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Der Ahrensberg war eine Wachstation an der Einfahrt in den Quarantänehafen. Die Ein-/Ausfahrt des ehemaligen Quarantänehafens wurde vom Tonnenleger, Hafenmeister und Quarantänewächter Paul Ahrens bewacht. Dieser hatte seinen Posten auf dem sogen. `Ahrensberg´, einer Wurt mit Wärterhaus und drei Kanonen, der Quarantänebatterie, heute im Alten Hafen nahe dem Liegeplatz der Wulfschlepper gelegen. Seine primäre Aufgabe war das Verhindern von Ausbruchsversuchen unter Quarantäne gestellter Schiffe und deren Mannschaften, bzw. Passagieren. Hierzu war er autorisiert, notfalls von den Kanonen Gebrauch zu machen. Direkt daran angegliedert war der nach ihm genannte `Paul-Ahrens-Kirchhof´ für aus der Elbe geborgene oder angeschwemmte unbekannte Tote, sowie für Verstorbene der in Quarantäne liegenden Schiffe. Für die Jahre von 1839 - 1859 verzeichnet das Sterberegister von St.Abundus in Groden über 100 Tote. Als hauptsächliche Todesursache wird die Cholera genannt. Die Verstorbenen fanden auf dem Quarantänefriedhof am Ahrensberg ihre letzte Ruhe. Des Weiteren war ab 1862 auf der Wurt ein Bootsschuppen für das Rettungsboot, später DGzRS. Für Paul Ahrens war im Einwohnerverzeichnis die Adresse `Cuxhaven 45´ eingetragen. Es ist nicht klar, ob es sich dabei um die Wachtstation handelte oder ob er einen anderen Wohnsitz hatte. Batterie, Warft und Friedhof fielen der Erweiterung des Alten Hafens im Jahre 1868 zum Opfer. Bilder Ahrensberg, Lotsenwachthaus Historischer Hafenblick, links angerissen der Ahrensberg
Karl Ahlf (* 26. November 1910 in Hamburg; † 24. September 1991 in Altenwalde). Der Klempnermeister Karl Ahlf war seit 1946 sozialdemokratisches Mitglied des Altenwalder Gemeinderates. Von 1957 bis 1968 war er Bürgermeister seiner Gemeinde. 1968 erfolgte der Zusammenschluß von Altenwalde, Gudendorf, Franzenburg und Oxstedt zu einer Großgemeinde, der Ahlf noch bis 1971 als Bürgermeister vorstand. Karl Ahlf wirkte seit 1960 im Kreistag und im Vorstand des Landgemeindetages Land Hadeln. Der Gemeindereform von 1971/1972, als Altenwalde mit Cuxhaven vereinigt wurde, stand Ahlf skeptisch gegenüber. 1971 legte Ahlf sein Bürgermeisteramt nieder. Karl Ahlf ist Namensgeber der Karl-Ahlf-Straße in Altenwalde.
Die ehemalige ARAL Tankstelle Papenstraße befand sich auf dem in der Papenstraße zwischen der Meyerstraße und den Bahngleisen der Bahnstrecke Cuxhaven-Bremerhaven gelegenen Areal. ehemalige Pächter: Bruno Düsterhöft Jochen Fuhrmann Auf dem Gelände befindet sich heute ein VW-Autohaus. Karte Der Browser ist nicht mit Google Maps v3 kompatibel.
Die Altenwalder Burg war eine fränkisch-karolingische Burganlage. Sie liegt auf der Altenwalder Höhe über einem altsächsischen Gräberfeld, das vom 3. bis 8. Jahrhundert mit Urnen belegt wurde. Als mit der Christianisierung durch Karl den Großen die Leichenverbrennung zugunsten der Ganzkörperbestattung aufgegeben wurde, wurde der Urnenfriedhof überbaut. Das bekannteste Fundstück der Altenwalder Burg ist eine aus römischem Import stammende Silberschale, die heute im Niedersächsischen Landesmuseum in Hannover ausgestellt ist. Die Altenwalder Burg war nach römischem Vorbild angelegt. Sie stellte die nördlichste fränkische Befestigung dar. Die Gründung der Burganlage erfolgte wohl während der Sachsenkriege in den Jahren 772-804 n. Chr., vermutlich vom Frankenkönig Karl um 797. Laut Ausgrabungen um 1900 hatte sie eine Ausdehnung von 60 x 90 Metern und bestand zumeist aus holzverkleideten Erdwällen. Zusätzlich war die Burg teilweise mit einem Graben eingefasst. Zur Bestimmung der Burg gibt es verschiedene Vermutungen. Eine ist die unter Kaiser Karl übliche Stützpunktschaffung entlang der Küste zur Abwehr feindlicher Überfälle, bzw. Invasionen von See her (Es war die Zeit der Wikinger, die auch die Küste von Haduloha nicht verschonten.). Eine andere besagt, dass Altenwalde im frühen Mittelalter eine Zwischenstation auf einer Fernhandelsstraße in den Ostseeraum gewesen ist. Die Burg sicherte gemeinsam mit dem Burgwall die Verbindung des Hauptortes Altenwalde mit einem später versandeten Hafen an der Nordsee. Heute befindet sich dort die Ortschaft Arensch. Auch hierzu gibt es als weitere Vermutung, dass Altenwalde im Mittelalter einen eigenen Hafen vor Ort gehabt haben soll, evtl. über einen alten Priel, aus dem später die Döser Wettern entstanden sein könnte. Klar ist die günstige Lage der Burg mit weitem Überblick über das flache Elbe- und Nordseeküstengebiet von der zu der Zeit höchsten Erhebung `Altenwalder Höhe´ aus. Während der Regierungszeit des Frankenkönigs Ludwig des Frommen ging die Burg an den Erzbischof von Bremen über. Es ist nicht bekannt, wie lange die Burg Bestand hatte. Aus der geringen Anzahl gefundener Artefakte schließt man jedoch auf einen nur kurzen Bestandszeitraum. Heute noch vorzufinden ist als Überrest eine Wallanlage auf der Altenwalder Höhe, die leider in den beiden Weltkriegen durch militärische Stellungen gelitten hat.
Barnhope ist eine Straße in Brockeswalde. 1 Herkunft des Namens 2 Geschichte 3 Bebauung 4 Besonderheit 5 Bilder 6 Karte Herkunft des Namens Als Barenhop oder Bornhoep wird auf alten Karten der Rest eines ehemals großen Geestwaldes bezeichnet. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts verschwand dieser Flurname aus den Landkarten. Ursprünglich bedeutete Barn-Hope Berge-Haufen wegen der hier befindlichen heidnischen Grabhügel. Geschichte Benannt durch Ratsbeschluss vom 27. Mai 1999. Bebauung 6: Schützenhaus Brockeswalde Besonderheit Bilder Alte Postkarte Restaurant "Zum Jägerhaus" 1915 ehem. Polizeistation Stickenbüttel, abgerissen Karte Der Browser ist nicht mit Google Maps v3 kompatibel.
