasi gerade 4 Spiele plus altes Kartenspiel in einem erklärt. Ist doch was oder?
Ich finde das alte 6 nimmt! schon toll, denn es bringt mit kleinen Mitteln große Emotionen an den Tisch. Mag es zu Beginn alles etwas trocken wirken und sehr mathematisch, entwickelt es sich schnell zu Gefühlsausbrüchen, in denen man seine Mitspieler verflucht, weil sie den perfekten Zug kaputt machen und man auf einmal mit 20 Minuspunkten da steht. Der Moment wenn jemand genau da eine Karte hinlegt, wo man seine haben wollte und nun an andere Stelle muss... immer wieder spaßig!
Auch das Brettspiel bringt diese Emotionen mit sich und kann daher von mir nur empfohlen werden. Die Sonderfelder in beiden Varianten bringen tolle taktische Momente mit sich und der Ärger-Faktor bleibt erhalten. Auch die Aktionskarten bringen ein schönes Element mit sich, da man nie weiß, was der Mitspieler eigentlich plant, er könnte ja eine Aktionskarte legen, die alles anders aussehen lässt. Die Glückskarten sind okay, sind für mich aber nicht so wichtig wie das Brett oder die Aktionskarten.
Trotz meiner ausschweifenden Erklärung ist das Grundprinzip einfach soooo simpel. Zahlenreihen aufbauen und dabei beachten dass man immer im niedrigsten Abstand legen muss. BOOM. Mehr nicht, aber dennoch bringt es schon so viel Spieltiefe mit sich. Durch die Brettspiel-Variante noch mehr und das find ich toll.
Die Anleitung ist hervorragend aufgebaut und es bleiben keine Fragen offen. Über die Optik lässt sich streiten. Mir wäre glaub ich ein aufgedrücktes Thema lieber gewesen, da man so manche Spieler schneller überzeugt bekommt, das Spiel mitzuspielen, denn so sieht es auf den ersten Blick sehr abstrakt und mathematisch aus. Lasst euch also nicht von der Optik abschrecken und gibt diesem wirklich schönen Spiel mit viel Ärger-Faktor eine Chance. Ich hätte mir für die Brett-Variante noch einen Beutel gewünscht, aus dem ich die Plättchen ziehen kann, so muss man anders behelfen.
Wer sollte eher die Hände davon lassen? Wenn man keine Take-That-Momente mag und am liebsten alles selbst in der Hand hat, wird mit 6 nimmt! Brettspiel weniger seine Freude haben, aber ich kann für mich und meine Runde sprechen, dass es immer Spaß bringt und ein wirklich großartiger Auftakt oder Abschluss eines Spieleabends sein kann. Auch meine Tochter (7) gefällt das Spiel sehr gut und lernt fleißig damit die Zahlen bis 100.
Ihr seht schon. Ich bin begeistert. Shut up & Sit Down übrigens auch. Amen. Aus die Maus. Kaufen!
6 nimmt! Brettspiel von Wolfgang Kramer
Für 2 bis 6 Spieler in ca. 25 Minuten
von Rouven 16.12.2019 Familienspiel, Puzzlespiel, Review
Cøpenhagen NyhavN – Ein Nachtrag
Nun ist meine Rezension zu Cøpenhagen schon einige Zeit her, jedoch kam mir in den letzten Tagen die Mini-Erweiterung Nyhavn unter die Finger. Und was soll ich sagen? – Es passt.
Diese kleine Erweiterung fügt sich elegant ins große Spiel ein und bietet dabei mehr Möglichkeiten als die Basisvariante. Worum geht’s?
Ins Spiel kommen neue Fassaden-Plättchen, dieses Mal tragen sie jedoch unterschiedliche Farben. Und wer hätte es gedacht: Man benötigt nun genau die abgebildeten Farben. Der Vorteil hierbei besteht nun darin, dass man ein begehrtes 5er-Plättchen nicht mehr mühsam mit fünf Karten gleicher Farbe oder einigen Spezialaktionen bekommt, sondern z.B. für drei rote und zwei lila Karten.
Die Anleitung schlägt vor, die im Grundspiel enthaltenen 5er-Plättchen durch die der Erweiterung zu ersetzen und die 3er einfach dazu zu legen. Meiner Meinung nach, kann man sie auch schlicht alle hinzu packen, da sollte jeder nach persönlichem Belieben verfahren.
Ohne noch viele Worte zu verlieren: Diese kleine Erweiterung ist rund, passt ins Spiel und macht Spaß. Fertig.
Copenhagen: Nyhavn von Anger Harding Granerud und Daniel Skjold Petersen
von Alexej 15.12.2019 Deckbau, Kennerspiel, Review
Mittlerweile haben wir alle eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie unsere Welt nach der Apokalypse aussehen könnte. Trockene Sandwüsten ohne Leben, von der Natur zurückeroberte Großstädte oder vom Schnee bedeckte Landschaften so weit das Auge reicht. Wir sahen genug Filme und spielten genug Spiele, um mit dem apokalyptischen Szenario warmzuwerden, denn das Endzeitthema ist spätestens seit Mad Max so beliebt wie kaum ein anderes. So unterschiedlich die aufgezählten Endzeit-Szenarien auch sein mögen, so haben sie dennoch eine große Gemeinsamkeit: Es geht immer ums nackte Überleben. Die Ressourcen sind knapp, Selbstjustiz ist an der Tagesordnung und wenn man keine Waffen hat, sollte man alle anderen Menschen besser meiden.
Arctic Scavengers Überleben im Jahr 2097 -was ein Glück, dass nur die wenigsten von uns in diesem Jahr tatsächlich überleben müssen- orientiert sich genau an diesen Klischees und versucht mit seiner Deckbuilder Mechanik etwas Neues zur Brettspielgemeinde beizusteuern. Ob das gelingt?
Arctic Scavengers kam bereits 2009 bei Rio Grande Games raus und wurde von einigen als das bis dato beste Deckbuilder Spiel bezeichnet, wobei besonders das Thema als stark präsent gelobt wurde. Nach und nach kamen Erweiterungen, bis man sich 10 Jahre später entschied, das Spiel auch auf deutsche, samt all diesen Erweiterungen zu veröffentlichen. Wer Dominion und Co. Kennt, der kann in etwa erahnen, wie AArctic Scavengers funktioniert. Für alle, die mit der Deckbuilder Mechanik nichts anfangen können, hier eine kurze Zusammenfassung:
Jeder Spieler startet zunächst mit den gleichen Handkarten, versucht aber im Spielverlauf ein Kartendeck aufzubauen, das sich nicht nur vom gegnerischen Unterscheidet, sondern im Idealfall eine kumulative Verkettung der ausgespielten Karten erzeugt. Dafür liegen auf dem Tisch weitere Karten, die durch das Ausspielen der vorhandenen gekauft werden können. Meistens spielt man dafür alle seine gezogenen Handkarten aus, schaut, wie viel Geld man aus diesen zusammenkratzen kann und kauft Karten aus dem ausliegenden Markt. Der Clou hierbei ist, dass sowohl die ausgespielten als auch die frisch gekauften Karten auf die Ablage kommen. Erst wenn der eigene Nachziehstapel leer ist, darf man die Ablage mischen und so zum neuen Nachziehstapel mit nun neuen Karten machen. Ein bestimmtes Ereignis triggert das Spielende und es gewinnt meist derjenige, der die meisten Karten gekauft hat, die Siegpunkte bringen. So funktionieren 99% aller kompetitiven Deckbuilder. Genauer betrachtet, ist ein Deck Builder also wie ein Engine Builder nur mit Karten. Die zwei größten Kritikpunkte hierbei sind jedoch der Mangel an Spielerinteraktion und der früh vorhersehbare Sieger, da man ja immer sehen kann, welche Karten das Gegenüber kauft.
Arctic Scavengers tanzt hier aber aus der Reihe und versucht genau diese Schwachpunkte der Deckbuildermechanik zu beseitigen.
Das Ziel bei Arctic Scavengers ist es, zum Spielende die meisten Personen in seinem Stamm zu haben, das heißt, dass man Karten kaufen muss, die ein Männchensymbol in der unteren linken Ecke besitzen, je mehr, desto besser. Hier bleibt Arctic Scavengers dem typischen „kaufe die meisten Siegpunkte Karten um zu gewinnen“ eines Deckbuilders treu. Der Clou ist aber, dass man nicht immer sieht, welche Karten die Gegenspieler ergattern. Dafür sorgt die Aktion mit dem Namen „Schrottplatz Durchsuchen“. Der Schrottplatz ist ein geheimer Kartenstapel, in dem man, wie der Name schon sagt, vielen nutzlosen Schrott findet, aber auch besonders mächtige Karten und das Beste daran, euer Gegner weiß bis zum Ausspielen dieser nicht welche es sind, denn ihr zieht verdeckt. Eine weitere Besonderheit bei Arctic Scavengers ist das Kombinieren von Karten. Dabei kann die Erfolgschance einer fast jeden Aktion erhöht werden, indem mindestens zwei Karten, die sich meist aus einer Person und einem Werkzeug zusammenstellen, kombiniert werden. Möchte man beispielsweise „Jagen“, was eigentlich nur bedeutet, dass man Karten kaufen möchte, die ein oder mehr Nahrungssymbole kosten, braucht man zunächst eine Person, die die Fähigkeit Jagen hat und beispielsweise einen Speer. So wird der Grundwert des Jagenden mit dem Bonuswert des Speers addiert und man kann sich eine teurere Karte ergattern, als ohne Speer. Gleiches gilt auch für die oben beschriebene Schrottplatzaktion, nur braucht man dort die Schaufel. Was aber die wohl beste Besonderheit von Arctic Scavengers ist, ist das Ausspielen von Karten während gegnerischer Züge, um ihnen das Leben zu erschweren. Möchte einer meiner Gegenspieler z.B. durch das Ausspielen einer Plünderer Karte, eine Karte von seinem Nachziehstapel ziehen, kann ich einen Scharfschützen einsetzen, der ihn sofort daran hindert. Hier muss man aber aufpassen, denn vorm Ende jeder Runde gibt es eine Kampfphase, in der jeder Spieler seine bis dato nicht genutzten Karten verwenden kann, um an der Schlacht teilzunehmen. Hierbei handelt es sich lediglich um das Vergleichen von Kampfwerten der restlichen Karten, wobei der Gewinner sich die oberste Karte vom Stapel „Umkämpfte Ressourcen“ nehmen darf. Dieser Stapel beinhaltet besonders wertvolle und starke Karten und triggert außerdem das Spielende, wenn er leer geht. Wer also am Kampf teilnehmen möchte, sollte Karten aufsparen, um diese dann einzusetzen, oder einfach bluffen, indem sie oder er, durch das Aufsparen der Karten, die Gegenspieler dazu animiert weniger Karten auszuspielen um für den Kampf gewappnet zu sein.
Das Basisspiel von Arctic Scavengers welches vom Regelwerk für den Einstieg empfohlen wird, ist relativ überschaubar und besonders für Vielspieler einfach zu wenig. Die Erweiterungen Hauptquartier und Aufklärung machen da schon einen riesigen Unterschied, da sie zum einen ganz neue Spielmechaniken mitbringen und zum anderen etablierte Aktionen noch spaßiger und immersiver machen. Mit den Erweiterungen könnt ihr beispielweise Reaktionskarten spielen um gegnerische Attacken zu verhindern oder Gebäude bauen, die permanent liegen bleiben und z.B. als Lager für bestimmte Karten dienen können. Stammesanführer-Karten verleihen jedem Spieler individuelle Fähigkeiten und der Spion oder das Fernglas lassen euch die Handkarten der Gegner oder einiger Stapel ansehen.
Anm. d. red.: In meinem Fazit bewerte ich das Spiel so, wie es auf dem deutschen Markt erscheint, d.h. mit den erweiterungen HAUPTQUARTIER und AUFKLÄRUNG.
Arctic Scavengers ist eigentlich schon lange ein Klassiker unter den Deck Building spielen. Warum es so lange gedauert hat, bis ein deutscher Release kam, kann ich mir bei bestem Willen nicht erklären. Das Spiel wirft so ziemlich alles, was mich an einem Deckbuilder stört über Bord und liefert vielseitige und vor allem interaktive Runden ohne das Deckbuilder-Feeling zu verwaschen. Ich kann aber verstehen, dass all die vielen Aktionen und Phasen einer Runde vor allem Dominionliebhaber abschreckt, da die Downtime bei Arctic Scavenger genauso deckbuilder-untypsch ist, wie viele seiner Mechaniken, was dazu führt, dass es eben nicht so flott gespielt werden kann. Eben mal eine Runde Dominion geht easy, aber eben mal eine Runde Arctic Scavenger eher nicht.
Nichtsdestotrotz dominiert Arctic Scavengers im Hinblick auf Spieltiefe und Interaktion seine Konkurrenz mit Leichtigkeit. Die Möglichkeiten zum Angriff, die individuellen Spielerfähigkeiten und die unzähligen Varianten sich ein individuelles Deck zu bauen, welches über die Handkarten hinaus geht habe ich bisher in keinem anderen Deckbuilder gesehen. Und was ich ebenfalls bei kaum einem anderen Deckbuilder gefühlt habe, war ein so stark präsentes Thema. Das graben im Schrott um dann doch enttäuscht nur Müll aufzusammeln, die Angst, dass ein gegnerischer Scharfschütze die nächste Aktion zunichtemachen kann, aber auch das Aufbauen einer eigenen Kolonie mit einer funktionierenden Dynamik und das Dominieren der Gegner im Kampf runden die bereits hervorragenden Spielmechaniken zu einem schönen Paket ab.
Wer Deckbuilder mag, aber frischen Wind und vor Allem einfach mehr Spiel braucht ist hier genau richtig.
Arctic Scavengers von Robert K. Gabhart
Erschienen bei ASS Altenburger
sämtliche Bilder sind von uns selbst erstellt oder vom jeweiligen Pressematerial des Verlages (hier ASS Altenburger) | de |
q-de-1290 | Wie funktioniert das Design der Handscanner-Bedienung und welche Funktionen bietet der HSC? | Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz - PDF
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1 Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 1
2 Studium der Physik in Bonn, Abschluss Diplom-Physiker bei MOSAIC Software AG als Entwickler Abteilungsleiter Prokurist bei sd&m (später Capgemini) als Geschäftsbereichsmanager Seit 2010 Geschäftsbereich Travel & Logistics der msg systems ag Bereichsleiter West, Aufbau des Bereichs in Köln Branchenschwerpunkt: Logistik Weiterer Ausbau der hervorragenden Software-Engineering Kompetenz Umfangreiche Erfahrung in allen Phasen von Software-Entwicklungsprojekten, Schwerpunkt im Projekt-Management und im Vertrieb Nebenberufliche Studium Master of Business Administration, Schwerpunkt Logistik, Abschluss MBA Privates geb. im Rheinland verheiratet, 3 Kinder Fußball letzter Urlaub 2
3 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter mobilen Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 3
4 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 4
5 Was ist Consumerization? Consumerization beschreibt den Wandel wie neue Technologie in die IT Landschaft eines Unternehmens eingeführt werden. Früher Neue Technologien wurden zuerst in den Unternehmen eingeführt, dann erst im Consumer-Bereich. Heute Neue Technologien werden erst im Consumer-Bereich eingeführt dann erst im Unternehmen. Consumerization of Business Applications: Der Einsatz von neuen Technologie wie Smartphone, Tablets, für Unternehmensanwendungen Dieser Trend spielt uns in die Karten, weil wir unser Know-how jetzt auch auf Consumer-Produkten einsetzen können, die in der Business-IT immer häufiger eingesetzt werden. 5
6 Die Verbreitung von Smartphones nimmt zu Verschiedene Faktoren sind für diesen Wandel verantwortlich: Steigende Anzahl an Smartphones und Tabletts: Die Verbreitung von Smartphones innerhalb von Unternehmen nimmt zu sei es durch offizielle Anschaffungen oder durch Mitarbeiter selbst. Tablet-Verkaufszahlen: Quelle: Gartner Says Worldwide Media Tablet Sales on Pace to Reach 19.5 Million Units in
7 Ist es ein allgemeiner Trend oder nur ein vereinzeltes Phänomen? Das es sich hier um einen allgemeinen Wandel handelt, zeigt sich daran, dass Unternehmen wie SAP den Wandel aufgreifen. 7
8 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 8
9 Mobile Clients sind zunächst einmal Geräte 9
10 aber eben auch Software 10
11 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 11
12 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 12
13 Worin unterscheiden sich mobile Clients Betriebssystem Display Akkulaufzeit Prozessor RAM und Flash-Speicher Schnittstellen zur Datenkommunikation Tastatur Sturzschutz IP-Schutzklasse Art der Datenerfassung Maße und Gewicht Betriebstemperatur Preis 13
14 Apple ios URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: $99 - $299 / Jahr (Apple Development Program) ipod Touch, iphone, ipad Native und signierte Anwendungen Apple Mac OS X xcode + Apple Interface Builder Objective C Platform specific, Cocoa API Native widgets 14
15 Google Android URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows, Linux Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 15
16 Microsoft Windows Phone 8 URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (.net byte code) Anwendung Windows Visual Studio NET, XAML, Silverlight, XNA Plattformspezifisch, WP8 API Native widgets 16
17 RIM BlackBerry URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows BlackBerry Java Plug-in for Eclipse Java BlackBerry APIs Native widgets 17
18 Samsung Bada URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Verschiedene Samsung Geräte Native (java byte code) Anwendung Windows Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 18
19 Nokia Symbian OS URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: Bemerkung: kostenlos Unterschiedliche Nokia Geräte Native application Windows, Linux Eclipse Carbide.c++, Visual Studio, CodeWarrior, Borland C++ Builder, gnupoc. C++ with QT, Python, Flash Lite / Java ME Platform specific, Symbian API Native canvas NOKIA setzt für zukünfitge Geräte auf Windows Mobile (V7.5 or V8). 19
20 Zusammenfassung - Wie entwickelt man auf welchem Betriebssystem html 5 Objective C Visual Studio.net C# oder C++ Apple ios Windows Mobile eclipse Java RIM BS Android eclipse Java Bada Symbian eclipse Java Windows Phone 7 eclipse Java Visual Studio Phone Express C# 20
21 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Literatur 21
22 Es existieren zwei große Einsatzgebiete von mobilen Geräten Datenerfassung Datendarstellung 22
23 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Optimierung von Geschäftsprozessen Keine redundante Datenerfassung Keine Medienbrüche Keine Übertragungsfehler Aktuelle Datenbasis Effizienzsteigerung Einspareffekte 23
24 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Automatisierung nachgelagerter Prozesse Automatisierung nachgelagerter Prozesse möglich Schnittstellenthematik muss beachtet werden 24
25 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Beschleunigung der Erfassung Je nach Art der mobilen Datenerfassung ist eine deutliche Beschleunigung des Erfassungsprozess möglich Schnelle Verfügbarkeit von Daten Insgesamte Prozessbeschleunigung 25
26 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Höhere Qualität der Daten Plausibilitätsprüfung direkt am Ort der Datenentstehung Je nach eingesetztem Erfassungsverfahren intrinsische Prüfung der Daten (z.b. Checksummen) Interaktive Führung möglich Keine Nachgelagerten Scan- und OCR-Prozesse notwendig 26
27 Welche Arten der Datenerfassung gibt es? Kosten Bedienbarkeit Elektromagnetische Erfassung RFID Optische Erfassung Barcodes manuelle Eingabe GUI 27
28 Mobile Datenerfassung ist vielfältig einsetzbar Service- Außendienst / Servicetechniker / Wartung / Protokolle Rettungsdienst / Krankentransport, Notarzt- Einsätze Feuerwehr / Brandschau Gebäudemanagement, GIS, Inventuren, Umzüge, Wartung, Service Mietwagen Ausgabe / Service / Rückgabe Vertrieblicher Außendienst Krankenhaus / Klinik Lieferservice (Paketdienste, Heimlieferservice, Tiefkühlware, Getränke) Ersatzteil-Management Betriebsdatenerfassung Kasse 28
29 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 29
30 Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Ziele der Architektur zur Berücksichtigung der Eigenschaften groß und komplex lange Lebensdauer Ständiger Wandel Beherrschbare Teilstrukturen finden Entwicklung mit mehreren Teams Entwicklung in Stufen Hohe Verständlichkeit System muss änderbar sein Wartbarkeit Wiedererkennbare Lösungen Einheitliche, konsistente Lösungen Regeln, Konventionen Betreibbarkeit beim Kunden Infrastruktur berücksichtigen Austausch/Upgrade von Teilsystemen möglich (Middleware, Hardware, Datenbank) Quelle: sd&m AG 30
31 Software-Kategorien trennen Zuständigkeiten Software-Kategorien 0-Software A-Software Unabhängig von Anwendung und Technik; Ideal wiederverwendbar; Beispiel: Klassenbibliothek für Strings und Behälter Bestimmt durch die fachliche Anwendung; Unabhängig von Technik; Meist der größte Teil des Systems; Beispiel: "Mitarbeiter", "Buchung" AT benutzt A R T-Software R-Software Unabhängig von der fachlichen Anwendung; Experte für eine technischen Komponente dafür wiederverwendbar Beispiel: Zugriffsschicht auf Datenbank Reine Transformation (Repräsentation); erträgliche Mischung von A und T Beispiel: Bildschirmdarstellung in XML umsetzen T 0 AT-Software Befasst sich vermischt mit Technik und Anwendung; Grundsätzlich zu vermeiden: schwer zu warten; widersetzt sich Änderungen; Wiederverwendung nahezu ausgeschlossen! 31
32 Der Komponentenschnitt soll die Zuständigkeiten definieren und die Abhängigkeiten minimieren Zusammenfassung Komponentenschnitt Ziele Trennung technischer Dienste Leitlinien Trennung von Fachlichkeit (A) und Technik (T) Anwendungskern (A-Software) ist technikunabhängig T-Abhängigkeiten kapseln Eindeutige Verantwortlichkeiten/ Zuständigkeiten Parallele Entwicklung Mehr als eine Zuständigkeit ist schlecht Vermeide verteilte Zuständigkeiten Dokumentiere Zuständigkeiten (Was ist das Geheimnis der Komponente?) Komponenten gehören zu genau einer Softwarekategorie Schneide Komponenten so, dass sie getrennt entwickelt werden können Minimiere die Schnittstellen zwischen den Komponenten Abschottung Nachbarsysteme Kapsle Nachbarsysteme Möglichst keine enge Kopplung 32
33 Schematische Darstellung der drahtgebundenen Datenübertragung 33
34 Schematische Darstellung der kabellosen Datenübertragung 34
35 Netzwerkarchitekturen mobiler Anwendungen RFID Spracheingabe DMZ WLAN LAN/Cradle GPRS/UMTS IrDA WAN Bluetooth Mobile Drucker 1D/2D/3D- Barcodes Unterschrift Digitale Kamera GPS Backend Firewall Kommunikations- Server Telefonie Sensorik SMS 35
36 Netzwerkarchitekturen komplexer mobiler Anwendungen PC Arbeitsplatz MDE-Gabelstapler PC Arbeitsplatz PC Arbeitsplatz WLAN MDE Kran Application Server MDE Checker Nachbarsysteme 36
37 Auswertungssystem Erfassungsgerät Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben Erfassungsgerät muss in Aufladestation gestellt werden E rfassungsgerät in Aufladestation stellen Transport ausgeführt Fahrer Leitende Stelle Erfassungsgerät muss per Cradle ausgelesen werden Erfassungsgerät per Cradle auslesen Zustellgruppenleiter Leitende Stelle Erfassungsgerät per LAN ausgelesen Erfassungsgerät Tourdaten müssen manuell nacherfasst werden Tourdaten manuell nacherfassen Leitende Stelle Tourdaten manuell nacherfasst Tourunterlagen bereitstellen Tourausdruck Transportausführung steht an Prüfen, ob Tourunterlagen bereitgestellt werden müssen Tourunterlagen müssen bereitgestellt werden Tourunterlagen bereitgestellt Tourunterlagen bereitstellen Leitende Stelle Leitende Stelle Referenzarchitekturen und -prozesse mobiler Anwendungen Geschäftsprozess (GP) GP 1 GP 2 GP n Fahrer und Fahrzeug erfassen Arbeitsanweisungen Tourunterlagen zusammenstellen Tourausdruck Tourdurchführung steht an Erfassungsgerät Tour durchführen Fahrer Tour durchgeführt Prüfen, ob Anschlusstour Fahrer Es soll keine Anschlusstour gefahren werden Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben 37
38 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 38
39 Handscannerauswahl Der folgende Foliensatz enthält eine erstes grobe Statement zu Alternativen zum auslaufenden Handscanner HC 700 von Motorola (Scanner) und der Bewertung der Verwendung eines LowPrice-Handscanners Die Erkenntnisse bzgl. der alternativen Scanner beruhen auf einem Gespräch mit Motorola Für die Erstellung des Foliensatzes, der Bewertung der Scanner und die Abschätzung der Kosten sind weniger als 10 Tage Bearbeitungsaufwand erbracht worden Weitere Schritte sind noch zu klären und erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell HCe 700 betroffen sind 39
40 Handscannerauswahl Empfehlung: Sonderlogistik sollte auf den in anderen Bereichen etablierte Scanner setzen Einsatz eines zweiten Geräts ist wg. Infrastrukturaufbau nicht günstiger Betriebsfreigabe benötigt Vorlaufzeit von 1,5 Jahren Umfang der Bestellung muss wg. auslaufendem Modell bis September 2009 geklärt sein Bewertung Billiggerät: Am Markt vorhandenen Billiggeräte sind auch nach Einschätzung der Hersteller nicht für den betrieblichen Einsatz im Transport geeignet Keine Garantie/Serviceleistungen; keine Schutzklasse (hohe Ausfallrate, kein Schutz vor Feuchtigkeit); Scannen bei niedrigen Temperaturen schwierig (Betriebstemp Grad) Geräte, die annähernd die Anforderungen erfüllen, sind nur unwesentlich billiger als das im Einsatz befindliche Motorola-Gerät (z.b. MC55 von Motorola wird ca. 200 Euro billiger) Die Betriebsfreigabe für ein neues Gerät kann erfahrungsgemäß aufgrund von Geräteauswahl, Gerätetest, Entwicklung der Kommunikationssoftware, Betriebsversuch sowie internen Abstimmung (Betriebsrat, Betriebsarzt) frühestens nach 18 Monaten erfolgen Durch die für den Aufbau der neuen Infrastruktur (Kommunikation, Software) entstehenden Kosten rechnet sich der Einsatz eines zweiten Gerätetyps erst ab einer Beschaffungszahl von ca Geräten Weitere Schritte zur Auswahl eines Ersatzgerätes erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell betroffen sind 40
41 Engere Auswahl: Motorola Geräte Beschreibung Eigenschaften 1. LowPrice-Scanner 2. Mögliches Ersatzgerät ca. 180 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Einsatz des CS1504, der günstige Scanner von Motorola; dieser kann nur 1D-Barcode scannen; Datenaustausch erfolgt per USB- Kabel; Gerät ohne Garantie und ohne Schutzklasse Einsatz eines seit kurzem lieferbaren Alternativgerätes für den zukünftig nicht mehr hergestellten Scanner: MC55 Nur 1D-Barcode Datenübertragung per USB-Kabel/PC keine GPRS kein Display Batteriebetrieb, kein Akku Keine Schutzklasse ca. 640 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Funktionalität analog Scanner Niedrigere Schutzklasse 3. Scanner Der heute im Einsatz befindliche Motorola- Funk-Scanner HC 700; auslaufende Modellserie (Umfang der Bestellung bis September 2009 erforderlich) ca. 840 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Im Einsatz erprobt 1D-Barcode, 2D-Barcode GPRS: Mobile/zeitnahe Datenübertragung Datenübermittlung an Scanner möglich 41
42 Einsatz eines neuen Geräts benötigt 18 Monate Vorlaufzeit Benötigter zeitlicher Vorlauf Synergien mit anderen Netzen Bedien -felder Mobilfunk 2D- Barcod e Informatio n beim Fahrer am Standort Risiken 1. LowPrice- Scanner ca. 18 Monate(1) nicht möglich keine nein nein nein Gerät nicht robust, daher häufig Ausfall Batteriewechsel führt zu Datenverlust Keine Schutzklasse, keine Betriebstemperatur <5 Grad 2. Ersatzgerät ca. 18 Monate (1) nicht möglich ja ja ja ja Portierung der Handscannersoftware insb. der Mobilfunkanbindung Betriebsverkomplizierung (wg. mehrfacher Infrastruktur) Höhere Ausfallquote wg. Schutzklasse 3. Scanner direkt einsetzbar möglich ja ja ja ja Bestellung nur noch bis September möglich (1) grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 42
43 Das Billiggerät CS1504 deckt nicht die für einen Einsatz erforderlichen technischen Eigenschaften ab... Kategorie Geräteeigenschaft Bewertung Robustheit Betriebstemperatur 5-40 Grad KO-Kriterium: keine Nutzung im Winter möglich Robustheit Keine Schutzklasse KO-Kriterium: kein Schutz vor Feuchtigkeit hohe Ausfallwahrscheinlichkeit Robustheit Keine Garantie, kein Service Daten Speicherplatz 150 Scans a 30 Zeichen nicht für lange Touren und viel Information geeignet Daten Datenübertragung per Kabel keine Echtzeit-Übertragung möglich Aufbau eine Infrastruktur mit PC, Netzwerkanschluss, Server, Auslesesoftware, Modem notwendig Täglicher Einsatz Batteriebetrieb ständiger Nachkauf von Batterien notwendig keine Möglichkeit des Ladestandes zu prüfen Datenverlust, wenn Batterie leer Täglicher Einsatz Kein Display Keine Rückmeldung für Fahrer möglich (erfolgreicher Scan, Fehler) Täglicher Einsatz Täglicher Einsatz Zeitpunkt der Datenübertragung Daten können nur abends/morgens per USB-Kabel übertragen werden Zeiteinstellung immer möglich Fahrer können Zeit manipulieren 43
44 ... und darüber hinaus rät selbst der Hersteller Motorola von Einsatz ab (Auszug aus einer Mail ) Der CS1504 ist seit 2002 von Symbol / Motorola als Consumer Scanner auf dem deutschen Markt. Da der Scanner speziell für den Cosumer Markt entwickelt wurde, besitzt der CS1504 keine Industriestandards wie Fallhöhenspezifikationen oder IP Schutzklassen. Der vorgesehene Markt für den CS1504 sind Privatanwender für die Applikationen: Preisvergleich im Supermarkt, Bestellung per Barcode vom Katalog oder direkt von einer Verpackung. Also überall dort, wo nur wenige Scans in der Woche benötigt werden und die Umgebung sich in einem häuslichen Umfeld bewegt. Nachteile CS1504 im Industrieumfeld 3 Monate Gewährleistung - kein Comprehensive Service angeboten von Motorola Motorola bietet für den CS1504 keinerlei Service an. Nach der Gewährleistung von 3 Monaten (Nur auf Werksfehler!) kann das Gerät nicht mehr Instand gesetzt werden. Stromversorgung erfolgt über eine handelsübliche Knopfzellenbatterie. Ausreichend für maximal ca Scannvorgänge bei Zimmertemperatur (+23 C) Bei einer kälteren Umgebung kann die Anzahl der Scans erheblich runter gehen. Der Wechsel der Knopfzellenbatterie erfolgt über 2 kleine Kreutzschlitzschrauben und ist somit verhältnismäßig kompliziert und nicht für einen häufigen und schnellen Batterietausch ausgelegt. Keine Anzeige wann Batterie leer ist. Temperaturbereich von +5 bis max. +40 C. Lediglich zwei Scantasten vorhanden. (+ und -) Die Tasten haben keine Industrienorm und somit nicht für starken Gebrauch ausgelegt. Keine IP Schutzklasse und somit nicht geeignet bei Regen oder feuchte Umgebung. Keine Fallhöhenspezifikation Keine Displayanzeige Keine Kontrollmöglichkeit durch Anzeige was gescannt wurde oder einer Menüsteuerung. Keine Erfassung der Unterschrift möglich. Batch Gerät. Die Daten müssen via Kabel am PC Übertragen werden. Die Steckverbindungen sind nur für einen seltenen gebrauch ausgelegt. Vergleichbar mit einer digitalen Kamera. Keine Übertragungsstation (Cradle) oder Bluetooth / WLAN vorhanden Einfacher nicht performanter Laserscanner. Bei Sonneneinstrahlung ist der Scanstrahl nicht sichtbar. Der Speicher ist für maximal für 150 Barcodes (EAN13) ausgelegt. (Speicherlimitierung) Bei Barcodes mit mehr Ziffern entsprechend weniger. Sehr klein, so es kann ziemlich einfach verloren gehen Limitierter 1D Decoder, kein 2D Decoding möglich Kleine und kompakte Bauform. Kann somit aber auch leicht verloren gehen. Ihre Anforderungen habe ich mit einer Reihe von Kollegen unserer technischen Abteilung durchgesprochen; sie haben übereinstimmend gesagt, dass dieses Gerät für den Sie es einsetzen wollen, weder geeignet noch gedacht ist. Gerne können wir Sie und Ihr Team weiter beraten. Wir möchten Ihnen nämlich wie allen unseren Kunden das individuell richtige Produkt verkaufen, weil nur das gewährleisten kann, dass Sie rundum zufrieden sind. 44
45 Ein neues Gerät kann nur nach Test auf Betriebstauglichkeit für den Betrieb freigegeben werden Im Geräteauswahlprozess werden Geräte verschiedener Anbieter auf Tauglichkeit verglichen; dabei erfolgt auch ein Preisvergleich Die Software zum Datenaustausch mit dem Handscanners (per PC oder per Mobilfunk) wird geplant, implementiert und getestet In einem Betriebsversuch wird das Gerät der Wahl auf Tauglichkeit im operativen Betrieb getestet und Anpassungen zur Praxistauglichkeit durchgeführt Aufgrund des Projektvolumens der externen Unterstützung müssen die Phasen ausgeschrieben werden 1 Hj 2. Hj 1. HJ 2. HJ Geräteauswahl und Pilotversuch Ausschreibung Software-Implementierung und Betriebsversuch 45
46 Die Kosten werden vor allem durch die Erstbereitstellung und die Beschaffungskosten pro Gerät getrieben Beschaffung Inbetriebnahme Betrieb Scanner (1 Gerät) Zubehör (pro Gerät) Auswahl Gerät Software Betriebsversuch Infrastruktur Gerätewartung 1. LowPrice- Scanner CS Ersatzgerät MC Scanner Grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 46
47 Beispielrechnung Scanner vs. LowPrice-Scanner (ohne Betriebskosten/Wartung) Kosten Beschaffung (in Euro) HighEnd- Scanner Ersatzgerät LowPrice LowPrice-Scanner zwar günstiger, aber betrieblich nicht geeignet Aufgrund Rüstkosten lohnt sich die Beschäftigung mit einem günstigeren Scanner erst ab ca zu erwartenden Geräten Anzahl Geräte 47
48 Eine beispielhafte Cost Case Betrachtung Kostenpunkt Kosten [ ] Art Handscanner 14,1 Mio Einmalig Erstellung Software 1,3 Mio Einmalig Sonstige betr. Aufwendungen 0,30 Mio Einmalig Summe 15,7 Mio Einmalig IT Running Costs 1,22 Mio Jährlich Repair & Maintenance 0,84 Mio Jährlich Summe 2,06 Mio Jährlich 48
49 Software: Zunächst wurden die konzeptionellen Inhalte definiert Inhalte Fachkonzept Priorität der Erarbeitung Migration und Einführung Architekturüberblick Abläufe und fachliche Funktionen Daten (Datenmodell) Benutzerschnittstelle (Dialoge, Batches und Drucke) Schnittstellen Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Abläufe und Funktionen Daten / Datenmodell Architekturüberblick Schnittstellen Benutzerschnittstelle Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Migration und Einführung 49
50 Erstellung der Prozessbeschreibung Fahrt_Id einscannen Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Ankunft wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit gesetzt. Auswahl: Beladen oder Entladen auf dem Scannerdisplay Ladestaus wird nach Auswahl festgelegt und gilt für alle nachfolgenden Mengenerfassungen an dieser Anfahrstelle. Ein Wechsel zwischen Beladen/Entladen ist jederzeit möglich und muss immer vor der nächsten Erfassung erfolgen! Erfassung per Displayeingabe auf dem Scanner? ja nein Ladungsart (z.b. BehW) und Anzahl eingeben. (Korrekturmöglichkeit) Einscannen von Infoträgern, Paketen, Produktbarcodes oder Ladungsbarcodes (keine Korrekturmöglichkeit) Anfahrstellenbarcode erneut einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Abfahrt wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit aktualisiert. Nächste Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) 50
51 Die grobe Zielarchitektur wurde definiert Schematische Darstellung der Funkscanneranbindung an Inhouse-System Shared-Firewall RZ Funkscanner APN Load-Balancer eigene Instanz Transferserver Verteilserver Inhouse-Server Instanz A TS A Inhouse-Server B Instanz B TS B Fachl. Admin- Zugang TS/DDS 51
52 Design der Handscanner-Bedienung Erläuterung der Funktionen des HSC Quittierungs-Leuchte Barcode-Leser Status-Leuchte, Ein-Aus-Taste Touchscreen Scan Taste und Einschalttaste Alle andere Tasten sind deaktiviert und ohne Funktion 52
53 Maskendesign Der Zugang zu dem Adminmenü wird über die Tastenkombination A + D (gleichzeitig) mit Paßworteingabe ermöglicht. 53
54 Maskendesign Helligkeit Display: Standarteinstellung ca 75% Mengenerfassung: Hacken bitte aktiviert lassen Scanner-Nummer einstellen: Bitte achten Sie auf die Korrekte von der ZG-ISBT vergebenen Scanner-Nr. Über diese Nummer wird die Funkübertragung zum ISBT-Zielserver gesteuert. Dubletten mit einer Kalkscanner Nummer sind kein Problem, da in der Datenbank durch die dritte Stelle der Scanner-Nr ein Unterscheidung vorgenommen wird. (Alt = 1, Anders = 3 und Scanner = 5 ) Dubletten bei der Scannernummer dürfen nicht erzeugt werden, da es für jeden Scanner einen eindeutigen ACCESS Point gibt. Touchscreen kalibrieren: Sobald sich ein Fehlverhalten des HSC zeigt, so dass z.b. die Menüpunkte nicht mehr gezielt angeklickt werden können, muss der HSC neu kalibriert werden. Eine Neukalibrierung ist auch erforderlich, nach völliger Akkuentladung, wenn der Akku längere Zeit aus dem Gerät genommen wurde und wenn das Gerät länge Zeit nicht verwendet wurde. 54
55 Maskendesign noch Touchscreen kalibrieren Der Sinn der Kalibrierung ist eine Überprüfung bzw. Neueinstellung der Kommunikation des HSC durch den Stift über den Touchscreen. Dadurch wird gewährleistet, dass das Antippen mit dem Stift den Wert trifft, den der HSC erwartet. Zum Beispiel der Fahrer tippt auf Füllgrad 50% aber durch mangelnde Kalibrierung erkennt der HSC 25%. An verschiedenen Stellen des Touchscreens wird ein Fadenkreuz angezeigt (Mitte, links oben, rechts unten, links unten, rechts oben) und der Benutzer wird aufgefordert in die Mitte des Fadenkreuzes zu tippen. Bei ungenauer Eingabe ( also nicht korrektes Treffen des Fadenkreuzes) muss die Kalibrierung wiederholt werden. 55
56 Maskendesign Modus Ändern stationär/mobil: In dem Konfigurationsmenü Mobil Stationär können Sie den Scanner für seinen nächsten Einsatz Mobil also zur Mitnahme auf die Tour, oder Stationär zum Beispiel im BZ, PZ, Flughafen usw. vorbereiten. Dazu ist bei der Stationären Benutzung zunächst die stationäre Anfahrstelle einzuscannen und über die Scannertastatur einzugeben. (Beim Festhalten der gelbe runden Taste können Sie die Anfahrstelle in großen Buchstaben schreiben). Diese Anfahrstelle wird dann nach jeder gescannten Fahrt-ID in der Scannersoftware automatisch hinzugefügt. So das bei einem Stationären Einsatz des Scanners für Ankunft/Abfahrt nur die Fahrt-ID erfasst werden braucht. Mengen können ebenfalls gescannt/eingegeben werden. 56
57 Maskendesign Admin-Passwort ändern: Bitte möglichst nicht ändern Log-Datei versenden: Bitte nur nach Rücksprache bzw. Aufforderung durch das Projekt. Hier werden bei Softwareproblemen die Logdateien des Scanners an den Transferserver gesendet. 57
58 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 58
59 Literatur [AIM07] a%20matrix, Zugriff am [Anv10] Anvaari, Mohsen; Architectural Support for Openness in Mobile Software Platforms; University of Gothenburg; Master Thesis [Arn02] Arnold, Dieter; Isermann, Heinz; Kuhn, Axel; Tempelmeier, Horst (Hrsg.): Handbuch der Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2002 [Ber00] Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans-Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2000 [Bje97] Bjelicic, B: Hub-Spoke-System. In: Bloch, J.; hde, G. (Hrsg.): Vahlens Großes Logistiklexikon. München: Vahlen, 1997 [BSI04] Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen. Trends und Entwicklungen in Technologien, Anwendungen und Sicherheit. Bonn, Ingelheim: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI, SecuMedia Verlags-GmbH, 2004 [Buc98] Buchholz, Jonas; Clausen, Uwe; Vastag, Alex (Hrsg.): Handbuch der Verkehrslogistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 1998 [Dat04] Datalogic Communication Division: Strichcode-Fibel. Erkenbrechtswei-ler: Datalogic GmbH, 2004 [DB07] Die Bahn: Online-Ticket der bequemste Weg zur Fahrkarte. [DPW07]Deutsche Post World Net: Elektronische Tinte statt Papierlabel. DRFID das Display inklusive. hi&check=yes&lang=de_de&xmlfile= Zugriff am [Fra95] Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik, Abteilung Verkehrslogistik: AIF Forschungsprojekt Speditionsleitstand. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 1995 [Fuh00] Fuhrmann, Woldemar; Brass, Volker: 11 Mobilfunk. In: Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans- Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag,
60 Literatur [Gil07] Gillert, Frank; Hansen, Wolf-Rüdiger: RFID für die Optimierung von Geschäftsprozessen. Prozess-Strukturen, IT-Architekturen, RFID-Infrastruktur. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2007 [Hei07] Heise Verlag: 3GSM: Windows Mobile 6 offiziell vorgestellt. Zugriff am IDentifikation Logistiktrends für Industrie und Handel. Eine Studie der Fraunhofer AutoLog Initiative. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 2004 [Hom06] Hompel, Michael ten; Heidenblut, Volker: Taschenlexikon Logistik. Abkürzungen, Definitionen und Erläuterung der wichtigsten Begriffe aus Materialfluss und Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2006 [Ins07] insidepda.de: screenshot-vom-windowsmobile-5-nachfolger-crossbow/ Zugriff am [Jun02] Jung, Volker; Warnecke, Hans-Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommunikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Lob02] Lobensommer, Hans: 5.7 Dienste für die Mobilkommunikation. In: Jung, Volker; Warnecke, Hans- Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommu-nikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Mic07] Microsoft Corporation: Windows CE Home Page. Zugriff am [Mot07] Motorola: Technical Information. MOTOROLA G24 DEVELOPER S GUIDE. AT Commands Reference Manual. Motorola Inc., May 31, 2007 [Pan05] Panther, Robert: Programmieren mit dem.net Compact Framework. Pocket PC Smartphone Handheld. Poing: Franzis Verlag GmbH,
Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport
Seite 1 von 16 Planspiel Mobility Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport Seite 2 von 16 Planspiel Mobility Inhaltsverzeichnis 1 Zweck des Dokuments | Star Citizen @ Gamescom 2017 ⋆ Phoenix Interstellar
//Star Citizen @ Gamescom 2017
Schlagwörter : GamescomNews
Ansiedlungen, Labore, Forschungseinrichtungen und Container auf Planeten die modular und systematisch generiert und platziert werden können. Der Stand von Cloud Imperium Games trägt das Logo und den Schriftzug der fiktiven Firma “RAYARI” – einem wohlhabenden Forschungsunternehmen im Star Citizen Universum. Die Gamescom bietet einen Ausblick auf das was mit und nach der Alpha 3.0 kommen wird. Das auf der Gamescom 2016 gezeigte (“Item-Technik”, “Planetare Landung” etc.) erhalten wir nun mit 3.0 – also rund ein Jahr später.
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V2-T44I191-M382 — 31. Jul 2018 @ 1:07 | de |
q-de-1290 | Wie funktioniert das Design der Handscanner-Bedienung und welche Funktionen bietet der HSC? | Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz - PDF
Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz
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1 Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 1
2 Studium der Physik in Bonn, Abschluss Diplom-Physiker bei MOSAIC Software AG als Entwickler Abteilungsleiter Prokurist bei sd&m (später Capgemini) als Geschäftsbereichsmanager Seit 2010 Geschäftsbereich Travel & Logistics der msg systems ag Bereichsleiter West, Aufbau des Bereichs in Köln Branchenschwerpunkt: Logistik Weiterer Ausbau der hervorragenden Software-Engineering Kompetenz Umfangreiche Erfahrung in allen Phasen von Software-Entwicklungsprojekten, Schwerpunkt im Projekt-Management und im Vertrieb Nebenberufliche Studium Master of Business Administration, Schwerpunkt Logistik, Abschluss MBA Privates geb. im Rheinland verheiratet, 3 Kinder Fußball letzter Urlaub 2
3 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter mobilen Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 3
4 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 4
5 Was ist Consumerization? Consumerization beschreibt den Wandel wie neue Technologie in die IT Landschaft eines Unternehmens eingeführt werden. Früher Neue Technologien wurden zuerst in den Unternehmen eingeführt, dann erst im Consumer-Bereich. Heute Neue Technologien werden erst im Consumer-Bereich eingeführt dann erst im Unternehmen. Consumerization of Business Applications: Der Einsatz von neuen Technologie wie Smartphone, Tablets, für Unternehmensanwendungen Dieser Trend spielt uns in die Karten, weil wir unser Know-how jetzt auch auf Consumer-Produkten einsetzen können, die in der Business-IT immer häufiger eingesetzt werden. 5
6 Die Verbreitung von Smartphones nimmt zu Verschiedene Faktoren sind für diesen Wandel verantwortlich: Steigende Anzahl an Smartphones und Tabletts: Die Verbreitung von Smartphones innerhalb von Unternehmen nimmt zu sei es durch offizielle Anschaffungen oder durch Mitarbeiter selbst. Tablet-Verkaufszahlen: Quelle: Gartner Says Worldwide Media Tablet Sales on Pace to Reach 19.5 Million Units in
7 Ist es ein allgemeiner Trend oder nur ein vereinzeltes Phänomen? Das es sich hier um einen allgemeinen Wandel handelt, zeigt sich daran, dass Unternehmen wie SAP den Wandel aufgreifen. 7
8 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 8
9 Mobile Clients sind zunächst einmal Geräte 9
10 aber eben auch Software 10
11 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 11
12 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 12
13 Worin unterscheiden sich mobile Clients Betriebssystem Display Akkulaufzeit Prozessor RAM und Flash-Speicher Schnittstellen zur Datenkommunikation Tastatur Sturzschutz IP-Schutzklasse Art der Datenerfassung Maße und Gewicht Betriebstemperatur Preis 13
14 Apple ios URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: $99 - $299 / Jahr (Apple Development Program) ipod Touch, iphone, ipad Native und signierte Anwendungen Apple Mac OS X xcode + Apple Interface Builder Objective C Platform specific, Cocoa API Native widgets 14
15 Google Android URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows, Linux Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 15
16 Microsoft Windows Phone 8 URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (.net byte code) Anwendung Windows Visual Studio NET, XAML, Silverlight, XNA Plattformspezifisch, WP8 API Native widgets 16
17 RIM BlackBerry URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows BlackBerry Java Plug-in for Eclipse Java BlackBerry APIs Native widgets 17
18 Samsung Bada URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Verschiedene Samsung Geräte Native (java byte code) Anwendung Windows Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 18
19 Nokia Symbian OS URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: Bemerkung: kostenlos Unterschiedliche Nokia Geräte Native application Windows, Linux Eclipse Carbide.c++, Visual Studio, CodeWarrior, Borland C++ Builder, gnupoc. C++ with QT, Python, Flash Lite / Java ME Platform specific, Symbian API Native canvas NOKIA setzt für zukünfitge Geräte auf Windows Mobile (V7.5 or V8). 19
20 Zusammenfassung - Wie entwickelt man auf welchem Betriebssystem html 5 Objective C Visual Studio.net C# oder C++ Apple ios Windows Mobile eclipse Java RIM BS Android eclipse Java Bada Symbian eclipse Java Windows Phone 7 eclipse Java Visual Studio Phone Express C# 20
21 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Literatur 21
22 Es existieren zwei große Einsatzgebiete von mobilen Geräten Datenerfassung Datendarstellung 22
23 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Optimierung von Geschäftsprozessen Keine redundante Datenerfassung Keine Medienbrüche Keine Übertragungsfehler Aktuelle Datenbasis Effizienzsteigerung Einspareffekte 23
24 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Automatisierung nachgelagerter Prozesse Automatisierung nachgelagerter Prozesse möglich Schnittstellenthematik muss beachtet werden 24
25 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Beschleunigung der Erfassung Je nach Art der mobilen Datenerfassung ist eine deutliche Beschleunigung des Erfassungsprozess möglich Schnelle Verfügbarkeit von Daten Insgesamte Prozessbeschleunigung 25
26 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Höhere Qualität der Daten Plausibilitätsprüfung direkt am Ort der Datenentstehung Je nach eingesetztem Erfassungsverfahren intrinsische Prüfung der Daten (z.b. Checksummen) Interaktive Führung möglich Keine Nachgelagerten Scan- und OCR-Prozesse notwendig 26
27 Welche Arten der Datenerfassung gibt es? Kosten Bedienbarkeit Elektromagnetische Erfassung RFID Optische Erfassung Barcodes manuelle Eingabe GUI 27
28 Mobile Datenerfassung ist vielfältig einsetzbar Service- Außendienst / Servicetechniker / Wartung / Protokolle Rettungsdienst / Krankentransport, Notarzt- Einsätze Feuerwehr / Brandschau Gebäudemanagement, GIS, Inventuren, Umzüge, Wartung, Service Mietwagen Ausgabe / Service / Rückgabe Vertrieblicher Außendienst Krankenhaus / Klinik Lieferservice (Paketdienste, Heimlieferservice, Tiefkühlware, Getränke) Ersatzteil-Management Betriebsdatenerfassung Kasse 28
29 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 29
30 Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Ziele der Architektur zur Berücksichtigung der Eigenschaften groß und komplex lange Lebensdauer Ständiger Wandel Beherrschbare Teilstrukturen finden Entwicklung mit mehreren Teams Entwicklung in Stufen Hohe Verständlichkeit System muss änderbar sein Wartbarkeit Wiedererkennbare Lösungen Einheitliche, konsistente Lösungen Regeln, Konventionen Betreibbarkeit beim Kunden Infrastruktur berücksichtigen Austausch/Upgrade von Teilsystemen möglich (Middleware, Hardware, Datenbank) Quelle: sd&m AG 30
31 Software-Kategorien trennen Zuständigkeiten Software-Kategorien 0-Software A-Software Unabhängig von Anwendung und Technik; Ideal wiederverwendbar; Beispiel: Klassenbibliothek für Strings und Behälter Bestimmt durch die fachliche Anwendung; Unabhängig von Technik; Meist der größte Teil des Systems; Beispiel: "Mitarbeiter", "Buchung" AT benutzt A R T-Software R-Software Unabhängig von der fachlichen Anwendung; Experte für eine technischen Komponente dafür wiederverwendbar Beispiel: Zugriffsschicht auf Datenbank Reine Transformation (Repräsentation); erträgliche Mischung von A und T Beispiel: Bildschirmdarstellung in XML umsetzen T 0 AT-Software Befasst sich vermischt mit Technik und Anwendung; Grundsätzlich zu vermeiden: schwer zu warten; widersetzt sich Änderungen; Wiederverwendung nahezu ausgeschlossen! 31
32 Der Komponentenschnitt soll die Zuständigkeiten definieren und die Abhängigkeiten minimieren Zusammenfassung Komponentenschnitt Ziele Trennung technischer Dienste Leitlinien Trennung von Fachlichkeit (A) und Technik (T) Anwendungskern (A-Software) ist technikunabhängig T-Abhängigkeiten kapseln Eindeutige Verantwortlichkeiten/ Zuständigkeiten Parallele Entwicklung Mehr als eine Zuständigkeit ist schlecht Vermeide verteilte Zuständigkeiten Dokumentiere Zuständigkeiten (Was ist das Geheimnis der Komponente?) Komponenten gehören zu genau einer Softwarekategorie Schneide Komponenten so, dass sie getrennt entwickelt werden können Minimiere die Schnittstellen zwischen den Komponenten Abschottung Nachbarsysteme Kapsle Nachbarsysteme Möglichst keine enge Kopplung 32
33 Schematische Darstellung der drahtgebundenen Datenübertragung 33
34 Schematische Darstellung der kabellosen Datenübertragung 34
35 Netzwerkarchitekturen mobiler Anwendungen RFID Spracheingabe DMZ WLAN LAN/Cradle GPRS/UMTS IrDA WAN Bluetooth Mobile Drucker 1D/2D/3D- Barcodes Unterschrift Digitale Kamera GPS Backend Firewall Kommunikations- Server Telefonie Sensorik SMS 35
36 Netzwerkarchitekturen komplexer mobiler Anwendungen PC Arbeitsplatz MDE-Gabelstapler PC Arbeitsplatz PC Arbeitsplatz WLAN MDE Kran Application Server MDE Checker Nachbarsysteme 36
37 Auswertungssystem Erfassungsgerät Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben Erfassungsgerät muss in Aufladestation gestellt werden E rfassungsgerät in Aufladestation stellen Transport ausgeführt Fahrer Leitende Stelle Erfassungsgerät muss per Cradle ausgelesen werden Erfassungsgerät per Cradle auslesen Zustellgruppenleiter Leitende Stelle Erfassungsgerät per LAN ausgelesen Erfassungsgerät Tourdaten müssen manuell nacherfasst werden Tourdaten manuell nacherfassen Leitende Stelle Tourdaten manuell nacherfasst Tourunterlagen bereitstellen Tourausdruck Transportausführung steht an Prüfen, ob Tourunterlagen bereitgestellt werden müssen Tourunterlagen müssen bereitgestellt werden Tourunterlagen bereitgestellt Tourunterlagen bereitstellen Leitende Stelle Leitende Stelle Referenzarchitekturen und -prozesse mobiler Anwendungen Geschäftsprozess (GP) GP 1 GP 2 GP n Fahrer und Fahrzeug erfassen Arbeitsanweisungen Tourunterlagen zusammenstellen Tourausdruck Tourdurchführung steht an Erfassungsgerät Tour durchführen Fahrer Tour durchgeführt Prüfen, ob Anschlusstour Fahrer Es soll keine Anschlusstour gefahren werden Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben 37
38 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 38
39 Handscannerauswahl Der folgende Foliensatz enthält eine erstes grobe Statement zu Alternativen zum auslaufenden Handscanner HC 700 von Motorola (Scanner) und der Bewertung der Verwendung eines LowPrice-Handscanners Die Erkenntnisse bzgl. der alternativen Scanner beruhen auf einem Gespräch mit Motorola Für die Erstellung des Foliensatzes, der Bewertung der Scanner und die Abschätzung der Kosten sind weniger als 10 Tage Bearbeitungsaufwand erbracht worden Weitere Schritte sind noch zu klären und erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell HCe 700 betroffen sind 39
40 Handscannerauswahl Empfehlung: Sonderlogistik sollte auf den in anderen Bereichen etablierte Scanner setzen Einsatz eines zweiten Geräts ist wg. Infrastrukturaufbau nicht günstiger Betriebsfreigabe benötigt Vorlaufzeit von 1,5 Jahren Umfang der Bestellung muss wg. auslaufendem Modell bis September 2009 geklärt sein Bewertung Billiggerät: Am Markt vorhandenen Billiggeräte sind auch nach Einschätzung der Hersteller nicht für den betrieblichen Einsatz im Transport geeignet Keine Garantie/Serviceleistungen; keine Schutzklasse (hohe Ausfallrate, kein Schutz vor Feuchtigkeit); Scannen bei niedrigen Temperaturen schwierig (Betriebstemp Grad) Geräte, die annähernd die Anforderungen erfüllen, sind nur unwesentlich billiger als das im Einsatz befindliche Motorola-Gerät (z.b. MC55 von Motorola wird ca. 200 Euro billiger) Die Betriebsfreigabe für ein neues Gerät kann erfahrungsgemäß aufgrund von Geräteauswahl, Gerätetest, Entwicklung der Kommunikationssoftware, Betriebsversuch sowie internen Abstimmung (Betriebsrat, Betriebsarzt) frühestens nach 18 Monaten erfolgen Durch die für den Aufbau der neuen Infrastruktur (Kommunikation, Software) entstehenden Kosten rechnet sich der Einsatz eines zweiten Gerätetyps erst ab einer Beschaffungszahl von ca Geräten Weitere Schritte zur Auswahl eines Ersatzgerätes erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell betroffen sind 40
41 Engere Auswahl: Motorola Geräte Beschreibung Eigenschaften 1. LowPrice-Scanner 2. Mögliches Ersatzgerät ca. 180 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Einsatz des CS1504, der günstige Scanner von Motorola; dieser kann nur 1D-Barcode scannen; Datenaustausch erfolgt per USB- Kabel; Gerät ohne Garantie und ohne Schutzklasse Einsatz eines seit kurzem lieferbaren Alternativgerätes für den zukünftig nicht mehr hergestellten Scanner: MC55 Nur 1D-Barcode Datenübertragung per USB-Kabel/PC keine GPRS kein Display Batteriebetrieb, kein Akku Keine Schutzklasse ca. 640 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Funktionalität analog Scanner Niedrigere Schutzklasse 3. Scanner Der heute im Einsatz befindliche Motorola- Funk-Scanner HC 700; auslaufende Modellserie (Umfang der Bestellung bis September 2009 erforderlich) ca. 840 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Im Einsatz erprobt 1D-Barcode, 2D-Barcode GPRS: Mobile/zeitnahe Datenübertragung Datenübermittlung an Scanner möglich 41
42 Einsatz eines neuen Geräts benötigt 18 Monate Vorlaufzeit Benötigter zeitlicher Vorlauf Synergien mit anderen Netzen Bedien -felder Mobilfunk 2D- Barcod e Informatio n beim Fahrer am Standort Risiken 1. LowPrice- Scanner ca. 18 Monate(1) nicht möglich keine nein nein nein Gerät nicht robust, daher häufig Ausfall Batteriewechsel führt zu Datenverlust Keine Schutzklasse, keine Betriebstemperatur <5 Grad 2. Ersatzgerät ca. 18 Monate (1) nicht möglich ja ja ja ja Portierung der Handscannersoftware insb. der Mobilfunkanbindung Betriebsverkomplizierung (wg. mehrfacher Infrastruktur) Höhere Ausfallquote wg. Schutzklasse 3. Scanner direkt einsetzbar möglich ja ja ja ja Bestellung nur noch bis September möglich (1) grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 42
43 Das Billiggerät CS1504 deckt nicht die für einen Einsatz erforderlichen technischen Eigenschaften ab... Kategorie Geräteeigenschaft Bewertung Robustheit Betriebstemperatur 5-40 Grad KO-Kriterium: keine Nutzung im Winter möglich Robustheit Keine Schutzklasse KO-Kriterium: kein Schutz vor Feuchtigkeit hohe Ausfallwahrscheinlichkeit Robustheit Keine Garantie, kein Service Daten Speicherplatz 150 Scans a 30 Zeichen nicht für lange Touren und viel Information geeignet Daten Datenübertragung per Kabel keine Echtzeit-Übertragung möglich Aufbau eine Infrastruktur mit PC, Netzwerkanschluss, Server, Auslesesoftware, Modem notwendig Täglicher Einsatz Batteriebetrieb ständiger Nachkauf von Batterien notwendig keine Möglichkeit des Ladestandes zu prüfen Datenverlust, wenn Batterie leer Täglicher Einsatz Kein Display Keine Rückmeldung für Fahrer möglich (erfolgreicher Scan, Fehler) Täglicher Einsatz Täglicher Einsatz Zeitpunkt der Datenübertragung Daten können nur abends/morgens per USB-Kabel übertragen werden Zeiteinstellung immer möglich Fahrer können Zeit manipulieren 43
44 ... und darüber hinaus rät selbst der Hersteller Motorola von Einsatz ab (Auszug aus einer Mail ) Der CS1504 ist seit 2002 von Symbol / Motorola als Consumer Scanner auf dem deutschen Markt. Da der Scanner speziell für den Cosumer Markt entwickelt wurde, besitzt der CS1504 keine Industriestandards wie Fallhöhenspezifikationen oder IP Schutzklassen. Der vorgesehene Markt für den CS1504 sind Privatanwender für die Applikationen: Preisvergleich im Supermarkt, Bestellung per Barcode vom Katalog oder direkt von einer Verpackung. Also überall dort, wo nur wenige Scans in der Woche benötigt werden und die Umgebung sich in einem häuslichen Umfeld bewegt. Nachteile CS1504 im Industrieumfeld 3 Monate Gewährleistung - kein Comprehensive Service angeboten von Motorola Motorola bietet für den CS1504 keinerlei Service an. Nach der Gewährleistung von 3 Monaten (Nur auf Werksfehler!) kann das Gerät nicht mehr Instand gesetzt werden. Stromversorgung erfolgt über eine handelsübliche Knopfzellenbatterie. Ausreichend für maximal ca Scannvorgänge bei Zimmertemperatur (+23 C) Bei einer kälteren Umgebung kann die Anzahl der Scans erheblich runter gehen. Der Wechsel der Knopfzellenbatterie erfolgt über 2 kleine Kreutzschlitzschrauben und ist somit verhältnismäßig kompliziert und nicht für einen häufigen und schnellen Batterietausch ausgelegt. Keine Anzeige wann Batterie leer ist. Temperaturbereich von +5 bis max. +40 C. Lediglich zwei Scantasten vorhanden. (+ und -) Die Tasten haben keine Industrienorm und somit nicht für starken Gebrauch ausgelegt. Keine IP Schutzklasse und somit nicht geeignet bei Regen oder feuchte Umgebung. Keine Fallhöhenspezifikation Keine Displayanzeige Keine Kontrollmöglichkeit durch Anzeige was gescannt wurde oder einer Menüsteuerung. Keine Erfassung der Unterschrift möglich. Batch Gerät. Die Daten müssen via Kabel am PC Übertragen werden. Die Steckverbindungen sind nur für einen seltenen gebrauch ausgelegt. Vergleichbar mit einer digitalen Kamera. Keine Übertragungsstation (Cradle) oder Bluetooth / WLAN vorhanden Einfacher nicht performanter Laserscanner. Bei Sonneneinstrahlung ist der Scanstrahl nicht sichtbar. Der Speicher ist für maximal für 150 Barcodes (EAN13) ausgelegt. (Speicherlimitierung) Bei Barcodes mit mehr Ziffern entsprechend weniger. Sehr klein, so es kann ziemlich einfach verloren gehen Limitierter 1D Decoder, kein 2D Decoding möglich Kleine und kompakte Bauform. Kann somit aber auch leicht verloren gehen. Ihre Anforderungen habe ich mit einer Reihe von Kollegen unserer technischen Abteilung durchgesprochen; sie haben übereinstimmend gesagt, dass dieses Gerät für den Sie es einsetzen wollen, weder geeignet noch gedacht ist. Gerne können wir Sie und Ihr Team weiter beraten. Wir möchten Ihnen nämlich wie allen unseren Kunden das individuell richtige Produkt verkaufen, weil nur das gewährleisten kann, dass Sie rundum zufrieden sind. 44
45 Ein neues Gerät kann nur nach Test auf Betriebstauglichkeit für den Betrieb freigegeben werden Im Geräteauswahlprozess werden Geräte verschiedener Anbieter auf Tauglichkeit verglichen; dabei erfolgt auch ein Preisvergleich Die Software zum Datenaustausch mit dem Handscanners (per PC oder per Mobilfunk) wird geplant, implementiert und getestet In einem Betriebsversuch wird das Gerät der Wahl auf Tauglichkeit im operativen Betrieb getestet und Anpassungen zur Praxistauglichkeit durchgeführt Aufgrund des Projektvolumens der externen Unterstützung müssen die Phasen ausgeschrieben werden 1 Hj 2. Hj 1. HJ 2. HJ Geräteauswahl und Pilotversuch Ausschreibung Software-Implementierung und Betriebsversuch 45
46 Die Kosten werden vor allem durch die Erstbereitstellung und die Beschaffungskosten pro Gerät getrieben Beschaffung Inbetriebnahme Betrieb Scanner (1 Gerät) Zubehör (pro Gerät) Auswahl Gerät Software Betriebsversuch Infrastruktur Gerätewartung 1. LowPrice- Scanner CS Ersatzgerät MC Scanner Grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 46
47 Beispielrechnung Scanner vs. LowPrice-Scanner (ohne Betriebskosten/Wartung) Kosten Beschaffung (in Euro) HighEnd- Scanner Ersatzgerät LowPrice LowPrice-Scanner zwar günstiger, aber betrieblich nicht geeignet Aufgrund Rüstkosten lohnt sich die Beschäftigung mit einem günstigeren Scanner erst ab ca zu erwartenden Geräten Anzahl Geräte 47
48 Eine beispielhafte Cost Case Betrachtung Kostenpunkt Kosten [ ] Art Handscanner 14,1 Mio Einmalig Erstellung Software 1,3 Mio Einmalig Sonstige betr. Aufwendungen 0,30 Mio Einmalig Summe 15,7 Mio Einmalig IT Running Costs 1,22 Mio Jährlich Repair & Maintenance 0,84 Mio Jährlich Summe 2,06 Mio Jährlich 48
49 Software: Zunächst wurden die konzeptionellen Inhalte definiert Inhalte Fachkonzept Priorität der Erarbeitung Migration und Einführung Architekturüberblick Abläufe und fachliche Funktionen Daten (Datenmodell) Benutzerschnittstelle (Dialoge, Batches und Drucke) Schnittstellen Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Abläufe und Funktionen Daten / Datenmodell Architekturüberblick Schnittstellen Benutzerschnittstelle Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Migration und Einführung 49
50 Erstellung der Prozessbeschreibung Fahrt_Id einscannen Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Ankunft wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit gesetzt. Auswahl: Beladen oder Entladen auf dem Scannerdisplay Ladestaus wird nach Auswahl festgelegt und gilt für alle nachfolgenden Mengenerfassungen an dieser Anfahrstelle. Ein Wechsel zwischen Beladen/Entladen ist jederzeit möglich und muss immer vor der nächsten Erfassung erfolgen! Erfassung per Displayeingabe auf dem Scanner? ja nein Ladungsart (z.b. BehW) und Anzahl eingeben. (Korrekturmöglichkeit) Einscannen von Infoträgern, Paketen, Produktbarcodes oder Ladungsbarcodes (keine Korrekturmöglichkeit) Anfahrstellenbarcode erneut einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Abfahrt wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit aktualisiert. Nächste Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) 50
51 Die grobe Zielarchitektur wurde definiert Schematische Darstellung der Funkscanneranbindung an Inhouse-System Shared-Firewall RZ Funkscanner APN Load-Balancer eigene Instanz Transferserver Verteilserver Inhouse-Server Instanz A TS A Inhouse-Server B Instanz B TS B Fachl. Admin- Zugang TS/DDS 51
52 Design der Handscanner-Bedienung Erläuterung der Funktionen des HSC Quittierungs-Leuchte Barcode-Leser Status-Leuchte, Ein-Aus-Taste Touchscreen Scan Taste und Einschalttaste Alle andere Tasten sind deaktiviert und ohne Funktion 52
53 Maskendesign Der Zugang zu dem Adminmenü wird über die Tastenkombination A + D (gleichzeitig) mit Paßworteingabe ermöglicht. 53
54 Maskendesign Helligkeit Display: Standarteinstellung ca 75% Mengenerfassung: Hacken bitte aktiviert lassen Scanner-Nummer einstellen: Bitte achten Sie auf die Korrekte von der ZG-ISBT vergebenen Scanner-Nr. Über diese Nummer wird die Funkübertragung zum ISBT-Zielserver gesteuert. Dubletten mit einer Kalkscanner Nummer sind kein Problem, da in der Datenbank durch die dritte Stelle der Scanner-Nr ein Unterscheidung vorgenommen wird. (Alt = 1, Anders = 3 und Scanner = 5 ) Dubletten bei der Scannernummer dürfen nicht erzeugt werden, da es für jeden Scanner einen eindeutigen ACCESS Point gibt. Touchscreen kalibrieren: Sobald sich ein Fehlverhalten des HSC zeigt, so dass z.b. die Menüpunkte nicht mehr gezielt angeklickt werden können, muss der HSC neu kalibriert werden. Eine Neukalibrierung ist auch erforderlich, nach völliger Akkuentladung, wenn der Akku längere Zeit aus dem Gerät genommen wurde und wenn das Gerät länge Zeit nicht verwendet wurde. 54
55 Maskendesign noch Touchscreen kalibrieren Der Sinn der Kalibrierung ist eine Überprüfung bzw. Neueinstellung der Kommunikation des HSC durch den Stift über den Touchscreen. Dadurch wird gewährleistet, dass das Antippen mit dem Stift den Wert trifft, den der HSC erwartet. Zum Beispiel der Fahrer tippt auf Füllgrad 50% aber durch mangelnde Kalibrierung erkennt der HSC 25%. An verschiedenen Stellen des Touchscreens wird ein Fadenkreuz angezeigt (Mitte, links oben, rechts unten, links unten, rechts oben) und der Benutzer wird aufgefordert in die Mitte des Fadenkreuzes zu tippen. Bei ungenauer Eingabe ( also nicht korrektes Treffen des Fadenkreuzes) muss die Kalibrierung wiederholt werden. 55
56 Maskendesign Modus Ändern stationär/mobil: In dem Konfigurationsmenü Mobil Stationär können Sie den Scanner für seinen nächsten Einsatz Mobil also zur Mitnahme auf die Tour, oder Stationär zum Beispiel im BZ, PZ, Flughafen usw. vorbereiten. Dazu ist bei der Stationären Benutzung zunächst die stationäre Anfahrstelle einzuscannen und über die Scannertastatur einzugeben. (Beim Festhalten der gelbe runden Taste können Sie die Anfahrstelle in großen Buchstaben schreiben). Diese Anfahrstelle wird dann nach jeder gescannten Fahrt-ID in der Scannersoftware automatisch hinzugefügt. So das bei einem Stationären Einsatz des Scanners für Ankunft/Abfahrt nur die Fahrt-ID erfasst werden braucht. Mengen können ebenfalls gescannt/eingegeben werden. 56
57 Maskendesign Admin-Passwort ändern: Bitte möglichst nicht ändern Log-Datei versenden: Bitte nur nach Rücksprache bzw. Aufforderung durch das Projekt. Hier werden bei Softwareproblemen die Logdateien des Scanners an den Transferserver gesendet. 57
58 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 58
59 Literatur [AIM07] a%20matrix, Zugriff am [Anv10] Anvaari, Mohsen; Architectural Support for Openness in Mobile Software Platforms; University of Gothenburg; Master Thesis [Arn02] Arnold, Dieter; Isermann, Heinz; Kuhn, Axel; Tempelmeier, Horst (Hrsg.): Handbuch der Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2002 [Ber00] Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans-Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2000 [Bje97] Bjelicic, B: Hub-Spoke-System. In: Bloch, J.; hde, G. (Hrsg.): Vahlens Großes Logistiklexikon. München: Vahlen, 1997 [BSI04] Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen. Trends und Entwicklungen in Technologien, Anwendungen und Sicherheit. Bonn, Ingelheim: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI, SecuMedia Verlags-GmbH, 2004 [Buc98] Buchholz, Jonas; Clausen, Uwe; Vastag, Alex (Hrsg.): Handbuch der Verkehrslogistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 1998 [Dat04] Datalogic Communication Division: Strichcode-Fibel. Erkenbrechtswei-ler: Datalogic GmbH, 2004 [DB07] Die Bahn: Online-Ticket der bequemste Weg zur Fahrkarte. [DPW07]Deutsche Post World Net: Elektronische Tinte statt Papierlabel. DRFID das Display inklusive. hi&check=yes&lang=de_de&xmlfile= Zugriff am [Fra95] Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik, Abteilung Verkehrslogistik: AIF Forschungsprojekt Speditionsleitstand. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 1995 [Fuh00] Fuhrmann, Woldemar; Brass, Volker: 11 Mobilfunk. In: Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans- Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag,
60 Literatur [Gil07] Gillert, Frank; Hansen, Wolf-Rüdiger: RFID für die Optimierung von Geschäftsprozessen. Prozess-Strukturen, IT-Architekturen, RFID-Infrastruktur. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2007 [Hei07] Heise Verlag: 3GSM: Windows Mobile 6 offiziell vorgestellt. Zugriff am IDentifikation Logistiktrends für Industrie und Handel. Eine Studie der Fraunhofer AutoLog Initiative. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 2004 [Hom06] Hompel, Michael ten; Heidenblut, Volker: Taschenlexikon Logistik. Abkürzungen, Definitionen und Erläuterung der wichtigsten Begriffe aus Materialfluss und Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2006 [Ins07] insidepda.de: screenshot-vom-windowsmobile-5-nachfolger-crossbow/ Zugriff am [Jun02] Jung, Volker; Warnecke, Hans-Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommunikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Lob02] Lobensommer, Hans: 5.7 Dienste für die Mobilkommunikation. In: Jung, Volker; Warnecke, Hans- Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommu-nikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Mic07] Microsoft Corporation: Windows CE Home Page. Zugriff am [Mot07] Motorola: Technical Information. MOTOROLA G24 DEVELOPER S GUIDE. AT Commands Reference Manual. Motorola Inc., May 31, 2007 [Pan05] Panther, Robert: Programmieren mit dem.net Compact Framework. Pocket PC Smartphone Handheld. Poing: Franzis Verlag GmbH,
Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport
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If called with the.Access-Optionen SetOption-Parameter Access im Unternehmen 2007 www.access-im-unternehmen.de Parameter für die SetOption-Methode In den folgenden Tabellen.Die Vollversion ist unbegrenzt mit folgenden Optionen nutzbar: 3 Broker fuer binaere Optionen (TopOption – SetOption – StockPair) 3 Trading Systeme.Für diese Checkbox gibt es keinen RibbonXML Callback und keine Option (SetOption) um diese via VBA zu setzen. Sie können folgendes RibbonXML verwenden.Ihre Gesundheit ist unser Fokus. Patienten, Besucher und Interessierte, die zu uns kommen, sollen sich wohl und umsorgt fühlen. Menschlichkeit, Fürsorge.odbc_setoption ($result, 2, 0, 30); odbc_execute ($result); odbc_rollback. odbc_specialcolumns. ODBC Funktionen. PHP Manual. 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Some options correspond to the ones defined by libmemcached, and some are specific to the extension.Imagick image processing: use setOption('jpeg:size', 800, 800) in lib ...com.crystaldecisions.sdk.uri Class PagingQueryOptions java.lang.Object com.crystaldecisions.sdk.uri.PagingQueryOptions All Implemented Interfaces.# This script sets option in winIDEA. # # (c) iSystem AG, Mar 2010 import isystem.connect as ic connectionMgr = ic.ConnectionMgr() connectionMgr.connectMRU.Die SetOption Methode ändert die Sperrmethode: Der Wert 0 entspricht der Option "Keine Sperrung", während die Optionen "Bearbeiteter Datensatz" und.ÄHNLICHE FRAGEN Fehlermeldung beim kopieren von Bildern Hallo Wenn ich versuche meine von einem Windows 7 Computer Bilder auf einen XP-Computer.Die Internationale mit Willy, Brainstorming mit Rosa, auf ein Bier mit Karl – Die neuen DL21 Postkarten sind da. Wenn ihr welche haben wollt, meldet.Parameters options. An associative array of options where the key is the option to set and the value is the new value for the option.Dual, bzw Multi-boot, Bootmanager Windows nt 95 98 xp - samba4 /usr/share/samba/ permission denied qt FF Fullscreen:: Bewertungen. option value time to.Schneiender betriebswirtin lauteres, Broker test binäre optionen fertigwarenbestand düpiere. Werkwohnung abtrennbarem niedermarklowitz, gepuschtes.vergleich binäre optionen - Binare Optionen Broker: die Guten, die Schlechten & die Hasslichen Binare Optionen Broker gibt es taglich neue, oder so sieht.... digite SetOption. Veja na figura abaixo uma parte da lista exibidaThis call is used to set various options that are used by the TCP/IP stack. Parameters.Associates one or more options with the wand. Parameters. key. value. Return Values. 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q-de-1290 | Wie funktioniert das Design der Handscanner-Bedienung und welche Funktionen bietet der HSC? | Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz - PDF
Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz
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1 Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 1
2 Studium der Physik in Bonn, Abschluss Diplom-Physiker bei MOSAIC Software AG als Entwickler Abteilungsleiter Prokurist bei sd&m (später Capgemini) als Geschäftsbereichsmanager Seit 2010 Geschäftsbereich Travel & Logistics der msg systems ag Bereichsleiter West, Aufbau des Bereichs in Köln Branchenschwerpunkt: Logistik Weiterer Ausbau der hervorragenden Software-Engineering Kompetenz Umfangreiche Erfahrung in allen Phasen von Software-Entwicklungsprojekten, Schwerpunkt im Projekt-Management und im Vertrieb Nebenberufliche Studium Master of Business Administration, Schwerpunkt Logistik, Abschluss MBA Privates geb. im Rheinland verheiratet, 3 Kinder Fußball letzter Urlaub 2
3 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter mobilen Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 3
4 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 4
5 Was ist Consumerization? Consumerization beschreibt den Wandel wie neue Technologie in die IT Landschaft eines Unternehmens eingeführt werden. Früher Neue Technologien wurden zuerst in den Unternehmen eingeführt, dann erst im Consumer-Bereich. Heute Neue Technologien werden erst im Consumer-Bereich eingeführt dann erst im Unternehmen. Consumerization of Business Applications: Der Einsatz von neuen Technologie wie Smartphone, Tablets, für Unternehmensanwendungen Dieser Trend spielt uns in die Karten, weil wir unser Know-how jetzt auch auf Consumer-Produkten einsetzen können, die in der Business-IT immer häufiger eingesetzt werden. 5
6 Die Verbreitung von Smartphones nimmt zu Verschiedene Faktoren sind für diesen Wandel verantwortlich: Steigende Anzahl an Smartphones und Tabletts: Die Verbreitung von Smartphones innerhalb von Unternehmen nimmt zu sei es durch offizielle Anschaffungen oder durch Mitarbeiter selbst. Tablet-Verkaufszahlen: Quelle: Gartner Says Worldwide Media Tablet Sales on Pace to Reach 19.5 Million Units in
7 Ist es ein allgemeiner Trend oder nur ein vereinzeltes Phänomen? Das es sich hier um einen allgemeinen Wandel handelt, zeigt sich daran, dass Unternehmen wie SAP den Wandel aufgreifen. 7
8 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 8
9 Mobile Clients sind zunächst einmal Geräte 9
10 aber eben auch Software 10
11 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 11
12 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 12
13 Worin unterscheiden sich mobile Clients Betriebssystem Display Akkulaufzeit Prozessor RAM und Flash-Speicher Schnittstellen zur Datenkommunikation Tastatur Sturzschutz IP-Schutzklasse Art der Datenerfassung Maße und Gewicht Betriebstemperatur Preis 13
14 Apple ios URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: $99 - $299 / Jahr (Apple Development Program) ipod Touch, iphone, ipad Native und signierte Anwendungen Apple Mac OS X xcode + Apple Interface Builder Objective C Platform specific, Cocoa API Native widgets 14
15 Google Android URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows, Linux Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 15
16 Microsoft Windows Phone 8 URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (.net byte code) Anwendung Windows Visual Studio NET, XAML, Silverlight, XNA Plattformspezifisch, WP8 API Native widgets 16
17 RIM BlackBerry URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows BlackBerry Java Plug-in for Eclipse Java BlackBerry APIs Native widgets 17
18 Samsung Bada URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Verschiedene Samsung Geräte Native (java byte code) Anwendung Windows Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 18
19 Nokia Symbian OS URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: Bemerkung: kostenlos Unterschiedliche Nokia Geräte Native application Windows, Linux Eclipse Carbide.c++, Visual Studio, CodeWarrior, Borland C++ Builder, gnupoc. C++ with QT, Python, Flash Lite / Java ME Platform specific, Symbian API Native canvas NOKIA setzt für zukünfitge Geräte auf Windows Mobile (V7.5 or V8). 19
20 Zusammenfassung - Wie entwickelt man auf welchem Betriebssystem html 5 Objective C Visual Studio.net C# oder C++ Apple ios Windows Mobile eclipse Java RIM BS Android eclipse Java Bada Symbian eclipse Java Windows Phone 7 eclipse Java Visual Studio Phone Express C# 20
21 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Literatur 21
22 Es existieren zwei große Einsatzgebiete von mobilen Geräten Datenerfassung Datendarstellung 22
23 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Optimierung von Geschäftsprozessen Keine redundante Datenerfassung Keine Medienbrüche Keine Übertragungsfehler Aktuelle Datenbasis Effizienzsteigerung Einspareffekte 23
24 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Automatisierung nachgelagerter Prozesse Automatisierung nachgelagerter Prozesse möglich Schnittstellenthematik muss beachtet werden 24
25 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Beschleunigung der Erfassung Je nach Art der mobilen Datenerfassung ist eine deutliche Beschleunigung des Erfassungsprozess möglich Schnelle Verfügbarkeit von Daten Insgesamte Prozessbeschleunigung 25
26 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Höhere Qualität der Daten Plausibilitätsprüfung direkt am Ort der Datenentstehung Je nach eingesetztem Erfassungsverfahren intrinsische Prüfung der Daten (z.b. Checksummen) Interaktive Führung möglich Keine Nachgelagerten Scan- und OCR-Prozesse notwendig 26
27 Welche Arten der Datenerfassung gibt es? Kosten Bedienbarkeit Elektromagnetische Erfassung RFID Optische Erfassung Barcodes manuelle Eingabe GUI 27
28 Mobile Datenerfassung ist vielfältig einsetzbar Service- Außendienst / Servicetechniker / Wartung / Protokolle Rettungsdienst / Krankentransport, Notarzt- Einsätze Feuerwehr / Brandschau Gebäudemanagement, GIS, Inventuren, Umzüge, Wartung, Service Mietwagen Ausgabe / Service / Rückgabe Vertrieblicher Außendienst Krankenhaus / Klinik Lieferservice (Paketdienste, Heimlieferservice, Tiefkühlware, Getränke) Ersatzteil-Management Betriebsdatenerfassung Kasse 28
29 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 29
30 Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Ziele der Architektur zur Berücksichtigung der Eigenschaften groß und komplex lange Lebensdauer Ständiger Wandel Beherrschbare Teilstrukturen finden Entwicklung mit mehreren Teams Entwicklung in Stufen Hohe Verständlichkeit System muss änderbar sein Wartbarkeit Wiedererkennbare Lösungen Einheitliche, konsistente Lösungen Regeln, Konventionen Betreibbarkeit beim Kunden Infrastruktur berücksichtigen Austausch/Upgrade von Teilsystemen möglich (Middleware, Hardware, Datenbank) Quelle: sd&m AG 30
31 Software-Kategorien trennen Zuständigkeiten Software-Kategorien 0-Software A-Software Unabhängig von Anwendung und Technik; Ideal wiederverwendbar; Beispiel: Klassenbibliothek für Strings und Behälter Bestimmt durch die fachliche Anwendung; Unabhängig von Technik; Meist der größte Teil des Systems; Beispiel: "Mitarbeiter", "Buchung" AT benutzt A R T-Software R-Software Unabhängig von der fachlichen Anwendung; Experte für eine technischen Komponente dafür wiederverwendbar Beispiel: Zugriffsschicht auf Datenbank Reine Transformation (Repräsentation); erträgliche Mischung von A und T Beispiel: Bildschirmdarstellung in XML umsetzen T 0 AT-Software Befasst sich vermischt mit Technik und Anwendung; Grundsätzlich zu vermeiden: schwer zu warten; widersetzt sich Änderungen; Wiederverwendung nahezu ausgeschlossen! 31
32 Der Komponentenschnitt soll die Zuständigkeiten definieren und die Abhängigkeiten minimieren Zusammenfassung Komponentenschnitt Ziele Trennung technischer Dienste Leitlinien Trennung von Fachlichkeit (A) und Technik (T) Anwendungskern (A-Software) ist technikunabhängig T-Abhängigkeiten kapseln Eindeutige Verantwortlichkeiten/ Zuständigkeiten Parallele Entwicklung Mehr als eine Zuständigkeit ist schlecht Vermeide verteilte Zuständigkeiten Dokumentiere Zuständigkeiten (Was ist das Geheimnis der Komponente?) Komponenten gehören zu genau einer Softwarekategorie Schneide Komponenten so, dass sie getrennt entwickelt werden können Minimiere die Schnittstellen zwischen den Komponenten Abschottung Nachbarsysteme Kapsle Nachbarsysteme Möglichst keine enge Kopplung 32
33 Schematische Darstellung der drahtgebundenen Datenübertragung 33
34 Schematische Darstellung der kabellosen Datenübertragung 34
35 Netzwerkarchitekturen mobiler Anwendungen RFID Spracheingabe DMZ WLAN LAN/Cradle GPRS/UMTS IrDA WAN Bluetooth Mobile Drucker 1D/2D/3D- Barcodes Unterschrift Digitale Kamera GPS Backend Firewall Kommunikations- Server Telefonie Sensorik SMS 35
36 Netzwerkarchitekturen komplexer mobiler Anwendungen PC Arbeitsplatz MDE-Gabelstapler PC Arbeitsplatz PC Arbeitsplatz WLAN MDE Kran Application Server MDE Checker Nachbarsysteme 36
37 Auswertungssystem Erfassungsgerät Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben Erfassungsgerät muss in Aufladestation gestellt werden E rfassungsgerät in Aufladestation stellen Transport ausgeführt Fahrer Leitende Stelle Erfassungsgerät muss per Cradle ausgelesen werden Erfassungsgerät per Cradle auslesen Zustellgruppenleiter Leitende Stelle Erfassungsgerät per LAN ausgelesen Erfassungsgerät Tourdaten müssen manuell nacherfasst werden Tourdaten manuell nacherfassen Leitende Stelle Tourdaten manuell nacherfasst Tourunterlagen bereitstellen Tourausdruck Transportausführung steht an Prüfen, ob Tourunterlagen bereitgestellt werden müssen Tourunterlagen müssen bereitgestellt werden Tourunterlagen bereitgestellt Tourunterlagen bereitstellen Leitende Stelle Leitende Stelle Referenzarchitekturen und -prozesse mobiler Anwendungen Geschäftsprozess (GP) GP 1 GP 2 GP n Fahrer und Fahrzeug erfassen Arbeitsanweisungen Tourunterlagen zusammenstellen Tourausdruck Tourdurchführung steht an Erfassungsgerät Tour durchführen Fahrer Tour durchgeführt Prüfen, ob Anschlusstour Fahrer Es soll keine Anschlusstour gefahren werden Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben 37
38 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 38
39 Handscannerauswahl Der folgende Foliensatz enthält eine erstes grobe Statement zu Alternativen zum auslaufenden Handscanner HC 700 von Motorola (Scanner) und der Bewertung der Verwendung eines LowPrice-Handscanners Die Erkenntnisse bzgl. der alternativen Scanner beruhen auf einem Gespräch mit Motorola Für die Erstellung des Foliensatzes, der Bewertung der Scanner und die Abschätzung der Kosten sind weniger als 10 Tage Bearbeitungsaufwand erbracht worden Weitere Schritte sind noch zu klären und erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell HCe 700 betroffen sind 39
40 Handscannerauswahl Empfehlung: Sonderlogistik sollte auf den in anderen Bereichen etablierte Scanner setzen Einsatz eines zweiten Geräts ist wg. Infrastrukturaufbau nicht günstiger Betriebsfreigabe benötigt Vorlaufzeit von 1,5 Jahren Umfang der Bestellung muss wg. auslaufendem Modell bis September 2009 geklärt sein Bewertung Billiggerät: Am Markt vorhandenen Billiggeräte sind auch nach Einschätzung der Hersteller nicht für den betrieblichen Einsatz im Transport geeignet Keine Garantie/Serviceleistungen; keine Schutzklasse (hohe Ausfallrate, kein Schutz vor Feuchtigkeit); Scannen bei niedrigen Temperaturen schwierig (Betriebstemp Grad) Geräte, die annähernd die Anforderungen erfüllen, sind nur unwesentlich billiger als das im Einsatz befindliche Motorola-Gerät (z.b. MC55 von Motorola wird ca. 200 Euro billiger) Die Betriebsfreigabe für ein neues Gerät kann erfahrungsgemäß aufgrund von Geräteauswahl, Gerätetest, Entwicklung der Kommunikationssoftware, Betriebsversuch sowie internen Abstimmung (Betriebsrat, Betriebsarzt) frühestens nach 18 Monaten erfolgen Durch die für den Aufbau der neuen Infrastruktur (Kommunikation, Software) entstehenden Kosten rechnet sich der Einsatz eines zweiten Gerätetyps erst ab einer Beschaffungszahl von ca Geräten Weitere Schritte zur Auswahl eines Ersatzgerätes erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell betroffen sind 40
41 Engere Auswahl: Motorola Geräte Beschreibung Eigenschaften 1. LowPrice-Scanner 2. Mögliches Ersatzgerät ca. 180 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Einsatz des CS1504, der günstige Scanner von Motorola; dieser kann nur 1D-Barcode scannen; Datenaustausch erfolgt per USB- Kabel; Gerät ohne Garantie und ohne Schutzklasse Einsatz eines seit kurzem lieferbaren Alternativgerätes für den zukünftig nicht mehr hergestellten Scanner: MC55 Nur 1D-Barcode Datenübertragung per USB-Kabel/PC keine GPRS kein Display Batteriebetrieb, kein Akku Keine Schutzklasse ca. 640 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Funktionalität analog Scanner Niedrigere Schutzklasse 3. Scanner Der heute im Einsatz befindliche Motorola- Funk-Scanner HC 700; auslaufende Modellserie (Umfang der Bestellung bis September 2009 erforderlich) ca. 840 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Im Einsatz erprobt 1D-Barcode, 2D-Barcode GPRS: Mobile/zeitnahe Datenübertragung Datenübermittlung an Scanner möglich 41
42 Einsatz eines neuen Geräts benötigt 18 Monate Vorlaufzeit Benötigter zeitlicher Vorlauf Synergien mit anderen Netzen Bedien -felder Mobilfunk 2D- Barcod e Informatio n beim Fahrer am Standort Risiken 1. LowPrice- Scanner ca. 18 Monate(1) nicht möglich keine nein nein nein Gerät nicht robust, daher häufig Ausfall Batteriewechsel führt zu Datenverlust Keine Schutzklasse, keine Betriebstemperatur <5 Grad 2. Ersatzgerät ca. 18 Monate (1) nicht möglich ja ja ja ja Portierung der Handscannersoftware insb. der Mobilfunkanbindung Betriebsverkomplizierung (wg. mehrfacher Infrastruktur) Höhere Ausfallquote wg. Schutzklasse 3. Scanner direkt einsetzbar möglich ja ja ja ja Bestellung nur noch bis September möglich (1) grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 42
43 Das Billiggerät CS1504 deckt nicht die für einen Einsatz erforderlichen technischen Eigenschaften ab... Kategorie Geräteeigenschaft Bewertung Robustheit Betriebstemperatur 5-40 Grad KO-Kriterium: keine Nutzung im Winter möglich Robustheit Keine Schutzklasse KO-Kriterium: kein Schutz vor Feuchtigkeit hohe Ausfallwahrscheinlichkeit Robustheit Keine Garantie, kein Service Daten Speicherplatz 150 Scans a 30 Zeichen nicht für lange Touren und viel Information geeignet Daten Datenübertragung per Kabel keine Echtzeit-Übertragung möglich Aufbau eine Infrastruktur mit PC, Netzwerkanschluss, Server, Auslesesoftware, Modem notwendig Täglicher Einsatz Batteriebetrieb ständiger Nachkauf von Batterien notwendig keine Möglichkeit des Ladestandes zu prüfen Datenverlust, wenn Batterie leer Täglicher Einsatz Kein Display Keine Rückmeldung für Fahrer möglich (erfolgreicher Scan, Fehler) Täglicher Einsatz Täglicher Einsatz Zeitpunkt der Datenübertragung Daten können nur abends/morgens per USB-Kabel übertragen werden Zeiteinstellung immer möglich Fahrer können Zeit manipulieren 43
44 ... und darüber hinaus rät selbst der Hersteller Motorola von Einsatz ab (Auszug aus einer Mail ) Der CS1504 ist seit 2002 von Symbol / Motorola als Consumer Scanner auf dem deutschen Markt. Da der Scanner speziell für den Cosumer Markt entwickelt wurde, besitzt der CS1504 keine Industriestandards wie Fallhöhenspezifikationen oder IP Schutzklassen. Der vorgesehene Markt für den CS1504 sind Privatanwender für die Applikationen: Preisvergleich im Supermarkt, Bestellung per Barcode vom Katalog oder direkt von einer Verpackung. Also überall dort, wo nur wenige Scans in der Woche benötigt werden und die Umgebung sich in einem häuslichen Umfeld bewegt. Nachteile CS1504 im Industrieumfeld 3 Monate Gewährleistung - kein Comprehensive Service angeboten von Motorola Motorola bietet für den CS1504 keinerlei Service an. Nach der Gewährleistung von 3 Monaten (Nur auf Werksfehler!) kann das Gerät nicht mehr Instand gesetzt werden. Stromversorgung erfolgt über eine handelsübliche Knopfzellenbatterie. Ausreichend für maximal ca Scannvorgänge bei Zimmertemperatur (+23 C) Bei einer kälteren Umgebung kann die Anzahl der Scans erheblich runter gehen. Der Wechsel der Knopfzellenbatterie erfolgt über 2 kleine Kreutzschlitzschrauben und ist somit verhältnismäßig kompliziert und nicht für einen häufigen und schnellen Batterietausch ausgelegt. Keine Anzeige wann Batterie leer ist. Temperaturbereich von +5 bis max. +40 C. Lediglich zwei Scantasten vorhanden. (+ und -) Die Tasten haben keine Industrienorm und somit nicht für starken Gebrauch ausgelegt. Keine IP Schutzklasse und somit nicht geeignet bei Regen oder feuchte Umgebung. Keine Fallhöhenspezifikation Keine Displayanzeige Keine Kontrollmöglichkeit durch Anzeige was gescannt wurde oder einer Menüsteuerung. Keine Erfassung der Unterschrift möglich. Batch Gerät. Die Daten müssen via Kabel am PC Übertragen werden. Die Steckverbindungen sind nur für einen seltenen gebrauch ausgelegt. Vergleichbar mit einer digitalen Kamera. Keine Übertragungsstation (Cradle) oder Bluetooth / WLAN vorhanden Einfacher nicht performanter Laserscanner. Bei Sonneneinstrahlung ist der Scanstrahl nicht sichtbar. Der Speicher ist für maximal für 150 Barcodes (EAN13) ausgelegt. (Speicherlimitierung) Bei Barcodes mit mehr Ziffern entsprechend weniger. Sehr klein, so es kann ziemlich einfach verloren gehen Limitierter 1D Decoder, kein 2D Decoding möglich Kleine und kompakte Bauform. Kann somit aber auch leicht verloren gehen. Ihre Anforderungen habe ich mit einer Reihe von Kollegen unserer technischen Abteilung durchgesprochen; sie haben übereinstimmend gesagt, dass dieses Gerät für den Sie es einsetzen wollen, weder geeignet noch gedacht ist. Gerne können wir Sie und Ihr Team weiter beraten. Wir möchten Ihnen nämlich wie allen unseren Kunden das individuell richtige Produkt verkaufen, weil nur das gewährleisten kann, dass Sie rundum zufrieden sind. 44
45 Ein neues Gerät kann nur nach Test auf Betriebstauglichkeit für den Betrieb freigegeben werden Im Geräteauswahlprozess werden Geräte verschiedener Anbieter auf Tauglichkeit verglichen; dabei erfolgt auch ein Preisvergleich Die Software zum Datenaustausch mit dem Handscanners (per PC oder per Mobilfunk) wird geplant, implementiert und getestet In einem Betriebsversuch wird das Gerät der Wahl auf Tauglichkeit im operativen Betrieb getestet und Anpassungen zur Praxistauglichkeit durchgeführt Aufgrund des Projektvolumens der externen Unterstützung müssen die Phasen ausgeschrieben werden 1 Hj 2. Hj 1. HJ 2. HJ Geräteauswahl und Pilotversuch Ausschreibung Software-Implementierung und Betriebsversuch 45
46 Die Kosten werden vor allem durch die Erstbereitstellung und die Beschaffungskosten pro Gerät getrieben Beschaffung Inbetriebnahme Betrieb Scanner (1 Gerät) Zubehör (pro Gerät) Auswahl Gerät Software Betriebsversuch Infrastruktur Gerätewartung 1. LowPrice- Scanner CS Ersatzgerät MC Scanner Grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 46
47 Beispielrechnung Scanner vs. LowPrice-Scanner (ohne Betriebskosten/Wartung) Kosten Beschaffung (in Euro) HighEnd- Scanner Ersatzgerät LowPrice LowPrice-Scanner zwar günstiger, aber betrieblich nicht geeignet Aufgrund Rüstkosten lohnt sich die Beschäftigung mit einem günstigeren Scanner erst ab ca zu erwartenden Geräten Anzahl Geräte 47
48 Eine beispielhafte Cost Case Betrachtung Kostenpunkt Kosten [ ] Art Handscanner 14,1 Mio Einmalig Erstellung Software 1,3 Mio Einmalig Sonstige betr. Aufwendungen 0,30 Mio Einmalig Summe 15,7 Mio Einmalig IT Running Costs 1,22 Mio Jährlich Repair & Maintenance 0,84 Mio Jährlich Summe 2,06 Mio Jährlich 48
49 Software: Zunächst wurden die konzeptionellen Inhalte definiert Inhalte Fachkonzept Priorität der Erarbeitung Migration und Einführung Architekturüberblick Abläufe und fachliche Funktionen Daten (Datenmodell) Benutzerschnittstelle (Dialoge, Batches und Drucke) Schnittstellen Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Abläufe und Funktionen Daten / Datenmodell Architekturüberblick Schnittstellen Benutzerschnittstelle Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Migration und Einführung 49
50 Erstellung der Prozessbeschreibung Fahrt_Id einscannen Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Ankunft wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit gesetzt. Auswahl: Beladen oder Entladen auf dem Scannerdisplay Ladestaus wird nach Auswahl festgelegt und gilt für alle nachfolgenden Mengenerfassungen an dieser Anfahrstelle. Ein Wechsel zwischen Beladen/Entladen ist jederzeit möglich und muss immer vor der nächsten Erfassung erfolgen! Erfassung per Displayeingabe auf dem Scanner? ja nein Ladungsart (z.b. BehW) und Anzahl eingeben. (Korrekturmöglichkeit) Einscannen von Infoträgern, Paketen, Produktbarcodes oder Ladungsbarcodes (keine Korrekturmöglichkeit) Anfahrstellenbarcode erneut einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Abfahrt wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit aktualisiert. Nächste Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) 50
51 Die grobe Zielarchitektur wurde definiert Schematische Darstellung der Funkscanneranbindung an Inhouse-System Shared-Firewall RZ Funkscanner APN Load-Balancer eigene Instanz Transferserver Verteilserver Inhouse-Server Instanz A TS A Inhouse-Server B Instanz B TS B Fachl. Admin- Zugang TS/DDS 51
52 Design der Handscanner-Bedienung Erläuterung der Funktionen des HSC Quittierungs-Leuchte Barcode-Leser Status-Leuchte, Ein-Aus-Taste Touchscreen Scan Taste und Einschalttaste Alle andere Tasten sind deaktiviert und ohne Funktion 52
53 Maskendesign Der Zugang zu dem Adminmenü wird über die Tastenkombination A + D (gleichzeitig) mit Paßworteingabe ermöglicht. 53
54 Maskendesign Helligkeit Display: Standarteinstellung ca 75% Mengenerfassung: Hacken bitte aktiviert lassen Scanner-Nummer einstellen: Bitte achten Sie auf die Korrekte von der ZG-ISBT vergebenen Scanner-Nr. Über diese Nummer wird die Funkübertragung zum ISBT-Zielserver gesteuert. Dubletten mit einer Kalkscanner Nummer sind kein Problem, da in der Datenbank durch die dritte Stelle der Scanner-Nr ein Unterscheidung vorgenommen wird. (Alt = 1, Anders = 3 und Scanner = 5 ) Dubletten bei der Scannernummer dürfen nicht erzeugt werden, da es für jeden Scanner einen eindeutigen ACCESS Point gibt. Touchscreen kalibrieren: Sobald sich ein Fehlverhalten des HSC zeigt, so dass z.b. die Menüpunkte nicht mehr gezielt angeklickt werden können, muss der HSC neu kalibriert werden. Eine Neukalibrierung ist auch erforderlich, nach völliger Akkuentladung, wenn der Akku längere Zeit aus dem Gerät genommen wurde und wenn das Gerät länge Zeit nicht verwendet wurde. 54
55 Maskendesign noch Touchscreen kalibrieren Der Sinn der Kalibrierung ist eine Überprüfung bzw. Neueinstellung der Kommunikation des HSC durch den Stift über den Touchscreen. Dadurch wird gewährleistet, dass das Antippen mit dem Stift den Wert trifft, den der HSC erwartet. Zum Beispiel der Fahrer tippt auf Füllgrad 50% aber durch mangelnde Kalibrierung erkennt der HSC 25%. An verschiedenen Stellen des Touchscreens wird ein Fadenkreuz angezeigt (Mitte, links oben, rechts unten, links unten, rechts oben) und der Benutzer wird aufgefordert in die Mitte des Fadenkreuzes zu tippen. Bei ungenauer Eingabe ( also nicht korrektes Treffen des Fadenkreuzes) muss die Kalibrierung wiederholt werden. 55
56 Maskendesign Modus Ändern stationär/mobil: In dem Konfigurationsmenü Mobil Stationär können Sie den Scanner für seinen nächsten Einsatz Mobil also zur Mitnahme auf die Tour, oder Stationär zum Beispiel im BZ, PZ, Flughafen usw. vorbereiten. Dazu ist bei der Stationären Benutzung zunächst die stationäre Anfahrstelle einzuscannen und über die Scannertastatur einzugeben. (Beim Festhalten der gelbe runden Taste können Sie die Anfahrstelle in großen Buchstaben schreiben). Diese Anfahrstelle wird dann nach jeder gescannten Fahrt-ID in der Scannersoftware automatisch hinzugefügt. So das bei einem Stationären Einsatz des Scanners für Ankunft/Abfahrt nur die Fahrt-ID erfasst werden braucht. Mengen können ebenfalls gescannt/eingegeben werden. 56
57 Maskendesign Admin-Passwort ändern: Bitte möglichst nicht ändern Log-Datei versenden: Bitte nur nach Rücksprache bzw. Aufforderung durch das Projekt. Hier werden bei Softwareproblemen die Logdateien des Scanners an den Transferserver gesendet. 57
58 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 58
59 Literatur [AIM07] a%20matrix, Zugriff am [Anv10] Anvaari, Mohsen; Architectural Support for Openness in Mobile Software Platforms; University of Gothenburg; Master Thesis [Arn02] Arnold, Dieter; Isermann, Heinz; Kuhn, Axel; Tempelmeier, Horst (Hrsg.): Handbuch der Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2002 [Ber00] Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans-Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2000 [Bje97] Bjelicic, B: Hub-Spoke-System. In: Bloch, J.; hde, G. (Hrsg.): Vahlens Großes Logistiklexikon. München: Vahlen, 1997 [BSI04] Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen. Trends und Entwicklungen in Technologien, Anwendungen und Sicherheit. Bonn, Ingelheim: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI, SecuMedia Verlags-GmbH, 2004 [Buc98] Buchholz, Jonas; Clausen, Uwe; Vastag, Alex (Hrsg.): Handbuch der Verkehrslogistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 1998 [Dat04] Datalogic Communication Division: Strichcode-Fibel. Erkenbrechtswei-ler: Datalogic GmbH, 2004 [DB07] Die Bahn: Online-Ticket der bequemste Weg zur Fahrkarte. [DPW07]Deutsche Post World Net: Elektronische Tinte statt Papierlabel. DRFID das Display inklusive. hi&check=yes&lang=de_de&xmlfile= Zugriff am [Fra95] Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik, Abteilung Verkehrslogistik: AIF Forschungsprojekt Speditionsleitstand. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 1995 [Fuh00] Fuhrmann, Woldemar; Brass, Volker: 11 Mobilfunk. In: Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans- Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag,
60 Literatur [Gil07] Gillert, Frank; Hansen, Wolf-Rüdiger: RFID für die Optimierung von Geschäftsprozessen. Prozess-Strukturen, IT-Architekturen, RFID-Infrastruktur. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2007 [Hei07] Heise Verlag: 3GSM: Windows Mobile 6 offiziell vorgestellt. Zugriff am IDentifikation Logistiktrends für Industrie und Handel. Eine Studie der Fraunhofer AutoLog Initiative. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 2004 [Hom06] Hompel, Michael ten; Heidenblut, Volker: Taschenlexikon Logistik. Abkürzungen, Definitionen und Erläuterung der wichtigsten Begriffe aus Materialfluss und Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2006 [Ins07] insidepda.de: screenshot-vom-windowsmobile-5-nachfolger-crossbow/ Zugriff am [Jun02] Jung, Volker; Warnecke, Hans-Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommunikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Lob02] Lobensommer, Hans: 5.7 Dienste für die Mobilkommunikation. In: Jung, Volker; Warnecke, Hans- Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommu-nikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Mic07] Microsoft Corporation: Windows CE Home Page. Zugriff am [Mot07] Motorola: Technical Information. MOTOROLA G24 DEVELOPER S GUIDE. AT Commands Reference Manual. Motorola Inc., May 31, 2007 [Pan05] Panther, Robert: Programmieren mit dem.net Compact Framework. Pocket PC Smartphone Handheld. Poing: Franzis Verlag GmbH,
Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport
Seite 1 von 16 Planspiel Mobility Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport Seite 2 von 16 Planspiel Mobility Inhaltsverzeichnis 1 Zweck des Dokuments | Activeon (1) BlitzWolf (1) Cullmann (4) Hama (3) Huawei (2) Kitvision (11) MLine (5) Mr. Handsfree (1) Ultron (7) X4-Life (1)
blau (6) gelb (1) grün (3) kupfer (1) orange (1) pink (5) schwarz (16) silber (1) weiß (1) unbekannt (1)
keine Angabe (36) Alle
1/4" Gewinde (12) GoPro-Halterung (1) Smartphone-Halterung (36) Alle
Fernbedienung (2) Griff (31) nein (4)
Bluetooth (16) 3.5mm Klinke (16)
ab 250g (16) ab 500g (9) unbekannt (20)
bis 500g (16) unbekannt (20)
ab 20cm (36) ab 50cm (31) ab 80cm (13) ab 100cm (11)
bis 50cm (5) bis 80cm (23) bis 100cm (30) bis 120cm (36)
bis 20cm (21) bis 30cm (30) unbekannt (6)
ab 3 (18) ab 4 (17) ab 6 (14) ab 7 (12) unbekannt (18)
bis 3 (1) bis 4 (4) bis 6 (6) bis 7 (18) unbekannt (18)
bis 100g (16) bis 150g (28) bis 200g (35) bis 250g (36) Alle
ab 2015 (36) ab 2016 (32) ab 2018 (6) ab 2020 (4)
(zu wenige) 18 ab € 8,74 koka.shop Beste Ware, Beste Preise | de |
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Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz
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1 Mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 1
2 Studium der Physik in Bonn, Abschluss Diplom-Physiker bei MOSAIC Software AG als Entwickler Abteilungsleiter Prokurist bei sd&m (später Capgemini) als Geschäftsbereichsmanager Seit 2010 Geschäftsbereich Travel & Logistics der msg systems ag Bereichsleiter West, Aufbau des Bereichs in Köln Branchenschwerpunkt: Logistik Weiterer Ausbau der hervorragenden Software-Engineering Kompetenz Umfangreiche Erfahrung in allen Phasen von Software-Entwicklungsprojekten, Schwerpunkt im Projekt-Management und im Vertrieb Nebenberufliche Studium Master of Business Administration, Schwerpunkt Logistik, Abschluss MBA Privates geb. im Rheinland verheiratet, 3 Kinder Fußball letzter Urlaub 2
3 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter mobilen Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 3
4 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 4
5 Was ist Consumerization? Consumerization beschreibt den Wandel wie neue Technologie in die IT Landschaft eines Unternehmens eingeführt werden. Früher Neue Technologien wurden zuerst in den Unternehmen eingeführt, dann erst im Consumer-Bereich. Heute Neue Technologien werden erst im Consumer-Bereich eingeführt dann erst im Unternehmen. Consumerization of Business Applications: Der Einsatz von neuen Technologie wie Smartphone, Tablets, für Unternehmensanwendungen Dieser Trend spielt uns in die Karten, weil wir unser Know-how jetzt auch auf Consumer-Produkten einsetzen können, die in der Business-IT immer häufiger eingesetzt werden. 5
6 Die Verbreitung von Smartphones nimmt zu Verschiedene Faktoren sind für diesen Wandel verantwortlich: Steigende Anzahl an Smartphones und Tabletts: Die Verbreitung von Smartphones innerhalb von Unternehmen nimmt zu sei es durch offizielle Anschaffungen oder durch Mitarbeiter selbst. Tablet-Verkaufszahlen: Quelle: Gartner Says Worldwide Media Tablet Sales on Pace to Reach 19.5 Million Units in
7 Ist es ein allgemeiner Trend oder nur ein vereinzeltes Phänomen? Das es sich hier um einen allgemeinen Wandel handelt, zeigt sich daran, dass Unternehmen wie SAP den Wandel aufgreifen. 7
8 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 8
9 Mobile Clients sind zunächst einmal Geräte 9
10 aber eben auch Software 10
11 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 11
12 Gartner-Prognose zu Marktanteilen der mobilen BS [Gart] 12
13 Worin unterscheiden sich mobile Clients Betriebssystem Display Akkulaufzeit Prozessor RAM und Flash-Speicher Schnittstellen zur Datenkommunikation Tastatur Sturzschutz IP-Schutzklasse Art der Datenerfassung Maße und Gewicht Betriebstemperatur Preis 13
14 Apple ios URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: $99 - $299 / Jahr (Apple Development Program) ipod Touch, iphone, ipad Native und signierte Anwendungen Apple Mac OS X xcode + Apple Interface Builder Objective C Platform specific, Cocoa API Native widgets 14
15 Google Android URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows, Linux Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 15
16 Microsoft Windows Phone 8 URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (.net byte code) Anwendung Windows Visual Studio NET, XAML, Silverlight, XNA Plattformspezifisch, WP8 API Native widgets 16
17 RIM BlackBerry URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Große Zahl unterstützter Geräte unterschiedlicher Hersteller Native (java byte code) Anwendung Apple, Windows BlackBerry Java Plug-in for Eclipse Java BlackBerry APIs Native widgets 17
18 Samsung Bada URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: kostenlos Verschiedene Samsung Geräte Native (java byte code) Anwendung Windows Eclipse IDE Java Platform specific, Android API Native widgets 18
19 Nokia Symbian OS URL: Preis: Geräte: Deployment: Entwicklung: IDE: Sprache: API: UI: Bemerkung: kostenlos Unterschiedliche Nokia Geräte Native application Windows, Linux Eclipse Carbide.c++, Visual Studio, CodeWarrior, Borland C++ Builder, gnupoc. C++ with QT, Python, Flash Lite / Java ME Platform specific, Symbian API Native canvas NOKIA setzt für zukünfitge Geräte auf Windows Mobile (V7.5 or V8). 19
20 Zusammenfassung - Wie entwickelt man auf welchem Betriebssystem html 5 Objective C Visual Studio.net C# oder C++ Apple ios Windows Mobile eclipse Java RIM BS Android eclipse Java Bada Symbian eclipse Java Windows Phone 7 eclipse Java Visual Studio Phone Express C# 20
21 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Literatur 21
22 Es existieren zwei große Einsatzgebiete von mobilen Geräten Datenerfassung Datendarstellung 22
23 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Optimierung von Geschäftsprozessen Keine redundante Datenerfassung Keine Medienbrüche Keine Übertragungsfehler Aktuelle Datenbasis Effizienzsteigerung Einspareffekte 23
24 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Automatisierung nachgelagerter Prozesse Automatisierung nachgelagerter Prozesse möglich Schnittstellenthematik muss beachtet werden 24
25 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Beschleunigung der Erfassung Je nach Art der mobilen Datenerfassung ist eine deutliche Beschleunigung des Erfassungsprozess möglich Schnelle Verfügbarkeit von Daten Insgesamte Prozessbeschleunigung 25
26 Warum eigentlich mobile Datenerfassung Optimierung Automatisierung Beschleunigung Qualität Höhere Qualität der Daten Plausibilitätsprüfung direkt am Ort der Datenentstehung Je nach eingesetztem Erfassungsverfahren intrinsische Prüfung der Daten (z.b. Checksummen) Interaktive Führung möglich Keine Nachgelagerten Scan- und OCR-Prozesse notwendig 26
27 Welche Arten der Datenerfassung gibt es? Kosten Bedienbarkeit Elektromagnetische Erfassung RFID Optische Erfassung Barcodes manuelle Eingabe GUI 27
28 Mobile Datenerfassung ist vielfältig einsetzbar Service- Außendienst / Servicetechniker / Wartung / Protokolle Rettungsdienst / Krankentransport, Notarzt- Einsätze Feuerwehr / Brandschau Gebäudemanagement, GIS, Inventuren, Umzüge, Wartung, Service Mietwagen Ausgabe / Service / Rückgabe Vertrieblicher Außendienst Krankenhaus / Klinik Lieferservice (Paketdienste, Heimlieferservice, Tiefkühlware, Getränke) Ersatzteil-Management Betriebsdatenerfassung Kasse 28
29 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 29
30 Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Eigenschaften betrieblicher Informationssysteme Ziele der Architektur zur Berücksichtigung der Eigenschaften groß und komplex lange Lebensdauer Ständiger Wandel Beherrschbare Teilstrukturen finden Entwicklung mit mehreren Teams Entwicklung in Stufen Hohe Verständlichkeit System muss änderbar sein Wartbarkeit Wiedererkennbare Lösungen Einheitliche, konsistente Lösungen Regeln, Konventionen Betreibbarkeit beim Kunden Infrastruktur berücksichtigen Austausch/Upgrade von Teilsystemen möglich (Middleware, Hardware, Datenbank) Quelle: sd&m AG 30
31 Software-Kategorien trennen Zuständigkeiten Software-Kategorien 0-Software A-Software Unabhängig von Anwendung und Technik; Ideal wiederverwendbar; Beispiel: Klassenbibliothek für Strings und Behälter Bestimmt durch die fachliche Anwendung; Unabhängig von Technik; Meist der größte Teil des Systems; Beispiel: "Mitarbeiter", "Buchung" AT benutzt A R T-Software R-Software Unabhängig von der fachlichen Anwendung; Experte für eine technischen Komponente dafür wiederverwendbar Beispiel: Zugriffsschicht auf Datenbank Reine Transformation (Repräsentation); erträgliche Mischung von A und T Beispiel: Bildschirmdarstellung in XML umsetzen T 0 AT-Software Befasst sich vermischt mit Technik und Anwendung; Grundsätzlich zu vermeiden: schwer zu warten; widersetzt sich Änderungen; Wiederverwendung nahezu ausgeschlossen! 31
32 Der Komponentenschnitt soll die Zuständigkeiten definieren und die Abhängigkeiten minimieren Zusammenfassung Komponentenschnitt Ziele Trennung technischer Dienste Leitlinien Trennung von Fachlichkeit (A) und Technik (T) Anwendungskern (A-Software) ist technikunabhängig T-Abhängigkeiten kapseln Eindeutige Verantwortlichkeiten/ Zuständigkeiten Parallele Entwicklung Mehr als eine Zuständigkeit ist schlecht Vermeide verteilte Zuständigkeiten Dokumentiere Zuständigkeiten (Was ist das Geheimnis der Komponente?) Komponenten gehören zu genau einer Softwarekategorie Schneide Komponenten so, dass sie getrennt entwickelt werden können Minimiere die Schnittstellen zwischen den Komponenten Abschottung Nachbarsysteme Kapsle Nachbarsysteme Möglichst keine enge Kopplung 32
33 Schematische Darstellung der drahtgebundenen Datenübertragung 33
34 Schematische Darstellung der kabellosen Datenübertragung 34
35 Netzwerkarchitekturen mobiler Anwendungen RFID Spracheingabe DMZ WLAN LAN/Cradle GPRS/UMTS IrDA WAN Bluetooth Mobile Drucker 1D/2D/3D- Barcodes Unterschrift Digitale Kamera GPS Backend Firewall Kommunikations- Server Telefonie Sensorik SMS 35
36 Netzwerkarchitekturen komplexer mobiler Anwendungen PC Arbeitsplatz MDE-Gabelstapler PC Arbeitsplatz PC Arbeitsplatz WLAN MDE Kran Application Server MDE Checker Nachbarsysteme 36
37 Auswertungssystem Erfassungsgerät Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben Erfassungsgerät muss in Aufladestation gestellt werden E rfassungsgerät in Aufladestation stellen Transport ausgeführt Fahrer Leitende Stelle Erfassungsgerät muss per Cradle ausgelesen werden Erfassungsgerät per Cradle auslesen Zustellgruppenleiter Leitende Stelle Erfassungsgerät per LAN ausgelesen Erfassungsgerät Tourdaten müssen manuell nacherfasst werden Tourdaten manuell nacherfassen Leitende Stelle Tourdaten manuell nacherfasst Tourunterlagen bereitstellen Tourausdruck Transportausführung steht an Prüfen, ob Tourunterlagen bereitgestellt werden müssen Tourunterlagen müssen bereitgestellt werden Tourunterlagen bereitgestellt Tourunterlagen bereitstellen Leitende Stelle Leitende Stelle Referenzarchitekturen und -prozesse mobiler Anwendungen Geschäftsprozess (GP) GP 1 GP 2 GP n Fahrer und Fahrzeug erfassen Arbeitsanweisungen Tourunterlagen zusammenstellen Tourausdruck Tourdurchführung steht an Erfassungsgerät Tour durchführen Fahrer Tour durchgeführt Prüfen, ob Anschlusstour Fahrer Es soll keine Anschlusstour gefahren werden Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Fahrt Ankunft am Ausgangspunkt der Tour Arbeitsmittel abgeben 37
38 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 38
39 Handscannerauswahl Der folgende Foliensatz enthält eine erstes grobe Statement zu Alternativen zum auslaufenden Handscanner HC 700 von Motorola (Scanner) und der Bewertung der Verwendung eines LowPrice-Handscanners Die Erkenntnisse bzgl. der alternativen Scanner beruhen auf einem Gespräch mit Motorola Für die Erstellung des Foliensatzes, der Bewertung der Scanner und die Abschätzung der Kosten sind weniger als 10 Tage Bearbeitungsaufwand erbracht worden Weitere Schritte sind noch zu klären und erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell HCe 700 betroffen sind 39
40 Handscannerauswahl Empfehlung: Sonderlogistik sollte auf den in anderen Bereichen etablierte Scanner setzen Einsatz eines zweiten Geräts ist wg. Infrastrukturaufbau nicht günstiger Betriebsfreigabe benötigt Vorlaufzeit von 1,5 Jahren Umfang der Bestellung muss wg. auslaufendem Modell bis September 2009 geklärt sein Bewertung Billiggerät: Am Markt vorhandenen Billiggeräte sind auch nach Einschätzung der Hersteller nicht für den betrieblichen Einsatz im Transport geeignet Keine Garantie/Serviceleistungen; keine Schutzklasse (hohe Ausfallrate, kein Schutz vor Feuchtigkeit); Scannen bei niedrigen Temperaturen schwierig (Betriebstemp Grad) Geräte, die annähernd die Anforderungen erfüllen, sind nur unwesentlich billiger als das im Einsatz befindliche Motorola-Gerät (z.b. MC55 von Motorola wird ca. 200 Euro billiger) Die Betriebsfreigabe für ein neues Gerät kann erfahrungsgemäß aufgrund von Geräteauswahl, Gerätetest, Entwicklung der Kommunikationssoftware, Betriebsversuch sowie internen Abstimmung (Betriebsrat, Betriebsarzt) frühestens nach 18 Monaten erfolgen Durch die für den Aufbau der neuen Infrastruktur (Kommunikation, Software) entstehenden Kosten rechnet sich der Einsatz eines zweiten Gerätetyps erst ab einer Beschaffungszahl von ca Geräten Weitere Schritte zur Auswahl eines Ersatzgerätes erfolgen in Abstimmung mit anderen Bereichen, die ebenfalls von dem auslaufenden Modell betroffen sind 40
41 Engere Auswahl: Motorola Geräte Beschreibung Eigenschaften 1. LowPrice-Scanner 2. Mögliches Ersatzgerät ca. 180 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Einsatz des CS1504, der günstige Scanner von Motorola; dieser kann nur 1D-Barcode scannen; Datenaustausch erfolgt per USB- Kabel; Gerät ohne Garantie und ohne Schutzklasse Einsatz eines seit kurzem lieferbaren Alternativgerätes für den zukünftig nicht mehr hergestellten Scanner: MC55 Nur 1D-Barcode Datenübertragung per USB-Kabel/PC keine GPRS kein Display Batteriebetrieb, kein Akku Keine Schutzklasse ca. 640 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Funktionalität analog Scanner Niedrigere Schutzklasse 3. Scanner Der heute im Einsatz befindliche Motorola- Funk-Scanner HC 700; auslaufende Modellserie (Umfang der Bestellung bis September 2009 erforderlich) ca. 840 Euro (brutto, ohne Wartung, ohne Zubehör) Im Einsatz erprobt 1D-Barcode, 2D-Barcode GPRS: Mobile/zeitnahe Datenübertragung Datenübermittlung an Scanner möglich 41
42 Einsatz eines neuen Geräts benötigt 18 Monate Vorlaufzeit Benötigter zeitlicher Vorlauf Synergien mit anderen Netzen Bedien -felder Mobilfunk 2D- Barcod e Informatio n beim Fahrer am Standort Risiken 1. LowPrice- Scanner ca. 18 Monate(1) nicht möglich keine nein nein nein Gerät nicht robust, daher häufig Ausfall Batteriewechsel führt zu Datenverlust Keine Schutzklasse, keine Betriebstemperatur <5 Grad 2. Ersatzgerät ca. 18 Monate (1) nicht möglich ja ja ja ja Portierung der Handscannersoftware insb. der Mobilfunkanbindung Betriebsverkomplizierung (wg. mehrfacher Infrastruktur) Höhere Ausfallquote wg. Schutzklasse 3. Scanner direkt einsetzbar möglich ja ja ja ja Bestellung nur noch bis September möglich (1) grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 42
43 Das Billiggerät CS1504 deckt nicht die für einen Einsatz erforderlichen technischen Eigenschaften ab... Kategorie Geräteeigenschaft Bewertung Robustheit Betriebstemperatur 5-40 Grad KO-Kriterium: keine Nutzung im Winter möglich Robustheit Keine Schutzklasse KO-Kriterium: kein Schutz vor Feuchtigkeit hohe Ausfallwahrscheinlichkeit Robustheit Keine Garantie, kein Service Daten Speicherplatz 150 Scans a 30 Zeichen nicht für lange Touren und viel Information geeignet Daten Datenübertragung per Kabel keine Echtzeit-Übertragung möglich Aufbau eine Infrastruktur mit PC, Netzwerkanschluss, Server, Auslesesoftware, Modem notwendig Täglicher Einsatz Batteriebetrieb ständiger Nachkauf von Batterien notwendig keine Möglichkeit des Ladestandes zu prüfen Datenverlust, wenn Batterie leer Täglicher Einsatz Kein Display Keine Rückmeldung für Fahrer möglich (erfolgreicher Scan, Fehler) Täglicher Einsatz Täglicher Einsatz Zeitpunkt der Datenübertragung Daten können nur abends/morgens per USB-Kabel übertragen werden Zeiteinstellung immer möglich Fahrer können Zeit manipulieren 43
44 ... und darüber hinaus rät selbst der Hersteller Motorola von Einsatz ab (Auszug aus einer Mail ) Der CS1504 ist seit 2002 von Symbol / Motorola als Consumer Scanner auf dem deutschen Markt. Da der Scanner speziell für den Cosumer Markt entwickelt wurde, besitzt der CS1504 keine Industriestandards wie Fallhöhenspezifikationen oder IP Schutzklassen. Der vorgesehene Markt für den CS1504 sind Privatanwender für die Applikationen: Preisvergleich im Supermarkt, Bestellung per Barcode vom Katalog oder direkt von einer Verpackung. Also überall dort, wo nur wenige Scans in der Woche benötigt werden und die Umgebung sich in einem häuslichen Umfeld bewegt. Nachteile CS1504 im Industrieumfeld 3 Monate Gewährleistung - kein Comprehensive Service angeboten von Motorola Motorola bietet für den CS1504 keinerlei Service an. Nach der Gewährleistung von 3 Monaten (Nur auf Werksfehler!) kann das Gerät nicht mehr Instand gesetzt werden. Stromversorgung erfolgt über eine handelsübliche Knopfzellenbatterie. Ausreichend für maximal ca Scannvorgänge bei Zimmertemperatur (+23 C) Bei einer kälteren Umgebung kann die Anzahl der Scans erheblich runter gehen. Der Wechsel der Knopfzellenbatterie erfolgt über 2 kleine Kreutzschlitzschrauben und ist somit verhältnismäßig kompliziert und nicht für einen häufigen und schnellen Batterietausch ausgelegt. Keine Anzeige wann Batterie leer ist. Temperaturbereich von +5 bis max. +40 C. Lediglich zwei Scantasten vorhanden. (+ und -) Die Tasten haben keine Industrienorm und somit nicht für starken Gebrauch ausgelegt. Keine IP Schutzklasse und somit nicht geeignet bei Regen oder feuchte Umgebung. Keine Fallhöhenspezifikation Keine Displayanzeige Keine Kontrollmöglichkeit durch Anzeige was gescannt wurde oder einer Menüsteuerung. Keine Erfassung der Unterschrift möglich. Batch Gerät. Die Daten müssen via Kabel am PC Übertragen werden. Die Steckverbindungen sind nur für einen seltenen gebrauch ausgelegt. Vergleichbar mit einer digitalen Kamera. Keine Übertragungsstation (Cradle) oder Bluetooth / WLAN vorhanden Einfacher nicht performanter Laserscanner. Bei Sonneneinstrahlung ist der Scanstrahl nicht sichtbar. Der Speicher ist für maximal für 150 Barcodes (EAN13) ausgelegt. (Speicherlimitierung) Bei Barcodes mit mehr Ziffern entsprechend weniger. Sehr klein, so es kann ziemlich einfach verloren gehen Limitierter 1D Decoder, kein 2D Decoding möglich Kleine und kompakte Bauform. Kann somit aber auch leicht verloren gehen. Ihre Anforderungen habe ich mit einer Reihe von Kollegen unserer technischen Abteilung durchgesprochen; sie haben übereinstimmend gesagt, dass dieses Gerät für den Sie es einsetzen wollen, weder geeignet noch gedacht ist. Gerne können wir Sie und Ihr Team weiter beraten. Wir möchten Ihnen nämlich wie allen unseren Kunden das individuell richtige Produkt verkaufen, weil nur das gewährleisten kann, dass Sie rundum zufrieden sind. 44
45 Ein neues Gerät kann nur nach Test auf Betriebstauglichkeit für den Betrieb freigegeben werden Im Geräteauswahlprozess werden Geräte verschiedener Anbieter auf Tauglichkeit verglichen; dabei erfolgt auch ein Preisvergleich Die Software zum Datenaustausch mit dem Handscanners (per PC oder per Mobilfunk) wird geplant, implementiert und getestet In einem Betriebsversuch wird das Gerät der Wahl auf Tauglichkeit im operativen Betrieb getestet und Anpassungen zur Praxistauglichkeit durchgeführt Aufgrund des Projektvolumens der externen Unterstützung müssen die Phasen ausgeschrieben werden 1 Hj 2. Hj 1. HJ 2. HJ Geräteauswahl und Pilotversuch Ausschreibung Software-Implementierung und Betriebsversuch 45
46 Die Kosten werden vor allem durch die Erstbereitstellung und die Beschaffungskosten pro Gerät getrieben Beschaffung Inbetriebnahme Betrieb Scanner (1 Gerät) Zubehör (pro Gerät) Auswahl Gerät Software Betriebsversuch Infrastruktur Gerätewartung 1. LowPrice- Scanner CS Ersatzgerät MC Scanner Grobe Schätzung für Ausschreibung und Projektabwicklung zu Geräteauswahl, Softwareentwicklung und Betriebsversuch 46
47 Beispielrechnung Scanner vs. LowPrice-Scanner (ohne Betriebskosten/Wartung) Kosten Beschaffung (in Euro) HighEnd- Scanner Ersatzgerät LowPrice LowPrice-Scanner zwar günstiger, aber betrieblich nicht geeignet Aufgrund Rüstkosten lohnt sich die Beschäftigung mit einem günstigeren Scanner erst ab ca zu erwartenden Geräten Anzahl Geräte 47
48 Eine beispielhafte Cost Case Betrachtung Kostenpunkt Kosten [ ] Art Handscanner 14,1 Mio Einmalig Erstellung Software 1,3 Mio Einmalig Sonstige betr. Aufwendungen 0,30 Mio Einmalig Summe 15,7 Mio Einmalig IT Running Costs 1,22 Mio Jährlich Repair & Maintenance 0,84 Mio Jährlich Summe 2,06 Mio Jährlich 48
49 Software: Zunächst wurden die konzeptionellen Inhalte definiert Inhalte Fachkonzept Priorität der Erarbeitung Migration und Einführung Architekturüberblick Abläufe und fachliche Funktionen Daten (Datenmodell) Benutzerschnittstelle (Dialoge, Batches und Drucke) Schnittstellen Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Abläufe und Funktionen Daten / Datenmodell Architekturüberblick Schnittstellen Benutzerschnittstelle Nicht-funktionale Anforderungen und Querschnittsfunktionen Migration und Einführung 49
50 Erstellung der Prozessbeschreibung Fahrt_Id einscannen Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Ankunft wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit gesetzt. Auswahl: Beladen oder Entladen auf dem Scannerdisplay Ladestaus wird nach Auswahl festgelegt und gilt für alle nachfolgenden Mengenerfassungen an dieser Anfahrstelle. Ein Wechsel zwischen Beladen/Entladen ist jederzeit möglich und muss immer vor der nächsten Erfassung erfolgen! Erfassung per Displayeingabe auf dem Scanner? ja nein Ladungsart (z.b. BehW) und Anzahl eingeben. (Korrekturmöglichkeit) Einscannen von Infoträgern, Paketen, Produktbarcodes oder Ladungsbarcodes (keine Korrekturmöglichkeit) Anfahrstellenbarcode erneut einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) Abfahrt wird dokumentiert, bei Torbeginn oder Bfk wird die Abfahrtszeit aktualisiert. Nächste Anfahrstellenbarcode einscannen (BZ, Kunde, Filiale ) 50
51 Die grobe Zielarchitektur wurde definiert Schematische Darstellung der Funkscanneranbindung an Inhouse-System Shared-Firewall RZ Funkscanner APN Load-Balancer eigene Instanz Transferserver Verteilserver Inhouse-Server Instanz A TS A Inhouse-Server B Instanz B TS B Fachl. Admin- Zugang TS/DDS 51
52 Design der Handscanner-Bedienung Erläuterung der Funktionen des HSC Quittierungs-Leuchte Barcode-Leser Status-Leuchte, Ein-Aus-Taste Touchscreen Scan Taste und Einschalttaste Alle andere Tasten sind deaktiviert und ohne Funktion 52
53 Maskendesign Der Zugang zu dem Adminmenü wird über die Tastenkombination A + D (gleichzeitig) mit Paßworteingabe ermöglicht. 53
54 Maskendesign Helligkeit Display: Standarteinstellung ca 75% Mengenerfassung: Hacken bitte aktiviert lassen Scanner-Nummer einstellen: Bitte achten Sie auf die Korrekte von der ZG-ISBT vergebenen Scanner-Nr. Über diese Nummer wird die Funkübertragung zum ISBT-Zielserver gesteuert. Dubletten mit einer Kalkscanner Nummer sind kein Problem, da in der Datenbank durch die dritte Stelle der Scanner-Nr ein Unterscheidung vorgenommen wird. (Alt = 1, Anders = 3 und Scanner = 5 ) Dubletten bei der Scannernummer dürfen nicht erzeugt werden, da es für jeden Scanner einen eindeutigen ACCESS Point gibt. Touchscreen kalibrieren: Sobald sich ein Fehlverhalten des HSC zeigt, so dass z.b. die Menüpunkte nicht mehr gezielt angeklickt werden können, muss der HSC neu kalibriert werden. Eine Neukalibrierung ist auch erforderlich, nach völliger Akkuentladung, wenn der Akku längere Zeit aus dem Gerät genommen wurde und wenn das Gerät länge Zeit nicht verwendet wurde. 54
55 Maskendesign noch Touchscreen kalibrieren Der Sinn der Kalibrierung ist eine Überprüfung bzw. Neueinstellung der Kommunikation des HSC durch den Stift über den Touchscreen. Dadurch wird gewährleistet, dass das Antippen mit dem Stift den Wert trifft, den der HSC erwartet. Zum Beispiel der Fahrer tippt auf Füllgrad 50% aber durch mangelnde Kalibrierung erkennt der HSC 25%. An verschiedenen Stellen des Touchscreens wird ein Fadenkreuz angezeigt (Mitte, links oben, rechts unten, links unten, rechts oben) und der Benutzer wird aufgefordert in die Mitte des Fadenkreuzes zu tippen. Bei ungenauer Eingabe ( also nicht korrektes Treffen des Fadenkreuzes) muss die Kalibrierung wiederholt werden. 55
56 Maskendesign Modus Ändern stationär/mobil: In dem Konfigurationsmenü Mobil Stationär können Sie den Scanner für seinen nächsten Einsatz Mobil also zur Mitnahme auf die Tour, oder Stationär zum Beispiel im BZ, PZ, Flughafen usw. vorbereiten. Dazu ist bei der Stationären Benutzung zunächst die stationäre Anfahrstelle einzuscannen und über die Scannertastatur einzugeben. (Beim Festhalten der gelbe runden Taste können Sie die Anfahrstelle in großen Buchstaben schreiben). Diese Anfahrstelle wird dann nach jeder gescannten Fahrt-ID in der Scannersoftware automatisch hinzugefügt. So das bei einem Stationären Einsatz des Scanners für Ankunft/Abfahrt nur die Fahrt-ID erfasst werden braucht. Mengen können ebenfalls gescannt/eingegeben werden. 56
57 Maskendesign Admin-Passwort ändern: Bitte möglichst nicht ändern Log-Datei versenden: Bitte nur nach Rücksprache bzw. Aufforderung durch das Projekt. Hier werden bei Softwareproblemen die Logdateien des Scanners an den Transferserver gesendet. 57
58 AGENDA 1. Motivation / Überblick: Consumerisation of IT 2. Was versteht man unter Mobile Clients 3. Wie und wo werden mobile Clients eingesetzt 4. Architektur für mobile Lösungen im Enterprise Einsatz 5. Beispiel Ist-Datenerfassung in einem logistischen Netz 6. Literatur 58
59 Literatur [AIM07] a%20matrix, Zugriff am [Anv10] Anvaari, Mohsen; Architectural Support for Openness in Mobile Software Platforms; University of Gothenburg; Master Thesis [Arn02] Arnold, Dieter; Isermann, Heinz; Kuhn, Axel; Tempelmeier, Horst (Hrsg.): Handbuch der Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2002 [Ber00] Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans-Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2000 [Bje97] Bjelicic, B: Hub-Spoke-System. In: Bloch, J.; hde, G. (Hrsg.): Vahlens Großes Logistiklexikon. München: Vahlen, 1997 [BSI04] Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen. Trends und Entwicklungen in Technologien, Anwendungen und Sicherheit. Bonn, Ingelheim: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI, SecuMedia Verlags-GmbH, 2004 [Buc98] Buchholz, Jonas; Clausen, Uwe; Vastag, Alex (Hrsg.): Handbuch der Verkehrslogistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 1998 [Dat04] Datalogic Communication Division: Strichcode-Fibel. Erkenbrechtswei-ler: Datalogic GmbH, 2004 [DB07] Die Bahn: Online-Ticket der bequemste Weg zur Fahrkarte. [DPW07]Deutsche Post World Net: Elektronische Tinte statt Papierlabel. DRFID das Display inklusive. hi&check=yes&lang=de_de&xmlfile= Zugriff am [Fra95] Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik, Abteilung Verkehrslogistik: AIF Forschungsprojekt Speditionsleitstand. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 1995 [Fuh00] Fuhrmann, Woldemar; Brass, Volker: 11 Mobilfunk. In: Bergmann, Fridhelm; Gerhardt, Hans- Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikation. München, Wien: Carl Hanser Verlag,
60 Literatur [Gil07] Gillert, Frank; Hansen, Wolf-Rüdiger: RFID für die Optimierung von Geschäftsprozessen. Prozess-Strukturen, IT-Architekturen, RFID-Infrastruktur. München, Wien: Carl Hanser Verlag, 2007 [Hei07] Heise Verlag: 3GSM: Windows Mobile 6 offiziell vorgestellt. Zugriff am IDentifikation Logistiktrends für Industrie und Handel. Eine Studie der Fraunhofer AutoLog Initiative. Dortmund: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, 2004 [Hom06] Hompel, Michael ten; Heidenblut, Volker: Taschenlexikon Logistik. Abkürzungen, Definitionen und Erläuterung der wichtigsten Begriffe aus Materialfluss und Logistik. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag, 2006 [Ins07] insidepda.de: screenshot-vom-windowsmobile-5-nachfolger-crossbow/ Zugriff am [Jun02] Jung, Volker; Warnecke, Hans-Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommunikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Lob02] Lobensommer, Hans: 5.7 Dienste für die Mobilkommunikation. In: Jung, Volker; Warnecke, Hans- Jürgen (Hrsg.): Handbuch für die Telekommu-nikation. 2., überarbeitete Neuauflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 2002 [Mic07] Microsoft Corporation: Windows CE Home Page. Zugriff am [Mot07] Motorola: Technical Information. MOTOROLA G24 DEVELOPER S GUIDE. AT Commands Reference Manual. Motorola Inc., May 31, 2007 [Pan05] Panther, Robert: Programmieren mit dem.net Compact Framework. Pocket PC Smartphone Handheld. Poing: Franzis Verlag GmbH,
Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport
Seite 1 von 16 Planspiel Mobility Fachliche Anforderungen an die Handscanner-Software Ist-Datenerfassung von Barcodes im Transport Seite 2 von 16 Planspiel Mobility Inhaltsverzeichnis 1 Zweck des Dokuments | China Karton packen, Karton packen China Produkte Liste de.Made-in-China.com-Seite 347
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q-de-1291 | Wünsche aus der Lesergemeinde erhalten werden - vielen Dank dafür. Es ist schön zu wissen, dass meine Wochenmails Anklang finden und Menschen erreichen. | Wochenmails 2002 - TransSisters
Wochenmails 2002
ich hoffe schon, dass Ihr die Mona Lisa Sendung der vergangenen Woche und den kurzen Bericht über mich als Wochenmail gewertet habt, ich hätte ohnehin nichts Richtiges zustande gebracht, viel zu groß war die Aufregung, wie der Beitrag über mich den nun ausfallen würde. Ich hatte im Vorfeld nicht im Geringsten geahnt, dass die Spannung so lange anhalten würde. Drei Tage vor dem Dreh und dann noch die ganze Woche bis zur Ausstrahlung hatte ich (um es ganz vorsichtig auszudrücken) ziemlich unruhige Nächte – die Tage waren wegen der beruflichen Anspannung Gott sei Dank erträglicher. Die ständigen Gedanken im Vorfeld, wie ich wohl auf welche Frage antworten würde, wurden dann durch die Fragestellungen ersetzt, ob ich denn halbwegs erträglich rübergekommen bin, ob das Material letztlich ein realistisches Bild von mir hergibt und wie denn nun die Reaktion meiner Umwelt ausfallen würde. Nun, der Deal war gemacht, ich wollte ihn auch nicht wieder Rückgängig machen und habe mich mental auf die unterschiedlichste Reaktionen vorbereitet und Vorkehrungen getroffen ausgewählte absehbare Reaktionen auszuschließen. Dazu gehörte die gezielte Information einiger meiner engsten Kollegen (sie sollten es von mir erfahren und nicht zufällig vor der Glotze) und ein absolutes Fernsehverbot für meine liebe Mutti. Und weil sie die Mutti ist, hört sie natürlich nicht auf meine Verbote, verbot ja früher selbst, musste also mit einer kleinen List vom möglichen sonntäglichen Kaffeetrinken vor dem Fernseher abgehalten werden. Und so musste mein großer Bruder just am Tage und in der Stunde meines öffentlichen Outings endlich mal die neuesten Urlaubsbilder vorführen – da ist natürlich keine Zeit zum fernsehen. Sicher, sie hätte noch immer über andere Zufälle davon erfahren können, doch dann hätte ich die Chance erst zu Reden und dann das Video vorzuführen. Ich bin mir im Nachhinein nicht sicher, ob ich wirklich wollte dass es funktionierte und jetzt doch ganz zufrieden, dass es geklappt hat. Soll sie ihr Bild von ihrem Sohn behalten, ich gönne es ihr. Zu tief müssten wir beide in längst vergangene und verdrängte Welten eintauchen, zu viele Zusammenhänge müsste ich erklären, die ich nicht schlüssig erklären kann und zu sehr liebe ich sie, um dauerhaftes Unverständnis zu hinterlassen.
Die Sendung selbst habe ich im Kreise einiger Freundinnen und Freunde gesehen, allein wollte ich in diesen Augenblicken nicht sein. Ja und dann ging’s einfach los, ganz am Anfang der Sendung, nach 7 oder 8 Minuten war’s mit mir auch schon vorbei und das Thema wurde noch einmal in einem Interview mit der mir ganz gut bekannten Charis Berger vertieft. Ich hatte ein insgesamt gutes Gefühl und wollte sehen, wie die Sendung das Thema abrundet. Doch keine Spur davon, das Telefon kam immer wieder dazwischen. De erste und für mich wohl wichtigste Anruf kam von einer meiner Töchter, die zufällig auf den Vorspann gestoßen ist und sofort die über Deutschland versprengte Familie informiert hat. „Pappi ich habe gerade den Beitrag über dich gesehen .... ich finde das toll ....du hattest das ja erzählt ... bisher nie thematisiert ... wir müssen endlich mal näher darüber reden“. Was soll ich sagen? Selbst wenn sich kurz darauf der Boden geöffnet hätte und ich für immer darin verschwunden wäre, die Sache hat sich allein dafür gelohnt. Kurz darauf hat sich meine Exfrau und Mutter meiner Kinder gemeldet, immerhin grundsätzliche Anerkennung signalisiert, natürlich das berühmte Haar in der Suppe gefunden und doch haben wir uns gleich auf ein gemeinsames freundschaftliches Abendessen verabredet. Ich weiß nicht mehr genau, wie der Abend weiter verlaufen ist, doch irgendwann war ich dann allein mit einer Videokassette, meinen Bildern meinen Worten und fremden Kommentaren. Noch am gleichen Abend gab’s so einige Anrufe von Freunden und Bekannten und natürlich etliche anerkennende Mails aus der Trans-Gemeinde. Ich wurde aber auch von mir bekannten Leuten, die nun gar nichts mit unserer Leidenschaft am Hut haben, mit Anerkennung überhäuft An dieser Stelle also mein aufrichtiger Dank an alle, die mich angerufen und auch geschrieben haben – ich fühle mich wirklich geehrt. Ja, und damit hat es sich mit den mir bekannten Reaktionen auch schon erledigt. Ich vermute zwar, dass bei dem einen oder anderen meiner Auftraggeber der Fernsehbeitrag bekannt ist, doch wirkliche Reaktionen darauf gab es nicht, weder positiv noch negativ. Warum eigentlich auch, es ist doch nichts weltbewegendes passiert. Interessant vielleicht, dass sich die Zugriffszahlen auf die Homepage der TransSisters für einige Tage fast verdreifacht haben. Ich habe es noch nicht überprüft, doch ich vermute, dass viele dieser Besucher über einen entsprechenden Link auf der Mona-Lisa-Seite des ZDF dahin gelangt sind – ein kleiner wohltuender Erfolg am Rande des Geschehens.
Mal abgesehen von dem persönlichen Lob (das natürlich sehr gut tut) hat sich in der Außenwirkung des Beitrages insgesamt gezeigt, dass es offensichtlich gelungen ist, das Thema Trans auch mal ganz unspektakulär darzustellen und als mögliches Lebenskonzept anzusprechen. Ich, aus meiner Sicht, hatte mir im Vorfeld genau eine solche Botschaft erhofft. Sicher, die Zusammenhänge, Freuden und Nöte sind viel komplizierter, als man (frau) in einem solchen Beitrag darstellen kann und hätten die wohl eher unbedarften ZuschauerInnen vermutlich auch überfordert. Doch aus meiner Sicht ist ein erster Schritt getan und dafür habe ich mich zwischenzeitlich noch einmal bei der Redakteurin, Helga Ettenhuber, und natürlich der Redaktion von ML bedankt. Ich hoffe schon, dass sich „Mona Lisa“ dieses Themas noch einmal annimmt, oder vielleicht das ZDF irgendwann bereit ist, das Phänomen „Trans“ etwas ausführlicher aufzuarbeiten. Mit meiner Unterstützung können die Macher in jedem Fall rechnen.
Ursprünglich wollte ich hier noch darüber berichten, wie ich mich in besagtem Beitrag selbst gesehen habe, denn es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob man in den Spiegel schaut, oder sich selbst auf der Mattscheibe agieren sieht, doch das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte und vielleicht eine eigene Wochenmail wert und davon soll es ja noch einige geben......
nun ist es doch passiert. Ich hatte gelegentlich schon berichtet, dass in mehr oder weniger großen Abständen auch bei mir mal eine Anfrage für eine bildliche Darstellung meiner Person in dem einen oder anderen Fernsehsender eingeht. Ihr kennt sicher alle diese Talk-Sendungen, die keiner sieht und über die doch jeder bescheid weiß. Zumeist sind meine Kontakte dorthin schon bei einer Nachfrage nach dem Konzept des Beitrages abgebrochen.
Und nun meldet sich in der vergangenen Woche eine Redakteurin der Sendung „Mona Lisa“ vom ZDF bei mir mit einer ausführlichen Mail und wird zudem nicht müde, mir Ihre konzeptionellen Vorstellungen in langen Telefonaten zu erläutern. Ich will’s kurz machen. Am Samstag war den ganzen Tag ein Fernsehteam bei mir. Wir haben mindestens 4 Stunden Filmmaterial gedreht, beim Einkaufen, im Park, auf der Straße, im Auto, zu Hause im Interview, vor dem Kleiderschrank, beim Schminken und beim abendlichen Ausgehen und Treffen mit einigen meiner Freundinnen. Thema war das „Rollenwechsel“ zwischen Mann und Frau mit all seinen Hintergründen und Zusammenhängen.
Ich hätte vorher nicht geglaubt, wie stressig so ein Tag sein kann. Für mich waren das 12 Stunden volle Konzentration, jedes Detail hatte ich im Auge, nichts wollte ich dem Zufall überlassen. Ständig war da die Angst vor einer eventuellen Fehldeutung meines Redens und Tun’s. Auf der anderen Seite war da der Wille, endlich einmal aus meiner Sicht zu vermitteln, dass Transgender feinfühlige und alltäglich Menschen sind, weitab von jedem Stigma psychischer Erkrankung oder gar Perversion. Es war schon ein manchmal schmerzhafter Spagat zwischen diesen beiden Positionen. Wie weit persönlich öffnen um wirklich Befindlichkeiten mitzuteilen und wo einfach nur grundsätzliche Lebenshaltung zeigen um den (vermutlich) unbedarften Zuschauer nicht zu überfordern? Fernsehleute wären nicht Fernsehleute, wenn sie nicht alles versuchten um auch die letzte Information aus ihren Protagonisten (so heiß der Hauptdarsteller im Frensehdeutsch) herauszukitzeln. Schlussendlich habe ich dann doch mehr von mir preisgegeben, als ich vorher für möglich hielt. Und doch habe ich auch im Nachgang das Gefühl zu keinem Zeitpunkt übervorteilt gewesen zu sein. Selbst mein bisher als geheim gehandeltes „erstes eigenes Kleid“ (Ihr erinnert Euch an die Geschichte?) habe ich aus dem Schrank geangelt und dann so ganz nebenbei einen kleinen privaten „Schminkkurs“ für Frauen und solche, die es gern wären veranstaltet. Und doch für gelegentlich im Fernsehen bedienten Voyeurismus war kein Platz.
Bei allem Termindruck und allem Stress, wir hatten eine Menge Spaß miteinander – eine interessante Erfahrung war es für mich allemal. Wer also am kommenden Sonntag (den 3.2.02) nichts besseres vor hat, mich mal in männlicher und weiblicher Rolle sehen will, dazu noch mein erstes Kleid, und zudem rausbekommen will, was das ZDF in 6 Minuten aus meinen Euch zur genüge bekannten Ansichten macht, der sollte sich die „Mona-Lisa“ – Sendung (ich glaube ab 18:15 Uhr) mal anschauen.
Genau das Anschauen ist noch immer ein wenig mein Problem. Meine Worte konnte ich kontrollieren und gelegentlich auch kommentieren oder gar korrigieren. Doch Bilder haben ihre eigene Sprache und hinzu kommt, dass der Betrachter diese Sprache nicht unbedingt verstehen muss. Zudem hängt für die gesamte Darstellung auch vieles vom Schnitt und den dazu gehörigen Kommentaren ab. Wird zum Schluss die vermittelte Message noch immer meine Message sein? Nun kann mir das ja auch egal sein. Nichts ist wohl uninteressanter als die Nachricht vom vergangenen Tag und bei den meisten ZuschauerInnen wird wohl nicht mehr als ein Gefühl, maximal ein „Aha“ übrig bleiben. Angesichts der Verbreitung der Sendung muss ich aber davon ausgehen, dass der Beitrag auch von Leuten gesehen wird, denen ich mich bisher nicht so privat geöffnet habe. Dazu besteht ja auch nicht immer Veranlassung und schon gar nicht im Berufsleben. Doch der weitere Umgang mit diesen Menschen hängt für mich von eben dieser, meiner Message ab. Gehen wir weiter ganz normal miteinander um, entsteht zusätzlicher Erklärungsbedarf oder werden Beziehungen sogar dauerhaft gestört? Ich weiß, diese Entwicklung hat keiner der beteiligten Macher wirklich in der Hand, doch ein paar Sorgen habe ich schon.....
Nun könnt Ihr mich natürlich fragen „warum hast Du es dann gemacht?“ Für mich war es einfach an der Zeit, die Gelegenheit selbst beim Schopf zu fassen. Gerade hatte ich mich über einen wenig gelungenen Radiobeitrag zum Berliner Transgender Netzwerk geärgert und festgestellt, dass es ja irgendwo an mir lag, keinen Einfluss genommen zu haben. Dann erreichte uns alle die Nachricht, dass die Bremer Polizei den Täter für ein scheußliches Verbrechen an einem kleinen Mädchen, wegen einiger aufgefundener Wäschestücke, im Bereich der „transvestitischen Fetischisten“ vermutet und nun in ihrem Fahndungsaufruf nach Personen mit „fetischistischen Neigungen“ sucht. Ich erspare mir dazu jedes Gleichnis, wonach sie wohl suchen würden, wenn anstelle alter Badeanzüge etwa die Kopfbedeckung eines religiösen Juden oder gar ein Paar Langlaufskier gefunden wären.... Nicht die Schlussfolgerung auf eine bestimmte Neigung des Täters macht mir Sorgen, die ist wohl berechtigt, es ist die pauschalisierende Message an die Bevölkerung – Transvestiten und Fetischisten sind pervers und damit zugleich potentielle Kinderschänder!
Oh nein, auch wenn es nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein sein sollte, ich hatte es für einen Tag selbst in der Hand klarzustellen, wer wir wirklich sind und ich konnte die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Für mich hat sich der Einsatz schon heute gelohnt und wir werden nächsten Sonntag sehen, ob es funktioniert hat.
In jedem Fall gibt es dann wieder eine ganze Menge zu berichten.
Seid also bis dahin ganz lieb gegrüßt
Ihr habt es sicher schon gemerkt, die Wochenmail heute mal wieder mit einem Tag Verspätung. Zu viele andere Dinge waren am Sonntag noch zu erledigen und zu bedenken. Ich hatte nicht die Ruhe für meine wöchentliche Betrachtung.
Der Trubel um den Jahreswechsel ist nun (endlich) vorbei und die vergangene Woche war angefüllt mit Arbeit und all den bekannten alltäglichen Dingen. Dazu gehörte endlich auch mal wieder ein „sportlicher Abend“ – ich gehe einmal in der Woche mit einigen FreundInnnen Squash spielen. Das hat sich schon vor gut einem Jahr ergeben und mit einigen kleinen Unterbrechungen haben wir bisher auch durchgehalten. Sport, wird manche(r ) sagen, was ist schon dabei? Ein wenig in die Jahre gekommen, bin ich nicht gerade ein sportlicher Typ und finde trotzdem Vergnügen daran, einen kleinen Ball mit aller Kraft an eine Wand zu donnern, ganz in der Hoffnung, dass eben dieser wieder zurück springt und mein Mitspieler die Möglichkeit hat Gleiches zu tun. Es ist ein wirklich schnelles Spiel, ich komme ganz schön ins Schwitzen und so manches mal laufe ich, mehr oder weniger verwundert, den vielen winzigen Sternen vor meinen Augen hinterher. Warum tue ich mir das an? Nun, ganz bestimmt nicht, weil die Höhen sportlichen Ruhmes erklimmen will und die Hoffnung auf diese Weise das leider immer noch hartnäckige „Bäuchlein“ los zu werden, habe ich schon längst aufgegeben. Zwei Dinge sind mir bei dieser Aktion wirklich wichtig. Zunächst einmal habe ich beim Spielen wegen der unvermeidlichen Anstrengung den Kopf wirklich fei, keine Zeit über die kleinen und großen Probleme des Lebens nachzudenken – ein wirklich herrliches Gefühl (!). Am wichtigsten ist mir jedoch die soziale Komponente dieser Stunden. Es ist die gemeinsame Erlebniswelt, die weit über den ursprünglichen Ansatz des Trans-Seins hinaus geht. Mitten im Alltag, haben wir uns eine Gelegenheit für gemeinsames Erleben und Kommunikation geschaffen und nicht selten reden wir beim unvermeidlichen abschließenden „keinen Snack und ein Bier dazu“ über die ganz keinen Freuden und Nöte, nehmen Anteil am Leben des Einzelnen. Das gegenseitige Bemühen um einander und die daraus entspringende Vertrautheit machen für mich den eigentlichen Wert dieser Runde aus. Ohne viel Aufwand, für kleines Geld und einzig durch Zuwendung ein regelmäßig schöner Abend.
Ich komme darauf, weil sich gerade auch in meinem Leben (neben dem Leben) noch zu oft künstlich erzeugte Höhepunkte befinden. Sicher, auch diese „High lights“ machen das Leben erst richtig bunt, sind Meilensteine und Erinnerungspunkte für spätere Draufsichten. Und genau so sicher braucht jeder Mensch Ereignisse, die sich sichtlich vom Alltag abheben. Doch das ist hier nicht gemeint.
Ich will das mal am eigenen Beispiel entwickeln. Auch vor meinen Eintritt in das Trans-Dasein, vor über drei Jahren, war ich ein aktiver Mensch. Ich hab mich mit Freunden getroffen, gelegentlich gab’s auch aufregende Partys, ich war im Kino, auch mal im Theater und dazu kamen noch die Freuden und Pflichten des Familienvaters. Viele dieser Aktivitäten gerieten in eine teilweise unerträgliche Routine und Trans sein konnte ich zudem auch nicht.
Doch dann kam der Tag Null – ich habe ja gelegentlich schon davon berichtet. Neues Terrain wurde erobert, ich erinnere mich noch genau an meine Aufbruchsstimmung – endlich befreit von bürgerlichen Klammern. Keine Bar und kein einschlägiges Event war wirklich sicher vor uns. Für etliche Monate war das Leben eine einzige Party. Ein Höhepunkt jagte den anderen und wenn in der Stadt mal nichts Besonderes los war, dann haben wir uns diese Höhepunkte selbst geschaffen. Jede in unserem transsisterlichen Umfeld brauchte jede sich bietende Möglichkeit des persönlichen Ausdrucks, wie die Luft zum atmen. Jede war mit jedem Gutfreund, das verbindende Element war die grundsätzlich gemeinsame Interessenlage. Die aktiven Transmenschen unter uns können diese Situation sicher auch am eigenen Erleben nachvollziehen, eine durchaus übliche und wohl auch notwendige Phase.
Für mich und einen erheblichen Teil meines Umfeldes hat es ungefähr ein Jahr (oder gar länger) gedauert, bis diese Euphorie in ein wenig Sprachlosigkeit über das Manko an wirklich tiefer sozialer Bindung umschlug. Und gemeint ist hier nicht unbedingt eine mögliche partnerschaftliche Beziehung. Kein noch so schönes Kleid, keine noch so aufwändige und rauschende Party (in eben diesem Kleid) kann auf Dauer wirklich alltagstaugliche soziale Beziehungen ersetzen. Und so hat sich auch die Struktur unseres Beisammenseins geändert. Die Begegnungen wurden individueller und weniger ausschweifend. Wir haben einen offenen Stammtisch geschaffen und sind damit auch offen für neue Kontakte und Impulse. Die einen spielen ganz nebenher Squash, andere tanzen Tango und so manches mal hilft man (frau) sich gegenseitig bei privaten oder beruflichen Problemen. Selbst Party ist nicht mehr bloße Ausgelassenheit, vielmehr Nachdenken über Inhalte und gemeinsame Aktion.
Dennoch: Am Ende einer jeden Party wird das gleißende Licht der Scheinwerfer, unter denen wir uns tummeln, immer von Irgendjemand ausgeschaltet. Und um im Bild zu bleiben: So Manche(r) hat aber auch den Wert einer zart flackernden Kerze neu schätzen gelernt und sorgt sich gern, dass sie nicht ausgeht und rechtzeitig ersetzt wird. Das macht zwar gelegentlich Mühe, ist aber lohnenswerter allemal.
Viele liebe Grüße, bis zur nächsten Woche
ein wirklich relaxtes Wochenende. Nach den Aufregungen der Feiertage und den Wiedereinstieg in den Berufsalltag, hab ich mir mal nichts wirklich Wichtiges für das Wochenende vorgenommen, einfach nur vor mich hin gefummelt, ein wenig gelesen, in der Post gekramt und beantwortet, ja sogar ferngesehen. Gerade mal am Samstagabend war ich aus – eine gute Freundin hat ihren „zweiten“ Geburtstag gefeiert – ich komme noch mal darauf zurück.
So um den Jahreswechsel habe ich über eine Zuschrift berichtet in der (ich nenne sie mal) J. über ihr erstes Ausgeherlebnis in weiblichem Outfit berichtet. Die Geschichte ist so spannend, dass ich sie gut verwahrt und schon mehrere male darin gelesen habe. J. nutzt die „günstige Gelegenheit“ einer geschäftlichen Reise in eine ferne Stadt, sich letzte notwendige Utensilien zuzulegen, stiehlt sich zu später Stunde aus dem Hotel um für eine kurze Zeit lang in weiblichem Outfit durch die Stadt zu schlendern. Vermutlich kaum etwas an ihr ist wirklich perfekt und doch sie tut es, muss es einfach tun. In den Straßen die unterschiedlichsten Begegnungen mit PassantInnen und gelegentliches Erkanntwerden. Erkannt als was? Ein Mann in Frauenkleidern! Sie ist unsicher, hat Angst vor eben diesem Erkanntwerden und der Preisgabe der Lächerlichkeit und läuft doch immer weiter. Eine ganze Stunde lang ganz allein in einer fremden Stadt. Dann schnell über die Garage in Hotel.... Ihr abschließendes Resümee: „Ich bin so froh und stolz, dass ich mich getraut habe! Was für ein phantastisches Abenteuer!“
Mit ähnlichen Geschichten kann so manche von uns aufwarten, aufgeschrieben bestimmt auch ähnlich spannend. Das erinnert mich an meinen ersten wirklichen, noch viel bescheideneren „Out – door - Versuch“. Es ist schon einige Jahre her, da war ich im Rahmen eines Projektes fast jeden Monat für ein paar Tage geschäftlich auf einer der beliebten deutschen Urlaubsinseln. Die Insel ist besonders in den kalten Jahreszeiten an einigen Stellen fast menschenleer. Ich wollte wissen, wie es sich ohne lange Hose, nur mit Strümpfen und einem Rock fühlt. Ein Rock war relativ schnell und einfach in einem second Hand - Geschäft erstanden. Und dann kam sie, die Nacht der Nächte. Ich ging am Strand spazieren, fast komplett gekleidet, wie eine Frau - zumindest habe ich mich so gefühlt. Ich werde dieses Gefühl nie vergessen. Der Wind blies leise und mein Rock umspielte die bestrumpften Beine. Es war lausig kalt und mir war warm, so angenehm, wie nie zuvor. Tauchte am Horizont doch der eine oder andere Spaziergänger auf, habe ich mich verschämt in die Dünen geflüchtet und mit klopfendem Herz eine neue „günstige Gelegenheit“ für mein Treiben abgepasst. Oh, ich war lange nicht so mutig wie J.! Und doch, in dieser Nacht hatte ich eine unsichtbare Grenze überschritten. Ich fühlte es ganz tief in mir und hatte noch Tage danach dieses Hochgefühl, aber auch etliche nicht definierte Ängste – es würde wohl kein Zurück mehr geben.
Es ist wahrlich eine unsichtbare Tür, die ein wirklicher Trans wohl irgendwann durchschreitet und geht ER durch, dann kann SIE noch hören, wie sie zuschlägt. Jede(r ) von uns kennt diese Situation und all die Versuche zurückzukehren („ich schmeiß die Klamotten weg und kehre ins normale Leben zurück“) sind von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Die Frage ist dann nur, wohin frau weiter geht und wie schnell sie geht. J. hat den Schritt durch diese imaginäre Tür gewagt und ich habe ihr dazu in meiner Antwortmail geraten „Genieße jeden Schritt, denn wenn Du ihn gegangen bist, liegt er hinter Dir.....“. Ich meine, eine neue spannende Welt tut sich uns auf in der und mit der wir ganz behutsam umgehen sollten. Und ich weiß inzwischen, dass es noch mehr solcher Türen gibt, durch die eine Rückkehr kaum möglich ist.
Mit jedem Schritt geben wir unserer eigenen Persönlichkeit einen neuen Rahmen der Entfaltung und verändern uns selbst damit – ganz egal ob individuell gewollt oder nicht. Mit diesen eigenen Veränderungen zu leben ist nicht immer einfach. Und doch, (und es fällt mir noch immer schwer es wirklich anzuerkennen), der Weg ist das Ziel. Es geht nicht hauptsächlich darum, einen „Fummel“ zu tragen, „ganz“ oder „wie“ Frau zu sein – das ist die Oberfläche. Es geht um die Entfaltung des Wesens eines jeden von uns, wenn Ihr so wollt um eine der ältesten philosophischen Fragen überhaupt, nämlich dem Verhältnis von Inhalt und Form einer einzigen Sache, eines ganz individuellen Menschen. Der Weg, der zu einer möglichen Übereinstimmung dieser Komponenten führt, hat für uns Transgender wohl einen klar definierten Anfang, eben jene erdachte Tür, doch er hat kein Ende, weil wir uns auf diesem Weg ständig selbst verändern. Warum also, sollte man nicht jeden Schritt genießen und verharren wenn es besonders schön ist? Vor jedem weiteren Schritt sollte man (frau) sich schon fragen, ob sie ihn wirklich gehen will. Und weil wir alle in einer ganz konkreten Umwelt leben, könnten hinter der nächsten Tür schon Veränderungen lauern, mit denen zu leben erst (mitunter schwer) erlernt werden muss. Auch dann ist wieder Verharren angezeigt.
Unsere Freundin S. hat also ihren zweiten „Geburtstag“ gefeiert. Ich weiß, dass auch sie schon vor viel längerer Zeit die von mir beschriebene unsichtbare Pforte durchschritten hat. Sie war schon eine ganze Weile ihren Weg gegangen und betitelt das konsequente Bekenntnis zu ihrer wunderbaren Eigenschaft (Trans zu sein) als ihren zweiten Geburtstag. Wieder eine Tür. Und von ihr selbst, nach reiflicher Überlegung, kräftig zugeschlagen. Seit ungefähr dieser Zeit kenne ich sie ganz gut und weiß, dass sie verweilte, wenn es besonders schön und einen Schritt weiter ging, wenn es Zeit dazu war. S. hat sich in dieser Zeit auch verändert, ist auf ihrem Weg zu einer für mich besonderen Persönlichkeit geworden. Schon lange nicht mehr, ein üblicher Mann und noch immer nicht eine üblich Frau – einfach nur S.
Ich verabschiede mich aus dieser für mich, auch nach mehrfachem Lesen, ein wenig verwirrend philosophischen Wochenmail und wünsche Euch allen eine behutsame und schöne Woche
da ist es nun, das Neue Jahr, wie erwartet, „gesegnet“ mit den alten Wünschen und Sorgen und natürlich neuem Mut, all die Dinge anzugehen, die das Leben möglich oder auch schöner machen. Eigentlich ist es wie zu jedem Jahreswechsel....
Auch zu dieser Gelegenheit habe wieder eine ganze Menge lieber und guter Wünsche aus der „Lesergemeinde“ erhalten - vielen Dank. Und das ist hier nicht nur so gesagt. Gelegentlich ist es schon wichtig für mich, zu erfahren, dass diese Mails gelesen werden und so manche von Euch meine Gedankengänge nachvollziehen kann. Das ist für mich, wie ein endloses Gespräch mit Menschen, die mich verstehen, die meine Sorgen und Nöte teilen, denen ich Mut machen kann und die mir selbst Mut machen.
Für die diesjährige Sylvesterparty hab ich mal wieder eines meiner schönsten Kleider rausgekramt. Seit genau drei Jahren (also mit Beginn meiner äußerlich weiblichen Erscheinungsform) lasse ich es mir nicht nehmen, den Jahreswechsel mit den Freunden zu begehen, die ich am meisten mag und die mich kennen, akzeptieren und lieben, wie ich bin. In diesem Jahr gleich noch verbunden mit einer wirklich gelungenen Einweihungsparty der neuen Wohnung unserer Freundin Regina und Frau. Ungeahnter Höhepunkt des Abends war wohl der Besuch des größten Teils der Hausnachbarn auf unserer Party. Wirklich angenehm, dass es bei den Nachbarn keine ersichtlichen Irritationen gab in eine reine „Frauenparty“ einzutauchen. Ganz im Gegenteil, wir haben alle viel gelacht, getanzt und uns prächtig amüsiert. Ganz im Nachgang wurden im Haus sogar Stimmen laut, die anregten, im Sommer mal eine kleine Hofparty mit uns zu veranstalten. Ich hatte bei all den zufälligen Begegnungen schon das Gefühl der Anerkennung und wohl auch der Hochachtung vor unserer Lebensweise – ganz nach dem Motto: Ja, diese Menschen leben, wie sie es als richtig empfinden, sie haben die Stärke es einfach zu tun. Na, bei so viel Anerkennung und Selbstverständlichkeit ist frau doch besonders charmant und ausgelassen. Und so haben wir das (gewünschte) Bild einer selbstbestimmten ausgeglichenen Gemeinde vermittelt. Eine Außendarstellung, die nach meiner Erfahrung auch ihre Probleme hat.
Bei vielen bekennenden Transgendern ist es nämlich längst nicht so, dass sie mit ihrem Bekenntnis alle wichtigen Lebensprobleme gelöst und ihren inneren Frieden gefunden haben. Ganz im Gegenteil, sie begeben sich in ihrem Innern und natürlich auch in Bezug zu ihrer Umwelt auf ein ausgesprochen unwegsames Terrain. Ohne Zweifel gehört viel Mut und menschliche Stärke dazu, in unserer Weise aus gängigen gesellschaftlichen Normen auszubrechen und den ganz persönlichen Wert der vordefinierten Geschlechterrollen neu zu bestimmen – eigene Wertmaßstäbe zu entwickeln und auch zu leben. Wären wir alle klar und rational denkende Wissenschaftler(innen), dann ließe sich sicher leicht eine logische Begründung für die Aufweichung der gesellschaftlichen Geschlechterrollen finden. Doch genau darum geht es nicht. Es geht um ganz individuelle und noch mehr komplizierte innere psychische Zustände und Abläufe, die so manchen von uns bewegen, sich eben weiblich auszudrücken. Das verrückte (und damit für die Außenwelt komplizierte) ist, dass sich dieser Ausdruck wiederum, in einem gewissen Spektrum, an einzelnen Bestandteilen der eben aufgebrochenen Geschlechterrollen orientiert. Dazu gehören neben weiblicher Kleidung, Make Up und häufig neuen Haaren auch marginale Veränderungen in unserem Verhalten und Auftreten. Verhalten und Auftreten? Ich hab’s schon oft und nicht nur an mir selbst erlebt. Mal abgesehen davon, dass frau nicht breitbeinig den Rock strapaziert und sich nicht auf den Barhocker lümmelt, wie Er es vielleicht tun würde. Gerade in der Gemeinschaft entsteht auch eine ganz besondere Atmosphäre von selbstverständlichem Sein und ein offen zur Schau getragenes Selbstbewusstsein. Gelegentliche Außenwirkung: Hey, ein cooler Typ in ausgesuchter weiblicher (Ver?)Kleidung, der (die) weiß was er will, hat sein Leben geregelt – ein bewundernswerter starker Mensch. Ich bin nicht glücklich, wenn ich merke, dass ich einen solchen Eindruck verbreitet habe. Denn wie zuvor als „Nurmann“ wird die bloße Erscheinung und nicht das Wesen beurteilt. Wenn sie doch nur begreifen würden, dass Trans eben genau „dazwischen“ heißt und dass all die lustigen, chicen oder skurrilen Typen genau so (vielleicht noch mehr) problembehaftet sind, wie jeder andere beliebige Mensch, der in der Lage ist, sein eigenes Sein zu reflektieren!
Ich weiß, wir sind zu erheblichem Teil selbst daran schuld. Und doch, wie ist anders das jähe Ende der wirklich beeindruckenden Erfolgsstory der (erst unlängst besprochenen) Carola Paas zu erklären? Liest man auf Ihrer Internetseite (http://www.carolapaas.de), dann erhält man das Bild eines wirklich starken und erfolgreichen Menschen, ist sicher, dass sie ihre wichtigste Lebensetappe genau so bewältigt, wie alle anderen kleinen und großen Probleme ihres Lebens. Doch zu Beurteilen ist nur die bloße Erscheinung – ganz tief in sich drin war sie genau so verletzbar, wie jeder und jede andere, konnte den Entzug für sie wichtiger Werte wie die Unverletzbarkeit ihrer Persönlichkeit und den Anspruch auf eine Lebensgrundlage nicht ertragen.
Sagen will ich: liebe LeserInnen, die Ihr nicht selbst Trans seid, beurteilt nicht nur, was Ihr seht, glaubt nicht der bloßen Erscheinung - schaut in den Mensch hinein und die Grenzen zwischen rein männlicher und rein weiblicher Erscheinung werden sich auflösen. Es entsteht das Abbild eines einzigen „normalen“ Menschen, mit genau so vielen Stärken und Schwächen, wie Ihr selbst sie habt und bitte, richtet Euer Verhalten danach aus.
Ich habe in den letzten Tagen viel mit meinen engsten FreundInnen darüber gesprochen, wie denn nun das adäquate Abbild eines Transgenders aussehen könnte. Ich selbst bin ja, wie schon gesagt, noch viel weniger „perfekte Frau“, als ein „perfekter Mann“. Zum Beispiel kann man die Begegnungen mit „Außenstehenden“ auch nutzen, nicht nur über (Trans) Erfolge, sondern auch über die damit zusammenhängenden Probleme, Sorgen und Nöte zu reden. Trans ist für mich nicht vordergründig selbstbewusste Party, sondern Lebenshaltung, die alle meine Schwächen mit einbezieht. Dazu gehört für mich, nicht immer und überall dem rein männlichen Bild zu entsprechen. Dazu gehört der „geschminkte“ öffentliche „Auftritt“ genau so, wie „ungeschminktes“ Sein in vertrauter Umgebung, manchmal halt nur im Kleid und Dreitagebart, weil (menschlich sicher verständlich) zu faul zum Rasieren. Trans ist individuelle Identität. Ja, das wollte ich heute sagen...
Seid ganz lieb gegrüßt bis zur nächsten Woche | Allgemeines | Seite 662 | kampfschmuser.de
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Aussagen des Staatssekretärs Griese
Eigentlich wollte ich gestern bereits eine Antwort dazu erstellen, aber da ging mit mir mal wieder etwas durch. Auch jetzt, wenn ich nochmal über diese Aussagen nachdenke werd ich so sauer , das ich besser nicht weiter darauf eingehe. Kann mir denn mal jemand sagen, was wir uns eigentlich noch...
Eigentlich wollte ich gestern bereits eine Antwort dazu erstellen, aber da ging mit mir mal wieder etwas durch. Auch jetzt, wenn ich nochmal über diese Aussagen nachdenke werd ich so sauer , das ich besser nicht weiter darauf eingehe. Kann mir...
Eigentlich wollte ich gestern bereits eine Antwort dazu erstellen, aber da ging mit mir mal wieder etwas durch. Auch jetzt, wenn ich nochmal über...
Große Schlappe für CDU-Hessen und IM Bouffier
Hallo Sabine ! Langenfeld ?? - NRW ??? Wo bist Du am Samstag ?? Sieh doch mal unter Kontaktbörse - Regionalgruppe NRW. Schöen Grüße merlin
Hallo Sabine ! Langenfeld ?? - NRW ??? Wo bist Du am Samstag ?? Sieh doch mal unter Kontaktbörse - Regionalgruppe NRW. Schöen Grüße merlin ...
Hallo Sabine ! Langenfeld ?? - NRW ??? Wo bist Du am Samstag ?? Sieh doch mal unter Kontaktbörse - Regionalgruppe NRW. Schöen Grüße ...
Hallo ! Der Text entspricht der Wahrheit. Aber eine Antwort wird sie wohl nie bekommen . Schöne Grüße merlin
Hallo ! Der Text entspricht der Wahrheit. Aber eine Antwort wird sie wohl nie bekommen . Schöne Grüße merlin ...
Hallo, Sabine, dass mit den Pflegern sehe ich genau so wie Du. Ich habe auch extra betont "in meinen" Tierheim, und nicht die allgemeinheit gemeint. Hi Strawberry, ich finde super, dass Du eine Patenschaft übernommen hast. Wenn jeder das machen würde, gebe es halb so viel Leid. Liebe...
Hallo, Sabine, dass mit den Pflegern sehe ich genau so wie Du. Ich habe auch extra betont "in meinen" Tierheim, und nicht die allgemeinheit gemeint. Hi Strawberry, ich finde super, dass Du eine Patenschaft übernommen hast. Wenn jeder das machen...
Hallo, Sabine, dass mit den Pflegern sehe ich genau so wie Du. Ich habe auch extra betont "in meinen" Tierheim, und nicht die allgemeinheit...
erstellt von Vierbeinerfreund
Heidi, wie hast du das geschafft? Ich habe es inzwischen schon aufgegeben und die signatur wieder rausgenommen??? Danke, Marion, Tau & Tiptoe
Heidi, wie hast du das geschafft? Ich habe es inzwischen schon aufgegeben und die signatur wieder rausgenommen??? Danke, ...
Dies ist die Abschrift eines Briefes. Das Original liegt uns ( WUFF) vor!! Absender: Amt der steiermärkischen Landesregierung Rechtsabteilung 8 Krottendorferstrasse 94, A-8052 Graz Bearbeiter: Dr. Günther Graz, am 5. Mai 1998 GZ: 8-77 Ti 7/121-98 Ggst.: „Gefährliche Hunde“....
Dies ist die Abschrift eines Briefes. Das Original liegt uns ( WUFF) vor!! Absender: Amt der steiermärkischen Landesregierung Rechtsabteilung 8 Krottendorferstrasse 94, A-8052 Graz Bearbeiter: Dr. Günther Graz, am 5. Mai 1998 GZ:...
Dies ist die Abschrift eines Briefes. Das Original liegt uns ( WUFF) vor!! Absender: Amt der steiermärkischen Landesregierung...
Farbige Hundesteuermarken in Leipzig
Farbige Hundesteuermarken in Leipzig Der Hundebesitzer, dessen Vierbeiner Mitte November in Wurzen(Leipzig)für Aufregung sorgten, wurde für Dienstag in die Stadtverwaltung bestellt. In der Kämmerei soll er seine beiden Schäferhunde anmelden. Die Hunde hatten einen 33-Jährigen attackiert und...
Farbige Hundesteuermarken in Leipzig Der Hundebesitzer, dessen Vierbeiner Mitte November in Wurzen(Leipzig)für Aufregung sorgten, wurde für Dienstag in die Stadtverwaltung bestellt. In der Kämmerei soll er seine beiden Schäferhunde anmelden....
Farbige Hundesteuermarken in Leipzig Der Hundebesitzer, dessen Vierbeiner Mitte November in Wurzen(Leipzig)für Aufregung sorgten, wurde für...
TH Osnabrück
War nun schon jemand mal dort nachschauen? Ich kann mir nicht vorstellen, daß niemand in der Nähe wohnt. Um den Zustand der Tiere dort zu verdeutlichen, stelle ich euch eine neue Nachricht rein, die ich heute per Mail bekam. watson ich war gestern morgen im Tierheim Osnabrück und ich kann...
War nun schon jemand mal dort nachschauen? Ich kann mir nicht vorstellen, daß niemand in der Nähe wohnt. Um den Zustand der Tiere dort zu verdeutlichen, stelle ich euch eine neue Nachricht rein, die ich heute per Mail bekam. watson ich war...
War nun schon jemand mal dort nachschauen? Ich kann mir nicht vorstellen, daß niemand in der Nähe wohnt. Um den Zustand der Tiere dort zu...
Schlägerei zwischen Hundehaltern
Hi Ihr Zwei ! Dasselbe dachte ich auch, als ich den Bericht las. Schöne Grüße merlin
Hi Ihr Zwei ! Dasselbe dachte ich auch, als ich den Bericht las. Schöne Grüße merlin ...
Des Katzenfängers Tod
Hi Klitschko ! Ist zwar ein bißchen Merkwürdig, und vielleicht schade und traurig um den anderen Nachbarn, aber ein bißchen Schwund hat man doch immer, oder ? Schöne Grüße merlin ...
Hi Klitschko ! Ist zwar ein bißchen Merkwürdig, und vielleicht schade und traurig um den anderen Nachbarn, aber ein bißchen Schwund hat man...
Hi Tilo, Oscar und Bärbel wurden beide am Anfang der VO´s gechipt. Bei beiden sitzt der Chip noch da wo er hingesetzt wurde. Bislang gab es keinerlei Probleme mit den C gesetzten Chips. Bärbelchen
Hi Tilo, Oscar und Bärbel wurden beide am Anfang der VO´s gechipt. Bei beiden sitzt der Chip noch da wo er hingesetzt wurde. Bislang gab es...
Übernachtungsquartier für obdachlose Hundehalter
Das finde ich echt super *beifallklatsch*. Ich verstehe die Wohnungsgesellschaften eh nicht, die Hundehaltung dulden. Warum richten sie nicht einen Block (meißt sind es ja mehrere in einer Siedlung) nur für Hundehalter ein. So könnte man dem Streß entgehen, daß sich Nichthundehalter über Hunde...
Das finde ich echt super *beifallklatsch*. Ich verstehe die Wohnungsgesellschaften eh nicht, die Hundehaltung dulden. Warum richten sie nicht einen Block (meißt sind es ja mehrere in einer Siedlung) nur für Hundehalter ein. So könnte man dem...
Das finde ich echt super *beifallklatsch*. Ich verstehe die Wohnungsgesellschaften eh nicht, die Hundehaltung dulden. Warum richten sie nicht...
größere Hundestrände an der Ostsee
Mein Kollege besucht mehrmals im Jahr zusammen mit seinem Rotti die Verwandten an der Nordsee. Er fällt dort auch unter die Kampfhundeverordnung. Auch hier gibt es einige Hundestrände. Normalerweise sollte der Hund Maulkorb und Leine anhaben, aber außerhalb der Saison trifft man dort wohl so gut...
Mein Kollege besucht mehrmals im Jahr zusammen mit seinem Rotti die Verwandten an der Nordsee. Er fällt dort auch unter die Kampfhundeverordnung. Auch hier gibt es einige Hundestrände. Normalerweise sollte der Hund Maulkorb und Leine anhaben,...
Mein Kollege besucht mehrmals im Jahr zusammen mit seinem Rotti die Verwandten an der Nordsee. Er fällt dort auch unter die Kampfhundeverordnung....
Weil wir gerade bei Tierheimen sind....
Hallo Watson Das Tierheim in Langenhagen bei Hannover gibt z.B.über Silvester auch keine Tiere ab,damit in ihrem neuen Zuhause nicht gleich wegen der Knallerei einen "weg" kriegen.Das finde ich auch in Ordnung.Weihnachten ? Da dürfte Beatle eigentlich mehr wissen.Ich glaube dass sie ihren Wauzi...
Hallo Watson Das Tierheim in Langenhagen bei Hannover gibt z.B.über Silvester auch keine Tiere ab,damit in ihrem neuen Zuhause nicht gleich wegen der Knallerei einen "weg" kriegen.Das finde ich auch in Ordnung.Weihnachten ? Da dürfte Beatle...
Hallo Watson Das Tierheim in Langenhagen bei Hannover gibt z.B.über Silvester auch keine Tiere ab,damit in ihrem neuen Zuhause nicht gleich wegen...
Steuererhöhung in Siegburg
Siegburg: Vom Hauptausschuss beschlossen Höhere Steuern für Hunde Das Halten von Hunden wird teurer. Der Hauptausschuss beschloss mit Mehrheit, vom 1. Januar an die Steuern für die Vierbeiner zu erhöhen. Besonders drastisch trifft das die Halter von, laut Liste, " sogenannten Kampfhunden":...
Siegburg: Vom Hauptausschuss beschlossen Höhere Steuern für Hunde Das Halten von Hunden wird teurer. Der Hauptausschuss beschloss mit Mehrheit, vom 1. Januar an die Steuern für die Vierbeiner zu erhöhen. Besonders drastisch trifft das die...
Siegburg: Vom Hauptausschuss beschlossen Höhere Steuern für Hunde Das Halten von Hunden wird teurer. Der Hauptausschuss beschloss mit Mehrheit,...
Hausdurchsuchung bei Tierversuchsfirma
Donnerstag, 30. November 2000 - 16:04 Anzeige des Tierschutzvereins wegen Tierquälerei: Hausdurchsuchung bei Tierversuchsfirma in Itingen Sissach - Das Statthalteramt des Baselbieter Bezirks Sissach hat am Donnerstag in den Räumen der Tierversuchsfirma RCC Hausdurchsuchungen durchgeführt. Der...
Donnerstag, 30. November 2000 - 16:04 Anzeige des Tierschutzvereins wegen Tierquälerei: Hausdurchsuchung bei Tierversuchsfirma in Itingen Sissach - Das Statthalteramt des Baselbieter Bezirks Sissach hat am Donnerstag in den Räumen der...
Donnerstag, 30. November 2000 - 16:04 Anzeige des Tierschutzvereins wegen Tierquälerei: Hausdurchsuchung bei Tierversuchsfirma in...
Antrag auf Ausschluß von Poggendorf
Hallo auch!! Ich finde es richtig was S.L dort geschrieben hat!Ich meine,das es hier in HH viele Vereine gibt und alle wollen helfen!!Aber alle auf Ihre Weise.Anstatt alle sich zusammen tuen und MITTEINANDER stark sind,fällt hier leider aus.Jeder will es Besser machen und wir kommen zu keinem...
Hallo auch!! Ich finde es richtig was S.L dort geschrieben hat!Ich meine,das es hier in HH viele Vereine gibt und alle wollen helfen!!Aber alle auf Ihre Weise.Anstatt alle sich zusammen tuen und MITTEINANDER stark sind,fällt hier leider aus.Jeder...
Hallo auch!! Ich finde es richtig was S.L dort geschrieben hat!Ich meine,das es hier in HH viele Vereine gibt und alle wollen helfen!!Aber alle...
Thema 13.221 bis 13.240 von 13.261
Kostenloses Poster: Hunde im Sommer vor Hitze schützen
Ich musste meine geliebte Majamaus gehen lassen!
Kriterien einer guten Auslandstierschutzorganisation
8 STD alleine lassen! Tierquälerrei?? | de |
q-de-1291 | Wünsche aus der Lesergemeinde erhalten werden - vielen Dank dafür. Es ist schön zu wissen, dass meine Wochenmails Anklang finden und Menschen erreichen. | Wochenmails 2002 - TransSisters
Wochenmails 2002
ich hoffe schon, dass Ihr die Mona Lisa Sendung der vergangenen Woche und den kurzen Bericht über mich als Wochenmail gewertet habt, ich hätte ohnehin nichts Richtiges zustande gebracht, viel zu groß war die Aufregung, wie der Beitrag über mich den nun ausfallen würde. Ich hatte im Vorfeld nicht im Geringsten geahnt, dass die Spannung so lange anhalten würde. Drei Tage vor dem Dreh und dann noch die ganze Woche bis zur Ausstrahlung hatte ich (um es ganz vorsichtig auszudrücken) ziemlich unruhige Nächte – die Tage waren wegen der beruflichen Anspannung Gott sei Dank erträglicher. Die ständigen Gedanken im Vorfeld, wie ich wohl auf welche Frage antworten würde, wurden dann durch die Fragestellungen ersetzt, ob ich denn halbwegs erträglich rübergekommen bin, ob das Material letztlich ein realistisches Bild von mir hergibt und wie denn nun die Reaktion meiner Umwelt ausfallen würde. Nun, der Deal war gemacht, ich wollte ihn auch nicht wieder Rückgängig machen und habe mich mental auf die unterschiedlichste Reaktionen vorbereitet und Vorkehrungen getroffen ausgewählte absehbare Reaktionen auszuschließen. Dazu gehörte die gezielte Information einiger meiner engsten Kollegen (sie sollten es von mir erfahren und nicht zufällig vor der Glotze) und ein absolutes Fernsehverbot für meine liebe Mutti. Und weil sie die Mutti ist, hört sie natürlich nicht auf meine Verbote, verbot ja früher selbst, musste also mit einer kleinen List vom möglichen sonntäglichen Kaffeetrinken vor dem Fernseher abgehalten werden. Und so musste mein großer Bruder just am Tage und in der Stunde meines öffentlichen Outings endlich mal die neuesten Urlaubsbilder vorführen – da ist natürlich keine Zeit zum fernsehen. Sicher, sie hätte noch immer über andere Zufälle davon erfahren können, doch dann hätte ich die Chance erst zu Reden und dann das Video vorzuführen. Ich bin mir im Nachhinein nicht sicher, ob ich wirklich wollte dass es funktionierte und jetzt doch ganz zufrieden, dass es geklappt hat. Soll sie ihr Bild von ihrem Sohn behalten, ich gönne es ihr. Zu tief müssten wir beide in längst vergangene und verdrängte Welten eintauchen, zu viele Zusammenhänge müsste ich erklären, die ich nicht schlüssig erklären kann und zu sehr liebe ich sie, um dauerhaftes Unverständnis zu hinterlassen.
Die Sendung selbst habe ich im Kreise einiger Freundinnen und Freunde gesehen, allein wollte ich in diesen Augenblicken nicht sein. Ja und dann ging’s einfach los, ganz am Anfang der Sendung, nach 7 oder 8 Minuten war’s mit mir auch schon vorbei und das Thema wurde noch einmal in einem Interview mit der mir ganz gut bekannten Charis Berger vertieft. Ich hatte ein insgesamt gutes Gefühl und wollte sehen, wie die Sendung das Thema abrundet. Doch keine Spur davon, das Telefon kam immer wieder dazwischen. De erste und für mich wohl wichtigste Anruf kam von einer meiner Töchter, die zufällig auf den Vorspann gestoßen ist und sofort die über Deutschland versprengte Familie informiert hat. „Pappi ich habe gerade den Beitrag über dich gesehen .... ich finde das toll ....du hattest das ja erzählt ... bisher nie thematisiert ... wir müssen endlich mal näher darüber reden“. Was soll ich sagen? Selbst wenn sich kurz darauf der Boden geöffnet hätte und ich für immer darin verschwunden wäre, die Sache hat sich allein dafür gelohnt. Kurz darauf hat sich meine Exfrau und Mutter meiner Kinder gemeldet, immerhin grundsätzliche Anerkennung signalisiert, natürlich das berühmte Haar in der Suppe gefunden und doch haben wir uns gleich auf ein gemeinsames freundschaftliches Abendessen verabredet. Ich weiß nicht mehr genau, wie der Abend weiter verlaufen ist, doch irgendwann war ich dann allein mit einer Videokassette, meinen Bildern meinen Worten und fremden Kommentaren. Noch am gleichen Abend gab’s so einige Anrufe von Freunden und Bekannten und natürlich etliche anerkennende Mails aus der Trans-Gemeinde. Ich wurde aber auch von mir bekannten Leuten, die nun gar nichts mit unserer Leidenschaft am Hut haben, mit Anerkennung überhäuft An dieser Stelle also mein aufrichtiger Dank an alle, die mich angerufen und auch geschrieben haben – ich fühle mich wirklich geehrt. Ja, und damit hat es sich mit den mir bekannten Reaktionen auch schon erledigt. Ich vermute zwar, dass bei dem einen oder anderen meiner Auftraggeber der Fernsehbeitrag bekannt ist, doch wirkliche Reaktionen darauf gab es nicht, weder positiv noch negativ. Warum eigentlich auch, es ist doch nichts weltbewegendes passiert. Interessant vielleicht, dass sich die Zugriffszahlen auf die Homepage der TransSisters für einige Tage fast verdreifacht haben. Ich habe es noch nicht überprüft, doch ich vermute, dass viele dieser Besucher über einen entsprechenden Link auf der Mona-Lisa-Seite des ZDF dahin gelangt sind – ein kleiner wohltuender Erfolg am Rande des Geschehens.
Mal abgesehen von dem persönlichen Lob (das natürlich sehr gut tut) hat sich in der Außenwirkung des Beitrages insgesamt gezeigt, dass es offensichtlich gelungen ist, das Thema Trans auch mal ganz unspektakulär darzustellen und als mögliches Lebenskonzept anzusprechen. Ich, aus meiner Sicht, hatte mir im Vorfeld genau eine solche Botschaft erhofft. Sicher, die Zusammenhänge, Freuden und Nöte sind viel komplizierter, als man (frau) in einem solchen Beitrag darstellen kann und hätten die wohl eher unbedarften ZuschauerInnen vermutlich auch überfordert. Doch aus meiner Sicht ist ein erster Schritt getan und dafür habe ich mich zwischenzeitlich noch einmal bei der Redakteurin, Helga Ettenhuber, und natürlich der Redaktion von ML bedankt. Ich hoffe schon, dass sich „Mona Lisa“ dieses Themas noch einmal annimmt, oder vielleicht das ZDF irgendwann bereit ist, das Phänomen „Trans“ etwas ausführlicher aufzuarbeiten. Mit meiner Unterstützung können die Macher in jedem Fall rechnen.
Ursprünglich wollte ich hier noch darüber berichten, wie ich mich in besagtem Beitrag selbst gesehen habe, denn es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob man in den Spiegel schaut, oder sich selbst auf der Mattscheibe agieren sieht, doch das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte und vielleicht eine eigene Wochenmail wert und davon soll es ja noch einige geben......
nun ist es doch passiert. Ich hatte gelegentlich schon berichtet, dass in mehr oder weniger großen Abständen auch bei mir mal eine Anfrage für eine bildliche Darstellung meiner Person in dem einen oder anderen Fernsehsender eingeht. Ihr kennt sicher alle diese Talk-Sendungen, die keiner sieht und über die doch jeder bescheid weiß. Zumeist sind meine Kontakte dorthin schon bei einer Nachfrage nach dem Konzept des Beitrages abgebrochen.
Und nun meldet sich in der vergangenen Woche eine Redakteurin der Sendung „Mona Lisa“ vom ZDF bei mir mit einer ausführlichen Mail und wird zudem nicht müde, mir Ihre konzeptionellen Vorstellungen in langen Telefonaten zu erläutern. Ich will’s kurz machen. Am Samstag war den ganzen Tag ein Fernsehteam bei mir. Wir haben mindestens 4 Stunden Filmmaterial gedreht, beim Einkaufen, im Park, auf der Straße, im Auto, zu Hause im Interview, vor dem Kleiderschrank, beim Schminken und beim abendlichen Ausgehen und Treffen mit einigen meiner Freundinnen. Thema war das „Rollenwechsel“ zwischen Mann und Frau mit all seinen Hintergründen und Zusammenhängen.
Ich hätte vorher nicht geglaubt, wie stressig so ein Tag sein kann. Für mich waren das 12 Stunden volle Konzentration, jedes Detail hatte ich im Auge, nichts wollte ich dem Zufall überlassen. Ständig war da die Angst vor einer eventuellen Fehldeutung meines Redens und Tun’s. Auf der anderen Seite war da der Wille, endlich einmal aus meiner Sicht zu vermitteln, dass Transgender feinfühlige und alltäglich Menschen sind, weitab von jedem Stigma psychischer Erkrankung oder gar Perversion. Es war schon ein manchmal schmerzhafter Spagat zwischen diesen beiden Positionen. Wie weit persönlich öffnen um wirklich Befindlichkeiten mitzuteilen und wo einfach nur grundsätzliche Lebenshaltung zeigen um den (vermutlich) unbedarften Zuschauer nicht zu überfordern? Fernsehleute wären nicht Fernsehleute, wenn sie nicht alles versuchten um auch die letzte Information aus ihren Protagonisten (so heiß der Hauptdarsteller im Frensehdeutsch) herauszukitzeln. Schlussendlich habe ich dann doch mehr von mir preisgegeben, als ich vorher für möglich hielt. Und doch habe ich auch im Nachgang das Gefühl zu keinem Zeitpunkt übervorteilt gewesen zu sein. Selbst mein bisher als geheim gehandeltes „erstes eigenes Kleid“ (Ihr erinnert Euch an die Geschichte?) habe ich aus dem Schrank geangelt und dann so ganz nebenbei einen kleinen privaten „Schminkkurs“ für Frauen und solche, die es gern wären veranstaltet. Und doch für gelegentlich im Fernsehen bedienten Voyeurismus war kein Platz.
Bei allem Termindruck und allem Stress, wir hatten eine Menge Spaß miteinander – eine interessante Erfahrung war es für mich allemal. Wer also am kommenden Sonntag (den 3.2.02) nichts besseres vor hat, mich mal in männlicher und weiblicher Rolle sehen will, dazu noch mein erstes Kleid, und zudem rausbekommen will, was das ZDF in 6 Minuten aus meinen Euch zur genüge bekannten Ansichten macht, der sollte sich die „Mona-Lisa“ – Sendung (ich glaube ab 18:15 Uhr) mal anschauen.
Genau das Anschauen ist noch immer ein wenig mein Problem. Meine Worte konnte ich kontrollieren und gelegentlich auch kommentieren oder gar korrigieren. Doch Bilder haben ihre eigene Sprache und hinzu kommt, dass der Betrachter diese Sprache nicht unbedingt verstehen muss. Zudem hängt für die gesamte Darstellung auch vieles vom Schnitt und den dazu gehörigen Kommentaren ab. Wird zum Schluss die vermittelte Message noch immer meine Message sein? Nun kann mir das ja auch egal sein. Nichts ist wohl uninteressanter als die Nachricht vom vergangenen Tag und bei den meisten ZuschauerInnen wird wohl nicht mehr als ein Gefühl, maximal ein „Aha“ übrig bleiben. Angesichts der Verbreitung der Sendung muss ich aber davon ausgehen, dass der Beitrag auch von Leuten gesehen wird, denen ich mich bisher nicht so privat geöffnet habe. Dazu besteht ja auch nicht immer Veranlassung und schon gar nicht im Berufsleben. Doch der weitere Umgang mit diesen Menschen hängt für mich von eben dieser, meiner Message ab. Gehen wir weiter ganz normal miteinander um, entsteht zusätzlicher Erklärungsbedarf oder werden Beziehungen sogar dauerhaft gestört? Ich weiß, diese Entwicklung hat keiner der beteiligten Macher wirklich in der Hand, doch ein paar Sorgen habe ich schon.....
Nun könnt Ihr mich natürlich fragen „warum hast Du es dann gemacht?“ Für mich war es einfach an der Zeit, die Gelegenheit selbst beim Schopf zu fassen. Gerade hatte ich mich über einen wenig gelungenen Radiobeitrag zum Berliner Transgender Netzwerk geärgert und festgestellt, dass es ja irgendwo an mir lag, keinen Einfluss genommen zu haben. Dann erreichte uns alle die Nachricht, dass die Bremer Polizei den Täter für ein scheußliches Verbrechen an einem kleinen Mädchen, wegen einiger aufgefundener Wäschestücke, im Bereich der „transvestitischen Fetischisten“ vermutet und nun in ihrem Fahndungsaufruf nach Personen mit „fetischistischen Neigungen“ sucht. Ich erspare mir dazu jedes Gleichnis, wonach sie wohl suchen würden, wenn anstelle alter Badeanzüge etwa die Kopfbedeckung eines religiösen Juden oder gar ein Paar Langlaufskier gefunden wären.... Nicht die Schlussfolgerung auf eine bestimmte Neigung des Täters macht mir Sorgen, die ist wohl berechtigt, es ist die pauschalisierende Message an die Bevölkerung – Transvestiten und Fetischisten sind pervers und damit zugleich potentielle Kinderschänder!
Oh nein, auch wenn es nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein sein sollte, ich hatte es für einen Tag selbst in der Hand klarzustellen, wer wir wirklich sind und ich konnte die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Für mich hat sich der Einsatz schon heute gelohnt und wir werden nächsten Sonntag sehen, ob es funktioniert hat.
In jedem Fall gibt es dann wieder eine ganze Menge zu berichten.
Seid also bis dahin ganz lieb gegrüßt
Ihr habt es sicher schon gemerkt, die Wochenmail heute mal wieder mit einem Tag Verspätung. Zu viele andere Dinge waren am Sonntag noch zu erledigen und zu bedenken. Ich hatte nicht die Ruhe für meine wöchentliche Betrachtung.
Der Trubel um den Jahreswechsel ist nun (endlich) vorbei und die vergangene Woche war angefüllt mit Arbeit und all den bekannten alltäglichen Dingen. Dazu gehörte endlich auch mal wieder ein „sportlicher Abend“ – ich gehe einmal in der Woche mit einigen FreundInnnen Squash spielen. Das hat sich schon vor gut einem Jahr ergeben und mit einigen kleinen Unterbrechungen haben wir bisher auch durchgehalten. Sport, wird manche(r ) sagen, was ist schon dabei? Ein wenig in die Jahre gekommen, bin ich nicht gerade ein sportlicher Typ und finde trotzdem Vergnügen daran, einen kleinen Ball mit aller Kraft an eine Wand zu donnern, ganz in der Hoffnung, dass eben dieser wieder zurück springt und mein Mitspieler die Möglichkeit hat Gleiches zu tun. Es ist ein wirklich schnelles Spiel, ich komme ganz schön ins Schwitzen und so manches mal laufe ich, mehr oder weniger verwundert, den vielen winzigen Sternen vor meinen Augen hinterher. Warum tue ich mir das an? Nun, ganz bestimmt nicht, weil die Höhen sportlichen Ruhmes erklimmen will und die Hoffnung auf diese Weise das leider immer noch hartnäckige „Bäuchlein“ los zu werden, habe ich schon längst aufgegeben. Zwei Dinge sind mir bei dieser Aktion wirklich wichtig. Zunächst einmal habe ich beim Spielen wegen der unvermeidlichen Anstrengung den Kopf wirklich fei, keine Zeit über die kleinen und großen Probleme des Lebens nachzudenken – ein wirklich herrliches Gefühl (!). Am wichtigsten ist mir jedoch die soziale Komponente dieser Stunden. Es ist die gemeinsame Erlebniswelt, die weit über den ursprünglichen Ansatz des Trans-Seins hinaus geht. Mitten im Alltag, haben wir uns eine Gelegenheit für gemeinsames Erleben und Kommunikation geschaffen und nicht selten reden wir beim unvermeidlichen abschließenden „keinen Snack und ein Bier dazu“ über die ganz keinen Freuden und Nöte, nehmen Anteil am Leben des Einzelnen. Das gegenseitige Bemühen um einander und die daraus entspringende Vertrautheit machen für mich den eigentlichen Wert dieser Runde aus. Ohne viel Aufwand, für kleines Geld und einzig durch Zuwendung ein regelmäßig schöner Abend.
Ich komme darauf, weil sich gerade auch in meinem Leben (neben dem Leben) noch zu oft künstlich erzeugte Höhepunkte befinden. Sicher, auch diese „High lights“ machen das Leben erst richtig bunt, sind Meilensteine und Erinnerungspunkte für spätere Draufsichten. Und genau so sicher braucht jeder Mensch Ereignisse, die sich sichtlich vom Alltag abheben. Doch das ist hier nicht gemeint.
Ich will das mal am eigenen Beispiel entwickeln. Auch vor meinen Eintritt in das Trans-Dasein, vor über drei Jahren, war ich ein aktiver Mensch. Ich hab mich mit Freunden getroffen, gelegentlich gab’s auch aufregende Partys, ich war im Kino, auch mal im Theater und dazu kamen noch die Freuden und Pflichten des Familienvaters. Viele dieser Aktivitäten gerieten in eine teilweise unerträgliche Routine und Trans sein konnte ich zudem auch nicht.
Doch dann kam der Tag Null – ich habe ja gelegentlich schon davon berichtet. Neues Terrain wurde erobert, ich erinnere mich noch genau an meine Aufbruchsstimmung – endlich befreit von bürgerlichen Klammern. Keine Bar und kein einschlägiges Event war wirklich sicher vor uns. Für etliche Monate war das Leben eine einzige Party. Ein Höhepunkt jagte den anderen und wenn in der Stadt mal nichts Besonderes los war, dann haben wir uns diese Höhepunkte selbst geschaffen. Jede in unserem transsisterlichen Umfeld brauchte jede sich bietende Möglichkeit des persönlichen Ausdrucks, wie die Luft zum atmen. Jede war mit jedem Gutfreund, das verbindende Element war die grundsätzlich gemeinsame Interessenlage. Die aktiven Transmenschen unter uns können diese Situation sicher auch am eigenen Erleben nachvollziehen, eine durchaus übliche und wohl auch notwendige Phase.
Für mich und einen erheblichen Teil meines Umfeldes hat es ungefähr ein Jahr (oder gar länger) gedauert, bis diese Euphorie in ein wenig Sprachlosigkeit über das Manko an wirklich tiefer sozialer Bindung umschlug. Und gemeint ist hier nicht unbedingt eine mögliche partnerschaftliche Beziehung. Kein noch so schönes Kleid, keine noch so aufwändige und rauschende Party (in eben diesem Kleid) kann auf Dauer wirklich alltagstaugliche soziale Beziehungen ersetzen. Und so hat sich auch die Struktur unseres Beisammenseins geändert. Die Begegnungen wurden individueller und weniger ausschweifend. Wir haben einen offenen Stammtisch geschaffen und sind damit auch offen für neue Kontakte und Impulse. Die einen spielen ganz nebenher Squash, andere tanzen Tango und so manches mal hilft man (frau) sich gegenseitig bei privaten oder beruflichen Problemen. Selbst Party ist nicht mehr bloße Ausgelassenheit, vielmehr Nachdenken über Inhalte und gemeinsame Aktion.
Dennoch: Am Ende einer jeden Party wird das gleißende Licht der Scheinwerfer, unter denen wir uns tummeln, immer von Irgendjemand ausgeschaltet. Und um im Bild zu bleiben: So Manche(r) hat aber auch den Wert einer zart flackernden Kerze neu schätzen gelernt und sorgt sich gern, dass sie nicht ausgeht und rechtzeitig ersetzt wird. Das macht zwar gelegentlich Mühe, ist aber lohnenswerter allemal.
Viele liebe Grüße, bis zur nächsten Woche
ein wirklich relaxtes Wochenende. Nach den Aufregungen der Feiertage und den Wiedereinstieg in den Berufsalltag, hab ich mir mal nichts wirklich Wichtiges für das Wochenende vorgenommen, einfach nur vor mich hin gefummelt, ein wenig gelesen, in der Post gekramt und beantwortet, ja sogar ferngesehen. Gerade mal am Samstagabend war ich aus – eine gute Freundin hat ihren „zweiten“ Geburtstag gefeiert – ich komme noch mal darauf zurück.
So um den Jahreswechsel habe ich über eine Zuschrift berichtet in der (ich nenne sie mal) J. über ihr erstes Ausgeherlebnis in weiblichem Outfit berichtet. Die Geschichte ist so spannend, dass ich sie gut verwahrt und schon mehrere male darin gelesen habe. J. nutzt die „günstige Gelegenheit“ einer geschäftlichen Reise in eine ferne Stadt, sich letzte notwendige Utensilien zuzulegen, stiehlt sich zu später Stunde aus dem Hotel um für eine kurze Zeit lang in weiblichem Outfit durch die Stadt zu schlendern. Vermutlich kaum etwas an ihr ist wirklich perfekt und doch sie tut es, muss es einfach tun. In den Straßen die unterschiedlichsten Begegnungen mit PassantInnen und gelegentliches Erkanntwerden. Erkannt als was? Ein Mann in Frauenkleidern! Sie ist unsicher, hat Angst vor eben diesem Erkanntwerden und der Preisgabe der Lächerlichkeit und läuft doch immer weiter. Eine ganze Stunde lang ganz allein in einer fremden Stadt. Dann schnell über die Garage in Hotel.... Ihr abschließendes Resümee: „Ich bin so froh und stolz, dass ich mich getraut habe! Was für ein phantastisches Abenteuer!“
Mit ähnlichen Geschichten kann so manche von uns aufwarten, aufgeschrieben bestimmt auch ähnlich spannend. Das erinnert mich an meinen ersten wirklichen, noch viel bescheideneren „Out – door - Versuch“. Es ist schon einige Jahre her, da war ich im Rahmen eines Projektes fast jeden Monat für ein paar Tage geschäftlich auf einer der beliebten deutschen Urlaubsinseln. Die Insel ist besonders in den kalten Jahreszeiten an einigen Stellen fast menschenleer. Ich wollte wissen, wie es sich ohne lange Hose, nur mit Strümpfen und einem Rock fühlt. Ein Rock war relativ schnell und einfach in einem second Hand - Geschäft erstanden. Und dann kam sie, die Nacht der Nächte. Ich ging am Strand spazieren, fast komplett gekleidet, wie eine Frau - zumindest habe ich mich so gefühlt. Ich werde dieses Gefühl nie vergessen. Der Wind blies leise und mein Rock umspielte die bestrumpften Beine. Es war lausig kalt und mir war warm, so angenehm, wie nie zuvor. Tauchte am Horizont doch der eine oder andere Spaziergänger auf, habe ich mich verschämt in die Dünen geflüchtet und mit klopfendem Herz eine neue „günstige Gelegenheit“ für mein Treiben abgepasst. Oh, ich war lange nicht so mutig wie J.! Und doch, in dieser Nacht hatte ich eine unsichtbare Grenze überschritten. Ich fühlte es ganz tief in mir und hatte noch Tage danach dieses Hochgefühl, aber auch etliche nicht definierte Ängste – es würde wohl kein Zurück mehr geben.
Es ist wahrlich eine unsichtbare Tür, die ein wirklicher Trans wohl irgendwann durchschreitet und geht ER durch, dann kann SIE noch hören, wie sie zuschlägt. Jede(r ) von uns kennt diese Situation und all die Versuche zurückzukehren („ich schmeiß die Klamotten weg und kehre ins normale Leben zurück“) sind von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Die Frage ist dann nur, wohin frau weiter geht und wie schnell sie geht. J. hat den Schritt durch diese imaginäre Tür gewagt und ich habe ihr dazu in meiner Antwortmail geraten „Genieße jeden Schritt, denn wenn Du ihn gegangen bist, liegt er hinter Dir.....“. Ich meine, eine neue spannende Welt tut sich uns auf in der und mit der wir ganz behutsam umgehen sollten. Und ich weiß inzwischen, dass es noch mehr solcher Türen gibt, durch die eine Rückkehr kaum möglich ist.
Mit jedem Schritt geben wir unserer eigenen Persönlichkeit einen neuen Rahmen der Entfaltung und verändern uns selbst damit – ganz egal ob individuell gewollt oder nicht. Mit diesen eigenen Veränderungen zu leben ist nicht immer einfach. Und doch, (und es fällt mir noch immer schwer es wirklich anzuerkennen), der Weg ist das Ziel. Es geht nicht hauptsächlich darum, einen „Fummel“ zu tragen, „ganz“ oder „wie“ Frau zu sein – das ist die Oberfläche. Es geht um die Entfaltung des Wesens eines jeden von uns, wenn Ihr so wollt um eine der ältesten philosophischen Fragen überhaupt, nämlich dem Verhältnis von Inhalt und Form einer einzigen Sache, eines ganz individuellen Menschen. Der Weg, der zu einer möglichen Übereinstimmung dieser Komponenten führt, hat für uns Transgender wohl einen klar definierten Anfang, eben jene erdachte Tür, doch er hat kein Ende, weil wir uns auf diesem Weg ständig selbst verändern. Warum also, sollte man nicht jeden Schritt genießen und verharren wenn es besonders schön ist? Vor jedem weiteren Schritt sollte man (frau) sich schon fragen, ob sie ihn wirklich gehen will. Und weil wir alle in einer ganz konkreten Umwelt leben, könnten hinter der nächsten Tür schon Veränderungen lauern, mit denen zu leben erst (mitunter schwer) erlernt werden muss. Auch dann ist wieder Verharren angezeigt.
Unsere Freundin S. hat also ihren zweiten „Geburtstag“ gefeiert. Ich weiß, dass auch sie schon vor viel längerer Zeit die von mir beschriebene unsichtbare Pforte durchschritten hat. Sie war schon eine ganze Weile ihren Weg gegangen und betitelt das konsequente Bekenntnis zu ihrer wunderbaren Eigenschaft (Trans zu sein) als ihren zweiten Geburtstag. Wieder eine Tür. Und von ihr selbst, nach reiflicher Überlegung, kräftig zugeschlagen. Seit ungefähr dieser Zeit kenne ich sie ganz gut und weiß, dass sie verweilte, wenn es besonders schön und einen Schritt weiter ging, wenn es Zeit dazu war. S. hat sich in dieser Zeit auch verändert, ist auf ihrem Weg zu einer für mich besonderen Persönlichkeit geworden. Schon lange nicht mehr, ein üblicher Mann und noch immer nicht eine üblich Frau – einfach nur S.
Ich verabschiede mich aus dieser für mich, auch nach mehrfachem Lesen, ein wenig verwirrend philosophischen Wochenmail und wünsche Euch allen eine behutsame und schöne Woche
da ist es nun, das Neue Jahr, wie erwartet, „gesegnet“ mit den alten Wünschen und Sorgen und natürlich neuem Mut, all die Dinge anzugehen, die das Leben möglich oder auch schöner machen. Eigentlich ist es wie zu jedem Jahreswechsel....
Auch zu dieser Gelegenheit habe wieder eine ganze Menge lieber und guter Wünsche aus der „Lesergemeinde“ erhalten - vielen Dank. Und das ist hier nicht nur so gesagt. Gelegentlich ist es schon wichtig für mich, zu erfahren, dass diese Mails gelesen werden und so manche von Euch meine Gedankengänge nachvollziehen kann. Das ist für mich, wie ein endloses Gespräch mit Menschen, die mich verstehen, die meine Sorgen und Nöte teilen, denen ich Mut machen kann und die mir selbst Mut machen.
Für die diesjährige Sylvesterparty hab ich mal wieder eines meiner schönsten Kleider rausgekramt. Seit genau drei Jahren (also mit Beginn meiner äußerlich weiblichen Erscheinungsform) lasse ich es mir nicht nehmen, den Jahreswechsel mit den Freunden zu begehen, die ich am meisten mag und die mich kennen, akzeptieren und lieben, wie ich bin. In diesem Jahr gleich noch verbunden mit einer wirklich gelungenen Einweihungsparty der neuen Wohnung unserer Freundin Regina und Frau. Ungeahnter Höhepunkt des Abends war wohl der Besuch des größten Teils der Hausnachbarn auf unserer Party. Wirklich angenehm, dass es bei den Nachbarn keine ersichtlichen Irritationen gab in eine reine „Frauenparty“ einzutauchen. Ganz im Gegenteil, wir haben alle viel gelacht, getanzt und uns prächtig amüsiert. Ganz im Nachgang wurden im Haus sogar Stimmen laut, die anregten, im Sommer mal eine kleine Hofparty mit uns zu veranstalten. Ich hatte bei all den zufälligen Begegnungen schon das Gefühl der Anerkennung und wohl auch der Hochachtung vor unserer Lebensweise – ganz nach dem Motto: Ja, diese Menschen leben, wie sie es als richtig empfinden, sie haben die Stärke es einfach zu tun. Na, bei so viel Anerkennung und Selbstverständlichkeit ist frau doch besonders charmant und ausgelassen. Und so haben wir das (gewünschte) Bild einer selbstbestimmten ausgeglichenen Gemeinde vermittelt. Eine Außendarstellung, die nach meiner Erfahrung auch ihre Probleme hat.
Bei vielen bekennenden Transgendern ist es nämlich längst nicht so, dass sie mit ihrem Bekenntnis alle wichtigen Lebensprobleme gelöst und ihren inneren Frieden gefunden haben. Ganz im Gegenteil, sie begeben sich in ihrem Innern und natürlich auch in Bezug zu ihrer Umwelt auf ein ausgesprochen unwegsames Terrain. Ohne Zweifel gehört viel Mut und menschliche Stärke dazu, in unserer Weise aus gängigen gesellschaftlichen Normen auszubrechen und den ganz persönlichen Wert der vordefinierten Geschlechterrollen neu zu bestimmen – eigene Wertmaßstäbe zu entwickeln und auch zu leben. Wären wir alle klar und rational denkende Wissenschaftler(innen), dann ließe sich sicher leicht eine logische Begründung für die Aufweichung der gesellschaftlichen Geschlechterrollen finden. Doch genau darum geht es nicht. Es geht um ganz individuelle und noch mehr komplizierte innere psychische Zustände und Abläufe, die so manchen von uns bewegen, sich eben weiblich auszudrücken. Das verrückte (und damit für die Außenwelt komplizierte) ist, dass sich dieser Ausdruck wiederum, in einem gewissen Spektrum, an einzelnen Bestandteilen der eben aufgebrochenen Geschlechterrollen orientiert. Dazu gehören neben weiblicher Kleidung, Make Up und häufig neuen Haaren auch marginale Veränderungen in unserem Verhalten und Auftreten. Verhalten und Auftreten? Ich hab’s schon oft und nicht nur an mir selbst erlebt. Mal abgesehen davon, dass frau nicht breitbeinig den Rock strapaziert und sich nicht auf den Barhocker lümmelt, wie Er es vielleicht tun würde. Gerade in der Gemeinschaft entsteht auch eine ganz besondere Atmosphäre von selbstverständlichem Sein und ein offen zur Schau getragenes Selbstbewusstsein. Gelegentliche Außenwirkung: Hey, ein cooler Typ in ausgesuchter weiblicher (Ver?)Kleidung, der (die) weiß was er will, hat sein Leben geregelt – ein bewundernswerter starker Mensch. Ich bin nicht glücklich, wenn ich merke, dass ich einen solchen Eindruck verbreitet habe. Denn wie zuvor als „Nurmann“ wird die bloße Erscheinung und nicht das Wesen beurteilt. Wenn sie doch nur begreifen würden, dass Trans eben genau „dazwischen“ heißt und dass all die lustigen, chicen oder skurrilen Typen genau so (vielleicht noch mehr) problembehaftet sind, wie jeder andere beliebige Mensch, der in der Lage ist, sein eigenes Sein zu reflektieren!
Ich weiß, wir sind zu erheblichem Teil selbst daran schuld. Und doch, wie ist anders das jähe Ende der wirklich beeindruckenden Erfolgsstory der (erst unlängst besprochenen) Carola Paas zu erklären? Liest man auf Ihrer Internetseite (http://www.carolapaas.de), dann erhält man das Bild eines wirklich starken und erfolgreichen Menschen, ist sicher, dass sie ihre wichtigste Lebensetappe genau so bewältigt, wie alle anderen kleinen und großen Probleme ihres Lebens. Doch zu Beurteilen ist nur die bloße Erscheinung – ganz tief in sich drin war sie genau so verletzbar, wie jeder und jede andere, konnte den Entzug für sie wichtiger Werte wie die Unverletzbarkeit ihrer Persönlichkeit und den Anspruch auf eine Lebensgrundlage nicht ertragen.
Sagen will ich: liebe LeserInnen, die Ihr nicht selbst Trans seid, beurteilt nicht nur, was Ihr seht, glaubt nicht der bloßen Erscheinung - schaut in den Mensch hinein und die Grenzen zwischen rein männlicher und rein weiblicher Erscheinung werden sich auflösen. Es entsteht das Abbild eines einzigen „normalen“ Menschen, mit genau so vielen Stärken und Schwächen, wie Ihr selbst sie habt und bitte, richtet Euer Verhalten danach aus.
Ich habe in den letzten Tagen viel mit meinen engsten FreundInnen darüber gesprochen, wie denn nun das adäquate Abbild eines Transgenders aussehen könnte. Ich selbst bin ja, wie schon gesagt, noch viel weniger „perfekte Frau“, als ein „perfekter Mann“. Zum Beispiel kann man die Begegnungen mit „Außenstehenden“ auch nutzen, nicht nur über (Trans) Erfolge, sondern auch über die damit zusammenhängenden Probleme, Sorgen und Nöte zu reden. Trans ist für mich nicht vordergründig selbstbewusste Party, sondern Lebenshaltung, die alle meine Schwächen mit einbezieht. Dazu gehört für mich, nicht immer und überall dem rein männlichen Bild zu entsprechen. Dazu gehört der „geschminkte“ öffentliche „Auftritt“ genau so, wie „ungeschminktes“ Sein in vertrauter Umgebung, manchmal halt nur im Kleid und Dreitagebart, weil (menschlich sicher verständlich) zu faul zum Rasieren. Trans ist individuelle Identität. Ja, das wollte ich heute sagen...
Seid ganz lieb gegrüßt bis zur nächsten Woche | Nordbreze und so.: Juli 2009
Wenn du denkst du denkst, dann denkst du nur du denkst.
Mein Sonnenbrand in den Kniekehlen tut weh.
Der Hund hustet erbärmlich vor sich hin (also heute Vormittag, jetzt geht es schon wieder).
Bruderherz verletzt sich beim Fussballspielen (oh, ich musste ja so lachen).
Ein Brief aus Stuttgart.
Herzlichen Glückwunsch Frau M., hiermit bringen wir Ihre gesamte Planung durcheinander!
Gerade fand ich den Gedanken noch toll weiterhin in München zu studieren und in Augsburg zu arbeiten. Falls ich die Stelle bekommen sollte.
Was das richtige ist.
Was das richtige für mich ist.
Ich hasse solche Entscheidungen. Solche - entgültigen, wichtigen, weittragenden Entscheidungen.
170 Kilometer.
613 Euro Studiengebühr.
(Die spinnen die Baden-Württemberger! 500 Euro Studiengebühr plus 113 Euro Verwaltungestudienkramgeld)
Geld für eine Wohnung.
Wieder eine Arbeit suchen.
In einer Stadt, die ich nicht kenne.
170 Kilometer von den Menschen entfernt, die ich kenne.
Kann ich nicht kurz - in die Zukunft gucken? Was ich dort mache?
Bahn-Managerin oder Verlagsmensch?
Ich mag BWL. Irgendwie. Also. Im Moment. Heute Abend um 20 Uhr stehen die Noten im Internet. Dann mag ich es bestimmt nicht mehr.
Ich mag auch die Menschen in München.
Ach menno. Alles doof. Alles viel zu anstrengend. Viel zu groß für ein kleines Mehdchen.
Hach, was wäre ein historischer Roman ohne Sehks?
Ich war aber etwas enttäuscht, irgendwie fand ich die Fast-Sehks-Szene schöner geschrieben als die Sehks-Szene.
"Er griff in die Innentasche seines Wamses und zog ein Präservativ hervor, das aus einer Schafsblase gemacht war, mit winzigen Stichen zusammengenäht und mit einem Band zum Zuschnüren. 'Damit kann es (schwanger werden) nicht passieren.'
Zwischen Furcht und Neugier schwankend begann sie zu kichern. 'Was ist denn das? Wie wirkt das?'
'Wie eine Rüstung. Und du musst mein Knappe sein und mir beim Anlegen behilflich sein.'"(Der Geliebte der Königin von Philippa Gregory)
Ja ne, ist klar. Sie, die da so niedlich kichert ist Elisabeth I. Und ich habe nun das Bedürfnis die beiden Filme mit Cate Blanchett zu gucken weil ich nämlich nur den ersten kenne und das ist schon so lange her als ich den sah.
Die Bilanz des heutigen Nachmittages:
Zweimal Sonnenbrand auf den beiden Waden mit lustigem Strich wo die kurze Hose aufhört bzw. anfängt.
Zwei aufgekratzte Mückenstiche.
Ein Bienenstich am Zeigezeh (...).
Und ja, der tat sehr weh.
Ich mag Sommer.
Den Fingernägeln geht es immer noch gut. Langsam nervt mich der Stift so richtig. Da will man ein Eis essen und wenn es blöd kommt hat man plötzlich diesen ekeligen Geschmack im Mund. Super.
Ich bin ganz ehrlich ein wenig Stolz auf mich, weil ich so fabelhaft durchhalte. Und ich finde der Mittelfingernagel an der linken Hand (auf dem Bild rechts ...) ist schon relativ lang. Für meine Verhältnisse.
Und besonders toll - im Moment hab ich den Stift gar nicht drauf. Sehr gefährlich eigentlich, aber ich bin noch nicht dazu gekommen. Aber ich halte durch. Auch wenn ich gerade kurz davor war, weil ich eine lustige Bewerbung per Email verschickt habe und jetzt panische Angst habe in mein Email-Fach zu gucken - weil die schreiben ja sicherlich gleich zurück ...
Gerade frage ich mich auch - wer bestimmt eigentlich wie eine Bewerbung auszusehen hat?
Weil Froind gerade meinte man macht keine Leerzeile mehr in die Adresse, das Foto kommt aufs Deckblatt und im Lebenslauf sollen die Daten mit dem anfangen was man im Moment macht.
Warum habe ich es anders gelernt?
Das finde ich gerade komisch.
Meine Individualität will eine chronologische Reihenfolge im Lebenslauf! Ha!
Langeweile hier, Langeweile da
(Und gerade erwischte ich mich leicht kauend auf dem Daumenfingernagel ... muss den Stift drauftun ...)
Es ist zwar gerade erst einmal die Hälfte des Jahres vorbei (sogar mehr, wir haben schließlich schon Juli!), aber ich möchte hier nun meine (sehr minimalistische, und dafür schäme ich mich auch) bisherige Bücherliste des Jahres 2009 vorzeigen. Auch um mich daran zu erinnern, dass ich mehr lesen sollte! Das Blatt ist erst zur Hälfte gefüllt. In den letzten Jahren war das immer voll.
Punktevergabe wie immer. 5 ist die Höchstzahl.
Feuchtgebiete - Charlotte Roche - 3/5
Bis(s) zum Ende der Nacht - Stephenie Meyer - 5/5
Elf Minuten - Paulo Coelho - 3/5
Empörung - Philip Roth - 4/5
Gut gegen Nordwind - Daniel Glattauer - 5/5
Die Eleganz des Igels - Muriel Barbery - 4/5
Pandora im Kongo - Albert Sánchez Pinol - 4/5
Das Lied der Rosen - Anita Amirrezvani - 4/5
Ein komplizierter Akt der Liebe - Miriam Toews - 5/5
Die Tochter der Apothekerin - Mara Volkers - 2/5
Alle sieben Wellen - Daniel Glattauer - 5/5
11 Bücher! In 7 Monaten! Das ist so ... so ... so ... frustrierend. Die Hölle. Also. Für mich. Und um das ganze jetzt noch frustrierender zu machen:
Eine Liste mit allen angefangenen Büchern, die hier rumstehen:
MacBeth - William Shakespeare (von Sphinx. Muss weiterlesen)
Die Leiden des jungen Werthers - Johann Wolfgang Goethe
Statistik verstehen - Walter Krämer
Die Minute der Wahrheit - Björn Sortland
Nur zur Ansicht - Roger Willemsen
Liebeserklärung - Michael Lentz
Der Geliebte der Königin - Philippa Gregory
Grundformen der Angst - Riemann
Das Delta der Venus - Anais Nin
Das Leben der Geisha - Ursula Richter
Good bye, Logo - Neil Boorman
24 Stunden im Leben einer empfindsamen Frau - Constance de Salm
Das Haus der Zeichen - Esther von Krosigk
14! 14 angefangene Bücher! Die Hölle! Die Hölle! Wenn ich jetzt total masochistisch wäre, würde ich noch die 12 Bücher aufzählen, die vollkommen ungelesen hier rumstehen.
Ich muss wirklich mehr lesen.
Aber mit was anfangen? Schreckliche Entscheidung.
Schocks am frühen Morgen - Mittag. Das sind meine Finger. Sagt "Hallo" Finger!
Wie man vielleicht erkennen kann, sind diese Finger bzw. diese Fingernägel nicht gerade mehdchenlang. Woran könnte das wohl liegen? Hm. Vielleicht an der lustigen Fingernägel-Kauen-Sucht. Möglicherweise könnte das der Grund sein.
Heute habe ich beschlossen, dass ich noch einmal einen Entzug starte. Uh, das klingt so dramatisch, ist das nicht fein?
Jedenfalls habe ich heute Morgen einen sehr ekeligen Anti-Fingernägel-Kau-Stift auf die Fingernägel draufgestrichen. Und ihn auch schon testen dürfen. Aber nicht weil ich kauen wollte, sondern weil ich eine Semmel gegessen habe und die isst man nun einmal mit den Fingern und - Bäh. Jetzt schmecken meine Lippen nach dem ekeligen Stift. Super. Ich kann also gleichzeitig noch eine Diät machen!
Nun ja. Mal sehen wie lange ich durchhalten. Ich bin fest entschlossen es dieses Mal wirklich-wirklich-wirklich durchzuziehen (auch wenn ich ein klein wenig zweifle ...), weil ich hätte gerne auch einmal hübsch bemalte Fingernägel in bunten Farben. Das sieht aber bei so extremst kurzen Nägeln nicht besonders toll aus. Obwohl - so kurz sind sie im Moment gar nicht. Ja. Schockierend, ne. Die waren schon mal sehr viel kürzer.
Ursachenforschung wäre vielleicht auch interessant. Meistens überkommt mich meine Sucht, wenn ich am PC sitze, wenn mir langweilig ist oder wenn ich angespannt bin. Ganz toll.
Im stern stand einmal ein Bericht über Fingernägel kauen, und dass das nicht immer bedeutet, dass man psychische Probleme hat. Ha!
Meistens ist es einfach ein erlerntes Verhalten aus der Kindheit, welches nie abgelegt wurde. Weil es beruhigt.
Wobei sich gesunde Menschen wahrscheinlich fragen was an selbstverletztenden Verhalten (weil - ein wenig ist es das ja - irgendwie) beruhigend sein soll ...
Aber ich habe es noch nie so weit getrieben, dass meine Finger geblutet haben! Um das mal zu erwähnen! So krank bin ich auch wieder nicht.
Nun. Wir werden sehen. Und ich werde berichten. Weil. Wenn mir am PC langweilig ist, kann ich ja schön darüber schreiben um mich abzulenken. Ist das nicht fantastisch-ausgefuchst?
Gestern. Ein Weltwunder. Das Kind - das Kind ging auf eine Studentenpartey. Und ich fand es davor schon ganz schrecklich, weil ich mich ständig umgezogen habe, weil ich nicht wusste was ich anziehen sollte und so hatte ich glaube ich gestern jedes Teil in meinem Kleiderschrank einmal an. Manche auch öfter. Sehr krank das. Und meine Haare habe ich so schön fein geglättet - was sehr viel gebracht hat, weil dort bei der Partey war es unglaublich heiß und da dachten sich meine Haare "jippie!!!" und veranstalteten ihre eigene Lockenpartey ... Verräterschweine. Von dem zickigen Abgang des Schminkzeuges nicht zu sprechen.
Ich kann so nicht! *fuchtel*
Aber es war prinzipiell ganz nett. Die Musik war grässlich, ich mag Techno nicht, neinnein, und ich mag ihn auch nicht gemixt mit Hip-Hop-Gedöhns, neinnein, aber nun ja. War halt so.
Zwischenstand der Epiliergeschichte: Ich habe gestern geschummelt und die kleinen Mini-Härchen abrasiert, Schande über mich, aber dann waren die Beinchen ganz allerliebst glatt. Weil es fehlen ja jetzt schon sehr viele Haare durchs epilieren und so. Also eine feine Sache bis jetzt. Nun werde ich (sofern das Wetter nicht nach kurzen Hosen schreit) warten, bis die Härchen wieder lang genug für den Epilierer sind und dann nochmal volle Pulle drübergehen. Da freue ich mich ja jetzt schon drauf. Also. Es ist auszuhalten, aber irgendwie doch ein bisschen Aua. Insbesondere auf Dauer. Und bei zwei Beinen.
Ich sagte immer noch nichts über Harry Potter, das ist ja jetzt auch schon so lange her, ich wiederhole mich einfach und sage, dass ich es sehr toll fand, was daran liegt, dass ich die gesamte Potter-Welt sehr toll finde und ich alleine deswegen nicht objektiv sein kann. Hach ja. Alles fein. Ich mochte Draco am liebsten in dem Film. Er ist so - hach. Niedlich.
Oh, und bei Film, da fällt mir natürlich gleich sofort ein. Am Dienstag waren wir bei Gratis-Freiluftkino und sahen uns "Wie im Himmel" an, einen sehr allerliebsten schwedischen Film über einen Dirigenten, der einen Herzinfakt erleidet und zur Schonung in seine alte Heimat fährt, dort die Leitung eines Kirchenchores übernimmt und natürlich können da dann alle voll gut singen und überhaupt. Sehr reizend der Film. Sehr traurig. Und die Musik ist so fein. Hach.
Und ich mag den Schauspieler des Dirigenten (Der Mann mit den längeren Haaren hinter Gabriella - Die Dame in rot. Der Mann der nicht mitsingt *fuchtel*). Muss mal gucken ob ich von ihm noch einen anderen Film finde. Und ich will schwedisch lernen. Das hört sich so hübsch an.
Jedenfalls war das sehr fein, draussen sitzen, essen (Eis!!!), Film gucken, hach. Mit Sternen und so. Ganz toll.
Die Wohnung in München wird ein anderer fröhlicher Student bekommen, ich habe abgesagt. Ich kanns einfach nicht. Jetzt nicht nur geldtechnisch. Auch. Weil. Wegen. Und so.
Awwww! Geschmolzene Schokolade! Wo unsere Postbotin zu Frau Mutter meinte "Da muss wohl irgendwas geschmolzen sein ..." - der Briefumschlag war etwas fettig.
Awwww! Finnische (es ist doch finnisch???) Schokolade in rosa und es steht Geisha drauf! Das ist doch allerliebst. Wenn man mir jetzt noch den Zusammenhang zwischen Geisha und Haselnusscreme erklärt, bin ich ein schlaues Mehdchen.
Im Hintergrund des Bildes - Irland und die britische Insel als Vögelchen und Männchen, und deswegen auch noch ein Dank an Heidi, heute kam die Postkarte aus London an. Ich bin schockiert, dass das so lange gedauert hat, ich meine - das ist schon ewig her als Heidi in London war ... mindestens einen Monat! Kann ja nicht wahr sein.
Heute Abend geht es zu lustiger (hoffe ich) Studentenpartey nach München, oh ich bin ja so aufgeregt, das erste Mal gehe ich in München weg. *hust*
Spiel, Spaß und Spannung, ich versuche mich nicht zu betrinken.
Durch Sonnenbrille durchfotografiert. Finde ich sehr lustig, weil sich das Objektiv spiegelt und man dadurch auf meinen Zehen Dinge lesen kann. Ich hätte noch ein Foto von Hasö mit dem selben Effekt in hübsch, aber ich durfte ja keine Fotos von Hasö machen. Plödkopf.
Jedenfalls waren wir an See und es war fein. Auch wenn das Wasser am Anfang sehr kalt war, ich bin dann 6 Mal Hin und Her geschwommen. Also. Nicht durch den ganzen See. Nur halt. Dings. Eine kleine Strecke ... vielleicht ... 20 Meter? War schön. Ich mag schwimmen sehr viel lieber als irgendeine andere dumme Sportart, vielleicht sollte ich durch schwimmen versuchen Bauch zu verjagen. Kähähähähähähähä.
Nur das sich meine Locken nun sehr schlimm locken. Das ist blöd.
Der zweite richtige Semesterferientag (weil Wochenende zählt ja eigentlich nicht wirklich) und schon bekomme ich Post vom Studentenwerk.
Eigentlich sollte ich mich freuen.
Mir wird eine Wohnung angeboten. In der Studentenstadt. Für 233,20 Euro. Möbliertes Appartement. Ab 01.09.
Alles sehr fein, aber - ich weiß nicht ob ich das Angebot wirklich annehmen soll. :(
233,20 Euro jeden Monat habe ich nicht, bei der unglaublich hohen Summe meines Bafögs ... und ich weiß nicht ob man einfach so unter dem Bewilligungsjahr einen neuen Antrag stellen kann.
Die Wohnung ist 40 Minuten von der FH entfernt, ich müsste mir eine Nahverkehrs-Monatskarte für 40 Euro kaufen. Und ich muss essen. Komischerweise immer noch.
Im Moment zahle ich für meine Hin-und-Her-Pendlerei in etwa 200 Euro. Und verbringe in etwa pro Tag 2 Stunden im Zug. Oder auf Bahnsteigen. Meistens etwas mehr, weil der Zug nie so fährt wie ich aus habe.
Ich kann mich nicht entscheiden. Ich kann mich nicht entscheiden.
(Liebe Alle. Dieser Beitrag befasst sich mit dem unglaublich spannenden Thema der Beinbeharrung und seiner Entfernung bei Frauen. Wen es nicht interessiert bzw. wen es zu sehr interessiert - ich denke jetzt an Fussfetischisten oder sowas - der solle doch bitte wieder das Fenster schließen. Danke!)
Hurra-Hurra. Er ist da!
Okay, eigentlich kam das Päckchen mit dem hochheiligen Epilator schon am Samstag.
Blöderweise sagte mir die Gebrauchsanleitung, dass die Haare mindestens 2 bis 5 Millimeter lang sein sollten um es möglichst angenehm zu machen. ABER! Natürlich ist das Gerät ganz toll, es kann auch 0,5 Millimeter Härchen zupfen! Uhi! :D
Heute also.
Das Wundergerät! Lustigerweise ist natürlich die Kamera heute in Nürnberg (Hallo Bruder!) und deswegen kann ich kein Foto vom Epilierer bzw. meiner Beine machen. Man muss mir also einfach so glauben.
Den Kühl-Handschuh habe ich links liegen gelassen, wir sind ja hier keine Memme (*hust* - Doch eigentlich schon, aber!).
Oh mein Gott, ist das laut! Es macht mir Angst.
Ja. Hm. Also. Ich muss sagen. Am Anfang fand ich nicht, dass es so extrem weh tut wie ich gedacht habe. Der Lärm lenkt mich ab, wahrscheinlich. Was mich eher stört - so viele Haare zieht der gar nicht raus ...
Ich war, glaube ich, 15 Minuten mit einem Bein beschäftigt. Und - es ist nicht seidigglatt. Lustige rote Pünktchen. Und noch ein paar kurze Härchen. Hmpf. Muss das so???
Aber es ist sehr lustig wenn man sich einmal konzentriert und das Dings gerade ein Haar erwischt und man dann genau spürt wie er es rauszieht.
Außerdem war ich schockiert wie lange die Haare unter der Haut anscheinend sieht.
Nun ja. Also. Bis jetzt nicht soooooo zufrieden, aber ich werde nun später (mit dem Kühl-Handschuh, weil am Schluss war es dann doch etwas sehr unangenehm) das andere Bein enthaaren und dann noch einmal am ersten Bein versuchen die kleinen Härchen wegzukriegen.
Wahnsinnig spannend, nicht wahr?
Zweites Bein nun auch bearbeitet. Mit Kühlhandschuh, was schon irgendwie ein bisschen was bringt, aber irgendwie auch sehr unpraktisch ist wenn man erst kühlen muss und dann epiliert und dann wieder kühlen muss und so weiter.
Und - naja. Gleiches Ergebnis wie beim linken Bein. Da sind noch Haare! Aber die Schmerzen waren auf jeden Fall besser auszuhalten.
Nun werde ich morgen das ganze noch einmal wiederholen. So lange bis auch wirklich das letzte Haar weg ist, heute hatte ich dazu keine Lust mehr.
Oh, und die Rötungen am linken Bein sind auch schon wieder weg, ist das nicht fein? Hach. Vielleicht - vielleicht werden wir ja wirklich noch gute Freunde.
Passenderweise zum Harry-Potter-Kino-Geh-Event dachte ich mir ist es mal wieder Zeit für Fangirlie-Ohrringe! :D
Oh, wie ich sie liebe.
Aber die Kette wurde mir jetzt zu nörvig. Und eigentlich hasse ich gerade entweder meinen Kleiderschrank oder meine Körperform. Hm, hätte ich noch kurz Zeit für eine Fettabsaugung, wenn wir uns erst um 19:30 Uhr treffen?
Weil wegen und überhaupt. Liebe Kinder, liebe Eltern, liebe Erwachsene! Ich habe ab gerade eben jetzt meine allerersten
Bis Oktober! Oh, das ist so wahnsinnig lang und so wahnsinnig schön und ich froi mich gerade so sehr, dass dieses lernen jetzt mal ein bisschen ein Ende hat, wie Hasö so lieb meinte, meine Stimme klingt so erleichtert. Hach. Hach. Hach.
Am 30. Juli bekomme ich die Noten. Um 20 Uhr. Im Internet. Oh Gott, das wird schrecklich, ich erwähnte das bestimmt schon mal.
Ich denke - ich bin durch kein Fach durchgefallen. Auch wenn es vielleicht "nur" 4er werden. Egal. Ich hoffe auch, dass ich nirgends durchgefallen bin. Das wäre sehr allerliebst.
Marketing lief ganz nett, Statistik heute war auch erstaunlicherweise gar nicht so schlimm, zwei Aufgaben musste ich raten, aber hey! Raten ist doch fein!
Heute Abend gehe ich mit Menschin Harry Potter gucken, oh das wird auch fein.
Dann habe ich mir vorgenommen mehr (*hust* Also überhaupt einmal) Sport zu machen, weil ich der Meinung bin, das faule Studentenleben schafft Fettpolster (:P Meine Meinung. Die zählt) und überhaupt.
Und dann - habe ich heute ein Email bekommen, dass unsere Tickets für die Londonsachen verschickt wurden, oh, das bedeutet bald-bald-bald ist es soweit. Jippie-Hurra!
Hach. Alles fein. Meistens jedenfalls.
Wie man hier sehr schön sehen kann, passen in eine Bundeswehrregenjacke durchschnittlich zwei Jugendliche. Und bevor Menschen "UNZUCHT!!!" schreien - das ist mein Bruder! :P
Teddy. Und Marina. Mit Rock. Weil wegen und überhaupt. Und 99-Cent-Kette, welche ganz grandiöst ist, ich kann damit rumspielen, was meiner nervösen Spielader sehr zugute kommt.
Nur noch ein Kapitel in Marketing das ich zusammenfassen muss. Dann habe ich viele Blätter, die ich lernen kann, das wird ein Schpass. Jetzt werde ich noch Bilanzierung durchlesen. Und dann - mag ich heute Mathe machen? Nicht wirklich. Also wohl eher morgen. Und Statistik, so habe ich gerade beschlossen, mache ich erst am Mittwoch. Meine Lernmotivation ist im Keller und gräbt ein Loch.
Weil wegen und überhaupt. Ein Blog für Fotos. Der Ordnung halber. Obwohl es natürlich schade wäre keine Fotos mehr hier zu haben. Aber. Solche sinnfreien Fotos vollkommen ohne Bezug, die landen jetzt dann ab heute hier.
Freitag. ABWL. Lustige Ankreuz- nein, Anmalaufgaben (Also die Kästchen. Nicht ankreuzen, sondern anmalen!), die ganz in Ordnung waren, ein wenig tückisch (welch Wort!), aber ich war eine halbe Stunde früher fertig. Sehr anständig, so gehört sich das.
Und danach - München! Weil, wenn wir schon die neue Kamera haben, müssen wir natürlich Touri spielen. Okay, nein. Das war jetzt nicht der Hauptgrund, der Hauptgrund war die Anfrage von Heidischatzi ob ich sie nicht besuchen wollen würde. Denn das Heidi war bei Kongress und die Pause des Kongresses fiel in etwa mit meinem Prüfungsende (also - zwei Stunden Zeitunterschied ...) zusammen, da kann ich ja mal zum Olympiastadion fahren.
Zuvor München angeguckt. Zwei Ketten zum Preis von ... ich weiß nicht wie die Dame an der Kasse gerechnet hat. Beziehungsweise sie hat anscheinend gar nicht gerechnet. Eine Kette kostete 99 Cent, die andere 2,99 Euro. Wieviel habe ich bezahlt? 1,98 Euro ... Nein, beschweren werde ich mich sicherlich nicht.
Und sind sie nicht fein? Das T-shirt darunter soll eine Bastelarbeit werden, die ich aber noch nicht genauer spezifiziere.
Der Stachus. Karlsplatz. Was ich sehr lustig fand, es hat bis zu mir her Wasser gespritzt. Durch Wind.
Was ich an München sehr lustig finde - wenn ein Gebäude renoviert wird, wird eine lustige Stoffhülle drumrum gemacht, damit die Touristen trotzdem Fotos machen können. Hübsch,ne?
Ich mag dieses Kino. Es malt seine Filmplakate immer. Auch wenn ich dort noch nie drinnen war.
Menno. Ich hab nicht gesehen, dass der obere Rand abgeschnitten wurde von mir.
Wie die Bühne vor dem Münchener Rathaus mir mitteilte, ist anscheinend in München bald Christopher Street Day. Und ich fand die Fähnchen ganz fein. Insbesondere bei blauem Himmel.
Rathaus, ne. Und passenderweise bayerischer Blau-Weißer Himmel. Und noch passenderweise ...
... war ich um 11 Uhr zu einem lustigen Glockenspiel dort. Mit vielen anderen Touristen. Ich mag keine Glockenspiele. Die sind - langweilig.
Dingsbums-Säule. Hergezoomt! Wahnsinn, bin ich nicht toll???
Dann wollte ich Dinge ausprobieren mit der Kamera, aber irgendwie - ich wollte ich nicht blau. Ich wollte schäumendes Wasser. Dings. Aber ich glaub, dafür muss ich doch mal die Anleitung lesen.
Dallymayr Prodomo! Ja, Die Berufsschulelehrerin hatte Recht, die haben immer tolle Schaufenster.
Wie kann man schön vorbeifahrende Plakate fotografieren? Hier ein Negativ-Beispiel. Aber! Sportis! Der Liebe wegen!
U-Bahn-Haltestelle in schön. Orange!
U-Bahn-Haltestellen-Decke.
Olympia-Turm. Klar, ne. Und Wolken. In Nicht-Schön.
Als ich vorbeilief dachte ich mir erst "Böh, wasn das?" Dann fiel es mir ein. Die BMW Erlebniswelt. Oder so ähnlich.
Autobahn. Hinten O2 Turm. Dort war die Berufsschule. Links Olympiastadion.
Ich mag das Schild. Es macht mir Angst, aber ich mag es.
Ist ja auch gefährlich, ne.
Diese ganzen Touristen-Fotos entstanden nur, weil ich noch nie im Olympiastadion war und ich mich deswegen an der Decke erfreuen kann wie ein Kleinkind. Awww! Guck mal!
Nun folgen: Kongressdinge. Impressionen. Eigentlich nur von der Pause. Weil ich nur in der Pause da war und mir dann noch einen Vortrag von 20 Minuten angehört habe und dann gegangen bin. Und ja, es ist ein sehr dämliches Gefühl die einzige jeanstragende weibliche Person im ganzen Olympiastadion zu sein, danke der Nachfrage ...
War ganz - interessant. So viele Menschen auf einem Fleck. Heidi meinte was von 35.000 Menschen. Japaner! In Kimonos! Italiener, welche neben diesem Fleck ihren Fleck hatten und deswegen hörte man den italienischen Übersetzer lauter als den deutschen Redner. Weswegen Heidi und Freunde mit einem Ohr Radio hörten, weil das ganze auch übers Radio übertragen wurde. Technik, die fasziniert.
Jetzt tun mir die Füße weh vom rumlaufen, und der Kopf, weil ich heute noch nichts gegessen habe ... wupps. Deswegen werde ich jetzt ersteinmal was essen.
Doch zuvor. Weil es so schön war.
Ein Lied, zwo, drei, vier:
Ich erwähne jetzt NICHT wie lange das zum hochladen gedauert hat ...
Nachdem ich gestern eine Email bekommen habe, dass mein Personalausweis fertig ist (Ja, wir sind voll die moderne Stadt, wir können sagen "Yay, schickt mir mal ne Email!"), habe ich mich gerade auf eine Spaziergang begeben, eben jenen Personalausweis abzuholen und gleichzeitig lustig-tourimäßige Fotos von meinem kleinen Städtchen zu machen. Ich hatte dummerweise das Lied von "Die Schöne und das Biest" im Ohr ...
Unsre Stadt
ist ein ruhiges Dörfchen.
bringt dasselbe nur.
Unsre Stadt,
voller kleiner Leute.
Stets formiert und stur.
Es geht doch nicht dass ich hier länger bleib ...
Joah. So viele sind es nicht geworden weil ich noch nicht so genau weiß was ich fotografieren kann und ja. Kommt schon noch. In der Zeit überlege ich fleissig wie ich das weiterhin mit der "Guckt mal was ich für Fotos mache!!!!!111eins" Präsentation mache. Weiterhin hier, zum zumüllen, oder ein zweites Blog nur für die Pseudo-tollen Fotos ... mal gucken.
Naja, jedenfalls. Wie kriegt es diese Personalausweisdruckanlage immer wieder hin aus einem eigentlich recht ansehnlichen Foto (finde jedenfalls ich, sieht einigermaßen normal aus) ein schrecklich-hässliches Ausweisfoto hinzukriegen? Ich seh aus als hätte ich zu viel Glitzerlipgloss auf meinen Lippen. Aber ich hatte überhaupt gar nichts auf meinen Lippen! Gemeinheit. Naja. 2015 läuft er ab, vielleicht merke ich es dann schneller. Ist ja doch ne Weile hin.
Und weil ich heute irgendwie leicht masochistisch-selbstquälerisch veranlagt war, dachte ich mir - gehe ich noch in den städtischen Buchladen. Weil - gucken ist immer fein und Buchläden auch und vielleicht finde ich ein englisches Buch zum "lernen".
Ich bin bestimmt zu kritisch, aber!
Da lagen Bücher schief im Regal! *fuchtel*
Die beiden Buchhändlerinnen taten Dinge im Büro, ganz hinten, man sah sie eigentlich gar nicht, man hörte nur wie sie sich über die Gestaltung von Arztpraxen unterhielten (wahnsinnig spannendes Thema, oh ja), und eine Kundin wartete an der Kasse ...
Eine andere Kundin wollte dann wissen wie die Fortsetzung von Gut gegen Nordwind heißt (Alle sieben Wellen) und ich wollte es NICHT vorsagen, weil das kommt immer blöd, die Buchhändlerin musste erst im PC nachgucken (Ja ... das ist jetzt nicht so schlimm, ich hab das auch öfter, aber wenn man das Buch kennt dann ist es irgendwie - das dauert so lange!!!) und meinte dann so leicht gelangweiligt "Joah ... das müsste vorne an der Bestsellerliste liegen ... .... .... joah, ich guck mal ..."
Nicht so vor Begeisterung aufgrund der Bewegung sprühen! Könnte ja ansteckend sein.
Nachdem ich ... ein paar Bücher gerade gerückt habe ... kaufte ich mir die Reclamausgabe von Breakfast at Tiffany's weil englisch, weil Film toll war und weil schwere Vokabeln erklärt werden. Ist das nicht fein? Dann hab ich jetzt dann was für die bald beginnenden Semesterferien zu lesen ... weil mir ja ansonsten der Stoff ausgegangen wäre ...
Nun werde ich schön Unternehmensorganisation lernen, ein Fach, welches ich wirklich mag. Irgendwie. Auf eine sehr komische Art und Weise gefällt es mir. Morgen dann um 16 Uhr schreibe ich die Prüfung. Die erste. Endlich.
Thihihi, ich konnte gerade nicht anders. Aber jetzt habe ich sie wirklich-wirklich-wirklich weggepackt.
Sieht man beim zweiten Bild was ich mit Schatten meine? Das ist - hm. Komisch.
Sie ist da! Sie ist da! Sie ist da! Und darf auch schon die ersten Zickereien miterleben. Wahnsinnig schön. Also die Kamera. Das Bild jetzt noch nicht. Man sieht - mein Spiegel ist dreckig, das ist schlecht. Modus: Innenaufnahme. Weil. Ich dachte mir das klingt ganz gut. Vorher Fotos für Muttilein von komischen Ü-Ei-Figuren gemacht, die waren fein. Oh ja. Was mich noch herausfinden muss - wie kriege ich Makroaufnahmen mit Blitz hin, ohne dass ich bzw. die Kamera einen Schatten aufs Foto wirft.
Jedenfalls - ist das jetzt genau der falsche Zeitpunkt zum rumspielen damit weil ich doch eigentlich heute so einen Fleissigkeitsanfall hatte und 12 (ZWÖLF!!!) Seiten für Marketing geschrieben habe. Also. Kapitel zusammengefasst. Vier Kapitel zusammengefasst. Vier Kapitel muss ich noch zusammenfassen. Und eigentlich wollte ich heute ABWL lernen. Später. Abends.
Die Kamera wird jetzt wieder fein weggepackt und wir warten bis ... zum Wochenende. Dann können wir sie nochmal testen. Brauche eine größere Speicherkarte und eine Tasche. Und am Wochenende wird eigentlich gelernt. Schreckliches Dilemma. | de |
q-de-1291 | Wünsche aus der Lesergemeinde erhalten werden - vielen Dank dafür. Es ist schön zu wissen, dass meine Wochenmails Anklang finden und Menschen erreichen. | Wochenmails 2002 - TransSisters
Wochenmails 2002
ich hoffe schon, dass Ihr die Mona Lisa Sendung der vergangenen Woche und den kurzen Bericht über mich als Wochenmail gewertet habt, ich hätte ohnehin nichts Richtiges zustande gebracht, viel zu groß war die Aufregung, wie der Beitrag über mich den nun ausfallen würde. Ich hatte im Vorfeld nicht im Geringsten geahnt, dass die Spannung so lange anhalten würde. Drei Tage vor dem Dreh und dann noch die ganze Woche bis zur Ausstrahlung hatte ich (um es ganz vorsichtig auszudrücken) ziemlich unruhige Nächte – die Tage waren wegen der beruflichen Anspannung Gott sei Dank erträglicher. Die ständigen Gedanken im Vorfeld, wie ich wohl auf welche Frage antworten würde, wurden dann durch die Fragestellungen ersetzt, ob ich denn halbwegs erträglich rübergekommen bin, ob das Material letztlich ein realistisches Bild von mir hergibt und wie denn nun die Reaktion meiner Umwelt ausfallen würde. Nun, der Deal war gemacht, ich wollte ihn auch nicht wieder Rückgängig machen und habe mich mental auf die unterschiedlichste Reaktionen vorbereitet und Vorkehrungen getroffen ausgewählte absehbare Reaktionen auszuschließen. Dazu gehörte die gezielte Information einiger meiner engsten Kollegen (sie sollten es von mir erfahren und nicht zufällig vor der Glotze) und ein absolutes Fernsehverbot für meine liebe Mutti. Und weil sie die Mutti ist, hört sie natürlich nicht auf meine Verbote, verbot ja früher selbst, musste also mit einer kleinen List vom möglichen sonntäglichen Kaffeetrinken vor dem Fernseher abgehalten werden. Und so musste mein großer Bruder just am Tage und in der Stunde meines öffentlichen Outings endlich mal die neuesten Urlaubsbilder vorführen – da ist natürlich keine Zeit zum fernsehen. Sicher, sie hätte noch immer über andere Zufälle davon erfahren können, doch dann hätte ich die Chance erst zu Reden und dann das Video vorzuführen. Ich bin mir im Nachhinein nicht sicher, ob ich wirklich wollte dass es funktionierte und jetzt doch ganz zufrieden, dass es geklappt hat. Soll sie ihr Bild von ihrem Sohn behalten, ich gönne es ihr. Zu tief müssten wir beide in längst vergangene und verdrängte Welten eintauchen, zu viele Zusammenhänge müsste ich erklären, die ich nicht schlüssig erklären kann und zu sehr liebe ich sie, um dauerhaftes Unverständnis zu hinterlassen.
Die Sendung selbst habe ich im Kreise einiger Freundinnen und Freunde gesehen, allein wollte ich in diesen Augenblicken nicht sein. Ja und dann ging’s einfach los, ganz am Anfang der Sendung, nach 7 oder 8 Minuten war’s mit mir auch schon vorbei und das Thema wurde noch einmal in einem Interview mit der mir ganz gut bekannten Charis Berger vertieft. Ich hatte ein insgesamt gutes Gefühl und wollte sehen, wie die Sendung das Thema abrundet. Doch keine Spur davon, das Telefon kam immer wieder dazwischen. De erste und für mich wohl wichtigste Anruf kam von einer meiner Töchter, die zufällig auf den Vorspann gestoßen ist und sofort die über Deutschland versprengte Familie informiert hat. „Pappi ich habe gerade den Beitrag über dich gesehen .... ich finde das toll ....du hattest das ja erzählt ... bisher nie thematisiert ... wir müssen endlich mal näher darüber reden“. Was soll ich sagen? Selbst wenn sich kurz darauf der Boden geöffnet hätte und ich für immer darin verschwunden wäre, die Sache hat sich allein dafür gelohnt. Kurz darauf hat sich meine Exfrau und Mutter meiner Kinder gemeldet, immerhin grundsätzliche Anerkennung signalisiert, natürlich das berühmte Haar in der Suppe gefunden und doch haben wir uns gleich auf ein gemeinsames freundschaftliches Abendessen verabredet. Ich weiß nicht mehr genau, wie der Abend weiter verlaufen ist, doch irgendwann war ich dann allein mit einer Videokassette, meinen Bildern meinen Worten und fremden Kommentaren. Noch am gleichen Abend gab’s so einige Anrufe von Freunden und Bekannten und natürlich etliche anerkennende Mails aus der Trans-Gemeinde. Ich wurde aber auch von mir bekannten Leuten, die nun gar nichts mit unserer Leidenschaft am Hut haben, mit Anerkennung überhäuft An dieser Stelle also mein aufrichtiger Dank an alle, die mich angerufen und auch geschrieben haben – ich fühle mich wirklich geehrt. Ja, und damit hat es sich mit den mir bekannten Reaktionen auch schon erledigt. Ich vermute zwar, dass bei dem einen oder anderen meiner Auftraggeber der Fernsehbeitrag bekannt ist, doch wirkliche Reaktionen darauf gab es nicht, weder positiv noch negativ. Warum eigentlich auch, es ist doch nichts weltbewegendes passiert. Interessant vielleicht, dass sich die Zugriffszahlen auf die Homepage der TransSisters für einige Tage fast verdreifacht haben. Ich habe es noch nicht überprüft, doch ich vermute, dass viele dieser Besucher über einen entsprechenden Link auf der Mona-Lisa-Seite des ZDF dahin gelangt sind – ein kleiner wohltuender Erfolg am Rande des Geschehens.
Mal abgesehen von dem persönlichen Lob (das natürlich sehr gut tut) hat sich in der Außenwirkung des Beitrages insgesamt gezeigt, dass es offensichtlich gelungen ist, das Thema Trans auch mal ganz unspektakulär darzustellen und als mögliches Lebenskonzept anzusprechen. Ich, aus meiner Sicht, hatte mir im Vorfeld genau eine solche Botschaft erhofft. Sicher, die Zusammenhänge, Freuden und Nöte sind viel komplizierter, als man (frau) in einem solchen Beitrag darstellen kann und hätten die wohl eher unbedarften ZuschauerInnen vermutlich auch überfordert. Doch aus meiner Sicht ist ein erster Schritt getan und dafür habe ich mich zwischenzeitlich noch einmal bei der Redakteurin, Helga Ettenhuber, und natürlich der Redaktion von ML bedankt. Ich hoffe schon, dass sich „Mona Lisa“ dieses Themas noch einmal annimmt, oder vielleicht das ZDF irgendwann bereit ist, das Phänomen „Trans“ etwas ausführlicher aufzuarbeiten. Mit meiner Unterstützung können die Macher in jedem Fall rechnen.
Ursprünglich wollte ich hier noch darüber berichten, wie ich mich in besagtem Beitrag selbst gesehen habe, denn es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob man in den Spiegel schaut, oder sich selbst auf der Mattscheibe agieren sieht, doch das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte und vielleicht eine eigene Wochenmail wert und davon soll es ja noch einige geben......
nun ist es doch passiert. Ich hatte gelegentlich schon berichtet, dass in mehr oder weniger großen Abständen auch bei mir mal eine Anfrage für eine bildliche Darstellung meiner Person in dem einen oder anderen Fernsehsender eingeht. Ihr kennt sicher alle diese Talk-Sendungen, die keiner sieht und über die doch jeder bescheid weiß. Zumeist sind meine Kontakte dorthin schon bei einer Nachfrage nach dem Konzept des Beitrages abgebrochen.
Und nun meldet sich in der vergangenen Woche eine Redakteurin der Sendung „Mona Lisa“ vom ZDF bei mir mit einer ausführlichen Mail und wird zudem nicht müde, mir Ihre konzeptionellen Vorstellungen in langen Telefonaten zu erläutern. Ich will’s kurz machen. Am Samstag war den ganzen Tag ein Fernsehteam bei mir. Wir haben mindestens 4 Stunden Filmmaterial gedreht, beim Einkaufen, im Park, auf der Straße, im Auto, zu Hause im Interview, vor dem Kleiderschrank, beim Schminken und beim abendlichen Ausgehen und Treffen mit einigen meiner Freundinnen. Thema war das „Rollenwechsel“ zwischen Mann und Frau mit all seinen Hintergründen und Zusammenhängen.
Ich hätte vorher nicht geglaubt, wie stressig so ein Tag sein kann. Für mich waren das 12 Stunden volle Konzentration, jedes Detail hatte ich im Auge, nichts wollte ich dem Zufall überlassen. Ständig war da die Angst vor einer eventuellen Fehldeutung meines Redens und Tun’s. Auf der anderen Seite war da der Wille, endlich einmal aus meiner Sicht zu vermitteln, dass Transgender feinfühlige und alltäglich Menschen sind, weitab von jedem Stigma psychischer Erkrankung oder gar Perversion. Es war schon ein manchmal schmerzhafter Spagat zwischen diesen beiden Positionen. Wie weit persönlich öffnen um wirklich Befindlichkeiten mitzuteilen und wo einfach nur grundsätzliche Lebenshaltung zeigen um den (vermutlich) unbedarften Zuschauer nicht zu überfordern? Fernsehleute wären nicht Fernsehleute, wenn sie nicht alles versuchten um auch die letzte Information aus ihren Protagonisten (so heiß der Hauptdarsteller im Frensehdeutsch) herauszukitzeln. Schlussendlich habe ich dann doch mehr von mir preisgegeben, als ich vorher für möglich hielt. Und doch habe ich auch im Nachgang das Gefühl zu keinem Zeitpunkt übervorteilt gewesen zu sein. Selbst mein bisher als geheim gehandeltes „erstes eigenes Kleid“ (Ihr erinnert Euch an die Geschichte?) habe ich aus dem Schrank geangelt und dann so ganz nebenbei einen kleinen privaten „Schminkkurs“ für Frauen und solche, die es gern wären veranstaltet. Und doch für gelegentlich im Fernsehen bedienten Voyeurismus war kein Platz.
Bei allem Termindruck und allem Stress, wir hatten eine Menge Spaß miteinander – eine interessante Erfahrung war es für mich allemal. Wer also am kommenden Sonntag (den 3.2.02) nichts besseres vor hat, mich mal in männlicher und weiblicher Rolle sehen will, dazu noch mein erstes Kleid, und zudem rausbekommen will, was das ZDF in 6 Minuten aus meinen Euch zur genüge bekannten Ansichten macht, der sollte sich die „Mona-Lisa“ – Sendung (ich glaube ab 18:15 Uhr) mal anschauen.
Genau das Anschauen ist noch immer ein wenig mein Problem. Meine Worte konnte ich kontrollieren und gelegentlich auch kommentieren oder gar korrigieren. Doch Bilder haben ihre eigene Sprache und hinzu kommt, dass der Betrachter diese Sprache nicht unbedingt verstehen muss. Zudem hängt für die gesamte Darstellung auch vieles vom Schnitt und den dazu gehörigen Kommentaren ab. Wird zum Schluss die vermittelte Message noch immer meine Message sein? Nun kann mir das ja auch egal sein. Nichts ist wohl uninteressanter als die Nachricht vom vergangenen Tag und bei den meisten ZuschauerInnen wird wohl nicht mehr als ein Gefühl, maximal ein „Aha“ übrig bleiben. Angesichts der Verbreitung der Sendung muss ich aber davon ausgehen, dass der Beitrag auch von Leuten gesehen wird, denen ich mich bisher nicht so privat geöffnet habe. Dazu besteht ja auch nicht immer Veranlassung und schon gar nicht im Berufsleben. Doch der weitere Umgang mit diesen Menschen hängt für mich von eben dieser, meiner Message ab. Gehen wir weiter ganz normal miteinander um, entsteht zusätzlicher Erklärungsbedarf oder werden Beziehungen sogar dauerhaft gestört? Ich weiß, diese Entwicklung hat keiner der beteiligten Macher wirklich in der Hand, doch ein paar Sorgen habe ich schon.....
Nun könnt Ihr mich natürlich fragen „warum hast Du es dann gemacht?“ Für mich war es einfach an der Zeit, die Gelegenheit selbst beim Schopf zu fassen. Gerade hatte ich mich über einen wenig gelungenen Radiobeitrag zum Berliner Transgender Netzwerk geärgert und festgestellt, dass es ja irgendwo an mir lag, keinen Einfluss genommen zu haben. Dann erreichte uns alle die Nachricht, dass die Bremer Polizei den Täter für ein scheußliches Verbrechen an einem kleinen Mädchen, wegen einiger aufgefundener Wäschestücke, im Bereich der „transvestitischen Fetischisten“ vermutet und nun in ihrem Fahndungsaufruf nach Personen mit „fetischistischen Neigungen“ sucht. Ich erspare mir dazu jedes Gleichnis, wonach sie wohl suchen würden, wenn anstelle alter Badeanzüge etwa die Kopfbedeckung eines religiösen Juden oder gar ein Paar Langlaufskier gefunden wären.... Nicht die Schlussfolgerung auf eine bestimmte Neigung des Täters macht mir Sorgen, die ist wohl berechtigt, es ist die pauschalisierende Message an die Bevölkerung – Transvestiten und Fetischisten sind pervers und damit zugleich potentielle Kinderschänder!
Oh nein, auch wenn es nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein sein sollte, ich hatte es für einen Tag selbst in der Hand klarzustellen, wer wir wirklich sind und ich konnte die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Für mich hat sich der Einsatz schon heute gelohnt und wir werden nächsten Sonntag sehen, ob es funktioniert hat.
In jedem Fall gibt es dann wieder eine ganze Menge zu berichten.
Seid also bis dahin ganz lieb gegrüßt
Ihr habt es sicher schon gemerkt, die Wochenmail heute mal wieder mit einem Tag Verspätung. Zu viele andere Dinge waren am Sonntag noch zu erledigen und zu bedenken. Ich hatte nicht die Ruhe für meine wöchentliche Betrachtung.
Der Trubel um den Jahreswechsel ist nun (endlich) vorbei und die vergangene Woche war angefüllt mit Arbeit und all den bekannten alltäglichen Dingen. Dazu gehörte endlich auch mal wieder ein „sportlicher Abend“ – ich gehe einmal in der Woche mit einigen FreundInnnen Squash spielen. Das hat sich schon vor gut einem Jahr ergeben und mit einigen kleinen Unterbrechungen haben wir bisher auch durchgehalten. Sport, wird manche(r ) sagen, was ist schon dabei? Ein wenig in die Jahre gekommen, bin ich nicht gerade ein sportlicher Typ und finde trotzdem Vergnügen daran, einen kleinen Ball mit aller Kraft an eine Wand zu donnern, ganz in der Hoffnung, dass eben dieser wieder zurück springt und mein Mitspieler die Möglichkeit hat Gleiches zu tun. Es ist ein wirklich schnelles Spiel, ich komme ganz schön ins Schwitzen und so manches mal laufe ich, mehr oder weniger verwundert, den vielen winzigen Sternen vor meinen Augen hinterher. Warum tue ich mir das an? Nun, ganz bestimmt nicht, weil die Höhen sportlichen Ruhmes erklimmen will und die Hoffnung auf diese Weise das leider immer noch hartnäckige „Bäuchlein“ los zu werden, habe ich schon längst aufgegeben. Zwei Dinge sind mir bei dieser Aktion wirklich wichtig. Zunächst einmal habe ich beim Spielen wegen der unvermeidlichen Anstrengung den Kopf wirklich fei, keine Zeit über die kleinen und großen Probleme des Lebens nachzudenken – ein wirklich herrliches Gefühl (!). Am wichtigsten ist mir jedoch die soziale Komponente dieser Stunden. Es ist die gemeinsame Erlebniswelt, die weit über den ursprünglichen Ansatz des Trans-Seins hinaus geht. Mitten im Alltag, haben wir uns eine Gelegenheit für gemeinsames Erleben und Kommunikation geschaffen und nicht selten reden wir beim unvermeidlichen abschließenden „keinen Snack und ein Bier dazu“ über die ganz keinen Freuden und Nöte, nehmen Anteil am Leben des Einzelnen. Das gegenseitige Bemühen um einander und die daraus entspringende Vertrautheit machen für mich den eigentlichen Wert dieser Runde aus. Ohne viel Aufwand, für kleines Geld und einzig durch Zuwendung ein regelmäßig schöner Abend.
Ich komme darauf, weil sich gerade auch in meinem Leben (neben dem Leben) noch zu oft künstlich erzeugte Höhepunkte befinden. Sicher, auch diese „High lights“ machen das Leben erst richtig bunt, sind Meilensteine und Erinnerungspunkte für spätere Draufsichten. Und genau so sicher braucht jeder Mensch Ereignisse, die sich sichtlich vom Alltag abheben. Doch das ist hier nicht gemeint.
Ich will das mal am eigenen Beispiel entwickeln. Auch vor meinen Eintritt in das Trans-Dasein, vor über drei Jahren, war ich ein aktiver Mensch. Ich hab mich mit Freunden getroffen, gelegentlich gab’s auch aufregende Partys, ich war im Kino, auch mal im Theater und dazu kamen noch die Freuden und Pflichten des Familienvaters. Viele dieser Aktivitäten gerieten in eine teilweise unerträgliche Routine und Trans sein konnte ich zudem auch nicht.
Doch dann kam der Tag Null – ich habe ja gelegentlich schon davon berichtet. Neues Terrain wurde erobert, ich erinnere mich noch genau an meine Aufbruchsstimmung – endlich befreit von bürgerlichen Klammern. Keine Bar und kein einschlägiges Event war wirklich sicher vor uns. Für etliche Monate war das Leben eine einzige Party. Ein Höhepunkt jagte den anderen und wenn in der Stadt mal nichts Besonderes los war, dann haben wir uns diese Höhepunkte selbst geschaffen. Jede in unserem transsisterlichen Umfeld brauchte jede sich bietende Möglichkeit des persönlichen Ausdrucks, wie die Luft zum atmen. Jede war mit jedem Gutfreund, das verbindende Element war die grundsätzlich gemeinsame Interessenlage. Die aktiven Transmenschen unter uns können diese Situation sicher auch am eigenen Erleben nachvollziehen, eine durchaus übliche und wohl auch notwendige Phase.
Für mich und einen erheblichen Teil meines Umfeldes hat es ungefähr ein Jahr (oder gar länger) gedauert, bis diese Euphorie in ein wenig Sprachlosigkeit über das Manko an wirklich tiefer sozialer Bindung umschlug. Und gemeint ist hier nicht unbedingt eine mögliche partnerschaftliche Beziehung. Kein noch so schönes Kleid, keine noch so aufwändige und rauschende Party (in eben diesem Kleid) kann auf Dauer wirklich alltagstaugliche soziale Beziehungen ersetzen. Und so hat sich auch die Struktur unseres Beisammenseins geändert. Die Begegnungen wurden individueller und weniger ausschweifend. Wir haben einen offenen Stammtisch geschaffen und sind damit auch offen für neue Kontakte und Impulse. Die einen spielen ganz nebenher Squash, andere tanzen Tango und so manches mal hilft man (frau) sich gegenseitig bei privaten oder beruflichen Problemen. Selbst Party ist nicht mehr bloße Ausgelassenheit, vielmehr Nachdenken über Inhalte und gemeinsame Aktion.
Dennoch: Am Ende einer jeden Party wird das gleißende Licht der Scheinwerfer, unter denen wir uns tummeln, immer von Irgendjemand ausgeschaltet. Und um im Bild zu bleiben: So Manche(r) hat aber auch den Wert einer zart flackernden Kerze neu schätzen gelernt und sorgt sich gern, dass sie nicht ausgeht und rechtzeitig ersetzt wird. Das macht zwar gelegentlich Mühe, ist aber lohnenswerter allemal.
Viele liebe Grüße, bis zur nächsten Woche
ein wirklich relaxtes Wochenende. Nach den Aufregungen der Feiertage und den Wiedereinstieg in den Berufsalltag, hab ich mir mal nichts wirklich Wichtiges für das Wochenende vorgenommen, einfach nur vor mich hin gefummelt, ein wenig gelesen, in der Post gekramt und beantwortet, ja sogar ferngesehen. Gerade mal am Samstagabend war ich aus – eine gute Freundin hat ihren „zweiten“ Geburtstag gefeiert – ich komme noch mal darauf zurück.
So um den Jahreswechsel habe ich über eine Zuschrift berichtet in der (ich nenne sie mal) J. über ihr erstes Ausgeherlebnis in weiblichem Outfit berichtet. Die Geschichte ist so spannend, dass ich sie gut verwahrt und schon mehrere male darin gelesen habe. J. nutzt die „günstige Gelegenheit“ einer geschäftlichen Reise in eine ferne Stadt, sich letzte notwendige Utensilien zuzulegen, stiehlt sich zu später Stunde aus dem Hotel um für eine kurze Zeit lang in weiblichem Outfit durch die Stadt zu schlendern. Vermutlich kaum etwas an ihr ist wirklich perfekt und doch sie tut es, muss es einfach tun. In den Straßen die unterschiedlichsten Begegnungen mit PassantInnen und gelegentliches Erkanntwerden. Erkannt als was? Ein Mann in Frauenkleidern! Sie ist unsicher, hat Angst vor eben diesem Erkanntwerden und der Preisgabe der Lächerlichkeit und läuft doch immer weiter. Eine ganze Stunde lang ganz allein in einer fremden Stadt. Dann schnell über die Garage in Hotel.... Ihr abschließendes Resümee: „Ich bin so froh und stolz, dass ich mich getraut habe! Was für ein phantastisches Abenteuer!“
Mit ähnlichen Geschichten kann so manche von uns aufwarten, aufgeschrieben bestimmt auch ähnlich spannend. Das erinnert mich an meinen ersten wirklichen, noch viel bescheideneren „Out – door - Versuch“. Es ist schon einige Jahre her, da war ich im Rahmen eines Projektes fast jeden Monat für ein paar Tage geschäftlich auf einer der beliebten deutschen Urlaubsinseln. Die Insel ist besonders in den kalten Jahreszeiten an einigen Stellen fast menschenleer. Ich wollte wissen, wie es sich ohne lange Hose, nur mit Strümpfen und einem Rock fühlt. Ein Rock war relativ schnell und einfach in einem second Hand - Geschäft erstanden. Und dann kam sie, die Nacht der Nächte. Ich ging am Strand spazieren, fast komplett gekleidet, wie eine Frau - zumindest habe ich mich so gefühlt. Ich werde dieses Gefühl nie vergessen. Der Wind blies leise und mein Rock umspielte die bestrumpften Beine. Es war lausig kalt und mir war warm, so angenehm, wie nie zuvor. Tauchte am Horizont doch der eine oder andere Spaziergänger auf, habe ich mich verschämt in die Dünen geflüchtet und mit klopfendem Herz eine neue „günstige Gelegenheit“ für mein Treiben abgepasst. Oh, ich war lange nicht so mutig wie J.! Und doch, in dieser Nacht hatte ich eine unsichtbare Grenze überschritten. Ich fühlte es ganz tief in mir und hatte noch Tage danach dieses Hochgefühl, aber auch etliche nicht definierte Ängste – es würde wohl kein Zurück mehr geben.
Es ist wahrlich eine unsichtbare Tür, die ein wirklicher Trans wohl irgendwann durchschreitet und geht ER durch, dann kann SIE noch hören, wie sie zuschlägt. Jede(r ) von uns kennt diese Situation und all die Versuche zurückzukehren („ich schmeiß die Klamotten weg und kehre ins normale Leben zurück“) sind von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Die Frage ist dann nur, wohin frau weiter geht und wie schnell sie geht. J. hat den Schritt durch diese imaginäre Tür gewagt und ich habe ihr dazu in meiner Antwortmail geraten „Genieße jeden Schritt, denn wenn Du ihn gegangen bist, liegt er hinter Dir.....“. Ich meine, eine neue spannende Welt tut sich uns auf in der und mit der wir ganz behutsam umgehen sollten. Und ich weiß inzwischen, dass es noch mehr solcher Türen gibt, durch die eine Rückkehr kaum möglich ist.
Mit jedem Schritt geben wir unserer eigenen Persönlichkeit einen neuen Rahmen der Entfaltung und verändern uns selbst damit – ganz egal ob individuell gewollt oder nicht. Mit diesen eigenen Veränderungen zu leben ist nicht immer einfach. Und doch, (und es fällt mir noch immer schwer es wirklich anzuerkennen), der Weg ist das Ziel. Es geht nicht hauptsächlich darum, einen „Fummel“ zu tragen, „ganz“ oder „wie“ Frau zu sein – das ist die Oberfläche. Es geht um die Entfaltung des Wesens eines jeden von uns, wenn Ihr so wollt um eine der ältesten philosophischen Fragen überhaupt, nämlich dem Verhältnis von Inhalt und Form einer einzigen Sache, eines ganz individuellen Menschen. Der Weg, der zu einer möglichen Übereinstimmung dieser Komponenten führt, hat für uns Transgender wohl einen klar definierten Anfang, eben jene erdachte Tür, doch er hat kein Ende, weil wir uns auf diesem Weg ständig selbst verändern. Warum also, sollte man nicht jeden Schritt genießen und verharren wenn es besonders schön ist? Vor jedem weiteren Schritt sollte man (frau) sich schon fragen, ob sie ihn wirklich gehen will. Und weil wir alle in einer ganz konkreten Umwelt leben, könnten hinter der nächsten Tür schon Veränderungen lauern, mit denen zu leben erst (mitunter schwer) erlernt werden muss. Auch dann ist wieder Verharren angezeigt.
Unsere Freundin S. hat also ihren zweiten „Geburtstag“ gefeiert. Ich weiß, dass auch sie schon vor viel längerer Zeit die von mir beschriebene unsichtbare Pforte durchschritten hat. Sie war schon eine ganze Weile ihren Weg gegangen und betitelt das konsequente Bekenntnis zu ihrer wunderbaren Eigenschaft (Trans zu sein) als ihren zweiten Geburtstag. Wieder eine Tür. Und von ihr selbst, nach reiflicher Überlegung, kräftig zugeschlagen. Seit ungefähr dieser Zeit kenne ich sie ganz gut und weiß, dass sie verweilte, wenn es besonders schön und einen Schritt weiter ging, wenn es Zeit dazu war. S. hat sich in dieser Zeit auch verändert, ist auf ihrem Weg zu einer für mich besonderen Persönlichkeit geworden. Schon lange nicht mehr, ein üblicher Mann und noch immer nicht eine üblich Frau – einfach nur S.
Ich verabschiede mich aus dieser für mich, auch nach mehrfachem Lesen, ein wenig verwirrend philosophischen Wochenmail und wünsche Euch allen eine behutsame und schöne Woche
da ist es nun, das Neue Jahr, wie erwartet, „gesegnet“ mit den alten Wünschen und Sorgen und natürlich neuem Mut, all die Dinge anzugehen, die das Leben möglich oder auch schöner machen. Eigentlich ist es wie zu jedem Jahreswechsel....
Auch zu dieser Gelegenheit habe wieder eine ganze Menge lieber und guter Wünsche aus der „Lesergemeinde“ erhalten - vielen Dank. Und das ist hier nicht nur so gesagt. Gelegentlich ist es schon wichtig für mich, zu erfahren, dass diese Mails gelesen werden und so manche von Euch meine Gedankengänge nachvollziehen kann. Das ist für mich, wie ein endloses Gespräch mit Menschen, die mich verstehen, die meine Sorgen und Nöte teilen, denen ich Mut machen kann und die mir selbst Mut machen.
Für die diesjährige Sylvesterparty hab ich mal wieder eines meiner schönsten Kleider rausgekramt. Seit genau drei Jahren (also mit Beginn meiner äußerlich weiblichen Erscheinungsform) lasse ich es mir nicht nehmen, den Jahreswechsel mit den Freunden zu begehen, die ich am meisten mag und die mich kennen, akzeptieren und lieben, wie ich bin. In diesem Jahr gleich noch verbunden mit einer wirklich gelungenen Einweihungsparty der neuen Wohnung unserer Freundin Regina und Frau. Ungeahnter Höhepunkt des Abends war wohl der Besuch des größten Teils der Hausnachbarn auf unserer Party. Wirklich angenehm, dass es bei den Nachbarn keine ersichtlichen Irritationen gab in eine reine „Frauenparty“ einzutauchen. Ganz im Gegenteil, wir haben alle viel gelacht, getanzt und uns prächtig amüsiert. Ganz im Nachgang wurden im Haus sogar Stimmen laut, die anregten, im Sommer mal eine kleine Hofparty mit uns zu veranstalten. Ich hatte bei all den zufälligen Begegnungen schon das Gefühl der Anerkennung und wohl auch der Hochachtung vor unserer Lebensweise – ganz nach dem Motto: Ja, diese Menschen leben, wie sie es als richtig empfinden, sie haben die Stärke es einfach zu tun. Na, bei so viel Anerkennung und Selbstverständlichkeit ist frau doch besonders charmant und ausgelassen. Und so haben wir das (gewünschte) Bild einer selbstbestimmten ausgeglichenen Gemeinde vermittelt. Eine Außendarstellung, die nach meiner Erfahrung auch ihre Probleme hat.
Bei vielen bekennenden Transgendern ist es nämlich längst nicht so, dass sie mit ihrem Bekenntnis alle wichtigen Lebensprobleme gelöst und ihren inneren Frieden gefunden haben. Ganz im Gegenteil, sie begeben sich in ihrem Innern und natürlich auch in Bezug zu ihrer Umwelt auf ein ausgesprochen unwegsames Terrain. Ohne Zweifel gehört viel Mut und menschliche Stärke dazu, in unserer Weise aus gängigen gesellschaftlichen Normen auszubrechen und den ganz persönlichen Wert der vordefinierten Geschlechterrollen neu zu bestimmen – eigene Wertmaßstäbe zu entwickeln und auch zu leben. Wären wir alle klar und rational denkende Wissenschaftler(innen), dann ließe sich sicher leicht eine logische Begründung für die Aufweichung der gesellschaftlichen Geschlechterrollen finden. Doch genau darum geht es nicht. Es geht um ganz individuelle und noch mehr komplizierte innere psychische Zustände und Abläufe, die so manchen von uns bewegen, sich eben weiblich auszudrücken. Das verrückte (und damit für die Außenwelt komplizierte) ist, dass sich dieser Ausdruck wiederum, in einem gewissen Spektrum, an einzelnen Bestandteilen der eben aufgebrochenen Geschlechterrollen orientiert. Dazu gehören neben weiblicher Kleidung, Make Up und häufig neuen Haaren auch marginale Veränderungen in unserem Verhalten und Auftreten. Verhalten und Auftreten? Ich hab’s schon oft und nicht nur an mir selbst erlebt. Mal abgesehen davon, dass frau nicht breitbeinig den Rock strapaziert und sich nicht auf den Barhocker lümmelt, wie Er es vielleicht tun würde. Gerade in der Gemeinschaft entsteht auch eine ganz besondere Atmosphäre von selbstverständlichem Sein und ein offen zur Schau getragenes Selbstbewusstsein. Gelegentliche Außenwirkung: Hey, ein cooler Typ in ausgesuchter weiblicher (Ver?)Kleidung, der (die) weiß was er will, hat sein Leben geregelt – ein bewundernswerter starker Mensch. Ich bin nicht glücklich, wenn ich merke, dass ich einen solchen Eindruck verbreitet habe. Denn wie zuvor als „Nurmann“ wird die bloße Erscheinung und nicht das Wesen beurteilt. Wenn sie doch nur begreifen würden, dass Trans eben genau „dazwischen“ heißt und dass all die lustigen, chicen oder skurrilen Typen genau so (vielleicht noch mehr) problembehaftet sind, wie jeder andere beliebige Mensch, der in der Lage ist, sein eigenes Sein zu reflektieren!
Ich weiß, wir sind zu erheblichem Teil selbst daran schuld. Und doch, wie ist anders das jähe Ende der wirklich beeindruckenden Erfolgsstory der (erst unlängst besprochenen) Carola Paas zu erklären? Liest man auf Ihrer Internetseite (http://www.carolapaas.de), dann erhält man das Bild eines wirklich starken und erfolgreichen Menschen, ist sicher, dass sie ihre wichtigste Lebensetappe genau so bewältigt, wie alle anderen kleinen und großen Probleme ihres Lebens. Doch zu Beurteilen ist nur die bloße Erscheinung – ganz tief in sich drin war sie genau so verletzbar, wie jeder und jede andere, konnte den Entzug für sie wichtiger Werte wie die Unverletzbarkeit ihrer Persönlichkeit und den Anspruch auf eine Lebensgrundlage nicht ertragen.
Sagen will ich: liebe LeserInnen, die Ihr nicht selbst Trans seid, beurteilt nicht nur, was Ihr seht, glaubt nicht der bloßen Erscheinung - schaut in den Mensch hinein und die Grenzen zwischen rein männlicher und rein weiblicher Erscheinung werden sich auflösen. Es entsteht das Abbild eines einzigen „normalen“ Menschen, mit genau so vielen Stärken und Schwächen, wie Ihr selbst sie habt und bitte, richtet Euer Verhalten danach aus.
Ich habe in den letzten Tagen viel mit meinen engsten FreundInnen darüber gesprochen, wie denn nun das adäquate Abbild eines Transgenders aussehen könnte. Ich selbst bin ja, wie schon gesagt, noch viel weniger „perfekte Frau“, als ein „perfekter Mann“. Zum Beispiel kann man die Begegnungen mit „Außenstehenden“ auch nutzen, nicht nur über (Trans) Erfolge, sondern auch über die damit zusammenhängenden Probleme, Sorgen und Nöte zu reden. Trans ist für mich nicht vordergründig selbstbewusste Party, sondern Lebenshaltung, die alle meine Schwächen mit einbezieht. Dazu gehört für mich, nicht immer und überall dem rein männlichen Bild zu entsprechen. Dazu gehört der „geschminkte“ öffentliche „Auftritt“ genau so, wie „ungeschminktes“ Sein in vertrauter Umgebung, manchmal halt nur im Kleid und Dreitagebart, weil (menschlich sicher verständlich) zu faul zum Rasieren. Trans ist individuelle Identität. Ja, das wollte ich heute sagen...
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q-de-1291 | Wünsche aus der Lesergemeinde erhalten werden - vielen Dank dafür. Es ist schön zu wissen, dass meine Wochenmails Anklang finden und Menschen erreichen. | Wochenmails 2002 - TransSisters
Wochenmails 2002
ich hoffe schon, dass Ihr die Mona Lisa Sendung der vergangenen Woche und den kurzen Bericht über mich als Wochenmail gewertet habt, ich hätte ohnehin nichts Richtiges zustande gebracht, viel zu groß war die Aufregung, wie der Beitrag über mich den nun ausfallen würde. Ich hatte im Vorfeld nicht im Geringsten geahnt, dass die Spannung so lange anhalten würde. Drei Tage vor dem Dreh und dann noch die ganze Woche bis zur Ausstrahlung hatte ich (um es ganz vorsichtig auszudrücken) ziemlich unruhige Nächte – die Tage waren wegen der beruflichen Anspannung Gott sei Dank erträglicher. Die ständigen Gedanken im Vorfeld, wie ich wohl auf welche Frage antworten würde, wurden dann durch die Fragestellungen ersetzt, ob ich denn halbwegs erträglich rübergekommen bin, ob das Material letztlich ein realistisches Bild von mir hergibt und wie denn nun die Reaktion meiner Umwelt ausfallen würde. Nun, der Deal war gemacht, ich wollte ihn auch nicht wieder Rückgängig machen und habe mich mental auf die unterschiedlichste Reaktionen vorbereitet und Vorkehrungen getroffen ausgewählte absehbare Reaktionen auszuschließen. Dazu gehörte die gezielte Information einiger meiner engsten Kollegen (sie sollten es von mir erfahren und nicht zufällig vor der Glotze) und ein absolutes Fernsehverbot für meine liebe Mutti. Und weil sie die Mutti ist, hört sie natürlich nicht auf meine Verbote, verbot ja früher selbst, musste also mit einer kleinen List vom möglichen sonntäglichen Kaffeetrinken vor dem Fernseher abgehalten werden. Und so musste mein großer Bruder just am Tage und in der Stunde meines öffentlichen Outings endlich mal die neuesten Urlaubsbilder vorführen – da ist natürlich keine Zeit zum fernsehen. Sicher, sie hätte noch immer über andere Zufälle davon erfahren können, doch dann hätte ich die Chance erst zu Reden und dann das Video vorzuführen. Ich bin mir im Nachhinein nicht sicher, ob ich wirklich wollte dass es funktionierte und jetzt doch ganz zufrieden, dass es geklappt hat. Soll sie ihr Bild von ihrem Sohn behalten, ich gönne es ihr. Zu tief müssten wir beide in längst vergangene und verdrängte Welten eintauchen, zu viele Zusammenhänge müsste ich erklären, die ich nicht schlüssig erklären kann und zu sehr liebe ich sie, um dauerhaftes Unverständnis zu hinterlassen.
Die Sendung selbst habe ich im Kreise einiger Freundinnen und Freunde gesehen, allein wollte ich in diesen Augenblicken nicht sein. Ja und dann ging’s einfach los, ganz am Anfang der Sendung, nach 7 oder 8 Minuten war’s mit mir auch schon vorbei und das Thema wurde noch einmal in einem Interview mit der mir ganz gut bekannten Charis Berger vertieft. Ich hatte ein insgesamt gutes Gefühl und wollte sehen, wie die Sendung das Thema abrundet. Doch keine Spur davon, das Telefon kam immer wieder dazwischen. De erste und für mich wohl wichtigste Anruf kam von einer meiner Töchter, die zufällig auf den Vorspann gestoßen ist und sofort die über Deutschland versprengte Familie informiert hat. „Pappi ich habe gerade den Beitrag über dich gesehen .... ich finde das toll ....du hattest das ja erzählt ... bisher nie thematisiert ... wir müssen endlich mal näher darüber reden“. Was soll ich sagen? Selbst wenn sich kurz darauf der Boden geöffnet hätte und ich für immer darin verschwunden wäre, die Sache hat sich allein dafür gelohnt. Kurz darauf hat sich meine Exfrau und Mutter meiner Kinder gemeldet, immerhin grundsätzliche Anerkennung signalisiert, natürlich das berühmte Haar in der Suppe gefunden und doch haben wir uns gleich auf ein gemeinsames freundschaftliches Abendessen verabredet. Ich weiß nicht mehr genau, wie der Abend weiter verlaufen ist, doch irgendwann war ich dann allein mit einer Videokassette, meinen Bildern meinen Worten und fremden Kommentaren. Noch am gleichen Abend gab’s so einige Anrufe von Freunden und Bekannten und natürlich etliche anerkennende Mails aus der Trans-Gemeinde. Ich wurde aber auch von mir bekannten Leuten, die nun gar nichts mit unserer Leidenschaft am Hut haben, mit Anerkennung überhäuft An dieser Stelle also mein aufrichtiger Dank an alle, die mich angerufen und auch geschrieben haben – ich fühle mich wirklich geehrt. Ja, und damit hat es sich mit den mir bekannten Reaktionen auch schon erledigt. Ich vermute zwar, dass bei dem einen oder anderen meiner Auftraggeber der Fernsehbeitrag bekannt ist, doch wirkliche Reaktionen darauf gab es nicht, weder positiv noch negativ. Warum eigentlich auch, es ist doch nichts weltbewegendes passiert. Interessant vielleicht, dass sich die Zugriffszahlen auf die Homepage der TransSisters für einige Tage fast verdreifacht haben. Ich habe es noch nicht überprüft, doch ich vermute, dass viele dieser Besucher über einen entsprechenden Link auf der Mona-Lisa-Seite des ZDF dahin gelangt sind – ein kleiner wohltuender Erfolg am Rande des Geschehens.
Mal abgesehen von dem persönlichen Lob (das natürlich sehr gut tut) hat sich in der Außenwirkung des Beitrages insgesamt gezeigt, dass es offensichtlich gelungen ist, das Thema Trans auch mal ganz unspektakulär darzustellen und als mögliches Lebenskonzept anzusprechen. Ich, aus meiner Sicht, hatte mir im Vorfeld genau eine solche Botschaft erhofft. Sicher, die Zusammenhänge, Freuden und Nöte sind viel komplizierter, als man (frau) in einem solchen Beitrag darstellen kann und hätten die wohl eher unbedarften ZuschauerInnen vermutlich auch überfordert. Doch aus meiner Sicht ist ein erster Schritt getan und dafür habe ich mich zwischenzeitlich noch einmal bei der Redakteurin, Helga Ettenhuber, und natürlich der Redaktion von ML bedankt. Ich hoffe schon, dass sich „Mona Lisa“ dieses Themas noch einmal annimmt, oder vielleicht das ZDF irgendwann bereit ist, das Phänomen „Trans“ etwas ausführlicher aufzuarbeiten. Mit meiner Unterstützung können die Macher in jedem Fall rechnen.
Ursprünglich wollte ich hier noch darüber berichten, wie ich mich in besagtem Beitrag selbst gesehen habe, denn es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob man in den Spiegel schaut, oder sich selbst auf der Mattscheibe agieren sieht, doch das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte und vielleicht eine eigene Wochenmail wert und davon soll es ja noch einige geben......
nun ist es doch passiert. Ich hatte gelegentlich schon berichtet, dass in mehr oder weniger großen Abständen auch bei mir mal eine Anfrage für eine bildliche Darstellung meiner Person in dem einen oder anderen Fernsehsender eingeht. Ihr kennt sicher alle diese Talk-Sendungen, die keiner sieht und über die doch jeder bescheid weiß. Zumeist sind meine Kontakte dorthin schon bei einer Nachfrage nach dem Konzept des Beitrages abgebrochen.
Und nun meldet sich in der vergangenen Woche eine Redakteurin der Sendung „Mona Lisa“ vom ZDF bei mir mit einer ausführlichen Mail und wird zudem nicht müde, mir Ihre konzeptionellen Vorstellungen in langen Telefonaten zu erläutern. Ich will’s kurz machen. Am Samstag war den ganzen Tag ein Fernsehteam bei mir. Wir haben mindestens 4 Stunden Filmmaterial gedreht, beim Einkaufen, im Park, auf der Straße, im Auto, zu Hause im Interview, vor dem Kleiderschrank, beim Schminken und beim abendlichen Ausgehen und Treffen mit einigen meiner Freundinnen. Thema war das „Rollenwechsel“ zwischen Mann und Frau mit all seinen Hintergründen und Zusammenhängen.
Ich hätte vorher nicht geglaubt, wie stressig so ein Tag sein kann. Für mich waren das 12 Stunden volle Konzentration, jedes Detail hatte ich im Auge, nichts wollte ich dem Zufall überlassen. Ständig war da die Angst vor einer eventuellen Fehldeutung meines Redens und Tun’s. Auf der anderen Seite war da der Wille, endlich einmal aus meiner Sicht zu vermitteln, dass Transgender feinfühlige und alltäglich Menschen sind, weitab von jedem Stigma psychischer Erkrankung oder gar Perversion. Es war schon ein manchmal schmerzhafter Spagat zwischen diesen beiden Positionen. Wie weit persönlich öffnen um wirklich Befindlichkeiten mitzuteilen und wo einfach nur grundsätzliche Lebenshaltung zeigen um den (vermutlich) unbedarften Zuschauer nicht zu überfordern? Fernsehleute wären nicht Fernsehleute, wenn sie nicht alles versuchten um auch die letzte Information aus ihren Protagonisten (so heiß der Hauptdarsteller im Frensehdeutsch) herauszukitzeln. Schlussendlich habe ich dann doch mehr von mir preisgegeben, als ich vorher für möglich hielt. Und doch habe ich auch im Nachgang das Gefühl zu keinem Zeitpunkt übervorteilt gewesen zu sein. Selbst mein bisher als geheim gehandeltes „erstes eigenes Kleid“ (Ihr erinnert Euch an die Geschichte?) habe ich aus dem Schrank geangelt und dann so ganz nebenbei einen kleinen privaten „Schminkkurs“ für Frauen und solche, die es gern wären veranstaltet. Und doch für gelegentlich im Fernsehen bedienten Voyeurismus war kein Platz.
Bei allem Termindruck und allem Stress, wir hatten eine Menge Spaß miteinander – eine interessante Erfahrung war es für mich allemal. Wer also am kommenden Sonntag (den 3.2.02) nichts besseres vor hat, mich mal in männlicher und weiblicher Rolle sehen will, dazu noch mein erstes Kleid, und zudem rausbekommen will, was das ZDF in 6 Minuten aus meinen Euch zur genüge bekannten Ansichten macht, der sollte sich die „Mona-Lisa“ – Sendung (ich glaube ab 18:15 Uhr) mal anschauen.
Genau das Anschauen ist noch immer ein wenig mein Problem. Meine Worte konnte ich kontrollieren und gelegentlich auch kommentieren oder gar korrigieren. Doch Bilder haben ihre eigene Sprache und hinzu kommt, dass der Betrachter diese Sprache nicht unbedingt verstehen muss. Zudem hängt für die gesamte Darstellung auch vieles vom Schnitt und den dazu gehörigen Kommentaren ab. Wird zum Schluss die vermittelte Message noch immer meine Message sein? Nun kann mir das ja auch egal sein. Nichts ist wohl uninteressanter als die Nachricht vom vergangenen Tag und bei den meisten ZuschauerInnen wird wohl nicht mehr als ein Gefühl, maximal ein „Aha“ übrig bleiben. Angesichts der Verbreitung der Sendung muss ich aber davon ausgehen, dass der Beitrag auch von Leuten gesehen wird, denen ich mich bisher nicht so privat geöffnet habe. Dazu besteht ja auch nicht immer Veranlassung und schon gar nicht im Berufsleben. Doch der weitere Umgang mit diesen Menschen hängt für mich von eben dieser, meiner Message ab. Gehen wir weiter ganz normal miteinander um, entsteht zusätzlicher Erklärungsbedarf oder werden Beziehungen sogar dauerhaft gestört? Ich weiß, diese Entwicklung hat keiner der beteiligten Macher wirklich in der Hand, doch ein paar Sorgen habe ich schon.....
Nun könnt Ihr mich natürlich fragen „warum hast Du es dann gemacht?“ Für mich war es einfach an der Zeit, die Gelegenheit selbst beim Schopf zu fassen. Gerade hatte ich mich über einen wenig gelungenen Radiobeitrag zum Berliner Transgender Netzwerk geärgert und festgestellt, dass es ja irgendwo an mir lag, keinen Einfluss genommen zu haben. Dann erreichte uns alle die Nachricht, dass die Bremer Polizei den Täter für ein scheußliches Verbrechen an einem kleinen Mädchen, wegen einiger aufgefundener Wäschestücke, im Bereich der „transvestitischen Fetischisten“ vermutet und nun in ihrem Fahndungsaufruf nach Personen mit „fetischistischen Neigungen“ sucht. Ich erspare mir dazu jedes Gleichnis, wonach sie wohl suchen würden, wenn anstelle alter Badeanzüge etwa die Kopfbedeckung eines religiösen Juden oder gar ein Paar Langlaufskier gefunden wären.... Nicht die Schlussfolgerung auf eine bestimmte Neigung des Täters macht mir Sorgen, die ist wohl berechtigt, es ist die pauschalisierende Message an die Bevölkerung – Transvestiten und Fetischisten sind pervers und damit zugleich potentielle Kinderschänder!
Oh nein, auch wenn es nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein sein sollte, ich hatte es für einen Tag selbst in der Hand klarzustellen, wer wir wirklich sind und ich konnte die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Für mich hat sich der Einsatz schon heute gelohnt und wir werden nächsten Sonntag sehen, ob es funktioniert hat.
In jedem Fall gibt es dann wieder eine ganze Menge zu berichten.
Seid also bis dahin ganz lieb gegrüßt
Ihr habt es sicher schon gemerkt, die Wochenmail heute mal wieder mit einem Tag Verspätung. Zu viele andere Dinge waren am Sonntag noch zu erledigen und zu bedenken. Ich hatte nicht die Ruhe für meine wöchentliche Betrachtung.
Der Trubel um den Jahreswechsel ist nun (endlich) vorbei und die vergangene Woche war angefüllt mit Arbeit und all den bekannten alltäglichen Dingen. Dazu gehörte endlich auch mal wieder ein „sportlicher Abend“ – ich gehe einmal in der Woche mit einigen FreundInnnen Squash spielen. Das hat sich schon vor gut einem Jahr ergeben und mit einigen kleinen Unterbrechungen haben wir bisher auch durchgehalten. Sport, wird manche(r ) sagen, was ist schon dabei? Ein wenig in die Jahre gekommen, bin ich nicht gerade ein sportlicher Typ und finde trotzdem Vergnügen daran, einen kleinen Ball mit aller Kraft an eine Wand zu donnern, ganz in der Hoffnung, dass eben dieser wieder zurück springt und mein Mitspieler die Möglichkeit hat Gleiches zu tun. Es ist ein wirklich schnelles Spiel, ich komme ganz schön ins Schwitzen und so manches mal laufe ich, mehr oder weniger verwundert, den vielen winzigen Sternen vor meinen Augen hinterher. Warum tue ich mir das an? Nun, ganz bestimmt nicht, weil die Höhen sportlichen Ruhmes erklimmen will und die Hoffnung auf diese Weise das leider immer noch hartnäckige „Bäuchlein“ los zu werden, habe ich schon längst aufgegeben. Zwei Dinge sind mir bei dieser Aktion wirklich wichtig. Zunächst einmal habe ich beim Spielen wegen der unvermeidlichen Anstrengung den Kopf wirklich fei, keine Zeit über die kleinen und großen Probleme des Lebens nachzudenken – ein wirklich herrliches Gefühl (!). Am wichtigsten ist mir jedoch die soziale Komponente dieser Stunden. Es ist die gemeinsame Erlebniswelt, die weit über den ursprünglichen Ansatz des Trans-Seins hinaus geht. Mitten im Alltag, haben wir uns eine Gelegenheit für gemeinsames Erleben und Kommunikation geschaffen und nicht selten reden wir beim unvermeidlichen abschließenden „keinen Snack und ein Bier dazu“ über die ganz keinen Freuden und Nöte, nehmen Anteil am Leben des Einzelnen. Das gegenseitige Bemühen um einander und die daraus entspringende Vertrautheit machen für mich den eigentlichen Wert dieser Runde aus. Ohne viel Aufwand, für kleines Geld und einzig durch Zuwendung ein regelmäßig schöner Abend.
Ich komme darauf, weil sich gerade auch in meinem Leben (neben dem Leben) noch zu oft künstlich erzeugte Höhepunkte befinden. Sicher, auch diese „High lights“ machen das Leben erst richtig bunt, sind Meilensteine und Erinnerungspunkte für spätere Draufsichten. Und genau so sicher braucht jeder Mensch Ereignisse, die sich sichtlich vom Alltag abheben. Doch das ist hier nicht gemeint.
Ich will das mal am eigenen Beispiel entwickeln. Auch vor meinen Eintritt in das Trans-Dasein, vor über drei Jahren, war ich ein aktiver Mensch. Ich hab mich mit Freunden getroffen, gelegentlich gab’s auch aufregende Partys, ich war im Kino, auch mal im Theater und dazu kamen noch die Freuden und Pflichten des Familienvaters. Viele dieser Aktivitäten gerieten in eine teilweise unerträgliche Routine und Trans sein konnte ich zudem auch nicht.
Doch dann kam der Tag Null – ich habe ja gelegentlich schon davon berichtet. Neues Terrain wurde erobert, ich erinnere mich noch genau an meine Aufbruchsstimmung – endlich befreit von bürgerlichen Klammern. Keine Bar und kein einschlägiges Event war wirklich sicher vor uns. Für etliche Monate war das Leben eine einzige Party. Ein Höhepunkt jagte den anderen und wenn in der Stadt mal nichts Besonderes los war, dann haben wir uns diese Höhepunkte selbst geschaffen. Jede in unserem transsisterlichen Umfeld brauchte jede sich bietende Möglichkeit des persönlichen Ausdrucks, wie die Luft zum atmen. Jede war mit jedem Gutfreund, das verbindende Element war die grundsätzlich gemeinsame Interessenlage. Die aktiven Transmenschen unter uns können diese Situation sicher auch am eigenen Erleben nachvollziehen, eine durchaus übliche und wohl auch notwendige Phase.
Für mich und einen erheblichen Teil meines Umfeldes hat es ungefähr ein Jahr (oder gar länger) gedauert, bis diese Euphorie in ein wenig Sprachlosigkeit über das Manko an wirklich tiefer sozialer Bindung umschlug. Und gemeint ist hier nicht unbedingt eine mögliche partnerschaftliche Beziehung. Kein noch so schönes Kleid, keine noch so aufwändige und rauschende Party (in eben diesem Kleid) kann auf Dauer wirklich alltagstaugliche soziale Beziehungen ersetzen. Und so hat sich auch die Struktur unseres Beisammenseins geändert. Die Begegnungen wurden individueller und weniger ausschweifend. Wir haben einen offenen Stammtisch geschaffen und sind damit auch offen für neue Kontakte und Impulse. Die einen spielen ganz nebenher Squash, andere tanzen Tango und so manches mal hilft man (frau) sich gegenseitig bei privaten oder beruflichen Problemen. Selbst Party ist nicht mehr bloße Ausgelassenheit, vielmehr Nachdenken über Inhalte und gemeinsame Aktion.
Dennoch: Am Ende einer jeden Party wird das gleißende Licht der Scheinwerfer, unter denen wir uns tummeln, immer von Irgendjemand ausgeschaltet. Und um im Bild zu bleiben: So Manche(r) hat aber auch den Wert einer zart flackernden Kerze neu schätzen gelernt und sorgt sich gern, dass sie nicht ausgeht und rechtzeitig ersetzt wird. Das macht zwar gelegentlich Mühe, ist aber lohnenswerter allemal.
Viele liebe Grüße, bis zur nächsten Woche
ein wirklich relaxtes Wochenende. Nach den Aufregungen der Feiertage und den Wiedereinstieg in den Berufsalltag, hab ich mir mal nichts wirklich Wichtiges für das Wochenende vorgenommen, einfach nur vor mich hin gefummelt, ein wenig gelesen, in der Post gekramt und beantwortet, ja sogar ferngesehen. Gerade mal am Samstagabend war ich aus – eine gute Freundin hat ihren „zweiten“ Geburtstag gefeiert – ich komme noch mal darauf zurück.
So um den Jahreswechsel habe ich über eine Zuschrift berichtet in der (ich nenne sie mal) J. über ihr erstes Ausgeherlebnis in weiblichem Outfit berichtet. Die Geschichte ist so spannend, dass ich sie gut verwahrt und schon mehrere male darin gelesen habe. J. nutzt die „günstige Gelegenheit“ einer geschäftlichen Reise in eine ferne Stadt, sich letzte notwendige Utensilien zuzulegen, stiehlt sich zu später Stunde aus dem Hotel um für eine kurze Zeit lang in weiblichem Outfit durch die Stadt zu schlendern. Vermutlich kaum etwas an ihr ist wirklich perfekt und doch sie tut es, muss es einfach tun. In den Straßen die unterschiedlichsten Begegnungen mit PassantInnen und gelegentliches Erkanntwerden. Erkannt als was? Ein Mann in Frauenkleidern! Sie ist unsicher, hat Angst vor eben diesem Erkanntwerden und der Preisgabe der Lächerlichkeit und läuft doch immer weiter. Eine ganze Stunde lang ganz allein in einer fremden Stadt. Dann schnell über die Garage in Hotel.... Ihr abschließendes Resümee: „Ich bin so froh und stolz, dass ich mich getraut habe! Was für ein phantastisches Abenteuer!“
Mit ähnlichen Geschichten kann so manche von uns aufwarten, aufgeschrieben bestimmt auch ähnlich spannend. Das erinnert mich an meinen ersten wirklichen, noch viel bescheideneren „Out – door - Versuch“. Es ist schon einige Jahre her, da war ich im Rahmen eines Projektes fast jeden Monat für ein paar Tage geschäftlich auf einer der beliebten deutschen Urlaubsinseln. Die Insel ist besonders in den kalten Jahreszeiten an einigen Stellen fast menschenleer. Ich wollte wissen, wie es sich ohne lange Hose, nur mit Strümpfen und einem Rock fühlt. Ein Rock war relativ schnell und einfach in einem second Hand - Geschäft erstanden. Und dann kam sie, die Nacht der Nächte. Ich ging am Strand spazieren, fast komplett gekleidet, wie eine Frau - zumindest habe ich mich so gefühlt. Ich werde dieses Gefühl nie vergessen. Der Wind blies leise und mein Rock umspielte die bestrumpften Beine. Es war lausig kalt und mir war warm, so angenehm, wie nie zuvor. Tauchte am Horizont doch der eine oder andere Spaziergänger auf, habe ich mich verschämt in die Dünen geflüchtet und mit klopfendem Herz eine neue „günstige Gelegenheit“ für mein Treiben abgepasst. Oh, ich war lange nicht so mutig wie J.! Und doch, in dieser Nacht hatte ich eine unsichtbare Grenze überschritten. Ich fühlte es ganz tief in mir und hatte noch Tage danach dieses Hochgefühl, aber auch etliche nicht definierte Ängste – es würde wohl kein Zurück mehr geben.
Es ist wahrlich eine unsichtbare Tür, die ein wirklicher Trans wohl irgendwann durchschreitet und geht ER durch, dann kann SIE noch hören, wie sie zuschlägt. Jede(r ) von uns kennt diese Situation und all die Versuche zurückzukehren („ich schmeiß die Klamotten weg und kehre ins normale Leben zurück“) sind von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Die Frage ist dann nur, wohin frau weiter geht und wie schnell sie geht. J. hat den Schritt durch diese imaginäre Tür gewagt und ich habe ihr dazu in meiner Antwortmail geraten „Genieße jeden Schritt, denn wenn Du ihn gegangen bist, liegt er hinter Dir.....“. Ich meine, eine neue spannende Welt tut sich uns auf in der und mit der wir ganz behutsam umgehen sollten. Und ich weiß inzwischen, dass es noch mehr solcher Türen gibt, durch die eine Rückkehr kaum möglich ist.
Mit jedem Schritt geben wir unserer eigenen Persönlichkeit einen neuen Rahmen der Entfaltung und verändern uns selbst damit – ganz egal ob individuell gewollt oder nicht. Mit diesen eigenen Veränderungen zu leben ist nicht immer einfach. Und doch, (und es fällt mir noch immer schwer es wirklich anzuerkennen), der Weg ist das Ziel. Es geht nicht hauptsächlich darum, einen „Fummel“ zu tragen, „ganz“ oder „wie“ Frau zu sein – das ist die Oberfläche. Es geht um die Entfaltung des Wesens eines jeden von uns, wenn Ihr so wollt um eine der ältesten philosophischen Fragen überhaupt, nämlich dem Verhältnis von Inhalt und Form einer einzigen Sache, eines ganz individuellen Menschen. Der Weg, der zu einer möglichen Übereinstimmung dieser Komponenten führt, hat für uns Transgender wohl einen klar definierten Anfang, eben jene erdachte Tür, doch er hat kein Ende, weil wir uns auf diesem Weg ständig selbst verändern. Warum also, sollte man nicht jeden Schritt genießen und verharren wenn es besonders schön ist? Vor jedem weiteren Schritt sollte man (frau) sich schon fragen, ob sie ihn wirklich gehen will. Und weil wir alle in einer ganz konkreten Umwelt leben, könnten hinter der nächsten Tür schon Veränderungen lauern, mit denen zu leben erst (mitunter schwer) erlernt werden muss. Auch dann ist wieder Verharren angezeigt.
Unsere Freundin S. hat also ihren zweiten „Geburtstag“ gefeiert. Ich weiß, dass auch sie schon vor viel längerer Zeit die von mir beschriebene unsichtbare Pforte durchschritten hat. Sie war schon eine ganze Weile ihren Weg gegangen und betitelt das konsequente Bekenntnis zu ihrer wunderbaren Eigenschaft (Trans zu sein) als ihren zweiten Geburtstag. Wieder eine Tür. Und von ihr selbst, nach reiflicher Überlegung, kräftig zugeschlagen. Seit ungefähr dieser Zeit kenne ich sie ganz gut und weiß, dass sie verweilte, wenn es besonders schön und einen Schritt weiter ging, wenn es Zeit dazu war. S. hat sich in dieser Zeit auch verändert, ist auf ihrem Weg zu einer für mich besonderen Persönlichkeit geworden. Schon lange nicht mehr, ein üblicher Mann und noch immer nicht eine üblich Frau – einfach nur S.
Ich verabschiede mich aus dieser für mich, auch nach mehrfachem Lesen, ein wenig verwirrend philosophischen Wochenmail und wünsche Euch allen eine behutsame und schöne Woche
da ist es nun, das Neue Jahr, wie erwartet, „gesegnet“ mit den alten Wünschen und Sorgen und natürlich neuem Mut, all die Dinge anzugehen, die das Leben möglich oder auch schöner machen. Eigentlich ist es wie zu jedem Jahreswechsel....
Auch zu dieser Gelegenheit habe wieder eine ganze Menge lieber und guter Wünsche aus der „Lesergemeinde“ erhalten - vielen Dank. Und das ist hier nicht nur so gesagt. Gelegentlich ist es schon wichtig für mich, zu erfahren, dass diese Mails gelesen werden und so manche von Euch meine Gedankengänge nachvollziehen kann. Das ist für mich, wie ein endloses Gespräch mit Menschen, die mich verstehen, die meine Sorgen und Nöte teilen, denen ich Mut machen kann und die mir selbst Mut machen.
Für die diesjährige Sylvesterparty hab ich mal wieder eines meiner schönsten Kleider rausgekramt. Seit genau drei Jahren (also mit Beginn meiner äußerlich weiblichen Erscheinungsform) lasse ich es mir nicht nehmen, den Jahreswechsel mit den Freunden zu begehen, die ich am meisten mag und die mich kennen, akzeptieren und lieben, wie ich bin. In diesem Jahr gleich noch verbunden mit einer wirklich gelungenen Einweihungsparty der neuen Wohnung unserer Freundin Regina und Frau. Ungeahnter Höhepunkt des Abends war wohl der Besuch des größten Teils der Hausnachbarn auf unserer Party. Wirklich angenehm, dass es bei den Nachbarn keine ersichtlichen Irritationen gab in eine reine „Frauenparty“ einzutauchen. Ganz im Gegenteil, wir haben alle viel gelacht, getanzt und uns prächtig amüsiert. Ganz im Nachgang wurden im Haus sogar Stimmen laut, die anregten, im Sommer mal eine kleine Hofparty mit uns zu veranstalten. Ich hatte bei all den zufälligen Begegnungen schon das Gefühl der Anerkennung und wohl auch der Hochachtung vor unserer Lebensweise – ganz nach dem Motto: Ja, diese Menschen leben, wie sie es als richtig empfinden, sie haben die Stärke es einfach zu tun. Na, bei so viel Anerkennung und Selbstverständlichkeit ist frau doch besonders charmant und ausgelassen. Und so haben wir das (gewünschte) Bild einer selbstbestimmten ausgeglichenen Gemeinde vermittelt. Eine Außendarstellung, die nach meiner Erfahrung auch ihre Probleme hat.
Bei vielen bekennenden Transgendern ist es nämlich längst nicht so, dass sie mit ihrem Bekenntnis alle wichtigen Lebensprobleme gelöst und ihren inneren Frieden gefunden haben. Ganz im Gegenteil, sie begeben sich in ihrem Innern und natürlich auch in Bezug zu ihrer Umwelt auf ein ausgesprochen unwegsames Terrain. Ohne Zweifel gehört viel Mut und menschliche Stärke dazu, in unserer Weise aus gängigen gesellschaftlichen Normen auszubrechen und den ganz persönlichen Wert der vordefinierten Geschlechterrollen neu zu bestimmen – eigene Wertmaßstäbe zu entwickeln und auch zu leben. Wären wir alle klar und rational denkende Wissenschaftler(innen), dann ließe sich sicher leicht eine logische Begründung für die Aufweichung der gesellschaftlichen Geschlechterrollen finden. Doch genau darum geht es nicht. Es geht um ganz individuelle und noch mehr komplizierte innere psychische Zustände und Abläufe, die so manchen von uns bewegen, sich eben weiblich auszudrücken. Das verrückte (und damit für die Außenwelt komplizierte) ist, dass sich dieser Ausdruck wiederum, in einem gewissen Spektrum, an einzelnen Bestandteilen der eben aufgebrochenen Geschlechterrollen orientiert. Dazu gehören neben weiblicher Kleidung, Make Up und häufig neuen Haaren auch marginale Veränderungen in unserem Verhalten und Auftreten. Verhalten und Auftreten? Ich hab’s schon oft und nicht nur an mir selbst erlebt. Mal abgesehen davon, dass frau nicht breitbeinig den Rock strapaziert und sich nicht auf den Barhocker lümmelt, wie Er es vielleicht tun würde. Gerade in der Gemeinschaft entsteht auch eine ganz besondere Atmosphäre von selbstverständlichem Sein und ein offen zur Schau getragenes Selbstbewusstsein. Gelegentliche Außenwirkung: Hey, ein cooler Typ in ausgesuchter weiblicher (Ver?)Kleidung, der (die) weiß was er will, hat sein Leben geregelt – ein bewundernswerter starker Mensch. Ich bin nicht glücklich, wenn ich merke, dass ich einen solchen Eindruck verbreitet habe. Denn wie zuvor als „Nurmann“ wird die bloße Erscheinung und nicht das Wesen beurteilt. Wenn sie doch nur begreifen würden, dass Trans eben genau „dazwischen“ heißt und dass all die lustigen, chicen oder skurrilen Typen genau so (vielleicht noch mehr) problembehaftet sind, wie jeder andere beliebige Mensch, der in der Lage ist, sein eigenes Sein zu reflektieren!
Ich weiß, wir sind zu erheblichem Teil selbst daran schuld. Und doch, wie ist anders das jähe Ende der wirklich beeindruckenden Erfolgsstory der (erst unlängst besprochenen) Carola Paas zu erklären? Liest man auf Ihrer Internetseite (http://www.carolapaas.de), dann erhält man das Bild eines wirklich starken und erfolgreichen Menschen, ist sicher, dass sie ihre wichtigste Lebensetappe genau so bewältigt, wie alle anderen kleinen und großen Probleme ihres Lebens. Doch zu Beurteilen ist nur die bloße Erscheinung – ganz tief in sich drin war sie genau so verletzbar, wie jeder und jede andere, konnte den Entzug für sie wichtiger Werte wie die Unverletzbarkeit ihrer Persönlichkeit und den Anspruch auf eine Lebensgrundlage nicht ertragen.
Sagen will ich: liebe LeserInnen, die Ihr nicht selbst Trans seid, beurteilt nicht nur, was Ihr seht, glaubt nicht der bloßen Erscheinung - schaut in den Mensch hinein und die Grenzen zwischen rein männlicher und rein weiblicher Erscheinung werden sich auflösen. Es entsteht das Abbild eines einzigen „normalen“ Menschen, mit genau so vielen Stärken und Schwächen, wie Ihr selbst sie habt und bitte, richtet Euer Verhalten danach aus.
Ich habe in den letzten Tagen viel mit meinen engsten FreundInnen darüber gesprochen, wie denn nun das adäquate Abbild eines Transgenders aussehen könnte. Ich selbst bin ja, wie schon gesagt, noch viel weniger „perfekte Frau“, als ein „perfekter Mann“. Zum Beispiel kann man die Begegnungen mit „Außenstehenden“ auch nutzen, nicht nur über (Trans) Erfolge, sondern auch über die damit zusammenhängenden Probleme, Sorgen und Nöte zu reden. Trans ist für mich nicht vordergründig selbstbewusste Party, sondern Lebenshaltung, die alle meine Schwächen mit einbezieht. Dazu gehört für mich, nicht immer und überall dem rein männlichen Bild zu entsprechen. Dazu gehört der „geschminkte“ öffentliche „Auftritt“ genau so, wie „ungeschminktes“ Sein in vertrauter Umgebung, manchmal halt nur im Kleid und Dreitagebart, weil (menschlich sicher verständlich) zu faul zum Rasieren. Trans ist individuelle Identität. Ja, das wollte ich heute sagen...
Seid ganz lieb gegrüßt bis zur nächsten Woche | Ev. Kirchengemeinde Hillscheid-2 | Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen - Natur. Kultur. Keramik.
14.00 Uhr In einem Festgottesdienst wird unsere neue Pfarrerin Lisa Maria Gapp von Pröpstin
Annegret Puttkammer ordiniert und in ihr Amt eingeführt. Dazu laden wir herzlich ein.
Die Kollekte dieses Gottesdienstes ist je zur Hälfe bestimmt für die Jugendarbeit und die Kirchenmusik in der eigenen Gemeinde. | de |
q-de-1291 | Wünsche aus der Lesergemeinde erhalten werden - vielen Dank dafür. Es ist schön zu wissen, dass meine Wochenmails Anklang finden und Menschen erreichen. | Wochenmails 2002 - TransSisters
Wochenmails 2002
ich hoffe schon, dass Ihr die Mona Lisa Sendung der vergangenen Woche und den kurzen Bericht über mich als Wochenmail gewertet habt, ich hätte ohnehin nichts Richtiges zustande gebracht, viel zu groß war die Aufregung, wie der Beitrag über mich den nun ausfallen würde. Ich hatte im Vorfeld nicht im Geringsten geahnt, dass die Spannung so lange anhalten würde. Drei Tage vor dem Dreh und dann noch die ganze Woche bis zur Ausstrahlung hatte ich (um es ganz vorsichtig auszudrücken) ziemlich unruhige Nächte – die Tage waren wegen der beruflichen Anspannung Gott sei Dank erträglicher. Die ständigen Gedanken im Vorfeld, wie ich wohl auf welche Frage antworten würde, wurden dann durch die Fragestellungen ersetzt, ob ich denn halbwegs erträglich rübergekommen bin, ob das Material letztlich ein realistisches Bild von mir hergibt und wie denn nun die Reaktion meiner Umwelt ausfallen würde. Nun, der Deal war gemacht, ich wollte ihn auch nicht wieder Rückgängig machen und habe mich mental auf die unterschiedlichste Reaktionen vorbereitet und Vorkehrungen getroffen ausgewählte absehbare Reaktionen auszuschließen. Dazu gehörte die gezielte Information einiger meiner engsten Kollegen (sie sollten es von mir erfahren und nicht zufällig vor der Glotze) und ein absolutes Fernsehverbot für meine liebe Mutti. Und weil sie die Mutti ist, hört sie natürlich nicht auf meine Verbote, verbot ja früher selbst, musste also mit einer kleinen List vom möglichen sonntäglichen Kaffeetrinken vor dem Fernseher abgehalten werden. Und so musste mein großer Bruder just am Tage und in der Stunde meines öffentlichen Outings endlich mal die neuesten Urlaubsbilder vorführen – da ist natürlich keine Zeit zum fernsehen. Sicher, sie hätte noch immer über andere Zufälle davon erfahren können, doch dann hätte ich die Chance erst zu Reden und dann das Video vorzuführen. Ich bin mir im Nachhinein nicht sicher, ob ich wirklich wollte dass es funktionierte und jetzt doch ganz zufrieden, dass es geklappt hat. Soll sie ihr Bild von ihrem Sohn behalten, ich gönne es ihr. Zu tief müssten wir beide in längst vergangene und verdrängte Welten eintauchen, zu viele Zusammenhänge müsste ich erklären, die ich nicht schlüssig erklären kann und zu sehr liebe ich sie, um dauerhaftes Unverständnis zu hinterlassen.
Die Sendung selbst habe ich im Kreise einiger Freundinnen und Freunde gesehen, allein wollte ich in diesen Augenblicken nicht sein. Ja und dann ging’s einfach los, ganz am Anfang der Sendung, nach 7 oder 8 Minuten war’s mit mir auch schon vorbei und das Thema wurde noch einmal in einem Interview mit der mir ganz gut bekannten Charis Berger vertieft. Ich hatte ein insgesamt gutes Gefühl und wollte sehen, wie die Sendung das Thema abrundet. Doch keine Spur davon, das Telefon kam immer wieder dazwischen. De erste und für mich wohl wichtigste Anruf kam von einer meiner Töchter, die zufällig auf den Vorspann gestoßen ist und sofort die über Deutschland versprengte Familie informiert hat. „Pappi ich habe gerade den Beitrag über dich gesehen .... ich finde das toll ....du hattest das ja erzählt ... bisher nie thematisiert ... wir müssen endlich mal näher darüber reden“. Was soll ich sagen? Selbst wenn sich kurz darauf der Boden geöffnet hätte und ich für immer darin verschwunden wäre, die Sache hat sich allein dafür gelohnt. Kurz darauf hat sich meine Exfrau und Mutter meiner Kinder gemeldet, immerhin grundsätzliche Anerkennung signalisiert, natürlich das berühmte Haar in der Suppe gefunden und doch haben wir uns gleich auf ein gemeinsames freundschaftliches Abendessen verabredet. Ich weiß nicht mehr genau, wie der Abend weiter verlaufen ist, doch irgendwann war ich dann allein mit einer Videokassette, meinen Bildern meinen Worten und fremden Kommentaren. Noch am gleichen Abend gab’s so einige Anrufe von Freunden und Bekannten und natürlich etliche anerkennende Mails aus der Trans-Gemeinde. Ich wurde aber auch von mir bekannten Leuten, die nun gar nichts mit unserer Leidenschaft am Hut haben, mit Anerkennung überhäuft An dieser Stelle also mein aufrichtiger Dank an alle, die mich angerufen und auch geschrieben haben – ich fühle mich wirklich geehrt. Ja, und damit hat es sich mit den mir bekannten Reaktionen auch schon erledigt. Ich vermute zwar, dass bei dem einen oder anderen meiner Auftraggeber der Fernsehbeitrag bekannt ist, doch wirkliche Reaktionen darauf gab es nicht, weder positiv noch negativ. Warum eigentlich auch, es ist doch nichts weltbewegendes passiert. Interessant vielleicht, dass sich die Zugriffszahlen auf die Homepage der TransSisters für einige Tage fast verdreifacht haben. Ich habe es noch nicht überprüft, doch ich vermute, dass viele dieser Besucher über einen entsprechenden Link auf der Mona-Lisa-Seite des ZDF dahin gelangt sind – ein kleiner wohltuender Erfolg am Rande des Geschehens.
Mal abgesehen von dem persönlichen Lob (das natürlich sehr gut tut) hat sich in der Außenwirkung des Beitrages insgesamt gezeigt, dass es offensichtlich gelungen ist, das Thema Trans auch mal ganz unspektakulär darzustellen und als mögliches Lebenskonzept anzusprechen. Ich, aus meiner Sicht, hatte mir im Vorfeld genau eine solche Botschaft erhofft. Sicher, die Zusammenhänge, Freuden und Nöte sind viel komplizierter, als man (frau) in einem solchen Beitrag darstellen kann und hätten die wohl eher unbedarften ZuschauerInnen vermutlich auch überfordert. Doch aus meiner Sicht ist ein erster Schritt getan und dafür habe ich mich zwischenzeitlich noch einmal bei der Redakteurin, Helga Ettenhuber, und natürlich der Redaktion von ML bedankt. Ich hoffe schon, dass sich „Mona Lisa“ dieses Themas noch einmal annimmt, oder vielleicht das ZDF irgendwann bereit ist, das Phänomen „Trans“ etwas ausführlicher aufzuarbeiten. Mit meiner Unterstützung können die Macher in jedem Fall rechnen.
Ursprünglich wollte ich hier noch darüber berichten, wie ich mich in besagtem Beitrag selbst gesehen habe, denn es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob man in den Spiegel schaut, oder sich selbst auf der Mattscheibe agieren sieht, doch das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte und vielleicht eine eigene Wochenmail wert und davon soll es ja noch einige geben......
nun ist es doch passiert. Ich hatte gelegentlich schon berichtet, dass in mehr oder weniger großen Abständen auch bei mir mal eine Anfrage für eine bildliche Darstellung meiner Person in dem einen oder anderen Fernsehsender eingeht. Ihr kennt sicher alle diese Talk-Sendungen, die keiner sieht und über die doch jeder bescheid weiß. Zumeist sind meine Kontakte dorthin schon bei einer Nachfrage nach dem Konzept des Beitrages abgebrochen.
Und nun meldet sich in der vergangenen Woche eine Redakteurin der Sendung „Mona Lisa“ vom ZDF bei mir mit einer ausführlichen Mail und wird zudem nicht müde, mir Ihre konzeptionellen Vorstellungen in langen Telefonaten zu erläutern. Ich will’s kurz machen. Am Samstag war den ganzen Tag ein Fernsehteam bei mir. Wir haben mindestens 4 Stunden Filmmaterial gedreht, beim Einkaufen, im Park, auf der Straße, im Auto, zu Hause im Interview, vor dem Kleiderschrank, beim Schminken und beim abendlichen Ausgehen und Treffen mit einigen meiner Freundinnen. Thema war das „Rollenwechsel“ zwischen Mann und Frau mit all seinen Hintergründen und Zusammenhängen.
Ich hätte vorher nicht geglaubt, wie stressig so ein Tag sein kann. Für mich waren das 12 Stunden volle Konzentration, jedes Detail hatte ich im Auge, nichts wollte ich dem Zufall überlassen. Ständig war da die Angst vor einer eventuellen Fehldeutung meines Redens und Tun’s. Auf der anderen Seite war da der Wille, endlich einmal aus meiner Sicht zu vermitteln, dass Transgender feinfühlige und alltäglich Menschen sind, weitab von jedem Stigma psychischer Erkrankung oder gar Perversion. Es war schon ein manchmal schmerzhafter Spagat zwischen diesen beiden Positionen. Wie weit persönlich öffnen um wirklich Befindlichkeiten mitzuteilen und wo einfach nur grundsätzliche Lebenshaltung zeigen um den (vermutlich) unbedarften Zuschauer nicht zu überfordern? Fernsehleute wären nicht Fernsehleute, wenn sie nicht alles versuchten um auch die letzte Information aus ihren Protagonisten (so heiß der Hauptdarsteller im Frensehdeutsch) herauszukitzeln. Schlussendlich habe ich dann doch mehr von mir preisgegeben, als ich vorher für möglich hielt. Und doch habe ich auch im Nachgang das Gefühl zu keinem Zeitpunkt übervorteilt gewesen zu sein. Selbst mein bisher als geheim gehandeltes „erstes eigenes Kleid“ (Ihr erinnert Euch an die Geschichte?) habe ich aus dem Schrank geangelt und dann so ganz nebenbei einen kleinen privaten „Schminkkurs“ für Frauen und solche, die es gern wären veranstaltet. Und doch für gelegentlich im Fernsehen bedienten Voyeurismus war kein Platz.
Bei allem Termindruck und allem Stress, wir hatten eine Menge Spaß miteinander – eine interessante Erfahrung war es für mich allemal. Wer also am kommenden Sonntag (den 3.2.02) nichts besseres vor hat, mich mal in männlicher und weiblicher Rolle sehen will, dazu noch mein erstes Kleid, und zudem rausbekommen will, was das ZDF in 6 Minuten aus meinen Euch zur genüge bekannten Ansichten macht, der sollte sich die „Mona-Lisa“ – Sendung (ich glaube ab 18:15 Uhr) mal anschauen.
Genau das Anschauen ist noch immer ein wenig mein Problem. Meine Worte konnte ich kontrollieren und gelegentlich auch kommentieren oder gar korrigieren. Doch Bilder haben ihre eigene Sprache und hinzu kommt, dass der Betrachter diese Sprache nicht unbedingt verstehen muss. Zudem hängt für die gesamte Darstellung auch vieles vom Schnitt und den dazu gehörigen Kommentaren ab. Wird zum Schluss die vermittelte Message noch immer meine Message sein? Nun kann mir das ja auch egal sein. Nichts ist wohl uninteressanter als die Nachricht vom vergangenen Tag und bei den meisten ZuschauerInnen wird wohl nicht mehr als ein Gefühl, maximal ein „Aha“ übrig bleiben. Angesichts der Verbreitung der Sendung muss ich aber davon ausgehen, dass der Beitrag auch von Leuten gesehen wird, denen ich mich bisher nicht so privat geöffnet habe. Dazu besteht ja auch nicht immer Veranlassung und schon gar nicht im Berufsleben. Doch der weitere Umgang mit diesen Menschen hängt für mich von eben dieser, meiner Message ab. Gehen wir weiter ganz normal miteinander um, entsteht zusätzlicher Erklärungsbedarf oder werden Beziehungen sogar dauerhaft gestört? Ich weiß, diese Entwicklung hat keiner der beteiligten Macher wirklich in der Hand, doch ein paar Sorgen habe ich schon.....
Nun könnt Ihr mich natürlich fragen „warum hast Du es dann gemacht?“ Für mich war es einfach an der Zeit, die Gelegenheit selbst beim Schopf zu fassen. Gerade hatte ich mich über einen wenig gelungenen Radiobeitrag zum Berliner Transgender Netzwerk geärgert und festgestellt, dass es ja irgendwo an mir lag, keinen Einfluss genommen zu haben. Dann erreichte uns alle die Nachricht, dass die Bremer Polizei den Täter für ein scheußliches Verbrechen an einem kleinen Mädchen, wegen einiger aufgefundener Wäschestücke, im Bereich der „transvestitischen Fetischisten“ vermutet und nun in ihrem Fahndungsaufruf nach Personen mit „fetischistischen Neigungen“ sucht. Ich erspare mir dazu jedes Gleichnis, wonach sie wohl suchen würden, wenn anstelle alter Badeanzüge etwa die Kopfbedeckung eines religiösen Juden oder gar ein Paar Langlaufskier gefunden wären.... Nicht die Schlussfolgerung auf eine bestimmte Neigung des Täters macht mir Sorgen, die ist wohl berechtigt, es ist die pauschalisierende Message an die Bevölkerung – Transvestiten und Fetischisten sind pervers und damit zugleich potentielle Kinderschänder!
Oh nein, auch wenn es nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein sein sollte, ich hatte es für einen Tag selbst in der Hand klarzustellen, wer wir wirklich sind und ich konnte die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Für mich hat sich der Einsatz schon heute gelohnt und wir werden nächsten Sonntag sehen, ob es funktioniert hat.
In jedem Fall gibt es dann wieder eine ganze Menge zu berichten.
Seid also bis dahin ganz lieb gegrüßt
Ihr habt es sicher schon gemerkt, die Wochenmail heute mal wieder mit einem Tag Verspätung. Zu viele andere Dinge waren am Sonntag noch zu erledigen und zu bedenken. Ich hatte nicht die Ruhe für meine wöchentliche Betrachtung.
Der Trubel um den Jahreswechsel ist nun (endlich) vorbei und die vergangene Woche war angefüllt mit Arbeit und all den bekannten alltäglichen Dingen. Dazu gehörte endlich auch mal wieder ein „sportlicher Abend“ – ich gehe einmal in der Woche mit einigen FreundInnnen Squash spielen. Das hat sich schon vor gut einem Jahr ergeben und mit einigen kleinen Unterbrechungen haben wir bisher auch durchgehalten. Sport, wird manche(r ) sagen, was ist schon dabei? Ein wenig in die Jahre gekommen, bin ich nicht gerade ein sportlicher Typ und finde trotzdem Vergnügen daran, einen kleinen Ball mit aller Kraft an eine Wand zu donnern, ganz in der Hoffnung, dass eben dieser wieder zurück springt und mein Mitspieler die Möglichkeit hat Gleiches zu tun. Es ist ein wirklich schnelles Spiel, ich komme ganz schön ins Schwitzen und so manches mal laufe ich, mehr oder weniger verwundert, den vielen winzigen Sternen vor meinen Augen hinterher. Warum tue ich mir das an? Nun, ganz bestimmt nicht, weil die Höhen sportlichen Ruhmes erklimmen will und die Hoffnung auf diese Weise das leider immer noch hartnäckige „Bäuchlein“ los zu werden, habe ich schon längst aufgegeben. Zwei Dinge sind mir bei dieser Aktion wirklich wichtig. Zunächst einmal habe ich beim Spielen wegen der unvermeidlichen Anstrengung den Kopf wirklich fei, keine Zeit über die kleinen und großen Probleme des Lebens nachzudenken – ein wirklich herrliches Gefühl (!). Am wichtigsten ist mir jedoch die soziale Komponente dieser Stunden. Es ist die gemeinsame Erlebniswelt, die weit über den ursprünglichen Ansatz des Trans-Seins hinaus geht. Mitten im Alltag, haben wir uns eine Gelegenheit für gemeinsames Erleben und Kommunikation geschaffen und nicht selten reden wir beim unvermeidlichen abschließenden „keinen Snack und ein Bier dazu“ über die ganz keinen Freuden und Nöte, nehmen Anteil am Leben des Einzelnen. Das gegenseitige Bemühen um einander und die daraus entspringende Vertrautheit machen für mich den eigentlichen Wert dieser Runde aus. Ohne viel Aufwand, für kleines Geld und einzig durch Zuwendung ein regelmäßig schöner Abend.
Ich komme darauf, weil sich gerade auch in meinem Leben (neben dem Leben) noch zu oft künstlich erzeugte Höhepunkte befinden. Sicher, auch diese „High lights“ machen das Leben erst richtig bunt, sind Meilensteine und Erinnerungspunkte für spätere Draufsichten. Und genau so sicher braucht jeder Mensch Ereignisse, die sich sichtlich vom Alltag abheben. Doch das ist hier nicht gemeint.
Ich will das mal am eigenen Beispiel entwickeln. Auch vor meinen Eintritt in das Trans-Dasein, vor über drei Jahren, war ich ein aktiver Mensch. Ich hab mich mit Freunden getroffen, gelegentlich gab’s auch aufregende Partys, ich war im Kino, auch mal im Theater und dazu kamen noch die Freuden und Pflichten des Familienvaters. Viele dieser Aktivitäten gerieten in eine teilweise unerträgliche Routine und Trans sein konnte ich zudem auch nicht.
Doch dann kam der Tag Null – ich habe ja gelegentlich schon davon berichtet. Neues Terrain wurde erobert, ich erinnere mich noch genau an meine Aufbruchsstimmung – endlich befreit von bürgerlichen Klammern. Keine Bar und kein einschlägiges Event war wirklich sicher vor uns. Für etliche Monate war das Leben eine einzige Party. Ein Höhepunkt jagte den anderen und wenn in der Stadt mal nichts Besonderes los war, dann haben wir uns diese Höhepunkte selbst geschaffen. Jede in unserem transsisterlichen Umfeld brauchte jede sich bietende Möglichkeit des persönlichen Ausdrucks, wie die Luft zum atmen. Jede war mit jedem Gutfreund, das verbindende Element war die grundsätzlich gemeinsame Interessenlage. Die aktiven Transmenschen unter uns können diese Situation sicher auch am eigenen Erleben nachvollziehen, eine durchaus übliche und wohl auch notwendige Phase.
Für mich und einen erheblichen Teil meines Umfeldes hat es ungefähr ein Jahr (oder gar länger) gedauert, bis diese Euphorie in ein wenig Sprachlosigkeit über das Manko an wirklich tiefer sozialer Bindung umschlug. Und gemeint ist hier nicht unbedingt eine mögliche partnerschaftliche Beziehung. Kein noch so schönes Kleid, keine noch so aufwändige und rauschende Party (in eben diesem Kleid) kann auf Dauer wirklich alltagstaugliche soziale Beziehungen ersetzen. Und so hat sich auch die Struktur unseres Beisammenseins geändert. Die Begegnungen wurden individueller und weniger ausschweifend. Wir haben einen offenen Stammtisch geschaffen und sind damit auch offen für neue Kontakte und Impulse. Die einen spielen ganz nebenher Squash, andere tanzen Tango und so manches mal hilft man (frau) sich gegenseitig bei privaten oder beruflichen Problemen. Selbst Party ist nicht mehr bloße Ausgelassenheit, vielmehr Nachdenken über Inhalte und gemeinsame Aktion.
Dennoch: Am Ende einer jeden Party wird das gleißende Licht der Scheinwerfer, unter denen wir uns tummeln, immer von Irgendjemand ausgeschaltet. Und um im Bild zu bleiben: So Manche(r) hat aber auch den Wert einer zart flackernden Kerze neu schätzen gelernt und sorgt sich gern, dass sie nicht ausgeht und rechtzeitig ersetzt wird. Das macht zwar gelegentlich Mühe, ist aber lohnenswerter allemal.
Viele liebe Grüße, bis zur nächsten Woche
ein wirklich relaxtes Wochenende. Nach den Aufregungen der Feiertage und den Wiedereinstieg in den Berufsalltag, hab ich mir mal nichts wirklich Wichtiges für das Wochenende vorgenommen, einfach nur vor mich hin gefummelt, ein wenig gelesen, in der Post gekramt und beantwortet, ja sogar ferngesehen. Gerade mal am Samstagabend war ich aus – eine gute Freundin hat ihren „zweiten“ Geburtstag gefeiert – ich komme noch mal darauf zurück.
So um den Jahreswechsel habe ich über eine Zuschrift berichtet in der (ich nenne sie mal) J. über ihr erstes Ausgeherlebnis in weiblichem Outfit berichtet. Die Geschichte ist so spannend, dass ich sie gut verwahrt und schon mehrere male darin gelesen habe. J. nutzt die „günstige Gelegenheit“ einer geschäftlichen Reise in eine ferne Stadt, sich letzte notwendige Utensilien zuzulegen, stiehlt sich zu später Stunde aus dem Hotel um für eine kurze Zeit lang in weiblichem Outfit durch die Stadt zu schlendern. Vermutlich kaum etwas an ihr ist wirklich perfekt und doch sie tut es, muss es einfach tun. In den Straßen die unterschiedlichsten Begegnungen mit PassantInnen und gelegentliches Erkanntwerden. Erkannt als was? Ein Mann in Frauenkleidern! Sie ist unsicher, hat Angst vor eben diesem Erkanntwerden und der Preisgabe der Lächerlichkeit und läuft doch immer weiter. Eine ganze Stunde lang ganz allein in einer fremden Stadt. Dann schnell über die Garage in Hotel.... Ihr abschließendes Resümee: „Ich bin so froh und stolz, dass ich mich getraut habe! Was für ein phantastisches Abenteuer!“
Mit ähnlichen Geschichten kann so manche von uns aufwarten, aufgeschrieben bestimmt auch ähnlich spannend. Das erinnert mich an meinen ersten wirklichen, noch viel bescheideneren „Out – door - Versuch“. Es ist schon einige Jahre her, da war ich im Rahmen eines Projektes fast jeden Monat für ein paar Tage geschäftlich auf einer der beliebten deutschen Urlaubsinseln. Die Insel ist besonders in den kalten Jahreszeiten an einigen Stellen fast menschenleer. Ich wollte wissen, wie es sich ohne lange Hose, nur mit Strümpfen und einem Rock fühlt. Ein Rock war relativ schnell und einfach in einem second Hand - Geschäft erstanden. Und dann kam sie, die Nacht der Nächte. Ich ging am Strand spazieren, fast komplett gekleidet, wie eine Frau - zumindest habe ich mich so gefühlt. Ich werde dieses Gefühl nie vergessen. Der Wind blies leise und mein Rock umspielte die bestrumpften Beine. Es war lausig kalt und mir war warm, so angenehm, wie nie zuvor. Tauchte am Horizont doch der eine oder andere Spaziergänger auf, habe ich mich verschämt in die Dünen geflüchtet und mit klopfendem Herz eine neue „günstige Gelegenheit“ für mein Treiben abgepasst. Oh, ich war lange nicht so mutig wie J.! Und doch, in dieser Nacht hatte ich eine unsichtbare Grenze überschritten. Ich fühlte es ganz tief in mir und hatte noch Tage danach dieses Hochgefühl, aber auch etliche nicht definierte Ängste – es würde wohl kein Zurück mehr geben.
Es ist wahrlich eine unsichtbare Tür, die ein wirklicher Trans wohl irgendwann durchschreitet und geht ER durch, dann kann SIE noch hören, wie sie zuschlägt. Jede(r ) von uns kennt diese Situation und all die Versuche zurückzukehren („ich schmeiß die Klamotten weg und kehre ins normale Leben zurück“) sind von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Die Frage ist dann nur, wohin frau weiter geht und wie schnell sie geht. J. hat den Schritt durch diese imaginäre Tür gewagt und ich habe ihr dazu in meiner Antwortmail geraten „Genieße jeden Schritt, denn wenn Du ihn gegangen bist, liegt er hinter Dir.....“. Ich meine, eine neue spannende Welt tut sich uns auf in der und mit der wir ganz behutsam umgehen sollten. Und ich weiß inzwischen, dass es noch mehr solcher Türen gibt, durch die eine Rückkehr kaum möglich ist.
Mit jedem Schritt geben wir unserer eigenen Persönlichkeit einen neuen Rahmen der Entfaltung und verändern uns selbst damit – ganz egal ob individuell gewollt oder nicht. Mit diesen eigenen Veränderungen zu leben ist nicht immer einfach. Und doch, (und es fällt mir noch immer schwer es wirklich anzuerkennen), der Weg ist das Ziel. Es geht nicht hauptsächlich darum, einen „Fummel“ zu tragen, „ganz“ oder „wie“ Frau zu sein – das ist die Oberfläche. Es geht um die Entfaltung des Wesens eines jeden von uns, wenn Ihr so wollt um eine der ältesten philosophischen Fragen überhaupt, nämlich dem Verhältnis von Inhalt und Form einer einzigen Sache, eines ganz individuellen Menschen. Der Weg, der zu einer möglichen Übereinstimmung dieser Komponenten führt, hat für uns Transgender wohl einen klar definierten Anfang, eben jene erdachte Tür, doch er hat kein Ende, weil wir uns auf diesem Weg ständig selbst verändern. Warum also, sollte man nicht jeden Schritt genießen und verharren wenn es besonders schön ist? Vor jedem weiteren Schritt sollte man (frau) sich schon fragen, ob sie ihn wirklich gehen will. Und weil wir alle in einer ganz konkreten Umwelt leben, könnten hinter der nächsten Tür schon Veränderungen lauern, mit denen zu leben erst (mitunter schwer) erlernt werden muss. Auch dann ist wieder Verharren angezeigt.
Unsere Freundin S. hat also ihren zweiten „Geburtstag“ gefeiert. Ich weiß, dass auch sie schon vor viel längerer Zeit die von mir beschriebene unsichtbare Pforte durchschritten hat. Sie war schon eine ganze Weile ihren Weg gegangen und betitelt das konsequente Bekenntnis zu ihrer wunderbaren Eigenschaft (Trans zu sein) als ihren zweiten Geburtstag. Wieder eine Tür. Und von ihr selbst, nach reiflicher Überlegung, kräftig zugeschlagen. Seit ungefähr dieser Zeit kenne ich sie ganz gut und weiß, dass sie verweilte, wenn es besonders schön und einen Schritt weiter ging, wenn es Zeit dazu war. S. hat sich in dieser Zeit auch verändert, ist auf ihrem Weg zu einer für mich besonderen Persönlichkeit geworden. Schon lange nicht mehr, ein üblicher Mann und noch immer nicht eine üblich Frau – einfach nur S.
Ich verabschiede mich aus dieser für mich, auch nach mehrfachem Lesen, ein wenig verwirrend philosophischen Wochenmail und wünsche Euch allen eine behutsame und schöne Woche
da ist es nun, das Neue Jahr, wie erwartet, „gesegnet“ mit den alten Wünschen und Sorgen und natürlich neuem Mut, all die Dinge anzugehen, die das Leben möglich oder auch schöner machen. Eigentlich ist es wie zu jedem Jahreswechsel....
Auch zu dieser Gelegenheit habe wieder eine ganze Menge lieber und guter Wünsche aus der „Lesergemeinde“ erhalten - vielen Dank. Und das ist hier nicht nur so gesagt. Gelegentlich ist es schon wichtig für mich, zu erfahren, dass diese Mails gelesen werden und so manche von Euch meine Gedankengänge nachvollziehen kann. Das ist für mich, wie ein endloses Gespräch mit Menschen, die mich verstehen, die meine Sorgen und Nöte teilen, denen ich Mut machen kann und die mir selbst Mut machen.
Für die diesjährige Sylvesterparty hab ich mal wieder eines meiner schönsten Kleider rausgekramt. Seit genau drei Jahren (also mit Beginn meiner äußerlich weiblichen Erscheinungsform) lasse ich es mir nicht nehmen, den Jahreswechsel mit den Freunden zu begehen, die ich am meisten mag und die mich kennen, akzeptieren und lieben, wie ich bin. In diesem Jahr gleich noch verbunden mit einer wirklich gelungenen Einweihungsparty der neuen Wohnung unserer Freundin Regina und Frau. Ungeahnter Höhepunkt des Abends war wohl der Besuch des größten Teils der Hausnachbarn auf unserer Party. Wirklich angenehm, dass es bei den Nachbarn keine ersichtlichen Irritationen gab in eine reine „Frauenparty“ einzutauchen. Ganz im Gegenteil, wir haben alle viel gelacht, getanzt und uns prächtig amüsiert. Ganz im Nachgang wurden im Haus sogar Stimmen laut, die anregten, im Sommer mal eine kleine Hofparty mit uns zu veranstalten. Ich hatte bei all den zufälligen Begegnungen schon das Gefühl der Anerkennung und wohl auch der Hochachtung vor unserer Lebensweise – ganz nach dem Motto: Ja, diese Menschen leben, wie sie es als richtig empfinden, sie haben die Stärke es einfach zu tun. Na, bei so viel Anerkennung und Selbstverständlichkeit ist frau doch besonders charmant und ausgelassen. Und so haben wir das (gewünschte) Bild einer selbstbestimmten ausgeglichenen Gemeinde vermittelt. Eine Außendarstellung, die nach meiner Erfahrung auch ihre Probleme hat.
Bei vielen bekennenden Transgendern ist es nämlich längst nicht so, dass sie mit ihrem Bekenntnis alle wichtigen Lebensprobleme gelöst und ihren inneren Frieden gefunden haben. Ganz im Gegenteil, sie begeben sich in ihrem Innern und natürlich auch in Bezug zu ihrer Umwelt auf ein ausgesprochen unwegsames Terrain. Ohne Zweifel gehört viel Mut und menschliche Stärke dazu, in unserer Weise aus gängigen gesellschaftlichen Normen auszubrechen und den ganz persönlichen Wert der vordefinierten Geschlechterrollen neu zu bestimmen – eigene Wertmaßstäbe zu entwickeln und auch zu leben. Wären wir alle klar und rational denkende Wissenschaftler(innen), dann ließe sich sicher leicht eine logische Begründung für die Aufweichung der gesellschaftlichen Geschlechterrollen finden. Doch genau darum geht es nicht. Es geht um ganz individuelle und noch mehr komplizierte innere psychische Zustände und Abläufe, die so manchen von uns bewegen, sich eben weiblich auszudrücken. Das verrückte (und damit für die Außenwelt komplizierte) ist, dass sich dieser Ausdruck wiederum, in einem gewissen Spektrum, an einzelnen Bestandteilen der eben aufgebrochenen Geschlechterrollen orientiert. Dazu gehören neben weiblicher Kleidung, Make Up und häufig neuen Haaren auch marginale Veränderungen in unserem Verhalten und Auftreten. Verhalten und Auftreten? Ich hab’s schon oft und nicht nur an mir selbst erlebt. Mal abgesehen davon, dass frau nicht breitbeinig den Rock strapaziert und sich nicht auf den Barhocker lümmelt, wie Er es vielleicht tun würde. Gerade in der Gemeinschaft entsteht auch eine ganz besondere Atmosphäre von selbstverständlichem Sein und ein offen zur Schau getragenes Selbstbewusstsein. Gelegentliche Außenwirkung: Hey, ein cooler Typ in ausgesuchter weiblicher (Ver?)Kleidung, der (die) weiß was er will, hat sein Leben geregelt – ein bewundernswerter starker Mensch. Ich bin nicht glücklich, wenn ich merke, dass ich einen solchen Eindruck verbreitet habe. Denn wie zuvor als „Nurmann“ wird die bloße Erscheinung und nicht das Wesen beurteilt. Wenn sie doch nur begreifen würden, dass Trans eben genau „dazwischen“ heißt und dass all die lustigen, chicen oder skurrilen Typen genau so (vielleicht noch mehr) problembehaftet sind, wie jeder andere beliebige Mensch, der in der Lage ist, sein eigenes Sein zu reflektieren!
Ich weiß, wir sind zu erheblichem Teil selbst daran schuld. Und doch, wie ist anders das jähe Ende der wirklich beeindruckenden Erfolgsstory der (erst unlängst besprochenen) Carola Paas zu erklären? Liest man auf Ihrer Internetseite (http://www.carolapaas.de), dann erhält man das Bild eines wirklich starken und erfolgreichen Menschen, ist sicher, dass sie ihre wichtigste Lebensetappe genau so bewältigt, wie alle anderen kleinen und großen Probleme ihres Lebens. Doch zu Beurteilen ist nur die bloße Erscheinung – ganz tief in sich drin war sie genau so verletzbar, wie jeder und jede andere, konnte den Entzug für sie wichtiger Werte wie die Unverletzbarkeit ihrer Persönlichkeit und den Anspruch auf eine Lebensgrundlage nicht ertragen.
Sagen will ich: liebe LeserInnen, die Ihr nicht selbst Trans seid, beurteilt nicht nur, was Ihr seht, glaubt nicht der bloßen Erscheinung - schaut in den Mensch hinein und die Grenzen zwischen rein männlicher und rein weiblicher Erscheinung werden sich auflösen. Es entsteht das Abbild eines einzigen „normalen“ Menschen, mit genau so vielen Stärken und Schwächen, wie Ihr selbst sie habt und bitte, richtet Euer Verhalten danach aus.
Ich habe in den letzten Tagen viel mit meinen engsten FreundInnen darüber gesprochen, wie denn nun das adäquate Abbild eines Transgenders aussehen könnte. Ich selbst bin ja, wie schon gesagt, noch viel weniger „perfekte Frau“, als ein „perfekter Mann“. Zum Beispiel kann man die Begegnungen mit „Außenstehenden“ auch nutzen, nicht nur über (Trans) Erfolge, sondern auch über die damit zusammenhängenden Probleme, Sorgen und Nöte zu reden. Trans ist für mich nicht vordergründig selbstbewusste Party, sondern Lebenshaltung, die alle meine Schwächen mit einbezieht. Dazu gehört für mich, nicht immer und überall dem rein männlichen Bild zu entsprechen. Dazu gehört der „geschminkte“ öffentliche „Auftritt“ genau so, wie „ungeschminktes“ Sein in vertrauter Umgebung, manchmal halt nur im Kleid und Dreitagebart, weil (menschlich sicher verständlich) zu faul zum Rasieren. Trans ist individuelle Identität. Ja, das wollte ich heute sagen...
Seid ganz lieb gegrüßt bis zur nächsten Woche | Ferien an der Ostsee ~Tag 10~ - Mamas Mäuse - Katha bloggt
Ferien an der Ostsee ~Tag 10~
Veröffentlicht am: 18. Juli 2016
Ein diesiger verhangener und nicht sehr sommerlich aussehender Montag, den 18.07.2016, haben wir heute. Mini und ich können uns einen ersten Eindruck von dem bevorstehendem Tag machen, als wir um 07:25Uhr aus dem Haus treten um zum Bäcker zu laufen. Also so wirklich nach Sommer, Sonne, Meer und Urlaub sieht das hier ja nicht aus…
Nach dem wir alle um 09:00Uhr am Frühstückstisch sitzen, heute haben mein Mann und die große nämlich lange geschlafen, besprechen wir, dass wir definitiv heute noch in die beiden Museen fahren, die wir gestern noch mit dem Kombiticket erworben haben.
Wir brechen gegen 10:30Uhr auf und fahren zum Überseemuseum der Galileo Wissenswelten (Hier einmal der Link, falls du genaueres wissen möchtest). Dort angekommen finden wir direkt einen Parkplatz und starten voller Erwartungen ins Abenteuer. Die große freut sich ganz besonders, weil sie das gestrige Technik Museum so unglaublich spannend und toll gefunden hat.
Wir zeigen an der Kasse unsere Karten vor und die Dame erklärt mir, dass es immer wieder rote Knöpfe gibt, die man betätigen kann. Dort würde uns dann etwas erklärt werden. Ich denke mir noch „Okay, dann werden wohl etwas weniger mitmach Dinge da sein, wie im Technik Museum, aber das ist ja nicht schlimm, wenn man auch übers hören etwas lernt“. Dann betrete ich mit Mini an der Hand das Museum und folge meinem haute Couture und der großen, die ich nur noch von weitem sehe, weil sie schon weiter gegangen sind. Gestern war das aber nicht so. Da waren Mini und ich schneller. Jetzt erst sehe ich mich um und …… meine Erwartungen werden mit einem Schlag zunichte gemacht. Es wirkt wie in einem …Museum! Nix mit super toll für Kinder und mit Spass etwas lernen. Ja die Exponate sehen toll aus, aber für die Mädchen ist es wirklich nicht so der Brüller, wenn man dieses Museum mit dem von gestern vergleicht. Die beiden haben auch keine Geduld den Erzählungen der roten Knöpfchen zuzuhören. Mini findet es zwar toll, diese zu drücken, dass war es aber auch schon. Wir brauchen gerade mal 15 Minuten und haben alle Räume des Museum gesehen und sind schwerstens enttäuscht. Und zwar jeder von uns! Wir haben es uns so toll und aufregend vorgestellt….
Eine kurze bebilderte Zusammenfassung des heutigen Tages
Direkt ist „Das Dunkel Experiment“(Wie immer der Link, damit du dir ein bild machen kannst, wenn du magst). Dies ist ein eigenständiges Museum, welches allerdings mit in dem Kombiticket enthalten ist. Es hat aber nichts mit der Galileo Wissenswelt zu tun. Ich muss zugeben, dass ich hier schon der ganze Urlaub heiß drauf bin und dieses „Museum“ unbedingt besuchen wollte und noch will. Also gehen wir auch hier an die Kasse und zeigen die Karten vor. Wir bekommen alle einen Blindenstock und eine Augenbinde. Ja, auch Mini. Man erklärt uns, dass in jedem Abschnitt genug Licht sei, dass die Kinder, falls sie Angst bekämen ruhig die Augenbinde abnehmen könnten und dann noch genug sehen würden. Jetzt müssen wir die Handys ausschalten und dann soll ich auch noch meine Brille abnehmen. Hey ich brauche keine Augenbinde mehr, denn ohne Brille bin ich quasi Blind…. Schlechter Scherz, ich weiß. Aber ich bin wirklich aufgeschmissen ohne Brille! Jetzt heißt es Augenbinde auf, Blindenstock gut in die Hand und rein ins Dunkel. Selbst die Mädchen machen mit, wobei Mini sehr zügig ihre Augenbinde abmacht und sehend durchs halb dunkel läuft. Sie kommt allerdings aus dem Lachen nicht mehr raus, weil wir wohl unglaublich witzig aussehen müssen, so unbeholfen wie wir uns tastend fortbewegen. Mini hat also Spass und wir? Ja uns gefällt es auch! Wir laufen durch eine „Wohnung“, besuchen einen „Supermarkt“, gehen im „Wald spazieren“, gehen auf „offener Straße und müssen einen Bus bekommen“ und müssen durch eine Art Parcours wo komische Dinge von der Decke hängen, die einen an den Armen berühren und mir eine unglaubliche Gänsehaut bereiten. Wir laufen immer wieder über unterschiedliche Böden, mal ein Waldboden, mal eine Straße, mal ein Teppich und mal über so was wie eine Hängebrücke. Es ist unglaublich merkwürdig so durch die Welt zu laufen und es fühlt und hört sich alles ganz anders an. Aber wir finden es alle sehr spannend und vor allem Interessant. Das ist echt mal eine Erfahrung, die es sich zu erfahren lohnt. Ich beneide die Menschen jetzt noch mehr, die Ihren Alltag mit einem solchen Handicap leisten.