Als Batterie bezeichnet man eine militärische Einheit der Artillerie mit vier bis acht Geschützen. Cuxhaven verfügte im Laufe seiner Geschichte über eine Vielzahl an Batterien. Die Cuxhavener Batterien Bild Bezeichnung Lage Bewaffnung Uferbatterie Alte Liebe Zwischen dem Hamburger Leutturm und dem Semaphor fünf 8,8-cm-Geschütze Uferbatterie Grimmershörn vier 10,5-cm-Geschütze Fort Grimmerhörn heute neue Seeterassen vier 15-cm-Geschütze, vier 10,5 cm-Geschütze Flakbatterie Nordheim Bei der Nordheimstiftung vier 3,7 cm Geschütze (WK I), vier 10,5 cm Geschütze (WK II) Batterie Seeheim Nähe Marineturm 11 Maschinengewehre (WK I) Mörserbatterie zwischen Grimmershörn und Kugelbake sechs 21-cm-Geschütze Uferbatterie Kugelbake östlich Fort Kugelbake vier 10,5-cm-Geschütze im Fort Kugelbake zwölf 24-cm-Bronze-Mörser Kanonenbatterie heute Miniaturgolfplatz Döse sechs 30,5-cm-Geschütze rechte und linke Außendeichbatterie später Hipper-Batterie heute Strandhaus Döse je vier 15-cm-Geschütze Batterie Thomsen zwischen Duhnen und Stickenbüttel acht 28-cm-Haubitzen
Die älteste Urkunde zur Geschichte des Klosters stammt dem Jahre 1219 und berichtet von der geplanten Gründung eines Nonnenklosters in middelhem in hatheleria, also Midlum. Diese Urkunde ist im Urkundenbuch des Klosters Neuenwalde noch vorhanden. Die Stifter des Klosters waren die Herren von Diepholz, in der Urkunde "Nobiles" genannt. Sie planten, in Midlum ein Nonnenkloster zu errichten und verließen aus unbekannten Gründen Midlum. Ihren Besitz übertrugen Sie an die bremische Kirche, dazu gehörte auch die Kapelle in Midlum mit allem Zubehör. Einige Jahre nach der Schenkung gründete Erzbischof Gerhard II. in Midlum das Kloster. Nach neuesten Untersuchungen geht man davon aus, dass er es mit Zisterzienserinnen besetzen wollte. Nachweislich ist aber seit 1282 nur von Benediktinerinnen die Rede. Die in Midlum und der Geest ansässigen Adelsfamilien waren die eifrigsten Förderer des Klosters. Sie befanden sich in ständigem Streit mit den angrenzenden Wurster Bauern, denen auch das adlige Kloster ein Dorn im Auge war, weil sie befürchteten, die bremische Kirche könnte ihren Einfluss durch das Kloster in Wursten vermehren wollen. Die Ausweitung dieser Streitigkeiten führte letztlich dazu, dass sich das Kloster in Midlum nicht lange behaupten konnte. Im Neuenwalder Urkundenbuch befindet sich eine Urkunde, in der es heißt, `dass das Kloster inmitten eines verkehrten und schlechten Volkes gelegen sei, das nach verbrecherischen und unerlaubten Zielen trachte´. Im "Wurster Krieg" erlitten die Truppen des Adels 1256 eine empfindliche Niederlage und konnten die Sicherheit des Klosters nicht mehr gewährleisten. Folge davon war auch, dass das Kloster zusehends verarmte. Heute zeugen noch Teile der Klosterkirche St. Pankratius von dieser Zeit, auch das Taufbecken erinnert noch an das Kloster. Die Friedhofsmauer soll auf Überreste der Klostergebäude zurückzuführen sein; demnach hat sich das Kloster auf einem Hügel nordöstlich der Kirche befunden, während sich das zum Kloster gehörende Vorwerk, also der landwirtschaftliche Betrieb, in Kransburg befunden hat. 1282 wurde das Kloster aus o.a. Gründen nach Wolde, dem heutigen Altenwalde verlegt. Dort existierte bereits eine Wallfahrtskapelle, die über einen Splitter des Heiligen Kreuzes verfügte und deshalb ein Anziehungspunkt für Pilger war. Es handelte sich um die "Kapelle zum Heiligen Kreutz und des Hl. Willehad". Daneben bestand dort die Pfarrkirche "St. Cosmae und Damiani". Durch den Bremer Erzbischof Giselbert wurde das Kloster großzügig mit Einkünften und Rechten ausgestattet. Außerdem erschien er im August des Jahres 1282 zur Beurkundung der Übergabe persönlich in Wolde. Neben der Bremischen Kirche wurde das Kloster durch die Ritter von Bederkesa und die in Sahlenburg und Ritzebüttel ansässigen Herren von Lappe gefördert. Seit 1307 förderten auch die Landesherren von Hadeln, die Herzöge von Sachsen-Lauenburg, das Kloster. Trotz erheblichem Zugewinn an Land wird immer wieder davon berichtet, dass sich die Nonnen in ärmlichen Verhältnissen befanden. So werden bereits 50 Jahre nach der Verlegung nach Wolde Überlegungen angestellt, das Kloster erneut zu verlegen. Vor allem wird Wassermangel in Wolde als Begründung vorgebracht. Dazu kam, dass Pilger zur Kapelle häufig von den Wurstern überfallen wurden. In der Nähe von Dalem hatte das Kloster bereits eine Wassermühle errichten lassen, die dann 1334 zum Ausgangspunkt der neuen Klostersiedlung wurde. Das Kloster verlegte seinen Sitz also an einen Platz, an dem es schon über Einfluss verfügte. Die Einkünfte aus Altenwalde behielt das Kloster auch. Um diese Einkünfte hoch zu halten, ließ es die Reliquien in der Altenwalder Kapelle, die dadurch weiterhin als Wallfahrtskirche genutzt werden konnte. Von der Wallfahrtskirche in Altenwalde ist seit dem Ende des 16. Jahrhunderts nichts mehr bekannt, 1905 soll es aber auf der Altenwalder Höhe noch eine Trümmerstätte gegeben haben. An Stelle der zum Kloster gehörenden Pfarrkirche, die 1789 abgerissen wurde, entstand an gleicher Stelle die heutige Altenwalder Kirche, die Kreuzkirche. Das heutige Kloster Neuenwalde beherbergt seit 1816 Chanoinessen. 1863 schenkt der schwedische König Carl XI das Kloster der Ritterschaft des Herzogtums Bremen, die es bis heute als Damenstift betreibt. Ende des Zweiten Weltkriegs finden im Kloster viele Flüchtlingsfamilien Zuflucht. Seit 2005 hat das Kloster wieder einen Konvent, der die alte Bedeutung des Klosters als einen der geistlichen und kulturellen Mittelpunkte der Region fördern soll. Im Jahre 2012 wird beschlossen, das Kloster in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Bildungszentrum Bederkesa zu einem Tagungs- und Seminarzentrum umzubauen. Die letzten vier Bewohnerinnen (2014) behalten ihr Wohnrecht, eine Priorin gibt es jedoch offiziell nicht mehr. Damit steht auch der Konvent vor der Auflösung. Zur Altenwalder Geschichte gehört es auch, dass 1533 Anna Willers, die damalige Priorin des Klosters, mit Erlaubnis des Bremer Erzbischofs den Bau der Altenwalder Mühle als zusätzliche Einnahmequelle veranlasste. Quellen Dirk Behrens: Kloster Neuenwalde - Zur Geschichte des ehemaligen Nonnenklosters und heutigen Damenstiftes Neuenwalde, Stade 1993 H. Rüther: Geschichte des Klosters Neuenwalde, Otterndorf 1950 Geschichte des Landes zwischen Elbe und Weser, Im Auftrag des Landschaftsverbandes der ehem. Herzogtümer Bremen und Verden herausgegeben von Hans-Eckhard Dannenberg und Heinz-Joachim Schulze, Band II Mittelalter, Stade 1995
Arensch ist ein Ortsteil von Cuxhaven, früher auch als Arnstete, Arenstede oder Arnsch zu finden. Arensch gehört seit 1. Februar 1971 als Ortsteil Berensch-Arensch zur Stadt Cuxhaven. Zuvor war es mit der Gemeinde Berensch als gemeinsamer Ort eines der 5 Heidedörfer des Amtes Ritzebüttel, später des Landkreises Hadeln. In der Nähe von Arensch wurden zwischen 1945 und 1964 diverse Raketenversuche durchgeführt. So starteten die A4-Raketen der Operation Backfire im Oktober 1945 von einer im Wernerwald zwischen Arensch und Sahlenburg errichteten Startstelle, von der noch einige Bunkerreste und eine Bodenmulde übrig geblieben sind. Von 1957 bis 1964 starteten die "Hermann-Oberth-Gesellschaft" und einige andere Experimentatoren in der Nähe des nordwestlich von Arensch gelegenen Bauhofs und im Wattenvorland zahlreiche Raketen mit Gipfelhöhen von bis zu 50 Kilometern. Weitere Raketenversuche, bei denen Gipfelhöhen von bis zu über 100 Kilometern erreicht wurden, führte Berthold Seliger durch. Karte Der Browser ist nicht mit Google Maps v3 kompatibel.