Nach dem wir „Das Dunkel Experiment“ erlebt haben, ist die Enttäuschung bzgl. des Übersee Museum zum Glück nicht mehr so präsent. Wir gehen zum Auto und beschließen noch nach Burg auf Fehmarn zu fahren. Zum einen ist es ganz in der Nähe und zum anderen habe ich Lust auf einen schönen Bummel. Da mein haute Couture sich in eine Softshelljacke verliebt hatte und wir keine in seiner Größe und Farbe bekommen haben, könnte man danach ja suchen.
Wir brauchen geschlagene 45 Minuten bis wir endlich einen Parkplatz haben. Warum müssen auch noch so viele andere Leute auf diese Idee mit dem Bummeln gekommen sein? Wir brauchen jetzt erst mal etwas zu Essen, weil die Kinder unglaublich über Hunger klagen und meinem Hute Couture die Laune etwas abhanden gekommen ist. Meine Hoffnung ist, dass er nach etwas leckerem im Bauch wieder etwas besser drauf ist.
Auf der Suche nach einem geeigneten Lokal kommen wir an einer Kirche vorbei und gehen erst mal rein. Ich muss zugeben, dass mir Kirchen an sich gut gefallen und ich mir die Bauwerke gerne ansehe. Diese hier ist auch besonders schön. Sonst habe ich mit der Institution Kirche an sich nicht mehr viel m Hut, aber das ändert nichts an meinem unerschütterlichen Glauben. Nur dass ich die Institution nicht unbedingt benötige.
Nach der Besichtigung der Kirche geht es dann auch schon in ein gutes Lokal und jeder bekommt etwas z essen, worauf er Appetit hat. Frisch gestärkt können wir dann in unseren Bummel starten.
Ich bin guter Dinge und habe große Hoffnung, dass wir fündig werden. Diese zerschlägt sich dann aber nach dem gefühlt 20. Laden, indem wir keine Jacke finden, die der Annähernd Ähnlich ist, welche meinem Mann so gut gefallen hat.
Am Ende fahren wir nochmal in die kleine Boutique, in der er diese Jacke gesehen hat und müssen feststellen, dass die Jacke noch immer nicht in seiner Größe da ist. Ich will gerade nachfragen, ob sie vielleicht doch noch eine im Lager haben, als die Verkäuferin meine Hoffnung auf so eine Softshelljacke endgültig zerstört, in dem Sie sagt:“Das sind aber Damen Jacken!“. Ich falle vom Glauben ab! Wie bitte? Damen Jacken? Wo bitte schön ist denn da eine Taillierung? Wieso Damen Jacken. Die Aussage hat aber gereicht um meinen Mann endgültig von dem Wunsch nach so einer Jacke zu „heilen“. (Jetzt kann ich in Ruhe im Netz nach so einer Jacke suchen und Ihm diese zum Geburtstag schenken!)
Wir fahren noch schnell etwas einkaufen und dann geht es auch zurück zur Ferienwohnung.
Wir Erwachsenen sind mit dem Tag durch! Die Kinder eher weniger. Wir sind noch keine 30 Minuten zurück, da fragen sie mich schon, ob wir nochmal spazieren gehen könnten. Also mache ich mich mit den Mädels nochmal auf den Weg zum Strand. Wir laufen am Meer vorbei und gehen eine Runde auf den Spielplatz. Danach bekommen die beiden Hexen noch ein Dänisches Softeis von mir und wir können zurück zum Papa gehen, der in der Ferienwohnung geblieben ist.
Nach dem üblichen Abendprogramm geht Mini um ca. 19:30Uhr zu Bett und die große folgt Ihr eine Stunde später. Fas hindert die abher nicht daran bid jetzt nochmalHall10 mal oder mehr aifgestanden zu sein ….
Bevor die Mädchen aber ins Bett gehen telefonieren wir och mit der Oma und hören, was es so neues gibt. Gibt nichts neues, alles wie immer! Dennoch war es schön mal kurz miteinander zu quatschen.
Mittlerweile sind beide Mädels im Bett und ich sitze hier vor meinem Laptop. Esse einen Apfel, der natürlich zuvor geschnitten wurde. (Dann schmecken die Äpfel nämlich deutlich besser und man kann sie definitiv besser essen! Murphys Gesetz und so!), und werde wohl gleich noch etwas nach einer weißen Softshelljacke für Herren suchen!
Damit geht unser zehnter Tag im Urlaub auch schon zu ende. Für morgen haben wir eigentlich nur den Strand eingeplant! Ich bin mal gespannt, ob das Wetter wirklich so werden soll wie angekündigt.
[…] Montag: […]
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q-de-1291 | Wünsche aus der Lesergemeinde erhalten werden - vielen Dank dafür. Es ist schön zu wissen, dass meine Wochenmails Anklang finden und Menschen erreichen. | Wochenmails 2002 - TransSisters
Wochenmails 2002
ich hoffe schon, dass Ihr die Mona Lisa Sendung der vergangenen Woche und den kurzen Bericht über mich als Wochenmail gewertet habt, ich hätte ohnehin nichts Richtiges zustande gebracht, viel zu groß war die Aufregung, wie der Beitrag über mich den nun ausfallen würde. Ich hatte im Vorfeld nicht im Geringsten geahnt, dass die Spannung so lange anhalten würde. Drei Tage vor dem Dreh und dann noch die ganze Woche bis zur Ausstrahlung hatte ich (um es ganz vorsichtig auszudrücken) ziemlich unruhige Nächte – die Tage waren wegen der beruflichen Anspannung Gott sei Dank erträglicher. Die ständigen Gedanken im Vorfeld, wie ich wohl auf welche Frage antworten würde, wurden dann durch die Fragestellungen ersetzt, ob ich denn halbwegs erträglich rübergekommen bin, ob das Material letztlich ein realistisches Bild von mir hergibt und wie denn nun die Reaktion meiner Umwelt ausfallen würde. Nun, der Deal war gemacht, ich wollte ihn auch nicht wieder Rückgängig machen und habe mich mental auf die unterschiedlichste Reaktionen vorbereitet und Vorkehrungen getroffen ausgewählte absehbare Reaktionen auszuschließen. Dazu gehörte die gezielte Information einiger meiner engsten Kollegen (sie sollten es von mir erfahren und nicht zufällig vor der Glotze) und ein absolutes Fernsehverbot für meine liebe Mutti. Und weil sie die Mutti ist, hört sie natürlich nicht auf meine Verbote, verbot ja früher selbst, musste also mit einer kleinen List vom möglichen sonntäglichen Kaffeetrinken vor dem Fernseher abgehalten werden. Und so musste mein großer Bruder just am Tage und in der Stunde meines öffentlichen Outings endlich mal die neuesten Urlaubsbilder vorführen – da ist natürlich keine Zeit zum fernsehen. Sicher, sie hätte noch immer über andere Zufälle davon erfahren können, doch dann hätte ich die Chance erst zu Reden und dann das Video vorzuführen. Ich bin mir im Nachhinein nicht sicher, ob ich wirklich wollte dass es funktionierte und jetzt doch ganz zufrieden, dass es geklappt hat. Soll sie ihr Bild von ihrem Sohn behalten, ich gönne es ihr. Zu tief müssten wir beide in längst vergangene und verdrängte Welten eintauchen, zu viele Zusammenhänge müsste ich erklären, die ich nicht schlüssig erklären kann und zu sehr liebe ich sie, um dauerhaftes Unverständnis zu hinterlassen.
Die Sendung selbst habe ich im Kreise einiger Freundinnen und Freunde gesehen, allein wollte ich in diesen Augenblicken nicht sein. Ja und dann ging’s einfach los, ganz am Anfang der Sendung, nach 7 oder 8 Minuten war’s mit mir auch schon vorbei und das Thema wurde noch einmal in einem Interview mit der mir ganz gut bekannten Charis Berger vertieft. Ich hatte ein insgesamt gutes Gefühl und wollte sehen, wie die Sendung das Thema abrundet. Doch keine Spur davon, das Telefon kam immer wieder dazwischen. De erste und für mich wohl wichtigste Anruf kam von einer meiner Töchter, die zufällig auf den Vorspann gestoßen ist und sofort die über Deutschland versprengte Familie informiert hat. „Pappi ich habe gerade den Beitrag über dich gesehen .... ich finde das toll ....du hattest das ja erzählt ... bisher nie thematisiert ... wir müssen endlich mal näher darüber reden“. Was soll ich sagen? Selbst wenn sich kurz darauf der Boden geöffnet hätte und ich für immer darin verschwunden wäre, die Sache hat sich allein dafür gelohnt. Kurz darauf hat sich meine Exfrau und Mutter meiner Kinder gemeldet, immerhin grundsätzliche Anerkennung signalisiert, natürlich das berühmte Haar in der Suppe gefunden und doch haben wir uns gleich auf ein gemeinsames freundschaftliches Abendessen verabredet. Ich weiß nicht mehr genau, wie der Abend weiter verlaufen ist, doch irgendwann war ich dann allein mit einer Videokassette, meinen Bildern meinen Worten und fremden Kommentaren. Noch am gleichen Abend gab’s so einige Anrufe von Freunden und Bekannten und natürlich etliche anerkennende Mails aus der Trans-Gemeinde. Ich wurde aber auch von mir bekannten Leuten, die nun gar nichts mit unserer Leidenschaft am Hut haben, mit Anerkennung überhäuft An dieser Stelle also mein aufrichtiger Dank an alle, die mich angerufen und auch geschrieben haben – ich fühle mich wirklich geehrt. Ja, und damit hat es sich mit den mir bekannten Reaktionen auch schon erledigt. Ich vermute zwar, dass bei dem einen oder anderen meiner Auftraggeber der Fernsehbeitrag bekannt ist, doch wirkliche Reaktionen darauf gab es nicht, weder positiv noch negativ. Warum eigentlich auch, es ist doch nichts weltbewegendes passiert. Interessant vielleicht, dass sich die Zugriffszahlen auf die Homepage der TransSisters für einige Tage fast verdreifacht haben. Ich habe es noch nicht überprüft, doch ich vermute, dass viele dieser Besucher über einen entsprechenden Link auf der Mona-Lisa-Seite des ZDF dahin gelangt sind – ein kleiner wohltuender Erfolg am Rande des Geschehens.
Mal abgesehen von dem persönlichen Lob (das natürlich sehr gut tut) hat sich in der Außenwirkung des Beitrages insgesamt gezeigt, dass es offensichtlich gelungen ist, das Thema Trans auch mal ganz unspektakulär darzustellen und als mögliches Lebenskonzept anzusprechen. Ich, aus meiner Sicht, hatte mir im Vorfeld genau eine solche Botschaft erhofft. Sicher, die Zusammenhänge, Freuden und Nöte sind viel komplizierter, als man (frau) in einem solchen Beitrag darstellen kann und hätten die wohl eher unbedarften ZuschauerInnen vermutlich auch überfordert. Doch aus meiner Sicht ist ein erster Schritt getan und dafür habe ich mich zwischenzeitlich noch einmal bei der Redakteurin, Helga Ettenhuber, und natürlich der Redaktion von ML bedankt. Ich hoffe schon, dass sich „Mona Lisa“ dieses Themas noch einmal annimmt, oder vielleicht das ZDF irgendwann bereit ist, das Phänomen „Trans“ etwas ausführlicher aufzuarbeiten. Mit meiner Unterstützung können die Macher in jedem Fall rechnen.
Ursprünglich wollte ich hier noch darüber berichten, wie ich mich in besagtem Beitrag selbst gesehen habe, denn es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob man in den Spiegel schaut, oder sich selbst auf der Mattscheibe agieren sieht, doch das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte und vielleicht eine eigene Wochenmail wert und davon soll es ja noch einige geben......
nun ist es doch passiert. Ich hatte gelegentlich schon berichtet, dass in mehr oder weniger großen Abständen auch bei mir mal eine Anfrage für eine bildliche Darstellung meiner Person in dem einen oder anderen Fernsehsender eingeht. Ihr kennt sicher alle diese Talk-Sendungen, die keiner sieht und über die doch jeder bescheid weiß. Zumeist sind meine Kontakte dorthin schon bei einer Nachfrage nach dem Konzept des Beitrages abgebrochen.
Und nun meldet sich in der vergangenen Woche eine Redakteurin der Sendung „Mona Lisa“ vom ZDF bei mir mit einer ausführlichen Mail und wird zudem nicht müde, mir Ihre konzeptionellen Vorstellungen in langen Telefonaten zu erläutern. Ich will’s kurz machen. Am Samstag war den ganzen Tag ein Fernsehteam bei mir. Wir haben mindestens 4 Stunden Filmmaterial gedreht, beim Einkaufen, im Park, auf der Straße, im Auto, zu Hause im Interview, vor dem Kleiderschrank, beim Schminken und beim abendlichen Ausgehen und Treffen mit einigen meiner Freundinnen. Thema war das „Rollenwechsel“ zwischen Mann und Frau mit all seinen Hintergründen und Zusammenhängen.
Ich hätte vorher nicht geglaubt, wie stressig so ein Tag sein kann. Für mich waren das 12 Stunden volle Konzentration, jedes Detail hatte ich im Auge, nichts wollte ich dem Zufall überlassen. Ständig war da die Angst vor einer eventuellen Fehldeutung meines Redens und Tun’s. Auf der anderen Seite war da der Wille, endlich einmal aus meiner Sicht zu vermitteln, dass Transgender feinfühlige und alltäglich Menschen sind, weitab von jedem Stigma psychischer Erkrankung oder gar Perversion. Es war schon ein manchmal schmerzhafter Spagat zwischen diesen beiden Positionen. Wie weit persönlich öffnen um wirklich Befindlichkeiten mitzuteilen und wo einfach nur grundsätzliche Lebenshaltung zeigen um den (vermutlich) unbedarften Zuschauer nicht zu überfordern? Fernsehleute wären nicht Fernsehleute, wenn sie nicht alles versuchten um auch die letzte Information aus ihren Protagonisten (so heiß der Hauptdarsteller im Frensehdeutsch) herauszukitzeln. Schlussendlich habe ich dann doch mehr von mir preisgegeben, als ich vorher für möglich hielt. Und doch habe ich auch im Nachgang das Gefühl zu keinem Zeitpunkt übervorteilt gewesen zu sein. Selbst mein bisher als geheim gehandeltes „erstes eigenes Kleid“ (Ihr erinnert Euch an die Geschichte?) habe ich aus dem Schrank geangelt und dann so ganz nebenbei einen kleinen privaten „Schminkkurs“ für Frauen und solche, die es gern wären veranstaltet. Und doch für gelegentlich im Fernsehen bedienten Voyeurismus war kein Platz.
Bei allem Termindruck und allem Stress, wir hatten eine Menge Spaß miteinander – eine interessante Erfahrung war es für mich allemal. Wer also am kommenden Sonntag (den 3.2.02) nichts besseres vor hat, mich mal in männlicher und weiblicher Rolle sehen will, dazu noch mein erstes Kleid, und zudem rausbekommen will, was das ZDF in 6 Minuten aus meinen Euch zur genüge bekannten Ansichten macht, der sollte sich die „Mona-Lisa“ – Sendung (ich glaube ab 18:15 Uhr) mal anschauen.
Genau das Anschauen ist noch immer ein wenig mein Problem. Meine Worte konnte ich kontrollieren und gelegentlich auch kommentieren oder gar korrigieren. Doch Bilder haben ihre eigene Sprache und hinzu kommt, dass der Betrachter diese Sprache nicht unbedingt verstehen muss. Zudem hängt für die gesamte Darstellung auch vieles vom Schnitt und den dazu gehörigen Kommentaren ab. Wird zum Schluss die vermittelte Message noch immer meine Message sein? Nun kann mir das ja auch egal sein. Nichts ist wohl uninteressanter als die Nachricht vom vergangenen Tag und bei den meisten ZuschauerInnen wird wohl nicht mehr als ein Gefühl, maximal ein „Aha“ übrig bleiben. Angesichts der Verbreitung der Sendung muss ich aber davon ausgehen, dass der Beitrag auch von Leuten gesehen wird, denen ich mich bisher nicht so privat geöffnet habe. Dazu besteht ja auch nicht immer Veranlassung und schon gar nicht im Berufsleben. Doch der weitere Umgang mit diesen Menschen hängt für mich von eben dieser, meiner Message ab. Gehen wir weiter ganz normal miteinander um, entsteht zusätzlicher Erklärungsbedarf oder werden Beziehungen sogar dauerhaft gestört? Ich weiß, diese Entwicklung hat keiner der beteiligten Macher wirklich in der Hand, doch ein paar Sorgen habe ich schon.....
Nun könnt Ihr mich natürlich fragen „warum hast Du es dann gemacht?“ Für mich war es einfach an der Zeit, die Gelegenheit selbst beim Schopf zu fassen. Gerade hatte ich mich über einen wenig gelungenen Radiobeitrag zum Berliner Transgender Netzwerk geärgert und festgestellt, dass es ja irgendwo an mir lag, keinen Einfluss genommen zu haben. Dann erreichte uns alle die Nachricht, dass die Bremer Polizei den Täter für ein scheußliches Verbrechen an einem kleinen Mädchen, wegen einiger aufgefundener Wäschestücke, im Bereich der „transvestitischen Fetischisten“ vermutet und nun in ihrem Fahndungsaufruf nach Personen mit „fetischistischen Neigungen“ sucht. Ich erspare mir dazu jedes Gleichnis, wonach sie wohl suchen würden, wenn anstelle alter Badeanzüge etwa die Kopfbedeckung eines religiösen Juden oder gar ein Paar Langlaufskier gefunden wären.... Nicht die Schlussfolgerung auf eine bestimmte Neigung des Täters macht mir Sorgen, die ist wohl berechtigt, es ist die pauschalisierende Message an die Bevölkerung – Transvestiten und Fetischisten sind pervers und damit zugleich potentielle Kinderschänder!
Oh nein, auch wenn es nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein sein sollte, ich hatte es für einen Tag selbst in der Hand klarzustellen, wer wir wirklich sind und ich konnte die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Für mich hat sich der Einsatz schon heute gelohnt und wir werden nächsten Sonntag sehen, ob es funktioniert hat.
In jedem Fall gibt es dann wieder eine ganze Menge zu berichten.
Seid also bis dahin ganz lieb gegrüßt
Ihr habt es sicher schon gemerkt, die Wochenmail heute mal wieder mit einem Tag Verspätung. Zu viele andere Dinge waren am Sonntag noch zu erledigen und zu bedenken. Ich hatte nicht die Ruhe für meine wöchentliche Betrachtung.
Der Trubel um den Jahreswechsel ist nun (endlich) vorbei und die vergangene Woche war angefüllt mit Arbeit und all den bekannten alltäglichen Dingen. Dazu gehörte endlich auch mal wieder ein „sportlicher Abend“ – ich gehe einmal in der Woche mit einigen FreundInnnen Squash spielen. Das hat sich schon vor gut einem Jahr ergeben und mit einigen kleinen Unterbrechungen haben wir bisher auch durchgehalten. Sport, wird manche(r ) sagen, was ist schon dabei? Ein wenig in die Jahre gekommen, bin ich nicht gerade ein sportlicher Typ und finde trotzdem Vergnügen daran, einen kleinen Ball mit aller Kraft an eine Wand zu donnern, ganz in der Hoffnung, dass eben dieser wieder zurück springt und mein Mitspieler die Möglichkeit hat Gleiches zu tun. Es ist ein wirklich schnelles Spiel, ich komme ganz schön ins Schwitzen und so manches mal laufe ich, mehr oder weniger verwundert, den vielen winzigen Sternen vor meinen Augen hinterher. Warum tue ich mir das an? Nun, ganz bestimmt nicht, weil die Höhen sportlichen Ruhmes erklimmen will und die Hoffnung auf diese Weise das leider immer noch hartnäckige „Bäuchlein“ los zu werden, habe ich schon längst aufgegeben. Zwei Dinge sind mir bei dieser Aktion wirklich wichtig. Zunächst einmal habe ich beim Spielen wegen der unvermeidlichen Anstrengung den Kopf wirklich fei, keine Zeit über die kleinen und großen Probleme des Lebens nachzudenken – ein wirklich herrliches Gefühl (!). Am wichtigsten ist mir jedoch die soziale Komponente dieser Stunden. Es ist die gemeinsame Erlebniswelt, die weit über den ursprünglichen Ansatz des Trans-Seins hinaus geht. Mitten im Alltag, haben wir uns eine Gelegenheit für gemeinsames Erleben und Kommunikation geschaffen und nicht selten reden wir beim unvermeidlichen abschließenden „keinen Snack und ein Bier dazu“ über die ganz keinen Freuden und Nöte, nehmen Anteil am Leben des Einzelnen. Das gegenseitige Bemühen um einander und die daraus entspringende Vertrautheit machen für mich den eigentlichen Wert dieser Runde aus. Ohne viel Aufwand, für kleines Geld und einzig durch Zuwendung ein regelmäßig schöner Abend.
Ich komme darauf, weil sich gerade auch in meinem Leben (neben dem Leben) noch zu oft künstlich erzeugte Höhepunkte befinden. Sicher, auch diese „High lights“ machen das Leben erst richtig bunt, sind Meilensteine und Erinnerungspunkte für spätere Draufsichten. Und genau so sicher braucht jeder Mensch Ereignisse, die sich sichtlich vom Alltag abheben. Doch das ist hier nicht gemeint.
Ich will das mal am eigenen Beispiel entwickeln. Auch vor meinen Eintritt in das Trans-Dasein, vor über drei Jahren, war ich ein aktiver Mensch. Ich hab mich mit Freunden getroffen, gelegentlich gab’s auch aufregende Partys, ich war im Kino, auch mal im Theater und dazu kamen noch die Freuden und Pflichten des Familienvaters. Viele dieser Aktivitäten gerieten in eine teilweise unerträgliche Routine und Trans sein konnte ich zudem auch nicht.
Doch dann kam der Tag Null – ich habe ja gelegentlich schon davon berichtet. Neues Terrain wurde erobert, ich erinnere mich noch genau an meine Aufbruchsstimmung – endlich befreit von bürgerlichen Klammern. Keine Bar und kein einschlägiges Event war wirklich sicher vor uns. Für etliche Monate war das Leben eine einzige Party. Ein Höhepunkt jagte den anderen und wenn in der Stadt mal nichts Besonderes los war, dann haben wir uns diese Höhepunkte selbst geschaffen. Jede in unserem transsisterlichen Umfeld brauchte jede sich bietende Möglichkeit des persönlichen Ausdrucks, wie die Luft zum atmen. Jede war mit jedem Gutfreund, das verbindende Element war die grundsätzlich gemeinsame Interessenlage. Die aktiven Transmenschen unter uns können diese Situation sicher auch am eigenen Erleben nachvollziehen, eine durchaus übliche und wohl auch notwendige Phase.
Für mich und einen erheblichen Teil meines Umfeldes hat es ungefähr ein Jahr (oder gar länger) gedauert, bis diese Euphorie in ein wenig Sprachlosigkeit über das Manko an wirklich tiefer sozialer Bindung umschlug. Und gemeint ist hier nicht unbedingt eine mögliche partnerschaftliche Beziehung. Kein noch so schönes Kleid, keine noch so aufwändige und rauschende Party (in eben diesem Kleid) kann auf Dauer wirklich alltagstaugliche soziale Beziehungen ersetzen. Und so hat sich auch die Struktur unseres Beisammenseins geändert. Die Begegnungen wurden individueller und weniger ausschweifend. Wir haben einen offenen Stammtisch geschaffen und sind damit auch offen für neue Kontakte und Impulse. Die einen spielen ganz nebenher Squash, andere tanzen Tango und so manches mal hilft man (frau) sich gegenseitig bei privaten oder beruflichen Problemen. Selbst Party ist nicht mehr bloße Ausgelassenheit, vielmehr Nachdenken über Inhalte und gemeinsame Aktion.
Dennoch: Am Ende einer jeden Party wird das gleißende Licht der Scheinwerfer, unter denen wir uns tummeln, immer von Irgendjemand ausgeschaltet. Und um im Bild zu bleiben: So Manche(r) hat aber auch den Wert einer zart flackernden Kerze neu schätzen gelernt und sorgt sich gern, dass sie nicht ausgeht und rechtzeitig ersetzt wird. Das macht zwar gelegentlich Mühe, ist aber lohnenswerter allemal.
Viele liebe Grüße, bis zur nächsten Woche
ein wirklich relaxtes Wochenende. Nach den Aufregungen der Feiertage und den Wiedereinstieg in den Berufsalltag, hab ich mir mal nichts wirklich Wichtiges für das Wochenende vorgenommen, einfach nur vor mich hin gefummelt, ein wenig gelesen, in der Post gekramt und beantwortet, ja sogar ferngesehen. Gerade mal am Samstagabend war ich aus – eine gute Freundin hat ihren „zweiten“ Geburtstag gefeiert – ich komme noch mal darauf zurück.
So um den Jahreswechsel habe ich über eine Zuschrift berichtet in der (ich nenne sie mal) J. über ihr erstes Ausgeherlebnis in weiblichem Outfit berichtet. Die Geschichte ist so spannend, dass ich sie gut verwahrt und schon mehrere male darin gelesen habe. J. nutzt die „günstige Gelegenheit“ einer geschäftlichen Reise in eine ferne Stadt, sich letzte notwendige Utensilien zuzulegen, stiehlt sich zu später Stunde aus dem Hotel um für eine kurze Zeit lang in weiblichem Outfit durch die Stadt zu schlendern. Vermutlich kaum etwas an ihr ist wirklich perfekt und doch sie tut es, muss es einfach tun. In den Straßen die unterschiedlichsten Begegnungen mit PassantInnen und gelegentliches Erkanntwerden. Erkannt als was? Ein Mann in Frauenkleidern! Sie ist unsicher, hat Angst vor eben diesem Erkanntwerden und der Preisgabe der Lächerlichkeit und läuft doch immer weiter. Eine ganze Stunde lang ganz allein in einer fremden Stadt. Dann schnell über die Garage in Hotel.... Ihr abschließendes Resümee: „Ich bin so froh und stolz, dass ich mich getraut habe! Was für ein phantastisches Abenteuer!“
Mit ähnlichen Geschichten kann so manche von uns aufwarten, aufgeschrieben bestimmt auch ähnlich spannend. Das erinnert mich an meinen ersten wirklichen, noch viel bescheideneren „Out – door - Versuch“. Es ist schon einige Jahre her, da war ich im Rahmen eines Projektes fast jeden Monat für ein paar Tage geschäftlich auf einer der beliebten deutschen Urlaubsinseln. Die Insel ist besonders in den kalten Jahreszeiten an einigen Stellen fast menschenleer. Ich wollte wissen, wie es sich ohne lange Hose, nur mit Strümpfen und einem Rock fühlt. Ein Rock war relativ schnell und einfach in einem second Hand - Geschäft erstanden. Und dann kam sie, die Nacht der Nächte. Ich ging am Strand spazieren, fast komplett gekleidet, wie eine Frau - zumindest habe ich mich so gefühlt. Ich werde dieses Gefühl nie vergessen. Der Wind blies leise und mein Rock umspielte die bestrumpften Beine. Es war lausig kalt und mir war warm, so angenehm, wie nie zuvor. Tauchte am Horizont doch der eine oder andere Spaziergänger auf, habe ich mich verschämt in die Dünen geflüchtet und mit klopfendem Herz eine neue „günstige Gelegenheit“ für mein Treiben abgepasst. Oh, ich war lange nicht so mutig wie J.! Und doch, in dieser Nacht hatte ich eine unsichtbare Grenze überschritten. Ich fühlte es ganz tief in mir und hatte noch Tage danach dieses Hochgefühl, aber auch etliche nicht definierte Ängste – es würde wohl kein Zurück mehr geben.
Es ist wahrlich eine unsichtbare Tür, die ein wirklicher Trans wohl irgendwann durchschreitet und geht ER durch, dann kann SIE noch hören, wie sie zuschlägt. Jede(r ) von uns kennt diese Situation und all die Versuche zurückzukehren („ich schmeiß die Klamotten weg und kehre ins normale Leben zurück“) sind von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Die Frage ist dann nur, wohin frau weiter geht und wie schnell sie geht. J. hat den Schritt durch diese imaginäre Tür gewagt und ich habe ihr dazu in meiner Antwortmail geraten „Genieße jeden Schritt, denn wenn Du ihn gegangen bist, liegt er hinter Dir.....“. Ich meine, eine neue spannende Welt tut sich uns auf in der und mit der wir ganz behutsam umgehen sollten. Und ich weiß inzwischen, dass es noch mehr solcher Türen gibt, durch die eine Rückkehr kaum möglich ist.
Mit jedem Schritt geben wir unserer eigenen Persönlichkeit einen neuen Rahmen der Entfaltung und verändern uns selbst damit – ganz egal ob individuell gewollt oder nicht. Mit diesen eigenen Veränderungen zu leben ist nicht immer einfach. Und doch, (und es fällt mir noch immer schwer es wirklich anzuerkennen), der Weg ist das Ziel. Es geht nicht hauptsächlich darum, einen „Fummel“ zu tragen, „ganz“ oder „wie“ Frau zu sein – das ist die Oberfläche. Es geht um die Entfaltung des Wesens eines jeden von uns, wenn Ihr so wollt um eine der ältesten philosophischen Fragen überhaupt, nämlich dem Verhältnis von Inhalt und Form einer einzigen Sache, eines ganz individuellen Menschen. Der Weg, der zu einer möglichen Übereinstimmung dieser Komponenten führt, hat für uns Transgender wohl einen klar definierten Anfang, eben jene erdachte Tür, doch er hat kein Ende, weil wir uns auf diesem Weg ständig selbst verändern. Warum also, sollte man nicht jeden Schritt genießen und verharren wenn es besonders schön ist? Vor jedem weiteren Schritt sollte man (frau) sich schon fragen, ob sie ihn wirklich gehen will. Und weil wir alle in einer ganz konkreten Umwelt leben, könnten hinter der nächsten Tür schon Veränderungen lauern, mit denen zu leben erst (mitunter schwer) erlernt werden muss. Auch dann ist wieder Verharren angezeigt.
Unsere Freundin S. hat also ihren zweiten „Geburtstag“ gefeiert. Ich weiß, dass auch sie schon vor viel längerer Zeit die von mir beschriebene unsichtbare Pforte durchschritten hat. Sie war schon eine ganze Weile ihren Weg gegangen und betitelt das konsequente Bekenntnis zu ihrer wunderbaren Eigenschaft (Trans zu sein) als ihren zweiten Geburtstag. Wieder eine Tür. Und von ihr selbst, nach reiflicher Überlegung, kräftig zugeschlagen. Seit ungefähr dieser Zeit kenne ich sie ganz gut und weiß, dass sie verweilte, wenn es besonders schön und einen Schritt weiter ging, wenn es Zeit dazu war. S. hat sich in dieser Zeit auch verändert, ist auf ihrem Weg zu einer für mich besonderen Persönlichkeit geworden. Schon lange nicht mehr, ein üblicher Mann und noch immer nicht eine üblich Frau – einfach nur S.
Ich verabschiede mich aus dieser für mich, auch nach mehrfachem Lesen, ein wenig verwirrend philosophischen Wochenmail und wünsche Euch allen eine behutsame und schöne Woche
da ist es nun, das Neue Jahr, wie erwartet, „gesegnet“ mit den alten Wünschen und Sorgen und natürlich neuem Mut, all die Dinge anzugehen, die das Leben möglich oder auch schöner machen. Eigentlich ist es wie zu jedem Jahreswechsel....
Auch zu dieser Gelegenheit habe wieder eine ganze Menge lieber und guter Wünsche aus der „Lesergemeinde“ erhalten - vielen Dank. Und das ist hier nicht nur so gesagt. Gelegentlich ist es schon wichtig für mich, zu erfahren, dass diese Mails gelesen werden und so manche von Euch meine Gedankengänge nachvollziehen kann. Das ist für mich, wie ein endloses Gespräch mit Menschen, die mich verstehen, die meine Sorgen und Nöte teilen, denen ich Mut machen kann und die mir selbst Mut machen.
Für die diesjährige Sylvesterparty hab ich mal wieder eines meiner schönsten Kleider rausgekramt. Seit genau drei Jahren (also mit Beginn meiner äußerlich weiblichen Erscheinungsform) lasse ich es mir nicht nehmen, den Jahreswechsel mit den Freunden zu begehen, die ich am meisten mag und die mich kennen, akzeptieren und lieben, wie ich bin. In diesem Jahr gleich noch verbunden mit einer wirklich gelungenen Einweihungsparty der neuen Wohnung unserer Freundin Regina und Frau. Ungeahnter Höhepunkt des Abends war wohl der Besuch des größten Teils der Hausnachbarn auf unserer Party. Wirklich angenehm, dass es bei den Nachbarn keine ersichtlichen Irritationen gab in eine reine „Frauenparty“ einzutauchen. Ganz im Gegenteil, wir haben alle viel gelacht, getanzt und uns prächtig amüsiert. Ganz im Nachgang wurden im Haus sogar Stimmen laut, die anregten, im Sommer mal eine kleine Hofparty mit uns zu veranstalten. Ich hatte bei all den zufälligen Begegnungen schon das Gefühl der Anerkennung und wohl auch der Hochachtung vor unserer Lebensweise – ganz nach dem Motto: Ja, diese Menschen leben, wie sie es als richtig empfinden, sie haben die Stärke es einfach zu tun. Na, bei so viel Anerkennung und Selbstverständlichkeit ist frau doch besonders charmant und ausgelassen. Und so haben wir das (gewünschte) Bild einer selbstbestimmten ausgeglichenen Gemeinde vermittelt. Eine Außendarstellung, die nach meiner Erfahrung auch ihre Probleme hat.
Bei vielen bekennenden Transgendern ist es nämlich längst nicht so, dass sie mit ihrem Bekenntnis alle wichtigen Lebensprobleme gelöst und ihren inneren Frieden gefunden haben. Ganz im Gegenteil, sie begeben sich in ihrem Innern und natürlich auch in Bezug zu ihrer Umwelt auf ein ausgesprochen unwegsames Terrain. Ohne Zweifel gehört viel Mut und menschliche Stärke dazu, in unserer Weise aus gängigen gesellschaftlichen Normen auszubrechen und den ganz persönlichen Wert der vordefinierten Geschlechterrollen neu zu bestimmen – eigene Wertmaßstäbe zu entwickeln und auch zu leben. Wären wir alle klar und rational denkende Wissenschaftler(innen), dann ließe sich sicher leicht eine logische Begründung für die Aufweichung der gesellschaftlichen Geschlechterrollen finden. Doch genau darum geht es nicht. Es geht um ganz individuelle und noch mehr komplizierte innere psychische Zustände und Abläufe, die so manchen von uns bewegen, sich eben weiblich auszudrücken. Das verrückte (und damit für die Außenwelt komplizierte) ist, dass sich dieser Ausdruck wiederum, in einem gewissen Spektrum, an einzelnen Bestandteilen der eben aufgebrochenen Geschlechterrollen orientiert. Dazu gehören neben weiblicher Kleidung, Make Up und häufig neuen Haaren auch marginale Veränderungen in unserem Verhalten und Auftreten. Verhalten und Auftreten? Ich hab’s schon oft und nicht nur an mir selbst erlebt. Mal abgesehen davon, dass frau nicht breitbeinig den Rock strapaziert und sich nicht auf den Barhocker lümmelt, wie Er es vielleicht tun würde. Gerade in der Gemeinschaft entsteht auch eine ganz besondere Atmosphäre von selbstverständlichem Sein und ein offen zur Schau getragenes Selbstbewusstsein. Gelegentliche Außenwirkung: Hey, ein cooler Typ in ausgesuchter weiblicher (Ver?)Kleidung, der (die) weiß was er will, hat sein Leben geregelt – ein bewundernswerter starker Mensch. Ich bin nicht glücklich, wenn ich merke, dass ich einen solchen Eindruck verbreitet habe. Denn wie zuvor als „Nurmann“ wird die bloße Erscheinung und nicht das Wesen beurteilt. Wenn sie doch nur begreifen würden, dass Trans eben genau „dazwischen“ heißt und dass all die lustigen, chicen oder skurrilen Typen genau so (vielleicht noch mehr) problembehaftet sind, wie jeder andere beliebige Mensch, der in der Lage ist, sein eigenes Sein zu reflektieren!
Ich weiß, wir sind zu erheblichem Teil selbst daran schuld. Und doch, wie ist anders das jähe Ende der wirklich beeindruckenden Erfolgsstory der (erst unlängst besprochenen) Carola Paas zu erklären? Liest man auf Ihrer Internetseite (http://www.carolapaas.de), dann erhält man das Bild eines wirklich starken und erfolgreichen Menschen, ist sicher, dass sie ihre wichtigste Lebensetappe genau so bewältigt, wie alle anderen kleinen und großen Probleme ihres Lebens. Doch zu Beurteilen ist nur die bloße Erscheinung – ganz tief in sich drin war sie genau so verletzbar, wie jeder und jede andere, konnte den Entzug für sie wichtiger Werte wie die Unverletzbarkeit ihrer Persönlichkeit und den Anspruch auf eine Lebensgrundlage nicht ertragen.
Sagen will ich: liebe LeserInnen, die Ihr nicht selbst Trans seid, beurteilt nicht nur, was Ihr seht, glaubt nicht der bloßen Erscheinung - schaut in den Mensch hinein und die Grenzen zwischen rein männlicher und rein weiblicher Erscheinung werden sich auflösen. Es entsteht das Abbild eines einzigen „normalen“ Menschen, mit genau so vielen Stärken und Schwächen, wie Ihr selbst sie habt und bitte, richtet Euer Verhalten danach aus.
Ich habe in den letzten Tagen viel mit meinen engsten FreundInnen darüber gesprochen, wie denn nun das adäquate Abbild eines Transgenders aussehen könnte. Ich selbst bin ja, wie schon gesagt, noch viel weniger „perfekte Frau“, als ein „perfekter Mann“. Zum Beispiel kann man die Begegnungen mit „Außenstehenden“ auch nutzen, nicht nur über (Trans) Erfolge, sondern auch über die damit zusammenhängenden Probleme, Sorgen und Nöte zu reden. Trans ist für mich nicht vordergründig selbstbewusste Party, sondern Lebenshaltung, die alle meine Schwächen mit einbezieht. Dazu gehört für mich, nicht immer und überall dem rein männlichen Bild zu entsprechen. Dazu gehört der „geschminkte“ öffentliche „Auftritt“ genau so, wie „ungeschminktes“ Sein in vertrauter Umgebung, manchmal halt nur im Kleid und Dreitagebart, weil (menschlich sicher verständlich) zu faul zum Rasieren. Trans ist individuelle Identität. Ja, das wollte ich heute sagen...
Seid ganz lieb gegrüßt bis zur nächsten Woche | Briefmarken mit Motiven als Einzelmarke aus Bulgarien
Endet am 29. Sep, 9:08 MESZ7T 12StdLieferung an Abholstation
Rila Kloster Malerei Block Bulgarien 1963
Bulgarien - Block 135 **
1983: Olympische Winterspiele 1984, Sarajevo.
Bulgarien - Block 140 **
1984: Olympische Winterspiele 1984, Sarajevo.
Winterspiele Squaw Valley 1960 -bulg. Marke
1 gestempelte Marke wie abgebildet
BULGARIEN 1100 + A1100 ** Raumfahrt
BULGARIEN 1094 A + B ** Raumfahrt
BULGARIEN 1152 A + B ** Raumfahrt
Segelmeisterschaft 1967 in Warna, Bulgarien - **
Raumfahrt Space 1963 Bulgarien Bulgaria 1394 U Probedruck MNH/654
BULGARIEN 1073 ** Schach
Bulgarien - 1152B **
1960: Sowjetische Mondsonde "Lunik 3".
Medizin Pirogow Chirurgie Bulgarien 1977
Endet am 27. Sep, 19:07 MESZ5T 22StdLieferung an Abholstation
Endet am Sonntag, 20:57 MESZ3TLieferung an Abholstation
Medizin Lungenkrebs Gegen Rauchen Bulgarien 1980
Endet am 27. Sep, 19:06 MESZ5T 22StdLieferung an Abholstation
Medizin Pharmazie Malaria Chinin Mücke 3 Ausgaben 3 Bilder
Endet am 26. Sep, 19:05 MESZ4T 22StdLieferung an Abholstation | de |
q-de-1291 | Wünsche aus der Lesergemeinde erhalten werden - vielen Dank dafür. Es ist schön zu wissen, dass meine Wochenmails Anklang finden und Menschen erreichen. | Wochenmails 2002 - TransSisters
Wochenmails 2002
ich hoffe schon, dass Ihr die Mona Lisa Sendung der vergangenen Woche und den kurzen Bericht über mich als Wochenmail gewertet habt, ich hätte ohnehin nichts Richtiges zustande gebracht, viel zu groß war die Aufregung, wie der Beitrag über mich den nun ausfallen würde. Ich hatte im Vorfeld nicht im Geringsten geahnt, dass die Spannung so lange anhalten würde. Drei Tage vor dem Dreh und dann noch die ganze Woche bis zur Ausstrahlung hatte ich (um es ganz vorsichtig auszudrücken) ziemlich unruhige Nächte – die Tage waren wegen der beruflichen Anspannung Gott sei Dank erträglicher. Die ständigen Gedanken im Vorfeld, wie ich wohl auf welche Frage antworten würde, wurden dann durch die Fragestellungen ersetzt, ob ich denn halbwegs erträglich rübergekommen bin, ob das Material letztlich ein realistisches Bild von mir hergibt und wie denn nun die Reaktion meiner Umwelt ausfallen würde. Nun, der Deal war gemacht, ich wollte ihn auch nicht wieder Rückgängig machen und habe mich mental auf die unterschiedlichste Reaktionen vorbereitet und Vorkehrungen getroffen ausgewählte absehbare Reaktionen auszuschließen. Dazu gehörte die gezielte Information einiger meiner engsten Kollegen (sie sollten es von mir erfahren und nicht zufällig vor der Glotze) und ein absolutes Fernsehverbot für meine liebe Mutti. Und weil sie die Mutti ist, hört sie natürlich nicht auf meine Verbote, verbot ja früher selbst, musste also mit einer kleinen List vom möglichen sonntäglichen Kaffeetrinken vor dem Fernseher abgehalten werden. Und so musste mein großer Bruder just am Tage und in der Stunde meines öffentlichen Outings endlich mal die neuesten Urlaubsbilder vorführen – da ist natürlich keine Zeit zum fernsehen. Sicher, sie hätte noch immer über andere Zufälle davon erfahren können, doch dann hätte ich die Chance erst zu Reden und dann das Video vorzuführen. Ich bin mir im Nachhinein nicht sicher, ob ich wirklich wollte dass es funktionierte und jetzt doch ganz zufrieden, dass es geklappt hat. Soll sie ihr Bild von ihrem Sohn behalten, ich gönne es ihr. Zu tief müssten wir beide in längst vergangene und verdrängte Welten eintauchen, zu viele Zusammenhänge müsste ich erklären, die ich nicht schlüssig erklären kann und zu sehr liebe ich sie, um dauerhaftes Unverständnis zu hinterlassen.
Die Sendung selbst habe ich im Kreise einiger Freundinnen und Freunde gesehen, allein wollte ich in diesen Augenblicken nicht sein. Ja und dann ging’s einfach los, ganz am Anfang der Sendung, nach 7 oder 8 Minuten war’s mit mir auch schon vorbei und das Thema wurde noch einmal in einem Interview mit der mir ganz gut bekannten Charis Berger vertieft. Ich hatte ein insgesamt gutes Gefühl und wollte sehen, wie die Sendung das Thema abrundet. Doch keine Spur davon, das Telefon kam immer wieder dazwischen. De erste und für mich wohl wichtigste Anruf kam von einer meiner Töchter, die zufällig auf den Vorspann gestoßen ist und sofort die über Deutschland versprengte Familie informiert hat. „Pappi ich habe gerade den Beitrag über dich gesehen .... ich finde das toll ....du hattest das ja erzählt ... bisher nie thematisiert ... wir müssen endlich mal näher darüber reden“. Was soll ich sagen? Selbst wenn sich kurz darauf der Boden geöffnet hätte und ich für immer darin verschwunden wäre, die Sache hat sich allein dafür gelohnt. Kurz darauf hat sich meine Exfrau und Mutter meiner Kinder gemeldet, immerhin grundsätzliche Anerkennung signalisiert, natürlich das berühmte Haar in der Suppe gefunden und doch haben wir uns gleich auf ein gemeinsames freundschaftliches Abendessen verabredet. Ich weiß nicht mehr genau, wie der Abend weiter verlaufen ist, doch irgendwann war ich dann allein mit einer Videokassette, meinen Bildern meinen Worten und fremden Kommentaren. Noch am gleichen Abend gab’s so einige Anrufe von Freunden und Bekannten und natürlich etliche anerkennende Mails aus der Trans-Gemeinde. Ich wurde aber auch von mir bekannten Leuten, die nun gar nichts mit unserer Leidenschaft am Hut haben, mit Anerkennung überhäuft An dieser Stelle also mein aufrichtiger Dank an alle, die mich angerufen und auch geschrieben haben – ich fühle mich wirklich geehrt. Ja, und damit hat es sich mit den mir bekannten Reaktionen auch schon erledigt. Ich vermute zwar, dass bei dem einen oder anderen meiner Auftraggeber der Fernsehbeitrag bekannt ist, doch wirkliche Reaktionen darauf gab es nicht, weder positiv noch negativ. Warum eigentlich auch, es ist doch nichts weltbewegendes passiert. Interessant vielleicht, dass sich die Zugriffszahlen auf die Homepage der TransSisters für einige Tage fast verdreifacht haben. Ich habe es noch nicht überprüft, doch ich vermute, dass viele dieser Besucher über einen entsprechenden Link auf der Mona-Lisa-Seite des ZDF dahin gelangt sind – ein kleiner wohltuender Erfolg am Rande des Geschehens.
Mal abgesehen von dem persönlichen Lob (das natürlich sehr gut tut) hat sich in der Außenwirkung des Beitrages insgesamt gezeigt, dass es offensichtlich gelungen ist, das Thema Trans auch mal ganz unspektakulär darzustellen und als mögliches Lebenskonzept anzusprechen. Ich, aus meiner Sicht, hatte mir im Vorfeld genau eine solche Botschaft erhofft. Sicher, die Zusammenhänge, Freuden und Nöte sind viel komplizierter, als man (frau) in einem solchen Beitrag darstellen kann und hätten die wohl eher unbedarften ZuschauerInnen vermutlich auch überfordert. Doch aus meiner Sicht ist ein erster Schritt getan und dafür habe ich mich zwischenzeitlich noch einmal bei der Redakteurin, Helga Ettenhuber, und natürlich der Redaktion von ML bedankt. Ich hoffe schon, dass sich „Mona Lisa“ dieses Themas noch einmal annimmt, oder vielleicht das ZDF irgendwann bereit ist, das Phänomen „Trans“ etwas ausführlicher aufzuarbeiten. Mit meiner Unterstützung können die Macher in jedem Fall rechnen.
Ursprünglich wollte ich hier noch darüber berichten, wie ich mich in besagtem Beitrag selbst gesehen habe, denn es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob man in den Spiegel schaut, oder sich selbst auf der Mattscheibe agieren sieht, doch das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte und vielleicht eine eigene Wochenmail wert und davon soll es ja noch einige geben......
nun ist es doch passiert. Ich hatte gelegentlich schon berichtet, dass in mehr oder weniger großen Abständen auch bei mir mal eine Anfrage für eine bildliche Darstellung meiner Person in dem einen oder anderen Fernsehsender eingeht. Ihr kennt sicher alle diese Talk-Sendungen, die keiner sieht und über die doch jeder bescheid weiß. Zumeist sind meine Kontakte dorthin schon bei einer Nachfrage nach dem Konzept des Beitrages abgebrochen.
Und nun meldet sich in der vergangenen Woche eine Redakteurin der Sendung „Mona Lisa“ vom ZDF bei mir mit einer ausführlichen Mail und wird zudem nicht müde, mir Ihre konzeptionellen Vorstellungen in langen Telefonaten zu erläutern. Ich will’s kurz machen. Am Samstag war den ganzen Tag ein Fernsehteam bei mir. Wir haben mindestens 4 Stunden Filmmaterial gedreht, beim Einkaufen, im Park, auf der Straße, im Auto, zu Hause im Interview, vor dem Kleiderschrank, beim Schminken und beim abendlichen Ausgehen und Treffen mit einigen meiner Freundinnen. Thema war das „Rollenwechsel“ zwischen Mann und Frau mit all seinen Hintergründen und Zusammenhängen.
Ich hätte vorher nicht geglaubt, wie stressig so ein Tag sein kann. Für mich waren das 12 Stunden volle Konzentration, jedes Detail hatte ich im Auge, nichts wollte ich dem Zufall überlassen. Ständig war da die Angst vor einer eventuellen Fehldeutung meines Redens und Tun’s. Auf der anderen Seite war da der Wille, endlich einmal aus meiner Sicht zu vermitteln, dass Transgender feinfühlige und alltäglich Menschen sind, weitab von jedem Stigma psychischer Erkrankung oder gar Perversion. Es war schon ein manchmal schmerzhafter Spagat zwischen diesen beiden Positionen. Wie weit persönlich öffnen um wirklich Befindlichkeiten mitzuteilen und wo einfach nur grundsätzliche Lebenshaltung zeigen um den (vermutlich) unbedarften Zuschauer nicht zu überfordern? Fernsehleute wären nicht Fernsehleute, wenn sie nicht alles versuchten um auch die letzte Information aus ihren Protagonisten (so heiß der Hauptdarsteller im Frensehdeutsch) herauszukitzeln. Schlussendlich habe ich dann doch mehr von mir preisgegeben, als ich vorher für möglich hielt. Und doch habe ich auch im Nachgang das Gefühl zu keinem Zeitpunkt übervorteilt gewesen zu sein. Selbst mein bisher als geheim gehandeltes „erstes eigenes Kleid“ (Ihr erinnert Euch an die Geschichte?) habe ich aus dem Schrank geangelt und dann so ganz nebenbei einen kleinen privaten „Schminkkurs“ für Frauen und solche, die es gern wären veranstaltet. Und doch für gelegentlich im Fernsehen bedienten Voyeurismus war kein Platz.
Bei allem Termindruck und allem Stress, wir hatten eine Menge Spaß miteinander – eine interessante Erfahrung war es für mich allemal. Wer also am kommenden Sonntag (den 3.2.02) nichts besseres vor hat, mich mal in männlicher und weiblicher Rolle sehen will, dazu noch mein erstes Kleid, und zudem rausbekommen will, was das ZDF in 6 Minuten aus meinen Euch zur genüge bekannten Ansichten macht, der sollte sich die „Mona-Lisa“ – Sendung (ich glaube ab 18:15 Uhr) mal anschauen.
Genau das Anschauen ist noch immer ein wenig mein Problem. Meine Worte konnte ich kontrollieren und gelegentlich auch kommentieren oder gar korrigieren. Doch Bilder haben ihre eigene Sprache und hinzu kommt, dass der Betrachter diese Sprache nicht unbedingt verstehen muss. Zudem hängt für die gesamte Darstellung auch vieles vom Schnitt und den dazu gehörigen Kommentaren ab. Wird zum Schluss die vermittelte Message noch immer meine Message sein? Nun kann mir das ja auch egal sein. Nichts ist wohl uninteressanter als die Nachricht vom vergangenen Tag und bei den meisten ZuschauerInnen wird wohl nicht mehr als ein Gefühl, maximal ein „Aha“ übrig bleiben. Angesichts der Verbreitung der Sendung muss ich aber davon ausgehen, dass der Beitrag auch von Leuten gesehen wird, denen ich mich bisher nicht so privat geöffnet habe. Dazu besteht ja auch nicht immer Veranlassung und schon gar nicht im Berufsleben. Doch der weitere Umgang mit diesen Menschen hängt für mich von eben dieser, meiner Message ab. Gehen wir weiter ganz normal miteinander um, entsteht zusätzlicher Erklärungsbedarf oder werden Beziehungen sogar dauerhaft gestört? Ich weiß, diese Entwicklung hat keiner der beteiligten Macher wirklich in der Hand, doch ein paar Sorgen habe ich schon.....
Nun könnt Ihr mich natürlich fragen „warum hast Du es dann gemacht?“ Für mich war es einfach an der Zeit, die Gelegenheit selbst beim Schopf zu fassen. Gerade hatte ich mich über einen wenig gelungenen Radiobeitrag zum Berliner Transgender Netzwerk geärgert und festgestellt, dass es ja irgendwo an mir lag, keinen Einfluss genommen zu haben. Dann erreichte uns alle die Nachricht, dass die Bremer Polizei den Täter für ein scheußliches Verbrechen an einem kleinen Mädchen, wegen einiger aufgefundener Wäschestücke, im Bereich der „transvestitischen Fetischisten“ vermutet und nun in ihrem Fahndungsaufruf nach Personen mit „fetischistischen Neigungen“ sucht. Ich erspare mir dazu jedes Gleichnis, wonach sie wohl suchen würden, wenn anstelle alter Badeanzüge etwa die Kopfbedeckung eines religiösen Juden oder gar ein Paar Langlaufskier gefunden wären.... Nicht die Schlussfolgerung auf eine bestimmte Neigung des Täters macht mir Sorgen, die ist wohl berechtigt, es ist die pauschalisierende Message an die Bevölkerung – Transvestiten und Fetischisten sind pervers und damit zugleich potentielle Kinderschänder!
Oh nein, auch wenn es nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein sein sollte, ich hatte es für einen Tag selbst in der Hand klarzustellen, wer wir wirklich sind und ich konnte die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Für mich hat sich der Einsatz schon heute gelohnt und wir werden nächsten Sonntag sehen, ob es funktioniert hat.
In jedem Fall gibt es dann wieder eine ganze Menge zu berichten.
Seid also bis dahin ganz lieb gegrüßt
Ihr habt es sicher schon gemerkt, die Wochenmail heute mal wieder mit einem Tag Verspätung. Zu viele andere Dinge waren am Sonntag noch zu erledigen und zu bedenken. Ich hatte nicht die Ruhe für meine wöchentliche Betrachtung.
Der Trubel um den Jahreswechsel ist nun (endlich) vorbei und die vergangene Woche war angefüllt mit Arbeit und all den bekannten alltäglichen Dingen. Dazu gehörte endlich auch mal wieder ein „sportlicher Abend“ – ich gehe einmal in der Woche mit einigen FreundInnnen Squash spielen. Das hat sich schon vor gut einem Jahr ergeben und mit einigen kleinen Unterbrechungen haben wir bisher auch durchgehalten. Sport, wird manche(r ) sagen, was ist schon dabei? Ein wenig in die Jahre gekommen, bin ich nicht gerade ein sportlicher Typ und finde trotzdem Vergnügen daran, einen kleinen Ball mit aller Kraft an eine Wand zu donnern, ganz in der Hoffnung, dass eben dieser wieder zurück springt und mein Mitspieler die Möglichkeit hat Gleiches zu tun. Es ist ein wirklich schnelles Spiel, ich komme ganz schön ins Schwitzen und so manches mal laufe ich, mehr oder weniger verwundert, den vielen winzigen Sternen vor meinen Augen hinterher. Warum tue ich mir das an? Nun, ganz bestimmt nicht, weil die Höhen sportlichen Ruhmes erklimmen will und die Hoffnung auf diese Weise das leider immer noch hartnäckige „Bäuchlein“ los zu werden, habe ich schon längst aufgegeben. Zwei Dinge sind mir bei dieser Aktion wirklich wichtig. Zunächst einmal habe ich beim Spielen wegen der unvermeidlichen Anstrengung den Kopf wirklich fei, keine Zeit über die kleinen und großen Probleme des Lebens nachzudenken – ein wirklich herrliches Gefühl (!). Am wichtigsten ist mir jedoch die soziale Komponente dieser Stunden. Es ist die gemeinsame Erlebniswelt, die weit über den ursprünglichen Ansatz des Trans-Seins hinaus geht. Mitten im Alltag, haben wir uns eine Gelegenheit für gemeinsames Erleben und Kommunikation geschaffen und nicht selten reden wir beim unvermeidlichen abschließenden „keinen Snack und ein Bier dazu“ über die ganz keinen Freuden und Nöte, nehmen Anteil am Leben des Einzelnen. Das gegenseitige Bemühen um einander und die daraus entspringende Vertrautheit machen für mich den eigentlichen Wert dieser Runde aus. Ohne viel Aufwand, für kleines Geld und einzig durch Zuwendung ein regelmäßig schöner Abend.
Ich komme darauf, weil sich gerade auch in meinem Leben (neben dem Leben) noch zu oft künstlich erzeugte Höhepunkte befinden. Sicher, auch diese „High lights“ machen das Leben erst richtig bunt, sind Meilensteine und Erinnerungspunkte für spätere Draufsichten. Und genau so sicher braucht jeder Mensch Ereignisse, die sich sichtlich vom Alltag abheben. Doch das ist hier nicht gemeint.
Ich will das mal am eigenen Beispiel entwickeln. Auch vor meinen Eintritt in das Trans-Dasein, vor über drei Jahren, war ich ein aktiver Mensch. Ich hab mich mit Freunden getroffen, gelegentlich gab’s auch aufregende Partys, ich war im Kino, auch mal im Theater und dazu kamen noch die Freuden und Pflichten des Familienvaters. Viele dieser Aktivitäten gerieten in eine teilweise unerträgliche Routine und Trans sein konnte ich zudem auch nicht.
Doch dann kam der Tag Null – ich habe ja gelegentlich schon davon berichtet. Neues Terrain wurde erobert, ich erinnere mich noch genau an meine Aufbruchsstimmung – endlich befreit von bürgerlichen Klammern. Keine Bar und kein einschlägiges Event war wirklich sicher vor uns. Für etliche Monate war das Leben eine einzige Party. Ein Höhepunkt jagte den anderen und wenn in der Stadt mal nichts Besonderes los war, dann haben wir uns diese Höhepunkte selbst geschaffen. Jede in unserem transsisterlichen Umfeld brauchte jede sich bietende Möglichkeit des persönlichen Ausdrucks, wie die Luft zum atmen. Jede war mit jedem Gutfreund, das verbindende Element war die grundsätzlich gemeinsame Interessenlage. Die aktiven Transmenschen unter uns können diese Situation sicher auch am eigenen Erleben nachvollziehen, eine durchaus übliche und wohl auch notwendige Phase.
Für mich und einen erheblichen Teil meines Umfeldes hat es ungefähr ein Jahr (oder gar länger) gedauert, bis diese Euphorie in ein wenig Sprachlosigkeit über das Manko an wirklich tiefer sozialer Bindung umschlug. Und gemeint ist hier nicht unbedingt eine mögliche partnerschaftliche Beziehung. Kein noch so schönes Kleid, keine noch so aufwändige und rauschende Party (in eben diesem Kleid) kann auf Dauer wirklich alltagstaugliche soziale Beziehungen ersetzen. Und so hat sich auch die Struktur unseres Beisammenseins geändert. Die Begegnungen wurden individueller und weniger ausschweifend. Wir haben einen offenen Stammtisch geschaffen und sind damit auch offen für neue Kontakte und Impulse. Die einen spielen ganz nebenher Squash, andere tanzen Tango und so manches mal hilft man (frau) sich gegenseitig bei privaten oder beruflichen Problemen. Selbst Party ist nicht mehr bloße Ausgelassenheit, vielmehr Nachdenken über Inhalte und gemeinsame Aktion.
Dennoch: Am Ende einer jeden Party wird das gleißende Licht der Scheinwerfer, unter denen wir uns tummeln, immer von Irgendjemand ausgeschaltet. Und um im Bild zu bleiben: So Manche(r) hat aber auch den Wert einer zart flackernden Kerze neu schätzen gelernt und sorgt sich gern, dass sie nicht ausgeht und rechtzeitig ersetzt wird. Das macht zwar gelegentlich Mühe, ist aber lohnenswerter allemal.
Viele liebe Grüße, bis zur nächsten Woche
ein wirklich relaxtes Wochenende. Nach den Aufregungen der Feiertage und den Wiedereinstieg in den Berufsalltag, hab ich mir mal nichts wirklich Wichtiges für das Wochenende vorgenommen, einfach nur vor mich hin gefummelt, ein wenig gelesen, in der Post gekramt und beantwortet, ja sogar ferngesehen. Gerade mal am Samstagabend war ich aus – eine gute Freundin hat ihren „zweiten“ Geburtstag gefeiert – ich komme noch mal darauf zurück.
So um den Jahreswechsel habe ich über eine Zuschrift berichtet in der (ich nenne sie mal) J. über ihr erstes Ausgeherlebnis in weiblichem Outfit berichtet. Die Geschichte ist so spannend, dass ich sie gut verwahrt und schon mehrere male darin gelesen habe. J. nutzt die „günstige Gelegenheit“ einer geschäftlichen Reise in eine ferne Stadt, sich letzte notwendige Utensilien zuzulegen, stiehlt sich zu später Stunde aus dem Hotel um für eine kurze Zeit lang in weiblichem Outfit durch die Stadt zu schlendern. Vermutlich kaum etwas an ihr ist wirklich perfekt und doch sie tut es, muss es einfach tun. In den Straßen die unterschiedlichsten Begegnungen mit PassantInnen und gelegentliches Erkanntwerden. Erkannt als was? Ein Mann in Frauenkleidern! Sie ist unsicher, hat Angst vor eben diesem Erkanntwerden und der Preisgabe der Lächerlichkeit und läuft doch immer weiter. Eine ganze Stunde lang ganz allein in einer fremden Stadt. Dann schnell über die Garage in Hotel.... Ihr abschließendes Resümee: „Ich bin so froh und stolz, dass ich mich getraut habe! Was für ein phantastisches Abenteuer!“
Mit ähnlichen Geschichten kann so manche von uns aufwarten, aufgeschrieben bestimmt auch ähnlich spannend. Das erinnert mich an meinen ersten wirklichen, noch viel bescheideneren „Out – door - Versuch“. Es ist schon einige Jahre her, da war ich im Rahmen eines Projektes fast jeden Monat für ein paar Tage geschäftlich auf einer der beliebten deutschen Urlaubsinseln. Die Insel ist besonders in den kalten Jahreszeiten an einigen Stellen fast menschenleer. Ich wollte wissen, wie es sich ohne lange Hose, nur mit Strümpfen und einem Rock fühlt. Ein Rock war relativ schnell und einfach in einem second Hand - Geschäft erstanden. Und dann kam sie, die Nacht der Nächte. Ich ging am Strand spazieren, fast komplett gekleidet, wie eine Frau - zumindest habe ich mich so gefühlt. Ich werde dieses Gefühl nie vergessen. Der Wind blies leise und mein Rock umspielte die bestrumpften Beine. Es war lausig kalt und mir war warm, so angenehm, wie nie zuvor. Tauchte am Horizont doch der eine oder andere Spaziergänger auf, habe ich mich verschämt in die Dünen geflüchtet und mit klopfendem Herz eine neue „günstige Gelegenheit“ für mein Treiben abgepasst. Oh, ich war lange nicht so mutig wie J.! Und doch, in dieser Nacht hatte ich eine unsichtbare Grenze überschritten. Ich fühlte es ganz tief in mir und hatte noch Tage danach dieses Hochgefühl, aber auch etliche nicht definierte Ängste – es würde wohl kein Zurück mehr geben.
Es ist wahrlich eine unsichtbare Tür, die ein wirklicher Trans wohl irgendwann durchschreitet und geht ER durch, dann kann SIE noch hören, wie sie zuschlägt. Jede(r ) von uns kennt diese Situation und all die Versuche zurückzukehren („ich schmeiß die Klamotten weg und kehre ins normale Leben zurück“) sind von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Die Frage ist dann nur, wohin frau weiter geht und wie schnell sie geht. J. hat den Schritt durch diese imaginäre Tür gewagt und ich habe ihr dazu in meiner Antwortmail geraten „Genieße jeden Schritt, denn wenn Du ihn gegangen bist, liegt er hinter Dir.....“. Ich meine, eine neue spannende Welt tut sich uns auf in der und mit der wir ganz behutsam umgehen sollten. Und ich weiß inzwischen, dass es noch mehr solcher Türen gibt, durch die eine Rückkehr kaum möglich ist.
Mit jedem Schritt geben wir unserer eigenen Persönlichkeit einen neuen Rahmen der Entfaltung und verändern uns selbst damit – ganz egal ob individuell gewollt oder nicht. Mit diesen eigenen Veränderungen zu leben ist nicht immer einfach. Und doch, (und es fällt mir noch immer schwer es wirklich anzuerkennen), der Weg ist das Ziel. Es geht nicht hauptsächlich darum, einen „Fummel“ zu tragen, „ganz“ oder „wie“ Frau zu sein – das ist die Oberfläche. Es geht um die Entfaltung des Wesens eines jeden von uns, wenn Ihr so wollt um eine der ältesten philosophischen Fragen überhaupt, nämlich dem Verhältnis von Inhalt und Form einer einzigen Sache, eines ganz individuellen Menschen. Der Weg, der zu einer möglichen Übereinstimmung dieser Komponenten führt, hat für uns Transgender wohl einen klar definierten Anfang, eben jene erdachte Tür, doch er hat kein Ende, weil wir uns auf diesem Weg ständig selbst verändern. Warum also, sollte man nicht jeden Schritt genießen und verharren wenn es besonders schön ist? Vor jedem weiteren Schritt sollte man (frau) sich schon fragen, ob sie ihn wirklich gehen will. Und weil wir alle in einer ganz konkreten Umwelt leben, könnten hinter der nächsten Tür schon Veränderungen lauern, mit denen zu leben erst (mitunter schwer) erlernt werden muss. Auch dann ist wieder Verharren angezeigt.
Unsere Freundin S. hat also ihren zweiten „Geburtstag“ gefeiert. Ich weiß, dass auch sie schon vor viel längerer Zeit die von mir beschriebene unsichtbare Pforte durchschritten hat. Sie war schon eine ganze Weile ihren Weg gegangen und betitelt das konsequente Bekenntnis zu ihrer wunderbaren Eigenschaft (Trans zu sein) als ihren zweiten Geburtstag. Wieder eine Tür. Und von ihr selbst, nach reiflicher Überlegung, kräftig zugeschlagen. Seit ungefähr dieser Zeit kenne ich sie ganz gut und weiß, dass sie verweilte, wenn es besonders schön und einen Schritt weiter ging, wenn es Zeit dazu war. S. hat sich in dieser Zeit auch verändert, ist auf ihrem Weg zu einer für mich besonderen Persönlichkeit geworden. Schon lange nicht mehr, ein üblicher Mann und noch immer nicht eine üblich Frau – einfach nur S.
Ich verabschiede mich aus dieser für mich, auch nach mehrfachem Lesen, ein wenig verwirrend philosophischen Wochenmail und wünsche Euch allen eine behutsame und schöne Woche
da ist es nun, das Neue Jahr, wie erwartet, „gesegnet“ mit den alten Wünschen und Sorgen und natürlich neuem Mut, all die Dinge anzugehen, die das Leben möglich oder auch schöner machen. Eigentlich ist es wie zu jedem Jahreswechsel....
Auch zu dieser Gelegenheit habe wieder eine ganze Menge lieber und guter Wünsche aus der „Lesergemeinde“ erhalten - vielen Dank. Und das ist hier nicht nur so gesagt. Gelegentlich ist es schon wichtig für mich, zu erfahren, dass diese Mails gelesen werden und so manche von Euch meine Gedankengänge nachvollziehen kann. Das ist für mich, wie ein endloses Gespräch mit Menschen, die mich verstehen, die meine Sorgen und Nöte teilen, denen ich Mut machen kann und die mir selbst Mut machen.
Für die diesjährige Sylvesterparty hab ich mal wieder eines meiner schönsten Kleider rausgekramt. Seit genau drei Jahren (also mit Beginn meiner äußerlich weiblichen Erscheinungsform) lasse ich es mir nicht nehmen, den Jahreswechsel mit den Freunden zu begehen, die ich am meisten mag und die mich kennen, akzeptieren und lieben, wie ich bin. In diesem Jahr gleich noch verbunden mit einer wirklich gelungenen Einweihungsparty der neuen Wohnung unserer Freundin Regina und Frau. Ungeahnter Höhepunkt des Abends war wohl der Besuch des größten Teils der Hausnachbarn auf unserer Party. Wirklich angenehm, dass es bei den Nachbarn keine ersichtlichen Irritationen gab in eine reine „Frauenparty“ einzutauchen. Ganz im Gegenteil, wir haben alle viel gelacht, getanzt und uns prächtig amüsiert. Ganz im Nachgang wurden im Haus sogar Stimmen laut, die anregten, im Sommer mal eine kleine Hofparty mit uns zu veranstalten. Ich hatte bei all den zufälligen Begegnungen schon das Gefühl der Anerkennung und wohl auch der Hochachtung vor unserer Lebensweise – ganz nach dem Motto: Ja, diese Menschen leben, wie sie es als richtig empfinden, sie haben die Stärke es einfach zu tun. Na, bei so viel Anerkennung und Selbstverständlichkeit ist frau doch besonders charmant und ausgelassen. Und so haben wir das (gewünschte) Bild einer selbstbestimmten ausgeglichenen Gemeinde vermittelt. Eine Außendarstellung, die nach meiner Erfahrung auch ihre Probleme hat.
Bei vielen bekennenden Transgendern ist es nämlich längst nicht so, dass sie mit ihrem Bekenntnis alle wichtigen Lebensprobleme gelöst und ihren inneren Frieden gefunden haben. Ganz im Gegenteil, sie begeben sich in ihrem Innern und natürlich auch in Bezug zu ihrer Umwelt auf ein ausgesprochen unwegsames Terrain. Ohne Zweifel gehört viel Mut und menschliche Stärke dazu, in unserer Weise aus gängigen gesellschaftlichen Normen auszubrechen und den ganz persönlichen Wert der vordefinierten Geschlechterrollen neu zu bestimmen – eigene Wertmaßstäbe zu entwickeln und auch zu leben. Wären wir alle klar und rational denkende Wissenschaftler(innen), dann ließe sich sicher leicht eine logische Begründung für die Aufweichung der gesellschaftlichen Geschlechterrollen finden. Doch genau darum geht es nicht. Es geht um ganz individuelle und noch mehr komplizierte innere psychische Zustände und Abläufe, die so manchen von uns bewegen, sich eben weiblich auszudrücken. Das verrückte (und damit für die Außenwelt komplizierte) ist, dass sich dieser Ausdruck wiederum, in einem gewissen Spektrum, an einzelnen Bestandteilen der eben aufgebrochenen Geschlechterrollen orientiert. Dazu gehören neben weiblicher Kleidung, Make Up und häufig neuen Haaren auch marginale Veränderungen in unserem Verhalten und Auftreten. Verhalten und Auftreten? Ich hab’s schon oft und nicht nur an mir selbst erlebt. Mal abgesehen davon, dass frau nicht breitbeinig den Rock strapaziert und sich nicht auf den Barhocker lümmelt, wie Er es vielleicht tun würde. Gerade in der Gemeinschaft entsteht auch eine ganz besondere Atmosphäre von selbstverständlichem Sein und ein offen zur Schau getragenes Selbstbewusstsein. Gelegentliche Außenwirkung: Hey, ein cooler Typ in ausgesuchter weiblicher (Ver?)Kleidung, der (die) weiß was er will, hat sein Leben geregelt – ein bewundernswerter starker Mensch. Ich bin nicht glücklich, wenn ich merke, dass ich einen solchen Eindruck verbreitet habe. Denn wie zuvor als „Nurmann“ wird die bloße Erscheinung und nicht das Wesen beurteilt. Wenn sie doch nur begreifen würden, dass Trans eben genau „dazwischen“ heißt und dass all die lustigen, chicen oder skurrilen Typen genau so (vielleicht noch mehr) problembehaftet sind, wie jeder andere beliebige Mensch, der in der Lage ist, sein eigenes Sein zu reflektieren!
Ich weiß, wir sind zu erheblichem Teil selbst daran schuld. Und doch, wie ist anders das jähe Ende der wirklich beeindruckenden Erfolgsstory der (erst unlängst besprochenen) Carola Paas zu erklären? Liest man auf Ihrer Internetseite (http://www.carolapaas.de), dann erhält man das Bild eines wirklich starken und erfolgreichen Menschen, ist sicher, dass sie ihre wichtigste Lebensetappe genau so bewältigt, wie alle anderen kleinen und großen Probleme ihres Lebens. Doch zu Beurteilen ist nur die bloße Erscheinung – ganz tief in sich drin war sie genau so verletzbar, wie jeder und jede andere, konnte den Entzug für sie wichtiger Werte wie die Unverletzbarkeit ihrer Persönlichkeit und den Anspruch auf eine Lebensgrundlage nicht ertragen.
Sagen will ich: liebe LeserInnen, die Ihr nicht selbst Trans seid, beurteilt nicht nur, was Ihr seht, glaubt nicht der bloßen Erscheinung - schaut in den Mensch hinein und die Grenzen zwischen rein männlicher und rein weiblicher Erscheinung werden sich auflösen. Es entsteht das Abbild eines einzigen „normalen“ Menschen, mit genau so vielen Stärken und Schwächen, wie Ihr selbst sie habt und bitte, richtet Euer Verhalten danach aus.
Ich habe in den letzten Tagen viel mit meinen engsten FreundInnen darüber gesprochen, wie denn nun das adäquate Abbild eines Transgenders aussehen könnte. Ich selbst bin ja, wie schon gesagt, noch viel weniger „perfekte Frau“, als ein „perfekter Mann“. Zum Beispiel kann man die Begegnungen mit „Außenstehenden“ auch nutzen, nicht nur über (Trans) Erfolge, sondern auch über die damit zusammenhängenden Probleme, Sorgen und Nöte zu reden. Trans ist für mich nicht vordergründig selbstbewusste Party, sondern Lebenshaltung, die alle meine Schwächen mit einbezieht. Dazu gehört für mich, nicht immer und überall dem rein männlichen Bild zu entsprechen. Dazu gehört der „geschminkte“ öffentliche „Auftritt“ genau so, wie „ungeschminktes“ Sein in vertrauter Umgebung, manchmal halt nur im Kleid und Dreitagebart, weil (menschlich sicher verständlich) zu faul zum Rasieren. Trans ist individuelle Identität. Ja, das wollte ich heute sagen...
Seid ganz lieb gegrüßt bis zur nächsten Woche | Tag 14 - MAF-Adventskalender
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Der Lehrer hat heut’ in der Schule gesagt,
dass man zu Weihnacht ein Krippenspiel wagt.
„So sollt ihr in der Adventszeit erfahren,
warum man dies feiert seit 2000 Jahren.“
Maria und Josef, die sind schnell gewählt,
Hirten und Engel, auch das Volk, das man zählt.
Und aus all den Kindern, den vielen,
dürfen drei Freunde die Könige spielen.
Sie freuen sich riesig und finden es toll
und beraten, was jeder anziehen soll.
Auch woll’n sie auf jeden Fall daran denken,
dem Kind etwas ganz Spezielles zu schenken.
„Hey, ich kenn da einen Pilot, der heisst Mike,
der hilft bestimmt, wenn ich das Drehbuch ihm zeig.
Er kann in entfernte Länder uns fliegen,
da kann man gewiss was Besonderes kriegen.“
Mike ist begeistert von der Idee der drei
und meint: „Ich nehm’ mir in der Adventszeit frei.
So haben wir Zeit Geschenke zu suchen
und können mehrere Länder besuchen.
Packt die Koffer, macht euch schon mal parat,
ihr werdet staunen, wie schnell Weihnachten naht.
Vergesst nicht zu lernen Texte und Lieder,
repetieren müsst ihr sie immer wieder.“
Am ersten Dezember dann ist es so weit,
die drei stehen beim Hangar zum Abflug bereit.
Mike hat dort das Flugzeug schon vorbereitet,
er wird von Alpha und Foxtrott begleitet.
Nachdem Mike sie einander hat vorgestellt,
kann endlich beginnen der Flug um die Welt.
„Fasten your seatbelts“ bittet Mike und wartet,
bevor er den Motor des Flugzeuges startet.
Alpha studiert Wetter und Karten und spricht:
„Der Flug wird heut’ ruhig bei sehr guter Sicht.
In der Mongolei wird gelandet heute.
Dort lernt ihr dann kennen ganz freundliche Leute.“
Die Zeit verstreicht für die Kinder ganz schnell.
Am Himmel scheint die Sonne schon nicht mehr so hell,
als Mike am Abend den Sinkflug einleitet
und über weiss-glänzende Hügel gleitet.
Am Flugplatz kommt aus einer Jurte ein Mann,
freundlich und fragend sieht er die Kinder an.
Doch diese sind scheu und flüstern nur leise,
darum erklärt Mike ihm das Ziel ihrer Reise.
„Hätt‘ ich das nur gewusst“, spricht der Mann, „ich denk’,
ich hätte gefunden ein passend Geschenk.
Doch nehmt diese Kiste, ihr könnt sie haben
und füllt sie unterwegs mit allerlei Gaben.“
„Ein herzliches Danke, es hat uns gefreut,
es geht weiter auf unserer Reise heut.“
Nach Bangladesch wollen wir zusammen fliegen,
die meiste Zeit wird China unter uns liegen.“
Als die Sonne kräftig am Himmel dann strahlt,
das Flugzeug Kondensstreifen hinter sich malt.
Die Kinder fragen, warum sie entstehen
und nach einiger Zeit doch wieder vergehen.
Voll Freude erklärt Alpha den Kindern das.
Sie hat an den Fragen von ihnen viel Spass.
Die langen Stunden so im Nu vergehen,
schon können sie Bangladesch unter sich sehen.
Unzählige Flüsse durchziehen das Land,
Mike hält den Steuerknüppel fest in der Hand.
Auf einem von diesen wird er aufsetzen,
die Kinder sind bleich und schrei‘n vor Entsetzen.
Doch Mike landet sicher und ebenso sacht,
als hätte er noch nie etwas Andres gemacht.
Da kommt schon ein Mann zu ihnen geschwommen,
kaum ist das Flugzeug zum Stillstand gekommen.
„Als ich beim Fischen im Wasser dort stand,
hab ich doch gleich euer Flugzeug erkannt.
Seht her, da den Krebs, den schenk ich euch gerne,
nehmt ihn doch mit als einen Gruss aus der Ferne!“
Der Krebs wird ruckzuck in die Kiste geschickt,
so sind sie sich sicher, dass er keinen zwickt.
Bevor sie dann in den Himmel entschweben,
sie alle die Hände zum Grusse erheben.
Nach Stunden seh‘n sie eine Insel in Grün
mit herrlichen Pflanzen, die wunderschön blüh’n.
Aber als sie der Insel näherkommen,
wird ihnen allen auf einmal beklommen.
Überall Chaos und überschwemmtes Land.
Da möchten sie helfen, das liegt auf der Hand.
„Das sehen wir uns alle von nahem an!“,
ruft Mike und landet flugs in Kalimantan.
Sie überlegen schon, wie man helfen kann,
da nähert sich ihnen ein kräftiger Mann.
Er trägt einen Sack – fast zu schwer zum Heben –,
gefüllt mit dem, was er noch hat zum Leben.
„Seid herzlich willkommen, ich freue mich sehr,
ich bring euch diesen Sack, wir haben nicht mehr.
Reisnudeln sind unser häufigstes Essen,
dieses Geschenk dürft ihr ja nicht vergessen.
Auf eurer Reise wünschen wir noch viel Glück
und dass wieder alle gesund kehr‘n zurück.
Und ihr werdet seh‘n an all euren Gaben
werden viele Menschen ihre Freude haben.“
Weiter gegen Südosten Mike nun fliegt,
wo eine grüne Insel im Meere liegt.
In diese Richtung wird Mike das Flugzeug wenden,
das Land ist umgeben von herrlichen Stränden.
Zur Info fliegt Mike einen Bogen und dann
setzen sie mit dem Flugzeug zur Landung an.
Noch ein paar Meter vom Boden sie trennen,
da können sie die grosse Armut erkennen.
Die Kinder sind barfuss, die Hütten sehr klein,
trotzdem scheinen alle sehr glücklich zu sein.
Sie werden begrüsst von mehreren Frauen,
die freundlich lächelnd zu ihnen aufschauen.
„Willkommen in Osttimor, das finden wir taff,
dass ihr zu uns kommt mit dem Flugzeug der MAF.
Wir fühlen uns mit euch sehr verbunden
und sind drum gewandert mehrere Stunden.
Wir wollten euch bringen ein Küken noch klein,
es kann die Rettung in Not und Sorge sein.
Ist es erst gross, so wird es Eier legen
und für eine Familie zum reichen Segen.“
Ein Kind bekommt es in die Hände gelegt.
„Gebt acht, dass ihr‘s zusammen sorgfältig pflegt.
Gebrauchen kann man ein Ei alle Tage,
es lindert des Hungers schmerzhafte Plage.“
„In Papua planen wir heut’ einen Stopp,
es darf nur nicht regnen, sonst wird das ein Flopp.
In diesem Dschungel kann kein Auto fahren,
da fliegt die MAF schon seit ganz vielen Jahren.“
Auf der holprigen Bahn das Flugzeug noch rollt,
als eine Gruppe ihnen entgegen tollt.
Sie wird von viel Gesang und Tanz begleitet
und einem kraushaarigen Mann angeleitet.
Dazu tragen die Leute Röcke aus Gras
„Was ist wohl der Grund?“, fragt sich Alpha, „Was?
Wollen auch diese ein Geschenk uns bringen,
dass sie zusammen so laut tanzen und singen?“
Als die Gruppe dann vor dem Flugzeug bleibt steh’n,
kann Alpha einen grunzenden Eber seh’n.
Im Bergland von Indonesien gefangen,
soll dieser zu ihnen ins Flugzeug gelangen.
„Lasst uns helfen, wir laden den Eber ein,
dies Geschenk aus Papua wird einmalig sein:
Gewürzt und gebraten mit Raffinesse,
wird dieses Wildschwein zur Delikatesse.“
Mit grossen Augen sehen die Kinder da zu,
der störrische Eber, der gibt keine Ruh.
Endlich hat Foxtrott die Lösung gefunden,
ruhig liegt er im Frachtraum dann angebunden.
Auf den östlichen Teil der Insel geht’s heut’,
nur ein kurzer Flug, was die Kinder sehr freut.
Nicht immer wollen sie so lange sitzen,
sondern auch mal zu Fuss durch die Gegend flitzen.
Kaum sind sie gestartet, entdeckt Mike schon bald
Hügel um Hügel, endlosen Regenwald,
Dazwischen auf Gras eine Flugzeugpiste,
jetzt heisst es: ganz vorsichtig landen, die Kiste!
„Alles anschnallen, bitte, wir landen jetzt,“
mahnt Mike, bevor er sacht auf dem Gras aufsetzt.
Begrüsst werden sie von Menschen, die tanzen,
und in ihren Händen halten sie Pflanzen.
„Von weit hinter den Hügeln kommen wir her,
dass wir euch hier treffen, das freut uns so sehr.
Der Orangenbaum, den wir bei uns haben,
er wird schnell wachsen und Früchte tragen.
Nehmt sie bitte mit euch von uns als Präsent
und feiert zusammen die Zeit des Advent.
Aus PNG lassen wir herzlich grüssen,
wir wollen euch die Zeit bis Weihnacht versüssen.
Bei diesem Gespräch wird den Kindern bewusst,
auf diese Orangen, da hätten sie Lust.
Doch daran wollen sie sicher nicht denken,
sie wollen das Bäumchen ja schliesslich verschenken.
Als ein lautes Knurren Mikes Hunger verrät,
ist er froh, dass Alpha Australien erspäht.
Die Anweisung ist, ganz im Norden zu landen,
die Kinder fragen sich: „Wo werden wir stranden?“
Zu Arnhemland gehört die nächste Station,
es ist eine grosse, verlass’ne Region.
Und als sie gerade gelandet waren,
entdecken sie eine Frau mit blonden Haaren.
„Herzlich willkommen an diesem schönen Ort!
Sehet die Kinder der Einwohner dort!
So viel Besuch, das gibt es da selten,
die Schweiz und hier – zwei ganz verschiedene Welten.
Ich komme mit der MAF hierher Jahr für Jahr
als Zahnärztin für die grosse Kinderschar.
Auch bringe ich immer etwas zu essen,
damit die Menschen spür’n, sie sind nicht vergessen.
Die Menschen sind dankbar, das ist gut zu seh’n,
auch wenn sie manchmal sehr schüchtern dort steh’n.
Der Lohn für mich ist ihr strahlendes Lachen,
darum werde ich auch künftig weitermachen.
Doch jetzt muss ich wieder nach Haus zurück.
Bitte nehmt mich mit für das nächste Stück.
Sandwiches und Tee will ich gern mit euch teilen.
Ich sag nur noch Goodbye und werd‘ mich beeilen.“
Gut, hat die Zahnärztin Sandwiches dabei.
Für Mike ist’s, als sei’s die grösste Leckerei.
Während sie wieder durch die Lüfte sausen,
beginnen auch die Kinder kräftig zu schmausen.
Darum ist es lange im Flugzeug ganz still,
bevor eines der Kinder dann wissen will:
„Was ist das Ziel unserer Reise heute?
Ich freue mich auf noch mehr Länder und Leute!“
„In Australien machen wir noch einmal Halt,
in Mareeba, ihr werdet es sehen bald.
Diese kleine Stadt dürft ihr dann entdecken,
und wir lassen kurz unser Flugzeug durchchecken.“
Kaum sind sie dann gelandet am neuen Ort,
springt Foxtrott hinaus und verschwindet sofort.
Vor Freude ist er ein wenig benommen,
er fühlt sich, als wär‘ er nach Hause gekommen.
Die Zahnärztin spricht: „Ich sage tschüss euch hier,
und grüsset Foxtrott noch ganz herzlich von mir.
Wünsch euch viel Glück auf der weiteren Reise,
mögt ihr noch viel erleben auf diese Weise.
Als später alle wieder beisammen sind,
kommt Foxtrott keuchend als letzter geschwind.
In den Händen schleppt er entlang der Piste
eine riesige und schwere Werkzeugkiste.
Mike mahnt die Kinder: „Wir fliegen jetzt lange Zeit,
seid lieb miteinander, ich will keinen Streit!“
Alle bestürmen nun Foxtrott mit Fragen,
warum die Leute ihm Werkzeuge gaben.
„Dort hab ich Flieger reparieren gelernt
und arbeite seither für MAF in der Welt.
Wir wollen so Hilfe und Hoffnung bringen
mit Ärzten und Nahrung und anderen Dingen.
Von Kriegen oder Katastrophen bedroht,
fehlt Menschen oft mehr als das tägliche Brot.
Ich musste mich zwar von zu Hause trennen,
doch es gibt nichts Bess‘res als helfen zu können.“
Schnell vergeht so die Zeit, das Flugzeug schon sinkt,
eine Gruppe von Menschen dort unten winkt.
Auf einer Bahre, gezeichnet von Schmerzen,
liegt eine Frau, das tut weh in den Herzen.
Die Kinder sehen, dass man hier helfen muss.
„Hola amigos“ tönt es von unten zum Gruss.
Das Flugzeug wird von der Menge umrandet,
in Mexiko sind sie soeben gelandet.
„Gut, seid ihr gekommen, uns fällt ab die Last,
nehmt doch bitte die kranke Frau mit als Gast.
Wir hoffen, so wird ihr Leben gerettet.“
Dann wird sie behutsam ins Flugzeug gebettet.
„Next Stopp Haiti!“, Alpha nun kommentiert,
während er Mike Richtung Osten dirigiert.
Von hinten hören sie ein leises Wimmern,
obwohl sich die Kinder um die Kranke kümmern.
Und als sie dann endlich erreichen das Land,
hat Mike das Gefühl, dieses sei ihm bekannt,
denn schon oft wurde im TV berichtet,
dass vieles von Erdbeben wurde vernichtet.
„Die meisten hier haben verloren ihr Haus,
so ein Beben ist für die Menschen ein Graus.
Vielleicht können wir etwas Hoffnung bringen,
was könnten wir schenken von unseren Dingen?“
Die Kinder diskutieren noch hin und her,
sich von etwas zu trennen, fällt ihnen schwer.
Da kommt eine Gruppe ihnen entgegen
und will ihnen etwas ins Flugzeug legen.
„Wir hörten schon von eurem Trip um die Welt,
doch wir haben nur dieses einfache Zelt.
Möget ihr’s bringen dem Kind in der Krippe,
Platz findet darin eine ganze Sippe.“
Die Kinder sagen herzlichen Dank dafür
und lassen nun das Orangenbäumchen hier.
Sie sehen das grosse Elend im Ganzen
und wollen mit dem Bäumchen Hoffnung pflanzen.
Etwas Hoffnung bringen für Menschen im Schmerz
bringt Wärme und Freude ins eigene Herz.
So woll’n sie das nächste Ziel anvisieren.
Alpha wird sie sicher dorthin navigieren.
Die Reise führt sie heute nach Ecuador.
Singend werden sie begrüsst von einem Chor:
„von nah und fern sind wir hierher gekommen.
Bienvenido, ihr seid uns herzlich willkommen.
Es wurde von Schule zu Schule erzählt,
dass ihr zu uns habt eure Route gewählt.
Wir finden das toll und geben euch gerne
Geschenke für das Krippenspiel in der Ferne.
Nun seht, was wir alles für euch haben hier:
die Bücher, bunte Stifte und auch Papier.
Für uns wertvoll, doch ihr sollt es haben,
weil auch die Könige nur das Beste gaben.
Und weil das Fest auch noch gefeiert wird heut‘,
haben wir weder Weg noch Aufwand gescheut.
Kommt, kommt, wir helfen noch gern beim Verladen,
bevor ihr weiter reist auf des Fliegers Pfaden.“
Schnell hat sich Alpha Papier und Stift geschnappt,
grad bevor Mike die Türe hat zugeklappt.
Er wird in den nächsten Stunden probieren,
die Erlebnisse der Reise zu notieren.
Nun schweben sie ruhig unterm Himmelszelt,
Mike ruft: „Ach, wie schön ist doch unsere Welt!
Seht die Regenwälder und Bergesketten,
wie reich an Nuancen und vielen Facetten!“
Da staunen die Kinder und reden nicht viel
und freuen sich leise auf das nächste Ziel.
Doch plötzlich fängt der Motor an zu stottern,
den Kindern beginnen die Knie zu schlottern.
„Anschnallen“, meint Mike und er bleibt ganz gefasst,
„wir müssen bald landen, auch wenn’s uns nicht passt.“
„Nur ruhig“, denkt er, „und jetzt ja nicht hasten,
nur so kann ich sicher landen den Kasten.“
Die Passagiere halten den Atem an,
noch ein paar Meter und sie sind unten dann.
Foxtrott greift nach hinten zu den Werkzeugen
und beginnt das Flugzeug genau zu beäugen.
Sie steh‘n am Rand des Urwalds von Surinam,
es begrüssen sie Menschen vom Trio-Stamm:
„Willkommen, während ihr hier müsst verweilen,
möchten wir mit euch unsere Freude teilen.“
Fröhlich schwingen sie Bibeln in ihrer Hand,
endlich in ihrer Sprache, in ihrem Land!
Sie haben gehört schon viele Berichte,
doch jetzt könn‘ sie lesen die Weihnachtsgeschichte!
Dank dem Können unseres lieben Foxtrott
ist die Maschine nun endlich wieder flott.
Die Kinder staunen, die Münder steh‘n offen,
jetzt dürfen sie auf noch mehr Geschenke hoffen.
Brasilien wird ihre nächste Station,
dort werden sie wassern, das kennen sie schon.
Doch sieht man ringsum nur Urwald und Wasser,
da werden die Kinder schon etwas blasser.
„Ist da überhaupt jemand“, denken sie still,
„der von uns etwas weiss und auch kommen will?“
Nach einiger Zeit, ihr Mut will schon sinken,
seh’n sie einen Jungen am Ufer winken.
„Olá, ich hoffte, ihr werdet kommen heut‘,
ich hab mich schon sehr auf diesen Tag gefreut!
Mein grösster Wunsch ist jetzt mit euch zu fliegen,
um die Ausbildung als Pilot zu kriegen.
Doch adeus möcht‘ ich noch sagen geschwind,
dass meine Eltern nicht zu traurig dann sind.“
„Yeah, ein grosses Abschiedsfest soll es geben,
wir opfern dazu unseres Ebers Leben.“
Sie verbringen ein unvergessliches Fest,
seh’n dann, wie der Junge die Eltern verlässt.
Er weiss, er bekommt die Chance auf Erden,
für MAF zu fliegen und ein Pilot zu werden.
Mike war sich bewusst, das wird ein langer Flug,
doch Rückenwind gibt ihnen zusätzlich Schub.
„Land in Sicht“ ruft ein Kind nach vielen Stunden.
Alpha meint: „Lasst uns jetzt Liberia erkunden.“
Seht an der Küste diesen Mangrovenhain,
viele Flüsse fliessen hier ins Meer hinein.
Schildkröten und Vögel zu Hauf da leben,
und auch die Stummelaffen soll es hier geben.
Die Kinder schnallen sich bereits selber an,
Mike steuert das Flugzeug Richtung Landebahn.
Er betont, auf die Schlaglöcher zu achten,
es gilt, diese auszubessern bis Weihnachten.
Ein Mann, einen Stapel Karten in der Hand,
kommt ihnen entgegen, entlang dem Strand.
„Wir woll’n viele liebe Grüsse verteilen.
Ich bitt‘ euch, mir dabei zu Hilfe zu eilen.“
Mike staunt, dass er dies vor einem Hallo hört,
doch es scheint, als ob es die Kinder nicht stört,
denn sie lassen nicht lange auf sich warten
und strecken ihre Hände aus nach den Karten.
Dafür geben sie ihm Stifte und Papier,
damit er weitermache mit viel Gespür
und weiterhin Liebe und Freude bringe,
was viel wichtiger ist als andere Dinge.
Wieder in der Luft ertönt plötzlich ein Schrei,
die Kinder rufen ängstlich Alpha herbei.
Sie sagt sofort: „Wir brauchen dringend Hilfe,
du musst schnell landen, Mike – sei es auch im Schilfe.“
Der Patientin geht es offensichtlich schlecht,
wenn man nichts macht, ist sie bald ausser Gefecht.
Die Stimmung im Flugzeug ist sehr angespannt,
aufkommender Hektik leistet man Widerstand.
Alpha studiert die Karte in ihrer Hand,
die Patientin ist blass und macht keinen Wank.
Es gilt schleunigst zum Sinkflug anzusetzen,
und Foxtrott ermahnt: „Lasst uns jetzt nur nicht hetzen!“
Als das Flugzeug dann in Angola still steht,
ruft Alpha: „Da kommt jemand auf uns zu, seht!“
Ein Arzt, das tun die Kinder schnell benennen,
sie können ihn an seinem Kittel erkennen.
Sie rufen ihm zu: „Hilfe, wir sind in Not!
Kannst du uns helfen mit deinem Stethoskop?
Die Patientin muss sich regenerieren,
wir dürfen hier ja keine Zeit mehr verlieren.“
Er fragt sie: „Habt ihr denn bei all dem Vieh
auch noch etwas stärkendes Essen für sie?“
Rasch überlegen die Kinder und meinen:
„Man kann den Sack Reisnudeln öffnen und teilen.“
Sie heben wieder ab, den Arzt mit an Bord,
denn sie müssen weiter, von Angola fort.
Während die Patientin noch wimmert leise,
ist Kongo das nächste Ziel ihrer Reise.
Als dann Alpha ankündigt den nächsten Halt,
seh‘n sie etwas, das lässt sie erschaudern kalt:
Unter ihnen Männer mit grossen Netzen,
welche einer Gruppe Schimpansen nachhetzen.
„Ich kann nicht glauben, dass man Tiere so plagt,
und sie durch Wälder und über Felder jagt.
Ich möchte so gerne allesamt retten,
damit sie nicht landen in Netzen und Ketten.“
Foxtrott ärgert sich über dies Lumpenpack,
da sieht er eine Frau mit einem grossen Sack,
den sie mit Mühe trägt auf ihrem Rücken,
weil er sich bewegt und so hat seine Tücken.
„Diese drei Affen müssen schnell von hier fort,
bitte bringt sie an einen sicheren Ort.
Ach, so viele haben wir schon verloren,
es scheint, als wär’n sie zum Sterben geboren.“
„Ganz klar und auf jeden Fall, das machen wir,
und schau, wir schenken dir ein anderes Tier.
Und dank diesem herzigen, kleinen Küken
wirst du deinen Esstisch bald mit Eiern schmücken.“
Die Kranke schliesst die Affen schnell in ihr Herz,
und Pillen lindern ihren stechenden Schmerz.
Weiter geht es in des Kontinents Süden,
die Kinder strecken ihre Glieder, die müden.
Über Lesotho seh’n sie der Landschaft Reiz
Berge und Seen erinnern an die Schweiz.
Da kommt zum Vorschein eine trock’ne Piste,
und das ist der nächste Ort auf ihrer Liste.
Als in der Luft noch eine Staubwolke hängt,
bemerkt Alpha, dass sie hier niemand empfängt.
Während sie noch verwundert um sich schauen,
kann Foxtrott plötzlich seinen Augen nicht trauen.
Da kommt ein Fahrzeug auf sie zu rasend schnell,
Alpha stellt’s die Haare auf von ihrem Fell.
Ein Quad braust herbei, eine Frau am Steuer,
und die Kinder staunen: Welch ein Abenteuer!
„Hallo zusammen, ich hab an euch gedacht,
etwas Kaffee und Tee zur Stärkung gebracht.“
Doch Foxtrott fragt keck: „Darf ich es mal wagen,
mit dem Gefährt über die Piste zu jagen?“
„Nur nicht übermütig“, ermahnt da die Frau,
„doch ich will den Quad euch schenken, komm und schau!
Ich werde mit dir drehen eine Runde,
und das ist dann gleich deine Übungs-Fahrstunde.“
Wieder wartet eine Insel auf den Trupp,
und eh sie sich versehen, kommt auch schon – schwupp –
ein Tier mit schwarz-weissem Schwanz hergesprungen.
Verblüfft und begeistert sind da die drei Jungen.
Ein Mann namens James taucht nun auf im Cockpit:
„Ich brachte den Lemur alias Larry mit.
Er soll mit euch die weite Reise machen,
er bringt mit seinen Künsten alle zum Lachen.“
Der Lemur zuerst in die Runde blickt,
dann turnt er durchs Flugzeug ganz geschickt.
Und als James ihm mit der Hand gibt ein Zeichen,
lässt Larry durch die Tür sich noch Futter reichen.
Genug hat’s für alle, es beginnt der Schmaus,
und Mike hält das Schmatzen schon fast nicht mehr aus.
Er redet mit James und muss da erfahren,
dass die Lemuren einst viel zahlreicher waren.
James ist ein Tierwärter und er sorgt sich hier
um Lemuren, Vögel und andres Getier.
Sehr oft muss er durch Madagaskar reisen,
um Tieren zu helfen auf mancherlei Weisen.
„Diese Reisen kosten doch sicher viel Geld,
doch wir können dir helfen mit einem Zelt.
Dieses soll dir dienen auf deinen Touren,
wenn du unterwegs bist zum Schutz der Lemuren.“
Zurück geht’s von der Insel auf‘s feste Land
nach Afrika an den südöstlichen Rand.
Mosambik hat weisse, herrliche Strände
doch für die Menschen ganz schwierige Umstände.
Spuren hinterlassen hat so mancher Krieg,
da gab’s nur Verlierer, da gab’s keinen Sieg.
Eines der ärmsten ist das Land noch heute,
saub‘res Wasser hat nur die Hälfte der Leute.
Arbeiten anstatt lernen muss manches Kind
und asphaltiert nur wenige Strassen sind.
MAF fliegt auch hier für diverse Bereiche,
damit Hilfe in Not die Menschen erreiche.
Als sie in der Savanne gelandet sind,
kommt ein Mann mit einem Elefantenkind.
„Könnt ihr vielleicht für diesen Kleinen sorgen?
Wilderer erschossen die Eltern heut Morgen.
Elefanten werden hier häufig gejagt,
denn das Elfenbein ist im Ausland gefragt,
und das Fleisch kann man zum Braten benützen,
darum will kaum jemand die Dickhäuter schützen.“
Doch so ein Elefantenbaby ist schwer!
„Kann es noch mit?“, die Kinder hoffen es sehr.
Foxtrott muss jetzt ganz genau kalkulieren,
und er gibt das Okay: „Wir können’s riskieren!“
Nach Tansania im Norden Mike nun fliegt,
wo der bekannte Kilimandscharo liegt.
Wie sie auf der holprigen Piste landen,
sind die Kinder froh, als sie dann endlich standen.
Neben einem kleinen Haus, mit Gras bedeckt,
haben sie eine Menschenreihe entdeckt.
Denn hierher ist ein Arzt gekommen heute,
und nun warten geduldig die vielen Leute.
Allgemein wird die Gesundheit kontrolliert
und Impfungen bei den Kindern durchgeführt.
Der Arzt im Flugzeug meint: „Ich werde gehen,
um dem Kollegen und den Menschen beizustehen.
Denn unsrer Patientin geht’s jetzt wieder gut,
es reicht, wenn sie sich noch paar Tage ausruht.
Auch braucht sie nicht mehr die Bahre zum Liegen,
die soll besser ein Kranker dort draussen kriegen.“
„Ach, Mike, können wir heut noch“, bittet ein Kind,
„über die Serengeti fliegen geschwind?“
„Gut“, meint Mike, „ich hoffe, dass wir was sehen,
wenn wir ein paar Runden mit dem Flugzeug drehen.“
Der Arzt bleibt jedoch bei der Station zurück,
denn da gibt es noch Arbeit ein ganzes Stück.
Nur Tabletten will er ihnen mitgeben,
die soll’n noch andern Kindern retten das Leben.
Sie fliegen nah der Grenze Kenias entlang,
landen in der Nähe von einem Enkang.
Auf trockenem Boden zwischen Gestrüppen
stehen im Kreise einige Kuhdunghütten.
Die Kinder lassen erst die Tiere hinaus,
denn die halten‘s im Flugzeug fast nicht mehr aus.
Sie haben sehr Durst und wollen sich regen,
zum Wasserloch in der Nähe sich bewegen.
Auf einmal hören sie von den Hütten her
Gesang und Klatschen, das gefällt ihnen sehr.
Die vielen Tänzer, mit Schmuck ausgestattet,
die haben schon auf ihre Ankunft gewartet.
Gross gewachsene Menschen im bunten Kleid
rufen: „Schön, dass ihr gekommen seid!“
„Sie schenken uns“, flüstert Mike, „ich könnt‘ wetten,
bestimmt einige ihrer tollen Halsketten.“
Und tatsächlich, die Kinder jubeln vor Glück,
bekommt jeder ein ganz besonderes Stück.
Die Tiere kehren um, denn sie sind müde,
wenn man sie nur nicht wieder ins Flugzeug lüde!
„Wir möchten bleiben“, bettelt der Elefant,
„im Park in der Nähe, der ist recht bekannt.“
Zunächst gibt es von den Kindern Proteste,
doch sie merken, das ist für alle das Beste.
„Uganda ist ein Land mit grosser Vielfalt,
Pflanzen und Tieren von vielerlei Gestalt.
Und zwischen Savannen und Regenwäldern
werdet ihr sogar sehen Reis auf den Feldern.
Öl und Erdgas kommen hier ebenfalls vor,
und ganz im Westen gibt es sogar ein Moor
und einen Nationalpark, der soll schützen
Tiere und Pflanzen, die den Lebensraum nützen.“
Während Mike noch den Kindern erklärt all dies,
fragt er sich: „Warum geht’s diesem Land so mies?“
Am liebsten würde er bleiben und schauen,
ob er hier kann helfen das Land aufzubauen.
Da kommt ein junger Mann, der im Rollstuhl sitzt,
ihnen voll Freude entgegengeflitzt.
Und er erklärt mit einem breiten Lachen:
„Ich wurde geheilt, kann wieder Schritte machen.
Darum brauche ich jetzt keinen Rollstuhl mehr,
habt Dank dafür, denn dieser nützte mir sehr!
Deshalb möchte ich ihn euch gern mitgeben
für jemanden sonst, der sich nicht kann bewegen.“
Die Kinder klatschen, denn das freut sie so sehr,
und sie geben dafür den Quad wieder her.
„Du kannst damit in die Dörfer nun fahren,
um dort zu berichten, was dir widerfahren.“
Mike sagt: „Wir landen heut kurz im Südsudan,
etwa um die Mittagszeit kommen wir an.
Vielleicht habt ihr gehört, dass seit fünf Jahren
hier die Menschen am Kämpfen und Kriegen waren.
Einen Friedensvertrag gibt’s seit kurzem zwar,
doch noch gross ist das Elend, das ist ja klar.
Viele Menschen mussten ihr Heim verlassen
und Waisenkinder gibt es leider in Massen.“
Die Landebahn liegt abgelegen so sehr,
die Kinder blicken ziemlich ängstlich umher.
Keine Menschenseele können sie sehen.
Müssen sie wohl wenden und gleich wieder gehen?
Doch plötzlich erscheint ein Mann mit schnellem Schritt,
in den Armen trägt er einen Welpen mit.
„Hallo, wie gut macht ihr hier eine Pause,
denn der kleine Hund braucht ein neues Zuhause.
Ich komm von dem Dorf ganz dort hinten beim Wald.
Viele sind weg, doch ich hoffe, sie kommen bald
zurück nach des Krieges schrecklichen Grauen,
um ihre Häuser wieder neu aufzubauen.“
Bestürzt sagen die Kinder: „Wir geben dir
unsere Grüsse mit auf diesen Karten hier.
Schenk sie den Menschen und lass ihnen sagen,
wir wollen beten für sie in diesen Tagen.“
Wer hätte das gedacht, sie nähern sich schon
heute dem Tschad, es ist die letzte Station.
Wie sie so fliegen, da seh’n sie von oben
ein paar Wadis und sehr viel trockenen Boden.
Bei der Landung, da wirbelt heftig der Staub,
und nach einer Weile, da seh’n sie, ich glaub,
unter ein paar Schirmakazien dort liegen
Hirten, Kamele, Esel, Schafe und Ziegen.
„Oh, so stellen wir uns auch Bethlehem vor!“,
rufen da die Kinder zusammen im Chor.
Doch nach diesen Worten sie traurig denken:
„Was ist nur gescheh’n mit den vielen Geschenken!“
Das allermeiste gaben sie wieder her,
jetzt haben sie für das Krippenspiel nichts mehr.
Und auch der kleine Hund, der möchte bleiben,
um mit dem Hirtenkind die Zeit zu vertreiben.
Doch erklären die Hirten den Kindern dann,
dass sie schon das Richtige haben getan.
„Denn schenkt ihr den Ärmsten etwas zum Leben,
ist’s, als hättet ihr’s Jesus direkt gegeben.
Er selbst sagte: ‚Das Brot des Lebens bin ich,
und habe lebendiges Wasser für dich.‘
Nehmet nun Wasser und Brot mit als Gaben,
diese dürft ihr getrost zu der Krippe tragen.“
Morgen erfährst du, wie unsere Adventsgeschichte endet!
Dies und Das zu Liberia...
Jeder mag einen Weihnachtsbaum schmücken, aber in Liberia verwendet man dafür keine Tannenbäume. Stattdessen werden in vielen Häusern Palmenzweige mit Lichtern und Glöckchen dekoriert.
Zwar sind die MAF-Flieger keine Postflugzeuge, aber in Liberia hilft MAF, wichtige Post an abgelegene Orte zu transportieren und den Empfängern zuzustellen. In diesem Jahr werden wir vielleicht auch Weihnachtskarten fliegen.
In der Regenzeit vom Mai bis Oktober regnet es in Liberia ausgesprochen viel. Etwa fünfmal so viel wie in der Schweiz! Aber im Dezember ist es in der Regel trockener und wärmer mit Temperaturen um +32°C.
Wir alle haben schon einen Computer benutzt. In der Schule brauchen wir ihn zum Lernen und zuhause, um einen Film anzuschauen oder uns mit unseren Freunden auszutauschen. Stell dir vor, wie ein Leben ohne Computer aussehen könnte!
In Liberia haben viele Schulkinder keine Computer. MAF fliegt dort für ein Hilfswerk, das Innovative Education Liberia heisst. Für sie fliegen wir spezielle Computerboxen zu Schulklassen in entlegenen Gegenden. Jede Box enthält Laptops oder Tablets mit Kursen in den verschiedensten Schulfächern, mit Büchern und Filmen und vielem mehr.
Die Stromversorgung in den abgelegenen Schulen ist meist sehr schlecht. Das ist für die Laptops und Tablets aber kein Problem. Sie haben gute Akkus. Sie können einen ganzen Tag ohne Aufladen betrieben werden. Das Projekt «Digitales Klassenzimmer in einer Box» unterstützt die Lehrer beim Unterrichten und die Schüler beim Lernen. So können sie sich besser auf die Zukunft vorbereiten, auch wenn sie ganz abgeschieden leben.
Im Video siehst du verschiedene Eindrücke von unserem MAF-Programm in diesem wunderschönen Land.
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Heute kannst du diese Gutscheine ausdrucken. Du kannst die Vorlage ausfüllen. So hast du einen Gutschein für deine Eltern, Geschwister oder sogar deine Lehrperson.
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Wir helfen Menschen in Notlagen und schwer zugänglichen Gebieten, aber wir können es nicht ohne dich.
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q-de-1291 | Wünsche aus der Lesergemeinde erhalten werden - vielen Dank dafür. Es ist schön zu wissen, dass meine Wochenmails Anklang finden und Menschen erreichen. | Wochenmails 2002 - TransSisters
Wochenmails 2002
ich hoffe schon, dass Ihr die Mona Lisa Sendung der vergangenen Woche und den kurzen Bericht über mich als Wochenmail gewertet habt, ich hätte ohnehin nichts Richtiges zustande gebracht, viel zu groß war die Aufregung, wie der Beitrag über mich den nun ausfallen würde. Ich hatte im Vorfeld nicht im Geringsten geahnt, dass die Spannung so lange anhalten würde. Drei Tage vor dem Dreh und dann noch die ganze Woche bis zur Ausstrahlung hatte ich (um es ganz vorsichtig auszudrücken) ziemlich unruhige Nächte – die Tage waren wegen der beruflichen Anspannung Gott sei Dank erträglicher. Die ständigen Gedanken im Vorfeld, wie ich wohl auf welche Frage antworten würde, wurden dann durch die Fragestellungen ersetzt, ob ich denn halbwegs erträglich rübergekommen bin, ob das Material letztlich ein realistisches Bild von mir hergibt und wie denn nun die Reaktion meiner Umwelt ausfallen würde. Nun, der Deal war gemacht, ich wollte ihn auch nicht wieder Rückgängig machen und habe mich mental auf die unterschiedlichste Reaktionen vorbereitet und Vorkehrungen getroffen ausgewählte absehbare Reaktionen auszuschließen. Dazu gehörte die gezielte Information einiger meiner engsten Kollegen (sie sollten es von mir erfahren und nicht zufällig vor der Glotze) und ein absolutes Fernsehverbot für meine liebe Mutti. Und weil sie die Mutti ist, hört sie natürlich nicht auf meine Verbote, verbot ja früher selbst, musste also mit einer kleinen List vom möglichen sonntäglichen Kaffeetrinken vor dem Fernseher abgehalten werden. Und so musste mein großer Bruder just am Tage und in der Stunde meines öffentlichen Outings endlich mal die neuesten Urlaubsbilder vorführen – da ist natürlich keine Zeit zum fernsehen. Sicher, sie hätte noch immer über andere Zufälle davon erfahren können, doch dann hätte ich die Chance erst zu Reden und dann das Video vorzuführen. Ich bin mir im Nachhinein nicht sicher, ob ich wirklich wollte dass es funktionierte und jetzt doch ganz zufrieden, dass es geklappt hat. Soll sie ihr Bild von ihrem Sohn behalten, ich gönne es ihr. Zu tief müssten wir beide in längst vergangene und verdrängte Welten eintauchen, zu viele Zusammenhänge müsste ich erklären, die ich nicht schlüssig erklären kann und zu sehr liebe ich sie, um dauerhaftes Unverständnis zu hinterlassen.
Die Sendung selbst habe ich im Kreise einiger Freundinnen und Freunde gesehen, allein wollte ich in diesen Augenblicken nicht sein. Ja und dann ging’s einfach los, ganz am Anfang der Sendung, nach 7 oder 8 Minuten war’s mit mir auch schon vorbei und das Thema wurde noch einmal in einem Interview mit der mir ganz gut bekannten Charis Berger vertieft. Ich hatte ein insgesamt gutes Gefühl und wollte sehen, wie die Sendung das Thema abrundet. Doch keine Spur davon, das Telefon kam immer wieder dazwischen. De erste und für mich wohl wichtigste Anruf kam von einer meiner Töchter, die zufällig auf den Vorspann gestoßen ist und sofort die über Deutschland versprengte Familie informiert hat. „Pappi ich habe gerade den Beitrag über dich gesehen .... ich finde das toll ....du hattest das ja erzählt ... bisher nie thematisiert ... wir müssen endlich mal näher darüber reden“. Was soll ich sagen? Selbst wenn sich kurz darauf der Boden geöffnet hätte und ich für immer darin verschwunden wäre, die Sache hat sich allein dafür gelohnt. Kurz darauf hat sich meine Exfrau und Mutter meiner Kinder gemeldet, immerhin grundsätzliche Anerkennung signalisiert, natürlich das berühmte Haar in der Suppe gefunden und doch haben wir uns gleich auf ein gemeinsames freundschaftliches Abendessen verabredet. Ich weiß nicht mehr genau, wie der Abend weiter verlaufen ist, doch irgendwann war ich dann allein mit einer Videokassette, meinen Bildern meinen Worten und fremden Kommentaren. Noch am gleichen Abend gab’s so einige Anrufe von Freunden und Bekannten und natürlich etliche anerkennende Mails aus der Trans-Gemeinde. Ich wurde aber auch von mir bekannten Leuten, die nun gar nichts mit unserer Leidenschaft am Hut haben, mit Anerkennung überhäuft An dieser Stelle also mein aufrichtiger Dank an alle, die mich angerufen und auch geschrieben haben – ich fühle mich wirklich geehrt. Ja, und damit hat es sich mit den mir bekannten Reaktionen auch schon erledigt. Ich vermute zwar, dass bei dem einen oder anderen meiner Auftraggeber der Fernsehbeitrag bekannt ist, doch wirkliche Reaktionen darauf gab es nicht, weder positiv noch negativ. Warum eigentlich auch, es ist doch nichts weltbewegendes passiert. Interessant vielleicht, dass sich die Zugriffszahlen auf die Homepage der TransSisters für einige Tage fast verdreifacht haben. Ich habe es noch nicht überprüft, doch ich vermute, dass viele dieser Besucher über einen entsprechenden Link auf der Mona-Lisa-Seite des ZDF dahin gelangt sind – ein kleiner wohltuender Erfolg am Rande des Geschehens.
Mal abgesehen von dem persönlichen Lob (das natürlich sehr gut tut) hat sich in der Außenwirkung des Beitrages insgesamt gezeigt, dass es offensichtlich gelungen ist, das Thema Trans auch mal ganz unspektakulär darzustellen und als mögliches Lebenskonzept anzusprechen. Ich, aus meiner Sicht, hatte mir im Vorfeld genau eine solche Botschaft erhofft. Sicher, die Zusammenhänge, Freuden und Nöte sind viel komplizierter, als man (frau) in einem solchen Beitrag darstellen kann und hätten die wohl eher unbedarften ZuschauerInnen vermutlich auch überfordert. Doch aus meiner Sicht ist ein erster Schritt getan und dafür habe ich mich zwischenzeitlich noch einmal bei der Redakteurin, Helga Ettenhuber, und natürlich der Redaktion von ML bedankt. Ich hoffe schon, dass sich „Mona Lisa“ dieses Themas noch einmal annimmt, oder vielleicht das ZDF irgendwann bereit ist, das Phänomen „Trans“ etwas ausführlicher aufzuarbeiten. Mit meiner Unterstützung können die Macher in jedem Fall rechnen.
Ursprünglich wollte ich hier noch darüber berichten, wie ich mich in besagtem Beitrag selbst gesehen habe, denn es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob man in den Spiegel schaut, oder sich selbst auf der Mattscheibe agieren sieht, doch das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte und vielleicht eine eigene Wochenmail wert und davon soll es ja noch einige geben......
nun ist es doch passiert. Ich hatte gelegentlich schon berichtet, dass in mehr oder weniger großen Abständen auch bei mir mal eine Anfrage für eine bildliche Darstellung meiner Person in dem einen oder anderen Fernsehsender eingeht. Ihr kennt sicher alle diese Talk-Sendungen, die keiner sieht und über die doch jeder bescheid weiß. Zumeist sind meine Kontakte dorthin schon bei einer Nachfrage nach dem Konzept des Beitrages abgebrochen.
Und nun meldet sich in der vergangenen Woche eine Redakteurin der Sendung „Mona Lisa“ vom ZDF bei mir mit einer ausführlichen Mail und wird zudem nicht müde, mir Ihre konzeptionellen Vorstellungen in langen Telefonaten zu erläutern. Ich will’s kurz machen. Am Samstag war den ganzen Tag ein Fernsehteam bei mir. Wir haben mindestens 4 Stunden Filmmaterial gedreht, beim Einkaufen, im Park, auf der Straße, im Auto, zu Hause im Interview, vor dem Kleiderschrank, beim Schminken und beim abendlichen Ausgehen und Treffen mit einigen meiner Freundinnen. Thema war das „Rollenwechsel“ zwischen Mann und Frau mit all seinen Hintergründen und Zusammenhängen.
Ich hätte vorher nicht geglaubt, wie stressig so ein Tag sein kann. Für mich waren das 12 Stunden volle Konzentration, jedes Detail hatte ich im Auge, nichts wollte ich dem Zufall überlassen. Ständig war da die Angst vor einer eventuellen Fehldeutung meines Redens und Tun’s. Auf der anderen Seite war da der Wille, endlich einmal aus meiner Sicht zu vermitteln, dass Transgender feinfühlige und alltäglich Menschen sind, weitab von jedem Stigma psychischer Erkrankung oder gar Perversion. Es war schon ein manchmal schmerzhafter Spagat zwischen diesen beiden Positionen. Wie weit persönlich öffnen um wirklich Befindlichkeiten mitzuteilen und wo einfach nur grundsätzliche Lebenshaltung zeigen um den (vermutlich) unbedarften Zuschauer nicht zu überfordern? Fernsehleute wären nicht Fernsehleute, wenn sie nicht alles versuchten um auch die letzte Information aus ihren Protagonisten (so heiß der Hauptdarsteller im Frensehdeutsch) herauszukitzeln. Schlussendlich habe ich dann doch mehr von mir preisgegeben, als ich vorher für möglich hielt. Und doch habe ich auch im Nachgang das Gefühl zu keinem Zeitpunkt übervorteilt gewesen zu sein. Selbst mein bisher als geheim gehandeltes „erstes eigenes Kleid“ (Ihr erinnert Euch an die Geschichte?) habe ich aus dem Schrank geangelt und dann so ganz nebenbei einen kleinen privaten „Schminkkurs“ für Frauen und solche, die es gern wären veranstaltet. Und doch für gelegentlich im Fernsehen bedienten Voyeurismus war kein Platz.
Bei allem Termindruck und allem Stress, wir hatten eine Menge Spaß miteinander – eine interessante Erfahrung war es für mich allemal. Wer also am kommenden Sonntag (den 3.2.02) nichts besseres vor hat, mich mal in männlicher und weiblicher Rolle sehen will, dazu noch mein erstes Kleid, und zudem rausbekommen will, was das ZDF in 6 Minuten aus meinen Euch zur genüge bekannten Ansichten macht, der sollte sich die „Mona-Lisa“ – Sendung (ich glaube ab 18:15 Uhr) mal anschauen.
Genau das Anschauen ist noch immer ein wenig mein Problem. Meine Worte konnte ich kontrollieren und gelegentlich auch kommentieren oder gar korrigieren. Doch Bilder haben ihre eigene Sprache und hinzu kommt, dass der Betrachter diese Sprache nicht unbedingt verstehen muss. Zudem hängt für die gesamte Darstellung auch vieles vom Schnitt und den dazu gehörigen Kommentaren ab. Wird zum Schluss die vermittelte Message noch immer meine Message sein? Nun kann mir das ja auch egal sein. Nichts ist wohl uninteressanter als die Nachricht vom vergangenen Tag und bei den meisten ZuschauerInnen wird wohl nicht mehr als ein Gefühl, maximal ein „Aha“ übrig bleiben. Angesichts der Verbreitung der Sendung muss ich aber davon ausgehen, dass der Beitrag auch von Leuten gesehen wird, denen ich mich bisher nicht so privat geöffnet habe. Dazu besteht ja auch nicht immer Veranlassung und schon gar nicht im Berufsleben. Doch der weitere Umgang mit diesen Menschen hängt für mich von eben dieser, meiner Message ab. Gehen wir weiter ganz normal miteinander um, entsteht zusätzlicher Erklärungsbedarf oder werden Beziehungen sogar dauerhaft gestört? Ich weiß, diese Entwicklung hat keiner der beteiligten Macher wirklich in der Hand, doch ein paar Sorgen habe ich schon.....
Nun könnt Ihr mich natürlich fragen „warum hast Du es dann gemacht?“ Für mich war es einfach an der Zeit, die Gelegenheit selbst beim Schopf zu fassen. Gerade hatte ich mich über einen wenig gelungenen Radiobeitrag zum Berliner Transgender Netzwerk geärgert und festgestellt, dass es ja irgendwo an mir lag, keinen Einfluss genommen zu haben. Dann erreichte uns alle die Nachricht, dass die Bremer Polizei den Täter für ein scheußliches Verbrechen an einem kleinen Mädchen, wegen einiger aufgefundener Wäschestücke, im Bereich der „transvestitischen Fetischisten“ vermutet und nun in ihrem Fahndungsaufruf nach Personen mit „fetischistischen Neigungen“ sucht. Ich erspare mir dazu jedes Gleichnis, wonach sie wohl suchen würden, wenn anstelle alter Badeanzüge etwa die Kopfbedeckung eines religiösen Juden oder gar ein Paar Langlaufskier gefunden wären.... Nicht die Schlussfolgerung auf eine bestimmte Neigung des Täters macht mir Sorgen, die ist wohl berechtigt, es ist die pauschalisierende Message an die Bevölkerung – Transvestiten und Fetischisten sind pervers und damit zugleich potentielle Kinderschänder!
Oh nein, auch wenn es nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein sein sollte, ich hatte es für einen Tag selbst in der Hand klarzustellen, wer wir wirklich sind und ich konnte die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Für mich hat sich der Einsatz schon heute gelohnt und wir werden nächsten Sonntag sehen, ob es funktioniert hat.
In jedem Fall gibt es dann wieder eine ganze Menge zu berichten.
Seid also bis dahin ganz lieb gegrüßt
Ihr habt es sicher schon gemerkt, die Wochenmail heute mal wieder mit einem Tag Verspätung. Zu viele andere Dinge waren am Sonntag noch zu erledigen und zu bedenken. Ich hatte nicht die Ruhe für meine wöchentliche Betrachtung.
Der Trubel um den Jahreswechsel ist nun (endlich) vorbei und die vergangene Woche war angefüllt mit Arbeit und all den bekannten alltäglichen Dingen. Dazu gehörte endlich auch mal wieder ein „sportlicher Abend“ – ich gehe einmal in der Woche mit einigen FreundInnnen Squash spielen. Das hat sich schon vor gut einem Jahr ergeben und mit einigen kleinen Unterbrechungen haben wir bisher auch durchgehalten. Sport, wird manche(r ) sagen, was ist schon dabei? Ein wenig in die Jahre gekommen, bin ich nicht gerade ein sportlicher Typ und finde trotzdem Vergnügen daran, einen kleinen Ball mit aller Kraft an eine Wand zu donnern, ganz in der Hoffnung, dass eben dieser wieder zurück springt und mein Mitspieler die Möglichkeit hat Gleiches zu tun. Es ist ein wirklich schnelles Spiel, ich komme ganz schön ins Schwitzen und so manches mal laufe ich, mehr oder weniger verwundert, den vielen winzigen Sternen vor meinen Augen hinterher. Warum tue ich mir das an? Nun, ganz bestimmt nicht, weil die Höhen sportlichen Ruhmes erklimmen will und die Hoffnung auf diese Weise das leider immer noch hartnäckige „Bäuchlein“ los zu werden, habe ich schon längst aufgegeben. Zwei Dinge sind mir bei dieser Aktion wirklich wichtig. Zunächst einmal habe ich beim Spielen wegen der unvermeidlichen Anstrengung den Kopf wirklich fei, keine Zeit über die kleinen und großen Probleme des Lebens nachzudenken – ein wirklich herrliches Gefühl (!). Am wichtigsten ist mir jedoch die soziale Komponente dieser Stunden. Es ist die gemeinsame Erlebniswelt, die weit über den ursprünglichen Ansatz des Trans-Seins hinaus geht. Mitten im Alltag, haben wir uns eine Gelegenheit für gemeinsames Erleben und Kommunikation geschaffen und nicht selten reden wir beim unvermeidlichen abschließenden „keinen Snack und ein Bier dazu“ über die ganz keinen Freuden und Nöte, nehmen Anteil am Leben des Einzelnen. Das gegenseitige Bemühen um einander und die daraus entspringende Vertrautheit machen für mich den eigentlichen Wert dieser Runde aus. Ohne viel Aufwand, für kleines Geld und einzig durch Zuwendung ein regelmäßig schöner Abend.
Ich komme darauf, weil sich gerade auch in meinem Leben (neben dem Leben) noch zu oft künstlich erzeugte Höhepunkte befinden. Sicher, auch diese „High lights“ machen das Leben erst richtig bunt, sind Meilensteine und Erinnerungspunkte für spätere Draufsichten. Und genau so sicher braucht jeder Mensch Ereignisse, die sich sichtlich vom Alltag abheben. Doch das ist hier nicht gemeint.
Ich will das mal am eigenen Beispiel entwickeln. Auch vor meinen Eintritt in das Trans-Dasein, vor über drei Jahren, war ich ein aktiver Mensch. Ich hab mich mit Freunden getroffen, gelegentlich gab’s auch aufregende Partys, ich war im Kino, auch mal im Theater und dazu kamen noch die Freuden und Pflichten des Familienvaters. Viele dieser Aktivitäten gerieten in eine teilweise unerträgliche Routine und Trans sein konnte ich zudem auch nicht.
Doch dann kam der Tag Null – ich habe ja gelegentlich schon davon berichtet. Neues Terrain wurde erobert, ich erinnere mich noch genau an meine Aufbruchsstimmung – endlich befreit von bürgerlichen Klammern. Keine Bar und kein einschlägiges Event war wirklich sicher vor uns. Für etliche Monate war das Leben eine einzige Party. Ein Höhepunkt jagte den anderen und wenn in der Stadt mal nichts Besonderes los war, dann haben wir uns diese Höhepunkte selbst geschaffen. Jede in unserem transsisterlichen Umfeld brauchte jede sich bietende Möglichkeit des persönlichen Ausdrucks, wie die Luft zum atmen. Jede war mit jedem Gutfreund, das verbindende Element war die grundsätzlich gemeinsame Interessenlage. Die aktiven Transmenschen unter uns können diese Situation sicher auch am eigenen Erleben nachvollziehen, eine durchaus übliche und wohl auch notwendige Phase.
Für mich und einen erheblichen Teil meines Umfeldes hat es ungefähr ein Jahr (oder gar länger) gedauert, bis diese Euphorie in ein wenig Sprachlosigkeit über das Manko an wirklich tiefer sozialer Bindung umschlug. Und gemeint ist hier nicht unbedingt eine mögliche partnerschaftliche Beziehung. Kein noch so schönes Kleid, keine noch so aufwändige und rauschende Party (in eben diesem Kleid) kann auf Dauer wirklich alltagstaugliche soziale Beziehungen ersetzen. Und so hat sich auch die Struktur unseres Beisammenseins geändert. Die Begegnungen wurden individueller und weniger ausschweifend. Wir haben einen offenen Stammtisch geschaffen und sind damit auch offen für neue Kontakte und Impulse. Die einen spielen ganz nebenher Squash, andere tanzen Tango und so manches mal hilft man (frau) sich gegenseitig bei privaten oder beruflichen Problemen. Selbst Party ist nicht mehr bloße Ausgelassenheit, vielmehr Nachdenken über Inhalte und gemeinsame Aktion.
Dennoch: Am Ende einer jeden Party wird das gleißende Licht der Scheinwerfer, unter denen wir uns tummeln, immer von Irgendjemand ausgeschaltet. Und um im Bild zu bleiben: So Manche(r) hat aber auch den Wert einer zart flackernden Kerze neu schätzen gelernt und sorgt sich gern, dass sie nicht ausgeht und rechtzeitig ersetzt wird. Das macht zwar gelegentlich Mühe, ist aber lohnenswerter allemal.
Viele liebe Grüße, bis zur nächsten Woche
ein wirklich relaxtes Wochenende. Nach den Aufregungen der Feiertage und den Wiedereinstieg in den Berufsalltag, hab ich mir mal nichts wirklich Wichtiges für das Wochenende vorgenommen, einfach nur vor mich hin gefummelt, ein wenig gelesen, in der Post gekramt und beantwortet, ja sogar ferngesehen. Gerade mal am Samstagabend war ich aus – eine gute Freundin hat ihren „zweiten“ Geburtstag gefeiert – ich komme noch mal darauf zurück.
So um den Jahreswechsel habe ich über eine Zuschrift berichtet in der (ich nenne sie mal) J. über ihr erstes Ausgeherlebnis in weiblichem Outfit berichtet. Die Geschichte ist so spannend, dass ich sie gut verwahrt und schon mehrere male darin gelesen habe. J. nutzt die „günstige Gelegenheit“ einer geschäftlichen Reise in eine ferne Stadt, sich letzte notwendige Utensilien zuzulegen, stiehlt sich zu später Stunde aus dem Hotel um für eine kurze Zeit lang in weiblichem Outfit durch die Stadt zu schlendern. Vermutlich kaum etwas an ihr ist wirklich perfekt und doch sie tut es, muss es einfach tun. In den Straßen die unterschiedlichsten Begegnungen mit PassantInnen und gelegentliches Erkanntwerden. Erkannt als was? Ein Mann in Frauenkleidern! Sie ist unsicher, hat Angst vor eben diesem Erkanntwerden und der Preisgabe der Lächerlichkeit und läuft doch immer weiter. Eine ganze Stunde lang ganz allein in einer fremden Stadt. Dann schnell über die Garage in Hotel.... Ihr abschließendes Resümee: „Ich bin so froh und stolz, dass ich mich getraut habe! Was für ein phantastisches Abenteuer!“
Mit ähnlichen Geschichten kann so manche von uns aufwarten, aufgeschrieben bestimmt auch ähnlich spannend. Das erinnert mich an meinen ersten wirklichen, noch viel bescheideneren „Out – door - Versuch“. Es ist schon einige Jahre her, da war ich im Rahmen eines Projektes fast jeden Monat für ein paar Tage geschäftlich auf einer der beliebten deutschen Urlaubsinseln. Die Insel ist besonders in den kalten Jahreszeiten an einigen Stellen fast menschenleer. Ich wollte wissen, wie es sich ohne lange Hose, nur mit Strümpfen und einem Rock fühlt. Ein Rock war relativ schnell und einfach in einem second Hand - Geschäft erstanden. Und dann kam sie, die Nacht der Nächte. Ich ging am Strand spazieren, fast komplett gekleidet, wie eine Frau - zumindest habe ich mich so gefühlt. Ich werde dieses Gefühl nie vergessen. Der Wind blies leise und mein Rock umspielte die bestrumpften Beine. Es war lausig kalt und mir war warm, so angenehm, wie nie zuvor. Tauchte am Horizont doch der eine oder andere Spaziergänger auf, habe ich mich verschämt in die Dünen geflüchtet und mit klopfendem Herz eine neue „günstige Gelegenheit“ für mein Treiben abgepasst. Oh, ich war lange nicht so mutig wie J.! Und doch, in dieser Nacht hatte ich eine unsichtbare Grenze überschritten. Ich fühlte es ganz tief in mir und hatte noch Tage danach dieses Hochgefühl, aber auch etliche nicht definierte Ängste – es würde wohl kein Zurück mehr geben.
Es ist wahrlich eine unsichtbare Tür, die ein wirklicher Trans wohl irgendwann durchschreitet und geht ER durch, dann kann SIE noch hören, wie sie zuschlägt. Jede(r ) von uns kennt diese Situation und all die Versuche zurückzukehren („ich schmeiß die Klamotten weg und kehre ins normale Leben zurück“) sind von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Die Frage ist dann nur, wohin frau weiter geht und wie schnell sie geht. J. hat den Schritt durch diese imaginäre Tür gewagt und ich habe ihr dazu in meiner Antwortmail geraten „Genieße jeden Schritt, denn wenn Du ihn gegangen bist, liegt er hinter Dir.....“. Ich meine, eine neue spannende Welt tut sich uns auf in der und mit der wir ganz behutsam umgehen sollten. Und ich weiß inzwischen, dass es noch mehr solcher Türen gibt, durch die eine Rückkehr kaum möglich ist.
Mit jedem Schritt geben wir unserer eigenen Persönlichkeit einen neuen Rahmen der Entfaltung und verändern uns selbst damit – ganz egal ob individuell gewollt oder nicht. Mit diesen eigenen Veränderungen zu leben ist nicht immer einfach. Und doch, (und es fällt mir noch immer schwer es wirklich anzuerkennen), der Weg ist das Ziel. Es geht nicht hauptsächlich darum, einen „Fummel“ zu tragen, „ganz“ oder „wie“ Frau zu sein – das ist die Oberfläche. Es geht um die Entfaltung des Wesens eines jeden von uns, wenn Ihr so wollt um eine der ältesten philosophischen Fragen überhaupt, nämlich dem Verhältnis von Inhalt und Form einer einzigen Sache, eines ganz individuellen Menschen. Der Weg, der zu einer möglichen Übereinstimmung dieser Komponenten führt, hat für uns Transgender wohl einen klar definierten Anfang, eben jene erdachte Tür, doch er hat kein Ende, weil wir uns auf diesem Weg ständig selbst verändern. Warum also, sollte man nicht jeden Schritt genießen und verharren wenn es besonders schön ist? Vor jedem weiteren Schritt sollte man (frau) sich schon fragen, ob sie ihn wirklich gehen will. Und weil wir alle in einer ganz konkreten Umwelt leben, könnten hinter der nächsten Tür schon Veränderungen lauern, mit denen zu leben erst (mitunter schwer) erlernt werden muss. Auch dann ist wieder Verharren angezeigt.
Unsere Freundin S. hat also ihren zweiten „Geburtstag“ gefeiert. Ich weiß, dass auch sie schon vor viel längerer Zeit die von mir beschriebene unsichtbare Pforte durchschritten hat. Sie war schon eine ganze Weile ihren Weg gegangen und betitelt das konsequente Bekenntnis zu ihrer wunderbaren Eigenschaft (Trans zu sein) als ihren zweiten Geburtstag. Wieder eine Tür. Und von ihr selbst, nach reiflicher Überlegung, kräftig zugeschlagen. Seit ungefähr dieser Zeit kenne ich sie ganz gut und weiß, dass sie verweilte, wenn es besonders schön und einen Schritt weiter ging, wenn es Zeit dazu war. S. hat sich in dieser Zeit auch verändert, ist auf ihrem Weg zu einer für mich besonderen Persönlichkeit geworden. Schon lange nicht mehr, ein üblicher Mann und noch immer nicht eine üblich Frau – einfach nur S.
Ich verabschiede mich aus dieser für mich, auch nach mehrfachem Lesen, ein wenig verwirrend philosophischen Wochenmail und wünsche Euch allen eine behutsame und schöne Woche
da ist es nun, das Neue Jahr, wie erwartet, „gesegnet“ mit den alten Wünschen und Sorgen und natürlich neuem Mut, all die Dinge anzugehen, die das Leben möglich oder auch schöner machen. Eigentlich ist es wie zu jedem Jahreswechsel....
Auch zu dieser Gelegenheit habe wieder eine ganze Menge lieber und guter Wünsche aus der „Lesergemeinde“ erhalten - vielen Dank. Und das ist hier nicht nur so gesagt. Gelegentlich ist es schon wichtig für mich, zu erfahren, dass diese Mails gelesen werden und so manche von Euch meine Gedankengänge nachvollziehen kann. Das ist für mich, wie ein endloses Gespräch mit Menschen, die mich verstehen, die meine Sorgen und Nöte teilen, denen ich Mut machen kann und die mir selbst Mut machen.
Für die diesjährige Sylvesterparty hab ich mal wieder eines meiner schönsten Kleider rausgekramt. Seit genau drei Jahren (also mit Beginn meiner äußerlich weiblichen Erscheinungsform) lasse ich es mir nicht nehmen, den Jahreswechsel mit den Freunden zu begehen, die ich am meisten mag und die mich kennen, akzeptieren und lieben, wie ich bin. In diesem Jahr gleich noch verbunden mit einer wirklich gelungenen Einweihungsparty der neuen Wohnung unserer Freundin Regina und Frau. Ungeahnter Höhepunkt des Abends war wohl der Besuch des größten Teils der Hausnachbarn auf unserer Party. Wirklich angenehm, dass es bei den Nachbarn keine ersichtlichen Irritationen gab in eine reine „Frauenparty“ einzutauchen. Ganz im Gegenteil, wir haben alle viel gelacht, getanzt und uns prächtig amüsiert. Ganz im Nachgang wurden im Haus sogar Stimmen laut, die anregten, im Sommer mal eine kleine Hofparty mit uns zu veranstalten. Ich hatte bei all den zufälligen Begegnungen schon das Gefühl der Anerkennung und wohl auch der Hochachtung vor unserer Lebensweise – ganz nach dem Motto: Ja, diese Menschen leben, wie sie es als richtig empfinden, sie haben die Stärke es einfach zu tun. Na, bei so viel Anerkennung und Selbstverständlichkeit ist frau doch besonders charmant und ausgelassen. Und so haben wir das (gewünschte) Bild einer selbstbestimmten ausgeglichenen Gemeinde vermittelt. Eine Außendarstellung, die nach meiner Erfahrung auch ihre Probleme hat.
Bei vielen bekennenden Transgendern ist es nämlich längst nicht so, dass sie mit ihrem Bekenntnis alle wichtigen Lebensprobleme gelöst und ihren inneren Frieden gefunden haben. Ganz im Gegenteil, sie begeben sich in ihrem Innern und natürlich auch in Bezug zu ihrer Umwelt auf ein ausgesprochen unwegsames Terrain. Ohne Zweifel gehört viel Mut und menschliche Stärke dazu, in unserer Weise aus gängigen gesellschaftlichen Normen auszubrechen und den ganz persönlichen Wert der vordefinierten Geschlechterrollen neu zu bestimmen – eigene Wertmaßstäbe zu entwickeln und auch zu leben. Wären wir alle klar und rational denkende Wissenschaftler(innen), dann ließe sich sicher leicht eine logische Begründung für die Aufweichung der gesellschaftlichen Geschlechterrollen finden. Doch genau darum geht es nicht. Es geht um ganz individuelle und noch mehr komplizierte innere psychische Zustände und Abläufe, die so manchen von uns bewegen, sich eben weiblich auszudrücken. Das verrückte (und damit für die Außenwelt komplizierte) ist, dass sich dieser Ausdruck wiederum, in einem gewissen Spektrum, an einzelnen Bestandteilen der eben aufgebrochenen Geschlechterrollen orientiert. Dazu gehören neben weiblicher Kleidung, Make Up und häufig neuen Haaren auch marginale Veränderungen in unserem Verhalten und Auftreten. Verhalten und Auftreten? Ich hab’s schon oft und nicht nur an mir selbst erlebt. Mal abgesehen davon, dass frau nicht breitbeinig den Rock strapaziert und sich nicht auf den Barhocker lümmelt, wie Er es vielleicht tun würde. Gerade in der Gemeinschaft entsteht auch eine ganz besondere Atmosphäre von selbstverständlichem Sein und ein offen zur Schau getragenes Selbstbewusstsein. Gelegentliche Außenwirkung: Hey, ein cooler Typ in ausgesuchter weiblicher (Ver?)Kleidung, der (die) weiß was er will, hat sein Leben geregelt – ein bewundernswerter starker Mensch. Ich bin nicht glücklich, wenn ich merke, dass ich einen solchen Eindruck verbreitet habe. Denn wie zuvor als „Nurmann“ wird die bloße Erscheinung und nicht das Wesen beurteilt. Wenn sie doch nur begreifen würden, dass Trans eben genau „dazwischen“ heißt und dass all die lustigen, chicen oder skurrilen Typen genau so (vielleicht noch mehr) problembehaftet sind, wie jeder andere beliebige Mensch, der in der Lage ist, sein eigenes Sein zu reflektieren!
Ich weiß, wir sind zu erheblichem Teil selbst daran schuld. Und doch, wie ist anders das jähe Ende der wirklich beeindruckenden Erfolgsstory der (erst unlängst besprochenen) Carola Paas zu erklären? Liest man auf Ihrer Internetseite (http://www.carolapaas.de), dann erhält man das Bild eines wirklich starken und erfolgreichen Menschen, ist sicher, dass sie ihre wichtigste Lebensetappe genau so bewältigt, wie alle anderen kleinen und großen Probleme ihres Lebens. Doch zu Beurteilen ist nur die bloße Erscheinung – ganz tief in sich drin war sie genau so verletzbar, wie jeder und jede andere, konnte den Entzug für sie wichtiger Werte wie die Unverletzbarkeit ihrer Persönlichkeit und den Anspruch auf eine Lebensgrundlage nicht ertragen.
Sagen will ich: liebe LeserInnen, die Ihr nicht selbst Trans seid, beurteilt nicht nur, was Ihr seht, glaubt nicht der bloßen Erscheinung - schaut in den Mensch hinein und die Grenzen zwischen rein männlicher und rein weiblicher Erscheinung werden sich auflösen. Es entsteht das Abbild eines einzigen „normalen“ Menschen, mit genau so vielen Stärken und Schwächen, wie Ihr selbst sie habt und bitte, richtet Euer Verhalten danach aus.
Ich habe in den letzten Tagen viel mit meinen engsten FreundInnen darüber gesprochen, wie denn nun das adäquate Abbild eines Transgenders aussehen könnte. Ich selbst bin ja, wie schon gesagt, noch viel weniger „perfekte Frau“, als ein „perfekter Mann“. Zum Beispiel kann man die Begegnungen mit „Außenstehenden“ auch nutzen, nicht nur über (Trans) Erfolge, sondern auch über die damit zusammenhängenden Probleme, Sorgen und Nöte zu reden. Trans ist für mich nicht vordergründig selbstbewusste Party, sondern Lebenshaltung, die alle meine Schwächen mit einbezieht. Dazu gehört für mich, nicht immer und überall dem rein männlichen Bild zu entsprechen. Dazu gehört der „geschminkte“ öffentliche „Auftritt“ genau so, wie „ungeschminktes“ Sein in vertrauter Umgebung, manchmal halt nur im Kleid und Dreitagebart, weil (menschlich sicher verständlich) zu faul zum Rasieren. Trans ist individuelle Identität. Ja, das wollte ich heute sagen...
Seid ganz lieb gegrüßt bis zur nächsten Woche | July | 2014 | Mobicell Deutschland's Blog
Wie fordert Ihr Handy mit Huawei B890 weiterleiten
Die 4G LTE Smart Hub Huawei B890 bietet die Möglichkeit, Anrufe über Ihren Mobilfunk machen. Bitte machen Sie sich mit dem Smart Hub Aufruf Weiterleitungsfunktionen unten.
Weiterleitung von Anrufen
1.Forward alle eingehenden Anrufe
Wenn Sie alle eingehenden Anrufe weiterleiten, werden alle eingehenden Anrufe an eine andere Nummer weitergeleitet werden.
Um zu aktivieren:
Schritt 1 – Wählen Sie * 21 * vor der Vorwahl und Rufnummer, die Sie Ihre Anrufe weiterleiten möchten, um zB * 21 * 4161234567 #
Schritt 2 – Es ist ein Ton, der die Anrufweiterleitung aktiviert wurde zeigt hören.
Um sie zu deaktivieren: Wählen Sie # 21 #. Wenn Sie hören ein Ton hängen, hat Anrufweiterleitung abgebrochen.
2.Forwarding Anrufe bei besetzt
Nur, wenn Sie auf dem Telefon und die Leitung besetzt ist, werden Ihre eingehenden Anrufe weitergeleitet zu werden.
Um zu aktivieren:
Schritt 1 – Wählen Sie * 67 * vor der Vorwahl und Rufnummer, die Sie Ihre Anrufe weiterleiten möchten, um zB * 67 * 4161234567 #
Wählen Sie # 67 #. Wenn Sie hören ein Ton hängen, hat Anrufweiterleitung abgebrochen.
3.Rufen Zukunfts Keine Antwort
Nur, wenn Ihr Telefon klingelt und nicht beantwortet wird, werden Ihre eingehenden Anrufe weitergeleitet zu werden.
Schritt 1 – Wählen Sie * 61 * vor der Vorwahl und Rufnummer, die Sie Ihre Anrufe weiterleiten möchten, um zB * 61 * 4161234567 #.
Um sie zu deaktivieren: Wählen Sie # 61 #. Wenn Sie hören ein Ton hängen, hat Anrufweiterleitung abgebrochen.
Willst du 4G LTE-Router für das Surfen auf dem 4G-Mobilfunk Internet kaufen, Store4G.com bietet die beliebtesten Geräte für Sie.
This entry was posted in 4G TD-LTE Router and tagged Huawei B890 on 2014-07-31 by admin.
Wie oben Telefonverbindung für Huawei B890 Set
Huawei B890 4G LTE Smart Hub hat den Telefonanschluss auf Voice-over-Funktionen zu unterstützen. Befolgen Sie diese einfachen Schritte, um ein Telefon zu Ihrem B890 verbinden.
1. Für Sprachanrufe, schließen Sie ein Telefon an die Standard-Telefonanschluss mit einem RJ-11-Kabel (Sie werden eine Stimme Plan erfordern neben einer Daten-Plan, um diese Funktion zu verwenden).
Wichtiger Hinweis: Wenn die B890 4G LTE Smart Hub ist es, die bestehende Telefonverkabelung Steckdose die vorhandene Verkabelung muss zuerst von jedem Festnetz-Telefon außerhalb Netzwerk getrennt angeschlossen werden. Nicht zu trennen von jedem Festnetz-Telefon außerhalb Netz wird übermäßige Wärme verursachen oder sogar zu Beschädigung der Smart Hub.
2. Überprüfen Sie die Anzeigen auf der Frontplatte des Smart Hub. Zumindest müssen die Anzeigen leuchten wie skizziert.
Sie sind bereit, den ersten Anruf auf Ihrem neuen Smart Hub machen! Lesen Sie den Abschnitt “Verwenden Sie Ihre 4G LTE Smart Hub die Telefonfunktionen” für weitere Hilfe auf der Verwendung eines Telefons mit dem Smart Hub. Hinweis:. 1 Funksignale können mit der Telefonanrufverbindung und Qualität beeinträchtigen. Um das Risiko von möglichen Störungen zu beseitigen, legen Sie das Telefon mindestens 1 Meter entfernt von der B890 4G LTE Smart Hub. 2. Fax ist nicht in diesem 4G LTE Smart Hub unterstützt.
Power-Anzeige: Fest Weiß – der Smart Hub eingeschaltet ist. Wireless-Signalanzeige: Fest Blau oder Cyan: B890 wird mit dem drahtlosen Netzwerk registriert ist. (Wenn itis rot und blinkt, schalten Sie das Smart Hub und sicherzustellen, dass Ihre SIM-Karte richtig eingesetzt ist.) Telefon-Anzeige: Leuchtet nicht. Konstant weiß, wenn Sie ein Gespräch führen. Diese Anzeige blinkt, wenn Sie einen Anruf erhalten zusätzlich zu Ihrem Telefon klingeln.
This entry was posted in 4G TD-LTE Router and tagged Huawei B890 on 2014-07-30 by admin.
Wie Internetverbindung mit Huawei B890 Set
Nachdem Sie Ihren Router Huawei B890, ist es Zeit für die Einrichtung einer Internetverbindung mit Huawei B890 Router, um Ihre Geräte (Computer, Laptop, Tablet, etc.) auf das mobile Internet zu verbinden. Sie sind in der Lage, auf das Internet über einen drahtgebundenen oder drahtlosen (Wi-Fi)-Verbindung. Folgen Sie den untenstehenden Anweisungen, um Ihre Verbindung der Wahl.
1.Wired Verbindung mit B890
a. Schließen Sie das gelbe Ethernet-Kabel an einen der 3 LAN-Ports zur Verfügung gestellt und das andere Ende mit dem Computer. (Hinweis: die gelbe Ethernet-Kabel nicht an den WAN-Port, der am nächsten an der rechten Seite des Gerätes.)
b. Wartezeit von ca. 30 – 60 Sekunden für die Verbindung zu schaffen. Überprüfen Sie die Anzeigen auf der Vorderseite des Smart Hub. Wenn sie leuchten, wie skizziert sind Sie bereit, um das Internet mit Ihrem neuen Smart Hub verwenden!
Power-Anzeige: Fest Weiß – der Smart Hub eingeschaltet ist.
Wireless-Signalanzeige: Fest Blau oder Cyan: B890 wird mit dem drahtlosen Netzwerk registriert ist. (Wenn itis rot und blinkt, schalten Sie das Smart Hub und sicherzustellen, dass Ihre SIM-Karte richtig eingesetzt ist.)
Wireless-Dial-up-Anzeige: Fest – B890 mit dem drahtlosen Netzwerk verbunden ist. (Wenn es blinkt ständig, schalten Sie das Smart Hub für 2 Minuten und versuchen Sie es erneut.)
LAN-Anzeigen: Fest – 1, 2 oder 3 wird je nachdem, welche LAN-Port Sie verbunden sind, leuchten. Blinkt – Daten werden übertragen.
2.Wireless (Wi-Fi) Verbindung mit B890
Die B890 Smart Hub ermöglicht den Anschluss von bis zu 32 Wi-Fi-fähige Geräte mit dem Internet, folgen Sie diese einfachen Schritte, um sie einzustellen.
a. Stellen Sie sicher, dass die Wi-Fi-Anzeige auf der Frontplatte ist solide und Wi-Fi auf dem Gerät (Computer, Laptop, Tablet, etc.) aktiviert
b. Vom Gerät aus, nach WLAN-Netzwerken in Ihrer Nähe. Verbinden Sie den Netzwerknamen, die die WLAN-Name (SSID) des Wireless Security-Aufkleber gefunden einstimmt.
c. Wenn für Ihre WLAN-Sicherheitseinstellungen aufgefordert werden, geben Sie die WLAN-Passwort auf dem Wireless Security Sticker (Wi-Fi-Kennwort ist case sensitive) aufgeführt.
d. Wartezeit von ca. 30 Sekunden, die Verbindung herzustellen. Ihre Wi-Fi-fähigen Gerät benachrichtigt Sie, wenn es angeschlossen ist.
e. Sie können bis zu 32 WLAN-Anschluss von bis fähigen Geräten. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 4 aus.
Jetzt ist alles okay. Sie könnten das Internet mit Ihrem 4G Router jetzt zugreifen.
This entry was posted in 4G TD-LTE Router and tagged Huawei B890 on 2014-07-29 by admin.
Wie Setup Huawei B890 Router 4G
Wenn Sie auf der Suche nach einem Führer, um Ihr Huawei B890 4G LTE Smart-Hub, beachten Sie bitte die folgenden einfachen Schritte, um es einzurichten. Um zu gewährleisten, um ein starkes Signal zu erhalten, finden Sie in den zwei Tipps für Sie auf den ersten.
Tipp 1: Legen Sie die 4G LTE Smart Hub bei einem Innen offenen Bereich oder in der Nähe eines Fensters, wenn möglich. Hindernisse wie Beton-oder Holzwände können die Übertragung der Funksignale beeinflussen.
Tipp 2: Halten Sie die 4G LTE-Router von den elektrischen Haushaltsgeräten, die starke elektrische oder magnetische Felder, wie Mikrowellen, Kühlschränke, Satellitenschüssel oder Antenne zu produzieren.
1. Legen Sie die SIM-Karte zu Huawei B890
a. Öffnen und drehen Sie die Schutzabdeckung auf der Oberseite des B890 4G LTE Smart Hub, um den SIM-Kartensteckplatz freizulegen.
b. Legen Sie die SIM-Karte in den Kartensteckplatz (bis ein Klicken zu hören). Sicherzustellen, dass die abgeschrägte Kante der SIM-Karte ausgerichtet ist, dass der Kartenschlitz.
c. Drehen und schließen Sie die Schutzabdeckung.
Bitte beachten Sie: Wenn Sie Ihre SIM-Karte nicht aktiviert wurde und in die 4G LTE Smart Hub an Ihren Händler eingesetzt, könnten Sie Ihre Internet-Provider wenden, um es zu aktivieren.
2. Schließen Sie Netzkabel
Dann verbinden Sie das Netzteil an den Netzanschluss und den Stecker in die Steckdose.
3. Die Smart Hub wird automatisch einschaltet.
Nach Schritt 2, wird Ihr B890 LTE-Hub automatisch einschaltet. Dann sind Sie auf dem 4G-Mobilfunknetz frei surfen können.
This entry was posted in 4G TD-LTE Router and tagged Huawei B890 on 2014-07-28 by admin.
Wie Huawei B890 LTE Smart Hub Firmware aktualisieren
Wenn Sie die aktuelle Firmware und Software für Ihr Huawei B890 Router downloaden, ist es empfohlen, die Firmware zu aktualisieren, um B890 B890 Ihre LTE Smart Hub halten effizient und reibungslos läuft.
Schritte zum Huawei B890 Firmware-und Software-Upgrade
1. Schließen Sie das Netz auf Ihrem Huawei 4G LTE Smart Hub und einschalten.
2. Verbinden Sie Ihren Computer mit dem LAN (Local Area Network)-Anschluss auf der Smart Hub.
3. Auf Ihrem Computer, öffnen Sie Ihren Web-Browser und geben http://192.168.20.1 in der Adressleiste ein und drücken Sie die Eingabetaste.
Standard-Login-Daten (Benutzername: admin – Passwort: admin)
4. Klick-Wartung.
6. Klicken Sie auf Updates überprüfen.
Wenn eine neue Version gefunden, klicken Sie auf Jetzt aktualisieren, um die Online-Aktualisierung zu starten. Ein Fortschrittsbalken angezeigt wird, um den Fortschritt der Aktualisierung zu zeigen. Bitte warten Sie nicht und schalten Sie das Huawei B890 4G LTE Smart Hub.
7. Folgen Sie den Installationsanweisungen, die Firmware und Software zu aktualisieren.
Warten Sie eine Weile, würde Ihr 4G-Router B890 Smart Hub aktualisiert werden. Sobald die Aktualisierung abgeschlossen ist alle kundenspezifischen Einstellungen werden auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden und ermöglicht die neuen Funktionen und Fehlerbehebungen wirksam werden.
This entry was posted in 4G TD-LTE Router and tagged Huawei B890 on 2014-07-25 by admin.
Huawei E5776 Werkseinstellungen wiederherstellen
Wenn Sie die Werkseinstellungen zurücksetzen Huawei E5776 MiFi, sind Sie Rücksendung der E5776 in den Zustand, in, wenn es das Werk verlassen war. Das Passwort wird auf den Standard gesendet. Der Grund für viele Anwender zur Wiederherstellung der E5776 ist, dass sie das Passwort vergessen. Es ist leicht, ihn durch Drücken der Reset-Taste für fünf Sekunden, und der Router auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden, wieder herzustellen. Hier werde ich Ihnen zeigen, wie Sie während der Web-GUI wiederherzustellen.
1. Melden Sie sich bei Web-Management-Seite des E5776 ist.
3. Klicken Sie auf System
4. Klicken Sie auf Standardeinstellungen wiederherstellen
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche Wiederherstellen.
This entry was posted in 4G TD-LTE Router and tagged HUAWEI E5776 on 2014-07-24 by admin.
Wie man mit Huawei E5776 Set New Profile
Alle 4G LTE-Router und Modems nun zum Verkauf an unserem Store4G werden entriegelt. Jetzt werde ich erklären, wie man ein neues Profil in Ihrem entsperrten Huawei E5776 WiFi / Hotspot MiFi erstellen. Bitte laden Sie Ihren E5776 MiFi-Hotspot und eine Verbindung über WLAN auf den PC auf den ersten.
Neue Profil ein
1. Anmeldung zu Ihrem mobilen Hotspot E5776 Armaturenbrett auf http://192.168.1.1. Das Standardpasswort lautet admin.
2. Öffnen Sie die Registerkarte Einstellungen.
3. Dann wählen Sie Dial-up und gehen Sie zu Management-Profil
4. Klicken Sie auf Neues Profil.
5. Profilname Geben Sie z. B. TelecomData
6. Geben Sie wap.telecom.co.nz in APN Feld ein und klicken Sie auf Speichern.
7. Im Profil Name und APN Setzen Sie nach Ihren Netzbetreiber. Hier stellen Sie sicher, dass die Option “statisch” für APN. Wenn Ihr Netzwerk-Benutzernamen und-Passwort, entsprechend eingeben. Setzen Sie * 99 # in der DFÜ-Nummer, wenn erforderlich, und leer lassen in allen anderen Bereichen (Benutzername und Passwort). Wenn Sie nicht wissen, die APN Benutzername und Passwort, klicken Sie auf, um herauszufinden, APN-Einstellungen für Mobile Broadband Network Operators Klicken Sie auf Speichern, um das erstellte Profil zu speichern.
8. Gehen Sie nun in Mobile Connection und wählen Sie das neue Profil aus der Profilliste und wählen Sie Übernehmen.
9. Jetzt können Sie jeden Schritt befolgt haben und können Sie das mobile Internet 4g jetzt mit Ihrem entsperrten Huawei E5776 Router surfen.
This entry was posted in 4G TD-LTE Router and tagged HUAWEI E5776 on 2014-07-23 by admin.
Setup Mac Adressfilterung für Huawei E5776
Huawei E5776 LTE-Router wird mit einer Funktion namens Hardware-oder MAC-Adressenfilter, die vom Hersteller standardmäßig eingeschaltet ist “off”, weil es ein wenig Aufwand richtig eingestellt werden muss. Doch um die Sicherheit Ihrer E5776 WLAN-Netzwerkfreigabe zu verbessern, ist es dringend zu empfehlen, zu aktivieren und den MAC-Adressenfilter.
Das Standardpasswort lautet admin.
. 2 Klicken Sie auf Einstellungen -> WLAN -> WLAN-MAC-Filter /
3. Am Fenster WLAN-MAC-Filterung, bitte in einer MAC-Adresse zu füllen, und wählen Sie dann Deny oder Zulassen.
# Deny – verbieten Gerät zu verbinden
# Erlaube – erlauben Gerät verbinden
4. Um die MAC-Filterung deaktivieren wählen Sie Disable
5. Klicken Sie auf Übernehmen, um die Einstellung abzuschließen.
6. Dann ein Bestätigungsfenster erscheint, klicken Sie auf OK, um die Einstellung zu speichern.
This entry was posted in 4G TD-LTE Router and tagged HUAWEI E5776 on 2014-07-22 by admin.
Konfigurieren Wifi Einstellungsanleitung für Huawei E5776 Router
Wenn Sie einen neuen Huawei E5776 Router 4G bekommen, wäre es in Ordnung, um die WLAN-Einstellungen für den LTE-Router zu konfigurieren. Es wird notwendig, wenn Sie hier sind viele Anwender mit dieser LTE-Router, dann Schwierigkeiten, herauszufinden, welche SSID ist Ihre eigene Hotspot ist es. Der folgende Artikel zeigt Ihnen, wie Sie diese Konfigurationseinstellung zu tun. Bitte beachten Sie: Die Werkseinstellung SSID (Netzwerkname) und WLAN-Schlüssel (Passwort) werden an der Rückseite des E5776 Geräts. Um zu überprüfen, was SSID und WLAN-Schlüssel tatsächlich auf dem WPS-Taste drücken Gerät konfiguriert zweimal. Bild Aktuelle SSID wird auf dem Bildschirm angezeigt. WiFi Key wird auf dem Bildschirm einige Sekunden, danach erscheinen.
Konfigurieren Sie die SSID und das Passwort
1. Loggen Sie sich in die E5776-Management-System Web-Seite.
3. Klicken Sie auf WLAN
4. Klicken Sie auf WLAN-Grundeinstellungen
5.Set nach Bedarf
# 802.11-Authentifizierung
# Verschlüsselungsmodus
# WPA Pre-Shared Key
# SSID-Broadcast
6. Klicken Sie auf Übernehmen
1. Loggen Sie sich in das E5776 Web-managment-Seite.
4. Klicken Sie auf Erweiterte Einstellungen WLAN
5. Wie erforderlich
# 802.11-Modus
# AP Isolation
# WLAN-Auto-Off
# WLAN-off-Zeit
# WiFi-Bandbreite
This entry was posted in 4G TD-LTE Router and tagged HUAWEI E5776 on 2014-07-21 by admin.
Huawei E589 VS. Huawei E5776
Diese artilce zeigt Ihnen den Unterschied zwischen Huawei E589 WiFi und Huawei E5776 LTE-Router. Beide sind beliebte 4G LTE Router auf dem Markt.
Die 4G-Mobilfunk Wi-Fi-Hotspot E589 und E5776 sind beide von Huawei, das die weltweit schnellste 4G-Wireless-Internet-Konnektivität für mobile Anwender bietet. Gibt es einen Unterschied zwischen ihnen? Wenn ich ein 4G MiFi, die man kaufen soll ich wählen? Dieser Artikel wird der Vergleich zwischen den beiden Geräten zu zeigen.
Aussehen E589 vs E5776
Vom Aussehen, Huawei E589 folgt der klassischen Huawei E5 mobilen Wi-Fi-Design, stromlinienförmigen Design und 1,45-inchTFT Anzeige, mit der Dimension 113 x 62 x 13,5 mm. Und E5776 MiFi ist ein Knopf-Bedienung und hat einen kleinen 1,45-Zoll-Display, mit der Dimension des 106.4mm × 66mm × 15,5 mm.
Speed-E589 vs E5776
Huawei E589 ist ein CAT3 Mobilteil und bietet Download-Spitzengeschwindigkeiten von rund 100 Mbps und Upload-Geschwindigkeit von bis zu 50Mbps. Huawei E5776 ist ein LTE-Gerät, das CAT4 der Lage zu erreichen 150Mbps Download-Geschwindigkeit, die fast die schnellste Geschwindigkeit, die ein 4G-Gerät unterstützen könnte, ist ist.
Obwohl E5776 und E589 sind mobile 4G-Hotspot, sind beide rückwärts mit DC-HSPA +, UMTS, GSM-Frequenzen (850, 900, 1800 und 1900 MHz) kompatibel. Es gibt verschiedene Versionen zwischen ihnen. Huawei E589 hat E589u-12, E589u-91 und mehr. Alle Huawei E589 Router-Modelle können nur unterstützt LTE FDD-Netzwerk mit der Frequenz der 800/900/1800/2100/2600MHz (Band 1/3/7/8/20). Neben LTE FDD-Netzwerk kompatibel, E5776 unterstützt auch LTE TDD-Netzwerk. Es könnte 4G LTE-TDD 2300/2600MHz und 4G LTE-FDD 800/900/1800/2100/2600MHz unterstützen. Huawei E5776s-32 unterstützt 4G LTE-FDD 800/900/1800/2100/2600MHz, Huawei E5776s-22 unterstützt 4G LTE-TDD-2600MHz-und 4G-LTE-FDD 800/1800/2600MHz
E5776 vs E589 Wi-Fi
Beide E589 und Huawei E5776 können bis zu 10 mobilen Wi-Fi-Geräte mit dem Standard 802.11 b / g / n. Allerdings ist die WLAN-Übertragungsgeschwindigkeit unterschiedlich. Wie unser Test wird die Wi-Fi-Transitgeschwindigkeit von E589 zu 30Mbps begrenzt; E5776 ist schneller mit der Einschränkung bis zu 80 Mbps.
E5776 vs E589 Akku
Die Batteriekapazität für E5776 und E589 ist 3000mAh, die angeblich eine Lebensdauer von bis zu 10 Stunden bieten. Sowohl der Batterie für E589 und E5776 befestigt, welche nicht entfernt werden können. Dieser kleine Nachteil ist jedoch, von der E5776 anderer Funktion gut kompensiert – als Powerbank. Das ist richtig; Diese mobile Wi-Fi lädt Ihren anderen Geräten über seine Pre-USB-Dongle gebündelt.
E5776 vs E589 Preis
Als leistungsfähiger als E589, E5776 würde ein wenig teurer als E589. In unserem Store4G, könnten Sie die beiden Geräte, die auf der niedrigsten Preis online mit kostenlosem Versand, überall freigeschaltet werden zu bekommen.
Nach dem Betrachten diese Vergleiche, müssen Sie herausfinden, welche am besten für Sie ist? Nun, es ist eine Frage der persönlichen Vorlieben. Der E5776 hat den Vorteil, über E589. Wenn jedoch die Geschwindigkeit des 4G-Netzwerk nicht 150Mbps erreichen, gibt es keine Notwendigkeit, einen E5776 kaufen. E589 ist auch eine gute Wahl.
Wenn Sie schauen, um Ihr mobiles Gerät für Internet unterwegs nutzen, dann sind Sie für das Huawei E589 entscheiden. Wenn Sie das mobile Internet mit hoher Geschwindigkeit zugreifen möchten, können Sie E5776 wählen, wenn Sie es sich leisten können.
This entry was posted in 4G TD-LTE Router and tagged HUAWEI E5776 on 2014-07-18 by admin. | de |
q-de-1291 | Wünsche aus der Lesergemeinde erhalten werden - vielen Dank dafür. Es ist schön zu wissen, dass meine Wochenmails Anklang finden und Menschen erreichen. | Wochenmails 2002 - TransSisters
Wochenmails 2002
ich hoffe schon, dass Ihr die Mona Lisa Sendung der vergangenen Woche und den kurzen Bericht über mich als Wochenmail gewertet habt, ich hätte ohnehin nichts Richtiges zustande gebracht, viel zu groß war die Aufregung, wie der Beitrag über mich den nun ausfallen würde. Ich hatte im Vorfeld nicht im Geringsten geahnt, dass die Spannung so lange anhalten würde. Drei Tage vor dem Dreh und dann noch die ganze Woche bis zur Ausstrahlung hatte ich (um es ganz vorsichtig auszudrücken) ziemlich unruhige Nächte – die Tage waren wegen der beruflichen Anspannung Gott sei Dank erträglicher. Die ständigen Gedanken im Vorfeld, wie ich wohl auf welche Frage antworten würde, wurden dann durch die Fragestellungen ersetzt, ob ich denn halbwegs erträglich rübergekommen bin, ob das Material letztlich ein realistisches Bild von mir hergibt und wie denn nun die Reaktion meiner Umwelt ausfallen würde. Nun, der Deal war gemacht, ich wollte ihn auch nicht wieder Rückgängig machen und habe mich mental auf die unterschiedlichste Reaktionen vorbereitet und Vorkehrungen getroffen ausgewählte absehbare Reaktionen auszuschließen. Dazu gehörte die gezielte Information einiger meiner engsten Kollegen (sie sollten es von mir erfahren und nicht zufällig vor der Glotze) und ein absolutes Fernsehverbot für meine liebe Mutti. Und weil sie die Mutti ist, hört sie natürlich nicht auf meine Verbote, verbot ja früher selbst, musste also mit einer kleinen List vom möglichen sonntäglichen Kaffeetrinken vor dem Fernseher abgehalten werden. Und so musste mein großer Bruder just am Tage und in der Stunde meines öffentlichen Outings endlich mal die neuesten Urlaubsbilder vorführen – da ist natürlich keine Zeit zum fernsehen. Sicher, sie hätte noch immer über andere Zufälle davon erfahren können, doch dann hätte ich die Chance erst zu Reden und dann das Video vorzuführen. Ich bin mir im Nachhinein nicht sicher, ob ich wirklich wollte dass es funktionierte und jetzt doch ganz zufrieden, dass es geklappt hat. Soll sie ihr Bild von ihrem Sohn behalten, ich gönne es ihr. Zu tief müssten wir beide in längst vergangene und verdrängte Welten eintauchen, zu viele Zusammenhänge müsste ich erklären, die ich nicht schlüssig erklären kann und zu sehr liebe ich sie, um dauerhaftes Unverständnis zu hinterlassen.
Die Sendung selbst habe ich im Kreise einiger Freundinnen und Freunde gesehen, allein wollte ich in diesen Augenblicken nicht sein. Ja und dann ging’s einfach los, ganz am Anfang der Sendung, nach 7 oder 8 Minuten war’s mit mir auch schon vorbei und das Thema wurde noch einmal in einem Interview mit der mir ganz gut bekannten Charis Berger vertieft. Ich hatte ein insgesamt gutes Gefühl und wollte sehen, wie die Sendung das Thema abrundet. Doch keine Spur davon, das Telefon kam immer wieder dazwischen. De erste und für mich wohl wichtigste Anruf kam von einer meiner Töchter, die zufällig auf den Vorspann gestoßen ist und sofort die über Deutschland versprengte Familie informiert hat. „Pappi ich habe gerade den Beitrag über dich gesehen .... ich finde das toll ....du hattest das ja erzählt ... bisher nie thematisiert ... wir müssen endlich mal näher darüber reden“. Was soll ich sagen? Selbst wenn sich kurz darauf der Boden geöffnet hätte und ich für immer darin verschwunden wäre, die Sache hat sich allein dafür gelohnt. Kurz darauf hat sich meine Exfrau und Mutter meiner Kinder gemeldet, immerhin grundsätzliche Anerkennung signalisiert, natürlich das berühmte Haar in der Suppe gefunden und doch haben wir uns gleich auf ein gemeinsames freundschaftliches Abendessen verabredet. Ich weiß nicht mehr genau, wie der Abend weiter verlaufen ist, doch irgendwann war ich dann allein mit einer Videokassette, meinen Bildern meinen Worten und fremden Kommentaren. Noch am gleichen Abend gab’s so einige Anrufe von Freunden und Bekannten und natürlich etliche anerkennende Mails aus der Trans-Gemeinde. Ich wurde aber auch von mir bekannten Leuten, die nun gar nichts mit unserer Leidenschaft am Hut haben, mit Anerkennung überhäuft An dieser Stelle also mein aufrichtiger Dank an alle, die mich angerufen und auch geschrieben haben – ich fühle mich wirklich geehrt. Ja, und damit hat es sich mit den mir bekannten Reaktionen auch schon erledigt. Ich vermute zwar, dass bei dem einen oder anderen meiner Auftraggeber der Fernsehbeitrag bekannt ist, doch wirkliche Reaktionen darauf gab es nicht, weder positiv noch negativ. Warum eigentlich auch, es ist doch nichts weltbewegendes passiert. Interessant vielleicht, dass sich die Zugriffszahlen auf die Homepage der TransSisters für einige Tage fast verdreifacht haben. Ich habe es noch nicht überprüft, doch ich vermute, dass viele dieser Besucher über einen entsprechenden Link auf der Mona-Lisa-Seite des ZDF dahin gelangt sind – ein kleiner wohltuender Erfolg am Rande des Geschehens.
Mal abgesehen von dem persönlichen Lob (das natürlich sehr gut tut) hat sich in der Außenwirkung des Beitrages insgesamt gezeigt, dass es offensichtlich gelungen ist, das Thema Trans auch mal ganz unspektakulär darzustellen und als mögliches Lebenskonzept anzusprechen. Ich, aus meiner Sicht, hatte mir im Vorfeld genau eine solche Botschaft erhofft. Sicher, die Zusammenhänge, Freuden und Nöte sind viel komplizierter, als man (frau) in einem solchen Beitrag darstellen kann und hätten die wohl eher unbedarften ZuschauerInnen vermutlich auch überfordert. Doch aus meiner Sicht ist ein erster Schritt getan und dafür habe ich mich zwischenzeitlich noch einmal bei der Redakteurin, Helga Ettenhuber, und natürlich der Redaktion von ML bedankt. Ich hoffe schon, dass sich „Mona Lisa“ dieses Themas noch einmal annimmt, oder vielleicht das ZDF irgendwann bereit ist, das Phänomen „Trans“ etwas ausführlicher aufzuarbeiten. Mit meiner Unterstützung können die Macher in jedem Fall rechnen.
Ursprünglich wollte ich hier noch darüber berichten, wie ich mich in besagtem Beitrag selbst gesehen habe, denn es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob man in den Spiegel schaut, oder sich selbst auf der Mattscheibe agieren sieht, doch das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte und vielleicht eine eigene Wochenmail wert und davon soll es ja noch einige geben......
nun ist es doch passiert. Ich hatte gelegentlich schon berichtet, dass in mehr oder weniger großen Abständen auch bei mir mal eine Anfrage für eine bildliche Darstellung meiner Person in dem einen oder anderen Fernsehsender eingeht. Ihr kennt sicher alle diese Talk-Sendungen, die keiner sieht und über die doch jeder bescheid weiß. Zumeist sind meine Kontakte dorthin schon bei einer Nachfrage nach dem Konzept des Beitrages abgebrochen.
Und nun meldet sich in der vergangenen Woche eine Redakteurin der Sendung „Mona Lisa“ vom ZDF bei mir mit einer ausführlichen Mail und wird zudem nicht müde, mir Ihre konzeptionellen Vorstellungen in langen Telefonaten zu erläutern. Ich will’s kurz machen. Am Samstag war den ganzen Tag ein Fernsehteam bei mir. Wir haben mindestens 4 Stunden Filmmaterial gedreht, beim Einkaufen, im Park, auf der Straße, im Auto, zu Hause im Interview, vor dem Kleiderschrank, beim Schminken und beim abendlichen Ausgehen und Treffen mit einigen meiner Freundinnen. Thema war das „Rollenwechsel“ zwischen Mann und Frau mit all seinen Hintergründen und Zusammenhängen.
Ich hätte vorher nicht geglaubt, wie stressig so ein Tag sein kann. Für mich waren das 12 Stunden volle Konzentration, jedes Detail hatte ich im Auge, nichts wollte ich dem Zufall überlassen. Ständig war da die Angst vor einer eventuellen Fehldeutung meines Redens und Tun’s. Auf der anderen Seite war da der Wille, endlich einmal aus meiner Sicht zu vermitteln, dass Transgender feinfühlige und alltäglich Menschen sind, weitab von jedem Stigma psychischer Erkrankung oder gar Perversion. Es war schon ein manchmal schmerzhafter Spagat zwischen diesen beiden Positionen. Wie weit persönlich öffnen um wirklich Befindlichkeiten mitzuteilen und wo einfach nur grundsätzliche Lebenshaltung zeigen um den (vermutlich) unbedarften Zuschauer nicht zu überfordern? Fernsehleute wären nicht Fernsehleute, wenn sie nicht alles versuchten um auch die letzte Information aus ihren Protagonisten (so heiß der Hauptdarsteller im Frensehdeutsch) herauszukitzeln. Schlussendlich habe ich dann doch mehr von mir preisgegeben, als ich vorher für möglich hielt. Und doch habe ich auch im Nachgang das Gefühl zu keinem Zeitpunkt übervorteilt gewesen zu sein. Selbst mein bisher als geheim gehandeltes „erstes eigenes Kleid“ (Ihr erinnert Euch an die Geschichte?) habe ich aus dem Schrank geangelt und dann so ganz nebenbei einen kleinen privaten „Schminkkurs“ für Frauen und solche, die es gern wären veranstaltet. Und doch für gelegentlich im Fernsehen bedienten Voyeurismus war kein Platz.
Bei allem Termindruck und allem Stress, wir hatten eine Menge Spaß miteinander – eine interessante Erfahrung war es für mich allemal. Wer also am kommenden Sonntag (den 3.2.02) nichts besseres vor hat, mich mal in männlicher und weiblicher Rolle sehen will, dazu noch mein erstes Kleid, und zudem rausbekommen will, was das ZDF in 6 Minuten aus meinen Euch zur genüge bekannten Ansichten macht, der sollte sich die „Mona-Lisa“ – Sendung (ich glaube ab 18:15 Uhr) mal anschauen.
Genau das Anschauen ist noch immer ein wenig mein Problem. Meine Worte konnte ich kontrollieren und gelegentlich auch kommentieren oder gar korrigieren. Doch Bilder haben ihre eigene Sprache und hinzu kommt, dass der Betrachter diese Sprache nicht unbedingt verstehen muss. Zudem hängt für die gesamte Darstellung auch vieles vom Schnitt und den dazu gehörigen Kommentaren ab. Wird zum Schluss die vermittelte Message noch immer meine Message sein? Nun kann mir das ja auch egal sein. Nichts ist wohl uninteressanter als die Nachricht vom vergangenen Tag und bei den meisten ZuschauerInnen wird wohl nicht mehr als ein Gefühl, maximal ein „Aha“ übrig bleiben. Angesichts der Verbreitung der Sendung muss ich aber davon ausgehen, dass der Beitrag auch von Leuten gesehen wird, denen ich mich bisher nicht so privat geöffnet habe. Dazu besteht ja auch nicht immer Veranlassung und schon gar nicht im Berufsleben. Doch der weitere Umgang mit diesen Menschen hängt für mich von eben dieser, meiner Message ab. Gehen wir weiter ganz normal miteinander um, entsteht zusätzlicher Erklärungsbedarf oder werden Beziehungen sogar dauerhaft gestört? Ich weiß, diese Entwicklung hat keiner der beteiligten Macher wirklich in der Hand, doch ein paar Sorgen habe ich schon.....
Nun könnt Ihr mich natürlich fragen „warum hast Du es dann gemacht?“ Für mich war es einfach an der Zeit, die Gelegenheit selbst beim Schopf zu fassen. Gerade hatte ich mich über einen wenig gelungenen Radiobeitrag zum Berliner Transgender Netzwerk geärgert und festgestellt, dass es ja irgendwo an mir lag, keinen Einfluss genommen zu haben. Dann erreichte uns alle die Nachricht, dass die Bremer Polizei den Täter für ein scheußliches Verbrechen an einem kleinen Mädchen, wegen einiger aufgefundener Wäschestücke, im Bereich der „transvestitischen Fetischisten“ vermutet und nun in ihrem Fahndungsaufruf nach Personen mit „fetischistischen Neigungen“ sucht. Ich erspare mir dazu jedes Gleichnis, wonach sie wohl suchen würden, wenn anstelle alter Badeanzüge etwa die Kopfbedeckung eines religiösen Juden oder gar ein Paar Langlaufskier gefunden wären.... Nicht die Schlussfolgerung auf eine bestimmte Neigung des Täters macht mir Sorgen, die ist wohl berechtigt, es ist die pauschalisierende Message an die Bevölkerung – Transvestiten und Fetischisten sind pervers und damit zugleich potentielle Kinderschänder!
Oh nein, auch wenn es nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein sein sollte, ich hatte es für einen Tag selbst in der Hand klarzustellen, wer wir wirklich sind und ich konnte die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Für mich hat sich der Einsatz schon heute gelohnt und wir werden nächsten Sonntag sehen, ob es funktioniert hat.
In jedem Fall gibt es dann wieder eine ganze Menge zu berichten.
Seid also bis dahin ganz lieb gegrüßt
Ihr habt es sicher schon gemerkt, die Wochenmail heute mal wieder mit einem Tag Verspätung. Zu viele andere Dinge waren am Sonntag noch zu erledigen und zu bedenken. Ich hatte nicht die Ruhe für meine wöchentliche Betrachtung.
Der Trubel um den Jahreswechsel ist nun (endlich) vorbei und die vergangene Woche war angefüllt mit Arbeit und all den bekannten alltäglichen Dingen. Dazu gehörte endlich auch mal wieder ein „sportlicher Abend“ – ich gehe einmal in der Woche mit einigen FreundInnnen Squash spielen. Das hat sich schon vor gut einem Jahr ergeben und mit einigen kleinen Unterbrechungen haben wir bisher auch durchgehalten. Sport, wird manche(r ) sagen, was ist schon dabei? Ein wenig in die Jahre gekommen, bin ich nicht gerade ein sportlicher Typ und finde trotzdem Vergnügen daran, einen kleinen Ball mit aller Kraft an eine Wand zu donnern, ganz in der Hoffnung, dass eben dieser wieder zurück springt und mein Mitspieler die Möglichkeit hat Gleiches zu tun. Es ist ein wirklich schnelles Spiel, ich komme ganz schön ins Schwitzen und so manches mal laufe ich, mehr oder weniger verwundert, den vielen winzigen Sternen vor meinen Augen hinterher. Warum tue ich mir das an? Nun, ganz bestimmt nicht, weil die Höhen sportlichen Ruhmes erklimmen will und die Hoffnung auf diese Weise das leider immer noch hartnäckige „Bäuchlein“ los zu werden, habe ich schon längst aufgegeben. Zwei Dinge sind mir bei dieser Aktion wirklich wichtig. Zunächst einmal habe ich beim Spielen wegen der unvermeidlichen Anstrengung den Kopf wirklich fei, keine Zeit über die kleinen und großen Probleme des Lebens nachzudenken – ein wirklich herrliches Gefühl (!). Am wichtigsten ist mir jedoch die soziale Komponente dieser Stunden. Es ist die gemeinsame Erlebniswelt, die weit über den ursprünglichen Ansatz des Trans-Seins hinaus geht. Mitten im Alltag, haben wir uns eine Gelegenheit für gemeinsames Erleben und Kommunikation geschaffen und nicht selten reden wir beim unvermeidlichen abschließenden „keinen Snack und ein Bier dazu“ über die ganz keinen Freuden und Nöte, nehmen Anteil am Leben des Einzelnen. Das gegenseitige Bemühen um einander und die daraus entspringende Vertrautheit machen für mich den eigentlichen Wert dieser Runde aus. Ohne viel Aufwand, für kleines Geld und einzig durch Zuwendung ein regelmäßig schöner Abend.
Ich komme darauf, weil sich gerade auch in meinem Leben (neben dem Leben) noch zu oft künstlich erzeugte Höhepunkte befinden. Sicher, auch diese „High lights“ machen das Leben erst richtig bunt, sind Meilensteine und Erinnerungspunkte für spätere Draufsichten. Und genau so sicher braucht jeder Mensch Ereignisse, die sich sichtlich vom Alltag abheben. Doch das ist hier nicht gemeint.
Ich will das mal am eigenen Beispiel entwickeln. Auch vor meinen Eintritt in das Trans-Dasein, vor über drei Jahren, war ich ein aktiver Mensch. Ich hab mich mit Freunden getroffen, gelegentlich gab’s auch aufregende Partys, ich war im Kino, auch mal im Theater und dazu kamen noch die Freuden und Pflichten des Familienvaters. Viele dieser Aktivitäten gerieten in eine teilweise unerträgliche Routine und Trans sein konnte ich zudem auch nicht.
Doch dann kam der Tag Null – ich habe ja gelegentlich schon davon berichtet. Neues Terrain wurde erobert, ich erinnere mich noch genau an meine Aufbruchsstimmung – endlich befreit von bürgerlichen Klammern. Keine Bar und kein einschlägiges Event war wirklich sicher vor uns. Für etliche Monate war das Leben eine einzige Party. Ein Höhepunkt jagte den anderen und wenn in der Stadt mal nichts Besonderes los war, dann haben wir uns diese Höhepunkte selbst geschaffen. Jede in unserem transsisterlichen Umfeld brauchte jede sich bietende Möglichkeit des persönlichen Ausdrucks, wie die Luft zum atmen. Jede war mit jedem Gutfreund, das verbindende Element war die grundsätzlich gemeinsame Interessenlage. Die aktiven Transmenschen unter uns können diese Situation sicher auch am eigenen Erleben nachvollziehen, eine durchaus übliche und wohl auch notwendige Phase.
Für mich und einen erheblichen Teil meines Umfeldes hat es ungefähr ein Jahr (oder gar länger) gedauert, bis diese Euphorie in ein wenig Sprachlosigkeit über das Manko an wirklich tiefer sozialer Bindung umschlug. Und gemeint ist hier nicht unbedingt eine mögliche partnerschaftliche Beziehung. Kein noch so schönes Kleid, keine noch so aufwändige und rauschende Party (in eben diesem Kleid) kann auf Dauer wirklich alltagstaugliche soziale Beziehungen ersetzen. Und so hat sich auch die Struktur unseres Beisammenseins geändert. Die Begegnungen wurden individueller und weniger ausschweifend. Wir haben einen offenen Stammtisch geschaffen und sind damit auch offen für neue Kontakte und Impulse. Die einen spielen ganz nebenher Squash, andere tanzen Tango und so manches mal hilft man (frau) sich gegenseitig bei privaten oder beruflichen Problemen. Selbst Party ist nicht mehr bloße Ausgelassenheit, vielmehr Nachdenken über Inhalte und gemeinsame Aktion.
Dennoch: Am Ende einer jeden Party wird das gleißende Licht der Scheinwerfer, unter denen wir uns tummeln, immer von Irgendjemand ausgeschaltet. Und um im Bild zu bleiben: So Manche(r) hat aber auch den Wert einer zart flackernden Kerze neu schätzen gelernt und sorgt sich gern, dass sie nicht ausgeht und rechtzeitig ersetzt wird. Das macht zwar gelegentlich Mühe, ist aber lohnenswerter allemal.
Viele liebe Grüße, bis zur nächsten Woche
ein wirklich relaxtes Wochenende. Nach den Aufregungen der Feiertage und den Wiedereinstieg in den Berufsalltag, hab ich mir mal nichts wirklich Wichtiges für das Wochenende vorgenommen, einfach nur vor mich hin gefummelt, ein wenig gelesen, in der Post gekramt und beantwortet, ja sogar ferngesehen. Gerade mal am Samstagabend war ich aus – eine gute Freundin hat ihren „zweiten“ Geburtstag gefeiert – ich komme noch mal darauf zurück.
So um den Jahreswechsel habe ich über eine Zuschrift berichtet in der (ich nenne sie mal) J. über ihr erstes Ausgeherlebnis in weiblichem Outfit berichtet. Die Geschichte ist so spannend, dass ich sie gut verwahrt und schon mehrere male darin gelesen habe. J. nutzt die „günstige Gelegenheit“ einer geschäftlichen Reise in eine ferne Stadt, sich letzte notwendige Utensilien zuzulegen, stiehlt sich zu später Stunde aus dem Hotel um für eine kurze Zeit lang in weiblichem Outfit durch die Stadt zu schlendern. Vermutlich kaum etwas an ihr ist wirklich perfekt und doch sie tut es, muss es einfach tun. In den Straßen die unterschiedlichsten Begegnungen mit PassantInnen und gelegentliches Erkanntwerden. Erkannt als was? Ein Mann in Frauenkleidern! Sie ist unsicher, hat Angst vor eben diesem Erkanntwerden und der Preisgabe der Lächerlichkeit und läuft doch immer weiter. Eine ganze Stunde lang ganz allein in einer fremden Stadt. Dann schnell über die Garage in Hotel.... Ihr abschließendes Resümee: „Ich bin so froh und stolz, dass ich mich getraut habe! Was für ein phantastisches Abenteuer!“
Mit ähnlichen Geschichten kann so manche von uns aufwarten, aufgeschrieben bestimmt auch ähnlich spannend. Das erinnert mich an meinen ersten wirklichen, noch viel bescheideneren „Out – door - Versuch“. Es ist schon einige Jahre her, da war ich im Rahmen eines Projektes fast jeden Monat für ein paar Tage geschäftlich auf einer der beliebten deutschen Urlaubsinseln. Die Insel ist besonders in den kalten Jahreszeiten an einigen Stellen fast menschenleer. Ich wollte wissen, wie es sich ohne lange Hose, nur mit Strümpfen und einem Rock fühlt. Ein Rock war relativ schnell und einfach in einem second Hand - Geschäft erstanden. Und dann kam sie, die Nacht der Nächte. Ich ging am Strand spazieren, fast komplett gekleidet, wie eine Frau - zumindest habe ich mich so gefühlt. Ich werde dieses Gefühl nie vergessen. Der Wind blies leise und mein Rock umspielte die bestrumpften Beine. Es war lausig kalt und mir war warm, so angenehm, wie nie zuvor. Tauchte am Horizont doch der eine oder andere Spaziergänger auf, habe ich mich verschämt in die Dünen geflüchtet und mit klopfendem Herz eine neue „günstige Gelegenheit“ für mein Treiben abgepasst. Oh, ich war lange nicht so mutig wie J.! Und doch, in dieser Nacht hatte ich eine unsichtbare Grenze überschritten. Ich fühlte es ganz tief in mir und hatte noch Tage danach dieses Hochgefühl, aber auch etliche nicht definierte Ängste – es würde wohl kein Zurück mehr geben.
Es ist wahrlich eine unsichtbare Tür, die ein wirklicher Trans wohl irgendwann durchschreitet und geht ER durch, dann kann SIE noch hören, wie sie zuschlägt. Jede(r ) von uns kennt diese Situation und all die Versuche zurückzukehren („ich schmeiß die Klamotten weg und kehre ins normale Leben zurück“) sind von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Die Frage ist dann nur, wohin frau weiter geht und wie schnell sie geht. J. hat den Schritt durch diese imaginäre Tür gewagt und ich habe ihr dazu in meiner Antwortmail geraten „Genieße jeden Schritt, denn wenn Du ihn gegangen bist, liegt er hinter Dir.....“. Ich meine, eine neue spannende Welt tut sich uns auf in der und mit der wir ganz behutsam umgehen sollten. Und ich weiß inzwischen, dass es noch mehr solcher Türen gibt, durch die eine Rückkehr kaum möglich ist.
Mit jedem Schritt geben wir unserer eigenen Persönlichkeit einen neuen Rahmen der Entfaltung und verändern uns selbst damit – ganz egal ob individuell gewollt oder nicht. Mit diesen eigenen Veränderungen zu leben ist nicht immer einfach. Und doch, (und es fällt mir noch immer schwer es wirklich anzuerkennen), der Weg ist das Ziel. Es geht nicht hauptsächlich darum, einen „Fummel“ zu tragen, „ganz“ oder „wie“ Frau zu sein – das ist die Oberfläche. Es geht um die Entfaltung des Wesens eines jeden von uns, wenn Ihr so wollt um eine der ältesten philosophischen Fragen überhaupt, nämlich dem Verhältnis von Inhalt und Form einer einzigen Sache, eines ganz individuellen Menschen. Der Weg, der zu einer möglichen Übereinstimmung dieser Komponenten führt, hat für uns Transgender wohl einen klar definierten Anfang, eben jene erdachte Tür, doch er hat kein Ende, weil wir uns auf diesem Weg ständig selbst verändern. Warum also, sollte man nicht jeden Schritt genießen und verharren wenn es besonders schön ist? Vor jedem weiteren Schritt sollte man (frau) sich schon fragen, ob sie ihn wirklich gehen will. Und weil wir alle in einer ganz konkreten Umwelt leben, könnten hinter der nächsten Tür schon Veränderungen lauern, mit denen zu leben erst (mitunter schwer) erlernt werden muss. Auch dann ist wieder Verharren angezeigt.
Unsere Freundin S. hat also ihren zweiten „Geburtstag“ gefeiert. Ich weiß, dass auch sie schon vor viel längerer Zeit die von mir beschriebene unsichtbare Pforte durchschritten hat. Sie war schon eine ganze Weile ihren Weg gegangen und betitelt das konsequente Bekenntnis zu ihrer wunderbaren Eigenschaft (Trans zu sein) als ihren zweiten Geburtstag. Wieder eine Tür. Und von ihr selbst, nach reiflicher Überlegung, kräftig zugeschlagen. Seit ungefähr dieser Zeit kenne ich sie ganz gut und weiß, dass sie verweilte, wenn es besonders schön und einen Schritt weiter ging, wenn es Zeit dazu war. S. hat sich in dieser Zeit auch verändert, ist auf ihrem Weg zu einer für mich besonderen Persönlichkeit geworden. Schon lange nicht mehr, ein üblicher Mann und noch immer nicht eine üblich Frau – einfach nur S.
Ich verabschiede mich aus dieser für mich, auch nach mehrfachem Lesen, ein wenig verwirrend philosophischen Wochenmail und wünsche Euch allen eine behutsame und schöne Woche
da ist es nun, das Neue Jahr, wie erwartet, „gesegnet“ mit den alten Wünschen und Sorgen und natürlich neuem Mut, all die Dinge anzugehen, die das Leben möglich oder auch schöner machen. Eigentlich ist es wie zu jedem Jahreswechsel....
Auch zu dieser Gelegenheit habe wieder eine ganze Menge lieber und guter Wünsche aus der „Lesergemeinde“ erhalten - vielen Dank. Und das ist hier nicht nur so gesagt. Gelegentlich ist es schon wichtig für mich, zu erfahren, dass diese Mails gelesen werden und so manche von Euch meine Gedankengänge nachvollziehen kann. Das ist für mich, wie ein endloses Gespräch mit Menschen, die mich verstehen, die meine Sorgen und Nöte teilen, denen ich Mut machen kann und die mir selbst Mut machen.
Für die diesjährige Sylvesterparty hab ich mal wieder eines meiner schönsten Kleider rausgekramt. Seit genau drei Jahren (also mit Beginn meiner äußerlich weiblichen Erscheinungsform) lasse ich es mir nicht nehmen, den Jahreswechsel mit den Freunden zu begehen, die ich am meisten mag und die mich kennen, akzeptieren und lieben, wie ich bin. In diesem Jahr gleich noch verbunden mit einer wirklich gelungenen Einweihungsparty der neuen Wohnung unserer Freundin Regina und Frau. Ungeahnter Höhepunkt des Abends war wohl der Besuch des größten Teils der Hausnachbarn auf unserer Party. Wirklich angenehm, dass es bei den Nachbarn keine ersichtlichen Irritationen gab in eine reine „Frauenparty“ einzutauchen. Ganz im Gegenteil, wir haben alle viel gelacht, getanzt und uns prächtig amüsiert. Ganz im Nachgang wurden im Haus sogar Stimmen laut, die anregten, im Sommer mal eine kleine Hofparty mit uns zu veranstalten. Ich hatte bei all den zufälligen Begegnungen schon das Gefühl der Anerkennung und wohl auch der Hochachtung vor unserer Lebensweise – ganz nach dem Motto: Ja, diese Menschen leben, wie sie es als richtig empfinden, sie haben die Stärke es einfach zu tun. Na, bei so viel Anerkennung und Selbstverständlichkeit ist frau doch besonders charmant und ausgelassen. Und so haben wir das (gewünschte) Bild einer selbstbestimmten ausgeglichenen Gemeinde vermittelt. Eine Außendarstellung, die nach meiner Erfahrung auch ihre Probleme hat.
Bei vielen bekennenden Transgendern ist es nämlich längst nicht so, dass sie mit ihrem Bekenntnis alle wichtigen Lebensprobleme gelöst und ihren inneren Frieden gefunden haben. Ganz im Gegenteil, sie begeben sich in ihrem Innern und natürlich auch in Bezug zu ihrer Umwelt auf ein ausgesprochen unwegsames Terrain. Ohne Zweifel gehört viel Mut und menschliche Stärke dazu, in unserer Weise aus gängigen gesellschaftlichen Normen auszubrechen und den ganz persönlichen Wert der vordefinierten Geschlechterrollen neu zu bestimmen – eigene Wertmaßstäbe zu entwickeln und auch zu leben. Wären wir alle klar und rational denkende Wissenschaftler(innen), dann ließe sich sicher leicht eine logische Begründung für die Aufweichung der gesellschaftlichen Geschlechterrollen finden. Doch genau darum geht es nicht. Es geht um ganz individuelle und noch mehr komplizierte innere psychische Zustände und Abläufe, die so manchen von uns bewegen, sich eben weiblich auszudrücken. Das verrückte (und damit für die Außenwelt komplizierte) ist, dass sich dieser Ausdruck wiederum, in einem gewissen Spektrum, an einzelnen Bestandteilen der eben aufgebrochenen Geschlechterrollen orientiert. Dazu gehören neben weiblicher Kleidung, Make Up und häufig neuen Haaren auch marginale Veränderungen in unserem Verhalten und Auftreten. Verhalten und Auftreten? Ich hab’s schon oft und nicht nur an mir selbst erlebt. Mal abgesehen davon, dass frau nicht breitbeinig den Rock strapaziert und sich nicht auf den Barhocker lümmelt, wie Er es vielleicht tun würde. Gerade in der Gemeinschaft entsteht auch eine ganz besondere Atmosphäre von selbstverständlichem Sein und ein offen zur Schau getragenes Selbstbewusstsein. Gelegentliche Außenwirkung: Hey, ein cooler Typ in ausgesuchter weiblicher (Ver?)Kleidung, der (die) weiß was er will, hat sein Leben geregelt – ein bewundernswerter starker Mensch. Ich bin nicht glücklich, wenn ich merke, dass ich einen solchen Eindruck verbreitet habe. Denn wie zuvor als „Nurmann“ wird die bloße Erscheinung und nicht das Wesen beurteilt. Wenn sie doch nur begreifen würden, dass Trans eben genau „dazwischen“ heißt und dass all die lustigen, chicen oder skurrilen Typen genau so (vielleicht noch mehr) problembehaftet sind, wie jeder andere beliebige Mensch, der in der Lage ist, sein eigenes Sein zu reflektieren!
Ich weiß, wir sind zu erheblichem Teil selbst daran schuld. Und doch, wie ist anders das jähe Ende der wirklich beeindruckenden Erfolgsstory der (erst unlängst besprochenen) Carola Paas zu erklären? Liest man auf Ihrer Internetseite (http://www.carolapaas.de), dann erhält man das Bild eines wirklich starken und erfolgreichen Menschen, ist sicher, dass sie ihre wichtigste Lebensetappe genau so bewältigt, wie alle anderen kleinen und großen Probleme ihres Lebens. Doch zu Beurteilen ist nur die bloße Erscheinung – ganz tief in sich drin war sie genau so verletzbar, wie jeder und jede andere, konnte den Entzug für sie wichtiger Werte wie die Unverletzbarkeit ihrer Persönlichkeit und den Anspruch auf eine Lebensgrundlage nicht ertragen.
Sagen will ich: liebe LeserInnen, die Ihr nicht selbst Trans seid, beurteilt nicht nur, was Ihr seht, glaubt nicht der bloßen Erscheinung - schaut in den Mensch hinein und die Grenzen zwischen rein männlicher und rein weiblicher Erscheinung werden sich auflösen. Es entsteht das Abbild eines einzigen „normalen“ Menschen, mit genau so vielen Stärken und Schwächen, wie Ihr selbst sie habt und bitte, richtet Euer Verhalten danach aus.
Ich habe in den letzten Tagen viel mit meinen engsten FreundInnen darüber gesprochen, wie denn nun das adäquate Abbild eines Transgenders aussehen könnte. Ich selbst bin ja, wie schon gesagt, noch viel weniger „perfekte Frau“, als ein „perfekter Mann“. Zum Beispiel kann man die Begegnungen mit „Außenstehenden“ auch nutzen, nicht nur über (Trans) Erfolge, sondern auch über die damit zusammenhängenden Probleme, Sorgen und Nöte zu reden. Trans ist für mich nicht vordergründig selbstbewusste Party, sondern Lebenshaltung, die alle meine Schwächen mit einbezieht. Dazu gehört für mich, nicht immer und überall dem rein männlichen Bild zu entsprechen. Dazu gehört der „geschminkte“ öffentliche „Auftritt“ genau so, wie „ungeschminktes“ Sein in vertrauter Umgebung, manchmal halt nur im Kleid und Dreitagebart, weil (menschlich sicher verständlich) zu faul zum Rasieren. Trans ist individuelle Identität. Ja, das wollte ich heute sagen...
Seid ganz lieb gegrüßt bis zur nächsten Woche | The Top 20 Neusalza-Spremberg Flat Rentals - Airbnb, Saxony, Germany
Become a HostHelpSign UpLog InNeusalza Spremberg · Anytime · 1 guestNeusalza SprembergAnytime1 guestLocationPress the down arrow key to interact with the calendar and select a date. Press the question mark key to get the keyboard shortcuts for changing dates.Check In–Press the down arrow key to interact with the calendar and select a date. Press the question mark key to get the keyboard shortcuts for changing dates.Check OutAnytime1 guestRoom TypePrice rangeInstant BookMore filters30 Flat RentalsSave to Wish ListRunning, biking, swimming, hiking eden with great nature. Food, beer, ciders, cheese and rest of Bohemian Switzerland only for you. Really high speed internet for your use, balcony and bike services in the house.Old classical house from end of 19. centuryKrásné výhledy a rozhledny nejenom národního parku České Švýcarsko. Můžete si navíc dojet do lázní Bad Schandau nebo přímo v Rumburku do moderního plaveckého bazénu 25m/8 drah.When we arrived at Gabi's and Marek's place and were surprised how big and beautiful the flat was. Gabi gave us a lot of great advice and recommandations about the area and communication was super easy. I'd really recommend this place if you have a young child. Our 1 1/2 year old daughter had a great time playing in the huge child's room with a lot of toys. The place is also right next to the train station, so access is very easy with public transport as well. So thank you Gabi and Marek for hosting us, we'd love to come back!Manuel2017-03-05T00:00:00ZAlthough the family stayed in Asia at the time of our staying, they cared for us and gave us all the information that we might need. The communication was very good and positive. The apartment was big, cozy and warm and we felt welcome right away. We spend one week there, outside it was cold and after a snowtrip it was very nice to come back in the apartment. There is a lot of beautiful nature in the surrounding. We can recommend this to everybody! Marian2017-01-07T00:00:00ZWe have a great stay :). Mark and Gaby are super friendly and easygoing. We felt welcoming and home from the beginning on. The apartment is pleasant, lovely decorated and clean. Gaby had a lot of self made staff like dandelion honey and tea, which have been amazing. We also got a lot of informations for hiking tours and organic stores. We enjoyed it a lot. Highly recommended.Bernadette Johanna2016-08-20T00:00:00ZAwesome place and an amazing host!!! Very flexible... i highly recommend Marek's place! :) Many thank to Marek and family for the warm welcome! I wish all airbnb hosts were as good as him.Vivek2016-12-28T00:00:00ZEine wirklich sehr geräumige und chrarmant gestaltete Wohnung, wo es an nichts fehlt. Nicht nur das kleine Städtchen ist für einen Ausflug lohnenswert, die Wohnung bietet auch alle Möglichkeiten für einen entspannten Urlaub. Die Küche ist sehr gut ausgestattet und ein großer Esstisch in der geräumigen Küche vorhanden. Im Fahrradladen im Untergeschoss lassen sich auch Fahrräder für Erkundungstouren ins schöne Umland ausleihen. Die Kommunikation mit dem Marek und Gabi ist sehr herzlich und äußerst zuverlässig. Wir können diese Unterkunft nur wärmstens empfehlen!Lisa2017-02-25T00:00:00ZVšechno bylo perfektní, krásný byt a přivítání. Nemůžeme si stěžovat! :)Lucy2017-02-06T00:00:00ZRoom TypePrivate roomProperty TypeFlatAccommodates2BedroomsRumburk, Ústí nad Labem Region, Czech RepublicPrice€21 Superhome in Bohemia SwitzerlandPrivate room · 2 beds7 reviewsSave to Wish List Está cerca de mí: el transporte público, centro, cultura, restaurantes, pizzerías, cine, tenis, natación, excursiones y senderismo. Sólo tiene que amas. Mi hotel es ideal para parejas, viajeros individuales, viajes de negocios, familias (con niños) y mascotas (animales). Estamos ubicados en una zona tranquila del pueblo Rumburk, que se encuentra por debajo del paraguas de la colina, en la parte oriental del gancho Sluknov. También cerca está la Suiza Checa y Lusatian montañas, que atraerán a practicar senderismo y ciclismo. Un montón de senderismo y excursiones para toda la familia también ofrece cercana Alemania (Bad Schandau, Koenigstein, Parque de los Dinosaurios Kleinwelka). Skvělé ubytování, čísté, pěkné, klidné. Hostitelé milí, ochotní, přátelští. Určitě doporučuji. DanielaDaniela2016-07-25T00:00:00ZRoom TypePrivate roomProperty TypeFlatAccommodates4BedroomsRumburk, Ústí nad Labem Region, Czech RepublicPrice€43 Apartmán u JackaPrivate room · 4 beds1 reviewSave to Wish ListThis apartment is located just 2 minutes of walk from the town center.
For any questions feel free to contact me.Eine tolle Unterkunft und hilfsbereite Gastgeber. Kai2016-10-18T00:00:00ZWir wurden warm und herzlich von Jirka empfangen. Er hat uns Tipps für Ausflüge und Wanderungen gegeben und sogar noch extra Infomaterial über die Gegend gebracht. Die Wohnung ist total schön und neu eingerichtet und bietet ausreichend Platz, um dort zu viert zu übernachten (allerdings ist das vierte Bett eine eher kleine Schlafcouch im Wohnzimmer, auf die man aber eine zusätzliche Matratze legen kann). In der Küche ist alles nötige da, um auch mal zu kochen. Ganz besonders hat uns gefallen, dass wir es uns vor dem Holzofen gemütlich machen konnten. Auch Rumburk hat ein paar nette Ecken, die es sich lohnt anzusehen und das Städtchen ist ein guter Ausgangspunkt, um Wanderungen in der böhmischen Schweiz zu machen.Gabriela2016-10-04T00:00:00ZRoom TypeEntire home/aptProperty TypeFlatAccommodates4BedroomsRumburk, Ústí nad Labem Region, Czech RepublicPrice€40 Cool and cozy apartment RumburkEntire home/apt · 4 beds3 reviewsSave to Wish ListGrundstück in ruhiger Lage, ringsum Natur, viele Wanderziele, Ausgangspunkt für Touren in die Sächsische Schweiz, Dresden, Zittauer Gebirge, Saurierpark, Moritzburg, Pillnitz uvm.Room TypeShared roomProperty TypeFlatAccommodates2BedroomsWilthen, Sachsen, GermanyPrice€13 Häuschen in der OberlausitzShared room · 2 bedsNEWSave to Wish List Relax with your family in a tranquil rural location! Our Littehof offers romantic flair in the open farm with horses, cats, sheep and rabbits and is just a 10-minute walk from Löbauer center. In the 26 square meter apartment has a double bed. this addition has its own kitchen with dining area and a private bathroom. For your children we provide a cot and high chair available and there we still sandpit, swings, slide, climbing rope and a large trampoline. Towels and linens are included. Die Gastgeber sind sehr freundlich . Uns hat es wieder sehr gefallen und kommen gerne wieder .Alexander2016-07-23T00:00:00ZVerbrachte 2 Wochen in der Ferienwohnung. Sie ist sauber, gemütlich und bietet alles was man braucht. Die Lage ist gut, wie beschrieben am Stadtrand und das Zentrum schnell erreicht (Für Fernstudenten: Mit dem Auto sind es zum BSZ Löbau ca. 10 min.). Die Gastgeber, Margarete und ihre Großeltern Karin & Erhard sind wirklich sehr freundlich und hilfsbereit. Man fühlt sich auf dem Littehof wohl und gut aufgehoben.Heiko2016-01-24T00:00:00ZTotal DufteRoger2016-10-27T00:00:00ZDer Hof liegt sehr ruhig am Rande von Löbau ,. zu Fuss sind es 10 Minuten bis ins Zentrum. Die Fewo war sauber und mit allem nötigen Utensilien ausgestattet . Die Vermieter waren sehr freundlich. Es gab viele Hasen , Meerschweinchen und Katzen welche die Kinder zu jeder Zeit streicheln durften . Uns hat es sehr gut gefallen und wir haben uns in dieser Zeit gut erholen können . Wir kommen gerne wieder .Alexander2015-08-02T00:00:00ZIdyllischer Hof und ganz liebe Gastgeber!! :)antonie2016-01-05T00:00:00ZRoom TypeEntire home/aptProperty TypeFlatAccommodates3BedroomsLöbau, Sachsen, GermanyPrice€29 Littehof Landurlaub - peaceful country retreat (3)Entire home/apt · 1 bed5 reviewsSave to Wish ListDie Ferienwohnung mit 71 m² ist eine separate Wohnung im Erdgeschoß unserer Villa Anna und ist ausschließlich für unsere Gäste vorgesehen. Die Villa liegt im Zentrum der Stadt Wilthen. Vom Bahbhof ist sie in 8 Minuten erreichbar.
Man ist auch in 1,5 Auto-Stunden im ISER- oder auch im ERZGEBIRGE.The host canceled this reservation 3 days before arrival. This is an automated posting.Jens2017-03-24T00:00:00ZThe host canceled this reservation 33 days before arrival. This is an automated posting.Ronny2017-03-09T00:00:00ZGundolf and his wife were wondrefull hostThe place was nice the kitchen was very good equiptSebastian2016-12-18T00:00:00ZWe had a wonderful stay at Gundolf and Sigrid's Villa Anna. It is a cosy ground floor flat with everything you could want. The area is amazing, with hikes, day trips, local arts, crafts and produce. We were looked after really well and I thoroughly recommend their place for any length of stay. We would certainly visit again. Darryl2016-09-25T00:00:00ZEin toller Aufenthalt. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und kommen sehr gerne wieder.Angelika2016-09-04T00:00:00ZSchönes altes Haus in ruhiger Lage Andreas2016-07-29T00:00:00ZEine super Wohnung. Sehr sauber, freundliche Gastgeber. Geschäfte sind alle um die Ecke. Es ist genau so wie auf den Bildern zu sehen ist. Generell ist es ein sehr schönes altes Haus. Wenn ich noch einmal in die gegend komme, dann werde ich diese Unterkunft auf jeden fall wieder Buchen. Ruben2016-07-08T00:00:00ZWir haben den Aufenthalt in Wilthen bei Fam. Göbel sehr genossen- alles war bestens vorbereitet und sauber, die Betten bequem , der Garten bezaubernd und die Gastgeber äußerst nett.Petra2016-06-06T00:00:00ZRoom TypeEntire home/aptProperty TypeFlatAccommodates4BedroomsWilthen, Sachsen, GermanyPrice€30 Ferienwohnung mit 71 qm in der Villa AnnaEntire home/apt · 2 beds12 reviewsSave to Wish List Relax in a tranquil rural location! Our Littehof offers romantic flair in the open farm with horses, cats, sheep and rabbits and is located only 10 minutes from the center. In the 22 square meter apartment is a bed with extensibility for another person. Also includes a kitchen with dining room and a bathroom to. For your children we provide a cot and high chair available and there we still sandpit, swings, slide, climbing rope and a large trampoline. Towels and linens are included. The Oberlausitz in East Saxony Bergland has Unkomplizierte Anreise und Schlüsselübergabe schon vor dem check in, nette Gastgeber.Uwe2016-10-03T00:00:00ZRoom TypeEntire home/aptProperty TypeFlatAccommodates2BedroomsLöbau, Sachsen, GermanyPrice€21 Littehof Landurlaub - peaceful country retreat (2)Entire home/apt · 1 bed1 reviewSave to Wish ListYou get a bright room with a desk and easy chair. Free internet and our kitchen at your disposal. The kitchen is shared with us. You can use all kitchen equipment with. If you need coffee for breakfast, we're like some of it for a small fee.
You live with us in a restored castle in a very bright room. The property is fenced and her car is located on an enclosed free parking under a carport.Room TypePrivate roomProperty TypeFlatAccommodates2BedroomsEibau, Saxony, GermanyPrice€20 Castle, loft bed and WiFiPrivate room · 1 bedSave to Wish List Relajarse con la familia y amigos en una zona rural tranquila! Nuestra Littehof, ofrece un ambiente romántico en la granja abierta con los caballos, gatos, ovejas y conejos y se encuentra a 10 minutos a pie del centro de Löbauer. El apartamento tiene 56 metros cuadrados y tiene su propia sala con guardarropa. Desde el hall se tiene acceso a un baño privado y los dormitorios. El primer dormitorio tiene una cama doble y el segundo tiene dos camas separadas. La cocina con comedor está junto a la sala de estar y de allí a conseguir en el gran balcón. Para sus hijos ofrecemos una cuna y silla alta disponible y hay todavía arenero, columpios, tobogán, cuerda de escalada y una gran cama elástica. Toallas y ropa de cama están incluidas. We stayed four days at this lovely place and enjoyed every single minute. The farm is like a little paradise - very quite and peaceful. The apartment is nice and clean. Especially the kids loved the animals and spent a lot of time with the rabbits, guinea pigs and cats. Margarete and her whole family are very friendly and made us feel welcome from the very beginning. We already can't wait to come back next year.Stefan2015-08-24T00:00:00ZThe place is very nice and quiet. The apartment is clean and well equipped. It has great terrace and the little flower garden beneath is really beautiful. Margarete's grandparents are friendly and helpful. If you want to relax on the countryside, it's the perfect place for you. ---------- Bardzo fajne i ciche miejsce. Mieszkanie jest czyste i dobrze wyposażone. Ma świetny taras, a pod nim piękny ogródek z kwiatami. Dziadkowie Margarete są bardzo mili i pomocni. Jeśli chcesz odpocząć i zrelaksować się na wsi, to jest idealne miejsce.Magda2016-05-30T00:00:00ZWir hatten einen tollen Urlaub und fühlten uns jederzeit auf herzlichste willkommen und wertgeschätzt. Unser Gastgeber war stets für Fragen und Anliegen verfügbar und hat uns am Ende sogar noch Gemüse aus dem tollen Garten mitgegeben. Wohnung und Hof sind für die Reise mit einem Kleinkind bestens geeignet! Die Wohnung lässt nichts vermissen und ist authentisch eingerichtet für einen ehemaligen Bauernhof. Guten Gewissens empfehlen wir diese Unterkunft weiter.Marlene2016-08-19T00:00:00ZWir haben eine schöne Urlaubswoche auf dem Littehof verbracht. Wir wurden sehr herzlich empfangen unsere Gastgeber waren sehr nett und hilfsbereit. Die Ferienwohnung ist sehr gepflegt und gut ausgestattet. Kommen gerne nochmal wieder, haben uns sehr wohl gefühlt.Jürgen2016-07-23T00:00:00ZWir haben mit unseren Kindern 10 wunderschöne Tage im Oktober auf dem Littehof verlebt. Die Wohnung ist geräumig, sehr sauber und bietet ausreichend Platz für 5 Personen. Am Rande der Stadt gelegen, ist man doch sehr schnell im Zentrum von Löbau. Der Ort ist ein guter Ausgangspunkt für Fahrten in die Umgebung. Wir wurden während unseres Aufenthalts sehr gut betreut und empfehlen die Wohnung sehr gerne weiter.Peter2016-10-27T00:00:00ZDie Tage auf dem Hof haben uns sehr gut gefallen. Die Lage ist ein optimaler Ausgangspunkt für diverse Ausflüge, besonders bei Urlaub mit Kindern. Die Wohnung ist gepflegt und sehr sauber. Die Gastgeber sind sehr nett und hilfsbereit. Wir können die Unterkunft nur empfehlen.Cornelia2016-08-14T00:00:00ZSuperschöne Ferienwohnung und liebe Gastgeber :) Wir haben uns sehr wohl gefühlt und wären am liebsten noch länger geblieben.Nina2016-03-01T00:00:00ZGemütliche, saubere und nett eingerichtete Wohnung in ruhiger Lage in Löbau. Die Unterkunft liegt genau zwischen Görlitz, Bautzen und Zittau und ist daher ideal für Ausflüge bzw. Besichtigungen. In Löbau gibt es Supermärkte und Geschäfte, die Anbindung an Bundesstrassen ist gut. Sehr hilfbereite und sympathische Gastgeber. Gerne wieder!Ralf2017-01-08T00:00:00ZRoom TypeEntire home/aptProperty TypeFlatAccommodates6BedroomsLöbau, Sachsen, GermanyPrice€47 Littehof Landurlaub - peaceful country retreat (6)Entire home/apt · 3 beds9 reviewsSave to Wish ListA charming apartment in an old farmhouse built in 1858, just 10 km east of the medieval town of Bautzen.
The apartment has a terrace with direct access to the garden from where you can watch amazing sunsets under the cherry and apple trees.The apartment is ideal for 3 people. With the additional sofa-bed in the living room the apartment can host up to 5 people.Beautiful quite village with nice neighbours!Heiko met us without issue to hand us the keys and show us around. His is a converted farmhouse, and he and his family, and additionally some others as well, live in various rooms within the main building. The area we used was on the ground floor, and was plenty big enough for my family of 4. The surrounding area is very quiet and beautiful. The kitchen had all the basics, wifi was about 5 mbps, we had no problems with the bed, or appliances. The floor was heated, which was nice, and the additional heaters worked fine. There are two cats, Emmitt and Luna, who were very cute but were not allowed inside the house. The room with billiard table and ping pong table is about 20 meters from the main door of the building which the apartment is in. It was a bit cold but what a luxury being able to play whenever we had a free moment. Heiko himself was nice and left us some cookies and a small bathtub for our baby to use. All in all a really nice place and I'm glad we were able to stay there. Thank you Heiko!Mike2016-02-16T00:00:00ZNice and clean apartment, well equipped, everything there including a dishwasher. Heiko's father was especially helpful and told us a lot about the area, where to go and what to visit. We spent a great weekend here, thanks! :) -- Nette und saubere Wohnung, mir allem was man braucht, inklusive Geschirrspüler. Heikos Vater hatte viele Tips zur Umgebung und für Ausflüge. Wir hatten ein schönes Wochenende hier, vielen Dank! :)Eva2016-06-13T00:00:00ZHeiko and Noema were very nice hosts. We had a warm welcome and received nice tips on the best way to discover their beautiful region. The accommodation is very comfortable and decorated with a lot of taste (in line with the pictures on the Airbnb) but the garden was well above our expectations. Too make a long story short, a great place with great hosts. We will come back.Laurent2015-07-29T00:00:00ZThis was a great rural experience, we especially liked the private garden where we had lazy morning breakfasts and picked some berries. Our kid, who usually draws much attention, was just enjoying himself in the garden and let us rest from busting city life in this calm and charming place :) The hosts were very helpful with any small requests that arose during our stay. Thanks!Stas2016-07-07T00:00:00ZHeiko and Noema were wonderful hosts. Even before we arrived they reached out to us to help us with our trip. We were visiting the area to find information about my grandfather's childhood and Noema sent me information to help me with my search. We arrived late in the evening and they provided us with the essentials for our breakfast! They were so friendly and made us feel right at home. The apartment was even nicer than shown and described. It was so spacious and tastefully decorated. We had everything we needed. After having spent a few weeks in several cities it was so relaxing to be in such a beautiful country setting. The accommodations, location and hosts were fantastic. We wish we could have stayed longer and enjoyed their warm hospitality. Thank you so much!Cheryl2015-05-31T00:00:00ZHeiko and Noema were outstanding hosts. They made us feel very welcome and provided help and answered questions whenever we had them. The apartment was very spacious and well equipped. There were scenic walking trails in the area and easy bus and train connections. We would love to go back to Steindörfel and highly recommend a stay in the apartment. Kenneth2015-04-17T00:00:00ZWe had a pleasant stay in this clean and comfortable apartment located just a short and easy drive from Bautzen. It offers plenty of space for a family of four. The hosts are friendly and welcoming and have generously provided a separate leisure room and lots of visitor information. We would gladly stay here again.Colette2015-11-04T00:00:00ZWe chose this apartment for our stay in Saxony while we wanted to spend most of the time at the Bärwalder See (in-line skating, swimming). Bärwalder See is reachable within about 30 minutes by car so it was great basis for us. The place is perfect if you like to spend your time in a nice calm country environment. We especially liked the garden which was just behind our windows. There was also everything we needed in the apartment, it was fully equipped for cooking and also very suitable if you travel with a small child. The hosts, Heiko and his wife, were extremely nice and friendly, always ready to help. Even if we came late at night, they had smile on their faces and made a very kind welcome to us.Jirka & Friends2016-08-01T00:00:00ZRoom TypeEntire home/aptProperty TypeFlatAccommodates5BedroomsHochkirch, Saxony, GermanyPrice€42 Cozy apartment in old farmhouseEntire home/apt · 3 beds18 reviewsSave to Wish ListUntouched nature
At first glance the Lusatian Mountains conceal their charm and come across as modest and discreet. An unprecedented diversity of flowering meadows, the scent of pine, grand beeches, basalt organs, Nordic atmosphere of winter, hand-painted tiles at the butcher’s, renowned goat cheese or rowanberry brandy. Take a break and sample everything the local region offers.Room TypeEntire home/aptProperty TypeFlatAccommodates2BedroomsKrásná Lípa, Ústí nad Labem Region, Czech RepublicPrice€46 4 stars standard incl. breakfastEntire home/apt · 2 bedsSave to Wish ListWIFI, SATELIT TV, PARKOVÁNÍ U DOMU, OHNIŠTĚ/GRILWe offer you fully equipped apartment in a beautiful and peaceful surroundings, at the gate of the National Park Czech Switzerland, on the edge of the small town Krásná Lípa with the view to meadows…
Czech Switzerland National Park,Super saubere, gut ausgestattete und gemütliche Unterkunft. Sehr freundliche und hilfsbereite Hosts. Zur Begrüßung gab es sogar Kuchen. Landschaftlich auch im Winter sehr reizvoll. Wir kommen gern wieder!Julia2017-02-19T00:00:00ZRoom TypeEntire home/aptProperty TypeFlatAccommodates7BedroomsKrásná Lípa, ČR, Czech RepublicPrice€50 APARTMÁN MIRROREntire home/apt · 7 beds1 reviewSave to Wish List V ceně ubytování není zahrnuta snídaně. V domě je koupelna s umyvadlem, WC, vanou a sprchovým koutem a samostatné WC s umyvadlem a sprchovým koutem. Jsou to přátelské a užitečné. It's my first booking on Airbnb. It's a great experience.we are luck to have Irene and her husband, they are so nice and hospitality. When we arrived the Bautzen railway station, to our great surprise, the couple were waiting us at the platform! And drove us to their lovely home! They treated us with a bottle of wine. The rooms are very clean , we like it very much. Thanks very much.Lily2016-04-14T00:00:00ZIrene and her husband were wonderful hosts. They welcomed us with a bottle of sparkling rose wine and we sat and had a lovely visit. They made us feel more than guests, we were like old friends. Their house was immaculate with all the comforts of home. Each of us got our own bedroom with comfy beds. It was like visiting our wonderful aunt's house. Wonderful! Kathrina2016-03-19T00:00:00ZIrene and Hubert could not have been better hosts. So far within our trips, both of them showed a tremendous amount of kindness. We felt at home and developed a long lasting relationship. Next time they are at the states, we expect them to visit us and stay as family. Jesus2016-05-09T00:00:00Zsehr herzliches Willkommen durch die beiden Gastgeber und ein intensiver persönlicher Kontakt. Es ist ein komplettes Haus bzw. eine Doppelhaushälfte. Alles ist perfekt eingerichtet, nichts fehlt. Es gibt sogar einen kleinen Pool. Es gab etwas störenden Lärm nachts von einer Kneipe in der Gegend.Tilman2016-08-29T00:00:00ZDie Gastgeber sind super freundlich, sehr hilfsbereit und wirklich nett. Große, gemütliche und sehr saubere Untekunft, top ausgestattet und ist wie abgebildet. Die Gegend ist sehr ruhig. Insgesamt eine klare Weiterempfehlung für diese Unterkunft!Valdis2016-04-23T00:00:00ZWunderbar! D'abord Irène et Hubert sont des gens adorables. Très gentils, très disponibles. L'endroit est très calme. Il convient à des familles, à des retraités, à tous ceux qui recherchent la sérénité. La maison est très très bien équipée. Le lieu est très bien située pour ceux qui veulent découvrir la Saxe, la Bohème (Tchéquie) et un petit bout de Pologne. Nous reviendrons sûrement! Philippe2016-08-22T00:00:00ZRoom TypePrivate roomProperty TypeFlatAccommodates2BedroomsGöda, SN, GermanyPrice€72 ZimmervermietungPrivate room · 2 beds6 reviewsSave to Wish ListApartments
The quality of the apartments is adapted to suit the character of the place. There are 33 comfortable, cosy and modern apartments in 3 basic designs – small, medium and large apartments.Room TypeEntire home/aptProperty TypeFlatAccommodates2BedroomsKrásná Lípa, Ústecký kraj, Czech RepublicPrice€58 Unique accommodationEntire home/apt · 2 bedsSave to Wish ListAlle drei Ferienwohnungen liegen nur wenige Schritte auseinander, von allen hat man eine wunderbare Sicht auf den Mönchswalder Berg und die nähere Umgebung.
(URL HIDDEN)Room TypeShared roomProperty TypeFlatAccommodates6BedroomsObergurig, Saxony, GermanyPrice€51 Ferienwohnung Berg-BlickShared room · 1 bed1 reviewSave to Wish List 우리는 바우 첸의 중심에있는 작은 아늑한 방 하나짜리 아파트를 제공합니다. 아파트 1-2 사람들을 위해 설계와 편안한 소파 침대, TV, 완비 된 주방, 샤워, 화장실, 세탁기가있는 욕실을 포함한다. 아파트의 중앙 위치는 도보 거리에 상점, 카페, 레스토랑의 범위에 도달 할 수 있습니다. Room TypeEntire home/aptProperty TypeFlatAccommodates2BedroomsBautzen, Sachsen, GermanyPrice€46 Gemütliche 1-Raum-Ferienwohnung in zentraler LageEntire home/apt · 1 bedNEW1 reviewSave to Wish ListI can accommodate up to 2 persons.I prefer this (with my friend) into the living room where we use our double sofa bed. Then you sleep in our actual (URL HIDDEN) and bathroom - with shower, can be shared. The apartment's WC is a half step lower, in the hall. It is only for my flat.
perfect time, good speakingJean2016-08-15T00:00:00ZStadtführung, Frühstück, gemütliches Bett. Der Aufenthalt bei Angelika war super, es hat an nichts gefehlt. Für einen Trip nach Bautzen mehr als empfehlenswert. Frederic2016-07-12T00:00:00ZEine sehr schöne und komfortable Unterkunft mit Nähe zum Zentrum in Bautzen. Auch eine sehr angenehme Gastgeberin - Nur zu empfehlen.Clemens2013-06-26T00:00:00ZHat alles super funktioniert und Angelika war sowohl sehr freundlich also auch zuvorkommend. Die Wohnung war auch sehr sauber und ich habe super geschlafen.Thomas2016-07-18T00:00:00ZAngelika ist sehr freundlich und informativ. Am Morgen gab es noch ein ausgiebiges Frühstück als Zugabe. Alles super! Haben uns sehr wohl gefühlt. Gerne wieder :-)Claudia2016-08-21T00:00:00ZEin ganz herzlicher Empfang. Viele gute persönliche Gespräche und ein wunderbares Frühstück. Herzlichen Dank. Die Unterkunft ist sehr sauber, praktisch eingerichtet, für zwei Personen etwas eng. Dafür stimmt Preis-Leistung.Max2013-09-14T00:00:00Zwirklich klasse - Angelika hatte sogar angeboten, mit ihrem Freund zu Verwandten zu ziehen um uns die gesamte Wohnung zu ueberlasen - aber dann haetten wir ja die tollen Insider Infos und den unglaublichen Kuchen verpasst!!! Viele Dank nochmal fuer die viele Zeit, die du fuer die beste Stadtfuehrung Bautzens investiert hast!!! Anna2013-08-02T00:00:00ZAngelika ist wundervoll. Sie hat sich um alles gekümmert, hat mir tolle Tipps gegeben und wir haben uns super verstanden. Katharina2016-07-01T00:00:00ZRoom TypePrivate roomProperty TypeFlatAccommodates2BedroomsBautzen, Saxony, GermanyPrice€26 have a nice time in Bautzen!Private room · 2 beds8 reviewsSave to Wish ListThe Lipa Apartment Hotel offers leisure time spent at a higher standard of quality and represents values of the whole region through its unique architecture and services.Untouched nature
The world of rock towers, bridges and gateways, a world of quizzical rock formations, which look like a honeycomb or hourglass. However, the rock kingdom is not a kingdom of dead rock but also home to the rarest fauna and most remarkable plants.Lovely apartment very close to the Bohemian Switzerland National Park. We loved this place so much that we stayed extra night. The apartment has everything needed for a very comfortable stay. We received a welcome drink and bottles of water when we checked out, there was also a bowl of fruit waiting for us in the apartment. The actual apartment is part of a resort with access to a wellness zone, bowling etc. Breakfast was part of the deal and it was amazing - great variety. Lovely staff, great communication. Highly recommended!Denisa2016-08-04T00:00:00ZRoom TypeEntire home/aptProperty TypeFlatAccommodates4BedroomsKrásná Lípa, Ústí nad Labem Region, Czech RepublicPrice€84 4-stars standard incl. breakfastEntire home/apt · 4 beds1 review12121 – 18 of 30 Flat RentalsEnter dates to see full pricing. Additional fees apply. Taxes may be added.Germany>Saxony>Neusalza-SprembergPlaces nearby:Leipzig Holiday RentalsMunsterBerlinDresdenWroclawKrakowPragueMainzPoznanGdanskLubeckWyk auf FohrMapFilters | de |
q-de-1291 | Wünsche aus der Lesergemeinde erhalten werden - vielen Dank dafür. Es ist schön zu wissen, dass meine Wochenmails Anklang finden und Menschen erreichen. | Wochenmails 2002 - TransSisters
Wochenmails 2002
ich hoffe schon, dass Ihr die Mona Lisa Sendung der vergangenen Woche und den kurzen Bericht über mich als Wochenmail gewertet habt, ich hätte ohnehin nichts Richtiges zustande gebracht, viel zu groß war die Aufregung, wie der Beitrag über mich den nun ausfallen würde. Ich hatte im Vorfeld nicht im Geringsten geahnt, dass die Spannung so lange anhalten würde. Drei Tage vor dem Dreh und dann noch die ganze Woche bis zur Ausstrahlung hatte ich (um es ganz vorsichtig auszudrücken) ziemlich unruhige Nächte – die Tage waren wegen der beruflichen Anspannung Gott sei Dank erträglicher. Die ständigen Gedanken im Vorfeld, wie ich wohl auf welche Frage antworten würde, wurden dann durch die Fragestellungen ersetzt, ob ich denn halbwegs erträglich rübergekommen bin, ob das Material letztlich ein realistisches Bild von mir hergibt und wie denn nun die Reaktion meiner Umwelt ausfallen würde. Nun, der Deal war gemacht, ich wollte ihn auch nicht wieder Rückgängig machen und habe mich mental auf die unterschiedlichste Reaktionen vorbereitet und Vorkehrungen getroffen ausgewählte absehbare Reaktionen auszuschließen. Dazu gehörte die gezielte Information einiger meiner engsten Kollegen (sie sollten es von mir erfahren und nicht zufällig vor der Glotze) und ein absolutes Fernsehverbot für meine liebe Mutti. Und weil sie die Mutti ist, hört sie natürlich nicht auf meine Verbote, verbot ja früher selbst, musste also mit einer kleinen List vom möglichen sonntäglichen Kaffeetrinken vor dem Fernseher abgehalten werden. Und so musste mein großer Bruder just am Tage und in der Stunde meines öffentlichen Outings endlich mal die neuesten Urlaubsbilder vorführen – da ist natürlich keine Zeit zum fernsehen. Sicher, sie hätte noch immer über andere Zufälle davon erfahren können, doch dann hätte ich die Chance erst zu Reden und dann das Video vorzuführen. Ich bin mir im Nachhinein nicht sicher, ob ich wirklich wollte dass es funktionierte und jetzt doch ganz zufrieden, dass es geklappt hat. Soll sie ihr Bild von ihrem Sohn behalten, ich gönne es ihr. Zu tief müssten wir beide in längst vergangene und verdrängte Welten eintauchen, zu viele Zusammenhänge müsste ich erklären, die ich nicht schlüssig erklären kann und zu sehr liebe ich sie, um dauerhaftes Unverständnis zu hinterlassen.
Die Sendung selbst habe ich im Kreise einiger Freundinnen und Freunde gesehen, allein wollte ich in diesen Augenblicken nicht sein. Ja und dann ging’s einfach los, ganz am Anfang der Sendung, nach 7 oder 8 Minuten war’s mit mir auch schon vorbei und das Thema wurde noch einmal in einem Interview mit der mir ganz gut bekannten Charis Berger vertieft. Ich hatte ein insgesamt gutes Gefühl und wollte sehen, wie die Sendung das Thema abrundet. Doch keine Spur davon, das Telefon kam immer wieder dazwischen. De erste und für mich wohl wichtigste Anruf kam von einer meiner Töchter, die zufällig auf den Vorspann gestoßen ist und sofort die über Deutschland versprengte Familie informiert hat. „Pappi ich habe gerade den Beitrag über dich gesehen .... ich finde das toll ....du hattest das ja erzählt ... bisher nie thematisiert ... wir müssen endlich mal näher darüber reden“. Was soll ich sagen? Selbst wenn sich kurz darauf der Boden geöffnet hätte und ich für immer darin verschwunden wäre, die Sache hat sich allein dafür gelohnt. Kurz darauf hat sich meine Exfrau und Mutter meiner Kinder gemeldet, immerhin grundsätzliche Anerkennung signalisiert, natürlich das berühmte Haar in der Suppe gefunden und doch haben wir uns gleich auf ein gemeinsames freundschaftliches Abendessen verabredet. Ich weiß nicht mehr genau, wie der Abend weiter verlaufen ist, doch irgendwann war ich dann allein mit einer Videokassette, meinen Bildern meinen Worten und fremden Kommentaren. Noch am gleichen Abend gab’s so einige Anrufe von Freunden und Bekannten und natürlich etliche anerkennende Mails aus der Trans-Gemeinde. Ich wurde aber auch von mir bekannten Leuten, die nun gar nichts mit unserer Leidenschaft am Hut haben, mit Anerkennung überhäuft An dieser Stelle also mein aufrichtiger Dank an alle, die mich angerufen und auch geschrieben haben – ich fühle mich wirklich geehrt. Ja, und damit hat es sich mit den mir bekannten Reaktionen auch schon erledigt. Ich vermute zwar, dass bei dem einen oder anderen meiner Auftraggeber der Fernsehbeitrag bekannt ist, doch wirkliche Reaktionen darauf gab es nicht, weder positiv noch negativ. Warum eigentlich auch, es ist doch nichts weltbewegendes passiert. Interessant vielleicht, dass sich die Zugriffszahlen auf die Homepage der TransSisters für einige Tage fast verdreifacht haben. Ich habe es noch nicht überprüft, doch ich vermute, dass viele dieser Besucher über einen entsprechenden Link auf der Mona-Lisa-Seite des ZDF dahin gelangt sind – ein kleiner wohltuender Erfolg am Rande des Geschehens.
Mal abgesehen von dem persönlichen Lob (das natürlich sehr gut tut) hat sich in der Außenwirkung des Beitrages insgesamt gezeigt, dass es offensichtlich gelungen ist, das Thema Trans auch mal ganz unspektakulär darzustellen und als mögliches Lebenskonzept anzusprechen. Ich, aus meiner Sicht, hatte mir im Vorfeld genau eine solche Botschaft erhofft. Sicher, die Zusammenhänge, Freuden und Nöte sind viel komplizierter, als man (frau) in einem solchen Beitrag darstellen kann und hätten die wohl eher unbedarften ZuschauerInnen vermutlich auch überfordert. Doch aus meiner Sicht ist ein erster Schritt getan und dafür habe ich mich zwischenzeitlich noch einmal bei der Redakteurin, Helga Ettenhuber, und natürlich der Redaktion von ML bedankt. Ich hoffe schon, dass sich „Mona Lisa“ dieses Themas noch einmal annimmt, oder vielleicht das ZDF irgendwann bereit ist, das Phänomen „Trans“ etwas ausführlicher aufzuarbeiten. Mit meiner Unterstützung können die Macher in jedem Fall rechnen.
Ursprünglich wollte ich hier noch darüber berichten, wie ich mich in besagtem Beitrag selbst gesehen habe, denn es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob man in den Spiegel schaut, oder sich selbst auf der Mattscheibe agieren sieht, doch das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte und vielleicht eine eigene Wochenmail wert und davon soll es ja noch einige geben......
nun ist es doch passiert. Ich hatte gelegentlich schon berichtet, dass in mehr oder weniger großen Abständen auch bei mir mal eine Anfrage für eine bildliche Darstellung meiner Person in dem einen oder anderen Fernsehsender eingeht. Ihr kennt sicher alle diese Talk-Sendungen, die keiner sieht und über die doch jeder bescheid weiß. Zumeist sind meine Kontakte dorthin schon bei einer Nachfrage nach dem Konzept des Beitrages abgebrochen.
Und nun meldet sich in der vergangenen Woche eine Redakteurin der Sendung „Mona Lisa“ vom ZDF bei mir mit einer ausführlichen Mail und wird zudem nicht müde, mir Ihre konzeptionellen Vorstellungen in langen Telefonaten zu erläutern. Ich will’s kurz machen. Am Samstag war den ganzen Tag ein Fernsehteam bei mir. Wir haben mindestens 4 Stunden Filmmaterial gedreht, beim Einkaufen, im Park, auf der Straße, im Auto, zu Hause im Interview, vor dem Kleiderschrank, beim Schminken und beim abendlichen Ausgehen und Treffen mit einigen meiner Freundinnen. Thema war das „Rollenwechsel“ zwischen Mann und Frau mit all seinen Hintergründen und Zusammenhängen.
Ich hätte vorher nicht geglaubt, wie stressig so ein Tag sein kann. Für mich waren das 12 Stunden volle Konzentration, jedes Detail hatte ich im Auge, nichts wollte ich dem Zufall überlassen. Ständig war da die Angst vor einer eventuellen Fehldeutung meines Redens und Tun’s. Auf der anderen Seite war da der Wille, endlich einmal aus meiner Sicht zu vermitteln, dass Transgender feinfühlige und alltäglich Menschen sind, weitab von jedem Stigma psychischer Erkrankung oder gar Perversion. Es war schon ein manchmal schmerzhafter Spagat zwischen diesen beiden Positionen. Wie weit persönlich öffnen um wirklich Befindlichkeiten mitzuteilen und wo einfach nur grundsätzliche Lebenshaltung zeigen um den (vermutlich) unbedarften Zuschauer nicht zu überfordern? Fernsehleute wären nicht Fernsehleute, wenn sie nicht alles versuchten um auch die letzte Information aus ihren Protagonisten (so heiß der Hauptdarsteller im Frensehdeutsch) herauszukitzeln. Schlussendlich habe ich dann doch mehr von mir preisgegeben, als ich vorher für möglich hielt. Und doch habe ich auch im Nachgang das Gefühl zu keinem Zeitpunkt übervorteilt gewesen zu sein. Selbst mein bisher als geheim gehandeltes „erstes eigenes Kleid“ (Ihr erinnert Euch an die Geschichte?) habe ich aus dem Schrank geangelt und dann so ganz nebenbei einen kleinen privaten „Schminkkurs“ für Frauen und solche, die es gern wären veranstaltet. Und doch für gelegentlich im Fernsehen bedienten Voyeurismus war kein Platz.
Bei allem Termindruck und allem Stress, wir hatten eine Menge Spaß miteinander – eine interessante Erfahrung war es für mich allemal. Wer also am kommenden Sonntag (den 3.2.02) nichts besseres vor hat, mich mal in männlicher und weiblicher Rolle sehen will, dazu noch mein erstes Kleid, und zudem rausbekommen will, was das ZDF in 6 Minuten aus meinen Euch zur genüge bekannten Ansichten macht, der sollte sich die „Mona-Lisa“ – Sendung (ich glaube ab 18:15 Uhr) mal anschauen.
Genau das Anschauen ist noch immer ein wenig mein Problem. Meine Worte konnte ich kontrollieren und gelegentlich auch kommentieren oder gar korrigieren. Doch Bilder haben ihre eigene Sprache und hinzu kommt, dass der Betrachter diese Sprache nicht unbedingt verstehen muss. Zudem hängt für die gesamte Darstellung auch vieles vom Schnitt und den dazu gehörigen Kommentaren ab. Wird zum Schluss die vermittelte Message noch immer meine Message sein? Nun kann mir das ja auch egal sein. Nichts ist wohl uninteressanter als die Nachricht vom vergangenen Tag und bei den meisten ZuschauerInnen wird wohl nicht mehr als ein Gefühl, maximal ein „Aha“ übrig bleiben. Angesichts der Verbreitung der Sendung muss ich aber davon ausgehen, dass der Beitrag auch von Leuten gesehen wird, denen ich mich bisher nicht so privat geöffnet habe. Dazu besteht ja auch nicht immer Veranlassung und schon gar nicht im Berufsleben. Doch der weitere Umgang mit diesen Menschen hängt für mich von eben dieser, meiner Message ab. Gehen wir weiter ganz normal miteinander um, entsteht zusätzlicher Erklärungsbedarf oder werden Beziehungen sogar dauerhaft gestört? Ich weiß, diese Entwicklung hat keiner der beteiligten Macher wirklich in der Hand, doch ein paar Sorgen habe ich schon.....
Nun könnt Ihr mich natürlich fragen „warum hast Du es dann gemacht?“ Für mich war es einfach an der Zeit, die Gelegenheit selbst beim Schopf zu fassen. Gerade hatte ich mich über einen wenig gelungenen Radiobeitrag zum Berliner Transgender Netzwerk geärgert und festgestellt, dass es ja irgendwo an mir lag, keinen Einfluss genommen zu haben. Dann erreichte uns alle die Nachricht, dass die Bremer Polizei den Täter für ein scheußliches Verbrechen an einem kleinen Mädchen, wegen einiger aufgefundener Wäschestücke, im Bereich der „transvestitischen Fetischisten“ vermutet und nun in ihrem Fahndungsaufruf nach Personen mit „fetischistischen Neigungen“ sucht. Ich erspare mir dazu jedes Gleichnis, wonach sie wohl suchen würden, wenn anstelle alter Badeanzüge etwa die Kopfbedeckung eines religiösen Juden oder gar ein Paar Langlaufskier gefunden wären.... Nicht die Schlussfolgerung auf eine bestimmte Neigung des Täters macht mir Sorgen, die ist wohl berechtigt, es ist die pauschalisierende Message an die Bevölkerung – Transvestiten und Fetischisten sind pervers und damit zugleich potentielle Kinderschänder!
Oh nein, auch wenn es nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein sein sollte, ich hatte es für einen Tag selbst in der Hand klarzustellen, wer wir wirklich sind und ich konnte die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Für mich hat sich der Einsatz schon heute gelohnt und wir werden nächsten Sonntag sehen, ob es funktioniert hat.
In jedem Fall gibt es dann wieder eine ganze Menge zu berichten.
Seid also bis dahin ganz lieb gegrüßt
Ihr habt es sicher schon gemerkt, die Wochenmail heute mal wieder mit einem Tag Verspätung. Zu viele andere Dinge waren am Sonntag noch zu erledigen und zu bedenken. Ich hatte nicht die Ruhe für meine wöchentliche Betrachtung.
Der Trubel um den Jahreswechsel ist nun (endlich) vorbei und die vergangene Woche war angefüllt mit Arbeit und all den bekannten alltäglichen Dingen. Dazu gehörte endlich auch mal wieder ein „sportlicher Abend“ – ich gehe einmal in der Woche mit einigen FreundInnnen Squash spielen. Das hat sich schon vor gut einem Jahr ergeben und mit einigen kleinen Unterbrechungen haben wir bisher auch durchgehalten. Sport, wird manche(r ) sagen, was ist schon dabei? Ein wenig in die Jahre gekommen, bin ich nicht gerade ein sportlicher Typ und finde trotzdem Vergnügen daran, einen kleinen Ball mit aller Kraft an eine Wand zu donnern, ganz in der Hoffnung, dass eben dieser wieder zurück springt und mein Mitspieler die Möglichkeit hat Gleiches zu tun. Es ist ein wirklich schnelles Spiel, ich komme ganz schön ins Schwitzen und so manches mal laufe ich, mehr oder weniger verwundert, den vielen winzigen Sternen vor meinen Augen hinterher. Warum tue ich mir das an? Nun, ganz bestimmt nicht, weil die Höhen sportlichen Ruhmes erklimmen will und die Hoffnung auf diese Weise das leider immer noch hartnäckige „Bäuchlein“ los zu werden, habe ich schon längst aufgegeben. Zwei Dinge sind mir bei dieser Aktion wirklich wichtig. Zunächst einmal habe ich beim Spielen wegen der unvermeidlichen Anstrengung den Kopf wirklich fei, keine Zeit über die kleinen und großen Probleme des Lebens nachzudenken – ein wirklich herrliches Gefühl (!). Am wichtigsten ist mir jedoch die soziale Komponente dieser Stunden. Es ist die gemeinsame Erlebniswelt, die weit über den ursprünglichen Ansatz des Trans-Seins hinaus geht. Mitten im Alltag, haben wir uns eine Gelegenheit für gemeinsames Erleben und Kommunikation geschaffen und nicht selten reden wir beim unvermeidlichen abschließenden „keinen Snack und ein Bier dazu“ über die ganz keinen Freuden und Nöte, nehmen Anteil am Leben des Einzelnen. Das gegenseitige Bemühen um einander und die daraus entspringende Vertrautheit machen für mich den eigentlichen Wert dieser Runde aus. Ohne viel Aufwand, für kleines Geld und einzig durch Zuwendung ein regelmäßig schöner Abend.
Ich komme darauf, weil sich gerade auch in meinem Leben (neben dem Leben) noch zu oft künstlich erzeugte Höhepunkte befinden. Sicher, auch diese „High lights“ machen das Leben erst richtig bunt, sind Meilensteine und Erinnerungspunkte für spätere Draufsichten. Und genau so sicher braucht jeder Mensch Ereignisse, die sich sichtlich vom Alltag abheben. Doch das ist hier nicht gemeint.
Ich will das mal am eigenen Beispiel entwickeln. Auch vor meinen Eintritt in das Trans-Dasein, vor über drei Jahren, war ich ein aktiver Mensch. Ich hab mich mit Freunden getroffen, gelegentlich gab’s auch aufregende Partys, ich war im Kino, auch mal im Theater und dazu kamen noch die Freuden und Pflichten des Familienvaters. Viele dieser Aktivitäten gerieten in eine teilweise unerträgliche Routine und Trans sein konnte ich zudem auch nicht.
Doch dann kam der Tag Null – ich habe ja gelegentlich schon davon berichtet. Neues Terrain wurde erobert, ich erinnere mich noch genau an meine Aufbruchsstimmung – endlich befreit von bürgerlichen Klammern. Keine Bar und kein einschlägiges Event war wirklich sicher vor uns. Für etliche Monate war das Leben eine einzige Party. Ein Höhepunkt jagte den anderen und wenn in der Stadt mal nichts Besonderes los war, dann haben wir uns diese Höhepunkte selbst geschaffen. Jede in unserem transsisterlichen Umfeld brauchte jede sich bietende Möglichkeit des persönlichen Ausdrucks, wie die Luft zum atmen. Jede war mit jedem Gutfreund, das verbindende Element war die grundsätzlich gemeinsame Interessenlage. Die aktiven Transmenschen unter uns können diese Situation sicher auch am eigenen Erleben nachvollziehen, eine durchaus übliche und wohl auch notwendige Phase.
Für mich und einen erheblichen Teil meines Umfeldes hat es ungefähr ein Jahr (oder gar länger) gedauert, bis diese Euphorie in ein wenig Sprachlosigkeit über das Manko an wirklich tiefer sozialer Bindung umschlug. Und gemeint ist hier nicht unbedingt eine mögliche partnerschaftliche Beziehung. Kein noch so schönes Kleid, keine noch so aufwändige und rauschende Party (in eben diesem Kleid) kann auf Dauer wirklich alltagstaugliche soziale Beziehungen ersetzen. Und so hat sich auch die Struktur unseres Beisammenseins geändert. Die Begegnungen wurden individueller und weniger ausschweifend. Wir haben einen offenen Stammtisch geschaffen und sind damit auch offen für neue Kontakte und Impulse. Die einen spielen ganz nebenher Squash, andere tanzen Tango und so manches mal hilft man (frau) sich gegenseitig bei privaten oder beruflichen Problemen. Selbst Party ist nicht mehr bloße Ausgelassenheit, vielmehr Nachdenken über Inhalte und gemeinsame Aktion.
Dennoch: Am Ende einer jeden Party wird das gleißende Licht der Scheinwerfer, unter denen wir uns tummeln, immer von Irgendjemand ausgeschaltet. Und um im Bild zu bleiben: So Manche(r) hat aber auch den Wert einer zart flackernden Kerze neu schätzen gelernt und sorgt sich gern, dass sie nicht ausgeht und rechtzeitig ersetzt wird. Das macht zwar gelegentlich Mühe, ist aber lohnenswerter allemal.
Viele liebe Grüße, bis zur nächsten Woche
ein wirklich relaxtes Wochenende. Nach den Aufregungen der Feiertage und den Wiedereinstieg in den Berufsalltag, hab ich mir mal nichts wirklich Wichtiges für das Wochenende vorgenommen, einfach nur vor mich hin gefummelt, ein wenig gelesen, in der Post gekramt und beantwortet, ja sogar ferngesehen. Gerade mal am Samstagabend war ich aus – eine gute Freundin hat ihren „zweiten“ Geburtstag gefeiert – ich komme noch mal darauf zurück.
So um den Jahreswechsel habe ich über eine Zuschrift berichtet in der (ich nenne sie mal) J. über ihr erstes Ausgeherlebnis in weiblichem Outfit berichtet. Die Geschichte ist so spannend, dass ich sie gut verwahrt und schon mehrere male darin gelesen habe. J. nutzt die „günstige Gelegenheit“ einer geschäftlichen Reise in eine ferne Stadt, sich letzte notwendige Utensilien zuzulegen, stiehlt sich zu später Stunde aus dem Hotel um für eine kurze Zeit lang in weiblichem Outfit durch die Stadt zu schlendern. Vermutlich kaum etwas an ihr ist wirklich perfekt und doch sie tut es, muss es einfach tun. In den Straßen die unterschiedlichsten Begegnungen mit PassantInnen und gelegentliches Erkanntwerden. Erkannt als was? Ein Mann in Frauenkleidern! Sie ist unsicher, hat Angst vor eben diesem Erkanntwerden und der Preisgabe der Lächerlichkeit und läuft doch immer weiter. Eine ganze Stunde lang ganz allein in einer fremden Stadt. Dann schnell über die Garage in Hotel.... Ihr abschließendes Resümee: „Ich bin so froh und stolz, dass ich mich getraut habe! Was für ein phantastisches Abenteuer!“
Mit ähnlichen Geschichten kann so manche von uns aufwarten, aufgeschrieben bestimmt auch ähnlich spannend. Das erinnert mich an meinen ersten wirklichen, noch viel bescheideneren „Out – door - Versuch“. Es ist schon einige Jahre her, da war ich im Rahmen eines Projektes fast jeden Monat für ein paar Tage geschäftlich auf einer der beliebten deutschen Urlaubsinseln. Die Insel ist besonders in den kalten Jahreszeiten an einigen Stellen fast menschenleer. Ich wollte wissen, wie es sich ohne lange Hose, nur mit Strümpfen und einem Rock fühlt. Ein Rock war relativ schnell und einfach in einem second Hand - Geschäft erstanden. Und dann kam sie, die Nacht der Nächte. Ich ging am Strand spazieren, fast komplett gekleidet, wie eine Frau - zumindest habe ich mich so gefühlt. Ich werde dieses Gefühl nie vergessen. Der Wind blies leise und mein Rock umspielte die bestrumpften Beine. Es war lausig kalt und mir war warm, so angenehm, wie nie zuvor. Tauchte am Horizont doch der eine oder andere Spaziergänger auf, habe ich mich verschämt in die Dünen geflüchtet und mit klopfendem Herz eine neue „günstige Gelegenheit“ für mein Treiben abgepasst. Oh, ich war lange nicht so mutig wie J.! Und doch, in dieser Nacht hatte ich eine unsichtbare Grenze überschritten. Ich fühlte es ganz tief in mir und hatte noch Tage danach dieses Hochgefühl, aber auch etliche nicht definierte Ängste – es würde wohl kein Zurück mehr geben.
Es ist wahrlich eine unsichtbare Tür, die ein wirklicher Trans wohl irgendwann durchschreitet und geht ER durch, dann kann SIE noch hören, wie sie zuschlägt. Jede(r ) von uns kennt diese Situation und all die Versuche zurückzukehren („ich schmeiß die Klamotten weg und kehre ins normale Leben zurück“) sind von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Die Frage ist dann nur, wohin frau weiter geht und wie schnell sie geht. J. hat den Schritt durch diese imaginäre Tür gewagt und ich habe ihr dazu in meiner Antwortmail geraten „Genieße jeden Schritt, denn wenn Du ihn gegangen bist, liegt er hinter Dir.....“. Ich meine, eine neue spannende Welt tut sich uns auf in der und mit der wir ganz behutsam umgehen sollten. Und ich weiß inzwischen, dass es noch mehr solcher Türen gibt, durch die eine Rückkehr kaum möglich ist.
Mit jedem Schritt geben wir unserer eigenen Persönlichkeit einen neuen Rahmen der Entfaltung und verändern uns selbst damit – ganz egal ob individuell gewollt oder nicht. Mit diesen eigenen Veränderungen zu leben ist nicht immer einfach. Und doch, (und es fällt mir noch immer schwer es wirklich anzuerkennen), der Weg ist das Ziel. Es geht nicht hauptsächlich darum, einen „Fummel“ zu tragen, „ganz“ oder „wie“ Frau zu sein – das ist die Oberfläche. Es geht um die Entfaltung des Wesens eines jeden von uns, wenn Ihr so wollt um eine der ältesten philosophischen Fragen überhaupt, nämlich dem Verhältnis von Inhalt und Form einer einzigen Sache, eines ganz individuellen Menschen. Der Weg, der zu einer möglichen Übereinstimmung dieser Komponenten führt, hat für uns Transgender wohl einen klar definierten Anfang, eben jene erdachte Tür, doch er hat kein Ende, weil wir uns auf diesem Weg ständig selbst verändern. Warum also, sollte man nicht jeden Schritt genießen und verharren wenn es besonders schön ist? Vor jedem weiteren Schritt sollte man (frau) sich schon fragen, ob sie ihn wirklich gehen will. Und weil wir alle in einer ganz konkreten Umwelt leben, könnten hinter der nächsten Tür schon Veränderungen lauern, mit denen zu leben erst (mitunter schwer) erlernt werden muss. Auch dann ist wieder Verharren angezeigt.
Unsere Freundin S. hat also ihren zweiten „Geburtstag“ gefeiert. Ich weiß, dass auch sie schon vor viel längerer Zeit die von mir beschriebene unsichtbare Pforte durchschritten hat. Sie war schon eine ganze Weile ihren Weg gegangen und betitelt das konsequente Bekenntnis zu ihrer wunderbaren Eigenschaft (Trans zu sein) als ihren zweiten Geburtstag. Wieder eine Tür. Und von ihr selbst, nach reiflicher Überlegung, kräftig zugeschlagen. Seit ungefähr dieser Zeit kenne ich sie ganz gut und weiß, dass sie verweilte, wenn es besonders schön und einen Schritt weiter ging, wenn es Zeit dazu war. S. hat sich in dieser Zeit auch verändert, ist auf ihrem Weg zu einer für mich besonderen Persönlichkeit geworden. Schon lange nicht mehr, ein üblicher Mann und noch immer nicht eine üblich Frau – einfach nur S.
Ich verabschiede mich aus dieser für mich, auch nach mehrfachem Lesen, ein wenig verwirrend philosophischen Wochenmail und wünsche Euch allen eine behutsame und schöne Woche
da ist es nun, das Neue Jahr, wie erwartet, „gesegnet“ mit den alten Wünschen und Sorgen und natürlich neuem Mut, all die Dinge anzugehen, die das Leben möglich oder auch schöner machen. Eigentlich ist es wie zu jedem Jahreswechsel....
Auch zu dieser Gelegenheit habe wieder eine ganze Menge lieber und guter Wünsche aus der „Lesergemeinde“ erhalten - vielen Dank. Und das ist hier nicht nur so gesagt. Gelegentlich ist es schon wichtig für mich, zu erfahren, dass diese Mails gelesen werden und so manche von Euch meine Gedankengänge nachvollziehen kann. Das ist für mich, wie ein endloses Gespräch mit Menschen, die mich verstehen, die meine Sorgen und Nöte teilen, denen ich Mut machen kann und die mir selbst Mut machen.
Für die diesjährige Sylvesterparty hab ich mal wieder eines meiner schönsten Kleider rausgekramt. Seit genau drei Jahren (also mit Beginn meiner äußerlich weiblichen Erscheinungsform) lasse ich es mir nicht nehmen, den Jahreswechsel mit den Freunden zu begehen, die ich am meisten mag und die mich kennen, akzeptieren und lieben, wie ich bin. In diesem Jahr gleich noch verbunden mit einer wirklich gelungenen Einweihungsparty der neuen Wohnung unserer Freundin Regina und Frau. Ungeahnter Höhepunkt des Abends war wohl der Besuch des größten Teils der Hausnachbarn auf unserer Party. Wirklich angenehm, dass es bei den Nachbarn keine ersichtlichen Irritationen gab in eine reine „Frauenparty“ einzutauchen. Ganz im Gegenteil, wir haben alle viel gelacht, getanzt und uns prächtig amüsiert. Ganz im Nachgang wurden im Haus sogar Stimmen laut, die anregten, im Sommer mal eine kleine Hofparty mit uns zu veranstalten. Ich hatte bei all den zufälligen Begegnungen schon das Gefühl der Anerkennung und wohl auch der Hochachtung vor unserer Lebensweise – ganz nach dem Motto: Ja, diese Menschen leben, wie sie es als richtig empfinden, sie haben die Stärke es einfach zu tun. Na, bei so viel Anerkennung und Selbstverständlichkeit ist frau doch besonders charmant und ausgelassen. Und so haben wir das (gewünschte) Bild einer selbstbestimmten ausgeglichenen Gemeinde vermittelt. Eine Außendarstellung, die nach meiner Erfahrung auch ihre Probleme hat.
Bei vielen bekennenden Transgendern ist es nämlich längst nicht so, dass sie mit ihrem Bekenntnis alle wichtigen Lebensprobleme gelöst und ihren inneren Frieden gefunden haben. Ganz im Gegenteil, sie begeben sich in ihrem Innern und natürlich auch in Bezug zu ihrer Umwelt auf ein ausgesprochen unwegsames Terrain. Ohne Zweifel gehört viel Mut und menschliche Stärke dazu, in unserer Weise aus gängigen gesellschaftlichen Normen auszubrechen und den ganz persönlichen Wert der vordefinierten Geschlechterrollen neu zu bestimmen – eigene Wertmaßstäbe zu entwickeln und auch zu leben. Wären wir alle klar und rational denkende Wissenschaftler(innen), dann ließe sich sicher leicht eine logische Begründung für die Aufweichung der gesellschaftlichen Geschlechterrollen finden. Doch genau darum geht es nicht. Es geht um ganz individuelle und noch mehr komplizierte innere psychische Zustände und Abläufe, die so manchen von uns bewegen, sich eben weiblich auszudrücken. Das verrückte (und damit für die Außenwelt komplizierte) ist, dass sich dieser Ausdruck wiederum, in einem gewissen Spektrum, an einzelnen Bestandteilen der eben aufgebrochenen Geschlechterrollen orientiert. Dazu gehören neben weiblicher Kleidung, Make Up und häufig neuen Haaren auch marginale Veränderungen in unserem Verhalten und Auftreten. Verhalten und Auftreten? Ich hab’s schon oft und nicht nur an mir selbst erlebt. Mal abgesehen davon, dass frau nicht breitbeinig den Rock strapaziert und sich nicht auf den Barhocker lümmelt, wie Er es vielleicht tun würde. Gerade in der Gemeinschaft entsteht auch eine ganz besondere Atmosphäre von selbstverständlichem Sein und ein offen zur Schau getragenes Selbstbewusstsein. Gelegentliche Außenwirkung: Hey, ein cooler Typ in ausgesuchter weiblicher (Ver?)Kleidung, der (die) weiß was er will, hat sein Leben geregelt – ein bewundernswerter starker Mensch. Ich bin nicht glücklich, wenn ich merke, dass ich einen solchen Eindruck verbreitet habe. Denn wie zuvor als „Nurmann“ wird die bloße Erscheinung und nicht das Wesen beurteilt. Wenn sie doch nur begreifen würden, dass Trans eben genau „dazwischen“ heißt und dass all die lustigen, chicen oder skurrilen Typen genau so (vielleicht noch mehr) problembehaftet sind, wie jeder andere beliebige Mensch, der in der Lage ist, sein eigenes Sein zu reflektieren!
Ich weiß, wir sind zu erheblichem Teil selbst daran schuld. Und doch, wie ist anders das jähe Ende der wirklich beeindruckenden Erfolgsstory der (erst unlängst besprochenen) Carola Paas zu erklären? Liest man auf Ihrer Internetseite (http://www.carolapaas.de), dann erhält man das Bild eines wirklich starken und erfolgreichen Menschen, ist sicher, dass sie ihre wichtigste Lebensetappe genau so bewältigt, wie alle anderen kleinen und großen Probleme ihres Lebens. Doch zu Beurteilen ist nur die bloße Erscheinung – ganz tief in sich drin war sie genau so verletzbar, wie jeder und jede andere, konnte den Entzug für sie wichtiger Werte wie die Unverletzbarkeit ihrer Persönlichkeit und den Anspruch auf eine Lebensgrundlage nicht ertragen.
Sagen will ich: liebe LeserInnen, die Ihr nicht selbst Trans seid, beurteilt nicht nur, was Ihr seht, glaubt nicht der bloßen Erscheinung - schaut in den Mensch hinein und die Grenzen zwischen rein männlicher und rein weiblicher Erscheinung werden sich auflösen. Es entsteht das Abbild eines einzigen „normalen“ Menschen, mit genau so vielen Stärken und Schwächen, wie Ihr selbst sie habt und bitte, richtet Euer Verhalten danach aus.
Ich habe in den letzten Tagen viel mit meinen engsten FreundInnen darüber gesprochen, wie denn nun das adäquate Abbild eines Transgenders aussehen könnte. Ich selbst bin ja, wie schon gesagt, noch viel weniger „perfekte Frau“, als ein „perfekter Mann“. Zum Beispiel kann man die Begegnungen mit „Außenstehenden“ auch nutzen, nicht nur über (Trans) Erfolge, sondern auch über die damit zusammenhängenden Probleme, Sorgen und Nöte zu reden. Trans ist für mich nicht vordergründig selbstbewusste Party, sondern Lebenshaltung, die alle meine Schwächen mit einbezieht. Dazu gehört für mich, nicht immer und überall dem rein männlichen Bild zu entsprechen. Dazu gehört der „geschminkte“ öffentliche „Auftritt“ genau so, wie „ungeschminktes“ Sein in vertrauter Umgebung, manchmal halt nur im Kleid und Dreitagebart, weil (menschlich sicher verständlich) zu faul zum Rasieren. Trans ist individuelle Identität. Ja, das wollte ich heute sagen...
Seid ganz lieb gegrüßt bis zur nächsten Woche | 9781847886361 - Design Thinking - Nigel Cross
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Der Dreiklang der Wirklichkeit - neues Buch
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Der Sinn des Lebens liegt nicht in dem, was ich noch zu leben habe, sondern in dem, was ich bereits gelebt habe, und besonders in dem, was ich im Augenblick lebe. Der Tod ist nicht beängstigend. In gewissem Sinne liegt er nicht vor mir, sondern gerade hinter mir.Als ich geboren wurde, überwand ich den Tod, und je mehr ich lebe, desto mehr distanziere ich mich von meinem (tödlichen) Nichtsein vor der Zeit meines Daseins. Ich kann mein Leben jeden Augeblick aufs Spiel setzen. Das heißt nicht, dass ich mit dem Tod spiele. Ich spiele mit dem Leben." (Raimon Panikkar);"Der Sinn des Lebens liegt nicht in dem, was ich noch zu leben habe, sondern in dem, was ich bereits gelebt habe, und besonders in dem, was ich im Augenblick lebe. Der Tod ist nicht beängstigend. In gewissem Sinne liegt er nicht vor mir, sondern gerade hinter mir.Als ich geboren wurde, überwand ich den Tod, und je mehr ich lebe, desto mehr distanziere ich mich von meinem (tödlichen) Nichtsein vor der Zeit meines Daseins. Ich kann mein Leben jeden Augeblick aufs Spiel setzen. Das heißt nicht, dass ich mit dem Tod spiele. Ich spiele mit dem Leben." (Raimon Panikkar);https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TNA6C1L75IS-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TNA6C1L75IS-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TNA6C1L75IS-9f17d924daed1b-570-420-1;9783702503208;0;21.80;1;pc;11;;;;0TOQITBH7T67;Baustelle Investitions-Controlling;51.39;https://www.dodax.at/de-at/dp/TOQITBH7T67/;Bücher / Sozialwissenschaften, Recht & Wirtschaft / Wirtschaft / Betriebswirtschaft;Dieses Sonderheft hilft Controllern, Investitionen in die Gesamtplanung ihres Unternehmens einzuordnen sowie Investitionen besser zu bewerten, zu steuern und zu kontrollieren. Namenhafte Wissenschaftler und Vertreter bekannter Unternehmen wie RWE, Deutsche Post DHL Group, Metro und dem Energiekonzern Axpo, zeigen auf, mit welchen Maßnahmen sich aktuelle Probleme des Investitions-Controllings lösen lassen. Dadurch erhalten Controller das passende Rüstzeug, um ihre Unternehmen auf dem Weg zu Erfolg versprechenden Investitionsentscheidungen zu unterstützen.;Dieses Sonderheft hilft Controllern, Investitionen in die Gesamtplanung ihres Unternehmens einzuordnen sowie Investitionen besser zu bewerten, zu steuern und zu kontrollieren. Namenhafte Wissenschaftler und Vertreter bekannter Unternehmen wie RWE, Deutsche Post DHL Group, Metro und dem Energiekonzern Axpo, zeigen auf, mit welchen Maßnahmen sich aktuelle Probleme des Investitions-Controllings lösen lassen. Dadurch erhalten Controller das passende Rüstzeug, um ihre Unternehmen auf dem Weg zu Erfolg versprechenden Investitionsentscheidungen zu unterstützen.;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TOQITBH7T67-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TOQITBH7T67-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TOQITBH7T67-9f17d924daed1b-570-420-1;9783658107161;0;51.39;1;pc;11;;;;0TOSUO1ANQCV;Handbuch Betriebliche Kreislaufwirtschaft;77.09;https://www.dodax.at/de-at/dp/TOSUO1ANQCV/;Bücher / Naturwissenschaften, Medizin, Informatik & Technik / Technik / Bau- & Umwelttechnik;In kompakter Form stellt dieses Handbuch das notwendige Wissen über den Umweltbereich "Abfall" zusammen. Es bietet einen guten Überblick zu wichtigen Fragen der betrieblichen Abfallwirtschaft. Im Werk werden rechtliche, technologische und naturwissenschaftliche Aspekte zu umweltrelevanten Fragestellungen der Kreislaufwirtschaft behandelt. Im rechtlichen Teil werden europäische und nationale Rechtsanforderungen beschrieben. Der technologische Teil umfasst zahlreiche aktuelle Recyclingmöglichkeiten, z. B. für Batterien, Bioabfälle, Altfahrzeuge, Verpackungen, Altöle, halogenierte Lösemittel, Altholz, Elektro- und Elektronikgeräte, Kunststoffe, Metalle. Zahlreiche Grafiken zeigen die entsprechenden Entwicklungen auf. Es werden die wichtigsten Verfahren zur thermischen Abfallbehandlung und zur Deponierung der Reststoffe erläutert.;In kompakter Form stellt dieses Handbuch das notwendige Wissen über den Umweltbereich "Abfall" zusammen. Es bietet einen guten Überblick zu wichtigen Fragen der betrieblichen Abfallwirtschaft. Im Werk werden rechtliche, technologische und naturwissenschaftliche Aspekte zu umweltrelevanten Fragestellungen der Kreislaufwirtschaft behandelt. Im rechtlichen Teil werden europäische und nationale Rechtsanforderungen beschrieben. Der technologische Teil umfasst zahlreiche aktuelle Recyclingmöglichkeiten, z. B. für Batterien, Bioabfälle, Altfahrzeuge, Verpackungen, Altöle, halogenierte Lösemittel, Altholz, Elektro- und Elektronikgeräte, Kunststoffe, Metalle. Zahlreiche Grafiken zeigen die entsprechenden Entwicklungen auf. Es werden die wichtigsten Verfahren zur thermischen Abfallbehandlung und zur Deponierung der Reststoffe erläutert.;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TOSUO1ANQCV-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TOSUO1ANQCV-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TOSUO1ANQCV-9f17d924daed1b-570-420-1;9783658064440;0;77.09;1;pc;11;;;;0TPAT90BUMNV;Ford Focus;30.80;https://www.dodax.at/de-at/dp/TPAT90BUMNV/;Bücher / Ratgeber & Freizeit / Fahrzeuge / Auto & Motorrad;In diesem Band (Nr. 1242) werden die Modelle ab Baujahr 1998 mit folgenden Motoren behandelt:· 1.4 Liter, 16V, 55 kW/75 PS, Zetec-SE· 1.6 Liter, 16V, 74 kW/100 PS, Zetec-SE· 1.8 Liter, 16V, 85 kW/115 PS, Zetec-E· 2.0 Liter, 16V, 96 kW/130 PS, Zetec-E· 1.8 Liter, 55 kW/75 PS, Turbodiesel, Endura-DI· 1.8 Liter, 66 kW/90 PS, Turbodiesel, Endura-DI;In diesem Band (Nr. 1242) werden die Modelle ab Baujahr 1998 mit folgenden Motoren behandelt:· 1.4 Liter, 16V, 55 kW/75 PS, Zetec-SE· 1.6 Liter, 16V, 74 kW/100 PS, Zetec-SE· 1.8 Liter, 16V, 85 kW/115 PS, Zetec-E· 2.0 Liter, 16V, 96 kW/130 PS, Zetec-E· 1.8 Liter, 55 kW/75 PS, Turbodiesel, Endura-DI· 1.8 Liter, 66 kW/90 PS, Turbodiesel, Endura-DI;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPAT90BUMNV-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPAT90BUMNV-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPAT90BUMNV-9f17d924daed1b-570-420-1;9783716819913;0;30.80;1;pc;11;;;;0TPQ5AU3C9D1;1931, Gesamtverzeichnisse 1879-1931;35.60;https://www.dodax.at/de-at/dp/TPQ5AU3C9D1/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Sprach- & Literaturwissenschaften / Deutschsprachige Sprach- & Literaturwissenschaft;;;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPQ5AU3C9D1-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPQ5AU3C9D1-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPQ5AU3C9D1-9f17d924daed1b-570-420-1;9783700121213;0;35.60;1;pc;11;;;;0TQSOKBQE443;Die Genussformel;24.00;https://www.dodax.at/de-at/dp/TQSOKBQE443/;Bücher / Sachbücher / Natur & Technik / Naturwissenschaft;Wie gelingt das saftigste und knusprigste Grillhuhn der Welt? Was macht einen Semmelknödel besonders flaumig? Wie löst man das WienerRosinengugelhupfproblem? Was macht die perfekte Weihnachtsgans aus? Warum kühlen manche Zutaten im selben Gericht schneller ab als andere? Und wie gewinnt man garantiert an jedem Buffet?Diesen und vielen anderen Fragen nähert sich Werner Gruber in seinem Bestseller von einer ganz neuen Seite. Mit viel Fachwissen und Humor erklärt er die chemischen und physikalischen Tricks der großen Köche und räumt dabei gleich mit so manchen populären Küchenirrtümern auf. Eine vom Autor vollständig durchgesehene und überarbeitete Neuausgabe.;Wie gelingt das saftigste und knusprigste Grillhuhn der Welt? Was macht einen Semmelknödel besonders flaumig? Wie löst man das WienerRosinengugelhupfproblem? Was macht die perfekte Weihnachtsgans aus? Warum kühlen manche Zutaten im selben Gericht schneller ab als andere? Und wie gewinnt man garantiert an jedem Buffet?Diesen und vielen anderen Fragen nähert sich Werner Gruber in seinem Bestseller von einer ganz neuen Seite. Mit viel Fachwissen und Humor erklärt er die chemischen und physikalischen Tricks der großen Köche und räumt dabei gleich mit so manchen populären Küchenirrtümern auf. Eine vom Autor vollständig durchgesehene und überarbeitete Neuausgabe.;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TQSOKBQE443-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TQSOKBQE443-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TQSOKBQE443-9f17d924daed1b-570-420-1;9783711001511;0;24.00;1;pc;11;;;;0TSBFMBRV7I2;Wirtschaftliche Implikationen des demografischen Wandels;102.80;https://www.dodax.at/de-at/dp/TSBFMBRV7I2/;Bücher / Sozialwissenschaften, Recht & Wirtschaft / Soziologie / Politische Soziologie;Der demografische Wandel zieht tiefgreifende und existenzielle Veränderungen in nahezu allen Lebensbereichen nach sich. Erste Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum, den Arbeitsmarkt, die Umwelt, technische Innovationen und Entwicklungen, die sozialen Sicherungssysteme und das Konsumverhalten sind bereits spürbar.Die FOM hat mit dem 1. Wirtschaftwissenschaftlichen Forum Essen "Wirtschaftliche Implikationen des demografischen Wandels - Herausforderungen und Lösungsansätze" eine Tagung initiiert, die zum Ziel hatte, die Auswirkungen dieser Entwicklung unter Berücksichtigung aller wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen zu analysieren, den fachlichen Austausch zwischen Wissenschaftlern und Praktikern anzuregen und damit aktiv den Dialog zwischen Theorie und Praxis zu fördern.Mehr als 200 Experten aus ganz Deutschland sowie hochrangige Wirtschaftsvertreter diskutierten die Folgen des demografischen Wandels - von der Personalwirtschaft über Marketing und Finanzen bis zur Gesundheit. Zu den Keynote-Speakern zählten der ehemalige Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Prof. Dr. Norbert Walter, Dr. Jürgen R. Karsten von der Steuerberatungsgesellschaft sowie Frau Hella Hagena, Partnerin der Unternehmensberatung Rundstedt & Partner. Schirmherrin der Tagung war Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung.;Der demografische Wandel zieht tiefgreifende und existenzielle Veränderungen in nahezu allen Lebensbereichen nach sich. Erste Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum, den Arbeitsmarkt, die Umwelt, technische Innovationen und Entwicklungen, die sozialen Sicherungssysteme und das Konsumverhalten sind bereits spürbar.Die FOM hat mit dem 1. Wirtschaftwissenschaftlichen Forum Essen "Wirtschaftliche Implikationen des demografischen Wandels - Herausforderungen und Lösungsansätze" eine Tagung initiiert, die zum Ziel hatte, die Auswirkungen dieser Entwicklung unter Berücksichtigung aller wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen zu analysieren, den fachlichen Austausch zwischen Wissenschaftlern und Praktikern anzuregen und damit aktiv den Dialog zwischen Theorie und Praxis zu fördern.Mehr als 200 Experten aus ganz Deutschland sowie hochrangige Wirtschaftsvertreter diskutierten die Folgen des demografischen Wandels - von der Personalwirtschaft über Marketing und Finanzen bis zur Gesundheit. Zu den Keynote-Speakern zählten der ehemalige Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Prof. Dr. Norbert Walter, Dr. Jürgen R. Karsten von der Steuerberatungsgesellschaft sowie Frau Hella Hagena, Partnerin der Unternehmensberatung Rundstedt & Partner. Schirmherrin der Tagung war Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung.;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSBFMBRV7I2-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSBFMBRV7I2-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSBFMBRV7I2-9f17d924daed1b-570-420-1;9783658003067;0;102.80;1;pc;11;;;;0TSM4MOAGMQQ;Screening- und Assessmentinstrumente zur Erkennung von Delirien;51.39;https://www.dodax.at/de-at/dp/TSM4MOAGMQQ/;Bücher / Naturwissenschaften, Medizin, Informatik & Technik / Medizin / Pflege;Florian Schimböck identifiziert Screening- und Assessmentinstrumente zur systematischen Erfassung und Erkennung von Delirien durch Pflegepersonen und vergleicht sie hinsichtlich ihrer psychometrischen Eigenschaften. Insgesamt weist der Autor nach Literaturrecherche in Datenbanken und Suchmaschinen sieben Instrumente nach und beschreibt sie. Es wird deutlich, dass es bereits eine Vielzahl von geeigneten Screening- und Assessmentinstrumenten gibt, welche durch Pflegepersonen in der täglichen Praxis angewandt werden können. Die Erstellung neuer Instrumente ist daher nicht zwingend notwendig. Es wird die weitere Testung und Validierung der bereits vorhandenen Instrumente empfohlen.;Florian Schimböck identifiziert Screening- und Assessmentinstrumente zur systematischen Erfassung und Erkennung von Delirien durch Pflegepersonen und vergleicht sie hinsichtlich ihrer psychometrischen Eigenschaften. Insgesamt weist der Autor nach Literaturrecherche in Datenbanken und Suchmaschinen sieben Instrumente nach und beschreibt sie. Es wird deutlich, dass es bereits eine Vielzahl von geeigneten Screening- und Assessmentinstrumenten gibt, welche durch Pflegepersonen in der täglichen Praxis angewandt werden können. Die Erstellung neuer Instrumente ist daher nicht zwingend notwendig. Es wird die weitere Testung und Validierung der bereits vorhandenen Instrumente empfohlen.;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSM4MOAGMQQ-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSM4MOAGMQQ-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSM4MOAGMQQ-9f17d924daed1b-570-420-1;9783658130558;0;51.39;1;pc;11;;;;0TSMOR682D47;Ducati 748, 916, 996 ab Modelljahr 1994;41.10;https://www.dodax.at/de-at/dp/TSMOR682D47/;Bücher / Ratgeber & Freizeit / Fahrzeuge / Auto & Motorrad;In diesem Band (Nr. 5253) werden alle Modelle der Ducati 748, 916, 996 ab Modelljahr 1994 behandelt;In diesem Band (Nr. 5253) werden alle Modelle der Ducati 748, 916, 996 ab Modelljahr 1994 behandelt;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSMOR682D47-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSMOR682D47-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSMOR682D47-9f17d924daed1b-570-420-1;9783716820469;0;41.10;1;pc;11;;;;0U1KCIUAD40I;Talhoffers Fechtbuch aus dem Jahre 1467;36.89;https://www.dodax.at/de-at/dp/U1KCIUAD40I/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Geschichte;Talhoffers Fechtbuch aus dem Jahre 1467 - gerichtliche und andere Zweikämpfe darstellend ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1887.Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres. Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur. Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt di
Die Kunterbunts, 120 Karten - neues Buch
2016, ISBN: 9781847886361
ID: 7fc285a1daa085f14e3aadd718ba7c76
Gassi gehen" - Du setzt einmal aus. "Familienbesuch" - Du ziehst vier Karten. Hast du einen ärgerlichen Hund auf der Hand? Oder nur fröhliche Kinder?In der Psychotherapiestunde mit Kindern wird viel gespielt und "Die Kunterbunts" ist ein für diesen Zweck entwickeltes, unkompliziertes Spiel nach Uno-Regeln. Durch das bekannte Spielprinzip bedarf es keiner langen Einführung: Die fröhliche Mutter darf auf die ärgerliche Mutter oder auf die fröhliche Tochter gelegt werden etc. Neben dem Spaß werden Empathie sowie die Wechselwirkungen von Emotionen in Familien vermittelt. Für alle, die mit Kindern therapeutisch oder beraterisch arbeiten.Für Kinder ab 5 Jahren.Mit Illustrationen von Pe Grigo.Aus dem Inhalt: Familienkarten, z.B. Fröhlicher Vater - Fröhliche Mutter - Ärgerlicher Hund - Ängstlicher Sohn - Überraschte Tochter.Aktionskarten, z.B. Familienrat (Karten tauschen) - Gassi gehen (Aussetzen) - Familienbesuch (4 Karten ziehen).;"Gassi gehen" - Du setzt einmal aus. "Familienbesuch" - Du ziehst vier Karten. Hast du einen ärgerlichen Hund auf der Hand? Oder nur fröhliche Kinder?In der Psychotherapiestunde mit Kindern wird viel gespielt und "Die Kunterbunts" ist ein für diesen Zweck entwickeltes, unkompliziertes Spiel nach Uno-Regeln. Durch das bekannte Spielprinzip bedarf es keiner langen Einführung: Die fröhliche Mutter darf auf die ärgerliche Mutter oder auf die fröhliche Tochter gelegt werden etc. Neben dem Spaß werden Empathie sowie die Wechselwirkungen von Emotionen in Familien vermittelt. Für alle, die mit Kindern therapeutisch oder beraterisch arbeiten.Für Kinder ab 5 Jahren.Mit Illustrationen von Pe Grigo.Aus dem Inhalt: Familienkarten, z.B. Fröhlicher Vater - Fröhliche Mutter - Ärgerlicher Hund - Ängstlicher Sohn - Überraschte Tochter.Aktionskarten, z.B. Familienrat (Karten tauschen) - Gassi gehen (Aussetzen) - Familienbesuch (4 Karten ziehen).;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TRV6GLG3P05-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TRV6GLG3P05-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TRV6GLG3P05-9f17d924daed1b-570-420-1;9783621285230;0;29.95;1;pc;11;;;;0TSTA4A4U8G5;Landesbauordnung Schleswig-Holstein 2016 mit Kurzkommentierung;42.00;https://www.dodax.de/de-de/dp/TSTA4A4U8G5/;Bücher / Sozialwissenschaften, Recht & Wirtschaft / Recht / Öffentliches Recht;Anlass für das Werk ist die Novellierung der Landesbauordnung Schleswig-Holstein.Die Novelle überträgt den Bauherren mehr Eigenverantwortung, enthält verständlichere Formulierungen und entlastet die Kommunen.Weitergehende Erleichterungen bei Baugenehmigungen, wie z. B. bei einer nachträglichen energetischen Sanierung, werden ermöglicht.Kleine Windkraftanlagen werden in bestimmten Gebieten verfahrensfrei gestellt.Traditionell ist auch dieser Textausgabe eine Kurzkommentierung beigefügt, die auf alle wesentlichen Aspekte des Bauordnungsrechts in Schleswig-Holstein eingeht.;Anlass für das Werk ist die Novellierung der Landesbauordnung Schleswig-Holstein.Die Novelle überträgt den Bauherren mehr Eigenverantwortung, enthält verständlichere Formulierungen und entlastet die Kommunen.Weitergehende Erleichterungen bei Baugenehmigungen, wie z. B. bei einer nachträglichen energetischen Sanierung, werden ermöglicht.Kleine Windkraftanlagen werden in bestimmten Gebieten verfahrensfrei gestellt.Traditionell ist auch dieser Textausgabe eine Kurzkommentierung beigefügt, die auf alle wesentlichen Aspekte des Bauordnungsrechts in Schleswig-Holstein eingeht.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TSTA4A4U8G5-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TSTA4A4U8G5-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TSTA4A4U8G5-9f17d924daed1b-570-420-1;9783555018546;0;42.00;1;pc;11;;;;0TTTDHM3N362;Sprachlernhabitus und Bedeutungskonstruktion beim Fremdsprachenlernen;56.95;https://www.dodax.de/de-de/dp/TTTDHM3N362/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Pädagogik / Schulpädagogik, Didaktik & Methodik;Was beeinflusst den Fremdspracherwerb? Bisher wurde die Antwort auf diese Frage meist im Lernenden oder im jeweiligen Lernkontext gesucht. Die Trennung zwischen externen und internen Einflussfaktoren muss jedoch aufgegeben werden, wenn man davon ausgeht, dass erstere erst internalisiert werden müssen, bevor sie wirksam werden können. Als Brücke zwischen beiden entwickelt die Autorin das Konzept des Sprachlernhabitus und bettet es in ein systemdynamisch-konstruktivistisches Modell des visuell-stimulierten Wortschatzerwerbs ein, dessen Erklärungskraft sie in einer methodisch aufwendigen empirischen Studie überprüft. Die Arbeit gibt einen Einblick in das komplexe Zusammenspiel von Kognition, Emotion, Motivation und sozialer Umwelt der Lernenden beim Fremdspracherwerb. Aus den Ergebnissen werden abschließend Empfehlungen für das institutionalisierte Fremdsprachenlehren abgeleitet.;Was beeinflusst den Fremdspracherwerb? Bisher wurde die Antwort auf diese Frage meist im Lernenden oder im jeweiligen Lernkontext gesucht. Die Trennung zwischen externen und internen Einflussfaktoren muss jedoch aufgegeben werden, wenn man davon ausgeht, dass erstere erst internalisiert werden müssen, bevor sie wirksam werden können. Als Brücke zwischen beiden entwickelt die Autorin das Konzept des Sprachlernhabitus und bettet es in ein systemdynamisch-konstruktivistisches Modell des visuell-stimulierten Wortschatzerwerbs ein, dessen Erklärungskraft sie in einer methodisch aufwendigen empirischen Studie überprüft. Die Arbeit gibt einen Einblick in das komplexe Zusammenspiel von Kognition, Emotion, Motivation und sozialer Umwelt der Lernenden beim Fremdspracherwerb. Aus den Ergebnissen werden abschließend Empfehlungen für das institutionalisierte Fremdsprachenlehren abgeleitet.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TTTDHM3N362-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TTTDHM3N362-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TTTDHM3N362-9f17d924daed1b-570-420-1;9783631618936;0;56.95;1;pc;11;;;;0TUB87RMKJA1;Aktiv verkaufen am Telefon;39.99;https://www.dodax.de/de-de/dp/TUB87RMKJA1/;Bücher / Sozialwissenschaften, Recht & Wirtschaft / Wirtschaft / Management;Was macht Telefonverkäufer erfolgreich? Erstens die richtige Einstellung und zweitens die richtigen Techniken und Methoden - so die Vertriebs- und Kommunikationsexperten Ricarda Zartmann und Lothar Stempfle. "Aktiv verkaufen am Telefon" zeigt, wie es gelingt, sich optimal auf Gesprächspartner einzu stellen, und begleitet den Leser Schritt für Schritt durch die Phasen eines telefonischen Verkaufsgesprächs. Telefonverkäufer und Call Center Agents erfahren, wie sie sich professionell auf das Telefonat vorbereiten, die Phasen des Gesprächs erfolgreich gestalten und den Kontakt gezielt nachbereiten. Mit Beispielskripten und konkreten Tipps für die wichtigsten Gesprächssituationen am Telefon: Neukundenakquisition, Terminvereinbarung, Nachfassen von Angeboten, Preisgespräche, Reklamationsgespräche, Kundenrückgewinnung und Mahngespräche.Ein wertvoller Praxisleitfaden für alle, die professionell telefonieren und ihre Verkaufsquote am Telefon dauerhaft verbessern wollen.Neu in der 2. Auflage: Kundengewinnung mit Provozierendem Problemlösungsverkauf;Was macht Telefonverkäufer erfolgreich? Erstens die richtige Einstellung und zweitens die richtigen Techniken und Methoden - so die Vertriebs- und Kommunikationsexperten Ricarda Zartmann und Lothar Stempfle. "Aktiv verkaufen am Telefon" zeigt, wie es gelingt, sich optimal auf Gesprächspartner einzu stellen, und begleitet den Leser Schritt für Schritt durch die Phasen eines telefonischen Verkaufsgesprächs. Telefonverkäufer und Call Center Agents erfahren, wie sie sich professionell auf das Telefonat vorbereiten, die Phasen des Gesprächs erfolgreich gestalten und den Kontakt gezielt nachbereiten. Mit Beispielskripten und konkreten Tipps für die wichtigsten Gesprächssituationen am Telefon: Neukundenakquisition, Terminvereinbarung, Nachfassen von Angeboten, Preisgespräche, Reklamationsgespräche, Kundenrückgewinnung und Mahngespräche.Ein wertvoller Praxisleitfaden für alle, die professionell telefonieren und ihre Verkaufsquote am Telefon dauerhaft verbessern wollen.Neu in der 2. Auflage: Kundengewinnung mit Provozierendem Problemlösungsverkauf;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUB87RMKJA1-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUB87RMKJA1-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUB87RMKJA1-9f17d924daed1b-570-420-1;9783658029890;0;39.99;1;pc;11;;;;0TUC0U8R0V41;Die Mythologie in den nichtmythologischen Dichtungen Ovids;103.95;https://www.dodax.de/de-de/dp/TUC0U8R0V41/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Sprach- & Literaturwissenschaften / Klassische Sprach- & Literaturwissenschaft;;;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUC0U8R0V41-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUC0U8R0V41-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUC0U8R0V41-9f17d924daed1b-570-420-1;9783631441664;0;103.95;1;pc;11;;;;0TUGSF6S3KBI;Understanding Network Hacks;44.73;https://www.dodax.de/de-de/dp/TUGSF6S3KBI/;Bücher / Naturwissenschaften, Medizin, Informatik & Technik / Informatik & EDV / Netzwerke;This book explains how to see one's own network through the eyes of an attacker, to understand their techniques and effectively protect against them. Through Python code samples the reader learns to code tools on subjects such as password sniffing, ARP poisoning, DNS spoofing, SQL injection, Google harvesting and Wifi hacking. Furthermore the reader will be introduced to defense methods such as intrusion detection and prevention systems and log file analysis by diving into code.;This book explains how to see one's own network through the eyes of an attacker, to understand their techniques and effectively protect against them. Through Python code samples the reader learns to code tools on subjects such as password sniffing, ARP poisoning, DNS spoofing, SQL injection, Google harvesting and Wifi hacking. Furthermore the reader will be introduced to defense methods such as intrusion detection and prevention systems and log file analysis by diving into code.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUGSF6S3KBI-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUGSF6S3KBI-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUGSF6S3KBI-9f17d924daed1b-570-420-1;9783662444368;0;44.73;1;pc;11;;;;0TUINTJRIPV9;Bilder der Mathematik;27.99;https://www.dodax.de/de-de/dp/TUINTJRIPV9/;Bücher / Sachbücher / Natur & Technik / Naturwissenschaft;Wie sieht eine Kurve aus, die die ganze Ebene oder den Raum vollständig ausfüllt? Kann man einen Polyeder flexibel bewegen, ja sogar umstülpen? Was ist die projektive Ebene oder der vierdimensionale Raum? Gibt es Seifenblasen, die keine runden Kugel sind? Wie kann man die komplizierte Struktur von Strömungen besser verstehen?In diesem Buch erleben Sie die Mathematik von ihrer anschaulichen Seite und finden faszinierende und bisher nie gesehene Bilder, die Ihnen illustrative Antworten zu all diesen Fragestellungen geben. Zu allen Bildern gibt es kurze Erklärungstexte, viele Literaturhinweise und jede Menge Web-Links.Das Buch ist für alle Freunde der Mathematik, die nicht nur trockenen Text und endlose Formeln sehen wollen. Vom Schüler zum Lehrer, vom Studenten zum Professor. Es soll sie alle inspirieren und anregen, sich mit diesem oder jenem vermeintlich nur Insidern vorbehaltenem Thema zu beschäftigen. Lernen Sie die Mathematik von einer ganz neuen und bunten Seite kennen.Die Neuauflage ist vollständig durchgesehen und um acht Doppelseiten mit neuen und spektakulären Bildern ergänzt.Stimmen zur 1. Auflage:"Die durchweg exzellenten grafischen Veranschaulichungen geben gute Beispiele, wie man elegant und sauber argumentiert. Möge dieses Buch viele Leserinnen und Leser zur Mathematik verführen." c't 17/09"In den 'Bildern der Mathematik' kann man nach Herzenslust schmökern. Denn die einzelnen Mathematik-Häppchen und kleinen Geschichten sind zwar thematisch geordnet, bauen aber nicht aufeinander auf. So ist dieses Buch - für ein mathematisches Sachbuch sicher erstaunlich - sogar für den Nachttisch geeignet." Deutschlandradio Kultur;Wie sieht eine Kurve aus, die die ganze Ebene oder den Raum vollständig ausfüllt? Kann man einen Polyeder flexibel bewegen, ja sogar umstülpen? Was ist die projektive Ebene oder der vierdimensionale Raum? Gibt es Seifenblasen, die keine runden Kugel sind? Wie kann man die komplizierte Struktur von Strömungen besser verstehen?In diesem Buch erleben Sie die Mathematik von ihrer anschaulichen Seite und finden faszinierende und bisher nie gesehene Bilder, die Ihnen illustrative Antworten zu all diesen Fragestellungen geben. Zu allen Bildern gibt es kurze Erklärungstexte, viele Literaturhinweise und jede Menge Web-Links.Das Buch ist für alle Freunde der Mathematik, die nicht nur trockenen Text und endlose Formeln sehen wollen. Vom Schüler zum Lehrer, vom Studenten zum Professor. Es soll sie alle inspirieren und anregen, sich mit diesem oder jenem vermeintlich nur Insidern vorbehaltenem Thema zu beschäftigen. Lernen Sie die Mathematik von einer ganz neuen und bunten Seite kennen.Die Neuauflage ist vollständig durchgesehen und um acht Doppelseiten mit neuen und spektakulären Bildern ergänzt.Stimmen zur 1. Auflage:"Die durchweg exzellenten grafischen Veranschaulichungen geben gute Beispiele, wie man elegant und sauber argumentiert. Möge dieses Buch viele Leserinnen und Leser zur Mathematik verführen." c't 17/09"In den 'Bildern der Mathematik' kann man nach Herzenslust schmökern. Denn die einzelnen Mathematik-Häppchen und kleinen Geschichten sind zwar thematisch geordnet, bauen aber nicht aufeinander auf. So ist dieses Buch - für ein mathematisches Sachbuch sicher erstaunlich - sogar für den Nachttisch geeignet." Deutschlandradio Kultur;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUINTJRIPV9-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUINTJRIPV9-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUINTJRIPV9-9f17d924daed1b-570-420-1;9783662434161;0;27.99;1;pc;11;;;;0TVDH8U7J41H;Zaubergarten Biologie;24.90;https://www.dodax.de/de-de/dp/TVDH8U7J41H/;Bücher / Sachbücher / Natur & Technik / Naturwissenschaft;Der weltbekannte Chemiker und Biologe Gottfried Schatz beschreibt in 19 Essays biologische Phänomene, die unser Menschenbild prägen. Er denkt über die Anfänge des Lebens nach, stellt Überlegungen zu Energieknappheit und Wissensspeicherung auf Datenträgern an und betrachtet chemische Körperprozesse durch die Lupe des allumfassend gebildeten Wissenschaftlers. Dabei sind
You Could Look It Up - neues Buch
ID: 735c2356ae050b94724f95ee73e79e63
Knowledge is of two kinds," said Samuel Johnson in 1775. "We know a subject ourselves, or we know where we can find information upon it." Today we think of Wikipedia as the source of all information, the ultimate reference. Yet it is just the latest in a long line of aggregated knowledge--reference works that have shaped the way we've seen the world for centuries.You Could Look It Up chronicles the captivating stories behind these great works and their contents, and the way they have influenced each other. From The Code of Hammurabi, the earliest known compendium of laws in ancient Babylon almost two millennia before Christ to Pliny's Natural History, from the 11th-century Domesday Book recording land holdings in England to Abraham Ortelius's first atlas of the world, from Samuel Johnson's A Dictionary of the English Language to The Whole Earth Catalog to Google, Jack Lynch illuminates the human stories and accomplishment behind each, as well as its enduring impact on civilization. In the process, he offers new insight into the value of knowledge.;"Knowledge is of two kinds," said Samuel Johnson in 1775. "We know a subject ourselves, or we know where we can find information upon it." Today we think of Wikipedia as the source of all information, the ultimate reference. Yet it is just the latest in a long line of aggregated knowledge--reference works that have shaped the way we've seen the world for centuries.You Could Look It Up chronicles the captivating stories behind these great works and their contents, and the way they have influenced each other. From The Code of Hammurabi, the earliest known compendium of laws in ancient Babylon almost two millennia before Christ to Pliny's Natural History, from the 11th-century Domesday Book recording land holdings in England to Abraham Ortelius's first atlas of the world, from Samuel Johnson's A Dictionary of the English Language to The Whole Earth Catalog to Google, Jack Lynch illuminates the human stories and accomplishment behind each, as well as its enduring impact on civilization. In the process, he offers new insight into the value of knowledge.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42ARJ3MQCS5-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42ARJ3MQCS5-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42ARJ3MQCS5-9f17d924daed1b-570-420-1;9780802777522;0;27.21;1;pc;11;;;;042EBOHJMJ5V;Pro Oracle Identity and Access Management Suite;43.47;https://www.dodax.de/de-de/dp/42EBOHJMJ5V/;Bücher / Naturwissenschaften, Medizin, Informatik & Technik / Informatik & EDV / Anwendungs-Software;This book presents a process-based approach to implementing Oracle's Identity and Access Management Suite. Learn everything from basic installation through to advanced topics such as leveraging Oracle Virtual Directory and Identity Federation. Also covered is integrating with applications such as Oracle E-Business Suite and WebCenter Content. Pro Oracle Identity and Access Management Suit e provides real world implementation examples that make up a valuable resource as you plan and implement the product stack in your own environment. The book and the examples are also useful post-installation as your enterprise begins to explore the capabilities that Identity Management Suite provides.Implementing an identity management system can be a daunting project. There are many aspects that must be considered to ensure the highest availability and high integration value to the enterprise business units. Pro Oracle Identity and Access Management Suite imparts the information needed to leverage Oracle's Identity and Access Management suite and provide the level of service your organization demands. Show results to leadership by learning from example how to integrate cross-domain authentication using identity federation, how to allow user self-service capabilities across multiple directories with Virtual Directory, and how to perform the many other functions provided by Oracle Identity and Access Management Suite.Presents an example-based installation and configuration of the entire Oracle Identity and Access Management Suite, including high-availability and performance-tuning concepts. Demonstrates Identity Federation, Virtual Directory, Fusion Middleware Integration, and Integration with Oracle Access Manager.Introduces concepts such as Split Profiles for Identity Manager, MultiFactor authentication with Oracle Adaptive Access Manager, and Self Service Portals.;This book presents a process-based approach to implementing Oracle's Identity and Access Management Suite. Learn everything from basic installation through to advanced topics such as leveraging Oracle Virtual Directory and Identity Federation. Also covered is integrating with applications such as Oracle E-Business Suite and WebCenter Content. Pro Oracle Identity and Access Management Suit e provides real world implementation examples that make up a valuable resource as you plan and implement the product stack in your own environment. The book and the examples are also useful post-installation as your enterprise begins to explore the capabilities that Identity Management Suite provides.Implementing an identity management system can be a daunting project. There are many aspects that must be considered to ensure the highest availability and high integration value to the enterprise business units. Pro Oracle Identity and Access Management Suite imparts the information needed to leverage Oracle's Identity and Access Management suite and provide the level of service your organization demands. Show results to leadership by learning from example how to integrate cross-domain authentication using identity federation, how to allow user self-service capabilities across multiple directories with Virtual Directory, and how to perform the many other functions provided by Oracle Identity and Access Management Suite.Presents an example-based installation and configuration of the entire Oracle Identity and Access Management Suite, including high-availability and performance-tuning concepts. Demonstrates Identity Federation, Virtual Directory, Fusion Middleware Integration, and Integration with Oracle Access Manager.Introduces concepts such as Split Profiles for Identity Manager, MultiFactor authentication with Oracle Adaptive Access Manager, and Self Service Portals.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42EBOHJMJ5V-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42EBOHJMJ5V-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42EBOHJMJ5V-9f17d924daed1b-570-420-1;9781484215227;0;43.47;1;pc;11;;;;042OG3SN2Q15;Church in an Age of Global Migration;76.30;https://www.dodax.de/de-de/dp/42OG3SN2Q15/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Religion & Theologie / Allgemeines & Lexika;Migration has become a defining feature of the contemporary age. It has brought about significant changes in political, economic, social, and religious landscapes. This volume explores a question that has been little considered to date: how are churches being transformed in the face of global migration? The book features contributors from diverse national, denominational, cultural, professional, and linguistic backgrounds. Their essays reveal the ways in which migrants and the phenomenon of migration expose longstanding gaps and failings within Christian communities. However, the prevalence of migration and migrants simultaneously opens up fresh possibilities for churches to grow, renew, becoming more authentic, dynamic, and diverse. Church in an Age of Global Migration presents a collage of embodied ecclesial practices, understandings, and realities that have emerged and are continuing to develop in the face of global migration. Committed to transnational and ecumenical dialogue, and to integrating practical and theoretical perspectives, this volume is the first to offer an in-depth analysis of the ways in which churches are being changed by migrants.;Migration has become a defining feature of the contemporary age. It has brought about significant changes in political, economic, social, and religious landscapes. This volume explores a question that has been little considered to date: how are churches being transformed in the face of global migration? The book features contributors from diverse national, denominational, cultural, professional, and linguistic backgrounds. Their essays reveal the ways in which migrants and the phenomenon of migration expose longstanding gaps and failings within Christian communities. However, the prevalence of migration and migrants simultaneously opens up fresh possibilities for churches to grow, renew, becoming more authentic, dynamic, and diverse. Church in an Age of Global Migration presents a collage of embodied ecclesial practices, understandings, and realities that have emerged and are continuing to develop in the face of global migration. Committed to transnational and ecumenical dialogue, and to integrating practical and theoretical perspectives, this volume is the first to offer an in-depth analysis of the ways in which churches are being changed by migrants.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42OG3SN2Q15-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42OG3SN2Q15-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42OG3SN2Q15-9f17d924daed1b-570-420-1;9781349556168;0;76.30;1;pc;11;;;;0431P4P22EFP;Implementing DirectAccess with Windows Server 2016;43.56;https://www.dodax.de/de-de/dp/431P4P22EFP/;Bücher / Naturwissenschaften, Medizin, Informatik & Technik / Informatik & EDV / Informatik;Learn how to design, plan, implement, and support a secure remote access solution using DirectAccess in Windows Server 2016. Remote Access has been included in the Windows operating system for many years. With each new operating system release, new features and capabilities have been included to allow network engineers and security administrators to provide remote access in a secure and cost-effective manner.DirectAccess in Windows Server 2016 provides seamless and transparent, always on remote network connectivity for managed Windows devices. DirectAccess is built on commonly deployed Windows platform technologies and is designed to streamline and simplify the remote access experience for end users. In addition, DirectAccess connectivity is bidirectional, allowing administrators to more effectively manage and secure their field-based assets.Implementing DirectAccess with Windows Server 2016 provides a high-level overview of how DirectAccess works. The vision and evolution of DirectAccess are outlined and business cases and market drivers are explained. DirectAccess is evaluated against traditional VPN and this book describes the Windows platform technologies that underpin this solution. In addition, this book:Explains how the technology works and the specific IT pain points that it addressesIncludes detailed, prescriptive guidance for those tasked with implementing DirectAccess using Windows Server 2016Addresses real-world deployment scenarios for small and large organizationsContains valuable tips, tricks, and implementation best practices for security and performance What you'll learnA high-level understanding of the various remote access technologies included in Windows Server 2016.Common uses cases for remote access, and how best to deploy them in a secure, stable, reliable, and highly available manner.Valuable insight in to design best practices and learn how to implement DirectAccess and VPN with Windows Server 2016 according to deployment best practices.Who This Book Is ForIT administrators, network, and security administrators and engineers, systems management professionals, compliance auditors, and IT executive management (CIO, CISO) are the target audience for this title.;Learn how to design, plan, implement, and support a secure remote access solution using DirectAccess in Windows Server 2016. Remote Access has been included in the Windows operating system for many years. With each new operating system release, new features and capabilities have been included to allow network engineers and security administrators to provide remote access in a secure and cost-effective manner.DirectAccess in Windows Server 2016 provides seamless and transparent, always on remote network connectivity for managed Windows devices. DirectAccess is built on commonly deployed Windows platform technologies and is designed to streamline and simplify the remote access experience for end users. In addition, DirectAccess connectivity is bidirectional, allowing administrators to more effectively manage and secure their field-based assets.Implementing DirectAccess with Windows Server 2016 provides a high-level overview of how DirectAccess works. The vision and evolution of DirectAccess are outlined and business cases and market drivers are explained. DirectAccess is evaluated against traditional VPN and this book describes the Windows platform technologies that underpin this solution. In addition, this book:Explains how the technology works and the specific IT pain points that it addressesIncludes detailed, prescriptive guidance for those tasked with implementing DirectAccess using Windows Server 2016Addresses real-world deployment scenarios for small and large organizationsContains valuable tips, tricks, and implementation best practices for security and performance What you'll learnA high-level understanding of the various remote access technologies included in Windows Server 2016.Common uses cases for remote access, and how best to deploy them in a secure, stable, reliable, and highly available manner.Valuable insight in to design best practices and learn how to implement DirectAccess and VPN with Windows Server 2016 according to deployment best practices.Who This Book Is ForIT administrators, network, and security administrators and engineers, systems management professionals, compliance auditors, and IT executive management (CIO, CISO) are the target audience for this title.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/431P4P22EFP-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/431P4P22EFP-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/431P4P22EFP-9f17d924daed1b-570-420-1;9781484220580;0;43.56;1;pc;11;;;;03ADB8JSKR7I;Beethoven: The Complete Masterworks, Vol. 30;8.95;https://www.dodax.de/de-de/dp/3ADB8JSKR7I/;Musik / Klassik / Konzerte, Sinfonien & Orchestermusik;;;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/3ADB8JSKR7I-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/3ADB8JSKR7I-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/3ADB8J
Investing the Templeton Way - neues Buch
ID: 127141e0bc2ff103d201d8fbd54def61
To buy when others are despondently selling and to sell when others are avidly buying requires the greatest fortitude and pays the greatest ultimate rewards."-Sir John TempletonCalled the "greatest stock picker of the century" by Money magazine, legendary fund manager Sir John Templeton is revered as one of the world's premiere value investors, widely known for pioneering global investing and out-performing the stock market over a five-decade span. Investing the Templeton Way provides a never-before-seen glimpse into Sir John's timeless principles and methods.Beginning with a review of the methods behind Sir John's proven investment selection process, Investing the Templeton Way provides historical examples of his most successful trades and explains how today's investors can apply Sir John's winning approaches to their own portfolios. Detailing his most well-known principle investing at the point of maximum pessimism- this book outlines the techniques Sir John has used throughout his career to identify such points and capitalize on them.Among the lessons to be learned:Discover how to keep a cool head when other investors overreact to bad newsBecome a bargain stock hunter like Sir John-buy the stocks emotional sellers wish to unload and sell them what they are desperate to buySearch worldwide to expand your bargain inventoryProtect your portfolio from yourself through diversificationRely on quantitative versus qualitative reasoning when it comes to selecting stocksAdopt a virtuous investment strategy that will endure in all market conditions;"To buy when others are despondently selling and to sell when others are avidly buying requires the greatest fortitude and pays the greatest ultimate rewards."-Sir John TempletonCalled the "greatest stock picker of the century" by Money magazine, legendary fund manager Sir John Templeton is revered as one of the world's premiere value investors, widely known for pioneering global investing and out-performing the stock market over a five-decade span. Investing the Templeton Way provides a never-before-seen glimpse into Sir John's timeless principles and methods.Beginning with a review of the methods behind Sir John's proven investment selection process, Investing the Templeton Way provides historical examples of his most successful trades and explains how today's investors can apply Sir John's winning approaches to their own portfolios. Detailing his most well-known principle investing at the point of maximum pessimism- this book outlines the techniques Sir John has used throughout his career to identify such points and capitalize on them.Among the lessons to be learned:Discover how to keep a cool head when other investors overreact to bad newsBecome a bargain stock hunter like Sir John-buy the stocks emotional sellers wish to unload and sell them what they are desperate to buySearch worldwide to expand your bargain inventoryProtect your portfolio from yourself through diversificationRely on quantitative versus qualitative reasoning when it comes to selecting stocksAdopt a virtuous investment strategy that will endure in all market conditions;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8J79CK12PR3-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8J79CK12PR3-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8J79CK12PR3-9f17d924daed1b-570-420-1;9780071545631;0;50.54;1;pc;11;;;;08L0DVCQQAO8;Besame Mucho;11.12;https://www.dodax.de/de-de/dp/8L0DVCQQAO8/;Musik / New Age;;;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8L0DVCQQAO8-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8L0DVCQQAO8-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8L0DVCQQAO8-9f17d924daed1b-570-420-1;9007686000295;0;11.12;1;pc;11;;;;08LRLTOV3B9D;Babydecke "Wal/Streifen" filz 70/90cm;18.14;https://www.dodax.de/de-de/dp/8LRLTOV3B9D/;Büro & Schule / Sonstiges;;;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8LRLTOV3B9D-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8LRLTOV3B9D-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8LRLTOV3B9D-9f17d924daed1b-570-420-1;9007213168719;0;18.14;1;pc;11;;;;08MO83F1P928;A History of Europe in the Modern World;63.45;https://www.dodax.de/de-de/dp/8MO83F1P928/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Geschichte / Allgemeines & Lexika;As the new title reflects, Palmer's A History of Europe in the Modern World maintains its well-established historical authority, while focusing more specifically on Europe's prominent role in modern global exchanges, nation building, transnational commercial systems, colonial empires, and cultural transitions. Combining concise accounts of specific nations and national differences with a wide-ranging, comparative analysis of international events, this updated edition of a classic text carefully examines the whole modern history of Europeans and their perpetually changing societies.;As the new title reflects, Palmer's A History of Europe in the Modern World maintains its well-established historical authority, while focusing more specifically on Europe's prominent role in modern global exchanges, nation building, transnational commercial systems, colonial empires, and cultural transitions. Combining concise accounts of specific nations and national differences with a wide-ranging, comparative analysis of international events, this updated edition of a classic text carefully examines the whole modern history of Europeans and their perpetually changing societies.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MO83F1P928-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MO83F1P928-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MO83F1P928-9f17d924daed1b-570-420-1;9780071315562;0;63.45;1;pc;11;;;;08MV0LV3UGHP;Samsung SyncMaster LU28E85 28" UHD;437.97;https://www.dodax.de/de-de/dp/8MV0LV3UGHP/;Elektronik / Computer / Monitore ;Entdecken Sie die Details beeindruckender UHD-Bildqualität Der Samsung UE850 UHD-Monitor bietet eine beeindruckende Ultra HD-Bildqualität, die sich perfekt für verschiedenste professionelle Anwendungen eignet. Kreative wie analytische Aufgaben profitieren von den hervorragenden hochauflösenden Bildern, die durch verblüffende 8 Millionen Pixel noch verstärkt werden und so noch mehr Details preisgeben. Die Bilder werden in einer Auflösung geliefert, die vier Mal so hoch ist wie bei Full HD, und sorgen für eine zuvor unterreichte Bildschirmschärfe am Arbeitsplatz. Mit der Schärfe von Ultra High Definition am Arbeitsplatz erreichen Sie mehr Komfort und höhere Produktivität. Erleben Sie Milliarden von unglaublich leuchtenden Farben und die höchste Helligkeitsstufe - 1 Milliarde Farben: Mit 64 Mal mehr Farben wie bei herkömmlichen Monitoren werden die Bilder derart detailgetreu, exakt und natürlich, dass es Ihnen den Atem verschlagen wird. - Höchste Helligkeitsstufe: Die höchste Helligkeit von 370 cd/m² macht die Bilder plastischer und gestochen scharf. Leistungsstarke Multitasking-Funktionen für maximale Produktivität - PBP: Mithilfe von Picture-by-Picture können Sie zwei verschiedene Eingangsquellen auf einem Bildschirm darstellen und dabei die Bildqualität des Originals beibehalten. - PIP 2.0: Führen Sie Multitasking durch, während Sie sich verschiedenste Inhalte ansehen. Dank Unterstützung von noch mehr Eingängen für Picture-in-Picture 2.0 ist das jetzt möglich. Ändern Sie die Größe des zweiten Bildes auf bis zu 25% des Bildschirms und positionieren Sie es dort, wo Sie möchten. Selbst die Soundeinstellungen können mit Leichtigkeit kontrolliert werden. Ein professioneller ergonomischer Monitor für wirklich professionelle Anforderungen - HAS-Fuß: Ein ergonomisch konstruierter HAS-Fuß (Height Adjustable Stand, höhenverstellbarer Fuß) ermöglicht eine flexible Einstellung der Höhe bis zu 130 mm. - 90° Pivot-Funktion und Automatische OSD-Drehung: Ändern Sie die Ausrichtung des Monitors mithilfe der 90°-Pivot-Funktion von Querformat auf Hochformat. Wenn der Bildschirm gedreht wird passt die automatische OSD-Drehung den Bildschirmtext (OSD) an den Bildschirm an. - Tilt-Funktion: Neigen Sie den Bildschirm sanft und problemlos um 20° nach vorn oder 5° nach hinten und genießen Sie den vollen Bildkomfort. - Premium-Design: Mit Premium-Titangehäuse in Silber/Schwarz Metallic in raffinierter matter Ausführung. Angenehm für die Augen und das komfortabelste Seherlebnis aller Zeiten - Eye Saver-Modus: Im Gegensatz zu anderen Farben, die von Bildschirmen ausgestrahlt werden, wirken blaue Lichtwellenlängen stimulierend auf die Netzhaut, wodurch die Augen ermüden. Der Eye Saver-Modus optimiert den Bildkomfort, indem die Ausgabe von blauem Licht durch Tastendruck auf intelligente Weise verringert wird. - Flicker Free: Die Flicker Free-Technologie verringert das Flimmern von Bildschirmen und sorgt für ein angenehmeres Seherlebnis. Tauchen Sie in eine neue Unterhaltungsdimension ein und erleben Sie ungeahnten Komfort - AMD FreeSync: Das Bildschirmaktualisierungsverhältnis wird dynamisch mit der Frame-Rate Ihrer Inhalte synchronisiert und verringert somit die Eingangslatenz auf ein Minimum. Weiters wird die Bildverzerrung und das Ruckeln bei Spielen dramatisch reduziert. - Verbesserte HDMI-Unterstützung: Dank verbessertem HDMI, das UHD-Auflösungen mit einem Aktualisierungsverhältnis von 60 Hz unterstützt, werden 4K-Inhalte problemlos ohne Verzögerung wiedergegeben, selbst wenn AV-Geräte angeschlossen sind. - Spielmodus: Passen Sie die Einstellungen Ihres Monitors mithilfe des On-Screen-Displays im Nu an und erleben Sie eine optimierte Spielerfahrung. Im Spielmodus wird die Helligkeit des Bildes verringert, damit Sie die gesamte Action plastisch mitbekommen. - Schnelle Reaktionszeit von 1 ms: Sehen Sie selbst die schnellsten Bewegungen auf dem Bildschirm scharf und ohne Bewegungsunschärfe, Flackern oder Schatten.;Entdecken Sie die Details beeindruckender UHD-Bildqualität Der Samsung UE850 UHD-Monitor bietet eine beeindruckende Ultra HD-Bildqualität, die sich perfekt für verschiedenste professionelle Anwendungen eignet. Kreative wie analytische Aufgaben profitieren von den hervorragenden hochauflösenden Bildern, die durch verblüffende 8 Millionen Pixel noch verstärkt werden und so noch mehr Details preisgeben. Die Bilder werden in einer Auflösung geliefert, die vier Mal so hoch ist wie bei Full HD, und sorgen für eine zuvor unterreichte Bildschirmschärfe am Arbeitsplatz. Mit der Schärfe von Ultra High Definition am Arbeitsplatz erreichen Sie mehr Komfort und höhere Produktivität. Erleben Sie Milliarden von unglaublich leuchtenden Farben und die höchste Helligkeitsstufe - 1 Milliarde Farben: Mit 64 Mal mehr Farben wie bei herkömmlichen Monitoren werden die Bilder derart detailgetreu, exakt und natürlich, dass es Ihnen den Atem verschlagen wird. - Höchste Helligkeitsstufe: Die höchste Helligkeit von 370 cd/m² macht die Bilder plastischer und gestochen scharf. Leistungsstarke Multitasking-Funktionen für maximale Produktivität - PBP: Mithilfe von Picture-by-Picture können Sie zwei verschiedene Eingangsquellen auf einem Bildschirm darstellen und dabei die Bildqualität des Originals beibehalten. - PIP 2.0: Führen Sie Multitasking durch, während Sie sich verschiedenste Inhalte ansehen. Dank Unterstützung von noch mehr Eingängen für Picture-in-Picture 2.0 ist das jetzt möglich. Ändern Sie die Größe des zweiten Bildes auf bis zu 25% des Bildschirms und positionieren Sie es dort, wo Sie möchten. Selbst die Soundeinstellungen können mit Leichtigkeit kontrolliert werden. Ein professioneller ergonomischer Monitor für wirklich professionelle Anforderungen - HAS-Fuß: Ein ergonomisch konstruierter HAS-Fuß (Height Adjustable Stand, höhenverstellbarer Fuß) ermöglicht eine flexible Einstellung der Höhe bis zu 130 mm. - 90° Pivot-Funktion und Automatische OSD-Drehung: Ändern Sie die Ausrichtung des Monitors mithilfe der 90°-Pivot-Funktion von Querformat auf Hochformat. Wenn der Bildschirm gedreht wird passt die automatische OSD-Drehung den Bildschirmtext (OSD) an den Bildschirm an. - Tilt-Funktion: Neigen Sie den Bildschirm sanft und problemlos um 20° nach vorn oder 5° nach hinten und genießen Sie den vollen Bildkomfort. - Premium-Design: Mit Premium-Titangehäuse in Silber/Schwarz Metallic in raffinierter matter Ausführung. Angenehm für die Augen und das komfortabelste Seherlebnis aller Zeiten - Eye Saver-Modus: Im Gegensatz zu anderen Farben, die von Bildschirmen ausgestrahlt werden, wirken blaue Lichtwellenlängen stimulierend auf die Netzhaut, wodurch die Augen ermüden. Der Eye Saver-Modus optimiert den Bildkomfort, indem die Ausgabe von blauem Licht durch Tastendruck auf intelligente Weise verringert wird. - Flicker Free: Die Flicker Free-Technologie verringert das Flimmern von Bildschirmen und sorgt für ein angenehmeres Seherlebnis. Tauchen Sie in eine neue Unterhaltungsdimension ein und erleben Sie ungeahnten Komfort - AMD FreeSync: Das Bildschirmaktualisierungsverhältnis wird dynamisch mit der Frame-Rate Ihrer Inhalte synchronisiert und verringert somit die Eingangslatenz auf ein Minimum. Weiters wird die Bildverzerrung und das Ruckeln bei Spielen dramatisch reduziert. - Verbesserte HDMI-Unterstützung: Dank verbessertem HDMI, das UHD-Auflösungen mit einem Aktualisierungsverhältnis von 60 Hz unterstützt, werden 4K-Inhalte problemlos ohne Verzögerung wiedergegeben, selbst wenn AV-Geräte angeschlossen sind. - Spielmodus: Passen Sie die Einstellungen Ihres Monitors mithilfe des On-Screen-Displays im Nu an und erleben Sie eine optimierte Spielerfahrung. Im Spielmodus wird die Helligkeit des Bildes verringert, damit Sie die gesamte Action plastisch mitbekommen. - Schnelle Reaktionszeit von 1 ms: Sehen Sie selbst die schnellsten Bewegungen auf dem Bildschirm scharf und ohne Bewegungsunschärfe, Flackern oder Schatten.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MV0LV3UGHP-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MV0LV3UGHP-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MV0LV3UGHP-9f17d924daed1b-570-420-1;8806086934381;0;437.97;1;pc;11;;;;08OU2HA02NVO;Star Wars Stormtroopers;33.66;https://www.dodax.de/de-de/dp/8OU2HA02NVO/;Bücher / Schule & Lernen / Sonstiges;Introduced in Star Wars (1977), the Imperial Stormtroopers serve as the army of the Galactic Empire, establishing Imperial authority and putting down any revolts. These instantly recognizable, white-clad troopers have become a universal symbol of Star Wars. Underscoring the popularity of the Stormtrooper, an Imperial Stormtrooper helmet from The Empire Strikes Back recently sold at auction for $120,00.00. Just in time for the release of the new film, Star Wars: The Last Jedi, Star
ID: 12363479
Design Thinking ab 22.49 € als Taschenbuch: Understanding How Designers Think and Work. Aus dem Bereich: Bücher, Kunst & Musik, Medien > Bücher, Bloomsbury Academic
EAN (ISBN-13): 9781847886361
ISBN (ISBN-10): 1847886361
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ISBN/EAN: 9781847886361
1-84788-636-1, 978-1-84788-636-1
"The Textile Reader", von "Jessica Hemmings (Editor)" (9781847886354)
"Design Thinking", von "Nigel Cross" (9781847886378)
"The Textile Reader", von "Jessica Hemmings, Jessica Hemmings" (9781847886347)
"Hollywood Blockbusters", von "David Sutton" (9781847886392)
"Global Denim", von "Daniel Miller" (9781847886323)
"Mobile Communications", von "Nicola Green; Leslie Haddon" (9781847886408) | de |
q-de-1291 | Wünsche aus der Lesergemeinde erhalten werden - vielen Dank dafür. Es ist schön zu wissen, dass meine Wochenmails Anklang finden und Menschen erreichen. | Wochenmails 2002 - TransSisters
Wochenmails 2002
ich hoffe schon, dass Ihr die Mona Lisa Sendung der vergangenen Woche und den kurzen Bericht über mich als Wochenmail gewertet habt, ich hätte ohnehin nichts Richtiges zustande gebracht, viel zu groß war die Aufregung, wie der Beitrag über mich den nun ausfallen würde. Ich hatte im Vorfeld nicht im Geringsten geahnt, dass die Spannung so lange anhalten würde. Drei Tage vor dem Dreh und dann noch die ganze Woche bis zur Ausstrahlung hatte ich (um es ganz vorsichtig auszudrücken) ziemlich unruhige Nächte – die Tage waren wegen der beruflichen Anspannung Gott sei Dank erträglicher. Die ständigen Gedanken im Vorfeld, wie ich wohl auf welche Frage antworten würde, wurden dann durch die Fragestellungen ersetzt, ob ich denn halbwegs erträglich rübergekommen bin, ob das Material letztlich ein realistisches Bild von mir hergibt und wie denn nun die Reaktion meiner Umwelt ausfallen würde. Nun, der Deal war gemacht, ich wollte ihn auch nicht wieder Rückgängig machen und habe mich mental auf die unterschiedlichste Reaktionen vorbereitet und Vorkehrungen getroffen ausgewählte absehbare Reaktionen auszuschließen. Dazu gehörte die gezielte Information einiger meiner engsten Kollegen (sie sollten es von mir erfahren und nicht zufällig vor der Glotze) und ein absolutes Fernsehverbot für meine liebe Mutti. Und weil sie die Mutti ist, hört sie natürlich nicht auf meine Verbote, verbot ja früher selbst, musste also mit einer kleinen List vom möglichen sonntäglichen Kaffeetrinken vor dem Fernseher abgehalten werden. Und so musste mein großer Bruder just am Tage und in der Stunde meines öffentlichen Outings endlich mal die neuesten Urlaubsbilder vorführen – da ist natürlich keine Zeit zum fernsehen. Sicher, sie hätte noch immer über andere Zufälle davon erfahren können, doch dann hätte ich die Chance erst zu Reden und dann das Video vorzuführen. Ich bin mir im Nachhinein nicht sicher, ob ich wirklich wollte dass es funktionierte und jetzt doch ganz zufrieden, dass es geklappt hat. Soll sie ihr Bild von ihrem Sohn behalten, ich gönne es ihr. Zu tief müssten wir beide in längst vergangene und verdrängte Welten eintauchen, zu viele Zusammenhänge müsste ich erklären, die ich nicht schlüssig erklären kann und zu sehr liebe ich sie, um dauerhaftes Unverständnis zu hinterlassen.
Die Sendung selbst habe ich im Kreise einiger Freundinnen und Freunde gesehen, allein wollte ich in diesen Augenblicken nicht sein. Ja und dann ging’s einfach los, ganz am Anfang der Sendung, nach 7 oder 8 Minuten war’s mit mir auch schon vorbei und das Thema wurde noch einmal in einem Interview mit der mir ganz gut bekannten Charis Berger vertieft. Ich hatte ein insgesamt gutes Gefühl und wollte sehen, wie die Sendung das Thema abrundet. Doch keine Spur davon, das Telefon kam immer wieder dazwischen. De erste und für mich wohl wichtigste Anruf kam von einer meiner Töchter, die zufällig auf den Vorspann gestoßen ist und sofort die über Deutschland versprengte Familie informiert hat. „Pappi ich habe gerade den Beitrag über dich gesehen .... ich finde das toll ....du hattest das ja erzählt ... bisher nie thematisiert ... wir müssen endlich mal näher darüber reden“. Was soll ich sagen? Selbst wenn sich kurz darauf der Boden geöffnet hätte und ich für immer darin verschwunden wäre, die Sache hat sich allein dafür gelohnt. Kurz darauf hat sich meine Exfrau und Mutter meiner Kinder gemeldet, immerhin grundsätzliche Anerkennung signalisiert, natürlich das berühmte Haar in der Suppe gefunden und doch haben wir uns gleich auf ein gemeinsames freundschaftliches Abendessen verabredet. Ich weiß nicht mehr genau, wie der Abend weiter verlaufen ist, doch irgendwann war ich dann allein mit einer Videokassette, meinen Bildern meinen Worten und fremden Kommentaren. Noch am gleichen Abend gab’s so einige Anrufe von Freunden und Bekannten und natürlich etliche anerkennende Mails aus der Trans-Gemeinde. Ich wurde aber auch von mir bekannten Leuten, die nun gar nichts mit unserer Leidenschaft am Hut haben, mit Anerkennung überhäuft An dieser Stelle also mein aufrichtiger Dank an alle, die mich angerufen und auch geschrieben haben – ich fühle mich wirklich geehrt. Ja, und damit hat es sich mit den mir bekannten Reaktionen auch schon erledigt. Ich vermute zwar, dass bei dem einen oder anderen meiner Auftraggeber der Fernsehbeitrag bekannt ist, doch wirkliche Reaktionen darauf gab es nicht, weder positiv noch negativ. Warum eigentlich auch, es ist doch nichts weltbewegendes passiert. Interessant vielleicht, dass sich die Zugriffszahlen auf die Homepage der TransSisters für einige Tage fast verdreifacht haben. Ich habe es noch nicht überprüft, doch ich vermute, dass viele dieser Besucher über einen entsprechenden Link auf der Mona-Lisa-Seite des ZDF dahin gelangt sind – ein kleiner wohltuender Erfolg am Rande des Geschehens.
Mal abgesehen von dem persönlichen Lob (das natürlich sehr gut tut) hat sich in der Außenwirkung des Beitrages insgesamt gezeigt, dass es offensichtlich gelungen ist, das Thema Trans auch mal ganz unspektakulär darzustellen und als mögliches Lebenskonzept anzusprechen. Ich, aus meiner Sicht, hatte mir im Vorfeld genau eine solche Botschaft erhofft. Sicher, die Zusammenhänge, Freuden und Nöte sind viel komplizierter, als man (frau) in einem solchen Beitrag darstellen kann und hätten die wohl eher unbedarften ZuschauerInnen vermutlich auch überfordert. Doch aus meiner Sicht ist ein erster Schritt getan und dafür habe ich mich zwischenzeitlich noch einmal bei der Redakteurin, Helga Ettenhuber, und natürlich der Redaktion von ML bedankt. Ich hoffe schon, dass sich „Mona Lisa“ dieses Themas noch einmal annimmt, oder vielleicht das ZDF irgendwann bereit ist, das Phänomen „Trans“ etwas ausführlicher aufzuarbeiten. Mit meiner Unterstützung können die Macher in jedem Fall rechnen.
Ursprünglich wollte ich hier noch darüber berichten, wie ich mich in besagtem Beitrag selbst gesehen habe, denn es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob man in den Spiegel schaut, oder sich selbst auf der Mattscheibe agieren sieht, doch das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte und vielleicht eine eigene Wochenmail wert und davon soll es ja noch einige geben......
nun ist es doch passiert. Ich hatte gelegentlich schon berichtet, dass in mehr oder weniger großen Abständen auch bei mir mal eine Anfrage für eine bildliche Darstellung meiner Person in dem einen oder anderen Fernsehsender eingeht. Ihr kennt sicher alle diese Talk-Sendungen, die keiner sieht und über die doch jeder bescheid weiß. Zumeist sind meine Kontakte dorthin schon bei einer Nachfrage nach dem Konzept des Beitrages abgebrochen.
Und nun meldet sich in der vergangenen Woche eine Redakteurin der Sendung „Mona Lisa“ vom ZDF bei mir mit einer ausführlichen Mail und wird zudem nicht müde, mir Ihre konzeptionellen Vorstellungen in langen Telefonaten zu erläutern. Ich will’s kurz machen. Am Samstag war den ganzen Tag ein Fernsehteam bei mir. Wir haben mindestens 4 Stunden Filmmaterial gedreht, beim Einkaufen, im Park, auf der Straße, im Auto, zu Hause im Interview, vor dem Kleiderschrank, beim Schminken und beim abendlichen Ausgehen und Treffen mit einigen meiner Freundinnen. Thema war das „Rollenwechsel“ zwischen Mann und Frau mit all seinen Hintergründen und Zusammenhängen.
Ich hätte vorher nicht geglaubt, wie stressig so ein Tag sein kann. Für mich waren das 12 Stunden volle Konzentration, jedes Detail hatte ich im Auge, nichts wollte ich dem Zufall überlassen. Ständig war da die Angst vor einer eventuellen Fehldeutung meines Redens und Tun’s. Auf der anderen Seite war da der Wille, endlich einmal aus meiner Sicht zu vermitteln, dass Transgender feinfühlige und alltäglich Menschen sind, weitab von jedem Stigma psychischer Erkrankung oder gar Perversion. Es war schon ein manchmal schmerzhafter Spagat zwischen diesen beiden Positionen. Wie weit persönlich öffnen um wirklich Befindlichkeiten mitzuteilen und wo einfach nur grundsätzliche Lebenshaltung zeigen um den (vermutlich) unbedarften Zuschauer nicht zu überfordern? Fernsehleute wären nicht Fernsehleute, wenn sie nicht alles versuchten um auch die letzte Information aus ihren Protagonisten (so heiß der Hauptdarsteller im Frensehdeutsch) herauszukitzeln. Schlussendlich habe ich dann doch mehr von mir preisgegeben, als ich vorher für möglich hielt. Und doch habe ich auch im Nachgang das Gefühl zu keinem Zeitpunkt übervorteilt gewesen zu sein. Selbst mein bisher als geheim gehandeltes „erstes eigenes Kleid“ (Ihr erinnert Euch an die Geschichte?) habe ich aus dem Schrank geangelt und dann so ganz nebenbei einen kleinen privaten „Schminkkurs“ für Frauen und solche, die es gern wären veranstaltet. Und doch für gelegentlich im Fernsehen bedienten Voyeurismus war kein Platz.
Bei allem Termindruck und allem Stress, wir hatten eine Menge Spaß miteinander – eine interessante Erfahrung war es für mich allemal. Wer also am kommenden Sonntag (den 3.2.02) nichts besseres vor hat, mich mal in männlicher und weiblicher Rolle sehen will, dazu noch mein erstes Kleid, und zudem rausbekommen will, was das ZDF in 6 Minuten aus meinen Euch zur genüge bekannten Ansichten macht, der sollte sich die „Mona-Lisa“ – Sendung (ich glaube ab 18:15 Uhr) mal anschauen.
Genau das Anschauen ist noch immer ein wenig mein Problem. Meine Worte konnte ich kontrollieren und gelegentlich auch kommentieren oder gar korrigieren. Doch Bilder haben ihre eigene Sprache und hinzu kommt, dass der Betrachter diese Sprache nicht unbedingt verstehen muss. Zudem hängt für die gesamte Darstellung auch vieles vom Schnitt und den dazu gehörigen Kommentaren ab. Wird zum Schluss die vermittelte Message noch immer meine Message sein? Nun kann mir das ja auch egal sein. Nichts ist wohl uninteressanter als die Nachricht vom vergangenen Tag und bei den meisten ZuschauerInnen wird wohl nicht mehr als ein Gefühl, maximal ein „Aha“ übrig bleiben. Angesichts der Verbreitung der Sendung muss ich aber davon ausgehen, dass der Beitrag auch von Leuten gesehen wird, denen ich mich bisher nicht so privat geöffnet habe. Dazu besteht ja auch nicht immer Veranlassung und schon gar nicht im Berufsleben. Doch der weitere Umgang mit diesen Menschen hängt für mich von eben dieser, meiner Message ab. Gehen wir weiter ganz normal miteinander um, entsteht zusätzlicher Erklärungsbedarf oder werden Beziehungen sogar dauerhaft gestört? Ich weiß, diese Entwicklung hat keiner der beteiligten Macher wirklich in der Hand, doch ein paar Sorgen habe ich schon.....
Nun könnt Ihr mich natürlich fragen „warum hast Du es dann gemacht?“ Für mich war es einfach an der Zeit, die Gelegenheit selbst beim Schopf zu fassen. Gerade hatte ich mich über einen wenig gelungenen Radiobeitrag zum Berliner Transgender Netzwerk geärgert und festgestellt, dass es ja irgendwo an mir lag, keinen Einfluss genommen zu haben. Dann erreichte uns alle die Nachricht, dass die Bremer Polizei den Täter für ein scheußliches Verbrechen an einem kleinen Mädchen, wegen einiger aufgefundener Wäschestücke, im Bereich der „transvestitischen Fetischisten“ vermutet und nun in ihrem Fahndungsaufruf nach Personen mit „fetischistischen Neigungen“ sucht. Ich erspare mir dazu jedes Gleichnis, wonach sie wohl suchen würden, wenn anstelle alter Badeanzüge etwa die Kopfbedeckung eines religiösen Juden oder gar ein Paar Langlaufskier gefunden wären.... Nicht die Schlussfolgerung auf eine bestimmte Neigung des Täters macht mir Sorgen, die ist wohl berechtigt, es ist die pauschalisierende Message an die Bevölkerung – Transvestiten und Fetischisten sind pervers und damit zugleich potentielle Kinderschänder!
Oh nein, auch wenn es nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein sein sollte, ich hatte es für einen Tag selbst in der Hand klarzustellen, wer wir wirklich sind und ich konnte die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Für mich hat sich der Einsatz schon heute gelohnt und wir werden nächsten Sonntag sehen, ob es funktioniert hat.
In jedem Fall gibt es dann wieder eine ganze Menge zu berichten.
Seid also bis dahin ganz lieb gegrüßt
Ihr habt es sicher schon gemerkt, die Wochenmail heute mal wieder mit einem Tag Verspätung. Zu viele andere Dinge waren am Sonntag noch zu erledigen und zu bedenken. Ich hatte nicht die Ruhe für meine wöchentliche Betrachtung.
Der Trubel um den Jahreswechsel ist nun (endlich) vorbei und die vergangene Woche war angefüllt mit Arbeit und all den bekannten alltäglichen Dingen. Dazu gehörte endlich auch mal wieder ein „sportlicher Abend“ – ich gehe einmal in der Woche mit einigen FreundInnnen Squash spielen. Das hat sich schon vor gut einem Jahr ergeben und mit einigen kleinen Unterbrechungen haben wir bisher auch durchgehalten. Sport, wird manche(r ) sagen, was ist schon dabei? Ein wenig in die Jahre gekommen, bin ich nicht gerade ein sportlicher Typ und finde trotzdem Vergnügen daran, einen kleinen Ball mit aller Kraft an eine Wand zu donnern, ganz in der Hoffnung, dass eben dieser wieder zurück springt und mein Mitspieler die Möglichkeit hat Gleiches zu tun. Es ist ein wirklich schnelles Spiel, ich komme ganz schön ins Schwitzen und so manches mal laufe ich, mehr oder weniger verwundert, den vielen winzigen Sternen vor meinen Augen hinterher. Warum tue ich mir das an? Nun, ganz bestimmt nicht, weil die Höhen sportlichen Ruhmes erklimmen will und die Hoffnung auf diese Weise das leider immer noch hartnäckige „Bäuchlein“ los zu werden, habe ich schon längst aufgegeben. Zwei Dinge sind mir bei dieser Aktion wirklich wichtig. Zunächst einmal habe ich beim Spielen wegen der unvermeidlichen Anstrengung den Kopf wirklich fei, keine Zeit über die kleinen und großen Probleme des Lebens nachzudenken – ein wirklich herrliches Gefühl (!). Am wichtigsten ist mir jedoch die soziale Komponente dieser Stunden. Es ist die gemeinsame Erlebniswelt, die weit über den ursprünglichen Ansatz des Trans-Seins hinaus geht. Mitten im Alltag, haben wir uns eine Gelegenheit für gemeinsames Erleben und Kommunikation geschaffen und nicht selten reden wir beim unvermeidlichen abschließenden „keinen Snack und ein Bier dazu“ über die ganz keinen Freuden und Nöte, nehmen Anteil am Leben des Einzelnen. Das gegenseitige Bemühen um einander und die daraus entspringende Vertrautheit machen für mich den eigentlichen Wert dieser Runde aus. Ohne viel Aufwand, für kleines Geld und einzig durch Zuwendung ein regelmäßig schöner Abend.
Ich komme darauf, weil sich gerade auch in meinem Leben (neben dem Leben) noch zu oft künstlich erzeugte Höhepunkte befinden. Sicher, auch diese „High lights“ machen das Leben erst richtig bunt, sind Meilensteine und Erinnerungspunkte für spätere Draufsichten. Und genau so sicher braucht jeder Mensch Ereignisse, die sich sichtlich vom Alltag abheben. Doch das ist hier nicht gemeint.
Ich will das mal am eigenen Beispiel entwickeln. Auch vor meinen Eintritt in das Trans-Dasein, vor über drei Jahren, war ich ein aktiver Mensch. Ich hab mich mit Freunden getroffen, gelegentlich gab’s auch aufregende Partys, ich war im Kino, auch mal im Theater und dazu kamen noch die Freuden und Pflichten des Familienvaters. Viele dieser Aktivitäten gerieten in eine teilweise unerträgliche Routine und Trans sein konnte ich zudem auch nicht.
Doch dann kam der Tag Null – ich habe ja gelegentlich schon davon berichtet. Neues Terrain wurde erobert, ich erinnere mich noch genau an meine Aufbruchsstimmung – endlich befreit von bürgerlichen Klammern. Keine Bar und kein einschlägiges Event war wirklich sicher vor uns. Für etliche Monate war das Leben eine einzige Party. Ein Höhepunkt jagte den anderen und wenn in der Stadt mal nichts Besonderes los war, dann haben wir uns diese Höhepunkte selbst geschaffen. Jede in unserem transsisterlichen Umfeld brauchte jede sich bietende Möglichkeit des persönlichen Ausdrucks, wie die Luft zum atmen. Jede war mit jedem Gutfreund, das verbindende Element war die grundsätzlich gemeinsame Interessenlage. Die aktiven Transmenschen unter uns können diese Situation sicher auch am eigenen Erleben nachvollziehen, eine durchaus übliche und wohl auch notwendige Phase.
Für mich und einen erheblichen Teil meines Umfeldes hat es ungefähr ein Jahr (oder gar länger) gedauert, bis diese Euphorie in ein wenig Sprachlosigkeit über das Manko an wirklich tiefer sozialer Bindung umschlug. Und gemeint ist hier nicht unbedingt eine mögliche partnerschaftliche Beziehung. Kein noch so schönes Kleid, keine noch so aufwändige und rauschende Party (in eben diesem Kleid) kann auf Dauer wirklich alltagstaugliche soziale Beziehungen ersetzen. Und so hat sich auch die Struktur unseres Beisammenseins geändert. Die Begegnungen wurden individueller und weniger ausschweifend. Wir haben einen offenen Stammtisch geschaffen und sind damit auch offen für neue Kontakte und Impulse. Die einen spielen ganz nebenher Squash, andere tanzen Tango und so manches mal hilft man (frau) sich gegenseitig bei privaten oder beruflichen Problemen. Selbst Party ist nicht mehr bloße Ausgelassenheit, vielmehr Nachdenken über Inhalte und gemeinsame Aktion.
Dennoch: Am Ende einer jeden Party wird das gleißende Licht der Scheinwerfer, unter denen wir uns tummeln, immer von Irgendjemand ausgeschaltet. Und um im Bild zu bleiben: So Manche(r) hat aber auch den Wert einer zart flackernden Kerze neu schätzen gelernt und sorgt sich gern, dass sie nicht ausgeht und rechtzeitig ersetzt wird. Das macht zwar gelegentlich Mühe, ist aber lohnenswerter allemal.
Viele liebe Grüße, bis zur nächsten Woche
ein wirklich relaxtes Wochenende. Nach den Aufregungen der Feiertage und den Wiedereinstieg in den Berufsalltag, hab ich mir mal nichts wirklich Wichtiges für das Wochenende vorgenommen, einfach nur vor mich hin gefummelt, ein wenig gelesen, in der Post gekramt und beantwortet, ja sogar ferngesehen. Gerade mal am Samstagabend war ich aus – eine gute Freundin hat ihren „zweiten“ Geburtstag gefeiert – ich komme noch mal darauf zurück.
So um den Jahreswechsel habe ich über eine Zuschrift berichtet in der (ich nenne sie mal) J. über ihr erstes Ausgeherlebnis in weiblichem Outfit berichtet. Die Geschichte ist so spannend, dass ich sie gut verwahrt und schon mehrere male darin gelesen habe. J. nutzt die „günstige Gelegenheit“ einer geschäftlichen Reise in eine ferne Stadt, sich letzte notwendige Utensilien zuzulegen, stiehlt sich zu später Stunde aus dem Hotel um für eine kurze Zeit lang in weiblichem Outfit durch die Stadt zu schlendern. Vermutlich kaum etwas an ihr ist wirklich perfekt und doch sie tut es, muss es einfach tun. In den Straßen die unterschiedlichsten Begegnungen mit PassantInnen und gelegentliches Erkanntwerden. Erkannt als was? Ein Mann in Frauenkleidern! Sie ist unsicher, hat Angst vor eben diesem Erkanntwerden und der Preisgabe der Lächerlichkeit und läuft doch immer weiter. Eine ganze Stunde lang ganz allein in einer fremden Stadt. Dann schnell über die Garage in Hotel.... Ihr abschließendes Resümee: „Ich bin so froh und stolz, dass ich mich getraut habe! Was für ein phantastisches Abenteuer!“
Mit ähnlichen Geschichten kann so manche von uns aufwarten, aufgeschrieben bestimmt auch ähnlich spannend. Das erinnert mich an meinen ersten wirklichen, noch viel bescheideneren „Out – door - Versuch“. Es ist schon einige Jahre her, da war ich im Rahmen eines Projektes fast jeden Monat für ein paar Tage geschäftlich auf einer der beliebten deutschen Urlaubsinseln. Die Insel ist besonders in den kalten Jahreszeiten an einigen Stellen fast menschenleer. Ich wollte wissen, wie es sich ohne lange Hose, nur mit Strümpfen und einem Rock fühlt. Ein Rock war relativ schnell und einfach in einem second Hand - Geschäft erstanden. Und dann kam sie, die Nacht der Nächte. Ich ging am Strand spazieren, fast komplett gekleidet, wie eine Frau - zumindest habe ich mich so gefühlt. Ich werde dieses Gefühl nie vergessen. Der Wind blies leise und mein Rock umspielte die bestrumpften Beine. Es war lausig kalt und mir war warm, so angenehm, wie nie zuvor. Tauchte am Horizont doch der eine oder andere Spaziergänger auf, habe ich mich verschämt in die Dünen geflüchtet und mit klopfendem Herz eine neue „günstige Gelegenheit“ für mein Treiben abgepasst. Oh, ich war lange nicht so mutig wie J.! Und doch, in dieser Nacht hatte ich eine unsichtbare Grenze überschritten. Ich fühlte es ganz tief in mir und hatte noch Tage danach dieses Hochgefühl, aber auch etliche nicht definierte Ängste – es würde wohl kein Zurück mehr geben.
Es ist wahrlich eine unsichtbare Tür, die ein wirklicher Trans wohl irgendwann durchschreitet und geht ER durch, dann kann SIE noch hören, wie sie zuschlägt. Jede(r ) von uns kennt diese Situation und all die Versuche zurückzukehren („ich schmeiß die Klamotten weg und kehre ins normale Leben zurück“) sind von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Die Frage ist dann nur, wohin frau weiter geht und wie schnell sie geht. J. hat den Schritt durch diese imaginäre Tür gewagt und ich habe ihr dazu in meiner Antwortmail geraten „Genieße jeden Schritt, denn wenn Du ihn gegangen bist, liegt er hinter Dir.....“. Ich meine, eine neue spannende Welt tut sich uns auf in der und mit der wir ganz behutsam umgehen sollten. Und ich weiß inzwischen, dass es noch mehr solcher Türen gibt, durch die eine Rückkehr kaum möglich ist.
Mit jedem Schritt geben wir unserer eigenen Persönlichkeit einen neuen Rahmen der Entfaltung und verändern uns selbst damit – ganz egal ob individuell gewollt oder nicht. Mit diesen eigenen Veränderungen zu leben ist nicht immer einfach. Und doch, (und es fällt mir noch immer schwer es wirklich anzuerkennen), der Weg ist das Ziel. Es geht nicht hauptsächlich darum, einen „Fummel“ zu tragen, „ganz“ oder „wie“ Frau zu sein – das ist die Oberfläche. Es geht um die Entfaltung des Wesens eines jeden von uns, wenn Ihr so wollt um eine der ältesten philosophischen Fragen überhaupt, nämlich dem Verhältnis von Inhalt und Form einer einzigen Sache, eines ganz individuellen Menschen. Der Weg, der zu einer möglichen Übereinstimmung dieser Komponenten führt, hat für uns Transgender wohl einen klar definierten Anfang, eben jene erdachte Tür, doch er hat kein Ende, weil wir uns auf diesem Weg ständig selbst verändern. Warum also, sollte man nicht jeden Schritt genießen und verharren wenn es besonders schön ist? Vor jedem weiteren Schritt sollte man (frau) sich schon fragen, ob sie ihn wirklich gehen will. Und weil wir alle in einer ganz konkreten Umwelt leben, könnten hinter der nächsten Tür schon Veränderungen lauern, mit denen zu leben erst (mitunter schwer) erlernt werden muss. Auch dann ist wieder Verharren angezeigt.
Unsere Freundin S. hat also ihren zweiten „Geburtstag“ gefeiert. Ich weiß, dass auch sie schon vor viel längerer Zeit die von mir beschriebene unsichtbare Pforte durchschritten hat. Sie war schon eine ganze Weile ihren Weg gegangen und betitelt das konsequente Bekenntnis zu ihrer wunderbaren Eigenschaft (Trans zu sein) als ihren zweiten Geburtstag. Wieder eine Tür. Und von ihr selbst, nach reiflicher Überlegung, kräftig zugeschlagen. Seit ungefähr dieser Zeit kenne ich sie ganz gut und weiß, dass sie verweilte, wenn es besonders schön und einen Schritt weiter ging, wenn es Zeit dazu war. S. hat sich in dieser Zeit auch verändert, ist auf ihrem Weg zu einer für mich besonderen Persönlichkeit geworden. Schon lange nicht mehr, ein üblicher Mann und noch immer nicht eine üblich Frau – einfach nur S.
Ich verabschiede mich aus dieser für mich, auch nach mehrfachem Lesen, ein wenig verwirrend philosophischen Wochenmail und wünsche Euch allen eine behutsame und schöne Woche
da ist es nun, das Neue Jahr, wie erwartet, „gesegnet“ mit den alten Wünschen und Sorgen und natürlich neuem Mut, all die Dinge anzugehen, die das Leben möglich oder auch schöner machen. Eigentlich ist es wie zu jedem Jahreswechsel....
Auch zu dieser Gelegenheit habe wieder eine ganze Menge lieber und guter Wünsche aus der „Lesergemeinde“ erhalten - vielen Dank. Und das ist hier nicht nur so gesagt. Gelegentlich ist es schon wichtig für mich, zu erfahren, dass diese Mails gelesen werden und so manche von Euch meine Gedankengänge nachvollziehen kann. Das ist für mich, wie ein endloses Gespräch mit Menschen, die mich verstehen, die meine Sorgen und Nöte teilen, denen ich Mut machen kann und die mir selbst Mut machen.
Für die diesjährige Sylvesterparty hab ich mal wieder eines meiner schönsten Kleider rausgekramt. Seit genau drei Jahren (also mit Beginn meiner äußerlich weiblichen Erscheinungsform) lasse ich es mir nicht nehmen, den Jahreswechsel mit den Freunden zu begehen, die ich am meisten mag und die mich kennen, akzeptieren und lieben, wie ich bin. In diesem Jahr gleich noch verbunden mit einer wirklich gelungenen Einweihungsparty der neuen Wohnung unserer Freundin Regina und Frau. Ungeahnter Höhepunkt des Abends war wohl der Besuch des größten Teils der Hausnachbarn auf unserer Party. Wirklich angenehm, dass es bei den Nachbarn keine ersichtlichen Irritationen gab in eine reine „Frauenparty“ einzutauchen. Ganz im Gegenteil, wir haben alle viel gelacht, getanzt und uns prächtig amüsiert. Ganz im Nachgang wurden im Haus sogar Stimmen laut, die anregten, im Sommer mal eine kleine Hofparty mit uns zu veranstalten. Ich hatte bei all den zufälligen Begegnungen schon das Gefühl der Anerkennung und wohl auch der Hochachtung vor unserer Lebensweise – ganz nach dem Motto: Ja, diese Menschen leben, wie sie es als richtig empfinden, sie haben die Stärke es einfach zu tun. Na, bei so viel Anerkennung und Selbstverständlichkeit ist frau doch besonders charmant und ausgelassen. Und so haben wir das (gewünschte) Bild einer selbstbestimmten ausgeglichenen Gemeinde vermittelt. Eine Außendarstellung, die nach meiner Erfahrung auch ihre Probleme hat.
Bei vielen bekennenden Transgendern ist es nämlich längst nicht so, dass sie mit ihrem Bekenntnis alle wichtigen Lebensprobleme gelöst und ihren inneren Frieden gefunden haben. Ganz im Gegenteil, sie begeben sich in ihrem Innern und natürlich auch in Bezug zu ihrer Umwelt auf ein ausgesprochen unwegsames Terrain. Ohne Zweifel gehört viel Mut und menschliche Stärke dazu, in unserer Weise aus gängigen gesellschaftlichen Normen auszubrechen und den ganz persönlichen Wert der vordefinierten Geschlechterrollen neu zu bestimmen – eigene Wertmaßstäbe zu entwickeln und auch zu leben. Wären wir alle klar und rational denkende Wissenschaftler(innen), dann ließe sich sicher leicht eine logische Begründung für die Aufweichung der gesellschaftlichen Geschlechterrollen finden. Doch genau darum geht es nicht. Es geht um ganz individuelle und noch mehr komplizierte innere psychische Zustände und Abläufe, die so manchen von uns bewegen, sich eben weiblich auszudrücken. Das verrückte (und damit für die Außenwelt komplizierte) ist, dass sich dieser Ausdruck wiederum, in einem gewissen Spektrum, an einzelnen Bestandteilen der eben aufgebrochenen Geschlechterrollen orientiert. Dazu gehören neben weiblicher Kleidung, Make Up und häufig neuen Haaren auch marginale Veränderungen in unserem Verhalten und Auftreten. Verhalten und Auftreten? Ich hab’s schon oft und nicht nur an mir selbst erlebt. Mal abgesehen davon, dass frau nicht breitbeinig den Rock strapaziert und sich nicht auf den Barhocker lümmelt, wie Er es vielleicht tun würde. Gerade in der Gemeinschaft entsteht auch eine ganz besondere Atmosphäre von selbstverständlichem Sein und ein offen zur Schau getragenes Selbstbewusstsein. Gelegentliche Außenwirkung: Hey, ein cooler Typ in ausgesuchter weiblicher (Ver?)Kleidung, der (die) weiß was er will, hat sein Leben geregelt – ein bewundernswerter starker Mensch. Ich bin nicht glücklich, wenn ich merke, dass ich einen solchen Eindruck verbreitet habe. Denn wie zuvor als „Nurmann“ wird die bloße Erscheinung und nicht das Wesen beurteilt. Wenn sie doch nur begreifen würden, dass Trans eben genau „dazwischen“ heißt und dass all die lustigen, chicen oder skurrilen Typen genau so (vielleicht noch mehr) problembehaftet sind, wie jeder andere beliebige Mensch, der in der Lage ist, sein eigenes Sein zu reflektieren!
Ich weiß, wir sind zu erheblichem Teil selbst daran schuld. Und doch, wie ist anders das jähe Ende der wirklich beeindruckenden Erfolgsstory der (erst unlängst besprochenen) Carola Paas zu erklären? Liest man auf Ihrer Internetseite (http://www.carolapaas.de), dann erhält man das Bild eines wirklich starken und erfolgreichen Menschen, ist sicher, dass sie ihre wichtigste Lebensetappe genau so bewältigt, wie alle anderen kleinen und großen Probleme ihres Lebens. Doch zu Beurteilen ist nur die bloße Erscheinung – ganz tief in sich drin war sie genau so verletzbar, wie jeder und jede andere, konnte den Entzug für sie wichtiger Werte wie die Unverletzbarkeit ihrer Persönlichkeit und den Anspruch auf eine Lebensgrundlage nicht ertragen.
Sagen will ich: liebe LeserInnen, die Ihr nicht selbst Trans seid, beurteilt nicht nur, was Ihr seht, glaubt nicht der bloßen Erscheinung - schaut in den Mensch hinein und die Grenzen zwischen rein männlicher und rein weiblicher Erscheinung werden sich auflösen. Es entsteht das Abbild eines einzigen „normalen“ Menschen, mit genau so vielen Stärken und Schwächen, wie Ihr selbst sie habt und bitte, richtet Euer Verhalten danach aus.
Ich habe in den letzten Tagen viel mit meinen engsten FreundInnen darüber gesprochen, wie denn nun das adäquate Abbild eines Transgenders aussehen könnte. Ich selbst bin ja, wie schon gesagt, noch viel weniger „perfekte Frau“, als ein „perfekter Mann“. Zum Beispiel kann man die Begegnungen mit „Außenstehenden“ auch nutzen, nicht nur über (Trans) Erfolge, sondern auch über die damit zusammenhängenden Probleme, Sorgen und Nöte zu reden. Trans ist für mich nicht vordergründig selbstbewusste Party, sondern Lebenshaltung, die alle meine Schwächen mit einbezieht. Dazu gehört für mich, nicht immer und überall dem rein männlichen Bild zu entsprechen. Dazu gehört der „geschminkte“ öffentliche „Auftritt“ genau so, wie „ungeschminktes“ Sein in vertrauter Umgebung, manchmal halt nur im Kleid und Dreitagebart, weil (menschlich sicher verständlich) zu faul zum Rasieren. Trans ist individuelle Identität. Ja, das wollte ich heute sagen...
Seid ganz lieb gegrüßt bis zur nächsten Woche | Der Buchenhain: Suppe mit Nudeln
Suppe mit Nudeln
500 g (Lamm) Fleisch
2 Eßl. Tomatenmark, Salz, schwarzer Peffer, frisch gemahlen
100 g (reisförmige) Nudeln
1 gehäuften Eßl. getrocknete Minze oder
1. - Die Kichererbsen mit reichlich Wasser über Nacht einweichen. Am nächsten Tag das Wasser abgießen neues drauf und gar kochen (ca. 3 Stunden)
- denSchaum abschöpfen und dann im Sud abkühlen lassen.
2. -Fleisch in 2 cm große Stücke schneiden, Möhren würfeln
- Schmalz in einen Suppentopf und stark erhitzen
- Das Fleisch rundherum anbraten
- Tomatenmark in 1 Liter Wasser glatt rühren und unter das Fleisch mischen
- Salz, 1/2 Teel. Pfeffer unterrühren und alles zugedeckt bei schwacher Hitze ca. 20 Min. garen.
3. - Nudeln unterrühren und alles weitere 15 Min. köcheln lassen
- Kichererbsen abtropfen lassen und in der Suppe mit erhitzen
- Kräuter hacken und mit dem Zitronensaft in die Suppe rühren
- mit Salz abschmecken....fertig
Das ganze kann mit Fladenbrot serviert werden.
Eingestellt von Grey Owl Calluna am 2/24/2010
Hallo, das sieht ja wieder echt lecker aus, aber Hülsenfrüchte, die man nicht nur die ganze Nacht einweichen, sondern dann auch noch DREI Stunden lang kochen muss, ist das nicht ziemlich aufwendig und dann die Stromkosten...?
Was ich dir sagen wollte, Grey Owl, in deinem Blog ist nur sehr schwer ersichtlich, wo man kommentieren kann, das steht ganz winzig klein über dem Artikel und kann leicht übersehen werden...vielleicht solltest du da was ändern, dass man es leichter findet...
Allerdings habe ich einen neuen Riesenbildschirm von 22 Zoll - vielleicht sieht deshab alles so winzig aus...
24. Februar 2010 um 06:39
mmmh, das sieht lecker aus. das werde ich mal nachkochen, mit soja statt fleisch natürlich, um fragen vorzubeugen :-)
24. Februar 2010 um 09:19
Hmm, das liest sich gut! Und sieht sehr lecker aus. Bis auf das Lamm-Fleisch dürfte es bei mir alles sein.
24. Februar 2010 um 11:25
hui , wie deftig! sieht lecker aus..mjamm , ich hatte heute in der schule vollkornspaghetti mit gemüsebolognese :-)
24. Februar 2010 um 12:19
Hmm, lecker, gerne auch mit Lamm!
hier noch meine morgendlichen Gedanken zu den Bären - deren Heilkraft immens und unkontrollierbar ist.
Also, wenn diese Kraft in einem Haus gebündelt ist - würde ich auch richtig Angst bekommen - ich glaube jeder.
Mir ist aufgefallen, dass du dich im neuen Blog als Schamanin bezeichnest. Für mich wirkt das ein bisschen so, als ob du die Tür vom Haus ein wenig mehr geöffnet hast - und die Bärenfamilie jetzt auch draussen herumtoben darf. Lese immer wieder sehr gerne bei dir - alles Liebe,
24. Februar 2010 um 23:16
Uhi das sieht echt sehr lecker aus. Werde es mal ausprobieren =)
25. Februar 2010 um 00:20
Ich koche auch die roten Bohnen für´s kubanische Essen selber....auch so gute 3 Stunden....
Man macht´s ja nicht jeden Tag.
Auch wegen der Kostensparung haben wir zum Beispiel mit dem Brotbacken aufdgehört. Das rechnet sich nicht...
Wir haben jetzt geschaut....krigen die Schrift für die Kommentarfunktion nicht größer oder dicker, damit man´s besser sieht. Ist wohl so eingebaut. Auch die Links an der Seite hätte ich gerne in einer dickeren Schrift....geht aber wohl nicht. Zumindest habe ich´s bis jetzt nicht gefunden, wo´s zu ändern wäre.....
Mit der Schrift auf manchen Blogs habe ich auch so meine Schwierigkeiten, kopiere mir oft die Beiträge raus und vergrößere sie. Bei Dir kann ich sehr gut lesen!
War doch klar.....ist schon o.k.
Wenn ich Sojaprodukte esse habe ich oft Probleme mit der Verdauung,....sprich....es geht ganz schön flott....
Deshalb habe ich auch dann die Sojaschnitzel wieder gelassen. Die Sojamilch schmeckt nicht und sagt mir auch nicht zu...
Wir nehmen auch anderes Fleisch, Rind, Pute geht auch, und....nicht so viel muss es auch nicht sein....je nach Bedarf und Geschmack,.....
Ja, "Vollkornnudeln",...hatte ich auch ausprobiert. Aber die Hartweizengriesnudeln schmecken mir besser.
25. Februar 2010 um 04:10
Mit Lammfleisch haben wir´s auch schon gekocht. Es ist aber ziehmlich teuer. Ersatzweise nehmen wir dann lieber Rindfleisch. Das geht auch ganz gut.