Altenwalder Mühle um 1900 Mühlstein der Altenwalder Mühle 2007 Die Altenwalder Mühle, auch Klostermühle genannt, sowie ein Müllerhaus wurde im Jahr 1535 als Bockwindmühle auf dem Grund und Boden des Klosters Neuenwalde in Altenwalde erbaut. Dies gestattete der Bremer Erzbischof Christof am 1. Juli 1533 auf Bitten der Priorin Anna Willers. Sie soll dem Kloster weitere Einnahmen ermöglichen. Die Mahlgäste stammten aus den Heidedörfern Oxstedt, Arensch, Berensch, Holte und Gudendorf. Auf einer 1594 von Johan Schröter angefertigten Karte des Amtes Ritzebüttel ist die "Oldenwolder Mühle" eingezeichnet. Es ist der Karte zu entnehmen, dass die Mühle auf stiftischem Grund lag, d.h. zum Erzbistum Bremen gehörte. Diese Mühle diente in der damals baumarmen Heidelandschaft als Landmarke für die Schifffahrt, sowie als Orientierungspunkt für Wanderer, denn sie lag auf einem 30 m hohen Heidehügel. Als erster Name eines Pächters taucht 1584 der Name Carsten Ficke auf, der erste Pachtvertrag ist für einen Pächter namens Claus Warncke im Jahre 1674 nachgewiesen. Nachdem das Kloster die Mühle 260 Jahre lang immer verpachtet hatte, vergab es sie 1769 auf Erbenzins an Diedrich Karsten. Dieser konnte die Mühle nicht wirtschaftlich führen und hinterließ bei seinem Tode ein finanzielles Chaos. Sein Nachfolger wird 1819 Heinrich Stemmermann, der im Jahre 1824 die Mühle als Eigentum erwirbt. Unter dem Pächter Friedrich Stummeyer brannten 1909 die Nebengebäude der Mühle ab. Mit dem ausgezahlten Versicherungsprämie richtet Stummeyer eine Motormühle ein. Sein Erbe namens Biller versuchte, die Mühle auf Abbruch zu verkaufen. So wurde die Klostermühle zu Altenwalde im Jahre 1913 abgebrochen. Bis dahin hatte die Mühle allen Schicksalsschlägen getrotzt. So hatte sie 1648 bereits ein Sturm umgeworfen und einen Neuaufbau erfordert. Im Jahre 1669 wurde die Mühle von einem Blitz getroffen, jedoch wurden lediglich die hölzernen Teile der Mühle zerstört. Im Jahre 1703 widerfuhr ihr das gleiche Schicksal wie im Jahre 1648. Wie alle Bockwindmühlen war auch die Altenwalder Mühle sehr sturmanfällig gewesen und ein Neubau im Jahre 1905 wurde erforderlich. Der letzte Mühlstein befindet sich heute im Altenwalder Bürgerpark. Die Altenwalder Mühle befand sich am Platz des Lehrschwimmbeckens der Altenwalder Schule.
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Das Baugebiet südlich Westerwischstrom ist ein Baugebiet an der Kreuzung Drangstweg / Theodor-Heuss-Allee Das 11,2 Hektar große Neubaugebiet liegt im Bereich nördlich des Drangstweges und östlich der Theodor-Heuss-Allee. Es erstreckt sich in Richtung Norden bis in Höhe von Süderwischschule und Gnadenkirche. Dort ist Platz für insgesamt über 100 Einfamilienhaus-Baugrundstücke in der Größe von 540 bis 843 Quadratmeter. Das neue Baugebiet mit 75 000 Quadratmetern reiner Baugrundfläche, einem Spielplatz von 500 Quadratmetern sowie rund 22 000 Quadratmetern für Grünflächen und einen Wall entlang der Theodor-Heuss-Allee ist so konzipiert, dass es abschnittsweise mit jeweils 25 bis 30 Bauplätzen erschlossen werden kann. Die Erschließungsmaßnahme für den ersten Bauabschnitt am Drangstweg begann 2010 mit der Erschließung durch die IDB Cuxhaven GmbH. Hier wurden 35 Grundstücke für Einfamilienhäuser erschlossen. Die Anbindung des Baugebietes an den Drangstweg erfolgt über den Meta-Grube-Weg. Das Baugebiet des ersten Bauabschnittes besteht aus folgenden Straßen, die nach niederdeutschen Autoren benannt wurden: Meta-Grube-Weg Rudolf-Kinau-Weg Alma-Rogge-Weg Bilder Meta-Grube-Weg Alma-Rogge-Weg Rudolf-Kinau-Weg August 2018 April 2019 Karte Erster Bauabschnitt: Der Browser ist nicht mit Google Maps v3 kompatibel.
Aldi ist der Kurzname der beiden weltweit operierenden deutschen Handelsunternehmen Aldi Nord und Aldi Süd. Der Firmenname Aldi ist eine Abkürzung und steht für Albrecht-Discount. Bundesweit gibt es ca. 4.000, in Cuxhaven 4 Filialen. Filialen ALDI Cuxhaven-Westerwisch Brockeswalder Chaussee 52 27474 Cuxhaven Montag - Freitag: 08:00 - 20:00 Samstag: 08:00 - 20:00 ALDI Cuxhaven - Döse Heinrich-Grube-Weg 76 27476 Cuxhaven - Döse Montag - Freitag: 08:00 - 20:00 Samstag: 08:00 - 20:00 ALDI Cuxhaven-Groden Grodener Chaussee 34 27472 Cuxhaven Montag - Freitag: 08:00 - 20:00 Samstag: 08:00 - 20:00 ALDI Cuxhaven-Ritzebüttel Christian-Hülsmeyer-Straße 3 27472 Cuxhaven Montag - Freitag: 08:00 - 20:00 Samstag: 08:00 - 20:00
Die Liste der Baudenkmale zeigt alle Baudenkmale der Stadt Cuxhaven und der Außenbezirke. Stand der Liste ist das Jahr 1997. 1 Baudenkmal 2 Cuxhaven, Stadt 3 Altenbruch 4 Altenwalde 5 Berensch 6 Döse 7 Duhnen 8 Franzenburg 9 Groden 10 Lüdingworth 11 Stickenbüttel 12 Literatur Baudenkmal Die Baudenkmalpflege dient dem Erhalt und dem Schutz der im Gebiet der Stadt Cuxhaven befindlichen Baudenkmale.Ein Baudenkmal ist ein Kulturdenkmal im Sinne des § 3 des Niedersächsischen Denkmalschutzgesetzes (NDSchG). Sämtliche Baumaßnahmen, die das Innere oder Gebäudeäußere oder auch die unmittelbare Umgebung des Denkmales betreffen, sind genehmigungspflichtig. Cuxhaven, Stadt Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild Abendrothstraße 6 Mehrfamilienhaus Das Haus ist der Kopfbau der Häuser in der Delftstraße. Abendrothstraße 8 Mehrfamilienhaus Das Haus ist der Kopfbau der Häuser in der Delftstraße. Abendrothstraße 16 Ehemalige Berufsschule Die Berufsschule wurde 1926 bis 1927 erbaut. Das Gebäude ist dreistöckig mit einem Mansarddach. Auf dem Dach befinden sich drei Dachhäuser mit geschweiften Giebel. Abendrothstraße 20 Abendrothschule Die Volksschule für Knaben wurde am 14. Oktober 1907 eröffnet. Das Gebäude ist dreigeschossig mit einem Walmdach. Blickfang ist der Haubendachreiter über der mittleren Achsen, hier befindet sich die Schulglocke. Abendrothstraße 32 Wohnhaus Das sechsachsige Haus wurde 1873 im spätklassizistischen Stil erbaut. Das traufständige Haus hat ein Satteldach, die beiden mittleren Achsen sind als Risalit ausgebildet. Altenwalder Chaussee 2 Stadtarchiv Altenwalder Chaussee 2b Lazarett Altenwalder Chaussee 10-12 Stadtkrankenhaus Altenwalder Chaussee 35 Wohnhaus Alter Deichweg 1 Restaurant und Hotel Alter Deichweg 3 ehemals Schlachterei Bohls, Wohnhaus 2008 abgerissen Alter Deichweg 14 Wohn- und Geschäftshaus Alter Deichweg 17 Wohn- und Geschäftshaus Architekt Rud.Glocke Alter Deichweg 21 Wohn- und Geschäftshaus Alter Deichweg 25 Badeanstalt Alter Hafen Hafen Am Alten Hafen 5 Hotel Continental Am Bauhof 1 Heute: Werner-Kammann-Straße Wohn- und Geschäftshaus Am Seedeich Bedürfnisanstalt Am Seedeich 5 Wohnhaus Architekt Rud. Glocke Am Seedeich 7 Mehrfamilienhaus Am Seedeich 12 Mehrfamilienhaus Am Seedeich 13 Mehrfamilienhaus Am Seedeich 26 Hotel Am Seedeich 27 Ehemaliges Seefahrerkrankenhaus Das Gebäude wurde um 2000 abgebrochen Bahnhofstraße 11 Wasserturm Der Wasserturm wurde 1897 erbaut. Er hat eine Höhe von 48 Meter. Heute befinden sich hier Wohnungen. Bahnhofstraße 12 Wohnhaus Das Wohnhaus wurde 1905 erbaut. Das Haus ist mit hellen Ziegel verblendet. Der Dekor mischt Rokokoelemente mit Jugendstilelementen. Bahnhofstraße 14 Wohnhaus Das Wohnhaus wurde 1904 erbaut. Der Archtekt war R. Glocke. Das Haus ist mit hellen Ziegel verblendet. Der Dekor mischt Rokokoelemente mit Jugendstilelementen. Bei der Alten Liebe Minensucher-Ehrenmal Das Denkmal wurde am 9. Juni 1935 eingeweiht. Auf einem Ziegelsockel befindet sich eine Mine aus dem Ersten Weltkrieg. Bei der Alten Liebe Radarturm Der unmittelbar an der Wasserlinie stehende, sechsgeschossige, seeseitig halbrund gestaltete Radarturm wurde von 1958 bis 1960 erbaut. Er ist mit einem halbrund ausschwinden Flugdach versehen. Bei der Alten Liebe Semaphor Der Semaphor wurde 1884 erstellt. Mit den Signalarmen an dem Gittermast wurde den Schiffen Windstärke und Windrichtung der Wetterstationen Borkum und Helgoland angezeigt. Bei der Alten Liebe Leuchtturm Der Leuchtturm wurde 1802/1803 erbaut. Bei der Alten Liebe 1 Wetterwarte Das zweigeschossige Gebäude der ehemaligen Wetterwarte wurde um 1925 erbaut. Besonderheit ist der an der nördlichen Giebelseite integrierte polygonal gebrochene Beobachtungsturm Burggrabenstraße 2 Wohnhaus Das Haus wurde 1925/1926 erbaut. Burggrabenstraße 4 Wohnhaus Das Haus wurde 1914/1915 erbaut. Der Architekt war August Küchenmeister. Catharinenstraße 1 Mehrfamilienhaus Catharinenstraße 2 Wohnhaus Catharinenstraße 3 Wohnhaus Catharinenstraße 4 Wohnhaus Catharinenstraße 5 Wohnhaus Catharinenstraße 6 Wohnhaus Catharinenstraße 7 Wohnhaus Catharinenstraße 8 Wohnhaus Catharinenstraße 9 Wohnhaus Catharinenstraße 10 Wohnhaus Catharinenstraße 11 Wohnhaus Catharinenstraße 12 Wohnhaus Catharinenstraße 13 Wohnhaus Catharinenstraße 17 Wohnhaus Catharinenstraße 18 Wohnhaus Catharinenstraße 22 Wohnhaus Architekt Rud.Glocke Catharinenstraße 23 Wohnhaus Catharinenstraße 25 Wohnhaus Catharinenstraße 26 Wohnhaus Catharinenstraße 27 Wohnhaus Catharinenstraße 46 Wohnhaus Catharinenstraße 47 Wohnhaus Catharinenstraße 49 Wohnhaus Catharinenstraße 50 Wohnhaus Catharinenstraße 55 Wohnhaus Catharinenstraße 56 Wohnhaus Catharinenstraße 57 Wohnhaus Catharinenstraße 59 Wohnhaus Catharinenstraße 60 Wohnhaus Catharinenstraße 61 Wohnhaus Catharinenstraße 62 Wohnhaus Catharinenstraße 63 Wohnhaus Catharinenstraße 64 Wohnhaus Deichstraße Gaffelschoner „Hermine“ Der Gaffelschoner war ein Frachtsegler, der im Ostseeraum unterwegs war. Erbaut wurde der Schoner im Jahre 1904 auf der Werft Joachim Behrens in Finkenwerder. Stand 2023: Denkmalstatus: Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG), Denkmalverzeichnis Objekt-ID 12086796 Objekt-Nr. 334 Deichstraße 4 Wohnhaus Das Gebäude ist 1900 von dem Architekten Rudolph Glocke für den Hotelbesitzer Roloff Siebers als repräsentatives Einzelwohnhaus errichtet worden. In den Jahren 1989 bis 1995 erfolgte jedoch eine umfangreiche Restaurierung. Deichstraße 5 Wohn- und Geschäftshaus Deichstraße 6 Wohn- und Geschäftshaus Deichstraße 7 Wohn- und Geschäftshaus Deichstraße 8 Wohn- und Geschäftshaus Deichstraße 9 Wohnhaus Deichstraße 10 Wohn- und Geschäftshaus, Löwen-Apotheke Deichstraße 12 Dienstgebäude Das ehemalige Haus des Lotskommandeurs wurde im Dezember 2018 aus dem Denkmalschutz herausgenommen. Deichstraße 12A Amtsgericht Deichstraße 13A ehem.Polizeiwache und Ordnungsamt jetzt Privat Deichstraße 20 Wohn- und Geschäftshaus, ehem. Gloria-Palast Buchhandlung Deichstraße 40 Wohn- und Geschäftshaus Delftstraße 1 Mehrfamilienhaus Delftstraße 2 Mehrfamilienhaus Delftstraße 3 Mehrfamilienhaus Delftstraße 4 Mehrfamilienhaus Delftstraße 5 Mehrfamilienhaus Delftstraße 6 Mehrfamilienhaus Delftstraße 7 Mehrfamilienhaus Delftstraße 8 Mehrfamilienhaus Delftstraße 9 Mehrfamilienhaus Delftstraße 10 Mehrfamilienhaus Delftstraße 11 Mehrfamilienhaus Delftstraße 12 Mehrfamilienhaus Delftstraße 13 Mehrfamilienhaus Delftstraße 15 Mehrfamilienhaus Delftstraße 17 Mehrfamilienhaus Delftstraße 19 Mehrfamilienhaus Elfenweg 6 Wohnhaus, Gaststätte, Haus Handwerk Elfenweg 15 ehemals Frauenwohnheim, Gewerbeaufsichtsamt Elfenweg 17 ehem. Frauenwohnheim, Gewerbeaufsichtsamt Fahrenholzstraße 11 Fischräucherei Steffens Friedrich-Carl-Straße 15 Wohnhaus Arcitekt: Rud.Glocke Grodener Chaussee 11 Ritzebüttler Schule Erbaut 1914/1915. Der unter einem Mansardenwalmdach sich über 15 Achsen mit ursprünglich kleinteilig versproßten Fenstern erstreckende, wuchtige Baukörper gehört mit der Verwendung des Backsteins und der formalen Orientierung an Bauten der Zeit um 1800 einer in Abgrenzung zum vorausgegangenen Historismus um sachlichen Ausdruck bemühten, aber dennoch traditionsverbundenen Architekturströmung an. Grodener Chaussee 21 Wohnhaus 1894 als Wohnhaus eines großen Bauernhofes erbaut. Die sechsachsige, durch Putzlisenen gegliederte Fassade zeigt spätklassizistisches Dekor Große Hardewiek 35 Wohnhaus Große Hardewiek 36 Wohnhaus Grüner Weg 18 Freimauerloge Grüner Weg 25 Grüner Weg 31 Wohnhaus Grüner Weg 37 Wohnhaus Grüner Weg 42 Rathaus Grüner Weg 45 Wohnhaus Grüner Weg 46 Wohnhaus Hafen Die Anfänge des Hafen gehen bis auf das 16. Jahrhundert zurück. Holstenplatz 1 Wohnhaus Das Haus wurde 1925/1926 erbaut. Kapitän-Alexander-Straße 31 Magazingebäude Das Gebäude war Teil des Marinestandortes Cuxhaven. Es wurde in den 1890er Jahren erbaut. Kapitän-Alexander-Straße 34-40 ehem. Verwaltungsgebäude der Nordsee-Reederei Das Haus wurde 1920 für die 1908 gegründete Cuxhavener Hochseefischerei AG gebaut. Karpfangerstraße 1 Mehrfamilienhaus Karpfangerstraße 2 Mehrfamilienhaus Karpfangerstraße 3 Mehrfamilienhaus Karpfangerstraße 4 Mehrfamilienhaus Karpfangerstraße 5 Mehrfamilienhaus Karpfangerstraße 6 Mehrfamilienhaus Karpfangerstraße 7 Mehrfamilienhaus Karpfangerstraße 8 Mehrfamilienhaus Karpfangerstraße 9 Mehrfamilienhaus [ Karpfangerstraße 10 Mehrfamilienhaus Karpfangerstraße 12 Mehrfamilienhaus Karpfangerstraße 14 Mehrfamilienhaus Karpfangerstraße 16 Mehrfamilienhaus Kasernenstraße 8 Arrestgebäude Anfang 2013 wurden die vergitterten Fenster der Arrestzellen entfernt. Kirchenpauerstraße 1 Wohnhaus Kirchenpauerstraße 2 Wohnhaus Kirchenpauerstraße 3 Wohnhaus Kirchenpauerstraße 4 Wohnhaus Kirchenpauerstraße 5 Wohnhaus Kirchenpauerstraße 6 Wohnhaus Kirchenpauerstraße 14 Wohnhaus, ehemals Schule für Elektrotechnik der Marine Kirchenpauerstraße 20 Wohnhaus Kirchenpauerstraße 22 Wohnhaus Kirchenpauerstraße 23 Wohnhaus Kirchenpauerstraße 24 Wohnhaus Kirchenpauerstraße 25 Wohnhaus Kirchenpauerstraße 26 Wohnhaus Kirchenpauerstraße 27 Wohnhaus Lappestraße 1 Mehrfamilienhaus Lappestraße 3 Mehrfamilienhaus Lappestraße 5 Mehrfamilienhaus Lehfeldplatz 5 Wohnhaus Lentz-, Woltmannstraße HAPAG-Hallen Leuchtturmweg 3 Reedereigebäude Erbaut 1923, Architekt: Otto Hoyer, Hamburg Leuchtturmweg 5 Lotsenwachhaus Einweihung am 21. Oktober 1924, Architekt: Otto Hoyer, Hamburg Marienstraße Große Wetternkaserne Marienstraße Wirtschaftsgebäude Marienstraße 50 Kirchenkreisamt des Ev.