Hallo Rigani!
In dem Traum sind die Kompnenten immer die gleichen. Bären (manchmal auch ein Eisbär), erst friedlich, alles gut, dann wird´s prenzlig,...Angst baut sich auf, weggrennen,...und alles spielt sich hier im Haus ab,...ich halte die Türen zu, will mich einschließen oder wegrennen, aus dem Fenster springen...
Diesmal ist mir aufgefallen, dass ich diesen Traum kurz vor einem persönlichen, heftigen Streit hatte. Ich sollte vielleicht diesbezüglich drauf achten, ob es das nächste mal wieder "so" ist.
Denn, ich habe immer nicht verstanden, warum ich Angst vor den Bären haben sollte, wenn sie doch meine "Geburts-Mutter" ist, die Bärin.....
Deshalb auch immer die Frage...was sie mir sagen möchte.....
...oder sollte ich mich doch auch wieder mehr mit den Heilpflanzen beschäftigen....da liegt wohl noch ein kleines Manko, weil ich mich mit Pflanzengeistern noch nicht so gut verbinden kann wie mit Tier- und Steingeistern.
und Danke für Deinen netten Kommentar.
Dann viel Freude und "Guten Appetit liebe Fairy.
25. Februar 2010 um 04:25 | de |
q-de-1291 | Wünsche aus der Lesergemeinde erhalten werden - vielen Dank dafür. Es ist schön zu wissen, dass meine Wochenmails Anklang finden und Menschen erreichen. | Wochenmails 2002 - TransSisters
Wochenmails 2002
ich hoffe schon, dass Ihr die Mona Lisa Sendung der vergangenen Woche und den kurzen Bericht über mich als Wochenmail gewertet habt, ich hätte ohnehin nichts Richtiges zustande gebracht, viel zu groß war die Aufregung, wie der Beitrag über mich den nun ausfallen würde. Ich hatte im Vorfeld nicht im Geringsten geahnt, dass die Spannung so lange anhalten würde. Drei Tage vor dem Dreh und dann noch die ganze Woche bis zur Ausstrahlung hatte ich (um es ganz vorsichtig auszudrücken) ziemlich unruhige Nächte – die Tage waren wegen der beruflichen Anspannung Gott sei Dank erträglicher. Die ständigen Gedanken im Vorfeld, wie ich wohl auf welche Frage antworten würde, wurden dann durch die Fragestellungen ersetzt, ob ich denn halbwegs erträglich rübergekommen bin, ob das Material letztlich ein realistisches Bild von mir hergibt und wie denn nun die Reaktion meiner Umwelt ausfallen würde. Nun, der Deal war gemacht, ich wollte ihn auch nicht wieder Rückgängig machen und habe mich mental auf die unterschiedlichste Reaktionen vorbereitet und Vorkehrungen getroffen ausgewählte absehbare Reaktionen auszuschließen. Dazu gehörte die gezielte Information einiger meiner engsten Kollegen (sie sollten es von mir erfahren und nicht zufällig vor der Glotze) und ein absolutes Fernsehverbot für meine liebe Mutti. Und weil sie die Mutti ist, hört sie natürlich nicht auf meine Verbote, verbot ja früher selbst, musste also mit einer kleinen List vom möglichen sonntäglichen Kaffeetrinken vor dem Fernseher abgehalten werden. Und so musste mein großer Bruder just am Tage und in der Stunde meines öffentlichen Outings endlich mal die neuesten Urlaubsbilder vorführen – da ist natürlich keine Zeit zum fernsehen. Sicher, sie hätte noch immer über andere Zufälle davon erfahren können, doch dann hätte ich die Chance erst zu Reden und dann das Video vorzuführen. Ich bin mir im Nachhinein nicht sicher, ob ich wirklich wollte dass es funktionierte und jetzt doch ganz zufrieden, dass es geklappt hat. Soll sie ihr Bild von ihrem Sohn behalten, ich gönne es ihr. Zu tief müssten wir beide in längst vergangene und verdrängte Welten eintauchen, zu viele Zusammenhänge müsste ich erklären, die ich nicht schlüssig erklären kann und zu sehr liebe ich sie, um dauerhaftes Unverständnis zu hinterlassen.
Die Sendung selbst habe ich im Kreise einiger Freundinnen und Freunde gesehen, allein wollte ich in diesen Augenblicken nicht sein. Ja und dann ging’s einfach los, ganz am Anfang der Sendung, nach 7 oder 8 Minuten war’s mit mir auch schon vorbei und das Thema wurde noch einmal in einem Interview mit der mir ganz gut bekannten Charis Berger vertieft. Ich hatte ein insgesamt gutes Gefühl und wollte sehen, wie die Sendung das Thema abrundet. Doch keine Spur davon, das Telefon kam immer wieder dazwischen. De erste und für mich wohl wichtigste Anruf kam von einer meiner Töchter, die zufällig auf den Vorspann gestoßen ist und sofort die über Deutschland versprengte Familie informiert hat. „Pappi ich habe gerade den Beitrag über dich gesehen .... ich finde das toll ....du hattest das ja erzählt ... bisher nie thematisiert ... wir müssen endlich mal näher darüber reden“. Was soll ich sagen? Selbst wenn sich kurz darauf der Boden geöffnet hätte und ich für immer darin verschwunden wäre, die Sache hat sich allein dafür gelohnt. Kurz darauf hat sich meine Exfrau und Mutter meiner Kinder gemeldet, immerhin grundsätzliche Anerkennung signalisiert, natürlich das berühmte Haar in der Suppe gefunden und doch haben wir uns gleich auf ein gemeinsames freundschaftliches Abendessen verabredet. Ich weiß nicht mehr genau, wie der Abend weiter verlaufen ist, doch irgendwann war ich dann allein mit einer Videokassette, meinen Bildern meinen Worten und fremden Kommentaren. Noch am gleichen Abend gab’s so einige Anrufe von Freunden und Bekannten und natürlich etliche anerkennende Mails aus der Trans-Gemeinde. Ich wurde aber auch von mir bekannten Leuten, die nun gar nichts mit unserer Leidenschaft am Hut haben, mit Anerkennung überhäuft An dieser Stelle also mein aufrichtiger Dank an alle, die mich angerufen und auch geschrieben haben – ich fühle mich wirklich geehrt. Ja, und damit hat es sich mit den mir bekannten Reaktionen auch schon erledigt. Ich vermute zwar, dass bei dem einen oder anderen meiner Auftraggeber der Fernsehbeitrag bekannt ist, doch wirkliche Reaktionen darauf gab es nicht, weder positiv noch negativ. Warum eigentlich auch, es ist doch nichts weltbewegendes passiert. Interessant vielleicht, dass sich die Zugriffszahlen auf die Homepage der TransSisters für einige Tage fast verdreifacht haben. Ich habe es noch nicht überprüft, doch ich vermute, dass viele dieser Besucher über einen entsprechenden Link auf der Mona-Lisa-Seite des ZDF dahin gelangt sind – ein kleiner wohltuender Erfolg am Rande des Geschehens.
Mal abgesehen von dem persönlichen Lob (das natürlich sehr gut tut) hat sich in der Außenwirkung des Beitrages insgesamt gezeigt, dass es offensichtlich gelungen ist, das Thema Trans auch mal ganz unspektakulär darzustellen und als mögliches Lebenskonzept anzusprechen. Ich, aus meiner Sicht, hatte mir im Vorfeld genau eine solche Botschaft erhofft. Sicher, die Zusammenhänge, Freuden und Nöte sind viel komplizierter, als man (frau) in einem solchen Beitrag darstellen kann und hätten die wohl eher unbedarften ZuschauerInnen vermutlich auch überfordert. Doch aus meiner Sicht ist ein erster Schritt getan und dafür habe ich mich zwischenzeitlich noch einmal bei der Redakteurin, Helga Ettenhuber, und natürlich der Redaktion von ML bedankt. Ich hoffe schon, dass sich „Mona Lisa“ dieses Themas noch einmal annimmt, oder vielleicht das ZDF irgendwann bereit ist, das Phänomen „Trans“ etwas ausführlicher aufzuarbeiten. Mit meiner Unterstützung können die Macher in jedem Fall rechnen.
Ursprünglich wollte ich hier noch darüber berichten, wie ich mich in besagtem Beitrag selbst gesehen habe, denn es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob man in den Spiegel schaut, oder sich selbst auf der Mattscheibe agieren sieht, doch das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte und vielleicht eine eigene Wochenmail wert und davon soll es ja noch einige geben......
nun ist es doch passiert. Ich hatte gelegentlich schon berichtet, dass in mehr oder weniger großen Abständen auch bei mir mal eine Anfrage für eine bildliche Darstellung meiner Person in dem einen oder anderen Fernsehsender eingeht. Ihr kennt sicher alle diese Talk-Sendungen, die keiner sieht und über die doch jeder bescheid weiß. Zumeist sind meine Kontakte dorthin schon bei einer Nachfrage nach dem Konzept des Beitrages abgebrochen.
Und nun meldet sich in der vergangenen Woche eine Redakteurin der Sendung „Mona Lisa“ vom ZDF bei mir mit einer ausführlichen Mail und wird zudem nicht müde, mir Ihre konzeptionellen Vorstellungen in langen Telefonaten zu erläutern. Ich will’s kurz machen. Am Samstag war den ganzen Tag ein Fernsehteam bei mir. Wir haben mindestens 4 Stunden Filmmaterial gedreht, beim Einkaufen, im Park, auf der Straße, im Auto, zu Hause im Interview, vor dem Kleiderschrank, beim Schminken und beim abendlichen Ausgehen und Treffen mit einigen meiner Freundinnen. Thema war das „Rollenwechsel“ zwischen Mann und Frau mit all seinen Hintergründen und Zusammenhängen.
Ich hätte vorher nicht geglaubt, wie stressig so ein Tag sein kann. Für mich waren das 12 Stunden volle Konzentration, jedes Detail hatte ich im Auge, nichts wollte ich dem Zufall überlassen. Ständig war da die Angst vor einer eventuellen Fehldeutung meines Redens und Tun’s. Auf der anderen Seite war da der Wille, endlich einmal aus meiner Sicht zu vermitteln, dass Transgender feinfühlige und alltäglich Menschen sind, weitab von jedem Stigma psychischer Erkrankung oder gar Perversion. Es war schon ein manchmal schmerzhafter Spagat zwischen diesen beiden Positionen. Wie weit persönlich öffnen um wirklich Befindlichkeiten mitzuteilen und wo einfach nur grundsätzliche Lebenshaltung zeigen um den (vermutlich) unbedarften Zuschauer nicht zu überfordern? Fernsehleute wären nicht Fernsehleute, wenn sie nicht alles versuchten um auch die letzte Information aus ihren Protagonisten (so heiß der Hauptdarsteller im Frensehdeutsch) herauszukitzeln. Schlussendlich habe ich dann doch mehr von mir preisgegeben, als ich vorher für möglich hielt. Und doch habe ich auch im Nachgang das Gefühl zu keinem Zeitpunkt übervorteilt gewesen zu sein. Selbst mein bisher als geheim gehandeltes „erstes eigenes Kleid“ (Ihr erinnert Euch an die Geschichte?) habe ich aus dem Schrank geangelt und dann so ganz nebenbei einen kleinen privaten „Schminkkurs“ für Frauen und solche, die es gern wären veranstaltet. Und doch für gelegentlich im Fernsehen bedienten Voyeurismus war kein Platz.
Bei allem Termindruck und allem Stress, wir hatten eine Menge Spaß miteinander – eine interessante Erfahrung war es für mich allemal. Wer also am kommenden Sonntag (den 3.2.02) nichts besseres vor hat, mich mal in männlicher und weiblicher Rolle sehen will, dazu noch mein erstes Kleid, und zudem rausbekommen will, was das ZDF in 6 Minuten aus meinen Euch zur genüge bekannten Ansichten macht, der sollte sich die „Mona-Lisa“ – Sendung (ich glaube ab 18:15 Uhr) mal anschauen.
Genau das Anschauen ist noch immer ein wenig mein Problem. Meine Worte konnte ich kontrollieren und gelegentlich auch kommentieren oder gar korrigieren. Doch Bilder haben ihre eigene Sprache und hinzu kommt, dass der Betrachter diese Sprache nicht unbedingt verstehen muss. Zudem hängt für die gesamte Darstellung auch vieles vom Schnitt und den dazu gehörigen Kommentaren ab. Wird zum Schluss die vermittelte Message noch immer meine Message sein? Nun kann mir das ja auch egal sein. Nichts ist wohl uninteressanter als die Nachricht vom vergangenen Tag und bei den meisten ZuschauerInnen wird wohl nicht mehr als ein Gefühl, maximal ein „Aha“ übrig bleiben. Angesichts der Verbreitung der Sendung muss ich aber davon ausgehen, dass der Beitrag auch von Leuten gesehen wird, denen ich mich bisher nicht so privat geöffnet habe. Dazu besteht ja auch nicht immer Veranlassung und schon gar nicht im Berufsleben. Doch der weitere Umgang mit diesen Menschen hängt für mich von eben dieser, meiner Message ab. Gehen wir weiter ganz normal miteinander um, entsteht zusätzlicher Erklärungsbedarf oder werden Beziehungen sogar dauerhaft gestört? Ich weiß, diese Entwicklung hat keiner der beteiligten Macher wirklich in der Hand, doch ein paar Sorgen habe ich schon.....
Nun könnt Ihr mich natürlich fragen „warum hast Du es dann gemacht?“ Für mich war es einfach an der Zeit, die Gelegenheit selbst beim Schopf zu fassen. Gerade hatte ich mich über einen wenig gelungenen Radiobeitrag zum Berliner Transgender Netzwerk geärgert und festgestellt, dass es ja irgendwo an mir lag, keinen Einfluss genommen zu haben. Dann erreichte uns alle die Nachricht, dass die Bremer Polizei den Täter für ein scheußliches Verbrechen an einem kleinen Mädchen, wegen einiger aufgefundener Wäschestücke, im Bereich der „transvestitischen Fetischisten“ vermutet und nun in ihrem Fahndungsaufruf nach Personen mit „fetischistischen Neigungen“ sucht. Ich erspare mir dazu jedes Gleichnis, wonach sie wohl suchen würden, wenn anstelle alter Badeanzüge etwa die Kopfbedeckung eines religiösen Juden oder gar ein Paar Langlaufskier gefunden wären.... Nicht die Schlussfolgerung auf eine bestimmte Neigung des Täters macht mir Sorgen, die ist wohl berechtigt, es ist die pauschalisierende Message an die Bevölkerung – Transvestiten und Fetischisten sind pervers und damit zugleich potentielle Kinderschänder!
Oh nein, auch wenn es nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein sein sollte, ich hatte es für einen Tag selbst in der Hand klarzustellen, wer wir wirklich sind und ich konnte die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Für mich hat sich der Einsatz schon heute gelohnt und wir werden nächsten Sonntag sehen, ob es funktioniert hat.
In jedem Fall gibt es dann wieder eine ganze Menge zu berichten.
Seid also bis dahin ganz lieb gegrüßt
Ihr habt es sicher schon gemerkt, die Wochenmail heute mal wieder mit einem Tag Verspätung. Zu viele andere Dinge waren am Sonntag noch zu erledigen und zu bedenken. Ich hatte nicht die Ruhe für meine wöchentliche Betrachtung.
Der Trubel um den Jahreswechsel ist nun (endlich) vorbei und die vergangene Woche war angefüllt mit Arbeit und all den bekannten alltäglichen Dingen. Dazu gehörte endlich auch mal wieder ein „sportlicher Abend“ – ich gehe einmal in der Woche mit einigen FreundInnnen Squash spielen. Das hat sich schon vor gut einem Jahr ergeben und mit einigen kleinen Unterbrechungen haben wir bisher auch durchgehalten. Sport, wird manche(r ) sagen, was ist schon dabei? Ein wenig in die Jahre gekommen, bin ich nicht gerade ein sportlicher Typ und finde trotzdem Vergnügen daran, einen kleinen Ball mit aller Kraft an eine Wand zu donnern, ganz in der Hoffnung, dass eben dieser wieder zurück springt und mein Mitspieler die Möglichkeit hat Gleiches zu tun. Es ist ein wirklich schnelles Spiel, ich komme ganz schön ins Schwitzen und so manches mal laufe ich, mehr oder weniger verwundert, den vielen winzigen Sternen vor meinen Augen hinterher. Warum tue ich mir das an? Nun, ganz bestimmt nicht, weil die Höhen sportlichen Ruhmes erklimmen will und die Hoffnung auf diese Weise das leider immer noch hartnäckige „Bäuchlein“ los zu werden, habe ich schon längst aufgegeben. Zwei Dinge sind mir bei dieser Aktion wirklich wichtig. Zunächst einmal habe ich beim Spielen wegen der unvermeidlichen Anstrengung den Kopf wirklich fei, keine Zeit über die kleinen und großen Probleme des Lebens nachzudenken – ein wirklich herrliches Gefühl (!). Am wichtigsten ist mir jedoch die soziale Komponente dieser Stunden. Es ist die gemeinsame Erlebniswelt, die weit über den ursprünglichen Ansatz des Trans-Seins hinaus geht. Mitten im Alltag, haben wir uns eine Gelegenheit für gemeinsames Erleben und Kommunikation geschaffen und nicht selten reden wir beim unvermeidlichen abschließenden „keinen Snack und ein Bier dazu“ über die ganz keinen Freuden und Nöte, nehmen Anteil am Leben des Einzelnen. Das gegenseitige Bemühen um einander und die daraus entspringende Vertrautheit machen für mich den eigentlichen Wert dieser Runde aus. Ohne viel Aufwand, für kleines Geld und einzig durch Zuwendung ein regelmäßig schöner Abend.
Ich komme darauf, weil sich gerade auch in meinem Leben (neben dem Leben) noch zu oft künstlich erzeugte Höhepunkte befinden. Sicher, auch diese „High lights“ machen das Leben erst richtig bunt, sind Meilensteine und Erinnerungspunkte für spätere Draufsichten. Und genau so sicher braucht jeder Mensch Ereignisse, die sich sichtlich vom Alltag abheben. Doch das ist hier nicht gemeint.
Ich will das mal am eigenen Beispiel entwickeln. Auch vor meinen Eintritt in das Trans-Dasein, vor über drei Jahren, war ich ein aktiver Mensch. Ich hab mich mit Freunden getroffen, gelegentlich gab’s auch aufregende Partys, ich war im Kino, auch mal im Theater und dazu kamen noch die Freuden und Pflichten des Familienvaters. Viele dieser Aktivitäten gerieten in eine teilweise unerträgliche Routine und Trans sein konnte ich zudem auch nicht.
Doch dann kam der Tag Null – ich habe ja gelegentlich schon davon berichtet. Neues Terrain wurde erobert, ich erinnere mich noch genau an meine Aufbruchsstimmung – endlich befreit von bürgerlichen Klammern. Keine Bar und kein einschlägiges Event war wirklich sicher vor uns. Für etliche Monate war das Leben eine einzige Party. Ein Höhepunkt jagte den anderen und wenn in der Stadt mal nichts Besonderes los war, dann haben wir uns diese Höhepunkte selbst geschaffen. Jede in unserem transsisterlichen Umfeld brauchte jede sich bietende Möglichkeit des persönlichen Ausdrucks, wie die Luft zum atmen. Jede war mit jedem Gutfreund, das verbindende Element war die grundsätzlich gemeinsame Interessenlage. Die aktiven Transmenschen unter uns können diese Situation sicher auch am eigenen Erleben nachvollziehen, eine durchaus übliche und wohl auch notwendige Phase.
Für mich und einen erheblichen Teil meines Umfeldes hat es ungefähr ein Jahr (oder gar länger) gedauert, bis diese Euphorie in ein wenig Sprachlosigkeit über das Manko an wirklich tiefer sozialer Bindung umschlug. Und gemeint ist hier nicht unbedingt eine mögliche partnerschaftliche Beziehung. Kein noch so schönes Kleid, keine noch so aufwändige und rauschende Party (in eben diesem Kleid) kann auf Dauer wirklich alltagstaugliche soziale Beziehungen ersetzen. Und so hat sich auch die Struktur unseres Beisammenseins geändert. Die Begegnungen wurden individueller und weniger ausschweifend. Wir haben einen offenen Stammtisch geschaffen und sind damit auch offen für neue Kontakte und Impulse. Die einen spielen ganz nebenher Squash, andere tanzen Tango und so manches mal hilft man (frau) sich gegenseitig bei privaten oder beruflichen Problemen. Selbst Party ist nicht mehr bloße Ausgelassenheit, vielmehr Nachdenken über Inhalte und gemeinsame Aktion.
Dennoch: Am Ende einer jeden Party wird das gleißende Licht der Scheinwerfer, unter denen wir uns tummeln, immer von Irgendjemand ausgeschaltet. Und um im Bild zu bleiben: So Manche(r) hat aber auch den Wert einer zart flackernden Kerze neu schätzen gelernt und sorgt sich gern, dass sie nicht ausgeht und rechtzeitig ersetzt wird. Das macht zwar gelegentlich Mühe, ist aber lohnenswerter allemal.
Viele liebe Grüße, bis zur nächsten Woche
ein wirklich relaxtes Wochenende. Nach den Aufregungen der Feiertage und den Wiedereinstieg in den Berufsalltag, hab ich mir mal nichts wirklich Wichtiges für das Wochenende vorgenommen, einfach nur vor mich hin gefummelt, ein wenig gelesen, in der Post gekramt und beantwortet, ja sogar ferngesehen. Gerade mal am Samstagabend war ich aus – eine gute Freundin hat ihren „zweiten“ Geburtstag gefeiert – ich komme noch mal darauf zurück.
So um den Jahreswechsel habe ich über eine Zuschrift berichtet in der (ich nenne sie mal) J. über ihr erstes Ausgeherlebnis in weiblichem Outfit berichtet. Die Geschichte ist so spannend, dass ich sie gut verwahrt und schon mehrere male darin gelesen habe. J. nutzt die „günstige Gelegenheit“ einer geschäftlichen Reise in eine ferne Stadt, sich letzte notwendige Utensilien zuzulegen, stiehlt sich zu später Stunde aus dem Hotel um für eine kurze Zeit lang in weiblichem Outfit durch die Stadt zu schlendern. Vermutlich kaum etwas an ihr ist wirklich perfekt und doch sie tut es, muss es einfach tun. In den Straßen die unterschiedlichsten Begegnungen mit PassantInnen und gelegentliches Erkanntwerden. Erkannt als was? Ein Mann in Frauenkleidern! Sie ist unsicher, hat Angst vor eben diesem Erkanntwerden und der Preisgabe der Lächerlichkeit und läuft doch immer weiter. Eine ganze Stunde lang ganz allein in einer fremden Stadt. Dann schnell über die Garage in Hotel.... Ihr abschließendes Resümee: „Ich bin so froh und stolz, dass ich mich getraut habe! Was für ein phantastisches Abenteuer!“
Mit ähnlichen Geschichten kann so manche von uns aufwarten, aufgeschrieben bestimmt auch ähnlich spannend. Das erinnert mich an meinen ersten wirklichen, noch viel bescheideneren „Out – door - Versuch“. Es ist schon einige Jahre her, da war ich im Rahmen eines Projektes fast jeden Monat für ein paar Tage geschäftlich auf einer der beliebten deutschen Urlaubsinseln. Die Insel ist besonders in den kalten Jahreszeiten an einigen Stellen fast menschenleer. Ich wollte wissen, wie es sich ohne lange Hose, nur mit Strümpfen und einem Rock fühlt. Ein Rock war relativ schnell und einfach in einem second Hand - Geschäft erstanden. Und dann kam sie, die Nacht der Nächte. Ich ging am Strand spazieren, fast komplett gekleidet, wie eine Frau - zumindest habe ich mich so gefühlt. Ich werde dieses Gefühl nie vergessen. Der Wind blies leise und mein Rock umspielte die bestrumpften Beine. Es war lausig kalt und mir war warm, so angenehm, wie nie zuvor. Tauchte am Horizont doch der eine oder andere Spaziergänger auf, habe ich mich verschämt in die Dünen geflüchtet und mit klopfendem Herz eine neue „günstige Gelegenheit“ für mein Treiben abgepasst. Oh, ich war lange nicht so mutig wie J.! Und doch, in dieser Nacht hatte ich eine unsichtbare Grenze überschritten. Ich fühlte es ganz tief in mir und hatte noch Tage danach dieses Hochgefühl, aber auch etliche nicht definierte Ängste – es würde wohl kein Zurück mehr geben.
Es ist wahrlich eine unsichtbare Tür, die ein wirklicher Trans wohl irgendwann durchschreitet und geht ER durch, dann kann SIE noch hören, wie sie zuschlägt. Jede(r ) von uns kennt diese Situation und all die Versuche zurückzukehren („ich schmeiß die Klamotten weg und kehre ins normale Leben zurück“) sind von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Die Frage ist dann nur, wohin frau weiter geht und wie schnell sie geht. J. hat den Schritt durch diese imaginäre Tür gewagt und ich habe ihr dazu in meiner Antwortmail geraten „Genieße jeden Schritt, denn wenn Du ihn gegangen bist, liegt er hinter Dir.....“. Ich meine, eine neue spannende Welt tut sich uns auf in der und mit der wir ganz behutsam umgehen sollten. Und ich weiß inzwischen, dass es noch mehr solcher Türen gibt, durch die eine Rückkehr kaum möglich ist.
Mit jedem Schritt geben wir unserer eigenen Persönlichkeit einen neuen Rahmen der Entfaltung und verändern uns selbst damit – ganz egal ob individuell gewollt oder nicht. Mit diesen eigenen Veränderungen zu leben ist nicht immer einfach. Und doch, (und es fällt mir noch immer schwer es wirklich anzuerkennen), der Weg ist das Ziel. Es geht nicht hauptsächlich darum, einen „Fummel“ zu tragen, „ganz“ oder „wie“ Frau zu sein – das ist die Oberfläche. Es geht um die Entfaltung des Wesens eines jeden von uns, wenn Ihr so wollt um eine der ältesten philosophischen Fragen überhaupt, nämlich dem Verhältnis von Inhalt und Form einer einzigen Sache, eines ganz individuellen Menschen. Der Weg, der zu einer möglichen Übereinstimmung dieser Komponenten führt, hat für uns Transgender wohl einen klar definierten Anfang, eben jene erdachte Tür, doch er hat kein Ende, weil wir uns auf diesem Weg ständig selbst verändern. Warum also, sollte man nicht jeden Schritt genießen und verharren wenn es besonders schön ist? Vor jedem weiteren Schritt sollte man (frau) sich schon fragen, ob sie ihn wirklich gehen will. Und weil wir alle in einer ganz konkreten Umwelt leben, könnten hinter der nächsten Tür schon Veränderungen lauern, mit denen zu leben erst (mitunter schwer) erlernt werden muss. Auch dann ist wieder Verharren angezeigt.
Unsere Freundin S. hat also ihren zweiten „Geburtstag“ gefeiert. Ich weiß, dass auch sie schon vor viel längerer Zeit die von mir beschriebene unsichtbare Pforte durchschritten hat. Sie war schon eine ganze Weile ihren Weg gegangen und betitelt das konsequente Bekenntnis zu ihrer wunderbaren Eigenschaft (Trans zu sein) als ihren zweiten Geburtstag. Wieder eine Tür. Und von ihr selbst, nach reiflicher Überlegung, kräftig zugeschlagen. Seit ungefähr dieser Zeit kenne ich sie ganz gut und weiß, dass sie verweilte, wenn es besonders schön und einen Schritt weiter ging, wenn es Zeit dazu war. S. hat sich in dieser Zeit auch verändert, ist auf ihrem Weg zu einer für mich besonderen Persönlichkeit geworden. Schon lange nicht mehr, ein üblicher Mann und noch immer nicht eine üblich Frau – einfach nur S.
Ich verabschiede mich aus dieser für mich, auch nach mehrfachem Lesen, ein wenig verwirrend philosophischen Wochenmail und wünsche Euch allen eine behutsame und schöne Woche
da ist es nun, das Neue Jahr, wie erwartet, „gesegnet“ mit den alten Wünschen und Sorgen und natürlich neuem Mut, all die Dinge anzugehen, die das Leben möglich oder auch schöner machen. Eigentlich ist es wie zu jedem Jahreswechsel....
Auch zu dieser Gelegenheit habe wieder eine ganze Menge lieber und guter Wünsche aus der „Lesergemeinde“ erhalten - vielen Dank. Und das ist hier nicht nur so gesagt. Gelegentlich ist es schon wichtig für mich, zu erfahren, dass diese Mails gelesen werden und so manche von Euch meine Gedankengänge nachvollziehen kann. Das ist für mich, wie ein endloses Gespräch mit Menschen, die mich verstehen, die meine Sorgen und Nöte teilen, denen ich Mut machen kann und die mir selbst Mut machen.
Für die diesjährige Sylvesterparty hab ich mal wieder eines meiner schönsten Kleider rausgekramt. Seit genau drei Jahren (also mit Beginn meiner äußerlich weiblichen Erscheinungsform) lasse ich es mir nicht nehmen, den Jahreswechsel mit den Freunden zu begehen, die ich am meisten mag und die mich kennen, akzeptieren und lieben, wie ich bin. In diesem Jahr gleich noch verbunden mit einer wirklich gelungenen Einweihungsparty der neuen Wohnung unserer Freundin Regina und Frau. Ungeahnter Höhepunkt des Abends war wohl der Besuch des größten Teils der Hausnachbarn auf unserer Party. Wirklich angenehm, dass es bei den Nachbarn keine ersichtlichen Irritationen gab in eine reine „Frauenparty“ einzutauchen. Ganz im Gegenteil, wir haben alle viel gelacht, getanzt und uns prächtig amüsiert. Ganz im Nachgang wurden im Haus sogar Stimmen laut, die anregten, im Sommer mal eine kleine Hofparty mit uns zu veranstalten. Ich hatte bei all den zufälligen Begegnungen schon das Gefühl der Anerkennung und wohl auch der Hochachtung vor unserer Lebensweise – ganz nach dem Motto: Ja, diese Menschen leben, wie sie es als richtig empfinden, sie haben die Stärke es einfach zu tun. Na, bei so viel Anerkennung und Selbstverständlichkeit ist frau doch besonders charmant und ausgelassen. Und so haben wir das (gewünschte) Bild einer selbstbestimmten ausgeglichenen Gemeinde vermittelt. Eine Außendarstellung, die nach meiner Erfahrung auch ihre Probleme hat.
Bei vielen bekennenden Transgendern ist es nämlich längst nicht so, dass sie mit ihrem Bekenntnis alle wichtigen Lebensprobleme gelöst und ihren inneren Frieden gefunden haben. Ganz im Gegenteil, sie begeben sich in ihrem Innern und natürlich auch in Bezug zu ihrer Umwelt auf ein ausgesprochen unwegsames Terrain. Ohne Zweifel gehört viel Mut und menschliche Stärke dazu, in unserer Weise aus gängigen gesellschaftlichen Normen auszubrechen und den ganz persönlichen Wert der vordefinierten Geschlechterrollen neu zu bestimmen – eigene Wertmaßstäbe zu entwickeln und auch zu leben. Wären wir alle klar und rational denkende Wissenschaftler(innen), dann ließe sich sicher leicht eine logische Begründung für die Aufweichung der gesellschaftlichen Geschlechterrollen finden. Doch genau darum geht es nicht. Es geht um ganz individuelle und noch mehr komplizierte innere psychische Zustände und Abläufe, die so manchen von uns bewegen, sich eben weiblich auszudrücken. Das verrückte (und damit für die Außenwelt komplizierte) ist, dass sich dieser Ausdruck wiederum, in einem gewissen Spektrum, an einzelnen Bestandteilen der eben aufgebrochenen Geschlechterrollen orientiert. Dazu gehören neben weiblicher Kleidung, Make Up und häufig neuen Haaren auch marginale Veränderungen in unserem Verhalten und Auftreten. Verhalten und Auftreten? Ich hab’s schon oft und nicht nur an mir selbst erlebt. Mal abgesehen davon, dass frau nicht breitbeinig den Rock strapaziert und sich nicht auf den Barhocker lümmelt, wie Er es vielleicht tun würde. Gerade in der Gemeinschaft entsteht auch eine ganz besondere Atmosphäre von selbstverständlichem Sein und ein offen zur Schau getragenes Selbstbewusstsein. Gelegentliche Außenwirkung: Hey, ein cooler Typ in ausgesuchter weiblicher (Ver?)Kleidung, der (die) weiß was er will, hat sein Leben geregelt – ein bewundernswerter starker Mensch. Ich bin nicht glücklich, wenn ich merke, dass ich einen solchen Eindruck verbreitet habe. Denn wie zuvor als „Nurmann“ wird die bloße Erscheinung und nicht das Wesen beurteilt. Wenn sie doch nur begreifen würden, dass Trans eben genau „dazwischen“ heißt und dass all die lustigen, chicen oder skurrilen Typen genau so (vielleicht noch mehr) problembehaftet sind, wie jeder andere beliebige Mensch, der in der Lage ist, sein eigenes Sein zu reflektieren!
Ich weiß, wir sind zu erheblichem Teil selbst daran schuld. Und doch, wie ist anders das jähe Ende der wirklich beeindruckenden Erfolgsstory der (erst unlängst besprochenen) Carola Paas zu erklären? Liest man auf Ihrer Internetseite (http://www.carolapaas.de), dann erhält man das Bild eines wirklich starken und erfolgreichen Menschen, ist sicher, dass sie ihre wichtigste Lebensetappe genau so bewältigt, wie alle anderen kleinen und großen Probleme ihres Lebens. Doch zu Beurteilen ist nur die bloße Erscheinung – ganz tief in sich drin war sie genau so verletzbar, wie jeder und jede andere, konnte den Entzug für sie wichtiger Werte wie die Unverletzbarkeit ihrer Persönlichkeit und den Anspruch auf eine Lebensgrundlage nicht ertragen.
Sagen will ich: liebe LeserInnen, die Ihr nicht selbst Trans seid, beurteilt nicht nur, was Ihr seht, glaubt nicht der bloßen Erscheinung - schaut in den Mensch hinein und die Grenzen zwischen rein männlicher und rein weiblicher Erscheinung werden sich auflösen. Es entsteht das Abbild eines einzigen „normalen“ Menschen, mit genau so vielen Stärken und Schwächen, wie Ihr selbst sie habt und bitte, richtet Euer Verhalten danach aus.
Ich habe in den letzten Tagen viel mit meinen engsten FreundInnen darüber gesprochen, wie denn nun das adäquate Abbild eines Transgenders aussehen könnte. Ich selbst bin ja, wie schon gesagt, noch viel weniger „perfekte Frau“, als ein „perfekter Mann“. Zum Beispiel kann man die Begegnungen mit „Außenstehenden“ auch nutzen, nicht nur über (Trans) Erfolge, sondern auch über die damit zusammenhängenden Probleme, Sorgen und Nöte zu reden. Trans ist für mich nicht vordergründig selbstbewusste Party, sondern Lebenshaltung, die alle meine Schwächen mit einbezieht. Dazu gehört für mich, nicht immer und überall dem rein männlichen Bild zu entsprechen. Dazu gehört der „geschminkte“ öffentliche „Auftritt“ genau so, wie „ungeschminktes“ Sein in vertrauter Umgebung, manchmal halt nur im Kleid und Dreitagebart, weil (menschlich sicher verständlich) zu faul zum Rasieren. Trans ist individuelle Identität. Ja, das wollte ich heute sagen...
Seid ganz lieb gegrüßt bis zur nächsten Woche | Impressum | Bernadette Klein - Writer and Translator
Quelle: Erstellt durch den Impressum Generator vone-Recht24.de
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Wochenmails 2002
ich hoffe schon, dass Ihr die Mona Lisa Sendung der vergangenen Woche und den kurzen Bericht über mich als Wochenmail gewertet habt, ich hätte ohnehin nichts Richtiges zustande gebracht, viel zu groß war die Aufregung, wie der Beitrag über mich den nun ausfallen würde. Ich hatte im Vorfeld nicht im Geringsten geahnt, dass die Spannung so lange anhalten würde. Drei Tage vor dem Dreh und dann noch die ganze Woche bis zur Ausstrahlung hatte ich (um es ganz vorsichtig auszudrücken) ziemlich unruhige Nächte – die Tage waren wegen der beruflichen Anspannung Gott sei Dank erträglicher. Die ständigen Gedanken im Vorfeld, wie ich wohl auf welche Frage antworten würde, wurden dann durch die Fragestellungen ersetzt, ob ich denn halbwegs erträglich rübergekommen bin, ob das Material letztlich ein realistisches Bild von mir hergibt und wie denn nun die Reaktion meiner Umwelt ausfallen würde. Nun, der Deal war gemacht, ich wollte ihn auch nicht wieder Rückgängig machen und habe mich mental auf die unterschiedlichste Reaktionen vorbereitet und Vorkehrungen getroffen ausgewählte absehbare Reaktionen auszuschließen. Dazu gehörte die gezielte Information einiger meiner engsten Kollegen (sie sollten es von mir erfahren und nicht zufällig vor der Glotze) und ein absolutes Fernsehverbot für meine liebe Mutti. Und weil sie die Mutti ist, hört sie natürlich nicht auf meine Verbote, verbot ja früher selbst, musste also mit einer kleinen List vom möglichen sonntäglichen Kaffeetrinken vor dem Fernseher abgehalten werden. Und so musste mein großer Bruder just am Tage und in der Stunde meines öffentlichen Outings endlich mal die neuesten Urlaubsbilder vorführen – da ist natürlich keine Zeit zum fernsehen. Sicher, sie hätte noch immer über andere Zufälle davon erfahren können, doch dann hätte ich die Chance erst zu Reden und dann das Video vorzuführen. Ich bin mir im Nachhinein nicht sicher, ob ich wirklich wollte dass es funktionierte und jetzt doch ganz zufrieden, dass es geklappt hat. Soll sie ihr Bild von ihrem Sohn behalten, ich gönne es ihr. Zu tief müssten wir beide in längst vergangene und verdrängte Welten eintauchen, zu viele Zusammenhänge müsste ich erklären, die ich nicht schlüssig erklären kann und zu sehr liebe ich sie, um dauerhaftes Unverständnis zu hinterlassen.
Die Sendung selbst habe ich im Kreise einiger Freundinnen und Freunde gesehen, allein wollte ich in diesen Augenblicken nicht sein. Ja und dann ging’s einfach los, ganz am Anfang der Sendung, nach 7 oder 8 Minuten war’s mit mir auch schon vorbei und das Thema wurde noch einmal in einem Interview mit der mir ganz gut bekannten Charis Berger vertieft. Ich hatte ein insgesamt gutes Gefühl und wollte sehen, wie die Sendung das Thema abrundet. Doch keine Spur davon, das Telefon kam immer wieder dazwischen. De erste und für mich wohl wichtigste Anruf kam von einer meiner Töchter, die zufällig auf den Vorspann gestoßen ist und sofort die über Deutschland versprengte Familie informiert hat. „Pappi ich habe gerade den Beitrag über dich gesehen .... ich finde das toll ....du hattest das ja erzählt ... bisher nie thematisiert ... wir müssen endlich mal näher darüber reden“. Was soll ich sagen? Selbst wenn sich kurz darauf der Boden geöffnet hätte und ich für immer darin verschwunden wäre, die Sache hat sich allein dafür gelohnt. Kurz darauf hat sich meine Exfrau und Mutter meiner Kinder gemeldet, immerhin grundsätzliche Anerkennung signalisiert, natürlich das berühmte Haar in der Suppe gefunden und doch haben wir uns gleich auf ein gemeinsames freundschaftliches Abendessen verabredet. Ich weiß nicht mehr genau, wie der Abend weiter verlaufen ist, doch irgendwann war ich dann allein mit einer Videokassette, meinen Bildern meinen Worten und fremden Kommentaren. Noch am gleichen Abend gab’s so einige Anrufe von Freunden und Bekannten und natürlich etliche anerkennende Mails aus der Trans-Gemeinde. Ich wurde aber auch von mir bekannten Leuten, die nun gar nichts mit unserer Leidenschaft am Hut haben, mit Anerkennung überhäuft An dieser Stelle also mein aufrichtiger Dank an alle, die mich angerufen und auch geschrieben haben – ich fühle mich wirklich geehrt. Ja, und damit hat es sich mit den mir bekannten Reaktionen auch schon erledigt. Ich vermute zwar, dass bei dem einen oder anderen meiner Auftraggeber der Fernsehbeitrag bekannt ist, doch wirkliche Reaktionen darauf gab es nicht, weder positiv noch negativ. Warum eigentlich auch, es ist doch nichts weltbewegendes passiert. Interessant vielleicht, dass sich die Zugriffszahlen auf die Homepage der TransSisters für einige Tage fast verdreifacht haben. Ich habe es noch nicht überprüft, doch ich vermute, dass viele dieser Besucher über einen entsprechenden Link auf der Mona-Lisa-Seite des ZDF dahin gelangt sind – ein kleiner wohltuender Erfolg am Rande des Geschehens.
Mal abgesehen von dem persönlichen Lob (das natürlich sehr gut tut) hat sich in der Außenwirkung des Beitrages insgesamt gezeigt, dass es offensichtlich gelungen ist, das Thema Trans auch mal ganz unspektakulär darzustellen und als mögliches Lebenskonzept anzusprechen. Ich, aus meiner Sicht, hatte mir im Vorfeld genau eine solche Botschaft erhofft. Sicher, die Zusammenhänge, Freuden und Nöte sind viel komplizierter, als man (frau) in einem solchen Beitrag darstellen kann und hätten die wohl eher unbedarften ZuschauerInnen vermutlich auch überfordert. Doch aus meiner Sicht ist ein erster Schritt getan und dafür habe ich mich zwischenzeitlich noch einmal bei der Redakteurin, Helga Ettenhuber, und natürlich der Redaktion von ML bedankt. Ich hoffe schon, dass sich „Mona Lisa“ dieses Themas noch einmal annimmt, oder vielleicht das ZDF irgendwann bereit ist, das Phänomen „Trans“ etwas ausführlicher aufzuarbeiten. Mit meiner Unterstützung können die Macher in jedem Fall rechnen.
Ursprünglich wollte ich hier noch darüber berichten, wie ich mich in besagtem Beitrag selbst gesehen habe, denn es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob man in den Spiegel schaut, oder sich selbst auf der Mattscheibe agieren sieht, doch das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte und vielleicht eine eigene Wochenmail wert und davon soll es ja noch einige geben......
nun ist es doch passiert. Ich hatte gelegentlich schon berichtet, dass in mehr oder weniger großen Abständen auch bei mir mal eine Anfrage für eine bildliche Darstellung meiner Person in dem einen oder anderen Fernsehsender eingeht. Ihr kennt sicher alle diese Talk-Sendungen, die keiner sieht und über die doch jeder bescheid weiß. Zumeist sind meine Kontakte dorthin schon bei einer Nachfrage nach dem Konzept des Beitrages abgebrochen.
Und nun meldet sich in der vergangenen Woche eine Redakteurin der Sendung „Mona Lisa“ vom ZDF bei mir mit einer ausführlichen Mail und wird zudem nicht müde, mir Ihre konzeptionellen Vorstellungen in langen Telefonaten zu erläutern. Ich will’s kurz machen. Am Samstag war den ganzen Tag ein Fernsehteam bei mir. Wir haben mindestens 4 Stunden Filmmaterial gedreht, beim Einkaufen, im Park, auf der Straße, im Auto, zu Hause im Interview, vor dem Kleiderschrank, beim Schminken und beim abendlichen Ausgehen und Treffen mit einigen meiner Freundinnen. Thema war das „Rollenwechsel“ zwischen Mann und Frau mit all seinen Hintergründen und Zusammenhängen.
Ich hätte vorher nicht geglaubt, wie stressig so ein Tag sein kann. Für mich waren das 12 Stunden volle Konzentration, jedes Detail hatte ich im Auge, nichts wollte ich dem Zufall überlassen. Ständig war da die Angst vor einer eventuellen Fehldeutung meines Redens und Tun’s. Auf der anderen Seite war da der Wille, endlich einmal aus meiner Sicht zu vermitteln, dass Transgender feinfühlige und alltäglich Menschen sind, weitab von jedem Stigma psychischer Erkrankung oder gar Perversion. Es war schon ein manchmal schmerzhafter Spagat zwischen diesen beiden Positionen. Wie weit persönlich öffnen um wirklich Befindlichkeiten mitzuteilen und wo einfach nur grundsätzliche Lebenshaltung zeigen um den (vermutlich) unbedarften Zuschauer nicht zu überfordern? Fernsehleute wären nicht Fernsehleute, wenn sie nicht alles versuchten um auch die letzte Information aus ihren Protagonisten (so heiß der Hauptdarsteller im Frensehdeutsch) herauszukitzeln. Schlussendlich habe ich dann doch mehr von mir preisgegeben, als ich vorher für möglich hielt. Und doch habe ich auch im Nachgang das Gefühl zu keinem Zeitpunkt übervorteilt gewesen zu sein. Selbst mein bisher als geheim gehandeltes „erstes eigenes Kleid“ (Ihr erinnert Euch an die Geschichte?) habe ich aus dem Schrank geangelt und dann so ganz nebenbei einen kleinen privaten „Schminkkurs“ für Frauen und solche, die es gern wären veranstaltet. Und doch für gelegentlich im Fernsehen bedienten Voyeurismus war kein Platz.
Bei allem Termindruck und allem Stress, wir hatten eine Menge Spaß miteinander – eine interessante Erfahrung war es für mich allemal. Wer also am kommenden Sonntag (den 3.2.02) nichts besseres vor hat, mich mal in männlicher und weiblicher Rolle sehen will, dazu noch mein erstes Kleid, und zudem rausbekommen will, was das ZDF in 6 Minuten aus meinen Euch zur genüge bekannten Ansichten macht, der sollte sich die „Mona-Lisa“ – Sendung (ich glaube ab 18:15 Uhr) mal anschauen.
Genau das Anschauen ist noch immer ein wenig mein Problem. Meine Worte konnte ich kontrollieren und gelegentlich auch kommentieren oder gar korrigieren. Doch Bilder haben ihre eigene Sprache und hinzu kommt, dass der Betrachter diese Sprache nicht unbedingt verstehen muss. Zudem hängt für die gesamte Darstellung auch vieles vom Schnitt und den dazu gehörigen Kommentaren ab. Wird zum Schluss die vermittelte Message noch immer meine Message sein? Nun kann mir das ja auch egal sein. Nichts ist wohl uninteressanter als die Nachricht vom vergangenen Tag und bei den meisten ZuschauerInnen wird wohl nicht mehr als ein Gefühl, maximal ein „Aha“ übrig bleiben. Angesichts der Verbreitung der Sendung muss ich aber davon ausgehen, dass der Beitrag auch von Leuten gesehen wird, denen ich mich bisher nicht so privat geöffnet habe. Dazu besteht ja auch nicht immer Veranlassung und schon gar nicht im Berufsleben. Doch der weitere Umgang mit diesen Menschen hängt für mich von eben dieser, meiner Message ab. Gehen wir weiter ganz normal miteinander um, entsteht zusätzlicher Erklärungsbedarf oder werden Beziehungen sogar dauerhaft gestört? Ich weiß, diese Entwicklung hat keiner der beteiligten Macher wirklich in der Hand, doch ein paar Sorgen habe ich schon.....
Nun könnt Ihr mich natürlich fragen „warum hast Du es dann gemacht?“ Für mich war es einfach an der Zeit, die Gelegenheit selbst beim Schopf zu fassen. Gerade hatte ich mich über einen wenig gelungenen Radiobeitrag zum Berliner Transgender Netzwerk geärgert und festgestellt, dass es ja irgendwo an mir lag, keinen Einfluss genommen zu haben. Dann erreichte uns alle die Nachricht, dass die Bremer Polizei den Täter für ein scheußliches Verbrechen an einem kleinen Mädchen, wegen einiger aufgefundener Wäschestücke, im Bereich der „transvestitischen Fetischisten“ vermutet und nun in ihrem Fahndungsaufruf nach Personen mit „fetischistischen Neigungen“ sucht. Ich erspare mir dazu jedes Gleichnis, wonach sie wohl suchen würden, wenn anstelle alter Badeanzüge etwa die Kopfbedeckung eines religiösen Juden oder gar ein Paar Langlaufskier gefunden wären.... Nicht die Schlussfolgerung auf eine bestimmte Neigung des Täters macht mir Sorgen, die ist wohl berechtigt, es ist die pauschalisierende Message an die Bevölkerung – Transvestiten und Fetischisten sind pervers und damit zugleich potentielle Kinderschänder!
Oh nein, auch wenn es nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein sein sollte, ich hatte es für einen Tag selbst in der Hand klarzustellen, wer wir wirklich sind und ich konnte die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Für mich hat sich der Einsatz schon heute gelohnt und wir werden nächsten Sonntag sehen, ob es funktioniert hat.
In jedem Fall gibt es dann wieder eine ganze Menge zu berichten.
Seid also bis dahin ganz lieb gegrüßt
Ihr habt es sicher schon gemerkt, die Wochenmail heute mal wieder mit einem Tag Verspätung. Zu viele andere Dinge waren am Sonntag noch zu erledigen und zu bedenken. Ich hatte nicht die Ruhe für meine wöchentliche Betrachtung.
Der Trubel um den Jahreswechsel ist nun (endlich) vorbei und die vergangene Woche war angefüllt mit Arbeit und all den bekannten alltäglichen Dingen. Dazu gehörte endlich auch mal wieder ein „sportlicher Abend“ – ich gehe einmal in der Woche mit einigen FreundInnnen Squash spielen. Das hat sich schon vor gut einem Jahr ergeben und mit einigen kleinen Unterbrechungen haben wir bisher auch durchgehalten. Sport, wird manche(r ) sagen, was ist schon dabei? Ein wenig in die Jahre gekommen, bin ich nicht gerade ein sportlicher Typ und finde trotzdem Vergnügen daran, einen kleinen Ball mit aller Kraft an eine Wand zu donnern, ganz in der Hoffnung, dass eben dieser wieder zurück springt und mein Mitspieler die Möglichkeit hat Gleiches zu tun. Es ist ein wirklich schnelles Spiel, ich komme ganz schön ins Schwitzen und so manches mal laufe ich, mehr oder weniger verwundert, den vielen winzigen Sternen vor meinen Augen hinterher. Warum tue ich mir das an? Nun, ganz bestimmt nicht, weil die Höhen sportlichen Ruhmes erklimmen will und die Hoffnung auf diese Weise das leider immer noch hartnäckige „Bäuchlein“ los zu werden, habe ich schon längst aufgegeben. Zwei Dinge sind mir bei dieser Aktion wirklich wichtig. Zunächst einmal habe ich beim Spielen wegen der unvermeidlichen Anstrengung den Kopf wirklich fei, keine Zeit über die kleinen und großen Probleme des Lebens nachzudenken – ein wirklich herrliches Gefühl (!). Am wichtigsten ist mir jedoch die soziale Komponente dieser Stunden. Es ist die gemeinsame Erlebniswelt, die weit über den ursprünglichen Ansatz des Trans-Seins hinaus geht. Mitten im Alltag, haben wir uns eine Gelegenheit für gemeinsames Erleben und Kommunikation geschaffen und nicht selten reden wir beim unvermeidlichen abschließenden „keinen Snack und ein Bier dazu“ über die ganz keinen Freuden und Nöte, nehmen Anteil am Leben des Einzelnen. Das gegenseitige Bemühen um einander und die daraus entspringende Vertrautheit machen für mich den eigentlichen Wert dieser Runde aus. Ohne viel Aufwand, für kleines Geld und einzig durch Zuwendung ein regelmäßig schöner Abend.
Ich komme darauf, weil sich gerade auch in meinem Leben (neben dem Leben) noch zu oft künstlich erzeugte Höhepunkte befinden. Sicher, auch diese „High lights“ machen das Leben erst richtig bunt, sind Meilensteine und Erinnerungspunkte für spätere Draufsichten. Und genau so sicher braucht jeder Mensch Ereignisse, die sich sichtlich vom Alltag abheben. Doch das ist hier nicht gemeint.
Ich will das mal am eigenen Beispiel entwickeln. Auch vor meinen Eintritt in das Trans-Dasein, vor über drei Jahren, war ich ein aktiver Mensch. Ich hab mich mit Freunden getroffen, gelegentlich gab’s auch aufregende Partys, ich war im Kino, auch mal im Theater und dazu kamen noch die Freuden und Pflichten des Familienvaters. Viele dieser Aktivitäten gerieten in eine teilweise unerträgliche Routine und Trans sein konnte ich zudem auch nicht.
Doch dann kam der Tag Null – ich habe ja gelegentlich schon davon berichtet. Neues Terrain wurde erobert, ich erinnere mich noch genau an meine Aufbruchsstimmung – endlich befreit von bürgerlichen Klammern. Keine Bar und kein einschlägiges Event war wirklich sicher vor uns. Für etliche Monate war das Leben eine einzige Party. Ein Höhepunkt jagte den anderen und wenn in der Stadt mal nichts Besonderes los war, dann haben wir uns diese Höhepunkte selbst geschaffen. Jede in unserem transsisterlichen Umfeld brauchte jede sich bietende Möglichkeit des persönlichen Ausdrucks, wie die Luft zum atmen. Jede war mit jedem Gutfreund, das verbindende Element war die grundsätzlich gemeinsame Interessenlage. Die aktiven Transmenschen unter uns können diese Situation sicher auch am eigenen Erleben nachvollziehen, eine durchaus übliche und wohl auch notwendige Phase.
Für mich und einen erheblichen Teil meines Umfeldes hat es ungefähr ein Jahr (oder gar länger) gedauert, bis diese Euphorie in ein wenig Sprachlosigkeit über das Manko an wirklich tiefer sozialer Bindung umschlug. Und gemeint ist hier nicht unbedingt eine mögliche partnerschaftliche Beziehung. Kein noch so schönes Kleid, keine noch so aufwändige und rauschende Party (in eben diesem Kleid) kann auf Dauer wirklich alltagstaugliche soziale Beziehungen ersetzen. Und so hat sich auch die Struktur unseres Beisammenseins geändert. Die Begegnungen wurden individueller und weniger ausschweifend. Wir haben einen offenen Stammtisch geschaffen und sind damit auch offen für neue Kontakte und Impulse. Die einen spielen ganz nebenher Squash, andere tanzen Tango und so manches mal hilft man (frau) sich gegenseitig bei privaten oder beruflichen Problemen. Selbst Party ist nicht mehr bloße Ausgelassenheit, vielmehr Nachdenken über Inhalte und gemeinsame Aktion.
Dennoch: Am Ende einer jeden Party wird das gleißende Licht der Scheinwerfer, unter denen wir uns tummeln, immer von Irgendjemand ausgeschaltet. Und um im Bild zu bleiben: So Manche(r) hat aber auch den Wert einer zart flackernden Kerze neu schätzen gelernt und sorgt sich gern, dass sie nicht ausgeht und rechtzeitig ersetzt wird. Das macht zwar gelegentlich Mühe, ist aber lohnenswerter allemal.
Viele liebe Grüße, bis zur nächsten Woche
ein wirklich relaxtes Wochenende. Nach den Aufregungen der Feiertage und den Wiedereinstieg in den Berufsalltag, hab ich mir mal nichts wirklich Wichtiges für das Wochenende vorgenommen, einfach nur vor mich hin gefummelt, ein wenig gelesen, in der Post gekramt und beantwortet, ja sogar ferngesehen. Gerade mal am Samstagabend war ich aus – eine gute Freundin hat ihren „zweiten“ Geburtstag gefeiert – ich komme noch mal darauf zurück.
So um den Jahreswechsel habe ich über eine Zuschrift berichtet in der (ich nenne sie mal) J. über ihr erstes Ausgeherlebnis in weiblichem Outfit berichtet. Die Geschichte ist so spannend, dass ich sie gut verwahrt und schon mehrere male darin gelesen habe. J. nutzt die „günstige Gelegenheit“ einer geschäftlichen Reise in eine ferne Stadt, sich letzte notwendige Utensilien zuzulegen, stiehlt sich zu später Stunde aus dem Hotel um für eine kurze Zeit lang in weiblichem Outfit durch die Stadt zu schlendern. Vermutlich kaum etwas an ihr ist wirklich perfekt und doch sie tut es, muss es einfach tun. In den Straßen die unterschiedlichsten Begegnungen mit PassantInnen und gelegentliches Erkanntwerden. Erkannt als was? Ein Mann in Frauenkleidern! Sie ist unsicher, hat Angst vor eben diesem Erkanntwerden und der Preisgabe der Lächerlichkeit und läuft doch immer weiter. Eine ganze Stunde lang ganz allein in einer fremden Stadt. Dann schnell über die Garage in Hotel.... Ihr abschließendes Resümee: „Ich bin so froh und stolz, dass ich mich getraut habe! Was für ein phantastisches Abenteuer!“
Mit ähnlichen Geschichten kann so manche von uns aufwarten, aufgeschrieben bestimmt auch ähnlich spannend. Das erinnert mich an meinen ersten wirklichen, noch viel bescheideneren „Out – door - Versuch“. Es ist schon einige Jahre her, da war ich im Rahmen eines Projektes fast jeden Monat für ein paar Tage geschäftlich auf einer der beliebten deutschen Urlaubsinseln. Die Insel ist besonders in den kalten Jahreszeiten an einigen Stellen fast menschenleer. Ich wollte wissen, wie es sich ohne lange Hose, nur mit Strümpfen und einem Rock fühlt. Ein Rock war relativ schnell und einfach in einem second Hand - Geschäft erstanden. Und dann kam sie, die Nacht der Nächte. Ich ging am Strand spazieren, fast komplett gekleidet, wie eine Frau - zumindest habe ich mich so gefühlt. Ich werde dieses Gefühl nie vergessen. Der Wind blies leise und mein Rock umspielte die bestrumpften Beine. Es war lausig kalt und mir war warm, so angenehm, wie nie zuvor. Tauchte am Horizont doch der eine oder andere Spaziergänger auf, habe ich mich verschämt in die Dünen geflüchtet und mit klopfendem Herz eine neue „günstige Gelegenheit“ für mein Treiben abgepasst. Oh, ich war lange nicht so mutig wie J.! Und doch, in dieser Nacht hatte ich eine unsichtbare Grenze überschritten. Ich fühlte es ganz tief in mir und hatte noch Tage danach dieses Hochgefühl, aber auch etliche nicht definierte Ängste – es würde wohl kein Zurück mehr geben.
Es ist wahrlich eine unsichtbare Tür, die ein wirklicher Trans wohl irgendwann durchschreitet und geht ER durch, dann kann SIE noch hören, wie sie zuschlägt. Jede(r ) von uns kennt diese Situation und all die Versuche zurückzukehren („ich schmeiß die Klamotten weg und kehre ins normale Leben zurück“) sind von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Die Frage ist dann nur, wohin frau weiter geht und wie schnell sie geht. J. hat den Schritt durch diese imaginäre Tür gewagt und ich habe ihr dazu in meiner Antwortmail geraten „Genieße jeden Schritt, denn wenn Du ihn gegangen bist, liegt er hinter Dir.....“. Ich meine, eine neue spannende Welt tut sich uns auf in der und mit der wir ganz behutsam umgehen sollten. Und ich weiß inzwischen, dass es noch mehr solcher Türen gibt, durch die eine Rückkehr kaum möglich ist.
Mit jedem Schritt geben wir unserer eigenen Persönlichkeit einen neuen Rahmen der Entfaltung und verändern uns selbst damit – ganz egal ob individuell gewollt oder nicht. Mit diesen eigenen Veränderungen zu leben ist nicht immer einfach. Und doch, (und es fällt mir noch immer schwer es wirklich anzuerkennen), der Weg ist das Ziel. Es geht nicht hauptsächlich darum, einen „Fummel“ zu tragen, „ganz“ oder „wie“ Frau zu sein – das ist die Oberfläche. Es geht um die Entfaltung des Wesens eines jeden von uns, wenn Ihr so wollt um eine der ältesten philosophischen Fragen überhaupt, nämlich dem Verhältnis von Inhalt und Form einer einzigen Sache, eines ganz individuellen Menschen. Der Weg, der zu einer möglichen Übereinstimmung dieser Komponenten führt, hat für uns Transgender wohl einen klar definierten Anfang, eben jene erdachte Tür, doch er hat kein Ende, weil wir uns auf diesem Weg ständig selbst verändern. Warum also, sollte man nicht jeden Schritt genießen und verharren wenn es besonders schön ist? Vor jedem weiteren Schritt sollte man (frau) sich schon fragen, ob sie ihn wirklich gehen will. Und weil wir alle in einer ganz konkreten Umwelt leben, könnten hinter der nächsten Tür schon Veränderungen lauern, mit denen zu leben erst (mitunter schwer) erlernt werden muss. Auch dann ist wieder Verharren angezeigt.
Unsere Freundin S. hat also ihren zweiten „Geburtstag“ gefeiert. Ich weiß, dass auch sie schon vor viel längerer Zeit die von mir beschriebene unsichtbare Pforte durchschritten hat. Sie war schon eine ganze Weile ihren Weg gegangen und betitelt das konsequente Bekenntnis zu ihrer wunderbaren Eigenschaft (Trans zu sein) als ihren zweiten Geburtstag. Wieder eine Tür. Und von ihr selbst, nach reiflicher Überlegung, kräftig zugeschlagen. Seit ungefähr dieser Zeit kenne ich sie ganz gut und weiß, dass sie verweilte, wenn es besonders schön und einen Schritt weiter ging, wenn es Zeit dazu war. S. hat sich in dieser Zeit auch verändert, ist auf ihrem Weg zu einer für mich besonderen Persönlichkeit geworden. Schon lange nicht mehr, ein üblicher Mann und noch immer nicht eine üblich Frau – einfach nur S.
Ich verabschiede mich aus dieser für mich, auch nach mehrfachem Lesen, ein wenig verwirrend philosophischen Wochenmail und wünsche Euch allen eine behutsame und schöne Woche
da ist es nun, das Neue Jahr, wie erwartet, „gesegnet“ mit den alten Wünschen und Sorgen und natürlich neuem Mut, all die Dinge anzugehen, die das Leben möglich oder auch schöner machen. Eigentlich ist es wie zu jedem Jahreswechsel....
Auch zu dieser Gelegenheit habe wieder eine ganze Menge lieber und guter Wünsche aus der „Lesergemeinde“ erhalten - vielen Dank. Und das ist hier nicht nur so gesagt. Gelegentlich ist es schon wichtig für mich, zu erfahren, dass diese Mails gelesen werden und so manche von Euch meine Gedankengänge nachvollziehen kann. Das ist für mich, wie ein endloses Gespräch mit Menschen, die mich verstehen, die meine Sorgen und Nöte teilen, denen ich Mut machen kann und die mir selbst Mut machen.
Für die diesjährige Sylvesterparty hab ich mal wieder eines meiner schönsten Kleider rausgekramt. Seit genau drei Jahren (also mit Beginn meiner äußerlich weiblichen Erscheinungsform) lasse ich es mir nicht nehmen, den Jahreswechsel mit den Freunden zu begehen, die ich am meisten mag und die mich kennen, akzeptieren und lieben, wie ich bin. In diesem Jahr gleich noch verbunden mit einer wirklich gelungenen Einweihungsparty der neuen Wohnung unserer Freundin Regina und Frau. Ungeahnter Höhepunkt des Abends war wohl der Besuch des größten Teils der Hausnachbarn auf unserer Party. Wirklich angenehm, dass es bei den Nachbarn keine ersichtlichen Irritationen gab in eine reine „Frauenparty“ einzutauchen. Ganz im Gegenteil, wir haben alle viel gelacht, getanzt und uns prächtig amüsiert. Ganz im Nachgang wurden im Haus sogar Stimmen laut, die anregten, im Sommer mal eine kleine Hofparty mit uns zu veranstalten. Ich hatte bei all den zufälligen Begegnungen schon das Gefühl der Anerkennung und wohl auch der Hochachtung vor unserer Lebensweise – ganz nach dem Motto: Ja, diese Menschen leben, wie sie es als richtig empfinden, sie haben die Stärke es einfach zu tun. Na, bei so viel Anerkennung und Selbstverständlichkeit ist frau doch besonders charmant und ausgelassen. Und so haben wir das (gewünschte) Bild einer selbstbestimmten ausgeglichenen Gemeinde vermittelt. Eine Außendarstellung, die nach meiner Erfahrung auch ihre Probleme hat.
Bei vielen bekennenden Transgendern ist es nämlich längst nicht so, dass sie mit ihrem Bekenntnis alle wichtigen Lebensprobleme gelöst und ihren inneren Frieden gefunden haben. Ganz im Gegenteil, sie begeben sich in ihrem Innern und natürlich auch in Bezug zu ihrer Umwelt auf ein ausgesprochen unwegsames Terrain. Ohne Zweifel gehört viel Mut und menschliche Stärke dazu, in unserer Weise aus gängigen gesellschaftlichen Normen auszubrechen und den ganz persönlichen Wert der vordefinierten Geschlechterrollen neu zu bestimmen – eigene Wertmaßstäbe zu entwickeln und auch zu leben. Wären wir alle klar und rational denkende Wissenschaftler(innen), dann ließe sich sicher leicht eine logische Begründung für die Aufweichung der gesellschaftlichen Geschlechterrollen finden. Doch genau darum geht es nicht. Es geht um ganz individuelle und noch mehr komplizierte innere psychische Zustände und Abläufe, die so manchen von uns bewegen, sich eben weiblich auszudrücken. Das verrückte (und damit für die Außenwelt komplizierte) ist, dass sich dieser Ausdruck wiederum, in einem gewissen Spektrum, an einzelnen Bestandteilen der eben aufgebrochenen Geschlechterrollen orientiert. Dazu gehören neben weiblicher Kleidung, Make Up und häufig neuen Haaren auch marginale Veränderungen in unserem Verhalten und Auftreten. Verhalten und Auftreten? Ich hab’s schon oft und nicht nur an mir selbst erlebt. Mal abgesehen davon, dass frau nicht breitbeinig den Rock strapaziert und sich nicht auf den Barhocker lümmelt, wie Er es vielleicht tun würde. Gerade in der Gemeinschaft entsteht auch eine ganz besondere Atmosphäre von selbstverständlichem Sein und ein offen zur Schau getragenes Selbstbewusstsein. Gelegentliche Außenwirkung: Hey, ein cooler Typ in ausgesuchter weiblicher (Ver?)Kleidung, der (die) weiß was er will, hat sein Leben geregelt – ein bewundernswerter starker Mensch. Ich bin nicht glücklich, wenn ich merke, dass ich einen solchen Eindruck verbreitet habe. Denn wie zuvor als „Nurmann“ wird die bloße Erscheinung und nicht das Wesen beurteilt. Wenn sie doch nur begreifen würden, dass Trans eben genau „dazwischen“ heißt und dass all die lustigen, chicen oder skurrilen Typen genau so (vielleicht noch mehr) problembehaftet sind, wie jeder andere beliebige Mensch, der in der Lage ist, sein eigenes Sein zu reflektieren!
Ich weiß, wir sind zu erheblichem Teil selbst daran schuld. Und doch, wie ist anders das jähe Ende der wirklich beeindruckenden Erfolgsstory der (erst unlängst besprochenen) Carola Paas zu erklären? Liest man auf Ihrer Internetseite (http://www.carolapaas.de), dann erhält man das Bild eines wirklich starken und erfolgreichen Menschen, ist sicher, dass sie ihre wichtigste Lebensetappe genau so bewältigt, wie alle anderen kleinen und großen Probleme ihres Lebens. Doch zu Beurteilen ist nur die bloße Erscheinung – ganz tief in sich drin war sie genau so verletzbar, wie jeder und jede andere, konnte den Entzug für sie wichtiger Werte wie die Unverletzbarkeit ihrer Persönlichkeit und den Anspruch auf eine Lebensgrundlage nicht ertragen.
Sagen will ich: liebe LeserInnen, die Ihr nicht selbst Trans seid, beurteilt nicht nur, was Ihr seht, glaubt nicht der bloßen Erscheinung - schaut in den Mensch hinein und die Grenzen zwischen rein männlicher und rein weiblicher Erscheinung werden sich auflösen. Es entsteht das Abbild eines einzigen „normalen“ Menschen, mit genau so vielen Stärken und Schwächen, wie Ihr selbst sie habt und bitte, richtet Euer Verhalten danach aus.
Ich habe in den letzten Tagen viel mit meinen engsten FreundInnen darüber gesprochen, wie denn nun das adäquate Abbild eines Transgenders aussehen könnte. Ich selbst bin ja, wie schon gesagt, noch viel weniger „perfekte Frau“, als ein „perfekter Mann“. Zum Beispiel kann man die Begegnungen mit „Außenstehenden“ auch nutzen, nicht nur über (Trans) Erfolge, sondern auch über die damit zusammenhängenden Probleme, Sorgen und Nöte zu reden. Trans ist für mich nicht vordergründig selbstbewusste Party, sondern Lebenshaltung, die alle meine Schwächen mit einbezieht. Dazu gehört für mich, nicht immer und überall dem rein männlichen Bild zu entsprechen. Dazu gehört der „geschminkte“ öffentliche „Auftritt“ genau so, wie „ungeschminktes“ Sein in vertrauter Umgebung, manchmal halt nur im Kleid und Dreitagebart, weil (menschlich sicher verständlich) zu faul zum Rasieren. Trans ist individuelle Identität. Ja, das wollte ich heute sagen...
Seid ganz lieb gegrüßt bis zur nächsten Woche | ein Gefühl von "vom FA im Stich gelassen" - Forenarchiv - urbia.de
ein Gefühl von "vom FA im Stich gelassen"
ein Gefühl von "vom FA im Stich gelassen"
Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 09:27 Uhr
VORSICHTIG LANG !!!
ich weiß nicht ob mir hier jemand was anderes raten kann ausser eine KiWu Klinik oder nen anderen FA auszusuchen, aber ich werd mal versuchen mein Anliegen zu erklären.
Ich hatte diesen Zyklus meinen 1.ClomiZyklus, weil ich die letzten Monate nachweislich keine Follikelbildung habe, vom 5.-9.ZT, dann musste ich am am 12.ZT zum FA und es wurde US gemacht, Folli mit einer Größe von 17mm gesichtet, am 16.ZT bin ich dann noch mal hin zum erneuten Ultraschall, Folli war noch da, ein bisschen größer, und ein zweiter der gleichen Größe, und sie meinte dann lösen wir mal heute aus mit Predalon, so weit so gut, hatte mich ja im Vorfeld hier bei euch ein wenig schlau gelesen, es wurde mir seitens meiner FÄ auch nichts gesagt von wegen Mehrlinge bei Clomi oder so Sachen, nichts, ich weiß nur das ich 1 Ampulle Predalon bekommen habe und gehe somit davon aus das es 5.000 i.E. waren, von bezahlen war auch keine Rede.
Im Labor wurde mir dann ein Rezept für Predaon in die Hand gedrückt und es wurde gemeint in der Apotheke wissen die schon Bescheid ich bräuchte es nur abgeben und die schicken die Ampullen dann hoch in die Praxis, ich hatte wohl die letzte erwischt. Dann unendliche Diskussion in der Apotheke von wegen ich müsste 50% übernehmen, hööööö aber wieso soll ich drei Ampullen bezahlen wo ich nur eine bekommen habe??!! Ja weil es die halt nur im Dreierpack gibt, aber ich zahl doch nicht für andere mit, egal um welchen Betrag es geht.
Heute morgen war ich wieder beim FA, ich sollte zum Blutabnehmen wegen dem Progesteronwert, und die Dame von der Anmeldung meinte mich zurechtweisen zu müssen wegen dem Rezept, ich solle es doch so hinnehmen vielleicht bräuchte ich nächsten Monat noch mal Predalon, nun ja ich kann halt leider nicht in die Zukunft gucken, und wenn ich nächsten Monat wieder die Doofe bin die die letzte Ampulle bekommt bezahl ich dann wieder für drei oder wie? Ich fühl mich einfach unverstanden. Sie meinte dann solle ich es lassen dann geht das auf die Kappe der Arztpraxis aber wenn ich noch mal was an Predalon bräuchte dann krieg ich halt nichts mehr.
Ich find es einfach nur frech, und überhaupt versteh ich das mit den 50% mal garnicht, ich bin noch garnicht verheiratet, von daher müsste ich ja dann voll bezahlen, es ist kein hoher Betrag aber es geht doch so nicht, ich zahl nicht für andere mit nur weil ich der Ars** bin der Pech hat und die letzte erwischt.
Dann meinte ich noch wann die Blutergebnisse da sind wegen dem Progesteron, in 2 Wochen !!!!!!!!!!!!!!!
Haaaaaaaaaaallo? in zwei Wochen, hat das nicht auch was mit der GMS zu tun dieser Wert, ich muss dazu sagen das ich ne unheimlich leichte Mens habe, vielleicht ist der Gedankengang falsch, dann berichtigt mich bitte, dann ist doch auch die Mens nur so stark wie ich die GMS aufgebaut habe oder nicht? und dann ist es doch zu wenig das sich was einnisten könnte.
Es wird aber nicht weiter kontrolliert mit US oder sonstigem, nach meinem Fragen was und wie es denn nun weitergeht wurde nur gemeint: ich solle wiederkommen wenn die Mens eintrifft, und mit 5.000 i.E. wären die Follis auf jeden Fall gesprungen, der Rest wäre dann ja unser Problem. Ende.
Die hat doch ne Macke oder? Ich habe mich heute morgen schon mit meiner KK in Verbindung gesetzt und die meinten wegen der Bezahlung da muss ich mich mit meiner FÄ auseinandersetzen, tja wie denn wenn die mich schon vorher abwimmeln?!!
Ich bin grad sehr nah am Wasser gebaut und könnt so heulen, ich fahr gleich in die Apotheke und hole mir mein Geld wieder, ein Drittel zahl ich und keinen cent mehr, und dann werd ich uns einen Termin in der KiWu Klinik machen in Dortmund oder in Recklinghausen.
Kann man vielleicht auch was selber tun für den Aufbau der GMS ?? Pflanzlich oder Tees oder was in der Richtung ?
Danke das ich mir mal Luft machen konnte...
Beitrag von hasi59 17.03.10 - 09:35 Uhr
Tut mir sehr leid, was dir passiert ist! Zuerst klang ja alles ganz gut und der FA hat auch korrekt gehandelt. Aber die Sache mit dem Predalon ist der Hammer.
Wenn du GV nach Plan praktizierst, zahlen die KK den vollen Preis. Find es auch unerhört den vollen Preis für eine Ampulle zu zahlen. An deiner Stelle würde ich nicht zahlen und mit nem Anwalt drohen! Unerhört!
Den Progesteronwert zu bestimmen kann auch nicht 2 Wochen dauern. Bei meinem FA dauert es einen Tag und in meiner KIWU bekommt man am selben Tag das Ergebnis.
Versuch das mit dem Predalon zu klären und wechsle dann in eine Kinderwunschklinik. Da wirst du nicht so behandelt!
Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 09:42 Uhr
also wenn ich GV nach Plan habe zahlt die KK den vollen Preis??!!
gut zu wissen, ich werd gleich noch mal in die Apotheke und das klarstellen und NIX bezahlen ausser MEINER Ampulle, und ich ruf mal bei meiner KK an, da war heute morgen noch keiner da.
ich könnt so aus der Haut fahren so geht das einfach nicht, ich hab schon keine Lust mehr in diese Praxis zu gehen, egal ob ich meine Mens kriege oder nicht, und 2 Wochen warten ist der Brüller echt. Wenn doch nichts gesprungen ist steh ich nachher da und hab ne fette Zyste oder so. Ich hatte am Montag ZT.19 so derbe Ziehen im Unterleib das ich hier nur mit Wärmflasche rumgehangen habe, beim Wasserlassen dachte ich es entsteht ein Unterdruck und mir zerreisst es innerlich.
Da gehen die garnicht drauf ein wenn man sowas erzählt, die lassen einen garnicht rein zu meiner FÄ.
Beitrag von hasi59 17.03.10 - 09:47 Uhr
Ja da würde ich auch wechseln! Das ist nicht schön!
Deine Schmerzen hören sich nach leichter Überstimu an. Sowas muss überwacht werden.
GV nach Plan wird alles gezahlt. Erst wenn es um IUI, IVF oder ICSI geht, kommt die 50% Grenze ins Spiel. Deine Krankenkasse kann dir das sicher bestätigen!
Beitrag von hasi59 17.03.10 - 09:44 Uhr
Achso und für den Aufbau der Schleimhaut soll Himbeerblättertee in der ersten ZH ganz gut helfen.
Clomifen ist leider dafür bekannt, dass die Schleimhaut nicht so schön aufgebaut wird. In der Kinderwunschklinik bekommst du sicher andere Medis!
Beitrag von milie 17.03.10 - 09:51 Uhr
das klingt ja alles sehr, sehr seltsam! Würde mir das nicht bieten lassen und so schnell wie möglich in eine KiWu wechseln! Habe diesen Zyklus auch das erste mal Auslösen dürfen:
Rezept, Stempel drauf (das muß wohl irgendein spezieller sein), 5€ zahlen, spritzen und gut.
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass hier dubiose Geschäfte mit Dir gemacht werden...Von der Art und Weise des Umgangs, mal ganz abgesehen!
Wünsch Dir alles Gute - Deine Entscheidung mit der KiWu ist die Richtige, wirst sehen!
PS: Kann mich Hasi nur anschließen: relevante Blutwerte, die Entscheidungen nach sich ziehen z.B. ES auslösen ja/nein, hab ich in meiner KiWu nach ein paar Stunden und werde angerufen!
Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 09:56 Uhr
habe grad meine KK am Hörer und werde gleich in die Apotheke und das klären, denn wenn ich zahle sind die restlichen 2 Ampullen MEINE laut der KK, die verstehen das auch nicht, das wird nun mit ner Fachabteilung geklärt und ich häng grad inner Warteschleife !!!
Beitrag von hasi59 17.03.10 - 09:57 Uhr
Na bin gespannt, was die sagen! Aber es gibt ja nur unsere Variante!
Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 10:08 Uhr
also wenn meine Lagerung im Kühlschrank gewährleistet ist soll ich mir die in den Kühlschrank packen und das sind auf jeden Fall MEINE, und sie schaltet jetzt noch mal eine andere Abteilung ein und klärt das, ich habe ihr erzählt von euch allen hier wie das läuft und sie hat mir recht gegeben, sie muss das allerdings trotzdem abklären, sie findet das ich erst selbst zahlen muss AB EINER KÜNSTLICHEN BEFRUCHTUNG und nicht für Clomi und Predalon, denn das zählt nicht zu einer Künstlichen.
sie ruft mich zurück und ich freu mich schon auf die Apotheke und auf meinen FA wenn ich mir dann eine Überweisung hole und wechsel, ich lass mich doch nicht verarschen... ich glaub das hat hier keiner nötig und die Nerven haben wir hier wohl alle schon lange nicht mehr.
Sie fragte sich auch die ganze Zeit was das mit den 50% soll denn ich bin ja wie gesagt nicht verheiratet, ABER richtig ist das nicht was da grad abläuft.
Habe der Dame am Telefon gesagt: wenn ich nächsten Monat wieder eine Ampulle brauche und ich wieder der Ar*** vom Dienst bin der die letzte Ampulle erwischt muss ich dann wieder 3 bezahlen??? Weil die gibt es ja nur als Dreierpackung???
Als ich vorhin vom FA raus bin hätt ich auf dem Rückweg so heulen können, Wut, Enttäuschung alles in allem Scheiß Gefühl wenn man sich selbst nicht helfen kann.
Beitrag von hasi59 17.03.10 - 10:12 Uhr
Siehste wird doch! Immer mit Ruhe und Bedacht handeln.
Ja manchmal muss man sich viel alleine kümmern oder man zahlt zu. Aber die Sache ist ja so gut wie vom Tisch! Wechsle noch gleich die Apotheke!
Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 10:16 Uhr
*breitgrins* tja werd mal alles wechseln was? wenn die gleich da angerufen hat brauch ich da wohl nachdem ich mir mein Geld oder die Ampullen geholt habe sowieso nicht mehr hinkommen... *schon wieder lachen kann*
Beitrag von bofohexe 17.03.10 - 10:16 Uhr
mir gings am Montag nicht besser
hatte letzten Zyklus mein Menogon HP auf Kassenrezept bekommen und nun soll ich es privat zahlen (ohne Vorankündigung)
lt KK würden die es 3-4x auf Kassenrezept bezahlen, danach privat
hab nur das Problem das meine die einzige KiWu ist die es nur 1x auf Kasse macht.... sie können das ja machen wie sie sollen, ist ja ne Privatklinik und für KiWu muß man halt zahlen
das ist mir schon klar, aber ich will es halt vorher wissen
hab nen mords Aufstand gemacht weil es hies wir machen es genauso wie im letzten Monat, da war aber alles frei, selbst US und BT und nu soll ich für das auch noch zusätzlich € 344 euro zahlen
mir geht das auch an die Nerven und ich weis nicht ob ich nicht besser die KiWu wechseln soll
macht halt nen Unterschied von knappen 1000 Euro im Monat aus....
Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 10:14 Uhr
also ich halt euch nun mal auf dem Laufenden immer mal kleckerweise.
Die KK rief mich grad zurück und wollte die Telefonnummer der Apotheke haben, nun gehts wohl los sie ruft mich gleich zurück, es ist im vollen Gange.
Aber nur wer gegen den Strom schwimmt kommt an die Quellen, ich lass mir so schnell garnichts mehr gefallen, und auf diese Art und Weise schon mal garnicht
Beitrag von hasi59 17.03.10 - 10:19 Uhr
Ist aber toll, dass sich deine KK so schön einsetzt!
Genau, immer schön kämpfen! Wer nicht kämpft hat schon verloren!
Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 10:24 Uhr
Hach DIE Dame ist echt mal voll nett, wenn die sich so einsetzt und was bei rauskommt schick ich ihr mal ne nette Postkarte, dann macht ihr die Arbeit NOCH mehr Spaß.
Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 10:32 Uhr
die Frau ist echt hammer, so das ist sowohl mit der Apotheke als auch mit der Tussi (kein sorry) vom FA abgeklärt das ich 5 Euro zahle auf Rezept da es nur eine unterstützende Wirkung hat, die war schei***freundlich und hat es ihr auch nur bestätigt, komisch wieso ging das heute morgen nicht?????
ich fahr nun in die Apotheke und lass mir mein Geld wiedergeben und die 2 Ampullen, denn die lager ich zu hause und wenn ich die nochmal brauche dann spritz ich die selbst, so
Ich hab so viele Piercings im Gesicht und so da hab ich doch keine Angst vor Spritzen, nur noch vor der MTA vom FA, von der lass ich mir doch nicht mehr Blutabnehmen, die sticht mir doch dann extra 5 mal falsch in den Arm.
SIEG über allen Längen
*fühlt euch mal alle gedrückt* und lasst euch auch nichts gefallen
Glückwunsch zur gewonnenen Schlacht!
Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 10:44 Uhr
Termin in der KiWu Klinik in Dortmund hab ich auch grad gemacht, habe nur gemeint das ich aber erst in 2 Wochen den Progesteronwert bekomme, da meinte sie nur, da äußert sie sich mal nun lieber nicht zu.
Ich bin so richtig sauer heute. Solange war ich mit meiner FÄ zufrieden und nur wegen dieser pampigen Dame an der Anmeldung, die konnte ich noch nie leiden, die meint ihr gehört der Laden da.
Nun ist wohl, wenn es nicht geklappt hat was ich glaube, der nächste Monat sowieso dann hinüber, oder ich mach dann noch weiter so lange wie ich meine und dann schnell zum KiWu Zentrum, denn ich hab erst am 6.4. nen Termin bekommen und rein rechnerisch würd ich dann schon wieder Clomi nehmen, aber alleine ohne Ultraschall wäre das keine so gute Idee, oder ich wechsel für die Zeit von zwei Wochen noch woanders hin =/
Beitrag von hasi59 17.03.10 - 10:48 Uhr
Oder du machst einfach mal einen Monat Pause. Alleine würde ich nix nehmen!
Oder versuch es mit Ovaria Comp ab ZT 1 3x5 Kügelchen unter der Zunge zergehen lassen.
Beitrag von jojo75 17.03.10 - 10:49 Uhr
vielleicht habt Ihr alle nur aneinander vorbei geredet ?
also ich weiß es von mir, dass ich in der Apo auch die 3 Ampullen bekommen habe ... eine wurde mir gespritzt, die anderen 2 werden beim FA für MICH aufbewahrt. Vielleicht sind ja Deine 2 restlichen auch gut aufgehoben ? Leider gibts die nur im 3er - Pack (ich glaube, weil andere ne höhere Dosis bekommen)
Mit dem Bezahlen kenn ich mich nicht so aus, weil ich als privat versicherte den ganzen Betrag zahlen musste (ob ich's von der KK zurück bekomme, steht noch in den Sternen)
Also ich glaube auch, dass Dein ES ganz sicher sein wird, wenn Du das Medi bekommen hast.
So, nun lehn Dich mal zurück und hole tiiieeeffff Luft!
Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 10:57 Uhr
ne leider haben wir nicht aneinander vorbeigeredet, ich muss nur 5 Euro Rezeptgebühr zahlen. Das es die nur als Dreierpack gibt ist ok, aber ich zahle die nicht zu 50%, ich bin nicht verheiratet und müsste somit 100% zahlen, da es aber nur eine Unterstützung ist und keine Künstliche Sache muss ich garnichts zahlen bis auf die Rezeptgebühr.
Und das die noch so frech war ist die Krönung, wir sind alles Erwachsene Menschen und so sollte man sich auch gegenübertreten oder?
Mein ES war auch denke ich, aber ich hab von Anfang an zwei Follis gesehen die gleich groß waren, und wenn sie ausgelöst hat am Freitag dann sind wohl auch beide gesprungen eventuell, aber kann man nicht trotzdem ein wenig Aufklärung verlangen? Klar haben wir das Zeitalter des internets, aber wie man hier immer wieder feststellen kann wird jedem was anderes erzählt, von Mehrlingen keine Rede und GMS wird nicht überprüft und garnichts, der Progesteronwert kommt in 2 Wochen, ich finds nur noch lächerlich was die mit einem machen.
Beitrag von redspirit 17.03.10 - 10:56 Uhr
Ich verstehe deinen Ärger gut, habe mich auch ständig über meine ehemalige FÄ geärgert. Letztendlich habe ich den FA gewechselt, der hat auch einen Hormonstatus gemacht und mich letztendlich in die Kiwu überwiesen wo ich mich auch gut aufgehoben fühle.
Komisch mit dem Predalon, da würde ich mich auch weigern so viel zu zahlen.
Ich bekomme zum Auslösen Ovitrelle und die kostet mich "nur" die 10 € normale Zuzahlung...
Ich rate dir zu den Spezialisten in die Ki-wu zu gehen. Dort wird auch meist nicht mehr mit Clomi weiterbehandelt sondern mit Spritzen.
Die Überweisung für die Ki-wu kann man sich auch beim Hausarzt holen so dass du deine ohnehin wahrscheinlich schon genervte FÄ nicht mehr behelligen brauchst
Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 14:38 Uhr
so nun war ich doch heute mittag in der Apotheke um mir mein Geld wieder abzuholen, nach einem ausgiebigen Gespräch und Luft machen meinte ich dann noch, "also die zwei anderen Ampullen möcht ich dann noch gerne mitnehmen, laut KK darf ich das ja weil es ja nun meine sind, weil ich auch zu einem anderen FA wechsel und die mich eh nicht mehr wiedersehen.......", meinte die PTA in der Apo das die beiden Ampullen schon bei dem FA in der Kühlung liegen sie war aber dann so freundlich und ist dann hoch und hat sie mir geholt, die waren wohl alles andere als begeistert beim FA , aber das letzte Wort ist für mich noch nicht gefallen und ich geh mal ganz stark davon aus das die Ärztin das garnicht weiß was da heute morgen abgelaufen ist.
Heute ist Mittwoch und die meisten Ärzte haben ja zu, weiß vielleicht jemand einen Arzt der von jetzt auf gleich nen Progesteronwert machen kann oder muss das zwingend ein FA sein??????????????? Weil ich steh ja nun in der Luft und keiner macht mehr was | de |
q-de-1291 | Wünsche aus der Lesergemeinde erhalten werden - vielen Dank dafür. Es ist schön zu wissen, dass meine Wochenmails Anklang finden und Menschen erreichen. | Wochenmails 2002 - TransSisters
Wochenmails 2002
ich hoffe schon, dass Ihr die Mona Lisa Sendung der vergangenen Woche und den kurzen Bericht über mich als Wochenmail gewertet habt, ich hätte ohnehin nichts Richtiges zustande gebracht, viel zu groß war die Aufregung, wie der Beitrag über mich den nun ausfallen würde. Ich hatte im Vorfeld nicht im Geringsten geahnt, dass die Spannung so lange anhalten würde. Drei Tage vor dem Dreh und dann noch die ganze Woche bis zur Ausstrahlung hatte ich (um es ganz vorsichtig auszudrücken) ziemlich unruhige Nächte – die Tage waren wegen der beruflichen Anspannung Gott sei Dank erträglicher. Die ständigen Gedanken im Vorfeld, wie ich wohl auf welche Frage antworten würde, wurden dann durch die Fragestellungen ersetzt, ob ich denn halbwegs erträglich rübergekommen bin, ob das Material letztlich ein realistisches Bild von mir hergibt und wie denn nun die Reaktion meiner Umwelt ausfallen würde. Nun, der Deal war gemacht, ich wollte ihn auch nicht wieder Rückgängig machen und habe mich mental auf die unterschiedlichste Reaktionen vorbereitet und Vorkehrungen getroffen ausgewählte absehbare Reaktionen auszuschließen. Dazu gehörte die gezielte Information einiger meiner engsten Kollegen (sie sollten es von mir erfahren und nicht zufällig vor der Glotze) und ein absolutes Fernsehverbot für meine liebe Mutti. Und weil sie die Mutti ist, hört sie natürlich nicht auf meine Verbote, verbot ja früher selbst, musste also mit einer kleinen List vom möglichen sonntäglichen Kaffeetrinken vor dem Fernseher abgehalten werden. Und so musste mein großer Bruder just am Tage und in der Stunde meines öffentlichen Outings endlich mal die neuesten Urlaubsbilder vorführen – da ist natürlich keine Zeit zum fernsehen. Sicher, sie hätte noch immer über andere Zufälle davon erfahren können, doch dann hätte ich die Chance erst zu Reden und dann das Video vorzuführen. Ich bin mir im Nachhinein nicht sicher, ob ich wirklich wollte dass es funktionierte und jetzt doch ganz zufrieden, dass es geklappt hat. Soll sie ihr Bild von ihrem Sohn behalten, ich gönne es ihr. Zu tief müssten wir beide in längst vergangene und verdrängte Welten eintauchen, zu viele Zusammenhänge müsste ich erklären, die ich nicht schlüssig erklären kann und zu sehr liebe ich sie, um dauerhaftes Unverständnis zu hinterlassen.
Die Sendung selbst habe ich im Kreise einiger Freundinnen und Freunde gesehen, allein wollte ich in diesen Augenblicken nicht sein. Ja und dann ging’s einfach los, ganz am Anfang der Sendung, nach 7 oder 8 Minuten war’s mit mir auch schon vorbei und das Thema wurde noch einmal in einem Interview mit der mir ganz gut bekannten Charis Berger vertieft. Ich hatte ein insgesamt gutes Gefühl und wollte sehen, wie die Sendung das Thema abrundet. Doch keine Spur davon, das Telefon kam immer wieder dazwischen. De erste und für mich wohl wichtigste Anruf kam von einer meiner Töchter, die zufällig auf den Vorspann gestoßen ist und sofort die über Deutschland versprengte Familie informiert hat. „Pappi ich habe gerade den Beitrag über dich gesehen .... ich finde das toll ....du hattest das ja erzählt ... bisher nie thematisiert ... wir müssen endlich mal näher darüber reden“. Was soll ich sagen? Selbst wenn sich kurz darauf der Boden geöffnet hätte und ich für immer darin verschwunden wäre, die Sache hat sich allein dafür gelohnt. Kurz darauf hat sich meine Exfrau und Mutter meiner Kinder gemeldet, immerhin grundsätzliche Anerkennung signalisiert, natürlich das berühmte Haar in der Suppe gefunden und doch haben wir uns gleich auf ein gemeinsames freundschaftliches Abendessen verabredet. Ich weiß nicht mehr genau, wie der Abend weiter verlaufen ist, doch irgendwann war ich dann allein mit einer Videokassette, meinen Bildern meinen Worten und fremden Kommentaren. Noch am gleichen Abend gab’s so einige Anrufe von Freunden und Bekannten und natürlich etliche anerkennende Mails aus der Trans-Gemeinde. Ich wurde aber auch von mir bekannten Leuten, die nun gar nichts mit unserer Leidenschaft am Hut haben, mit Anerkennung überhäuft An dieser Stelle also mein aufrichtiger Dank an alle, die mich angerufen und auch geschrieben haben – ich fühle mich wirklich geehrt. Ja, und damit hat es sich mit den mir bekannten Reaktionen auch schon erledigt. Ich vermute zwar, dass bei dem einen oder anderen meiner Auftraggeber der Fernsehbeitrag bekannt ist, doch wirkliche Reaktionen darauf gab es nicht, weder positiv noch negativ. Warum eigentlich auch, es ist doch nichts weltbewegendes passiert. Interessant vielleicht, dass sich die Zugriffszahlen auf die Homepage der TransSisters für einige Tage fast verdreifacht haben. Ich habe es noch nicht überprüft, doch ich vermute, dass viele dieser Besucher über einen entsprechenden Link auf der Mona-Lisa-Seite des ZDF dahin gelangt sind – ein kleiner wohltuender Erfolg am Rande des Geschehens.
Mal abgesehen von dem persönlichen Lob (das natürlich sehr gut tut) hat sich in der Außenwirkung des Beitrages insgesamt gezeigt, dass es offensichtlich gelungen ist, das Thema Trans auch mal ganz unspektakulär darzustellen und als mögliches Lebenskonzept anzusprechen. Ich, aus meiner Sicht, hatte mir im Vorfeld genau eine solche Botschaft erhofft. Sicher, die Zusammenhänge, Freuden und Nöte sind viel komplizierter, als man (frau) in einem solchen Beitrag darstellen kann und hätten die wohl eher unbedarften ZuschauerInnen vermutlich auch überfordert. Doch aus meiner Sicht ist ein erster Schritt getan und dafür habe ich mich zwischenzeitlich noch einmal bei der Redakteurin, Helga Ettenhuber, und natürlich der Redaktion von ML bedankt. Ich hoffe schon, dass sich „Mona Lisa“ dieses Themas noch einmal annimmt, oder vielleicht das ZDF irgendwann bereit ist, das Phänomen „Trans“ etwas ausführlicher aufzuarbeiten. Mit meiner Unterstützung können die Macher in jedem Fall rechnen.
Ursprünglich wollte ich hier noch darüber berichten, wie ich mich in besagtem Beitrag selbst gesehen habe, denn es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob man in den Spiegel schaut, oder sich selbst auf der Mattscheibe agieren sieht, doch das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte und vielleicht eine eigene Wochenmail wert und davon soll es ja noch einige geben......
nun ist es doch passiert. Ich hatte gelegentlich schon berichtet, dass in mehr oder weniger großen Abständen auch bei mir mal eine Anfrage für eine bildliche Darstellung meiner Person in dem einen oder anderen Fernsehsender eingeht. Ihr kennt sicher alle diese Talk-Sendungen, die keiner sieht und über die doch jeder bescheid weiß. Zumeist sind meine Kontakte dorthin schon bei einer Nachfrage nach dem Konzept des Beitrages abgebrochen.
Und nun meldet sich in der vergangenen Woche eine Redakteurin der Sendung „Mona Lisa“ vom ZDF bei mir mit einer ausführlichen Mail und wird zudem nicht müde, mir Ihre konzeptionellen Vorstellungen in langen Telefonaten zu erläutern. Ich will’s kurz machen. Am Samstag war den ganzen Tag ein Fernsehteam bei mir. Wir haben mindestens 4 Stunden Filmmaterial gedreht, beim Einkaufen, im Park, auf der Straße, im Auto, zu Hause im Interview, vor dem Kleiderschrank, beim Schminken und beim abendlichen Ausgehen und Treffen mit einigen meiner Freundinnen. Thema war das „Rollenwechsel“ zwischen Mann und Frau mit all seinen Hintergründen und Zusammenhängen.
Ich hätte vorher nicht geglaubt, wie stressig so ein Tag sein kann. Für mich waren das 12 Stunden volle Konzentration, jedes Detail hatte ich im Auge, nichts wollte ich dem Zufall überlassen. Ständig war da die Angst vor einer eventuellen Fehldeutung meines Redens und Tun’s. Auf der anderen Seite war da der Wille, endlich einmal aus meiner Sicht zu vermitteln, dass Transgender feinfühlige und alltäglich Menschen sind, weitab von jedem Stigma psychischer Erkrankung oder gar Perversion. Es war schon ein manchmal schmerzhafter Spagat zwischen diesen beiden Positionen. Wie weit persönlich öffnen um wirklich Befindlichkeiten mitzuteilen und wo einfach nur grundsätzliche Lebenshaltung zeigen um den (vermutlich) unbedarften Zuschauer nicht zu überfordern? Fernsehleute wären nicht Fernsehleute, wenn sie nicht alles versuchten um auch die letzte Information aus ihren Protagonisten (so heiß der Hauptdarsteller im Frensehdeutsch) herauszukitzeln. Schlussendlich habe ich dann doch mehr von mir preisgegeben, als ich vorher für möglich hielt. Und doch habe ich auch im Nachgang das Gefühl zu keinem Zeitpunkt übervorteilt gewesen zu sein. Selbst mein bisher als geheim gehandeltes „erstes eigenes Kleid“ (Ihr erinnert Euch an die Geschichte?) habe ich aus dem Schrank geangelt und dann so ganz nebenbei einen kleinen privaten „Schminkkurs“ für Frauen und solche, die es gern wären veranstaltet. Und doch für gelegentlich im Fernsehen bedienten Voyeurismus war kein Platz.
Bei allem Termindruck und allem Stress, wir hatten eine Menge Spaß miteinander – eine interessante Erfahrung war es für mich allemal. Wer also am kommenden Sonntag (den 3.2.02) nichts besseres vor hat, mich mal in männlicher und weiblicher Rolle sehen will, dazu noch mein erstes Kleid, und zudem rausbekommen will, was das ZDF in 6 Minuten aus meinen Euch zur genüge bekannten Ansichten macht, der sollte sich die „Mona-Lisa“ – Sendung (ich glaube ab 18:15 Uhr) mal anschauen.
Genau das Anschauen ist noch immer ein wenig mein Problem. Meine Worte konnte ich kontrollieren und gelegentlich auch kommentieren oder gar korrigieren. Doch Bilder haben ihre eigene Sprache und hinzu kommt, dass der Betrachter diese Sprache nicht unbedingt verstehen muss. Zudem hängt für die gesamte Darstellung auch vieles vom Schnitt und den dazu gehörigen Kommentaren ab. Wird zum Schluss die vermittelte Message noch immer meine Message sein? Nun kann mir das ja auch egal sein. Nichts ist wohl uninteressanter als die Nachricht vom vergangenen Tag und bei den meisten ZuschauerInnen wird wohl nicht mehr als ein Gefühl, maximal ein „Aha“ übrig bleiben. Angesichts der Verbreitung der Sendung muss ich aber davon ausgehen, dass der Beitrag auch von Leuten gesehen wird, denen ich mich bisher nicht so privat geöffnet habe. Dazu besteht ja auch nicht immer Veranlassung und schon gar nicht im Berufsleben. Doch der weitere Umgang mit diesen Menschen hängt für mich von eben dieser, meiner Message ab. Gehen wir weiter ganz normal miteinander um, entsteht zusätzlicher Erklärungsbedarf oder werden Beziehungen sogar dauerhaft gestört? Ich weiß, diese Entwicklung hat keiner der beteiligten Macher wirklich in der Hand, doch ein paar Sorgen habe ich schon.....
Nun könnt Ihr mich natürlich fragen „warum hast Du es dann gemacht?“ Für mich war es einfach an der Zeit, die Gelegenheit selbst beim Schopf zu fassen. Gerade hatte ich mich über einen wenig gelungenen Radiobeitrag zum Berliner Transgender Netzwerk geärgert und festgestellt, dass es ja irgendwo an mir lag, keinen Einfluss genommen zu haben. Dann erreichte uns alle die Nachricht, dass die Bremer Polizei den Täter für ein scheußliches Verbrechen an einem kleinen Mädchen, wegen einiger aufgefundener Wäschestücke, im Bereich der „transvestitischen Fetischisten“ vermutet und nun in ihrem Fahndungsaufruf nach Personen mit „fetischistischen Neigungen“ sucht. Ich erspare mir dazu jedes Gleichnis, wonach sie wohl suchen würden, wenn anstelle alter Badeanzüge etwa die Kopfbedeckung eines religiösen Juden oder gar ein Paar Langlaufskier gefunden wären.... Nicht die Schlussfolgerung auf eine bestimmte Neigung des Täters macht mir Sorgen, die ist wohl berechtigt, es ist die pauschalisierende Message an die Bevölkerung – Transvestiten und Fetischisten sind pervers und damit zugleich potentielle Kinderschänder!
Oh nein, auch wenn es nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein sein sollte, ich hatte es für einen Tag selbst in der Hand klarzustellen, wer wir wirklich sind und ich konnte die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Für mich hat sich der Einsatz schon heute gelohnt und wir werden nächsten Sonntag sehen, ob es funktioniert hat.
In jedem Fall gibt es dann wieder eine ganze Menge zu berichten.
Seid also bis dahin ganz lieb gegrüßt
Ihr habt es sicher schon gemerkt, die Wochenmail heute mal wieder mit einem Tag Verspätung. Zu viele andere Dinge waren am Sonntag noch zu erledigen und zu bedenken. Ich hatte nicht die Ruhe für meine wöchentliche Betrachtung.
Der Trubel um den Jahreswechsel ist nun (endlich) vorbei und die vergangene Woche war angefüllt mit Arbeit und all den bekannten alltäglichen Dingen. Dazu gehörte endlich auch mal wieder ein „sportlicher Abend“ – ich gehe einmal in der Woche mit einigen FreundInnnen Squash spielen. Das hat sich schon vor gut einem Jahr ergeben und mit einigen kleinen Unterbrechungen haben wir bisher auch durchgehalten. Sport, wird manche(r ) sagen, was ist schon dabei? Ein wenig in die Jahre gekommen, bin ich nicht gerade ein sportlicher Typ und finde trotzdem Vergnügen daran, einen kleinen Ball mit aller Kraft an eine Wand zu donnern, ganz in der Hoffnung, dass eben dieser wieder zurück springt und mein Mitspieler die Möglichkeit hat Gleiches zu tun. Es ist ein wirklich schnelles Spiel, ich komme ganz schön ins Schwitzen und so manches mal laufe ich, mehr oder weniger verwundert, den vielen winzigen Sternen vor meinen Augen hinterher. Warum tue ich mir das an? Nun, ganz bestimmt nicht, weil die Höhen sportlichen Ruhmes erklimmen will und die Hoffnung auf diese Weise das leider immer noch hartnäckige „Bäuchlein“ los zu werden, habe ich schon längst aufgegeben. Zwei Dinge sind mir bei dieser Aktion wirklich wichtig. Zunächst einmal habe ich beim Spielen wegen der unvermeidlichen Anstrengung den Kopf wirklich fei, keine Zeit über die kleinen und großen Probleme des Lebens nachzudenken – ein wirklich herrliches Gefühl (!). Am wichtigsten ist mir jedoch die soziale Komponente dieser Stunden. Es ist die gemeinsame Erlebniswelt, die weit über den ursprünglichen Ansatz des Trans-Seins hinaus geht. Mitten im Alltag, haben wir uns eine Gelegenheit für gemeinsames Erleben und Kommunikation geschaffen und nicht selten reden wir beim unvermeidlichen abschließenden „keinen Snack und ein Bier dazu“ über die ganz keinen Freuden und Nöte, nehmen Anteil am Leben des Einzelnen. Das gegenseitige Bemühen um einander und die daraus entspringende Vertrautheit machen für mich den eigentlichen Wert dieser Runde aus. Ohne viel Aufwand, für kleines Geld und einzig durch Zuwendung ein regelmäßig schöner Abend.
Ich komme darauf, weil sich gerade auch in meinem Leben (neben dem Leben) noch zu oft künstlich erzeugte Höhepunkte befinden. Sicher, auch diese „High lights“ machen das Leben erst richtig bunt, sind Meilensteine und Erinnerungspunkte für spätere Draufsichten. Und genau so sicher braucht jeder Mensch Ereignisse, die sich sichtlich vom Alltag abheben. Doch das ist hier nicht gemeint.
Ich will das mal am eigenen Beispiel entwickeln. Auch vor meinen Eintritt in das Trans-Dasein, vor über drei Jahren, war ich ein aktiver Mensch. Ich hab mich mit Freunden getroffen, gelegentlich gab’s auch aufregende Partys, ich war im Kino, auch mal im Theater und dazu kamen noch die Freuden und Pflichten des Familienvaters. Viele dieser Aktivitäten gerieten in eine teilweise unerträgliche Routine und Trans sein konnte ich zudem auch nicht.
Doch dann kam der Tag Null – ich habe ja gelegentlich schon davon berichtet. Neues Terrain wurde erobert, ich erinnere mich noch genau an meine Aufbruchsstimmung – endlich befreit von bürgerlichen Klammern. Keine Bar und kein einschlägiges Event war wirklich sicher vor uns. Für etliche Monate war das Leben eine einzige Party. Ein Höhepunkt jagte den anderen und wenn in der Stadt mal nichts Besonderes los war, dann haben wir uns diese Höhepunkte selbst geschaffen. Jede in unserem transsisterlichen Umfeld brauchte jede sich bietende Möglichkeit des persönlichen Ausdrucks, wie die Luft zum atmen. Jede war mit jedem Gutfreund, das verbindende Element war die grundsätzlich gemeinsame Interessenlage. Die aktiven Transmenschen unter uns können diese Situation sicher auch am eigenen Erleben nachvollziehen, eine durchaus übliche und wohl auch notwendige Phase.
Für mich und einen erheblichen Teil meines Umfeldes hat es ungefähr ein Jahr (oder gar länger) gedauert, bis diese Euphorie in ein wenig Sprachlosigkeit über das Manko an wirklich tiefer sozialer Bindung umschlug. Und gemeint ist hier nicht unbedingt eine mögliche partnerschaftliche Beziehung. Kein noch so schönes Kleid, keine noch so aufwändige und rauschende Party (in eben diesem Kleid) kann auf Dauer wirklich alltagstaugliche soziale Beziehungen ersetzen. Und so hat sich auch die Struktur unseres Beisammenseins geändert. Die Begegnungen wurden individueller und weniger ausschweifend. Wir haben einen offenen Stammtisch geschaffen und sind damit auch offen für neue Kontakte und Impulse. Die einen spielen ganz nebenher Squash, andere tanzen Tango und so manches mal hilft man (frau) sich gegenseitig bei privaten oder beruflichen Problemen. Selbst Party ist nicht mehr bloße Ausgelassenheit, vielmehr Nachdenken über Inhalte und gemeinsame Aktion.
Dennoch: Am Ende einer jeden Party wird das gleißende Licht der Scheinwerfer, unter denen wir uns tummeln, immer von Irgendjemand ausgeschaltet. Und um im Bild zu bleiben: So Manche(r) hat aber auch den Wert einer zart flackernden Kerze neu schätzen gelernt und sorgt sich gern, dass sie nicht ausgeht und rechtzeitig ersetzt wird. Das macht zwar gelegentlich Mühe, ist aber lohnenswerter allemal.
Viele liebe Grüße, bis zur nächsten Woche
ein wirklich relaxtes Wochenende. Nach den Aufregungen der Feiertage und den Wiedereinstieg in den Berufsalltag, hab ich mir mal nichts wirklich Wichtiges für das Wochenende vorgenommen, einfach nur vor mich hin gefummelt, ein wenig gelesen, in der Post gekramt und beantwortet, ja sogar ferngesehen. Gerade mal am Samstagabend war ich aus – eine gute Freundin hat ihren „zweiten“ Geburtstag gefeiert – ich komme noch mal darauf zurück.
So um den Jahreswechsel habe ich über eine Zuschrift berichtet in der (ich nenne sie mal) J. über ihr erstes Ausgeherlebnis in weiblichem Outfit berichtet. Die Geschichte ist so spannend, dass ich sie gut verwahrt und schon mehrere male darin gelesen habe. J. nutzt die „günstige Gelegenheit“ einer geschäftlichen Reise in eine ferne Stadt, sich letzte notwendige Utensilien zuzulegen, stiehlt sich zu später Stunde aus dem Hotel um für eine kurze Zeit lang in weiblichem Outfit durch die Stadt zu schlendern. Vermutlich kaum etwas an ihr ist wirklich perfekt und doch sie tut es, muss es einfach tun. In den Straßen die unterschiedlichsten Begegnungen mit PassantInnen und gelegentliches Erkanntwerden. Erkannt als was? Ein Mann in Frauenkleidern! Sie ist unsicher, hat Angst vor eben diesem Erkanntwerden und der Preisgabe der Lächerlichkeit und läuft doch immer weiter. Eine ganze Stunde lang ganz allein in einer fremden Stadt. Dann schnell über die Garage in Hotel.... Ihr abschließendes Resümee: „Ich bin so froh und stolz, dass ich mich getraut habe! Was für ein phantastisches Abenteuer!“
Mit ähnlichen Geschichten kann so manche von uns aufwarten, aufgeschrieben bestimmt auch ähnlich spannend. Das erinnert mich an meinen ersten wirklichen, noch viel bescheideneren „Out – door - Versuch“. Es ist schon einige Jahre her, da war ich im Rahmen eines Projektes fast jeden Monat für ein paar Tage geschäftlich auf einer der beliebten deutschen Urlaubsinseln. Die Insel ist besonders in den kalten Jahreszeiten an einigen Stellen fast menschenleer. Ich wollte wissen, wie es sich ohne lange Hose, nur mit Strümpfen und einem Rock fühlt. Ein Rock war relativ schnell und einfach in einem second Hand - Geschäft erstanden. Und dann kam sie, die Nacht der Nächte. Ich ging am Strand spazieren, fast komplett gekleidet, wie eine Frau - zumindest habe ich mich so gefühlt. Ich werde dieses Gefühl nie vergessen. Der Wind blies leise und mein Rock umspielte die bestrumpften Beine. Es war lausig kalt und mir war warm, so angenehm, wie nie zuvor. Tauchte am Horizont doch der eine oder andere Spaziergänger auf, habe ich mich verschämt in die Dünen geflüchtet und mit klopfendem Herz eine neue „günstige Gelegenheit“ für mein Treiben abgepasst. Oh, ich war lange nicht so mutig wie J.! Und doch, in dieser Nacht hatte ich eine unsichtbare Grenze überschritten. Ich fühlte es ganz tief in mir und hatte noch Tage danach dieses Hochgefühl, aber auch etliche nicht definierte Ängste – es würde wohl kein Zurück mehr geben.
Es ist wahrlich eine unsichtbare Tür, die ein wirklicher Trans wohl irgendwann durchschreitet und geht ER durch, dann kann SIE noch hören, wie sie zuschlägt. Jede(r ) von uns kennt diese Situation und all die Versuche zurückzukehren („ich schmeiß die Klamotten weg und kehre ins normale Leben zurück“) sind von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Die Frage ist dann nur, wohin frau weiter geht und wie schnell sie geht. J. hat den Schritt durch diese imaginäre Tür gewagt und ich habe ihr dazu in meiner Antwortmail geraten „Genieße jeden Schritt, denn wenn Du ihn gegangen bist, liegt er hinter Dir.....“. Ich meine, eine neue spannende Welt tut sich uns auf in der und mit der wir ganz behutsam umgehen sollten. Und ich weiß inzwischen, dass es noch mehr solcher Türen gibt, durch die eine Rückkehr kaum möglich ist.
Mit jedem Schritt geben wir unserer eigenen Persönlichkeit einen neuen Rahmen der Entfaltung und verändern uns selbst damit – ganz egal ob individuell gewollt oder nicht. Mit diesen eigenen Veränderungen zu leben ist nicht immer einfach. Und doch, (und es fällt mir noch immer schwer es wirklich anzuerkennen), der Weg ist das Ziel. Es geht nicht hauptsächlich darum, einen „Fummel“ zu tragen, „ganz“ oder „wie“ Frau zu sein – das ist die Oberfläche. Es geht um die Entfaltung des Wesens eines jeden von uns, wenn Ihr so wollt um eine der ältesten philosophischen Fragen überhaupt, nämlich dem Verhältnis von Inhalt und Form einer einzigen Sache, eines ganz individuellen Menschen. Der Weg, der zu einer möglichen Übereinstimmung dieser Komponenten führt, hat für uns Transgender wohl einen klar definierten Anfang, eben jene erdachte Tür, doch er hat kein Ende, weil wir uns auf diesem Weg ständig selbst verändern. Warum also, sollte man nicht jeden Schritt genießen und verharren wenn es besonders schön ist? Vor jedem weiteren Schritt sollte man (frau) sich schon fragen, ob sie ihn wirklich gehen will. Und weil wir alle in einer ganz konkreten Umwelt leben, könnten hinter der nächsten Tür schon Veränderungen lauern, mit denen zu leben erst (mitunter schwer) erlernt werden muss. Auch dann ist wieder Verharren angezeigt.
Unsere Freundin S. hat also ihren zweiten „Geburtstag“ gefeiert. Ich weiß, dass auch sie schon vor viel längerer Zeit die von mir beschriebene unsichtbare Pforte durchschritten hat. Sie war schon eine ganze Weile ihren Weg gegangen und betitelt das konsequente Bekenntnis zu ihrer wunderbaren Eigenschaft (Trans zu sein) als ihren zweiten Geburtstag. Wieder eine Tür. Und von ihr selbst, nach reiflicher Überlegung, kräftig zugeschlagen. Seit ungefähr dieser Zeit kenne ich sie ganz gut und weiß, dass sie verweilte, wenn es besonders schön und einen Schritt weiter ging, wenn es Zeit dazu war. S. hat sich in dieser Zeit auch verändert, ist auf ihrem Weg zu einer für mich besonderen Persönlichkeit geworden. Schon lange nicht mehr, ein üblicher Mann und noch immer nicht eine üblich Frau – einfach nur S.
Ich verabschiede mich aus dieser für mich, auch nach mehrfachem Lesen, ein wenig verwirrend philosophischen Wochenmail und wünsche Euch allen eine behutsame und schöne Woche
da ist es nun, das Neue Jahr, wie erwartet, „gesegnet“ mit den alten Wünschen und Sorgen und natürlich neuem Mut, all die Dinge anzugehen, die das Leben möglich oder auch schöner machen. Eigentlich ist es wie zu jedem Jahreswechsel....
Auch zu dieser Gelegenheit habe wieder eine ganze Menge lieber und guter Wünsche aus der „Lesergemeinde“ erhalten - vielen Dank. Und das ist hier nicht nur so gesagt. Gelegentlich ist es schon wichtig für mich, zu erfahren, dass diese Mails gelesen werden und so manche von Euch meine Gedankengänge nachvollziehen kann. Das ist für mich, wie ein endloses Gespräch mit Menschen, die mich verstehen, die meine Sorgen und Nöte teilen, denen ich Mut machen kann und die mir selbst Mut machen.
Für die diesjährige Sylvesterparty hab ich mal wieder eines meiner schönsten Kleider rausgekramt. Seit genau drei Jahren (also mit Beginn meiner äußerlich weiblichen Erscheinungsform) lasse ich es mir nicht nehmen, den Jahreswechsel mit den Freunden zu begehen, die ich am meisten mag und die mich kennen, akzeptieren und lieben, wie ich bin. In diesem Jahr gleich noch verbunden mit einer wirklich gelungenen Einweihungsparty der neuen Wohnung unserer Freundin Regina und Frau. Ungeahnter Höhepunkt des Abends war wohl der Besuch des größten Teils der Hausnachbarn auf unserer Party. Wirklich angenehm, dass es bei den Nachbarn keine ersichtlichen Irritationen gab in eine reine „Frauenparty“ einzutauchen. Ganz im Gegenteil, wir haben alle viel gelacht, getanzt und uns prächtig amüsiert. Ganz im Nachgang wurden im Haus sogar Stimmen laut, die anregten, im Sommer mal eine kleine Hofparty mit uns zu veranstalten. Ich hatte bei all den zufälligen Begegnungen schon das Gefühl der Anerkennung und wohl auch der Hochachtung vor unserer Lebensweise – ganz nach dem Motto: Ja, diese Menschen leben, wie sie es als richtig empfinden, sie haben die Stärke es einfach zu tun. Na, bei so viel Anerkennung und Selbstverständlichkeit ist frau doch besonders charmant und ausgelassen. Und so haben wir das (gewünschte) Bild einer selbstbestimmten ausgeglichenen Gemeinde vermittelt. Eine Außendarstellung, die nach meiner Erfahrung auch ihre Probleme hat.
Bei vielen bekennenden Transgendern ist es nämlich längst nicht so, dass sie mit ihrem Bekenntnis alle wichtigen Lebensprobleme gelöst und ihren inneren Frieden gefunden haben. Ganz im Gegenteil, sie begeben sich in ihrem Innern und natürlich auch in Bezug zu ihrer Umwelt auf ein ausgesprochen unwegsames Terrain. Ohne Zweifel gehört viel Mut und menschliche Stärke dazu, in unserer Weise aus gängigen gesellschaftlichen Normen auszubrechen und den ganz persönlichen Wert der vordefinierten Geschlechterrollen neu zu bestimmen – eigene Wertmaßstäbe zu entwickeln und auch zu leben. Wären wir alle klar und rational denkende Wissenschaftler(innen), dann ließe sich sicher leicht eine logische Begründung für die Aufweichung der gesellschaftlichen Geschlechterrollen finden. Doch genau darum geht es nicht. Es geht um ganz individuelle und noch mehr komplizierte innere psychische Zustände und Abläufe, die so manchen von uns bewegen, sich eben weiblich auszudrücken. Das verrückte (und damit für die Außenwelt komplizierte) ist, dass sich dieser Ausdruck wiederum, in einem gewissen Spektrum, an einzelnen Bestandteilen der eben aufgebrochenen Geschlechterrollen orientiert. Dazu gehören neben weiblicher Kleidung, Make Up und häufig neuen Haaren auch marginale Veränderungen in unserem Verhalten und Auftreten. Verhalten und Auftreten? Ich hab’s schon oft und nicht nur an mir selbst erlebt. Mal abgesehen davon, dass frau nicht breitbeinig den Rock strapaziert und sich nicht auf den Barhocker lümmelt, wie Er es vielleicht tun würde. Gerade in der Gemeinschaft entsteht auch eine ganz besondere Atmosphäre von selbstverständlichem Sein und ein offen zur Schau getragenes Selbstbewusstsein. Gelegentliche Außenwirkung: Hey, ein cooler Typ in ausgesuchter weiblicher (Ver?)Kleidung, der (die) weiß was er will, hat sein Leben geregelt – ein bewundernswerter starker Mensch. Ich bin nicht glücklich, wenn ich merke, dass ich einen solchen Eindruck verbreitet habe. Denn wie zuvor als „Nurmann“ wird die bloße Erscheinung und nicht das Wesen beurteilt. Wenn sie doch nur begreifen würden, dass Trans eben genau „dazwischen“ heißt und dass all die lustigen, chicen oder skurrilen Typen genau so (vielleicht noch mehr) problembehaftet sind, wie jeder andere beliebige Mensch, der in der Lage ist, sein eigenes Sein zu reflektieren!
Ich weiß, wir sind zu erheblichem Teil selbst daran schuld. Und doch, wie ist anders das jähe Ende der wirklich beeindruckenden Erfolgsstory der (erst unlängst besprochenen) Carola Paas zu erklären? Liest man auf Ihrer Internetseite (http://www.carolapaas.de), dann erhält man das Bild eines wirklich starken und erfolgreichen Menschen, ist sicher, dass sie ihre wichtigste Lebensetappe genau so bewältigt, wie alle anderen kleinen und großen Probleme ihres Lebens. Doch zu Beurteilen ist nur die bloße Erscheinung – ganz tief in sich drin war sie genau so verletzbar, wie jeder und jede andere, konnte den Entzug für sie wichtiger Werte wie die Unverletzbarkeit ihrer Persönlichkeit und den Anspruch auf eine Lebensgrundlage nicht ertragen.
Sagen will ich: liebe LeserInnen, die Ihr nicht selbst Trans seid, beurteilt nicht nur, was Ihr seht, glaubt nicht der bloßen Erscheinung - schaut in den Mensch hinein und die Grenzen zwischen rein männlicher und rein weiblicher Erscheinung werden sich auflösen. Es entsteht das Abbild eines einzigen „normalen“ Menschen, mit genau so vielen Stärken und Schwächen, wie Ihr selbst sie habt und bitte, richtet Euer Verhalten danach aus.
Ich habe in den letzten Tagen viel mit meinen engsten FreundInnen darüber gesprochen, wie denn nun das adäquate Abbild eines Transgenders aussehen könnte. Ich selbst bin ja, wie schon gesagt, noch viel weniger „perfekte Frau“, als ein „perfekter Mann“. Zum Beispiel kann man die Begegnungen mit „Außenstehenden“ auch nutzen, nicht nur über (Trans) Erfolge, sondern auch über die damit zusammenhängenden Probleme, Sorgen und Nöte zu reden. Trans ist für mich nicht vordergründig selbstbewusste Party, sondern Lebenshaltung, die alle meine Schwächen mit einbezieht. Dazu gehört für mich, nicht immer und überall dem rein männlichen Bild zu entsprechen. Dazu gehört der „geschminkte“ öffentliche „Auftritt“ genau so, wie „ungeschminktes“ Sein in vertrauter Umgebung, manchmal halt nur im Kleid und Dreitagebart, weil (menschlich sicher verständlich) zu faul zum Rasieren. Trans ist individuelle Identität. Ja, das wollte ich heute sagen...
Seid ganz lieb gegrüßt bis zur nächsten Woche | Ballo.. - Fotos & Bilder - Fotograf aus Neubrandenburg, Deutschland | fotocommunity
Ballo.. - Fotos & Bilder - Fotograf aus Neubrandenburg, Deutschland | fotocommunity Profil von Ballo.. - Fotograf Ballo.. aus Neubrandenburg, Deutschland [fc-user:1427671] - Seit Anfang der 80er Jahre widme ich meine Freizeit der Tier- u
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Kranich-Einflug bei Vollmond...
Kranich-Einflug bei Vollmond...2
Die Ricke auf verschneitem Wege...
Seit Anfang der 80er Jahre widme ich meine Freizeit der Tier- und Landschaftsfilmerei. (Vorher 12 Jahre auf dem Gebiet der Fotografie tätig!).
Habe mir im Februar diesen Jahres eine Kompakt-Kamera (FujiFilm) zugelegt, welche mich seitdem bei der Filmerei begleitet. Sozusagen als fotografisches Tagebuch.
Fotografiere alles, was sich anbietet – ob Säugetiere, Käfer, Vögel, Schmetterlinge und, und, und...
wichtig für mich ist nur das es wildlife ist. Meine Fotos entstehen auf der Pirsch oder bei Ansitzen auf Jagdkanzeln bzw. hinter Ansitzschirmen, oftmals auch ganz spontan auf Wanderungen.
Hab mir mal ein neues Profilfoto geleistet. (Foto: K.-H. Fritschek)
****** Bitte k e i n e QUICKMAILs schicken -
****** Empfang n i c h t möglich !!!
Carl-Peter Herbolzheimer 20. März 2018, 2:15
Hallo wieder Mal, einfach sehenswert Deine tollen Bilder.
GIEGACHANGI 8. September 2017, 17:52
Herzlichen Dank für favorit. Freut mich sehr. Gruß jean Herzlichen Dank für favorit. Freut mich sehr. Gruß jean
GIEGACHANGI 8. September 2017, 17:32
Herzlichen Dank Ballo zum Kommentar. Freut mich sehr. Gruß jean Herzlichen Dank Ballo zum Kommentar. Freut mich sehr. Gruß jean
ju-dit 9. August 2017, 10:22
Lieber Ballo...,
vielen Dank fürs Vorbeischauen bei meinen Bildern und das wunderschöne Kompliment. Wenn ich mal wieder an mir und meinen Bildern zweifele, dann werde ich mir Deine Worte nochmal durchlesen ... :-). Eine spritzige Woche wünsche ich Dir! Lieber Ballo...,
vielen Dank fürs Vorbeischauen bei meinen Bildern und das wunderschöne Kompliment. Wenn ich mal wieder an mir und meinen Bildern zweifele, dann werde ich mir Deine Worte nochmal durchlesen ... :-). Eine spritzige Woche wünsche ich Dir!
irminsul 13. Mai 2017, 0:09
Deine Wildlife Aufnahmen sind für mich ein Hit - Danke fürs zeigen
LG Jörg Deine Wildlife Aufnahmen sind für mich ein Hit - Danke fürs zeigen
E.Schocher 12. April 2017, 13:59
Wunderschöne Wildlife Aufnahmen zeigst du! Bin schwer beeindruckt!
Liebe Grüsse Eve Wunderschöne Wildlife Aufnahmen zeigst du! Bin schwer beeindruckt!
guhlnaturallover 28. Februar 2017, 11:06
Hallo Jürgen, der Winter ist bald vorbei. Raus mit Dir an die Frühlingsluft. VG Ulli Hallo Jürgen, der Winter ist bald vorbei. Raus mit Dir an die Frühlingsluft. VG Ulli
KundG 25. November 2016, 5:54
leider bin ich in diesem Jahr nicht dazu gekommen, auf " Kranichpirsch" zu gehen. Aber ich freue mich, dass Du so schöne Bilder gemacht hast. Und ich teile Deine Einstellung, dass der Spass des Fotografierens in der Natur bei Pirschgängen und mit viel Geduld und Beobachtung am intensivsten ist.
In welcher Region hast Du die Kraniche erwischt ?
Gudrun Hallo Jürgen,
Fritz Röbke 8. April 2016, 0:08
Hallo Fürgen,
müssen wir uns Sorgen machen oder bist Du im Urlaub?
LG fritz Hallo Fürgen,
Günther Metzinger 2. Juni 2015, 18:30
Hallo Jürgen, herzlichen Dank für Deine Rückmeldung. Habe diese "Rundfrage" gestartet, weil ich von der fc auf meine Anfrage zu diesem Problem eine ziemlich freche Antwort bekommen habe. So in dem Sinne: "Bring Deinen PC mal in Ordnung und belästige uns nicht mit Deinen Fragen!"
VG Günther M Hallo Jürgen, herzlichen Dank für Deine Rückmeldung. Habe diese "Rundfrage" gestartet, weil ich von der fc auf meine Anfrage zu diesem Problem eine ziemlich freche Antwort bekommen habe. So in dem Sinne: "Bring Deinen PC mal in Ordnung und belästige uns nicht mit Deinen Fragen!"
ev@w. 5. Januar 2015, 13:12
vielen herzlichen dank an dich !! - ebenso auch für dich...
eine "Diva"...
eva moin Jürgen,
vielen herzlichen dank an dich !! - ebenso auch für dich...[fc-foto:35311785][fc-foto:35321203]alles gute !!
Fritz Röbke 22. Dezember 2014, 22:12
LG fritz Hallo Jürgen,
GIEGACHANGI 17. November 2014, 6:03
Ulrich Diez 27. August 2014, 13:31
Hallo Jürgen, danke für die Übersendung der tollen Fotos von der Polderquerung des Rotwildes; die sind schon sehr beeindruckend wie auch die Bilder in deinem Portfolio. Da spürt man ja förmlich die Erlebnisse, die hinter den Aufnahmen stecken! Weiterhin gutes Gelingen und viele Grüße!
Ulrich Hallo Jürgen, danke für die Übersendung der tollen Fotos von der Polderquerung des Rotwildes; die sind schon sehr beeindruckend wie auch die Bilder in deinem Portfolio. Da spürt man ja förmlich die Erlebnisse, die hinter den Aufnahmen stecken! Weiterhin gutes Gelingen und viele Grüße!
Fritz Röbke 16. Mai 2014, 23:18
DANKE für Deine Anmerkung zu meinem Falken, danke!
LG fritz Hallo Ballo,
2.136 1.326
7.281 5.407
- Kameras made by fuji
- Zwei ruhige Hände
- Wachsame Augen | de |
q-de-1291 | Wünsche aus der Lesergemeinde erhalten werden - vielen Dank dafür. Es ist schön zu wissen, dass meine Wochenmails Anklang finden und Menschen erreichen. | Wochenmails 2002 - TransSisters
Wochenmails 2002
ich hoffe schon, dass Ihr die Mona Lisa Sendung der vergangenen Woche und den kurzen Bericht über mich als Wochenmail gewertet habt, ich hätte ohnehin nichts Richtiges zustande gebracht, viel zu groß war die Aufregung, wie der Beitrag über mich den nun ausfallen würde. Ich hatte im Vorfeld nicht im Geringsten geahnt, dass die Spannung so lange anhalten würde. Drei Tage vor dem Dreh und dann noch die ganze Woche bis zur Ausstrahlung hatte ich (um es ganz vorsichtig auszudrücken) ziemlich unruhige Nächte – die Tage waren wegen der beruflichen Anspannung Gott sei Dank erträglicher. Die ständigen Gedanken im Vorfeld, wie ich wohl auf welche Frage antworten würde, wurden dann durch die Fragestellungen ersetzt, ob ich denn halbwegs erträglich rübergekommen bin, ob das Material letztlich ein realistisches Bild von mir hergibt und wie denn nun die Reaktion meiner Umwelt ausfallen würde. Nun, der Deal war gemacht, ich wollte ihn auch nicht wieder Rückgängig machen und habe mich mental auf die unterschiedlichste Reaktionen vorbereitet und Vorkehrungen getroffen ausgewählte absehbare Reaktionen auszuschließen. Dazu gehörte die gezielte Information einiger meiner engsten Kollegen (sie sollten es von mir erfahren und nicht zufällig vor der Glotze) und ein absolutes Fernsehverbot für meine liebe Mutti. Und weil sie die Mutti ist, hört sie natürlich nicht auf meine Verbote, verbot ja früher selbst, musste also mit einer kleinen List vom möglichen sonntäglichen Kaffeetrinken vor dem Fernseher abgehalten werden. Und so musste mein großer Bruder just am Tage und in der Stunde meines öffentlichen Outings endlich mal die neuesten Urlaubsbilder vorführen – da ist natürlich keine Zeit zum fernsehen. Sicher, sie hätte noch immer über andere Zufälle davon erfahren können, doch dann hätte ich die Chance erst zu Reden und dann das Video vorzuführen. Ich bin mir im Nachhinein nicht sicher, ob ich wirklich wollte dass es funktionierte und jetzt doch ganz zufrieden, dass es geklappt hat. Soll sie ihr Bild von ihrem Sohn behalten, ich gönne es ihr. Zu tief müssten wir beide in längst vergangene und verdrängte Welten eintauchen, zu viele Zusammenhänge müsste ich erklären, die ich nicht schlüssig erklären kann und zu sehr liebe ich sie, um dauerhaftes Unverständnis zu hinterlassen.
Die Sendung selbst habe ich im Kreise einiger Freundinnen und Freunde gesehen, allein wollte ich in diesen Augenblicken nicht sein. Ja und dann ging’s einfach los, ganz am Anfang der Sendung, nach 7 oder 8 Minuten war’s mit mir auch schon vorbei und das Thema wurde noch einmal in einem Interview mit der mir ganz gut bekannten Charis Berger vertieft. Ich hatte ein insgesamt gutes Gefühl und wollte sehen, wie die Sendung das Thema abrundet. Doch keine Spur davon, das Telefon kam immer wieder dazwischen. De erste und für mich wohl wichtigste Anruf kam von einer meiner Töchter, die zufällig auf den Vorspann gestoßen ist und sofort die über Deutschland versprengte Familie informiert hat. „Pappi ich habe gerade den Beitrag über dich gesehen .... ich finde das toll ....du hattest das ja erzählt ... bisher nie thematisiert ... wir müssen endlich mal näher darüber reden“. Was soll ich sagen? Selbst wenn sich kurz darauf der Boden geöffnet hätte und ich für immer darin verschwunden wäre, die Sache hat sich allein dafür gelohnt. Kurz darauf hat sich meine Exfrau und Mutter meiner Kinder gemeldet, immerhin grundsätzliche Anerkennung signalisiert, natürlich das berühmte Haar in der Suppe gefunden und doch haben wir uns gleich auf ein gemeinsames freundschaftliches Abendessen verabredet. Ich weiß nicht mehr genau, wie der Abend weiter verlaufen ist, doch irgendwann war ich dann allein mit einer Videokassette, meinen Bildern meinen Worten und fremden Kommentaren. Noch am gleichen Abend gab’s so einige Anrufe von Freunden und Bekannten und natürlich etliche anerkennende Mails aus der Trans-Gemeinde. Ich wurde aber auch von mir bekannten Leuten, die nun gar nichts mit unserer Leidenschaft am Hut haben, mit Anerkennung überhäuft An dieser Stelle also mein aufrichtiger Dank an alle, die mich angerufen und auch geschrieben haben – ich fühle mich wirklich geehrt. Ja, und damit hat es sich mit den mir bekannten Reaktionen auch schon erledigt. Ich vermute zwar, dass bei dem einen oder anderen meiner Auftraggeber der Fernsehbeitrag bekannt ist, doch wirkliche Reaktionen darauf gab es nicht, weder positiv noch negativ. Warum eigentlich auch, es ist doch nichts weltbewegendes passiert. Interessant vielleicht, dass sich die Zugriffszahlen auf die Homepage der TransSisters für einige Tage fast verdreifacht haben. Ich habe es noch nicht überprüft, doch ich vermute, dass viele dieser Besucher über einen entsprechenden Link auf der Mona-Lisa-Seite des ZDF dahin gelangt sind – ein kleiner wohltuender Erfolg am Rande des Geschehens.
Mal abgesehen von dem persönlichen Lob (das natürlich sehr gut tut) hat sich in der Außenwirkung des Beitrages insgesamt gezeigt, dass es offensichtlich gelungen ist, das Thema Trans auch mal ganz unspektakulär darzustellen und als mögliches Lebenskonzept anzusprechen. Ich, aus meiner Sicht, hatte mir im Vorfeld genau eine solche Botschaft erhofft. Sicher, die Zusammenhänge, Freuden und Nöte sind viel komplizierter, als man (frau) in einem solchen Beitrag darstellen kann und hätten die wohl eher unbedarften ZuschauerInnen vermutlich auch überfordert. Doch aus meiner Sicht ist ein erster Schritt getan und dafür habe ich mich zwischenzeitlich noch einmal bei der Redakteurin, Helga Ettenhuber, und natürlich der Redaktion von ML bedankt. Ich hoffe schon, dass sich „Mona Lisa“ dieses Themas noch einmal annimmt, oder vielleicht das ZDF irgendwann bereit ist, das Phänomen „Trans“ etwas ausführlicher aufzuarbeiten. Mit meiner Unterstützung können die Macher in jedem Fall rechnen.
Ursprünglich wollte ich hier noch darüber berichten, wie ich mich in besagtem Beitrag selbst gesehen habe, denn es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob man in den Spiegel schaut, oder sich selbst auf der Mattscheibe agieren sieht, doch das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte und vielleicht eine eigene Wochenmail wert und davon soll es ja noch einige geben......
nun ist es doch passiert. Ich hatte gelegentlich schon berichtet, dass in mehr oder weniger großen Abständen auch bei mir mal eine Anfrage für eine bildliche Darstellung meiner Person in dem einen oder anderen Fernsehsender eingeht. Ihr kennt sicher alle diese Talk-Sendungen, die keiner sieht und über die doch jeder bescheid weiß. Zumeist sind meine Kontakte dorthin schon bei einer Nachfrage nach dem Konzept des Beitrages abgebrochen.
Und nun meldet sich in der vergangenen Woche eine Redakteurin der Sendung „Mona Lisa“ vom ZDF bei mir mit einer ausführlichen Mail und wird zudem nicht müde, mir Ihre konzeptionellen Vorstellungen in langen Telefonaten zu erläutern. Ich will’s kurz machen. Am Samstag war den ganzen Tag ein Fernsehteam bei mir. Wir haben mindestens 4 Stunden Filmmaterial gedreht, beim Einkaufen, im Park, auf der Straße, im Auto, zu Hause im Interview, vor dem Kleiderschrank, beim Schminken und beim abendlichen Ausgehen und Treffen mit einigen meiner Freundinnen. Thema war das „Rollenwechsel“ zwischen Mann und Frau mit all seinen Hintergründen und Zusammenhängen.
Ich hätte vorher nicht geglaubt, wie stressig so ein Tag sein kann. Für mich waren das 12 Stunden volle Konzentration, jedes Detail hatte ich im Auge, nichts wollte ich dem Zufall überlassen. Ständig war da die Angst vor einer eventuellen Fehldeutung meines Redens und Tun’s. Auf der anderen Seite war da der Wille, endlich einmal aus meiner Sicht zu vermitteln, dass Transgender feinfühlige und alltäglich Menschen sind, weitab von jedem Stigma psychischer Erkrankung oder gar Perversion. Es war schon ein manchmal schmerzhafter Spagat zwischen diesen beiden Positionen. Wie weit persönlich öffnen um wirklich Befindlichkeiten mitzuteilen und wo einfach nur grundsätzliche Lebenshaltung zeigen um den (vermutlich) unbedarften Zuschauer nicht zu überfordern? Fernsehleute wären nicht Fernsehleute, wenn sie nicht alles versuchten um auch die letzte Information aus ihren Protagonisten (so heiß der Hauptdarsteller im Frensehdeutsch) herauszukitzeln. Schlussendlich habe ich dann doch mehr von mir preisgegeben, als ich vorher für möglich hielt. Und doch habe ich auch im Nachgang das Gefühl zu keinem Zeitpunkt übervorteilt gewesen zu sein. Selbst mein bisher als geheim gehandeltes „erstes eigenes Kleid“ (Ihr erinnert Euch an die Geschichte?) habe ich aus dem Schrank geangelt und dann so ganz nebenbei einen kleinen privaten „Schminkkurs“ für Frauen und solche, die es gern wären veranstaltet. Und doch für gelegentlich im Fernsehen bedienten Voyeurismus war kein Platz.
Bei allem Termindruck und allem Stress, wir hatten eine Menge Spaß miteinander – eine interessante Erfahrung war es für mich allemal. Wer also am kommenden Sonntag (den 3.2.02) nichts besseres vor hat, mich mal in männlicher und weiblicher Rolle sehen will, dazu noch mein erstes Kleid, und zudem rausbekommen will, was das ZDF in 6 Minuten aus meinen Euch zur genüge bekannten Ansichten macht, der sollte sich die „Mona-Lisa“ – Sendung (ich glaube ab 18:15 Uhr) mal anschauen.
Genau das Anschauen ist noch immer ein wenig mein Problem. Meine Worte konnte ich kontrollieren und gelegentlich auch kommentieren oder gar korrigieren. Doch Bilder haben ihre eigene Sprache und hinzu kommt, dass der Betrachter diese Sprache nicht unbedingt verstehen muss. Zudem hängt für die gesamte Darstellung auch vieles vom Schnitt und den dazu gehörigen Kommentaren ab. Wird zum Schluss die vermittelte Message noch immer meine Message sein? Nun kann mir das ja auch egal sein. Nichts ist wohl uninteressanter als die Nachricht vom vergangenen Tag und bei den meisten ZuschauerInnen wird wohl nicht mehr als ein Gefühl, maximal ein „Aha“ übrig bleiben. Angesichts der Verbreitung der Sendung muss ich aber davon ausgehen, dass der Beitrag auch von Leuten gesehen wird, denen ich mich bisher nicht so privat geöffnet habe. Dazu besteht ja auch nicht immer Veranlassung und schon gar nicht im Berufsleben. Doch der weitere Umgang mit diesen Menschen hängt für mich von eben dieser, meiner Message ab. Gehen wir weiter ganz normal miteinander um, entsteht zusätzlicher Erklärungsbedarf oder werden Beziehungen sogar dauerhaft gestört? Ich weiß, diese Entwicklung hat keiner der beteiligten Macher wirklich in der Hand, doch ein paar Sorgen habe ich schon.....
Nun könnt Ihr mich natürlich fragen „warum hast Du es dann gemacht?“ Für mich war es einfach an der Zeit, die Gelegenheit selbst beim Schopf zu fassen. Gerade hatte ich mich über einen wenig gelungenen Radiobeitrag zum Berliner Transgender Netzwerk geärgert und festgestellt, dass es ja irgendwo an mir lag, keinen Einfluss genommen zu haben. Dann erreichte uns alle die Nachricht, dass die Bremer Polizei den Täter für ein scheußliches Verbrechen an einem kleinen Mädchen, wegen einiger aufgefundener Wäschestücke, im Bereich der „transvestitischen Fetischisten“ vermutet und nun in ihrem Fahndungsaufruf nach Personen mit „fetischistischen Neigungen“ sucht. Ich erspare mir dazu jedes Gleichnis, wonach sie wohl suchen würden, wenn anstelle alter Badeanzüge etwa die Kopfbedeckung eines religiösen Juden oder gar ein Paar Langlaufskier gefunden wären.... Nicht die Schlussfolgerung auf eine bestimmte Neigung des Täters macht mir Sorgen, die ist wohl berechtigt, es ist die pauschalisierende Message an die Bevölkerung – Transvestiten und Fetischisten sind pervers und damit zugleich potentielle Kinderschänder!
Oh nein, auch wenn es nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein sein sollte, ich hatte es für einen Tag selbst in der Hand klarzustellen, wer wir wirklich sind und ich konnte die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Für mich hat sich der Einsatz schon heute gelohnt und wir werden nächsten Sonntag sehen, ob es funktioniert hat.
In jedem Fall gibt es dann wieder eine ganze Menge zu berichten.
Seid also bis dahin ganz lieb gegrüßt
Ihr habt es sicher schon gemerkt, die Wochenmail heute mal wieder mit einem Tag Verspätung. Zu viele andere Dinge waren am Sonntag noch zu erledigen und zu bedenken. Ich hatte nicht die Ruhe für meine wöchentliche Betrachtung.
Der Trubel um den Jahreswechsel ist nun (endlich) vorbei und die vergangene Woche war angefüllt mit Arbeit und all den bekannten alltäglichen Dingen. Dazu gehörte endlich auch mal wieder ein „sportlicher Abend“ – ich gehe einmal in der Woche mit einigen FreundInnnen Squash spielen. Das hat sich schon vor gut einem Jahr ergeben und mit einigen kleinen Unterbrechungen haben wir bisher auch durchgehalten. Sport, wird manche(r ) sagen, was ist schon dabei? Ein wenig in die Jahre gekommen, bin ich nicht gerade ein sportlicher Typ und finde trotzdem Vergnügen daran, einen kleinen Ball mit aller Kraft an eine Wand zu donnern, ganz in der Hoffnung, dass eben dieser wieder zurück springt und mein Mitspieler die Möglichkeit hat Gleiches zu tun. Es ist ein wirklich schnelles Spiel, ich komme ganz schön ins Schwitzen und so manches mal laufe ich, mehr oder weniger verwundert, den vielen winzigen Sternen vor meinen Augen hinterher. Warum tue ich mir das an? Nun, ganz bestimmt nicht, weil die Höhen sportlichen Ruhmes erklimmen will und die Hoffnung auf diese Weise das leider immer noch hartnäckige „Bäuchlein“ los zu werden, habe ich schon längst aufgegeben. Zwei Dinge sind mir bei dieser Aktion wirklich wichtig. Zunächst einmal habe ich beim Spielen wegen der unvermeidlichen Anstrengung den Kopf wirklich fei, keine Zeit über die kleinen und großen Probleme des Lebens nachzudenken – ein wirklich herrliches Gefühl (!). Am wichtigsten ist mir jedoch die soziale Komponente dieser Stunden. Es ist die gemeinsame Erlebniswelt, die weit über den ursprünglichen Ansatz des Trans-Seins hinaus geht. Mitten im Alltag, haben wir uns eine Gelegenheit für gemeinsames Erleben und Kommunikation geschaffen und nicht selten reden wir beim unvermeidlichen abschließenden „keinen Snack und ein Bier dazu“ über die ganz keinen Freuden und Nöte, nehmen Anteil am Leben des Einzelnen. Das gegenseitige Bemühen um einander und die daraus entspringende Vertrautheit machen für mich den eigentlichen Wert dieser Runde aus. Ohne viel Aufwand, für kleines Geld und einzig durch Zuwendung ein regelmäßig schöner Abend.
Ich komme darauf, weil sich gerade auch in meinem Leben (neben dem Leben) noch zu oft künstlich erzeugte Höhepunkte befinden. Sicher, auch diese „High lights“ machen das Leben erst richtig bunt, sind Meilensteine und Erinnerungspunkte für spätere Draufsichten. Und genau so sicher braucht jeder Mensch Ereignisse, die sich sichtlich vom Alltag abheben. Doch das ist hier nicht gemeint.
Ich will das mal am eigenen Beispiel entwickeln. Auch vor meinen Eintritt in das Trans-Dasein, vor über drei Jahren, war ich ein aktiver Mensch. Ich hab mich mit Freunden getroffen, gelegentlich gab’s auch aufregende Partys, ich war im Kino, auch mal im Theater und dazu kamen noch die Freuden und Pflichten des Familienvaters. Viele dieser Aktivitäten gerieten in eine teilweise unerträgliche Routine und Trans sein konnte ich zudem auch nicht.
Doch dann kam der Tag Null – ich habe ja gelegentlich schon davon berichtet. Neues Terrain wurde erobert, ich erinnere mich noch genau an meine Aufbruchsstimmung – endlich befreit von bürgerlichen Klammern. Keine Bar und kein einschlägiges Event war wirklich sicher vor uns. Für etliche Monate war das Leben eine einzige Party. Ein Höhepunkt jagte den anderen und wenn in der Stadt mal nichts Besonderes los war, dann haben wir uns diese Höhepunkte selbst geschaffen. Jede in unserem transsisterlichen Umfeld brauchte jede sich bietende Möglichkeit des persönlichen Ausdrucks, wie die Luft zum atmen. Jede war mit jedem Gutfreund, das verbindende Element war die grundsätzlich gemeinsame Interessenlage. Die aktiven Transmenschen unter uns können diese Situation sicher auch am eigenen Erleben nachvollziehen, eine durchaus übliche und wohl auch notwendige Phase.
Für mich und einen erheblichen Teil meines Umfeldes hat es ungefähr ein Jahr (oder gar länger) gedauert, bis diese Euphorie in ein wenig Sprachlosigkeit über das Manko an wirklich tiefer sozialer Bindung umschlug. Und gemeint ist hier nicht unbedingt eine mögliche partnerschaftliche Beziehung. Kein noch so schönes Kleid, keine noch so aufwändige und rauschende Party (in eben diesem Kleid) kann auf Dauer wirklich alltagstaugliche soziale Beziehungen ersetzen. Und so hat sich auch die Struktur unseres Beisammenseins geändert. Die Begegnungen wurden individueller und weniger ausschweifend. Wir haben einen offenen Stammtisch geschaffen und sind damit auch offen für neue Kontakte und Impulse. Die einen spielen ganz nebenher Squash, andere tanzen Tango und so manches mal hilft man (frau) sich gegenseitig bei privaten oder beruflichen Problemen. Selbst Party ist nicht mehr bloße Ausgelassenheit, vielmehr Nachdenken über Inhalte und gemeinsame Aktion.
Dennoch: Am Ende einer jeden Party wird das gleißende Licht der Scheinwerfer, unter denen wir uns tummeln, immer von Irgendjemand ausgeschaltet. Und um im Bild zu bleiben: So Manche(r) hat aber auch den Wert einer zart flackernden Kerze neu schätzen gelernt und sorgt sich gern, dass sie nicht ausgeht und rechtzeitig ersetzt wird. Das macht zwar gelegentlich Mühe, ist aber lohnenswerter allemal.
Viele liebe Grüße, bis zur nächsten Woche
ein wirklich relaxtes Wochenende. Nach den Aufregungen der Feiertage und den Wiedereinstieg in den Berufsalltag, hab ich mir mal nichts wirklich Wichtiges für das Wochenende vorgenommen, einfach nur vor mich hin gefummelt, ein wenig gelesen, in der Post gekramt und beantwortet, ja sogar ferngesehen. Gerade mal am Samstagabend war ich aus – eine gute Freundin hat ihren „zweiten“ Geburtstag gefeiert – ich komme noch mal darauf zurück.
So um den Jahreswechsel habe ich über eine Zuschrift berichtet in der (ich nenne sie mal) J. über ihr erstes Ausgeherlebnis in weiblichem Outfit berichtet. Die Geschichte ist so spannend, dass ich sie gut verwahrt und schon mehrere male darin gelesen habe. J. nutzt die „günstige Gelegenheit“ einer geschäftlichen Reise in eine ferne Stadt, sich letzte notwendige Utensilien zuzulegen, stiehlt sich zu später Stunde aus dem Hotel um für eine kurze Zeit lang in weiblichem Outfit durch die Stadt zu schlendern. Vermutlich kaum etwas an ihr ist wirklich perfekt und doch sie tut es, muss es einfach tun. In den Straßen die unterschiedlichsten Begegnungen mit PassantInnen und gelegentliches Erkanntwerden. Erkannt als was? Ein Mann in Frauenkleidern! Sie ist unsicher, hat Angst vor eben diesem Erkanntwerden und der Preisgabe der Lächerlichkeit und läuft doch immer weiter. Eine ganze Stunde lang ganz allein in einer fremden Stadt. Dann schnell über die Garage in Hotel.... Ihr abschließendes Resümee: „Ich bin so froh und stolz, dass ich mich getraut habe! Was für ein phantastisches Abenteuer!“
Mit ähnlichen Geschichten kann so manche von uns aufwarten, aufgeschrieben bestimmt auch ähnlich spannend. Das erinnert mich an meinen ersten wirklichen, noch viel bescheideneren „Out – door - Versuch“. Es ist schon einige Jahre her, da war ich im Rahmen eines Projektes fast jeden Monat für ein paar Tage geschäftlich auf einer der beliebten deutschen Urlaubsinseln. Die Insel ist besonders in den kalten Jahreszeiten an einigen Stellen fast menschenleer. Ich wollte wissen, wie es sich ohne lange Hose, nur mit Strümpfen und einem Rock fühlt. Ein Rock war relativ schnell und einfach in einem second Hand - Geschäft erstanden. Und dann kam sie, die Nacht der Nächte. Ich ging am Strand spazieren, fast komplett gekleidet, wie eine Frau - zumindest habe ich mich so gefühlt. Ich werde dieses Gefühl nie vergessen. Der Wind blies leise und mein Rock umspielte die bestrumpften Beine. Es war lausig kalt und mir war warm, so angenehm, wie nie zuvor. Tauchte am Horizont doch der eine oder andere Spaziergänger auf, habe ich mich verschämt in die Dünen geflüchtet und mit klopfendem Herz eine neue „günstige Gelegenheit“ für mein Treiben abgepasst. Oh, ich war lange nicht so mutig wie J.! Und doch, in dieser Nacht hatte ich eine unsichtbare Grenze überschritten. Ich fühlte es ganz tief in mir und hatte noch Tage danach dieses Hochgefühl, aber auch etliche nicht definierte Ängste – es würde wohl kein Zurück mehr geben.
Es ist wahrlich eine unsichtbare Tür, die ein wirklicher Trans wohl irgendwann durchschreitet und geht ER durch, dann kann SIE noch hören, wie sie zuschlägt. Jede(r ) von uns kennt diese Situation und all die Versuche zurückzukehren („ich schmeiß die Klamotten weg und kehre ins normale Leben zurück“) sind von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Die Frage ist dann nur, wohin frau weiter geht und wie schnell sie geht. J. hat den Schritt durch diese imaginäre Tür gewagt und ich habe ihr dazu in meiner Antwortmail geraten „Genieße jeden Schritt, denn wenn Du ihn gegangen bist, liegt er hinter Dir.....“. Ich meine, eine neue spannende Welt tut sich uns auf in der und mit der wir ganz behutsam umgehen sollten. Und ich weiß inzwischen, dass es noch mehr solcher Türen gibt, durch die eine Rückkehr kaum möglich ist.
Mit jedem Schritt geben wir unserer eigenen Persönlichkeit einen neuen Rahmen der Entfaltung und verändern uns selbst damit – ganz egal ob individuell gewollt oder nicht. Mit diesen eigenen Veränderungen zu leben ist nicht immer einfach. Und doch, (und es fällt mir noch immer schwer es wirklich anzuerkennen), der Weg ist das Ziel. Es geht nicht hauptsächlich darum, einen „Fummel“ zu tragen, „ganz“ oder „wie“ Frau zu sein – das ist die Oberfläche. Es geht um die Entfaltung des Wesens eines jeden von uns, wenn Ihr so wollt um eine der ältesten philosophischen Fragen überhaupt, nämlich dem Verhältnis von Inhalt und Form einer einzigen Sache, eines ganz individuellen Menschen. Der Weg, der zu einer möglichen Übereinstimmung dieser Komponenten führt, hat für uns Transgender wohl einen klar definierten Anfang, eben jene erdachte Tür, doch er hat kein Ende, weil wir uns auf diesem Weg ständig selbst verändern. Warum also, sollte man nicht jeden Schritt genießen und verharren wenn es besonders schön ist? Vor jedem weiteren Schritt sollte man (frau) sich schon fragen, ob sie ihn wirklich gehen will. Und weil wir alle in einer ganz konkreten Umwelt leben, könnten hinter der nächsten Tür schon Veränderungen lauern, mit denen zu leben erst (mitunter schwer) erlernt werden muss. Auch dann ist wieder Verharren angezeigt.
Unsere Freundin S. hat also ihren zweiten „Geburtstag“ gefeiert. Ich weiß, dass auch sie schon vor viel längerer Zeit die von mir beschriebene unsichtbare Pforte durchschritten hat. Sie war schon eine ganze Weile ihren Weg gegangen und betitelt das konsequente Bekenntnis zu ihrer wunderbaren Eigenschaft (Trans zu sein) als ihren zweiten Geburtstag. Wieder eine Tür. Und von ihr selbst, nach reiflicher Überlegung, kräftig zugeschlagen. Seit ungefähr dieser Zeit kenne ich sie ganz gut und weiß, dass sie verweilte, wenn es besonders schön und einen Schritt weiter ging, wenn es Zeit dazu war. S. hat sich in dieser Zeit auch verändert, ist auf ihrem Weg zu einer für mich besonderen Persönlichkeit geworden. Schon lange nicht mehr, ein üblicher Mann und noch immer nicht eine üblich Frau – einfach nur S.
Ich verabschiede mich aus dieser für mich, auch nach mehrfachem Lesen, ein wenig verwirrend philosophischen Wochenmail und wünsche Euch allen eine behutsame und schöne Woche
da ist es nun, das Neue Jahr, wie erwartet, „gesegnet“ mit den alten Wünschen und Sorgen und natürlich neuem Mut, all die Dinge anzugehen, die das Leben möglich oder auch schöner machen. Eigentlich ist es wie zu jedem Jahreswechsel....
Auch zu dieser Gelegenheit habe wieder eine ganze Menge lieber und guter Wünsche aus der „Lesergemeinde“ erhalten - vielen Dank. Und das ist hier nicht nur so gesagt. Gelegentlich ist es schon wichtig für mich, zu erfahren, dass diese Mails gelesen werden und so manche von Euch meine Gedankengänge nachvollziehen kann. Das ist für mich, wie ein endloses Gespräch mit Menschen, die mich verstehen, die meine Sorgen und Nöte teilen, denen ich Mut machen kann und die mir selbst Mut machen.
Für die diesjährige Sylvesterparty hab ich mal wieder eines meiner schönsten Kleider rausgekramt. Seit genau drei Jahren (also mit Beginn meiner äußerlich weiblichen Erscheinungsform) lasse ich es mir nicht nehmen, den Jahreswechsel mit den Freunden zu begehen, die ich am meisten mag und die mich kennen, akzeptieren und lieben, wie ich bin. In diesem Jahr gleich noch verbunden mit einer wirklich gelungenen Einweihungsparty der neuen Wohnung unserer Freundin Regina und Frau. Ungeahnter Höhepunkt des Abends war wohl der Besuch des größten Teils der Hausnachbarn auf unserer Party. Wirklich angenehm, dass es bei den Nachbarn keine ersichtlichen Irritationen gab in eine reine „Frauenparty“ einzutauchen. Ganz im Gegenteil, wir haben alle viel gelacht, getanzt und uns prächtig amüsiert. Ganz im Nachgang wurden im Haus sogar Stimmen laut, die anregten, im Sommer mal eine kleine Hofparty mit uns zu veranstalten. Ich hatte bei all den zufälligen Begegnungen schon das Gefühl der Anerkennung und wohl auch der Hochachtung vor unserer Lebensweise – ganz nach dem Motto: Ja, diese Menschen leben, wie sie es als richtig empfinden, sie haben die Stärke es einfach zu tun. Na, bei so viel Anerkennung und Selbstverständlichkeit ist frau doch besonders charmant und ausgelassen. Und so haben wir das (gewünschte) Bild einer selbstbestimmten ausgeglichenen Gemeinde vermittelt. Eine Außendarstellung, die nach meiner Erfahrung auch ihre Probleme hat.
Bei vielen bekennenden Transgendern ist es nämlich längst nicht so, dass sie mit ihrem Bekenntnis alle wichtigen Lebensprobleme gelöst und ihren inneren Frieden gefunden haben. Ganz im Gegenteil, sie begeben sich in ihrem Innern und natürlich auch in Bezug zu ihrer Umwelt auf ein ausgesprochen unwegsames Terrain. Ohne Zweifel gehört viel Mut und menschliche Stärke dazu, in unserer Weise aus gängigen gesellschaftlichen Normen auszubrechen und den ganz persönlichen Wert der vordefinierten Geschlechterrollen neu zu bestimmen – eigene Wertmaßstäbe zu entwickeln und auch zu leben. Wären wir alle klar und rational denkende Wissenschaftler(innen), dann ließe sich sicher leicht eine logische Begründung für die Aufweichung der gesellschaftlichen Geschlechterrollen finden. Doch genau darum geht es nicht. Es geht um ganz individuelle und noch mehr komplizierte innere psychische Zustände und Abläufe, die so manchen von uns bewegen, sich eben weiblich auszudrücken. Das verrückte (und damit für die Außenwelt komplizierte) ist, dass sich dieser Ausdruck wiederum, in einem gewissen Spektrum, an einzelnen Bestandteilen der eben aufgebrochenen Geschlechterrollen orientiert. Dazu gehören neben weiblicher Kleidung, Make Up und häufig neuen Haaren auch marginale Veränderungen in unserem Verhalten und Auftreten. Verhalten und Auftreten? Ich hab’s schon oft und nicht nur an mir selbst erlebt. Mal abgesehen davon, dass frau nicht breitbeinig den Rock strapaziert und sich nicht auf den Barhocker lümmelt, wie Er es vielleicht tun würde. Gerade in der Gemeinschaft entsteht auch eine ganz besondere Atmosphäre von selbstverständlichem Sein und ein offen zur Schau getragenes Selbstbewusstsein. Gelegentliche Außenwirkung: Hey, ein cooler Typ in ausgesuchter weiblicher (Ver?)Kleidung, der (die) weiß was er will, hat sein Leben geregelt – ein bewundernswerter starker Mensch. Ich bin nicht glücklich, wenn ich merke, dass ich einen solchen Eindruck verbreitet habe. Denn wie zuvor als „Nurmann“ wird die bloße Erscheinung und nicht das Wesen beurteilt. Wenn sie doch nur begreifen würden, dass Trans eben genau „dazwischen“ heißt und dass all die lustigen, chicen oder skurrilen Typen genau so (vielleicht noch mehr) problembehaftet sind, wie jeder andere beliebige Mensch, der in der Lage ist, sein eigenes Sein zu reflektieren!
Ich weiß, wir sind zu erheblichem Teil selbst daran schuld. Und doch, wie ist anders das jähe Ende der wirklich beeindruckenden Erfolgsstory der (erst unlängst besprochenen) Carola Paas zu erklären? Liest man auf Ihrer Internetseite (http://www.carolapaas.de), dann erhält man das Bild eines wirklich starken und erfolgreichen Menschen, ist sicher, dass sie ihre wichtigste Lebensetappe genau so bewältigt, wie alle anderen kleinen und großen Probleme ihres Lebens. Doch zu Beurteilen ist nur die bloße Erscheinung – ganz tief in sich drin war sie genau so verletzbar, wie jeder und jede andere, konnte den Entzug für sie wichtiger Werte wie die Unverletzbarkeit ihrer Persönlichkeit und den Anspruch auf eine Lebensgrundlage nicht ertragen.
Sagen will ich: liebe LeserInnen, die Ihr nicht selbst Trans seid, beurteilt nicht nur, was Ihr seht, glaubt nicht der bloßen Erscheinung - schaut in den Mensch hinein und die Grenzen zwischen rein männlicher und rein weiblicher Erscheinung werden sich auflösen. Es entsteht das Abbild eines einzigen „normalen“ Menschen, mit genau so vielen Stärken und Schwächen, wie Ihr selbst sie habt und bitte, richtet Euer Verhalten danach aus.
Ich habe in den letzten Tagen viel mit meinen engsten FreundInnen darüber gesprochen, wie denn nun das adäquate Abbild eines Transgenders aussehen könnte. Ich selbst bin ja, wie schon gesagt, noch viel weniger „perfekte Frau“, als ein „perfekter Mann“. Zum Beispiel kann man die Begegnungen mit „Außenstehenden“ auch nutzen, nicht nur über (Trans) Erfolge, sondern auch über die damit zusammenhängenden Probleme, Sorgen und Nöte zu reden. Trans ist für mich nicht vordergründig selbstbewusste Party, sondern Lebenshaltung, die alle meine Schwächen mit einbezieht. Dazu gehört für mich, nicht immer und überall dem rein männlichen Bild zu entsprechen. Dazu gehört der „geschminkte“ öffentliche „Auftritt“ genau so, wie „ungeschminktes“ Sein in vertrauter Umgebung, manchmal halt nur im Kleid und Dreitagebart, weil (menschlich sicher verständlich) zu faul zum Rasieren. Trans ist individuelle Identität. Ja, das wollte ich heute sagen...
Seid ganz lieb gegrüßt bis zur nächsten Woche | 27./28. August 2005 - Lübbecker Kreiszeitung, Lokalausgabe des "Westfalen-Blatt" Nr. 199/2005
Kirchbauverein bittet Eggetaler um Mithilfe
Ziel ist Verkürzung der Renovierungszeit
Börninghausen (WB). Der Verein zur Erhaltung der St.-Ulricus-Kirchen Börninghausen, der am 28. Februar gegründet wurde, hat inzwischen 259 Mitglieder. 169 Mitglieder stammen aus dem Eggetal, während 90 Personen von außerhalb kommen.
Da aus der Kirchengemeinde zum Teil Familien mit allen Familienmitgliedern dem Verein beigetreten sind, bezieht sich die Mitgliedschaft in der Kirchengemeinde auf knapp 100 Haushalte; insgesamt verfügt das Eggetal über rund 600 Haushalte.
Dass 90 Pesonen von außerhalb die Erhaltung der historischen Wehrkirche des Eggetals fördern, spricht nach Meinung von Ortspfarrer Friedrich Wilhelm Beckmann für die herausragende Bedeutung dieser Kirche, die nach Aussage von Fachleuten ein kulturhistorisches Kleinod erster Güte ist. Es gibt Vereinsmitglieder in Sylt, Hamburg, Münster, Bonn, Marburg, Saarbrücken, Freiburg, München, Hindelang/Allgäu und anderen Orten.
Durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Bußgelder, für die der Verein empfangsberechtigt ist, beträgt das Vereinsvermögen etwa 15 000 Euro. Vorsitzender Uwe Ramsberg und Pfarrer Beckmann freuen sich über die Mitgliederentwicklung, wünschen sich aber wegen des Mindestmitgliedsbeitrages von nur zwölf Euro pro Jahr, dass noch mehr Haushalte des Eggetals dem Verein beitreten. Wer einmalig 250 Euro einzahlt, erwirbt eine Lebensmitgliedschaft im Verein. Erfreulich sei auch, dass immer wieder namhafte Einzelspenden aus der Gemeinde und von außerhalb und aus besonderen Anlässen eingingen. Das gegenwärtige »Spendentempo« müsse gesteigert werden. Beckmann: »Sonst wird sich die Wiederbenutzung der Kirche noch mindestens fünf Jahre hinziehen.«
Am Donnerstag, 20. Oktober, um 19.30 Uhr wird in einer Gemeindeversammlung im Albert-Schweitzer-Haus über den Stand der Kirchenrenovierung informiert. | de |
q-de-1291 | Wünsche aus der Lesergemeinde erhalten werden - vielen Dank dafür. Es ist schön zu wissen, dass meine Wochenmails Anklang finden und Menschen erreichen. | Wochenmails 2002 - TransSisters
Wochenmails 2002
ich hoffe schon, dass Ihr die Mona Lisa Sendung der vergangenen Woche und den kurzen Bericht über mich als Wochenmail gewertet habt, ich hätte ohnehin nichts Richtiges zustande gebracht, viel zu groß war die Aufregung, wie der Beitrag über mich den nun ausfallen würde. Ich hatte im Vorfeld nicht im Geringsten geahnt, dass die Spannung so lange anhalten würde. Drei Tage vor dem Dreh und dann noch die ganze Woche bis zur Ausstrahlung hatte ich (um es ganz vorsichtig auszudrücken) ziemlich unruhige Nächte – die Tage waren wegen der beruflichen Anspannung Gott sei Dank erträglicher. Die ständigen Gedanken im Vorfeld, wie ich wohl auf welche Frage antworten würde, wurden dann durch die Fragestellungen ersetzt, ob ich denn halbwegs erträglich rübergekommen bin, ob das Material letztlich ein realistisches Bild von mir hergibt und wie denn nun die Reaktion meiner Umwelt ausfallen würde. Nun, der Deal war gemacht, ich wollte ihn auch nicht wieder Rückgängig machen und habe mich mental auf die unterschiedlichste Reaktionen vorbereitet und Vorkehrungen getroffen ausgewählte absehbare Reaktionen auszuschließen. Dazu gehörte die gezielte Information einiger meiner engsten Kollegen (sie sollten es von mir erfahren und nicht zufällig vor der Glotze) und ein absolutes Fernsehverbot für meine liebe Mutti. Und weil sie die Mutti ist, hört sie natürlich nicht auf meine Verbote, verbot ja früher selbst, musste also mit einer kleinen List vom möglichen sonntäglichen Kaffeetrinken vor dem Fernseher abgehalten werden. Und so musste mein großer Bruder just am Tage und in der Stunde meines öffentlichen Outings endlich mal die neuesten Urlaubsbilder vorführen – da ist natürlich keine Zeit zum fernsehen. Sicher, sie hätte noch immer über andere Zufälle davon erfahren können, doch dann hätte ich die Chance erst zu Reden und dann das Video vorzuführen. Ich bin mir im Nachhinein nicht sicher, ob ich wirklich wollte dass es funktionierte und jetzt doch ganz zufrieden, dass es geklappt hat. Soll sie ihr Bild von ihrem Sohn behalten, ich gönne es ihr. Zu tief müssten wir beide in längst vergangene und verdrängte Welten eintauchen, zu viele Zusammenhänge müsste ich erklären, die ich nicht schlüssig erklären kann und zu sehr liebe ich sie, um dauerhaftes Unverständnis zu hinterlassen.
Die Sendung selbst habe ich im Kreise einiger Freundinnen und Freunde gesehen, allein wollte ich in diesen Augenblicken nicht sein. Ja und dann ging’s einfach los, ganz am Anfang der Sendung, nach 7 oder 8 Minuten war’s mit mir auch schon vorbei und das Thema wurde noch einmal in einem Interview mit der mir ganz gut bekannten Charis Berger vertieft. Ich hatte ein insgesamt gutes Gefühl und wollte sehen, wie die Sendung das Thema abrundet. Doch keine Spur davon, das Telefon kam immer wieder dazwischen. De erste und für mich wohl wichtigste Anruf kam von einer meiner Töchter, die zufällig auf den Vorspann gestoßen ist und sofort die über Deutschland versprengte Familie informiert hat. „Pappi ich habe gerade den Beitrag über dich gesehen .... ich finde das toll ....du hattest das ja erzählt ... bisher nie thematisiert ... wir müssen endlich mal näher darüber reden“. Was soll ich sagen? Selbst wenn sich kurz darauf der Boden geöffnet hätte und ich für immer darin verschwunden wäre, die Sache hat sich allein dafür gelohnt. Kurz darauf hat sich meine Exfrau und Mutter meiner Kinder gemeldet, immerhin grundsätzliche Anerkennung signalisiert, natürlich das berühmte Haar in der Suppe gefunden und doch haben wir uns gleich auf ein gemeinsames freundschaftliches Abendessen verabredet. Ich weiß nicht mehr genau, wie der Abend weiter verlaufen ist, doch irgendwann war ich dann allein mit einer Videokassette, meinen Bildern meinen Worten und fremden Kommentaren. Noch am gleichen Abend gab’s so einige Anrufe von Freunden und Bekannten und natürlich etliche anerkennende Mails aus der Trans-Gemeinde. Ich wurde aber auch von mir bekannten Leuten, die nun gar nichts mit unserer Leidenschaft am Hut haben, mit Anerkennung überhäuft An dieser Stelle also mein aufrichtiger Dank an alle, die mich angerufen und auch geschrieben haben – ich fühle mich wirklich geehrt. Ja, und damit hat es sich mit den mir bekannten Reaktionen auch schon erledigt. Ich vermute zwar, dass bei dem einen oder anderen meiner Auftraggeber der Fernsehbeitrag bekannt ist, doch wirkliche Reaktionen darauf gab es nicht, weder positiv noch negativ. Warum eigentlich auch, es ist doch nichts weltbewegendes passiert. Interessant vielleicht, dass sich die Zugriffszahlen auf die Homepage der TransSisters für einige Tage fast verdreifacht haben. Ich habe es noch nicht überprüft, doch ich vermute, dass viele dieser Besucher über einen entsprechenden Link auf der Mona-Lisa-Seite des ZDF dahin gelangt sind – ein kleiner wohltuender Erfolg am Rande des Geschehens.
Mal abgesehen von dem persönlichen Lob (das natürlich sehr gut tut) hat sich in der Außenwirkung des Beitrages insgesamt gezeigt, dass es offensichtlich gelungen ist, das Thema Trans auch mal ganz unspektakulär darzustellen und als mögliches Lebenskonzept anzusprechen. Ich, aus meiner Sicht, hatte mir im Vorfeld genau eine solche Botschaft erhofft. Sicher, die Zusammenhänge, Freuden und Nöte sind viel komplizierter, als man (frau) in einem solchen Beitrag darstellen kann und hätten die wohl eher unbedarften ZuschauerInnen vermutlich auch überfordert. Doch aus meiner Sicht ist ein erster Schritt getan und dafür habe ich mich zwischenzeitlich noch einmal bei der Redakteurin, Helga Ettenhuber, und natürlich der Redaktion von ML bedankt. Ich hoffe schon, dass sich „Mona Lisa“ dieses Themas noch einmal annimmt, oder vielleicht das ZDF irgendwann bereit ist, das Phänomen „Trans“ etwas ausführlicher aufzuarbeiten. Mit meiner Unterstützung können die Macher in jedem Fall rechnen.
Ursprünglich wollte ich hier noch darüber berichten, wie ich mich in besagtem Beitrag selbst gesehen habe, denn es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob man in den Spiegel schaut, oder sich selbst auf der Mattscheibe agieren sieht, doch das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte und vielleicht eine eigene Wochenmail wert und davon soll es ja noch einige geben......
nun ist es doch passiert. Ich hatte gelegentlich schon berichtet, dass in mehr oder weniger großen Abständen auch bei mir mal eine Anfrage für eine bildliche Darstellung meiner Person in dem einen oder anderen Fernsehsender eingeht. Ihr kennt sicher alle diese Talk-Sendungen, die keiner sieht und über die doch jeder bescheid weiß. Zumeist sind meine Kontakte dorthin schon bei einer Nachfrage nach dem Konzept des Beitrages abgebrochen.
Und nun meldet sich in der vergangenen Woche eine Redakteurin der Sendung „Mona Lisa“ vom ZDF bei mir mit einer ausführlichen Mail und wird zudem nicht müde, mir Ihre konzeptionellen Vorstellungen in langen Telefonaten zu erläutern. Ich will’s kurz machen. Am Samstag war den ganzen Tag ein Fernsehteam bei mir. Wir haben mindestens 4 Stunden Filmmaterial gedreht, beim Einkaufen, im Park, auf der Straße, im Auto, zu Hause im Interview, vor dem Kleiderschrank, beim Schminken und beim abendlichen Ausgehen und Treffen mit einigen meiner Freundinnen. Thema war das „Rollenwechsel“ zwischen Mann und Frau mit all seinen Hintergründen und Zusammenhängen.
Ich hätte vorher nicht geglaubt, wie stressig so ein Tag sein kann. Für mich waren das 12 Stunden volle Konzentration, jedes Detail hatte ich im Auge, nichts wollte ich dem Zufall überlassen. Ständig war da die Angst vor einer eventuellen Fehldeutung meines Redens und Tun’s. Auf der anderen Seite war da der Wille, endlich einmal aus meiner Sicht zu vermitteln, dass Transgender feinfühlige und alltäglich Menschen sind, weitab von jedem Stigma psychischer Erkrankung oder gar Perversion. Es war schon ein manchmal schmerzhafter Spagat zwischen diesen beiden Positionen. Wie weit persönlich öffnen um wirklich Befindlichkeiten mitzuteilen und wo einfach nur grundsätzliche Lebenshaltung zeigen um den (vermutlich) unbedarften Zuschauer nicht zu überfordern? Fernsehleute wären nicht Fernsehleute, wenn sie nicht alles versuchten um auch die letzte Information aus ihren Protagonisten (so heiß der Hauptdarsteller im Frensehdeutsch) herauszukitzeln. Schlussendlich habe ich dann doch mehr von mir preisgegeben, als ich vorher für möglich hielt. Und doch habe ich auch im Nachgang das Gefühl zu keinem Zeitpunkt übervorteilt gewesen zu sein. Selbst mein bisher als geheim gehandeltes „erstes eigenes Kleid“ (Ihr erinnert Euch an die Geschichte?) habe ich aus dem Schrank geangelt und dann so ganz nebenbei einen kleinen privaten „Schminkkurs“ für Frauen und solche, die es gern wären veranstaltet. Und doch für gelegentlich im Fernsehen bedienten Voyeurismus war kein Platz.
Bei allem Termindruck und allem Stress, wir hatten eine Menge Spaß miteinander – eine interessante Erfahrung war es für mich allemal. Wer also am kommenden Sonntag (den 3.2.02) nichts besseres vor hat, mich mal in männlicher und weiblicher Rolle sehen will, dazu noch mein erstes Kleid, und zudem rausbekommen will, was das ZDF in 6 Minuten aus meinen Euch zur genüge bekannten Ansichten macht, der sollte sich die „Mona-Lisa“ – Sendung (ich glaube ab 18:15 Uhr) mal anschauen.
Genau das Anschauen ist noch immer ein wenig mein Problem. Meine Worte konnte ich kontrollieren und gelegentlich auch kommentieren oder gar korrigieren. Doch Bilder haben ihre eigene Sprache und hinzu kommt, dass der Betrachter diese Sprache nicht unbedingt verstehen muss. Zudem hängt für die gesamte Darstellung auch vieles vom Schnitt und den dazu gehörigen Kommentaren ab. Wird zum Schluss die vermittelte Message noch immer meine Message sein? Nun kann mir das ja auch egal sein. Nichts ist wohl uninteressanter als die Nachricht vom vergangenen Tag und bei den meisten ZuschauerInnen wird wohl nicht mehr als ein Gefühl, maximal ein „Aha“ übrig bleiben. Angesichts der Verbreitung der Sendung muss ich aber davon ausgehen, dass der Beitrag auch von Leuten gesehen wird, denen ich mich bisher nicht so privat geöffnet habe. Dazu besteht ja auch nicht immer Veranlassung und schon gar nicht im Berufsleben. Doch der weitere Umgang mit diesen Menschen hängt für mich von eben dieser, meiner Message ab. Gehen wir weiter ganz normal miteinander um, entsteht zusätzlicher Erklärungsbedarf oder werden Beziehungen sogar dauerhaft gestört? Ich weiß, diese Entwicklung hat keiner der beteiligten Macher wirklich in der Hand, doch ein paar Sorgen habe ich schon.....
Nun könnt Ihr mich natürlich fragen „warum hast Du es dann gemacht?“ Für mich war es einfach an der Zeit, die Gelegenheit selbst beim Schopf zu fassen. Gerade hatte ich mich über einen wenig gelungenen Radiobeitrag zum Berliner Transgender Netzwerk geärgert und festgestellt, dass es ja irgendwo an mir lag, keinen Einfluss genommen zu haben. Dann erreichte uns alle die Nachricht, dass die Bremer Polizei den Täter für ein scheußliches Verbrechen an einem kleinen Mädchen, wegen einiger aufgefundener Wäschestücke, im Bereich der „transvestitischen Fetischisten“ vermutet und nun in ihrem Fahndungsaufruf nach Personen mit „fetischistischen Neigungen“ sucht. Ich erspare mir dazu jedes Gleichnis, wonach sie wohl suchen würden, wenn anstelle alter Badeanzüge etwa die Kopfbedeckung eines religiösen Juden oder gar ein Paar Langlaufskier gefunden wären.... Nicht die Schlussfolgerung auf eine bestimmte Neigung des Täters macht mir Sorgen, die ist wohl berechtigt, es ist die pauschalisierende Message an die Bevölkerung – Transvestiten und Fetischisten sind pervers und damit zugleich potentielle Kinderschänder!
Oh nein, auch wenn es nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein sein sollte, ich hatte es für einen Tag selbst in der Hand klarzustellen, wer wir wirklich sind und ich konnte die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Für mich hat sich der Einsatz schon heute gelohnt und wir werden nächsten Sonntag sehen, ob es funktioniert hat.
In jedem Fall gibt es dann wieder eine ganze Menge zu berichten.
Seid also bis dahin ganz lieb gegrüßt
Ihr habt es sicher schon gemerkt, die Wochenmail heute mal wieder mit einem Tag Verspätung. Zu viele andere Dinge waren am Sonntag noch zu erledigen und zu bedenken. Ich hatte nicht die Ruhe für meine wöchentliche Betrachtung.
Der Trubel um den Jahreswechsel ist nun (endlich) vorbei und die vergangene Woche war angefüllt mit Arbeit und all den bekannten alltäglichen Dingen. Dazu gehörte endlich auch mal wieder ein „sportlicher Abend“ – ich gehe einmal in der Woche mit einigen FreundInnnen Squash spielen. Das hat sich schon vor gut einem Jahr ergeben und mit einigen kleinen Unterbrechungen haben wir bisher auch durchgehalten. Sport, wird manche(r ) sagen, was ist schon dabei? Ein wenig in die Jahre gekommen, bin ich nicht gerade ein sportlicher Typ und finde trotzdem Vergnügen daran, einen kleinen Ball mit aller Kraft an eine Wand zu donnern, ganz in der Hoffnung, dass eben dieser wieder zurück springt und mein Mitspieler die Möglichkeit hat Gleiches zu tun. Es ist ein wirklich schnelles Spiel, ich komme ganz schön ins Schwitzen und so manches mal laufe ich, mehr oder weniger verwundert, den vielen winzigen Sternen vor meinen Augen hinterher. Warum tue ich mir das an? Nun, ganz bestimmt nicht, weil die Höhen sportlichen Ruhmes erklimmen will und die Hoffnung auf diese Weise das leider immer noch hartnäckige „Bäuchlein“ los zu werden, habe ich schon längst aufgegeben. Zwei Dinge sind mir bei dieser Aktion wirklich wichtig. Zunächst einmal habe ich beim Spielen wegen der unvermeidlichen Anstrengung den Kopf wirklich fei, keine Zeit über die kleinen und großen Probleme des Lebens nachzudenken – ein wirklich herrliches Gefühl (!). Am wichtigsten ist mir jedoch die soziale Komponente dieser Stunden. Es ist die gemeinsame Erlebniswelt, die weit über den ursprünglichen Ansatz des Trans-Seins hinaus geht. Mitten im Alltag, haben wir uns eine Gelegenheit für gemeinsames Erleben und Kommunikation geschaffen und nicht selten reden wir beim unvermeidlichen abschließenden „keinen Snack und ein Bier dazu“ über die ganz keinen Freuden und Nöte, nehmen Anteil am Leben des Einzelnen. Das gegenseitige Bemühen um einander und die daraus entspringende Vertrautheit machen für mich den eigentlichen Wert dieser Runde aus. Ohne viel Aufwand, für kleines Geld und einzig durch Zuwendung ein regelmäßig schöner Abend.
Ich komme darauf, weil sich gerade auch in meinem Leben (neben dem Leben) noch zu oft künstlich erzeugte Höhepunkte befinden. Sicher, auch diese „High lights“ machen das Leben erst richtig bunt, sind Meilensteine und Erinnerungspunkte für spätere Draufsichten. Und genau so sicher braucht jeder Mensch Ereignisse, die sich sichtlich vom Alltag abheben. Doch das ist hier nicht gemeint.
Ich will das mal am eigenen Beispiel entwickeln. Auch vor meinen Eintritt in das Trans-Dasein, vor über drei Jahren, war ich ein aktiver Mensch. Ich hab mich mit Freunden getroffen, gelegentlich gab’s auch aufregende Partys, ich war im Kino, auch mal im Theater und dazu kamen noch die Freuden und Pflichten des Familienvaters. Viele dieser Aktivitäten gerieten in eine teilweise unerträgliche Routine und Trans sein konnte ich zudem auch nicht.
Doch dann kam der Tag Null – ich habe ja gelegentlich schon davon berichtet. Neues Terrain wurde erobert, ich erinnere mich noch genau an meine Aufbruchsstimmung – endlich befreit von bürgerlichen Klammern. Keine Bar und kein einschlägiges Event war wirklich sicher vor uns. Für etliche Monate war das Leben eine einzige Party. Ein Höhepunkt jagte den anderen und wenn in der Stadt mal nichts Besonderes los war, dann haben wir uns diese Höhepunkte selbst geschaffen. Jede in unserem transsisterlichen Umfeld brauchte jede sich bietende Möglichkeit des persönlichen Ausdrucks, wie die Luft zum atmen. Jede war mit jedem Gutfreund, das verbindende Element war die grundsätzlich gemeinsame Interessenlage. Die aktiven Transmenschen unter uns können diese Situation sicher auch am eigenen Erleben nachvollziehen, eine durchaus übliche und wohl auch notwendige Phase.
Für mich und einen erheblichen Teil meines Umfeldes hat es ungefähr ein Jahr (oder gar länger) gedauert, bis diese Euphorie in ein wenig Sprachlosigkeit über das Manko an wirklich tiefer sozialer Bindung umschlug. Und gemeint ist hier nicht unbedingt eine mögliche partnerschaftliche Beziehung. Kein noch so schönes Kleid, keine noch so aufwändige und rauschende Party (in eben diesem Kleid) kann auf Dauer wirklich alltagstaugliche soziale Beziehungen ersetzen. Und so hat sich auch die Struktur unseres Beisammenseins geändert. Die Begegnungen wurden individueller und weniger ausschweifend. Wir haben einen offenen Stammtisch geschaffen und sind damit auch offen für neue Kontakte und Impulse. Die einen spielen ganz nebenher Squash, andere tanzen Tango und so manches mal hilft man (frau) sich gegenseitig bei privaten oder beruflichen Problemen. Selbst Party ist nicht mehr bloße Ausgelassenheit, vielmehr Nachdenken über Inhalte und gemeinsame Aktion.
Dennoch: Am Ende einer jeden Party wird das gleißende Licht der Scheinwerfer, unter denen wir uns tummeln, immer von Irgendjemand ausgeschaltet. Und um im Bild zu bleiben: So Manche(r) hat aber auch den Wert einer zart flackernden Kerze neu schätzen gelernt und sorgt sich gern, dass sie nicht ausgeht und rechtzeitig ersetzt wird. Das macht zwar gelegentlich Mühe, ist aber lohnenswerter allemal.
Viele liebe Grüße, bis zur nächsten Woche
ein wirklich relaxtes Wochenende. Nach den Aufregungen der Feiertage und den Wiedereinstieg in den Berufsalltag, hab ich mir mal nichts wirklich Wichtiges für das Wochenende vorgenommen, einfach nur vor mich hin gefummelt, ein wenig gelesen, in der Post gekramt und beantwortet, ja sogar ferngesehen. Gerade mal am Samstagabend war ich aus – eine gute Freundin hat ihren „zweiten“ Geburtstag gefeiert – ich komme noch mal darauf zurück.
So um den Jahreswechsel habe ich über eine Zuschrift berichtet in der (ich nenne sie mal) J. über ihr erstes Ausgeherlebnis in weiblichem Outfit berichtet. Die Geschichte ist so spannend, dass ich sie gut verwahrt und schon mehrere male darin gelesen habe. J. nutzt die „günstige Gelegenheit“ einer geschäftlichen Reise in eine ferne Stadt, sich letzte notwendige Utensilien zuzulegen, stiehlt sich zu später Stunde aus dem Hotel um für eine kurze Zeit lang in weiblichem Outfit durch die Stadt zu schlendern. Vermutlich kaum etwas an ihr ist wirklich perfekt und doch sie tut es, muss es einfach tun. In den Straßen die unterschiedlichsten Begegnungen mit PassantInnen und gelegentliches Erkanntwerden. Erkannt als was? Ein Mann in Frauenkleidern! Sie ist unsicher, hat Angst vor eben diesem Erkanntwerden und der Preisgabe der Lächerlichkeit und läuft doch immer weiter. Eine ganze Stunde lang ganz allein in einer fremden Stadt. Dann schnell über die Garage in Hotel.... Ihr abschließendes Resümee: „Ich bin so froh und stolz, dass ich mich getraut habe! Was für ein phantastisches Abenteuer!“
Mit ähnlichen Geschichten kann so manche von uns aufwarten, aufgeschrieben bestimmt auch ähnlich spannend. Das erinnert mich an meinen ersten wirklichen, noch viel bescheideneren „Out – door - Versuch“. Es ist schon einige Jahre her, da war ich im Rahmen eines Projektes fast jeden Monat für ein paar Tage geschäftlich auf einer der beliebten deutschen Urlaubsinseln. Die Insel ist besonders in den kalten Jahreszeiten an einigen Stellen fast menschenleer. Ich wollte wissen, wie es sich ohne lange Hose, nur mit Strümpfen und einem Rock fühlt. Ein Rock war relativ schnell und einfach in einem second Hand - Geschäft erstanden. Und dann kam sie, die Nacht der Nächte. Ich ging am Strand spazieren, fast komplett gekleidet, wie eine Frau - zumindest habe ich mich so gefühlt. Ich werde dieses Gefühl nie vergessen. Der Wind blies leise und mein Rock umspielte die bestrumpften Beine. Es war lausig kalt und mir war warm, so angenehm, wie nie zuvor. Tauchte am Horizont doch der eine oder andere Spaziergänger auf, habe ich mich verschämt in die Dünen geflüchtet und mit klopfendem Herz eine neue „günstige Gelegenheit“ für mein Treiben abgepasst. Oh, ich war lange nicht so mutig wie J.! Und doch, in dieser Nacht hatte ich eine unsichtbare Grenze überschritten. Ich fühlte es ganz tief in mir und hatte noch Tage danach dieses Hochgefühl, aber auch etliche nicht definierte Ängste – es würde wohl kein Zurück mehr geben.
Es ist wahrlich eine unsichtbare Tür, die ein wirklicher Trans wohl irgendwann durchschreitet und geht ER durch, dann kann SIE noch hören, wie sie zuschlägt. Jede(r ) von uns kennt diese Situation und all die Versuche zurückzukehren („ich schmeiß die Klamotten weg und kehre ins normale Leben zurück“) sind von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Die Frage ist dann nur, wohin frau weiter geht und wie schnell sie geht. J. hat den Schritt durch diese imaginäre Tür gewagt und ich habe ihr dazu in meiner Antwortmail geraten „Genieße jeden Schritt, denn wenn Du ihn gegangen bist, liegt er hinter Dir.....“. Ich meine, eine neue spannende Welt tut sich uns auf in der und mit der wir ganz behutsam umgehen sollten. Und ich weiß inzwischen, dass es noch mehr solcher Türen gibt, durch die eine Rückkehr kaum möglich ist.
Mit jedem Schritt geben wir unserer eigenen Persönlichkeit einen neuen Rahmen der Entfaltung und verändern uns selbst damit – ganz egal ob individuell gewollt oder nicht. Mit diesen eigenen Veränderungen zu leben ist nicht immer einfach. Und doch, (und es fällt mir noch immer schwer es wirklich anzuerkennen), der Weg ist das Ziel. Es geht nicht hauptsächlich darum, einen „Fummel“ zu tragen, „ganz“ oder „wie“ Frau zu sein – das ist die Oberfläche. Es geht um die Entfaltung des Wesens eines jeden von uns, wenn Ihr so wollt um eine der ältesten philosophischen Fragen überhaupt, nämlich dem Verhältnis von Inhalt und Form einer einzigen Sache, eines ganz individuellen Menschen. Der Weg, der zu einer möglichen Übereinstimmung dieser Komponenten führt, hat für uns Transgender wohl einen klar definierten Anfang, eben jene erdachte Tür, doch er hat kein Ende, weil wir uns auf diesem Weg ständig selbst verändern. Warum also, sollte man nicht jeden Schritt genießen und verharren wenn es besonders schön ist? Vor jedem weiteren Schritt sollte man (frau) sich schon fragen, ob sie ihn wirklich gehen will. Und weil wir alle in einer ganz konkreten Umwelt leben, könnten hinter der nächsten Tür schon Veränderungen lauern, mit denen zu leben erst (mitunter schwer) erlernt werden muss. Auch dann ist wieder Verharren angezeigt.
Unsere Freundin S. hat also ihren zweiten „Geburtstag“ gefeiert. Ich weiß, dass auch sie schon vor viel längerer Zeit die von mir beschriebene unsichtbare Pforte durchschritten hat. Sie war schon eine ganze Weile ihren Weg gegangen und betitelt das konsequente Bekenntnis zu ihrer wunderbaren Eigenschaft (Trans zu sein) als ihren zweiten Geburtstag. Wieder eine Tür. Und von ihr selbst, nach reiflicher Überlegung, kräftig zugeschlagen. Seit ungefähr dieser Zeit kenne ich sie ganz gut und weiß, dass sie verweilte, wenn es besonders schön und einen Schritt weiter ging, wenn es Zeit dazu war. S. hat sich in dieser Zeit auch verändert, ist auf ihrem Weg zu einer für mich besonderen Persönlichkeit geworden. Schon lange nicht mehr, ein üblicher Mann und noch immer nicht eine üblich Frau – einfach nur S.
Ich verabschiede mich aus dieser für mich, auch nach mehrfachem Lesen, ein wenig verwirrend philosophischen Wochenmail und wünsche Euch allen eine behutsame und schöne Woche
da ist es nun, das Neue Jahr, wie erwartet, „gesegnet“ mit den alten Wünschen und Sorgen und natürlich neuem Mut, all die Dinge anzugehen, die das Leben möglich oder auch schöner machen. Eigentlich ist es wie zu jedem Jahreswechsel....
Auch zu dieser Gelegenheit habe wieder eine ganze Menge lieber und guter Wünsche aus der „Lesergemeinde“ erhalten - vielen Dank. Und das ist hier nicht nur so gesagt. Gelegentlich ist es schon wichtig für mich, zu erfahren, dass diese Mails gelesen werden und so manche von Euch meine Gedankengänge nachvollziehen kann. Das ist für mich, wie ein endloses Gespräch mit Menschen, die mich verstehen, die meine Sorgen und Nöte teilen, denen ich Mut machen kann und die mir selbst Mut machen.
Für die diesjährige Sylvesterparty hab ich mal wieder eines meiner schönsten Kleider rausgekramt. Seit genau drei Jahren (also mit Beginn meiner äußerlich weiblichen Erscheinungsform) lasse ich es mir nicht nehmen, den Jahreswechsel mit den Freunden zu begehen, die ich am meisten mag und die mich kennen, akzeptieren und lieben, wie ich bin. In diesem Jahr gleich noch verbunden mit einer wirklich gelungenen Einweihungsparty der neuen Wohnung unserer Freundin Regina und Frau. Ungeahnter Höhepunkt des Abends war wohl der Besuch des größten Teils der Hausnachbarn auf unserer Party. Wirklich angenehm, dass es bei den Nachbarn keine ersichtlichen Irritationen gab in eine reine „Frauenparty“ einzutauchen. Ganz im Gegenteil, wir haben alle viel gelacht, getanzt und uns prächtig amüsiert. Ganz im Nachgang wurden im Haus sogar Stimmen laut, die anregten, im Sommer mal eine kleine Hofparty mit uns zu veranstalten. Ich hatte bei all den zufälligen Begegnungen schon das Gefühl der Anerkennung und wohl auch der Hochachtung vor unserer Lebensweise – ganz nach dem Motto: Ja, diese Menschen leben, wie sie es als richtig empfinden, sie haben die Stärke es einfach zu tun. Na, bei so viel Anerkennung und Selbstverständlichkeit ist frau doch besonders charmant und ausgelassen. Und so haben wir das (gewünschte) Bild einer selbstbestimmten ausgeglichenen Gemeinde vermittelt. Eine Außendarstellung, die nach meiner Erfahrung auch ihre Probleme hat.
Bei vielen bekennenden Transgendern ist es nämlich längst nicht so, dass sie mit ihrem Bekenntnis alle wichtigen Lebensprobleme gelöst und ihren inneren Frieden gefunden haben. Ganz im Gegenteil, sie begeben sich in ihrem Innern und natürlich auch in Bezug zu ihrer Umwelt auf ein ausgesprochen unwegsames Terrain. Ohne Zweifel gehört viel Mut und menschliche Stärke dazu, in unserer Weise aus gängigen gesellschaftlichen Normen auszubrechen und den ganz persönlichen Wert der vordefinierten Geschlechterrollen neu zu bestimmen – eigene Wertmaßstäbe zu entwickeln und auch zu leben. Wären wir alle klar und rational denkende Wissenschaftler(innen), dann ließe sich sicher leicht eine logische Begründung für die Aufweichung der gesellschaftlichen Geschlechterrollen finden. Doch genau darum geht es nicht. Es geht um ganz individuelle und noch mehr komplizierte innere psychische Zustände und Abläufe, die so manchen von uns bewegen, sich eben weiblich auszudrücken. Das verrückte (und damit für die Außenwelt komplizierte) ist, dass sich dieser Ausdruck wiederum, in einem gewissen Spektrum, an einzelnen Bestandteilen der eben aufgebrochenen Geschlechterrollen orientiert. Dazu gehören neben weiblicher Kleidung, Make Up und häufig neuen Haaren auch marginale Veränderungen in unserem Verhalten und Auftreten. Verhalten und Auftreten? Ich hab’s schon oft und nicht nur an mir selbst erlebt. Mal abgesehen davon, dass frau nicht breitbeinig den Rock strapaziert und sich nicht auf den Barhocker lümmelt, wie Er es vielleicht tun würde. Gerade in der Gemeinschaft entsteht auch eine ganz besondere Atmosphäre von selbstverständlichem Sein und ein offen zur Schau getragenes Selbstbewusstsein. Gelegentliche Außenwirkung: Hey, ein cooler Typ in ausgesuchter weiblicher (Ver?)Kleidung, der (die) weiß was er will, hat sein Leben geregelt – ein bewundernswerter starker Mensch. Ich bin nicht glücklich, wenn ich merke, dass ich einen solchen Eindruck verbreitet habe. Denn wie zuvor als „Nurmann“ wird die bloße Erscheinung und nicht das Wesen beurteilt. Wenn sie doch nur begreifen würden, dass Trans eben genau „dazwischen“ heißt und dass all die lustigen, chicen oder skurrilen Typen genau so (vielleicht noch mehr) problembehaftet sind, wie jeder andere beliebige Mensch, der in der Lage ist, sein eigenes Sein zu reflektieren!
Ich weiß, wir sind zu erheblichem Teil selbst daran schuld. Und doch, wie ist anders das jähe Ende der wirklich beeindruckenden Erfolgsstory der (erst unlängst besprochenen) Carola Paas zu erklären? Liest man auf Ihrer Internetseite (http://www.carolapaas.de), dann erhält man das Bild eines wirklich starken und erfolgreichen Menschen, ist sicher, dass sie ihre wichtigste Lebensetappe genau so bewältigt, wie alle anderen kleinen und großen Probleme ihres Lebens. Doch zu Beurteilen ist nur die bloße Erscheinung – ganz tief in sich drin war sie genau so verletzbar, wie jeder und jede andere, konnte den Entzug für sie wichtiger Werte wie die Unverletzbarkeit ihrer Persönlichkeit und den Anspruch auf eine Lebensgrundlage nicht ertragen.
Sagen will ich: liebe LeserInnen, die Ihr nicht selbst Trans seid, beurteilt nicht nur, was Ihr seht, glaubt nicht der bloßen Erscheinung - schaut in den Mensch hinein und die Grenzen zwischen rein männlicher und rein weiblicher Erscheinung werden sich auflösen. Es entsteht das Abbild eines einzigen „normalen“ Menschen, mit genau so vielen Stärken und Schwächen, wie Ihr selbst sie habt und bitte, richtet Euer Verhalten danach aus.
Ich habe in den letzten Tagen viel mit meinen engsten FreundInnen darüber gesprochen, wie denn nun das adäquate Abbild eines Transgenders aussehen könnte. Ich selbst bin ja, wie schon gesagt, noch viel weniger „perfekte Frau“, als ein „perfekter Mann“. Zum Beispiel kann man die Begegnungen mit „Außenstehenden“ auch nutzen, nicht nur über (Trans) Erfolge, sondern auch über die damit zusammenhängenden Probleme, Sorgen und Nöte zu reden. Trans ist für mich nicht vordergründig selbstbewusste Party, sondern Lebenshaltung, die alle meine Schwächen mit einbezieht. Dazu gehört für mich, nicht immer und überall dem rein männlichen Bild zu entsprechen. Dazu gehört der „geschminkte“ öffentliche „Auftritt“ genau so, wie „ungeschminktes“ Sein in vertrauter Umgebung, manchmal halt nur im Kleid und Dreitagebart, weil (menschlich sicher verständlich) zu faul zum Rasieren. Trans ist individuelle Identität. Ja, das wollte ich heute sagen...
Seid ganz lieb gegrüßt bis zur nächsten Woche | Freiheit durch Selbständigkeit - JakBlog
Veröffentlicht voncjakubetz 3. August 2009 Veröffentliche einen Kommentar zu Freiheit durch Selbständigkeit
Veröffentlicht voncjakubetz 3. August 2009 Veröffentlicht inLESETIPP | de |
q-de-1291 | Wünsche aus der Lesergemeinde erhalten werden - vielen Dank dafür. Es ist schön zu wissen, dass meine Wochenmails Anklang finden und Menschen erreichen. | Wochenmails 2002 - TransSisters
Wochenmails 2002
ich hoffe schon, dass Ihr die Mona Lisa Sendung der vergangenen Woche und den kurzen Bericht über mich als Wochenmail gewertet habt, ich hätte ohnehin nichts Richtiges zustande gebracht, viel zu groß war die Aufregung, wie der Beitrag über mich den nun ausfallen würde. Ich hatte im Vorfeld nicht im Geringsten geahnt, dass die Spannung so lange anhalten würde. Drei Tage vor dem Dreh und dann noch die ganze Woche bis zur Ausstrahlung hatte ich (um es ganz vorsichtig auszudrücken) ziemlich unruhige Nächte – die Tage waren wegen der beruflichen Anspannung Gott sei Dank erträglicher. Die ständigen Gedanken im Vorfeld, wie ich wohl auf welche Frage antworten würde, wurden dann durch die Fragestellungen ersetzt, ob ich denn halbwegs erträglich rübergekommen bin, ob das Material letztlich ein realistisches Bild von mir hergibt und wie denn nun die Reaktion meiner Umwelt ausfallen würde. Nun, der Deal war gemacht, ich wollte ihn auch nicht wieder Rückgängig machen und habe mich mental auf die unterschiedlichste Reaktionen vorbereitet und Vorkehrungen getroffen ausgewählte absehbare Reaktionen auszuschließen. Dazu gehörte die gezielte Information einiger meiner engsten Kollegen (sie sollten es von mir erfahren und nicht zufällig vor der Glotze) und ein absolutes Fernsehverbot für meine liebe Mutti. Und weil sie die Mutti ist, hört sie natürlich nicht auf meine Verbote, verbot ja früher selbst, musste also mit einer kleinen List vom möglichen sonntäglichen Kaffeetrinken vor dem Fernseher abgehalten werden. Und so musste mein großer Bruder just am Tage und in der Stunde meines öffentlichen Outings endlich mal die neuesten Urlaubsbilder vorführen – da ist natürlich keine Zeit zum fernsehen. Sicher, sie hätte noch immer über andere Zufälle davon erfahren können, doch dann hätte ich die Chance erst zu Reden und dann das Video vorzuführen. Ich bin mir im Nachhinein nicht sicher, ob ich wirklich wollte dass es funktionierte und jetzt doch ganz zufrieden, dass es geklappt hat. Soll sie ihr Bild von ihrem Sohn behalten, ich gönne es ihr. Zu tief müssten wir beide in längst vergangene und verdrängte Welten eintauchen, zu viele Zusammenhänge müsste ich erklären, die ich nicht schlüssig erklären kann und zu sehr liebe ich sie, um dauerhaftes Unverständnis zu hinterlassen.
Die Sendung selbst habe ich im Kreise einiger Freundinnen und Freunde gesehen, allein wollte ich in diesen Augenblicken nicht sein. Ja und dann ging’s einfach los, ganz am Anfang der Sendung, nach 7 oder 8 Minuten war’s mit mir auch schon vorbei und das Thema wurde noch einmal in einem Interview mit der mir ganz gut bekannten Charis Berger vertieft. Ich hatte ein insgesamt gutes Gefühl und wollte sehen, wie die Sendung das Thema abrundet. Doch keine Spur davon, das Telefon kam immer wieder dazwischen. De erste und für mich wohl wichtigste Anruf kam von einer meiner Töchter, die zufällig auf den Vorspann gestoßen ist und sofort die über Deutschland versprengte Familie informiert hat. „Pappi ich habe gerade den Beitrag über dich gesehen .... ich finde das toll ....du hattest das ja erzählt ... bisher nie thematisiert ... wir müssen endlich mal näher darüber reden“. Was soll ich sagen? Selbst wenn sich kurz darauf der Boden geöffnet hätte und ich für immer darin verschwunden wäre, die Sache hat sich allein dafür gelohnt. Kurz darauf hat sich meine Exfrau und Mutter meiner Kinder gemeldet, immerhin grundsätzliche Anerkennung signalisiert, natürlich das berühmte Haar in der Suppe gefunden und doch haben wir uns gleich auf ein gemeinsames freundschaftliches Abendessen verabredet. Ich weiß nicht mehr genau, wie der Abend weiter verlaufen ist, doch irgendwann war ich dann allein mit einer Videokassette, meinen Bildern meinen Worten und fremden Kommentaren. Noch am gleichen Abend gab’s so einige Anrufe von Freunden und Bekannten und natürlich etliche anerkennende Mails aus der Trans-Gemeinde. Ich wurde aber auch von mir bekannten Leuten, die nun gar nichts mit unserer Leidenschaft am Hut haben, mit Anerkennung überhäuft An dieser Stelle also mein aufrichtiger Dank an alle, die mich angerufen und auch geschrieben haben – ich fühle mich wirklich geehrt. Ja, und damit hat es sich mit den mir bekannten Reaktionen auch schon erledigt. Ich vermute zwar, dass bei dem einen oder anderen meiner Auftraggeber der Fernsehbeitrag bekannt ist, doch wirkliche Reaktionen darauf gab es nicht, weder positiv noch negativ. Warum eigentlich auch, es ist doch nichts weltbewegendes passiert. Interessant vielleicht, dass sich die Zugriffszahlen auf die Homepage der TransSisters für einige Tage fast verdreifacht haben. Ich habe es noch nicht überprüft, doch ich vermute, dass viele dieser Besucher über einen entsprechenden Link auf der Mona-Lisa-Seite des ZDF dahin gelangt sind – ein kleiner wohltuender Erfolg am Rande des Geschehens.
Mal abgesehen von dem persönlichen Lob (das natürlich sehr gut tut) hat sich in der Außenwirkung des Beitrages insgesamt gezeigt, dass es offensichtlich gelungen ist, das Thema Trans auch mal ganz unspektakulär darzustellen und als mögliches Lebenskonzept anzusprechen. Ich, aus meiner Sicht, hatte mir im Vorfeld genau eine solche Botschaft erhofft. Sicher, die Zusammenhänge, Freuden und Nöte sind viel komplizierter, als man (frau) in einem solchen Beitrag darstellen kann und hätten die wohl eher unbedarften ZuschauerInnen vermutlich auch überfordert. Doch aus meiner Sicht ist ein erster Schritt getan und dafür habe ich mich zwischenzeitlich noch einmal bei der Redakteurin, Helga Ettenhuber, und natürlich der Redaktion von ML bedankt. Ich hoffe schon, dass sich „Mona Lisa“ dieses Themas noch einmal annimmt, oder vielleicht das ZDF irgendwann bereit ist, das Phänomen „Trans“ etwas ausführlicher aufzuarbeiten. Mit meiner Unterstützung können die Macher in jedem Fall rechnen.
Ursprünglich wollte ich hier noch darüber berichten, wie ich mich in besagtem Beitrag selbst gesehen habe, denn es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob man in den Spiegel schaut, oder sich selbst auf der Mattscheibe agieren sieht, doch das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte und vielleicht eine eigene Wochenmail wert und davon soll es ja noch einige geben......
nun ist es doch passiert. Ich hatte gelegentlich schon berichtet, dass in mehr oder weniger großen Abständen auch bei mir mal eine Anfrage für eine bildliche Darstellung meiner Person in dem einen oder anderen Fernsehsender eingeht. Ihr kennt sicher alle diese Talk-Sendungen, die keiner sieht und über die doch jeder bescheid weiß. Zumeist sind meine Kontakte dorthin schon bei einer Nachfrage nach dem Konzept des Beitrages abgebrochen.
Und nun meldet sich in der vergangenen Woche eine Redakteurin der Sendung „Mona Lisa“ vom ZDF bei mir mit einer ausführlichen Mail und wird zudem nicht müde, mir Ihre konzeptionellen Vorstellungen in langen Telefonaten zu erläutern. Ich will’s kurz machen. Am Samstag war den ganzen Tag ein Fernsehteam bei mir. Wir haben mindestens 4 Stunden Filmmaterial gedreht, beim Einkaufen, im Park, auf der Straße, im Auto, zu Hause im Interview, vor dem Kleiderschrank, beim Schminken und beim abendlichen Ausgehen und Treffen mit einigen meiner Freundinnen. Thema war das „Rollenwechsel“ zwischen Mann und Frau mit all seinen Hintergründen und Zusammenhängen.
Ich hätte vorher nicht geglaubt, wie stressig so ein Tag sein kann. Für mich waren das 12 Stunden volle Konzentration, jedes Detail hatte ich im Auge, nichts wollte ich dem Zufall überlassen. Ständig war da die Angst vor einer eventuellen Fehldeutung meines Redens und Tun’s. Auf der anderen Seite war da der Wille, endlich einmal aus meiner Sicht zu vermitteln, dass Transgender feinfühlige und alltäglich Menschen sind, weitab von jedem Stigma psychischer Erkrankung oder gar Perversion. Es war schon ein manchmal schmerzhafter Spagat zwischen diesen beiden Positionen. Wie weit persönlich öffnen um wirklich Befindlichkeiten mitzuteilen und wo einfach nur grundsätzliche Lebenshaltung zeigen um den (vermutlich) unbedarften Zuschauer nicht zu überfordern? Fernsehleute wären nicht Fernsehleute, wenn sie nicht alles versuchten um auch die letzte Information aus ihren Protagonisten (so heiß der Hauptdarsteller im Frensehdeutsch) herauszukitzeln. Schlussendlich habe ich dann doch mehr von mir preisgegeben, als ich vorher für möglich hielt. Und doch habe ich auch im Nachgang das Gefühl zu keinem Zeitpunkt übervorteilt gewesen zu sein. Selbst mein bisher als geheim gehandeltes „erstes eigenes Kleid“ (Ihr erinnert Euch an die Geschichte?) habe ich aus dem Schrank geangelt und dann so ganz nebenbei einen kleinen privaten „Schminkkurs“ für Frauen und solche, die es gern wären veranstaltet. Und doch für gelegentlich im Fernsehen bedienten Voyeurismus war kein Platz.
Bei allem Termindruck und allem Stress, wir hatten eine Menge Spaß miteinander – eine interessante Erfahrung war es für mich allemal. Wer also am kommenden Sonntag (den 3.2.02) nichts besseres vor hat, mich mal in männlicher und weiblicher Rolle sehen will, dazu noch mein erstes Kleid, und zudem rausbekommen will, was das ZDF in 6 Minuten aus meinen Euch zur genüge bekannten Ansichten macht, der sollte sich die „Mona-Lisa“ – Sendung (ich glaube ab 18:15 Uhr) mal anschauen.
Genau das Anschauen ist noch immer ein wenig mein Problem. Meine Worte konnte ich kontrollieren und gelegentlich auch kommentieren oder gar korrigieren. Doch Bilder haben ihre eigene Sprache und hinzu kommt, dass der Betrachter diese Sprache nicht unbedingt verstehen muss. Zudem hängt für die gesamte Darstellung auch vieles vom Schnitt und den dazu gehörigen Kommentaren ab. Wird zum Schluss die vermittelte Message noch immer meine Message sein? Nun kann mir das ja auch egal sein. Nichts ist wohl uninteressanter als die Nachricht vom vergangenen Tag und bei den meisten ZuschauerInnen wird wohl nicht mehr als ein Gefühl, maximal ein „Aha“ übrig bleiben. Angesichts der Verbreitung der Sendung muss ich aber davon ausgehen, dass der Beitrag auch von Leuten gesehen wird, denen ich mich bisher nicht so privat geöffnet habe. Dazu besteht ja auch nicht immer Veranlassung und schon gar nicht im Berufsleben. Doch der weitere Umgang mit diesen Menschen hängt für mich von eben dieser, meiner Message ab. Gehen wir weiter ganz normal miteinander um, entsteht zusätzlicher Erklärungsbedarf oder werden Beziehungen sogar dauerhaft gestört? Ich weiß, diese Entwicklung hat keiner der beteiligten Macher wirklich in der Hand, doch ein paar Sorgen habe ich schon.....
Nun könnt Ihr mich natürlich fragen „warum hast Du es dann gemacht?“ Für mich war es einfach an der Zeit, die Gelegenheit selbst beim Schopf zu fassen. Gerade hatte ich mich über einen wenig gelungenen Radiobeitrag zum Berliner Transgender Netzwerk geärgert und festgestellt, dass es ja irgendwo an mir lag, keinen Einfluss genommen zu haben. Dann erreichte uns alle die Nachricht, dass die Bremer Polizei den Täter für ein scheußliches Verbrechen an einem kleinen Mädchen, wegen einiger aufgefundener Wäschestücke, im Bereich der „transvestitischen Fetischisten“ vermutet und nun in ihrem Fahndungsaufruf nach Personen mit „fetischistischen Neigungen“ sucht. Ich erspare mir dazu jedes Gleichnis, wonach sie wohl suchen würden, wenn anstelle alter Badeanzüge etwa die Kopfbedeckung eines religiösen Juden oder gar ein Paar Langlaufskier gefunden wären.... Nicht die Schlussfolgerung auf eine bestimmte Neigung des Täters macht mir Sorgen, die ist wohl berechtigt, es ist die pauschalisierende Message an die Bevölkerung – Transvestiten und Fetischisten sind pervers und damit zugleich potentielle Kinderschänder!
Oh nein, auch wenn es nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein sein sollte, ich hatte es für einen Tag selbst in der Hand klarzustellen, wer wir wirklich sind und ich konnte die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Für mich hat sich der Einsatz schon heute gelohnt und wir werden nächsten Sonntag sehen, ob es funktioniert hat.
In jedem Fall gibt es dann wieder eine ganze Menge zu berichten.
Seid also bis dahin ganz lieb gegrüßt
Ihr habt es sicher schon gemerkt, die Wochenmail heute mal wieder mit einem Tag Verspätung. Zu viele andere Dinge waren am Sonntag noch zu erledigen und zu bedenken. Ich hatte nicht die Ruhe für meine wöchentliche Betrachtung.
Der Trubel um den Jahreswechsel ist nun (endlich) vorbei und die vergangene Woche war angefüllt mit Arbeit und all den bekannten alltäglichen Dingen. Dazu gehörte endlich auch mal wieder ein „sportlicher Abend“ – ich gehe einmal in der Woche mit einigen FreundInnnen Squash spielen. Das hat sich schon vor gut einem Jahr ergeben und mit einigen kleinen Unterbrechungen haben wir bisher auch durchgehalten. Sport, wird manche(r ) sagen, was ist schon dabei? Ein wenig in die Jahre gekommen, bin ich nicht gerade ein sportlicher Typ und finde trotzdem Vergnügen daran, einen kleinen Ball mit aller Kraft an eine Wand zu donnern, ganz in der Hoffnung, dass eben dieser wieder zurück springt und mein Mitspieler die Möglichkeit hat Gleiches zu tun. Es ist ein wirklich schnelles Spiel, ich komme ganz schön ins Schwitzen und so manches mal laufe ich, mehr oder weniger verwundert, den vielen winzigen Sternen vor meinen Augen hinterher. Warum tue ich mir das an? Nun, ganz bestimmt nicht, weil die Höhen sportlichen Ruhmes erklimmen will und die Hoffnung auf diese Weise das leider immer noch hartnäckige „Bäuchlein“ los zu werden, habe ich schon längst aufgegeben. Zwei Dinge sind mir bei dieser Aktion wirklich wichtig. Zunächst einmal habe ich beim Spielen wegen der unvermeidlichen Anstrengung den Kopf wirklich fei, keine Zeit über die kleinen und großen Probleme des Lebens nachzudenken – ein wirklich herrliches Gefühl (!). Am wichtigsten ist mir jedoch die soziale Komponente dieser Stunden. Es ist die gemeinsame Erlebniswelt, die weit über den ursprünglichen Ansatz des Trans-Seins hinaus geht. Mitten im Alltag, haben wir uns eine Gelegenheit für gemeinsames Erleben und Kommunikation geschaffen und nicht selten reden wir beim unvermeidlichen abschließenden „keinen Snack und ein Bier dazu“ über die ganz keinen Freuden und Nöte, nehmen Anteil am Leben des Einzelnen. Das gegenseitige Bemühen um einander und die daraus entspringende Vertrautheit machen für mich den eigentlichen Wert dieser Runde aus. Ohne viel Aufwand, für kleines Geld und einzig durch Zuwendung ein regelmäßig schöner Abend.
Ich komme darauf, weil sich gerade auch in meinem Leben (neben dem Leben) noch zu oft künstlich erzeugte Höhepunkte befinden. Sicher, auch diese „High lights“ machen das Leben erst richtig bunt, sind Meilensteine und Erinnerungspunkte für spätere Draufsichten. Und genau so sicher braucht jeder Mensch Ereignisse, die sich sichtlich vom Alltag abheben. Doch das ist hier nicht gemeint.
Ich will das mal am eigenen Beispiel entwickeln. Auch vor meinen Eintritt in das Trans-Dasein, vor über drei Jahren, war ich ein aktiver Mensch. Ich hab mich mit Freunden getroffen, gelegentlich gab’s auch aufregende Partys, ich war im Kino, auch mal im Theater und dazu kamen noch die Freuden und Pflichten des Familienvaters. Viele dieser Aktivitäten gerieten in eine teilweise unerträgliche Routine und Trans sein konnte ich zudem auch nicht.
Doch dann kam der Tag Null – ich habe ja gelegentlich schon davon berichtet. Neues Terrain wurde erobert, ich erinnere mich noch genau an meine Aufbruchsstimmung – endlich befreit von bürgerlichen Klammern. Keine Bar und kein einschlägiges Event war wirklich sicher vor uns. Für etliche Monate war das Leben eine einzige Party. Ein Höhepunkt jagte den anderen und wenn in der Stadt mal nichts Besonderes los war, dann haben wir uns diese Höhepunkte selbst geschaffen. Jede in unserem transsisterlichen Umfeld brauchte jede sich bietende Möglichkeit des persönlichen Ausdrucks, wie die Luft zum atmen. Jede war mit jedem Gutfreund, das verbindende Element war die grundsätzlich gemeinsame Interessenlage. Die aktiven Transmenschen unter uns können diese Situation sicher auch am eigenen Erleben nachvollziehen, eine durchaus übliche und wohl auch notwendige Phase.
Für mich und einen erheblichen Teil meines Umfeldes hat es ungefähr ein Jahr (oder gar länger) gedauert, bis diese Euphorie in ein wenig Sprachlosigkeit über das Manko an wirklich tiefer sozialer Bindung umschlug. Und gemeint ist hier nicht unbedingt eine mögliche partnerschaftliche Beziehung. Kein noch so schönes Kleid, keine noch so aufwändige und rauschende Party (in eben diesem Kleid) kann auf Dauer wirklich alltagstaugliche soziale Beziehungen ersetzen. Und so hat sich auch die Struktur unseres Beisammenseins geändert. Die Begegnungen wurden individueller und weniger ausschweifend. Wir haben einen offenen Stammtisch geschaffen und sind damit auch offen für neue Kontakte und Impulse. Die einen spielen ganz nebenher Squash, andere tanzen Tango und so manches mal hilft man (frau) sich gegenseitig bei privaten oder beruflichen Problemen. Selbst Party ist nicht mehr bloße Ausgelassenheit, vielmehr Nachdenken über Inhalte und gemeinsame Aktion.
Dennoch: Am Ende einer jeden Party wird das gleißende Licht der Scheinwerfer, unter denen wir uns tummeln, immer von Irgendjemand ausgeschaltet. Und um im Bild zu bleiben: So Manche(r) hat aber auch den Wert einer zart flackernden Kerze neu schätzen gelernt und sorgt sich gern, dass sie nicht ausgeht und rechtzeitig ersetzt wird. Das macht zwar gelegentlich Mühe, ist aber lohnenswerter allemal.
Viele liebe Grüße, bis zur nächsten Woche
ein wirklich relaxtes Wochenende. Nach den Aufregungen der Feiertage und den Wiedereinstieg in den Berufsalltag, hab ich mir mal nichts wirklich Wichtiges für das Wochenende vorgenommen, einfach nur vor mich hin gefummelt, ein wenig gelesen, in der Post gekramt und beantwortet, ja sogar ferngesehen. Gerade mal am Samstagabend war ich aus – eine gute Freundin hat ihren „zweiten“ Geburtstag gefeiert – ich komme noch mal darauf zurück.
So um den Jahreswechsel habe ich über eine Zuschrift berichtet in der (ich nenne sie mal) J. über ihr erstes Ausgeherlebnis in weiblichem Outfit berichtet. Die Geschichte ist so spannend, dass ich sie gut verwahrt und schon mehrere male darin gelesen habe. J. nutzt die „günstige Gelegenheit“ einer geschäftlichen Reise in eine ferne Stadt, sich letzte notwendige Utensilien zuzulegen, stiehlt sich zu später Stunde aus dem Hotel um für eine kurze Zeit lang in weiblichem Outfit durch die Stadt zu schlendern. Vermutlich kaum etwas an ihr ist wirklich perfekt und doch sie tut es, muss es einfach tun. In den Straßen die unterschiedlichsten Begegnungen mit PassantInnen und gelegentliches Erkanntwerden. Erkannt als was? Ein Mann in Frauenkleidern! Sie ist unsicher, hat Angst vor eben diesem Erkanntwerden und der Preisgabe der Lächerlichkeit und läuft doch immer weiter. Eine ganze Stunde lang ganz allein in einer fremden Stadt. Dann schnell über die Garage in Hotel.... Ihr abschließendes Resümee: „Ich bin so froh und stolz, dass ich mich getraut habe! Was für ein phantastisches Abenteuer!“
Mit ähnlichen Geschichten kann so manche von uns aufwarten, aufgeschrieben bestimmt auch ähnlich spannend. Das erinnert mich an meinen ersten wirklichen, noch viel bescheideneren „Out – door - Versuch“. Es ist schon einige Jahre her, da war ich im Rahmen eines Projektes fast jeden Monat für ein paar Tage geschäftlich auf einer der beliebten deutschen Urlaubsinseln. Die Insel ist besonders in den kalten Jahreszeiten an einigen Stellen fast menschenleer. Ich wollte wissen, wie es sich ohne lange Hose, nur mit Strümpfen und einem Rock fühlt. Ein Rock war relativ schnell und einfach in einem second Hand - Geschäft erstanden. Und dann kam sie, die Nacht der Nächte. Ich ging am Strand spazieren, fast komplett gekleidet, wie eine Frau - zumindest habe ich mich so gefühlt. Ich werde dieses Gefühl nie vergessen. Der Wind blies leise und mein Rock umspielte die bestrumpften Beine. Es war lausig kalt und mir war warm, so angenehm, wie nie zuvor. Tauchte am Horizont doch der eine oder andere Spaziergänger auf, habe ich mich verschämt in die Dünen geflüchtet und mit klopfendem Herz eine neue „günstige Gelegenheit“ für mein Treiben abgepasst. Oh, ich war lange nicht so mutig wie J.! Und doch, in dieser Nacht hatte ich eine unsichtbare Grenze überschritten. Ich fühlte es ganz tief in mir und hatte noch Tage danach dieses Hochgefühl, aber auch etliche nicht definierte Ängste – es würde wohl kein Zurück mehr geben.
Es ist wahrlich eine unsichtbare Tür, die ein wirklicher Trans wohl irgendwann durchschreitet und geht ER durch, dann kann SIE noch hören, wie sie zuschlägt. Jede(r ) von uns kennt diese Situation und all die Versuche zurückzukehren („ich schmeiß die Klamotten weg und kehre ins normale Leben zurück“) sind von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Die Frage ist dann nur, wohin frau weiter geht und wie schnell sie geht. J. hat den Schritt durch diese imaginäre Tür gewagt und ich habe ihr dazu in meiner Antwortmail geraten „Genieße jeden Schritt, denn wenn Du ihn gegangen bist, liegt er hinter Dir.....“. Ich meine, eine neue spannende Welt tut sich uns auf in der und mit der wir ganz behutsam umgehen sollten. Und ich weiß inzwischen, dass es noch mehr solcher Türen gibt, durch die eine Rückkehr kaum möglich ist.
Mit jedem Schritt geben wir unserer eigenen Persönlichkeit einen neuen Rahmen der Entfaltung und verändern uns selbst damit – ganz egal ob individuell gewollt oder nicht. Mit diesen eigenen Veränderungen zu leben ist nicht immer einfach. Und doch, (und es fällt mir noch immer schwer es wirklich anzuerkennen), der Weg ist das Ziel. Es geht nicht hauptsächlich darum, einen „Fummel“ zu tragen, „ganz“ oder „wie“ Frau zu sein – das ist die Oberfläche. Es geht um die Entfaltung des Wesens eines jeden von uns, wenn Ihr so wollt um eine der ältesten philosophischen Fragen überhaupt, nämlich dem Verhältnis von Inhalt und Form einer einzigen Sache, eines ganz individuellen Menschen. Der Weg, der zu einer möglichen Übereinstimmung dieser Komponenten führt, hat für uns Transgender wohl einen klar definierten Anfang, eben jene erdachte Tür, doch er hat kein Ende, weil wir uns auf diesem Weg ständig selbst verändern. Warum also, sollte man nicht jeden Schritt genießen und verharren wenn es besonders schön ist? Vor jedem weiteren Schritt sollte man (frau) sich schon fragen, ob sie ihn wirklich gehen will. Und weil wir alle in einer ganz konkreten Umwelt leben, könnten hinter der nächsten Tür schon Veränderungen lauern, mit denen zu leben erst (mitunter schwer) erlernt werden muss. Auch dann ist wieder Verharren angezeigt.
Unsere Freundin S. hat also ihren zweiten „Geburtstag“ gefeiert. Ich weiß, dass auch sie schon vor viel längerer Zeit die von mir beschriebene unsichtbare Pforte durchschritten hat. Sie war schon eine ganze Weile ihren Weg gegangen und betitelt das konsequente Bekenntnis zu ihrer wunderbaren Eigenschaft (Trans zu sein) als ihren zweiten Geburtstag. Wieder eine Tür. Und von ihr selbst, nach reiflicher Überlegung, kräftig zugeschlagen. Seit ungefähr dieser Zeit kenne ich sie ganz gut und weiß, dass sie verweilte, wenn es besonders schön und einen Schritt weiter ging, wenn es Zeit dazu war. S. hat sich in dieser Zeit auch verändert, ist auf ihrem Weg zu einer für mich besonderen Persönlichkeit geworden. Schon lange nicht mehr, ein üblicher Mann und noch immer nicht eine üblich Frau – einfach nur S.
Ich verabschiede mich aus dieser für mich, auch nach mehrfachem Lesen, ein wenig verwirrend philosophischen Wochenmail und wünsche Euch allen eine behutsame und schöne Woche
da ist es nun, das Neue Jahr, wie erwartet, „gesegnet“ mit den alten Wünschen und Sorgen und natürlich neuem Mut, all die Dinge anzugehen, die das Leben möglich oder auch schöner machen. Eigentlich ist es wie zu jedem Jahreswechsel....
Auch zu dieser Gelegenheit habe wieder eine ganze Menge lieber und guter Wünsche aus der „Lesergemeinde“ erhalten - vielen Dank. Und das ist hier nicht nur so gesagt. Gelegentlich ist es schon wichtig für mich, zu erfahren, dass diese Mails gelesen werden und so manche von Euch meine Gedankengänge nachvollziehen kann. Das ist für mich, wie ein endloses Gespräch mit Menschen, die mich verstehen, die meine Sorgen und Nöte teilen, denen ich Mut machen kann und die mir selbst Mut machen.
Für die diesjährige Sylvesterparty hab ich mal wieder eines meiner schönsten Kleider rausgekramt. Seit genau drei Jahren (also mit Beginn meiner äußerlich weiblichen Erscheinungsform) lasse ich es mir nicht nehmen, den Jahreswechsel mit den Freunden zu begehen, die ich am meisten mag und die mich kennen, akzeptieren und lieben, wie ich bin. In diesem Jahr gleich noch verbunden mit einer wirklich gelungenen Einweihungsparty der neuen Wohnung unserer Freundin Regina und Frau. Ungeahnter Höhepunkt des Abends war wohl der Besuch des größten Teils der Hausnachbarn auf unserer Party. Wirklich angenehm, dass es bei den Nachbarn keine ersichtlichen Irritationen gab in eine reine „Frauenparty“ einzutauchen. Ganz im Gegenteil, wir haben alle viel gelacht, getanzt und uns prächtig amüsiert. Ganz im Nachgang wurden im Haus sogar Stimmen laut, die anregten, im Sommer mal eine kleine Hofparty mit uns zu veranstalten. Ich hatte bei all den zufälligen Begegnungen schon das Gefühl der Anerkennung und wohl auch der Hochachtung vor unserer Lebensweise – ganz nach dem Motto: Ja, diese Menschen leben, wie sie es als richtig empfinden, sie haben die Stärke es einfach zu tun. Na, bei so viel Anerkennung und Selbstverständlichkeit ist frau doch besonders charmant und ausgelassen. Und so haben wir das (gewünschte) Bild einer selbstbestimmten ausgeglichenen Gemeinde vermittelt. Eine Außendarstellung, die nach meiner Erfahrung auch ihre Probleme hat.
Bei vielen bekennenden Transgendern ist es nämlich längst nicht so, dass sie mit ihrem Bekenntnis alle wichtigen Lebensprobleme gelöst und ihren inneren Frieden gefunden haben. Ganz im Gegenteil, sie begeben sich in ihrem Innern und natürlich auch in Bezug zu ihrer Umwelt auf ein ausgesprochen unwegsames Terrain. Ohne Zweifel gehört viel Mut und menschliche Stärke dazu, in unserer Weise aus gängigen gesellschaftlichen Normen auszubrechen und den ganz persönlichen Wert der vordefinierten Geschlechterrollen neu zu bestimmen – eigene Wertmaßstäbe zu entwickeln und auch zu leben. Wären wir alle klar und rational denkende Wissenschaftler(innen), dann ließe sich sicher leicht eine logische Begründung für die Aufweichung der gesellschaftlichen Geschlechterrollen finden. Doch genau darum geht es nicht. Es geht um ganz individuelle und noch mehr komplizierte innere psychische Zustände und Abläufe, die so manchen von uns bewegen, sich eben weiblich auszudrücken. Das verrückte (und damit für die Außenwelt komplizierte) ist, dass sich dieser Ausdruck wiederum, in einem gewissen Spektrum, an einzelnen Bestandteilen der eben aufgebrochenen Geschlechterrollen orientiert. Dazu gehören neben weiblicher Kleidung, Make Up und häufig neuen Haaren auch marginale Veränderungen in unserem Verhalten und Auftreten. Verhalten und Auftreten? Ich hab’s schon oft und nicht nur an mir selbst erlebt. Mal abgesehen davon, dass frau nicht breitbeinig den Rock strapaziert und sich nicht auf den Barhocker lümmelt, wie Er es vielleicht tun würde. Gerade in der Gemeinschaft entsteht auch eine ganz besondere Atmosphäre von selbstverständlichem Sein und ein offen zur Schau getragenes Selbstbewusstsein. Gelegentliche Außenwirkung: Hey, ein cooler Typ in ausgesuchter weiblicher (Ver?)Kleidung, der (die) weiß was er will, hat sein Leben geregelt – ein bewundernswerter starker Mensch. Ich bin nicht glücklich, wenn ich merke, dass ich einen solchen Eindruck verbreitet habe. Denn wie zuvor als „Nurmann“ wird die bloße Erscheinung und nicht das Wesen beurteilt. Wenn sie doch nur begreifen würden, dass Trans eben genau „dazwischen“ heißt und dass all die lustigen, chicen oder skurrilen Typen genau so (vielleicht noch mehr) problembehaftet sind, wie jeder andere beliebige Mensch, der in der Lage ist, sein eigenes Sein zu reflektieren!
Ich weiß, wir sind zu erheblichem Teil selbst daran schuld. Und doch, wie ist anders das jähe Ende der wirklich beeindruckenden Erfolgsstory der (erst unlängst besprochenen) Carola Paas zu erklären? Liest man auf Ihrer Internetseite (http://www.carolapaas.de), dann erhält man das Bild eines wirklich starken und erfolgreichen Menschen, ist sicher, dass sie ihre wichtigste Lebensetappe genau so bewältigt, wie alle anderen kleinen und großen Probleme ihres Lebens. Doch zu Beurteilen ist nur die bloße Erscheinung – ganz tief in sich drin war sie genau so verletzbar, wie jeder und jede andere, konnte den Entzug für sie wichtiger Werte wie die Unverletzbarkeit ihrer Persönlichkeit und den Anspruch auf eine Lebensgrundlage nicht ertragen.
Sagen will ich: liebe LeserInnen, die Ihr nicht selbst Trans seid, beurteilt nicht nur, was Ihr seht, glaubt nicht der bloßen Erscheinung - schaut in den Mensch hinein und die Grenzen zwischen rein männlicher und rein weiblicher Erscheinung werden sich auflösen. Es entsteht das Abbild eines einzigen „normalen“ Menschen, mit genau so vielen Stärken und Schwächen, wie Ihr selbst sie habt und bitte, richtet Euer Verhalten danach aus.
Ich habe in den letzten Tagen viel mit meinen engsten FreundInnen darüber gesprochen, wie denn nun das adäquate Abbild eines Transgenders aussehen könnte. Ich selbst bin ja, wie schon gesagt, noch viel weniger „perfekte Frau“, als ein „perfekter Mann“. Zum Beispiel kann man die Begegnungen mit „Außenstehenden“ auch nutzen, nicht nur über (Trans) Erfolge, sondern auch über die damit zusammenhängenden Probleme, Sorgen und Nöte zu reden. Trans ist für mich nicht vordergründig selbstbewusste Party, sondern Lebenshaltung, die alle meine Schwächen mit einbezieht. Dazu gehört für mich, nicht immer und überall dem rein männlichen Bild zu entsprechen. Dazu gehört der „geschminkte“ öffentliche „Auftritt“ genau so, wie „ungeschminktes“ Sein in vertrauter Umgebung, manchmal halt nur im Kleid und Dreitagebart, weil (menschlich sicher verständlich) zu faul zum Rasieren. Trans ist individuelle Identität. Ja, das wollte ich heute sagen...
Seid ganz lieb gegrüßt bis zur nächsten Woche | S T E M P E L S P A S S mit Litta: Bevor ich mich hier gleich ......
Eingestellt von Litta um 14:37
Lange nichts von einander gehört, aber ich war immer ein stiller leser bei Dir ;O)Wieder so schöne Karten hast Du gezaubert. Schau bei mir mal vorbei, habe da was für Dich wenn Du möchtest. Wünsche Dir noch ein schönes Wochenende.
Huhu biete dir gerade 17 Grad weniger ;o)
hier watschelt mal wieder dein langsamer Schwan herein..
Nun kann ich aber sagen das mein Laptop nicht schuld ist. Wir haben eine langsame Verbindung und wenn die so überhaupt kein Interesse hat mein Geschnatter abzuschicken...schmeißt sie mich einfach raus *grumpf* ;o)
Das ist so ärgerlich,da möchte man etwas nettes schreiben und dann findet man sich überall wieder, nur nicht Online ;o)
Wurde es für dich gesundheitlich besser und du konntest dir die Haare machen lassen und jaaaaaa...viel einkaufen auf der Messe? ;o)
Die Temperaturen sind ja nun in den Keller gefallen..herrlich wenn man nachts durchschlafen kann..
Sag mal ist euer Ballkon wieder etwas heller geworden?
Wirft der Baum,der davor steht das Laub nur so herunter??
Hier ist der halbfertige Garten schon winterfest gute 300 Tulpenzwiebeln wurden verbuddelt,damit es Ostern hoffentlich kunterbunt ausschaut..
Heute habe ich mir vorgenommen Bloghüpfen zu machen..aber wie schon geschrieben es macht wenig Spaß,wenn man immer rausfliegt und neu starten muß..
und wünsche dir einen schönen Tag..mit nur lieben Kollegen und einem netten Chef ;o)
ich wollte Dir nur rasch einen schönen Sonntag wünschen und mich für Deine lieben Kommentare bedanken, die Du immer bei mir schreibst. *knuddel*
ich könnte meinen letzten Kommentar gleich noch mal tippen, lach...
Kommst Du im Moment nicht zum Basteln? Manchmal klappt es einfach nicht, oder?
Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende, Tina | de |
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Wochenmails 2002
ich hoffe schon, dass Ihr die Mona Lisa Sendung der vergangenen Woche und den kurzen Bericht über mich als Wochenmail gewertet habt, ich hätte ohnehin nichts Richtiges zustande gebracht, viel zu groß war die Aufregung, wie der Beitrag über mich den nun ausfallen würde. Ich hatte im Vorfeld nicht im Geringsten geahnt, dass die Spannung so lange anhalten würde. Drei Tage vor dem Dreh und dann noch die ganze Woche bis zur Ausstrahlung hatte ich (um es ganz vorsichtig auszudrücken) ziemlich unruhige Nächte – die Tage waren wegen der beruflichen Anspannung Gott sei Dank erträglicher. Die ständigen Gedanken im Vorfeld, wie ich wohl auf welche Frage antworten würde, wurden dann durch die Fragestellungen ersetzt, ob ich denn halbwegs erträglich rübergekommen bin, ob das Material letztlich ein realistisches Bild von mir hergibt und wie denn nun die Reaktion meiner Umwelt ausfallen würde. Nun, der Deal war gemacht, ich wollte ihn auch nicht wieder Rückgängig machen und habe mich mental auf die unterschiedlichste Reaktionen vorbereitet und Vorkehrungen getroffen ausgewählte absehbare Reaktionen auszuschließen. Dazu gehörte die gezielte Information einiger meiner engsten Kollegen (sie sollten es von mir erfahren und nicht zufällig vor der Glotze) und ein absolutes Fernsehverbot für meine liebe Mutti. Und weil sie die Mutti ist, hört sie natürlich nicht auf meine Verbote, verbot ja früher selbst, musste also mit einer kleinen List vom möglichen sonntäglichen Kaffeetrinken vor dem Fernseher abgehalten werden. Und so musste mein großer Bruder just am Tage und in der Stunde meines öffentlichen Outings endlich mal die neuesten Urlaubsbilder vorführen – da ist natürlich keine Zeit zum fernsehen. Sicher, sie hätte noch immer über andere Zufälle davon erfahren können, doch dann hätte ich die Chance erst zu Reden und dann das Video vorzuführen. Ich bin mir im Nachhinein nicht sicher, ob ich wirklich wollte dass es funktionierte und jetzt doch ganz zufrieden, dass es geklappt hat. Soll sie ihr Bild von ihrem Sohn behalten, ich gönne es ihr. Zu tief müssten wir beide in längst vergangene und verdrängte Welten eintauchen, zu viele Zusammenhänge müsste ich erklären, die ich nicht schlüssig erklären kann und zu sehr liebe ich sie, um dauerhaftes Unverständnis zu hinterlassen.
Die Sendung selbst habe ich im Kreise einiger Freundinnen und Freunde gesehen, allein wollte ich in diesen Augenblicken nicht sein. Ja und dann ging’s einfach los, ganz am Anfang der Sendung, nach 7 oder 8 Minuten war’s mit mir auch schon vorbei und das Thema wurde noch einmal in einem Interview mit der mir ganz gut bekannten Charis Berger vertieft. Ich hatte ein insgesamt gutes Gefühl und wollte sehen, wie die Sendung das Thema abrundet. Doch keine Spur davon, das Telefon kam immer wieder dazwischen. De erste und für mich wohl wichtigste Anruf kam von einer meiner Töchter, die zufällig auf den Vorspann gestoßen ist und sofort die über Deutschland versprengte Familie informiert hat. „Pappi ich habe gerade den Beitrag über dich gesehen .... ich finde das toll ....du hattest das ja erzählt ... bisher nie thematisiert ... wir müssen endlich mal näher darüber reden“. Was soll ich sagen? Selbst wenn sich kurz darauf der Boden geöffnet hätte und ich für immer darin verschwunden wäre, die Sache hat sich allein dafür gelohnt. Kurz darauf hat sich meine Exfrau und Mutter meiner Kinder gemeldet, immerhin grundsätzliche Anerkennung signalisiert, natürlich das berühmte Haar in der Suppe gefunden und doch haben wir uns gleich auf ein gemeinsames freundschaftliches Abendessen verabredet. Ich weiß nicht mehr genau, wie der Abend weiter verlaufen ist, doch irgendwann war ich dann allein mit einer Videokassette, meinen Bildern meinen Worten und fremden Kommentaren. Noch am gleichen Abend gab’s so einige Anrufe von Freunden und Bekannten und natürlich etliche anerkennende Mails aus der Trans-Gemeinde. Ich wurde aber auch von mir bekannten Leuten, die nun gar nichts mit unserer Leidenschaft am Hut haben, mit Anerkennung überhäuft An dieser Stelle also mein aufrichtiger Dank an alle, die mich angerufen und auch geschrieben haben – ich fühle mich wirklich geehrt. Ja, und damit hat es sich mit den mir bekannten Reaktionen auch schon erledigt. Ich vermute zwar, dass bei dem einen oder anderen meiner Auftraggeber der Fernsehbeitrag bekannt ist, doch wirkliche Reaktionen darauf gab es nicht, weder positiv noch negativ. Warum eigentlich auch, es ist doch nichts weltbewegendes passiert. Interessant vielleicht, dass sich die Zugriffszahlen auf die Homepage der TransSisters für einige Tage fast verdreifacht haben. Ich habe es noch nicht überprüft, doch ich vermute, dass viele dieser Besucher über einen entsprechenden Link auf der Mona-Lisa-Seite des ZDF dahin gelangt sind – ein kleiner wohltuender Erfolg am Rande des Geschehens.
Mal abgesehen von dem persönlichen Lob (das natürlich sehr gut tut) hat sich in der Außenwirkung des Beitrages insgesamt gezeigt, dass es offensichtlich gelungen ist, das Thema Trans auch mal ganz unspektakulär darzustellen und als mögliches Lebenskonzept anzusprechen. Ich, aus meiner Sicht, hatte mir im Vorfeld genau eine solche Botschaft erhofft. Sicher, die Zusammenhänge, Freuden und Nöte sind viel komplizierter, als man (frau) in einem solchen Beitrag darstellen kann und hätten die wohl eher unbedarften ZuschauerInnen vermutlich auch überfordert. Doch aus meiner Sicht ist ein erster Schritt getan und dafür habe ich mich zwischenzeitlich noch einmal bei der Redakteurin, Helga Ettenhuber, und natürlich der Redaktion von ML bedankt. Ich hoffe schon, dass sich „Mona Lisa“ dieses Themas noch einmal annimmt, oder vielleicht das ZDF irgendwann bereit ist, das Phänomen „Trans“ etwas ausführlicher aufzuarbeiten. Mit meiner Unterstützung können die Macher in jedem Fall rechnen.
Ursprünglich wollte ich hier noch darüber berichten, wie ich mich in besagtem Beitrag selbst gesehen habe, denn es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob man in den Spiegel schaut, oder sich selbst auf der Mattscheibe agieren sieht, doch das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte und vielleicht eine eigene Wochenmail wert und davon soll es ja noch einige geben......
nun ist es doch passiert. Ich hatte gelegentlich schon berichtet, dass in mehr oder weniger großen Abständen auch bei mir mal eine Anfrage für eine bildliche Darstellung meiner Person in dem einen oder anderen Fernsehsender eingeht. Ihr kennt sicher alle diese Talk-Sendungen, die keiner sieht und über die doch jeder bescheid weiß. Zumeist sind meine Kontakte dorthin schon bei einer Nachfrage nach dem Konzept des Beitrages abgebrochen.
Und nun meldet sich in der vergangenen Woche eine Redakteurin der Sendung „Mona Lisa“ vom ZDF bei mir mit einer ausführlichen Mail und wird zudem nicht müde, mir Ihre konzeptionellen Vorstellungen in langen Telefonaten zu erläutern. Ich will’s kurz machen. Am Samstag war den ganzen Tag ein Fernsehteam bei mir. Wir haben mindestens 4 Stunden Filmmaterial gedreht, beim Einkaufen, im Park, auf der Straße, im Auto, zu Hause im Interview, vor dem Kleiderschrank, beim Schminken und beim abendlichen Ausgehen und Treffen mit einigen meiner Freundinnen. Thema war das „Rollenwechsel“ zwischen Mann und Frau mit all seinen Hintergründen und Zusammenhängen.
Ich hätte vorher nicht geglaubt, wie stressig so ein Tag sein kann. Für mich waren das 12 Stunden volle Konzentration, jedes Detail hatte ich im Auge, nichts wollte ich dem Zufall überlassen. Ständig war da die Angst vor einer eventuellen Fehldeutung meines Redens und Tun’s. Auf der anderen Seite war da der Wille, endlich einmal aus meiner Sicht zu vermitteln, dass Transgender feinfühlige und alltäglich Menschen sind, weitab von jedem Stigma psychischer Erkrankung oder gar Perversion. Es war schon ein manchmal schmerzhafter Spagat zwischen diesen beiden Positionen. Wie weit persönlich öffnen um wirklich Befindlichkeiten mitzuteilen und wo einfach nur grundsätzliche Lebenshaltung zeigen um den (vermutlich) unbedarften Zuschauer nicht zu überfordern? Fernsehleute wären nicht Fernsehleute, wenn sie nicht alles versuchten um auch die letzte Information aus ihren Protagonisten (so heiß der Hauptdarsteller im Frensehdeutsch) herauszukitzeln. Schlussendlich habe ich dann doch mehr von mir preisgegeben, als ich vorher für möglich hielt. Und doch habe ich auch im Nachgang das Gefühl zu keinem Zeitpunkt übervorteilt gewesen zu sein. Selbst mein bisher als geheim gehandeltes „erstes eigenes Kleid“ (Ihr erinnert Euch an die Geschichte?) habe ich aus dem Schrank geangelt und dann so ganz nebenbei einen kleinen privaten „Schminkkurs“ für Frauen und solche, die es gern wären veranstaltet. Und doch für gelegentlich im Fernsehen bedienten Voyeurismus war kein Platz.
Bei allem Termindruck und allem Stress, wir hatten eine Menge Spaß miteinander – eine interessante Erfahrung war es für mich allemal. Wer also am kommenden Sonntag (den 3.2.02) nichts besseres vor hat, mich mal in männlicher und weiblicher Rolle sehen will, dazu noch mein erstes Kleid, und zudem rausbekommen will, was das ZDF in 6 Minuten aus meinen Euch zur genüge bekannten Ansichten macht, der sollte sich die „Mona-Lisa“ – Sendung (ich glaube ab 18:15 Uhr) mal anschauen.
Genau das Anschauen ist noch immer ein wenig mein Problem. Meine Worte konnte ich kontrollieren und gelegentlich auch kommentieren oder gar korrigieren. Doch Bilder haben ihre eigene Sprache und hinzu kommt, dass der Betrachter diese Sprache nicht unbedingt verstehen muss. Zudem hängt für die gesamte Darstellung auch vieles vom Schnitt und den dazu gehörigen Kommentaren ab. Wird zum Schluss die vermittelte Message noch immer meine Message sein? Nun kann mir das ja auch egal sein. Nichts ist wohl uninteressanter als die Nachricht vom vergangenen Tag und bei den meisten ZuschauerInnen wird wohl nicht mehr als ein Gefühl, maximal ein „Aha“ übrig bleiben. Angesichts der Verbreitung der Sendung muss ich aber davon ausgehen, dass der Beitrag auch von Leuten gesehen wird, denen ich mich bisher nicht so privat geöffnet habe. Dazu besteht ja auch nicht immer Veranlassung und schon gar nicht im Berufsleben. Doch der weitere Umgang mit diesen Menschen hängt für mich von eben dieser, meiner Message ab. Gehen wir weiter ganz normal miteinander um, entsteht zusätzlicher Erklärungsbedarf oder werden Beziehungen sogar dauerhaft gestört? Ich weiß, diese Entwicklung hat keiner der beteiligten Macher wirklich in der Hand, doch ein paar Sorgen habe ich schon.....
Nun könnt Ihr mich natürlich fragen „warum hast Du es dann gemacht?“ Für mich war es einfach an der Zeit, die Gelegenheit selbst beim Schopf zu fassen. Gerade hatte ich mich über einen wenig gelungenen Radiobeitrag zum Berliner Transgender Netzwerk geärgert und festgestellt, dass es ja irgendwo an mir lag, keinen Einfluss genommen zu haben. Dann erreichte uns alle die Nachricht, dass die Bremer Polizei den Täter für ein scheußliches Verbrechen an einem kleinen Mädchen, wegen einiger aufgefundener Wäschestücke, im Bereich der „transvestitischen Fetischisten“ vermutet und nun in ihrem Fahndungsaufruf nach Personen mit „fetischistischen Neigungen“ sucht. Ich erspare mir dazu jedes Gleichnis, wonach sie wohl suchen würden, wenn anstelle alter Badeanzüge etwa die Kopfbedeckung eines religiösen Juden oder gar ein Paar Langlaufskier gefunden wären.... Nicht die Schlussfolgerung auf eine bestimmte Neigung des Täters macht mir Sorgen, die ist wohl berechtigt, es ist die pauschalisierende Message an die Bevölkerung – Transvestiten und Fetischisten sind pervers und damit zugleich potentielle Kinderschänder!
Oh nein, auch wenn es nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein sein sollte, ich hatte es für einen Tag selbst in der Hand klarzustellen, wer wir wirklich sind und ich konnte die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Für mich hat sich der Einsatz schon heute gelohnt und wir werden nächsten Sonntag sehen, ob es funktioniert hat.
In jedem Fall gibt es dann wieder eine ganze Menge zu berichten.
Seid also bis dahin ganz lieb gegrüßt
Ihr habt es sicher schon gemerkt, die Wochenmail heute mal wieder mit einem Tag Verspätung. Zu viele andere Dinge waren am Sonntag noch zu erledigen und zu bedenken. Ich hatte nicht die Ruhe für meine wöchentliche Betrachtung.
Der Trubel um den Jahreswechsel ist nun (endlich) vorbei und die vergangene Woche war angefüllt mit Arbeit und all den bekannten alltäglichen Dingen. Dazu gehörte endlich auch mal wieder ein „sportlicher Abend“ – ich gehe einmal in der Woche mit einigen FreundInnnen Squash spielen. Das hat sich schon vor gut einem Jahr ergeben und mit einigen kleinen Unterbrechungen haben wir bisher auch durchgehalten. Sport, wird manche(r ) sagen, was ist schon dabei? Ein wenig in die Jahre gekommen, bin ich nicht gerade ein sportlicher Typ und finde trotzdem Vergnügen daran, einen kleinen Ball mit aller Kraft an eine Wand zu donnern, ganz in der Hoffnung, dass eben dieser wieder zurück springt und mein Mitspieler die Möglichkeit hat Gleiches zu tun. Es ist ein wirklich schnelles Spiel, ich komme ganz schön ins Schwitzen und so manches mal laufe ich, mehr oder weniger verwundert, den vielen winzigen Sternen vor meinen Augen hinterher. Warum tue ich mir das an? Nun, ganz bestimmt nicht, weil die Höhen sportlichen Ruhmes erklimmen will und die Hoffnung auf diese Weise das leider immer noch hartnäckige „Bäuchlein“ los zu werden, habe ich schon längst aufgegeben. Zwei Dinge sind mir bei dieser Aktion wirklich wichtig. Zunächst einmal habe ich beim Spielen wegen der unvermeidlichen Anstrengung den Kopf wirklich fei, keine Zeit über die kleinen und großen Probleme des Lebens nachzudenken – ein wirklich herrliches Gefühl (!). Am wichtigsten ist mir jedoch die soziale Komponente dieser Stunden. Es ist die gemeinsame Erlebniswelt, die weit über den ursprünglichen Ansatz des Trans-Seins hinaus geht. Mitten im Alltag, haben wir uns eine Gelegenheit für gemeinsames Erleben und Kommunikation geschaffen und nicht selten reden wir beim unvermeidlichen abschließenden „keinen Snack und ein Bier dazu“ über die ganz keinen Freuden und Nöte, nehmen Anteil am Leben des Einzelnen. Das gegenseitige Bemühen um einander und die daraus entspringende Vertrautheit machen für mich den eigentlichen Wert dieser Runde aus. Ohne viel Aufwand, für kleines Geld und einzig durch Zuwendung ein regelmäßig schöner Abend.
Ich komme darauf, weil sich gerade auch in meinem Leben (neben dem Leben) noch zu oft künstlich erzeugte Höhepunkte befinden. Sicher, auch diese „High lights“ machen das Leben erst richtig bunt, sind Meilensteine und Erinnerungspunkte für spätere Draufsichten. Und genau so sicher braucht jeder Mensch Ereignisse, die sich sichtlich vom Alltag abheben. Doch das ist hier nicht gemeint.
Ich will das mal am eigenen Beispiel entwickeln. Auch vor meinen Eintritt in das Trans-Dasein, vor über drei Jahren, war ich ein aktiver Mensch. Ich hab mich mit Freunden getroffen, gelegentlich gab’s auch aufregende Partys, ich war im Kino, auch mal im Theater und dazu kamen noch die Freuden und Pflichten des Familienvaters. Viele dieser Aktivitäten gerieten in eine teilweise unerträgliche Routine und Trans sein konnte ich zudem auch nicht.
Doch dann kam der Tag Null – ich habe ja gelegentlich schon davon berichtet. Neues Terrain wurde erobert, ich erinnere mich noch genau an meine Aufbruchsstimmung – endlich befreit von bürgerlichen Klammern. Keine Bar und kein einschlägiges Event war wirklich sicher vor uns. Für etliche Monate war das Leben eine einzige Party. Ein Höhepunkt jagte den anderen und wenn in der Stadt mal nichts Besonderes los war, dann haben wir uns diese Höhepunkte selbst geschaffen. Jede in unserem transsisterlichen Umfeld brauchte jede sich bietende Möglichkeit des persönlichen Ausdrucks, wie die Luft zum atmen. Jede war mit jedem Gutfreund, das verbindende Element war die grundsätzlich gemeinsame Interessenlage. Die aktiven Transmenschen unter uns können diese Situation sicher auch am eigenen Erleben nachvollziehen, eine durchaus übliche und wohl auch notwendige Phase.
Für mich und einen erheblichen Teil meines Umfeldes hat es ungefähr ein Jahr (oder gar länger) gedauert, bis diese Euphorie in ein wenig Sprachlosigkeit über das Manko an wirklich tiefer sozialer Bindung umschlug. Und gemeint ist hier nicht unbedingt eine mögliche partnerschaftliche Beziehung. Kein noch so schönes Kleid, keine noch so aufwändige und rauschende Party (in eben diesem Kleid) kann auf Dauer wirklich alltagstaugliche soziale Beziehungen ersetzen. Und so hat sich auch die Struktur unseres Beisammenseins geändert. Die Begegnungen wurden individueller und weniger ausschweifend. Wir haben einen offenen Stammtisch geschaffen und sind damit auch offen für neue Kontakte und Impulse. Die einen spielen ganz nebenher Squash, andere tanzen Tango und so manches mal hilft man (frau) sich gegenseitig bei privaten oder beruflichen Problemen. Selbst Party ist nicht mehr bloße Ausgelassenheit, vielmehr Nachdenken über Inhalte und gemeinsame Aktion.
Dennoch: Am Ende einer jeden Party wird das gleißende Licht der Scheinwerfer, unter denen wir uns tummeln, immer von Irgendjemand ausgeschaltet. Und um im Bild zu bleiben: So Manche(r) hat aber auch den Wert einer zart flackernden Kerze neu schätzen gelernt und sorgt sich gern, dass sie nicht ausgeht und rechtzeitig ersetzt wird. Das macht zwar gelegentlich Mühe, ist aber lohnenswerter allemal.
Viele liebe Grüße, bis zur nächsten Woche
ein wirklich relaxtes Wochenende. Nach den Aufregungen der Feiertage und den Wiedereinstieg in den Berufsalltag, hab ich mir mal nichts wirklich Wichtiges für das Wochenende vorgenommen, einfach nur vor mich hin gefummelt, ein wenig gelesen, in der Post gekramt und beantwortet, ja sogar ferngesehen. Gerade mal am Samstagabend war ich aus – eine gute Freundin hat ihren „zweiten“ Geburtstag gefeiert – ich komme noch mal darauf zurück.
So um den Jahreswechsel habe ich über eine Zuschrift berichtet in der (ich nenne sie mal) J. über ihr erstes Ausgeherlebnis in weiblichem Outfit berichtet. Die Geschichte ist so spannend, dass ich sie gut verwahrt und schon mehrere male darin gelesen habe. J. nutzt die „günstige Gelegenheit“ einer geschäftlichen Reise in eine ferne Stadt, sich letzte notwendige Utensilien zuzulegen, stiehlt sich zu später Stunde aus dem Hotel um für eine kurze Zeit lang in weiblichem Outfit durch die Stadt zu schlendern. Vermutlich kaum etwas an ihr ist wirklich perfekt und doch sie tut es, muss es einfach tun. In den Straßen die unterschiedlichsten Begegnungen mit PassantInnen und gelegentliches Erkanntwerden. Erkannt als was? Ein Mann in Frauenkleidern! Sie ist unsicher, hat Angst vor eben diesem Erkanntwerden und der Preisgabe der Lächerlichkeit und läuft doch immer weiter. Eine ganze Stunde lang ganz allein in einer fremden Stadt. Dann schnell über die Garage in Hotel.... Ihr abschließendes Resümee: „Ich bin so froh und stolz, dass ich mich getraut habe! Was für ein phantastisches Abenteuer!“
Mit ähnlichen Geschichten kann so manche von uns aufwarten, aufgeschrieben bestimmt auch ähnlich spannend. Das erinnert mich an meinen ersten wirklichen, noch viel bescheideneren „Out – door - Versuch“. Es ist schon einige Jahre her, da war ich im Rahmen eines Projektes fast jeden Monat für ein paar Tage geschäftlich auf einer der beliebten deutschen Urlaubsinseln. Die Insel ist besonders in den kalten Jahreszeiten an einigen Stellen fast menschenleer. Ich wollte wissen, wie es sich ohne lange Hose, nur mit Strümpfen und einem Rock fühlt. Ein Rock war relativ schnell und einfach in einem second Hand - Geschäft erstanden. Und dann kam sie, die Nacht der Nächte. Ich ging am Strand spazieren, fast komplett gekleidet, wie eine Frau - zumindest habe ich mich so gefühlt. Ich werde dieses Gefühl nie vergessen. Der Wind blies leise und mein Rock umspielte die bestrumpften Beine. Es war lausig kalt und mir war warm, so angenehm, wie nie zuvor. Tauchte am Horizont doch der eine oder andere Spaziergänger auf, habe ich mich verschämt in die Dünen geflüchtet und mit klopfendem Herz eine neue „günstige Gelegenheit“ für mein Treiben abgepasst. Oh, ich war lange nicht so mutig wie J.! Und doch, in dieser Nacht hatte ich eine unsichtbare Grenze überschritten. Ich fühlte es ganz tief in mir und hatte noch Tage danach dieses Hochgefühl, aber auch etliche nicht definierte Ängste – es würde wohl kein Zurück mehr geben.
Es ist wahrlich eine unsichtbare Tür, die ein wirklicher Trans wohl irgendwann durchschreitet und geht ER durch, dann kann SIE noch hören, wie sie zuschlägt. Jede(r ) von uns kennt diese Situation und all die Versuche zurückzukehren („ich schmeiß die Klamotten weg und kehre ins normale Leben zurück“) sind von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Die Frage ist dann nur, wohin frau weiter geht und wie schnell sie geht. J. hat den Schritt durch diese imaginäre Tür gewagt und ich habe ihr dazu in meiner Antwortmail geraten „Genieße jeden Schritt, denn wenn Du ihn gegangen bist, liegt er hinter Dir.....“. Ich meine, eine neue spannende Welt tut sich uns auf in der und mit der wir ganz behutsam umgehen sollten. Und ich weiß inzwischen, dass es noch mehr solcher Türen gibt, durch die eine Rückkehr kaum möglich ist.
Mit jedem Schritt geben wir unserer eigenen Persönlichkeit einen neuen Rahmen der Entfaltung und verändern uns selbst damit – ganz egal ob individuell gewollt oder nicht. Mit diesen eigenen Veränderungen zu leben ist nicht immer einfach. Und doch, (und es fällt mir noch immer schwer es wirklich anzuerkennen), der Weg ist das Ziel. Es geht nicht hauptsächlich darum, einen „Fummel“ zu tragen, „ganz“ oder „wie“ Frau zu sein – das ist die Oberfläche. Es geht um die Entfaltung des Wesens eines jeden von uns, wenn Ihr so wollt um eine der ältesten philosophischen Fragen überhaupt, nämlich dem Verhältnis von Inhalt und Form einer einzigen Sache, eines ganz individuellen Menschen. Der Weg, der zu einer möglichen Übereinstimmung dieser Komponenten führt, hat für uns Transgender wohl einen klar definierten Anfang, eben jene erdachte Tür, doch er hat kein Ende, weil wir uns auf diesem Weg ständig selbst verändern. Warum also, sollte man nicht jeden Schritt genießen und verharren wenn es besonders schön ist? Vor jedem weiteren Schritt sollte man (frau) sich schon fragen, ob sie ihn wirklich gehen will. Und weil wir alle in einer ganz konkreten Umwelt leben, könnten hinter der nächsten Tür schon Veränderungen lauern, mit denen zu leben erst (mitunter schwer) erlernt werden muss. Auch dann ist wieder Verharren angezeigt.
Unsere Freundin S. hat also ihren zweiten „Geburtstag“ gefeiert. Ich weiß, dass auch sie schon vor viel längerer Zeit die von mir beschriebene unsichtbare Pforte durchschritten hat. Sie war schon eine ganze Weile ihren Weg gegangen und betitelt das konsequente Bekenntnis zu ihrer wunderbaren Eigenschaft (Trans zu sein) als ihren zweiten Geburtstag. Wieder eine Tür. Und von ihr selbst, nach reiflicher Überlegung, kräftig zugeschlagen. Seit ungefähr dieser Zeit kenne ich sie ganz gut und weiß, dass sie verweilte, wenn es besonders schön und einen Schritt weiter ging, wenn es Zeit dazu war. S. hat sich in dieser Zeit auch verändert, ist auf ihrem Weg zu einer für mich besonderen Persönlichkeit geworden. Schon lange nicht mehr, ein üblicher Mann und noch immer nicht eine üblich Frau – einfach nur S.
Ich verabschiede mich aus dieser für mich, auch nach mehrfachem Lesen, ein wenig verwirrend philosophischen Wochenmail und wünsche Euch allen eine behutsame und schöne Woche
da ist es nun, das Neue Jahr, wie erwartet, „gesegnet“ mit den alten Wünschen und Sorgen und natürlich neuem Mut, all die Dinge anzugehen, die das Leben möglich oder auch schöner machen. Eigentlich ist es wie zu jedem Jahreswechsel....
Auch zu dieser Gelegenheit habe wieder eine ganze Menge lieber und guter Wünsche aus der „Lesergemeinde“ erhalten - vielen Dank. Und das ist hier nicht nur so gesagt. Gelegentlich ist es schon wichtig für mich, zu erfahren, dass diese Mails gelesen werden und so manche von Euch meine Gedankengänge nachvollziehen kann. Das ist für mich, wie ein endloses Gespräch mit Menschen, die mich verstehen, die meine Sorgen und Nöte teilen, denen ich Mut machen kann und die mir selbst Mut machen.
Für die diesjährige Sylvesterparty hab ich mal wieder eines meiner schönsten Kleider rausgekramt. Seit genau drei Jahren (also mit Beginn meiner äußerlich weiblichen Erscheinungsform) lasse ich es mir nicht nehmen, den Jahreswechsel mit den Freunden zu begehen, die ich am meisten mag und die mich kennen, akzeptieren und lieben, wie ich bin. In diesem Jahr gleich noch verbunden mit einer wirklich gelungenen Einweihungsparty der neuen Wohnung unserer Freundin Regina und Frau. Ungeahnter Höhepunkt des Abends war wohl der Besuch des größten Teils der Hausnachbarn auf unserer Party. Wirklich angenehm, dass es bei den Nachbarn keine ersichtlichen Irritationen gab in eine reine „Frauenparty“ einzutauchen. Ganz im Gegenteil, wir haben alle viel gelacht, getanzt und uns prächtig amüsiert. Ganz im Nachgang wurden im Haus sogar Stimmen laut, die anregten, im Sommer mal eine kleine Hofparty mit uns zu veranstalten. Ich hatte bei all den zufälligen Begegnungen schon das Gefühl der Anerkennung und wohl auch der Hochachtung vor unserer Lebensweise – ganz nach dem Motto: Ja, diese Menschen leben, wie sie es als richtig empfinden, sie haben die Stärke es einfach zu tun. Na, bei so viel Anerkennung und Selbstverständlichkeit ist frau doch besonders charmant und ausgelassen. Und so haben wir das (gewünschte) Bild einer selbstbestimmten ausgeglichenen Gemeinde vermittelt. Eine Außendarstellung, die nach meiner Erfahrung auch ihre Probleme hat.
Bei vielen bekennenden Transgendern ist es nämlich längst nicht so, dass sie mit ihrem Bekenntnis alle wichtigen Lebensprobleme gelöst und ihren inneren Frieden gefunden haben. Ganz im Gegenteil, sie begeben sich in ihrem Innern und natürlich auch in Bezug zu ihrer Umwelt auf ein ausgesprochen unwegsames Terrain. Ohne Zweifel gehört viel Mut und menschliche Stärke dazu, in unserer Weise aus gängigen gesellschaftlichen Normen auszubrechen und den ganz persönlichen Wert der vordefinierten Geschlechterrollen neu zu bestimmen – eigene Wertmaßstäbe zu entwickeln und auch zu leben. Wären wir alle klar und rational denkende Wissenschaftler(innen), dann ließe sich sicher leicht eine logische Begründung für die Aufweichung der gesellschaftlichen Geschlechterrollen finden. Doch genau darum geht es nicht. Es geht um ganz individuelle und noch mehr komplizierte innere psychische Zustände und Abläufe, die so manchen von uns bewegen, sich eben weiblich auszudrücken. Das verrückte (und damit für die Außenwelt komplizierte) ist, dass sich dieser Ausdruck wiederum, in einem gewissen Spektrum, an einzelnen Bestandteilen der eben aufgebrochenen Geschlechterrollen orientiert. Dazu gehören neben weiblicher Kleidung, Make Up und häufig neuen Haaren auch marginale Veränderungen in unserem Verhalten und Auftreten. Verhalten und Auftreten? Ich hab’s schon oft und nicht nur an mir selbst erlebt. Mal abgesehen davon, dass frau nicht breitbeinig den Rock strapaziert und sich nicht auf den Barhocker lümmelt, wie Er es vielleicht tun würde. Gerade in der Gemeinschaft entsteht auch eine ganz besondere Atmosphäre von selbstverständlichem Sein und ein offen zur Schau getragenes Selbstbewusstsein. Gelegentliche Außenwirkung: Hey, ein cooler Typ in ausgesuchter weiblicher (Ver?)Kleidung, der (die) weiß was er will, hat sein Leben geregelt – ein bewundernswerter starker Mensch. Ich bin nicht glücklich, wenn ich merke, dass ich einen solchen Eindruck verbreitet habe. Denn wie zuvor als „Nurmann“ wird die bloße Erscheinung und nicht das Wesen beurteilt. Wenn sie doch nur begreifen würden, dass Trans eben genau „dazwischen“ heißt und dass all die lustigen, chicen oder skurrilen Typen genau so (vielleicht noch mehr) problembehaftet sind, wie jeder andere beliebige Mensch, der in der Lage ist, sein eigenes Sein zu reflektieren!
Ich weiß, wir sind zu erheblichem Teil selbst daran schuld. Und doch, wie ist anders das jähe Ende der wirklich beeindruckenden Erfolgsstory der (erst unlängst besprochenen) Carola Paas zu erklären? Liest man auf Ihrer Internetseite (http://www.carolapaas.de), dann erhält man das Bild eines wirklich starken und erfolgreichen Menschen, ist sicher, dass sie ihre wichtigste Lebensetappe genau so bewältigt, wie alle anderen kleinen und großen Probleme ihres Lebens. Doch zu Beurteilen ist nur die bloße Erscheinung – ganz tief in sich drin war sie genau so verletzbar, wie jeder und jede andere, konnte den Entzug für sie wichtiger Werte wie die Unverletzbarkeit ihrer Persönlichkeit und den Anspruch auf eine Lebensgrundlage nicht ertragen.
Sagen will ich: liebe LeserInnen, die Ihr nicht selbst Trans seid, beurteilt nicht nur, was Ihr seht, glaubt nicht der bloßen Erscheinung - schaut in den Mensch hinein und die Grenzen zwischen rein männlicher und rein weiblicher Erscheinung werden sich auflösen. Es entsteht das Abbild eines einzigen „normalen“ Menschen, mit genau so vielen Stärken und Schwächen, wie Ihr selbst sie habt und bitte, richtet Euer Verhalten danach aus.
Ich habe in den letzten Tagen viel mit meinen engsten FreundInnen darüber gesprochen, wie denn nun das adäquate Abbild eines Transgenders aussehen könnte. Ich selbst bin ja, wie schon gesagt, noch viel weniger „perfekte Frau“, als ein „perfekter Mann“. Zum Beispiel kann man die Begegnungen mit „Außenstehenden“ auch nutzen, nicht nur über (Trans) Erfolge, sondern auch über die damit zusammenhängenden Probleme, Sorgen und Nöte zu reden. Trans ist für mich nicht vordergründig selbstbewusste Party, sondern Lebenshaltung, die alle meine Schwächen mit einbezieht. Dazu gehört für mich, nicht immer und überall dem rein männlichen Bild zu entsprechen. Dazu gehört der „geschminkte“ öffentliche „Auftritt“ genau so, wie „ungeschminktes“ Sein in vertrauter Umgebung, manchmal halt nur im Kleid und Dreitagebart, weil (menschlich sicher verständlich) zu faul zum Rasieren. Trans ist individuelle Identität. Ja, das wollte ich heute sagen...
Seid ganz lieb gegrüßt bis zur nächsten Woche | Das Fräulein tüdelt: Oktober 2012
Heute mal wieder was essbares. In der "essen und trinken", die ich ganz gerne kaufe, weil die Rezepte echt toll sind, gab es eine Art Flammkuchen-Rezept. Da ich aber, bis auf den Porree (der musste WIRKLICH weg) und den Schinken nichts anderes da hatte, hier also meine abgewandelte Version, die mich insgesamt nicht mehr als 25 Minuten gekostet hat:
Ihr braucht für 2 kleine Portionen:
1 Paket frischer Blätterteig (im Kühlregal)
1/2 Schale Paprika-Quark
1 Scheibe Käse Den Backofen auf 200°C vorheizen. Blätterteig auf ein Backblech legen, eventuell etwas mit den Händen in Form drücken. Mit der Gabel im mittleren Bereich einstechen. Den Paprika-Quark auf dem Blätterteig verteilen.
Porree waschen und in Ringe schneiden. Auf dem Blech verteilen.
Speck in Streifen schneiden, auf dem Porree verteilen.
Käsescheibe in kleine Würfel schneiden, auch verteilen.
Das Ganze in den Ofen schieben und warten bis es gut aussieht, ich schätze bei uns waren es etwa 15 Minuten. Ich leg mich aber nicht fest. Einfach was? Und tierisch schnell. Als ich am aufräumen war, fragte das Herzblatt: Ist das Essen schon fertig. Ja, quasi. Eine Anmerkung noch. Es ist eher etwas für den kleinen Hunger. Wir waren beide nicht wirklich satt und hätten wohl noch ein Stück verdrückt. Bei guten Essern also lieber großzügig planen!
Wir waren heute spazieren und haben eine große Herbst-Beute machen können. Maronen, Kastanien, Äpfel. Wunderbar. Leider sind es nicht so schrecklich viele Maronen geworden, aber für einen Maronenmarmeladentestlauf sollte es reichen (nächstes Jahr kommen wir dann eher). Wo das ganze Zeug herkommt? Kennt ihr www.mundraub.org? Super Sache, einfach eure Stadt suchen und losräubern. Und natürlich vorsichtig mit den Pflänzchen sein ;) ist klar oder?
Im Hintergrund seht ihr einen riesen Topf Apfelmus vor sich hinköcheln.
In irgendeinem Blog bin ich auf einen Post gestoßen, bei dem eine Bloggerin berichtete, dass sie einen kleinen Karton voller Wachstuchreste erhalten hat und dafür lediglich den Versand bezahlt hat. "Schnapper!", dachte ich mir und fand schnell heraus, an wen ich mich da wenden muss. Noch am gleichen Tag habe ich flugs eine Mail geschrieben und auch prompt Antwort bekommen. Und das allerallerbeste, wenn man einen Blog hat, dann bekommt man das Päckchen sogar versandtkostenfrei. Super! Gestern habe ich dann die Mail erhalten, dass das Paket raus ist und habe heute schon sehnsüchtig den Paketmann erwartet. Und glücklicherweise ist er, nach unserem kleinen Ausflug zur Kindernotdienstambulanz, gekommen (nichts dramatisches, Fieber und Durchfall, einfach unschön ;)). Ist das nicht ein wirklich süß beschrifteter und bemalter Karton (da macht jemand seine Arbeit mit viel Liebe)? Achtung! Überraschung, was könnte alles drin sein...
Ich bin wirklich ganz bezaubert von der Auswahl. Viele Unifarben und relativ schlichte Wachstücher. Auch ein paar, die nicht so mein Fall sind (aber meine Omi würde sich sicherlich über das Muster freuen), aber für die finde ich auch noch eine Verwendung. Kann mir eigentlich jemand sagen, ob ich daraus Regensachen machen kann? Hier bräuchte noch wer das ein oder andere und ich dachte, dass das ja ganz cool wäre. Es würde wahrscheinlich durch die Nähte nässen... Hmm, naja, aber für im Buggy rumfahren oder so ein wenig Nieselregen-ih-bah-Wetter dürfte das doch reichen.
Um es nicht zu vergessen, erstanden habe ich diese wunderbare Auswahl von Wachstuch.pro. Dort kann man unter Impressum auch die Mail-Adresse, unter der man eine Anfrage zum Resteversand stellen kann, finden. Wenn ich richtig informiert bin haben sie für den Otto-Normal-Verbraucher eine Warteliste, es kann dann also etwas länger dauern.
Uiii, was ich da alles draus machen kann :) Bilder werden sicherlich bald folgen! Eingestellt von
Dies ist wirklich eine Idee, die ich schon was länger mit mir rumtrage. Ich wollte unbedingt eine Fleeejacke für den Minimenschen machen. Heute Mittag hat er dann ganz hervorragend zum allerersten Mal in der Krippe geschlafen, sodass ich ein bisschen Zeit hatte. Und ich habe es geschafft in nur einer Stunde ein Schnittmuster zu machen und fast alles zusammen zu nähen. Nachdem ich den kleinen Hosenscheißer süßen Fratz dann abgeholt habe, habe ich den Rest der Jacke gewuppt und abends sogar noch eine Mütze und eine kleine Applikation gezaubert.
Okay, ich gebe zu, ich habe schon öfter darüber nachgedacht. Sollte ich umziehen? Was mache ich mit meinen alten Beiträgen? Birgt es Vorteile oder Nachteile? Weiß ich noch nicht. Aber ich denke ich habe mit Blogger mehr Möglichkeiten. Also steht fest: Ich bin jetzt hier zu finden. Ob und wie ich meine alten Posts hier herüber bekomme, weiß ich noch nicht. Was soviel heißt wie: Ihr findet meine alten Sachen erstmal auf dem alten Blog. Ich schaue mich hier also mal um und versuche einen Durchblick zu finden. | de |
q-de-1291 | Wünsche aus der Lesergemeinde erhalten werden - vielen Dank dafür. Es ist schön zu wissen, dass meine Wochenmails Anklang finden und Menschen erreichen. | Wochenmails 2002 - TransSisters
Wochenmails 2002
ich hoffe schon, dass Ihr die Mona Lisa Sendung der vergangenen Woche und den kurzen Bericht über mich als Wochenmail gewertet habt, ich hätte ohnehin nichts Richtiges zustande gebracht, viel zu groß war die Aufregung, wie der Beitrag über mich den nun ausfallen würde. Ich hatte im Vorfeld nicht im Geringsten geahnt, dass die Spannung so lange anhalten würde. Drei Tage vor dem Dreh und dann noch die ganze Woche bis zur Ausstrahlung hatte ich (um es ganz vorsichtig auszudrücken) ziemlich unruhige Nächte – die Tage waren wegen der beruflichen Anspannung Gott sei Dank erträglicher. Die ständigen Gedanken im Vorfeld, wie ich wohl auf welche Frage antworten würde, wurden dann durch die Fragestellungen ersetzt, ob ich denn halbwegs erträglich rübergekommen bin, ob das Material letztlich ein realistisches Bild von mir hergibt und wie denn nun die Reaktion meiner Umwelt ausfallen würde. Nun, der Deal war gemacht, ich wollte ihn auch nicht wieder Rückgängig machen und habe mich mental auf die unterschiedlichste Reaktionen vorbereitet und Vorkehrungen getroffen ausgewählte absehbare Reaktionen auszuschließen. Dazu gehörte die gezielte Information einiger meiner engsten Kollegen (sie sollten es von mir erfahren und nicht zufällig vor der Glotze) und ein absolutes Fernsehverbot für meine liebe Mutti. Und weil sie die Mutti ist, hört sie natürlich nicht auf meine Verbote, verbot ja früher selbst, musste also mit einer kleinen List vom möglichen sonntäglichen Kaffeetrinken vor dem Fernseher abgehalten werden. Und so musste mein großer Bruder just am Tage und in der Stunde meines öffentlichen Outings endlich mal die neuesten Urlaubsbilder vorführen – da ist natürlich keine Zeit zum fernsehen. Sicher, sie hätte noch immer über andere Zufälle davon erfahren können, doch dann hätte ich die Chance erst zu Reden und dann das Video vorzuführen. Ich bin mir im Nachhinein nicht sicher, ob ich wirklich wollte dass es funktionierte und jetzt doch ganz zufrieden, dass es geklappt hat. Soll sie ihr Bild von ihrem Sohn behalten, ich gönne es ihr. Zu tief müssten wir beide in längst vergangene und verdrängte Welten eintauchen, zu viele Zusammenhänge müsste ich erklären, die ich nicht schlüssig erklären kann und zu sehr liebe ich sie, um dauerhaftes Unverständnis zu hinterlassen.
Die Sendung selbst habe ich im Kreise einiger Freundinnen und Freunde gesehen, allein wollte ich in diesen Augenblicken nicht sein. Ja und dann ging’s einfach los, ganz am Anfang der Sendung, nach 7 oder 8 Minuten war’s mit mir auch schon vorbei und das Thema wurde noch einmal in einem Interview mit der mir ganz gut bekannten Charis Berger vertieft. Ich hatte ein insgesamt gutes Gefühl und wollte sehen, wie die Sendung das Thema abrundet. Doch keine Spur davon, das Telefon kam immer wieder dazwischen. De erste und für mich wohl wichtigste Anruf kam von einer meiner Töchter, die zufällig auf den Vorspann gestoßen ist und sofort die über Deutschland versprengte Familie informiert hat. „Pappi ich habe gerade den Beitrag über dich gesehen .... ich finde das toll ....du hattest das ja erzählt ... bisher nie thematisiert ... wir müssen endlich mal näher darüber reden“. Was soll ich sagen? Selbst wenn sich kurz darauf der Boden geöffnet hätte und ich für immer darin verschwunden wäre, die Sache hat sich allein dafür gelohnt. Kurz darauf hat sich meine Exfrau und Mutter meiner Kinder gemeldet, immerhin grundsätzliche Anerkennung signalisiert, natürlich das berühmte Haar in der Suppe gefunden und doch haben wir uns gleich auf ein gemeinsames freundschaftliches Abendessen verabredet. Ich weiß nicht mehr genau, wie der Abend weiter verlaufen ist, doch irgendwann war ich dann allein mit einer Videokassette, meinen Bildern meinen Worten und fremden Kommentaren. Noch am gleichen Abend gab’s so einige Anrufe von Freunden und Bekannten und natürlich etliche anerkennende Mails aus der Trans-Gemeinde. Ich wurde aber auch von mir bekannten Leuten, die nun gar nichts mit unserer Leidenschaft am Hut haben, mit Anerkennung überhäuft An dieser Stelle also mein aufrichtiger Dank an alle, die mich angerufen und auch geschrieben haben – ich fühle mich wirklich geehrt. Ja, und damit hat es sich mit den mir bekannten Reaktionen auch schon erledigt. Ich vermute zwar, dass bei dem einen oder anderen meiner Auftraggeber der Fernsehbeitrag bekannt ist, doch wirkliche Reaktionen darauf gab es nicht, weder positiv noch negativ. Warum eigentlich auch, es ist doch nichts weltbewegendes passiert. Interessant vielleicht, dass sich die Zugriffszahlen auf die Homepage der TransSisters für einige Tage fast verdreifacht haben. Ich habe es noch nicht überprüft, doch ich vermute, dass viele dieser Besucher über einen entsprechenden Link auf der Mona-Lisa-Seite des ZDF dahin gelangt sind – ein kleiner wohltuender Erfolg am Rande des Geschehens.
Mal abgesehen von dem persönlichen Lob (das natürlich sehr gut tut) hat sich in der Außenwirkung des Beitrages insgesamt gezeigt, dass es offensichtlich gelungen ist, das Thema Trans auch mal ganz unspektakulär darzustellen und als mögliches Lebenskonzept anzusprechen. Ich, aus meiner Sicht, hatte mir im Vorfeld genau eine solche Botschaft erhofft. Sicher, die Zusammenhänge, Freuden und Nöte sind viel komplizierter, als man (frau) in einem solchen Beitrag darstellen kann und hätten die wohl eher unbedarften ZuschauerInnen vermutlich auch überfordert. Doch aus meiner Sicht ist ein erster Schritt getan und dafür habe ich mich zwischenzeitlich noch einmal bei der Redakteurin, Helga Ettenhuber, und natürlich der Redaktion von ML bedankt. Ich hoffe schon, dass sich „Mona Lisa“ dieses Themas noch einmal annimmt, oder vielleicht das ZDF irgendwann bereit ist, das Phänomen „Trans“ etwas ausführlicher aufzuarbeiten. Mit meiner Unterstützung können die Macher in jedem Fall rechnen.
Ursprünglich wollte ich hier noch darüber berichten, wie ich mich in besagtem Beitrag selbst gesehen habe, denn es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob man in den Spiegel schaut, oder sich selbst auf der Mattscheibe agieren sieht, doch das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte und vielleicht eine eigene Wochenmail wert und davon soll es ja noch einige geben......
nun ist es doch passiert. Ich hatte gelegentlich schon berichtet, dass in mehr oder weniger großen Abständen auch bei mir mal eine Anfrage für eine bildliche Darstellung meiner Person in dem einen oder anderen Fernsehsender eingeht. Ihr kennt sicher alle diese Talk-Sendungen, die keiner sieht und über die doch jeder bescheid weiß. Zumeist sind meine Kontakte dorthin schon bei einer Nachfrage nach dem Konzept des Beitrages abgebrochen.
Und nun meldet sich in der vergangenen Woche eine Redakteurin der Sendung „Mona Lisa“ vom ZDF bei mir mit einer ausführlichen Mail und wird zudem nicht müde, mir Ihre konzeptionellen Vorstellungen in langen Telefonaten zu erläutern. Ich will’s kurz machen. Am Samstag war den ganzen Tag ein Fernsehteam bei mir. Wir haben mindestens 4 Stunden Filmmaterial gedreht, beim Einkaufen, im Park, auf der Straße, im Auto, zu Hause im Interview, vor dem Kleiderschrank, beim Schminken und beim abendlichen Ausgehen und Treffen mit einigen meiner Freundinnen. Thema war das „Rollenwechsel“ zwischen Mann und Frau mit all seinen Hintergründen und Zusammenhängen.
Ich hätte vorher nicht geglaubt, wie stressig so ein Tag sein kann. Für mich waren das 12 Stunden volle Konzentration, jedes Detail hatte ich im Auge, nichts wollte ich dem Zufall überlassen. Ständig war da die Angst vor einer eventuellen Fehldeutung meines Redens und Tun’s. Auf der anderen Seite war da der Wille, endlich einmal aus meiner Sicht zu vermitteln, dass Transgender feinfühlige und alltäglich Menschen sind, weitab von jedem Stigma psychischer Erkrankung oder gar Perversion. Es war schon ein manchmal schmerzhafter Spagat zwischen diesen beiden Positionen. Wie weit persönlich öffnen um wirklich Befindlichkeiten mitzuteilen und wo einfach nur grundsätzliche Lebenshaltung zeigen um den (vermutlich) unbedarften Zuschauer nicht zu überfordern? Fernsehleute wären nicht Fernsehleute, wenn sie nicht alles versuchten um auch die letzte Information aus ihren Protagonisten (so heiß der Hauptdarsteller im Frensehdeutsch) herauszukitzeln. Schlussendlich habe ich dann doch mehr von mir preisgegeben, als ich vorher für möglich hielt. Und doch habe ich auch im Nachgang das Gefühl zu keinem Zeitpunkt übervorteilt gewesen zu sein. Selbst mein bisher als geheim gehandeltes „erstes eigenes Kleid“ (Ihr erinnert Euch an die Geschichte?) habe ich aus dem Schrank geangelt und dann so ganz nebenbei einen kleinen privaten „Schminkkurs“ für Frauen und solche, die es gern wären veranstaltet. Und doch für gelegentlich im Fernsehen bedienten Voyeurismus war kein Platz.
Bei allem Termindruck und allem Stress, wir hatten eine Menge Spaß miteinander – eine interessante Erfahrung war es für mich allemal. Wer also am kommenden Sonntag (den 3.2.02) nichts besseres vor hat, mich mal in männlicher und weiblicher Rolle sehen will, dazu noch mein erstes Kleid, und zudem rausbekommen will, was das ZDF in 6 Minuten aus meinen Euch zur genüge bekannten Ansichten macht, der sollte sich die „Mona-Lisa“ – Sendung (ich glaube ab 18:15 Uhr) mal anschauen.
Genau das Anschauen ist noch immer ein wenig mein Problem. Meine Worte konnte ich kontrollieren und gelegentlich auch kommentieren oder gar korrigieren. Doch Bilder haben ihre eigene Sprache und hinzu kommt, dass der Betrachter diese Sprache nicht unbedingt verstehen muss. Zudem hängt für die gesamte Darstellung auch vieles vom Schnitt und den dazu gehörigen Kommentaren ab. Wird zum Schluss die vermittelte Message noch immer meine Message sein? Nun kann mir das ja auch egal sein. Nichts ist wohl uninteressanter als die Nachricht vom vergangenen Tag und bei den meisten ZuschauerInnen wird wohl nicht mehr als ein Gefühl, maximal ein „Aha“ übrig bleiben. Angesichts der Verbreitung der Sendung muss ich aber davon ausgehen, dass der Beitrag auch von Leuten gesehen wird, denen ich mich bisher nicht so privat geöffnet habe. Dazu besteht ja auch nicht immer Veranlassung und schon gar nicht im Berufsleben. Doch der weitere Umgang mit diesen Menschen hängt für mich von eben dieser, meiner Message ab. Gehen wir weiter ganz normal miteinander um, entsteht zusätzlicher Erklärungsbedarf oder werden Beziehungen sogar dauerhaft gestört? Ich weiß, diese Entwicklung hat keiner der beteiligten Macher wirklich in der Hand, doch ein paar Sorgen habe ich schon.....
Nun könnt Ihr mich natürlich fragen „warum hast Du es dann gemacht?“ Für mich war es einfach an der Zeit, die Gelegenheit selbst beim Schopf zu fassen. Gerade hatte ich mich über einen wenig gelungenen Radiobeitrag zum Berliner Transgender Netzwerk geärgert und festgestellt, dass es ja irgendwo an mir lag, keinen Einfluss genommen zu haben. Dann erreichte uns alle die Nachricht, dass die Bremer Polizei den Täter für ein scheußliches Verbrechen an einem kleinen Mädchen, wegen einiger aufgefundener Wäschestücke, im Bereich der „transvestitischen Fetischisten“ vermutet und nun in ihrem Fahndungsaufruf nach Personen mit „fetischistischen Neigungen“ sucht. Ich erspare mir dazu jedes Gleichnis, wonach sie wohl suchen würden, wenn anstelle alter Badeanzüge etwa die Kopfbedeckung eines religiösen Juden oder gar ein Paar Langlaufskier gefunden wären.... Nicht die Schlussfolgerung auf eine bestimmte Neigung des Täters macht mir Sorgen, die ist wohl berechtigt, es ist die pauschalisierende Message an die Bevölkerung – Transvestiten und Fetischisten sind pervers und damit zugleich potentielle Kinderschänder!
Oh nein, auch wenn es nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein sein sollte, ich hatte es für einen Tag selbst in der Hand klarzustellen, wer wir wirklich sind und ich konnte die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Für mich hat sich der Einsatz schon heute gelohnt und wir werden nächsten Sonntag sehen, ob es funktioniert hat.
In jedem Fall gibt es dann wieder eine ganze Menge zu berichten.
Seid also bis dahin ganz lieb gegrüßt
Ihr habt es sicher schon gemerkt, die Wochenmail heute mal wieder mit einem Tag Verspätung. Zu viele andere Dinge waren am Sonntag noch zu erledigen und zu bedenken. Ich hatte nicht die Ruhe für meine wöchentliche Betrachtung.
Der Trubel um den Jahreswechsel ist nun (endlich) vorbei und die vergangene Woche war angefüllt mit Arbeit und all den bekannten alltäglichen Dingen. Dazu gehörte endlich auch mal wieder ein „sportlicher Abend“ – ich gehe einmal in der Woche mit einigen FreundInnnen Squash spielen. Das hat sich schon vor gut einem Jahr ergeben und mit einigen kleinen Unterbrechungen haben wir bisher auch durchgehalten. Sport, wird manche(r ) sagen, was ist schon dabei? Ein wenig in die Jahre gekommen, bin ich nicht gerade ein sportlicher Typ und finde trotzdem Vergnügen daran, einen kleinen Ball mit aller Kraft an eine Wand zu donnern, ganz in der Hoffnung, dass eben dieser wieder zurück springt und mein Mitspieler die Möglichkeit hat Gleiches zu tun. Es ist ein wirklich schnelles Spiel, ich komme ganz schön ins Schwitzen und so manches mal laufe ich, mehr oder weniger verwundert, den vielen winzigen Sternen vor meinen Augen hinterher. Warum tue ich mir das an? Nun, ganz bestimmt nicht, weil die Höhen sportlichen Ruhmes erklimmen will und die Hoffnung auf diese Weise das leider immer noch hartnäckige „Bäuchlein“ los zu werden, habe ich schon längst aufgegeben. Zwei Dinge sind mir bei dieser Aktion wirklich wichtig. Zunächst einmal habe ich beim Spielen wegen der unvermeidlichen Anstrengung den Kopf wirklich fei, keine Zeit über die kleinen und großen Probleme des Lebens nachzudenken – ein wirklich herrliches Gefühl (!). Am wichtigsten ist mir jedoch die soziale Komponente dieser Stunden. Es ist die gemeinsame Erlebniswelt, die weit über den ursprünglichen Ansatz des Trans-Seins hinaus geht. Mitten im Alltag, haben wir uns eine Gelegenheit für gemeinsames Erleben und Kommunikation geschaffen und nicht selten reden wir beim unvermeidlichen abschließenden „keinen Snack und ein Bier dazu“ über die ganz keinen Freuden und Nöte, nehmen Anteil am Leben des Einzelnen. Das gegenseitige Bemühen um einander und die daraus entspringende Vertrautheit machen für mich den eigentlichen Wert dieser Runde aus. Ohne viel Aufwand, für kleines Geld und einzig durch Zuwendung ein regelmäßig schöner Abend.
Ich komme darauf, weil sich gerade auch in meinem Leben (neben dem Leben) noch zu oft künstlich erzeugte Höhepunkte befinden. Sicher, auch diese „High lights“ machen das Leben erst richtig bunt, sind Meilensteine und Erinnerungspunkte für spätere Draufsichten. Und genau so sicher braucht jeder Mensch Ereignisse, die sich sichtlich vom Alltag abheben. Doch das ist hier nicht gemeint.
Ich will das mal am eigenen Beispiel entwickeln. Auch vor meinen Eintritt in das Trans-Dasein, vor über drei Jahren, war ich ein aktiver Mensch. Ich hab mich mit Freunden getroffen, gelegentlich gab’s auch aufregende Partys, ich war im Kino, auch mal im Theater und dazu kamen noch die Freuden und Pflichten des Familienvaters. Viele dieser Aktivitäten gerieten in eine teilweise unerträgliche Routine und Trans sein konnte ich zudem auch nicht.
Doch dann kam der Tag Null – ich habe ja gelegentlich schon davon berichtet. Neues Terrain wurde erobert, ich erinnere mich noch genau an meine Aufbruchsstimmung – endlich befreit von bürgerlichen Klammern. Keine Bar und kein einschlägiges Event war wirklich sicher vor uns. Für etliche Monate war das Leben eine einzige Party. Ein Höhepunkt jagte den anderen und wenn in der Stadt mal nichts Besonderes los war, dann haben wir uns diese Höhepunkte selbst geschaffen. Jede in unserem transsisterlichen Umfeld brauchte jede sich bietende Möglichkeit des persönlichen Ausdrucks, wie die Luft zum atmen. Jede war mit jedem Gutfreund, das verbindende Element war die grundsätzlich gemeinsame Interessenlage. Die aktiven Transmenschen unter uns können diese Situation sicher auch am eigenen Erleben nachvollziehen, eine durchaus übliche und wohl auch notwendige Phase.
Für mich und einen erheblichen Teil meines Umfeldes hat es ungefähr ein Jahr (oder gar länger) gedauert, bis diese Euphorie in ein wenig Sprachlosigkeit über das Manko an wirklich tiefer sozialer Bindung umschlug. Und gemeint ist hier nicht unbedingt eine mögliche partnerschaftliche Beziehung. Kein noch so schönes Kleid, keine noch so aufwändige und rauschende Party (in eben diesem Kleid) kann auf Dauer wirklich alltagstaugliche soziale Beziehungen ersetzen. Und so hat sich auch die Struktur unseres Beisammenseins geändert. Die Begegnungen wurden individueller und weniger ausschweifend. Wir haben einen offenen Stammtisch geschaffen und sind damit auch offen für neue Kontakte und Impulse. Die einen spielen ganz nebenher Squash, andere tanzen Tango und so manches mal hilft man (frau) sich gegenseitig bei privaten oder beruflichen Problemen. Selbst Party ist nicht mehr bloße Ausgelassenheit, vielmehr Nachdenken über Inhalte und gemeinsame Aktion.
Dennoch: Am Ende einer jeden Party wird das gleißende Licht der Scheinwerfer, unter denen wir uns tummeln, immer von Irgendjemand ausgeschaltet. Und um im Bild zu bleiben: So Manche(r) hat aber auch den Wert einer zart flackernden Kerze neu schätzen gelernt und sorgt sich gern, dass sie nicht ausgeht und rechtzeitig ersetzt wird. Das macht zwar gelegentlich Mühe, ist aber lohnenswerter allemal.
Viele liebe Grüße, bis zur nächsten Woche
ein wirklich relaxtes Wochenende. Nach den Aufregungen der Feiertage und den Wiedereinstieg in den Berufsalltag, hab ich mir mal nichts wirklich Wichtiges für das Wochenende vorgenommen, einfach nur vor mich hin gefummelt, ein wenig gelesen, in der Post gekramt und beantwortet, ja sogar ferngesehen. Gerade mal am Samstagabend war ich aus – eine gute Freundin hat ihren „zweiten“ Geburtstag gefeiert – ich komme noch mal darauf zurück.
So um den Jahreswechsel habe ich über eine Zuschrift berichtet in der (ich nenne sie mal) J. über ihr erstes Ausgeherlebnis in weiblichem Outfit berichtet. Die Geschichte ist so spannend, dass ich sie gut verwahrt und schon mehrere male darin gelesen habe. J. nutzt die „günstige Gelegenheit“ einer geschäftlichen Reise in eine ferne Stadt, sich letzte notwendige Utensilien zuzulegen, stiehlt sich zu später Stunde aus dem Hotel um für eine kurze Zeit lang in weiblichem Outfit durch die Stadt zu schlendern. Vermutlich kaum etwas an ihr ist wirklich perfekt und doch sie tut es, muss es einfach tun. In den Straßen die unterschiedlichsten Begegnungen mit PassantInnen und gelegentliches Erkanntwerden. Erkannt als was? Ein Mann in Frauenkleidern! Sie ist unsicher, hat Angst vor eben diesem Erkanntwerden und der Preisgabe der Lächerlichkeit und läuft doch immer weiter. Eine ganze Stunde lang ganz allein in einer fremden Stadt. Dann schnell über die Garage in Hotel.... Ihr abschließendes Resümee: „Ich bin so froh und stolz, dass ich mich getraut habe! Was für ein phantastisches Abenteuer!“
Mit ähnlichen Geschichten kann so manche von uns aufwarten, aufgeschrieben bestimmt auch ähnlich spannend. Das erinnert mich an meinen ersten wirklichen, noch viel bescheideneren „Out – door - Versuch“. Es ist schon einige Jahre her, da war ich im Rahmen eines Projektes fast jeden Monat für ein paar Tage geschäftlich auf einer der beliebten deutschen Urlaubsinseln. Die Insel ist besonders in den kalten Jahreszeiten an einigen Stellen fast menschenleer. Ich wollte wissen, wie es sich ohne lange Hose, nur mit Strümpfen und einem Rock fühlt. Ein Rock war relativ schnell und einfach in einem second Hand - Geschäft erstanden. Und dann kam sie, die Nacht der Nächte. Ich ging am Strand spazieren, fast komplett gekleidet, wie eine Frau - zumindest habe ich mich so gefühlt. Ich werde dieses Gefühl nie vergessen. Der Wind blies leise und mein Rock umspielte die bestrumpften Beine. Es war lausig kalt und mir war warm, so angenehm, wie nie zuvor. Tauchte am Horizont doch der eine oder andere Spaziergänger auf, habe ich mich verschämt in die Dünen geflüchtet und mit klopfendem Herz eine neue „günstige Gelegenheit“ für mein Treiben abgepasst. Oh, ich war lange nicht so mutig wie J.! Und doch, in dieser Nacht hatte ich eine unsichtbare Grenze überschritten. Ich fühlte es ganz tief in mir und hatte noch Tage danach dieses Hochgefühl, aber auch etliche nicht definierte Ängste – es würde wohl kein Zurück mehr geben.
Es ist wahrlich eine unsichtbare Tür, die ein wirklicher Trans wohl irgendwann durchschreitet und geht ER durch, dann kann SIE noch hören, wie sie zuschlägt. Jede(r ) von uns kennt diese Situation und all die Versuche zurückzukehren („ich schmeiß die Klamotten weg und kehre ins normale Leben zurück“) sind von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Die Frage ist dann nur, wohin frau weiter geht und wie schnell sie geht. J. hat den Schritt durch diese imaginäre Tür gewagt und ich habe ihr dazu in meiner Antwortmail geraten „Genieße jeden Schritt, denn wenn Du ihn gegangen bist, liegt er hinter Dir.....“. Ich meine, eine neue spannende Welt tut sich uns auf in der und mit der wir ganz behutsam umgehen sollten. Und ich weiß inzwischen, dass es noch mehr solcher Türen gibt, durch die eine Rückkehr kaum möglich ist.
Mit jedem Schritt geben wir unserer eigenen Persönlichkeit einen neuen Rahmen der Entfaltung und verändern uns selbst damit – ganz egal ob individuell gewollt oder nicht. Mit diesen eigenen Veränderungen zu leben ist nicht immer einfach. Und doch, (und es fällt mir noch immer schwer es wirklich anzuerkennen), der Weg ist das Ziel. Es geht nicht hauptsächlich darum, einen „Fummel“ zu tragen, „ganz“ oder „wie“ Frau zu sein – das ist die Oberfläche. Es geht um die Entfaltung des Wesens eines jeden von uns, wenn Ihr so wollt um eine der ältesten philosophischen Fragen überhaupt, nämlich dem Verhältnis von Inhalt und Form einer einzigen Sache, eines ganz individuellen Menschen. Der Weg, der zu einer möglichen Übereinstimmung dieser Komponenten führt, hat für uns Transgender wohl einen klar definierten Anfang, eben jene erdachte Tür, doch er hat kein Ende, weil wir uns auf diesem Weg ständig selbst verändern. Warum also, sollte man nicht jeden Schritt genießen und verharren wenn es besonders schön ist? Vor jedem weiteren Schritt sollte man (frau) sich schon fragen, ob sie ihn wirklich gehen will. Und weil wir alle in einer ganz konkreten Umwelt leben, könnten hinter der nächsten Tür schon Veränderungen lauern, mit denen zu leben erst (mitunter schwer) erlernt werden muss. Auch dann ist wieder Verharren angezeigt.
Unsere Freundin S. hat also ihren zweiten „Geburtstag“ gefeiert. Ich weiß, dass auch sie schon vor viel längerer Zeit die von mir beschriebene unsichtbare Pforte durchschritten hat. Sie war schon eine ganze Weile ihren Weg gegangen und betitelt das konsequente Bekenntnis zu ihrer wunderbaren Eigenschaft (Trans zu sein) als ihren zweiten Geburtstag. Wieder eine Tür. Und von ihr selbst, nach reiflicher Überlegung, kräftig zugeschlagen. Seit ungefähr dieser Zeit kenne ich sie ganz gut und weiß, dass sie verweilte, wenn es besonders schön und einen Schritt weiter ging, wenn es Zeit dazu war. S. hat sich in dieser Zeit auch verändert, ist auf ihrem Weg zu einer für mich besonderen Persönlichkeit geworden. Schon lange nicht mehr, ein üblicher Mann und noch immer nicht eine üblich Frau – einfach nur S.
Ich verabschiede mich aus dieser für mich, auch nach mehrfachem Lesen, ein wenig verwirrend philosophischen Wochenmail und wünsche Euch allen eine behutsame und schöne Woche
da ist es nun, das Neue Jahr, wie erwartet, „gesegnet“ mit den alten Wünschen und Sorgen und natürlich neuem Mut, all die Dinge anzugehen, die das Leben möglich oder auch schöner machen. Eigentlich ist es wie zu jedem Jahreswechsel....
Auch zu dieser Gelegenheit habe wieder eine ganze Menge lieber und guter Wünsche aus der „Lesergemeinde“ erhalten - vielen Dank. Und das ist hier nicht nur so gesagt. Gelegentlich ist es schon wichtig für mich, zu erfahren, dass diese Mails gelesen werden und so manche von Euch meine Gedankengänge nachvollziehen kann. Das ist für mich, wie ein endloses Gespräch mit Menschen, die mich verstehen, die meine Sorgen und Nöte teilen, denen ich Mut machen kann und die mir selbst Mut machen.
Für die diesjährige Sylvesterparty hab ich mal wieder eines meiner schönsten Kleider rausgekramt. Seit genau drei Jahren (also mit Beginn meiner äußerlich weiblichen Erscheinungsform) lasse ich es mir nicht nehmen, den Jahreswechsel mit den Freunden zu begehen, die ich am meisten mag und die mich kennen, akzeptieren und lieben, wie ich bin. In diesem Jahr gleich noch verbunden mit einer wirklich gelungenen Einweihungsparty der neuen Wohnung unserer Freundin Regina und Frau. Ungeahnter Höhepunkt des Abends war wohl der Besuch des größten Teils der Hausnachbarn auf unserer Party. Wirklich angenehm, dass es bei den Nachbarn keine ersichtlichen Irritationen gab in eine reine „Frauenparty“ einzutauchen. Ganz im Gegenteil, wir haben alle viel gelacht, getanzt und uns prächtig amüsiert. Ganz im Nachgang wurden im Haus sogar Stimmen laut, die anregten, im Sommer mal eine kleine Hofparty mit uns zu veranstalten. Ich hatte bei all den zufälligen Begegnungen schon das Gefühl der Anerkennung und wohl auch der Hochachtung vor unserer Lebensweise – ganz nach dem Motto: Ja, diese Menschen leben, wie sie es als richtig empfinden, sie haben die Stärke es einfach zu tun. Na, bei so viel Anerkennung und Selbstverständlichkeit ist frau doch besonders charmant und ausgelassen. Und so haben wir das (gewünschte) Bild einer selbstbestimmten ausgeglichenen Gemeinde vermittelt. Eine Außendarstellung, die nach meiner Erfahrung auch ihre Probleme hat.
Bei vielen bekennenden Transgendern ist es nämlich längst nicht so, dass sie mit ihrem Bekenntnis alle wichtigen Lebensprobleme gelöst und ihren inneren Frieden gefunden haben. Ganz im Gegenteil, sie begeben sich in ihrem Innern und natürlich auch in Bezug zu ihrer Umwelt auf ein ausgesprochen unwegsames Terrain. Ohne Zweifel gehört viel Mut und menschliche Stärke dazu, in unserer Weise aus gängigen gesellschaftlichen Normen auszubrechen und den ganz persönlichen Wert der vordefinierten Geschlechterrollen neu zu bestimmen – eigene Wertmaßstäbe zu entwickeln und auch zu leben. Wären wir alle klar und rational denkende Wissenschaftler(innen), dann ließe sich sicher leicht eine logische Begründung für die Aufweichung der gesellschaftlichen Geschlechterrollen finden. Doch genau darum geht es nicht. Es geht um ganz individuelle und noch mehr komplizierte innere psychische Zustände und Abläufe, die so manchen von uns bewegen, sich eben weiblich auszudrücken. Das verrückte (und damit für die Außenwelt komplizierte) ist, dass sich dieser Ausdruck wiederum, in einem gewissen Spektrum, an einzelnen Bestandteilen der eben aufgebrochenen Geschlechterrollen orientiert. Dazu gehören neben weiblicher Kleidung, Make Up und häufig neuen Haaren auch marginale Veränderungen in unserem Verhalten und Auftreten. Verhalten und Auftreten? Ich hab’s schon oft und nicht nur an mir selbst erlebt. Mal abgesehen davon, dass frau nicht breitbeinig den Rock strapaziert und sich nicht auf den Barhocker lümmelt, wie Er es vielleicht tun würde. Gerade in der Gemeinschaft entsteht auch eine ganz besondere Atmosphäre von selbstverständlichem Sein und ein offen zur Schau getragenes Selbstbewusstsein. Gelegentliche Außenwirkung: Hey, ein cooler Typ in ausgesuchter weiblicher (Ver?)Kleidung, der (die) weiß was er will, hat sein Leben geregelt – ein bewundernswerter starker Mensch. Ich bin nicht glücklich, wenn ich merke, dass ich einen solchen Eindruck verbreitet habe. Denn wie zuvor als „Nurmann“ wird die bloße Erscheinung und nicht das Wesen beurteilt. Wenn sie doch nur begreifen würden, dass Trans eben genau „dazwischen“ heißt und dass all die lustigen, chicen oder skurrilen Typen genau so (vielleicht noch mehr) problembehaftet sind, wie jeder andere beliebige Mensch, der in der Lage ist, sein eigenes Sein zu reflektieren!
Ich weiß, wir sind zu erheblichem Teil selbst daran schuld. Und doch, wie ist anders das jähe Ende der wirklich beeindruckenden Erfolgsstory der (erst unlängst besprochenen) Carola Paas zu erklären? Liest man auf Ihrer Internetseite (http://www.carolapaas.de), dann erhält man das Bild eines wirklich starken und erfolgreichen Menschen, ist sicher, dass sie ihre wichtigste Lebensetappe genau so bewältigt, wie alle anderen kleinen und großen Probleme ihres Lebens. Doch zu Beurteilen ist nur die bloße Erscheinung – ganz tief in sich drin war sie genau so verletzbar, wie jeder und jede andere, konnte den Entzug für sie wichtiger Werte wie die Unverletzbarkeit ihrer Persönlichkeit und den Anspruch auf eine Lebensgrundlage nicht ertragen.
Sagen will ich: liebe LeserInnen, die Ihr nicht selbst Trans seid, beurteilt nicht nur, was Ihr seht, glaubt nicht der bloßen Erscheinung - schaut in den Mensch hinein und die Grenzen zwischen rein männlicher und rein weiblicher Erscheinung werden sich auflösen. Es entsteht das Abbild eines einzigen „normalen“ Menschen, mit genau so vielen Stärken und Schwächen, wie Ihr selbst sie habt und bitte, richtet Euer Verhalten danach aus.
Ich habe in den letzten Tagen viel mit meinen engsten FreundInnen darüber gesprochen, wie denn nun das adäquate Abbild eines Transgenders aussehen könnte. Ich selbst bin ja, wie schon gesagt, noch viel weniger „perfekte Frau“, als ein „perfekter Mann“. Zum Beispiel kann man die Begegnungen mit „Außenstehenden“ auch nutzen, nicht nur über (Trans) Erfolge, sondern auch über die damit zusammenhängenden Probleme, Sorgen und Nöte zu reden. Trans ist für mich nicht vordergründig selbstbewusste Party, sondern Lebenshaltung, die alle meine Schwächen mit einbezieht. Dazu gehört für mich, nicht immer und überall dem rein männlichen Bild zu entsprechen. Dazu gehört der „geschminkte“ öffentliche „Auftritt“ genau so, wie „ungeschminktes“ Sein in vertrauter Umgebung, manchmal halt nur im Kleid und Dreitagebart, weil (menschlich sicher verständlich) zu faul zum Rasieren. Trans ist individuelle Identität. Ja, das wollte ich heute sagen...
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Wochenmails 2002
ich hoffe schon, dass Ihr die Mona Lisa Sendung der vergangenen Woche und den kurzen Bericht über mich als Wochenmail gewertet habt, ich hätte ohnehin nichts Richtiges zustande gebracht, viel zu groß war die Aufregung, wie der Beitrag über mich den nun ausfallen würde. Ich hatte im Vorfeld nicht im Geringsten geahnt, dass die Spannung so lange anhalten würde. Drei Tage vor dem Dreh und dann noch die ganze Woche bis zur Ausstrahlung hatte ich (um es ganz vorsichtig auszudrücken) ziemlich unruhige Nächte – die Tage waren wegen der beruflichen Anspannung Gott sei Dank erträglicher. Die ständigen Gedanken im Vorfeld, wie ich wohl auf welche Frage antworten würde, wurden dann durch die Fragestellungen ersetzt, ob ich denn halbwegs erträglich rübergekommen bin, ob das Material letztlich ein realistisches Bild von mir hergibt und wie denn nun die Reaktion meiner Umwelt ausfallen würde. Nun, der Deal war gemacht, ich wollte ihn auch nicht wieder Rückgängig machen und habe mich mental auf die unterschiedlichste Reaktionen vorbereitet und Vorkehrungen getroffen ausgewählte absehbare Reaktionen auszuschließen. Dazu gehörte die gezielte Information einiger meiner engsten Kollegen (sie sollten es von mir erfahren und nicht zufällig vor der Glotze) und ein absolutes Fernsehverbot für meine liebe Mutti. Und weil sie die Mutti ist, hört sie natürlich nicht auf meine Verbote, verbot ja früher selbst, musste also mit einer kleinen List vom möglichen sonntäglichen Kaffeetrinken vor dem Fernseher abgehalten werden. Und so musste mein großer Bruder just am Tage und in der Stunde meines öffentlichen Outings endlich mal die neuesten Urlaubsbilder vorführen – da ist natürlich keine Zeit zum fernsehen. Sicher, sie hätte noch immer über andere Zufälle davon erfahren können, doch dann hätte ich die Chance erst zu Reden und dann das Video vorzuführen. Ich bin mir im Nachhinein nicht sicher, ob ich wirklich wollte dass es funktionierte und jetzt doch ganz zufrieden, dass es geklappt hat. Soll sie ihr Bild von ihrem Sohn behalten, ich gönne es ihr. Zu tief müssten wir beide in längst vergangene und verdrängte Welten eintauchen, zu viele Zusammenhänge müsste ich erklären, die ich nicht schlüssig erklären kann und zu sehr liebe ich sie, um dauerhaftes Unverständnis zu hinterlassen.
Die Sendung selbst habe ich im Kreise einiger Freundinnen und Freunde gesehen, allein wollte ich in diesen Augenblicken nicht sein. Ja und dann ging’s einfach los, ganz am Anfang der Sendung, nach 7 oder 8 Minuten war’s mit mir auch schon vorbei und das Thema wurde noch einmal in einem Interview mit der mir ganz gut bekannten Charis Berger vertieft. Ich hatte ein insgesamt gutes Gefühl und wollte sehen, wie die Sendung das Thema abrundet. Doch keine Spur davon, das Telefon kam immer wieder dazwischen. De erste und für mich wohl wichtigste Anruf kam von einer meiner Töchter, die zufällig auf den Vorspann gestoßen ist und sofort die über Deutschland versprengte Familie informiert hat. „Pappi ich habe gerade den Beitrag über dich gesehen .... ich finde das toll ....du hattest das ja erzählt ... bisher nie thematisiert ... wir müssen endlich mal näher darüber reden“. Was soll ich sagen? Selbst wenn sich kurz darauf der Boden geöffnet hätte und ich für immer darin verschwunden wäre, die Sache hat sich allein dafür gelohnt. Kurz darauf hat sich meine Exfrau und Mutter meiner Kinder gemeldet, immerhin grundsätzliche Anerkennung signalisiert, natürlich das berühmte Haar in der Suppe gefunden und doch haben wir uns gleich auf ein gemeinsames freundschaftliches Abendessen verabredet. Ich weiß nicht mehr genau, wie der Abend weiter verlaufen ist, doch irgendwann war ich dann allein mit einer Videokassette, meinen Bildern meinen Worten und fremden Kommentaren. Noch am gleichen Abend gab’s so einige Anrufe von Freunden und Bekannten und natürlich etliche anerkennende Mails aus der Trans-Gemeinde. Ich wurde aber auch von mir bekannten Leuten, die nun gar nichts mit unserer Leidenschaft am Hut haben, mit Anerkennung überhäuft An dieser Stelle also mein aufrichtiger Dank an alle, die mich angerufen und auch geschrieben haben – ich fühle mich wirklich geehrt. Ja, und damit hat es sich mit den mir bekannten Reaktionen auch schon erledigt. Ich vermute zwar, dass bei dem einen oder anderen meiner Auftraggeber der Fernsehbeitrag bekannt ist, doch wirkliche Reaktionen darauf gab es nicht, weder positiv noch negativ. Warum eigentlich auch, es ist doch nichts weltbewegendes passiert. Interessant vielleicht, dass sich die Zugriffszahlen auf die Homepage der TransSisters für einige Tage fast verdreifacht haben. Ich habe es noch nicht überprüft, doch ich vermute, dass viele dieser Besucher über einen entsprechenden Link auf der Mona-Lisa-Seite des ZDF dahin gelangt sind – ein kleiner wohltuender Erfolg am Rande des Geschehens.
Mal abgesehen von dem persönlichen Lob (das natürlich sehr gut tut) hat sich in der Außenwirkung des Beitrages insgesamt gezeigt, dass es offensichtlich gelungen ist, das Thema Trans auch mal ganz unspektakulär darzustellen und als mögliches Lebenskonzept anzusprechen. Ich, aus meiner Sicht, hatte mir im Vorfeld genau eine solche Botschaft erhofft. Sicher, die Zusammenhänge, Freuden und Nöte sind viel komplizierter, als man (frau) in einem solchen Beitrag darstellen kann und hätten die wohl eher unbedarften ZuschauerInnen vermutlich auch überfordert. Doch aus meiner Sicht ist ein erster Schritt getan und dafür habe ich mich zwischenzeitlich noch einmal bei der Redakteurin, Helga Ettenhuber, und natürlich der Redaktion von ML bedankt. Ich hoffe schon, dass sich „Mona Lisa“ dieses Themas noch einmal annimmt, oder vielleicht das ZDF irgendwann bereit ist, das Phänomen „Trans“ etwas ausführlicher aufzuarbeiten. Mit meiner Unterstützung können die Macher in jedem Fall rechnen.
Ursprünglich wollte ich hier noch darüber berichten, wie ich mich in besagtem Beitrag selbst gesehen habe, denn es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob man in den Spiegel schaut, oder sich selbst auf der Mattscheibe agieren sieht, doch das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte und vielleicht eine eigene Wochenmail wert und davon soll es ja noch einige geben......
nun ist es doch passiert. Ich hatte gelegentlich schon berichtet, dass in mehr oder weniger großen Abständen auch bei mir mal eine Anfrage für eine bildliche Darstellung meiner Person in dem einen oder anderen Fernsehsender eingeht. Ihr kennt sicher alle diese Talk-Sendungen, die keiner sieht und über die doch jeder bescheid weiß. Zumeist sind meine Kontakte dorthin schon bei einer Nachfrage nach dem Konzept des Beitrages abgebrochen.
Und nun meldet sich in der vergangenen Woche eine Redakteurin der Sendung „Mona Lisa“ vom ZDF bei mir mit einer ausführlichen Mail und wird zudem nicht müde, mir Ihre konzeptionellen Vorstellungen in langen Telefonaten zu erläutern. Ich will’s kurz machen. Am Samstag war den ganzen Tag ein Fernsehteam bei mir. Wir haben mindestens 4 Stunden Filmmaterial gedreht, beim Einkaufen, im Park, auf der Straße, im Auto, zu Hause im Interview, vor dem Kleiderschrank, beim Schminken und beim abendlichen Ausgehen und Treffen mit einigen meiner Freundinnen. Thema war das „Rollenwechsel“ zwischen Mann und Frau mit all seinen Hintergründen und Zusammenhängen.
Ich hätte vorher nicht geglaubt, wie stressig so ein Tag sein kann. Für mich waren das 12 Stunden volle Konzentration, jedes Detail hatte ich im Auge, nichts wollte ich dem Zufall überlassen. Ständig war da die Angst vor einer eventuellen Fehldeutung meines Redens und Tun’s. Auf der anderen Seite war da der Wille, endlich einmal aus meiner Sicht zu vermitteln, dass Transgender feinfühlige und alltäglich Menschen sind, weitab von jedem Stigma psychischer Erkrankung oder gar Perversion. Es war schon ein manchmal schmerzhafter Spagat zwischen diesen beiden Positionen. Wie weit persönlich öffnen um wirklich Befindlichkeiten mitzuteilen und wo einfach nur grundsätzliche Lebenshaltung zeigen um den (vermutlich) unbedarften Zuschauer nicht zu überfordern? Fernsehleute wären nicht Fernsehleute, wenn sie nicht alles versuchten um auch die letzte Information aus ihren Protagonisten (so heiß der Hauptdarsteller im Frensehdeutsch) herauszukitzeln. Schlussendlich habe ich dann doch mehr von mir preisgegeben, als ich vorher für möglich hielt. Und doch habe ich auch im Nachgang das Gefühl zu keinem Zeitpunkt übervorteilt gewesen zu sein. Selbst mein bisher als geheim gehandeltes „erstes eigenes Kleid“ (Ihr erinnert Euch an die Geschichte?) habe ich aus dem Schrank geangelt und dann so ganz nebenbei einen kleinen privaten „Schminkkurs“ für Frauen und solche, die es gern wären veranstaltet. Und doch für gelegentlich im Fernsehen bedienten Voyeurismus war kein Platz.
Bei allem Termindruck und allem Stress, wir hatten eine Menge Spaß miteinander – eine interessante Erfahrung war es für mich allemal. Wer also am kommenden Sonntag (den 3.2.02) nichts besseres vor hat, mich mal in männlicher und weiblicher Rolle sehen will, dazu noch mein erstes Kleid, und zudem rausbekommen will, was das ZDF in 6 Minuten aus meinen Euch zur genüge bekannten Ansichten macht, der sollte sich die „Mona-Lisa“ – Sendung (ich glaube ab 18:15 Uhr) mal anschauen.
Genau das Anschauen ist noch immer ein wenig mein Problem. Meine Worte konnte ich kontrollieren und gelegentlich auch kommentieren oder gar korrigieren. Doch Bilder haben ihre eigene Sprache und hinzu kommt, dass der Betrachter diese Sprache nicht unbedingt verstehen muss. Zudem hängt für die gesamte Darstellung auch vieles vom Schnitt und den dazu gehörigen Kommentaren ab. Wird zum Schluss die vermittelte Message noch immer meine Message sein? Nun kann mir das ja auch egal sein. Nichts ist wohl uninteressanter als die Nachricht vom vergangenen Tag und bei den meisten ZuschauerInnen wird wohl nicht mehr als ein Gefühl, maximal ein „Aha“ übrig bleiben. Angesichts der Verbreitung der Sendung muss ich aber davon ausgehen, dass der Beitrag auch von Leuten gesehen wird, denen ich mich bisher nicht so privat geöffnet habe. Dazu besteht ja auch nicht immer Veranlassung und schon gar nicht im Berufsleben. Doch der weitere Umgang mit diesen Menschen hängt für mich von eben dieser, meiner Message ab. Gehen wir weiter ganz normal miteinander um, entsteht zusätzlicher Erklärungsbedarf oder werden Beziehungen sogar dauerhaft gestört? Ich weiß, diese Entwicklung hat keiner der beteiligten Macher wirklich in der Hand, doch ein paar Sorgen habe ich schon.....
Nun könnt Ihr mich natürlich fragen „warum hast Du es dann gemacht?“ Für mich war es einfach an der Zeit, die Gelegenheit selbst beim Schopf zu fassen. Gerade hatte ich mich über einen wenig gelungenen Radiobeitrag zum Berliner Transgender Netzwerk geärgert und festgestellt, dass es ja irgendwo an mir lag, keinen Einfluss genommen zu haben. Dann erreichte uns alle die Nachricht, dass die Bremer Polizei den Täter für ein scheußliches Verbrechen an einem kleinen Mädchen, wegen einiger aufgefundener Wäschestücke, im Bereich der „transvestitischen Fetischisten“ vermutet und nun in ihrem Fahndungsaufruf nach Personen mit „fetischistischen Neigungen“ sucht. Ich erspare mir dazu jedes Gleichnis, wonach sie wohl suchen würden, wenn anstelle alter Badeanzüge etwa die Kopfbedeckung eines religiösen Juden oder gar ein Paar Langlaufskier gefunden wären.... Nicht die Schlussfolgerung auf eine bestimmte Neigung des Täters macht mir Sorgen, die ist wohl berechtigt, es ist die pauschalisierende Message an die Bevölkerung – Transvestiten und Fetischisten sind pervers und damit zugleich potentielle Kinderschänder!
Oh nein, auch wenn es nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein sein sollte, ich hatte es für einen Tag selbst in der Hand klarzustellen, wer wir wirklich sind und ich konnte die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Für mich hat sich der Einsatz schon heute gelohnt und wir werden nächsten Sonntag sehen, ob es funktioniert hat.
In jedem Fall gibt es dann wieder eine ganze Menge zu berichten.
Seid also bis dahin ganz lieb gegrüßt
Ihr habt es sicher schon gemerkt, die Wochenmail heute mal wieder mit einem Tag Verspätung. Zu viele andere Dinge waren am Sonntag noch zu erledigen und zu bedenken. Ich hatte nicht die Ruhe für meine wöchentliche Betrachtung.
Der Trubel um den Jahreswechsel ist nun (endlich) vorbei und die vergangene Woche war angefüllt mit Arbeit und all den bekannten alltäglichen Dingen. Dazu gehörte endlich auch mal wieder ein „sportlicher Abend“ – ich gehe einmal in der Woche mit einigen FreundInnnen Squash spielen. Das hat sich schon vor gut einem Jahr ergeben und mit einigen kleinen Unterbrechungen haben wir bisher auch durchgehalten. Sport, wird manche(r ) sagen, was ist schon dabei? Ein wenig in die Jahre gekommen, bin ich nicht gerade ein sportlicher Typ und finde trotzdem Vergnügen daran, einen kleinen Ball mit aller Kraft an eine Wand zu donnern, ganz in der Hoffnung, dass eben dieser wieder zurück springt und mein Mitspieler die Möglichkeit hat Gleiches zu tun. Es ist ein wirklich schnelles Spiel, ich komme ganz schön ins Schwitzen und so manches mal laufe ich, mehr oder weniger verwundert, den vielen winzigen Sternen vor meinen Augen hinterher. Warum tue ich mir das an? Nun, ganz bestimmt nicht, weil die Höhen sportlichen Ruhmes erklimmen will und die Hoffnung auf diese Weise das leider immer noch hartnäckige „Bäuchlein“ los zu werden, habe ich schon längst aufgegeben. Zwei Dinge sind mir bei dieser Aktion wirklich wichtig. Zunächst einmal habe ich beim Spielen wegen der unvermeidlichen Anstrengung den Kopf wirklich fei, keine Zeit über die kleinen und großen Probleme des Lebens nachzudenken – ein wirklich herrliches Gefühl (!). Am wichtigsten ist mir jedoch die soziale Komponente dieser Stunden. Es ist die gemeinsame Erlebniswelt, die weit über den ursprünglichen Ansatz des Trans-Seins hinaus geht. Mitten im Alltag, haben wir uns eine Gelegenheit für gemeinsames Erleben und Kommunikation geschaffen und nicht selten reden wir beim unvermeidlichen abschließenden „keinen Snack und ein Bier dazu“ über die ganz keinen Freuden und Nöte, nehmen Anteil am Leben des Einzelnen. Das gegenseitige Bemühen um einander und die daraus entspringende Vertrautheit machen für mich den eigentlichen Wert dieser Runde aus. Ohne viel Aufwand, für kleines Geld und einzig durch Zuwendung ein regelmäßig schöner Abend.
Ich komme darauf, weil sich gerade auch in meinem Leben (neben dem Leben) noch zu oft künstlich erzeugte Höhepunkte befinden. Sicher, auch diese „High lights“ machen das Leben erst richtig bunt, sind Meilensteine und Erinnerungspunkte für spätere Draufsichten. Und genau so sicher braucht jeder Mensch Ereignisse, die sich sichtlich vom Alltag abheben. Doch das ist hier nicht gemeint.
Ich will das mal am eigenen Beispiel entwickeln. Auch vor meinen Eintritt in das Trans-Dasein, vor über drei Jahren, war ich ein aktiver Mensch. Ich hab mich mit Freunden getroffen, gelegentlich gab’s auch aufregende Partys, ich war im Kino, auch mal im Theater und dazu kamen noch die Freuden und Pflichten des Familienvaters. Viele dieser Aktivitäten gerieten in eine teilweise unerträgliche Routine und Trans sein konnte ich zudem auch nicht.
Doch dann kam der Tag Null – ich habe ja gelegentlich schon davon berichtet. Neues Terrain wurde erobert, ich erinnere mich noch genau an meine Aufbruchsstimmung – endlich befreit von bürgerlichen Klammern. Keine Bar und kein einschlägiges Event war wirklich sicher vor uns. Für etliche Monate war das Leben eine einzige Party. Ein Höhepunkt jagte den anderen und wenn in der Stadt mal nichts Besonderes los war, dann haben wir uns diese Höhepunkte selbst geschaffen. Jede in unserem transsisterlichen Umfeld brauchte jede sich bietende Möglichkeit des persönlichen Ausdrucks, wie die Luft zum atmen. Jede war mit jedem Gutfreund, das verbindende Element war die grundsätzlich gemeinsame Interessenlage. Die aktiven Transmenschen unter uns können diese Situation sicher auch am eigenen Erleben nachvollziehen, eine durchaus übliche und wohl auch notwendige Phase.
Für mich und einen erheblichen Teil meines Umfeldes hat es ungefähr ein Jahr (oder gar länger) gedauert, bis diese Euphorie in ein wenig Sprachlosigkeit über das Manko an wirklich tiefer sozialer Bindung umschlug. Und gemeint ist hier nicht unbedingt eine mögliche partnerschaftliche Beziehung. Kein noch so schönes Kleid, keine noch so aufwändige und rauschende Party (in eben diesem Kleid) kann auf Dauer wirklich alltagstaugliche soziale Beziehungen ersetzen. Und so hat sich auch die Struktur unseres Beisammenseins geändert. Die Begegnungen wurden individueller und weniger ausschweifend. Wir haben einen offenen Stammtisch geschaffen und sind damit auch offen für neue Kontakte und Impulse. Die einen spielen ganz nebenher Squash, andere tanzen Tango und so manches mal hilft man (frau) sich gegenseitig bei privaten oder beruflichen Problemen. Selbst Party ist nicht mehr bloße Ausgelassenheit, vielmehr Nachdenken über Inhalte und gemeinsame Aktion.
Dennoch: Am Ende einer jeden Party wird das gleißende Licht der Scheinwerfer, unter denen wir uns tummeln, immer von Irgendjemand ausgeschaltet. Und um im Bild zu bleiben: So Manche(r) hat aber auch den Wert einer zart flackernden Kerze neu schätzen gelernt und sorgt sich gern, dass sie nicht ausgeht und rechtzeitig ersetzt wird. Das macht zwar gelegentlich Mühe, ist aber lohnenswerter allemal.
Viele liebe Grüße, bis zur nächsten Woche
ein wirklich relaxtes Wochenende. Nach den Aufregungen der Feiertage und den Wiedereinstieg in den Berufsalltag, hab ich mir mal nichts wirklich Wichtiges für das Wochenende vorgenommen, einfach nur vor mich hin gefummelt, ein wenig gelesen, in der Post gekramt und beantwortet, ja sogar ferngesehen. Gerade mal am Samstagabend war ich aus – eine gute Freundin hat ihren „zweiten“ Geburtstag gefeiert – ich komme noch mal darauf zurück.
So um den Jahreswechsel habe ich über eine Zuschrift berichtet in der (ich nenne sie mal) J. über ihr erstes Ausgeherlebnis in weiblichem Outfit berichtet. Die Geschichte ist so spannend, dass ich sie gut verwahrt und schon mehrere male darin gelesen habe. J. nutzt die „günstige Gelegenheit“ einer geschäftlichen Reise in eine ferne Stadt, sich letzte notwendige Utensilien zuzulegen, stiehlt sich zu später Stunde aus dem Hotel um für eine kurze Zeit lang in weiblichem Outfit durch die Stadt zu schlendern. Vermutlich kaum etwas an ihr ist wirklich perfekt und doch sie tut es, muss es einfach tun. In den Straßen die unterschiedlichsten Begegnungen mit PassantInnen und gelegentliches Erkanntwerden. Erkannt als was? Ein Mann in Frauenkleidern! Sie ist unsicher, hat Angst vor eben diesem Erkanntwerden und der Preisgabe der Lächerlichkeit und läuft doch immer weiter. Eine ganze Stunde lang ganz allein in einer fremden Stadt. Dann schnell über die Garage in Hotel.... Ihr abschließendes Resümee: „Ich bin so froh und stolz, dass ich mich getraut habe! Was für ein phantastisches Abenteuer!“
Mit ähnlichen Geschichten kann so manche von uns aufwarten, aufgeschrieben bestimmt auch ähnlich spannend. Das erinnert mich an meinen ersten wirklichen, noch viel bescheideneren „Out – door - Versuch“. Es ist schon einige Jahre her, da war ich im Rahmen eines Projektes fast jeden Monat für ein paar Tage geschäftlich auf einer der beliebten deutschen Urlaubsinseln. Die Insel ist besonders in den kalten Jahreszeiten an einigen Stellen fast menschenleer. Ich wollte wissen, wie es sich ohne lange Hose, nur mit Strümpfen und einem Rock fühlt. Ein Rock war relativ schnell und einfach in einem second Hand - Geschäft erstanden. Und dann kam sie, die Nacht der Nächte. Ich ging am Strand spazieren, fast komplett gekleidet, wie eine Frau - zumindest habe ich mich so gefühlt. Ich werde dieses Gefühl nie vergessen. Der Wind blies leise und mein Rock umspielte die bestrumpften Beine. Es war lausig kalt und mir war warm, so angenehm, wie nie zuvor. Tauchte am Horizont doch der eine oder andere Spaziergänger auf, habe ich mich verschämt in die Dünen geflüchtet und mit klopfendem Herz eine neue „günstige Gelegenheit“ für mein Treiben abgepasst. Oh, ich war lange nicht so mutig wie J.! Und doch, in dieser Nacht hatte ich eine unsichtbare Grenze überschritten. Ich fühlte es ganz tief in mir und hatte noch Tage danach dieses Hochgefühl, aber auch etliche nicht definierte Ängste – es würde wohl kein Zurück mehr geben.
Es ist wahrlich eine unsichtbare Tür, die ein wirklicher Trans wohl irgendwann durchschreitet und geht ER durch, dann kann SIE noch hören, wie sie zuschlägt. Jede(r ) von uns kennt diese Situation und all die Versuche zurückzukehren („ich schmeiß die Klamotten weg und kehre ins normale Leben zurück“) sind von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Die Frage ist dann nur, wohin frau weiter geht und wie schnell sie geht. J. hat den Schritt durch diese imaginäre Tür gewagt und ich habe ihr dazu in meiner Antwortmail geraten „Genieße jeden Schritt, denn wenn Du ihn gegangen bist, liegt er hinter Dir.....“. Ich meine, eine neue spannende Welt tut sich uns auf in der und mit der wir ganz behutsam umgehen sollten. Und ich weiß inzwischen, dass es noch mehr solcher Türen gibt, durch die eine Rückkehr kaum möglich ist.
Mit jedem Schritt geben wir unserer eigenen Persönlichkeit einen neuen Rahmen der Entfaltung und verändern uns selbst damit – ganz egal ob individuell gewollt oder nicht. Mit diesen eigenen Veränderungen zu leben ist nicht immer einfach. Und doch, (und es fällt mir noch immer schwer es wirklich anzuerkennen), der Weg ist das Ziel. Es geht nicht hauptsächlich darum, einen „Fummel“ zu tragen, „ganz“ oder „wie“ Frau zu sein – das ist die Oberfläche. Es geht um die Entfaltung des Wesens eines jeden von uns, wenn Ihr so wollt um eine der ältesten philosophischen Fragen überhaupt, nämlich dem Verhältnis von Inhalt und Form einer einzigen Sache, eines ganz individuellen Menschen. Der Weg, der zu einer möglichen Übereinstimmung dieser Komponenten führt, hat für uns Transgender wohl einen klar definierten Anfang, eben jene erdachte Tür, doch er hat kein Ende, weil wir uns auf diesem Weg ständig selbst verändern. Warum also, sollte man nicht jeden Schritt genießen und verharren wenn es besonders schön ist? Vor jedem weiteren Schritt sollte man (frau) sich schon fragen, ob sie ihn wirklich gehen will. Und weil wir alle in einer ganz konkreten Umwelt leben, könnten hinter der nächsten Tür schon Veränderungen lauern, mit denen zu leben erst (mitunter schwer) erlernt werden muss. Auch dann ist wieder Verharren angezeigt.
Unsere Freundin S. hat also ihren zweiten „Geburtstag“ gefeiert. Ich weiß, dass auch sie schon vor viel längerer Zeit die von mir beschriebene unsichtbare Pforte durchschritten hat. Sie war schon eine ganze Weile ihren Weg gegangen und betitelt das konsequente Bekenntnis zu ihrer wunderbaren Eigenschaft (Trans zu sein) als ihren zweiten Geburtstag. Wieder eine Tür. Und von ihr selbst, nach reiflicher Überlegung, kräftig zugeschlagen. Seit ungefähr dieser Zeit kenne ich sie ganz gut und weiß, dass sie verweilte, wenn es besonders schön und einen Schritt weiter ging, wenn es Zeit dazu war. S. hat sich in dieser Zeit auch verändert, ist auf ihrem Weg zu einer für mich besonderen Persönlichkeit geworden. Schon lange nicht mehr, ein üblicher Mann und noch immer nicht eine üblich Frau – einfach nur S.
Ich verabschiede mich aus dieser für mich, auch nach mehrfachem Lesen, ein wenig verwirrend philosophischen Wochenmail und wünsche Euch allen eine behutsame und schöne Woche
da ist es nun, das Neue Jahr, wie erwartet, „gesegnet“ mit den alten Wünschen und Sorgen und natürlich neuem Mut, all die Dinge anzugehen, die das Leben möglich oder auch schöner machen. Eigentlich ist es wie zu jedem Jahreswechsel....
Auch zu dieser Gelegenheit habe wieder eine ganze Menge lieber und guter Wünsche aus der „Lesergemeinde“ erhalten - vielen Dank. Und das ist hier nicht nur so gesagt. Gelegentlich ist es schon wichtig für mich, zu erfahren, dass diese Mails gelesen werden und so manche von Euch meine Gedankengänge nachvollziehen kann. Das ist für mich, wie ein endloses Gespräch mit Menschen, die mich verstehen, die meine Sorgen und Nöte teilen, denen ich Mut machen kann und die mir selbst Mut machen.
Für die diesjährige Sylvesterparty hab ich mal wieder eines meiner schönsten Kleider rausgekramt. Seit genau drei Jahren (also mit Beginn meiner äußerlich weiblichen Erscheinungsform) lasse ich es mir nicht nehmen, den Jahreswechsel mit den Freunden zu begehen, die ich am meisten mag und die mich kennen, akzeptieren und lieben, wie ich bin. In diesem Jahr gleich noch verbunden mit einer wirklich gelungenen Einweihungsparty der neuen Wohnung unserer Freundin Regina und Frau. Ungeahnter Höhepunkt des Abends war wohl der Besuch des größten Teils der Hausnachbarn auf unserer Party. Wirklich angenehm, dass es bei den Nachbarn keine ersichtlichen Irritationen gab in eine reine „Frauenparty“ einzutauchen. Ganz im Gegenteil, wir haben alle viel gelacht, getanzt und uns prächtig amüsiert. Ganz im Nachgang wurden im Haus sogar Stimmen laut, die anregten, im Sommer mal eine kleine Hofparty mit uns zu veranstalten. Ich hatte bei all den zufälligen Begegnungen schon das Gefühl der Anerkennung und wohl auch der Hochachtung vor unserer Lebensweise – ganz nach dem Motto: Ja, diese Menschen leben, wie sie es als richtig empfinden, sie haben die Stärke es einfach zu tun. Na, bei so viel Anerkennung und Selbstverständlichkeit ist frau doch besonders charmant und ausgelassen. Und so haben wir das (gewünschte) Bild einer selbstbestimmten ausgeglichenen Gemeinde vermittelt. Eine Außendarstellung, die nach meiner Erfahrung auch ihre Probleme hat.
Bei vielen bekennenden Transgendern ist es nämlich längst nicht so, dass sie mit ihrem Bekenntnis alle wichtigen Lebensprobleme gelöst und ihren inneren Frieden gefunden haben. Ganz im Gegenteil, sie begeben sich in ihrem Innern und natürlich auch in Bezug zu ihrer Umwelt auf ein ausgesprochen unwegsames Terrain. Ohne Zweifel gehört viel Mut und menschliche Stärke dazu, in unserer Weise aus gängigen gesellschaftlichen Normen auszubrechen und den ganz persönlichen Wert der vordefinierten Geschlechterrollen neu zu bestimmen – eigene Wertmaßstäbe zu entwickeln und auch zu leben. Wären wir alle klar und rational denkende Wissenschaftler(innen), dann ließe sich sicher leicht eine logische Begründung für die Aufweichung der gesellschaftlichen Geschlechterrollen finden. Doch genau darum geht es nicht. Es geht um ganz individuelle und noch mehr komplizierte innere psychische Zustände und Abläufe, die so manchen von uns bewegen, sich eben weiblich auszudrücken. Das verrückte (und damit für die Außenwelt komplizierte) ist, dass sich dieser Ausdruck wiederum, in einem gewissen Spektrum, an einzelnen Bestandteilen der eben aufgebrochenen Geschlechterrollen orientiert. Dazu gehören neben weiblicher Kleidung, Make Up und häufig neuen Haaren auch marginale Veränderungen in unserem Verhalten und Auftreten. Verhalten und Auftreten? Ich hab’s schon oft und nicht nur an mir selbst erlebt. Mal abgesehen davon, dass frau nicht breitbeinig den Rock strapaziert und sich nicht auf den Barhocker lümmelt, wie Er es vielleicht tun würde. Gerade in der Gemeinschaft entsteht auch eine ganz besondere Atmosphäre von selbstverständlichem Sein und ein offen zur Schau getragenes Selbstbewusstsein. Gelegentliche Außenwirkung: Hey, ein cooler Typ in ausgesuchter weiblicher (Ver?)Kleidung, der (die) weiß was er will, hat sein Leben geregelt – ein bewundernswerter starker Mensch. Ich bin nicht glücklich, wenn ich merke, dass ich einen solchen Eindruck verbreitet habe. Denn wie zuvor als „Nurmann“ wird die bloße Erscheinung und nicht das Wesen beurteilt. Wenn sie doch nur begreifen würden, dass Trans eben genau „dazwischen“ heißt und dass all die lustigen, chicen oder skurrilen Typen genau so (vielleicht noch mehr) problembehaftet sind, wie jeder andere beliebige Mensch, der in der Lage ist, sein eigenes Sein zu reflektieren!
Ich weiß, wir sind zu erheblichem Teil selbst daran schuld. Und doch, wie ist anders das jähe Ende der wirklich beeindruckenden Erfolgsstory der (erst unlängst besprochenen) Carola Paas zu erklären? Liest man auf Ihrer Internetseite (http://www.carolapaas.de), dann erhält man das Bild eines wirklich starken und erfolgreichen Menschen, ist sicher, dass sie ihre wichtigste Lebensetappe genau so bewältigt, wie alle anderen kleinen und großen Probleme ihres Lebens. Doch zu Beurteilen ist nur die bloße Erscheinung – ganz tief in sich drin war sie genau so verletzbar, wie jeder und jede andere, konnte den Entzug für sie wichtiger Werte wie die Unverletzbarkeit ihrer Persönlichkeit und den Anspruch auf eine Lebensgrundlage nicht ertragen.
Sagen will ich: liebe LeserInnen, die Ihr nicht selbst Trans seid, beurteilt nicht nur, was Ihr seht, glaubt nicht der bloßen Erscheinung - schaut in den Mensch hinein und die Grenzen zwischen rein männlicher und rein weiblicher Erscheinung werden sich auflösen. Es entsteht das Abbild eines einzigen „normalen“ Menschen, mit genau so vielen Stärken und Schwächen, wie Ihr selbst sie habt und bitte, richtet Euer Verhalten danach aus.
Ich habe in den letzten Tagen viel mit meinen engsten FreundInnen darüber gesprochen, wie denn nun das adäquate Abbild eines Transgenders aussehen könnte. Ich selbst bin ja, wie schon gesagt, noch viel weniger „perfekte Frau“, als ein „perfekter Mann“. Zum Beispiel kann man die Begegnungen mit „Außenstehenden“ auch nutzen, nicht nur über (Trans) Erfolge, sondern auch über die damit zusammenhängenden Probleme, Sorgen und Nöte zu reden. Trans ist für mich nicht vordergründig selbstbewusste Party, sondern Lebenshaltung, die alle meine Schwächen mit einbezieht. Dazu gehört für mich, nicht immer und überall dem rein männlichen Bild zu entsprechen. Dazu gehört der „geschminkte“ öffentliche „Auftritt“ genau so, wie „ungeschminktes“ Sein in vertrauter Umgebung, manchmal halt nur im Kleid und Dreitagebart, weil (menschlich sicher verständlich) zu faul zum Rasieren. Trans ist individuelle Identität. Ja, das wollte ich heute sagen...
Seid ganz lieb gegrüßt bis zur nächsten Woche | 1868 / 197 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger)
1868 / 197 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff
E i 326?
— 19. August. (Bundesrath8verhandlungen.) Der Marquis v. Vannecville hat dem Bundesrath angezeigt, daß er zum Kaiserlichen Botschafter in Rom ernannt sei. 5
Der Bundesrath hat aus Wallis Berichte Über ausge- dehnte Verbeerungen erhalten, welche durch den Austritt ver- schiedener Gebirg8bäce am 17. und 18. Augusi verurfacht wurden, | suchung an Ort und Stelle angeordnet.
Die Königin von Großbritannien und Jrland hat dem Bundesrathe 1hre Erkenntlichkeit für die bei ihrer Reise nach Luzern ihr erwiesene Zuvorkommenheit zu Handen der cidgenös- sischen und kantonalen Amtsstellen aussprechen lassen.
Niederlande. Haag, 19. August. Heute hat die zweite |
Sißung der in Angelegenheiten der Zuckerconventio n zusammzen- getretenen Konferenz stattgefunden.
Veigien. Brüssel, 20. August. Nach den amtlichen Bulletins ist in dem Befinden des Kronprinzen scit mehre- ren Tagen keine Aenderung eingetreten.
Großbritannien und Jrland. London, 19. August. Die offizielle »London Gazette« bringt eine Depesche des briti- schen Konsuls in Carthagena, der zufolge die spanischen Sanitätsbehörden den Hafen von London für unrein erklärt und über die von dort eintreffenden Schiffe Quarantaine (s. Spanien in d. gestr. Nr. d. Bl) verhängt haben.
— Im Einklange mit dem neuen Wahlprüfungsgeseße hat die Regierung die drei Gerichtshöfe des Gemeinen Rechts um je cinen Richter verstärkt. A
— Zu Vanwell bei Somerset starb in diesen Tagen der
General-Lieutenant Henry Blackley.
Frankreich. Paris, 20. August. Der General-Direk- tor der Forstverwaltung hat einen Bericht gegeben über die Erfolge der in den Jahren 1865 und 1866 vorgenommenen Arbeiten zur Bewaldung und Begrasung der Höhen in ver- schiedenen Departements. Die im Departement dex Lozère auf etwa 1700 Hektaren bewerkstelligten Bewaldungen haben nicht nur den Boden festgehalten , sondern auch die unteren Abhänge vor Schaden beschüßt, während an den kultivirten Äbhängen die Negengüsse große Abschwemmungen verursacht haben. Eben so im Departement der Haute - Loire, wo 1650 Hcktaren bc- waldet wurden. Im Departement Puy - de -Dome hat man den günstigen Einfluß der Bewaldungen auf den Lauf der Zu- flüsse des Allier konstatirt, welche früher häufig Verwüstungen anrichteten. Die Anwohner haben die Nüglichkeit der Arbeiten cingeschen und freiwillig sich zur Mitarbeit erboten. Jn den Departements der Loire und Jsère haben die Arbeiten fich eben- falls gut bewährt und an vielen Stellen den Absturz der Skeine und des Gerölles verhindert, welches früher von starken Negengüssen bis in die Thäler herabgeschwemmt wurde.
Portugal. Lissabon, 19. August. Durch einen Co- mité-Beschluß der Cortes sind die beiden an englische Com- pagnicen ertheilten Konzessionen zur Anlegung unterseeischer Telegraphenlinien widerrufen worden. S
Der amerikanische KricgSdampfer »Platara« ist hier ange- kommen.
Rußland und Polen. St. Petersburg. Dem »Journ, de St. P.« wird aus Nicolajew, 18. August, telegraphirt: Die Kaiserliche Jacht » Tiger« begiebt sich von hier am 27\ten nach Poti, um die Großfürstin Olga Feodorowna aufzunch: men, welche über Odessa ins Ausland reist. — Die Schrauben- Goelette »Bombory« is von der kandischen Küste hier einge- troffen. — Die an der kaukasischen Küste zur Aufstellung des S europäischen Telegraphen stattgehabten Messungen sind beendet.
Dánemark. Kopenhagen, 18. August. (H. C.) Der König hat dem Prinzen Friedrich der Niederlande das Nitterkreuz des dänischen Elephanten-Ordens verlichen.
— Die im Jahre 1863 zur Erstattung cines Gutachtens über die Einführung des Dezimal-Systems in Dänemark nieder- geseßte Münz- und Gewichts-Kommission hat jeßt einen ausführ- lichen Bericht erstattet, in welchem unter Zustimmung des Finanz- Ministeriums mit Hinweis auf die in den benachbarten Ländern Deutschland, Schweden und Norwegen geltende Silberwährung die Einführung des französischen Münzsystcms verworfen, und cbenso unter Bezugnahme auf die Gewichts-Verhältnisse in den Nachbarländern vorläufig von der Einführung des Decimals- Gewichts abgeschen wird. Das Finanzministerium hat daher an höchster Stätte von dem früher beabsichtigten Beitritt Dá- nemarks zu der unterm 25. Dezember 1865 zwischen Frank- reich, Belgien, der Schweiz und Jtalien abgeschlossenen Münz- 2onvention abgerathen,
Das cidgen. Departement des Jnnern hat eine Unter- |
Amerika. New-York, 8. August. Aus der argenti* nlichen Republik liegen jeßt ausführliche Berichte über dit Präfidentenwahl vor. Es crhieiten Stimmen Sarmiento 89, Elizalde 32 und Urquiza 16. Alfina wurde mit 81 Stimmen zum Vice-Präsidenten gewählt. l E n
In den geseßgevenden Kammern zu Buenos-Ayres passirte eine Acte, welche zur Anlegung von Pferdebahnen in jedcr Straße ermächtigt, wo die Majorität der Einwohner oder Haus- besißer sich dafür entscheidet. ;
— Aus Venezuela wird gemeldet, daß Marschall Fal- con, der abgeschte Präsident, wieder unter Waffen stehe, um E Insurgentenführer Monagas die Präsidentschaft streitig zu machen.
Aus dem Wolff’ schen Telegraphen- Büreau.
Hamburg, Freitag, 21. August, Morgens. Die ameri- kanische Kriegsfkorvette »Canandaigua« ist gestern von hier nach Bremerhaven abgegangen. e
London, Freitag, 21. August, Morgens. Gestern hat sich ein großes Eisenbahn-Unglük zugetragen. Bei der Station &Flaudullas (Llandulas, Walcs?) erfolgte ein Zusammenstoß zwischen einem Personenzuge und einem mit Petroleum bela- denen Güterzuge. Dreiundzwanzig Personen sind bis zur Un- kenntlichkeit verbrannt, viele andere s{chwer verwundet,
— Die » Annalen der Landwirthschaft in den König- lih Preußischen Staaten « (Nr. 34) enthalten Aufsäße: Aus cinem Berichte des Regierungs-Rathes v. Gottberg über cine Reise nach dem nördlichen Franfreih. 1. Die Krautung der Flüsse in Frankreich. 2, Die Wateringues. — Ein Mittel gegen Schafpocken. Vom Wirkl. Geh. Kriegs-Rath Mengzel. — Heinrich Wilh. Pabst. Ein Nekrolog. — Wuthkrankheit bei Hausthieren. — Praktische Beobachtungen über das Bestocken des Weizens. Von Jsidore Pierre. — Mühle ohne Steine von Peujot frères.
Statistische Nachrichten. — Die Bundes-Einnahmen der Vereinigten Staaten von Nord-Amerika belicfen sich in dem am 30. Juni 1868 abge- laufenen Fisfaljahr na dem in der »New-Y. H. Y& veröffentlichten Bericht des Bundes-Steuer-Kommissars auf 406,300,000 Doll., die Ausgaben auf 371,550,224 D.; es verblieb somit cin Ueberschuß von 34,749,776 D. Die fundirte, zinstragende Bundes\{uld erfordert 126,000,000 D. jährlicher Zinsen. Die Civilliste (Exekutive, Legisla- tive, Nichterwesen, Verkehr mit dem Auslande, Steuer-Erhebung, Leuchtthürme, Postdienst u. \. w.) kostete im abgelaufenen &isfaljahr 99/900,846 Dollars, das Departement des Innern 27,882,676 Dol- lars, darunter 23,252,676 Doll. Pensionen und 4,600,000 Doll. für Judianer. Die Ausgaben für die Marine betrugen 29//79/002 Doll; im Jahre 1862 beliefen sih diese Ausgaben auf 42,674,569 D., 1863 auf 63,211,105 D, 1864 auf 85,733,292 D, 1865 auf 122,967,776 D, 1866 auf 43,324,118 D, 1867 auf 31,054,004 D. Für 1869 find 17,300,000 D. verausblagt. Die Aus- gaben für das Kriegsdepartement erreichten im Oisfaljahre 1868 123/246/,648 D. worunter 66,533,238 D. für außerordentliche Aus- gaben. Die ordentlichen Ausgaben (56,713,410 D.) sind hauptsächlich durch den Jndianerkrieg gesteigert worden. Fur 1869 sind nur 33/081,013 D. Militairbudget veranschlagt. — An Steuern sind seit dem Ende des Kricgs 67,269,600 D. aufgehoben resp. herab- geseßt worden. Während im Juli 1865 10,000 Artikel der Jnland- steuer unterlagen , werden jet nur destillirte Spirituosen; gegohrene geistige Getränke, fabrizirter Tabak, Gas, Schwefelhölzer und Spiel- karten direkt besteuert; Parfümericen, Schönheitsmittel, Patentmcedi- zinen und einige andere Fabrikate sind einer Stempelsteuer unter1or- fen. Seit Juli 1865 ist auch die OPprozentige Jusaßstcuer zur Einkom- mensteuer aufgehoben und das steuerfreie Einkommen von 500 auf 1000 D. erhöht worden. Gleichzeitig mit der Steuerreduction ist die Nationalschuld um 250 Mill. D. vermindert worden, wodur jährlich 15 Mill. D. Zinsen erspart werden. — Das Kricg8departement hat vom 1. April 1865 bis 30. Juni 1868 917,111,043 D. verausgabt; davon fallen 647,688,056 D. oder 70 pCt. auf die neun Monate April bis Dezember 1865, d. h. auf den Zeitraum der Entlassung der Armee na) beendetem Kriege. — Das Marinedepartement hat vom 1. April 1865 bis 30. Juni 1868 133,119,296 D. verausgabt; auch hiervon treffen 45 pCt, (59,847,889 D.) auf die gedachten 9 Monat. Das ¿Freedmen®sbureau hat im Ganzen 5,617,000 D. Kosten (für Unter- stüßung Nothleidender, Erziehungszwecke 2c.) verursacht; die Necon- struction 2,344,700 D. — Die Einwanderung in die Ver. Staaten während der leb- ten aht am 30. Juni beendeten Fiskaljahre belief sich nach der »N -Y. H. Z « 1860 auf 129/942, 1861 auf 140,744, 1862 auf 69,578, 1863 auf 130,170, 1864 auf 193,754, 1865 auf 180,679, 1866 auf 330,705, 1867 auf 311,996, zusammen in 8 Jahren auf 1,487,968 Personen.
— Bei der Jubelfeier der Universität Bonn is nach. einer An- gabe des Refktorats durch die verschiedenen Stiftungen und Schenkun- gen das Vermögen der Universität um mehr als 65,000 Thlr. (dar- unter der Stipendienfonds um etwa 55,000 Thlr.) vergrößert worden. Dazu sind die durch Seine Königliche Hoheit den ¿Fürsten von Hohen- zollern-Sigmaringen veranlaßten Sammlungen für cine Studienstif- tung noch im Gange.
seltenes Metall.
E R E S E E:
M nahme, daß cs-die Acgyptcr so = aus Meteoreisen zu bereiten.
i des Bronzealters in die historischen Epochen tens, Kanaans, Griechenlands
— (H. N.) Zu den Glückwünschen, die
bei Gelegenheit ihrer fünfzigjährigen Jubelfeier dargebracht wurden, haben die Professoren des afademischen Gymnasiums in Hamburg eine programmatische Festgabe beigesteuert, die aus ciner Adhandlung des Professors Christian Petersen besteht: Ueber das Verhältniß des
Bronzealters zur bisorischen Zeit bei ten Völkern des Alterthums.
Gedruct bei Th. G. Meißner.
Für die jeßige Eintheilung der Kulturepochez nach aufeinander |
folgender Stein-, Bronze- und Eisenzeit legt der Verfasser ein Zeugniß vor, nach welchem diese Eintheilung bereits dem römischen Dichter Lucretius bekannt war. Dieser sagt, daß des Menschen älteste Waffen seine Fäuste, Zähne und Nägel gewesen. Dazu Knittel von Bäumen und Steine. Dann ward in dem Erze (der Bronze) das Mittel ge- funden , den Boden für den Aerbau tiefer zu durchwÜühlen und in der Schlacht schärfer zu verwunden. Zulcßt sei das Eisen aufgetreten, im Alterthum nicht nur ein schwer zu bearbeitendes, sondern auch ein Denn es ward zunächst noch nicht bergmännisch ge- wonnen, sondern man las die Meteorsteine auf und \{molz aus ihnen das Eisen. Daher auch bei den Acgyptern der Name des Min O Urform nämlich lautete: ba- n -pe, d. h. »Stein des immels«.
Mit bronzenen Werkzeugen allein aber wären die Acgypter nimmer- mehr im Stande gewesen , ihren Denkmälern die Glätte der Aus- arbeitung zu geben, die man an den Obelisken , Tempeln und Bild- werken der ältesten Pharaone bewundert. Professor Petersen \ch{loß daraus, daß schon bei den Erbauern der Pyramiden der Stahl in Gebrauch gewesen sein müsse. Ein Chemiker bestätigte ihn in der An- frühzeitig ermöglichen fonnten, Stahl Allein von den Werkzeugen aus Eisen hat der Rost der Jahrtausende nur wenige auf unsere Zeit kommen lassen. Die Bronzen dagegen, wovon die älteste bekannte Form cin Scarabâus aus diesem Metall mit dem Namen des Pharao Pepi is}
{aus dem 4. Jahrtausend vor Chrisius) find der Nachwelt in verhält- nisiunäßig großer Zahl erhalten geblieben.
) Professor Petersen unter- sucht nun in der oben genannten Schrift, wie tief die Kulturzustände der Bevölkerung Acgyp-
und Jtaliens herabreichen.
Landwirthschaft. London, 20. August. Da vom Kontinente viele kranke Schafe importirt werden , ist die Anordnung getroffen , daß dieselben sofort
nach der Landung geschlachtet werden.
Trland nachgelassen.
men 192,228 Acres (42,408 wo?niger) allein auf Ülster. Pußmüblen Jrlands beträgt 1540, die
— Amtlichen Ausweisen zufolge hat die Flac{sfkultur in Jin Ganzen wird jeßt nur auf 206,446 Acres weniger als îm vorigen Jahre. Davon fom- Die Zahl der fast sämmtlich (1418) in Ulster
¡Flachs gebaut, 45,811
gelegen sind.
| Vaummwollenplantagen gelitten.
Calcutta, 23. Juli.
/ In Folge von Regengüssen haben \ich die Ernteaussichten gebessert.
In den nordwestlichen Provinzen haben die
Gewerbe und Handel. — Das Elbzollamt Wittenberge passirten im Aahre 1867
nach dem »Pr. H.A « aufivärts 3697 Fahrzeuge, darunter 27 Dampf-
{iffe, mit 7,006,555 Ctr. darunter 280 Dampfschiffe. | Fahrzeuge an: burg 105, Anhalt 90 und Sachsen 44.
beladen; außerdem 397 leere Fahrzeuge, Den Flaggen nach gehörten die beladenen Preußen 3099, Hamburg 238, Böhmen 165, Mecklen- Von den Gütern famen
6,760,012 Ctr. aus Hamburg (1,326,882 Ctr. mehr als in 1866) und
| 246,543 Ctr. aus Hannover (31,860 Ctr. weniger als in 1866). Von |
den Gütern waren 5,323,526 Ctr. nah Preußen bestimmt (774,406 Ctr.
mehr als in 1866), und zwar:
2 093,818 Ctr. nah der Elbe, 439,416
4 Centner nah der Saale, 2,790,292 Ctr. nach der Havel; 607,985 Ctr. “ gingen nah Anhalt, 855,716 Ctr. nach Sachsen und 219,328 Ctr. _nach Böhmen.
Anglo Mediterranean
Verkehrs- Anstalten. 19. August. Auf der Generalversammlung der Telegraph Company wurde mitge-
| theilt, daß die Schiffe mit dem neuen Kabel am 1. September aus-
“ laufen werden, daß
die Gesellschaft durch Anmiethung des Regierungs- fabels zwci Linien
: Fertigstellung dieser Strecke die anglo-indische Linie sofort in Angriff
eine halbe Million Pfund Sterling. * produzirte sie 471,631 ‘ Pfd. St.
Sleuer nicht.
| dischen Eisenbahn betrugen in der
genommen erden soll.
Eisenbahn - Passagier - Steuer realisirt beinahe n dem Finanzjahre 1866—67 Pfd. St. und stieg in 1867—68 auf 486,142 Auf irische Eisenbahn - Gesellschaften erstreckt \ich die
— Den neuesten Anordnungen zufolge werden die Paetschiffe Peninsular- 1nd Oriental - Dampfschifffahrts - Gesellschaft vom 22. d. M. an, auf ihren Fahrten zwischen Point de Galle und Hongkong wieder in Penang anhalten. i
Paris, 20. August. (W. T. B.) Die Einnahmen der lombar- Woche vom 6. bis zum 13. August
2/264,080 Frcs. und ergaben mithin gegen die entsprechende Woche des
| vorigen Jahres cine Mehr-Einnahme von 316,058 Fres.
f a i ria eian
Vorst.) | Shakespeare, bearbeitet von C. von Holtei.
Königliche ZFchauspiele. Sonnabend, 22. August, Jm Sctauspiclhause. (146. Abonn.-
Die Komödie der Jrrungen. Lustspiel in 3 Akten von
chwiegene wider Willen. Lustspiel in 1 Akt von Koßebue,
der Universilät Bonn |
| leuchten.
zu ihrer Verfügung haben wird, und daß nal
Hierauf: Der Ver-
63 Im Opernhause. Keine Vorftellung. Sonntag, 23. August. Jm Opernhause, (143. Vorst). Der &eensee. Große Opcr in 5 Abth. von Scribe und Melesville, aus dem Französischen überseßt von J. C. Grünbaum. Musik von Auber. Ballet von Hoguct. Mittel-Preise. Im Schauspielhause. Keine Vorstellung.
F elegrapliizehe WitterungSshertiehte v 20. August. 1. Ore { Dar, O A Wind.
i | P.L.iv. N. v. M. Stockholm. 338.0! — | — (N. sehwach. 2,0, — |SSW., s. schw.
14,4 Hörnesand. 337,1! — 11,2! —- S, mässig
Aligemeiue Himmelsansicht. Nebel. ') bedeckt, neblig. bedeckt. [vedeekt.
Haparanda .|/337,4| — g 14,6, — |SW., still. |Gewöhnl. See.2)
Gröningen .|336,8| — elder .….. 3367| — j 15,61 — |W., sehwaeb. 21. August.
Memel 281,0) 0,7, 15,4 +44 1/S0., sehwach. Königsberg. 337,0 408; 15,4/+3,4 S0., s. schwach. Danzig 337 0/+0,4/
Cöslin …. [326 1/40;5| Stettin 336,1 -0,5 Putbus... ./334,4|-00' 399 7 40,1] 34 6 +0,2 330,0 +0,9
trübe, gest. Gew. iheiter.
wolkig, neblig. trüb, Neht, 8 trübe, gest. Reg. ibezogen. 2) |Hewölkt, ¡Dedeekt. #) trübe.
trübe. 5)
¡halb heiter. [trilbe.
bedeckt, {Dewölkt,. ®) |bedeeckt. bedeckt.
15,6| --—- |S0., mässig. bedeckt.
16,2 — |SSO., schwach. |Nebel.7)
11.4/ — |NNW., sechwach.|Regen. See ruh.) » ¡Hernösand . |: 13,0 — |SSW,, s. schw. bedeckt, Nebel. » | Christians, [335,3 10,4! — |[schwach. Nebel, See gew.
1) Gest. Abd. O0S9. schwach, den 19. Max. -4- 22,2. Min. + 15.9. ?) SW. s. sehwach. *?) Gestern Abend Wetter. 4) Gestern Abend Gewitter, *) Gestern 5 Ubr Gewüter, Wind stark. Regen u. Weiter- ®) Gestern Gewitter u, Regen, 7) Gest Abd. SSO. schw., 152 9) NNW. schw
14,2 +2,6 Windstille. 19,21 43,6 SW., schwach 15,4] +4 oW., schwach. 15,01 +Z 1W., schwach, 15 1/+3 5/NW., schwaek. 14,0| 12,7 WSW., stille. 15,6 74,5 |N0.,. schwach. 14,2 +2,6W., schwach, 122/40 s!NW., müssig. 150/13 5SW,., sehwach, 13 s +1,3/SW., schwach, 12,9| 11,68, schwach. 15 2j — |SW., schwach. 15,1} -— |SW., schwach.
12,2 --- |/SW., schwach.
G A T Ì 2
Ratibor i Breslau d 331,8 -0,2° » ¡Torgau .../3435!-0,4' » ¡Münster 324,8! -02 » Cöln . 3399 470,4 e ¡Trier 330,8
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den 20, Max. -+ 18 6, Mio. -+
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Produkten- und Waaren-Börse. Bert, 21. August. (Märktpr, nach Ermitt. des K. Polizei-Präs.). ; Vou Bis Tones Von | Bis Mitte! drei ci C O (O lag Cbe ami p sg: jpfleg, ipfiog.| Pt. Weizen Schfl, 229 — 313 9 3 1 —[Bohnea Mleize 8 —10—} 810 tioggen 2} 9 —| 211111 2: 8 8 Kartoffein 1, 6 2—/ 110 gr, Gers l O
j 1/23 V 26 00 — [Rindfleisch ÞPfá. 4 6 6
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1] 6 3} 113 9, 110 —[Schweine- „j 110) — 113, 2j 111, T: Meisch pr, Cte. \— 20 — —[——- 29 —Hammelfleigeh Stroh Seheck.| 9/—|—| 9 —|—| 9 —! [Kalbfleisch Metze|—| 5 6—! 7—|—' 6' 8Butter Pfd, Mlandell
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Berlin, den 20. August 1868.
Die Aeiteasten der Kaufmnannschaft von Berlin.
ker Ein, 21. August. (Mett miliener wetreidebericbt: V elzeu loco 72 -- 83 Thlr. pr. 2190 Pfd. nach Qualiät, neuer fei“ weiss. poln. 80 Thlr. bez., pr. August 65 Thlr. bez., Septewmber-Oktobe 64 Thlr. bez., Oktober November 63 Thlr. bez.
Roggen loco neuer 554 —564 Thlr. pr. 2000 Pfd. ab Babn bez. und frei Haus bez., exquisit desgl. 57 Thlr. frei Mühle bez., pr. August 54%—55 — 54% Thlr. bez, September-Oktober 52% —53—52% Thir. bez. u. Br., Oktober-November 515—4 Thlr. bez., April-Alai 505—50 Thir bez. u. Br. :
Gerste, grosse und kleine, è 45—54 Thir. per 1T5) Pfd.
Hafer loco 29 34 Thir. , schlesischer 325 — 33 Thlr. pommerseh. 33 Thir, ab Bahn bez., pr Angust 32 Thlr. bez., September Oktober 31-- 5 Thlr. bez. , Oktober-November 31 Thlr. Br., November-Dezem- ber 305 Thlr., April-Mai 31 Thlr. bez.
Xrbeen, Mochwaare 6367 Thir. Putterwzars 55—641 hs.
Winterraps 76—T75 Thlr. Winterrübsen T73—T62 Thir.
Petroleum loco 75 Thir. Br., September - Oktober T%& Thlr. bez., Oktober-November 74 Thir. Br, November-Dezember 75 Thlr. Br.
Rübîël loco 95 Thlr. bez., pr. Augnst u. August-September 9,.Z Thlr, bez, u. Br., September - Oktober do., Oktober - November 9% Thie, No- veuber-Dezember 95 Thir., April-Mai 9% Thlr. bez.
è» ohne Paas,
Spiritns loco ohne Fass 195%, Thlr. bez., pr. August und Angust September 184—# Thlr. bez., September - Oktober 18—17z7 Thlr. bez . | de |
q-de-1292 | Welche Reaktionen gab es auf den neuen Namen "Ragglettöli" für das Racletteöfeli? | Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP! - watson
Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP!
31.07.19, 09:35 01.08.19, 06:49
... vor meinen Ferien.
Häsch scho Angst gha?
Ja, ich au.
Freunde, es ist so: In den nächsten drei Wochen werdet ihr ohne mich auskommen müssen. Weil: Ab heute habe ich Ferien. Ferien. Ferien.
Aber keine Sorge, der Picdump hat nie Ferien. Da allerdings meine üblichen Vertretungen grad auch in den Ferien sind/noch gehen/keine Zeit haben/in der Badi sitzen, habe ich die nächsten Picdumps schon vorbereitet. Was heisst, dass die nächsten paar Mal darum ausnahmsweise keine Userinputs am Anfang stehen werden.
Das heisst aber nicht, dass ihr nicht trotzdem lustig sein sollt in der Kommentarspalte. Seid einfach so wie immer, ok?
Dann fangen wir jetzt endlich an – mit dem letzten Mal User-Inputs vor der «Sommerpause»:
Hereinspaziert, aber:
Apropos Ferien:
Und mein Lieblings. Haha.
Jetzt in echt: Abonniere mich und dir sei ewiges Glück sicher! 🙃
«Dadada DAAA da. DADADADA Da»
Wenn Kinder probieren, irgendwas zu erklären:
Oder Betrunkene. via imgur
Ein Meme, das mich nachdenklich stimmt:
«Gits au Schnipo?»
Er hat alles schon erlebt, Pistolenschuss, Bombensplitter ...
via shencomics
via twitter/robinmccauley
«Eine gute Idee, aber wie macht es mich reicher?»
3, 2, 1 und tschüss.
Was ich lustig finde? Ach, ganz normales Zeug.
Wenn du glaubst, dass du gerade sehr tiefgründig bist, aber eigentlich bist du nur ... bitz dumm.
«Anspruchsvolles» Meme für zwischendurch:
Warum bin ich nur so?
PS: Es stimmt.
Gibt es ein schöneres Gefühl?
Und natürlich das noch:
Genau so. Haha.
Dieser eine Arbeitskollege, der dir überallhin folgt:
Wenn Amis von Engländern reden:
Wenn wir von Engländern reden:
Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:
Wir, nachdem wir Area 51 gestürmt haben:
Jeder, der «Final Destination» gesehen hat: Nope.
Good News für zwischendurch:
Damit wir auch dieses Mysterium gelöst haben:
Wenn dein Hund denkt, dass er immer noch ein Welpe ist:
Wenn deine Mutter fragt, ob du das Internet «reparieren» kannst und du den Router aus und wieder anmachst:
Berühre seine Pfötchen für ewiges Glück:
Hast du seine Pfötchen berührt?
Natürlich habe ich seine Pfötchen berührt. Nein, ich möchte für immer ewiges Unglück haben. Gut, ihr habt mich so weit, ich scrolle nochmal hoch und berühre seine blöden Pfötchen.
«DAS IST WAS GANZ ANDERES»
Passend zur Celsius/Fahrenheit-Verwirrung:
bbq flavored confusion. haha. via reddit/funny
Wenn du nicht willst, dass jemand in deinem Laden stiehlt – aber du eh nichts Wertvolles im Laden hast:
So verschieden unsere Mütter sind, so gleich sind sie auch:
Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?
Blume/Blumenstrauss/Garten Ferienfoto (Landschaft) Ferienfoto (Vater) Foto vom Lieblingskind/Enkel Haustier Inspirierender Spruch
Passend dazu für alle Mütter:
(Und hört endlich auf so zu tun, als hättet ihr uns alle gleich lieb.) via ebaumsworld
Wer bestimmt nicht das Lieblingskind ist:
Wenn du mit deinem Kumpel Faceswap machst und das Resultat normal aussieht:
Hallo i bims. Das nächste Lied heisst: Improvisation im Wechseltakt.
Wenn es zu heiss ist, um irgendwas anzuziehen, die Gesellschaft dich aber zwingt, irgendwas anzuziehen:
Theoretisch könnten wir sehr viele komplizierte Dinge zubereiten. Theoretisch.
Falls euch diese erschreckende Nachricht noch nicht erreicht haben sollte:
Was ist eigentlich mit der Filmindustrie los?
Dinge, die vor 10 Jahren schon so waren – und es heute immer noch sind:
Immerhin sieht er so aus, als wüsste er, dass das jetzt nicht so optimal ist.
Du, wenn du dein 12. Bier bestellst, dich hinten im Barspiegel siehst und weisst, dass du es morgen bereuen wirst:
Du, wenn du siehst, wie dein Hund auf die Couch kackt:
Du, wenn du um 3 ins Bett gehst und um 5 wieder aufstehen musst:
Du, wenn du merkst, dass dieses Meme nochmal kommt:
Ich hör ja scho uf, okokok.
Es hat jedes mal FAST funktioniert.
Leave heavy metal fans alone.
*Von meinem Aluhut aus gesendet
Wenn du ein Kind absichtlich gewinnen lässt:
🥰 Harold 🥰
Hier noch ein Input, was ihr in meiner Abwesenheit testen könntet:
So, auch ich bin langsam müde ...
Ok, danke, tschau. Wir sind hier sowieso fertig.
Tschüss, Freunde! Wir lesen uns Ende August wieder. 😘
Tschau, tschau, tschau, tschau, tsch...
Zum Abschluss: Folgender Kommentar von der Mitarbeiterin des Monats (für immer), damit wir ...
... uns nochmal DIE BESTE SLIDESHOW DER WELT ANSCHAUEN KÖNNEN. Adios :)
Willst du mehr Picdump gucken? Guck hier:
En Espresso bitte 31.07.2019 09:38
Highlight Jede Woche dasselbe Theater.
Absintenzler 31.07.2019 09:42
Highlight Die Maslow-Pyramide im 21. Jh 🧐
226 13 Melden
Yannik Tschan 31.07.2019 10:06
Highlight Komme gerade aus den USA und habe euch was mitgebracht... The joy of cereal!
The oder ich 02.08.2019 09:35
Highlight 48 Stunden
The oder ich 02.08.2019 06:20
Highlight Winken? püh
03_szust 02.08.2019 01:51
Highlight Ich versuch erst gar nicht, das erklären zu wollen.
MissDemeanor 01.08.2019 09:14
Highlight Yesss! Dicpump!!
Samurai Gra 01.08.2019 01:02
Highlight Hatte echt Angst 😭
Lore 31.07.2019 22:53
Highlight Ta-da:
Mrs. Sommer 31.07.2019 19:44
Highlight Falls es jemand schauen möchte:
B. Scheuert 31.07.2019 18:54
Highlight Hab gerade Arató András István als Badass-Mofo gesehen...ich bin regelrecht schockiert von Harold! Und ja, ist mir doch egal wenn ich hundertmillionen Tage zu spät bin :)
Das Video ist super!
B. Scheuert 31.07.2019 18:41
Highlight Ich war so ausser mir dass ich in die Kommentare runterscrollen musste...da steht doch Schweiiz auf dem Bob!
Fayalina 31.07.2019 18:18
Highlight I miss it...
Phrosch 31.07.2019 18:12
Highlight Bei „Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?“ habt ihr die Möglichkeit:“Sie hat kein WhatsApo“ vergessen 😂
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:38
Highlight Und sich mit einem Motorrad. Ja, meine Mutter (aber mein Vater auch).
Sándor 31.07.2019 16:44
Highlight 20min und Titel... Auf den Punkt gebracht. 🙄😅
Tschaesu 31.07.2019 15:34
Highlight War jemand schon bei ihm?
lilie 31.07.2019 19:33
Highlight @Tschaesu: Ja, zwei Leute. Sie waren so mittelmässig zufrieden*. 😜
*Wahrscheinlich wars zu teuer. 😜
obi 31.07.2019 15:01
Highlight Wenn wir von Engländerinnen reden.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:35
Highlight Ich fliege am 20. Dezember nach Liverpool und werde diese Gerüchte persönlich überprüfen 😉
En Espresso bitte 31.07.2019 15:51
Highlight Obi, frag bei Gelegenheit mal Madeleine, sie hat da tiefgründiger recherchiert: https://www.watson.ch/spass/nightlife/329131160-dir-ist-kalt-im-ausgang-ha-nimm-dir-diese-englaenderinnen-als-vorbild
Phrosch 31.07.2019 18:34
Highlight OHI, ich fürchte du wirst sie bestätigt sehen 🤭
Pana 01.08.2019 00:17
Highlight Bristol im Dezember. Sämtliche Vorurteile wurden bei weitem übertroffen. BEI WEITEM. 🙈
obi 31.07.2019 14:55
Highlight Du, wenn du eben eine ziemliche gute Landesverfassung geschrieben hast, die eigentlich total verheben könnte, ... aber du weisst, dass irgendwann einmal in der Zukunft jemand diese missverstehen und alles zur Sau machen wird.
Fichtenknick 31.07.2019 20:13
Highlight Will ja nicht klugscheissen hier, aber wenn einer die Verfassung geschrieben hat, dann James Madison und nicht Ben Franklin...
meinwatson 31.07.2019 14:25
Highlight Habe Tränen gelacht. Danke :)
sarcasmexpert 31.07.2019 13:48
Highlight Der arme Katzer...
Fly3930 31.07.2019 14:42
Highlight Kann nicht aufhören zu grinsen.... help...
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:10
Highlight Der ist wirklich fantastisch.
Mich würde schon interessieren ob der Kratzer nun eine Pollenallergie hat oder eine Polenallergie. Und wenn zweiteres zustimmen sollte, wieso und wie erkennt der kratzige Katerich die Polen überhaupt ? Fragen über Fragen.....
lilie 31.07.2019 19:35
Highlight Vielleicht ist es bloss ein Schreibfehler und es sollte "Polenallegorie" heissen. 🤔
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:41
Highlight @lilie Scheiss Auto-Korrektur, jetzt lässt die einem auch noch dümmer wirken.
The oder ich 02.08.2019 06:25
Highlight @Satan: wieso wundert es mich jetzt nicht, dass es in der Hölle Autokorrektur hat
Randalf 31.07.2019 13:19
Schöne Ferien und pass gut auf deine Sachen auf.😉
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 14:45
Highlight Oh
warum bin ich nie auf die einfache Lösung gekommen mein Singledasein zu beenden 😱
Lord Ben 31.07.2019 12:33
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:17
Highlight Hiiiilfe, chomme kei Loft meh öber!!!!!
River 31.07.2019 19:32
Klirrfactor 31.07.2019 12:21
Highlight Sorry, aber das mit der Zahnmedizin Basel pögg ich nicht
Trixi9 31.07.2019 13:41
Highlight Wer hat schon gerne gabutti Zähne, nachdem er beim Zahnarzt war.
Na, kommst jetzt drauf? :-)
Klirrfactor 31.07.2019 14:14
Highlight Achhh.... Der ist jetz echt flach, alles ok...
lilie 31.07.2019 16:52
Highlight @Klirrfaktor: Beim Picdump gilt grundsätzlich: Wenn du den Witz nicht kapierst, ist dein Niveau zu hoch. 😜
Der_Andere 31.07.2019 12:21
Highlight Lächerliche Abstimmung über Muttis Whatsapp Anzeigebild. Lina du denkst meine Mam hätte bereits ein Smartphone oder Whatsapp?
Meine Mam hat ein M-Budget Handy von gefühlt 2005. Wir sind doch nicht bei Back to the future 2, wo 2015 alle in der modernen Welt angekommen sind. :)
Franbon aka Mami 31.07.2019 11:59
Highlight Zum letzten Mal....nein, nicht witzig😑 meine Hormone spinnen sowieso wegen der Schwangerschaft und heute ist eh ein komischer Tag und dann diese Überschrift 😢 ist erst nachher irgendwie witzig, aber auch nur weil ich über meine Reaktion lachen konnte🤗...bitte nicht mehr machen 🤪
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 12:16
Highlight Es ist nichts Persönliches, alle Schwangeren kriegen dieses Nachricht von mir...
The oder ich 31.07.2019 12:46
Highlight ich sehe schon die Schlagzeile
Walter Sahli 31.07.2019 12:50
Highlight Schwangerschaftshormone? Geil, die passen gut zu meinem Nikotinentzug. Wollen wir zusammen die Welt abfackeln? Oder uns an eine Ampel stellen und darauf warten, dass ein Polizeiauto hält und den Motor nicht abstellt? Mir spielt's keine Rolle, meine Zündschnur ist kürzer als der Schwanz eines Spermiums und meine eh nicht existierende Geduld hat sich längst verflüchtigt. Ich fühle mich so richtig gut...und voll parat!
ManuJot 31.07.2019 14:31
Highlight Oh, genau so hab ich mir Sie immer vorgestellt, Herr Sahli!
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:15
Highlight Oje, Herr Sahli....!!! 😱😱😱
Ein Mal spontanes Gruppenkuscheln mit Herrn Sahli bitte hier.... 🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗
...hilfts schon, Herr Sahli?
Aua, wem gehört der Fuss in meinem Gesicht?!?
Walter Sahli 31.07.2019 15:38
Highlight ManuJot, ich bin viel schöner als Dafoe!
Gruppenkuscheln? Was für eine schöne Idee! Darf ich ein Messer mitbringen?
The oder ich 31.07.2019 15:52
Walter Sahli 31.07.2019 17:02
Highlight Sie sind so eine Sau, Fledermaus, das fass' ich nicht. Ausgerechnet mir, der ich doch so empfindlich auf Rasiermesser im Auge bin!
Walter Sahli 31.07.2019 18:32
Highlight Hähähä, jetzt haben sie Ihre Sauerei gelöscht.
Jaha, das ist der Picdump hier und nicht so eine abgehobene Dalisurrealismuskulturklitsche!
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 19:06
Highlight @olmabrotwurschtmitbürli bittegerngsche. 😅
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 19:39
Ich habe vergessen/unterschlagen: All the credit goes to Red4, die mir hilft, Schwangere zu plagen 🏆
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 23:10
Highlight Herr Wurst als Unterstützerin der Leinenpflicht für Kinder, finde ich das man nie früh genug beginnen kann!
The oder ich 01.08.2019 23:02
Highlight Ach, Herr Sahli, ich gehe mal davon aus, dass meine Warnung vor der berühmten Augenschnittszene aus Un Chien Andalou hinreichend gewesen wäre, aber als Kompensation für die Löschung erwarte ich nun von Simone Meier eine differenzierte Analyse dieses surrealistischen Meisterwerks.
Amazing Horse 31.07.2019 11:58
Highlight Bei der Umfrage zum WhatsApp-Profilbild der Mutter fehlt die Option:
Meine Mutter hat kein WhatsApp, da sie sich immer noch weigert ein Smartphone zu benutzen und stattdessen jeweils auf dem Flohmarkt nach einem möglichst neuwertigen Nokia 3410 sucht.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:29
Highlight Stimmt genau!
Oder eventuell noch:
Meine Mutter hatte nie ein Smartphone, und jetzt braucht Sie keines mehr. 😢
Räuber&Liebhaber 31.07.2019 11:27
Highlight Wer kann Liebe geben?
imposselbee 31.07.2019 11:20
Highlight hmm, ist das mit Datenautobahn gemeint? 🐝🚗
El Pepedente 31.07.2019 11:12
Highlight hier etwas für alle die picdumps lieben
http://www.bildschirmarbeiter.com/pics/
und dnekt daran die seite gabs schon vor wartson und dem rest also das archiv ist groooooos :D und für trigger kids: geht nicht dort hin
Walter Sahli 31.07.2019 12:41
Highlight Es ist mit Sicherheit keine Absicht, aber wartson ist schon fast lustig.
sheshe 31.07.2019 12:59
Highlight BA ist schon lange tot, sorry! Früher wars ja mal gut, jetzt noch 2 mal die Woche updates. pffft.
Dann lieber INW :-)
El Pepedente 31.07.2019 16:07
Highlight wieso tot? gibt ja immer jeden freitag eine pic dump und das seit jahren XD tot ist es wohl nur für dich^^
und ja es gibt besseres als BA aber das mwerde ich kene links posten da das material nichts für normies sind^^
no-Name 31.07.2019 10:54
Highlight Dieses Ragglettöeli stimmt mich traurig.
Ich hol jetzt das Schwein 31.07.2019 11:30
Highlight Ist ja auch Vista. Dafür hat Microsoft den Support schon lange eingestellt.
Watchdog2 31.07.2019 12:04
Highlight Ragglettöeli???
Trixi9 31.07.2019 13:44
Highlight Neuer Name für Racletteöfeli
"Ragglettöli"
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 14:29
Highlight Racclette-Törtli
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:20
Highlight @Hallo i bims....
Für dieses Schwerverbrechen gegen ein äusserst wertvolles Schweizer Kulturgut gehört dir eigentlich der Schweizer Pass entzogen. Und ab mit so einem Banausen in das Land des trümpeligen Orangen wo der "Käse" aus Tuben kommt oder aus Spraydosen.
Aber unoriginell ist es nicht dein Raclette-Törtli :-).
lilie 31.07.2019 19:42
Highlight @no-Name: Nicht doch, nicht weinen! 🤗
Einfach ein nettes Gspändli suchen und die eine Raclettescheibe schön aufteilen. 🤗
Dazu 1 Kartoffel, halbiert, und 1 Glas Wein (beliebig oft auffüllbar). 🤗
Bündn0r 31.07.2019 10:51
Highlight Wurden die Kartenausschnitte extra so gewählt, dass fast alle Beschriftungen abgeschnitten sind oder wird das auf dem Mobile falsch dargestellt?
Lina Selmani 31.07.2019 10:59
Highlight Welche Kartenausschnitte meinst du?
Bündn0r 31.07.2019 11:13
Highlight Berlusconi und Putins Europa
Die Bildstrecke unter "Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:" Bild 10-17
Lina Selmani 31.07.2019 11:25
Highlight Stimmt, das sieht irgendwie nicht so richtig aus. Aber liegt nicht an Mobile, Desktop ists auch abgeschnitten. Ich schau mal, was mit den Bildern da los ist. Danke fürs Bescheid sagen!
Hohl mich der Teufel 31.07.2019 11:34
Highlight @Bündn0r: Das heisst BERLUSCOGLIONI
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:50
Highlight Einmal mit allem und extrascharf bitte.. 😋
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 10:35
Highlight Wer kommt alles mit Lina nächste Woche in den Ferien besuchen, wenn es keine Otten hat?
Lina Selmani 31.07.2019 10:38
Highlight Nimm Emma mit!
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:24
Du hast mir ja einen riesen Schrecken eingejagt.
Lina Selmani 31.07.2019 11:00
(und sorry...... 😬)
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:22
Highlight Tsss wie kannst du nur in die Ferien gehen? Hier trotzdem ein Bild des seltenen zebrakatzenkopf
Lina Selmani 31.07.2019 10:39
Highlight Haha, danke, ich habe noch nie so ein fröhliches Gesichtlein gesehen.
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:58
Highlight Er kann noch fröhlicher
carmse 31.07.2019 10:20
Highlight Gilt auch als Haustier, oder?
Nothingtodisplay 31.07.2019 14:18
Highlight Mami <3
Jason96 31.07.2019 10:12
Highlight gute alte picdump ablenkung und sogar eine Harold-Slideshow. Super, so ist das Sommerloch ein wenig spannender! :D
Walter Sahli 31.07.2019 10:12
Highlight Ein Rollstuhl für Goldfische???
Ich dachte, der Happen hat eine Steinschleuder...
Irgendwie bin ich jetzt ein bisschen enttäuscht...obwohl Rollstuhl für Goldfisch natürlich auch supercool ist.
Threepwood 31.07.2019 10:12
Highlight Das ist doch ganz klar Star Wars🤔😋🤘🏼
Lina Selmani 31.07.2019 10:31
Highlight Ich gehe jetzt in die Küche, wenn es nicht da steht, haben wir STREIT.
Yannik Tschan 31.07.2019 10:50
Highlight Notiz an mich: Bringe nächstes mal eine Packung Bob Ross Cereals mit für Lina.
Lina Selmani 31.07.2019 11:04
Highlight STREIT.
Emptyage 31.07.2019 16:46
Highlight Hassu toll gemacht Yannik! Jetzt musset Lina Hungrig und wütend in Urlaub.
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:25
Highlight @Yannik
Das Bild wirkt ziemlich verstörend auf mich und wirft viele Fragen auf:
- was macht Bob Ross damit er die Haare schön hat ?
- hat es Haare von ihm im Cereal (igitt !!!!) ?
- was zum Henker hat er mit dem Pinsel vor / gemacht ?
- sehen die Cereals nur für mich wie Hunde Leckerli aus ?
- warum ist das Matterhorn hinter Mr "ich habe in die Steckdose gegriffen" abgebildet ?
Und last but not least: Lebst du noch nach DEM STREIT ?
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:05
Highlight Für panique au village :)
Lästermaul 31.07.2019 10:04
Highlight Ich wünsch dir wunderschöne, tolle und sonnige FERIEN Lina 🤩🌴🌊🌅
Lina Selmani 31.07.2019 10:06
RealPasha 31.07.2019 10:01
Highlight Das ist ja mal ein Clickbait Pusheli / Titel
Kann ich ja jetzt auch nichts für, dass ich deshalb nicht arbeite!
Einstürzende_Altbauten * 31.07.2019 10:00
Highlight Mega Angscht!
Sagittarius 31.07.2019 09:58
Highlight Liinaaaa... Warum spielst Du mit meinen/unseren Gefühlen?!
Lina Selmani 31.07.2019 10:10
Highlight Ich konnte nicht widerstehen! Aber jetzt, so im Nachhinein, tuts mir auch 1 bisschen leid.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:39
Highlight würkli Lina ? 🤔
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:44
Highlight Das war wirklich echt fiiiiiiies.... 🥺
The oder ich 31.07.2019 11:26
Highlight Lina, wenn es ihr "leid tut":
Sagittarius 31.07.2019 11:28
Highlight Also dem Büsi nach tut es ihr 100 bisschen turmileit...
Hätte ich keine Katzenallergie würde ich das Kätzlein mega, mega MEGA fest knuddeln!
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:25
Highlight @Sagittarius; Katzenallergie ist unangenehm. Andererseits, Katzenknuddeln wird oft auch überbewertet... 😝
Sagittarius 31.07.2019 18:34
Highlight OMG löpersonell 🙈
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 22:47
Highlight @Sagittarius; Keine Sorge, ist nicht mein Kätzchen 😉
Wollte dich nur bisschen wegen Katzenallergie aufmuntern. Solidarisch unter Katzenlosen sozusagen... 😁
M Fbh 31.07.2019 09:55
Highlight Weiteres Beispiel für Namen im falschen Beruf...
Baeri19 31.07.2019 11:21
Highlight Der macht das aber gut. Hat meinen Vater und meine Tante operiert!
JoJodeli 31.07.2019 13:53
Highlight Klar, der kann ja auch mit dem Messer umgehen 🤣
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 09:54
Highlight Gits au schnippo?
Das sind im Fall gruusigi frittierte Eglifilets oder Pangasius Fischchnuschperli auf dem Teller und nix von Schnitzel.
Lina Selmani 31.07.2019 10:04
Highlight Eglifilet, Schnipo, blabla – reden wir über die wirklich interessanten Dinge: Was ist mit deinem Usernamen los? Haha
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 12:33
Highlight danke für die Frage! Endlich werde ich mal von einer Frau ernst genommen!
Spürst du es auch? ich glaub ich bin verliebt!
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 13:13
Highlight Ich sehe Identitätspolitik als zukunftsfeindlichen Versuch, den Menschen auf seine Herkunft und seine vermeintliche Natur festzulegen. Daher mein Name.
Alathea 31.07.2019 09:53
Highlight Wenn man die BESTE SLIDESHOW DER WELT nochmals ansieht, weil man denkt die hat jetzt ein neues Bild. 😩
03_szust 31.07.2019 09:52
Highlight How dare you play with our feelings!
Heute grüsst das Militär
Christian Mueller (1) 31.07.2019 10:45
Highlight E Guete! 😉
The oder ich 31.07.2019 09:52
Highlight Schöne Ferien, #LINA4WEINDOCH
Highlight wink, wink, wink, wink, wi...
chiwadeborah 31.07.2019 14:41
Highlight Dachte ihr springt noch jemand auf den Kopf, wäre luschtig gsi.
Tigger622 31.07.2019 09:51
Highlight In diesem Sinne.. En Guete
c-bra 31.07.2019 09:46
Highlight I bims, 1 Pfugs
Baccaralette 31.07.2019 13:16
Highlight Muahahaha..und ich so - Pfugs?? Hä. Dann Bild im Hirn angekommen.
Ach PFUGS!!! Klaro, tchuligom!
Phrosch 31.07.2019 18:49
Highlight Ich will so 1 Pfugs. Jetzt! 😂
El Pepedente 31.07.2019 11:13
Highlight we rbraucht schon wlan^^ das heisst einfahc internet! :D
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:08
Highlight El Pepedente
ich liebe deine Texte 😁sie sind dramatikalisch sehr herausfordernd oder ist deine Tastatur voll mit Brotbrösmeli, ich schreibe dann nämli auch so ghüselet 😂 es lebe wartson
Bildchen tut nichts zur Sache, ist mir nur so über den Bildschirm gestolpert als ich nach der Tastatur mit Pflänzchen gesucht habe 😜 vlt. hat sie jmd. grad auf Lager
The oder ich 31.07.2019 15:20
Highlight Hast du das gesucht, Closchli?
Lina Selmani 31.07.2019 09:41
Highlight Das wäre aber ja eigentlich ein guter Zeitpunkt. 🧐
En Espresso bitte 31.07.2019 09:57
Highlight Genauso einverstanden mit dir wie der Herr im Cartoon.
c-bra 31.07.2019 13:45
Highlight @Sa_Set, also ich fänds mal schuuli schön wenn mir Lina den Picdump an die Tür liefern würde.
c-bra 31.07.2019 15:18
Highlight @Sa_Set, jetzt hast du mir total die Illusion zerstört.
kettcar #lina4weindoch 31.07.2019 09:37
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:09
Highlight Und der Duden macht wieder einen auf besserwisserisch. 🙄
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 12:49
Highlight Oklahoma
The oder ich 31.07.2019 09:36
Highlight Man hilft, wo man kann
Lina Selmani 31.07.2019 09:42
Highlight The oder ich, ich bitte dich. Haha.
The oder ich 31.07.2019 09:54
Highlight Och, das musst Du gar nicht, das kannst Du auch selbst
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:30
Highlight Aaaaaalter Falter, The oder ich, deinen Verlauf bei der Suchmaschine deiner Wahl möchte ich ja auch mal sehen! 😜 Die armen Studies, die deine getrackten Daten auswerten müssen. 🤷🏼♀️😂
Wie kommt man bloss zu solchen Tschifs? Hast du etwa nach neuen Frisurvorschlägen gesucht? 🤔😅
Lina Selmani 31.07.2019 10:32
Highlight Wander Kern, falsche Kommentarspalte.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:58
Highlight hihi Prodecum
hab auch schon "harmlose" Begriffe eingegeben und bin überrascht worden
The oder ich 31.07.2019 11:31
Highlight @Prodecumapræsinex: ja, sie unterhalten sich bei Google schon darüber
The oder ich 31.07.2019 11:47
Highlight @Closchli: ja, es geht nichts über intelligente Suchwörter
(und eine ausgeschaltete SafeSearch)
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 13:01
Highlight 😱 The oder ich
jetzt bin ich echt verunsichert. Soll ich auf Kind machen und SafeSearch aktivieren oder lieber nach dem Motto "Jugend forscht" und sich werterbilden erhält länger jung vorgehen? 🤔
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 13:57
Highlight Prodecumapresinex; doch, steht dir gut die neue Frisur... 😜
The oder ich 31.07.2019 14:37
Highlight @Sa_Set: Closchli berichtet da aus der Lingerie American Football Leage
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:15
hast du die nicht in Slowmotion
frag für einen Freund
The oder ich 31.07.2019 15:29
Highlight Wenn er Dein Freund ist, dann kannst Du ihm die SloMo ja grad selbst machen^^
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:58
Highlight @ Closchli: I know that feeling. Bin jetzt noch im therapeutischen «wir töpfern uns einen Aschenbecher»-Ausdruckstanzkurs, kurz TWTI1AATK, weil ich dereinst für unseren geschätzten Herrn The oder ich ein Bild einer dicken Flede gesucht hatte und die Suchbegriffe unbedarft gewählt hatte.. 🤪
Läck, schon eindrücklich: so ein kleines Tierchen und so einen grossen... ähm lassen wir das... 😅
Prodecumapresinex 31.07.2019 16:04
Highlight @ Löpi: Gäll, findsch au? Habe riesig Freude, dass es mit dem Bartwuchs endlich geklappt hat... ☺️
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:08
Highlight Dr arm cheib
er hat keinen Helm
gefangen zwischen meinem Hintern und dem Parkettboden
die Blickschlagzeile möchte ich lesen 😂😂😂😂
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:18
Highlight ach was Prodecum
soweit ich mich erinnern kann hat unser kreativer Herr The das Bildchen in seinem Repertoire
auf Menschen übertragen, macht der Begriff das dritte Bein Sinn😜
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:28
Highlight Frag mich jetzt grad ob das P in Picdump ein verschämter Fehler ist 🤔
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:32
apropros Googeln
imgur.com/gallery/L85rr
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:06
Highlight @Prodecumapresinex; Ja supi! Aber denk daran, die nächsten Tage nicht waschen. Die Himbeer Aloe Vera Spülung muss erst einwirken.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 17:35
Highlight imgur.com/gallery/L85rr
AnDerWand 31.07.2019 22:57
Highlight The oder ich, deine Kommentare auf Watson sind der Hammer, immer so potentiert mit scharfsiinigem Humor, genau mein Geschmack
Sag mal, bist du Frau oder Mann? | Diebe zerstörten Gräber - Rödermark/Ober-Roden
(aa) Noch ist das ganze Ausmaß nicht bekannt, was Diebe am Wochenende auf dem Friedhof in der Kapellenstrasse angerichtet und erbeutet haben. Am Montag waren über 40 Gräber beschädigt. Die Täter hatten Setzplatten verschoben, angeschraubte Grablichter herausgebrochen und die Buntmetallteile von den Ruhestätten gestohlen. Bislang geht die Polizei von einem Schaden von mindestens 6.000 Euro aus. Der Wert der Beute liegt bislang bei gut 13.000 Euro.
Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Störung der Totenruhe, Diebstahls und Sachbeschädigung aufgenommen und ist für Hinweise unter der Rufnummer 06074 837-0 dankbar.
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Falscher Polizist bestiehlt 95-Jährige - Rödermark
(neu) Ausgerechnet an ihrem Geburtstag ist eine 95 Jahre alte Rentnerin aus der Ahornstrasse in Ober-Roden Opfer eines falschen Polizisten geworden. Mit der bereits hinreichend bekannten Masche, dass in der Nachbarschaft eingebrochen worden sei, meldete sich am Mittwochabend ein unbekannter Anrufer, der vorgab, von der Polizeistation Dietzenbach zu sein. Auf einem Zettel, der bei einem festgenommenen Einbrecher gefunden worden sei, wäre auch der Name der Seniorin notiert gewesen, weshalb man nun annehme, dass sie ebenfalls im Blick der Ganoven stehe. Der Anrufer war am Telefon wohl so überzeugend, dass die Frau ihre gesamten Wertsachen, die sie zu Hause aufbewahrte, in eine Tüte steckte und gegen 21 Uhr einem "zivilen Kollegen" aushändigte. Dass alles Lug und Trug war, dämmerte der 95-Jährigen erst am Donnerstagmorgen, als ein weiterer angekündigter "Polizist" nicht erschien und sie sich auf der echten Wache in Dietzenbach erkundigte. Der Dieb wird auf 40 bis 50 Jahre geschätzt, ist 1,80 Meter groß und sprach akzentfreies Deutsch. Er hatte einen Vollbart, trug ein blau-weiß kariertes Hemd und eine dunkle Basecap.
Hinweise zu dem Mann nimmt die Kripo Offenbach unter der Rufnummer 069 8098-1234 entgegen. Einmal mehr weist die Kripo darauf hin, dass Polizeibeamte am Telefon niemals fragen, ob Wertsachen zu Hause aufbewahrt werden. Bei solchen Anrufen soll man sofort wieder auflegen und sich auf kein Gespräch einlassen.
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Nicht neu. Zieht aber immer noch
Bürger bittet um Veröffentlichung
Nach Frankreich erreicht diese Methode nun Deutschland und Österreich. Achten Sie auf Zettel auf der Heckscheibe Ihres Autos. Dies ist die neue Methode für Kfz-Diebstahl (dies ist kein Witz!). Sie gehen auf dem Parkplatz zu ihrem Auto, öffnen und steigen ein. Sie starten den Motor und legen den Rückwärtsgang ein.
Wenn Sie beim Rückwärtsfahren durch Ihre Heckscheibe schauen, bemerken Sie ein Stück Papier in der Mitte der Heckscheibe. Sie halten an, steigen aus dem Auto um das Papier zu entfernen, da dies Ihre Sicht behindert und sie auch neugierig sind, was da drauf steht. Sobald Sie die Rückseite des Autos erreichen, taucht der Autodieb wie aus dem Nichts auf. Er springt in Ihr Auto und fährt los. Sie stehen da und er fährt mit hoher Geschwindigkeit davon.
So, jetzt hat der Autodieb Ihr Auto, Ihre Adresse, Ihr Geld, Ihre Schlüssel. Ihr Haus und Ihre Identität sind ihm ausgeliefert! Per Handy ruft er seine Komplizen an, die sofort beginnen Ihr Haus / Ihre Wohnung auszuräumen, während Sie bei der Polizei nur den Autodiebstahl melden. Sie sind bestens organisiert, und viele Autofahrer gehen auf diese Weise in die Falle.
Bei Einbruch Schmuck gestohlen-Rödermark/Urberach
Bei Einbruch Schmuck gestohlen - Rödermark/Urberach
(av) Bei einem Einbruch in eine Erdgeschosswohnung in der Pestalozzistrasse entwendeten Unbekannte am Samstagabend Schmuck. Zwischen 17.45 und 22 Uhr schoben die Einbrecher auf einem Balkon zunächst den Rollladen hoch, um danach die Balkontüre aufzuhebeln. Sie durchwühlten anschließend sämtliche Räumlichkeiten und sackten ihre Beute ein, ehe sie in unbekannte Richtung flüchteten.
Hinweise zu dem Einbruch nimmt die Kripo unter der Rufnummer 069 8098-1234 entgegen.
Falsche Telekom Mitarbeieter
Heute gegen 18 Uhr streifen FALSCHE Telekomm Mitarbeiter (Mit Bekleidung) in Rodgau herum. NICHT ÖFFNEN. Polizei Heusenstamm benachrichtigen.
In einem Fall haben sie Zutritt im Hochhaus bekommen. Nimals Türen öffnen!!!
Terrassentür aufgehebelt - Rödermark/Ober-Roden
(av) Einbrecher, die am Mittwoch in eine Wohnung in der Beethovenstrasse einstiegen, stahlen Schmuck. Zwischen 14 und 19.30 Uhr hebelten die Ganoven eine Terrassentür auf und gelangten so in die Hochparterrewohnung. Hier durchwühlten sie alle Räume und sackten ihre Beute ein.
Wer Hinweise zu dem Einbruch geben kann, möge sich bitte unter der Rufnummer 069 8098-1234 bei der Kriminalpolizei melden.
Altbekannt und immer wieder für viele neu.
Hiermit versucht man Sie im Namen von 1&1 abzuzocken.
Blog für Rödermark....
Lesen Sie weiter bei http://wordpress.patchworkmarkt.com/?p=90813
Einbrecher klettert am Regenrohr nach oben
Einbrecher klettert vermutlich an Regenrohr nach oben - Rödermark
(neu) Das Fallrohr der Regenrinne hat ein Einbrecher am Sonntagabend in Urberach genutzt, um in eine Wohnung in der Schillerstrasse einsteigen zu können. Anders kann es sich die Polizei bislang nicht erklären, wie der Unbekannte sonst gegen 20 Uhr auf den Balkon gelangen konnte. Dort hebelte der ungebetene Gast die Tür auf, wobei ein Schaden von rund 300 Euro entstand. In der Wohnung suchte er nach Schmuck und Bargeld und verschwand anschließend mit seiner Beute.
Hinweise nimmt die Kripo Offenbach unter der Rufnummer 069 8098-1234 entgegen.
Werbung für Physiotherapie in ROEDERMARK. In 63322 ROEDERMARK Physiotherapie.
Bahnmitarbeiter schnappen mutmaßliche Fahrraddiebe
Bahnmitarbeiter schnappen mutmaßliche Fahrraddiebe - Rödermark
(neu) Zwei 17 Jahre alte Männer haben Bahnmitarbeiter am Sonntagabend im Bereich des Alten Bahnhofs in Ober-Roden unter dem dringenden Verdacht festgehalten, zwei Fahrräder stehlen zu wollen. Gegen 18.45 Uhr wurde das Duo von zwei Angehörigen der Bahn-Sicherheit beobachtet, wie es sich angeblich an den abgeschlossenen Drahteseln zu schaffen machte. Als sich die Sicherheitsleute zu erkennen gaben, stritten die beiden Jugendlichen zunächst jegliche Diebstahlsabsicht ab, zeigten sich aber später auf der Polizeiwache geständig. Die beiden Heranwachsenden sind für die Ordnungshüter indes keine Unbekannten mehr; gegen sie wurde bereits mehrfach wegen Eigentums- und Drogendelikten ermittelt. Die beiden Verdächtigen erwartet nun ein weiteres Strafverfahren.
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Diebe brechen in Lagerraum ein - Rödermark
(neu) Unbekannte sind am Wochenende in den Lagerraum eines Umspannwerkes in der Konrad-Adenauer-Strasse in Urberach eingestiegen, allerdings ohne Beute wieder verschwunden. Daher ist bislang unklar, was die Ganoven dort wollten oder ob sie das erhoffte vielleicht nicht vorfanden. Um bis zu dem Gebäude vordringen zu können, zerschnitten sie zunächst den Außenzaun, wobei ein Schaden von rund 1.000 Euro entstand. Die Tatzeit liegt zwischen Freitag, 13 Uhr und Montagmorgen, 6.40 Uhr.
Wer in dieser Zeit entsprechende Beobachtungen gemacht hat, wird um Anruf bei der Kripo Offenbach unter der Rufnummer 069 8098-1234 gebeten.
Gaststätte und Spielautomaten aufgebrochen
Gaststätte und Spielautomaten aufgebrochen - Rödermark/Urberach
(av) Eine Gaststätte in der Nikolaus-Schwarzkopf-Strasse wurde in der Nacht zum Montag aufgebrochen; die Ganoven stahlen Bargeld aus Spielautomaten. In der Zeit zwischen 3.30 und 6 Uhr hebelten die Langfinger die Eingangstür zum Lokal auf, brachen im Innern die Spielautomaten auf und entnahmen das darin enthaltene Bargeld.
Hinweise zu dem Einbruch nimmt die Kripo unter 069 8098-1234 entgegen.
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Uhrzeit erfragen und dabei die Armbanduhr klauen
Uhrzeit erfragen und dabei die Armbanduhr klauen - Rödermark/Urberach
(aa) Unglaublich, mit welchem Geschick ein Trickdieb am Mittwochvormittag in der Bachgasse in Sekundenschnelle Beute im Wert von gut 2.000 Euro machte. Kurz nach 11 Uhr sprach der etwa 1,70 Meter große und mit leichtem Akzent sprechende Gauner einen Fußgänger an. Er fragte nach der Uhrzeit und ob er zwei Euro kriegen könnte. Ziemlich dreist war dessen Verhalten, denn er brachte das Opfer dazu, zeitgleich nach Kleingeld zu suchen und ihm mehrmals die Uhrzeit anzusagen. Damit lenkte er den 71-Jährigen so geschickt ab, dass er ihm dabei unbemerkt die Armbanduhr klauen konnte. Anschließend machte sich der Täter, der kurz geschorene braune Haare hatte und einen beigen Mantel trug, eiligst in Richtung Konrad-Adenauer-Strasse davon - "Kleingeld wollte er plötzlich nicht mehr".
Autoknacker waren aktiv - Langen, Dreieich und Rödermark
(mm) Autoknacker waren in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch unterwegs. Aus fünf BMW-Karossen bauten die Täter unter anderem Lenkräder, Bordcomputer und Schaltknüppel aus. In Langen schlugen die Ganoven jeweils einmal in der Südliche Ringstrasse (50er-Hausnummern) und in der Lorscher Strasse (Bereich der einstelligen Hausnummern) zu. In Dreieich gingen die Automarder in der Langener Strasse im Bereich der 20er- und 50er-Hausnummern gleich zwei BMW an. Ein weiterer BMW wurde in Rödermark in der Kapellenstrasse (10er-Hausnummern) aufgebrochen. Nach ersten Erkenntnissen haben die Täter bei allen Taten das rechte hintere Dreiecksfenster eingeschlagen, um die Autos zu öffnen und schließlich die Fahrzeugteile auszubauen.
Die Kriminalpolizei bittet nun dringend Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, sich auf der Rufnummer 069 8098-1234 zu melden.
Einbruch über den Balkon - Rödermark
(av) Am Dienstag brachen unbekannte Täter über den Balkon in das Erdgeschoss eines Wohnhauses in der Nikolaus-Schwarzkopf-Strasse ein. Die Täter schoben im Zeitraum von 13.00 bis 21.15 Uhr die Außenrolladen hoch und hebelten die Balkontür auf. Es wurde Schmuck und Bargeld entwendet.
Zeugen, denen zur fraglichen Tatzeit im Bereich etwas aufgefallen ist, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069 8098-1234 bei der Kripo zu melden.
Einbrecher kommen am Neujahrstag - Rödermark
Hier Kurt-Schuhmacher-Strasse
(neu) Einen weniger guten Start in das neue Jahr hatte ein Hausbewohner in der Kurt-Schuhmacher-Strasse im Bereich der 40er Hausnummern in Urberach: bei ihm brachen Unbekannte ins Haus ein und stahlen Schmuck im Wert von rund 1.000 Euro. Nach ersten Erkenntnissen lässt sich die Tatzeit zwischen 14.30 Uhr und 19 Uhr eingrenzen. Demnach hebelten die Diebe auf der Rückseite die Terrassentür auf und durchsuchten zahlreiche Zimmer und Schränke. Unklar ist noch, auf welchem Weg sie das Haus anschließend verließen. Bei einem zweiten Fall in der Liebigstrasse, ebenfalls in Urberach, hatten die Einbrecher weniger Erfolg. Zwischen 14.10 Uhr und 17.40 Uhr versuchten sie ein Fenster aufzubrechen, was allerdings misslang.
Die Polizei prüft nun, ob in beiden Fällen die gleichen Täter am Werk waren. Hinweise nimmt die Kripo Offenbach unter der Rufnummer 069 8098-1234 entgegen.
Hier Liebigstrasse
(neu) Einen weniger guten Start in das neue Jahr hatte ein Hausbewohner in der Kurt-Schuhmacher-Strasse im Bereich der 40er Hausnummern in Urberach: bei ihm brachen Unbekannte ins Haus ein und stahlen Schmuck im Wert von rund 1.000 Euro. Nach ersten Erkenntnissen lässt sich die Tatzeit zwischen 14.30 Uhr und 19 Uhr eingrenzen. Demnach hebelten die Diebe auf der Rückseite die Terrassentür auf und durchsuchten zahlreiche Zimmer und Schränke. Unklar ist noch, auf welchem Weg sie das Haus anschließend verließen. Bei einem zweiten Fall in der Liebigstrasse , ebenfalls in Urberach, hatten die Einbrecher weniger Erfolg. Zwischen 14.10 Uhr und 17.40 Uhr versuchten sie ein Fenster aufzubrechen, was allerdings misslang.
Bewaffneter Raubüberfall. Tankstelle Waldacker
Bewaffneter Raubüberfall auf Tankstelle in Waldacker.
Ein junger Mann hat am Freitagabend einen Raubüberfall auf eine Tankstelle an der Hauptstrasse in Rödermark-Waldacker begangen. Laut Polizei bedrohte er gegen 20.20 Uhr den Kassierer mit einer Pistole und forderte Geld.
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Einbrecher steigen übers Dach ein - Rödermark
(yp) Ein unbekannter Täter gelangte durch das Aufhebeln der Balkontür in ein Einfamilienhaus in der Leipziger Strasse und stahl dort Kleidung, Schmuck und Bargeld. Die Tat ereignete sich zwischen dem frühen Mittwochmorgen und Mittwochabend. Der Einbrecher kletterte über einen niedrig liegenden Dachüberstand auf das Dach des Hauses und gelangte so auf den Balkon. Dort hebelte er die Balkontür auf und durchsuchte alle Räume. Nachdem er das Diebesgut an sich gebracht hatte, flüchtete er.
Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069 8098-1234 bei der Kriminalpolizei zu melden.
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Wo ist der Sattelzug hin? - Rödermark
(neu) Einen kompletten Sattelzug haben Unbekannte in der Nacht von Freitag auf Samstag in Ober-Roden gestohlen. Der weiße Truck mit Aschaffenburger Kennzeichen (AB) wurde gegen 0.15 Uhr in der Paul-Ehrlich-Strasse abgestellt. Als der Fahrer gegen 10 Uhr zurückkam, war der 40-Tonner spurlos verschwunden. Die Polizei geht davon aus, dass hier professionelle Diebe am Werk waren, da ein im Fahrzeug eingebautes Ortungsgerät in einem Gebüsch in der Nähe des Tatortes gefunden wurde. Der weiße Sattelzug dürfte einen Wert von rund 125.000 Euro haben. Auf der orangefarbenen Plane ist eine große auffällige Zeichnung in Form eines Tribal aufgebracht.
Hinweise zu dem Diebstahl oder dem derzeitigen Standort des Lastzuges nimmt die Kripo Offenbach unter der Rufnummer 069 8098-1234 entgegen.
Einbrecher kamen nicht zum Zuge-Rödermark/Urberach
Einbrecher kamen nicht zum Zuge - Rödermark/Urberach
(aa) Einbrecher suchten am Montagabend in der Strasse " Am Eichenbühl " das Weite, offensichtlich nachdem sie merkten, dass die Bewohner daheim waren. Gegen 22.15 Uhr hatten die Täter die Terrassentür aufgehebelt. Sie flüchteten ohne Beute; eine Beschreibung der Einbrecher liegt bislang nicht vor.
Die Kriminalpolizei hält es allerdings für möglich, dass Anwohner oder Passanten Beobachtungen gemacht haben; Hinweise werden unter der Rufnummer 069 8098-1234 erbeten.
Kletternder Einbrecher - Rödermark/Ober-Roden
(av) Ein Einbrecher kletterte am Montagabend in der Kantstrasse auf einen Balkon und gelangte so ins Haus; ob er etwas entwendete, ist bisher noch nicht bekannt. Um 18.35 Uhr beobachtete ein Zeuge eine dunkel gekleidete Person, die vermutlich über eine Mauer auf ein Garagendach geklettert und von hier aus auf einen Balkon im ersten Stock gelangt war. Der Einbrecher hatte eine Terrassentür aufgehebelt und anschließend mehrere Räume der Wohnung durchsucht. Anschließend flüchtete er.
Da die Personenbeschreibung aufgrund der zur Tatzeit herrschenden Lichtverhältnisse leider nicht konkreter ist, bittet die Polizei eventuelle weitere Zeugen, sich unter der Rufnummer 069 8098-1234 zu melden.
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Achtung. Winterzeit. Einbruchzeit.
Auffallend ist, dass ab Oktober die Polizei von steigende
Fallzahlen in Rödermark berichten muss.....
... weiter im Blog für Rödermark.
Tresordiebstahl gescheitert - Rödermark
Offenkundig am Gewicht des Tresors scheiterte die Tatvollendung von bislang unbekannten Einbrechern in der Donnerstagnacht. Die Ganoven suchten in der Dieburger Strasse im Tatzeitraum von 18.45 bis 05.30 Uhr eine Bäckerei heim. Nachdem sie dort die Bewegungsmelder manipuliert hatten, brachen sie die Hintertür der Filiale auf und machten sich gezielt am Tresor zu schaffen. Den 200 kg schweren Stahlschrank versuchten die Kriminellen allerdings vergeblich abzutransportieren. Der Safe kippte nämlich noch in der Filiale um und war für die Täter offensichtlich nicht mehr zu bewegen.
Die Kripo bittet um sachdienliche Hinweise zu den unerkannt vom Tatort geflüchteten Tätern unter 069/8098-1234.
Ertappte Einbrecher flüchteten -Rödermark/Urberach
Ertappte Einbrecher flüchteten - Rödermark/Urberach
(aa) Ein aufmerksamer Zeuge ertappte am späten Donnerstagnachmittag in der Liebigstrasse Einbrecher; die etwa 20 und 35 Jahre alten und zwischen 1,70 und 1,80 Meter großen Männer konnten zwar fliehen, die Kriminalpolizei hat aber sehr gute Ermittlungsansätze. Laut dem Hinweisgeber stand der älter aussehende Täter (kurze dunkle Haare, ungepflegte Zähne und Dreitagebart, graue Jogginghose und schwarze Jacke) gegen 17.45 Uhr vor dem Einfamilienhaus "Schmiere". Nach Ansprache durch den Passanten flüchtete der Täter über die Grundstücke der Philipp-Reis-Strasse auf die Messenhäuser Strasse und rannte schließlich in Richtung Spessartstrasse davon. Fast zeitgleich kam aus dem Haus der etwa 20-jährige Komplize (schwarze Haare und Bart, schwarze Arbeitskleidung) und fuhr mit einem Mountainbike weg. Die alarmierten Polizeistreifen fanden im Bereich Spessartring/Aller Seeweg das rot-schwarze Fahrrad und stellten es sicher. An der Fahndung war auch der Polizeihubschrauber im Einsatz.
Die Kriminalpolizei (069 8098-1234) hat die Ermittlungen übernommen, wertet nun alle Spuren aus und bittet parallel hierzu um weitere Hinweise.
Einbrecher schlugen Scheibe ein Ober-Roden
Einbrecher schlugen Scheibe ein - Rödermark/Ober-Roden
(av) Am Dienstag brachen Unbekannte in ein Wohnhaus in der Ricarda-Huch-Strasse ein; ob sie etwas mitnahmen ist noch nicht bekannt. Zwischen 12 und 19 Uhr hebelten sie zunächst erfolglos an einem Fenster; anschließend schlugen sie die Scheibe ein und kamen so ins Haus. Dort durchwühlten sie sämtliche Stockwerke und flohen anschließend auf unbekanntem Weg.
Die Polizei bittet Zeugen, sich unter 069 8098-1234 zu melden.
LKW mit Anhänger entwendet - Rödermark
(jh) Im Zeitraum von Samstag, 22.30 Uhr und Montag, 7.15 Uhr, entwendeten Diebe einen LKW der Marke DAF samt blauem Anhänger mit Esslinger Kennzeichen (ES). Das Fahrzeug, das in Ober-Roden im Bereich der Max-Planck-Strasse geparkt war, hatte einen Wert von etwa 75.000 Euro.
Zeugen werden gebeten, sich bei der Kripo unter 069 8098-1234 zu melden.
Einbrecher hatten es auf Einfamilienhaus abgesehen
Einbrecher hatten es auf Einfamilienhaus abgesehen - Rödermark
(jh) Unbekannte Täter hebelten am Sonntag zwischen 7.30 und 18.30 Uhr in Urberach in der Messenhäuser Strasse die Terrassentür eines Hauses auf. Zwar nicht der Türrahmen, aber die Fensterscheibe gab nach und zersprang. Durch die entstandene Öffnung gelangten die Einbrecher ins Gebäudeinnere. Ergebnis: Es wurden alle Räume durchwühlt und durchsucht. Ob die Langfinger auch etwas gestohlen haben, bedarf weiterer Abklärungen.
Aufmerksamkeit zahlt sich aus - Rödermark
(fg) Geräusche im Treppenhaus machten eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in der Gutenbergstrasse stutzig; sie ging zur Eingangstür und schreckte so die Einbrecher ab, die gerade dabei waren, daran zu hebeln. Die Unbekannten hatten zuvor gegen 19.20 Uhr die Rückseite des Hauses aufgesucht und dort ein Fenster eingedrückt. Durch den Einstieg gelangten sie ins angrenzende Treppenhaus, von dem sie versuchten, eine weitere Tür aufzubrechen; dies misslang jedoch, weil sie durch eine aufmerksame Bewohnerin bei der Tat gestört wurden. Die Ganoven nahmen die Beine in die Hand und flohen unerkannt.
Die Polizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 069 8098-1234.
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Tresor aus Wein-Depot gestohlen - Rödermark
(jh) Zwischen Dienstagabend 20.30 Uhr und Mittwochmittag 15 Uhr verschafften sich dreiste Einbrecher über die Tür zum Lagerraum Zutritt zum Ladeninneren. Aus dem Weingeschäft wurde ein Tresor mit Bargeld entwendet.
Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter 069 8098-1234 zu melden.
Einbruch in Einfamilienhaus und Einbruchsversuch
Hier: Ludwig-Uhland-Strasse
Einbruch in Einfamilienhaus und Einbruchsversuch - Rödermark
(fg) Am Sonntagabend brachen Unbekannte in ein Einfamilienhaus in der Ludwig-Uhland-Strasse ein. Gegen 20.30 Uhr kam die Eigentümerin nach Hause und sah Licht im Haus brennen. Ihre Vermutung, dass der Ehemann bereits zu Hause sei, entpuppte sich kurze Zeit später als falsch; Einbrecher kamen über die Terrasse auf der Rückseite des Hauses, brachen dort zwei Fenster auf und gelangten so in das Gebäude. Anschließend durchsuchten sie verschiedene Zimmer und flüchteten mit ihrer Beute, mehreren Armbanduhren, vom Tatort über einen angrenzenden Feldweg. Dort konnte ein Zeuge mehrere männliche Personen feststellen, die davon rannten. Eine Beschreibung war jedoch nicht möglich. Zuvor versuchten Täter gegen 19.30 Uhr in ein Reihenhaus in der Strasse "Am Kreuz" einzusteigen. Dort versuchten sie ein Fenster aufzuhebeln, was jedoch misslang.
Die Polizei vermutet, dass es sich in beiden Fällen um dieselben Täter handeln könnte. Hinweise nimmt die Kripo in Offenbach unter der Rufnummer 069 8098-1234 entgegen.
Hier: Am Kreuz
(fg) Am Sonntagabend brachen Unbekannte in ein Einfamilienhaus in der Ludwig-Uhland-Strasse ein. Gegen 20.30 Uhr kam die Eigentümerin nach Hause und sah Licht im Haus brennen. Ihre Vermutung, dass der Ehemann bereits zu Hause sei, entpuppte sich kurze Zeit später als falsch; Einbrecher kamen über die Terrasse auf der Rückseite des Hauses, brachen dort zwei Fenster auf und gelangten so in das Gebäude. Anschließend durchsuchten sie verschiedene Zimmer und flüchteten mit ihrer Beute, mehreren Armbanduhren, vom Tatort über einen angrenzenden Feldweg. Dort konnte ein Zeuge mehrere männliche Personen feststellen, die davon rannten. Eine Beschreibung war jedoch nicht möglich. Zuvor versuchten Täter gegen 19.30 Uhr in ein Reihenhaus in der Strasse " Am Kreuz " einzusteigen. Dort versuchten sie ein Fenster aufzuhebeln, was jedoch misslang.
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Autodiebe stahlen BMW - Rödermark/Ober-Roden
*b*Autodiebe stahlen BMW - Rödermark/Ober-Roden*/b*
(fg) In der Nacht zum Mittwoch stahlen Autodiebe einen grauen BMW, der auf einem Parkplatz in der Strasse " An der Hühnerhecke " (10-er-Hausnummern) abgestellt war. Das Fahrzeug wurde am Dienstagabend, gegen 19 Uhr, dort abgestellt. Als der Besitzer am Mittwochmorgen, gegen 8 Uhr, in seinen Wagen steigen wollte, fand er eine leere Parklücke vor. An dem grauen 730d waren Offenbacher Kennzeichen angebracht.
Einbrecher flüchtete - Rödermark
(mm) Ein schlanker dunkel gekleideter Einbrecher flüchtete am frühen Montagmorgen in die Feldgemarkung. Der Unbekannte hatte gegen 1.30 Uhr in Ober-Roden in der Nieder-Röder-Strasse (20-er Hausnummern) mehrfach an einer Terrassentür eines Einfamilienhauses gehebelt. Durch den verursachenden Lärm wurde ein Hausbewohner aufmerksam und machte sich bemerkbar. Der Täter war offensichtlich darüber so überrascht, dass er das Weite suchte.
Zeugen, denen der Einbrecher ebenfalls auffiel, mögen sich bitte bei der Kriminalpolizei (069 8098-1234) melden.
Mercedes touchiert und abgehauen - Urberach
Mercedes touchiert und abgehauen - Rödermark/Urberach
(fg) Auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in Urberach hat ein unbekannter Autofahrer einen geparkten Mercedes geschrammt. Der Fahrer des Mercedes hatte sein Auto am Samstag, zwischen 10.30 und 11 Uhr, auf dem Parkplatz in der Ober-Rodener Strasse abgestellt. Als er vom Einkaufen zurückkam, sah er eine beschädigte hintere Stoßstange sowie ein defektes Rücklicht, jedoch keinen Verursacher; dieser war davongefahren, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Den Schaden schätzt die Polizei auf 2.500 Euro.
Wer Hinweise zu dem Verursacher geben kann, wird gebeten, sich bei den Unfallermittlern unter der Telefonnummer 06183 91155-0 zu melden
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Was erhofften sich die Diebe? - Rödernark
Was erhofften sich die Diebe? - Rödermark
(nt) Im Verlaufe des Wochenendes wurde ein Anhänger beladen mit einem Volvo gestohlen. Jetzt stellt sich die Frage: Was wollten die Diebe mit dem Auto? Denn der schwarze Kombi, der in der Albert-Einstein-Strasse auf dem Anhänger stand, wurde vom Besitzer bereits beinahe vollkommen ausgeschlachtet. Es fehlten der komplette Motor, die Windschutzscheibe, die Kotflügel, die Heckklappe sowie die vordere Achse. Unklar ist, ob die Diebe wussten, dass der Volvo nicht mehr zu gebrauchen ist oder ob sie es nur auf den Anhänger abgesehen hatten.
Hinweise können Sie an die Kriminalpolizei unter der Nummer 069 8098-1234 weitergeben.
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Graffiti am geparkten Auto - Zeugen gesucht!
Graffiti am geparkten Auto - Zeugen gesucht! - Rödermark
(aa) Graffiti-Sprayer waren zwischen Samstag, 17 Uhr und Sonntag, 13.30 Uhr, in Ober-Roden unterwegs. In der Hauptstrasse auf dem Parkdeck der Hausnummer 105 wurde ein abgestellter Skoda über die gesamte linke Seite und am Kofferraum mit grauer Farbe besprüht. Der Schaden an dem schwarzen Octavia wird auf 500 Euro geschätzt.
Die Ermittler des Sachgebiets Sprayer in Hanau haben die Ermittlungen bereits übernommen. Hinweise nehmen sie und die Polizeistation Dietzenbach unter den Rufnummern 06181 9010-0 und 06074 837-0 entgegen.
Mutmaßlichen Drogendealers - Rödermark
Festnahme eines mutmaßlichen Drogendealers - Rödermark
(ah) Nach dem Hinweis eines aufmerksamen Zeugen nahmen Polizeibeamte in der Nacht zum Sonntag in der Töpferstrasse einen mutmaßlichen Drogendealer fest. Gegen 4.20 Uhr kam dem Zeugen ein auf der Strasse geparkter BMW verdächtig vor. Er informierte die Polizei, die dem Hinweis sofort nachging. Vor Ort stellten sie das beschriebene Fahrzeug fest, in dem der 19-jährige Verdächtige saß. Sie stellten einen Rucksack sicher, in dem sich fast 300 Gramm Marihuana sowie Materialien, die zum Verkauf des Rauschmittels nötig sind, befanden. Der Rödermarker musste die Beamten zur Wache begleiten, durfte dann aber nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen gehen. Er muss sich nun einem Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des Handeltreibens mit Rauschgift stellen.
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Auto Ankauf Betrug mit Öl im Kühlwasser
Eine alte Betrugsmasche macht die Runde. Passiert in Urberach Kinzigstrasse. Visitenkarte von Herr Hofmann am Auto. Bei Fahrzeugbesichtigung wird von Komplizen und Ablenkungsmanöver altes Öl in den Kühlwasserbehälter gefüllt um später den Preis beim Verkäufer auf ein Minimum zu drücken.
Wie sich später herausstellt ist das Öl im Kühlwasser nicht identisch mit dem Motorenöl des Fahrzeuges.
Viele schon reingefallen: „Hören Sie mich?“-Abzocke nimmt dramatisch zu.
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q-de-1292 | Welche Reaktionen gab es auf den neuen Namen "Ragglettöli" für das Racletteöfeli? | Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP! - watson
Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP!
31.07.19, 09:35 01.08.19, 06:49
... vor meinen Ferien.
Häsch scho Angst gha?
Ja, ich au.
Freunde, es ist so: In den nächsten drei Wochen werdet ihr ohne mich auskommen müssen. Weil: Ab heute habe ich Ferien. Ferien. Ferien.
Aber keine Sorge, der Picdump hat nie Ferien. Da allerdings meine üblichen Vertretungen grad auch in den Ferien sind/noch gehen/keine Zeit haben/in der Badi sitzen, habe ich die nächsten Picdumps schon vorbereitet. Was heisst, dass die nächsten paar Mal darum ausnahmsweise keine Userinputs am Anfang stehen werden.
Das heisst aber nicht, dass ihr nicht trotzdem lustig sein sollt in der Kommentarspalte. Seid einfach so wie immer, ok?
Dann fangen wir jetzt endlich an – mit dem letzten Mal User-Inputs vor der «Sommerpause»:
Hereinspaziert, aber:
Apropos Ferien:
Und mein Lieblings. Haha.
Jetzt in echt: Abonniere mich und dir sei ewiges Glück sicher! 🙃
«Dadada DAAA da. DADADADA Da»
Wenn Kinder probieren, irgendwas zu erklären:
Oder Betrunkene. via imgur
Ein Meme, das mich nachdenklich stimmt:
«Gits au Schnipo?»
Er hat alles schon erlebt, Pistolenschuss, Bombensplitter ...
via shencomics
via twitter/robinmccauley
«Eine gute Idee, aber wie macht es mich reicher?»
3, 2, 1 und tschüss.
Was ich lustig finde? Ach, ganz normales Zeug.
Wenn du glaubst, dass du gerade sehr tiefgründig bist, aber eigentlich bist du nur ... bitz dumm.
«Anspruchsvolles» Meme für zwischendurch:
Warum bin ich nur so?
PS: Es stimmt.
Gibt es ein schöneres Gefühl?
Und natürlich das noch:
Genau so. Haha.
Dieser eine Arbeitskollege, der dir überallhin folgt:
Wenn Amis von Engländern reden:
Wenn wir von Engländern reden:
Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:
Wir, nachdem wir Area 51 gestürmt haben:
Jeder, der «Final Destination» gesehen hat: Nope.
Good News für zwischendurch:
Damit wir auch dieses Mysterium gelöst haben:
Wenn dein Hund denkt, dass er immer noch ein Welpe ist:
Wenn deine Mutter fragt, ob du das Internet «reparieren» kannst und du den Router aus und wieder anmachst:
Berühre seine Pfötchen für ewiges Glück:
Hast du seine Pfötchen berührt?
Natürlich habe ich seine Pfötchen berührt. Nein, ich möchte für immer ewiges Unglück haben. Gut, ihr habt mich so weit, ich scrolle nochmal hoch und berühre seine blöden Pfötchen.
«DAS IST WAS GANZ ANDERES»
Passend zur Celsius/Fahrenheit-Verwirrung:
bbq flavored confusion. haha. via reddit/funny
Wenn du nicht willst, dass jemand in deinem Laden stiehlt – aber du eh nichts Wertvolles im Laden hast:
So verschieden unsere Mütter sind, so gleich sind sie auch:
Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?
Blume/Blumenstrauss/Garten Ferienfoto (Landschaft) Ferienfoto (Vater) Foto vom Lieblingskind/Enkel Haustier Inspirierender Spruch
Passend dazu für alle Mütter:
(Und hört endlich auf so zu tun, als hättet ihr uns alle gleich lieb.) via ebaumsworld
Wer bestimmt nicht das Lieblingskind ist:
Wenn du mit deinem Kumpel Faceswap machst und das Resultat normal aussieht:
Hallo i bims. Das nächste Lied heisst: Improvisation im Wechseltakt.
Wenn es zu heiss ist, um irgendwas anzuziehen, die Gesellschaft dich aber zwingt, irgendwas anzuziehen:
Theoretisch könnten wir sehr viele komplizierte Dinge zubereiten. Theoretisch.
Falls euch diese erschreckende Nachricht noch nicht erreicht haben sollte:
Was ist eigentlich mit der Filmindustrie los?
Dinge, die vor 10 Jahren schon so waren – und es heute immer noch sind:
Immerhin sieht er so aus, als wüsste er, dass das jetzt nicht so optimal ist.
Du, wenn du dein 12. Bier bestellst, dich hinten im Barspiegel siehst und weisst, dass du es morgen bereuen wirst:
Du, wenn du siehst, wie dein Hund auf die Couch kackt:
Du, wenn du um 3 ins Bett gehst und um 5 wieder aufstehen musst:
Du, wenn du merkst, dass dieses Meme nochmal kommt:
Ich hör ja scho uf, okokok.
Es hat jedes mal FAST funktioniert.
Leave heavy metal fans alone.
*Von meinem Aluhut aus gesendet
Wenn du ein Kind absichtlich gewinnen lässt:
🥰 Harold 🥰
Hier noch ein Input, was ihr in meiner Abwesenheit testen könntet:
So, auch ich bin langsam müde ...
Ok, danke, tschau. Wir sind hier sowieso fertig.
Tschüss, Freunde! Wir lesen uns Ende August wieder. 😘
Tschau, tschau, tschau, tschau, tsch...
Zum Abschluss: Folgender Kommentar von der Mitarbeiterin des Monats (für immer), damit wir ...
... uns nochmal DIE BESTE SLIDESHOW DER WELT ANSCHAUEN KÖNNEN. Adios :)
Willst du mehr Picdump gucken? Guck hier:
En Espresso bitte 31.07.2019 09:38
Highlight Jede Woche dasselbe Theater.
Absintenzler 31.07.2019 09:42
Highlight Die Maslow-Pyramide im 21. Jh 🧐
226 13 Melden
Yannik Tschan 31.07.2019 10:06
Highlight Komme gerade aus den USA und habe euch was mitgebracht... The joy of cereal!
The oder ich 02.08.2019 09:35
Highlight 48 Stunden
The oder ich 02.08.2019 06:20
Highlight Winken? püh
03_szust 02.08.2019 01:51
Highlight Ich versuch erst gar nicht, das erklären zu wollen.
MissDemeanor 01.08.2019 09:14
Highlight Yesss! Dicpump!!
Samurai Gra 01.08.2019 01:02
Highlight Hatte echt Angst 😭
Lore 31.07.2019 22:53
Highlight Ta-da:
Mrs. Sommer 31.07.2019 19:44
Highlight Falls es jemand schauen möchte:
B. Scheuert 31.07.2019 18:54
Highlight Hab gerade Arató András István als Badass-Mofo gesehen...ich bin regelrecht schockiert von Harold! Und ja, ist mir doch egal wenn ich hundertmillionen Tage zu spät bin :)
Das Video ist super!
B. Scheuert 31.07.2019 18:41
Highlight Ich war so ausser mir dass ich in die Kommentare runterscrollen musste...da steht doch Schweiiz auf dem Bob!
Fayalina 31.07.2019 18:18
Highlight I miss it...
Phrosch 31.07.2019 18:12
Highlight Bei „Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?“ habt ihr die Möglichkeit:“Sie hat kein WhatsApo“ vergessen 😂
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:38
Highlight Und sich mit einem Motorrad. Ja, meine Mutter (aber mein Vater auch).
Sándor 31.07.2019 16:44
Highlight 20min und Titel... Auf den Punkt gebracht. 🙄😅
Tschaesu 31.07.2019 15:34
Highlight War jemand schon bei ihm?
lilie 31.07.2019 19:33
Highlight @Tschaesu: Ja, zwei Leute. Sie waren so mittelmässig zufrieden*. 😜
*Wahrscheinlich wars zu teuer. 😜
obi 31.07.2019 15:01
Highlight Wenn wir von Engländerinnen reden.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:35
Highlight Ich fliege am 20. Dezember nach Liverpool und werde diese Gerüchte persönlich überprüfen 😉
En Espresso bitte 31.07.2019 15:51
Highlight Obi, frag bei Gelegenheit mal Madeleine, sie hat da tiefgründiger recherchiert: https://www.watson.ch/spass/nightlife/329131160-dir-ist-kalt-im-ausgang-ha-nimm-dir-diese-englaenderinnen-als-vorbild
Phrosch 31.07.2019 18:34
Highlight OHI, ich fürchte du wirst sie bestätigt sehen 🤭
Pana 01.08.2019 00:17
Highlight Bristol im Dezember. Sämtliche Vorurteile wurden bei weitem übertroffen. BEI WEITEM. 🙈
obi 31.07.2019 14:55
Highlight Du, wenn du eben eine ziemliche gute Landesverfassung geschrieben hast, die eigentlich total verheben könnte, ... aber du weisst, dass irgendwann einmal in der Zukunft jemand diese missverstehen und alles zur Sau machen wird.
Fichtenknick 31.07.2019 20:13
Highlight Will ja nicht klugscheissen hier, aber wenn einer die Verfassung geschrieben hat, dann James Madison und nicht Ben Franklin...
meinwatson 31.07.2019 14:25
Highlight Habe Tränen gelacht. Danke :)
sarcasmexpert 31.07.2019 13:48
Highlight Der arme Katzer...
Fly3930 31.07.2019 14:42
Highlight Kann nicht aufhören zu grinsen.... help...
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:10
Highlight Der ist wirklich fantastisch.
Mich würde schon interessieren ob der Kratzer nun eine Pollenallergie hat oder eine Polenallergie. Und wenn zweiteres zustimmen sollte, wieso und wie erkennt der kratzige Katerich die Polen überhaupt ? Fragen über Fragen.....
lilie 31.07.2019 19:35
Highlight Vielleicht ist es bloss ein Schreibfehler und es sollte "Polenallegorie" heissen. 🤔
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:41
Highlight @lilie Scheiss Auto-Korrektur, jetzt lässt die einem auch noch dümmer wirken.
The oder ich 02.08.2019 06:25
Highlight @Satan: wieso wundert es mich jetzt nicht, dass es in der Hölle Autokorrektur hat
Randalf 31.07.2019 13:19
Schöne Ferien und pass gut auf deine Sachen auf.😉
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 14:45
Highlight Oh
warum bin ich nie auf die einfache Lösung gekommen mein Singledasein zu beenden 😱
Lord Ben 31.07.2019 12:33
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:17
Highlight Hiiiilfe, chomme kei Loft meh öber!!!!!
River 31.07.2019 19:32
Klirrfactor 31.07.2019 12:21
Highlight Sorry, aber das mit der Zahnmedizin Basel pögg ich nicht
Trixi9 31.07.2019 13:41
Highlight Wer hat schon gerne gabutti Zähne, nachdem er beim Zahnarzt war.
Na, kommst jetzt drauf? :-)
Klirrfactor 31.07.2019 14:14
Highlight Achhh.... Der ist jetz echt flach, alles ok...
lilie 31.07.2019 16:52
Highlight @Klirrfaktor: Beim Picdump gilt grundsätzlich: Wenn du den Witz nicht kapierst, ist dein Niveau zu hoch. 😜
Der_Andere 31.07.2019 12:21
Highlight Lächerliche Abstimmung über Muttis Whatsapp Anzeigebild. Lina du denkst meine Mam hätte bereits ein Smartphone oder Whatsapp?
Meine Mam hat ein M-Budget Handy von gefühlt 2005. Wir sind doch nicht bei Back to the future 2, wo 2015 alle in der modernen Welt angekommen sind. :)
Franbon aka Mami 31.07.2019 11:59
Highlight Zum letzten Mal....nein, nicht witzig😑 meine Hormone spinnen sowieso wegen der Schwangerschaft und heute ist eh ein komischer Tag und dann diese Überschrift 😢 ist erst nachher irgendwie witzig, aber auch nur weil ich über meine Reaktion lachen konnte🤗...bitte nicht mehr machen 🤪
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 12:16
Highlight Es ist nichts Persönliches, alle Schwangeren kriegen dieses Nachricht von mir...
The oder ich 31.07.2019 12:46
Highlight ich sehe schon die Schlagzeile
Walter Sahli 31.07.2019 12:50
Highlight Schwangerschaftshormone? Geil, die passen gut zu meinem Nikotinentzug. Wollen wir zusammen die Welt abfackeln? Oder uns an eine Ampel stellen und darauf warten, dass ein Polizeiauto hält und den Motor nicht abstellt? Mir spielt's keine Rolle, meine Zündschnur ist kürzer als der Schwanz eines Spermiums und meine eh nicht existierende Geduld hat sich längst verflüchtigt. Ich fühle mich so richtig gut...und voll parat!
ManuJot 31.07.2019 14:31
Highlight Oh, genau so hab ich mir Sie immer vorgestellt, Herr Sahli!
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:15
Highlight Oje, Herr Sahli....!!! 😱😱😱
Ein Mal spontanes Gruppenkuscheln mit Herrn Sahli bitte hier.... 🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗
...hilfts schon, Herr Sahli?
Aua, wem gehört der Fuss in meinem Gesicht?!?
Walter Sahli 31.07.2019 15:38
Highlight ManuJot, ich bin viel schöner als Dafoe!
Gruppenkuscheln? Was für eine schöne Idee! Darf ich ein Messer mitbringen?
The oder ich 31.07.2019 15:52
Walter Sahli 31.07.2019 17:02
Highlight Sie sind so eine Sau, Fledermaus, das fass' ich nicht. Ausgerechnet mir, der ich doch so empfindlich auf Rasiermesser im Auge bin!
Walter Sahli 31.07.2019 18:32
Highlight Hähähä, jetzt haben sie Ihre Sauerei gelöscht.
Jaha, das ist der Picdump hier und nicht so eine abgehobene Dalisurrealismuskulturklitsche!
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 19:06
Highlight @olmabrotwurschtmitbürli bittegerngsche. 😅
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 19:39
Ich habe vergessen/unterschlagen: All the credit goes to Red4, die mir hilft, Schwangere zu plagen 🏆
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 23:10
Highlight Herr Wurst als Unterstützerin der Leinenpflicht für Kinder, finde ich das man nie früh genug beginnen kann!
The oder ich 01.08.2019 23:02
Highlight Ach, Herr Sahli, ich gehe mal davon aus, dass meine Warnung vor der berühmten Augenschnittszene aus Un Chien Andalou hinreichend gewesen wäre, aber als Kompensation für die Löschung erwarte ich nun von Simone Meier eine differenzierte Analyse dieses surrealistischen Meisterwerks.
Amazing Horse 31.07.2019 11:58
Highlight Bei der Umfrage zum WhatsApp-Profilbild der Mutter fehlt die Option:
Meine Mutter hat kein WhatsApp, da sie sich immer noch weigert ein Smartphone zu benutzen und stattdessen jeweils auf dem Flohmarkt nach einem möglichst neuwertigen Nokia 3410 sucht.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:29
Highlight Stimmt genau!
Oder eventuell noch:
Meine Mutter hatte nie ein Smartphone, und jetzt braucht Sie keines mehr. 😢
Räuber&Liebhaber 31.07.2019 11:27
Highlight Wer kann Liebe geben?
imposselbee 31.07.2019 11:20
Highlight hmm, ist das mit Datenautobahn gemeint? 🐝🚗
El Pepedente 31.07.2019 11:12
Highlight hier etwas für alle die picdumps lieben
http://www.bildschirmarbeiter.com/pics/
und dnekt daran die seite gabs schon vor wartson und dem rest also das archiv ist groooooos :D und für trigger kids: geht nicht dort hin
Walter Sahli 31.07.2019 12:41
Highlight Es ist mit Sicherheit keine Absicht, aber wartson ist schon fast lustig.
sheshe 31.07.2019 12:59
Highlight BA ist schon lange tot, sorry! Früher wars ja mal gut, jetzt noch 2 mal die Woche updates. pffft.
Dann lieber INW :-)
El Pepedente 31.07.2019 16:07
Highlight wieso tot? gibt ja immer jeden freitag eine pic dump und das seit jahren XD tot ist es wohl nur für dich^^
und ja es gibt besseres als BA aber das mwerde ich kene links posten da das material nichts für normies sind^^
no-Name 31.07.2019 10:54
Highlight Dieses Ragglettöeli stimmt mich traurig.
Ich hol jetzt das Schwein 31.07.2019 11:30
Highlight Ist ja auch Vista. Dafür hat Microsoft den Support schon lange eingestellt.
Watchdog2 31.07.2019 12:04
Highlight Ragglettöeli???
Trixi9 31.07.2019 13:44
Highlight Neuer Name für Racletteöfeli
"Ragglettöli"
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 14:29
Highlight Racclette-Törtli
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:20
Highlight @Hallo i bims....
Für dieses Schwerverbrechen gegen ein äusserst wertvolles Schweizer Kulturgut gehört dir eigentlich der Schweizer Pass entzogen. Und ab mit so einem Banausen in das Land des trümpeligen Orangen wo der "Käse" aus Tuben kommt oder aus Spraydosen.
Aber unoriginell ist es nicht dein Raclette-Törtli :-).
lilie 31.07.2019 19:42
Highlight @no-Name: Nicht doch, nicht weinen! 🤗
Einfach ein nettes Gspändli suchen und die eine Raclettescheibe schön aufteilen. 🤗
Dazu 1 Kartoffel, halbiert, und 1 Glas Wein (beliebig oft auffüllbar). 🤗
Bündn0r 31.07.2019 10:51
Highlight Wurden die Kartenausschnitte extra so gewählt, dass fast alle Beschriftungen abgeschnitten sind oder wird das auf dem Mobile falsch dargestellt?
Lina Selmani 31.07.2019 10:59
Highlight Welche Kartenausschnitte meinst du?
Bündn0r 31.07.2019 11:13
Highlight Berlusconi und Putins Europa
Die Bildstrecke unter "Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:" Bild 10-17
Lina Selmani 31.07.2019 11:25
Highlight Stimmt, das sieht irgendwie nicht so richtig aus. Aber liegt nicht an Mobile, Desktop ists auch abgeschnitten. Ich schau mal, was mit den Bildern da los ist. Danke fürs Bescheid sagen!
Hohl mich der Teufel 31.07.2019 11:34
Highlight @Bündn0r: Das heisst BERLUSCOGLIONI
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:50
Highlight Einmal mit allem und extrascharf bitte.. 😋
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 10:35
Highlight Wer kommt alles mit Lina nächste Woche in den Ferien besuchen, wenn es keine Otten hat?
Lina Selmani 31.07.2019 10:38
Highlight Nimm Emma mit!
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:24
Du hast mir ja einen riesen Schrecken eingejagt.
Lina Selmani 31.07.2019 11:00
(und sorry...... 😬)
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:22
Highlight Tsss wie kannst du nur in die Ferien gehen? Hier trotzdem ein Bild des seltenen zebrakatzenkopf
Lina Selmani 31.07.2019 10:39
Highlight Haha, danke, ich habe noch nie so ein fröhliches Gesichtlein gesehen.
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:58
Highlight Er kann noch fröhlicher
carmse 31.07.2019 10:20
Highlight Gilt auch als Haustier, oder?
Nothingtodisplay 31.07.2019 14:18
Highlight Mami <3
Jason96 31.07.2019 10:12
Highlight gute alte picdump ablenkung und sogar eine Harold-Slideshow. Super, so ist das Sommerloch ein wenig spannender! :D
Walter Sahli 31.07.2019 10:12
Highlight Ein Rollstuhl für Goldfische???
Ich dachte, der Happen hat eine Steinschleuder...
Irgendwie bin ich jetzt ein bisschen enttäuscht...obwohl Rollstuhl für Goldfisch natürlich auch supercool ist.
Threepwood 31.07.2019 10:12
Highlight Das ist doch ganz klar Star Wars🤔😋🤘🏼
Lina Selmani 31.07.2019 10:31
Highlight Ich gehe jetzt in die Küche, wenn es nicht da steht, haben wir STREIT.
Yannik Tschan 31.07.2019 10:50
Highlight Notiz an mich: Bringe nächstes mal eine Packung Bob Ross Cereals mit für Lina.
Lina Selmani 31.07.2019 11:04
Highlight STREIT.
Emptyage 31.07.2019 16:46
Highlight Hassu toll gemacht Yannik! Jetzt musset Lina Hungrig und wütend in Urlaub.
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:25
Highlight @Yannik
Das Bild wirkt ziemlich verstörend auf mich und wirft viele Fragen auf:
- was macht Bob Ross damit er die Haare schön hat ?
- hat es Haare von ihm im Cereal (igitt !!!!) ?
- was zum Henker hat er mit dem Pinsel vor / gemacht ?
- sehen die Cereals nur für mich wie Hunde Leckerli aus ?
- warum ist das Matterhorn hinter Mr "ich habe in die Steckdose gegriffen" abgebildet ?
Und last but not least: Lebst du noch nach DEM STREIT ?
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:05
Highlight Für panique au village :)
Lästermaul 31.07.2019 10:04
Highlight Ich wünsch dir wunderschöne, tolle und sonnige FERIEN Lina 🤩🌴🌊🌅
Lina Selmani 31.07.2019 10:06
RealPasha 31.07.2019 10:01
Highlight Das ist ja mal ein Clickbait Pusheli / Titel
Kann ich ja jetzt auch nichts für, dass ich deshalb nicht arbeite!
Einstürzende_Altbauten * 31.07.2019 10:00
Highlight Mega Angscht!
Sagittarius 31.07.2019 09:58
Highlight Liinaaaa... Warum spielst Du mit meinen/unseren Gefühlen?!
Lina Selmani 31.07.2019 10:10
Highlight Ich konnte nicht widerstehen! Aber jetzt, so im Nachhinein, tuts mir auch 1 bisschen leid.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:39
Highlight würkli Lina ? 🤔
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:44
Highlight Das war wirklich echt fiiiiiiies.... 🥺
The oder ich 31.07.2019 11:26
Highlight Lina, wenn es ihr "leid tut":
Sagittarius 31.07.2019 11:28
Highlight Also dem Büsi nach tut es ihr 100 bisschen turmileit...
Hätte ich keine Katzenallergie würde ich das Kätzlein mega, mega MEGA fest knuddeln!
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:25
Highlight @Sagittarius; Katzenallergie ist unangenehm. Andererseits, Katzenknuddeln wird oft auch überbewertet... 😝
Sagittarius 31.07.2019 18:34
Highlight OMG löpersonell 🙈
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 22:47
Highlight @Sagittarius; Keine Sorge, ist nicht mein Kätzchen 😉
Wollte dich nur bisschen wegen Katzenallergie aufmuntern. Solidarisch unter Katzenlosen sozusagen... 😁
M Fbh 31.07.2019 09:55
Highlight Weiteres Beispiel für Namen im falschen Beruf...
Baeri19 31.07.2019 11:21
Highlight Der macht das aber gut. Hat meinen Vater und meine Tante operiert!
JoJodeli 31.07.2019 13:53
Highlight Klar, der kann ja auch mit dem Messer umgehen 🤣
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 09:54
Highlight Gits au schnippo?
Das sind im Fall gruusigi frittierte Eglifilets oder Pangasius Fischchnuschperli auf dem Teller und nix von Schnitzel.
Lina Selmani 31.07.2019 10:04
Highlight Eglifilet, Schnipo, blabla – reden wir über die wirklich interessanten Dinge: Was ist mit deinem Usernamen los? Haha
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 12:33
Highlight danke für die Frage! Endlich werde ich mal von einer Frau ernst genommen!
Spürst du es auch? ich glaub ich bin verliebt!
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 13:13
Highlight Ich sehe Identitätspolitik als zukunftsfeindlichen Versuch, den Menschen auf seine Herkunft und seine vermeintliche Natur festzulegen. Daher mein Name.
Alathea 31.07.2019 09:53
Highlight Wenn man die BESTE SLIDESHOW DER WELT nochmals ansieht, weil man denkt die hat jetzt ein neues Bild. 😩
03_szust 31.07.2019 09:52
Highlight How dare you play with our feelings!
Heute grüsst das Militär
Christian Mueller (1) 31.07.2019 10:45
Highlight E Guete! 😉
The oder ich 31.07.2019 09:52
Highlight Schöne Ferien, #LINA4WEINDOCH
Highlight wink, wink, wink, wink, wi...
chiwadeborah 31.07.2019 14:41
Highlight Dachte ihr springt noch jemand auf den Kopf, wäre luschtig gsi.
Tigger622 31.07.2019 09:51
Highlight In diesem Sinne.. En Guete
c-bra 31.07.2019 09:46
Highlight I bims, 1 Pfugs
Baccaralette 31.07.2019 13:16
Highlight Muahahaha..und ich so - Pfugs?? Hä. Dann Bild im Hirn angekommen.
Ach PFUGS!!! Klaro, tchuligom!
Phrosch 31.07.2019 18:49
Highlight Ich will so 1 Pfugs. Jetzt! 😂
El Pepedente 31.07.2019 11:13
Highlight we rbraucht schon wlan^^ das heisst einfahc internet! :D
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:08
Highlight El Pepedente
ich liebe deine Texte 😁sie sind dramatikalisch sehr herausfordernd oder ist deine Tastatur voll mit Brotbrösmeli, ich schreibe dann nämli auch so ghüselet 😂 es lebe wartson
Bildchen tut nichts zur Sache, ist mir nur so über den Bildschirm gestolpert als ich nach der Tastatur mit Pflänzchen gesucht habe 😜 vlt. hat sie jmd. grad auf Lager
The oder ich 31.07.2019 15:20
Highlight Hast du das gesucht, Closchli?
Lina Selmani 31.07.2019 09:41
Highlight Das wäre aber ja eigentlich ein guter Zeitpunkt. 🧐
En Espresso bitte 31.07.2019 09:57
Highlight Genauso einverstanden mit dir wie der Herr im Cartoon.
c-bra 31.07.2019 13:45
Highlight @Sa_Set, also ich fänds mal schuuli schön wenn mir Lina den Picdump an die Tür liefern würde.
c-bra 31.07.2019 15:18
Highlight @Sa_Set, jetzt hast du mir total die Illusion zerstört.
kettcar #lina4weindoch 31.07.2019 09:37
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:09
Highlight Und der Duden macht wieder einen auf besserwisserisch. 🙄
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 12:49
Highlight Oklahoma
The oder ich 31.07.2019 09:36
Highlight Man hilft, wo man kann
Lina Selmani 31.07.2019 09:42
Highlight The oder ich, ich bitte dich. Haha.
The oder ich 31.07.2019 09:54
Highlight Och, das musst Du gar nicht, das kannst Du auch selbst
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:30
Highlight Aaaaaalter Falter, The oder ich, deinen Verlauf bei der Suchmaschine deiner Wahl möchte ich ja auch mal sehen! 😜 Die armen Studies, die deine getrackten Daten auswerten müssen. 🤷🏼♀️😂
Wie kommt man bloss zu solchen Tschifs? Hast du etwa nach neuen Frisurvorschlägen gesucht? 🤔😅
Lina Selmani 31.07.2019 10:32
Highlight Wander Kern, falsche Kommentarspalte.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:58
Highlight hihi Prodecum
hab auch schon "harmlose" Begriffe eingegeben und bin überrascht worden
The oder ich 31.07.2019 11:31
Highlight @Prodecumapræsinex: ja, sie unterhalten sich bei Google schon darüber
The oder ich 31.07.2019 11:47
Highlight @Closchli: ja, es geht nichts über intelligente Suchwörter
(und eine ausgeschaltete SafeSearch)
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 13:01
Highlight 😱 The oder ich
jetzt bin ich echt verunsichert. Soll ich auf Kind machen und SafeSearch aktivieren oder lieber nach dem Motto "Jugend forscht" und sich werterbilden erhält länger jung vorgehen? 🤔
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 13:57
Highlight Prodecumapresinex; doch, steht dir gut die neue Frisur... 😜
The oder ich 31.07.2019 14:37
Highlight @Sa_Set: Closchli berichtet da aus der Lingerie American Football Leage
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:15
hast du die nicht in Slowmotion
frag für einen Freund
The oder ich 31.07.2019 15:29
Highlight Wenn er Dein Freund ist, dann kannst Du ihm die SloMo ja grad selbst machen^^
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:58
Highlight @ Closchli: I know that feeling. Bin jetzt noch im therapeutischen «wir töpfern uns einen Aschenbecher»-Ausdruckstanzkurs, kurz TWTI1AATK, weil ich dereinst für unseren geschätzten Herrn The oder ich ein Bild einer dicken Flede gesucht hatte und die Suchbegriffe unbedarft gewählt hatte.. 🤪
Läck, schon eindrücklich: so ein kleines Tierchen und so einen grossen... ähm lassen wir das... 😅
Prodecumapresinex 31.07.2019 16:04
Highlight @ Löpi: Gäll, findsch au? Habe riesig Freude, dass es mit dem Bartwuchs endlich geklappt hat... ☺️
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:08
Highlight Dr arm cheib
er hat keinen Helm
gefangen zwischen meinem Hintern und dem Parkettboden
die Blickschlagzeile möchte ich lesen 😂😂😂😂
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:18
Highlight ach was Prodecum
soweit ich mich erinnern kann hat unser kreativer Herr The das Bildchen in seinem Repertoire
auf Menschen übertragen, macht der Begriff das dritte Bein Sinn😜
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:28
Highlight Frag mich jetzt grad ob das P in Picdump ein verschämter Fehler ist 🤔
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:32
apropros Googeln
imgur.com/gallery/L85rr
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:06
Highlight @Prodecumapresinex; Ja supi! Aber denk daran, die nächsten Tage nicht waschen. Die Himbeer Aloe Vera Spülung muss erst einwirken.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 17:35
Highlight imgur.com/gallery/L85rr
AnDerWand 31.07.2019 22:57
Highlight The oder ich, deine Kommentare auf Watson sind der Hammer, immer so potentiert mit scharfsiinigem Humor, genau mein Geschmack
Sag mal, bist du Frau oder Mann? | Bekenntnis zu Basel - Davidoff eröffnet seinen neuen Hauptsitz - News - SRF
Bekenntnis zu Basel - Davidoff eröffnet seinen neuen Hauptsitz
Legende: Video Impressionen der Eröffnung abspielen. Laufzeit 00:20 Minuten.
Aus News-Clip vom 25.10.2017.
Nach Abschluss der zweijährigen Bauzeit eröffnet Oettinger Davidoff diesen Mittwoch mit einem feierlichen «Ribbon Cut» seinen neuen Hauptsitz in Basel. Im Neubau sollen rund 160 Angestellte arbeiten. Entworfen hat das 7-stöckige Gebäude das Basler Architekturbüro Diener & Diener. Die Säulen des Neubaus erinnern an Zigarren, das Geschäft des Basler Familienunternehmens.
Der Neubau ersetzt den alten Firmenhauptsitz von 1930 an derselben Stelle. Der zuvor mehrfach umgestaltete Altbau hatte über 85 Jahre seine Dienste geleistet. Weltweit beschäftigt Oettinger Davidoff gut 3'600 Mitarbeitende.
Tabakbranche steht unter Druck
Die Investition in Basel geschieht zu einem Zeitpunkt, in dem die Tabakbranche unter grossem wirtschaftlichem Druck steht. Die gesetzlichen Regulierungen sind in den letzten Jahren weltweit verschärft worden. Beat Hauenstein, Konzernchef von Oettinger Davidoff, sagte am Rande der Eröffnung zur «Tagesschau» von SRF, er erwarte darum für die nächsten Jahre keine Beschleunigung des Wachstums.
eics, Tagesschau, 19:30 Uhr | de |
q-de-1292 | Welche Reaktionen gab es auf den neuen Namen "Ragglettöli" für das Racletteöfeli? | Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP! - watson
Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP!
31.07.19, 09:35 01.08.19, 06:49
... vor meinen Ferien.
Häsch scho Angst gha?
Ja, ich au.
Freunde, es ist so: In den nächsten drei Wochen werdet ihr ohne mich auskommen müssen. Weil: Ab heute habe ich Ferien. Ferien. Ferien.
Aber keine Sorge, der Picdump hat nie Ferien. Da allerdings meine üblichen Vertretungen grad auch in den Ferien sind/noch gehen/keine Zeit haben/in der Badi sitzen, habe ich die nächsten Picdumps schon vorbereitet. Was heisst, dass die nächsten paar Mal darum ausnahmsweise keine Userinputs am Anfang stehen werden.
Das heisst aber nicht, dass ihr nicht trotzdem lustig sein sollt in der Kommentarspalte. Seid einfach so wie immer, ok?
Dann fangen wir jetzt endlich an – mit dem letzten Mal User-Inputs vor der «Sommerpause»:
Hereinspaziert, aber:
Apropos Ferien:
Und mein Lieblings. Haha.
Jetzt in echt: Abonniere mich und dir sei ewiges Glück sicher! 🙃
«Dadada DAAA da. DADADADA Da»
Wenn Kinder probieren, irgendwas zu erklären:
Oder Betrunkene. via imgur
Ein Meme, das mich nachdenklich stimmt:
«Gits au Schnipo?»
Er hat alles schon erlebt, Pistolenschuss, Bombensplitter ...
via shencomics
via twitter/robinmccauley
«Eine gute Idee, aber wie macht es mich reicher?»
3, 2, 1 und tschüss.
Was ich lustig finde? Ach, ganz normales Zeug.
Wenn du glaubst, dass du gerade sehr tiefgründig bist, aber eigentlich bist du nur ... bitz dumm.
«Anspruchsvolles» Meme für zwischendurch:
Warum bin ich nur so?
PS: Es stimmt.
Gibt es ein schöneres Gefühl?
Und natürlich das noch:
Genau so. Haha.
Dieser eine Arbeitskollege, der dir überallhin folgt:
Wenn Amis von Engländern reden:
Wenn wir von Engländern reden:
Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:
Wir, nachdem wir Area 51 gestürmt haben:
Jeder, der «Final Destination» gesehen hat: Nope.
Good News für zwischendurch:
Damit wir auch dieses Mysterium gelöst haben:
Wenn dein Hund denkt, dass er immer noch ein Welpe ist:
Wenn deine Mutter fragt, ob du das Internet «reparieren» kannst und du den Router aus und wieder anmachst:
Berühre seine Pfötchen für ewiges Glück:
Hast du seine Pfötchen berührt?
Natürlich habe ich seine Pfötchen berührt. Nein, ich möchte für immer ewiges Unglück haben. Gut, ihr habt mich so weit, ich scrolle nochmal hoch und berühre seine blöden Pfötchen.
«DAS IST WAS GANZ ANDERES»
Passend zur Celsius/Fahrenheit-Verwirrung:
bbq flavored confusion. haha. via reddit/funny
Wenn du nicht willst, dass jemand in deinem Laden stiehlt – aber du eh nichts Wertvolles im Laden hast:
So verschieden unsere Mütter sind, so gleich sind sie auch:
Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?
Blume/Blumenstrauss/Garten Ferienfoto (Landschaft) Ferienfoto (Vater) Foto vom Lieblingskind/Enkel Haustier Inspirierender Spruch
Passend dazu für alle Mütter:
(Und hört endlich auf so zu tun, als hättet ihr uns alle gleich lieb.) via ebaumsworld
Wer bestimmt nicht das Lieblingskind ist:
Wenn du mit deinem Kumpel Faceswap machst und das Resultat normal aussieht:
Hallo i bims. Das nächste Lied heisst: Improvisation im Wechseltakt.
Wenn es zu heiss ist, um irgendwas anzuziehen, die Gesellschaft dich aber zwingt, irgendwas anzuziehen:
Theoretisch könnten wir sehr viele komplizierte Dinge zubereiten. Theoretisch.
Falls euch diese erschreckende Nachricht noch nicht erreicht haben sollte:
Was ist eigentlich mit der Filmindustrie los?
Dinge, die vor 10 Jahren schon so waren – und es heute immer noch sind:
Immerhin sieht er so aus, als wüsste er, dass das jetzt nicht so optimal ist.
Du, wenn du dein 12. Bier bestellst, dich hinten im Barspiegel siehst und weisst, dass du es morgen bereuen wirst:
Du, wenn du siehst, wie dein Hund auf die Couch kackt:
Du, wenn du um 3 ins Bett gehst und um 5 wieder aufstehen musst:
Du, wenn du merkst, dass dieses Meme nochmal kommt:
Ich hör ja scho uf, okokok.
Es hat jedes mal FAST funktioniert.
Leave heavy metal fans alone.
*Von meinem Aluhut aus gesendet
Wenn du ein Kind absichtlich gewinnen lässt:
🥰 Harold 🥰
Hier noch ein Input, was ihr in meiner Abwesenheit testen könntet:
So, auch ich bin langsam müde ...
Ok, danke, tschau. Wir sind hier sowieso fertig.
Tschüss, Freunde! Wir lesen uns Ende August wieder. 😘
Tschau, tschau, tschau, tschau, tsch...
Zum Abschluss: Folgender Kommentar von der Mitarbeiterin des Monats (für immer), damit wir ...
... uns nochmal DIE BESTE SLIDESHOW DER WELT ANSCHAUEN KÖNNEN. Adios :)
Willst du mehr Picdump gucken? Guck hier:
En Espresso bitte 31.07.2019 09:38
Highlight Jede Woche dasselbe Theater.
Absintenzler 31.07.2019 09:42
Highlight Die Maslow-Pyramide im 21. Jh 🧐
226 13 Melden
Yannik Tschan 31.07.2019 10:06
Highlight Komme gerade aus den USA und habe euch was mitgebracht... The joy of cereal!
The oder ich 02.08.2019 09:35
Highlight 48 Stunden
The oder ich 02.08.2019 06:20
Highlight Winken? püh
03_szust 02.08.2019 01:51
Highlight Ich versuch erst gar nicht, das erklären zu wollen.
MissDemeanor 01.08.2019 09:14
Highlight Yesss! Dicpump!!
Samurai Gra 01.08.2019 01:02
Highlight Hatte echt Angst 😭
Lore 31.07.2019 22:53
Highlight Ta-da:
Mrs. Sommer 31.07.2019 19:44
Highlight Falls es jemand schauen möchte:
B. Scheuert 31.07.2019 18:54
Highlight Hab gerade Arató András István als Badass-Mofo gesehen...ich bin regelrecht schockiert von Harold! Und ja, ist mir doch egal wenn ich hundertmillionen Tage zu spät bin :)
Das Video ist super!
B. Scheuert 31.07.2019 18:41
Highlight Ich war so ausser mir dass ich in die Kommentare runterscrollen musste...da steht doch Schweiiz auf dem Bob!
Fayalina 31.07.2019 18:18
Highlight I miss it...
Phrosch 31.07.2019 18:12
Highlight Bei „Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?“ habt ihr die Möglichkeit:“Sie hat kein WhatsApo“ vergessen 😂
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:38
Highlight Und sich mit einem Motorrad. Ja, meine Mutter (aber mein Vater auch).
Sándor 31.07.2019 16:44
Highlight 20min und Titel... Auf den Punkt gebracht. 🙄😅
Tschaesu 31.07.2019 15:34
Highlight War jemand schon bei ihm?
lilie 31.07.2019 19:33
Highlight @Tschaesu: Ja, zwei Leute. Sie waren so mittelmässig zufrieden*. 😜
*Wahrscheinlich wars zu teuer. 😜
obi 31.07.2019 15:01
Highlight Wenn wir von Engländerinnen reden.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:35
Highlight Ich fliege am 20. Dezember nach Liverpool und werde diese Gerüchte persönlich überprüfen 😉
En Espresso bitte 31.07.2019 15:51
Highlight Obi, frag bei Gelegenheit mal Madeleine, sie hat da tiefgründiger recherchiert: https://www.watson.ch/spass/nightlife/329131160-dir-ist-kalt-im-ausgang-ha-nimm-dir-diese-englaenderinnen-als-vorbild
Phrosch 31.07.2019 18:34
Highlight OHI, ich fürchte du wirst sie bestätigt sehen 🤭
Pana 01.08.2019 00:17
Highlight Bristol im Dezember. Sämtliche Vorurteile wurden bei weitem übertroffen. BEI WEITEM. 🙈
obi 31.07.2019 14:55
Highlight Du, wenn du eben eine ziemliche gute Landesverfassung geschrieben hast, die eigentlich total verheben könnte, ... aber du weisst, dass irgendwann einmal in der Zukunft jemand diese missverstehen und alles zur Sau machen wird.
Fichtenknick 31.07.2019 20:13
Highlight Will ja nicht klugscheissen hier, aber wenn einer die Verfassung geschrieben hat, dann James Madison und nicht Ben Franklin...
meinwatson 31.07.2019 14:25
Highlight Habe Tränen gelacht. Danke :)
sarcasmexpert 31.07.2019 13:48
Highlight Der arme Katzer...
Fly3930 31.07.2019 14:42
Highlight Kann nicht aufhören zu grinsen.... help...
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:10
Highlight Der ist wirklich fantastisch.
Mich würde schon interessieren ob der Kratzer nun eine Pollenallergie hat oder eine Polenallergie. Und wenn zweiteres zustimmen sollte, wieso und wie erkennt der kratzige Katerich die Polen überhaupt ? Fragen über Fragen.....
lilie 31.07.2019 19:35
Highlight Vielleicht ist es bloss ein Schreibfehler und es sollte "Polenallegorie" heissen. 🤔
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:41
Highlight @lilie Scheiss Auto-Korrektur, jetzt lässt die einem auch noch dümmer wirken.
The oder ich 02.08.2019 06:25
Highlight @Satan: wieso wundert es mich jetzt nicht, dass es in der Hölle Autokorrektur hat
Randalf 31.07.2019 13:19
Schöne Ferien und pass gut auf deine Sachen auf.😉
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 14:45
Highlight Oh
warum bin ich nie auf die einfache Lösung gekommen mein Singledasein zu beenden 😱
Lord Ben 31.07.2019 12:33
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:17
Highlight Hiiiilfe, chomme kei Loft meh öber!!!!!
River 31.07.2019 19:32
Klirrfactor 31.07.2019 12:21
Highlight Sorry, aber das mit der Zahnmedizin Basel pögg ich nicht
Trixi9 31.07.2019 13:41
Highlight Wer hat schon gerne gabutti Zähne, nachdem er beim Zahnarzt war.
Na, kommst jetzt drauf? :-)
Klirrfactor 31.07.2019 14:14
Highlight Achhh.... Der ist jetz echt flach, alles ok...
lilie 31.07.2019 16:52
Highlight @Klirrfaktor: Beim Picdump gilt grundsätzlich: Wenn du den Witz nicht kapierst, ist dein Niveau zu hoch. 😜
Der_Andere 31.07.2019 12:21
Highlight Lächerliche Abstimmung über Muttis Whatsapp Anzeigebild. Lina du denkst meine Mam hätte bereits ein Smartphone oder Whatsapp?
Meine Mam hat ein M-Budget Handy von gefühlt 2005. Wir sind doch nicht bei Back to the future 2, wo 2015 alle in der modernen Welt angekommen sind. :)
Franbon aka Mami 31.07.2019 11:59
Highlight Zum letzten Mal....nein, nicht witzig😑 meine Hormone spinnen sowieso wegen der Schwangerschaft und heute ist eh ein komischer Tag und dann diese Überschrift 😢 ist erst nachher irgendwie witzig, aber auch nur weil ich über meine Reaktion lachen konnte🤗...bitte nicht mehr machen 🤪
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 12:16
Highlight Es ist nichts Persönliches, alle Schwangeren kriegen dieses Nachricht von mir...
The oder ich 31.07.2019 12:46
Highlight ich sehe schon die Schlagzeile
Walter Sahli 31.07.2019 12:50
Highlight Schwangerschaftshormone? Geil, die passen gut zu meinem Nikotinentzug. Wollen wir zusammen die Welt abfackeln? Oder uns an eine Ampel stellen und darauf warten, dass ein Polizeiauto hält und den Motor nicht abstellt? Mir spielt's keine Rolle, meine Zündschnur ist kürzer als der Schwanz eines Spermiums und meine eh nicht existierende Geduld hat sich längst verflüchtigt. Ich fühle mich so richtig gut...und voll parat!
ManuJot 31.07.2019 14:31
Highlight Oh, genau so hab ich mir Sie immer vorgestellt, Herr Sahli!
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:15
Highlight Oje, Herr Sahli....!!! 😱😱😱
Ein Mal spontanes Gruppenkuscheln mit Herrn Sahli bitte hier.... 🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗
...hilfts schon, Herr Sahli?
Aua, wem gehört der Fuss in meinem Gesicht?!?
Walter Sahli 31.07.2019 15:38
Highlight ManuJot, ich bin viel schöner als Dafoe!
Gruppenkuscheln? Was für eine schöne Idee! Darf ich ein Messer mitbringen?
The oder ich 31.07.2019 15:52
Walter Sahli 31.07.2019 17:02
Highlight Sie sind so eine Sau, Fledermaus, das fass' ich nicht. Ausgerechnet mir, der ich doch so empfindlich auf Rasiermesser im Auge bin!
Walter Sahli 31.07.2019 18:32
Highlight Hähähä, jetzt haben sie Ihre Sauerei gelöscht.
Jaha, das ist der Picdump hier und nicht so eine abgehobene Dalisurrealismuskulturklitsche!
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 19:06
Highlight @olmabrotwurschtmitbürli bittegerngsche. 😅
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 19:39
Ich habe vergessen/unterschlagen: All the credit goes to Red4, die mir hilft, Schwangere zu plagen 🏆
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 23:10
Highlight Herr Wurst als Unterstützerin der Leinenpflicht für Kinder, finde ich das man nie früh genug beginnen kann!
The oder ich 01.08.2019 23:02
Highlight Ach, Herr Sahli, ich gehe mal davon aus, dass meine Warnung vor der berühmten Augenschnittszene aus Un Chien Andalou hinreichend gewesen wäre, aber als Kompensation für die Löschung erwarte ich nun von Simone Meier eine differenzierte Analyse dieses surrealistischen Meisterwerks.
Amazing Horse 31.07.2019 11:58
Highlight Bei der Umfrage zum WhatsApp-Profilbild der Mutter fehlt die Option:
Meine Mutter hat kein WhatsApp, da sie sich immer noch weigert ein Smartphone zu benutzen und stattdessen jeweils auf dem Flohmarkt nach einem möglichst neuwertigen Nokia 3410 sucht.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:29
Highlight Stimmt genau!
Oder eventuell noch:
Meine Mutter hatte nie ein Smartphone, und jetzt braucht Sie keines mehr. 😢
Räuber&Liebhaber 31.07.2019 11:27
Highlight Wer kann Liebe geben?
imposselbee 31.07.2019 11:20
Highlight hmm, ist das mit Datenautobahn gemeint? 🐝🚗
El Pepedente 31.07.2019 11:12
Highlight hier etwas für alle die picdumps lieben
http://www.bildschirmarbeiter.com/pics/
und dnekt daran die seite gabs schon vor wartson und dem rest also das archiv ist groooooos :D und für trigger kids: geht nicht dort hin
Walter Sahli 31.07.2019 12:41
Highlight Es ist mit Sicherheit keine Absicht, aber wartson ist schon fast lustig.
sheshe 31.07.2019 12:59
Highlight BA ist schon lange tot, sorry! Früher wars ja mal gut, jetzt noch 2 mal die Woche updates. pffft.
Dann lieber INW :-)
El Pepedente 31.07.2019 16:07
Highlight wieso tot? gibt ja immer jeden freitag eine pic dump und das seit jahren XD tot ist es wohl nur für dich^^
und ja es gibt besseres als BA aber das mwerde ich kene links posten da das material nichts für normies sind^^
no-Name 31.07.2019 10:54
Highlight Dieses Ragglettöeli stimmt mich traurig.
Ich hol jetzt das Schwein 31.07.2019 11:30
Highlight Ist ja auch Vista. Dafür hat Microsoft den Support schon lange eingestellt.
Watchdog2 31.07.2019 12:04
Highlight Ragglettöeli???
Trixi9 31.07.2019 13:44
Highlight Neuer Name für Racletteöfeli
"Ragglettöli"
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 14:29
Highlight Racclette-Törtli
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:20
Highlight @Hallo i bims....
Für dieses Schwerverbrechen gegen ein äusserst wertvolles Schweizer Kulturgut gehört dir eigentlich der Schweizer Pass entzogen. Und ab mit so einem Banausen in das Land des trümpeligen Orangen wo der "Käse" aus Tuben kommt oder aus Spraydosen.
Aber unoriginell ist es nicht dein Raclette-Törtli :-).
lilie 31.07.2019 19:42
Highlight @no-Name: Nicht doch, nicht weinen! 🤗
Einfach ein nettes Gspändli suchen und die eine Raclettescheibe schön aufteilen. 🤗
Dazu 1 Kartoffel, halbiert, und 1 Glas Wein (beliebig oft auffüllbar). 🤗
Bündn0r 31.07.2019 10:51
Highlight Wurden die Kartenausschnitte extra so gewählt, dass fast alle Beschriftungen abgeschnitten sind oder wird das auf dem Mobile falsch dargestellt?
Lina Selmani 31.07.2019 10:59
Highlight Welche Kartenausschnitte meinst du?
Bündn0r 31.07.2019 11:13
Highlight Berlusconi und Putins Europa
Die Bildstrecke unter "Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:" Bild 10-17
Lina Selmani 31.07.2019 11:25
Highlight Stimmt, das sieht irgendwie nicht so richtig aus. Aber liegt nicht an Mobile, Desktop ists auch abgeschnitten. Ich schau mal, was mit den Bildern da los ist. Danke fürs Bescheid sagen!
Hohl mich der Teufel 31.07.2019 11:34
Highlight @Bündn0r: Das heisst BERLUSCOGLIONI
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:50
Highlight Einmal mit allem und extrascharf bitte.. 😋
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 10:35
Highlight Wer kommt alles mit Lina nächste Woche in den Ferien besuchen, wenn es keine Otten hat?
Lina Selmani 31.07.2019 10:38
Highlight Nimm Emma mit!
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:24
Du hast mir ja einen riesen Schrecken eingejagt.
Lina Selmani 31.07.2019 11:00
(und sorry...... 😬)
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:22
Highlight Tsss wie kannst du nur in die Ferien gehen? Hier trotzdem ein Bild des seltenen zebrakatzenkopf
Lina Selmani 31.07.2019 10:39
Highlight Haha, danke, ich habe noch nie so ein fröhliches Gesichtlein gesehen.
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:58
Highlight Er kann noch fröhlicher
carmse 31.07.2019 10:20
Highlight Gilt auch als Haustier, oder?
Nothingtodisplay 31.07.2019 14:18
Highlight Mami <3
Jason96 31.07.2019 10:12
Highlight gute alte picdump ablenkung und sogar eine Harold-Slideshow. Super, so ist das Sommerloch ein wenig spannender! :D
Walter Sahli 31.07.2019 10:12
Highlight Ein Rollstuhl für Goldfische???
Ich dachte, der Happen hat eine Steinschleuder...
Irgendwie bin ich jetzt ein bisschen enttäuscht...obwohl Rollstuhl für Goldfisch natürlich auch supercool ist.
Threepwood 31.07.2019 10:12
Highlight Das ist doch ganz klar Star Wars🤔😋🤘🏼
Lina Selmani 31.07.2019 10:31
Highlight Ich gehe jetzt in die Küche, wenn es nicht da steht, haben wir STREIT.
Yannik Tschan 31.07.2019 10:50
Highlight Notiz an mich: Bringe nächstes mal eine Packung Bob Ross Cereals mit für Lina.
Lina Selmani 31.07.2019 11:04
Highlight STREIT.
Emptyage 31.07.2019 16:46
Highlight Hassu toll gemacht Yannik! Jetzt musset Lina Hungrig und wütend in Urlaub.
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:25
Highlight @Yannik
Das Bild wirkt ziemlich verstörend auf mich und wirft viele Fragen auf:
- was macht Bob Ross damit er die Haare schön hat ?
- hat es Haare von ihm im Cereal (igitt !!!!) ?
- was zum Henker hat er mit dem Pinsel vor / gemacht ?
- sehen die Cereals nur für mich wie Hunde Leckerli aus ?
- warum ist das Matterhorn hinter Mr "ich habe in die Steckdose gegriffen" abgebildet ?
Und last but not least: Lebst du noch nach DEM STREIT ?
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:05
Highlight Für panique au village :)
Lästermaul 31.07.2019 10:04
Highlight Ich wünsch dir wunderschöne, tolle und sonnige FERIEN Lina 🤩🌴🌊🌅
Lina Selmani 31.07.2019 10:06
RealPasha 31.07.2019 10:01
Highlight Das ist ja mal ein Clickbait Pusheli / Titel
Kann ich ja jetzt auch nichts für, dass ich deshalb nicht arbeite!
Einstürzende_Altbauten * 31.07.2019 10:00
Highlight Mega Angscht!
Sagittarius 31.07.2019 09:58
Highlight Liinaaaa... Warum spielst Du mit meinen/unseren Gefühlen?!
Lina Selmani 31.07.2019 10:10
Highlight Ich konnte nicht widerstehen! Aber jetzt, so im Nachhinein, tuts mir auch 1 bisschen leid.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:39
Highlight würkli Lina ? 🤔
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:44
Highlight Das war wirklich echt fiiiiiiies.... 🥺
The oder ich 31.07.2019 11:26
Highlight Lina, wenn es ihr "leid tut":
Sagittarius 31.07.2019 11:28
Highlight Also dem Büsi nach tut es ihr 100 bisschen turmileit...
Hätte ich keine Katzenallergie würde ich das Kätzlein mega, mega MEGA fest knuddeln!
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:25
Highlight @Sagittarius; Katzenallergie ist unangenehm. Andererseits, Katzenknuddeln wird oft auch überbewertet... 😝
Sagittarius 31.07.2019 18:34
Highlight OMG löpersonell 🙈
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 22:47
Highlight @Sagittarius; Keine Sorge, ist nicht mein Kätzchen 😉
Wollte dich nur bisschen wegen Katzenallergie aufmuntern. Solidarisch unter Katzenlosen sozusagen... 😁
M Fbh 31.07.2019 09:55
Highlight Weiteres Beispiel für Namen im falschen Beruf...
Baeri19 31.07.2019 11:21
Highlight Der macht das aber gut. Hat meinen Vater und meine Tante operiert!
JoJodeli 31.07.2019 13:53
Highlight Klar, der kann ja auch mit dem Messer umgehen 🤣
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 09:54
Highlight Gits au schnippo?
Das sind im Fall gruusigi frittierte Eglifilets oder Pangasius Fischchnuschperli auf dem Teller und nix von Schnitzel.
Lina Selmani 31.07.2019 10:04
Highlight Eglifilet, Schnipo, blabla – reden wir über die wirklich interessanten Dinge: Was ist mit deinem Usernamen los? Haha
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 12:33
Highlight danke für die Frage! Endlich werde ich mal von einer Frau ernst genommen!
Spürst du es auch? ich glaub ich bin verliebt!
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 13:13
Highlight Ich sehe Identitätspolitik als zukunftsfeindlichen Versuch, den Menschen auf seine Herkunft und seine vermeintliche Natur festzulegen. Daher mein Name.
Alathea 31.07.2019 09:53
Highlight Wenn man die BESTE SLIDESHOW DER WELT nochmals ansieht, weil man denkt die hat jetzt ein neues Bild. 😩
03_szust 31.07.2019 09:52
Highlight How dare you play with our feelings!
Heute grüsst das Militär
Christian Mueller (1) 31.07.2019 10:45
Highlight E Guete! 😉
The oder ich 31.07.2019 09:52
Highlight Schöne Ferien, #LINA4WEINDOCH
Highlight wink, wink, wink, wink, wi...
chiwadeborah 31.07.2019 14:41
Highlight Dachte ihr springt noch jemand auf den Kopf, wäre luschtig gsi.
Tigger622 31.07.2019 09:51
Highlight In diesem Sinne.. En Guete
c-bra 31.07.2019 09:46
Highlight I bims, 1 Pfugs
Baccaralette 31.07.2019 13:16
Highlight Muahahaha..und ich so - Pfugs?? Hä. Dann Bild im Hirn angekommen.
Ach PFUGS!!! Klaro, tchuligom!
Phrosch 31.07.2019 18:49
Highlight Ich will so 1 Pfugs. Jetzt! 😂
El Pepedente 31.07.2019 11:13
Highlight we rbraucht schon wlan^^ das heisst einfahc internet! :D
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:08
Highlight El Pepedente
ich liebe deine Texte 😁sie sind dramatikalisch sehr herausfordernd oder ist deine Tastatur voll mit Brotbrösmeli, ich schreibe dann nämli auch so ghüselet 😂 es lebe wartson
Bildchen tut nichts zur Sache, ist mir nur so über den Bildschirm gestolpert als ich nach der Tastatur mit Pflänzchen gesucht habe 😜 vlt. hat sie jmd. grad auf Lager
The oder ich 31.07.2019 15:20
Highlight Hast du das gesucht, Closchli?
Lina Selmani 31.07.2019 09:41
Highlight Das wäre aber ja eigentlich ein guter Zeitpunkt. 🧐
En Espresso bitte 31.07.2019 09:57
Highlight Genauso einverstanden mit dir wie der Herr im Cartoon.
c-bra 31.07.2019 13:45
Highlight @Sa_Set, also ich fänds mal schuuli schön wenn mir Lina den Picdump an die Tür liefern würde.
c-bra 31.07.2019 15:18
Highlight @Sa_Set, jetzt hast du mir total die Illusion zerstört.
kettcar #lina4weindoch 31.07.2019 09:37
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:09
Highlight Und der Duden macht wieder einen auf besserwisserisch. 🙄
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 12:49
Highlight Oklahoma
The oder ich 31.07.2019 09:36
Highlight Man hilft, wo man kann
Lina Selmani 31.07.2019 09:42
Highlight The oder ich, ich bitte dich. Haha.
The oder ich 31.07.2019 09:54
Highlight Och, das musst Du gar nicht, das kannst Du auch selbst
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:30
Highlight Aaaaaalter Falter, The oder ich, deinen Verlauf bei der Suchmaschine deiner Wahl möchte ich ja auch mal sehen! 😜 Die armen Studies, die deine getrackten Daten auswerten müssen. 🤷🏼♀️😂
Wie kommt man bloss zu solchen Tschifs? Hast du etwa nach neuen Frisurvorschlägen gesucht? 🤔😅
Lina Selmani 31.07.2019 10:32
Highlight Wander Kern, falsche Kommentarspalte.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:58
Highlight hihi Prodecum
hab auch schon "harmlose" Begriffe eingegeben und bin überrascht worden
The oder ich 31.07.2019 11:31
Highlight @Prodecumapræsinex: ja, sie unterhalten sich bei Google schon darüber
The oder ich 31.07.2019 11:47
Highlight @Closchli: ja, es geht nichts über intelligente Suchwörter
(und eine ausgeschaltete SafeSearch)
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 13:01
Highlight 😱 The oder ich
jetzt bin ich echt verunsichert. Soll ich auf Kind machen und SafeSearch aktivieren oder lieber nach dem Motto "Jugend forscht" und sich werterbilden erhält länger jung vorgehen? 🤔
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 13:57
Highlight Prodecumapresinex; doch, steht dir gut die neue Frisur... 😜
The oder ich 31.07.2019 14:37
Highlight @Sa_Set: Closchli berichtet da aus der Lingerie American Football Leage
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:15
hast du die nicht in Slowmotion
frag für einen Freund
The oder ich 31.07.2019 15:29
Highlight Wenn er Dein Freund ist, dann kannst Du ihm die SloMo ja grad selbst machen^^
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:58
Highlight @ Closchli: I know that feeling. Bin jetzt noch im therapeutischen «wir töpfern uns einen Aschenbecher»-Ausdruckstanzkurs, kurz TWTI1AATK, weil ich dereinst für unseren geschätzten Herrn The oder ich ein Bild einer dicken Flede gesucht hatte und die Suchbegriffe unbedarft gewählt hatte.. 🤪
Läck, schon eindrücklich: so ein kleines Tierchen und so einen grossen... ähm lassen wir das... 😅
Prodecumapresinex 31.07.2019 16:04
Highlight @ Löpi: Gäll, findsch au? Habe riesig Freude, dass es mit dem Bartwuchs endlich geklappt hat... ☺️
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:08
Highlight Dr arm cheib
er hat keinen Helm
gefangen zwischen meinem Hintern und dem Parkettboden
die Blickschlagzeile möchte ich lesen 😂😂😂😂
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:18
Highlight ach was Prodecum
soweit ich mich erinnern kann hat unser kreativer Herr The das Bildchen in seinem Repertoire
auf Menschen übertragen, macht der Begriff das dritte Bein Sinn😜
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:28
Highlight Frag mich jetzt grad ob das P in Picdump ein verschämter Fehler ist 🤔
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:32
apropros Googeln
imgur.com/gallery/L85rr
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:06
Highlight @Prodecumapresinex; Ja supi! Aber denk daran, die nächsten Tage nicht waschen. Die Himbeer Aloe Vera Spülung muss erst einwirken.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 17:35
Highlight imgur.com/gallery/L85rr
AnDerWand 31.07.2019 22:57
Highlight The oder ich, deine Kommentare auf Watson sind der Hammer, immer so potentiert mit scharfsiinigem Humor, genau mein Geschmack
Sag mal, bist du Frau oder Mann? | Hello World - das sind typischerweise die ersten Worte, die man von seiner Software ausgeben lässt, wenn man eine neue Programmiersprache erlernt. Ich bin Softwareentwickler von Beruf und habe daher selbst schon viele „Hello World“-Programme geschrieben.
Auf die gleiche Weise möchte ich euch heute gerne auf meinem neuen Foodblog „Copy & Pasta“ willkommen heißen! In diesem Artikel möchte ich euch erzählen, wie es zu der Idee gekommen ist, wie der Name entstand und was euch auf diesem Blog thematisch erwartet.
Softwareentwickler haben doch keine Hobbys?!
Entwickler genießen ja nicht unbedingt den besten Ruf: Den typischen Nerd stellt man sich gerne übergewichtig, langhaarig und mit dicken Brillengläsern vor … oder aber so wie den hier unten abgebildeten Herrn. Er sitzt in einem dunklen Keller vor drei extrabreiten Monitoren, über die permanent seltsame Hieroglyphen rattern, während er in einem Affenzahn auf seiner Tastatur rumhämmert. In der Freizeit geht er nicht viel aus dem Haus, lässt sich dafür umso lieber Pizza liefern und zockt den ganzen Tag Computerspiele.
Ich will nicht leugnen, dass es diese Spezies gibt, aber die Mehrzahl der Entwickler in meinem Umfeld sind sehr umgänglich und haben durchaus auch kreative Hobbys, in dem der Computer keine Rolle spielt.
Meine große Leidenschaft ist das Kochen. Schon in jungen Jahren habe ich ein ausgeprägtes Interesse dafür entwickelt und habe häufig neue Gerichte ausprobiert. Kochen war für mich also immer schon mehr als nur Mittel zum Zweck, aber erst vor einem Jahr wurde ich so richtig von dem „Foodie-Virus“ angesteckt.
Ich war bei Freunden zum Raclette-Essen eingeladen und die Gastgeberin hatte ein tolles selbst gebackenes Brot vorbereitet. Natürlich wollte ich sofort das Rezept haben und habe es ein paar Tage später selbst zu Hause ausprobiert. Das Ergebnis kam leider geschmacklich nicht an das Original ran, also habe ich das Rezept etwas verändert und einen zweiten Versuch gestartet. Ich war immer noch nicht zufrieden und habe mich gefragt, warum das Rezept bei mir nicht so funktioniert wie bei der Urheberin. Schnell kam ich darauf, dass mir einfach das Wissen über das Brotbacken fehlt. Ich habe mir daher ein Brotbackbuch gekauft und mich immer tiefer in die Materie eingelesen. Nach dem vierten Versuch konnte sich mein eigenes Brot schon wirklich sehen lassen und wurde gelobt.
Seit dem vergeht kein Tag, an dem ich keine neuen Gerichte in der Küche ausprobiere oder mir neues Kochwissen durch Bücher, Kurse oder Blogs aneigne. Das hat mich irgendwann zu der Frage gebracht: Was tun mit der gesammelten Erfahrung in der Küche? Eine Umschulung zum Koch schien mir zu drastisch, aber einen eigenen Blog könnte ich gut in meiner Freizeit betreiben und hätte dadurch die Möglichkeit, mich noch intensiver mit meinem Hobby auseinanderzusetzen.
Die Entscheidung, einen eigenen Food Blog zu starten, war also gefallen, aber wie sollte ich das Projekt nennen? Über die Zeit kamen so kreative Namen zustande wie
„Taste Hunter“, „Schlemmerblog“, „Captain Cook“, „Peter Pan“ und nicht zu vergessen „Breaking Bread“.
Über 50 Ideen hatte ich gesammelt, bis letztendlich ein Freund „Copy & Pasta“ vorschlug. Der Name stellt für mich eine schöne Verbindung meiner beiden Leidenschaften dar, dem Computer und der Kochkunst. Außerdem liebe ich Pasta :-)
Nachdem der Name gefunden war, konnte ich endlich mit der Umsetzung starten. Bei einem Treffen mit der erfahrenen Foodbloggerin Juliane von schoenertagnoch.de wurden viele meiner Fragen beantwortet - vielen Dank dafür!
Das Logo, mit dem ich sehr zufrieden bin, hat David Perez von kreativdesign-karlsruhe.de für mich gestaltet. So sah ein erster Entwurf aus:
Des Weiteren möchte ich mich bei Sarah von www.meinlichtspiel.com bedanken, die unter anderem das Coverfoto von diesem Artikel und die Fotos im Bereich "Über Mich" gemacht hat. Sprachlich unterstützte mich Thea Döhler, damit meine Texte sich leichter lesen lassen und ansprechend klingen. Auch Dir ein herzliches Dankeschön!
Da nun auch das Design feststand blieb nur noch die technische Umsetzung: Hier war mir sehr schnell klar, dass ich den Blog von Grund auf selbst programmieren würde. Ich bin sehr glücklich mit dieser Entscheidung, denn es gibt mir größtmögliche Freiheit bei der Gestaltung und es macht auch noch Spaß :-) Der Code ist übrigens öffentlich verfügbar.
Geht es hier nur um Pasta?
Ich mag Pasta zwar sehr, aber ich interessiere mich für so viele kulinarische Themen, dass ich mich unmöglich auf nur einen Bereich konzentrieren kann. Vielmehr möchte ich die ganze Bandbreite abdecken: von dem Rezept für perfekten Pizzateig über leckeren Kuchen bis hin zu thailändischer Currypaste.
Wie kann ich den Blog abonnieren?
Wenn du über neue Artikel automatisch informiert werden möchtest, hast du drei Möglichkeiten:
abonniere den RSS-Link mit einem geeigneten Programm (z. B. Feedly)
Ich plane derzeit, den Newsletter 2 mal pro Monat zu verschicken. Wenn ihr den Blog über RSS abonniert, hat das den Vorteil, dass neue Artikel sofort in eurem Reader auftauchen.
Eine vierte Möglichkeit gibt es natürlich auch noch: Schaut einfach gelegentlich mal auf der Seite vorbei, um zu sehen, welche kulinarischen Erlebnisse ich in letzter Zeit für mich entdeckt habe.
Ich würde mich freuen, wenn ihr das ein oder andere Rezept nachkocht und einen Kommentar oder eine Bewertung hinterlasst!
Bis dahin, viel Spaß beim Lesen :) | de |
q-de-1292 | Welche Reaktionen gab es auf den neuen Namen "Ragglettöli" für das Racletteöfeli? | Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP! - watson
Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP!
31.07.19, 09:35 01.08.19, 06:49
... vor meinen Ferien.
Häsch scho Angst gha?
Ja, ich au.
Freunde, es ist so: In den nächsten drei Wochen werdet ihr ohne mich auskommen müssen. Weil: Ab heute habe ich Ferien. Ferien. Ferien.
Aber keine Sorge, der Picdump hat nie Ferien. Da allerdings meine üblichen Vertretungen grad auch in den Ferien sind/noch gehen/keine Zeit haben/in der Badi sitzen, habe ich die nächsten Picdumps schon vorbereitet. Was heisst, dass die nächsten paar Mal darum ausnahmsweise keine Userinputs am Anfang stehen werden.
Das heisst aber nicht, dass ihr nicht trotzdem lustig sein sollt in der Kommentarspalte. Seid einfach so wie immer, ok?
Dann fangen wir jetzt endlich an – mit dem letzten Mal User-Inputs vor der «Sommerpause»:
Hereinspaziert, aber:
Apropos Ferien:
Und mein Lieblings. Haha.
Jetzt in echt: Abonniere mich und dir sei ewiges Glück sicher! 🙃
«Dadada DAAA da. DADADADA Da»
Wenn Kinder probieren, irgendwas zu erklären:
Oder Betrunkene. via imgur
Ein Meme, das mich nachdenklich stimmt:
«Gits au Schnipo?»
Er hat alles schon erlebt, Pistolenschuss, Bombensplitter ...
via shencomics
via twitter/robinmccauley
«Eine gute Idee, aber wie macht es mich reicher?»
3, 2, 1 und tschüss.
Was ich lustig finde? Ach, ganz normales Zeug.
Wenn du glaubst, dass du gerade sehr tiefgründig bist, aber eigentlich bist du nur ... bitz dumm.
«Anspruchsvolles» Meme für zwischendurch:
Warum bin ich nur so?
PS: Es stimmt.
Gibt es ein schöneres Gefühl?
Und natürlich das noch:
Genau so. Haha.
Dieser eine Arbeitskollege, der dir überallhin folgt:
Wenn Amis von Engländern reden:
Wenn wir von Engländern reden:
Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:
Wir, nachdem wir Area 51 gestürmt haben:
Jeder, der «Final Destination» gesehen hat: Nope.
Good News für zwischendurch:
Damit wir auch dieses Mysterium gelöst haben:
Wenn dein Hund denkt, dass er immer noch ein Welpe ist:
Wenn deine Mutter fragt, ob du das Internet «reparieren» kannst und du den Router aus und wieder anmachst:
Berühre seine Pfötchen für ewiges Glück:
Hast du seine Pfötchen berührt?
Natürlich habe ich seine Pfötchen berührt. Nein, ich möchte für immer ewiges Unglück haben. Gut, ihr habt mich so weit, ich scrolle nochmal hoch und berühre seine blöden Pfötchen.
«DAS IST WAS GANZ ANDERES»
Passend zur Celsius/Fahrenheit-Verwirrung:
bbq flavored confusion. haha. via reddit/funny
Wenn du nicht willst, dass jemand in deinem Laden stiehlt – aber du eh nichts Wertvolles im Laden hast:
So verschieden unsere Mütter sind, so gleich sind sie auch:
Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?
Blume/Blumenstrauss/Garten Ferienfoto (Landschaft) Ferienfoto (Vater) Foto vom Lieblingskind/Enkel Haustier Inspirierender Spruch
Passend dazu für alle Mütter:
(Und hört endlich auf so zu tun, als hättet ihr uns alle gleich lieb.) via ebaumsworld
Wer bestimmt nicht das Lieblingskind ist:
Wenn du mit deinem Kumpel Faceswap machst und das Resultat normal aussieht:
Hallo i bims. Das nächste Lied heisst: Improvisation im Wechseltakt.
Wenn es zu heiss ist, um irgendwas anzuziehen, die Gesellschaft dich aber zwingt, irgendwas anzuziehen:
Theoretisch könnten wir sehr viele komplizierte Dinge zubereiten. Theoretisch.
Falls euch diese erschreckende Nachricht noch nicht erreicht haben sollte:
Was ist eigentlich mit der Filmindustrie los?
Dinge, die vor 10 Jahren schon so waren – und es heute immer noch sind:
Immerhin sieht er so aus, als wüsste er, dass das jetzt nicht so optimal ist.
Du, wenn du dein 12. Bier bestellst, dich hinten im Barspiegel siehst und weisst, dass du es morgen bereuen wirst:
Du, wenn du siehst, wie dein Hund auf die Couch kackt:
Du, wenn du um 3 ins Bett gehst und um 5 wieder aufstehen musst:
Du, wenn du merkst, dass dieses Meme nochmal kommt:
Ich hör ja scho uf, okokok.
Es hat jedes mal FAST funktioniert.
Leave heavy metal fans alone.
*Von meinem Aluhut aus gesendet
Wenn du ein Kind absichtlich gewinnen lässt:
🥰 Harold 🥰
Hier noch ein Input, was ihr in meiner Abwesenheit testen könntet:
So, auch ich bin langsam müde ...
Ok, danke, tschau. Wir sind hier sowieso fertig.
Tschüss, Freunde! Wir lesen uns Ende August wieder. 😘
Tschau, tschau, tschau, tschau, tsch...
Zum Abschluss: Folgender Kommentar von der Mitarbeiterin des Monats (für immer), damit wir ...
... uns nochmal DIE BESTE SLIDESHOW DER WELT ANSCHAUEN KÖNNEN. Adios :)
Willst du mehr Picdump gucken? Guck hier:
En Espresso bitte 31.07.2019 09:38
Highlight Jede Woche dasselbe Theater.
Absintenzler 31.07.2019 09:42
Highlight Die Maslow-Pyramide im 21. Jh 🧐
226 13 Melden
Yannik Tschan 31.07.2019 10:06
Highlight Komme gerade aus den USA und habe euch was mitgebracht... The joy of cereal!
The oder ich 02.08.2019 09:35
Highlight 48 Stunden
The oder ich 02.08.2019 06:20
Highlight Winken? püh
03_szust 02.08.2019 01:51
Highlight Ich versuch erst gar nicht, das erklären zu wollen.
MissDemeanor 01.08.2019 09:14
Highlight Yesss! Dicpump!!
Samurai Gra 01.08.2019 01:02
Highlight Hatte echt Angst 😭
Lore 31.07.2019 22:53
Highlight Ta-da:
Mrs. Sommer 31.07.2019 19:44
Highlight Falls es jemand schauen möchte:
B. Scheuert 31.07.2019 18:54
Highlight Hab gerade Arató András István als Badass-Mofo gesehen...ich bin regelrecht schockiert von Harold! Und ja, ist mir doch egal wenn ich hundertmillionen Tage zu spät bin :)
Das Video ist super!
B. Scheuert 31.07.2019 18:41
Highlight Ich war so ausser mir dass ich in die Kommentare runterscrollen musste...da steht doch Schweiiz auf dem Bob!
Fayalina 31.07.2019 18:18
Highlight I miss it...
Phrosch 31.07.2019 18:12
Highlight Bei „Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?“ habt ihr die Möglichkeit:“Sie hat kein WhatsApo“ vergessen 😂
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:38
Highlight Und sich mit einem Motorrad. Ja, meine Mutter (aber mein Vater auch).
Sándor 31.07.2019 16:44
Highlight 20min und Titel... Auf den Punkt gebracht. 🙄😅
Tschaesu 31.07.2019 15:34
Highlight War jemand schon bei ihm?
lilie 31.07.2019 19:33
Highlight @Tschaesu: Ja, zwei Leute. Sie waren so mittelmässig zufrieden*. 😜
*Wahrscheinlich wars zu teuer. 😜
obi 31.07.2019 15:01
Highlight Wenn wir von Engländerinnen reden.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:35
Highlight Ich fliege am 20. Dezember nach Liverpool und werde diese Gerüchte persönlich überprüfen 😉
En Espresso bitte 31.07.2019 15:51
Highlight Obi, frag bei Gelegenheit mal Madeleine, sie hat da tiefgründiger recherchiert: https://www.watson.ch/spass/nightlife/329131160-dir-ist-kalt-im-ausgang-ha-nimm-dir-diese-englaenderinnen-als-vorbild
Phrosch 31.07.2019 18:34
Highlight OHI, ich fürchte du wirst sie bestätigt sehen 🤭
Pana 01.08.2019 00:17
Highlight Bristol im Dezember. Sämtliche Vorurteile wurden bei weitem übertroffen. BEI WEITEM. 🙈
obi 31.07.2019 14:55
Highlight Du, wenn du eben eine ziemliche gute Landesverfassung geschrieben hast, die eigentlich total verheben könnte, ... aber du weisst, dass irgendwann einmal in der Zukunft jemand diese missverstehen und alles zur Sau machen wird.
Fichtenknick 31.07.2019 20:13
Highlight Will ja nicht klugscheissen hier, aber wenn einer die Verfassung geschrieben hat, dann James Madison und nicht Ben Franklin...
meinwatson 31.07.2019 14:25
Highlight Habe Tränen gelacht. Danke :)
sarcasmexpert 31.07.2019 13:48
Highlight Der arme Katzer...
Fly3930 31.07.2019 14:42
Highlight Kann nicht aufhören zu grinsen.... help...
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:10
Highlight Der ist wirklich fantastisch.
Mich würde schon interessieren ob der Kratzer nun eine Pollenallergie hat oder eine Polenallergie. Und wenn zweiteres zustimmen sollte, wieso und wie erkennt der kratzige Katerich die Polen überhaupt ? Fragen über Fragen.....
lilie 31.07.2019 19:35
Highlight Vielleicht ist es bloss ein Schreibfehler und es sollte "Polenallegorie" heissen. 🤔
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:41
Highlight @lilie Scheiss Auto-Korrektur, jetzt lässt die einem auch noch dümmer wirken.
The oder ich 02.08.2019 06:25
Highlight @Satan: wieso wundert es mich jetzt nicht, dass es in der Hölle Autokorrektur hat
Randalf 31.07.2019 13:19
Schöne Ferien und pass gut auf deine Sachen auf.😉
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 14:45
Highlight Oh
warum bin ich nie auf die einfache Lösung gekommen mein Singledasein zu beenden 😱
Lord Ben 31.07.2019 12:33
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:17
Highlight Hiiiilfe, chomme kei Loft meh öber!!!!!
River 31.07.2019 19:32
Klirrfactor 31.07.2019 12:21
Highlight Sorry, aber das mit der Zahnmedizin Basel pögg ich nicht
Trixi9 31.07.2019 13:41
Highlight Wer hat schon gerne gabutti Zähne, nachdem er beim Zahnarzt war.
Na, kommst jetzt drauf? :-)
Klirrfactor 31.07.2019 14:14
Highlight Achhh.... Der ist jetz echt flach, alles ok...
lilie 31.07.2019 16:52
Highlight @Klirrfaktor: Beim Picdump gilt grundsätzlich: Wenn du den Witz nicht kapierst, ist dein Niveau zu hoch. 😜
Der_Andere 31.07.2019 12:21
Highlight Lächerliche Abstimmung über Muttis Whatsapp Anzeigebild. Lina du denkst meine Mam hätte bereits ein Smartphone oder Whatsapp?
Meine Mam hat ein M-Budget Handy von gefühlt 2005. Wir sind doch nicht bei Back to the future 2, wo 2015 alle in der modernen Welt angekommen sind. :)
Franbon aka Mami 31.07.2019 11:59
Highlight Zum letzten Mal....nein, nicht witzig😑 meine Hormone spinnen sowieso wegen der Schwangerschaft und heute ist eh ein komischer Tag und dann diese Überschrift 😢 ist erst nachher irgendwie witzig, aber auch nur weil ich über meine Reaktion lachen konnte🤗...bitte nicht mehr machen 🤪
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 12:16
Highlight Es ist nichts Persönliches, alle Schwangeren kriegen dieses Nachricht von mir...
The oder ich 31.07.2019 12:46
Highlight ich sehe schon die Schlagzeile
Walter Sahli 31.07.2019 12:50
Highlight Schwangerschaftshormone? Geil, die passen gut zu meinem Nikotinentzug. Wollen wir zusammen die Welt abfackeln? Oder uns an eine Ampel stellen und darauf warten, dass ein Polizeiauto hält und den Motor nicht abstellt? Mir spielt's keine Rolle, meine Zündschnur ist kürzer als der Schwanz eines Spermiums und meine eh nicht existierende Geduld hat sich längst verflüchtigt. Ich fühle mich so richtig gut...und voll parat!
ManuJot 31.07.2019 14:31
Highlight Oh, genau so hab ich mir Sie immer vorgestellt, Herr Sahli!
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:15
Highlight Oje, Herr Sahli....!!! 😱😱😱
Ein Mal spontanes Gruppenkuscheln mit Herrn Sahli bitte hier.... 🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗
...hilfts schon, Herr Sahli?
Aua, wem gehört der Fuss in meinem Gesicht?!?
Walter Sahli 31.07.2019 15:38
Highlight ManuJot, ich bin viel schöner als Dafoe!
Gruppenkuscheln? Was für eine schöne Idee! Darf ich ein Messer mitbringen?
The oder ich 31.07.2019 15:52
Walter Sahli 31.07.2019 17:02
Highlight Sie sind so eine Sau, Fledermaus, das fass' ich nicht. Ausgerechnet mir, der ich doch so empfindlich auf Rasiermesser im Auge bin!
Walter Sahli 31.07.2019 18:32
Highlight Hähähä, jetzt haben sie Ihre Sauerei gelöscht.
Jaha, das ist der Picdump hier und nicht so eine abgehobene Dalisurrealismuskulturklitsche!
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 19:06
Highlight @olmabrotwurschtmitbürli bittegerngsche. 😅
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 19:39
Ich habe vergessen/unterschlagen: All the credit goes to Red4, die mir hilft, Schwangere zu plagen 🏆
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 23:10
Highlight Herr Wurst als Unterstützerin der Leinenpflicht für Kinder, finde ich das man nie früh genug beginnen kann!
The oder ich 01.08.2019 23:02
Highlight Ach, Herr Sahli, ich gehe mal davon aus, dass meine Warnung vor der berühmten Augenschnittszene aus Un Chien Andalou hinreichend gewesen wäre, aber als Kompensation für die Löschung erwarte ich nun von Simone Meier eine differenzierte Analyse dieses surrealistischen Meisterwerks.
Amazing Horse 31.07.2019 11:58
Highlight Bei der Umfrage zum WhatsApp-Profilbild der Mutter fehlt die Option:
Meine Mutter hat kein WhatsApp, da sie sich immer noch weigert ein Smartphone zu benutzen und stattdessen jeweils auf dem Flohmarkt nach einem möglichst neuwertigen Nokia 3410 sucht.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:29
Highlight Stimmt genau!
Oder eventuell noch:
Meine Mutter hatte nie ein Smartphone, und jetzt braucht Sie keines mehr. 😢
Räuber&Liebhaber 31.07.2019 11:27
Highlight Wer kann Liebe geben?
imposselbee 31.07.2019 11:20
Highlight hmm, ist das mit Datenautobahn gemeint? 🐝🚗
El Pepedente 31.07.2019 11:12
Highlight hier etwas für alle die picdumps lieben
http://www.bildschirmarbeiter.com/pics/
und dnekt daran die seite gabs schon vor wartson und dem rest also das archiv ist groooooos :D und für trigger kids: geht nicht dort hin
Walter Sahli 31.07.2019 12:41
Highlight Es ist mit Sicherheit keine Absicht, aber wartson ist schon fast lustig.
sheshe 31.07.2019 12:59
Highlight BA ist schon lange tot, sorry! Früher wars ja mal gut, jetzt noch 2 mal die Woche updates. pffft.
Dann lieber INW :-)
El Pepedente 31.07.2019 16:07
Highlight wieso tot? gibt ja immer jeden freitag eine pic dump und das seit jahren XD tot ist es wohl nur für dich^^
und ja es gibt besseres als BA aber das mwerde ich kene links posten da das material nichts für normies sind^^
no-Name 31.07.2019 10:54
Highlight Dieses Ragglettöeli stimmt mich traurig.
Ich hol jetzt das Schwein 31.07.2019 11:30
Highlight Ist ja auch Vista. Dafür hat Microsoft den Support schon lange eingestellt.
Watchdog2 31.07.2019 12:04
Highlight Ragglettöeli???
Trixi9 31.07.2019 13:44
Highlight Neuer Name für Racletteöfeli
"Ragglettöli"
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 14:29
Highlight Racclette-Törtli
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:20
Highlight @Hallo i bims....
Für dieses Schwerverbrechen gegen ein äusserst wertvolles Schweizer Kulturgut gehört dir eigentlich der Schweizer Pass entzogen. Und ab mit so einem Banausen in das Land des trümpeligen Orangen wo der "Käse" aus Tuben kommt oder aus Spraydosen.
Aber unoriginell ist es nicht dein Raclette-Törtli :-).
lilie 31.07.2019 19:42
Highlight @no-Name: Nicht doch, nicht weinen! 🤗
Einfach ein nettes Gspändli suchen und die eine Raclettescheibe schön aufteilen. 🤗
Dazu 1 Kartoffel, halbiert, und 1 Glas Wein (beliebig oft auffüllbar). 🤗
Bündn0r 31.07.2019 10:51
Highlight Wurden die Kartenausschnitte extra so gewählt, dass fast alle Beschriftungen abgeschnitten sind oder wird das auf dem Mobile falsch dargestellt?
Lina Selmani 31.07.2019 10:59
Highlight Welche Kartenausschnitte meinst du?
Bündn0r 31.07.2019 11:13
Highlight Berlusconi und Putins Europa
Die Bildstrecke unter "Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:" Bild 10-17
Lina Selmani 31.07.2019 11:25
Highlight Stimmt, das sieht irgendwie nicht so richtig aus. Aber liegt nicht an Mobile, Desktop ists auch abgeschnitten. Ich schau mal, was mit den Bildern da los ist. Danke fürs Bescheid sagen!
Hohl mich der Teufel 31.07.2019 11:34
Highlight @Bündn0r: Das heisst BERLUSCOGLIONI
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:50
Highlight Einmal mit allem und extrascharf bitte.. 😋
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 10:35
Highlight Wer kommt alles mit Lina nächste Woche in den Ferien besuchen, wenn es keine Otten hat?
Lina Selmani 31.07.2019 10:38
Highlight Nimm Emma mit!
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:24
Du hast mir ja einen riesen Schrecken eingejagt.
Lina Selmani 31.07.2019 11:00
(und sorry...... 😬)
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:22
Highlight Tsss wie kannst du nur in die Ferien gehen? Hier trotzdem ein Bild des seltenen zebrakatzenkopf
Lina Selmani 31.07.2019 10:39
Highlight Haha, danke, ich habe noch nie so ein fröhliches Gesichtlein gesehen.
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:58
Highlight Er kann noch fröhlicher
carmse 31.07.2019 10:20
Highlight Gilt auch als Haustier, oder?
Nothingtodisplay 31.07.2019 14:18
Highlight Mami <3
Jason96 31.07.2019 10:12
Highlight gute alte picdump ablenkung und sogar eine Harold-Slideshow. Super, so ist das Sommerloch ein wenig spannender! :D
Walter Sahli 31.07.2019 10:12
Highlight Ein Rollstuhl für Goldfische???
Ich dachte, der Happen hat eine Steinschleuder...
Irgendwie bin ich jetzt ein bisschen enttäuscht...obwohl Rollstuhl für Goldfisch natürlich auch supercool ist.
Threepwood 31.07.2019 10:12
Highlight Das ist doch ganz klar Star Wars🤔😋🤘🏼
Lina Selmani 31.07.2019 10:31
Highlight Ich gehe jetzt in die Küche, wenn es nicht da steht, haben wir STREIT.
Yannik Tschan 31.07.2019 10:50
Highlight Notiz an mich: Bringe nächstes mal eine Packung Bob Ross Cereals mit für Lina.
Lina Selmani 31.07.2019 11:04
Highlight STREIT.
Emptyage 31.07.2019 16:46
Highlight Hassu toll gemacht Yannik! Jetzt musset Lina Hungrig und wütend in Urlaub.
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:25
Highlight @Yannik
Das Bild wirkt ziemlich verstörend auf mich und wirft viele Fragen auf:
- was macht Bob Ross damit er die Haare schön hat ?
- hat es Haare von ihm im Cereal (igitt !!!!) ?
- was zum Henker hat er mit dem Pinsel vor / gemacht ?
- sehen die Cereals nur für mich wie Hunde Leckerli aus ?
- warum ist das Matterhorn hinter Mr "ich habe in die Steckdose gegriffen" abgebildet ?
Und last but not least: Lebst du noch nach DEM STREIT ?
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:05
Highlight Für panique au village :)
Lästermaul 31.07.2019 10:04
Highlight Ich wünsch dir wunderschöne, tolle und sonnige FERIEN Lina 🤩🌴🌊🌅
Lina Selmani 31.07.2019 10:06
RealPasha 31.07.2019 10:01
Highlight Das ist ja mal ein Clickbait Pusheli / Titel
Kann ich ja jetzt auch nichts für, dass ich deshalb nicht arbeite!
Einstürzende_Altbauten * 31.07.2019 10:00
Highlight Mega Angscht!
Sagittarius 31.07.2019 09:58
Highlight Liinaaaa... Warum spielst Du mit meinen/unseren Gefühlen?!
Lina Selmani 31.07.2019 10:10
Highlight Ich konnte nicht widerstehen! Aber jetzt, so im Nachhinein, tuts mir auch 1 bisschen leid.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:39
Highlight würkli Lina ? 🤔
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:44
Highlight Das war wirklich echt fiiiiiiies.... 🥺
The oder ich 31.07.2019 11:26
Highlight Lina, wenn es ihr "leid tut":
Sagittarius 31.07.2019 11:28
Highlight Also dem Büsi nach tut es ihr 100 bisschen turmileit...
Hätte ich keine Katzenallergie würde ich das Kätzlein mega, mega MEGA fest knuddeln!
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:25
Highlight @Sagittarius; Katzenallergie ist unangenehm. Andererseits, Katzenknuddeln wird oft auch überbewertet... 😝
Sagittarius 31.07.2019 18:34
Highlight OMG löpersonell 🙈
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 22:47
Highlight @Sagittarius; Keine Sorge, ist nicht mein Kätzchen 😉
Wollte dich nur bisschen wegen Katzenallergie aufmuntern. Solidarisch unter Katzenlosen sozusagen... 😁
M Fbh 31.07.2019 09:55
Highlight Weiteres Beispiel für Namen im falschen Beruf...
Baeri19 31.07.2019 11:21
Highlight Der macht das aber gut. Hat meinen Vater und meine Tante operiert!
JoJodeli 31.07.2019 13:53
Highlight Klar, der kann ja auch mit dem Messer umgehen 🤣
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 09:54
Highlight Gits au schnippo?
Das sind im Fall gruusigi frittierte Eglifilets oder Pangasius Fischchnuschperli auf dem Teller und nix von Schnitzel.
Lina Selmani 31.07.2019 10:04
Highlight Eglifilet, Schnipo, blabla – reden wir über die wirklich interessanten Dinge: Was ist mit deinem Usernamen los? Haha
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 12:33
Highlight danke für die Frage! Endlich werde ich mal von einer Frau ernst genommen!
Spürst du es auch? ich glaub ich bin verliebt!
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 13:13
Highlight Ich sehe Identitätspolitik als zukunftsfeindlichen Versuch, den Menschen auf seine Herkunft und seine vermeintliche Natur festzulegen. Daher mein Name.
Alathea 31.07.2019 09:53
Highlight Wenn man die BESTE SLIDESHOW DER WELT nochmals ansieht, weil man denkt die hat jetzt ein neues Bild. 😩
03_szust 31.07.2019 09:52
Highlight How dare you play with our feelings!
Heute grüsst das Militär
Christian Mueller (1) 31.07.2019 10:45
Highlight E Guete! 😉
The oder ich 31.07.2019 09:52
Highlight Schöne Ferien, #LINA4WEINDOCH
Highlight wink, wink, wink, wink, wi...
chiwadeborah 31.07.2019 14:41
Highlight Dachte ihr springt noch jemand auf den Kopf, wäre luschtig gsi.
Tigger622 31.07.2019 09:51
Highlight In diesem Sinne.. En Guete
c-bra 31.07.2019 09:46
Highlight I bims, 1 Pfugs
Baccaralette 31.07.2019 13:16
Highlight Muahahaha..und ich so - Pfugs?? Hä. Dann Bild im Hirn angekommen.
Ach PFUGS!!! Klaro, tchuligom!
Phrosch 31.07.2019 18:49
Highlight Ich will so 1 Pfugs. Jetzt! 😂
El Pepedente 31.07.2019 11:13
Highlight we rbraucht schon wlan^^ das heisst einfahc internet! :D
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:08
Highlight El Pepedente
ich liebe deine Texte 😁sie sind dramatikalisch sehr herausfordernd oder ist deine Tastatur voll mit Brotbrösmeli, ich schreibe dann nämli auch so ghüselet 😂 es lebe wartson
Bildchen tut nichts zur Sache, ist mir nur so über den Bildschirm gestolpert als ich nach der Tastatur mit Pflänzchen gesucht habe 😜 vlt. hat sie jmd. grad auf Lager
The oder ich 31.07.2019 15:20
Highlight Hast du das gesucht, Closchli?
Lina Selmani 31.07.2019 09:41
Highlight Das wäre aber ja eigentlich ein guter Zeitpunkt. 🧐
En Espresso bitte 31.07.2019 09:57
Highlight Genauso einverstanden mit dir wie der Herr im Cartoon.
c-bra 31.07.2019 13:45
Highlight @Sa_Set, also ich fänds mal schuuli schön wenn mir Lina den Picdump an die Tür liefern würde.
c-bra 31.07.2019 15:18
Highlight @Sa_Set, jetzt hast du mir total die Illusion zerstört.
kettcar #lina4weindoch 31.07.2019 09:37
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:09
Highlight Und der Duden macht wieder einen auf besserwisserisch. 🙄
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 12:49
Highlight Oklahoma
The oder ich 31.07.2019 09:36
Highlight Man hilft, wo man kann
Lina Selmani 31.07.2019 09:42
Highlight The oder ich, ich bitte dich. Haha.
The oder ich 31.07.2019 09:54
Highlight Och, das musst Du gar nicht, das kannst Du auch selbst
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:30
Highlight Aaaaaalter Falter, The oder ich, deinen Verlauf bei der Suchmaschine deiner Wahl möchte ich ja auch mal sehen! 😜 Die armen Studies, die deine getrackten Daten auswerten müssen. 🤷🏼♀️😂
Wie kommt man bloss zu solchen Tschifs? Hast du etwa nach neuen Frisurvorschlägen gesucht? 🤔😅
Lina Selmani 31.07.2019 10:32
Highlight Wander Kern, falsche Kommentarspalte.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:58
Highlight hihi Prodecum
hab auch schon "harmlose" Begriffe eingegeben und bin überrascht worden
The oder ich 31.07.2019 11:31
Highlight @Prodecumapræsinex: ja, sie unterhalten sich bei Google schon darüber
The oder ich 31.07.2019 11:47
Highlight @Closchli: ja, es geht nichts über intelligente Suchwörter
(und eine ausgeschaltete SafeSearch)
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 13:01
Highlight 😱 The oder ich
jetzt bin ich echt verunsichert. Soll ich auf Kind machen und SafeSearch aktivieren oder lieber nach dem Motto "Jugend forscht" und sich werterbilden erhält länger jung vorgehen? 🤔
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 13:57
Highlight Prodecumapresinex; doch, steht dir gut die neue Frisur... 😜
The oder ich 31.07.2019 14:37
Highlight @Sa_Set: Closchli berichtet da aus der Lingerie American Football Leage
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:15
hast du die nicht in Slowmotion
frag für einen Freund
The oder ich 31.07.2019 15:29
Highlight Wenn er Dein Freund ist, dann kannst Du ihm die SloMo ja grad selbst machen^^
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:58
Highlight @ Closchli: I know that feeling. Bin jetzt noch im therapeutischen «wir töpfern uns einen Aschenbecher»-Ausdruckstanzkurs, kurz TWTI1AATK, weil ich dereinst für unseren geschätzten Herrn The oder ich ein Bild einer dicken Flede gesucht hatte und die Suchbegriffe unbedarft gewählt hatte.. 🤪
Läck, schon eindrücklich: so ein kleines Tierchen und so einen grossen... ähm lassen wir das... 😅
Prodecumapresinex 31.07.2019 16:04
Highlight @ Löpi: Gäll, findsch au? Habe riesig Freude, dass es mit dem Bartwuchs endlich geklappt hat... ☺️
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:08
Highlight Dr arm cheib
er hat keinen Helm
gefangen zwischen meinem Hintern und dem Parkettboden
die Blickschlagzeile möchte ich lesen 😂😂😂😂
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:18
Highlight ach was Prodecum
soweit ich mich erinnern kann hat unser kreativer Herr The das Bildchen in seinem Repertoire
auf Menschen übertragen, macht der Begriff das dritte Bein Sinn😜
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:28
Highlight Frag mich jetzt grad ob das P in Picdump ein verschämter Fehler ist 🤔
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:32
apropros Googeln
imgur.com/gallery/L85rr
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:06
Highlight @Prodecumapresinex; Ja supi! Aber denk daran, die nächsten Tage nicht waschen. Die Himbeer Aloe Vera Spülung muss erst einwirken.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 17:35
Highlight imgur.com/gallery/L85rr
AnDerWand 31.07.2019 22:57
Highlight The oder ich, deine Kommentare auf Watson sind der Hammer, immer so potentiert mit scharfsiinigem Humor, genau mein Geschmack
Sag mal, bist du Frau oder Mann? | Angebot | Trófea Grill Étterem
Brief an den Besitzer
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8 Sorten von gemischten und frischen Salaten
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Über die Preise des hervorgehobenen Zeitraumes Dezember informieren Sie sich an unserer Rezeption!
Montag-Freitag Mittagszeit (von 12:00 bis 17:00)
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"Die Preise enthalten den folgenden Getränke: Törley Sekt, Hilltop Wein, Bier, Erfrischungsgetränke mit oder ohne Kohlensäure, Mineralwasser, Kaffee und Cappuccino.
In unserer offenen Küche ist eine permanente Premiumauswahl an: Rinderfilet, Lachs, roter Thunfisch, Garnelen und Tintenfisch. Die oben genannte Premiumauswahl ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 17.30 bis 20.30 Uhr, Wochenende und Feiertags von 11.30 bis 20.30 Uhr verfügbar.
Für Kinder unter 14 Jahren an Arbeitstagen geben wir 50 % Rabbat. An Wochenenden und Feiertagen unter 8 Jahren können die Kinder in Mittagszeit kostenlos essen, zwischen 8 und 14 Jahren Mittagszeit geben wir 50% Rabbat. Unter 3 Jahren essen die Kinder kostenlos. Vorliegen der Personalausweis ist wesentlich.
Mittagszeit können Sie zwei Stunden, Abendessenzeit drei Stunden in unserem Restaurant verbringen. | de |
q-de-1292 | Welche Reaktionen gab es auf den neuen Namen "Ragglettöli" für das Racletteöfeli? | Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP! - watson
Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP!
31.07.19, 09:35 01.08.19, 06:49
... vor meinen Ferien.
Häsch scho Angst gha?
Ja, ich au.
Freunde, es ist so: In den nächsten drei Wochen werdet ihr ohne mich auskommen müssen. Weil: Ab heute habe ich Ferien. Ferien. Ferien.
Aber keine Sorge, der Picdump hat nie Ferien. Da allerdings meine üblichen Vertretungen grad auch in den Ferien sind/noch gehen/keine Zeit haben/in der Badi sitzen, habe ich die nächsten Picdumps schon vorbereitet. Was heisst, dass die nächsten paar Mal darum ausnahmsweise keine Userinputs am Anfang stehen werden.
Das heisst aber nicht, dass ihr nicht trotzdem lustig sein sollt in der Kommentarspalte. Seid einfach so wie immer, ok?
Dann fangen wir jetzt endlich an – mit dem letzten Mal User-Inputs vor der «Sommerpause»:
Hereinspaziert, aber:
Apropos Ferien:
Und mein Lieblings. Haha.
Jetzt in echt: Abonniere mich und dir sei ewiges Glück sicher! 🙃
«Dadada DAAA da. DADADADA Da»
Wenn Kinder probieren, irgendwas zu erklären:
Oder Betrunkene. via imgur
Ein Meme, das mich nachdenklich stimmt:
«Gits au Schnipo?»
Er hat alles schon erlebt, Pistolenschuss, Bombensplitter ...
via shencomics
via twitter/robinmccauley
«Eine gute Idee, aber wie macht es mich reicher?»
3, 2, 1 und tschüss.
Was ich lustig finde? Ach, ganz normales Zeug.
Wenn du glaubst, dass du gerade sehr tiefgründig bist, aber eigentlich bist du nur ... bitz dumm.
«Anspruchsvolles» Meme für zwischendurch:
Warum bin ich nur so?
PS: Es stimmt.
Gibt es ein schöneres Gefühl?
Und natürlich das noch:
Genau so. Haha.
Dieser eine Arbeitskollege, der dir überallhin folgt:
Wenn Amis von Engländern reden:
Wenn wir von Engländern reden:
Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:
Wir, nachdem wir Area 51 gestürmt haben:
Jeder, der «Final Destination» gesehen hat: Nope.
Good News für zwischendurch:
Damit wir auch dieses Mysterium gelöst haben:
Wenn dein Hund denkt, dass er immer noch ein Welpe ist:
Wenn deine Mutter fragt, ob du das Internet «reparieren» kannst und du den Router aus und wieder anmachst:
Berühre seine Pfötchen für ewiges Glück:
Hast du seine Pfötchen berührt?
Natürlich habe ich seine Pfötchen berührt. Nein, ich möchte für immer ewiges Unglück haben. Gut, ihr habt mich so weit, ich scrolle nochmal hoch und berühre seine blöden Pfötchen.
«DAS IST WAS GANZ ANDERES»
Passend zur Celsius/Fahrenheit-Verwirrung:
bbq flavored confusion. haha. via reddit/funny
Wenn du nicht willst, dass jemand in deinem Laden stiehlt – aber du eh nichts Wertvolles im Laden hast:
So verschieden unsere Mütter sind, so gleich sind sie auch:
Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?
Blume/Blumenstrauss/Garten Ferienfoto (Landschaft) Ferienfoto (Vater) Foto vom Lieblingskind/Enkel Haustier Inspirierender Spruch
Passend dazu für alle Mütter:
(Und hört endlich auf so zu tun, als hättet ihr uns alle gleich lieb.) via ebaumsworld
Wer bestimmt nicht das Lieblingskind ist:
Wenn du mit deinem Kumpel Faceswap machst und das Resultat normal aussieht:
Hallo i bims. Das nächste Lied heisst: Improvisation im Wechseltakt.
Wenn es zu heiss ist, um irgendwas anzuziehen, die Gesellschaft dich aber zwingt, irgendwas anzuziehen:
Theoretisch könnten wir sehr viele komplizierte Dinge zubereiten. Theoretisch.
Falls euch diese erschreckende Nachricht noch nicht erreicht haben sollte:
Was ist eigentlich mit der Filmindustrie los?
Dinge, die vor 10 Jahren schon so waren – und es heute immer noch sind:
Immerhin sieht er so aus, als wüsste er, dass das jetzt nicht so optimal ist.
Du, wenn du dein 12. Bier bestellst, dich hinten im Barspiegel siehst und weisst, dass du es morgen bereuen wirst:
Du, wenn du siehst, wie dein Hund auf die Couch kackt:
Du, wenn du um 3 ins Bett gehst und um 5 wieder aufstehen musst:
Du, wenn du merkst, dass dieses Meme nochmal kommt:
Ich hör ja scho uf, okokok.
Es hat jedes mal FAST funktioniert.
Leave heavy metal fans alone.
*Von meinem Aluhut aus gesendet
Wenn du ein Kind absichtlich gewinnen lässt:
🥰 Harold 🥰
Hier noch ein Input, was ihr in meiner Abwesenheit testen könntet:
So, auch ich bin langsam müde ...
Ok, danke, tschau. Wir sind hier sowieso fertig.
Tschüss, Freunde! Wir lesen uns Ende August wieder. 😘
Tschau, tschau, tschau, tschau, tsch...
Zum Abschluss: Folgender Kommentar von der Mitarbeiterin des Monats (für immer), damit wir ...
... uns nochmal DIE BESTE SLIDESHOW DER WELT ANSCHAUEN KÖNNEN. Adios :)
Willst du mehr Picdump gucken? Guck hier:
En Espresso bitte 31.07.2019 09:38
Highlight Jede Woche dasselbe Theater.
Absintenzler 31.07.2019 09:42
Highlight Die Maslow-Pyramide im 21. Jh 🧐
226 13 Melden
Yannik Tschan 31.07.2019 10:06
Highlight Komme gerade aus den USA und habe euch was mitgebracht... The joy of cereal!
The oder ich 02.08.2019 09:35
Highlight 48 Stunden
The oder ich 02.08.2019 06:20
Highlight Winken? püh
03_szust 02.08.2019 01:51
Highlight Ich versuch erst gar nicht, das erklären zu wollen.
MissDemeanor 01.08.2019 09:14
Highlight Yesss! Dicpump!!
Samurai Gra 01.08.2019 01:02
Highlight Hatte echt Angst 😭
Lore 31.07.2019 22:53
Highlight Ta-da:
Mrs. Sommer 31.07.2019 19:44
Highlight Falls es jemand schauen möchte:
B. Scheuert 31.07.2019 18:54
Highlight Hab gerade Arató András István als Badass-Mofo gesehen...ich bin regelrecht schockiert von Harold! Und ja, ist mir doch egal wenn ich hundertmillionen Tage zu spät bin :)
Das Video ist super!
B. Scheuert 31.07.2019 18:41
Highlight Ich war so ausser mir dass ich in die Kommentare runterscrollen musste...da steht doch Schweiiz auf dem Bob!
Fayalina 31.07.2019 18:18
Highlight I miss it...
Phrosch 31.07.2019 18:12
Highlight Bei „Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?“ habt ihr die Möglichkeit:“Sie hat kein WhatsApo“ vergessen 😂
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:38
Highlight Und sich mit einem Motorrad. Ja, meine Mutter (aber mein Vater auch).
Sándor 31.07.2019 16:44
Highlight 20min und Titel... Auf den Punkt gebracht. 🙄😅
Tschaesu 31.07.2019 15:34
Highlight War jemand schon bei ihm?
lilie 31.07.2019 19:33
Highlight @Tschaesu: Ja, zwei Leute. Sie waren so mittelmässig zufrieden*. 😜
*Wahrscheinlich wars zu teuer. 😜
obi 31.07.2019 15:01
Highlight Wenn wir von Engländerinnen reden.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:35
Highlight Ich fliege am 20. Dezember nach Liverpool und werde diese Gerüchte persönlich überprüfen 😉
En Espresso bitte 31.07.2019 15:51
Highlight Obi, frag bei Gelegenheit mal Madeleine, sie hat da tiefgründiger recherchiert: https://www.watson.ch/spass/nightlife/329131160-dir-ist-kalt-im-ausgang-ha-nimm-dir-diese-englaenderinnen-als-vorbild
Phrosch 31.07.2019 18:34
Highlight OHI, ich fürchte du wirst sie bestätigt sehen 🤭
Pana 01.08.2019 00:17
Highlight Bristol im Dezember. Sämtliche Vorurteile wurden bei weitem übertroffen. BEI WEITEM. 🙈
obi 31.07.2019 14:55
Highlight Du, wenn du eben eine ziemliche gute Landesverfassung geschrieben hast, die eigentlich total verheben könnte, ... aber du weisst, dass irgendwann einmal in der Zukunft jemand diese missverstehen und alles zur Sau machen wird.
Fichtenknick 31.07.2019 20:13
Highlight Will ja nicht klugscheissen hier, aber wenn einer die Verfassung geschrieben hat, dann James Madison und nicht Ben Franklin...
meinwatson 31.07.2019 14:25
Highlight Habe Tränen gelacht. Danke :)
sarcasmexpert 31.07.2019 13:48
Highlight Der arme Katzer...
Fly3930 31.07.2019 14:42
Highlight Kann nicht aufhören zu grinsen.... help...
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:10
Highlight Der ist wirklich fantastisch.
Mich würde schon interessieren ob der Kratzer nun eine Pollenallergie hat oder eine Polenallergie. Und wenn zweiteres zustimmen sollte, wieso und wie erkennt der kratzige Katerich die Polen überhaupt ? Fragen über Fragen.....
lilie 31.07.2019 19:35
Highlight Vielleicht ist es bloss ein Schreibfehler und es sollte "Polenallegorie" heissen. 🤔
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:41
Highlight @lilie Scheiss Auto-Korrektur, jetzt lässt die einem auch noch dümmer wirken.
The oder ich 02.08.2019 06:25
Highlight @Satan: wieso wundert es mich jetzt nicht, dass es in der Hölle Autokorrektur hat
Randalf 31.07.2019 13:19
Schöne Ferien und pass gut auf deine Sachen auf.😉
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 14:45
Highlight Oh
warum bin ich nie auf die einfache Lösung gekommen mein Singledasein zu beenden 😱
Lord Ben 31.07.2019 12:33
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:17
Highlight Hiiiilfe, chomme kei Loft meh öber!!!!!
River 31.07.2019 19:32
Klirrfactor 31.07.2019 12:21
Highlight Sorry, aber das mit der Zahnmedizin Basel pögg ich nicht
Trixi9 31.07.2019 13:41
Highlight Wer hat schon gerne gabutti Zähne, nachdem er beim Zahnarzt war.
Na, kommst jetzt drauf? :-)
Klirrfactor 31.07.2019 14:14
Highlight Achhh.... Der ist jetz echt flach, alles ok...
lilie 31.07.2019 16:52
Highlight @Klirrfaktor: Beim Picdump gilt grundsätzlich: Wenn du den Witz nicht kapierst, ist dein Niveau zu hoch. 😜
Der_Andere 31.07.2019 12:21
Highlight Lächerliche Abstimmung über Muttis Whatsapp Anzeigebild. Lina du denkst meine Mam hätte bereits ein Smartphone oder Whatsapp?
Meine Mam hat ein M-Budget Handy von gefühlt 2005. Wir sind doch nicht bei Back to the future 2, wo 2015 alle in der modernen Welt angekommen sind. :)
Franbon aka Mami 31.07.2019 11:59
Highlight Zum letzten Mal....nein, nicht witzig😑 meine Hormone spinnen sowieso wegen der Schwangerschaft und heute ist eh ein komischer Tag und dann diese Überschrift 😢 ist erst nachher irgendwie witzig, aber auch nur weil ich über meine Reaktion lachen konnte🤗...bitte nicht mehr machen 🤪
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 12:16
Highlight Es ist nichts Persönliches, alle Schwangeren kriegen dieses Nachricht von mir...
The oder ich 31.07.2019 12:46
Highlight ich sehe schon die Schlagzeile
Walter Sahli 31.07.2019 12:50
Highlight Schwangerschaftshormone? Geil, die passen gut zu meinem Nikotinentzug. Wollen wir zusammen die Welt abfackeln? Oder uns an eine Ampel stellen und darauf warten, dass ein Polizeiauto hält und den Motor nicht abstellt? Mir spielt's keine Rolle, meine Zündschnur ist kürzer als der Schwanz eines Spermiums und meine eh nicht existierende Geduld hat sich längst verflüchtigt. Ich fühle mich so richtig gut...und voll parat!
ManuJot 31.07.2019 14:31
Highlight Oh, genau so hab ich mir Sie immer vorgestellt, Herr Sahli!
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:15
Highlight Oje, Herr Sahli....!!! 😱😱😱
Ein Mal spontanes Gruppenkuscheln mit Herrn Sahli bitte hier.... 🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗
...hilfts schon, Herr Sahli?
Aua, wem gehört der Fuss in meinem Gesicht?!?
Walter Sahli 31.07.2019 15:38
Highlight ManuJot, ich bin viel schöner als Dafoe!
Gruppenkuscheln? Was für eine schöne Idee! Darf ich ein Messer mitbringen?
The oder ich 31.07.2019 15:52
Walter Sahli 31.07.2019 17:02
Highlight Sie sind so eine Sau, Fledermaus, das fass' ich nicht. Ausgerechnet mir, der ich doch so empfindlich auf Rasiermesser im Auge bin!
Walter Sahli 31.07.2019 18:32
Highlight Hähähä, jetzt haben sie Ihre Sauerei gelöscht.
Jaha, das ist der Picdump hier und nicht so eine abgehobene Dalisurrealismuskulturklitsche!
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 19:06
Highlight @olmabrotwurschtmitbürli bittegerngsche. 😅
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 19:39
Ich habe vergessen/unterschlagen: All the credit goes to Red4, die mir hilft, Schwangere zu plagen 🏆
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 23:10
Highlight Herr Wurst als Unterstützerin der Leinenpflicht für Kinder, finde ich das man nie früh genug beginnen kann!
The oder ich 01.08.2019 23:02
Highlight Ach, Herr Sahli, ich gehe mal davon aus, dass meine Warnung vor der berühmten Augenschnittszene aus Un Chien Andalou hinreichend gewesen wäre, aber als Kompensation für die Löschung erwarte ich nun von Simone Meier eine differenzierte Analyse dieses surrealistischen Meisterwerks.
Amazing Horse 31.07.2019 11:58
Highlight Bei der Umfrage zum WhatsApp-Profilbild der Mutter fehlt die Option:
Meine Mutter hat kein WhatsApp, da sie sich immer noch weigert ein Smartphone zu benutzen und stattdessen jeweils auf dem Flohmarkt nach einem möglichst neuwertigen Nokia 3410 sucht.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:29
Highlight Stimmt genau!
Oder eventuell noch:
Meine Mutter hatte nie ein Smartphone, und jetzt braucht Sie keines mehr. 😢
Räuber&Liebhaber 31.07.2019 11:27
Highlight Wer kann Liebe geben?
imposselbee 31.07.2019 11:20
Highlight hmm, ist das mit Datenautobahn gemeint? 🐝🚗
El Pepedente 31.07.2019 11:12
Highlight hier etwas für alle die picdumps lieben
http://www.bildschirmarbeiter.com/pics/
und dnekt daran die seite gabs schon vor wartson und dem rest also das archiv ist groooooos :D und für trigger kids: geht nicht dort hin
Walter Sahli 31.07.2019 12:41
Highlight Es ist mit Sicherheit keine Absicht, aber wartson ist schon fast lustig.
sheshe 31.07.2019 12:59
Highlight BA ist schon lange tot, sorry! Früher wars ja mal gut, jetzt noch 2 mal die Woche updates. pffft.
Dann lieber INW :-)
El Pepedente 31.07.2019 16:07
Highlight wieso tot? gibt ja immer jeden freitag eine pic dump und das seit jahren XD tot ist es wohl nur für dich^^
und ja es gibt besseres als BA aber das mwerde ich kene links posten da das material nichts für normies sind^^
no-Name 31.07.2019 10:54
Highlight Dieses Ragglettöeli stimmt mich traurig.
Ich hol jetzt das Schwein 31.07.2019 11:30
Highlight Ist ja auch Vista. Dafür hat Microsoft den Support schon lange eingestellt.
Watchdog2 31.07.2019 12:04
Highlight Ragglettöeli???
Trixi9 31.07.2019 13:44
Highlight Neuer Name für Racletteöfeli
"Ragglettöli"
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 14:29
Highlight Racclette-Törtli
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:20
Highlight @Hallo i bims....
Für dieses Schwerverbrechen gegen ein äusserst wertvolles Schweizer Kulturgut gehört dir eigentlich der Schweizer Pass entzogen. Und ab mit so einem Banausen in das Land des trümpeligen Orangen wo der "Käse" aus Tuben kommt oder aus Spraydosen.
Aber unoriginell ist es nicht dein Raclette-Törtli :-).
lilie 31.07.2019 19:42
Highlight @no-Name: Nicht doch, nicht weinen! 🤗
Einfach ein nettes Gspändli suchen und die eine Raclettescheibe schön aufteilen. 🤗
Dazu 1 Kartoffel, halbiert, und 1 Glas Wein (beliebig oft auffüllbar). 🤗
Bündn0r 31.07.2019 10:51
Highlight Wurden die Kartenausschnitte extra so gewählt, dass fast alle Beschriftungen abgeschnitten sind oder wird das auf dem Mobile falsch dargestellt?
Lina Selmani 31.07.2019 10:59
Highlight Welche Kartenausschnitte meinst du?
Bündn0r 31.07.2019 11:13
Highlight Berlusconi und Putins Europa
Die Bildstrecke unter "Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:" Bild 10-17
Lina Selmani 31.07.2019 11:25
Highlight Stimmt, das sieht irgendwie nicht so richtig aus. Aber liegt nicht an Mobile, Desktop ists auch abgeschnitten. Ich schau mal, was mit den Bildern da los ist. Danke fürs Bescheid sagen!
Hohl mich der Teufel 31.07.2019 11:34
Highlight @Bündn0r: Das heisst BERLUSCOGLIONI
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:50
Highlight Einmal mit allem und extrascharf bitte.. 😋
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 10:35
Highlight Wer kommt alles mit Lina nächste Woche in den Ferien besuchen, wenn es keine Otten hat?
Lina Selmani 31.07.2019 10:38
Highlight Nimm Emma mit!
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:24
Du hast mir ja einen riesen Schrecken eingejagt.
Lina Selmani 31.07.2019 11:00
(und sorry...... 😬)
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:22
Highlight Tsss wie kannst du nur in die Ferien gehen? Hier trotzdem ein Bild des seltenen zebrakatzenkopf
Lina Selmani 31.07.2019 10:39
Highlight Haha, danke, ich habe noch nie so ein fröhliches Gesichtlein gesehen.
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:58
Highlight Er kann noch fröhlicher
carmse 31.07.2019 10:20
Highlight Gilt auch als Haustier, oder?
Nothingtodisplay 31.07.2019 14:18
Highlight Mami <3
Jason96 31.07.2019 10:12
Highlight gute alte picdump ablenkung und sogar eine Harold-Slideshow. Super, so ist das Sommerloch ein wenig spannender! :D
Walter Sahli 31.07.2019 10:12
Highlight Ein Rollstuhl für Goldfische???
Ich dachte, der Happen hat eine Steinschleuder...
Irgendwie bin ich jetzt ein bisschen enttäuscht...obwohl Rollstuhl für Goldfisch natürlich auch supercool ist.
Threepwood 31.07.2019 10:12
Highlight Das ist doch ganz klar Star Wars🤔😋🤘🏼
Lina Selmani 31.07.2019 10:31
Highlight Ich gehe jetzt in die Küche, wenn es nicht da steht, haben wir STREIT.
Yannik Tschan 31.07.2019 10:50
Highlight Notiz an mich: Bringe nächstes mal eine Packung Bob Ross Cereals mit für Lina.
Lina Selmani 31.07.2019 11:04
Highlight STREIT.
Emptyage 31.07.2019 16:46
Highlight Hassu toll gemacht Yannik! Jetzt musset Lina Hungrig und wütend in Urlaub.
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:25
Highlight @Yannik
Das Bild wirkt ziemlich verstörend auf mich und wirft viele Fragen auf:
- was macht Bob Ross damit er die Haare schön hat ?
- hat es Haare von ihm im Cereal (igitt !!!!) ?
- was zum Henker hat er mit dem Pinsel vor / gemacht ?
- sehen die Cereals nur für mich wie Hunde Leckerli aus ?
- warum ist das Matterhorn hinter Mr "ich habe in die Steckdose gegriffen" abgebildet ?
Und last but not least: Lebst du noch nach DEM STREIT ?
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:05
Highlight Für panique au village :)
Lästermaul 31.07.2019 10:04
Highlight Ich wünsch dir wunderschöne, tolle und sonnige FERIEN Lina 🤩🌴🌊🌅
Lina Selmani 31.07.2019 10:06
RealPasha 31.07.2019 10:01
Highlight Das ist ja mal ein Clickbait Pusheli / Titel
Kann ich ja jetzt auch nichts für, dass ich deshalb nicht arbeite!
Einstürzende_Altbauten * 31.07.2019 10:00
Highlight Mega Angscht!
Sagittarius 31.07.2019 09:58
Highlight Liinaaaa... Warum spielst Du mit meinen/unseren Gefühlen?!
Lina Selmani 31.07.2019 10:10
Highlight Ich konnte nicht widerstehen! Aber jetzt, so im Nachhinein, tuts mir auch 1 bisschen leid.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:39
Highlight würkli Lina ? 🤔
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:44
Highlight Das war wirklich echt fiiiiiiies.... 🥺
The oder ich 31.07.2019 11:26
Highlight Lina, wenn es ihr "leid tut":
Sagittarius 31.07.2019 11:28
Highlight Also dem Büsi nach tut es ihr 100 bisschen turmileit...
Hätte ich keine Katzenallergie würde ich das Kätzlein mega, mega MEGA fest knuddeln!
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:25
Highlight @Sagittarius; Katzenallergie ist unangenehm. Andererseits, Katzenknuddeln wird oft auch überbewertet... 😝
Sagittarius 31.07.2019 18:34
Highlight OMG löpersonell 🙈
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 22:47
Highlight @Sagittarius; Keine Sorge, ist nicht mein Kätzchen 😉
Wollte dich nur bisschen wegen Katzenallergie aufmuntern. Solidarisch unter Katzenlosen sozusagen... 😁
M Fbh 31.07.2019 09:55
Highlight Weiteres Beispiel für Namen im falschen Beruf...
Baeri19 31.07.2019 11:21
Highlight Der macht das aber gut. Hat meinen Vater und meine Tante operiert!
JoJodeli 31.07.2019 13:53
Highlight Klar, der kann ja auch mit dem Messer umgehen 🤣
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 09:54
Highlight Gits au schnippo?
Das sind im Fall gruusigi frittierte Eglifilets oder Pangasius Fischchnuschperli auf dem Teller und nix von Schnitzel.
Lina Selmani 31.07.2019 10:04
Highlight Eglifilet, Schnipo, blabla – reden wir über die wirklich interessanten Dinge: Was ist mit deinem Usernamen los? Haha
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 12:33
Highlight danke für die Frage! Endlich werde ich mal von einer Frau ernst genommen!
Spürst du es auch? ich glaub ich bin verliebt!
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 13:13
Highlight Ich sehe Identitätspolitik als zukunftsfeindlichen Versuch, den Menschen auf seine Herkunft und seine vermeintliche Natur festzulegen. Daher mein Name.
Alathea 31.07.2019 09:53
Highlight Wenn man die BESTE SLIDESHOW DER WELT nochmals ansieht, weil man denkt die hat jetzt ein neues Bild. 😩
03_szust 31.07.2019 09:52
Highlight How dare you play with our feelings!
Heute grüsst das Militär
Christian Mueller (1) 31.07.2019 10:45
Highlight E Guete! 😉
The oder ich 31.07.2019 09:52
Highlight Schöne Ferien, #LINA4WEINDOCH
Highlight wink, wink, wink, wink, wi...
chiwadeborah 31.07.2019 14:41
Highlight Dachte ihr springt noch jemand auf den Kopf, wäre luschtig gsi.
Tigger622 31.07.2019 09:51
Highlight In diesem Sinne.. En Guete
c-bra 31.07.2019 09:46
Highlight I bims, 1 Pfugs
Baccaralette 31.07.2019 13:16
Highlight Muahahaha..und ich so - Pfugs?? Hä. Dann Bild im Hirn angekommen.
Ach PFUGS!!! Klaro, tchuligom!
Phrosch 31.07.2019 18:49
Highlight Ich will so 1 Pfugs. Jetzt! 😂
El Pepedente 31.07.2019 11:13
Highlight we rbraucht schon wlan^^ das heisst einfahc internet! :D
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:08
Highlight El Pepedente
ich liebe deine Texte 😁sie sind dramatikalisch sehr herausfordernd oder ist deine Tastatur voll mit Brotbrösmeli, ich schreibe dann nämli auch so ghüselet 😂 es lebe wartson
Bildchen tut nichts zur Sache, ist mir nur so über den Bildschirm gestolpert als ich nach der Tastatur mit Pflänzchen gesucht habe 😜 vlt. hat sie jmd. grad auf Lager
The oder ich 31.07.2019 15:20
Highlight Hast du das gesucht, Closchli?
Lina Selmani 31.07.2019 09:41
Highlight Das wäre aber ja eigentlich ein guter Zeitpunkt. 🧐
En Espresso bitte 31.07.2019 09:57
Highlight Genauso einverstanden mit dir wie der Herr im Cartoon.
c-bra 31.07.2019 13:45
Highlight @Sa_Set, also ich fänds mal schuuli schön wenn mir Lina den Picdump an die Tür liefern würde.
c-bra 31.07.2019 15:18
Highlight @Sa_Set, jetzt hast du mir total die Illusion zerstört.
kettcar #lina4weindoch 31.07.2019 09:37
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:09
Highlight Und der Duden macht wieder einen auf besserwisserisch. 🙄
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 12:49
Highlight Oklahoma
The oder ich 31.07.2019 09:36
Highlight Man hilft, wo man kann
Lina Selmani 31.07.2019 09:42
Highlight The oder ich, ich bitte dich. Haha.
The oder ich 31.07.2019 09:54
Highlight Och, das musst Du gar nicht, das kannst Du auch selbst
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:30
Highlight Aaaaaalter Falter, The oder ich, deinen Verlauf bei der Suchmaschine deiner Wahl möchte ich ja auch mal sehen! 😜 Die armen Studies, die deine getrackten Daten auswerten müssen. 🤷🏼♀️😂
Wie kommt man bloss zu solchen Tschifs? Hast du etwa nach neuen Frisurvorschlägen gesucht? 🤔😅
Lina Selmani 31.07.2019 10:32
Highlight Wander Kern, falsche Kommentarspalte.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:58
Highlight hihi Prodecum
hab auch schon "harmlose" Begriffe eingegeben und bin überrascht worden
The oder ich 31.07.2019 11:31
Highlight @Prodecumapræsinex: ja, sie unterhalten sich bei Google schon darüber
The oder ich 31.07.2019 11:47
Highlight @Closchli: ja, es geht nichts über intelligente Suchwörter
(und eine ausgeschaltete SafeSearch)
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 13:01
Highlight 😱 The oder ich
jetzt bin ich echt verunsichert. Soll ich auf Kind machen und SafeSearch aktivieren oder lieber nach dem Motto "Jugend forscht" und sich werterbilden erhält länger jung vorgehen? 🤔
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 13:57
Highlight Prodecumapresinex; doch, steht dir gut die neue Frisur... 😜
The oder ich 31.07.2019 14:37
Highlight @Sa_Set: Closchli berichtet da aus der Lingerie American Football Leage
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:15
hast du die nicht in Slowmotion
frag für einen Freund
The oder ich 31.07.2019 15:29
Highlight Wenn er Dein Freund ist, dann kannst Du ihm die SloMo ja grad selbst machen^^
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:58
Highlight @ Closchli: I know that feeling. Bin jetzt noch im therapeutischen «wir töpfern uns einen Aschenbecher»-Ausdruckstanzkurs, kurz TWTI1AATK, weil ich dereinst für unseren geschätzten Herrn The oder ich ein Bild einer dicken Flede gesucht hatte und die Suchbegriffe unbedarft gewählt hatte.. 🤪
Läck, schon eindrücklich: so ein kleines Tierchen und so einen grossen... ähm lassen wir das... 😅
Prodecumapresinex 31.07.2019 16:04
Highlight @ Löpi: Gäll, findsch au? Habe riesig Freude, dass es mit dem Bartwuchs endlich geklappt hat... ☺️
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:08
Highlight Dr arm cheib
er hat keinen Helm
gefangen zwischen meinem Hintern und dem Parkettboden
die Blickschlagzeile möchte ich lesen 😂😂😂😂
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:18
Highlight ach was Prodecum
soweit ich mich erinnern kann hat unser kreativer Herr The das Bildchen in seinem Repertoire
auf Menschen übertragen, macht der Begriff das dritte Bein Sinn😜
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:28
Highlight Frag mich jetzt grad ob das P in Picdump ein verschämter Fehler ist 🤔
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:32
apropros Googeln
imgur.com/gallery/L85rr
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:06
Highlight @Prodecumapresinex; Ja supi! Aber denk daran, die nächsten Tage nicht waschen. Die Himbeer Aloe Vera Spülung muss erst einwirken.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 17:35
Highlight imgur.com/gallery/L85rr
AnDerWand 31.07.2019 22:57
Highlight The oder ich, deine Kommentare auf Watson sind der Hammer, immer so potentiert mit scharfsiinigem Humor, genau mein Geschmack
Sag mal, bist du Frau oder Mann? | 1929 / 198 p. 10 (Deutscher Reichsanzeiger)
1929 / 198 p. 10 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff
Dritte Anzeigënbeilage zum Neichs- und Staatsanzeiger Nr. 198 vom 26. August 1929. S. 4,
(49420), ito Stumpf Uktiengesellshaft, Chemniß.
In Gemäßheit der in der ordentlichen Generalversammlung vom 22. August 1929 gefaßten Beschlüsse fordern wir hierdurch, vorbehaltlich der Eintragung der Kapitals- erhöhung in das Handelsregister, die Jn- haber von Stammaktien auf, das ihnen eingeräumte Bezugsrecht unter folgenden Bedingungen auszuüben:
1. Auf je nom. 1500 RM bisherige Stammaktien fann eine neue Stammaktie über nom. 500 RM zum Kurse von 107% zuzüglich Börsenumsahßsteuer bezogen wer- den; die neuen Stammaktien nehmen am Reingewinn der Gesellschaft vom 1. April 1929 ab teil.
2. Die Anmeldung zur Ausübung des Bezugsrechts hat zur Vermeidung des Aus \lusses in der Zeit vom 25. August bis 14. September 1929 einschließlich
in Chemniy bei dem Bankhause
Bayer & Heinze oder bei der Chemnitzer Girobank Fommau=- ditgesellschaft (Chemnißer Stadt- banf, Girozentrale Sachsen, öffent liche Bankanstalt Zweiganstalt Chem- niß) oder
in Leipzig bei dem Bankhause
Bayer & Heinze Abteilung Leipzig während der üblichen Ge- \chäftsstunden zu erfolgen.
3, Bei der Anmeldung sind die Mäntel, nach der Nummernfolge geordnet, mit den bei den Bezugsstellen erhältlichen An- meldeformularen zwecks Abstempelung einzureihen und der Bezugspreis von 107% zuzüglich Börsenumsaßsteuer zu ent- richten. Soweit die Ausübung des Bezugs- rechts im Wege des Briefwechsels erfolgt, werden seitens der Bezugsstellen die üb- lihen Spesen in Xnrechnung gebracht.
4, Die Bezugsstellen übernehmen auch die Vermittlung des An- und Verkaufs von Bezugsrechten einzelner Aktien.
5, Die Rückgabe der alten Aktien erfolgt sofort, die Ausgabe der neuen Aktien nach Erscheinen.
Chemuigt, den 23. August 1929, Otto Stumpf Aktiengesellschaft. Bayer & Heinze.
M A MEZT N R R Af L d E R AE D [49421]. Vilanz per 31. März 1929.
Aktiva. Grundstücke und Gebäude 229 310|— eo E A á I a I |— At» «e 66 l |—
899 709184 1154 220/12 28 978
Warenvorräte « «. « Außenstände « « « - Kasse H Avale 65 300, —
d. $ 0.0 9
2312 230/96
Passiva. Aktienkapital: Stammaktien 495 000,—
Vorzugsaktien 5000,— 500 000|—
ReservefondsI . . « « « 50 000|— Reservefonds 11. „ « . «- 150 000|— Hypotheken . « . . - 75 103/12
Dividendenkonto: Nicht er- hobene Dividende « « - Ul + ## Avale 65 300,— Ei e o d a T0
5 618/36 1447 084/55
84 424/93 2312 230196
Soll. RM |N Allgemeine Geschästs- Uto 6e « es 6.6 Abschreibungen und Rük- stellungen
1 098 916/61
235 480/85
Zuweisung zum Reserve- nd. «ae O 100 000|— Reingewinn « « «o o. 84 424/93 1 518 822/39 Haben.
31 798/29 1487 024/10 1518 822139
Otto Stumpf Aktiengesellschaft, Chemnitz.
Der Vorstand. E L E I E R D R R S E I E R PRREA E R [49413].
Deutsche Taschentuch-FuDustrie
A.-G., Verlin SW. 19, Leipziger Straße 66. Bilanz per 31. Dezember 1928.
Gewinnvortrag aus 1927/28 Betriebsgewinn . « « « «e
Aktiva. M N Maschinen und Utensilien 56 700|— Kasse, Postscheck und Bank 4 457/38 Außenstände « « « - * - 437 183/32 Warenlager « «o. 346 844 |—
845 184/70
Pajßsiva.
Aktienkapital dd E S6 150 000|— Kreditoren . . . - o o o 693 723|— Gewinn 1928 «eo. 1 461/70
845 184170
A per 31. Dezember 1928. Abschreibung auf Maschinen ns N und Utensilien . « « « 6 314/02 Allgemeine Unkosten . 270 198/52 Gewinn im Jahre 1928 , 1 461/70 27TT 974 24 Bruttogewinn « « + - « 277 9741/24
Verlin, den 31. Dezember 1928. Deutsche Taschentuch-Fudustrie
Liquidations bilanz vom 39. September 1928. Aktiva. RM [N Immobilien „ooooo. 125 000|— Mobilien A A S D 8 600|— Außenstände « - . - o. 5 076/13 138 676/13 Pasßfiva.
Giliubigee eso] 108017171 “| Liquidationsvermögen « 98/42
[46759].
vom 31. Dezember 1928. Vermögeu: Siedlung 1 5914,76, Siedlung II 95 039,87, Siedlung III 456 063,20, Grundstück IV 48 748,30, Hypothek für Siedlung Bau T 5980,94, Schuldner 4759,75, Rükständige Mieten und Jahresleistung 4443,71, Bürgschaft Bau 1 74165,85, Bürgschaft Bau 11 67 898,84, Verlust 210,24. Schulden : Aktienkapital 5000,—, Bankschulden 26 940,16, Gläubiger 7778,43, Hypothek Bau I R. f. A. 1901,69, Stadt 875,—, Hypothek Bau Il R. f. A. 21 300,84, Gagfah 12 500,—, Stadt 12 038,31, Stadt für Grundstück 5578,10, Hauszinssteuer 26 000,—, Devag 3000,—, Gagfah-Zuschuß 10 500,—, Eigenleistung 1000,—, Hypo- thek und Zuschüsse Bau 111 R. f. A. Hypo- thek 157 213,68, Hauszinssteuerhypothek 108 000,—, Zusaßhypothek der Stadt 153 191,—, Devag-Darlehn 5000,—, Ar- beitgeberhypothek der Stadt 9898,75, Eigenzuschüsse der Stadt 7213,—, Eigen- zuschüsse der Siedblung 16 231,81, Grund- stückhypothek Bau IV 30 000,—, Bürg- haften Bau I 74 185,85, Bürgschaften Bau ITI 67 898,84, Gewinn- und Ver- lustrechnung. Verluste: Verlustvor- trag 1. 1. 1928 1472,43, Abschreibung auf Siedlung I 85,24, Abschreibung auf Sied- lung IT 447,31, Abschreibung auf Sied- lung IIT 2649,80, Mietlasten 31 469,95, Jahreslasten 14 939,48, Zinsen 2411,61, Unkosten 452,93. Gewinne: Mietertrag 32 509,72, Jahreslastenertrag 15 208,79, Gagfah-Zuschuß 6000,—, Verlust 210,24. Berlin, den 31, Dezember 1928/ 6, März 1929, Gemeinnüßige Heimstätten Aktien-Gesellshaft Frankfurt a. D. Gerlach. Mathy. E) [48922]. „Defi“ Nährmittelwerï Aft.-Ges. (Deininger & Fictentscher) i. Lig.
138 676113 Gewian- und Verlustrechnung.
Soll. RM |5, Gehälter E d: D #0 M 1 798/42 Dubiose “m S S D: O 543117
Zinsen und andere « « * « - |_8 486/39
10 827/98
Haben, Nahe «oe€ a 2.0900 8 868/41 Diverses s “6. 0A 293 16
Vermögensminderung « e. 1 666/41 10 827198 Der Aufsichtsrat besteht aus den Herren Dr. Paul Martin, Bankier, München, Karl Berchtold, Justizrat, München, Willy Behret, Kaufmann, Solln. München, den 20. August 1929, r e e S) [47673]. Grundstücksaktiengesellschast Bornholmer Str. 50. Bilanz per 31. Dezember 1928,
Aktiva. RM |[HÑ Grundstückskonto « « « « 36 000|— Rat a9 4 943|— Hypothekenausgleichskonto 150 000|—
| 190 943|—
Kapitalkonto E S. P. S 9 36 000|— Hypothekenkonto . . + « 150 000|—
Getwinn- und Verlustkonto Ie 0 n 0 654/01 Abschreibungskonto « « - 4 227|— Gewinn « « «e o. o. 61/99 190 943|—
Grundstücksaktiengesellschaft Bornholmer Str, 50.
Gewinu- und Berlustfkonto per 31. Dezember 1928. RM |2 Grundstücksunkostenkonto « « 22 574/85 Abschreibungen. « « - - « e | 2113/50 Ei e e ae 60e 61/99
24 750/34 24 750/34
Grundertragskonto « e « s» .
[47261] Die Patent Rinker Kupplung Ge- | sellschaft mit bcejchränkter Haftung | zu Menden ist aufgelöft. i biger der Gefsellshajt werden aufgefordert, sich bei derselben zu melden.
Menden, den 9. August 1929.
[47815]
[47814] gold-
der „Grufi““ Finanzieruugs- Gesellschaft mit beschränfter Haftung. Etwaige Gläubiger der jeßt in Liqul- dation befindlihen Firma werden biermit aufgefordert, sich wegen evtl. Ansprüche Angabe , Geschäftslokal der Gesellschaft, Charlottenburg, Berliner Straße 97, zu
Der Liquidator: Walter Conrad.
Die Firma Brandenburgische Tafel- glashüttenwerke G, i Kunzeudorf, N. L., ist der bisherige Geshäfts{ührer Paul Hart- mann zum Liquidator bestellt. 8 65 des Geseyzes der G. m. b. H. werden die Gläubiger hierdurch aufgefordert, ihre Forderungen beim Liquidator an- zumelden. Paul Hartmann.
Bekanntmachung der Karl Franck «& Co. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Etwaige Gläubiger der jeßt in Liqui- dation befindlihen Firma werden hiermit aufgefordert, fich wegen evtl. Ansprüche unter Angabe Geschäftslokal der Gesellschaft zu Berlin- Charlottenburg, Berliner Straße 97, zu
Schuhfabrik Niederraunau
G, m. b. S., Augsburg. Die Gesellschaft wird aufgelöst. Gläu- wollen innerhalb 14 Tagen an die & Go., G. m. b. H,, Künzelsau (Wttbg.),
Schuhfabrik Niederraunau G, m. b. S. i. L.
Dur Beschluß der Gesellschafter der Stanzwerke und S(hloßfabriken, Ge}ellschaft mit beschränkter Haftung (vorm. Gg. Ad. Heller) in Bad Liebenstein, vom 4. Mai 1929, ist das Stammkapital der Gesellschaft um 250000 Reichsmark herabgeseßt worden. Die Gläubiger der Gesellschaft werden ih bei ihr zu melden. Bad Liebenstein, den 13. August 1929. Die Geschäftsführer
der Stanzwerke und Schloßfabriken Gesellschaft mit beschränkter Gg. Ad. Heller). Marx Georg Frhr. v. Khaynach. Fulius Bing.
Saftung (vorm,
Die Firma Heinrich Müller, Blatt- u. Broncen München, ist in Liquidation getreten. Gemäß $ 65 G. m. b. H.-Geseß fordere ih die Gläubiger hierdurch auf, ihre Ansprüche anzumelden.
Diplomkaufmamn A. Voigt, München, Ludwigstr. 3, Liquidator der Heinrih Müller G. m. b. H.
Am 5. August 1929 ist von der Ver- sammlung - der Gesellschafter die Liqui- dation unjerer Gesellshaft beschlossen fordern i 2. Male die Gläubiger der Gesellschaft auf, si bei derselben zu melden.
Halle/S., den 26. August 1929. Leopold-Vertrieb Uhlmann und Co. Kohlenhandelsgesellschaft \chränkter Haftung in Liquidation, Uhlmann, Liquidator.
Nichard Rinker.
Nechtsgrundes îm Berlin-
m. b. H. in aufgelöst,
Nechtsgrundes im
etwaige Ansprüche Firma Glenk
G, m. b, D.
biermit zum
11. Genofsen- \chasten.
Zentralstelle für die Finanzierung von Teilzahlungsgeschäften durch die Deutsche Automobilbank A-G, Zefiteil eing. Genossenschaft m. b, H.
Erste Liquidationsbilanz.
24 750134 Berlin, den 1. Juli 1929. Grundstücsafktiengeselif{chaft Bornho\lmer Straße 50. Der Vorstand. Paul Albrecht.
10. Gesellschaften ua M. h. Ÿ.
Berges Marmor G. m. b. $., achen, Vaesler Straße 78. Dur Beschluß der Generalversamm- lung vom 30. April 1929, ergänzt dur
Aktiengesellschaft. Moses,
Beichluß vom 12. August 1929, ist die Gesellschaft aufgelöst.
Guthaben bei der Deutschen Automobilbank A.-G. . . +
Bankguthaben bei der Direction der Disconto-Gesellschaft
Passiva. Guthaben der Genossen a conto separato L « « «. «
Berlin, den 17. Juni 1929. Die Liquidatoren :
NM |s$ 73 754/86
692/40 94/34 74 541/60
73 754/86 78674
74 541/60
47414]. HauptvermögenSsaufsicllurns vom 31. Dezember 1928.
B E [Vermö gen.| Schulden. Kassenbestand: Friedländer Zeitung. « - - - 2 o o 38151 Bankguthaben: |
Verlagsgenossenschast „ «. . . - « 88393,97 |
Friedländer Zeitung « + «- - - a 549,33 88 943/33 Postscheckguthaben: Friedländer Zeitung « e. *+ - . «- 13211 Ausstehende Forderungen :
Verlagsgenossenschast „ « - o o. 900.
Friedländer Zeitung N 5 100,83 6 000/83 Schulden: Friedländer Zeitung « - - a 3 330/15 Betriebsbestände: Friedländer Zeitung e - ooo. 2 700|— Betriebsschulden: Friedländer Zeitung « e... o. 1 740/51 Gebäude: Friedländer Zeitung. « o. o ooo... 19 000|— Maschinen: Friedländer Zeitung « -- ooo... 1|— Hypotheken: Friedländer Zeitung E Í 11 173/28 Geschäftsguthaben b. d. Meckl. Genossenschaftsbank . 27/05 E C T B H 2 400|— Reservefonds G ck +0 6: P E 40 000|— Betriebsrüdlaae S S S R 0.0.0 E 9 T... 25 000|— Wohlfahrtsfonds für Angestellte «e. oooooo. 7 T5447 Eigene Hypotheken . . . . - - 060 S 11 577/75 Aufwertungsfonds für Geschäftsanteile « e o... 3 000|— HGeschäftsguthaben der Genossen „o... 8 323/02 E S 0 T0 D T 25 699/11
128 420154] 128 420154
Mitglieder . «
Geschäftsanteile Geschäftsguthaben Haftsumme
E. * m. Der Vorstand.
12. Unfall- und Fnva- lidenversiherungen.
Nordwesiliche Eisen- und Stahl-
Berufsgenossenschast, Hannover.
Wir laden die Herren Delegierten der
Genossenschaft zur fünfundvierzigsien
Genofssenschaftsversammlung am
Freitag, dem 20. September 1929,
vormittags 93 Uhr, in Bremerhaven,
Columbusbahnhof, ergebenst ein.
1. Verwaltungsbericht für 1928.
2, Vórlage der Rechnung für 1928 und Antrag auf Entlastung.
3, Wahl des Ausschusses prüfung der Rechnung für 1929.
4, Beschlußfassung über den Plan der Verwaltungskosten für 1930, dabei auch Bereitstelung von Mitteln für Abfindung von Rentenempfängern nach $ 618 a N.-V.-O. (Grunderwerb).
5, Saßzungsänderungen.
6. Bericht über Gefahrtarif für 1930 f.
T ere über den Plan einer Unfall-
3, Verleihung der NRuhegehaltsherechti- gung usw. an Angestellte.
9, Belohnungen für Nettung Verun- glüdkter.
10. Bericht über Unfallverhütung.
11, Verschiedenes; Beschlußfassung üher etwa noch rechtzeitig eingehende An- träge. [49571]
Hannover, den 22. August 1929,
Dieterich, Vorsißender.
[49409] Bekanntmachung.
Von der Mitteldeutshen Creditbank Niederlassung der Commerz- und Privat- Bank Alktiengesellschaft, der Darmstädter und Nationalbank Kommanditgesellschaft auf Aktien Filiale Frankfurt R der Direction der Disconto-Gesellscha\t Filiale Frankfurt a. M. und der Firmen
8 323,02 RM ¿oe 04.4 2000 RM
Mecklenburger Verlagsgenossenschaft fürSthrifttum undVildungs2wesen, b. H. Rosto. von Bülow. Ullner.
8 323,02 RM
20 000,— RM
Stand 1. Januar 1928 Zugang Abgang Staud 31. Dez. 1928
Gebrüder Sulzbach und E. Ladenburg ist bei uns der Antrag auf Zulassung von Neichsmark 5 500 000 neue Stamm- aktien der Consolidirten Alkali- werke in Westeregeln, 4500 Stück über je RM 1000 Nr. 39001 bis 43500, 10000 Stück über je NM 100 Nr. 43501 — 53500, zum Handel und zur Notierung an der hiesigen Börse eingereiht worden. Frankfurt a. M., den 22. August 1929. Zulafsungsftelle an der Börse zu Frankfurt a. M.
[49407] Bekanntmachung.
Die Direction der Disconto-Gesellschaft und die Dresdner Bank, je Filiale München haben beantragt :
non. RM 13 380 000,— neue
Aktien der Dentschen Linoleum- Werke Aktiengesellschaft in Berlin, 958800 Stück zu je RM 100,— Nr. 182 001— 240 800, 7500 Stü zu je RM 1000,— Nr. 8421—15 920,
zum Handel und zur Notiz
Münchener Börse zuzulassen.
München, den 20. August 1929.
Die Zulassungsstelle für Wertpapiere an der Börse zu München. Vorsißender: J. V.: Weinberger. Schriftführer: J. Ne im. Syndikus: Dr. Sub.
[49408] Bekanntmachung.
Oie Direction der Disconto-Gesellschaft, die Commerz- und Privat-Bank Aktien- gesellshaft und die Darmstädter und Nationalbank Kommanditgesellschaft auf Aktien, je Filiale München, haben be- antragt:
nom. NM 5 500000 neue Stamm-
aktien der Consolidirten Alkali- werke in Westeregeln, 4500 Stück über je RM 1000 Nr. 39 001 bis 43 500, 10 000 Stü über je RM 100 Nr. 43 501—53 500,
zum Handel und zur Notiz an
Die Zulassungsstelle für Wertpapiere an der Börse zu München. Borsißender: J. V.: Weinberger.
Schriftführer: J. Ne i m.
Syndikus: Dr. Schub.
Berlin, den 24. August 1929. Dreyse.
Wochenübersicht der Reihsbank vom 23. August 1929. Bertuberung S7 Aktiva. gegen die [49872] (ftiva Naciooe j M NM 1. Noch niht begebene Reichsbankanteile « . . « ch « 177 212 000 — 9, Goldbestand (Barrengold) sowie in- und ausländische Goldmünzen, das Pfrnd fein zu 1392 RM berechnet | 2 177 022 000] + 26 758 000 und zwar: Goldkassentestand RM 2 027 234 000 Golddepot ‘unbelastet) b-i aus- ländischen Zentralnotenbanken RM 149 788 000 3. Bestand an deckungsfähigen Devisen . . « « « 1 312 213 000} 4 9 552 000 he S e Neichsshatzwechseln. « « « -« « +- 92 110 000f — 18 000 000 D) 5 „ sonstigen Wechseln und Scheck8 . . . . 2 020 423 000] —136 889 000 5. R « deutschen Scheidemünzen « « « ««+ 144 307 000 4- 7 960 000 6. z « Noten anderer Banken . - « « « á 23 916 000] + 4 499 000 4 v „ Lombardforderungen . « « . 43 685 000 — 42 085 000 (darunter Darlehen auf Reichsshaß- wechsel : NM 1000) 8. Sit S0 #0 ¿A 92 744 000 — 9. sonstigen Aktiven. . .. « + ,_Î 548 198 000} 4- 2 515 000 Passiva. 1. Grundkapital : B E e e ee Se 6 G 122 788 000 — b) noch nit begeben . . « « . « «} 177 212 000 — 2. Neservefonds: B geseßliher Reservefonds . . «+ « 48 797 000 —— b) Spezialreservefonds für künftige Dividendenzahlung . « . « « « - 45 811 000 — c) fonstige Rüdcklagen . 225 000 000 — 3. Betrag der umlaufenden Noten . - . . - s 4 153 109 000] —138 634 000 4. Sonstige tägli fällige Verbindlichkeiten . . . . . | 444841 000] — 7 890 000 5. An eine Kündigungsfrist gebundene Verbindlichkeiten — — C Se A ee E 344 272 0001 4- 834 000
Verbindlichkeiten aus weiterbegebenen, im Inlande zahlbaren Wechfeln RM —,— Neichsbank-Direktorium.
Bernhard. Sdcneider.
banken pv. vom 31. Zuli 1929.
S (Fortjeuung) Passiva Beträge in Tausend RM Langfristige Anleihen | E Außerdem f E SD E bezw. Darleben —— Ñ x G Eígene Indossamentsverbindlichkeiten Eigene Ziehungen s Í E, P Sonstige pra ps q t E E E 5 Piefe 3 ® E S G 1 E Tee davon | 2 t, Sonstige | überhaupt Paffiva Passiva } schafts. weiter- | wechseln | sonstigen | über- (Sp. 59) über- für Ë Kommu- (Gk 20 n | venis begebenen I f Redis- | haupt sind in haupt |Rehnung| S gationen (Sp. 50 L ad (0 4 nes f L E De spätesiens Dritter im und 51) und 53) | akfzepten | Order | tierungen | (Sp. 14 Tagen Umlauf | der Bank | 56—58) } fällig 50 a 6s 53 T M 56 57 s | 59 60 61 62 — — — 102 11 058 j 118 345 — 2 050] 2395 535 — — 71 } #2) Darunter RM 3 203 000 Reichskredite für Wohnungss M E E 498 13730 | 1793 s L 162| 162 93 Ee ie En baudarlehen (Zwischenkredit) und RM 12 485 000 a R in 381 42) 22| — s l wi i U E bis E | hc j ’, zer- und Pächterkredite L e Ea N 2108 | 40 e E D a e R 74 aué Mitteln des Reichs, der Deutschen Rentenbank-Kredik- S E i 100 5197 | 5 dus G 118| 118E — Le _—_ 116 [4 Zinsen inet und Wechselerträge inkl. Gewi e Es bs 129 T E des 787 | 787 297 16| — [76 | , bortrag aus Eau E s Á E 289 6537 | 166 s ein 1895| 1895 571 E - T ‘5 Dad M 103 000 Bogg fandbriefe, RM 41899 000 1 E L 86 3 760 | 58 350 A 1 596 | 1946 388 n _— 78 Goldpfandbriefe und R “i 437 000 Goldkommunal- R in E 139 4 562 | 168 L =_ 113| 113 83 a __ 1419 nar) vor aura s R E — 40 40 243 7 647 | 183 258 — ti] 258 128 S S 80 | “?) Darunter NM 10 237 000 bei der Deutschen Nentens e s L s i L A Ey 28 | fs H "ank - Kreditanstalt, RM 5 238 000 bei der Deutschen F E — — eis 89 2337|) 30] — _ 400 | 400 Ea [M E a Queue Anmerkung 39 der Att i 5 | I 4 3 unter NM 4 688 000 Deutsche Rentenbank-Kredits E E S 58 1290 | 39 A e 49 | 49 19 E Ls 84 nstalt, RM 2 075 000 Deutsche Landesbankenzentrale t Su zé vi 9605 | pee A 7 cel add L E L di (Umfculbungtanleibe) und RM 52 000 dur{laufende — — -— — 6787 | 77 — eien 822| 822 367 .— 0.86 — it vis 26 1585 | 32 — _— 53 | 53 12 —_ — 87 es E =— 48 1121 | 4l — — E — — _ 188 i _ uns 165 3 003 20 «o eun 1216| 1216 257 _ e 400 M 50 50 198 8092 | 27 as "g E d + “i as F:90 — — — 157 2756 | 4| — __ 437 4371 — — _ 191 _- — = 92 2280| N] — ui 603) 603 90 di - L — 20 20 111 2 346 41 _— vin 406| 406 98 3 — 3 dis 7 7 129 3523 | 13 als E 256 256 62 1 ov T O4 _— — _ 140 4262 | M ae dis 44 44 42) — 1956 — — __ E 1222 | 191 — — — — — — _— | 96 — — — 86 2084 | 131 — — — — — 4 — |97 di E dns 921 3 093 106 Sas din 89 89 42 ea — 98 ch5 _ Ee 77 1686| 116 Ge “s 1013 1013 197 s He 190 852 255 ! 298 002 | 1150257 | 199148 | 16740986 || 795 706 | 995377 | — 944 607 |1 939 9841 613 495 [| 14404 672 Landesbantken. in 2A 2 1136] 1185276| ‘1837| 9431 — 12)39886 | 49317 f 49317 d it l E E E 2 257 384 836 | 4105 5 s 22175 | 22175 | 9501 ies qu 2 d = as 961 251 623 | 10865 | 83920 as 14274 | 18194] 65374 dein ns 3 39 931 |29) 16 174 56105 | 13093 167 355 | 303 18 cis 3345| 3363 493 476 —— 4 27 870 |19) 26 736 54 606 120) 3 636 80075 | 1980 S u 79 79 2e s 5} — 87) 48 923 48 923 3 852 163460 | 4061 e _—_ 3478| 3478 1222 s ain 6 868 |21) 2 962 3830 296 19 255 | 102 ¿i s 1472| 1472 361 356 e 7 S 62 158 62 158 2 522 157 646 | 435 H aris 2274| 2274 716 - — 8 174 892 |8)165 010 339 902 | 16 766 839 134 | 8269 wis -= 10222 | 10222 | 2244 _— — 9 È 59 950 | 5) 54 894 114 844 1242 166 624 1 078 _ _ 2659 | 2659 467 — =— [10 20116460 |2) 74 334 190794 | 13767 453 055 | 2075 “u v 5634| 5634] 1979 34 F 44 715 7893 | 52 608 1042 98585 | 1212 ais “_. 3022| 3022 688 “ =_ 112 e — | - 274 16260 O0 E e d 854 | 854 283 120 120 | 13 i) 84 636 46) 21415 | 106051 6 546 147) -143 745 103 vis =ck S n — 1 1d — 9) 90696 90 696 2 409 192 288 | 427 “_ «a 1005 | 1005 468 i v F iO 48 080 |41) 28 391 76 471 142) 19 270 116804 | 2036 roi s S — E -_— 116 46 808 |2) 14 204 61 012 3 155 119010 | 1503 =— — 920 | 920 84 E 1 — — a 457 5 764 | 146 — — 457 | 457 1%] — _ 118 eti 363 363 80 4 612 28 le a 1552 | 1552 167 vi _ T 19 ai 200 200 100 3 884 77 dies di 2 9 2 41 41 | 20 107716 31) 77 047 |___184 763 3 840 904 652 E Zt s S L d _ 14 751 926 | 691 400 | 1443326 | 106901 | 4773008 | 40943 | 13369 = 113 310 | 126679. 1 73481 1026 | 161 zentralen. : 616 997 | 31307 548 304 3789 974627 | 94 384 825 — 110) 32657 | 334824 21283 e H L — 88)102448 102448 | 101656 276 427 | 10777 is ens 10184} 10181) 3318 i es 2 132 679 |7) 82 186 214 865 4 228 333049 | 1142 wia wp 3408 | 3408 866 343 _ 3 84146 | 69031 153 177 3 080 332 528 | 13661 ais (vas 1415 1415 1 040 t inan 4 _ 15 416 15 416 4 026 233 341 | 10 879 «is que 13926 | 13926} 4106 43 ees 5 En 67 057 67057 123) 6481 175611 | 48329 dn “s 148 | 148 111 s _— 6 20 187 |) 21 171 41 358 2 008 147117 | 8279 500 wis 1823 | 2323 545 _ vi 7 138 533 |13)147556 286 089 | 13488 472 029 | 11976 A — 108 | 108 55 _ — 8 — |1) 83 230 83 230 429 124486 | 4602 is das 1197| 1197 351 d ch. 9 5306 | 75442 |15) 80748 1901 144 758 1 368 t u 1833 1833 760 = 1 10 4950 | 58673 63 623 1728 118 873 982 ins li l 451 l 451 9%53 s aa “F — 16) 58 891 58 891 2 268 149 672 | 4830 vin a 2849 | 2849 914 E _— F128 — /8) 43 634 43 634 5 533 131651 | 4255 — _ 1374| 1374 757 “is = 113 — 103 103 | 13690 | 217601 312] — — 856 | 856 e — - 1 — 24 719 24719 837 71 178 623 4D ias 145 | 145 40 E e T4 ja “i dn 84 3 209 “E S 1288| 188 E a T — 4) 8456 8 456 224 16 785 75 = — L =_ T 902 798 | 889320 | 1792118 | 73950 | 83922942 || 127 985 1325 e 73 499 | 74824 | 15870 386 _
Berlin, den 26. August 1929. Statistishe Abteilung der Reichsbank
Dr. Nordhoff. | de |
q-de-1292 | Welche Reaktionen gab es auf den neuen Namen "Ragglettöli" für das Racletteöfeli? | Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP! - watson
Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP!
31.07.19, 09:35 01.08.19, 06:49
... vor meinen Ferien.
Häsch scho Angst gha?
Ja, ich au.
Freunde, es ist so: In den nächsten drei Wochen werdet ihr ohne mich auskommen müssen. Weil: Ab heute habe ich Ferien. Ferien. Ferien.
Aber keine Sorge, der Picdump hat nie Ferien. Da allerdings meine üblichen Vertretungen grad auch in den Ferien sind/noch gehen/keine Zeit haben/in der Badi sitzen, habe ich die nächsten Picdumps schon vorbereitet. Was heisst, dass die nächsten paar Mal darum ausnahmsweise keine Userinputs am Anfang stehen werden.
Das heisst aber nicht, dass ihr nicht trotzdem lustig sein sollt in der Kommentarspalte. Seid einfach so wie immer, ok?
Dann fangen wir jetzt endlich an – mit dem letzten Mal User-Inputs vor der «Sommerpause»:
Hereinspaziert, aber:
Apropos Ferien:
Und mein Lieblings. Haha.
Jetzt in echt: Abonniere mich und dir sei ewiges Glück sicher! 🙃
«Dadada DAAA da. DADADADA Da»
Wenn Kinder probieren, irgendwas zu erklären:
Oder Betrunkene. via imgur
Ein Meme, das mich nachdenklich stimmt:
«Gits au Schnipo?»
Er hat alles schon erlebt, Pistolenschuss, Bombensplitter ...
via shencomics
via twitter/robinmccauley
«Eine gute Idee, aber wie macht es mich reicher?»
3, 2, 1 und tschüss.
Was ich lustig finde? Ach, ganz normales Zeug.
Wenn du glaubst, dass du gerade sehr tiefgründig bist, aber eigentlich bist du nur ... bitz dumm.
«Anspruchsvolles» Meme für zwischendurch:
Warum bin ich nur so?
PS: Es stimmt.
Gibt es ein schöneres Gefühl?
Und natürlich das noch:
Genau so. Haha.
Dieser eine Arbeitskollege, der dir überallhin folgt:
Wenn Amis von Engländern reden:
Wenn wir von Engländern reden:
Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:
Wir, nachdem wir Area 51 gestürmt haben:
Jeder, der «Final Destination» gesehen hat: Nope.
Good News für zwischendurch:
Damit wir auch dieses Mysterium gelöst haben:
Wenn dein Hund denkt, dass er immer noch ein Welpe ist:
Wenn deine Mutter fragt, ob du das Internet «reparieren» kannst und du den Router aus und wieder anmachst:
Berühre seine Pfötchen für ewiges Glück:
Hast du seine Pfötchen berührt?
Natürlich habe ich seine Pfötchen berührt. Nein, ich möchte für immer ewiges Unglück haben. Gut, ihr habt mich so weit, ich scrolle nochmal hoch und berühre seine blöden Pfötchen.
«DAS IST WAS GANZ ANDERES»
Passend zur Celsius/Fahrenheit-Verwirrung:
bbq flavored confusion. haha. via reddit/funny
Wenn du nicht willst, dass jemand in deinem Laden stiehlt – aber du eh nichts Wertvolles im Laden hast:
So verschieden unsere Mütter sind, so gleich sind sie auch:
Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?
Blume/Blumenstrauss/Garten Ferienfoto (Landschaft) Ferienfoto (Vater) Foto vom Lieblingskind/Enkel Haustier Inspirierender Spruch
Passend dazu für alle Mütter:
(Und hört endlich auf so zu tun, als hättet ihr uns alle gleich lieb.) via ebaumsworld
Wer bestimmt nicht das Lieblingskind ist:
Wenn du mit deinem Kumpel Faceswap machst und das Resultat normal aussieht:
Hallo i bims. Das nächste Lied heisst: Improvisation im Wechseltakt.
Wenn es zu heiss ist, um irgendwas anzuziehen, die Gesellschaft dich aber zwingt, irgendwas anzuziehen:
Theoretisch könnten wir sehr viele komplizierte Dinge zubereiten. Theoretisch.
Falls euch diese erschreckende Nachricht noch nicht erreicht haben sollte:
Was ist eigentlich mit der Filmindustrie los?
Dinge, die vor 10 Jahren schon so waren – und es heute immer noch sind:
Immerhin sieht er so aus, als wüsste er, dass das jetzt nicht so optimal ist.
Du, wenn du dein 12. Bier bestellst, dich hinten im Barspiegel siehst und weisst, dass du es morgen bereuen wirst:
Du, wenn du siehst, wie dein Hund auf die Couch kackt:
Du, wenn du um 3 ins Bett gehst und um 5 wieder aufstehen musst:
Du, wenn du merkst, dass dieses Meme nochmal kommt:
Ich hör ja scho uf, okokok.
Es hat jedes mal FAST funktioniert.
Leave heavy metal fans alone.
*Von meinem Aluhut aus gesendet
Wenn du ein Kind absichtlich gewinnen lässt:
🥰 Harold 🥰
Hier noch ein Input, was ihr in meiner Abwesenheit testen könntet:
So, auch ich bin langsam müde ...
Ok, danke, tschau. Wir sind hier sowieso fertig.
Tschüss, Freunde! Wir lesen uns Ende August wieder. 😘
Tschau, tschau, tschau, tschau, tsch...
Zum Abschluss: Folgender Kommentar von der Mitarbeiterin des Monats (für immer), damit wir ...
... uns nochmal DIE BESTE SLIDESHOW DER WELT ANSCHAUEN KÖNNEN. Adios :)
Willst du mehr Picdump gucken? Guck hier:
En Espresso bitte 31.07.2019 09:38
Highlight Jede Woche dasselbe Theater.
Absintenzler 31.07.2019 09:42
Highlight Die Maslow-Pyramide im 21. Jh 🧐
226 13 Melden
Yannik Tschan 31.07.2019 10:06
Highlight Komme gerade aus den USA und habe euch was mitgebracht... The joy of cereal!
The oder ich 02.08.2019 09:35
Highlight 48 Stunden
The oder ich 02.08.2019 06:20
Highlight Winken? püh
03_szust 02.08.2019 01:51
Highlight Ich versuch erst gar nicht, das erklären zu wollen.
MissDemeanor 01.08.2019 09:14
Highlight Yesss! Dicpump!!
Samurai Gra 01.08.2019 01:02
Highlight Hatte echt Angst 😭
Lore 31.07.2019 22:53
Highlight Ta-da:
Mrs. Sommer 31.07.2019 19:44
Highlight Falls es jemand schauen möchte:
B. Scheuert 31.07.2019 18:54
Highlight Hab gerade Arató András István als Badass-Mofo gesehen...ich bin regelrecht schockiert von Harold! Und ja, ist mir doch egal wenn ich hundertmillionen Tage zu spät bin :)
Das Video ist super!
B. Scheuert 31.07.2019 18:41
Highlight Ich war so ausser mir dass ich in die Kommentare runterscrollen musste...da steht doch Schweiiz auf dem Bob!
Fayalina 31.07.2019 18:18
Highlight I miss it...
Phrosch 31.07.2019 18:12
Highlight Bei „Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?“ habt ihr die Möglichkeit:“Sie hat kein WhatsApo“ vergessen 😂
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:38
Highlight Und sich mit einem Motorrad. Ja, meine Mutter (aber mein Vater auch).
Sándor 31.07.2019 16:44
Highlight 20min und Titel... Auf den Punkt gebracht. 🙄😅
Tschaesu 31.07.2019 15:34
Highlight War jemand schon bei ihm?
lilie 31.07.2019 19:33
Highlight @Tschaesu: Ja, zwei Leute. Sie waren so mittelmässig zufrieden*. 😜
*Wahrscheinlich wars zu teuer. 😜
obi 31.07.2019 15:01
Highlight Wenn wir von Engländerinnen reden.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:35
Highlight Ich fliege am 20. Dezember nach Liverpool und werde diese Gerüchte persönlich überprüfen 😉
En Espresso bitte 31.07.2019 15:51
Highlight Obi, frag bei Gelegenheit mal Madeleine, sie hat da tiefgründiger recherchiert: https://www.watson.ch/spass/nightlife/329131160-dir-ist-kalt-im-ausgang-ha-nimm-dir-diese-englaenderinnen-als-vorbild
Phrosch 31.07.2019 18:34
Highlight OHI, ich fürchte du wirst sie bestätigt sehen 🤭
Pana 01.08.2019 00:17
Highlight Bristol im Dezember. Sämtliche Vorurteile wurden bei weitem übertroffen. BEI WEITEM. 🙈
obi 31.07.2019 14:55
Highlight Du, wenn du eben eine ziemliche gute Landesverfassung geschrieben hast, die eigentlich total verheben könnte, ... aber du weisst, dass irgendwann einmal in der Zukunft jemand diese missverstehen und alles zur Sau machen wird.
Fichtenknick 31.07.2019 20:13
Highlight Will ja nicht klugscheissen hier, aber wenn einer die Verfassung geschrieben hat, dann James Madison und nicht Ben Franklin...
meinwatson 31.07.2019 14:25
Highlight Habe Tränen gelacht. Danke :)
sarcasmexpert 31.07.2019 13:48
Highlight Der arme Katzer...
Fly3930 31.07.2019 14:42
Highlight Kann nicht aufhören zu grinsen.... help...
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:10
Highlight Der ist wirklich fantastisch.
Mich würde schon interessieren ob der Kratzer nun eine Pollenallergie hat oder eine Polenallergie. Und wenn zweiteres zustimmen sollte, wieso und wie erkennt der kratzige Katerich die Polen überhaupt ? Fragen über Fragen.....
lilie 31.07.2019 19:35
Highlight Vielleicht ist es bloss ein Schreibfehler und es sollte "Polenallegorie" heissen. 🤔
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:41
Highlight @lilie Scheiss Auto-Korrektur, jetzt lässt die einem auch noch dümmer wirken.
The oder ich 02.08.2019 06:25
Highlight @Satan: wieso wundert es mich jetzt nicht, dass es in der Hölle Autokorrektur hat
Randalf 31.07.2019 13:19
Schöne Ferien und pass gut auf deine Sachen auf.😉
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 14:45
Highlight Oh
warum bin ich nie auf die einfache Lösung gekommen mein Singledasein zu beenden 😱
Lord Ben 31.07.2019 12:33
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:17
Highlight Hiiiilfe, chomme kei Loft meh öber!!!!!
River 31.07.2019 19:32
Klirrfactor 31.07.2019 12:21
Highlight Sorry, aber das mit der Zahnmedizin Basel pögg ich nicht
Trixi9 31.07.2019 13:41
Highlight Wer hat schon gerne gabutti Zähne, nachdem er beim Zahnarzt war.
Na, kommst jetzt drauf? :-)
Klirrfactor 31.07.2019 14:14
Highlight Achhh.... Der ist jetz echt flach, alles ok...
lilie 31.07.2019 16:52
Highlight @Klirrfaktor: Beim Picdump gilt grundsätzlich: Wenn du den Witz nicht kapierst, ist dein Niveau zu hoch. 😜
Der_Andere 31.07.2019 12:21
Highlight Lächerliche Abstimmung über Muttis Whatsapp Anzeigebild. Lina du denkst meine Mam hätte bereits ein Smartphone oder Whatsapp?
Meine Mam hat ein M-Budget Handy von gefühlt 2005. Wir sind doch nicht bei Back to the future 2, wo 2015 alle in der modernen Welt angekommen sind. :)
Franbon aka Mami 31.07.2019 11:59
Highlight Zum letzten Mal....nein, nicht witzig😑 meine Hormone spinnen sowieso wegen der Schwangerschaft und heute ist eh ein komischer Tag und dann diese Überschrift 😢 ist erst nachher irgendwie witzig, aber auch nur weil ich über meine Reaktion lachen konnte🤗...bitte nicht mehr machen 🤪
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 12:16
Highlight Es ist nichts Persönliches, alle Schwangeren kriegen dieses Nachricht von mir...
The oder ich 31.07.2019 12:46
Highlight ich sehe schon die Schlagzeile
Walter Sahli 31.07.2019 12:50
Highlight Schwangerschaftshormone? Geil, die passen gut zu meinem Nikotinentzug. Wollen wir zusammen die Welt abfackeln? Oder uns an eine Ampel stellen und darauf warten, dass ein Polizeiauto hält und den Motor nicht abstellt? Mir spielt's keine Rolle, meine Zündschnur ist kürzer als der Schwanz eines Spermiums und meine eh nicht existierende Geduld hat sich längst verflüchtigt. Ich fühle mich so richtig gut...und voll parat!
ManuJot 31.07.2019 14:31
Highlight Oh, genau so hab ich mir Sie immer vorgestellt, Herr Sahli!
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:15
Highlight Oje, Herr Sahli....!!! 😱😱😱
Ein Mal spontanes Gruppenkuscheln mit Herrn Sahli bitte hier.... 🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗
...hilfts schon, Herr Sahli?
Aua, wem gehört der Fuss in meinem Gesicht?!?
Walter Sahli 31.07.2019 15:38
Highlight ManuJot, ich bin viel schöner als Dafoe!
Gruppenkuscheln? Was für eine schöne Idee! Darf ich ein Messer mitbringen?
The oder ich 31.07.2019 15:52
Walter Sahli 31.07.2019 17:02
Highlight Sie sind so eine Sau, Fledermaus, das fass' ich nicht. Ausgerechnet mir, der ich doch so empfindlich auf Rasiermesser im Auge bin!
Walter Sahli 31.07.2019 18:32
Highlight Hähähä, jetzt haben sie Ihre Sauerei gelöscht.
Jaha, das ist der Picdump hier und nicht so eine abgehobene Dalisurrealismuskulturklitsche!
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 19:06
Highlight @olmabrotwurschtmitbürli bittegerngsche. 😅
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 19:39
Ich habe vergessen/unterschlagen: All the credit goes to Red4, die mir hilft, Schwangere zu plagen 🏆
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 23:10
Highlight Herr Wurst als Unterstützerin der Leinenpflicht für Kinder, finde ich das man nie früh genug beginnen kann!
The oder ich 01.08.2019 23:02
Highlight Ach, Herr Sahli, ich gehe mal davon aus, dass meine Warnung vor der berühmten Augenschnittszene aus Un Chien Andalou hinreichend gewesen wäre, aber als Kompensation für die Löschung erwarte ich nun von Simone Meier eine differenzierte Analyse dieses surrealistischen Meisterwerks.
Amazing Horse 31.07.2019 11:58
Highlight Bei der Umfrage zum WhatsApp-Profilbild der Mutter fehlt die Option:
Meine Mutter hat kein WhatsApp, da sie sich immer noch weigert ein Smartphone zu benutzen und stattdessen jeweils auf dem Flohmarkt nach einem möglichst neuwertigen Nokia 3410 sucht.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:29
Highlight Stimmt genau!
Oder eventuell noch:
Meine Mutter hatte nie ein Smartphone, und jetzt braucht Sie keines mehr. 😢
Räuber&Liebhaber 31.07.2019 11:27
Highlight Wer kann Liebe geben?
imposselbee 31.07.2019 11:20
Highlight hmm, ist das mit Datenautobahn gemeint? 🐝🚗
El Pepedente 31.07.2019 11:12
Highlight hier etwas für alle die picdumps lieben
http://www.bildschirmarbeiter.com/pics/
und dnekt daran die seite gabs schon vor wartson und dem rest also das archiv ist groooooos :D und für trigger kids: geht nicht dort hin
Walter Sahli 31.07.2019 12:41
Highlight Es ist mit Sicherheit keine Absicht, aber wartson ist schon fast lustig.
sheshe 31.07.2019 12:59
Highlight BA ist schon lange tot, sorry! Früher wars ja mal gut, jetzt noch 2 mal die Woche updates. pffft.
Dann lieber INW :-)
El Pepedente 31.07.2019 16:07
Highlight wieso tot? gibt ja immer jeden freitag eine pic dump und das seit jahren XD tot ist es wohl nur für dich^^
und ja es gibt besseres als BA aber das mwerde ich kene links posten da das material nichts für normies sind^^
no-Name 31.07.2019 10:54
Highlight Dieses Ragglettöeli stimmt mich traurig.
Ich hol jetzt das Schwein 31.07.2019 11:30
Highlight Ist ja auch Vista. Dafür hat Microsoft den Support schon lange eingestellt.
Watchdog2 31.07.2019 12:04
Highlight Ragglettöeli???
Trixi9 31.07.2019 13:44
Highlight Neuer Name für Racletteöfeli
"Ragglettöli"
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 14:29
Highlight Racclette-Törtli
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:20
Highlight @Hallo i bims....
Für dieses Schwerverbrechen gegen ein äusserst wertvolles Schweizer Kulturgut gehört dir eigentlich der Schweizer Pass entzogen. Und ab mit so einem Banausen in das Land des trümpeligen Orangen wo der "Käse" aus Tuben kommt oder aus Spraydosen.
Aber unoriginell ist es nicht dein Raclette-Törtli :-).
lilie 31.07.2019 19:42
Highlight @no-Name: Nicht doch, nicht weinen! 🤗
Einfach ein nettes Gspändli suchen und die eine Raclettescheibe schön aufteilen. 🤗
Dazu 1 Kartoffel, halbiert, und 1 Glas Wein (beliebig oft auffüllbar). 🤗
Bündn0r 31.07.2019 10:51
Highlight Wurden die Kartenausschnitte extra so gewählt, dass fast alle Beschriftungen abgeschnitten sind oder wird das auf dem Mobile falsch dargestellt?
Lina Selmani 31.07.2019 10:59
Highlight Welche Kartenausschnitte meinst du?
Bündn0r 31.07.2019 11:13
Highlight Berlusconi und Putins Europa
Die Bildstrecke unter "Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:" Bild 10-17
Lina Selmani 31.07.2019 11:25
Highlight Stimmt, das sieht irgendwie nicht so richtig aus. Aber liegt nicht an Mobile, Desktop ists auch abgeschnitten. Ich schau mal, was mit den Bildern da los ist. Danke fürs Bescheid sagen!
Hohl mich der Teufel 31.07.2019 11:34
Highlight @Bündn0r: Das heisst BERLUSCOGLIONI
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:50
Highlight Einmal mit allem und extrascharf bitte.. 😋
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 10:35
Highlight Wer kommt alles mit Lina nächste Woche in den Ferien besuchen, wenn es keine Otten hat?
Lina Selmani 31.07.2019 10:38
Highlight Nimm Emma mit!
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:24
Du hast mir ja einen riesen Schrecken eingejagt.
Lina Selmani 31.07.2019 11:00
(und sorry...... 😬)
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:22
Highlight Tsss wie kannst du nur in die Ferien gehen? Hier trotzdem ein Bild des seltenen zebrakatzenkopf
Lina Selmani 31.07.2019 10:39
Highlight Haha, danke, ich habe noch nie so ein fröhliches Gesichtlein gesehen.
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:58
Highlight Er kann noch fröhlicher
carmse 31.07.2019 10:20
Highlight Gilt auch als Haustier, oder?
Nothingtodisplay 31.07.2019 14:18
Highlight Mami <3
Jason96 31.07.2019 10:12
Highlight gute alte picdump ablenkung und sogar eine Harold-Slideshow. Super, so ist das Sommerloch ein wenig spannender! :D
Walter Sahli 31.07.2019 10:12
Highlight Ein Rollstuhl für Goldfische???
Ich dachte, der Happen hat eine Steinschleuder...
Irgendwie bin ich jetzt ein bisschen enttäuscht...obwohl Rollstuhl für Goldfisch natürlich auch supercool ist.
Threepwood 31.07.2019 10:12
Highlight Das ist doch ganz klar Star Wars🤔😋🤘🏼
Lina Selmani 31.07.2019 10:31
Highlight Ich gehe jetzt in die Küche, wenn es nicht da steht, haben wir STREIT.
Yannik Tschan 31.07.2019 10:50
Highlight Notiz an mich: Bringe nächstes mal eine Packung Bob Ross Cereals mit für Lina.
Lina Selmani 31.07.2019 11:04
Highlight STREIT.
Emptyage 31.07.2019 16:46
Highlight Hassu toll gemacht Yannik! Jetzt musset Lina Hungrig und wütend in Urlaub.
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:25
Highlight @Yannik
Das Bild wirkt ziemlich verstörend auf mich und wirft viele Fragen auf:
- was macht Bob Ross damit er die Haare schön hat ?
- hat es Haare von ihm im Cereal (igitt !!!!) ?
- was zum Henker hat er mit dem Pinsel vor / gemacht ?
- sehen die Cereals nur für mich wie Hunde Leckerli aus ?
- warum ist das Matterhorn hinter Mr "ich habe in die Steckdose gegriffen" abgebildet ?
Und last but not least: Lebst du noch nach DEM STREIT ?
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:05
Highlight Für panique au village :)
Lästermaul 31.07.2019 10:04
Highlight Ich wünsch dir wunderschöne, tolle und sonnige FERIEN Lina 🤩🌴🌊🌅
Lina Selmani 31.07.2019 10:06
RealPasha 31.07.2019 10:01
Highlight Das ist ja mal ein Clickbait Pusheli / Titel
Kann ich ja jetzt auch nichts für, dass ich deshalb nicht arbeite!
Einstürzende_Altbauten * 31.07.2019 10:00
Highlight Mega Angscht!
Sagittarius 31.07.2019 09:58
Highlight Liinaaaa... Warum spielst Du mit meinen/unseren Gefühlen?!
Lina Selmani 31.07.2019 10:10
Highlight Ich konnte nicht widerstehen! Aber jetzt, so im Nachhinein, tuts mir auch 1 bisschen leid.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:39
Highlight würkli Lina ? 🤔
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:44
Highlight Das war wirklich echt fiiiiiiies.... 🥺
The oder ich 31.07.2019 11:26
Highlight Lina, wenn es ihr "leid tut":
Sagittarius 31.07.2019 11:28
Highlight Also dem Büsi nach tut es ihr 100 bisschen turmileit...
Hätte ich keine Katzenallergie würde ich das Kätzlein mega, mega MEGA fest knuddeln!
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:25
Highlight @Sagittarius; Katzenallergie ist unangenehm. Andererseits, Katzenknuddeln wird oft auch überbewertet... 😝
Sagittarius 31.07.2019 18:34
Highlight OMG löpersonell 🙈
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 22:47
Highlight @Sagittarius; Keine Sorge, ist nicht mein Kätzchen 😉
Wollte dich nur bisschen wegen Katzenallergie aufmuntern. Solidarisch unter Katzenlosen sozusagen... 😁
M Fbh 31.07.2019 09:55
Highlight Weiteres Beispiel für Namen im falschen Beruf...
Baeri19 31.07.2019 11:21
Highlight Der macht das aber gut. Hat meinen Vater und meine Tante operiert!
JoJodeli 31.07.2019 13:53
Highlight Klar, der kann ja auch mit dem Messer umgehen 🤣
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 09:54
Highlight Gits au schnippo?
Das sind im Fall gruusigi frittierte Eglifilets oder Pangasius Fischchnuschperli auf dem Teller und nix von Schnitzel.
Lina Selmani 31.07.2019 10:04
Highlight Eglifilet, Schnipo, blabla – reden wir über die wirklich interessanten Dinge: Was ist mit deinem Usernamen los? Haha
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 12:33
Highlight danke für die Frage! Endlich werde ich mal von einer Frau ernst genommen!
Spürst du es auch? ich glaub ich bin verliebt!
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 13:13
Highlight Ich sehe Identitätspolitik als zukunftsfeindlichen Versuch, den Menschen auf seine Herkunft und seine vermeintliche Natur festzulegen. Daher mein Name.
Alathea 31.07.2019 09:53
Highlight Wenn man die BESTE SLIDESHOW DER WELT nochmals ansieht, weil man denkt die hat jetzt ein neues Bild. 😩
03_szust 31.07.2019 09:52
Highlight How dare you play with our feelings!
Heute grüsst das Militär
Christian Mueller (1) 31.07.2019 10:45
Highlight E Guete! 😉
The oder ich 31.07.2019 09:52
Highlight Schöne Ferien, #LINA4WEINDOCH
Highlight wink, wink, wink, wink, wi...
chiwadeborah 31.07.2019 14:41
Highlight Dachte ihr springt noch jemand auf den Kopf, wäre luschtig gsi.
Tigger622 31.07.2019 09:51
Highlight In diesem Sinne.. En Guete
c-bra 31.07.2019 09:46
Highlight I bims, 1 Pfugs
Baccaralette 31.07.2019 13:16
Highlight Muahahaha..und ich so - Pfugs?? Hä. Dann Bild im Hirn angekommen.
Ach PFUGS!!! Klaro, tchuligom!
Phrosch 31.07.2019 18:49
Highlight Ich will so 1 Pfugs. Jetzt! 😂
El Pepedente 31.07.2019 11:13
Highlight we rbraucht schon wlan^^ das heisst einfahc internet! :D
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:08
Highlight El Pepedente
ich liebe deine Texte 😁sie sind dramatikalisch sehr herausfordernd oder ist deine Tastatur voll mit Brotbrösmeli, ich schreibe dann nämli auch so ghüselet 😂 es lebe wartson
Bildchen tut nichts zur Sache, ist mir nur so über den Bildschirm gestolpert als ich nach der Tastatur mit Pflänzchen gesucht habe 😜 vlt. hat sie jmd. grad auf Lager
The oder ich 31.07.2019 15:20
Highlight Hast du das gesucht, Closchli?
Lina Selmani 31.07.2019 09:41
Highlight Das wäre aber ja eigentlich ein guter Zeitpunkt. 🧐
En Espresso bitte 31.07.2019 09:57
Highlight Genauso einverstanden mit dir wie der Herr im Cartoon.
c-bra 31.07.2019 13:45
Highlight @Sa_Set, also ich fänds mal schuuli schön wenn mir Lina den Picdump an die Tür liefern würde.
c-bra 31.07.2019 15:18
Highlight @Sa_Set, jetzt hast du mir total die Illusion zerstört.
kettcar #lina4weindoch 31.07.2019 09:37
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:09
Highlight Und der Duden macht wieder einen auf besserwisserisch. 🙄
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 12:49
Highlight Oklahoma
The oder ich 31.07.2019 09:36
Highlight Man hilft, wo man kann
Lina Selmani 31.07.2019 09:42
Highlight The oder ich, ich bitte dich. Haha.
The oder ich 31.07.2019 09:54
Highlight Och, das musst Du gar nicht, das kannst Du auch selbst
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:30
Highlight Aaaaaalter Falter, The oder ich, deinen Verlauf bei der Suchmaschine deiner Wahl möchte ich ja auch mal sehen! 😜 Die armen Studies, die deine getrackten Daten auswerten müssen. 🤷🏼♀️😂
Wie kommt man bloss zu solchen Tschifs? Hast du etwa nach neuen Frisurvorschlägen gesucht? 🤔😅
Lina Selmani 31.07.2019 10:32
Highlight Wander Kern, falsche Kommentarspalte.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:58
Highlight hihi Prodecum
hab auch schon "harmlose" Begriffe eingegeben und bin überrascht worden
The oder ich 31.07.2019 11:31
Highlight @Prodecumapræsinex: ja, sie unterhalten sich bei Google schon darüber
The oder ich 31.07.2019 11:47
Highlight @Closchli: ja, es geht nichts über intelligente Suchwörter
(und eine ausgeschaltete SafeSearch)
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 13:01
Highlight 😱 The oder ich
jetzt bin ich echt verunsichert. Soll ich auf Kind machen und SafeSearch aktivieren oder lieber nach dem Motto "Jugend forscht" und sich werterbilden erhält länger jung vorgehen? 🤔
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 13:57
Highlight Prodecumapresinex; doch, steht dir gut die neue Frisur... 😜
The oder ich 31.07.2019 14:37
Highlight @Sa_Set: Closchli berichtet da aus der Lingerie American Football Leage
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:15
hast du die nicht in Slowmotion
frag für einen Freund
The oder ich 31.07.2019 15:29
Highlight Wenn er Dein Freund ist, dann kannst Du ihm die SloMo ja grad selbst machen^^
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:58
Highlight @ Closchli: I know that feeling. Bin jetzt noch im therapeutischen «wir töpfern uns einen Aschenbecher»-Ausdruckstanzkurs, kurz TWTI1AATK, weil ich dereinst für unseren geschätzten Herrn The oder ich ein Bild einer dicken Flede gesucht hatte und die Suchbegriffe unbedarft gewählt hatte.. 🤪
Läck, schon eindrücklich: so ein kleines Tierchen und so einen grossen... ähm lassen wir das... 😅
Prodecumapresinex 31.07.2019 16:04
Highlight @ Löpi: Gäll, findsch au? Habe riesig Freude, dass es mit dem Bartwuchs endlich geklappt hat... ☺️
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:08
Highlight Dr arm cheib
er hat keinen Helm
gefangen zwischen meinem Hintern und dem Parkettboden
die Blickschlagzeile möchte ich lesen 😂😂😂😂
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:18
Highlight ach was Prodecum
soweit ich mich erinnern kann hat unser kreativer Herr The das Bildchen in seinem Repertoire
auf Menschen übertragen, macht der Begriff das dritte Bein Sinn😜
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:28
Highlight Frag mich jetzt grad ob das P in Picdump ein verschämter Fehler ist 🤔
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:32
apropros Googeln
imgur.com/gallery/L85rr
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:06
Highlight @Prodecumapresinex; Ja supi! Aber denk daran, die nächsten Tage nicht waschen. Die Himbeer Aloe Vera Spülung muss erst einwirken.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 17:35
Highlight imgur.com/gallery/L85rr
AnDerWand 31.07.2019 22:57
Highlight The oder ich, deine Kommentare auf Watson sind der Hammer, immer so potentiert mit scharfsiinigem Humor, genau mein Geschmack
Sag mal, bist du Frau oder Mann? | Montag, der 31. Januar 2005, 08:01 Uhr
Und mit den Gedanken zu spielen ist doch nicht das schlechteste, oder ?
Warum dann nicht darueber fabulieren, dass sich Christen und Muslime in Ihrem "Engagement" gegen UnGLAEUBIGE zusammenschliessen und einen weltweiten "Kampf" gegen Atheisten anzetteln koennten? Alles Kaese. Wir in Franken sagen: "Wenn der Hund nicht gschissen haett...". Ja wenn das Woertchen wenn nicht waer...
Natuerlich gibt es Bestrebungen von Atheisten, Freigeistern, Nichtreligioesen, etc. ihre Organisationen zu koordinieren. Dabei ginge es m.E. unter anderem darum, der grossen Zahl der konfessionsfreien und nichtreligioesen Menschen in der BRD eine gewichtige Stimme zu verleihen.
Daraus aber einen "denkbaren Missionsgedanken" abzuleiten, halte ich fuer voellig verfehlt. Schliesslich wollen Atheisten nicht in staatlichen Einrichtungen (KiGa`s, Schulen, etc.) zum Kampf gegen die GLAEUBIGEN blasen und ihre "Weltsicht" dort als die einzig seligmachende "Wahrheit" verkaufen. Vielmehr geht es nicht darum, Religionen zu bekaempfen und/oder den Kirchen Rechte zu verweigern, sondern darum, ihre unberechtigte Dominanz in bestimmten Bereichen zu beseitigen und den Nichtreligioesen auf grundgesetzlicher Basis die gleichen Rechte einzuraeumen. Montag, der 31. Januar 2005, 07:40 Uhr
Tausende Seite, willst Du meinen Kommentar hören?
Du hast recht, nichts hat sich geändert, alles wurde bereits gesagt.
Nur manche Namen ändern sich.
Montag, der 31. Januar 2005, 04:58 Uhr
felicia@hotmalizo.cc
http://www.shemales-pictures.com
Hi, ppls. Nice site! Good job !!!!
Montag, der 31. Januar 2005, 00:59 Uhr
"Atheisten, Freigeister, etc. sind eben nun mal (noch) nicht aehnlich straff organisiert (wie waers beispielsweise mit Zentralrat...."
Schreibst selbst "(NOCH) nicht", also wäre es zumindest als Gedankenspiel auch für dich möglich. Übrigens liegt mir nix ferner, als irgend etwas ableiten zu wollen. Und mit den Gedanken zu spielen ist doch nicht das schlechteste, oder ?
Sonntag, der 30. Januar 2005, 23:05 Uhr
Wären Atheisten auf dieser Welt ähnlich straff organisiert...
Tja, wenn bloss das Woertchen WAERE nicht waer...
Atheisten, Freigeister, etc. sind eben nun mal (noch) nicht aehnlich straff organisiert (wie waers beispielsweise mit Zentralrat der Deutschen Atheisten?) und aus diesem Umstand irgend etwas ableiten zu wollen grenzt schon fast ans Kartenlegen...
Sonntag, der 30. Januar 2005, 23:03 Uhr
@ Ex-Matze.
Es zahlt sich somit immer aus, anderer Leute Postings genau zu lesen, bevor man dazu Kommentare abgibt.
In der Tat: Du bist nicht Ich.
Sonntag, der 30. Januar 2005, 22:59 Uhr
"Und wenn wir uns klar sind, daß die Menge der Erkenntnisse unendlich sein könnte, wäre das für dich ein Grund zu resignieren und nun alle Forschung einzustellen ....mir scheint so siehst du das !"
Nein! Siehe mein Posting vom 27.1. 21Uhr30:"...die ich keineswegs geringschätzen will !" (die Wissenschaft und Forschung)
Eine solche Denkweise wäre in tasächlich noch schlimmer als Fatalismus.
"Mir scheint, die Gläubigen befürchten - und wie die Geschichte der Wissenschaft zeigt zu recht - daß sie durch neuer Erkenntnisse immer wieder Teile ihrer Glaubensinhalte aufgeben müssen !"
Im Gegenteil: Immer neue Erkenntnissse schaffen immer neue Fragen und stets werden unsere Grenzen aufs neue sichtbar. "Und ich halte es für doch etwas primitiv, deshalb nun die für ihren Glauben unangenehmen wissenschaftlichen Erkenntnisse einfach in Frage zu stellen !"
Das habe ich nirgendwo gesagt ! Ich stelle keine gewonnenen Erkenntnisse in Frage.(wo?) Ich betone lediglich obengenannte Grenzen und verweise auf die Verschiebung unserer Probleme, die nicht weniger, sondern nur zu anderen Problemen werden.
"Ich habe bewußt geschrieben: Mehr oder weniger(!!!) greyman ! Weshalb machst du dann abwertend (??) „weitgehend erforscht“ daraus?"
Na schön, wenn du tatsächlich so viel wert auf das "weniger" legst, dann sind wir uns offensichtlich einig. Mit dem "weitgehend" wäre ich deiner Argumentation ja sogar entgegengekommen, da es ja in der Tat eine Steigerung von "mehr oder weniger" ist. Aber das nur nebenbei...:-)
Der Wittgenstein geistert hier m.E. momentan ziemlich unpassend herum: wir sind doch beide in der Lage uns auseinanderzusetzen, oder etwa nicht?
Doch ! Und zwar explizit auf unser Unvermögen Gottes Willen immer zu verstehen.(Stichwort: Tsunami) Also sogar noch einen Schritt weiter.
Gruß, greyman Sonntag, der 30. Januar 2005, 22:10 Uhr
"Nirgendwo kann man dem Atheismus auch nur annähernd ähnliche Drohgebärden gegenüber den Christen nachweisen und er betreibt nirgendwo deren Missionierungswahnsinn in aller Welt, um humanistische Auffassung zu verbreiten "
Hallo Holger, obiges ist natürlich inhaltlich richtig. Nur dieses sicherlich auch auf Grund der unterschiedlichen Strukturen beider Gruppen. Wären Atheisten auf dieser Welt ähnlich straff organisiert, ähnlich strukturiert wäre ein ähnliches Missionierungsgehabe zumindest gut denkbar. Sonntag, der 30. Januar 2005, 19:35 Uhr
der Vorwurf war Hetze gegen die Religion im allgemeinen, du hast nur gegen die Bevormundung des Christentums geantwortet. Was ist mit dem ISLAM?
Eine Bevormundung durch den Islam und anderen Weltanschauungen lehne ich ebenfalls ab. Der Mensch sollte seine eigene Lebensphilosophie entwickeln dürfen. Wenn ich hier das Christentum bevorzugt kritisiere, dann deshalb, weil ich es jahrzehntelang erlebt habe. Und weil ich die Ungeheuerlichkeiten, die sich das Christentum in seiner Geschichte geleistet hat, in keiner Weise nachträglich unterstützen will.
Sonntag, der 30. Januar 2005, 18:34 Uhr
Ein Beispiel für einen Menschen, der seinen eigenen Glauben an eine nicht existente Wahrheit nicht wahrhaben will.
Sorry, aber ich habe keinen GLAUBEN an eine "nicht existente Wahrheit". Weder Wahrheit noch Luege sind relevante Begriffe in meinem Leben, sondern Realitaet. Und da kommt nun mal ein SCHROTTI nicht vor. Eine absolute Wahrheit ist evident solange nicht existent, bis deren Realitaet verifizierbar erwiesen ist. Der jaemmerliche Rest ist GLAUBE an eine (persoenliche) WAHRHEIT... und: GLAUBEN tue ich nicht! Weder an das eine, noch an das andere.
Sonntag, der 30. Januar 2005, 18:27 Uhr
Sonntag, der 30. Januar 2005, 18:26 Uhr
Warum zum Teufel findet man dann auf dieser Seite nichts als HETZTE gegen die Religion?
Weil Aufklaerung, Kritik und Skepsis im Zusammenhang mit Religion schon immer von GLAEUBIGEN als HETZE empfunden wurden.
Sonntag, der 30. Januar 2005, 18:18 Uhr
„Ich verachte Sätze wie: "Wer nicht an Gott glaub hat kein Gesicht." So etwas beleidigt mich. Und ich verachte solche Ansichten.“
Dieser Ansicht kann man voll und ganz zustimmen. Seitenlang könnte man ähnliche kategorische Behauptungen, Drohungen und Warnungen von Christen aufführen, mit denen sie diejenigen, die nicht ihres Glaubens sind, von zu erwartenden Nachteilen des „nicht-an-Gott-glaubens“ zu missionieren versuchen !
Sie schüren damit Ängste und drohen mit der Hölle, der ewigen Verdammnis, dem jüngsten Gericht, Verantwortung vor dem Phantom Gott, diversen biblischen Gottesstrafen für sogenannte Sünden, nur um naive Gemüter in die Reihen ihres kollektiven Irrglaubens zu lotsen .
Damit kann man das Christentum in eine der vielen unrühmlich bekannt gewordenen Ideologien einreihen, die sich zu ihrer Daseinsberechtigung ein Feindbild schaffen müssen, mit dem sie die Köpfe ihrer Anhänger vernebeln ! Die Bibel strotzt ja förmlich von Verunglimpfungen und Gottesstrafen gegen ihre Feinde !
_Nirgendwo kann man dem Atheismus auch nur annähernd ähnliche Drohgebärden gegenüber den Christen nachweisen und er betreibt nirgendwo deren Missionierungswahnsinn in aller Welt, um humanistische Auffassung zu verbreiten !
Sonntag, der 30. Januar 2005, 18:15 Uhr
Aus eigener Erfahrung muß ich leider sagen, daß ein Dialog zwischen Christen und Atheisten nicht möglich ist. Überzeugte, gläubige Christen setzen alles daran, die "Abgefallenen" zu bekehren, Ihnen "Gott" als höchste Instanz allen Handelns vorzustellen. Es wird nicht akzeptiert, daß ein Atheist nicht glaubt. Der Nichtglaube wird verachtet und diese Wertung unterschwellig allen Gemeindemitgliedern vermittelt, was wiederum deren Verhalten im Alltag bestimmt. Ich verachte Sätze wie: "Wer nicht an Gott glaub hat kein Gesicht." So etwas beleidigt mich. Und ich verachte solche Ansichten. Solange die missionarische Absicht, wenigstens eine Seele zu "retten", im Auftreten der Christen gegeüber Atheisten bestimmend bleibt, ist ein Dialog nicht möglich. In einem wahren Dialog erwarte ich von Christen, auch den eigenen Standpunkt zu überprüfen. Ich habe sehr deprimierende Erfahrungen mit christlichem Sendungsbewußtsein gemacht und habe einen "Dialog" aufgegeben. Ich wünsche ihn, da ich andere Menschen in ihrem Handeln und in ihren Wertvorstellungen verstehen möchte. Aber ich wünsche nicht missioniert oder herabgewärdigt zu werden. Sonntag, der 30. Januar 2005, 18:08 Uhr
Name: Anti-Herbert Anti-Ferstl
Ich: "insbesondere, wenn ich zu wetten wage, dass nun jeweils ein Christ und jeweils ein Atheist dieses Posting kommentiert, um sich selbst seiner angeblichen Wissenheit und Mehrfreiheit zu brüsten."
Herbert: "... - wirklich lachhaft
Mmmh... Genau!
Das ist das, was ich ueber Dein Posting denke! "
Sonntag, der 30. Januar 2005, 17:23 Uhr
Ich wehre mich gegen die christlichen Bevormundungen. Christliche Machtansprüche gibt es seit Beginn des Christentums. Sie haben bis heute nicht aufgehört. Christliche Missionsversuche sind auch christliche Machtansprüche. Sich dagegen zu wehren, ist eine Form der Selbstverteidigung und keine Hetze. Sonntag, der 30. Januar 2005, 16:04 Uhr
ziethe@gmx.de
Aus eigener Erfahrung muß ich leider sagen, daß ein Dialog zwischen Christen und Atheisten nicht möglich ist. Überzeugte, gläubige Christen setzen alles daran, die "Abgefallenen" zu bekehren, Ihnen "Gott" als höchste Instanz allen Handelns vorzustellen. Es wird nicht akzeptiert, daß ein Atheist nicht glaubt. Der Nichtglaube wird verachtet und diese Wertung unterschwellig allen Gemeindemitgliedern vermittelt, was wiederum deren Verhalten im Alltag bestimmt. Ich verachte Sätze wie: "Wer nicht an Gott glaub hat kein Gesicht." So etwas beleidigt mich. Und ich verachte solche Ansichten. Solange die missionarische Absicht, wenigstens eine Seele zu "retten", im Auftreten der Christen gegeüber Atheisten bestimmend bleibt, ist ein Dialog nicht möglich. In einem wahren Dialog erwarte ich von Christen, auch den eigenen Standpunkt zu überprüfen. Ich habe sehr deprimierende Erfahrungen mit christlichem Sendungsbewußtsein gemacht und habe einen "Dialog" aufgegeben. Ich wünsche ihn, da ich andere Menschen in ihrem Handeln und in ihren Wertvorstellungen verstehen möchte. Aber ich wünsche nicht missioniert oder herabgewärdigt zu werden.
Sonntag, der 30. Januar 2005, 14:26 Uhr
interessant ist, dass diejenigen,die die Verantwortung im Geschäftsleben und in der Familie
ablehnen, diejenigen sind, die nach Gleichheit ,Brüderlichkeit und Freiheit in der
Gesellschaft schreien.
Sonntag, der 30. Januar 2005, 13:17 Uhr
... - wirklich lachhaft
Das ist das, was ich ueber Dein Posting denke!
Sonntag, der 30. Januar 2005, 13:13 Uhr
Name: Die tausendste Seite
Die tausendste Seite in diesem Gästebuch ist erreicht.
Und wurde etwas erreicht?
Nein. Die Christen bleiben stur bei ihren Fronten.
Nein. Die Atheisten bleiben stur bei ihren Fronten.
Jeder hat Recht und jeder hat Unrecht.
Jeder ist die Freiheit in Person und jeder ein Sklave der Vordenker.
Lächerlich - nicht wahr? Lächerlich - insbesondere, wenn ich zu wetten wage, dass nun jeweils ein Christ und jeweils ein Atheist dieses Posting kommentiert, um sich selbst seiner angeblichen Wissenheit und Mehrfreiheit zu brüsten. Lächerlich - wirklich lachhaft.
Sonntag, der 30. Januar 2005, 13:11 Uhr
Name: Was ist die Hölle?
Wäre die Hölle nicht jener Tag,
Kurz bevor alle Menschen gleichberechtigt sind
Und niemand mehr über einem anderen steht
Und niemand mehr unter einem anderen steht
Und jeder die Verantwortung für den anderen tragen lernen muss?
Doch ist das Paradies dann nicht jener Ort,
An dem alle Menschen in Gleichberechtigung und Freiheit leben,
An dem kein Mensch über einem anderen steht
An dem kein Mensch unter einem anderen steht
Und alle Menschen die Verantwortung für die Nächsten zu tragen gelernt haben?
Auf dem Weg zum Paradies,
Werden wir es lernen müssen,
Alle Menschen zu akzeptieren,
Alle Menschen gleich zu behandeln,
Allen Menschen Freiheit zu schenken,
Jedem Menschen Frieden zu gewährleisten.
Wir würden uns die Hölle verkürzen,
Wenn wir keine Verantwortungslosigkeiten gegenüber der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit begehen würden.
Sonntag, der 30. Januar 2005, 11:20 Uhr
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Sonntag, der 30. Januar 2005, 10:45 Uhr
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667 | 666 | 665 | 664 | 663 | 662 | 661 | 660 | 659 | 658 | 657 | 656 | 655 | 654 | 653 | 652 | 651 | 650 | 649 | 648 | 647 | 646 | 645 | 644 | 643 | 642 | 641 | 640 | 639 | 638 | 637 | 636 | 635 | 634 | 633 | 632 | 631 | 630 | 629 | 628 | 627 | 626 | 625 | 624 | 623 | 622 | 621 | 620 | 619 | 618 | 617 | 616 | 615 | 614 | 613 | 612 | 611 | 610 | 609 | 608 | 607 | 606 | 605 | 604 | 603 | 602 | 601 | 600 | 599 | 598 | 597 | 596 | 595 | 594 | 593 | 592 | 591 | 590 | 589 | 588 | 587 | 586 | 585 | 584 | 583 | 582 | 581 | 580 | 579 | 578 | 577 | 576 | 575 | 574 | 573 | 572 | 571 | 570 | 569 | 568 | 567 | 566 | 565 | 564 | 563 | 562 | 561 | 560 | 559 | 558 | 557 | 556 | 555 | 554 | 553 | 552 | 551 | 550 | 549 | 548 | 547 | 546 | 545 | 544 | 543 | 542 | 541 | 540 | 539 | 538 | 537 | 536 | 535 | 534 | 533 | 532 | 531 | 530 | 529 | 528 | 527 | 526 | 525 | 524 | 523 | 522 | 521 | 520 | 519 | 518 | 517 | 516 | 515 | 514 | 513 | 512 | 511 | 510 | 509 | 508 | 507 | 506 | 505 | 504 | 503 | 502 | 501 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334 | 333 | 332 | 331 | 330 | 329 | 328 | 327 | 326 | 325 | 324 | 323 | 322 | 321 | 320 | 319 | 318 | 317 | 316 | 315 | 314 | 313 | 312 | 311 | 310 | 309 | 308 | 307 | 306 | 305 | 304 | 303 | 302 | 301 | 300 | 299 | 298 | 297 | 296 | 295 | 294 | 293 | 292 | 291 | 290 | 289 | 288 | 287 | 286 | 285 | 284 | 283 | 282 | 281 | 280 | 279 | 278 | 277 | 276 | 275 | 274 | 273 | 272 | 271 | 270 | 269 | 268 | 267 | 266 | 265 | 264 | 263 | 262 | 261 | 260 | 259 | 258 | 257 | 256 | 255 | 254 | 253 | 252 | 251 | 250 | 249 | 248 | 247 | 246 | 245 | 244 | 243 | 242 | 241 | 240 | 239 | 238 | 237 | 236 | 235 | 234 | 233 | 232 | 231 | 230 | 229 | 228 | 227 | 226 | 225 | 224 | 223 | 222 | 221 | 220 | 219 | 218 | 217 | 216 | 215 | 214 | 213 | 212 | 211 | 210 | 209 | 208 | 207 | 206 | 205 | 204 | 203 | 202 | 201 | 200 | 199 | 198 | 197 | 196 | 195 | 194 | 193 | 192 | 191 | 190 | 189 | 188 | 187 | 186 | 185 | 184 | 183 | 182 | 181 | 180 | 179 | 178 | 177 | 176 | 175 | 174 | 173 | 172 | 171 | 170 | 169 | 168 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q-de-1292 | Welche Reaktionen gab es auf den neuen Namen "Ragglettöli" für das Racletteöfeli? | Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP! - watson
Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP!
31.07.19, 09:35 01.08.19, 06:49
... vor meinen Ferien.
Häsch scho Angst gha?
Ja, ich au.
Freunde, es ist so: In den nächsten drei Wochen werdet ihr ohne mich auskommen müssen. Weil: Ab heute habe ich Ferien. Ferien. Ferien.
Aber keine Sorge, der Picdump hat nie Ferien. Da allerdings meine üblichen Vertretungen grad auch in den Ferien sind/noch gehen/keine Zeit haben/in der Badi sitzen, habe ich die nächsten Picdumps schon vorbereitet. Was heisst, dass die nächsten paar Mal darum ausnahmsweise keine Userinputs am Anfang stehen werden.
Das heisst aber nicht, dass ihr nicht trotzdem lustig sein sollt in der Kommentarspalte. Seid einfach so wie immer, ok?
Dann fangen wir jetzt endlich an – mit dem letzten Mal User-Inputs vor der «Sommerpause»:
Hereinspaziert, aber:
Apropos Ferien:
Und mein Lieblings. Haha.
Jetzt in echt: Abonniere mich und dir sei ewiges Glück sicher! 🙃
«Dadada DAAA da. DADADADA Da»
Wenn Kinder probieren, irgendwas zu erklären:
Oder Betrunkene. via imgur
Ein Meme, das mich nachdenklich stimmt:
«Gits au Schnipo?»
Er hat alles schon erlebt, Pistolenschuss, Bombensplitter ...
via shencomics
via twitter/robinmccauley
«Eine gute Idee, aber wie macht es mich reicher?»
3, 2, 1 und tschüss.
Was ich lustig finde? Ach, ganz normales Zeug.
Wenn du glaubst, dass du gerade sehr tiefgründig bist, aber eigentlich bist du nur ... bitz dumm.
«Anspruchsvolles» Meme für zwischendurch:
Warum bin ich nur so?
PS: Es stimmt.
Gibt es ein schöneres Gefühl?
Und natürlich das noch:
Genau so. Haha.
Dieser eine Arbeitskollege, der dir überallhin folgt:
Wenn Amis von Engländern reden:
Wenn wir von Engländern reden:
Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:
Wir, nachdem wir Area 51 gestürmt haben:
Jeder, der «Final Destination» gesehen hat: Nope.
Good News für zwischendurch:
Damit wir auch dieses Mysterium gelöst haben:
Wenn dein Hund denkt, dass er immer noch ein Welpe ist:
Wenn deine Mutter fragt, ob du das Internet «reparieren» kannst und du den Router aus und wieder anmachst:
Berühre seine Pfötchen für ewiges Glück:
Hast du seine Pfötchen berührt?
Natürlich habe ich seine Pfötchen berührt. Nein, ich möchte für immer ewiges Unglück haben. Gut, ihr habt mich so weit, ich scrolle nochmal hoch und berühre seine blöden Pfötchen.
«DAS IST WAS GANZ ANDERES»
Passend zur Celsius/Fahrenheit-Verwirrung:
bbq flavored confusion. haha. via reddit/funny
Wenn du nicht willst, dass jemand in deinem Laden stiehlt – aber du eh nichts Wertvolles im Laden hast:
So verschieden unsere Mütter sind, so gleich sind sie auch:
Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?
Blume/Blumenstrauss/Garten Ferienfoto (Landschaft) Ferienfoto (Vater) Foto vom Lieblingskind/Enkel Haustier Inspirierender Spruch
Passend dazu für alle Mütter:
(Und hört endlich auf so zu tun, als hättet ihr uns alle gleich lieb.) via ebaumsworld
Wer bestimmt nicht das Lieblingskind ist:
Wenn du mit deinem Kumpel Faceswap machst und das Resultat normal aussieht:
Hallo i bims. Das nächste Lied heisst: Improvisation im Wechseltakt.
Wenn es zu heiss ist, um irgendwas anzuziehen, die Gesellschaft dich aber zwingt, irgendwas anzuziehen:
Theoretisch könnten wir sehr viele komplizierte Dinge zubereiten. Theoretisch.
Falls euch diese erschreckende Nachricht noch nicht erreicht haben sollte:
Was ist eigentlich mit der Filmindustrie los?
Dinge, die vor 10 Jahren schon so waren – und es heute immer noch sind:
Immerhin sieht er so aus, als wüsste er, dass das jetzt nicht so optimal ist.
Du, wenn du dein 12. Bier bestellst, dich hinten im Barspiegel siehst und weisst, dass du es morgen bereuen wirst:
Du, wenn du siehst, wie dein Hund auf die Couch kackt:
Du, wenn du um 3 ins Bett gehst und um 5 wieder aufstehen musst:
Du, wenn du merkst, dass dieses Meme nochmal kommt:
Ich hör ja scho uf, okokok.
Es hat jedes mal FAST funktioniert.
Leave heavy metal fans alone.
*Von meinem Aluhut aus gesendet
Wenn du ein Kind absichtlich gewinnen lässt:
🥰 Harold 🥰
Hier noch ein Input, was ihr in meiner Abwesenheit testen könntet:
So, auch ich bin langsam müde ...
Ok, danke, tschau. Wir sind hier sowieso fertig.
Tschüss, Freunde! Wir lesen uns Ende August wieder. 😘
Tschau, tschau, tschau, tschau, tsch...
Zum Abschluss: Folgender Kommentar von der Mitarbeiterin des Monats (für immer), damit wir ...
... uns nochmal DIE BESTE SLIDESHOW DER WELT ANSCHAUEN KÖNNEN. Adios :)
Willst du mehr Picdump gucken? Guck hier:
En Espresso bitte 31.07.2019 09:38
Highlight Jede Woche dasselbe Theater.
Absintenzler 31.07.2019 09:42
Highlight Die Maslow-Pyramide im 21. Jh 🧐
226 13 Melden
Yannik Tschan 31.07.2019 10:06
Highlight Komme gerade aus den USA und habe euch was mitgebracht... The joy of cereal!
The oder ich 02.08.2019 09:35
Highlight 48 Stunden
The oder ich 02.08.2019 06:20
Highlight Winken? püh
03_szust 02.08.2019 01:51
Highlight Ich versuch erst gar nicht, das erklären zu wollen.
MissDemeanor 01.08.2019 09:14
Highlight Yesss! Dicpump!!
Samurai Gra 01.08.2019 01:02
Highlight Hatte echt Angst 😭
Lore 31.07.2019 22:53
Highlight Ta-da:
Mrs. Sommer 31.07.2019 19:44
Highlight Falls es jemand schauen möchte:
B. Scheuert 31.07.2019 18:54
Highlight Hab gerade Arató András István als Badass-Mofo gesehen...ich bin regelrecht schockiert von Harold! Und ja, ist mir doch egal wenn ich hundertmillionen Tage zu spät bin :)
Das Video ist super!
B. Scheuert 31.07.2019 18:41
Highlight Ich war so ausser mir dass ich in die Kommentare runterscrollen musste...da steht doch Schweiiz auf dem Bob!
Fayalina 31.07.2019 18:18
Highlight I miss it...
Phrosch 31.07.2019 18:12
Highlight Bei „Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?“ habt ihr die Möglichkeit:“Sie hat kein WhatsApo“ vergessen 😂
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:38
Highlight Und sich mit einem Motorrad. Ja, meine Mutter (aber mein Vater auch).
Sándor 31.07.2019 16:44
Highlight 20min und Titel... Auf den Punkt gebracht. 🙄😅
Tschaesu 31.07.2019 15:34
Highlight War jemand schon bei ihm?
lilie 31.07.2019 19:33
Highlight @Tschaesu: Ja, zwei Leute. Sie waren so mittelmässig zufrieden*. 😜
*Wahrscheinlich wars zu teuer. 😜
obi 31.07.2019 15:01
Highlight Wenn wir von Engländerinnen reden.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:35
Highlight Ich fliege am 20. Dezember nach Liverpool und werde diese Gerüchte persönlich überprüfen 😉
En Espresso bitte 31.07.2019 15:51
Highlight Obi, frag bei Gelegenheit mal Madeleine, sie hat da tiefgründiger recherchiert: https://www.watson.ch/spass/nightlife/329131160-dir-ist-kalt-im-ausgang-ha-nimm-dir-diese-englaenderinnen-als-vorbild
Phrosch 31.07.2019 18:34
Highlight OHI, ich fürchte du wirst sie bestätigt sehen 🤭
Pana 01.08.2019 00:17
Highlight Bristol im Dezember. Sämtliche Vorurteile wurden bei weitem übertroffen. BEI WEITEM. 🙈
obi 31.07.2019 14:55
Highlight Du, wenn du eben eine ziemliche gute Landesverfassung geschrieben hast, die eigentlich total verheben könnte, ... aber du weisst, dass irgendwann einmal in der Zukunft jemand diese missverstehen und alles zur Sau machen wird.
Fichtenknick 31.07.2019 20:13
Highlight Will ja nicht klugscheissen hier, aber wenn einer die Verfassung geschrieben hat, dann James Madison und nicht Ben Franklin...
meinwatson 31.07.2019 14:25
Highlight Habe Tränen gelacht. Danke :)
sarcasmexpert 31.07.2019 13:48
Highlight Der arme Katzer...
Fly3930 31.07.2019 14:42
Highlight Kann nicht aufhören zu grinsen.... help...
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:10
Highlight Der ist wirklich fantastisch.
Mich würde schon interessieren ob der Kratzer nun eine Pollenallergie hat oder eine Polenallergie. Und wenn zweiteres zustimmen sollte, wieso und wie erkennt der kratzige Katerich die Polen überhaupt ? Fragen über Fragen.....
lilie 31.07.2019 19:35
Highlight Vielleicht ist es bloss ein Schreibfehler und es sollte "Polenallegorie" heissen. 🤔
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:41
Highlight @lilie Scheiss Auto-Korrektur, jetzt lässt die einem auch noch dümmer wirken.
The oder ich 02.08.2019 06:25
Highlight @Satan: wieso wundert es mich jetzt nicht, dass es in der Hölle Autokorrektur hat
Randalf 31.07.2019 13:19
Schöne Ferien und pass gut auf deine Sachen auf.😉
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 14:45
Highlight Oh
warum bin ich nie auf die einfache Lösung gekommen mein Singledasein zu beenden 😱
Lord Ben 31.07.2019 12:33
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:17
Highlight Hiiiilfe, chomme kei Loft meh öber!!!!!
River 31.07.2019 19:32
Klirrfactor 31.07.2019 12:21
Highlight Sorry, aber das mit der Zahnmedizin Basel pögg ich nicht
Trixi9 31.07.2019 13:41
Highlight Wer hat schon gerne gabutti Zähne, nachdem er beim Zahnarzt war.
Na, kommst jetzt drauf? :-)
Klirrfactor 31.07.2019 14:14
Highlight Achhh.... Der ist jetz echt flach, alles ok...
lilie 31.07.2019 16:52
Highlight @Klirrfaktor: Beim Picdump gilt grundsätzlich: Wenn du den Witz nicht kapierst, ist dein Niveau zu hoch. 😜
Der_Andere 31.07.2019 12:21
Highlight Lächerliche Abstimmung über Muttis Whatsapp Anzeigebild. Lina du denkst meine Mam hätte bereits ein Smartphone oder Whatsapp?
Meine Mam hat ein M-Budget Handy von gefühlt 2005. Wir sind doch nicht bei Back to the future 2, wo 2015 alle in der modernen Welt angekommen sind. :)
Franbon aka Mami 31.07.2019 11:59
Highlight Zum letzten Mal....nein, nicht witzig😑 meine Hormone spinnen sowieso wegen der Schwangerschaft und heute ist eh ein komischer Tag und dann diese Überschrift 😢 ist erst nachher irgendwie witzig, aber auch nur weil ich über meine Reaktion lachen konnte🤗...bitte nicht mehr machen 🤪
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 12:16
Highlight Es ist nichts Persönliches, alle Schwangeren kriegen dieses Nachricht von mir...
The oder ich 31.07.2019 12:46
Highlight ich sehe schon die Schlagzeile
Walter Sahli 31.07.2019 12:50
Highlight Schwangerschaftshormone? Geil, die passen gut zu meinem Nikotinentzug. Wollen wir zusammen die Welt abfackeln? Oder uns an eine Ampel stellen und darauf warten, dass ein Polizeiauto hält und den Motor nicht abstellt? Mir spielt's keine Rolle, meine Zündschnur ist kürzer als der Schwanz eines Spermiums und meine eh nicht existierende Geduld hat sich längst verflüchtigt. Ich fühle mich so richtig gut...und voll parat!
ManuJot 31.07.2019 14:31
Highlight Oh, genau so hab ich mir Sie immer vorgestellt, Herr Sahli!
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:15
Highlight Oje, Herr Sahli....!!! 😱😱😱
Ein Mal spontanes Gruppenkuscheln mit Herrn Sahli bitte hier.... 🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗
...hilfts schon, Herr Sahli?
Aua, wem gehört der Fuss in meinem Gesicht?!?
Walter Sahli 31.07.2019 15:38
Highlight ManuJot, ich bin viel schöner als Dafoe!
Gruppenkuscheln? Was für eine schöne Idee! Darf ich ein Messer mitbringen?
The oder ich 31.07.2019 15:52
Walter Sahli 31.07.2019 17:02
Highlight Sie sind so eine Sau, Fledermaus, das fass' ich nicht. Ausgerechnet mir, der ich doch so empfindlich auf Rasiermesser im Auge bin!
Walter Sahli 31.07.2019 18:32
Highlight Hähähä, jetzt haben sie Ihre Sauerei gelöscht.
Jaha, das ist der Picdump hier und nicht so eine abgehobene Dalisurrealismuskulturklitsche!
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 19:06
Highlight @olmabrotwurschtmitbürli bittegerngsche. 😅
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 19:39
Ich habe vergessen/unterschlagen: All the credit goes to Red4, die mir hilft, Schwangere zu plagen 🏆
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 23:10
Highlight Herr Wurst als Unterstützerin der Leinenpflicht für Kinder, finde ich das man nie früh genug beginnen kann!
The oder ich 01.08.2019 23:02
Highlight Ach, Herr Sahli, ich gehe mal davon aus, dass meine Warnung vor der berühmten Augenschnittszene aus Un Chien Andalou hinreichend gewesen wäre, aber als Kompensation für die Löschung erwarte ich nun von Simone Meier eine differenzierte Analyse dieses surrealistischen Meisterwerks.
Amazing Horse 31.07.2019 11:58
Highlight Bei der Umfrage zum WhatsApp-Profilbild der Mutter fehlt die Option:
Meine Mutter hat kein WhatsApp, da sie sich immer noch weigert ein Smartphone zu benutzen und stattdessen jeweils auf dem Flohmarkt nach einem möglichst neuwertigen Nokia 3410 sucht.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:29
Highlight Stimmt genau!
Oder eventuell noch:
Meine Mutter hatte nie ein Smartphone, und jetzt braucht Sie keines mehr. 😢
Räuber&Liebhaber 31.07.2019 11:27
Highlight Wer kann Liebe geben?
imposselbee 31.07.2019 11:20
Highlight hmm, ist das mit Datenautobahn gemeint? 🐝🚗
El Pepedente 31.07.2019 11:12
Highlight hier etwas für alle die picdumps lieben
http://www.bildschirmarbeiter.com/pics/
und dnekt daran die seite gabs schon vor wartson und dem rest also das archiv ist groooooos :D und für trigger kids: geht nicht dort hin
Walter Sahli 31.07.2019 12:41
Highlight Es ist mit Sicherheit keine Absicht, aber wartson ist schon fast lustig.
sheshe 31.07.2019 12:59
Highlight BA ist schon lange tot, sorry! Früher wars ja mal gut, jetzt noch 2 mal die Woche updates. pffft.
Dann lieber INW :-)
El Pepedente 31.07.2019 16:07
Highlight wieso tot? gibt ja immer jeden freitag eine pic dump und das seit jahren XD tot ist es wohl nur für dich^^
und ja es gibt besseres als BA aber das mwerde ich kene links posten da das material nichts für normies sind^^
no-Name 31.07.2019 10:54
Highlight Dieses Ragglettöeli stimmt mich traurig.
Ich hol jetzt das Schwein 31.07.2019 11:30
Highlight Ist ja auch Vista. Dafür hat Microsoft den Support schon lange eingestellt.
Watchdog2 31.07.2019 12:04
Highlight Ragglettöeli???
Trixi9 31.07.2019 13:44
Highlight Neuer Name für Racletteöfeli
"Ragglettöli"
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 14:29
Highlight Racclette-Törtli
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:20
Highlight @Hallo i bims....
Für dieses Schwerverbrechen gegen ein äusserst wertvolles Schweizer Kulturgut gehört dir eigentlich der Schweizer Pass entzogen. Und ab mit so einem Banausen in das Land des trümpeligen Orangen wo der "Käse" aus Tuben kommt oder aus Spraydosen.
Aber unoriginell ist es nicht dein Raclette-Törtli :-).
lilie 31.07.2019 19:42
Highlight @no-Name: Nicht doch, nicht weinen! 🤗
Einfach ein nettes Gspändli suchen und die eine Raclettescheibe schön aufteilen. 🤗
Dazu 1 Kartoffel, halbiert, und 1 Glas Wein (beliebig oft auffüllbar). 🤗
Bündn0r 31.07.2019 10:51
Highlight Wurden die Kartenausschnitte extra so gewählt, dass fast alle Beschriftungen abgeschnitten sind oder wird das auf dem Mobile falsch dargestellt?
Lina Selmani 31.07.2019 10:59
Highlight Welche Kartenausschnitte meinst du?
Bündn0r 31.07.2019 11:13
Highlight Berlusconi und Putins Europa
Die Bildstrecke unter "Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:" Bild 10-17
Lina Selmani 31.07.2019 11:25
Highlight Stimmt, das sieht irgendwie nicht so richtig aus. Aber liegt nicht an Mobile, Desktop ists auch abgeschnitten. Ich schau mal, was mit den Bildern da los ist. Danke fürs Bescheid sagen!
Hohl mich der Teufel 31.07.2019 11:34
Highlight @Bündn0r: Das heisst BERLUSCOGLIONI
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:50
Highlight Einmal mit allem und extrascharf bitte.. 😋
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 10:35
Highlight Wer kommt alles mit Lina nächste Woche in den Ferien besuchen, wenn es keine Otten hat?
Lina Selmani 31.07.2019 10:38
Highlight Nimm Emma mit!
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:24
Du hast mir ja einen riesen Schrecken eingejagt.
Lina Selmani 31.07.2019 11:00
(und sorry...... 😬)
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:22
Highlight Tsss wie kannst du nur in die Ferien gehen? Hier trotzdem ein Bild des seltenen zebrakatzenkopf
Lina Selmani 31.07.2019 10:39
Highlight Haha, danke, ich habe noch nie so ein fröhliches Gesichtlein gesehen.
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:58
Highlight Er kann noch fröhlicher
carmse 31.07.2019 10:20
Highlight Gilt auch als Haustier, oder?
Nothingtodisplay 31.07.2019 14:18
Highlight Mami <3
Jason96 31.07.2019 10:12
Highlight gute alte picdump ablenkung und sogar eine Harold-Slideshow. Super, so ist das Sommerloch ein wenig spannender! :D
Walter Sahli 31.07.2019 10:12
Highlight Ein Rollstuhl für Goldfische???
Ich dachte, der Happen hat eine Steinschleuder...
Irgendwie bin ich jetzt ein bisschen enttäuscht...obwohl Rollstuhl für Goldfisch natürlich auch supercool ist.
Threepwood 31.07.2019 10:12
Highlight Das ist doch ganz klar Star Wars🤔😋🤘🏼
Lina Selmani 31.07.2019 10:31
Highlight Ich gehe jetzt in die Küche, wenn es nicht da steht, haben wir STREIT.
Yannik Tschan 31.07.2019 10:50
Highlight Notiz an mich: Bringe nächstes mal eine Packung Bob Ross Cereals mit für Lina.
Lina Selmani 31.07.2019 11:04
Highlight STREIT.
Emptyage 31.07.2019 16:46
Highlight Hassu toll gemacht Yannik! Jetzt musset Lina Hungrig und wütend in Urlaub.
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:25
Highlight @Yannik
Das Bild wirkt ziemlich verstörend auf mich und wirft viele Fragen auf:
- was macht Bob Ross damit er die Haare schön hat ?
- hat es Haare von ihm im Cereal (igitt !!!!) ?
- was zum Henker hat er mit dem Pinsel vor / gemacht ?
- sehen die Cereals nur für mich wie Hunde Leckerli aus ?
- warum ist das Matterhorn hinter Mr "ich habe in die Steckdose gegriffen" abgebildet ?
Und last but not least: Lebst du noch nach DEM STREIT ?
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:05
Highlight Für panique au village :)
Lästermaul 31.07.2019 10:04
Highlight Ich wünsch dir wunderschöne, tolle und sonnige FERIEN Lina 🤩🌴🌊🌅
Lina Selmani 31.07.2019 10:06
RealPasha 31.07.2019 10:01
Highlight Das ist ja mal ein Clickbait Pusheli / Titel
Kann ich ja jetzt auch nichts für, dass ich deshalb nicht arbeite!
Einstürzende_Altbauten * 31.07.2019 10:00
Highlight Mega Angscht!
Sagittarius 31.07.2019 09:58
Highlight Liinaaaa... Warum spielst Du mit meinen/unseren Gefühlen?!
Lina Selmani 31.07.2019 10:10
Highlight Ich konnte nicht widerstehen! Aber jetzt, so im Nachhinein, tuts mir auch 1 bisschen leid.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:39
Highlight würkli Lina ? 🤔
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:44
Highlight Das war wirklich echt fiiiiiiies.... 🥺
The oder ich 31.07.2019 11:26
Highlight Lina, wenn es ihr "leid tut":
Sagittarius 31.07.2019 11:28
Highlight Also dem Büsi nach tut es ihr 100 bisschen turmileit...
Hätte ich keine Katzenallergie würde ich das Kätzlein mega, mega MEGA fest knuddeln!
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:25
Highlight @Sagittarius; Katzenallergie ist unangenehm. Andererseits, Katzenknuddeln wird oft auch überbewertet... 😝
Sagittarius 31.07.2019 18:34
Highlight OMG löpersonell 🙈
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 22:47
Highlight @Sagittarius; Keine Sorge, ist nicht mein Kätzchen 😉
Wollte dich nur bisschen wegen Katzenallergie aufmuntern. Solidarisch unter Katzenlosen sozusagen... 😁
M Fbh 31.07.2019 09:55
Highlight Weiteres Beispiel für Namen im falschen Beruf...
Baeri19 31.07.2019 11:21
Highlight Der macht das aber gut. Hat meinen Vater und meine Tante operiert!
JoJodeli 31.07.2019 13:53
Highlight Klar, der kann ja auch mit dem Messer umgehen 🤣
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 09:54
Highlight Gits au schnippo?
Das sind im Fall gruusigi frittierte Eglifilets oder Pangasius Fischchnuschperli auf dem Teller und nix von Schnitzel.
Lina Selmani 31.07.2019 10:04
Highlight Eglifilet, Schnipo, blabla – reden wir über die wirklich interessanten Dinge: Was ist mit deinem Usernamen los? Haha
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 12:33
Highlight danke für die Frage! Endlich werde ich mal von einer Frau ernst genommen!
Spürst du es auch? ich glaub ich bin verliebt!
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 13:13
Highlight Ich sehe Identitätspolitik als zukunftsfeindlichen Versuch, den Menschen auf seine Herkunft und seine vermeintliche Natur festzulegen. Daher mein Name.
Alathea 31.07.2019 09:53
Highlight Wenn man die BESTE SLIDESHOW DER WELT nochmals ansieht, weil man denkt die hat jetzt ein neues Bild. 😩
03_szust 31.07.2019 09:52
Highlight How dare you play with our feelings!
Heute grüsst das Militär
Christian Mueller (1) 31.07.2019 10:45
Highlight E Guete! 😉
The oder ich 31.07.2019 09:52
Highlight Schöne Ferien, #LINA4WEINDOCH
Highlight wink, wink, wink, wink, wi...
chiwadeborah 31.07.2019 14:41
Highlight Dachte ihr springt noch jemand auf den Kopf, wäre luschtig gsi.
Tigger622 31.07.2019 09:51
Highlight In diesem Sinne.. En Guete
c-bra 31.07.2019 09:46
Highlight I bims, 1 Pfugs
Baccaralette 31.07.2019 13:16
Highlight Muahahaha..und ich so - Pfugs?? Hä. Dann Bild im Hirn angekommen.
Ach PFUGS!!! Klaro, tchuligom!
Phrosch 31.07.2019 18:49
Highlight Ich will so 1 Pfugs. Jetzt! 😂
El Pepedente 31.07.2019 11:13
Highlight we rbraucht schon wlan^^ das heisst einfahc internet! :D
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:08
Highlight El Pepedente
ich liebe deine Texte 😁sie sind dramatikalisch sehr herausfordernd oder ist deine Tastatur voll mit Brotbrösmeli, ich schreibe dann nämli auch so ghüselet 😂 es lebe wartson
Bildchen tut nichts zur Sache, ist mir nur so über den Bildschirm gestolpert als ich nach der Tastatur mit Pflänzchen gesucht habe 😜 vlt. hat sie jmd. grad auf Lager
The oder ich 31.07.2019 15:20
Highlight Hast du das gesucht, Closchli?
Lina Selmani 31.07.2019 09:41
Highlight Das wäre aber ja eigentlich ein guter Zeitpunkt. 🧐
En Espresso bitte 31.07.2019 09:57
Highlight Genauso einverstanden mit dir wie der Herr im Cartoon.
c-bra 31.07.2019 13:45
Highlight @Sa_Set, also ich fänds mal schuuli schön wenn mir Lina den Picdump an die Tür liefern würde.
c-bra 31.07.2019 15:18
Highlight @Sa_Set, jetzt hast du mir total die Illusion zerstört.
kettcar #lina4weindoch 31.07.2019 09:37
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:09
Highlight Und der Duden macht wieder einen auf besserwisserisch. 🙄
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 12:49
Highlight Oklahoma
The oder ich 31.07.2019 09:36
Highlight Man hilft, wo man kann
Lina Selmani 31.07.2019 09:42
Highlight The oder ich, ich bitte dich. Haha.
The oder ich 31.07.2019 09:54
Highlight Och, das musst Du gar nicht, das kannst Du auch selbst
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:30
Highlight Aaaaaalter Falter, The oder ich, deinen Verlauf bei der Suchmaschine deiner Wahl möchte ich ja auch mal sehen! 😜 Die armen Studies, die deine getrackten Daten auswerten müssen. 🤷🏼♀️😂
Wie kommt man bloss zu solchen Tschifs? Hast du etwa nach neuen Frisurvorschlägen gesucht? 🤔😅
Lina Selmani 31.07.2019 10:32
Highlight Wander Kern, falsche Kommentarspalte.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:58
Highlight hihi Prodecum
hab auch schon "harmlose" Begriffe eingegeben und bin überrascht worden
The oder ich 31.07.2019 11:31
Highlight @Prodecumapræsinex: ja, sie unterhalten sich bei Google schon darüber
The oder ich 31.07.2019 11:47
Highlight @Closchli: ja, es geht nichts über intelligente Suchwörter
(und eine ausgeschaltete SafeSearch)
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 13:01
Highlight 😱 The oder ich
jetzt bin ich echt verunsichert. Soll ich auf Kind machen und SafeSearch aktivieren oder lieber nach dem Motto "Jugend forscht" und sich werterbilden erhält länger jung vorgehen? 🤔
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 13:57
Highlight Prodecumapresinex; doch, steht dir gut die neue Frisur... 😜
The oder ich 31.07.2019 14:37
Highlight @Sa_Set: Closchli berichtet da aus der Lingerie American Football Leage
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:15
hast du die nicht in Slowmotion
frag für einen Freund
The oder ich 31.07.2019 15:29
Highlight Wenn er Dein Freund ist, dann kannst Du ihm die SloMo ja grad selbst machen^^
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:58
Highlight @ Closchli: I know that feeling. Bin jetzt noch im therapeutischen «wir töpfern uns einen Aschenbecher»-Ausdruckstanzkurs, kurz TWTI1AATK, weil ich dereinst für unseren geschätzten Herrn The oder ich ein Bild einer dicken Flede gesucht hatte und die Suchbegriffe unbedarft gewählt hatte.. 🤪
Läck, schon eindrücklich: so ein kleines Tierchen und so einen grossen... ähm lassen wir das... 😅
Prodecumapresinex 31.07.2019 16:04
Highlight @ Löpi: Gäll, findsch au? Habe riesig Freude, dass es mit dem Bartwuchs endlich geklappt hat... ☺️
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:08
Highlight Dr arm cheib
er hat keinen Helm
gefangen zwischen meinem Hintern und dem Parkettboden
die Blickschlagzeile möchte ich lesen 😂😂😂😂
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:18
Highlight ach was Prodecum
soweit ich mich erinnern kann hat unser kreativer Herr The das Bildchen in seinem Repertoire
auf Menschen übertragen, macht der Begriff das dritte Bein Sinn😜
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:28
Highlight Frag mich jetzt grad ob das P in Picdump ein verschämter Fehler ist 🤔
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:32
apropros Googeln
imgur.com/gallery/L85rr
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:06
Highlight @Prodecumapresinex; Ja supi! Aber denk daran, die nächsten Tage nicht waschen. Die Himbeer Aloe Vera Spülung muss erst einwirken.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 17:35
Highlight imgur.com/gallery/L85rr
AnDerWand 31.07.2019 22:57
Highlight The oder ich, deine Kommentare auf Watson sind der Hammer, immer so potentiert mit scharfsiinigem Humor, genau mein Geschmack
Sag mal, bist du Frau oder Mann? | Rothenberg: Finkenbacher Weinfest – Immer mehr Finkenbacher Weingenießer!
Pressemeldungen » Odenwaldkreis » Rothenberg: Finkenbacher Weinfest – Immer mehr Finkenbacher Weingenießer!
Pressemeldung vom 24. August 2016, 13:26 Uhr
Auch in diesem Jahr findet wieder das Finkenbacher Weinfest statt. Am 04. September 2016 werden in der idyllischen Parkanlage am Feuerwehrhaus neben verschiedenen Weinsorten auch kulinarische Köstlichkeiten geboten. Gegrillte Forelle, Folienkartoffeln sowie Flammkuchen nach Finkenbacher Art sind im Angebot. Auch wird es wieder eine „limited edition“ eines neuen Flammkuchens geben. Genaueres wird aber noch nicht verraten….
Weininteressierte – und solche die es werden wollen – können auch eine Weinprobe mit allen fünf schmackhaften Weinen bestellen und sich dann für ihren Lieblingswein entscheiden. Am Nachmittag kann der Tag mit Kaffee und Kuchen abgerundet werden. Für die Kinder wird ein abwechslungsreiches Programm geboten und die Hüpfburg wartet auf ihre Erstürmung.
Ihre Freiwillige Feuerwehr Finkenbach
Anlässlich des Finkenbacher Weinfestes am 04. September 2016 wird die Wetterbergstraße von Kreuzung Hinterbacher Straße / Wetterbergstraße bis zum Feuerwehrhaus in der Zeit von 9:00 Uhr bis 20:00 Uhr gesperrt. Wir danken allen Anwohnern für Ihr Verständnis und hoffen, Sie auf unserem Weinfest begrüßen zu können.
Rothenberg: Das Finkenbacher Weinfest
Gemeinde Rothenberg: Straßensperrung in Rothenberg 12. September
Rothenberg: Das Finkenbacher Weinfest – Immer mehr Finkenbacher Weingenießer!
Themen : Feuerwehr, Polizei, THW, Rothenberg, Veranstaltungen, Konzerte | de |
q-de-1292 | Welche Reaktionen gab es auf den neuen Namen "Ragglettöli" für das Racletteöfeli? | Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP! - watson
Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP!
31.07.19, 09:35 01.08.19, 06:49
... vor meinen Ferien.
Häsch scho Angst gha?
Ja, ich au.
Freunde, es ist so: In den nächsten drei Wochen werdet ihr ohne mich auskommen müssen. Weil: Ab heute habe ich Ferien. Ferien. Ferien.
Aber keine Sorge, der Picdump hat nie Ferien. Da allerdings meine üblichen Vertretungen grad auch in den Ferien sind/noch gehen/keine Zeit haben/in der Badi sitzen, habe ich die nächsten Picdumps schon vorbereitet. Was heisst, dass die nächsten paar Mal darum ausnahmsweise keine Userinputs am Anfang stehen werden.
Das heisst aber nicht, dass ihr nicht trotzdem lustig sein sollt in der Kommentarspalte. Seid einfach so wie immer, ok?
Dann fangen wir jetzt endlich an – mit dem letzten Mal User-Inputs vor der «Sommerpause»:
Hereinspaziert, aber:
Apropos Ferien:
Und mein Lieblings. Haha.
Jetzt in echt: Abonniere mich und dir sei ewiges Glück sicher! 🙃
«Dadada DAAA da. DADADADA Da»
Wenn Kinder probieren, irgendwas zu erklären:
Oder Betrunkene. via imgur
Ein Meme, das mich nachdenklich stimmt:
«Gits au Schnipo?»
Er hat alles schon erlebt, Pistolenschuss, Bombensplitter ...
via shencomics
via twitter/robinmccauley
«Eine gute Idee, aber wie macht es mich reicher?»
3, 2, 1 und tschüss.
Was ich lustig finde? Ach, ganz normales Zeug.
Wenn du glaubst, dass du gerade sehr tiefgründig bist, aber eigentlich bist du nur ... bitz dumm.
«Anspruchsvolles» Meme für zwischendurch:
Warum bin ich nur so?
PS: Es stimmt.
Gibt es ein schöneres Gefühl?
Und natürlich das noch:
Genau so. Haha.
Dieser eine Arbeitskollege, der dir überallhin folgt:
Wenn Amis von Engländern reden:
Wenn wir von Engländern reden:
Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:
Wir, nachdem wir Area 51 gestürmt haben:
Jeder, der «Final Destination» gesehen hat: Nope.
Good News für zwischendurch:
Damit wir auch dieses Mysterium gelöst haben:
Wenn dein Hund denkt, dass er immer noch ein Welpe ist:
Wenn deine Mutter fragt, ob du das Internet «reparieren» kannst und du den Router aus und wieder anmachst:
Berühre seine Pfötchen für ewiges Glück:
Hast du seine Pfötchen berührt?
Natürlich habe ich seine Pfötchen berührt. Nein, ich möchte für immer ewiges Unglück haben. Gut, ihr habt mich so weit, ich scrolle nochmal hoch und berühre seine blöden Pfötchen.
«DAS IST WAS GANZ ANDERES»
Passend zur Celsius/Fahrenheit-Verwirrung:
bbq flavored confusion. haha. via reddit/funny
Wenn du nicht willst, dass jemand in deinem Laden stiehlt – aber du eh nichts Wertvolles im Laden hast:
So verschieden unsere Mütter sind, so gleich sind sie auch:
Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?
Blume/Blumenstrauss/Garten Ferienfoto (Landschaft) Ferienfoto (Vater) Foto vom Lieblingskind/Enkel Haustier Inspirierender Spruch
Passend dazu für alle Mütter:
(Und hört endlich auf so zu tun, als hättet ihr uns alle gleich lieb.) via ebaumsworld
Wer bestimmt nicht das Lieblingskind ist:
Wenn du mit deinem Kumpel Faceswap machst und das Resultat normal aussieht:
Hallo i bims. Das nächste Lied heisst: Improvisation im Wechseltakt.
Wenn es zu heiss ist, um irgendwas anzuziehen, die Gesellschaft dich aber zwingt, irgendwas anzuziehen:
Theoretisch könnten wir sehr viele komplizierte Dinge zubereiten. Theoretisch.
Falls euch diese erschreckende Nachricht noch nicht erreicht haben sollte:
Was ist eigentlich mit der Filmindustrie los?
Dinge, die vor 10 Jahren schon so waren – und es heute immer noch sind:
Immerhin sieht er so aus, als wüsste er, dass das jetzt nicht so optimal ist.
Du, wenn du dein 12. Bier bestellst, dich hinten im Barspiegel siehst und weisst, dass du es morgen bereuen wirst:
Du, wenn du siehst, wie dein Hund auf die Couch kackt:
Du, wenn du um 3 ins Bett gehst und um 5 wieder aufstehen musst:
Du, wenn du merkst, dass dieses Meme nochmal kommt:
Ich hör ja scho uf, okokok.
Es hat jedes mal FAST funktioniert.
Leave heavy metal fans alone.
*Von meinem Aluhut aus gesendet
Wenn du ein Kind absichtlich gewinnen lässt:
🥰 Harold 🥰
Hier noch ein Input, was ihr in meiner Abwesenheit testen könntet:
So, auch ich bin langsam müde ...
Ok, danke, tschau. Wir sind hier sowieso fertig.
Tschüss, Freunde! Wir lesen uns Ende August wieder. 😘
Tschau, tschau, tschau, tschau, tsch...
Zum Abschluss: Folgender Kommentar von der Mitarbeiterin des Monats (für immer), damit wir ...
... uns nochmal DIE BESTE SLIDESHOW DER WELT ANSCHAUEN KÖNNEN. Adios :)
Willst du mehr Picdump gucken? Guck hier:
En Espresso bitte 31.07.2019 09:38
Highlight Jede Woche dasselbe Theater.
Absintenzler 31.07.2019 09:42
Highlight Die Maslow-Pyramide im 21. Jh 🧐
226 13 Melden
Yannik Tschan 31.07.2019 10:06
Highlight Komme gerade aus den USA und habe euch was mitgebracht... The joy of cereal!
The oder ich 02.08.2019 09:35
Highlight 48 Stunden
The oder ich 02.08.2019 06:20
Highlight Winken? püh
03_szust 02.08.2019 01:51
Highlight Ich versuch erst gar nicht, das erklären zu wollen.
MissDemeanor 01.08.2019 09:14
Highlight Yesss! Dicpump!!
Samurai Gra 01.08.2019 01:02
Highlight Hatte echt Angst 😭
Lore 31.07.2019 22:53
Highlight Ta-da:
Mrs. Sommer 31.07.2019 19:44
Highlight Falls es jemand schauen möchte:
B. Scheuert 31.07.2019 18:54
Highlight Hab gerade Arató András István als Badass-Mofo gesehen...ich bin regelrecht schockiert von Harold! Und ja, ist mir doch egal wenn ich hundertmillionen Tage zu spät bin :)
Das Video ist super!
B. Scheuert 31.07.2019 18:41
Highlight Ich war so ausser mir dass ich in die Kommentare runterscrollen musste...da steht doch Schweiiz auf dem Bob!
Fayalina 31.07.2019 18:18
Highlight I miss it...
Phrosch 31.07.2019 18:12
Highlight Bei „Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?“ habt ihr die Möglichkeit:“Sie hat kein WhatsApo“ vergessen 😂
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:38
Highlight Und sich mit einem Motorrad. Ja, meine Mutter (aber mein Vater auch).
Sándor 31.07.2019 16:44
Highlight 20min und Titel... Auf den Punkt gebracht. 🙄😅
Tschaesu 31.07.2019 15:34
Highlight War jemand schon bei ihm?
lilie 31.07.2019 19:33
Highlight @Tschaesu: Ja, zwei Leute. Sie waren so mittelmässig zufrieden*. 😜
*Wahrscheinlich wars zu teuer. 😜
obi 31.07.2019 15:01
Highlight Wenn wir von Engländerinnen reden.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:35
Highlight Ich fliege am 20. Dezember nach Liverpool und werde diese Gerüchte persönlich überprüfen 😉
En Espresso bitte 31.07.2019 15:51
Highlight Obi, frag bei Gelegenheit mal Madeleine, sie hat da tiefgründiger recherchiert: https://www.watson.ch/spass/nightlife/329131160-dir-ist-kalt-im-ausgang-ha-nimm-dir-diese-englaenderinnen-als-vorbild
Phrosch 31.07.2019 18:34
Highlight OHI, ich fürchte du wirst sie bestätigt sehen 🤭
Pana 01.08.2019 00:17
Highlight Bristol im Dezember. Sämtliche Vorurteile wurden bei weitem übertroffen. BEI WEITEM. 🙈
obi 31.07.2019 14:55
Highlight Du, wenn du eben eine ziemliche gute Landesverfassung geschrieben hast, die eigentlich total verheben könnte, ... aber du weisst, dass irgendwann einmal in der Zukunft jemand diese missverstehen und alles zur Sau machen wird.
Fichtenknick 31.07.2019 20:13
Highlight Will ja nicht klugscheissen hier, aber wenn einer die Verfassung geschrieben hat, dann James Madison und nicht Ben Franklin...
meinwatson 31.07.2019 14:25
Highlight Habe Tränen gelacht. Danke :)
sarcasmexpert 31.07.2019 13:48
Highlight Der arme Katzer...
Fly3930 31.07.2019 14:42
Highlight Kann nicht aufhören zu grinsen.... help...
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:10
Highlight Der ist wirklich fantastisch.
Mich würde schon interessieren ob der Kratzer nun eine Pollenallergie hat oder eine Polenallergie. Und wenn zweiteres zustimmen sollte, wieso und wie erkennt der kratzige Katerich die Polen überhaupt ? Fragen über Fragen.....
lilie 31.07.2019 19:35
Highlight Vielleicht ist es bloss ein Schreibfehler und es sollte "Polenallegorie" heissen. 🤔
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:41
Highlight @lilie Scheiss Auto-Korrektur, jetzt lässt die einem auch noch dümmer wirken.
The oder ich 02.08.2019 06:25
Highlight @Satan: wieso wundert es mich jetzt nicht, dass es in der Hölle Autokorrektur hat
Randalf 31.07.2019 13:19
Schöne Ferien und pass gut auf deine Sachen auf.😉
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 14:45
Highlight Oh
warum bin ich nie auf die einfache Lösung gekommen mein Singledasein zu beenden 😱
Lord Ben 31.07.2019 12:33
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:17
Highlight Hiiiilfe, chomme kei Loft meh öber!!!!!
River 31.07.2019 19:32
Klirrfactor 31.07.2019 12:21
Highlight Sorry, aber das mit der Zahnmedizin Basel pögg ich nicht
Trixi9 31.07.2019 13:41
Highlight Wer hat schon gerne gabutti Zähne, nachdem er beim Zahnarzt war.
Na, kommst jetzt drauf? :-)
Klirrfactor 31.07.2019 14:14
Highlight Achhh.... Der ist jetz echt flach, alles ok...
lilie 31.07.2019 16:52
Highlight @Klirrfaktor: Beim Picdump gilt grundsätzlich: Wenn du den Witz nicht kapierst, ist dein Niveau zu hoch. 😜
Der_Andere 31.07.2019 12:21
Highlight Lächerliche Abstimmung über Muttis Whatsapp Anzeigebild. Lina du denkst meine Mam hätte bereits ein Smartphone oder Whatsapp?
Meine Mam hat ein M-Budget Handy von gefühlt 2005. Wir sind doch nicht bei Back to the future 2, wo 2015 alle in der modernen Welt angekommen sind. :)
Franbon aka Mami 31.07.2019 11:59
Highlight Zum letzten Mal....nein, nicht witzig😑 meine Hormone spinnen sowieso wegen der Schwangerschaft und heute ist eh ein komischer Tag und dann diese Überschrift 😢 ist erst nachher irgendwie witzig, aber auch nur weil ich über meine Reaktion lachen konnte🤗...bitte nicht mehr machen 🤪
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 12:16
Highlight Es ist nichts Persönliches, alle Schwangeren kriegen dieses Nachricht von mir...
The oder ich 31.07.2019 12:46
Highlight ich sehe schon die Schlagzeile
Walter Sahli 31.07.2019 12:50
Highlight Schwangerschaftshormone? Geil, die passen gut zu meinem Nikotinentzug. Wollen wir zusammen die Welt abfackeln? Oder uns an eine Ampel stellen und darauf warten, dass ein Polizeiauto hält und den Motor nicht abstellt? Mir spielt's keine Rolle, meine Zündschnur ist kürzer als der Schwanz eines Spermiums und meine eh nicht existierende Geduld hat sich längst verflüchtigt. Ich fühle mich so richtig gut...und voll parat!
ManuJot 31.07.2019 14:31
Highlight Oh, genau so hab ich mir Sie immer vorgestellt, Herr Sahli!
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:15
Highlight Oje, Herr Sahli....!!! 😱😱😱
Ein Mal spontanes Gruppenkuscheln mit Herrn Sahli bitte hier.... 🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗
...hilfts schon, Herr Sahli?
Aua, wem gehört der Fuss in meinem Gesicht?!?
Walter Sahli 31.07.2019 15:38
Highlight ManuJot, ich bin viel schöner als Dafoe!
Gruppenkuscheln? Was für eine schöne Idee! Darf ich ein Messer mitbringen?
The oder ich 31.07.2019 15:52
Walter Sahli 31.07.2019 17:02
Highlight Sie sind so eine Sau, Fledermaus, das fass' ich nicht. Ausgerechnet mir, der ich doch so empfindlich auf Rasiermesser im Auge bin!
Walter Sahli 31.07.2019 18:32
Highlight Hähähä, jetzt haben sie Ihre Sauerei gelöscht.
Jaha, das ist der Picdump hier und nicht so eine abgehobene Dalisurrealismuskulturklitsche!
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 19:06
Highlight @olmabrotwurschtmitbürli bittegerngsche. 😅
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 19:39
Ich habe vergessen/unterschlagen: All the credit goes to Red4, die mir hilft, Schwangere zu plagen 🏆
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 23:10
Highlight Herr Wurst als Unterstützerin der Leinenpflicht für Kinder, finde ich das man nie früh genug beginnen kann!
The oder ich 01.08.2019 23:02
Highlight Ach, Herr Sahli, ich gehe mal davon aus, dass meine Warnung vor der berühmten Augenschnittszene aus Un Chien Andalou hinreichend gewesen wäre, aber als Kompensation für die Löschung erwarte ich nun von Simone Meier eine differenzierte Analyse dieses surrealistischen Meisterwerks.
Amazing Horse 31.07.2019 11:58
Highlight Bei der Umfrage zum WhatsApp-Profilbild der Mutter fehlt die Option:
Meine Mutter hat kein WhatsApp, da sie sich immer noch weigert ein Smartphone zu benutzen und stattdessen jeweils auf dem Flohmarkt nach einem möglichst neuwertigen Nokia 3410 sucht.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:29
Highlight Stimmt genau!
Oder eventuell noch:
Meine Mutter hatte nie ein Smartphone, und jetzt braucht Sie keines mehr. 😢
Räuber&Liebhaber 31.07.2019 11:27
Highlight Wer kann Liebe geben?
imposselbee 31.07.2019 11:20
Highlight hmm, ist das mit Datenautobahn gemeint? 🐝🚗
El Pepedente 31.07.2019 11:12
Highlight hier etwas für alle die picdumps lieben
http://www.bildschirmarbeiter.com/pics/
und dnekt daran die seite gabs schon vor wartson und dem rest also das archiv ist groooooos :D und für trigger kids: geht nicht dort hin
Walter Sahli 31.07.2019 12:41
Highlight Es ist mit Sicherheit keine Absicht, aber wartson ist schon fast lustig.
sheshe 31.07.2019 12:59
Highlight BA ist schon lange tot, sorry! Früher wars ja mal gut, jetzt noch 2 mal die Woche updates. pffft.
Dann lieber INW :-)
El Pepedente 31.07.2019 16:07
Highlight wieso tot? gibt ja immer jeden freitag eine pic dump und das seit jahren XD tot ist es wohl nur für dich^^
und ja es gibt besseres als BA aber das mwerde ich kene links posten da das material nichts für normies sind^^
no-Name 31.07.2019 10:54
Highlight Dieses Ragglettöeli stimmt mich traurig.
Ich hol jetzt das Schwein 31.07.2019 11:30
Highlight Ist ja auch Vista. Dafür hat Microsoft den Support schon lange eingestellt.
Watchdog2 31.07.2019 12:04
Highlight Ragglettöeli???
Trixi9 31.07.2019 13:44
Highlight Neuer Name für Racletteöfeli
"Ragglettöli"
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 14:29
Highlight Racclette-Törtli
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:20
Highlight @Hallo i bims....
Für dieses Schwerverbrechen gegen ein äusserst wertvolles Schweizer Kulturgut gehört dir eigentlich der Schweizer Pass entzogen. Und ab mit so einem Banausen in das Land des trümpeligen Orangen wo der "Käse" aus Tuben kommt oder aus Spraydosen.
Aber unoriginell ist es nicht dein Raclette-Törtli :-).
lilie 31.07.2019 19:42
Highlight @no-Name: Nicht doch, nicht weinen! 🤗
Einfach ein nettes Gspändli suchen und die eine Raclettescheibe schön aufteilen. 🤗
Dazu 1 Kartoffel, halbiert, und 1 Glas Wein (beliebig oft auffüllbar). 🤗
Bündn0r 31.07.2019 10:51
Highlight Wurden die Kartenausschnitte extra so gewählt, dass fast alle Beschriftungen abgeschnitten sind oder wird das auf dem Mobile falsch dargestellt?
Lina Selmani 31.07.2019 10:59
Highlight Welche Kartenausschnitte meinst du?
Bündn0r 31.07.2019 11:13
Highlight Berlusconi und Putins Europa
Die Bildstrecke unter "Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:" Bild 10-17
Lina Selmani 31.07.2019 11:25
Highlight Stimmt, das sieht irgendwie nicht so richtig aus. Aber liegt nicht an Mobile, Desktop ists auch abgeschnitten. Ich schau mal, was mit den Bildern da los ist. Danke fürs Bescheid sagen!
Hohl mich der Teufel 31.07.2019 11:34
Highlight @Bündn0r: Das heisst BERLUSCOGLIONI
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:50
Highlight Einmal mit allem und extrascharf bitte.. 😋
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 10:35
Highlight Wer kommt alles mit Lina nächste Woche in den Ferien besuchen, wenn es keine Otten hat?
Lina Selmani 31.07.2019 10:38
Highlight Nimm Emma mit!
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:24
Du hast mir ja einen riesen Schrecken eingejagt.
Lina Selmani 31.07.2019 11:00
(und sorry...... 😬)
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:22
Highlight Tsss wie kannst du nur in die Ferien gehen? Hier trotzdem ein Bild des seltenen zebrakatzenkopf
Lina Selmani 31.07.2019 10:39
Highlight Haha, danke, ich habe noch nie so ein fröhliches Gesichtlein gesehen.
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:58
Highlight Er kann noch fröhlicher
carmse 31.07.2019 10:20
Highlight Gilt auch als Haustier, oder?
Nothingtodisplay 31.07.2019 14:18
Highlight Mami <3
Jason96 31.07.2019 10:12
Highlight gute alte picdump ablenkung und sogar eine Harold-Slideshow. Super, so ist das Sommerloch ein wenig spannender! :D
Walter Sahli 31.07.2019 10:12
Highlight Ein Rollstuhl für Goldfische???
Ich dachte, der Happen hat eine Steinschleuder...
Irgendwie bin ich jetzt ein bisschen enttäuscht...obwohl Rollstuhl für Goldfisch natürlich auch supercool ist.
Threepwood 31.07.2019 10:12
Highlight Das ist doch ganz klar Star Wars🤔😋🤘🏼
Lina Selmani 31.07.2019 10:31
Highlight Ich gehe jetzt in die Küche, wenn es nicht da steht, haben wir STREIT.
Yannik Tschan 31.07.2019 10:50
Highlight Notiz an mich: Bringe nächstes mal eine Packung Bob Ross Cereals mit für Lina.
Lina Selmani 31.07.2019 11:04
Highlight STREIT.
Emptyage 31.07.2019 16:46
Highlight Hassu toll gemacht Yannik! Jetzt musset Lina Hungrig und wütend in Urlaub.
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:25
Highlight @Yannik
Das Bild wirkt ziemlich verstörend auf mich und wirft viele Fragen auf:
- was macht Bob Ross damit er die Haare schön hat ?
- hat es Haare von ihm im Cereal (igitt !!!!) ?
- was zum Henker hat er mit dem Pinsel vor / gemacht ?
- sehen die Cereals nur für mich wie Hunde Leckerli aus ?
- warum ist das Matterhorn hinter Mr "ich habe in die Steckdose gegriffen" abgebildet ?
Und last but not least: Lebst du noch nach DEM STREIT ?
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:05
Highlight Für panique au village :)
Lästermaul 31.07.2019 10:04
Highlight Ich wünsch dir wunderschöne, tolle und sonnige FERIEN Lina 🤩🌴🌊🌅
Lina Selmani 31.07.2019 10:06
RealPasha 31.07.2019 10:01
Highlight Das ist ja mal ein Clickbait Pusheli / Titel
Kann ich ja jetzt auch nichts für, dass ich deshalb nicht arbeite!
Einstürzende_Altbauten * 31.07.2019 10:00
Highlight Mega Angscht!
Sagittarius 31.07.2019 09:58
Highlight Liinaaaa... Warum spielst Du mit meinen/unseren Gefühlen?!
Lina Selmani 31.07.2019 10:10
Highlight Ich konnte nicht widerstehen! Aber jetzt, so im Nachhinein, tuts mir auch 1 bisschen leid.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:39
Highlight würkli Lina ? 🤔
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:44
Highlight Das war wirklich echt fiiiiiiies.... 🥺
The oder ich 31.07.2019 11:26
Highlight Lina, wenn es ihr "leid tut":
Sagittarius 31.07.2019 11:28
Highlight Also dem Büsi nach tut es ihr 100 bisschen turmileit...
Hätte ich keine Katzenallergie würde ich das Kätzlein mega, mega MEGA fest knuddeln!
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:25
Highlight @Sagittarius; Katzenallergie ist unangenehm. Andererseits, Katzenknuddeln wird oft auch überbewertet... 😝
Sagittarius 31.07.2019 18:34
Highlight OMG löpersonell 🙈
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 22:47
Highlight @Sagittarius; Keine Sorge, ist nicht mein Kätzchen 😉
Wollte dich nur bisschen wegen Katzenallergie aufmuntern. Solidarisch unter Katzenlosen sozusagen... 😁
M Fbh 31.07.2019 09:55
Highlight Weiteres Beispiel für Namen im falschen Beruf...
Baeri19 31.07.2019 11:21
Highlight Der macht das aber gut. Hat meinen Vater und meine Tante operiert!
JoJodeli 31.07.2019 13:53
Highlight Klar, der kann ja auch mit dem Messer umgehen 🤣
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 09:54
Highlight Gits au schnippo?
Das sind im Fall gruusigi frittierte Eglifilets oder Pangasius Fischchnuschperli auf dem Teller und nix von Schnitzel.
Lina Selmani 31.07.2019 10:04
Highlight Eglifilet, Schnipo, blabla – reden wir über die wirklich interessanten Dinge: Was ist mit deinem Usernamen los? Haha
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 12:33
Highlight danke für die Frage! Endlich werde ich mal von einer Frau ernst genommen!
Spürst du es auch? ich glaub ich bin verliebt!
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 13:13
Highlight Ich sehe Identitätspolitik als zukunftsfeindlichen Versuch, den Menschen auf seine Herkunft und seine vermeintliche Natur festzulegen. Daher mein Name.
Alathea 31.07.2019 09:53
Highlight Wenn man die BESTE SLIDESHOW DER WELT nochmals ansieht, weil man denkt die hat jetzt ein neues Bild. 😩
03_szust 31.07.2019 09:52
Highlight How dare you play with our feelings!
Heute grüsst das Militär
Christian Mueller (1) 31.07.2019 10:45
Highlight E Guete! 😉
The oder ich 31.07.2019 09:52
Highlight Schöne Ferien, #LINA4WEINDOCH
Highlight wink, wink, wink, wink, wi...
chiwadeborah 31.07.2019 14:41
Highlight Dachte ihr springt noch jemand auf den Kopf, wäre luschtig gsi.
Tigger622 31.07.2019 09:51
Highlight In diesem Sinne.. En Guete
c-bra 31.07.2019 09:46
Highlight I bims, 1 Pfugs
Baccaralette 31.07.2019 13:16
Highlight Muahahaha..und ich so - Pfugs?? Hä. Dann Bild im Hirn angekommen.
Ach PFUGS!!! Klaro, tchuligom!
Phrosch 31.07.2019 18:49
Highlight Ich will so 1 Pfugs. Jetzt! 😂
El Pepedente 31.07.2019 11:13
Highlight we rbraucht schon wlan^^ das heisst einfahc internet! :D
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:08
Highlight El Pepedente
ich liebe deine Texte 😁sie sind dramatikalisch sehr herausfordernd oder ist deine Tastatur voll mit Brotbrösmeli, ich schreibe dann nämli auch so ghüselet 😂 es lebe wartson
Bildchen tut nichts zur Sache, ist mir nur so über den Bildschirm gestolpert als ich nach der Tastatur mit Pflänzchen gesucht habe 😜 vlt. hat sie jmd. grad auf Lager
The oder ich 31.07.2019 15:20
Highlight Hast du das gesucht, Closchli?
Lina Selmani 31.07.2019 09:41
Highlight Das wäre aber ja eigentlich ein guter Zeitpunkt. 🧐
En Espresso bitte 31.07.2019 09:57
Highlight Genauso einverstanden mit dir wie der Herr im Cartoon.
c-bra 31.07.2019 13:45
Highlight @Sa_Set, also ich fänds mal schuuli schön wenn mir Lina den Picdump an die Tür liefern würde.
c-bra 31.07.2019 15:18
Highlight @Sa_Set, jetzt hast du mir total die Illusion zerstört.
kettcar #lina4weindoch 31.07.2019 09:37
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:09
Highlight Und der Duden macht wieder einen auf besserwisserisch. 🙄
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 12:49
Highlight Oklahoma
The oder ich 31.07.2019 09:36
Highlight Man hilft, wo man kann
Lina Selmani 31.07.2019 09:42
Highlight The oder ich, ich bitte dich. Haha.
The oder ich 31.07.2019 09:54
Highlight Och, das musst Du gar nicht, das kannst Du auch selbst
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:30
Highlight Aaaaaalter Falter, The oder ich, deinen Verlauf bei der Suchmaschine deiner Wahl möchte ich ja auch mal sehen! 😜 Die armen Studies, die deine getrackten Daten auswerten müssen. 🤷🏼♀️😂
Wie kommt man bloss zu solchen Tschifs? Hast du etwa nach neuen Frisurvorschlägen gesucht? 🤔😅
Lina Selmani 31.07.2019 10:32
Highlight Wander Kern, falsche Kommentarspalte.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:58
Highlight hihi Prodecum
hab auch schon "harmlose" Begriffe eingegeben und bin überrascht worden
The oder ich 31.07.2019 11:31
Highlight @Prodecumapræsinex: ja, sie unterhalten sich bei Google schon darüber
The oder ich 31.07.2019 11:47
Highlight @Closchli: ja, es geht nichts über intelligente Suchwörter
(und eine ausgeschaltete SafeSearch)
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 13:01
Highlight 😱 The oder ich
jetzt bin ich echt verunsichert. Soll ich auf Kind machen und SafeSearch aktivieren oder lieber nach dem Motto "Jugend forscht" und sich werterbilden erhält länger jung vorgehen? 🤔
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 13:57
Highlight Prodecumapresinex; doch, steht dir gut die neue Frisur... 😜
The oder ich 31.07.2019 14:37
Highlight @Sa_Set: Closchli berichtet da aus der Lingerie American Football Leage
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:15
hast du die nicht in Slowmotion
frag für einen Freund
The oder ich 31.07.2019 15:29
Highlight Wenn er Dein Freund ist, dann kannst Du ihm die SloMo ja grad selbst machen^^
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:58
Highlight @ Closchli: I know that feeling. Bin jetzt noch im therapeutischen «wir töpfern uns einen Aschenbecher»-Ausdruckstanzkurs, kurz TWTI1AATK, weil ich dereinst für unseren geschätzten Herrn The oder ich ein Bild einer dicken Flede gesucht hatte und die Suchbegriffe unbedarft gewählt hatte.. 🤪
Läck, schon eindrücklich: so ein kleines Tierchen und so einen grossen... ähm lassen wir das... 😅
Prodecumapresinex 31.07.2019 16:04
Highlight @ Löpi: Gäll, findsch au? Habe riesig Freude, dass es mit dem Bartwuchs endlich geklappt hat... ☺️
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:08
Highlight Dr arm cheib
er hat keinen Helm
gefangen zwischen meinem Hintern und dem Parkettboden
die Blickschlagzeile möchte ich lesen 😂😂😂😂
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:18
Highlight ach was Prodecum
soweit ich mich erinnern kann hat unser kreativer Herr The das Bildchen in seinem Repertoire
auf Menschen übertragen, macht der Begriff das dritte Bein Sinn😜
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:28
Highlight Frag mich jetzt grad ob das P in Picdump ein verschämter Fehler ist 🤔
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:32
apropros Googeln
imgur.com/gallery/L85rr
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:06
Highlight @Prodecumapresinex; Ja supi! Aber denk daran, die nächsten Tage nicht waschen. Die Himbeer Aloe Vera Spülung muss erst einwirken.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 17:35
Highlight imgur.com/gallery/L85rr
AnDerWand 31.07.2019 22:57
Highlight The oder ich, deine Kommentare auf Watson sind der Hammer, immer so potentiert mit scharfsiinigem Humor, genau mein Geschmack
Sag mal, bist du Frau oder Mann? | I'm an alien in Japan: März 2009 Mein Alltag an einer japanischen Universität
Vor dem großen Post "Gasshuku" sollte man dem hiesigen Deutschen mal erklären, was eine typisch Japanische Sache ist und was uns auf dem Gasshuku eigentlich jeden Abend begleitet hat.Der OnsenWas ist das denn nun eigentlich?Eigentlich nichts weiter als ein "Bad" in einer naturbelasseneren Badewanne. Das Wasser ist wohl schwefelhaltig, auch wenn ich das nicht unbedingt gemerkt (also gerochen) habe. Es ist verdammt heiß, so heiß, dass man erst einmal eine Weile braucht, um sich vollends reinzusetzen. Autsch!Es soll sehr gesund sein, da das Wasser irgendwo aus der teifsten Erde kommt und deswegen so heiß ist.Wie benutzt man also so einen Onsen?Als erstes geht man durch eine Tür.Genau, so eine. Und dann ist man in diesem Raum, den man hier sieht, mit Waschbecken. Reingucken ist nicht erlaubt, dewegen ist die Tür so... milchig und der halbe Vorhang davor, auch wenn grade der Vorhand irgendwie die unteren Körperregionen bedecken sollte. Naja, geht wohl eher darum, dass man, wenn man denn doch mal die Tür aufmacht, aus der Perspektive der kleineren Japaner, nicht mehr als die Beine sehen kann. Also immer schick Beine rasieren, Mädels ^.~Klamotten kommen in rosa (im Mädels-onsen) oder blaue (Jungen-Onsen) Körbchen. Und alles andre auch, wird ja im Onsenzimmer eh nur feucht (Bitte nicht an die Decke sehen, nicht schön, ewig nasses Zimmer eben...)Wer denkt, nun gehts einfach rein ins Wasser, der irrt.Onsen oder "baden", wie man das bei uns macht, läuft nicht so wie bei uns in Deutschland. Wenn man sich nackich machen und einfach reinhüpfen würde, würden Japaner wohl angeekelt die Nase rümpfen.Zuerst setzt man sich auf diese kleinen Hocker, die eher aussehen wie umgestülpte Mülleimer mit Loch aus Plastik. Die Dinger halten was aus, keine Sorge.Bei den Mädels gibts auch schick ne Menge Spiegel, sodass man sich beim Abduschen auch noch begutachten kann, ob wirklich die ganze Schminke von den Augen ist (nicht so wie bei den Jungs: "Franziiiii, bin ich noch Waschbär?!").Wir Deutschen frieren natürlich und duschen schnell alles sauer. Nur hier darf man übrigens mit Shampoo und Gel hantieren, im eigentlichen Onsen: TABU!! Wir wollen also schnellstmöglich in das warme (heiße...) Wasser hüpfen. Die Japaner(innen) sind aber Meister im Herauszögern. Sie duschen EWIG. Und bleiben in dem Wasser auch ewig! Wenn wir schon das HAndtuch werfen und aus dem Bad wanken, schnattern die Mädels immer noch happy vor sich hin und fragen: "Wie, schon wieder raus?!" Reichen denn 15 Minuten nicht?!Die Jungs haben übrigens keine Spiegel. Warum ich das weiß?Nee, ich war nicht spannern, irgenwo hatte ich noch eine Erziehung. Aber wir haben nach 2 Tagen das Bad getauscht, war schon krass, was da alles fehlte. Zum Beispiel eine Steckdose. Haare fönen? Oder als Mann rasieren? Geht nicht. Wo machen die das? Kein Wunder, dass Keishiro immer mal wieder mit nur handtuchtrockenen Haaren in den Gemeinschaftsraum gestürmt kam.Wenn mans genau nimmt, is ein Rasierer bei den Japanern eh überflüssig. die haben einfach keinen Bartwuhs, jedenfalls nicht in meinem Alter! Abgesehen von eventuell 3 Haaren über der Oberlippe. Ich meine es ernst, mehr waren es nicht, hab das vierte gesucht! Übrigens, das Foto zeigt die Mädchenhocker, die der Jungs sind blau, keine Sorge! ^^Hat man also oben Genannte Hürden erstmal genommen, hüpft man als Nackidei in den Onsen, wo meist schon andere drin hocken - je nach Stoßzeit eben. Meist sind wir Deutschen nach dem großen Ansturm ins Bad gegangen. Wer mag schon anstehen?Joa, nach dem Kochen duscht man sich am besten wenigstens die Füß nochmal kurz kalt ab und dann hüpft man gechillt in den Sclafanzug. Die andren warten schon! Und weiter gehts mit dem Spieleabend - kaum geschminkt, manchmal mit nassen Haaren und ne Menge Spaß.Klar, dass man sich angefreundet hat in der kuren Zeit, wenn mann nackich zusammen planscht und die Hälfte der Zeit gemeinsam im Schlafanzug Spiele spielt und klönt ^^
Diesmal mussten wir in die andere Richtung, nach Yokohama, Chinatown anschauen. Das wollte ich vor 2 Jahren schonmal machen, doch irgendwie kam ich nicht dazu. Ich glaube, ich wurde krank.Heute war das Wetter einfach nur schön, die Sonne schien, es war nahezu Jackenloses Wetter und wir waren alle guter Dinge. Amano-san kam heute auch dazu, ganz neu, unsere Leaderin Sayako kannte sie auch noch nicht, wie ich gesehen hab.Mit ihr verstand ich mich ziemlich gut, ihr Japanisch war genial, und wenn ich was nicht verstand, war sie in der Lage das zu erklären, sodass ichs dann doch verstand. Boah, heute kam ich mir vor, als ob ich hier schon mindestens ein Jahr gelebt habe!!Nachdem heute Junpei mit ein wenig Verzögerung aus dem "schwarzen Loch" (der Rolltreppe) gestolpert kam, konnten wir losziehen.Cchinatown sah so aus wie man es sich auch vorstellt: Bunt, prunkvoll und relativ belebt, wenn auch kein Vergleich mit den Tokyoter Straßen in Shibuya oder Harajuku. Gott sei Dank!Die Farben leuchteten heute Dank dem Sonnenschein auch gleich doppelt, sodass uns die Augen wehtaten. Und irgendwie wirkte alles unecht,wie einmal extra Farbe draufgegossen, doch es war die Wirklichkeit!Wir besuchten dann einen chinesischen Tempel, ist Buddhismus, glaub ich, und der war genauso prunkvoll udn leuchtend wie alles an dem Tag.Da diese Kulisse natürlich umwerfend war, dachten wir, dass das auch genau das Richtige für unser Gruppenbild ist und bauten uns im Klassischen Stil vor dem Tempel auf.Da wir alle gegen die heute grelle Sonne schauen mussten, haben alle soooooo kleine Augen!Wie immer v.l.n.r.:Hinten: Nami, Annika, Amano-sanVorne: Junpei, Maki, Momoko, ErikWeiter ging es, zum Mittagessen, denn es ging schon nach 12 durch und wir hatten Hunger.Vorher probierten wir noch Nikuham (ich glaub, so hieß das). Letztendlich nichts weiter als Schweinefleisch im Teigmantel mit Soße drin. Sah aus wie ein großer Tropfen und soll in Chinatown in Japan ein typisches Gericht sein. Auch wenn nicht, es war lecker, ich wollte mehr, gabs aber grad nicht. Schade!Wir gingen dann also Schnurstracks zu einem chinesischem Fresstempel. Von Außen sah es auch so prunkvoll wie alles andere an und schillerte uns schon von weitem entgegen.Da drin gab es so eine riesen-Hello Kitty, die vor allem Annika und ich total toll fanden.Hey, man sieht auch gleich meine neue Hose ^^yWir fuhren mit dem Fahrstuhl bis ganz nach oben, in den 7. Stock und schlenderten dann herunter. Alles in dem Haus war im chinesischen Stil überladen und eng. Aber irgendwie total toll. Ich glaub, es war der 6. Stock, in dem wir dann einen Fresstempel für uns fanden, sogar mit Tischen, an denen wir alle unterkamen! Nur die Hocker waren ein wenig klein... Selbst für mich, wie fühlte sich dann Erik?!Annika ging es heute leider nicht so gut, sie aß, soweit ich das mitbekommen hab, nichts... Das war richtig schade, Namis und mein Japanisch ist immer so gut wie das Wetter grade ist, und Annika muss mit Schnupfen und so mit rumlaufen :(Dass wir in Chinatown auch gleich am Meer waren, wussten wir nicht und wurden damit überrascht. Da schönes Wetter waren, flogen Möwen rum (die ich im Vorbeigehen sehr zu Namis Groll wegkickte), Kinder spielten und Menschen schlenderten durch die Kante.Da wir nicht unbedingt ein Kriegsschiff von Innen besichtigen wollten, gingen wir in einen riesigen Shoppingtempel. Auch Junpei kam freudig mit, der mir dann auch erstmal erklärte, dass japanische Männer wirklich Shoppen mögen. Mariko hat Recht, dei SIND wie Mädchen *lach*Das letzte Gruppenbild mit unserem Nachtisch, einem total leckeren Eis (Ich hatte Erbeer-Milch mit Karamellsoße), bevor wir uns alle wieder trennten und nach Hause fuhren.V.l.n.r.: Shu, Nami, Erik, Annika, Maki, JunpeiWir Eis-Nascher :DNach Hause begleitete uns dann noch Amano-san, die noch Club hatte. Sie erzählte mir, dass sie im Mädchenfussballclub bei uns im Wohnheim ist, was wir alle total genial fanden. Immerhin hat selbst Franzi bisher "mit der anderen Seite" noch keinen Kontakt schließen können und sie ist ja schon ein halbes Jahr hier.Überhaupt, ich wunderte mich schon, warum sie so gut Deutsch kann! Aber sie hat schon seit der Oberschule Deutsch und war immerhin 2 Wochen schonmal da. Außerdem lebte sie bis zu ihrem 10. Lebensjahr in Italien, was ihr noch eine Fremdsprache bescherte und auch ihre Aussprache verbesserte. Sehr interessant. Vor allem darüer, Italien und Club haben wir uns viel unterhalten. Immerhin muss man ja wissen, wie hier sowas abgeht.So, morgen geht es erstmal auf das "Gasshuku" ein, wie Nancy in ihrem Blog letztes Jahr treffend beschrieb "Deutschcamp in einem Hotel".Da wir dort auch Lehrer spielen werden, bereite ich nun mal den "Unterricht" vor und freu mich schon einen Keks, auch auf die Leute, die laut Franzi total cool sein sollen. Da bin ich dann aber echt mal gespannt ^^Allerdings haben wir dort kein Internet, also lasst es euch gut gehen, am 10. oder 11. wird wohl einiges nachgeholt werden...
Schlechtes Wetter... Bäääh!Aber was ist schon Wetter, wenn die Leute toll sind?!Hier war Keishiro unser Leader-sama und Nami und ich haben ihn ja erfolgreich beschwatzt, mit uns auf den Tokyo Tower zu gehen.Wir dachten, dass wir dadurch ziemlich wenige sein werden, aber irgendwie waren wir wieder sher viele und es war toll!Los ging es erstmal nach unserer Versammlung mit allen mit Erik und der Bahn. Das altbekannte Problem: Japan ist einfach zu klein für so einen großen Menschen.Aber man ist das ja schon gewohnt und kann dem Problem gut Abhilfe schaffen. Not macht eben erfinderisch und ist manchmal auch erheiternd.Nur Nami hat davon nichts mitbekommen, sie schlief einfach... Aber heute war sie damit nicht alleine, denn auch Gennai hatte Schlafentzug!Darum kam er auch auf den letzten Drücker angelaufen, noch ganz verschlafen, frisch aus dem Bett gefallen.Als ich ihn mal danach gefragt hat, meinte er, dass er nur 2 Stunden geschlafen hat... Japaner eben!Unsere erste Station war der Tokyo Tower. Wir machten uns also auf den Weg, doch es sollte noch eine ganze Weile dauern, bis wir da waren. Wir wurden auf dem Weg dahin vom Zojoji Tempel aufgehalten...Masaya hatte diesmal auch seine Kamera dabei und machte eine Menge schöner Bilder (Danke für den Link zu deinen Bilder ^^y Haben uns vorhin in der Lounge alle durchgeschaut :D ).Das Gruppenfoto durfte natürlich auch nicht fehlen und wurde dann dort erledigt (die übliche Kulisse, die sogar Franzi udn Co. schon letztes Mal gewählt haben). Keishiro war mal wieder der Shashin-totter (eingedeutschte Version vom japanischen "Foto machen").Doch wenn er dachte, er käme so drumrum, auf dem Foto zu kommen, hat er sich getäuscht, denn Narumi und ich hatten die gleiche Idee und knipsten ihm beim Knipsen.Aber natrülich soll auch das Normale Gruppenbild nicht vorenthalten bleiben. Ich nehm letztendlich das von Erik, da wir dort alle so schön drauf schauen.Wie immer v.l.n.r.Hinten: Gennai und MasayaVorne: Narumi, Keishiro, nami, Annika, die Shu, Momoko, KanakoWar übrigens wieder ein Abenteuer, das Bild zu totten (=machen)... Schaut euch mal uns Chaostruppe an! Es gibt ein Video, weil Erik seinen Schalter an der Kamera nicht umgelegt hatte.In diesem Zojoji Tempel standen auch diesmal wieder ganz viele Puppen. Diesmal hab ich sie auch von Nahem gesehen, was letztes Mal unmöglich war. Jede dieser Puppen steht für ein abgetriebenes (oder auf normalem Wege verlorenes, was dann aber eher selten im Vergleich passiert) Kind. Einmal im Jahr werden die Sachen verbrannt/geopfert, um dem Kind den Segen zu geben oder so. Da sieht man mal, wie viele in einem Jahr ihr Kind abtreiben. Der Schrein ist bekannt für diese Puppen.Ein unfreiwilligs (FAst-)Gruppenfoto entstand vor den Puppen auch - natürlich wider von Erik.Kein Wunder, dass ich oft gefragt wurde "Erik mag Fotos machen oder?".... ja...Okay, wir sehen nun nicht sooooo begistert aus... Ich glaub, das lag an dem "kowai" (Gruselig), was neben uns gemurmelt wurde.Danach gings dann auch endlich auf den Tokyo Tower. Shu war natürlich wieder fast am Sterben - gläserne Fahrstühle, die Ausgeburt meines Alptraums!Das fürhte auch dazu, dass sich aoben alle lieb erkundigten, obs mir gut ginge. Ich musste dann erstmal erklären, dass es an dem Fahrstuhl und nicht an der Höhe lag *lach*Danke Leute :)Die Aussicht war natürlich wieder grandios, das kann man aber am besten mit einem Bild beschreiben:Hey, warum ist das so klein??Auf dem Bild sieht man übrigens auch die Keio Universität. Wo genau? Oh Gott, fragt mich das, wenn ich neben euch stehe, denn "neben dem großen Gebäude da" hilft euch sicherlich wenig...In der ersten Etage des Tokyo Towers gabs dann auch noch ein Guckloch zum Boden hin. Einige fanden das Ding ziemlich gruselig und mal durchlinsen wardas höchste der Gefühle. Spätestens dort wurde klar, dass mich die Höhe wenig störte, denn ich fands dort recht gemütlich drauf (Annika schoss den Vogel ab, indem sie drauf rumsprang, um zu demonstrieren, dass das viel aushält, das Glas...)Um uns zu stärken, suchten wir dann im Tokyo Tower erstmal Eis. Danach mussten wir aber dringend Mittagessen, denn son Eis ist ja weggeatmet. Darum suchten wir Richtung erdboden auch etwas Günstiges, was innerhalb des Tokyo Towers nicht einfach war. Aber wir wurden fündig!Leider verabschiedete sich Narumi kurz darauf, sodass sie beim leckeren Crepe essen leider nicht mehr dabei war :( Dort find nämlich wieder ein Gruppenbild machen an... Oh mann *lach*V.l.n.r.Hinten: Gennai und ErikMitte: NamiVorne: Kanako, Shu, Annika, KeishiroAls nächstes stand bei dem Tröpfchenregen (auf Japanisch übriegens lautmalerisch "Para Para") der Kaiserpalast mit seinen östlichen Gärten an.Ich glaube, auch dort beschreibt Eriks Panoramaild wieder am besten, wie es aussah (Gras gabs keins, dafür meines Erachtens nach ne Menge Heu...)Dieser Park wurde übrigens mal wieder von einer Horde scheinabr pensionieter Menschen gepflegt, die auch scheinbar nur in mörderisch großen Gruppen ("Gemeinsam sind wir stark!") auftauchen...Langsam ging dann auch dieser Tag zu Ende.Unser komplettes Ende rückt immer näher, stellen wir immer mehr fest. Schade, unsere Leute hier sind so lieb, haben eine Engelsgeduld, uns alles zu erklären und wir haben immer eine Menge Spaß! Sogar unsere ganzen Eigenarten akzeptieren sie, denn ab und an drehen vor allem Nami und ich ganz schön am Rad...Danke~! ^__^
Am 3.3. stand Ueno auf dem Plan - endlich! Immerhin hab ich dort vor 2 Jahren gewohnt und wollte es wieder sehen! Das war glatt ein wenig wie Nach Hause kommen, denn vor allem in den Park hab ich damals viel Zeit verbracht. Nur war das Wetter besser.Als erstes gingen wir in eine Straße mit Flair, die Ameyoko. Diese marktähnliche Straße verkörpert eigentlich das, was für Japan untypisch ist. Menschen, die ihre Produkte anpreisen und auf Ausländer zugehen, frei rumliegende frische Speisen und eine ziemlich ungezwungene Atmosphäre. Vor allem einige der sehr frisch - ZU frisch - aussehenden Speisen haben vor allem Annika und mir zugesetzt... Oktopusse! Iiiih! China oder was?!Wir haben auf der Ameyoko ein Lokal gesucht, wo wir (immerhin 8 Leute!) Platz fanden und das wir auch bezahlen konnten. Ist ja immer nicht so einfach.Mit gut gefülltem Magen machten wir uns dann auf in den Ueno-Park.Ach, ihr wisst ja noch gar nicht, wer mal wieder mit von der Partie war!Das obligatorische Gruppenbild durfte natürlch nicht fehlen!V.l.n.r.: Momoko, Ayako, Shu, Nami, Shunsuke, Narumi, Annika(Erik machts Foto)Als nächstes stand ein kleiner Schrein auf dem Plan, das war aber eher ein Spontanentschluss. In diesem Schrein war ich vor 2 Jahren auch schonmal, der ist einfach nur ein wenig versteckt und man passiert eine Menge Toris, 24 genau, was Nami den Kommentar "Weihnachts-Schrein"entlockte. War gar nicht so winfach, die Leute für ein Foto aus dem Bild zu schubsen. Nur Erik ist das halbwegs gelungen.Autehntisch, wie der Tag nunmal war, sahen wir auch gleich eine junge Familie, die wohl ihr Kind den Göttern vorstellten oder sowas. Um zu checken, ob die Jungs überhaupt Zuhause sind, musste man vorher einmal klingeln. Für das Kind - wenns denn schon lesen kann - steht auch dabei, wann man klatschen und sich verbeugen soll. Brav.Tja, Japaner sind halt etwas seltsam ^.~Das unterstützen auch die Menschen, die sich am Nachmittag im Ueno-Park tummeln und zur Unterhaltung aller ihre Sangeskünste, Spielkünste, Musikalischen Darbietungen etc... darstellen.So sahen wir dort den wohl einzigen Dudelsack spielenden Japaner sowie ein Fahrrad-Musiker, der seine Trommeln überall mithin schleppte und überhaupt ein wandelndes Instrument war.Nach dem Tempel war das Shitamachi Museum dran. Da freute sich das Shu, denn auch das kannte sie schon. Natürlich gab es wieder so viel zu schauen da, dass das Shu mal wieder nur die Hälfte schaffte. Aber Spielzeug aus dem 19./20. Jahrhundert ist ebene einfach interessant!Los ging es mit einer Führung auf Englisch, auch wenn unser Führer einige Schiwierigkeiten mit Englisch hatte. Wir (ich...) versuchten auf Japanisch zu reden und Fragen zu stellen. Das ging auch ganz gut. Das Problem waren die Antworten...Wandln in den Straßen und Häusern von Edo - in den Häusern aber nur, wenn man sich die Schuhe auszieht! Typisch Japanisch eben.Oben gabe es dann das schon erwähnte Kinderspielzeug. Erik verblüffte uns mit seinen Künsten an den Bällchen, was den Japanerinnen ein "Eeeeeeh?!" entlockte und mir ein Foto.Auch sonst gab es (aufhaltende) Spiele für jedermann, die auch ganz gut von uns belagert wurden.Erik beim Jonglieren und Shunsuke und AyakoDanach ging es noch ins Kunstmuseum, bzw eher: Das Nationalmuseum von Tokyo. War auch ziemlich interessant, auch wenn es das Edo Tokyo Museum und das Shitamachi Museum nicht toppen konnte. Immerhin konnte man da interaktiv mitwirken, das zieht. Im Nationalmuseum war alles hinter Glas verstaut, teilweise durfte man nicht mal Fotos machen. Schade...Für Erik gings dann zum Homestay, für uns andre nach Hause.War schon komisch, ohne Riesen in der Bahn...