-luth. Kirchenkreises Cuxhaven Die wechselvolle Geschichte des Hauses Marienstraße 50 ist hier beschrieben. Marktplatz 5 Wohnhaus Marktplatz 8 Wohnhaus Mittelstraße 6 Wohnhaus Neue Reihe 18 Wohnhaus Neue Reihe 31 Wohnhaus Neue Reihe 33 Stabsgebäude mit Offizierskasino Neue Reihe 39 Wohnhaus Neue Reihe 40 Wohnhaus Neue Reihe 41 Wohnhaus Neue Reihe 42 Wohnhaus Neue Reihe 43 Wohnhaus Neue Reihe 44 Wohnhaus Neue Reihe 47 Wohnhaus Neue Reihe 48 Wohnhaus Neue Reihe 49 Wohnhaus Neue Reihe 50 Wohnhaus Neue Reihe 51 Wohnhaus Neue Reihe 52 Wohnhaus Neue Reihe 53 Wohnhaus Neue Reihe 54 Wohnhaus Neufelder Straße 12 Versandhalle, Fischversandbahnhof Nordersteinstraße 21 Wohnhaus Nordersteinstraße 22 Wohnhaus Nordersteinstraße 24 Wohnhaus Nordersteinstraße 42 Wohnhaus Nordersteinstraße 43 Wohnhaus Nordersteinstraße 44 Wohnhaus Nordersteinstraße 52 Wohnhaus Nordersteinstraße 53 Wohnhaus Nordersteinstraße 54 Wohnhaus Nordsee- Duge- Meinkenkai Alter Fischereihafen Poststraße 20 Wohn- und Geschäftshaus Poststraße 22 Wohn- und Geschäftshaus Poststraße 24 Wohnhaus Poststraße 33 Wohnhaus Poststraße 37 Mehrfamilienhaus Präsident-Herwig-Straße Fischereihafen IV, V, VI Reinekestraße 1 Wohnhaus Reinekestraße 2 Wohnhaus Reinekestraße 3 Wohnhaus Reinekestraße 4 Wohnhaus Reinekestraße 5 Wohnhaus Reinekestraße 6 Wohnhaus Reinekestraße 7 Wohnhaus Reinekestraße 9 Wohnhaus Reinekestraße 10 Wohnhaus Ritzebütteler Schleusenpriel Schillerstraße 7 Wohnhaus Schillerstraße 10 Wohnhaus Schillerstraße 17 Wohnhaus Schillerstraße 34 Wohnhaus Schillerstraße 42 Wohnhaus Schillerstraße 47 Wohnhaus Schulstraße 18 Lichtenberg-Gymnasium Simon-von-Utrecht-Straße 2 Mehrfamilienhaus Simon-von-Utrecht-Straße 4 Mehrfamilienhaus Steubenhöft Empfangsgebäude Strichweg 5B Herz Jesu-Kirche Südersteinstraße Amtshausbezirk mit Amtshaus und weiteren Gebäuden siehe Altes Amtsgericht Südersteinstraße Friedhof Ritzebüttel Südersteinstraße Kirche St. Martin Südersteinstraße 38 Fahrradhandel Das Reyesche Haus ist ein altes Kaufhaus der Familie Reye Südersteinstraße 42 Wohnhaus Ein 1898 nach einem Entwurf von Rudolph gebauter, ziegelverblendeter Bau mit reichem Putzdekor. Südersteinstraße 44 Ringelnatz-Museum Das 1984 vollständig renovierte Haus Nr 44 gehört zu den altbebauten Grundstücken in der Südersteinstraße. Seit 1981 befindet sich das Im Besitz der Stadt Cuxhaven, wurde wegen Baufälligkeit 1983 abgerissen. Der Wiederaufbau in seinem ursprünglichen Zustand erfolgte 1984. Südersteinstraße 46 Wohnhaus Südersteinstraße 48 Wohnhaus Südersteinstraße 50 Wohnhaus Südersteinstraße 52 Wohnhaus Südersteinstraße 56 Wohnhaus Südersteinstraße 94 Wohnhaus Wendtstraße 4 Wohnhaus Wendtstraße 5 Wohnhaus Wendtstraße 6 Wohnhaus Wendtstraße 7 Wohnhaus Wendtstraße 8 Wohnhaus Wendtstraße 9 Wohnhaus Wendtstraße 10 Wohnhaus Wendtstraße 12 Wohnhaus Wendtstraße 14 Wohnhaus Wernerstraße 59-69 Mehrfamilienhaus Wernerstraße 64-90 Mehrfamilienhaus Der dreigeschossige, nach Plänen des Architekten Steinmetz, mit Ziegelverblendung ausgeführte Bau erstreckt sich auf der Westseite der Wernerstraße Die ungegliederten, lediglich durch die eingeschnittenen Fenster unterbrochenen Wandflächen schließen sich durch die Backsteinverblendung zu einem einheitlichen Gesamtbild zusammen, welches nur durch die an ein Stufenportal erinnernde Gestaltung der Eingangsbereiche und die darübein ihrem Format von den übrigen Fenstern abweichenden, querliegenden Treppenhausfenstern aufgelockert wird. Wernerstraße 71-81 Mehrfamilienhaus Westerreihe Krähenhofbrücke Westerreihe 7 Mehrfamilienhaus Westerreihe 9 Mehrfamilienhaus Westerreihe 18 Wohnhaus Typischer kleinstädtischer Wohnhaustyp der 2. Hälfte des 19.Jh., auffallend durch den Balkon mit gußeisener Brüstung. Wetternstraße 1 Wohnhaus Das Haus wurde 1924/1925 erbaut. Wilhelminenstraße 14 Wohnhaus Wilhelminenstraße 16 Wohnhaus Wilhelminenstraße 17 Wohnhaus Wilhelminenstraße 18 Wohnhaus Wilhelminenstraße 19 Wohnhaus Zollkaje Klappbrücke Die Klappbrücke wurde 1954/1955 erbaut. Sie ersetzte eine Drehbrücke aus dem Jahre 1903. Zollkaje Feuerschiff Elbe 1 Das Feuerschiff Bürgermeister O’Swald II war das letzte bemannte Feuerschiff auf der Position Elbe 1. Erbaut wurde es ab 1939 auf der Werft Jos. L. Meyer in Papenburg. In Dienst war es vom 7. November 1948 bis zum 22. April 1988. Altenbruch Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild Altenbrucher Hafen Leuchtturm Dicke Bertha Der 13 Meter hohe Leuchtturm ist heute das Wahrzeichen von Altenbruch. Erbaute wurde er als Stahlzylinder im Jahre 1897. 1918 wurde er wegen einer Verschiebung des Fahrwassers vesetzt. Bis 1971 diente er als Unterfeuer, bis 1983 als Quermarkenfeuer. Altenbrucher Bahnhofstraße 2 Hotel Altenbrucher Bahnhofstraße 19 Wohnhaus Altenbrucher Bahnhofstraße 21 Wohnhaus Altenbrucher Bahnhofstraße 23 Wohnhaus Altenbrucher Bahnhofstraße 25 Wohnhaus Altenbrucher Bahnhofstraße 27 Wohnhaus Altenbrucher Landstraße 2 Wohnwirtschaftsgebäude Der Hof mit dem Wohnwirtschaftgebäude liegt an der Bundesstraße 73. Das Wohnwirtschaftsgebäude des Hofes wurde 1793 erbaut. Altenbrucher Landstraße 36 Wohnhaus Das Wohnhaus des Hofes geht auf das Jahr 696 zurück, allerdings wurde es im Laufe der Zeit baulich verändert. Altenbrucher Landstraße 59 Hofanlage Alter Weg 18 Villa Gehben Alter Weg 54 Wohnhaus Baujahr 1902 Bei den Türmen St. Nicolai-Kirche Die Kirche stammt im Ursprung aus der Zeit um 1200. In den Jahren 1493/1494 wurde der Chor hinzugefügt, davon sind allerdings nur Reste erhalten. Im Inneren befindet sich ein Flügelaltar aus dem Jahr 1520 aus einer Bremer Werkstatt, allerdings wurde der Altar im Laufe der Zeit überarbeitet. Bei den Türmen 