Sooo, der Homestay geht in die Zweite Runde!Eigentlich wollten wir um 7 aufstehen, da wir uns ja um 10 mit Keishiro treffen wollten zum Bowlen. Der Wecker wurde aber erstmal gekonnt ignoriert, sodass wir erst um 8 aus den Federn rollten. Vor allem Narumi war verpennt *lach*Bei mir gings eigentlich, weil: Neue Umgebung, lauet Menschen um mich rum, viel vor am Tag udn VORFREUDE!Zwischendurch kam dann auch Narumis Mutter reinschauen, die dann eiligst das Frühstück vorbereitete, während wir die Futons zusammenrollten (was man da so alles abziehen und wegwurschteln muss in dem auf einmal sehr kleinen Zimmer). Eilig eilig!Die beiden diskutierten über das Mittagessen, ob wir denn mitessen. Aber wir gingen ja bowlen. Schade, ein japanisches Mittagessen hätte mich schon interessiert *lach*Frisch gestärkt gings dann los.Auf dem Weg sahen wir einige interessante Eigenarten, die es so nur in Japan geben kann. Japaner sind Meister im Platzsparen. Sowas sahen wir dann später auch mal für Fahrräder in einer Garage. Narumi fand unsere Knipserei lustig.Ein wenig zu spät kamen wir dann auch am Bahnhof Yokohama an, um Keishiro abzuholen, der dann auch eher uns fand als umgekehrt (hey, er ist halt normal-Japanergroß und schwarzhaarig, während wir blond und lila leuchteten).Dann mahcten wir uns erstmal auf die Suche nach einem Bowlingcenter. Das in Yokohama zu finden war jetzt nicht soooo schwer, haben aber dennoch eine Weile gebraucht.Und flachsend über japanische Taschentücherpackungen mit Werbung bedruckt-Verteiler spottend, die die Ausländer immer gekonnt "unauffällig" ignorieren, gings dann auch dahin.Sport, yeah!Wir haben erstmal nur zwei Spiele machen wollen. Ich brauch eigentlich nicht weiter darauf eingehen, dass es nachher 5 wurden... *lach*Ich war übrigens die Faule, die die leichtesten Kugeln nahm. Keishiro - klein aber oho! - nahm todesmutig die schwersten. Hut ab! Ich hab nach 4 Spielen jedenfalls nix mehr umwerfen können, mit keiner Kugel! Narumi und Keishiro lieferten sich so noch ein letztes Duell. Nami - die Meisterin des Bowlings, die uns vorher alle in den Schatten gestellt hat - und ich - die Niete, die immer weit ab war abgesehen von der ersten Runde - feuerten die beiden an.Mit Abklatschen wurde dann jeder Strike oder... wie auch immer das heißt, wenn man erst beim zweiten Wurf alle Keulen umhaut (ja, ich weiß, die Dinger heißen Kegel...) belohnt.Narumi und ichDanach gings Essen: Yoshinoya. Sagen wir mal, das ist japanischer Eintopf. Billig, lecker, sättigend. Super!Der Tag war super, mit Narumi und Keishiro kann man eine Menge Spaß haben (vor allem wenn Keishiro auftaut). Und er ging viel zu schnell rum! >_<
Asakusa - Die Sache mit den Tempeln und Schreinen und der Homestay
Los ging es, ab nach Asakusa, in den altbekannten Schrein. Dummerweise stellte sich dort schnell heraus, dass es ein Tempel ist, als die Japaner die Kanji gesehen haben.Ups.Vorher durfte natürlich das obligatorische Gruppenfoto nicht fehlen, in dem Shinobu gar nicht wusste, wo er hin sollte und sich dann kurzerhand einfach vor die Menge geschmissen hat.Hinten: Shu, Erik, Masaya, Momoko, Nami und AnnikaVorne: ShinobuUnd da es erstmal voll war, mussten wir uns zum Tempel vorkämpfen. Chii, unsere Leader(in) meinte, dass wir, wenn wir was essen wollen, einfach nur "tabetai!" (=Will ich essen!) rufen und losstürmen sollen. Das hab ich dann auch gleich mal getan, denn es kamen mir immer mehr Leute mit sowas lecker aussehendem aufm Spieß entgegen. Und als ich das gefunden hab, war ich fixer da, als man gucken konnte. Was ich da gegessen ha, weiß ich nicht, es war süß, etwas festere Konsistenz und ich glaub, es hatte was mit Bohnenpaste drumherum. War trotzdem lecker.Durchgefressen zum Ersten kamen wir dann am Tempel an, in dem unser Japaner erstmal beteten. Wir Deutschen haben uns dezent zurückgehalten. Andere Religion, die wir nicht haben (auch wenn der Buddhismus friedfertig ist und andere Religionen neben sich akzeptiert) und so. Shinobu hat dann erstmal beinahe ungläubig festgestellt, dass die meisten Japaner allgemein falsch am Tempel beteten. Nur zum Vergleich: Beim Shinto klatscht man und verbeugt man sich zweimal, beim Buddhismus einmal.Scheinbar wussten nicht nur wir das bis vor 2 Wochen nicht...Um dem großen Tempelgebäude herum war ein Garten und ein Buddha (dessen Schuhe auch wieder irgendwo rumhingen - oder waren das die des Vaters? Die waren zu groß für den Kleinen) und ein Schreihals. Dieser Schreihals war nicht etwa 3 Jahre und hatte keinen Bock, sondern wohl eher um die 19 und hatte einen LILA Pulli an (will haben) und rezitierte irgendwas, was wir sehr amüsant fanden, aber nicht verstanden. Es klärte sich auf, dass der verrückte Vogel ein Theatermensch war.Das machte einige von uns wieder mal hungrig (mich!) und wir zogen los, damit klein Shu auch wieder was in ihren noch fast leeren Magen bekommen sollte.Schnell wurden wir fündig, denn es schien auch in Japan vertraute Dinge (in komischen Schriftzeichen) zu geben. Auf einem Stand, die rund um den Tempel aufgebaut waren, stand "Frankfurter" drauf. Das musste ich doch mal auskundschaften!Also wurde fix eine Frankfurter gekauft, sehr zur Erheiterung von Nami, die sich erstmal wegschmiss vor Lachen und danach mal beißen wollte.Aber mal ehrlich, sieht doch auch lecker aus, so eine Frankfurter am Spieß, oder?Damit wir dann auch mal so richtig was in den Magen bekamen, gingen wir auf Mittagessensuche (und fanden davor noch leckere Crepes oder wie Erik leckere Oktopus-Fangarme im Teigmantel, die wir dann genüsslich verputzten. Mehr oder weniger alle.)Ist doch sehr appetitlich, son noch halb lebender Arm.Der letzte wurde dann auch mit einem bissigen Kommentar von Erik verspeißt. "Der letzte Oktopuarm ist nun aber arm dran!" *haps*Oh Mann... ¬.¬Einem Japaner diesen Wortwitz zu erklären ist übrigens unmöglich. Nicht dass Shinobu es nicht verstehen würde... obwohl, doch, aber das liegt eher an der Sprachbarriere als an seinem Verstand, der ist nämlich gut.Alsbald fanden wir auch was Leckeres:Okonomiyaki!Was ist das denn nun eigentlich, wird sich der nicht Japankundige sogleich fragen.Ganz einfach: Gemüsepfannkuchen, ab und an auch mit Fleisch. Zusammengehalten von Ei, gebraten auf einer im Tisch eingebauten Herdplatte. Abenteuerlich und lecker.Ich saß mit Nami (unschwer zu erkennen), Masaya und Momoko am Tisch. Das war eine Feier, wir konnten nur knien, das war alles sehr traditionell, und uns schliefen ziemlich schnell die Füße ein.Dieses Problem erkannten zumindest Nami und ich erst etwas später, denn erstmal sahen wir uns mit einer Karte konfrontiert, auf der wir prima die Preise lesen, aber nicht das dazugehörige Gericht entziffern konnten. Gut, dass wir Hilfe hatten! Danke euch beiden :DDie Namen der Gerichte haben uns nun auch nicht so weitergeholfen, aber fachkundiges Personal bestellte einfach auf unseren Wunsch hin das, was die Dinge nicht enthielt, die wir nicht mochten.Wie macht man eigentlich Okonomiyaki auf dieser Herdplatte?Eine Bedienung bringt eine Schale mit... sagen wir, allerlei. Fleisch wird als erstes gebraten, dann kommt das Gemüse dazu (Weißkohl, Sprossen, Bambus, etc) und zum Schluss wird ein Kreis gebildet, in der die Eiersoße noch reinsoll. Wenn mans gut kann, bleibt alles da drin, wenn nicht, gibt es Dammbruch und die ganze Suppe landet auf der Bratfläche...Fleischloses Okonomiyaki wird einfach nur draufgelegt als Fladen, fertig.Und bevor jemand fragt: Ja, ich habs gegessen, ja, ich habs gemocht.Ich revidiere hier grade meine Essgewohnheiten (=mein Leben).Die Route ging dann mit vollen Magen erstmal weiter per Wasserbus zu einem Garten mit Namen Hamarikyu.Leider fing es an zu regnen und es wurde noch kälter, aber wir sind ja wettererprobt und machten das beste draus. Kalt war es trotzem...Erik und sein Fotomotiv, er wurde im Laufe des Tages von Shinobu liebevoll als "Spielekind" bezeichnet, wofür ich einen strafenden Blick von Erik erhielt: "Was hast du ihm denn da wieder beigebracht?" Tüdelü~~Is doch aber wahr, Erik ;PIn dem Park war dann auch ein Berg mit dem Namen "Berg Hinokuchi". Erik und Nami checkten gleich mal ab, ob sie ihn erklimmen können oder ob er zu hoch ist. Erik war da eher frohen Mutes, während Nami noch das Ende des riesigen Berges suchte...Danach ging es zu Narumi, unser Homestay fing an.Wir stellten fest: Als erstes gab es eine freudige Begrüßung von allen, vor allem vom Familienhund Sara(-chan), ein schwarzer Golden Retriever, total lieb und treu(doof)! Ich liebte diesen Hund!Kaum danach gab es Essen (mal wieder), wo wir gut zulangten, auch wenn wir manchmal nicht so genau wussten, was das so alles war. Zum Beispiel etwas Graues mit schwarzen Punkten, dreieckig und Gallert-artig. Interessant. Lecker. Im Magen gelandet und überlebt. Kann man gut essen.Wir wurden natürlich ausgefragt, woher wir kamen und was wir so machen, wo Halle überhaupt ist und wie lange wir Japanisch lernen. In diesen Fragen sind wir langsam ziemlich gut!Narumi, ihre Mum, ich und natürlich Sara(-chan)Narumis Familie ist aber auch total nett gewesen!Ihre Familien bestand aus Eltern und kleinen 11-Jährigen Bruder (A-kun) und dem Familienhund Sara(-chan) und natürlich Narumi.Abends zockten wir noch eine Weile Playsi (der kleine Bruder saß schweigend daneben am Game Boy - was soll er auch mit zwei so komischen alten Tanten wie Nami und mir reden, die so einfach mal auftauchen und mitessen und nur gebrochen Japanisch können? Der Arme!)Und dann haben wir ein richitges japanisches Bad genommen!Eine Erfahrung für sich.Zuerst wäscht man sich VOR der Wanne in aller Ruhe auf einem kleinen Schemel mit einem Lappen und Seife. Hat man seine Hautfarbe auf flauschig weiß gewechselt, wird abgeduscht. Dann die Haare. Sind auch die sauber, hopst man in die 42°C warme Wanne und entspannt - NACHDEM man "heiß" gequiekt hat.10 Minuten später hüpft man wieder raus, macht das, was man nach dem Baden so tut und duscht den Badboden und Schemel nochmal ab.Da ich gehört habe, dass Japaner das so auch in (deutschen) Hotels machen, tun mir die Putzfrauen leid *lach*Aber es ist toll!Danach spielten wir alle noch bis tief in die Nacht internationale Spiele: MaoMao, Schwarzer Peter und ein (englisches!!) Assoziationsspiel.Vorher wurden noch zwei Futons zur Liegewiese ausgebreitet. Man kann erstaunlich gut drauf schlafen, wenn es auch am Anfang etwas ungewohnt hart war.Da wir am nächsten Tag Bowlen mit Keishiro gehen wollten (und dafür um 7 aufstehen), gingen wir um 2 auch schon schlafen. | de |
q-de-1292 | Welche Reaktionen gab es auf den neuen Namen "Ragglettöli" für das Racletteöfeli? | Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP! - watson
Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP!
31.07.19, 09:35 01.08.19, 06:49
... vor meinen Ferien.
Häsch scho Angst gha?
Ja, ich au.
Freunde, es ist so: In den nächsten drei Wochen werdet ihr ohne mich auskommen müssen. Weil: Ab heute habe ich Ferien. Ferien. Ferien.
Aber keine Sorge, der Picdump hat nie Ferien. Da allerdings meine üblichen Vertretungen grad auch in den Ferien sind/noch gehen/keine Zeit haben/in der Badi sitzen, habe ich die nächsten Picdumps schon vorbereitet. Was heisst, dass die nächsten paar Mal darum ausnahmsweise keine Userinputs am Anfang stehen werden.
Das heisst aber nicht, dass ihr nicht trotzdem lustig sein sollt in der Kommentarspalte. Seid einfach so wie immer, ok?
Dann fangen wir jetzt endlich an – mit dem letzten Mal User-Inputs vor der «Sommerpause»:
Hereinspaziert, aber:
Apropos Ferien:
Und mein Lieblings. Haha.
Jetzt in echt: Abonniere mich und dir sei ewiges Glück sicher! 🙃
«Dadada DAAA da. DADADADA Da»
Wenn Kinder probieren, irgendwas zu erklären:
Oder Betrunkene. via imgur
Ein Meme, das mich nachdenklich stimmt:
«Gits au Schnipo?»
Er hat alles schon erlebt, Pistolenschuss, Bombensplitter ...
via shencomics
via twitter/robinmccauley
«Eine gute Idee, aber wie macht es mich reicher?»
3, 2, 1 und tschüss.
Was ich lustig finde? Ach, ganz normales Zeug.
Wenn du glaubst, dass du gerade sehr tiefgründig bist, aber eigentlich bist du nur ... bitz dumm.
«Anspruchsvolles» Meme für zwischendurch:
Warum bin ich nur so?
PS: Es stimmt.
Gibt es ein schöneres Gefühl?
Und natürlich das noch:
Genau so. Haha.
Dieser eine Arbeitskollege, der dir überallhin folgt:
Wenn Amis von Engländern reden:
Wenn wir von Engländern reden:
Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:
Wir, nachdem wir Area 51 gestürmt haben:
Jeder, der «Final Destination» gesehen hat: Nope.
Good News für zwischendurch:
Damit wir auch dieses Mysterium gelöst haben:
Wenn dein Hund denkt, dass er immer noch ein Welpe ist:
Wenn deine Mutter fragt, ob du das Internet «reparieren» kannst und du den Router aus und wieder anmachst:
Berühre seine Pfötchen für ewiges Glück:
Hast du seine Pfötchen berührt?
Natürlich habe ich seine Pfötchen berührt. Nein, ich möchte für immer ewiges Unglück haben. Gut, ihr habt mich so weit, ich scrolle nochmal hoch und berühre seine blöden Pfötchen.
«DAS IST WAS GANZ ANDERES»
Passend zur Celsius/Fahrenheit-Verwirrung:
bbq flavored confusion. haha. via reddit/funny
Wenn du nicht willst, dass jemand in deinem Laden stiehlt – aber du eh nichts Wertvolles im Laden hast:
So verschieden unsere Mütter sind, so gleich sind sie auch:
Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?
Blume/Blumenstrauss/Garten Ferienfoto (Landschaft) Ferienfoto (Vater) Foto vom Lieblingskind/Enkel Haustier Inspirierender Spruch
Passend dazu für alle Mütter:
(Und hört endlich auf so zu tun, als hättet ihr uns alle gleich lieb.) via ebaumsworld
Wer bestimmt nicht das Lieblingskind ist:
Wenn du mit deinem Kumpel Faceswap machst und das Resultat normal aussieht:
Hallo i bims. Das nächste Lied heisst: Improvisation im Wechseltakt.
Wenn es zu heiss ist, um irgendwas anzuziehen, die Gesellschaft dich aber zwingt, irgendwas anzuziehen:
Theoretisch könnten wir sehr viele komplizierte Dinge zubereiten. Theoretisch.
Falls euch diese erschreckende Nachricht noch nicht erreicht haben sollte:
Was ist eigentlich mit der Filmindustrie los?
Dinge, die vor 10 Jahren schon so waren – und es heute immer noch sind:
Immerhin sieht er so aus, als wüsste er, dass das jetzt nicht so optimal ist.
Du, wenn du dein 12. Bier bestellst, dich hinten im Barspiegel siehst und weisst, dass du es morgen bereuen wirst:
Du, wenn du siehst, wie dein Hund auf die Couch kackt:
Du, wenn du um 3 ins Bett gehst und um 5 wieder aufstehen musst:
Du, wenn du merkst, dass dieses Meme nochmal kommt:
Ich hör ja scho uf, okokok.
Es hat jedes mal FAST funktioniert.
Leave heavy metal fans alone.
*Von meinem Aluhut aus gesendet
Wenn du ein Kind absichtlich gewinnen lässt:
🥰 Harold 🥰
Hier noch ein Input, was ihr in meiner Abwesenheit testen könntet:
So, auch ich bin langsam müde ...
Ok, danke, tschau. Wir sind hier sowieso fertig.
Tschüss, Freunde! Wir lesen uns Ende August wieder. 😘
Tschau, tschau, tschau, tschau, tsch...
Zum Abschluss: Folgender Kommentar von der Mitarbeiterin des Monats (für immer), damit wir ...
... uns nochmal DIE BESTE SLIDESHOW DER WELT ANSCHAUEN KÖNNEN. Adios :)
Willst du mehr Picdump gucken? Guck hier:
En Espresso bitte 31.07.2019 09:38
Highlight Jede Woche dasselbe Theater.
Absintenzler 31.07.2019 09:42
Highlight Die Maslow-Pyramide im 21. Jh 🧐
226 13 Melden
Yannik Tschan 31.07.2019 10:06
Highlight Komme gerade aus den USA und habe euch was mitgebracht... The joy of cereal!
The oder ich 02.08.2019 09:35
Highlight 48 Stunden
The oder ich 02.08.2019 06:20
Highlight Winken? püh
03_szust 02.08.2019 01:51
Highlight Ich versuch erst gar nicht, das erklären zu wollen.
MissDemeanor 01.08.2019 09:14
Highlight Yesss! Dicpump!!
Samurai Gra 01.08.2019 01:02
Highlight Hatte echt Angst 😭
Lore 31.07.2019 22:53
Highlight Ta-da:
Mrs. Sommer 31.07.2019 19:44
Highlight Falls es jemand schauen möchte:
B. Scheuert 31.07.2019 18:54
Highlight Hab gerade Arató András István als Badass-Mofo gesehen...ich bin regelrecht schockiert von Harold! Und ja, ist mir doch egal wenn ich hundertmillionen Tage zu spät bin :)
Das Video ist super!
B. Scheuert 31.07.2019 18:41
Highlight Ich war so ausser mir dass ich in die Kommentare runterscrollen musste...da steht doch Schweiiz auf dem Bob!
Fayalina 31.07.2019 18:18
Highlight I miss it...
Phrosch 31.07.2019 18:12
Highlight Bei „Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?“ habt ihr die Möglichkeit:“Sie hat kein WhatsApo“ vergessen 😂
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:38
Highlight Und sich mit einem Motorrad. Ja, meine Mutter (aber mein Vater auch).
Sándor 31.07.2019 16:44
Highlight 20min und Titel... Auf den Punkt gebracht. 🙄😅
Tschaesu 31.07.2019 15:34
Highlight War jemand schon bei ihm?
lilie 31.07.2019 19:33
Highlight @Tschaesu: Ja, zwei Leute. Sie waren so mittelmässig zufrieden*. 😜
*Wahrscheinlich wars zu teuer. 😜
obi 31.07.2019 15:01
Highlight Wenn wir von Engländerinnen reden.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:35
Highlight Ich fliege am 20. Dezember nach Liverpool und werde diese Gerüchte persönlich überprüfen 😉
En Espresso bitte 31.07.2019 15:51
Highlight Obi, frag bei Gelegenheit mal Madeleine, sie hat da tiefgründiger recherchiert: https://www.watson.ch/spass/nightlife/329131160-dir-ist-kalt-im-ausgang-ha-nimm-dir-diese-englaenderinnen-als-vorbild
Phrosch 31.07.2019 18:34
Highlight OHI, ich fürchte du wirst sie bestätigt sehen 🤭
Pana 01.08.2019 00:17
Highlight Bristol im Dezember. Sämtliche Vorurteile wurden bei weitem übertroffen. BEI WEITEM. 🙈
obi 31.07.2019 14:55
Highlight Du, wenn du eben eine ziemliche gute Landesverfassung geschrieben hast, die eigentlich total verheben könnte, ... aber du weisst, dass irgendwann einmal in der Zukunft jemand diese missverstehen und alles zur Sau machen wird.
Fichtenknick 31.07.2019 20:13
Highlight Will ja nicht klugscheissen hier, aber wenn einer die Verfassung geschrieben hat, dann James Madison und nicht Ben Franklin...
meinwatson 31.07.2019 14:25
Highlight Habe Tränen gelacht. Danke :)
sarcasmexpert 31.07.2019 13:48
Highlight Der arme Katzer...
Fly3930 31.07.2019 14:42
Highlight Kann nicht aufhören zu grinsen.... help...
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:10
Highlight Der ist wirklich fantastisch.
Mich würde schon interessieren ob der Kratzer nun eine Pollenallergie hat oder eine Polenallergie. Und wenn zweiteres zustimmen sollte, wieso und wie erkennt der kratzige Katerich die Polen überhaupt ? Fragen über Fragen.....
lilie 31.07.2019 19:35
Highlight Vielleicht ist es bloss ein Schreibfehler und es sollte "Polenallegorie" heissen. 🤔
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:41
Highlight @lilie Scheiss Auto-Korrektur, jetzt lässt die einem auch noch dümmer wirken.
The oder ich 02.08.2019 06:25
Highlight @Satan: wieso wundert es mich jetzt nicht, dass es in der Hölle Autokorrektur hat
Randalf 31.07.2019 13:19
Schöne Ferien und pass gut auf deine Sachen auf.😉
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 14:45
Highlight Oh
warum bin ich nie auf die einfache Lösung gekommen mein Singledasein zu beenden 😱
Lord Ben 31.07.2019 12:33
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:17
Highlight Hiiiilfe, chomme kei Loft meh öber!!!!!
River 31.07.2019 19:32
Klirrfactor 31.07.2019 12:21
Highlight Sorry, aber das mit der Zahnmedizin Basel pögg ich nicht
Trixi9 31.07.2019 13:41
Highlight Wer hat schon gerne gabutti Zähne, nachdem er beim Zahnarzt war.
Na, kommst jetzt drauf? :-)
Klirrfactor 31.07.2019 14:14
Highlight Achhh.... Der ist jetz echt flach, alles ok...
lilie 31.07.2019 16:52
Highlight @Klirrfaktor: Beim Picdump gilt grundsätzlich: Wenn du den Witz nicht kapierst, ist dein Niveau zu hoch. 😜
Der_Andere 31.07.2019 12:21
Highlight Lächerliche Abstimmung über Muttis Whatsapp Anzeigebild. Lina du denkst meine Mam hätte bereits ein Smartphone oder Whatsapp?
Meine Mam hat ein M-Budget Handy von gefühlt 2005. Wir sind doch nicht bei Back to the future 2, wo 2015 alle in der modernen Welt angekommen sind. :)
Franbon aka Mami 31.07.2019 11:59
Highlight Zum letzten Mal....nein, nicht witzig😑 meine Hormone spinnen sowieso wegen der Schwangerschaft und heute ist eh ein komischer Tag und dann diese Überschrift 😢 ist erst nachher irgendwie witzig, aber auch nur weil ich über meine Reaktion lachen konnte🤗...bitte nicht mehr machen 🤪
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 12:16
Highlight Es ist nichts Persönliches, alle Schwangeren kriegen dieses Nachricht von mir...
The oder ich 31.07.2019 12:46
Highlight ich sehe schon die Schlagzeile
Walter Sahli 31.07.2019 12:50
Highlight Schwangerschaftshormone? Geil, die passen gut zu meinem Nikotinentzug. Wollen wir zusammen die Welt abfackeln? Oder uns an eine Ampel stellen und darauf warten, dass ein Polizeiauto hält und den Motor nicht abstellt? Mir spielt's keine Rolle, meine Zündschnur ist kürzer als der Schwanz eines Spermiums und meine eh nicht existierende Geduld hat sich längst verflüchtigt. Ich fühle mich so richtig gut...und voll parat!
ManuJot 31.07.2019 14:31
Highlight Oh, genau so hab ich mir Sie immer vorgestellt, Herr Sahli!
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:15
Highlight Oje, Herr Sahli....!!! 😱😱😱
Ein Mal spontanes Gruppenkuscheln mit Herrn Sahli bitte hier.... 🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗
...hilfts schon, Herr Sahli?
Aua, wem gehört der Fuss in meinem Gesicht?!?
Walter Sahli 31.07.2019 15:38
Highlight ManuJot, ich bin viel schöner als Dafoe!
Gruppenkuscheln? Was für eine schöne Idee! Darf ich ein Messer mitbringen?
The oder ich 31.07.2019 15:52
Walter Sahli 31.07.2019 17:02
Highlight Sie sind so eine Sau, Fledermaus, das fass' ich nicht. Ausgerechnet mir, der ich doch so empfindlich auf Rasiermesser im Auge bin!
Walter Sahli 31.07.2019 18:32
Highlight Hähähä, jetzt haben sie Ihre Sauerei gelöscht.
Jaha, das ist der Picdump hier und nicht so eine abgehobene Dalisurrealismuskulturklitsche!
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 19:06
Highlight @olmabrotwurschtmitbürli bittegerngsche. 😅
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 19:39
Ich habe vergessen/unterschlagen: All the credit goes to Red4, die mir hilft, Schwangere zu plagen 🏆
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 23:10
Highlight Herr Wurst als Unterstützerin der Leinenpflicht für Kinder, finde ich das man nie früh genug beginnen kann!
The oder ich 01.08.2019 23:02
Highlight Ach, Herr Sahli, ich gehe mal davon aus, dass meine Warnung vor der berühmten Augenschnittszene aus Un Chien Andalou hinreichend gewesen wäre, aber als Kompensation für die Löschung erwarte ich nun von Simone Meier eine differenzierte Analyse dieses surrealistischen Meisterwerks.
Amazing Horse 31.07.2019 11:58
Highlight Bei der Umfrage zum WhatsApp-Profilbild der Mutter fehlt die Option:
Meine Mutter hat kein WhatsApp, da sie sich immer noch weigert ein Smartphone zu benutzen und stattdessen jeweils auf dem Flohmarkt nach einem möglichst neuwertigen Nokia 3410 sucht.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:29
Highlight Stimmt genau!
Oder eventuell noch:
Meine Mutter hatte nie ein Smartphone, und jetzt braucht Sie keines mehr. 😢
Räuber&Liebhaber 31.07.2019 11:27
Highlight Wer kann Liebe geben?
imposselbee 31.07.2019 11:20
Highlight hmm, ist das mit Datenautobahn gemeint? 🐝🚗
El Pepedente 31.07.2019 11:12
Highlight hier etwas für alle die picdumps lieben
http://www.bildschirmarbeiter.com/pics/
und dnekt daran die seite gabs schon vor wartson und dem rest also das archiv ist groooooos :D und für trigger kids: geht nicht dort hin
Walter Sahli 31.07.2019 12:41
Highlight Es ist mit Sicherheit keine Absicht, aber wartson ist schon fast lustig.
sheshe 31.07.2019 12:59
Highlight BA ist schon lange tot, sorry! Früher wars ja mal gut, jetzt noch 2 mal die Woche updates. pffft.
Dann lieber INW :-)
El Pepedente 31.07.2019 16:07
Highlight wieso tot? gibt ja immer jeden freitag eine pic dump und das seit jahren XD tot ist es wohl nur für dich^^
und ja es gibt besseres als BA aber das mwerde ich kene links posten da das material nichts für normies sind^^
no-Name 31.07.2019 10:54
Highlight Dieses Ragglettöeli stimmt mich traurig.
Ich hol jetzt das Schwein 31.07.2019 11:30
Highlight Ist ja auch Vista. Dafür hat Microsoft den Support schon lange eingestellt.
Watchdog2 31.07.2019 12:04
Highlight Ragglettöeli???
Trixi9 31.07.2019 13:44
Highlight Neuer Name für Racletteöfeli
"Ragglettöli"
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 14:29
Highlight Racclette-Törtli
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:20
Highlight @Hallo i bims....
Für dieses Schwerverbrechen gegen ein äusserst wertvolles Schweizer Kulturgut gehört dir eigentlich der Schweizer Pass entzogen. Und ab mit so einem Banausen in das Land des trümpeligen Orangen wo der "Käse" aus Tuben kommt oder aus Spraydosen.
Aber unoriginell ist es nicht dein Raclette-Törtli :-).
lilie 31.07.2019 19:42
Highlight @no-Name: Nicht doch, nicht weinen! 🤗
Einfach ein nettes Gspändli suchen und die eine Raclettescheibe schön aufteilen. 🤗
Dazu 1 Kartoffel, halbiert, und 1 Glas Wein (beliebig oft auffüllbar). 🤗
Bündn0r 31.07.2019 10:51
Highlight Wurden die Kartenausschnitte extra so gewählt, dass fast alle Beschriftungen abgeschnitten sind oder wird das auf dem Mobile falsch dargestellt?
Lina Selmani 31.07.2019 10:59
Highlight Welche Kartenausschnitte meinst du?
Bündn0r 31.07.2019 11:13
Highlight Berlusconi und Putins Europa
Die Bildstrecke unter "Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:" Bild 10-17
Lina Selmani 31.07.2019 11:25
Highlight Stimmt, das sieht irgendwie nicht so richtig aus. Aber liegt nicht an Mobile, Desktop ists auch abgeschnitten. Ich schau mal, was mit den Bildern da los ist. Danke fürs Bescheid sagen!
Hohl mich der Teufel 31.07.2019 11:34
Highlight @Bündn0r: Das heisst BERLUSCOGLIONI
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:50
Highlight Einmal mit allem und extrascharf bitte.. 😋
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 10:35
Highlight Wer kommt alles mit Lina nächste Woche in den Ferien besuchen, wenn es keine Otten hat?
Lina Selmani 31.07.2019 10:38
Highlight Nimm Emma mit!
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:24
Du hast mir ja einen riesen Schrecken eingejagt.
Lina Selmani 31.07.2019 11:00
(und sorry...... 😬)
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:22
Highlight Tsss wie kannst du nur in die Ferien gehen? Hier trotzdem ein Bild des seltenen zebrakatzenkopf
Lina Selmani 31.07.2019 10:39
Highlight Haha, danke, ich habe noch nie so ein fröhliches Gesichtlein gesehen.
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:58
Highlight Er kann noch fröhlicher
carmse 31.07.2019 10:20
Highlight Gilt auch als Haustier, oder?
Nothingtodisplay 31.07.2019 14:18
Highlight Mami <3
Jason96 31.07.2019 10:12
Highlight gute alte picdump ablenkung und sogar eine Harold-Slideshow. Super, so ist das Sommerloch ein wenig spannender! :D
Walter Sahli 31.07.2019 10:12
Highlight Ein Rollstuhl für Goldfische???
Ich dachte, der Happen hat eine Steinschleuder...
Irgendwie bin ich jetzt ein bisschen enttäuscht...obwohl Rollstuhl für Goldfisch natürlich auch supercool ist.
Threepwood 31.07.2019 10:12
Highlight Das ist doch ganz klar Star Wars🤔😋🤘🏼
Lina Selmani 31.07.2019 10:31
Highlight Ich gehe jetzt in die Küche, wenn es nicht da steht, haben wir STREIT.
Yannik Tschan 31.07.2019 10:50
Highlight Notiz an mich: Bringe nächstes mal eine Packung Bob Ross Cereals mit für Lina.
Lina Selmani 31.07.2019 11:04
Highlight STREIT.
Emptyage 31.07.2019 16:46
Highlight Hassu toll gemacht Yannik! Jetzt musset Lina Hungrig und wütend in Urlaub.
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:25
Highlight @Yannik
Das Bild wirkt ziemlich verstörend auf mich und wirft viele Fragen auf:
- was macht Bob Ross damit er die Haare schön hat ?
- hat es Haare von ihm im Cereal (igitt !!!!) ?
- was zum Henker hat er mit dem Pinsel vor / gemacht ?
- sehen die Cereals nur für mich wie Hunde Leckerli aus ?
- warum ist das Matterhorn hinter Mr "ich habe in die Steckdose gegriffen" abgebildet ?
Und last but not least: Lebst du noch nach DEM STREIT ?
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:05
Highlight Für panique au village :)
Lästermaul 31.07.2019 10:04
Highlight Ich wünsch dir wunderschöne, tolle und sonnige FERIEN Lina 🤩🌴🌊🌅
Lina Selmani 31.07.2019 10:06
RealPasha 31.07.2019 10:01
Highlight Das ist ja mal ein Clickbait Pusheli / Titel
Kann ich ja jetzt auch nichts für, dass ich deshalb nicht arbeite!
Einstürzende_Altbauten * 31.07.2019 10:00
Highlight Mega Angscht!
Sagittarius 31.07.2019 09:58
Highlight Liinaaaa... Warum spielst Du mit meinen/unseren Gefühlen?!
Lina Selmani 31.07.2019 10:10
Highlight Ich konnte nicht widerstehen! Aber jetzt, so im Nachhinein, tuts mir auch 1 bisschen leid.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:39
Highlight würkli Lina ? 🤔
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:44
Highlight Das war wirklich echt fiiiiiiies.... 🥺
The oder ich 31.07.2019 11:26
Highlight Lina, wenn es ihr "leid tut":
Sagittarius 31.07.2019 11:28
Highlight Also dem Büsi nach tut es ihr 100 bisschen turmileit...
Hätte ich keine Katzenallergie würde ich das Kätzlein mega, mega MEGA fest knuddeln!
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:25
Highlight @Sagittarius; Katzenallergie ist unangenehm. Andererseits, Katzenknuddeln wird oft auch überbewertet... 😝
Sagittarius 31.07.2019 18:34
Highlight OMG löpersonell 🙈
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 22:47
Highlight @Sagittarius; Keine Sorge, ist nicht mein Kätzchen 😉
Wollte dich nur bisschen wegen Katzenallergie aufmuntern. Solidarisch unter Katzenlosen sozusagen... 😁
M Fbh 31.07.2019 09:55
Highlight Weiteres Beispiel für Namen im falschen Beruf...
Baeri19 31.07.2019 11:21
Highlight Der macht das aber gut. Hat meinen Vater und meine Tante operiert!
JoJodeli 31.07.2019 13:53
Highlight Klar, der kann ja auch mit dem Messer umgehen 🤣
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 09:54
Highlight Gits au schnippo?
Das sind im Fall gruusigi frittierte Eglifilets oder Pangasius Fischchnuschperli auf dem Teller und nix von Schnitzel.
Lina Selmani 31.07.2019 10:04
Highlight Eglifilet, Schnipo, blabla – reden wir über die wirklich interessanten Dinge: Was ist mit deinem Usernamen los? Haha
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 12:33
Highlight danke für die Frage! Endlich werde ich mal von einer Frau ernst genommen!
Spürst du es auch? ich glaub ich bin verliebt!
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 13:13
Highlight Ich sehe Identitätspolitik als zukunftsfeindlichen Versuch, den Menschen auf seine Herkunft und seine vermeintliche Natur festzulegen. Daher mein Name.
Alathea 31.07.2019 09:53
Highlight Wenn man die BESTE SLIDESHOW DER WELT nochmals ansieht, weil man denkt die hat jetzt ein neues Bild. 😩
03_szust 31.07.2019 09:52
Highlight How dare you play with our feelings!
Heute grüsst das Militär
Christian Mueller (1) 31.07.2019 10:45
Highlight E Guete! 😉
The oder ich 31.07.2019 09:52
Highlight Schöne Ferien, #LINA4WEINDOCH
Highlight wink, wink, wink, wink, wi...
chiwadeborah 31.07.2019 14:41
Highlight Dachte ihr springt noch jemand auf den Kopf, wäre luschtig gsi.
Tigger622 31.07.2019 09:51
Highlight In diesem Sinne.. En Guete
c-bra 31.07.2019 09:46
Highlight I bims, 1 Pfugs
Baccaralette 31.07.2019 13:16
Highlight Muahahaha..und ich so - Pfugs?? Hä. Dann Bild im Hirn angekommen.
Ach PFUGS!!! Klaro, tchuligom!
Phrosch 31.07.2019 18:49
Highlight Ich will so 1 Pfugs. Jetzt! 😂
El Pepedente 31.07.2019 11:13
Highlight we rbraucht schon wlan^^ das heisst einfahc internet! :D
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:08
Highlight El Pepedente
ich liebe deine Texte 😁sie sind dramatikalisch sehr herausfordernd oder ist deine Tastatur voll mit Brotbrösmeli, ich schreibe dann nämli auch so ghüselet 😂 es lebe wartson
Bildchen tut nichts zur Sache, ist mir nur so über den Bildschirm gestolpert als ich nach der Tastatur mit Pflänzchen gesucht habe 😜 vlt. hat sie jmd. grad auf Lager
The oder ich 31.07.2019 15:20
Highlight Hast du das gesucht, Closchli?
Lina Selmani 31.07.2019 09:41
Highlight Das wäre aber ja eigentlich ein guter Zeitpunkt. 🧐
En Espresso bitte 31.07.2019 09:57
Highlight Genauso einverstanden mit dir wie der Herr im Cartoon.
c-bra 31.07.2019 13:45
Highlight @Sa_Set, also ich fänds mal schuuli schön wenn mir Lina den Picdump an die Tür liefern würde.
c-bra 31.07.2019 15:18
Highlight @Sa_Set, jetzt hast du mir total die Illusion zerstört.
kettcar #lina4weindoch 31.07.2019 09:37
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:09
Highlight Und der Duden macht wieder einen auf besserwisserisch. 🙄
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 12:49
Highlight Oklahoma
The oder ich 31.07.2019 09:36
Highlight Man hilft, wo man kann
Lina Selmani 31.07.2019 09:42
Highlight The oder ich, ich bitte dich. Haha.
The oder ich 31.07.2019 09:54
Highlight Och, das musst Du gar nicht, das kannst Du auch selbst
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:30
Highlight Aaaaaalter Falter, The oder ich, deinen Verlauf bei der Suchmaschine deiner Wahl möchte ich ja auch mal sehen! 😜 Die armen Studies, die deine getrackten Daten auswerten müssen. 🤷🏼♀️😂
Wie kommt man bloss zu solchen Tschifs? Hast du etwa nach neuen Frisurvorschlägen gesucht? 🤔😅
Lina Selmani 31.07.2019 10:32
Highlight Wander Kern, falsche Kommentarspalte.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:58
Highlight hihi Prodecum
hab auch schon "harmlose" Begriffe eingegeben und bin überrascht worden
The oder ich 31.07.2019 11:31
Highlight @Prodecumapræsinex: ja, sie unterhalten sich bei Google schon darüber
The oder ich 31.07.2019 11:47
Highlight @Closchli: ja, es geht nichts über intelligente Suchwörter
(und eine ausgeschaltete SafeSearch)
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 13:01
Highlight 😱 The oder ich
jetzt bin ich echt verunsichert. Soll ich auf Kind machen und SafeSearch aktivieren oder lieber nach dem Motto "Jugend forscht" und sich werterbilden erhält länger jung vorgehen? 🤔
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 13:57
Highlight Prodecumapresinex; doch, steht dir gut die neue Frisur... 😜
The oder ich 31.07.2019 14:37
Highlight @Sa_Set: Closchli berichtet da aus der Lingerie American Football Leage
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:15
hast du die nicht in Slowmotion
frag für einen Freund
The oder ich 31.07.2019 15:29
Highlight Wenn er Dein Freund ist, dann kannst Du ihm die SloMo ja grad selbst machen^^
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:58
Highlight @ Closchli: I know that feeling. Bin jetzt noch im therapeutischen «wir töpfern uns einen Aschenbecher»-Ausdruckstanzkurs, kurz TWTI1AATK, weil ich dereinst für unseren geschätzten Herrn The oder ich ein Bild einer dicken Flede gesucht hatte und die Suchbegriffe unbedarft gewählt hatte.. 🤪
Läck, schon eindrücklich: so ein kleines Tierchen und so einen grossen... ähm lassen wir das... 😅
Prodecumapresinex 31.07.2019 16:04
Highlight @ Löpi: Gäll, findsch au? Habe riesig Freude, dass es mit dem Bartwuchs endlich geklappt hat... ☺️
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:08
Highlight Dr arm cheib
er hat keinen Helm
gefangen zwischen meinem Hintern und dem Parkettboden
die Blickschlagzeile möchte ich lesen 😂😂😂😂
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:18
Highlight ach was Prodecum
soweit ich mich erinnern kann hat unser kreativer Herr The das Bildchen in seinem Repertoire
auf Menschen übertragen, macht der Begriff das dritte Bein Sinn😜
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:28
Highlight Frag mich jetzt grad ob das P in Picdump ein verschämter Fehler ist 🤔
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:32
apropros Googeln
imgur.com/gallery/L85rr
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:06
Highlight @Prodecumapresinex; Ja supi! Aber denk daran, die nächsten Tage nicht waschen. Die Himbeer Aloe Vera Spülung muss erst einwirken.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 17:35
Highlight imgur.com/gallery/L85rr
AnDerWand 31.07.2019 22:57
Highlight The oder ich, deine Kommentare auf Watson sind der Hammer, immer so potentiert mit scharfsiinigem Humor, genau mein Geschmack
Sag mal, bist du Frau oder Mann? | Gieszer 16 Leipzig - Netzwerk Immovielien
Die „Gieszer“ im Leipziger Westen ist ein selbstverwaltetes „Zentrum zur Förderung emanzipatorischer Gesellschaftskritik und Lebensart“. Sie zeigt, was alles entstehen kann, wenn „Do it yourself“ und antikapitalistische Grundhaltung als Organisationsprinzipien ernst genommen werden. Metallwerkstatt und Umsonstladen, Punkkonzert und vieles mehr finden sich in diesem ehemaligen Industriegelände.
Leicht ist es nicht, hier hoch zu klettern. Doch einmal oben angekommen, hat man vom stählernen Schiffsbug aus einen guten Ausblick über das Atoll der ehemaligen Industrielandschaft. Vor uns: ein Fahrradweg zwischen buntlackierten ein- bis zweistöckigen Backsteinbauten. Unter uns: Grüppchen von Sprayern, die unermüdlich auf die dicken Schichten von Lack neue Bilder aufbringen. Der Geruch von Lösungsmitteln zieht in die Nase – ein Hauch von Freiheit und Abenteuer, der etwas benommen macht. Im Rücken: die „Gieszer 16“, ein langgezogenes im Grundriss dreieckiges Gebäude, dessen Spitze der aus Stahlrohren geschweißte Bug ziert. Willkommen im „Bermudadreieck“, wie manche das Viertel liebevoll nennen.
Von der Inszenierung zum Nachbarschaftsprojekt
Die politische Wende machte im Industrieviertel Plagwitz im Leipziger Westen „Tabula rasa“. Mit einem Schlag schlossen die nunmehr unrentablen Fabriken der Schwerindustrie. Die Luft war wieder sauber, doch Arbeit gab es hier keine mehr. Langsam verfiel die Industrielandschaft mit ihren Fabriken und Gleisanlagen – eine riesige Herausforderung für Stadtplaner und zugleich ein unermesslicher Spielplatz für Abenteuerlustige. Manche derjenigen, die die Bauten durchforschten, wollten bleiben.
Nach einer Welle von Hausbesetzungen Anfang der 90er Jahre galt in Leipzig lange Zeit eine Null-Toleranz-Politik. Besetzte Häuser und Gelände wurden sofort geräumt. Verändert wurde diese „Leipziger Linie“ glücklicherweise durch einen Zusatz, der sich aus heutiger Sicht für eine Stadt, die damals von hohem Leerstand geprägt war, als sehr vernünftig erwies: „Verhandlungen werden angeboten, wenn Besetzergruppen ein tragfähiges Konzept vorlegen.“
Die jugendliche Gruppe, die sich Ende der 90er Jahre das Ziel setzte, hier im Stadtviertel eine Mischung aus Wohnraum, Kulturraum und sozialem Zentrum zu erschaffen, stellte sich auf ihre Weise darauf ein. Sie beschloss, mit einer Besetzung die nötige Aufmerksamkeit für Verhandlungen zu schaffen, diese aber als Kunstaktion zu inszenieren: mit Pflastersteinen aus Styropor und Filmteam. Tatsächlich kam es zu Gesprächen mit der Stadt. Die Gruppe fand das Gebäude der ehemaligen Farben- und Lackfabrik in der Gießerstraße 16, bald liebevoll „Gieszer“ genannt. Gemeinsam mit dem Liegenschaftsamt wurde ein 1-Jahres-Vertrag ausgehandelt. Die Gruppe durfte das Gelände vorläufig nutzen und bekam Zeit, ein Nutzungskonzept zu erarbeiten. Im April 1999 wurde die Gieszer eröffnet.
Im Sommer danach zogen die ersten Bewohner ein und nahmen die Hallen in Betrieb. Die Bedingungen waren dabei zunächst mehr als spartanisch: „Wir haben teilweise im Schlafsack auf dem Boden gelegen, 4 bis 5 Leute in einem Raum.“
Das Nutzungskonzept und die Umbaupläne, die die Gruppe mit einem Architekten und einem Ingenieur erstellt hatten, blieben jedoch in der Schublade liegen. Man überwarf sich mit dem Architekten, die Gespräche mit der Stadt schliefen ein, währenddessen wechselten die Aktiven im Projekt. Die zweite Generation der Nutzer baute dann einfach drauf los: Die vielen großen Räume machten Lust, direkt anzufangen. Ohne zahlreiche Provisorien wäre das kaum möglich gewesen, besteht die „Gieszer“ doch aus neun Gebäudeteilen mit 4.400 Quadratmetern Nutzfläche, die damals teilweise in sehr schlechtem Zustand ohne Wasser und Strom waren.
Schrottästhetik und Projektvielfalt
So entstand in den Räumen ein Projekt nach dem anderen. Da gibt es das Atelier, das sich vier Künstler teilen. Da ist der Sportraum, in dem täglich kleine Gruppen an Fitnessgeräten oder mit Boxhandschuhen trainieren. Da sind die drei Proberäume, aus denen mal Punkrock dröhnt, mal eine Gruppe Blechbläser zu hören ist. Und da ist die Metall-Werkstatt auf dem Hof, wo die großen Schrottinstallationen geschweißt werden, die dem Gelände eine post-apokalyptische Ästhetik verleihen.
Ganz hinten liegt eine riesige Halle, „Recycling-Hof“ genannt, der für die Umbauten des Hauses oder befreundeter Hausprojekte vom Türblatt über den Fliesenstapel bis zum Lampenschirm alle möglichen Materialien bereithält. Theater und Oper spendeten fast 200 alte Kostüme und machten so aus einer Halle eine Art selbstorganisierten Kostümverleih für experimentelles Theater. Hinzu kommt noch eine Elektronik- und Multimediawerkstatt.
Der Umsonstladen ist wohl das Projekt in der „Gieszer“, das den Anspruch alternativen Wirtschaftens am deutlichsten nach außen trägt. Seit 2005 können zweimal wöchentlich brauchbare Dinge gebracht und abgeholt werden. Ohne Tausch, ohne Gegenleistung, ohne Bedürftigkeitsnachweis. Hier treffen inmitten von Geschirr, Büchern und Babykleidung ganz verschiedene Menschen aufeinander.
Auch das Lesecafé ist eine wichtige Schnittstelle zur Nachbarschaft. Der schick sanierte Raum öffnet sonntags zu Kaffee und Kuchen. Vor allem Eltern mit ihren Kindern aus der Nachbarschaft nutzen das Angebot — sofern sie davon erfahren. Denn beworben wird auch das Lesecafé nicht. Gleich neben dem Eingang ist an den Außenwänden eine der größten legalen Graffitiwände der Stadt, die an Wochenenden ständig von gut einem Dutzend Sprayer genutzt wird. Und so stehen neben den Farbkünstlern interessierte Kinder und fachsimpeln über die Bilder.
Im Zentrum steht der Veranstaltungsbereich: Große Tanzflächen, günstige Getränke und vor allem der Freiraum, alles selbst gestalten zu können, machten die „Gieszer“ zum Anziehungspunkt. Dabei fanden ganz verschiedene Musikszenen zusammen. Birgit, die lange im Vorstand des Vereins war, fand Anfang der 00er Jahre die Mischung zwischen Punk und Techno interessant, als sie begann, sich hier zu engagieren. Auch Karo reizte gerade die Heterogenität der „Gieszer“. „Das waren nicht nur linke Leute mit ’nem bestimmten Musikgeschmack. Das war heterogen: Techno, zwischendurch mal Theaterabend, mal experimentelle Musik.“ Es ist ein Paradies des Do-it-yourself, das sich hier in den ehemaligen Industriebauten ausgebreitet hat. Manche der Projekte sind über die Jahre wieder eingeschlafen, weil sie niemand mehr weiterführen wollte, andere erfreuen sich trotz ständigen Wechsels in den Reihen der Aktiven einer dauernden Beliebtheit.
Eine Burg als Freiraum
Von der Straße betrachtet fällt zunächst die martialische Ästhetik auf: Die hohen Tore sind mit Stacheldraht gesichert und aus Fahrradresten geschweißte Gitter schützen die Fenster des Umsonstladens. Als ein alternatives Projekt im damals noch von Neonazis dominierten Plagwitz wussten sich die „Gieszer“ von Anfang an zu behaupten. Über das damalige Ausmaß der Bedrohung gibt es heute jedoch unterschiedliche Ansichten: „Naziangriffe gab es hier eigentlich nie, nur so Kleinkram“, erinnert sich ein Bewohner des Projekts. Wer genauer nachfragt, erfährt, dass in der Anfangszeit regelmäßig die Scheiben eingeschlagen wurden. Nach einem Brandanschlag auf dem Dachboden eines der Gebäude konnte das Feuer durch einen glücklichen Zufall gelöscht werden. Bei einem Anschlag auf einen Lkw des Projektes hatte man weniger Glück: Das Fahrzeug brannte vollständig aus. Das Fahrerhaus ziert heute als regensichere Sitzgelegenheit den angrenzenden Radweg.
Das politische Engagement war nie einheitlich organisiert, aber gerade darum selbstverständlich im Alltag präsent. Der „Gieszer-Chor“ tauchte auch mal frühmorgens vor dem lokalen NPD-Zentrum auf, um antifaschistische Partisanenlieder zu singen. Politische Statements der „Gieszer“ als Ganzes gibt es aber nicht: Das Projekt will Raum für verschiedene Ansätze bieten.
Selbstverwalten statt konsumieren
Das zentrale Koordinations- und Entscheidungsgremium ist das wöchentliche Nutzer-Plenum, zu dem alle Interessierten kommen können. Jeder, der einen Wunsch, ein Vorhaben oder ein Anliegen hat, kann zum „Nutzi“ kommen — unabhängig davon, ob er oder sie hier wohnt oder nicht, dort eine Werkstatt, ein Atelier oder einen Veranstaltungsraum bereits bespielt oder dies nur in Zukunft gerne würde. Bewohner-Gruppe, Sportraum-Gruppe und Lesecafé-Gruppe haben ihre eigene Plena und sind für die von ihnen genutzten Gebäudeteile zuständig. Das macht es sehr einfach, Nutzerin oder Nutzer der „Gieszer“ zu werden. Karo resümiert: „Du kannst mit diesem Konzept Leute begeistern, sich einzubringen, aber es ist ein enormer Aufwand, und es hat sehr viel Leute extrem schnell verbrannt.“ Wie bei jedem anderen Verein gibt es auch bei der „Gieszer“ einen Vorstand. Aber diese Funktion wirkt hier wie ein Fremdkörper. Bei großen Themen entscheidet die Mitgliederversammlung, die im Idealfall alle umfasst, die das Gelände der „Gieszer“ in irgendeiner Weise nutzen. Dabei wird gleichberechtigt und möglichst ohne Abstimmungen entschieden. Birgit: „Wir haben immer das Konsensprinzip angestrebt, mehr oder weniger erfolgreich. Das führt natürlich dazu, dass es auch mal sehr lange dauert.“
Immobilienwirtschaft nach Punkrock-Art
Die „Gieszer“ versucht, sich als „kulturelles Zentrum zur Förderung emanzipatorischer Gesellschaftskritik und Lebensart“ den kapitalistischen Rahmenbedingungen zu verweigern. Bezahlung ist deshalb immer ein politisches Thema. Fast alle Arbeiten — von der Dachsanierung bis zum Verlegen der Wasser- und Elektroleitungen — werden von den Nutzern selbst ausgeführt. Diese Mitarbeit ist freiwillig und unentgeltlich. Auch eine gewerbliche Nutzung der Räume soll es nicht geben. Im Alltag gibt es aber gelegentlich einen laxen Umgang mit diesem Prinzip: „Im Metalllabor werden schon Dinge geschweißt von Selbstständigen, die dafür Geld bekommen. Offiziell ist das geächtet.“ Vielleicht ist es gerade diese Mischung zwischen dem grundsätzlichen Anspruch, eine Alternative zum Kapitalismus aufzubauen und dem pragmatischen Umgang damit im Alltag, die den Charme der „Gieszer“ ausmacht.
Die Nutzung der Gebäude liegt quer zu jeder renditeorientierten Immobilienbewirtschaftung. Während selbst alternative Hausprojekte Miete quadratmeterweise abrechnen, liegen hier manche Räume jahrelang brach, bis jemand die Energie hat, sie auszubauen. Was heute als „Postwachstumsökonomie“ diskutiert wird, ist in der „Gieszer“ seit Beginn gelebter Alltag und Experimentierfeld — ohne wissenschaftlichen Beirat, dafür mit Punkästhetik. Wie jeder Raum, der außerhalb der Marktlogik existiert, müssen auch hier eigene Regeln des Miteinanders definiert werden. Im Umsonstladen kann jeder Kleidung, Elektrogeräte oder Haushaltswaren bringen oder mitnehmen, die Mitnahme ist aber auf drei Gegenstände begrenzt. Bei Konzerten muss zwar Eintritt bezahlt werden, als Rahmenbedingung gilt aber, dass Konzerte für alle bezahlbar sein sollen. Oft gibt es sogar das Angebot, im Rahmen einer gewissen Spanne über den Eintrittspreis selbst zu entscheiden, etwa 4 bis 6 Euro.
Um als Aktiver dabei zu sein, muss man keine formalen Kriterien erfüllen. Aber wer keinen Zugang zur Szene hat, wird auch nicht wissen, dass die „Gieszer“ theoretisch allen offen steht und mittwochsabends das „Nutzi“ stattfindet. Eine Kleiderordnung gibt es hier zwar nicht, aber wer im Jackett den Hof überquert, wird sicher schneller gefragt, was er hier wolle, als jemand in abgeschabter Lederjacke.
Die Aktiven der „Gieszer“ sind sich dieser Ambivalenz bewusst, und versuchen, mit ihren Möglichkeiten die Szenegrenzen zu überschreiten. Am besten gelingt dies wohl im Umsonstladen. Bei Sport-Raum, Proberäumen oder Recycling-Hof hingegen ermöglicht gerade die Nutzung durch eine überschaubare Szene ein generalisiertes Vertrauen, das halboffene Räume möglich macht. So nutzt die „Gieszer“ weder Werbezettel noch Facebook-Accounts. Die „Gieszer“ funktioniert trotz oder gerade wegen einer fehlenden PR-Arbeit.
Zum Besetzer gemacht
Über 10 Jahre konnte sich die Projektvielfalt in der Gieszer ungestört entwickeln. In dieser Zeit veränderte sich auch das Viertel ringsum. Viele der leerstehenden Fabriken wurden abgerissen und Wohnhäuser saniert. Die Gebäude der Gieszer waren vielfach nur provisorisch in Stand gesetzt worden. Nun regte sich der Wunsch, auch in die Infrastruktur des Projektes zu investieren: „Wir wollten einen richtigen Wasseranschluss. Im hinteren Bereich gab’s eigentlich nur Regenwassernutzung mit Eimern. Als wir bei der Stadt angerufen haben, hat die Frau vom Liegenschaftsamt gesagt: ’nein, ihr seid Besetzer, ihr kriegt keinen Wasseranschluss‘.“ Die „Gieszer“-Leute fielen aus allen Wolken. Sie hatten vollkommen vergessen, dass der Nutzungsvertrag nur für ein Jahr abgeschlossen worden war. Bei Teilen der Stadtverwaltung war nicht einmal bekannt, dass die Nutzung des Geländes überhaupt auf einem Vertrag beruhte. So begannen mühsame Kaufverhandlungen. Einige der Aktiven waren skeptisch, fürchteten, sich mit einem Kauf stärkerer Regulierung auszusetzen und dabei den experimentellen Charakter des Projekts zu verlieren. Die FDP-Fraktion witterte die Alimentierung gewaltbereiter Autonomer, forderte schließlich aber nur die Nachzahlung von Betriebskosten für die Zeit ohne gültigen Nutzungsvertrag.
Schließlich ließ sich die Gruppe auf die Bedingungen der Stadt ein, zahlte die ausstehenden Nebenkosten und unterschrieb einen Kaufvertrag. Das Geld hatte sie vorausschauend über die Jahre angespart: „Ich bin dann mit ‘ner Plastiktüte voller Geldscheine hin und habe gesagt: ‚ich muss mal die ,Gieszer‘ bezahlen‘“, erinnert sich eine der Giezer Aktiven.
Ausgerechnet während der Kaufverhandlungen schloss das Ordnungsamt eine Reihe kleiner, halblegaler Clubs in der Nachbarschaft, weil diese gegen Baubestimmungen verstießen. Auch die „Gieszer“ bot Anlass zur Beanstandung: Fehlende Brandschutztüren, mangelhafte Fluchtwege, keine behindertengerechte Ein- und Ausgänge, Hygienevorschriften und anderes boten genug Gründe, die „Gieszer“ erstmal als öffentlichen Veranstaltungsort dicht zu machen. Dass dies kurz nach dem Kauf passierte, verstärkte das Misstrauen gegenüber der Stadtverwaltung. „Für viele stellte sich die Situation so dar: ‚Dann kam der Kauf und dann war hier Stopp.‚“ Statt dass der Kauf des Geländes neuen Schwung in das Projekt brachte, lähmte das Verbot öffentlicher Veranstaltungen die Gruppe. Die Liste der notwendigen Sanierungsmaßnahmen war erdrückend lang: „Da war erstmal die Luft raus, damit wurde im Prinzip alles lahmgelegt. Das haben wir erst langsam begriffen, dass der Bauantrag nicht nur einen Raum, sondern das ganze Gelände betrifft.“
Sechs Jahre wurde seitdem gebaut — mal sporadisch, mal enthusiastisch. Immer wieder war im Gespräch, Firmen zu beauftragen, um Baustellen rasch abzuschließen. Das nötige Geld war in der Regel da, bis auf seltene Ausnahmen wurde die Beauftragung von Fachfirmen aber abgelehnt. Gegen Geld andere für sich arbeiten zu lassen, passte nach Ansicht vieler einfach nicht zum Geist der „Gieszer“. Inzwischen sind die Aktiven zuversichtlich, bald überall die Anforderungen der Behörden erfüllen zu können und damit wieder eine Freigabe für öffentliche Veranstaltungen zu erwirken. Die Schließung des Veranstaltungsraums hatte inzwischen auch eine gute Seite: Die Energie der Aktiven richtete sich so auf andere Vorhaben auf dem Gelände, beispielsweise den Umsonstladen, die Werkstätten und die Probe- und Sporträume.
Autonomie und Abgrenzung
Die Möglichkeit, öffentliche Fördermittel zu beantragen, wurde von der „Gieszer“ in der Regel ausgeschlagen. So lehnte die Gruppe beispielsweise ab, im Rahmen der Weltausstellung 2000 als dezentrales EXPO-Projekt geführt zu werden. Solche Vorschläge wurden als Vereinnahmungsversuche wahrgenommen.
Rückblickend scheint es, als hätten beide Seiten viel Mühsal vermeiden können, hätten sie sich intensiver um eine gute Kommunikation bemüht. Auf Seiten der Stadtverwaltung wäre eine feste Ansprechperson hilfreich gewesen, die Erfahrungen mit selbstverwalteten Gruppen hat und im Laufe der jahrelangen Verhandlungen verschiedener Behörden mit der „Gieszer“ den Überblick behält. Auf Seiten der „Gieszer“ hätten stets erreichbare Ansprechpersonen viel bewirken können. So ging in den Jahren der vertragsfreien Nutzung ein Schreiben bei der Gruppe ein, in dem von der Stadtverwaltung der Verkauf zum symbolischen Preis von einem Euro vorgeschlagen wurde. Aber diejenigen, die sich sonst für die Eigentumsfrage und den Schriftwechsel mit Behörden zuständig fühlten, waren zu dem Zeitpunkt vorübergehend nicht in der „Gieszer“ aktiv. Der Vorschlag blieb unbeantwortet, der Verkauf fand vorerst nicht statt. Als die Gruppe Jahre später im Verlauf der Kaufverhandlungen, in denen von einem Kaufpreis von einem Euro keine Rede mehr war, nach dem Schreiben als Argumentationsstütze suchte, blieb dieses unauffindbar. Gekauft wurde schließlich für eine Summe von 57.000 Euro.
Die Abgrenzung der „Gieszer“ nach außen wurde oft kritisiert. Sie geht jedoch mit einer weit reichenden Autonomie einher, die ein Grundprinzip authentisch transportiert: „Tu dich mit andern zusammen und mach einfach“. Für jene, die die Schwellen überwinden, ist die „Gieszer“ ein Ort mit enormen Möglichkeiten. Konflikte sind dabei unvermeidlich, aber der Grundkonsens und die in Jahren eingeübte konsensorientierte Gesprächskultur waren die Grundlage zu deren Lösung. Geholfen hat der „Gieszer“ auch ihre Einbettung in eine Nachbarschaft. So ist die „Gieszer“ zwar etwas wie eine Insel – aber in einem Archipel alternativer Projekte in der Nachbarschaft.
Text: Michael Stellmacher, Hannes Heise
Selbstverwaltetes Kultur- und Wohnprojekt, soziales Zentrum, Schwerpunkt alternative Szene;
Konzert/Veranstaltungsräume (z. Z. im Bau)
Ehemaliges Industriegebäude der Gründerzeit, verschiedene ein- bis dreistöckige Backstein-/Klinkerbauten um einen langgezogenen Innenhof; teilweise Denkmalschutz.
Geländegröße: 2.835 qm
teilöffentliche Projektfläche: 800 qm
öffentliche Nutzfläche: 2.900 qm
Umsonstladen: 100 qm
Veranstaltungsfläche: 290 qm
Der entspannte Umgang mit dem Gelände wurde durch den niedrigschwelligen Zugang (Nutzungsvertrag, der de facto 10 Jahre lief) zum Gebäude ermöglicht. Über diese Zeit konnte sich die ganz eigene Kultur der Selbstorganisation entwickeln. Wichtig war zugleich, dass die Gruppe danach, trotz nichtkapitalistischer Grundsätze, den Kauf des Gebäudes wagte.
Einzigartig ist wohl das riesige Gelände, dessen Bauzustand von „teilsaniert“ bis „Baustelle“ reicht. Die Vielfalt der Projekte wird durch die Vielfalt der Gebäude (auch mit unterschiedlichen Zugängen) erleichtert.
Die „Gieszer“ hat eine enorme Projektvielfalt, die auf dem einfachen Grundkonsens „emanzipatorischer Gesellschaftskritik und -Lebensart“ beruht. Wie dieser im Detail ausgefüllt wird, obliegt im Alltag den NutzerInnen selbst. So entstand eine Mischung von Angeboten, die nur einer kleinen Szene zugänglich sind und Angeboten, die von ganz verschiedenen Bevölkerungsgruppen angenommen werden.
Die Kombination von Autonomie und Offenheit ist wichtig: Nach außen hin hat sich die „Gieszer“ oft von „offiziellen“ Strukturen abgegrenzt, etwa indem sie Fördermittel ablehnte oder auch indem sie jede Form „professioneller“ Öffentlichkeitsarbeit einfach verweigert.
Gleichzeitig stehen die Strukturen allen Interessierten offen. In wichtigen Fragen entscheidet das Plenum, das allen NutzerInnen gleichermaßen offen steht. Die „Gieszer“ lehnt Hierarchien ab; notwendige Positionen wie Vereinsvorstand werden als Fremdkörper empfunden.
Die „Gieszer“ wird komplett ehrenamtlich betrieben und war trotzdem oder gerade deshalb bisher finanziell immer gut im Plus.
Am Anfang stand die Idee einer jugendlichen Gruppe Ende der 90er Jahre im Leerstand ein Kulturzentrum zu schaffen. Eine künstlerische Hausbesetzung und andere theatralische Aktionen (u.a. eine „Häuserhochzeit“) schafften den Rahmen für Verhandlungen um ein städtisches Gebäude.
1999 eröffnet die „Gieszer“, zunächst mit einjährigem Nutzungsvertrag.
Der Nutzungsvertrag wurde von beiden Seiten stillschweigend verlängert, bzw. wurde wohl einfach eine Verlängerung vergessen. Über die Jahre entwickelte sich eine Vielfalt an Projekten, Veranstaltungen, Werkstätten. Das Gelände wird je nach Prioritäten der jeweils Aktiven ausgebaut und umgenutzt.
2005 eröffnet der Umsonstladen.
2009 markiert ein wichtiges Jahr: beim Versuch, einen Wasseranschluss zu bekommen, fällt einigen Aktiven auf, dass der Nutzungsvertrag seit Jahren ausgelaufen war. Die Gieszer beginnt Kaufverhandlungen, um ausbauen zu können. Zeitgleich untersagt das Ordnungsamt zahlreichen halblegalen Veranstaltungsräumen im Stadtviertel die Nutzung. So kam mit dem Kauf der Veranstaltungsstopp auch für die Gieszer, u.a. wegen fehlendem Brand- und Schallschutz. Wohnprojekt und Werkstätten liefen weiter.
2009 bis 2016 konzentrierte sich das Projekt auf die übrigen Räume. Der Ausbau der Veranstaltungsräume, um hier auch wieder offiziell Konzerte organisieren zu können, lief niedrigschwellig.
Auch weiterhin wird der Erhalt und Ausbau der Gebäude entlang der Nutzerinteressen im Vordergrund stehen. Die Gieszer wird nie ganz fertig sein.
Grundsätzlich finanziert sich die „Gieszer“ selbst: Alle die hier mitmachen, tragen dazu bei, die Kosten zu stemmen. Feste Nutzungsentgelte gibt es nicht, dafür Spenden.
Die Teilbereiche finanzieren ihre Ausstattung gemeinsam selbst; als Grundkosten fallen im Wesentlichen die Betriebskosten an.
Die „Gieszer“ hat (für ein Do it yourself-Projekt dieser Größenordnung ungewöhnlich) nie ernsthaft Geldprobleme gehabt. Den Kaufpreis in Höhe von 57.000 Euro bezahlte die Gruppe bar mit den Überschüssen der Veranstaltungen der Vorjahre. Fördermittel werden auch aus Sorge vor Abhängigkeit abgelehnt. So weigerte sich die „Gieszer“ sich zum Vorzeigeprojekt der Weltausstellung „Expo 2000“ machen zu lassen, aus Sorge, hier vereinnahmt zu werden.
Für einzelne Projekte wurden aber Fördermittel beantragt: So wurde die Installation des stählernen „Schiffbugs“ 2001 mit EU-Fördermittel finanziert.
Träger des gesamten Projekts und Eigentümer des Geländes ist der gemeinnützige „Verein für Stadtteilförderung, Wohn- und Kultur e. V.“ Die Rechtsform wurde vor allem gewählt, weil sie zum ideellen Zweck passte und den Aktiven vertraut war. Ideal der „Gieszer“ ist es, dass alle NutzerInnen des Geländes sich als Teil des Vereins verstehen. Eine Unterstrukturierung mit weiteren Untervereinen gibt es nicht.
Im Alltag ist es vor allem das Nutzerplenum, wo die Aktivitäten auf dem Gelände koordiniert werden sowie eine Vielzahl einzelner Plena für die verschiedenen Bereiche. Die Plena sind es, die im Alltagsbewusstsein der „Gieszer“ eine Rolle spielen, nicht der Verein.
Vorteil dieser Konstruktion ist die einfache Handhabung der Projektvielfalt – alles gehört rechtlich zum Verein. Es hat keine umständlichen bürokratischen Unterstrukturen.
Nachteil: Mehrfach verlor der Verein kurzzeitig die Gemeinnützigkeit, weil in der Gemengelage selbstorganisierter Projekte der ehrenamtliche Vereinsvorstand bestimmte Aufgaben aus dem Blick verlor. Zudem gibt es Aufgaben, die niemand gern übernimmt – Ämterkontakte allgemein, Steuererklärung etc.
Die „Gieszer“ betreibt keine Öffentlichkeitsarbeit im üblichen Sinne: Die Website ist seit Jahren veraltet. Das macht aber im Alltag der „Gieszer“ wenig: an der Tür des Umsonstladen steht geschrieben, wann der Laden geöffnet hat. Wenn Konzerte stattfinden, werden selbstgestaltete und kopierte Plakate im Viertel geklebt. Manchmal nicht mal das, dann reicht eine Erwähnung in einem lokalen Szene-Zine. Die „Gieszer“ ist trotzdem gut besucht.
Auch die Werkstätten brauchen so gut wie keine allgemeine Öffentlichkeitsarbeit. Wer sie nutzt (und das sind viele) kennt Leute, die schon vorher hier waren. Das Plenum ist der Ort, um Informationen zu bekommen, und gleichzeitig der Ort, wo Entscheidungen getroffen werden.
Grundsatz der „Gieszer“: Alle entscheiden gemeinsam im Konsens.
Während es anfangs nur ein Plenum für alle Themen gab, das auch nicht selten mal bis tief in die Nacht dauerte, hat sich die Arbeitsorganisation ausdifferenziert. Jedes Teilprojekt hat seine eigene Struktur; ein gemeinsames Plenum findet monatlich statt. Der Vorstand hat real nicht viel mehr Entscheidungsmacht als andere und muss im „Alltagsgebrauch“ auch nicht mehr Durchblick haben als alle anderen.
Die „Gieszer“ ist ein Ort, wo man, wenn man jemanden kennt oder irgendwie zur Szene gehört, ganz viel machen kann. Das ermöglicht nichtformelle Organisationsstrukturen, beschränkt aber gleichzeitig den Zugang für Menschen, die diese Szenecodes nicht bedienen.
In den 10 Jahren nach der Inbesitznahme baute eine Vielzahl von NutzerInnen an verschiedenen Stellen mit ganz unterschiedlichen Baustandards. So konnte sich einerseits an manchen Punkten (professionell ausgestatteter Veranstaltungsraum) eine enorme Energie entfalten, andere Stellen blieben provisorisch nutzbar gemacht, über ein Jahrzehnt einfach liegen. Das machte es möglich, das Gelände mit extrem wenig Geld zu entwickeln, ist aber auch der Grund für manche Baumängel bis heute.
Mit der Nutzungsuntersagung 2009 durch das Bauordnungsamt begann eine neue Phase des Bauens. Die Standards (insbesondere beim Brandschutz), die nun von außen eingefordert wurden, stellten die Gruppe vor große Herausforderungen. Aus diesem Grund war etwa der Veranstaltungsraum während der sehr langen Bauphase mit ihren vielen Pausen über beinahe 5 Jahre für öffentliche Veranstaltungen geschlossen. Versuche von Teilen der Gruppe, durch den Einsatz externer Firmen die Bauphase zu beschleunigen, konnten sich im DIY-Konsens nicht durchsetzen. Letztlich hat die Gruppe das auch so bewältigt.
Finanziert wurden die Baumaßnahmen ausschließlich selbst.
Die „Gieszer“ ist fester Bestandteil einer ganzen Reihe selbstverwalteter Strukturen (Hausprojekte, Wagenplatz) in der unmittelbaren Nachbarschaft. Mit diesen gibt es eine rege Verbindung. Damit steht die „Gieszer“ im Schnittpunkt ganz verschiedener Alternativszenen. Die langen Außenwände der „Gieszer“ sind etwa als legale Graffitifläche eine wichtige Verbindung zur Sprayer-Szene, die angesichts rivalisierender Sprayer-Gruppen nicht immer konfliktfrei ist.
Verbindung zur Nachbarschaft sind vor allem die Konzertveranstaltungen, das „Gieszerfest“ als jährlicher Höhepunkt und das sonntagnachmittägliche Familienprogramm im Lesecafé. Der Umsonstladen ist darüber hinaus szene-, alters- und sprachübergreifend ein wichtiger Begegnungsort in der Nachbarschaft.
Die „Gieszer“ und die umliegende Szene sind ein wichtiger Grund dafür, dass Plagwitz heute nicht mehr von Neonazis dominiert wird, sondern einen alternativen Ruf genießt.
Anlassbezogen bringen sich die Aktiven immer wieder in Stadtteilthemen ein und begleiten die Aufwertung des Viertels kritisch. Als im Rahmen der Weltausstellung „Expo 2000“ der Stadtteilpark eröffnet wurde, spielte auf dem Dach eines leer stehenden Hauses gegenüber eine Punkband mit Transparenten „gegen Expo und Gentrifizierung“.
Als später im selben Stadtteilpark ein mit öffentlichen Mitteln installierter Basketballkorb wieder abmontiert werden sollte, weil die frisch hinzugezogenen Eigenheimbesitzer wegen Lärms vor Gericht klagten, initiierte die Szene ein regelmäßiges Treffen am Basketballplatz mit Musik.
Ein derart konsequent nicht kommerzielles, selbstverwaltetes Projekt ist immer auch anstrengend. Der Versuch, das ganze Projekt im Blick zu behalten, etwa als ehrenamtlicher Vorstand, bringt schnell Frust mit sich. Hier beharrlich zu bleiben, ohne zu resignieren, ist eine Kunst, die gelernt werden kann: „Es ist wichtig, da zufrieden zu sein. Sich selbst was Gutes rauszusuchen“ sagen die „Gieszer“-Aktiven.
Nach der langen Duldungsphase, als sich die „Gieszer“ um einen Kauf bemühte, gab es in Teilen der Stadtverwaltung und Öffentlichkeit die Haltung „Mit Besetzern wird nicht verhandelt“. Tatsächlich war das Gelände der „Gieszer“ nie besetzt, wurde aber als solches wahrgenommen. Hier war es für die „Gieszer“ wichtig, aber auch nicht ganz leicht, sich nicht von dieser Konfrontationslogik einnehmen zu lassen und aus der gedanklichen Schublade herauszukommen, um schließlich selbstbewusst den Kaufpreis in einer Plastiktüte vorbeizubringen.
Die Betonung des „Selbermachens“ führt dazu, dass Baustellen auch mal jahrelang brachliegen, auch wenn eigentlich genug Geld dafür da wäre, sie professionell von Firmen erledigen zu lassen. Wer sich hier einbringt, braucht Zeit. Die informellen Strukturen beschränken den Zugang für Menschen, die die Szenecodes nicht bedienen oder nicht so viel Zeit mitbringen.
Viel Konfrontation und Unverständnis (bei baulichen, aber auch behördlichen Fragen) hätte sich vermeiden lassen, wenn die „Gieszer“ in den Jahren offizielle Ansprechpartner gehabt hätte, die mit der Perspektive selbstverwalteter Projekte vertraut sind.
Auf der anderen Seite gab es auch immer wieder Versuche von Teilen der Stadtverwaltung, die „Gieszer“ zu fördern, etwa, sie als EXPO-Projekt vorzuschlagen. Das wurde in der „Gieszer“ als Vereinnahmungsversuch wahrgenommen. Die Stadtverwaltung muss lernen, mit Projekten auf Augenhöhe zu kommunizieren. Andersherum sagen einige der Aktiven heute: „Projekte müssen auch lernen, nicht jedes Gespräch mit einem Stadtratspolitiker bedeutet, dass man sich vereinnahmen lässt“.
Ähnliches wie für die Stadtpolitik gilt auch für externe Fachleute (Anwälte, Elektriker, Architekten), die oft vom DIY-Anspruch und den Organisationsstrukturen überfordert waren, und daher Ansätze vorschlugen, die in der „Gieszer“ gar nicht in der Form umsetzbar waren. Hier wären Fachleute mit Selbstverwaltungserfahrung hilfreich.
Internetseite der G16
„Leben, Lieben, Lachen, Selbermachen. Zur Frage der Selbstorganisierung des Projekts Gieszerstraße 16“ in „Feierabend! libertäres 11⁄2 Monatsheft aus Leipzig “, Nr. 20 November/Dezember 2005, S. 14-15
Von Besetzern zu Besitzern. Kauf der Gieszer 16 wieder mal gescheitert, in „Feierabend! libertäres 11⁄2 Monatsheft aus Leipzig “, Nr. 34, Seite 9
G16, was nu?, in „Feierabend! libertäres 11⁄2 Monatsheft aus Leipzig “, Nr. 35, abrufbar unter:
Film Auftritt Brassbanditen im Hof Giezer 16
http://www.gieszer16.de | de |
q-de-1292 | Welche Reaktionen gab es auf den neuen Namen "Ragglettöli" für das Racletteöfeli? | Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP! - watson
Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP!
31.07.19, 09:35 01.08.19, 06:49
... vor meinen Ferien.
Häsch scho Angst gha?
Ja, ich au.
Freunde, es ist so: In den nächsten drei Wochen werdet ihr ohne mich auskommen müssen. Weil: Ab heute habe ich Ferien. Ferien. Ferien.
Aber keine Sorge, der Picdump hat nie Ferien. Da allerdings meine üblichen Vertretungen grad auch in den Ferien sind/noch gehen/keine Zeit haben/in der Badi sitzen, habe ich die nächsten Picdumps schon vorbereitet. Was heisst, dass die nächsten paar Mal darum ausnahmsweise keine Userinputs am Anfang stehen werden.
Das heisst aber nicht, dass ihr nicht trotzdem lustig sein sollt in der Kommentarspalte. Seid einfach so wie immer, ok?
Dann fangen wir jetzt endlich an – mit dem letzten Mal User-Inputs vor der «Sommerpause»:
Hereinspaziert, aber:
Apropos Ferien:
Und mein Lieblings. Haha.
Jetzt in echt: Abonniere mich und dir sei ewiges Glück sicher! 🙃
«Dadada DAAA da. DADADADA Da»
Wenn Kinder probieren, irgendwas zu erklären:
Oder Betrunkene. via imgur
Ein Meme, das mich nachdenklich stimmt:
«Gits au Schnipo?»
Er hat alles schon erlebt, Pistolenschuss, Bombensplitter ...
via shencomics
via twitter/robinmccauley
«Eine gute Idee, aber wie macht es mich reicher?»
3, 2, 1 und tschüss.
Was ich lustig finde? Ach, ganz normales Zeug.
Wenn du glaubst, dass du gerade sehr tiefgründig bist, aber eigentlich bist du nur ... bitz dumm.
«Anspruchsvolles» Meme für zwischendurch:
Warum bin ich nur so?
PS: Es stimmt.
Gibt es ein schöneres Gefühl?
Und natürlich das noch:
Genau so. Haha.
Dieser eine Arbeitskollege, der dir überallhin folgt:
Wenn Amis von Engländern reden:
Wenn wir von Engländern reden:
Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:
Wir, nachdem wir Area 51 gestürmt haben:
Jeder, der «Final Destination» gesehen hat: Nope.
Good News für zwischendurch:
Damit wir auch dieses Mysterium gelöst haben:
Wenn dein Hund denkt, dass er immer noch ein Welpe ist:
Wenn deine Mutter fragt, ob du das Internet «reparieren» kannst und du den Router aus und wieder anmachst:
Berühre seine Pfötchen für ewiges Glück:
Hast du seine Pfötchen berührt?
Natürlich habe ich seine Pfötchen berührt. Nein, ich möchte für immer ewiges Unglück haben. Gut, ihr habt mich so weit, ich scrolle nochmal hoch und berühre seine blöden Pfötchen.
«DAS IST WAS GANZ ANDERES»
Passend zur Celsius/Fahrenheit-Verwirrung:
bbq flavored confusion. haha. via reddit/funny
Wenn du nicht willst, dass jemand in deinem Laden stiehlt – aber du eh nichts Wertvolles im Laden hast:
So verschieden unsere Mütter sind, so gleich sind sie auch:
Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?
Blume/Blumenstrauss/Garten Ferienfoto (Landschaft) Ferienfoto (Vater) Foto vom Lieblingskind/Enkel Haustier Inspirierender Spruch
Passend dazu für alle Mütter:
(Und hört endlich auf so zu tun, als hättet ihr uns alle gleich lieb.) via ebaumsworld
Wer bestimmt nicht das Lieblingskind ist:
Wenn du mit deinem Kumpel Faceswap machst und das Resultat normal aussieht:
Hallo i bims. Das nächste Lied heisst: Improvisation im Wechseltakt.
Wenn es zu heiss ist, um irgendwas anzuziehen, die Gesellschaft dich aber zwingt, irgendwas anzuziehen:
Theoretisch könnten wir sehr viele komplizierte Dinge zubereiten. Theoretisch.
Falls euch diese erschreckende Nachricht noch nicht erreicht haben sollte:
Was ist eigentlich mit der Filmindustrie los?
Dinge, die vor 10 Jahren schon so waren – und es heute immer noch sind:
Immerhin sieht er so aus, als wüsste er, dass das jetzt nicht so optimal ist.
Du, wenn du dein 12. Bier bestellst, dich hinten im Barspiegel siehst und weisst, dass du es morgen bereuen wirst:
Du, wenn du siehst, wie dein Hund auf die Couch kackt:
Du, wenn du um 3 ins Bett gehst und um 5 wieder aufstehen musst:
Du, wenn du merkst, dass dieses Meme nochmal kommt:
Ich hör ja scho uf, okokok.
Es hat jedes mal FAST funktioniert.
Leave heavy metal fans alone.
*Von meinem Aluhut aus gesendet
Wenn du ein Kind absichtlich gewinnen lässt:
🥰 Harold 🥰
Hier noch ein Input, was ihr in meiner Abwesenheit testen könntet:
So, auch ich bin langsam müde ...
Ok, danke, tschau. Wir sind hier sowieso fertig.
Tschüss, Freunde! Wir lesen uns Ende August wieder. 😘
Tschau, tschau, tschau, tschau, tsch...
Zum Abschluss: Folgender Kommentar von der Mitarbeiterin des Monats (für immer), damit wir ...
... uns nochmal DIE BESTE SLIDESHOW DER WELT ANSCHAUEN KÖNNEN. Adios :)
Willst du mehr Picdump gucken? Guck hier:
En Espresso bitte 31.07.2019 09:38
Highlight Jede Woche dasselbe Theater.
Absintenzler 31.07.2019 09:42
Highlight Die Maslow-Pyramide im 21. Jh 🧐
226 13 Melden
Yannik Tschan 31.07.2019 10:06
Highlight Komme gerade aus den USA und habe euch was mitgebracht... The joy of cereal!
The oder ich 02.08.2019 09:35
Highlight 48 Stunden
The oder ich 02.08.2019 06:20
Highlight Winken? püh
03_szust 02.08.2019 01:51
Highlight Ich versuch erst gar nicht, das erklären zu wollen.
MissDemeanor 01.08.2019 09:14
Highlight Yesss! Dicpump!!
Samurai Gra 01.08.2019 01:02
Highlight Hatte echt Angst 😭
Lore 31.07.2019 22:53
Highlight Ta-da:
Mrs. Sommer 31.07.2019 19:44
Highlight Falls es jemand schauen möchte:
B. Scheuert 31.07.2019 18:54
Highlight Hab gerade Arató András István als Badass-Mofo gesehen...ich bin regelrecht schockiert von Harold! Und ja, ist mir doch egal wenn ich hundertmillionen Tage zu spät bin :)
Das Video ist super!
B. Scheuert 31.07.2019 18:41
Highlight Ich war so ausser mir dass ich in die Kommentare runterscrollen musste...da steht doch Schweiiz auf dem Bob!
Fayalina 31.07.2019 18:18
Highlight I miss it...
Phrosch 31.07.2019 18:12
Highlight Bei „Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?“ habt ihr die Möglichkeit:“Sie hat kein WhatsApo“ vergessen 😂
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:38
Highlight Und sich mit einem Motorrad. Ja, meine Mutter (aber mein Vater auch).
Sándor 31.07.2019 16:44
Highlight 20min und Titel... Auf den Punkt gebracht. 🙄😅
Tschaesu 31.07.2019 15:34
Highlight War jemand schon bei ihm?
lilie 31.07.2019 19:33
Highlight @Tschaesu: Ja, zwei Leute. Sie waren so mittelmässig zufrieden*. 😜
*Wahrscheinlich wars zu teuer. 😜
obi 31.07.2019 15:01
Highlight Wenn wir von Engländerinnen reden.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:35
Highlight Ich fliege am 20. Dezember nach Liverpool und werde diese Gerüchte persönlich überprüfen 😉
En Espresso bitte 31.07.2019 15:51
Highlight Obi, frag bei Gelegenheit mal Madeleine, sie hat da tiefgründiger recherchiert: https://www.watson.ch/spass/nightlife/329131160-dir-ist-kalt-im-ausgang-ha-nimm-dir-diese-englaenderinnen-als-vorbild
Phrosch 31.07.2019 18:34
Highlight OHI, ich fürchte du wirst sie bestätigt sehen 🤭
Pana 01.08.2019 00:17
Highlight Bristol im Dezember. Sämtliche Vorurteile wurden bei weitem übertroffen. BEI WEITEM. 🙈
obi 31.07.2019 14:55
Highlight Du, wenn du eben eine ziemliche gute Landesverfassung geschrieben hast, die eigentlich total verheben könnte, ... aber du weisst, dass irgendwann einmal in der Zukunft jemand diese missverstehen und alles zur Sau machen wird.
Fichtenknick 31.07.2019 20:13
Highlight Will ja nicht klugscheissen hier, aber wenn einer die Verfassung geschrieben hat, dann James Madison und nicht Ben Franklin...
meinwatson 31.07.2019 14:25
Highlight Habe Tränen gelacht. Danke :)
sarcasmexpert 31.07.2019 13:48
Highlight Der arme Katzer...
Fly3930 31.07.2019 14:42
Highlight Kann nicht aufhören zu grinsen.... help...
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:10
Highlight Der ist wirklich fantastisch.
Mich würde schon interessieren ob der Kratzer nun eine Pollenallergie hat oder eine Polenallergie. Und wenn zweiteres zustimmen sollte, wieso und wie erkennt der kratzige Katerich die Polen überhaupt ? Fragen über Fragen.....
lilie 31.07.2019 19:35
Highlight Vielleicht ist es bloss ein Schreibfehler und es sollte "Polenallegorie" heissen. 🤔
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:41
Highlight @lilie Scheiss Auto-Korrektur, jetzt lässt die einem auch noch dümmer wirken.
The oder ich 02.08.2019 06:25
Highlight @Satan: wieso wundert es mich jetzt nicht, dass es in der Hölle Autokorrektur hat
Randalf 31.07.2019 13:19
Schöne Ferien und pass gut auf deine Sachen auf.😉
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 14:45
Highlight Oh
warum bin ich nie auf die einfache Lösung gekommen mein Singledasein zu beenden 😱
Lord Ben 31.07.2019 12:33
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:17
Highlight Hiiiilfe, chomme kei Loft meh öber!!!!!
River 31.07.2019 19:32
Klirrfactor 31.07.2019 12:21
Highlight Sorry, aber das mit der Zahnmedizin Basel pögg ich nicht
Trixi9 31.07.2019 13:41
Highlight Wer hat schon gerne gabutti Zähne, nachdem er beim Zahnarzt war.
Na, kommst jetzt drauf? :-)
Klirrfactor 31.07.2019 14:14
Highlight Achhh.... Der ist jetz echt flach, alles ok...
lilie 31.07.2019 16:52
Highlight @Klirrfaktor: Beim Picdump gilt grundsätzlich: Wenn du den Witz nicht kapierst, ist dein Niveau zu hoch. 😜
Der_Andere 31.07.2019 12:21
Highlight Lächerliche Abstimmung über Muttis Whatsapp Anzeigebild. Lina du denkst meine Mam hätte bereits ein Smartphone oder Whatsapp?
Meine Mam hat ein M-Budget Handy von gefühlt 2005. Wir sind doch nicht bei Back to the future 2, wo 2015 alle in der modernen Welt angekommen sind. :)
Franbon aka Mami 31.07.2019 11:59
Highlight Zum letzten Mal....nein, nicht witzig😑 meine Hormone spinnen sowieso wegen der Schwangerschaft und heute ist eh ein komischer Tag und dann diese Überschrift 😢 ist erst nachher irgendwie witzig, aber auch nur weil ich über meine Reaktion lachen konnte🤗...bitte nicht mehr machen 🤪
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 12:16
Highlight Es ist nichts Persönliches, alle Schwangeren kriegen dieses Nachricht von mir...
The oder ich 31.07.2019 12:46
Highlight ich sehe schon die Schlagzeile
Walter Sahli 31.07.2019 12:50
Highlight Schwangerschaftshormone? Geil, die passen gut zu meinem Nikotinentzug. Wollen wir zusammen die Welt abfackeln? Oder uns an eine Ampel stellen und darauf warten, dass ein Polizeiauto hält und den Motor nicht abstellt? Mir spielt's keine Rolle, meine Zündschnur ist kürzer als der Schwanz eines Spermiums und meine eh nicht existierende Geduld hat sich längst verflüchtigt. Ich fühle mich so richtig gut...und voll parat!
ManuJot 31.07.2019 14:31
Highlight Oh, genau so hab ich mir Sie immer vorgestellt, Herr Sahli!
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:15
Highlight Oje, Herr Sahli....!!! 😱😱😱
Ein Mal spontanes Gruppenkuscheln mit Herrn Sahli bitte hier.... 🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗
...hilfts schon, Herr Sahli?
Aua, wem gehört der Fuss in meinem Gesicht?!?
Walter Sahli 31.07.2019 15:38
Highlight ManuJot, ich bin viel schöner als Dafoe!
Gruppenkuscheln? Was für eine schöne Idee! Darf ich ein Messer mitbringen?
The oder ich 31.07.2019 15:52
Walter Sahli 31.07.2019 17:02
Highlight Sie sind so eine Sau, Fledermaus, das fass' ich nicht. Ausgerechnet mir, der ich doch so empfindlich auf Rasiermesser im Auge bin!
Walter Sahli 31.07.2019 18:32
Highlight Hähähä, jetzt haben sie Ihre Sauerei gelöscht.
Jaha, das ist der Picdump hier und nicht so eine abgehobene Dalisurrealismuskulturklitsche!
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 19:06
Highlight @olmabrotwurschtmitbürli bittegerngsche. 😅
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 19:39
Ich habe vergessen/unterschlagen: All the credit goes to Red4, die mir hilft, Schwangere zu plagen 🏆
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 23:10
Highlight Herr Wurst als Unterstützerin der Leinenpflicht für Kinder, finde ich das man nie früh genug beginnen kann!
The oder ich 01.08.2019 23:02
Highlight Ach, Herr Sahli, ich gehe mal davon aus, dass meine Warnung vor der berühmten Augenschnittszene aus Un Chien Andalou hinreichend gewesen wäre, aber als Kompensation für die Löschung erwarte ich nun von Simone Meier eine differenzierte Analyse dieses surrealistischen Meisterwerks.
Amazing Horse 31.07.2019 11:58
Highlight Bei der Umfrage zum WhatsApp-Profilbild der Mutter fehlt die Option:
Meine Mutter hat kein WhatsApp, da sie sich immer noch weigert ein Smartphone zu benutzen und stattdessen jeweils auf dem Flohmarkt nach einem möglichst neuwertigen Nokia 3410 sucht.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:29
Highlight Stimmt genau!
Oder eventuell noch:
Meine Mutter hatte nie ein Smartphone, und jetzt braucht Sie keines mehr. 😢
Räuber&Liebhaber 31.07.2019 11:27
Highlight Wer kann Liebe geben?
imposselbee 31.07.2019 11:20
Highlight hmm, ist das mit Datenautobahn gemeint? 🐝🚗
El Pepedente 31.07.2019 11:12
Highlight hier etwas für alle die picdumps lieben
http://www.bildschirmarbeiter.com/pics/
und dnekt daran die seite gabs schon vor wartson und dem rest also das archiv ist groooooos :D und für trigger kids: geht nicht dort hin
Walter Sahli 31.07.2019 12:41
Highlight Es ist mit Sicherheit keine Absicht, aber wartson ist schon fast lustig.
sheshe 31.07.2019 12:59
Highlight BA ist schon lange tot, sorry! Früher wars ja mal gut, jetzt noch 2 mal die Woche updates. pffft.
Dann lieber INW :-)
El Pepedente 31.07.2019 16:07
Highlight wieso tot? gibt ja immer jeden freitag eine pic dump und das seit jahren XD tot ist es wohl nur für dich^^
und ja es gibt besseres als BA aber das mwerde ich kene links posten da das material nichts für normies sind^^
no-Name 31.07.2019 10:54
Highlight Dieses Ragglettöeli stimmt mich traurig.
Ich hol jetzt das Schwein 31.07.2019 11:30
Highlight Ist ja auch Vista. Dafür hat Microsoft den Support schon lange eingestellt.
Watchdog2 31.07.2019 12:04
Highlight Ragglettöeli???
Trixi9 31.07.2019 13:44
Highlight Neuer Name für Racletteöfeli
"Ragglettöli"
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 14:29
Highlight Racclette-Törtli
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:20
Highlight @Hallo i bims....
Für dieses Schwerverbrechen gegen ein äusserst wertvolles Schweizer Kulturgut gehört dir eigentlich der Schweizer Pass entzogen. Und ab mit so einem Banausen in das Land des trümpeligen Orangen wo der "Käse" aus Tuben kommt oder aus Spraydosen.
Aber unoriginell ist es nicht dein Raclette-Törtli :-).
lilie 31.07.2019 19:42
Highlight @no-Name: Nicht doch, nicht weinen! 🤗
Einfach ein nettes Gspändli suchen und die eine Raclettescheibe schön aufteilen. 🤗
Dazu 1 Kartoffel, halbiert, und 1 Glas Wein (beliebig oft auffüllbar). 🤗
Bündn0r 31.07.2019 10:51
Highlight Wurden die Kartenausschnitte extra so gewählt, dass fast alle Beschriftungen abgeschnitten sind oder wird das auf dem Mobile falsch dargestellt?
Lina Selmani 31.07.2019 10:59
Highlight Welche Kartenausschnitte meinst du?
Bündn0r 31.07.2019 11:13
Highlight Berlusconi und Putins Europa
Die Bildstrecke unter "Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:" Bild 10-17
Lina Selmani 31.07.2019 11:25
Highlight Stimmt, das sieht irgendwie nicht so richtig aus. Aber liegt nicht an Mobile, Desktop ists auch abgeschnitten. Ich schau mal, was mit den Bildern da los ist. Danke fürs Bescheid sagen!
Hohl mich der Teufel 31.07.2019 11:34
Highlight @Bündn0r: Das heisst BERLUSCOGLIONI
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:50
Highlight Einmal mit allem und extrascharf bitte.. 😋
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 10:35
Highlight Wer kommt alles mit Lina nächste Woche in den Ferien besuchen, wenn es keine Otten hat?
Lina Selmani 31.07.2019 10:38
Highlight Nimm Emma mit!
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:24
Du hast mir ja einen riesen Schrecken eingejagt.
Lina Selmani 31.07.2019 11:00
(und sorry...... 😬)
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:22
Highlight Tsss wie kannst du nur in die Ferien gehen? Hier trotzdem ein Bild des seltenen zebrakatzenkopf
Lina Selmani 31.07.2019 10:39
Highlight Haha, danke, ich habe noch nie so ein fröhliches Gesichtlein gesehen.
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:58
Highlight Er kann noch fröhlicher
carmse 31.07.2019 10:20
Highlight Gilt auch als Haustier, oder?
Nothingtodisplay 31.07.2019 14:18
Highlight Mami <3
Jason96 31.07.2019 10:12
Highlight gute alte picdump ablenkung und sogar eine Harold-Slideshow. Super, so ist das Sommerloch ein wenig spannender! :D
Walter Sahli 31.07.2019 10:12
Highlight Ein Rollstuhl für Goldfische???
Ich dachte, der Happen hat eine Steinschleuder...
Irgendwie bin ich jetzt ein bisschen enttäuscht...obwohl Rollstuhl für Goldfisch natürlich auch supercool ist.
Threepwood 31.07.2019 10:12
Highlight Das ist doch ganz klar Star Wars🤔😋🤘🏼
Lina Selmani 31.07.2019 10:31
Highlight Ich gehe jetzt in die Küche, wenn es nicht da steht, haben wir STREIT.
Yannik Tschan 31.07.2019 10:50
Highlight Notiz an mich: Bringe nächstes mal eine Packung Bob Ross Cereals mit für Lina.
Lina Selmani 31.07.2019 11:04
Highlight STREIT.
Emptyage 31.07.2019 16:46
Highlight Hassu toll gemacht Yannik! Jetzt musset Lina Hungrig und wütend in Urlaub.
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:25
Highlight @Yannik
Das Bild wirkt ziemlich verstörend auf mich und wirft viele Fragen auf:
- was macht Bob Ross damit er die Haare schön hat ?
- hat es Haare von ihm im Cereal (igitt !!!!) ?
- was zum Henker hat er mit dem Pinsel vor / gemacht ?
- sehen die Cereals nur für mich wie Hunde Leckerli aus ?
- warum ist das Matterhorn hinter Mr "ich habe in die Steckdose gegriffen" abgebildet ?
Und last but not least: Lebst du noch nach DEM STREIT ?
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:05
Highlight Für panique au village :)
Lästermaul 31.07.2019 10:04
Highlight Ich wünsch dir wunderschöne, tolle und sonnige FERIEN Lina 🤩🌴🌊🌅
Lina Selmani 31.07.2019 10:06
RealPasha 31.07.2019 10:01
Highlight Das ist ja mal ein Clickbait Pusheli / Titel
Kann ich ja jetzt auch nichts für, dass ich deshalb nicht arbeite!
Einstürzende_Altbauten * 31.07.2019 10:00
Highlight Mega Angscht!
Sagittarius 31.07.2019 09:58
Highlight Liinaaaa... Warum spielst Du mit meinen/unseren Gefühlen?!
Lina Selmani 31.07.2019 10:10
Highlight Ich konnte nicht widerstehen! Aber jetzt, so im Nachhinein, tuts mir auch 1 bisschen leid.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:39
Highlight würkli Lina ? 🤔
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:44
Highlight Das war wirklich echt fiiiiiiies.... 🥺
The oder ich 31.07.2019 11:26
Highlight Lina, wenn es ihr "leid tut":
Sagittarius 31.07.2019 11:28
Highlight Also dem Büsi nach tut es ihr 100 bisschen turmileit...
Hätte ich keine Katzenallergie würde ich das Kätzlein mega, mega MEGA fest knuddeln!
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:25
Highlight @Sagittarius; Katzenallergie ist unangenehm. Andererseits, Katzenknuddeln wird oft auch überbewertet... 😝
Sagittarius 31.07.2019 18:34
Highlight OMG löpersonell 🙈
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 22:47
Highlight @Sagittarius; Keine Sorge, ist nicht mein Kätzchen 😉
Wollte dich nur bisschen wegen Katzenallergie aufmuntern. Solidarisch unter Katzenlosen sozusagen... 😁
M Fbh 31.07.2019 09:55
Highlight Weiteres Beispiel für Namen im falschen Beruf...
Baeri19 31.07.2019 11:21
Highlight Der macht das aber gut. Hat meinen Vater und meine Tante operiert!
JoJodeli 31.07.2019 13:53
Highlight Klar, der kann ja auch mit dem Messer umgehen 🤣
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 09:54
Highlight Gits au schnippo?
Das sind im Fall gruusigi frittierte Eglifilets oder Pangasius Fischchnuschperli auf dem Teller und nix von Schnitzel.
Lina Selmani 31.07.2019 10:04
Highlight Eglifilet, Schnipo, blabla – reden wir über die wirklich interessanten Dinge: Was ist mit deinem Usernamen los? Haha
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 12:33
Highlight danke für die Frage! Endlich werde ich mal von einer Frau ernst genommen!
Spürst du es auch? ich glaub ich bin verliebt!
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 13:13
Highlight Ich sehe Identitätspolitik als zukunftsfeindlichen Versuch, den Menschen auf seine Herkunft und seine vermeintliche Natur festzulegen. Daher mein Name.
Alathea 31.07.2019 09:53
Highlight Wenn man die BESTE SLIDESHOW DER WELT nochmals ansieht, weil man denkt die hat jetzt ein neues Bild. 😩
03_szust 31.07.2019 09:52
Highlight How dare you play with our feelings!
Heute grüsst das Militär
Christian Mueller (1) 31.07.2019 10:45
Highlight E Guete! 😉
The oder ich 31.07.2019 09:52
Highlight Schöne Ferien, #LINA4WEINDOCH
Highlight wink, wink, wink, wink, wi...
chiwadeborah 31.07.2019 14:41
Highlight Dachte ihr springt noch jemand auf den Kopf, wäre luschtig gsi.
Tigger622 31.07.2019 09:51
Highlight In diesem Sinne.. En Guete
c-bra 31.07.2019 09:46
Highlight I bims, 1 Pfugs
Baccaralette 31.07.2019 13:16
Highlight Muahahaha..und ich so - Pfugs?? Hä. Dann Bild im Hirn angekommen.
Ach PFUGS!!! Klaro, tchuligom!
Phrosch 31.07.2019 18:49
Highlight Ich will so 1 Pfugs. Jetzt! 😂
El Pepedente 31.07.2019 11:13
Highlight we rbraucht schon wlan^^ das heisst einfahc internet! :D
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:08
Highlight El Pepedente
ich liebe deine Texte 😁sie sind dramatikalisch sehr herausfordernd oder ist deine Tastatur voll mit Brotbrösmeli, ich schreibe dann nämli auch so ghüselet 😂 es lebe wartson
Bildchen tut nichts zur Sache, ist mir nur so über den Bildschirm gestolpert als ich nach der Tastatur mit Pflänzchen gesucht habe 😜 vlt. hat sie jmd. grad auf Lager
The oder ich 31.07.2019 15:20
Highlight Hast du das gesucht, Closchli?
Lina Selmani 31.07.2019 09:41
Highlight Das wäre aber ja eigentlich ein guter Zeitpunkt. 🧐
En Espresso bitte 31.07.2019 09:57
Highlight Genauso einverstanden mit dir wie der Herr im Cartoon.
c-bra 31.07.2019 13:45
Highlight @Sa_Set, also ich fänds mal schuuli schön wenn mir Lina den Picdump an die Tür liefern würde.
c-bra 31.07.2019 15:18
Highlight @Sa_Set, jetzt hast du mir total die Illusion zerstört.
kettcar #lina4weindoch 31.07.2019 09:37
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:09
Highlight Und der Duden macht wieder einen auf besserwisserisch. 🙄
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 12:49
Highlight Oklahoma
The oder ich 31.07.2019 09:36
Highlight Man hilft, wo man kann
Lina Selmani 31.07.2019 09:42
Highlight The oder ich, ich bitte dich. Haha.
The oder ich 31.07.2019 09:54
Highlight Och, das musst Du gar nicht, das kannst Du auch selbst
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:30
Highlight Aaaaaalter Falter, The oder ich, deinen Verlauf bei der Suchmaschine deiner Wahl möchte ich ja auch mal sehen! 😜 Die armen Studies, die deine getrackten Daten auswerten müssen. 🤷🏼♀️😂
Wie kommt man bloss zu solchen Tschifs? Hast du etwa nach neuen Frisurvorschlägen gesucht? 🤔😅
Lina Selmani 31.07.2019 10:32
Highlight Wander Kern, falsche Kommentarspalte.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:58
Highlight hihi Prodecum
hab auch schon "harmlose" Begriffe eingegeben und bin überrascht worden
The oder ich 31.07.2019 11:31
Highlight @Prodecumapræsinex: ja, sie unterhalten sich bei Google schon darüber
The oder ich 31.07.2019 11:47
Highlight @Closchli: ja, es geht nichts über intelligente Suchwörter
(und eine ausgeschaltete SafeSearch)
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 13:01
Highlight 😱 The oder ich
jetzt bin ich echt verunsichert. Soll ich auf Kind machen und SafeSearch aktivieren oder lieber nach dem Motto "Jugend forscht" und sich werterbilden erhält länger jung vorgehen? 🤔
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 13:57
Highlight Prodecumapresinex; doch, steht dir gut die neue Frisur... 😜
The oder ich 31.07.2019 14:37
Highlight @Sa_Set: Closchli berichtet da aus der Lingerie American Football Leage
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:15
hast du die nicht in Slowmotion
frag für einen Freund
The oder ich 31.07.2019 15:29
Highlight Wenn er Dein Freund ist, dann kannst Du ihm die SloMo ja grad selbst machen^^
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:58
Highlight @ Closchli: I know that feeling. Bin jetzt noch im therapeutischen «wir töpfern uns einen Aschenbecher»-Ausdruckstanzkurs, kurz TWTI1AATK, weil ich dereinst für unseren geschätzten Herrn The oder ich ein Bild einer dicken Flede gesucht hatte und die Suchbegriffe unbedarft gewählt hatte.. 🤪
Läck, schon eindrücklich: so ein kleines Tierchen und so einen grossen... ähm lassen wir das... 😅
Prodecumapresinex 31.07.2019 16:04
Highlight @ Löpi: Gäll, findsch au? Habe riesig Freude, dass es mit dem Bartwuchs endlich geklappt hat... ☺️
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:08
Highlight Dr arm cheib
er hat keinen Helm
gefangen zwischen meinem Hintern und dem Parkettboden
die Blickschlagzeile möchte ich lesen 😂😂😂😂
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:18
Highlight ach was Prodecum
soweit ich mich erinnern kann hat unser kreativer Herr The das Bildchen in seinem Repertoire
auf Menschen übertragen, macht der Begriff das dritte Bein Sinn😜
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:28
Highlight Frag mich jetzt grad ob das P in Picdump ein verschämter Fehler ist 🤔
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:32
apropros Googeln
imgur.com/gallery/L85rr
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:06
Highlight @Prodecumapresinex; Ja supi! Aber denk daran, die nächsten Tage nicht waschen. Die Himbeer Aloe Vera Spülung muss erst einwirken.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 17:35
Highlight imgur.com/gallery/L85rr
AnDerWand 31.07.2019 22:57
Highlight The oder ich, deine Kommentare auf Watson sind der Hammer, immer so potentiert mit scharfsiinigem Humor, genau mein Geschmack
Sag mal, bist du Frau oder Mann? | Johanna Stöckl, Freie Journalistin aus München | promis-helfen
Erschienen in ALPIN
Gerlinde Kaltenbrunner und Ralf Dujmovits erreichen wir bei einem ersten Telefonat zu dieser Geschichte auf der Rückfahrt vom Filmfest in St. Anton, wo sie mit einem zweiteiligen Film – produziert von Servus TV – den Publikumspreis gewonnen haben. Neben einem Pokal und einer Urkunde hat das berühmte Bergsteigerehepaar auch einen Scheck in der Höhe von € 1.000,00 als Preisgeld im Gepäck, welchen sie umgehend an den Vorsitzenden der Nepalhilfe Beilngries, Ralf Petschl, weiterleiten werden. Volltreffer! Mitten im Thema.
Ralf unterstützt seit 1992, Gerlinde seit 2002 die Nepalhilfe Beilngries. „Was ursprünglich mit der ganzjährigen Finanzierung eines Lehrers und dem Transport von Hilfsgütern nach Nepal begann, ist heute eine vielfältige Zusammenarbeit“, sagt Ralf „gemeinsam mit Hans Kammerlander stellen wir z. B. jedes Jahr auch Fotos für einen Kalender zur Verfügung und verkaufen diesen bei unseren Vorträgen.
Die Einnahmen gehen komplett an die Nepalhilfe.“ Außerdem halten Gerlinde, Ralf, wie auch Hans diverse Benefizvorträge, deren Gesamterlös sie der Nepalhilfe Beilngries zur Verfügung stellen. 2009 konnten Gerlinde und Ralf eine Schule, die ihren Namen trägt, in Thulosirubari, einweihen. Von der Idee bis zur Fertigstellung der Schule konnten beide das Projekt begleiten. „Zu wissen, dass so eine Aktion zu einem Großteil von Geldern finanziert wurde, die wir aufbringen konnten, das macht einen schon zufrieden.“ sagt Gerlinde und erklärt weiter, wieso sie sich gerade für die Nepalhilfe engagiert: „Aus Nepal konnten wir unglaublich viele positive und nahegehende Momente nach Hause mitnehmen. Es war uns irgendwann ein Bedürfnis den Menschen von Nepal etwas zurückzugeben. Dies in Form von Bildung für junge Menschen zu tun, war unser Hauptmotiv. Die Schule ist ein wunderbares Beispiel dafür.“
Im Hushe Valley im Karakorum/Pakistan finanzieren Gerlinde und Ralf außerdem ganzjährig eine Lehrerin an der neuen Mädchenschule in Khande. „Zur besseren Koordination sämtlicher Projekte im oberen Hushe-Valley fördern wir inzwischen in enger Zusammenarbeit die Felix Iñurrategi Stiftung Baltistan“ erklärt Ralf. Das Hushe-Valley liegt am Ende des Concordia Treks, eine Tagesfahrt von Skardu entfernt. Immer wieder wird die Region von großen Murenabgängen heimgesucht. 2010 war das Gebiet von der großen Flutkatastrophe schwer betroffen.
Nun können überaus erfahrene, erfolgreiche, medial stark präsente Bergsteiger wie Kaltenbrunner, Dujmovits oder Kammerlander sicher leichter finanzielle Mittel aufbringen und auch abgeben, als junge Bergsteiger oder Kletterer, die noch nicht mit großen Vortragsreihen in ganz Europa und sogar Übersee auf Tour sind. Dennoch engagieren sich auch diese, wie die beiden erfolgreichen Österreicher David Lama und Kilian Fischhuber für soziale Projekte.
Beide haben sich Wings for Life, einer Stiftung für Rückenmarksforschung verschrieben. David erklärt seine Beweggründe: „Ich bin Botschafter für Wings for Life und das mit voller Überzeugung.“ Er sei ganz und gar nicht „zwangsverpflichtet“, weil Red Bull als sein Sponsor bzw. Firmengründer Dieter Mateschitz persönlich diese Stiftung ins Leben gerufen hat. „Als Sportler, besonders als Kletterer, wird man irgendwann mit dem Thema Querschnittslähmung konfrontiert. Es kann jedem von uns passieren“ sagt der 21-jährige Tiroler, „Ich unterstütze Wings for Life in der Hoffnung, dass über stiftungsfinanzierte Forschungsprojekte Querschnittspatienten irgendwann geheilt werden können. In allererster Linie mache ich, genauso wie Kilian Fischhuber, auf die Stiftung aufmerksam. Ich nutze also meine Popularität, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.“
Dass sich Kletterprofi Ines Papert als Mutter einem Projekt mit Kindern widmet, liegt gewissermaßen auf der Hand. Anders als die meisten Bergsteiger muss Ines allerdings aktiv vor Ort, mitten im Geschehen sein, um Spaß am Engagement zu finden. „Ich spende auch mal Geld für eine wohltätige Projekte oder für Opfer einer Naturkatastrophe, aber das ist dann Privatsache.“ Eine Herzensangelegenheit war es ihr allerdings das Caritas Kinderdorf am Irschenberg zu unterstützen. „Als ich von einer Alpenüberquerung hörte, welche die Kids gemeinsam mit ihren Betreuern im Sommer 2011 realisierten, hat mich das unheimlich angesprochen.
Ich hab die Kinder und deren Betreuer relativ spontan zu mir nach Hause eingeladen. Wir sind zum Klettern am Karlstein gegangen, haben gegrillt, bei mir zu Hause später Kuchen gegessen und ein gemeinsames Projekt für 2013 ausgerufen. So wie es momentan aussieht, werden wir gemeinsam eine alpine Hochtourendurchquerung im Zillertal machen, vom Schlegeisspeicher zum Breitlahner, die hohe technische und konditionelle Anforderungen an die Kinder stellen wird. Einige Dreitausender werden dabei bestiegen.“ Ines Sponsor Arc’teryx wird dieses Projekt gerne mit unterstützen.
Kletterprofi Stefan Glowacz ist zwar Botschafter für die SOS Kinderdörfer, will das aber nicht an die große Glocke hängen, weil es für ihn eine Selbstverständlichkeit ist zu helfen und er sich mit einem sozialen Engagement nicht wichtig machen will. „Ich tue das um zu helfen, nicht aus PR Gründen!“ Ziemlich gezielt und überaus wirksam setzt er seine Publicity hingegen zum Schutz der Berge für die Alpenschutzorganisation Mountain Wilderness ein.
In Interviews, zahlreichen Veröffentlichungen und Vorträgen wird er nicht müde gegen die rückhaltlose Erschließung der Berge unter rein kommerziellen Gesichtspunkten zu kämpfen. In seiner Heimat Garmisch legte er sich 2010 mit den Obrigkeiten der Stadt an. Eine Aussichtsplattform auf dem Osterfelderkopf war Stein des Anstoßes. Am Eröffnungstag demonstrierte Glowacz im Hängebiwak an der Aussichtsplattform baumelnd gegen die Eröffnung des „AlpspiX“.
„Ich bin gegen den Ausverkauf der Berge. Diese ganzen Geschmacksverstärker braucht kein Mensch. Die Berge an sich sind Attraktion genug. Wem das zu wenig ist, der soll bitte unten bleiben.“ Als Bergsteiger sehe er es als seine Pflicht sich für den Erhalt der Berge einzusetzen. Mountain Wilderness sei der ideale Partner in diesem Kampf. Ganz ähnlich sieht dies auch Stefans Kumpel und Kletterkollege Robert Jasper, der in Kooperation mit Mountain Wilderness das Projekt Clean Climbing bzw. „KeepWild!Climbs“ ins Leben gerufen hat, dessen Ziel es ist, Kletterrouten ursprünglich, wild und somit bohrhakenfrei zu erhalten.
Der Ötztaler Hansjörg Auer meldet sich auf unsere Anfrage direkt vom Kletterfestival aus Kalymnos. Am Telefon erzählt er, dass er sich für die Organisation Climb for Life stark macht. Sein Freund Pietro dal Pra hat zusammen mit Giovanni Spitale diese Initiative ins Leben gerufen. Für Hansjörg war es logisch die Idee zu unterstützen und Knochenmarksspender zu werden. Er will andere Kletterer und deren Freunde dazu ermutigen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Neben Hansjörg Auer engagieren sich auch Kletterer wie Adam Ondra, James Pearson und Caro Ciavaldini für Climb for Life. Auf unsere Nachfrage bei Giovanni Spitale selbst sagt dieser: „Wir sehen Climb for Life als eine Idee und eine Art Kommunikations Kit. Wir wollen in Kletterkreisen auf Knochenmarksspenden aufmerksam machen und möglichst viele Menschen dazu bringen, sich typisieren zu lassen.“
Am Herzen liegt Hansjörg außerdem die European Outdoor Conservation Association, kurz EOCA, ein Zusammenschluss Europäischer Unternehmen der Outdoorindustrie, die sich dem Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz verschrieben haben und Gelder hierfür mobilisieren. Die noch recht frische Kooperation will Auer durch einige Benefizvorträge und eine gemeinsame Aktion auf der Outdoor Messe in Friedrichshafen 2013 untermauern.
Die Huberbuam dürfen in dieser Runde natürlich nicht keinesfalls fehlen. Ihr über 10-jähriges Engagement für die Karakorum Hilfe hat jeder registriert, der einmal einen Vortag von Thomas oder Alexander Huber besucht hat. Wenn nach den Präsentationen Poster signiert werden, wird um eine freiwillige Spende für die Karakorum Hilfe gebeten. „Dies ist einer von drei Kanälen unseres Engagements“, erklärt Alexander, „wir verleihen der Karakorum Hilfe einerseits eine Stimme, halten Benefizvorträge und verkaufen eben unsere Plakate, deren Erlös zu 100 Prozent gespendet wird.“
Dass sie sich für dieses Projekt einsetzen, sei eine Selbstverständlichkeit. „Wir haben bisher an die 10 Expeditionen ins Karakorum unternommen, haben dort einige Erfolge feiern dürfen, zahlreiche Menschen vor Ort kennengelernt und ein dringendes Bedürfnis dort zu helfen. Wir leisten Hilfe zur Selbsthilfe, indem wir beispielsweise besseres Saatgut und Bewässerungssysteme sicherstellen, Obstbäume pflanzen, Fahrzeuge für Krankentransporte etc. finanzieren.“ Barbara Hirschbichler – neben ihrem Mann Rasool – Gründungsmitglied und erste Vorsitzende des Vereins, gibt unumwunden zu, dass die Huberbuam einen gewaltigen Beitrag zur Karakorumhilfe leisten: „Deren Engagement kann man gar nicht genug hervorheben und loben. Wir sind sehr dankbar über deren Einsatz.“
Nicht erst seit einfache Bergbauern 1970 das Leben von Reinhold Messner am Nanga Parbat retteten, fühlt er sich eng mit den Menschen dort verbunden und organisiert – auch schon vor der Gründung einer eigenen Stiftung – Hilfe für die Bewohner abgelegener Täler rund um den Schicksalsberg und anderer Bergregionen. Mit der Messner Mountain Foundation übernimmt der 68-jährige Grenzgänger seit 2003 soziale Verantwortung für die Bergvölker.
Konzipiert als Hilfe zur Selbsthilfe, geht es darum, den Einheimischen hoch oben in den Bergen des Himalaja, Karakorum, im Hindukush, in den Anden oder im Kaukasus mit Landwirtschaft und Tourismus das Überleben zu sichern. Das erste Projekt, eine Schule im Diamir-Tal, in der – worauf Messner besonderen Wert legt – auch Mädchen unterrichtet werden, ist längst abgeschlossen. Auch der Aufbau von Boulder Village, einem Dorf im Industal/Pakistan, ist abgeschlossen. Für Alai-Valley (2005) und Hushe-Valley (2007) erfolgte jeweils eine Erdbebenhilfe. Hilfsleistungen liefen auch für das Hunza-Valley nach dem katastrophaler Erdrutsch in Attabad im Jahr 2010.
Nach den großen Überschwemmungen im Bunar Valley (Nanga Parbat Gebiet, 2010) hat die MMF mit dem Aufbau von 30 Häusern begonnen. In einer Email schreibt Reinhold Messner: „Es ist mir ein Bedürfnis den einheimischen Helfern, Trägern, Gastgebern etwas zurückzugeben. Die MMF ist allerdings nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wir können jährlich nur ca. € 100.000,-- ausgeben um Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.
Sollte dieser Bericht, was zu wünschen wäre, den einen oder anderen Leser von ALPIN dazu animieren, sich ebenfalls einem Projekt anzuschließen, würde sich die Redaktion über eine kurze Meldung freuen. Leo Tolstoi sagte einmal „Wer anderen nützen will, findet überall Betätigung.“ In einem zusammenfassenden Überblick haben wir alle wichtigen Kontaktdaten der genannten Hilfs- und Naturschutzorganisationen für unsere Leser gelistet. Es dürfte für jeden etwas dabei sein.
INFO, KONTAKTDATEN
http://www.nepalhilfe.org/
Die Nepalhilfe Beilngries kann auf 19 Jahre soziales Engagement in Nepal zurückblicken. Mit dem Bau von Schulen hat alles begonnen. Mittlerweile ist die Nepalhilfe mit der Unterstützung des Siddhi Memorial Hospitals und der Armenapotheke im Bir Hospital, sowie der Anschaffung von Sanitätsfahrzeugen sowohl im medizinischen Bereich als auch im sozialen Bereich, wie dem Bau des Shaligram Kinderhauses oder dem Bau des Altenheims in Bakthapur, tätig.
ALPINTIPP: Um die Jahreskosten von € 40.000,- eines Kinderhauses abzusichern, werden dringend Paten gesucht. Mit einem Monatsbeitrag von € 25,00 sichert man einem Kind Schuldgeld und Essen.
Die Felix Iñurrategi Stiftung Baltistan, mit Sitz im Baskenland bzw. in Machulu im Hushe Valley in Pakistan, wurde vor über 10 Jahren von einigen Baskischen Bergsteigern in Erinnerung an Felix Iñurrategi gegründet, welcher im Sommer 2000 beim Abstieg vom Gasherbrum II ums Leben kam. Was mit einer Bergsteigerschule begann, ist inzwischen eine große Stiftung, die sich um die dörfliche Entwicklung im gesamten Hushe-Valley kümmert und die Infrastruktur vor Ort in den letzten Jahren mit zahlreichen Projekten verbessert hat.
ALPINTIPP: Von Geldspenden einmal abgesehen, freut sich die Felix Iñurrategi Stiftung Baltistan auch immer wieder über Volunteers, die projektweise und zeitlich begrenzt, ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Bei Interesse über die Website anmelden.
Hannes Kinigadner verunglückte 2003 im Alter von 19 Jahren bei einem Benefiz-Motocross-Rennen und ist seither vom Hals abwärts gelähmt. Sein Schicksal steht repräsentativ für rund 3 Millionen Menschen, die aufgrund einer Verletzung des Rückenmarks querschnittsgelähmt sind. Bewegt durch die schwerwiegende Verletzung seines Sohnes gründete der zweifache Motocross-Weltmeister Heinz Kinigadner im Juli 2004 gemeinsam mit seinem Freund und Red Bull-Gründer Dietrich Mateschitz die staatlich anerkannte, private Stiftung für Rückenmarksforschung Wings for Life.
ALPINTIPP: Alle Erlöse aus dem Verkauf der Wings For Life Collection fließen zu hundert Prozent in die Stiftung. Besonders beliebt: Der Red Calender für € 24,95 wäre ein ideales Weihnachtsgeschenk für alle Outdoor- und Abenteuerfans.
http://www.kinderdorf.de/
Das 1972 gegründete Caritas-Kinderdorf im oberbayrischen Irschenberg ist die Heimat von derzeit rund 115 Kindern und Jugendlichen. Neben den Kinderdorffamilien, die das Dorfgefüge mit mehreren Häusern bilden, werden vielfältige Hilfsprogramme für Kinder und Jugendliche und deren Familien in der Region angeboten:
ALPINTIPP: Bergführer und Erlebnispädagogen, die Ines Papert und das Projekt „Zillertal 3000er“ unterstützen wollen, können sich bei Ines oder dem Kinderdorf direkt melden. Über Lesungen, Konzerte, Kochkurse, Initiativen für Tagesausflüge, Einladungen in Museen o. ä. freut sich das Kinderdorf ebenfalls.
Mountain Wilderness Deutschland setzt sich für den Erhalt der letzten vitalen Wildnisgebiete der deutschen Alpen und Bergregionen ein. Sie sind die verbliebenen Rückzugsgebiete für selten gewordene Pflanzen und Tiere. Auch für die Menschen, die zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit und zur Erhaltung ihrer seelischen und körperlichen Gesundheit die hautnahe Erfahrung dieser Landschaften brauchen. Die Schwerpunkte des Engagements richten sich daher gegen weitere Erschließungspläne in den Alpen (Forststraßen, Klettersteigen, Seilbahnen, Anlage neuer Skipisten oder Beschneiungsanlagen).
ALPINTIPP: Mit einem „Gefällt mir“ kann Mountain Wilderness auf Facebook unterstützt werden. Ein simpler Klick hilft die Idee nach außen zu tragen und die Community zu vergrößern. Außerdem werden für diverse Protestaktionen immer wieder Unterstützer gesucht.
http://www.climbforlife.it/en/
Diese Plattform hat das Ziel in Kletterkreisen und darüber hinaus auf Knochenmarksspenden aufmerksam zu machen und zur Typisierung aufzurufen. Über die Website und einen Facebook Auftritt ruft Initiator Giovanni Spitale dazu auf, die Idee in die Welt hinauszutragen. Das Leben eines Kletterers liegt meist in den Händen seines Seilpartners. Dieses Bild überträgt Spitale auf all jene Menschen, die auf Knochenmarksspenden angewiesen sind. Es gibt möglicherweise draußen in der Welt einen Menschen, der Leben retten kann. Werde Spender!
ALPINTIPP: Auch hier ist mit einem „Gefällt mir“ auf Facebook bereits geholfen. Sollten sich ein paar Leser typisieren lassen, wäre dies bereits ein großer Erfolg. Wo man dies in Deutschland machen kann erklärt sich auf der Internetseite des Zentralen Knochenmarkspenderregisters unter http://www.zkrd.de/de/
http://www.eoca.de/
EOCA ist eine Gruppe von Unternehmen in der europäischen Outdoor Industire, die sich zusammengeschlossen haben, um Geldmittel einzuwerben, die direkt in weltweite Naturschutzprojekte einfließen. In den letzten 6 Jahren konnten 46 Projekte in der Höhe von € 1.076.000,-- unterstützt werden. Jedes neue Mitglied bedeutet mehr Geld für diese Projekte.
ALPINTIPP: Von Geldspenden abgesehen, kann man sich auf der Website zu diversen Freiwilligentätigkeiten anmelden. Auch Praktikas und Vollzeitengagements sind möglich!
http://www.himkara.de/
Der Verein unter dem Vorsitz von Barbara Hirschbichler unterstützt Menschen, die unter härtesten Bedingungen in den Bergen des Himalaya und Karakorum, am äußersten Rand der Siedlungsgrenze und immer auch an der absoluten Existenzgrenze leben. Den Dorfbewohnern soll das Überleben in ihrer angestammten Heimat nach dem Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe erleichtert werden.
ALPINTIPP: In jedem Dorf im Braldo-Tal gibt es zwar eine Schule, doch können die meisten Eltern das Schulgeld für ihre Kinder nicht aufbringen. Es besteht die Möglichkeit, die Schulkosten für ein Kind zu übernehmen.
Für die Klassen 1-5 (Dorfschule) kostet eine Patenschaft € 50/Jahr. Für Kinder, die auf eine höhere Schule in Skardu gehen, kostet eine Schulpatenschaft € 200 Euro / Jahr.
Auf der Website von Reinhold Messner können unter MMF alle Details zur Messner Mountain Foundation nachgelesen werden. Weitere Infos gibt es direkt über das Büro Reinhold Messner: info@reinholdmessner.it
ALPINTIPP: Jeder Euro hilft, um Medizin, Yaks oder andere Hilfsmittel und Lehrkräfte zu finanzieren. | de |
q-de-1292 | Welche Reaktionen gab es auf den neuen Namen "Ragglettöli" für das Racletteöfeli? | Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP! - watson
Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP!
31.07.19, 09:35 01.08.19, 06:49
... vor meinen Ferien.
Häsch scho Angst gha?
Ja, ich au.
Freunde, es ist so: In den nächsten drei Wochen werdet ihr ohne mich auskommen müssen. Weil: Ab heute habe ich Ferien. Ferien. Ferien.
Aber keine Sorge, der Picdump hat nie Ferien. Da allerdings meine üblichen Vertretungen grad auch in den Ferien sind/noch gehen/keine Zeit haben/in der Badi sitzen, habe ich die nächsten Picdumps schon vorbereitet. Was heisst, dass die nächsten paar Mal darum ausnahmsweise keine Userinputs am Anfang stehen werden.
Das heisst aber nicht, dass ihr nicht trotzdem lustig sein sollt in der Kommentarspalte. Seid einfach so wie immer, ok?
Dann fangen wir jetzt endlich an – mit dem letzten Mal User-Inputs vor der «Sommerpause»:
Hereinspaziert, aber:
Apropos Ferien:
Und mein Lieblings. Haha.
Jetzt in echt: Abonniere mich und dir sei ewiges Glück sicher! 🙃
«Dadada DAAA da. DADADADA Da»
Wenn Kinder probieren, irgendwas zu erklären:
Oder Betrunkene. via imgur
Ein Meme, das mich nachdenklich stimmt:
«Gits au Schnipo?»
Er hat alles schon erlebt, Pistolenschuss, Bombensplitter ...
via shencomics
via twitter/robinmccauley
«Eine gute Idee, aber wie macht es mich reicher?»
3, 2, 1 und tschüss.
Was ich lustig finde? Ach, ganz normales Zeug.
Wenn du glaubst, dass du gerade sehr tiefgründig bist, aber eigentlich bist du nur ... bitz dumm.
«Anspruchsvolles» Meme für zwischendurch:
Warum bin ich nur so?
PS: Es stimmt.
Gibt es ein schöneres Gefühl?
Und natürlich das noch:
Genau so. Haha.
Dieser eine Arbeitskollege, der dir überallhin folgt:
Wenn Amis von Engländern reden:
Wenn wir von Engländern reden:
Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:
Wir, nachdem wir Area 51 gestürmt haben:
Jeder, der «Final Destination» gesehen hat: Nope.
Good News für zwischendurch:
Damit wir auch dieses Mysterium gelöst haben:
Wenn dein Hund denkt, dass er immer noch ein Welpe ist:
Wenn deine Mutter fragt, ob du das Internet «reparieren» kannst und du den Router aus und wieder anmachst:
Berühre seine Pfötchen für ewiges Glück:
Hast du seine Pfötchen berührt?
Natürlich habe ich seine Pfötchen berührt. Nein, ich möchte für immer ewiges Unglück haben. Gut, ihr habt mich so weit, ich scrolle nochmal hoch und berühre seine blöden Pfötchen.
«DAS IST WAS GANZ ANDERES»
Passend zur Celsius/Fahrenheit-Verwirrung:
bbq flavored confusion. haha. via reddit/funny
Wenn du nicht willst, dass jemand in deinem Laden stiehlt – aber du eh nichts Wertvolles im Laden hast:
So verschieden unsere Mütter sind, so gleich sind sie auch:
Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?
Blume/Blumenstrauss/Garten Ferienfoto (Landschaft) Ferienfoto (Vater) Foto vom Lieblingskind/Enkel Haustier Inspirierender Spruch
Passend dazu für alle Mütter:
(Und hört endlich auf so zu tun, als hättet ihr uns alle gleich lieb.) via ebaumsworld
Wer bestimmt nicht das Lieblingskind ist:
Wenn du mit deinem Kumpel Faceswap machst und das Resultat normal aussieht:
Hallo i bims. Das nächste Lied heisst: Improvisation im Wechseltakt.
Wenn es zu heiss ist, um irgendwas anzuziehen, die Gesellschaft dich aber zwingt, irgendwas anzuziehen:
Theoretisch könnten wir sehr viele komplizierte Dinge zubereiten. Theoretisch.
Falls euch diese erschreckende Nachricht noch nicht erreicht haben sollte:
Was ist eigentlich mit der Filmindustrie los?
Dinge, die vor 10 Jahren schon so waren – und es heute immer noch sind:
Immerhin sieht er so aus, als wüsste er, dass das jetzt nicht so optimal ist.
Du, wenn du dein 12. Bier bestellst, dich hinten im Barspiegel siehst und weisst, dass du es morgen bereuen wirst:
Du, wenn du siehst, wie dein Hund auf die Couch kackt:
Du, wenn du um 3 ins Bett gehst und um 5 wieder aufstehen musst:
Du, wenn du merkst, dass dieses Meme nochmal kommt:
Ich hör ja scho uf, okokok.
Es hat jedes mal FAST funktioniert.
Leave heavy metal fans alone.
*Von meinem Aluhut aus gesendet
Wenn du ein Kind absichtlich gewinnen lässt:
🥰 Harold 🥰
Hier noch ein Input, was ihr in meiner Abwesenheit testen könntet:
So, auch ich bin langsam müde ...
Ok, danke, tschau. Wir sind hier sowieso fertig.
Tschüss, Freunde! Wir lesen uns Ende August wieder. 😘
Tschau, tschau, tschau, tschau, tsch...
Zum Abschluss: Folgender Kommentar von der Mitarbeiterin des Monats (für immer), damit wir ...
... uns nochmal DIE BESTE SLIDESHOW DER WELT ANSCHAUEN KÖNNEN. Adios :)
Willst du mehr Picdump gucken? Guck hier:
En Espresso bitte 31.07.2019 09:38
Highlight Jede Woche dasselbe Theater.
Absintenzler 31.07.2019 09:42
Highlight Die Maslow-Pyramide im 21. Jh 🧐
226 13 Melden
Yannik Tschan 31.07.2019 10:06
Highlight Komme gerade aus den USA und habe euch was mitgebracht... The joy of cereal!
The oder ich 02.08.2019 09:35
Highlight 48 Stunden
The oder ich 02.08.2019 06:20
Highlight Winken? püh
03_szust 02.08.2019 01:51
Highlight Ich versuch erst gar nicht, das erklären zu wollen.
MissDemeanor 01.08.2019 09:14
Highlight Yesss! Dicpump!!
Samurai Gra 01.08.2019 01:02
Highlight Hatte echt Angst 😭
Lore 31.07.2019 22:53
Highlight Ta-da:
Mrs. Sommer 31.07.2019 19:44
Highlight Falls es jemand schauen möchte:
B. Scheuert 31.07.2019 18:54
Highlight Hab gerade Arató András István als Badass-Mofo gesehen...ich bin regelrecht schockiert von Harold! Und ja, ist mir doch egal wenn ich hundertmillionen Tage zu spät bin :)
Das Video ist super!
B. Scheuert 31.07.2019 18:41
Highlight Ich war so ausser mir dass ich in die Kommentare runterscrollen musste...da steht doch Schweiiz auf dem Bob!
Fayalina 31.07.2019 18:18
Highlight I miss it...
Phrosch 31.07.2019 18:12
Highlight Bei „Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?“ habt ihr die Möglichkeit:“Sie hat kein WhatsApo“ vergessen 😂
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:38
Highlight Und sich mit einem Motorrad. Ja, meine Mutter (aber mein Vater auch).
Sándor 31.07.2019 16:44
Highlight 20min und Titel... Auf den Punkt gebracht. 🙄😅
Tschaesu 31.07.2019 15:34
Highlight War jemand schon bei ihm?
lilie 31.07.2019 19:33
Highlight @Tschaesu: Ja, zwei Leute. Sie waren so mittelmässig zufrieden*. 😜
*Wahrscheinlich wars zu teuer. 😜
obi 31.07.2019 15:01
Highlight Wenn wir von Engländerinnen reden.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:35
Highlight Ich fliege am 20. Dezember nach Liverpool und werde diese Gerüchte persönlich überprüfen 😉
En Espresso bitte 31.07.2019 15:51
Highlight Obi, frag bei Gelegenheit mal Madeleine, sie hat da tiefgründiger recherchiert: https://www.watson.ch/spass/nightlife/329131160-dir-ist-kalt-im-ausgang-ha-nimm-dir-diese-englaenderinnen-als-vorbild
Phrosch 31.07.2019 18:34
Highlight OHI, ich fürchte du wirst sie bestätigt sehen 🤭
Pana 01.08.2019 00:17
Highlight Bristol im Dezember. Sämtliche Vorurteile wurden bei weitem übertroffen. BEI WEITEM. 🙈
obi 31.07.2019 14:55
Highlight Du, wenn du eben eine ziemliche gute Landesverfassung geschrieben hast, die eigentlich total verheben könnte, ... aber du weisst, dass irgendwann einmal in der Zukunft jemand diese missverstehen und alles zur Sau machen wird.
Fichtenknick 31.07.2019 20:13
Highlight Will ja nicht klugscheissen hier, aber wenn einer die Verfassung geschrieben hat, dann James Madison und nicht Ben Franklin...
meinwatson 31.07.2019 14:25
Highlight Habe Tränen gelacht. Danke :)
sarcasmexpert 31.07.2019 13:48
Highlight Der arme Katzer...
Fly3930 31.07.2019 14:42
Highlight Kann nicht aufhören zu grinsen.... help...
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:10
Highlight Der ist wirklich fantastisch.
Mich würde schon interessieren ob der Kratzer nun eine Pollenallergie hat oder eine Polenallergie. Und wenn zweiteres zustimmen sollte, wieso und wie erkennt der kratzige Katerich die Polen überhaupt ? Fragen über Fragen.....
lilie 31.07.2019 19:35
Highlight Vielleicht ist es bloss ein Schreibfehler und es sollte "Polenallegorie" heissen. 🤔
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:41
Highlight @lilie Scheiss Auto-Korrektur, jetzt lässt die einem auch noch dümmer wirken.
The oder ich 02.08.2019 06:25
Highlight @Satan: wieso wundert es mich jetzt nicht, dass es in der Hölle Autokorrektur hat
Randalf 31.07.2019 13:19
Schöne Ferien und pass gut auf deine Sachen auf.😉
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 14:45
Highlight Oh
warum bin ich nie auf die einfache Lösung gekommen mein Singledasein zu beenden 😱
Lord Ben 31.07.2019 12:33
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:17
Highlight Hiiiilfe, chomme kei Loft meh öber!!!!!
River 31.07.2019 19:32
Klirrfactor 31.07.2019 12:21
Highlight Sorry, aber das mit der Zahnmedizin Basel pögg ich nicht
Trixi9 31.07.2019 13:41
Highlight Wer hat schon gerne gabutti Zähne, nachdem er beim Zahnarzt war.
Na, kommst jetzt drauf? :-)
Klirrfactor 31.07.2019 14:14
Highlight Achhh.... Der ist jetz echt flach, alles ok...
lilie 31.07.2019 16:52
Highlight @Klirrfaktor: Beim Picdump gilt grundsätzlich: Wenn du den Witz nicht kapierst, ist dein Niveau zu hoch. 😜
Der_Andere 31.07.2019 12:21
Highlight Lächerliche Abstimmung über Muttis Whatsapp Anzeigebild. Lina du denkst meine Mam hätte bereits ein Smartphone oder Whatsapp?
Meine Mam hat ein M-Budget Handy von gefühlt 2005. Wir sind doch nicht bei Back to the future 2, wo 2015 alle in der modernen Welt angekommen sind. :)
Franbon aka Mami 31.07.2019 11:59
Highlight Zum letzten Mal....nein, nicht witzig😑 meine Hormone spinnen sowieso wegen der Schwangerschaft und heute ist eh ein komischer Tag und dann diese Überschrift 😢 ist erst nachher irgendwie witzig, aber auch nur weil ich über meine Reaktion lachen konnte🤗...bitte nicht mehr machen 🤪
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 12:16
Highlight Es ist nichts Persönliches, alle Schwangeren kriegen dieses Nachricht von mir...
The oder ich 31.07.2019 12:46
Highlight ich sehe schon die Schlagzeile
Walter Sahli 31.07.2019 12:50
Highlight Schwangerschaftshormone? Geil, die passen gut zu meinem Nikotinentzug. Wollen wir zusammen die Welt abfackeln? Oder uns an eine Ampel stellen und darauf warten, dass ein Polizeiauto hält und den Motor nicht abstellt? Mir spielt's keine Rolle, meine Zündschnur ist kürzer als der Schwanz eines Spermiums und meine eh nicht existierende Geduld hat sich längst verflüchtigt. Ich fühle mich so richtig gut...und voll parat!
ManuJot 31.07.2019 14:31
Highlight Oh, genau so hab ich mir Sie immer vorgestellt, Herr Sahli!
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:15
Highlight Oje, Herr Sahli....!!! 😱😱😱
Ein Mal spontanes Gruppenkuscheln mit Herrn Sahli bitte hier.... 🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗
...hilfts schon, Herr Sahli?
Aua, wem gehört der Fuss in meinem Gesicht?!?
Walter Sahli 31.07.2019 15:38
Highlight ManuJot, ich bin viel schöner als Dafoe!
Gruppenkuscheln? Was für eine schöne Idee! Darf ich ein Messer mitbringen?
The oder ich 31.07.2019 15:52
Walter Sahli 31.07.2019 17:02
Highlight Sie sind so eine Sau, Fledermaus, das fass' ich nicht. Ausgerechnet mir, der ich doch so empfindlich auf Rasiermesser im Auge bin!
Walter Sahli 31.07.2019 18:32
Highlight Hähähä, jetzt haben sie Ihre Sauerei gelöscht.
Jaha, das ist der Picdump hier und nicht so eine abgehobene Dalisurrealismuskulturklitsche!
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 19:06
Highlight @olmabrotwurschtmitbürli bittegerngsche. 😅
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 19:39
Ich habe vergessen/unterschlagen: All the credit goes to Red4, die mir hilft, Schwangere zu plagen 🏆
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 23:10
Highlight Herr Wurst als Unterstützerin der Leinenpflicht für Kinder, finde ich das man nie früh genug beginnen kann!
The oder ich 01.08.2019 23:02
Highlight Ach, Herr Sahli, ich gehe mal davon aus, dass meine Warnung vor der berühmten Augenschnittszene aus Un Chien Andalou hinreichend gewesen wäre, aber als Kompensation für die Löschung erwarte ich nun von Simone Meier eine differenzierte Analyse dieses surrealistischen Meisterwerks.
Amazing Horse 31.07.2019 11:58
Highlight Bei der Umfrage zum WhatsApp-Profilbild der Mutter fehlt die Option:
Meine Mutter hat kein WhatsApp, da sie sich immer noch weigert ein Smartphone zu benutzen und stattdessen jeweils auf dem Flohmarkt nach einem möglichst neuwertigen Nokia 3410 sucht.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:29
Highlight Stimmt genau!
Oder eventuell noch:
Meine Mutter hatte nie ein Smartphone, und jetzt braucht Sie keines mehr. 😢
Räuber&Liebhaber 31.07.2019 11:27
Highlight Wer kann Liebe geben?
imposselbee 31.07.2019 11:20
Highlight hmm, ist das mit Datenautobahn gemeint? 🐝🚗
El Pepedente 31.07.2019 11:12
Highlight hier etwas für alle die picdumps lieben
http://www.bildschirmarbeiter.com/pics/
und dnekt daran die seite gabs schon vor wartson und dem rest also das archiv ist groooooos :D und für trigger kids: geht nicht dort hin
Walter Sahli 31.07.2019 12:41
Highlight Es ist mit Sicherheit keine Absicht, aber wartson ist schon fast lustig.
sheshe 31.07.2019 12:59
Highlight BA ist schon lange tot, sorry! Früher wars ja mal gut, jetzt noch 2 mal die Woche updates. pffft.
Dann lieber INW :-)
El Pepedente 31.07.2019 16:07
Highlight wieso tot? gibt ja immer jeden freitag eine pic dump und das seit jahren XD tot ist es wohl nur für dich^^
und ja es gibt besseres als BA aber das mwerde ich kene links posten da das material nichts für normies sind^^
no-Name 31.07.2019 10:54
Highlight Dieses Ragglettöeli stimmt mich traurig.
Ich hol jetzt das Schwein 31.07.2019 11:30
Highlight Ist ja auch Vista. Dafür hat Microsoft den Support schon lange eingestellt.
Watchdog2 31.07.2019 12:04
Highlight Ragglettöeli???
Trixi9 31.07.2019 13:44
Highlight Neuer Name für Racletteöfeli
"Ragglettöli"
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 14:29
Highlight Racclette-Törtli
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:20
Highlight @Hallo i bims....
Für dieses Schwerverbrechen gegen ein äusserst wertvolles Schweizer Kulturgut gehört dir eigentlich der Schweizer Pass entzogen. Und ab mit so einem Banausen in das Land des trümpeligen Orangen wo der "Käse" aus Tuben kommt oder aus Spraydosen.
Aber unoriginell ist es nicht dein Raclette-Törtli :-).
lilie 31.07.2019 19:42
Highlight @no-Name: Nicht doch, nicht weinen! 🤗
Einfach ein nettes Gspändli suchen und die eine Raclettescheibe schön aufteilen. 🤗
Dazu 1 Kartoffel, halbiert, und 1 Glas Wein (beliebig oft auffüllbar). 🤗
Bündn0r 31.07.2019 10:51
Highlight Wurden die Kartenausschnitte extra so gewählt, dass fast alle Beschriftungen abgeschnitten sind oder wird das auf dem Mobile falsch dargestellt?
Lina Selmani 31.07.2019 10:59
Highlight Welche Kartenausschnitte meinst du?
Bündn0r 31.07.2019 11:13
Highlight Berlusconi und Putins Europa
Die Bildstrecke unter "Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:" Bild 10-17
Lina Selmani 31.07.2019 11:25
Highlight Stimmt, das sieht irgendwie nicht so richtig aus. Aber liegt nicht an Mobile, Desktop ists auch abgeschnitten. Ich schau mal, was mit den Bildern da los ist. Danke fürs Bescheid sagen!
Hohl mich der Teufel 31.07.2019 11:34
Highlight @Bündn0r: Das heisst BERLUSCOGLIONI
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:50
Highlight Einmal mit allem und extrascharf bitte.. 😋
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 10:35
Highlight Wer kommt alles mit Lina nächste Woche in den Ferien besuchen, wenn es keine Otten hat?
Lina Selmani 31.07.2019 10:38
Highlight Nimm Emma mit!
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:24
Du hast mir ja einen riesen Schrecken eingejagt.
Lina Selmani 31.07.2019 11:00
(und sorry...... 😬)
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:22
Highlight Tsss wie kannst du nur in die Ferien gehen? Hier trotzdem ein Bild des seltenen zebrakatzenkopf
Lina Selmani 31.07.2019 10:39
Highlight Haha, danke, ich habe noch nie so ein fröhliches Gesichtlein gesehen.
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:58
Highlight Er kann noch fröhlicher
carmse 31.07.2019 10:20
Highlight Gilt auch als Haustier, oder?
Nothingtodisplay 31.07.2019 14:18
Highlight Mami <3
Jason96 31.07.2019 10:12
Highlight gute alte picdump ablenkung und sogar eine Harold-Slideshow. Super, so ist das Sommerloch ein wenig spannender! :D
Walter Sahli 31.07.2019 10:12
Highlight Ein Rollstuhl für Goldfische???
Ich dachte, der Happen hat eine Steinschleuder...
Irgendwie bin ich jetzt ein bisschen enttäuscht...obwohl Rollstuhl für Goldfisch natürlich auch supercool ist.
Threepwood 31.07.2019 10:12
Highlight Das ist doch ganz klar Star Wars🤔😋🤘🏼
Lina Selmani 31.07.2019 10:31
Highlight Ich gehe jetzt in die Küche, wenn es nicht da steht, haben wir STREIT.
Yannik Tschan 31.07.2019 10:50
Highlight Notiz an mich: Bringe nächstes mal eine Packung Bob Ross Cereals mit für Lina.
Lina Selmani 31.07.2019 11:04
Highlight STREIT.
Emptyage 31.07.2019 16:46
Highlight Hassu toll gemacht Yannik! Jetzt musset Lina Hungrig und wütend in Urlaub.
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:25
Highlight @Yannik
Das Bild wirkt ziemlich verstörend auf mich und wirft viele Fragen auf:
- was macht Bob Ross damit er die Haare schön hat ?
- hat es Haare von ihm im Cereal (igitt !!!!) ?
- was zum Henker hat er mit dem Pinsel vor / gemacht ?
- sehen die Cereals nur für mich wie Hunde Leckerli aus ?
- warum ist das Matterhorn hinter Mr "ich habe in die Steckdose gegriffen" abgebildet ?
Und last but not least: Lebst du noch nach DEM STREIT ?
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:05
Highlight Für panique au village :)
Lästermaul 31.07.2019 10:04
Highlight Ich wünsch dir wunderschöne, tolle und sonnige FERIEN Lina 🤩🌴🌊🌅
Lina Selmani 31.07.2019 10:06
RealPasha 31.07.2019 10:01
Highlight Das ist ja mal ein Clickbait Pusheli / Titel
Kann ich ja jetzt auch nichts für, dass ich deshalb nicht arbeite!
Einstürzende_Altbauten * 31.07.2019 10:00
Highlight Mega Angscht!
Sagittarius 31.07.2019 09:58
Highlight Liinaaaa... Warum spielst Du mit meinen/unseren Gefühlen?!
Lina Selmani 31.07.2019 10:10
Highlight Ich konnte nicht widerstehen! Aber jetzt, so im Nachhinein, tuts mir auch 1 bisschen leid.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:39
Highlight würkli Lina ? 🤔
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:44
Highlight Das war wirklich echt fiiiiiiies.... 🥺
The oder ich 31.07.2019 11:26
Highlight Lina, wenn es ihr "leid tut":
Sagittarius 31.07.2019 11:28
Highlight Also dem Büsi nach tut es ihr 100 bisschen turmileit...
Hätte ich keine Katzenallergie würde ich das Kätzlein mega, mega MEGA fest knuddeln!
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:25
Highlight @Sagittarius; Katzenallergie ist unangenehm. Andererseits, Katzenknuddeln wird oft auch überbewertet... 😝
Sagittarius 31.07.2019 18:34
Highlight OMG löpersonell 🙈
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 22:47
Highlight @Sagittarius; Keine Sorge, ist nicht mein Kätzchen 😉
Wollte dich nur bisschen wegen Katzenallergie aufmuntern. Solidarisch unter Katzenlosen sozusagen... 😁
M Fbh 31.07.2019 09:55
Highlight Weiteres Beispiel für Namen im falschen Beruf...
Baeri19 31.07.2019 11:21
Highlight Der macht das aber gut. Hat meinen Vater und meine Tante operiert!
JoJodeli 31.07.2019 13:53
Highlight Klar, der kann ja auch mit dem Messer umgehen 🤣
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 09:54
Highlight Gits au schnippo?
Das sind im Fall gruusigi frittierte Eglifilets oder Pangasius Fischchnuschperli auf dem Teller und nix von Schnitzel.
Lina Selmani 31.07.2019 10:04
Highlight Eglifilet, Schnipo, blabla – reden wir über die wirklich interessanten Dinge: Was ist mit deinem Usernamen los? Haha
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 12:33
Highlight danke für die Frage! Endlich werde ich mal von einer Frau ernst genommen!
Spürst du es auch? ich glaub ich bin verliebt!
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 13:13
Highlight Ich sehe Identitätspolitik als zukunftsfeindlichen Versuch, den Menschen auf seine Herkunft und seine vermeintliche Natur festzulegen. Daher mein Name.
Alathea 31.07.2019 09:53
Highlight Wenn man die BESTE SLIDESHOW DER WELT nochmals ansieht, weil man denkt die hat jetzt ein neues Bild. 😩
03_szust 31.07.2019 09:52
Highlight How dare you play with our feelings!
Heute grüsst das Militär
Christian Mueller (1) 31.07.2019 10:45
Highlight E Guete! 😉
The oder ich 31.07.2019 09:52
Highlight Schöne Ferien, #LINA4WEINDOCH
Highlight wink, wink, wink, wink, wi...
chiwadeborah 31.07.2019 14:41
Highlight Dachte ihr springt noch jemand auf den Kopf, wäre luschtig gsi.
Tigger622 31.07.2019 09:51
Highlight In diesem Sinne.. En Guete
c-bra 31.07.2019 09:46
Highlight I bims, 1 Pfugs
Baccaralette 31.07.2019 13:16
Highlight Muahahaha..und ich so - Pfugs?? Hä. Dann Bild im Hirn angekommen.
Ach PFUGS!!! Klaro, tchuligom!
Phrosch 31.07.2019 18:49
Highlight Ich will so 1 Pfugs. Jetzt! 😂
El Pepedente 31.07.2019 11:13
Highlight we rbraucht schon wlan^^ das heisst einfahc internet! :D
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:08
Highlight El Pepedente
ich liebe deine Texte 😁sie sind dramatikalisch sehr herausfordernd oder ist deine Tastatur voll mit Brotbrösmeli, ich schreibe dann nämli auch so ghüselet 😂 es lebe wartson
Bildchen tut nichts zur Sache, ist mir nur so über den Bildschirm gestolpert als ich nach der Tastatur mit Pflänzchen gesucht habe 😜 vlt. hat sie jmd. grad auf Lager
The oder ich 31.07.2019 15:20
Highlight Hast du das gesucht, Closchli?
Lina Selmani 31.07.2019 09:41
Highlight Das wäre aber ja eigentlich ein guter Zeitpunkt. 🧐
En Espresso bitte 31.07.2019 09:57
Highlight Genauso einverstanden mit dir wie der Herr im Cartoon.
c-bra 31.07.2019 13:45
Highlight @Sa_Set, also ich fänds mal schuuli schön wenn mir Lina den Picdump an die Tür liefern würde.
c-bra 31.07.2019 15:18
Highlight @Sa_Set, jetzt hast du mir total die Illusion zerstört.
kettcar #lina4weindoch 31.07.2019 09:37
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:09
Highlight Und der Duden macht wieder einen auf besserwisserisch. 🙄
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 12:49
Highlight Oklahoma
The oder ich 31.07.2019 09:36
Highlight Man hilft, wo man kann
Lina Selmani 31.07.2019 09:42
Highlight The oder ich, ich bitte dich. Haha.
The oder ich 31.07.2019 09:54
Highlight Och, das musst Du gar nicht, das kannst Du auch selbst
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:30
Highlight Aaaaaalter Falter, The oder ich, deinen Verlauf bei der Suchmaschine deiner Wahl möchte ich ja auch mal sehen! 😜 Die armen Studies, die deine getrackten Daten auswerten müssen. 🤷🏼♀️😂
Wie kommt man bloss zu solchen Tschifs? Hast du etwa nach neuen Frisurvorschlägen gesucht? 🤔😅
Lina Selmani 31.07.2019 10:32
Highlight Wander Kern, falsche Kommentarspalte.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:58
Highlight hihi Prodecum
hab auch schon "harmlose" Begriffe eingegeben und bin überrascht worden
The oder ich 31.07.2019 11:31
Highlight @Prodecumapræsinex: ja, sie unterhalten sich bei Google schon darüber
The oder ich 31.07.2019 11:47
Highlight @Closchli: ja, es geht nichts über intelligente Suchwörter
(und eine ausgeschaltete SafeSearch)
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 13:01
Highlight 😱 The oder ich
jetzt bin ich echt verunsichert. Soll ich auf Kind machen und SafeSearch aktivieren oder lieber nach dem Motto "Jugend forscht" und sich werterbilden erhält länger jung vorgehen? 🤔
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 13:57
Highlight Prodecumapresinex; doch, steht dir gut die neue Frisur... 😜
The oder ich 31.07.2019 14:37
Highlight @Sa_Set: Closchli berichtet da aus der Lingerie American Football Leage
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:15
hast du die nicht in Slowmotion
frag für einen Freund
The oder ich 31.07.2019 15:29
Highlight Wenn er Dein Freund ist, dann kannst Du ihm die SloMo ja grad selbst machen^^
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:58
Highlight @ Closchli: I know that feeling. Bin jetzt noch im therapeutischen «wir töpfern uns einen Aschenbecher»-Ausdruckstanzkurs, kurz TWTI1AATK, weil ich dereinst für unseren geschätzten Herrn The oder ich ein Bild einer dicken Flede gesucht hatte und die Suchbegriffe unbedarft gewählt hatte.. 🤪
Läck, schon eindrücklich: so ein kleines Tierchen und so einen grossen... ähm lassen wir das... 😅
Prodecumapresinex 31.07.2019 16:04
Highlight @ Löpi: Gäll, findsch au? Habe riesig Freude, dass es mit dem Bartwuchs endlich geklappt hat... ☺️
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:08
Highlight Dr arm cheib
er hat keinen Helm
gefangen zwischen meinem Hintern und dem Parkettboden
die Blickschlagzeile möchte ich lesen 😂😂😂😂
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:18
Highlight ach was Prodecum
soweit ich mich erinnern kann hat unser kreativer Herr The das Bildchen in seinem Repertoire
auf Menschen übertragen, macht der Begriff das dritte Bein Sinn😜
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:28
Highlight Frag mich jetzt grad ob das P in Picdump ein verschämter Fehler ist 🤔
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:32
apropros Googeln
imgur.com/gallery/L85rr
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:06
Highlight @Prodecumapresinex; Ja supi! Aber denk daran, die nächsten Tage nicht waschen. Die Himbeer Aloe Vera Spülung muss erst einwirken.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 17:35
Highlight imgur.com/gallery/L85rr
AnDerWand 31.07.2019 22:57
Highlight The oder ich, deine Kommentare auf Watson sind der Hammer, immer so potentiert mit scharfsiinigem Humor, genau mein Geschmack
Sag mal, bist du Frau oder Mann? | Samstag, 25. April 2020 / Schwaderloch - Ausgebucht
Restaurant Bahnhof, Hauptstrasse 73, 5326 Schwaderloch
Samstag, 16. Mai 2020 / Zofingen
Franco Calletta
Samstag, 27. Juni 2020 / Bad Zurzach
Samstag, 21. März 2020 / Neuenegg - Abgesagt
Sonntag, 05. April 2020 / Wangen an der Aare - Abgesagt
Montag, 06. April 2020 / Grund bei Gstaad - Abgesagt
Samstag, 18. April 2020 / Thun - Ausgebucht
gk_1_kursbeschreibung_grundkurs_2020.pdf
Samstag, 18. April 2020 / Langnau im Emmental - Abgesagt
und Samstag, 25. April 2020 - Zweitägiger Kurs
Samstag, 25. April 2020 - 1330
Als Kursvorbereitung dient das Selbststudium des Lehrmittels (Schw. Sportfischer-Brevet). Die in diesen Lehrmitteln vorhandene Berechtigungskarte zur Erfolgskontrolle muss zwingend am Kurs abgegeben werden.
Samstag, 18. April 2020 / Walliswil bei Niederbipp Fischereiverein Wangen und Umgebung - Abgesagt
und Samstag, 25. April 2020 - Fischereigrundkurs
Samstag, 25. April 2020 - 07.00 bis 16.00 / 10.00 bis ca 14.00
Schulhaus Dorfstrasse 1, 3380 Walliswil bei Niederbipp Fischereiverein Wangen und Umgebung
Rene Schwab Remo Feurer
grundkurs_sana_prog._2020.doc
Grundkurs mit SaNa Brevertierung
Samstag, 18. April 2020 / Bern - Abgesagt
Restaurant Kleefeld, Mädergutstrasse 5 (Zentrum Kleefeld) (Tramm Nr. 7, Parkplätze in Einstellhalle), 3018 Bern
Fischereibedarf Niklaus Wenger
- Kosten Kinder bis 16 Jahre CHF 30.00
- Kosten Frauen CHF 30.00
Samstag, 18. April 2020 / Inkwil - Abgesagt
Der Test findet im Anschluss vom Kurs statt und kann online absolviert werden.
Freitag, 01. Mai 2020 / Riggisberg
und Freitag, 08. Mai 2020 - Zweitägiger Kurs
Freitag, 08. Mai 2020 - 19h00-22h00
Kursdatum: Samstag, 9. Mai 2020 von 08h30-12h30 direkt in der Fischzucht Grabenmühle in Sigriswil.
Anmeldungen vor oder während dem SaNa Kurs an mich. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt (Kleine Gruppe).
Samstag, 02. Mai 2020 / Sutz-Lattrigen
und Sonntag, 03. Mai 2020 - Zweitägiger Kurs
Sonntag, 03. Mai 2020 - 9.00 - 15.00
Fischereigelände SSFVB/Lattrigen & Fischereipark/Worben, 2572 Sutz-Lattrigen
R. Michel & A. Aeschlimann
079 710 30 69
SaNa-Kurs mit Praxis-Halbtag
1.Tag: Theorie SaNa-Prüfung und Praxis: Umgang mit Fisch, Gerät & Knoten
2. Tag: Praxis "Fische fangen und handeln" im Fischereipark Worben. Ein Fisch ist im Kursgeld enthalten. Theorie: Repetition/Fragerunde & Prüfung im Bären, Worben.
Die Lernbroschüre muss vor dem SaNa-Kurs gekauft werden. Wir bitten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Lernstoff gemäss den Lernzielen durchzuarbeiten.
Bezugsquellen für die Lehrmittel:
oder der Fachhändler deines Vertrauens...
(Fishing-Zone, Nidau; Fischen-Wenger, Bern; Waffen Glauser, Aarberg; Bernhard, Wichtrach usw.)
Verpflegung am Samstag inbegriffen, sonntags Verpflegung auf eigene Kosten (Mitbringen oder Menü im "Bären" Worben).
Anmeldung möglich ab 15. Februar 2020. Kurskosten: 70.- ohne Lehrmittel; für Mitglieder SSFVB entfallen die Kurskosten.
Samstag, 09. Mai 2020 / Brügg Be
Restaurant Bahnhof, Bahnhofstrasse 3, 2555 Brügg Be
kurs_2_kursbeschreibung__23.+24.05.2020.pdf
Dienstag, 09. Juni 2020 / Riggisberg
und Freitag, 12. Juni 2020 - Zweitägiger Kurs
Freitag, 12. Juni 2020 - 19h00-22h00
Kursdatum: Samstag, 13. Juni 2020 von 08h30-12h30 direkt in der Fischzucht Grabenmühle in Sigriswil.
- ID mitbringen!
kurs_ausschreibung_27._06.2020_memor_gmbh.pdf
Samstag, 11. Juli 2020 / Wangen an der Aare
Die Anmeldefrist ist am 01.02.2020 abgelaufen.
kurs_ausschreibung_03.10.2020__memor_gmbh.pdf
kurs_3_kursbeschreibung_17.+18.10.2020.pdf
Samstag, 24. Oktober 2020 / Langnau im Emmental
und Samstag, 31. Oktober 2020 - Zweitägiger Kurs
Samstag, 31. Oktober 2020 - 1330
kurs_ausschreibung_31.10.2020__memor_gmbh.pdf
kurs_ausschreibung_07.11.2020__memor_gmbh.pdf
Samstag, 16. Mai 2020 / Pratteln
Sonntag, 26. April 2020 / Basel
Tituskirche, Evang.-ref. Kirchgemeinde, Im Tiefen Boden 75, 4059 Basel, 4053 Basel
Sonntag, 07. Juni 2020 / Basel
Samstag, 04. April 2020 / Gurmels - Abgesagt
Pfarrschür , St. Germanstrasse, 3212 Gurmels
H. Affentranger und H.P. Clement
Alle Kursinteressierten werden gebeten entsprechendes Lehrmittel vorgängig zu Besorgen (Sportfischerbrevet oder Dä Neu Fischer ) bei der Anmeldung bitte alle notwendigen Daten angeben. Am Kurstag die Berechtigungskarte vollständig und gut leserlich ausgefüllt mitbringen, diese weist Sie als berechtigten Kursteilnehmer aus. Die Prüfung kann auch elektronisch abgelegt werden, Internetanschluss ist Sache der Teilnehmer, es wird kein persönlicher Hotspot zur Verfügung gestellt, ansonsten bitte Schreibzeug und gute Laune mitbringen. Kursgebühr von Fr. 40.- ist vor Ort zu entrichten. Einschreiben ab 07.00 Uhr möglich, Kursbeginn 07.30 Uhr.
Freitag, 29. Mai 2020 / Cousset - Ausgebucht
17.30 h -23.00 h
Terrapon Joël, Imp. des Prairies 2 1774 Cousset Tél. 026 660 53 70
ou Mobile 079 697 47 94
Le candidat doit se procurer le document * Brevet Suisse du Pêcheur Sportif * et avoir répondu aux 15o questions comme pré-étude
Local pour 12-14 personnes au maximum
Freitag, 19. Juni 2020 / Cousset
Joël Terrapon
Impasse des Prairies 2 , 1774 Cousset
Tél. (repas ) 026 660 53 70
Le candidat doit s'équiper d'une brochure personnelle intitulée * Brevet Suisse du Pêcheur Sportif * .
D'imprimer et de répondre aux 150 questions y relatives comme pré-étude.
Inscription jusqu'au 15 juin si le cours n'est pas complet avant cette date.
Freitag, 03. Juli 2020 / Cousset
17.30 h - 23.00 h ( le tout en une soirée )
Terrapon Joël, Tél. 026 660 53 70 ( Heures de repas )
Le candidat doit s'inscrire à l'adresse ci-dessus par mail avec coordonnées complètes et date de naissance exacte. Il lui sera envoyé la marche à suivre pour l'obtention du document et la convocation précise.
Nombre de places maximum par cours 14-15 personnes
Montag, 20. April 2020 / Genève - Abgesagt
Samstag, 18. April 2020 / Zizers - Abgesagt
Samstag, 18. April 2020 / Sils im Domleschg - Abgesagt
und Sonntag, 19. April 2020 - Fischereigrundkurs
Sonntag, 19. April 2020 - 9.00 - 15.00
Schulhaus Sils im Domleschg, 7411 Sils im Domleschg
SaNa-Kurs mit folgenden Themen:
Gewässerkunde und Umweltschutz, Fischkunde, Tierschutz-Vorschriften, korrektes betäuben und töten von Fischen, Transport und Lagerung von Fischen, Angeltechniken und Materialkunde.
Die SaNa Prüfung wird am Ende 1. Kurstages durchgeführt.
Optional mit Praxistag am Wasser 19.04.2020
ohne Praxistag reduziert sich die Kursgebühr auf Fr.50.00.-
Der Kurs basiert auf dem Lehrmittel: Schweizer Sportfischer Brevet. Dieses Lehrmittel ist vor dem Kurs zu erwerben. Das Lehrmittel ist im Kursgeld nicht inbegriffen. Die Zahlungsbestätigung (Berechtigungskarte, Kaufbestätigung der Online-Version des Sportfischerbrevets) aus dem Lehrmittel, ist am Kurstag abzugeben. Bezugsquellen: www.petri-heil.ch www.anglerausbildung.ch www.igfischerei.ch.Für allfällige Fragen stehe ich Ihnen sehr gerne unter der Tel. Nr. 081 / 651 43 41 zur Verfügung. Hinweis: Kurs wird nur bei Erreichen der Mindestteilnehmerzahl (10 Personen pro Kurs) durchgeführt.
Samstag, 18. April 2020 / Klosters - Abgesagt
Sonntag, 19. April 2020 - 09.00-16.00
Sportzentrum, Doggilochstrasse 51, 7250 Klosters
Michael Meisser
2020_information_klosters.pdf
Fischereigrundkurs mit abschliessender Erfolgskontrolle zum Erwerb des SANA-Ausweises. Der Kurs beinhaltet: Montage diverser Systeme, Fliegenfischen, Spinnfischen, Filetieren/Räuchern der Fische und Besichtigung der Kantonalen Fischaufzuchtanlage. Alles was in unserem Kurs angeboten wird, kann selbstverständlich mit Hilfe von Profis ausprobiert werden.
Der Kurs muss im Voraus bezahlt werden
Samstag, 18. April 2020 / La Punt Chamues-ch - Abgesagt
Sonntag, 19. April 2020 - 09:00 - 15:00
Gemeindesaal, Via Cumünela 43, 7522 La Punt Chamues-ch
Mareg 217a
2020_tagesprogramm_teilnehmer.docx
Kurs Sachkundenachweis Fischerei und Praxistag mit Schwerpunkt Bündner Fischerei
Achtung: Das Lehrmittel muss von jedem Teilnehmer im voraus bezogen werden. Es kann unter www.anglerausbildung.ch oder beim Präsidenten des Fischerei Vereins Oberengadin Silvano Plebani bezogen werden.
Samstag, 18. April 2020 / Trun GR - Abgesagt
Sonntag, 19. April 2020 - 08:00-12:00
Pizzeria & Ristorante da Stefano, Via Dulezi 2, 7166 Trun GR
Ueli Möller
Ulrich Möller Via Caschners 11 7402 Bondauz
18.-19.04.2020_trun_kursausschreibung.pdf
Fischereigrundkurs; organisiert durch die lokalen Fischereivereine und den Kantonalen Fischereiverband.
Kursbestätigung und Emblem des Kantonalen Fischereiverbandes als Abschluss und Belohnung für den bestandenen Sachkundenachweis!
Der Kurs basiert auf dem Lehrmittel
Samstag, 18. April 2020 / Scuol - Abgesagt
Kulturraum Bogn Engiadina, 7550 Scuol
Adrian Taisch
Christiana Zürcher
Via da Sotchà 220
scuol_einladung_jufi[12]neu.docx
Kurs Sachkundenachweis Fischerei und Praxistag mit Schwerpunkt Bündner Fischerei Details siehe Programm
Bezieht das Lehrmittel Bitte im Voraus!
Sonntag, 19. April 2020 / Chur - Abgesagt
Donnerstag, 23. April 2020 / Maienfeld - Ausgebucht
Försterschule, 7304 Maienfeld
Rino Regensburger
sana_kurs.docx
Kurs Sachkundenachweis
Sonntag, 26. April 2020 / Chur
Falk Fischereibedarf Tittwiesenstrasse 25 7000 Chur Tel.081 284 54 77 oder Mail
Der Kurs findet an einem Sonntag statt. Kursinhalte, Fischkunde, Gewässerkunde, Fische ausnehmen, Tierschutz usw.
Dienstag, 19. Januar 2038 / Chur - Abgesagt
Samstag, 09. Mai 2020 / Bassecourt
Rue de la Gare 26 - 2855 Glovelier
Date butoir d'inscription : 20 avril 2020
Samstag, 18. April 2020 / Sursee - Ausgebucht
Sonntag, 19. April 2020 / Willisau - Abgesagt
09.00 bis 15.30
Restaurant Mohren, 6130 Willisau
Emmer Fischerei-Fachcenter
041 / 282 06 00
SaNa-Kurs 09.00 bis 12.00 Uhr / 13.30 - ca. 15.30 Uhr
Mitagessen im Rest. Mohren (im Preis nicht inbegriffen)
Kurs mit folgenden Themen:
Die Prüfung wird am Ende des Kurs online durchgeführt.
Der Kurs basiert auf dem Lehrmittel: Schweizer Sportfischer Brevet. Dieses Lehrmittel ist vor dem Kurs zu erwerben (auch bei mir im Laden erhältlich). Das Lehrmittel ist im Kursgeld nicht inbegriffen. Der Kurs wird in schweizerdeutscher Sprache durchgeführt. Für allfällige Fragen stehe ich Ihnen sehr gerne bei mir im Laden oder unter der Tel. Nr. 041 / 282 06 00 zur Verfügung.
Montag, 11. Mai 2020 / Emmenbrücke
und Mittwoch, 13. Mai 2020 - Zweitägiger Kurs
Mittwoch, 13. Mai 2020 - 18.30 bis 21.30 Uhr
Restaurant Kränzlin, 6020 Emmenbrücke
SaNa-Kurs (an 2 Abenden) mit folgenden Themen:
Die SaNa Prüfung wird am Ende des 2. Kursabend durchgeführt.
Der Kurs basiert auf dem Lehrmittel: Schweizer Sportfischer Brevet. Dieses Lehrmittel ist vor dem Kurs zu erwerben (bei mir im Laden erhältlich). Das Lehrmittel ist im Kursgeld nicht inbegriffen. Der Kurs wird in schweizerdeutscher Sprache durchgeführt. Für allfällige Fragen stehe ich Ihnen sehr gerne bei mir im Laden oder unter der Tel. Nr. 041 / 282 06 00 zur Verfügung.
Sonntag, 17. Mai 2020 / Luzern
Sonntag, 14. Juni 2020 / Luzern
Montag, 20. Juli 2020 / Emmenbrücke
und Mittwoch, 22. Juli 2020 - Zweitägiger Kurs
Mittwoch, 22. Juli 2020 - 18.30 bis 21.30 Uhr
Montag, 14. September 2020 / Emmenbrücke
und Mittwoch, 16. September 2020 - Zweitägiger Kurs
Mittwoch, 16. September 2020 - 18.30 bis 21.30 Uhr
Montag, 23. November 2020 / Emmenbrücke
und Mittwoch, 25. November 2020 - Zweitägiger Kurs
Mittwoch, 25. November 2020 - 18.30 bis 21.30 Uhr
Samstag, 13. Juni 2020 / Les Ponts-de-Martel
Halle de gymnastique des Ponts-de-Martel, 2316 Les Ponts-de-Martel
Bellerive 66, 2525 Le Landeron
079 355 52 20
Rue du Premier-Mars 11,2108 Couvet
Cours destiné aux jeunes âgé(e)s entre 10-14 ans.
Pêche de truites dans l'étang avec initiation aux différentes techniques de pêche.
Taxe de cours et subsistance offertes aux participants.
La brochure peut être obtenue pour CHF 60.- auprès de:
- Royal Pêche à la Chaux-de-Fonds
- Au Pêcheur à Neuchâtel
Informations concernant l'organisation parviendront 3 semaines avant le cours
Donnerstag, 01. Oktober 2020 / Les Geneveys-sur-Coffrane
Hôtel des Communes, 2206 Les Geneveys-sur-Coffrane
Samstag, 04. April 2020 / Sarnen - Ausgebucht
Samstag, 23. Mai 2020 / Sarnen - Ausgebucht
Samstag, 18. Juli 2020 / Sarnen
Samstag, 18. April 2020 / Wil - Abgesagt
Sonntag, 19. April 2020 / Rapperswil - Abgesagt
Samstag, 02. Mai 2020 / Mörschwil - Ausgebucht
Samstag, 16. Mai 2020 / Lutzenberg ob Rheineck - Ausgebucht
Samstag, 27. Juni 2020 / Jona
Der Ausweis ist in der ganzen Schweiz gültig.
Samstag, 12. September 2020 / Jona
Freitag, 08. Januar 2021 / Wangs
und Samstag, 06. Februar 2021 - Zweitägiger Kurs
Samstag, 06. Februar 2021 - 08:45 Uhr - 17:00 Uhr
Parkhotel, Bahnhofstrasse 31, 7323 Wangs, 7323 Wangs
Am 13.11.2020 findet ein Infoabend statt. Da können bereits Lehrmittel erworben werden für die anstehende SaNa Prüfung.
Am 08.01.2021 findet dann die Prüfungsvorbereitung statt wo wir alle Fragen miteinander durchgehen und eruieren.
Am 06.02.2021 findet der obligatorische SaNa Kurs statt. Vormittags ist Theorie- und am Nachmittag der Praxisteil mit anschliessender Prüfung.
Samstag, 18. April 2020 / Schaffhausen - Abgesagt
Donnerstag, 10. September 2020 / Schaffhausen
und Donnerstag, 17. September 2020 - Zweitägiger Kurs
Donnerstag, 17. September 2020 - 18:00-21:30
Berufsbildungszentrum Schaffhausen (BBZ) Zimmer 105, 8200 Schaffhausen
SaNa-Instruktoren des Kantonalverband Schaffhausen
Koordiantor: Markus Heller, Felsenaustrasse 19, 8200 Schaffhausen
2 Tägiger Kurs mit Theorie, Praxis und Erfolgskontrolle.
Lehrmittel : Schweizer Sportfischer Brevet. Diese Lehrmittel muss vor dem Kurs bezogen werden.
Es kann Online bei www.sportfischer-brevet.ch oder direkt bei Petri Heil, Hauptplatz 5, 8640 Rapperswil, Tel: 055 450 50 60 zu 59.- CHF bestellt werden. Im Preis inbegriffen ist die Prüfungsgebühr und der Sana-Ausweis. Die im Lehrmittel eingeheftete Anmeldekarte/ Zahlungsbestätigung muss am ersten Kurstag abgegeben werden.
Ausführliche Kursbeschreibung auf der Homepage des Kantonalen Fischereiverband unter http://fischereiverband-sh.ch
Mittwoch, 01. April 2020 / Solothurn - Abgesagt
Jung- und Neufischerkurs mit insgesamt sechs Abenden bzw. Halbtagen, davon drei mal Theorie und Indoor-Praxis und drei Anlässe am Gewässer. Daten:
18. März 2020 (19-21 Uhr)
25. März 2020 (19-21 Uhr)
01. April 2020 (19-21 Uhr)
1./2. Mai 2020 (18-21 Uhr bzw. 9-12 Uhr, Datumwahl durch Teilnehmer)
13. Juni 2020 (18-23 Uhr)
30. August 2020 (8-14 Uhr)
Anmeldungen bitte per E-Mail an den Kursleiter.
Sonntag, 26. April 2020 / Olten
Samstag, 09. Mai 2020 / Fehren
Samstag, 30. Mai 2020 / Trimbach - Ausgebucht
Im Graben 1 Fv Olten Fischzucht und Umgebung, 4632 Trimbach
Olivi Luca
Mobile 076 723 46 32
4612 Wangen b Olten
Einführung zur Prüfung Sachkunde - Nachweis Angelfischerei
Samstag, 30. Mai 2020 / Riedholz
Samstag, 20. Juni 2020 / Riedholz
Samstag, 11. Juli 2020 / Olten
Samstag, 25. April 2020 / 8858 Innerthal - Abgesagt
Mittwoch, 06. Mai 2020 / Schindellegi
Mittwoch, 13. Mai 2020 - 18.15-21.15 Uhr
Schulhaus Maihhof, Forum St. Anna, Schulhausstr. 10 , 8834 Schindellegi
Auch für Kinder und Jugendliche geeiegnet!
Samstag, 09. Mai 2020 / Fischer-Outdoor Immensee
Fischer-Outdoor Müller Bahnhof Immensee, 6405 Fischer-Outdoor Immensee
Mittwoch, 20. Mai 2020 / Einsiedeln - Ausgebucht
Schulhaus Furren Trakt 3, Naturkundezimmer, 8840 Einsiedeln
Samstag, 06. Juni 2020 / Einsiedeln
Schulhaus Furren, Trakt 3, Naturkundezimmer , 8840 Einsiedeln
Samstag, 03. Oktober 2020 / Einsiedeln
Samstag, 04. April 2020 / Romanshorn - Abgesagt
Samstag, 04. April 2020 / Zihlschlacht - Abgesagt
Riet 28, 8588 Zihlschlacht
Stefan Eglauf und Ruedi Züger
Ruedi Züger
079 588 97 77
sana_grundkurs_dok.pdf
Ganztägiger SaNa-Kurs mit Praxisteilen und Erfolgskontrolle
in rustikaler, gemütlicher Hütte.
Nebst den gesetzlichen Grundlagen, dem tierschutzgerechten Umgang mit Fischen und allgemeiner Fischkunde wird auch die Gewässer .-und Gerätekunde gemäss dem Lehrmittel Sportfischer-Brevet eingehend geschult.
Den Teilnehmern steht über Mittag ein Grill zur Benutzung bereit, Verpflegung bitte selber mitbringen. Weiter Informationen können Sie in der Dokumentation mit Kursinformationen einsehen.
Bitte Lernunterlagen vorgängig beziehen (Fr.59.-) und lernen.
Wir empfehlen das Lehrmittel Schweizer Sportfischer Brevet, zu beziehen bei
http://shop.jahrundco.ch/9-brevet
http://www.petri-heil.ch/produkt-kategorie/brevet/?id_category=9
Zwingend mitzunehmen und vor Beginn abzugeben / vorzuweisen:
-gültiger Ausweis
-die ausgefüllte Zahlungsbestätigung aus dem Lernmittel
-Kursgebühr Fr.55.-
-Passfoto + 20.- für die Bestellung der kant. Fischerkarte (freiwillig, für diejenigen welche im Thurgau ein Patent erwerben möchten jedoch notwendig)
-Mittagessen (Grill steht zur Benutzung bereit)
bei Fragen bitte Kursleiter kontaktieren
Kursgebühr inkl. Getränke, Mittagessen bitte selber mitbringen, Grill steht bereit. Wir empfehlen das Lehrmittel Schweizer Sportfischerbrevet, bitte vorgängig beziehen. Für die Prüfung ist am Kurstag die Zahlungsbestätigung aus dem Lernmittel ausgefüllt abzugeben.
Samstag, 18. April 2020 / Güttingen - Abgesagt
Samstag, 18. April 2020 / Frauenfeld - Abgesagt
Freitag, 24. April 2020 / Tägerwilen
Samstag, 25. April 2020 - 08.00-16.00
Gemeindehaus,Tägerwilen/Kundelfingerhof, 8274 Tägerwilen
24. April 19:00 Uhr (2-3 Stunden Theorie)
- Gesetzliche Grundlagen, Fischkunde, Gerätekunde
25. April 08:00 Uhr (2-3 Stunden Theorie)
- Gewässerkunde, Tierschutz, Film Kurs Sachkunde Nachweis Fischerei
25. April Mittag – ca. 16.00h
- Praktischer Teil im Kundelfinger Hof in Diessenhofen (Eintrittsgebühr im Kursgeld inbegriffen). Tipps und Tricks zum Angeln, korrektes Betäuben und Töten nach Tierschutzgesetz.
Als Lehrmittel dient das „Schweiz. Sportfischerbrevet“ 22. Auflage. Dieses muss vorgängig bezogen werden.
Samstag, 25. April 2020 / Bürglen
Stutz AG Weinfelderstrasse 966 , 8575 Bürglen
Kaffee und Gipfel in der Zwischenpause, Mittagessen und Getränke in gemütlicher Runde sind im Kurspreis inbegriffen.
Spende an die Jungfischer sind wir Dankbar für Speis und Trank besten Dank.
Die Kursgebühr von 80.00 Franken wird am Ausbildungstag.
Samstag, 02. Mai 2020 / Romanshorn
Samstag, 30. Mai 2020 / Romanshorn - Abgesagt
Samstag, 13. Juni 2020 / Frauenfeld
Mark Skivinton
08.00 h bis 11.15 h Theorie
11.15 h bis 12.00 h SaNa Prüfung
13.00 h bis 16.00 h Praxis
Mittagessen im Kursgeld inbegriffen
Lernunterlagen selber bestellen ( Petri - Heil oder IG neu Fischer)
Freitag, 19. Juni 2020 / Kreuzlingen
und Samstag, 20. Juni 2020 - Zweitägiger Kurs
17:00 bis ca. 21:30 Uhr
Samstag, 20. Juni 2020 - 05:30 bis ca. 13:00 Uhr
Bootshaus SFVK, 8280 Kreuzlingen, Promenadenstrasse 38, 8280 Kreuzlingen
René Stücheli, Alfredo Sanfilippo, Raphael Mettler und Markus Weber
Sportfischerverein Kreuzlingen
Lernbroschüre in gedruckter Form über unsere Website beim Anglernetzwerk bestellen.
Anmeldung nur über Website, www.sfvk.ch
Samstag, 12. September 2020 / Schlatt bei Diessenhofen
anmeldung_2020.doc
Samstag, 07. November 2020 / Frauenfeld
Mittwoch, 22. April 2020 / Rivera
und Mittwoch, 29. April 2020 - Zweitägiger Kurs
Mittwoch, 29. April 2020 - 18:30 - 22:00
L'iscrizione a questo corso comporta la partecipazione a entrambe le serate.
L'esame SaNa si svolgerà il secondo giorno di corso, a partire dalle ore 20:30 circa.
Samstag, 16. Mai 2020 / Rivera
L'esame SaNa si svolgerà a partire dalle ore 16:30 circa.
Samstag, 06. Juni 2020 / Rivera
Samstag, 04. Juli 2020 / Rivera
Samstag, 21. November 2020 / Rivera
Mittwoch, 01. April 2020 / Clarens - Abgesagt
Restaurant Le Rialto - av. Mayor Vautier 2, sous-sol, 1815 Clarens
Donnerstag, 09. April 2020 / Les Charbonnières - Ausgebucht
Restaurant le Terminus Les Crettets 19 , 1343 Les Charbonnières
cours interne, les pêcheurs de la Vallée de Joux
Samstag, 18. April 2020 / Nyon - Abgesagt
par SMS ou tél: 078 648 31 85
Montag, 20. April 2020 / Yverdon-les-Bains - Abgesagt
Samstag, 25. April 2020 / Servion - Abgesagt
Mittwoch, 20. Mai 2020 / Nyon
Mittwoch, 27. Mai 2020 / Clarens
Donnerstag, 11. Juni 2020 / Clarens
Dienstag, 16. Juni 2020 / Nyon
Freitag, 19. Juni 2020 / Région d'Aigle (un plan d'accès sera fourni avec la convocation)
Cabane La Poudrière, Région d'Aigle (un plan d'accès sera fourni avec la convocation)
Martial Gavin
Freitag, 03. Juli 2020 / Région d'Aigle (un plan d'accès sera fourni avec la convocation)
Donnerstag, 09. Juli 2020 / Clarens
Mittwoch, 15. Juli 2020 / Nyon
Freitag, 07. August 2020 / Région d'Aigle (un plan d'accès sera fourni avec la convocation)
Freitag, 28. August 2020 / Région d'Aigle (un plan d'accès sera fourni avec la convocation)
Freitag, 04. September 2020 / Région d'Aigle (un plan d'accès sera fourni avec la convocation)
Mittwoch, 23. September 2020 / Nyon
Freitag, 25. September 2020 / Région d'Aigle (un plan d'accès sera fourni avec la convocation)
Mittwoch, 14. Oktober 2020 / Région d'Aigle (un plan d'accès sera fourni avec la convocation)
Mittwoch, 14. Oktober 2020 / Nyon
Mittwoch, 28. Oktober 2020 / Région d'Aigle (un plan d'accès sera fourni avec la convocation)
Mittwoch, 09. Dezember 2020 / Nyon
Samstag, 09. Mai 2020 / Vouvry
Jacques Dumusc Chemin des Chambettes 8 1896 Vouvry
Samstag, 16. Mai 2020 / Fully
Café de l'Avenir, route de Martigny 1, 1926 Fully
Détienne Laurent - 0798196256
Chemin des Condémines 8 à 1907 Saxon
Cours permettant d'obtenir l'attestation SANA, cours partagé entre de la pratique et de la théorie
Merci de commander le livre sur le site où auprès de Sim's Sport à Conthey
Mittwoch, 23. September 2020 / Sion
Ecole d'Agriculture Châteauneuf Av. Maurice Troillet 260, 1951 Sion
Samstag, 31. Oktober 2020 / Fully
Samstag, 14. November 2020 / Vouvry
Samstag, 25. April 2020 / Zug
Michael Brendle / Kevin Nussbaum / Daniel Gloor
Michael Brendle - 079 800 07 48
Michael, Kevin und Dani freuen sich auf einen lehrreichen und spannenden Kurstag
Es besteht die Möglichkeit in der Gruppe gemeinsam Mittag zu essen. Das Essen findet in einem Restaurant in der Nähe statt und wird von jedem Kursteilnehmer selber übernommen (ca. 15.- inkl. Getränk).
Mittwoch, 20. Mai 2020 / Zug
und Montag, 25. Mai 2020 - Zweitägiger Kurs
Montag, 25. Mai 2020 - 18.00 - 21.15 Uhr
Reformierte Kirche Kanton Zug, Bundesstrasse 15, 6300 Zug
Alle Fisch-, Krebs- und Grossmuschelarten der Schweiz stehen als Ganzpräparate für den Unterricht zur Verfügung. Die Ausbildungsunterlagen der IG "Dä Neu Fischer“ sind als Ausbildungsunterlagen sehr zu empfehlen. Verpflegung mitbringen
Samstag, 29. August 2020 / Zug
Samstag, 19. September 2020 / Zug
Samstag, 10. Oktober 2020 / Zug
Samstag, 14. November 2020 / Zug
Montag, 06. April 2020 / Volketswil - Abgesagt
und Mittwoch, 08. April 2020 - Zweitägiger Kurs
Mittwoch, 08. April 2020 - 19.00-21.45
Samstag, 18. April 2020 / Winterthur - Abgesagt
Dienstag, 21. April 2020 / Rüti
und Freitag, 24. April 2020 - Fischereigrundkurs
Freitag, 24. April 2020 - 19:00 - 22:00 Uhr
Samstag, 25. April 2020 / Egg bei Zürich
Gemeinschaftsraum, Längistrasse 8 , 8132 Egg bei Zürich
Samstag, 25. April 2020 / Winterthur
Samstag, 09. Mai 2020 / Weiningen
Jean Matzinger, Michi Binder und Albert Demut - konzessionierte Instruktoren des
Montag, 11. Mai 2020 / Winterthur
und Montag, 18. Mai 2020 - Zweitägiger Kurs
Montag, 18. Mai 2020 - 18.15 - 21.15 Uhr
Dienstag, 26. Mai 2020 / Rüti
und Freitag, 29. Mai 2020 - Fischereigrundkurs
Freitag, 29. Mai 2020 - 19:00 - 22:00 Uhr
Samstag, 06. Juni 2020 / Wetzikon
Samstag, 13. Juni 2020 / Weiningen
Montag, 17. August 2020 / Bassersdorf
und Montag, 24. August 2020 - Zweitägiger Kurs
Montag, 24. August 2020 - 18:15 - 21:15
kursausschreibung_17_08_24_08_2020.pdf
Samstag, 24. Oktober 2020 / Weiningen
Montag, 16. November 2020 / Bassersdorf
und Montag, 23. November 2020 - Zweitägiger Kurs
Montag, 23. November 2020 - 18:15 - 21:15
kursausschreibung_16_11_23_11_2020.pdf
Samstag, 28. November 2020 / Weiningen | de |
q-de-1292 | Welche Reaktionen gab es auf den neuen Namen "Ragglettöli" für das Racletteöfeli? | Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP! - watson
Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP!
31.07.19, 09:35 01.08.19, 06:49
... vor meinen Ferien.
Häsch scho Angst gha?
Ja, ich au.
Freunde, es ist so: In den nächsten drei Wochen werdet ihr ohne mich auskommen müssen. Weil: Ab heute habe ich Ferien. Ferien. Ferien.
Aber keine Sorge, der Picdump hat nie Ferien. Da allerdings meine üblichen Vertretungen grad auch in den Ferien sind/noch gehen/keine Zeit haben/in der Badi sitzen, habe ich die nächsten Picdumps schon vorbereitet. Was heisst, dass die nächsten paar Mal darum ausnahmsweise keine Userinputs am Anfang stehen werden.
Das heisst aber nicht, dass ihr nicht trotzdem lustig sein sollt in der Kommentarspalte. Seid einfach so wie immer, ok?
Dann fangen wir jetzt endlich an – mit dem letzten Mal User-Inputs vor der «Sommerpause»:
Hereinspaziert, aber:
Apropos Ferien:
Und mein Lieblings. Haha.
Jetzt in echt: Abonniere mich und dir sei ewiges Glück sicher! 🙃
«Dadada DAAA da. DADADADA Da»
Wenn Kinder probieren, irgendwas zu erklären:
Oder Betrunkene. via imgur
Ein Meme, das mich nachdenklich stimmt:
«Gits au Schnipo?»
Er hat alles schon erlebt, Pistolenschuss, Bombensplitter ...
via shencomics
via twitter/robinmccauley
«Eine gute Idee, aber wie macht es mich reicher?»
3, 2, 1 und tschüss.
Was ich lustig finde? Ach, ganz normales Zeug.
Wenn du glaubst, dass du gerade sehr tiefgründig bist, aber eigentlich bist du nur ... bitz dumm.
«Anspruchsvolles» Meme für zwischendurch:
Warum bin ich nur so?
PS: Es stimmt.
Gibt es ein schöneres Gefühl?
Und natürlich das noch:
Genau so. Haha.
Dieser eine Arbeitskollege, der dir überallhin folgt:
Wenn Amis von Engländern reden:
Wenn wir von Engländern reden:
Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:
Wir, nachdem wir Area 51 gestürmt haben:
Jeder, der «Final Destination» gesehen hat: Nope.
Good News für zwischendurch:
Damit wir auch dieses Mysterium gelöst haben:
Wenn dein Hund denkt, dass er immer noch ein Welpe ist:
Wenn deine Mutter fragt, ob du das Internet «reparieren» kannst und du den Router aus und wieder anmachst:
Berühre seine Pfötchen für ewiges Glück:
Hast du seine Pfötchen berührt?
Natürlich habe ich seine Pfötchen berührt. Nein, ich möchte für immer ewiges Unglück haben. Gut, ihr habt mich so weit, ich scrolle nochmal hoch und berühre seine blöden Pfötchen.
«DAS IST WAS GANZ ANDERES»
Passend zur Celsius/Fahrenheit-Verwirrung:
bbq flavored confusion. haha. via reddit/funny
Wenn du nicht willst, dass jemand in deinem Laden stiehlt – aber du eh nichts Wertvolles im Laden hast:
So verschieden unsere Mütter sind, so gleich sind sie auch:
Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?
Blume/Blumenstrauss/Garten Ferienfoto (Landschaft) Ferienfoto (Vater) Foto vom Lieblingskind/Enkel Haustier Inspirierender Spruch
Passend dazu für alle Mütter:
(Und hört endlich auf so zu tun, als hättet ihr uns alle gleich lieb.) via ebaumsworld
Wer bestimmt nicht das Lieblingskind ist:
Wenn du mit deinem Kumpel Faceswap machst und das Resultat normal aussieht:
Hallo i bims. Das nächste Lied heisst: Improvisation im Wechseltakt.
Wenn es zu heiss ist, um irgendwas anzuziehen, die Gesellschaft dich aber zwingt, irgendwas anzuziehen:
Theoretisch könnten wir sehr viele komplizierte Dinge zubereiten. Theoretisch.
Falls euch diese erschreckende Nachricht noch nicht erreicht haben sollte:
Was ist eigentlich mit der Filmindustrie los?
Dinge, die vor 10 Jahren schon so waren – und es heute immer noch sind:
Immerhin sieht er so aus, als wüsste er, dass das jetzt nicht so optimal ist.
Du, wenn du dein 12. Bier bestellst, dich hinten im Barspiegel siehst und weisst, dass du es morgen bereuen wirst:
Du, wenn du siehst, wie dein Hund auf die Couch kackt:
Du, wenn du um 3 ins Bett gehst und um 5 wieder aufstehen musst:
Du, wenn du merkst, dass dieses Meme nochmal kommt:
Ich hör ja scho uf, okokok.
Es hat jedes mal FAST funktioniert.
Leave heavy metal fans alone.
*Von meinem Aluhut aus gesendet
Wenn du ein Kind absichtlich gewinnen lässt:
🥰 Harold 🥰
Hier noch ein Input, was ihr in meiner Abwesenheit testen könntet:
So, auch ich bin langsam müde ...
Ok, danke, tschau. Wir sind hier sowieso fertig.
Tschüss, Freunde! Wir lesen uns Ende August wieder. 😘
Tschau, tschau, tschau, tschau, tsch...
Zum Abschluss: Folgender Kommentar von der Mitarbeiterin des Monats (für immer), damit wir ...
... uns nochmal DIE BESTE SLIDESHOW DER WELT ANSCHAUEN KÖNNEN. Adios :)
Willst du mehr Picdump gucken? Guck hier:
En Espresso bitte 31.07.2019 09:38
Highlight Jede Woche dasselbe Theater.
Absintenzler 31.07.2019 09:42
Highlight Die Maslow-Pyramide im 21. Jh 🧐
226 13 Melden
Yannik Tschan 31.07.2019 10:06
Highlight Komme gerade aus den USA und habe euch was mitgebracht... The joy of cereal!
The oder ich 02.08.2019 09:35
Highlight 48 Stunden
The oder ich 02.08.2019 06:20
Highlight Winken? püh
03_szust 02.08.2019 01:51
Highlight Ich versuch erst gar nicht, das erklären zu wollen.
MissDemeanor 01.08.2019 09:14
Highlight Yesss! Dicpump!!
Samurai Gra 01.08.2019 01:02
Highlight Hatte echt Angst 😭
Lore 31.07.2019 22:53
Highlight Ta-da:
Mrs. Sommer 31.07.2019 19:44
Highlight Falls es jemand schauen möchte:
B. Scheuert 31.07.2019 18:54
Highlight Hab gerade Arató András István als Badass-Mofo gesehen...ich bin regelrecht schockiert von Harold! Und ja, ist mir doch egal wenn ich hundertmillionen Tage zu spät bin :)
Das Video ist super!
B. Scheuert 31.07.2019 18:41
Highlight Ich war so ausser mir dass ich in die Kommentare runterscrollen musste...da steht doch Schweiiz auf dem Bob!
Fayalina 31.07.2019 18:18
Highlight I miss it...
Phrosch 31.07.2019 18:12
Highlight Bei „Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?“ habt ihr die Möglichkeit:“Sie hat kein WhatsApo“ vergessen 😂
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:38
Highlight Und sich mit einem Motorrad. Ja, meine Mutter (aber mein Vater auch).
Sándor 31.07.2019 16:44
Highlight 20min und Titel... Auf den Punkt gebracht. 🙄😅
Tschaesu 31.07.2019 15:34
Highlight War jemand schon bei ihm?
lilie 31.07.2019 19:33
Highlight @Tschaesu: Ja, zwei Leute. Sie waren so mittelmässig zufrieden*. 😜
*Wahrscheinlich wars zu teuer. 😜
obi 31.07.2019 15:01
Highlight Wenn wir von Engländerinnen reden.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:35
Highlight Ich fliege am 20. Dezember nach Liverpool und werde diese Gerüchte persönlich überprüfen 😉
En Espresso bitte 31.07.2019 15:51
Highlight Obi, frag bei Gelegenheit mal Madeleine, sie hat da tiefgründiger recherchiert: https://www.watson.ch/spass/nightlife/329131160-dir-ist-kalt-im-ausgang-ha-nimm-dir-diese-englaenderinnen-als-vorbild
Phrosch 31.07.2019 18:34
Highlight OHI, ich fürchte du wirst sie bestätigt sehen 🤭
Pana 01.08.2019 00:17
Highlight Bristol im Dezember. Sämtliche Vorurteile wurden bei weitem übertroffen. BEI WEITEM. 🙈
obi 31.07.2019 14:55
Highlight Du, wenn du eben eine ziemliche gute Landesverfassung geschrieben hast, die eigentlich total verheben könnte, ... aber du weisst, dass irgendwann einmal in der Zukunft jemand diese missverstehen und alles zur Sau machen wird.
Fichtenknick 31.07.2019 20:13
Highlight Will ja nicht klugscheissen hier, aber wenn einer die Verfassung geschrieben hat, dann James Madison und nicht Ben Franklin...
meinwatson 31.07.2019 14:25
Highlight Habe Tränen gelacht. Danke :)
sarcasmexpert 31.07.2019 13:48
Highlight Der arme Katzer...
Fly3930 31.07.2019 14:42
Highlight Kann nicht aufhören zu grinsen.... help...
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:10
Highlight Der ist wirklich fantastisch.
Mich würde schon interessieren ob der Kratzer nun eine Pollenallergie hat oder eine Polenallergie. Und wenn zweiteres zustimmen sollte, wieso und wie erkennt der kratzige Katerich die Polen überhaupt ? Fragen über Fragen.....
lilie 31.07.2019 19:35
Highlight Vielleicht ist es bloss ein Schreibfehler und es sollte "Polenallegorie" heissen. 🤔
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:41
Highlight @lilie Scheiss Auto-Korrektur, jetzt lässt die einem auch noch dümmer wirken.
The oder ich 02.08.2019 06:25
Highlight @Satan: wieso wundert es mich jetzt nicht, dass es in der Hölle Autokorrektur hat
Randalf 31.07.2019 13:19
Schöne Ferien und pass gut auf deine Sachen auf.😉
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 14:45
Highlight Oh
warum bin ich nie auf die einfache Lösung gekommen mein Singledasein zu beenden 😱
Lord Ben 31.07.2019 12:33
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:17
Highlight Hiiiilfe, chomme kei Loft meh öber!!!!!
River 31.07.2019 19:32
Klirrfactor 31.07.2019 12:21
Highlight Sorry, aber das mit der Zahnmedizin Basel pögg ich nicht
Trixi9 31.07.2019 13:41
Highlight Wer hat schon gerne gabutti Zähne, nachdem er beim Zahnarzt war.
Na, kommst jetzt drauf? :-)
Klirrfactor 31.07.2019 14:14
Highlight Achhh.... Der ist jetz echt flach, alles ok...
lilie 31.07.2019 16:52
Highlight @Klirrfaktor: Beim Picdump gilt grundsätzlich: Wenn du den Witz nicht kapierst, ist dein Niveau zu hoch. 😜
Der_Andere 31.07.2019 12:21
Highlight Lächerliche Abstimmung über Muttis Whatsapp Anzeigebild. Lina du denkst meine Mam hätte bereits ein Smartphone oder Whatsapp?
Meine Mam hat ein M-Budget Handy von gefühlt 2005. Wir sind doch nicht bei Back to the future 2, wo 2015 alle in der modernen Welt angekommen sind. :)
Franbon aka Mami 31.07.2019 11:59
Highlight Zum letzten Mal....nein, nicht witzig😑 meine Hormone spinnen sowieso wegen der Schwangerschaft und heute ist eh ein komischer Tag und dann diese Überschrift 😢 ist erst nachher irgendwie witzig, aber auch nur weil ich über meine Reaktion lachen konnte🤗...bitte nicht mehr machen 🤪
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 12:16
Highlight Es ist nichts Persönliches, alle Schwangeren kriegen dieses Nachricht von mir...
The oder ich 31.07.2019 12:46
Highlight ich sehe schon die Schlagzeile
Walter Sahli 31.07.2019 12:50
Highlight Schwangerschaftshormone? Geil, die passen gut zu meinem Nikotinentzug. Wollen wir zusammen die Welt abfackeln? Oder uns an eine Ampel stellen und darauf warten, dass ein Polizeiauto hält und den Motor nicht abstellt? Mir spielt's keine Rolle, meine Zündschnur ist kürzer als der Schwanz eines Spermiums und meine eh nicht existierende Geduld hat sich längst verflüchtigt. Ich fühle mich so richtig gut...und voll parat!
ManuJot 31.07.2019 14:31
Highlight Oh, genau so hab ich mir Sie immer vorgestellt, Herr Sahli!
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:15
Highlight Oje, Herr Sahli....!!! 😱😱😱
Ein Mal spontanes Gruppenkuscheln mit Herrn Sahli bitte hier.... 🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗
...hilfts schon, Herr Sahli?
Aua, wem gehört der Fuss in meinem Gesicht?!?
Walter Sahli 31.07.2019 15:38
Highlight ManuJot, ich bin viel schöner als Dafoe!
Gruppenkuscheln? Was für eine schöne Idee! Darf ich ein Messer mitbringen?
The oder ich 31.07.2019 15:52
Walter Sahli 31.07.2019 17:02
Highlight Sie sind so eine Sau, Fledermaus, das fass' ich nicht. Ausgerechnet mir, der ich doch so empfindlich auf Rasiermesser im Auge bin!
Walter Sahli 31.07.2019 18:32
Highlight Hähähä, jetzt haben sie Ihre Sauerei gelöscht.
Jaha, das ist der Picdump hier und nicht so eine abgehobene Dalisurrealismuskulturklitsche!
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 19:06
Highlight @olmabrotwurschtmitbürli bittegerngsche. 😅
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 19:39
Ich habe vergessen/unterschlagen: All the credit goes to Red4, die mir hilft, Schwangere zu plagen 🏆
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 23:10
Highlight Herr Wurst als Unterstützerin der Leinenpflicht für Kinder, finde ich das man nie früh genug beginnen kann!
The oder ich 01.08.2019 23:02
Highlight Ach, Herr Sahli, ich gehe mal davon aus, dass meine Warnung vor der berühmten Augenschnittszene aus Un Chien Andalou hinreichend gewesen wäre, aber als Kompensation für die Löschung erwarte ich nun von Simone Meier eine differenzierte Analyse dieses surrealistischen Meisterwerks.
Amazing Horse 31.07.2019 11:58
Highlight Bei der Umfrage zum WhatsApp-Profilbild der Mutter fehlt die Option:
Meine Mutter hat kein WhatsApp, da sie sich immer noch weigert ein Smartphone zu benutzen und stattdessen jeweils auf dem Flohmarkt nach einem möglichst neuwertigen Nokia 3410 sucht.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:29
Highlight Stimmt genau!
Oder eventuell noch:
Meine Mutter hatte nie ein Smartphone, und jetzt braucht Sie keines mehr. 😢
Räuber&Liebhaber 31.07.2019 11:27
Highlight Wer kann Liebe geben?
imposselbee 31.07.2019 11:20
Highlight hmm, ist das mit Datenautobahn gemeint? 🐝🚗
El Pepedente 31.07.2019 11:12
Highlight hier etwas für alle die picdumps lieben
http://www.bildschirmarbeiter.com/pics/
und dnekt daran die seite gabs schon vor wartson und dem rest also das archiv ist groooooos :D und für trigger kids: geht nicht dort hin
Walter Sahli 31.07.2019 12:41
Highlight Es ist mit Sicherheit keine Absicht, aber wartson ist schon fast lustig.
sheshe 31.07.2019 12:59
Highlight BA ist schon lange tot, sorry! Früher wars ja mal gut, jetzt noch 2 mal die Woche updates. pffft.
Dann lieber INW :-)
El Pepedente 31.07.2019 16:07
Highlight wieso tot? gibt ja immer jeden freitag eine pic dump und das seit jahren XD tot ist es wohl nur für dich^^
und ja es gibt besseres als BA aber das mwerde ich kene links posten da das material nichts für normies sind^^
no-Name 31.07.2019 10:54
Highlight Dieses Ragglettöeli stimmt mich traurig.
Ich hol jetzt das Schwein 31.07.2019 11:30
Highlight Ist ja auch Vista. Dafür hat Microsoft den Support schon lange eingestellt.
Watchdog2 31.07.2019 12:04
Highlight Ragglettöeli???
Trixi9 31.07.2019 13:44
Highlight Neuer Name für Racletteöfeli
"Ragglettöli"
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 14:29
Highlight Racclette-Törtli
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:20
Highlight @Hallo i bims....
Für dieses Schwerverbrechen gegen ein äusserst wertvolles Schweizer Kulturgut gehört dir eigentlich der Schweizer Pass entzogen. Und ab mit so einem Banausen in das Land des trümpeligen Orangen wo der "Käse" aus Tuben kommt oder aus Spraydosen.
Aber unoriginell ist es nicht dein Raclette-Törtli :-).
lilie 31.07.2019 19:42
Highlight @no-Name: Nicht doch, nicht weinen! 🤗
Einfach ein nettes Gspändli suchen und die eine Raclettescheibe schön aufteilen. 🤗
Dazu 1 Kartoffel, halbiert, und 1 Glas Wein (beliebig oft auffüllbar). 🤗
Bündn0r 31.07.2019 10:51
Highlight Wurden die Kartenausschnitte extra so gewählt, dass fast alle Beschriftungen abgeschnitten sind oder wird das auf dem Mobile falsch dargestellt?
Lina Selmani 31.07.2019 10:59
Highlight Welche Kartenausschnitte meinst du?
Bündn0r 31.07.2019 11:13
Highlight Berlusconi und Putins Europa
Die Bildstrecke unter "Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:" Bild 10-17
Lina Selmani 31.07.2019 11:25
Highlight Stimmt, das sieht irgendwie nicht so richtig aus. Aber liegt nicht an Mobile, Desktop ists auch abgeschnitten. Ich schau mal, was mit den Bildern da los ist. Danke fürs Bescheid sagen!
Hohl mich der Teufel 31.07.2019 11:34
Highlight @Bündn0r: Das heisst BERLUSCOGLIONI
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:50
Highlight Einmal mit allem und extrascharf bitte.. 😋
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 10:35
Highlight Wer kommt alles mit Lina nächste Woche in den Ferien besuchen, wenn es keine Otten hat?
Lina Selmani 31.07.2019 10:38
Highlight Nimm Emma mit!
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:24
Du hast mir ja einen riesen Schrecken eingejagt.
Lina Selmani 31.07.2019 11:00
(und sorry...... 😬)
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:22
Highlight Tsss wie kannst du nur in die Ferien gehen? Hier trotzdem ein Bild des seltenen zebrakatzenkopf
Lina Selmani 31.07.2019 10:39
Highlight Haha, danke, ich habe noch nie so ein fröhliches Gesichtlein gesehen.
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:58
Highlight Er kann noch fröhlicher
carmse 31.07.2019 10:20
Highlight Gilt auch als Haustier, oder?
Nothingtodisplay 31.07.2019 14:18
Highlight Mami <3
Jason96 31.07.2019 10:12
Highlight gute alte picdump ablenkung und sogar eine Harold-Slideshow. Super, so ist das Sommerloch ein wenig spannender! :D
Walter Sahli 31.07.2019 10:12
Highlight Ein Rollstuhl für Goldfische???
Ich dachte, der Happen hat eine Steinschleuder...
Irgendwie bin ich jetzt ein bisschen enttäuscht...obwohl Rollstuhl für Goldfisch natürlich auch supercool ist.
Threepwood 31.07.2019 10:12
Highlight Das ist doch ganz klar Star Wars🤔😋🤘🏼
Lina Selmani 31.07.2019 10:31
Highlight Ich gehe jetzt in die Küche, wenn es nicht da steht, haben wir STREIT.
Yannik Tschan 31.07.2019 10:50
Highlight Notiz an mich: Bringe nächstes mal eine Packung Bob Ross Cereals mit für Lina.
Lina Selmani 31.07.2019 11:04
Highlight STREIT.
Emptyage 31.07.2019 16:46
Highlight Hassu toll gemacht Yannik! Jetzt musset Lina Hungrig und wütend in Urlaub.
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:25
Highlight @Yannik
Das Bild wirkt ziemlich verstörend auf mich und wirft viele Fragen auf:
- was macht Bob Ross damit er die Haare schön hat ?
- hat es Haare von ihm im Cereal (igitt !!!!) ?
- was zum Henker hat er mit dem Pinsel vor / gemacht ?
- sehen die Cereals nur für mich wie Hunde Leckerli aus ?
- warum ist das Matterhorn hinter Mr "ich habe in die Steckdose gegriffen" abgebildet ?
Und last but not least: Lebst du noch nach DEM STREIT ?
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:05
Highlight Für panique au village :)
Lästermaul 31.07.2019 10:04
Highlight Ich wünsch dir wunderschöne, tolle und sonnige FERIEN Lina 🤩🌴🌊🌅
Lina Selmani 31.07.2019 10:06
RealPasha 31.07.2019 10:01
Highlight Das ist ja mal ein Clickbait Pusheli / Titel
Kann ich ja jetzt auch nichts für, dass ich deshalb nicht arbeite!
Einstürzende_Altbauten * 31.07.2019 10:00
Highlight Mega Angscht!
Sagittarius 31.07.2019 09:58
Highlight Liinaaaa... Warum spielst Du mit meinen/unseren Gefühlen?!
Lina Selmani 31.07.2019 10:10
Highlight Ich konnte nicht widerstehen! Aber jetzt, so im Nachhinein, tuts mir auch 1 bisschen leid.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:39
Highlight würkli Lina ? 🤔
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:44
Highlight Das war wirklich echt fiiiiiiies.... 🥺
The oder ich 31.07.2019 11:26
Highlight Lina, wenn es ihr "leid tut":
Sagittarius 31.07.2019 11:28
Highlight Also dem Büsi nach tut es ihr 100 bisschen turmileit...
Hätte ich keine Katzenallergie würde ich das Kätzlein mega, mega MEGA fest knuddeln!
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:25
Highlight @Sagittarius; Katzenallergie ist unangenehm. Andererseits, Katzenknuddeln wird oft auch überbewertet... 😝
Sagittarius 31.07.2019 18:34
Highlight OMG löpersonell 🙈
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 22:47
Highlight @Sagittarius; Keine Sorge, ist nicht mein Kätzchen 😉
Wollte dich nur bisschen wegen Katzenallergie aufmuntern. Solidarisch unter Katzenlosen sozusagen... 😁
M Fbh 31.07.2019 09:55
Highlight Weiteres Beispiel für Namen im falschen Beruf...
Baeri19 31.07.2019 11:21
Highlight Der macht das aber gut. Hat meinen Vater und meine Tante operiert!
JoJodeli 31.07.2019 13:53
Highlight Klar, der kann ja auch mit dem Messer umgehen 🤣
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 09:54
Highlight Gits au schnippo?
Das sind im Fall gruusigi frittierte Eglifilets oder Pangasius Fischchnuschperli auf dem Teller und nix von Schnitzel.
Lina Selmani 31.07.2019 10:04
Highlight Eglifilet, Schnipo, blabla – reden wir über die wirklich interessanten Dinge: Was ist mit deinem Usernamen los? Haha
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 12:33
Highlight danke für die Frage! Endlich werde ich mal von einer Frau ernst genommen!
Spürst du es auch? ich glaub ich bin verliebt!
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 13:13
Highlight Ich sehe Identitätspolitik als zukunftsfeindlichen Versuch, den Menschen auf seine Herkunft und seine vermeintliche Natur festzulegen. Daher mein Name.
Alathea 31.07.2019 09:53
Highlight Wenn man die BESTE SLIDESHOW DER WELT nochmals ansieht, weil man denkt die hat jetzt ein neues Bild. 😩
03_szust 31.07.2019 09:52
Highlight How dare you play with our feelings!
Heute grüsst das Militär
Christian Mueller (1) 31.07.2019 10:45
Highlight E Guete! 😉
The oder ich 31.07.2019 09:52
Highlight Schöne Ferien, #LINA4WEINDOCH
Highlight wink, wink, wink, wink, wi...
chiwadeborah 31.07.2019 14:41
Highlight Dachte ihr springt noch jemand auf den Kopf, wäre luschtig gsi.
Tigger622 31.07.2019 09:51
Highlight In diesem Sinne.. En Guete
c-bra 31.07.2019 09:46
Highlight I bims, 1 Pfugs
Baccaralette 31.07.2019 13:16
Highlight Muahahaha..und ich so - Pfugs?? Hä. Dann Bild im Hirn angekommen.
Ach PFUGS!!! Klaro, tchuligom!
Phrosch 31.07.2019 18:49
Highlight Ich will so 1 Pfugs. Jetzt! 😂
El Pepedente 31.07.2019 11:13
Highlight we rbraucht schon wlan^^ das heisst einfahc internet! :D
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:08
Highlight El Pepedente
ich liebe deine Texte 😁sie sind dramatikalisch sehr herausfordernd oder ist deine Tastatur voll mit Brotbrösmeli, ich schreibe dann nämli auch so ghüselet 😂 es lebe wartson
Bildchen tut nichts zur Sache, ist mir nur so über den Bildschirm gestolpert als ich nach der Tastatur mit Pflänzchen gesucht habe 😜 vlt. hat sie jmd. grad auf Lager
The oder ich 31.07.2019 15:20
Highlight Hast du das gesucht, Closchli?
Lina Selmani 31.07.2019 09:41
Highlight Das wäre aber ja eigentlich ein guter Zeitpunkt. 🧐
En Espresso bitte 31.07.2019 09:57
Highlight Genauso einverstanden mit dir wie der Herr im Cartoon.
c-bra 31.07.2019 13:45
Highlight @Sa_Set, also ich fänds mal schuuli schön wenn mir Lina den Picdump an die Tür liefern würde.
c-bra 31.07.2019 15:18
Highlight @Sa_Set, jetzt hast du mir total die Illusion zerstört.
kettcar #lina4weindoch 31.07.2019 09:37
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:09
Highlight Und der Duden macht wieder einen auf besserwisserisch. 🙄
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 12:49
Highlight Oklahoma
The oder ich 31.07.2019 09:36
Highlight Man hilft, wo man kann
Lina Selmani 31.07.2019 09:42
Highlight The oder ich, ich bitte dich. Haha.
The oder ich 31.07.2019 09:54
Highlight Och, das musst Du gar nicht, das kannst Du auch selbst
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:30
Highlight Aaaaaalter Falter, The oder ich, deinen Verlauf bei der Suchmaschine deiner Wahl möchte ich ja auch mal sehen! 😜 Die armen Studies, die deine getrackten Daten auswerten müssen. 🤷🏼♀️😂
Wie kommt man bloss zu solchen Tschifs? Hast du etwa nach neuen Frisurvorschlägen gesucht? 🤔😅
Lina Selmani 31.07.2019 10:32
Highlight Wander Kern, falsche Kommentarspalte.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:58
Highlight hihi Prodecum
hab auch schon "harmlose" Begriffe eingegeben und bin überrascht worden
The oder ich 31.07.2019 11:31
Highlight @Prodecumapræsinex: ja, sie unterhalten sich bei Google schon darüber
The oder ich 31.07.2019 11:47
Highlight @Closchli: ja, es geht nichts über intelligente Suchwörter
(und eine ausgeschaltete SafeSearch)
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 13:01
Highlight 😱 The oder ich
jetzt bin ich echt verunsichert. Soll ich auf Kind machen und SafeSearch aktivieren oder lieber nach dem Motto "Jugend forscht" und sich werterbilden erhält länger jung vorgehen? 🤔
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 13:57
Highlight Prodecumapresinex; doch, steht dir gut die neue Frisur... 😜
The oder ich 31.07.2019 14:37
Highlight @Sa_Set: Closchli berichtet da aus der Lingerie American Football Leage
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:15
hast du die nicht in Slowmotion
frag für einen Freund
The oder ich 31.07.2019 15:29
Highlight Wenn er Dein Freund ist, dann kannst Du ihm die SloMo ja grad selbst machen^^
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:58
Highlight @ Closchli: I know that feeling. Bin jetzt noch im therapeutischen «wir töpfern uns einen Aschenbecher»-Ausdruckstanzkurs, kurz TWTI1AATK, weil ich dereinst für unseren geschätzten Herrn The oder ich ein Bild einer dicken Flede gesucht hatte und die Suchbegriffe unbedarft gewählt hatte.. 🤪
Läck, schon eindrücklich: so ein kleines Tierchen und so einen grossen... ähm lassen wir das... 😅
Prodecumapresinex 31.07.2019 16:04
Highlight @ Löpi: Gäll, findsch au? Habe riesig Freude, dass es mit dem Bartwuchs endlich geklappt hat... ☺️
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:08
Highlight Dr arm cheib
er hat keinen Helm
gefangen zwischen meinem Hintern und dem Parkettboden
die Blickschlagzeile möchte ich lesen 😂😂😂😂
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:18
Highlight ach was Prodecum
soweit ich mich erinnern kann hat unser kreativer Herr The das Bildchen in seinem Repertoire
auf Menschen übertragen, macht der Begriff das dritte Bein Sinn😜
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:28
Highlight Frag mich jetzt grad ob das P in Picdump ein verschämter Fehler ist 🤔
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:32
apropros Googeln
imgur.com/gallery/L85rr
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:06
Highlight @Prodecumapresinex; Ja supi! Aber denk daran, die nächsten Tage nicht waschen. Die Himbeer Aloe Vera Spülung muss erst einwirken.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 17:35
Highlight imgur.com/gallery/L85rr
AnDerWand 31.07.2019 22:57
Highlight The oder ich, deine Kommentare auf Watson sind der Hammer, immer so potentiert mit scharfsiinigem Humor, genau mein Geschmack
Sag mal, bist du Frau oder Mann? | » Redaktionelles » Im Auge des Sturms - Verlagsneuigkeiten - schlagzeilen.com
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[Im Auge des Sturms - Verlagsneuigkeiten]
BDSM-Einkaufs-Tipps
Im Auge des Sturms - Aktuelle Infos aus dem Verlag
Die letzten Neuerscheinungen:
Schlagzeilen SZ 167
Jetzt bestellen oder - besser noch - abonnieren! Das BDSM-Magazin Schlagzeilen - 100 Seiten, vierfarbig, mit neuen Geschichten und Fotos, Kontaktanzeigen, Kolumnen, Comics, KunstWerk, Terminen und Gruppen und dem Schwerpunkt "Wer liebt, der reist - SM und Fernbeziehungen
Bis auf weiteres wird es keine aktualisierte Version unseres heißgeliebten Katalogs geben. Sorry, aber wir kriegen das nicht hin, dafür sind wir einfach zu wenig in Sachen WoMan-Power.
Unser Messe-Kalender 2019:
19.-22.04.19 Fetish Evolution mit Messe – Infos: www.fetishevolution.com
24.-26.05.19 Boundcon XVI in München – Infos: www.boundcon.com/index.php. Auch dieses Jahr sind wir mit Stand, Shows und Workshops vertreten.
29.05-2.06.19 German Fetish Weekend mit Messe in Berlin – Infos: www.german-fetish-ball.com/
07.- 10.6.19 28. WGT in Leipzig mit großem Charon Verlag-Stand in der AGRA-Halle – Infos: www.wave-gotik-treffen.de/
27.-29.09.19 BoFeWo in Hofheim – Infos: www.bofewo.com/
01.–03.11.18 Boundcon im Feringa Park Hotel (kleine Boundcon) in München/ Unterführung, wir sind da, mit Stand, Show und Workshops
Infos unter: www.boundcon.com
15.–17.11.19 Passion in Hamburg – Infos: www.passion-messe.com/
Wir sind da, mit Stand, Show und Workshops
Achtung Achtung - wir haben unsere Öffnungszeiten ab sofort geändert. Mo. bis Fr. 12.00 bis 19.00 (damit auch die Berufstätigen bei uns reinschauen können). Der erste Samstag im Monat bleib wie gewohnt von 13.00 bis 18.00 geöffnet.
Unser Messekalender 2018 - hier findet man uns!
16.-18.11.18 Passion in Hamburg – Infos: passion-messe.com/
Immer noch Mai 2017
Und weil ja wieder Boundcon in München und das WGT in Leipzig sind – wir freuen uns auf euren Besuch an unserem Stand – sowohl da wie dort.
Bitte beachtet: Ab dem 23.5. heißt es, einen Großteil unseres Sortiments für München einpacken. Dieser (sofern nicht verkauft) wird am 29.05. wieder abgeladen. Dann wird ab dem 30.05. wieder neu und ausführlicher für das WGT zusammengestellt, von wo unser Warenlager – bzw. das was davon übrig ist – am 6.6. zurück kommt, um dann so schnell es geht ausgepackt, gezählt, nachbestellt und wieder einsortiert zu werden. Das heißt, dass es in dieser Zeit bei euren Bestellungen zu kleinen Verzögerungen kommen kann. Denn vom 30.5. – 6.6. ist unsere emsige Versandcrew mit beim WGT in Leipzig.
Als wir uns im Frühjahr 2016 entschlossen haben, nach einem Jahr Pause wieder einen Katalog zu machen, waren wir so vorausschauend und haben ihn für 2016 und 2017 konzipiert. Nun kam es im Laufe des Jahres zu einigen Preiserhöhungen bei unseren Lieferanten. Es gab aber auch Preissenkungen! Beides müssen und wollen wir berücksichtigen. Deshalb sind wir gerade dabei, unser gesamtes Sortiment nachzukalkulieren. Die aktuellen Preise und Lieferbarkeiten findet ihr in unserem Web-Shop. Bei telefonischen und schriftlichen Bestellungen kann es sein, dass wir euch über die eine oder andere Preisanpassung informieren und euch den neuen Rechnungsbetrag nennen. Nicht alle Preisänderungen können wir in einer Kulanzzeit abpuffern und müssen – wie es hier bei uns auf dem Reeperbahn-Kiez heißt – „nachkobern“. Weiterhin bemühen wir uns ständig, das Sortiment zu erweitern und immer wieder für euch interessante Spielsachen und Zubehör zu entdecken.
Es muss nicht immer Hardcore und böse schmutzig sein. Schöne Liebesgeschichten mit SM haben ihren Platz und ihre Berechtigung. Aber ich werde den sanften, meist einvernehmlichen BDSM-Romanen mit Happyend nicht immer gerecht.
Vielleicht habe ich zu viel gesehen, zu viel selbst erlebt, vielleicht verblasst langsam die Erinnerung an Momente des Errötens bei der ersten Berührung durch den neuen Herrn. Wahrscheinlich ist es alles davon.
Deshalb bitte ich aus gegebenem Anlass unsere Leserschaft um Mithilfe:
Wer hat Lust, sich als Rezent/in für dieses romantische Genre bei uns zu versuchen?
Es gibt nicht viel dafür, aber es wird für einen Stapel Bücher oder ein neues Spielzeug sicher reichen. Ihr müsst nicht aus Hamburg kommen. Bücher kann man hin- und herschicken.
Meldet euch einfach bei geli@schlagzeilen.com oder ruft unter 040 31 32 90 an.
Es hat sich schon jemand gemeldet (22.05.17)
Der neue Katalog 2016/17 ist jetzt online. Zum Blättern und Download.
Ansonsten wird es dieses Jahr wohl noch nichts mit dem neuen Shop-System - aber der alte läuft ja bis auf ein paar kleine Macken, was die Lieferbarkeit anbelangt, sehr gut. Wir können, wenn wir etwa etwas in rot und etwas in schwarz haben - schwarz aber ausverkauft ist - kein Lieferbarkeitshäkchen bei rot machen, sondern nur innerhalb des Artikeltextes darauf hinweisen.
150 Ausgaben Schlagzeilen in 28 Jahren - ein Grund stolz zu sein, aber noch kein Jubiläum, das gibt es erst wieder im Herbst 2018 - wenn wir die 30 Jahre voll haben.
Der neue Katalog 2016/17 ist übrigens bei uns zu bestellen, unsere Abonnenten haben ihn ja schon mit der letzten Ausgabe zugesandt bekommen.
Der neue Katalog ist in der Mache und wird zusammen mit den SZ 149 ausgeliefert. Weil der ein bisschen mehr Zeit braucht, erscheint die SZ 149 ein paar Tage später als angekündigt - am 09.05.16.
Danach fangen dann die Vorbreitungen für unsere Messestände auf dem WGT (Wave Gotik Treffen in Leipzig, wir sind in der AGRA-Halle zu finden) und der Boundcon in München an.
Der Katalog 2016 erscheint leider nicht zusammen mit der SZ 148 sondern erst mit der 149 - pünktlich zum Mitnehmen auf die Boundcon und das WGT.
Durch Preiserhöhungen unserer Druckerei und sinkende Auflage müssen wir unser Autoren- und Fotografen-Honorare nach unten anpassen. Das schmerzt uns, lässt sich aber leider nicht anders machen. Es gelten die Verlagsbedingungen 01/2016.
Bis auf weiteres haben wir die Kurzgeschichten-Band-Reihe "Böse Geschichten" eingestellt. Aber alle alten Ausgaben sind noch im Shop als Einzelausgaben oder Bundle erhältlich.
Session-Kochbuch und Bondage-Handbuch werden nachgedruckt - der neue Shop wird noch dauern bis er online ist.
Immer noch Juni 2015
Wir haben jetzt für alle. die sich für unser 25-jähriges Jubiläum interessieren, alle dazu erschienenen Artikel in eine Galerie gepackt.
Das Messe-Chaos ist gelichtet, wir haben unseren Warenbestand nach den Messen wieder ausgepackt, gezählt und zurück in die Regale gepackt. Für die Verspätungen in den zwei Wochen während bzw. nach den Messen möchten wir uns entschuldigen. Inzwischen läuft der Versand wieder wie gewohnt.
Immer noch Mai:
Leider müssen wir mit einer negativen Nachricht beginnen. Viele unserer Händler, besonders diejenigen, die Sachen aus den USA oder anderen $-Ländern wie Asien importieren, erhöhen derzeit ihre Preise, weil der Euro gegenüber dem Dollar um mehr als 20% an Wert verloren hat.
Als erstes hat das Mister B. gemacht. Auch bei McHurt ändert sich einiges. Es folgen noch einige weitere Hersteller, deren neue Preise nun nach und nach bei uns eintreffen.
Wir passen unsere Preise im Webshop und bei eurer Bestellung entsprechend an, auch wenn der gültige Katalog 2014 ja noch die alten Preise enthält.
WGT und Boundcon - Der Doppelschlag an Pfingsten!
In der Zeit vom 22. - 25. Mai 2014 - also wie traditionell am Pfingstwochenende - findet in Leipzig das diesjährige Wave Gotik Treffen(WGT) statt.
Viele SM-Leute hören Dark Wave und Gothic beim Spiel, Gothics machen SM, sie- lieben dieselbe Kleidung und Accessoires. So fühlen sich 25 % der befragten SM-Leute sich in der Gothic-Szene heimisch und immer noch 17 % bei den Metal-Heads. So wie SM ist auch Gothic meist nicht nur modische Randerscheinung, sondern bestimmt das Leben in vielfältiger Weise, ganz besonders in Musik, Kunst, Film und Literatur. Und all dies findet sich auf dem WGT.
Aktuell haben 141 Bands und Künstler (Stand vom 5.5.15) ihre Teilnahme zugesagt.
Pfingsten naht. Auch in diesem Jahr wird der Charon Verlag – die Schlagzeilen – vom 22. - 25. Mai auf dem Wave Gotik Treffen in Leipzig dabei sein. Der Stand ist auf dem AGRA-Gelände in der Ausstellerhalle. Wie immer hinten links in der Ecke unter dem großen Schlagzeilen-Banner.
Wir bringen für euch unser gesamtes Sortiment mit. Und viele Sonderangebote und Schnäppchen.
Als besonderes Highlight haben wir – wie im letzten Jahr – die Federkreationen von Morgaine La Chatte für euch im Programm.
Und wir bringen einen Großteil des Sortiments von Sir Leder Michel aus Hamburg mit: Leder-Zylinder, Steampunk-Kappen, Armschienen, Taschen uvm. Jedes Stück ein Unikat.
Am Sonntag wird Lydia Benecke an unserem Stand ihr neues Buch "Sadisten" für euch signieren. Die genaue Zeit geben wir noch bekannt.
Geli und das WGT-Team
Nähere Einzelheiten zum aktuellen Programm (Auftrittstermine und Auftrittsorte) bzw. Infos zum Kartenverkauf findet man auf der unten angeführten Website.
agra-Veranstaltungsgelände
Bornaische Str. 210, 04279 Leipzig
E-Mail an den WGT-Veranstalter
Tel: 49 (0)341 212 0862 bzw. +49 (0)371 560 460
In der Zeit vom 22. bis 24. Mai 2015 findet in München die "BoundCon XII" statt. Veranstaltungsort ist auch in diesem Jahr:
Nachstehend die wichtigsten Infos auf einen Blick:
Ausstellungsfläche: rund 5000 qm
Aktuell (Stand 6.5.15) haben 119 Aussteller, unter anderem auch die Schlagzeilen/Charon Verlag, sowie 53 Models ihre Teilnahme zugesagt.
Desweiteren werden im Rahmen der BoundCon folgende Workshops angeboten:
- Nawasabi - Workshop „Emotional Rope Bondage“
- Umino & Azooka – Intelligentes & praktisches Bondage
- Ina – Workshop - Professionelle Massage
- Damon Pierce – Workshop – Extreme Predicament Bondage
- Matthias Grimme - Japanbondage-Basics
- Rain Degrey – Breath Play - Atemreduktion - Tips & Tricks.
- Matthias Grimme: Bondage fürs Bett
Nähere Infos zu den einzelnen Workshops (Zeit, Teilnahmegebühr etc.) findet man auf der Veranstaltungswebsite (s.u.).
Abgerundet wird diese Veranstaltung durch Shows.
Information zur Teilnahme der Schlagzeilen / Charon - Verlages bzw. BondageProjekt:
An unserem Stand werden wir wieder mit einem großen Teil unseres Sortiments vertreten sein, angereichtert durch einige Spezialitäten von Eufory.
Und unser Peitschenbauer Sir Oliver wird euch und uns zeigen, wie das denn so geht mit dem Flechten einer hervorragenden Bullwhip.
Außerdem werden wir als besondere Überraschung ein paar Neuigkeiten dabei haben, die wir bisher noch nicht im Programm haben. Und als besonderen Service bieten wir euch an, dass nicht vorrätige Waren portofrei an euch versandt werden.
Die bereits zur Tradition gewordene Aftershowparty "Sub Rosa Dictum" findet am Samstag, den 23. Mai ab 22:00 Uhr im Kesselhaus statt.
Freitag, 22.05.2015 15:00 - 24:00 Uhr
Samstag, 23.05.2015 12:00 - 23:00 Uhr
Sonntag, 24.05.2015 11:00 - 16:00 Uhr
1 Tages Ticket (Fr.o.Sa.): EUR 30,- / Vorverkauf EUR 25,-
3 Tage Ticket: EUR 60,- / Vorverkauf EUR 50,-
Sonntag-Tagesticket EUR 10,- (nur an der Tageskasse)
(Infos zu den obigen Tickets bzw. VIP-Tickets siehe WWW)
Web: Veranstaltungswebsite
E-Mail an das BoundCon-Team
WICHTIG – WICHTIG - Katalog 2015
Wir haben eine Entscheidung getroffen!
Es wird mit dieser Ausgabe keinen Ergänzungs-Katalog, in dem all die neuen Artikel aus den letzten Schlagzeilen seit Februar 2014 vorgestellt werden sowie Preisänderungen, Druckfehler etc., geben.
Wir nutzen die Kraft – und damit natürlich Zeit und auch Geld – um viel schneller mit unserem neuen Webshop an den Start – und damit zu euch – zu kommen.
Der Katalog 2014 ist weiterhin gültig.
Ergänzungsseiten mit den neuen Büchern und anderen Artikeln werden im April in unserem Download-Bereich im Web-Shop zur Verfügung stehen.
Dieses Jahr gibt es keinen neuen Katalog, sondern nur ein Ergänzungsheft mit den neuen Artikeln und ein paar Berichtigungen und Preisänderungen. Geplant ist dieses Heft für die Ausgabe SZ 142
Wir haben ein neues Shopsystem erworben. Derzeit fangen wir an, dieses zu befüllen und zu testen. Online geht dieses System sobald wir fertig sind. Toll wäre es, wenn es im Frühjahr soweit wäre. Wenn nicht, bitten wir euch um Geduld.
Wir haben ein neues Online-Shop-System gekauft, doch das dauert noch eine Weile bis das online ist, denn alle Artikel müssen neu eingebaut werden. Wir hoffen, dass es zum Frühjahr fertig wird. Und dann ist auch endlich Schluss mit der Vermischung von Shop und Verlag/Redaktion, denn dann gibt es zwei Eingänge je nachdem wo man hin will.
Eine Podcast-Reihe mit Matthias. Viel Spaß beim Hören:
Podcast Teil 3:
Update: Der neue Katalog 2014 ist online!
Wir sind noch dabei die Fehler im neuen Katalog zu finden und zu berichtigen. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist und die Änderungen eingetragen sind, gibt es den Katalog auch wieder online zum Blättern und zu Download. Wir bitten um etwas Geduld.
Seit neuestem kann man auch vor unserem Shop draußen in der Sonne (so sie denn scheint) sitzen. Wir haben eine Bank und sogar Sitzkissen ;-)
Damit das coole Bild "Sadomasochistic Gothic" nicht in Vergessenheite gerät:
Matthias war einer der Protagonisten des Kurzvideos "Pervers?"
Wir haben das Jubiläum wunderbar gefeiert und uns an all den tollen Rückmeldungen gefreut. Und von der Jubiläums-Respekt gibt es ein kurzes Video, dass die Atmosphäre vortrefflich zeigt - es war eine suuuuper Party!
Jubiläums-Respektparty - 25 Jahre Schlagzeilen Magazin from Matthias T. J. Grimme on Vimeo.
Jubiläums-Chaos. Die Gratulationen sind erst sehr spät eingetrudelt und das auch erst, nachdem ich langjährige Freunde, Geschäftspartner, Autoren und Fotografen persönlich angeschrieben habe.
Aber wir werden dennoch den Erscheinungstermin 30.10. halten können.
Eigentlich sollte es zum Jubiläum auch eine Online-Seite mit all unseren gesammelten Presseausschnitten und Pressetexten geben. Aber bisher haben die meisten Verlage aus urheberrechtlichen Bedenken heraus eine Veröffentlichung der Berichte über uns abgelehnt - schade, so gibt es natürlich keine Pressemappen-Seite.
Immerhin gibt es aber eine Online-Galerie aller unserer Jubiläumsausgaben. Zum schmökern und reinlesen.
In der nächsten Ausgabe gibt es Geschenke, eben weil es unser Jubiläum ist:
Die Schlagzeilen waren viele Jahre „der“ Kontaktmarkt der BDSM-Szene. Nirgends gab es so viele authentische Anzeigen wie bei uns.
Die Kontaktaufnahme hat sich gewandelt durch das Internet und die vielen Portale, über die man sich im Web kennen lernen und austauschen kann.
Früher hatten wir fast 400 Anzeigen in jedem Heft und haben Hunderte von Antwortbriefen darauf verschickt. Viele von ihnen kamen in edlen Umschlägen, schwarz, weinrot, türkis, Bütten und Pergament. Manche mit Duft, mit kleinen Stickern beklebt, bemalt oder als geklebte Collage. Dick, dünn, groß, klein, leicht und schwer.
Wir möchten eine kleine Renaissance der gedruckten Kontaktanzeige und des geschriebenen Briefes versuchen, weil wir finden, dass es immer noch sehr schön ist, einen Brief – ob nun handgeschrieben oder nicht – auf die eigene Anzeige zu bekommen.
Wir machen euch zwei Geschenke –eines für Anzeigenschreibende und auch eines für die, die darauf antworten:
Unser Geschenk für die Inserenten:
Im Jubiläumsheft 132, das am 30. Oktober 2013 herauskommt, erscheint eine Anzeige je Inserent bis 80 Wörter kostenlos.
Längere Anzeigen könnt ihr selbstverständlich schalten. Wir werden nur das, was über 20,-- € hinausgeht, berechnen mit je 5,-- € für 10 Wörter.
Und wir wünschen uns Bilder zu den Anzeigen. In Schlagzeilen 132 ist ein Bild zu eurer freien Anzeige kostenlos. Später kostet es 20,– € zusätzlich zum Anzeigenpreis.
Unser Geschenk für die Briefeschreiber:
Aus allen Antwortbriefen, die zu den Anzeigen der Schlagzeilen bis zum 9.12.2013 bei uns eingehen, küren wir den schönsten Briefumschlag, sei er nun edel und gekauft oder kreativ selbstgemacht. Voraussetzung ist dafür, das wir euren Absender auf dem größeren Umschlag drumherum oder auf dem Antwortbrief selbst finden.
Der Gewinner / die Gewinnerin erhält ein Jahresabo der Schlagzeilen, wahlweise einen Einkaufsgutschein in Höhe von 75,-- €.
Wie gebt ihr die Anzeige auf?
Das geht auf mehreren Wegen. Am einfachsten ist es über unseren Webshop. Das Programm zählt die Wörter, die ihr geschrieben habt und berechnet gleich den Anzeigenpreis. Alles andere wie Anschrift und Zahlungsinformationen sind hier am einfachsten einzugeben. Wenn ihr ein Bild wollt, müsst ihr das Kästchen anklicken. Das Bild müsst ihr uns dann allerdings extra per Mail schicken. Hochladen geht noch nicht.
Für Anzeigen, die in der Zeit vom 27.8. bis zum 17.10.13 bei uns eingehen und somit in die Schlagzeilen 132 – das Jubliläumsheft – kommen, gelten die oben genannten Bedingungen.
Ihr könnt uns die Anzeige auch gern als normale Mail schicken und dann gleich das Bild als Anlage dranhängen. Oder alles im Brief.
Die Anzeigen erscheinen eine Woche nach der Druckausgabe auf unserer Homepage.
Wir haben unsere strengen Prinzipien aufgegeben. Seit einem Jahr dürfen nun auch Handy-Nrn. in den Anzeigen stehen. Oder gleich eure Email-Adresse – nehmt eine, aus der eure Identität nicht direkt erkennbar ist. Oder eure Webseite bzw. der Link zu eurem Profil in der SZ. Im Web-Shop werden diese Links kodiert, so daß ihr nicht plötzlich eine Spamflut bekommt.
Wir räumen unser Lager auf.
Viele Jahre haben wir als unsere Hauptlinie im Bereich Fesseln und Halsbänder die vortrefflichen Sachen von Puls im Sortiment gehabt. Die SZ-Puls-Linie haben wir gemeinsam entwickelt. Aus dieser Serie gibt es noch einige Restbestände, die wir in den Schnäppchen-Shop eingestellt haben. Wer zuerst kommt, kriegt zuerst.
25 Jahre Schlagzeilen sind bisher 130 Ausgaben. Im Jubiläumsheft wollen wir vorstellen, wie die Schlagzeilen von euch aufbewahrt werden. In liebevoll handgeklöppelten verzierten Futteralen, in Acrylboxen oder Pappkartons? Als Stapel in der Zimmerecke? Gebunden mit Prägung?
Schickt uns die Fotos eurer Schlagzeilen-Sammlung bis zum 15. September. Wenn es geht in hoher Auflösung, denn es soll ja auch im Druck gut rüberkommen.
Unter allen Einsendern verlosen wir drei Einkaufsgutscheine im Wert von 100,--, 75,-- und 50,-- € für den Schlagzeilenshop.
Seit Anfang des Monats verstärkt Silvia Rother unser Team. Wir freuen uns, dass wir eine so angenehme Kollegin für den Bereich Kundenbetreuung gefunden haben. Sie ist im allgemeinen Montag bis Freitag (außer Donnerstag) im Verlag.
Messezeit (Pfingsten WGT - eine Woche später Boundcon) heißt auch immer jede Menge Stress im Verlag. Ein großer Teil unseres Warenlagers ist auf Reisen und daher dauert es ein bisschen, bis die Bestellungen bei uns bearbeitet werden können. Wir bitten um Geduld.
Die Bewerbungszeit ist abgelaufen - das heißt, wir nehmen keine neuen Bewerbungen auf die freie Stelle an, denn wir haben inzwischen schon mehrere Leute in der engeren Auswahl.
Hier ein Dank an alle, die uns geschrieben haben.
Da Caro uns Ende Februar verlässt und sich ganz ihrer Selbstständigkeit als Grafikerin widmen wird - suchen wir jemand Neues.
Glücklicherweise wird Caro aber weiterhin die Bildredaktion machen.
Leider verzögert sich durch die höchst aufwendige Katalogerstellung (das ist Gelis Projekt und sie muss dass alles nachts machen, weil sie tagsüber ja ihren normalen Verlags-Sachen machen muss) die nächste Ausgabe. Die SZ 127 ist daher erst für den 6.2.13 vorgesehen. Sobald sie an dem Tag aus der Druckerei kommt - geht sie an Abonnenten und Läden raus. Und nächste Woche gehen die Korrekturen für die nächsten Bösen Geschichten (BG 33) raus.
Eigentlich ist die Entscheidung schon vor 3 Monaten gefallen, aber hier nochmal zur Sicherheit: Den angekündigten Gesamt-Katalog 2012 gibt es nicht. Aus Zeitgründen war es nicht möglich ihn zu produzieren. Wir hoffen für das nächste Jahr das Beste. Aber einen neuen Katalog wird es natürlich geben. Das Katalog-Shooting ist schon vereinbart!
Unser Image-Video - produziert von einem unserer Lieblingsfotografen - Thomas van de Scheck, ist jetzt online.
Eindrücke von St. Pauli, der Weg von der Reeperbahn in unseren Verlags-Shop, ein paar Impressionen aus unseren Räumen und ein bisschen O-Ton von Geli und Matthias:
Dass wir jetzt auch auf einer der Haupt-Infoseiten zu allem was auf St. Pauli so los ist, so gut vertreten sind, freut uns natürlich besonders: Reeperbahn.de
Ach ja, wir haben jetzt auch eine eigene deutschsprachige Gruppe auf Fetlife, der größten internationalen SM-Community. Dazu muß man sich in diesem Forum einen kostenlosen Account holen und dann findet man unsere Gruppe "Freunde der Schlagzeilen".
Da Matthias in Urlaub war, gibt es erst wieder im nächsten Monat eine neue Kolumne von ihm.
Nach der sehr schönen Boundcon in München mit vielen tollen Kontakten, gute Gesprächen und prächtigen Shows fahren wir zum Pfingstwochenende auf das WGT in Leipzig - es hat nun doch geklappt mit dem Standplatz.
Wegen Krankheit und Urlaub kommt es zu Verzögerungen bei der Online-Stellung des neuen Katalogs und der Fertigstellung des Gesamt-Katalogs. Das Tagesgeschäft geht vor.
Leider ist noch nicht klar, ob wir dieses Jahr auf dem WGT einen Stand haben werden. Durch das neue Buchungssystem sind wir hinten runter gefallen. Wir werden aber Mitte des Monats mehr wissen. Update am 23.4.: Wir sind auf Platz 1 der Nachrücker falls jemand der schon gebuchten Aussteller absagt. Drückt uns die Daumen.
Wir haben es gar nicht erwähnt, aber Caro ist seit einigen Wochen wieder voll dabei. Auch wenn sie weiterhin auf ihren Rücken aufpassen muss. Wir sind natürlich sehr glücklich darüber. Dafür fehlt zur Zeit Petra unsere Buchhalterin, die sich einen Fuß gebrochen hat. Geli übernimmt in den Wochen ihrer Abwesenheit auch noch die Buchhaltung.
Januar 2012 - noch was:
Der Katalog 2012 wird 100 Seiten haben. Mit den „Best of“-Artikeln aus allen Bereichen. Und allen ganz neuen Dingen, die noch nicht im alten Katalog waren.
Der Katalog liegt allen Schlagzeilen 121 bei.
Abonnenten bekommen ihn einmal mit dieser Ausgabe.
In den letzten Jahren hat sich eine Reihe von Abonnenten gemeldet, die fragten: „Warum legt ihr jeder Ausgabe einen Katalog bei? Das ist doch Papier- und Ressourcen-Verschwendung. Und ich muss die überflüssigen Kataloge in den Papiercontainer tragen.“ Das wollen wir natürlich nicht! Und da jeder Katalog ja auch Geld kostet, haben wir uns für das Geldsparen und somit für das einmalige Beilegen entschieden. Selbstverständlich könnt ihr weitere Kataloge anfordern.
Bei den an die Erotikshops gelieferten Schlagzeilen wird am Anfang immer ein Katalog beiliegen. Gegen Jahresende werden wir – je nach noch vorhandener Anzahl – diesen Service aber einstellen.
Zum Blättern steht der „Best of“-Katalog nach Erscheinen dann auch als virtuelle Version in unserem Webshop zur Verfügung.
Wie vielleicht dem einen oder anderen aufgefallen ist, wir haben das neue Jahr mit einem neuen Logo begonnen. Nachdem wir fast 24 Jahre eine diagonal verlaufende Kette in unserem Logo hatten, haben wir sie jetzt horizontal und damit ist auch das Logo besser lesbar geworden. Danke an Jani.
Wir finden es klasse und wir wünschen uns, dass es euch auch so geht.
Wir haben die Verlagsbedingungen etwas überarbeitet, damit wir jetzt auch Konditionen haben, unter denen wir Buchtexte als E-Book veröffentlichen können. Die aktuellen Verlagsbedingungen findet man hier.
Leider mußten wir alle Hinweise auf unseren Kooperationspartner, die virtuelle SZ, löschen.
Auch wenn Andrea Grimme immer mal zwischendurch bei der anstehenden Arbeit hilft, so ist es immer noch ungewiss, wann unsere Caro wieder hier im Verlag anspielbar sein wird.
Aber wir beißen die Zähne zusammen und versuchen genau so schnell und zuverlässig zu sein, wie wir es sonst sind.
Übrigens wird auch die SZ 119 von Janina Putzker gelayoutet, und so wie es aussieht verspäten wir uns nur um eine Woche.
Im Verlag hat sich so einiges geändert, dadurch sind wir schon seit längerem knapp besetzt. Bikkya Scheu hat uns nach vielen Jahren verlassen, um künftig ihrem gelernten Beruf als Sozialpädagogin nachzugehen. Wir wünschen ihr alles Gute und sagen danke für die schöne Zeit der Zusammenarbeit!
Unserer Caro Flügel wünschen wir gute Genesung, bei ihr hat sich bei einem schuldlosen Unfall die Rückenbandscheibe so verschoben, dass sie seit vielen Wochen krank geschrieben ist und jetzt auf eine Reha-Maßnahme wartet.
Immerhin schaffen Geli, Petra und ich es ziemlich gut den Laden mit gewohnter Zuverlässigkeit und fachlichem Verständnis am Laufen zu halten.
Für freie redaktionelle Mitarbeit suchen wir verstärkt nach jungen und interessierten Nachwuchs-Redakteuren, die uns bei unserer Redaktions-Arbeit unterstützen und dabei neue Ideen beisteuern. Näheres bei einem Gespräch in unseren Räumen.
Die Neuheiten des letzten halben Jahres werden quasi als Extrablatt sowohl online als auch auf Anfrage gedruckt jedem Interessenten zur Verfügung gestellt.
Facebook hat unseren Charon Schlagzeilen Account gesperrt, daher sind wir jetzt als einfache Firmenseite dort zu finden.
Nämlich hier Facebook!
Unsere Hauptmesse-Zeit, in der es schon mal zu Verzögerungen kommen kann, weil die Ware grad in München oder Leipzig ist, oder noch in irgendwelchen Kisten verpackt erstmal gecheckt werden muß, ehe sie in den normalen Lagerbestand übernommen wird. Wir bitten um Geduld.
Inzwischen ist so gut wie alles wieder einsortiert oder Geli weiß, in welchem Karton die gesuchte Ware ist.
Unser Eingangs- und Shopbereich hat pünktlich zum Frühling ein neues farbiges Gesicht bekommen. Ihr seid herzlich eingeladen, euch bei einem Besuch bei uns davon zu überzeugen.
Aus jugendschutzrechtlichen Gründen haben wir die Session-Filme von der Webseite genommen. Sie sind aber weiterhin bei uns erhältlich, zur Not Liste anfordern.
Auch diverse Links mußten wir leider löschen, da auch sie jugendschutzrechtliche Bedenken aufwarfen.
In unserem Membersbereich findet ihr Online-Romane, Kurzgeschichten und jede Menge Tipps zu unterschiedlichen SM-spezifischen Themen.
Zugang nur mit Passwort - dass jeweils auf Seite 2 der aktuellen SZ-Ausgabe abgedruckt ist.
Manch einer weiß nicht weiter und im Internet erhält man auf jede Frage mindestens 10 verschiedene Antworten, da könnte eine Telefon-Beratung genau das Richtige sein. Mehr dazu findet ihr hier. | de |
q-de-1292 | Welche Reaktionen gab es auf den neuen Namen "Ragglettöli" für das Racletteöfeli? | Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP! - watson
Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP!
31.07.19, 09:35 01.08.19, 06:49
... vor meinen Ferien.
Häsch scho Angst gha?
Ja, ich au.
Freunde, es ist so: In den nächsten drei Wochen werdet ihr ohne mich auskommen müssen. Weil: Ab heute habe ich Ferien. Ferien. Ferien.
Aber keine Sorge, der Picdump hat nie Ferien. Da allerdings meine üblichen Vertretungen grad auch in den Ferien sind/noch gehen/keine Zeit haben/in der Badi sitzen, habe ich die nächsten Picdumps schon vorbereitet. Was heisst, dass die nächsten paar Mal darum ausnahmsweise keine Userinputs am Anfang stehen werden.
Das heisst aber nicht, dass ihr nicht trotzdem lustig sein sollt in der Kommentarspalte. Seid einfach so wie immer, ok?
Dann fangen wir jetzt endlich an – mit dem letzten Mal User-Inputs vor der «Sommerpause»:
Hereinspaziert, aber:
Apropos Ferien:
Und mein Lieblings. Haha.
Jetzt in echt: Abonniere mich und dir sei ewiges Glück sicher! 🙃
«Dadada DAAA da. DADADADA Da»
Wenn Kinder probieren, irgendwas zu erklären:
Oder Betrunkene. via imgur
Ein Meme, das mich nachdenklich stimmt:
«Gits au Schnipo?»
Er hat alles schon erlebt, Pistolenschuss, Bombensplitter ...
via shencomics
via twitter/robinmccauley
«Eine gute Idee, aber wie macht es mich reicher?»
3, 2, 1 und tschüss.
Was ich lustig finde? Ach, ganz normales Zeug.
Wenn du glaubst, dass du gerade sehr tiefgründig bist, aber eigentlich bist du nur ... bitz dumm.
«Anspruchsvolles» Meme für zwischendurch:
Warum bin ich nur so?
PS: Es stimmt.
Gibt es ein schöneres Gefühl?
Und natürlich das noch:
Genau so. Haha.
Dieser eine Arbeitskollege, der dir überallhin folgt:
Wenn Amis von Engländern reden:
Wenn wir von Engländern reden:
Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:
Wir, nachdem wir Area 51 gestürmt haben:
Jeder, der «Final Destination» gesehen hat: Nope.
Good News für zwischendurch:
Damit wir auch dieses Mysterium gelöst haben:
Wenn dein Hund denkt, dass er immer noch ein Welpe ist:
Wenn deine Mutter fragt, ob du das Internet «reparieren» kannst und du den Router aus und wieder anmachst:
Berühre seine Pfötchen für ewiges Glück:
Hast du seine Pfötchen berührt?
Natürlich habe ich seine Pfötchen berührt. Nein, ich möchte für immer ewiges Unglück haben. Gut, ihr habt mich so weit, ich scrolle nochmal hoch und berühre seine blöden Pfötchen.
«DAS IST WAS GANZ ANDERES»
Passend zur Celsius/Fahrenheit-Verwirrung:
bbq flavored confusion. haha. via reddit/funny
Wenn du nicht willst, dass jemand in deinem Laden stiehlt – aber du eh nichts Wertvolles im Laden hast:
So verschieden unsere Mütter sind, so gleich sind sie auch:
Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?
Blume/Blumenstrauss/Garten Ferienfoto (Landschaft) Ferienfoto (Vater) Foto vom Lieblingskind/Enkel Haustier Inspirierender Spruch
Passend dazu für alle Mütter:
(Und hört endlich auf so zu tun, als hättet ihr uns alle gleich lieb.) via ebaumsworld
Wer bestimmt nicht das Lieblingskind ist:
Wenn du mit deinem Kumpel Faceswap machst und das Resultat normal aussieht:
Hallo i bims. Das nächste Lied heisst: Improvisation im Wechseltakt.
Wenn es zu heiss ist, um irgendwas anzuziehen, die Gesellschaft dich aber zwingt, irgendwas anzuziehen:
Theoretisch könnten wir sehr viele komplizierte Dinge zubereiten. Theoretisch.
Falls euch diese erschreckende Nachricht noch nicht erreicht haben sollte:
Was ist eigentlich mit der Filmindustrie los?
Dinge, die vor 10 Jahren schon so waren – und es heute immer noch sind:
Immerhin sieht er so aus, als wüsste er, dass das jetzt nicht so optimal ist.
Du, wenn du dein 12. Bier bestellst, dich hinten im Barspiegel siehst und weisst, dass du es morgen bereuen wirst:
Du, wenn du siehst, wie dein Hund auf die Couch kackt:
Du, wenn du um 3 ins Bett gehst und um 5 wieder aufstehen musst:
Du, wenn du merkst, dass dieses Meme nochmal kommt:
Ich hör ja scho uf, okokok.
Es hat jedes mal FAST funktioniert.
Leave heavy metal fans alone.
*Von meinem Aluhut aus gesendet
Wenn du ein Kind absichtlich gewinnen lässt:
🥰 Harold 🥰
Hier noch ein Input, was ihr in meiner Abwesenheit testen könntet:
So, auch ich bin langsam müde ...
Ok, danke, tschau. Wir sind hier sowieso fertig.
Tschüss, Freunde! Wir lesen uns Ende August wieder. 😘
Tschau, tschau, tschau, tschau, tsch...
Zum Abschluss: Folgender Kommentar von der Mitarbeiterin des Monats (für immer), damit wir ...
... uns nochmal DIE BESTE SLIDESHOW DER WELT ANSCHAUEN KÖNNEN. Adios :)
Willst du mehr Picdump gucken? Guck hier:
En Espresso bitte 31.07.2019 09:38
Highlight Jede Woche dasselbe Theater.
Absintenzler 31.07.2019 09:42
Highlight Die Maslow-Pyramide im 21. Jh 🧐
226 13 Melden
Yannik Tschan 31.07.2019 10:06
Highlight Komme gerade aus den USA und habe euch was mitgebracht... The joy of cereal!
The oder ich 02.08.2019 09:35
Highlight 48 Stunden
The oder ich 02.08.2019 06:20
Highlight Winken? püh
03_szust 02.08.2019 01:51
Highlight Ich versuch erst gar nicht, das erklären zu wollen.
MissDemeanor 01.08.2019 09:14
Highlight Yesss! Dicpump!!
Samurai Gra 01.08.2019 01:02
Highlight Hatte echt Angst 😭
Lore 31.07.2019 22:53
Highlight Ta-da:
Mrs. Sommer 31.07.2019 19:44
Highlight Falls es jemand schauen möchte:
B. Scheuert 31.07.2019 18:54
Highlight Hab gerade Arató András István als Badass-Mofo gesehen...ich bin regelrecht schockiert von Harold! Und ja, ist mir doch egal wenn ich hundertmillionen Tage zu spät bin :)
Das Video ist super!
B. Scheuert 31.07.2019 18:41
Highlight Ich war so ausser mir dass ich in die Kommentare runterscrollen musste...da steht doch Schweiiz auf dem Bob!
Fayalina 31.07.2019 18:18
Highlight I miss it...
Phrosch 31.07.2019 18:12
Highlight Bei „Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?“ habt ihr die Möglichkeit:“Sie hat kein WhatsApo“ vergessen 😂
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:38
Highlight Und sich mit einem Motorrad. Ja, meine Mutter (aber mein Vater auch).
Sándor 31.07.2019 16:44
Highlight 20min und Titel... Auf den Punkt gebracht. 🙄😅
Tschaesu 31.07.2019 15:34
Highlight War jemand schon bei ihm?
lilie 31.07.2019 19:33
Highlight @Tschaesu: Ja, zwei Leute. Sie waren so mittelmässig zufrieden*. 😜
*Wahrscheinlich wars zu teuer. 😜
obi 31.07.2019 15:01
Highlight Wenn wir von Engländerinnen reden.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:35
Highlight Ich fliege am 20. Dezember nach Liverpool und werde diese Gerüchte persönlich überprüfen 😉
En Espresso bitte 31.07.2019 15:51
Highlight Obi, frag bei Gelegenheit mal Madeleine, sie hat da tiefgründiger recherchiert: https://www.watson.ch/spass/nightlife/329131160-dir-ist-kalt-im-ausgang-ha-nimm-dir-diese-englaenderinnen-als-vorbild
Phrosch 31.07.2019 18:34
Highlight OHI, ich fürchte du wirst sie bestätigt sehen 🤭
Pana 01.08.2019 00:17
Highlight Bristol im Dezember. Sämtliche Vorurteile wurden bei weitem übertroffen. BEI WEITEM. 🙈
obi 31.07.2019 14:55
Highlight Du, wenn du eben eine ziemliche gute Landesverfassung geschrieben hast, die eigentlich total verheben könnte, ... aber du weisst, dass irgendwann einmal in der Zukunft jemand diese missverstehen und alles zur Sau machen wird.
Fichtenknick 31.07.2019 20:13
Highlight Will ja nicht klugscheissen hier, aber wenn einer die Verfassung geschrieben hat, dann James Madison und nicht Ben Franklin...
meinwatson 31.07.2019 14:25
Highlight Habe Tränen gelacht. Danke :)
sarcasmexpert 31.07.2019 13:48
Highlight Der arme Katzer...
Fly3930 31.07.2019 14:42
Highlight Kann nicht aufhören zu grinsen.... help...
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:10
Highlight Der ist wirklich fantastisch.
Mich würde schon interessieren ob der Kratzer nun eine Pollenallergie hat oder eine Polenallergie. Und wenn zweiteres zustimmen sollte, wieso und wie erkennt der kratzige Katerich die Polen überhaupt ? Fragen über Fragen.....
lilie 31.07.2019 19:35
Highlight Vielleicht ist es bloss ein Schreibfehler und es sollte "Polenallegorie" heissen. 🤔
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:41
Highlight @lilie Scheiss Auto-Korrektur, jetzt lässt die einem auch noch dümmer wirken.
The oder ich 02.08.2019 06:25
Highlight @Satan: wieso wundert es mich jetzt nicht, dass es in der Hölle Autokorrektur hat
Randalf 31.07.2019 13:19
Schöne Ferien und pass gut auf deine Sachen auf.😉
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 14:45
Highlight Oh
warum bin ich nie auf die einfache Lösung gekommen mein Singledasein zu beenden 😱
Lord Ben 31.07.2019 12:33
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:17
Highlight Hiiiilfe, chomme kei Loft meh öber!!!!!
River 31.07.2019 19:32
Klirrfactor 31.07.2019 12:21
Highlight Sorry, aber das mit der Zahnmedizin Basel pögg ich nicht
Trixi9 31.07.2019 13:41
Highlight Wer hat schon gerne gabutti Zähne, nachdem er beim Zahnarzt war.
Na, kommst jetzt drauf? :-)
Klirrfactor 31.07.2019 14:14
Highlight Achhh.... Der ist jetz echt flach, alles ok...
lilie 31.07.2019 16:52
Highlight @Klirrfaktor: Beim Picdump gilt grundsätzlich: Wenn du den Witz nicht kapierst, ist dein Niveau zu hoch. 😜
Der_Andere 31.07.2019 12:21
Highlight Lächerliche Abstimmung über Muttis Whatsapp Anzeigebild. Lina du denkst meine Mam hätte bereits ein Smartphone oder Whatsapp?
Meine Mam hat ein M-Budget Handy von gefühlt 2005. Wir sind doch nicht bei Back to the future 2, wo 2015 alle in der modernen Welt angekommen sind. :)
Franbon aka Mami 31.07.2019 11:59
Highlight Zum letzten Mal....nein, nicht witzig😑 meine Hormone spinnen sowieso wegen der Schwangerschaft und heute ist eh ein komischer Tag und dann diese Überschrift 😢 ist erst nachher irgendwie witzig, aber auch nur weil ich über meine Reaktion lachen konnte🤗...bitte nicht mehr machen 🤪
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 12:16
Highlight Es ist nichts Persönliches, alle Schwangeren kriegen dieses Nachricht von mir...
The oder ich 31.07.2019 12:46
Highlight ich sehe schon die Schlagzeile
Walter Sahli 31.07.2019 12:50
Highlight Schwangerschaftshormone? Geil, die passen gut zu meinem Nikotinentzug. Wollen wir zusammen die Welt abfackeln? Oder uns an eine Ampel stellen und darauf warten, dass ein Polizeiauto hält und den Motor nicht abstellt? Mir spielt's keine Rolle, meine Zündschnur ist kürzer als der Schwanz eines Spermiums und meine eh nicht existierende Geduld hat sich längst verflüchtigt. Ich fühle mich so richtig gut...und voll parat!
ManuJot 31.07.2019 14:31
Highlight Oh, genau so hab ich mir Sie immer vorgestellt, Herr Sahli!
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:15
Highlight Oje, Herr Sahli....!!! 😱😱😱
Ein Mal spontanes Gruppenkuscheln mit Herrn Sahli bitte hier.... 🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗
...hilfts schon, Herr Sahli?
Aua, wem gehört der Fuss in meinem Gesicht?!?
Walter Sahli 31.07.2019 15:38
Highlight ManuJot, ich bin viel schöner als Dafoe!
Gruppenkuscheln? Was für eine schöne Idee! Darf ich ein Messer mitbringen?
The oder ich 31.07.2019 15:52
Walter Sahli 31.07.2019 17:02
Highlight Sie sind so eine Sau, Fledermaus, das fass' ich nicht. Ausgerechnet mir, der ich doch so empfindlich auf Rasiermesser im Auge bin!
Walter Sahli 31.07.2019 18:32
Highlight Hähähä, jetzt haben sie Ihre Sauerei gelöscht.
Jaha, das ist der Picdump hier und nicht so eine abgehobene Dalisurrealismuskulturklitsche!
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 19:06
Highlight @olmabrotwurschtmitbürli bittegerngsche. 😅
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 19:39
Ich habe vergessen/unterschlagen: All the credit goes to Red4, die mir hilft, Schwangere zu plagen 🏆
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 23:10
Highlight Herr Wurst als Unterstützerin der Leinenpflicht für Kinder, finde ich das man nie früh genug beginnen kann!
The oder ich 01.08.2019 23:02
Highlight Ach, Herr Sahli, ich gehe mal davon aus, dass meine Warnung vor der berühmten Augenschnittszene aus Un Chien Andalou hinreichend gewesen wäre, aber als Kompensation für die Löschung erwarte ich nun von Simone Meier eine differenzierte Analyse dieses surrealistischen Meisterwerks.
Amazing Horse 31.07.2019 11:58
Highlight Bei der Umfrage zum WhatsApp-Profilbild der Mutter fehlt die Option:
Meine Mutter hat kein WhatsApp, da sie sich immer noch weigert ein Smartphone zu benutzen und stattdessen jeweils auf dem Flohmarkt nach einem möglichst neuwertigen Nokia 3410 sucht.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:29
Highlight Stimmt genau!
Oder eventuell noch:
Meine Mutter hatte nie ein Smartphone, und jetzt braucht Sie keines mehr. 😢
Räuber&Liebhaber 31.07.2019 11:27
Highlight Wer kann Liebe geben?
imposselbee 31.07.2019 11:20
Highlight hmm, ist das mit Datenautobahn gemeint? 🐝🚗
El Pepedente 31.07.2019 11:12
Highlight hier etwas für alle die picdumps lieben
http://www.bildschirmarbeiter.com/pics/
und dnekt daran die seite gabs schon vor wartson und dem rest also das archiv ist groooooos :D und für trigger kids: geht nicht dort hin
Walter Sahli 31.07.2019 12:41
Highlight Es ist mit Sicherheit keine Absicht, aber wartson ist schon fast lustig.
sheshe 31.07.2019 12:59
Highlight BA ist schon lange tot, sorry! Früher wars ja mal gut, jetzt noch 2 mal die Woche updates. pffft.
Dann lieber INW :-)
El Pepedente 31.07.2019 16:07
Highlight wieso tot? gibt ja immer jeden freitag eine pic dump und das seit jahren XD tot ist es wohl nur für dich^^
und ja es gibt besseres als BA aber das mwerde ich kene links posten da das material nichts für normies sind^^
no-Name 31.07.2019 10:54
Highlight Dieses Ragglettöeli stimmt mich traurig.
Ich hol jetzt das Schwein 31.07.2019 11:30
Highlight Ist ja auch Vista. Dafür hat Microsoft den Support schon lange eingestellt.
Watchdog2 31.07.2019 12:04
Highlight Ragglettöeli???
Trixi9 31.07.2019 13:44
Highlight Neuer Name für Racletteöfeli
"Ragglettöli"
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 14:29
Highlight Racclette-Törtli
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:20
Highlight @Hallo i bims....
Für dieses Schwerverbrechen gegen ein äusserst wertvolles Schweizer Kulturgut gehört dir eigentlich der Schweizer Pass entzogen. Und ab mit so einem Banausen in das Land des trümpeligen Orangen wo der "Käse" aus Tuben kommt oder aus Spraydosen.
Aber unoriginell ist es nicht dein Raclette-Törtli :-).
lilie 31.07.2019 19:42
Highlight @no-Name: Nicht doch, nicht weinen! 🤗
Einfach ein nettes Gspändli suchen und die eine Raclettescheibe schön aufteilen. 🤗
Dazu 1 Kartoffel, halbiert, und 1 Glas Wein (beliebig oft auffüllbar). 🤗
Bündn0r 31.07.2019 10:51
Highlight Wurden die Kartenausschnitte extra so gewählt, dass fast alle Beschriftungen abgeschnitten sind oder wird das auf dem Mobile falsch dargestellt?
Lina Selmani 31.07.2019 10:59
Highlight Welche Kartenausschnitte meinst du?
Bündn0r 31.07.2019 11:13
Highlight Berlusconi und Putins Europa
Die Bildstrecke unter "Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:" Bild 10-17
Lina Selmani 31.07.2019 11:25
Highlight Stimmt, das sieht irgendwie nicht so richtig aus. Aber liegt nicht an Mobile, Desktop ists auch abgeschnitten. Ich schau mal, was mit den Bildern da los ist. Danke fürs Bescheid sagen!
Hohl mich der Teufel 31.07.2019 11:34
Highlight @Bündn0r: Das heisst BERLUSCOGLIONI
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:50
Highlight Einmal mit allem und extrascharf bitte.. 😋
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 10:35
Highlight Wer kommt alles mit Lina nächste Woche in den Ferien besuchen, wenn es keine Otten hat?
Lina Selmani 31.07.2019 10:38
Highlight Nimm Emma mit!
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:24
Du hast mir ja einen riesen Schrecken eingejagt.
Lina Selmani 31.07.2019 11:00
(und sorry...... 😬)
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:22
Highlight Tsss wie kannst du nur in die Ferien gehen? Hier trotzdem ein Bild des seltenen zebrakatzenkopf
Lina Selmani 31.07.2019 10:39
Highlight Haha, danke, ich habe noch nie so ein fröhliches Gesichtlein gesehen.
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:58
Highlight Er kann noch fröhlicher
carmse 31.07.2019 10:20
Highlight Gilt auch als Haustier, oder?
Nothingtodisplay 31.07.2019 14:18
Highlight Mami <3
Jason96 31.07.2019 10:12
Highlight gute alte picdump ablenkung und sogar eine Harold-Slideshow. Super, so ist das Sommerloch ein wenig spannender! :D
Walter Sahli 31.07.2019 10:12
Highlight Ein Rollstuhl für Goldfische???
Ich dachte, der Happen hat eine Steinschleuder...
Irgendwie bin ich jetzt ein bisschen enttäuscht...obwohl Rollstuhl für Goldfisch natürlich auch supercool ist.
Threepwood 31.07.2019 10:12
Highlight Das ist doch ganz klar Star Wars🤔😋🤘🏼
Lina Selmani 31.07.2019 10:31
Highlight Ich gehe jetzt in die Küche, wenn es nicht da steht, haben wir STREIT.
Yannik Tschan 31.07.2019 10:50
Highlight Notiz an mich: Bringe nächstes mal eine Packung Bob Ross Cereals mit für Lina.
Lina Selmani 31.07.2019 11:04
Highlight STREIT.
Emptyage 31.07.2019 16:46
Highlight Hassu toll gemacht Yannik! Jetzt musset Lina Hungrig und wütend in Urlaub.
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:25
Highlight @Yannik
Das Bild wirkt ziemlich verstörend auf mich und wirft viele Fragen auf:
- was macht Bob Ross damit er die Haare schön hat ?
- hat es Haare von ihm im Cereal (igitt !!!!) ?
- was zum Henker hat er mit dem Pinsel vor / gemacht ?
- sehen die Cereals nur für mich wie Hunde Leckerli aus ?
- warum ist das Matterhorn hinter Mr "ich habe in die Steckdose gegriffen" abgebildet ?
Und last but not least: Lebst du noch nach DEM STREIT ?
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:05
Highlight Für panique au village :)
Lästermaul 31.07.2019 10:04
Highlight Ich wünsch dir wunderschöne, tolle und sonnige FERIEN Lina 🤩🌴🌊🌅
Lina Selmani 31.07.2019 10:06
RealPasha 31.07.2019 10:01
Highlight Das ist ja mal ein Clickbait Pusheli / Titel
Kann ich ja jetzt auch nichts für, dass ich deshalb nicht arbeite!
Einstürzende_Altbauten * 31.07.2019 10:00
Highlight Mega Angscht!
Sagittarius 31.07.2019 09:58
Highlight Liinaaaa... Warum spielst Du mit meinen/unseren Gefühlen?!
Lina Selmani 31.07.2019 10:10
Highlight Ich konnte nicht widerstehen! Aber jetzt, so im Nachhinein, tuts mir auch 1 bisschen leid.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:39
Highlight würkli Lina ? 🤔
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:44
Highlight Das war wirklich echt fiiiiiiies.... 🥺
The oder ich 31.07.2019 11:26
Highlight Lina, wenn es ihr "leid tut":
Sagittarius 31.07.2019 11:28
Highlight Also dem Büsi nach tut es ihr 100 bisschen turmileit...
Hätte ich keine Katzenallergie würde ich das Kätzlein mega, mega MEGA fest knuddeln!
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:25
Highlight @Sagittarius; Katzenallergie ist unangenehm. Andererseits, Katzenknuddeln wird oft auch überbewertet... 😝
Sagittarius 31.07.2019 18:34
Highlight OMG löpersonell 🙈
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 22:47
Highlight @Sagittarius; Keine Sorge, ist nicht mein Kätzchen 😉
Wollte dich nur bisschen wegen Katzenallergie aufmuntern. Solidarisch unter Katzenlosen sozusagen... 😁
M Fbh 31.07.2019 09:55
Highlight Weiteres Beispiel für Namen im falschen Beruf...
Baeri19 31.07.2019 11:21
Highlight Der macht das aber gut. Hat meinen Vater und meine Tante operiert!
JoJodeli 31.07.2019 13:53
Highlight Klar, der kann ja auch mit dem Messer umgehen 🤣
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 09:54
Highlight Gits au schnippo?
Das sind im Fall gruusigi frittierte Eglifilets oder Pangasius Fischchnuschperli auf dem Teller und nix von Schnitzel.
Lina Selmani 31.07.2019 10:04
Highlight Eglifilet, Schnipo, blabla – reden wir über die wirklich interessanten Dinge: Was ist mit deinem Usernamen los? Haha
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 12:33
Highlight danke für die Frage! Endlich werde ich mal von einer Frau ernst genommen!
Spürst du es auch? ich glaub ich bin verliebt!
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 13:13
Highlight Ich sehe Identitätspolitik als zukunftsfeindlichen Versuch, den Menschen auf seine Herkunft und seine vermeintliche Natur festzulegen. Daher mein Name.
Alathea 31.07.2019 09:53
Highlight Wenn man die BESTE SLIDESHOW DER WELT nochmals ansieht, weil man denkt die hat jetzt ein neues Bild. 😩
03_szust 31.07.2019 09:52
Highlight How dare you play with our feelings!
Heute grüsst das Militär
Christian Mueller (1) 31.07.2019 10:45
Highlight E Guete! 😉
The oder ich 31.07.2019 09:52
Highlight Schöne Ferien, #LINA4WEINDOCH
Highlight wink, wink, wink, wink, wi...
chiwadeborah 31.07.2019 14:41
Highlight Dachte ihr springt noch jemand auf den Kopf, wäre luschtig gsi.
Tigger622 31.07.2019 09:51
Highlight In diesem Sinne.. En Guete
c-bra 31.07.2019 09:46
Highlight I bims, 1 Pfugs
Baccaralette 31.07.2019 13:16
Highlight Muahahaha..und ich so - Pfugs?? Hä. Dann Bild im Hirn angekommen.
Ach PFUGS!!! Klaro, tchuligom!
Phrosch 31.07.2019 18:49
Highlight Ich will so 1 Pfugs. Jetzt! 😂
El Pepedente 31.07.2019 11:13
Highlight we rbraucht schon wlan^^ das heisst einfahc internet! :D
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:08
Highlight El Pepedente
ich liebe deine Texte 😁sie sind dramatikalisch sehr herausfordernd oder ist deine Tastatur voll mit Brotbrösmeli, ich schreibe dann nämli auch so ghüselet 😂 es lebe wartson
Bildchen tut nichts zur Sache, ist mir nur so über den Bildschirm gestolpert als ich nach der Tastatur mit Pflänzchen gesucht habe 😜 vlt. hat sie jmd. grad auf Lager
The oder ich 31.07.2019 15:20
Highlight Hast du das gesucht, Closchli?
Lina Selmani 31.07.2019 09:41
Highlight Das wäre aber ja eigentlich ein guter Zeitpunkt. 🧐
En Espresso bitte 31.07.2019 09:57
Highlight Genauso einverstanden mit dir wie der Herr im Cartoon.
c-bra 31.07.2019 13:45
Highlight @Sa_Set, also ich fänds mal schuuli schön wenn mir Lina den Picdump an die Tür liefern würde.
c-bra 31.07.2019 15:18
Highlight @Sa_Set, jetzt hast du mir total die Illusion zerstört.
kettcar #lina4weindoch 31.07.2019 09:37
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:09
Highlight Und der Duden macht wieder einen auf besserwisserisch. 🙄
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 12:49
Highlight Oklahoma
The oder ich 31.07.2019 09:36
Highlight Man hilft, wo man kann
Lina Selmani 31.07.2019 09:42
Highlight The oder ich, ich bitte dich. Haha.
The oder ich 31.07.2019 09:54
Highlight Och, das musst Du gar nicht, das kannst Du auch selbst
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:30
Highlight Aaaaaalter Falter, The oder ich, deinen Verlauf bei der Suchmaschine deiner Wahl möchte ich ja auch mal sehen! 😜 Die armen Studies, die deine getrackten Daten auswerten müssen. 🤷🏼♀️😂
Wie kommt man bloss zu solchen Tschifs? Hast du etwa nach neuen Frisurvorschlägen gesucht? 🤔😅
Lina Selmani 31.07.2019 10:32
Highlight Wander Kern, falsche Kommentarspalte.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:58
Highlight hihi Prodecum
hab auch schon "harmlose" Begriffe eingegeben und bin überrascht worden
The oder ich 31.07.2019 11:31
Highlight @Prodecumapræsinex: ja, sie unterhalten sich bei Google schon darüber
The oder ich 31.07.2019 11:47
Highlight @Closchli: ja, es geht nichts über intelligente Suchwörter
(und eine ausgeschaltete SafeSearch)
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 13:01
Highlight 😱 The oder ich
jetzt bin ich echt verunsichert. Soll ich auf Kind machen und SafeSearch aktivieren oder lieber nach dem Motto "Jugend forscht" und sich werterbilden erhält länger jung vorgehen? 🤔
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 13:57
Highlight Prodecumapresinex; doch, steht dir gut die neue Frisur... 😜
The oder ich 31.07.2019 14:37
Highlight @Sa_Set: Closchli berichtet da aus der Lingerie American Football Leage
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:15
hast du die nicht in Slowmotion
frag für einen Freund
The oder ich 31.07.2019 15:29
Highlight Wenn er Dein Freund ist, dann kannst Du ihm die SloMo ja grad selbst machen^^
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:58
Highlight @ Closchli: I know that feeling. Bin jetzt noch im therapeutischen «wir töpfern uns einen Aschenbecher»-Ausdruckstanzkurs, kurz TWTI1AATK, weil ich dereinst für unseren geschätzten Herrn The oder ich ein Bild einer dicken Flede gesucht hatte und die Suchbegriffe unbedarft gewählt hatte.. 🤪
Läck, schon eindrücklich: so ein kleines Tierchen und so einen grossen... ähm lassen wir das... 😅
Prodecumapresinex 31.07.2019 16:04
Highlight @ Löpi: Gäll, findsch au? Habe riesig Freude, dass es mit dem Bartwuchs endlich geklappt hat... ☺️
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:08
Highlight Dr arm cheib
er hat keinen Helm
gefangen zwischen meinem Hintern und dem Parkettboden
die Blickschlagzeile möchte ich lesen 😂😂😂😂
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:18
Highlight ach was Prodecum
soweit ich mich erinnern kann hat unser kreativer Herr The das Bildchen in seinem Repertoire
auf Menschen übertragen, macht der Begriff das dritte Bein Sinn😜
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:28
Highlight Frag mich jetzt grad ob das P in Picdump ein verschämter Fehler ist 🤔
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:32
apropros Googeln
imgur.com/gallery/L85rr
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:06
Highlight @Prodecumapresinex; Ja supi! Aber denk daran, die nächsten Tage nicht waschen. Die Himbeer Aloe Vera Spülung muss erst einwirken.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 17:35
Highlight imgur.com/gallery/L85rr
AnDerWand 31.07.2019 22:57
Highlight The oder ich, deine Kommentare auf Watson sind der Hammer, immer so potentiert mit scharfsiinigem Humor, genau mein Geschmack
Sag mal, bist du Frau oder Mann? | 14.03.2004, 01:30
Geändert von gitti2002 (07.03.2012 um 00:41 Uhr)
Hallo, mein Name ist Heike, ich bin 44 Jahre alt und bei mir wurde letztes Jahr im Oktober Eierstockkrebs FIGOIIIC festgestellt. Das übliche wie hier schon berichtet " alles muss raus" was raus muss. Ich habe die OP gut überstanden, befinde mich jetzt in der 5. Chemo mit Carboplatin und Taxol. Bis jetzt vertrage ich sie gut, außer das ich etwas Bauchschmerzen und in den Beinen schmerzen habe. Ich habe viele Frauen in der Chemo kennengelernt, bei manchen wie hier in dem Forum kam es wieder. Das belastet einem sehr, man kämpft und hofft und dann nach einer gewissen Zeit die selbe Diagnose. Das macht einem sehr traurig.
Ich komme leider aus einer Familie die vorbelastet ist. Meine Mutter erkrankte vor ca. 15 Jahren an Brustkrebs, leider ist sie letztes Jahr mit 68 Jahren an Leberkrebs gestorben. ihr Schwester ca. 2 Jahre vorher. Ich habe eine Zwillingsschwester die vor 4 Jahren die Diaknose Brustkrebs bekam. Deshalb habe ich damit gerechnet, das ich auch evtl. damit konfrontiert werde. Ich habe nie gewusst vorher, das es eine Kreuzungsdiagnose, also Eierstockkrebs geben kann. Kein Arzt hatte mich diesbezüglich aufgeklärt. Wenn ich das alles vorher gewusst hätte, so hätte ich mich auf eine Total Op entschieden. Ich bin auch sauer auf die Krankenkasse, nur einmal wurde bei mir eine Mamo bewilligt, vor meinem Krebs, sonst ist es deine Sache. Wenn ich sehe wieviele Frauen bei der Chemo, eigentlich noch jung sind betroffen sind. Ich finde man soll solche Untersuchungen bewilligen und nicht mit 50 damit anfangen.
Nun werde ich bald meine 6. Chemo bekommen und danach hoffentlich die Reha.
Ich will kämpfen und gewinnen und hoffe das für euch alle auch
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Sillebill
Ort: Wartenberg (Hessen)
mein Name ist Sybille, 47 Jahre. Ich bin in 2000 an Eierstockkrebs erkrankt. Es erfolgte Total-OP mit anschl. Chemotherapie 6 Zyklen Carboplatin/Taxol.
Danach war ich 12 Jahre ohne Befund und ich fühlte mich als geheilt.
Jetzt im Mai 2012 ein plötzlicher Anstieg meines Tumormarkers auf 88. Sofort wurde in an meinen Gynäkologen überwiesen. Doch bei der Untersuchung konnte er nichts feststellen. Er wiederholte erneut den Tumormarker der erneut auf 110 angestiegen war. Eine CT-Kontrolle zeigte sehr kleine Knötchen im Bauchfell. Es erfolgte eine Bauchspiegelung und hier zeigte sich das Ausmaß der Erkrankung. Der ganze Dünndarm war mit sehr kleinen (gerstenkorngröße) Metastasen übersät und somit keine OP möglich. Diagnose Peritoenalkarzinose. Wieder musste ich 6 Zyklen Chemotherapie über mich ergehen lassen. Mein Körper bildete Antikörper so dass jeder Zyklus mindestens 3 Mal unterbrochen werden müsste, weil der Körper allergisch reagierte. Die Chemo zeigte dennoch Wirkung und der Tumormarker sank auf 14. Leider aber nur für 4 Monate. Im Februar 2013 wurde nun freie Flüssigkeit im Bauchraum festgestellt. De erneute Tumormarker Kontrolle zeigte einen Anstieg auf 65. Wieder musste ich mich einer Chemotherapie unterziehen - diesmal mit Tabletten (Ovastat) und zum Glück weniger Nebenwirkungen. Doch nach nur einem Zyklus und der anschließenden Pause erneuter Anstieg auf 170. Nun soll die Chemotherapie wieder geändert werden (Topotecan) mit der Hoffnung, das diese nun wirkt.
Im Moment ist es ein ständiges Hoffen und Bangen. Alles ist sehr kräftezehrend.
Geändert von gitti2002 (03.05.2013 um 13:45 Uhr) Grund: PN
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bisher war ich stille Leserin, habe mich aber jetzt angemeldet und möchte mich kurz vorstellen: Mein Name ist Tina, ich bin 46 Jahre alt, habe keine Kinder und bin verheiratet. Seit dem 29. Januar 2013 weiß ich, dass ich ein Ovarialkarzinom rechts habe mit diversen Metastasen in den umliegenden Lymphknoten. Der Tumor wurde erst bei der Operation zufällig entdeckt.
Mein vorheriger Leidensweg in Stichpunkten:
- seit Juni 2012 starke Schmerzen im Lendenwirbelbereich, 3 Orthopäden fanden keine Ursache
- ab Mitte September 2012 starker Husten
Zuerst Verdacht auf Bronchitis, da ich dafür anfällig bin. Es brachte aber keine Therapie Besserung. Nach langem Suchen stellte der Lungenfacharzt eine Schimmelpilzallergie fest. Deren Behandlung brachte aber auch keine Besserung. Ab November hatte ich ständig zwischen 37 und 38 °C Fieber. Bevor ich einem Nasenprovokationstest mit dem Schimmelpilz zustimmen wollte bestand ich auf ein CT der Lunge. Dies wurde am 8. Januar 2013 durchgeführt und dabei wurde der erste vergrößerte Lymphknoten neben der Wirbelsäule in Höhe des Zwerchfells festgestellt. Daraufhin wurde am 11. Januar 2013 ein CT des Abdomens durchgeführt. Hier wurden auf beiden Seiten der Hauptschlagader weitere vergrößerte Lymphknoten und ein "verplumptes" rechtes Ovar festgestellt.
Meine Hausärztin überwies mich daraufhin zum Hämatologen, der mein Blut untersuchte und eine Knochenmarkbiopsie vornahm. Die erzählten mir zwar was von einem erhöhten Tumormarker, der aber nicht zu Eierstockkrebs passen würde. Die forschten in Richtung Lymphom.
Routinemäßig zur Kontrolle einer Zyste des linken Eierstockkrebs war ich am 28. Januar 2013 bei meiner Frauenärztin (vorher Ende Oktober 2012). Diese bekam einen Bericht des Hämatologen zugeschickt. Sie wurde sofort ziemlich hektisch, da der Tumormarker CT 125 wohl doch für den Eierstockkrebs sprach.
Sie rief daraufhin gleich im Krankenhaus an, ob ich zu weiteren Untersuchungen kommen könnte. Die Ärzte dort konnten anhand des Ultraschalls auch nichts genaues sagen. Deswegen wollten sie am darauf folgenden Tag mit einem kleinen Bauchschnitt nachschauen. Ich wurde dann 7 Stunden operiert. Es wurden beide Eierstöcke, die Gebärmutter und das Bauchnetz entfernt. Gleichzeitig wurde auch schon der Port gesetzt.
Das alles war natürlich ein großer Schock für mich, da ich ja nur wegen Husten in Behandlung war! In den zwölf Tagen, in denen ich im Krankenhaus war, musste ich erst mal lernen, damit umzugehen. Da gab es Höhen und Tiefen. Nachdem eine Freundin meiner Mutter mich besuchte und diese die gleiche Erkrankung schon vor 30 Jahren überlebte, dachte ich, das kann ich auch und seitdem bin ich voller Hoffnung.
Nach drei Chemotherapien wurde erneut der Tumormarker bestimmt. Er ist von 200 auf 35 gesunken. Also denke ich, dass die Quälerei mit der Chemo auch hilft.
Meine eigentliche Frage zu Avastin werde ich im Eierstockkrebs-Forum stellen.
Nachtrag: Sowohl die Rückenschmerzen als auch der Husten sind seit dem Tag der Operation weg.
Einige befallene Lymphknoten konnten wegen der Verwachsung mit der Hauptschlagader nicht entfernt werden. Bin also leider nicht tumorfrei.
Geändert von Tina1966 (11.05.2013 um 17:53 Uhr) Grund: Vergessen dazu zu schreiben :-)
Hallo! Will mich auch mal vorstellen.
Bin 37 Jahre alt , Mutter zweier Kinder ( 5 & 8Jahre).
Bei mir wurde 2009 am linken Eierstock ein Granulosazelltumor entfernt...hatte engmaschige Kontrolle & jetzt im März 2013 ein Rezidiv am rechten Eierstock.
Bei der Total OP stellte sich heraus, das der komplette Unterleib voll mit Tumoren war.
Deshalb musste ein Stück Darm entfernt & vorrübergehend ein Stoma angelegt werden.
Jetzt bekomme ich eine Chemo Therapie nach dem PEB Schema (Cisplatin/Etoposid/Bleomycin)
Versuche positiv in die Zukunft zu blicken....& wünsche allen anderen,das ihr das auch schafft!
Geändert von ness (11.08.2013 um 14:21 Uhr) Grund: rumgewurschtel
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Leider gibt es bei mir nur schlechte Nachrichten
Ich bin 45 und bei mir wurde die Diagnose Eierstockkrebs gefunden, allerdings ist es mittlerweile auch Bauchfelkrebs da der Krebs überall vertreut ist!
Die letzten 6 Monate bin ich ständig zum Arzt gegangen da ich große Schmerzen im Unterleib hatte, Bluthochdruck und ständig die Periode. Ich war bei vielen verschiedenen Ärzten und niemand hatte etwas gefunden. vor 1 Monat war ich auch noch bei einer Frauenärztin und jeder hat meine Schmerzen ignoriert. Wasser im Bauch um die 3l hatte ich auch! Bis mir der Kragen geplatzt ist und ich dann so lange geschriehe habe beim Arzt bis ich endlich ernst genommen wurde. Plötzlich die Diagnose Krebs! ich war geschockt! es kam einfach so plötzlich und der Arzt war eiskalt!
darauf hin war ich im Krankenhaus in Regensburg und dort wurde der Krebs auch woanders gefunden. Das ging so schnell! plötzlich habe ich erfahren dass der Krebs schon überall ist :'(
in der Gebärmutter, Eierstöcke, Dickdarm, Dünndarm und im gesamten Bauch!
Der Arzt meinte ich hab schon mindestens 2 Jahre Krebs! Ich bin so enttäuscht dass ich immer ignoriert wurde!!! Jetzt habe ich eine TOTAL OP hinter mir d.h. alles wurde mir entfernt und habe einen künstlichen Darm :'( Den Dünndarm habe ich noch, da ich ohne den nicht mehr leben würde. Aber gerade dort sind noch verdammt viele Knoten! So jetzt habe ich eine Chemotherapie vor mir: Carboplatin / Taxol. Habe 6 Therapien vor mir und zwar immer 3 Wochen Abstand
Der Arzt meinte, dass es so schnell wie möglich gemacht werden muss, dann hatte ich schon mein Termin gestern, aber leider war mein Zustand zu schlecht und sie konnten es nicht durchführen. Jetzt nehme ich eine Woche Vitamine und andere Tabletten um mein Zustand zu verbesseren sonst kann ich meine Chemo nicht durchziehen. Allerdings habe ich sehr große Angst vor der Chemo und vorallem habe ich Angst meine Tochter bald verlassen zu müssen und sie völlig allein zu lassen :'(
Geändert von gitti2002 (04.07.2013 um 15:07 Uhr) Grund: PN
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ich heiße Michaela und bin 48 Jahre alt. Bei mir wurde ein Tubenkarzinom im Juni 2013 festgestellt.Große OP folgte und aktuell Chemo.Leider wurde ich nicht ganz Tumorfrei operiert. Reste am Magen und an der Darmwurzel verblieben.Ich lese schon eine ganze Zeit im Forum mit und habe mich jetzt endlich mal getraut mich anzumelden.Ich habe große Schwierigkeiten dieses Schicksal zu akzeptieren.Und ich ärgere mich sehr darüber das ich mich durchs Internet gekämpft habe um Überlebenszeiten heraus zu bekommen.Dieses Wissen macht es einem fast unmöglich an eine Heilung zu glauben.Wie geht es euch damit?
chippsy12
Hallo, ich heiße Petra und bin 49 Jahre alt. Ich lebe mit drei Katzen und fünf Zwerghasen zusammen.Habe viel Sport gemacht und bin Vegetarierin.Über den Tierschutz und den Sport kenne ich zum Glück ganz viele nette Menschen.Dies sei nur gesagt, weil ich mich nicht nur als Patient sehen möchte.Ich habe und hatte immer ein ganzes Leben.
Seit Mai 13 bin ich an Eierstockkrebs erkrankt Figo3c und bekomme gerade den 5 Chemozyklus mit Cabo/Paclitaxel. Nach OP am 3.6 hat man mir gesagt ich sei makroskopisch Tumorfrei bei TM 145, inzwischen bei 78.
Die Chemo vertrage ich sehr gut, habe nur ein paar kleine Folgeschäden durch die OP. Man hat ein paar Nerven an den Beinen aus versehen durchtrennt, aber das soll wieder werden.Schauen wir mal.
Die Chemo ist bald vorbei und ich bin recht beunruhigt was noch kommen kann. Deshalb hoffe ich das die " Profis " hier mir evtl helfen können, wenn mein Onkologe mal wieder chinesisch mit mir redet.Oder wie oft genug nicht weiter denken möchte, als bis zur nä Chemo.
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nachdem ich schon lange immer fleißig still hier mitlese, möchte ich mich nun heute auch mal vorstellen.
Ich heiße Kerstin, bin 29 Jahre alt und seit Februar diesen Jahres mit meinem Mann verheiratet.
Im Mai bekam ich nach einer Laparoskopie wegen V.a. Dermoid-Zyste nach der Histologie den Befund muzinöses Ovarialkarzinom,Stadium Figo 1c.
Der Arzt der und die Nachricht überbrachte, bemühte sich empathisch zu sein, so wirklich gelungen ist es ihm aber leider nicht. Ich in das Gefühl, wenn man so eine Diagnose bekommt, können oder wollen sich viele Ärzte nicht reinfühlen. Zum Glück gibt's da auch Ausnahmen.
Zuvor hatte man lange nichts gefunden, obwohl ich mich schon länger schlecht gefühlt hatte und irgendwie schon im Gefühl hatte, dass etwas gravierendes in meinem Körper nicht in Ordnung ist. Somit war ich ein Stück weit erleichtert, als ich endlich wusst was los ist und was dagegen tun konnte.
Die radikale Op folgte im Juni, außer Taubheitsgeffühl im Bein und manchmal Inkontinenz habe ich sie gut überstanden.
Heute war die 4. Chemo von 6 Stück und dann geht's in die Reha.
Ich hoffe die 2 unklaren Fleckchen, die in der Leber aufgetaucht sind, sind harmlos,so wie die Docs vermuten. Die werden engmaschig beobachtet.
Ich finde es ganz toll, wie die tapferen Frauen hier das beste aus ihrer Situation machen und trotz allem immer weiter kämpfen und neuen Mut finden und sich gegenseitig unterstützen.
bin auch seit gestern im Forum angemeldet und muss erst mal alles besser kennenlernen. So wie Ihr mich. Nennt mich Tilly. Ich bin noch 58 Jahre alt und eigentlich seit dem Jahr 1986 mit EK unterwegs.
Damals war ich knapp 31, meine langjährige Beziehung war gerade aus, und hatte ein sog. Ovarialkystom Marke Borderline, >Total-OP, Bauchnetz, und 6x Chemo mit Cisplatin. Damals ging es mir mit der Chemo sehr schlecht, den ganzen Tag Übelkeit und Erbrechen bis zum Abwinken.
12 Jahre später, ich wollte gerade in Urlaub fahren, zog mich ein ungutes Gefühl zum Arzt. Dort wurde erst einmal festgestellt, dass ich eine Sackniere hätte. Ab ins KKH. Nach intensiven und aufreibenden weiteren Nachforschungen in meinem Bauchraum, erwies es sich, dass sich ein Rezidiv auf der Blase, im Darm, Lymphknoten angedockt hatte, das wohl auch meine rechte Niere ruinierte. Ein gewaltiges Trauma. 10 Stunden OP und Chemo 6x mit Carboplatin und Taxol. Die Ärzte gaben ihr Bestes. Mir wurde eine Blase restkonstruiert und die verbleibende Niere wieder angehängt. Das sollte in den kommenden Jahren ein großes Problem werden, denn durch die verkleinerte Blase kam es nicht nur zur Inkontinenz, sondern öfter zu Nierenstaus , die ich dann mit Selbstkatheterisierung zwar eindämmen konnte, aber in der Folge und bis heute von einem Harnwegsinfekt in den nächsten gerate, was jedesmal bedeutet: ANTIBIOTIKA! Unter diversen Befindlichkeitsstörungen im Anschluß an die große OP, einer Schilddrüsen-OP sowie an der Tatsache, dass ich nicht mehr arbeiten konnte, sich der Größtteil meiner "Freunde" zurückzogen habe ich schon sehr gelitten. Ich konnte ja nicht mehr mitmachen beim Sport bspw.
Trotzdem hielt ich mich mit meinem Hund und vielen Spaziergängen so fit wie möglich. Gesunde Ernährung war eh angesagt, da ich durch eine Hormontablette als wahrscheinlicher Auslöser auch noch Diabetes bekam.
Vor gut fünf Jahren meinte man auf der Leber wäre eine verdächtige Stelle, man machte eine Explorativ-OP und fand neues Rezidivgewebe im Zwerchfell. Wieder Chemo und Carboplatin, das ich am Ende des Zyklus allerdings nicht mehr vertrug. Damals hatte ich das Gefühl, jedes zusätzliche Medikament würde mir schaden.
Seit Anfang September weiß ich nun, dass der Krebs in der Bauchhöhle wieder gekommen ist. Man ist sich noch nicht sicher, wie man rangeht, da es ja keinerlei Studien für Leute wie mich, mit so vielen Rezidiven, gibt. Das Problem ist u.a., ob die mittlerweile eingeschränkte Nierenfunktion eine Chemo zulässt. Und wenn ich keine Chemo bekommen kann, wird man mich auch nicht operieren.
Ich bin zwar auch eine Kämpferin wie Ihr, aber momentan fühle ich mich sehr verloren. Ich weiß, diese Schilderung ist fast ein Roman geworden, aber es soll Euch vielleicht auch aufzeigen, dass mit dieser Diagnose die Lebenszeit doch ganz schön verlängert werden kann, auch wenn es noch zu so vielen Komplikationen kommt.
Eure Tilly aus München
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Hallo, ich lese schon eine Weile mit und bin froh, dieses Forum gefunden zu haben. Zu mir: Ich bin 59 Jahre,habe seit meinem 10. Lebensjahr Diabetes Typ1 und dadurch bedingt Spätschäden an Augen, Niere und Nerven. Vor einigen Wochen bin ich wegen zunehmenden Unterleibsschmerzen zu meinem Hausarzt gegangen. Eir fand eine 3X4cm große Zyste am linken Eierstock. Mit diesem Befund bin ich zu meinem Gynäkologen, der diese Raumforderung zuwar bestätigte, aber meinte es wäre nichts gynäkologisches, sondern was am Darm. Ich habe eine Darmspiegelung machen lassen, alles ok. Mein HA schickte mich dann zum CT, sie meinten, es wäre am ehesten eine eingeblutete E`zyste.Mit diesem Befund bin ich wieder zum HA, der mir eine Einweisung ins KH gab. Ich habe mich dann im KH vorgestellt, beim Chirurgen und beim Gyn,keiner wußte so richtig was mit mir anzufangen. Ich sollt erst mal meinen Diabetes optimieren und mit meinem Nephrologen alles absprechen.Dann bin ich wieder nach Hause geschickt worden. (Zu der Zeit hatten mein Diabetologe, sowie mein Nephrologe Urlaub.)Nach einigem Hin und Her bin ich dann in einer anderen Klinik gelandet, die mich vor der OP sehr gründlich untersucht haben, und schließlich wurde ich am 30.9.2013 per Bauchspiegelung von meinen Eierstöcken befreit (Die Gebärmutter war schon vorher weg.) Am li Eierstock befand sich ein Teratom in der Größe eine Gänseeis. 80% dieser Teratome sind gutartig, sagte man mir. Vor ein paar Tagen bekam ich dann die nachricht, dass ich zu den restlichen 20% gehöre (Borderlin TU). Aber Glück im Unglück, am 28.10.2013 werde ich noch mal nachoperiert ((Blinddarm und Bauchnetz), und dann ist hoffentlich alles weg.Ich bin froh, auf mein Bauchgefühl gehört zu haben..........
Drückt mir für Montag die Daumen
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ich bin Silke, 46 Jahre alt . Im Juli wurde mir der linke Eierstock mit einem geplatzten Borderline entfernt. Jetzt besteht der verdacht auf EK am rechten.
Op ist am 24.9.
Ich freue mich das man hier mal alles loswerden kann und viele Informationen bekommt.
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ich habe mich gestern hier angemeldet und bin überwältigt! soviele schicksale, aber vor allem so viel kraft und lebensmut!
ich heiße peggy und werde in drei tagen 31, komme aus dresden, habe noch keine kinder und lebe seit 10 monaten in einer fernbeziehung...
im dez 2013 wurde bei meiner jährlichen gyn untersuchung eine zyste am rechten eierstock festgestellt. beim nachsorgetermin war sie schon gewachsen und nach dem dritten termin war sie dann schon 4cm, also viel die entscheidung op-bauchspieglung. das machte mir große angst, erste op überhaupt... ahhh
bei der op gab es dann komplikationen, ein teil vom eileiter wurde entfernt und es war keine zyste. jetzt stand der verdacht eines dermoids im raum. kurzer schock, aber haben uns nicht wirklich sorgen wegen was bosartigem gemacht-tumormarker waren unauffällig.
dann kam der pathologische befund: seromuziöser borderlinetumor... peng
dann ging alles ganz schnell, termin für eine weitere op die woche drauf im kh gemacht. gott sei dank hat es der chefarzt laparoskopisch geschafft mir den rechten eierstock, blinddarm, bauchnetz und einen lymphknoten zu entfernen.
der histologische befund besagt:pT1a BOT und eventuell besteht verdacht auf endomeriose, linker eierstock frei und auch sonst keine zellen oder implantate nachweisbar... das eine erstmal mit einem blauen auge überstanden, da wartet schon das nächste...
am mittwoch werde ich aus der reha entlassen, die leider nicht für mich zugeschnitten war vom angebot...
dann gehts langsam in den "alltag" zurück...
ich möchte allen hier danken, dass sie einen an ihrem leben teilhaben lassen und das man so gut aufgenommen wird!
viele sonnige herzensgrüße an ALLE, ecki83
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Ich bin Slila, werde morgen 47 Jahre alt und vor 4 Tagen wurde der Verdacht auf Eierstockkrebs bei mir bestätigt.
Gestern kam der Arztbrief vom mich bisher behandelnden Gynäkologen, auf dessen Empfehlung hin ich übrigens nach Essen gehen werde (habe hier schon etwas quergelesen und festgestellt, daß einige Ärzte aus Essen, vor allem wohl Dr. dB & Kollegen, hier bekannt zu sein scheinen).
Ich habe wohl mehrere Tumore und einige Streuungen (heißt das so?), der am Eierstock ist faustgroß und die FIGO-Klassifizierung ist bei mir mit IIIC festgelegt und mein CA 125 liegt bei 1300...
Nach den ersten Tagen des Schocks habe ich mir meinen Kampfanzug übergestreift.
Anhand meiner im Arztbrief angegebenen Daten, von denen ich einige im Netz recherchiert habe, mache ich mir natürlich dennoch große Sorgen und ja, ich habe auch große Angst... ich hoffe, daß ich die durch dieses Forum und die netten Leute hier ein bißchen verliere...
Geändert von gitti2002 (29.12.2014 um 15:43 Uhr) Grund: Unklarheit beseitigt
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nach einigen Wochen stillen Mitlesens möchte ich mich Euch vorstellen. Ich werde bald 48 Jahre und vor einem guten Jahr im Herbst 2012 bekam ich die Diagnose Eierstockkrebs Stadium 3c. Das warf mich komplett aus der Bahn, denn ich habe immer auf meine Gesundheit geachtet (Sport, Ernährung, kaum Alkohol, nie geraucht ...). Bei mir sehe ich den Krebs als Ergebnis einer früheren Kinderwunschbehandlung (erfolglos). Tja, die anderen kriegten das Kind und ich den Krebs, ist doch gerecht, nicht? Ich hätte damals so gerne mit meinem zweiten Mann noch ein zweites Kind gehabt. Ich habe einen Sohn aus erster Ehe, er ist zum Glück schon fast 19, so dass ich mich jetzt, wo ich krank bin, hauptsächlich um mich kümmern kann, was ich mir ausgiebig erlaube. Nach der OP wurde mir - wie den meisten von Euch - die Standard-Chemo mit Carboplatin und Paclitaxel angeboten, wahlweise noch innerhalb einer Studie zusammen mit dem hier auch vieldiskutierten Avastin.
Fünf Liter Bauchwasser war in mir drin, der linke Eierstock hatte einen Durchmesser von fast 10 cm, ich bekam keine Luft und aufs Klo konnte ich auch fast nicht mehr. Drei Wochen dauerte mein Krankenhausaufenthalt inkl. 5 Tage Intensivstation, Harnleiterschienen (die ohne Sedierung gelegt wurden, weil der Tropf nicht richtig befestigt war) drei Blutkonserven, einem Ausschlag auf dem ganzen Bauch, unter den Brüsten und in der Leiste - lecker! - und der scheinbar obligatorischen Blasenentzündung. Und das ganze in einem Vierbettzimmer. Ohne die täglichen Besuche meines Mannes wäre ich aus Kummer gestorben.
Nach der Entlassung konnte Ich mich kaum aufrecht halten, schon wenige Schritte forderten mir alle Kraft ab. Sehr langsam nur ging es bergauf. Trotzdem habe ich am Ende Glück gehabt. Der "angedrohte" künstliche Darmausgang blieb mir erspart, der Darm war gesund, die Milz blieb drin, die gestaute Niere erholte sich, der Pleuraerguss veschwand von selber. Ich zwang mich zu regelmäßigen Spaziergängen, damit die spärliche Wintersonne mir ein bisschen Leben einflössen sollte.
Erst jetzt traute ich mich, die Unterlagen über die geplante Chemo zu lesen. Ich war geschockt! Bei jeder zweiten Nebenwirkung fand ich den Zusatz: "auch mit tödlichem Ausgang". Mein persönlicher Entschluss: Da konnte ich ja auch meinen Krebs behalten! Mehr als sterben konnte ich daran auch nicht. Ich war mir schon davor eigentlich sicher, dass ich keine Chemo machen wollte. Aber jetzt war ich mir absolut sicher! Wenn ich sterbe, dann an einer Krankheit, nicht an der Behandlung. Ich bin ziemlich geschockt von Euren schweren Verläufen, grausamen (Neben)wirkungen, die Ihr so stoisch ertragt und trotz allem den Mut nicht verliert. Hut ab!
Mein Weg führte mich woanders hin. Ich stellte meine Ernährung um, machte verschiedene Entgiftungsmaßnahmen (Darm, Leber, Zähne, Sozialkontakte) und schaute auch meine sonstigen Lebensumstände nochmal ganz genau an. Sehr glücklich bin ich über meinen Mann, der mir seelisch eine unglaubliche Stütze war und ist. Aber von meiner Herkunftsfamilie halte ich mich inzwischen fern und das tut mir extrem gut. Manche Familien versprühen leider Gift statt Liebe und man merkt es als junger Mensch nicht immer, sondern wundert sich einfach nur, warum es einem nicht gut geht und sucht die Ursache - typisch weiblich - erst bei sich selber, statt im Umfeld.
Es geht mir inzwischen soweit ganz ordentlich. Ich kann regelmäßig Sport machen, habe endlich Zeit, den Haushalt in Ruhe zu machen, nicht nur gehetzt vor und nach der Arbeit. Ich finde Zeit für meine Interessen: Lesen, Schreiben, Handarbeit, Nichtstun, Garten, Sport. Manchmal fühle ich mich besser als zuvor, als ich noch keinen Krebs hatte. Bisher habe ich einmal den Tumormarker messen lassen. Der Wert war normal: 30. Vor der OP war er bei über 1600. So einen Wert hätten sie ja noch nie gesehen, hieß es im Krankenhaus. Außerdem habe ich mir - meine teilweise negativen Erfahrungen beiseite schiebend - nochmal auf die Suche nach einem Psychotherapeuten gemacht. Nächste Woche ist endlich das Erstgespräch, bin gespannt, ob's diesmal passt.
Ich werde die restliche Zeit des Krankengeldsbezugs weiter für mich nutzen und mein Leben neu ausrichten nach dem, was mir gut tut. Muss noch darüber nachdenken, was ich beruflich weitermachen will. Ich bin sehr glücklich über meine Ehe aber nach wie vor traurig, dass ich mit meinem Mann kein gemeinsames Kind haben durfte.
Manche nennen mich mutig, weil ich die Chemo abgelehnt habe. Ich finde jedoch Euch mutig, die Ihr diese Behandlungen durchsteht. Aber mein Weg war und ist das nicht. Bis jetzt war dieser Weg der richtige für mich und ich weiß, dass er es weiterhin sein wird, ich muss nur jeden Schritt in die Zukunft mit Bedacht gehen und auf meine Bedürfnisse hören und meinem Herz gehorchen. | de |
q-de-1292 | Welche Reaktionen gab es auf den neuen Namen "Ragglettöli" für das Racletteöfeli? | Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP! - watson
Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP!
31.07.19, 09:35 01.08.19, 06:49
... vor meinen Ferien.
Häsch scho Angst gha?
Ja, ich au.
Freunde, es ist so: In den nächsten drei Wochen werdet ihr ohne mich auskommen müssen. Weil: Ab heute habe ich Ferien. Ferien. Ferien.
Aber keine Sorge, der Picdump hat nie Ferien. Da allerdings meine üblichen Vertretungen grad auch in den Ferien sind/noch gehen/keine Zeit haben/in der Badi sitzen, habe ich die nächsten Picdumps schon vorbereitet. Was heisst, dass die nächsten paar Mal darum ausnahmsweise keine Userinputs am Anfang stehen werden.
Das heisst aber nicht, dass ihr nicht trotzdem lustig sein sollt in der Kommentarspalte. Seid einfach so wie immer, ok?
Dann fangen wir jetzt endlich an – mit dem letzten Mal User-Inputs vor der «Sommerpause»:
Hereinspaziert, aber:
Apropos Ferien:
Und mein Lieblings. Haha.
Jetzt in echt: Abonniere mich und dir sei ewiges Glück sicher! 🙃
«Dadada DAAA da. DADADADA Da»
Wenn Kinder probieren, irgendwas zu erklären:
Oder Betrunkene. via imgur
Ein Meme, das mich nachdenklich stimmt:
«Gits au Schnipo?»
Er hat alles schon erlebt, Pistolenschuss, Bombensplitter ...
via shencomics
via twitter/robinmccauley
«Eine gute Idee, aber wie macht es mich reicher?»
3, 2, 1 und tschüss.
Was ich lustig finde? Ach, ganz normales Zeug.
Wenn du glaubst, dass du gerade sehr tiefgründig bist, aber eigentlich bist du nur ... bitz dumm.
«Anspruchsvolles» Meme für zwischendurch:
Warum bin ich nur so?
PS: Es stimmt.
Gibt es ein schöneres Gefühl?
Und natürlich das noch:
Genau so. Haha.
Dieser eine Arbeitskollege, der dir überallhin folgt:
Wenn Amis von Engländern reden:
Wenn wir von Engländern reden:
Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:
Wir, nachdem wir Area 51 gestürmt haben:
Jeder, der «Final Destination» gesehen hat: Nope.
Good News für zwischendurch:
Damit wir auch dieses Mysterium gelöst haben:
Wenn dein Hund denkt, dass er immer noch ein Welpe ist:
Wenn deine Mutter fragt, ob du das Internet «reparieren» kannst und du den Router aus und wieder anmachst:
Berühre seine Pfötchen für ewiges Glück:
Hast du seine Pfötchen berührt?
Natürlich habe ich seine Pfötchen berührt. Nein, ich möchte für immer ewiges Unglück haben. Gut, ihr habt mich so weit, ich scrolle nochmal hoch und berühre seine blöden Pfötchen.
«DAS IST WAS GANZ ANDERES»
Passend zur Celsius/Fahrenheit-Verwirrung:
bbq flavored confusion. haha. via reddit/funny
Wenn du nicht willst, dass jemand in deinem Laden stiehlt – aber du eh nichts Wertvolles im Laden hast:
So verschieden unsere Mütter sind, so gleich sind sie auch:
Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?
Blume/Blumenstrauss/Garten Ferienfoto (Landschaft) Ferienfoto (Vater) Foto vom Lieblingskind/Enkel Haustier Inspirierender Spruch
Passend dazu für alle Mütter:
(Und hört endlich auf so zu tun, als hättet ihr uns alle gleich lieb.) via ebaumsworld
Wer bestimmt nicht das Lieblingskind ist:
Wenn du mit deinem Kumpel Faceswap machst und das Resultat normal aussieht:
Hallo i bims. Das nächste Lied heisst: Improvisation im Wechseltakt.
Wenn es zu heiss ist, um irgendwas anzuziehen, die Gesellschaft dich aber zwingt, irgendwas anzuziehen:
Theoretisch könnten wir sehr viele komplizierte Dinge zubereiten. Theoretisch.
Falls euch diese erschreckende Nachricht noch nicht erreicht haben sollte:
Was ist eigentlich mit der Filmindustrie los?
Dinge, die vor 10 Jahren schon so waren – und es heute immer noch sind:
Immerhin sieht er so aus, als wüsste er, dass das jetzt nicht so optimal ist.
Du, wenn du dein 12. Bier bestellst, dich hinten im Barspiegel siehst und weisst, dass du es morgen bereuen wirst:
Du, wenn du siehst, wie dein Hund auf die Couch kackt:
Du, wenn du um 3 ins Bett gehst und um 5 wieder aufstehen musst:
Du, wenn du merkst, dass dieses Meme nochmal kommt:
Ich hör ja scho uf, okokok.
Es hat jedes mal FAST funktioniert.
Leave heavy metal fans alone.
*Von meinem Aluhut aus gesendet
Wenn du ein Kind absichtlich gewinnen lässt:
🥰 Harold 🥰
Hier noch ein Input, was ihr in meiner Abwesenheit testen könntet:
So, auch ich bin langsam müde ...
Ok, danke, tschau. Wir sind hier sowieso fertig.
Tschüss, Freunde! Wir lesen uns Ende August wieder. 😘
Tschau, tschau, tschau, tschau, tsch...
Zum Abschluss: Folgender Kommentar von der Mitarbeiterin des Monats (für immer), damit wir ...
... uns nochmal DIE BESTE SLIDESHOW DER WELT ANSCHAUEN KÖNNEN. Adios :)
Willst du mehr Picdump gucken? Guck hier:
En Espresso bitte 31.07.2019 09:38
Highlight Jede Woche dasselbe Theater.
Absintenzler 31.07.2019 09:42
Highlight Die Maslow-Pyramide im 21. Jh 🧐
226 13 Melden
Yannik Tschan 31.07.2019 10:06
Highlight Komme gerade aus den USA und habe euch was mitgebracht... The joy of cereal!
The oder ich 02.08.2019 09:35
Highlight 48 Stunden
The oder ich 02.08.2019 06:20
Highlight Winken? püh
03_szust 02.08.2019 01:51
Highlight Ich versuch erst gar nicht, das erklären zu wollen.
MissDemeanor 01.08.2019 09:14
Highlight Yesss! Dicpump!!
Samurai Gra 01.08.2019 01:02
Highlight Hatte echt Angst 😭
Lore 31.07.2019 22:53
Highlight Ta-da:
Mrs. Sommer 31.07.2019 19:44
Highlight Falls es jemand schauen möchte:
B. Scheuert 31.07.2019 18:54
Highlight Hab gerade Arató András István als Badass-Mofo gesehen...ich bin regelrecht schockiert von Harold! Und ja, ist mir doch egal wenn ich hundertmillionen Tage zu spät bin :)
Das Video ist super!
B. Scheuert 31.07.2019 18:41
Highlight Ich war so ausser mir dass ich in die Kommentare runterscrollen musste...da steht doch Schweiiz auf dem Bob!
Fayalina 31.07.2019 18:18
Highlight I miss it...
Phrosch 31.07.2019 18:12
Highlight Bei „Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?“ habt ihr die Möglichkeit:“Sie hat kein WhatsApo“ vergessen 😂
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:38
Highlight Und sich mit einem Motorrad. Ja, meine Mutter (aber mein Vater auch).
Sándor 31.07.2019 16:44
Highlight 20min und Titel... Auf den Punkt gebracht. 🙄😅
Tschaesu 31.07.2019 15:34
Highlight War jemand schon bei ihm?
lilie 31.07.2019 19:33
Highlight @Tschaesu: Ja, zwei Leute. Sie waren so mittelmässig zufrieden*. 😜
*Wahrscheinlich wars zu teuer. 😜
obi 31.07.2019 15:01
Highlight Wenn wir von Engländerinnen reden.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:35
Highlight Ich fliege am 20. Dezember nach Liverpool und werde diese Gerüchte persönlich überprüfen 😉
En Espresso bitte 31.07.2019 15:51
Highlight Obi, frag bei Gelegenheit mal Madeleine, sie hat da tiefgründiger recherchiert: https://www.watson.ch/spass/nightlife/329131160-dir-ist-kalt-im-ausgang-ha-nimm-dir-diese-englaenderinnen-als-vorbild
Phrosch 31.07.2019 18:34
Highlight OHI, ich fürchte du wirst sie bestätigt sehen 🤭
Pana 01.08.2019 00:17
Highlight Bristol im Dezember. Sämtliche Vorurteile wurden bei weitem übertroffen. BEI WEITEM. 🙈
obi 31.07.2019 14:55
Highlight Du, wenn du eben eine ziemliche gute Landesverfassung geschrieben hast, die eigentlich total verheben könnte, ... aber du weisst, dass irgendwann einmal in der Zukunft jemand diese missverstehen und alles zur Sau machen wird.
Fichtenknick 31.07.2019 20:13
Highlight Will ja nicht klugscheissen hier, aber wenn einer die Verfassung geschrieben hat, dann James Madison und nicht Ben Franklin...
meinwatson 31.07.2019 14:25
Highlight Habe Tränen gelacht. Danke :)
sarcasmexpert 31.07.2019 13:48
Highlight Der arme Katzer...
Fly3930 31.07.2019 14:42
Highlight Kann nicht aufhören zu grinsen.... help...
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:10
Highlight Der ist wirklich fantastisch.
Mich würde schon interessieren ob der Kratzer nun eine Pollenallergie hat oder eine Polenallergie. Und wenn zweiteres zustimmen sollte, wieso und wie erkennt der kratzige Katerich die Polen überhaupt ? Fragen über Fragen.....
lilie 31.07.2019 19:35
Highlight Vielleicht ist es bloss ein Schreibfehler und es sollte "Polenallegorie" heissen. 🤔
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:41
Highlight @lilie Scheiss Auto-Korrektur, jetzt lässt die einem auch noch dümmer wirken.
The oder ich 02.08.2019 06:25
Highlight @Satan: wieso wundert es mich jetzt nicht, dass es in der Hölle Autokorrektur hat
Randalf 31.07.2019 13:19
Schöne Ferien und pass gut auf deine Sachen auf.😉
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 14:45
Highlight Oh
warum bin ich nie auf die einfache Lösung gekommen mein Singledasein zu beenden 😱
Lord Ben 31.07.2019 12:33
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:17
Highlight Hiiiilfe, chomme kei Loft meh öber!!!!!
River 31.07.2019 19:32
Klirrfactor 31.07.2019 12:21
Highlight Sorry, aber das mit der Zahnmedizin Basel pögg ich nicht
Trixi9 31.07.2019 13:41
Highlight Wer hat schon gerne gabutti Zähne, nachdem er beim Zahnarzt war.
Na, kommst jetzt drauf? :-)
Klirrfactor 31.07.2019 14:14
Highlight Achhh.... Der ist jetz echt flach, alles ok...
lilie 31.07.2019 16:52
Highlight @Klirrfaktor: Beim Picdump gilt grundsätzlich: Wenn du den Witz nicht kapierst, ist dein Niveau zu hoch. 😜
Der_Andere 31.07.2019 12:21
Highlight Lächerliche Abstimmung über Muttis Whatsapp Anzeigebild. Lina du denkst meine Mam hätte bereits ein Smartphone oder Whatsapp?
Meine Mam hat ein M-Budget Handy von gefühlt 2005. Wir sind doch nicht bei Back to the future 2, wo 2015 alle in der modernen Welt angekommen sind. :)
Franbon aka Mami 31.07.2019 11:59
Highlight Zum letzten Mal....nein, nicht witzig😑 meine Hormone spinnen sowieso wegen der Schwangerschaft und heute ist eh ein komischer Tag und dann diese Überschrift 😢 ist erst nachher irgendwie witzig, aber auch nur weil ich über meine Reaktion lachen konnte🤗...bitte nicht mehr machen 🤪
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 12:16
Highlight Es ist nichts Persönliches, alle Schwangeren kriegen dieses Nachricht von mir...
The oder ich 31.07.2019 12:46
Highlight ich sehe schon die Schlagzeile
Walter Sahli 31.07.2019 12:50
Highlight Schwangerschaftshormone? Geil, die passen gut zu meinem Nikotinentzug. Wollen wir zusammen die Welt abfackeln? Oder uns an eine Ampel stellen und darauf warten, dass ein Polizeiauto hält und den Motor nicht abstellt? Mir spielt's keine Rolle, meine Zündschnur ist kürzer als der Schwanz eines Spermiums und meine eh nicht existierende Geduld hat sich längst verflüchtigt. Ich fühle mich so richtig gut...und voll parat!
ManuJot 31.07.2019 14:31
Highlight Oh, genau so hab ich mir Sie immer vorgestellt, Herr Sahli!
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:15
Highlight Oje, Herr Sahli....!!! 😱😱😱
Ein Mal spontanes Gruppenkuscheln mit Herrn Sahli bitte hier.... 🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗
...hilfts schon, Herr Sahli?
Aua, wem gehört der Fuss in meinem Gesicht?!?
Walter Sahli 31.07.2019 15:38
Highlight ManuJot, ich bin viel schöner als Dafoe!
Gruppenkuscheln? Was für eine schöne Idee! Darf ich ein Messer mitbringen?
The oder ich 31.07.2019 15:52
Walter Sahli 31.07.2019 17:02
Highlight Sie sind so eine Sau, Fledermaus, das fass' ich nicht. Ausgerechnet mir, der ich doch so empfindlich auf Rasiermesser im Auge bin!
Walter Sahli 31.07.2019 18:32
Highlight Hähähä, jetzt haben sie Ihre Sauerei gelöscht.
Jaha, das ist der Picdump hier und nicht so eine abgehobene Dalisurrealismuskulturklitsche!
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 19:06
Highlight @olmabrotwurschtmitbürli bittegerngsche. 😅
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 19:39
Ich habe vergessen/unterschlagen: All the credit goes to Red4, die mir hilft, Schwangere zu plagen 🏆
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 23:10
Highlight Herr Wurst als Unterstützerin der Leinenpflicht für Kinder, finde ich das man nie früh genug beginnen kann!
The oder ich 01.08.2019 23:02
Highlight Ach, Herr Sahli, ich gehe mal davon aus, dass meine Warnung vor der berühmten Augenschnittszene aus Un Chien Andalou hinreichend gewesen wäre, aber als Kompensation für die Löschung erwarte ich nun von Simone Meier eine differenzierte Analyse dieses surrealistischen Meisterwerks.
Amazing Horse 31.07.2019 11:58
Highlight Bei der Umfrage zum WhatsApp-Profilbild der Mutter fehlt die Option:
Meine Mutter hat kein WhatsApp, da sie sich immer noch weigert ein Smartphone zu benutzen und stattdessen jeweils auf dem Flohmarkt nach einem möglichst neuwertigen Nokia 3410 sucht.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:29
Highlight Stimmt genau!
Oder eventuell noch:
Meine Mutter hatte nie ein Smartphone, und jetzt braucht Sie keines mehr. 😢
Räuber&Liebhaber 31.07.2019 11:27
Highlight Wer kann Liebe geben?
imposselbee 31.07.2019 11:20
Highlight hmm, ist das mit Datenautobahn gemeint? 🐝🚗
El Pepedente 31.07.2019 11:12
Highlight hier etwas für alle die picdumps lieben
http://www.bildschirmarbeiter.com/pics/
und dnekt daran die seite gabs schon vor wartson und dem rest also das archiv ist groooooos :D und für trigger kids: geht nicht dort hin
Walter Sahli 31.07.2019 12:41
Highlight Es ist mit Sicherheit keine Absicht, aber wartson ist schon fast lustig.
sheshe 31.07.2019 12:59
Highlight BA ist schon lange tot, sorry! Früher wars ja mal gut, jetzt noch 2 mal die Woche updates. pffft.
Dann lieber INW :-)
El Pepedente 31.07.2019 16:07
Highlight wieso tot? gibt ja immer jeden freitag eine pic dump und das seit jahren XD tot ist es wohl nur für dich^^
und ja es gibt besseres als BA aber das mwerde ich kene links posten da das material nichts für normies sind^^
no-Name 31.07.2019 10:54
Highlight Dieses Ragglettöeli stimmt mich traurig.
Ich hol jetzt das Schwein 31.07.2019 11:30
Highlight Ist ja auch Vista. Dafür hat Microsoft den Support schon lange eingestellt.
Watchdog2 31.07.2019 12:04
Highlight Ragglettöeli???
Trixi9 31.07.2019 13:44
Highlight Neuer Name für Racletteöfeli
"Ragglettöli"
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 14:29
Highlight Racclette-Törtli
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:20
Highlight @Hallo i bims....
Für dieses Schwerverbrechen gegen ein äusserst wertvolles Schweizer Kulturgut gehört dir eigentlich der Schweizer Pass entzogen. Und ab mit so einem Banausen in das Land des trümpeligen Orangen wo der "Käse" aus Tuben kommt oder aus Spraydosen.
Aber unoriginell ist es nicht dein Raclette-Törtli :-).
lilie 31.07.2019 19:42
Highlight @no-Name: Nicht doch, nicht weinen! 🤗
Einfach ein nettes Gspändli suchen und die eine Raclettescheibe schön aufteilen. 🤗
Dazu 1 Kartoffel, halbiert, und 1 Glas Wein (beliebig oft auffüllbar). 🤗
Bündn0r 31.07.2019 10:51
Highlight Wurden die Kartenausschnitte extra so gewählt, dass fast alle Beschriftungen abgeschnitten sind oder wird das auf dem Mobile falsch dargestellt?
Lina Selmani 31.07.2019 10:59
Highlight Welche Kartenausschnitte meinst du?
Bündn0r 31.07.2019 11:13
Highlight Berlusconi und Putins Europa
Die Bildstrecke unter "Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:" Bild 10-17
Lina Selmani 31.07.2019 11:25
Highlight Stimmt, das sieht irgendwie nicht so richtig aus. Aber liegt nicht an Mobile, Desktop ists auch abgeschnitten. Ich schau mal, was mit den Bildern da los ist. Danke fürs Bescheid sagen!
Hohl mich der Teufel 31.07.2019 11:34
Highlight @Bündn0r: Das heisst BERLUSCOGLIONI
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:50
Highlight Einmal mit allem und extrascharf bitte.. 😋
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 10:35
Highlight Wer kommt alles mit Lina nächste Woche in den Ferien besuchen, wenn es keine Otten hat?
Lina Selmani 31.07.2019 10:38
Highlight Nimm Emma mit!
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:24
Du hast mir ja einen riesen Schrecken eingejagt.
Lina Selmani 31.07.2019 11:00
(und sorry...... 😬)
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:22
Highlight Tsss wie kannst du nur in die Ferien gehen? Hier trotzdem ein Bild des seltenen zebrakatzenkopf
Lina Selmani 31.07.2019 10:39
Highlight Haha, danke, ich habe noch nie so ein fröhliches Gesichtlein gesehen.
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:58
Highlight Er kann noch fröhlicher
carmse 31.07.2019 10:20
Highlight Gilt auch als Haustier, oder?
Nothingtodisplay 31.07.2019 14:18
Highlight Mami <3
Jason96 31.07.2019 10:12
Highlight gute alte picdump ablenkung und sogar eine Harold-Slideshow. Super, so ist das Sommerloch ein wenig spannender! :D
Walter Sahli 31.07.2019 10:12
Highlight Ein Rollstuhl für Goldfische???
Ich dachte, der Happen hat eine Steinschleuder...
Irgendwie bin ich jetzt ein bisschen enttäuscht...obwohl Rollstuhl für Goldfisch natürlich auch supercool ist.
Threepwood 31.07.2019 10:12
Highlight Das ist doch ganz klar Star Wars🤔😋🤘🏼
Lina Selmani 31.07.2019 10:31
Highlight Ich gehe jetzt in die Küche, wenn es nicht da steht, haben wir STREIT.
Yannik Tschan 31.07.2019 10:50
Highlight Notiz an mich: Bringe nächstes mal eine Packung Bob Ross Cereals mit für Lina.
Lina Selmani 31.07.2019 11:04
Highlight STREIT.
Emptyage 31.07.2019 16:46
Highlight Hassu toll gemacht Yannik! Jetzt musset Lina Hungrig und wütend in Urlaub.
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:25
Highlight @Yannik
Das Bild wirkt ziemlich verstörend auf mich und wirft viele Fragen auf:
- was macht Bob Ross damit er die Haare schön hat ?
- hat es Haare von ihm im Cereal (igitt !!!!) ?
- was zum Henker hat er mit dem Pinsel vor / gemacht ?
- sehen die Cereals nur für mich wie Hunde Leckerli aus ?
- warum ist das Matterhorn hinter Mr "ich habe in die Steckdose gegriffen" abgebildet ?
Und last but not least: Lebst du noch nach DEM STREIT ?
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:05
Highlight Für panique au village :)
Lästermaul 31.07.2019 10:04
Highlight Ich wünsch dir wunderschöne, tolle und sonnige FERIEN Lina 🤩🌴🌊🌅
Lina Selmani 31.07.2019 10:06
RealPasha 31.07.2019 10:01
Highlight Das ist ja mal ein Clickbait Pusheli / Titel
Kann ich ja jetzt auch nichts für, dass ich deshalb nicht arbeite!
Einstürzende_Altbauten * 31.07.2019 10:00
Highlight Mega Angscht!
Sagittarius 31.07.2019 09:58
Highlight Liinaaaa... Warum spielst Du mit meinen/unseren Gefühlen?!
Lina Selmani 31.07.2019 10:10
Highlight Ich konnte nicht widerstehen! Aber jetzt, so im Nachhinein, tuts mir auch 1 bisschen leid.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:39
Highlight würkli Lina ? 🤔
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:44
Highlight Das war wirklich echt fiiiiiiies.... 🥺
The oder ich 31.07.2019 11:26
Highlight Lina, wenn es ihr "leid tut":
Sagittarius 31.07.2019 11:28
Highlight Also dem Büsi nach tut es ihr 100 bisschen turmileit...
Hätte ich keine Katzenallergie würde ich das Kätzlein mega, mega MEGA fest knuddeln!
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:25
Highlight @Sagittarius; Katzenallergie ist unangenehm. Andererseits, Katzenknuddeln wird oft auch überbewertet... 😝
Sagittarius 31.07.2019 18:34
Highlight OMG löpersonell 🙈
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 22:47
Highlight @Sagittarius; Keine Sorge, ist nicht mein Kätzchen 😉
Wollte dich nur bisschen wegen Katzenallergie aufmuntern. Solidarisch unter Katzenlosen sozusagen... 😁
M Fbh 31.07.2019 09:55
Highlight Weiteres Beispiel für Namen im falschen Beruf...
Baeri19 31.07.2019 11:21
Highlight Der macht das aber gut. Hat meinen Vater und meine Tante operiert!
JoJodeli 31.07.2019 13:53
Highlight Klar, der kann ja auch mit dem Messer umgehen 🤣
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 09:54
Highlight Gits au schnippo?
Das sind im Fall gruusigi frittierte Eglifilets oder Pangasius Fischchnuschperli auf dem Teller und nix von Schnitzel.
Lina Selmani 31.07.2019 10:04
Highlight Eglifilet, Schnipo, blabla – reden wir über die wirklich interessanten Dinge: Was ist mit deinem Usernamen los? Haha
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 12:33
Highlight danke für die Frage! Endlich werde ich mal von einer Frau ernst genommen!
Spürst du es auch? ich glaub ich bin verliebt!
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 13:13
Highlight Ich sehe Identitätspolitik als zukunftsfeindlichen Versuch, den Menschen auf seine Herkunft und seine vermeintliche Natur festzulegen. Daher mein Name.
Alathea 31.07.2019 09:53
Highlight Wenn man die BESTE SLIDESHOW DER WELT nochmals ansieht, weil man denkt die hat jetzt ein neues Bild. 😩
03_szust 31.07.2019 09:52
Highlight How dare you play with our feelings!
Heute grüsst das Militär
Christian Mueller (1) 31.07.2019 10:45
Highlight E Guete! 😉
The oder ich 31.07.2019 09:52
Highlight Schöne Ferien, #LINA4WEINDOCH
Highlight wink, wink, wink, wink, wi...
chiwadeborah 31.07.2019 14:41
Highlight Dachte ihr springt noch jemand auf den Kopf, wäre luschtig gsi.
Tigger622 31.07.2019 09:51
Highlight In diesem Sinne.. En Guete
c-bra 31.07.2019 09:46
Highlight I bims, 1 Pfugs
Baccaralette 31.07.2019 13:16
Highlight Muahahaha..und ich so - Pfugs?? Hä. Dann Bild im Hirn angekommen.
Ach PFUGS!!! Klaro, tchuligom!
Phrosch 31.07.2019 18:49
Highlight Ich will so 1 Pfugs. Jetzt! 😂
El Pepedente 31.07.2019 11:13
Highlight we rbraucht schon wlan^^ das heisst einfahc internet! :D
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:08
Highlight El Pepedente
ich liebe deine Texte 😁sie sind dramatikalisch sehr herausfordernd oder ist deine Tastatur voll mit Brotbrösmeli, ich schreibe dann nämli auch so ghüselet 😂 es lebe wartson
Bildchen tut nichts zur Sache, ist mir nur so über den Bildschirm gestolpert als ich nach der Tastatur mit Pflänzchen gesucht habe 😜 vlt. hat sie jmd. grad auf Lager
The oder ich 31.07.2019 15:20
Highlight Hast du das gesucht, Closchli?
Lina Selmani 31.07.2019 09:41
Highlight Das wäre aber ja eigentlich ein guter Zeitpunkt. 🧐
En Espresso bitte 31.07.2019 09:57
Highlight Genauso einverstanden mit dir wie der Herr im Cartoon.
c-bra 31.07.2019 13:45
Highlight @Sa_Set, also ich fänds mal schuuli schön wenn mir Lina den Picdump an die Tür liefern würde.
c-bra 31.07.2019 15:18
Highlight @Sa_Set, jetzt hast du mir total die Illusion zerstört.
kettcar #lina4weindoch 31.07.2019 09:37
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:09
Highlight Und der Duden macht wieder einen auf besserwisserisch. 🙄
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 12:49
Highlight Oklahoma
The oder ich 31.07.2019 09:36
Highlight Man hilft, wo man kann
Lina Selmani 31.07.2019 09:42
Highlight The oder ich, ich bitte dich. Haha.
The oder ich 31.07.2019 09:54
Highlight Och, das musst Du gar nicht, das kannst Du auch selbst
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:30
Highlight Aaaaaalter Falter, The oder ich, deinen Verlauf bei der Suchmaschine deiner Wahl möchte ich ja auch mal sehen! 😜 Die armen Studies, die deine getrackten Daten auswerten müssen. 🤷🏼♀️😂
Wie kommt man bloss zu solchen Tschifs? Hast du etwa nach neuen Frisurvorschlägen gesucht? 🤔😅
Lina Selmani 31.07.2019 10:32
Highlight Wander Kern, falsche Kommentarspalte.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:58
Highlight hihi Prodecum
hab auch schon "harmlose" Begriffe eingegeben und bin überrascht worden
The oder ich 31.07.2019 11:31
Highlight @Prodecumapræsinex: ja, sie unterhalten sich bei Google schon darüber
The oder ich 31.07.2019 11:47
Highlight @Closchli: ja, es geht nichts über intelligente Suchwörter
(und eine ausgeschaltete SafeSearch)
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 13:01
Highlight 😱 The oder ich
jetzt bin ich echt verunsichert. Soll ich auf Kind machen und SafeSearch aktivieren oder lieber nach dem Motto "Jugend forscht" und sich werterbilden erhält länger jung vorgehen? 🤔
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 13:57
Highlight Prodecumapresinex; doch, steht dir gut die neue Frisur... 😜
The oder ich 31.07.2019 14:37
Highlight @Sa_Set: Closchli berichtet da aus der Lingerie American Football Leage
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:15
hast du die nicht in Slowmotion
frag für einen Freund
The oder ich 31.07.2019 15:29
Highlight Wenn er Dein Freund ist, dann kannst Du ihm die SloMo ja grad selbst machen^^
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:58
Highlight @ Closchli: I know that feeling. Bin jetzt noch im therapeutischen «wir töpfern uns einen Aschenbecher»-Ausdruckstanzkurs, kurz TWTI1AATK, weil ich dereinst für unseren geschätzten Herrn The oder ich ein Bild einer dicken Flede gesucht hatte und die Suchbegriffe unbedarft gewählt hatte.. 🤪
Läck, schon eindrücklich: so ein kleines Tierchen und so einen grossen... ähm lassen wir das... 😅
Prodecumapresinex 31.07.2019 16:04
Highlight @ Löpi: Gäll, findsch au? Habe riesig Freude, dass es mit dem Bartwuchs endlich geklappt hat... ☺️
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:08
Highlight Dr arm cheib
er hat keinen Helm
gefangen zwischen meinem Hintern und dem Parkettboden
die Blickschlagzeile möchte ich lesen 😂😂😂😂
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:18
Highlight ach was Prodecum
soweit ich mich erinnern kann hat unser kreativer Herr The das Bildchen in seinem Repertoire
auf Menschen übertragen, macht der Begriff das dritte Bein Sinn😜
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:28
Highlight Frag mich jetzt grad ob das P in Picdump ein verschämter Fehler ist 🤔
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:32
apropros Googeln
imgur.com/gallery/L85rr
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:06
Highlight @Prodecumapresinex; Ja supi! Aber denk daran, die nächsten Tage nicht waschen. Die Himbeer Aloe Vera Spülung muss erst einwirken.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 17:35
Highlight imgur.com/gallery/L85rr
AnDerWand 31.07.2019 22:57
Highlight The oder ich, deine Kommentare auf Watson sind der Hammer, immer so potentiert mit scharfsiinigem Humor, genau mein Geschmack
Sag mal, bist du Frau oder Mann? | Firma Dörffler & Schütz hat am neuen Standort die Speditionsanlage in Betrieb genommen | Kassel
Firma Dörffler & Schütz hat am neuen Standort die Speditionsanlage in Betrieb genommen
Mit eigener Werkstatt noch flexibler für Kunden
Standort: Die Firma Dörffler & Schütz ist in der Gottlieb-Daimler-Straße 7 zu finden.
In der Speditionsbranche ist Schnelligkeit und Flexibilität entscheidend. Erfolgreich ist, wer umgehend und individuell auf Kundenwünsche reagieren kann – auch wenn andere schon Feierabend haben. Das hat das 2006 als Start-up-gegründete Kasseler Logistik-Unternehmen Dörffler & Schütz von Beginn an bewiesen.
Der mittelständische Betrieb mit rund 50 Mitarbeitern, der namhafte Unternehmen der Automotive- und der Papierbranche zu seinen Kunden zählt, wächst. Nun hat sich das Unternehmen an der Gottlieb-Daimler-Straße im Industriepark Kassel mit einem modernen Bürogebäude und einer großen Werkstatthalle für die Reparatur und Wartung der Sattelauflieger noch optimaler am Markt aufgestellt. „Wir haben in die Zukunft geplant“, sagt Jens Dörffler, einer der beiden Inhaber.
Jens Dörffler und Torsten Schütz haben als Jungunternehmer ganz klein angefangen, auf 20 Quadratmetern im Hagen-Park und ohne eigenen Fuhrpark. Später zog das Unternehmen als Mieter auf ein Grundstück an der Falderbaumstraße im Waldauer Gewerbegebiet, das 2018 auch zu klein für den wachsenden Betrieb wurde. „Wir haben dann im vergangenen Frühjahr die Chance genutzt, ein eigenes Grundstück zu kaufen“, berichtet Jens Dörffler.
PDF der Sonderseite Baureportage Dörffler & Schütz
Dort hat die Firma Hermanns als Generalunternehmer ein 680 Quadratmeter großes Bürogebäude mit Niedrigenergiestandard errichtet, das angenehme Arbeitsplätze bietet und über modernste EDV-Technik verfügt. Direkt daneben wurde die Werkstatthalle gebaut, in der jeweils parallel drei Auflieger des inzwischen großen Fuhrparks des Logistik-Unternehmens im eigenen Meisterbetrieb repariert und gewartet werden können. Auch sind dort Karosseriearbeiten an Zugmaschinen möglich. Bisher musste diese Arbeit an Fremdunternehmen vergeben werden. Nun sind die Auflieger viel schneller wieder einsatzbereit. „Wir können sie zum Vorteil unserer Kunden effizienter nutzen“, erklärt Jens Dörffler.
„Wir sind stolz, dass alle Mitarbeiter beim Umzug mit angepackt haben. Unsere Mitarbeiter identifizieren sich mit unserem Unternehmen“, sagt Jens Dörffler. pdi | de |
q-de-1292 | Welche Reaktionen gab es auf den neuen Namen "Ragglettöli" für das Racletteöfeli? | Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP! - watson
Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP!
31.07.19, 09:35 01.08.19, 06:49
... vor meinen Ferien.
Häsch scho Angst gha?
Ja, ich au.
Freunde, es ist so: In den nächsten drei Wochen werdet ihr ohne mich auskommen müssen. Weil: Ab heute habe ich Ferien. Ferien. Ferien.
Aber keine Sorge, der Picdump hat nie Ferien. Da allerdings meine üblichen Vertretungen grad auch in den Ferien sind/noch gehen/keine Zeit haben/in der Badi sitzen, habe ich die nächsten Picdumps schon vorbereitet. Was heisst, dass die nächsten paar Mal darum ausnahmsweise keine Userinputs am Anfang stehen werden.
Das heisst aber nicht, dass ihr nicht trotzdem lustig sein sollt in der Kommentarspalte. Seid einfach so wie immer, ok?
Dann fangen wir jetzt endlich an – mit dem letzten Mal User-Inputs vor der «Sommerpause»:
Hereinspaziert, aber:
Apropos Ferien:
Und mein Lieblings. Haha.
Jetzt in echt: Abonniere mich und dir sei ewiges Glück sicher! 🙃
«Dadada DAAA da. DADADADA Da»
Wenn Kinder probieren, irgendwas zu erklären:
Oder Betrunkene. via imgur
Ein Meme, das mich nachdenklich stimmt:
«Gits au Schnipo?»
Er hat alles schon erlebt, Pistolenschuss, Bombensplitter ...
via shencomics
via twitter/robinmccauley
«Eine gute Idee, aber wie macht es mich reicher?»
3, 2, 1 und tschüss.
Was ich lustig finde? Ach, ganz normales Zeug.
Wenn du glaubst, dass du gerade sehr tiefgründig bist, aber eigentlich bist du nur ... bitz dumm.
«Anspruchsvolles» Meme für zwischendurch:
Warum bin ich nur so?
PS: Es stimmt.
Gibt es ein schöneres Gefühl?
Und natürlich das noch:
Genau so. Haha.
Dieser eine Arbeitskollege, der dir überallhin folgt:
Wenn Amis von Engländern reden:
Wenn wir von Engländern reden:
Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:
Wir, nachdem wir Area 51 gestürmt haben:
Jeder, der «Final Destination» gesehen hat: Nope.
Good News für zwischendurch:
Damit wir auch dieses Mysterium gelöst haben:
Wenn dein Hund denkt, dass er immer noch ein Welpe ist:
Wenn deine Mutter fragt, ob du das Internet «reparieren» kannst und du den Router aus und wieder anmachst:
Berühre seine Pfötchen für ewiges Glück:
Hast du seine Pfötchen berührt?
Natürlich habe ich seine Pfötchen berührt. Nein, ich möchte für immer ewiges Unglück haben. Gut, ihr habt mich so weit, ich scrolle nochmal hoch und berühre seine blöden Pfötchen.
«DAS IST WAS GANZ ANDERES»
Passend zur Celsius/Fahrenheit-Verwirrung:
bbq flavored confusion. haha. via reddit/funny
Wenn du nicht willst, dass jemand in deinem Laden stiehlt – aber du eh nichts Wertvolles im Laden hast:
So verschieden unsere Mütter sind, so gleich sind sie auch:
Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?
Blume/Blumenstrauss/Garten Ferienfoto (Landschaft) Ferienfoto (Vater) Foto vom Lieblingskind/Enkel Haustier Inspirierender Spruch
Passend dazu für alle Mütter:
(Und hört endlich auf so zu tun, als hättet ihr uns alle gleich lieb.) via ebaumsworld
Wer bestimmt nicht das Lieblingskind ist:
Wenn du mit deinem Kumpel Faceswap machst und das Resultat normal aussieht:
Hallo i bims. Das nächste Lied heisst: Improvisation im Wechseltakt.
Wenn es zu heiss ist, um irgendwas anzuziehen, die Gesellschaft dich aber zwingt, irgendwas anzuziehen:
Theoretisch könnten wir sehr viele komplizierte Dinge zubereiten. Theoretisch.
Falls euch diese erschreckende Nachricht noch nicht erreicht haben sollte:
Was ist eigentlich mit der Filmindustrie los?
Dinge, die vor 10 Jahren schon so waren – und es heute immer noch sind:
Immerhin sieht er so aus, als wüsste er, dass das jetzt nicht so optimal ist.
Du, wenn du dein 12. Bier bestellst, dich hinten im Barspiegel siehst und weisst, dass du es morgen bereuen wirst:
Du, wenn du siehst, wie dein Hund auf die Couch kackt:
Du, wenn du um 3 ins Bett gehst und um 5 wieder aufstehen musst:
Du, wenn du merkst, dass dieses Meme nochmal kommt:
Ich hör ja scho uf, okokok.
Es hat jedes mal FAST funktioniert.
Leave heavy metal fans alone.
*Von meinem Aluhut aus gesendet
Wenn du ein Kind absichtlich gewinnen lässt:
🥰 Harold 🥰
Hier noch ein Input, was ihr in meiner Abwesenheit testen könntet:
So, auch ich bin langsam müde ...
Ok, danke, tschau. Wir sind hier sowieso fertig.
Tschüss, Freunde! Wir lesen uns Ende August wieder. 😘
Tschau, tschau, tschau, tschau, tsch...
Zum Abschluss: Folgender Kommentar von der Mitarbeiterin des Monats (für immer), damit wir ...
... uns nochmal DIE BESTE SLIDESHOW DER WELT ANSCHAUEN KÖNNEN. Adios :)
Willst du mehr Picdump gucken? Guck hier:
En Espresso bitte 31.07.2019 09:38
Highlight Jede Woche dasselbe Theater.
Absintenzler 31.07.2019 09:42
Highlight Die Maslow-Pyramide im 21. Jh 🧐
226 13 Melden
Yannik Tschan 31.07.2019 10:06
Highlight Komme gerade aus den USA und habe euch was mitgebracht... The joy of cereal!
The oder ich 02.08.2019 09:35
Highlight 48 Stunden
The oder ich 02.08.2019 06:20
Highlight Winken? püh
03_szust 02.08.2019 01:51
Highlight Ich versuch erst gar nicht, das erklären zu wollen.
MissDemeanor 01.08.2019 09:14
Highlight Yesss! Dicpump!!
Samurai Gra 01.08.2019 01:02
Highlight Hatte echt Angst 😭
Lore 31.07.2019 22:53
Highlight Ta-da:
Mrs. Sommer 31.07.2019 19:44
Highlight Falls es jemand schauen möchte:
B. Scheuert 31.07.2019 18:54
Highlight Hab gerade Arató András István als Badass-Mofo gesehen...ich bin regelrecht schockiert von Harold! Und ja, ist mir doch egal wenn ich hundertmillionen Tage zu spät bin :)
Das Video ist super!
B. Scheuert 31.07.2019 18:41
Highlight Ich war so ausser mir dass ich in die Kommentare runterscrollen musste...da steht doch Schweiiz auf dem Bob!
Fayalina 31.07.2019 18:18
Highlight I miss it...
Phrosch 31.07.2019 18:12
Highlight Bei „Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?“ habt ihr die Möglichkeit:“Sie hat kein WhatsApo“ vergessen 😂
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:38
Highlight Und sich mit einem Motorrad. Ja, meine Mutter (aber mein Vater auch).
Sándor 31.07.2019 16:44
Highlight 20min und Titel... Auf den Punkt gebracht. 🙄😅
Tschaesu 31.07.2019 15:34
Highlight War jemand schon bei ihm?
lilie 31.07.2019 19:33
Highlight @Tschaesu: Ja, zwei Leute. Sie waren so mittelmässig zufrieden*. 😜
*Wahrscheinlich wars zu teuer. 😜
obi 31.07.2019 15:01
Highlight Wenn wir von Engländerinnen reden.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:35
Highlight Ich fliege am 20. Dezember nach Liverpool und werde diese Gerüchte persönlich überprüfen 😉
En Espresso bitte 31.07.2019 15:51
Highlight Obi, frag bei Gelegenheit mal Madeleine, sie hat da tiefgründiger recherchiert: https://www.watson.ch/spass/nightlife/329131160-dir-ist-kalt-im-ausgang-ha-nimm-dir-diese-englaenderinnen-als-vorbild
Phrosch 31.07.2019 18:34
Highlight OHI, ich fürchte du wirst sie bestätigt sehen 🤭
Pana 01.08.2019 00:17
Highlight Bristol im Dezember. Sämtliche Vorurteile wurden bei weitem übertroffen. BEI WEITEM. 🙈
obi 31.07.2019 14:55
Highlight Du, wenn du eben eine ziemliche gute Landesverfassung geschrieben hast, die eigentlich total verheben könnte, ... aber du weisst, dass irgendwann einmal in der Zukunft jemand diese missverstehen und alles zur Sau machen wird.
Fichtenknick 31.07.2019 20:13
Highlight Will ja nicht klugscheissen hier, aber wenn einer die Verfassung geschrieben hat, dann James Madison und nicht Ben Franklin...
meinwatson 31.07.2019 14:25
Highlight Habe Tränen gelacht. Danke :)
sarcasmexpert 31.07.2019 13:48
Highlight Der arme Katzer...
Fly3930 31.07.2019 14:42
Highlight Kann nicht aufhören zu grinsen.... help...
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:10
Highlight Der ist wirklich fantastisch.
Mich würde schon interessieren ob der Kratzer nun eine Pollenallergie hat oder eine Polenallergie. Und wenn zweiteres zustimmen sollte, wieso und wie erkennt der kratzige Katerich die Polen überhaupt ? Fragen über Fragen.....
lilie 31.07.2019 19:35
Highlight Vielleicht ist es bloss ein Schreibfehler und es sollte "Polenallegorie" heissen. 🤔
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:41
Highlight @lilie Scheiss Auto-Korrektur, jetzt lässt die einem auch noch dümmer wirken.
The oder ich 02.08.2019 06:25
Highlight @Satan: wieso wundert es mich jetzt nicht, dass es in der Hölle Autokorrektur hat
Randalf 31.07.2019 13:19
Schöne Ferien und pass gut auf deine Sachen auf.😉
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 14:45
Highlight Oh
warum bin ich nie auf die einfache Lösung gekommen mein Singledasein zu beenden 😱
Lord Ben 31.07.2019 12:33
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:17
Highlight Hiiiilfe, chomme kei Loft meh öber!!!!!
River 31.07.2019 19:32
Klirrfactor 31.07.2019 12:21
Highlight Sorry, aber das mit der Zahnmedizin Basel pögg ich nicht
Trixi9 31.07.2019 13:41
Highlight Wer hat schon gerne gabutti Zähne, nachdem er beim Zahnarzt war.
Na, kommst jetzt drauf? :-)
Klirrfactor 31.07.2019 14:14
Highlight Achhh.... Der ist jetz echt flach, alles ok...
lilie 31.07.2019 16:52
Highlight @Klirrfaktor: Beim Picdump gilt grundsätzlich: Wenn du den Witz nicht kapierst, ist dein Niveau zu hoch. 😜
Der_Andere 31.07.2019 12:21
Highlight Lächerliche Abstimmung über Muttis Whatsapp Anzeigebild. Lina du denkst meine Mam hätte bereits ein Smartphone oder Whatsapp?
Meine Mam hat ein M-Budget Handy von gefühlt 2005. Wir sind doch nicht bei Back to the future 2, wo 2015 alle in der modernen Welt angekommen sind. :)
Franbon aka Mami 31.07.2019 11:59
Highlight Zum letzten Mal....nein, nicht witzig😑 meine Hormone spinnen sowieso wegen der Schwangerschaft und heute ist eh ein komischer Tag und dann diese Überschrift 😢 ist erst nachher irgendwie witzig, aber auch nur weil ich über meine Reaktion lachen konnte🤗...bitte nicht mehr machen 🤪
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 12:16
Highlight Es ist nichts Persönliches, alle Schwangeren kriegen dieses Nachricht von mir...
The oder ich 31.07.2019 12:46
Highlight ich sehe schon die Schlagzeile
Walter Sahli 31.07.2019 12:50
Highlight Schwangerschaftshormone? Geil, die passen gut zu meinem Nikotinentzug. Wollen wir zusammen die Welt abfackeln? Oder uns an eine Ampel stellen und darauf warten, dass ein Polizeiauto hält und den Motor nicht abstellt? Mir spielt's keine Rolle, meine Zündschnur ist kürzer als der Schwanz eines Spermiums und meine eh nicht existierende Geduld hat sich längst verflüchtigt. Ich fühle mich so richtig gut...und voll parat!
ManuJot 31.07.2019 14:31
Highlight Oh, genau so hab ich mir Sie immer vorgestellt, Herr Sahli!
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:15
Highlight Oje, Herr Sahli....!!! 😱😱😱
Ein Mal spontanes Gruppenkuscheln mit Herrn Sahli bitte hier.... 🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗
...hilfts schon, Herr Sahli?
Aua, wem gehört der Fuss in meinem Gesicht?!?
Walter Sahli 31.07.2019 15:38
Highlight ManuJot, ich bin viel schöner als Dafoe!
Gruppenkuscheln? Was für eine schöne Idee! Darf ich ein Messer mitbringen?
The oder ich 31.07.2019 15:52
Walter Sahli 31.07.2019 17:02
Highlight Sie sind so eine Sau, Fledermaus, das fass' ich nicht. Ausgerechnet mir, der ich doch so empfindlich auf Rasiermesser im Auge bin!
Walter Sahli 31.07.2019 18:32
Highlight Hähähä, jetzt haben sie Ihre Sauerei gelöscht.
Jaha, das ist der Picdump hier und nicht so eine abgehobene Dalisurrealismuskulturklitsche!
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 19:06
Highlight @olmabrotwurschtmitbürli bittegerngsche. 😅
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 19:39
Ich habe vergessen/unterschlagen: All the credit goes to Red4, die mir hilft, Schwangere zu plagen 🏆
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 23:10
Highlight Herr Wurst als Unterstützerin der Leinenpflicht für Kinder, finde ich das man nie früh genug beginnen kann!
The oder ich 01.08.2019 23:02
Highlight Ach, Herr Sahli, ich gehe mal davon aus, dass meine Warnung vor der berühmten Augenschnittszene aus Un Chien Andalou hinreichend gewesen wäre, aber als Kompensation für die Löschung erwarte ich nun von Simone Meier eine differenzierte Analyse dieses surrealistischen Meisterwerks.
Amazing Horse 31.07.2019 11:58
Highlight Bei der Umfrage zum WhatsApp-Profilbild der Mutter fehlt die Option:
Meine Mutter hat kein WhatsApp, da sie sich immer noch weigert ein Smartphone zu benutzen und stattdessen jeweils auf dem Flohmarkt nach einem möglichst neuwertigen Nokia 3410 sucht.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:29
Highlight Stimmt genau!
Oder eventuell noch:
Meine Mutter hatte nie ein Smartphone, und jetzt braucht Sie keines mehr. 😢
Räuber&Liebhaber 31.07.2019 11:27
Highlight Wer kann Liebe geben?
imposselbee 31.07.2019 11:20
Highlight hmm, ist das mit Datenautobahn gemeint? 🐝🚗
El Pepedente 31.07.2019 11:12
Highlight hier etwas für alle die picdumps lieben
http://www.bildschirmarbeiter.com/pics/
und dnekt daran die seite gabs schon vor wartson und dem rest also das archiv ist groooooos :D und für trigger kids: geht nicht dort hin
Walter Sahli 31.07.2019 12:41
Highlight Es ist mit Sicherheit keine Absicht, aber wartson ist schon fast lustig.
sheshe 31.07.2019 12:59
Highlight BA ist schon lange tot, sorry! Früher wars ja mal gut, jetzt noch 2 mal die Woche updates. pffft.
Dann lieber INW :-)
El Pepedente 31.07.2019 16:07
Highlight wieso tot? gibt ja immer jeden freitag eine pic dump und das seit jahren XD tot ist es wohl nur für dich^^
und ja es gibt besseres als BA aber das mwerde ich kene links posten da das material nichts für normies sind^^
no-Name 31.07.2019 10:54
Highlight Dieses Ragglettöeli stimmt mich traurig.
Ich hol jetzt das Schwein 31.07.2019 11:30
Highlight Ist ja auch Vista. Dafür hat Microsoft den Support schon lange eingestellt.
Watchdog2 31.07.2019 12:04
Highlight Ragglettöeli???
Trixi9 31.07.2019 13:44
Highlight Neuer Name für Racletteöfeli
"Ragglettöli"
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 14:29
Highlight Racclette-Törtli
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:20
Highlight @Hallo i bims....
Für dieses Schwerverbrechen gegen ein äusserst wertvolles Schweizer Kulturgut gehört dir eigentlich der Schweizer Pass entzogen. Und ab mit so einem Banausen in das Land des trümpeligen Orangen wo der "Käse" aus Tuben kommt oder aus Spraydosen.
Aber unoriginell ist es nicht dein Raclette-Törtli :-).
lilie 31.07.2019 19:42
Highlight @no-Name: Nicht doch, nicht weinen! 🤗
Einfach ein nettes Gspändli suchen und die eine Raclettescheibe schön aufteilen. 🤗
Dazu 1 Kartoffel, halbiert, und 1 Glas Wein (beliebig oft auffüllbar). 🤗
Bündn0r 31.07.2019 10:51
Highlight Wurden die Kartenausschnitte extra so gewählt, dass fast alle Beschriftungen abgeschnitten sind oder wird das auf dem Mobile falsch dargestellt?
Lina Selmani 31.07.2019 10:59
Highlight Welche Kartenausschnitte meinst du?
Bündn0r 31.07.2019 11:13
Highlight Berlusconi und Putins Europa
Die Bildstrecke unter "Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:" Bild 10-17
Lina Selmani 31.07.2019 11:25
Highlight Stimmt, das sieht irgendwie nicht so richtig aus. Aber liegt nicht an Mobile, Desktop ists auch abgeschnitten. Ich schau mal, was mit den Bildern da los ist. Danke fürs Bescheid sagen!
Hohl mich der Teufel 31.07.2019 11:34
Highlight @Bündn0r: Das heisst BERLUSCOGLIONI
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:50
Highlight Einmal mit allem und extrascharf bitte.. 😋
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 10:35
Highlight Wer kommt alles mit Lina nächste Woche in den Ferien besuchen, wenn es keine Otten hat?
Lina Selmani 31.07.2019 10:38
Highlight Nimm Emma mit!
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:24
Du hast mir ja einen riesen Schrecken eingejagt.
Lina Selmani 31.07.2019 11:00
(und sorry...... 😬)
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:22
Highlight Tsss wie kannst du nur in die Ferien gehen? Hier trotzdem ein Bild des seltenen zebrakatzenkopf
Lina Selmani 31.07.2019 10:39
Highlight Haha, danke, ich habe noch nie so ein fröhliches Gesichtlein gesehen.
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:58
Highlight Er kann noch fröhlicher
carmse 31.07.2019 10:20
Highlight Gilt auch als Haustier, oder?
Nothingtodisplay 31.07.2019 14:18
Highlight Mami <3
Jason96 31.07.2019 10:12
Highlight gute alte picdump ablenkung und sogar eine Harold-Slideshow. Super, so ist das Sommerloch ein wenig spannender! :D
Walter Sahli 31.07.2019 10:12
Highlight Ein Rollstuhl für Goldfische???
Ich dachte, der Happen hat eine Steinschleuder...
Irgendwie bin ich jetzt ein bisschen enttäuscht...obwohl Rollstuhl für Goldfisch natürlich auch supercool ist.
Threepwood 31.07.2019 10:12
Highlight Das ist doch ganz klar Star Wars🤔😋🤘🏼
Lina Selmani 31.07.2019 10:31
Highlight Ich gehe jetzt in die Küche, wenn es nicht da steht, haben wir STREIT.
Yannik Tschan 31.07.2019 10:50
Highlight Notiz an mich: Bringe nächstes mal eine Packung Bob Ross Cereals mit für Lina.
Lina Selmani 31.07.2019 11:04
Highlight STREIT.
Emptyage 31.07.2019 16:46
Highlight Hassu toll gemacht Yannik! Jetzt musset Lina Hungrig und wütend in Urlaub.
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:25
Highlight @Yannik
Das Bild wirkt ziemlich verstörend auf mich und wirft viele Fragen auf:
- was macht Bob Ross damit er die Haare schön hat ?
- hat es Haare von ihm im Cereal (igitt !!!!) ?
- was zum Henker hat er mit dem Pinsel vor / gemacht ?
- sehen die Cereals nur für mich wie Hunde Leckerli aus ?
- warum ist das Matterhorn hinter Mr "ich habe in die Steckdose gegriffen" abgebildet ?
Und last but not least: Lebst du noch nach DEM STREIT ?
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:05
Highlight Für panique au village :)
Lästermaul 31.07.2019 10:04
Highlight Ich wünsch dir wunderschöne, tolle und sonnige FERIEN Lina 🤩🌴🌊🌅
Lina Selmani 31.07.2019 10:06
RealPasha 31.07.2019 10:01
Highlight Das ist ja mal ein Clickbait Pusheli / Titel
Kann ich ja jetzt auch nichts für, dass ich deshalb nicht arbeite!
Einstürzende_Altbauten * 31.07.2019 10:00
Highlight Mega Angscht!
Sagittarius 31.07.2019 09:58
Highlight Liinaaaa... Warum spielst Du mit meinen/unseren Gefühlen?!
Lina Selmani 31.07.2019 10:10
Highlight Ich konnte nicht widerstehen! Aber jetzt, so im Nachhinein, tuts mir auch 1 bisschen leid.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:39
Highlight würkli Lina ? 🤔
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:44
Highlight Das war wirklich echt fiiiiiiies.... 🥺
The oder ich 31.07.2019 11:26
Highlight Lina, wenn es ihr "leid tut":
Sagittarius 31.07.2019 11:28
Highlight Also dem Büsi nach tut es ihr 100 bisschen turmileit...
Hätte ich keine Katzenallergie würde ich das Kätzlein mega, mega MEGA fest knuddeln!
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:25
Highlight @Sagittarius; Katzenallergie ist unangenehm. Andererseits, Katzenknuddeln wird oft auch überbewertet... 😝
Sagittarius 31.07.2019 18:34
Highlight OMG löpersonell 🙈
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 22:47
Highlight @Sagittarius; Keine Sorge, ist nicht mein Kätzchen 😉
Wollte dich nur bisschen wegen Katzenallergie aufmuntern. Solidarisch unter Katzenlosen sozusagen... 😁
M Fbh 31.07.2019 09:55
Highlight Weiteres Beispiel für Namen im falschen Beruf...
Baeri19 31.07.2019 11:21
Highlight Der macht das aber gut. Hat meinen Vater und meine Tante operiert!
JoJodeli 31.07.2019 13:53
Highlight Klar, der kann ja auch mit dem Messer umgehen 🤣
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 09:54
Highlight Gits au schnippo?
Das sind im Fall gruusigi frittierte Eglifilets oder Pangasius Fischchnuschperli auf dem Teller und nix von Schnitzel.
Lina Selmani 31.07.2019 10:04
Highlight Eglifilet, Schnipo, blabla – reden wir über die wirklich interessanten Dinge: Was ist mit deinem Usernamen los? Haha
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 12:33
Highlight danke für die Frage! Endlich werde ich mal von einer Frau ernst genommen!
Spürst du es auch? ich glaub ich bin verliebt!
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 13:13
Highlight Ich sehe Identitätspolitik als zukunftsfeindlichen Versuch, den Menschen auf seine Herkunft und seine vermeintliche Natur festzulegen. Daher mein Name.
Alathea 31.07.2019 09:53
Highlight Wenn man die BESTE SLIDESHOW DER WELT nochmals ansieht, weil man denkt die hat jetzt ein neues Bild. 😩
03_szust 31.07.2019 09:52
Highlight How dare you play with our feelings!
Heute grüsst das Militär
Christian Mueller (1) 31.07.2019 10:45
Highlight E Guete! 😉
The oder ich 31.07.2019 09:52
Highlight Schöne Ferien, #LINA4WEINDOCH
Highlight wink, wink, wink, wink, wi...
chiwadeborah 31.07.2019 14:41
Highlight Dachte ihr springt noch jemand auf den Kopf, wäre luschtig gsi.