1 Pfarrhaus Friedhofstraße Friedhof Friedhofstraße Mausoleum Lange Straße 18 Wohnwirtschaftsgebäude erbaut 1914 Wehldorfer Straße 44 Wohnhaus Altenwalde Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild An der Kreuzkirche Kirche Hl. Kreuz Die Backsteinkirche wurde im Jahre 1790 erbaut. Im Sockel befinden sich Feldsteine des Vorgängerbaues aus dem 12. Jahrhundert. Berensch Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild Berensch Berenscher Grenzstein Der Grenzstein wurde 1589 gesetzt. Er zeigte die Grenze zwischen dem Land Wursten und dem Amt Ritzebüttel. Es stellte eine Strandungsgrenze dar, bei Schiffstrandungen wurde festgestellt, wem der Bergelohn zustand. Döse Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild Kugelbake Die Kugelbake ist das Wahrzeichen Cuxhavens. Es wurde ins Wappen übernommen. die Holzkonstruktion kennzeichnet den geographischen Punkt, an dem die Elbe beginnt. Seit 1703/1706 steht hier die Bake. Die Bake wurde mehrmals zerstört, die heutige Bake wurde 1924 errichtet. Döser Seedeich Fort Kugelbake Das Fort Kugelbake wurde 1869–1879 auf dieser strategisch günstigen Position errichtet, um feindlichen Kriegsschiffen die Zufahrt in die Elbe zu versperren. Döser Seedeich 1 Wohnhaus Döser Seedeich 2 Hotel "Hus Kiek In De See" Döser Seedeich 3 Wohnhaus Döser Seedeich 4 Hotel "Villa Caldera" Dohrmannstraße 9 Pension Gorch-Fock-Straße 2 Wohnhaus Gorch-Fock-Straße 10 Wohnhaus Gorch-Fock-Straße 12 Wohnhaus Gorch-Fock-Straße 14 Wohnhaus Gorch-Fock-Straße 15 Wohnhaus Gorch-Fock-Straße 17 Wohnhaus Gorch-Fock-Straße 19 Wohnhaus Gorch-Fock-Straße 21 Wohnhaus Hermann-Allmers-Straße 35 Wohnhaus Hermann-Allmers-Straße 37 Wohnhaus Hermann-Allmers-Straße 39 Wohnhaus Hinter der Kirche 19 Wohnhaus Klaus-Groth-Straße 5 Wohnhaus Das Haus wurde um 1898 erbaut. Pastoratsweg 10 Wohnhaus Das Haus wurde zum Beginn des 19. Jahrhundert erbaut. Es ist ein Fachwerkhaus mit Reetdach. Predöhlstraße 1 Wohnhaus Steinmarner Seedeich Strandhaus Döse Das Strandhaus wurde am 23. Juni 1955 eröffnet. Es gibt Umkleidekabinen und einen Musikpavillon. Weiter befindet sich hier das Kurhaus mit eienem Restaurant. Steinmarner Straße Ehemaliger Friedhof Auf dem der Kirche umgebenen Friedhof befinden sich noch Grabsteine aus dem 17. und 18. Jahrhudnert. Steinmarner Straße Kirche St. Gertrud Die Kirche wurde an Stelle eines Fachwerkbaues im Jahre 1886 erbaut. Der Architekt war Kirchenpauer. Am 20. Oktober 1944 wurde der Turm der Kirche zerstört, dieser wurde 1964/1965 wieder aufgebaut. Steinmarner Straße 2 Schule Alte Kantorschule von 1814 Steinmarner Straße 3 Pension Stickenbütteler Weg 2 Schule Strichweg Kirche St. Petri Strichweg 20 Wohnhaus Strichweg 76/76A Doppelwohnhaus Strichweg 98 Wohnhaus Strichweg 171 Villa Ebel Das Haus wurde 1904 erbaut. Duhnen Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild Cuxhavener Straße 103 Hotel Das Hotel wurde 1907 erbaut, der Architekt war R. Glocke. Der dreigeschossige Bau ist ein Beispiel für die Hotelbauten am Anfang des 20. Jahrhunderts. Rugenbargsweg 7 Schule Die Schule wurde am 13. April 1915 eingeweiht. Es ist ein schlichter Ziegelbau mit einem vorgezogenen Mitteltrakt. Franzenburg Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild Wohlsenstraße Schanze Die Schanze wurde 1590 errichtet. Sie wurde zum Schutz der Grenze zwischen Land Hadeln und dem Erzbistum Bremen erbaut. Im Jahre 1644 wurde die Schanze wieder geschleift. Von der Schanze ist nur noch ein Wallviereck und ein zugeschütteter Graben vorhanden. Lüdingworther Straße 135 Domäne Das älteste Gebäude der Domäne ist das Torhaus aus dem Jahr 1786. Groden Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild Bei der Grodener Kirche St. Abundus-Kirche Die Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert, der Turm wurde 1785 hinzugefügt. Papenstraße 4 Schule Die Schule wurde am 30. November 1912 eingeweiht. Der Architekt war Achmet Steinmetz. Lüdingworth Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild Jacobistraße Kirche St. Jacobus d. Ä. Seit dem 12. Jahrhundert steht hier der berühmteste Hadelner "Bauerdom". Im Inneren befinden sich u.a. ein Marienaltar (Lüderskooper Altar) aus der Zeit um 1430 als auch eine der bekanntesten Orgeln Norddeutschlands, eine Wilde-Schnitger-Orgel. Lüdingworther Straße 13 ehemaliges Wohnhaus abgerissen Lüdingworther Straße 15 Wohnhaus Osterende 5 Wohnhaus Osterende 70 Hof Osterende 84 Wohnhaus Scheidungsweg Turmwindmühle Die Turmwindmühle wurde im Jahre 1902 errichtet. Bei einer Sanierung wurden die Jalousieflügel gegen Segelgatterflügel ersetzt. Schichtgrube Friedhof Auf dem Friedhof befinden sich Grabsteine aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert. Stickenbüttel Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild Dorfstraße 77 Wohnhaus Das Zweiständerhallenhaus wurde um das Jahr 1860 erbaut. Sahlenburger Chaussee Friedhof Brockeswalde Die Trauerkapelle des Friedhofes wurde am 27. November 1933 eingeweiht. Das Krematorium wird nicht mehr als Krematorium genutzt. Sahlenburger Chaussee Friedhof (jüdisch) Der Friedhof wurde im Jahre 1797 angelegt. 58 Grabsteine sind erhalten, der älteste stammt aus dem Jahre 1805. Literatur Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Herausgegeben von Christiane Seger-Glocke, Niedersächsisches Landesverwaltungsamt - Veröffentlichung des Instituts für Denkmalpflege - Band 19, Landkreis Cuxhaven, bearbeitet von Doris Böker, Verla CW Niemeyer, Hameln, 1997, ISBN 3-8271-8259-X
Das Autohaus Martin Alberg war ein Autohaus in Cuxhaven Am 20. Juni 1948 (Währungsreform) startete der aus Trier stammende Martin Alberg mit dem Aufbau seines Betriebes auf einem kleinen Gelände an der Kapitän-Alexander-Straße mit einer Tempo-Vertretung. Bereits zwei Jahre später übernahm er das Fabrikat "Ford". Außerdem vertrieb er von 1952 bis 1957 die Marke Lloyd. Im Jahre 1964 wurde Alberg Ford-Haupthändler, die Werkstatt in der Kapitän-Alexander-Straße reichte bald nicht mehr aus. Im April 1966 wurde mit dem Neubau an der Brockeswalder Chaussee begonnen. Hier entstand ein für die damalige Zeit sehr modernes Werkstattgebäude mit etwa 800 m² Grundfläche. Die Eröffnung war im Oktober 1966. Anfang der 1970er Jahre wurde der Betrieb um die erste Cuxhavener Automobil-Ausstellungshalle erweitert. Der Betrieb wurde 2001 aus Altersgründen geschlossen. Die Gebäude wurden Ende 2005 abgerissen. Zeitungsartikel / Werbung Rallye 1969 Werbung 1962 um 1970 1982 Standort: Der Browser ist nicht mit Google Maps v3 kompatibel.