Tigger622 31.07.2019 09:51
Highlight In diesem Sinne.. En Guete
c-bra 31.07.2019 09:46
Highlight I bims, 1 Pfugs
Baccaralette 31.07.2019 13:16
Highlight Muahahaha..und ich so - Pfugs?? Hä. Dann Bild im Hirn angekommen.
Ach PFUGS!!! Klaro, tchuligom!
Phrosch 31.07.2019 18:49
Highlight Ich will so 1 Pfugs. Jetzt! 😂
El Pepedente 31.07.2019 11:13
Highlight we rbraucht schon wlan^^ das heisst einfahc internet! :D
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:08
Highlight El Pepedente
ich liebe deine Texte 😁sie sind dramatikalisch sehr herausfordernd oder ist deine Tastatur voll mit Brotbrösmeli, ich schreibe dann nämli auch so ghüselet 😂 es lebe wartson
Bildchen tut nichts zur Sache, ist mir nur so über den Bildschirm gestolpert als ich nach der Tastatur mit Pflänzchen gesucht habe 😜 vlt. hat sie jmd. grad auf Lager
The oder ich 31.07.2019 15:20
Highlight Hast du das gesucht, Closchli?
Lina Selmani 31.07.2019 09:41
Highlight Das wäre aber ja eigentlich ein guter Zeitpunkt. 🧐
En Espresso bitte 31.07.2019 09:57
Highlight Genauso einverstanden mit dir wie der Herr im Cartoon.
c-bra 31.07.2019 13:45
Highlight @Sa_Set, also ich fänds mal schuuli schön wenn mir Lina den Picdump an die Tür liefern würde.
c-bra 31.07.2019 15:18
Highlight @Sa_Set, jetzt hast du mir total die Illusion zerstört.
kettcar #lina4weindoch 31.07.2019 09:37
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:09
Highlight Und der Duden macht wieder einen auf besserwisserisch. 🙄
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 12:49
Highlight Oklahoma
The oder ich 31.07.2019 09:36
Highlight Man hilft, wo man kann
Lina Selmani 31.07.2019 09:42
Highlight The oder ich, ich bitte dich. Haha.
The oder ich 31.07.2019 09:54
Highlight Och, das musst Du gar nicht, das kannst Du auch selbst
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:30
Highlight Aaaaaalter Falter, The oder ich, deinen Verlauf bei der Suchmaschine deiner Wahl möchte ich ja auch mal sehen! 😜 Die armen Studies, die deine getrackten Daten auswerten müssen. 🤷🏼♀️😂
Wie kommt man bloss zu solchen Tschifs? Hast du etwa nach neuen Frisurvorschlägen gesucht? 🤔😅
Lina Selmani 31.07.2019 10:32
Highlight Wander Kern, falsche Kommentarspalte.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:58
Highlight hihi Prodecum
hab auch schon "harmlose" Begriffe eingegeben und bin überrascht worden
The oder ich 31.07.2019 11:31
Highlight @Prodecumapræsinex: ja, sie unterhalten sich bei Google schon darüber
The oder ich 31.07.2019 11:47
Highlight @Closchli: ja, es geht nichts über intelligente Suchwörter
(und eine ausgeschaltete SafeSearch)
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 13:01
Highlight 😱 The oder ich
jetzt bin ich echt verunsichert. Soll ich auf Kind machen und SafeSearch aktivieren oder lieber nach dem Motto "Jugend forscht" und sich werterbilden erhält länger jung vorgehen? 🤔
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 13:57
Highlight Prodecumapresinex; doch, steht dir gut die neue Frisur... 😜
The oder ich 31.07.2019 14:37
Highlight @Sa_Set: Closchli berichtet da aus der Lingerie American Football Leage
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:15
hast du die nicht in Slowmotion
frag für einen Freund
The oder ich 31.07.2019 15:29
Highlight Wenn er Dein Freund ist, dann kannst Du ihm die SloMo ja grad selbst machen^^
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:58
Highlight @ Closchli: I know that feeling. Bin jetzt noch im therapeutischen «wir töpfern uns einen Aschenbecher»-Ausdruckstanzkurs, kurz TWTI1AATK, weil ich dereinst für unseren geschätzten Herrn The oder ich ein Bild einer dicken Flede gesucht hatte und die Suchbegriffe unbedarft gewählt hatte.. 🤪
Läck, schon eindrücklich: so ein kleines Tierchen und so einen grossen... ähm lassen wir das... 😅
Prodecumapresinex 31.07.2019 16:04
Highlight @ Löpi: Gäll, findsch au? Habe riesig Freude, dass es mit dem Bartwuchs endlich geklappt hat... ☺️
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:08
Highlight Dr arm cheib
er hat keinen Helm
gefangen zwischen meinem Hintern und dem Parkettboden
die Blickschlagzeile möchte ich lesen 😂😂😂😂
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:18
Highlight ach was Prodecum
soweit ich mich erinnern kann hat unser kreativer Herr The das Bildchen in seinem Repertoire
auf Menschen übertragen, macht der Begriff das dritte Bein Sinn😜
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:28
Highlight Frag mich jetzt grad ob das P in Picdump ein verschämter Fehler ist 🤔
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:32
apropros Googeln
imgur.com/gallery/L85rr
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:06
Highlight @Prodecumapresinex; Ja supi! Aber denk daran, die nächsten Tage nicht waschen. Die Himbeer Aloe Vera Spülung muss erst einwirken.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 17:35
Highlight imgur.com/gallery/L85rr
AnDerWand 31.07.2019 22:57
Highlight The oder ich, deine Kommentare auf Watson sind der Hammer, immer so potentiert mit scharfsiinigem Humor, genau mein Geschmack
Sag mal, bist du Frau oder Mann? | Auf Facebook redet sich der Hersteller Eckes-Granini wie folgt heraus: „Die Plakate haben natürlich ein kleines Augenzwinkern, sollen sich ja auf die Markteinführung unserer Säfte 'Heimische Früchte' beziehen. Auf keinen Fall möchten wir damit in die Irre führen - wie auch in deinem Blogpost geschrieben, bestehen die Säfte aus heimischen Obstsorten, die aus vielen verschiedenen Regionen in Deutschland und Österreich stammen. Wie du auch schreibst, sind diese Infos ja auch auf der Unternehmensseite einsehbar (http://www.hohes-c.de/#/heimischefruechte/)“ (Fotos: Dorin Popa, Georg Konjovic)
„Sehr geehrte Damen und Herren, Mitglieder der Deutschen Filmakademie,
Frankenheimer havariert mit seinem amerikanisch-japanisch-europäischen Gefüge, das ein Mißgriff kontinentalen Ausmaßes bleibt. So wird der Film nur in den Klatschspalten Aufmerksamkeit erregen. Dank Katarina Witts Kurzauftritt als dahingemeuchelte Eisprinzessin und De Niros Ungemach während des Drehs: „Ronin“ war die Produktion, während der die französische Polizei De Niro festnahm, um ihn zur Aussage über einen Callgirl-Ring zu zwingen. Selbst das Drumherum ist prickelnder als das Werk an sich. Dieser Text erschien unter meinem Pseudonym Fredi Hallenberger in der „Berliner Morgenpost“ vom 3. Dezember 1998
„(...) Nun gibt es in der Tat eine bestimmte Gattung Menschen, die nach Tracht, Haltlosigkeit und Ideologie als Künstlervölkchen bezeichnet werden können; nun brauchen sie in der Tat einen Raum und eine Möglichkeit zu tollen. Aber ihr Dasein, wie ihr Treiben und ihre Bedürfnisse sind von einer grauenhaften schattenhaften Qualität, sie scheinen verdammt, eine Rolle zu spielen, deren Träger schon längst gestorben sind und ein Fraß der Würmer, und Texte zu sprechen, deren Sinn verweht ist, deren Klang aber ein neuer, frecher, untergeschobener ist. Solange sie keinen Raum haben, verlieren sie sich in einer berechtigten Anonymität in der Welt, die andere Sorgen hat. In der Stunde aber, in der sie sich unter einem Dach versammeln können, gewinnen sie die penetrante Widerlichkeit von Erscheinungen, die um so lauter werden, je fraglicher ihre Wesenhaftigkeit ist. Die »Bohème« vor hundert, vor fünfzig und vor dreißig Jahren war auch nichts anderes als ein Ausdruck des Bürgertums, gegen das sie kämpfte, dem sie entnommen war. Wenn ein Bürger rebellierte, wurde er ein Bohèmien. Die Gemütlichkeit einer Künstlerkneipe und eines Ateliers war nichts anderes als die gelockerte Gemütlichkeit eines trauten Heims. Es war die Libertinage der Gartenlaube. Die schauderhafte Seligkeit, mit der sich die Bohème dem Alkohol ergab wie dem »Chanson«, dem revolutionären Ideal wie der materiellen Armut als Sport, Zeitvertreib und Manifestation unterschied sich nicht von der Seligkeit, mit der die Väter der Rebellen die silberne Hochzeit feierten und das Jubiläum des zwanzigsten Seitensprungs. Sie waren nur amusisch, die Väter. Sie dichteten nicht dazu. Diese Bohème ist tot.(...) Etwas anderes aber, wenn (...) sich plötzlich eine »Künstlerkneipe« auftut und ein jedenfalls nützlicher Zigarrenladen geschlossen wird. Der sanfte Modergeruch, der schon jenen Pariser Leichenkammern der Bohème entströmt, vermischt sich in Berlin mit dem Geruch des Asphalts, und die Lustigkeit eines Berliner Künstler-Völkchens vollzieht sich mit der Schnelligkeit des »Tempos«, das schon den bürgerlichen Verkehr in dieser Stadt so arg behindert. Natürlich heißt das Lokal »Die Lunte« - eine vage Beziehung zu einem aktiven Anarchismus, der auch nicht mehr vorhanden ist, der auch schon seine Bomben dem rechten Radikalismus vererbt zu haben scheint. Das traurigste aber ist - wie in jedem Lokal - das Publikum. Junge Leute, die in fünf Jahren die Buch-, Theater- und Filmkritik an den führenden Tageszeitungen innehaben werden und die heute mit der Wollust, sich arm zu fühlen, ihr Essen selbst vom Küchentisch holen. Dabei schreien sie. So werden sie in fünf Jahren schreiben. Ihr Stil kündigt sich bereits akustisch an. Manche in ledernen Gamaschen, wildledernen Hosen, in einer Art Tscheka-Uniform, die eine, wenn auch entfernte, Beziehung zum Osten anzudeuten scheint, zu einem mißverstandenen, theatralisch gedeuteten. Hier und dort verstreute Bürgerliche, die gekommen sind, eine »Sehenswürdigkeit« kennenzulernen, und zu der Freude an dieser noch die über die ersparte Reise nach Paris addieren dürfen. Eine Wirtin, die von Natur Zigarren raucht, junge Männer, die dem Sinn der Zeit gemäß, aus Mangel an Begabung nicht etwa Maler geworden sind, sondern z. B. Taxichauffeure, und die eine Atmosphäre demonstrativer Sachlichkeit zu verbreiten entschlossen sind. (...) All das ergibt zusammen eine laute anspruchsvolle Mischung aus toten Imitationen, ausgeführt von übertriebenen Lebewesen, einer tollen Lustigkeit, die nur als Epitheton ornans vorhanden ist, einer rebellierenden Phrase, die an den Rändern der Weltrevolution herumgestikuliert, einem künstlichen Chaos aus Pappendeckel und entlehnten Kulissen. Es ist selbstverständlich harmlos, und man hätte es nicht nötig, sich darüber aufzuregen - wäre es nicht symptomatisch für die hitzigen Bestrebungen dieser großen Stadt, überall Anleihen zu machen, wo es nicht geht (...) - und all das mit Tempo. Natürlich mit Tempo...“
Eugen Roth, „Die neue Bohème“, Münchner Neueste Nachrichten, 27. Oktober 1929
„Thomas Gottschalk sucht für seine Zeitreise 'My Swinging Sixties' - Samstag, 3. April 2010, 20.15 Uhr, im ZDF - 'nackte Tatsachen': Einer der legendärsten 'Schnappschüsse' der wilden 60er ist zur Ikone dieser Zeit geworden. Sieben Männer und Frauen ziehen blank und zeigen der biederen Welt: Spießigkeit war gestern, es lebe die Freiheit und der Nonkonformismus! Was die Kommune 1 damals konnte, sollte im Jahr 2010 schon lange drin sein: Für eine ganz besondere Neuauflage des bekannten Fotos im Rahmen seiner Show 'My Swinging Sixties' sucht Thomas Gottschalk jetzt unerschrockene Fotomodelle in Rückansicht, die die Aufnahme im Studio nachstellen. Die wilden 60er sind Party und gute Laune, aber sie haben mit ihren revolutionären Errungenschaften auch das gesellschaftliche Denken nachhaltig geprägt. Wer den überzeugenden - und vor allem unbekleideten - Beweis antreten möchte, dass der Geist von damals auch heute noch lebendig ist, kann sich ab sofort melden.“ Nun ist es keineswegs so, daß ich alles tun würde, um Samstag abend in der prime time von Thomas Gottschalk im ZDF interviewt zu werden, aber als ich den unter anderem von der „Abendzeitung“ veröffentlichten Aufruf las, dachte ich nicht lange nach und sagte sofort zu.
Zwar lautete die Ansage ursprünglich, man würde in der Sendung auf jeden Fall über die K1 und unsere Gründe, das Bild nachzustellen, sprechen, und je nach Anzahl der Freiwilligen im Studio entscheiden, ob man das Shooting dann tatsächlich noch einmal mit einem Sechziger-Jahre-Fotografen wiederhole. Aber welcher Fernsehsender will schon in einer Samstagabendshow sein Scheitern thematisieren? Also wurde der Programmteil kurzfristig durch einen Auftritt der schlechtesten Beatles-Cover-Band ever ersetzt. So blieb es Helmut Berger vorbehalten, etwas Anarchie und Widerspenstigkeit in die ansonsten recht glatt gebügelte Retroshow zu schmuggeln, genug, um die Regie wild mit „Verabschieden!“-Schildern wedeln zu lassen, die Thomas Gottschalk aber souverän ignorierte. Mal sehen, was von Bergers lyrischem Weltschmerz morgen abend in der zurechtgestutzten Sendung noch übrig bleibt.
Tresor TV, | de |
q-de-1292 | Welche Reaktionen gab es auf den neuen Namen "Ragglettöli" für das Racletteöfeli? | Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP! - watson
Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP!
31.07.19, 09:35 01.08.19, 06:49
... vor meinen Ferien.
Häsch scho Angst gha?
Ja, ich au.
Freunde, es ist so: In den nächsten drei Wochen werdet ihr ohne mich auskommen müssen. Weil: Ab heute habe ich Ferien. Ferien. Ferien.
Aber keine Sorge, der Picdump hat nie Ferien. Da allerdings meine üblichen Vertretungen grad auch in den Ferien sind/noch gehen/keine Zeit haben/in der Badi sitzen, habe ich die nächsten Picdumps schon vorbereitet. Was heisst, dass die nächsten paar Mal darum ausnahmsweise keine Userinputs am Anfang stehen werden.
Das heisst aber nicht, dass ihr nicht trotzdem lustig sein sollt in der Kommentarspalte. Seid einfach so wie immer, ok?
Dann fangen wir jetzt endlich an – mit dem letzten Mal User-Inputs vor der «Sommerpause»:
Hereinspaziert, aber:
Apropos Ferien:
Und mein Lieblings. Haha.
Jetzt in echt: Abonniere mich und dir sei ewiges Glück sicher! 🙃
«Dadada DAAA da. DADADADA Da»
Wenn Kinder probieren, irgendwas zu erklären:
Oder Betrunkene. via imgur
Ein Meme, das mich nachdenklich stimmt:
«Gits au Schnipo?»
Er hat alles schon erlebt, Pistolenschuss, Bombensplitter ...
via shencomics
via twitter/robinmccauley
«Eine gute Idee, aber wie macht es mich reicher?»
3, 2, 1 und tschüss.
Was ich lustig finde? Ach, ganz normales Zeug.
Wenn du glaubst, dass du gerade sehr tiefgründig bist, aber eigentlich bist du nur ... bitz dumm.
«Anspruchsvolles» Meme für zwischendurch:
Warum bin ich nur so?
PS: Es stimmt.
Gibt es ein schöneres Gefühl?
Und natürlich das noch:
Genau so. Haha.
Dieser eine Arbeitskollege, der dir überallhin folgt:
Wenn Amis von Engländern reden:
Wenn wir von Engländern reden:
Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:
Wir, nachdem wir Area 51 gestürmt haben:
Jeder, der «Final Destination» gesehen hat: Nope.
Good News für zwischendurch:
Damit wir auch dieses Mysterium gelöst haben:
Wenn dein Hund denkt, dass er immer noch ein Welpe ist:
Wenn deine Mutter fragt, ob du das Internet «reparieren» kannst und du den Router aus und wieder anmachst:
Berühre seine Pfötchen für ewiges Glück:
Hast du seine Pfötchen berührt?
Natürlich habe ich seine Pfötchen berührt. Nein, ich möchte für immer ewiges Unglück haben. Gut, ihr habt mich so weit, ich scrolle nochmal hoch und berühre seine blöden Pfötchen.
«DAS IST WAS GANZ ANDERES»
Passend zur Celsius/Fahrenheit-Verwirrung:
bbq flavored confusion. haha. via reddit/funny
Wenn du nicht willst, dass jemand in deinem Laden stiehlt – aber du eh nichts Wertvolles im Laden hast:
So verschieden unsere Mütter sind, so gleich sind sie auch:
Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?
Blume/Blumenstrauss/Garten Ferienfoto (Landschaft) Ferienfoto (Vater) Foto vom Lieblingskind/Enkel Haustier Inspirierender Spruch
Passend dazu für alle Mütter:
(Und hört endlich auf so zu tun, als hättet ihr uns alle gleich lieb.) via ebaumsworld
Wer bestimmt nicht das Lieblingskind ist:
Wenn du mit deinem Kumpel Faceswap machst und das Resultat normal aussieht:
Hallo i bims. Das nächste Lied heisst: Improvisation im Wechseltakt.
Wenn es zu heiss ist, um irgendwas anzuziehen, die Gesellschaft dich aber zwingt, irgendwas anzuziehen:
Theoretisch könnten wir sehr viele komplizierte Dinge zubereiten. Theoretisch.
Falls euch diese erschreckende Nachricht noch nicht erreicht haben sollte:
Was ist eigentlich mit der Filmindustrie los?
Dinge, die vor 10 Jahren schon so waren – und es heute immer noch sind:
Immerhin sieht er so aus, als wüsste er, dass das jetzt nicht so optimal ist.
Du, wenn du dein 12. Bier bestellst, dich hinten im Barspiegel siehst und weisst, dass du es morgen bereuen wirst:
Du, wenn du siehst, wie dein Hund auf die Couch kackt:
Du, wenn du um 3 ins Bett gehst und um 5 wieder aufstehen musst:
Du, wenn du merkst, dass dieses Meme nochmal kommt:
Ich hör ja scho uf, okokok.
Es hat jedes mal FAST funktioniert.
Leave heavy metal fans alone.
*Von meinem Aluhut aus gesendet
Wenn du ein Kind absichtlich gewinnen lässt:
🥰 Harold 🥰
Hier noch ein Input, was ihr in meiner Abwesenheit testen könntet:
So, auch ich bin langsam müde ...
Ok, danke, tschau. Wir sind hier sowieso fertig.
Tschüss, Freunde! Wir lesen uns Ende August wieder. 😘
Tschau, tschau, tschau, tschau, tsch...
Zum Abschluss: Folgender Kommentar von der Mitarbeiterin des Monats (für immer), damit wir ...
... uns nochmal DIE BESTE SLIDESHOW DER WELT ANSCHAUEN KÖNNEN. Adios :)
Willst du mehr Picdump gucken? Guck hier:
En Espresso bitte 31.07.2019 09:38
Highlight Jede Woche dasselbe Theater.
Absintenzler 31.07.2019 09:42
Highlight Die Maslow-Pyramide im 21. Jh 🧐
226 13 Melden
Yannik Tschan 31.07.2019 10:06
Highlight Komme gerade aus den USA und habe euch was mitgebracht... The joy of cereal!
The oder ich 02.08.2019 09:35
Highlight 48 Stunden
The oder ich 02.08.2019 06:20
Highlight Winken? püh
03_szust 02.08.2019 01:51
Highlight Ich versuch erst gar nicht, das erklären zu wollen.
MissDemeanor 01.08.2019 09:14
Highlight Yesss! Dicpump!!
Samurai Gra 01.08.2019 01:02
Highlight Hatte echt Angst 😭
Lore 31.07.2019 22:53
Highlight Ta-da:
Mrs. Sommer 31.07.2019 19:44
Highlight Falls es jemand schauen möchte:
B. Scheuert 31.07.2019 18:54
Highlight Hab gerade Arató András István als Badass-Mofo gesehen...ich bin regelrecht schockiert von Harold! Und ja, ist mir doch egal wenn ich hundertmillionen Tage zu spät bin :)
Das Video ist super!
B. Scheuert 31.07.2019 18:41
Highlight Ich war so ausser mir dass ich in die Kommentare runterscrollen musste...da steht doch Schweiiz auf dem Bob!
Fayalina 31.07.2019 18:18
Highlight I miss it...
Phrosch 31.07.2019 18:12
Highlight Bei „Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?“ habt ihr die Möglichkeit:“Sie hat kein WhatsApo“ vergessen 😂
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:38
Highlight Und sich mit einem Motorrad. Ja, meine Mutter (aber mein Vater auch).
Sándor 31.07.2019 16:44
Highlight 20min und Titel... Auf den Punkt gebracht. 🙄😅
Tschaesu 31.07.2019 15:34
Highlight War jemand schon bei ihm?
lilie 31.07.2019 19:33
Highlight @Tschaesu: Ja, zwei Leute. Sie waren so mittelmässig zufrieden*. 😜
*Wahrscheinlich wars zu teuer. 😜
obi 31.07.2019 15:01
Highlight Wenn wir von Engländerinnen reden.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:35
Highlight Ich fliege am 20. Dezember nach Liverpool und werde diese Gerüchte persönlich überprüfen 😉
En Espresso bitte 31.07.2019 15:51
Highlight Obi, frag bei Gelegenheit mal Madeleine, sie hat da tiefgründiger recherchiert: https://www.watson.ch/spass/nightlife/329131160-dir-ist-kalt-im-ausgang-ha-nimm-dir-diese-englaenderinnen-als-vorbild
Phrosch 31.07.2019 18:34
Highlight OHI, ich fürchte du wirst sie bestätigt sehen 🤭
Pana 01.08.2019 00:17
Highlight Bristol im Dezember. Sämtliche Vorurteile wurden bei weitem übertroffen. BEI WEITEM. 🙈
obi 31.07.2019 14:55
Highlight Du, wenn du eben eine ziemliche gute Landesverfassung geschrieben hast, die eigentlich total verheben könnte, ... aber du weisst, dass irgendwann einmal in der Zukunft jemand diese missverstehen und alles zur Sau machen wird.
Fichtenknick 31.07.2019 20:13
Highlight Will ja nicht klugscheissen hier, aber wenn einer die Verfassung geschrieben hat, dann James Madison und nicht Ben Franklin...
meinwatson 31.07.2019 14:25
Highlight Habe Tränen gelacht. Danke :)
sarcasmexpert 31.07.2019 13:48
Highlight Der arme Katzer...
Fly3930 31.07.2019 14:42
Highlight Kann nicht aufhören zu grinsen.... help...
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:10
Highlight Der ist wirklich fantastisch.
Mich würde schon interessieren ob der Kratzer nun eine Pollenallergie hat oder eine Polenallergie. Und wenn zweiteres zustimmen sollte, wieso und wie erkennt der kratzige Katerich die Polen überhaupt ? Fragen über Fragen.....
lilie 31.07.2019 19:35
Highlight Vielleicht ist es bloss ein Schreibfehler und es sollte "Polenallegorie" heissen. 🤔
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:41
Highlight @lilie Scheiss Auto-Korrektur, jetzt lässt die einem auch noch dümmer wirken.
The oder ich 02.08.2019 06:25
Highlight @Satan: wieso wundert es mich jetzt nicht, dass es in der Hölle Autokorrektur hat
Randalf 31.07.2019 13:19
Schöne Ferien und pass gut auf deine Sachen auf.😉
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 14:45
Highlight Oh
warum bin ich nie auf die einfache Lösung gekommen mein Singledasein zu beenden 😱
Lord Ben 31.07.2019 12:33
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:17
Highlight Hiiiilfe, chomme kei Loft meh öber!!!!!
River 31.07.2019 19:32
Klirrfactor 31.07.2019 12:21
Highlight Sorry, aber das mit der Zahnmedizin Basel pögg ich nicht
Trixi9 31.07.2019 13:41
Highlight Wer hat schon gerne gabutti Zähne, nachdem er beim Zahnarzt war.
Na, kommst jetzt drauf? :-)
Klirrfactor 31.07.2019 14:14
Highlight Achhh.... Der ist jetz echt flach, alles ok...
lilie 31.07.2019 16:52
Highlight @Klirrfaktor: Beim Picdump gilt grundsätzlich: Wenn du den Witz nicht kapierst, ist dein Niveau zu hoch. 😜
Der_Andere 31.07.2019 12:21
Highlight Lächerliche Abstimmung über Muttis Whatsapp Anzeigebild. Lina du denkst meine Mam hätte bereits ein Smartphone oder Whatsapp?
Meine Mam hat ein M-Budget Handy von gefühlt 2005. Wir sind doch nicht bei Back to the future 2, wo 2015 alle in der modernen Welt angekommen sind. :)
Franbon aka Mami 31.07.2019 11:59
Highlight Zum letzten Mal....nein, nicht witzig😑 meine Hormone spinnen sowieso wegen der Schwangerschaft und heute ist eh ein komischer Tag und dann diese Überschrift 😢 ist erst nachher irgendwie witzig, aber auch nur weil ich über meine Reaktion lachen konnte🤗...bitte nicht mehr machen 🤪
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 12:16
Highlight Es ist nichts Persönliches, alle Schwangeren kriegen dieses Nachricht von mir...
The oder ich 31.07.2019 12:46
Highlight ich sehe schon die Schlagzeile
Walter Sahli 31.07.2019 12:50
Highlight Schwangerschaftshormone? Geil, die passen gut zu meinem Nikotinentzug. Wollen wir zusammen die Welt abfackeln? Oder uns an eine Ampel stellen und darauf warten, dass ein Polizeiauto hält und den Motor nicht abstellt? Mir spielt's keine Rolle, meine Zündschnur ist kürzer als der Schwanz eines Spermiums und meine eh nicht existierende Geduld hat sich längst verflüchtigt. Ich fühle mich so richtig gut...und voll parat!
ManuJot 31.07.2019 14:31
Highlight Oh, genau so hab ich mir Sie immer vorgestellt, Herr Sahli!
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:15
Highlight Oje, Herr Sahli....!!! 😱😱😱
Ein Mal spontanes Gruppenkuscheln mit Herrn Sahli bitte hier.... 🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗
...hilfts schon, Herr Sahli?
Aua, wem gehört der Fuss in meinem Gesicht?!?
Walter Sahli 31.07.2019 15:38
Highlight ManuJot, ich bin viel schöner als Dafoe!
Gruppenkuscheln? Was für eine schöne Idee! Darf ich ein Messer mitbringen?
The oder ich 31.07.2019 15:52
Walter Sahli 31.07.2019 17:02
Highlight Sie sind so eine Sau, Fledermaus, das fass' ich nicht. Ausgerechnet mir, der ich doch so empfindlich auf Rasiermesser im Auge bin!
Walter Sahli 31.07.2019 18:32
Highlight Hähähä, jetzt haben sie Ihre Sauerei gelöscht.
Jaha, das ist der Picdump hier und nicht so eine abgehobene Dalisurrealismuskulturklitsche!
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 19:06
Highlight @olmabrotwurschtmitbürli bittegerngsche. 😅
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 19:39
Ich habe vergessen/unterschlagen: All the credit goes to Red4, die mir hilft, Schwangere zu plagen 🏆
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 23:10
Highlight Herr Wurst als Unterstützerin der Leinenpflicht für Kinder, finde ich das man nie früh genug beginnen kann!
The oder ich 01.08.2019 23:02
Highlight Ach, Herr Sahli, ich gehe mal davon aus, dass meine Warnung vor der berühmten Augenschnittszene aus Un Chien Andalou hinreichend gewesen wäre, aber als Kompensation für die Löschung erwarte ich nun von Simone Meier eine differenzierte Analyse dieses surrealistischen Meisterwerks.
Amazing Horse 31.07.2019 11:58
Highlight Bei der Umfrage zum WhatsApp-Profilbild der Mutter fehlt die Option:
Meine Mutter hat kein WhatsApp, da sie sich immer noch weigert ein Smartphone zu benutzen und stattdessen jeweils auf dem Flohmarkt nach einem möglichst neuwertigen Nokia 3410 sucht.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:29
Highlight Stimmt genau!
Oder eventuell noch:
Meine Mutter hatte nie ein Smartphone, und jetzt braucht Sie keines mehr. 😢
Räuber&Liebhaber 31.07.2019 11:27
Highlight Wer kann Liebe geben?
imposselbee 31.07.2019 11:20
Highlight hmm, ist das mit Datenautobahn gemeint? 🐝🚗
El Pepedente 31.07.2019 11:12
Highlight hier etwas für alle die picdumps lieben
http://www.bildschirmarbeiter.com/pics/
und dnekt daran die seite gabs schon vor wartson und dem rest also das archiv ist groooooos :D und für trigger kids: geht nicht dort hin
Walter Sahli 31.07.2019 12:41
Highlight Es ist mit Sicherheit keine Absicht, aber wartson ist schon fast lustig.
sheshe 31.07.2019 12:59
Highlight BA ist schon lange tot, sorry! Früher wars ja mal gut, jetzt noch 2 mal die Woche updates. pffft.
Dann lieber INW :-)
El Pepedente 31.07.2019 16:07
Highlight wieso tot? gibt ja immer jeden freitag eine pic dump und das seit jahren XD tot ist es wohl nur für dich^^
und ja es gibt besseres als BA aber das mwerde ich kene links posten da das material nichts für normies sind^^
no-Name 31.07.2019 10:54
Highlight Dieses Ragglettöeli stimmt mich traurig.
Ich hol jetzt das Schwein 31.07.2019 11:30
Highlight Ist ja auch Vista. Dafür hat Microsoft den Support schon lange eingestellt.
Watchdog2 31.07.2019 12:04
Highlight Ragglettöeli???
Trixi9 31.07.2019 13:44
Highlight Neuer Name für Racletteöfeli
"Ragglettöli"
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 14:29
Highlight Racclette-Törtli
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:20
Highlight @Hallo i bims....
Für dieses Schwerverbrechen gegen ein äusserst wertvolles Schweizer Kulturgut gehört dir eigentlich der Schweizer Pass entzogen. Und ab mit so einem Banausen in das Land des trümpeligen Orangen wo der "Käse" aus Tuben kommt oder aus Spraydosen.
Aber unoriginell ist es nicht dein Raclette-Törtli :-).
lilie 31.07.2019 19:42
Highlight @no-Name: Nicht doch, nicht weinen! 🤗
Einfach ein nettes Gspändli suchen und die eine Raclettescheibe schön aufteilen. 🤗
Dazu 1 Kartoffel, halbiert, und 1 Glas Wein (beliebig oft auffüllbar). 🤗
Bündn0r 31.07.2019 10:51
Highlight Wurden die Kartenausschnitte extra so gewählt, dass fast alle Beschriftungen abgeschnitten sind oder wird das auf dem Mobile falsch dargestellt?
Lina Selmani 31.07.2019 10:59
Highlight Welche Kartenausschnitte meinst du?
Bündn0r 31.07.2019 11:13
Highlight Berlusconi und Putins Europa
Die Bildstrecke unter "Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:" Bild 10-17
Lina Selmani 31.07.2019 11:25
Highlight Stimmt, das sieht irgendwie nicht so richtig aus. Aber liegt nicht an Mobile, Desktop ists auch abgeschnitten. Ich schau mal, was mit den Bildern da los ist. Danke fürs Bescheid sagen!
Hohl mich der Teufel 31.07.2019 11:34
Highlight @Bündn0r: Das heisst BERLUSCOGLIONI
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:50
Highlight Einmal mit allem und extrascharf bitte.. 😋
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 10:35
Highlight Wer kommt alles mit Lina nächste Woche in den Ferien besuchen, wenn es keine Otten hat?
Lina Selmani 31.07.2019 10:38
Highlight Nimm Emma mit!
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:24
Du hast mir ja einen riesen Schrecken eingejagt.
Lina Selmani 31.07.2019 11:00
(und sorry...... 😬)
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:22
Highlight Tsss wie kannst du nur in die Ferien gehen? Hier trotzdem ein Bild des seltenen zebrakatzenkopf
Lina Selmani 31.07.2019 10:39
Highlight Haha, danke, ich habe noch nie so ein fröhliches Gesichtlein gesehen.
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:58
Highlight Er kann noch fröhlicher
carmse 31.07.2019 10:20
Highlight Gilt auch als Haustier, oder?
Nothingtodisplay 31.07.2019 14:18
Highlight Mami <3
Jason96 31.07.2019 10:12
Highlight gute alte picdump ablenkung und sogar eine Harold-Slideshow. Super, so ist das Sommerloch ein wenig spannender! :D
Walter Sahli 31.07.2019 10:12
Highlight Ein Rollstuhl für Goldfische???
Ich dachte, der Happen hat eine Steinschleuder...
Irgendwie bin ich jetzt ein bisschen enttäuscht...obwohl Rollstuhl für Goldfisch natürlich auch supercool ist.
Threepwood 31.07.2019 10:12
Highlight Das ist doch ganz klar Star Wars🤔😋🤘🏼
Lina Selmani 31.07.2019 10:31
Highlight Ich gehe jetzt in die Küche, wenn es nicht da steht, haben wir STREIT.
Yannik Tschan 31.07.2019 10:50
Highlight Notiz an mich: Bringe nächstes mal eine Packung Bob Ross Cereals mit für Lina.
Lina Selmani 31.07.2019 11:04
Highlight STREIT.
Emptyage 31.07.2019 16:46
Highlight Hassu toll gemacht Yannik! Jetzt musset Lina Hungrig und wütend in Urlaub.
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:25
Highlight @Yannik
Das Bild wirkt ziemlich verstörend auf mich und wirft viele Fragen auf:
- was macht Bob Ross damit er die Haare schön hat ?
- hat es Haare von ihm im Cereal (igitt !!!!) ?
- was zum Henker hat er mit dem Pinsel vor / gemacht ?
- sehen die Cereals nur für mich wie Hunde Leckerli aus ?
- warum ist das Matterhorn hinter Mr "ich habe in die Steckdose gegriffen" abgebildet ?
Und last but not least: Lebst du noch nach DEM STREIT ?
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:05
Highlight Für panique au village :)
Lästermaul 31.07.2019 10:04
Highlight Ich wünsch dir wunderschöne, tolle und sonnige FERIEN Lina 🤩🌴🌊🌅
Lina Selmani 31.07.2019 10:06
RealPasha 31.07.2019 10:01
Highlight Das ist ja mal ein Clickbait Pusheli / Titel
Kann ich ja jetzt auch nichts für, dass ich deshalb nicht arbeite!
Einstürzende_Altbauten * 31.07.2019 10:00
Highlight Mega Angscht!
Sagittarius 31.07.2019 09:58
Highlight Liinaaaa... Warum spielst Du mit meinen/unseren Gefühlen?!
Lina Selmani 31.07.2019 10:10
Highlight Ich konnte nicht widerstehen! Aber jetzt, so im Nachhinein, tuts mir auch 1 bisschen leid.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:39
Highlight würkli Lina ? 🤔
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:44
Highlight Das war wirklich echt fiiiiiiies.... 🥺
The oder ich 31.07.2019 11:26
Highlight Lina, wenn es ihr "leid tut":
Sagittarius 31.07.2019 11:28
Highlight Also dem Büsi nach tut es ihr 100 bisschen turmileit...
Hätte ich keine Katzenallergie würde ich das Kätzlein mega, mega MEGA fest knuddeln!
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:25
Highlight @Sagittarius; Katzenallergie ist unangenehm. Andererseits, Katzenknuddeln wird oft auch überbewertet... 😝
Sagittarius 31.07.2019 18:34
Highlight OMG löpersonell 🙈
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 22:47
Highlight @Sagittarius; Keine Sorge, ist nicht mein Kätzchen 😉
Wollte dich nur bisschen wegen Katzenallergie aufmuntern. Solidarisch unter Katzenlosen sozusagen... 😁
M Fbh 31.07.2019 09:55
Highlight Weiteres Beispiel für Namen im falschen Beruf...
Baeri19 31.07.2019 11:21
Highlight Der macht das aber gut. Hat meinen Vater und meine Tante operiert!
JoJodeli 31.07.2019 13:53
Highlight Klar, der kann ja auch mit dem Messer umgehen 🤣
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 09:54
Highlight Gits au schnippo?
Das sind im Fall gruusigi frittierte Eglifilets oder Pangasius Fischchnuschperli auf dem Teller und nix von Schnitzel.
Lina Selmani 31.07.2019 10:04
Highlight Eglifilet, Schnipo, blabla – reden wir über die wirklich interessanten Dinge: Was ist mit deinem Usernamen los? Haha
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 12:33
Highlight danke für die Frage! Endlich werde ich mal von einer Frau ernst genommen!
Spürst du es auch? ich glaub ich bin verliebt!
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 13:13
Highlight Ich sehe Identitätspolitik als zukunftsfeindlichen Versuch, den Menschen auf seine Herkunft und seine vermeintliche Natur festzulegen. Daher mein Name.
Alathea 31.07.2019 09:53
Highlight Wenn man die BESTE SLIDESHOW DER WELT nochmals ansieht, weil man denkt die hat jetzt ein neues Bild. 😩
03_szust 31.07.2019 09:52
Highlight How dare you play with our feelings!
Heute grüsst das Militär
Christian Mueller (1) 31.07.2019 10:45
Highlight E Guete! 😉
The oder ich 31.07.2019 09:52
Highlight Schöne Ferien, #LINA4WEINDOCH
Highlight wink, wink, wink, wink, wi...
chiwadeborah 31.07.2019 14:41
Highlight Dachte ihr springt noch jemand auf den Kopf, wäre luschtig gsi.
Tigger622 31.07.2019 09:51
Highlight In diesem Sinne.. En Guete
c-bra 31.07.2019 09:46
Highlight I bims, 1 Pfugs
Baccaralette 31.07.2019 13:16
Highlight Muahahaha..und ich so - Pfugs?? Hä. Dann Bild im Hirn angekommen.
Ach PFUGS!!! Klaro, tchuligom!
Phrosch 31.07.2019 18:49
Highlight Ich will so 1 Pfugs. Jetzt! 😂
El Pepedente 31.07.2019 11:13
Highlight we rbraucht schon wlan^^ das heisst einfahc internet! :D
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:08
Highlight El Pepedente
ich liebe deine Texte 😁sie sind dramatikalisch sehr herausfordernd oder ist deine Tastatur voll mit Brotbrösmeli, ich schreibe dann nämli auch so ghüselet 😂 es lebe wartson
Bildchen tut nichts zur Sache, ist mir nur so über den Bildschirm gestolpert als ich nach der Tastatur mit Pflänzchen gesucht habe 😜 vlt. hat sie jmd. grad auf Lager
The oder ich 31.07.2019 15:20
Highlight Hast du das gesucht, Closchli?
Lina Selmani 31.07.2019 09:41
Highlight Das wäre aber ja eigentlich ein guter Zeitpunkt. 🧐
En Espresso bitte 31.07.2019 09:57
Highlight Genauso einverstanden mit dir wie der Herr im Cartoon.
c-bra 31.07.2019 13:45
Highlight @Sa_Set, also ich fänds mal schuuli schön wenn mir Lina den Picdump an die Tür liefern würde.
c-bra 31.07.2019 15:18
Highlight @Sa_Set, jetzt hast du mir total die Illusion zerstört.
kettcar #lina4weindoch 31.07.2019 09:37
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:09
Highlight Und der Duden macht wieder einen auf besserwisserisch. 🙄
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 12:49
Highlight Oklahoma
The oder ich 31.07.2019 09:36
Highlight Man hilft, wo man kann
Lina Selmani 31.07.2019 09:42
Highlight The oder ich, ich bitte dich. Haha.
The oder ich 31.07.2019 09:54
Highlight Och, das musst Du gar nicht, das kannst Du auch selbst
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:30
Highlight Aaaaaalter Falter, The oder ich, deinen Verlauf bei der Suchmaschine deiner Wahl möchte ich ja auch mal sehen! 😜 Die armen Studies, die deine getrackten Daten auswerten müssen. 🤷🏼♀️😂
Wie kommt man bloss zu solchen Tschifs? Hast du etwa nach neuen Frisurvorschlägen gesucht? 🤔😅
Lina Selmani 31.07.2019 10:32
Highlight Wander Kern, falsche Kommentarspalte.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:58
Highlight hihi Prodecum
hab auch schon "harmlose" Begriffe eingegeben und bin überrascht worden
The oder ich 31.07.2019 11:31
Highlight @Prodecumapræsinex: ja, sie unterhalten sich bei Google schon darüber
The oder ich 31.07.2019 11:47
Highlight @Closchli: ja, es geht nichts über intelligente Suchwörter
(und eine ausgeschaltete SafeSearch)
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 13:01
Highlight 😱 The oder ich
jetzt bin ich echt verunsichert. Soll ich auf Kind machen und SafeSearch aktivieren oder lieber nach dem Motto "Jugend forscht" und sich werterbilden erhält länger jung vorgehen? 🤔
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 13:57
Highlight Prodecumapresinex; doch, steht dir gut die neue Frisur... 😜
The oder ich 31.07.2019 14:37
Highlight @Sa_Set: Closchli berichtet da aus der Lingerie American Football Leage
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:15
hast du die nicht in Slowmotion
frag für einen Freund
The oder ich 31.07.2019 15:29
Highlight Wenn er Dein Freund ist, dann kannst Du ihm die SloMo ja grad selbst machen^^
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:58
Highlight @ Closchli: I know that feeling. Bin jetzt noch im therapeutischen «wir töpfern uns einen Aschenbecher»-Ausdruckstanzkurs, kurz TWTI1AATK, weil ich dereinst für unseren geschätzten Herrn The oder ich ein Bild einer dicken Flede gesucht hatte und die Suchbegriffe unbedarft gewählt hatte.. 🤪
Läck, schon eindrücklich: so ein kleines Tierchen und so einen grossen... ähm lassen wir das... 😅
Prodecumapresinex 31.07.2019 16:04
Highlight @ Löpi: Gäll, findsch au? Habe riesig Freude, dass es mit dem Bartwuchs endlich geklappt hat... ☺️
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:08
Highlight Dr arm cheib
er hat keinen Helm
gefangen zwischen meinem Hintern und dem Parkettboden
die Blickschlagzeile möchte ich lesen 😂😂😂😂
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:18
Highlight ach was Prodecum
soweit ich mich erinnern kann hat unser kreativer Herr The das Bildchen in seinem Repertoire
auf Menschen übertragen, macht der Begriff das dritte Bein Sinn😜
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:28
Highlight Frag mich jetzt grad ob das P in Picdump ein verschämter Fehler ist 🤔
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:32
apropros Googeln
imgur.com/gallery/L85rr
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:06
Highlight @Prodecumapresinex; Ja supi! Aber denk daran, die nächsten Tage nicht waschen. Die Himbeer Aloe Vera Spülung muss erst einwirken.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 17:35
Highlight imgur.com/gallery/L85rr
AnDerWand 31.07.2019 22:57
Highlight The oder ich, deine Kommentare auf Watson sind der Hammer, immer so potentiert mit scharfsiinigem Humor, genau mein Geschmack
Sag mal, bist du Frau oder Mann? | Runkel an der Lahn - Bild & Foto von Hans-Günther Schöner aus Limburg-Weilburg - Fotografie (25778747) | fotocommunity
zur�ck1...9001000...11101120...11341135113611371138...11401150...12001300...1920 weiterKeine Lust auf Werbung? Runkel an der LahnVon Hans-Günther Schöner 14.09.2011 um 15:12 Uhr, Lizenz:
Top Foto von meinem Freund Rudolf Mehlhaff
M05Von Mehlhaff 23.1.09, 20:195 AnmerkungenAnmerkungen:Bitte melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben. Heide G., 14.09.2011 um 15:21 Uhrdas ist ein ganz tolles Motiv!! Ulrich Strauch, 14.09.2011 um 15:29 UhrSehr schönes Stadtportrait bei Kaiserwetter.Der Bildaufbau und Blickwinkel ist sehr gekonnt .
LG Ulrich Peter F.W., 14.09.2011 um 15:33 UhrKlasse Bildaufbau und wunderschöne
Aufnahme von der herrlichen Gegend.
lg peter Rm Fotografie, 14.09.2011 um 15:51 Uhrwunderwunderschööööön....eine ganz feine fotografie
ruhtmarie Sugar Queen, 14.09.2011 um 15:55 Uhrsehr gekonnt fotografiert
fred 1199, 14.09.2011 um 15:55 Uhrdas erste find ich vom licht her besser aber auch dieses ist gut
lg gerd Heinz-Günther Habbig, 14.09.2011 um 16:11 UhrSehr gelungene Darstellung der Stadt auf der einen Seite, auf der anderen gefällt mir die sehr differenzierte
Lichtstimmung ganz ausgezeichnet.
Einfach ein tolles, sehr gutes Foto, bei dem ich den Eindruck bekomme, das Rauschen des Wassers zu vernehmen.
Gruß Heinz-Günther Habbig Rike Gr., 14.09.2011 um 16:47 Uhrdas finde ich ja ganz toll, solche alten Städte begeistern mich, die so schöne Motive liefern.. deine Sicht auf die Stadt finde ich großartig..
Rike Puravida, 14.09.2011 um 16:55 Uhrda kommen bei mir viele schöne und schmerzhafte erinnerungen hoch.
lg uschi Ulfert K, 14.09.2011 um 17:08 UhrWunderschöner Blickwinkel .Fein hast du den Blick über den Stau der Lahn auf Brücke und Burg gelenkt.Sehr ansprechende Aufnahme.
ulfert k JUAN DE DIOS VÍLCHEZ PÉREZ, 14.09.2011 um 17:14 UhrManifica fotografía,con un fantastico encuadre.Bellisima la luz y unos colores excelentes.Me gusta. Saludos y amistad. Petra.R., 14.09.2011 um 17:24 UhrEine richtige Postkarten-Idylle. Gefällt mir sehr.
LG Petra Jennifer Manzke, 14.09.2011 um 17:27 Uhreine sehr schöne Aufnahme
jen Mafidi, 14.09.2011 um 17:32 UhrDieses tolle Motiv ist dir sehr gut gelungen. Die Perspektive ist Klasse. Hoch droben die burg, unten das studelnde Wasser einerseits und das stille mit schönen spiegelungen andererseits - und dazu herrliche Sonne und einer blauer Himmel.
LG Marion Andrea und Nils, 14.09.2011 um 18:55 UhrKlasse Licht und Bildaufbau...es gibt viel zu entdecken,Top!
catweazle99, 14.09.2011 um 18:58 Uhrsehr schöne Aufnahme, ich liebe alte Steinbrücken - klasse gemacht
LG K.-Heinz Wilhelm Gieseking, 14.09.2011 um 19:14 UhrEin ganz ausgezeichnetes Foto von einem sehr schönen Motiv!
Wilhelm maurizio bartolozzi, 14.09.2011 um 19:39 UhrEin sehr hübsches Blick! Rhapsody09, 14.09.2011 um 20:40 UhrDaumen hoch, klasse Aufnahme, LG Marion dörte r., 15.09.2011 um 3:15 Uhrwow, da strömt einem ja eine kraft entgegen von deinem grossartigen bild, hans-günther. ein ganz herrlicher und bombastischer anblick, eine tolle bildkomposition.
liebe grüsse, dörte Gisela57, 15.09.2011 um 8:47 UhrEin Eckläufer, der den Blick auf das Wehr freigibt und damit Tiefe schafft. Licht und Farben machen die Szene sehr freundlich . . . insgesamt eine wunderschöne Ansicht mit feinen Spiegelungen!
LG Gisela Markus 4, 15.09.2011 um 11:16 Uhrgefällt mir ausnehmend gut
Markus Boris Urmin, 15.09.2011 um 14:22 UhrRemarkable, masterful work. I very well know and I love these places, therefore I can is real estimate these your three photos. My congratulations, yours BU biagio donati, 15.09.2011 um 21:32 Uhrgreat..
bello spettacolo..
colori giusti Vinicio Sforzi, 15.09.2011 um 22:27 UhrOttimo scatto!!!!
Bravissimo. de ceulaer, 16.09.2011 um 8:41 UhrSuper tolles Bild und Motiv !
lg Rosetta4, 16.09.2011 um 10:26 UhrGanz tolle Perspektive des alten Städtchens
mit der trutzigen Burg im HG. Sehr schön fotografiert.
LG, Rosetta Fotolöwe, 16.09.2011 um 21:14 UhrHallo Hans Günther!
Das ist aber eine faszinierende Landschaft, man
könnte fast meinen im Saarland zu sein :-))
Auch technisch und von der Gestaltung her
ist Dein Bild saugudd!
Michael René Warich, 17.09.2011 um 10:46 UhrDer Bildaufbau bei dieser Aufnahme ist wirklich überragend. Es gibt viel zu entdecken. Der leichte Farbstich passt sogar richtig gut zur Szene.
René Mehlhaff, 19.09.2011 um 20:25 Uhrganz toll!!!!!!!!!!!!!! Venta, 21.09.2011 um 19:43 UhrGanz tolle Aufnahme! Mark Billiau., 22.09.2011 um 10:27 UhrBeautiful and picturesque scene !!
Mark weisse feder, 23.09.2011 um 9:57 Uhrwunderschön, diese kulisse.. das licht fällt hier auch ganz besonders schön... feine aufnahme..lg. weisse feder Josiane FERRET, 24.09.2011 um 0:29 Uhrmagnifique prise de vue aux jolies couleurs
amitiés, josiane nelly13, 24.09.2011 um 0:57 Uhrgefällt mir ausgezeichnet. herrliche farben, gute schärfe und bildgestaltung.
nelly Tobias Knoth, 24.09.2011 um 19:17 UhrWahnsinnig gut geworden. Ich habe oft versucht, die Runkeler Burg aus einer vorteilhaften Perspektive zu fotografieren, habe aber immer etwas Störendes im Bild gehabt. Ich finde, Du hast gekonnt eine perfekte Perspektive und einen schönen Bildaufbau hinbekommen. Glückwunsch! Klatt Arno, 2.10.2011 um 15:14 UhrTolles Motiv. Klasse dieser Bildaufbau und Farben. Gefällt mir hervorragend.
L.G. Arno John Mc D, 3.10.2011 um 20:11 UhrBeautiful postal card asdom, 3.10.2011 um 20:16 UhrExcellent cadrage et belle lumière sur ce très beau paysage .Simone Juan, 11.10.2011 um 12:07 Uhrein sehr schönes Motiv, gut gezeigt..
Nicole Frischlich, 11.10.2011 um 20:22 UhrEin sehr stimmiger und sehr wirkungsvoller Bildaufbau ( Bildkomposition) aus einer wunderbaren Perspektive anvisiert. Die Augen, die dieses sahen, sahen mehr...! jacques sebire, 12.10.2011 um 8:53 UhrUne belle lumière et un beau cadrage.
Amicalement Elfie W., 13.10.2011 um 9:56 Uhrein bewegend guter Bildaufbau, hier ist man sozusagen mittendrinnen! Sehr beeindruckend für mich!
LG elfie André Kuschel, 13.10.2011 um 15:22 Uhrschöne Aufnahme
LG André Shayenne, 14.10.2011 um 13:59 UhrDas sieht gewaltig aus, Klasse Bildaufbau.
lg Gerd Frey, 14.10.2011 um 19:24 Uhrwenn das keinschönes motiv ist!
vg inoxbany, 14.10.2011 um 19:47 UhrGrossartig bild
Grüsse Peter Lily-Rose, 14.10.2011 um 20:04 UhrLa vue est superbe, avec une très belle lumière !
Un grand merci pour les gentils coms.
Amitiés. Chris 59, 14.10.2011 um 21:35 Uhrschöne warme Farben. Ein wenig mehr Rasen unten hätts ruhig sein können.
VG galeon, 14.10.2011 um 21:53 UhrMuy bella toma, encuadre, color y nitidez.
Gracias por tu comentario sobre mi foto, saludos. Conny Müller, 17.10.2011 um 11:28 UhrDeine gewählte Perspektive macht dieses Motiv zum HIngucker, die Spiegelung springt Spannung rein!
Conny Denis-, 17.10.2011 um 19:46 UhrTrès jolie composition et splendide lumière !
Denis monika hagenah, 18.10.2011 um 10:02 UhrEin Motiv, das mich sehr anspricht. Toller Bildaufbau, schönes Licht. Gefällt mir.
LG Monika Annette Ralla, 18.10.2011 um 16:58 UhrDas Foto hat schon fast eine malerische Wirkung.
LG Annette Baltic Waterworld, 19.10.2011 um 19:08 UhrBildaufteilung und Dynamik im Bild - einfach nur wohl gelungen! LG Matthias Huetteberg, 19.10.2011 um 20:36 Uhreine wunderbare Aufnahme
LG Bernd Michael Schepp, 20.10.2011 um 12:09 UhrSehr gute Aufteilung mit der Brücke und der Burg, Wasser, Brücke und Häuser treffen sich mittig.
Die Farben sind natürlich und auch intensiv.
Gut gemacht. Schönes Bild.
LG Michael Michael Schepp, 20.10.2011 um 12:12 UhrGute Aufteilung mit der Brücke und der Burg. Brücke, Häuser und Wasser treffen sich mittig, was hier sehr gut zur geltung kommt. Die Farben wirken natürlich und auch intensiv im Himmelsblau. Für mich eine schöne Aufnahme.
LG Michael Gasser Lisbeth, 21.10.2011 um 19:50 UhrSehr schönes Motiv, klasse Aufnahme, top Perspektive !
LG lisbeth Dieter Sann, 22.10.2011 um 9:53 UhrEine Superschöne Aufnahme von der Burg Runkel. Du hattest eindeutig das bessere Wetter:
LG Dieter Dieter Behrens K.T., 22.10.2011 um 10:18 UhrEin wunderschoenen Standort gewaehlt und bei bestem Licht fotografiert. Klasse Aufnahme.
Gruss aus Indonesien, Dieter Evelin E., 22.10.2011 um 21:30 UhrEin sehr gutes Bild, Motiv und Perspektive sind klasse.
VG Evelin Mamivette, 22.10.2011 um 23:59 UhrSUPERBE photo ++++ très très belle et les remous de l' eau c' est superbe ! merci et bisou Mamivette Jü Bader, 23.10.2011 um 6:32 UhrRunkel sollte man bei einer Lahntour auf keinen Fall auslassen, wie dein wunderschönes Foto zeigt...
(ich lies es bei meiner Radtour wegen der Steigungen leider aus und fuhr einkurzes Stück mit dem Zug!!!)
Quali und Farben sind hervorragend,
lg jürgen Alexa frost, 24.10.2011 um 0:25 UhrWooaW!!! Magnifique photo! amicalement tujmi, 25.10.2011 um 9:08 UhrTolle Landschaftsaufnahme mit super Farben. Gefällt mir gut. LG Andrej
Eduardo Castillo - EDUARDO 5, 25.10.2011 um 11:48 UhrSchöne Gestaltung der Festungsstadt mit großer Kontrastwirkung der Wasserstände. Grüße Michael Pezmann, 25.10.2011 um 19:42 Uhrfantastisches Motiv, ganz toll aufgenommen
LG Michael Ronshi, 25.10.2011 um 20:15 UhrTolle Stadtansicht - klasse Farben und Schärfe und der Bildaufbau gefällt mir ebenfalls sehr
LG Gudrun Claudies Fotoecke, 25.10.2011 um 22:55 UhrKlasse gemacht, ich bin begeistert, das Bild hat eine unglaubliche Tiefe, einfach Stark Adele Oliver, 26.10.2011 um 2:11 UhrA very picturesque place - well composed, beautiful light and colours !!!
Greetings, Adele Bernhard Kuhlmann, 26.10.2011 um 10:34 UhrDie Bildgestaltung, ist ein echter Hammer !
Die Farben sind es sowieso.
Es wird Zeit, das wir den Ort einmal besuchen.
Gruß bernd odeveld219, 26.10.2011 um 20:52 UhrExcellent work! With friendly greetings from Belgium, Odeveld viola d, 27.10.2011 um 9:00 UhrWell presented, great light. Bw, Viola fionnghall, 27.10.2011 um 22:51 UhrVery nice capture, beautiful light
Br, Fingal Dieter a.R., 28.10.2011 um 6:10 UhrWie aus dem Bilderbuch-klasse
Schönes WE- Dieter Thomas Djadjo, 28.10.2011 um 13:46 UhrWunderschönes Bild, kompliment.
(Ich fahre ja eher nach Limburg)
LG THomas Michèle FLEURY, 28.10.2011 um 15:36 UhrSuperbe vision d'un lieu touristique à visiter, tu me donnes envie! Très belle photo! Amitiés et merci pour le commentaire! Michèle LindeA., 28.10.2011 um 15:57 UhrEin traumhaftes Motiv, wunderschön!
Linde maria pirker, 29.10.2011 um 8:39 Uhrals ob die brücke schweben würde,
genialer standort und großes fotografisches können zeichnen diese "postkarte" aus.
p.s. hab bei dir mal rumgestöbert und fühle mich sehr geehrt, von dir so nette worte bekommen zu haben.
deine arbeiten sind für mich große fotokunst.
lg maria Christa Kramer, 1.11.2011 um 22:02 UhrEine wunderschöne Aufnahme! Herrlich diese Burg, dieses Gewässer, die Brücke und die Spiegelung fasziniert mich ebenfalls!
Liebe Grüße Christa Elfriede de Leeuw, 3.11.2011 um 18:36 UhrGratuliere,eine wirklich wunderschöne Aufnahme!!!!!
Vlg.Elfriede Eva-Maria Nehring, 4.11.2011 um 22:23 UhrPostkartenreif, einfach schön.
LG Eva Helga Schumacher, 5.11.2011 um 17:55 UhrDa runkelt es aber ganz schön
Das Motiv sehr gut festgehalten.
LG helga Denny61, 6.11.2011 um 7:23 Uhrklasse motiv mit der spiegelung perfeckt.
giovanni luca brancaccio, 6.11.2011 um 8:58 UhrGran bello scorcio ben ripreso: affascinante l'effetto dell'acqua in discesa. Saluti da Gianluca Uwe Schmidt 3, 8.11.2011 um 19:50 UhrWOW!
Alle Achtung! Das kommt sehr gut.
VG Uwe Hannes Gensfleisch, 8.11.2011 um 23:07 UhrSchöner Blick auf
Stadt, Burg, Fluss.
LG Hannes FotoDX, 9.11.2011 um 20:04 UhrAllerfeinster Aufbau und Schnitt!
Wirkt majestätisch, alt...
Sehr dynamisch durch die Perspektive - der Blick in den Winkel und die Einbeziehung des Wassers.
LG Felix Joëlle Millet, 10.11.2011 um 19:01 UhrSUPERBE ! Amitiés . Joëlle Giampaolo Cimadomo, 10.11.2011 um 19:55 UhrBellissima immagine , complimenti!
Giampaolo jean françois biancamaria, 11.11.2011 um 9:31 Uhrexcellent cadrage, magnifique palette de couleurs, la lumière est splendide, belle mise en image
JF Elke H.R., 14.11.2011 um 17:47 UhrDa könnte es mir auch gefallen.;-))
LG Elke UK-Photo, 14.11.2011 um 19:06 UhrGanz große Klasse!!! LG maria teresa mosna, 14.11.2011 um 21:59 Uhrveramente molto bella, ciao, Mt driju, 15.11.2011 um 16:00 Uhrmir fällt nichts mehr ein...
gruß driju xxx xxx xxxx, 17.11.2011 um 18:35 UhrPreciosa panorámica y estupenda edición.
Saludos Bernd Brügging, 18.11.2011 um 9:17 UhrFeines Licht!
Bernd Kalmia, 22.11.2011 um 12:49 UhrSchön - ganz offensichtlich eine Reise wert!
LG, Karin LichtSchattenSucher, 22.11.2011 um 23:27 UhrPrächtige Idylle !
Roland La33, 23.11.2011 um 13:15 UhrBoa toll....eine spitzen Aufnahme!
lg.Herbert Teske, 24.11.2011 um 9:14 UhrEine tolle Stimmung so habe ich auch Wetzlar in Erinnerung. Dein Bild sieht beinahe aus wie ein Gemälde. Ich fionde das ist eines von den Vorzeigelandschftzsbildern. Es gefällt mir sehr sehr gut!
Oli Le petit photographe, 25.11.2011 um 0:46 UhrWundervolle Aufnahme! Gefällt mir sehr gut...
VLG Frank Antje B., 25.11.2011 um 11:04 Uhreine sehr schöne Aufnahme...
LG Antje Thomas Leib, 25.11.2011 um 11:57 UhrEine ganz herrliche Fotografie, die mir von der Bildgestaltung der schönen Spiegelung
und den wunderbaren Farben bestens gefällt.
Herzliche Grüße Thomas ilsabeth, 26.11.2011 um 23:37 UhrAuch wenn du es schon 100mal gelesen hast: Es ist ein wundervolles Foto! LG ilsabeth mario manca, 27.11.2011 um 17:04 UhrUn fiume molto particolare con i suoi turbini d'acqua...
ciao, Mario R.K-M, 29.11.2011 um 10:53 UhrKlasse Aufnahme ... so schön kann die Heimat sein :-) !
Gruß R.K-M Ingeborg Bröll, 30.11.2011 um 13:13 UhrEine idyllische Landschaftsaufnahme von einer sehr schönen Stadt bei herrlichem Wetter..sieht fantastisch aus.. tolle Perspektive gewählt und die Schärfe ist beeindruckend..eine feine Aufnahme. Liebe Grüße von-Inga- TeresaM, 1.12.2011 um 7:21 UhrTypique et beau paysage parfaitement mis en lumière.
Belle prise de vue. Margret u. Stephan, 2.12.2011 um 13:53 Uhr123 Kommentare und nun komme ich noch....
Das ist aber auch eine Traumlandschaft.
Das Licht, die Farben, eine schöne alte Burg, die sich im Wasser spiegelt, ein Fluss den ich rauschen höre, die herrlichen Brückenbögen und der blaue Himmel - und alles in TOT Qualität.
LG Margret Ruth U., 2.12.2011 um 18:53 UhrEin sehr idyllischer Ort, das sieht wunderschön aus.
LG Ruth Ilona Heinrich, 5.12.2011 um 7:09 Uhrmalerisch... eine tolle komposition... der charme dieser alten burg kommt wunderbar zum ausdruck...
lg Photorammal, 10.12.2011 um 16:35 UhrVery nice !
Said Maria J., 10.12.2011 um 17:01 UhrSehr schön in diesem Licht
und mit der gewaltigen Burg ...!
LG Maria Felipe Riquelme, 11.12.2011 um 9:28 UhrBellisima y hermosa captura.....buena nitidez y color un fantastico encuadre,saludos. Gisèle W., 13.12.2011 um 8:15 UhrWunderschöner Anblick , sieht seht idyllisch aus.Sehr feine Spiegelung.
LG, Gisèle Gianfranco Camellini, 13.12.2011 um 22:30 Uhrbellissima foto, mi sa che durante le vacanze estive ci passo !! Antonella Delpero, 22.12.2011 um 22:16 Uhrwunderbares Bild .... sieht aus wie ein Gemälde .....
Ich nutze diese Gelegenheit, um Ihnen meine aufrichtigsten Wünsche für ein frohes Weihnachtsfest ....
Eine Umarmung Antonella KORNELIUS100, 24.12.2011 um 0:51 UhrSUPER++++++++++++ JWG-Photography, 29.12.2011 um 15:51 UhrS e h r s c h ö n, tolles Motiv. lG Jochen Die Burg in Corte/KorsikaVon JWG-Photography7.12.09, 18:319 Anmerkungen nyhr, 4.01.2012 um 22:51 UhrEin wundervoller Ort. Liebe Grüsse, Karin lunes, 6.01.2012 um 20:56 Uhrsehr schöner aufbau, klasse gemacht!
lg lunes JESUS MARTIN HERNANDEZ, 11.01.2012 um 13:31 UhrMagnifica y bella imagen, con una luz y color fantasticos
saludos Knipser-Andy, 12.01.2012 um 6:27 Uhrsieht klasse aus.sehr schöne aufnahme.
Andy KORNELIUS100, 14.01.2012 um 20:31 UhrWONDERFUL VIEW +++ SINA, 16.01.2012 um 12:01 UhrEIN SO SCHÖNES BILD DIESER LANDSCHAFT!!!!!
lg.Kristine Hardy1361, 5.02.2012 um 18:07 Uhrwow!
hardy Elfriede de Leeuw, 23.03.2012 um 18:40 UhrWundervoller Bildaufbau...gefällt mir sehr sehr gut!
Vlg.Elfriede Bigoiram, 24.03.2012 um 7:48 UhrDas schaut ja wirklich klasse aus .Die Farbenpracht ist einmalig.Mfg Bo Hannelore Ehrich, 27.03.2012 um 10:07 UhrDie Welle ist der Clou. Hanni Susanne T., 27.03.2012 um 11:11 Uhreine fantastische landschaftsaufnahme...top präsentiert.
lg susanne Ev S.K., 27.03.2012 um 11:18 UhrBin jetzt durch deine nette Anmerkung auf deine Bilder gestossen, ich kenne diesen schönen Blick auf Runkel sehr gut, eine Freundin von mir war früher Schlossherrin von dem Mittelteil des Schlosses Schadeck.. der Bau gegenüber. Freue mich sehr dieses Bild zu sehen!
Evelin Meilhan, 27.03.2012 um 20:55 UhrVery beautiful landscape, thank you for the comment. Good evening, Mark. RMFoto, 27.03.2012 um 21:11 UhrDa schnalzt man als Fotograf natürlich mit der Zunge!
Ev S.K., 27.03.2012 um 22:29 Uhr... und eine wunderbare Erinnerung beherbergt dieser Blick zusätzlich noch für mich: ich hatte ihn von Schadeck aus vor der Nase als ich zwei Wochen Urlaub dort verbrachte, damals gab es auf der Burg Runkel einen sehr guten Koch :-)
Mein öffentlicher Fav..
Freut mich sehr dass dir meine Bilder gefallen,
danke - und liebe Grüsse
Evelin lophoto, 28.03.2012 um 7:36 Uhrsehr klasse Icaro Pigolotti, 29.03.2012 um 20:54 Uhrgran bel posto e ottimo scatto kira2501, 29.03.2012 um 21:37 Uhrein herrlicher Ort
LG Ute mimitsch, 29.03.2012 um 22:46 UhrDu hast nur fünf Fotos in deinem Portfolio.....die allerdings haben es in sich.
lg mimitsch Cécile Fischer, 30.03.2012 um 21:55 UhrEine sehr imposante Aufnahme! Gefällt mir ausgezeichnet.
LG Cécile Vera M. Shulga, 31.03.2012 um 19:24 UhrTolles Foto!
LG Vera Bea '67, 11.04.2012 um 11:25 UhrIch hoffe ich wiederhole mich nicht, aber bei diesen vielen Abmerkungen ist das ja nicht ganz leicht...
Ein tolles Foto mit schönem Motive, klasse Schärfe und prima Licht.
LG Bea Zwecke, 14.04.2012 um 11:50 UhrHast du eine Menge Anmerkungen:-)
Der Bea schließe ich mich da an, mir gefällt das Foto super im Bildaufbau, in den Farben und in der Schärfe.
So eine ähnliche Aufnahme habe ich auch auf meinen externen Festplatten.
LG Horst Ulli aus Dahlen, 14.04.2012 um 20:31 UhrEin sehr schönes Motiv, klasse Bildschnitt. Top!
Viele Grüße Ulli Karl-Heinz Lüpke, 16.04.2012 um 1:50 UhrDas kann nur Runkel sein! Meine frau ist aus Weilburg!Sehr gute Bildgestaltung mit wunderbaren Farben!
Kalle Gisela Buch, 27.04.2012 um 9:14 UhrEin Super schönes Motiv Klasse Farben und Super Schärfe gefällt mir sehr!!.
LG Gisela Trautel R., 28.04.2012 um 17:24 Uhrweilburg an der lahn kennen wir gut, waren auch schon zweimal dort. diese burg kommt sogleich auf meine fotowunschliste.
bei bestem wetter hast du sie perfekt in szene gesetzt.
lg trautel Luciano Caldera, 5.05.2012 um 14:17 UhrGafaellt mir sehr deine Aufnahme. Bravo! FunX, 5.05.2012 um 19:05 UhrHerrlich in vollem Sonnenlicht!
Hessische Impressionen (1)Von FunX 29.12.11, 16:2227 Anmerkungen AO67, 15.05.2012 um 19:44 UhrStatisch & Dynamisch, dieses Bild wirkt fabelhaft gut !
Pat fmph, 18.05.2012 um 17:13 Uhrdieses sehr gelungene bild erinnert mich an meine zahlreichen und wunderschönen kanutouren auf der lahn. lg frank Birgit Simone, 22.05.2012 um 20:09 UhrTraumhaft schöne Aufnahme!!
Lg Birgit Angelika Ehmann-Eilon, 23.05.2012 um 23:06 UhrSehr hübsch ist diese Ortschaft mit Burg gelegen , sicherlich einen Ausflug wert ! , damit man u.a. auch zu ähnlichen schönen Fotos wie dieses hier kommen kann ;-). Gruß Angelika.
Ilse Rehn, 24.05.2012 um 11:45 Uhreine wunderschöne Aufnahme dieser imposanten Burg und Umgebung
glg.Ilse TeresaM, 24.05.2012 um 20:15 UhrBis : MAGNIFIQUE +++ chantal Montmasson in Ghiroldi, 28.05.2012 um 23:52 Uhrbellissima !!! Manfred Gorus, 4.06.2012 um 15:03 Uhr
... da könnte mal auch mal hinfahren,
ich war noch nie da... ;-))
Manfred Hubertus Griesche, 6.06.2012 um 11:21 Uhrwunderbar in's Bild gebracht...
vG Hubertus WM-Photo, 9.06.2012 um 10:33 UhrDurch das Wehr bekommt die Aufnahme eine sehenswerte Dynamik - tolle Aufnahme mit guten Bildaufbau und herrlichen Farben.
Gruß Walter struz, 1.07.2012 um 12:21 UhrDas sieht super aus.Gruß Struz Torsten Frank, 22.10.2012 um 2:25 UhrSchöne Komposition, gefällt mir. Licht passt auch bestens. Selbst der Schattenbereich im Vordergrund ist gar nicht mal schlecht, finde ich.
ciao, Torsten ElaSt, 3.01.2013 um 7:45 UhrSchön, ein Bild aus meiner alten Heimat zu sehen :-)
LG von Ela. Emilio Sirletti, 20.01.2013 um 16:18 UhrEine Landschaft mit Geschick fotografiert.
Ciao, Emilio Dieter Behrens K.T., 24.01.2013 um 13:08 UhrWunderschöne Ansicht und tolles Licht.
LG a.ID, Dieter herb66, 24.01.2013 um 19:19 Uhrein fernwehbild. runkel an der lahn - nie gehört. setz ich mal auf meine liste. wenn ich meinen kollegen sag, ich war in runkel an der lahn ist das was andres als "ich war auf ibiza", oder?
cheers Reinhold Skrzeba, 31.01.2013 um 9:30 Uhrtolll giorgio busignani, 1.02.2013 um 9:53 UhrUn luogo incantato. Bellissima foto, super complimenti!!! Laszlo Hopp, 4.02.2013 um 23:11 UhrInteresting view with the small "waterfall" in the foreground. Ygar, 23.02.2013 um 18:01 UhrMasterklass!!!++++++ pino amantea, 26.02.2013 um 18:31 UhrGrazie per il tuo commento.Molto bella, amo i paesaggi. Tery22, 27.02.2013 um 22:12 Uhrottima ripresa!!!!!!!!
Tery Luc A., 28.02.2013 um 14:18 Uhrsplendido scorcio della Bella Germania.
complimenti Erwin Jelinek, 3.03.2013 um 20:32 UhrWunderbare Aufnahme, sehr eindrucksvolle Bauwerke.
Gruß Erwin Johann Dittmann, 14.03.2013 um 0:23 UhrSchon herrlich diese Bauwerke. Gut für ein Gemälde.
Hans Asphera Penn, 15.03.2013 um 14:52 Uhrpiacevole e nitida Danilo Bruzzone, 22.03.2013 um 13:00 UhrUna ripresa molto ben realizzata, sia per la prospettiva che per la luce e il movimento dell'acqua! Ralf Gros, 26.03.2013 um 6:18 Uhrsehr schöner Bildaufbau, gefällt mir sehr gut!
Hoffentlich haben wir bald wieder so ein Wetter.
Ralf Gustavo Micheletti, 4.04.2013 um 14:09 UhrMolto bella anche questa.... ma sono tutte davvero belle! Complimenti. Willi von Allmen, 5.04.2013 um 14:52 UhrEin wunderbares Bild von diesem Städtchen, erzählerisch, farblich, schöne Spiegelung, wunderbares Licht.
lg Willi Lilia Savarino, 6.04.2013 um 13:55 Uhrpreferita..............
Lilia Jürgen Teute, 6.04.2013 um 22:57 UhrEien wunderbare Bildgestaltung mit sehr sehenswerten Motivanteilen.
Farben u. Kontraste in bester Harmonie.
VG von der Küste ... Juergen Giustino Rotondi, 10.04.2013 um 12:03 UhrEine wunderbare Übersicht, meisterhaft erstellt!!!
Carmeta, 15.04.2013 um 8:40 UhrUn bello encuadre y preciosa luz y reflejos.
Saludos Renzo Baggiani, 6.05.2013 um 11:54 UhrMolto bravo Hans, anche nei paesaggi! TeresaM, 8.05.2013 um 10:19 UhrExcellente présentation de ce paysage.
Parfaite lumière et couleurs +++
Excellent !! Massimo Ferrero, 9.05.2013 um 4:08 UhrUna composizione splendida. ripperl, 27.05.2013 um 11:20 UhrEin Motiv wie aus dem Bilderbuch! Du hast es so abgelichtet und bearbeitet, dass es auch in ein Bilderbuch gehören würde! Ganz große Kino!
LG Richard Günter Walther, 29.07.2013 um 15:14 UhrFast wie ein Ölgemälde wirkt dieses in tollen Farben aufgenommene Motiv dieser bekannten Stadt an der Lahn.
MfG Günter Jifasch32, 4.08.2013 um 22:40 UhrGanz toll aufgebaut ,mit wunderbaren Farben. LG
J-François ALLWO, 2.09.2013 um 9:13 UhrMan bracht noch gesunde Füsse um an das Ende der langen Schlange zu kommen .. die Dir zu Deinem herrlichen Foto schon alles geschrieben haben .. was ich Dir auch gerne sagen wollte .. Du hast das beliebte Motiv ganz wunderbar in den Kasten gezaubert - Glückwunsch vom Wolfgang hollymerry, 4.09.2013 um 22:51 Uhreine schöne Landschaft Aufnahme
lg monica Conny Heißwolf, 12.11.2013 um 20:23 Uhrah,ein tolles Motiv und ein toller Standort zum fotografieren. Richtig super Foto.
Bestimmt auch schöne Fachwerkhäuser und Schloss Schadeck ist da doch auch LG Conny kgb51, 16.12.2013 um 16:19 UhrSehr gelungen. LG Karl Brüke, 19.12.2013 um 14:56 UhrEine Aufnahme in Spitzenqualität bei absoluten Kaiserqwetter.
Gruß KLaus Paperina, 16.01.2014 um 9:07 UhrUn tranquillo panorama molto accattivante.
Mi piace la luce++++ J.Kater, 24.01.2014 um 15:32 UhrEine wunderbare Aufnahme mit der Burg im Hintergrund! Brüke, 30.01.2014 um 11:02 UhrEs steht ein Wirtshaus an der Lahn komm rein steht
außen dran.
Gruß KLaus Luciano Demaio, 7.02.2014 um 15:37 Uhrmolto ben catturata ++++++++++ jeanjean911, 9.03.2014 um 10:14 Uhrtrès sympathique ce lieu... j'aime beaucoup. Très belle prise de vue
amitiés, jeanjean Jean Albert Richard, 28.03.2014 um 17:26 UhrEine sehr schöne Aufnahme!
Man hört das Wehr rauschen...
Jean Bernd Junge, 29.03.2014 um 21:00 UhrZuschnitt und Bildaufbau sind top. Auch die Lichtstimmung lädt zum Verbleiben ein. SINA, 16.07.2014 um 7:29 UhrEin schönes farbfeines und lichtvolles Foto dieser Landschaft
herzlich Sina Laszlo Hopp, 17.08.2014 um 23:40 UhrI love the scene, the lights, the rich colors, and the exposure on the water flow. Bitte melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben. �hnliche Fotos in der fotocommunity
3.957 Klicks
Canon EOS 5D Mark II Canon EF 24-105mm f/4L IS 28.0 mm f4 1/1600 ISO 100 +1/3EV
Burg, Lahn, Ruhe, Runkel, Sehensw�rdigkeit, Stadt, Stille Verlinken/Einbetten
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q-de-1292 | Welche Reaktionen gab es auf den neuen Namen "Ragglettöli" für das Racletteöfeli? | Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP! - watson
Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP!
31.07.19, 09:35 01.08.19, 06:49
... vor meinen Ferien.
Häsch scho Angst gha?
Ja, ich au.
Freunde, es ist so: In den nächsten drei Wochen werdet ihr ohne mich auskommen müssen. Weil: Ab heute habe ich Ferien. Ferien. Ferien.
Aber keine Sorge, der Picdump hat nie Ferien. Da allerdings meine üblichen Vertretungen grad auch in den Ferien sind/noch gehen/keine Zeit haben/in der Badi sitzen, habe ich die nächsten Picdumps schon vorbereitet. Was heisst, dass die nächsten paar Mal darum ausnahmsweise keine Userinputs am Anfang stehen werden.
Das heisst aber nicht, dass ihr nicht trotzdem lustig sein sollt in der Kommentarspalte. Seid einfach so wie immer, ok?
Dann fangen wir jetzt endlich an – mit dem letzten Mal User-Inputs vor der «Sommerpause»:
Hereinspaziert, aber:
Apropos Ferien:
Und mein Lieblings. Haha.
Jetzt in echt: Abonniere mich und dir sei ewiges Glück sicher! 🙃
«Dadada DAAA da. DADADADA Da»
Wenn Kinder probieren, irgendwas zu erklären:
Oder Betrunkene. via imgur
Ein Meme, das mich nachdenklich stimmt:
«Gits au Schnipo?»
Er hat alles schon erlebt, Pistolenschuss, Bombensplitter ...
via shencomics
via twitter/robinmccauley
«Eine gute Idee, aber wie macht es mich reicher?»
3, 2, 1 und tschüss.
Was ich lustig finde? Ach, ganz normales Zeug.
Wenn du glaubst, dass du gerade sehr tiefgründig bist, aber eigentlich bist du nur ... bitz dumm.
«Anspruchsvolles» Meme für zwischendurch:
Warum bin ich nur so?
PS: Es stimmt.
Gibt es ein schöneres Gefühl?
Und natürlich das noch:
Genau so. Haha.
Dieser eine Arbeitskollege, der dir überallhin folgt:
Wenn Amis von Engländern reden:
Wenn wir von Engländern reden:
Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:
Wir, nachdem wir Area 51 gestürmt haben:
Jeder, der «Final Destination» gesehen hat: Nope.
Good News für zwischendurch:
Damit wir auch dieses Mysterium gelöst haben:
Wenn dein Hund denkt, dass er immer noch ein Welpe ist:
Wenn deine Mutter fragt, ob du das Internet «reparieren» kannst und du den Router aus und wieder anmachst:
Berühre seine Pfötchen für ewiges Glück:
Hast du seine Pfötchen berührt?
Natürlich habe ich seine Pfötchen berührt. Nein, ich möchte für immer ewiges Unglück haben. Gut, ihr habt mich so weit, ich scrolle nochmal hoch und berühre seine blöden Pfötchen.
«DAS IST WAS GANZ ANDERES»
Passend zur Celsius/Fahrenheit-Verwirrung:
bbq flavored confusion. haha. via reddit/funny
Wenn du nicht willst, dass jemand in deinem Laden stiehlt – aber du eh nichts Wertvolles im Laden hast:
So verschieden unsere Mütter sind, so gleich sind sie auch:
Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?
Blume/Blumenstrauss/Garten Ferienfoto (Landschaft) Ferienfoto (Vater) Foto vom Lieblingskind/Enkel Haustier Inspirierender Spruch
Passend dazu für alle Mütter:
(Und hört endlich auf so zu tun, als hättet ihr uns alle gleich lieb.) via ebaumsworld
Wer bestimmt nicht das Lieblingskind ist:
Wenn du mit deinem Kumpel Faceswap machst und das Resultat normal aussieht:
Hallo i bims. Das nächste Lied heisst: Improvisation im Wechseltakt.
Wenn es zu heiss ist, um irgendwas anzuziehen, die Gesellschaft dich aber zwingt, irgendwas anzuziehen:
Theoretisch könnten wir sehr viele komplizierte Dinge zubereiten. Theoretisch.
Falls euch diese erschreckende Nachricht noch nicht erreicht haben sollte:
Was ist eigentlich mit der Filmindustrie los?
Dinge, die vor 10 Jahren schon so waren – und es heute immer noch sind:
Immerhin sieht er so aus, als wüsste er, dass das jetzt nicht so optimal ist.
Du, wenn du dein 12. Bier bestellst, dich hinten im Barspiegel siehst und weisst, dass du es morgen bereuen wirst:
Du, wenn du siehst, wie dein Hund auf die Couch kackt:
Du, wenn du um 3 ins Bett gehst und um 5 wieder aufstehen musst:
Du, wenn du merkst, dass dieses Meme nochmal kommt:
Ich hör ja scho uf, okokok.
Es hat jedes mal FAST funktioniert.
Leave heavy metal fans alone.
*Von meinem Aluhut aus gesendet
Wenn du ein Kind absichtlich gewinnen lässt:
🥰 Harold 🥰
Hier noch ein Input, was ihr in meiner Abwesenheit testen könntet:
So, auch ich bin langsam müde ...
Ok, danke, tschau. Wir sind hier sowieso fertig.
Tschüss, Freunde! Wir lesen uns Ende August wieder. 😘
Tschau, tschau, tschau, tschau, tsch...
Zum Abschluss: Folgender Kommentar von der Mitarbeiterin des Monats (für immer), damit wir ...
... uns nochmal DIE BESTE SLIDESHOW DER WELT ANSCHAUEN KÖNNEN. Adios :)
Willst du mehr Picdump gucken? Guck hier:
En Espresso bitte 31.07.2019 09:38
Highlight Jede Woche dasselbe Theater.
Absintenzler 31.07.2019 09:42
Highlight Die Maslow-Pyramide im 21. Jh 🧐
226 13 Melden
Yannik Tschan 31.07.2019 10:06
Highlight Komme gerade aus den USA und habe euch was mitgebracht... The joy of cereal!
The oder ich 02.08.2019 09:35
Highlight 48 Stunden
The oder ich 02.08.2019 06:20
Highlight Winken? püh
03_szust 02.08.2019 01:51
Highlight Ich versuch erst gar nicht, das erklären zu wollen.
MissDemeanor 01.08.2019 09:14
Highlight Yesss! Dicpump!!
Samurai Gra 01.08.2019 01:02
Highlight Hatte echt Angst 😭
Lore 31.07.2019 22:53
Highlight Ta-da:
Mrs. Sommer 31.07.2019 19:44
Highlight Falls es jemand schauen möchte:
B. Scheuert 31.07.2019 18:54
Highlight Hab gerade Arató András István als Badass-Mofo gesehen...ich bin regelrecht schockiert von Harold! Und ja, ist mir doch egal wenn ich hundertmillionen Tage zu spät bin :)
Das Video ist super!
B. Scheuert 31.07.2019 18:41
Highlight Ich war so ausser mir dass ich in die Kommentare runterscrollen musste...da steht doch Schweiiz auf dem Bob!
Fayalina 31.07.2019 18:18
Highlight I miss it...
Phrosch 31.07.2019 18:12
Highlight Bei „Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?“ habt ihr die Möglichkeit:“Sie hat kein WhatsApo“ vergessen 😂
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:38
Highlight Und sich mit einem Motorrad. Ja, meine Mutter (aber mein Vater auch).
Sándor 31.07.2019 16:44
Highlight 20min und Titel... Auf den Punkt gebracht. 🙄😅
Tschaesu 31.07.2019 15:34
Highlight War jemand schon bei ihm?
lilie 31.07.2019 19:33
Highlight @Tschaesu: Ja, zwei Leute. Sie waren so mittelmässig zufrieden*. 😜
*Wahrscheinlich wars zu teuer. 😜
obi 31.07.2019 15:01
Highlight Wenn wir von Engländerinnen reden.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:35
Highlight Ich fliege am 20. Dezember nach Liverpool und werde diese Gerüchte persönlich überprüfen 😉
En Espresso bitte 31.07.2019 15:51
Highlight Obi, frag bei Gelegenheit mal Madeleine, sie hat da tiefgründiger recherchiert: https://www.watson.ch/spass/nightlife/329131160-dir-ist-kalt-im-ausgang-ha-nimm-dir-diese-englaenderinnen-als-vorbild
Phrosch 31.07.2019 18:34
Highlight OHI, ich fürchte du wirst sie bestätigt sehen 🤭
Pana 01.08.2019 00:17
Highlight Bristol im Dezember. Sämtliche Vorurteile wurden bei weitem übertroffen. BEI WEITEM. 🙈
obi 31.07.2019 14:55
Highlight Du, wenn du eben eine ziemliche gute Landesverfassung geschrieben hast, die eigentlich total verheben könnte, ... aber du weisst, dass irgendwann einmal in der Zukunft jemand diese missverstehen und alles zur Sau machen wird.
Fichtenknick 31.07.2019 20:13
Highlight Will ja nicht klugscheissen hier, aber wenn einer die Verfassung geschrieben hat, dann James Madison und nicht Ben Franklin...
meinwatson 31.07.2019 14:25
Highlight Habe Tränen gelacht. Danke :)
sarcasmexpert 31.07.2019 13:48
Highlight Der arme Katzer...
Fly3930 31.07.2019 14:42
Highlight Kann nicht aufhören zu grinsen.... help...
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:10
Highlight Der ist wirklich fantastisch.
Mich würde schon interessieren ob der Kratzer nun eine Pollenallergie hat oder eine Polenallergie. Und wenn zweiteres zustimmen sollte, wieso und wie erkennt der kratzige Katerich die Polen überhaupt ? Fragen über Fragen.....
lilie 31.07.2019 19:35
Highlight Vielleicht ist es bloss ein Schreibfehler und es sollte "Polenallegorie" heissen. 🤔
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:41
Highlight @lilie Scheiss Auto-Korrektur, jetzt lässt die einem auch noch dümmer wirken.
The oder ich 02.08.2019 06:25
Highlight @Satan: wieso wundert es mich jetzt nicht, dass es in der Hölle Autokorrektur hat
Randalf 31.07.2019 13:19
Schöne Ferien und pass gut auf deine Sachen auf.😉
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 14:45
Highlight Oh
warum bin ich nie auf die einfache Lösung gekommen mein Singledasein zu beenden 😱
Lord Ben 31.07.2019 12:33
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:17
Highlight Hiiiilfe, chomme kei Loft meh öber!!!!!
River 31.07.2019 19:32
Klirrfactor 31.07.2019 12:21
Highlight Sorry, aber das mit der Zahnmedizin Basel pögg ich nicht
Trixi9 31.07.2019 13:41
Highlight Wer hat schon gerne gabutti Zähne, nachdem er beim Zahnarzt war.
Na, kommst jetzt drauf? :-)
Klirrfactor 31.07.2019 14:14
Highlight Achhh.... Der ist jetz echt flach, alles ok...
lilie 31.07.2019 16:52
Highlight @Klirrfaktor: Beim Picdump gilt grundsätzlich: Wenn du den Witz nicht kapierst, ist dein Niveau zu hoch. 😜
Der_Andere 31.07.2019 12:21
Highlight Lächerliche Abstimmung über Muttis Whatsapp Anzeigebild. Lina du denkst meine Mam hätte bereits ein Smartphone oder Whatsapp?
Meine Mam hat ein M-Budget Handy von gefühlt 2005. Wir sind doch nicht bei Back to the future 2, wo 2015 alle in der modernen Welt angekommen sind. :)
Franbon aka Mami 31.07.2019 11:59
Highlight Zum letzten Mal....nein, nicht witzig😑 meine Hormone spinnen sowieso wegen der Schwangerschaft und heute ist eh ein komischer Tag und dann diese Überschrift 😢 ist erst nachher irgendwie witzig, aber auch nur weil ich über meine Reaktion lachen konnte🤗...bitte nicht mehr machen 🤪
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 12:16
Highlight Es ist nichts Persönliches, alle Schwangeren kriegen dieses Nachricht von mir...
The oder ich 31.07.2019 12:46
Highlight ich sehe schon die Schlagzeile
Walter Sahli 31.07.2019 12:50
Highlight Schwangerschaftshormone? Geil, die passen gut zu meinem Nikotinentzug. Wollen wir zusammen die Welt abfackeln? Oder uns an eine Ampel stellen und darauf warten, dass ein Polizeiauto hält und den Motor nicht abstellt? Mir spielt's keine Rolle, meine Zündschnur ist kürzer als der Schwanz eines Spermiums und meine eh nicht existierende Geduld hat sich längst verflüchtigt. Ich fühle mich so richtig gut...und voll parat!
ManuJot 31.07.2019 14:31
Highlight Oh, genau so hab ich mir Sie immer vorgestellt, Herr Sahli!
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:15
Highlight Oje, Herr Sahli....!!! 😱😱😱
Ein Mal spontanes Gruppenkuscheln mit Herrn Sahli bitte hier.... 🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗
...hilfts schon, Herr Sahli?
Aua, wem gehört der Fuss in meinem Gesicht?!?
Walter Sahli 31.07.2019 15:38
Highlight ManuJot, ich bin viel schöner als Dafoe!
Gruppenkuscheln? Was für eine schöne Idee! Darf ich ein Messer mitbringen?
The oder ich 31.07.2019 15:52
Walter Sahli 31.07.2019 17:02
Highlight Sie sind so eine Sau, Fledermaus, das fass' ich nicht. Ausgerechnet mir, der ich doch so empfindlich auf Rasiermesser im Auge bin!
Walter Sahli 31.07.2019 18:32
Highlight Hähähä, jetzt haben sie Ihre Sauerei gelöscht.
Jaha, das ist der Picdump hier und nicht so eine abgehobene Dalisurrealismuskulturklitsche!
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 19:06
Highlight @olmabrotwurschtmitbürli bittegerngsche. 😅
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 19:39
Ich habe vergessen/unterschlagen: All the credit goes to Red4, die mir hilft, Schwangere zu plagen 🏆
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 23:10
Highlight Herr Wurst als Unterstützerin der Leinenpflicht für Kinder, finde ich das man nie früh genug beginnen kann!
The oder ich 01.08.2019 23:02
Highlight Ach, Herr Sahli, ich gehe mal davon aus, dass meine Warnung vor der berühmten Augenschnittszene aus Un Chien Andalou hinreichend gewesen wäre, aber als Kompensation für die Löschung erwarte ich nun von Simone Meier eine differenzierte Analyse dieses surrealistischen Meisterwerks.
Amazing Horse 31.07.2019 11:58
Highlight Bei der Umfrage zum WhatsApp-Profilbild der Mutter fehlt die Option:
Meine Mutter hat kein WhatsApp, da sie sich immer noch weigert ein Smartphone zu benutzen und stattdessen jeweils auf dem Flohmarkt nach einem möglichst neuwertigen Nokia 3410 sucht.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:29
Highlight Stimmt genau!
Oder eventuell noch:
Meine Mutter hatte nie ein Smartphone, und jetzt braucht Sie keines mehr. 😢
Räuber&Liebhaber 31.07.2019 11:27
Highlight Wer kann Liebe geben?
imposselbee 31.07.2019 11:20
Highlight hmm, ist das mit Datenautobahn gemeint? 🐝🚗
El Pepedente 31.07.2019 11:12
Highlight hier etwas für alle die picdumps lieben
http://www.bildschirmarbeiter.com/pics/
und dnekt daran die seite gabs schon vor wartson und dem rest also das archiv ist groooooos :D und für trigger kids: geht nicht dort hin
Walter Sahli 31.07.2019 12:41
Highlight Es ist mit Sicherheit keine Absicht, aber wartson ist schon fast lustig.
sheshe 31.07.2019 12:59
Highlight BA ist schon lange tot, sorry! Früher wars ja mal gut, jetzt noch 2 mal die Woche updates. pffft.
Dann lieber INW :-)
El Pepedente 31.07.2019 16:07
Highlight wieso tot? gibt ja immer jeden freitag eine pic dump und das seit jahren XD tot ist es wohl nur für dich^^
und ja es gibt besseres als BA aber das mwerde ich kene links posten da das material nichts für normies sind^^
no-Name 31.07.2019 10:54
Highlight Dieses Ragglettöeli stimmt mich traurig.
Ich hol jetzt das Schwein 31.07.2019 11:30
Highlight Ist ja auch Vista. Dafür hat Microsoft den Support schon lange eingestellt.
Watchdog2 31.07.2019 12:04
Highlight Ragglettöeli???
Trixi9 31.07.2019 13:44
Highlight Neuer Name für Racletteöfeli
"Ragglettöli"
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 14:29
Highlight Racclette-Törtli
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:20
Highlight @Hallo i bims....
Für dieses Schwerverbrechen gegen ein äusserst wertvolles Schweizer Kulturgut gehört dir eigentlich der Schweizer Pass entzogen. Und ab mit so einem Banausen in das Land des trümpeligen Orangen wo der "Käse" aus Tuben kommt oder aus Spraydosen.
Aber unoriginell ist es nicht dein Raclette-Törtli :-).
lilie 31.07.2019 19:42
Highlight @no-Name: Nicht doch, nicht weinen! 🤗
Einfach ein nettes Gspändli suchen und die eine Raclettescheibe schön aufteilen. 🤗
Dazu 1 Kartoffel, halbiert, und 1 Glas Wein (beliebig oft auffüllbar). 🤗
Bündn0r 31.07.2019 10:51
Highlight Wurden die Kartenausschnitte extra so gewählt, dass fast alle Beschriftungen abgeschnitten sind oder wird das auf dem Mobile falsch dargestellt?
Lina Selmani 31.07.2019 10:59
Highlight Welche Kartenausschnitte meinst du?
Bündn0r 31.07.2019 11:13
Highlight Berlusconi und Putins Europa
Die Bildstrecke unter "Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:" Bild 10-17
Lina Selmani 31.07.2019 11:25
Highlight Stimmt, das sieht irgendwie nicht so richtig aus. Aber liegt nicht an Mobile, Desktop ists auch abgeschnitten. Ich schau mal, was mit den Bildern da los ist. Danke fürs Bescheid sagen!
Hohl mich der Teufel 31.07.2019 11:34
Highlight @Bündn0r: Das heisst BERLUSCOGLIONI
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:50
Highlight Einmal mit allem und extrascharf bitte.. 😋
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 10:35
Highlight Wer kommt alles mit Lina nächste Woche in den Ferien besuchen, wenn es keine Otten hat?
Lina Selmani 31.07.2019 10:38
Highlight Nimm Emma mit!
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:24
Du hast mir ja einen riesen Schrecken eingejagt.
Lina Selmani 31.07.2019 11:00
(und sorry...... 😬)
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:22
Highlight Tsss wie kannst du nur in die Ferien gehen? Hier trotzdem ein Bild des seltenen zebrakatzenkopf
Lina Selmani 31.07.2019 10:39
Highlight Haha, danke, ich habe noch nie so ein fröhliches Gesichtlein gesehen.
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:58
Highlight Er kann noch fröhlicher
carmse 31.07.2019 10:20
Highlight Gilt auch als Haustier, oder?
Nothingtodisplay 31.07.2019 14:18
Highlight Mami <3
Jason96 31.07.2019 10:12
Highlight gute alte picdump ablenkung und sogar eine Harold-Slideshow. Super, so ist das Sommerloch ein wenig spannender! :D
Walter Sahli 31.07.2019 10:12
Highlight Ein Rollstuhl für Goldfische???
Ich dachte, der Happen hat eine Steinschleuder...
Irgendwie bin ich jetzt ein bisschen enttäuscht...obwohl Rollstuhl für Goldfisch natürlich auch supercool ist.
Threepwood 31.07.2019 10:12
Highlight Das ist doch ganz klar Star Wars🤔😋🤘🏼
Lina Selmani 31.07.2019 10:31
Highlight Ich gehe jetzt in die Küche, wenn es nicht da steht, haben wir STREIT.
Yannik Tschan 31.07.2019 10:50
Highlight Notiz an mich: Bringe nächstes mal eine Packung Bob Ross Cereals mit für Lina.
Lina Selmani 31.07.2019 11:04
Highlight STREIT.
Emptyage 31.07.2019 16:46
Highlight Hassu toll gemacht Yannik! Jetzt musset Lina Hungrig und wütend in Urlaub.
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:25
Highlight @Yannik
Das Bild wirkt ziemlich verstörend auf mich und wirft viele Fragen auf:
- was macht Bob Ross damit er die Haare schön hat ?
- hat es Haare von ihm im Cereal (igitt !!!!) ?
- was zum Henker hat er mit dem Pinsel vor / gemacht ?
- sehen die Cereals nur für mich wie Hunde Leckerli aus ?
- warum ist das Matterhorn hinter Mr "ich habe in die Steckdose gegriffen" abgebildet ?
Und last but not least: Lebst du noch nach DEM STREIT ?
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:05
Highlight Für panique au village :)
Lästermaul 31.07.2019 10:04
Highlight Ich wünsch dir wunderschöne, tolle und sonnige FERIEN Lina 🤩🌴🌊🌅
Lina Selmani 31.07.2019 10:06
RealPasha 31.07.2019 10:01
Highlight Das ist ja mal ein Clickbait Pusheli / Titel
Kann ich ja jetzt auch nichts für, dass ich deshalb nicht arbeite!
Einstürzende_Altbauten * 31.07.2019 10:00
Highlight Mega Angscht!
Sagittarius 31.07.2019 09:58
Highlight Liinaaaa... Warum spielst Du mit meinen/unseren Gefühlen?!
Lina Selmani 31.07.2019 10:10
Highlight Ich konnte nicht widerstehen! Aber jetzt, so im Nachhinein, tuts mir auch 1 bisschen leid.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:39
Highlight würkli Lina ? 🤔
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:44
Highlight Das war wirklich echt fiiiiiiies.... 🥺
The oder ich 31.07.2019 11:26
Highlight Lina, wenn es ihr "leid tut":
Sagittarius 31.07.2019 11:28
Highlight Also dem Büsi nach tut es ihr 100 bisschen turmileit...
Hätte ich keine Katzenallergie würde ich das Kätzlein mega, mega MEGA fest knuddeln!
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:25
Highlight @Sagittarius; Katzenallergie ist unangenehm. Andererseits, Katzenknuddeln wird oft auch überbewertet... 😝
Sagittarius 31.07.2019 18:34
Highlight OMG löpersonell 🙈
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 22:47
Highlight @Sagittarius; Keine Sorge, ist nicht mein Kätzchen 😉
Wollte dich nur bisschen wegen Katzenallergie aufmuntern. Solidarisch unter Katzenlosen sozusagen... 😁
M Fbh 31.07.2019 09:55
Highlight Weiteres Beispiel für Namen im falschen Beruf...
Baeri19 31.07.2019 11:21
Highlight Der macht das aber gut. Hat meinen Vater und meine Tante operiert!
JoJodeli 31.07.2019 13:53
Highlight Klar, der kann ja auch mit dem Messer umgehen 🤣
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 09:54
Highlight Gits au schnippo?
Das sind im Fall gruusigi frittierte Eglifilets oder Pangasius Fischchnuschperli auf dem Teller und nix von Schnitzel.
Lina Selmani 31.07.2019 10:04
Highlight Eglifilet, Schnipo, blabla – reden wir über die wirklich interessanten Dinge: Was ist mit deinem Usernamen los? Haha
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 12:33
Highlight danke für die Frage! Endlich werde ich mal von einer Frau ernst genommen!
Spürst du es auch? ich glaub ich bin verliebt!
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 13:13
Highlight Ich sehe Identitätspolitik als zukunftsfeindlichen Versuch, den Menschen auf seine Herkunft und seine vermeintliche Natur festzulegen. Daher mein Name.
Alathea 31.07.2019 09:53
Highlight Wenn man die BESTE SLIDESHOW DER WELT nochmals ansieht, weil man denkt die hat jetzt ein neues Bild. 😩
03_szust 31.07.2019 09:52
Highlight How dare you play with our feelings!
Heute grüsst das Militär
Christian Mueller (1) 31.07.2019 10:45
Highlight E Guete! 😉
The oder ich 31.07.2019 09:52
Highlight Schöne Ferien, #LINA4WEINDOCH
Highlight wink, wink, wink, wink, wi...
chiwadeborah 31.07.2019 14:41
Highlight Dachte ihr springt noch jemand auf den Kopf, wäre luschtig gsi.
Tigger622 31.07.2019 09:51
Highlight In diesem Sinne.. En Guete
c-bra 31.07.2019 09:46
Highlight I bims, 1 Pfugs
Baccaralette 31.07.2019 13:16
Highlight Muahahaha..und ich so - Pfugs?? Hä. Dann Bild im Hirn angekommen.
Ach PFUGS!!! Klaro, tchuligom!
Phrosch 31.07.2019 18:49
Highlight Ich will so 1 Pfugs. Jetzt! 😂
El Pepedente 31.07.2019 11:13
Highlight we rbraucht schon wlan^^ das heisst einfahc internet! :D
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:08
Highlight El Pepedente
ich liebe deine Texte 😁sie sind dramatikalisch sehr herausfordernd oder ist deine Tastatur voll mit Brotbrösmeli, ich schreibe dann nämli auch so ghüselet 😂 es lebe wartson
Bildchen tut nichts zur Sache, ist mir nur so über den Bildschirm gestolpert als ich nach der Tastatur mit Pflänzchen gesucht habe 😜 vlt. hat sie jmd. grad auf Lager
The oder ich 31.07.2019 15:20
Highlight Hast du das gesucht, Closchli?
Lina Selmani 31.07.2019 09:41
Highlight Das wäre aber ja eigentlich ein guter Zeitpunkt. 🧐
En Espresso bitte 31.07.2019 09:57
Highlight Genauso einverstanden mit dir wie der Herr im Cartoon.
c-bra 31.07.2019 13:45
Highlight @Sa_Set, also ich fänds mal schuuli schön wenn mir Lina den Picdump an die Tür liefern würde.
c-bra 31.07.2019 15:18
Highlight @Sa_Set, jetzt hast du mir total die Illusion zerstört.
kettcar #lina4weindoch 31.07.2019 09:37
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:09
Highlight Und der Duden macht wieder einen auf besserwisserisch. 🙄
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 12:49
Highlight Oklahoma
The oder ich 31.07.2019 09:36
Highlight Man hilft, wo man kann
Lina Selmani 31.07.2019 09:42
Highlight The oder ich, ich bitte dich. Haha.
The oder ich 31.07.2019 09:54
Highlight Och, das musst Du gar nicht, das kannst Du auch selbst
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:30
Highlight Aaaaaalter Falter, The oder ich, deinen Verlauf bei der Suchmaschine deiner Wahl möchte ich ja auch mal sehen! 😜 Die armen Studies, die deine getrackten Daten auswerten müssen. 🤷🏼♀️😂
Wie kommt man bloss zu solchen Tschifs? Hast du etwa nach neuen Frisurvorschlägen gesucht? 🤔😅
Lina Selmani 31.07.2019 10:32
Highlight Wander Kern, falsche Kommentarspalte.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:58
Highlight hihi Prodecum
hab auch schon "harmlose" Begriffe eingegeben und bin überrascht worden
The oder ich 31.07.2019 11:31
Highlight @Prodecumapræsinex: ja, sie unterhalten sich bei Google schon darüber
The oder ich 31.07.2019 11:47
Highlight @Closchli: ja, es geht nichts über intelligente Suchwörter
(und eine ausgeschaltete SafeSearch)
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 13:01
Highlight 😱 The oder ich
jetzt bin ich echt verunsichert. Soll ich auf Kind machen und SafeSearch aktivieren oder lieber nach dem Motto "Jugend forscht" und sich werterbilden erhält länger jung vorgehen? 🤔
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 13:57
Highlight Prodecumapresinex; doch, steht dir gut die neue Frisur... 😜
The oder ich 31.07.2019 14:37
Highlight @Sa_Set: Closchli berichtet da aus der Lingerie American Football Leage
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:15
hast du die nicht in Slowmotion
frag für einen Freund
The oder ich 31.07.2019 15:29
Highlight Wenn er Dein Freund ist, dann kannst Du ihm die SloMo ja grad selbst machen^^
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:58
Highlight @ Closchli: I know that feeling. Bin jetzt noch im therapeutischen «wir töpfern uns einen Aschenbecher»-Ausdruckstanzkurs, kurz TWTI1AATK, weil ich dereinst für unseren geschätzten Herrn The oder ich ein Bild einer dicken Flede gesucht hatte und die Suchbegriffe unbedarft gewählt hatte.. 🤪
Läck, schon eindrücklich: so ein kleines Tierchen und so einen grossen... ähm lassen wir das... 😅
Prodecumapresinex 31.07.2019 16:04
Highlight @ Löpi: Gäll, findsch au? Habe riesig Freude, dass es mit dem Bartwuchs endlich geklappt hat... ☺️
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:08
Highlight Dr arm cheib
er hat keinen Helm
gefangen zwischen meinem Hintern und dem Parkettboden
die Blickschlagzeile möchte ich lesen 😂😂😂😂
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:18
Highlight ach was Prodecum
soweit ich mich erinnern kann hat unser kreativer Herr The das Bildchen in seinem Repertoire
auf Menschen übertragen, macht der Begriff das dritte Bein Sinn😜
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:28
Highlight Frag mich jetzt grad ob das P in Picdump ein verschämter Fehler ist 🤔
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:32
apropros Googeln
imgur.com/gallery/L85rr
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:06
Highlight @Prodecumapresinex; Ja supi! Aber denk daran, die nächsten Tage nicht waschen. Die Himbeer Aloe Vera Spülung muss erst einwirken.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 17:35
Highlight imgur.com/gallery/L85rr
AnDerWand 31.07.2019 22:57
Highlight The oder ich, deine Kommentare auf Watson sind der Hammer, immer so potentiert mit scharfsiinigem Humor, genau mein Geschmack
Sag mal, bist du Frau oder Mann? | Chamonix-Aiguille du Midi • 29. August 2011 - www.bergbahnen.org
Chamonix-Aiguille du Midi • 29. August 2011
Beitrag von Felix » Di, 13.09.2011, 18:54
Auch am Abreisetag präsentierte sich der Himmel strahlend blau, sodass unserer geplanten Fahrt auf die Aiguille du Midi nichts mehr im Wege stand. Bereits gegen 8.45 Uhr brachen wir in Richtung Chamonix auf. Noch immer waren in der ganzen Region die letzten Spuren des "Ultra Trail du Mont Blanc" zu sehen, einem Berglauf, der am Wochenende stattfand. Aufgrund dieser Veranstaltung herrschte rund um Chamonix völliges Chaos, an jedem erdenklichen freien Platz wurde parkiert und ständig liefen trainierende Menschen auf der Strasse herum. Am Montagmorgen hatte dieses Spektakel endlich ein Ende gefunden, sodass wir relativ problemlos eine gute halbe Stunde vor der reservierten Zeit für die Bergfahrt auf dem Parkplatz am südlichen Ende des Bergdorfes ankamen.
Wie im Bericht von Champex bereits angesprochen suchten wir zwei Tage zuvor bereits einmal Chamonix auf, um die ganzen interessanten Seilbahnanlagen im Talboden zu dokumentieren. Der Übersicht halber schiebe ich diese Fotos vor den eigentlichen Bericht vom 28. August.
Die Region rund um Chamonix ist nicht nur in seilbahntechnischer Hinsicht eines der absolut herausragendsten Täler der gesamten Alpen. Nirgendwo findet man derart weit ins Tal hinabreichende Gletscherarme, die unglaubliche Höhendifferenz zwischen den hohen Drei- und Viertausendern sowie dem nur auf 1000 Meter Seehöhe liegenden Talboden fasziniert von der ersten Sekunde an. Dass sich hier, in diesem absolut unwegsamen Gelände der Tourismus und mit ihm die Bergbahnen überhaupt derart etablieren konnten, ist wohl in erster Linie dem höchsten der Alpen zu verdanken, dem Mont Blanc. An und für sich ein einfacher Berg, vergletschert, aber nicht spektakulär, ein unscheinbares Monster am Horizont. Doch der Superlativ scheint wie so oft anzuziehen - koste es was es wolle. Neben dem Reiseziel eines jeden Touristen schlechthin, der Aiguille du Midi am Fusse des Mont Blanc, die dank einer Luftseilbahn jedem noch so untrainierten Menschen 3800 Meter Höhe und ein Panorama bietet, das seinesgleichen sucht, siedelten sich auch einige Skigebiete an.
Die fünfziger Jahre vergingen und während ihnen nisteten sich die Skigebiete Col de Balme, Flégère, Grands Montets und einige weitere kleine ein. Doch da die französische Seilbahnkunst für derart schroffe Felsformationen nicht wirklich gemacht war, kamen zuvor erst einmal andere Herstellerfirmen zum Zug. Eine Müller-Seitwärtssesselbahn entstand in Le Tour, später kam eine Weber-Kabinenbahn mit Technik aus dem selben Schweizer Seilbahnhause dort zum Stehen. Nicht zu vergessen die zwar schlussendlich gescheiterte, aber faszinierende Pioniertat von Emil Strub und der Firma Ceretti & Tanfani mit der tollkühnen Idee der Erschliessung der Aiguille du Midi im Jahre 1924. 1955 schliesslich war es mit der saarländischen Firma Heckel soweit.
Später war Frankreich an der Reihe, Poma erstellte die erste fix geklemmte Zweiersesselbahn des Landes und im Anschluss sollte es Montaz Mautino sein, die mit ihren im Nachhinein verglichen mit anderen Firmen spärlichen Zahl an kuppelbaren Anlagen doch zahlreiche interessante Anlagen in der Region erbauen konnten. Wie an so vielen Orten sind diese aber inzwischen stark auf dem Rückzug. Gründe genug also, um endlich nicht nur die wahrscheinlich mit Abstand spektakulärsten Seilbahnen der Alpen zu fahren, sondern auch um die bestehende Infrastruktur zumindest fotografisch für die Nachwelt zu erhalten.
In einem kleinen Seitental nördlich von Chamonix und östlich des Col des Montets trifft man auf das Skigebiet Col de Balme, welches seit einigen Jahren auch durch eine Poma-Kabinenbahn von Vallorcine aus erschlossen wird. Bei der Bahn in Le Tour handelt es sich aber technisch um ein weitaus interessanteres Exemplar. Hersteller der Anlage ist die Firma Montaz Mautino, die hier eine ihrer seltenen kuppelbaren Kabinenbahnen erbauen konnte. Noch ausgefallener machen die Bahn aber die Stützen, die noch von der Vorgängerbahn, einer Kabinenbahn der Firma Weber, stammen. Weber setzte in Frankreich das Schraubklemmensystem des Schweizer Konstrukteurs Gerhard Müller ein.
Auch Montaz Mautino setzte auf Schweizer Technologie, aber von Städeli. Von dieser Firma stammen die Ideen für die Doppelklemme, die an dieser Bahn ihren Dienst verrichten.
Die Talstation ist in Kompaktbauweise vor der Station des Vorgängers installiert worden und kommt Montaz Mautino-typisch in den Farben weiss, braun und rot daher. Auch die Bauweise mit den Tunnelröhren und der zentralen Antriebseinheit trifft man bei quasi jeglichen Anlagen dieses traditionsreichen französischen Herstellers an.
Die nächste interessante Anlage steht in Chamonix selbst. Die betagte Pendelbahn La Flégère fungiert als Zubringer in das gleichnamige Skigebiet, das sich bis hin zum Brévent erstreckt und das einzige echte grosse Pistenskigebiet von Chamonix darstellt. Dennoch sind auch hier zahlreiche aussergewöhnliche Bahn- und Pistentrassierungen anzutreffen.
Die Talstation der Pendelbahn Chamonix-Flégère. Als Hersteller sprechen Quellen von Montaz Mautino, die Stützenart passt jedoch eher zur ehemaligen Firma Cables et Monorail, die wohl der ursprüngliche Hersteller gewesen sein dürften. Die Technik dürfte aber so oder so aus dem Hause PHB stammen.
Zweite Zubringeranlage in das Gebiet um den Brévent und die Flégère stellt die Kabinenbahn Planpraz dar, die mitten aus dem Ortszentrum von Chamonix hinaufführt. Inzwischen handelt es sich bei dieser aus dem Jahr 2009 stammenden Poma-Anlage um das dritte Exemplar auf dieser Strecke. Anfänglich wurde von Chamonix aus eine Pendelbahn nach Planpraz erstellt, die später ihre Fortführung in einer stützenlosen Anlage zum Brévent-Gipfel fand. Im Gegensatz zu dieser zweiten Sektion, die bis heute kühn durch die Lüfte schwebt, kam bei der ersten, sehr alten Sektion eine Vielzahl an hohen Betonstützen zum Einsatz. Diese wurden grösstenteils 1979 von der Ersatzanlage, einer der ersten kuppelbaren Montaz Mautino-Anlagen, weiterverwendet.
Diese historischen Zeitdokumente sollen nur aber endgültig verschwinden, nachdem sie über ein halbes Jahrhundert das Bild dieses Hangs geprägt haben. Die neue Anlage verläuft nun schon seit einigen Jahren parallel dazu, sodass die Stützen keine Funktion mehr erfüllen. Dass der Abbau allerdings etwas länger dauert als gewöhnlich, zeigt sich an diesem Foto. Stück für Stück wird der Beton abgetragen. Eine Stütze ist bereits verschwunden, die zweite dürfte nun, wo ich diese Zeilen schreibe, ebenso bereits der Vergangenheit angehören. Allerdings habe ich so meine Zweifel, ob man mit den Bauarbeiten bis zum Winter wohl fertig sein wird.
Leider hält sich vor den besagten Stützen eine zähe Nebelbank, sodass vorerst keine guten Fotos möglich sind. Aber wir sollten ja noch einmal bei besserem Wetter nach Chamonix kommen. In den Wolken verschwindet übrigens gerade die Pendelbahnkabine zum Brévent.
Trotz miserablem Wetter und einer Fernsicht von schätzungsweise einem halben Meter am Gipfel ist die Pendelbahn zur Aiguille du Midi pausenlos im Einsatz.
Nach viel Frankreich gibt es im nahe Chamonix gelegenen Argentière endlich wieder einmal eidgenössische Ingenieurskunst, genauer gesagt aus Bern, zu bestaunen. In zwei Sektionen erschloss Von Roll zu Beginn der 60er Jahre die 3300 Meter hohe Aiguille des Grands Montets. Nicht ganz unerwartet sind die langlebigen Pendelbahnen heute noch immer tadellos im Einsatz.
Die etwas französisch anmutende Kabine und das wunderschöne Laufwerk mit Fangbremsen, eine echte Rarität in dieser Talschaft!
Gleich neben der Talstation der Pendelbahn zum Croix de Lognan startet dieses einmalige Konstrukt. Nein, hier handelt es sich nicht um eine Freiluftgarage, sondern um einen Teil der Strecke der Sesselbahn Plan Joran. Die Idee, die hinter dieser Konstruktion steckt, ist vergleichbar mit der Von Roll-Kabinenbahn in Haute Nendaz. Die Anlage besitzt einen Einstieg im Kassenbereich, von wo es mittels Kettenförderer zur eigentlichen Talstation mit dem Einstieg am Pistenende geht. Im Gegensatz zu Haute Nendaz ist die Strecke dabei aber wesentlich länger und somit noch eine Nummer origineller.
Das geübte Auge wird es anhand der Sessel bereits erkannt haben, hier handelt es sich um eine klassische kuppelbare Sesselbahn von Montaz Mautino, inzwischen auch mehr und mehr ein rarer werdender Bestandteil der französischen Seilbahngeschichte. Antrieb und Abspannung sind in der langen Kompaktstation untergebracht.
Und was für eine Sesselbahn: Die Strecke verläuft anfänglich unspektakulär, gegen Ende des ersten Drittels gewinnt die Bahn am sichtbaren Steilhang aber massiv an Höhe und entlastet so die Pendelbahn als Zubringer in das Skigebiet von Argentière.
Die zweite Talstation der Sesselbahn Plan Joran. Farbe, Zustand und generelles Erscheinungsbild verleihen das Prädikat "classique français".
Ein Blick vom Col des Montets auf das Skigebiet von Argentière. Unten die Pendelbahn Lognan, dahinter die zweite Sektion zur Aiguille des Grands Montets in 3200 Metern Höhe. Sie wirkt jedoch gegen die knapp 1000 Meter höhere Aiguille verte, die aber Sommer wie Winter eher blanche daherkommt, wie ein kleiner, unbedeutender Vorgipfel.
es gibt seilbahnen. und es gibt die seilbahn zur aiguille du midi.
Am Parkplatz eingetroffen wurde schnell ein entsprechender Tunnel ausfindig gemacht, durch den es in Richtung der Talstation der Luftseilbahn zur Aiguille du Midi ging. Bereits zu dieser frühen Stunde hob gerade eine volle Kabine in der Talstation ab (diese Ausdrucksweise ist ob der Steilheit durchaus bewusst gewählt) und sogleich füllte sich das Perron mit einer weiteren Menschentraube. Beim Gang um das Gebäude wurde bereits deutlich, dass sich die Schlange bereits in die geräumige Wartehalle ausgedehnt hatte, die dem Anschein nach wohl erst vor einigen Jahren neu gebaut wurde. Schätzungsweise 150 Personen zählte die Halle, was, wie man uns an der Kasse erklärte, die Reservierung überflüssig mache. Stattdessen bekamen wir je ein Ticket in die Hand gedrückt und durften uns ganz hinten anstellen. Da wir aber sowieso eine halbe Stunde vor der geplanten Abfahrtszeit eintrafen, bestiegen wir die Kabine wie geplant nach 30 Minuten in der Warteschlange. Zügig ging es vor allem aufgrund des reichlich vorhandenen Personals voran, das gleichzeitig auch die Ticketkontrolle übernahm, da das automatische System nicht wunschgemäss funktionierte. So standen wir also auf dem zweigeteilten Perron, auf dem links und rechts je eine Personengruppe auf die entsprechende Kabine wartete. Dies führte nicht nur zu einer schnellen Füllung der Kabinen, sondern ermöglichte auch, vom Perron erste Fotos dieser imposanten Luftseilbahn zu machen.
Über den Mythos und die Geschichte der Aiguille du Midi lassen sich Bücher füllen, wie bereits unter anderem von Pierre-Louis Roy im Werk "L'aiguille du midi et l'invention du téléphérique" bewiesen. Aus diesem Grund will ich an dieser Stelle nur auf die wichtigsten Eckdaten dieser Jahrhundertkonstruktion verweisen. Wie so oft begann der Tourismus in der Talschaft Chamonix bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu gedeihen, spätestens seit der Eröffnung des Tramway du Mont-Blanc, einer (auf Teilstrecken) Zahnradbahn aus dem Jahr 1899. Es folgte mit der Zahnradbahn Montenvers zum noch heute weltbekannten Aussichtspunkt auf das Mer de Glace eine erste klassische Bergbahn im Jahr 1909. Doch auch die Berge rundherum wollten erschlossen werden, und mit dem Bekanntwerden der ersten spektakulären Luftseilbahnprojekte in Bozen und in Grindelwald sah sich mancher Ingenieur optimistisch, ein ähnliches Werk auf die umliegenden Bergspitzen zu realisieren. Schon von Anfang an war die Aiguille du Midi im Visier der Planer und Konstrukteure. Nach dem ersten Weltkrieg wurden die Planungen konkreter und fanden ihren Abschluss vorerst 1924 in zwei Sektionen Luftseilbahn bis auf 2400 Meter Seehöhe. Als Erbauer zeichnete sich bereits das bewährte Duo Strub / Ceretti e Tanfani verantwortlich, die bereits zuvor am Bau der Kohlernseilbahn beteiligt waren.
Doch die vermeintlich grösste Herausforderung, die Erschliessung des Gipfels der Aiguille du Midi, gestaltete sich schwieriger als angenommen. Mit dem Bau der finalen dritten Sektion wurde zwar begonnen, jedoch entschied man sich schliesslich zu einer Verlegung der Trasse zum 300 Meter tiefer als der Gipfel gelegenen Col du Midi, da eine Direktverbindung aufgrund von fehlenden technischen Problemlösungen ausschied. Der zweite Weltkrieg tat allerdings sein Übriges dazu, dass die dritte Sektion nie fertig gestellt wurde. Bis heute zeugen von ihr aber zahlreiche Relikte, wie beispielsweise eine Stützenkonstruktion sowie die nie fertig gestellte Talstation. Bis 1955 sollte es schliesslich dauern, ehe nach vielen weiteren Überlegungen schlussendlich ein neues Projekt, und diesmal erfolgreich, bis zum Gipfel realisiert werden konnte. Die bereits gebauten Bahnen dienten hierfür als Transportseilbahnen für das Baumaterial der nun wesentlich grösseren und leistungsfähigeren Anlagen. Nur noch zwei Sektionen sollten es werden, eine davon mit drei Zwischenstützen zum 2300 Meter hoch gelegenen Plan de l'Aiguille, die zweite stützenlos bis zum 3800 Meter hohen Gipfel.
Doch wer könnte solch ein Bauwerk überhaupt realisieren? Auf der anderen Seite des Mont-Blanc erstellte der Ingenieur Graf Dino Totino zur selben Zeit drei Sektionen Luftseilbahn in unwegsamem Gelände zur Pointe Helbronner, bestrebt, die Seilbahnkette weiter auszubauen, mit Chamonix zu verbinden und gar einen Vorgipfel des Mont Blanc in 4200 Meter Höhe zu erschliessen. Doch Chamonix wollte eine Luftseilbahn aus heimischen Fabriken, doch noch gab es keinen nationalen Hersteller, der sich dieses Projekt zumuten wollte. Neyret-Beylier, Cables et Monorail, André Rébuffel, sie alle hatten bereits Bahnen realisiert, doch zum Zuge kam ein anderer. Die Firma Heckel aus der Nähe von Saarbrücken, im Saarland gelegen. Seinerzeit besass das Saarland, das zuvor zu Deutschland gehörte, einen Sonderstatus und zählte nicht zur französischen Besatzungszone, sondern bildete mit Frankreich eine Wirtschaftsunion und zählte faktisch zu Frankreich. Nicht zuletzt aus diesem Grund dürfte man den Zuschlag an jene Firma vergeben haben, die die bis heute wahrscheinlich ausgefallendsten Seilbahnanlagen der Alpen 1955 fertig stellen konnte; zwei Jahre vor der Volksabstimmung im Saarland, bei der sich die Mehrheit gegen eine Anbindung an Frankreich und gegen einen eigenen Staat entschied und das Saarland so fortan zur Bundesrepublik Deutschland zählte. Längst ist die damalige "kleine Wiedervereinigung" in Vergessenheit geraten, nicht aber so das Werk des Seilbahnherstellers von der Saar.
Bis heute ist die Pendelbahn bekanntlich in Betrieb, seit über 50 Jahren, wenn auch mit merklichen Umbauten. So stammen nicht nur die Kabinen von Gangloff aus einer Zeit deutlich nach der Eröffnung, auch die Elektronik und zahlreiche andere Komponenten sind schon lange überholt. Geblieben ist einzig der Charme und die atemberaubende Trassierung dieser beiden Sektionen, für deren Beschreibung es gar kein ausreichendes Vokabular zu geben scheint. Bestandteile wie die Stützen und Laufwerke lassen sich aber immer noch zweifelsfrei der Firma Heckel zuordnen. Auch wenn heute in den Kabinen lediglich das Firmenschild der DCSA von Denis Creissels zu finden ist.
Zwei von drei Stützen sind bereits von der Talstation aus sichtbar. Bis zur ersten werden bereits über 1000 Meter Höhendifferenz überwunden.
Eine Kabine auf Talfahrt. Tief hängt das einzige Zugseil der Anlagen durch.
Der Glacier des Bossons, der noch immer bis auf 1400 Meter Seehöhe reicht.
Des vestiges d'un ancien temps (1924)
Unterwegs zum Gipfel. Klein Matterhorn ist nett, aber das hier ist eine ganz andere Nummer. Schaukeln aufgrund des einzigen Tragseils inklusive. Mit 12,5 Metern pro Sekunde geht es fast senkrecht den Berg hinauf.
Die Bergstation im Tele, darunter eine der beiden Kabinen. Am Grat links davon verläuft die Hauptroute Richtung Vallée Blanche und Mont Blanc mit sichtlich regem Bergsteigerverkehr.
Richtung Dôme du Gouter, 4300 Meter über dem Meer.
Eindrucksvoll begibt sich die nächste Kabine auf Bergfahrt.
Ein Steg verbindet die Seilbahnbergstation mit dem Hauptgipfel, Bodenabstand gut 500 Meter. Der Aufzug (und einzige Zugang) zum eigentlichen Gipfel in 3842 Metern Höhe ist leider "en panne".
Wer gedacht hat, die Sektionen bis auf den Gipfel des "Mittagszeigers" seien bereits nicht mehr zu überbieten, der riskiere einen Blick auf die Südseite der Aiguille du Midi. Mit seinen Planungen einer Bahn auf das Matterhorn gescheitert und von manchem für seine tollkühnen Vorhaben belächelt war Dino Tortino 1957 an der Aiguille du Midi vermutlich am Ziel seiner Träume. Soeben hatte er sich mit der Télécabine de la Vallée Blanche ein Denkmal gesetzt. Niemandem zuvor und auch niemandem nach ihm war die Realisierung eines derart atemberaubenden Projekts einer Zweiseilumlaufbahn gelungen. Fünf Kilometer Luftlinie trennen die Aiguille du Midi von der quasi zur selben Zeit erschlossenen Punta Helbronner, dazwischen erstreckt sich mit dem Glacier du Géant das ewige Eis. In einem ungeeigneter nicht sein könnenden Terrain gelang es dem italienischen Konstrukteur mittels einer Zwischenstation in einem nahe gelegenen Felsen und einer zwischen zwei Felsen aufgespannten fliegenden Stütze eine Verbindung per Drahtseil zu eröffnen, die während Kilometern den Gletscher überspannt, ohne ihm auch nur nahe zu kommen. Bis zu 300 Meter hängen die Kleinkabinen bis heute über dem Eis. Ein Mythos, der seinesgleichen sucht.
Schon nach wenigen Metern Fahrt mit der Télécabine de la Vallée Blanche, oder, wie sie sich heute nennt, Panoramic du Mont Blanc, eröffnet sich ein faszinierendes Panorama auf die umliegenden Gletscher und 4000er.
Unterwegs in der weissen Wüste, während einer knappen halben Stunde. In regelmässigen Abständen kreuzen die anderen Kabinengruppen, immer wieder wird beim Eintreffen einer dieser in der Station verlangsamt - eine typische fix geklemmte Gruppenumlaufbahn eben. Der Gletscher ist übersäht mit Bergsteigern, von denen die meisten um diese Zeit bereits wieder vom Mont Blanc zurückkehren.
Man kann nur staunen, wie grossartig Natur und menschliche Ingenieursrafinesse hier aufeinandertreffen.
Tunnel und Kurve an der grossen Niere, dem Gros Rognon, sind passiert, worauf das längste Spannfeld und der grösste Bodenabstand von gut 300 Metern bis zum "Pylone suspendu" folgt.
Der Gletscherabbruch "Séracs du Géant", an dem der Glacier du Géant in den Glacier du Tacul übergeht.
Nach einiger Zeit kommt auch wieder die Bergstation Aiguille du Midi hinter dem Gros Rognon hervor.
Der "Pylone suspendu", die fliegende Stütze und der wohl aussergewöhnlichste materielle Bestandteil dieser Bahn. Beim Anblick der Leiter kommt mir unweigerlich Led Zeppelin in den Sinn.
Die gesamte Konstruktion von kurz vor der Pointe Helbronner aus gesehen.
Weitere drei Sektionen Seilbahn trifft man auf der Südseite der Pointe Helbronner an. Von Courmayeur aus wurde die Bergspitze ebenfalls bereits in den 50er Jahren wie angetönt durch die Funivie d'Italia des Dino Tortino erschlossen, auch wenn die drei heutigen Sektionen der Firma Agudio zugeschrieben werden können. Gerade die letzte, stützenlose Sektion ist ein Foto wert. Bei ihr dürfte es sich wohl um die kürzeste Luftseilbahn der Alpen handeln, die dem öffentlichen Personentransport dient. Doch man kommt auch an diesem geschichtsträchtigen Ort leider nicht drumherum, ein leidiges Thema anzuschneiden. Nur noch ein Jahr soll diese letzte Sektion in Betrieb sein, ehe sie, wie ihre beiden deutlich längeren Schwesteranlagen, durch eine neue Bahn ersetzt werden soll. Wer sich bereits über Sitzheizungen und Ledersessel mokiert hat, dem wird die geplante Komfortorgie wohl nicht weniger sauer aufstossen. Doppelmayr informiert: "Die neuen Kabinen sind ein Schaustück an Ästhetik und Innovation. Durch die Panoramaverglasung kann man die Rundumsicht auf das Bergpanorama ungestört genießen. Die Innenausstattung ist hochmodern ausgelegt: mit Boden- und Wandheizung, Soundanlage und Bildschirmen. Auf diesen werden über Wireless Livebilder der Kamera, die außen am Boden der Kabine angebracht ist, oder Infos wie Wetterdaten und Veranstaltungstipps eingeblendet. Weitere Ausstattungsmerkmale der Hightech-Kabine sind Klimaanlage, einstellbare LED-Beleuchtung und intelligente Pendeldämpfer – um nur einige zu nennen." - Und mit einem Mal wird einem wieder bewusst, dass man sich doch nicht in einer wundersamen Traumwelt über den Gletschern befindet, sondern mitten in Europa. Herzlich Willkommen auf dem Kinderspielplatz Hochgebirge, fühlen Sie sich wie zu Hause. - Aber die Innovationen sind natürlich bitter nötig, will man auch weiterhin für das körperliche Wohl der Touristen sorgen, die das Panorama bei -3°C in kurzer Hose und Flip-Flops geniessen möchten. Notfallseelsorger werden vor Ort stationiert, falls jemand den Schock beim Übergang von der Hightech-Kabine in das rudimentäre und nicht mehr zeitgemäss komfortlose Hochgebirge nicht schadlos übersteht.
Ach ja, die neue Bahn wird übrigens gar nicht auf die Pointe Helbronner gebaut, sondern auf den Mont Blanc, wie der Doppelmayr-Pressemeldung zu entnehmen ist. Dass bislang nur in 3100 und nicht in 3500 Meter Seehöhe drehbare Kabinen zum Einsatz kamen, bedeutet zudem ungeahnte Herausforderungen. Glücklicherweise hat man vor 60 Jahren kein derartiges überflüssiges Theater bei einem Seilbahnbau veranstaltet. Sonst dürften wir wohl heute keine derartigen Pioniertaten bestaunen.
Wenden wir uns wieder den vorhandenen, erfreulicheren Dingen zu. Die dritte Sektion Pendelbahn zur Pointe Helbronner. Sie wird im kommenden April abgebaut, weswegen es bis zur Eröffnung der neuen Bahn drei Jahre lang von Nöten ist, das letzte Stück zu Fuss zu bewältigen.
Panorama von der Pointe Helbronner in Richtung Süden.
Blick in das (Pisten-) Skigebiet von Courmayeur, hier mit einer Kabinenbahn von Agudio sowie der Pendelbahn des gleichen Herstellers zur Cresta Youla. Aber mit der fährt keiner mehr, die hat eben keine Heizung und LED und so.
Die Bergstation der besagten Anlage, die ihre Fortführung in einer weiteren Pendelbahn zur Cresta d'Arp findet, von deren Gipfel es nur noch ungespurte Abfahrten gibt.
Mal wieder ein Blick zum Mont Blanc.
Die komplette Strecke der Panoramic du Mont Blanc.
Wieder einmal ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten, als hier an der Pointe Helbronner der Sommerskilauf blühte. Die Gletscherlifte wurden restlos abgebaut, bis auf diese Bergstation, die sich als einziges Bauwerk auf italienischer Seite befindet. Naja, und aus dem Grund steht sie wohl auch noch... Interessant übrigens, dass die Rollen von einem Poma-Schlepplift stammen.
Die Ausfahrt der Panoramic du Mont Blanc aus der Talstation. Zwar ist überall die Rede davon, dass die Kabinen in der Station anhalten, doch aufgrund des zwischenzeitlich zunehmenden Betriebs wird die Geschwindigkeit nur gedrosselt und die Fahrgäste mit einem beherzten "Allez, allez vite!" des Bahnpersonals aus und in die Kabinen gedrängt werden.
Auch auf der Rückfahrt ist die Sicht auf den pylone suspendu wieder grandios.
Panorama von der Aiguille du Midi Richtung Norden. Inzwischen gibt es ein regelrechtes Meer von Quellwolken, während es auf dem Gipfel immer noch sonnig ist.
Ein Blick von der Aiguille du Midi hinunter zum Plan de l'Aiguille zeigt die weiteren Massen, die auf eine Bergfahrt warten. Bereits beim Ausstieg aus der Panoramic reservieren wir per Platzkarte eine Talfahrt, die uns zwar für 13.45 Uhr versprochen wird, schliesslich aber erst eine halbe Stunde später erfolgt. Dies kommt uns insofern entgegen, als dass wir somit noch ausgiebig das Panorama von den zahlreichen Aussichtsplattformen geniessen können.
Téléphérique de l'Aiguille du Midi.
Am Einstieg der Gletscherroute.
Die Panoramic von der Seite.
Imposanter Tiefblick auf den Glacier des Bossons.
Panorama von der obersten Aussichtsterrasse auf dem Dach der Pendelbahn mit dem Mont Blanc.
Kein herausragendes Foto, so durch die verdreckte Scheibe im Warteraum der Talfahrt, aber dennoch zeigt es die überwältigende Steilheit dieses Konstrukts.
Auf dem Plan de l'Aiguille, so scheint es, erreicht man wieder die gewohnte Welt.
Mit ihren 12,5 Metern pro Sekunde springt die Bahn regelrecht über die Stützen. Verlangsamt wird selbstverständlich nicht, schliesslich befinden wir uns in Frankreich.
Im Landeanflug auf Chamonix.
Ein Abschiedsfoto von der Kabine darf zum Abschluss eines gelungenen Wochendes mit vielen neuen Eindrücken nicht fehlen.
Beitrag von ProfiSuisse » Di, 13.09.2011, 19:44
Super Fotos, irgendwann gehe ich auch mal dort hoch!
Die Sesselbahn mit den 2 Talstationen sieht ja mal genial aus!
Beitrag von salvi11 » Di, 13.09.2011, 20:39
Das waren keine normalen Seilbahnkonstrukteure, das waren echte Seilbahkünstler!
ProfiSuisse hat geschrieben: Super Fotos, irgendwann gehe ich auch mal dort hoch!
ProfiSuisse hat geschrieben: Die Sesselbahn mit den 2 Talstationen sieht ja mal genial aus!
Von weitem könnte man schwören, dass es nur eine Transportseilbahn wäre.
Beitrag von Joey_Wheeler » Di, 13.09.2011, 22:37
Da schliesse ich mich an... Vielen Dank für den bilderreichen Bericht, Felix.
Übrigens hat die Panoramic noch eine parallele Transportseilbahn, die auch für das Personal dient. Sie führt aber nur von der Aiguille zur Mittelstation, und wird nur gebraucht, wenn dort etwas gewartet werden müsste. Man kann glaub nicht aussteigen, oder?
Beitrag von Schöditaz » Mi, 14.09.2011, 13:30
So, nachdem ich all deine Berichte durchgelesen habe, möchte ich auch noch Danke sagen!
Beitrag von Felix » Do, 15.09.2011, 15:18
Joey_Wheeler hat geschrieben: Übrigens hat die Panoramic noch eine parallele Transportseilbahn, die auch für das Personal dient. Sie führt aber nur von der Aiguille zur Mittelstation, und wird nur gebraucht, wenn dort etwas gewartet werden müsste. Man kann glaub nicht aussteigen, oder?
Ja, in der Tat gibt es diese Bahn, die allerdings meines Erachtens nur zu Wartungszwecken benutzt wird. Die Mittelstation war besetzt und es spricht nichts dagegen, dass diese Leute ganz normal mit der Panoramic dorthin gekommen sind. Die Bahn kann ja auch an dieser Stelle anhalten und die Türen können problemlos von Hand geöffnet werden. Zudem stand die Kabine der parallelen Bahn mitten im Spannfeld kurz vor der Bergstation an der Aiguille, sodass mit der vermutlich eher niemand zur Mittelstation gefahren war. Den gleichen Zweck erfüllt wohl auch die parallele Pendelbahn parallel zur ersten Sektion von Chamonix zum Plan de l'Aiguille.
Beitrag von martin » Sa, 17.09.2011, 21:25
Die Pendelbahnen zur Aiguille du Midi sind für mich ein klassisches Beispiel von verbastelt. Bei diesen grossen Spannfeldern hätte eine Anlage mit Doppeltragseilen und entsprechenden Zwischenaufhängungen für das Zugseil durchaus Sinn gemacht. Der Einbau einer Pendelbremse wäre auch wünschenswert. Bei meinem Besuch hat die Kabine der 1. Sektion in der Zwischenstation nach dem abgeschlossenen Fahrgastwechsel immernoch gependelt. Immerhin ist in der Bergstation der zweiten Sektion die Wand gepolstert und eine reserve Kabine vorhanden...
Die Bahnen besitzen übrigens keine Fangbremsen.
Die Antriebe von beiden Sektionen befinden sich in der Zwischenstationen. Hier liegt wohl der Grund für die parallele Transportbahn. Weil ich sah die Bahn jeden Abend fahren. Wahrscheinlich kann man den Antrieb nicht von der Talstation aus aufstarten, würde mich bei der eingesetzten Technik nicht verwundern.
Die untere Sektion ist übrigens nur mit 10 m/s unterwegs.
Die Bilder sind sehr gelungen - vielen Dank.
Beitrag von krimmler » So, 18.09.2011, 13:01
Wow, das sind ja interessante Seilbahnen dort ! Besonders die Sesselbahn fasziniert mich:
Wie lange dauert denn da ungefähr die Fahrt bis zur eigentlichen Talstation wo es dann auf die Strecke geht?
Beitrag von salvi11 » So, 18.09.2011, 15:21
krimmler hat geschrieben: Besonders die Sesselbahn fasziniert mich:
Mich eben auch und hier auf dem Bild wurden die Schweissnähte mit weisser Farbe bedeckt, damit man den Rost nicht sieht. Haha Oder ist es nur ein Schutz gegen Rost, was ich auch hoffe!?
Beitrag von krimmler » So, 18.09.2011, 17:41
Könnte sich um beides handeln. Es kann ein Schutzspray sein, dass man aufgetragen hat damit die Bahn nicht beginnt zu rosten. Oder es ist bereits gerostet und man hat diese Farbe/Metallschutzlack danach aufgetragen
Beitrag von Felix » Sa, 08.10.2011, 08:16
@ martin: Vielen Dank für die zusätzlichen Informationen. Bezüglich Pendeln der Kabine hat es noch ein schönes Video auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=uluBm5_b4VM.
krimmler hat geschrieben: Wie lange dauert denn da ungefähr die Fahrt bis zur eigentlichen Talstation wo es dann auf die Strecke geht?
Ich habe keine Ahnung, wie schnell die Bahn dort fährt, aber mit normaler Stationsgeschwindigkeit wird es wohl schon an die zwei Minuten dauern, bis man dann mal am Seil hängt.
salvi11 hat geschrieben: Mich eben auch und hier auf dem Bild wurden die Schweissnähte mit weisser Farbe bedeckt, damit man den Rost nicht sieht. Haha Oder ist es nur ein Schutz gegen Rost, was ich auch hoffe!?
Eher Schutz gegen Rost, denn dass man in Frankreich Wert auf Ästhetik legt, wäre mir neu .
Beitrag von martin » Sa, 08.10.2011, 19:41
Das Video kenne ich, ich stand bei der Aufnahme daneben und fotografierte. Beim mittlerweile dritten Besuch auf der Aiguille du Midi war es nicht viel besser. Statt vor der Station pendelte die Bahn einfach in der Station
Beitrag von lift-master » Mo, 26.12.2011, 19:14
die weisse farbe dient zur visuellen kontrolle der schweissnähte
Beitrag von bündner » So, 29.04.2012, 13:15
Felix hat geschrieben: Ach ja, die neue Bahn wird übrigens gar nicht auf die Pointe Helbronner gebaut, sondern auf den Mont Blanc, wie der Doppelmayr-Pressemeldung zu entnehmen ist. Dass bislang nur in 3100 und nicht in 3500 Meter Seehöhe drehbare Kabinen zum Einsatz kamen, bedeutet zudem ungeahnte Herausforderungen. Glücklicherweise hat man vor 60 Jahren kein derartiges überflüssiges Theater bei einem Seilbahnbau veranstaltet. Sonst dürften wir wohl heute keine derartigen Pioniertaten bestaunen.
Es wird zwei Sektionen geben:
Pontal Entreves - Mont Frety
Mont Frety - Punta Helbronner
Zum Rifugio Torino wird ein Tunnel mit Lift gebaut... Nähere Details hier:
http://www.cordeemontblanc.eu/web/rifug ... o/?lang=IT | de |
q-de-1292 | Welche Reaktionen gab es auf den neuen Namen "Ragglettöli" für das Racletteöfeli? | Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP! - watson
Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP!
31.07.19, 09:35 01.08.19, 06:49
... vor meinen Ferien.
Häsch scho Angst gha?
Ja, ich au.
Freunde, es ist so: In den nächsten drei Wochen werdet ihr ohne mich auskommen müssen. Weil: Ab heute habe ich Ferien. Ferien. Ferien.
Aber keine Sorge, der Picdump hat nie Ferien. Da allerdings meine üblichen Vertretungen grad auch in den Ferien sind/noch gehen/keine Zeit haben/in der Badi sitzen, habe ich die nächsten Picdumps schon vorbereitet. Was heisst, dass die nächsten paar Mal darum ausnahmsweise keine Userinputs am Anfang stehen werden.
Das heisst aber nicht, dass ihr nicht trotzdem lustig sein sollt in der Kommentarspalte. Seid einfach so wie immer, ok?
Dann fangen wir jetzt endlich an – mit dem letzten Mal User-Inputs vor der «Sommerpause»:
Hereinspaziert, aber:
Apropos Ferien:
Und mein Lieblings. Haha.
Jetzt in echt: Abonniere mich und dir sei ewiges Glück sicher! 🙃
«Dadada DAAA da. DADADADA Da»
Wenn Kinder probieren, irgendwas zu erklären:
Oder Betrunkene. via imgur
Ein Meme, das mich nachdenklich stimmt:
«Gits au Schnipo?»
Er hat alles schon erlebt, Pistolenschuss, Bombensplitter ...
via shencomics
via twitter/robinmccauley
«Eine gute Idee, aber wie macht es mich reicher?»
3, 2, 1 und tschüss.
Was ich lustig finde? Ach, ganz normales Zeug.
Wenn du glaubst, dass du gerade sehr tiefgründig bist, aber eigentlich bist du nur ... bitz dumm.
«Anspruchsvolles» Meme für zwischendurch:
Warum bin ich nur so?
PS: Es stimmt.
Gibt es ein schöneres Gefühl?
Und natürlich das noch:
Genau so. Haha.
Dieser eine Arbeitskollege, der dir überallhin folgt:
Wenn Amis von Engländern reden:
Wenn wir von Engländern reden:
Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:
Wir, nachdem wir Area 51 gestürmt haben:
Jeder, der «Final Destination» gesehen hat: Nope.
Good News für zwischendurch:
Damit wir auch dieses Mysterium gelöst haben:
Wenn dein Hund denkt, dass er immer noch ein Welpe ist:
Wenn deine Mutter fragt, ob du das Internet «reparieren» kannst und du den Router aus und wieder anmachst:
Berühre seine Pfötchen für ewiges Glück:
Hast du seine Pfötchen berührt?
Natürlich habe ich seine Pfötchen berührt. Nein, ich möchte für immer ewiges Unglück haben. Gut, ihr habt mich so weit, ich scrolle nochmal hoch und berühre seine blöden Pfötchen.
«DAS IST WAS GANZ ANDERES»
Passend zur Celsius/Fahrenheit-Verwirrung:
bbq flavored confusion. haha. via reddit/funny
Wenn du nicht willst, dass jemand in deinem Laden stiehlt – aber du eh nichts Wertvolles im Laden hast:
So verschieden unsere Mütter sind, so gleich sind sie auch:
Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?
Blume/Blumenstrauss/Garten Ferienfoto (Landschaft) Ferienfoto (Vater) Foto vom Lieblingskind/Enkel Haustier Inspirierender Spruch
Passend dazu für alle Mütter:
(Und hört endlich auf so zu tun, als hättet ihr uns alle gleich lieb.) via ebaumsworld
Wer bestimmt nicht das Lieblingskind ist:
Wenn du mit deinem Kumpel Faceswap machst und das Resultat normal aussieht:
Hallo i bims. Das nächste Lied heisst: Improvisation im Wechseltakt.
Wenn es zu heiss ist, um irgendwas anzuziehen, die Gesellschaft dich aber zwingt, irgendwas anzuziehen:
Theoretisch könnten wir sehr viele komplizierte Dinge zubereiten. Theoretisch.
Falls euch diese erschreckende Nachricht noch nicht erreicht haben sollte:
Was ist eigentlich mit der Filmindustrie los?
Dinge, die vor 10 Jahren schon so waren – und es heute immer noch sind:
Immerhin sieht er so aus, als wüsste er, dass das jetzt nicht so optimal ist.
Du, wenn du dein 12. Bier bestellst, dich hinten im Barspiegel siehst und weisst, dass du es morgen bereuen wirst:
Du, wenn du siehst, wie dein Hund auf die Couch kackt:
Du, wenn du um 3 ins Bett gehst und um 5 wieder aufstehen musst:
Du, wenn du merkst, dass dieses Meme nochmal kommt:
Ich hör ja scho uf, okokok.
Es hat jedes mal FAST funktioniert.
Leave heavy metal fans alone.
*Von meinem Aluhut aus gesendet
Wenn du ein Kind absichtlich gewinnen lässt:
🥰 Harold 🥰
Hier noch ein Input, was ihr in meiner Abwesenheit testen könntet:
So, auch ich bin langsam müde ...
Ok, danke, tschau. Wir sind hier sowieso fertig.
Tschüss, Freunde! Wir lesen uns Ende August wieder. 😘
Tschau, tschau, tschau, tschau, tsch...
Zum Abschluss: Folgender Kommentar von der Mitarbeiterin des Monats (für immer), damit wir ...
... uns nochmal DIE BESTE SLIDESHOW DER WELT ANSCHAUEN KÖNNEN. Adios :)
Willst du mehr Picdump gucken? Guck hier:
En Espresso bitte 31.07.2019 09:38
Highlight Jede Woche dasselbe Theater.
Absintenzler 31.07.2019 09:42
Highlight Die Maslow-Pyramide im 21. Jh 🧐
226 13 Melden
Yannik Tschan 31.07.2019 10:06
Highlight Komme gerade aus den USA und habe euch was mitgebracht... The joy of cereal!
The oder ich 02.08.2019 09:35
Highlight 48 Stunden
The oder ich 02.08.2019 06:20
Highlight Winken? püh
03_szust 02.08.2019 01:51
Highlight Ich versuch erst gar nicht, das erklären zu wollen.
MissDemeanor 01.08.2019 09:14
Highlight Yesss! Dicpump!!
Samurai Gra 01.08.2019 01:02
Highlight Hatte echt Angst 😭
Lore 31.07.2019 22:53
Highlight Ta-da:
Mrs. Sommer 31.07.2019 19:44
Highlight Falls es jemand schauen möchte:
B. Scheuert 31.07.2019 18:54
Highlight Hab gerade Arató András István als Badass-Mofo gesehen...ich bin regelrecht schockiert von Harold! Und ja, ist mir doch egal wenn ich hundertmillionen Tage zu spät bin :)
Das Video ist super!
B. Scheuert 31.07.2019 18:41
Highlight Ich war so ausser mir dass ich in die Kommentare runterscrollen musste...da steht doch Schweiiz auf dem Bob!
Fayalina 31.07.2019 18:18
Highlight I miss it...
Phrosch 31.07.2019 18:12
Highlight Bei „Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?“ habt ihr die Möglichkeit:“Sie hat kein WhatsApo“ vergessen 😂
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:38
Highlight Und sich mit einem Motorrad. Ja, meine Mutter (aber mein Vater auch).
Sándor 31.07.2019 16:44
Highlight 20min und Titel... Auf den Punkt gebracht. 🙄😅
Tschaesu 31.07.2019 15:34
Highlight War jemand schon bei ihm?
lilie 31.07.2019 19:33
Highlight @Tschaesu: Ja, zwei Leute. Sie waren so mittelmässig zufrieden*. 😜
*Wahrscheinlich wars zu teuer. 😜
obi 31.07.2019 15:01
Highlight Wenn wir von Engländerinnen reden.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:35
Highlight Ich fliege am 20. Dezember nach Liverpool und werde diese Gerüchte persönlich überprüfen 😉
En Espresso bitte 31.07.2019 15:51
Highlight Obi, frag bei Gelegenheit mal Madeleine, sie hat da tiefgründiger recherchiert: https://www.watson.ch/spass/nightlife/329131160-dir-ist-kalt-im-ausgang-ha-nimm-dir-diese-englaenderinnen-als-vorbild
Phrosch 31.07.2019 18:34
Highlight OHI, ich fürchte du wirst sie bestätigt sehen 🤭
Pana 01.08.2019 00:17
Highlight Bristol im Dezember. Sämtliche Vorurteile wurden bei weitem übertroffen. BEI WEITEM. 🙈
obi 31.07.2019 14:55
Highlight Du, wenn du eben eine ziemliche gute Landesverfassung geschrieben hast, die eigentlich total verheben könnte, ... aber du weisst, dass irgendwann einmal in der Zukunft jemand diese missverstehen und alles zur Sau machen wird.
Fichtenknick 31.07.2019 20:13
Highlight Will ja nicht klugscheissen hier, aber wenn einer die Verfassung geschrieben hat, dann James Madison und nicht Ben Franklin...
meinwatson 31.07.2019 14:25
Highlight Habe Tränen gelacht. Danke :)
sarcasmexpert 31.07.2019 13:48
Highlight Der arme Katzer...
Fly3930 31.07.2019 14:42
Highlight Kann nicht aufhören zu grinsen.... help...
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:10
Highlight Der ist wirklich fantastisch.
Mich würde schon interessieren ob der Kratzer nun eine Pollenallergie hat oder eine Polenallergie. Und wenn zweiteres zustimmen sollte, wieso und wie erkennt der kratzige Katerich die Polen überhaupt ? Fragen über Fragen.....
lilie 31.07.2019 19:35
Highlight Vielleicht ist es bloss ein Schreibfehler und es sollte "Polenallegorie" heissen. 🤔
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:41
Highlight @lilie Scheiss Auto-Korrektur, jetzt lässt die einem auch noch dümmer wirken.
The oder ich 02.08.2019 06:25
Highlight @Satan: wieso wundert es mich jetzt nicht, dass es in der Hölle Autokorrektur hat
Randalf 31.07.2019 13:19
Schöne Ferien und pass gut auf deine Sachen auf.😉
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 14:45
Highlight Oh
warum bin ich nie auf die einfache Lösung gekommen mein Singledasein zu beenden 😱
Lord Ben 31.07.2019 12:33
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:17
Highlight Hiiiilfe, chomme kei Loft meh öber!!!!!
River 31.07.2019 19:32
Klirrfactor 31.07.2019 12:21
Highlight Sorry, aber das mit der Zahnmedizin Basel pögg ich nicht
Trixi9 31.07.2019 13:41
Highlight Wer hat schon gerne gabutti Zähne, nachdem er beim Zahnarzt war.
Na, kommst jetzt drauf? :-)
Klirrfactor 31.07.2019 14:14
Highlight Achhh.... Der ist jetz echt flach, alles ok...
lilie 31.07.2019 16:52
Highlight @Klirrfaktor: Beim Picdump gilt grundsätzlich: Wenn du den Witz nicht kapierst, ist dein Niveau zu hoch. 😜
Der_Andere 31.07.2019 12:21
Highlight Lächerliche Abstimmung über Muttis Whatsapp Anzeigebild. Lina du denkst meine Mam hätte bereits ein Smartphone oder Whatsapp?
Meine Mam hat ein M-Budget Handy von gefühlt 2005. Wir sind doch nicht bei Back to the future 2, wo 2015 alle in der modernen Welt angekommen sind. :)
Franbon aka Mami 31.07.2019 11:59
Highlight Zum letzten Mal....nein, nicht witzig😑 meine Hormone spinnen sowieso wegen der Schwangerschaft und heute ist eh ein komischer Tag und dann diese Überschrift 😢 ist erst nachher irgendwie witzig, aber auch nur weil ich über meine Reaktion lachen konnte🤗...bitte nicht mehr machen 🤪
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 12:16
Highlight Es ist nichts Persönliches, alle Schwangeren kriegen dieses Nachricht von mir...
The oder ich 31.07.2019 12:46
Highlight ich sehe schon die Schlagzeile
Walter Sahli 31.07.2019 12:50
Highlight Schwangerschaftshormone? Geil, die passen gut zu meinem Nikotinentzug. Wollen wir zusammen die Welt abfackeln? Oder uns an eine Ampel stellen und darauf warten, dass ein Polizeiauto hält und den Motor nicht abstellt? Mir spielt's keine Rolle, meine Zündschnur ist kürzer als der Schwanz eines Spermiums und meine eh nicht existierende Geduld hat sich längst verflüchtigt. Ich fühle mich so richtig gut...und voll parat!
ManuJot 31.07.2019 14:31
Highlight Oh, genau so hab ich mir Sie immer vorgestellt, Herr Sahli!
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:15
Highlight Oje, Herr Sahli....!!! 😱😱😱
Ein Mal spontanes Gruppenkuscheln mit Herrn Sahli bitte hier.... 🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗
...hilfts schon, Herr Sahli?
Aua, wem gehört der Fuss in meinem Gesicht?!?
Walter Sahli 31.07.2019 15:38
Highlight ManuJot, ich bin viel schöner als Dafoe!
Gruppenkuscheln? Was für eine schöne Idee! Darf ich ein Messer mitbringen?
The oder ich 31.07.2019 15:52
Walter Sahli 31.07.2019 17:02
Highlight Sie sind so eine Sau, Fledermaus, das fass' ich nicht. Ausgerechnet mir, der ich doch so empfindlich auf Rasiermesser im Auge bin!
Walter Sahli 31.07.2019 18:32
Highlight Hähähä, jetzt haben sie Ihre Sauerei gelöscht.
Jaha, das ist der Picdump hier und nicht so eine abgehobene Dalisurrealismuskulturklitsche!
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 19:06
Highlight @olmabrotwurschtmitbürli bittegerngsche. 😅
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 19:39
Ich habe vergessen/unterschlagen: All the credit goes to Red4, die mir hilft, Schwangere zu plagen 🏆
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 23:10
Highlight Herr Wurst als Unterstützerin der Leinenpflicht für Kinder, finde ich das man nie früh genug beginnen kann!
The oder ich 01.08.2019 23:02
Highlight Ach, Herr Sahli, ich gehe mal davon aus, dass meine Warnung vor der berühmten Augenschnittszene aus Un Chien Andalou hinreichend gewesen wäre, aber als Kompensation für die Löschung erwarte ich nun von Simone Meier eine differenzierte Analyse dieses surrealistischen Meisterwerks.
Amazing Horse 31.07.2019 11:58
Highlight Bei der Umfrage zum WhatsApp-Profilbild der Mutter fehlt die Option:
Meine Mutter hat kein WhatsApp, da sie sich immer noch weigert ein Smartphone zu benutzen und stattdessen jeweils auf dem Flohmarkt nach einem möglichst neuwertigen Nokia 3410 sucht.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:29
Highlight Stimmt genau!
Oder eventuell noch:
Meine Mutter hatte nie ein Smartphone, und jetzt braucht Sie keines mehr. 😢
Räuber&Liebhaber 31.07.2019 11:27
Highlight Wer kann Liebe geben?
imposselbee 31.07.2019 11:20
Highlight hmm, ist das mit Datenautobahn gemeint? 🐝🚗
El Pepedente 31.07.2019 11:12
Highlight hier etwas für alle die picdumps lieben
http://www.bildschirmarbeiter.com/pics/
und dnekt daran die seite gabs schon vor wartson und dem rest also das archiv ist groooooos :D und für trigger kids: geht nicht dort hin
Walter Sahli 31.07.2019 12:41
Highlight Es ist mit Sicherheit keine Absicht, aber wartson ist schon fast lustig.
sheshe 31.07.2019 12:59
Highlight BA ist schon lange tot, sorry! Früher wars ja mal gut, jetzt noch 2 mal die Woche updates. pffft.
Dann lieber INW :-)
El Pepedente 31.07.2019 16:07
Highlight wieso tot? gibt ja immer jeden freitag eine pic dump und das seit jahren XD tot ist es wohl nur für dich^^
und ja es gibt besseres als BA aber das mwerde ich kene links posten da das material nichts für normies sind^^
no-Name 31.07.2019 10:54
Highlight Dieses Ragglettöeli stimmt mich traurig.
Ich hol jetzt das Schwein 31.07.2019 11:30
Highlight Ist ja auch Vista. Dafür hat Microsoft den Support schon lange eingestellt.
Watchdog2 31.07.2019 12:04
Highlight Ragglettöeli???
Trixi9 31.07.2019 13:44
Highlight Neuer Name für Racletteöfeli
"Ragglettöli"
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 14:29
Highlight Racclette-Törtli
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:20
Highlight @Hallo i bims....
Für dieses Schwerverbrechen gegen ein äusserst wertvolles Schweizer Kulturgut gehört dir eigentlich der Schweizer Pass entzogen. Und ab mit so einem Banausen in das Land des trümpeligen Orangen wo der "Käse" aus Tuben kommt oder aus Spraydosen.
Aber unoriginell ist es nicht dein Raclette-Törtli :-).
lilie 31.07.2019 19:42
Highlight @no-Name: Nicht doch, nicht weinen! 🤗
Einfach ein nettes Gspändli suchen und die eine Raclettescheibe schön aufteilen. 🤗
Dazu 1 Kartoffel, halbiert, und 1 Glas Wein (beliebig oft auffüllbar). 🤗
Bündn0r 31.07.2019 10:51
Highlight Wurden die Kartenausschnitte extra so gewählt, dass fast alle Beschriftungen abgeschnitten sind oder wird das auf dem Mobile falsch dargestellt?
Lina Selmani 31.07.2019 10:59
Highlight Welche Kartenausschnitte meinst du?
Bündn0r 31.07.2019 11:13
Highlight Berlusconi und Putins Europa
Die Bildstrecke unter "Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:" Bild 10-17
Lina Selmani 31.07.2019 11:25
Highlight Stimmt, das sieht irgendwie nicht so richtig aus. Aber liegt nicht an Mobile, Desktop ists auch abgeschnitten. Ich schau mal, was mit den Bildern da los ist. Danke fürs Bescheid sagen!
Hohl mich der Teufel 31.07.2019 11:34
Highlight @Bündn0r: Das heisst BERLUSCOGLIONI
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:50
Highlight Einmal mit allem und extrascharf bitte.. 😋
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 10:35
Highlight Wer kommt alles mit Lina nächste Woche in den Ferien besuchen, wenn es keine Otten hat?
Lina Selmani 31.07.2019 10:38
Highlight Nimm Emma mit!
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:24
Du hast mir ja einen riesen Schrecken eingejagt.
Lina Selmani 31.07.2019 11:00
(und sorry...... 😬)
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:22
Highlight Tsss wie kannst du nur in die Ferien gehen? Hier trotzdem ein Bild des seltenen zebrakatzenkopf
Lina Selmani 31.07.2019 10:39
Highlight Haha, danke, ich habe noch nie so ein fröhliches Gesichtlein gesehen.
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:58
Highlight Er kann noch fröhlicher
carmse 31.07.2019 10:20
Highlight Gilt auch als Haustier, oder?
Nothingtodisplay 31.07.2019 14:18
Highlight Mami <3
Jason96 31.07.2019 10:12
Highlight gute alte picdump ablenkung und sogar eine Harold-Slideshow. Super, so ist das Sommerloch ein wenig spannender! :D
Walter Sahli 31.07.2019 10:12
Highlight Ein Rollstuhl für Goldfische???
Ich dachte, der Happen hat eine Steinschleuder...
Irgendwie bin ich jetzt ein bisschen enttäuscht...obwohl Rollstuhl für Goldfisch natürlich auch supercool ist.
Threepwood 31.07.2019 10:12
Highlight Das ist doch ganz klar Star Wars🤔😋🤘🏼
Lina Selmani 31.07.2019 10:31
Highlight Ich gehe jetzt in die Küche, wenn es nicht da steht, haben wir STREIT.
Yannik Tschan 31.07.2019 10:50
Highlight Notiz an mich: Bringe nächstes mal eine Packung Bob Ross Cereals mit für Lina.
Lina Selmani 31.07.2019 11:04
Highlight STREIT.
Emptyage 31.07.2019 16:46
Highlight Hassu toll gemacht Yannik! Jetzt musset Lina Hungrig und wütend in Urlaub.
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:25
Highlight @Yannik
Das Bild wirkt ziemlich verstörend auf mich und wirft viele Fragen auf:
- was macht Bob Ross damit er die Haare schön hat ?
- hat es Haare von ihm im Cereal (igitt !!!!) ?
- was zum Henker hat er mit dem Pinsel vor / gemacht ?
- sehen die Cereals nur für mich wie Hunde Leckerli aus ?
- warum ist das Matterhorn hinter Mr "ich habe in die Steckdose gegriffen" abgebildet ?
Und last but not least: Lebst du noch nach DEM STREIT ?
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:05
Highlight Für panique au village :)
Lästermaul 31.07.2019 10:04
Highlight Ich wünsch dir wunderschöne, tolle und sonnige FERIEN Lina 🤩🌴🌊🌅
Lina Selmani 31.07.2019 10:06
RealPasha 31.07.2019 10:01
Highlight Das ist ja mal ein Clickbait Pusheli / Titel
Kann ich ja jetzt auch nichts für, dass ich deshalb nicht arbeite!
Einstürzende_Altbauten * 31.07.2019 10:00
Highlight Mega Angscht!
Sagittarius 31.07.2019 09:58
Highlight Liinaaaa... Warum spielst Du mit meinen/unseren Gefühlen?!
Lina Selmani 31.07.2019 10:10
Highlight Ich konnte nicht widerstehen! Aber jetzt, so im Nachhinein, tuts mir auch 1 bisschen leid.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:39
Highlight würkli Lina ? 🤔
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:44
Highlight Das war wirklich echt fiiiiiiies.... 🥺
The oder ich 31.07.2019 11:26
Highlight Lina, wenn es ihr "leid tut":
Sagittarius 31.07.2019 11:28
Highlight Also dem Büsi nach tut es ihr 100 bisschen turmileit...
Hätte ich keine Katzenallergie würde ich das Kätzlein mega, mega MEGA fest knuddeln!
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:25
Highlight @Sagittarius; Katzenallergie ist unangenehm. Andererseits, Katzenknuddeln wird oft auch überbewertet... 😝
Sagittarius 31.07.2019 18:34
Highlight OMG löpersonell 🙈
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 22:47
Highlight @Sagittarius; Keine Sorge, ist nicht mein Kätzchen 😉
Wollte dich nur bisschen wegen Katzenallergie aufmuntern. Solidarisch unter Katzenlosen sozusagen... 😁
M Fbh 31.07.2019 09:55
Highlight Weiteres Beispiel für Namen im falschen Beruf...
Baeri19 31.07.2019 11:21
Highlight Der macht das aber gut. Hat meinen Vater und meine Tante operiert!
JoJodeli 31.07.2019 13:53
Highlight Klar, der kann ja auch mit dem Messer umgehen 🤣
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 09:54
Highlight Gits au schnippo?
Das sind im Fall gruusigi frittierte Eglifilets oder Pangasius Fischchnuschperli auf dem Teller und nix von Schnitzel.
Lina Selmani 31.07.2019 10:04
Highlight Eglifilet, Schnipo, blabla – reden wir über die wirklich interessanten Dinge: Was ist mit deinem Usernamen los? Haha
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 12:33
Highlight danke für die Frage! Endlich werde ich mal von einer Frau ernst genommen!
Spürst du es auch? ich glaub ich bin verliebt!
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 13:13
Highlight Ich sehe Identitätspolitik als zukunftsfeindlichen Versuch, den Menschen auf seine Herkunft und seine vermeintliche Natur festzulegen. Daher mein Name.
Alathea 31.07.2019 09:53
Highlight Wenn man die BESTE SLIDESHOW DER WELT nochmals ansieht, weil man denkt die hat jetzt ein neues Bild. 😩
03_szust 31.07.2019 09:52
Highlight How dare you play with our feelings!
Heute grüsst das Militär
Christian Mueller (1) 31.07.2019 10:45
Highlight E Guete! 😉
The oder ich 31.07.2019 09:52
Highlight Schöne Ferien, #LINA4WEINDOCH
Highlight wink, wink, wink, wink, wi...
chiwadeborah 31.07.2019 14:41
Highlight Dachte ihr springt noch jemand auf den Kopf, wäre luschtig gsi.
Tigger622 31.07.2019 09:51
Highlight In diesem Sinne.. En Guete
c-bra 31.07.2019 09:46
Highlight I bims, 1 Pfugs
Baccaralette 31.07.2019 13:16
Highlight Muahahaha..und ich so - Pfugs?? Hä. Dann Bild im Hirn angekommen.
Ach PFUGS!!! Klaro, tchuligom!
Phrosch 31.07.2019 18:49
Highlight Ich will so 1 Pfugs. Jetzt! 😂
El Pepedente 31.07.2019 11:13
Highlight we rbraucht schon wlan^^ das heisst einfahc internet! :D
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:08
Highlight El Pepedente
ich liebe deine Texte 😁sie sind dramatikalisch sehr herausfordernd oder ist deine Tastatur voll mit Brotbrösmeli, ich schreibe dann nämli auch so ghüselet 😂 es lebe wartson
Bildchen tut nichts zur Sache, ist mir nur so über den Bildschirm gestolpert als ich nach der Tastatur mit Pflänzchen gesucht habe 😜 vlt. hat sie jmd. grad auf Lager
The oder ich 31.07.2019 15:20
Highlight Hast du das gesucht, Closchli?
Lina Selmani 31.07.2019 09:41
Highlight Das wäre aber ja eigentlich ein guter Zeitpunkt. 🧐
En Espresso bitte 31.07.2019 09:57
Highlight Genauso einverstanden mit dir wie der Herr im Cartoon.
c-bra 31.07.2019 13:45
Highlight @Sa_Set, also ich fänds mal schuuli schön wenn mir Lina den Picdump an die Tür liefern würde.
c-bra 31.07.2019 15:18
Highlight @Sa_Set, jetzt hast du mir total die Illusion zerstört.
kettcar #lina4weindoch 31.07.2019 09:37
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:09
Highlight Und der Duden macht wieder einen auf besserwisserisch. 🙄
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 12:49
Highlight Oklahoma
The oder ich 31.07.2019 09:36
Highlight Man hilft, wo man kann
Lina Selmani 31.07.2019 09:42
Highlight The oder ich, ich bitte dich. Haha.
The oder ich 31.07.2019 09:54
Highlight Och, das musst Du gar nicht, das kannst Du auch selbst
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:30
Highlight Aaaaaalter Falter, The oder ich, deinen Verlauf bei der Suchmaschine deiner Wahl möchte ich ja auch mal sehen! 😜 Die armen Studies, die deine getrackten Daten auswerten müssen. 🤷🏼♀️😂
Wie kommt man bloss zu solchen Tschifs? Hast du etwa nach neuen Frisurvorschlägen gesucht? 🤔😅
Lina Selmani 31.07.2019 10:32
Highlight Wander Kern, falsche Kommentarspalte.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:58
Highlight hihi Prodecum
hab auch schon "harmlose" Begriffe eingegeben und bin überrascht worden
The oder ich 31.07.2019 11:31
Highlight @Prodecumapræsinex: ja, sie unterhalten sich bei Google schon darüber
The oder ich 31.07.2019 11:47
Highlight @Closchli: ja, es geht nichts über intelligente Suchwörter
(und eine ausgeschaltete SafeSearch)
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 13:01
Highlight 😱 The oder ich
jetzt bin ich echt verunsichert. Soll ich auf Kind machen und SafeSearch aktivieren oder lieber nach dem Motto "Jugend forscht" und sich werterbilden erhält länger jung vorgehen? 🤔
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 13:57
Highlight Prodecumapresinex; doch, steht dir gut die neue Frisur... 😜
The oder ich 31.07.2019 14:37
Highlight @Sa_Set: Closchli berichtet da aus der Lingerie American Football Leage
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:15
hast du die nicht in Slowmotion
frag für einen Freund
The oder ich 31.07.2019 15:29
Highlight Wenn er Dein Freund ist, dann kannst Du ihm die SloMo ja grad selbst machen^^
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:58
Highlight @ Closchli: I know that feeling. Bin jetzt noch im therapeutischen «wir töpfern uns einen Aschenbecher»-Ausdruckstanzkurs, kurz TWTI1AATK, weil ich dereinst für unseren geschätzten Herrn The oder ich ein Bild einer dicken Flede gesucht hatte und die Suchbegriffe unbedarft gewählt hatte.. 🤪
Läck, schon eindrücklich: so ein kleines Tierchen und so einen grossen... ähm lassen wir das... 😅
Prodecumapresinex 31.07.2019 16:04
Highlight @ Löpi: Gäll, findsch au? Habe riesig Freude, dass es mit dem Bartwuchs endlich geklappt hat... ☺️
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:08
Highlight Dr arm cheib
er hat keinen Helm
gefangen zwischen meinem Hintern und dem Parkettboden
die Blickschlagzeile möchte ich lesen 😂😂😂😂
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:18
Highlight ach was Prodecum
soweit ich mich erinnern kann hat unser kreativer Herr The das Bildchen in seinem Repertoire
auf Menschen übertragen, macht der Begriff das dritte Bein Sinn😜
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:28
Highlight Frag mich jetzt grad ob das P in Picdump ein verschämter Fehler ist 🤔
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:32
apropros Googeln
imgur.com/gallery/L85rr
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:06
Highlight @Prodecumapresinex; Ja supi! Aber denk daran, die nächsten Tage nicht waschen. Die Himbeer Aloe Vera Spülung muss erst einwirken.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 17:35
Highlight imgur.com/gallery/L85rr
AnDerWand 31.07.2019 22:57
Highlight The oder ich, deine Kommentare auf Watson sind der Hammer, immer so potentiert mit scharfsiinigem Humor, genau mein Geschmack
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q-de-1292 | Welche Reaktionen gab es auf den neuen Namen "Ragglettöli" für das Racletteöfeli? | Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP! - watson
Wer will schon arbeiten, wenn er Memes schauen kann? PICDUMP!
31.07.19, 09:35 01.08.19, 06:49
... vor meinen Ferien.
Häsch scho Angst gha?
Ja, ich au.
Freunde, es ist so: In den nächsten drei Wochen werdet ihr ohne mich auskommen müssen. Weil: Ab heute habe ich Ferien. Ferien. Ferien.
Aber keine Sorge, der Picdump hat nie Ferien. Da allerdings meine üblichen Vertretungen grad auch in den Ferien sind/noch gehen/keine Zeit haben/in der Badi sitzen, habe ich die nächsten Picdumps schon vorbereitet. Was heisst, dass die nächsten paar Mal darum ausnahmsweise keine Userinputs am Anfang stehen werden.
Das heisst aber nicht, dass ihr nicht trotzdem lustig sein sollt in der Kommentarspalte. Seid einfach so wie immer, ok?
Dann fangen wir jetzt endlich an – mit dem letzten Mal User-Inputs vor der «Sommerpause»:
Hereinspaziert, aber:
Apropos Ferien:
Und mein Lieblings. Haha.
Jetzt in echt: Abonniere mich und dir sei ewiges Glück sicher! 🙃
«Dadada DAAA da. DADADADA Da»
Wenn Kinder probieren, irgendwas zu erklären:
Oder Betrunkene. via imgur
Ein Meme, das mich nachdenklich stimmt:
«Gits au Schnipo?»
Er hat alles schon erlebt, Pistolenschuss, Bombensplitter ...
via shencomics
via twitter/robinmccauley
«Eine gute Idee, aber wie macht es mich reicher?»
3, 2, 1 und tschüss.
Was ich lustig finde? Ach, ganz normales Zeug.
Wenn du glaubst, dass du gerade sehr tiefgründig bist, aber eigentlich bist du nur ... bitz dumm.
«Anspruchsvolles» Meme für zwischendurch:
Warum bin ich nur so?
PS: Es stimmt.
Gibt es ein schöneres Gefühl?
Und natürlich das noch:
Genau so. Haha.
Dieser eine Arbeitskollege, der dir überallhin folgt:
Wenn Amis von Engländern reden:
Wenn wir von Engländern reden:
Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:
Wir, nachdem wir Area 51 gestürmt haben:
Jeder, der «Final Destination» gesehen hat: Nope.
Good News für zwischendurch:
Damit wir auch dieses Mysterium gelöst haben:
Wenn dein Hund denkt, dass er immer noch ein Welpe ist:
Wenn deine Mutter fragt, ob du das Internet «reparieren» kannst und du den Router aus und wieder anmachst:
Berühre seine Pfötchen für ewiges Glück:
Hast du seine Pfötchen berührt?
Natürlich habe ich seine Pfötchen berührt. Nein, ich möchte für immer ewiges Unglück haben. Gut, ihr habt mich so weit, ich scrolle nochmal hoch und berühre seine blöden Pfötchen.
«DAS IST WAS GANZ ANDERES»
Passend zur Celsius/Fahrenheit-Verwirrung:
bbq flavored confusion. haha. via reddit/funny
Wenn du nicht willst, dass jemand in deinem Laden stiehlt – aber du eh nichts Wertvolles im Laden hast:
So verschieden unsere Mütter sind, so gleich sind sie auch:
Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?
Blume/Blumenstrauss/Garten Ferienfoto (Landschaft) Ferienfoto (Vater) Foto vom Lieblingskind/Enkel Haustier Inspirierender Spruch
Passend dazu für alle Mütter:
(Und hört endlich auf so zu tun, als hättet ihr uns alle gleich lieb.) via ebaumsworld
Wer bestimmt nicht das Lieblingskind ist:
Wenn du mit deinem Kumpel Faceswap machst und das Resultat normal aussieht:
Hallo i bims. Das nächste Lied heisst: Improvisation im Wechseltakt.
Wenn es zu heiss ist, um irgendwas anzuziehen, die Gesellschaft dich aber zwingt, irgendwas anzuziehen:
Theoretisch könnten wir sehr viele komplizierte Dinge zubereiten. Theoretisch.
Falls euch diese erschreckende Nachricht noch nicht erreicht haben sollte:
Was ist eigentlich mit der Filmindustrie los?
Dinge, die vor 10 Jahren schon so waren – und es heute immer noch sind:
Immerhin sieht er so aus, als wüsste er, dass das jetzt nicht so optimal ist.
Du, wenn du dein 12. Bier bestellst, dich hinten im Barspiegel siehst und weisst, dass du es morgen bereuen wirst:
Du, wenn du siehst, wie dein Hund auf die Couch kackt:
Du, wenn du um 3 ins Bett gehst und um 5 wieder aufstehen musst:
Du, wenn du merkst, dass dieses Meme nochmal kommt:
Ich hör ja scho uf, okokok.
Es hat jedes mal FAST funktioniert.
Leave heavy metal fans alone.
*Von meinem Aluhut aus gesendet
Wenn du ein Kind absichtlich gewinnen lässt:
🥰 Harold 🥰
Hier noch ein Input, was ihr in meiner Abwesenheit testen könntet:
So, auch ich bin langsam müde ...
Ok, danke, tschau. Wir sind hier sowieso fertig.
Tschüss, Freunde! Wir lesen uns Ende August wieder. 😘
Tschau, tschau, tschau, tschau, tsch...
Zum Abschluss: Folgender Kommentar von der Mitarbeiterin des Monats (für immer), damit wir ...
... uns nochmal DIE BESTE SLIDESHOW DER WELT ANSCHAUEN KÖNNEN. Adios :)
Willst du mehr Picdump gucken? Guck hier:
En Espresso bitte 31.07.2019 09:38
Highlight Jede Woche dasselbe Theater.
Absintenzler 31.07.2019 09:42
Highlight Die Maslow-Pyramide im 21. Jh 🧐
226 13 Melden
Yannik Tschan 31.07.2019 10:06
Highlight Komme gerade aus den USA und habe euch was mitgebracht... The joy of cereal!
The oder ich 02.08.2019 09:35
Highlight 48 Stunden
The oder ich 02.08.2019 06:20
Highlight Winken? püh
03_szust 02.08.2019 01:51
Highlight Ich versuch erst gar nicht, das erklären zu wollen.
MissDemeanor 01.08.2019 09:14
Highlight Yesss! Dicpump!!
Samurai Gra 01.08.2019 01:02
Highlight Hatte echt Angst 😭
Lore 31.07.2019 22:53
Highlight Ta-da:
Mrs. Sommer 31.07.2019 19:44
Highlight Falls es jemand schauen möchte:
B. Scheuert 31.07.2019 18:54
Highlight Hab gerade Arató András István als Badass-Mofo gesehen...ich bin regelrecht schockiert von Harold! Und ja, ist mir doch egal wenn ich hundertmillionen Tage zu spät bin :)
Das Video ist super!
B. Scheuert 31.07.2019 18:41
Highlight Ich war so ausser mir dass ich in die Kommentare runterscrollen musste...da steht doch Schweiiz auf dem Bob!
Fayalina 31.07.2019 18:18
Highlight I miss it...
Phrosch 31.07.2019 18:12
Highlight Bei „Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?“ habt ihr die Möglichkeit:“Sie hat kein WhatsApo“ vergessen 😂
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:38
Highlight Und sich mit einem Motorrad. Ja, meine Mutter (aber mein Vater auch).
Sándor 31.07.2019 16:44
Highlight 20min und Titel... Auf den Punkt gebracht. 🙄😅
Tschaesu 31.07.2019 15:34
Highlight War jemand schon bei ihm?
lilie 31.07.2019 19:33
Highlight @Tschaesu: Ja, zwei Leute. Sie waren so mittelmässig zufrieden*. 😜
*Wahrscheinlich wars zu teuer. 😜
obi 31.07.2019 15:01
Highlight Wenn wir von Engländerinnen reden.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:35
Highlight Ich fliege am 20. Dezember nach Liverpool und werde diese Gerüchte persönlich überprüfen 😉
En Espresso bitte 31.07.2019 15:51
Highlight Obi, frag bei Gelegenheit mal Madeleine, sie hat da tiefgründiger recherchiert: https://www.watson.ch/spass/nightlife/329131160-dir-ist-kalt-im-ausgang-ha-nimm-dir-diese-englaenderinnen-als-vorbild
Phrosch 31.07.2019 18:34
Highlight OHI, ich fürchte du wirst sie bestätigt sehen 🤭
Pana 01.08.2019 00:17
Highlight Bristol im Dezember. Sämtliche Vorurteile wurden bei weitem übertroffen. BEI WEITEM. 🙈
obi 31.07.2019 14:55
Highlight Du, wenn du eben eine ziemliche gute Landesverfassung geschrieben hast, die eigentlich total verheben könnte, ... aber du weisst, dass irgendwann einmal in der Zukunft jemand diese missverstehen und alles zur Sau machen wird.
Fichtenknick 31.07.2019 20:13
Highlight Will ja nicht klugscheissen hier, aber wenn einer die Verfassung geschrieben hat, dann James Madison und nicht Ben Franklin...
meinwatson 31.07.2019 14:25
Highlight Habe Tränen gelacht. Danke :)
sarcasmexpert 31.07.2019 13:48
Highlight Der arme Katzer...
Fly3930 31.07.2019 14:42
Highlight Kann nicht aufhören zu grinsen.... help...
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:10
Highlight Der ist wirklich fantastisch.
Mich würde schon interessieren ob der Kratzer nun eine Pollenallergie hat oder eine Polenallergie. Und wenn zweiteres zustimmen sollte, wieso und wie erkennt der kratzige Katerich die Polen überhaupt ? Fragen über Fragen.....
lilie 31.07.2019 19:35
Highlight Vielleicht ist es bloss ein Schreibfehler und es sollte "Polenallegorie" heissen. 🤔
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:41
Highlight @lilie Scheiss Auto-Korrektur, jetzt lässt die einem auch noch dümmer wirken.
The oder ich 02.08.2019 06:25
Highlight @Satan: wieso wundert es mich jetzt nicht, dass es in der Hölle Autokorrektur hat
Randalf 31.07.2019 13:19
Schöne Ferien und pass gut auf deine Sachen auf.😉
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 14:45
Highlight Oh
warum bin ich nie auf die einfache Lösung gekommen mein Singledasein zu beenden 😱
Lord Ben 31.07.2019 12:33
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:17
Highlight Hiiiilfe, chomme kei Loft meh öber!!!!!
River 31.07.2019 19:32
Klirrfactor 31.07.2019 12:21
Highlight Sorry, aber das mit der Zahnmedizin Basel pögg ich nicht
Trixi9 31.07.2019 13:41
Highlight Wer hat schon gerne gabutti Zähne, nachdem er beim Zahnarzt war.
Na, kommst jetzt drauf? :-)
Klirrfactor 31.07.2019 14:14
Highlight Achhh.... Der ist jetz echt flach, alles ok...
lilie 31.07.2019 16:52
Highlight @Klirrfaktor: Beim Picdump gilt grundsätzlich: Wenn du den Witz nicht kapierst, ist dein Niveau zu hoch. 😜
Der_Andere 31.07.2019 12:21
Highlight Lächerliche Abstimmung über Muttis Whatsapp Anzeigebild. Lina du denkst meine Mam hätte bereits ein Smartphone oder Whatsapp?
Meine Mam hat ein M-Budget Handy von gefühlt 2005. Wir sind doch nicht bei Back to the future 2, wo 2015 alle in der modernen Welt angekommen sind. :)
Franbon aka Mami 31.07.2019 11:59
Highlight Zum letzten Mal....nein, nicht witzig😑 meine Hormone spinnen sowieso wegen der Schwangerschaft und heute ist eh ein komischer Tag und dann diese Überschrift 😢 ist erst nachher irgendwie witzig, aber auch nur weil ich über meine Reaktion lachen konnte🤗...bitte nicht mehr machen 🤪
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 12:16
Highlight Es ist nichts Persönliches, alle Schwangeren kriegen dieses Nachricht von mir...
The oder ich 31.07.2019 12:46
Highlight ich sehe schon die Schlagzeile
Walter Sahli 31.07.2019 12:50
Highlight Schwangerschaftshormone? Geil, die passen gut zu meinem Nikotinentzug. Wollen wir zusammen die Welt abfackeln? Oder uns an eine Ampel stellen und darauf warten, dass ein Polizeiauto hält und den Motor nicht abstellt? Mir spielt's keine Rolle, meine Zündschnur ist kürzer als der Schwanz eines Spermiums und meine eh nicht existierende Geduld hat sich längst verflüchtigt. Ich fühle mich so richtig gut...und voll parat!
ManuJot 31.07.2019 14:31
Highlight Oh, genau so hab ich mir Sie immer vorgestellt, Herr Sahli!
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:15
Highlight Oje, Herr Sahli....!!! 😱😱😱
Ein Mal spontanes Gruppenkuscheln mit Herrn Sahli bitte hier.... 🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗
...hilfts schon, Herr Sahli?
Aua, wem gehört der Fuss in meinem Gesicht?!?
Walter Sahli 31.07.2019 15:38
Highlight ManuJot, ich bin viel schöner als Dafoe!
Gruppenkuscheln? Was für eine schöne Idee! Darf ich ein Messer mitbringen?
The oder ich 31.07.2019 15:52
Walter Sahli 31.07.2019 17:02
Highlight Sie sind so eine Sau, Fledermaus, das fass' ich nicht. Ausgerechnet mir, der ich doch so empfindlich auf Rasiermesser im Auge bin!
Walter Sahli 31.07.2019 18:32
Highlight Hähähä, jetzt haben sie Ihre Sauerei gelöscht.
Jaha, das ist der Picdump hier und nicht so eine abgehobene Dalisurrealismuskulturklitsche!
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 19:06
Highlight @olmabrotwurschtmitbürli bittegerngsche. 😅
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 19:39
Ich habe vergessen/unterschlagen: All the credit goes to Red4, die mir hilft, Schwangere zu plagen 🏆
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 23:10
Highlight Herr Wurst als Unterstützerin der Leinenpflicht für Kinder, finde ich das man nie früh genug beginnen kann!
The oder ich 01.08.2019 23:02
Highlight Ach, Herr Sahli, ich gehe mal davon aus, dass meine Warnung vor der berühmten Augenschnittszene aus Un Chien Andalou hinreichend gewesen wäre, aber als Kompensation für die Löschung erwarte ich nun von Simone Meier eine differenzierte Analyse dieses surrealistischen Meisterwerks.
Amazing Horse 31.07.2019 11:58
Highlight Bei der Umfrage zum WhatsApp-Profilbild der Mutter fehlt die Option:
Meine Mutter hat kein WhatsApp, da sie sich immer noch weigert ein Smartphone zu benutzen und stattdessen jeweils auf dem Flohmarkt nach einem möglichst neuwertigen Nokia 3410 sucht.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:29
Highlight Stimmt genau!
Oder eventuell noch:
Meine Mutter hatte nie ein Smartphone, und jetzt braucht Sie keines mehr. 😢
Räuber&Liebhaber 31.07.2019 11:27
Highlight Wer kann Liebe geben?
imposselbee 31.07.2019 11:20
Highlight hmm, ist das mit Datenautobahn gemeint? 🐝🚗
El Pepedente 31.07.2019 11:12
Highlight hier etwas für alle die picdumps lieben
http://www.bildschirmarbeiter.com/pics/
und dnekt daran die seite gabs schon vor wartson und dem rest also das archiv ist groooooos :D und für trigger kids: geht nicht dort hin
Walter Sahli 31.07.2019 12:41
Highlight Es ist mit Sicherheit keine Absicht, aber wartson ist schon fast lustig.
sheshe 31.07.2019 12:59
Highlight BA ist schon lange tot, sorry! Früher wars ja mal gut, jetzt noch 2 mal die Woche updates. pffft.
Dann lieber INW :-)
El Pepedente 31.07.2019 16:07
Highlight wieso tot? gibt ja immer jeden freitag eine pic dump und das seit jahren XD tot ist es wohl nur für dich^^
und ja es gibt besseres als BA aber das mwerde ich kene links posten da das material nichts für normies sind^^
no-Name 31.07.2019 10:54
Highlight Dieses Ragglettöeli stimmt mich traurig.
Ich hol jetzt das Schwein 31.07.2019 11:30
Highlight Ist ja auch Vista. Dafür hat Microsoft den Support schon lange eingestellt.
Watchdog2 31.07.2019 12:04
Highlight Ragglettöeli???
Trixi9 31.07.2019 13:44
Highlight Neuer Name für Racletteöfeli
"Ragglettöli"
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 14:29
Highlight Racclette-Törtli
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:20
Highlight @Hallo i bims....
Für dieses Schwerverbrechen gegen ein äusserst wertvolles Schweizer Kulturgut gehört dir eigentlich der Schweizer Pass entzogen. Und ab mit so einem Banausen in das Land des trümpeligen Orangen wo der "Käse" aus Tuben kommt oder aus Spraydosen.
Aber unoriginell ist es nicht dein Raclette-Törtli :-).
lilie 31.07.2019 19:42
Highlight @no-Name: Nicht doch, nicht weinen! 🤗
Einfach ein nettes Gspändli suchen und die eine Raclettescheibe schön aufteilen. 🤗
Dazu 1 Kartoffel, halbiert, und 1 Glas Wein (beliebig oft auffüllbar). 🤗
Bündn0r 31.07.2019 10:51
Highlight Wurden die Kartenausschnitte extra so gewählt, dass fast alle Beschriftungen abgeschnitten sind oder wird das auf dem Mobile falsch dargestellt?
Lina Selmani 31.07.2019 10:59
Highlight Welche Kartenausschnitte meinst du?
Bündn0r 31.07.2019 11:13
Highlight Berlusconi und Putins Europa
Die Bildstrecke unter "Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:" Bild 10-17
Lina Selmani 31.07.2019 11:25
Highlight Stimmt, das sieht irgendwie nicht so richtig aus. Aber liegt nicht an Mobile, Desktop ists auch abgeschnitten. Ich schau mal, was mit den Bildern da los ist. Danke fürs Bescheid sagen!
Hohl mich der Teufel 31.07.2019 11:34
Highlight @Bündn0r: Das heisst BERLUSCOGLIONI
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:50
Highlight Einmal mit allem und extrascharf bitte.. 😋
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 10:35
Highlight Wer kommt alles mit Lina nächste Woche in den Ferien besuchen, wenn es keine Otten hat?
Lina Selmani 31.07.2019 10:38
Highlight Nimm Emma mit!
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:24
Du hast mir ja einen riesen Schrecken eingejagt.
Lina Selmani 31.07.2019 11:00
(und sorry...... 😬)
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:22
Highlight Tsss wie kannst du nur in die Ferien gehen? Hier trotzdem ein Bild des seltenen zebrakatzenkopf
Lina Selmani 31.07.2019 10:39
Highlight Haha, danke, ich habe noch nie so ein fröhliches Gesichtlein gesehen.
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:58
Highlight Er kann noch fröhlicher
carmse 31.07.2019 10:20
Highlight Gilt auch als Haustier, oder?
Nothingtodisplay 31.07.2019 14:18
Highlight Mami <3
Jason96 31.07.2019 10:12
Highlight gute alte picdump ablenkung und sogar eine Harold-Slideshow. Super, so ist das Sommerloch ein wenig spannender! :D
Walter Sahli 31.07.2019 10:12
Highlight Ein Rollstuhl für Goldfische???
Ich dachte, der Happen hat eine Steinschleuder...
Irgendwie bin ich jetzt ein bisschen enttäuscht...obwohl Rollstuhl für Goldfisch natürlich auch supercool ist.
Threepwood 31.07.2019 10:12
Highlight Das ist doch ganz klar Star Wars🤔😋🤘🏼
Lina Selmani 31.07.2019 10:31
Highlight Ich gehe jetzt in die Küche, wenn es nicht da steht, haben wir STREIT.
Yannik Tschan 31.07.2019 10:50
Highlight Notiz an mich: Bringe nächstes mal eine Packung Bob Ross Cereals mit für Lina.
Lina Selmani 31.07.2019 11:04
Highlight STREIT.
Emptyage 31.07.2019 16:46
Highlight Hassu toll gemacht Yannik! Jetzt musset Lina Hungrig und wütend in Urlaub.
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:25
Highlight @Yannik
Das Bild wirkt ziemlich verstörend auf mich und wirft viele Fragen auf:
- was macht Bob Ross damit er die Haare schön hat ?
- hat es Haare von ihm im Cereal (igitt !!!!) ?
- was zum Henker hat er mit dem Pinsel vor / gemacht ?
- sehen die Cereals nur für mich wie Hunde Leckerli aus ?
- warum ist das Matterhorn hinter Mr "ich habe in die Steckdose gegriffen" abgebildet ?
Und last but not least: Lebst du noch nach DEM STREIT ?
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:05
Highlight Für panique au village :)
Lästermaul 31.07.2019 10:04
Highlight Ich wünsch dir wunderschöne, tolle und sonnige FERIEN Lina 🤩🌴🌊🌅
Lina Selmani 31.07.2019 10:06
RealPasha 31.07.2019 10:01
Highlight Das ist ja mal ein Clickbait Pusheli / Titel
Kann ich ja jetzt auch nichts für, dass ich deshalb nicht arbeite!
Einstürzende_Altbauten * 31.07.2019 10:00
Highlight Mega Angscht!
Sagittarius 31.07.2019 09:58
Highlight Liinaaaa... Warum spielst Du mit meinen/unseren Gefühlen?!
Lina Selmani 31.07.2019 10:10
Highlight Ich konnte nicht widerstehen! Aber jetzt, so im Nachhinein, tuts mir auch 1 bisschen leid.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:39
Highlight würkli Lina ? 🤔
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:44
Highlight Das war wirklich echt fiiiiiiies.... 🥺
The oder ich 31.07.2019 11:26
Highlight Lina, wenn es ihr "leid tut":
Sagittarius 31.07.2019 11:28
Highlight Also dem Büsi nach tut es ihr 100 bisschen turmileit...
Hätte ich keine Katzenallergie würde ich das Kätzlein mega, mega MEGA fest knuddeln!
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:25
Highlight @Sagittarius; Katzenallergie ist unangenehm. Andererseits, Katzenknuddeln wird oft auch überbewertet... 😝
Sagittarius 31.07.2019 18:34
Highlight OMG löpersonell 🙈
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 22:47
Highlight @Sagittarius; Keine Sorge, ist nicht mein Kätzchen 😉
Wollte dich nur bisschen wegen Katzenallergie aufmuntern. Solidarisch unter Katzenlosen sozusagen... 😁
M Fbh 31.07.2019 09:55
Highlight Weiteres Beispiel für Namen im falschen Beruf...
Baeri19 31.07.2019 11:21
Highlight Der macht das aber gut. Hat meinen Vater und meine Tante operiert!
JoJodeli 31.07.2019 13:53
Highlight Klar, der kann ja auch mit dem Messer umgehen 🤣
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 09:54
Highlight Gits au schnippo?
Das sind im Fall gruusigi frittierte Eglifilets oder Pangasius Fischchnuschperli auf dem Teller und nix von Schnitzel.
Lina Selmani 31.07.2019 10:04
Highlight Eglifilet, Schnipo, blabla – reden wir über die wirklich interessanten Dinge: Was ist mit deinem Usernamen los? Haha
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 12:33
Highlight danke für die Frage! Endlich werde ich mal von einer Frau ernst genommen!
Spürst du es auch? ich glaub ich bin verliebt!
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 13:13
Highlight Ich sehe Identitätspolitik als zukunftsfeindlichen Versuch, den Menschen auf seine Herkunft und seine vermeintliche Natur festzulegen. Daher mein Name.
Alathea 31.07.2019 09:53
Highlight Wenn man die BESTE SLIDESHOW DER WELT nochmals ansieht, weil man denkt die hat jetzt ein neues Bild. 😩
03_szust 31.07.2019 09:52
Highlight How dare you play with our feelings!
Heute grüsst das Militär
Christian Mueller (1) 31.07.2019 10:45
Highlight E Guete! 😉
The oder ich 31.07.2019 09:52
Highlight Schöne Ferien, #LINA4WEINDOCH
Highlight wink, wink, wink, wink, wi...
chiwadeborah 31.07.2019 14:41
Highlight Dachte ihr springt noch jemand auf den Kopf, wäre luschtig gsi.
Tigger622 31.07.2019 09:51
Highlight In diesem Sinne.. En Guete
c-bra 31.07.2019 09:46
Highlight I bims, 1 Pfugs
Baccaralette 31.07.2019 13:16
Highlight Muahahaha..und ich so - Pfugs?? Hä. Dann Bild im Hirn angekommen.
Ach PFUGS!!! Klaro, tchuligom!
Phrosch 31.07.2019 18:49
Highlight Ich will so 1 Pfugs. Jetzt! 😂
El Pepedente 31.07.2019 11:13
Highlight we rbraucht schon wlan^^ das heisst einfahc internet! :D
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:08
Highlight El Pepedente
ich liebe deine Texte 😁sie sind dramatikalisch sehr herausfordernd oder ist deine Tastatur voll mit Brotbrösmeli, ich schreibe dann nämli auch so ghüselet 😂 es lebe wartson
Bildchen tut nichts zur Sache, ist mir nur so über den Bildschirm gestolpert als ich nach der Tastatur mit Pflänzchen gesucht habe 😜 vlt. hat sie jmd. grad auf Lager
The oder ich 31.07.2019 15:20
Highlight Hast du das gesucht, Closchli?
Lina Selmani 31.07.2019 09:41
Highlight Das wäre aber ja eigentlich ein guter Zeitpunkt. 🧐
En Espresso bitte 31.07.2019 09:57
Highlight Genauso einverstanden mit dir wie der Herr im Cartoon.
c-bra 31.07.2019 13:45
Highlight @Sa_Set, also ich fänds mal schuuli schön wenn mir Lina den Picdump an die Tür liefern würde.
c-bra 31.07.2019 15:18
Highlight @Sa_Set, jetzt hast du mir total die Illusion zerstört.
kettcar #lina4weindoch 31.07.2019 09:37
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:09
Highlight Und der Duden macht wieder einen auf besserwisserisch. 🙄
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 12:49
Highlight Oklahoma
The oder ich 31.07.2019 09:36
Highlight Man hilft, wo man kann
Lina Selmani 31.07.2019 09:42
Highlight The oder ich, ich bitte dich. Haha.
The oder ich 31.07.2019 09:54
Highlight Och, das musst Du gar nicht, das kannst Du auch selbst
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:30
Highlight Aaaaaalter Falter, The oder ich, deinen Verlauf bei der Suchmaschine deiner Wahl möchte ich ja auch mal sehen! 😜 Die armen Studies, die deine getrackten Daten auswerten müssen. 🤷🏼♀️😂
Wie kommt man bloss zu solchen Tschifs? Hast du etwa nach neuen Frisurvorschlägen gesucht? 🤔😅
Lina Selmani 31.07.2019 10:32
Highlight Wander Kern, falsche Kommentarspalte.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:58
Highlight hihi Prodecum
hab auch schon "harmlose" Begriffe eingegeben und bin überrascht worden
The oder ich 31.07.2019 11:31
Highlight @Prodecumapræsinex: ja, sie unterhalten sich bei Google schon darüber
The oder ich 31.07.2019 11:47
Highlight @Closchli: ja, es geht nichts über intelligente Suchwörter
(und eine ausgeschaltete SafeSearch)
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 13:01
Highlight 😱 The oder ich
jetzt bin ich echt verunsichert. Soll ich auf Kind machen und SafeSearch aktivieren oder lieber nach dem Motto "Jugend forscht" und sich werterbilden erhält länger jung vorgehen? 🤔
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 13:57
Highlight Prodecumapresinex; doch, steht dir gut die neue Frisur... 😜
The oder ich 31.07.2019 14:37
Highlight @Sa_Set: Closchli berichtet da aus der Lingerie American Football Leage
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:15
hast du die nicht in Slowmotion
frag für einen Freund
The oder ich 31.07.2019 15:29
Highlight Wenn er Dein Freund ist, dann kannst Du ihm die SloMo ja grad selbst machen^^
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:58
Highlight @ Closchli: I know that feeling. Bin jetzt noch im therapeutischen «wir töpfern uns einen Aschenbecher»-Ausdruckstanzkurs, kurz TWTI1AATK, weil ich dereinst für unseren geschätzten Herrn The oder ich ein Bild einer dicken Flede gesucht hatte und die Suchbegriffe unbedarft gewählt hatte.. 🤪
Läck, schon eindrücklich: so ein kleines Tierchen und so einen grossen... ähm lassen wir das... 😅
Prodecumapresinex 31.07.2019 16:04
Highlight @ Löpi: Gäll, findsch au? Habe riesig Freude, dass es mit dem Bartwuchs endlich geklappt hat... ☺️
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:08
Highlight Dr arm cheib
er hat keinen Helm
gefangen zwischen meinem Hintern und dem Parkettboden
die Blickschlagzeile möchte ich lesen 😂😂😂😂
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:18
Highlight ach was Prodecum
soweit ich mich erinnern kann hat unser kreativer Herr The das Bildchen in seinem Repertoire
auf Menschen übertragen, macht der Begriff das dritte Bein Sinn😜
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:28
Highlight Frag mich jetzt grad ob das P in Picdump ein verschämter Fehler ist 🤔
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:32
apropros Googeln
imgur.com/gallery/L85rr
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:06
Highlight @Prodecumapresinex; Ja supi! Aber denk daran, die nächsten Tage nicht waschen. Die Himbeer Aloe Vera Spülung muss erst einwirken.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 17:35
Highlight imgur.com/gallery/L85rr
AnDerWand 31.07.2019 22:57
Highlight The oder ich, deine Kommentare auf Watson sind der Hammer, immer so potentiert mit scharfsiinigem Humor, genau mein Geschmack
Sag mal, bist du Frau oder Mann? | 10 Fragen - Erstellt von: Loki/Ryo Schnee - Aktualisiert am: 14.04.2020 - Entwickelt am: 07.03.2020 - 7.437 mal aufgerufen
"Howdy!", wirst du von einem braunhaarigen Mädchen begrüßt, dass fröhlich grinsend auf dich zukommt. "Ich bin Ashlyn Carter. Willkommen auf dem Hof. Bist du einer der neuen Schüler oder hast du hier 'nen Therapieplatz? Na, das kannst du ja auf dem Formular angeben, ich zeig dir erstmal alles." Sie nimmt dich am Arm und zieht dich durch das große, hölzerne Tor, auf dem in Western-Stil der Name "Sundown" steht. Im Hintergrund erkennst du ein großes, stattliches, weißes Gebäude, doch du hast erstmal genug damit zu tun, dich auf der Ranch umzusehen. Als du erstmal alles auf dich hast wirken lassen, wendest du dich wieder dem Mädchen zu, dass mit hinter dem Kopf verschränkten Armen und auf den Zehen wippend dasteht.
"Also. Wie du ja sicherlich schon weißt, ist das große, weiße Gebäude da hinten das Internat. Es liegt nur knapp 200 Meter entfernt vom hinteren Tor. Im Gegensatz zur Ranch wird es von meinem Onklel geleitet, hier herrscht meine Tante.", erklärt sie. "Aber dazu später noch mehr Details." Sie blickt auf deine Reisetasche und ihr Gesicht erhellt sich. "Das habe ich ja ganz vergessen. Du wohnst entweder hier auf der Ranch oder drüben im Internat, je nach dem, was deine Eltern abgesprochen haben. Ach äh, hast du ein eigenes Pferd dabei?" Du nickst oder schüttelst mit dem Kopf und sie lächelt.
1) Wenn du genickt hast, grinst sie begeistert. "Cool! Das musst du mir bei Gelegenheit unbedingt zeigen! Dann vermute ich aber, dass du hier auf der Ranch wohnst? Das Internat hat nämlich nur vergleichsweise wenige Ställe und deswegen wohnen dort meistens Kinder, die keine eigenen Pferde haben. Wir haben viele, viele Boxen für eigene Pferde, aber natürlich auch Pflege- und Zuchtpferde."
2) Wenn du mit dem Kopf geschüttelt hast, dann legt sie den Kopf schief und mustert dich schelmisch. "Du...gehst dann wahrscheinlich auf's Internat, oder? Dort gehen die meisten hin, die noch nicht reiten können, oder kein eigenes Pferd haben. Aber das macht gar nichts, du wirst ja ein Pflegepferd bekommen.", meint sie lächelnd. "Ich zeige dir später ein paar unserer Schönsten!"
Ihr geht ein Stück weiter, zu einem schicken, großen Haus, das relativ zentral auf der Ranch steht, als deine Begleiterin sich die Hand auf die Stirn schlägt. "Oh man! Ich Dummerchen habe die Formulare ganz vergessen! Momentchen, ich bin gleich wieder da!" Und schon rennt sie auf die offene Haustür zu und kommt nur wenige Sekunden später wieder hinausgestürmt, einige Papiere in der Hand. Als sie wieder bei dir ankommt, hält sie dir diese hin. "Das musst- nein- solltest du dir durchlesen. Du musst nur die wichtigen Sachen ausfüllen, damit wir die Formulare mit denen von der Anmeldung überprüfen können." Du nickst und schaust dir das erste Blatt an, auf dem Regeln festgehalten sind.
Bevor es aber wirklich losgeht, hier noch eine kleine Übersicht:
1. Einführung und Inhaltsverzeichnis
2. Regeln in- und außerhalb des Rpgs
3. Allerlei wichtige und unwichtige Facts über das Internat
4. Viele nötige und unnötige Dinge über die Ranch
5. Die Steckivorlagen
6. Die Pferde (und auch alle anderen Tiere)
7. Die Mittis und ihre Charaktere
8. Die Beziehungen der Charaktere
9. News im Rpg, sowie das schwarze Brett
10. Mehr oder weniger wichtige Links und die Lieblinsglieder der Charaktere:)
"Tjaa, die solltest du dir tatsächlich lieber durchlesen, meine Tante versteht da keinen Spaß. Wenn sie jemanden beim Regelbrechen erwischt, gibt es saftige Strafen." Sie zuckt grinsend mit den Schultern. "Naja, oder man ist eben gut genug, nicht erwischt zu werden."
Regeln auf dem Hof:
1. Auf dem ganzen Gelände ist es untersagt, Drogen oder Alkohol zu konsumieren. Ausnahmen sind der Raucherpoint, an dem ausschließlich normale Zigaretten geraucht werden dürfen und eine ausdrückliche Erlaubnis für alle ab 16, auf den gelegentlichen Partys Alkohol zu trinken.
2. Gewaltanwendung, gegenüber Menschen sowie auch den Tieren, wird mit einem Verweis bestraft.
2.1 Die Tiere werden gut behandelt und nicht gequält, geärgert oder Sonstiges. Alle sind ausdrücklich dazu angehalten, darauf zu achten und sofort Mrs. Carter Bescheid zu geben!
3. Die Pläne, sowie Ruhezeiten müssen von allen eingehalten werden, auch hier kann es eine Ausnahme durch ausdrückliche Erlaubnis von Mrs. Carter geben.
4. Diebstahl wird nicht geduldet.
Regeln auf dem Internat:
Alle Regeln der Ranch gelten auch auf dem Internat und zwar ausnahmslos. Zusätzlich gibt es aber noch Folgende:
1. Alle haben pünktlich zum Unterricht zu erscheinen und es wird respektvolles und diszipliniertes Verhalten von den Schüler*innen gefordert.
2. Nach der Nachtruhe um 22:00 Uhr, hält sich kein Junge mehr in einem Mädchenzimmer auf und umgekehrt. Es ist zudem untersagt, das Gebäude ab dieser Uhrzeit zu verlassen.
3. Schuleigentum ist pfleglich zu behandeln, das Gelände und auch das Innere der Schule ist sauber zu halten.
4. Den Schüler*innen ist es unter der Woche nicht erlaubt, Gäste zu beherbergen oder sich vom Schul-und Ranchgelände zu entfernen. Am Wochenende dürfen sie Besucher empfangen und in die Stadt gehen. Ausnahme ist die Oberstufe, die mit Erlaubnis von einem Lehrer/einer Lehrerin das Gelände verlassen darf.
5. Bei Stundenausfall wird von den Schüler*innen eigenständige Beschäftigung erwartet. Die kann entweder eine Stillarbeit oder, mit Erlaubnis von Mrs. Carter eine Reitstunde sein.
6. Die Zimmer, in denen Tiere wohnen, sind besonders sauber zu halten.
"Bist du fertig?", fragt Ashlyn dich neugierig und schaut dir über die Schulter, ihre Augen überfliegen den Text. "Ah, eines solltest du noch wissen", meint sie und deutet dabei auf die 2. Ranch-Regel. "Wenn du drei Verweise hast, wirst du erstmal für zwei Wochen zurück nach Hause geschickt. Bei fünf Verweisen, wirst du dann endgültig rausgeworfen. Also prügel dich lieber nicht allzu oft." Sie grinst. Du erwiderst das Grinsen entweder, oder aber du sagst nichts.
1) Wenn du dich für das Zurückgrinsen entschieden hast, kommst du Ash direkt sympathisch vor und sie kichert. "Weißt du was? Ich mag dich. Du bist cool." Sagt sie dann und nickt in Richtung der Papiere. "Blätter' mal weiter, als Nächstes kommt langweiliger Kram. Erst über das Internat und dann über die Ranch. Naja, für mich langweilig, für dich sollte es zumindest für die erste Zeit ganz nützlich sein, es sind nämlich auch Pläne dabei- damit du dich nicht verläufst."
2) Da du deine Miene nicht geändert hast, schaut sie dich fragend an, bevor sie schließlich gedehnt sagt: "Okaaaaay, naja jedenfalls kannst du auf den nächsten Seiten was über die Schule und den Hof lernen. Und für den Fall, dass du dich verlaufen solltest, sind auch Pläne abgedruckt. Die hängen zwar auch hier und dort herum, aber den Zettel würde ich trotzdem behalten, wenn ich du wäre." Sie zwinkert dir zu.
Regeln außerhalb des Rpgs:
Achtung, aufgepasst! Die sind wichtig!
1. Keiner wird hier in irgendeiner Weise geärgert. Rassismus, Sexismus, aber auch Ignorieren oder Ausschließen, etc. pp. wird absolut nicht geduldet. Sollte ich so etwas mitbekommen, bekommt derjenige sofort eine Verwarnung! Vorsicht, zwei Fehler dürft ihr euch erlauben, beim dritten sehe ich mich gezwungen, euch zu kicken. Aber ich bin mal optimistisch und glaube nicht daran, dass ihr so asozial seid und ich tatsächlich jemandem das Fliegen beibringen muss. c:
2. Tja, noch eine Gefahr, ins nächste Flugzeug gesetzt zu werden: Bei zwei Wochen unentschuldigten Fehlens kommt ihr auf die rote Liste. Wenn die dritte zu Ende ist, dann heißt es "Au revoir!". Es sollte meiner Meinung nach nämlich immer irgendwie möglich sein, sich abzumelden oder zu entschuldigen. Notfalls kann man ja auch schonmal vorher warnen, wenn man beispielsweise Stress mit den Eltern hat und Gefahr läuft, Handy, Tablet oder Pc loszuwerden c:
3. Ich bin wirklich offen für negative Kritik, solange sie freundlich formuliert ist. Wenn euch etwas stört, sei es an mir, dem Rpg oder anderen Mitgliedern, könnt ihr das höflich und freundlich kundtun.
4. Ich bin hier grundsätzlich der Boss. Wenn ich mal keine Zeit für diese Rpg haben sollte, oder Hilfe brauche, weil ich mit dem Eintragen nicht hinterherkomme, werde ich einer Person meines Vertrauens die Erlaubnis geben, an meiner statt über das Rpg zu wachen. Entschuldigt, aber ich möchte kontrollieren, ob die Regeln auch ordentlich gelesen werden, deshalb schreibt über oder unter den ersten Stecki "Western".
5. Jetzt kommen zwei grundlegende Dinge für die Charaktere und so, ihr solltet aber bestenfalls trotzdem weiterlesen. Ich setze im Grunde kein Charalimit, da ich selber gerne 267493 Charas habe, aber übertreibt es nicht und spielt vorallem alle regelmäßig. Ich weise gerne darauf hin, wenn jemand einene Chara vernachlässigt, und lösche auch auf Anfrage welche. Aber ihr solltet das eigentlich auch ohne mich hinbekommen. Es sollte natürlich auch klar sein, dass die Charas realistisch gestaltet werden.
6. Hmm...was gibt es noch zu erwähnen? Ach genau, das Thema Werbung und Rpg-Klau. Ich würde es begrüßen, wenn ihr mich vorher fragt, ob ihr Werbung machen dürft. Ich kann auch niemanden verklagen, wenn ich sehe, dass das Rpg geklaut bzw. kopiert wurde, werde aber dennoch eine Mail an denjenigen senden. Es wäre einfach schön, wenn das nicht passieren würde. Wobei ich damit auch nicht rechne ^^.
7. Joa...eigentlich fällt mir so konkret jetzt nichts mehr ein. Also bleibt mir noch, euch viel Spaß zu wünschen. Wir lesen uns später, ab hier übernimmt wieder Ash c:
"Hier, lies dir einfach das alles durch, wenn du Lust dazu hast. Ist nicht superwichtig, aber es lohnt sich, es trotzdem mal zu überfliegen." meint sie und lächelt.
Mit dem Bau des Internatsgebäudes wurde erst 1966 begonnen. Durch eine plötzliche Pleite der Familie konnte der Bau allerdings nicht abgeschlossen werden, weshalb das halbfertige Gebäude bis 2009 ungenutzt blieb und vor sich hin moderte. In diesem Jahr nahm Mr. Jonathan Carter den Bau neu in Angriff, wobei er den größten Teil des alten Gebäude abreißen und neu errichten ließ. Zu dem ursprünglichen Westflügel, der saniert wurde, kam ein Hauptgebäude und 2012 auch ein Ostflügel. Einige Zeit passierte erneut nichts, bis schließlich 2014 mit dem Bau eines Stalles, einer Reithalle, sowie dem Sportplatz und dem Außenschwimmbad begonnen wurde. Am 05.08.2016 wurde dann alles fertiggestellt und die Schule eingeweiht. Seitdem hat das Internat Sundown schon einige Preise, Auszeichnungen und Urkunden vorzuweisen gehabt.
Das Internat hat Platz für 120 Schüler. Die Schule beschäftigt derzeit 6 Lehrer und beherbergt um die 90 Kinder. In den Stallungen können lediglich 40 Pferde untergebracht werden, von den Boxen sind momentan etwa 30 belegt.
Das Internat ist ein großes, stattliches Haus, gänzlich aus weißen Backsteinen erbaut und mit dunkelblauen Dachziegeln. Es hat von oben gesehen eine U-Form. Über dem Haupteingang, den zwei dunkeblaue Flügeltüren bilden, thront in silbernen Buchstaben der Name Sundown-Internat. Hinter dem Haupthaus liegen der Sportplatz, das Schwimmbad und der Garten. Auffällig ist das viele Glas, das beim Bau verwendet wurde. Jedes Zimmer besitzt mindestens ein großes Glasfenster und an der vorderen Ecke des Ostflügels befindet sich eine ganze Fensterfront. Der, mit weißem Kies ausgelegte Vorplatz, in dessen Mitte ein gewaltiger, weißer Springbrunnen steht, mündet in eine hellsandige Auffahrt, die durch das hohe, goldene, schmiedeiserne Tor nach unten führt, wobei sie eine Abzweigung zu Ranch hat. Die direkte Verbindung zwischen Ranch und Schule bildet eine, von großen Kirschbäumen gesäumte Allee. Der Parkplatz befindet sich zwischen der Allee und dem großen Hauptweg.
Der Garten ist ziemlich groß und von dichten, grünen Hecken umsäumt. Helle Kieswege führen durch üppig blühende Beete, in denen sowohl Blumen, als auch Gemüse oder Obst wachsen. Im Winter werden viele der Pflanzen in das große gläserne Gewächshaus gebracht.
Der Sportplatz besteht aus mehreren Arealen. So gibt es zum Beispiel ein Basketball- ein Volleyball- und ein Rugbyfeld, sowie eine große, stets kurz gemähte Wiese, die ein Fußballfeld darstellt. Aber auch eine Langstreckenlaufbahn und eine Sandfläche für den Weitsprung gibt es. Auf der anderen Seite, also gegenüber des Fußballfeldes gibt es eine etwas kleinere Wiese, auf der das Gras nicht ganz so kurz ist. Dort kann man zum Beispiel Badminton spielen.Zum Sportplatz gehört aber auch eine große Halle mit vielen Gerätschaften.
Das Schwimmbad ist größtenteils im Freien, wird an einigen Becken allerdings von gläsernen Kuppeln überdacht. Es gibt viele verscheidene Becken mit unterschiedlichen Tiefen und Temperaturen und das Highlight, nämlich das Meeresbecken. Um da hinein zu gelangen, muss man zunächst ein zwanzig Meter tiefes Becken durchqueren, dass mit künstlichen Schiffwracks geschmückt ist und sich gut zum Tauchen eignet. Dann kommt man in eine Schleuse, durch die man durchgeht und auf der anderen Seite in einer stabilen Glasröhre landet. Durch die geht man dann hindurch und kann dabei allerlei exotische Fische sehen, die sich in dem riesigen Unterwasserraum, der etwa 10 Meter unter der Erde liegt, tummeln. Auf der anderen Seite angekommen, geht es erneut in eine Schleuse und in ein Becken, welches im Gegensatz zu dem Wrack-Becken hell und warm ist. Taucht man dort auf, findet man sich in einem der überdachten Schwimmbadteile wieder.
Die Ranch wurde im Jahre 1876 von der Familie Carter hier in der Nähe der Küste und der Grenze zu Mexico gebaut. Zunächst hatte die Ranch die Funktion eines Bauernhofes. Ab 1899 wurden dort erstmals Pferde gezüchtet. Schon bald hatte der Hof einige Erfolge, Urkunden und Preise vorzuweisen und so wuchs das Geschäft. Über die Jahre wurde der Hof erweitert und in den 1970 zu einem Therapieort funktioniert, der sie heute noch ist. Seit 2010 kann man auch auf der Ranch wohnen, in diesem Jahr wurde der Bau aller Holzhütten vollendet.
Gelände und Terrain:
Das Land herum ist eher trocken, aber durch eine ausgeklügelte, unterirdische Bewässerungsanlage, die erst 2017 in Betrieb genommen wurde, wächst rund um die Ranch und das Internat üppiges Grün.
Weitläufige Wiesen, die irgendwann in eine trockene, steppenartige Landschaft mit künstlich angelegten Bergen folgen darauf. Ein großer See lässt sich im Süden des Hofes finden. Durch breite Wege und Straßen ist die Anlage mit anderen Ranches verbunden, eine langer Highway führt zur mexikanischen Grenze und zu verschiedenen Städten.
Aufbau der Ranch:
Die Ranch ist ein großer, von Holzzäunen begrenzter Hof. An Süd-und Westende befinden sich die riesigen Ställe, die geräumige, helle Boxen mit großen Paddocks, sowie jeweils zwei Sattlekammern beherbergen. Die Putzplätze kann man exakt 8 Meter vor dem Stall finden. Jeder der beiden Plätze hat zehn Anbindestellen und Wasserschläuche.
In der Mitte des Hofes steht ein großes, weißes Holzhaus. Da drin wohnt die Familie Carter. Außerdem versammeln sich alle zum Essen dort in dem großen Esszimmer. Auf der Ostseite stehen die Holzhütten, mit den Zimmern für die Bewohner.
Ein großer Paddock und eine glasüberdachte Reithalle befinden sich außerhalb des eingezäunten Hofes auf der Nordseite.
Wohn-und Therapieplätze:
Die "normalen Bewohner der Ranch bewohnen die Holzhütten. Kinder und Jugendliche, die für eine Therapie hier sind, wohnen in Zimmern des großen Haupthauses. Dies können unterschiedliche Therapien sein, Anti-Phobie-Therapien, Anti-Aggressionstherapien, Kuren, etc. pp..
Momentan besetzte Therapieplätze:
Die Steckivorlagen
"Kommen wir zu den wichtigsten Zetteln in dem Haufen Papiere hier." Du überfliegst das Formular, während Ash erklärt: "Das musst du ausfüllen. Bestenfalls sollte bei jedem Punkt etwas stehen, wobei du die mit * gekennzeichneten nicht ausfüllen musst. Es wäre aber schön, wenn du es tun würdest. Oh, und ich soll dir sagen, du mögest vorallem Charakter und Aussehen und das ganze Zeug möglichst ausführlich beschreiben." Sie reicht dir einen Stift und deutet auf eine Holzbank mit einem Tisch davor. "Komm", fordert sie dich auf "setzen wir uns da hin. Hier hast du einen Stift."
*Ticks:
*Ruf:
Reitkleidung:
Eigenes Pferd/Pflegepferd/Reitbeteiligung?:
*Preise/Auszeichnungen:
Therapieplatz?:
"Das war aber noch nicht alles." Meint sie mit belustigtem Unterton. "Hier sind noch zwei Formulare für deine Pferde und Haustiere. Wenn du keine hast, lass sie einfach leer."
Für Pferde deren maximale Anzahl pro Chara zwei betragen darf:
Eingetragener Name:
*Ruf/Spitzname:
Für andere Haustiere deren maximale Anzahl drei betragen darf:
Hallu, ich bins noch einmal, eure Loki. Wie Ash schon gesagt hat, könnt ihr gerne immer nachfragen, wenn ihr irgendwas nicht versteht. Ein paar kleine Sachen möchte ich hier aber noch einmal erklären:
Mit Wohnort, im Menschenstecki ist gemeint, ob ihr auf der Ranch oder im Internat wohnt.
Mit Therapieplatz ist gemeint, ob ihr auf der Ranch einen Therapieplatz belegt oder nicht.
Mit Talent, bei den Pferden ist die spezielle Fähigkeit gemeint, die es hat. Also z.B. Springen oder Western. Es muss natürlich zur Rasse passen.
Ihr dürft gerne auch Reitlehrer erstellen, fügt dazu im Stecki einfach unter dem Punkt 'Zubehör' den Punkt 'Bereich' hinzu. Also Western, Springen o. Ä.
Schickt unbedingt alle Steckis auf mein Profil! Wenn ihr das nicht tut, kann ich keine Verantwortung dafür übernehmen, dass ich sie eintrage ^^"
Links sind natürlich auch erlaubt, aber bitte beschreibt das Aussehen trotzdem.
So, das war's vorerst auch schon wieder von meiner Seite ^^
"Na endlich", kichert Ash begeistert. "Das ist für viele eine der interessantesten Seiten. Soll ich dir was dazu erzählen oder gehe ich dir schon auf die Nerven?". Sie grinst wie immer und du nickst oder schüttelst den Kopf.
1) Du hast genickt und somit noch mehr Sympathie in Ash für dich geweckt. Mit strahlenden Augen sieht sie dich an. "Cool. Dann pass' mal auf. Also. Generell gibt es auf diesem Hof viele verschiedene Rassen, obwohl wir eine Ranch sind. Hier kann echt alles dabei sein, vom Dartmoore Pony bis zum Zangersheider. Privatpferde dürften selbsterklärend sein. Wenn du kein Eigenes hast, bekommst du ein Pflegepferd. Es kommt allerdings vor, dass die Pferde verkauft werden, wenn eine von den benachbarten Ranches einen guten Preis zahlt. "Sie zuckt bedauernd mit den Schultern. "Das ist echt hart und man kann sich dagegen nur absichern, indem man das Pferd kauft. Das ist wiederrum aber gar nicht so einfach, weil sowohl meine Tante, als auch mein Onkel damit einverstanden sein müssen. Nach Schulabschluss hat man übrigens die Möglichkeit, das Pflegepferd, das man zuletzt hatte, für einen verminderten Preis zu kaufen. Vorausgesetzt, man ist gut mit ihm umgegangen." Fügt sie noch hinzu. "Wir haben einige preisgekrönte Zuchthengste- und Stuten, die meisten davon sind Mustangs. Natürlich werden sie nicht nur für die Zucht benutzt, aber vorwiegend. Vor einem geplanten Deckakt werden sie eher geschont. Es kommt eigentlich nur selten vor, dass ein Neuzugang ein Zuchtpferd mitbringt, aber das hatten wir auch schon. Übrigens kann es aucb passieren, dass eines der Pferde von den Schülern als geeignet angesehen wird und mit Erlaubnis der Eltern und des Kindes für die Zucht verwendet wird. Unter dieser Kategorie sind jedenfalls alle Pferde aufgelistet, die entweder nur- oder vermehrt für die Zucht genutzt werden. Und zuletzt hätten wir da noch die wilden Pferde." Du hebst den Kopf und musst lächeln, als du ihre leuchtenden Augen siehst. "Es sind richtige, wilde Herden. Zum Teil die verschiedensten Mustangs, aber auch Quarter Horses und andere Rassen gehören dazu. Natürlich auch ganz viele Mixe. Das Beste ist: Sie gehören theoretisch alle uns, denn das weitläufige Gebiet, in dem sie sich aufhalten, ist schon seit Eeewigkeiten im Besitz unserer Familie. Deswegen auch automatisch die Pferde. Mein Onkel hat mir früher immer erzählt, dass einige unserer Vorfahren, die die Ranch gegründet haben, irgendwann mal auf die Idee kamen, die wilden Mustangs, die hier lebten in ihrer Zahl wieder zu vergrößern, indem sie andere Mustang-Rassen aus anderen Ländern und Westernpferde auswilderten. Ich weiß nicht, ob das wirklich stimmt, aber wenn, dann hat es wirklich geklappt." Sie sieht dich begeistert an, bis sie nach einer Weile den Kopf schüttelt und grinst. "Tut mir leid, aber immer, wenn ich anfange, darüber zu reden, komme ich ins Schwärmen..." Sie lacht leise. "Ich denke, zu den anderen Haustieren gibt es nicht unbedingt etwas zu erklären, außer vielleicht, dass wir hier echt schon die seltsamsten Tiere hatten."
2) Wenn du ablehnst, schaut sie dich lediglich ein kleines bisschen enttäuscht an und zuckt mit den Schultern. "Wie du meinst. Du wirst es früher oder später eh noch lernen." Und schon lächelt sie wieder.
-Zero Gravity (Hengst, Mix, Western, Springen&Gelände, gehört Ashlyn)
-Funky Star (Stute, Am. Saddlebreed, Showpferd&Gelände, gehört Ashlyn)
-Black Diamond (Hengst, Hannoveraner, Springen&Vielseitigkeit, gehört Kimberley)
-Caramba (Stute, Trakehner, Vielseitigkeit, Dressur&Springen, gehört Kimberley)
-Raincatcher (Hengst, Appaloosa, gehört Skylar)
-Rusty (Stute, Appaloosa, Western, Horsemanship&Trail, gehört Skylar)
-Accroche Toi (Hengst, Trakehner, Springen, gehört Raphaél)
-Claire de lune (Stute, Arabisches Vollblut, Springen, gehört Raphaél)
-Cold Water (Hengst, Appaloosa, Western, gehört Adrian)
-Nakira (Stute, Colorado Ranger, Western, gehört Mirjam)
-Innocent Blossom (Stute, Andalusier, Dressur, gehört Pandora)
Scott (Hengst, Friese, Western, gehört Malia)
Pflegepferde:
-Las Vegas (Hengst, Quarter Horse, Western&Gelände, Fortg.)
-Summer Holiday (Stute, Mix, Springen, Anfänger, Diana)
-Arizona (Stute, Fallabella, Freizeit&Gelände, Anfänger, Louisa)
-Rabo (Hengst, Mustang, Western, Profi)
-Quentin (Hengst, Pinto, Freizeit&Gelände, Anfänger)
-Nevada (Stute, Lusitano, Hohe Schule, Profi)
-Chap (Hengst, Clydesdale, Voltigieren, Anfänger)
-Onyx (Hengst, Mix, Gelände&Western, Fortg.)
-Sandstorm (Stute, Quarter Horse)
-Alteza (Stute, Englisches Vollblut)
-Allegro (Hengst, Pinto)
-Area 51 (Hengst, Andalusier)
(Ein paar benannte) Wilde Pferde:
-Zorro (Hengst, Mustang)
-Gaia (Fohlen, Stute, vermutlich Mix)
-Venus (Stute, Mix)
-Gaston (Hengst, Quarter Horse)
-Twelve miles Inferno (Hengst, Mix)
-Rocky (Rüde, Dingo, gehört Ashlyn)
-Senta (Hündin, Aussie, gehört Ashlyn)
-Dexter (Rüde, Mix, gehört Ashlyn)
-Luke (Rüde, Pitbull, gehört Kimberley)
-Bluemoon (Hündin, Husky, gehört Skylar)
-Joyce (Hündin, Dt. Schäferhund, gehört Skylar)
-Summer (Hündin, Golden Retriever, gehört Adrian)
-Nyx (Hündin. Groenandael, gehört Diana)
-Cleopatra (Kätzin, Siam, gehört Kimberley)
-Cassiopeia (Tigervogelspinne, gehört Louisa)
-Arami (Wellensittich, gehört Mirjam)
Alle Mitglieder und ihre Charaktere
So, ab hier übernehme ich wieder c: Kurze Erklärung der Farben:
Schwarz= Mensch
Grau= Pferd
Rot= Anderes Tier
🦝Ryo (Loki):
- Ashlyn Sydney Carter (w, 17 Jahre alt)
- Zero Gravity (m, Mustang-Quarter Mix)
- Funky Star (w, American Saddlebreed)
- Rocket (m, Hund, Dingo)
- Senta (w, Hund, Aussie)
- Dexter (m, Hund, English Springer Spaniel-English Setter-Mix)
☄Lava:
-Kimberley Ahlmann (w, 16 Jahre alt)
- Black Diamond (m. Hannoveraner)
- Caramba (w, Trakehner)
- Luke (m, Hund, Pitbull)
- Cleopatra (w, Katze, Siam)
💚Loki:
-Skylar Enya Hunter (w, 16 Jahre)
- Raincatcher (m, Appaloosa)
- Rusty (w, Appaloosa)
- Bluemoon (w, Husky)
- Joyce (w, Deutscher Schäferhund)
🍀Never:
-Louisa Vivian James (w, 18 Jahre alt)
-Cassiopeia (w, Tigervogelspinne)
-Adrian Kensington (m, 18 Jahre alt)
-Cold Water (m, Appaloosa)
-Summer (w, Golden Retriever)
-Pandora Eileen Taylor (w, 16 Jahre alt)
-Innocent Blossom (w, Andalusier)
🐀The Lesemaus:
-Mirjam Xenia Greenwood (w, 14 Jahre alt)
-Nakira (w, Colorado Ranger)
-Arami (w, Wellensittich)
💠Herminchen:
-Raphaél Daniel Terence Denaux (m, 16 Jahre alt)
-Accroche Toi (m, Trakehner)
-Claire de lune (w, Arabisches Vollblut)
-Diana Mayfield (w, 17 Jahre alt)
-Nyx (w, Groenandael)
Stilinski_:
-Malia Hale (w, 17 Jahre alt)
-Scott (m, Friese)
Die Beziehungen der Charis
💓= A ist in B verliebt
💞= A und B sind ineinander verliebt
❤= A und B sind zusammen
💔= A und B sind getrennt
💛= A und B sind (beste) Freunde
💚= A und B (C, D...) sind Geschwister
💟= A und B (C, D...) sind anderweitig verwandt
💢= A hasst B
💥= A und B hassen sich gegenseitig
Ash💟Mrs. Carter💟Mr. Carter
Die Neuigkeiten in- sowie außerhalb des Rpgs
Ich habe das Rpg erstellt, allerdings fehlen noch einige Kleinigkeiten. Ihr dürft aber gerne schon beitreten c:
Lava ist beigetreten, herzlich Willkommen:3
Ich bin endlich fertig! xD Abgesehen von den Bildern und den Beziehungen ^^"
Willkommen Loki hehe ^^ schön, dass du dabei bist
Ein großes Willkommen auch an Never! Schön, wieder mit dir rpgn zu dürfen x3
Nachträglich willkommen Herminchen und Lesemaus ^-^ Herzlich Wilkommen
Ich habe alles aktualisiert und das RPG ist endlich fertig ^^
Hallihallo Stilinski_! Schön, dass du da bist c:
Mehr oder weniger wichtige Links und die Lieblingslieder eurer Charas
https://www.testedich.de/users/view/321493
Die Ranch und das Internat:
https://www.testedich.de/quiz63/quiz/1583663324/Sundown-Internat-und-Ranch
Die Steckiseite der Tiere:
https://www.testedich.de/quiz63/quiz/1583664657/Sundown-Tiere
Die Steckiseite der Menschen:
https://www.testedich.de/quiz63/quiz/1583665327/Sundwon-Charaktere
Marina- Oh No! (Ashlyn)
Sasha Sloan- Older (Kimberley)
Alan Walker- On my way (Skylar)
Ruelle- Monsters (acoustic version) (Vivian)
Billie Eilish- No time to die (Mirjam)
Walk the moon- shut up and dance (Adrian)
Rihanna- S&M (Pandora)
Alec Benjamin- Mind is a prison (Diana)
Alan Walker- Alone (Diana)
Five North- Back to the days (Malia)
Star1908 (von: Star1908)
(Hallo horselover wir haben ein 2.0 )
Horselover (Gast, ID: 23547)
(Hey, ist dieses RPG noch aktiv, oder nicht??)
(Und ich hab meinen letzten Kommentar abgeschickt ins 2.0)
(Codex One: https://i.pinimg.com/originals/ae/c3/51/aec351efc9b34c01c4e63469db75dacd.jpg
Miracle: https://www.gestuet-bonhomme.de/wp-content/uploads/2016/01/d429bc0c-e337-4db6-89ed-974943ef5721.jpg
Anouk: https://i.pinimg.com/originals/43/be/8c/43be8ccc71ccfcd41f8d580bc49fb120.jpg
Arya: https://i.pinimg.com/originals/65/0d/7a/650d7a8896ee2a292cd4137f8a6eecd9.jpg
Hades: https://i.pinimg.com/originals/17/aa/41/17aa41eaee65a4bbf6c2418c1124a121.jpg
Vegas: https://i.pinimg.com/originals/5d/99/b5/5d99b576641db832c49663c5049b7ee1.jpg
Dark: https://i.pinimg.com/originals/18/4f/63/184f63c9a4dc04f25d726e6627179fb9.jpg
Maxi: https://i.pinimg.com/originals/50/e6/60/50e6606e860bb9f5b07e25024d29b37a.jpg
Zummer: https://specklemutts.tumblr.com/post/169580229499/purebred-weimaraner-with-a-kit-gene-mutation-the
Mo: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/57/Mimbi3.JPG/300px-Mimbi3.JPG )
(Dann schicke ich andere)
(so alles erstmal eingetragen auch in die tier und chara Steckie listen. Ich kann nur deine Tier links nicht Öffnen Mondperle.)
(Hab dir meine Steckis nochmal aufs Profil geschickt)
(Ja weil ich erst wissen möchte ob ich ihren Chara übernehmen darf dann ändere ich das auch noch)
(Ich hab mir alles nochmal durchgelesen^^Das einzige was mir aufgefallen ist, dass Loki noch bei diesem Wer spielt wen eingetragen ist. Ich schicke dir meine Steckis gleich auf dein Profil!)
https://www.testedich.de/quiz64/quiz/1588930993/Pferdeinternat-und-Ranch-Sundown-20
(Im Moment kommen keine E-Mails bei mir an, weil mein Vater mir diese Mail an vom Handy gelöscht hat und mich nicht mehr anmeldet)
( bin gerade dabei)
(Aso ok. Hab dir ne Mail geschrieben)
(Wir erstellst du das RPG jetzt?)
( Wäre es für dich dann auch Ok wenn ich deinen Chara Ashlyn übernehme? Wenn nicht ist das auch kein Problem. Und ich würde mich freuen wnen du das fertige Rpg noch einmla durchlesen würdest und dann dein Ok gibst. Ich kann dir den Link auf dien Profil schicken LG)
pyramid head (von: Loki/Ryo Schnee {Princess raccoon})
(Klar, ich würde mich freuen wenn ihr ein 2.0 erstellen würdet ^^ viel Spaß dabei)
(Du kannst mich auf meinem Profil einfach anschreiben)
(Äh ich hab kein Insta. Ich meinte ich hab hier ein Profil und da heiße ich Mondperle🌙)
( wie heißt du denn da. Dann kann man da vielleicht noch eine andere möglichkeit finden die für dich besser ist aber dann ist es wenigstens schonmal nicht mehr öffentlich sondern privat)
Schreibe Email an: Loki/Ryo Schnee
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31.07.19, 09:35 01.08.19, 06:49
... vor meinen Ferien.
Häsch scho Angst gha?
Ja, ich au.
Freunde, es ist so: In den nächsten drei Wochen werdet ihr ohne mich auskommen müssen. Weil: Ab heute habe ich Ferien. Ferien. Ferien.
Aber keine Sorge, der Picdump hat nie Ferien. Da allerdings meine üblichen Vertretungen grad auch in den Ferien sind/noch gehen/keine Zeit haben/in der Badi sitzen, habe ich die nächsten Picdumps schon vorbereitet. Was heisst, dass die nächsten paar Mal darum ausnahmsweise keine Userinputs am Anfang stehen werden.
Das heisst aber nicht, dass ihr nicht trotzdem lustig sein sollt in der Kommentarspalte. Seid einfach so wie immer, ok?
Dann fangen wir jetzt endlich an – mit dem letzten Mal User-Inputs vor der «Sommerpause»:
Hereinspaziert, aber:
Apropos Ferien:
Und mein Lieblings. Haha.
Jetzt in echt: Abonniere mich und dir sei ewiges Glück sicher! 🙃
«Dadada DAAA da. DADADADA Da»
Wenn Kinder probieren, irgendwas zu erklären:
Oder Betrunkene. via imgur
Ein Meme, das mich nachdenklich stimmt:
«Gits au Schnipo?»
Er hat alles schon erlebt, Pistolenschuss, Bombensplitter ...
via shencomics
via twitter/robinmccauley
«Eine gute Idee, aber wie macht es mich reicher?»
3, 2, 1 und tschüss.
Was ich lustig finde? Ach, ganz normales Zeug.
Wenn du glaubst, dass du gerade sehr tiefgründig bist, aber eigentlich bist du nur ... bitz dumm.
«Anspruchsvolles» Meme für zwischendurch:
Warum bin ich nur so?
PS: Es stimmt.
Gibt es ein schöneres Gefühl?
Und natürlich das noch:
Genau so. Haha.
Dieser eine Arbeitskollege, der dir überallhin folgt:
Wenn Amis von Engländern reden:
Wenn wir von Engländern reden:
Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:
Wir, nachdem wir Area 51 gestürmt haben:
Jeder, der «Final Destination» gesehen hat: Nope.
Good News für zwischendurch:
Damit wir auch dieses Mysterium gelöst haben:
Wenn dein Hund denkt, dass er immer noch ein Welpe ist:
Wenn deine Mutter fragt, ob du das Internet «reparieren» kannst und du den Router aus und wieder anmachst:
Berühre seine Pfötchen für ewiges Glück:
Hast du seine Pfötchen berührt?
Natürlich habe ich seine Pfötchen berührt. Nein, ich möchte für immer ewiges Unglück haben. Gut, ihr habt mich so weit, ich scrolle nochmal hoch und berühre seine blöden Pfötchen.
«DAS IST WAS GANZ ANDERES»
Passend zur Celsius/Fahrenheit-Verwirrung:
bbq flavored confusion. haha. via reddit/funny
Wenn du nicht willst, dass jemand in deinem Laden stiehlt – aber du eh nichts Wertvolles im Laden hast:
So verschieden unsere Mütter sind, so gleich sind sie auch:
Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?
Blume/Blumenstrauss/Garten Ferienfoto (Landschaft) Ferienfoto (Vater) Foto vom Lieblingskind/Enkel Haustier Inspirierender Spruch
Passend dazu für alle Mütter:
(Und hört endlich auf so zu tun, als hättet ihr uns alle gleich lieb.) via ebaumsworld
Wer bestimmt nicht das Lieblingskind ist:
Wenn du mit deinem Kumpel Faceswap machst und das Resultat normal aussieht:
Hallo i bims. Das nächste Lied heisst: Improvisation im Wechseltakt.
Wenn es zu heiss ist, um irgendwas anzuziehen, die Gesellschaft dich aber zwingt, irgendwas anzuziehen:
Theoretisch könnten wir sehr viele komplizierte Dinge zubereiten. Theoretisch.
Falls euch diese erschreckende Nachricht noch nicht erreicht haben sollte:
Was ist eigentlich mit der Filmindustrie los?
Dinge, die vor 10 Jahren schon so waren – und es heute immer noch sind:
Immerhin sieht er so aus, als wüsste er, dass das jetzt nicht so optimal ist.
Du, wenn du dein 12. Bier bestellst, dich hinten im Barspiegel siehst und weisst, dass du es morgen bereuen wirst:
Du, wenn du siehst, wie dein Hund auf die Couch kackt:
Du, wenn du um 3 ins Bett gehst und um 5 wieder aufstehen musst:
Du, wenn du merkst, dass dieses Meme nochmal kommt:
Ich hör ja scho uf, okokok.
Es hat jedes mal FAST funktioniert.
Leave heavy metal fans alone.
*Von meinem Aluhut aus gesendet
Wenn du ein Kind absichtlich gewinnen lässt:
🥰 Harold 🥰
Hier noch ein Input, was ihr in meiner Abwesenheit testen könntet:
So, auch ich bin langsam müde ...
Ok, danke, tschau. Wir sind hier sowieso fertig.
Tschüss, Freunde! Wir lesen uns Ende August wieder. 😘
Tschau, tschau, tschau, tschau, tsch...
Zum Abschluss: Folgender Kommentar von der Mitarbeiterin des Monats (für immer), damit wir ...
... uns nochmal DIE BESTE SLIDESHOW DER WELT ANSCHAUEN KÖNNEN. Adios :)
Willst du mehr Picdump gucken? Guck hier:
En Espresso bitte 31.07.2019 09:38
Highlight Jede Woche dasselbe Theater.
Absintenzler 31.07.2019 09:42
Highlight Die Maslow-Pyramide im 21. Jh 🧐
226 13 Melden
Yannik Tschan 31.07.2019 10:06
Highlight Komme gerade aus den USA und habe euch was mitgebracht... The joy of cereal!
The oder ich 02.08.2019 09:35
Highlight 48 Stunden
The oder ich 02.08.2019 06:20
Highlight Winken? püh
03_szust 02.08.2019 01:51
Highlight Ich versuch erst gar nicht, das erklären zu wollen.
MissDemeanor 01.08.2019 09:14
Highlight Yesss! Dicpump!!
Samurai Gra 01.08.2019 01:02
Highlight Hatte echt Angst 😭
Lore 31.07.2019 22:53
Highlight Ta-da:
Mrs. Sommer 31.07.2019 19:44
Highlight Falls es jemand schauen möchte:
B. Scheuert 31.07.2019 18:54
Highlight Hab gerade Arató András István als Badass-Mofo gesehen...ich bin regelrecht schockiert von Harold! Und ja, ist mir doch egal wenn ich hundertmillionen Tage zu spät bin :)
Das Video ist super!
B. Scheuert 31.07.2019 18:41
Highlight Ich war so ausser mir dass ich in die Kommentare runterscrollen musste...da steht doch Schweiiz auf dem Bob!
Fayalina 31.07.2019 18:18
Highlight I miss it...
Phrosch 31.07.2019 18:12
Highlight Bei „Was hat deine Mutter gerade für ein WhatsApp-Anzeigebild?“ habt ihr die Möglichkeit:“Sie hat kein WhatsApo“ vergessen 😂
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:38
Highlight Und sich mit einem Motorrad. Ja, meine Mutter (aber mein Vater auch).
Sándor 31.07.2019 16:44
Highlight 20min und Titel... Auf den Punkt gebracht. 🙄😅
Tschaesu 31.07.2019 15:34
Highlight War jemand schon bei ihm?
lilie 31.07.2019 19:33
Highlight @Tschaesu: Ja, zwei Leute. Sie waren so mittelmässig zufrieden*. 😜
*Wahrscheinlich wars zu teuer. 😜
obi 31.07.2019 15:01
Highlight Wenn wir von Engländerinnen reden.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:35
Highlight Ich fliege am 20. Dezember nach Liverpool und werde diese Gerüchte persönlich überprüfen 😉
En Espresso bitte 31.07.2019 15:51
Highlight Obi, frag bei Gelegenheit mal Madeleine, sie hat da tiefgründiger recherchiert: https://www.watson.ch/spass/nightlife/329131160-dir-ist-kalt-im-ausgang-ha-nimm-dir-diese-englaenderinnen-als-vorbild
Phrosch 31.07.2019 18:34
Highlight OHI, ich fürchte du wirst sie bestätigt sehen 🤭
Pana 01.08.2019 00:17
Highlight Bristol im Dezember. Sämtliche Vorurteile wurden bei weitem übertroffen. BEI WEITEM. 🙈
obi 31.07.2019 14:55
Highlight Du, wenn du eben eine ziemliche gute Landesverfassung geschrieben hast, die eigentlich total verheben könnte, ... aber du weisst, dass irgendwann einmal in der Zukunft jemand diese missverstehen und alles zur Sau machen wird.
Fichtenknick 31.07.2019 20:13
Highlight Will ja nicht klugscheissen hier, aber wenn einer die Verfassung geschrieben hat, dann James Madison und nicht Ben Franklin...
meinwatson 31.07.2019 14:25
Highlight Habe Tränen gelacht. Danke :)
sarcasmexpert 31.07.2019 13:48
Highlight Der arme Katzer...
Fly3930 31.07.2019 14:42
Highlight Kann nicht aufhören zu grinsen.... help...
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:10
Highlight Der ist wirklich fantastisch.
Mich würde schon interessieren ob der Kratzer nun eine Pollenallergie hat oder eine Polenallergie. Und wenn zweiteres zustimmen sollte, wieso und wie erkennt der kratzige Katerich die Polen überhaupt ? Fragen über Fragen.....
lilie 31.07.2019 19:35
Highlight Vielleicht ist es bloss ein Schreibfehler und es sollte "Polenallegorie" heissen. 🤔
En chliine Schuss Anarchie 31.07.2019 23:41
Highlight @lilie Scheiss Auto-Korrektur, jetzt lässt die einem auch noch dümmer wirken.
The oder ich 02.08.2019 06:25
Highlight @Satan: wieso wundert es mich jetzt nicht, dass es in der Hölle Autokorrektur hat
Randalf 31.07.2019 13:19
Schöne Ferien und pass gut auf deine Sachen auf.😉
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 14:45
Highlight Oh
warum bin ich nie auf die einfache Lösung gekommen mein Singledasein zu beenden 😱
Lord Ben 31.07.2019 12:33
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:17
Highlight Hiiiilfe, chomme kei Loft meh öber!!!!!
River 31.07.2019 19:32
Klirrfactor 31.07.2019 12:21
Highlight Sorry, aber das mit der Zahnmedizin Basel pögg ich nicht
Trixi9 31.07.2019 13:41
Highlight Wer hat schon gerne gabutti Zähne, nachdem er beim Zahnarzt war.
Na, kommst jetzt drauf? :-)
Klirrfactor 31.07.2019 14:14
Highlight Achhh.... Der ist jetz echt flach, alles ok...
lilie 31.07.2019 16:52
Highlight @Klirrfaktor: Beim Picdump gilt grundsätzlich: Wenn du den Witz nicht kapierst, ist dein Niveau zu hoch. 😜
Der_Andere 31.07.2019 12:21
Highlight Lächerliche Abstimmung über Muttis Whatsapp Anzeigebild. Lina du denkst meine Mam hätte bereits ein Smartphone oder Whatsapp?
Meine Mam hat ein M-Budget Handy von gefühlt 2005. Wir sind doch nicht bei Back to the future 2, wo 2015 alle in der modernen Welt angekommen sind. :)
Franbon aka Mami 31.07.2019 11:59
Highlight Zum letzten Mal....nein, nicht witzig😑 meine Hormone spinnen sowieso wegen der Schwangerschaft und heute ist eh ein komischer Tag und dann diese Überschrift 😢 ist erst nachher irgendwie witzig, aber auch nur weil ich über meine Reaktion lachen konnte🤗...bitte nicht mehr machen 🤪
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 12:16
Highlight Es ist nichts Persönliches, alle Schwangeren kriegen dieses Nachricht von mir...
The oder ich 31.07.2019 12:46
Highlight ich sehe schon die Schlagzeile
Walter Sahli 31.07.2019 12:50
Highlight Schwangerschaftshormone? Geil, die passen gut zu meinem Nikotinentzug. Wollen wir zusammen die Welt abfackeln? Oder uns an eine Ampel stellen und darauf warten, dass ein Polizeiauto hält und den Motor nicht abstellt? Mir spielt's keine Rolle, meine Zündschnur ist kürzer als der Schwanz eines Spermiums und meine eh nicht existierende Geduld hat sich längst verflüchtigt. Ich fühle mich so richtig gut...und voll parat!
ManuJot 31.07.2019 14:31
Highlight Oh, genau so hab ich mir Sie immer vorgestellt, Herr Sahli!
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:15
Highlight Oje, Herr Sahli....!!! 😱😱😱
Ein Mal spontanes Gruppenkuscheln mit Herrn Sahli bitte hier.... 🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗🤗
...hilfts schon, Herr Sahli?
Aua, wem gehört der Fuss in meinem Gesicht?!?
Walter Sahli 31.07.2019 15:38
Highlight ManuJot, ich bin viel schöner als Dafoe!
Gruppenkuscheln? Was für eine schöne Idee! Darf ich ein Messer mitbringen?
The oder ich 31.07.2019 15:52
Walter Sahli 31.07.2019 17:02
Highlight Sie sind so eine Sau, Fledermaus, das fass' ich nicht. Ausgerechnet mir, der ich doch so empfindlich auf Rasiermesser im Auge bin!
Walter Sahli 31.07.2019 18:32
Highlight Hähähä, jetzt haben sie Ihre Sauerei gelöscht.
Jaha, das ist der Picdump hier und nicht so eine abgehobene Dalisurrealismuskulturklitsche!
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 19:06
Highlight @olmabrotwurschtmitbürli bittegerngsche. 😅
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 19:39
Ich habe vergessen/unterschlagen: All the credit goes to Red4, die mir hilft, Schwangere zu plagen 🏆
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 23:10
Highlight Herr Wurst als Unterstützerin der Leinenpflicht für Kinder, finde ich das man nie früh genug beginnen kann!
The oder ich 01.08.2019 23:02
Highlight Ach, Herr Sahli, ich gehe mal davon aus, dass meine Warnung vor der berühmten Augenschnittszene aus Un Chien Andalou hinreichend gewesen wäre, aber als Kompensation für die Löschung erwarte ich nun von Simone Meier eine differenzierte Analyse dieses surrealistischen Meisterwerks.
Amazing Horse 31.07.2019 11:58
Highlight Bei der Umfrage zum WhatsApp-Profilbild der Mutter fehlt die Option:
Meine Mutter hat kein WhatsApp, da sie sich immer noch weigert ein Smartphone zu benutzen und stattdessen jeweils auf dem Flohmarkt nach einem möglichst neuwertigen Nokia 3410 sucht.
Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.07.2019 15:29
Highlight Stimmt genau!
Oder eventuell noch:
Meine Mutter hatte nie ein Smartphone, und jetzt braucht Sie keines mehr. 😢
Räuber&Liebhaber 31.07.2019 11:27
Highlight Wer kann Liebe geben?
imposselbee 31.07.2019 11:20
Highlight hmm, ist das mit Datenautobahn gemeint? 🐝🚗
El Pepedente 31.07.2019 11:12
Highlight hier etwas für alle die picdumps lieben
http://www.bildschirmarbeiter.com/pics/
und dnekt daran die seite gabs schon vor wartson und dem rest also das archiv ist groooooos :D und für trigger kids: geht nicht dort hin
Walter Sahli 31.07.2019 12:41
Highlight Es ist mit Sicherheit keine Absicht, aber wartson ist schon fast lustig.
sheshe 31.07.2019 12:59
Highlight BA ist schon lange tot, sorry! Früher wars ja mal gut, jetzt noch 2 mal die Woche updates. pffft.
Dann lieber INW :-)
El Pepedente 31.07.2019 16:07
Highlight wieso tot? gibt ja immer jeden freitag eine pic dump und das seit jahren XD tot ist es wohl nur für dich^^
und ja es gibt besseres als BA aber das mwerde ich kene links posten da das material nichts für normies sind^^
no-Name 31.07.2019 10:54
Highlight Dieses Ragglettöeli stimmt mich traurig.
Ich hol jetzt das Schwein 31.07.2019 11:30
Highlight Ist ja auch Vista. Dafür hat Microsoft den Support schon lange eingestellt.
Watchdog2 31.07.2019 12:04
Highlight Ragglettöeli???
Trixi9 31.07.2019 13:44
Highlight Neuer Name für Racletteöfeli
"Ragglettöli"
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 14:29
Highlight Racclette-Törtli
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:20
Highlight @Hallo i bims....
Für dieses Schwerverbrechen gegen ein äusserst wertvolles Schweizer Kulturgut gehört dir eigentlich der Schweizer Pass entzogen. Und ab mit so einem Banausen in das Land des trümpeligen Orangen wo der "Käse" aus Tuben kommt oder aus Spraydosen.
Aber unoriginell ist es nicht dein Raclette-Törtli :-).
lilie 31.07.2019 19:42
Highlight @no-Name: Nicht doch, nicht weinen! 🤗
Einfach ein nettes Gspändli suchen und die eine Raclettescheibe schön aufteilen. 🤗
Dazu 1 Kartoffel, halbiert, und 1 Glas Wein (beliebig oft auffüllbar). 🤗
Bündn0r 31.07.2019 10:51
Highlight Wurden die Kartenausschnitte extra so gewählt, dass fast alle Beschriftungen abgeschnitten sind oder wird das auf dem Mobile falsch dargestellt?
Lina Selmani 31.07.2019 10:59
Highlight Welche Kartenausschnitte meinst du?
Bündn0r 31.07.2019 11:13
Highlight Berlusconi und Putins Europa
Die Bildstrecke unter "Mehr Vorurteile – dieses Mal über die Schweiz:" Bild 10-17
Lina Selmani 31.07.2019 11:25
Highlight Stimmt, das sieht irgendwie nicht so richtig aus. Aber liegt nicht an Mobile, Desktop ists auch abgeschnitten. Ich schau mal, was mit den Bildern da los ist. Danke fürs Bescheid sagen!
Hohl mich der Teufel 31.07.2019 11:34
Highlight @Bündn0r: Das heisst BERLUSCOGLIONI
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:50
Highlight Einmal mit allem und extrascharf bitte.. 😋
olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.07.2019 10:35
Highlight Wer kommt alles mit Lina nächste Woche in den Ferien besuchen, wenn es keine Otten hat?
Lina Selmani 31.07.2019 10:38
Highlight Nimm Emma mit!
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:24
Du hast mir ja einen riesen Schrecken eingejagt.
Lina Selmani 31.07.2019 11:00
(und sorry...... 😬)
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:22
Highlight Tsss wie kannst du nur in die Ferien gehen? Hier trotzdem ein Bild des seltenen zebrakatzenkopf
Lina Selmani 31.07.2019 10:39
Highlight Haha, danke, ich habe noch nie so ein fröhliches Gesichtlein gesehen.
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:58
Highlight Er kann noch fröhlicher
carmse 31.07.2019 10:20
Highlight Gilt auch als Haustier, oder?
Nothingtodisplay 31.07.2019 14:18
Highlight Mami <3
Jason96 31.07.2019 10:12
Highlight gute alte picdump ablenkung und sogar eine Harold-Slideshow. Super, so ist das Sommerloch ein wenig spannender! :D
Walter Sahli 31.07.2019 10:12
Highlight Ein Rollstuhl für Goldfische???
Ich dachte, der Happen hat eine Steinschleuder...
Irgendwie bin ich jetzt ein bisschen enttäuscht...obwohl Rollstuhl für Goldfisch natürlich auch supercool ist.
Threepwood 31.07.2019 10:12
Highlight Das ist doch ganz klar Star Wars🤔😋🤘🏼
Lina Selmani 31.07.2019 10:31
Highlight Ich gehe jetzt in die Küche, wenn es nicht da steht, haben wir STREIT.
Yannik Tschan 31.07.2019 10:50
Highlight Notiz an mich: Bringe nächstes mal eine Packung Bob Ross Cereals mit für Lina.
Lina Selmani 31.07.2019 11:04
Highlight STREIT.
Emptyage 31.07.2019 16:46
Highlight Hassu toll gemacht Yannik! Jetzt musset Lina Hungrig und wütend in Urlaub.
honesty_is_the_key 31.07.2019 17:25
Highlight @Yannik
Das Bild wirkt ziemlich verstörend auf mich und wirft viele Fragen auf:
- was macht Bob Ross damit er die Haare schön hat ?
- hat es Haare von ihm im Cereal (igitt !!!!) ?
- was zum Henker hat er mit dem Pinsel vor / gemacht ?
- sehen die Cereals nur für mich wie Hunde Leckerli aus ?
- warum ist das Matterhorn hinter Mr "ich habe in die Steckdose gegriffen" abgebildet ?
Und last but not least: Lebst du noch nach DEM STREIT ?
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 10:05
Highlight Für panique au village :)
Lästermaul 31.07.2019 10:04
Highlight Ich wünsch dir wunderschöne, tolle und sonnige FERIEN Lina 🤩🌴🌊🌅
Lina Selmani 31.07.2019 10:06
RealPasha 31.07.2019 10:01
Highlight Das ist ja mal ein Clickbait Pusheli / Titel
Kann ich ja jetzt auch nichts für, dass ich deshalb nicht arbeite!
Einstürzende_Altbauten * 31.07.2019 10:00
Highlight Mega Angscht!
Sagittarius 31.07.2019 09:58
Highlight Liinaaaa... Warum spielst Du mit meinen/unseren Gefühlen?!
Lina Selmani 31.07.2019 10:10
Highlight Ich konnte nicht widerstehen! Aber jetzt, so im Nachhinein, tuts mir auch 1 bisschen leid.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:39
Highlight würkli Lina ? 🤔
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:44
Highlight Das war wirklich echt fiiiiiiies.... 🥺
The oder ich 31.07.2019 11:26
Highlight Lina, wenn es ihr "leid tut":
Sagittarius 31.07.2019 11:28
Highlight Also dem Büsi nach tut es ihr 100 bisschen turmileit...
Hätte ich keine Katzenallergie würde ich das Kätzlein mega, mega MEGA fest knuddeln!
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:25
Highlight @Sagittarius; Katzenallergie ist unangenehm. Andererseits, Katzenknuddeln wird oft auch überbewertet... 😝
Sagittarius 31.07.2019 18:34
Highlight OMG löpersonell 🙈
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 22:47
Highlight @Sagittarius; Keine Sorge, ist nicht mein Kätzchen 😉
Wollte dich nur bisschen wegen Katzenallergie aufmuntern. Solidarisch unter Katzenlosen sozusagen... 😁
M Fbh 31.07.2019 09:55
Highlight Weiteres Beispiel für Namen im falschen Beruf...
Baeri19 31.07.2019 11:21
Highlight Der macht das aber gut. Hat meinen Vater und meine Tante operiert!
JoJodeli 31.07.2019 13:53
Highlight Klar, der kann ja auch mit dem Messer umgehen 🤣
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 09:54
Highlight Gits au schnippo?
Das sind im Fall gruusigi frittierte Eglifilets oder Pangasius Fischchnuschperli auf dem Teller und nix von Schnitzel.
Lina Selmani 31.07.2019 10:04
Highlight Eglifilet, Schnipo, blabla – reden wir über die wirklich interessanten Dinge: Was ist mit deinem Usernamen los? Haha
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 12:33
Highlight danke für die Frage! Endlich werde ich mal von einer Frau ernst genommen!
Spürst du es auch? ich glaub ich bin verliebt!
MeinAluhutBrennt 31.07.2019 13:13
Highlight Ich sehe Identitätspolitik als zukunftsfeindlichen Versuch, den Menschen auf seine Herkunft und seine vermeintliche Natur festzulegen. Daher mein Name.
Alathea 31.07.2019 09:53
Highlight Wenn man die BESTE SLIDESHOW DER WELT nochmals ansieht, weil man denkt die hat jetzt ein neues Bild. 😩
03_szust 31.07.2019 09:52
Highlight How dare you play with our feelings!
Heute grüsst das Militär
Christian Mueller (1) 31.07.2019 10:45
Highlight E Guete! 😉
The oder ich 31.07.2019 09:52
Highlight Schöne Ferien, #LINA4WEINDOCH
Highlight wink, wink, wink, wink, wi...
chiwadeborah 31.07.2019 14:41
Highlight Dachte ihr springt noch jemand auf den Kopf, wäre luschtig gsi.
Tigger622 31.07.2019 09:51
Highlight In diesem Sinne.. En Guete
c-bra 31.07.2019 09:46
Highlight I bims, 1 Pfugs
Baccaralette 31.07.2019 13:16
Highlight Muahahaha..und ich so - Pfugs?? Hä. Dann Bild im Hirn angekommen.
Ach PFUGS!!! Klaro, tchuligom!
Phrosch 31.07.2019 18:49
Highlight Ich will so 1 Pfugs. Jetzt! 😂
El Pepedente 31.07.2019 11:13
Highlight we rbraucht schon wlan^^ das heisst einfahc internet! :D
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:08
Highlight El Pepedente
ich liebe deine Texte 😁sie sind dramatikalisch sehr herausfordernd oder ist deine Tastatur voll mit Brotbrösmeli, ich schreibe dann nämli auch so ghüselet 😂 es lebe wartson
Bildchen tut nichts zur Sache, ist mir nur so über den Bildschirm gestolpert als ich nach der Tastatur mit Pflänzchen gesucht habe 😜 vlt. hat sie jmd. grad auf Lager
The oder ich 31.07.2019 15:20
Highlight Hast du das gesucht, Closchli?
Lina Selmani 31.07.2019 09:41
Highlight Das wäre aber ja eigentlich ein guter Zeitpunkt. 🧐
En Espresso bitte 31.07.2019 09:57
Highlight Genauso einverstanden mit dir wie der Herr im Cartoon.
c-bra 31.07.2019 13:45
Highlight @Sa_Set, also ich fänds mal schuuli schön wenn mir Lina den Picdump an die Tür liefern würde.
c-bra 31.07.2019 15:18
Highlight @Sa_Set, jetzt hast du mir total die Illusion zerstört.
kettcar #lina4weindoch 31.07.2019 09:37
AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 31.07.2019 10:09
Highlight Und der Duden macht wieder einen auf besserwisserisch. 🙄
Red4 *Miss Vanjie* 31.07.2019 12:49
Highlight Oklahoma
The oder ich 31.07.2019 09:36
Highlight Man hilft, wo man kann
Lina Selmani 31.07.2019 09:42
Highlight The oder ich, ich bitte dich. Haha.
The oder ich 31.07.2019 09:54
Highlight Och, das musst Du gar nicht, das kannst Du auch selbst
Prodecumapresinex 31.07.2019 10:30
Highlight Aaaaaalter Falter, The oder ich, deinen Verlauf bei der Suchmaschine deiner Wahl möchte ich ja auch mal sehen! 😜 Die armen Studies, die deine getrackten Daten auswerten müssen. 🤷🏼♀️😂
Wie kommt man bloss zu solchen Tschifs? Hast du etwa nach neuen Frisurvorschlägen gesucht? 🤔😅
Lina Selmani 31.07.2019 10:32
Highlight Wander Kern, falsche Kommentarspalte.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 10:58
Highlight hihi Prodecum
hab auch schon "harmlose" Begriffe eingegeben und bin überrascht worden
The oder ich 31.07.2019 11:31
Highlight @Prodecumapræsinex: ja, sie unterhalten sich bei Google schon darüber
The oder ich 31.07.2019 11:47
Highlight @Closchli: ja, es geht nichts über intelligente Suchwörter
(und eine ausgeschaltete SafeSearch)
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 13:01
Highlight 😱 The oder ich
jetzt bin ich echt verunsichert. Soll ich auf Kind machen und SafeSearch aktivieren oder lieber nach dem Motto "Jugend forscht" und sich werterbilden erhält länger jung vorgehen? 🤔
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 13:57
Highlight Prodecumapresinex; doch, steht dir gut die neue Frisur... 😜
The oder ich 31.07.2019 14:37
Highlight @Sa_Set: Closchli berichtet da aus der Lingerie American Football Leage
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 15:15
hast du die nicht in Slowmotion
frag für einen Freund
The oder ich 31.07.2019 15:29
Highlight Wenn er Dein Freund ist, dann kannst Du ihm die SloMo ja grad selbst machen^^
Prodecumapresinex 31.07.2019 15:58
Highlight @ Closchli: I know that feeling. Bin jetzt noch im therapeutischen «wir töpfern uns einen Aschenbecher»-Ausdruckstanzkurs, kurz TWTI1AATK, weil ich dereinst für unseren geschätzten Herrn The oder ich ein Bild einer dicken Flede gesucht hatte und die Suchbegriffe unbedarft gewählt hatte.. 🤪
Läck, schon eindrücklich: so ein kleines Tierchen und so einen grossen... ähm lassen wir das... 😅
Prodecumapresinex 31.07.2019 16:04
Highlight @ Löpi: Gäll, findsch au? Habe riesig Freude, dass es mit dem Bartwuchs endlich geklappt hat... ☺️
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:08
Highlight Dr arm cheib
er hat keinen Helm
gefangen zwischen meinem Hintern und dem Parkettboden
die Blickschlagzeile möchte ich lesen 😂😂😂😂
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:18
Highlight ach was Prodecum
soweit ich mich erinnern kann hat unser kreativer Herr The das Bildchen in seinem Repertoire
auf Menschen übertragen, macht der Begriff das dritte Bein Sinn😜
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:28
Highlight Frag mich jetzt grad ob das P in Picdump ein verschämter Fehler ist 🤔
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 16:32
apropros Googeln
imgur.com/gallery/L85rr
löpersonelldacompagnemo 31.07.2019 17:06
Highlight @Prodecumapresinex; Ja supi! Aber denk daran, die nächsten Tage nicht waschen. Die Himbeer Aloe Vera Spülung muss erst einwirken.
Gibus "der Knopf" 31.07.2019 17:35
Highlight imgur.com/gallery/L85rr
AnDerWand 31.07.2019 22:57
Highlight The oder ich, deine Kommentare auf Watson sind der Hammer, immer so potentiert mit scharfsiinigem Humor, genau mein Geschmack
Sag mal, bist du Frau oder Mann? | Pfarre – portal riedenthal
Weihe der Wegkreuze
Autor erichVeröffentlicht am 4. März 2018 Hinterlasse einen Kommentar zu Weihe der Wegkreuze
Weihe der ... ...weiterlesen "Weihe der Wegkreuze"
Veröffentlicht am 4. März 2018 Autor erichKategorien PfarreHinterlasse einen Kommentar zu Weihe der Wegkreuze
Dreikönigsaktion – Sternsingen
Autor erichVeröffentlicht am 2. Februar 2016 Hinterlasse einen Kommentar zu Dreikönigsaktion – Sternsingen
Für die Dreikönigsaktion ...weiterlesen "Dreikönigsaktion – Sternsingen"
Veröffentlicht am 2. Februar 2016 Autor erichKategorien PfarreHinterlasse einen Kommentar zu Dreikönigsaktion – Sternsingen
Autor erichVeröffentlicht am 29. September 2014 Hinterlasse einen Kommentar zu Erntedankfest 2014
Bilder von dem Fest sind in unserer Fotogalerie.
Veröffentlicht am 29. September 2014 Autor erichKategorien PfarreHinterlasse einen Kommentar zu Erntedankfest 2014
Autor MarkusVeröffentlicht am 5. April 2012 5. April 2012 Hinterlasse einen Kommentar zu Die Ratschenkinder ziehen durchs Land…
"Die Glocken fliegen nach Rom", heißt es in einer Überlieferung, deren Ursprung bis ins 6. Jahrhundert nach Christus zurückgeht.
An ihre Stelle treten die Ratschen, geschwungen von unseren Ratschenkindern.
"Wir ratschen, wir ratschen ......" von Gründonnerstag abends bis Karsamstag mittags ziehen sie durch die Ortschaft und ersetzen das Glockengeläut.
Veröffentlicht am 5. April 2012 5. April 2012 Autor MarkusKategorien PfarreHinterlasse einen Kommentar zu Die Ratschenkinder ziehen durchs Land…
Ostermarkt und Suppentag
Autor HermiVeröffentlicht am 11. März 2012 Hinterlasse einen Kommentar zu Ostermarkt und Suppentag
Alle sind herzlich eingeladen ...
Veröffentlicht am 11. März 2012 Autor HermiKategorien Allgemein, Handarbeitsgruppe, PfarreHinterlasse einen Kommentar zu Ostermarkt und Suppentag
Autor MarkusVeröffentlicht am 6. Januar 2011 6. Januar 2011 Hinterlasse einen Kommentar zu Sternsingen 2011
Die Sternsinger bedanken sich für die freundliche Aufnahme und für die Spenden der Bevölkerung.
Veröffentlicht am 6. Januar 2011 6. Januar 2011 Autor MarkusKategorien PfarreHinterlasse einen Kommentar zu Sternsingen 2011
Autor erichVeröffentlicht am 9. Dezember 2010 10. Dezember 2010 Hinterlasse einen Kommentar zu Adventfeier 2010
Fotos zur Adventfeier finden sie in unserer Fotogalerie.
Veröffentlicht am 9. Dezember 2010 10. Dezember 2010 Autor erichKategorien Dorfhaus, Pfarre, SingrundeHinterlasse einen Kommentar zu Adventfeier 2010
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q-de-1294 | ung Platz für Verzweiflung. Sie fühlte sich hilflos und ausgeliefert. Warum fehlte in seinem Kuss jegliche Zärtlichkeit? | Mademoiselle muss heute sterben von Claude Izner | PIPER
Mademoiselle muss heute sterben — Inhalt
Paris, Ende des 19. Jahrhunderts. Als im IX. Arrondissement eine ganz in Rot gekleidete Mädchenleiche gefunden wird, sieht sich der Buchhändler Victor Legris dazu gezwungen, in einem Todesfall zu ermitteln. Denn es ist ausgerechnet das Briefpapier seiner Buchhandlung, das in dem unweit vom Tatort gefundenen Stöckelschuh steckt. Doch was zunächst wie ein simpler Liebesmord aussieht, führt Victor Legris schon bald bis ins berühmt-berüchtigte Varieté Moulin Rouge.
EAN 978-3-492-96883-6
Leseprobe zu »Mademoiselle muss heute sterben«
Wie immer für unsere Lieben!
Und für Andrée Millet, das Kind vom Montmartre,
Elena Arseneva, Kumiko Kohiki, Solvej Crévelier.
Herzlichsten Dank an Jan Madd.
In den geusndenen Falten der alten Hauptstädte, wo alles, selbst das Grauen, uns verzaubern kann, treibt es mich unwiderstehlich, wunderlich verhutzelten und verführerischen Wesen aufzulauern …
Saint-Mandé, Sonntag, 26. Juli 1891
Schnell, die Hände unters Wasser halten und alle Spuren von Konfitüre beseitigen!
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet [...]
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet hatte, betrachtete Mademoiselle Bontemps sehnsüchtig den Teller voller Erdbeer- und Mokkatörtchen, Eclairs und Meringuen. Sie widerstand der Versuchung und schloss ihn in der hintersten Ecke des Schranks ein. »Heute Abend, wenn alle schlafen …«, dachte sie. Sie bauschte ihr Kleid über dem Reifrock, den sie noch immer trug, als sei sie zwanzig, und ging mit raschelnden Schritten in den Salon zurück, wo ihr Besucher sich gerade die Handschuhe überzog.
»Entschuldigen Sie, dass es so lange gedauert hat, Monsieur Mori«, sagte sie kokett, »ich dachte, ich hätte einen Wasserhahn tropfen gehört.«
»Auch ich hörte ganz deutlich Wasser rauschen«, gab der Mann, ein piekfeiner Japaner, zurück.
Er setzte einen schwarzen Seidenzylinder auf, der perfekt zu seinem Zweireiher und seiner gestreiften Hose passte, und bemühte sich dann, seinen Gehstock aus dem Schirmständer zu ziehen, der mit einem Wirrwarr aus Rüschen verziert war. Überhaupt war der ganze Salon voller Rüschen. Sie schmückten Vorhänge, Sitzbezüge, die mit Nippes überladenen Regale und sogar das Kleid der Hausherrin. Wie kleine Wellen, die sich in der Brandung kräuseln, liefen sie über die gesamte Einrichtung, und der elegante Asiate schien unter Seekrankheit zu leiden, während er gegen die wogenden Stoffe ankämpfte. Mit einem Seufzer gelang es ihm schließlich, seinen Stock an sich zu nehmen.
»Wo ist denn Ihre Patentochter?«, fragte Mademoiselle Bontemps.
»Iris ist mit ihren Freundinnen auf den Rummel gegangen. Doch ich schätze dieses Flanieren inmitten des gemeinen Volkes nicht.«
»Die Jugend braucht Zerstreuung.«
»Das Vergnügen geht der Reue voraus – so wie der Schlaf dem Tode.«
»O Monsieur, das ist schön, aber traurig!«
»Ich bin nicht heiterer Stimmung, ich mag Trennungen nicht besonders. «
Er tat, als würde er die Spitze seines Gehstocks inspizieren, mit der er nervös auf den Teppich klopfte.
»Ich verstehe Sie«, säuselte Mademoiselle Bontemps, während sie die Schleifchen am Schirmständer unauffällig wieder gerade zog. »Aber nun denn, Monsieur Mori, die zwei Monate werden schnell vorüber sein.«
»Ich werde Ihnen Iris’ Badekostüm und den Sonnenhut am Donnerstag bringen lassen. Sie wollen noch immer am nächsten Montag aufbrechen?«
»So Gott will, ja, Monsieur Mori. Jesus Christus, das wird eine Expedition! Zum ersten Mal nehme ich die jungen Mädchen mit ans Meer. Sie sind ganz außer sich vor Aufregung. Ich musste vier Eisenbahnabteile reservieren, stellen Sie sich das vor! Zusammen mit der Köchin und den beiden Zimmermädchen sind wir sechzehn Personen. Diese Reise kostet ein Vermögen! Und wenn man länger als sechs Wochen verreist, kann man nicht einmal mehr den billigeren Ausflugstarif in Anspruch nehmen. Früher fuhren wir einfach nach Saint-Cyr-sur- …«
»… Morin. Ich weiß, ich weiß«, grummelte der Japaner sichtlich gereizt.
»Aber was soll man machen? Die Zeiten ändern sich, man spricht nur noch von Tourismus, von Stränden, vom Baden ! «
»Lassen Sie Iris unter keinen Umständen unbeaufsichtigt ins Wasser gehen.«
»Wo denken Sie hin! Meine Mädchen werden sich keinen Zoll weit aus dem abgesperrten Bereich entfernen. Ich habe einen Bademeister engagiert.«
»Behalten Sie ihn im Auge – vor allem, wenn er attraktiv ist. «
»Ach, Monsieur Mori, ich wache über meine Kleinen wie eine Glucke …«
»… über ihre Küken. Ich weiß, ich weiß. Könnten Sie mir eine Droschke kommen lassen?«
»Sofort, Monsieur Mori. Colas! Colas! Wo ist dieser Bengel nur wieder? Der Sohn des Gärtners, ein Taugenichts«, erklärte sie und betrachtete sich dabei in einem mit dicken Engelchen verzierten Wandspiegel. Sorgfältig zupfte sie zwei schwarz gefärbte Locken an der Seite ihres Mondgesichts zurecht. Ein Junge mit griesgrämiger Miene kam herein, auf einem Strohhalm kauend.
»Wie kommt der denn daher? Man könnte meinen, er trage seine Kleider verkehrt herum!«, rief Mademoiselle Bontemps aus. »Hol eine Droschke – und beeil dich! Monsieur wartet. «
Kaum stand der Junge draußen auf der Chaussée de l’Étang, streckte er dem massiven Bürgerhaus die Zunge heraus, an dessen Eisentor das Schild hing:
Institut C. Bontemps
Privates Mädchenpensionat
Er ging zum Rathausplatz, wo eine Musikkapelle spielte.
Ein Mann um die zwanzig, gut aussehend und von geschmeidiger Statur, löste sich vom Stamm einer Edelkastanie und folgte ihm auf dem Fuße. Der Junge wollte gerade zum Droschkenstand vor der Gare de Saint-Mandé hinübergehen, da packte ihn jemand an der Schulter.
»Ach, Sie sind’s, M’sieu Gaston! Sie haben mir einen Schrecken eingejagt. «
»Das hat ja gedauert!«
»Die Herrin hat mich nicht gehen lassen.«
»Hier, überbring das, du weißt, wem«, sagte der Mann und gab ihm einen Zettel.
» Und wie soll ich sie finden ? Sie sind alle auf dem Rummel. Haben Sie die vielen Leute gesehen?«
»Das ist dein Problem. Los, Junge, beweg dich!«
»Sieh dir den an – wie hübsch er ist in seiner Uniform mit den Tressen und Orden!«
»Wenn man all dieses Blech mag … Er ist so rot im Gesicht, dass man meinen könnte, er platze gleich. Der Kleine, der in seine Trompete bläst, gefällt mir besser. Wie ernst er aussieht mit seinem Stiernacken und dem dicken Bauch ! «
Zu Fuße eines Podests stand ein Dutzend junger Mädchen in hellen Kleidern und bestaunte die Blaskapelle der städtischen Feuerwehr. Das Mädchen, das ein Auge auf den Kerl in der Uniform geworfen hatte, eine Bohnenstange mit einem Hut, der sich unter lauter Kirschen bog, warf ihrer Kameradin, einem Pummelchen mit Löckchen wie ein frisch getrimmter Pudel, einen strengen Blick zu.
»Du bist wirklich vulgär, Aglaé. Wie ein Krämermädchen! Und zu allem Übel bist du auch noch ohne Hut ausgegangen ! «
»Das liegt an meinem Erbgut. Mein Vater ist Kaufmann. Nicht alle haben das Glück, die Nichte eines Marquis zu sein, der an der Börse spekuliert.«
»Scher dich zum Teufel!«
Ohs und Ahs erschallten zu den Klängen des Kampflieds Alsace et Lorraine, das die begeisterte Menge mitsang:
Wohl habt ihr dieses Land germanisieren können,
Unsere Herzen aber werdet ihr nie gewinnen!
»Also wirklich, das reicht! Hört auf, euch zu zanken!«
Aufgebracht trennten die Freundinnen die beiden Mädchen, indem sie mit ihren Sonnenschirmen dazwischengingen. Währenddessen nutzten zwei Internatsschülerinnen – eine zierliche Brünette in einem blauen und eine üppige Blondine in einem krapproten Kleid – das Gedränge und verschwanden in der Menschenmenge. Außer Atem blieben sie vor den Schiffschaukeln stehen.
»Die beiden sind abscheulich«, meinte die Blondine mit Bestimmtheit. »Sich in der Öffentlichkeit streiten! Wie Fischweiber ! «
»Kommst du mit schaukeln, Élisa?«, fragte die Brünette, fasziniert von den schwingenden Schiffsgondeln.
»Also wirklich, Iris, du bist vollkommen verrückt! Wir haben gerade erst gegessen. Und dann hat man uns bei dieser Hitze auch noch Erbsensuppe vorgesetzt! Die alte Ziege hat die Erbsen wohl im Sonderangebot gefunden.«
»Wie du willst. Ich jedenfalls gehe schaukeln«, erklärte Iris und stellte sich entschlossen neben eine der Schiffschaukeln, die gerade frei wurden.
Bevor Élisa sie zurückhalten konnte, wurde Iris von einem Jungen in Hemdsärmeln auf die Sitzbank geschoben und sogleich angeschubst. Iris saß verkrampft da, mit einer Hand ihr Hütchen festhaltend und mit der anderen ans Gestänge geklammert, während der Junge die Schaukel immer kräftiger anstieß.
Élisa versuchte, den Flugbewegungen ihrer Freundin zu folgen, aber als Iris sich aufrichtete und die Knie beugte, um mehr Schwung zu bekommen, wandte sie sich klopfenden Herzens ab und tat so, als würde sie sich für einen Muskelprotz interessieren, der eine Hantel stemmte, auf der zwei lachende Liliputaner saßen.
» Mamsell Lisa ! «
Sie fuhr herum. Colas legte den Finger an die Lippen und steckte ihr einen Zettel zu.
»Der ist von dem Burschen, der Ihnen schon mal geschrieben hat«, flüsterte er. »Er hat gesagt, Sie sollen sich sputen, denn es sei eine einzigartige Gelegenheit, die so bald nicht mehr wiederkommt. Ich habe mich schwergetan, Sie zu finden, und bin spät dran. Die Droschken sind alle besetzt, der Chinese und die Herrin werden sicherlich wütend sein. «
Sie bemerkte die ausgestreckte Hand und legte eine Münze hinein.
»Er versteckt sich«, rief der Junge und lief davon.
Élisa vergewisserte sich, dass Iris noch immer schaukelte, und flüchtete unter die Markise eines Verkaufsstandes für Zuckerzeug. Mit aufgekrempelten Ärmeln hängte der Händler dicke, glänzende Stränge aus grüner und rosaroter Zuckermasse an einen Haken. Berauscht vom Duft des karamellisierten Zuckers, verfolgte ein Grüppchen Lausbuben mit der Nase am Tresenrand jede seiner Bewegungen. Élisa faltete den Zettel auseinander. Sofort erkannte sie die ungeübte Handschrift, hob den Kopf und strahlte den Händler an. Endlich würden ihre Hoffnungen wahr werden! So weit sie zurückdenken konnte, hatte sie immer geahnt, dass das Schicksal etwas Außergewöhnliches für sie bereithielt, verlor aber so langsam die Geduld, denn sie war nun schon siebzehn, und das tägliche Einerlei im Pensionat Bontemps war alles andere als aufregend. »Wenn das noch lange so geht, sterbe ich vor Langeweile«, dachte sie jeden Morgen.
Doch jetzt war vor etwas mehr als einem Monat der Fremde in ihr Leben getreten. Élisa hatte noch nie mit ihm gesprochen, aber er hatte eine derartige Bedeutung erlangt, dass sie sogar von ihm zu träumen begann. Zuerst war er nur ein ganz normaler junger Mann gewesen, dem sie begegnete, wenn Mademoiselle Bontemps und ihre Zöglinge ihren Spaziergang am Seeufer machten. Er schlenderte stets gleichgültig an ihnen vorüber, nie blickte er ein bestimmtes Mädchen an. Dennoch war nach einer gewissen Zeit jede der jungen Frauen davon überzeugt gewesen, dass der Mann nur ihretwegen da sei. Auch wenn sie sich niemals gegenseitig den heimlichen Wunsch anvertraut hätten, von ihm beachtet zu werden. Wie sollte man auch zugeben, dass man sich von diesem so extravagant gekleideten Bohemien angezogen fühlte? Eines Abends im Juni hatte er Élisa dann eine Nachricht zukommen lassen. Nachdem das Licht gelöscht war, hatte sie sich ans Fenster ihres Zimmers gestellt und im Schein einer Gaslampe gelesen:
Sie sint die Schonste. Ich liebe Sie. Gaston.
Dreiundzwanzig genauso knappe und orthografisch dürftige Mitteilungen waren auf diese Erklärung gefolgt. Élisa bewahrte sie liebevoll auf und versteckte sie unter dem Kaminsims. Gaston hatte zwar nicht das Zeug zu einem romantischen Briefeschreiber – seine Sätze beschränkten sich auf die Grundregeln der Grammatik: Subjekt, Prädikat, Objekt, manchmal ein Superlativ und vor allem Liebe, Liebe und noch mal Liebe –, aber Élisa war zutiefst gerührt von seiner Beharrlichkeit, wenn sie sich auch nicht traute, ihm zu antworten. Dieses Mal hatte er sich noch übertroffen – eine Meisterleistung für einen Mann, der sich normalerweise so kurz und bündig ausdrückte!
Verlassen Sie Ihre Freundinen, erfinden Sie was, und komen Sie unten an die Böschunk hinter dem Pont de la Tourelle. Ich liebe Sie. Gaston.
Würde sie es wagen, Iris allein zu lassen und zu diesem Rendezvous zu eilen? Iris würde sich sicherlich Sorgen machen und Mademoiselle Bontemps Bescheid geben. Sie brauchte eine Ausrede! Ein Schwindelanfall? Sie könnte behaupten, sie hätte sich unwohl gefühlt. Das war immerhin nicht komplett gelogen. Ihr war ganz heiß, der Kopf drehte sich ihr, sie sah sich mit neuen Augen, mit den Augen Gastons. Er fand sie schön, er liebte sie!
Es wurde langsam dunkel, auf dem Rummel wurden die Lampions angezündet, die Schausteller redeten auf die Besucher ein.
»Zehn Centime, zwei Sou! Soldaten bezahlen nur fünf Centime ! «
Die Posaunen pfiffen im Takt zu den schrillen Tönen der Blechbläser, den Drehorgeln und Trommelschlägen. Ein Clown in Strumpfhosen hockte auf einem Fass und verkündete grölend, das beste Spektakel finde bei Nounou statt, der berühmten Flohdompteuse. Ein paar Meter weiter schwangen zwei müde Ballerinas in Paillettentrikots in einer ärmlichen Bauchtanzimitation die Hüften.
»Sehen Sie den sprechenden Geköpften!«
»Waffeln! Wer hat Lust auf meine Waffeln? Die größte Köstlichkeit von Paris!«
»Ein Liebesapfel für Sie, Mademoiselle? Von Amor persönlich geschossen ! «
Élisa schlängelte sich durch die fröhliche Menschenmenge, die sich vor den Jahrmarktständen drängte, und wäre fast mit Aglaé zusammengestoßen, die den Mund voller Krapfen hatte. Der Rummel ließ sie allen Anstand vergessen. Nicht weit von ihr stapfte die fette Mademoiselle Bontemps, geschmückt wie ein Reliquienschrein, auf ein Kuhkarussell zu, auf dem drei ihrer Schülerinnen hockten.
»Edmée! Berthe! Aspasie! Es ist spät. Wo sind die anderen?«, kreischte sie.
Élisa mischte sich in den Strom der Heimgehenden. Vor dem Bahnhof von Saint-Mandé hatte sich eine Menschentraube um einen Straßensänger gebildet, der, begleitet von einer Fiedel, einen derzeit beliebten Gassenhauer herunterleierte:
»Mad’moiselle, so hör’n Sie doch,
Ich will Ihnen ein Glas Madeirawein spendieren …«
Élisa umrundete den Bahnhof, hastete weiter und konnte gerade noch stehen bleiben, als eine Droschke vorbeifuhr. Sie erkannte Kenji Mori, Iris’ Patenonkel, der sich aus dem Fenster lehnte, und schlich an der Mauer entlang weiter.
Endlich hatte sie die Böschung erreicht! Sie blickte aufmerksam um sich, sah aber nur Liebespärchen und streunende Hunde. Von wo würde er kommen? Was sollte sie zu ihm sagen? Plötzlich bekam sie Angst. Sie erinnerte sich an den Rat ihrer Mutter: »Kämpfe nicht dagegen an, mein Liebes. Angst ist eine gute Sache, sie erspart uns eine Menge Unannehmlichkeiten ! «
Beim Gedanken an ihre Mutter fühlte sich Élisa hin- und hergerissen zwischen Wut und Mitleid. In den fünfunddreißig Jahren ihres Lebens hatte die arme Frau lediglich ein paar Abenteuer gehabt, ohne auch nur ein einziges Mal die wahre Leidenschaft erlebt zu haben. Von Anfang an war ihr Liebesleben auf die schiefe Bahn geraten, nichts hatte ihren Wünschen entsprochen. Doch Élisa wusste ganz genau, dass sie nicht wie ihre Mutter war. Schon als Kind hatte sie in einem Londoner Internat vor ihren Kameradinnen geprahlt: »Eines Tages wird mein Vater kommen und mich auf seinen Landsitz in Kent bringen. Ich werde einen Lord heiraten, er wird verrückt nach mir sein ! «
Dieser Vater, dessen Namen sie nicht einmal kannte, war nie aufgetaucht.
Eingeschlossen in einer engen Schneise, führten die Eisenbahngleise in der einen Richtung nach Paris, in der anderen zu den östlichen Vororten der Hauptstadt und an die Ufer der Marne, nach Nogent, Joinville und Saint-Maur.
Élisa beugte sich über die Hecke, die am Zaun entlangführte, und beobachtete das Treiben. Züge hatten sie schon immer begeistert, sie beschworen ferne Orte herauf, Begegnungen, Luxus, Freiheit … Die Bahnsteige unten waren schwarz vor Menschen, es wuselte dort wie in einem Ameisenhaufen. Mit träger Neugier fragte sie sich, was wohl passieren würde, wenn sie die Leute mit Kieselsteinen bewarf …
Wie ein mechanisches Spielzeug fuhr in einer Dampfwolke ein Zug aus Vincennes ein. Kaum hatte er angehalten, schwappte die Menschenflut an die Waggons, doch zum großen Verdruss der Wartenden boten die sich öffnenden Zugtüren nur einen Blick auf voll besetzte Abteile. Vergebliches Rennen auf der Suche nach freien Plätzen, Protestrufe, Streitereien. Enttäuscht fanden sich die Ameisen damit ab, auf den nächsten Zug warten zu müssen. Alle außer einem auffälligen Ameisenmännchen mit Zylinder und erhobenem Gehstock. Er war gerade laut schimpfend wieder dort ausgestiegen, wo er kurz zuvor eingestiegen war, gefolgt von seinem Weibchen in malvenfarbenem Kleid und seinem Ameisenkind in kurzen Hosen. Dieses Gewimmel amüsierte Élisa so sehr, dass sie darüber ihr Rendezvous vergaß und sich auf die Zehenspitzen stellte, um alles im Blick zu haben.
Im Schutz einiger wuchernder Äste der Hecke rauchte Gaston eine Zigarette und beobachtete das junge Mädchen. Solche kleinen Hühner hatte er schon viele gerupft, doch so geschickt er auch darin war, ein Mieder aufzuhaken oder einen Unterrock zu zerknittern – dieses Mädchen ließ ihn zögern. Er hatte es mit einem dieser zarten Pflänzchen zu tun, die auf dem Humus der guten Gesellschaft gediehen, eine weiße Haut hatten, makellose Unterwäsche trugen und den Unterschied zwischen einem Weinglas und einem Wasserglas kannten. Wie sollte er sich verhalten? Sollte er sich verbeugen und ihr die Hand küssen? Und dann irgendwelche Gemeinplätze von sich geben, ihr Komplimente über ihr hübsches Gesichtchen und ihre schlanken Fesseln machen? Das konnte er nicht. Er kannte nur einen Weg, sein Verlangen auszudrücken: die Mädchen aufs Kreuz zu legen und mit den groben Zärtlichkeiten zu überschütten, auf welche die Weiber in seinen Kreisen so scharf zu sein schienen. Am Stummel der ersten Zigarette zündete er eine zweite an – der letzte Aufschub vor dem Angriff.
Die Ameise mit Zylinder hopste von einem Ende des Bahnsteigs zum anderen, um doch noch einen freien Platz zu ergattern. Élisas Blick glitt nach rechts, aufgeschreckt von einer plötzlichen Bewegung. Sie ahnte, dass gleich eine Katastrophe passieren würde. Von ihrem Standpunkt aus konnte sie sehen, dass der vom Hin- und Hergerenne der Zylinderameise aufgehaltene Zug im nächsten Moment von einer Wagenkolonne gerammt werden würde, die an eine Lokomotive angehängt war und rückwärts in den Bahnhof einrollte.
Der Aufprall war schrecklich. Der blinde Zug hatte seinem Opfer den Rücken zugekehrt, er fuhr mit voller Wucht und einem fürchterlichen Knall auf und zermalmte es unter seiner Masse, dann stürzte er sich auf die drei letzten Waggons und schlitzte sie auf. Der Schornstein, der aus einem Haufen Eisen herausragte, schrammte über den Bogen des Pont de la Tourelle, der Triebwagen, zerrissen und zu einem unentwirrbaren Knäuel aus Rohren und Achsen verformt, tat seinen letzten Atemzug. Nur wenige Minuten hatten genügt. Das Getöse hallte endlos wider. Erst als es verebbte, hörte man die Schreie.
Ihre Augen auf die verrenkten Körper des Fahrers und des Mechanikers des Zuges geheftet, in den Ohren die gellenden Schreie, konnte Élisa das Gewimmel der vielen Hundert Menschen, die dem Unglücksort entfliehen wollten und die Böschung über der im Dunkeln liegenden Eisenbahntrasse hinaufkletterten, mehr ahnen als sehen. Sie wankte, ihr war, als schwebe sie über den Wolken, als klammere sie sich an eine Schiffschaukel, deren Seile sich gelöst hatten. Inmitten der Turbulenzen begann sie das Bewusstsein zu verlieren, dann versank sie in vollkommener Dunkelheit. Die ersten Flüchtenden hatten bereits die Böschung erklommen und drohten, Élisa zu zertrampeln. Zwei Arme umfingen sie und zogen sie weg.
»Clarissa! Clarissa, wo bist du?«
» Maman ! «
Élisa schlug die Lider auf. Stöhnen und Schreie waren zu hören. Gestalten bewegten sich durch die Nacht, beleuchtet von Fackeln und Laternen. Sie lag auf der Erde, jemand schüttelte sie. Langsam wurde ihr Blick wieder klarer, und ihr benebelter Verstand erfasste unzusammenhängende Informationsfetzen. Wie gern wäre sie wieder eingeschlafen, wie gern hätte sie sich ausgeruht! Aber das ging nicht. Sie versuchte, sich aufzurichten, hatte aber nicht die Kraft dazu. Ein Mann hielt sie an den Handgelenken fest.
»Was ist passiert?«, murmelte sie.
Ihre eigene Stimme schien von ganz weit her zu kommen.
»Keine Angst, ich bin bei Ihnen«, sagte der neben ihr kniende Fremde. »Ich bin’s: Gaston.«
Der Unfall, dachte sie, deshalb liege ich im Gras …
»Gaston … Sind Sie schon lange hier?«
Sie versuchte sich von ihm zu lösen, doch da war nichts, woran sie sich festhalten konnte, und ihre Beine gaben nach. Er fing sie auf und lehnte sie an die Brüstung der Brücke. Die Schreie der Überlebenden mischten sich in das Gejammer der Verletzten, während sich Feuerwehrleute und Freiwillige am Dampfkessel der Lokomotive zu schaffen machten. Die Holzwaggons brannten knisternd und sprühten Funken auf die Bahnsteige, die voller blutiger Pfützen und Trümmer waren. Flüchtende Menschen klammerten sich verzweifelt an die Hecke der Böschung, sie versuchten, Halt zu gewinnen, doch die meisten kamen ins Rutschen und fielen den Hang hinunter.
»Kommen Sie, Mademoiselle«, sagte Gaston entschlossen. »Ich begleite Sie nach Hause, nun müssen wir die Retter ihre Arbeit tun lassen.«
Sie stiegen über die Körper der Männer und Frauen hinweg, die auf dem Gehweg zusammengebrochen waren, bahnten sich einen Weg durch das unablässige Kommen und Gehen der Rettungswagen und erreichten schließlich die Chaussée de l’Étang, wo alle Fenster erleuchtet waren. Dort zog Gaston sie plötzlich in die Deckung der Bäume des Bois de Vincennes. Von Panik gepackt, wollte Élisa sich wehren. Doch er drückte sie wortlos an den Stamm eines Kastanienbaums, presste seinen Mund auf ihren und drückte ihre Lippen schmerzhaft auseinander. In seinem Kuss und auch in seiner Umarmung lag keinerlei Zärtlichkeit, nichts, wovon sie geträumt hatte. Er hielt sie so fest, dass sie sich nicht bewegen konnte. Voller Wut und Angst wollte sie ihn wegstoßen, doch was sie gerade erlebt hatte, hatte ihr jede Widerstandskraft geraubt. Allmählich machte ihre Empörung wachsendem Erstaunen Platz, dann einem ungewollten Hochgefühl. Er wich zurück, und sofort überkamen sie Angst und Schuldgefühle.
»Oh, Gaston, ich bitte Sie – das dürfen wir nicht!«
Er hob ihr Kinn an und zwang sie, ihn anzusehen. Er flüsterte:»Nein, es ist richtig, weil ich Sie liebe.«
Diese Worte fegten den letzten Rest ihrer Zurückhaltung hinweg. Sie schmiegte sich an seine Brust, ihre Lippen gaben nach und erwiderten seine Küsse. Das Geschrei vom Bahnhof verebbte im langsamen Rhythmus der Hände des Mannes, der ihren Körper streichelte und in ihr Wellen der Lust freisetzte.
»Sehen wir uns bald wieder?«, flüsterte er ihr ins Ohr.
»Ja, ich … O mein Gott! Wir verreisen bald.«
» Wir ? «
»Mademoiselle Bontemps und die anderen Mädchen. Bis Mitte September. Nach Trouville.«
» Adresse ? «
» Villa Georgina. «
»Ich werde kommen. Wir werden eine Möglichkeit finden, uns zu treffen. Sie müssen nun nach Hause gehen, Ihre Freundinnen werden sich wohl schon Sorgen machen. Das ist unser Geheimnis, ja? Lieben Sie mich denn ein bisschen ? «
» Oh, Gaston ! «
Er küsste sie auf die Stirn. Sie taumelte über die Straße und konnte nicht umhin, sich mehrmals umzudrehen. Er ließ sie nicht aus den Augen, seine Lippen waren zu einem Lächeln erstarrt.
Als Élisa das Tor hinter sich zugemacht hatte, verschwand Gastons Lächeln wieder. Er zündete sich eine Zigarette an und nahm einen tiefen Zug.
»Das Glück ist auf meiner Seite«, dachte er und ging zum See. »Ein unverhoffter Unfall – und diese romantische dumme Gans hat sich einwickeln lassen!«
Er wusste noch nicht, wie er es anstellen würde, aber eines war sicher: Eine Reise nach Trouville stand an. Sein Auftraggeber wäre zufrieden: Im November würde er seinen Vertrag erfüllen und ihm das kleine Huhn überbringen. Er hob eine Handvoll Kieselsteine auf und machte sich einen Spaß daraus, sie über das schwarze Wasser hüpfen zu lassen.
© Hannah-10/18
Über Claude Izner
Claude Izner ist das Pseudonym der Schwestern Liliane Korb und Laurence Lefèvre, beide langjährige Bouquinistinnen mit eigenem Bücherstand am Seine-Ufer in Paris. Sie sind außerdem in der Filmbranche tätig und jede für sich als Schriftstellerin erfolgreich. Ihre gemeinsam verfassten Kriminalromane...
Mehr über Claude Izner
Weitere Titel der Serie »Paris-Krimis«
Der Pariser Buchhändler Victor Legris ermittelt um 1890 in mehreren Verbrechen. Hinreißende Kriminalromane mit viel Pariser Charme, Geist und Witz. Für Leser mit Sinn für schöne Bücher und stilvolle Verbrechen.
Ruhe sanft, mein Herz
»Ein empfehlenswertes Leseerlebnis.«
Mademoiselle muss heute sterbenClaude Izner | Erlösung (2016) | Vorschau | FILMERING.at
Filme /FilmErlösung (2016)OT: Flaskepost fra P - 112 Minuten - Krimi / Drama / Thriller
Mit: Nikolaj Lie Kaas, Fares Fares, Pål Sverre Hagen»Mehr
Jetzt ansehen: Läuft nicht im Kino Läuft nicht im TV VorschauUser-Kritiken (0)Diskussion (0)BilderVideosNewsMehrDiskussion (0)BilderVideosNewsCast & CrewÄhnliche FilmeWertungenListenKinoprogrammTV-ProgrammShopKeine Bilder gefundenDies ist ein Pressetext der nicht von uns verfasst wurde:Nach "Erbarmen" und "Schändung" ist ERLÖSUNG die Verfilmung des gleichnamigen dritten Jussi-Adler-Olsen-Thrillers um Carl Mørck und Assad. Ein Film, der actionreich und mit intensiver und sich unaufhörlich steigernder Spannung noch mehr als seine beiden Vorgänger bis in die tiefsten Tiefen der menschlichen Seele vordringt – eines Täters, dessen teuflische Grausamkeiten an Perfidie nicht zu überbieten sind; eines Ermittlers, dem die Arbeit der letzten Jahre sichtlich zugesetzt hat, und den die Herausforderungen seines neuen Falls bis an seine Grenzen führen; und seines Assistenten, der ihn mit gewitzter Schlauheit und seinem unerschütterlichen Glauben an das Gute herausfordert und unterstützt.Eine Flaschenpost, die auf ihrem Schreibtisch landet, stellt Carl Mørck (Nikolaj Lie Kaas) und Assad (Fares Fares) vor ein Rätsel. Nur mühsam gelingt es ihnen, ihre Botschaft zu entziffern: Ein mit menschlichem Blut geschriebener Hilfeschrei – das letzte Lebenszeichen zweier Jungen, die vor Jahren spurlos verschwunden sind, die aber niemals als vermisst gemeldet wurden. Wer sind die beiden? Und warum haben ihre Eltern ihr Verschwinden nie angezeigt? Als kurze Zeit später die Entführung eines Geschwisterpaars erschreckende Parallelen zum Flaschenpost-Fall erkennen lässt, wird klar, dass derselbe Täter sein teuflisches Spiel schon seit Jahren unerkannt treibt. Für Mørck und Assad beginnt ein Wettlauf mit der Zeit – um das Leben der entführten Kinder, bald aber auch um ihr eigenes. | de |
q-de-1294 | ung Platz für Verzweiflung. Sie fühlte sich hilflos und ausgeliefert. Warum fehlte in seinem Kuss jegliche Zärtlichkeit? | Mademoiselle muss heute sterben von Claude Izner | PIPER
Mademoiselle muss heute sterben — Inhalt
Paris, Ende des 19. Jahrhunderts. Als im IX. Arrondissement eine ganz in Rot gekleidete Mädchenleiche gefunden wird, sieht sich der Buchhändler Victor Legris dazu gezwungen, in einem Todesfall zu ermitteln. Denn es ist ausgerechnet das Briefpapier seiner Buchhandlung, das in dem unweit vom Tatort gefundenen Stöckelschuh steckt. Doch was zunächst wie ein simpler Liebesmord aussieht, führt Victor Legris schon bald bis ins berühmt-berüchtigte Varieté Moulin Rouge.
EAN 978-3-492-96883-6
Leseprobe zu »Mademoiselle muss heute sterben«
Wie immer für unsere Lieben!
Und für Andrée Millet, das Kind vom Montmartre,
Elena Arseneva, Kumiko Kohiki, Solvej Crévelier.
Herzlichsten Dank an Jan Madd.
In den geusndenen Falten der alten Hauptstädte, wo alles, selbst das Grauen, uns verzaubern kann, treibt es mich unwiderstehlich, wunderlich verhutzelten und verführerischen Wesen aufzulauern …
Saint-Mandé, Sonntag, 26. Juli 1891
Schnell, die Hände unters Wasser halten und alle Spuren von Konfitüre beseitigen!
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet [...]
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet hatte, betrachtete Mademoiselle Bontemps sehnsüchtig den Teller voller Erdbeer- und Mokkatörtchen, Eclairs und Meringuen. Sie widerstand der Versuchung und schloss ihn in der hintersten Ecke des Schranks ein. »Heute Abend, wenn alle schlafen …«, dachte sie. Sie bauschte ihr Kleid über dem Reifrock, den sie noch immer trug, als sei sie zwanzig, und ging mit raschelnden Schritten in den Salon zurück, wo ihr Besucher sich gerade die Handschuhe überzog.
»Entschuldigen Sie, dass es so lange gedauert hat, Monsieur Mori«, sagte sie kokett, »ich dachte, ich hätte einen Wasserhahn tropfen gehört.«
»Auch ich hörte ganz deutlich Wasser rauschen«, gab der Mann, ein piekfeiner Japaner, zurück.
Er setzte einen schwarzen Seidenzylinder auf, der perfekt zu seinem Zweireiher und seiner gestreiften Hose passte, und bemühte sich dann, seinen Gehstock aus dem Schirmständer zu ziehen, der mit einem Wirrwarr aus Rüschen verziert war. Überhaupt war der ganze Salon voller Rüschen. Sie schmückten Vorhänge, Sitzbezüge, die mit Nippes überladenen Regale und sogar das Kleid der Hausherrin. Wie kleine Wellen, die sich in der Brandung kräuseln, liefen sie über die gesamte Einrichtung, und der elegante Asiate schien unter Seekrankheit zu leiden, während er gegen die wogenden Stoffe ankämpfte. Mit einem Seufzer gelang es ihm schließlich, seinen Stock an sich zu nehmen.
»Wo ist denn Ihre Patentochter?«, fragte Mademoiselle Bontemps.
»Iris ist mit ihren Freundinnen auf den Rummel gegangen. Doch ich schätze dieses Flanieren inmitten des gemeinen Volkes nicht.«
»Die Jugend braucht Zerstreuung.«
»Das Vergnügen geht der Reue voraus – so wie der Schlaf dem Tode.«
»O Monsieur, das ist schön, aber traurig!«
»Ich bin nicht heiterer Stimmung, ich mag Trennungen nicht besonders. «
Er tat, als würde er die Spitze seines Gehstocks inspizieren, mit der er nervös auf den Teppich klopfte.
»Ich verstehe Sie«, säuselte Mademoiselle Bontemps, während sie die Schleifchen am Schirmständer unauffällig wieder gerade zog. »Aber nun denn, Monsieur Mori, die zwei Monate werden schnell vorüber sein.«
»Ich werde Ihnen Iris’ Badekostüm und den Sonnenhut am Donnerstag bringen lassen. Sie wollen noch immer am nächsten Montag aufbrechen?«
»So Gott will, ja, Monsieur Mori. Jesus Christus, das wird eine Expedition! Zum ersten Mal nehme ich die jungen Mädchen mit ans Meer. Sie sind ganz außer sich vor Aufregung. Ich musste vier Eisenbahnabteile reservieren, stellen Sie sich das vor! Zusammen mit der Köchin und den beiden Zimmermädchen sind wir sechzehn Personen. Diese Reise kostet ein Vermögen! Und wenn man länger als sechs Wochen verreist, kann man nicht einmal mehr den billigeren Ausflugstarif in Anspruch nehmen. Früher fuhren wir einfach nach Saint-Cyr-sur- …«
»… Morin. Ich weiß, ich weiß«, grummelte der Japaner sichtlich gereizt.
»Aber was soll man machen? Die Zeiten ändern sich, man spricht nur noch von Tourismus, von Stränden, vom Baden ! «
»Lassen Sie Iris unter keinen Umständen unbeaufsichtigt ins Wasser gehen.«
»Wo denken Sie hin! Meine Mädchen werden sich keinen Zoll weit aus dem abgesperrten Bereich entfernen. Ich habe einen Bademeister engagiert.«
»Behalten Sie ihn im Auge – vor allem, wenn er attraktiv ist. «
»Ach, Monsieur Mori, ich wache über meine Kleinen wie eine Glucke …«
»… über ihre Küken. Ich weiß, ich weiß. Könnten Sie mir eine Droschke kommen lassen?«
»Sofort, Monsieur Mori. Colas! Colas! Wo ist dieser Bengel nur wieder? Der Sohn des Gärtners, ein Taugenichts«, erklärte sie und betrachtete sich dabei in einem mit dicken Engelchen verzierten Wandspiegel. Sorgfältig zupfte sie zwei schwarz gefärbte Locken an der Seite ihres Mondgesichts zurecht. Ein Junge mit griesgrämiger Miene kam herein, auf einem Strohhalm kauend.
»Wie kommt der denn daher? Man könnte meinen, er trage seine Kleider verkehrt herum!«, rief Mademoiselle Bontemps aus. »Hol eine Droschke – und beeil dich! Monsieur wartet. «
Kaum stand der Junge draußen auf der Chaussée de l’Étang, streckte er dem massiven Bürgerhaus die Zunge heraus, an dessen Eisentor das Schild hing:
Institut C. Bontemps
Privates Mädchenpensionat
Er ging zum Rathausplatz, wo eine Musikkapelle spielte.
Ein Mann um die zwanzig, gut aussehend und von geschmeidiger Statur, löste sich vom Stamm einer Edelkastanie und folgte ihm auf dem Fuße. Der Junge wollte gerade zum Droschkenstand vor der Gare de Saint-Mandé hinübergehen, da packte ihn jemand an der Schulter.
»Ach, Sie sind’s, M’sieu Gaston! Sie haben mir einen Schrecken eingejagt. «
»Das hat ja gedauert!«
»Die Herrin hat mich nicht gehen lassen.«
»Hier, überbring das, du weißt, wem«, sagte der Mann und gab ihm einen Zettel.
» Und wie soll ich sie finden ? Sie sind alle auf dem Rummel. Haben Sie die vielen Leute gesehen?«
»Das ist dein Problem. Los, Junge, beweg dich!«
»Sieh dir den an – wie hübsch er ist in seiner Uniform mit den Tressen und Orden!«
»Wenn man all dieses Blech mag … Er ist so rot im Gesicht, dass man meinen könnte, er platze gleich. Der Kleine, der in seine Trompete bläst, gefällt mir besser. Wie ernst er aussieht mit seinem Stiernacken und dem dicken Bauch ! «
Zu Fuße eines Podests stand ein Dutzend junger Mädchen in hellen Kleidern und bestaunte die Blaskapelle der städtischen Feuerwehr. Das Mädchen, das ein Auge auf den Kerl in der Uniform geworfen hatte, eine Bohnenstange mit einem Hut, der sich unter lauter Kirschen bog, warf ihrer Kameradin, einem Pummelchen mit Löckchen wie ein frisch getrimmter Pudel, einen strengen Blick zu.
»Du bist wirklich vulgär, Aglaé. Wie ein Krämermädchen! Und zu allem Übel bist du auch noch ohne Hut ausgegangen ! «
»Das liegt an meinem Erbgut. Mein Vater ist Kaufmann. Nicht alle haben das Glück, die Nichte eines Marquis zu sein, der an der Börse spekuliert.«
»Scher dich zum Teufel!«
Ohs und Ahs erschallten zu den Klängen des Kampflieds Alsace et Lorraine, das die begeisterte Menge mitsang:
Wohl habt ihr dieses Land germanisieren können,
Unsere Herzen aber werdet ihr nie gewinnen!
»Also wirklich, das reicht! Hört auf, euch zu zanken!«
Aufgebracht trennten die Freundinnen die beiden Mädchen, indem sie mit ihren Sonnenschirmen dazwischengingen. Währenddessen nutzten zwei Internatsschülerinnen – eine zierliche Brünette in einem blauen und eine üppige Blondine in einem krapproten Kleid – das Gedränge und verschwanden in der Menschenmenge. Außer Atem blieben sie vor den Schiffschaukeln stehen.
»Die beiden sind abscheulich«, meinte die Blondine mit Bestimmtheit. »Sich in der Öffentlichkeit streiten! Wie Fischweiber ! «
»Kommst du mit schaukeln, Élisa?«, fragte die Brünette, fasziniert von den schwingenden Schiffsgondeln.
»Also wirklich, Iris, du bist vollkommen verrückt! Wir haben gerade erst gegessen. Und dann hat man uns bei dieser Hitze auch noch Erbsensuppe vorgesetzt! Die alte Ziege hat die Erbsen wohl im Sonderangebot gefunden.«
»Wie du willst. Ich jedenfalls gehe schaukeln«, erklärte Iris und stellte sich entschlossen neben eine der Schiffschaukeln, die gerade frei wurden.
Bevor Élisa sie zurückhalten konnte, wurde Iris von einem Jungen in Hemdsärmeln auf die Sitzbank geschoben und sogleich angeschubst. Iris saß verkrampft da, mit einer Hand ihr Hütchen festhaltend und mit der anderen ans Gestänge geklammert, während der Junge die Schaukel immer kräftiger anstieß.
Élisa versuchte, den Flugbewegungen ihrer Freundin zu folgen, aber als Iris sich aufrichtete und die Knie beugte, um mehr Schwung zu bekommen, wandte sie sich klopfenden Herzens ab und tat so, als würde sie sich für einen Muskelprotz interessieren, der eine Hantel stemmte, auf der zwei lachende Liliputaner saßen.
» Mamsell Lisa ! «
Sie fuhr herum. Colas legte den Finger an die Lippen und steckte ihr einen Zettel zu.
»Der ist von dem Burschen, der Ihnen schon mal geschrieben hat«, flüsterte er. »Er hat gesagt, Sie sollen sich sputen, denn es sei eine einzigartige Gelegenheit, die so bald nicht mehr wiederkommt. Ich habe mich schwergetan, Sie zu finden, und bin spät dran. Die Droschken sind alle besetzt, der Chinese und die Herrin werden sicherlich wütend sein. «
Sie bemerkte die ausgestreckte Hand und legte eine Münze hinein.
»Er versteckt sich«, rief der Junge und lief davon.
Élisa vergewisserte sich, dass Iris noch immer schaukelte, und flüchtete unter die Markise eines Verkaufsstandes für Zuckerzeug. Mit aufgekrempelten Ärmeln hängte der Händler dicke, glänzende Stränge aus grüner und rosaroter Zuckermasse an einen Haken. Berauscht vom Duft des karamellisierten Zuckers, verfolgte ein Grüppchen Lausbuben mit der Nase am Tresenrand jede seiner Bewegungen. Élisa faltete den Zettel auseinander. Sofort erkannte sie die ungeübte Handschrift, hob den Kopf und strahlte den Händler an. Endlich würden ihre Hoffnungen wahr werden! So weit sie zurückdenken konnte, hatte sie immer geahnt, dass das Schicksal etwas Außergewöhnliches für sie bereithielt, verlor aber so langsam die Geduld, denn sie war nun schon siebzehn, und das tägliche Einerlei im Pensionat Bontemps war alles andere als aufregend. »Wenn das noch lange so geht, sterbe ich vor Langeweile«, dachte sie jeden Morgen.
Doch jetzt war vor etwas mehr als einem Monat der Fremde in ihr Leben getreten. Élisa hatte noch nie mit ihm gesprochen, aber er hatte eine derartige Bedeutung erlangt, dass sie sogar von ihm zu träumen begann. Zuerst war er nur ein ganz normaler junger Mann gewesen, dem sie begegnete, wenn Mademoiselle Bontemps und ihre Zöglinge ihren Spaziergang am Seeufer machten. Er schlenderte stets gleichgültig an ihnen vorüber, nie blickte er ein bestimmtes Mädchen an. Dennoch war nach einer gewissen Zeit jede der jungen Frauen davon überzeugt gewesen, dass der Mann nur ihretwegen da sei. Auch wenn sie sich niemals gegenseitig den heimlichen Wunsch anvertraut hätten, von ihm beachtet zu werden. Wie sollte man auch zugeben, dass man sich von diesem so extravagant gekleideten Bohemien angezogen fühlte? Eines Abends im Juni hatte er Élisa dann eine Nachricht zukommen lassen. Nachdem das Licht gelöscht war, hatte sie sich ans Fenster ihres Zimmers gestellt und im Schein einer Gaslampe gelesen:
Sie sint die Schonste. Ich liebe Sie. Gaston.
Dreiundzwanzig genauso knappe und orthografisch dürftige Mitteilungen waren auf diese Erklärung gefolgt. Élisa bewahrte sie liebevoll auf und versteckte sie unter dem Kaminsims. Gaston hatte zwar nicht das Zeug zu einem romantischen Briefeschreiber – seine Sätze beschränkten sich auf die Grundregeln der Grammatik: Subjekt, Prädikat, Objekt, manchmal ein Superlativ und vor allem Liebe, Liebe und noch mal Liebe –, aber Élisa war zutiefst gerührt von seiner Beharrlichkeit, wenn sie sich auch nicht traute, ihm zu antworten. Dieses Mal hatte er sich noch übertroffen – eine Meisterleistung für einen Mann, der sich normalerweise so kurz und bündig ausdrückte!
Verlassen Sie Ihre Freundinen, erfinden Sie was, und komen Sie unten an die Böschunk hinter dem Pont de la Tourelle. Ich liebe Sie. Gaston.
Würde sie es wagen, Iris allein zu lassen und zu diesem Rendezvous zu eilen? Iris würde sich sicherlich Sorgen machen und Mademoiselle Bontemps Bescheid geben. Sie brauchte eine Ausrede! Ein Schwindelanfall? Sie könnte behaupten, sie hätte sich unwohl gefühlt. Das war immerhin nicht komplett gelogen. Ihr war ganz heiß, der Kopf drehte sich ihr, sie sah sich mit neuen Augen, mit den Augen Gastons. Er fand sie schön, er liebte sie!
Es wurde langsam dunkel, auf dem Rummel wurden die Lampions angezündet, die Schausteller redeten auf die Besucher ein.
»Zehn Centime, zwei Sou! Soldaten bezahlen nur fünf Centime ! «
Die Posaunen pfiffen im Takt zu den schrillen Tönen der Blechbläser, den Drehorgeln und Trommelschlägen. Ein Clown in Strumpfhosen hockte auf einem Fass und verkündete grölend, das beste Spektakel finde bei Nounou statt, der berühmten Flohdompteuse. Ein paar Meter weiter schwangen zwei müde Ballerinas in Paillettentrikots in einer ärmlichen Bauchtanzimitation die Hüften.
»Sehen Sie den sprechenden Geköpften!«
»Waffeln! Wer hat Lust auf meine Waffeln? Die größte Köstlichkeit von Paris!«
»Ein Liebesapfel für Sie, Mademoiselle? Von Amor persönlich geschossen ! «
Élisa schlängelte sich durch die fröhliche Menschenmenge, die sich vor den Jahrmarktständen drängte, und wäre fast mit Aglaé zusammengestoßen, die den Mund voller Krapfen hatte. Der Rummel ließ sie allen Anstand vergessen. Nicht weit von ihr stapfte die fette Mademoiselle Bontemps, geschmückt wie ein Reliquienschrein, auf ein Kuhkarussell zu, auf dem drei ihrer Schülerinnen hockten.
»Edmée! Berthe! Aspasie! Es ist spät. Wo sind die anderen?«, kreischte sie.
Élisa mischte sich in den Strom der Heimgehenden. Vor dem Bahnhof von Saint-Mandé hatte sich eine Menschentraube um einen Straßensänger gebildet, der, begleitet von einer Fiedel, einen derzeit beliebten Gassenhauer herunterleierte:
»Mad’moiselle, so hör’n Sie doch,
Ich will Ihnen ein Glas Madeirawein spendieren …«
Élisa umrundete den Bahnhof, hastete weiter und konnte gerade noch stehen bleiben, als eine Droschke vorbeifuhr. Sie erkannte Kenji Mori, Iris’ Patenonkel, der sich aus dem Fenster lehnte, und schlich an der Mauer entlang weiter.
Endlich hatte sie die Böschung erreicht! Sie blickte aufmerksam um sich, sah aber nur Liebespärchen und streunende Hunde. Von wo würde er kommen? Was sollte sie zu ihm sagen? Plötzlich bekam sie Angst. Sie erinnerte sich an den Rat ihrer Mutter: »Kämpfe nicht dagegen an, mein Liebes. Angst ist eine gute Sache, sie erspart uns eine Menge Unannehmlichkeiten ! «
Beim Gedanken an ihre Mutter fühlte sich Élisa hin- und hergerissen zwischen Wut und Mitleid. In den fünfunddreißig Jahren ihres Lebens hatte die arme Frau lediglich ein paar Abenteuer gehabt, ohne auch nur ein einziges Mal die wahre Leidenschaft erlebt zu haben. Von Anfang an war ihr Liebesleben auf die schiefe Bahn geraten, nichts hatte ihren Wünschen entsprochen. Doch Élisa wusste ganz genau, dass sie nicht wie ihre Mutter war. Schon als Kind hatte sie in einem Londoner Internat vor ihren Kameradinnen geprahlt: »Eines Tages wird mein Vater kommen und mich auf seinen Landsitz in Kent bringen. Ich werde einen Lord heiraten, er wird verrückt nach mir sein ! «
Dieser Vater, dessen Namen sie nicht einmal kannte, war nie aufgetaucht.
Eingeschlossen in einer engen Schneise, führten die Eisenbahngleise in der einen Richtung nach Paris, in der anderen zu den östlichen Vororten der Hauptstadt und an die Ufer der Marne, nach Nogent, Joinville und Saint-Maur.
Élisa beugte sich über die Hecke, die am Zaun entlangführte, und beobachtete das Treiben. Züge hatten sie schon immer begeistert, sie beschworen ferne Orte herauf, Begegnungen, Luxus, Freiheit … Die Bahnsteige unten waren schwarz vor Menschen, es wuselte dort wie in einem Ameisenhaufen. Mit träger Neugier fragte sie sich, was wohl passieren würde, wenn sie die Leute mit Kieselsteinen bewarf …
Wie ein mechanisches Spielzeug fuhr in einer Dampfwolke ein Zug aus Vincennes ein. Kaum hatte er angehalten, schwappte die Menschenflut an die Waggons, doch zum großen Verdruss der Wartenden boten die sich öffnenden Zugtüren nur einen Blick auf voll besetzte Abteile. Vergebliches Rennen auf der Suche nach freien Plätzen, Protestrufe, Streitereien. Enttäuscht fanden sich die Ameisen damit ab, auf den nächsten Zug warten zu müssen. Alle außer einem auffälligen Ameisenmännchen mit Zylinder und erhobenem Gehstock. Er war gerade laut schimpfend wieder dort ausgestiegen, wo er kurz zuvor eingestiegen war, gefolgt von seinem Weibchen in malvenfarbenem Kleid und seinem Ameisenkind in kurzen Hosen. Dieses Gewimmel amüsierte Élisa so sehr, dass sie darüber ihr Rendezvous vergaß und sich auf die Zehenspitzen stellte, um alles im Blick zu haben.
Im Schutz einiger wuchernder Äste der Hecke rauchte Gaston eine Zigarette und beobachtete das junge Mädchen. Solche kleinen Hühner hatte er schon viele gerupft, doch so geschickt er auch darin war, ein Mieder aufzuhaken oder einen Unterrock zu zerknittern – dieses Mädchen ließ ihn zögern. Er hatte es mit einem dieser zarten Pflänzchen zu tun, die auf dem Humus der guten Gesellschaft gediehen, eine weiße Haut hatten, makellose Unterwäsche trugen und den Unterschied zwischen einem Weinglas und einem Wasserglas kannten. Wie sollte er sich verhalten? Sollte er sich verbeugen und ihr die Hand küssen? Und dann irgendwelche Gemeinplätze von sich geben, ihr Komplimente über ihr hübsches Gesichtchen und ihre schlanken Fesseln machen? Das konnte er nicht. Er kannte nur einen Weg, sein Verlangen auszudrücken: die Mädchen aufs Kreuz zu legen und mit den groben Zärtlichkeiten zu überschütten, auf welche die Weiber in seinen Kreisen so scharf zu sein schienen. Am Stummel der ersten Zigarette zündete er eine zweite an – der letzte Aufschub vor dem Angriff.
Die Ameise mit Zylinder hopste von einem Ende des Bahnsteigs zum anderen, um doch noch einen freien Platz zu ergattern. Élisas Blick glitt nach rechts, aufgeschreckt von einer plötzlichen Bewegung. Sie ahnte, dass gleich eine Katastrophe passieren würde. Von ihrem Standpunkt aus konnte sie sehen, dass der vom Hin- und Hergerenne der Zylinderameise aufgehaltene Zug im nächsten Moment von einer Wagenkolonne gerammt werden würde, die an eine Lokomotive angehängt war und rückwärts in den Bahnhof einrollte.
Der Aufprall war schrecklich. Der blinde Zug hatte seinem Opfer den Rücken zugekehrt, er fuhr mit voller Wucht und einem fürchterlichen Knall auf und zermalmte es unter seiner Masse, dann stürzte er sich auf die drei letzten Waggons und schlitzte sie auf. Der Schornstein, der aus einem Haufen Eisen herausragte, schrammte über den Bogen des Pont de la Tourelle, der Triebwagen, zerrissen und zu einem unentwirrbaren Knäuel aus Rohren und Achsen verformt, tat seinen letzten Atemzug. Nur wenige Minuten hatten genügt. Das Getöse hallte endlos wider. Erst als es verebbte, hörte man die Schreie.
Ihre Augen auf die verrenkten Körper des Fahrers und des Mechanikers des Zuges geheftet, in den Ohren die gellenden Schreie, konnte Élisa das Gewimmel der vielen Hundert Menschen, die dem Unglücksort entfliehen wollten und die Böschung über der im Dunkeln liegenden Eisenbahntrasse hinaufkletterten, mehr ahnen als sehen. Sie wankte, ihr war, als schwebe sie über den Wolken, als klammere sie sich an eine Schiffschaukel, deren Seile sich gelöst hatten. Inmitten der Turbulenzen begann sie das Bewusstsein zu verlieren, dann versank sie in vollkommener Dunkelheit. Die ersten Flüchtenden hatten bereits die Böschung erklommen und drohten, Élisa zu zertrampeln. Zwei Arme umfingen sie und zogen sie weg.
»Clarissa! Clarissa, wo bist du?«
» Maman ! «
Élisa schlug die Lider auf. Stöhnen und Schreie waren zu hören. Gestalten bewegten sich durch die Nacht, beleuchtet von Fackeln und Laternen. Sie lag auf der Erde, jemand schüttelte sie. Langsam wurde ihr Blick wieder klarer, und ihr benebelter Verstand erfasste unzusammenhängende Informationsfetzen. Wie gern wäre sie wieder eingeschlafen, wie gern hätte sie sich ausgeruht! Aber das ging nicht. Sie versuchte, sich aufzurichten, hatte aber nicht die Kraft dazu. Ein Mann hielt sie an den Handgelenken fest.
»Was ist passiert?«, murmelte sie.
Ihre eigene Stimme schien von ganz weit her zu kommen.
»Keine Angst, ich bin bei Ihnen«, sagte der neben ihr kniende Fremde. »Ich bin’s: Gaston.«
Der Unfall, dachte sie, deshalb liege ich im Gras …
»Gaston … Sind Sie schon lange hier?«
Sie versuchte sich von ihm zu lösen, doch da war nichts, woran sie sich festhalten konnte, und ihre Beine gaben nach. Er fing sie auf und lehnte sie an die Brüstung der Brücke. Die Schreie der Überlebenden mischten sich in das Gejammer der Verletzten, während sich Feuerwehrleute und Freiwillige am Dampfkessel der Lokomotive zu schaffen machten. Die Holzwaggons brannten knisternd und sprühten Funken auf die Bahnsteige, die voller blutiger Pfützen und Trümmer waren. Flüchtende Menschen klammerten sich verzweifelt an die Hecke der Böschung, sie versuchten, Halt zu gewinnen, doch die meisten kamen ins Rutschen und fielen den Hang hinunter.
»Kommen Sie, Mademoiselle«, sagte Gaston entschlossen. »Ich begleite Sie nach Hause, nun müssen wir die Retter ihre Arbeit tun lassen.«
Sie stiegen über die Körper der Männer und Frauen hinweg, die auf dem Gehweg zusammengebrochen waren, bahnten sich einen Weg durch das unablässige Kommen und Gehen der Rettungswagen und erreichten schließlich die Chaussée de l’Étang, wo alle Fenster erleuchtet waren. Dort zog Gaston sie plötzlich in die Deckung der Bäume des Bois de Vincennes. Von Panik gepackt, wollte Élisa sich wehren. Doch er drückte sie wortlos an den Stamm eines Kastanienbaums, presste seinen Mund auf ihren und drückte ihre Lippen schmerzhaft auseinander. In seinem Kuss und auch in seiner Umarmung lag keinerlei Zärtlichkeit, nichts, wovon sie geträumt hatte. Er hielt sie so fest, dass sie sich nicht bewegen konnte. Voller Wut und Angst wollte sie ihn wegstoßen, doch was sie gerade erlebt hatte, hatte ihr jede Widerstandskraft geraubt. Allmählich machte ihre Empörung wachsendem Erstaunen Platz, dann einem ungewollten Hochgefühl. Er wich zurück, und sofort überkamen sie Angst und Schuldgefühle.
»Oh, Gaston, ich bitte Sie – das dürfen wir nicht!«
Er hob ihr Kinn an und zwang sie, ihn anzusehen. Er flüsterte:»Nein, es ist richtig, weil ich Sie liebe.«
Diese Worte fegten den letzten Rest ihrer Zurückhaltung hinweg. Sie schmiegte sich an seine Brust, ihre Lippen gaben nach und erwiderten seine Küsse. Das Geschrei vom Bahnhof verebbte im langsamen Rhythmus der Hände des Mannes, der ihren Körper streichelte und in ihr Wellen der Lust freisetzte.
»Sehen wir uns bald wieder?«, flüsterte er ihr ins Ohr.
»Ja, ich … O mein Gott! Wir verreisen bald.«
» Wir ? «
»Mademoiselle Bontemps und die anderen Mädchen. Bis Mitte September. Nach Trouville.«
» Adresse ? «
» Villa Georgina. «
»Ich werde kommen. Wir werden eine Möglichkeit finden, uns zu treffen. Sie müssen nun nach Hause gehen, Ihre Freundinnen werden sich wohl schon Sorgen machen. Das ist unser Geheimnis, ja? Lieben Sie mich denn ein bisschen ? «
» Oh, Gaston ! «
Er küsste sie auf die Stirn. Sie taumelte über die Straße und konnte nicht umhin, sich mehrmals umzudrehen. Er ließ sie nicht aus den Augen, seine Lippen waren zu einem Lächeln erstarrt.
Als Élisa das Tor hinter sich zugemacht hatte, verschwand Gastons Lächeln wieder. Er zündete sich eine Zigarette an und nahm einen tiefen Zug.
»Das Glück ist auf meiner Seite«, dachte er und ging zum See. »Ein unverhoffter Unfall – und diese romantische dumme Gans hat sich einwickeln lassen!«
Er wusste noch nicht, wie er es anstellen würde, aber eines war sicher: Eine Reise nach Trouville stand an. Sein Auftraggeber wäre zufrieden: Im November würde er seinen Vertrag erfüllen und ihm das kleine Huhn überbringen. Er hob eine Handvoll Kieselsteine auf und machte sich einen Spaß daraus, sie über das schwarze Wasser hüpfen zu lassen.
© Hannah-10/18
Über Claude Izner
Claude Izner ist das Pseudonym der Schwestern Liliane Korb und Laurence Lefèvre, beide langjährige Bouquinistinnen mit eigenem Bücherstand am Seine-Ufer in Paris. Sie sind außerdem in der Filmbranche tätig und jede für sich als Schriftstellerin erfolgreich. Ihre gemeinsam verfassten Kriminalromane...
Mehr über Claude Izner
Weitere Titel der Serie »Paris-Krimis«
Der Pariser Buchhändler Victor Legris ermittelt um 1890 in mehreren Verbrechen. Hinreißende Kriminalromane mit viel Pariser Charme, Geist und Witz. Für Leser mit Sinn für schöne Bücher und stilvolle Verbrechen.
Ruhe sanft, mein Herz
»Ein empfehlenswertes Leseerlebnis.«
Mademoiselle muss heute sterbenClaude Izner | ",!0)})})},t=function(e){var t;return(t=new URL(document.location.href)).hostname=("en"===e?"":e+".")+"player.fm",t.toString()},n=function(e,t,a,s){return null==s&&(s=function(){}),i(function(){return document.documentElement.classList.add("has-top-promo"),document.documentElement.classList.add(a),document.querySelector(".top-promo").classList.add(a),document.querySelector(".top-promo .promo-message").innerHTML=e,t||document.querySelector(".top-promo .close").remove(),s()})},e=function(){var e;if(document.documentElement.classList.remove("has-top-promo"),document.documentElement.classList.remove("legal-disclaimer"),e=document.querySelector(".top-promo"))return e.remove()},i=function(e){return"loading"!==document.readyState?e():document.addEventListener("DOMContentLoaded",e)},"false"!==U.getParameterByName("top_promo_enabled")&&(a()?r():s()?o():e())}.call(this),function(){var e,t=function(e,t){return function(){return e.apply(t,arguments)}};window.GRAY3="#999999",window.PRIMARY_RED="#D81422",e=colorUtil,window.Theme=function(){function a(a){this.themeColor=a,this.apply=t(this.apply,this),this.css=t(this.css,this),this.calculateColors=t(this.calculateColors,this),document.documentElement.classList.contains("part-bleed")||(this.themeColor||(this.themeColor=PRIMARY_RED),e.tooLightForWhiteText(this.themeColor)&&(this.themeColor=e.shadeColor(this.themeColor,-.15)),this.calculateColors())}return a.prototype.calculateColors=function(){return this.hoverColor=e.shadeColor(this.themeColor,-.3),this.textColor=e.shadeColor(this.themeColor,.993),this.cardHoverColor=e.shadeColor(this.themeColor,.9),this.quickNavColor=e.shadeColor(this.themeColor,-.2),this.quickAllColor=e.shadeColor(this.themeColor,.3)},a.prototype.css=function(){return".top, nav.top .search-control .popover a.selected, .text-list-popover-control + .popover.bottom a:hover { background-color: "+this.themeColor+"; color: "+this.textColor+"; }\n.top[data-popover-is-open='false'] .quick-nav-row { background-color: "+this.quickNavColor+"; color: "+this.textColor+"; }\ncurrent-page-marker:after { background-color: "+this.textColor+"; }\n.search-input input.query { border-color: "+this.textColor+"; }\n.records-list.pseudolinks-list .micro:hover { background-color: "+this.cardHoverColor+" !important; }\n.top { box-shadow: 0 0.2em 0.2em rgba(35, 22, 22, 0.5); }"},a.prototype.apply=function(){return U.el('meta[name="theme-color"]').setAttribute("content",this.themeColor||PRIMARY_RED),"transparent"===this.themeColor?U.removeStyle("page-theme"):U.addStyle("page-theme",this.css())},a}()}.call(this),function(){var e=function(e,t){return function(){return e.apply(t,arguments)}};(new(function(){function t(){this.setup=e(this.setup,this)}return t.prototype.setup=function(){var e;return e=null!=cssua.ua.mobile?"":"no-",document.documentElement.classList.add(e+"touch")},t}())).setup()}.call(this),function(){var e=function(e,t){return function(){return e.apply(t,arguments)}};window.Experimenter=function(){function t(){this.renderCSS=e(this.renderCSS,this),this.universalNumericID=parseInt(localStorage.universalNumericID),this.universalNumericID||(this.universalNumericID=Math.floor(Number.MAX_SAFE_INTEGER*Math.random()),localStorage.universalNumericID=this.universalNumericID)}return t.prototype.renderCSS=function(e){var t,a,s;return s=this.universalNumericID,e.sort(function(e,t){return U.sha256(""+s+e.guid)>U.sha256(""+s+t.guid)?1:-1}),a="[data-variant-id='"+(t=e[0].id)+"'] { display: block; }\n",U.addStyle("exp-"+t+"-on",a,{selector:".page"})},t}(),null==window.experimenter&&(window.experimenter=new Experimenter)}.call(this); playerBoot({"translations":"https://player.fm/assets/v_20200805142954/locales/de-aed3807e1295e466341afa4b795f305364349c85034ddfaa2ec91f3bdc4a0b15.js","minimalUserJSON":"/me/private.json?membership_detail=full&v=1596637959","baseScript":"https://player.fm/assets/v_20200805142954/base-c1220ddaf9fdde89550826dfe98b6e067748a62eee1274f64f0311d0eed9d421.js","fullUserJSON":"/me/private.json?channel_detail=full&fixed_channels=play-later,bookmarks,plays,likes&favorite_detail=full&subscription_detail=raw&channel_inclusion_detail=raw&membership_detail=full&setting_detail=full&series_setting_detail=full&v=1596637959","appScript":"https://player.fm/assets/v_20200805142954/app-c527ba69f22afcf7ec73235157ff6f3dad8e9d55f3bb5c6bbd2e4d7d50d00d7d.js","interactiveScript":"https://player.fm/assets/v_20200805142954/interactive-1beb8aee9242138364fa3386b86ee121ecd58069beaa46b53cfb43bf2c4e31c4.js","colorsPalettesByShade":"/colors/palettes_by_shade.json","episodesList":"/series/1444059.json?detail=minimal&episode_detail=full&episode_offset=0&episode_order=newest&episode_limit=15&at=1593635074&experiment_detail=full"}) Beste Wenn Podcasts (2020)
Wenn Podcasts
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Die besten Wenn Podcasts, die wir finden konnten (aktualisiert August 2020)
Die besten Wenn Podcasts, die wir finden konnten
Ähnliche Podcasts: Unterhaltung Gesellschaft Bildung Kunst Geschichte Komödie Comedy Gesundheit und Wohlbefinden Kino Business Marketing Fitness Selbstentwicklung Motivation Karriere Alternative Gesundheit Österreich Entrepreneur Filme Lifestyle
Der Podcast zum Blog "Was Wäre Wenn" von Michael Tomoff mit kurzen Lesungen zu Themen der Positiven Psychologie, der Persönlichkeitsentwicklung und dem Coaching.
Inspiriert durch Marte Meo, Maria Aarts, Gerald Hüther & Maria Montessori
was, wenn? ist der Podcast für alle, die sich ein wenig verloren fühlen. Inka ist deine virtuelle große Schwester mit der du über alles reden kannst, was dich beschäftigt. Ist das eigentlich normal? Bin ich komisch? Was soll ich tun? Hier findest du die Antwort. Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, folgt mir auf Spotify oder hinterlasst eine Bewertung auf iTunes. Ich freue mich von euch zu hören! Auf meinem YouTube Kanal einf ...
Zukunft kann man gestalten, sagen die Gründer der Offenen Gesellschaft. Im gemeinsamen Podcast was wäre wenn spielen wir regelmäßig realistische Utopien durch.
WENN KINDER NICHT HÖREN - Der Podcast zum Buch für Eltern und Lehrer
Wie kann man Kinder motivieren? Welche Erziehungsansätze sind gut erforscht und funktionieren wirklich? Wie führt man eine Klasse? In diesem Podcast erfahren Eltern, Lehrer und Erziehende - auf leicht verständliche Weise - die neuesten Forschungsergebnisse aus den Bereichen Pädagogische Psychologie, Erziehungspsychologie, Klassenführung und Motivationspsychologie. Für jeden, der das viele Schreien und Schimpfen leid ist. :) Mehr Informationen finden Sie im Buch "Was tun, wenn Kinder nicht hö ...
Dem Klima auf der Spur: Wenn Tiere und Pflanzen auswandern (HD 1280)
Pflanzen und Tiere reagieren auf vielfältige Weise auf den heutigen Klimawandel. Sie verändern ihren jahreszeitlichen Rhythmus, wachsen teils schneller, teils langsamer – und vor allem wandern sie. Die erwärmungsbedingten Migrationen ziehen Flora und Fauna überwiegend polwärts, aber die räumliche Dynamik des Klimas führt auch zu ganz anderen Wanderrouten. Der Vortrag von Prof. Wolfgang Kießling zeigt Vorhersagen, wohin und über welche Routen Pflanzen und Tiere im 21. Jahrhundert wandern werd ...
Wenn der Job stinkt
Hey ich bin Dominik und ich bin der Meinung meine Generation quält mehr und mehr das selbe Problem. Alle sind irgendwie unzufrieden mit dem was sie tun oder wissen nicht wofür sie es tun... Mir ging es genauso! Das will ich jetzt ändern! In diesem Podcast erzähle ich meine Geschichte und lege offen was ich nun tun möchte um mein Leben, meine Karriere so zu verändern, dass ich am Ende nicht sagen muss „hätte ich mal“. Viel Spaß dabei!
Rechtschreibschwierigkeiten - Späte Förderung (2/2) 29:57
Eine große Stärke unseres Gehirns ist die Fähigkeit, aus vielen Einzelbeispielen allgemeine Regeln zu generieren und diese auch anzuwenden. Somit werden viele Rechtschreibmuster und Rechtschreibregeln beim allgemeinen Schriftsprachgebrauch quasi nebenbei mitgelernt.Allerdings gelingt dieses unbewusst ablaufende (implizite) Lernen bei weitem nicht i…
Rechtschreibschwierigkeiten - Späte Förderung (1/2) 26:38
21d ago 26:38
Häufig suchen Eltern von Kindern mit massiven Rechtschreibschwierigekeiten erst dann nach zusätzlichen Unterstützungsangeboten, wenn frühe Fördermaßnahmen (z.B. Förderung der phonologischen Bewusstheit) nicht mehr ihre volle Wirkung entfalten können.Späte Förderbemühungen (ab ca. 4. Klasse) sind mit ungleich mehr Aufwand verbunden. Sie basieren wen…
Sollte man Schüler mit Geld motivieren? 25:37
Viele Schüler kennen das Belohnungssystem aus eigener Erfahrung: Für jede gute bzw. sehr gute Note gibt es einen kleinen Geldbetrag von den Eltern oder z.B. den Großeltern. Welche Auswirkungen ein solches Vorgehen hat, wurde in den USA durch eine gigantische Studie evaluiert. Beim Earning by Learning-Programm wurden insgesamt 6,3 Millionen Dollar a…
Über den (Un-)Sinn des Sitzenbleibens 25:50
Nahezu jeder 4. Schüler hat in Deutschland im Alter von 15 Jahren mindestens einmal eine Klasse wiederholt.Doch was bringt der sogenannte "Schuss vor den Bug"? Führt er wirklich zur erhofften Kursänderung oder bringt er das Schiff letztlich vollständig zum kentern?Zu kaum einem anderen Thema ist die Datenlage so eindeutig: Sitzenbleiben stigmatisie…
Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten - Warum wir den Legasthenie-Begriff abschaffen sollten 23:33
Noch immer wird vielerorts die althergebrachte Legasthenie-Diagnostik durchgeführt. Vereinfacht ausgedrückt hat aufgrund dieser Testungen Legasthenie, wer Probleme beim Lesen und/oder Rechtschreiben hat, aber gleichzeitig eine normale oder auch überdurchschnittliche Intelligenz besitzt. Die Leidtragenden sind häufig jene Schüler, die zwar Probleme …
Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten - Prävention und frühe Förderung 37:20
In einem Punkt sind sich fast alle Forscher und Praktiker einig:Je früher gefördert wird, desto besser!Wenn (drohende) Lese-Rechtschreibschwierigkeiten frühzeitig erkannt und mit entsprechenden Fördermaßnahmen "bekämpft" werden, sind Erfolgserlebnisse schon mit relativ geringem Aufwand zu erreichen.Doch welche Prävention bzw. Förderung macht Sinn?W…
Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten - Das Ursachenpuzzle (2/2) 28:41
Auch wenn der Einfluss der Gene nicht zu unterschätzen ist (ca. 50%), so gibt es doch eine Reihe von Umwelteinflüssen, die im Verdacht stehen, das Auftreten von L-R-Schwierigkeiten zu begünstigen.Jene Faktoren genauer unter die Lupe zu nehmen, lohnt sich besonders, da wir auf sie (im Gegensatz zur genetischen Anlage) verändernd einwirken können.Im …
Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten - Das Ursachenpuzzle (1/2) 31:56
Wie kommt es überhaupt zu massiven Lese-/ Rechtschreibschwierigkeiten?Die Liste der verdächtigten Faktoren ist ellenlang. Wie so häufig in der Psychologie gibt es nicht die eine Ursache, sondern ein ganzes Bedingungsgefüge (Multideterminismus). Im Fokus des ersten Teils des Ursachenpuzzles stehen: -> Der Einfluss der Gene -> (vermeintliche) visuell…
Die Psychologie des Lesens (2/2) - Die Bedeutung des Vorwissens 27:58
Was passiert in unserem Kopf, wenn wir lesen? Handelt es sich beim Lesen wirklich nur um eine Entnahme von Bedeutungen (bottom-up-Prozesse)? Bei weitem nicht! Ob und wie wir Texte verarbeiten bzw. verstehen, hängt vor allem von unseren erfahrungsabhängigen Wissensstrukturen (kognitiven Schemata) ab. Je größer unser Vorwissen, desto leichter fällt u…
Eine demokratischere Demokratie? 43:28
Wir leben in einer Demokratie, in der alle mitbestimmen können. So zumindest in der Theorie. In der Praxis gibt es noch viel zu tun. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/politik/was-waere-wenn-demokratie
Die Psychologie des Lesens (1/2) - Der Matthäus-Effekt 21:53
Deutschland gehört zu den 7 Ländern, deren Schüler seit PISA 2000 einen signifikanten (wenn auch wirklich sehr geringen!) Zuwachs in der Lesekompetenz ihrer Schüler zu verzeichnen haben.Verbesserungen sind allerdings auch dringend notwendig, schließlich ist Lesen die Kulturtechnik schlechthin, mit der wir uns Wissen aneignen. Wissen bzw. Vorwissen …
Gemeinsam Probleme lösen - Warum es gut ist, einen Plan B zu haben. 31:11
Allzu häufig enden reaktive Erziehungsgsversuche bezgl. Hausaufgaben, Zimmer aufräumen oder Zähne putzen in heftigen Auseinandersetzungen. Eltern drohen mit Strafe - Kinder reagieren mit Trotzreaktionen (Reaktanz) und Beleidigungen. Im Nachhinein ist das schlechte Gewissen (kognitve Dissonanz) auf beiden Seiten groß - besonders wenn es sogar zu Han…
Classroom management (4/4) - Schwierige Fälle 30:47
Die meisten "Disziplinprobleme" lassen sich mit den bereits kennengelernten Regeln der Klassenführung in den Griff kriegen. Was jedoch wenn die Fronten bereits verhärtet sind?Sollten wir Schüler, die immer wieder negativ auffallen, wirklich bestrafen oder ignorieren?Sowohl verhaltensanalytische (z.B. erwünschtes Verhalten verstärken) als auch human…
Classroom management (3/4) Plädoyer für den konsequenten Umgang mit Regeln 27:50
Obwohl kaum jemand bestreiten würde, dass Regeln sehr hilfreich sein können, so fällt es doch häufig schwer, diese zu etablieren. Zu oft kapituliert man vor dem vermeindlich großen Widerstand, der sich erhebt, wenn man Regeln durchzusetzen versucht.Wenn wir jedoch Regelverstöße tolerieren, dann heißt das für den einzelnen Schüler: "Naja, wenn sich …
Classroom management (2/4) oder wie führt man eine Klasse? 31:39
Was macht gute Klassenführung aus? Lange haben sich Forscher an dieser Frage die Zähne ausgebissen. Viele zunächst plausibel klingenden Erklärungen hielten einer empirischen Überprüfung nicht stand. Weder fand man ein besonders geeignetes Lehrer-Persönlichkeitsmuster, noch wurde die Annahme bestätigt, dass die Art, wie streng ein Lehrer die Schüler…
Classroom management (1/4) - Warum wir mehr darüber wissen sollten... 24:25
PISA, DESI und viele andere Studien haben gezeigt: Kaum ein anderes Unterrichtsmerkmal hängt so konsistent mit Leistungsniveau und Leistungsfortschritt zusammen wie die Fähigkeit des Lehrers die Klasse zu führen.Logisch: Wenn andauernd Quatsch gemacht wird und der Geräuschpegel unangenehm hoch ist, fällt es einem Schüler schwer sich zu konzentriere…
Der "overjustification effect" oder zerstört Belohnung die intrinsische Motivation? 26:03
5M ago 26:03
"Earning by Learning" heißt ein in den USA durchgeführtes Programm, bei dem Schüler für's Lesen lernen bezahlt werden. Um eine intiale Motivation herzustellen sind Belohnungen sicherlich sehr effektiv. Was passiert jedoch wenn diese extrinsischen (von außen kommenden) Belohnungen abgesetzt werden? Können Belohnungen auch nach hinten losgehen und ei…
Wie lobt man richtig? 20:03
Beim Loben kann man doch nichts falsch machen, oder?"Du bist ein Riesentalent." "Du bist ja so begabt." Warum solche gutgemeinten Formen des Lobens vielleicht nicht ideal sind, wurde in den letzten beiden Episoden schon angesprochen.Worauf sollten wir noch achten, wenn wir anderen - in unserem Fall natürlich Schülern - unsere Anerkennung zu Teil we…
Der Schlüssel zur Motivation? (2/2) - Lernen lohnt sich! 30:39
Der Glaube, dass Veränderung bzw. Wachstum kaum oder gar nicht möglich ist, kann dazu führen, dass man angesichts eines verhauenen Tests versucht, sich beim nächsten mal eher durchzumogeln versucht (z.B. durch Spicken), anstatt einfach mehr zu lernen. Denn wenn meine Intelligenz unveränderbar ist, dann lohnt es sich ja nicht zu lernen... Aber ist e…
Der Schlüssel zur Motivation? (1/2) - Die Forschung der Carol Dweck 27:41
Menschen unterscheiden sich in ihrer Fähigkeit Rückschläge und Niederlagen zu verkraften. Was für den einen ein lehrreicher Fehler ist, versetzt den anderen wochenlang in ein Gefühl der Hilflosigkeit. Wie kommt dieser Unterschied zustande? Und warum sind manche Menschen eher daran interessiert einen guten Eindruck zu hinterlassen (performance goal …
Moralpredigt vs. Man wird wie man gesehen wird... 19:34
"Ihr solltet euren Klassenraum sauberhalten." "Ihr solltet besser zuhören." "Ihr solltet mehr tun für Mathematik. Mathe ist wichtig!" Häufig verbringen Lehrer und Eltern viel Zeit mit solchen "Moralpredigten". Aber bringen sie überhaupt etwas?Studien legen nahe, dass es sicherlich effektivere Vorgehensweisen gibt.keywords: Müllentsorgung - baseline…
was wäre wenn | Gesundheit - Eine freie Versorgung für die Zukunft? 39:24
Eine sich ändernde Gesellschaft braucht mit der Zeit auch eine Gesundheitsversorgung, die sich an die neuen Verhältnisse anpasst. Wie das gelingen könnte, zeigt die aktuelle Ausgabe von „was wäre wenn“. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-gesundheit
Der Rosenthal-Effekt (Teil 3) - Verhängnisvolle Aussagen 26:15
"Du bist wohl nicht auf der richtigen Schule." "Eine blinde Henne findet auch mal ein Korn." "Sitzen hier lauter Idioten?"... Solche Aussagen können sich geradezu in unser Gedächtnis einbrennen und der Anfangspunkt einer negativen self-fulfilling prophecy sein. Aber: Es ist es auch möglich einem Kind eine positive Vision mit auf den Weg zu geben. W…
Der Rosenthal-Effekt (Teil 2) - Free your mind 25:47
Unter anderem über ein Pferd das kleinste Körpersignale lesen konnte und einen Psychologen, der es ihm gleich tat... Was wir einem Schüler zutrauen, schlägt sich auch in unserer Körpersprache ihm gegenüber nieder. Von welchen fehlgeleiteten Erwartungen sollten wir "unseren Geist befreien", um nicht verhängnisvolle (nonverbale) Rückmeldungen zu gebe…
Der Rosenthal-Effekt oder man wird wie man gesehen wird... 35:10
7M ago 35:10
Einer der mächtigsten und eindrucksvollsten psychologischen Effekte die es gibt. Wenn ich einen Schüler für besonders begabt halte, bekommt dieser von mir auch eine besondere Behandlung (besondere Hilfestellungen, häufigeres Zunicken/Zulächeln). Das führt dazu, dass er immer mehr an sich und seine Fähigkeiten glaubt. Er wird besser, wodurch ich in …
was wäre wenn | Demokratieförderung - Von Staat und Stiftungen 44:01
Derzeit wird viel über die Demokratieförderung durch den Staat diskutiert. Denn: Vielen Initiativen drohen Kürzungen. Auf der letzten Konferenz der Offenen Gesellschaft haben zivilgesellschaftliche Organisationen über die Bedeutung von und Alternativen zur staatlichen Förderung diskutiert. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft…
was wäre wenn | Arbeit und Technologie - Technologie als Chance 37:27
Neue Technologie, Künstliche Intelligenz und Roboter werden unsere Arbeitsplätze verändern. Sara Steinert fragt: Was wäre, wenn uns Technologie die Arbeit abnähme – im positiven Sinne? Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-arbeit-und-technologie
Bin ich Schuld daran, dass ich single bin? 17:49
9M ago 17:49
Folge 26 Sabotieren wir uns vielleicht selbst? Sind wir in Wirklichkeit die, mit der Bindungsangst? Ich teile meine aktuellen Gedankengänge mit euch. Werbung: Danke an eis.de, die diese Folge gesponsert haben! Mit inka30 bekommt ihr 30% auf das gesamte Sortiment (außer auf den Kalender und Sonderangebote). Ab 79,99€ versandkostenfrei gibt es dort a…
Motivation: Trau dich! Angst bekämpfen 13:41
10M ago 13:41
Folge 25 Manchmal sind wir selbst unser größter Feind. Wir tragen so viel unergründetes Potenzial in uns, welches wir jedoch nicht nutzen, weil wir uns selbst im Weg stehen. Du kannst jederzeit neu starten! Heute ist dein Tag! Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, folgt mir auf Spoti…
was wäre wenn | Schule von morgen - Wie sieht bessere Bildung aus? 49:57
10M ago 49:57
Die Welt ändert sich rasant – doch in den meisten Schulen hierzulande sieht es aus wie vor 30 Jahren. Was muss getan werden, um Schulen und den Unterricht fit für die Zukunft zu machen? Dieser Frage geht Sara Steinert in dieser Folge von „was wäre wenn“ nach. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-schule-von-morg…
was wäre wenn | Human Rights Film Festival - Filme, die die Welt verändern 38:41
Können Filme echten gesellschaftlichen Wandel anstoßen? Sara Steinert hat sich auf dem Human Rights Film Festival in Berlin umgehört. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/politik/was-waere-wenn-human-rights-film-festival
was wäre wenn | Utopien als Beruf - Wer Visionen hat, sollte nicht zum Arzt gehen 40:22
In der neuen Folge von „was wäre wenn“ spricht Sara Steinert mit zwei Gästen, deren Job es ist, Utopien zu entwickeln. Anne Pinnow und Kai Kuhnhenn vom „Konzeptwerk Neue Ökonomie“ wollen mit ihrer Arbeit zeigen, wie befreiend Utopien für die Zukunft sein können. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-utopie-als-b…
was wäre wenn | Klimastadt - Von Bürgerbeteiligung und Klimaschutz 43:54
1y ago 43:54
was wäre, wenn … Städte zu einer positiven Klimabilanz beitragen würden? Sara Steinert hat mit zwei Experten gesprochen und herausgefunden, wie das Leben in der Stadt klimaneutral werden könnte. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-klimastadt
was wäre wenn | Soziale Netzwerke - Gemeinschaftsgut Social Media? 42:03
Was wäre, wenn … soziale Netzwerke den Nutzerinnen und Nutzern gehören würden? Sara Steinert spricht mit Georg Diez über Blockchain, digitale Freiheit und Alternativen zu Facebook & Co. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/digital/was-waere-wenn-soziale-netzwerke
was wäre wenn | Kostenloser Nahverkehr - Freie Fahrt für alle! 40:51
Was wäre, wenn … der öffentliche Nahverkehr gratis wäre? Bisher zahlen wir für jede Fahrt mit Bahn, Bus oder Tram. In der neuen www-Folge geht Sara Steinert der Frage nach, ob das unbedingt so sein muss. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-kostenloser-nahverkehr…
was wäre wenn | Hoffnung für ein neues Europa - In Vielfalt geeint? 42:07
Was wäre, wenn … wir Europa neu gestalten würden? Pünktlich zur Europawahl redet Sara Steinert mit ihren Gästen über Hoffnungen und Ideen für ein besseres Zusammenleben auf dem zweitkleinsten Kontinent der Welt. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-hoffnung-fuer-ein-neues-europa…
was wäre wenn | Was bedeutet Feminismus heute? - "Leider immer noch notwendig" 31:53
Was wäre, wenn … Feminismus nicht mehr nötig wäre? Sara Steinert, Gilda Sahebi und Raven Musialik stellen sich eine Welt vor, in der nicht mehr aufgrund des Geschlechts diskriminiert wird. Und sie diskutieren, was Feminismus heute noch bedeutet. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-feminismus-heute…
Work and Travel: Fails, Tipps & Tricks 29:44
Folge 24 Goodbye Deutschland, hello Abenteuer! Von einem Auslandsaufenthalt träumen viele, aber wie finanziert man das eigentlich? Was erwartet einen alles? Wie findet man schnell Anschluss? Werbung: Wer reist, verbringt viel Zeit in Bussen, Zügen und Flugzeugen. Bestes Mittel gegen Langweile: BookBeat, die App mit der so viele Hörbücher im Monat h…
was wäre wenn | Eine Welt ohne Gefängnisse - "Respekt statt Stigmatisierung" 36:03
Was wäre, wenn … es keine Gefängnisse gäbe? Sara Steinert und Georg Diez diskutieren über Alternativen zum Strafvollzug. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-eine-welt-ohne-gefaengnisse
was wäre wenn | Neuer Podcast mit der „Offenen Gesellschaft“ - "Das Utopie-Vakuum füllen" 16:02
„Zukunft kann man gestalten“ – sagen die Gründer der „Offenen Gesellschaft“. Im gemeinsamen Podcast „was wäre wenn“ spielen wir nun regelmäßig realistische Utopien durch. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-podcast-zur-offenen-gesellschaft
Was, wenn ich mich nicht traue? 2.0 (Blind Date am Flughafen) 21:26
Folge 23 Wie bekommt man eigentlich Eier aus Stahl? Wie schafft man es, einfach mal die Arschbacken zusammenzukneifen und sich was zu trauen? Ich erzähle euch von meiner Sucht nach Adrenalin und wie ich es schaffe, mich selbst zu neuen Abenteuern zu motivieren! Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unte…
Selbstoptimierung bis zum Burnout 22:14
Folge 22 Meditation, Produktivität, Yoga, Mindfulness, Bullte Journals, etc. Das sind eigentlich alles Dinge, die unser Leben verbessern sollen, aber sind diese Übungen am Ende des Tages wirklich hilfreich oder stressen sie uns nicht doch eher? Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, f…
Was, wenn ich mich in die Falschen verliebe? 18:53
Folge 21 Ich würde diese Folge gerne "Was, wenn ich eine dumme Kartoffel bin?" nennen. Ich erzähle euch nämlich von meinem peinlichen Mantra bereit für eine Beziehung zu sein und wie ich es daraufhin geschafft habe, mich der Reihe nach in einen Blödmann nach dem anderen zu vergucken. Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schr…
Was, wenn ich antriebslos bin? (Mehr Motivation) 19:51
2y ago 19:51
Folge 20 Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, folgt mir auf Spotify oder hinterlasst eine Bewertung auf iTunes. Ich freue mich von euch zu hören!Von einfach inka: deine virtuelle große Schwester
Was, wenn ich ausziehe? || Ich ziehe nach Köln! 18:19
Folge 19Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, folgt mir auf Spotify oder hinterlasst eine Bewertung auf iTunes. Ich freue mich von euch zu hören!Von einfach inka: deine virtuelle große Schwester
Sex mit dem besten Freund, single sein und Fernbeziehungen... || Dr. Inka 20:07
2y ago 20:07
Folge 18 Wer soll Dr. Sommer sein? Heute gibt's Dr. Inka! Ihr habt mir eure Kummerkasten-Fragen geschickt und ich gebe euch Ratschläge rund um das Thema Beziehung. Ein bisschen gemein bin ich auch noch. Was will man mehr? :D Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, folgt mir auf Spotify…
Was, wenn ich alleine verreisen will? (Angst/ Meine Israelreise) 20:28
2y ago 20:28
Folge 17 Alleine reisen kann so viel Spaß machen, aber auch super viel Angst machen. Ich habe richtig vergessen, wie sehr ich die Freiheit des Alleinsein genieße und diese in meinem letzten Urlaub wiederentdeckt. Wie konnte ich nur vergessen, wie viel Spaß das macht? Außerdem erzähle ich euch von der ein oder anderen Anekdote und gebe euch meine Ti…
Was, wenn ich nicht heterosexuell bin? Mit Lisa Sophie Laurent 30:58
Folge 16Folgt Lisa: https://www.youtube.com/user/ItsColeslawSchickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, folgt mir auf Spotify oder hinterlasst eine Bewertung auf iTunes. Ich freue mich von euch zu hören!Von einfach inka: deine virtuelle große Schwester
Was, wenn ich in einen Bad Boy verliebt bin? 19:09
Folge 15 Kennst du dieses Gefühl? Du lernst einen Typ kennen, der ein Benehmen an den Tag legt, das dich eigentlich abschrecken sollte. Du weißt, dieser Typ bedeutet Ärger und doch kannst du nicht aufhören an ihn zu denken. Doch warum stehen wir eigentlich so oft auf Bad Boys? Und kann man das rational begründen? Verlosung: Gewinne die komplette Bu…
Was, wenn ich nicht mehr leben will? (Suizid) 27:17
Folge 14 Suizid ist die zweithäufigste Todesursache bei Jugendlichen. Dabei gibt es so viele Gründe für das Leben! Heute rede ich mit Anna von U25 über dieses Thema. Was kann ich tun, wenn ich merke, dass es einem meiner Freunde nicht gut geht? Wie kann ich helfen? Diese und weitere Fragen beantworten wir dir heute. Holt euch Hilfe: http://www.u25.… | de |
q-de-1294 | ung Platz für Verzweiflung. Sie fühlte sich hilflos und ausgeliefert. Warum fehlte in seinem Kuss jegliche Zärtlichkeit? | Mademoiselle muss heute sterben von Claude Izner | PIPER
Mademoiselle muss heute sterben — Inhalt
Paris, Ende des 19. Jahrhunderts. Als im IX. Arrondissement eine ganz in Rot gekleidete Mädchenleiche gefunden wird, sieht sich der Buchhändler Victor Legris dazu gezwungen, in einem Todesfall zu ermitteln. Denn es ist ausgerechnet das Briefpapier seiner Buchhandlung, das in dem unweit vom Tatort gefundenen Stöckelschuh steckt. Doch was zunächst wie ein simpler Liebesmord aussieht, führt Victor Legris schon bald bis ins berühmt-berüchtigte Varieté Moulin Rouge.