Altenwalder Wettern zw. Cuxhaven und Altenwalde 2009 Die Altenwalder Wettern ist der Haupt-Entwässerungsgraben Cuxhavens. Die Altenwalder Wettern wird bereits in einer Karte von 1594 als Abflussgraben eines weitreichenden Grabensystems aufgeführt. Als Graben unter dem Namen Landwehrkanal aus der Geest kommend, entwässert sie diverse Gräben, z.B. Lehstrom, Böhlgraben, Holstengraben, Westerwischstrom, Delftstrom. Der Landwehrkanal, von Süden kommend, unterquert kurz hinter der Tankstelle Maass die Altenwalder Chaussee und verläuft ab da parallel zu dieser als Altenwalder Wettern bis zur Westerreihe. Möglicherweise verläuft sie von dort aus als Priel über die Ritzebüttler Schleuse in den Schleusenpriel, da der untere Teil der Altenwalder Wettern ein natürlicher Priel ist, dessen Beginn nicht feststeht. Der heutige Verlauf lässt aber auf die Westerreihe als Grenze zwischen Priel und Graben schließen. Zur Zeit des Amtes Ritzebüttel zweigten von ihm noch weitere Seitenpriele ab. So führt ein Priel unter dem südlichen Gebäudeteil des Amtsgerichtes hindurch. Ein weiterer führte in Richtung Bahnhof und ein dritter zweigte südlich des Kaemmererplatzes südwestlich in den Innenstadtbereich in Richtung Schloss ab. Letzter findet sich noch im Stadtplan von 1910 wieder. Zur Zeit des Amtes Ritzebüttel war die Altenwalder Wettern gemeinsam mit dem Schleusenpriel Grenzlinie zwischen den Kirchspielen Groden und Altenwalde. Aufgrund seines sauberen Wassers aus der Geest war die Wettern Trinkwasserlieferant für die Ritzebütteler Bevölkerung. An der Schleuse gab es eine öffentliche Wasserentnahmestelle. Der erste bekannte Nachweis der Wettern stammt aus dem Jahre 1570. Hier wird in einem Vergleich zwischen Herzog Franz I von Sachsen mit dem Rat der Stadt Hamburg vereinbart, dass die Wettern nicht mehr so weit gestaut werden darf, dass den Hadelern und dem Altenwalder Stift Schaden entsteht. Bilder Altenwalder Wettern
Arnhausen war vielleicht der bekannteste Bauernhof in Ritzebüttel. Auf einer leichten Erhöhung, evtl. einer Wurt, im Grodener Mittelteil stand bis 1954 der Gutshof Arnhausen. Gegründet worden war er unter dem Namen `Im Felde´. Einer der Besitzer war der Groden-Ritzebütteler Schultheiß Peter Martens, der den Hof 1727 von Anna und Wilhelm Sittmann käuflich erwarb. Dessen Vorbesitzer waren u.a. Joachim Stange und sein Schwiegervater Claus Lobeck. 1826 geht der Hof käuflich an den Lotsenkapitän Jacob Hinrich Benöhr über, der den Hof als Alterssitz erwirbt. Er lässt sofort nach seinem Einzug an der Nordseite eine Giebelstube ausbauen, um einen weiten Blick auf die Elbe zu haben, dem Strom, dem er lange Jahre als Lotse verbunden war. Nach ihm wurde auch das Leuchtschiff Jacob Hinrich benannt, das sich vom 28. September 1826 bis zum 28. September 1845 auf Position Elbe 1 und später auch zeitweise auf den Stationen Elbe 2 und Elbe 3 befand. Sein Nachfolger, Hans Christian Benöhr, hatte sich beim großen Hamburger Brand im Jahre 1842 als Major der Ritzebütteler Feuerwehr dort durch erfolgreichen Einsatz bekannt gemacht. So wurde seinem Ersuchen, den Hof auf den Namen `Gut Arnhausen´ umzubenennen, am 12. Januar 1843 durch ein Dekret des Rates der Stadt Hamburg stattgegeben. Hans Christian Benöhr war auch Offizier der Bürgerwehr des Amtes Ritzebüttel und brachte es dort bis zum Chef des 10. Bataillons. Ferner war er seit 1834 Vorsteher des Nicolai-Armenhauses in der Lehmkuhle, und seit dem 22. Mai 1838 Vorsteher der Grodener Feuergilde. Darüber hinaus wurde er 1844 Geschworener für das Deichwesen und 1850 Landesadjunkt. Als dieser war er die rechte Hand seines Schwagers, des damaligen Schultheißen von Groden/Ritzebüttel, Hans Christian Kamps. Ein weiterer Besitzer war der Groden-Ritzebütteler Schultheiß und Grodener Gemeindevorsteher Otto Benöhr, das jüngste Kind Hans Christian Benöhrs. Otto Benöhr war in der Zeit von 1895 bis 1913 auch Vertreter des Amtes Ritzebüttel in der Hamburger Bürgerschaft. 1896 begann mit dem Bau der Eisenbahnlinie Cuxhaven - Geestemünde der Zerfall des Gutes. Durch die Bahnlinie praktisch halbiert, wurde die Bewirtschaftung sehr erschwert. 1910 wurde der abgeschnittene Teil des Gutes an die Marine verkauft. Im selben Jahr wurde dort das erste große Lagerhaus des Artillerie-Depots erbaut. Bis zum Jahre 1995 befand sich auf dem Grundstück, heute Papenstraße 115, der Sitz der Standortverwaltung Cuxhaven. Am 3. Juni 1954 brennt der Gutshof außer einigen Nebengebäuden aufgrund eines defekten Schornsteines ab. Er wird nicht mehr aufgebaut. Mit der zunehmenden Ausbreitung des Gewerbegebietes um die Industriestraße in den 1960er/1970er Jahren wird weiterer Grund verkauft, während der verbleibende Rest an umliegende Bauern verpachtet wird. Heute findet sich am Platz des ehemaligen Gutshofes der Neubau der Fa. Hebold.
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... Arno-Pötzsch-Denkmal Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Arno-Pötzsch-Denkmal befindet sich an der St. Petri-Kirche (Garnisonkirche).