EAN 978-3-492-96883-6
Leseprobe zu »Mademoiselle muss heute sterben«
Wie immer für unsere Lieben!
Und für Andrée Millet, das Kind vom Montmartre,
Elena Arseneva, Kumiko Kohiki, Solvej Crévelier.
Herzlichsten Dank an Jan Madd.
In den geusndenen Falten der alten Hauptstädte, wo alles, selbst das Grauen, uns verzaubern kann, treibt es mich unwiderstehlich, wunderlich verhutzelten und verführerischen Wesen aufzulauern …
Saint-Mandé, Sonntag, 26. Juli 1891
Schnell, die Hände unters Wasser halten und alle Spuren von Konfitüre beseitigen!
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet [...]
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet hatte, betrachtete Mademoiselle Bontemps sehnsüchtig den Teller voller Erdbeer- und Mokkatörtchen, Eclairs und Meringuen. Sie widerstand der Versuchung und schloss ihn in der hintersten Ecke des Schranks ein. »Heute Abend, wenn alle schlafen …«, dachte sie. Sie bauschte ihr Kleid über dem Reifrock, den sie noch immer trug, als sei sie zwanzig, und ging mit raschelnden Schritten in den Salon zurück, wo ihr Besucher sich gerade die Handschuhe überzog.
»Entschuldigen Sie, dass es so lange gedauert hat, Monsieur Mori«, sagte sie kokett, »ich dachte, ich hätte einen Wasserhahn tropfen gehört.«
»Auch ich hörte ganz deutlich Wasser rauschen«, gab der Mann, ein piekfeiner Japaner, zurück.
Er setzte einen schwarzen Seidenzylinder auf, der perfekt zu seinem Zweireiher und seiner gestreiften Hose passte, und bemühte sich dann, seinen Gehstock aus dem Schirmständer zu ziehen, der mit einem Wirrwarr aus Rüschen verziert war. Überhaupt war der ganze Salon voller Rüschen. Sie schmückten Vorhänge, Sitzbezüge, die mit Nippes überladenen Regale und sogar das Kleid der Hausherrin. Wie kleine Wellen, die sich in der Brandung kräuseln, liefen sie über die gesamte Einrichtung, und der elegante Asiate schien unter Seekrankheit zu leiden, während er gegen die wogenden Stoffe ankämpfte. Mit einem Seufzer gelang es ihm schließlich, seinen Stock an sich zu nehmen.
»Wo ist denn Ihre Patentochter?«, fragte Mademoiselle Bontemps.
»Iris ist mit ihren Freundinnen auf den Rummel gegangen. Doch ich schätze dieses Flanieren inmitten des gemeinen Volkes nicht.«
»Die Jugend braucht Zerstreuung.«
»Das Vergnügen geht der Reue voraus – so wie der Schlaf dem Tode.«
»O Monsieur, das ist schön, aber traurig!«
»Ich bin nicht heiterer Stimmung, ich mag Trennungen nicht besonders. «
Er tat, als würde er die Spitze seines Gehstocks inspizieren, mit der er nervös auf den Teppich klopfte.
»Ich verstehe Sie«, säuselte Mademoiselle Bontemps, während sie die Schleifchen am Schirmständer unauffällig wieder gerade zog. »Aber nun denn, Monsieur Mori, die zwei Monate werden schnell vorüber sein.«
»Ich werde Ihnen Iris’ Badekostüm und den Sonnenhut am Donnerstag bringen lassen. Sie wollen noch immer am nächsten Montag aufbrechen?«
»So Gott will, ja, Monsieur Mori. Jesus Christus, das wird eine Expedition! Zum ersten Mal nehme ich die jungen Mädchen mit ans Meer. Sie sind ganz außer sich vor Aufregung. Ich musste vier Eisenbahnabteile reservieren, stellen Sie sich das vor! Zusammen mit der Köchin und den beiden Zimmermädchen sind wir sechzehn Personen. Diese Reise kostet ein Vermögen! Und wenn man länger als sechs Wochen verreist, kann man nicht einmal mehr den billigeren Ausflugstarif in Anspruch nehmen. Früher fuhren wir einfach nach Saint-Cyr-sur- …«
»… Morin. Ich weiß, ich weiß«, grummelte der Japaner sichtlich gereizt.
»Aber was soll man machen? Die Zeiten ändern sich, man spricht nur noch von Tourismus, von Stränden, vom Baden ! «
»Lassen Sie Iris unter keinen Umständen unbeaufsichtigt ins Wasser gehen.«
»Wo denken Sie hin! Meine Mädchen werden sich keinen Zoll weit aus dem abgesperrten Bereich entfernen. Ich habe einen Bademeister engagiert.«
»Behalten Sie ihn im Auge – vor allem, wenn er attraktiv ist. «
»Ach, Monsieur Mori, ich wache über meine Kleinen wie eine Glucke …«
»… über ihre Küken. Ich weiß, ich weiß. Könnten Sie mir eine Droschke kommen lassen?«
»Sofort, Monsieur Mori. Colas! Colas! Wo ist dieser Bengel nur wieder? Der Sohn des Gärtners, ein Taugenichts«, erklärte sie und betrachtete sich dabei in einem mit dicken Engelchen verzierten Wandspiegel. Sorgfältig zupfte sie zwei schwarz gefärbte Locken an der Seite ihres Mondgesichts zurecht. Ein Junge mit griesgrämiger Miene kam herein, auf einem Strohhalm kauend.
»Wie kommt der denn daher? Man könnte meinen, er trage seine Kleider verkehrt herum!«, rief Mademoiselle Bontemps aus. »Hol eine Droschke – und beeil dich! Monsieur wartet. «
Kaum stand der Junge draußen auf der Chaussée de l’Étang, streckte er dem massiven Bürgerhaus die Zunge heraus, an dessen Eisentor das Schild hing:
Institut C. Bontemps
Privates Mädchenpensionat
Er ging zum Rathausplatz, wo eine Musikkapelle spielte.
Ein Mann um die zwanzig, gut aussehend und von geschmeidiger Statur, löste sich vom Stamm einer Edelkastanie und folgte ihm auf dem Fuße. Der Junge wollte gerade zum Droschkenstand vor der Gare de Saint-Mandé hinübergehen, da packte ihn jemand an der Schulter.
»Ach, Sie sind’s, M’sieu Gaston! Sie haben mir einen Schrecken eingejagt. «
»Das hat ja gedauert!«
»Die Herrin hat mich nicht gehen lassen.«
»Hier, überbring das, du weißt, wem«, sagte der Mann und gab ihm einen Zettel.
» Und wie soll ich sie finden ? Sie sind alle auf dem Rummel. Haben Sie die vielen Leute gesehen?«
»Das ist dein Problem. Los, Junge, beweg dich!«
»Sieh dir den an – wie hübsch er ist in seiner Uniform mit den Tressen und Orden!«
»Wenn man all dieses Blech mag … Er ist so rot im Gesicht, dass man meinen könnte, er platze gleich. Der Kleine, der in seine Trompete bläst, gefällt mir besser. Wie ernst er aussieht mit seinem Stiernacken und dem dicken Bauch ! «
Zu Fuße eines Podests stand ein Dutzend junger Mädchen in hellen Kleidern und bestaunte die Blaskapelle der städtischen Feuerwehr. Das Mädchen, das ein Auge auf den Kerl in der Uniform geworfen hatte, eine Bohnenstange mit einem Hut, der sich unter lauter Kirschen bog, warf ihrer Kameradin, einem Pummelchen mit Löckchen wie ein frisch getrimmter Pudel, einen strengen Blick zu.
»Du bist wirklich vulgär, Aglaé. Wie ein Krämermädchen! Und zu allem Übel bist du auch noch ohne Hut ausgegangen ! «
»Das liegt an meinem Erbgut. Mein Vater ist Kaufmann. Nicht alle haben das Glück, die Nichte eines Marquis zu sein, der an der Börse spekuliert.«
»Scher dich zum Teufel!«
Ohs und Ahs erschallten zu den Klängen des Kampflieds Alsace et Lorraine, das die begeisterte Menge mitsang:
Wohl habt ihr dieses Land germanisieren können,
Unsere Herzen aber werdet ihr nie gewinnen!
»Also wirklich, das reicht! Hört auf, euch zu zanken!«
Aufgebracht trennten die Freundinnen die beiden Mädchen, indem sie mit ihren Sonnenschirmen dazwischengingen. Währenddessen nutzten zwei Internatsschülerinnen – eine zierliche Brünette in einem blauen und eine üppige Blondine in einem krapproten Kleid – das Gedränge und verschwanden in der Menschenmenge. Außer Atem blieben sie vor den Schiffschaukeln stehen.
»Die beiden sind abscheulich«, meinte die Blondine mit Bestimmtheit. »Sich in der Öffentlichkeit streiten! Wie Fischweiber ! «
»Kommst du mit schaukeln, Élisa?«, fragte die Brünette, fasziniert von den schwingenden Schiffsgondeln.
»Also wirklich, Iris, du bist vollkommen verrückt! Wir haben gerade erst gegessen. Und dann hat man uns bei dieser Hitze auch noch Erbsensuppe vorgesetzt! Die alte Ziege hat die Erbsen wohl im Sonderangebot gefunden.«
»Wie du willst. Ich jedenfalls gehe schaukeln«, erklärte Iris und stellte sich entschlossen neben eine der Schiffschaukeln, die gerade frei wurden.
Bevor Élisa sie zurückhalten konnte, wurde Iris von einem Jungen in Hemdsärmeln auf die Sitzbank geschoben und sogleich angeschubst. Iris saß verkrampft da, mit einer Hand ihr Hütchen festhaltend und mit der anderen ans Gestänge geklammert, während der Junge die Schaukel immer kräftiger anstieß.
Élisa versuchte, den Flugbewegungen ihrer Freundin zu folgen, aber als Iris sich aufrichtete und die Knie beugte, um mehr Schwung zu bekommen, wandte sie sich klopfenden Herzens ab und tat so, als würde sie sich für einen Muskelprotz interessieren, der eine Hantel stemmte, auf der zwei lachende Liliputaner saßen.
» Mamsell Lisa ! «
Sie fuhr herum. Colas legte den Finger an die Lippen und steckte ihr einen Zettel zu.
»Der ist von dem Burschen, der Ihnen schon mal geschrieben hat«, flüsterte er. »Er hat gesagt, Sie sollen sich sputen, denn es sei eine einzigartige Gelegenheit, die so bald nicht mehr wiederkommt. Ich habe mich schwergetan, Sie zu finden, und bin spät dran. Die Droschken sind alle besetzt, der Chinese und die Herrin werden sicherlich wütend sein. «
Sie bemerkte die ausgestreckte Hand und legte eine Münze hinein.
»Er versteckt sich«, rief der Junge und lief davon.
Élisa vergewisserte sich, dass Iris noch immer schaukelte, und flüchtete unter die Markise eines Verkaufsstandes für Zuckerzeug. Mit aufgekrempelten Ärmeln hängte der Händler dicke, glänzende Stränge aus grüner und rosaroter Zuckermasse an einen Haken. Berauscht vom Duft des karamellisierten Zuckers, verfolgte ein Grüppchen Lausbuben mit der Nase am Tresenrand jede seiner Bewegungen. Élisa faltete den Zettel auseinander. Sofort erkannte sie die ungeübte Handschrift, hob den Kopf und strahlte den Händler an. Endlich würden ihre Hoffnungen wahr werden! So weit sie zurückdenken konnte, hatte sie immer geahnt, dass das Schicksal etwas Außergewöhnliches für sie bereithielt, verlor aber so langsam die Geduld, denn sie war nun schon siebzehn, und das tägliche Einerlei im Pensionat Bontemps war alles andere als aufregend. »Wenn das noch lange so geht, sterbe ich vor Langeweile«, dachte sie jeden Morgen.
Doch jetzt war vor etwas mehr als einem Monat der Fremde in ihr Leben getreten. Élisa hatte noch nie mit ihm gesprochen, aber er hatte eine derartige Bedeutung erlangt, dass sie sogar von ihm zu träumen begann. Zuerst war er nur ein ganz normaler junger Mann gewesen, dem sie begegnete, wenn Mademoiselle Bontemps und ihre Zöglinge ihren Spaziergang am Seeufer machten. Er schlenderte stets gleichgültig an ihnen vorüber, nie blickte er ein bestimmtes Mädchen an. Dennoch war nach einer gewissen Zeit jede der jungen Frauen davon überzeugt gewesen, dass der Mann nur ihretwegen da sei. Auch wenn sie sich niemals gegenseitig den heimlichen Wunsch anvertraut hätten, von ihm beachtet zu werden. Wie sollte man auch zugeben, dass man sich von diesem so extravagant gekleideten Bohemien angezogen fühlte? Eines Abends im Juni hatte er Élisa dann eine Nachricht zukommen lassen. Nachdem das Licht gelöscht war, hatte sie sich ans Fenster ihres Zimmers gestellt und im Schein einer Gaslampe gelesen:
Sie sint die Schonste. Ich liebe Sie. Gaston.
Dreiundzwanzig genauso knappe und orthografisch dürftige Mitteilungen waren auf diese Erklärung gefolgt. Élisa bewahrte sie liebevoll auf und versteckte sie unter dem Kaminsims. Gaston hatte zwar nicht das Zeug zu einem romantischen Briefeschreiber – seine Sätze beschränkten sich auf die Grundregeln der Grammatik: Subjekt, Prädikat, Objekt, manchmal ein Superlativ und vor allem Liebe, Liebe und noch mal Liebe –, aber Élisa war zutiefst gerührt von seiner Beharrlichkeit, wenn sie sich auch nicht traute, ihm zu antworten. Dieses Mal hatte er sich noch übertroffen – eine Meisterleistung für einen Mann, der sich normalerweise so kurz und bündig ausdrückte!
Verlassen Sie Ihre Freundinen, erfinden Sie was, und komen Sie unten an die Böschunk hinter dem Pont de la Tourelle. Ich liebe Sie. Gaston.
Würde sie es wagen, Iris allein zu lassen und zu diesem Rendezvous zu eilen? Iris würde sich sicherlich Sorgen machen und Mademoiselle Bontemps Bescheid geben. Sie brauchte eine Ausrede! Ein Schwindelanfall? Sie könnte behaupten, sie hätte sich unwohl gefühlt. Das war immerhin nicht komplett gelogen. Ihr war ganz heiß, der Kopf drehte sich ihr, sie sah sich mit neuen Augen, mit den Augen Gastons. Er fand sie schön, er liebte sie!
Es wurde langsam dunkel, auf dem Rummel wurden die Lampions angezündet, die Schausteller redeten auf die Besucher ein.
»Zehn Centime, zwei Sou! Soldaten bezahlen nur fünf Centime ! «
Die Posaunen pfiffen im Takt zu den schrillen Tönen der Blechbläser, den Drehorgeln und Trommelschlägen. Ein Clown in Strumpfhosen hockte auf einem Fass und verkündete grölend, das beste Spektakel finde bei Nounou statt, der berühmten Flohdompteuse. Ein paar Meter weiter schwangen zwei müde Ballerinas in Paillettentrikots in einer ärmlichen Bauchtanzimitation die Hüften.
»Sehen Sie den sprechenden Geköpften!«
»Waffeln! Wer hat Lust auf meine Waffeln? Die größte Köstlichkeit von Paris!«
»Ein Liebesapfel für Sie, Mademoiselle? Von Amor persönlich geschossen ! «
Élisa schlängelte sich durch die fröhliche Menschenmenge, die sich vor den Jahrmarktständen drängte, und wäre fast mit Aglaé zusammengestoßen, die den Mund voller Krapfen hatte. Der Rummel ließ sie allen Anstand vergessen. Nicht weit von ihr stapfte die fette Mademoiselle Bontemps, geschmückt wie ein Reliquienschrein, auf ein Kuhkarussell zu, auf dem drei ihrer Schülerinnen hockten.
»Edmée! Berthe! Aspasie! Es ist spät. Wo sind die anderen?«, kreischte sie.
Élisa mischte sich in den Strom der Heimgehenden. Vor dem Bahnhof von Saint-Mandé hatte sich eine Menschentraube um einen Straßensänger gebildet, der, begleitet von einer Fiedel, einen derzeit beliebten Gassenhauer herunterleierte:
»Mad’moiselle, so hör’n Sie doch,
Ich will Ihnen ein Glas Madeirawein spendieren …«
Élisa umrundete den Bahnhof, hastete weiter und konnte gerade noch stehen bleiben, als eine Droschke vorbeifuhr. Sie erkannte Kenji Mori, Iris’ Patenonkel, der sich aus dem Fenster lehnte, und schlich an der Mauer entlang weiter.
Endlich hatte sie die Böschung erreicht! Sie blickte aufmerksam um sich, sah aber nur Liebespärchen und streunende Hunde. Von wo würde er kommen? Was sollte sie zu ihm sagen? Plötzlich bekam sie Angst. Sie erinnerte sich an den Rat ihrer Mutter: »Kämpfe nicht dagegen an, mein Liebes. Angst ist eine gute Sache, sie erspart uns eine Menge Unannehmlichkeiten ! «
Beim Gedanken an ihre Mutter fühlte sich Élisa hin- und hergerissen zwischen Wut und Mitleid. In den fünfunddreißig Jahren ihres Lebens hatte die arme Frau lediglich ein paar Abenteuer gehabt, ohne auch nur ein einziges Mal die wahre Leidenschaft erlebt zu haben. Von Anfang an war ihr Liebesleben auf die schiefe Bahn geraten, nichts hatte ihren Wünschen entsprochen. Doch Élisa wusste ganz genau, dass sie nicht wie ihre Mutter war. Schon als Kind hatte sie in einem Londoner Internat vor ihren Kameradinnen geprahlt: »Eines Tages wird mein Vater kommen und mich auf seinen Landsitz in Kent bringen. Ich werde einen Lord heiraten, er wird verrückt nach mir sein ! «
Dieser Vater, dessen Namen sie nicht einmal kannte, war nie aufgetaucht.
Eingeschlossen in einer engen Schneise, führten die Eisenbahngleise in der einen Richtung nach Paris, in der anderen zu den östlichen Vororten der Hauptstadt und an die Ufer der Marne, nach Nogent, Joinville und Saint-Maur.
Élisa beugte sich über die Hecke, die am Zaun entlangführte, und beobachtete das Treiben. Züge hatten sie schon immer begeistert, sie beschworen ferne Orte herauf, Begegnungen, Luxus, Freiheit … Die Bahnsteige unten waren schwarz vor Menschen, es wuselte dort wie in einem Ameisenhaufen. Mit träger Neugier fragte sie sich, was wohl passieren würde, wenn sie die Leute mit Kieselsteinen bewarf …
Wie ein mechanisches Spielzeug fuhr in einer Dampfwolke ein Zug aus Vincennes ein. Kaum hatte er angehalten, schwappte die Menschenflut an die Waggons, doch zum großen Verdruss der Wartenden boten die sich öffnenden Zugtüren nur einen Blick auf voll besetzte Abteile. Vergebliches Rennen auf der Suche nach freien Plätzen, Protestrufe, Streitereien. Enttäuscht fanden sich die Ameisen damit ab, auf den nächsten Zug warten zu müssen. Alle außer einem auffälligen Ameisenmännchen mit Zylinder und erhobenem Gehstock. Er war gerade laut schimpfend wieder dort ausgestiegen, wo er kurz zuvor eingestiegen war, gefolgt von seinem Weibchen in malvenfarbenem Kleid und seinem Ameisenkind in kurzen Hosen. Dieses Gewimmel amüsierte Élisa so sehr, dass sie darüber ihr Rendezvous vergaß und sich auf die Zehenspitzen stellte, um alles im Blick zu haben.
Im Schutz einiger wuchernder Äste der Hecke rauchte Gaston eine Zigarette und beobachtete das junge Mädchen. Solche kleinen Hühner hatte er schon viele gerupft, doch so geschickt er auch darin war, ein Mieder aufzuhaken oder einen Unterrock zu zerknittern – dieses Mädchen ließ ihn zögern. Er hatte es mit einem dieser zarten Pflänzchen zu tun, die auf dem Humus der guten Gesellschaft gediehen, eine weiße Haut hatten, makellose Unterwäsche trugen und den Unterschied zwischen einem Weinglas und einem Wasserglas kannten. Wie sollte er sich verhalten? Sollte er sich verbeugen und ihr die Hand küssen? Und dann irgendwelche Gemeinplätze von sich geben, ihr Komplimente über ihr hübsches Gesichtchen und ihre schlanken Fesseln machen? Das konnte er nicht. Er kannte nur einen Weg, sein Verlangen auszudrücken: die Mädchen aufs Kreuz zu legen und mit den groben Zärtlichkeiten zu überschütten, auf welche die Weiber in seinen Kreisen so scharf zu sein schienen. Am Stummel der ersten Zigarette zündete er eine zweite an – der letzte Aufschub vor dem Angriff.
Die Ameise mit Zylinder hopste von einem Ende des Bahnsteigs zum anderen, um doch noch einen freien Platz zu ergattern. Élisas Blick glitt nach rechts, aufgeschreckt von einer plötzlichen Bewegung. Sie ahnte, dass gleich eine Katastrophe passieren würde. Von ihrem Standpunkt aus konnte sie sehen, dass der vom Hin- und Hergerenne der Zylinderameise aufgehaltene Zug im nächsten Moment von einer Wagenkolonne gerammt werden würde, die an eine Lokomotive angehängt war und rückwärts in den Bahnhof einrollte.
Der Aufprall war schrecklich. Der blinde Zug hatte seinem Opfer den Rücken zugekehrt, er fuhr mit voller Wucht und einem fürchterlichen Knall auf und zermalmte es unter seiner Masse, dann stürzte er sich auf die drei letzten Waggons und schlitzte sie auf. Der Schornstein, der aus einem Haufen Eisen herausragte, schrammte über den Bogen des Pont de la Tourelle, der Triebwagen, zerrissen und zu einem unentwirrbaren Knäuel aus Rohren und Achsen verformt, tat seinen letzten Atemzug. Nur wenige Minuten hatten genügt. Das Getöse hallte endlos wider. Erst als es verebbte, hörte man die Schreie.
Ihre Augen auf die verrenkten Körper des Fahrers und des Mechanikers des Zuges geheftet, in den Ohren die gellenden Schreie, konnte Élisa das Gewimmel der vielen Hundert Menschen, die dem Unglücksort entfliehen wollten und die Böschung über der im Dunkeln liegenden Eisenbahntrasse hinaufkletterten, mehr ahnen als sehen. Sie wankte, ihr war, als schwebe sie über den Wolken, als klammere sie sich an eine Schiffschaukel, deren Seile sich gelöst hatten. Inmitten der Turbulenzen begann sie das Bewusstsein zu verlieren, dann versank sie in vollkommener Dunkelheit. Die ersten Flüchtenden hatten bereits die Böschung erklommen und drohten, Élisa zu zertrampeln. Zwei Arme umfingen sie und zogen sie weg.
»Clarissa! Clarissa, wo bist du?«
» Maman ! «
Élisa schlug die Lider auf. Stöhnen und Schreie waren zu hören. Gestalten bewegten sich durch die Nacht, beleuchtet von Fackeln und Laternen. Sie lag auf der Erde, jemand schüttelte sie. Langsam wurde ihr Blick wieder klarer, und ihr benebelter Verstand erfasste unzusammenhängende Informationsfetzen. Wie gern wäre sie wieder eingeschlafen, wie gern hätte sie sich ausgeruht! Aber das ging nicht. Sie versuchte, sich aufzurichten, hatte aber nicht die Kraft dazu. Ein Mann hielt sie an den Handgelenken fest.
»Was ist passiert?«, murmelte sie.
Ihre eigene Stimme schien von ganz weit her zu kommen.
»Keine Angst, ich bin bei Ihnen«, sagte der neben ihr kniende Fremde. »Ich bin’s: Gaston.«
Der Unfall, dachte sie, deshalb liege ich im Gras …
»Gaston … Sind Sie schon lange hier?«
Sie versuchte sich von ihm zu lösen, doch da war nichts, woran sie sich festhalten konnte, und ihre Beine gaben nach. Er fing sie auf und lehnte sie an die Brüstung der Brücke. Die Schreie der Überlebenden mischten sich in das Gejammer der Verletzten, während sich Feuerwehrleute und Freiwillige am Dampfkessel der Lokomotive zu schaffen machten. Die Holzwaggons brannten knisternd und sprühten Funken auf die Bahnsteige, die voller blutiger Pfützen und Trümmer waren. Flüchtende Menschen klammerten sich verzweifelt an die Hecke der Böschung, sie versuchten, Halt zu gewinnen, doch die meisten kamen ins Rutschen und fielen den Hang hinunter.
»Kommen Sie, Mademoiselle«, sagte Gaston entschlossen. »Ich begleite Sie nach Hause, nun müssen wir die Retter ihre Arbeit tun lassen.«
Sie stiegen über die Körper der Männer und Frauen hinweg, die auf dem Gehweg zusammengebrochen waren, bahnten sich einen Weg durch das unablässige Kommen und Gehen der Rettungswagen und erreichten schließlich die Chaussée de l’Étang, wo alle Fenster erleuchtet waren. Dort zog Gaston sie plötzlich in die Deckung der Bäume des Bois de Vincennes. Von Panik gepackt, wollte Élisa sich wehren. Doch er drückte sie wortlos an den Stamm eines Kastanienbaums, presste seinen Mund auf ihren und drückte ihre Lippen schmerzhaft auseinander. In seinem Kuss und auch in seiner Umarmung lag keinerlei Zärtlichkeit, nichts, wovon sie geträumt hatte. Er hielt sie so fest, dass sie sich nicht bewegen konnte. Voller Wut und Angst wollte sie ihn wegstoßen, doch was sie gerade erlebt hatte, hatte ihr jede Widerstandskraft geraubt. Allmählich machte ihre Empörung wachsendem Erstaunen Platz, dann einem ungewollten Hochgefühl. Er wich zurück, und sofort überkamen sie Angst und Schuldgefühle.
»Oh, Gaston, ich bitte Sie – das dürfen wir nicht!«
Er hob ihr Kinn an und zwang sie, ihn anzusehen. Er flüsterte:»Nein, es ist richtig, weil ich Sie liebe.«
Diese Worte fegten den letzten Rest ihrer Zurückhaltung hinweg. Sie schmiegte sich an seine Brust, ihre Lippen gaben nach und erwiderten seine Küsse. Das Geschrei vom Bahnhof verebbte im langsamen Rhythmus der Hände des Mannes, der ihren Körper streichelte und in ihr Wellen der Lust freisetzte.
»Sehen wir uns bald wieder?«, flüsterte er ihr ins Ohr.
»Ja, ich … O mein Gott! Wir verreisen bald.«
» Wir ? «
»Mademoiselle Bontemps und die anderen Mädchen. Bis Mitte September. Nach Trouville.«
» Adresse ? «
» Villa Georgina. «
»Ich werde kommen. Wir werden eine Möglichkeit finden, uns zu treffen. Sie müssen nun nach Hause gehen, Ihre Freundinnen werden sich wohl schon Sorgen machen. Das ist unser Geheimnis, ja? Lieben Sie mich denn ein bisschen ? «
» Oh, Gaston ! «
Er küsste sie auf die Stirn. Sie taumelte über die Straße und konnte nicht umhin, sich mehrmals umzudrehen. Er ließ sie nicht aus den Augen, seine Lippen waren zu einem Lächeln erstarrt.
Als Élisa das Tor hinter sich zugemacht hatte, verschwand Gastons Lächeln wieder. Er zündete sich eine Zigarette an und nahm einen tiefen Zug.
»Das Glück ist auf meiner Seite«, dachte er und ging zum See. »Ein unverhoffter Unfall – und diese romantische dumme Gans hat sich einwickeln lassen!«
Er wusste noch nicht, wie er es anstellen würde, aber eines war sicher: Eine Reise nach Trouville stand an. Sein Auftraggeber wäre zufrieden: Im November würde er seinen Vertrag erfüllen und ihm das kleine Huhn überbringen. Er hob eine Handvoll Kieselsteine auf und machte sich einen Spaß daraus, sie über das schwarze Wasser hüpfen zu lassen.
© Hannah-10/18
Über Claude Izner
Claude Izner ist das Pseudonym der Schwestern Liliane Korb und Laurence Lefèvre, beide langjährige Bouquinistinnen mit eigenem Bücherstand am Seine-Ufer in Paris. Sie sind außerdem in der Filmbranche tätig und jede für sich als Schriftstellerin erfolgreich. Ihre gemeinsam verfassten Kriminalromane...
Mehr über Claude Izner
Weitere Titel der Serie »Paris-Krimis«
Der Pariser Buchhändler Victor Legris ermittelt um 1890 in mehreren Verbrechen. Hinreißende Kriminalromane mit viel Pariser Charme, Geist und Witz. Für Leser mit Sinn für schöne Bücher und stilvolle Verbrechen.
Ruhe sanft, mein Herz
»Ein empfehlenswertes Leseerlebnis.«
Mademoiselle muss heute sterbenClaude Izner | Valeriya / Elena / Lera <ignatevaignat39eva@yahoo.de>
Autor Thema: Valeriya / Elena / Lera <ignatevaignat39eva@yahoo.de> (Gelesen 3492 mal)
« am: 04,Nov,2010, 19:57:02 »
<valeriyaignateva@yahoo.de> <lenochka.elena@yahoo.com> <lera.lera10@yahoo.de>
Neuer vladischer Spam via thePlanet!
Ich will Ihnen das Ziel des Briefes kurz schreiben!
Ich hoffe, dass Sie Sie alle verstehen werden!
Wenn es seltsamerweise toenen wird, so verstehen Sie mich richtig!
Ich werde Ihnen jetzt die Fotografie nicht schicken und, Ihnen ueber mich zu erzaehlen.
Einfach will ich den Namen nennen.
Mich rufen Lera und ich will mit Ihnen und umgehen Sie kennenlernen, ich hoffe, bei uns wird sich es ergeben!
Wenn Sie mich groesser erkennen wollen und, meine Fotografie sehen, so schreiben Sie mir!
Ich werde Ihnen viel ueber mich erzaehlen eben ich werde Ihnen die Fotografie absenden.
Ich hoffe das Maedchen in der Morgendaemmerung der Kraefte und mich, dass ich Ihnen gefallen werde!
Ihre Lera!
Delivery-date: Thu, 04 Nov 2010 10:23:40 +0100
Received: from [195.4.92.16] (helo=6.mx.freenetz.info)
Received: from 8e.76.1243.static.theplanet.com ([67.18.118.142]:1303 helo=localhost)
Date: Mon, 1 Nov 2010 11:16:07 +0300
From: "lera.lera" <lera.lera10@yahoo.de>
Reply-To: "lera.lera" <lera.lera10@yahoo.de>
Lookup IP Address: 67.18.118.142
Hostname: 8e.76.1243.static.theplanet.com
http://dating-fraud.net/galerie/thumbnails.php?album=6365
« Letzte Änderung: 16,Jul,2019, 19:36:18 von Administrator »
« Antwort #1 am: 28,Okt,2010, 21:42:56 »
Neuer vladischer Spam mit türkischem Zeichensatz via thePlanet!
Ich weiß wovon sogar nicht, den Brief zu beginnen!
Ich werde Ihnen gerade und ehrlich sagen.
Ich habe Ihre Adresse auf der Webseite der Bekanntschaften gefunden.
Ich weiß wie Sie nicht Sie sehen und wieviel Sie der Jahre aus.
Ich will Sie kennenlernen und ich hoffe, dass Sie mir auch Gefühle erwidern werden.
Wenn Sie mich und sehen wollen wenn ich auf Sie den Eindruck vom Rätsel gemacht habe, so schreiben Sie mir.
Ich werde Ihre Antwort warten!
From - Thu Oct 28 17:20:35 2010
Return-Path: <ignatevaignat39eva@yahoo.de>
Delivery-Date: Thu, 28 Oct 2010 17:20:29 +0200
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Received: from 1.mbox6.meineDomain.net ([195.4.93.213]:54695)
by 3.mx.meineDomain.net with esmtpa (ID exim) (port 25) (Exim 4.72 #3)
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by 1.mbox6.meineDomain.net with esmtpa (ID exim) (Exim 4.72 #3)
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for dasOpfer@01019meineDomain.net; Thu, 28 Oct 2010 17:20:27 +0200
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by 8.mx.meineDomain.net with esmtp (port 25) (Exim 4.72 #3)
id 1PBUHC-0007ou-AC
for dasOpfer@meineDomain.net; Thu, 28 Oct 2010 17:20:27 +0200
Date: Wed, 27 Oct 2010 12:12:49 +0400
From: lera <ignatevaignat39eva@yahoo.de>
Reply-To: lera <ignatevaignat39eva@yahoo.de>
« Letzte Änderung: 16,Jul,2019, 19:37:16 von Administrator »
Re: Valeriya <ignatevaignat39eva@yahoo.de><valeriyaignateva@yahoo.de>
« Antwort #2 am: 05,Nov,2010, 11:41:01 »
ok dann mal auf zur ersten Runde
Wie ich Ihnen im vorigen Brief schon schrieb, rufen Mich Valeriya Ich aus Russland.
Bei mir ist der Wunsch erschienen, den Menschen aus anderem Land kennenzulernen.
Die Bekanntschaft im Internet ist auch mich jetzt sehr populär hat sich entschieden, Glück zu versuchen, kann, wird Glück haben, und das Schicksal wird mich mit dem bemerkenswerten Menschen zurückführen.
Ich habe Ihr Profil bemerkt.
Sie leben in Deutschland und ich meine, dass es das schöne Land, wenn auch ist und niemals war in Deutschland, aber ich weiß vieles sie.
Ich arbeite gern, ich schätze den Begriff "die Familie" und ich will, dass in meinem Leben der Mensch erschienen ist, den ich lieben werde und der mich lieben wird.
Ich bin eine Frau, die die Liebe schätzt, die Ergebenheit, das Vertrauen und die Ehrlichkeit.
Ich bin vom leichten und sorglosen Leben, bei mir die reiche innere Welt, mich interessant und gesellig nicht beschädigt.
Ich habe Ihr Profil im Internet gesehen, und Sie haben mich interessiert.
Sehr wollte man Ihre Aufmerksamkeit vom Brief und erkennen der Freund über den Freund grösser heranziehen.
Aber heute werde ich viel nicht schreiben, ich werde nur sagen, dass mir fast 27 Jahre, die Größe die 174 Zentimeter, das Gewicht - 55 kg .
Ich habe vieles in diesem Leben und erreicht wenn ich vor mir das Ziel setze, so strebe ich unbedingt ihrer.
Ich habe tatsächlich allen, außer dem geliebten Menschen und der Familie.
Ich hoffe, Ihnen wird meine Fotografie gefallen.
Und schreibe auf diesen Briefkasten (die Adresse) bitte, weil mit jenem Kasten, von dem ich Ihnen den ersten Brief gesendet habe der Fehler geschehen ist und ich konnte Ihnen den Brief nicht absenden, und ich müsste die neue Adresse schaffen.
auch hier wird nach der ersten spammail gleich die e-mail adresse geändert - ich schätze dass die Bande auf den Dreh gekommen ist für jedes Opfer eine separate Adresse anzulegen, damit das potentielle Opfer es schwerer hat "sie" durch Google zu finden.
Return-Path: <valeriyaignateva@yahoo.de>
Delivery-Date: Fri, 05 Nov 2010 10:35:48 +0100
Received: from [217.146.183.181] by nm4.bullet.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 05 Nov 2010 09:35:47 -0000
Received: from [217.146.183.43] by tm12.bullet.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 05 Nov 2010 09:35:47 -0000
Received: from [127.0.0.1] by omp1028.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 05 Nov 2010 09:35:47 -0000
X-Yahoo-Newman-Id: 186710.4977.bm@omp1028.mail.ukl.yahoo.com
Received: (qmail 10449 invoked from network); 5 Nov 2010 09:35:46 -0000
DKIM-Signature: v=1; a=rsa-sha256; c=relaxed/relaxed; d=yahoo.de; s=s1024; t=1288949746; h=Received:X-Yahoo-SMTP:X-YMail-OSG:X-Yahoo-Newman-Property:Date:From:X-Mailer:Reply-To:X-Priority:Message-ID:To:Subject:In-Reply-To:References:MIME-Version:Content-Type;
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by smtp131.mail.ukl.yahoo.com with SMTP; 05 Nov 2010 09:35:05 +0000 GMT
Date: Fri, 5 Nov 2010 12:34:48 +0300
From: valeriyaignateva <valeriyaignateva@yahoo.de>
Reply-To: valeriyaignateva <valeriyaignateva@yahoo.de>
Subject: Hallo Eric!!!
weiterhin Einlieferung über thePlanet USA
« Letzte Änderung: 16,Jul,2019, 19:38:45 von Administrator »
« Antwort #3 am: 05,Nov,2010, 11:57:49 »
Ein Text der weitestgehend mit diesem hier identisch ist wurde bereits früher (Dez.2009) in einem Scamreport dokumentiert und zwar zu Emiliya <emiliyavidova@yahoo.de>
« Antwort #4 am: 08,Nov,2010, 22:16:36 »
Hallo mein neuer Freund <Opfer>!!!
Ich wusste, dass Sie mir schreiben werden!
Ich fühlte es!
Sie stellen wie ich nicht vor ist froh, dass die Antwort auf den Brief bekommen hat!
Mein erster Brief Ihnen war kurz, und jetzt weiß ich wovon nicht, zu beginnen.
Ich will grösser über Sie, über Ihr Leben, über Ihre Interessen sehr erkennen!
Mir schon ist fast 27 Jahre, das gute Alter für die Bildung der Familie eben.
Ich suche den Menschen, der für mich von aller würde: vom geliebten Menschen, dem besten Freund, dem Helfer, dem Mann und dem Vater unsere mit ihm der Kinder.
Ich wage, dass Ihre Ziele selb zu meinen, und Sie wollen die zweite Hälfte für die ernsten und glücklichen Beziehungen auch finden.
Ich werde hoffen, dass wir vom würdigen Leben leben wollen, liebend, und einander respektierend.
Es war über meine Ziele zu lügen.
Dir sehe ich den Sinn nicht, ich werde mit dir deshalb ehrlich und aufrichtig sein.
Wir suchen die Liebe.
Und, liebgewonnen, will ich, dass meine Liebe bis zum Ende meines Lebens stark, rein und richtig war!
Ich werde auf Ihre Ehrlichkeit hoffen, und mir Ihnen, weil der Mensch schon will ich zutraulich und gut anvertrauen.
Ich bin schwer, dem Internet doch zu glauben hörte viel glücklicher Geschichten über andere Menschen.
Jene Menschen sagten, dass sie einander in der Entfernung einiger Tausende Meilen gefunden haben und haben sich verliebt.
Jetzt sind sie glücklich eben leben zusammen.
Ich wollte auch sehr auf mir solches erproben!
Meine Arbeit lässt mir zu, den Computer zu verwenden, und ich habe die Zeit gefunden, darüber zu achten.
Mich ich sogar vorstellen konnte nicht, wieviel Menschen suchen die Liebe im Internet!!!!
Ich will so viel allen Ihnen erzählen!
Bitte, entschuldigen Sie mich, wenn ich Ihnen den großen Brief nicht schreiben kann, ich hoffe, es wird Sie nicht verwirren, doch bei uns noch soviel der Zeit für die Gespräche und die Korrespondenzen, zu deren Zeit wir besser einander erkennen können.
Heute habe ich viele Arbeit.
In der allernächsten Zeit muss bei uns das Treffen und mir die Dokumente zu diesem Treffen noch vorbereiten.
Ich nichts habe Ihnen über meine Arbeit erzählt!
Ich arbeite in Gesellschaften "TANDEM" - die Bau-Immobiliengesellschaft.
Unsere Gesellschaft bietet den vollen Komplex der Arbeiten, die mit der Reparaturen und von der Ausstattungen der Räume verbunden sind, dem Hausbau oder der Sauna, der Einrichtung der Deckung an.
Ich arbeite den Buchhalter, ich befinde mich auf diesem Amt schon im Laufe 2 Jahre!
Das von mir verdiente Geld packt für den würdigen Aufenthalt.
Erzählen Sie auch Sie mir über die Arbeit.
Heute will ich Ihnen etwas Fotografien schicken.
Später kann ich noch absenden.
Auch will ich sehr, dass auch Sie mir die Fotografien geschickt haben!
Also, allen, ich werde auf Ihren folgenden Brief warten.
Schreiben Sie schneller!De s ganzen Guten!
Delivery-Date: Mon, 08 Nov 2010 09:49:50 +0100
Received: from [217.146.183.216] by nm6.bullet.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 08 Nov 2010 08:49:49 -0000
Received: from [77.238.184.54] by tm9.bullet.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 08 Nov 2010 08:49:49 -0000
Received: from [127.0.0.1] by smtp123.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 08 Nov 2010 08:49:49 -0000
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Received: from MICROSOF-653951 (valeriyaignateva@67.18.118.140 with plain)
by smtp123.mail.ukl.yahoo.com with SMTP; 08 Nov 2010 00:49:35 -0800 PST
Date: Mon, 8 Nov 2010 11:43:52 +0300
Subject: Hallo mein neuer Freund <Opfer>!!!
Lookup IP Address: 67.18.118.140
Einlieferung weiterhin thePlanet USA
« Letzte Änderung: 16,Jul,2019, 19:40:39 von Administrator »
« Antwort #5 am: 10,Nov,2010, 19:03:18 »
Hallo mein sehr geehrter Freund <Opfer>!!!
Ich wartete auf Ihren Brief!
Wie Ihre Schaffen, wie die Stimmung?
Wir haben den Tee gerade erst getrunken, und ich schreibe Ihnen sofort!
Wie Ihren Tag geht?
Wie - die Arbeit?
Sie wissen, ich habe den Brief von anderem Mann heute bekommen.
Er auch aus Deutschland.
Seinen Namen - Karl.
Aber er will die ernsten Beziehungen nicht und er schreibt mir die Dummheit, ich habe ihm dass ich, für solchen Fall geschrieben, ich bin nicht im Begriff, mit ihm abgeschrieben zu werden.
Ich werde ihm grösser nicht schreiben.
Ich will die Frage stellen...
Warum haben Sie mir geantwortet?
Das Interesse?
Die Neugierde?
Oder der Grund in anderem?
Ich hoffe immer noch, dass Sie mein Deutsches gut verstehen werden.
Ich denke nicht, dass ich auf deutsch sehr gut, aber doch nicht so und schrecklich sage!
Mich jedenfalls zu verstehen es ist möglich!
Ich liebe die aktive Lebensweise!
Manchmal soll ich nicht nur in unserer Stadt arbeiten, es kommt mich vor schicken in die Geschäftsreisen, aber ist nicht häufig.
Ich fahre nach der Arbeit nach den Städten Russlands, aber es findet selten statt.
Ich lebe in Tscheljabinsk selbst und ist in diese Stadt sehr verliebt.
Tscheljabinsk - die grosse Stadt in Russland, das Verwaltungszentrum Gebietes Tscheljabinsk.
Die Bevölkerung der Stadt - 1 095,9 Tausend Menschen (2010) (9 Stelle in der Russischen Föderation) und 1 330 Tausend (2005) Menschen in die Agglomerationen.
Die Fläche der Stadt in den Grenzen der Gemeindeformation - neben 530 km ².
Den grossen Transportknoten (eisern und die Chausseen; die Transsibirische Magistrale).
Flughafen "Tscheljabinsk".
Das grosse industrielle Zentrum mit den Unternehmen der Metallurgie, des Maschinenbaues und der Metallbearbeitung, des Gerätebaues, leicht und der Nahrungsmittelindustrie.
In der Welt so ist viel es schöne Stellen!
Und Russland, ich halte, das Land sehr schön!
<Opfer>, will ich Ihnen über mein Leben erzählen.
Ich denke, dass es für uns die Noblesse der Freund über den Freund möglichst viel sehr wichtig ist.
Bei mir die kleine Familie.
Ich lebe in der abgesonderten Wohnung.
Mein Vater lebt unweit von mir zusammen mit meiner Großmutter.
Den Vater rufen Nikolay, die Großmutter - Masha.
Mein Vater - der Fahrer der Straßenbahn.
Er arbeitet den Fahrer schon seit langem und ihm gefällt die Arbeit.
Ich lade meine Verwandten zu mir häufig ein, und selbst gehe ich zu ihm.
Meine Mutter nach der Geburt ist ins Ausland abgefahren eben hat den Ausländer geheiratet, dann der Vater hat begonnen, mich und ihm großzuziehen es half die Großmutter, die Mutter des Vaters.
Er liebt mich sehr, und wir kommen zusammen häufig vor.
<Opfer>, Ihre Familie groß?
Erzählen Sie mir ein wenig über Ihre Familie!
Ich habe viele wichtige Arbeit heute.
Ich werde auf Ihren Brief mit der Ungeduld warten.
Ich hoffe, mein Brief wird Ihnen gefallen.
Aufrichtig Ihre Valeriya.
Delivery-Date: Wed, 10 Nov 2010 13:45:53 +0100
Received: from [217.146.183.184] by nm19.bullet.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 10 Nov 2010 12:45:51 -0000
Received: from [217.146.183.172] by tm15.bullet.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 10 Nov 2010 12:45:51 -0000
Received: from [127.0.0.1] by omp1013.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 10 Nov 2010 12:45:51 -0000
X-Yahoo-Newman-Id: 59230.93216.bm@omp1013.mail.ukl.yahoo.com
Received: (qmail 43697 invoked from network); 10 Nov 2010 12:45:50 -0000
DKIM-Signature: v=1; a=rsa-sha256; c=relaxed/relaxed; d=yahoo.de; s=s1024; t=1289393150; bh=XNOJlSz/tvWqj3AUGMMlZB0iRa9rYXmniFbx+UyEXvk=; h=Received:X-Yahoo-SMTP:X-YMail-OSG:X-Yahoo-Newman-Property:Date:From:X-Mailer:Reply-To:X-Priority:Message-ID:To:Subject:In-Reply-To:References:MIME-Version:Content-Type;
by smtp149.mail.ukl.yahoo.com with SMTP; 10 Nov 2010 12:45:26 +0000 GMT
Date: Wed, 10 Nov 2010 15:44:48 +0300
Subject: Hallo mein sehr geehrter Freund <Opfer>!!!
Einlieferung via thePlanet USA!
« Letzte Änderung: 16,Jul,2019, 19:41:51 von Administrator »
« Antwort #6 am: 30,Nov,2010, 13:22:50 »
Was für ein schöner Brief nur ist es keine Reaktion auf meine Nachricht
Hallo <Opfer>!!!
Hoffe ich, aller ist gut!
Ich bin heute am 6.30 aufgewacht.
Mein Tag hat genügend gut angefangen.
Ich habe das Frühstück wie üblich vorbereitet.
Gestern Abend habe ich die Kleidung gewaschen, ich habe eine gute automatische Waschmaschine, sie hilft mir sehr.
Überhaupt habe ich sehr gern, den Haushalt zu führen, ich habe gern, vorzubereiten!
Ich habe gern, mit den Häusern essen, ich habe nicht gern, in die Restaurants einer schnellen Ernährung zu gehen.
Ich sorge mich um die Gesundheit.
Ich trinke vielen Alkohol nicht ich rauche nicht.
Die Frau soll über die natürliche Schönheit verfügen!
Ich habe gern, sich um den Körper zu sorgen, ich betreibe deshalb Sport.
Ich gehe in den Fitnes-Klub.
Ich will Ihnen sagen, dass Ihr Leben mich sehr interessiert.
Bitte, erzählen Sie mir über sich möglichst viel.
Es ist gut?
Wie die Menschen wir identisch, aber bei jedem von uns die Kultur, und ich, wahrscheinlich, über viele Sachen nichts weiß.
Ich wäre froh, wenn Sie mir erzählt hätten.
Ihre Briefe helfen mir, Ihr Leben vorzustellen es ist besser.
<Opfer>, wollte ich über Ihre Hobbys erkennen.
Was Sie besonders gern haben, zu machen?
Sie haben gern, den Fernseher zu sehen?
Sie haben gern, in den Geschäften herumzulaufen?
Sie spielen auf irgendwelchen Musikinstrumenten?
Welche Musik lieben Sie?
Ich habe gern, verschiedenen Typen der Musik zuzuhören!
Grösser habe ich die klassische Musik gern!
Zu Hause habe ich viele Disks!
Außerdem ich habe gern, in die Kinos zu gehen.
Von Zeit zu Zeit gehen wir mit den Freundinnen auf die neuen Filme.
Im Theater war ich neben zwei Jahren.
Leider, für heute haben wir viele Arbeit und verschiedene Schaffen.
Gerade deshalb nicht immer befindet sich die Zeit für die Unterhaltungen.
Sie sind mit mir einverstanden?
Wir - schon erwachsen, und deshalb ist viel es andere Sorgen für uns werden wesentlicher sein.
Ich hoffe, meine Briefe sind für Sie nicht langweilig, und Ihnen interessant, dass ich schreibe.
Ich will Ihnen mein Leben, damit Sie verstanden haben, wer ich ist nur beschreiben.
Manchmal kann ich sehr neugierig sein, verwundern Sie sich deshalb nicht!
Manchmal stelle ich mich Ihre Stimme vor.
Meine Betonung unterscheidet sich von Ihrem und wenn wir mit Ihnen in der Zukunft telefonieren werden, wir werden, wahrscheinlich, es bemerken.
Erstens werden wir im Internet umgehen, rechtzeitig werden wir uns eben in Verbindung setzen.
Und so halte ich, Initiator in allem soll der Mann sein.
Ich bin eine unabhängige Frau und will mich solchen immer fühlen.
Einige Männer schätzen die Frauen nicht.
<Opfer>, sollen Sie in mir Frau betrachten.
Leider, uns gibt es weit voneinander, und bei uns der Möglichkeit nicht, sich zu treffen.
Obwohl ich Sie sehr sehen wollte!
Jedenfalls, unsere Bekanntschaft sehr ungewöhnlich und interessant für mich!
Ehrlich sagend, bieten hier in Russland einige Männer mir die Freundschaft an.
Ich bin jung und ziemlich attraktiv.
Aber ich habe Ihnen schon gesagt, dass mir die ernsten Beziehungen nötig sind, eben ich will die Familie mit dem für mich beliebten Menschen schaffen.
Sie ziehen mich sehr heran, und mir ist es interessant, sich mit Ihnen zu umgehen!
Ich werde hoffen, dass es Ihnen mit mir auch interessant ist.
Sie - jetzt mein guter Freund!
Nichts sich!
Ich habe einen Freund in anderem Land!
Das Internet - die bemerkenswerte Sache!
Bitte, Sie verhalten sich zu mir ernst nur.
Ich werde mit Ihnen immer aufrichtig sein.
Leider, ich muss auf die Arbeit zurückkehren.
Ich werde diesen Brief schließen.
Ich werde auf Ihren Brief warten!
Delivery-Date: Sun, 28 Nov 2010 17:04:08 +0100
Received: from nm3.bullet.mail.ukl.yahoo.com (nm3.bullet.mail.ukl.yahoo.com [217.146.182.224])
Received: from [217.146.183.211] by nm3.bullet.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 28 Nov 2010 16:04:08 -0000
Received: from [217.146.183.170] by tm4.bullet.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 28 Nov 2010 16:04:08 -0000
Received: from [127.0.0.1] by omp1011.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 28 Nov 2010 16:04:08 -0000
X-Yahoo-Newman-Id: 213036.79728.bm@omp1011.mail.ukl.yahoo.com
Received: (qmail 79262 invoked from network); 28 Nov 2010 16:04:08 -0000
DKIM-Signature: v=1; a=rsa-sha256; c=relaxed/relaxed; d=yahoo.de; s=s1024; t=1290960248; h=Received:X-Yahoo-SMTP:X-YMail-OSG:X-Yahoo-Newman-Property:Date:From:X-Mailer:Reply-To:X-Priority:Message-ID:To:Subject:In-Reply-To:References:MIME-Version:Content-Type;
by smtp125.mail.ukl.yahoo.com with SMTP; 28 Nov 2010 08:03:56 -0800 PST
Date: Sun, 28 Nov 2010 18:58:14 +0300
Subject: Hallo <Opfer>!!!
unverändert weiter über: thePlanet USA
Kameramodel PENTAX K200D
Exif Datum 2009:07:12 00:47:36
Belichtungszeit 0.006 s (1/180)
« Letzte Änderung: 16,Jul,2019, 19:42:44 von Administrator »
« Antwort #7 am: 30,Nov,2010, 16:02:19 »
Fotos aus mehren Städten, die Geschäftsreise mit Kleidung, die Newa und die Eremitage in Sankt-Petersburg!
« Letzte Änderung: 16,Jul,2019, 19:43:56 von Administrator »
Re: Valeriya/Elena <ignatevaignat39eva@yahoo.de><valeriyaignateva@yahoo.de><lenochka.elena@yahoo.com
« Antwort #8 am: 10,Mär,2011, 17:10:19 »
Hier mal wieder ein badoo Fakeprofil mit Fotos der selben Darstellerin
http://badoo.com/0216092434
[highlight]28 jahre alte frau.:
Möchte heute mit einem Mann ([highlight]30 bis 55[/highlight]) sich verabreden
Ich denke, um uber mich zu sagen, uns ist es mehr Zeit notwendig, um einander zu studieren. Ich hoffe, dass im Verlauf des Dialoges du mich studieren wirst, und ich werde dich studieren. Ich werde aufrichtig mit Ihnen, und ich werde auf Ihre Fragen wahr antworten! Jetzt suche ich den geliebten Menschen, und ich wunsche, die Familie, der Kinder und des Mannes zu finden!!! Uber meine Interessen werde ich Ihnen im Verlauf unserer Korrespondenz sagen, in der ich hoffe, dich zu finden!!!
Da du weist, dass ich den Mann und den Vater unserer zukunftigen Kinder suche, und ich bin endlich will ich, dass der Mann zart, gut, teilnahmsvoll ist. Ich will, dass er das familiare Gluck will, da es von mir gesucht wird, ich will es ist sehr dringend. Ich hoffe, dass unsere Interessen und die Sehenswurdigkeiten ubereingestimmt haben. Jenes dass war es entschlossen und ist verantwortlich. Und der naturlich gute Liebhaber!!!
Familienstand: Ich bin in einer offenen Beziehung
Aussehen: 168cm (5'6"), 54kg (119Lbs), sportlich gebaut, und habe schwarzes Haar und braune Augen.
Arbeit: Verkoper. Ich verdiene wenig.
Anna Werykina
« Letzte Änderung: 16,Jul,2019, 19:44:38 von Administrator »
« Antwort #9 am: 12,Mär,2011, 14:52:16 »
Sie ist ein richtiges Stehaufweibchen - gestern gelöscht - heute wieder neu!
Fix noch ein Umzug gemacht
http://badoo.com/0217370580
28 jahre alte frau.
Möchte heute mit einem Mann (35 bis 50) sich verabreden
........ wie zuvor
« Letzte Änderung: 16,Jul,2019, 19:45:13 von Administrator » | de |
q-de-1294 | ung Platz für Verzweiflung. Sie fühlte sich hilflos und ausgeliefert. Warum fehlte in seinem Kuss jegliche Zärtlichkeit? | Mademoiselle muss heute sterben von Claude Izner | PIPER
Mademoiselle muss heute sterben — Inhalt
Paris, Ende des 19. Jahrhunderts. Als im IX. Arrondissement eine ganz in Rot gekleidete Mädchenleiche gefunden wird, sieht sich der Buchhändler Victor Legris dazu gezwungen, in einem Todesfall zu ermitteln. Denn es ist ausgerechnet das Briefpapier seiner Buchhandlung, das in dem unweit vom Tatort gefundenen Stöckelschuh steckt. Doch was zunächst wie ein simpler Liebesmord aussieht, führt Victor Legris schon bald bis ins berühmt-berüchtigte Varieté Moulin Rouge.
EAN 978-3-492-96883-6
Leseprobe zu »Mademoiselle muss heute sterben«
Wie immer für unsere Lieben!
Und für Andrée Millet, das Kind vom Montmartre,
Elena Arseneva, Kumiko Kohiki, Solvej Crévelier.
Herzlichsten Dank an Jan Madd.
In den geusndenen Falten der alten Hauptstädte, wo alles, selbst das Grauen, uns verzaubern kann, treibt es mich unwiderstehlich, wunderlich verhutzelten und verführerischen Wesen aufzulauern …
Saint-Mandé, Sonntag, 26. Juli 1891
Schnell, die Hände unters Wasser halten und alle Spuren von Konfitüre beseitigen!
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet [...]
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet hatte, betrachtete Mademoiselle Bontemps sehnsüchtig den Teller voller Erdbeer- und Mokkatörtchen, Eclairs und Meringuen. Sie widerstand der Versuchung und schloss ihn in der hintersten Ecke des Schranks ein. »Heute Abend, wenn alle schlafen …«, dachte sie. Sie bauschte ihr Kleid über dem Reifrock, den sie noch immer trug, als sei sie zwanzig, und ging mit raschelnden Schritten in den Salon zurück, wo ihr Besucher sich gerade die Handschuhe überzog.
»Entschuldigen Sie, dass es so lange gedauert hat, Monsieur Mori«, sagte sie kokett, »ich dachte, ich hätte einen Wasserhahn tropfen gehört.«
»Auch ich hörte ganz deutlich Wasser rauschen«, gab der Mann, ein piekfeiner Japaner, zurück.
Er setzte einen schwarzen Seidenzylinder auf, der perfekt zu seinem Zweireiher und seiner gestreiften Hose passte, und bemühte sich dann, seinen Gehstock aus dem Schirmständer zu ziehen, der mit einem Wirrwarr aus Rüschen verziert war. Überhaupt war der ganze Salon voller Rüschen. Sie schmückten Vorhänge, Sitzbezüge, die mit Nippes überladenen Regale und sogar das Kleid der Hausherrin. Wie kleine Wellen, die sich in der Brandung kräuseln, liefen sie über die gesamte Einrichtung, und der elegante Asiate schien unter Seekrankheit zu leiden, während er gegen die wogenden Stoffe ankämpfte. Mit einem Seufzer gelang es ihm schließlich, seinen Stock an sich zu nehmen.
»Wo ist denn Ihre Patentochter?«, fragte Mademoiselle Bontemps.
»Iris ist mit ihren Freundinnen auf den Rummel gegangen. Doch ich schätze dieses Flanieren inmitten des gemeinen Volkes nicht.«
»Die Jugend braucht Zerstreuung.«
»Das Vergnügen geht der Reue voraus – so wie der Schlaf dem Tode.«
»O Monsieur, das ist schön, aber traurig!«
»Ich bin nicht heiterer Stimmung, ich mag Trennungen nicht besonders. «
Er tat, als würde er die Spitze seines Gehstocks inspizieren, mit der er nervös auf den Teppich klopfte.
»Ich verstehe Sie«, säuselte Mademoiselle Bontemps, während sie die Schleifchen am Schirmständer unauffällig wieder gerade zog. »Aber nun denn, Monsieur Mori, die zwei Monate werden schnell vorüber sein.«
»Ich werde Ihnen Iris’ Badekostüm und den Sonnenhut am Donnerstag bringen lassen. Sie wollen noch immer am nächsten Montag aufbrechen?«
»So Gott will, ja, Monsieur Mori. Jesus Christus, das wird eine Expedition! Zum ersten Mal nehme ich die jungen Mädchen mit ans Meer. Sie sind ganz außer sich vor Aufregung. Ich musste vier Eisenbahnabteile reservieren, stellen Sie sich das vor! Zusammen mit der Köchin und den beiden Zimmermädchen sind wir sechzehn Personen. Diese Reise kostet ein Vermögen! Und wenn man länger als sechs Wochen verreist, kann man nicht einmal mehr den billigeren Ausflugstarif in Anspruch nehmen. Früher fuhren wir einfach nach Saint-Cyr-sur- …«
»… Morin. Ich weiß, ich weiß«, grummelte der Japaner sichtlich gereizt.
»Aber was soll man machen? Die Zeiten ändern sich, man spricht nur noch von Tourismus, von Stränden, vom Baden ! «
»Lassen Sie Iris unter keinen Umständen unbeaufsichtigt ins Wasser gehen.«
»Wo denken Sie hin! Meine Mädchen werden sich keinen Zoll weit aus dem abgesperrten Bereich entfernen. Ich habe einen Bademeister engagiert.«
»Behalten Sie ihn im Auge – vor allem, wenn er attraktiv ist. «
»Ach, Monsieur Mori, ich wache über meine Kleinen wie eine Glucke …«
»… über ihre Küken. Ich weiß, ich weiß. Könnten Sie mir eine Droschke kommen lassen?«
»Sofort, Monsieur Mori. Colas! Colas! Wo ist dieser Bengel nur wieder? Der Sohn des Gärtners, ein Taugenichts«, erklärte sie und betrachtete sich dabei in einem mit dicken Engelchen verzierten Wandspiegel. Sorgfältig zupfte sie zwei schwarz gefärbte Locken an der Seite ihres Mondgesichts zurecht. Ein Junge mit griesgrämiger Miene kam herein, auf einem Strohhalm kauend.
»Wie kommt der denn daher? Man könnte meinen, er trage seine Kleider verkehrt herum!«, rief Mademoiselle Bontemps aus. »Hol eine Droschke – und beeil dich! Monsieur wartet. «
Kaum stand der Junge draußen auf der Chaussée de l’Étang, streckte er dem massiven Bürgerhaus die Zunge heraus, an dessen Eisentor das Schild hing:
Institut C. Bontemps
Privates Mädchenpensionat
Er ging zum Rathausplatz, wo eine Musikkapelle spielte.
Ein Mann um die zwanzig, gut aussehend und von geschmeidiger Statur, löste sich vom Stamm einer Edelkastanie und folgte ihm auf dem Fuße. Der Junge wollte gerade zum Droschkenstand vor der Gare de Saint-Mandé hinübergehen, da packte ihn jemand an der Schulter.
»Ach, Sie sind’s, M’sieu Gaston! Sie haben mir einen Schrecken eingejagt. «
»Das hat ja gedauert!«
»Die Herrin hat mich nicht gehen lassen.«
»Hier, überbring das, du weißt, wem«, sagte der Mann und gab ihm einen Zettel.
» Und wie soll ich sie finden ? Sie sind alle auf dem Rummel. Haben Sie die vielen Leute gesehen?«
»Das ist dein Problem. Los, Junge, beweg dich!«
»Sieh dir den an – wie hübsch er ist in seiner Uniform mit den Tressen und Orden!«
»Wenn man all dieses Blech mag … Er ist so rot im Gesicht, dass man meinen könnte, er platze gleich. Der Kleine, der in seine Trompete bläst, gefällt mir besser. Wie ernst er aussieht mit seinem Stiernacken und dem dicken Bauch ! «
Zu Fuße eines Podests stand ein Dutzend junger Mädchen in hellen Kleidern und bestaunte die Blaskapelle der städtischen Feuerwehr. Das Mädchen, das ein Auge auf den Kerl in der Uniform geworfen hatte, eine Bohnenstange mit einem Hut, der sich unter lauter Kirschen bog, warf ihrer Kameradin, einem Pummelchen mit Löckchen wie ein frisch getrimmter Pudel, einen strengen Blick zu.
»Du bist wirklich vulgär, Aglaé. Wie ein Krämermädchen! Und zu allem Übel bist du auch noch ohne Hut ausgegangen ! «
»Das liegt an meinem Erbgut. Mein Vater ist Kaufmann. Nicht alle haben das Glück, die Nichte eines Marquis zu sein, der an der Börse spekuliert.«
»Scher dich zum Teufel!«
Ohs und Ahs erschallten zu den Klängen des Kampflieds Alsace et Lorraine, das die begeisterte Menge mitsang:
Wohl habt ihr dieses Land germanisieren können,
Unsere Herzen aber werdet ihr nie gewinnen!
»Also wirklich, das reicht! Hört auf, euch zu zanken!«
Aufgebracht trennten die Freundinnen die beiden Mädchen, indem sie mit ihren Sonnenschirmen dazwischengingen. Währenddessen nutzten zwei Internatsschülerinnen – eine zierliche Brünette in einem blauen und eine üppige Blondine in einem krapproten Kleid – das Gedränge und verschwanden in der Menschenmenge. Außer Atem blieben sie vor den Schiffschaukeln stehen.
»Die beiden sind abscheulich«, meinte die Blondine mit Bestimmtheit. »Sich in der Öffentlichkeit streiten! Wie Fischweiber ! «
»Kommst du mit schaukeln, Élisa?«, fragte die Brünette, fasziniert von den schwingenden Schiffsgondeln.
»Also wirklich, Iris, du bist vollkommen verrückt! Wir haben gerade erst gegessen. Und dann hat man uns bei dieser Hitze auch noch Erbsensuppe vorgesetzt! Die alte Ziege hat die Erbsen wohl im Sonderangebot gefunden.«
»Wie du willst. Ich jedenfalls gehe schaukeln«, erklärte Iris und stellte sich entschlossen neben eine der Schiffschaukeln, die gerade frei wurden.
Bevor Élisa sie zurückhalten konnte, wurde Iris von einem Jungen in Hemdsärmeln auf die Sitzbank geschoben und sogleich angeschubst. Iris saß verkrampft da, mit einer Hand ihr Hütchen festhaltend und mit der anderen ans Gestänge geklammert, während der Junge die Schaukel immer kräftiger anstieß.
Élisa versuchte, den Flugbewegungen ihrer Freundin zu folgen, aber als Iris sich aufrichtete und die Knie beugte, um mehr Schwung zu bekommen, wandte sie sich klopfenden Herzens ab und tat so, als würde sie sich für einen Muskelprotz interessieren, der eine Hantel stemmte, auf der zwei lachende Liliputaner saßen.
» Mamsell Lisa ! «
Sie fuhr herum. Colas legte den Finger an die Lippen und steckte ihr einen Zettel zu.
»Der ist von dem Burschen, der Ihnen schon mal geschrieben hat«, flüsterte er. »Er hat gesagt, Sie sollen sich sputen, denn es sei eine einzigartige Gelegenheit, die so bald nicht mehr wiederkommt. Ich habe mich schwergetan, Sie zu finden, und bin spät dran. Die Droschken sind alle besetzt, der Chinese und die Herrin werden sicherlich wütend sein. «
Sie bemerkte die ausgestreckte Hand und legte eine Münze hinein.
»Er versteckt sich«, rief der Junge und lief davon.
Élisa vergewisserte sich, dass Iris noch immer schaukelte, und flüchtete unter die Markise eines Verkaufsstandes für Zuckerzeug. Mit aufgekrempelten Ärmeln hängte der Händler dicke, glänzende Stränge aus grüner und rosaroter Zuckermasse an einen Haken. Berauscht vom Duft des karamellisierten Zuckers, verfolgte ein Grüppchen Lausbuben mit der Nase am Tresenrand jede seiner Bewegungen. Élisa faltete den Zettel auseinander. Sofort erkannte sie die ungeübte Handschrift, hob den Kopf und strahlte den Händler an. Endlich würden ihre Hoffnungen wahr werden! So weit sie zurückdenken konnte, hatte sie immer geahnt, dass das Schicksal etwas Außergewöhnliches für sie bereithielt, verlor aber so langsam die Geduld, denn sie war nun schon siebzehn, und das tägliche Einerlei im Pensionat Bontemps war alles andere als aufregend. »Wenn das noch lange so geht, sterbe ich vor Langeweile«, dachte sie jeden Morgen.
Doch jetzt war vor etwas mehr als einem Monat der Fremde in ihr Leben getreten. Élisa hatte noch nie mit ihm gesprochen, aber er hatte eine derartige Bedeutung erlangt, dass sie sogar von ihm zu träumen begann. Zuerst war er nur ein ganz normaler junger Mann gewesen, dem sie begegnete, wenn Mademoiselle Bontemps und ihre Zöglinge ihren Spaziergang am Seeufer machten. Er schlenderte stets gleichgültig an ihnen vorüber, nie blickte er ein bestimmtes Mädchen an. Dennoch war nach einer gewissen Zeit jede der jungen Frauen davon überzeugt gewesen, dass der Mann nur ihretwegen da sei. Auch wenn sie sich niemals gegenseitig den heimlichen Wunsch anvertraut hätten, von ihm beachtet zu werden. Wie sollte man auch zugeben, dass man sich von diesem so extravagant gekleideten Bohemien angezogen fühlte? Eines Abends im Juni hatte er Élisa dann eine Nachricht zukommen lassen. Nachdem das Licht gelöscht war, hatte sie sich ans Fenster ihres Zimmers gestellt und im Schein einer Gaslampe gelesen:
Sie sint die Schonste. Ich liebe Sie. Gaston.
Dreiundzwanzig genauso knappe und orthografisch dürftige Mitteilungen waren auf diese Erklärung gefolgt. Élisa bewahrte sie liebevoll auf und versteckte sie unter dem Kaminsims. Gaston hatte zwar nicht das Zeug zu einem romantischen Briefeschreiber – seine Sätze beschränkten sich auf die Grundregeln der Grammatik: Subjekt, Prädikat, Objekt, manchmal ein Superlativ und vor allem Liebe, Liebe und noch mal Liebe –, aber Élisa war zutiefst gerührt von seiner Beharrlichkeit, wenn sie sich auch nicht traute, ihm zu antworten. Dieses Mal hatte er sich noch übertroffen – eine Meisterleistung für einen Mann, der sich normalerweise so kurz und bündig ausdrückte!
Verlassen Sie Ihre Freundinen, erfinden Sie was, und komen Sie unten an die Böschunk hinter dem Pont de la Tourelle. Ich liebe Sie. Gaston.
Würde sie es wagen, Iris allein zu lassen und zu diesem Rendezvous zu eilen? Iris würde sich sicherlich Sorgen machen und Mademoiselle Bontemps Bescheid geben. Sie brauchte eine Ausrede! Ein Schwindelanfall? Sie könnte behaupten, sie hätte sich unwohl gefühlt. Das war immerhin nicht komplett gelogen. Ihr war ganz heiß, der Kopf drehte sich ihr, sie sah sich mit neuen Augen, mit den Augen Gastons. Er fand sie schön, er liebte sie!
Es wurde langsam dunkel, auf dem Rummel wurden die Lampions angezündet, die Schausteller redeten auf die Besucher ein.
»Zehn Centime, zwei Sou! Soldaten bezahlen nur fünf Centime ! «
Die Posaunen pfiffen im Takt zu den schrillen Tönen der Blechbläser, den Drehorgeln und Trommelschlägen. Ein Clown in Strumpfhosen hockte auf einem Fass und verkündete grölend, das beste Spektakel finde bei Nounou statt, der berühmten Flohdompteuse. Ein paar Meter weiter schwangen zwei müde Ballerinas in Paillettentrikots in einer ärmlichen Bauchtanzimitation die Hüften.
»Sehen Sie den sprechenden Geköpften!«
»Waffeln! Wer hat Lust auf meine Waffeln? Die größte Köstlichkeit von Paris!«
»Ein Liebesapfel für Sie, Mademoiselle? Von Amor persönlich geschossen ! «
Élisa schlängelte sich durch die fröhliche Menschenmenge, die sich vor den Jahrmarktständen drängte, und wäre fast mit Aglaé zusammengestoßen, die den Mund voller Krapfen hatte. Der Rummel ließ sie allen Anstand vergessen. Nicht weit von ihr stapfte die fette Mademoiselle Bontemps, geschmückt wie ein Reliquienschrein, auf ein Kuhkarussell zu, auf dem drei ihrer Schülerinnen hockten.
»Edmée! Berthe! Aspasie! Es ist spät. Wo sind die anderen?«, kreischte sie.
Élisa mischte sich in den Strom der Heimgehenden. Vor dem Bahnhof von Saint-Mandé hatte sich eine Menschentraube um einen Straßensänger gebildet, der, begleitet von einer Fiedel, einen derzeit beliebten Gassenhauer herunterleierte:
»Mad’moiselle, so hör’n Sie doch,
Ich will Ihnen ein Glas Madeirawein spendieren …«
Élisa umrundete den Bahnhof, hastete weiter und konnte gerade noch stehen bleiben, als eine Droschke vorbeifuhr. Sie erkannte Kenji Mori, Iris’ Patenonkel, der sich aus dem Fenster lehnte, und schlich an der Mauer entlang weiter.
Endlich hatte sie die Böschung erreicht! Sie blickte aufmerksam um sich, sah aber nur Liebespärchen und streunende Hunde. Von wo würde er kommen? Was sollte sie zu ihm sagen? Plötzlich bekam sie Angst. Sie erinnerte sich an den Rat ihrer Mutter: »Kämpfe nicht dagegen an, mein Liebes. Angst ist eine gute Sache, sie erspart uns eine Menge Unannehmlichkeiten ! «
Beim Gedanken an ihre Mutter fühlte sich Élisa hin- und hergerissen zwischen Wut und Mitleid. In den fünfunddreißig Jahren ihres Lebens hatte die arme Frau lediglich ein paar Abenteuer gehabt, ohne auch nur ein einziges Mal die wahre Leidenschaft erlebt zu haben. Von Anfang an war ihr Liebesleben auf die schiefe Bahn geraten, nichts hatte ihren Wünschen entsprochen. Doch Élisa wusste ganz genau, dass sie nicht wie ihre Mutter war. Schon als Kind hatte sie in einem Londoner Internat vor ihren Kameradinnen geprahlt: »Eines Tages wird mein Vater kommen und mich auf seinen Landsitz in Kent bringen. Ich werde einen Lord heiraten, er wird verrückt nach mir sein ! «
Dieser Vater, dessen Namen sie nicht einmal kannte, war nie aufgetaucht.
Eingeschlossen in einer engen Schneise, führten die Eisenbahngleise in der einen Richtung nach Paris, in der anderen zu den östlichen Vororten der Hauptstadt und an die Ufer der Marne, nach Nogent, Joinville und Saint-Maur.
Élisa beugte sich über die Hecke, die am Zaun entlangführte, und beobachtete das Treiben. Züge hatten sie schon immer begeistert, sie beschworen ferne Orte herauf, Begegnungen, Luxus, Freiheit … Die Bahnsteige unten waren schwarz vor Menschen, es wuselte dort wie in einem Ameisenhaufen. Mit träger Neugier fragte sie sich, was wohl passieren würde, wenn sie die Leute mit Kieselsteinen bewarf …
Wie ein mechanisches Spielzeug fuhr in einer Dampfwolke ein Zug aus Vincennes ein. Kaum hatte er angehalten, schwappte die Menschenflut an die Waggons, doch zum großen Verdruss der Wartenden boten die sich öffnenden Zugtüren nur einen Blick auf voll besetzte Abteile. Vergebliches Rennen auf der Suche nach freien Plätzen, Protestrufe, Streitereien. Enttäuscht fanden sich die Ameisen damit ab, auf den nächsten Zug warten zu müssen. Alle außer einem auffälligen Ameisenmännchen mit Zylinder und erhobenem Gehstock. Er war gerade laut schimpfend wieder dort ausgestiegen, wo er kurz zuvor eingestiegen war, gefolgt von seinem Weibchen in malvenfarbenem Kleid und seinem Ameisenkind in kurzen Hosen. Dieses Gewimmel amüsierte Élisa so sehr, dass sie darüber ihr Rendezvous vergaß und sich auf die Zehenspitzen stellte, um alles im Blick zu haben.
Im Schutz einiger wuchernder Äste der Hecke rauchte Gaston eine Zigarette und beobachtete das junge Mädchen. Solche kleinen Hühner hatte er schon viele gerupft, doch so geschickt er auch darin war, ein Mieder aufzuhaken oder einen Unterrock zu zerknittern – dieses Mädchen ließ ihn zögern. Er hatte es mit einem dieser zarten Pflänzchen zu tun, die auf dem Humus der guten Gesellschaft gediehen, eine weiße Haut hatten, makellose Unterwäsche trugen und den Unterschied zwischen einem Weinglas und einem Wasserglas kannten. Wie sollte er sich verhalten? Sollte er sich verbeugen und ihr die Hand küssen? Und dann irgendwelche Gemeinplätze von sich geben, ihr Komplimente über ihr hübsches Gesichtchen und ihre schlanken Fesseln machen? Das konnte er nicht. Er kannte nur einen Weg, sein Verlangen auszudrücken: die Mädchen aufs Kreuz zu legen und mit den groben Zärtlichkeiten zu überschütten, auf welche die Weiber in seinen Kreisen so scharf zu sein schienen. Am Stummel der ersten Zigarette zündete er eine zweite an – der letzte Aufschub vor dem Angriff.
Die Ameise mit Zylinder hopste von einem Ende des Bahnsteigs zum anderen, um doch noch einen freien Platz zu ergattern. Élisas Blick glitt nach rechts, aufgeschreckt von einer plötzlichen Bewegung. Sie ahnte, dass gleich eine Katastrophe passieren würde. Von ihrem Standpunkt aus konnte sie sehen, dass der vom Hin- und Hergerenne der Zylinderameise aufgehaltene Zug im nächsten Moment von einer Wagenkolonne gerammt werden würde, die an eine Lokomotive angehängt war und rückwärts in den Bahnhof einrollte.
Der Aufprall war schrecklich. Der blinde Zug hatte seinem Opfer den Rücken zugekehrt, er fuhr mit voller Wucht und einem fürchterlichen Knall auf und zermalmte es unter seiner Masse, dann stürzte er sich auf die drei letzten Waggons und schlitzte sie auf. Der Schornstein, der aus einem Haufen Eisen herausragte, schrammte über den Bogen des Pont de la Tourelle, der Triebwagen, zerrissen und zu einem unentwirrbaren Knäuel aus Rohren und Achsen verformt, tat seinen letzten Atemzug. Nur wenige Minuten hatten genügt. Das Getöse hallte endlos wider. Erst als es verebbte, hörte man die Schreie.
Ihre Augen auf die verrenkten Körper des Fahrers und des Mechanikers des Zuges geheftet, in den Ohren die gellenden Schreie, konnte Élisa das Gewimmel der vielen Hundert Menschen, die dem Unglücksort entfliehen wollten und die Böschung über der im Dunkeln liegenden Eisenbahntrasse hinaufkletterten, mehr ahnen als sehen. Sie wankte, ihr war, als schwebe sie über den Wolken, als klammere sie sich an eine Schiffschaukel, deren Seile sich gelöst hatten. Inmitten der Turbulenzen begann sie das Bewusstsein zu verlieren, dann versank sie in vollkommener Dunkelheit. Die ersten Flüchtenden hatten bereits die Böschung erklommen und drohten, Élisa zu zertrampeln. Zwei Arme umfingen sie und zogen sie weg.
»Clarissa! Clarissa, wo bist du?«
» Maman ! «
Élisa schlug die Lider auf. Stöhnen und Schreie waren zu hören. Gestalten bewegten sich durch die Nacht, beleuchtet von Fackeln und Laternen. Sie lag auf der Erde, jemand schüttelte sie. Langsam wurde ihr Blick wieder klarer, und ihr benebelter Verstand erfasste unzusammenhängende Informationsfetzen. Wie gern wäre sie wieder eingeschlafen, wie gern hätte sie sich ausgeruht! Aber das ging nicht. Sie versuchte, sich aufzurichten, hatte aber nicht die Kraft dazu. Ein Mann hielt sie an den Handgelenken fest.
»Was ist passiert?«, murmelte sie.
Ihre eigene Stimme schien von ganz weit her zu kommen.
»Keine Angst, ich bin bei Ihnen«, sagte der neben ihr kniende Fremde. »Ich bin’s: Gaston.«
Der Unfall, dachte sie, deshalb liege ich im Gras …
»Gaston … Sind Sie schon lange hier?«
Sie versuchte sich von ihm zu lösen, doch da war nichts, woran sie sich festhalten konnte, und ihre Beine gaben nach. Er fing sie auf und lehnte sie an die Brüstung der Brücke. Die Schreie der Überlebenden mischten sich in das Gejammer der Verletzten, während sich Feuerwehrleute und Freiwillige am Dampfkessel der Lokomotive zu schaffen machten. Die Holzwaggons brannten knisternd und sprühten Funken auf die Bahnsteige, die voller blutiger Pfützen und Trümmer waren. Flüchtende Menschen klammerten sich verzweifelt an die Hecke der Böschung, sie versuchten, Halt zu gewinnen, doch die meisten kamen ins Rutschen und fielen den Hang hinunter.
»Kommen Sie, Mademoiselle«, sagte Gaston entschlossen. »Ich begleite Sie nach Hause, nun müssen wir die Retter ihre Arbeit tun lassen.«
Sie stiegen über die Körper der Männer und Frauen hinweg, die auf dem Gehweg zusammengebrochen waren, bahnten sich einen Weg durch das unablässige Kommen und Gehen der Rettungswagen und erreichten schließlich die Chaussée de l’Étang, wo alle Fenster erleuchtet waren. Dort zog Gaston sie plötzlich in die Deckung der Bäume des Bois de Vincennes. Von Panik gepackt, wollte Élisa sich wehren. Doch er drückte sie wortlos an den Stamm eines Kastanienbaums, presste seinen Mund auf ihren und drückte ihre Lippen schmerzhaft auseinander. In seinem Kuss und auch in seiner Umarmung lag keinerlei Zärtlichkeit, nichts, wovon sie geträumt hatte. Er hielt sie so fest, dass sie sich nicht bewegen konnte. Voller Wut und Angst wollte sie ihn wegstoßen, doch was sie gerade erlebt hatte, hatte ihr jede Widerstandskraft geraubt. Allmählich machte ihre Empörung wachsendem Erstaunen Platz, dann einem ungewollten Hochgefühl. Er wich zurück, und sofort überkamen sie Angst und Schuldgefühle.
»Oh, Gaston, ich bitte Sie – das dürfen wir nicht!«
Er hob ihr Kinn an und zwang sie, ihn anzusehen. Er flüsterte:»Nein, es ist richtig, weil ich Sie liebe.«
Diese Worte fegten den letzten Rest ihrer Zurückhaltung hinweg. Sie schmiegte sich an seine Brust, ihre Lippen gaben nach und erwiderten seine Küsse. Das Geschrei vom Bahnhof verebbte im langsamen Rhythmus der Hände des Mannes, der ihren Körper streichelte und in ihr Wellen der Lust freisetzte.
»Sehen wir uns bald wieder?«, flüsterte er ihr ins Ohr.
»Ja, ich … O mein Gott! Wir verreisen bald.«
» Wir ? «
»Mademoiselle Bontemps und die anderen Mädchen. Bis Mitte September. Nach Trouville.«
» Adresse ? «
» Villa Georgina. «
»Ich werde kommen. Wir werden eine Möglichkeit finden, uns zu treffen. Sie müssen nun nach Hause gehen, Ihre Freundinnen werden sich wohl schon Sorgen machen. Das ist unser Geheimnis, ja? Lieben Sie mich denn ein bisschen ? «
» Oh, Gaston ! «
Er küsste sie auf die Stirn. Sie taumelte über die Straße und konnte nicht umhin, sich mehrmals umzudrehen. Er ließ sie nicht aus den Augen, seine Lippen waren zu einem Lächeln erstarrt.
Als Élisa das Tor hinter sich zugemacht hatte, verschwand Gastons Lächeln wieder. Er zündete sich eine Zigarette an und nahm einen tiefen Zug.
»Das Glück ist auf meiner Seite«, dachte er und ging zum See. »Ein unverhoffter Unfall – und diese romantische dumme Gans hat sich einwickeln lassen!«
Er wusste noch nicht, wie er es anstellen würde, aber eines war sicher: Eine Reise nach Trouville stand an. Sein Auftraggeber wäre zufrieden: Im November würde er seinen Vertrag erfüllen und ihm das kleine Huhn überbringen. Er hob eine Handvoll Kieselsteine auf und machte sich einen Spaß daraus, sie über das schwarze Wasser hüpfen zu lassen.
© Hannah-10/18
Über Claude Izner
Claude Izner ist das Pseudonym der Schwestern Liliane Korb und Laurence Lefèvre, beide langjährige Bouquinistinnen mit eigenem Bücherstand am Seine-Ufer in Paris. Sie sind außerdem in der Filmbranche tätig und jede für sich als Schriftstellerin erfolgreich. Ihre gemeinsam verfassten Kriminalromane...
Mehr über Claude Izner
Weitere Titel der Serie »Paris-Krimis«
Der Pariser Buchhändler Victor Legris ermittelt um 1890 in mehreren Verbrechen. Hinreißende Kriminalromane mit viel Pariser Charme, Geist und Witz. Für Leser mit Sinn für schöne Bücher und stilvolle Verbrechen.
Ruhe sanft, mein Herz
»Ein empfehlenswertes Leseerlebnis.«
Mademoiselle muss heute sterbenClaude Izner | Anna Zwingli – eine Pfarrfrau der ersten Stunde
Anna Meyer von Knonau, Anna Reinhart
Anna wurde 1484 als Tochter des Gastwirts Oswald Reinhart und Elssbetha Wynzurn in Zürich geboren. Als Zwanzigjährige heiratete sie 1504 den Junker Hans Meyer von Knonau. Seinerseits hatte er unter seinem Stand geheiratet, gegen den Willen seiner Familie, die eine standesgemäße Ehe für ihn geplant hatte. Als er ohne Geld von der Familie verstoßen wurde, musste er Anna und die drei gemeinsamen Kinder durch Militärdienst als Söldner ernähren. Die Schweizer verdienten damals viel Geld als Söldner in ganz Europa. Hans Meyer von Knonau ruinierte seine Gesundheit in den italienischen Kriegen und starb schon 1517.
Zum Glück wurde sein Sohn, der kleine Gerold, von seinem Großvater auf dem Marktplatz erkannt. Die Großeltern waren so entzückt ob des netten Jungen, dass sie ihn zu sich holten. Damit war Anna Reinhart mit ihren Kindern in der Familie akzeptiert und ihre existentiellen und materiellen Sorgen seit dem Tod ihres Ehemannes verschwanden.
Es war wieder Gerold, der Bekanntschaft mit Ulrich Zwingli machte. Zwingli war seit 1519 Leutpriester am Großmünster. Er war dabei, die Reformation in Zürich einzuführen mit Fastenbrechen, Entfernung der Bilder aus den Kirchen und Kritik von Wallfahrten. 1522 schrieb er mit anderen Geistlichen zusammen an den Bischof in Konstanz und forderte eine Aufhebung des Zölibats.
Durch Gerold traf Zwingli Anna Reinhart und, obwohl er als Priester das nicht durfte, ging er eine eheliche Verbindung mit ihr ein. Im Mittelalter reichte es aus, wenn das Paar sich gegenseitig das Sakrament der Ehe spendete. Weder Kirche noch Amtshandlung, weder Zeugen noch Erlaubnis der Familie war notwendig, wenn das Paar sich einig war. Dennoch konnte ein Priester wie Zwingli nach kanonischem Recht natürlich keine Ehegelübde ablegen. Ab 1522 war es dennoch für die Freunde offensichtlich, dass er ein Verhältnis zu Anna eingegangen war, und sie machten sich Sorgen.
Es dauerte bis 1524, bevor Zwingli die Ehe durch eine öffentliche Hochzeit im Zürcher Großmünster kundtat. Viele Priester waren damals schon in den Ehestand getreten. Der Chronist Bernard Wys berichtete ausdrücklich, dass Zwingli unter den letzten dieser Priester war. Dieser Schritt in die Öffentlichkeit mit seiner Ehefrau Anna geschah im April. Im Juli wurde Zwinglis Tochter Regula geboren.
In den nächsten Jahren gebar Anna Zwingli vier Kinder, obwohl sie schon ein fortgeschrittenes Alter für das Kinderkriegen in der damaligen Zeit erreicht hatte. Schon zum Zeitpunkt des Beginns ihrer Ehe im Jahr 1522 waren beide Eheleute 38 Jahre alt, und Anna Zwingli war 46 Jahre alt, als ihr jüngstes Kind geboren wurde.
Anna Zwingli kümmerte sich wohl vorrangig um die Familie, ihren Mann und die Kinder. Wir wissen wenig über ihr Leben als Pfarrfrau. Zwingli schrieb wenig über sie und nur ein einziger Brief von ihm an seine Frau ist erhalten geblieben und überliefert.
1531 starb Zwingli in der Schlacht bei Kappeln. Er war als Bürger Zürichs mit Waffen in der Hand ausgezogen und fiel im Kampf. An einem Tag verlor Anna Zwingli nicht nur ihren Mann, sondern auch ihren Sohn Gerold, ihren Bruder und einen Schwiegersohn.
In der Folgezeit kamen ihr als Witwe die Beziehungen, die die Pastoren untereinander pflegten, zu Gute. Heinrich Bullinger, der Nachfolger Zwinglis, nahm sie in seinem Haus auf. Bullinger hatte das Haus voll: seine eigenen elf Kinder, seine Eltern, ein Pflegekind, Rudolph Gwalther, der später Regula Zwingli heiratete und der Nachfolger Bullingers wurde, und jetzt Anna Zwingli mit zwei ihrer Kinder. Die jüngste Tochter Anna war früh gestorben und der älteste Sohn Wilhelm wurde in Bern beim Schwager Zwinglis untergebracht.
Die jungen Leute aus den Familien Bullinger, Zwingli und Gwalther heirateten untereinander. So entstanden eine neue Familie und ein neuer Freundeskreis für Anna Zwingli.
Der Wirkungsbereich Anna Zwinglis war ihre Familie in Zürich. Die Amtsbrüder Zwinglis aus der Schweiz und Süddeutschland grüßten höflich in ihren Briefen, und Zwingli schickte Grüße an ihre Familien.
Es ist nicht überliefert, inwiefern Anna Zwingli in der Gemeinde mitarbeitete. Es ist anzunehmen, dass sie Gäste und Glaubensflüchtlinge umsorgte, wie z.B. ihre Kolleginnen in Straßburg es taten.
Zwingli erzählte ihr wenig von der aktuellen Kirchenpolitik. Der einzige Brief an Anna Zwingli, der überliefert ist, wurde am 11. Januar 1528 geschrieben. Er beglückwünscht sie zur Geburt ihres Sohnes und bittet um die Übersendung seines Rockes. Kein Wort von der wichtigen Disputation in Bern, die doch dazu führte, dass Bern evangelisch wurde. Als er 1529 zum Religionsgespräch nach Marburg reisen sollte – immerhin ein ernsthafter Versuch von Philipp von Hessen, Einigkeit unter den Protestanten herbeizuführen –, wusste sie nur von einer Dienstreise nach Basel. Zwingli schrieb dem Zürcher Rat, dass es seine Aufgabe sei, seine Frau zu unterrichten: „so viel einer Frau zu sagen ist“. Damit erreichte er, dass alle Nachrichten über seine Reise vom Rat vermittelt wurden, und machte klar, dass weder er noch seine Frau Gerüchte im Umlauf gebracht hatten.
Anna Zwingli tat sich nicht durch selbstständige Tätigkeit in der Öffentlichkeit hervor.
Sie machte es jedoch Zwingli möglich, zu heiraten, und ertrug die Periode, in welcher ihre Ehe heimlich war. Erst 1524, nach dem öffentlichen Kirchgang, regelte sie die Erbansprüche ihres ersten Mannes mit den Kindern aus dieser Ehe und bat den Rat um Erlaubnis, mit Zwingli zusammenzuziehen. Die rechtlichen Begleitumstände dieser Heirat wurden so erst spät geregelt. Nicht jede Frau der damaligen Zeit, die in den Adelsstand heiratete, hätte eine gesellschaftlich so verachtete Position auf sich genommen, als die heimliche Geliebte eines Priesters angesehen zu werden.
Tatsächlich schien Zwingli Schwierigkeiten mit der Angemessenheit der Priesterehe zu haben. In Straßburg hatten mehrere Priester mit großer Öffentlichkeit geheiratet und damit ihren Religionswechsel zelebriert. Ihre Frauen schienen genau so überzeugt wie die Männer gewesen, dass diese Ehen in göttlichem Auftrag stattfanden. Martin Bucer schrieb 1524, als Zwingli seine Ehe bekanntmachte, ihm einen Glückwunschbrief und erzählte ihm, er könne als verheirateter Pastor Gott sehr wohl dienen, vielleicht sogar besser als zuvor. Eine Antwort Zwinglis ist nicht bekannt. Bucer war so eingeschüchtert, dass es Jahre dauerte, bevor er die Frau Zwinglis grüßen ließ.
Später schrieb Zwingli, dass die Priesterehen oft zu skandalumwittert waren. Er fand solche Eheschließungen ungeeignet, um das Evangelium zu verkünden.
Hierin liegt wohl dann der Beitrag Anna Zwinglis zur Reformation: sie zeigte, wie die Familie eines Pfarrers gelingen konnte.
Es fehlen aussagekräftige Quellen zu Anna Zwingli. Beide Ehen von ihr waren in der damaligen Zeit außergewöhnlich, und sie scheint mit Würde und Liebenswürdigkeit ihr Leben gestaltet zu haben. Eine spannende und lebenskluge Frau, von der man gerne mehr gewusst hätte!
Dieser Artikel baut auf folgendem Aufsatz auf:
M. Nielsen: „Kinder, Küche und Kirche“ – Pfarrfrauen der Reformationszeit in Südwestdeutschland und der Schweiz, in: M. Treu (Hg.), Katharina von Bora, Die Lutherin, Aufsätze anläßlich ihres 500. Geburtstages, Wittenberg 1999, 128-158.
Zu empfehlen außerdem:
R.H. Bainton: Frauen der Reformation. Von Katharina von Bora bis Anna Zwingli, Zehn Porträts, GTB 1442, Gütersloh 1996. Informationen | de |
q-de-1294 | ung Platz für Verzweiflung. Sie fühlte sich hilflos und ausgeliefert. Warum fehlte in seinem Kuss jegliche Zärtlichkeit? | Mademoiselle muss heute sterben von Claude Izner | PIPER
Mademoiselle muss heute sterben — Inhalt
Paris, Ende des 19. Jahrhunderts. Als im IX. Arrondissement eine ganz in Rot gekleidete Mädchenleiche gefunden wird, sieht sich der Buchhändler Victor Legris dazu gezwungen, in einem Todesfall zu ermitteln. Denn es ist ausgerechnet das Briefpapier seiner Buchhandlung, das in dem unweit vom Tatort gefundenen Stöckelschuh steckt. Doch was zunächst wie ein simpler Liebesmord aussieht, führt Victor Legris schon bald bis ins berühmt-berüchtigte Varieté Moulin Rouge.
EAN 978-3-492-96883-6
Leseprobe zu »Mademoiselle muss heute sterben«
Wie immer für unsere Lieben!
Und für Andrée Millet, das Kind vom Montmartre,
Elena Arseneva, Kumiko Kohiki, Solvej Crévelier.
Herzlichsten Dank an Jan Madd.
In den geusndenen Falten der alten Hauptstädte, wo alles, selbst das Grauen, uns verzaubern kann, treibt es mich unwiderstehlich, wunderlich verhutzelten und verführerischen Wesen aufzulauern …
Saint-Mandé, Sonntag, 26. Juli 1891
Schnell, die Hände unters Wasser halten und alle Spuren von Konfitüre beseitigen!
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet [...]
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet hatte, betrachtete Mademoiselle Bontemps sehnsüchtig den Teller voller Erdbeer- und Mokkatörtchen, Eclairs und Meringuen. Sie widerstand der Versuchung und schloss ihn in der hintersten Ecke des Schranks ein. »Heute Abend, wenn alle schlafen …«, dachte sie. Sie bauschte ihr Kleid über dem Reifrock, den sie noch immer trug, als sei sie zwanzig, und ging mit raschelnden Schritten in den Salon zurück, wo ihr Besucher sich gerade die Handschuhe überzog.
»Entschuldigen Sie, dass es so lange gedauert hat, Monsieur Mori«, sagte sie kokett, »ich dachte, ich hätte einen Wasserhahn tropfen gehört.«
»Auch ich hörte ganz deutlich Wasser rauschen«, gab der Mann, ein piekfeiner Japaner, zurück.
Er setzte einen schwarzen Seidenzylinder auf, der perfekt zu seinem Zweireiher und seiner gestreiften Hose passte, und bemühte sich dann, seinen Gehstock aus dem Schirmständer zu ziehen, der mit einem Wirrwarr aus Rüschen verziert war. Überhaupt war der ganze Salon voller Rüschen. Sie schmückten Vorhänge, Sitzbezüge, die mit Nippes überladenen Regale und sogar das Kleid der Hausherrin. Wie kleine Wellen, die sich in der Brandung kräuseln, liefen sie über die gesamte Einrichtung, und der elegante Asiate schien unter Seekrankheit zu leiden, während er gegen die wogenden Stoffe ankämpfte. Mit einem Seufzer gelang es ihm schließlich, seinen Stock an sich zu nehmen.
»Wo ist denn Ihre Patentochter?«, fragte Mademoiselle Bontemps.
»Iris ist mit ihren Freundinnen auf den Rummel gegangen. Doch ich schätze dieses Flanieren inmitten des gemeinen Volkes nicht.«
»Die Jugend braucht Zerstreuung.«
»Das Vergnügen geht der Reue voraus – so wie der Schlaf dem Tode.«
»O Monsieur, das ist schön, aber traurig!«
»Ich bin nicht heiterer Stimmung, ich mag Trennungen nicht besonders. «
Er tat, als würde er die Spitze seines Gehstocks inspizieren, mit der er nervös auf den Teppich klopfte.
»Ich verstehe Sie«, säuselte Mademoiselle Bontemps, während sie die Schleifchen am Schirmständer unauffällig wieder gerade zog. »Aber nun denn, Monsieur Mori, die zwei Monate werden schnell vorüber sein.«
»Ich werde Ihnen Iris’ Badekostüm und den Sonnenhut am Donnerstag bringen lassen. Sie wollen noch immer am nächsten Montag aufbrechen?«
»So Gott will, ja, Monsieur Mori. Jesus Christus, das wird eine Expedition! Zum ersten Mal nehme ich die jungen Mädchen mit ans Meer. Sie sind ganz außer sich vor Aufregung. Ich musste vier Eisenbahnabteile reservieren, stellen Sie sich das vor! Zusammen mit der Köchin und den beiden Zimmermädchen sind wir sechzehn Personen. Diese Reise kostet ein Vermögen! Und wenn man länger als sechs Wochen verreist, kann man nicht einmal mehr den billigeren Ausflugstarif in Anspruch nehmen. Früher fuhren wir einfach nach Saint-Cyr-sur- …«
»… Morin. Ich weiß, ich weiß«, grummelte der Japaner sichtlich gereizt.
»Aber was soll man machen? Die Zeiten ändern sich, man spricht nur noch von Tourismus, von Stränden, vom Baden ! «
»Lassen Sie Iris unter keinen Umständen unbeaufsichtigt ins Wasser gehen.«
»Wo denken Sie hin! Meine Mädchen werden sich keinen Zoll weit aus dem abgesperrten Bereich entfernen. Ich habe einen Bademeister engagiert.«
»Behalten Sie ihn im Auge – vor allem, wenn er attraktiv ist. «
»Ach, Monsieur Mori, ich wache über meine Kleinen wie eine Glucke …«
»… über ihre Küken. Ich weiß, ich weiß. Könnten Sie mir eine Droschke kommen lassen?«
»Sofort, Monsieur Mori. Colas! Colas! Wo ist dieser Bengel nur wieder? Der Sohn des Gärtners, ein Taugenichts«, erklärte sie und betrachtete sich dabei in einem mit dicken Engelchen verzierten Wandspiegel. Sorgfältig zupfte sie zwei schwarz gefärbte Locken an der Seite ihres Mondgesichts zurecht. Ein Junge mit griesgrämiger Miene kam herein, auf einem Strohhalm kauend.
»Wie kommt der denn daher? Man könnte meinen, er trage seine Kleider verkehrt herum!«, rief Mademoiselle Bontemps aus. »Hol eine Droschke – und beeil dich! Monsieur wartet. «
Kaum stand der Junge draußen auf der Chaussée de l’Étang, streckte er dem massiven Bürgerhaus die Zunge heraus, an dessen Eisentor das Schild hing:
Institut C. Bontemps
Privates Mädchenpensionat
Er ging zum Rathausplatz, wo eine Musikkapelle spielte.
Ein Mann um die zwanzig, gut aussehend und von geschmeidiger Statur, löste sich vom Stamm einer Edelkastanie und folgte ihm auf dem Fuße. Der Junge wollte gerade zum Droschkenstand vor der Gare de Saint-Mandé hinübergehen, da packte ihn jemand an der Schulter.
»Ach, Sie sind’s, M’sieu Gaston! Sie haben mir einen Schrecken eingejagt. «
»Das hat ja gedauert!«
»Die Herrin hat mich nicht gehen lassen.«
»Hier, überbring das, du weißt, wem«, sagte der Mann und gab ihm einen Zettel.
» Und wie soll ich sie finden ? Sie sind alle auf dem Rummel. Haben Sie die vielen Leute gesehen?«
»Das ist dein Problem. Los, Junge, beweg dich!«
»Sieh dir den an – wie hübsch er ist in seiner Uniform mit den Tressen und Orden!«
»Wenn man all dieses Blech mag … Er ist so rot im Gesicht, dass man meinen könnte, er platze gleich. Der Kleine, der in seine Trompete bläst, gefällt mir besser. Wie ernst er aussieht mit seinem Stiernacken und dem dicken Bauch ! «
Zu Fuße eines Podests stand ein Dutzend junger Mädchen in hellen Kleidern und bestaunte die Blaskapelle der städtischen Feuerwehr. Das Mädchen, das ein Auge auf den Kerl in der Uniform geworfen hatte, eine Bohnenstange mit einem Hut, der sich unter lauter Kirschen bog, warf ihrer Kameradin, einem Pummelchen mit Löckchen wie ein frisch getrimmter Pudel, einen strengen Blick zu.
»Du bist wirklich vulgär, Aglaé. Wie ein Krämermädchen! Und zu allem Übel bist du auch noch ohne Hut ausgegangen ! «
»Das liegt an meinem Erbgut. Mein Vater ist Kaufmann. Nicht alle haben das Glück, die Nichte eines Marquis zu sein, der an der Börse spekuliert.«
»Scher dich zum Teufel!«
Ohs und Ahs erschallten zu den Klängen des Kampflieds Alsace et Lorraine, das die begeisterte Menge mitsang:
Wohl habt ihr dieses Land germanisieren können,
Unsere Herzen aber werdet ihr nie gewinnen!
»Also wirklich, das reicht! Hört auf, euch zu zanken!«
Aufgebracht trennten die Freundinnen die beiden Mädchen, indem sie mit ihren Sonnenschirmen dazwischengingen. Währenddessen nutzten zwei Internatsschülerinnen – eine zierliche Brünette in einem blauen und eine üppige Blondine in einem krapproten Kleid – das Gedränge und verschwanden in der Menschenmenge. Außer Atem blieben sie vor den Schiffschaukeln stehen.
»Die beiden sind abscheulich«, meinte die Blondine mit Bestimmtheit. »Sich in der Öffentlichkeit streiten! Wie Fischweiber ! «
»Kommst du mit schaukeln, Élisa?«, fragte die Brünette, fasziniert von den schwingenden Schiffsgondeln.
»Also wirklich, Iris, du bist vollkommen verrückt! Wir haben gerade erst gegessen. Und dann hat man uns bei dieser Hitze auch noch Erbsensuppe vorgesetzt! Die alte Ziege hat die Erbsen wohl im Sonderangebot gefunden.«
»Wie du willst. Ich jedenfalls gehe schaukeln«, erklärte Iris und stellte sich entschlossen neben eine der Schiffschaukeln, die gerade frei wurden.
Bevor Élisa sie zurückhalten konnte, wurde Iris von einem Jungen in Hemdsärmeln auf die Sitzbank geschoben und sogleich angeschubst. Iris saß verkrampft da, mit einer Hand ihr Hütchen festhaltend und mit der anderen ans Gestänge geklammert, während der Junge die Schaukel immer kräftiger anstieß.
Élisa versuchte, den Flugbewegungen ihrer Freundin zu folgen, aber als Iris sich aufrichtete und die Knie beugte, um mehr Schwung zu bekommen, wandte sie sich klopfenden Herzens ab und tat so, als würde sie sich für einen Muskelprotz interessieren, der eine Hantel stemmte, auf der zwei lachende Liliputaner saßen.
» Mamsell Lisa ! «
Sie fuhr herum. Colas legte den Finger an die Lippen und steckte ihr einen Zettel zu.
»Der ist von dem Burschen, der Ihnen schon mal geschrieben hat«, flüsterte er. »Er hat gesagt, Sie sollen sich sputen, denn es sei eine einzigartige Gelegenheit, die so bald nicht mehr wiederkommt. Ich habe mich schwergetan, Sie zu finden, und bin spät dran. Die Droschken sind alle besetzt, der Chinese und die Herrin werden sicherlich wütend sein. «
Sie bemerkte die ausgestreckte Hand und legte eine Münze hinein.
»Er versteckt sich«, rief der Junge und lief davon.
Élisa vergewisserte sich, dass Iris noch immer schaukelte, und flüchtete unter die Markise eines Verkaufsstandes für Zuckerzeug. Mit aufgekrempelten Ärmeln hängte der Händler dicke, glänzende Stränge aus grüner und rosaroter Zuckermasse an einen Haken. Berauscht vom Duft des karamellisierten Zuckers, verfolgte ein Grüppchen Lausbuben mit der Nase am Tresenrand jede seiner Bewegungen. Élisa faltete den Zettel auseinander. Sofort erkannte sie die ungeübte Handschrift, hob den Kopf und strahlte den Händler an. Endlich würden ihre Hoffnungen wahr werden! So weit sie zurückdenken konnte, hatte sie immer geahnt, dass das Schicksal etwas Außergewöhnliches für sie bereithielt, verlor aber so langsam die Geduld, denn sie war nun schon siebzehn, und das tägliche Einerlei im Pensionat Bontemps war alles andere als aufregend. »Wenn das noch lange so geht, sterbe ich vor Langeweile«, dachte sie jeden Morgen.
Doch jetzt war vor etwas mehr als einem Monat der Fremde in ihr Leben getreten. Élisa hatte noch nie mit ihm gesprochen, aber er hatte eine derartige Bedeutung erlangt, dass sie sogar von ihm zu träumen begann. Zuerst war er nur ein ganz normaler junger Mann gewesen, dem sie begegnete, wenn Mademoiselle Bontemps und ihre Zöglinge ihren Spaziergang am Seeufer machten. Er schlenderte stets gleichgültig an ihnen vorüber, nie blickte er ein bestimmtes Mädchen an. Dennoch war nach einer gewissen Zeit jede der jungen Frauen davon überzeugt gewesen, dass der Mann nur ihretwegen da sei. Auch wenn sie sich niemals gegenseitig den heimlichen Wunsch anvertraut hätten, von ihm beachtet zu werden. Wie sollte man auch zugeben, dass man sich von diesem so extravagant gekleideten Bohemien angezogen fühlte? Eines Abends im Juni hatte er Élisa dann eine Nachricht zukommen lassen. Nachdem das Licht gelöscht war, hatte sie sich ans Fenster ihres Zimmers gestellt und im Schein einer Gaslampe gelesen:
Sie sint die Schonste. Ich liebe Sie. Gaston.
Dreiundzwanzig genauso knappe und orthografisch dürftige Mitteilungen waren auf diese Erklärung gefolgt. Élisa bewahrte sie liebevoll auf und versteckte sie unter dem Kaminsims. Gaston hatte zwar nicht das Zeug zu einem romantischen Briefeschreiber – seine Sätze beschränkten sich auf die Grundregeln der Grammatik: Subjekt, Prädikat, Objekt, manchmal ein Superlativ und vor allem Liebe, Liebe und noch mal Liebe –, aber Élisa war zutiefst gerührt von seiner Beharrlichkeit, wenn sie sich auch nicht traute, ihm zu antworten. Dieses Mal hatte er sich noch übertroffen – eine Meisterleistung für einen Mann, der sich normalerweise so kurz und bündig ausdrückte!
Verlassen Sie Ihre Freundinen, erfinden Sie was, und komen Sie unten an die Böschunk hinter dem Pont de la Tourelle. Ich liebe Sie. Gaston.
Würde sie es wagen, Iris allein zu lassen und zu diesem Rendezvous zu eilen? Iris würde sich sicherlich Sorgen machen und Mademoiselle Bontemps Bescheid geben. Sie brauchte eine Ausrede! Ein Schwindelanfall? Sie könnte behaupten, sie hätte sich unwohl gefühlt. Das war immerhin nicht komplett gelogen. Ihr war ganz heiß, der Kopf drehte sich ihr, sie sah sich mit neuen Augen, mit den Augen Gastons. Er fand sie schön, er liebte sie!
Es wurde langsam dunkel, auf dem Rummel wurden die Lampions angezündet, die Schausteller redeten auf die Besucher ein.
»Zehn Centime, zwei Sou! Soldaten bezahlen nur fünf Centime ! «
Die Posaunen pfiffen im Takt zu den schrillen Tönen der Blechbläser, den Drehorgeln und Trommelschlägen. Ein Clown in Strumpfhosen hockte auf einem Fass und verkündete grölend, das beste Spektakel finde bei Nounou statt, der berühmten Flohdompteuse. Ein paar Meter weiter schwangen zwei müde Ballerinas in Paillettentrikots in einer ärmlichen Bauchtanzimitation die Hüften.
»Sehen Sie den sprechenden Geköpften!«
»Waffeln! Wer hat Lust auf meine Waffeln? Die größte Köstlichkeit von Paris!«
»Ein Liebesapfel für Sie, Mademoiselle? Von Amor persönlich geschossen ! «
Élisa schlängelte sich durch die fröhliche Menschenmenge, die sich vor den Jahrmarktständen drängte, und wäre fast mit Aglaé zusammengestoßen, die den Mund voller Krapfen hatte. Der Rummel ließ sie allen Anstand vergessen. Nicht weit von ihr stapfte die fette Mademoiselle Bontemps, geschmückt wie ein Reliquienschrein, auf ein Kuhkarussell zu, auf dem drei ihrer Schülerinnen hockten.
»Edmée! Berthe! Aspasie! Es ist spät. Wo sind die anderen?«, kreischte sie.
Élisa mischte sich in den Strom der Heimgehenden. Vor dem Bahnhof von Saint-Mandé hatte sich eine Menschentraube um einen Straßensänger gebildet, der, begleitet von einer Fiedel, einen derzeit beliebten Gassenhauer herunterleierte:
»Mad’moiselle, so hör’n Sie doch,
Ich will Ihnen ein Glas Madeirawein spendieren …«
Élisa umrundete den Bahnhof, hastete weiter und konnte gerade noch stehen bleiben, als eine Droschke vorbeifuhr. Sie erkannte Kenji Mori, Iris’ Patenonkel, der sich aus dem Fenster lehnte, und schlich an der Mauer entlang weiter.
Endlich hatte sie die Böschung erreicht! Sie blickte aufmerksam um sich, sah aber nur Liebespärchen und streunende Hunde. Von wo würde er kommen? Was sollte sie zu ihm sagen? Plötzlich bekam sie Angst. Sie erinnerte sich an den Rat ihrer Mutter: »Kämpfe nicht dagegen an, mein Liebes. Angst ist eine gute Sache, sie erspart uns eine Menge Unannehmlichkeiten ! «
Beim Gedanken an ihre Mutter fühlte sich Élisa hin- und hergerissen zwischen Wut und Mitleid. In den fünfunddreißig Jahren ihres Lebens hatte die arme Frau lediglich ein paar Abenteuer gehabt, ohne auch nur ein einziges Mal die wahre Leidenschaft erlebt zu haben. Von Anfang an war ihr Liebesleben auf die schiefe Bahn geraten, nichts hatte ihren Wünschen entsprochen. Doch Élisa wusste ganz genau, dass sie nicht wie ihre Mutter war. Schon als Kind hatte sie in einem Londoner Internat vor ihren Kameradinnen geprahlt: »Eines Tages wird mein Vater kommen und mich auf seinen Landsitz in Kent bringen. Ich werde einen Lord heiraten, er wird verrückt nach mir sein ! «
Dieser Vater, dessen Namen sie nicht einmal kannte, war nie aufgetaucht.
Eingeschlossen in einer engen Schneise, führten die Eisenbahngleise in der einen Richtung nach Paris, in der anderen zu den östlichen Vororten der Hauptstadt und an die Ufer der Marne, nach Nogent, Joinville und Saint-Maur.
Élisa beugte sich über die Hecke, die am Zaun entlangführte, und beobachtete das Treiben. Züge hatten sie schon immer begeistert, sie beschworen ferne Orte herauf, Begegnungen, Luxus, Freiheit … Die Bahnsteige unten waren schwarz vor Menschen, es wuselte dort wie in einem Ameisenhaufen. Mit träger Neugier fragte sie sich, was wohl passieren würde, wenn sie die Leute mit Kieselsteinen bewarf …
Wie ein mechanisches Spielzeug fuhr in einer Dampfwolke ein Zug aus Vincennes ein. Kaum hatte er angehalten, schwappte die Menschenflut an die Waggons, doch zum großen Verdruss der Wartenden boten die sich öffnenden Zugtüren nur einen Blick auf voll besetzte Abteile. Vergebliches Rennen auf der Suche nach freien Plätzen, Protestrufe, Streitereien. Enttäuscht fanden sich die Ameisen damit ab, auf den nächsten Zug warten zu müssen. Alle außer einem auffälligen Ameisenmännchen mit Zylinder und erhobenem Gehstock. Er war gerade laut schimpfend wieder dort ausgestiegen, wo er kurz zuvor eingestiegen war, gefolgt von seinem Weibchen in malvenfarbenem Kleid und seinem Ameisenkind in kurzen Hosen. Dieses Gewimmel amüsierte Élisa so sehr, dass sie darüber ihr Rendezvous vergaß und sich auf die Zehenspitzen stellte, um alles im Blick zu haben.
Im Schutz einiger wuchernder Äste der Hecke rauchte Gaston eine Zigarette und beobachtete das junge Mädchen. Solche kleinen Hühner hatte er schon viele gerupft, doch so geschickt er auch darin war, ein Mieder aufzuhaken oder einen Unterrock zu zerknittern – dieses Mädchen ließ ihn zögern. Er hatte es mit einem dieser zarten Pflänzchen zu tun, die auf dem Humus der guten Gesellschaft gediehen, eine weiße Haut hatten, makellose Unterwäsche trugen und den Unterschied zwischen einem Weinglas und einem Wasserglas kannten. Wie sollte er sich verhalten? Sollte er sich verbeugen und ihr die Hand küssen? Und dann irgendwelche Gemeinplätze von sich geben, ihr Komplimente über ihr hübsches Gesichtchen und ihre schlanken Fesseln machen? Das konnte er nicht. Er kannte nur einen Weg, sein Verlangen auszudrücken: die Mädchen aufs Kreuz zu legen und mit den groben Zärtlichkeiten zu überschütten, auf welche die Weiber in seinen Kreisen so scharf zu sein schienen. Am Stummel der ersten Zigarette zündete er eine zweite an – der letzte Aufschub vor dem Angriff.
Die Ameise mit Zylinder hopste von einem Ende des Bahnsteigs zum anderen, um doch noch einen freien Platz zu ergattern. Élisas Blick glitt nach rechts, aufgeschreckt von einer plötzlichen Bewegung. Sie ahnte, dass gleich eine Katastrophe passieren würde. Von ihrem Standpunkt aus konnte sie sehen, dass der vom Hin- und Hergerenne der Zylinderameise aufgehaltene Zug im nächsten Moment von einer Wagenkolonne gerammt werden würde, die an eine Lokomotive angehängt war und rückwärts in den Bahnhof einrollte.
Der Aufprall war schrecklich. Der blinde Zug hatte seinem Opfer den Rücken zugekehrt, er fuhr mit voller Wucht und einem fürchterlichen Knall auf und zermalmte es unter seiner Masse, dann stürzte er sich auf die drei letzten Waggons und schlitzte sie auf. Der Schornstein, der aus einem Haufen Eisen herausragte, schrammte über den Bogen des Pont de la Tourelle, der Triebwagen, zerrissen und zu einem unentwirrbaren Knäuel aus Rohren und Achsen verformt, tat seinen letzten Atemzug. Nur wenige Minuten hatten genügt. Das Getöse hallte endlos wider. Erst als es verebbte, hörte man die Schreie.
Ihre Augen auf die verrenkten Körper des Fahrers und des Mechanikers des Zuges geheftet, in den Ohren die gellenden Schreie, konnte Élisa das Gewimmel der vielen Hundert Menschen, die dem Unglücksort entfliehen wollten und die Böschung über der im Dunkeln liegenden Eisenbahntrasse hinaufkletterten, mehr ahnen als sehen. Sie wankte, ihr war, als schwebe sie über den Wolken, als klammere sie sich an eine Schiffschaukel, deren Seile sich gelöst hatten. Inmitten der Turbulenzen begann sie das Bewusstsein zu verlieren, dann versank sie in vollkommener Dunkelheit. Die ersten Flüchtenden hatten bereits die Böschung erklommen und drohten, Élisa zu zertrampeln. Zwei Arme umfingen sie und zogen sie weg.
»Clarissa! Clarissa, wo bist du?«
» Maman ! «
Élisa schlug die Lider auf. Stöhnen und Schreie waren zu hören. Gestalten bewegten sich durch die Nacht, beleuchtet von Fackeln und Laternen. Sie lag auf der Erde, jemand schüttelte sie. Langsam wurde ihr Blick wieder klarer, und ihr benebelter Verstand erfasste unzusammenhängende Informationsfetzen. Wie gern wäre sie wieder eingeschlafen, wie gern hätte sie sich ausgeruht! Aber das ging nicht. Sie versuchte, sich aufzurichten, hatte aber nicht die Kraft dazu. Ein Mann hielt sie an den Handgelenken fest.
»Was ist passiert?«, murmelte sie.
Ihre eigene Stimme schien von ganz weit her zu kommen.
»Keine Angst, ich bin bei Ihnen«, sagte der neben ihr kniende Fremde. »Ich bin’s: Gaston.«
Der Unfall, dachte sie, deshalb liege ich im Gras …
»Gaston … Sind Sie schon lange hier?«
Sie versuchte sich von ihm zu lösen, doch da war nichts, woran sie sich festhalten konnte, und ihre Beine gaben nach. Er fing sie auf und lehnte sie an die Brüstung der Brücke. Die Schreie der Überlebenden mischten sich in das Gejammer der Verletzten, während sich Feuerwehrleute und Freiwillige am Dampfkessel der Lokomotive zu schaffen machten. Die Holzwaggons brannten knisternd und sprühten Funken auf die Bahnsteige, die voller blutiger Pfützen und Trümmer waren. Flüchtende Menschen klammerten sich verzweifelt an die Hecke der Böschung, sie versuchten, Halt zu gewinnen, doch die meisten kamen ins Rutschen und fielen den Hang hinunter.
»Kommen Sie, Mademoiselle«, sagte Gaston entschlossen. »Ich begleite Sie nach Hause, nun müssen wir die Retter ihre Arbeit tun lassen.«
Sie stiegen über die Körper der Männer und Frauen hinweg, die auf dem Gehweg zusammengebrochen waren, bahnten sich einen Weg durch das unablässige Kommen und Gehen der Rettungswagen und erreichten schließlich die Chaussée de l’Étang, wo alle Fenster erleuchtet waren. Dort zog Gaston sie plötzlich in die Deckung der Bäume des Bois de Vincennes. Von Panik gepackt, wollte Élisa sich wehren. Doch er drückte sie wortlos an den Stamm eines Kastanienbaums, presste seinen Mund auf ihren und drückte ihre Lippen schmerzhaft auseinander. In seinem Kuss und auch in seiner Umarmung lag keinerlei Zärtlichkeit, nichts, wovon sie geträumt hatte. Er hielt sie so fest, dass sie sich nicht bewegen konnte. Voller Wut und Angst wollte sie ihn wegstoßen, doch was sie gerade erlebt hatte, hatte ihr jede Widerstandskraft geraubt. Allmählich machte ihre Empörung wachsendem Erstaunen Platz, dann einem ungewollten Hochgefühl. Er wich zurück, und sofort überkamen sie Angst und Schuldgefühle.
»Oh, Gaston, ich bitte Sie – das dürfen wir nicht!«
Er hob ihr Kinn an und zwang sie, ihn anzusehen. Er flüsterte:»Nein, es ist richtig, weil ich Sie liebe.«
Diese Worte fegten den letzten Rest ihrer Zurückhaltung hinweg. Sie schmiegte sich an seine Brust, ihre Lippen gaben nach und erwiderten seine Küsse. Das Geschrei vom Bahnhof verebbte im langsamen Rhythmus der Hände des Mannes, der ihren Körper streichelte und in ihr Wellen der Lust freisetzte.
»Sehen wir uns bald wieder?«, flüsterte er ihr ins Ohr.
»Ja, ich … O mein Gott! Wir verreisen bald.«
» Wir ? «
»Mademoiselle Bontemps und die anderen Mädchen. Bis Mitte September. Nach Trouville.«
» Adresse ? «
» Villa Georgina. «
»Ich werde kommen. Wir werden eine Möglichkeit finden, uns zu treffen. Sie müssen nun nach Hause gehen, Ihre Freundinnen werden sich wohl schon Sorgen machen. Das ist unser Geheimnis, ja? Lieben Sie mich denn ein bisschen ? «
» Oh, Gaston ! «
Er küsste sie auf die Stirn. Sie taumelte über die Straße und konnte nicht umhin, sich mehrmals umzudrehen. Er ließ sie nicht aus den Augen, seine Lippen waren zu einem Lächeln erstarrt.
Als Élisa das Tor hinter sich zugemacht hatte, verschwand Gastons Lächeln wieder. Er zündete sich eine Zigarette an und nahm einen tiefen Zug.
»Das Glück ist auf meiner Seite«, dachte er und ging zum See. »Ein unverhoffter Unfall – und diese romantische dumme Gans hat sich einwickeln lassen!«
Er wusste noch nicht, wie er es anstellen würde, aber eines war sicher: Eine Reise nach Trouville stand an. Sein Auftraggeber wäre zufrieden: Im November würde er seinen Vertrag erfüllen und ihm das kleine Huhn überbringen. Er hob eine Handvoll Kieselsteine auf und machte sich einen Spaß daraus, sie über das schwarze Wasser hüpfen zu lassen.
© Hannah-10/18
Über Claude Izner
Claude Izner ist das Pseudonym der Schwestern Liliane Korb und Laurence Lefèvre, beide langjährige Bouquinistinnen mit eigenem Bücherstand am Seine-Ufer in Paris. Sie sind außerdem in der Filmbranche tätig und jede für sich als Schriftstellerin erfolgreich. Ihre gemeinsam verfassten Kriminalromane...
Mehr über Claude Izner
Weitere Titel der Serie »Paris-Krimis«
Der Pariser Buchhändler Victor Legris ermittelt um 1890 in mehreren Verbrechen. Hinreißende Kriminalromane mit viel Pariser Charme, Geist und Witz. Für Leser mit Sinn für schöne Bücher und stilvolle Verbrechen.
Ruhe sanft, mein Herz
»Ein empfehlenswertes Leseerlebnis.«
Mademoiselle muss heute sterbenClaude Izner | August | 2016 | Taron-Antiquariat - Bücher und mehr
26. August 2016 von gejuta
Die Spreu vom Weizen trennen – Literarischer Wochenendgruß vom 26.08.16
Blick auf Kelkheim-Ruppertshain – Foto: Gerd Taron
als ich in den vergangenen Tagen mit einer sehr lieben Freundin einen Spaziergang hier im Taunus rund um den Rettershof unternahm, sind mir diese Strohballen-Felder begegnet. Es war ein beeindruckendes Bild in dieser herrlichen Landschaft.
Dabei kam mir sofort die Redensart „die Spreu vom Weizen trennen“ in den Sinn. In einem Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten habe ich nachgeschaut und dazu folgendes gefunden:
„Gut und Böse, Nützliches und Unnützes, Echtes und Falsches trennen. Die Redensart ist biblischen Ursprungs und beruht auf dem Matthaus-Evangelium (Kapitel 3, Vers 12). Dort heißt es: „ Er wird seine Tenne fegen und den Weizen in eine Scheune sammeln; aber die Spreu wird er verbrennen mit ewigem Feuer.“
Bei Moltke heißt es dazu: „Die Schärfe eines Verstandes schied sofort die Spreu vom Weizen.“
Was bedeutet diese Redensart in meinem Leben? Wo nehme ich für mich Trennungen sinnvoll vor – mit allen Konsequenzen?
Bäckermeister Raimund Dorn in der Bäckerei Dorn in Kelkheim-Münster – Foto: Markus Müller
Bei einer Besichtigung einer alteingesessenen und traditionsreichen Bäckerei in unserer Stadt würde mir weiter deutlich, wie wichtig ist, auf das Gute zu achten und es wertzuschätzen.
Möge die neue Ausgabe des Wochenendgrußes Ihnen wieder neue Inspiration für das Wochenende und darüber hinaus geben.
In der Bäckerei Dorn in Kelkheim-Münster – Foto: Christiane Busch
Ich selber war ein Weizenkorn.
Mit vielen, die mir anverwandt,
lag ich im lauen Ackerland.
Bedrückt von einem Erdenkloß,
macht’ ich mich mutig strebend los.
Gleich kam ein alter Has gehupft
und hat mich an der Nas gezupft,
und als es Winter ward, verfror,
was peinlich ist, mein linkes Ohr,
und als ich reif mit meiner Sippe,
o weh, da hat mit seiner Hippe
der Hans uns rundweg abgesäbelt
und zum Ersticken festgeknebelt
und auf die Tenne fortgeschafft,
wo ihrer vier mit voller Kraft
im regelrechten Flegeltakte
uns klopften, dass die Scharte knackte!
Ein Esel trug uns in die Mühle.
Ich sage dir, das sind Gefühle,
wenn man, zerrieben und gedrillt
zum allerfeinsten Staubgebild’,
sich kaum besinnt und fast vergisst,
ob Sonntag oder Montag ist.
Und schließlich schob der Bäckermeister,
nachdem wir erst als zäher Kleister
in seinem Troge bass gehudelt,
vermengt, geknebelt und vernudelt,
uns in des Ofens höchste Glut.
Jetzt sind wir Brot. Ist das nicht gut?
Frischauf, du hast genug, mein Lieber,
greif zu und schneide nicht zu knapp
und streiche tüchtig Butter drüber
und gib den andern auch was ab!
Blick auf den Rettershof im Taunus– Foto: Gerd Taron
Sommerblumengesäumt ist der Feldweg, auf dem ich in der Frühmittagssonne spaziere.
Zu beiden Seiten erstrecken sich viele Hektar große Getreidefelder. Ich glaube, es sind Weizen und Gerste.
Erinnerungen kommen hoch, an meine Kindheit auf dem Lande, wo ich den Unterscheid zwischen den verschiedenen Sorten erkennen lernte.
Die Sonne brennt mir auf den Scheitel und färbt meine Nase und Ohren rot. Ein leichter Wind weht, wie überall auf den Eifeler Höhen. Ein Gefühl der absoluten Zufriedenheit macht sich in mir breit. Unendlich weite, schöne Natur, bestes Wetter und eine vertraute, gesprächsbereite Begleitung.
Stunden des Glücks.
Die Wärme entspannt meinen empfindlichen Magen und streichelt mein Gemüt.
Mir fallen die vielen Wandertage meiner Kindheit ein, wo ich, mit meinen Eltern und drei Geschwistern, kilometerweit zu Fuß die Lande durchstreift habe, und wo wir, meistens vor Erschöpfung und wundgelaufenen Füssen, stöhnend, vorzeitig heimkehren wollten. Mangels Auto blieb der Familie an den Wochenenden und in den Ferien nichts anderes übrig, als die Welt selbstlaufend zu entdecken.
Von der jüngsten dreijährigen Tochter über mich, die mit zwölf Jahren die Älteste war, bis zu Vater und Mutter, marschierten wir mit Wanderstöcken über Feld- Wald und Wiesenwege, und über harten Asphalt durch die Eifel…über viele Berge und durch Täler.
Vater forderte uns immer auf:“ Lasst uns ein Lied singen!“, was aber immer von allen rigoros abgelehnt wurde, es ihn aber nicht hinderte, allein drauflos zu singen. Es folgten bekannte Wanderlieder, volkstümliche Lieder und Operettenarien, die er als großer Sangesfreund zum besten gab. Er gab sich alle Mühe, seine Stimme wie die von Rudolf Schock klingen zu können. Ich wollte damals lieber Elvis hören.
Diese Erinnerungen kommen mir jetzt auf unserem Spaziergang hoch…wo mich das faszinierende Rot einer riesigen, nicht bewirtschafteten, Mohnblumenwiese bewegt und ich nicht aufhören kann, mich zu begeistern und Fotos zu machen. Wie dankbar darf ich sein, in solcher Landschaft leben zu dürfen… die so unberührt und harmonisch wirkt. Ich nehme diese Eindrücke mit nach Hause, vervielfache sie durch erzählen, Fotos vorführen und Texte drüber schreiben. Diese Wanderung, sie wirkt nachhaltig.
Sommer in der Eifel.
Anmerkung: Die Autorin ist in der Eifel beheimatet
Foto: Marina Rupprecht Fotografie
Weiße flimmernde Sonnenflut
rings auf den wogenden Weiten ruht;
rüstige Mäher bei scharfem Schnitt – –
schwirrende Sensen singen mit:
Die Halme fallen.
Und hart am staubigen Straßenrain
schafft tief gebückt ein Mütterlein;
schon manche brennende Stunde lang
sirrt und surrt der Sichelklang – –
Da schaut aus schimmerndem Aehrenfeld
der Gutsherr auf zum Wolkenzelt:
– »Vorwärts, ihr Leute, die Stunde rinnt!
In den Klüften murrt der Gewitterwind -«
Und in den perlenden Abendtau
blickt so fröhlich die alte Frau;
sie wischt von der Stirne den hellen Schweiß
und zählt im Geiste der Garben Preis.
-Vorwärts, ihr Knechte! die Stunde rinnt!
Mein Mahl bereitet das Ingesind;
mein Weib umrauscht ein seidener Flor – –
und der Jude wartet am Gartentor.«
Die Halme fallen!
Und müde legt nach des Tages Brand
das Weib die Sichel aus der Hand:
»Du goldner Segen auf schmalem Feld,
du gibst mir Brot und du schaffst mir Geld!« –
– »Vorwärts, ihr Hunde, verdient den Lohn!«
Er denkt an seinen fernen Sohn.
Der schnellste Reiter auf blachem Feld
und der Gott der Weiber – das kostet Geld! –
»Und all das Gold« – die Alte sinnt –
»in die Ferne schickt ich’s dem einzigen Kind.
Sie trieben ihn fort von Haus und Huf,
nun harrt er drüben der Heimat Ruf:
Und kehrt er heim, wenn der Himmel loht,
wenn der Weizen reif und das Mohnfeld rot,
dann faßt er die Sense zu heißem Schnitt –
und ich laufe und sammle und jauchze mit:
»Die Halme fallen!«
Clara Müller-Jahnke
Aus der Sammlung Sturmlieder vom Meer
Die Ähre beugt sich, in welcher Körner sind,
die aufrecht steht ist Spreu und fliehet vor dem Wind.
Am Rettershof im Taunus – Foto: Gerd Taron
Ich wünsche Ihnen, ein erholsames Sommer-Wochenende mit viel Sonne und Muße diese Tage zu genießen.
Im Schaufenster der Bäckerei Dorn in Kelkheim-Münster – Foto: Gerd Taron
23. August 2016 von gejuta
Sprache zum Klingen bringen – Sommerklänge mit dem Autor Thomas Berger bei Viola’s Bücherwurm in Kelkheim
Sprache zum Klingen bringen
Sommerklänge mit dem Autor Thomas Berger bei Viola’s Bücherwurm in Kelkheim
Begrüßung durch Viola Christ-Ritzer von Viola’s Bücherwurm – Foto: Maren von Hoerschelmann
Kelkheim, 19.08.2016
Endlich gab es für mich wieder Gelegenheit, bei einer Lesung von Thomas Berger dabei zu sein. Er versteht immer wieder auf besondere Weise, Worte zum Klingen zu bringen. Davon konnten sich die Zuhörerinnen und Zuhörer in der vollbesetzten Buchhandlung „Viola’s Bücherwurm“ in der Bahnstraße 13 in Kelkheim überzeugen.
Foto: Maren von Hoerschelmann
Mit der Sprachakrobatik von Thomas Berger bekommen Worte manchmal unverhoffte neue Bedeutungen.
Das unterhaltsame und umfangreiche Programm umfasste die verschiedensten Disziplinen der deutschen Sprache. In den Tagen von Olympia sicher keine leichte Herausforderung. Von Gedichten, Erzählungen, Aphorismen bis zu Limericks war alles dabei.
Nachstehend seien einige Kostproben der verschiedenen „Sprach-Disziplinen“ aufgeführt:
Sehnlich
Sprich leise
dem Schweigen
auf den Wind
Laß mich
berührn
Aus der Disziplin „Aphorismen“:
„Worte reinigen sich im Tauchbad des Schweigens“
„Gespräche, die allein vom Worte leben, hinterlassen keine Spuren“
Diese und viele andere Aphorismen finden sich bei Thomas Berger im Buch „Worte in Stein“
Thomas Berger präsentierte selbst verfasste Limericks. Der Limerick ist bekanntlich eine besondere Sprachform, die aus England stammt und auf den Ort Limerick zurückführt. In den Limericks spiegelt sich der angelsächsische Humor wider.
Hier zwei sehr schöne Beispiele aus dem Repertoire von Thomas Berger:
Es gab einen Sänger in Siegen
den störten beim Singen zwei Fliegen
Der einen ward sein Rachen zur Gruft
er sog sie tief ein mit der Luft
Die andere konnt er nicht kriegen.“
„Es gab einen Mann in Hagen
der bestürmte den Schöpfer mit Fragen
Warum er den Menschen geschaffen
es nicht hat belassen beim Affen
Das lag Gott selbst schwer im Magen.“
Viola Christ-Ritzer (links) und Maren von Hoerschelmann (rechts). Der dritte im Bunde, André von Hoerschelmann, ist hier leider nicht im Bild – Foto: Gerd Taron
Ein unterhaltsamer Abend ging viel zu schnell Ende. Ein herzliches Dankeschön gilt den wundervollen Gastgebern von Viola’s Bücherwurm mit Viola Christ-Ritzer, Maren von Hoerschelmann und André von Hoerschelmann.
Am Ende gab es keine Medaille für Thomas Berger, aber wieder ein sehr schönes Geschenk als Erinnerung an diese Lesung.
Die nächste Lesung mit Thomas Berger kann man am Donnerstag, 08.09. ab 19 Uhr im Gimbacher Hof in Kelkheim im Rahmen „Literatur on Tour“ erleben. Unter dem Thema „Wort und Frucht – Lesung bei Apfelwein“ wird es sicher wieder ein unterhaltsamer Abend werden.
Wer mehr über den Autor Thomas Berger wissen möchte, findet hier viele weitere Informationen:
http://www.autor-thomas-berger.de/
Getaggt mit Sommerklänge
19. August 2016 von gejuta
Lebendiges Wasser – Literarischer Wochenendgruß vom 19.08.16
wie geht es Ihnen, wenn Sie das Plätschern eines Brunnens hören? Für mich hat dies eine beruhigende Wirkung. Es ist klingt in meinen Ohren, als ob Wasser auf diese Weise „lebt“.
Dieses Gefühl kam mir bei meinem letzten Besuch im Café Nussknacker in Frankfurt wieder auf, als der Brunnen im Garten dort aktiv war. Eine willkommene Gelegenheit, diese Begebenheit zum Thema des neuen Wochenendgrußes werden zu lassen.
Brunnen im Kurpark von Königstein im Taunus – Foto: Gerd Taron
Manchmal denke ich,
das Herz eines Menschen
ist wie ein tiefer Brunnen.
was auf seinem Grund ist.
Man kann es sich nur
anhand der Dinge vorstellen,
die bisweilen an die Oberfläche treiben.
Brunnen im Café Nussknacker in Frankfurt – Nähe Hauptbahnhof, Karlsruher Str. 5
Wie ein alter Brunnen
Wasser in seiner Weichheit und Stetigkeit kann Steine aushöhlen.
Das Unscheinbare verfügt über ungeheure Kräfte.
In der Begrenzung steckt geballte Energie,
durch die ich Fülle erfahren kann.
Fülle ist nie eine Frage der Menge.
Ein voller Terminkalender macht das Leben nicht erfüllter.
Erfüllung liegt in der Begegnung,
die sich zwischen zwei Menschen ereignet.
Mehr Freunde zu haben,
muss uns nicht das Gefühl geben, aufgehoben zu sein.
Die wichtigste Heimat liegt in uns.
Ein zweites Haus und einen dritten Wagen zu besitzen
vermittelt uns nicht, dass wir reich sind.
Reich zu sein ist, bei sich angekommen zu sein
und immer wieder von dort ausgehen zu können.
Die Erfüllung in unserem Leben
geschieht oft nur durch eine kleine Verschiebung:
Innehalten und das Glück erfüllt sich,
wie in einem alten Brunnen das Wasser
immer neu aufsteigt und wartet,
geschöpft und zum zum Mund geführt zu werden.
Foto: Wolf-Dieter Hasler – aufgenommen im Schwarzwald
Natur ist glücklich. Doch in uns begegnen
sich zuviel Kräfte, die sich wirr bestreiten:
wer hat ein Frühjahr innen zu bereiten?
Wer weiß zu scheinen? Wer vermag zu regnen?
Wem geht ein Wind durchs Herz, unwidersprechlich?
Wer fasst in sich der Vogelflüge Raum?
Wer ist zugleich so biegsam und gebrechlich
wie jeder Zweig an einem jeden Baum?
Wer stürzt wie Wasser über seine Neigung
ins unbekannte Glück so rein, so reg?
Und wer nimmt still und ohne Stolz die Steigung
und hält sich oben wie ein Wiesenweg?
Aus: Die Gedichte 1910 bis 1922 (München, Frühjahr 1919)
Im Kurpark von Königstein im Taunus – Foto: Gerd Taron
Schau ins Wasser, wenn es mal keine Wellen schlägt. Dort erblickst du dein wahres Selbst: Unverzerrt und ehrlich. Schön und verletzlich. Nur du und vielleicht einige wenige andere Menschen wissen um diese Wahrheit. Kaum kommt ein Windstoß, so kräuselt sich der Spiegel und zeigt der Welt das Bild, das du sonst von dir zeigst. – Das Leben ist ein unruhiges Wasser.
Setz dich an einen Bach
und sei einfach da.
Das Lied des Wassers wird
deine Sorgen aufnehmen
und sie hinab zum Meer tragen.
Foto: Bettina Johl
Meine Gefühle geben ich dem fließenden Wasser mit.
Mögen sie,
durch viele Windungen und Untiefen
und über Stock und Steine hinweg,
den Weg zu dir finden.
Mögen sie dich erfrischen und erfüllen.
Ich wünsche Ihnen an diesem August-Wochenende, dass Sie bei einem Spaziergang oder bei einer anderen Gelegenheit, die Ruhe finden, lebendiges Wasser aufzunehmen und zu spüren.
Gerd Taron, Langstraße 30, 65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. 06195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de oder taron-antiquariat@gmx.de
Getaggt mit Wasser
18. August 2016 von gejuta
Stimmungsvoller Zauber im Sommergarten – Die Farben des Sommers genießen
Kelkheim-Fischbach, 12.08.16
Besondere Abende im Sommergarten der Familie Albers sind schon wieder vorüber. An 3 Freitagen gab es die Möglichkeit zur Ruhe zu kommen und zu genießen. Das Wetter hatte ein Einsehen und nur ein kleiner Sommerregen am ersten Abend sorgte für etwas Feuchtigkeit.
Der „Herr des Hauses“ – Ralf Elzenheimer-Albers – ließ es sich nicht nehmen den jeweiligen Gästen seinen selbst gekelterten Apfelwein auszuschenken und damit zum Wohlbefinden beizutragen. Außerdem stellte er sich als Chauffeur für einige Gäste gerne zur Verfügung.
Die Gastgeberin Connie Albers sorgte neben weiteren kulinarischen Genüssen auch für klangvolle Stimmung auf dem Monochord. Das Monochord ist ein altes Zupfinstrument, was bereits ein Herr Pythagoras im alten Griechenland kannte. Dazu konnten sich die Besucher mit Geschichten in andere Welten verzaubern lassen.
Als ich eines Tages wie immer traurig durch den Park schlenderte und mich auf einer Parkbank niederließ, um über alles nachzudenken, was in meinem Leben schief läuft, setzte sich ein fröhliches kleines Mädchen zu mir.
„Ach“, sagte ich, „ich habe keine Freude im Leben. Alle sind gegen mich. Alles läuft schief. Ich habe kein Glück und ich weiß nicht, wie es weitergehen soll.“
„Hmmm“, meinte das Mädchen. „Wo hast du denn dein rotes Strümpfchen? Zeig es mir mal. Ich möchte da mal hineinschauen.“
„Was für ein rotes Strümpfchen?“, fragte ich sie verwundert. „Ich habe nur ein schwarzes Strümpfchen.“
Vorsichtig öffnet sie mit ihren zarten kleinen Fingern den Verschluss und sah in mein schwarzes Strümpfchen hinein. Ich bemerkte, wie sie erschrak.
„Es ist ja voller Alpträume, voller Unglück und voller schlimmer Erlebnisse!“
„Was soll ich machen? Es ist eben so. Daran kann ich doch nichts ändern.“
„Hier, nimm“, meinte das Mädchen und reichte mir ein rotes Strümpfchen. „Sieh hinein!“
Mit etwas zitternden Händen öffnete ich das rote Strümpfchen und konnte sehen, dass es voll war mit Erinnerungen an schöne Momente des Lebens. Und das, obwohl das Mädchen noch jung an Menschenjahren war!
Wo ist dein schwarzes Strümpfchen?“, fragte ich neugierig.
„Das werfe ich jede Woche in den Müll und kümmere mich nicht weiter darum“, sagte sie. „Für mich besteht der Sinn des Lebens darin, mein rotes Strümpfchen im Laufe des Lebens voll zu bekommen. Da stopfe ich so viel wie möglich hinein. Und immer wenn ich Lust dazu habe oder ich beginne, traurig zu werden, dann öffne ich mein rotes Strümpfchen und schaue hinein. Dann geht es mir sofort besser. Wenn ich einmal alt bin und mein Ende droht, dann habe ich immer noch mein rotes Strümpfchen. Es wird voll sein bis obenhin und ich kann sagen, ja, ich hatte etwas vom Leben. Mein Leben hatte einen Sinn!“
Noch während ich verwundert über ihre Worte nachdachte, gab sie mir einen Kuss auf die Wange und war verschwunden. Neben mir auf der Bank lag ein rotes Strümpfchen mit der Aufschrift: Für dich! Ich öffnete es zaghaft und warf einen Blick hinein. Es war fast leer, bis auf einen kleinen zärtlichen Kuss, den ich von einem kleinen Mädchen auf einer Parkbank erhalten hatte. Bei dem Gedanken daran musste ich schmunzeln und mir wurde warm ums Herz. Glücklich machte ich mich auf den Heimweg, nicht vergessend, mich am nächsten Papierkorb meines schwarzen Strümpfchens zu entledigen.
(nach Anna Egger, leicht geändert. Gefunden auf http://www.zeitzuleben.de)
Gemeinsam mit dem Antiquar um die Ecke – Gerd Taron – gab es Geschichten aus alten Zeiten sowie natürlich auch passende Sommerabend-Gedichte.
An einem schönen Sommerabende
Lieblich senkt die Sonne sich,
Alles freut sich wonniglich
In des Abends Kühle!
Du gibst jedem Freud und Rast,
Labst ihn nach des Tages Last
Und des Tages Schwüle.
Horch, es lockt die Nachtigall,
Und des Echos Widerhall
Doppelt ihre Lieder!
Und das Lämmchen hüpft im Tal,
Freude ist jetzt überall,
Wonne senkt sich nieder!
Wonne in des Menschen Brust,
Der der Freud ist sich bewusst,
Die ihm Gott gegeben,
Die du jedem Menschen schufst,
Den aus nichts hervor du rufst
Auf zum ew’gen Leben.
Die Katzendame „Witchie“ konnte dabei ebenfalls bestens entspannen.
Den zahlreichen Gästen an den jeweiligen Abenden sei für ihre Teilnahme und das wunderbare Miteinander gedankt. Besonders erwähnenswert war der Besuch einer 90 jährigen geh- und sehbehinderten Dame. Sie war an allen 3 Abenden dabei mit regem Interessen und Beiträgen dabei. Es war so inspirierend, dass aus den Anregungen der Abend zwei neue literarische Wochenendgruße entstanden.
Zum Schluss gilt mein besonderer Dank für die große Gastfreundschaft, die oben schon beschrieben wurde, an Connie Albers und ihrem lieben Mann Ralf.
Es waren unvergessliche Abende, die gerne wiederholt werden dürfen.
Fotos: Gerd Taron und Ralf Elzenheimer-Albers
12. August 2016 von gejuta
Verwurzelt sein – Literarischer Wochenendgruß vom 12.08.16
vielen von Ihnen ist sicher bekannt, dass ich gerne und oft in der Natur unterwegs bin. Neben den weit sich öffnenden Landschaften hier im Taunus sind mir Bäume und ihre Pflanzen in ihrer natürlichen Umgebung wichtige Elemente. Sie zu entdecken, bereitet mir immer wieder große Freude. Und bei genauem Hinsehen sind oft kleine Wunder zu bestaunen.
Wieder hat mich eine Teilnehmerin der Reihe „Die Farben des Sommers“ am vergangenen Freitag zum Thema hingeführt.
Worauf wurzelt unser Leben? Womit sind wir verbunden? Was gibt uns die Nährstoffe, um unser Leben zum Wachsen, zum Gedeihen zu bringen? Wie geerdet sind wir?
Wenn du zwei Bäume siehst
Geh nicht zu schnell vorbei,
wenn du zwei Bäume siehst,
die beieinander stehen.
Beachte ihren Abstand:
Sie ziehen ihre Kraft
aus zwei verschiednen Wurzeln.
Schau, wie sie ihre Äste
ganz vorsichtig verschränken.
Und wenn sie nach der Sonne
die stärksten Triebe recken,
dann siehst du sie das Licht
mit dem Gefährten teilen.
Es stiftet Zärtlichkeiten
der Wind in ihren Kronen:
Beim allerkleinsten Hauch
berühren sich die Blätter.
Dann mag es dir so scheinen,
als gehe durch die Zweige
der Schauer des Erkennens.
die so zusammen wachsen,
dann bleib ein Weilchen stehn
und denk an dich und mich.
Paul Pfeffer
Foto: Birgit Böllinger
Gütige Herzen
Gütige Herzen sind die Gärten.
Gütige Gedanken sind die Wurzeln.
Gütige Worte sind die Blüten.
Gütige Taten sind die Früchte.
Berührt sie
dich im Herzen,
so blühst du auf.
Spürst in dir
Wurzeln, Stamm
und Krone wachsen.
Erfährst deine neuen Blätter
im Streicheln der zärtlichen Sonne.
lädt dich zum Verweilen ein:
Eure Seelen berühren sich,
eure Körper feiern
ein glanzvolles Fest.
Glück durchströmt dich.
Du wächst über dich hinaus.
einen Tempel betreten
und du wirst heil.
Wie ein Weinstock Wurzeln hat, die oft viele Meter tief in die Erde reichen, so bedarf auch jeder Mensch, wenn sein Leben dauerhaft gelingen soll, einer Verankerung in der Tiefe
Bild: Gaby Schmitt
Der Baum sagt
Du stehst auf deinen Wurzeln,
stehe wahrhaft auf ihnen.
Sie tragen dich,
nicht die Herrlichkeit deiner Blätter,
und nicht die Blüten des Glücks.
Sogar die Frucht,
auf die alle gewartet haben,
die lustig aussieht,
sie trägt dich nicht.
Du wirst getragen von dem,
was verborgen ist.
Der Birke die Kraft absehen
Der Birke die Kraft absehen,
sich heftig biegen und nicht brechen.
Äste im Sturm horizontal fliegen lassen,
um der Zerstörung
weniger Angriffsfläche zu bieten.
Die Wurzeln immer feiner vernetzen.
Den Stamm gegen den wüstschwarzen Gewitterhimmel
wie eine Herausforderung leuchten lassen.
Die Narben in der Borke
wie Medaillen tragen.
Sich schälen,
dünn und papieren,
damit die neue Rinde nachwachsen kann,
weiß und durchsaftet,
das könnte Zukunft bedeuten
für unsere verletzbare Liebe.
Lass mich langsamer gehen, Gott.
durch das Stillewerden meiner Seele. Lass meine hastigen Schritte stetiger werden
mit dem Blick auf die Weite der Ewigkeit.
Gib mir inmitten der Verwirrung des Tages
die Ruhe der ewigen Berge.
Lass mich langsamer gehen,
um eine Blume zu sehen,
ein paar Worte mit einem Freund zu wechseln, einen Hund zu streicheln,
ein paar Zeilen in einem Buch zu lesen.
Lass mich langsamer gehen, Gott,
und gib mir den Wunsch,
meine Wurzeln tief
in den ewigen Grund zu senken,
damit ich emporwachse
zu meiner wahren Bestimmung.
Mögen Ihnen diese Zeilen und Fotos für Ihr Wochenende neue Inspiration geben, über Ihre Wurzeln nachzudenken.
Hier wieder 2 Veranstaltungshinweise in eigener Sache für das kommende Wochenende:
Eine besondere Veranstaltungsreihe mit einer lieben Freundin und Künstlerin, Connie Albers, endet am Freitag, 12.08., ab 19 Uhr, statt.
Unter dem Thema „Farben des Sommers – Phantasiereisen und Geschichten“ gibt es im stimmungsvollen Malgarten der Familie Albers Gelegenheit sich wohlzufühlen und zu entspannen.
Endlich ich – Zeit für mich! Freuen Sie sich auf stimmungsvolle und farbige Sommerabende bei hausgemachtem Apfelwein, Gebäck, Klangreisen, Geschichten und Gedichten!
Die Genießerpauschale beträgt 15 Euro pro Person
Treffpunkt: Familie Albers, Eppsteiner Str. 50, Kelheim-Fischbach
Anmeldungen bis Freitag, 12.08. – 12 Uhr – nehmen entgegen:
Connie Albers, conniealbers@gmx.de, Tel. 06195-63600
Gerd Taron, taron-antiquariat@gmx.de, Tel. 06195-676695
Sonntag, 14.08.16 – 15:00 Uhr (Ende ca. 16:30 Uhr)
Literarischer Spaziergang rund um den Frankfurter Hauptbahnhof –
Thema: Unterwegs sein – vom Reisen
Treffpunkt: Frankfurt Hauptbahnhof, Gleis 1, Nebenausgang Mannheimer Straße
Es werden Geschichten und Gedichte vom Reisen präsentiert.
Getaggt mit Wurzel
5. August 2016 von gejuta
Bitte erst lesen! – Literarischer Wochenendgruß vom 05.08.16
das neue Thema soll keine Aufforderung sein, die neue Ausgabe noch genauer lesen. Es mag jeder das herauszulesen, was besonders berührt.
Es ist auch kein Hinweis darauf, künftig Gebrauchsanleitungen oder die Beipackzettel für irgendwelche Medikamente, die kaum jemand richtig versteht, besser zu beachten.
Eine Teilnehmerin bei der ersten Veranstaltung „Die Farben des Sommers“ am vergangenen Freitag (siehe auch Hinweis am Ende dieses Grußes) hat mich inspiriert, über dieses Thema nachzudenken
Sie erzählte uns von ihrem Tagebuch, dass sie geschrieben hat. Sie bittet bei ihrem Ableben, den Nachfahren, vor dem möglichen Entsorgen die Aufmerksamkeit darauf zu legen.
Ein Tagebuch erzählt viel über ein Leben eines Menschen. Es sind besondere Momente, wenn Menschen ihr Leben in dieser Form Einsicht in ihr Inneres geben.
Ich lernte zu lesen, die Leben Anderer.
Ich lernte zu spüren das Gestern,
welches in Dir lebt.
Ich sah hindurch der Schleier aller Zeiten
und nahm den Auftrag meines Lebens an,
Dich zu führen still an lieber Hand.
Alles war für mich, als ob ich selbst
es doch erleben sollte.
Ich lernte zu bleiben
und zu gehen.
Lernte das Empfangen
und das Lassen.
Ich lernte zu vergeben,
lernte zu warten, abzugeben,
still zu sein.
Ich lernte zur rechten Zeit zu sein.
Ich lernte mit Dir
– Erfahrung-
Ich las schon lang. Seit dieser Nachmittag,
mit Regen rauschend, an den Fenstern lag.
Vom Winde draußen hörte ich nichts mehr:
mein Buch war schwer.
Ich sah ihm in die Blätter wie in Mienen,
die dunkel werden von Nachdenklichkeit,
und um mein Lesen staute sich die Zeit. –
Auf einmal sind die Seiten überschienen,
und statt der bangen Wortverworrenheit
steht: Abend, Abend… überall auf ihnen.
Ich schau noch nicht hinaus, und doch zerreißen
die langen Zeilen, und die Worte rollen
von ihren Fäden fort, wohin sie wollen…
Da weiß ich es: über den übervollen
glänzenden Gärten sind die Himmel weit;
die Sonne hat noch einmal kommen sollen. –
Und jetzt wird Sommernacht, soweit man sieht:
zu wenig Gruppen stellt sich das Verstreute,
dunkel, auf langen Wegen, gehn die Leute,
und seltsam weit, als ob es mehr bedeute,
hört man das Wenige, das noch geschieht.
Und wenn ich jetzt vom Buch die Augen hebe,
wird nichts befremdlich sein und alles groß.
Dort draußen ist, was ich hier drinnen lebe,
und hier und dort ist alles grenzenlos;
nur daß ich mich noch mehr damit verwebe,
wenn meine Blicke an die Dinge passen
und an die ernste Einfachheit der Massen, –
da wächst die Erde über sich hinaus.
Den ganzen Himmel scheint sie zu umfassen:
der erste Stern ist wie das letzte Haus.
Foto: Ursula Schweiss
In meiner Blockhütte
Diese Blockhütte am See im Norden,
zu der keine Straße führt.
Auf den Bergspitzen gegenüber
Schnee bis in den Sommer.
Kein Telefonempfang. Eine Handvoll Bücher,
die ich immer wieder lesen kann:
Stifter, die Bibel, Guterson,
die Gedichte von Mary Oliver,
von Borchers, Domin, Lavant.
Papier zum Schreiben,
diese Schnörkel, die Welt sind,
und Seele und Geist, und Erwachen.
Ein kleiner Garten mit Kartoffeln,
Bohnen und Zwiebeln.
Eine Angel, wenn nichts im Garten wächst
und mir Haferflocken und Trockenobst ausgehen.
Das Postflugzeug einmal im Monat,
das mit Schwimmern auf dem See landet.
So lebe ich gelegentlich hier im Dorf,
unter meinen Freunden,
mit Telefon, E-Mail und einer ganzen Bücherei.
Die Wildnis ist kein Ort, sie liegt in mir
und ich kann sie jederzeit berühren.
Sie holt mich von innen ein.
Da halte ich meine Seele zurück,
dass sie sich nicht verströmt.
Aus dem Buch AUF DEM WASSER GEHEN von Ulrich Schaffer
Foto: Kathi Widera
Die Natur ist eines der schönsten Bücher wir sollten es öfter zur Hand nehmen und darin lesen
Nimm dir Zeit zum Denken,
Nimm dir Zeit für die Arbeit,
denn dies ist der Preis des Erfolges.
Nimm dir Zeit zum Spielen,
dies ist das Geheimnis der Jugend.
Nimm dir Zeit zum Lesen,
dies ist die Grundlage des Wissens.
Nimm dir Zeit für die Andacht,
das wäscht den irdischen Staub von deinen Augen.
dies ist der Weg zu den Sternen.
das hilft, die Bürden des Lebens zu tragen.
Nimm dir Zeit für die Liebe,
sie ist der wahre Reichtum des Lebens.
Nimm dir Zeit, dich umzuschauen, der Tag ist zu kurz,
um selbstsüchtig zu sein.
Nimm dir Zeit, um mit Freunden zusammenzusein
und ihnen zu helfen, dies ist die Quelle des Glücks.
Zeit ist das begrenzteste Mittel, das du zur Verfügung hast.
Deshalb nimm dir Zeit, den Duft der Rosen zu genießen.
(Ein Gedicht aus Irland)
Ich wünsche Ihnen, dass Sie an diesem Wochenende genügend Zeit zum Lesen finden. Suchen sich den Ort, wo Sie sich besonders wohlfühlen.
Zum Abschluss zwei eigene Veranstaltungshinweise für das Wochenende:
Eine besondere Veranstaltungsreihe mit einer lieben Freundin und Künstlerin, Connie Albers, wird am Freitag, 05.08. ab 19 Uhr fortgesetzt. Ein weiterer Abend findet am Freitag, 12.08., ebenfalls ab 19 Uhr, statt.
Ein Bericht der ersten Veranstaltung finden Sie unter diesem Link:
https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2016/07/31/die-farben-des-sommers-ein-stimmungsvoller-abend-im-sommergarten-bei-familie-albers/
Samstag, 06.08.16 – 17:00 Uhr (Ende ca. 18:30 Uhr)
Literarischer Sommerabend-Spaziergang am Rettershof in Kelkheim-Fischbach
Nach dem Spaziergang besteht die Möglichkeit, im Landgasthof „Zum fröhlichen Landmann“ zu verweilen.
Getaggt mit Lesen
Franziska Franz - Krimis | de |
q-de-1294 | ung Platz für Verzweiflung. Sie fühlte sich hilflos und ausgeliefert. Warum fehlte in seinem Kuss jegliche Zärtlichkeit? | Mademoiselle muss heute sterben von Claude Izner | PIPER
Mademoiselle muss heute sterben — Inhalt
Paris, Ende des 19. Jahrhunderts. Als im IX. Arrondissement eine ganz in Rot gekleidete Mädchenleiche gefunden wird, sieht sich der Buchhändler Victor Legris dazu gezwungen, in einem Todesfall zu ermitteln. Denn es ist ausgerechnet das Briefpapier seiner Buchhandlung, das in dem unweit vom Tatort gefundenen Stöckelschuh steckt. Doch was zunächst wie ein simpler Liebesmord aussieht, führt Victor Legris schon bald bis ins berühmt-berüchtigte Varieté Moulin Rouge.
EAN 978-3-492-96883-6
Leseprobe zu »Mademoiselle muss heute sterben«
Wie immer für unsere Lieben!
Und für Andrée Millet, das Kind vom Montmartre,
Elena Arseneva, Kumiko Kohiki, Solvej Crévelier.
Herzlichsten Dank an Jan Madd.
In den geusndenen Falten der alten Hauptstädte, wo alles, selbst das Grauen, uns verzaubern kann, treibt es mich unwiderstehlich, wunderlich verhutzelten und verführerischen Wesen aufzulauern …
Saint-Mandé, Sonntag, 26. Juli 1891
Schnell, die Hände unters Wasser halten und alle Spuren von Konfitüre beseitigen!
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet [...]
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet hatte, betrachtete Mademoiselle Bontemps sehnsüchtig den Teller voller Erdbeer- und Mokkatörtchen, Eclairs und Meringuen. Sie widerstand der Versuchung und schloss ihn in der hintersten Ecke des Schranks ein. »Heute Abend, wenn alle schlafen …«, dachte sie. Sie bauschte ihr Kleid über dem Reifrock, den sie noch immer trug, als sei sie zwanzig, und ging mit raschelnden Schritten in den Salon zurück, wo ihr Besucher sich gerade die Handschuhe überzog.
»Entschuldigen Sie, dass es so lange gedauert hat, Monsieur Mori«, sagte sie kokett, »ich dachte, ich hätte einen Wasserhahn tropfen gehört.«
»Auch ich hörte ganz deutlich Wasser rauschen«, gab der Mann, ein piekfeiner Japaner, zurück.
Er setzte einen schwarzen Seidenzylinder auf, der perfekt zu seinem Zweireiher und seiner gestreiften Hose passte, und bemühte sich dann, seinen Gehstock aus dem Schirmständer zu ziehen, der mit einem Wirrwarr aus Rüschen verziert war. Überhaupt war der ganze Salon voller Rüschen. Sie schmückten Vorhänge, Sitzbezüge, die mit Nippes überladenen Regale und sogar das Kleid der Hausherrin. Wie kleine Wellen, die sich in der Brandung kräuseln, liefen sie über die gesamte Einrichtung, und der elegante Asiate schien unter Seekrankheit zu leiden, während er gegen die wogenden Stoffe ankämpfte. Mit einem Seufzer gelang es ihm schließlich, seinen Stock an sich zu nehmen.
»Wo ist denn Ihre Patentochter?«, fragte Mademoiselle Bontemps.
»Iris ist mit ihren Freundinnen auf den Rummel gegangen. Doch ich schätze dieses Flanieren inmitten des gemeinen Volkes nicht.«
»Die Jugend braucht Zerstreuung.«
»Das Vergnügen geht der Reue voraus – so wie der Schlaf dem Tode.«
»O Monsieur, das ist schön, aber traurig!«
»Ich bin nicht heiterer Stimmung, ich mag Trennungen nicht besonders. «
Er tat, als würde er die Spitze seines Gehstocks inspizieren, mit der er nervös auf den Teppich klopfte.
»Ich verstehe Sie«, säuselte Mademoiselle Bontemps, während sie die Schleifchen am Schirmständer unauffällig wieder gerade zog. »Aber nun denn, Monsieur Mori, die zwei Monate werden schnell vorüber sein.«
»Ich werde Ihnen Iris’ Badekostüm und den Sonnenhut am Donnerstag bringen lassen. Sie wollen noch immer am nächsten Montag aufbrechen?«
»So Gott will, ja, Monsieur Mori. Jesus Christus, das wird eine Expedition! Zum ersten Mal nehme ich die jungen Mädchen mit ans Meer. Sie sind ganz außer sich vor Aufregung. Ich musste vier Eisenbahnabteile reservieren, stellen Sie sich das vor! Zusammen mit der Köchin und den beiden Zimmermädchen sind wir sechzehn Personen. Diese Reise kostet ein Vermögen! Und wenn man länger als sechs Wochen verreist, kann man nicht einmal mehr den billigeren Ausflugstarif in Anspruch nehmen. Früher fuhren wir einfach nach Saint-Cyr-sur- …«
»… Morin. Ich weiß, ich weiß«, grummelte der Japaner sichtlich gereizt.
»Aber was soll man machen? Die Zeiten ändern sich, man spricht nur noch von Tourismus, von Stränden, vom Baden ! «
»Lassen Sie Iris unter keinen Umständen unbeaufsichtigt ins Wasser gehen.«
»Wo denken Sie hin! Meine Mädchen werden sich keinen Zoll weit aus dem abgesperrten Bereich entfernen. Ich habe einen Bademeister engagiert.«
»Behalten Sie ihn im Auge – vor allem, wenn er attraktiv ist. «
»Ach, Monsieur Mori, ich wache über meine Kleinen wie eine Glucke …«
»… über ihre Küken. Ich weiß, ich weiß. Könnten Sie mir eine Droschke kommen lassen?«
»Sofort, Monsieur Mori. Colas! Colas! Wo ist dieser Bengel nur wieder? Der Sohn des Gärtners, ein Taugenichts«, erklärte sie und betrachtete sich dabei in einem mit dicken Engelchen verzierten Wandspiegel. Sorgfältig zupfte sie zwei schwarz gefärbte Locken an der Seite ihres Mondgesichts zurecht. Ein Junge mit griesgrämiger Miene kam herein, auf einem Strohhalm kauend.
»Wie kommt der denn daher? Man könnte meinen, er trage seine Kleider verkehrt herum!«, rief Mademoiselle Bontemps aus. »Hol eine Droschke – und beeil dich! Monsieur wartet. «
Kaum stand der Junge draußen auf der Chaussée de l’Étang, streckte er dem massiven Bürgerhaus die Zunge heraus, an dessen Eisentor das Schild hing:
Institut C. Bontemps
Privates Mädchenpensionat
Er ging zum Rathausplatz, wo eine Musikkapelle spielte.
Ein Mann um die zwanzig, gut aussehend und von geschmeidiger Statur, löste sich vom Stamm einer Edelkastanie und folgte ihm auf dem Fuße. Der Junge wollte gerade zum Droschkenstand vor der Gare de Saint-Mandé hinübergehen, da packte ihn jemand an der Schulter.
»Ach, Sie sind’s, M’sieu Gaston! Sie haben mir einen Schrecken eingejagt. «
»Das hat ja gedauert!«
»Die Herrin hat mich nicht gehen lassen.«
»Hier, überbring das, du weißt, wem«, sagte der Mann und gab ihm einen Zettel.
» Und wie soll ich sie finden ? Sie sind alle auf dem Rummel. Haben Sie die vielen Leute gesehen?«
»Das ist dein Problem. Los, Junge, beweg dich!«
»Sieh dir den an – wie hübsch er ist in seiner Uniform mit den Tressen und Orden!«
»Wenn man all dieses Blech mag … Er ist so rot im Gesicht, dass man meinen könnte, er platze gleich. Der Kleine, der in seine Trompete bläst, gefällt mir besser. Wie ernst er aussieht mit seinem Stiernacken und dem dicken Bauch ! «
Zu Fuße eines Podests stand ein Dutzend junger Mädchen in hellen Kleidern und bestaunte die Blaskapelle der städtischen Feuerwehr. Das Mädchen, das ein Auge auf den Kerl in der Uniform geworfen hatte, eine Bohnenstange mit einem Hut, der sich unter lauter Kirschen bog, warf ihrer Kameradin, einem Pummelchen mit Löckchen wie ein frisch getrimmter Pudel, einen strengen Blick zu.
»Du bist wirklich vulgär, Aglaé. Wie ein Krämermädchen! Und zu allem Übel bist du auch noch ohne Hut ausgegangen ! «
»Das liegt an meinem Erbgut. Mein Vater ist Kaufmann. Nicht alle haben das Glück, die Nichte eines Marquis zu sein, der an der Börse spekuliert.«
»Scher dich zum Teufel!«
Ohs und Ahs erschallten zu den Klängen des Kampflieds Alsace et Lorraine, das die begeisterte Menge mitsang:
Wohl habt ihr dieses Land germanisieren können,
Unsere Herzen aber werdet ihr nie gewinnen!
»Also wirklich, das reicht! Hört auf, euch zu zanken!«
Aufgebracht trennten die Freundinnen die beiden Mädchen, indem sie mit ihren Sonnenschirmen dazwischengingen. Währenddessen nutzten zwei Internatsschülerinnen – eine zierliche Brünette in einem blauen und eine üppige Blondine in einem krapproten Kleid – das Gedränge und verschwanden in der Menschenmenge. Außer Atem blieben sie vor den Schiffschaukeln stehen.
»Die beiden sind abscheulich«, meinte die Blondine mit Bestimmtheit. »Sich in der Öffentlichkeit streiten! Wie Fischweiber ! «
»Kommst du mit schaukeln, Élisa?«, fragte die Brünette, fasziniert von den schwingenden Schiffsgondeln.
»Also wirklich, Iris, du bist vollkommen verrückt! Wir haben gerade erst gegessen. Und dann hat man uns bei dieser Hitze auch noch Erbsensuppe vorgesetzt! Die alte Ziege hat die Erbsen wohl im Sonderangebot gefunden.«
»Wie du willst. Ich jedenfalls gehe schaukeln«, erklärte Iris und stellte sich entschlossen neben eine der Schiffschaukeln, die gerade frei wurden.
Bevor Élisa sie zurückhalten konnte, wurde Iris von einem Jungen in Hemdsärmeln auf die Sitzbank geschoben und sogleich angeschubst. Iris saß verkrampft da, mit einer Hand ihr Hütchen festhaltend und mit der anderen ans Gestänge geklammert, während der Junge die Schaukel immer kräftiger anstieß.
Élisa versuchte, den Flugbewegungen ihrer Freundin zu folgen, aber als Iris sich aufrichtete und die Knie beugte, um mehr Schwung zu bekommen, wandte sie sich klopfenden Herzens ab und tat so, als würde sie sich für einen Muskelprotz interessieren, der eine Hantel stemmte, auf der zwei lachende Liliputaner saßen.
» Mamsell Lisa ! «
Sie fuhr herum. Colas legte den Finger an die Lippen und steckte ihr einen Zettel zu.
»Der ist von dem Burschen, der Ihnen schon mal geschrieben hat«, flüsterte er. »Er hat gesagt, Sie sollen sich sputen, denn es sei eine einzigartige Gelegenheit, die so bald nicht mehr wiederkommt. Ich habe mich schwergetan, Sie zu finden, und bin spät dran. Die Droschken sind alle besetzt, der Chinese und die Herrin werden sicherlich wütend sein. «
Sie bemerkte die ausgestreckte Hand und legte eine Münze hinein.
»Er versteckt sich«, rief der Junge und lief davon.
Élisa vergewisserte sich, dass Iris noch immer schaukelte, und flüchtete unter die Markise eines Verkaufsstandes für Zuckerzeug. Mit aufgekrempelten Ärmeln hängte der Händler dicke, glänzende Stränge aus grüner und rosaroter Zuckermasse an einen Haken. Berauscht vom Duft des karamellisierten Zuckers, verfolgte ein Grüppchen Lausbuben mit der Nase am Tresenrand jede seiner Bewegungen. Élisa faltete den Zettel auseinander. Sofort erkannte sie die ungeübte Handschrift, hob den Kopf und strahlte den Händler an. Endlich würden ihre Hoffnungen wahr werden! So weit sie zurückdenken konnte, hatte sie immer geahnt, dass das Schicksal etwas Außergewöhnliches für sie bereithielt, verlor aber so langsam die Geduld, denn sie war nun schon siebzehn, und das tägliche Einerlei im Pensionat Bontemps war alles andere als aufregend. »Wenn das noch lange so geht, sterbe ich vor Langeweile«, dachte sie jeden Morgen.
Doch jetzt war vor etwas mehr als einem Monat der Fremde in ihr Leben getreten. Élisa hatte noch nie mit ihm gesprochen, aber er hatte eine derartige Bedeutung erlangt, dass sie sogar von ihm zu träumen begann. Zuerst war er nur ein ganz normaler junger Mann gewesen, dem sie begegnete, wenn Mademoiselle Bontemps und ihre Zöglinge ihren Spaziergang am Seeufer machten. Er schlenderte stets gleichgültig an ihnen vorüber, nie blickte er ein bestimmtes Mädchen an. Dennoch war nach einer gewissen Zeit jede der jungen Frauen davon überzeugt gewesen, dass der Mann nur ihretwegen da sei. Auch wenn sie sich niemals gegenseitig den heimlichen Wunsch anvertraut hätten, von ihm beachtet zu werden. Wie sollte man auch zugeben, dass man sich von diesem so extravagant gekleideten Bohemien angezogen fühlte? Eines Abends im Juni hatte er Élisa dann eine Nachricht zukommen lassen. Nachdem das Licht gelöscht war, hatte sie sich ans Fenster ihres Zimmers gestellt und im Schein einer Gaslampe gelesen:
Sie sint die Schonste. Ich liebe Sie. Gaston.
Dreiundzwanzig genauso knappe und orthografisch dürftige Mitteilungen waren auf diese Erklärung gefolgt. Élisa bewahrte sie liebevoll auf und versteckte sie unter dem Kaminsims. Gaston hatte zwar nicht das Zeug zu einem romantischen Briefeschreiber – seine Sätze beschränkten sich auf die Grundregeln der Grammatik: Subjekt, Prädikat, Objekt, manchmal ein Superlativ und vor allem Liebe, Liebe und noch mal Liebe –, aber Élisa war zutiefst gerührt von seiner Beharrlichkeit, wenn sie sich auch nicht traute, ihm zu antworten. Dieses Mal hatte er sich noch übertroffen – eine Meisterleistung für einen Mann, der sich normalerweise so kurz und bündig ausdrückte!
Verlassen Sie Ihre Freundinen, erfinden Sie was, und komen Sie unten an die Böschunk hinter dem Pont de la Tourelle. Ich liebe Sie. Gaston.
Würde sie es wagen, Iris allein zu lassen und zu diesem Rendezvous zu eilen? Iris würde sich sicherlich Sorgen machen und Mademoiselle Bontemps Bescheid geben. Sie brauchte eine Ausrede! Ein Schwindelanfall? Sie könnte behaupten, sie hätte sich unwohl gefühlt. Das war immerhin nicht komplett gelogen. Ihr war ganz heiß, der Kopf drehte sich ihr, sie sah sich mit neuen Augen, mit den Augen Gastons. Er fand sie schön, er liebte sie!
Es wurde langsam dunkel, auf dem Rummel wurden die Lampions angezündet, die Schausteller redeten auf die Besucher ein.
»Zehn Centime, zwei Sou! Soldaten bezahlen nur fünf Centime ! «
Die Posaunen pfiffen im Takt zu den schrillen Tönen der Blechbläser, den Drehorgeln und Trommelschlägen. Ein Clown in Strumpfhosen hockte auf einem Fass und verkündete grölend, das beste Spektakel finde bei Nounou statt, der berühmten Flohdompteuse. Ein paar Meter weiter schwangen zwei müde Ballerinas in Paillettentrikots in einer ärmlichen Bauchtanzimitation die Hüften.
»Sehen Sie den sprechenden Geköpften!«
»Waffeln! Wer hat Lust auf meine Waffeln? Die größte Köstlichkeit von Paris!«
»Ein Liebesapfel für Sie, Mademoiselle? Von Amor persönlich geschossen ! «
Élisa schlängelte sich durch die fröhliche Menschenmenge, die sich vor den Jahrmarktständen drängte, und wäre fast mit Aglaé zusammengestoßen, die den Mund voller Krapfen hatte. Der Rummel ließ sie allen Anstand vergessen. Nicht weit von ihr stapfte die fette Mademoiselle Bontemps, geschmückt wie ein Reliquienschrein, auf ein Kuhkarussell zu, auf dem drei ihrer Schülerinnen hockten.
»Edmée! Berthe! Aspasie! Es ist spät. Wo sind die anderen?«, kreischte sie.
Élisa mischte sich in den Strom der Heimgehenden. Vor dem Bahnhof von Saint-Mandé hatte sich eine Menschentraube um einen Straßensänger gebildet, der, begleitet von einer Fiedel, einen derzeit beliebten Gassenhauer herunterleierte:
»Mad’moiselle, so hör’n Sie doch,
Ich will Ihnen ein Glas Madeirawein spendieren …«
Élisa umrundete den Bahnhof, hastete weiter und konnte gerade noch stehen bleiben, als eine Droschke vorbeifuhr. Sie erkannte Kenji Mori, Iris’ Patenonkel, der sich aus dem Fenster lehnte, und schlich an der Mauer entlang weiter.
Endlich hatte sie die Böschung erreicht! Sie blickte aufmerksam um sich, sah aber nur Liebespärchen und streunende Hunde. Von wo würde er kommen? Was sollte sie zu ihm sagen? Plötzlich bekam sie Angst. Sie erinnerte sich an den Rat ihrer Mutter: »Kämpfe nicht dagegen an, mein Liebes. Angst ist eine gute Sache, sie erspart uns eine Menge Unannehmlichkeiten ! «
Beim Gedanken an ihre Mutter fühlte sich Élisa hin- und hergerissen zwischen Wut und Mitleid. In den fünfunddreißig Jahren ihres Lebens hatte die arme Frau lediglich ein paar Abenteuer gehabt, ohne auch nur ein einziges Mal die wahre Leidenschaft erlebt zu haben. Von Anfang an war ihr Liebesleben auf die schiefe Bahn geraten, nichts hatte ihren Wünschen entsprochen. Doch Élisa wusste ganz genau, dass sie nicht wie ihre Mutter war. Schon als Kind hatte sie in einem Londoner Internat vor ihren Kameradinnen geprahlt: »Eines Tages wird mein Vater kommen und mich auf seinen Landsitz in Kent bringen. Ich werde einen Lord heiraten, er wird verrückt nach mir sein ! «
Dieser Vater, dessen Namen sie nicht einmal kannte, war nie aufgetaucht.
Eingeschlossen in einer engen Schneise, führten die Eisenbahngleise in der einen Richtung nach Paris, in der anderen zu den östlichen Vororten der Hauptstadt und an die Ufer der Marne, nach Nogent, Joinville und Saint-Maur.
Élisa beugte sich über die Hecke, die am Zaun entlangführte, und beobachtete das Treiben. Züge hatten sie schon immer begeistert, sie beschworen ferne Orte herauf, Begegnungen, Luxus, Freiheit … Die Bahnsteige unten waren schwarz vor Menschen, es wuselte dort wie in einem Ameisenhaufen. Mit träger Neugier fragte sie sich, was wohl passieren würde, wenn sie die Leute mit Kieselsteinen bewarf …
Wie ein mechanisches Spielzeug fuhr in einer Dampfwolke ein Zug aus Vincennes ein. Kaum hatte er angehalten, schwappte die Menschenflut an die Waggons, doch zum großen Verdruss der Wartenden boten die sich öffnenden Zugtüren nur einen Blick auf voll besetzte Abteile. Vergebliches Rennen auf der Suche nach freien Plätzen, Protestrufe, Streitereien. Enttäuscht fanden sich die Ameisen damit ab, auf den nächsten Zug warten zu müssen. Alle außer einem auffälligen Ameisenmännchen mit Zylinder und erhobenem Gehstock. Er war gerade laut schimpfend wieder dort ausgestiegen, wo er kurz zuvor eingestiegen war, gefolgt von seinem Weibchen in malvenfarbenem Kleid und seinem Ameisenkind in kurzen Hosen. Dieses Gewimmel amüsierte Élisa so sehr, dass sie darüber ihr Rendezvous vergaß und sich auf die Zehenspitzen stellte, um alles im Blick zu haben.
Im Schutz einiger wuchernder Äste der Hecke rauchte Gaston eine Zigarette und beobachtete das junge Mädchen. Solche kleinen Hühner hatte er schon viele gerupft, doch so geschickt er auch darin war, ein Mieder aufzuhaken oder einen Unterrock zu zerknittern – dieses Mädchen ließ ihn zögern. Er hatte es mit einem dieser zarten Pflänzchen zu tun, die auf dem Humus der guten Gesellschaft gediehen, eine weiße Haut hatten, makellose Unterwäsche trugen und den Unterschied zwischen einem Weinglas und einem Wasserglas kannten. Wie sollte er sich verhalten? Sollte er sich verbeugen und ihr die Hand küssen? Und dann irgendwelche Gemeinplätze von sich geben, ihr Komplimente über ihr hübsches Gesichtchen und ihre schlanken Fesseln machen? Das konnte er nicht. Er kannte nur einen Weg, sein Verlangen auszudrücken: die Mädchen aufs Kreuz zu legen und mit den groben Zärtlichkeiten zu überschütten, auf welche die Weiber in seinen Kreisen so scharf zu sein schienen. Am Stummel der ersten Zigarette zündete er eine zweite an – der letzte Aufschub vor dem Angriff.
Die Ameise mit Zylinder hopste von einem Ende des Bahnsteigs zum anderen, um doch noch einen freien Platz zu ergattern. Élisas Blick glitt nach rechts, aufgeschreckt von einer plötzlichen Bewegung. Sie ahnte, dass gleich eine Katastrophe passieren würde. Von ihrem Standpunkt aus konnte sie sehen, dass der vom Hin- und Hergerenne der Zylinderameise aufgehaltene Zug im nächsten Moment von einer Wagenkolonne gerammt werden würde, die an eine Lokomotive angehängt war und rückwärts in den Bahnhof einrollte.
Der Aufprall war schrecklich. Der blinde Zug hatte seinem Opfer den Rücken zugekehrt, er fuhr mit voller Wucht und einem fürchterlichen Knall auf und zermalmte es unter seiner Masse, dann stürzte er sich auf die drei letzten Waggons und schlitzte sie auf. Der Schornstein, der aus einem Haufen Eisen herausragte, schrammte über den Bogen des Pont de la Tourelle, der Triebwagen, zerrissen und zu einem unentwirrbaren Knäuel aus Rohren und Achsen verformt, tat seinen letzten Atemzug. Nur wenige Minuten hatten genügt. Das Getöse hallte endlos wider. Erst als es verebbte, hörte man die Schreie.
Ihre Augen auf die verrenkten Körper des Fahrers und des Mechanikers des Zuges geheftet, in den Ohren die gellenden Schreie, konnte Élisa das Gewimmel der vielen Hundert Menschen, die dem Unglücksort entfliehen wollten und die Böschung über der im Dunkeln liegenden Eisenbahntrasse hinaufkletterten, mehr ahnen als sehen. Sie wankte, ihr war, als schwebe sie über den Wolken, als klammere sie sich an eine Schiffschaukel, deren Seile sich gelöst hatten. Inmitten der Turbulenzen begann sie das Bewusstsein zu verlieren, dann versank sie in vollkommener Dunkelheit. Die ersten Flüchtenden hatten bereits die Böschung erklommen und drohten, Élisa zu zertrampeln. Zwei Arme umfingen sie und zogen sie weg.
»Clarissa! Clarissa, wo bist du?«
» Maman ! «
Élisa schlug die Lider auf. Stöhnen und Schreie waren zu hören. Gestalten bewegten sich durch die Nacht, beleuchtet von Fackeln und Laternen. Sie lag auf der Erde, jemand schüttelte sie. Langsam wurde ihr Blick wieder klarer, und ihr benebelter Verstand erfasste unzusammenhängende Informationsfetzen. Wie gern wäre sie wieder eingeschlafen, wie gern hätte sie sich ausgeruht! Aber das ging nicht. Sie versuchte, sich aufzurichten, hatte aber nicht die Kraft dazu. Ein Mann hielt sie an den Handgelenken fest.
»Was ist passiert?«, murmelte sie.
Ihre eigene Stimme schien von ganz weit her zu kommen.
»Keine Angst, ich bin bei Ihnen«, sagte der neben ihr kniende Fremde. »Ich bin’s: Gaston.«
Der Unfall, dachte sie, deshalb liege ich im Gras …
»Gaston … Sind Sie schon lange hier?«
Sie versuchte sich von ihm zu lösen, doch da war nichts, woran sie sich festhalten konnte, und ihre Beine gaben nach. Er fing sie auf und lehnte sie an die Brüstung der Brücke. Die Schreie der Überlebenden mischten sich in das Gejammer der Verletzten, während sich Feuerwehrleute und Freiwillige am Dampfkessel der Lokomotive zu schaffen machten. Die Holzwaggons brannten knisternd und sprühten Funken auf die Bahnsteige, die voller blutiger Pfützen und Trümmer waren. Flüchtende Menschen klammerten sich verzweifelt an die Hecke der Böschung, sie versuchten, Halt zu gewinnen, doch die meisten kamen ins Rutschen und fielen den Hang hinunter.
»Kommen Sie, Mademoiselle«, sagte Gaston entschlossen. »Ich begleite Sie nach Hause, nun müssen wir die Retter ihre Arbeit tun lassen.«
Sie stiegen über die Körper der Männer und Frauen hinweg, die auf dem Gehweg zusammengebrochen waren, bahnten sich einen Weg durch das unablässige Kommen und Gehen der Rettungswagen und erreichten schließlich die Chaussée de l’Étang, wo alle Fenster erleuchtet waren. Dort zog Gaston sie plötzlich in die Deckung der Bäume des Bois de Vincennes. Von Panik gepackt, wollte Élisa sich wehren. Doch er drückte sie wortlos an den Stamm eines Kastanienbaums, presste seinen Mund auf ihren und drückte ihre Lippen schmerzhaft auseinander. In seinem Kuss und auch in seiner Umarmung lag keinerlei Zärtlichkeit, nichts, wovon sie geträumt hatte. Er hielt sie so fest, dass sie sich nicht bewegen konnte. Voller Wut und Angst wollte sie ihn wegstoßen, doch was sie gerade erlebt hatte, hatte ihr jede Widerstandskraft geraubt. Allmählich machte ihre Empörung wachsendem Erstaunen Platz, dann einem ungewollten Hochgefühl. Er wich zurück, und sofort überkamen sie Angst und Schuldgefühle.
»Oh, Gaston, ich bitte Sie – das dürfen wir nicht!«
Er hob ihr Kinn an und zwang sie, ihn anzusehen. Er flüsterte:»Nein, es ist richtig, weil ich Sie liebe.«
Diese Worte fegten den letzten Rest ihrer Zurückhaltung hinweg. Sie schmiegte sich an seine Brust, ihre Lippen gaben nach und erwiderten seine Küsse. Das Geschrei vom Bahnhof verebbte im langsamen Rhythmus der Hände des Mannes, der ihren Körper streichelte und in ihr Wellen der Lust freisetzte.
»Sehen wir uns bald wieder?«, flüsterte er ihr ins Ohr.
»Ja, ich … O mein Gott! Wir verreisen bald.«
» Wir ? «
»Mademoiselle Bontemps und die anderen Mädchen. Bis Mitte September. Nach Trouville.«
» Adresse ? «
» Villa Georgina. «
»Ich werde kommen. Wir werden eine Möglichkeit finden, uns zu treffen. Sie müssen nun nach Hause gehen, Ihre Freundinnen werden sich wohl schon Sorgen machen. Das ist unser Geheimnis, ja? Lieben Sie mich denn ein bisschen ? «
» Oh, Gaston ! «
Er küsste sie auf die Stirn. Sie taumelte über die Straße und konnte nicht umhin, sich mehrmals umzudrehen. Er ließ sie nicht aus den Augen, seine Lippen waren zu einem Lächeln erstarrt.
Als Élisa das Tor hinter sich zugemacht hatte, verschwand Gastons Lächeln wieder. Er zündete sich eine Zigarette an und nahm einen tiefen Zug.
»Das Glück ist auf meiner Seite«, dachte er und ging zum See. »Ein unverhoffter Unfall – und diese romantische dumme Gans hat sich einwickeln lassen!«
Er wusste noch nicht, wie er es anstellen würde, aber eines war sicher: Eine Reise nach Trouville stand an. Sein Auftraggeber wäre zufrieden: Im November würde er seinen Vertrag erfüllen und ihm das kleine Huhn überbringen. Er hob eine Handvoll Kieselsteine auf und machte sich einen Spaß daraus, sie über das schwarze Wasser hüpfen zu lassen.
© Hannah-10/18
Über Claude Izner
Claude Izner ist das Pseudonym der Schwestern Liliane Korb und Laurence Lefèvre, beide langjährige Bouquinistinnen mit eigenem Bücherstand am Seine-Ufer in Paris. Sie sind außerdem in der Filmbranche tätig und jede für sich als Schriftstellerin erfolgreich. Ihre gemeinsam verfassten Kriminalromane...
Mehr über Claude Izner
Weitere Titel der Serie »Paris-Krimis«
Der Pariser Buchhändler Victor Legris ermittelt um 1890 in mehreren Verbrechen. Hinreißende Kriminalromane mit viel Pariser Charme, Geist und Witz. Für Leser mit Sinn für schöne Bücher und stilvolle Verbrechen.
Ruhe sanft, mein Herz
»Ein empfehlenswertes Leseerlebnis.«
Mademoiselle muss heute sterbenClaude Izner | Instagram Photos and Videos tagged with #bkhmädchen | Snap361
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Was ein ungemütliches Wetter draußen. Da bleiben wir doch viel lieber drinnen ☺️🌂☂️ . #britischkurzhaar #britishshorthair #bkh #katzenaufinstagram #catsofinstagram #catstagram #cat #katzenliebe #katze #katzenglück #katzenmama #katzenblog #gleios #bkhmädchen #bluetortie #britishshorthairsmile #topcatsclub #regenschirm
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Guten Morgen - habt ein schönes Wochenende ☺️♥️ . #britischkurzhaar #britishshorthair #bkh #katzenaufinstagram #catsofinstagram #catstagram #cat #katzenliebe #katze #katzenglück #katzenmama #katzenblog #katzensinddiebesserenmenschen #gleios #bkhmädchen #bluetortie #britishshorthairsmile #topcatsclub #wochenende
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Tschüss 2018! Ich wünsche euch einen guten Rutsch! 🍀☺️🎉 . #britischkurzhaar #britishshorthair #bkh #katzenaufinstagram #catsofinstagram #catstagram #cat #katzenliebe #katze #katzenglück #katzenmama #katzenblog #katzensinddiebesserenmenschen #gleios #bkhmädchen #bluetortie #britishshorthairsmile #topcatsclub #silvester #tschüss2018
Hallo ihr Lieben :) Na, habt ihr die Feiertage gut überstanden? ☺️ ich erfreue mich jetzt an den unzähligen Kartons, die nun übrig sind 😸😻 . #britischkurzhaar #britishshorthair #bkh #katzenaufinstagram #catsofinstagram #catstagram #cat #katzenliebe #katze #katzenglück #katzenmama #katzenblog #katzensinddiebesserenmenschen #gleios #bkhmädchen #karton #bluetortie #britishshorthairsmile #topcatsclub
Fröhliche Weihnachten euch allen! 🎄🎅🏻🎁 . #britischkurzhaar #britishshorthair #bkh #katzenaufinstagram #catsofinstagram #catstagram #cat #katzenliebe #katze #katzenglück #katzenmama #katzenblog #katzensinddiebesserenmenschen #gleios #bkhmädchen #bluetortie #britishshorthairsmile #topcatsclub #merrychristmas #wichtel #weihnachten #weihnachtswichtel
Meine Prinzessin, Ohne euch hätte ich das jahr devinitiv nicht überstanden..... #kuscheln #müde #nochnichtaufstehen #vielzufrüh #nochmalumdrehen #weiterschlafen #schlafen #sleep #bkhbärchen #bkh #bkhkatze #bkhcat #bkhmädchen #taja #bkhblue #catsofinstagram #catloversclub #catsagram
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Ich hoffe, Ihr hattet einen guten Wochenstart ☺️😽 . #britischkurzhaar #britishshorthair #bkh #katzenaufinstagram #catsofinstagram #catstagram #cat #katzenliebe #katze #katzenglück #katzenmama #katzenblog #katzensinddiebesserenmenschen #gleios #bkhmädchen #bluetortie #britishshorthairsmile #topcatsclub
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Inka is definitely the coolest cat on the block 😎 #catoftheworld #britishtabby #britishshorthair #britischkurzhaar #petsofinstagram #instacat #instacute #instapet #catslife #cutecat #bkh #bkhmädchen #bsh #tabby #coolcat #katzenaufinstagram #katzenmädchen #instakatze
Hallöchen :) heute ist es so grau und nass, richtiges November-Wetter und vor allem das perfekte Wetter, um es sich auf der Couch gemütlich zu machen 😻 Wie verbringt ihr den Samstag? ☺️ . #britischkurzhaar #britishshorthair #bkh #katzenaufinstagram #catsofinstagram #catstagram #cat #katzenliebe #katzenglück #katzenmama #katzenblog #katzensinddiebesserenmenschen #gleios #bkhmädchen #bluetortie #lazycat @cats @gleios
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Mia 💕💕💕 #bkhkitten #bkhmädchen #bkhblue #bkh #kittycat #kitten #britishshorthair #britishshorthaircat #britischkurzhaar #britishshorthairlovers #britishshorthairkitten #bkhlilac #catsofday #catsofinsta #catslover #babykatze #kittenlove #lovekittens #bkhliebhaber #catsofinstagram
Ein Jahr bist du jetzt schon Altmeine Tarja...... Und in zwei Monaten bist du ein Jahr schon bei mir.... Es war mit einer der besten Endscheidungen die ich getroffen habe...... Danke ❤️❤️❤️❤️ #bkh #bkhbärchen #bkhkatze #bkhlove #bkhmädchen #bkhblue #bkhofinstagram #bkhcats #catsofinstagram #cat #lovemycats #simplythebest
Hallo zusammen :) wie genießt ihr so den Abend? 😊 Ich mache es mir mit meiner Mama auf der Couch gemütlich 😻🐾 . #britischkurzhaar #britishshorthair #bkh #katzenaufinstagram #catsofinstagram #catstagram #cat #katzenliebe #katzenglück #katzenmama #katzenblog #katzensinddiebesserenmenschen #gleios #bkhmädchen #bluetortie @cats_of_instagram @cats_of_world_ @cats @gleios
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Gute Nacht 😽🐾💫 . #britischkurzhaar #britishshorthair #bkh #katzenaufinstagram #catsofinstagram #catstagram #cat #katzenliebe #katzenglück #katzenmama #katzenblog #katzensinddiebesserenmenschen #gleios #bkhmädchen #bluetortie #gutenacht #gutenachtwelt @cats_of_instagram @cats_of_world_ @cats @gleios
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Findet ihr es auch wichtig, verschiedene Kratzbäume zu haben? Hier habe ich ein paar kleine, aber zu Hause in Köln habe ich einen ganz großen 😻 den zeige ich euch mal, wenn wir wieder zurück sind. ☺️ . #britischkurzhaar #britishshorthair #bkh #katzenaufinstagram #catsofinstagram #catstagram #cat #katzenliebe #katzenglück #katzenmama #katzenblog #katzensinddiebesserenmenschen #gleios #bkhmädchen #bluetortie #kratzbaum #kratzbaumliebe #kratzkugel @cats_of_instagram @cats_of_world_ @cats @gleios
Hallo 😸😻🐾 . #britischkurzhaar #britishshorthair #bkh #katzenaufinstagram #catsofinstagram #catstagram #cat #katzenliebe #katzenglück #katzenmama #katzenblog #katzensinddiebesserenmenschen #gleios #bkhmädchen #bluetortie #kratzbaum #kratzbaumliebe @cats_of_instagram @cats_of_world_ @cats @gleios
Mia und Luna 💕💕💕 #bkhkitten #bkhmädchen #bkhblue #bkh #kittycat #kitten #britishshorthair #britishshorthaircat #britischkurzhaar #britishshorthairlovers #britishshorthairkitten #bkhlilac #catsofday #catsofinsta #catslover #babykatze #kittenlove #lovekittens #bkhliebhaber #catsofinstagram
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Guten Morgen 😸 Was steht bei euch heute so an? Ich habe meine Mami schon ganz früh geweckt und zum Kuscheln aufgefordert 😻 Jetzt hatte ich schon ein super leckeres Frühstück und lege mich wieder auf die gemütliche Couch 😊 . #britischkurzhaar #britishshorthair #bkh #katzenaufinstagram #catsofinstagram #catstagram #cat #katzenliebe #katzenglück #katzenmama #katzenblog #katzensinddiebesserenmenschen #gleios #bkhmädchen #bluetortie @cats_of_instagram @cats_of_world_ @cats @gleios
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Ein wenig zu früh aber egal, hat man halt länger was davon. 😁 und ein Geschenk liegt auch schon drunter 😊 #weihnachtsdeko #weihnachtsbaum #bkhkatze #nala #bkhmädchen #bkh #silvertabby #catstagram #catinstagram #catsofinstagram #cat
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Heute wieder besonders süüüß die beiden #miaronya 💕 #ilovemycats #twocats #katzenliebe ❤️ . . . #greycatsofinstagram #greycats #cutecats #bkh #bsh #katzenmädchen #bkhmädchen #cats #britischkurzhaar #britishshorthair #cats_of_the_world #instameow #instacats #catsofinstagram #catlife #katzenleben #catlover #katzenaufinstagram #meowbeauties #meowdels
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Auch wenn mich das alles etwas gruselt... HAPPY HALLOWEEN 👻🧟♂️🧟♀️ #happyhalloween #gruselig #scary #hidingforzombies #katze #cat #bkhmädchen #ilovemycat #lebenmitkatze #lifewithcat #catlife #animal #pet #catsofinstagram #crazycatlady #cute #cutecat #miau #catlover #katzenleben #meow
Meine beiden kleinen Stuben Tieger... Nervige kleine dinger, aber dennoch will ich euch nicht mehr missen müssen... #bkhmädchen #bkhblue #bkh #bkhbärchen #bkhkatze #bkhofinstagram #scottish_fold #scottishfoldkater #scottishfoldsofinstagram #scottishfold_love #scottishfoldlovers #catsofinstagram #mycats #berlin #kuscheln #kuschelnimbett | de |
q-de-1294 | ung Platz für Verzweiflung. Sie fühlte sich hilflos und ausgeliefert. Warum fehlte in seinem Kuss jegliche Zärtlichkeit? | Mademoiselle muss heute sterben von Claude Izner | PIPER
Mademoiselle muss heute sterben — Inhalt
Paris, Ende des 19. Jahrhunderts. Als im IX. Arrondissement eine ganz in Rot gekleidete Mädchenleiche gefunden wird, sieht sich der Buchhändler Victor Legris dazu gezwungen, in einem Todesfall zu ermitteln. Denn es ist ausgerechnet das Briefpapier seiner Buchhandlung, das in dem unweit vom Tatort gefundenen Stöckelschuh steckt. Doch was zunächst wie ein simpler Liebesmord aussieht, führt Victor Legris schon bald bis ins berühmt-berüchtigte Varieté Moulin Rouge.
EAN 978-3-492-96883-6
Leseprobe zu »Mademoiselle muss heute sterben«
Wie immer für unsere Lieben!
Und für Andrée Millet, das Kind vom Montmartre,
Elena Arseneva, Kumiko Kohiki, Solvej Crévelier.
Herzlichsten Dank an Jan Madd.
In den geusndenen Falten der alten Hauptstädte, wo alles, selbst das Grauen, uns verzaubern kann, treibt es mich unwiderstehlich, wunderlich verhutzelten und verführerischen Wesen aufzulauern …
Saint-Mandé, Sonntag, 26. Juli 1891
Schnell, die Hände unters Wasser halten und alle Spuren von Konfitüre beseitigen!
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet [...]
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet hatte, betrachtete Mademoiselle Bontemps sehnsüchtig den Teller voller Erdbeer- und Mokkatörtchen, Eclairs und Meringuen. Sie widerstand der Versuchung und schloss ihn in der hintersten Ecke des Schranks ein. »Heute Abend, wenn alle schlafen …«, dachte sie. Sie bauschte ihr Kleid über dem Reifrock, den sie noch immer trug, als sei sie zwanzig, und ging mit raschelnden Schritten in den Salon zurück, wo ihr Besucher sich gerade die Handschuhe überzog.
»Entschuldigen Sie, dass es so lange gedauert hat, Monsieur Mori«, sagte sie kokett, »ich dachte, ich hätte einen Wasserhahn tropfen gehört.«
»Auch ich hörte ganz deutlich Wasser rauschen«, gab der Mann, ein piekfeiner Japaner, zurück.
Er setzte einen schwarzen Seidenzylinder auf, der perfekt zu seinem Zweireiher und seiner gestreiften Hose passte, und bemühte sich dann, seinen Gehstock aus dem Schirmständer zu ziehen, der mit einem Wirrwarr aus Rüschen verziert war. Überhaupt war der ganze Salon voller Rüschen. Sie schmückten Vorhänge, Sitzbezüge, die mit Nippes überladenen Regale und sogar das Kleid der Hausherrin. Wie kleine Wellen, die sich in der Brandung kräuseln, liefen sie über die gesamte Einrichtung, und der elegante Asiate schien unter Seekrankheit zu leiden, während er gegen die wogenden Stoffe ankämpfte. Mit einem Seufzer gelang es ihm schließlich, seinen Stock an sich zu nehmen.
»Wo ist denn Ihre Patentochter?«, fragte Mademoiselle Bontemps.
»Iris ist mit ihren Freundinnen auf den Rummel gegangen. Doch ich schätze dieses Flanieren inmitten des gemeinen Volkes nicht.«
»Die Jugend braucht Zerstreuung.«
»Das Vergnügen geht der Reue voraus – so wie der Schlaf dem Tode.«
»O Monsieur, das ist schön, aber traurig!«
»Ich bin nicht heiterer Stimmung, ich mag Trennungen nicht besonders. «
Er tat, als würde er die Spitze seines Gehstocks inspizieren, mit der er nervös auf den Teppich klopfte.
»Ich verstehe Sie«, säuselte Mademoiselle Bontemps, während sie die Schleifchen am Schirmständer unauffällig wieder gerade zog. »Aber nun denn, Monsieur Mori, die zwei Monate werden schnell vorüber sein.«
»Ich werde Ihnen Iris’ Badekostüm und den Sonnenhut am Donnerstag bringen lassen. Sie wollen noch immer am nächsten Montag aufbrechen?«
»So Gott will, ja, Monsieur Mori. Jesus Christus, das wird eine Expedition! Zum ersten Mal nehme ich die jungen Mädchen mit ans Meer. Sie sind ganz außer sich vor Aufregung. Ich musste vier Eisenbahnabteile reservieren, stellen Sie sich das vor! Zusammen mit der Köchin und den beiden Zimmermädchen sind wir sechzehn Personen. Diese Reise kostet ein Vermögen! Und wenn man länger als sechs Wochen verreist, kann man nicht einmal mehr den billigeren Ausflugstarif in Anspruch nehmen. Früher fuhren wir einfach nach Saint-Cyr-sur- …«
»… Morin. Ich weiß, ich weiß«, grummelte der Japaner sichtlich gereizt.
»Aber was soll man machen? Die Zeiten ändern sich, man spricht nur noch von Tourismus, von Stränden, vom Baden ! «
»Lassen Sie Iris unter keinen Umständen unbeaufsichtigt ins Wasser gehen.«
»Wo denken Sie hin! Meine Mädchen werden sich keinen Zoll weit aus dem abgesperrten Bereich entfernen. Ich habe einen Bademeister engagiert.«
»Behalten Sie ihn im Auge – vor allem, wenn er attraktiv ist. «
»Ach, Monsieur Mori, ich wache über meine Kleinen wie eine Glucke …«
»… über ihre Küken. Ich weiß, ich weiß. Könnten Sie mir eine Droschke kommen lassen?«
»Sofort, Monsieur Mori. Colas! Colas! Wo ist dieser Bengel nur wieder? Der Sohn des Gärtners, ein Taugenichts«, erklärte sie und betrachtete sich dabei in einem mit dicken Engelchen verzierten Wandspiegel. Sorgfältig zupfte sie zwei schwarz gefärbte Locken an der Seite ihres Mondgesichts zurecht. Ein Junge mit griesgrämiger Miene kam herein, auf einem Strohhalm kauend.
»Wie kommt der denn daher? Man könnte meinen, er trage seine Kleider verkehrt herum!«, rief Mademoiselle Bontemps aus. »Hol eine Droschke – und beeil dich! Monsieur wartet. «
Kaum stand der Junge draußen auf der Chaussée de l’Étang, streckte er dem massiven Bürgerhaus die Zunge heraus, an dessen Eisentor das Schild hing:
Institut C. Bontemps
Privates Mädchenpensionat
Er ging zum Rathausplatz, wo eine Musikkapelle spielte.
Ein Mann um die zwanzig, gut aussehend und von geschmeidiger Statur, löste sich vom Stamm einer Edelkastanie und folgte ihm auf dem Fuße. Der Junge wollte gerade zum Droschkenstand vor der Gare de Saint-Mandé hinübergehen, da packte ihn jemand an der Schulter.
»Ach, Sie sind’s, M’sieu Gaston! Sie haben mir einen Schrecken eingejagt. «
»Das hat ja gedauert!«
»Die Herrin hat mich nicht gehen lassen.«
»Hier, überbring das, du weißt, wem«, sagte der Mann und gab ihm einen Zettel.
» Und wie soll ich sie finden ? Sie sind alle auf dem Rummel. Haben Sie die vielen Leute gesehen?«
»Das ist dein Problem. Los, Junge, beweg dich!«
»Sieh dir den an – wie hübsch er ist in seiner Uniform mit den Tressen und Orden!«
»Wenn man all dieses Blech mag … Er ist so rot im Gesicht, dass man meinen könnte, er platze gleich. Der Kleine, der in seine Trompete bläst, gefällt mir besser. Wie ernst er aussieht mit seinem Stiernacken und dem dicken Bauch ! «
Zu Fuße eines Podests stand ein Dutzend junger Mädchen in hellen Kleidern und bestaunte die Blaskapelle der städtischen Feuerwehr. Das Mädchen, das ein Auge auf den Kerl in der Uniform geworfen hatte, eine Bohnenstange mit einem Hut, der sich unter lauter Kirschen bog, warf ihrer Kameradin, einem Pummelchen mit Löckchen wie ein frisch getrimmter Pudel, einen strengen Blick zu.
»Du bist wirklich vulgär, Aglaé. Wie ein Krämermädchen! Und zu allem Übel bist du auch noch ohne Hut ausgegangen ! «
»Das liegt an meinem Erbgut. Mein Vater ist Kaufmann. Nicht alle haben das Glück, die Nichte eines Marquis zu sein, der an der Börse spekuliert.«
»Scher dich zum Teufel!«
Ohs und Ahs erschallten zu den Klängen des Kampflieds Alsace et Lorraine, das die begeisterte Menge mitsang:
Wohl habt ihr dieses Land germanisieren können,
Unsere Herzen aber werdet ihr nie gewinnen!
»Also wirklich, das reicht! Hört auf, euch zu zanken!«
Aufgebracht trennten die Freundinnen die beiden Mädchen, indem sie mit ihren Sonnenschirmen dazwischengingen. Währenddessen nutzten zwei Internatsschülerinnen – eine zierliche Brünette in einem blauen und eine üppige Blondine in einem krapproten Kleid – das Gedränge und verschwanden in der Menschenmenge. Außer Atem blieben sie vor den Schiffschaukeln stehen.
»Die beiden sind abscheulich«, meinte die Blondine mit Bestimmtheit. »Sich in der Öffentlichkeit streiten! Wie Fischweiber ! «
»Kommst du mit schaukeln, Élisa?«, fragte die Brünette, fasziniert von den schwingenden Schiffsgondeln.
»Also wirklich, Iris, du bist vollkommen verrückt! Wir haben gerade erst gegessen. Und dann hat man uns bei dieser Hitze auch noch Erbsensuppe vorgesetzt! Die alte Ziege hat die Erbsen wohl im Sonderangebot gefunden.«
»Wie du willst. Ich jedenfalls gehe schaukeln«, erklärte Iris und stellte sich entschlossen neben eine der Schiffschaukeln, die gerade frei wurden.
Bevor Élisa sie zurückhalten konnte, wurde Iris von einem Jungen in Hemdsärmeln auf die Sitzbank geschoben und sogleich angeschubst. Iris saß verkrampft da, mit einer Hand ihr Hütchen festhaltend und mit der anderen ans Gestänge geklammert, während der Junge die Schaukel immer kräftiger anstieß.
Élisa versuchte, den Flugbewegungen ihrer Freundin zu folgen, aber als Iris sich aufrichtete und die Knie beugte, um mehr Schwung zu bekommen, wandte sie sich klopfenden Herzens ab und tat so, als würde sie sich für einen Muskelprotz interessieren, der eine Hantel stemmte, auf der zwei lachende Liliputaner saßen.
» Mamsell Lisa ! «
Sie fuhr herum. Colas legte den Finger an die Lippen und steckte ihr einen Zettel zu.
»Der ist von dem Burschen, der Ihnen schon mal geschrieben hat«, flüsterte er. »Er hat gesagt, Sie sollen sich sputen, denn es sei eine einzigartige Gelegenheit, die so bald nicht mehr wiederkommt. Ich habe mich schwergetan, Sie zu finden, und bin spät dran. Die Droschken sind alle besetzt, der Chinese und die Herrin werden sicherlich wütend sein. «
Sie bemerkte die ausgestreckte Hand und legte eine Münze hinein.
»Er versteckt sich«, rief der Junge und lief davon.
Élisa vergewisserte sich, dass Iris noch immer schaukelte, und flüchtete unter die Markise eines Verkaufsstandes für Zuckerzeug. Mit aufgekrempelten Ärmeln hängte der Händler dicke, glänzende Stränge aus grüner und rosaroter Zuckermasse an einen Haken. Berauscht vom Duft des karamellisierten Zuckers, verfolgte ein Grüppchen Lausbuben mit der Nase am Tresenrand jede seiner Bewegungen. Élisa faltete den Zettel auseinander. Sofort erkannte sie die ungeübte Handschrift, hob den Kopf und strahlte den Händler an. Endlich würden ihre Hoffnungen wahr werden! So weit sie zurückdenken konnte, hatte sie immer geahnt, dass das Schicksal etwas Außergewöhnliches für sie bereithielt, verlor aber so langsam die Geduld, denn sie war nun schon siebzehn, und das tägliche Einerlei im Pensionat Bontemps war alles andere als aufregend. »Wenn das noch lange so geht, sterbe ich vor Langeweile«, dachte sie jeden Morgen.
Doch jetzt war vor etwas mehr als einem Monat der Fremde in ihr Leben getreten. Élisa hatte noch nie mit ihm gesprochen, aber er hatte eine derartige Bedeutung erlangt, dass sie sogar von ihm zu träumen begann. Zuerst war er nur ein ganz normaler junger Mann gewesen, dem sie begegnete, wenn Mademoiselle Bontemps und ihre Zöglinge ihren Spaziergang am Seeufer machten. Er schlenderte stets gleichgültig an ihnen vorüber, nie blickte er ein bestimmtes Mädchen an. Dennoch war nach einer gewissen Zeit jede der jungen Frauen davon überzeugt gewesen, dass der Mann nur ihretwegen da sei. Auch wenn sie sich niemals gegenseitig den heimlichen Wunsch anvertraut hätten, von ihm beachtet zu werden. Wie sollte man auch zugeben, dass man sich von diesem so extravagant gekleideten Bohemien angezogen fühlte? Eines Abends im Juni hatte er Élisa dann eine Nachricht zukommen lassen. Nachdem das Licht gelöscht war, hatte sie sich ans Fenster ihres Zimmers gestellt und im Schein einer Gaslampe gelesen:
Sie sint die Schonste. Ich liebe Sie. Gaston.
Dreiundzwanzig genauso knappe und orthografisch dürftige Mitteilungen waren auf diese Erklärung gefolgt. Élisa bewahrte sie liebevoll auf und versteckte sie unter dem Kaminsims. Gaston hatte zwar nicht das Zeug zu einem romantischen Briefeschreiber – seine Sätze beschränkten sich auf die Grundregeln der Grammatik: Subjekt, Prädikat, Objekt, manchmal ein Superlativ und vor allem Liebe, Liebe und noch mal Liebe –, aber Élisa war zutiefst gerührt von seiner Beharrlichkeit, wenn sie sich auch nicht traute, ihm zu antworten. Dieses Mal hatte er sich noch übertroffen – eine Meisterleistung für einen Mann, der sich normalerweise so kurz und bündig ausdrückte!
Verlassen Sie Ihre Freundinen, erfinden Sie was, und komen Sie unten an die Böschunk hinter dem Pont de la Tourelle. Ich liebe Sie. Gaston.
Würde sie es wagen, Iris allein zu lassen und zu diesem Rendezvous zu eilen? Iris würde sich sicherlich Sorgen machen und Mademoiselle Bontemps Bescheid geben. Sie brauchte eine Ausrede! Ein Schwindelanfall? Sie könnte behaupten, sie hätte sich unwohl gefühlt. Das war immerhin nicht komplett gelogen. Ihr war ganz heiß, der Kopf drehte sich ihr, sie sah sich mit neuen Augen, mit den Augen Gastons. Er fand sie schön, er liebte sie!
Es wurde langsam dunkel, auf dem Rummel wurden die Lampions angezündet, die Schausteller redeten auf die Besucher ein.
»Zehn Centime, zwei Sou! Soldaten bezahlen nur fünf Centime ! «
Die Posaunen pfiffen im Takt zu den schrillen Tönen der Blechbläser, den Drehorgeln und Trommelschlägen. Ein Clown in Strumpfhosen hockte auf einem Fass und verkündete grölend, das beste Spektakel finde bei Nounou statt, der berühmten Flohdompteuse. Ein paar Meter weiter schwangen zwei müde Ballerinas in Paillettentrikots in einer ärmlichen Bauchtanzimitation die Hüften.
»Sehen Sie den sprechenden Geköpften!«
»Waffeln! Wer hat Lust auf meine Waffeln? Die größte Köstlichkeit von Paris!«
»Ein Liebesapfel für Sie, Mademoiselle? Von Amor persönlich geschossen ! «
Élisa schlängelte sich durch die fröhliche Menschenmenge, die sich vor den Jahrmarktständen drängte, und wäre fast mit Aglaé zusammengestoßen, die den Mund voller Krapfen hatte. Der Rummel ließ sie allen Anstand vergessen. Nicht weit von ihr stapfte die fette Mademoiselle Bontemps, geschmückt wie ein Reliquienschrein, auf ein Kuhkarussell zu, auf dem drei ihrer Schülerinnen hockten.
»Edmée! Berthe! Aspasie! Es ist spät. Wo sind die anderen?«, kreischte sie.
Élisa mischte sich in den Strom der Heimgehenden. Vor dem Bahnhof von Saint-Mandé hatte sich eine Menschentraube um einen Straßensänger gebildet, der, begleitet von einer Fiedel, einen derzeit beliebten Gassenhauer herunterleierte:
»Mad’moiselle, so hör’n Sie doch,
Ich will Ihnen ein Glas Madeirawein spendieren …«
Élisa umrundete den Bahnhof, hastete weiter und konnte gerade noch stehen bleiben, als eine Droschke vorbeifuhr. Sie erkannte Kenji Mori, Iris’ Patenonkel, der sich aus dem Fenster lehnte, und schlich an der Mauer entlang weiter.
Endlich hatte sie die Böschung erreicht! Sie blickte aufmerksam um sich, sah aber nur Liebespärchen und streunende Hunde. Von wo würde er kommen? Was sollte sie zu ihm sagen? Plötzlich bekam sie Angst. Sie erinnerte sich an den Rat ihrer Mutter: »Kämpfe nicht dagegen an, mein Liebes. Angst ist eine gute Sache, sie erspart uns eine Menge Unannehmlichkeiten ! «
Beim Gedanken an ihre Mutter fühlte sich Élisa hin- und hergerissen zwischen Wut und Mitleid. In den fünfunddreißig Jahren ihres Lebens hatte die arme Frau lediglich ein paar Abenteuer gehabt, ohne auch nur ein einziges Mal die wahre Leidenschaft erlebt zu haben. Von Anfang an war ihr Liebesleben auf die schiefe Bahn geraten, nichts hatte ihren Wünschen entsprochen. Doch Élisa wusste ganz genau, dass sie nicht wie ihre Mutter war. Schon als Kind hatte sie in einem Londoner Internat vor ihren Kameradinnen geprahlt: »Eines Tages wird mein Vater kommen und mich auf seinen Landsitz in Kent bringen. Ich werde einen Lord heiraten, er wird verrückt nach mir sein ! «
Dieser Vater, dessen Namen sie nicht einmal kannte, war nie aufgetaucht.
Eingeschlossen in einer engen Schneise, führten die Eisenbahngleise in der einen Richtung nach Paris, in der anderen zu den östlichen Vororten der Hauptstadt und an die Ufer der Marne, nach Nogent, Joinville und Saint-Maur.
Élisa beugte sich über die Hecke, die am Zaun entlangführte, und beobachtete das Treiben. Züge hatten sie schon immer begeistert, sie beschworen ferne Orte herauf, Begegnungen, Luxus, Freiheit … Die Bahnsteige unten waren schwarz vor Menschen, es wuselte dort wie in einem Ameisenhaufen. Mit träger Neugier fragte sie sich, was wohl passieren würde, wenn sie die Leute mit Kieselsteinen bewarf …
Wie ein mechanisches Spielzeug fuhr in einer Dampfwolke ein Zug aus Vincennes ein. Kaum hatte er angehalten, schwappte die Menschenflut an die Waggons, doch zum großen Verdruss der Wartenden boten die sich öffnenden Zugtüren nur einen Blick auf voll besetzte Abteile. Vergebliches Rennen auf der Suche nach freien Plätzen, Protestrufe, Streitereien. Enttäuscht fanden sich die Ameisen damit ab, auf den nächsten Zug warten zu müssen. Alle außer einem auffälligen Ameisenmännchen mit Zylinder und erhobenem Gehstock. Er war gerade laut schimpfend wieder dort ausgestiegen, wo er kurz zuvor eingestiegen war, gefolgt von seinem Weibchen in malvenfarbenem Kleid und seinem Ameisenkind in kurzen Hosen. Dieses Gewimmel amüsierte Élisa so sehr, dass sie darüber ihr Rendezvous vergaß und sich auf die Zehenspitzen stellte, um alles im Blick zu haben.
Im Schutz einiger wuchernder Äste der Hecke rauchte Gaston eine Zigarette und beobachtete das junge Mädchen. Solche kleinen Hühner hatte er schon viele gerupft, doch so geschickt er auch darin war, ein Mieder aufzuhaken oder einen Unterrock zu zerknittern – dieses Mädchen ließ ihn zögern. Er hatte es mit einem dieser zarten Pflänzchen zu tun, die auf dem Humus der guten Gesellschaft gediehen, eine weiße Haut hatten, makellose Unterwäsche trugen und den Unterschied zwischen einem Weinglas und einem Wasserglas kannten. Wie sollte er sich verhalten? Sollte er sich verbeugen und ihr die Hand küssen? Und dann irgendwelche Gemeinplätze von sich geben, ihr Komplimente über ihr hübsches Gesichtchen und ihre schlanken Fesseln machen? Das konnte er nicht. Er kannte nur einen Weg, sein Verlangen auszudrücken: die Mädchen aufs Kreuz zu legen und mit den groben Zärtlichkeiten zu überschütten, auf welche die Weiber in seinen Kreisen so scharf zu sein schienen. Am Stummel der ersten Zigarette zündete er eine zweite an – der letzte Aufschub vor dem Angriff.
Die Ameise mit Zylinder hopste von einem Ende des Bahnsteigs zum anderen, um doch noch einen freien Platz zu ergattern. Élisas Blick glitt nach rechts, aufgeschreckt von einer plötzlichen Bewegung. Sie ahnte, dass gleich eine Katastrophe passieren würde. Von ihrem Standpunkt aus konnte sie sehen, dass der vom Hin- und Hergerenne der Zylinderameise aufgehaltene Zug im nächsten Moment von einer Wagenkolonne gerammt werden würde, die an eine Lokomotive angehängt war und rückwärts in den Bahnhof einrollte.
Der Aufprall war schrecklich. Der blinde Zug hatte seinem Opfer den Rücken zugekehrt, er fuhr mit voller Wucht und einem fürchterlichen Knall auf und zermalmte es unter seiner Masse, dann stürzte er sich auf die drei letzten Waggons und schlitzte sie auf. Der Schornstein, der aus einem Haufen Eisen herausragte, schrammte über den Bogen des Pont de la Tourelle, der Triebwagen, zerrissen und zu einem unentwirrbaren Knäuel aus Rohren und Achsen verformt, tat seinen letzten Atemzug. Nur wenige Minuten hatten genügt. Das Getöse hallte endlos wider. Erst als es verebbte, hörte man die Schreie.
Ihre Augen auf die verrenkten Körper des Fahrers und des Mechanikers des Zuges geheftet, in den Ohren die gellenden Schreie, konnte Élisa das Gewimmel der vielen Hundert Menschen, die dem Unglücksort entfliehen wollten und die Böschung über der im Dunkeln liegenden Eisenbahntrasse hinaufkletterten, mehr ahnen als sehen. Sie wankte, ihr war, als schwebe sie über den Wolken, als klammere sie sich an eine Schiffschaukel, deren Seile sich gelöst hatten. Inmitten der Turbulenzen begann sie das Bewusstsein zu verlieren, dann versank sie in vollkommener Dunkelheit. Die ersten Flüchtenden hatten bereits die Böschung erklommen und drohten, Élisa zu zertrampeln. Zwei Arme umfingen sie und zogen sie weg.
»Clarissa! Clarissa, wo bist du?«
» Maman ! «
Élisa schlug die Lider auf. Stöhnen und Schreie waren zu hören. Gestalten bewegten sich durch die Nacht, beleuchtet von Fackeln und Laternen. Sie lag auf der Erde, jemand schüttelte sie. Langsam wurde ihr Blick wieder klarer, und ihr benebelter Verstand erfasste unzusammenhängende Informationsfetzen. Wie gern wäre sie wieder eingeschlafen, wie gern hätte sie sich ausgeruht! Aber das ging nicht. Sie versuchte, sich aufzurichten, hatte aber nicht die Kraft dazu. Ein Mann hielt sie an den Handgelenken fest.
»Was ist passiert?«, murmelte sie.
Ihre eigene Stimme schien von ganz weit her zu kommen.
»Keine Angst, ich bin bei Ihnen«, sagte der neben ihr kniende Fremde. »Ich bin’s: Gaston.«
Der Unfall, dachte sie, deshalb liege ich im Gras …
»Gaston … Sind Sie schon lange hier?«
Sie versuchte sich von ihm zu lösen, doch da war nichts, woran sie sich festhalten konnte, und ihre Beine gaben nach. Er fing sie auf und lehnte sie an die Brüstung der Brücke. Die Schreie der Überlebenden mischten sich in das Gejammer der Verletzten, während sich Feuerwehrleute und Freiwillige am Dampfkessel der Lokomotive zu schaffen machten. Die Holzwaggons brannten knisternd und sprühten Funken auf die Bahnsteige, die voller blutiger Pfützen und Trümmer waren. Flüchtende Menschen klammerten sich verzweifelt an die Hecke der Böschung, sie versuchten, Halt zu gewinnen, doch die meisten kamen ins Rutschen und fielen den Hang hinunter.
»Kommen Sie, Mademoiselle«, sagte Gaston entschlossen. »Ich begleite Sie nach Hause, nun müssen wir die Retter ihre Arbeit tun lassen.«
Sie stiegen über die Körper der Männer und Frauen hinweg, die auf dem Gehweg zusammengebrochen waren, bahnten sich einen Weg durch das unablässige Kommen und Gehen der Rettungswagen und erreichten schließlich die Chaussée de l’Étang, wo alle Fenster erleuchtet waren. Dort zog Gaston sie plötzlich in die Deckung der Bäume des Bois de Vincennes. Von Panik gepackt, wollte Élisa sich wehren. Doch er drückte sie wortlos an den Stamm eines Kastanienbaums, presste seinen Mund auf ihren und drückte ihre Lippen schmerzhaft auseinander. In seinem Kuss und auch in seiner Umarmung lag keinerlei Zärtlichkeit, nichts, wovon sie geträumt hatte. Er hielt sie so fest, dass sie sich nicht bewegen konnte. Voller Wut und Angst wollte sie ihn wegstoßen, doch was sie gerade erlebt hatte, hatte ihr jede Widerstandskraft geraubt. Allmählich machte ihre Empörung wachsendem Erstaunen Platz, dann einem ungewollten Hochgefühl. Er wich zurück, und sofort überkamen sie Angst und Schuldgefühle.
»Oh, Gaston, ich bitte Sie – das dürfen wir nicht!«
Er hob ihr Kinn an und zwang sie, ihn anzusehen. Er flüsterte:»Nein, es ist richtig, weil ich Sie liebe.«
Diese Worte fegten den letzten Rest ihrer Zurückhaltung hinweg. Sie schmiegte sich an seine Brust, ihre Lippen gaben nach und erwiderten seine Küsse. Das Geschrei vom Bahnhof verebbte im langsamen Rhythmus der Hände des Mannes, der ihren Körper streichelte und in ihr Wellen der Lust freisetzte.
»Sehen wir uns bald wieder?«, flüsterte er ihr ins Ohr.
»Ja, ich … O mein Gott! Wir verreisen bald.«
» Wir ? «
»Mademoiselle Bontemps und die anderen Mädchen. Bis Mitte September. Nach Trouville.«
» Adresse ? «
» Villa Georgina. «
»Ich werde kommen. Wir werden eine Möglichkeit finden, uns zu treffen. Sie müssen nun nach Hause gehen, Ihre Freundinnen werden sich wohl schon Sorgen machen. Das ist unser Geheimnis, ja? Lieben Sie mich denn ein bisschen ? «
» Oh, Gaston ! «
Er küsste sie auf die Stirn. Sie taumelte über die Straße und konnte nicht umhin, sich mehrmals umzudrehen. Er ließ sie nicht aus den Augen, seine Lippen waren zu einem Lächeln erstarrt.
Als Élisa das Tor hinter sich zugemacht hatte, verschwand Gastons Lächeln wieder. Er zündete sich eine Zigarette an und nahm einen tiefen Zug.
»Das Glück ist auf meiner Seite«, dachte er und ging zum See. »Ein unverhoffter Unfall – und diese romantische dumme Gans hat sich einwickeln lassen!«
Er wusste noch nicht, wie er es anstellen würde, aber eines war sicher: Eine Reise nach Trouville stand an. Sein Auftraggeber wäre zufrieden: Im November würde er seinen Vertrag erfüllen und ihm das kleine Huhn überbringen. Er hob eine Handvoll Kieselsteine auf und machte sich einen Spaß daraus, sie über das schwarze Wasser hüpfen zu lassen.
© Hannah-10/18
Über Claude Izner
Claude Izner ist das Pseudonym der Schwestern Liliane Korb und Laurence Lefèvre, beide langjährige Bouquinistinnen mit eigenem Bücherstand am Seine-Ufer in Paris. Sie sind außerdem in der Filmbranche tätig und jede für sich als Schriftstellerin erfolgreich. Ihre gemeinsam verfassten Kriminalromane...
Mehr über Claude Izner
Weitere Titel der Serie »Paris-Krimis«
Der Pariser Buchhändler Victor Legris ermittelt um 1890 in mehreren Verbrechen. Hinreißende Kriminalromane mit viel Pariser Charme, Geist und Witz. Für Leser mit Sinn für schöne Bücher und stilvolle Verbrechen.
Ruhe sanft, mein Herz
»Ein empfehlenswertes Leseerlebnis.«
Mademoiselle muss heute sterbenClaude Izner | Begegnung mit dem Phänomen – mehr als nur Vermittlung von Fakten | KMGNE
Autor/Herausgeber: Antje Hartung
Begegnung mit dem Phänomen - mehr als nur Vermittlung von Fakten
Verlag, Ort: Diplomarbeit im Industriedesign, Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design Halle
24,00 EUR incl. MwSt. zzgl. Versandkosten | de |
q-de-1294 | ung Platz für Verzweiflung. Sie fühlte sich hilflos und ausgeliefert. Warum fehlte in seinem Kuss jegliche Zärtlichkeit? | Mademoiselle muss heute sterben von Claude Izner | PIPER
Mademoiselle muss heute sterben — Inhalt
Paris, Ende des 19. Jahrhunderts. Als im IX. Arrondissement eine ganz in Rot gekleidete Mädchenleiche gefunden wird, sieht sich der Buchhändler Victor Legris dazu gezwungen, in einem Todesfall zu ermitteln. Denn es ist ausgerechnet das Briefpapier seiner Buchhandlung, das in dem unweit vom Tatort gefundenen Stöckelschuh steckt. Doch was zunächst wie ein simpler Liebesmord aussieht, führt Victor Legris schon bald bis ins berühmt-berüchtigte Varieté Moulin Rouge.
EAN 978-3-492-96883-6
Leseprobe zu »Mademoiselle muss heute sterben«
Wie immer für unsere Lieben!
Und für Andrée Millet, das Kind vom Montmartre,
Elena Arseneva, Kumiko Kohiki, Solvej Crévelier.
Herzlichsten Dank an Jan Madd.
In den geusndenen Falten der alten Hauptstädte, wo alles, selbst das Grauen, uns verzaubern kann, treibt es mich unwiderstehlich, wunderlich verhutzelten und verführerischen Wesen aufzulauern …
Saint-Mandé, Sonntag, 26. Juli 1891
Schnell, die Hände unters Wasser halten und alle Spuren von Konfitüre beseitigen!
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet [...]
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet hatte, betrachtete Mademoiselle Bontemps sehnsüchtig den Teller voller Erdbeer- und Mokkatörtchen, Eclairs und Meringuen. Sie widerstand der Versuchung und schloss ihn in der hintersten Ecke des Schranks ein. »Heute Abend, wenn alle schlafen …«, dachte sie. Sie bauschte ihr Kleid über dem Reifrock, den sie noch immer trug, als sei sie zwanzig, und ging mit raschelnden Schritten in den Salon zurück, wo ihr Besucher sich gerade die Handschuhe überzog.
»Entschuldigen Sie, dass es so lange gedauert hat, Monsieur Mori«, sagte sie kokett, »ich dachte, ich hätte einen Wasserhahn tropfen gehört.«
»Auch ich hörte ganz deutlich Wasser rauschen«, gab der Mann, ein piekfeiner Japaner, zurück.
Er setzte einen schwarzen Seidenzylinder auf, der perfekt zu seinem Zweireiher und seiner gestreiften Hose passte, und bemühte sich dann, seinen Gehstock aus dem Schirmständer zu ziehen, der mit einem Wirrwarr aus Rüschen verziert war. Überhaupt war der ganze Salon voller Rüschen. Sie schmückten Vorhänge, Sitzbezüge, die mit Nippes überladenen Regale und sogar das Kleid der Hausherrin. Wie kleine Wellen, die sich in der Brandung kräuseln, liefen sie über die gesamte Einrichtung, und der elegante Asiate schien unter Seekrankheit zu leiden, während er gegen die wogenden Stoffe ankämpfte. Mit einem Seufzer gelang es ihm schließlich, seinen Stock an sich zu nehmen.
»Wo ist denn Ihre Patentochter?«, fragte Mademoiselle Bontemps.
»Iris ist mit ihren Freundinnen auf den Rummel gegangen. Doch ich schätze dieses Flanieren inmitten des gemeinen Volkes nicht.«
»Die Jugend braucht Zerstreuung.«
»Das Vergnügen geht der Reue voraus – so wie der Schlaf dem Tode.«
»O Monsieur, das ist schön, aber traurig!«
»Ich bin nicht heiterer Stimmung, ich mag Trennungen nicht besonders. «
Er tat, als würde er die Spitze seines Gehstocks inspizieren, mit der er nervös auf den Teppich klopfte.
»Ich verstehe Sie«, säuselte Mademoiselle Bontemps, während sie die Schleifchen am Schirmständer unauffällig wieder gerade zog. »Aber nun denn, Monsieur Mori, die zwei Monate werden schnell vorüber sein.«
»Ich werde Ihnen Iris’ Badekostüm und den Sonnenhut am Donnerstag bringen lassen. Sie wollen noch immer am nächsten Montag aufbrechen?«
»So Gott will, ja, Monsieur Mori. Jesus Christus, das wird eine Expedition! Zum ersten Mal nehme ich die jungen Mädchen mit ans Meer. Sie sind ganz außer sich vor Aufregung. Ich musste vier Eisenbahnabteile reservieren, stellen Sie sich das vor! Zusammen mit der Köchin und den beiden Zimmermädchen sind wir sechzehn Personen. Diese Reise kostet ein Vermögen! Und wenn man länger als sechs Wochen verreist, kann man nicht einmal mehr den billigeren Ausflugstarif in Anspruch nehmen. Früher fuhren wir einfach nach Saint-Cyr-sur- …«
»… Morin. Ich weiß, ich weiß«, grummelte der Japaner sichtlich gereizt.
»Aber was soll man machen? Die Zeiten ändern sich, man spricht nur noch von Tourismus, von Stränden, vom Baden ! «
»Lassen Sie Iris unter keinen Umständen unbeaufsichtigt ins Wasser gehen.«
»Wo denken Sie hin! Meine Mädchen werden sich keinen Zoll weit aus dem abgesperrten Bereich entfernen. Ich habe einen Bademeister engagiert.«
»Behalten Sie ihn im Auge – vor allem, wenn er attraktiv ist. «
»Ach, Monsieur Mori, ich wache über meine Kleinen wie eine Glucke …«
»… über ihre Küken. Ich weiß, ich weiß. Könnten Sie mir eine Droschke kommen lassen?«
»Sofort, Monsieur Mori. Colas! Colas! Wo ist dieser Bengel nur wieder? Der Sohn des Gärtners, ein Taugenichts«, erklärte sie und betrachtete sich dabei in einem mit dicken Engelchen verzierten Wandspiegel. Sorgfältig zupfte sie zwei schwarz gefärbte Locken an der Seite ihres Mondgesichts zurecht. Ein Junge mit griesgrämiger Miene kam herein, auf einem Strohhalm kauend.
»Wie kommt der denn daher? Man könnte meinen, er trage seine Kleider verkehrt herum!«, rief Mademoiselle Bontemps aus. »Hol eine Droschke – und beeil dich! Monsieur wartet. «
Kaum stand der Junge draußen auf der Chaussée de l’Étang, streckte er dem massiven Bürgerhaus die Zunge heraus, an dessen Eisentor das Schild hing:
Institut C. Bontemps
Privates Mädchenpensionat
Er ging zum Rathausplatz, wo eine Musikkapelle spielte.
Ein Mann um die zwanzig, gut aussehend und von geschmeidiger Statur, löste sich vom Stamm einer Edelkastanie und folgte ihm auf dem Fuße. Der Junge wollte gerade zum Droschkenstand vor der Gare de Saint-Mandé hinübergehen, da packte ihn jemand an der Schulter.
»Ach, Sie sind’s, M’sieu Gaston! Sie haben mir einen Schrecken eingejagt. «
»Das hat ja gedauert!«
»Die Herrin hat mich nicht gehen lassen.«
»Hier, überbring das, du weißt, wem«, sagte der Mann und gab ihm einen Zettel.
» Und wie soll ich sie finden ? Sie sind alle auf dem Rummel. Haben Sie die vielen Leute gesehen?«
»Das ist dein Problem. Los, Junge, beweg dich!«
»Sieh dir den an – wie hübsch er ist in seiner Uniform mit den Tressen und Orden!«
»Wenn man all dieses Blech mag … Er ist so rot im Gesicht, dass man meinen könnte, er platze gleich. Der Kleine, der in seine Trompete bläst, gefällt mir besser. Wie ernst er aussieht mit seinem Stiernacken und dem dicken Bauch ! «
Zu Fuße eines Podests stand ein Dutzend junger Mädchen in hellen Kleidern und bestaunte die Blaskapelle der städtischen Feuerwehr. Das Mädchen, das ein Auge auf den Kerl in der Uniform geworfen hatte, eine Bohnenstange mit einem Hut, der sich unter lauter Kirschen bog, warf ihrer Kameradin, einem Pummelchen mit Löckchen wie ein frisch getrimmter Pudel, einen strengen Blick zu.
»Du bist wirklich vulgär, Aglaé. Wie ein Krämermädchen! Und zu allem Übel bist du auch noch ohne Hut ausgegangen ! «
»Das liegt an meinem Erbgut. Mein Vater ist Kaufmann. Nicht alle haben das Glück, die Nichte eines Marquis zu sein, der an der Börse spekuliert.«
»Scher dich zum Teufel!«
Ohs und Ahs erschallten zu den Klängen des Kampflieds Alsace et Lorraine, das die begeisterte Menge mitsang:
Wohl habt ihr dieses Land germanisieren können,
Unsere Herzen aber werdet ihr nie gewinnen!
»Also wirklich, das reicht! Hört auf, euch zu zanken!«
Aufgebracht trennten die Freundinnen die beiden Mädchen, indem sie mit ihren Sonnenschirmen dazwischengingen. Währenddessen nutzten zwei Internatsschülerinnen – eine zierliche Brünette in einem blauen und eine üppige Blondine in einem krapproten Kleid – das Gedränge und verschwanden in der Menschenmenge. Außer Atem blieben sie vor den Schiffschaukeln stehen.
»Die beiden sind abscheulich«, meinte die Blondine mit Bestimmtheit. »Sich in der Öffentlichkeit streiten! Wie Fischweiber ! «
»Kommst du mit schaukeln, Élisa?«, fragte die Brünette, fasziniert von den schwingenden Schiffsgondeln.
»Also wirklich, Iris, du bist vollkommen verrückt! Wir haben gerade erst gegessen. Und dann hat man uns bei dieser Hitze auch noch Erbsensuppe vorgesetzt! Die alte Ziege hat die Erbsen wohl im Sonderangebot gefunden.«
»Wie du willst. Ich jedenfalls gehe schaukeln«, erklärte Iris und stellte sich entschlossen neben eine der Schiffschaukeln, die gerade frei wurden.
Bevor Élisa sie zurückhalten konnte, wurde Iris von einem Jungen in Hemdsärmeln auf die Sitzbank geschoben und sogleich angeschubst. Iris saß verkrampft da, mit einer Hand ihr Hütchen festhaltend und mit der anderen ans Gestänge geklammert, während der Junge die Schaukel immer kräftiger anstieß.
Élisa versuchte, den Flugbewegungen ihrer Freundin zu folgen, aber als Iris sich aufrichtete und die Knie beugte, um mehr Schwung zu bekommen, wandte sie sich klopfenden Herzens ab und tat so, als würde sie sich für einen Muskelprotz interessieren, der eine Hantel stemmte, auf der zwei lachende Liliputaner saßen.
» Mamsell Lisa ! «
Sie fuhr herum. Colas legte den Finger an die Lippen und steckte ihr einen Zettel zu.
»Der ist von dem Burschen, der Ihnen schon mal geschrieben hat«, flüsterte er. »Er hat gesagt, Sie sollen sich sputen, denn es sei eine einzigartige Gelegenheit, die so bald nicht mehr wiederkommt. Ich habe mich schwergetan, Sie zu finden, und bin spät dran. Die Droschken sind alle besetzt, der Chinese und die Herrin werden sicherlich wütend sein. «
Sie bemerkte die ausgestreckte Hand und legte eine Münze hinein.
»Er versteckt sich«, rief der Junge und lief davon.
Élisa vergewisserte sich, dass Iris noch immer schaukelte, und flüchtete unter die Markise eines Verkaufsstandes für Zuckerzeug. Mit aufgekrempelten Ärmeln hängte der Händler dicke, glänzende Stränge aus grüner und rosaroter Zuckermasse an einen Haken. Berauscht vom Duft des karamellisierten Zuckers, verfolgte ein Grüppchen Lausbuben mit der Nase am Tresenrand jede seiner Bewegungen. Élisa faltete den Zettel auseinander. Sofort erkannte sie die ungeübte Handschrift, hob den Kopf und strahlte den Händler an. Endlich würden ihre Hoffnungen wahr werden! So weit sie zurückdenken konnte, hatte sie immer geahnt, dass das Schicksal etwas Außergewöhnliches für sie bereithielt, verlor aber so langsam die Geduld, denn sie war nun schon siebzehn, und das tägliche Einerlei im Pensionat Bontemps war alles andere als aufregend. »Wenn das noch lange so geht, sterbe ich vor Langeweile«, dachte sie jeden Morgen.
Doch jetzt war vor etwas mehr als einem Monat der Fremde in ihr Leben getreten. Élisa hatte noch nie mit ihm gesprochen, aber er hatte eine derartige Bedeutung erlangt, dass sie sogar von ihm zu träumen begann. Zuerst war er nur ein ganz normaler junger Mann gewesen, dem sie begegnete, wenn Mademoiselle Bontemps und ihre Zöglinge ihren Spaziergang am Seeufer machten. Er schlenderte stets gleichgültig an ihnen vorüber, nie blickte er ein bestimmtes Mädchen an. Dennoch war nach einer gewissen Zeit jede der jungen Frauen davon überzeugt gewesen, dass der Mann nur ihretwegen da sei. Auch wenn sie sich niemals gegenseitig den heimlichen Wunsch anvertraut hätten, von ihm beachtet zu werden. Wie sollte man auch zugeben, dass man sich von diesem so extravagant gekleideten Bohemien angezogen fühlte? Eines Abends im Juni hatte er Élisa dann eine Nachricht zukommen lassen. Nachdem das Licht gelöscht war, hatte sie sich ans Fenster ihres Zimmers gestellt und im Schein einer Gaslampe gelesen:
Sie sint die Schonste. Ich liebe Sie. Gaston.
Dreiundzwanzig genauso knappe und orthografisch dürftige Mitteilungen waren auf diese Erklärung gefolgt. Élisa bewahrte sie liebevoll auf und versteckte sie unter dem Kaminsims. Gaston hatte zwar nicht das Zeug zu einem romantischen Briefeschreiber – seine Sätze beschränkten sich auf die Grundregeln der Grammatik: Subjekt, Prädikat, Objekt, manchmal ein Superlativ und vor allem Liebe, Liebe und noch mal Liebe –, aber Élisa war zutiefst gerührt von seiner Beharrlichkeit, wenn sie sich auch nicht traute, ihm zu antworten. Dieses Mal hatte er sich noch übertroffen – eine Meisterleistung für einen Mann, der sich normalerweise so kurz und bündig ausdrückte!
Verlassen Sie Ihre Freundinen, erfinden Sie was, und komen Sie unten an die Böschunk hinter dem Pont de la Tourelle. Ich liebe Sie. Gaston.
Würde sie es wagen, Iris allein zu lassen und zu diesem Rendezvous zu eilen? Iris würde sich sicherlich Sorgen machen und Mademoiselle Bontemps Bescheid geben. Sie brauchte eine Ausrede! Ein Schwindelanfall? Sie könnte behaupten, sie hätte sich unwohl gefühlt. Das war immerhin nicht komplett gelogen. Ihr war ganz heiß, der Kopf drehte sich ihr, sie sah sich mit neuen Augen, mit den Augen Gastons. Er fand sie schön, er liebte sie!
Es wurde langsam dunkel, auf dem Rummel wurden die Lampions angezündet, die Schausteller redeten auf die Besucher ein.
»Zehn Centime, zwei Sou! Soldaten bezahlen nur fünf Centime ! «
Die Posaunen pfiffen im Takt zu den schrillen Tönen der Blechbläser, den Drehorgeln und Trommelschlägen. Ein Clown in Strumpfhosen hockte auf einem Fass und verkündete grölend, das beste Spektakel finde bei Nounou statt, der berühmten Flohdompteuse. Ein paar Meter weiter schwangen zwei müde Ballerinas in Paillettentrikots in einer ärmlichen Bauchtanzimitation die Hüften.
»Sehen Sie den sprechenden Geköpften!«
»Waffeln! Wer hat Lust auf meine Waffeln? Die größte Köstlichkeit von Paris!«
»Ein Liebesapfel für Sie, Mademoiselle? Von Amor persönlich geschossen ! «
Élisa schlängelte sich durch die fröhliche Menschenmenge, die sich vor den Jahrmarktständen drängte, und wäre fast mit Aglaé zusammengestoßen, die den Mund voller Krapfen hatte. Der Rummel ließ sie allen Anstand vergessen. Nicht weit von ihr stapfte die fette Mademoiselle Bontemps, geschmückt wie ein Reliquienschrein, auf ein Kuhkarussell zu, auf dem drei ihrer Schülerinnen hockten.
»Edmée! Berthe! Aspasie! Es ist spät. Wo sind die anderen?«, kreischte sie.
Élisa mischte sich in den Strom der Heimgehenden. Vor dem Bahnhof von Saint-Mandé hatte sich eine Menschentraube um einen Straßensänger gebildet, der, begleitet von einer Fiedel, einen derzeit beliebten Gassenhauer herunterleierte:
»Mad’moiselle, so hör’n Sie doch,
Ich will Ihnen ein Glas Madeirawein spendieren …«
Élisa umrundete den Bahnhof, hastete weiter und konnte gerade noch stehen bleiben, als eine Droschke vorbeifuhr. Sie erkannte Kenji Mori, Iris’ Patenonkel, der sich aus dem Fenster lehnte, und schlich an der Mauer entlang weiter.
Endlich hatte sie die Böschung erreicht! Sie blickte aufmerksam um sich, sah aber nur Liebespärchen und streunende Hunde. Von wo würde er kommen? Was sollte sie zu ihm sagen? Plötzlich bekam sie Angst. Sie erinnerte sich an den Rat ihrer Mutter: »Kämpfe nicht dagegen an, mein Liebes. Angst ist eine gute Sache, sie erspart uns eine Menge Unannehmlichkeiten ! «
Beim Gedanken an ihre Mutter fühlte sich Élisa hin- und hergerissen zwischen Wut und Mitleid. In den fünfunddreißig Jahren ihres Lebens hatte die arme Frau lediglich ein paar Abenteuer gehabt, ohne auch nur ein einziges Mal die wahre Leidenschaft erlebt zu haben. Von Anfang an war ihr Liebesleben auf die schiefe Bahn geraten, nichts hatte ihren Wünschen entsprochen. Doch Élisa wusste ganz genau, dass sie nicht wie ihre Mutter war. Schon als Kind hatte sie in einem Londoner Internat vor ihren Kameradinnen geprahlt: »Eines Tages wird mein Vater kommen und mich auf seinen Landsitz in Kent bringen. Ich werde einen Lord heiraten, er wird verrückt nach mir sein ! «
Dieser Vater, dessen Namen sie nicht einmal kannte, war nie aufgetaucht.
Eingeschlossen in einer engen Schneise, führten die Eisenbahngleise in der einen Richtung nach Paris, in der anderen zu den östlichen Vororten der Hauptstadt und an die Ufer der Marne, nach Nogent, Joinville und Saint-Maur.
Élisa beugte sich über die Hecke, die am Zaun entlangführte, und beobachtete das Treiben. Züge hatten sie schon immer begeistert, sie beschworen ferne Orte herauf, Begegnungen, Luxus, Freiheit … Die Bahnsteige unten waren schwarz vor Menschen, es wuselte dort wie in einem Ameisenhaufen. Mit träger Neugier fragte sie sich, was wohl passieren würde, wenn sie die Leute mit Kieselsteinen bewarf …
Wie ein mechanisches Spielzeug fuhr in einer Dampfwolke ein Zug aus Vincennes ein. Kaum hatte er angehalten, schwappte die Menschenflut an die Waggons, doch zum großen Verdruss der Wartenden boten die sich öffnenden Zugtüren nur einen Blick auf voll besetzte Abteile. Vergebliches Rennen auf der Suche nach freien Plätzen, Protestrufe, Streitereien. Enttäuscht fanden sich die Ameisen damit ab, auf den nächsten Zug warten zu müssen. Alle außer einem auffälligen Ameisenmännchen mit Zylinder und erhobenem Gehstock. Er war gerade laut schimpfend wieder dort ausgestiegen, wo er kurz zuvor eingestiegen war, gefolgt von seinem Weibchen in malvenfarbenem Kleid und seinem Ameisenkind in kurzen Hosen. Dieses Gewimmel amüsierte Élisa so sehr, dass sie darüber ihr Rendezvous vergaß und sich auf die Zehenspitzen stellte, um alles im Blick zu haben.
Im Schutz einiger wuchernder Äste der Hecke rauchte Gaston eine Zigarette und beobachtete das junge Mädchen. Solche kleinen Hühner hatte er schon viele gerupft, doch so geschickt er auch darin war, ein Mieder aufzuhaken oder einen Unterrock zu zerknittern – dieses Mädchen ließ ihn zögern. Er hatte es mit einem dieser zarten Pflänzchen zu tun, die auf dem Humus der guten Gesellschaft gediehen, eine weiße Haut hatten, makellose Unterwäsche trugen und den Unterschied zwischen einem Weinglas und einem Wasserglas kannten. Wie sollte er sich verhalten? Sollte er sich verbeugen und ihr die Hand küssen? Und dann irgendwelche Gemeinplätze von sich geben, ihr Komplimente über ihr hübsches Gesichtchen und ihre schlanken Fesseln machen? Das konnte er nicht. Er kannte nur einen Weg, sein Verlangen auszudrücken: die Mädchen aufs Kreuz zu legen und mit den groben Zärtlichkeiten zu überschütten, auf welche die Weiber in seinen Kreisen so scharf zu sein schienen. Am Stummel der ersten Zigarette zündete er eine zweite an – der letzte Aufschub vor dem Angriff.
Die Ameise mit Zylinder hopste von einem Ende des Bahnsteigs zum anderen, um doch noch einen freien Platz zu ergattern. Élisas Blick glitt nach rechts, aufgeschreckt von einer plötzlichen Bewegung. Sie ahnte, dass gleich eine Katastrophe passieren würde. Von ihrem Standpunkt aus konnte sie sehen, dass der vom Hin- und Hergerenne der Zylinderameise aufgehaltene Zug im nächsten Moment von einer Wagenkolonne gerammt werden würde, die an eine Lokomotive angehängt war und rückwärts in den Bahnhof einrollte.
Der Aufprall war schrecklich. Der blinde Zug hatte seinem Opfer den Rücken zugekehrt, er fuhr mit voller Wucht und einem fürchterlichen Knall auf und zermalmte es unter seiner Masse, dann stürzte er sich auf die drei letzten Waggons und schlitzte sie auf. Der Schornstein, der aus einem Haufen Eisen herausragte, schrammte über den Bogen des Pont de la Tourelle, der Triebwagen, zerrissen und zu einem unentwirrbaren Knäuel aus Rohren und Achsen verformt, tat seinen letzten Atemzug. Nur wenige Minuten hatten genügt. Das Getöse hallte endlos wider. Erst als es verebbte, hörte man die Schreie.
Ihre Augen auf die verrenkten Körper des Fahrers und des Mechanikers des Zuges geheftet, in den Ohren die gellenden Schreie, konnte Élisa das Gewimmel der vielen Hundert Menschen, die dem Unglücksort entfliehen wollten und die Böschung über der im Dunkeln liegenden Eisenbahntrasse hinaufkletterten, mehr ahnen als sehen. Sie wankte, ihr war, als schwebe sie über den Wolken, als klammere sie sich an eine Schiffschaukel, deren Seile sich gelöst hatten. Inmitten der Turbulenzen begann sie das Bewusstsein zu verlieren, dann versank sie in vollkommener Dunkelheit. Die ersten Flüchtenden hatten bereits die Böschung erklommen und drohten, Élisa zu zertrampeln. Zwei Arme umfingen sie und zogen sie weg.
»Clarissa! Clarissa, wo bist du?«
» Maman ! «
Élisa schlug die Lider auf. Stöhnen und Schreie waren zu hören. Gestalten bewegten sich durch die Nacht, beleuchtet von Fackeln und Laternen. Sie lag auf der Erde, jemand schüttelte sie. Langsam wurde ihr Blick wieder klarer, und ihr benebelter Verstand erfasste unzusammenhängende Informationsfetzen. Wie gern wäre sie wieder eingeschlafen, wie gern hätte sie sich ausgeruht! Aber das ging nicht. Sie versuchte, sich aufzurichten, hatte aber nicht die Kraft dazu. Ein Mann hielt sie an den Handgelenken fest.
»Was ist passiert?«, murmelte sie.
Ihre eigene Stimme schien von ganz weit her zu kommen.
»Keine Angst, ich bin bei Ihnen«, sagte der neben ihr kniende Fremde. »Ich bin’s: Gaston.«
Der Unfall, dachte sie, deshalb liege ich im Gras …
»Gaston … Sind Sie schon lange hier?«
Sie versuchte sich von ihm zu lösen, doch da war nichts, woran sie sich festhalten konnte, und ihre Beine gaben nach. Er fing sie auf und lehnte sie an die Brüstung der Brücke. Die Schreie der Überlebenden mischten sich in das Gejammer der Verletzten, während sich Feuerwehrleute und Freiwillige am Dampfkessel der Lokomotive zu schaffen machten. Die Holzwaggons brannten knisternd und sprühten Funken auf die Bahnsteige, die voller blutiger Pfützen und Trümmer waren. Flüchtende Menschen klammerten sich verzweifelt an die Hecke der Böschung, sie versuchten, Halt zu gewinnen, doch die meisten kamen ins Rutschen und fielen den Hang hinunter.
»Kommen Sie, Mademoiselle«, sagte Gaston entschlossen. »Ich begleite Sie nach Hause, nun müssen wir die Retter ihre Arbeit tun lassen.«
Sie stiegen über die Körper der Männer und Frauen hinweg, die auf dem Gehweg zusammengebrochen waren, bahnten sich einen Weg durch das unablässige Kommen und Gehen der Rettungswagen und erreichten schließlich die Chaussée de l’Étang, wo alle Fenster erleuchtet waren. Dort zog Gaston sie plötzlich in die Deckung der Bäume des Bois de Vincennes. Von Panik gepackt, wollte Élisa sich wehren. Doch er drückte sie wortlos an den Stamm eines Kastanienbaums, presste seinen Mund auf ihren und drückte ihre Lippen schmerzhaft auseinander. In seinem Kuss und auch in seiner Umarmung lag keinerlei Zärtlichkeit, nichts, wovon sie geträumt hatte. Er hielt sie so fest, dass sie sich nicht bewegen konnte. Voller Wut und Angst wollte sie ihn wegstoßen, doch was sie gerade erlebt hatte, hatte ihr jede Widerstandskraft geraubt. Allmählich machte ihre Empörung wachsendem Erstaunen Platz, dann einem ungewollten Hochgefühl. Er wich zurück, und sofort überkamen sie Angst und Schuldgefühle.
»Oh, Gaston, ich bitte Sie – das dürfen wir nicht!«
Er hob ihr Kinn an und zwang sie, ihn anzusehen. Er flüsterte:»Nein, es ist richtig, weil ich Sie liebe.«
Diese Worte fegten den letzten Rest ihrer Zurückhaltung hinweg. Sie schmiegte sich an seine Brust, ihre Lippen gaben nach und erwiderten seine Küsse. Das Geschrei vom Bahnhof verebbte im langsamen Rhythmus der Hände des Mannes, der ihren Körper streichelte und in ihr Wellen der Lust freisetzte.
»Sehen wir uns bald wieder?«, flüsterte er ihr ins Ohr.
»Ja, ich … O mein Gott! Wir verreisen bald.«
» Wir ? «
»Mademoiselle Bontemps und die anderen Mädchen. Bis Mitte September. Nach Trouville.«
» Adresse ? «
» Villa Georgina. «
»Ich werde kommen. Wir werden eine Möglichkeit finden, uns zu treffen. Sie müssen nun nach Hause gehen, Ihre Freundinnen werden sich wohl schon Sorgen machen. Das ist unser Geheimnis, ja? Lieben Sie mich denn ein bisschen ? «
» Oh, Gaston ! «
Er küsste sie auf die Stirn. Sie taumelte über die Straße und konnte nicht umhin, sich mehrmals umzudrehen. Er ließ sie nicht aus den Augen, seine Lippen waren zu einem Lächeln erstarrt.
Als Élisa das Tor hinter sich zugemacht hatte, verschwand Gastons Lächeln wieder. Er zündete sich eine Zigarette an und nahm einen tiefen Zug.
»Das Glück ist auf meiner Seite«, dachte er und ging zum See. »Ein unverhoffter Unfall – und diese romantische dumme Gans hat sich einwickeln lassen!«
Er wusste noch nicht, wie er es anstellen würde, aber eines war sicher: Eine Reise nach Trouville stand an. Sein Auftraggeber wäre zufrieden: Im November würde er seinen Vertrag erfüllen und ihm das kleine Huhn überbringen. Er hob eine Handvoll Kieselsteine auf und machte sich einen Spaß daraus, sie über das schwarze Wasser hüpfen zu lassen.
© Hannah-10/18
Über Claude Izner
Claude Izner ist das Pseudonym der Schwestern Liliane Korb und Laurence Lefèvre, beide langjährige Bouquinistinnen mit eigenem Bücherstand am Seine-Ufer in Paris. Sie sind außerdem in der Filmbranche tätig und jede für sich als Schriftstellerin erfolgreich. Ihre gemeinsam verfassten Kriminalromane...
Mehr über Claude Izner
Weitere Titel der Serie »Paris-Krimis«
Der Pariser Buchhändler Victor Legris ermittelt um 1890 in mehreren Verbrechen. Hinreißende Kriminalromane mit viel Pariser Charme, Geist und Witz. Für Leser mit Sinn für schöne Bücher und stilvolle Verbrechen.
Ruhe sanft, mein Herz
»Ein empfehlenswertes Leseerlebnis.«
Mademoiselle muss heute sterbenClaude Izner | Avengers: Endgame (2019) - Filmkritk & Bewertung | Filmtoast.de
Nach 11 Jahren und 21 Filmen folgt nun mit Avengers: Endgame der vierte Avengers-Film und der krönende Höhepunkt des MCU. Lest in unserer spoilerfreien Kritik, ob das dreistündige Superheldenepos den enorm hohen Erwartungen gerecht werden konnte.
Genre Abenteuer, Action, Sci-Fi/Fantasy
Darsteller Robert Downey Jr., Chris Evans, Mark Ruffalo, Chris Hemsworth, Scarlett Johansson, Jeremy Renner, Don Cheadle, Paul Rudd, Benedict Cumberbatch, Chadwick Boseman, Tom Holland, Brie Larson, Karen Gillan, Evangeline Lilly, Tessa Thompson, Rene Russo, Elizabeth Olsen, Anthony Mackie, Sebastian Stan, Tom Hiddleston, Zoe Saldana
Die Handlung von Avengers: Endgame
Die Handlung ist der erste Hinweis darauf, dass sich Endgame ausschließlich an Kenner des MCU richtet. Viel Erklärungen gibt es nicht. Der Plot knüpft direkt an das Ende vom ein Jahr zuvor erschienen Avengers-Film Infinity War an und übernimmt dessen düstere Grundstimmung des Schlusses. In jenem Film gelingt es dem Superschurken Thanos am Ende mit einem einfachen Fingerschnipsen die Hälfte aller Lebewesen im Universum auszulöschen, um das ins Wanken geratene allumfassende Gleichgewicht wiederherzustellen. Dabei hat sich auch ein Großteil der Avengers wortwörtlich in Luft aufgelöst. Auf einer von diesem verheerenden Vorfall zer- und verstörten Erde hecken die übrig gebliebenen Superhelden jedoch einen Plan aus, mit dem sie Thanos ein für allemal besiegen und die verstorbene Hälfte des Universums zurück ins Leben holen können…
Eine erstaunlich ruhige erste Hälfte
Direkt ist man im Geschehen des Vorgängers involviert, weshalb ein paar Kinos verständlicherweise ein Doppel-Feature bestehend aus Infinity War und Endgame anbieten. Dabei stellt die erste Hälfte vom neuen Avengers-Film einen starken Kontrast zu den Erwartungen der Zuschauer dar, denn diese ist keineswegs bombastisch, sondern übernimmt die leisen, dramatischen Schlusstöne von Infinity War und zeigt die übrig gebliebenen Helden in einer gebrochenen Version ihrer selbst. Es gibt viel Dialog, jede Menge Tränen und Drama pur, welches aber dennoch nicht ohne die für Marvel typischen Witzchen auskommt, wenn auch in zurückgenommener Form.
Der Schreck vergangener Ereignisse sitzt noch tief in den Knochen der Avengers © The Walt Disney Company Germany
Hier merkt man bereits, dass die Russo-Brüder sich mit der Lauflänge vielleicht etwas übernommen haben, denn das gezeigte Drama wiederholt sich oft, bringt die Story kaum voran und driftet immer wieder in kitschige Phrasen ab, die das Drama eher gestelzt als authentisch wirken lassen. Es ist deutlich zu spüren, dass die Regisseure für das krönende Highlight so viel Dramatik wie möglich unterbringen wollten, doch die angepeilten Emotionen dringen nur selten wirklich zum Zuschauer vor. Weniger wäre hier mehr gewesen, eine gewisse Langatmigkeit kann man zumindest der ersten Hälfte dadurch nicht absprechen.
Ein erwartbar bombastischer zweiter Akt
Doch irgendwann nimmt Endgame Fahrt auf und die Dramatik wird immer wieder durch Actionsequenzen durchbrochen. Besonders das Finale ist so bombastisch, dass es den finalen Kampf von Infinity War zwar nicht in seiner Dauer, sehr wohl aber in seiner Gigantik toppt. Gerade die Fans werden spätestens dann den ein oder anderen Gänsehautmoment erleben. Die Action ist für Marvel typisch nahezu komplett vor dem Greenscreen entstanden, verliert aber dennoch nichts von ihrer Wucht und ist nicht so kopfschmerzverursachend schnell geschnitten wie entsprechende Szenen anderer Marvelwerke. Gerade die in Japan spielende Actionsequenz, die den Charakter Ronin (alias Hawkeye) einführt, ist ein visuell hübsch anzusehender Onetake.
Ronins Schwertkampf in Japan © The Walt Disney Company
Dennoch fällt es schwer, zwischen all dem Bombast, den diversen Figuren und den parallel ablaufenden Handlungssträngen den Überblick zu behalten, denn Endgame ist, und das kommt eher weniger überraschend, in nahezu allen Belangen enorm überladen. Die Russos versuchen angestrengt, so viele Figuren und Handlungselemente wie möglich einzubauen. Das ist angesichts der inzwischen entstandenen narrativen und figurativen Komplexität des MCU schlichtweg zu viel, selbst für einen Dreistünder, und sorgt besonders wenn es zum Thema Zeitreisen kommt, immer wieder für Verwirrung. Auch das Auftreten von zig bereits etablierten Marvelcharakteren verkommt im Finale zu einer Art Schaulaufen der Superhelden, bei der jeder mindestens einmal zeigen darf, was er so draufhat, bevor er wieder im Gewusel untertaucht. Dennoch ist verständlich, dass die Regisseure alles bisher Dagewesene überbieten wollten, denn die Erwartungen an den Film sind im Vorfeld so hoch gewesen, dass es so schien, als könne man sie unmöglich erfüllen.
Der größte Fanservice der Filmgeschichte
Den enormen Unterhaltungswert kann man schlecht leugnen, dennoch seien auf weitere erzählerische Schwächen hingewiesen. So werden manche Figuren etwas zu sehr ins Lächerliche gezogen (Thor), bei anderen wiederum fragt man sich, was sie überhaupt hier zu suchen haben (Captain Marvel). Mit der bereits im Vorfeld vielerseits erwarteten Zeitreise-Thematik macht es sich Marvel außerdem besonders leicht, wenn es darum geht, die Laufzeit mit Handlung zu füllen. Viele vorherige Marvelfilme werden erneut aufgegriffen, aus anderen Blickwinkeln betrachtet und parodiert. Das wirkt nicht selten wie ein „Best of 11 Jahre MCU“, unabhängig von den für Zeitreisen üblichen Logiklöchern. Das ist oft lustig, aber irgendwie auch einfallslos und bestätigt die Vermutung, dass es sich bei Endgame um den wohl größten Fanservice der Filmgeschichte handelt, der auf die restlichen 21 Filme zurückblickt und sich vor ihnen verneigt. Originell ist das nicht, aber den Fans wird’s mit Sicherheit gefallen.
Bekommen Cap und Co. unerwartete Verstärkung? © The Walt Disney Company
Womit wir auch beim größten und wichtigsten Punkt abgekommen wären: Endgame ist ein Film für Fans, und das mit jeder Faser. Er versucht nicht etwa, die Kritiker umzustimmen. Wer auch zuvor mit dem MCU nichts anzufangen wusste, wird seine Meinung mit diesem Film sicherlich nicht ändern. Die bekannten Schwächen der Marvelfilme werden hier ausgereizt wie nie zuvor, dasselbe gilt jedoch auch für die Stärken. Die Fans, die die Kinosäle so oder so stürmen werden, werden sich bei diesem überlangen, fehlerbehafteten aber unterm Strich nichtsdestotrotz eindrucksvollem Bombast-Kino pudelwohl fühlen, und nichts anderes beabsichtigt Endgame. Im Grunde also ein fairer Deal.
Trotz Fehler beeindruckend
Schließlich bleibt zu sagen, dass die ganzen negativen Bemerkungen nicht das positive Gesamtbild schmälern sollen. Endgame ist immer noch ein an Größenwahn grenzendes Spektakel, das es in der Form nicht alle Tage zu sehen gibt und das nur im Kino auch seine gesamte Wirkung entfalten kann. Außerdem fällt es fast leichter, wenn man alle Hollywoodstars aufzählt, welche hier KEINEN auch noch so kleinen Auftritt spendiert bekommen. Endgame ist der Inbegriff des modernen Blockbusterkinos, mit all seinen Schwächen und Stärken. Das wird nicht jeden begeistern, übt aber in seinem gigantischen Ausmaße durchaus eine gewisse Faszination aus, der sich auch Nicht-Fans nur schwer entziehen können.
Auch wenn der Film die im Vorfeld von Fans aufgestellten Theorien kaum unterläuft und dementsprechend vorhersehbar ist, ist er in anderen Bereichen erstaunlich konsequent geraten. So fühlt sich Endgame, wie der Titel erahnen lässt, wie ein Abschied von den MCU-Anhängern, seinen Stars und seinen Figuren an, und das obwohl die dritte Phase des MCU erst mit Spider-Man: Far From Home endet, welcher am 04. Juli 2019 in den deutschen Kinos startet. Auch von den Zuschauern wird Endgame beinahe überall wie das Ende einer Blockbuster-Ära behandelt, von welcher jene melancholisch zurückblickend Abschied nehmen.
Ein emotionaler Abschied © The Walt Disney Company
Jedoch ist es sehr unwahrscheinlich, dass Disney die Marvel-Maschinerie zukünftig stoppen wird, erweist sich diese doch als äußerst lukrative Geldquelle, welcher in Form der unzähligen Marvelcomics immer wieder neue potenzielle Handlungselemente zur Verfügung stehen. Auch in Form von Prequels und Spin-offs bieten sich diverse weitere Filmideen an, dessen Investitionen seitens Disney dank der inzwischen gigantischen Fanbase durchaus rentabel sind. Eine Endgültigkeit scheint es bei der erfolgreichsten Filmreihe aller Zeiten schlicht nicht zu geben, auch wenn sich Endgame in weiten Teilen so anfühlt.
Unser Fazit zu Avengers: Endgame
Avengers: Endgame ist ein brachiales, überladenes Fest für alle Fans von 11 Jahren MCU, mit all seinen Schwächen und Stärken. Die erste Hälfte von den generell deutlich zu langen 180 Minuten, welche auf gestelzte Dramatik setzt, ist etwas langatmig geraten und vieles aus Infinity War wird recycelt, nur eben in noch größer. Generell ist Endgame besonders erzählerisch nicht fehlerfrei, wer es jedoch schafft, den Kopf auszuschalten und schlicht das Spektakel genießt, der wird einen wahnsinnig unterhaltsamen Kinobesuch haben, der jeden MCU-Anhänger spätestens im Finale um einen Gänsehautmoment nach dem nächsten bereichert.
Action, Emotionen und Superhelden, und das alles hoch 10. Der Inbegriff des modernen Blockbusterkinos und der wohl größte Fanservice aller Zeiten. Das muss einem nicht gefallen, aber ähnlich dem Kino als Jahrmarktsattraktion in der Anfangsphase des Mediums Film strahlt diese Unterhaltungsmaschinerie in ihrem inzwischen gigantischen Ausmaße durchaus eine gewisse Faszination aus – unabhängig davon, was man von dieser Filmreihe halten mag. Ob einen mit Endgame ein guter Film erwartet, hängt ganz von einem selbst ab. Letztendlich gilt: Das ist kein Kino zum Nachdenken, sondern zum Erleben.
Avengers: Endgame ist seit dem 24. April 2019 in den deutschsprachigen Kinos zu sehen.
2019 Abenteuer Action Anthony Mackie Anthony Russo Avengers Benedict Cumberbatch Brie Larson Chadwick Boseman Chris Evans Chris Hemsworth Christopher Markus Disney Don Cheadle Elizabeth Olsen Evangeline Lilly Jeremy Renner Joe Russo Karen Gillan Mark Ruffalo Marvel MCU Paul Rudd Rene Russo Robert Downey Jr. Scarlett Johansson Sci-Fi/Fantasy Sebastian Stan Stephen McFeely Tessa Thompson Tom Hiddleston Tom Holland USA Zoe Saldana | de |
q-de-1294 | ung Platz für Verzweiflung. Sie fühlte sich hilflos und ausgeliefert. Warum fehlte in seinem Kuss jegliche Zärtlichkeit? | Mademoiselle muss heute sterben von Claude Izner | PIPER
Mademoiselle muss heute sterben — Inhalt
Paris, Ende des 19. Jahrhunderts. Als im IX. Arrondissement eine ganz in Rot gekleidete Mädchenleiche gefunden wird, sieht sich der Buchhändler Victor Legris dazu gezwungen, in einem Todesfall zu ermitteln. Denn es ist ausgerechnet das Briefpapier seiner Buchhandlung, das in dem unweit vom Tatort gefundenen Stöckelschuh steckt. Doch was zunächst wie ein simpler Liebesmord aussieht, führt Victor Legris schon bald bis ins berühmt-berüchtigte Varieté Moulin Rouge.
EAN 978-3-492-96883-6
Leseprobe zu »Mademoiselle muss heute sterben«
Wie immer für unsere Lieben!
Und für Andrée Millet, das Kind vom Montmartre,
Elena Arseneva, Kumiko Kohiki, Solvej Crévelier.
Herzlichsten Dank an Jan Madd.
In den geusndenen Falten der alten Hauptstädte, wo alles, selbst das Grauen, uns verzaubern kann, treibt es mich unwiderstehlich, wunderlich verhutzelten und verführerischen Wesen aufzulauern …
Saint-Mandé, Sonntag, 26. Juli 1891
Schnell, die Hände unters Wasser halten und alle Spuren von Konfitüre beseitigen!
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet [...]
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet hatte, betrachtete Mademoiselle Bontemps sehnsüchtig den Teller voller Erdbeer- und Mokkatörtchen, Eclairs und Meringuen. Sie widerstand der Versuchung und schloss ihn in der hintersten Ecke des Schranks ein. »Heute Abend, wenn alle schlafen …«, dachte sie. Sie bauschte ihr Kleid über dem Reifrock, den sie noch immer trug, als sei sie zwanzig, und ging mit raschelnden Schritten in den Salon zurück, wo ihr Besucher sich gerade die Handschuhe überzog.
»Entschuldigen Sie, dass es so lange gedauert hat, Monsieur Mori«, sagte sie kokett, »ich dachte, ich hätte einen Wasserhahn tropfen gehört.«
»Auch ich hörte ganz deutlich Wasser rauschen«, gab der Mann, ein piekfeiner Japaner, zurück.
Er setzte einen schwarzen Seidenzylinder auf, der perfekt zu seinem Zweireiher und seiner gestreiften Hose passte, und bemühte sich dann, seinen Gehstock aus dem Schirmständer zu ziehen, der mit einem Wirrwarr aus Rüschen verziert war. Überhaupt war der ganze Salon voller Rüschen. Sie schmückten Vorhänge, Sitzbezüge, die mit Nippes überladenen Regale und sogar das Kleid der Hausherrin. Wie kleine Wellen, die sich in der Brandung kräuseln, liefen sie über die gesamte Einrichtung, und der elegante Asiate schien unter Seekrankheit zu leiden, während er gegen die wogenden Stoffe ankämpfte. Mit einem Seufzer gelang es ihm schließlich, seinen Stock an sich zu nehmen.
»Wo ist denn Ihre Patentochter?«, fragte Mademoiselle Bontemps.
»Iris ist mit ihren Freundinnen auf den Rummel gegangen. Doch ich schätze dieses Flanieren inmitten des gemeinen Volkes nicht.«
»Die Jugend braucht Zerstreuung.«
»Das Vergnügen geht der Reue voraus – so wie der Schlaf dem Tode.«
»O Monsieur, das ist schön, aber traurig!«
»Ich bin nicht heiterer Stimmung, ich mag Trennungen nicht besonders. «
Er tat, als würde er die Spitze seines Gehstocks inspizieren, mit der er nervös auf den Teppich klopfte.
»Ich verstehe Sie«, säuselte Mademoiselle Bontemps, während sie die Schleifchen am Schirmständer unauffällig wieder gerade zog. »Aber nun denn, Monsieur Mori, die zwei Monate werden schnell vorüber sein.«
»Ich werde Ihnen Iris’ Badekostüm und den Sonnenhut am Donnerstag bringen lassen. Sie wollen noch immer am nächsten Montag aufbrechen?«
»So Gott will, ja, Monsieur Mori. Jesus Christus, das wird eine Expedition! Zum ersten Mal nehme ich die jungen Mädchen mit ans Meer. Sie sind ganz außer sich vor Aufregung. Ich musste vier Eisenbahnabteile reservieren, stellen Sie sich das vor! Zusammen mit der Köchin und den beiden Zimmermädchen sind wir sechzehn Personen. Diese Reise kostet ein Vermögen! Und wenn man länger als sechs Wochen verreist, kann man nicht einmal mehr den billigeren Ausflugstarif in Anspruch nehmen. Früher fuhren wir einfach nach Saint-Cyr-sur- …«
»… Morin. Ich weiß, ich weiß«, grummelte der Japaner sichtlich gereizt.
»Aber was soll man machen? Die Zeiten ändern sich, man spricht nur noch von Tourismus, von Stränden, vom Baden ! «
»Lassen Sie Iris unter keinen Umständen unbeaufsichtigt ins Wasser gehen.«
»Wo denken Sie hin! Meine Mädchen werden sich keinen Zoll weit aus dem abgesperrten Bereich entfernen. Ich habe einen Bademeister engagiert.«
»Behalten Sie ihn im Auge – vor allem, wenn er attraktiv ist. «
»Ach, Monsieur Mori, ich wache über meine Kleinen wie eine Glucke …«
»… über ihre Küken. Ich weiß, ich weiß. Könnten Sie mir eine Droschke kommen lassen?«
»Sofort, Monsieur Mori. Colas! Colas! Wo ist dieser Bengel nur wieder? Der Sohn des Gärtners, ein Taugenichts«, erklärte sie und betrachtete sich dabei in einem mit dicken Engelchen verzierten Wandspiegel. Sorgfältig zupfte sie zwei schwarz gefärbte Locken an der Seite ihres Mondgesichts zurecht. Ein Junge mit griesgrämiger Miene kam herein, auf einem Strohhalm kauend.
»Wie kommt der denn daher? Man könnte meinen, er trage seine Kleider verkehrt herum!«, rief Mademoiselle Bontemps aus. »Hol eine Droschke – und beeil dich! Monsieur wartet. «
Kaum stand der Junge draußen auf der Chaussée de l’Étang, streckte er dem massiven Bürgerhaus die Zunge heraus, an dessen Eisentor das Schild hing:
Institut C. Bontemps
Privates Mädchenpensionat
Er ging zum Rathausplatz, wo eine Musikkapelle spielte.
Ein Mann um die zwanzig, gut aussehend und von geschmeidiger Statur, löste sich vom Stamm einer Edelkastanie und folgte ihm auf dem Fuße. Der Junge wollte gerade zum Droschkenstand vor der Gare de Saint-Mandé hinübergehen, da packte ihn jemand an der Schulter.
»Ach, Sie sind’s, M’sieu Gaston! Sie haben mir einen Schrecken eingejagt. «
»Das hat ja gedauert!«
»Die Herrin hat mich nicht gehen lassen.«
»Hier, überbring das, du weißt, wem«, sagte der Mann und gab ihm einen Zettel.
» Und wie soll ich sie finden ? Sie sind alle auf dem Rummel. Haben Sie die vielen Leute gesehen?«
»Das ist dein Problem. Los, Junge, beweg dich!«
»Sieh dir den an – wie hübsch er ist in seiner Uniform mit den Tressen und Orden!«
»Wenn man all dieses Blech mag … Er ist so rot im Gesicht, dass man meinen könnte, er platze gleich. Der Kleine, der in seine Trompete bläst, gefällt mir besser. Wie ernst er aussieht mit seinem Stiernacken und dem dicken Bauch ! «
Zu Fuße eines Podests stand ein Dutzend junger Mädchen in hellen Kleidern und bestaunte die Blaskapelle der städtischen Feuerwehr. Das Mädchen, das ein Auge auf den Kerl in der Uniform geworfen hatte, eine Bohnenstange mit einem Hut, der sich unter lauter Kirschen bog, warf ihrer Kameradin, einem Pummelchen mit Löckchen wie ein frisch getrimmter Pudel, einen strengen Blick zu.
»Du bist wirklich vulgär, Aglaé. Wie ein Krämermädchen! Und zu allem Übel bist du auch noch ohne Hut ausgegangen ! «
»Das liegt an meinem Erbgut. Mein Vater ist Kaufmann. Nicht alle haben das Glück, die Nichte eines Marquis zu sein, der an der Börse spekuliert.«
»Scher dich zum Teufel!«
Ohs und Ahs erschallten zu den Klängen des Kampflieds Alsace et Lorraine, das die begeisterte Menge mitsang:
Wohl habt ihr dieses Land germanisieren können,
Unsere Herzen aber werdet ihr nie gewinnen!
»Also wirklich, das reicht! Hört auf, euch zu zanken!«
Aufgebracht trennten die Freundinnen die beiden Mädchen, indem sie mit ihren Sonnenschirmen dazwischengingen. Währenddessen nutzten zwei Internatsschülerinnen – eine zierliche Brünette in einem blauen und eine üppige Blondine in einem krapproten Kleid – das Gedränge und verschwanden in der Menschenmenge. Außer Atem blieben sie vor den Schiffschaukeln stehen.
»Die beiden sind abscheulich«, meinte die Blondine mit Bestimmtheit. »Sich in der Öffentlichkeit streiten! Wie Fischweiber ! «
»Kommst du mit schaukeln, Élisa?«, fragte die Brünette, fasziniert von den schwingenden Schiffsgondeln.
»Also wirklich, Iris, du bist vollkommen verrückt! Wir haben gerade erst gegessen. Und dann hat man uns bei dieser Hitze auch noch Erbsensuppe vorgesetzt! Die alte Ziege hat die Erbsen wohl im Sonderangebot gefunden.«
»Wie du willst. Ich jedenfalls gehe schaukeln«, erklärte Iris und stellte sich entschlossen neben eine der Schiffschaukeln, die gerade frei wurden.
Bevor Élisa sie zurückhalten konnte, wurde Iris von einem Jungen in Hemdsärmeln auf die Sitzbank geschoben und sogleich angeschubst. Iris saß verkrampft da, mit einer Hand ihr Hütchen festhaltend und mit der anderen ans Gestänge geklammert, während der Junge die Schaukel immer kräftiger anstieß.
Élisa versuchte, den Flugbewegungen ihrer Freundin zu folgen, aber als Iris sich aufrichtete und die Knie beugte, um mehr Schwung zu bekommen, wandte sie sich klopfenden Herzens ab und tat so, als würde sie sich für einen Muskelprotz interessieren, der eine Hantel stemmte, auf der zwei lachende Liliputaner saßen.
» Mamsell Lisa ! «
Sie fuhr herum. Colas legte den Finger an die Lippen und steckte ihr einen Zettel zu.
»Der ist von dem Burschen, der Ihnen schon mal geschrieben hat«, flüsterte er. »Er hat gesagt, Sie sollen sich sputen, denn es sei eine einzigartige Gelegenheit, die so bald nicht mehr wiederkommt. Ich habe mich schwergetan, Sie zu finden, und bin spät dran. Die Droschken sind alle besetzt, der Chinese und die Herrin werden sicherlich wütend sein. «
Sie bemerkte die ausgestreckte Hand und legte eine Münze hinein.
»Er versteckt sich«, rief der Junge und lief davon.
Élisa vergewisserte sich, dass Iris noch immer schaukelte, und flüchtete unter die Markise eines Verkaufsstandes für Zuckerzeug. Mit aufgekrempelten Ärmeln hängte der Händler dicke, glänzende Stränge aus grüner und rosaroter Zuckermasse an einen Haken. Berauscht vom Duft des karamellisierten Zuckers, verfolgte ein Grüppchen Lausbuben mit der Nase am Tresenrand jede seiner Bewegungen. Élisa faltete den Zettel auseinander. Sofort erkannte sie die ungeübte Handschrift, hob den Kopf und strahlte den Händler an. Endlich würden ihre Hoffnungen wahr werden! So weit sie zurückdenken konnte, hatte sie immer geahnt, dass das Schicksal etwas Außergewöhnliches für sie bereithielt, verlor aber so langsam die Geduld, denn sie war nun schon siebzehn, und das tägliche Einerlei im Pensionat Bontemps war alles andere als aufregend. »Wenn das noch lange so geht, sterbe ich vor Langeweile«, dachte sie jeden Morgen.
Doch jetzt war vor etwas mehr als einem Monat der Fremde in ihr Leben getreten. Élisa hatte noch nie mit ihm gesprochen, aber er hatte eine derartige Bedeutung erlangt, dass sie sogar von ihm zu träumen begann. Zuerst war er nur ein ganz normaler junger Mann gewesen, dem sie begegnete, wenn Mademoiselle Bontemps und ihre Zöglinge ihren Spaziergang am Seeufer machten. Er schlenderte stets gleichgültig an ihnen vorüber, nie blickte er ein bestimmtes Mädchen an. Dennoch war nach einer gewissen Zeit jede der jungen Frauen davon überzeugt gewesen, dass der Mann nur ihretwegen da sei. Auch wenn sie sich niemals gegenseitig den heimlichen Wunsch anvertraut hätten, von ihm beachtet zu werden. Wie sollte man auch zugeben, dass man sich von diesem so extravagant gekleideten Bohemien angezogen fühlte? Eines Abends im Juni hatte er Élisa dann eine Nachricht zukommen lassen. Nachdem das Licht gelöscht war, hatte sie sich ans Fenster ihres Zimmers gestellt und im Schein einer Gaslampe gelesen:
Sie sint die Schonste. Ich liebe Sie. Gaston.
Dreiundzwanzig genauso knappe und orthografisch dürftige Mitteilungen waren auf diese Erklärung gefolgt. Élisa bewahrte sie liebevoll auf und versteckte sie unter dem Kaminsims. Gaston hatte zwar nicht das Zeug zu einem romantischen Briefeschreiber – seine Sätze beschränkten sich auf die Grundregeln der Grammatik: Subjekt, Prädikat, Objekt, manchmal ein Superlativ und vor allem Liebe, Liebe und noch mal Liebe –, aber Élisa war zutiefst gerührt von seiner Beharrlichkeit, wenn sie sich auch nicht traute, ihm zu antworten. Dieses Mal hatte er sich noch übertroffen – eine Meisterleistung für einen Mann, der sich normalerweise so kurz und bündig ausdrückte!
Verlassen Sie Ihre Freundinen, erfinden Sie was, und komen Sie unten an die Böschunk hinter dem Pont de la Tourelle. Ich liebe Sie. Gaston.
Würde sie es wagen, Iris allein zu lassen und zu diesem Rendezvous zu eilen? Iris würde sich sicherlich Sorgen machen und Mademoiselle Bontemps Bescheid geben. Sie brauchte eine Ausrede! Ein Schwindelanfall? Sie könnte behaupten, sie hätte sich unwohl gefühlt. Das war immerhin nicht komplett gelogen. Ihr war ganz heiß, der Kopf drehte sich ihr, sie sah sich mit neuen Augen, mit den Augen Gastons. Er fand sie schön, er liebte sie!
Es wurde langsam dunkel, auf dem Rummel wurden die Lampions angezündet, die Schausteller redeten auf die Besucher ein.
»Zehn Centime, zwei Sou! Soldaten bezahlen nur fünf Centime ! «
Die Posaunen pfiffen im Takt zu den schrillen Tönen der Blechbläser, den Drehorgeln und Trommelschlägen. Ein Clown in Strumpfhosen hockte auf einem Fass und verkündete grölend, das beste Spektakel finde bei Nounou statt, der berühmten Flohdompteuse. Ein paar Meter weiter schwangen zwei müde Ballerinas in Paillettentrikots in einer ärmlichen Bauchtanzimitation die Hüften.
»Sehen Sie den sprechenden Geköpften!«
»Waffeln! Wer hat Lust auf meine Waffeln? Die größte Köstlichkeit von Paris!«
»Ein Liebesapfel für Sie, Mademoiselle? Von Amor persönlich geschossen ! «
Élisa schlängelte sich durch die fröhliche Menschenmenge, die sich vor den Jahrmarktständen drängte, und wäre fast mit Aglaé zusammengestoßen, die den Mund voller Krapfen hatte. Der Rummel ließ sie allen Anstand vergessen. Nicht weit von ihr stapfte die fette Mademoiselle Bontemps, geschmückt wie ein Reliquienschrein, auf ein Kuhkarussell zu, auf dem drei ihrer Schülerinnen hockten.
»Edmée! Berthe! Aspasie! Es ist spät. Wo sind die anderen?«, kreischte sie.
Élisa mischte sich in den Strom der Heimgehenden. Vor dem Bahnhof von Saint-Mandé hatte sich eine Menschentraube um einen Straßensänger gebildet, der, begleitet von einer Fiedel, einen derzeit beliebten Gassenhauer herunterleierte:
»Mad’moiselle, so hör’n Sie doch,
Ich will Ihnen ein Glas Madeirawein spendieren …«
Élisa umrundete den Bahnhof, hastete weiter und konnte gerade noch stehen bleiben, als eine Droschke vorbeifuhr. Sie erkannte Kenji Mori, Iris’ Patenonkel, der sich aus dem Fenster lehnte, und schlich an der Mauer entlang weiter.
Endlich hatte sie die Böschung erreicht! Sie blickte aufmerksam um sich, sah aber nur Liebespärchen und streunende Hunde. Von wo würde er kommen? Was sollte sie zu ihm sagen? Plötzlich bekam sie Angst. Sie erinnerte sich an den Rat ihrer Mutter: »Kämpfe nicht dagegen an, mein Liebes. Angst ist eine gute Sache, sie erspart uns eine Menge Unannehmlichkeiten ! «
Beim Gedanken an ihre Mutter fühlte sich Élisa hin- und hergerissen zwischen Wut und Mitleid. In den fünfunddreißig Jahren ihres Lebens hatte die arme Frau lediglich ein paar Abenteuer gehabt, ohne auch nur ein einziges Mal die wahre Leidenschaft erlebt zu haben. Von Anfang an war ihr Liebesleben auf die schiefe Bahn geraten, nichts hatte ihren Wünschen entsprochen. Doch Élisa wusste ganz genau, dass sie nicht wie ihre Mutter war. Schon als Kind hatte sie in einem Londoner Internat vor ihren Kameradinnen geprahlt: »Eines Tages wird mein Vater kommen und mich auf seinen Landsitz in Kent bringen. Ich werde einen Lord heiraten, er wird verrückt nach mir sein ! «
Dieser Vater, dessen Namen sie nicht einmal kannte, war nie aufgetaucht.
Eingeschlossen in einer engen Schneise, führten die Eisenbahngleise in der einen Richtung nach Paris, in der anderen zu den östlichen Vororten der Hauptstadt und an die Ufer der Marne, nach Nogent, Joinville und Saint-Maur.
Élisa beugte sich über die Hecke, die am Zaun entlangführte, und beobachtete das Treiben. Züge hatten sie schon immer begeistert, sie beschworen ferne Orte herauf, Begegnungen, Luxus, Freiheit … Die Bahnsteige unten waren schwarz vor Menschen, es wuselte dort wie in einem Ameisenhaufen. Mit träger Neugier fragte sie sich, was wohl passieren würde, wenn sie die Leute mit Kieselsteinen bewarf …
Wie ein mechanisches Spielzeug fuhr in einer Dampfwolke ein Zug aus Vincennes ein. Kaum hatte er angehalten, schwappte die Menschenflut an die Waggons, doch zum großen Verdruss der Wartenden boten die sich öffnenden Zugtüren nur einen Blick auf voll besetzte Abteile. Vergebliches Rennen auf der Suche nach freien Plätzen, Protestrufe, Streitereien. Enttäuscht fanden sich die Ameisen damit ab, auf den nächsten Zug warten zu müssen. Alle außer einem auffälligen Ameisenmännchen mit Zylinder und erhobenem Gehstock. Er war gerade laut schimpfend wieder dort ausgestiegen, wo er kurz zuvor eingestiegen war, gefolgt von seinem Weibchen in malvenfarbenem Kleid und seinem Ameisenkind in kurzen Hosen. Dieses Gewimmel amüsierte Élisa so sehr, dass sie darüber ihr Rendezvous vergaß und sich auf die Zehenspitzen stellte, um alles im Blick zu haben.
Im Schutz einiger wuchernder Äste der Hecke rauchte Gaston eine Zigarette und beobachtete das junge Mädchen. Solche kleinen Hühner hatte er schon viele gerupft, doch so geschickt er auch darin war, ein Mieder aufzuhaken oder einen Unterrock zu zerknittern – dieses Mädchen ließ ihn zögern. Er hatte es mit einem dieser zarten Pflänzchen zu tun, die auf dem Humus der guten Gesellschaft gediehen, eine weiße Haut hatten, makellose Unterwäsche trugen und den Unterschied zwischen einem Weinglas und einem Wasserglas kannten. Wie sollte er sich verhalten? Sollte er sich verbeugen und ihr die Hand küssen? Und dann irgendwelche Gemeinplätze von sich geben, ihr Komplimente über ihr hübsches Gesichtchen und ihre schlanken Fesseln machen? Das konnte er nicht. Er kannte nur einen Weg, sein Verlangen auszudrücken: die Mädchen aufs Kreuz zu legen und mit den groben Zärtlichkeiten zu überschütten, auf welche die Weiber in seinen Kreisen so scharf zu sein schienen. Am Stummel der ersten Zigarette zündete er eine zweite an – der letzte Aufschub vor dem Angriff.
Die Ameise mit Zylinder hopste von einem Ende des Bahnsteigs zum anderen, um doch noch einen freien Platz zu ergattern. Élisas Blick glitt nach rechts, aufgeschreckt von einer plötzlichen Bewegung. Sie ahnte, dass gleich eine Katastrophe passieren würde. Von ihrem Standpunkt aus konnte sie sehen, dass der vom Hin- und Hergerenne der Zylinderameise aufgehaltene Zug im nächsten Moment von einer Wagenkolonne gerammt werden würde, die an eine Lokomotive angehängt war und rückwärts in den Bahnhof einrollte.
Der Aufprall war schrecklich. Der blinde Zug hatte seinem Opfer den Rücken zugekehrt, er fuhr mit voller Wucht und einem fürchterlichen Knall auf und zermalmte es unter seiner Masse, dann stürzte er sich auf die drei letzten Waggons und schlitzte sie auf. Der Schornstein, der aus einem Haufen Eisen herausragte, schrammte über den Bogen des Pont de la Tourelle, der Triebwagen, zerrissen und zu einem unentwirrbaren Knäuel aus Rohren und Achsen verformt, tat seinen letzten Atemzug. Nur wenige Minuten hatten genügt. Das Getöse hallte endlos wider. Erst als es verebbte, hörte man die Schreie.
Ihre Augen auf die verrenkten Körper des Fahrers und des Mechanikers des Zuges geheftet, in den Ohren die gellenden Schreie, konnte Élisa das Gewimmel der vielen Hundert Menschen, die dem Unglücksort entfliehen wollten und die Böschung über der im Dunkeln liegenden Eisenbahntrasse hinaufkletterten, mehr ahnen als sehen. Sie wankte, ihr war, als schwebe sie über den Wolken, als klammere sie sich an eine Schiffschaukel, deren Seile sich gelöst hatten. Inmitten der Turbulenzen begann sie das Bewusstsein zu verlieren, dann versank sie in vollkommener Dunkelheit. Die ersten Flüchtenden hatten bereits die Böschung erklommen und drohten, Élisa zu zertrampeln. Zwei Arme umfingen sie und zogen sie weg.
»Clarissa! Clarissa, wo bist du?«
» Maman ! «
Élisa schlug die Lider auf. Stöhnen und Schreie waren zu hören. Gestalten bewegten sich durch die Nacht, beleuchtet von Fackeln und Laternen. Sie lag auf der Erde, jemand schüttelte sie. Langsam wurde ihr Blick wieder klarer, und ihr benebelter Verstand erfasste unzusammenhängende Informationsfetzen. Wie gern wäre sie wieder eingeschlafen, wie gern hätte sie sich ausgeruht! Aber das ging nicht. Sie versuchte, sich aufzurichten, hatte aber nicht die Kraft dazu. Ein Mann hielt sie an den Handgelenken fest.
»Was ist passiert?«, murmelte sie.
Ihre eigene Stimme schien von ganz weit her zu kommen.
»Keine Angst, ich bin bei Ihnen«, sagte der neben ihr kniende Fremde. »Ich bin’s: Gaston.«
Der Unfall, dachte sie, deshalb liege ich im Gras …
»Gaston … Sind Sie schon lange hier?«
Sie versuchte sich von ihm zu lösen, doch da war nichts, woran sie sich festhalten konnte, und ihre Beine gaben nach. Er fing sie auf und lehnte sie an die Brüstung der Brücke. Die Schreie der Überlebenden mischten sich in das Gejammer der Verletzten, während sich Feuerwehrleute und Freiwillige am Dampfkessel der Lokomotive zu schaffen machten. Die Holzwaggons brannten knisternd und sprühten Funken auf die Bahnsteige, die voller blutiger Pfützen und Trümmer waren. Flüchtende Menschen klammerten sich verzweifelt an die Hecke der Böschung, sie versuchten, Halt zu gewinnen, doch die meisten kamen ins Rutschen und fielen den Hang hinunter.
»Kommen Sie, Mademoiselle«, sagte Gaston entschlossen. »Ich begleite Sie nach Hause, nun müssen wir die Retter ihre Arbeit tun lassen.«
Sie stiegen über die Körper der Männer und Frauen hinweg, die auf dem Gehweg zusammengebrochen waren, bahnten sich einen Weg durch das unablässige Kommen und Gehen der Rettungswagen und erreichten schließlich die Chaussée de l’Étang, wo alle Fenster erleuchtet waren. Dort zog Gaston sie plötzlich in die Deckung der Bäume des Bois de Vincennes. Von Panik gepackt, wollte Élisa sich wehren. Doch er drückte sie wortlos an den Stamm eines Kastanienbaums, presste seinen Mund auf ihren und drückte ihre Lippen schmerzhaft auseinander. In seinem Kuss und auch in seiner Umarmung lag keinerlei Zärtlichkeit, nichts, wovon sie geträumt hatte. Er hielt sie so fest, dass sie sich nicht bewegen konnte. Voller Wut und Angst wollte sie ihn wegstoßen, doch was sie gerade erlebt hatte, hatte ihr jede Widerstandskraft geraubt. Allmählich machte ihre Empörung wachsendem Erstaunen Platz, dann einem ungewollten Hochgefühl. Er wich zurück, und sofort überkamen sie Angst und Schuldgefühle.
»Oh, Gaston, ich bitte Sie – das dürfen wir nicht!«
Er hob ihr Kinn an und zwang sie, ihn anzusehen. Er flüsterte:»Nein, es ist richtig, weil ich Sie liebe.«
Diese Worte fegten den letzten Rest ihrer Zurückhaltung hinweg. Sie schmiegte sich an seine Brust, ihre Lippen gaben nach und erwiderten seine Küsse. Das Geschrei vom Bahnhof verebbte im langsamen Rhythmus der Hände des Mannes, der ihren Körper streichelte und in ihr Wellen der Lust freisetzte.
»Sehen wir uns bald wieder?«, flüsterte er ihr ins Ohr.
»Ja, ich … O mein Gott! Wir verreisen bald.«
» Wir ? «
»Mademoiselle Bontemps und die anderen Mädchen. Bis Mitte September. Nach Trouville.«
» Adresse ? «
» Villa Georgina. «
»Ich werde kommen. Wir werden eine Möglichkeit finden, uns zu treffen. Sie müssen nun nach Hause gehen, Ihre Freundinnen werden sich wohl schon Sorgen machen. Das ist unser Geheimnis, ja? Lieben Sie mich denn ein bisschen ? «
» Oh, Gaston ! «
Er küsste sie auf die Stirn. Sie taumelte über die Straße und konnte nicht umhin, sich mehrmals umzudrehen. Er ließ sie nicht aus den Augen, seine Lippen waren zu einem Lächeln erstarrt.
Als Élisa das Tor hinter sich zugemacht hatte, verschwand Gastons Lächeln wieder. Er zündete sich eine Zigarette an und nahm einen tiefen Zug.
»Das Glück ist auf meiner Seite«, dachte er und ging zum See. »Ein unverhoffter Unfall – und diese romantische dumme Gans hat sich einwickeln lassen!«
Er wusste noch nicht, wie er es anstellen würde, aber eines war sicher: Eine Reise nach Trouville stand an. Sein Auftraggeber wäre zufrieden: Im November würde er seinen Vertrag erfüllen und ihm das kleine Huhn überbringen. Er hob eine Handvoll Kieselsteine auf und machte sich einen Spaß daraus, sie über das schwarze Wasser hüpfen zu lassen.
© Hannah-10/18
Über Claude Izner
Claude Izner ist das Pseudonym der Schwestern Liliane Korb und Laurence Lefèvre, beide langjährige Bouquinistinnen mit eigenem Bücherstand am Seine-Ufer in Paris. Sie sind außerdem in der Filmbranche tätig und jede für sich als Schriftstellerin erfolgreich. Ihre gemeinsam verfassten Kriminalromane...
Mehr über Claude Izner
Weitere Titel der Serie »Paris-Krimis«
Der Pariser Buchhändler Victor Legris ermittelt um 1890 in mehreren Verbrechen. Hinreißende Kriminalromane mit viel Pariser Charme, Geist und Witz. Für Leser mit Sinn für schöne Bücher und stilvolle Verbrechen.
Ruhe sanft, mein Herz
»Ein empfehlenswertes Leseerlebnis.«
Mademoiselle muss heute sterbenClaude Izner | 9781841810096 - Farrer-Halls, Gill - Buddha Pack
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Farrer-Halls, Gill:Buddha Pack - neues Buch 2003, ISBN: 1841810096
ID: 9781841810096 Internationaler Buchtitel. In englischer Sprache. Verlag: GODSFIELD PRESS, L=212mm, B=175mm, H=51mm, Gew.=776gr, Kartoniert/Broschiert Buchgeier.comLieferbar binnen 4-6 Wochen Versandkosten:Versandkostenfrei innerhalb der BRDDetails... (*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Buddha Pack
Detailangaben zum Buch - Buddha Pack
EAN (ISBN-13): 9781841810096ISBN (ISBN-10): 1841810096Erscheinungsjahr: 2003Herausgeber: GODSFIELD PRESSGewicht: 0,776 kgSprache: eng/Englisch
Buch in der Datenbank seit 03.11.2007 20:12:50Buch zuletzt gefunden am 12.03.2010 08:04:09ISBN/EAN: 9781841810096 ISBN - alternative Schreibweisen: 1-84181-009-6, 978-1-84181-009-6
"how behave", von "craze richard" (184181010X)"The Intuition Pack", von "Craig Hamilton-Parker" (184181007X)"Encyclopedia of Spirituality. Spiritual Inspiration to Transform your Life", von "Freke, Timothy" (1841810118)"Illustrated Guide to Crystals", von "Hall, Judy" (1841810061)"illustrated guide dreams", von "mallon" (1841810053)"The Practical Guide to Magnet Therapy", von "Peter Rose" (1841810045) © 2017 Eurobuch | eurobuch.com ist ein Unternehmen der Mediantis Corp. | zur Mobilversion | de |
q-de-1294 | ung Platz für Verzweiflung. Sie fühlte sich hilflos und ausgeliefert. Warum fehlte in seinem Kuss jegliche Zärtlichkeit? | Mademoiselle muss heute sterben von Claude Izner | PIPER
Mademoiselle muss heute sterben — Inhalt
Paris, Ende des 19. Jahrhunderts. Als im IX. Arrondissement eine ganz in Rot gekleidete Mädchenleiche gefunden wird, sieht sich der Buchhändler Victor Legris dazu gezwungen, in einem Todesfall zu ermitteln. Denn es ist ausgerechnet das Briefpapier seiner Buchhandlung, das in dem unweit vom Tatort gefundenen Stöckelschuh steckt. Doch was zunächst wie ein simpler Liebesmord aussieht, führt Victor Legris schon bald bis ins berühmt-berüchtigte Varieté Moulin Rouge.
EAN 978-3-492-96883-6
Leseprobe zu »Mademoiselle muss heute sterben«
Wie immer für unsere Lieben!
Und für Andrée Millet, das Kind vom Montmartre,
Elena Arseneva, Kumiko Kohiki, Solvej Crévelier.
Herzlichsten Dank an Jan Madd.
In den geusndenen Falten der alten Hauptstädte, wo alles, selbst das Grauen, uns verzaubern kann, treibt es mich unwiderstehlich, wunderlich verhutzelten und verführerischen Wesen aufzulauern …
Saint-Mandé, Sonntag, 26. Juli 1891
Schnell, die Hände unters Wasser halten und alle Spuren von Konfitüre beseitigen!
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet [...]
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet hatte, betrachtete Mademoiselle Bontemps sehnsüchtig den Teller voller Erdbeer- und Mokkatörtchen, Eclairs und Meringuen. Sie widerstand der Versuchung und schloss ihn in der hintersten Ecke des Schranks ein. »Heute Abend, wenn alle schlafen …«, dachte sie. Sie bauschte ihr Kleid über dem Reifrock, den sie noch immer trug, als sei sie zwanzig, und ging mit raschelnden Schritten in den Salon zurück, wo ihr Besucher sich gerade die Handschuhe überzog.
»Entschuldigen Sie, dass es so lange gedauert hat, Monsieur Mori«, sagte sie kokett, »ich dachte, ich hätte einen Wasserhahn tropfen gehört.«
»Auch ich hörte ganz deutlich Wasser rauschen«, gab der Mann, ein piekfeiner Japaner, zurück.
Er setzte einen schwarzen Seidenzylinder auf, der perfekt zu seinem Zweireiher und seiner gestreiften Hose passte, und bemühte sich dann, seinen Gehstock aus dem Schirmständer zu ziehen, der mit einem Wirrwarr aus Rüschen verziert war. Überhaupt war der ganze Salon voller Rüschen. Sie schmückten Vorhänge, Sitzbezüge, die mit Nippes überladenen Regale und sogar das Kleid der Hausherrin. Wie kleine Wellen, die sich in der Brandung kräuseln, liefen sie über die gesamte Einrichtung, und der elegante Asiate schien unter Seekrankheit zu leiden, während er gegen die wogenden Stoffe ankämpfte. Mit einem Seufzer gelang es ihm schließlich, seinen Stock an sich zu nehmen.
»Wo ist denn Ihre Patentochter?«, fragte Mademoiselle Bontemps.
»Iris ist mit ihren Freundinnen auf den Rummel gegangen. Doch ich schätze dieses Flanieren inmitten des gemeinen Volkes nicht.«
»Die Jugend braucht Zerstreuung.«
»Das Vergnügen geht der Reue voraus – so wie der Schlaf dem Tode.«
»O Monsieur, das ist schön, aber traurig!«
»Ich bin nicht heiterer Stimmung, ich mag Trennungen nicht besonders. «
Er tat, als würde er die Spitze seines Gehstocks inspizieren, mit der er nervös auf den Teppich klopfte.
»Ich verstehe Sie«, säuselte Mademoiselle Bontemps, während sie die Schleifchen am Schirmständer unauffällig wieder gerade zog. »Aber nun denn, Monsieur Mori, die zwei Monate werden schnell vorüber sein.«
»Ich werde Ihnen Iris’ Badekostüm und den Sonnenhut am Donnerstag bringen lassen. Sie wollen noch immer am nächsten Montag aufbrechen?«
»So Gott will, ja, Monsieur Mori. Jesus Christus, das wird eine Expedition! Zum ersten Mal nehme ich die jungen Mädchen mit ans Meer. Sie sind ganz außer sich vor Aufregung. Ich musste vier Eisenbahnabteile reservieren, stellen Sie sich das vor! Zusammen mit der Köchin und den beiden Zimmermädchen sind wir sechzehn Personen. Diese Reise kostet ein Vermögen! Und wenn man länger als sechs Wochen verreist, kann man nicht einmal mehr den billigeren Ausflugstarif in Anspruch nehmen. Früher fuhren wir einfach nach Saint-Cyr-sur- …«
»… Morin. Ich weiß, ich weiß«, grummelte der Japaner sichtlich gereizt.
»Aber was soll man machen? Die Zeiten ändern sich, man spricht nur noch von Tourismus, von Stränden, vom Baden ! «
»Lassen Sie Iris unter keinen Umständen unbeaufsichtigt ins Wasser gehen.«
»Wo denken Sie hin! Meine Mädchen werden sich keinen Zoll weit aus dem abgesperrten Bereich entfernen. Ich habe einen Bademeister engagiert.«
»Behalten Sie ihn im Auge – vor allem, wenn er attraktiv ist. «
»Ach, Monsieur Mori, ich wache über meine Kleinen wie eine Glucke …«
»… über ihre Küken. Ich weiß, ich weiß. Könnten Sie mir eine Droschke kommen lassen?«
»Sofort, Monsieur Mori. Colas! Colas! Wo ist dieser Bengel nur wieder? Der Sohn des Gärtners, ein Taugenichts«, erklärte sie und betrachtete sich dabei in einem mit dicken Engelchen verzierten Wandspiegel. Sorgfältig zupfte sie zwei schwarz gefärbte Locken an der Seite ihres Mondgesichts zurecht. Ein Junge mit griesgrämiger Miene kam herein, auf einem Strohhalm kauend.
»Wie kommt der denn daher? Man könnte meinen, er trage seine Kleider verkehrt herum!«, rief Mademoiselle Bontemps aus. »Hol eine Droschke – und beeil dich! Monsieur wartet. «
Kaum stand der Junge draußen auf der Chaussée de l’Étang, streckte er dem massiven Bürgerhaus die Zunge heraus, an dessen Eisentor das Schild hing:
Institut C. Bontemps
Privates Mädchenpensionat
Er ging zum Rathausplatz, wo eine Musikkapelle spielte.
Ein Mann um die zwanzig, gut aussehend und von geschmeidiger Statur, löste sich vom Stamm einer Edelkastanie und folgte ihm auf dem Fuße. Der Junge wollte gerade zum Droschkenstand vor der Gare de Saint-Mandé hinübergehen, da packte ihn jemand an der Schulter.
»Ach, Sie sind’s, M’sieu Gaston! Sie haben mir einen Schrecken eingejagt. «
»Das hat ja gedauert!«
»Die Herrin hat mich nicht gehen lassen.«
»Hier, überbring das, du weißt, wem«, sagte der Mann und gab ihm einen Zettel.
» Und wie soll ich sie finden ? Sie sind alle auf dem Rummel. Haben Sie die vielen Leute gesehen?«
»Das ist dein Problem. Los, Junge, beweg dich!«
»Sieh dir den an – wie hübsch er ist in seiner Uniform mit den Tressen und Orden!«
»Wenn man all dieses Blech mag … Er ist so rot im Gesicht, dass man meinen könnte, er platze gleich. Der Kleine, der in seine Trompete bläst, gefällt mir besser. Wie ernst er aussieht mit seinem Stiernacken und dem dicken Bauch ! «
Zu Fuße eines Podests stand ein Dutzend junger Mädchen in hellen Kleidern und bestaunte die Blaskapelle der städtischen Feuerwehr. Das Mädchen, das ein Auge auf den Kerl in der Uniform geworfen hatte, eine Bohnenstange mit einem Hut, der sich unter lauter Kirschen bog, warf ihrer Kameradin, einem Pummelchen mit Löckchen wie ein frisch getrimmter Pudel, einen strengen Blick zu.
»Du bist wirklich vulgär, Aglaé. Wie ein Krämermädchen! Und zu allem Übel bist du auch noch ohne Hut ausgegangen ! «
»Das liegt an meinem Erbgut. Mein Vater ist Kaufmann. Nicht alle haben das Glück, die Nichte eines Marquis zu sein, der an der Börse spekuliert.«
»Scher dich zum Teufel!«
Ohs und Ahs erschallten zu den Klängen des Kampflieds Alsace et Lorraine, das die begeisterte Menge mitsang:
Wohl habt ihr dieses Land germanisieren können,
Unsere Herzen aber werdet ihr nie gewinnen!
»Also wirklich, das reicht! Hört auf, euch zu zanken!«
Aufgebracht trennten die Freundinnen die beiden Mädchen, indem sie mit ihren Sonnenschirmen dazwischengingen. Währenddessen nutzten zwei Internatsschülerinnen – eine zierliche Brünette in einem blauen und eine üppige Blondine in einem krapproten Kleid – das Gedränge und verschwanden in der Menschenmenge. Außer Atem blieben sie vor den Schiffschaukeln stehen.
»Die beiden sind abscheulich«, meinte die Blondine mit Bestimmtheit. »Sich in der Öffentlichkeit streiten! Wie Fischweiber ! «
»Kommst du mit schaukeln, Élisa?«, fragte die Brünette, fasziniert von den schwingenden Schiffsgondeln.
»Also wirklich, Iris, du bist vollkommen verrückt! Wir haben gerade erst gegessen. Und dann hat man uns bei dieser Hitze auch noch Erbsensuppe vorgesetzt! Die alte Ziege hat die Erbsen wohl im Sonderangebot gefunden.«
»Wie du willst. Ich jedenfalls gehe schaukeln«, erklärte Iris und stellte sich entschlossen neben eine der Schiffschaukeln, die gerade frei wurden.
Bevor Élisa sie zurückhalten konnte, wurde Iris von einem Jungen in Hemdsärmeln auf die Sitzbank geschoben und sogleich angeschubst. Iris saß verkrampft da, mit einer Hand ihr Hütchen festhaltend und mit der anderen ans Gestänge geklammert, während der Junge die Schaukel immer kräftiger anstieß.
Élisa versuchte, den Flugbewegungen ihrer Freundin zu folgen, aber als Iris sich aufrichtete und die Knie beugte, um mehr Schwung zu bekommen, wandte sie sich klopfenden Herzens ab und tat so, als würde sie sich für einen Muskelprotz interessieren, der eine Hantel stemmte, auf der zwei lachende Liliputaner saßen.
» Mamsell Lisa ! «
Sie fuhr herum. Colas legte den Finger an die Lippen und steckte ihr einen Zettel zu.
»Der ist von dem Burschen, der Ihnen schon mal geschrieben hat«, flüsterte er. »Er hat gesagt, Sie sollen sich sputen, denn es sei eine einzigartige Gelegenheit, die so bald nicht mehr wiederkommt. Ich habe mich schwergetan, Sie zu finden, und bin spät dran. Die Droschken sind alle besetzt, der Chinese und die Herrin werden sicherlich wütend sein. «
Sie bemerkte die ausgestreckte Hand und legte eine Münze hinein.
»Er versteckt sich«, rief der Junge und lief davon.
Élisa vergewisserte sich, dass Iris noch immer schaukelte, und flüchtete unter die Markise eines Verkaufsstandes für Zuckerzeug. Mit aufgekrempelten Ärmeln hängte der Händler dicke, glänzende Stränge aus grüner und rosaroter Zuckermasse an einen Haken. Berauscht vom Duft des karamellisierten Zuckers, verfolgte ein Grüppchen Lausbuben mit der Nase am Tresenrand jede seiner Bewegungen. Élisa faltete den Zettel auseinander. Sofort erkannte sie die ungeübte Handschrift, hob den Kopf und strahlte den Händler an. Endlich würden ihre Hoffnungen wahr werden! So weit sie zurückdenken konnte, hatte sie immer geahnt, dass das Schicksal etwas Außergewöhnliches für sie bereithielt, verlor aber so langsam die Geduld, denn sie war nun schon siebzehn, und das tägliche Einerlei im Pensionat Bontemps war alles andere als aufregend. »Wenn das noch lange so geht, sterbe ich vor Langeweile«, dachte sie jeden Morgen.
Doch jetzt war vor etwas mehr als einem Monat der Fremde in ihr Leben getreten. Élisa hatte noch nie mit ihm gesprochen, aber er hatte eine derartige Bedeutung erlangt, dass sie sogar von ihm zu träumen begann. Zuerst war er nur ein ganz normaler junger Mann gewesen, dem sie begegnete, wenn Mademoiselle Bontemps und ihre Zöglinge ihren Spaziergang am Seeufer machten. Er schlenderte stets gleichgültig an ihnen vorüber, nie blickte er ein bestimmtes Mädchen an. Dennoch war nach einer gewissen Zeit jede der jungen Frauen davon überzeugt gewesen, dass der Mann nur ihretwegen da sei. Auch wenn sie sich niemals gegenseitig den heimlichen Wunsch anvertraut hätten, von ihm beachtet zu werden. Wie sollte man auch zugeben, dass man sich von diesem so extravagant gekleideten Bohemien angezogen fühlte? Eines Abends im Juni hatte er Élisa dann eine Nachricht zukommen lassen. Nachdem das Licht gelöscht war, hatte sie sich ans Fenster ihres Zimmers gestellt und im Schein einer Gaslampe gelesen:
Sie sint die Schonste. Ich liebe Sie. Gaston.
Dreiundzwanzig genauso knappe und orthografisch dürftige Mitteilungen waren auf diese Erklärung gefolgt. Élisa bewahrte sie liebevoll auf und versteckte sie unter dem Kaminsims. Gaston hatte zwar nicht das Zeug zu einem romantischen Briefeschreiber – seine Sätze beschränkten sich auf die Grundregeln der Grammatik: Subjekt, Prädikat, Objekt, manchmal ein Superlativ und vor allem Liebe, Liebe und noch mal Liebe –, aber Élisa war zutiefst gerührt von seiner Beharrlichkeit, wenn sie sich auch nicht traute, ihm zu antworten. Dieses Mal hatte er sich noch übertroffen – eine Meisterleistung für einen Mann, der sich normalerweise so kurz und bündig ausdrückte!
Verlassen Sie Ihre Freundinen, erfinden Sie was, und komen Sie unten an die Böschunk hinter dem Pont de la Tourelle. Ich liebe Sie. Gaston.
Würde sie es wagen, Iris allein zu lassen und zu diesem Rendezvous zu eilen? Iris würde sich sicherlich Sorgen machen und Mademoiselle Bontemps Bescheid geben. Sie brauchte eine Ausrede! Ein Schwindelanfall? Sie könnte behaupten, sie hätte sich unwohl gefühlt. Das war immerhin nicht komplett gelogen. Ihr war ganz heiß, der Kopf drehte sich ihr, sie sah sich mit neuen Augen, mit den Augen Gastons. Er fand sie schön, er liebte sie!
Es wurde langsam dunkel, auf dem Rummel wurden die Lampions angezündet, die Schausteller redeten auf die Besucher ein.
»Zehn Centime, zwei Sou! Soldaten bezahlen nur fünf Centime ! «
Die Posaunen pfiffen im Takt zu den schrillen Tönen der Blechbläser, den Drehorgeln und Trommelschlägen. Ein Clown in Strumpfhosen hockte auf einem Fass und verkündete grölend, das beste Spektakel finde bei Nounou statt, der berühmten Flohdompteuse. Ein paar Meter weiter schwangen zwei müde Ballerinas in Paillettentrikots in einer ärmlichen Bauchtanzimitation die Hüften.
»Sehen Sie den sprechenden Geköpften!«
»Waffeln! Wer hat Lust auf meine Waffeln? Die größte Köstlichkeit von Paris!«
»Ein Liebesapfel für Sie, Mademoiselle? Von Amor persönlich geschossen ! «
Élisa schlängelte sich durch die fröhliche Menschenmenge, die sich vor den Jahrmarktständen drängte, und wäre fast mit Aglaé zusammengestoßen, die den Mund voller Krapfen hatte. Der Rummel ließ sie allen Anstand vergessen. Nicht weit von ihr stapfte die fette Mademoiselle Bontemps, geschmückt wie ein Reliquienschrein, auf ein Kuhkarussell zu, auf dem drei ihrer Schülerinnen hockten.
»Edmée! Berthe! Aspasie! Es ist spät. Wo sind die anderen?«, kreischte sie.
Élisa mischte sich in den Strom der Heimgehenden. Vor dem Bahnhof von Saint-Mandé hatte sich eine Menschentraube um einen Straßensänger gebildet, der, begleitet von einer Fiedel, einen derzeit beliebten Gassenhauer herunterleierte:
»Mad’moiselle, so hör’n Sie doch,
Ich will Ihnen ein Glas Madeirawein spendieren …«
Élisa umrundete den Bahnhof, hastete weiter und konnte gerade noch stehen bleiben, als eine Droschke vorbeifuhr. Sie erkannte Kenji Mori, Iris’ Patenonkel, der sich aus dem Fenster lehnte, und schlich an der Mauer entlang weiter.
Endlich hatte sie die Böschung erreicht! Sie blickte aufmerksam um sich, sah aber nur Liebespärchen und streunende Hunde. Von wo würde er kommen? Was sollte sie zu ihm sagen? Plötzlich bekam sie Angst. Sie erinnerte sich an den Rat ihrer Mutter: »Kämpfe nicht dagegen an, mein Liebes. Angst ist eine gute Sache, sie erspart uns eine Menge Unannehmlichkeiten ! «
Beim Gedanken an ihre Mutter fühlte sich Élisa hin- und hergerissen zwischen Wut und Mitleid. In den fünfunddreißig Jahren ihres Lebens hatte die arme Frau lediglich ein paar Abenteuer gehabt, ohne auch nur ein einziges Mal die wahre Leidenschaft erlebt zu haben. Von Anfang an war ihr Liebesleben auf die schiefe Bahn geraten, nichts hatte ihren Wünschen entsprochen. Doch Élisa wusste ganz genau, dass sie nicht wie ihre Mutter war. Schon als Kind hatte sie in einem Londoner Internat vor ihren Kameradinnen geprahlt: »Eines Tages wird mein Vater kommen und mich auf seinen Landsitz in Kent bringen. Ich werde einen Lord heiraten, er wird verrückt nach mir sein ! «
Dieser Vater, dessen Namen sie nicht einmal kannte, war nie aufgetaucht.
Eingeschlossen in einer engen Schneise, führten die Eisenbahngleise in der einen Richtung nach Paris, in der anderen zu den östlichen Vororten der Hauptstadt und an die Ufer der Marne, nach Nogent, Joinville und Saint-Maur.
Élisa beugte sich über die Hecke, die am Zaun entlangführte, und beobachtete das Treiben. Züge hatten sie schon immer begeistert, sie beschworen ferne Orte herauf, Begegnungen, Luxus, Freiheit … Die Bahnsteige unten waren schwarz vor Menschen, es wuselte dort wie in einem Ameisenhaufen. Mit träger Neugier fragte sie sich, was wohl passieren würde, wenn sie die Leute mit Kieselsteinen bewarf …
Wie ein mechanisches Spielzeug fuhr in einer Dampfwolke ein Zug aus Vincennes ein. Kaum hatte er angehalten, schwappte die Menschenflut an die Waggons, doch zum großen Verdruss der Wartenden boten die sich öffnenden Zugtüren nur einen Blick auf voll besetzte Abteile. Vergebliches Rennen auf der Suche nach freien Plätzen, Protestrufe, Streitereien. Enttäuscht fanden sich die Ameisen damit ab, auf den nächsten Zug warten zu müssen. Alle außer einem auffälligen Ameisenmännchen mit Zylinder und erhobenem Gehstock. Er war gerade laut schimpfend wieder dort ausgestiegen, wo er kurz zuvor eingestiegen war, gefolgt von seinem Weibchen in malvenfarbenem Kleid und seinem Ameisenkind in kurzen Hosen. Dieses Gewimmel amüsierte Élisa so sehr, dass sie darüber ihr Rendezvous vergaß und sich auf die Zehenspitzen stellte, um alles im Blick zu haben.
Im Schutz einiger wuchernder Äste der Hecke rauchte Gaston eine Zigarette und beobachtete das junge Mädchen. Solche kleinen Hühner hatte er schon viele gerupft, doch so geschickt er auch darin war, ein Mieder aufzuhaken oder einen Unterrock zu zerknittern – dieses Mädchen ließ ihn zögern. Er hatte es mit einem dieser zarten Pflänzchen zu tun, die auf dem Humus der guten Gesellschaft gediehen, eine weiße Haut hatten, makellose Unterwäsche trugen und den Unterschied zwischen einem Weinglas und einem Wasserglas kannten. Wie sollte er sich verhalten? Sollte er sich verbeugen und ihr die Hand küssen? Und dann irgendwelche Gemeinplätze von sich geben, ihr Komplimente über ihr hübsches Gesichtchen und ihre schlanken Fesseln machen? Das konnte er nicht. Er kannte nur einen Weg, sein Verlangen auszudrücken: die Mädchen aufs Kreuz zu legen und mit den groben Zärtlichkeiten zu überschütten, auf welche die Weiber in seinen Kreisen so scharf zu sein schienen. Am Stummel der ersten Zigarette zündete er eine zweite an – der letzte Aufschub vor dem Angriff.
Die Ameise mit Zylinder hopste von einem Ende des Bahnsteigs zum anderen, um doch noch einen freien Platz zu ergattern. Élisas Blick glitt nach rechts, aufgeschreckt von einer plötzlichen Bewegung. Sie ahnte, dass gleich eine Katastrophe passieren würde. Von ihrem Standpunkt aus konnte sie sehen, dass der vom Hin- und Hergerenne der Zylinderameise aufgehaltene Zug im nächsten Moment von einer Wagenkolonne gerammt werden würde, die an eine Lokomotive angehängt war und rückwärts in den Bahnhof einrollte.
Der Aufprall war schrecklich. Der blinde Zug hatte seinem Opfer den Rücken zugekehrt, er fuhr mit voller Wucht und einem fürchterlichen Knall auf und zermalmte es unter seiner Masse, dann stürzte er sich auf die drei letzten Waggons und schlitzte sie auf. Der Schornstein, der aus einem Haufen Eisen herausragte, schrammte über den Bogen des Pont de la Tourelle, der Triebwagen, zerrissen und zu einem unentwirrbaren Knäuel aus Rohren und Achsen verformt, tat seinen letzten Atemzug. Nur wenige Minuten hatten genügt. Das Getöse hallte endlos wider. Erst als es verebbte, hörte man die Schreie.
Ihre Augen auf die verrenkten Körper des Fahrers und des Mechanikers des Zuges geheftet, in den Ohren die gellenden Schreie, konnte Élisa das Gewimmel der vielen Hundert Menschen, die dem Unglücksort entfliehen wollten und die Böschung über der im Dunkeln liegenden Eisenbahntrasse hinaufkletterten, mehr ahnen als sehen. Sie wankte, ihr war, als schwebe sie über den Wolken, als klammere sie sich an eine Schiffschaukel, deren Seile sich gelöst hatten. Inmitten der Turbulenzen begann sie das Bewusstsein zu verlieren, dann versank sie in vollkommener Dunkelheit. Die ersten Flüchtenden hatten bereits die Böschung erklommen und drohten, Élisa zu zertrampeln. Zwei Arme umfingen sie und zogen sie weg.
»Clarissa! Clarissa, wo bist du?«
» Maman ! «
Élisa schlug die Lider auf. Stöhnen und Schreie waren zu hören. Gestalten bewegten sich durch die Nacht, beleuchtet von Fackeln und Laternen. Sie lag auf der Erde, jemand schüttelte sie. Langsam wurde ihr Blick wieder klarer, und ihr benebelter Verstand erfasste unzusammenhängende Informationsfetzen. Wie gern wäre sie wieder eingeschlafen, wie gern hätte sie sich ausgeruht! Aber das ging nicht. Sie versuchte, sich aufzurichten, hatte aber nicht die Kraft dazu. Ein Mann hielt sie an den Handgelenken fest.
»Was ist passiert?«, murmelte sie.
Ihre eigene Stimme schien von ganz weit her zu kommen.
»Keine Angst, ich bin bei Ihnen«, sagte der neben ihr kniende Fremde. »Ich bin’s: Gaston.«
Der Unfall, dachte sie, deshalb liege ich im Gras …
»Gaston … Sind Sie schon lange hier?«
Sie versuchte sich von ihm zu lösen, doch da war nichts, woran sie sich festhalten konnte, und ihre Beine gaben nach. Er fing sie auf und lehnte sie an die Brüstung der Brücke. Die Schreie der Überlebenden mischten sich in das Gejammer der Verletzten, während sich Feuerwehrleute und Freiwillige am Dampfkessel der Lokomotive zu schaffen machten. Die Holzwaggons brannten knisternd und sprühten Funken auf die Bahnsteige, die voller blutiger Pfützen und Trümmer waren. Flüchtende Menschen klammerten sich verzweifelt an die Hecke der Böschung, sie versuchten, Halt zu gewinnen, doch die meisten kamen ins Rutschen und fielen den Hang hinunter.
»Kommen Sie, Mademoiselle«, sagte Gaston entschlossen. »Ich begleite Sie nach Hause, nun müssen wir die Retter ihre Arbeit tun lassen.«
Sie stiegen über die Körper der Männer und Frauen hinweg, die auf dem Gehweg zusammengebrochen waren, bahnten sich einen Weg durch das unablässige Kommen und Gehen der Rettungswagen und erreichten schließlich die Chaussée de l’Étang, wo alle Fenster erleuchtet waren. Dort zog Gaston sie plötzlich in die Deckung der Bäume des Bois de Vincennes. Von Panik gepackt, wollte Élisa sich wehren. Doch er drückte sie wortlos an den Stamm eines Kastanienbaums, presste seinen Mund auf ihren und drückte ihre Lippen schmerzhaft auseinander. In seinem Kuss und auch in seiner Umarmung lag keinerlei Zärtlichkeit, nichts, wovon sie geträumt hatte. Er hielt sie so fest, dass sie sich nicht bewegen konnte. Voller Wut und Angst wollte sie ihn wegstoßen, doch was sie gerade erlebt hatte, hatte ihr jede Widerstandskraft geraubt. Allmählich machte ihre Empörung wachsendem Erstaunen Platz, dann einem ungewollten Hochgefühl. Er wich zurück, und sofort überkamen sie Angst und Schuldgefühle.
»Oh, Gaston, ich bitte Sie – das dürfen wir nicht!«
Er hob ihr Kinn an und zwang sie, ihn anzusehen. Er flüsterte:»Nein, es ist richtig, weil ich Sie liebe.«
Diese Worte fegten den letzten Rest ihrer Zurückhaltung hinweg. Sie schmiegte sich an seine Brust, ihre Lippen gaben nach und erwiderten seine Küsse. Das Geschrei vom Bahnhof verebbte im langsamen Rhythmus der Hände des Mannes, der ihren Körper streichelte und in ihr Wellen der Lust freisetzte.
»Sehen wir uns bald wieder?«, flüsterte er ihr ins Ohr.
»Ja, ich … O mein Gott! Wir verreisen bald.«
» Wir ? «
»Mademoiselle Bontemps und die anderen Mädchen. Bis Mitte September. Nach Trouville.«
» Adresse ? «
» Villa Georgina. «
»Ich werde kommen. Wir werden eine Möglichkeit finden, uns zu treffen. Sie müssen nun nach Hause gehen, Ihre Freundinnen werden sich wohl schon Sorgen machen. Das ist unser Geheimnis, ja? Lieben Sie mich denn ein bisschen ? «
» Oh, Gaston ! «
Er küsste sie auf die Stirn. Sie taumelte über die Straße und konnte nicht umhin, sich mehrmals umzudrehen. Er ließ sie nicht aus den Augen, seine Lippen waren zu einem Lächeln erstarrt.
Als Élisa das Tor hinter sich zugemacht hatte, verschwand Gastons Lächeln wieder. Er zündete sich eine Zigarette an und nahm einen tiefen Zug.
»Das Glück ist auf meiner Seite«, dachte er und ging zum See. »Ein unverhoffter Unfall – und diese romantische dumme Gans hat sich einwickeln lassen!«
Er wusste noch nicht, wie er es anstellen würde, aber eines war sicher: Eine Reise nach Trouville stand an. Sein Auftraggeber wäre zufrieden: Im November würde er seinen Vertrag erfüllen und ihm das kleine Huhn überbringen. Er hob eine Handvoll Kieselsteine auf und machte sich einen Spaß daraus, sie über das schwarze Wasser hüpfen zu lassen.
© Hannah-10/18
Über Claude Izner
Claude Izner ist das Pseudonym der Schwestern Liliane Korb und Laurence Lefèvre, beide langjährige Bouquinistinnen mit eigenem Bücherstand am Seine-Ufer in Paris. Sie sind außerdem in der Filmbranche tätig und jede für sich als Schriftstellerin erfolgreich. Ihre gemeinsam verfassten Kriminalromane...
Mehr über Claude Izner
Weitere Titel der Serie »Paris-Krimis«
Der Pariser Buchhändler Victor Legris ermittelt um 1890 in mehreren Verbrechen. Hinreißende Kriminalromane mit viel Pariser Charme, Geist und Witz. Für Leser mit Sinn für schöne Bücher und stilvolle Verbrechen.
Ruhe sanft, mein Herz
»Ein empfehlenswertes Leseerlebnis.«
Mademoiselle muss heute sterbenClaude Izner | Der Kanzler »inferior«, die Volkspartei bald »ein toter Ast am Baum der Geschichte«, unten herrscht der »Tiefe Staat«: Erwin Riess zeichnet auf Seite 3 dieser Versorgerin ein düsteres Bild von Österreich im Herbst 2014. Schon trostlos. Also Musik. Doch halt:
»Wer nur etwas von Musik versteht, versteht auch davon nichts.«, sagt Hanns Eisler. Und so werfen auch die Texte in unserem kleinen Musik-Schwerpunkt den Blick verstärkt auf das »Außermusikalische«, das Gesellschaftliche. Der Komponist Clemens Nachtmann sieht auf Seite 5 in den Vermittlungsformen des Kulturbetriebs kaum eine Chance, Neue Musik tatsächlich zu erfahren. Über das Verhältnis von Musik und Film, insbesondere die Verwendung von Verfahrensweisen der Neuen Musik schreibt Magnus Klaue auf Seite 7. Wie in einer Art Talkshow lässt Gerhard Scheit auf den Seiten 8 und 9 in seinem Text über den »Postmodernen Parsifal« heutige Stars der »Philosophen-Szene«, allesamt bedenkliche Wagnerianer, auftreten. Die Möglichkeiten des Musikmachens als feministische DIY-Strategie in Zeiten des Neoliberalismus befragt Kristina Pia Hofer auf Seite 12.
Der Ethnologe Felix Riedl hat sich durch eine Fülle von neueren psychoanalytischen Filminterpretationen gelesen und fand darin vielfach »den Optimismus einer von Marx-Lektüre und kritischer Theorie gereinigten Psychoanalyse« (Seite 11). Über eine der Entdeckungen Freuds, die Bisexualität von Mann und Frau, und deren Verdrängung schreibt Renate Göllner, Mitherausgeberin von Mit Freud. Gesellschaftskritik und Psychoanalyse, auf Seite 10.
Im September haben sich mehr als 55 Prozent der Schotten gegen eine Loslösung von Großbritannien ausgesprochen. Richard Schuberth rät anlässlich des Referendums, dem Mythos eines »linken Nirvanas nördlich des Tweed« nicht auf den Leim zu gehen.
Von Stepan Grigat sind in den letzten Jahren viele Beiträge zu Israel, Antisemitismus und Antizionismus in der Versorgerin erschienen. Sein neues Buch Die Einsamkeit Israels rezensiert Florian Markl auf Seite 15.
Lisa Bolyos schreibt auf Seite 17 über die Flucht von Emmanuel Mbolela vom Kongo nach Europa und über die Anstrengungen, das Recht auf einen sicheren Fluchtweg durchzusetzen. Über den »Eiertanz« um »Social Freezing« berichtet Svenna Triebler auf Seite 19.
Vor wenigen Tagen hat die Wimmer Medien seine »Nachrichten« eine Attacke gegen Dorf TV reiten lassen, wie man sie eigentlich kaum für möglich gehalten hätte. Otto Tremetzberger über das Wie und Warum auf Seite 20.
Erfreuliches zum Beschluss: Seit dieser Ausgabe verstärken Tanja Brandmayr – sie stellt dieses Mal den Schriftsteller Christian Steinbacher (S. 21) vor – und Claus Harringer die Redaktion. Claus Harringer hat das Treiben der »Wahnwichtel« (J. Ditfurth) auf dem Linzer Hauptplatz beobachtet (S. 14). Auch das muss es offensichtlich in dieser Stadt geben. | de |
q-de-1294 | ung Platz für Verzweiflung. Sie fühlte sich hilflos und ausgeliefert. Warum fehlte in seinem Kuss jegliche Zärtlichkeit? | Mademoiselle muss heute sterben von Claude Izner | PIPER
Mademoiselle muss heute sterben — Inhalt
Paris, Ende des 19. Jahrhunderts. Als im IX. Arrondissement eine ganz in Rot gekleidete Mädchenleiche gefunden wird, sieht sich der Buchhändler Victor Legris dazu gezwungen, in einem Todesfall zu ermitteln. Denn es ist ausgerechnet das Briefpapier seiner Buchhandlung, das in dem unweit vom Tatort gefundenen Stöckelschuh steckt. Doch was zunächst wie ein simpler Liebesmord aussieht, führt Victor Legris schon bald bis ins berühmt-berüchtigte Varieté Moulin Rouge.
EAN 978-3-492-96883-6
Leseprobe zu »Mademoiselle muss heute sterben«
Wie immer für unsere Lieben!
Und für Andrée Millet, das Kind vom Montmartre,
Elena Arseneva, Kumiko Kohiki, Solvej Crévelier.
Herzlichsten Dank an Jan Madd.
In den geusndenen Falten der alten Hauptstädte, wo alles, selbst das Grauen, uns verzaubern kann, treibt es mich unwiderstehlich, wunderlich verhutzelten und verführerischen Wesen aufzulauern …
Saint-Mandé, Sonntag, 26. Juli 1891
Schnell, die Hände unters Wasser halten und alle Spuren von Konfitüre beseitigen!
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet [...]
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet hatte, betrachtete Mademoiselle Bontemps sehnsüchtig den Teller voller Erdbeer- und Mokkatörtchen, Eclairs und Meringuen. Sie widerstand der Versuchung und schloss ihn in der hintersten Ecke des Schranks ein. »Heute Abend, wenn alle schlafen …«, dachte sie. Sie bauschte ihr Kleid über dem Reifrock, den sie noch immer trug, als sei sie zwanzig, und ging mit raschelnden Schritten in den Salon zurück, wo ihr Besucher sich gerade die Handschuhe überzog.
»Entschuldigen Sie, dass es so lange gedauert hat, Monsieur Mori«, sagte sie kokett, »ich dachte, ich hätte einen Wasserhahn tropfen gehört.«
»Auch ich hörte ganz deutlich Wasser rauschen«, gab der Mann, ein piekfeiner Japaner, zurück.
Er setzte einen schwarzen Seidenzylinder auf, der perfekt zu seinem Zweireiher und seiner gestreiften Hose passte, und bemühte sich dann, seinen Gehstock aus dem Schirmständer zu ziehen, der mit einem Wirrwarr aus Rüschen verziert war. Überhaupt war der ganze Salon voller Rüschen. Sie schmückten Vorhänge, Sitzbezüge, die mit Nippes überladenen Regale und sogar das Kleid der Hausherrin. Wie kleine Wellen, die sich in der Brandung kräuseln, liefen sie über die gesamte Einrichtung, und der elegante Asiate schien unter Seekrankheit zu leiden, während er gegen die wogenden Stoffe ankämpfte. Mit einem Seufzer gelang es ihm schließlich, seinen Stock an sich zu nehmen.
»Wo ist denn Ihre Patentochter?«, fragte Mademoiselle Bontemps.
»Iris ist mit ihren Freundinnen auf den Rummel gegangen. Doch ich schätze dieses Flanieren inmitten des gemeinen Volkes nicht.«
»Die Jugend braucht Zerstreuung.«
»Das Vergnügen geht der Reue voraus – so wie der Schlaf dem Tode.«
»O Monsieur, das ist schön, aber traurig!«
»Ich bin nicht heiterer Stimmung, ich mag Trennungen nicht besonders. «
Er tat, als würde er die Spitze seines Gehstocks inspizieren, mit der er nervös auf den Teppich klopfte.
»Ich verstehe Sie«, säuselte Mademoiselle Bontemps, während sie die Schleifchen am Schirmständer unauffällig wieder gerade zog. »Aber nun denn, Monsieur Mori, die zwei Monate werden schnell vorüber sein.«
»Ich werde Ihnen Iris’ Badekostüm und den Sonnenhut am Donnerstag bringen lassen. Sie wollen noch immer am nächsten Montag aufbrechen?«
»So Gott will, ja, Monsieur Mori. Jesus Christus, das wird eine Expedition! Zum ersten Mal nehme ich die jungen Mädchen mit ans Meer. Sie sind ganz außer sich vor Aufregung. Ich musste vier Eisenbahnabteile reservieren, stellen Sie sich das vor! Zusammen mit der Köchin und den beiden Zimmermädchen sind wir sechzehn Personen. Diese Reise kostet ein Vermögen! Und wenn man länger als sechs Wochen verreist, kann man nicht einmal mehr den billigeren Ausflugstarif in Anspruch nehmen. Früher fuhren wir einfach nach Saint-Cyr-sur- …«
»… Morin. Ich weiß, ich weiß«, grummelte der Japaner sichtlich gereizt.
»Aber was soll man machen? Die Zeiten ändern sich, man spricht nur noch von Tourismus, von Stränden, vom Baden ! «
»Lassen Sie Iris unter keinen Umständen unbeaufsichtigt ins Wasser gehen.«
»Wo denken Sie hin! Meine Mädchen werden sich keinen Zoll weit aus dem abgesperrten Bereich entfernen. Ich habe einen Bademeister engagiert.«
»Behalten Sie ihn im Auge – vor allem, wenn er attraktiv ist. «
»Ach, Monsieur Mori, ich wache über meine Kleinen wie eine Glucke …«
»… über ihre Küken. Ich weiß, ich weiß. Könnten Sie mir eine Droschke kommen lassen?«
»Sofort, Monsieur Mori. Colas! Colas! Wo ist dieser Bengel nur wieder? Der Sohn des Gärtners, ein Taugenichts«, erklärte sie und betrachtete sich dabei in einem mit dicken Engelchen verzierten Wandspiegel. Sorgfältig zupfte sie zwei schwarz gefärbte Locken an der Seite ihres Mondgesichts zurecht. Ein Junge mit griesgrämiger Miene kam herein, auf einem Strohhalm kauend.
»Wie kommt der denn daher? Man könnte meinen, er trage seine Kleider verkehrt herum!«, rief Mademoiselle Bontemps aus. »Hol eine Droschke – und beeil dich! Monsieur wartet. «
Kaum stand der Junge draußen auf der Chaussée de l’Étang, streckte er dem massiven Bürgerhaus die Zunge heraus, an dessen Eisentor das Schild hing:
Institut C. Bontemps
Privates Mädchenpensionat
Er ging zum Rathausplatz, wo eine Musikkapelle spielte.
Ein Mann um die zwanzig, gut aussehend und von geschmeidiger Statur, löste sich vom Stamm einer Edelkastanie und folgte ihm auf dem Fuße. Der Junge wollte gerade zum Droschkenstand vor der Gare de Saint-Mandé hinübergehen, da packte ihn jemand an der Schulter.
»Ach, Sie sind’s, M’sieu Gaston! Sie haben mir einen Schrecken eingejagt. «
»Das hat ja gedauert!«
»Die Herrin hat mich nicht gehen lassen.«
»Hier, überbring das, du weißt, wem«, sagte der Mann und gab ihm einen Zettel.
» Und wie soll ich sie finden ? Sie sind alle auf dem Rummel. Haben Sie die vielen Leute gesehen?«
»Das ist dein Problem. Los, Junge, beweg dich!«
»Sieh dir den an – wie hübsch er ist in seiner Uniform mit den Tressen und Orden!«
»Wenn man all dieses Blech mag … Er ist so rot im Gesicht, dass man meinen könnte, er platze gleich. Der Kleine, der in seine Trompete bläst, gefällt mir besser. Wie ernst er aussieht mit seinem Stiernacken und dem dicken Bauch ! «
Zu Fuße eines Podests stand ein Dutzend junger Mädchen in hellen Kleidern und bestaunte die Blaskapelle der städtischen Feuerwehr. Das Mädchen, das ein Auge auf den Kerl in der Uniform geworfen hatte, eine Bohnenstange mit einem Hut, der sich unter lauter Kirschen bog, warf ihrer Kameradin, einem Pummelchen mit Löckchen wie ein frisch getrimmter Pudel, einen strengen Blick zu.
»Du bist wirklich vulgär, Aglaé. Wie ein Krämermädchen! Und zu allem Übel bist du auch noch ohne Hut ausgegangen ! «
»Das liegt an meinem Erbgut. Mein Vater ist Kaufmann. Nicht alle haben das Glück, die Nichte eines Marquis zu sein, der an der Börse spekuliert.«
»Scher dich zum Teufel!«
Ohs und Ahs erschallten zu den Klängen des Kampflieds Alsace et Lorraine, das die begeisterte Menge mitsang:
Wohl habt ihr dieses Land germanisieren können,
Unsere Herzen aber werdet ihr nie gewinnen!
»Also wirklich, das reicht! Hört auf, euch zu zanken!«
Aufgebracht trennten die Freundinnen die beiden Mädchen, indem sie mit ihren Sonnenschirmen dazwischengingen. Währenddessen nutzten zwei Internatsschülerinnen – eine zierliche Brünette in einem blauen und eine üppige Blondine in einem krapproten Kleid – das Gedränge und verschwanden in der Menschenmenge. Außer Atem blieben sie vor den Schiffschaukeln stehen.
»Die beiden sind abscheulich«, meinte die Blondine mit Bestimmtheit. »Sich in der Öffentlichkeit streiten! Wie Fischweiber ! «
»Kommst du mit schaukeln, Élisa?«, fragte die Brünette, fasziniert von den schwingenden Schiffsgondeln.
»Also wirklich, Iris, du bist vollkommen verrückt! Wir haben gerade erst gegessen. Und dann hat man uns bei dieser Hitze auch noch Erbsensuppe vorgesetzt! Die alte Ziege hat die Erbsen wohl im Sonderangebot gefunden.«
»Wie du willst. Ich jedenfalls gehe schaukeln«, erklärte Iris und stellte sich entschlossen neben eine der Schiffschaukeln, die gerade frei wurden.
Bevor Élisa sie zurückhalten konnte, wurde Iris von einem Jungen in Hemdsärmeln auf die Sitzbank geschoben und sogleich angeschubst. Iris saß verkrampft da, mit einer Hand ihr Hütchen festhaltend und mit der anderen ans Gestänge geklammert, während der Junge die Schaukel immer kräftiger anstieß.
Élisa versuchte, den Flugbewegungen ihrer Freundin zu folgen, aber als Iris sich aufrichtete und die Knie beugte, um mehr Schwung zu bekommen, wandte sie sich klopfenden Herzens ab und tat so, als würde sie sich für einen Muskelprotz interessieren, der eine Hantel stemmte, auf der zwei lachende Liliputaner saßen.
» Mamsell Lisa ! «
Sie fuhr herum. Colas legte den Finger an die Lippen und steckte ihr einen Zettel zu.
»Der ist von dem Burschen, der Ihnen schon mal geschrieben hat«, flüsterte er. »Er hat gesagt, Sie sollen sich sputen, denn es sei eine einzigartige Gelegenheit, die so bald nicht mehr wiederkommt. Ich habe mich schwergetan, Sie zu finden, und bin spät dran. Die Droschken sind alle besetzt, der Chinese und die Herrin werden sicherlich wütend sein. «
Sie bemerkte die ausgestreckte Hand und legte eine Münze hinein.
»Er versteckt sich«, rief der Junge und lief davon.
Élisa vergewisserte sich, dass Iris noch immer schaukelte, und flüchtete unter die Markise eines Verkaufsstandes für Zuckerzeug. Mit aufgekrempelten Ärmeln hängte der Händler dicke, glänzende Stränge aus grüner und rosaroter Zuckermasse an einen Haken. Berauscht vom Duft des karamellisierten Zuckers, verfolgte ein Grüppchen Lausbuben mit der Nase am Tresenrand jede seiner Bewegungen. Élisa faltete den Zettel auseinander. Sofort erkannte sie die ungeübte Handschrift, hob den Kopf und strahlte den Händler an. Endlich würden ihre Hoffnungen wahr werden! So weit sie zurückdenken konnte, hatte sie immer geahnt, dass das Schicksal etwas Außergewöhnliches für sie bereithielt, verlor aber so langsam die Geduld, denn sie war nun schon siebzehn, und das tägliche Einerlei im Pensionat Bontemps war alles andere als aufregend. »Wenn das noch lange so geht, sterbe ich vor Langeweile«, dachte sie jeden Morgen.
Doch jetzt war vor etwas mehr als einem Monat der Fremde in ihr Leben getreten. Élisa hatte noch nie mit ihm gesprochen, aber er hatte eine derartige Bedeutung erlangt, dass sie sogar von ihm zu träumen begann. Zuerst war er nur ein ganz normaler junger Mann gewesen, dem sie begegnete, wenn Mademoiselle Bontemps und ihre Zöglinge ihren Spaziergang am Seeufer machten. Er schlenderte stets gleichgültig an ihnen vorüber, nie blickte er ein bestimmtes Mädchen an. Dennoch war nach einer gewissen Zeit jede der jungen Frauen davon überzeugt gewesen, dass der Mann nur ihretwegen da sei. Auch wenn sie sich niemals gegenseitig den heimlichen Wunsch anvertraut hätten, von ihm beachtet zu werden. Wie sollte man auch zugeben, dass man sich von diesem so extravagant gekleideten Bohemien angezogen fühlte? Eines Abends im Juni hatte er Élisa dann eine Nachricht zukommen lassen. Nachdem das Licht gelöscht war, hatte sie sich ans Fenster ihres Zimmers gestellt und im Schein einer Gaslampe gelesen:
Sie sint die Schonste. Ich liebe Sie. Gaston.
Dreiundzwanzig genauso knappe und orthografisch dürftige Mitteilungen waren auf diese Erklärung gefolgt. Élisa bewahrte sie liebevoll auf und versteckte sie unter dem Kaminsims. Gaston hatte zwar nicht das Zeug zu einem romantischen Briefeschreiber – seine Sätze beschränkten sich auf die Grundregeln der Grammatik: Subjekt, Prädikat, Objekt, manchmal ein Superlativ und vor allem Liebe, Liebe und noch mal Liebe –, aber Élisa war zutiefst gerührt von seiner Beharrlichkeit, wenn sie sich auch nicht traute, ihm zu antworten. Dieses Mal hatte er sich noch übertroffen – eine Meisterleistung für einen Mann, der sich normalerweise so kurz und bündig ausdrückte!
Verlassen Sie Ihre Freundinen, erfinden Sie was, und komen Sie unten an die Böschunk hinter dem Pont de la Tourelle. Ich liebe Sie. Gaston.
Würde sie es wagen, Iris allein zu lassen und zu diesem Rendezvous zu eilen? Iris würde sich sicherlich Sorgen machen und Mademoiselle Bontemps Bescheid geben. Sie brauchte eine Ausrede! Ein Schwindelanfall? Sie könnte behaupten, sie hätte sich unwohl gefühlt. Das war immerhin nicht komplett gelogen. Ihr war ganz heiß, der Kopf drehte sich ihr, sie sah sich mit neuen Augen, mit den Augen Gastons. Er fand sie schön, er liebte sie!
Es wurde langsam dunkel, auf dem Rummel wurden die Lampions angezündet, die Schausteller redeten auf die Besucher ein.
»Zehn Centime, zwei Sou! Soldaten bezahlen nur fünf Centime ! «
Die Posaunen pfiffen im Takt zu den schrillen Tönen der Blechbläser, den Drehorgeln und Trommelschlägen. Ein Clown in Strumpfhosen hockte auf einem Fass und verkündete grölend, das beste Spektakel finde bei Nounou statt, der berühmten Flohdompteuse. Ein paar Meter weiter schwangen zwei müde Ballerinas in Paillettentrikots in einer ärmlichen Bauchtanzimitation die Hüften.
»Sehen Sie den sprechenden Geköpften!«
»Waffeln! Wer hat Lust auf meine Waffeln? Die größte Köstlichkeit von Paris!«
»Ein Liebesapfel für Sie, Mademoiselle? Von Amor persönlich geschossen ! «
Élisa schlängelte sich durch die fröhliche Menschenmenge, die sich vor den Jahrmarktständen drängte, und wäre fast mit Aglaé zusammengestoßen, die den Mund voller Krapfen hatte. Der Rummel ließ sie allen Anstand vergessen. Nicht weit von ihr stapfte die fette Mademoiselle Bontemps, geschmückt wie ein Reliquienschrein, auf ein Kuhkarussell zu, auf dem drei ihrer Schülerinnen hockten.
»Edmée! Berthe! Aspasie! Es ist spät. Wo sind die anderen?«, kreischte sie.
Élisa mischte sich in den Strom der Heimgehenden. Vor dem Bahnhof von Saint-Mandé hatte sich eine Menschentraube um einen Straßensänger gebildet, der, begleitet von einer Fiedel, einen derzeit beliebten Gassenhauer herunterleierte:
»Mad’moiselle, so hör’n Sie doch,
Ich will Ihnen ein Glas Madeirawein spendieren …«
Élisa umrundete den Bahnhof, hastete weiter und konnte gerade noch stehen bleiben, als eine Droschke vorbeifuhr. Sie erkannte Kenji Mori, Iris’ Patenonkel, der sich aus dem Fenster lehnte, und schlich an der Mauer entlang weiter.
Endlich hatte sie die Böschung erreicht! Sie blickte aufmerksam um sich, sah aber nur Liebespärchen und streunende Hunde. Von wo würde er kommen? Was sollte sie zu ihm sagen? Plötzlich bekam sie Angst. Sie erinnerte sich an den Rat ihrer Mutter: »Kämpfe nicht dagegen an, mein Liebes. Angst ist eine gute Sache, sie erspart uns eine Menge Unannehmlichkeiten ! «
Beim Gedanken an ihre Mutter fühlte sich Élisa hin- und hergerissen zwischen Wut und Mitleid. In den fünfunddreißig Jahren ihres Lebens hatte die arme Frau lediglich ein paar Abenteuer gehabt, ohne auch nur ein einziges Mal die wahre Leidenschaft erlebt zu haben. Von Anfang an war ihr Liebesleben auf die schiefe Bahn geraten, nichts hatte ihren Wünschen entsprochen. Doch Élisa wusste ganz genau, dass sie nicht wie ihre Mutter war. Schon als Kind hatte sie in einem Londoner Internat vor ihren Kameradinnen geprahlt: »Eines Tages wird mein Vater kommen und mich auf seinen Landsitz in Kent bringen. Ich werde einen Lord heiraten, er wird verrückt nach mir sein ! «
Dieser Vater, dessen Namen sie nicht einmal kannte, war nie aufgetaucht.
Eingeschlossen in einer engen Schneise, führten die Eisenbahngleise in der einen Richtung nach Paris, in der anderen zu den östlichen Vororten der Hauptstadt und an die Ufer der Marne, nach Nogent, Joinville und Saint-Maur.
Élisa beugte sich über die Hecke, die am Zaun entlangführte, und beobachtete das Treiben. Züge hatten sie schon immer begeistert, sie beschworen ferne Orte herauf, Begegnungen, Luxus, Freiheit … Die Bahnsteige unten waren schwarz vor Menschen, es wuselte dort wie in einem Ameisenhaufen. Mit träger Neugier fragte sie sich, was wohl passieren würde, wenn sie die Leute mit Kieselsteinen bewarf …
Wie ein mechanisches Spielzeug fuhr in einer Dampfwolke ein Zug aus Vincennes ein. Kaum hatte er angehalten, schwappte die Menschenflut an die Waggons, doch zum großen Verdruss der Wartenden boten die sich öffnenden Zugtüren nur einen Blick auf voll besetzte Abteile. Vergebliches Rennen auf der Suche nach freien Plätzen, Protestrufe, Streitereien. Enttäuscht fanden sich die Ameisen damit ab, auf den nächsten Zug warten zu müssen. Alle außer einem auffälligen Ameisenmännchen mit Zylinder und erhobenem Gehstock. Er war gerade laut schimpfend wieder dort ausgestiegen, wo er kurz zuvor eingestiegen war, gefolgt von seinem Weibchen in malvenfarbenem Kleid und seinem Ameisenkind in kurzen Hosen. Dieses Gewimmel amüsierte Élisa so sehr, dass sie darüber ihr Rendezvous vergaß und sich auf die Zehenspitzen stellte, um alles im Blick zu haben.
Im Schutz einiger wuchernder Äste der Hecke rauchte Gaston eine Zigarette und beobachtete das junge Mädchen. Solche kleinen Hühner hatte er schon viele gerupft, doch so geschickt er auch darin war, ein Mieder aufzuhaken oder einen Unterrock zu zerknittern – dieses Mädchen ließ ihn zögern. Er hatte es mit einem dieser zarten Pflänzchen zu tun, die auf dem Humus der guten Gesellschaft gediehen, eine weiße Haut hatten, makellose Unterwäsche trugen und den Unterschied zwischen einem Weinglas und einem Wasserglas kannten. Wie sollte er sich verhalten? Sollte er sich verbeugen und ihr die Hand küssen? Und dann irgendwelche Gemeinplätze von sich geben, ihr Komplimente über ihr hübsches Gesichtchen und ihre schlanken Fesseln machen? Das konnte er nicht. Er kannte nur einen Weg, sein Verlangen auszudrücken: die Mädchen aufs Kreuz zu legen und mit den groben Zärtlichkeiten zu überschütten, auf welche die Weiber in seinen Kreisen so scharf zu sein schienen. Am Stummel der ersten Zigarette zündete er eine zweite an – der letzte Aufschub vor dem Angriff.
Die Ameise mit Zylinder hopste von einem Ende des Bahnsteigs zum anderen, um doch noch einen freien Platz zu ergattern. Élisas Blick glitt nach rechts, aufgeschreckt von einer plötzlichen Bewegung. Sie ahnte, dass gleich eine Katastrophe passieren würde. Von ihrem Standpunkt aus konnte sie sehen, dass der vom Hin- und Hergerenne der Zylinderameise aufgehaltene Zug im nächsten Moment von einer Wagenkolonne gerammt werden würde, die an eine Lokomotive angehängt war und rückwärts in den Bahnhof einrollte.
Der Aufprall war schrecklich. Der blinde Zug hatte seinem Opfer den Rücken zugekehrt, er fuhr mit voller Wucht und einem fürchterlichen Knall auf und zermalmte es unter seiner Masse, dann stürzte er sich auf die drei letzten Waggons und schlitzte sie auf. Der Schornstein, der aus einem Haufen Eisen herausragte, schrammte über den Bogen des Pont de la Tourelle, der Triebwagen, zerrissen und zu einem unentwirrbaren Knäuel aus Rohren und Achsen verformt, tat seinen letzten Atemzug. Nur wenige Minuten hatten genügt. Das Getöse hallte endlos wider. Erst als es verebbte, hörte man die Schreie.
Ihre Augen auf die verrenkten Körper des Fahrers und des Mechanikers des Zuges geheftet, in den Ohren die gellenden Schreie, konnte Élisa das Gewimmel der vielen Hundert Menschen, die dem Unglücksort entfliehen wollten und die Böschung über der im Dunkeln liegenden Eisenbahntrasse hinaufkletterten, mehr ahnen als sehen. Sie wankte, ihr war, als schwebe sie über den Wolken, als klammere sie sich an eine Schiffschaukel, deren Seile sich gelöst hatten. Inmitten der Turbulenzen begann sie das Bewusstsein zu verlieren, dann versank sie in vollkommener Dunkelheit. Die ersten Flüchtenden hatten bereits die Böschung erklommen und drohten, Élisa zu zertrampeln. Zwei Arme umfingen sie und zogen sie weg.
»Clarissa! Clarissa, wo bist du?«
» Maman ! «
Élisa schlug die Lider auf. Stöhnen und Schreie waren zu hören. Gestalten bewegten sich durch die Nacht, beleuchtet von Fackeln und Laternen. Sie lag auf der Erde, jemand schüttelte sie. Langsam wurde ihr Blick wieder klarer, und ihr benebelter Verstand erfasste unzusammenhängende Informationsfetzen. Wie gern wäre sie wieder eingeschlafen, wie gern hätte sie sich ausgeruht! Aber das ging nicht. Sie versuchte, sich aufzurichten, hatte aber nicht die Kraft dazu. Ein Mann hielt sie an den Handgelenken fest.
»Was ist passiert?«, murmelte sie.
Ihre eigene Stimme schien von ganz weit her zu kommen.
»Keine Angst, ich bin bei Ihnen«, sagte der neben ihr kniende Fremde. »Ich bin’s: Gaston.«
Der Unfall, dachte sie, deshalb liege ich im Gras …
»Gaston … Sind Sie schon lange hier?«
Sie versuchte sich von ihm zu lösen, doch da war nichts, woran sie sich festhalten konnte, und ihre Beine gaben nach. Er fing sie auf und lehnte sie an die Brüstung der Brücke. Die Schreie der Überlebenden mischten sich in das Gejammer der Verletzten, während sich Feuerwehrleute und Freiwillige am Dampfkessel der Lokomotive zu schaffen machten. Die Holzwaggons brannten knisternd und sprühten Funken auf die Bahnsteige, die voller blutiger Pfützen und Trümmer waren. Flüchtende Menschen klammerten sich verzweifelt an die Hecke der Böschung, sie versuchten, Halt zu gewinnen, doch die meisten kamen ins Rutschen und fielen den Hang hinunter.
»Kommen Sie, Mademoiselle«, sagte Gaston entschlossen. »Ich begleite Sie nach Hause, nun müssen wir die Retter ihre Arbeit tun lassen.«
Sie stiegen über die Körper der Männer und Frauen hinweg, die auf dem Gehweg zusammengebrochen waren, bahnten sich einen Weg durch das unablässige Kommen und Gehen der Rettungswagen und erreichten schließlich die Chaussée de l’Étang, wo alle Fenster erleuchtet waren. Dort zog Gaston sie plötzlich in die Deckung der Bäume des Bois de Vincennes. Von Panik gepackt, wollte Élisa sich wehren. Doch er drückte sie wortlos an den Stamm eines Kastanienbaums, presste seinen Mund auf ihren und drückte ihre Lippen schmerzhaft auseinander. In seinem Kuss und auch in seiner Umarmung lag keinerlei Zärtlichkeit, nichts, wovon sie geträumt hatte. Er hielt sie so fest, dass sie sich nicht bewegen konnte. Voller Wut und Angst wollte sie ihn wegstoßen, doch was sie gerade erlebt hatte, hatte ihr jede Widerstandskraft geraubt. Allmählich machte ihre Empörung wachsendem Erstaunen Platz, dann einem ungewollten Hochgefühl. Er wich zurück, und sofort überkamen sie Angst und Schuldgefühle.
»Oh, Gaston, ich bitte Sie – das dürfen wir nicht!«
Er hob ihr Kinn an und zwang sie, ihn anzusehen. Er flüsterte:»Nein, es ist richtig, weil ich Sie liebe.«
Diese Worte fegten den letzten Rest ihrer Zurückhaltung hinweg. Sie schmiegte sich an seine Brust, ihre Lippen gaben nach und erwiderten seine Küsse. Das Geschrei vom Bahnhof verebbte im langsamen Rhythmus der Hände des Mannes, der ihren Körper streichelte und in ihr Wellen der Lust freisetzte.
»Sehen wir uns bald wieder?«, flüsterte er ihr ins Ohr.
»Ja, ich … O mein Gott! Wir verreisen bald.«
» Wir ? «
»Mademoiselle Bontemps und die anderen Mädchen. Bis Mitte September. Nach Trouville.«
» Adresse ? «
» Villa Georgina. «
»Ich werde kommen. Wir werden eine Möglichkeit finden, uns zu treffen. Sie müssen nun nach Hause gehen, Ihre Freundinnen werden sich wohl schon Sorgen machen. Das ist unser Geheimnis, ja? Lieben Sie mich denn ein bisschen ? «
» Oh, Gaston ! «
Er küsste sie auf die Stirn. Sie taumelte über die Straße und konnte nicht umhin, sich mehrmals umzudrehen. Er ließ sie nicht aus den Augen, seine Lippen waren zu einem Lächeln erstarrt.
Als Élisa das Tor hinter sich zugemacht hatte, verschwand Gastons Lächeln wieder. Er zündete sich eine Zigarette an und nahm einen tiefen Zug.
»Das Glück ist auf meiner Seite«, dachte er und ging zum See. »Ein unverhoffter Unfall – und diese romantische dumme Gans hat sich einwickeln lassen!«
Er wusste noch nicht, wie er es anstellen würde, aber eines war sicher: Eine Reise nach Trouville stand an. Sein Auftraggeber wäre zufrieden: Im November würde er seinen Vertrag erfüllen und ihm das kleine Huhn überbringen. Er hob eine Handvoll Kieselsteine auf und machte sich einen Spaß daraus, sie über das schwarze Wasser hüpfen zu lassen.
© Hannah-10/18
Über Claude Izner
Claude Izner ist das Pseudonym der Schwestern Liliane Korb und Laurence Lefèvre, beide langjährige Bouquinistinnen mit eigenem Bücherstand am Seine-Ufer in Paris. Sie sind außerdem in der Filmbranche tätig und jede für sich als Schriftstellerin erfolgreich. Ihre gemeinsam verfassten Kriminalromane...
Mehr über Claude Izner
Weitere Titel der Serie »Paris-Krimis«
Der Pariser Buchhändler Victor Legris ermittelt um 1890 in mehreren Verbrechen. Hinreißende Kriminalromane mit viel Pariser Charme, Geist und Witz. Für Leser mit Sinn für schöne Bücher und stilvolle Verbrechen.
Ruhe sanft, mein Herz
»Ein empfehlenswertes Leseerlebnis.«
Mademoiselle muss heute sterbenClaude Izner | NEU Das Buch der Bienen Charlotte Milner 034789 | eBay
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Gewicht: 465 Format: Gebundene Ausgabe
Sprache: Deutsch Autor: Charlotte Milner
Marke: Dorling Kindersley Verlag Gmbh Seiten: 48
ISBN 3831034788
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q-de-1294 | ung Platz für Verzweiflung. Sie fühlte sich hilflos und ausgeliefert. Warum fehlte in seinem Kuss jegliche Zärtlichkeit? | Mademoiselle muss heute sterben von Claude Izner | PIPER
Mademoiselle muss heute sterben — Inhalt
Paris, Ende des 19. Jahrhunderts. Als im IX. Arrondissement eine ganz in Rot gekleidete Mädchenleiche gefunden wird, sieht sich der Buchhändler Victor Legris dazu gezwungen, in einem Todesfall zu ermitteln. Denn es ist ausgerechnet das Briefpapier seiner Buchhandlung, das in dem unweit vom Tatort gefundenen Stöckelschuh steckt. Doch was zunächst wie ein simpler Liebesmord aussieht, führt Victor Legris schon bald bis ins berühmt-berüchtigte Varieté Moulin Rouge.
EAN 978-3-492-96883-6
Leseprobe zu »Mademoiselle muss heute sterben«
Wie immer für unsere Lieben!
Und für Andrée Millet, das Kind vom Montmartre,
Elena Arseneva, Kumiko Kohiki, Solvej Crévelier.
Herzlichsten Dank an Jan Madd.
In den geusndenen Falten der alten Hauptstädte, wo alles, selbst das Grauen, uns verzaubern kann, treibt es mich unwiderstehlich, wunderlich verhutzelten und verführerischen Wesen aufzulauern …
Saint-Mandé, Sonntag, 26. Juli 1891
Schnell, die Hände unters Wasser halten und alle Spuren von Konfitüre beseitigen!
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet [...]
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet hatte, betrachtete Mademoiselle Bontemps sehnsüchtig den Teller voller Erdbeer- und Mokkatörtchen, Eclairs und Meringuen. Sie widerstand der Versuchung und schloss ihn in der hintersten Ecke des Schranks ein. »Heute Abend, wenn alle schlafen …«, dachte sie. Sie bauschte ihr Kleid über dem Reifrock, den sie noch immer trug, als sei sie zwanzig, und ging mit raschelnden Schritten in den Salon zurück, wo ihr Besucher sich gerade die Handschuhe überzog.
»Entschuldigen Sie, dass es so lange gedauert hat, Monsieur Mori«, sagte sie kokett, »ich dachte, ich hätte einen Wasserhahn tropfen gehört.«
»Auch ich hörte ganz deutlich Wasser rauschen«, gab der Mann, ein piekfeiner Japaner, zurück.
Er setzte einen schwarzen Seidenzylinder auf, der perfekt zu seinem Zweireiher und seiner gestreiften Hose passte, und bemühte sich dann, seinen Gehstock aus dem Schirmständer zu ziehen, der mit einem Wirrwarr aus Rüschen verziert war. Überhaupt war der ganze Salon voller Rüschen. Sie schmückten Vorhänge, Sitzbezüge, die mit Nippes überladenen Regale und sogar das Kleid der Hausherrin. Wie kleine Wellen, die sich in der Brandung kräuseln, liefen sie über die gesamte Einrichtung, und der elegante Asiate schien unter Seekrankheit zu leiden, während er gegen die wogenden Stoffe ankämpfte. Mit einem Seufzer gelang es ihm schließlich, seinen Stock an sich zu nehmen.
»Wo ist denn Ihre Patentochter?«, fragte Mademoiselle Bontemps.
»Iris ist mit ihren Freundinnen auf den Rummel gegangen. Doch ich schätze dieses Flanieren inmitten des gemeinen Volkes nicht.«
»Die Jugend braucht Zerstreuung.«
»Das Vergnügen geht der Reue voraus – so wie der Schlaf dem Tode.«
»O Monsieur, das ist schön, aber traurig!«
»Ich bin nicht heiterer Stimmung, ich mag Trennungen nicht besonders. «
Er tat, als würde er die Spitze seines Gehstocks inspizieren, mit der er nervös auf den Teppich klopfte.
»Ich verstehe Sie«, säuselte Mademoiselle Bontemps, während sie die Schleifchen am Schirmständer unauffällig wieder gerade zog. »Aber nun denn, Monsieur Mori, die zwei Monate werden schnell vorüber sein.«
»Ich werde Ihnen Iris’ Badekostüm und den Sonnenhut am Donnerstag bringen lassen. Sie wollen noch immer am nächsten Montag aufbrechen?«
»So Gott will, ja, Monsieur Mori. Jesus Christus, das wird eine Expedition! Zum ersten Mal nehme ich die jungen Mädchen mit ans Meer. Sie sind ganz außer sich vor Aufregung. Ich musste vier Eisenbahnabteile reservieren, stellen Sie sich das vor! Zusammen mit der Köchin und den beiden Zimmermädchen sind wir sechzehn Personen. Diese Reise kostet ein Vermögen! Und wenn man länger als sechs Wochen verreist, kann man nicht einmal mehr den billigeren Ausflugstarif in Anspruch nehmen. Früher fuhren wir einfach nach Saint-Cyr-sur- …«
»… Morin. Ich weiß, ich weiß«, grummelte der Japaner sichtlich gereizt.
»Aber was soll man machen? Die Zeiten ändern sich, man spricht nur noch von Tourismus, von Stränden, vom Baden ! «
»Lassen Sie Iris unter keinen Umständen unbeaufsichtigt ins Wasser gehen.«
»Wo denken Sie hin! Meine Mädchen werden sich keinen Zoll weit aus dem abgesperrten Bereich entfernen. Ich habe einen Bademeister engagiert.«
»Behalten Sie ihn im Auge – vor allem, wenn er attraktiv ist. «
»Ach, Monsieur Mori, ich wache über meine Kleinen wie eine Glucke …«
»… über ihre Küken. Ich weiß, ich weiß. Könnten Sie mir eine Droschke kommen lassen?«
»Sofort, Monsieur Mori. Colas! Colas! Wo ist dieser Bengel nur wieder? Der Sohn des Gärtners, ein Taugenichts«, erklärte sie und betrachtete sich dabei in einem mit dicken Engelchen verzierten Wandspiegel. Sorgfältig zupfte sie zwei schwarz gefärbte Locken an der Seite ihres Mondgesichts zurecht. Ein Junge mit griesgrämiger Miene kam herein, auf einem Strohhalm kauend.
»Wie kommt der denn daher? Man könnte meinen, er trage seine Kleider verkehrt herum!«, rief Mademoiselle Bontemps aus. »Hol eine Droschke – und beeil dich! Monsieur wartet. «
Kaum stand der Junge draußen auf der Chaussée de l’Étang, streckte er dem massiven Bürgerhaus die Zunge heraus, an dessen Eisentor das Schild hing:
Institut C. Bontemps
Privates Mädchenpensionat
Er ging zum Rathausplatz, wo eine Musikkapelle spielte.
Ein Mann um die zwanzig, gut aussehend und von geschmeidiger Statur, löste sich vom Stamm einer Edelkastanie und folgte ihm auf dem Fuße. Der Junge wollte gerade zum Droschkenstand vor der Gare de Saint-Mandé hinübergehen, da packte ihn jemand an der Schulter.
»Ach, Sie sind’s, M’sieu Gaston! Sie haben mir einen Schrecken eingejagt. «
»Das hat ja gedauert!«
»Die Herrin hat mich nicht gehen lassen.«
»Hier, überbring das, du weißt, wem«, sagte der Mann und gab ihm einen Zettel.
» Und wie soll ich sie finden ? Sie sind alle auf dem Rummel. Haben Sie die vielen Leute gesehen?«
»Das ist dein Problem. Los, Junge, beweg dich!«
»Sieh dir den an – wie hübsch er ist in seiner Uniform mit den Tressen und Orden!«
»Wenn man all dieses Blech mag … Er ist so rot im Gesicht, dass man meinen könnte, er platze gleich. Der Kleine, der in seine Trompete bläst, gefällt mir besser. Wie ernst er aussieht mit seinem Stiernacken und dem dicken Bauch ! «
Zu Fuße eines Podests stand ein Dutzend junger Mädchen in hellen Kleidern und bestaunte die Blaskapelle der städtischen Feuerwehr. Das Mädchen, das ein Auge auf den Kerl in der Uniform geworfen hatte, eine Bohnenstange mit einem Hut, der sich unter lauter Kirschen bog, warf ihrer Kameradin, einem Pummelchen mit Löckchen wie ein frisch getrimmter Pudel, einen strengen Blick zu.
»Du bist wirklich vulgär, Aglaé. Wie ein Krämermädchen! Und zu allem Übel bist du auch noch ohne Hut ausgegangen ! «
»Das liegt an meinem Erbgut. Mein Vater ist Kaufmann. Nicht alle haben das Glück, die Nichte eines Marquis zu sein, der an der Börse spekuliert.«
»Scher dich zum Teufel!«
Ohs und Ahs erschallten zu den Klängen des Kampflieds Alsace et Lorraine, das die begeisterte Menge mitsang:
Wohl habt ihr dieses Land germanisieren können,
Unsere Herzen aber werdet ihr nie gewinnen!
»Also wirklich, das reicht! Hört auf, euch zu zanken!«
Aufgebracht trennten die Freundinnen die beiden Mädchen, indem sie mit ihren Sonnenschirmen dazwischengingen. Währenddessen nutzten zwei Internatsschülerinnen – eine zierliche Brünette in einem blauen und eine üppige Blondine in einem krapproten Kleid – das Gedränge und verschwanden in der Menschenmenge. Außer Atem blieben sie vor den Schiffschaukeln stehen.
»Die beiden sind abscheulich«, meinte die Blondine mit Bestimmtheit. »Sich in der Öffentlichkeit streiten! Wie Fischweiber ! «
»Kommst du mit schaukeln, Élisa?«, fragte die Brünette, fasziniert von den schwingenden Schiffsgondeln.
»Also wirklich, Iris, du bist vollkommen verrückt! Wir haben gerade erst gegessen. Und dann hat man uns bei dieser Hitze auch noch Erbsensuppe vorgesetzt! Die alte Ziege hat die Erbsen wohl im Sonderangebot gefunden.«
»Wie du willst. Ich jedenfalls gehe schaukeln«, erklärte Iris und stellte sich entschlossen neben eine der Schiffschaukeln, die gerade frei wurden.
Bevor Élisa sie zurückhalten konnte, wurde Iris von einem Jungen in Hemdsärmeln auf die Sitzbank geschoben und sogleich angeschubst. Iris saß verkrampft da, mit einer Hand ihr Hütchen festhaltend und mit der anderen ans Gestänge geklammert, während der Junge die Schaukel immer kräftiger anstieß.
Élisa versuchte, den Flugbewegungen ihrer Freundin zu folgen, aber als Iris sich aufrichtete und die Knie beugte, um mehr Schwung zu bekommen, wandte sie sich klopfenden Herzens ab und tat so, als würde sie sich für einen Muskelprotz interessieren, der eine Hantel stemmte, auf der zwei lachende Liliputaner saßen.
» Mamsell Lisa ! «
Sie fuhr herum. Colas legte den Finger an die Lippen und steckte ihr einen Zettel zu.
»Der ist von dem Burschen, der Ihnen schon mal geschrieben hat«, flüsterte er. »Er hat gesagt, Sie sollen sich sputen, denn es sei eine einzigartige Gelegenheit, die so bald nicht mehr wiederkommt. Ich habe mich schwergetan, Sie zu finden, und bin spät dran. Die Droschken sind alle besetzt, der Chinese und die Herrin werden sicherlich wütend sein. «
Sie bemerkte die ausgestreckte Hand und legte eine Münze hinein.
»Er versteckt sich«, rief der Junge und lief davon.
Élisa vergewisserte sich, dass Iris noch immer schaukelte, und flüchtete unter die Markise eines Verkaufsstandes für Zuckerzeug. Mit aufgekrempelten Ärmeln hängte der Händler dicke, glänzende Stränge aus grüner und rosaroter Zuckermasse an einen Haken. Berauscht vom Duft des karamellisierten Zuckers, verfolgte ein Grüppchen Lausbuben mit der Nase am Tresenrand jede seiner Bewegungen. Élisa faltete den Zettel auseinander. Sofort erkannte sie die ungeübte Handschrift, hob den Kopf und strahlte den Händler an. Endlich würden ihre Hoffnungen wahr werden! So weit sie zurückdenken konnte, hatte sie immer geahnt, dass das Schicksal etwas Außergewöhnliches für sie bereithielt, verlor aber so langsam die Geduld, denn sie war nun schon siebzehn, und das tägliche Einerlei im Pensionat Bontemps war alles andere als aufregend. »Wenn das noch lange so geht, sterbe ich vor Langeweile«, dachte sie jeden Morgen.
Doch jetzt war vor etwas mehr als einem Monat der Fremde in ihr Leben getreten. Élisa hatte noch nie mit ihm gesprochen, aber er hatte eine derartige Bedeutung erlangt, dass sie sogar von ihm zu träumen begann. Zuerst war er nur ein ganz normaler junger Mann gewesen, dem sie begegnete, wenn Mademoiselle Bontemps und ihre Zöglinge ihren Spaziergang am Seeufer machten. Er schlenderte stets gleichgültig an ihnen vorüber, nie blickte er ein bestimmtes Mädchen an. Dennoch war nach einer gewissen Zeit jede der jungen Frauen davon überzeugt gewesen, dass der Mann nur ihretwegen da sei. Auch wenn sie sich niemals gegenseitig den heimlichen Wunsch anvertraut hätten, von ihm beachtet zu werden. Wie sollte man auch zugeben, dass man sich von diesem so extravagant gekleideten Bohemien angezogen fühlte? Eines Abends im Juni hatte er Élisa dann eine Nachricht zukommen lassen. Nachdem das Licht gelöscht war, hatte sie sich ans Fenster ihres Zimmers gestellt und im Schein einer Gaslampe gelesen:
Sie sint die Schonste. Ich liebe Sie. Gaston.
Dreiundzwanzig genauso knappe und orthografisch dürftige Mitteilungen waren auf diese Erklärung gefolgt. Élisa bewahrte sie liebevoll auf und versteckte sie unter dem Kaminsims. Gaston hatte zwar nicht das Zeug zu einem romantischen Briefeschreiber – seine Sätze beschränkten sich auf die Grundregeln der Grammatik: Subjekt, Prädikat, Objekt, manchmal ein Superlativ und vor allem Liebe, Liebe und noch mal Liebe –, aber Élisa war zutiefst gerührt von seiner Beharrlichkeit, wenn sie sich auch nicht traute, ihm zu antworten. Dieses Mal hatte er sich noch übertroffen – eine Meisterleistung für einen Mann, der sich normalerweise so kurz und bündig ausdrückte!
Verlassen Sie Ihre Freundinen, erfinden Sie was, und komen Sie unten an die Böschunk hinter dem Pont de la Tourelle. Ich liebe Sie. Gaston.
Würde sie es wagen, Iris allein zu lassen und zu diesem Rendezvous zu eilen? Iris würde sich sicherlich Sorgen machen und Mademoiselle Bontemps Bescheid geben. Sie brauchte eine Ausrede! Ein Schwindelanfall? Sie könnte behaupten, sie hätte sich unwohl gefühlt. Das war immerhin nicht komplett gelogen. Ihr war ganz heiß, der Kopf drehte sich ihr, sie sah sich mit neuen Augen, mit den Augen Gastons. Er fand sie schön, er liebte sie!
Es wurde langsam dunkel, auf dem Rummel wurden die Lampions angezündet, die Schausteller redeten auf die Besucher ein.
»Zehn Centime, zwei Sou! Soldaten bezahlen nur fünf Centime ! «
Die Posaunen pfiffen im Takt zu den schrillen Tönen der Blechbläser, den Drehorgeln und Trommelschlägen. Ein Clown in Strumpfhosen hockte auf einem Fass und verkündete grölend, das beste Spektakel finde bei Nounou statt, der berühmten Flohdompteuse. Ein paar Meter weiter schwangen zwei müde Ballerinas in Paillettentrikots in einer ärmlichen Bauchtanzimitation die Hüften.
»Sehen Sie den sprechenden Geköpften!«
»Waffeln! Wer hat Lust auf meine Waffeln? Die größte Köstlichkeit von Paris!«
»Ein Liebesapfel für Sie, Mademoiselle? Von Amor persönlich geschossen ! «
Élisa schlängelte sich durch die fröhliche Menschenmenge, die sich vor den Jahrmarktständen drängte, und wäre fast mit Aglaé zusammengestoßen, die den Mund voller Krapfen hatte. Der Rummel ließ sie allen Anstand vergessen. Nicht weit von ihr stapfte die fette Mademoiselle Bontemps, geschmückt wie ein Reliquienschrein, auf ein Kuhkarussell zu, auf dem drei ihrer Schülerinnen hockten.
»Edmée! Berthe! Aspasie! Es ist spät. Wo sind die anderen?«, kreischte sie.
Élisa mischte sich in den Strom der Heimgehenden. Vor dem Bahnhof von Saint-Mandé hatte sich eine Menschentraube um einen Straßensänger gebildet, der, begleitet von einer Fiedel, einen derzeit beliebten Gassenhauer herunterleierte:
»Mad’moiselle, so hör’n Sie doch,
Ich will Ihnen ein Glas Madeirawein spendieren …«
Élisa umrundete den Bahnhof, hastete weiter und konnte gerade noch stehen bleiben, als eine Droschke vorbeifuhr. Sie erkannte Kenji Mori, Iris’ Patenonkel, der sich aus dem Fenster lehnte, und schlich an der Mauer entlang weiter.
Endlich hatte sie die Böschung erreicht! Sie blickte aufmerksam um sich, sah aber nur Liebespärchen und streunende Hunde. Von wo würde er kommen? Was sollte sie zu ihm sagen? Plötzlich bekam sie Angst. Sie erinnerte sich an den Rat ihrer Mutter: »Kämpfe nicht dagegen an, mein Liebes. Angst ist eine gute Sache, sie erspart uns eine Menge Unannehmlichkeiten ! «
Beim Gedanken an ihre Mutter fühlte sich Élisa hin- und hergerissen zwischen Wut und Mitleid. In den fünfunddreißig Jahren ihres Lebens hatte die arme Frau lediglich ein paar Abenteuer gehabt, ohne auch nur ein einziges Mal die wahre Leidenschaft erlebt zu haben. Von Anfang an war ihr Liebesleben auf die schiefe Bahn geraten, nichts hatte ihren Wünschen entsprochen. Doch Élisa wusste ganz genau, dass sie nicht wie ihre Mutter war. Schon als Kind hatte sie in einem Londoner Internat vor ihren Kameradinnen geprahlt: »Eines Tages wird mein Vater kommen und mich auf seinen Landsitz in Kent bringen. Ich werde einen Lord heiraten, er wird verrückt nach mir sein ! «
Dieser Vater, dessen Namen sie nicht einmal kannte, war nie aufgetaucht.
Eingeschlossen in einer engen Schneise, führten die Eisenbahngleise in der einen Richtung nach Paris, in der anderen zu den östlichen Vororten der Hauptstadt und an die Ufer der Marne, nach Nogent, Joinville und Saint-Maur.
Élisa beugte sich über die Hecke, die am Zaun entlangführte, und beobachtete das Treiben. Züge hatten sie schon immer begeistert, sie beschworen ferne Orte herauf, Begegnungen, Luxus, Freiheit … Die Bahnsteige unten waren schwarz vor Menschen, es wuselte dort wie in einem Ameisenhaufen. Mit träger Neugier fragte sie sich, was wohl passieren würde, wenn sie die Leute mit Kieselsteinen bewarf …
Wie ein mechanisches Spielzeug fuhr in einer Dampfwolke ein Zug aus Vincennes ein. Kaum hatte er angehalten, schwappte die Menschenflut an die Waggons, doch zum großen Verdruss der Wartenden boten die sich öffnenden Zugtüren nur einen Blick auf voll besetzte Abteile. Vergebliches Rennen auf der Suche nach freien Plätzen, Protestrufe, Streitereien. Enttäuscht fanden sich die Ameisen damit ab, auf den nächsten Zug warten zu müssen. Alle außer einem auffälligen Ameisenmännchen mit Zylinder und erhobenem Gehstock. Er war gerade laut schimpfend wieder dort ausgestiegen, wo er kurz zuvor eingestiegen war, gefolgt von seinem Weibchen in malvenfarbenem Kleid und seinem Ameisenkind in kurzen Hosen. Dieses Gewimmel amüsierte Élisa so sehr, dass sie darüber ihr Rendezvous vergaß und sich auf die Zehenspitzen stellte, um alles im Blick zu haben.
Im Schutz einiger wuchernder Äste der Hecke rauchte Gaston eine Zigarette und beobachtete das junge Mädchen. Solche kleinen Hühner hatte er schon viele gerupft, doch so geschickt er auch darin war, ein Mieder aufzuhaken oder einen Unterrock zu zerknittern – dieses Mädchen ließ ihn zögern. Er hatte es mit einem dieser zarten Pflänzchen zu tun, die auf dem Humus der guten Gesellschaft gediehen, eine weiße Haut hatten, makellose Unterwäsche trugen und den Unterschied zwischen einem Weinglas und einem Wasserglas kannten. Wie sollte er sich verhalten? Sollte er sich verbeugen und ihr die Hand küssen? Und dann irgendwelche Gemeinplätze von sich geben, ihr Komplimente über ihr hübsches Gesichtchen und ihre schlanken Fesseln machen? Das konnte er nicht. Er kannte nur einen Weg, sein Verlangen auszudrücken: die Mädchen aufs Kreuz zu legen und mit den groben Zärtlichkeiten zu überschütten, auf welche die Weiber in seinen Kreisen so scharf zu sein schienen. Am Stummel der ersten Zigarette zündete er eine zweite an – der letzte Aufschub vor dem Angriff.
Die Ameise mit Zylinder hopste von einem Ende des Bahnsteigs zum anderen, um doch noch einen freien Platz zu ergattern. Élisas Blick glitt nach rechts, aufgeschreckt von einer plötzlichen Bewegung. Sie ahnte, dass gleich eine Katastrophe passieren würde. Von ihrem Standpunkt aus konnte sie sehen, dass der vom Hin- und Hergerenne der Zylinderameise aufgehaltene Zug im nächsten Moment von einer Wagenkolonne gerammt werden würde, die an eine Lokomotive angehängt war und rückwärts in den Bahnhof einrollte.
Der Aufprall war schrecklich. Der blinde Zug hatte seinem Opfer den Rücken zugekehrt, er fuhr mit voller Wucht und einem fürchterlichen Knall auf und zermalmte es unter seiner Masse, dann stürzte er sich auf die drei letzten Waggons und schlitzte sie auf. Der Schornstein, der aus einem Haufen Eisen herausragte, schrammte über den Bogen des Pont de la Tourelle, der Triebwagen, zerrissen und zu einem unentwirrbaren Knäuel aus Rohren und Achsen verformt, tat seinen letzten Atemzug. Nur wenige Minuten hatten genügt. Das Getöse hallte endlos wider. Erst als es verebbte, hörte man die Schreie.
Ihre Augen auf die verrenkten Körper des Fahrers und des Mechanikers des Zuges geheftet, in den Ohren die gellenden Schreie, konnte Élisa das Gewimmel der vielen Hundert Menschen, die dem Unglücksort entfliehen wollten und die Böschung über der im Dunkeln liegenden Eisenbahntrasse hinaufkletterten, mehr ahnen als sehen. Sie wankte, ihr war, als schwebe sie über den Wolken, als klammere sie sich an eine Schiffschaukel, deren Seile sich gelöst hatten. Inmitten der Turbulenzen begann sie das Bewusstsein zu verlieren, dann versank sie in vollkommener Dunkelheit. Die ersten Flüchtenden hatten bereits die Böschung erklommen und drohten, Élisa zu zertrampeln. Zwei Arme umfingen sie und zogen sie weg.
»Clarissa! Clarissa, wo bist du?«
» Maman ! «
Élisa schlug die Lider auf. Stöhnen und Schreie waren zu hören. Gestalten bewegten sich durch die Nacht, beleuchtet von Fackeln und Laternen. Sie lag auf der Erde, jemand schüttelte sie. Langsam wurde ihr Blick wieder klarer, und ihr benebelter Verstand erfasste unzusammenhängende Informationsfetzen. Wie gern wäre sie wieder eingeschlafen, wie gern hätte sie sich ausgeruht! Aber das ging nicht. Sie versuchte, sich aufzurichten, hatte aber nicht die Kraft dazu. Ein Mann hielt sie an den Handgelenken fest.
»Was ist passiert?«, murmelte sie.
Ihre eigene Stimme schien von ganz weit her zu kommen.
»Keine Angst, ich bin bei Ihnen«, sagte der neben ihr kniende Fremde. »Ich bin’s: Gaston.«
Der Unfall, dachte sie, deshalb liege ich im Gras …
»Gaston … Sind Sie schon lange hier?«
Sie versuchte sich von ihm zu lösen, doch da war nichts, woran sie sich festhalten konnte, und ihre Beine gaben nach. Er fing sie auf und lehnte sie an die Brüstung der Brücke. Die Schreie der Überlebenden mischten sich in das Gejammer der Verletzten, während sich Feuerwehrleute und Freiwillige am Dampfkessel der Lokomotive zu schaffen machten. Die Holzwaggons brannten knisternd und sprühten Funken auf die Bahnsteige, die voller blutiger Pfützen und Trümmer waren. Flüchtende Menschen klammerten sich verzweifelt an die Hecke der Böschung, sie versuchten, Halt zu gewinnen, doch die meisten kamen ins Rutschen und fielen den Hang hinunter.
»Kommen Sie, Mademoiselle«, sagte Gaston entschlossen. »Ich begleite Sie nach Hause, nun müssen wir die Retter ihre Arbeit tun lassen.«
Sie stiegen über die Körper der Männer und Frauen hinweg, die auf dem Gehweg zusammengebrochen waren, bahnten sich einen Weg durch das unablässige Kommen und Gehen der Rettungswagen und erreichten schließlich die Chaussée de l’Étang, wo alle Fenster erleuchtet waren. Dort zog Gaston sie plötzlich in die Deckung der Bäume des Bois de Vincennes. Von Panik gepackt, wollte Élisa sich wehren. Doch er drückte sie wortlos an den Stamm eines Kastanienbaums, presste seinen Mund auf ihren und drückte ihre Lippen schmerzhaft auseinander. In seinem Kuss und auch in seiner Umarmung lag keinerlei Zärtlichkeit, nichts, wovon sie geträumt hatte. Er hielt sie so fest, dass sie sich nicht bewegen konnte. Voller Wut und Angst wollte sie ihn wegstoßen, doch was sie gerade erlebt hatte, hatte ihr jede Widerstandskraft geraubt. Allmählich machte ihre Empörung wachsendem Erstaunen Platz, dann einem ungewollten Hochgefühl. Er wich zurück, und sofort überkamen sie Angst und Schuldgefühle.
»Oh, Gaston, ich bitte Sie – das dürfen wir nicht!«
Er hob ihr Kinn an und zwang sie, ihn anzusehen. Er flüsterte:»Nein, es ist richtig, weil ich Sie liebe.«
Diese Worte fegten den letzten Rest ihrer Zurückhaltung hinweg. Sie schmiegte sich an seine Brust, ihre Lippen gaben nach und erwiderten seine Küsse. Das Geschrei vom Bahnhof verebbte im langsamen Rhythmus der Hände des Mannes, der ihren Körper streichelte und in ihr Wellen der Lust freisetzte.
»Sehen wir uns bald wieder?«, flüsterte er ihr ins Ohr.
»Ja, ich … O mein Gott! Wir verreisen bald.«
» Wir ? «
»Mademoiselle Bontemps und die anderen Mädchen. Bis Mitte September. Nach Trouville.«
» Adresse ? «
» Villa Georgina. «
»Ich werde kommen. Wir werden eine Möglichkeit finden, uns zu treffen. Sie müssen nun nach Hause gehen, Ihre Freundinnen werden sich wohl schon Sorgen machen. Das ist unser Geheimnis, ja? Lieben Sie mich denn ein bisschen ? «
» Oh, Gaston ! «
Er küsste sie auf die Stirn. Sie taumelte über die Straße und konnte nicht umhin, sich mehrmals umzudrehen. Er ließ sie nicht aus den Augen, seine Lippen waren zu einem Lächeln erstarrt.
Als Élisa das Tor hinter sich zugemacht hatte, verschwand Gastons Lächeln wieder. Er zündete sich eine Zigarette an und nahm einen tiefen Zug.
»Das Glück ist auf meiner Seite«, dachte er und ging zum See. »Ein unverhoffter Unfall – und diese romantische dumme Gans hat sich einwickeln lassen!«
Er wusste noch nicht, wie er es anstellen würde, aber eines war sicher: Eine Reise nach Trouville stand an. Sein Auftraggeber wäre zufrieden: Im November würde er seinen Vertrag erfüllen und ihm das kleine Huhn überbringen. Er hob eine Handvoll Kieselsteine auf und machte sich einen Spaß daraus, sie über das schwarze Wasser hüpfen zu lassen.
© Hannah-10/18
Über Claude Izner
Claude Izner ist das Pseudonym der Schwestern Liliane Korb und Laurence Lefèvre, beide langjährige Bouquinistinnen mit eigenem Bücherstand am Seine-Ufer in Paris. Sie sind außerdem in der Filmbranche tätig und jede für sich als Schriftstellerin erfolgreich. Ihre gemeinsam verfassten Kriminalromane...
Mehr über Claude Izner
Weitere Titel der Serie »Paris-Krimis«
Der Pariser Buchhändler Victor Legris ermittelt um 1890 in mehreren Verbrechen. Hinreißende Kriminalromane mit viel Pariser Charme, Geist und Witz. Für Leser mit Sinn für schöne Bücher und stilvolle Verbrechen.
Ruhe sanft, mein Herz
»Ein empfehlenswertes Leseerlebnis.«
Mademoiselle muss heute sterbenClaude Izner | retro|bib - Seite aus Brockhaus Konversationslexikon: Avempace - Aventurin
Einfuhrscheine
Salz spezifisches Ge[...]
Avempace; Avena; Avenarius; Avencebrol; Avenches; Avenio; Aventicum; Aventinischer Hügel; Aventinus; Aventiure; Aventuriers; Aventurin
Seite 0205: von Avempace
bis Aventurin
nach den lat. Anfangsbuchstaben so benanntes Gebet der Katholiken zur Jungfrau Maria, das ursprünglich lautete: «Gegrüßt seist du, Maria (Ave Maria) voll der Gnade; der Herr ist mit dir: du bist gebenedeit unter den Weibern, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes.» Als dem Vaterunser ebenbürtiges Laiengebet erscheint das A. M. in dieser Form mit dem erweiterten Kultus der Maria seitdem 11. Jahrh. Urban IV. setzte (1261) am Ende das Wort «Jesus» hinzu, und seit der ersten Hälfte des 16. Jahrh, fand das Gebet den jetzigen Abschluß: «Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unsers Todes, Amen.» Durch Anschlagen der Glocken (Angelus- oder auch Ave-Läuten genannt, s. Angelus) soll, einer Verordnung Johanns XXII. Von 1326 gemäß, jeder Katholik diesen Gruß morgens, mittags und abends je dreimal zu beten aufgefordert werden. Das A. M. bildet den Hauptbestandteil des Rosenkranzes (s. d.). 150 A. M. bilden (nach den 150 Psalmen) ein Psalterium Mariae und haben nach kath. Glauben eine hohe Gebetskraft.
Avempace, s. Ibn Báddscha.
Avena., s. Hafer.
Avenarius, Richard Heinr. Ludw., Philosoph, geb. 19. Nov. 1843 in Paris, widmete sich zunächst dem Buchhandel, studierte sodann in Zürich, Berlin und Leipzig hauptsächlich Philosophie, habilitierte sich 1876 an der Universität Leipzig und wurde 1877 als ord. Professor der Philosophie nach Zürich berufen. Er giebt unter Mitwirkung von M. Heinze und W. Wundt die «Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Philosophie» seit ihrer Begründung heraus (Lpz. 1877 fg.). Außer einigen kleinern Beiträgen für diese Zeitschrift veröffentlichte er: «Über die beiden ersten Phasen des Spinozischen Pantheismus und das Verhältnis der zweiten und dritten Phase, nebst einem Anhange über Reihenfolge und Abfassungszeit der ältern Schriften Spinozas» (Lpz. 1868), «Philosophie als Denkender Welt gemäß dem Princip des kleinsten Kraftmaßes. Prolegomena zu einer Kritik der reinen Erfahrung» (ebd. 1876), «Kritik der reinen Erfahrung» (2 Bde., ebd. 1888-90). In letzterm Werte wird zum erstenmal der Versuch durchgeführt, alles theoretische Verhalten (an sich und in seiner Beziehung zum praktischen sowie im allgemeinen dieses selbst) als bedingt durch analytisch bestimmte Änderungen des nervösen Centralorgans zu beschreiben und somit eine formale und allgemeine Theorie des menschlichen Erkennens (und Handelns) zu begründen. Weiter erschien noch: «Der menschliche Wertbegriff» (Lpz. 18##).
Avencebrol, s. Gabirol.
Avenches (spr. awángsch). 1) Bezirk im schweiz. Kanton Waadt, hat (1888) 5327 E. in 13 Gemeinden. - 2)A., deutsch Wifflisburg, Hauptstadt des Bezirks A., 7,5 km südwestlich von Murten, in 463 m Höhe, auf einer Anhöbe über der sumpfigen Niederung, die die Broie vor ihrer Mündung in den Murtensee bildet, an der Linie Palézieur-Fräschels der Jura-Simplonbahn, hat (1888) 1864 E., darunter 107 Katholiken und 150 Israeliten, altes Schloß, jetzt Sitz der Justiz- und Ortsbehörde, eine aus röm. Quadern erbaute Kirche und ein Museum mit röm. Altertümern. - A. ist eine der ältesten Städte der Schweiz. Das alte Aventicum (auf Inschriften Colonia Julia Aventicorum), von dem das heutige A. nur die südwestlichste Ecke, etwa den 10. Teil des Ganzen, ausmacht, war schon vor Cäsar Hauptstadt Helvetiens, stand unter Vespasian und Titus, die es zur röm. Kolonie erhoben, in seiner höchsten Blüte und hatte 60000 E. Von seiner damaligen Ausdehnung und Bedeutung zeugen die Überreste der alten Ringmauer, von deren zahlreichen Wachttürmen sich noch einer an der Ostseite erhalten hat, das jetzt noch erkennbare regelmäßig angelegte Straßennetz, die Wasserleitung, die Trümmer eines Theaters und eines Amphitheaters, das Forum, von dessen Halle noch ein Mauerpfeiler, genannt le Cogognier, steht. Die Blüte Aventicums wurde durch die Alamannen vernichtet, die 264 auf dem Wege von Gallien nach Italien die Stadt eroberten und verheerten. Zwei Jahrhunderte später wurde dieselbe von den Hunnen nochmals zerstört. Seitdem erhob sich Aventicum nie mehr zur frühern Größe und Bedeutung, und als im 6. Jahrh. der Bischofssitz von A. nach Lausanne verlegt wurde, sank es zum Landstädtchen herab. Das jetzige A. wurde 1076 von Burkhard, Bischof von Lausanne, gegründet.
Avenio, s. Avignon.
Aventinischer Hügel (Mons Aventinus), einer der sieben Hügel Roms. Südwestlich vom Palatin, durch die Thalvertiefung des Circus Maximus von diesem getrennt, erbebt sich längs der Tiber die eigentliche Höhe des A. H., auf der sich gegenwärtig neben antiken und mittelalterlichen Bauresten die Kirchen und Klöster Sta. Sabina, San Alessio, Sta. Maria-Aventina oder del Priorato, Sta. Prisca und einige Weingärten befinden. Ein zweiter Hügel mit den Kirchen Sta. Balbina und San Saba, der sich südöstlich davon, durch eine schmale Thalsenkung geschieden, erhebt, wurde im ganzen Altertum mit zum A. H. gerechnet, aber bei der Augusteischen Regioneneinteilung zur 12. Region gezogen, während die Haupthöhe zur 13. kam. Anfänglich unbewohnt, obwohl in den Servianischen Mauerring (s. Rom)aufgenommen, wurde der A. H. 455 v. Chr. Den Plebejern zur Bebauung überlassen, und bis zu Ende der Republik wohnte auf ihm die Hauptmasse der Plebejer. Doch hatte schon Servius Tullius dort den Tempel der Diana erbaut, der als latinisches Bundesheiligtum berühmt war. Auch sonst war der A. H. reich an Tempeln: es lag dort der von Sempronius Gracchus errichtete Tempel der Freiheit, ferner der Tempel der Dea Bona, einer der ältesten und berühmtesten Roms, und der der Juno regina, den Camillus nach der Eroberung von Veji erbaute; nicht minder reich war der A. H. an mythischen Stätten, darunter die Höhle des Cacus am nördl. Fuße des Hügels und die Remuria oder die Stelle, wo Remus die Entscheidung des Vogelflugs erwartete.
Aventinus, Johannes, bayr. Geschichtschreiber, s. Turmair.
Aventiure, Aventureros, Aventurier-Romane (spr. awangtürieh-), s. Abenteuer.
Aventuriers (frz., spr. awangtürieh, d. i. Abenteurer) oder Aventurierkaufleute, seit dem 16. Jahrh. Kaufleute, die, ohne eigene Mittel zu besitzen, mit erborgten Kapitalien Waren einkauften, welche an ferne Küsten geschafft und dort verwertet wurden (s. Großaventurhandel).
Aventurin oder Avanturin, eine rötlichbraune Varietät des Quarzes, die entweder durch zarte, mit Eisenocker erfüllte Sprünge oder eingesprengte kleine Glimmerschüppchen, wodurch die Lichtstrahlen mannigfaltig gebrochen werden, einen ← Vorhergehende Seite | | de |
q-de-1294 | ung Platz für Verzweiflung. Sie fühlte sich hilflos und ausgeliefert. Warum fehlte in seinem Kuss jegliche Zärtlichkeit? | Mademoiselle muss heute sterben von Claude Izner | PIPER
Mademoiselle muss heute sterben — Inhalt
Paris, Ende des 19. Jahrhunderts. Als im IX. Arrondissement eine ganz in Rot gekleidete Mädchenleiche gefunden wird, sieht sich der Buchhändler Victor Legris dazu gezwungen, in einem Todesfall zu ermitteln. Denn es ist ausgerechnet das Briefpapier seiner Buchhandlung, das in dem unweit vom Tatort gefundenen Stöckelschuh steckt. Doch was zunächst wie ein simpler Liebesmord aussieht, führt Victor Legris schon bald bis ins berühmt-berüchtigte Varieté Moulin Rouge.
EAN 978-3-492-96883-6
Leseprobe zu »Mademoiselle muss heute sterben«
Wie immer für unsere Lieben!
Und für Andrée Millet, das Kind vom Montmartre,
Elena Arseneva, Kumiko Kohiki, Solvej Crévelier.
Herzlichsten Dank an Jan Madd.
In den geusndenen Falten der alten Hauptstädte, wo alles, selbst das Grauen, uns verzaubern kann, treibt es mich unwiderstehlich, wunderlich verhutzelten und verführerischen Wesen aufzulauern …
Saint-Mandé, Sonntag, 26. Juli 1891
Schnell, die Hände unters Wasser halten und alle Spuren von Konfitüre beseitigen!
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet [...]
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet hatte, betrachtete Mademoiselle Bontemps sehnsüchtig den Teller voller Erdbeer- und Mokkatörtchen, Eclairs und Meringuen. Sie widerstand der Versuchung und schloss ihn in der hintersten Ecke des Schranks ein. »Heute Abend, wenn alle schlafen …«, dachte sie. Sie bauschte ihr Kleid über dem Reifrock, den sie noch immer trug, als sei sie zwanzig, und ging mit raschelnden Schritten in den Salon zurück, wo ihr Besucher sich gerade die Handschuhe überzog.
»Entschuldigen Sie, dass es so lange gedauert hat, Monsieur Mori«, sagte sie kokett, »ich dachte, ich hätte einen Wasserhahn tropfen gehört.«
»Auch ich hörte ganz deutlich Wasser rauschen«, gab der Mann, ein piekfeiner Japaner, zurück.
Er setzte einen schwarzen Seidenzylinder auf, der perfekt zu seinem Zweireiher und seiner gestreiften Hose passte, und bemühte sich dann, seinen Gehstock aus dem Schirmständer zu ziehen, der mit einem Wirrwarr aus Rüschen verziert war. Überhaupt war der ganze Salon voller Rüschen. Sie schmückten Vorhänge, Sitzbezüge, die mit Nippes überladenen Regale und sogar das Kleid der Hausherrin. Wie kleine Wellen, die sich in der Brandung kräuseln, liefen sie über die gesamte Einrichtung, und der elegante Asiate schien unter Seekrankheit zu leiden, während er gegen die wogenden Stoffe ankämpfte. Mit einem Seufzer gelang es ihm schließlich, seinen Stock an sich zu nehmen.
»Wo ist denn Ihre Patentochter?«, fragte Mademoiselle Bontemps.
»Iris ist mit ihren Freundinnen auf den Rummel gegangen. Doch ich schätze dieses Flanieren inmitten des gemeinen Volkes nicht.«
»Die Jugend braucht Zerstreuung.«
»Das Vergnügen geht der Reue voraus – so wie der Schlaf dem Tode.«
»O Monsieur, das ist schön, aber traurig!«
»Ich bin nicht heiterer Stimmung, ich mag Trennungen nicht besonders. «
Er tat, als würde er die Spitze seines Gehstocks inspizieren, mit der er nervös auf den Teppich klopfte.
»Ich verstehe Sie«, säuselte Mademoiselle Bontemps, während sie die Schleifchen am Schirmständer unauffällig wieder gerade zog. »Aber nun denn, Monsieur Mori, die zwei Monate werden schnell vorüber sein.«
»Ich werde Ihnen Iris’ Badekostüm und den Sonnenhut am Donnerstag bringen lassen. Sie wollen noch immer am nächsten Montag aufbrechen?«
»So Gott will, ja, Monsieur Mori. Jesus Christus, das wird eine Expedition! Zum ersten Mal nehme ich die jungen Mädchen mit ans Meer. Sie sind ganz außer sich vor Aufregung. Ich musste vier Eisenbahnabteile reservieren, stellen Sie sich das vor! Zusammen mit der Köchin und den beiden Zimmermädchen sind wir sechzehn Personen. Diese Reise kostet ein Vermögen! Und wenn man länger als sechs Wochen verreist, kann man nicht einmal mehr den billigeren Ausflugstarif in Anspruch nehmen. Früher fuhren wir einfach nach Saint-Cyr-sur- …«
»… Morin. Ich weiß, ich weiß«, grummelte der Japaner sichtlich gereizt.
»Aber was soll man machen? Die Zeiten ändern sich, man spricht nur noch von Tourismus, von Stränden, vom Baden ! «
»Lassen Sie Iris unter keinen Umständen unbeaufsichtigt ins Wasser gehen.«
»Wo denken Sie hin! Meine Mädchen werden sich keinen Zoll weit aus dem abgesperrten Bereich entfernen. Ich habe einen Bademeister engagiert.«
»Behalten Sie ihn im Auge – vor allem, wenn er attraktiv ist. «
»Ach, Monsieur Mori, ich wache über meine Kleinen wie eine Glucke …«
»… über ihre Küken. Ich weiß, ich weiß. Könnten Sie mir eine Droschke kommen lassen?«
»Sofort, Monsieur Mori. Colas! Colas! Wo ist dieser Bengel nur wieder? Der Sohn des Gärtners, ein Taugenichts«, erklärte sie und betrachtete sich dabei in einem mit dicken Engelchen verzierten Wandspiegel. Sorgfältig zupfte sie zwei schwarz gefärbte Locken an der Seite ihres Mondgesichts zurecht. Ein Junge mit griesgrämiger Miene kam herein, auf einem Strohhalm kauend.
»Wie kommt der denn daher? Man könnte meinen, er trage seine Kleider verkehrt herum!«, rief Mademoiselle Bontemps aus. »Hol eine Droschke – und beeil dich! Monsieur wartet. «
Kaum stand der Junge draußen auf der Chaussée de l’Étang, streckte er dem massiven Bürgerhaus die Zunge heraus, an dessen Eisentor das Schild hing:
Institut C. Bontemps
Privates Mädchenpensionat
Er ging zum Rathausplatz, wo eine Musikkapelle spielte.
Ein Mann um die zwanzig, gut aussehend und von geschmeidiger Statur, löste sich vom Stamm einer Edelkastanie und folgte ihm auf dem Fuße. Der Junge wollte gerade zum Droschkenstand vor der Gare de Saint-Mandé hinübergehen, da packte ihn jemand an der Schulter.
»Ach, Sie sind’s, M’sieu Gaston! Sie haben mir einen Schrecken eingejagt. «
»Das hat ja gedauert!«
»Die Herrin hat mich nicht gehen lassen.«
»Hier, überbring das, du weißt, wem«, sagte der Mann und gab ihm einen Zettel.
» Und wie soll ich sie finden ? Sie sind alle auf dem Rummel. Haben Sie die vielen Leute gesehen?«
»Das ist dein Problem. Los, Junge, beweg dich!«
»Sieh dir den an – wie hübsch er ist in seiner Uniform mit den Tressen und Orden!«
»Wenn man all dieses Blech mag … Er ist so rot im Gesicht, dass man meinen könnte, er platze gleich. Der Kleine, der in seine Trompete bläst, gefällt mir besser. Wie ernst er aussieht mit seinem Stiernacken und dem dicken Bauch ! «
Zu Fuße eines Podests stand ein Dutzend junger Mädchen in hellen Kleidern und bestaunte die Blaskapelle der städtischen Feuerwehr. Das Mädchen, das ein Auge auf den Kerl in der Uniform geworfen hatte, eine Bohnenstange mit einem Hut, der sich unter lauter Kirschen bog, warf ihrer Kameradin, einem Pummelchen mit Löckchen wie ein frisch getrimmter Pudel, einen strengen Blick zu.
»Du bist wirklich vulgär, Aglaé. Wie ein Krämermädchen! Und zu allem Übel bist du auch noch ohne Hut ausgegangen ! «
»Das liegt an meinem Erbgut. Mein Vater ist Kaufmann. Nicht alle haben das Glück, die Nichte eines Marquis zu sein, der an der Börse spekuliert.«
»Scher dich zum Teufel!«
Ohs und Ahs erschallten zu den Klängen des Kampflieds Alsace et Lorraine, das die begeisterte Menge mitsang:
Wohl habt ihr dieses Land germanisieren können,
Unsere Herzen aber werdet ihr nie gewinnen!
»Also wirklich, das reicht! Hört auf, euch zu zanken!«
Aufgebracht trennten die Freundinnen die beiden Mädchen, indem sie mit ihren Sonnenschirmen dazwischengingen. Währenddessen nutzten zwei Internatsschülerinnen – eine zierliche Brünette in einem blauen und eine üppige Blondine in einem krapproten Kleid – das Gedränge und verschwanden in der Menschenmenge. Außer Atem blieben sie vor den Schiffschaukeln stehen.
»Die beiden sind abscheulich«, meinte die Blondine mit Bestimmtheit. »Sich in der Öffentlichkeit streiten! Wie Fischweiber ! «
»Kommst du mit schaukeln, Élisa?«, fragte die Brünette, fasziniert von den schwingenden Schiffsgondeln.
»Also wirklich, Iris, du bist vollkommen verrückt! Wir haben gerade erst gegessen. Und dann hat man uns bei dieser Hitze auch noch Erbsensuppe vorgesetzt! Die alte Ziege hat die Erbsen wohl im Sonderangebot gefunden.«
»Wie du willst. Ich jedenfalls gehe schaukeln«, erklärte Iris und stellte sich entschlossen neben eine der Schiffschaukeln, die gerade frei wurden.
Bevor Élisa sie zurückhalten konnte, wurde Iris von einem Jungen in Hemdsärmeln auf die Sitzbank geschoben und sogleich angeschubst. Iris saß verkrampft da, mit einer Hand ihr Hütchen festhaltend und mit der anderen ans Gestänge geklammert, während der Junge die Schaukel immer kräftiger anstieß.
Élisa versuchte, den Flugbewegungen ihrer Freundin zu folgen, aber als Iris sich aufrichtete und die Knie beugte, um mehr Schwung zu bekommen, wandte sie sich klopfenden Herzens ab und tat so, als würde sie sich für einen Muskelprotz interessieren, der eine Hantel stemmte, auf der zwei lachende Liliputaner saßen.
» Mamsell Lisa ! «
Sie fuhr herum. Colas legte den Finger an die Lippen und steckte ihr einen Zettel zu.
»Der ist von dem Burschen, der Ihnen schon mal geschrieben hat«, flüsterte er. »Er hat gesagt, Sie sollen sich sputen, denn es sei eine einzigartige Gelegenheit, die so bald nicht mehr wiederkommt. Ich habe mich schwergetan, Sie zu finden, und bin spät dran. Die Droschken sind alle besetzt, der Chinese und die Herrin werden sicherlich wütend sein. «
Sie bemerkte die ausgestreckte Hand und legte eine Münze hinein.
»Er versteckt sich«, rief der Junge und lief davon.
Élisa vergewisserte sich, dass Iris noch immer schaukelte, und flüchtete unter die Markise eines Verkaufsstandes für Zuckerzeug. Mit aufgekrempelten Ärmeln hängte der Händler dicke, glänzende Stränge aus grüner und rosaroter Zuckermasse an einen Haken. Berauscht vom Duft des karamellisierten Zuckers, verfolgte ein Grüppchen Lausbuben mit der Nase am Tresenrand jede seiner Bewegungen. Élisa faltete den Zettel auseinander. Sofort erkannte sie die ungeübte Handschrift, hob den Kopf und strahlte den Händler an. Endlich würden ihre Hoffnungen wahr werden! So weit sie zurückdenken konnte, hatte sie immer geahnt, dass das Schicksal etwas Außergewöhnliches für sie bereithielt, verlor aber so langsam die Geduld, denn sie war nun schon siebzehn, und das tägliche Einerlei im Pensionat Bontemps war alles andere als aufregend. »Wenn das noch lange so geht, sterbe ich vor Langeweile«, dachte sie jeden Morgen.
Doch jetzt war vor etwas mehr als einem Monat der Fremde in ihr Leben getreten. Élisa hatte noch nie mit ihm gesprochen, aber er hatte eine derartige Bedeutung erlangt, dass sie sogar von ihm zu träumen begann. Zuerst war er nur ein ganz normaler junger Mann gewesen, dem sie begegnete, wenn Mademoiselle Bontemps und ihre Zöglinge ihren Spaziergang am Seeufer machten. Er schlenderte stets gleichgültig an ihnen vorüber, nie blickte er ein bestimmtes Mädchen an. Dennoch war nach einer gewissen Zeit jede der jungen Frauen davon überzeugt gewesen, dass der Mann nur ihretwegen da sei. Auch wenn sie sich niemals gegenseitig den heimlichen Wunsch anvertraut hätten, von ihm beachtet zu werden. Wie sollte man auch zugeben, dass man sich von diesem so extravagant gekleideten Bohemien angezogen fühlte? Eines Abends im Juni hatte er Élisa dann eine Nachricht zukommen lassen. Nachdem das Licht gelöscht war, hatte sie sich ans Fenster ihres Zimmers gestellt und im Schein einer Gaslampe gelesen:
Sie sint die Schonste. Ich liebe Sie. Gaston.
Dreiundzwanzig genauso knappe und orthografisch dürftige Mitteilungen waren auf diese Erklärung gefolgt. Élisa bewahrte sie liebevoll auf und versteckte sie unter dem Kaminsims. Gaston hatte zwar nicht das Zeug zu einem romantischen Briefeschreiber – seine Sätze beschränkten sich auf die Grundregeln der Grammatik: Subjekt, Prädikat, Objekt, manchmal ein Superlativ und vor allem Liebe, Liebe und noch mal Liebe –, aber Élisa war zutiefst gerührt von seiner Beharrlichkeit, wenn sie sich auch nicht traute, ihm zu antworten. Dieses Mal hatte er sich noch übertroffen – eine Meisterleistung für einen Mann, der sich normalerweise so kurz und bündig ausdrückte!
Verlassen Sie Ihre Freundinen, erfinden Sie was, und komen Sie unten an die Böschunk hinter dem Pont de la Tourelle. Ich liebe Sie. Gaston.
Würde sie es wagen, Iris allein zu lassen und zu diesem Rendezvous zu eilen? Iris würde sich sicherlich Sorgen machen und Mademoiselle Bontemps Bescheid geben. Sie brauchte eine Ausrede! Ein Schwindelanfall? Sie könnte behaupten, sie hätte sich unwohl gefühlt. Das war immerhin nicht komplett gelogen. Ihr war ganz heiß, der Kopf drehte sich ihr, sie sah sich mit neuen Augen, mit den Augen Gastons. Er fand sie schön, er liebte sie!
Es wurde langsam dunkel, auf dem Rummel wurden die Lampions angezündet, die Schausteller redeten auf die Besucher ein.
»Zehn Centime, zwei Sou! Soldaten bezahlen nur fünf Centime ! «
Die Posaunen pfiffen im Takt zu den schrillen Tönen der Blechbläser, den Drehorgeln und Trommelschlägen. Ein Clown in Strumpfhosen hockte auf einem Fass und verkündete grölend, das beste Spektakel finde bei Nounou statt, der berühmten Flohdompteuse. Ein paar Meter weiter schwangen zwei müde Ballerinas in Paillettentrikots in einer ärmlichen Bauchtanzimitation die Hüften.
»Sehen Sie den sprechenden Geköpften!«
»Waffeln! Wer hat Lust auf meine Waffeln? Die größte Köstlichkeit von Paris!«
»Ein Liebesapfel für Sie, Mademoiselle? Von Amor persönlich geschossen ! «
Élisa schlängelte sich durch die fröhliche Menschenmenge, die sich vor den Jahrmarktständen drängte, und wäre fast mit Aglaé zusammengestoßen, die den Mund voller Krapfen hatte. Der Rummel ließ sie allen Anstand vergessen. Nicht weit von ihr stapfte die fette Mademoiselle Bontemps, geschmückt wie ein Reliquienschrein, auf ein Kuhkarussell zu, auf dem drei ihrer Schülerinnen hockten.
»Edmée! Berthe! Aspasie! Es ist spät. Wo sind die anderen?«, kreischte sie.
Élisa mischte sich in den Strom der Heimgehenden. Vor dem Bahnhof von Saint-Mandé hatte sich eine Menschentraube um einen Straßensänger gebildet, der, begleitet von einer Fiedel, einen derzeit beliebten Gassenhauer herunterleierte:
»Mad’moiselle, so hör’n Sie doch,
Ich will Ihnen ein Glas Madeirawein spendieren …«
Élisa umrundete den Bahnhof, hastete weiter und konnte gerade noch stehen bleiben, als eine Droschke vorbeifuhr. Sie erkannte Kenji Mori, Iris’ Patenonkel, der sich aus dem Fenster lehnte, und schlich an der Mauer entlang weiter.
Endlich hatte sie die Böschung erreicht! Sie blickte aufmerksam um sich, sah aber nur Liebespärchen und streunende Hunde. Von wo würde er kommen? Was sollte sie zu ihm sagen? Plötzlich bekam sie Angst. Sie erinnerte sich an den Rat ihrer Mutter: »Kämpfe nicht dagegen an, mein Liebes. Angst ist eine gute Sache, sie erspart uns eine Menge Unannehmlichkeiten ! «
Beim Gedanken an ihre Mutter fühlte sich Élisa hin- und hergerissen zwischen Wut und Mitleid. In den fünfunddreißig Jahren ihres Lebens hatte die arme Frau lediglich ein paar Abenteuer gehabt, ohne auch nur ein einziges Mal die wahre Leidenschaft erlebt zu haben. Von Anfang an war ihr Liebesleben auf die schiefe Bahn geraten, nichts hatte ihren Wünschen entsprochen. Doch Élisa wusste ganz genau, dass sie nicht wie ihre Mutter war. Schon als Kind hatte sie in einem Londoner Internat vor ihren Kameradinnen geprahlt: »Eines Tages wird mein Vater kommen und mich auf seinen Landsitz in Kent bringen. Ich werde einen Lord heiraten, er wird verrückt nach mir sein ! «
Dieser Vater, dessen Namen sie nicht einmal kannte, war nie aufgetaucht.
Eingeschlossen in einer engen Schneise, führten die Eisenbahngleise in der einen Richtung nach Paris, in der anderen zu den östlichen Vororten der Hauptstadt und an die Ufer der Marne, nach Nogent, Joinville und Saint-Maur.
Élisa beugte sich über die Hecke, die am Zaun entlangführte, und beobachtete das Treiben. Züge hatten sie schon immer begeistert, sie beschworen ferne Orte herauf, Begegnungen, Luxus, Freiheit … Die Bahnsteige unten waren schwarz vor Menschen, es wuselte dort wie in einem Ameisenhaufen. Mit träger Neugier fragte sie sich, was wohl passieren würde, wenn sie die Leute mit Kieselsteinen bewarf …
Wie ein mechanisches Spielzeug fuhr in einer Dampfwolke ein Zug aus Vincennes ein. Kaum hatte er angehalten, schwappte die Menschenflut an die Waggons, doch zum großen Verdruss der Wartenden boten die sich öffnenden Zugtüren nur einen Blick auf voll besetzte Abteile. Vergebliches Rennen auf der Suche nach freien Plätzen, Protestrufe, Streitereien. Enttäuscht fanden sich die Ameisen damit ab, auf den nächsten Zug warten zu müssen. Alle außer einem auffälligen Ameisenmännchen mit Zylinder und erhobenem Gehstock. Er war gerade laut schimpfend wieder dort ausgestiegen, wo er kurz zuvor eingestiegen war, gefolgt von seinem Weibchen in malvenfarbenem Kleid und seinem Ameisenkind in kurzen Hosen. Dieses Gewimmel amüsierte Élisa so sehr, dass sie darüber ihr Rendezvous vergaß und sich auf die Zehenspitzen stellte, um alles im Blick zu haben.
Im Schutz einiger wuchernder Äste der Hecke rauchte Gaston eine Zigarette und beobachtete das junge Mädchen. Solche kleinen Hühner hatte er schon viele gerupft, doch so geschickt er auch darin war, ein Mieder aufzuhaken oder einen Unterrock zu zerknittern – dieses Mädchen ließ ihn zögern. Er hatte es mit einem dieser zarten Pflänzchen zu tun, die auf dem Humus der guten Gesellschaft gediehen, eine weiße Haut hatten, makellose Unterwäsche trugen und den Unterschied zwischen einem Weinglas und einem Wasserglas kannten. Wie sollte er sich verhalten? Sollte er sich verbeugen und ihr die Hand küssen? Und dann irgendwelche Gemeinplätze von sich geben, ihr Komplimente über ihr hübsches Gesichtchen und ihre schlanken Fesseln machen? Das konnte er nicht. Er kannte nur einen Weg, sein Verlangen auszudrücken: die Mädchen aufs Kreuz zu legen und mit den groben Zärtlichkeiten zu überschütten, auf welche die Weiber in seinen Kreisen so scharf zu sein schienen. Am Stummel der ersten Zigarette zündete er eine zweite an – der letzte Aufschub vor dem Angriff.
Die Ameise mit Zylinder hopste von einem Ende des Bahnsteigs zum anderen, um doch noch einen freien Platz zu ergattern. Élisas Blick glitt nach rechts, aufgeschreckt von einer plötzlichen Bewegung. Sie ahnte, dass gleich eine Katastrophe passieren würde. Von ihrem Standpunkt aus konnte sie sehen, dass der vom Hin- und Hergerenne der Zylinderameise aufgehaltene Zug im nächsten Moment von einer Wagenkolonne gerammt werden würde, die an eine Lokomotive angehängt war und rückwärts in den Bahnhof einrollte.
Der Aufprall war schrecklich. Der blinde Zug hatte seinem Opfer den Rücken zugekehrt, er fuhr mit voller Wucht und einem fürchterlichen Knall auf und zermalmte es unter seiner Masse, dann stürzte er sich auf die drei letzten Waggons und schlitzte sie auf. Der Schornstein, der aus einem Haufen Eisen herausragte, schrammte über den Bogen des Pont de la Tourelle, der Triebwagen, zerrissen und zu einem unentwirrbaren Knäuel aus Rohren und Achsen verformt, tat seinen letzten Atemzug. Nur wenige Minuten hatten genügt. Das Getöse hallte endlos wider. Erst als es verebbte, hörte man die Schreie.
Ihre Augen auf die verrenkten Körper des Fahrers und des Mechanikers des Zuges geheftet, in den Ohren die gellenden Schreie, konnte Élisa das Gewimmel der vielen Hundert Menschen, die dem Unglücksort entfliehen wollten und die Böschung über der im Dunkeln liegenden Eisenbahntrasse hinaufkletterten, mehr ahnen als sehen. Sie wankte, ihr war, als schwebe sie über den Wolken, als klammere sie sich an eine Schiffschaukel, deren Seile sich gelöst hatten. Inmitten der Turbulenzen begann sie das Bewusstsein zu verlieren, dann versank sie in vollkommener Dunkelheit. Die ersten Flüchtenden hatten bereits die Böschung erklommen und drohten, Élisa zu zertrampeln. Zwei Arme umfingen sie und zogen sie weg.
»Clarissa! Clarissa, wo bist du?«
» Maman ! «
Élisa schlug die Lider auf. Stöhnen und Schreie waren zu hören. Gestalten bewegten sich durch die Nacht, beleuchtet von Fackeln und Laternen. Sie lag auf der Erde, jemand schüttelte sie. Langsam wurde ihr Blick wieder klarer, und ihr benebelter Verstand erfasste unzusammenhängende Informationsfetzen. Wie gern wäre sie wieder eingeschlafen, wie gern hätte sie sich ausgeruht! Aber das ging nicht. Sie versuchte, sich aufzurichten, hatte aber nicht die Kraft dazu. Ein Mann hielt sie an den Handgelenken fest.
»Was ist passiert?«, murmelte sie.
Ihre eigene Stimme schien von ganz weit her zu kommen.
»Keine Angst, ich bin bei Ihnen«, sagte der neben ihr kniende Fremde. »Ich bin’s: Gaston.«
Der Unfall, dachte sie, deshalb liege ich im Gras …
»Gaston … Sind Sie schon lange hier?«
Sie versuchte sich von ihm zu lösen, doch da war nichts, woran sie sich festhalten konnte, und ihre Beine gaben nach. Er fing sie auf und lehnte sie an die Brüstung der Brücke. Die Schreie der Überlebenden mischten sich in das Gejammer der Verletzten, während sich Feuerwehrleute und Freiwillige am Dampfkessel der Lokomotive zu schaffen machten. Die Holzwaggons brannten knisternd und sprühten Funken auf die Bahnsteige, die voller blutiger Pfützen und Trümmer waren. Flüchtende Menschen klammerten sich verzweifelt an die Hecke der Böschung, sie versuchten, Halt zu gewinnen, doch die meisten kamen ins Rutschen und fielen den Hang hinunter.
»Kommen Sie, Mademoiselle«, sagte Gaston entschlossen. »Ich begleite Sie nach Hause, nun müssen wir die Retter ihre Arbeit tun lassen.«
Sie stiegen über die Körper der Männer und Frauen hinweg, die auf dem Gehweg zusammengebrochen waren, bahnten sich einen Weg durch das unablässige Kommen und Gehen der Rettungswagen und erreichten schließlich die Chaussée de l’Étang, wo alle Fenster erleuchtet waren. Dort zog Gaston sie plötzlich in die Deckung der Bäume des Bois de Vincennes. Von Panik gepackt, wollte Élisa sich wehren. Doch er drückte sie wortlos an den Stamm eines Kastanienbaums, presste seinen Mund auf ihren und drückte ihre Lippen schmerzhaft auseinander. In seinem Kuss und auch in seiner Umarmung lag keinerlei Zärtlichkeit, nichts, wovon sie geträumt hatte. Er hielt sie so fest, dass sie sich nicht bewegen konnte. Voller Wut und Angst wollte sie ihn wegstoßen, doch was sie gerade erlebt hatte, hatte ihr jede Widerstandskraft geraubt. Allmählich machte ihre Empörung wachsendem Erstaunen Platz, dann einem ungewollten Hochgefühl. Er wich zurück, und sofort überkamen sie Angst und Schuldgefühle.
»Oh, Gaston, ich bitte Sie – das dürfen wir nicht!«
Er hob ihr Kinn an und zwang sie, ihn anzusehen. Er flüsterte:»Nein, es ist richtig, weil ich Sie liebe.«
Diese Worte fegten den letzten Rest ihrer Zurückhaltung hinweg. Sie schmiegte sich an seine Brust, ihre Lippen gaben nach und erwiderten seine Küsse. Das Geschrei vom Bahnhof verebbte im langsamen Rhythmus der Hände des Mannes, der ihren Körper streichelte und in ihr Wellen der Lust freisetzte.
»Sehen wir uns bald wieder?«, flüsterte er ihr ins Ohr.
»Ja, ich … O mein Gott! Wir verreisen bald.«
» Wir ? «
»Mademoiselle Bontemps und die anderen Mädchen. Bis Mitte September. Nach Trouville.«
» Adresse ? «
» Villa Georgina. «
»Ich werde kommen. Wir werden eine Möglichkeit finden, uns zu treffen. Sie müssen nun nach Hause gehen, Ihre Freundinnen werden sich wohl schon Sorgen machen. Das ist unser Geheimnis, ja? Lieben Sie mich denn ein bisschen ? «
» Oh, Gaston ! «
Er küsste sie auf die Stirn. Sie taumelte über die Straße und konnte nicht umhin, sich mehrmals umzudrehen. Er ließ sie nicht aus den Augen, seine Lippen waren zu einem Lächeln erstarrt.
Als Élisa das Tor hinter sich zugemacht hatte, verschwand Gastons Lächeln wieder. Er zündete sich eine Zigarette an und nahm einen tiefen Zug.
»Das Glück ist auf meiner Seite«, dachte er und ging zum See. »Ein unverhoffter Unfall – und diese romantische dumme Gans hat sich einwickeln lassen!«
Er wusste noch nicht, wie er es anstellen würde, aber eines war sicher: Eine Reise nach Trouville stand an. Sein Auftraggeber wäre zufrieden: Im November würde er seinen Vertrag erfüllen und ihm das kleine Huhn überbringen. Er hob eine Handvoll Kieselsteine auf und machte sich einen Spaß daraus, sie über das schwarze Wasser hüpfen zu lassen.
© Hannah-10/18
Über Claude Izner
Claude Izner ist das Pseudonym der Schwestern Liliane Korb und Laurence Lefèvre, beide langjährige Bouquinistinnen mit eigenem Bücherstand am Seine-Ufer in Paris. Sie sind außerdem in der Filmbranche tätig und jede für sich als Schriftstellerin erfolgreich. Ihre gemeinsam verfassten Kriminalromane...
Mehr über Claude Izner
Weitere Titel der Serie »Paris-Krimis«
Der Pariser Buchhändler Victor Legris ermittelt um 1890 in mehreren Verbrechen. Hinreißende Kriminalromane mit viel Pariser Charme, Geist und Witz. Für Leser mit Sinn für schöne Bücher und stilvolle Verbrechen.
Ruhe sanft, mein Herz
»Ein empfehlenswertes Leseerlebnis.«
Mademoiselle muss heute sterbenClaude Izner | Bordelle in Ense: 19 Treffer in Ense.
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q-de-1294 | ung Platz für Verzweiflung. Sie fühlte sich hilflos und ausgeliefert. Warum fehlte in seinem Kuss jegliche Zärtlichkeit? | Mademoiselle muss heute sterben von Claude Izner | PIPER
Mademoiselle muss heute sterben — Inhalt
Paris, Ende des 19. Jahrhunderts. Als im IX. Arrondissement eine ganz in Rot gekleidete Mädchenleiche gefunden wird, sieht sich der Buchhändler Victor Legris dazu gezwungen, in einem Todesfall zu ermitteln. Denn es ist ausgerechnet das Briefpapier seiner Buchhandlung, das in dem unweit vom Tatort gefundenen Stöckelschuh steckt. Doch was zunächst wie ein simpler Liebesmord aussieht, führt Victor Legris schon bald bis ins berühmt-berüchtigte Varieté Moulin Rouge.
EAN 978-3-492-96883-6
Leseprobe zu »Mademoiselle muss heute sterben«
Wie immer für unsere Lieben!
Und für Andrée Millet, das Kind vom Montmartre,
Elena Arseneva, Kumiko Kohiki, Solvej Crévelier.
Herzlichsten Dank an Jan Madd.
In den geusndenen Falten der alten Hauptstädte, wo alles, selbst das Grauen, uns verzaubern kann, treibt es mich unwiderstehlich, wunderlich verhutzelten und verführerischen Wesen aufzulauern …
Saint-Mandé, Sonntag, 26. Juli 1891
Schnell, die Hände unters Wasser halten und alle Spuren von Konfitüre beseitigen!
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet [...]
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet hatte, betrachtete Mademoiselle Bontemps sehnsüchtig den Teller voller Erdbeer- und Mokkatörtchen, Eclairs und Meringuen. Sie widerstand der Versuchung und schloss ihn in der hintersten Ecke des Schranks ein. »Heute Abend, wenn alle schlafen …«, dachte sie. Sie bauschte ihr Kleid über dem Reifrock, den sie noch immer trug, als sei sie zwanzig, und ging mit raschelnden Schritten in den Salon zurück, wo ihr Besucher sich gerade die Handschuhe überzog.
»Entschuldigen Sie, dass es so lange gedauert hat, Monsieur Mori«, sagte sie kokett, »ich dachte, ich hätte einen Wasserhahn tropfen gehört.«
»Auch ich hörte ganz deutlich Wasser rauschen«, gab der Mann, ein piekfeiner Japaner, zurück.
Er setzte einen schwarzen Seidenzylinder auf, der perfekt zu seinem Zweireiher und seiner gestreiften Hose passte, und bemühte sich dann, seinen Gehstock aus dem Schirmständer zu ziehen, der mit einem Wirrwarr aus Rüschen verziert war. Überhaupt war der ganze Salon voller Rüschen. Sie schmückten Vorhänge, Sitzbezüge, die mit Nippes überladenen Regale und sogar das Kleid der Hausherrin. Wie kleine Wellen, die sich in der Brandung kräuseln, liefen sie über die gesamte Einrichtung, und der elegante Asiate schien unter Seekrankheit zu leiden, während er gegen die wogenden Stoffe ankämpfte. Mit einem Seufzer gelang es ihm schließlich, seinen Stock an sich zu nehmen.
»Wo ist denn Ihre Patentochter?«, fragte Mademoiselle Bontemps.
»Iris ist mit ihren Freundinnen auf den Rummel gegangen. Doch ich schätze dieses Flanieren inmitten des gemeinen Volkes nicht.«
»Die Jugend braucht Zerstreuung.«
»Das Vergnügen geht der Reue voraus – so wie der Schlaf dem Tode.«
»O Monsieur, das ist schön, aber traurig!«
»Ich bin nicht heiterer Stimmung, ich mag Trennungen nicht besonders. «
Er tat, als würde er die Spitze seines Gehstocks inspizieren, mit der er nervös auf den Teppich klopfte.
»Ich verstehe Sie«, säuselte Mademoiselle Bontemps, während sie die Schleifchen am Schirmständer unauffällig wieder gerade zog. »Aber nun denn, Monsieur Mori, die zwei Monate werden schnell vorüber sein.«
»Ich werde Ihnen Iris’ Badekostüm und den Sonnenhut am Donnerstag bringen lassen. Sie wollen noch immer am nächsten Montag aufbrechen?«
»So Gott will, ja, Monsieur Mori. Jesus Christus, das wird eine Expedition! Zum ersten Mal nehme ich die jungen Mädchen mit ans Meer. Sie sind ganz außer sich vor Aufregung. Ich musste vier Eisenbahnabteile reservieren, stellen Sie sich das vor! Zusammen mit der Köchin und den beiden Zimmermädchen sind wir sechzehn Personen. Diese Reise kostet ein Vermögen! Und wenn man länger als sechs Wochen verreist, kann man nicht einmal mehr den billigeren Ausflugstarif in Anspruch nehmen. Früher fuhren wir einfach nach Saint-Cyr-sur- …«
»… Morin. Ich weiß, ich weiß«, grummelte der Japaner sichtlich gereizt.
»Aber was soll man machen? Die Zeiten ändern sich, man spricht nur noch von Tourismus, von Stränden, vom Baden ! «
»Lassen Sie Iris unter keinen Umständen unbeaufsichtigt ins Wasser gehen.«
»Wo denken Sie hin! Meine Mädchen werden sich keinen Zoll weit aus dem abgesperrten Bereich entfernen. Ich habe einen Bademeister engagiert.«
»Behalten Sie ihn im Auge – vor allem, wenn er attraktiv ist. «
»Ach, Monsieur Mori, ich wache über meine Kleinen wie eine Glucke …«
»… über ihre Küken. Ich weiß, ich weiß. Könnten Sie mir eine Droschke kommen lassen?«
»Sofort, Monsieur Mori. Colas! Colas! Wo ist dieser Bengel nur wieder? Der Sohn des Gärtners, ein Taugenichts«, erklärte sie und betrachtete sich dabei in einem mit dicken Engelchen verzierten Wandspiegel. Sorgfältig zupfte sie zwei schwarz gefärbte Locken an der Seite ihres Mondgesichts zurecht. Ein Junge mit griesgrämiger Miene kam herein, auf einem Strohhalm kauend.
»Wie kommt der denn daher? Man könnte meinen, er trage seine Kleider verkehrt herum!«, rief Mademoiselle Bontemps aus. »Hol eine Droschke – und beeil dich! Monsieur wartet. «
Kaum stand der Junge draußen auf der Chaussée de l’Étang, streckte er dem massiven Bürgerhaus die Zunge heraus, an dessen Eisentor das Schild hing:
Institut C. Bontemps
Privates Mädchenpensionat
Er ging zum Rathausplatz, wo eine Musikkapelle spielte.
Ein Mann um die zwanzig, gut aussehend und von geschmeidiger Statur, löste sich vom Stamm einer Edelkastanie und folgte ihm auf dem Fuße. Der Junge wollte gerade zum Droschkenstand vor der Gare de Saint-Mandé hinübergehen, da packte ihn jemand an der Schulter.
»Ach, Sie sind’s, M’sieu Gaston! Sie haben mir einen Schrecken eingejagt. «
»Das hat ja gedauert!«
»Die Herrin hat mich nicht gehen lassen.«
»Hier, überbring das, du weißt, wem«, sagte der Mann und gab ihm einen Zettel.
» Und wie soll ich sie finden ? Sie sind alle auf dem Rummel. Haben Sie die vielen Leute gesehen?«
»Das ist dein Problem. Los, Junge, beweg dich!«
»Sieh dir den an – wie hübsch er ist in seiner Uniform mit den Tressen und Orden!«
»Wenn man all dieses Blech mag … Er ist so rot im Gesicht, dass man meinen könnte, er platze gleich. Der Kleine, der in seine Trompete bläst, gefällt mir besser. Wie ernst er aussieht mit seinem Stiernacken und dem dicken Bauch ! «
Zu Fuße eines Podests stand ein Dutzend junger Mädchen in hellen Kleidern und bestaunte die Blaskapelle der städtischen Feuerwehr. Das Mädchen, das ein Auge auf den Kerl in der Uniform geworfen hatte, eine Bohnenstange mit einem Hut, der sich unter lauter Kirschen bog, warf ihrer Kameradin, einem Pummelchen mit Löckchen wie ein frisch getrimmter Pudel, einen strengen Blick zu.
»Du bist wirklich vulgär, Aglaé. Wie ein Krämermädchen! Und zu allem Übel bist du auch noch ohne Hut ausgegangen ! «
»Das liegt an meinem Erbgut. Mein Vater ist Kaufmann. Nicht alle haben das Glück, die Nichte eines Marquis zu sein, der an der Börse spekuliert.«
»Scher dich zum Teufel!«
Ohs und Ahs erschallten zu den Klängen des Kampflieds Alsace et Lorraine, das die begeisterte Menge mitsang:
Wohl habt ihr dieses Land germanisieren können,
Unsere Herzen aber werdet ihr nie gewinnen!
»Also wirklich, das reicht! Hört auf, euch zu zanken!«
Aufgebracht trennten die Freundinnen die beiden Mädchen, indem sie mit ihren Sonnenschirmen dazwischengingen. Währenddessen nutzten zwei Internatsschülerinnen – eine zierliche Brünette in einem blauen und eine üppige Blondine in einem krapproten Kleid – das Gedränge und verschwanden in der Menschenmenge. Außer Atem blieben sie vor den Schiffschaukeln stehen.
»Die beiden sind abscheulich«, meinte die Blondine mit Bestimmtheit. »Sich in der Öffentlichkeit streiten! Wie Fischweiber ! «
»Kommst du mit schaukeln, Élisa?«, fragte die Brünette, fasziniert von den schwingenden Schiffsgondeln.
»Also wirklich, Iris, du bist vollkommen verrückt! Wir haben gerade erst gegessen. Und dann hat man uns bei dieser Hitze auch noch Erbsensuppe vorgesetzt! Die alte Ziege hat die Erbsen wohl im Sonderangebot gefunden.«
»Wie du willst. Ich jedenfalls gehe schaukeln«, erklärte Iris und stellte sich entschlossen neben eine der Schiffschaukeln, die gerade frei wurden.
Bevor Élisa sie zurückhalten konnte, wurde Iris von einem Jungen in Hemdsärmeln auf die Sitzbank geschoben und sogleich angeschubst. Iris saß verkrampft da, mit einer Hand ihr Hütchen festhaltend und mit der anderen ans Gestänge geklammert, während der Junge die Schaukel immer kräftiger anstieß.
Élisa versuchte, den Flugbewegungen ihrer Freundin zu folgen, aber als Iris sich aufrichtete und die Knie beugte, um mehr Schwung zu bekommen, wandte sie sich klopfenden Herzens ab und tat so, als würde sie sich für einen Muskelprotz interessieren, der eine Hantel stemmte, auf der zwei lachende Liliputaner saßen.
» Mamsell Lisa ! «
Sie fuhr herum. Colas legte den Finger an die Lippen und steckte ihr einen Zettel zu.
»Der ist von dem Burschen, der Ihnen schon mal geschrieben hat«, flüsterte er. »Er hat gesagt, Sie sollen sich sputen, denn es sei eine einzigartige Gelegenheit, die so bald nicht mehr wiederkommt. Ich habe mich schwergetan, Sie zu finden, und bin spät dran. Die Droschken sind alle besetzt, der Chinese und die Herrin werden sicherlich wütend sein. «
Sie bemerkte die ausgestreckte Hand und legte eine Münze hinein.
»Er versteckt sich«, rief der Junge und lief davon.
Élisa vergewisserte sich, dass Iris noch immer schaukelte, und flüchtete unter die Markise eines Verkaufsstandes für Zuckerzeug. Mit aufgekrempelten Ärmeln hängte der Händler dicke, glänzende Stränge aus grüner und rosaroter Zuckermasse an einen Haken. Berauscht vom Duft des karamellisierten Zuckers, verfolgte ein Grüppchen Lausbuben mit der Nase am Tresenrand jede seiner Bewegungen. Élisa faltete den Zettel auseinander. Sofort erkannte sie die ungeübte Handschrift, hob den Kopf und strahlte den Händler an. Endlich würden ihre Hoffnungen wahr werden! So weit sie zurückdenken konnte, hatte sie immer geahnt, dass das Schicksal etwas Außergewöhnliches für sie bereithielt, verlor aber so langsam die Geduld, denn sie war nun schon siebzehn, und das tägliche Einerlei im Pensionat Bontemps war alles andere als aufregend. »Wenn das noch lange so geht, sterbe ich vor Langeweile«, dachte sie jeden Morgen.
Doch jetzt war vor etwas mehr als einem Monat der Fremde in ihr Leben getreten. Élisa hatte noch nie mit ihm gesprochen, aber er hatte eine derartige Bedeutung erlangt, dass sie sogar von ihm zu träumen begann. Zuerst war er nur ein ganz normaler junger Mann gewesen, dem sie begegnete, wenn Mademoiselle Bontemps und ihre Zöglinge ihren Spaziergang am Seeufer machten. Er schlenderte stets gleichgültig an ihnen vorüber, nie blickte er ein bestimmtes Mädchen an. Dennoch war nach einer gewissen Zeit jede der jungen Frauen davon überzeugt gewesen, dass der Mann nur ihretwegen da sei. Auch wenn sie sich niemals gegenseitig den heimlichen Wunsch anvertraut hätten, von ihm beachtet zu werden. Wie sollte man auch zugeben, dass man sich von diesem so extravagant gekleideten Bohemien angezogen fühlte? Eines Abends im Juni hatte er Élisa dann eine Nachricht zukommen lassen. Nachdem das Licht gelöscht war, hatte sie sich ans Fenster ihres Zimmers gestellt und im Schein einer Gaslampe gelesen:
Sie sint die Schonste. Ich liebe Sie. Gaston.
Dreiundzwanzig genauso knappe und orthografisch dürftige Mitteilungen waren auf diese Erklärung gefolgt. Élisa bewahrte sie liebevoll auf und versteckte sie unter dem Kaminsims. Gaston hatte zwar nicht das Zeug zu einem romantischen Briefeschreiber – seine Sätze beschränkten sich auf die Grundregeln der Grammatik: Subjekt, Prädikat, Objekt, manchmal ein Superlativ und vor allem Liebe, Liebe und noch mal Liebe –, aber Élisa war zutiefst gerührt von seiner Beharrlichkeit, wenn sie sich auch nicht traute, ihm zu antworten. Dieses Mal hatte er sich noch übertroffen – eine Meisterleistung für einen Mann, der sich normalerweise so kurz und bündig ausdrückte!
Verlassen Sie Ihre Freundinen, erfinden Sie was, und komen Sie unten an die Böschunk hinter dem Pont de la Tourelle. Ich liebe Sie. Gaston.
Würde sie es wagen, Iris allein zu lassen und zu diesem Rendezvous zu eilen? Iris würde sich sicherlich Sorgen machen und Mademoiselle Bontemps Bescheid geben. Sie brauchte eine Ausrede! Ein Schwindelanfall? Sie könnte behaupten, sie hätte sich unwohl gefühlt. Das war immerhin nicht komplett gelogen. Ihr war ganz heiß, der Kopf drehte sich ihr, sie sah sich mit neuen Augen, mit den Augen Gastons. Er fand sie schön, er liebte sie!
Es wurde langsam dunkel, auf dem Rummel wurden die Lampions angezündet, die Schausteller redeten auf die Besucher ein.
»Zehn Centime, zwei Sou! Soldaten bezahlen nur fünf Centime ! «
Die Posaunen pfiffen im Takt zu den schrillen Tönen der Blechbläser, den Drehorgeln und Trommelschlägen. Ein Clown in Strumpfhosen hockte auf einem Fass und verkündete grölend, das beste Spektakel finde bei Nounou statt, der berühmten Flohdompteuse. Ein paar Meter weiter schwangen zwei müde Ballerinas in Paillettentrikots in einer ärmlichen Bauchtanzimitation die Hüften.
»Sehen Sie den sprechenden Geköpften!«
»Waffeln! Wer hat Lust auf meine Waffeln? Die größte Köstlichkeit von Paris!«
»Ein Liebesapfel für Sie, Mademoiselle? Von Amor persönlich geschossen ! «
Élisa schlängelte sich durch die fröhliche Menschenmenge, die sich vor den Jahrmarktständen drängte, und wäre fast mit Aglaé zusammengestoßen, die den Mund voller Krapfen hatte. Der Rummel ließ sie allen Anstand vergessen. Nicht weit von ihr stapfte die fette Mademoiselle Bontemps, geschmückt wie ein Reliquienschrein, auf ein Kuhkarussell zu, auf dem drei ihrer Schülerinnen hockten.
»Edmée! Berthe! Aspasie! Es ist spät. Wo sind die anderen?«, kreischte sie.
Élisa mischte sich in den Strom der Heimgehenden. Vor dem Bahnhof von Saint-Mandé hatte sich eine Menschentraube um einen Straßensänger gebildet, der, begleitet von einer Fiedel, einen derzeit beliebten Gassenhauer herunterleierte:
»Mad’moiselle, so hör’n Sie doch,
Ich will Ihnen ein Glas Madeirawein spendieren …«
Élisa umrundete den Bahnhof, hastete weiter und konnte gerade noch stehen bleiben, als eine Droschke vorbeifuhr. Sie erkannte Kenji Mori, Iris’ Patenonkel, der sich aus dem Fenster lehnte, und schlich an der Mauer entlang weiter.
Endlich hatte sie die Böschung erreicht! Sie blickte aufmerksam um sich, sah aber nur Liebespärchen und streunende Hunde. Von wo würde er kommen? Was sollte sie zu ihm sagen? Plötzlich bekam sie Angst. Sie erinnerte sich an den Rat ihrer Mutter: »Kämpfe nicht dagegen an, mein Liebes. Angst ist eine gute Sache, sie erspart uns eine Menge Unannehmlichkeiten ! «
Beim Gedanken an ihre Mutter fühlte sich Élisa hin- und hergerissen zwischen Wut und Mitleid. In den fünfunddreißig Jahren ihres Lebens hatte die arme Frau lediglich ein paar Abenteuer gehabt, ohne auch nur ein einziges Mal die wahre Leidenschaft erlebt zu haben. Von Anfang an war ihr Liebesleben auf die schiefe Bahn geraten, nichts hatte ihren Wünschen entsprochen. Doch Élisa wusste ganz genau, dass sie nicht wie ihre Mutter war. Schon als Kind hatte sie in einem Londoner Internat vor ihren Kameradinnen geprahlt: »Eines Tages wird mein Vater kommen und mich auf seinen Landsitz in Kent bringen. Ich werde einen Lord heiraten, er wird verrückt nach mir sein ! «
Dieser Vater, dessen Namen sie nicht einmal kannte, war nie aufgetaucht.
Eingeschlossen in einer engen Schneise, führten die Eisenbahngleise in der einen Richtung nach Paris, in der anderen zu den östlichen Vororten der Hauptstadt und an die Ufer der Marne, nach Nogent, Joinville und Saint-Maur.
Élisa beugte sich über die Hecke, die am Zaun entlangführte, und beobachtete das Treiben. Züge hatten sie schon immer begeistert, sie beschworen ferne Orte herauf, Begegnungen, Luxus, Freiheit … Die Bahnsteige unten waren schwarz vor Menschen, es wuselte dort wie in einem Ameisenhaufen. Mit träger Neugier fragte sie sich, was wohl passieren würde, wenn sie die Leute mit Kieselsteinen bewarf …
Wie ein mechanisches Spielzeug fuhr in einer Dampfwolke ein Zug aus Vincennes ein. Kaum hatte er angehalten, schwappte die Menschenflut an die Waggons, doch zum großen Verdruss der Wartenden boten die sich öffnenden Zugtüren nur einen Blick auf voll besetzte Abteile. Vergebliches Rennen auf der Suche nach freien Plätzen, Protestrufe, Streitereien. Enttäuscht fanden sich die Ameisen damit ab, auf den nächsten Zug warten zu müssen. Alle außer einem auffälligen Ameisenmännchen mit Zylinder und erhobenem Gehstock. Er war gerade laut schimpfend wieder dort ausgestiegen, wo er kurz zuvor eingestiegen war, gefolgt von seinem Weibchen in malvenfarbenem Kleid und seinem Ameisenkind in kurzen Hosen. Dieses Gewimmel amüsierte Élisa so sehr, dass sie darüber ihr Rendezvous vergaß und sich auf die Zehenspitzen stellte, um alles im Blick zu haben.
Im Schutz einiger wuchernder Äste der Hecke rauchte Gaston eine Zigarette und beobachtete das junge Mädchen. Solche kleinen Hühner hatte er schon viele gerupft, doch so geschickt er auch darin war, ein Mieder aufzuhaken oder einen Unterrock zu zerknittern – dieses Mädchen ließ ihn zögern. Er hatte es mit einem dieser zarten Pflänzchen zu tun, die auf dem Humus der guten Gesellschaft gediehen, eine weiße Haut hatten, makellose Unterwäsche trugen und den Unterschied zwischen einem Weinglas und einem Wasserglas kannten. Wie sollte er sich verhalten? Sollte er sich verbeugen und ihr die Hand küssen? Und dann irgendwelche Gemeinplätze von sich geben, ihr Komplimente über ihr hübsches Gesichtchen und ihre schlanken Fesseln machen? Das konnte er nicht. Er kannte nur einen Weg, sein Verlangen auszudrücken: die Mädchen aufs Kreuz zu legen und mit den groben Zärtlichkeiten zu überschütten, auf welche die Weiber in seinen Kreisen so scharf zu sein schienen. Am Stummel der ersten Zigarette zündete er eine zweite an – der letzte Aufschub vor dem Angriff.
Die Ameise mit Zylinder hopste von einem Ende des Bahnsteigs zum anderen, um doch noch einen freien Platz zu ergattern. Élisas Blick glitt nach rechts, aufgeschreckt von einer plötzlichen Bewegung. Sie ahnte, dass gleich eine Katastrophe passieren würde. Von ihrem Standpunkt aus konnte sie sehen, dass der vom Hin- und Hergerenne der Zylinderameise aufgehaltene Zug im nächsten Moment von einer Wagenkolonne gerammt werden würde, die an eine Lokomotive angehängt war und rückwärts in den Bahnhof einrollte.
Der Aufprall war schrecklich. Der blinde Zug hatte seinem Opfer den Rücken zugekehrt, er fuhr mit voller Wucht und einem fürchterlichen Knall auf und zermalmte es unter seiner Masse, dann stürzte er sich auf die drei letzten Waggons und schlitzte sie auf. Der Schornstein, der aus einem Haufen Eisen herausragte, schrammte über den Bogen des Pont de la Tourelle, der Triebwagen, zerrissen und zu einem unentwirrbaren Knäuel aus Rohren und Achsen verformt, tat seinen letzten Atemzug. Nur wenige Minuten hatten genügt. Das Getöse hallte endlos wider. Erst als es verebbte, hörte man die Schreie.
Ihre Augen auf die verrenkten Körper des Fahrers und des Mechanikers des Zuges geheftet, in den Ohren die gellenden Schreie, konnte Élisa das Gewimmel der vielen Hundert Menschen, die dem Unglücksort entfliehen wollten und die Böschung über der im Dunkeln liegenden Eisenbahntrasse hinaufkletterten, mehr ahnen als sehen. Sie wankte, ihr war, als schwebe sie über den Wolken, als klammere sie sich an eine Schiffschaukel, deren Seile sich gelöst hatten. Inmitten der Turbulenzen begann sie das Bewusstsein zu verlieren, dann versank sie in vollkommener Dunkelheit. Die ersten Flüchtenden hatten bereits die Böschung erklommen und drohten, Élisa zu zertrampeln. Zwei Arme umfingen sie und zogen sie weg.
»Clarissa! Clarissa, wo bist du?«
» Maman ! «
Élisa schlug die Lider auf. Stöhnen und Schreie waren zu hören. Gestalten bewegten sich durch die Nacht, beleuchtet von Fackeln und Laternen. Sie lag auf der Erde, jemand schüttelte sie. Langsam wurde ihr Blick wieder klarer, und ihr benebelter Verstand erfasste unzusammenhängende Informationsfetzen. Wie gern wäre sie wieder eingeschlafen, wie gern hätte sie sich ausgeruht! Aber das ging nicht. Sie versuchte, sich aufzurichten, hatte aber nicht die Kraft dazu. Ein Mann hielt sie an den Handgelenken fest.
»Was ist passiert?«, murmelte sie.
Ihre eigene Stimme schien von ganz weit her zu kommen.
»Keine Angst, ich bin bei Ihnen«, sagte der neben ihr kniende Fremde. »Ich bin’s: Gaston.«
Der Unfall, dachte sie, deshalb liege ich im Gras …
»Gaston … Sind Sie schon lange hier?«
Sie versuchte sich von ihm zu lösen, doch da war nichts, woran sie sich festhalten konnte, und ihre Beine gaben nach. Er fing sie auf und lehnte sie an die Brüstung der Brücke. Die Schreie der Überlebenden mischten sich in das Gejammer der Verletzten, während sich Feuerwehrleute und Freiwillige am Dampfkessel der Lokomotive zu schaffen machten. Die Holzwaggons brannten knisternd und sprühten Funken auf die Bahnsteige, die voller blutiger Pfützen und Trümmer waren. Flüchtende Menschen klammerten sich verzweifelt an die Hecke der Böschung, sie versuchten, Halt zu gewinnen, doch die meisten kamen ins Rutschen und fielen den Hang hinunter.
»Kommen Sie, Mademoiselle«, sagte Gaston entschlossen. »Ich begleite Sie nach Hause, nun müssen wir die Retter ihre Arbeit tun lassen.«
Sie stiegen über die Körper der Männer und Frauen hinweg, die auf dem Gehweg zusammengebrochen waren, bahnten sich einen Weg durch das unablässige Kommen und Gehen der Rettungswagen und erreichten schließlich die Chaussée de l’Étang, wo alle Fenster erleuchtet waren. Dort zog Gaston sie plötzlich in die Deckung der Bäume des Bois de Vincennes. Von Panik gepackt, wollte Élisa sich wehren. Doch er drückte sie wortlos an den Stamm eines Kastanienbaums, presste seinen Mund auf ihren und drückte ihre Lippen schmerzhaft auseinander. In seinem Kuss und auch in seiner Umarmung lag keinerlei Zärtlichkeit, nichts, wovon sie geträumt hatte. Er hielt sie so fest, dass sie sich nicht bewegen konnte. Voller Wut und Angst wollte sie ihn wegstoßen, doch was sie gerade erlebt hatte, hatte ihr jede Widerstandskraft geraubt. Allmählich machte ihre Empörung wachsendem Erstaunen Platz, dann einem ungewollten Hochgefühl. Er wich zurück, und sofort überkamen sie Angst und Schuldgefühle.
»Oh, Gaston, ich bitte Sie – das dürfen wir nicht!«
Er hob ihr Kinn an und zwang sie, ihn anzusehen. Er flüsterte:»Nein, es ist richtig, weil ich Sie liebe.«
Diese Worte fegten den letzten Rest ihrer Zurückhaltung hinweg. Sie schmiegte sich an seine Brust, ihre Lippen gaben nach und erwiderten seine Küsse. Das Geschrei vom Bahnhof verebbte im langsamen Rhythmus der Hände des Mannes, der ihren Körper streichelte und in ihr Wellen der Lust freisetzte.
»Sehen wir uns bald wieder?«, flüsterte er ihr ins Ohr.
»Ja, ich … O mein Gott! Wir verreisen bald.«
» Wir ? «
»Mademoiselle Bontemps und die anderen Mädchen. Bis Mitte September. Nach Trouville.«
» Adresse ? «
» Villa Georgina. «
»Ich werde kommen. Wir werden eine Möglichkeit finden, uns zu treffen. Sie müssen nun nach Hause gehen, Ihre Freundinnen werden sich wohl schon Sorgen machen. Das ist unser Geheimnis, ja? Lieben Sie mich denn ein bisschen ? «
» Oh, Gaston ! «
Er küsste sie auf die Stirn. Sie taumelte über die Straße und konnte nicht umhin, sich mehrmals umzudrehen. Er ließ sie nicht aus den Augen, seine Lippen waren zu einem Lächeln erstarrt.
Als Élisa das Tor hinter sich zugemacht hatte, verschwand Gastons Lächeln wieder. Er zündete sich eine Zigarette an und nahm einen tiefen Zug.
»Das Glück ist auf meiner Seite«, dachte er und ging zum See. »Ein unverhoffter Unfall – und diese romantische dumme Gans hat sich einwickeln lassen!«
Er wusste noch nicht, wie er es anstellen würde, aber eines war sicher: Eine Reise nach Trouville stand an. Sein Auftraggeber wäre zufrieden: Im November würde er seinen Vertrag erfüllen und ihm das kleine Huhn überbringen. Er hob eine Handvoll Kieselsteine auf und machte sich einen Spaß daraus, sie über das schwarze Wasser hüpfen zu lassen.
© Hannah-10/18
Über Claude Izner
Claude Izner ist das Pseudonym der Schwestern Liliane Korb und Laurence Lefèvre, beide langjährige Bouquinistinnen mit eigenem Bücherstand am Seine-Ufer in Paris. Sie sind außerdem in der Filmbranche tätig und jede für sich als Schriftstellerin erfolgreich. Ihre gemeinsam verfassten Kriminalromane...
Mehr über Claude Izner
Weitere Titel der Serie »Paris-Krimis«
Der Pariser Buchhändler Victor Legris ermittelt um 1890 in mehreren Verbrechen. Hinreißende Kriminalromane mit viel Pariser Charme, Geist und Witz. Für Leser mit Sinn für schöne Bücher und stilvolle Verbrechen.
Ruhe sanft, mein Herz
»Ein empfehlenswertes Leseerlebnis.«
Mademoiselle muss heute sterbenClaude Izner | Kino-Review zu "The Wailing - Die Besessenen" | GelberDrache - Filme aus Asien und mehr!
Kino-Review zu "The Wailing - Die Besessenen"
The Wailing ist ein Mystery-Thriller des südkoreanischen Regisseurs Na Hong-jin aus dem Jahr 2016, der nächste Woche am 12.10.2017 bei uns in den deutschen Kinos starten wird.. Der Film lief am 12. Mai 2016 in den südkoreanischen Kinos an und wurde außer Konkurrenz auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes gezeigt. Dort erhielt der Film sehr gute Kritiken und da Alamode Filmverleih mir den Film online zur Verfügung stellen konnte, hier nun meine Eindrücke zum Film.
Vorab muss ich aber darauf hinweisen, dass ich den Film lediglich im koreanischen Originalton mit deutschen Untertiteln sehen konnte, so dass ich zur deutschen Synchronisation nur den kurzen, deutschen Trailer heranziehen kann, und deshalb keine Wertungsaussage zur Synchro treffen werde.
Insgesamt fesselte mich "The Wailing - Die Bessesenen" von der ersten Minute an. Regieseur Na Hong-jin versteht es nämlich, den Zuschauer langsam in die Geschichte einzuführen. Er überfordert den Zuschauer am Anfang nicht mit zuvielen Informationen, lässt den ganzen Film über Raum für Spekulationen und selbst zum Ende des Films ist man nicht sicher, ob man mit seiner Einschätzung richtig liegt. Richtig spannend. Ein tragendes Thema sind "Kleinstadtgerücht und deren Wirkung" und Na Hong-jin spielt mit diesem "Thema" gekonnt. Würzt das Ganze noch mit einer Mischung aus Kirche, koreanischer Schmanismus und religiösem Glauben und liefert am Ende einen Mysterie-Thriller ab, der mit seinen 150 Minuten Laufzeit keine inhaltlichen Längen aufweist. Spannung pur. Auch die Atmosphäre in dem Film ist wirklich gut und man kann sich richtig in das südkoreanische Kleinstadtleben einfinden.
Die Kameraführung, der Schnitt und die Umsetzung ist sehr gut gelungen, wobei es bei einer Produktionszeit von 6 Jahren nicht anders hätte sein dürfen. Die Schauspieler machen alle eine sehr gute Figur, wobei natürlich der ein oder andere Character etwas überzeichnet ist. Eine wahrlich gute Performance von Kim Hwan-hee, die mit Ihren 15 Jahren die Rolle der Tocher Hyo-jin spielt, hat mich wirklich überrascht. Sehr gutes und intensives Schauspiel.
Ich kann "The Wailing - Die Besessenen" uneingeschränkt für einen Kinobesuch empfehlen. Lediglich die deutsche Synchronisation könnte einiges kaputt machen, was ich allerdings an dieser Stelle nicht beurteilen kann.
"The Wailing - Die Besessenen" ist von der ersten bis zur letzten Minute an ein spannendes Filmvergnügen. Immer wieder wird dem Zuschauer Raum für Spekulationen gegeben, die einem wirklich mitfiebern lassen. 150 MInuten Spannung pur und eine Atmosphäre, die ich selten so in einem Film erlebt habe.
Video of The Wailing Trailer
Releasedatum: 2018-02-23
Releasedatum: 2018-02-23 Produktionsjahr: 2017
Publisher: Pierrot Le Fou Produktion: 20th Century Fox Südkorea , Film Production Korea
Durchschnitt 3.50 von 5
Produktion Kim Ho Sung
Produktion Suh Dong Hyun
Drehbuch Na Hong-jin
Kamera Hong Kyung Pyo
Musik Jang Young Gyu
Musik Dalpalan
Schnitt Kim Sun Min
SFX Kim Kwang Soo
Geboren in Seoul, Südkorea am 1973-05-17
Profil von Kwak Do Won anzeigen
Kwak Do-won (* 17. Mai 1974 in Seoul, wirklicher Name: Kwak Byeong-gyu) ist ein südkoreanischer Schauspieler. Er begann seine Karriere im Theater, trat später jedoch zunehmend in Film und Fernsehen auf. Er ist vor allem bekannt für seine Nebenrollen in The Yellow Sea (2010), Nameless Gangster (2012) und The Attorney (2013).[1] 2016 spielt er eine der Hauptrollen in Na Hong-jins Thriller The Wailing an der Seite von Hwang Jung-min und Chun Woo-hee.
Geboren in Masan, Südkorea am 1970-09-01
Profil von Hwang Jung Min anzeigen
Hwang Jung-min (* 1. September 1970 in Masan, Südkorea) ist ein südkoreanischer Schauspieler. Hwang erhielt dreimal den Blue Dragon Award, zweimal in der Kategorie bester Schauspieler für You Are My Sunshine (2005) und New World (2013) und einmal als bester Nachwuchsdarsteller für Road Movie (2002). Er ist seit 2004 mit der Musical-Schauspielerin Kim Mi-hye verheiratet. Das Paar hat einen Sohn. Hwangs jüngerer Bruder ist der Musikdirektor Hwang Sang-joon.
Geboren in Japan am 1955-11-16
Profil von Jun Kunimura anzeigen
Jun Kunimura (國村 隼 Kunimura Jun, born 16 November 1955) is a Japanese actor.
Geboren in Icheon, Südkorea am 1987-04-20
Profil von Chun Woo Hee anzeigen
Chun Woo-hee (* 20. April 1987 in Icheon, Südkorea) ist eine südkoreanische Schauspielerin. Sie ist vor allem bekannt durch die Hauptrolle in dem Film Han Gong-ju (2014). Darin verkörpert sie eine Schülerin, die von 43 Jungen vergewaltigt wird. Zuvor spielte sie Nebenrollen in vielen Filmen Für ihre Rolle erhielt sie den Blue Dragon Award in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin. Der Film basiert auf den Miryang-Vergewaltigungsfall
"The Wailing" Bluray und DVD-Review
Ergänzend zu meinem Kino-Review von „The Wailing“ werde ich heute nochmals eine Wertung zur DVD und Bluray-Veröffentlichung abgeben, wobei ich nun auch einiges zur deutschen Synchro anmerken kann,
Mystery-Thriller "The Wailing" auf DVD und Bluray
Im Oktober konnten wir uns den Mystery-Thriller "The Wailing" bereits im Kino ansehen. Somit war auch absehbar, dass der Film bald auf DVD und Bluray erscheinen würde.
The Wailing ist ein Mystery-Thriller des südkoreanischen Regisseurs Na Hong-jin aus dem Jahr 2016, der nächste Woche am 12.10.2017 bei uns in den deutschen Kinos starten wird..
Deutscher Trailer zu "The Wailing - Die Besessenen" erschienen
Am 12.10.2017 startet in den deutschen Kinos der südkoreanische Thriller "The Wailing - Die Besessenen". | de |
q-de-1294 | ung Platz für Verzweiflung. Sie fühlte sich hilflos und ausgeliefert. Warum fehlte in seinem Kuss jegliche Zärtlichkeit? | Mademoiselle muss heute sterben von Claude Izner | PIPER
Mademoiselle muss heute sterben — Inhalt
Paris, Ende des 19. Jahrhunderts. Als im IX. Arrondissement eine ganz in Rot gekleidete Mädchenleiche gefunden wird, sieht sich der Buchhändler Victor Legris dazu gezwungen, in einem Todesfall zu ermitteln. Denn es ist ausgerechnet das Briefpapier seiner Buchhandlung, das in dem unweit vom Tatort gefundenen Stöckelschuh steckt. Doch was zunächst wie ein simpler Liebesmord aussieht, führt Victor Legris schon bald bis ins berühmt-berüchtigte Varieté Moulin Rouge.
EAN 978-3-492-96883-6
Leseprobe zu »Mademoiselle muss heute sterben«
Wie immer für unsere Lieben!
Und für Andrée Millet, das Kind vom Montmartre,
Elena Arseneva, Kumiko Kohiki, Solvej Crévelier.
Herzlichsten Dank an Jan Madd.
In den geusndenen Falten der alten Hauptstädte, wo alles, selbst das Grauen, uns verzaubern kann, treibt es mich unwiderstehlich, wunderlich verhutzelten und verführerischen Wesen aufzulauern …
Saint-Mandé, Sonntag, 26. Juli 1891
Schnell, die Hände unters Wasser halten und alle Spuren von Konfitüre beseitigen!
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet [...]
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet hatte, betrachtete Mademoiselle Bontemps sehnsüchtig den Teller voller Erdbeer- und Mokkatörtchen, Eclairs und Meringuen. Sie widerstand der Versuchung und schloss ihn in der hintersten Ecke des Schranks ein. »Heute Abend, wenn alle schlafen …«, dachte sie. Sie bauschte ihr Kleid über dem Reifrock, den sie noch immer trug, als sei sie zwanzig, und ging mit raschelnden Schritten in den Salon zurück, wo ihr Besucher sich gerade die Handschuhe überzog.
»Entschuldigen Sie, dass es so lange gedauert hat, Monsieur Mori«, sagte sie kokett, »ich dachte, ich hätte einen Wasserhahn tropfen gehört.«
»Auch ich hörte ganz deutlich Wasser rauschen«, gab der Mann, ein piekfeiner Japaner, zurück.
Er setzte einen schwarzen Seidenzylinder auf, der perfekt zu seinem Zweireiher und seiner gestreiften Hose passte, und bemühte sich dann, seinen Gehstock aus dem Schirmständer zu ziehen, der mit einem Wirrwarr aus Rüschen verziert war. Überhaupt war der ganze Salon voller Rüschen. Sie schmückten Vorhänge, Sitzbezüge, die mit Nippes überladenen Regale und sogar das Kleid der Hausherrin. Wie kleine Wellen, die sich in der Brandung kräuseln, liefen sie über die gesamte Einrichtung, und der elegante Asiate schien unter Seekrankheit zu leiden, während er gegen die wogenden Stoffe ankämpfte. Mit einem Seufzer gelang es ihm schließlich, seinen Stock an sich zu nehmen.
»Wo ist denn Ihre Patentochter?«, fragte Mademoiselle Bontemps.
»Iris ist mit ihren Freundinnen auf den Rummel gegangen. Doch ich schätze dieses Flanieren inmitten des gemeinen Volkes nicht.«
»Die Jugend braucht Zerstreuung.«
»Das Vergnügen geht der Reue voraus – so wie der Schlaf dem Tode.«
»O Monsieur, das ist schön, aber traurig!«
»Ich bin nicht heiterer Stimmung, ich mag Trennungen nicht besonders. «
Er tat, als würde er die Spitze seines Gehstocks inspizieren, mit der er nervös auf den Teppich klopfte.
»Ich verstehe Sie«, säuselte Mademoiselle Bontemps, während sie die Schleifchen am Schirmständer unauffällig wieder gerade zog. »Aber nun denn, Monsieur Mori, die zwei Monate werden schnell vorüber sein.«
»Ich werde Ihnen Iris’ Badekostüm und den Sonnenhut am Donnerstag bringen lassen. Sie wollen noch immer am nächsten Montag aufbrechen?«
»So Gott will, ja, Monsieur Mori. Jesus Christus, das wird eine Expedition! Zum ersten Mal nehme ich die jungen Mädchen mit ans Meer. Sie sind ganz außer sich vor Aufregung. Ich musste vier Eisenbahnabteile reservieren, stellen Sie sich das vor! Zusammen mit der Köchin und den beiden Zimmermädchen sind wir sechzehn Personen. Diese Reise kostet ein Vermögen! Und wenn man länger als sechs Wochen verreist, kann man nicht einmal mehr den billigeren Ausflugstarif in Anspruch nehmen. Früher fuhren wir einfach nach Saint-Cyr-sur- …«
»… Morin. Ich weiß, ich weiß«, grummelte der Japaner sichtlich gereizt.
»Aber was soll man machen? Die Zeiten ändern sich, man spricht nur noch von Tourismus, von Stränden, vom Baden ! «
»Lassen Sie Iris unter keinen Umständen unbeaufsichtigt ins Wasser gehen.«
»Wo denken Sie hin! Meine Mädchen werden sich keinen Zoll weit aus dem abgesperrten Bereich entfernen. Ich habe einen Bademeister engagiert.«
»Behalten Sie ihn im Auge – vor allem, wenn er attraktiv ist. «
»Ach, Monsieur Mori, ich wache über meine Kleinen wie eine Glucke …«
»… über ihre Küken. Ich weiß, ich weiß. Könnten Sie mir eine Droschke kommen lassen?«
»Sofort, Monsieur Mori. Colas! Colas! Wo ist dieser Bengel nur wieder? Der Sohn des Gärtners, ein Taugenichts«, erklärte sie und betrachtete sich dabei in einem mit dicken Engelchen verzierten Wandspiegel. Sorgfältig zupfte sie zwei schwarz gefärbte Locken an der Seite ihres Mondgesichts zurecht. Ein Junge mit griesgrämiger Miene kam herein, auf einem Strohhalm kauend.
»Wie kommt der denn daher? Man könnte meinen, er trage seine Kleider verkehrt herum!«, rief Mademoiselle Bontemps aus. »Hol eine Droschke – und beeil dich! Monsieur wartet. «
Kaum stand der Junge draußen auf der Chaussée de l’Étang, streckte er dem massiven Bürgerhaus die Zunge heraus, an dessen Eisentor das Schild hing:
Institut C. Bontemps
Privates Mädchenpensionat
Er ging zum Rathausplatz, wo eine Musikkapelle spielte.
Ein Mann um die zwanzig, gut aussehend und von geschmeidiger Statur, löste sich vom Stamm einer Edelkastanie und folgte ihm auf dem Fuße. Der Junge wollte gerade zum Droschkenstand vor der Gare de Saint-Mandé hinübergehen, da packte ihn jemand an der Schulter.
»Ach, Sie sind’s, M’sieu Gaston! Sie haben mir einen Schrecken eingejagt. «
»Das hat ja gedauert!«
»Die Herrin hat mich nicht gehen lassen.«
»Hier, überbring das, du weißt, wem«, sagte der Mann und gab ihm einen Zettel.
» Und wie soll ich sie finden ? Sie sind alle auf dem Rummel. Haben Sie die vielen Leute gesehen?«
»Das ist dein Problem. Los, Junge, beweg dich!«
»Sieh dir den an – wie hübsch er ist in seiner Uniform mit den Tressen und Orden!«
»Wenn man all dieses Blech mag … Er ist so rot im Gesicht, dass man meinen könnte, er platze gleich. Der Kleine, der in seine Trompete bläst, gefällt mir besser. Wie ernst er aussieht mit seinem Stiernacken und dem dicken Bauch ! «
Zu Fuße eines Podests stand ein Dutzend junger Mädchen in hellen Kleidern und bestaunte die Blaskapelle der städtischen Feuerwehr. Das Mädchen, das ein Auge auf den Kerl in der Uniform geworfen hatte, eine Bohnenstange mit einem Hut, der sich unter lauter Kirschen bog, warf ihrer Kameradin, einem Pummelchen mit Löckchen wie ein frisch getrimmter Pudel, einen strengen Blick zu.
»Du bist wirklich vulgär, Aglaé. Wie ein Krämermädchen! Und zu allem Übel bist du auch noch ohne Hut ausgegangen ! «
»Das liegt an meinem Erbgut. Mein Vater ist Kaufmann. Nicht alle haben das Glück, die Nichte eines Marquis zu sein, der an der Börse spekuliert.«
»Scher dich zum Teufel!«
Ohs und Ahs erschallten zu den Klängen des Kampflieds Alsace et Lorraine, das die begeisterte Menge mitsang:
Wohl habt ihr dieses Land germanisieren können,
Unsere Herzen aber werdet ihr nie gewinnen!
»Also wirklich, das reicht! Hört auf, euch zu zanken!«
Aufgebracht trennten die Freundinnen die beiden Mädchen, indem sie mit ihren Sonnenschirmen dazwischengingen. Währenddessen nutzten zwei Internatsschülerinnen – eine zierliche Brünette in einem blauen und eine üppige Blondine in einem krapproten Kleid – das Gedränge und verschwanden in der Menschenmenge. Außer Atem blieben sie vor den Schiffschaukeln stehen.
»Die beiden sind abscheulich«, meinte die Blondine mit Bestimmtheit. »Sich in der Öffentlichkeit streiten! Wie Fischweiber ! «
»Kommst du mit schaukeln, Élisa?«, fragte die Brünette, fasziniert von den schwingenden Schiffsgondeln.
»Also wirklich, Iris, du bist vollkommen verrückt! Wir haben gerade erst gegessen. Und dann hat man uns bei dieser Hitze auch noch Erbsensuppe vorgesetzt! Die alte Ziege hat die Erbsen wohl im Sonderangebot gefunden.«
»Wie du willst. Ich jedenfalls gehe schaukeln«, erklärte Iris und stellte sich entschlossen neben eine der Schiffschaukeln, die gerade frei wurden.
Bevor Élisa sie zurückhalten konnte, wurde Iris von einem Jungen in Hemdsärmeln auf die Sitzbank geschoben und sogleich angeschubst. Iris saß verkrampft da, mit einer Hand ihr Hütchen festhaltend und mit der anderen ans Gestänge geklammert, während der Junge die Schaukel immer kräftiger anstieß.
Élisa versuchte, den Flugbewegungen ihrer Freundin zu folgen, aber als Iris sich aufrichtete und die Knie beugte, um mehr Schwung zu bekommen, wandte sie sich klopfenden Herzens ab und tat so, als würde sie sich für einen Muskelprotz interessieren, der eine Hantel stemmte, auf der zwei lachende Liliputaner saßen.
» Mamsell Lisa ! «
Sie fuhr herum. Colas legte den Finger an die Lippen und steckte ihr einen Zettel zu.
»Der ist von dem Burschen, der Ihnen schon mal geschrieben hat«, flüsterte er. »Er hat gesagt, Sie sollen sich sputen, denn es sei eine einzigartige Gelegenheit, die so bald nicht mehr wiederkommt. Ich habe mich schwergetan, Sie zu finden, und bin spät dran. Die Droschken sind alle besetzt, der Chinese und die Herrin werden sicherlich wütend sein. «
Sie bemerkte die ausgestreckte Hand und legte eine Münze hinein.
»Er versteckt sich«, rief der Junge und lief davon.
Élisa vergewisserte sich, dass Iris noch immer schaukelte, und flüchtete unter die Markise eines Verkaufsstandes für Zuckerzeug. Mit aufgekrempelten Ärmeln hängte der Händler dicke, glänzende Stränge aus grüner und rosaroter Zuckermasse an einen Haken. Berauscht vom Duft des karamellisierten Zuckers, verfolgte ein Grüppchen Lausbuben mit der Nase am Tresenrand jede seiner Bewegungen. Élisa faltete den Zettel auseinander. Sofort erkannte sie die ungeübte Handschrift, hob den Kopf und strahlte den Händler an. Endlich würden ihre Hoffnungen wahr werden! So weit sie zurückdenken konnte, hatte sie immer geahnt, dass das Schicksal etwas Außergewöhnliches für sie bereithielt, verlor aber so langsam die Geduld, denn sie war nun schon siebzehn, und das tägliche Einerlei im Pensionat Bontemps war alles andere als aufregend. »Wenn das noch lange so geht, sterbe ich vor Langeweile«, dachte sie jeden Morgen.
Doch jetzt war vor etwas mehr als einem Monat der Fremde in ihr Leben getreten. Élisa hatte noch nie mit ihm gesprochen, aber er hatte eine derartige Bedeutung erlangt, dass sie sogar von ihm zu träumen begann. Zuerst war er nur ein ganz normaler junger Mann gewesen, dem sie begegnete, wenn Mademoiselle Bontemps und ihre Zöglinge ihren Spaziergang am Seeufer machten. Er schlenderte stets gleichgültig an ihnen vorüber, nie blickte er ein bestimmtes Mädchen an. Dennoch war nach einer gewissen Zeit jede der jungen Frauen davon überzeugt gewesen, dass der Mann nur ihretwegen da sei. Auch wenn sie sich niemals gegenseitig den heimlichen Wunsch anvertraut hätten, von ihm beachtet zu werden. Wie sollte man auch zugeben, dass man sich von diesem so extravagant gekleideten Bohemien angezogen fühlte? Eines Abends im Juni hatte er Élisa dann eine Nachricht zukommen lassen. Nachdem das Licht gelöscht war, hatte sie sich ans Fenster ihres Zimmers gestellt und im Schein einer Gaslampe gelesen:
Sie sint die Schonste. Ich liebe Sie. Gaston.
Dreiundzwanzig genauso knappe und orthografisch dürftige Mitteilungen waren auf diese Erklärung gefolgt. Élisa bewahrte sie liebevoll auf und versteckte sie unter dem Kaminsims. Gaston hatte zwar nicht das Zeug zu einem romantischen Briefeschreiber – seine Sätze beschränkten sich auf die Grundregeln der Grammatik: Subjekt, Prädikat, Objekt, manchmal ein Superlativ und vor allem Liebe, Liebe und noch mal Liebe –, aber Élisa war zutiefst gerührt von seiner Beharrlichkeit, wenn sie sich auch nicht traute, ihm zu antworten. Dieses Mal hatte er sich noch übertroffen – eine Meisterleistung für einen Mann, der sich normalerweise so kurz und bündig ausdrückte!
Verlassen Sie Ihre Freundinen, erfinden Sie was, und komen Sie unten an die Böschunk hinter dem Pont de la Tourelle. Ich liebe Sie. Gaston.
Würde sie es wagen, Iris allein zu lassen und zu diesem Rendezvous zu eilen? Iris würde sich sicherlich Sorgen machen und Mademoiselle Bontemps Bescheid geben. Sie brauchte eine Ausrede! Ein Schwindelanfall? Sie könnte behaupten, sie hätte sich unwohl gefühlt. Das war immerhin nicht komplett gelogen. Ihr war ganz heiß, der Kopf drehte sich ihr, sie sah sich mit neuen Augen, mit den Augen Gastons. Er fand sie schön, er liebte sie!
Es wurde langsam dunkel, auf dem Rummel wurden die Lampions angezündet, die Schausteller redeten auf die Besucher ein.
»Zehn Centime, zwei Sou! Soldaten bezahlen nur fünf Centime ! «
Die Posaunen pfiffen im Takt zu den schrillen Tönen der Blechbläser, den Drehorgeln und Trommelschlägen. Ein Clown in Strumpfhosen hockte auf einem Fass und verkündete grölend, das beste Spektakel finde bei Nounou statt, der berühmten Flohdompteuse. Ein paar Meter weiter schwangen zwei müde Ballerinas in Paillettentrikots in einer ärmlichen Bauchtanzimitation die Hüften.
»Sehen Sie den sprechenden Geköpften!«
»Waffeln! Wer hat Lust auf meine Waffeln? Die größte Köstlichkeit von Paris!«
»Ein Liebesapfel für Sie, Mademoiselle? Von Amor persönlich geschossen ! «
Élisa schlängelte sich durch die fröhliche Menschenmenge, die sich vor den Jahrmarktständen drängte, und wäre fast mit Aglaé zusammengestoßen, die den Mund voller Krapfen hatte. Der Rummel ließ sie allen Anstand vergessen. Nicht weit von ihr stapfte die fette Mademoiselle Bontemps, geschmückt wie ein Reliquienschrein, auf ein Kuhkarussell zu, auf dem drei ihrer Schülerinnen hockten.
»Edmée! Berthe! Aspasie! Es ist spät. Wo sind die anderen?«, kreischte sie.
Élisa mischte sich in den Strom der Heimgehenden. Vor dem Bahnhof von Saint-Mandé hatte sich eine Menschentraube um einen Straßensänger gebildet, der, begleitet von einer Fiedel, einen derzeit beliebten Gassenhauer herunterleierte:
»Mad’moiselle, so hör’n Sie doch,
Ich will Ihnen ein Glas Madeirawein spendieren …«
Élisa umrundete den Bahnhof, hastete weiter und konnte gerade noch stehen bleiben, als eine Droschke vorbeifuhr. Sie erkannte Kenji Mori, Iris’ Patenonkel, der sich aus dem Fenster lehnte, und schlich an der Mauer entlang weiter.
Endlich hatte sie die Böschung erreicht! Sie blickte aufmerksam um sich, sah aber nur Liebespärchen und streunende Hunde. Von wo würde er kommen? Was sollte sie zu ihm sagen? Plötzlich bekam sie Angst. Sie erinnerte sich an den Rat ihrer Mutter: »Kämpfe nicht dagegen an, mein Liebes. Angst ist eine gute Sache, sie erspart uns eine Menge Unannehmlichkeiten ! «
Beim Gedanken an ihre Mutter fühlte sich Élisa hin- und hergerissen zwischen Wut und Mitleid. In den fünfunddreißig Jahren ihres Lebens hatte die arme Frau lediglich ein paar Abenteuer gehabt, ohne auch nur ein einziges Mal die wahre Leidenschaft erlebt zu haben. Von Anfang an war ihr Liebesleben auf die schiefe Bahn geraten, nichts hatte ihren Wünschen entsprochen. Doch Élisa wusste ganz genau, dass sie nicht wie ihre Mutter war. Schon als Kind hatte sie in einem Londoner Internat vor ihren Kameradinnen geprahlt: »Eines Tages wird mein Vater kommen und mich auf seinen Landsitz in Kent bringen. Ich werde einen Lord heiraten, er wird verrückt nach mir sein ! «
Dieser Vater, dessen Namen sie nicht einmal kannte, war nie aufgetaucht.
Eingeschlossen in einer engen Schneise, führten die Eisenbahngleise in der einen Richtung nach Paris, in der anderen zu den östlichen Vororten der Hauptstadt und an die Ufer der Marne, nach Nogent, Joinville und Saint-Maur.
Élisa beugte sich über die Hecke, die am Zaun entlangführte, und beobachtete das Treiben. Züge hatten sie schon immer begeistert, sie beschworen ferne Orte herauf, Begegnungen, Luxus, Freiheit … Die Bahnsteige unten waren schwarz vor Menschen, es wuselte dort wie in einem Ameisenhaufen. Mit träger Neugier fragte sie sich, was wohl passieren würde, wenn sie die Leute mit Kieselsteinen bewarf …
Wie ein mechanisches Spielzeug fuhr in einer Dampfwolke ein Zug aus Vincennes ein. Kaum hatte er angehalten, schwappte die Menschenflut an die Waggons, doch zum großen Verdruss der Wartenden boten die sich öffnenden Zugtüren nur einen Blick auf voll besetzte Abteile. Vergebliches Rennen auf der Suche nach freien Plätzen, Protestrufe, Streitereien. Enttäuscht fanden sich die Ameisen damit ab, auf den nächsten Zug warten zu müssen. Alle außer einem auffälligen Ameisenmännchen mit Zylinder und erhobenem Gehstock. Er war gerade laut schimpfend wieder dort ausgestiegen, wo er kurz zuvor eingestiegen war, gefolgt von seinem Weibchen in malvenfarbenem Kleid und seinem Ameisenkind in kurzen Hosen. Dieses Gewimmel amüsierte Élisa so sehr, dass sie darüber ihr Rendezvous vergaß und sich auf die Zehenspitzen stellte, um alles im Blick zu haben.
Im Schutz einiger wuchernder Äste der Hecke rauchte Gaston eine Zigarette und beobachtete das junge Mädchen. Solche kleinen Hühner hatte er schon viele gerupft, doch so geschickt er auch darin war, ein Mieder aufzuhaken oder einen Unterrock zu zerknittern – dieses Mädchen ließ ihn zögern. Er hatte es mit einem dieser zarten Pflänzchen zu tun, die auf dem Humus der guten Gesellschaft gediehen, eine weiße Haut hatten, makellose Unterwäsche trugen und den Unterschied zwischen einem Weinglas und einem Wasserglas kannten. Wie sollte er sich verhalten? Sollte er sich verbeugen und ihr die Hand küssen? Und dann irgendwelche Gemeinplätze von sich geben, ihr Komplimente über ihr hübsches Gesichtchen und ihre schlanken Fesseln machen? Das konnte er nicht. Er kannte nur einen Weg, sein Verlangen auszudrücken: die Mädchen aufs Kreuz zu legen und mit den groben Zärtlichkeiten zu überschütten, auf welche die Weiber in seinen Kreisen so scharf zu sein schienen. Am Stummel der ersten Zigarette zündete er eine zweite an – der letzte Aufschub vor dem Angriff.
Die Ameise mit Zylinder hopste von einem Ende des Bahnsteigs zum anderen, um doch noch einen freien Platz zu ergattern. Élisas Blick glitt nach rechts, aufgeschreckt von einer plötzlichen Bewegung. Sie ahnte, dass gleich eine Katastrophe passieren würde. Von ihrem Standpunkt aus konnte sie sehen, dass der vom Hin- und Hergerenne der Zylinderameise aufgehaltene Zug im nächsten Moment von einer Wagenkolonne gerammt werden würde, die an eine Lokomotive angehängt war und rückwärts in den Bahnhof einrollte.
Der Aufprall war schrecklich. Der blinde Zug hatte seinem Opfer den Rücken zugekehrt, er fuhr mit voller Wucht und einem fürchterlichen Knall auf und zermalmte es unter seiner Masse, dann stürzte er sich auf die drei letzten Waggons und schlitzte sie auf. Der Schornstein, der aus einem Haufen Eisen herausragte, schrammte über den Bogen des Pont de la Tourelle, der Triebwagen, zerrissen und zu einem unentwirrbaren Knäuel aus Rohren und Achsen verformt, tat seinen letzten Atemzug. Nur wenige Minuten hatten genügt. Das Getöse hallte endlos wider. Erst als es verebbte, hörte man die Schreie.
Ihre Augen auf die verrenkten Körper des Fahrers und des Mechanikers des Zuges geheftet, in den Ohren die gellenden Schreie, konnte Élisa das Gewimmel der vielen Hundert Menschen, die dem Unglücksort entfliehen wollten und die Böschung über der im Dunkeln liegenden Eisenbahntrasse hinaufkletterten, mehr ahnen als sehen. Sie wankte, ihr war, als schwebe sie über den Wolken, als klammere sie sich an eine Schiffschaukel, deren Seile sich gelöst hatten. Inmitten der Turbulenzen begann sie das Bewusstsein zu verlieren, dann versank sie in vollkommener Dunkelheit. Die ersten Flüchtenden hatten bereits die Böschung erklommen und drohten, Élisa zu zertrampeln. Zwei Arme umfingen sie und zogen sie weg.
»Clarissa! Clarissa, wo bist du?«
» Maman ! «
Élisa schlug die Lider auf. Stöhnen und Schreie waren zu hören. Gestalten bewegten sich durch die Nacht, beleuchtet von Fackeln und Laternen. Sie lag auf der Erde, jemand schüttelte sie. Langsam wurde ihr Blick wieder klarer, und ihr benebelter Verstand erfasste unzusammenhängende Informationsfetzen. Wie gern wäre sie wieder eingeschlafen, wie gern hätte sie sich ausgeruht! Aber das ging nicht. Sie versuchte, sich aufzurichten, hatte aber nicht die Kraft dazu. Ein Mann hielt sie an den Handgelenken fest.
»Was ist passiert?«, murmelte sie.
Ihre eigene Stimme schien von ganz weit her zu kommen.
»Keine Angst, ich bin bei Ihnen«, sagte der neben ihr kniende Fremde. »Ich bin’s: Gaston.«
Der Unfall, dachte sie, deshalb liege ich im Gras …
»Gaston … Sind Sie schon lange hier?«
Sie versuchte sich von ihm zu lösen, doch da war nichts, woran sie sich festhalten konnte, und ihre Beine gaben nach. Er fing sie auf und lehnte sie an die Brüstung der Brücke. Die Schreie der Überlebenden mischten sich in das Gejammer der Verletzten, während sich Feuerwehrleute und Freiwillige am Dampfkessel der Lokomotive zu schaffen machten. Die Holzwaggons brannten knisternd und sprühten Funken auf die Bahnsteige, die voller blutiger Pfützen und Trümmer waren. Flüchtende Menschen klammerten sich verzweifelt an die Hecke der Böschung, sie versuchten, Halt zu gewinnen, doch die meisten kamen ins Rutschen und fielen den Hang hinunter.
»Kommen Sie, Mademoiselle«, sagte Gaston entschlossen. »Ich begleite Sie nach Hause, nun müssen wir die Retter ihre Arbeit tun lassen.«
Sie stiegen über die Körper der Männer und Frauen hinweg, die auf dem Gehweg zusammengebrochen waren, bahnten sich einen Weg durch das unablässige Kommen und Gehen der Rettungswagen und erreichten schließlich die Chaussée de l’Étang, wo alle Fenster erleuchtet waren. Dort zog Gaston sie plötzlich in die Deckung der Bäume des Bois de Vincennes. Von Panik gepackt, wollte Élisa sich wehren. Doch er drückte sie wortlos an den Stamm eines Kastanienbaums, presste seinen Mund auf ihren und drückte ihre Lippen schmerzhaft auseinander. In seinem Kuss und auch in seiner Umarmung lag keinerlei Zärtlichkeit, nichts, wovon sie geträumt hatte. Er hielt sie so fest, dass sie sich nicht bewegen konnte. Voller Wut und Angst wollte sie ihn wegstoßen, doch was sie gerade erlebt hatte, hatte ihr jede Widerstandskraft geraubt. Allmählich machte ihre Empörung wachsendem Erstaunen Platz, dann einem ungewollten Hochgefühl. Er wich zurück, und sofort überkamen sie Angst und Schuldgefühle.
»Oh, Gaston, ich bitte Sie – das dürfen wir nicht!«
Er hob ihr Kinn an und zwang sie, ihn anzusehen. Er flüsterte:»Nein, es ist richtig, weil ich Sie liebe.«
Diese Worte fegten den letzten Rest ihrer Zurückhaltung hinweg. Sie schmiegte sich an seine Brust, ihre Lippen gaben nach und erwiderten seine Küsse. Das Geschrei vom Bahnhof verebbte im langsamen Rhythmus der Hände des Mannes, der ihren Körper streichelte und in ihr Wellen der Lust freisetzte.
»Sehen wir uns bald wieder?«, flüsterte er ihr ins Ohr.
»Ja, ich … O mein Gott! Wir verreisen bald.«
» Wir ? «
»Mademoiselle Bontemps und die anderen Mädchen. Bis Mitte September. Nach Trouville.«
» Adresse ? «
» Villa Georgina. «
»Ich werde kommen. Wir werden eine Möglichkeit finden, uns zu treffen. Sie müssen nun nach Hause gehen, Ihre Freundinnen werden sich wohl schon Sorgen machen. Das ist unser Geheimnis, ja? Lieben Sie mich denn ein bisschen ? «
» Oh, Gaston ! «
Er küsste sie auf die Stirn. Sie taumelte über die Straße und konnte nicht umhin, sich mehrmals umzudrehen. Er ließ sie nicht aus den Augen, seine Lippen waren zu einem Lächeln erstarrt.
Als Élisa das Tor hinter sich zugemacht hatte, verschwand Gastons Lächeln wieder. Er zündete sich eine Zigarette an und nahm einen tiefen Zug.
»Das Glück ist auf meiner Seite«, dachte er und ging zum See. »Ein unverhoffter Unfall – und diese romantische dumme Gans hat sich einwickeln lassen!«
Er wusste noch nicht, wie er es anstellen würde, aber eines war sicher: Eine Reise nach Trouville stand an. Sein Auftraggeber wäre zufrieden: Im November würde er seinen Vertrag erfüllen und ihm das kleine Huhn überbringen. Er hob eine Handvoll Kieselsteine auf und machte sich einen Spaß daraus, sie über das schwarze Wasser hüpfen zu lassen.
© Hannah-10/18
Über Claude Izner
Claude Izner ist das Pseudonym der Schwestern Liliane Korb und Laurence Lefèvre, beide langjährige Bouquinistinnen mit eigenem Bücherstand am Seine-Ufer in Paris. Sie sind außerdem in der Filmbranche tätig und jede für sich als Schriftstellerin erfolgreich. Ihre gemeinsam verfassten Kriminalromane...
Mehr über Claude Izner
Weitere Titel der Serie »Paris-Krimis«
Der Pariser Buchhändler Victor Legris ermittelt um 1890 in mehreren Verbrechen. Hinreißende Kriminalromane mit viel Pariser Charme, Geist und Witz. Für Leser mit Sinn für schöne Bücher und stilvolle Verbrechen.
Ruhe sanft, mein Herz
»Ein empfehlenswertes Leseerlebnis.«
Mademoiselle muss heute sterbenClaude Izner | Thuringen - ebooks-gratuits.me
Merkwurdigkeiten
Praventiver
Hilfsmoglichkeiten
Hermundurenland
Pravalenz
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1 Thüringen - Bodo Schulenburg
Auteur : Bodo Schulenburg
3 Thüringen und der Harz, mit ihren Merkwürdigkeiten, Volkssagen und Legenden. Historisch-romantische Beschreibung aller in Thüringen und auf dem Harz vorhanden gewesenen und noch vorhandenen Schlösser, Burgen, Klöster, etc. SIEBTER BAND - Friedrich von Sydow & Johann Michael Heinrich Doering
Auteur : Friedrich von Sydow & Johann Michael Heinrich Doering
4 Thüringen und der Harz, mit ihren Merkwürdigkeiten, Volkssagen und Legenden. Historisch-romantische Beschreibung aller in Thüringen und auf dem Harz vorhanden gewesenen und noch vorhandenen Schlösser, Burgen, Klöster, etc. - Friedrich von Sydow, Johann Michael Heinrich Doering & Carl Duval
Auteur : Friedrich von Sydow, Johann Michael Heinrich Doering & Carl Duval
5 Thüringen und der Harz, mit ihren Merkwürdigkeiten, Volkssagen und Legenden. Historisch-romantische Beschreibung aller in Thüringen [By L. Storch, C. Duval, W. Schoenichen, F. von. S., H. Doering and others, and edited by F. von S.] - Friedrich von Sydow, W. Schoenichen & Carl Duval
Auteur : Friedrich von Sydow, W. Schoenichen & Carl Duval
6 Praktikumsbericht: Landesfilmdienst Thüringen e.V. - Zentrum für Medienkompetenz und Service - Astrid Schäfer
Medien repräsentieren einen Kulturbereich und sind zu einer wichtigen Sozialisationsinstanz geworden. In diesem Zusammenhang ist ganz klar, dass die Prozesse der Mediensozialisation zunehmend pädagogisch bedeutsam werden. In der Literatur wird heute vielfach vom Aufwachsen in Medienwelten gesprochen, was im Wesentlichen den Tatbestand abbildet, dass die Welterfahrung von Kindern und Jugendlichen nachhaltig von der Medienvielfalt im Alltag geprägt und strukturiert wird. Kennzeichnend für die Alltagsmedienwelt ist, dass insbesondere das Buch - als eines der ersten Medien nach allgemeinem Verständnis - heute stark in den Hintergrund getreten ist, während Fernsehen und Computerspiele deutlich dominieren. Hinsichtlich dieser Tatsache, habe ich die Medien Buch (genau: literarischer Text) und Film zum zentralen Gegenstand meines Praktikums im Landesfilmdienst Thüringen e.V. gemacht. Der
7 Geotourismus in Thüringen - Nancy Allmrodt
Auteur : Nancy Allmrodt
Diese Studie befasst sich mit einem noch relativ jungen Phänomen: den Geoparks. Seit einigen Jahren ist eine unvergleichliche Dynamik auf diesem Gebiet zu verzeichnen, die sich darin äußert, dass weltweit ständig neue Geoparks gegründet werden. Auch die internationale Geotourismusforschung beginnt sich langsam zu etablieren. Bisher wurden aber nur wenige Befragungen in Geoparks durchgeführt, die evaluieren, wie Besucher und Anwohner Geoparks beurteilen und inwiefern diese sich dafür interessieren. Daher war es Ziel dieser Untersuchung, eine Nachfrageanalyse dieser beiden wichtigsten Zielgruppen eines Geoparks durchzuführen. Im Nationalen GeoPark Thüringen Inselsberg Drei Gleichen wurde hierzu eine umfassende Touristen- und Anwohnerbefragung durchgeführt, wobei der Fokus auf Ersteren liegt. Dies erfolgte mit einem standardisierten Fragebogen in schriftlicher Form im Herbst bzw.
8 Thüringen Reiseführer Michael Müller Verlag - Heidi Schmitt
Auteur : Heidi Schmitt
Die Autorin Heidi Schmitt weiß aber auch, wo Aktive die schönsten Reviere finden zum Wandern, Radeln, Paddeln oder Klettern.
9 Sagenhaftes Thüringen - Klaus Fischer
Auteur : Klaus Fischer
10 Die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in Thüringen und Rheinland-Pfalz - Götz Lieberknecht
Auteur : Götz Lieberknecht
Die Arbeit stellt eine Policy-Analyse eines aktuellen und politikwissenschaftlich relevanten Themas dar: der Umsetzung von EU-Umweltpolitik in den Mitgliedstaaten bzw. Bundesländern.
Nach der theoretischen Verankerung in der Implementations- und Europäisierungsforschung stützt sich der empirische Teil auf die Analyse einschlägiger Dokumente, d.h. Gesetzes- und Verordnungstexte. Untersucht wird dabei anhand zweier Hypothesen die Rolle unterschiedlicher Parteienkonstellationen im Implementierungsprozess sowie die Bedeutung informeller Gremien sowohl zwischen den Ländern als auch im europäischen Mehrebenensystem.
Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in den beiden Bundesländern trotz unterschiedlicher Koalitionen und umweltpolitischer Interessen zu dem gleichen Ergebnis kommt, und die Koordination zu einem großen Teil in pragmatis
11 Demographische Veränderungen, Einflussfaktoren und Auswirkungen - Thüringen und die Welt im Wandel der Zeit - Susanne Grolle
Auteur : Susanne Grolle
12 Als Lehrer in Gotha/Thüringen 1950–1990 - Harald Rockstuhl & Heinz Scholz
Auteur : Harald Rockstuhl & Heinz Scholz
Da sind seine Erinnerungen an seine schlesische Kindheit und Jugend in NS-Zeit, Hitlerkrieg und das Leben im Stalingrader Lager 1944/45, an die Rückkehr aus Gefangenschaft und an den schweren Beginn eines neuen Lebens während schwieriger Nachkriegsjahre im Raum Erfurt – Langensalza bis zu seinem Eintritt als „Neulehrer“ in Gotha.
„Ich will mich da als ein Zeitzeuge verstehen, der denkt, dass manches historische Geschehen aus dem Großen und Ganzen der jüngsten Geschichte vielleicht anschaulicher und verständlicher werden kann durch subjektiv erzählte „Geschichte(n) kleiner Leute…“
Ebenso empfehlenswert sein zweites Buch „Als Le
13 Thüringen, Seine Geschichte, Die Schlacht von Jena-Auerstedt - Claus Reuter
Auteur : Claus Reuter
Die Schlacht bei Jena und Auerstedt 1806 stellte das Ende der Alt-Preussischen Era dar und führte Jahre später zur Einigung Deutschlands unter der Führung Preussens.
14 Emil rettet Thüringen - Michael Kirchschlager
Auteur : Michael Kirchschlager
Der kleine Emil schläft gemächlich in seiner Höhle und träumt von seiner Mama, seinem Papa und seinen Freunden. Doch in der Zwischenzeit überfällt der böse Herzog Heinrich der Grimmige Thüringen und belagert das Schloss der Landgräfin Jutta. In seinem Heer führt er zwei furchtbare Fabeltiere mit, die die Menschen in Angst und Schrecken versetzen. Als alle Hoffnung zu verfliegen droht, bricht ein kleines, mutiges Mädchen auf, um den Drachen Emil zu suchen. Denn alle Thüringer wissen: nur der Drache Emil kann das Land noch retten!
15 Sagen, Märchen und Gebräuche aus Sachsen und Thüringen 1845 - Emil Sommer & Harald Rockstuhl
Auteur : Emil Sommer & Harald Rockstuhl
70 Sagen, 11 Märchen und Gebräuche aus Thüringen und Sachsen (und heute Sachsen-Anhalt) sowie der Stadt Halle – 1845 // 1 s/w und 10 farbige Fotos, sowie 6 Zeichnungen //Drei Kapitel: I. Sagen; II. Märchen; III. Gebräuche mit Lichtmesse, Fastnacht, Aschermittwoch, Ostern, Walpurgis, Himmelfahrt, Pfingsten, Johannis, Martini, Andreasnacht. Die Zeit zwischen Johannis und der Ernte, Ernte. Die zwölf Nächte.
16 Radegunde von Thüringen - Simone Knodel
Auteur : Simone Knodel
17 Geschichte Nationalsozialismus: Der "Mustergau". Thüringen zur Zeit des Nationalsozialismus. - Steffen Raßloff
Auteur : Steffen Raßloff
NS-"Mustergau" Thüringen: Mythos oder Realität? Thüringen war in den 1920er-Jahren eine der frühen Hochburgen der NSDAP. Hier gelangten 1930 erstmals Nationalsozialisten auf Ministersessel. Hier erfolgte 1932 die "vorgezogene Machtergreifung" unter Fritz Sauckel. Die NS-Politik setzte das Land besonders rigoros um, nutzte dabei aber die Ausstrahlung des Kulturlandes um Hitlers "Lieblingsstadt" Weimar. Schließlich sollte Thüringen mit Rüstungsprojekten und einem Führerhauptquartier zur letzten "Festung" des "Dritten Reiches" werden.
18 Sagen und Legenden aus Thüringen - Christine Giersberg & John Verlag
Auteur : Christine Giersberg & John Verlag
Der Fund eines Homo erectus aus Bilzingsleben bei Weimar zeugt von einer Besiedlung der Gegend 350 000 v. Chr. Der Name "Thoringi" taucht erstmals im Jahre 380 bei dem römischen Geschichtsschreiber auf Flavius Vegetius Renatus auf. Die Missionierung Thüringens erfolgte auf Betreiben des späteren Bischofs von Mainz, Bonifatius. Er errichtete 742 in Erfurt ein Bistum. Im Jahre 1067 gründet Graf Ludwig der Springer nahe bei Eisenach die berühmte Wartburg. Im 12. Jahrhundert wurden die Städte Mühlhausen, Nordhausen und Saalfeld zu Reichstädten erhoben. 1247 starb mit Heinrich Raspe der letzte des mächtigen Geschlechts der Ludowinger, nachdem er nur ein Jahr zuvor zu, allerdings recht umstrittenen, zu Königswürden kam. 1554, nach dem Tode Johann Friedrichs es Großmütigen, wurde Thüringen auf Grund der Erbteilung in zahlreiche Einzelstaaten aufgeteilt, wobei nach Sachsen-
19 Deutsche Fahrten: Reise- und Kulturbilder aus Anhalt und Thüringen - Karl Emil Franzos
Dieses eBook: "Deutsche Fahrten: Reise- und Kulturbilder aus Anhalt und Thüringen" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen.
Karl Emil Franzos (1848-1904) war ein zu seiner Zeit sehr populärer österreichischer Schriftsteller und Publizist. Seine Erzählungen und Romane reflektieren die Welt des osteuropäischen Judentums und die Spannungen, denen er als Jude und Deutscher in Galizien und der Bukowina ausgesetzt war. Seine Reisebeiträge waren beliebt, weswegen ihn die Neue Freie Presse von 1874 bis 1876 auf Reisen in die östliche Hälfte der Habsburgermonarchie schickte. Es entstanden kulturhistorische und ethnografische Kulturbilder, die, nach Abdruck in der Zeitung als Buch unter dem Titel Aus Halb-Asien zusammengefasst und immer wieder aktualisiert, in mehreren Auflagen erschienen und sehr erfolgrei
20 Wanderungen durch Thüringen - Ludwig Bechstein
21 Einführung einer Vorsorgepflicht für Kinder in Thüringen unter Betrachtung weiterer präventiver Hilfsmöglichkeiten - Christian Schubert
Auteur : Christian Schubert
In den letzten Monaten brachten die Medien immer häufiger Fälle von Kindesvernachlässigung, -misshandlung und -missbrauch an das Licht der Öffentlichkeit. Dabei sind es die extremen und tragischen Einzelschicksale mit Todesfolge, wie die der kleinen Lea-Sophie aus Schwerin oder der toten Kinder aus Erfurt, Nordhausen, und Sömmerda, die für Erschütterung, Betroffenheit und Wut in unserer Gesellschaft sorgen. Doch diese Fälle sind nur die Spitze des Eisberges, denn die Zahl der Kindeswohlgefährdungen, die im Schatten der Öffentlichkeit liegen, scheint weitaus höher zu sein. Schätzungen gehen davon aus, dass deutschlandweit zwischen 48.000 und 430.000 Kinder im Alter von 0 6 Jahren gesundheits- und lebensgefährdenden Bedingungen ausgesetzt sind.1 Vor diesem Hintergrund wurden sowohl auf Bundesebene als auch speziell in Thüringen viele Maßnahmen zum Schutz der Kinder ins Leben
22 Thüringen doch Hermundurenland. Ein Beitrag zur geschichtlichen Völkerkunde ... Nebst einer Reconstruction der Ptolemäus-Karte von Germanien. - Alfred Kirchhoff
Auteur : Alfred Kirchhoff
23 Thüringen. Ein geographisches Handbuch, etc - Fritz Regel
Auteur : Fritz Regel
24 Deutsche Fahrten - Reise- und Kulturbilder aus Anhalt und Thüringen - Karl Emil Franzos
Im ersten Band seiner Reise- und Kulturbilder beschreibt der Schriftsteller Franzos seine Eindrücke aus den Fahrten durch die Ländereien Anhalts und Thüringens seiner Zeit.
25 Thüringen Mitte/Nord - Sabine Gilcher
Auteur : Sabine Gilcher
Das Tourenangebot reicht von Wanderklassikern bis zu absoluten Geheimtipps, von gemütlichen Spaziergängen bis zu mehrstündigen Unternehmungen für sportlich ambitionierte Wanderer. Der räumliche Bogen spannt sich dabei vom Werra-Bergland und dem Nationalpark Hainich über das Harzvorland zum Kyffhäuser und bis zur Sächsischen Saale süd
26 Prognose der Landtagswahlen 2019 in Brandenburg, Sachsen und Thüringen - Wilfried Rabe
Auteur : Wilfried Rabe
Das bei den letzten Wahlen in diesen Ländern festgestellte Wahlverhalten von Frauen und Männern in den verschiedenen Altersgruppen wird untersucht und analysiert. Die Anfang Januar 2019 vorliegenden Wahlprognosen werden vorgestellt, und es wird dargelegt mit welchen Wahlkampfstrategien voraussichtlich die Parteien in den beginnenden Wahlkampf gehen. Die Konsequenzen der möglichen Wahlausgänge für die Fortbestand der gro
27 Children`s Home in Germany Thüringen - Eva Siebenherz
Auteur : Eva Siebenherz
Many people have spent their childhood and youth in a Children’s Home, an asylum, a youth center, approved school or another similar facility. And many cannot let go of the experience and are looking for connections into the past. Or for a variety of reasons, they are looking for a temporary or permanent home accommodation. Whether it is an active facility ore one closed already - the confusion and mix-up is great. Either one cannot find any information or one only finds unclear results. For this reason, we have compiled this directory of asylums which lists nearly 10000 homes and other facilities in about 10 categories.
From children's homes, youth housing, disabled homes, home schools to normal dormitories, everything is represented. In addition, you will find archive entries for closed facilities. This also includes children's homes and youth employment centers in the f
28 Elisabeth von Thüringen und die neue Frömmigkeit in Europa - Christa Bertelsmeier-Kierst
Auteur : Christa Bertelsmeier-Kierst
Anläßlich des 800. Geburtstages der heiligen Elisabeth von Thüringen wurde 2007 in Marburg ein wissenschaftliches Symposion durchgeführt, das Elisabeths karitatives Wirken in den Kontext der großen religiösen Bewegungen jener Zeit stellte. Die Subjektivierung der Frömmigkeit, die von den großen Reformorden ausging, erfasste um 1200 nachhaltig auch die Laiengesellschaft. Vor allem Frauen drängten nach Teilhabe am religiösen Leben und strebten eine möglichst radikale Nachfolge Christi an. Ergriffen vom neuen Ideal der Armut und Askese waren sie bereit, ihre bisherigen sozialen Bindungen aufzugeben und ihre Vorstellung eines christlichen Lebens in karitativer Fürsorge oder – in Abkehr von der Welt – in strenger Klausur und mystischer Selbstsorge zu verwirklichen. Diese neue Spiritualität aus der Sicht verschiedener Fächer – der Theologie, der Geschichts- und Literaturwis
29 Umbenannte Straßen in Thüringen - Eva Siebenherz
Wir möchten an diese Namen erinnern, sie nicht vergessen, sie sammeln und aufbewahren. Unterstützen Sie uns, damit das irgendwann ein umfangreiches Nachschlagewerk wird. Es geht um unsere gemeinsame Geschichte und unsere Geschichten.
30 Der Waffenschmied aus Thüringen - Holk Maisel
Auteur : Holk Maisel
Es gibt verschiedenste Darstellungen der Biografie des Nikolaus von Dreyse. Die einen sehen ihn als Militaristen und Waffenfabrikanten, die anderen als den Inbegriff des strebsamen, fleißigen Handwerkers. Ich möchte meine Sicht hinzufügen.
31 Elisabeth – Landgräfin von Thüringen - Hans Bentzien
Auteur : Hans Bentzien
Wenn man die Wartburg besucht, gelangt man durch einen Laubengang in die Kemenate der heiligen Elisabeth. Sie ist geschmückt mit den berühmten Fresken Moritz von Schwinds, die an das Leben dieser Frau erinnern. Wer war Elisabeth, Landgräfin von Thüringen, die 1231, nur vierundzwanzigjährig, starb und nach ihrem Tod heiliggesprochen wurde? Als vierjähriges Mädchen kam sie, eine ungarische Königstochter, an den Hof von Eisenach. Sie war mit dem elfjährigen Sohn des Landgrafen verlobt worden. Auf der Wartburg wird sie erzogen wie die Fürstenkinder auch. Früh zeigen sich ungewöhnliche Charakterzüge. Sie will, dass es gerecht zugeht, und es entwickelt sich bei ihr eine Frömmigkeit, die zu einer sozialen Haltung wird. Als ihr Verlobter stirbt, wird sie mit dessen Bruder, Ludwig IV., verheiratet. Zwischen beiden entsteht eine echte Liebe — für die auf Verträgen beruhende Heira
32 Thüringen war einmal ein Königreich - Reinhard Schmoeckel
Auteur : Reinhard Schmoeckel
Die "akademische" Geschichtsforschung weiß nichts davon, weil es keine alten Schriftquellen dazu gibt. Aber Indizien aus zahlreichen anderen Wissenschaften bringen überzeugende Beweise für die Richtigkeit der hi
33 Streifzug durch Thüringen - Gerhard Köhler
34 Sagen und Märchen aus Sachsen und Thüringen - Emil Sommer
Auteur : Emil Sommer
14. Die Jungfer auf dem Schloßberge bei Ohrdr
35 Wanderungen durch Thüringen - Ludwig Bechstein
In den "Wanderungen durch Thüringen" beschreibt der in Weimar geborene Bechstein seine Heimat und nimmt den Leser mit u.a. in folgende Städte und Regionen:
Der Dolmar.
Thal der Lichtenau.
Der Schneekopf.
Schulpforta.
36 Natur und Altertum in Thüringen - Reiseerinnerungen aus den Jahren 1836 - 1841 -1842 - Fr. L. B. von Medem & Gerik Chirlek
Auteur : Fr. L. B. von Medem & Gerik Chirlek
37 Johann Rothe's Chronik von Thüringen. Bearbeitet und herausgegeben von E. Fritsche. - Anonyme & E Fritsche
Auteur : Anonyme & E Fritsche
38 Thüringen Burgen, Schlösser & Wehrbauten Band 2 - Lothar Groß & Bernd Sternal
Auteur : Lothar Groß & Bernd Sternal
Ihnen liefert sie eine Vielzahl von Informationen ü
39 Wir backen mit HERMANN aus THÜRINGEN - Anne T. Pörs
Auteur : Anne T. Pörs
Hermann ist in Thüringen weit bekannt!
In diesem Buch wird alles beschrieben, was man zu Aufzucht, Pflege, Teilung und Verarbeitung des Hermann - Ansatzteiges wissen sollte. Neben einer ausführlichen Anleitung zum Umgang mit Hermann sind zahlreiche Rezepte enthalten - zusätzliche Tipps geben praktische Hinweise und Anregungen für neue Variationen.
40 Schulische Integration der minderjährigen Flüchtlinge in Thüringen - Izabela Galus
Auteur : Izabela Galus
Diese Bachelorarbeit widmet sich der schulischen Integration der jugendlichen Flüchtlinge in Thüringen, die nicht mehr der allgemeinen Schulpflicht unterliegen. Der fehlende Schulabschluss oder dessen fehlende Nachweisbarkeit stellen eine Hürde für die berufliche Integration dar. Die Hauptschwierigkeit besteht darin, dass das staatliche Schulsystem für die jugendlichen Flüchtlinge, die erst ab dem 16. Lebensjahr nach Deutschland kommen, wenig Möglichkeiten bietet, ihren Schulabschluss nachzuholen und somit ihr Recht auf Bildung umzusetzen. Wie sieht die schulische Integration der Flüchtlinge in Thüringen unter Berücksichtigung der vorhandenen strukturellen Möglichkeiten aus? Die Arbeit konzentriert sich auf die Gruppe der jugendlichen Flüchtlinge mit und ohne Aufenthaltsstatus, die auf nicht konventionelle Art ihren Abschluss bzw. Weg in das deutsche Schulsystem suchen. Welch
41 Epidemiologie, Prävalenz, Versorgung und Prävention bei depressiven Erkrankungen in Thüringen - Sebastian Selzer
Auteur : Sebastian Selzer
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,5, Fachhochschule Erfurt (Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Weltweit wird vermutet, dass 350 Millionen Menschen von Depressionen betroffen sind. Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass im Jahr 2020 affektive Störungen zu der zweithäufigsten Krankheit weltweit zählen werden. In Deutschland gibt es schätzungsweise drei Millionen Menschen die betroffen sind. Die Versorgungssituation bietet trotz der hohen Anzahl noch keine adäquate Behandlung. Wie viele sind In Thüringen betroffen und gibt es regionale Unterschiede? Wie verteilt sich die Depression in der Thüringer Bevölkerung und wie sieht es mit der Versorgung im Freistaat aus? Mit vielen Fakten, Zahlen und Belegen geben die Autoren einen Überblick über die Lage. Bei ihrer Forschungsarbeit k
42 Wanderungen durch Thüringen - Ludwig Bechstein
Ludwig Bechstein: Wanderungen durch Thüringen
Erstdruck: Leipzig,: Georg Wigand, 1847.
Thal der Lichtenau
Die Hessberger Thierfährten
Das Meininger Oberland
Schwarzburg und das Schwarzathal
Der Kiffhäuser
Waltershausen und Tenneberg
Der Dietharzergrund
Felsenthal und Inselberg
Die Liebensteiner Höhle
43 Gebrauchsanweisung für Thüringen - Ulf Annel
Auteur : Ulf Annel
Was hat Erfurt mit Venedig gemeinsam? Wer steckte hinter dem Bau des Kyffhäuser-Denkmals? Wieso sollten sich Skatfreunde im Zweifels- und Streitfall nach Altenburg begeben? Ulf Annel, Thüringer mit Leib und Seele, führt uns durch seine Heimat, die zwar der "geografische Mittelpunkt Deutschlands", von Mittelmaß aber weit entfernt ist. Er ergründet den Reichtum an Burgen und Schlössern, an Dialekten, Dichtern und Denkern. Wandert auf dem idyllischen Rennsteig und durch das "grüne Herz Deutschlands". Macht sich Gedanken über schnelle Rodler und Rostbratwürste, Goethe und Gartenzwerge, Jenaer Optik und Bauhaus-Architekten - und verrät uns ganz nebenbei, wie die Thüringer wirklich fühlen und denken.
44 Thüringen - Burgen, Schlösser & Wehrbauten Band 1 - Lothar Groß & Bernd Sternal
Ihnen liefer
45 Unser schönes Thüringen - Johannes Wilkes
Auteur : Johannes Wilkes
46 Thüringen. Ein geographisches Handbuch, etc - Fritz Regel
47 ADAC Reiseführer Thüringen - Bärbel Rechenbach
Auteur : Bärbel Rechenbach
Thüringen begeistert Naturfreunde, Kulturreisende und Aktive gleichermaßen. Mitten in Deutschland liegt diese grüne Region mit herrlichen Wanderrouten und Radwegen entlang von Werra, Unstrut und Saale. Oder man folgt dem vielbesungenen Rennsteig auf dem Kamm des Thüringer Waldes oder dem Kyffhäuserweg zur Barbarossahöhle. Etliche Schlösser und Burgen zeugen von der reichen und wechselvollen Geschichte. In Eisenach z.B. kann auf der Wartburg die Lutherstube besichtigen, wo der Reformator einst die Bibel übersetzte. Wunderbar restauriert sind Erfurt, Weimar und Jena und laden zu ausgedehnten Stadtbummeln ein. Aber auch Fachwerkstädte wie Schmalkalden und Altenburg oder die einstige Residenzstadt Gotha begeistern mit ihrem Flair. Goethe, Bach und Bauhaus – das sind nur einige der großen Namen, die jeder sofort mit Thüringen verbindet. In diversen Museen und Gedenkstätten oder
48 Thüringen. Ein geographisches Handbuch, etc - Fritz Regel
49 Wanderungen durch Thüringen - Ludwig Bechstein
50 Elisabeth von Thüringen und Konrad von Marburg. Facetten einer Beziehung - Anja Reckenfeld
Auteur : Anja Reckenfeld
Masterarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Note: 1,3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Katholisch-Theologische Fakultät, Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit bietet einen Überblick über Leben und Wirken der heiligen Elisabeth von Thüringen sowie eine Analyse über ihre Beziehung zu ihrem Beichtvater Konrad von Marburg. Elisabeth zählt zu den bekanntesten Heiligengestalten in der Katholischen Kirche. Auch außerhalb der Kirche kommt ihr eine besondere Bedeutung zu. Das zeigt sich z.B. daran, dass zahlreiche Institutionen ihren Namen tragen. Elisabeth hat schon bei ihren Zeitgenossen einen bleibenden Eindruck hinterlassen, der sich bis heute erhalten hat. Darstellungen über ihr Leben in verschiedenen Bereichen wie Kunst, Kultur und Literatur sind Be
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q-de-1294 | ung Platz für Verzweiflung. Sie fühlte sich hilflos und ausgeliefert. Warum fehlte in seinem Kuss jegliche Zärtlichkeit? | Mademoiselle muss heute sterben von Claude Izner | PIPER
Mademoiselle muss heute sterben — Inhalt
Paris, Ende des 19. Jahrhunderts. Als im IX. Arrondissement eine ganz in Rot gekleidete Mädchenleiche gefunden wird, sieht sich der Buchhändler Victor Legris dazu gezwungen, in einem Todesfall zu ermitteln. Denn es ist ausgerechnet das Briefpapier seiner Buchhandlung, das in dem unweit vom Tatort gefundenen Stöckelschuh steckt. Doch was zunächst wie ein simpler Liebesmord aussieht, führt Victor Legris schon bald bis ins berühmt-berüchtigte Varieté Moulin Rouge.
EAN 978-3-492-96883-6
Leseprobe zu »Mademoiselle muss heute sterben«
Wie immer für unsere Lieben!
Und für Andrée Millet, das Kind vom Montmartre,
Elena Arseneva, Kumiko Kohiki, Solvej Crévelier.
Herzlichsten Dank an Jan Madd.
In den geusndenen Falten der alten Hauptstädte, wo alles, selbst das Grauen, uns verzaubern kann, treibt es mich unwiderstehlich, wunderlich verhutzelten und verführerischen Wesen aufzulauern …
Saint-Mandé, Sonntag, 26. Juli 1891
Schnell, die Hände unters Wasser halten und alle Spuren von Konfitüre beseitigen!
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet [...]
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet hatte, betrachtete Mademoiselle Bontemps sehnsüchtig den Teller voller Erdbeer- und Mokkatörtchen, Eclairs und Meringuen. Sie widerstand der Versuchung und schloss ihn in der hintersten Ecke des Schranks ein. »Heute Abend, wenn alle schlafen …«, dachte sie. Sie bauschte ihr Kleid über dem Reifrock, den sie noch immer trug, als sei sie zwanzig, und ging mit raschelnden Schritten in den Salon zurück, wo ihr Besucher sich gerade die Handschuhe überzog.
»Entschuldigen Sie, dass es so lange gedauert hat, Monsieur Mori«, sagte sie kokett, »ich dachte, ich hätte einen Wasserhahn tropfen gehört.«
»Auch ich hörte ganz deutlich Wasser rauschen«, gab der Mann, ein piekfeiner Japaner, zurück.
Er setzte einen schwarzen Seidenzylinder auf, der perfekt zu seinem Zweireiher und seiner gestreiften Hose passte, und bemühte sich dann, seinen Gehstock aus dem Schirmständer zu ziehen, der mit einem Wirrwarr aus Rüschen verziert war. Überhaupt war der ganze Salon voller Rüschen. Sie schmückten Vorhänge, Sitzbezüge, die mit Nippes überladenen Regale und sogar das Kleid der Hausherrin. Wie kleine Wellen, die sich in der Brandung kräuseln, liefen sie über die gesamte Einrichtung, und der elegante Asiate schien unter Seekrankheit zu leiden, während er gegen die wogenden Stoffe ankämpfte. Mit einem Seufzer gelang es ihm schließlich, seinen Stock an sich zu nehmen.
»Wo ist denn Ihre Patentochter?«, fragte Mademoiselle Bontemps.
»Iris ist mit ihren Freundinnen auf den Rummel gegangen. Doch ich schätze dieses Flanieren inmitten des gemeinen Volkes nicht.«
»Die Jugend braucht Zerstreuung.«
»Das Vergnügen geht der Reue voraus – so wie der Schlaf dem Tode.«
»O Monsieur, das ist schön, aber traurig!«
»Ich bin nicht heiterer Stimmung, ich mag Trennungen nicht besonders. «
Er tat, als würde er die Spitze seines Gehstocks inspizieren, mit der er nervös auf den Teppich klopfte.
»Ich verstehe Sie«, säuselte Mademoiselle Bontemps, während sie die Schleifchen am Schirmständer unauffällig wieder gerade zog. »Aber nun denn, Monsieur Mori, die zwei Monate werden schnell vorüber sein.«
»Ich werde Ihnen Iris’ Badekostüm und den Sonnenhut am Donnerstag bringen lassen. Sie wollen noch immer am nächsten Montag aufbrechen?«
»So Gott will, ja, Monsieur Mori. Jesus Christus, das wird eine Expedition! Zum ersten Mal nehme ich die jungen Mädchen mit ans Meer. Sie sind ganz außer sich vor Aufregung. Ich musste vier Eisenbahnabteile reservieren, stellen Sie sich das vor! Zusammen mit der Köchin und den beiden Zimmermädchen sind wir sechzehn Personen. Diese Reise kostet ein Vermögen! Und wenn man länger als sechs Wochen verreist, kann man nicht einmal mehr den billigeren Ausflugstarif in Anspruch nehmen. Früher fuhren wir einfach nach Saint-Cyr-sur- …«
»… Morin. Ich weiß, ich weiß«, grummelte der Japaner sichtlich gereizt.
»Aber was soll man machen? Die Zeiten ändern sich, man spricht nur noch von Tourismus, von Stränden, vom Baden ! «
»Lassen Sie Iris unter keinen Umständen unbeaufsichtigt ins Wasser gehen.«
»Wo denken Sie hin! Meine Mädchen werden sich keinen Zoll weit aus dem abgesperrten Bereich entfernen. Ich habe einen Bademeister engagiert.«
»Behalten Sie ihn im Auge – vor allem, wenn er attraktiv ist. «
»Ach, Monsieur Mori, ich wache über meine Kleinen wie eine Glucke …«
»… über ihre Küken. Ich weiß, ich weiß. Könnten Sie mir eine Droschke kommen lassen?«
»Sofort, Monsieur Mori. Colas! Colas! Wo ist dieser Bengel nur wieder? Der Sohn des Gärtners, ein Taugenichts«, erklärte sie und betrachtete sich dabei in einem mit dicken Engelchen verzierten Wandspiegel. Sorgfältig zupfte sie zwei schwarz gefärbte Locken an der Seite ihres Mondgesichts zurecht. Ein Junge mit griesgrämiger Miene kam herein, auf einem Strohhalm kauend.
»Wie kommt der denn daher? Man könnte meinen, er trage seine Kleider verkehrt herum!«, rief Mademoiselle Bontemps aus. »Hol eine Droschke – und beeil dich! Monsieur wartet. «
Kaum stand der Junge draußen auf der Chaussée de l’Étang, streckte er dem massiven Bürgerhaus die Zunge heraus, an dessen Eisentor das Schild hing:
Institut C. Bontemps
Privates Mädchenpensionat
Er ging zum Rathausplatz, wo eine Musikkapelle spielte.
Ein Mann um die zwanzig, gut aussehend und von geschmeidiger Statur, löste sich vom Stamm einer Edelkastanie und folgte ihm auf dem Fuße. Der Junge wollte gerade zum Droschkenstand vor der Gare de Saint-Mandé hinübergehen, da packte ihn jemand an der Schulter.
»Ach, Sie sind’s, M’sieu Gaston! Sie haben mir einen Schrecken eingejagt. «
»Das hat ja gedauert!«
»Die Herrin hat mich nicht gehen lassen.«
»Hier, überbring das, du weißt, wem«, sagte der Mann und gab ihm einen Zettel.
» Und wie soll ich sie finden ? Sie sind alle auf dem Rummel. Haben Sie die vielen Leute gesehen?«
»Das ist dein Problem. Los, Junge, beweg dich!«
»Sieh dir den an – wie hübsch er ist in seiner Uniform mit den Tressen und Orden!«
»Wenn man all dieses Blech mag … Er ist so rot im Gesicht, dass man meinen könnte, er platze gleich. Der Kleine, der in seine Trompete bläst, gefällt mir besser. Wie ernst er aussieht mit seinem Stiernacken und dem dicken Bauch ! «
Zu Fuße eines Podests stand ein Dutzend junger Mädchen in hellen Kleidern und bestaunte die Blaskapelle der städtischen Feuerwehr. Das Mädchen, das ein Auge auf den Kerl in der Uniform geworfen hatte, eine Bohnenstange mit einem Hut, der sich unter lauter Kirschen bog, warf ihrer Kameradin, einem Pummelchen mit Löckchen wie ein frisch getrimmter Pudel, einen strengen Blick zu.
»Du bist wirklich vulgär, Aglaé. Wie ein Krämermädchen! Und zu allem Übel bist du auch noch ohne Hut ausgegangen ! «
»Das liegt an meinem Erbgut. Mein Vater ist Kaufmann. Nicht alle haben das Glück, die Nichte eines Marquis zu sein, der an der Börse spekuliert.«
»Scher dich zum Teufel!«
Ohs und Ahs erschallten zu den Klängen des Kampflieds Alsace et Lorraine, das die begeisterte Menge mitsang:
Wohl habt ihr dieses Land germanisieren können,
Unsere Herzen aber werdet ihr nie gewinnen!
»Also wirklich, das reicht! Hört auf, euch zu zanken!«
Aufgebracht trennten die Freundinnen die beiden Mädchen, indem sie mit ihren Sonnenschirmen dazwischengingen. Währenddessen nutzten zwei Internatsschülerinnen – eine zierliche Brünette in einem blauen und eine üppige Blondine in einem krapproten Kleid – das Gedränge und verschwanden in der Menschenmenge. Außer Atem blieben sie vor den Schiffschaukeln stehen.
»Die beiden sind abscheulich«, meinte die Blondine mit Bestimmtheit. »Sich in der Öffentlichkeit streiten! Wie Fischweiber ! «
»Kommst du mit schaukeln, Élisa?«, fragte die Brünette, fasziniert von den schwingenden Schiffsgondeln.
»Also wirklich, Iris, du bist vollkommen verrückt! Wir haben gerade erst gegessen. Und dann hat man uns bei dieser Hitze auch noch Erbsensuppe vorgesetzt! Die alte Ziege hat die Erbsen wohl im Sonderangebot gefunden.«
»Wie du willst. Ich jedenfalls gehe schaukeln«, erklärte Iris und stellte sich entschlossen neben eine der Schiffschaukeln, die gerade frei wurden.
Bevor Élisa sie zurückhalten konnte, wurde Iris von einem Jungen in Hemdsärmeln auf die Sitzbank geschoben und sogleich angeschubst. Iris saß verkrampft da, mit einer Hand ihr Hütchen festhaltend und mit der anderen ans Gestänge geklammert, während der Junge die Schaukel immer kräftiger anstieß.
Élisa versuchte, den Flugbewegungen ihrer Freundin zu folgen, aber als Iris sich aufrichtete und die Knie beugte, um mehr Schwung zu bekommen, wandte sie sich klopfenden Herzens ab und tat so, als würde sie sich für einen Muskelprotz interessieren, der eine Hantel stemmte, auf der zwei lachende Liliputaner saßen.
» Mamsell Lisa ! «
Sie fuhr herum. Colas legte den Finger an die Lippen und steckte ihr einen Zettel zu.
»Der ist von dem Burschen, der Ihnen schon mal geschrieben hat«, flüsterte er. »Er hat gesagt, Sie sollen sich sputen, denn es sei eine einzigartige Gelegenheit, die so bald nicht mehr wiederkommt. Ich habe mich schwergetan, Sie zu finden, und bin spät dran. Die Droschken sind alle besetzt, der Chinese und die Herrin werden sicherlich wütend sein. «
Sie bemerkte die ausgestreckte Hand und legte eine Münze hinein.
»Er versteckt sich«, rief der Junge und lief davon.
Élisa vergewisserte sich, dass Iris noch immer schaukelte, und flüchtete unter die Markise eines Verkaufsstandes für Zuckerzeug. Mit aufgekrempelten Ärmeln hängte der Händler dicke, glänzende Stränge aus grüner und rosaroter Zuckermasse an einen Haken. Berauscht vom Duft des karamellisierten Zuckers, verfolgte ein Grüppchen Lausbuben mit der Nase am Tresenrand jede seiner Bewegungen. Élisa faltete den Zettel auseinander. Sofort erkannte sie die ungeübte Handschrift, hob den Kopf und strahlte den Händler an. Endlich würden ihre Hoffnungen wahr werden! So weit sie zurückdenken konnte, hatte sie immer geahnt, dass das Schicksal etwas Außergewöhnliches für sie bereithielt, verlor aber so langsam die Geduld, denn sie war nun schon siebzehn, und das tägliche Einerlei im Pensionat Bontemps war alles andere als aufregend. »Wenn das noch lange so geht, sterbe ich vor Langeweile«, dachte sie jeden Morgen.
Doch jetzt war vor etwas mehr als einem Monat der Fremde in ihr Leben getreten. Élisa hatte noch nie mit ihm gesprochen, aber er hatte eine derartige Bedeutung erlangt, dass sie sogar von ihm zu träumen begann. Zuerst war er nur ein ganz normaler junger Mann gewesen, dem sie begegnete, wenn Mademoiselle Bontemps und ihre Zöglinge ihren Spaziergang am Seeufer machten. Er schlenderte stets gleichgültig an ihnen vorüber, nie blickte er ein bestimmtes Mädchen an. Dennoch war nach einer gewissen Zeit jede der jungen Frauen davon überzeugt gewesen, dass der Mann nur ihretwegen da sei. Auch wenn sie sich niemals gegenseitig den heimlichen Wunsch anvertraut hätten, von ihm beachtet zu werden. Wie sollte man auch zugeben, dass man sich von diesem so extravagant gekleideten Bohemien angezogen fühlte? Eines Abends im Juni hatte er Élisa dann eine Nachricht zukommen lassen. Nachdem das Licht gelöscht war, hatte sie sich ans Fenster ihres Zimmers gestellt und im Schein einer Gaslampe gelesen:
Sie sint die Schonste. Ich liebe Sie. Gaston.
Dreiundzwanzig genauso knappe und orthografisch dürftige Mitteilungen waren auf diese Erklärung gefolgt. Élisa bewahrte sie liebevoll auf und versteckte sie unter dem Kaminsims. Gaston hatte zwar nicht das Zeug zu einem romantischen Briefeschreiber – seine Sätze beschränkten sich auf die Grundregeln der Grammatik: Subjekt, Prädikat, Objekt, manchmal ein Superlativ und vor allem Liebe, Liebe und noch mal Liebe –, aber Élisa war zutiefst gerührt von seiner Beharrlichkeit, wenn sie sich auch nicht traute, ihm zu antworten. Dieses Mal hatte er sich noch übertroffen – eine Meisterleistung für einen Mann, der sich normalerweise so kurz und bündig ausdrückte!
Verlassen Sie Ihre Freundinen, erfinden Sie was, und komen Sie unten an die Böschunk hinter dem Pont de la Tourelle. Ich liebe Sie. Gaston.
Würde sie es wagen, Iris allein zu lassen und zu diesem Rendezvous zu eilen? Iris würde sich sicherlich Sorgen machen und Mademoiselle Bontemps Bescheid geben. Sie brauchte eine Ausrede! Ein Schwindelanfall? Sie könnte behaupten, sie hätte sich unwohl gefühlt. Das war immerhin nicht komplett gelogen. Ihr war ganz heiß, der Kopf drehte sich ihr, sie sah sich mit neuen Augen, mit den Augen Gastons. Er fand sie schön, er liebte sie!
Es wurde langsam dunkel, auf dem Rummel wurden die Lampions angezündet, die Schausteller redeten auf die Besucher ein.
»Zehn Centime, zwei Sou! Soldaten bezahlen nur fünf Centime ! «
Die Posaunen pfiffen im Takt zu den schrillen Tönen der Blechbläser, den Drehorgeln und Trommelschlägen. Ein Clown in Strumpfhosen hockte auf einem Fass und verkündete grölend, das beste Spektakel finde bei Nounou statt, der berühmten Flohdompteuse. Ein paar Meter weiter schwangen zwei müde Ballerinas in Paillettentrikots in einer ärmlichen Bauchtanzimitation die Hüften.
»Sehen Sie den sprechenden Geköpften!«
»Waffeln! Wer hat Lust auf meine Waffeln? Die größte Köstlichkeit von Paris!«
»Ein Liebesapfel für Sie, Mademoiselle? Von Amor persönlich geschossen ! «
Élisa schlängelte sich durch die fröhliche Menschenmenge, die sich vor den Jahrmarktständen drängte, und wäre fast mit Aglaé zusammengestoßen, die den Mund voller Krapfen hatte. Der Rummel ließ sie allen Anstand vergessen. Nicht weit von ihr stapfte die fette Mademoiselle Bontemps, geschmückt wie ein Reliquienschrein, auf ein Kuhkarussell zu, auf dem drei ihrer Schülerinnen hockten.
»Edmée! Berthe! Aspasie! Es ist spät. Wo sind die anderen?«, kreischte sie.
Élisa mischte sich in den Strom der Heimgehenden. Vor dem Bahnhof von Saint-Mandé hatte sich eine Menschentraube um einen Straßensänger gebildet, der, begleitet von einer Fiedel, einen derzeit beliebten Gassenhauer herunterleierte:
»Mad’moiselle, so hör’n Sie doch,
Ich will Ihnen ein Glas Madeirawein spendieren …«
Élisa umrundete den Bahnhof, hastete weiter und konnte gerade noch stehen bleiben, als eine Droschke vorbeifuhr. Sie erkannte Kenji Mori, Iris’ Patenonkel, der sich aus dem Fenster lehnte, und schlich an der Mauer entlang weiter.
Endlich hatte sie die Böschung erreicht! Sie blickte aufmerksam um sich, sah aber nur Liebespärchen und streunende Hunde. Von wo würde er kommen? Was sollte sie zu ihm sagen? Plötzlich bekam sie Angst. Sie erinnerte sich an den Rat ihrer Mutter: »Kämpfe nicht dagegen an, mein Liebes. Angst ist eine gute Sache, sie erspart uns eine Menge Unannehmlichkeiten ! «
Beim Gedanken an ihre Mutter fühlte sich Élisa hin- und hergerissen zwischen Wut und Mitleid. In den fünfunddreißig Jahren ihres Lebens hatte die arme Frau lediglich ein paar Abenteuer gehabt, ohne auch nur ein einziges Mal die wahre Leidenschaft erlebt zu haben. Von Anfang an war ihr Liebesleben auf die schiefe Bahn geraten, nichts hatte ihren Wünschen entsprochen. Doch Élisa wusste ganz genau, dass sie nicht wie ihre Mutter war. Schon als Kind hatte sie in einem Londoner Internat vor ihren Kameradinnen geprahlt: »Eines Tages wird mein Vater kommen und mich auf seinen Landsitz in Kent bringen. Ich werde einen Lord heiraten, er wird verrückt nach mir sein ! «
Dieser Vater, dessen Namen sie nicht einmal kannte, war nie aufgetaucht.
Eingeschlossen in einer engen Schneise, führten die Eisenbahngleise in der einen Richtung nach Paris, in der anderen zu den östlichen Vororten der Hauptstadt und an die Ufer der Marne, nach Nogent, Joinville und Saint-Maur.
Élisa beugte sich über die Hecke, die am Zaun entlangführte, und beobachtete das Treiben. Züge hatten sie schon immer begeistert, sie beschworen ferne Orte herauf, Begegnungen, Luxus, Freiheit … Die Bahnsteige unten waren schwarz vor Menschen, es wuselte dort wie in einem Ameisenhaufen. Mit träger Neugier fragte sie sich, was wohl passieren würde, wenn sie die Leute mit Kieselsteinen bewarf …
Wie ein mechanisches Spielzeug fuhr in einer Dampfwolke ein Zug aus Vincennes ein. Kaum hatte er angehalten, schwappte die Menschenflut an die Waggons, doch zum großen Verdruss der Wartenden boten die sich öffnenden Zugtüren nur einen Blick auf voll besetzte Abteile. Vergebliches Rennen auf der Suche nach freien Plätzen, Protestrufe, Streitereien. Enttäuscht fanden sich die Ameisen damit ab, auf den nächsten Zug warten zu müssen. Alle außer einem auffälligen Ameisenmännchen mit Zylinder und erhobenem Gehstock. Er war gerade laut schimpfend wieder dort ausgestiegen, wo er kurz zuvor eingestiegen war, gefolgt von seinem Weibchen in malvenfarbenem Kleid und seinem Ameisenkind in kurzen Hosen. Dieses Gewimmel amüsierte Élisa so sehr, dass sie darüber ihr Rendezvous vergaß und sich auf die Zehenspitzen stellte, um alles im Blick zu haben.
Im Schutz einiger wuchernder Äste der Hecke rauchte Gaston eine Zigarette und beobachtete das junge Mädchen. Solche kleinen Hühner hatte er schon viele gerupft, doch so geschickt er auch darin war, ein Mieder aufzuhaken oder einen Unterrock zu zerknittern – dieses Mädchen ließ ihn zögern. Er hatte es mit einem dieser zarten Pflänzchen zu tun, die auf dem Humus der guten Gesellschaft gediehen, eine weiße Haut hatten, makellose Unterwäsche trugen und den Unterschied zwischen einem Weinglas und einem Wasserglas kannten. Wie sollte er sich verhalten? Sollte er sich verbeugen und ihr die Hand küssen? Und dann irgendwelche Gemeinplätze von sich geben, ihr Komplimente über ihr hübsches Gesichtchen und ihre schlanken Fesseln machen? Das konnte er nicht. Er kannte nur einen Weg, sein Verlangen auszudrücken: die Mädchen aufs Kreuz zu legen und mit den groben Zärtlichkeiten zu überschütten, auf welche die Weiber in seinen Kreisen so scharf zu sein schienen. Am Stummel der ersten Zigarette zündete er eine zweite an – der letzte Aufschub vor dem Angriff.
Die Ameise mit Zylinder hopste von einem Ende des Bahnsteigs zum anderen, um doch noch einen freien Platz zu ergattern. Élisas Blick glitt nach rechts, aufgeschreckt von einer plötzlichen Bewegung. Sie ahnte, dass gleich eine Katastrophe passieren würde. Von ihrem Standpunkt aus konnte sie sehen, dass der vom Hin- und Hergerenne der Zylinderameise aufgehaltene Zug im nächsten Moment von einer Wagenkolonne gerammt werden würde, die an eine Lokomotive angehängt war und rückwärts in den Bahnhof einrollte.
Der Aufprall war schrecklich. Der blinde Zug hatte seinem Opfer den Rücken zugekehrt, er fuhr mit voller Wucht und einem fürchterlichen Knall auf und zermalmte es unter seiner Masse, dann stürzte er sich auf die drei letzten Waggons und schlitzte sie auf. Der Schornstein, der aus einem Haufen Eisen herausragte, schrammte über den Bogen des Pont de la Tourelle, der Triebwagen, zerrissen und zu einem unentwirrbaren Knäuel aus Rohren und Achsen verformt, tat seinen letzten Atemzug. Nur wenige Minuten hatten genügt. Das Getöse hallte endlos wider. Erst als es verebbte, hörte man die Schreie.
Ihre Augen auf die verrenkten Körper des Fahrers und des Mechanikers des Zuges geheftet, in den Ohren die gellenden Schreie, konnte Élisa das Gewimmel der vielen Hundert Menschen, die dem Unglücksort entfliehen wollten und die Böschung über der im Dunkeln liegenden Eisenbahntrasse hinaufkletterten, mehr ahnen als sehen. Sie wankte, ihr war, als schwebe sie über den Wolken, als klammere sie sich an eine Schiffschaukel, deren Seile sich gelöst hatten. Inmitten der Turbulenzen begann sie das Bewusstsein zu verlieren, dann versank sie in vollkommener Dunkelheit. Die ersten Flüchtenden hatten bereits die Böschung erklommen und drohten, Élisa zu zertrampeln. Zwei Arme umfingen sie und zogen sie weg.
»Clarissa! Clarissa, wo bist du?«
» Maman ! «
Élisa schlug die Lider auf. Stöhnen und Schreie waren zu hören. Gestalten bewegten sich durch die Nacht, beleuchtet von Fackeln und Laternen. Sie lag auf der Erde, jemand schüttelte sie. Langsam wurde ihr Blick wieder klarer, und ihr benebelter Verstand erfasste unzusammenhängende Informationsfetzen. Wie gern wäre sie wieder eingeschlafen, wie gern hätte sie sich ausgeruht! Aber das ging nicht. Sie versuchte, sich aufzurichten, hatte aber nicht die Kraft dazu. Ein Mann hielt sie an den Handgelenken fest.
»Was ist passiert?«, murmelte sie.
Ihre eigene Stimme schien von ganz weit her zu kommen.
»Keine Angst, ich bin bei Ihnen«, sagte der neben ihr kniende Fremde. »Ich bin’s: Gaston.«
Der Unfall, dachte sie, deshalb liege ich im Gras …
»Gaston … Sind Sie schon lange hier?«
Sie versuchte sich von ihm zu lösen, doch da war nichts, woran sie sich festhalten konnte, und ihre Beine gaben nach. Er fing sie auf und lehnte sie an die Brüstung der Brücke. Die Schreie der Überlebenden mischten sich in das Gejammer der Verletzten, während sich Feuerwehrleute und Freiwillige am Dampfkessel der Lokomotive zu schaffen machten. Die Holzwaggons brannten knisternd und sprühten Funken auf die Bahnsteige, die voller blutiger Pfützen und Trümmer waren. Flüchtende Menschen klammerten sich verzweifelt an die Hecke der Böschung, sie versuchten, Halt zu gewinnen, doch die meisten kamen ins Rutschen und fielen den Hang hinunter.
»Kommen Sie, Mademoiselle«, sagte Gaston entschlossen. »Ich begleite Sie nach Hause, nun müssen wir die Retter ihre Arbeit tun lassen.«
Sie stiegen über die Körper der Männer und Frauen hinweg, die auf dem Gehweg zusammengebrochen waren, bahnten sich einen Weg durch das unablässige Kommen und Gehen der Rettungswagen und erreichten schließlich die Chaussée de l’Étang, wo alle Fenster erleuchtet waren. Dort zog Gaston sie plötzlich in die Deckung der Bäume des Bois de Vincennes. Von Panik gepackt, wollte Élisa sich wehren. Doch er drückte sie wortlos an den Stamm eines Kastanienbaums, presste seinen Mund auf ihren und drückte ihre Lippen schmerzhaft auseinander. In seinem Kuss und auch in seiner Umarmung lag keinerlei Zärtlichkeit, nichts, wovon sie geträumt hatte. Er hielt sie so fest, dass sie sich nicht bewegen konnte. Voller Wut und Angst wollte sie ihn wegstoßen, doch was sie gerade erlebt hatte, hatte ihr jede Widerstandskraft geraubt. Allmählich machte ihre Empörung wachsendem Erstaunen Platz, dann einem ungewollten Hochgefühl. Er wich zurück, und sofort überkamen sie Angst und Schuldgefühle.
»Oh, Gaston, ich bitte Sie – das dürfen wir nicht!«
Er hob ihr Kinn an und zwang sie, ihn anzusehen. Er flüsterte:»Nein, es ist richtig, weil ich Sie liebe.«
Diese Worte fegten den letzten Rest ihrer Zurückhaltung hinweg. Sie schmiegte sich an seine Brust, ihre Lippen gaben nach und erwiderten seine Küsse. Das Geschrei vom Bahnhof verebbte im langsamen Rhythmus der Hände des Mannes, der ihren Körper streichelte und in ihr Wellen der Lust freisetzte.
»Sehen wir uns bald wieder?«, flüsterte er ihr ins Ohr.
»Ja, ich … O mein Gott! Wir verreisen bald.«
» Wir ? «
»Mademoiselle Bontemps und die anderen Mädchen. Bis Mitte September. Nach Trouville.«
» Adresse ? «
» Villa Georgina. «
»Ich werde kommen. Wir werden eine Möglichkeit finden, uns zu treffen. Sie müssen nun nach Hause gehen, Ihre Freundinnen werden sich wohl schon Sorgen machen. Das ist unser Geheimnis, ja? Lieben Sie mich denn ein bisschen ? «
» Oh, Gaston ! «
Er küsste sie auf die Stirn. Sie taumelte über die Straße und konnte nicht umhin, sich mehrmals umzudrehen. Er ließ sie nicht aus den Augen, seine Lippen waren zu einem Lächeln erstarrt.
Als Élisa das Tor hinter sich zugemacht hatte, verschwand Gastons Lächeln wieder. Er zündete sich eine Zigarette an und nahm einen tiefen Zug.
»Das Glück ist auf meiner Seite«, dachte er und ging zum See. »Ein unverhoffter Unfall – und diese romantische dumme Gans hat sich einwickeln lassen!«
Er wusste noch nicht, wie er es anstellen würde, aber eines war sicher: Eine Reise nach Trouville stand an. Sein Auftraggeber wäre zufrieden: Im November würde er seinen Vertrag erfüllen und ihm das kleine Huhn überbringen. Er hob eine Handvoll Kieselsteine auf und machte sich einen Spaß daraus, sie über das schwarze Wasser hüpfen zu lassen.
© Hannah-10/18
Über Claude Izner
Claude Izner ist das Pseudonym der Schwestern Liliane Korb und Laurence Lefèvre, beide langjährige Bouquinistinnen mit eigenem Bücherstand am Seine-Ufer in Paris. Sie sind außerdem in der Filmbranche tätig und jede für sich als Schriftstellerin erfolgreich. Ihre gemeinsam verfassten Kriminalromane...
Mehr über Claude Izner
Weitere Titel der Serie »Paris-Krimis«
Der Pariser Buchhändler Victor Legris ermittelt um 1890 in mehreren Verbrechen. Hinreißende Kriminalromane mit viel Pariser Charme, Geist und Witz. Für Leser mit Sinn für schöne Bücher und stilvolle Verbrechen.
Ruhe sanft, mein Herz
»Ein empfehlenswertes Leseerlebnis.«
Mademoiselle muss heute sterbenClaude Izner | Kundenrezensionen4,0 von 5 Sternen1454,0 von 5 Sternen5 Sterne844 Sterne163 Sterne172 Sterne231 Stern5TraumtänzervonSchandmaulFormat: Audio CDÄndernPreis:5,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon PrimeIhre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Hilfreichste positive RezensionAlle 100 positiven Rezensionen anzeigen› 7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.5,0 von 5 SternenDas etwas andere Album zum Träumen, aber eines der bestenVonSagittariusam 6. Februar 2011Die neue CD Traumtänzer unterscheidet sich von ihren Vorgängern. Wer erwartet, nur "Mitsinglieder" zu hören, irrt wahrlich. Die Texte sind viel emotionaler als früher. Aber auch für diejenigen, die gerne auf Popkonzerten mitsingen, ist genug Material vorhanden. Das beginnt beim "Traumtänzer", es folgen "Alchemist", "Auf hoher See", und besonders das "Hexeneinmaleins" eignet sich zum Mitsingen. Lieder zum Dahinschmelzen sind "die Rose", "Halt mich" und eines der schönsten ist "Mein Lied". Die Schandmaulmusik zeichnete sich schon immer durch die musikalische Interpretation von Balladen aus, auch hier gibt es zahlreiche Angebote: "Assassine". Ein Scharfrichter soll im Namen der Inquisition seine Geliebte töten und flieht dann mit ihr. Der Refrain: "Sie ist für mich die schönste Frau der Welt.." kann sich zum Ohrwurm entwickeln. Bei "Auf hoher See" handelt es sich um das Leben des berüchtigten Störtebecker und bei der "Schwur" hat offensichtlich die Thematik aus "Der Herr der Ringe" Pate gestanden. Insgesamt ist die CD eine der reifsten der Schandmäuler. Auch die Texte der Lieder sind von so starker Emotion und so aussagekräftig, dass man sie immer wieder anhören kann und auch in einem Gedichtband für Verliebte, Balladenfreaks oder für Ergründer der menschlichen Seele veröffentlichen könnte. Die Tiefsinnigkeit der Texte spürt man vielleicht erst nach mehrmaligem Hören. Ich war auf der Release-Party der Schandmäuler in München, aber da bekam ich diese zarte Hintergründigkeit der Lieder gar nicht so stark mit, weil meine Aufmerksamkeit mehr den Musikern galt. Ganz egal, ob ich die Musik als Hintergrundmusik höre oder mich für eine Stunde in andere Welten versetzen lassen möchte, mit dieser CD kommt jeder auf seine Kosten. Die Schandmäuler betonten auch in vielen Interviews, dass sie sich nicht nur auf die Mittelalterszene festlegen lassen wollen. So schöne Liebeslieder findet man ganz selten, wenn man an den Retortenquatsch denkt, der im Radio rauf und runter gespielt wird. Wer ist denn so lyrisch wie " Halt mich, bis die Nacht zu Ende geht, halt mich, bis kein Zweifel zwischen uns steht, und die Nacht berührt uns sacht, trägt uns fort auf leisen Schwingen " Diese CD ist für Schandmaulfans ein Muss und man wird viele Lieder dieser CD noch öfter hören, spätestens am 2. 4. 2011 in Münchens größter Rockhalle, im Zenith.Ganz eingefleischte Freaks kaufen sich die "Extended Version", da können sie auf der dazugehörigen DVD noch die ganze Entstehungsgeschichte des "Traumtänzers" mitverfolgen.
Hilfreichste kritische RezenzionAlle 45 kritischen Rezensionen› 31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.2,0 von 5 Sternen...VonNicolai Krieselam 15. Februar 2011Zu wenig Power, zu viele Balladen, keine fesselnden Texte...und ich trau es mich fast gar nicht zu sagen...zu Schlagermäßig.Es tut mir wirklich sehr weh nur zwei Sterne zu vergeben, hör mir aber gerade das alte Zeug von Schandmaul an und es geht unendlich viel besser ins Ohr.Schade, aber es kommen vielleicht wieder bessere Zeiten, aber so wie Schandmaul jetzt drauf ist, könnte man meinen sie suchen die breite Masse und der Wind treibt ihr Schiff in Richtung Popmusik.Ich mag Schandmaul wirklich sehr gern, aber im Vergleich zu den anderen Alben hat sich dieses nur zwei Sterne verdient! Sie können es besser!
31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.2,0 von 5 Sternen...VonNicolai Krieselam 15. Februar 2011Format: Audio CDZu wenig Power, zu viele Balladen, keine fesselnden Texte...und ich trau es mich fast gar nicht zu sagen...zu Schlagermäßig.Es tut mir wirklich sehr weh nur zwei Sterne zu vergeben, hör mir aber gerade das alte Zeug von Schandmaul an und es geht unendlich viel besser ins Ohr.Schade, aber es kommen vielleicht wieder bessere Zeiten, aber so wie Schandmaul jetzt drauf ist, könnte man meinen sie suchen die breite Masse und der Wind treibt ihr Schiff in Richtung Popmusik.Ich mag Schandmaul wirklich sehr gern, aber im Vergleich zu den anderen Alben hat sich dieses nur zwei Sterne verdient! Sie können es besser!
Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Weitere Kommentare anzeigen7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.5,0 von 5 SternenDas etwas andere Album zum Träumen, aber eines der bestenVonSagittariusam 6. Februar 2011Format: Audio CDDie neue CD Traumtänzer unterscheidet sich von ihren Vorgängern. Wer erwartet, nur "Mitsinglieder" zu hören, irrt wahrlich. Die Texte sind viel emotionaler als früher. Aber auch für diejenigen, die gerne auf Popkonzerten mitsingen, ist genug Material vorhanden. Das beginnt beim "Traumtänzer", es folgen "Alchemist", "Auf hoher See", und besonders das "Hexeneinmaleins" eignet sich zum Mitsingen. Lieder zum Dahinschmelzen sind "die Rose", "Halt mich" und eines der schönsten ist "Mein Lied". Die Schandmaulmusik zeichnete sich schon immer durch die musikalische Interpretation von Balladen aus, auch hier gibt es zahlreiche Angebote: "Assassine". Ein Scharfrichter soll im Namen der Inquisition seine Geliebte töten und flieht dann mit ihr. Der Refrain: "Sie ist für mich die schönste Frau der Welt.." kann sich zum Ohrwurm entwickeln. Bei "Auf hoher See" handelt es sich um das Leben des berüchtigten Störtebecker und bei der "Schwur" hat offensichtlich die Thematik aus "Der Herr der Ringe" Pate gestanden. Insgesamt ist die CD eine der reifsten der Schandmäuler. Auch die Texte der Lieder sind von so starker Emotion und so aussagekräftig, dass man sie immer wieder anhören kann und auch in einem Gedichtband für Verliebte, Balladenfreaks oder für Ergründer der menschlichen Seele veröffentlichen könnte. Die Tiefsinnigkeit der Texte spürt man vielleicht erst nach mehrmaligem Hören. Ich war auf der Release-Party der Schandmäuler in München, aber da bekam ich diese zarte Hintergründigkeit der Lieder gar nicht so stark mit, weil meine Aufmerksamkeit mehr den Musikern galt. Ganz egal, ob ich die Musik als Hintergrundmusik höre oder mich für eine Stunde in andere Welten versetzen lassen möchte, mit dieser CD kommt jeder auf seine Kosten. Die Schandmäuler betonten auch in vielen Interviews, dass sie sich nicht nur auf die Mittelalterszene festlegen lassen wollen. So schöne Liebeslieder findet man ganz selten, wenn man an den Retortenquatsch denkt, der im Radio rauf und runter gespielt wird. Wer ist denn so lyrisch wie " Halt mich, bis die Nacht zu Ende geht, halt mich, bis kein Zweifel zwischen uns steht, und die Nacht berührt uns sacht, trägt uns fort auf leisen Schwingen " Diese CD ist für Schandmaulfans ein Muss und man wird viele Lieder dieser CD noch öfter hören, spätestens am 2. 4. 2011 in Münchens größter Rockhalle, im Zenith.Ganz eingefleischte Freaks kaufen sich die "Extended Version", da können sie auf der dazugehörigen DVD noch die ganze Entstehungsgeschichte des "Traumtänzers" mitverfolgen.
Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Weitere Kommentare anzeigen25 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.3,0 von 5 SternenGut, aber nichts NeuesVonStilangelam 28. Januar 2011Format: Audio CDSo, die neue Platte von Schandmaul ist raus. Nach dem großen Jubiläum 2008 und der Schaffenspause sind die Erwartungen sicher nicht gering. Nach dreimal Hören kann ich sagen, dass die instrumentale Umsetzung wirklich toll ist, bei jedem Intro wartet man gespannt, was kommt, vieles ist auch sicher tanzbar. Auch Thomas Stimme wird immer besser (noch besser :-)). Mit den Texten kann ich mich allerdings schon seit längerer Zeit nicht mehr anfreunden, die Geschichten sind nicht abgeschlossen, bleiben wage, haben nur noch wenig mit richtigen Mythen oder Mittelalter zu tun. Bei manchen Reimen bekomme ich das Gruseln (Schatten, die sich "haschen"). Der Witz und die Ironie sind aus den Texten fast komplett verschwunden. Auch fehlt mir einfach ein Titel, in den ich mich spontan verliebe, den gab es sonst auf jedem Album."Traumtänzer" ist sicher kein schlechtes Album, aber auch kein besonders Hervorstechendes.
Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Weitere Kommentare anzeigen4,0 von 5 SternenAus München (fast) Nichts NeuesVonDer Philosopham 5. August 2012Format: Audio CDZugegeben, ich war etwas skeptisch und angespannt, als ich das inzwischen siebte Studioalbum der Mittelalter-Folk-Rock-Band in den Händen hielt. Werden die Schandmäuler ihr musikalisches Niveau konstant halten, werden sie sich hiermit selbst übertreffen oder gehen die Münchner einen Schritt zurück? Vielleicht wurde mit 'Traumtänzer' auch ein Totalausfall produziert'Das waren Fragen, die dringend eine Antwort benötigten. Folglich wurde es allerhöchste Zeit den Tonträger anzuhören. Dies tat ich natürlich nicht nur ein- zwei- oder dreimal. Nein, 'Traumtänzer' fordert Zeit, die man sich als Fan nun wohl oder übel nehmen muss. Ich habe es wirklich nicht bereut, mich intensiv mit dem neuen Material beschäftigt zu haben, denn nur so konnte ich Antworten auf die von mir selbst gestellten Fragen finden.Nach unzähligen Hördurchgängen kann mein Fan-Herz allerdings nicht in voller Liebe schlagen, denn 'Traumtänzer' besitzt da doch so manches, das mich erheblich stört. Schon das Vorgängerwerk 'Anderswelt' konnte nicht meine vollständige Begeisterung empfangen, da sich die Band bereits dort an der Grenze zur Eintönigkeit bewegte. Sicherlich war 'Anderswelt' ebenfalls eine relativ gute CD, in meinem Player befanden sich dennoch eher Alben der früheren Jahre. Ich denke sowieso, dass man Veröffentlichungen á la 'Wahre Helden', 'Von Spitzbuben und anderen Halunken' und 'Narrenkönig' so oder so nicht mehr übertrumpfen kann. Und selbst wenn dies je noch der Fall sein sollte, schlägt 'Traumtänzer' keinesfalls in diese Kerbe. Denn hier sind an manchen Stellen genau die Fehler erkennbar, die einst auch 'Anderswelt' hinabzogen. Um es kurz und auch schmerzlos zu sagen: Es hapert hier ganz schon an Abwechslung. Teilweise auch auf musikalischer Ebene, viel mehr jedoch im textlichen Bereich. Auffallend ist gleich, dass der Tonträger viele, zu viele Balladen mit sich bringt. Mittelalter bzw. Folk ist ja schön und gut, doch wo bleibt der Rock? Natürlich muss man dazu sagen, dass Schandmaul balladentechnisch sehr gut überzeugen, mir wird's dann aber irgendwann auch zu viel. Die Lyrik kommt oftmals arg gezwungen daher. Eben nach dem Motto: 'Reim dich, oder ich fresse dich!' Hm, das war doch früher nicht so.Aber ich möchte 'Traumtänzer' keinesfalls zerreißen, denn dafür ist er einfach zu gut. Trotz kleinen Mängeln bekommen die Zuhörer echte Ohrwürmer (Traumtänzer, Hexeneinmaleins, Der Alchemist',), und düstere Brecher (Schwur, Assassine',) vorgesetzt. An manchen Stellen fehlt vielleicht die Vielfältigkeit, dennoch reiht sich das Album problemlos in die Diskografie der Band ein, jedoch ohne daraus hervorzustechen.Fazit: Mit 'Traumtänzer' liefern die Schandmäuler ein rundum gelungenes Album ab, das den vorherigen aber etwas hinterherhinkt. Es fällt teilweise zu balladesk und eintönig aus. Trotzdem ist es eine definitive Kaufempfehlung an jeden Fan und Musikliebhaber. Nichtkenner würde ich eher zu früheren Werken raten, da diese frischer, verträumter und noch viel, viel eingängiger ausfallen. 'Traumtänzer' kann nichtsdestotrotz die Szene und Ehre der Band aufrechterhalten.Eine 4 Sterne-CD, wie sie im Buche steht.
Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Weitere Kommentare anzeigen18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.2,0 von 5 SternenZu viel WeichspülerVonDoktor von PainTOP 500 REZENSENT
VINE-PRODUKTTESTERam 25. Februar 2011Format: Audio CDIch mag auch heute noch die ersten Alben von Schandmaul, obwohl diese bereits ziemlich seicht waren. Live macht die Band auch Spaß, aber das neue Album geht mir eindeutig zu weit. Ich möchte es beinahe als "Mittelalter-Schlager" bezeichnen. Ganz große Poeten waren Schandmaul noch nie, aber auf "Traumtänzer" schämt man sich doch desöfteren fremd. Die Musik ist noch weichgespülter geworden, als "Rock" kann man kaum noch irgendwas bezeichnen. Der breiten Masse gefällt's, wie die Chartplatzierungen belegen. Klar, diese Musik kann man auch prima beim Bügeln hören, ohne dass sie stören würde. Wer also ein bisschen seichten Poprock mit Mittelalterflair möchte, soll mit "Traumtänzer" glücklich werden. Wer aber richtig kernigen Mittelalterrock hören will, soll beispielsweise besser zu den alten Werken von In Extremo greifen, die haben wenigstens Biss.
Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Weitere Kommentare anzeigen21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.2,0 von 5 SternenEnttäuschend !!!VonSebastianam 31. Januar 2011Format: Audio CDVerifizierter KaufLeider bleiben Schandmaul zum ersten mal in ihrer Karriere weit hinter ihren Möglichkeiten zurück und liefern ein halbgares, poppiges und belangloses Album ab. ( und ich hätte mir als langjähriger Fan niemals träumen lassen sowas mal zu schreiben ! )Der Titeltrack geht noch munter nach vorne und lässt einen hoffen, doch dann geht es musikalisch und vor allem auch textlich stark bergab. Wirklich schlecht ist das Album nicht, aber zu fade und eintönig die Kompositionen, zu drucklos die Produktion und vor allem die langsamen Stücke lassen sich kaum voneinander unterscheiden.Liebe Schandmäuler, das wirft Euch weit zurück ! Ihr könnt erwiesenermaßen mehr !!!
Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Weitere Kommentare anzeigen23 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.5,0 von 5 SternenKlasse Album!VonF. Wiegardam 28. Januar 2011Format: Audio CDVerifizierter KaufHallo liebe Schandmäuler oder auch zukünftige Schandmäuler!Wie ich diesem Jänner entgegengefiebert habe! Endlich bin ich seit Mittwoch (danke Amazon, für diese schnelle Lieferung) im Besitz der Extended Version, sprich im Besitz der DVD und der CD. Seit dem lief das neue Album hoch und runter. Die DVD und die CD sind technisch gesehen sehr gut verarbeitet. Sie befinden sich in einer Klappschachtel. Auf der ersten Seite befindet sich die CD und auf der letzten die DVD. In der Mitte befindet sich festinstalliert das Booklet mit den Songtexten, Bildern und Danksagungen; quasi wie ein Buch mit Einband. Wie gewohnt: alles in Farbe gehalten.Da es ja nun zur Gängelung geworden ist, DVDs mit übergroßen Altersempfehlungen bzw. Beschränkungen zu versehen, hatte ich beim Kauf einen faden Beigeschmack... dieser ist völlig unbegründet gewesen. Der DVD liegt ein Aufkleber bei, der vom Motiv genau auf die verunstaltete Stelle der Altersbeschränkung passt. Ist dieser aufgeklebt, so sieht man das normale Cover des Traumtänzers. Wer im Besitz der (Limited Extended Edition der) "Sinnfonie" ist, weiß wovon ich spreche. Danke an Schandmaul!Das Cover ist eventuell etwas gewöhnungsbedürftig. Ich persönlich empfinde das "Anderswelt"-Cover als sehr schön. Nun sind die Musiker selber in schwarz vor einem hellen Licht mit ihren zugehörigen Instrumenten abgebildet. Nach dem 10jährigen Jubiläum ist es wohl mal an der Zeit die "Protagonisten" auf ihrer Scheibe abzubilden. Irgendwie ist dies ein Zeichen für einen Beginn einer weiteren Dekade mit Schandmaul. Ich hoffe, dem ist so.Die Reise in die Anderswelt war wunderschön. Beinahe 3 Jahre dauerte die Reise, bis Schandmaul uns jetzt abermals mitnimmt. Gekrönt wurde diese Reise mit super Konzerten und einer wahren "Sinnfonie".Jetzt aber mal zu den neuen Liedern:1. Traumtänzer2. Der Alchemist3. Auf hoher See4. Hexeneinmaleins5. Bis zum Morgengrauen6. Die Rosen7. Schwur8. Pakt9. Der Anker10. Geas Traum11. Assassine12. Halt mich13. Des Dichters Segen14. Mein LiedMeine Bezüge zu älteren Schandmaul-Liedern sind natürlich rein subjektiv. Ich bitte dies zu berücksichtigen.Direkt mit dem ersten Lied "Traumtänzer" wird eines der schnelleren, rockigen Stücke gespielt. Es beginnt leiernd, langsam und kratzend mit der Qualität der Melodie des Vinyls. Keine Sorge eure CD ist nicht kaputt! Nach kurzer Zeit geht's dann richtig los... und das sehr schnell! Es ist ähnlich, jedoch fröhlicher anzuhören als "Hexeneinmaleins" (welches man sich schon vorher anhören konnte). Letzteres macht(e) einen guten Voreindruck auf das neue Album.Wer jetzt besorgt ist, dass ruhige Lieder fehlen, der ist dem Narrenkönig auf den Leim gegangen. "Mein Lied" ist eine wunderbare Ballade. Genauso: "Die Rose". Sie erinnert mich stark an "Die Braut", wobei der Refrain etwas ruhiger ist. Mit "Der Anker" ist wohl mein Lieblingslied auf der neuen Scheibe aufgenommen worden. Eventuell wegen der Neuartigkeit, aber wohl eher, da es in persönlich, schwierigen Situationen Kraft geben kann."Bis zum Morgengrauen" erinnert mich ein wenig an die "Königin", ist jedoch nicht so düster und beklemmend. "Der Schwur" ist rockiger und härter. Für mich eine gute Mischung aus "Wolfsmensch" und "Zweite Seele".Unsere Schandmäuler haben auch ein Lied für das neue Buch von Wolfgang Hohlbein geschrieben: "Geas Traum". Dieses Lied ist für mich eine musikalisch völlige neue Erfahrung, die mir Schandmaul bietet. Ein recht schnelles Lied, mit viel Interpretationscharakter, will jedoch in das Gesamtkonzept nicht ganz so gut passen. "Der Pakt" ist düster und sehr unruhig. Es erinnert sehr stark an ein (vielleicht ehemaliges) Instrumental mit Gesang. Klingt irgendwie komisch, aber anders kann ich es nicht beschreiben. "Der Assassine" ist musikalisch abwechslungsreicher als "Krieger", klingt jedoch ähnlich gut und erzählt spannend die Geschichte eines Meuchelmörders.Eine Liebesballade wie "Halt mich" macht alles richtig. Wer "Willst du", "Dein Anblick" oder "Die goldene Kette" mag, wird auch diese mögen. "Der Alchimist" fängt an, wie das "Geisterschiff" in der Live-Version von "Sinnfonie": ruhig und bedächtig. Thomas singt davon, dass [dem Alchimisten] Geld allein kein Glück bringt und man [er] sich auf Anderes besinnen soll um glücklich zu sein. Ein wohl aktuelles Thema wird von Schandmaul wunderbar, leicht sozialkritisch, in ein Lied verarbeitet. "Auf hoher See" beginnt sehr fröhlich. Doch im Laufe des Lieds wird es ernster. Es geht um einen Menschen, der sich auf See einen Namen macht, jedoch der Plünderung anheim fällt."Des Dichters Segen" ist eine wunderbare Geschichte. Thomas baute ähnlich wie in "Drei Lieder" (übrigens eines meiner Lieblingslieder) Verse in das Lied mit ein, die die Protagonisten sprechen.Fazit:Schandmaul war, wie schon gesagt, 1 1/2 Jahre von den Bühnen verschwunden. Diese Pause tat insofern gut, da Schandmaul sich wirklich hingesetzt hat und ein wirklich gutes Album produziert hat. Die Songs vereinen bewährte Rock- und Folkmelodien, bei denen wie gewohnt Geschichten erzählt werden. Das ist genau das, was wir Fans wollen. Schandmaul ist echt und nicht verstellt. Auf dem Album ist für jeden was dabei: schnelles, ruhiges, düsteres, fröhliches!Jedoch...Was mir leider fehlt sind reine instrumentale Lieder. Lieder wie "Sturmnacht", "Käptn Koma" oder auch "Fiddelfolkpunk" vom letzten Album. Jedoch haben die Lieder des "Traumtänzers" viele instrumentale Einlagen, was die fehlenden Instrumentals im Grunde wett macht. Wer Ohrwürmer wie "Walpurgisnacht", "Leb" oder "Kein Weg zu weit" erwartet, wird wohl keine wirklichen finden. "Traumtänzer" und "Hexeneinmaleins" haben zwar das Zeug dazu; ob sie das auch werden, muss sich auch erst bei mir noch zeigen.Doch warum nennen die sonst so kreativen Schandmäuler ein Lied "Bis zum Morgengrauen"? Das Lied ist schön und auch gut geworden, aber der Titel hat einen (kommerziellen und) unüberlegten Beigeschmack. Das nächste mal bitte anders!Als letzten Kritikpunkt möchte ich ein "fehlendes" Konzept angeben. Die Lieder wirken leicht wie ein Sample. Während man bei den alten Alben meist einen roten Pfaden erkennen konnte, kann ich dies beim "Traumtänzer" nicht so gut.------------------Nach 55:36 Minuten ist das Album leider durchgehört. Die Zeit ist Schandmaul-typisch. Meiner Meinung nach: nicht zu lang und nicht zu kurz.Ich gebe dem Album 5 Sterne, obwohl es nicht das beste Album ist. Viele würden an dieser Stelle auf andere Alben verweisen. Dies tue ich bewusst nicht, da die ohnehin schon vorhandene Subjektivität nur bei diesem Album weilen soll ;-)Ich hatte kurz mit dem Gedanken gespielt "nur" 4 gute Sterne zu vergeben. Da ich aber den Mut zur Weiterentwicklung mit einberechne (was sie auch wirklich sehr gut gemacht haben), entschied ich mich für die bessere Note. Das Album ist einfach wunderbar anzuhören. Schandmaul kopiert nichts, aber dennoch sind sie ihrem Stil weitestgehend treu geblieben. Sie spielen Altbewährtes und bringen Neues mit ein.Dieses Album ist für Schandmaul-Fans ein Muss.Für Neulinge kann ich dieses Album aber ebenfalls wärmsten empfehlen.Ich freu mich auf die kommende Tournee. Ich hoffe man sieht sich in diversen Städten!
Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Weitere Kommentare anzeigen6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.3,0 von 5 SternenDa fehlt was...VonAzAam 31. Januar 2011Format: Audio CDVon Anfang an war ich sehr auf das neue Schandmaul-Album gespannt, wo es ja im Voraus hoch gelobt wurde. Nicht nur von der Band selbst, auch von Zeitschriften und in verschiedensten Reviews. Da die Band ein ganzes Jahr hatte, sich darauf vorzubereiten, und auch die bereits vor Wochen erschienene Single "Hexeneinmaleins" haben mich auch mit dem vielleicht besten Schandmaulalbum aller Zeiten rechnen lassen. Leider kommt das Album - zumindest an meine Erwartungen - nicht heran. Kaum ein Song bleibt so richtig im Ohr, von den wenigsten hab ich den Refrain im Kopf. Trotz wirklich gelungener Texte, das ich wirklich loben muss. Musikalisch herausstechend sind jedoch "Traumtänzer", "Assassine", "Auf hoher See" und die bereits erwähnte Single "Hexeneinmaleins". Sicher wird die Band die Songs live um einiges aufwärten könenn, aber der Albumkauf hat sich für mich nicht gelohnt.
Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Weitere Kommentare anzeigen14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.2,0 von 5 SternenAlles schonmal da gewesenVonSaphirhawkam 29. Januar 2011Format: Audio CD( Eines Vorweg, Musik Rezensionen sind natürlich immer SUBjektiv )Als alter Schandmaul Fan habe ich lange auf diese CD gewartet. Umso entäuschter bin ich nun nachdem diese ein paarmal durch den Player gelaufen ist.Natürlich gibt es am Handwerk, sprich Gesang und Klang nichts auszusetzten, da herrscht gewohnte Perfektion.Aber die Lieder sind von der kreativen Seite doch seeeeeeehr dürftig. Man meint alles schonmal gehört zu haben, kein Lied reist wirklich mit und die Texte sind auf diesem Album mehr als grausam.Wo sind die tollen Ideen, Musikstücke, Tracks aus den alten Alben hin. Der Spion, Herren der Winde, Henkersmahlzeit, Der Schatz etc. das waren super Stücke mit guten Text und einer mitreisenden Melodie. Und nun plätschert das Album vor sich hin.Schade, ich hoffe auf das nächste Album.
Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Weitere Kommentare anzeigen19 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.3,0 von 5 SternenOhne MagieVonS.W.am 29. Januar 2011Format: Audio CDTja, nach der verdienten Auszeit der Band ist nun das neue Studioalbum draußen und hinterlässt leider einen sehr schalen Nachgeschmack.Auf der Habenseite ist zunächst zu vermerken, dass die Umsetzung der Lieder eigentlich perfekt ist. Thomas Gesang ist fantastisch, die Instrumente werden von wahren Meistern gespielt. Daher ist es umso tragischer, dass das Grundwerk diesmal an sich sehr schwach ist. Nichts davon ist wirklich schlecht, allerdings hat mich nur ein einziges Lied wirklich mitgerissen.Da sind zum einen die Texte, die gerne eine Geschichte erzählen würden, das auf dieser CD aber leider nicht schaffen. Besondere Ausfälle sind in dieser Hinsicht "Auf hoher See" oder "Hexeneinmaleins". Insbesondere bei letzterem Lied habe ich das Gefühl, dass es aus den Überresten anderer Lieder entstanden ist - zumal scheinbar einige Textzeilen direkt aus "Der Alchimist" gefallen sind.Etwas peinlich ist für mich auch "Bis zum Morgengrauen" - fehlt nur noch das zweite s in Klammer und fertig ist der Lack. Hier schmerzt mich besonders der Vergleich zum genialen "Zweite Seele" auf dem Vorgänger; hier wurde die Thematik um Längen besser behandelt."Der Pakt" ist als Tanznummer sicher noch ganz nett, wirkt aber auch wie ein kreativer Überrest von "Der Spielmann".Letztendlich fällt es mir sogar schwer, die Lieder auseinanderzuhalten - der Großteil klingt sehr ähnlich und die Texte versucht man eher zu überhören. Textlich kamen Schandmaul noch nie an die Poesie von Subway to Sally heran, aber auf diesem Album ist es tatsächlich oft schon peinlich, sich bemühte Reime oder verworrene Fragmente von Geschichten anzuhören. Es fehlt einfach der Funke, die Magie, die Anderswelt zu einem der besten Alben in diesem musikalischen Bereich gemacht hat. Die Magie von "Anderswelt", "Königin" oder "Stunde des Lichts" ist nicht auszumachen, der Groove von "Krieger" oder die textliche Brillianz von "Zweite Seele" sind auf diesem Album leider nicht zu finden.Positiv aufgefallen sind mir in dieser kreativen Stagnation lediglich der Titelsong (der noch Lust auf mehr macht), "Der Anker" (wenn auch in gerignerem Maße) und der wunderschöne Refrain von "Mein Lied". Dieses Lied passt sehr schön in das Repertoire der Band, bewegt sich genau richtig an der Grenze zum Kitsch und profitiert von Thomas genialem Gesang. Es hat als einziger Titel des Albums wirklich das Potential, den Hörer auf eine kurze Reise aus der Realität mitzunhemen.Schade also, für die wöchentliche Schandmauldosis müssen weiterhin Anderswelt oder die letzten beiden Dvds herhalten.
Unendlich (Re-Edition) von Schandmaul (Audio CD - 2015)
Narrenkönig von Schandmaul (Audio CD - 2005)
Albumklassiker von Schandmaul (Audio CD - 2014) | de |
q-de-1294 | ung Platz für Verzweiflung. Sie fühlte sich hilflos und ausgeliefert. Warum fehlte in seinem Kuss jegliche Zärtlichkeit? | Mademoiselle muss heute sterben von Claude Izner | PIPER
Mademoiselle muss heute sterben — Inhalt
Paris, Ende des 19. Jahrhunderts. Als im IX. Arrondissement eine ganz in Rot gekleidete Mädchenleiche gefunden wird, sieht sich der Buchhändler Victor Legris dazu gezwungen, in einem Todesfall zu ermitteln. Denn es ist ausgerechnet das Briefpapier seiner Buchhandlung, das in dem unweit vom Tatort gefundenen Stöckelschuh steckt. Doch was zunächst wie ein simpler Liebesmord aussieht, führt Victor Legris schon bald bis ins berühmt-berüchtigte Varieté Moulin Rouge.
EAN 978-3-492-96883-6
Leseprobe zu »Mademoiselle muss heute sterben«
Wie immer für unsere Lieben!
Und für Andrée Millet, das Kind vom Montmartre,
Elena Arseneva, Kumiko Kohiki, Solvej Crévelier.
Herzlichsten Dank an Jan Madd.
In den geusndenen Falten der alten Hauptstädte, wo alles, selbst das Grauen, uns verzaubern kann, treibt es mich unwiderstehlich, wunderlich verhutzelten und verführerischen Wesen aufzulauern …
Saint-Mandé, Sonntag, 26. Juli 1891
Schnell, die Hände unters Wasser halten und alle Spuren von Konfitüre beseitigen!
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet [...]
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet hatte, betrachtete Mademoiselle Bontemps sehnsüchtig den Teller voller Erdbeer- und Mokkatörtchen, Eclairs und Meringuen. Sie widerstand der Versuchung und schloss ihn in der hintersten Ecke des Schranks ein. »Heute Abend, wenn alle schlafen …«, dachte sie. Sie bauschte ihr Kleid über dem Reifrock, den sie noch immer trug, als sei sie zwanzig, und ging mit raschelnden Schritten in den Salon zurück, wo ihr Besucher sich gerade die Handschuhe überzog.
»Entschuldigen Sie, dass es so lange gedauert hat, Monsieur Mori«, sagte sie kokett, »ich dachte, ich hätte einen Wasserhahn tropfen gehört.«
»Auch ich hörte ganz deutlich Wasser rauschen«, gab der Mann, ein piekfeiner Japaner, zurück.
Er setzte einen schwarzen Seidenzylinder auf, der perfekt zu seinem Zweireiher und seiner gestreiften Hose passte, und bemühte sich dann, seinen Gehstock aus dem Schirmständer zu ziehen, der mit einem Wirrwarr aus Rüschen verziert war. Überhaupt war der ganze Salon voller Rüschen. Sie schmückten Vorhänge, Sitzbezüge, die mit Nippes überladenen Regale und sogar das Kleid der Hausherrin. Wie kleine Wellen, die sich in der Brandung kräuseln, liefen sie über die gesamte Einrichtung, und der elegante Asiate schien unter Seekrankheit zu leiden, während er gegen die wogenden Stoffe ankämpfte. Mit einem Seufzer gelang es ihm schließlich, seinen Stock an sich zu nehmen.
»Wo ist denn Ihre Patentochter?«, fragte Mademoiselle Bontemps.
»Iris ist mit ihren Freundinnen auf den Rummel gegangen. Doch ich schätze dieses Flanieren inmitten des gemeinen Volkes nicht.«
»Die Jugend braucht Zerstreuung.«
»Das Vergnügen geht der Reue voraus – so wie der Schlaf dem Tode.«
»O Monsieur, das ist schön, aber traurig!«
»Ich bin nicht heiterer Stimmung, ich mag Trennungen nicht besonders. «
Er tat, als würde er die Spitze seines Gehstocks inspizieren, mit der er nervös auf den Teppich klopfte.
»Ich verstehe Sie«, säuselte Mademoiselle Bontemps, während sie die Schleifchen am Schirmständer unauffällig wieder gerade zog. »Aber nun denn, Monsieur Mori, die zwei Monate werden schnell vorüber sein.«
»Ich werde Ihnen Iris’ Badekostüm und den Sonnenhut am Donnerstag bringen lassen. Sie wollen noch immer am nächsten Montag aufbrechen?«
»So Gott will, ja, Monsieur Mori. Jesus Christus, das wird eine Expedition! Zum ersten Mal nehme ich die jungen Mädchen mit ans Meer. Sie sind ganz außer sich vor Aufregung. Ich musste vier Eisenbahnabteile reservieren, stellen Sie sich das vor! Zusammen mit der Köchin und den beiden Zimmermädchen sind wir sechzehn Personen. Diese Reise kostet ein Vermögen! Und wenn man länger als sechs Wochen verreist, kann man nicht einmal mehr den billigeren Ausflugstarif in Anspruch nehmen. Früher fuhren wir einfach nach Saint-Cyr-sur- …«
»… Morin. Ich weiß, ich weiß«, grummelte der Japaner sichtlich gereizt.
»Aber was soll man machen? Die Zeiten ändern sich, man spricht nur noch von Tourismus, von Stränden, vom Baden ! «
»Lassen Sie Iris unter keinen Umständen unbeaufsichtigt ins Wasser gehen.«
»Wo denken Sie hin! Meine Mädchen werden sich keinen Zoll weit aus dem abgesperrten Bereich entfernen. Ich habe einen Bademeister engagiert.«
»Behalten Sie ihn im Auge – vor allem, wenn er attraktiv ist. «
»Ach, Monsieur Mori, ich wache über meine Kleinen wie eine Glucke …«
»… über ihre Küken. Ich weiß, ich weiß. Könnten Sie mir eine Droschke kommen lassen?«
»Sofort, Monsieur Mori. Colas! Colas! Wo ist dieser Bengel nur wieder? Der Sohn des Gärtners, ein Taugenichts«, erklärte sie und betrachtete sich dabei in einem mit dicken Engelchen verzierten Wandspiegel. Sorgfältig zupfte sie zwei schwarz gefärbte Locken an der Seite ihres Mondgesichts zurecht. Ein Junge mit griesgrämiger Miene kam herein, auf einem Strohhalm kauend.
»Wie kommt der denn daher? Man könnte meinen, er trage seine Kleider verkehrt herum!«, rief Mademoiselle Bontemps aus. »Hol eine Droschke – und beeil dich! Monsieur wartet. «
Kaum stand der Junge draußen auf der Chaussée de l’Étang, streckte er dem massiven Bürgerhaus die Zunge heraus, an dessen Eisentor das Schild hing:
Institut C. Bontemps
Privates Mädchenpensionat
Er ging zum Rathausplatz, wo eine Musikkapelle spielte.
Ein Mann um die zwanzig, gut aussehend und von geschmeidiger Statur, löste sich vom Stamm einer Edelkastanie und folgte ihm auf dem Fuße. Der Junge wollte gerade zum Droschkenstand vor der Gare de Saint-Mandé hinübergehen, da packte ihn jemand an der Schulter.
»Ach, Sie sind’s, M’sieu Gaston! Sie haben mir einen Schrecken eingejagt. «
»Das hat ja gedauert!«
»Die Herrin hat mich nicht gehen lassen.«
»Hier, überbring das, du weißt, wem«, sagte der Mann und gab ihm einen Zettel.
» Und wie soll ich sie finden ? Sie sind alle auf dem Rummel. Haben Sie die vielen Leute gesehen?«
»Das ist dein Problem. Los, Junge, beweg dich!«
»Sieh dir den an – wie hübsch er ist in seiner Uniform mit den Tressen und Orden!«
»Wenn man all dieses Blech mag … Er ist so rot im Gesicht, dass man meinen könnte, er platze gleich. Der Kleine, der in seine Trompete bläst, gefällt mir besser. Wie ernst er aussieht mit seinem Stiernacken und dem dicken Bauch ! «
Zu Fuße eines Podests stand ein Dutzend junger Mädchen in hellen Kleidern und bestaunte die Blaskapelle der städtischen Feuerwehr. Das Mädchen, das ein Auge auf den Kerl in der Uniform geworfen hatte, eine Bohnenstange mit einem Hut, der sich unter lauter Kirschen bog, warf ihrer Kameradin, einem Pummelchen mit Löckchen wie ein frisch getrimmter Pudel, einen strengen Blick zu.
»Du bist wirklich vulgär, Aglaé. Wie ein Krämermädchen! Und zu allem Übel bist du auch noch ohne Hut ausgegangen ! «
»Das liegt an meinem Erbgut. Mein Vater ist Kaufmann. Nicht alle haben das Glück, die Nichte eines Marquis zu sein, der an der Börse spekuliert.«
»Scher dich zum Teufel!«
Ohs und Ahs erschallten zu den Klängen des Kampflieds Alsace et Lorraine, das die begeisterte Menge mitsang:
Wohl habt ihr dieses Land germanisieren können,
Unsere Herzen aber werdet ihr nie gewinnen!
»Also wirklich, das reicht! Hört auf, euch zu zanken!«
Aufgebracht trennten die Freundinnen die beiden Mädchen, indem sie mit ihren Sonnenschirmen dazwischengingen. Währenddessen nutzten zwei Internatsschülerinnen – eine zierliche Brünette in einem blauen und eine üppige Blondine in einem krapproten Kleid – das Gedränge und verschwanden in der Menschenmenge. Außer Atem blieben sie vor den Schiffschaukeln stehen.
»Die beiden sind abscheulich«, meinte die Blondine mit Bestimmtheit. »Sich in der Öffentlichkeit streiten! Wie Fischweiber ! «
»Kommst du mit schaukeln, Élisa?«, fragte die Brünette, fasziniert von den schwingenden Schiffsgondeln.
»Also wirklich, Iris, du bist vollkommen verrückt! Wir haben gerade erst gegessen. Und dann hat man uns bei dieser Hitze auch noch Erbsensuppe vorgesetzt! Die alte Ziege hat die Erbsen wohl im Sonderangebot gefunden.«
»Wie du willst. Ich jedenfalls gehe schaukeln«, erklärte Iris und stellte sich entschlossen neben eine der Schiffschaukeln, die gerade frei wurden.
Bevor Élisa sie zurückhalten konnte, wurde Iris von einem Jungen in Hemdsärmeln auf die Sitzbank geschoben und sogleich angeschubst. Iris saß verkrampft da, mit einer Hand ihr Hütchen festhaltend und mit der anderen ans Gestänge geklammert, während der Junge die Schaukel immer kräftiger anstieß.
Élisa versuchte, den Flugbewegungen ihrer Freundin zu folgen, aber als Iris sich aufrichtete und die Knie beugte, um mehr Schwung zu bekommen, wandte sie sich klopfenden Herzens ab und tat so, als würde sie sich für einen Muskelprotz interessieren, der eine Hantel stemmte, auf der zwei lachende Liliputaner saßen.
» Mamsell Lisa ! «
Sie fuhr herum. Colas legte den Finger an die Lippen und steckte ihr einen Zettel zu.
»Der ist von dem Burschen, der Ihnen schon mal geschrieben hat«, flüsterte er. »Er hat gesagt, Sie sollen sich sputen, denn es sei eine einzigartige Gelegenheit, die so bald nicht mehr wiederkommt. Ich habe mich schwergetan, Sie zu finden, und bin spät dran. Die Droschken sind alle besetzt, der Chinese und die Herrin werden sicherlich wütend sein. «
Sie bemerkte die ausgestreckte Hand und legte eine Münze hinein.
»Er versteckt sich«, rief der Junge und lief davon.
Élisa vergewisserte sich, dass Iris noch immer schaukelte, und flüchtete unter die Markise eines Verkaufsstandes für Zuckerzeug. Mit aufgekrempelten Ärmeln hängte der Händler dicke, glänzende Stränge aus grüner und rosaroter Zuckermasse an einen Haken. Berauscht vom Duft des karamellisierten Zuckers, verfolgte ein Grüppchen Lausbuben mit der Nase am Tresenrand jede seiner Bewegungen. Élisa faltete den Zettel auseinander. Sofort erkannte sie die ungeübte Handschrift, hob den Kopf und strahlte den Händler an. Endlich würden ihre Hoffnungen wahr werden! So weit sie zurückdenken konnte, hatte sie immer geahnt, dass das Schicksal etwas Außergewöhnliches für sie bereithielt, verlor aber so langsam die Geduld, denn sie war nun schon siebzehn, und das tägliche Einerlei im Pensionat Bontemps war alles andere als aufregend. »Wenn das noch lange so geht, sterbe ich vor Langeweile«, dachte sie jeden Morgen.
Doch jetzt war vor etwas mehr als einem Monat der Fremde in ihr Leben getreten. Élisa hatte noch nie mit ihm gesprochen, aber er hatte eine derartige Bedeutung erlangt, dass sie sogar von ihm zu träumen begann. Zuerst war er nur ein ganz normaler junger Mann gewesen, dem sie begegnete, wenn Mademoiselle Bontemps und ihre Zöglinge ihren Spaziergang am Seeufer machten. Er schlenderte stets gleichgültig an ihnen vorüber, nie blickte er ein bestimmtes Mädchen an. Dennoch war nach einer gewissen Zeit jede der jungen Frauen davon überzeugt gewesen, dass der Mann nur ihretwegen da sei. Auch wenn sie sich niemals gegenseitig den heimlichen Wunsch anvertraut hätten, von ihm beachtet zu werden. Wie sollte man auch zugeben, dass man sich von diesem so extravagant gekleideten Bohemien angezogen fühlte? Eines Abends im Juni hatte er Élisa dann eine Nachricht zukommen lassen. Nachdem das Licht gelöscht war, hatte sie sich ans Fenster ihres Zimmers gestellt und im Schein einer Gaslampe gelesen:
Sie sint die Schonste. Ich liebe Sie. Gaston.
Dreiundzwanzig genauso knappe und orthografisch dürftige Mitteilungen waren auf diese Erklärung gefolgt. Élisa bewahrte sie liebevoll auf und versteckte sie unter dem Kaminsims. Gaston hatte zwar nicht das Zeug zu einem romantischen Briefeschreiber – seine Sätze beschränkten sich auf die Grundregeln der Grammatik: Subjekt, Prädikat, Objekt, manchmal ein Superlativ und vor allem Liebe, Liebe und noch mal Liebe –, aber Élisa war zutiefst gerührt von seiner Beharrlichkeit, wenn sie sich auch nicht traute, ihm zu antworten. Dieses Mal hatte er sich noch übertroffen – eine Meisterleistung für einen Mann, der sich normalerweise so kurz und bündig ausdrückte!
Verlassen Sie Ihre Freundinen, erfinden Sie was, und komen Sie unten an die Böschunk hinter dem Pont de la Tourelle. Ich liebe Sie. Gaston.
Würde sie es wagen, Iris allein zu lassen und zu diesem Rendezvous zu eilen? Iris würde sich sicherlich Sorgen machen und Mademoiselle Bontemps Bescheid geben. Sie brauchte eine Ausrede! Ein Schwindelanfall? Sie könnte behaupten, sie hätte sich unwohl gefühlt. Das war immerhin nicht komplett gelogen. Ihr war ganz heiß, der Kopf drehte sich ihr, sie sah sich mit neuen Augen, mit den Augen Gastons. Er fand sie schön, er liebte sie!
Es wurde langsam dunkel, auf dem Rummel wurden die Lampions angezündet, die Schausteller redeten auf die Besucher ein.
»Zehn Centime, zwei Sou! Soldaten bezahlen nur fünf Centime ! «
Die Posaunen pfiffen im Takt zu den schrillen Tönen der Blechbläser, den Drehorgeln und Trommelschlägen. Ein Clown in Strumpfhosen hockte auf einem Fass und verkündete grölend, das beste Spektakel finde bei Nounou statt, der berühmten Flohdompteuse. Ein paar Meter weiter schwangen zwei müde Ballerinas in Paillettentrikots in einer ärmlichen Bauchtanzimitation die Hüften.
»Sehen Sie den sprechenden Geköpften!«
»Waffeln! Wer hat Lust auf meine Waffeln? Die größte Köstlichkeit von Paris!«
»Ein Liebesapfel für Sie, Mademoiselle? Von Amor persönlich geschossen ! «
Élisa schlängelte sich durch die fröhliche Menschenmenge, die sich vor den Jahrmarktständen drängte, und wäre fast mit Aglaé zusammengestoßen, die den Mund voller Krapfen hatte. Der Rummel ließ sie allen Anstand vergessen. Nicht weit von ihr stapfte die fette Mademoiselle Bontemps, geschmückt wie ein Reliquienschrein, auf ein Kuhkarussell zu, auf dem drei ihrer Schülerinnen hockten.
»Edmée! Berthe! Aspasie! Es ist spät. Wo sind die anderen?«, kreischte sie.
Élisa mischte sich in den Strom der Heimgehenden. Vor dem Bahnhof von Saint-Mandé hatte sich eine Menschentraube um einen Straßensänger gebildet, der, begleitet von einer Fiedel, einen derzeit beliebten Gassenhauer herunterleierte:
»Mad’moiselle, so hör’n Sie doch,
Ich will Ihnen ein Glas Madeirawein spendieren …«
Élisa umrundete den Bahnhof, hastete weiter und konnte gerade noch stehen bleiben, als eine Droschke vorbeifuhr. Sie erkannte Kenji Mori, Iris’ Patenonkel, der sich aus dem Fenster lehnte, und schlich an der Mauer entlang weiter.
Endlich hatte sie die Böschung erreicht! Sie blickte aufmerksam um sich, sah aber nur Liebespärchen und streunende Hunde. Von wo würde er kommen? Was sollte sie zu ihm sagen? Plötzlich bekam sie Angst. Sie erinnerte sich an den Rat ihrer Mutter: »Kämpfe nicht dagegen an, mein Liebes. Angst ist eine gute Sache, sie erspart uns eine Menge Unannehmlichkeiten ! «
Beim Gedanken an ihre Mutter fühlte sich Élisa hin- und hergerissen zwischen Wut und Mitleid. In den fünfunddreißig Jahren ihres Lebens hatte die arme Frau lediglich ein paar Abenteuer gehabt, ohne auch nur ein einziges Mal die wahre Leidenschaft erlebt zu haben. Von Anfang an war ihr Liebesleben auf die schiefe Bahn geraten, nichts hatte ihren Wünschen entsprochen. Doch Élisa wusste ganz genau, dass sie nicht wie ihre Mutter war. Schon als Kind hatte sie in einem Londoner Internat vor ihren Kameradinnen geprahlt: »Eines Tages wird mein Vater kommen und mich auf seinen Landsitz in Kent bringen. Ich werde einen Lord heiraten, er wird verrückt nach mir sein ! «
Dieser Vater, dessen Namen sie nicht einmal kannte, war nie aufgetaucht.
Eingeschlossen in einer engen Schneise, führten die Eisenbahngleise in der einen Richtung nach Paris, in der anderen zu den östlichen Vororten der Hauptstadt und an die Ufer der Marne, nach Nogent, Joinville und Saint-Maur.
Élisa beugte sich über die Hecke, die am Zaun entlangführte, und beobachtete das Treiben. Züge hatten sie schon immer begeistert, sie beschworen ferne Orte herauf, Begegnungen, Luxus, Freiheit … Die Bahnsteige unten waren schwarz vor Menschen, es wuselte dort wie in einem Ameisenhaufen. Mit träger Neugier fragte sie sich, was wohl passieren würde, wenn sie die Leute mit Kieselsteinen bewarf …
Wie ein mechanisches Spielzeug fuhr in einer Dampfwolke ein Zug aus Vincennes ein. Kaum hatte er angehalten, schwappte die Menschenflut an die Waggons, doch zum großen Verdruss der Wartenden boten die sich öffnenden Zugtüren nur einen Blick auf voll besetzte Abteile. Vergebliches Rennen auf der Suche nach freien Plätzen, Protestrufe, Streitereien. Enttäuscht fanden sich die Ameisen damit ab, auf den nächsten Zug warten zu müssen. Alle außer einem auffälligen Ameisenmännchen mit Zylinder und erhobenem Gehstock. Er war gerade laut schimpfend wieder dort ausgestiegen, wo er kurz zuvor eingestiegen war, gefolgt von seinem Weibchen in malvenfarbenem Kleid und seinem Ameisenkind in kurzen Hosen. Dieses Gewimmel amüsierte Élisa so sehr, dass sie darüber ihr Rendezvous vergaß und sich auf die Zehenspitzen stellte, um alles im Blick zu haben.
Im Schutz einiger wuchernder Äste der Hecke rauchte Gaston eine Zigarette und beobachtete das junge Mädchen. Solche kleinen Hühner hatte er schon viele gerupft, doch so geschickt er auch darin war, ein Mieder aufzuhaken oder einen Unterrock zu zerknittern – dieses Mädchen ließ ihn zögern. Er hatte es mit einem dieser zarten Pflänzchen zu tun, die auf dem Humus der guten Gesellschaft gediehen, eine weiße Haut hatten, makellose Unterwäsche trugen und den Unterschied zwischen einem Weinglas und einem Wasserglas kannten. Wie sollte er sich verhalten? Sollte er sich verbeugen und ihr die Hand küssen? Und dann irgendwelche Gemeinplätze von sich geben, ihr Komplimente über ihr hübsches Gesichtchen und ihre schlanken Fesseln machen? Das konnte er nicht. Er kannte nur einen Weg, sein Verlangen auszudrücken: die Mädchen aufs Kreuz zu legen und mit den groben Zärtlichkeiten zu überschütten, auf welche die Weiber in seinen Kreisen so scharf zu sein schienen. Am Stummel der ersten Zigarette zündete er eine zweite an – der letzte Aufschub vor dem Angriff.
Die Ameise mit Zylinder hopste von einem Ende des Bahnsteigs zum anderen, um doch noch einen freien Platz zu ergattern. Élisas Blick glitt nach rechts, aufgeschreckt von einer plötzlichen Bewegung. Sie ahnte, dass gleich eine Katastrophe passieren würde. Von ihrem Standpunkt aus konnte sie sehen, dass der vom Hin- und Hergerenne der Zylinderameise aufgehaltene Zug im nächsten Moment von einer Wagenkolonne gerammt werden würde, die an eine Lokomotive angehängt war und rückwärts in den Bahnhof einrollte.
Der Aufprall war schrecklich. Der blinde Zug hatte seinem Opfer den Rücken zugekehrt, er fuhr mit voller Wucht und einem fürchterlichen Knall auf und zermalmte es unter seiner Masse, dann stürzte er sich auf die drei letzten Waggons und schlitzte sie auf. Der Schornstein, der aus einem Haufen Eisen herausragte, schrammte über den Bogen des Pont de la Tourelle, der Triebwagen, zerrissen und zu einem unentwirrbaren Knäuel aus Rohren und Achsen verformt, tat seinen letzten Atemzug. Nur wenige Minuten hatten genügt. Das Getöse hallte endlos wider. Erst als es verebbte, hörte man die Schreie.
Ihre Augen auf die verrenkten Körper des Fahrers und des Mechanikers des Zuges geheftet, in den Ohren die gellenden Schreie, konnte Élisa das Gewimmel der vielen Hundert Menschen, die dem Unglücksort entfliehen wollten und die Böschung über der im Dunkeln liegenden Eisenbahntrasse hinaufkletterten, mehr ahnen als sehen. Sie wankte, ihr war, als schwebe sie über den Wolken, als klammere sie sich an eine Schiffschaukel, deren Seile sich gelöst hatten. Inmitten der Turbulenzen begann sie das Bewusstsein zu verlieren, dann versank sie in vollkommener Dunkelheit. Die ersten Flüchtenden hatten bereits die Böschung erklommen und drohten, Élisa zu zertrampeln. Zwei Arme umfingen sie und zogen sie weg.
»Clarissa! Clarissa, wo bist du?«
» Maman ! «
Élisa schlug die Lider auf. Stöhnen und Schreie waren zu hören. Gestalten bewegten sich durch die Nacht, beleuchtet von Fackeln und Laternen. Sie lag auf der Erde, jemand schüttelte sie. Langsam wurde ihr Blick wieder klarer, und ihr benebelter Verstand erfasste unzusammenhängende Informationsfetzen. Wie gern wäre sie wieder eingeschlafen, wie gern hätte sie sich ausgeruht! Aber das ging nicht. Sie versuchte, sich aufzurichten, hatte aber nicht die Kraft dazu. Ein Mann hielt sie an den Handgelenken fest.
»Was ist passiert?«, murmelte sie.
Ihre eigene Stimme schien von ganz weit her zu kommen.
»Keine Angst, ich bin bei Ihnen«, sagte der neben ihr kniende Fremde. »Ich bin’s: Gaston.«
Der Unfall, dachte sie, deshalb liege ich im Gras …
»Gaston … Sind Sie schon lange hier?«
Sie versuchte sich von ihm zu lösen, doch da war nichts, woran sie sich festhalten konnte, und ihre Beine gaben nach. Er fing sie auf und lehnte sie an die Brüstung der Brücke. Die Schreie der Überlebenden mischten sich in das Gejammer der Verletzten, während sich Feuerwehrleute und Freiwillige am Dampfkessel der Lokomotive zu schaffen machten. Die Holzwaggons brannten knisternd und sprühten Funken auf die Bahnsteige, die voller blutiger Pfützen und Trümmer waren. Flüchtende Menschen klammerten sich verzweifelt an die Hecke der Böschung, sie versuchten, Halt zu gewinnen, doch die meisten kamen ins Rutschen und fielen den Hang hinunter.
»Kommen Sie, Mademoiselle«, sagte Gaston entschlossen. »Ich begleite Sie nach Hause, nun müssen wir die Retter ihre Arbeit tun lassen.«
Sie stiegen über die Körper der Männer und Frauen hinweg, die auf dem Gehweg zusammengebrochen waren, bahnten sich einen Weg durch das unablässige Kommen und Gehen der Rettungswagen und erreichten schließlich die Chaussée de l’Étang, wo alle Fenster erleuchtet waren. Dort zog Gaston sie plötzlich in die Deckung der Bäume des Bois de Vincennes. Von Panik gepackt, wollte Élisa sich wehren. Doch er drückte sie wortlos an den Stamm eines Kastanienbaums, presste seinen Mund auf ihren und drückte ihre Lippen schmerzhaft auseinander. In seinem Kuss und auch in seiner Umarmung lag keinerlei Zärtlichkeit, nichts, wovon sie geträumt hatte. Er hielt sie so fest, dass sie sich nicht bewegen konnte. Voller Wut und Angst wollte sie ihn wegstoßen, doch was sie gerade erlebt hatte, hatte ihr jede Widerstandskraft geraubt. Allmählich machte ihre Empörung wachsendem Erstaunen Platz, dann einem ungewollten Hochgefühl. Er wich zurück, und sofort überkamen sie Angst und Schuldgefühle.
»Oh, Gaston, ich bitte Sie – das dürfen wir nicht!«
Er hob ihr Kinn an und zwang sie, ihn anzusehen. Er flüsterte:»Nein, es ist richtig, weil ich Sie liebe.«
Diese Worte fegten den letzten Rest ihrer Zurückhaltung hinweg. Sie schmiegte sich an seine Brust, ihre Lippen gaben nach und erwiderten seine Küsse. Das Geschrei vom Bahnhof verebbte im langsamen Rhythmus der Hände des Mannes, der ihren Körper streichelte und in ihr Wellen der Lust freisetzte.
»Sehen wir uns bald wieder?«, flüsterte er ihr ins Ohr.
»Ja, ich … O mein Gott! Wir verreisen bald.«
» Wir ? «
»Mademoiselle Bontemps und die anderen Mädchen. Bis Mitte September. Nach Trouville.«
» Adresse ? «
» Villa Georgina. «
»Ich werde kommen. Wir werden eine Möglichkeit finden, uns zu treffen. Sie müssen nun nach Hause gehen, Ihre Freundinnen werden sich wohl schon Sorgen machen. Das ist unser Geheimnis, ja? Lieben Sie mich denn ein bisschen ? «
» Oh, Gaston ! «
Er küsste sie auf die Stirn. Sie taumelte über die Straße und konnte nicht umhin, sich mehrmals umzudrehen. Er ließ sie nicht aus den Augen, seine Lippen waren zu einem Lächeln erstarrt.
Als Élisa das Tor hinter sich zugemacht hatte, verschwand Gastons Lächeln wieder. Er zündete sich eine Zigarette an und nahm einen tiefen Zug.
»Das Glück ist auf meiner Seite«, dachte er und ging zum See. »Ein unverhoffter Unfall – und diese romantische dumme Gans hat sich einwickeln lassen!«
Er wusste noch nicht, wie er es anstellen würde, aber eines war sicher: Eine Reise nach Trouville stand an. Sein Auftraggeber wäre zufrieden: Im November würde er seinen Vertrag erfüllen und ihm das kleine Huhn überbringen. Er hob eine Handvoll Kieselsteine auf und machte sich einen Spaß daraus, sie über das schwarze Wasser hüpfen zu lassen.
© Hannah-10/18
Über Claude Izner
Claude Izner ist das Pseudonym der Schwestern Liliane Korb und Laurence Lefèvre, beide langjährige Bouquinistinnen mit eigenem Bücherstand am Seine-Ufer in Paris. Sie sind außerdem in der Filmbranche tätig und jede für sich als Schriftstellerin erfolgreich. Ihre gemeinsam verfassten Kriminalromane...
Mehr über Claude Izner
Weitere Titel der Serie »Paris-Krimis«
Der Pariser Buchhändler Victor Legris ermittelt um 1890 in mehreren Verbrechen. Hinreißende Kriminalromane mit viel Pariser Charme, Geist und Witz. Für Leser mit Sinn für schöne Bücher und stilvolle Verbrechen.
Ruhe sanft, mein Herz
»Ein empfehlenswertes Leseerlebnis.«
Mademoiselle muss heute sterbenClaude Izner | Boats in Dresden. #dresden #germany #nikond7000 #nikon #nikonphotography #nikonmagazine #boats #rivers #bnw #blackandwhite #instagram
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„Habt ein besseres Gedächtnis!“ #ErichKästner #Article „Empört Euch“ –Jean Ziegler und Fritz Bauer; Udo Dittmann 16. August 2011; Braunschweig Spiegel; Foto: #IKRK #Magazine „.. dass jedes Kind, das verhungert, ermordet worden ist. (... )„ #JeanZiegler „Wichtig, ja eigentlich kennzeichnend für #FritzBauer war dabei, dass es ihm nicht um Rache oder Vergeltung ging, sondern um Anklage. Ein Vergeltungsstrafrecht lehnte er ab. (8 ) Die Höhe des Strafmaßes war ihm nicht wichtig, das Urteil sollten die Richter sprechen. So vergaß er sogar im Remer-Prozess in seinem Plädoyer, ein Strafmaß zu beantragen. Die Anklage selber war ihm wichtig. Mit modernen Worten würde man sagen, es ging ihm um den Kampf gegen Straflosigkeit – wie es in der Sprache von amnesty international heute heißt.“ „(.. ) #StéphaneHessel , einer der Mitautoren der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen von 1948, der mit seiner Streitschrift „ #EmpörtEuch “ zur Zeit so für Aufregung sorgt (1 )“ #amnestyInternational #Regierung #Sanktionen sind MassenVernichtungsWaffen #wikileaks #Kriegsverbrechen #folter #whistleBlower #Demokratie #mord #GeneralSoleimani #JulianAssange #Norstream2 #Defender2020 || #UNOCharta UNO Gewaltverbot Kapitel 1. Artikel 2.4 “Don't you dare get cold feet !!!” CAVE! #mistakes #onlyHuman . Aber auch #FalseFlagOperations ! so viele Lügen #MittelAlter #Presse Framing “I hope «everyone» love their children too” #Verdun #Dresden #Nagasaki “Habt die Menschen im Gedächtnis.” Fritz Bauer
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❌ „Das, was die Leute über dich erzählen, sagt am Ende mehr über sie aus, als über dich.“ ❌ Hate kommt immer nur von unten nach oben. Damit positioniert sich der „hater“ im Status aber auch ganz klar unter dir und zeigt dir, dass du erfolgreicher bist als er. Also wenn dir das nächste mal einer ans Bein pi**** will, dann denk genau daran und überlege mal, wie du in 10 Jahren über dich denken würdest, wenn du jetzt sinnlos Zeit und Energie darin verschwendest. Reden werden die Leute so oder so 🤷🏼♂️ und wenn Menschen sich Zeit nehmen über dich zu reden, musst du ja auch ziemlich wichtig sein. 🤔🤪 Wünsche euch einen guten Start ins Wochenende 💯😊 —————————————————————————— #fitness #ootd #ootdfashion #travel #palms #smile #happy #happyman #workout #fashionstyle #fashion #streetstyle #streetwear #travelgoals #ifbb #quotes #dresden #berlin
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q-de-1294 | ung Platz für Verzweiflung. Sie fühlte sich hilflos und ausgeliefert. Warum fehlte in seinem Kuss jegliche Zärtlichkeit? | Mademoiselle muss heute sterben von Claude Izner | PIPER
Mademoiselle muss heute sterben — Inhalt
Paris, Ende des 19. Jahrhunderts. Als im IX. Arrondissement eine ganz in Rot gekleidete Mädchenleiche gefunden wird, sieht sich der Buchhändler Victor Legris dazu gezwungen, in einem Todesfall zu ermitteln. Denn es ist ausgerechnet das Briefpapier seiner Buchhandlung, das in dem unweit vom Tatort gefundenen Stöckelschuh steckt. Doch was zunächst wie ein simpler Liebesmord aussieht, führt Victor Legris schon bald bis ins berühmt-berüchtigte Varieté Moulin Rouge.
EAN 978-3-492-96883-6
Leseprobe zu »Mademoiselle muss heute sterben«
Wie immer für unsere Lieben!
Und für Andrée Millet, das Kind vom Montmartre,
Elena Arseneva, Kumiko Kohiki, Solvej Crévelier.
Herzlichsten Dank an Jan Madd.
In den geusndenen Falten der alten Hauptstädte, wo alles, selbst das Grauen, uns verzaubern kann, treibt es mich unwiderstehlich, wunderlich verhutzelten und verführerischen Wesen aufzulauern …
Saint-Mandé, Sonntag, 26. Juli 1891
Schnell, die Hände unters Wasser halten und alle Spuren von Konfitüre beseitigen!
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet [...]
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet hatte, betrachtete Mademoiselle Bontemps sehnsüchtig den Teller voller Erdbeer- und Mokkatörtchen, Eclairs und Meringuen. Sie widerstand der Versuchung und schloss ihn in der hintersten Ecke des Schranks ein. »Heute Abend, wenn alle schlafen …«, dachte sie. Sie bauschte ihr Kleid über dem Reifrock, den sie noch immer trug, als sei sie zwanzig, und ging mit raschelnden Schritten in den Salon zurück, wo ihr Besucher sich gerade die Handschuhe überzog.
»Entschuldigen Sie, dass es so lange gedauert hat, Monsieur Mori«, sagte sie kokett, »ich dachte, ich hätte einen Wasserhahn tropfen gehört.«
»Auch ich hörte ganz deutlich Wasser rauschen«, gab der Mann, ein piekfeiner Japaner, zurück.
Er setzte einen schwarzen Seidenzylinder auf, der perfekt zu seinem Zweireiher und seiner gestreiften Hose passte, und bemühte sich dann, seinen Gehstock aus dem Schirmständer zu ziehen, der mit einem Wirrwarr aus Rüschen verziert war. Überhaupt war der ganze Salon voller Rüschen. Sie schmückten Vorhänge, Sitzbezüge, die mit Nippes überladenen Regale und sogar das Kleid der Hausherrin. Wie kleine Wellen, die sich in der Brandung kräuseln, liefen sie über die gesamte Einrichtung, und der elegante Asiate schien unter Seekrankheit zu leiden, während er gegen die wogenden Stoffe ankämpfte. Mit einem Seufzer gelang es ihm schließlich, seinen Stock an sich zu nehmen.
»Wo ist denn Ihre Patentochter?«, fragte Mademoiselle Bontemps.
»Iris ist mit ihren Freundinnen auf den Rummel gegangen. Doch ich schätze dieses Flanieren inmitten des gemeinen Volkes nicht.«
»Die Jugend braucht Zerstreuung.«
»Das Vergnügen geht der Reue voraus – so wie der Schlaf dem Tode.«
»O Monsieur, das ist schön, aber traurig!«
»Ich bin nicht heiterer Stimmung, ich mag Trennungen nicht besonders. «
Er tat, als würde er die Spitze seines Gehstocks inspizieren, mit der er nervös auf den Teppich klopfte.
»Ich verstehe Sie«, säuselte Mademoiselle Bontemps, während sie die Schleifchen am Schirmständer unauffällig wieder gerade zog. »Aber nun denn, Monsieur Mori, die zwei Monate werden schnell vorüber sein.«
»Ich werde Ihnen Iris’ Badekostüm und den Sonnenhut am Donnerstag bringen lassen. Sie wollen noch immer am nächsten Montag aufbrechen?«
»So Gott will, ja, Monsieur Mori. Jesus Christus, das wird eine Expedition! Zum ersten Mal nehme ich die jungen Mädchen mit ans Meer. Sie sind ganz außer sich vor Aufregung. Ich musste vier Eisenbahnabteile reservieren, stellen Sie sich das vor! Zusammen mit der Köchin und den beiden Zimmermädchen sind wir sechzehn Personen. Diese Reise kostet ein Vermögen! Und wenn man länger als sechs Wochen verreist, kann man nicht einmal mehr den billigeren Ausflugstarif in Anspruch nehmen. Früher fuhren wir einfach nach Saint-Cyr-sur- …«
»… Morin. Ich weiß, ich weiß«, grummelte der Japaner sichtlich gereizt.
»Aber was soll man machen? Die Zeiten ändern sich, man spricht nur noch von Tourismus, von Stränden, vom Baden ! «
»Lassen Sie Iris unter keinen Umständen unbeaufsichtigt ins Wasser gehen.«
»Wo denken Sie hin! Meine Mädchen werden sich keinen Zoll weit aus dem abgesperrten Bereich entfernen. Ich habe einen Bademeister engagiert.«
»Behalten Sie ihn im Auge – vor allem, wenn er attraktiv ist. «
»Ach, Monsieur Mori, ich wache über meine Kleinen wie eine Glucke …«
»… über ihre Küken. Ich weiß, ich weiß. Könnten Sie mir eine Droschke kommen lassen?«
»Sofort, Monsieur Mori. Colas! Colas! Wo ist dieser Bengel nur wieder? Der Sohn des Gärtners, ein Taugenichts«, erklärte sie und betrachtete sich dabei in einem mit dicken Engelchen verzierten Wandspiegel. Sorgfältig zupfte sie zwei schwarz gefärbte Locken an der Seite ihres Mondgesichts zurecht. Ein Junge mit griesgrämiger Miene kam herein, auf einem Strohhalm kauend.
»Wie kommt der denn daher? Man könnte meinen, er trage seine Kleider verkehrt herum!«, rief Mademoiselle Bontemps aus. »Hol eine Droschke – und beeil dich! Monsieur wartet. «
Kaum stand der Junge draußen auf der Chaussée de l’Étang, streckte er dem massiven Bürgerhaus die Zunge heraus, an dessen Eisentor das Schild hing:
Institut C. Bontemps
Privates Mädchenpensionat
Er ging zum Rathausplatz, wo eine Musikkapelle spielte.
Ein Mann um die zwanzig, gut aussehend und von geschmeidiger Statur, löste sich vom Stamm einer Edelkastanie und folgte ihm auf dem Fuße. Der Junge wollte gerade zum Droschkenstand vor der Gare de Saint-Mandé hinübergehen, da packte ihn jemand an der Schulter.
»Ach, Sie sind’s, M’sieu Gaston! Sie haben mir einen Schrecken eingejagt. «
»Das hat ja gedauert!«
»Die Herrin hat mich nicht gehen lassen.«
»Hier, überbring das, du weißt, wem«, sagte der Mann und gab ihm einen Zettel.
» Und wie soll ich sie finden ? Sie sind alle auf dem Rummel. Haben Sie die vielen Leute gesehen?«
»Das ist dein Problem. Los, Junge, beweg dich!«
»Sieh dir den an – wie hübsch er ist in seiner Uniform mit den Tressen und Orden!«
»Wenn man all dieses Blech mag … Er ist so rot im Gesicht, dass man meinen könnte, er platze gleich. Der Kleine, der in seine Trompete bläst, gefällt mir besser. Wie ernst er aussieht mit seinem Stiernacken und dem dicken Bauch ! «
Zu Fuße eines Podests stand ein Dutzend junger Mädchen in hellen Kleidern und bestaunte die Blaskapelle der städtischen Feuerwehr. Das Mädchen, das ein Auge auf den Kerl in der Uniform geworfen hatte, eine Bohnenstange mit einem Hut, der sich unter lauter Kirschen bog, warf ihrer Kameradin, einem Pummelchen mit Löckchen wie ein frisch getrimmter Pudel, einen strengen Blick zu.
»Du bist wirklich vulgär, Aglaé. Wie ein Krämermädchen! Und zu allem Übel bist du auch noch ohne Hut ausgegangen ! «
»Das liegt an meinem Erbgut. Mein Vater ist Kaufmann. Nicht alle haben das Glück, die Nichte eines Marquis zu sein, der an der Börse spekuliert.«
»Scher dich zum Teufel!«
Ohs und Ahs erschallten zu den Klängen des Kampflieds Alsace et Lorraine, das die begeisterte Menge mitsang:
Wohl habt ihr dieses Land germanisieren können,
Unsere Herzen aber werdet ihr nie gewinnen!
»Also wirklich, das reicht! Hört auf, euch zu zanken!«
Aufgebracht trennten die Freundinnen die beiden Mädchen, indem sie mit ihren Sonnenschirmen dazwischengingen. Währenddessen nutzten zwei Internatsschülerinnen – eine zierliche Brünette in einem blauen und eine üppige Blondine in einem krapproten Kleid – das Gedränge und verschwanden in der Menschenmenge. Außer Atem blieben sie vor den Schiffschaukeln stehen.
»Die beiden sind abscheulich«, meinte die Blondine mit Bestimmtheit. »Sich in der Öffentlichkeit streiten! Wie Fischweiber ! «
»Kommst du mit schaukeln, Élisa?«, fragte die Brünette, fasziniert von den schwingenden Schiffsgondeln.
»Also wirklich, Iris, du bist vollkommen verrückt! Wir haben gerade erst gegessen. Und dann hat man uns bei dieser Hitze auch noch Erbsensuppe vorgesetzt! Die alte Ziege hat die Erbsen wohl im Sonderangebot gefunden.«
»Wie du willst. Ich jedenfalls gehe schaukeln«, erklärte Iris und stellte sich entschlossen neben eine der Schiffschaukeln, die gerade frei wurden.
Bevor Élisa sie zurückhalten konnte, wurde Iris von einem Jungen in Hemdsärmeln auf die Sitzbank geschoben und sogleich angeschubst. Iris saß verkrampft da, mit einer Hand ihr Hütchen festhaltend und mit der anderen ans Gestänge geklammert, während der Junge die Schaukel immer kräftiger anstieß.
Élisa versuchte, den Flugbewegungen ihrer Freundin zu folgen, aber als Iris sich aufrichtete und die Knie beugte, um mehr Schwung zu bekommen, wandte sie sich klopfenden Herzens ab und tat so, als würde sie sich für einen Muskelprotz interessieren, der eine Hantel stemmte, auf der zwei lachende Liliputaner saßen.
» Mamsell Lisa ! «
Sie fuhr herum. Colas legte den Finger an die Lippen und steckte ihr einen Zettel zu.
»Der ist von dem Burschen, der Ihnen schon mal geschrieben hat«, flüsterte er. »Er hat gesagt, Sie sollen sich sputen, denn es sei eine einzigartige Gelegenheit, die so bald nicht mehr wiederkommt. Ich habe mich schwergetan, Sie zu finden, und bin spät dran. Die Droschken sind alle besetzt, der Chinese und die Herrin werden sicherlich wütend sein. «
Sie bemerkte die ausgestreckte Hand und legte eine Münze hinein.
»Er versteckt sich«, rief der Junge und lief davon.
Élisa vergewisserte sich, dass Iris noch immer schaukelte, und flüchtete unter die Markise eines Verkaufsstandes für Zuckerzeug. Mit aufgekrempelten Ärmeln hängte der Händler dicke, glänzende Stränge aus grüner und rosaroter Zuckermasse an einen Haken. Berauscht vom Duft des karamellisierten Zuckers, verfolgte ein Grüppchen Lausbuben mit der Nase am Tresenrand jede seiner Bewegungen. Élisa faltete den Zettel auseinander. Sofort erkannte sie die ungeübte Handschrift, hob den Kopf und strahlte den Händler an. Endlich würden ihre Hoffnungen wahr werden! So weit sie zurückdenken konnte, hatte sie immer geahnt, dass das Schicksal etwas Außergewöhnliches für sie bereithielt, verlor aber so langsam die Geduld, denn sie war nun schon siebzehn, und das tägliche Einerlei im Pensionat Bontemps war alles andere als aufregend. »Wenn das noch lange so geht, sterbe ich vor Langeweile«, dachte sie jeden Morgen.
Doch jetzt war vor etwas mehr als einem Monat der Fremde in ihr Leben getreten. Élisa hatte noch nie mit ihm gesprochen, aber er hatte eine derartige Bedeutung erlangt, dass sie sogar von ihm zu träumen begann. Zuerst war er nur ein ganz normaler junger Mann gewesen, dem sie begegnete, wenn Mademoiselle Bontemps und ihre Zöglinge ihren Spaziergang am Seeufer machten. Er schlenderte stets gleichgültig an ihnen vorüber, nie blickte er ein bestimmtes Mädchen an. Dennoch war nach einer gewissen Zeit jede der jungen Frauen davon überzeugt gewesen, dass der Mann nur ihretwegen da sei. Auch wenn sie sich niemals gegenseitig den heimlichen Wunsch anvertraut hätten, von ihm beachtet zu werden. Wie sollte man auch zugeben, dass man sich von diesem so extravagant gekleideten Bohemien angezogen fühlte? Eines Abends im Juni hatte er Élisa dann eine Nachricht zukommen lassen. Nachdem das Licht gelöscht war, hatte sie sich ans Fenster ihres Zimmers gestellt und im Schein einer Gaslampe gelesen:
Sie sint die Schonste. Ich liebe Sie. Gaston.
Dreiundzwanzig genauso knappe und orthografisch dürftige Mitteilungen waren auf diese Erklärung gefolgt. Élisa bewahrte sie liebevoll auf und versteckte sie unter dem Kaminsims. Gaston hatte zwar nicht das Zeug zu einem romantischen Briefeschreiber – seine Sätze beschränkten sich auf die Grundregeln der Grammatik: Subjekt, Prädikat, Objekt, manchmal ein Superlativ und vor allem Liebe, Liebe und noch mal Liebe –, aber Élisa war zutiefst gerührt von seiner Beharrlichkeit, wenn sie sich auch nicht traute, ihm zu antworten. Dieses Mal hatte er sich noch übertroffen – eine Meisterleistung für einen Mann, der sich normalerweise so kurz und bündig ausdrückte!
Verlassen Sie Ihre Freundinen, erfinden Sie was, und komen Sie unten an die Böschunk hinter dem Pont de la Tourelle. Ich liebe Sie. Gaston.
Würde sie es wagen, Iris allein zu lassen und zu diesem Rendezvous zu eilen? Iris würde sich sicherlich Sorgen machen und Mademoiselle Bontemps Bescheid geben. Sie brauchte eine Ausrede! Ein Schwindelanfall? Sie könnte behaupten, sie hätte sich unwohl gefühlt. Das war immerhin nicht komplett gelogen. Ihr war ganz heiß, der Kopf drehte sich ihr, sie sah sich mit neuen Augen, mit den Augen Gastons. Er fand sie schön, er liebte sie!
Es wurde langsam dunkel, auf dem Rummel wurden die Lampions angezündet, die Schausteller redeten auf die Besucher ein.
»Zehn Centime, zwei Sou! Soldaten bezahlen nur fünf Centime ! «
Die Posaunen pfiffen im Takt zu den schrillen Tönen der Blechbläser, den Drehorgeln und Trommelschlägen. Ein Clown in Strumpfhosen hockte auf einem Fass und verkündete grölend, das beste Spektakel finde bei Nounou statt, der berühmten Flohdompteuse. Ein paar Meter weiter schwangen zwei müde Ballerinas in Paillettentrikots in einer ärmlichen Bauchtanzimitation die Hüften.
»Sehen Sie den sprechenden Geköpften!«
»Waffeln! Wer hat Lust auf meine Waffeln? Die größte Köstlichkeit von Paris!«
»Ein Liebesapfel für Sie, Mademoiselle? Von Amor persönlich geschossen ! «
Élisa schlängelte sich durch die fröhliche Menschenmenge, die sich vor den Jahrmarktständen drängte, und wäre fast mit Aglaé zusammengestoßen, die den Mund voller Krapfen hatte. Der Rummel ließ sie allen Anstand vergessen. Nicht weit von ihr stapfte die fette Mademoiselle Bontemps, geschmückt wie ein Reliquienschrein, auf ein Kuhkarussell zu, auf dem drei ihrer Schülerinnen hockten.
»Edmée! Berthe! Aspasie! Es ist spät. Wo sind die anderen?«, kreischte sie.
Élisa mischte sich in den Strom der Heimgehenden. Vor dem Bahnhof von Saint-Mandé hatte sich eine Menschentraube um einen Straßensänger gebildet, der, begleitet von einer Fiedel, einen derzeit beliebten Gassenhauer herunterleierte:
»Mad’moiselle, so hör’n Sie doch,
Ich will Ihnen ein Glas Madeirawein spendieren …«
Élisa umrundete den Bahnhof, hastete weiter und konnte gerade noch stehen bleiben, als eine Droschke vorbeifuhr. Sie erkannte Kenji Mori, Iris’ Patenonkel, der sich aus dem Fenster lehnte, und schlich an der Mauer entlang weiter.
Endlich hatte sie die Böschung erreicht! Sie blickte aufmerksam um sich, sah aber nur Liebespärchen und streunende Hunde. Von wo würde er kommen? Was sollte sie zu ihm sagen? Plötzlich bekam sie Angst. Sie erinnerte sich an den Rat ihrer Mutter: »Kämpfe nicht dagegen an, mein Liebes. Angst ist eine gute Sache, sie erspart uns eine Menge Unannehmlichkeiten ! «
Beim Gedanken an ihre Mutter fühlte sich Élisa hin- und hergerissen zwischen Wut und Mitleid. In den fünfunddreißig Jahren ihres Lebens hatte die arme Frau lediglich ein paar Abenteuer gehabt, ohne auch nur ein einziges Mal die wahre Leidenschaft erlebt zu haben. Von Anfang an war ihr Liebesleben auf die schiefe Bahn geraten, nichts hatte ihren Wünschen entsprochen. Doch Élisa wusste ganz genau, dass sie nicht wie ihre Mutter war. Schon als Kind hatte sie in einem Londoner Internat vor ihren Kameradinnen geprahlt: »Eines Tages wird mein Vater kommen und mich auf seinen Landsitz in Kent bringen. Ich werde einen Lord heiraten, er wird verrückt nach mir sein ! «
Dieser Vater, dessen Namen sie nicht einmal kannte, war nie aufgetaucht.
Eingeschlossen in einer engen Schneise, führten die Eisenbahngleise in der einen Richtung nach Paris, in der anderen zu den östlichen Vororten der Hauptstadt und an die Ufer der Marne, nach Nogent, Joinville und Saint-Maur.
Élisa beugte sich über die Hecke, die am Zaun entlangführte, und beobachtete das Treiben. Züge hatten sie schon immer begeistert, sie beschworen ferne Orte herauf, Begegnungen, Luxus, Freiheit … Die Bahnsteige unten waren schwarz vor Menschen, es wuselte dort wie in einem Ameisenhaufen. Mit träger Neugier fragte sie sich, was wohl passieren würde, wenn sie die Leute mit Kieselsteinen bewarf …
Wie ein mechanisches Spielzeug fuhr in einer Dampfwolke ein Zug aus Vincennes ein. Kaum hatte er angehalten, schwappte die Menschenflut an die Waggons, doch zum großen Verdruss der Wartenden boten die sich öffnenden Zugtüren nur einen Blick auf voll besetzte Abteile. Vergebliches Rennen auf der Suche nach freien Plätzen, Protestrufe, Streitereien. Enttäuscht fanden sich die Ameisen damit ab, auf den nächsten Zug warten zu müssen. Alle außer einem auffälligen Ameisenmännchen mit Zylinder und erhobenem Gehstock. Er war gerade laut schimpfend wieder dort ausgestiegen, wo er kurz zuvor eingestiegen war, gefolgt von seinem Weibchen in malvenfarbenem Kleid und seinem Ameisenkind in kurzen Hosen. Dieses Gewimmel amüsierte Élisa so sehr, dass sie darüber ihr Rendezvous vergaß und sich auf die Zehenspitzen stellte, um alles im Blick zu haben.
Im Schutz einiger wuchernder Äste der Hecke rauchte Gaston eine Zigarette und beobachtete das junge Mädchen. Solche kleinen Hühner hatte er schon viele gerupft, doch so geschickt er auch darin war, ein Mieder aufzuhaken oder einen Unterrock zu zerknittern – dieses Mädchen ließ ihn zögern. Er hatte es mit einem dieser zarten Pflänzchen zu tun, die auf dem Humus der guten Gesellschaft gediehen, eine weiße Haut hatten, makellose Unterwäsche trugen und den Unterschied zwischen einem Weinglas und einem Wasserglas kannten. Wie sollte er sich verhalten? Sollte er sich verbeugen und ihr die Hand küssen? Und dann irgendwelche Gemeinplätze von sich geben, ihr Komplimente über ihr hübsches Gesichtchen und ihre schlanken Fesseln machen? Das konnte er nicht. Er kannte nur einen Weg, sein Verlangen auszudrücken: die Mädchen aufs Kreuz zu legen und mit den groben Zärtlichkeiten zu überschütten, auf welche die Weiber in seinen Kreisen so scharf zu sein schienen. Am Stummel der ersten Zigarette zündete er eine zweite an – der letzte Aufschub vor dem Angriff.
Die Ameise mit Zylinder hopste von einem Ende des Bahnsteigs zum anderen, um doch noch einen freien Platz zu ergattern. Élisas Blick glitt nach rechts, aufgeschreckt von einer plötzlichen Bewegung. Sie ahnte, dass gleich eine Katastrophe passieren würde. Von ihrem Standpunkt aus konnte sie sehen, dass der vom Hin- und Hergerenne der Zylinderameise aufgehaltene Zug im nächsten Moment von einer Wagenkolonne gerammt werden würde, die an eine Lokomotive angehängt war und rückwärts in den Bahnhof einrollte.
Der Aufprall war schrecklich. Der blinde Zug hatte seinem Opfer den Rücken zugekehrt, er fuhr mit voller Wucht und einem fürchterlichen Knall auf und zermalmte es unter seiner Masse, dann stürzte er sich auf die drei letzten Waggons und schlitzte sie auf. Der Schornstein, der aus einem Haufen Eisen herausragte, schrammte über den Bogen des Pont de la Tourelle, der Triebwagen, zerrissen und zu einem unentwirrbaren Knäuel aus Rohren und Achsen verformt, tat seinen letzten Atemzug. Nur wenige Minuten hatten genügt. Das Getöse hallte endlos wider. Erst als es verebbte, hörte man die Schreie.
Ihre Augen auf die verrenkten Körper des Fahrers und des Mechanikers des Zuges geheftet, in den Ohren die gellenden Schreie, konnte Élisa das Gewimmel der vielen Hundert Menschen, die dem Unglücksort entfliehen wollten und die Böschung über der im Dunkeln liegenden Eisenbahntrasse hinaufkletterten, mehr ahnen als sehen. Sie wankte, ihr war, als schwebe sie über den Wolken, als klammere sie sich an eine Schiffschaukel, deren Seile sich gelöst hatten. Inmitten der Turbulenzen begann sie das Bewusstsein zu verlieren, dann versank sie in vollkommener Dunkelheit. Die ersten Flüchtenden hatten bereits die Böschung erklommen und drohten, Élisa zu zertrampeln. Zwei Arme umfingen sie und zogen sie weg.
»Clarissa! Clarissa, wo bist du?«
» Maman ! «
Élisa schlug die Lider auf. Stöhnen und Schreie waren zu hören. Gestalten bewegten sich durch die Nacht, beleuchtet von Fackeln und Laternen. Sie lag auf der Erde, jemand schüttelte sie. Langsam wurde ihr Blick wieder klarer, und ihr benebelter Verstand erfasste unzusammenhängende Informationsfetzen. Wie gern wäre sie wieder eingeschlafen, wie gern hätte sie sich ausgeruht! Aber das ging nicht. Sie versuchte, sich aufzurichten, hatte aber nicht die Kraft dazu. Ein Mann hielt sie an den Handgelenken fest.
»Was ist passiert?«, murmelte sie.
Ihre eigene Stimme schien von ganz weit her zu kommen.
»Keine Angst, ich bin bei Ihnen«, sagte der neben ihr kniende Fremde. »Ich bin’s: Gaston.«
Der Unfall, dachte sie, deshalb liege ich im Gras …
»Gaston … Sind Sie schon lange hier?«
Sie versuchte sich von ihm zu lösen, doch da war nichts, woran sie sich festhalten konnte, und ihre Beine gaben nach. Er fing sie auf und lehnte sie an die Brüstung der Brücke. Die Schreie der Überlebenden mischten sich in das Gejammer der Verletzten, während sich Feuerwehrleute und Freiwillige am Dampfkessel der Lokomotive zu schaffen machten. Die Holzwaggons brannten knisternd und sprühten Funken auf die Bahnsteige, die voller blutiger Pfützen und Trümmer waren. Flüchtende Menschen klammerten sich verzweifelt an die Hecke der Böschung, sie versuchten, Halt zu gewinnen, doch die meisten kamen ins Rutschen und fielen den Hang hinunter.
»Kommen Sie, Mademoiselle«, sagte Gaston entschlossen. »Ich begleite Sie nach Hause, nun müssen wir die Retter ihre Arbeit tun lassen.«
Sie stiegen über die Körper der Männer und Frauen hinweg, die auf dem Gehweg zusammengebrochen waren, bahnten sich einen Weg durch das unablässige Kommen und Gehen der Rettungswagen und erreichten schließlich die Chaussée de l’Étang, wo alle Fenster erleuchtet waren. Dort zog Gaston sie plötzlich in die Deckung der Bäume des Bois de Vincennes. Von Panik gepackt, wollte Élisa sich wehren. Doch er drückte sie wortlos an den Stamm eines Kastanienbaums, presste seinen Mund auf ihren und drückte ihre Lippen schmerzhaft auseinander. In seinem Kuss und auch in seiner Umarmung lag keinerlei Zärtlichkeit, nichts, wovon sie geträumt hatte. Er hielt sie so fest, dass sie sich nicht bewegen konnte. Voller Wut und Angst wollte sie ihn wegstoßen, doch was sie gerade erlebt hatte, hatte ihr jede Widerstandskraft geraubt. Allmählich machte ihre Empörung wachsendem Erstaunen Platz, dann einem ungewollten Hochgefühl. Er wich zurück, und sofort überkamen sie Angst und Schuldgefühle.
»Oh, Gaston, ich bitte Sie – das dürfen wir nicht!«
Er hob ihr Kinn an und zwang sie, ihn anzusehen. Er flüsterte:»Nein, es ist richtig, weil ich Sie liebe.«
Diese Worte fegten den letzten Rest ihrer Zurückhaltung hinweg. Sie schmiegte sich an seine Brust, ihre Lippen gaben nach und erwiderten seine Küsse. Das Geschrei vom Bahnhof verebbte im langsamen Rhythmus der Hände des Mannes, der ihren Körper streichelte und in ihr Wellen der Lust freisetzte.
»Sehen wir uns bald wieder?«, flüsterte er ihr ins Ohr.
»Ja, ich … O mein Gott! Wir verreisen bald.«
» Wir ? «
»Mademoiselle Bontemps und die anderen Mädchen. Bis Mitte September. Nach Trouville.«
» Adresse ? «
» Villa Georgina. «
»Ich werde kommen. Wir werden eine Möglichkeit finden, uns zu treffen. Sie müssen nun nach Hause gehen, Ihre Freundinnen werden sich wohl schon Sorgen machen. Das ist unser Geheimnis, ja? Lieben Sie mich denn ein bisschen ? «
» Oh, Gaston ! «
Er küsste sie auf die Stirn. Sie taumelte über die Straße und konnte nicht umhin, sich mehrmals umzudrehen. Er ließ sie nicht aus den Augen, seine Lippen waren zu einem Lächeln erstarrt.
Als Élisa das Tor hinter sich zugemacht hatte, verschwand Gastons Lächeln wieder. Er zündete sich eine Zigarette an und nahm einen tiefen Zug.
»Das Glück ist auf meiner Seite«, dachte er und ging zum See. »Ein unverhoffter Unfall – und diese romantische dumme Gans hat sich einwickeln lassen!«
Er wusste noch nicht, wie er es anstellen würde, aber eines war sicher: Eine Reise nach Trouville stand an. Sein Auftraggeber wäre zufrieden: Im November würde er seinen Vertrag erfüllen und ihm das kleine Huhn überbringen. Er hob eine Handvoll Kieselsteine auf und machte sich einen Spaß daraus, sie über das schwarze Wasser hüpfen zu lassen.
© Hannah-10/18
Über Claude Izner
Claude Izner ist das Pseudonym der Schwestern Liliane Korb und Laurence Lefèvre, beide langjährige Bouquinistinnen mit eigenem Bücherstand am Seine-Ufer in Paris. Sie sind außerdem in der Filmbranche tätig und jede für sich als Schriftstellerin erfolgreich. Ihre gemeinsam verfassten Kriminalromane...
Mehr über Claude Izner
Weitere Titel der Serie »Paris-Krimis«
Der Pariser Buchhändler Victor Legris ermittelt um 1890 in mehreren Verbrechen. Hinreißende Kriminalromane mit viel Pariser Charme, Geist und Witz. Für Leser mit Sinn für schöne Bücher und stilvolle Verbrechen.
Ruhe sanft, mein Herz
»Ein empfehlenswertes Leseerlebnis.«
Mademoiselle muss heute sterbenClaude Izner | Wir empfangen hier Goethe's Konversationen -- ein
herrliches Geschenk, für das wir Herrn Eckermann
höchlich verpflichtet sind, -- anstatt aber den Inhalt
kritisch zu erörtern, und in dem Wolkenspiel und Wet¬
terstande der Unterhaltungen bestimmte Formationen
aufzusuchen und gesetzliche Folgerichtigkeiten darin nach¬
zuweisen, wollen wir lieber die Gelegenheit benutzen
und hie und da ein Wort mitsprechen, also wirklichen
Antheil an der Konversation nehmen, sie erweitern, fort¬
setzen, ergänzen, zustimmend, erläuternd, bestreitend,
wie es der Anlaß und der Stoff uns grade gestatten
mögen. Das Buch selber zu lesen, und nach indivi¬
duellem Maß in sich aufzunehmen, und sich davon an¬
regen und befruchten zu lassen, wird ohnehin kein Freund
deutscher Bildung und Goethe's verabsäumen. --
in den letzten Jahren ſeines Lebens.
Wir empfangen hier Goethe’s Konverſationen — ein
herrliches Geſchenk, fuͤr das wir Herrn Eckermann
hoͤchlich verpflichtet ſind, — anſtatt aber den Inhalt
kritiſch zu eroͤrtern, und in dem Wolkenſpiel und Wet¬
terſtande der Unterhaltungen beſtimmte Formationen
aufzuſuchen und geſetzliche Folgerichtigkeiten darin nach¬
zuweiſen, wollen wir lieber die Gelegenheit benutzen
und hie und da ein Wort mitſprechen, alſo wirklichen
Antheil an der Konverſation nehmen, ſie erweitern, fort¬
ſetzen, ergaͤnzen, zuſtimmend, erlaͤuternd, beſtreitend,
wie es der Anlaß und der Stoff uns grade geſtatten
moͤgen. Das Buch ſelber zu leſen, und nach indivi¬
duellem Maß in ſich aufzunehmen, und ſich davon an¬
regen und befruchten zu laſſen, wird ohnehin kein Freund
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[[472]/0486] Geſpräche mit Goethe in den letzten Jahren ſeines Lebens. Von Johann Peter Eckermann. Wir empfangen hier Goethe’s Konverſationen — ein herrliches Geſchenk, fuͤr das wir Herrn Eckermann hoͤchlich verpflichtet ſind, — anſtatt aber den Inhalt kritiſch zu eroͤrtern, und in dem Wolkenſpiel und Wet¬ terſtande der Unterhaltungen beſtimmte Formationen aufzuſuchen und geſetzliche Folgerichtigkeiten darin nach¬ zuweiſen, wollen wir lieber die Gelegenheit benutzen und hie und da ein Wort mitſprechen, alſo wirklichen Antheil an der Konverſation nehmen, ſie erweitern, fort¬ ſetzen, ergaͤnzen, zuſtimmend, erlaͤuternd, beſtreitend, wie es der Anlaß und der Stoff uns grade geſtatten moͤgen. Das Buch ſelber zu leſen, und nach indivi¬ duellem Maß in ſich aufzunehmen, und ſich davon an¬ regen und befruchten zu laſſen, wird ohnehin kein Freund deutſcher Bildung und Goethe’s verabſaͤumen. —
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Zitationshilfe: Varnhagen von Ense, Karl August: Denkwürdigkeiten und vermischte Schriften. Bd. 1. Mannheim, 1837, S. [472]. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/varnhagen_denkwuerdigkeiten01_1837/486>, abgerufen am 25.08.2019. | de |
q-de-1294 | ung Platz für Verzweiflung. Sie fühlte sich hilflos und ausgeliefert. Warum fehlte in seinem Kuss jegliche Zärtlichkeit? | Mademoiselle muss heute sterben von Claude Izner | PIPER
Mademoiselle muss heute sterben — Inhalt
Paris, Ende des 19. Jahrhunderts. Als im IX. Arrondissement eine ganz in Rot gekleidete Mädchenleiche gefunden wird, sieht sich der Buchhändler Victor Legris dazu gezwungen, in einem Todesfall zu ermitteln. Denn es ist ausgerechnet das Briefpapier seiner Buchhandlung, das in dem unweit vom Tatort gefundenen Stöckelschuh steckt. Doch was zunächst wie ein simpler Liebesmord aussieht, führt Victor Legris schon bald bis ins berühmt-berüchtigte Varieté Moulin Rouge.
EAN 978-3-492-96883-6
Leseprobe zu »Mademoiselle muss heute sterben«
Wie immer für unsere Lieben!
Und für Andrée Millet, das Kind vom Montmartre,
Elena Arseneva, Kumiko Kohiki, Solvej Crévelier.
Herzlichsten Dank an Jan Madd.
In den geusndenen Falten der alten Hauptstädte, wo alles, selbst das Grauen, uns verzaubern kann, treibt es mich unwiderstehlich, wunderlich verhutzelten und verführerischen Wesen aufzulauern …
Saint-Mandé, Sonntag, 26. Juli 1891
Schnell, die Hände unters Wasser halten und alle Spuren von Konfitüre beseitigen!
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet [...]
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet hatte, betrachtete Mademoiselle Bontemps sehnsüchtig den Teller voller Erdbeer- und Mokkatörtchen, Eclairs und Meringuen. Sie widerstand der Versuchung und schloss ihn in der hintersten Ecke des Schranks ein. »Heute Abend, wenn alle schlafen …«, dachte sie. Sie bauschte ihr Kleid über dem Reifrock, den sie noch immer trug, als sei sie zwanzig, und ging mit raschelnden Schritten in den Salon zurück, wo ihr Besucher sich gerade die Handschuhe überzog.
»Entschuldigen Sie, dass es so lange gedauert hat, Monsieur Mori«, sagte sie kokett, »ich dachte, ich hätte einen Wasserhahn tropfen gehört.«
»Auch ich hörte ganz deutlich Wasser rauschen«, gab der Mann, ein piekfeiner Japaner, zurück.
Er setzte einen schwarzen Seidenzylinder auf, der perfekt zu seinem Zweireiher und seiner gestreiften Hose passte, und bemühte sich dann, seinen Gehstock aus dem Schirmständer zu ziehen, der mit einem Wirrwarr aus Rüschen verziert war. Überhaupt war der ganze Salon voller Rüschen. Sie schmückten Vorhänge, Sitzbezüge, die mit Nippes überladenen Regale und sogar das Kleid der Hausherrin. Wie kleine Wellen, die sich in der Brandung kräuseln, liefen sie über die gesamte Einrichtung, und der elegante Asiate schien unter Seekrankheit zu leiden, während er gegen die wogenden Stoffe ankämpfte. Mit einem Seufzer gelang es ihm schließlich, seinen Stock an sich zu nehmen.
»Wo ist denn Ihre Patentochter?«, fragte Mademoiselle Bontemps.
»Iris ist mit ihren Freundinnen auf den Rummel gegangen. Doch ich schätze dieses Flanieren inmitten des gemeinen Volkes nicht.«
»Die Jugend braucht Zerstreuung.«
»Das Vergnügen geht der Reue voraus – so wie der Schlaf dem Tode.«
»O Monsieur, das ist schön, aber traurig!«
»Ich bin nicht heiterer Stimmung, ich mag Trennungen nicht besonders. «
Er tat, als würde er die Spitze seines Gehstocks inspizieren, mit der er nervös auf den Teppich klopfte.
»Ich verstehe Sie«, säuselte Mademoiselle Bontemps, während sie die Schleifchen am Schirmständer unauffällig wieder gerade zog. »Aber nun denn, Monsieur Mori, die zwei Monate werden schnell vorüber sein.«
»Ich werde Ihnen Iris’ Badekostüm und den Sonnenhut am Donnerstag bringen lassen. Sie wollen noch immer am nächsten Montag aufbrechen?«
»So Gott will, ja, Monsieur Mori. Jesus Christus, das wird eine Expedition! Zum ersten Mal nehme ich die jungen Mädchen mit ans Meer. Sie sind ganz außer sich vor Aufregung. Ich musste vier Eisenbahnabteile reservieren, stellen Sie sich das vor! Zusammen mit der Köchin und den beiden Zimmermädchen sind wir sechzehn Personen. Diese Reise kostet ein Vermögen! Und wenn man länger als sechs Wochen verreist, kann man nicht einmal mehr den billigeren Ausflugstarif in Anspruch nehmen. Früher fuhren wir einfach nach Saint-Cyr-sur- …«
»… Morin. Ich weiß, ich weiß«, grummelte der Japaner sichtlich gereizt.
»Aber was soll man machen? Die Zeiten ändern sich, man spricht nur noch von Tourismus, von Stränden, vom Baden ! «
»Lassen Sie Iris unter keinen Umständen unbeaufsichtigt ins Wasser gehen.«
»Wo denken Sie hin! Meine Mädchen werden sich keinen Zoll weit aus dem abgesperrten Bereich entfernen. Ich habe einen Bademeister engagiert.«
»Behalten Sie ihn im Auge – vor allem, wenn er attraktiv ist. «
»Ach, Monsieur Mori, ich wache über meine Kleinen wie eine Glucke …«
»… über ihre Küken. Ich weiß, ich weiß. Könnten Sie mir eine Droschke kommen lassen?«
»Sofort, Monsieur Mori. Colas! Colas! Wo ist dieser Bengel nur wieder? Der Sohn des Gärtners, ein Taugenichts«, erklärte sie und betrachtete sich dabei in einem mit dicken Engelchen verzierten Wandspiegel. Sorgfältig zupfte sie zwei schwarz gefärbte Locken an der Seite ihres Mondgesichts zurecht. Ein Junge mit griesgrämiger Miene kam herein, auf einem Strohhalm kauend.
»Wie kommt der denn daher? Man könnte meinen, er trage seine Kleider verkehrt herum!«, rief Mademoiselle Bontemps aus. »Hol eine Droschke – und beeil dich! Monsieur wartet. «
Kaum stand der Junge draußen auf der Chaussée de l’Étang, streckte er dem massiven Bürgerhaus die Zunge heraus, an dessen Eisentor das Schild hing:
Institut C. Bontemps
Privates Mädchenpensionat
Er ging zum Rathausplatz, wo eine Musikkapelle spielte.
Ein Mann um die zwanzig, gut aussehend und von geschmeidiger Statur, löste sich vom Stamm einer Edelkastanie und folgte ihm auf dem Fuße. Der Junge wollte gerade zum Droschkenstand vor der Gare de Saint-Mandé hinübergehen, da packte ihn jemand an der Schulter.
»Ach, Sie sind’s, M’sieu Gaston! Sie haben mir einen Schrecken eingejagt. «
»Das hat ja gedauert!«
»Die Herrin hat mich nicht gehen lassen.«
»Hier, überbring das, du weißt, wem«, sagte der Mann und gab ihm einen Zettel.
» Und wie soll ich sie finden ? Sie sind alle auf dem Rummel. Haben Sie die vielen Leute gesehen?«
»Das ist dein Problem. Los, Junge, beweg dich!«
»Sieh dir den an – wie hübsch er ist in seiner Uniform mit den Tressen und Orden!«
»Wenn man all dieses Blech mag … Er ist so rot im Gesicht, dass man meinen könnte, er platze gleich. Der Kleine, der in seine Trompete bläst, gefällt mir besser. Wie ernst er aussieht mit seinem Stiernacken und dem dicken Bauch ! «
Zu Fuße eines Podests stand ein Dutzend junger Mädchen in hellen Kleidern und bestaunte die Blaskapelle der städtischen Feuerwehr. Das Mädchen, das ein Auge auf den Kerl in der Uniform geworfen hatte, eine Bohnenstange mit einem Hut, der sich unter lauter Kirschen bog, warf ihrer Kameradin, einem Pummelchen mit Löckchen wie ein frisch getrimmter Pudel, einen strengen Blick zu.
»Du bist wirklich vulgär, Aglaé. Wie ein Krämermädchen! Und zu allem Übel bist du auch noch ohne Hut ausgegangen ! «
»Das liegt an meinem Erbgut. Mein Vater ist Kaufmann. Nicht alle haben das Glück, die Nichte eines Marquis zu sein, der an der Börse spekuliert.«
»Scher dich zum Teufel!«
Ohs und Ahs erschallten zu den Klängen des Kampflieds Alsace et Lorraine, das die begeisterte Menge mitsang:
Wohl habt ihr dieses Land germanisieren können,
Unsere Herzen aber werdet ihr nie gewinnen!
»Also wirklich, das reicht! Hört auf, euch zu zanken!«
Aufgebracht trennten die Freundinnen die beiden Mädchen, indem sie mit ihren Sonnenschirmen dazwischengingen. Währenddessen nutzten zwei Internatsschülerinnen – eine zierliche Brünette in einem blauen und eine üppige Blondine in einem krapproten Kleid – das Gedränge und verschwanden in der Menschenmenge. Außer Atem blieben sie vor den Schiffschaukeln stehen.
»Die beiden sind abscheulich«, meinte die Blondine mit Bestimmtheit. »Sich in der Öffentlichkeit streiten! Wie Fischweiber ! «
»Kommst du mit schaukeln, Élisa?«, fragte die Brünette, fasziniert von den schwingenden Schiffsgondeln.
»Also wirklich, Iris, du bist vollkommen verrückt! Wir haben gerade erst gegessen. Und dann hat man uns bei dieser Hitze auch noch Erbsensuppe vorgesetzt! Die alte Ziege hat die Erbsen wohl im Sonderangebot gefunden.«
»Wie du willst. Ich jedenfalls gehe schaukeln«, erklärte Iris und stellte sich entschlossen neben eine der Schiffschaukeln, die gerade frei wurden.
Bevor Élisa sie zurückhalten konnte, wurde Iris von einem Jungen in Hemdsärmeln auf die Sitzbank geschoben und sogleich angeschubst. Iris saß verkrampft da, mit einer Hand ihr Hütchen festhaltend und mit der anderen ans Gestänge geklammert, während der Junge die Schaukel immer kräftiger anstieß.
Élisa versuchte, den Flugbewegungen ihrer Freundin zu folgen, aber als Iris sich aufrichtete und die Knie beugte, um mehr Schwung zu bekommen, wandte sie sich klopfenden Herzens ab und tat so, als würde sie sich für einen Muskelprotz interessieren, der eine Hantel stemmte, auf der zwei lachende Liliputaner saßen.
» Mamsell Lisa ! «
Sie fuhr herum. Colas legte den Finger an die Lippen und steckte ihr einen Zettel zu.
»Der ist von dem Burschen, der Ihnen schon mal geschrieben hat«, flüsterte er. »Er hat gesagt, Sie sollen sich sputen, denn es sei eine einzigartige Gelegenheit, die so bald nicht mehr wiederkommt. Ich habe mich schwergetan, Sie zu finden, und bin spät dran. Die Droschken sind alle besetzt, der Chinese und die Herrin werden sicherlich wütend sein. «
Sie bemerkte die ausgestreckte Hand und legte eine Münze hinein.
»Er versteckt sich«, rief der Junge und lief davon.
Élisa vergewisserte sich, dass Iris noch immer schaukelte, und flüchtete unter die Markise eines Verkaufsstandes für Zuckerzeug. Mit aufgekrempelten Ärmeln hängte der Händler dicke, glänzende Stränge aus grüner und rosaroter Zuckermasse an einen Haken. Berauscht vom Duft des karamellisierten Zuckers, verfolgte ein Grüppchen Lausbuben mit der Nase am Tresenrand jede seiner Bewegungen. Élisa faltete den Zettel auseinander. Sofort erkannte sie die ungeübte Handschrift, hob den Kopf und strahlte den Händler an. Endlich würden ihre Hoffnungen wahr werden! So weit sie zurückdenken konnte, hatte sie immer geahnt, dass das Schicksal etwas Außergewöhnliches für sie bereithielt, verlor aber so langsam die Geduld, denn sie war nun schon siebzehn, und das tägliche Einerlei im Pensionat Bontemps war alles andere als aufregend. »Wenn das noch lange so geht, sterbe ich vor Langeweile«, dachte sie jeden Morgen.
Doch jetzt war vor etwas mehr als einem Monat der Fremde in ihr Leben getreten. Élisa hatte noch nie mit ihm gesprochen, aber er hatte eine derartige Bedeutung erlangt, dass sie sogar von ihm zu träumen begann. Zuerst war er nur ein ganz normaler junger Mann gewesen, dem sie begegnete, wenn Mademoiselle Bontemps und ihre Zöglinge ihren Spaziergang am Seeufer machten. Er schlenderte stets gleichgültig an ihnen vorüber, nie blickte er ein bestimmtes Mädchen an. Dennoch war nach einer gewissen Zeit jede der jungen Frauen davon überzeugt gewesen, dass der Mann nur ihretwegen da sei. Auch wenn sie sich niemals gegenseitig den heimlichen Wunsch anvertraut hätten, von ihm beachtet zu werden. Wie sollte man auch zugeben, dass man sich von diesem so extravagant gekleideten Bohemien angezogen fühlte? Eines Abends im Juni hatte er Élisa dann eine Nachricht zukommen lassen. Nachdem das Licht gelöscht war, hatte sie sich ans Fenster ihres Zimmers gestellt und im Schein einer Gaslampe gelesen:
Sie sint die Schonste. Ich liebe Sie. Gaston.
Dreiundzwanzig genauso knappe und orthografisch dürftige Mitteilungen waren auf diese Erklärung gefolgt. Élisa bewahrte sie liebevoll auf und versteckte sie unter dem Kaminsims. Gaston hatte zwar nicht das Zeug zu einem romantischen Briefeschreiber – seine Sätze beschränkten sich auf die Grundregeln der Grammatik: Subjekt, Prädikat, Objekt, manchmal ein Superlativ und vor allem Liebe, Liebe und noch mal Liebe –, aber Élisa war zutiefst gerührt von seiner Beharrlichkeit, wenn sie sich auch nicht traute, ihm zu antworten. Dieses Mal hatte er sich noch übertroffen – eine Meisterleistung für einen Mann, der sich normalerweise so kurz und bündig ausdrückte!
Verlassen Sie Ihre Freundinen, erfinden Sie was, und komen Sie unten an die Böschunk hinter dem Pont de la Tourelle. Ich liebe Sie. Gaston.
Würde sie es wagen, Iris allein zu lassen und zu diesem Rendezvous zu eilen? Iris würde sich sicherlich Sorgen machen und Mademoiselle Bontemps Bescheid geben. Sie brauchte eine Ausrede! Ein Schwindelanfall? Sie könnte behaupten, sie hätte sich unwohl gefühlt. Das war immerhin nicht komplett gelogen. Ihr war ganz heiß, der Kopf drehte sich ihr, sie sah sich mit neuen Augen, mit den Augen Gastons. Er fand sie schön, er liebte sie!
Es wurde langsam dunkel, auf dem Rummel wurden die Lampions angezündet, die Schausteller redeten auf die Besucher ein.
»Zehn Centime, zwei Sou! Soldaten bezahlen nur fünf Centime ! «
Die Posaunen pfiffen im Takt zu den schrillen Tönen der Blechbläser, den Drehorgeln und Trommelschlägen. Ein Clown in Strumpfhosen hockte auf einem Fass und verkündete grölend, das beste Spektakel finde bei Nounou statt, der berühmten Flohdompteuse. Ein paar Meter weiter schwangen zwei müde Ballerinas in Paillettentrikots in einer ärmlichen Bauchtanzimitation die Hüften.
»Sehen Sie den sprechenden Geköpften!«
»Waffeln! Wer hat Lust auf meine Waffeln? Die größte Köstlichkeit von Paris!«
»Ein Liebesapfel für Sie, Mademoiselle? Von Amor persönlich geschossen ! «
Élisa schlängelte sich durch die fröhliche Menschenmenge, die sich vor den Jahrmarktständen drängte, und wäre fast mit Aglaé zusammengestoßen, die den Mund voller Krapfen hatte. Der Rummel ließ sie allen Anstand vergessen. Nicht weit von ihr stapfte die fette Mademoiselle Bontemps, geschmückt wie ein Reliquienschrein, auf ein Kuhkarussell zu, auf dem drei ihrer Schülerinnen hockten.
»Edmée! Berthe! Aspasie! Es ist spät. Wo sind die anderen?«, kreischte sie.
Élisa mischte sich in den Strom der Heimgehenden. Vor dem Bahnhof von Saint-Mandé hatte sich eine Menschentraube um einen Straßensänger gebildet, der, begleitet von einer Fiedel, einen derzeit beliebten Gassenhauer herunterleierte:
»Mad’moiselle, so hör’n Sie doch,
Ich will Ihnen ein Glas Madeirawein spendieren …«
Élisa umrundete den Bahnhof, hastete weiter und konnte gerade noch stehen bleiben, als eine Droschke vorbeifuhr. Sie erkannte Kenji Mori, Iris’ Patenonkel, der sich aus dem Fenster lehnte, und schlich an der Mauer entlang weiter.
Endlich hatte sie die Böschung erreicht! Sie blickte aufmerksam um sich, sah aber nur Liebespärchen und streunende Hunde. Von wo würde er kommen? Was sollte sie zu ihm sagen? Plötzlich bekam sie Angst. Sie erinnerte sich an den Rat ihrer Mutter: »Kämpfe nicht dagegen an, mein Liebes. Angst ist eine gute Sache, sie erspart uns eine Menge Unannehmlichkeiten ! «
Beim Gedanken an ihre Mutter fühlte sich Élisa hin- und hergerissen zwischen Wut und Mitleid. In den fünfunddreißig Jahren ihres Lebens hatte die arme Frau lediglich ein paar Abenteuer gehabt, ohne auch nur ein einziges Mal die wahre Leidenschaft erlebt zu haben. Von Anfang an war ihr Liebesleben auf die schiefe Bahn geraten, nichts hatte ihren Wünschen entsprochen. Doch Élisa wusste ganz genau, dass sie nicht wie ihre Mutter war. Schon als Kind hatte sie in einem Londoner Internat vor ihren Kameradinnen geprahlt: »Eines Tages wird mein Vater kommen und mich auf seinen Landsitz in Kent bringen. Ich werde einen Lord heiraten, er wird verrückt nach mir sein ! «
Dieser Vater, dessen Namen sie nicht einmal kannte, war nie aufgetaucht.
Eingeschlossen in einer engen Schneise, führten die Eisenbahngleise in der einen Richtung nach Paris, in der anderen zu den östlichen Vororten der Hauptstadt und an die Ufer der Marne, nach Nogent, Joinville und Saint-Maur.
Élisa beugte sich über die Hecke, die am Zaun entlangführte, und beobachtete das Treiben. Züge hatten sie schon immer begeistert, sie beschworen ferne Orte herauf, Begegnungen, Luxus, Freiheit … Die Bahnsteige unten waren schwarz vor Menschen, es wuselte dort wie in einem Ameisenhaufen. Mit träger Neugier fragte sie sich, was wohl passieren würde, wenn sie die Leute mit Kieselsteinen bewarf …
Wie ein mechanisches Spielzeug fuhr in einer Dampfwolke ein Zug aus Vincennes ein. Kaum hatte er angehalten, schwappte die Menschenflut an die Waggons, doch zum großen Verdruss der Wartenden boten die sich öffnenden Zugtüren nur einen Blick auf voll besetzte Abteile. Vergebliches Rennen auf der Suche nach freien Plätzen, Protestrufe, Streitereien. Enttäuscht fanden sich die Ameisen damit ab, auf den nächsten Zug warten zu müssen. Alle außer einem auffälligen Ameisenmännchen mit Zylinder und erhobenem Gehstock. Er war gerade laut schimpfend wieder dort ausgestiegen, wo er kurz zuvor eingestiegen war, gefolgt von seinem Weibchen in malvenfarbenem Kleid und seinem Ameisenkind in kurzen Hosen. Dieses Gewimmel amüsierte Élisa so sehr, dass sie darüber ihr Rendezvous vergaß und sich auf die Zehenspitzen stellte, um alles im Blick zu haben.
Im Schutz einiger wuchernder Äste der Hecke rauchte Gaston eine Zigarette und beobachtete das junge Mädchen. Solche kleinen Hühner hatte er schon viele gerupft, doch so geschickt er auch darin war, ein Mieder aufzuhaken oder einen Unterrock zu zerknittern – dieses Mädchen ließ ihn zögern. Er hatte es mit einem dieser zarten Pflänzchen zu tun, die auf dem Humus der guten Gesellschaft gediehen, eine weiße Haut hatten, makellose Unterwäsche trugen und den Unterschied zwischen einem Weinglas und einem Wasserglas kannten. Wie sollte er sich verhalten? Sollte er sich verbeugen und ihr die Hand küssen? Und dann irgendwelche Gemeinplätze von sich geben, ihr Komplimente über ihr hübsches Gesichtchen und ihre schlanken Fesseln machen? Das konnte er nicht. Er kannte nur einen Weg, sein Verlangen auszudrücken: die Mädchen aufs Kreuz zu legen und mit den groben Zärtlichkeiten zu überschütten, auf welche die Weiber in seinen Kreisen so scharf zu sein schienen. Am Stummel der ersten Zigarette zündete er eine zweite an – der letzte Aufschub vor dem Angriff.
Die Ameise mit Zylinder hopste von einem Ende des Bahnsteigs zum anderen, um doch noch einen freien Platz zu ergattern. Élisas Blick glitt nach rechts, aufgeschreckt von einer plötzlichen Bewegung. Sie ahnte, dass gleich eine Katastrophe passieren würde. Von ihrem Standpunkt aus konnte sie sehen, dass der vom Hin- und Hergerenne der Zylinderameise aufgehaltene Zug im nächsten Moment von einer Wagenkolonne gerammt werden würde, die an eine Lokomotive angehängt war und rückwärts in den Bahnhof einrollte.
Der Aufprall war schrecklich. Der blinde Zug hatte seinem Opfer den Rücken zugekehrt, er fuhr mit voller Wucht und einem fürchterlichen Knall auf und zermalmte es unter seiner Masse, dann stürzte er sich auf die drei letzten Waggons und schlitzte sie auf. Der Schornstein, der aus einem Haufen Eisen herausragte, schrammte über den Bogen des Pont de la Tourelle, der Triebwagen, zerrissen und zu einem unentwirrbaren Knäuel aus Rohren und Achsen verformt, tat seinen letzten Atemzug. Nur wenige Minuten hatten genügt. Das Getöse hallte endlos wider. Erst als es verebbte, hörte man die Schreie.
Ihre Augen auf die verrenkten Körper des Fahrers und des Mechanikers des Zuges geheftet, in den Ohren die gellenden Schreie, konnte Élisa das Gewimmel der vielen Hundert Menschen, die dem Unglücksort entfliehen wollten und die Böschung über der im Dunkeln liegenden Eisenbahntrasse hinaufkletterten, mehr ahnen als sehen. Sie wankte, ihr war, als schwebe sie über den Wolken, als klammere sie sich an eine Schiffschaukel, deren Seile sich gelöst hatten. Inmitten der Turbulenzen begann sie das Bewusstsein zu verlieren, dann versank sie in vollkommener Dunkelheit. Die ersten Flüchtenden hatten bereits die Böschung erklommen und drohten, Élisa zu zertrampeln. Zwei Arme umfingen sie und zogen sie weg.
»Clarissa! Clarissa, wo bist du?«
» Maman ! «
Élisa schlug die Lider auf. Stöhnen und Schreie waren zu hören. Gestalten bewegten sich durch die Nacht, beleuchtet von Fackeln und Laternen. Sie lag auf der Erde, jemand schüttelte sie. Langsam wurde ihr Blick wieder klarer, und ihr benebelter Verstand erfasste unzusammenhängende Informationsfetzen. Wie gern wäre sie wieder eingeschlafen, wie gern hätte sie sich ausgeruht! Aber das ging nicht. Sie versuchte, sich aufzurichten, hatte aber nicht die Kraft dazu. Ein Mann hielt sie an den Handgelenken fest.
»Was ist passiert?«, murmelte sie.
Ihre eigene Stimme schien von ganz weit her zu kommen.
»Keine Angst, ich bin bei Ihnen«, sagte der neben ihr kniende Fremde. »Ich bin’s: Gaston.«
Der Unfall, dachte sie, deshalb liege ich im Gras …
»Gaston … Sind Sie schon lange hier?«
Sie versuchte sich von ihm zu lösen, doch da war nichts, woran sie sich festhalten konnte, und ihre Beine gaben nach. Er fing sie auf und lehnte sie an die Brüstung der Brücke. Die Schreie der Überlebenden mischten sich in das Gejammer der Verletzten, während sich Feuerwehrleute und Freiwillige am Dampfkessel der Lokomotive zu schaffen machten. Die Holzwaggons brannten knisternd und sprühten Funken auf die Bahnsteige, die voller blutiger Pfützen und Trümmer waren. Flüchtende Menschen klammerten sich verzweifelt an die Hecke der Böschung, sie versuchten, Halt zu gewinnen, doch die meisten kamen ins Rutschen und fielen den Hang hinunter.
»Kommen Sie, Mademoiselle«, sagte Gaston entschlossen. »Ich begleite Sie nach Hause, nun müssen wir die Retter ihre Arbeit tun lassen.«
Sie stiegen über die Körper der Männer und Frauen hinweg, die auf dem Gehweg zusammengebrochen waren, bahnten sich einen Weg durch das unablässige Kommen und Gehen der Rettungswagen und erreichten schließlich die Chaussée de l’Étang, wo alle Fenster erleuchtet waren. Dort zog Gaston sie plötzlich in die Deckung der Bäume des Bois de Vincennes. Von Panik gepackt, wollte Élisa sich wehren. Doch er drückte sie wortlos an den Stamm eines Kastanienbaums, presste seinen Mund auf ihren und drückte ihre Lippen schmerzhaft auseinander. In seinem Kuss und auch in seiner Umarmung lag keinerlei Zärtlichkeit, nichts, wovon sie geträumt hatte. Er hielt sie so fest, dass sie sich nicht bewegen konnte. Voller Wut und Angst wollte sie ihn wegstoßen, doch was sie gerade erlebt hatte, hatte ihr jede Widerstandskraft geraubt. Allmählich machte ihre Empörung wachsendem Erstaunen Platz, dann einem ungewollten Hochgefühl. Er wich zurück, und sofort überkamen sie Angst und Schuldgefühle.
»Oh, Gaston, ich bitte Sie – das dürfen wir nicht!«
Er hob ihr Kinn an und zwang sie, ihn anzusehen. Er flüsterte:»Nein, es ist richtig, weil ich Sie liebe.«
Diese Worte fegten den letzten Rest ihrer Zurückhaltung hinweg. Sie schmiegte sich an seine Brust, ihre Lippen gaben nach und erwiderten seine Küsse. Das Geschrei vom Bahnhof verebbte im langsamen Rhythmus der Hände des Mannes, der ihren Körper streichelte und in ihr Wellen der Lust freisetzte.
»Sehen wir uns bald wieder?«, flüsterte er ihr ins Ohr.
»Ja, ich … O mein Gott! Wir verreisen bald.«
» Wir ? «
»Mademoiselle Bontemps und die anderen Mädchen. Bis Mitte September. Nach Trouville.«
» Adresse ? «
» Villa Georgina. «
»Ich werde kommen. Wir werden eine Möglichkeit finden, uns zu treffen. Sie müssen nun nach Hause gehen, Ihre Freundinnen werden sich wohl schon Sorgen machen. Das ist unser Geheimnis, ja? Lieben Sie mich denn ein bisschen ? «
» Oh, Gaston ! «
Er küsste sie auf die Stirn. Sie taumelte über die Straße und konnte nicht umhin, sich mehrmals umzudrehen. Er ließ sie nicht aus den Augen, seine Lippen waren zu einem Lächeln erstarrt.
Als Élisa das Tor hinter sich zugemacht hatte, verschwand Gastons Lächeln wieder. Er zündete sich eine Zigarette an und nahm einen tiefen Zug.
»Das Glück ist auf meiner Seite«, dachte er und ging zum See. »Ein unverhoffter Unfall – und diese romantische dumme Gans hat sich einwickeln lassen!«
Er wusste noch nicht, wie er es anstellen würde, aber eines war sicher: Eine Reise nach Trouville stand an. Sein Auftraggeber wäre zufrieden: Im November würde er seinen Vertrag erfüllen und ihm das kleine Huhn überbringen. Er hob eine Handvoll Kieselsteine auf und machte sich einen Spaß daraus, sie über das schwarze Wasser hüpfen zu lassen.
© Hannah-10/18
Über Claude Izner
Claude Izner ist das Pseudonym der Schwestern Liliane Korb und Laurence Lefèvre, beide langjährige Bouquinistinnen mit eigenem Bücherstand am Seine-Ufer in Paris. Sie sind außerdem in der Filmbranche tätig und jede für sich als Schriftstellerin erfolgreich. Ihre gemeinsam verfassten Kriminalromane...
Mehr über Claude Izner
Weitere Titel der Serie »Paris-Krimis«
Der Pariser Buchhändler Victor Legris ermittelt um 1890 in mehreren Verbrechen. Hinreißende Kriminalromane mit viel Pariser Charme, Geist und Witz. Für Leser mit Sinn für schöne Bücher und stilvolle Verbrechen.
Ruhe sanft, mein Herz
»Ein empfehlenswertes Leseerlebnis.«
Mademoiselle muss heute sterbenClaude Izner | Romana Herzensbrecher: Ein charmanter Playboy ebook | Weltbild.de
Romana Herzensbrecher: Ein charmanter Playboy
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Produktinformationen zu „Romana Herzensbrecher: Ein charmanter Playboy (eBook / ePub)“
2018, 144 Seiten, Deutsch, Verlag: Cora Verlag, ISBN-10: 373374473X, ISBN-13: 9783733744731, Erscheinungsdatum: 12.07.2018
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q-de-1294 | ung Platz für Verzweiflung. Sie fühlte sich hilflos und ausgeliefert. Warum fehlte in seinem Kuss jegliche Zärtlichkeit? | Mademoiselle muss heute sterben von Claude Izner | PIPER
Mademoiselle muss heute sterben — Inhalt
Paris, Ende des 19. Jahrhunderts. Als im IX. Arrondissement eine ganz in Rot gekleidete Mädchenleiche gefunden wird, sieht sich der Buchhändler Victor Legris dazu gezwungen, in einem Todesfall zu ermitteln. Denn es ist ausgerechnet das Briefpapier seiner Buchhandlung, das in dem unweit vom Tatort gefundenen Stöckelschuh steckt. Doch was zunächst wie ein simpler Liebesmord aussieht, führt Victor Legris schon bald bis ins berühmt-berüchtigte Varieté Moulin Rouge.
EAN 978-3-492-96883-6
Leseprobe zu »Mademoiselle muss heute sterben«
Wie immer für unsere Lieben!
Und für Andrée Millet, das Kind vom Montmartre,
Elena Arseneva, Kumiko Kohiki, Solvej Crévelier.
Herzlichsten Dank an Jan Madd.
In den geusndenen Falten der alten Hauptstädte, wo alles, selbst das Grauen, uns verzaubern kann, treibt es mich unwiderstehlich, wunderlich verhutzelten und verführerischen Wesen aufzulauern …
Saint-Mandé, Sonntag, 26. Juli 1891
Schnell, die Hände unters Wasser halten und alle Spuren von Konfitüre beseitigen!
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet [...]
Nachdem sie sich hastig die Hände abgetrocknet hatte, betrachtete Mademoiselle Bontemps sehnsüchtig den Teller voller Erdbeer- und Mokkatörtchen, Eclairs und Meringuen. Sie widerstand der Versuchung und schloss ihn in der hintersten Ecke des Schranks ein. »Heute Abend, wenn alle schlafen …«, dachte sie. Sie bauschte ihr Kleid über dem Reifrock, den sie noch immer trug, als sei sie zwanzig, und ging mit raschelnden Schritten in den Salon zurück, wo ihr Besucher sich gerade die Handschuhe überzog.
»Entschuldigen Sie, dass es so lange gedauert hat, Monsieur Mori«, sagte sie kokett, »ich dachte, ich hätte einen Wasserhahn tropfen gehört.«
»Auch ich hörte ganz deutlich Wasser rauschen«, gab der Mann, ein piekfeiner Japaner, zurück.
Er setzte einen schwarzen Seidenzylinder auf, der perfekt zu seinem Zweireiher und seiner gestreiften Hose passte, und bemühte sich dann, seinen Gehstock aus dem Schirmständer zu ziehen, der mit einem Wirrwarr aus Rüschen verziert war. Überhaupt war der ganze Salon voller Rüschen. Sie schmückten Vorhänge, Sitzbezüge, die mit Nippes überladenen Regale und sogar das Kleid der Hausherrin. Wie kleine Wellen, die sich in der Brandung kräuseln, liefen sie über die gesamte Einrichtung, und der elegante Asiate schien unter Seekrankheit zu leiden, während er gegen die wogenden Stoffe ankämpfte. Mit einem Seufzer gelang es ihm schließlich, seinen Stock an sich zu nehmen.
»Wo ist denn Ihre Patentochter?«, fragte Mademoiselle Bontemps.
»Iris ist mit ihren Freundinnen auf den Rummel gegangen. Doch ich schätze dieses Flanieren inmitten des gemeinen Volkes nicht.«
»Die Jugend braucht Zerstreuung.«
»Das Vergnügen geht der Reue voraus – so wie der Schlaf dem Tode.«
»O Monsieur, das ist schön, aber traurig!«
»Ich bin nicht heiterer Stimmung, ich mag Trennungen nicht besonders. «
Er tat, als würde er die Spitze seines Gehstocks inspizieren, mit der er nervös auf den Teppich klopfte.
»Ich verstehe Sie«, säuselte Mademoiselle Bontemps, während sie die Schleifchen am Schirmständer unauffällig wieder gerade zog. »Aber nun denn, Monsieur Mori, die zwei Monate werden schnell vorüber sein.«
»Ich werde Ihnen Iris’ Badekostüm und den Sonnenhut am Donnerstag bringen lassen. Sie wollen noch immer am nächsten Montag aufbrechen?«
»So Gott will, ja, Monsieur Mori. Jesus Christus, das wird eine Expedition! Zum ersten Mal nehme ich die jungen Mädchen mit ans Meer. Sie sind ganz außer sich vor Aufregung. Ich musste vier Eisenbahnabteile reservieren, stellen Sie sich das vor! Zusammen mit der Köchin und den beiden Zimmermädchen sind wir sechzehn Personen. Diese Reise kostet ein Vermögen! Und wenn man länger als sechs Wochen verreist, kann man nicht einmal mehr den billigeren Ausflugstarif in Anspruch nehmen. Früher fuhren wir einfach nach Saint-Cyr-sur- …«
»… Morin. Ich weiß, ich weiß«, grummelte der Japaner sichtlich gereizt.
»Aber was soll man machen? Die Zeiten ändern sich, man spricht nur noch von Tourismus, von Stränden, vom Baden ! «
»Lassen Sie Iris unter keinen Umständen unbeaufsichtigt ins Wasser gehen.«
»Wo denken Sie hin! Meine Mädchen werden sich keinen Zoll weit aus dem abgesperrten Bereich entfernen. Ich habe einen Bademeister engagiert.«
»Behalten Sie ihn im Auge – vor allem, wenn er attraktiv ist. «
»Ach, Monsieur Mori, ich wache über meine Kleinen wie eine Glucke …«
»… über ihre Küken. Ich weiß, ich weiß. Könnten Sie mir eine Droschke kommen lassen?«
»Sofort, Monsieur Mori. Colas! Colas! Wo ist dieser Bengel nur wieder? Der Sohn des Gärtners, ein Taugenichts«, erklärte sie und betrachtete sich dabei in einem mit dicken Engelchen verzierten Wandspiegel. Sorgfältig zupfte sie zwei schwarz gefärbte Locken an der Seite ihres Mondgesichts zurecht. Ein Junge mit griesgrämiger Miene kam herein, auf einem Strohhalm kauend.
»Wie kommt der denn daher? Man könnte meinen, er trage seine Kleider verkehrt herum!«, rief Mademoiselle Bontemps aus. »Hol eine Droschke – und beeil dich! Monsieur wartet. «
Kaum stand der Junge draußen auf der Chaussée de l’Étang, streckte er dem massiven Bürgerhaus die Zunge heraus, an dessen Eisentor das Schild hing:
Institut C. Bontemps
Privates Mädchenpensionat
Er ging zum Rathausplatz, wo eine Musikkapelle spielte.
Ein Mann um die zwanzig, gut aussehend und von geschmeidiger Statur, löste sich vom Stamm einer Edelkastanie und folgte ihm auf dem Fuße. Der Junge wollte gerade zum Droschkenstand vor der Gare de Saint-Mandé hinübergehen, da packte ihn jemand an der Schulter.
»Ach, Sie sind’s, M’sieu Gaston! Sie haben mir einen Schrecken eingejagt. «
»Das hat ja gedauert!«
»Die Herrin hat mich nicht gehen lassen.«
»Hier, überbring das, du weißt, wem«, sagte der Mann und gab ihm einen Zettel.
» Und wie soll ich sie finden ? Sie sind alle auf dem Rummel. Haben Sie die vielen Leute gesehen?«
»Das ist dein Problem. Los, Junge, beweg dich!«
»Sieh dir den an – wie hübsch er ist in seiner Uniform mit den Tressen und Orden!«
»Wenn man all dieses Blech mag … Er ist so rot im Gesicht, dass man meinen könnte, er platze gleich. Der Kleine, der in seine Trompete bläst, gefällt mir besser. Wie ernst er aussieht mit seinem Stiernacken und dem dicken Bauch ! «
Zu Fuße eines Podests stand ein Dutzend junger Mädchen in hellen Kleidern und bestaunte die Blaskapelle der städtischen Feuerwehr. Das Mädchen, das ein Auge auf den Kerl in der Uniform geworfen hatte, eine Bohnenstange mit einem Hut, der sich unter lauter Kirschen bog, warf ihrer Kameradin, einem Pummelchen mit Löckchen wie ein frisch getrimmter Pudel, einen strengen Blick zu.
»Du bist wirklich vulgär, Aglaé. Wie ein Krämermädchen! Und zu allem Übel bist du auch noch ohne Hut ausgegangen ! «
»Das liegt an meinem Erbgut. Mein Vater ist Kaufmann. Nicht alle haben das Glück, die Nichte eines Marquis zu sein, der an der Börse spekuliert.«
»Scher dich zum Teufel!«
Ohs und Ahs erschallten zu den Klängen des Kampflieds Alsace et Lorraine, das die begeisterte Menge mitsang:
Wohl habt ihr dieses Land germanisieren können,
Unsere Herzen aber werdet ihr nie gewinnen!
»Also wirklich, das reicht! Hört auf, euch zu zanken!«
Aufgebracht trennten die Freundinnen die beiden Mädchen, indem sie mit ihren Sonnenschirmen dazwischengingen. Währenddessen nutzten zwei Internatsschülerinnen – eine zierliche Brünette in einem blauen und eine üppige Blondine in einem krapproten Kleid – das Gedränge und verschwanden in der Menschenmenge. Außer Atem blieben sie vor den Schiffschaukeln stehen.
»Die beiden sind abscheulich«, meinte die Blondine mit Bestimmtheit. »Sich in der Öffentlichkeit streiten! Wie Fischweiber ! «
»Kommst du mit schaukeln, Élisa?«, fragte die Brünette, fasziniert von den schwingenden Schiffsgondeln.
»Also wirklich, Iris, du bist vollkommen verrückt! Wir haben gerade erst gegessen. Und dann hat man uns bei dieser Hitze auch noch Erbsensuppe vorgesetzt! Die alte Ziege hat die Erbsen wohl im Sonderangebot gefunden.«
»Wie du willst. Ich jedenfalls gehe schaukeln«, erklärte Iris und stellte sich entschlossen neben eine der Schiffschaukeln, die gerade frei wurden.
Bevor Élisa sie zurückhalten konnte, wurde Iris von einem Jungen in Hemdsärmeln auf die Sitzbank geschoben und sogleich angeschubst. Iris saß verkrampft da, mit einer Hand ihr Hütchen festhaltend und mit der anderen ans Gestänge geklammert, während der Junge die Schaukel immer kräftiger anstieß.
Élisa versuchte, den Flugbewegungen ihrer Freundin zu folgen, aber als Iris sich aufrichtete und die Knie beugte, um mehr Schwung zu bekommen, wandte sie sich klopfenden Herzens ab und tat so, als würde sie sich für einen Muskelprotz interessieren, der eine Hantel stemmte, auf der zwei lachende Liliputaner saßen.
» Mamsell Lisa ! «
Sie fuhr herum. Colas legte den Finger an die Lippen und steckte ihr einen Zettel zu.
»Der ist von dem Burschen, der Ihnen schon mal geschrieben hat«, flüsterte er. »Er hat gesagt, Sie sollen sich sputen, denn es sei eine einzigartige Gelegenheit, die so bald nicht mehr wiederkommt. Ich habe mich schwergetan, Sie zu finden, und bin spät dran. Die Droschken sind alle besetzt, der Chinese und die Herrin werden sicherlich wütend sein. «
Sie bemerkte die ausgestreckte Hand und legte eine Münze hinein.
»Er versteckt sich«, rief der Junge und lief davon.
Élisa vergewisserte sich, dass Iris noch immer schaukelte, und flüchtete unter die Markise eines Verkaufsstandes für Zuckerzeug. Mit aufgekrempelten Ärmeln hängte der Händler dicke, glänzende Stränge aus grüner und rosaroter Zuckermasse an einen Haken. Berauscht vom Duft des karamellisierten Zuckers, verfolgte ein Grüppchen Lausbuben mit der Nase am Tresenrand jede seiner Bewegungen. Élisa faltete den Zettel auseinander. Sofort erkannte sie die ungeübte Handschrift, hob den Kopf und strahlte den Händler an. Endlich würden ihre Hoffnungen wahr werden! So weit sie zurückdenken konnte, hatte sie immer geahnt, dass das Schicksal etwas Außergewöhnliches für sie bereithielt, verlor aber so langsam die Geduld, denn sie war nun schon siebzehn, und das tägliche Einerlei im Pensionat Bontemps war alles andere als aufregend. »Wenn das noch lange so geht, sterbe ich vor Langeweile«, dachte sie jeden Morgen.
Doch jetzt war vor etwas mehr als einem Monat der Fremde in ihr Leben getreten. Élisa hatte noch nie mit ihm gesprochen, aber er hatte eine derartige Bedeutung erlangt, dass sie sogar von ihm zu träumen begann. Zuerst war er nur ein ganz normaler junger Mann gewesen, dem sie begegnete, wenn Mademoiselle Bontemps und ihre Zöglinge ihren Spaziergang am Seeufer machten. Er schlenderte stets gleichgültig an ihnen vorüber, nie blickte er ein bestimmtes Mädchen an. Dennoch war nach einer gewissen Zeit jede der jungen Frauen davon überzeugt gewesen, dass der Mann nur ihretwegen da sei. Auch wenn sie sich niemals gegenseitig den heimlichen Wunsch anvertraut hätten, von ihm beachtet zu werden. Wie sollte man auch zugeben, dass man sich von diesem so extravagant gekleideten Bohemien angezogen fühlte? Eines Abends im Juni hatte er Élisa dann eine Nachricht zukommen lassen. Nachdem das Licht gelöscht war, hatte sie sich ans Fenster ihres Zimmers gestellt und im Schein einer Gaslampe gelesen:
Sie sint die Schonste. Ich liebe Sie. Gaston.
Dreiundzwanzig genauso knappe und orthografisch dürftige Mitteilungen waren auf diese Erklärung gefolgt. Élisa bewahrte sie liebevoll auf und versteckte sie unter dem Kaminsims. Gaston hatte zwar nicht das Zeug zu einem romantischen Briefeschreiber – seine Sätze beschränkten sich auf die Grundregeln der Grammatik: Subjekt, Prädikat, Objekt, manchmal ein Superlativ und vor allem Liebe, Liebe und noch mal Liebe –, aber Élisa war zutiefst gerührt von seiner Beharrlichkeit, wenn sie sich auch nicht traute, ihm zu antworten. Dieses Mal hatte er sich noch übertroffen – eine Meisterleistung für einen Mann, der sich normalerweise so kurz und bündig ausdrückte!
Verlassen Sie Ihre Freundinen, erfinden Sie was, und komen Sie unten an die Böschunk hinter dem Pont de la Tourelle. Ich liebe Sie. Gaston.
Würde sie es wagen, Iris allein zu lassen und zu diesem Rendezvous zu eilen? Iris würde sich sicherlich Sorgen machen und Mademoiselle Bontemps Bescheid geben. Sie brauchte eine Ausrede! Ein Schwindelanfall? Sie könnte behaupten, sie hätte sich unwohl gefühlt. Das war immerhin nicht komplett gelogen. Ihr war ganz heiß, der Kopf drehte sich ihr, sie sah sich mit neuen Augen, mit den Augen Gastons. Er fand sie schön, er liebte sie!
Es wurde langsam dunkel, auf dem Rummel wurden die Lampions angezündet, die Schausteller redeten auf die Besucher ein.
»Zehn Centime, zwei Sou! Soldaten bezahlen nur fünf Centime ! «
Die Posaunen pfiffen im Takt zu den schrillen Tönen der Blechbläser, den Drehorgeln und Trommelschlägen. Ein Clown in Strumpfhosen hockte auf einem Fass und verkündete grölend, das beste Spektakel finde bei Nounou statt, der berühmten Flohdompteuse. Ein paar Meter weiter schwangen zwei müde Ballerinas in Paillettentrikots in einer ärmlichen Bauchtanzimitation die Hüften.
»Sehen Sie den sprechenden Geköpften!«
»Waffeln! Wer hat Lust auf meine Waffeln? Die größte Köstlichkeit von Paris!«
»Ein Liebesapfel für Sie, Mademoiselle? Von Amor persönlich geschossen ! «
Élisa schlängelte sich durch die fröhliche Menschenmenge, die sich vor den Jahrmarktständen drängte, und wäre fast mit Aglaé zusammengestoßen, die den Mund voller Krapfen hatte. Der Rummel ließ sie allen Anstand vergessen. Nicht weit von ihr stapfte die fette Mademoiselle Bontemps, geschmückt wie ein Reliquienschrein, auf ein Kuhkarussell zu, auf dem drei ihrer Schülerinnen hockten.
»Edmée! Berthe! Aspasie! Es ist spät. Wo sind die anderen?«, kreischte sie.
Élisa mischte sich in den Strom der Heimgehenden. Vor dem Bahnhof von Saint-Mandé hatte sich eine Menschentraube um einen Straßensänger gebildet, der, begleitet von einer Fiedel, einen derzeit beliebten Gassenhauer herunterleierte:
»Mad’moiselle, so hör’n Sie doch,
Ich will Ihnen ein Glas Madeirawein spendieren …«
Élisa umrundete den Bahnhof, hastete weiter und konnte gerade noch stehen bleiben, als eine Droschke vorbeifuhr. Sie erkannte Kenji Mori, Iris’ Patenonkel, der sich aus dem Fenster lehnte, und schlich an der Mauer entlang weiter.
Endlich hatte sie die Böschung erreicht! Sie blickte aufmerksam um sich, sah aber nur Liebespärchen und streunende Hunde. Von wo würde er kommen? Was sollte sie zu ihm sagen? Plötzlich bekam sie Angst. Sie erinnerte sich an den Rat ihrer Mutter: »Kämpfe nicht dagegen an, mein Liebes. Angst ist eine gute Sache, sie erspart uns eine Menge Unannehmlichkeiten ! «
Beim Gedanken an ihre Mutter fühlte sich Élisa hin- und hergerissen zwischen Wut und Mitleid. In den fünfunddreißig Jahren ihres Lebens hatte die arme Frau lediglich ein paar Abenteuer gehabt, ohne auch nur ein einziges Mal die wahre Leidenschaft erlebt zu haben. Von Anfang an war ihr Liebesleben auf die schiefe Bahn geraten, nichts hatte ihren Wünschen entsprochen. Doch Élisa wusste ganz genau, dass sie nicht wie ihre Mutter war. Schon als Kind hatte sie in einem Londoner Internat vor ihren Kameradinnen geprahlt: »Eines Tages wird mein Vater kommen und mich auf seinen Landsitz in Kent bringen. Ich werde einen Lord heiraten, er wird verrückt nach mir sein ! «
Dieser Vater, dessen Namen sie nicht einmal kannte, war nie aufgetaucht.
Eingeschlossen in einer engen Schneise, führten die Eisenbahngleise in der einen Richtung nach Paris, in der anderen zu den östlichen Vororten der Hauptstadt und an die Ufer der Marne, nach Nogent, Joinville und Saint-Maur.
Élisa beugte sich über die Hecke, die am Zaun entlangführte, und beobachtete das Treiben. Züge hatten sie schon immer begeistert, sie beschworen ferne Orte herauf, Begegnungen, Luxus, Freiheit … Die Bahnsteige unten waren schwarz vor Menschen, es wuselte dort wie in einem Ameisenhaufen. Mit träger Neugier fragte sie sich, was wohl passieren würde, wenn sie die Leute mit Kieselsteinen bewarf …
Wie ein mechanisches Spielzeug fuhr in einer Dampfwolke ein Zug aus Vincennes ein. Kaum hatte er angehalten, schwappte die Menschenflut an die Waggons, doch zum großen Verdruss der Wartenden boten die sich öffnenden Zugtüren nur einen Blick auf voll besetzte Abteile. Vergebliches Rennen auf der Suche nach freien Plätzen, Protestrufe, Streitereien. Enttäuscht fanden sich die Ameisen damit ab, auf den nächsten Zug warten zu müssen. Alle außer einem auffälligen Ameisenmännchen mit Zylinder und erhobenem Gehstock. Er war gerade laut schimpfend wieder dort ausgestiegen, wo er kurz zuvor eingestiegen war, gefolgt von seinem Weibchen in malvenfarbenem Kleid und seinem Ameisenkind in kurzen Hosen. Dieses Gewimmel amüsierte Élisa so sehr, dass sie darüber ihr Rendezvous vergaß und sich auf die Zehenspitzen stellte, um alles im Blick zu haben.
Im Schutz einiger wuchernder Äste der Hecke rauchte Gaston eine Zigarette und beobachtete das junge Mädchen. Solche kleinen Hühner hatte er schon viele gerupft, doch so geschickt er auch darin war, ein Mieder aufzuhaken oder einen Unterrock zu zerknittern – dieses Mädchen ließ ihn zögern. Er hatte es mit einem dieser zarten Pflänzchen zu tun, die auf dem Humus der guten Gesellschaft gediehen, eine weiße Haut hatten, makellose Unterwäsche trugen und den Unterschied zwischen einem Weinglas und einem Wasserglas kannten. Wie sollte er sich verhalten? Sollte er sich verbeugen und ihr die Hand küssen? Und dann irgendwelche Gemeinplätze von sich geben, ihr Komplimente über ihr hübsches Gesichtchen und ihre schlanken Fesseln machen? Das konnte er nicht. Er kannte nur einen Weg, sein Verlangen auszudrücken: die Mädchen aufs Kreuz zu legen und mit den groben Zärtlichkeiten zu überschütten, auf welche die Weiber in seinen Kreisen so scharf zu sein schienen. Am Stummel der ersten Zigarette zündete er eine zweite an – der letzte Aufschub vor dem Angriff.
Die Ameise mit Zylinder hopste von einem Ende des Bahnsteigs zum anderen, um doch noch einen freien Platz zu ergattern. Élisas Blick glitt nach rechts, aufgeschreckt von einer plötzlichen Bewegung. Sie ahnte, dass gleich eine Katastrophe passieren würde. Von ihrem Standpunkt aus konnte sie sehen, dass der vom Hin- und Hergerenne der Zylinderameise aufgehaltene Zug im nächsten Moment von einer Wagenkolonne gerammt werden würde, die an eine Lokomotive angehängt war und rückwärts in den Bahnhof einrollte.
Der Aufprall war schrecklich. Der blinde Zug hatte seinem Opfer den Rücken zugekehrt, er fuhr mit voller Wucht und einem fürchterlichen Knall auf und zermalmte es unter seiner Masse, dann stürzte er sich auf die drei letzten Waggons und schlitzte sie auf. Der Schornstein, der aus einem Haufen Eisen herausragte, schrammte über den Bogen des Pont de la Tourelle, der Triebwagen, zerrissen und zu einem unentwirrbaren Knäuel aus Rohren und Achsen verformt, tat seinen letzten Atemzug. Nur wenige Minuten hatten genügt. Das Getöse hallte endlos wider. Erst als es verebbte, hörte man die Schreie.
Ihre Augen auf die verrenkten Körper des Fahrers und des Mechanikers des Zuges geheftet, in den Ohren die gellenden Schreie, konnte Élisa das Gewimmel der vielen Hundert Menschen, die dem Unglücksort entfliehen wollten und die Böschung über der im Dunkeln liegenden Eisenbahntrasse hinaufkletterten, mehr ahnen als sehen. Sie wankte, ihr war, als schwebe sie über den Wolken, als klammere sie sich an eine Schiffschaukel, deren Seile sich gelöst hatten. Inmitten der Turbulenzen begann sie das Bewusstsein zu verlieren, dann versank sie in vollkommener Dunkelheit. Die ersten Flüchtenden hatten bereits die Böschung erklommen und drohten, Élisa zu zertrampeln. Zwei Arme umfingen sie und zogen sie weg.
»Clarissa! Clarissa, wo bist du?«
» Maman ! «
Élisa schlug die Lider auf. Stöhnen und Schreie waren zu hören. Gestalten bewegten sich durch die Nacht, beleuchtet von Fackeln und Laternen. Sie lag auf der Erde, jemand schüttelte sie. Langsam wurde ihr Blick wieder klarer, und ihr benebelter Verstand erfasste unzusammenhängende Informationsfetzen. Wie gern wäre sie wieder eingeschlafen, wie gern hätte sie sich ausgeruht! Aber das ging nicht. Sie versuchte, sich aufzurichten, hatte aber nicht die Kraft dazu. Ein Mann hielt sie an den Handgelenken fest.
»Was ist passiert?«, murmelte sie.
Ihre eigene Stimme schien von ganz weit her zu kommen.
»Keine Angst, ich bin bei Ihnen«, sagte der neben ihr kniende Fremde. »Ich bin’s: Gaston.«
Der Unfall, dachte sie, deshalb liege ich im Gras …
»Gaston … Sind Sie schon lange hier?«
Sie versuchte sich von ihm zu lösen, doch da war nichts, woran sie sich festhalten konnte, und ihre Beine gaben nach. Er fing sie auf und lehnte sie an die Brüstung der Brücke. Die Schreie der Überlebenden mischten sich in das Gejammer der Verletzten, während sich Feuerwehrleute und Freiwillige am Dampfkessel der Lokomotive zu schaffen machten. Die Holzwaggons brannten knisternd und sprühten Funken auf die Bahnsteige, die voller blutiger Pfützen und Trümmer waren. Flüchtende Menschen klammerten sich verzweifelt an die Hecke der Böschung, sie versuchten, Halt zu gewinnen, doch die meisten kamen ins Rutschen und fielen den Hang hinunter.
»Kommen Sie, Mademoiselle«, sagte Gaston entschlossen. »Ich begleite Sie nach Hause, nun müssen wir die Retter ihre Arbeit tun lassen.«
Sie stiegen über die Körper der Männer und Frauen hinweg, die auf dem Gehweg zusammengebrochen waren, bahnten sich einen Weg durch das unablässige Kommen und Gehen der Rettungswagen und erreichten schließlich die Chaussée de l’Étang, wo alle Fenster erleuchtet waren. Dort zog Gaston sie plötzlich in die Deckung der Bäume des Bois de Vincennes. Von Panik gepackt, wollte Élisa sich wehren. Doch er drückte sie wortlos an den Stamm eines Kastanienbaums, presste seinen Mund auf ihren und drückte ihre Lippen schmerzhaft auseinander. In seinem Kuss und auch in seiner Umarmung lag keinerlei Zärtlichkeit, nichts, wovon sie geträumt hatte. Er hielt sie so fest, dass sie sich nicht bewegen konnte. Voller Wut und Angst wollte sie ihn wegstoßen, doch was sie gerade erlebt hatte, hatte ihr jede Widerstandskraft geraubt. Allmählich machte ihre Empörung wachsendem Erstaunen Platz, dann einem ungewollten Hochgefühl. Er wich zurück, und sofort überkamen sie Angst und Schuldgefühle.
»Oh, Gaston, ich bitte Sie – das dürfen wir nicht!«
Er hob ihr Kinn an und zwang sie, ihn anzusehen. Er flüsterte:»Nein, es ist richtig, weil ich Sie liebe.«
Diese Worte fegten den letzten Rest ihrer Zurückhaltung hinweg. Sie schmiegte sich an seine Brust, ihre Lippen gaben nach und erwiderten seine Küsse. Das Geschrei vom Bahnhof verebbte im langsamen Rhythmus der Hände des Mannes, der ihren Körper streichelte und in ihr Wellen der Lust freisetzte.
»Sehen wir uns bald wieder?«, flüsterte er ihr ins Ohr.
»Ja, ich … O mein Gott! Wir verreisen bald.«
» Wir ? «
»Mademoiselle Bontemps und die anderen Mädchen. Bis Mitte September. Nach Trouville.«
» Adresse ? «
» Villa Georgina. «
»Ich werde kommen. Wir werden eine Möglichkeit finden, uns zu treffen. Sie müssen nun nach Hause gehen, Ihre Freundinnen werden sich wohl schon Sorgen machen. Das ist unser Geheimnis, ja? Lieben Sie mich denn ein bisschen ? «
» Oh, Gaston ! «
Er küsste sie auf die Stirn. Sie taumelte über die Straße und konnte nicht umhin, sich mehrmals umzudrehen. Er ließ sie nicht aus den Augen, seine Lippen waren zu einem Lächeln erstarrt.
Als Élisa das Tor hinter sich zugemacht hatte, verschwand Gastons Lächeln wieder. Er zündete sich eine Zigarette an und nahm einen tiefen Zug.
»Das Glück ist auf meiner Seite«, dachte er und ging zum See. »Ein unverhoffter Unfall – und diese romantische dumme Gans hat sich einwickeln lassen!«
Er wusste noch nicht, wie er es anstellen würde, aber eines war sicher: Eine Reise nach Trouville stand an. Sein Auftraggeber wäre zufrieden: Im November würde er seinen Vertrag erfüllen und ihm das kleine Huhn überbringen. Er hob eine Handvoll Kieselsteine auf und machte sich einen Spaß daraus, sie über das schwarze Wasser hüpfen zu lassen.
© Hannah-10/18
Über Claude Izner
Claude Izner ist das Pseudonym der Schwestern Liliane Korb und Laurence Lefèvre, beide langjährige Bouquinistinnen mit eigenem Bücherstand am Seine-Ufer in Paris. Sie sind außerdem in der Filmbranche tätig und jede für sich als Schriftstellerin erfolgreich. Ihre gemeinsam verfassten Kriminalromane...
Mehr über Claude Izner
Weitere Titel der Serie »Paris-Krimis«
Der Pariser Buchhändler Victor Legris ermittelt um 1890 in mehreren Verbrechen. Hinreißende Kriminalromane mit viel Pariser Charme, Geist und Witz. Für Leser mit Sinn für schöne Bücher und stilvolle Verbrechen.
Ruhe sanft, mein Herz
»Ein empfehlenswertes Leseerlebnis.«
Mademoiselle muss heute sterbenClaude Izner | Literatur zwischen Obst- und Brotkorb | Kulturfüchsin
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Von Kindern, Kriminalfällen und komischen Begebenheiten – Alva Sokopp schreibt liebevoll-skurrile Feelgood-Geschichten
Soeben erschienen ist ihr neues Buch: „Gut gekühlt ist fast geerbt“, ein Kriminalroman über eine neu gefundene Freundschaft von zwei Damen im besten Alter und eine Leiche – nicht zum Dessert, sondern vielmehr der Auslöser einer wahnwitzigen Odyssee durch eine kleine Ortschaft im idyllischen Oberösterreich.
Wie es zu dieser Geschichte kam, was Großmütter über Mörder wissen und warum Frauensolidarität wichtig ist, darüber sprach die Autorin mit der Kulturfüchsin. Nicht zuletzt ein Aufruf über respektvolles Miteinander und von der Kraft des positiven Denkens.
In deinen beiden Romanen stehen Menschen im Mittelpunkt, die gerade in einer Krise stecken und deren Leben dabei ist durch eine Reihe von zum Teil absurden Zufällen eine Wendung zu nehmen. Dir selbst wurde vor Jahren ein Gehirntumor und eine damit verbundene Wahrscheinlichkeit keine Kinder bekommen zu können prognostiziert. Heute bist du Mutter von drei Kindern und hast drei Bücher veröffentlicht. Kannst du mit den Schlagworten „Veränderungen annehmen“ und „im Leben offen bleiben“ etwas anfangen? Zwei Parolen, die ich für die Protagonisten in deinen Romanen für zentral halte.
Ich finde, dass es im Leben schon genügend Schweres gibt. Ich mag bei Büchern eine gewisse Leichtigkeit. Das heißt nicht, dass es keine Komplikationen geben kann, aber das Leichte stand und steht für mich immer im Vordergrund. Positiv zu denken ist mir nie allzu schwer gefallen. Ich selbst bin ein unkomplizierter Mensch, der sehr lösungsorientiert denkt. Im Leben ist man wie bei einem Spiel ständig mit neuen Zusammensetzungen konfrontiert und muss lernen mit diesen veränderten Begebenheiten weiter zu spielen. Mein letztes Buch hätte ursprünglich ein sehr trauriges werden sollen, eine Liebesgeschichte über eine Frau, die nach dem Tod ihres Mannes in ein tiefes Loch fällt und sich nach und nach da wieder raus kämpft. Aber schon in den ersten zehn Seiten bin ich wieder ins Positive abgedriftet. Es ist spannend, dass sich beim Schreiben oft komplett andere Wege ergeben. Das ist wie eine Reise.
Eine „Reise“, auf der die Protagonisten oft in reichlich schräge Situationen geraten. Welche Rolle spielen für dich Humor und Selbsthumor? Deine Figuren nehmen sich selbst zumeist nicht allzu ernst.
Selbsthumor ist eines der wichtigsten Dinge. Eben, weil man sich nur dadurch die Leichtigkeit im Leben bewahren kann. Über sich selbst zu lachen beinhaltet nicht zuletzt, dass man über sich Bescheid weiß und sich seine Schwächen besser verzeihen kann. Vielleicht hat das auch mit meinen Kindern zu tun: Ich mag es, wenn etwas sprudelt, lustig und manchmal eben auch schräg ist. Das Leben ist ja auch reichlich schräg. Auch bei dem aktuellen Buch sind viele Geschichten wahr – ein paar dieser kleineren Szenen sind auf die eine oder andere Art so gewesen.
„Gut gekühlt ist fast geerbt“ ist ein humoristischer Krimi geworden. Weißt du, ob Leute aus dem Ort das Buch gelesen haben und wenn ja, wie war das Feedback?
Die Bibliothekarin des Ortes hat es gelesen und mir gesagt, sie findet es gut, dass es so schräg ist. Obwohl die Personen im Buch durchaus den typischen Charakteren eines Dorfes entsprechen, habe ich aufgepasst, dass es keinen dieser Charaktere im Buch in dieser Form tatsächlich jemals gegeben hat, damit sich niemand angesprochen fühlt. Ich glaube aber viele Leute finden es durchaus cool, dass die Geschichte in ihrem Ort spielt.
Sierning ist tatsächlich Schauplatz mehrerer Morde gewesen. Es gab zum Beispiel die Hammer-Morde von dem Engleder. Meine Oma hat mir diese Geschichte erzählt. Sie musste oft diesen Weg gehen, wo diese Morde geschehen sind. Das war ihr natürlich unheimlich. Einmal hat sie sich gedacht, Gott sei Dank, da vorne kommt der Herr Engleder, der beschützt mich. Jahre später hat sich herausgestellt, dass er es war, der die Morde begangen hat.
Wie hast du es mit der Recherche gehalten? Gerade in einem Krimi gibt es viele Details zu beachten.
Ich muss gestehen, meine Recherche war am Anfang eher schleißig. Als ich den Roman am Ende – unter anderem mit mehreren Ärzten – nochmals durchgegangen bin, musste ich noch vieles umändern. Mir war zum Beispiel nicht klar, dass die Leichenstarre so bald aufhört. Ich hatte mir auch keinerlei Gedanken darüber gemacht, ab wann sich die ersten Totenflecken zeigen oder was genau im April blüht. Während des Schreibens habe ich eher auf die zwischenmenschlichen und menschlichen Sachen geachtet und das mit mehreren Leuten besprochen – ob es beispielsweise logisch ist, wie sich die Figuren verhalten. Natürlich ist die Geschichte komplett an den Haaren herbeigezogen, aber rein theoretisch könnte sie sich ereignen.
In ihrem Buch „A room of one’s own“ spricht Virginia Woolf davon, wie schwer es ist für Frauen sich eigene Räume zu schaffen?. Du selbst schreibst zu Hause. Wie schaffst du dir deine Privatsphäre – dein Zimmer für dich alleine – um schöpferisch tätig zu sein?
Im Prinzip mache ich alles was mit Schreiben zu tun hat nebenher. Ich habe weder Zimmer, noch Schreibtisch. Mein Laptop steht zwischen dem Obst- und dem Brotkorb. Er ist immer aufgeklappt und wenn die Kinder Hausübung machen oder die Kleineren malen, dann schreibe ich ein bis zwei Seiten, die vorher in meinem Kopf entstanden sind. Bei „Gut gekühlt ist fast geerbt“ habe ich viel am Abend geschrieben. Das ging für circa eine halbe Stunde gut, dann war wieder ein Kind wach. Das Buch war von allen meinen Kindern sicher die schwerste Geburt. Mein Mann hat die ganze Zeit gearbeitet, meine Eltern leben nicht in Wien, da bleiben wenig Freiräume. Sobald du Kinder hast, ist vieles noch so wie es früher war.
Du selbst bist in den sozialen Medien aktiv. Sei es auf Facebook oder als Bloggerin. Wie stehst du dem heutigen Trend gegenüber, vom kreativen Schaffensprozess bis zur Selbstvermarktung für alles rund um die Uhr selbst zuständig zu sein. Ist das ein Spagat, der überhaupt zu schaffen ist?
Ich arbeite zwar für einen großen Blog, betreibe ihn aber nicht selbst. Wenn ich sehe, was da dahinter steckt, was man alles beachten muss, dass so etwas gut läuft, das wäre für mich nichts. Mich überfordert diese ganze Selbstvermarktung eher.
Du bist Mitglied im sozialen Medien-Netzwerk „Wiener Wunderweiber“. Was macht für dich ein Wunderweib aus?
Dieses Netzwerk ist eines der wenigen Dinge, die ich auf Facebook wirklich großartig finde, weil es auf Frauensolidarität beruht. Leider herrscht unter Frauen oft ein starkes Konkurrenzdenken, auch, weil es darum geht, verstärkt in Männerdomänen einzudringen. Ich halte allerdings gegenseitige Unterstützung für sinnvoller als das Zurückhalten von Ideen. So etwas schwächt nicht nur die Einzelne, sondern auch gesamt betrachtet. Zudem achtet Ulrike, die Betreiberin, sehr darauf, dass der Umgangston stimmt. Das ist in einer Welt, in der durch die Anonymität der Kommentare schnell über das Ziel hinaus geschossen wird, etwas, das leider extrem wichtig geworden ist. Ich habe unlängst bei einer Blog-Geschichte erlebt, dass ich persönlich sehr harsch angegangen worden bin. Im ersten Moment ist man schockiert und dann kommt man in so einen Rechtfertigungsmodus. Bei den Wunderweibern bekommst du zwar auch eine Meinung vermittelt, aber in einer Art und Weise, so dass du sie annehmen kannst.
In deinem zweiten Buch sowie in deinen Blog-Geschichten stehen deine Kinder und deine Familie im Mittelpunkt. Wie kam es dazu, dass du angefangen hast eure Erlebnisse aufzuschreiben?
Meine Tochter musste ein paar Tage auf der Neonatologie liegen. Ich hatte dort kein Bett, sondern nur eine Couch, und wollte aber unbedingt bei ihr bleiben. Um nicht wahnsinnig zu werden, habe ich beschlossen ein paar Geschichten aufzuschreiben, die ich bereits mit meinen zwei anderen Kindern erlebt habe. Ich habe keine Fotoalben und bin auch nicht der Typ, der alles in ein Babybuch einträgt. Ich dachte, ich schreibe für sie die lustigsten Geschichten auf, die wir erlebt haben, damit ich ihnen etwas mitgeben kann. Daraus ist dann das Buch entstanden und daraus wiederum die Blog-Einträge. Zuerst beim Oberösterreichischen Familienbund und jetzt schreibe ich für die kleine Botin die so genannten Freitagsgeschichten.
Was sagen deine Kinder zu den Geschichten?
Sie finden sie lustig. Ich erzähle sie ihnen vorab und hole mir ihr okay. Aber wehe, es ist etwas nicht ganz so wie es war. Da korrigieren sie mich sofort. Die ganz peinlichen darf ich natürlich nicht schreiben. Vor allem für die Große ist das wichtig – sie wird zehn.
Was würdest du dir im Umgang mit Kindern und Mutterschaft von der Gesellschaft wünsche?
Einen Haushalt mit Kindern zu führen, für die Erziehung verantwortlich zu sein, ist der Härtejob schlechthin. Das beinhaltet so viele unterschiedliche Komponenten. Ich würde mir mehr Wertschätzung in allen Richtungen wünschen, wenn eine Frau sich entscheidet arbeitet zu gehen, aber auch wenn sie bei den Kindern bleiben möchte. Da gibt es immer noch Leute, die das von oben herab kritisieren. Wir urteilen generell viel zu schnell, wenn wir jemanden kennenlernen. Vor allem, wenn er oder sie womöglich vielleicht sogar noch eigene Schwachstellen anspricht. Man sollte anderen Menschen gegenüber mit mehr Wertschätzung begegnen und auch weniger vergleichen.
Du hast bei deinen Blog-Geschichten und Büchern von Beginn an mit einer Grafikerin zusammengearbeitet. Welche Rolle spielt für dich die grafische Gestaltung und wäre ein Kinderbuch auch etwas, dass du gerne einmal umsetzen wollen würdest?
Meine Grafikerin, die Susanne Binder, ist meine Schwägerin. Wir haben beide klein angefangen und sind mit den Geschichten gewachsen. Mittlerweile nimmt sie auch Aufträge an. Ich mag es sehr, dass sie es in ihrer ganz eigenen Art und Weise schafft, eine ganze Geschichte in ein Bild zu packen. Wir überlegen oft wegen eines Kinderbuchs, aber sie wohnt in Vöcklabruck und wir sehen uns wenig. Ideen hätten wir viele.
Gibt es schon ein konkretes nächstes Projekt?
Das wird wieder etwas Autobiographisches, es geht um meine Oma, die ins Altersheim will. Aber dann gar nicht so glücklich dort ist, weil sie sich das mehr wie ein Hotel vorgestellt hat. Außerdem hat sie Angst an Demenz zu leiden und dass es ihr noch niemand gesagt hat. Auf der Fahrt zu ihrer Schwester lernt sie einen jungen Mann kennen, der in einer WG lebt und der sie überredet für einen Monat dort einzuziehen. Als Gegenleistung verspricht er ihr eine Art Gutachten über ihren Geisteszustand zu erstellen. Weder ihre Enkelin, noch die anderen Mitbewohner oder das Heim sind darüber glücklich. Ich finde das ist ein guter Weg das Thema der altersunterschiedlichen WGs in Form eines lustigen Romans zu verpacken. In Österreich gibt es solche Wohngemeinschaften im Gegensatz zu anderen Ländern leider noch nicht.
Zur Persons
Alva Sokopp wurde in Oberösterreich geboren. Nach einer Ausbildung zur
Sonder- und Heilpädagogin arbeitete sie zunächst mit psychisch kranken
Erwachsenen. 2007 folgte eine Ausbildung zur Stresspräventionstrainerin und
Craniosacral-Praktikerin. 2014 erschien ihr erstes Buch „Ein Leben in 23 Tagen“.
2015 folgte „klein-groß-mittel: ... und das dritte Kind schläft durch“. 2017 folgte
„Gut gekühlt ist fast geerbt“. Sie lebt mit ihren drei Kindern und ihrem Mann in Wien.
Sokopp, Alva: Gut gekühlt ist fast geerbt. Braumüller Verlag: Wien 2017. ISBN 978-3-99200-195-8. Euro 18.
Mehr Geschichten von Alva Sokopp gibt es jeden Freitag in „Die kleinen Botin“.
1080 wie
© Zeichnungen: Susanne Binder | de |
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