Das Autohaus Puhl ist ein Autohändler in Altenbruch. 1 Anschrift 2 Weblink 3 Bilder 4 Fußnoten Anschrift AUTOHAUS PUHL Alter Weg 35 27478 Cuxhaven E-Mail: info@autohaus-puhl.de Telefon: 04722 - 684 Die 50-jährige Geschichte des Autohauses Puhl begann, als Otto Puhl, Vater des jetzigen Inhabers Hans-Joachim Puhl, 1960 in der Altenbrucher Langen Straße sein Geschäft eröffnete. Dort verkaufte er die Automarke Škoda. Zu diesem ersten Betrieb gehörte eine Tankstelle und eine Reparaturwerkstatt, in der aber auch DKW-Fahrzeuge repariert wurden. Vier Jahre später erfolgte die Übernahme eines Händlervertrages mit der Marke Peugeot. Im Jahre 1974 siedelte der Betrieb um zum Alten Weg 35, dem heutigen Standort an der Bundesstraße 73. Hier fand man optimale Bedingungen für Verkauf und Reparatur von Fahrzeugen, aber auch eine Shell-Tankstelle gehörte bis 1986 zum Betrieb. 1997 erfolgte die Errichtung einer neuen großen Ausstellunghalle mit rund 860 Quadratmetern Größe, eines Lagers und eines Werkstattanbaus mit Grube für Reisemobile und Nutzfahrzeuge. Die gesamte Grundstücksfläche umfasste jetzt 8.000 m². Nach 35 Jahren Peugeot-Vertretung wurde im Jahr 2000 durch Umstrukturierung im PSA-Konzern[1] eine Citroën-Vertretung mit Status des A-Händlers übernommen. Komplett renoviert wurden 2008 die alte kleine Ausstellungshalle und die Sanitäranlagen. Eigner ist z.Z. der Altenbrucher Hans-Joachim Puhl, seit Jahren Obermeister der Kfz.-Innung. Im Verkaufsprogramm sind Fahrzeuge der Marke `Citroën´ und Reisemobile der Marke `Adria´. Das Verkaufsgebiet umfasst in etwa den Landkreis Cuxhaven und wird bedient von etwa 20 Angestellten. Im Jahre 2010 feierte die Firma Puhl ihr 50-Jähriges Bestehen. Weblink Autohaus Puhl Bilder Werbung 1961 Fußnoten Hochspringen ↑ PSA = Peugeot Société Anonyme
Aimé Argand, eigentl. François Pierre Ami Argand (* 5. Juli 1750 in Genf; † 14. Oktober 1803 in London), war ein Schweizer Physiker, Chemiker, Erfinder und Unternehmer. 1780 begann er mit Verbesserungen der Öllampe. Er entwickelte die nach ihm benannte Argand-Lampe. Sie entwickelte mittels eines schlauchförmigen Hohldochtes, der durch größere Sauerstoffzufuhr eine höhere Brenntemperatur und damit ein saubereres Verbrennen des Brennstoffes ermöglichte, eine hellere Flamme. Ein der Flamme übergestülpter Glaszylinder beruhigte den Brennvorgang und somit den Lichtauswurf. Ein Drehmechanismus erlaubte es, den Docht höher bzw. niedriger zu stellen und damit die Lichtausbeute zu erhöhen bzw. zu verringern. Mit dieser Erfindung erreichte er einen Quantensprung in der Lichtsignaltechnk des Seezeichenwesens, da jetzt erstmals Hohl-, bzw. Parabolspiegel eingesetzt werden konnten, ohne dass diese ständig verrußt waren. Zuerst wurde Walratöl[1] verwendet. Später nahm man billigeres Rapsöl oder anderes Pflanzenöl. Aimé Argand ließ 1784 seine Erfindung registrieren. Auf Leuchttürmen wurden etwa ab dem Jahr 1800 Argand-Lampen mit zwei, fünf bzw. sieben Docht-ringen eingesetzt. Die Argand-Lampe gilt als Vorläufer der Petroleumlampe. 1783 traf er Étienne Montgolfier und beteiligte sich an den Experimenten mit dem Heißluftballon. Fußnoten Hochspringen ↑ Walratöl: Öl aus dem Kopf von Pottwalen
Der Albertsee ist eine ehemalige Sandgrube am Westrand des Wernerwaldes. Der Name "Albertsee" ist keine offizielle Bezeichnung, sondern die umgangssprachliche Bezeichnung für einen durch Sandentnahme entstandenen kleinen See. Die Sandkuhle mit dem "Albertsee" befindet sich etwa auf halbem Weg zwischen dem Finkenmoor und dem Bauhof Arensch am Süd-Westrand des Wernerwaldes. Hier ließ der beim Niedersächsischen Hafenamt beschäftigte Amtmann Albert Heitsch 1953 den `Wittendünen´ große Mengen Sand zur Herrichtung des Sahlenburger Strandes entnehmen. Hieraus entstand neben dem See auch das `Witte Kliff´. Mit dem Sand wurde ein `Dünenwall´ an der Strand-Abbruchkante aufgeschüttet, um die neu gebaute Straße Am Sahlenburger Strand vor Beschädigung durch Sturmfluten zu schützen. Ein kleiner Schutzdeich, der vor der Sandkuhle errichtet worden war, wurde bei der Sturmflut vom 3. Januar 1976 durchbrochen, so daß die Brandung den Fuß des Kliffes erreichte, wodurch es zu Abbrüchen kam. Mittlerweile ist der Deich vor der Sandgrube erhöht und die Böschungen sind durch Heideanpflanzungen befestigt. Der "Albertsee" wurde seit 1972 als Vogelschutzgebiet hergerichtet, mit dem Ziel, während des herbstlichen Vogelzuges als Rast- und Nahrungsplatz zu dienen. Am 26. Juni 2009 ist er, gemeinsam mit dem Wattenmeer, Finkenmoor, Demor (Deemoor), sowie einem Teil der ehemaligen Nordheimstiftung (Heliosgelände), in die UNESCO-Liste des `Weltnaturerbes´ aufgenommen worden. Damit steht Cuxhaven auf einer Ebene mit weltbekannten Naturstätten wie dem Grand Canyon in den USA oder dem Great Barrier Reef vor der Küste Australiens. Bilder Bereich Weltnaturerbe an Albertsee und Witte Kliff Bepflanzte Böschung an der Ostseite Albertsee 1989 Albertsee, Witte Kliff, 1967 Karte Der Browser ist nicht mit Google Maps v3 kompatibel.
Karl Alexander (* 8. März 1890 in Pötschendorf, Kreis Rastenburg/Ostpreußen; † 12. Juni 1940 im KZ Sachsenhausen) war ein Cuxhavener Fischdampferkapitän und Opfer der NS-Herrschaft. Lebenslauf Nach der Schulzeit war Karl Alexander ab 1904 in Korschen/Ostpreußen im Eisenbahnbau beschäftigt. Er arbeitete ab 1907 in einem Baugeschäft in Königsberg und 1908/1909 in einem Dortmunder Stahlwerk (Hoesch), bevor er wieder bei der Bahn in Ostpreußen seinen Lebensunterhalt verdiente, um anschließend auf einem Binnenkahn in der Mark Brandenburg anzuheuern. Im Jahr 1908 trat Alexander in die Gewerkschaft ein. Am 1. Juli 1909 heuerte er auf der SENATOR MELLE an, musterte allerdings schon am 21. August des gleichen Jahres wieder ab, um bei einem Helgoländer Baugeschäft zu arbeiten. 1913 musterte er auf als Matrose auf einem Cuxhavener Dampfer an. Bis zum Beginn des 1. Weltkrieges fuhr er auf mehreren Schiffen der Cuxhavener Hochseefischerei. In Cuxhaven heiratete er auch am 5. August 1914. In der Kaiserzeit wurde er zweimal wegen Flugblattverteilens und Streikpostenstehens bestraft. Im Ersten Weltkrieg wurde er am 17. August 1914 als Marinesoldat eingezogen und leistete den Wehrdienst bei der Küstenartillerie, teilweise in Flandern, wo er auch kurz vor dem Ende des Ersten Weltkrieges verwundet wurde. 1918 als Obermatrose aus der Kaiserlichen Marine entlassen, fuhr er ab dem 3. Januar 1919 als Matrose auf dem Fischdampfer GUIDO MÖRING. Im Jahr 1920 wurde Karl Alexander SPD-Mitglied. Am 15. September 1920 wurde er zweiter Steuermann auf der SENATOR HEIDMANN und bereits im April 1921 1. Steuermann auf der SENATOR BRANDT. Karl Alexander erhielt 1924 sein erstes Kommando auf HENRY P. NEWMAN. Anschließend führte er die NEUFUNDLAND über 8 Jahre lang. Außerdem hatte er die Führung der Fischdampfer VOLKSDORF, NIEDERSACHSEN, MEMEL, CLAUS BOLTEN und der TANNENBERG. Sein Kaptitänspatent für Große Hochseefischerei erhielt er am 26. Oktober 1931. Zwischenzeitlich 1928 hatte er sich auch dem SPD-Wehrverband "Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold" angeschlossen. 1933 wurde Alexander wegen seiner kritischen Äußerungen am Nationalsozialismus auf Veranlassung der NSDAP für fünf Wochen ohne Haftbefehl in Schutzhaft genommen. Danach war er wieder als Kapitän tätig auf den Fischdampfern CLAUS BOLTEN und TANNENBERG. Am 2. März 1939 wurde er erneut wegen "böser Äußerungen" von der Gestapo bis zum 13. Juni 1939 in Untersuchungshaft genommen . Danach arbeitete er wieder als Kapitän auf der AUGUST WRIEDT. Die Anklage wegen Hochverrrat musste zwar fallengelassen werden, dafür verurteilte man ihn am 24. Juli 1939 wegen Vergehens gegen das "Heimtückegesetz" zu einem Jahr Haft, abzüglich der bereits verbüßten Untersuchungshaft. U.a. hatte er behauptet, der Führer habe Millionen Mark in Holland in Sicherheit gebracht. Die Haft verbüßte er in einem Gefängnis in Lehe. Unmittelbar nach seiner Entlassung aus der Haft am 20. Mai 1940 wurde er von der Gestapo in das Konzentrationslager Sachsenhausen verschleppt und dort der "SK" (Strafkompanie) zugeteilt. Dort wurde er am 25. Mai 1940 eingeliefert. Gemäß einer Eintragung im Standesamt Oranienburg verstarb Karl Alexander am 12. Juni 1940 an "Herdlungenentzündung und eitriger Bronchitis". Seine Frau in Cadenberge musste sich das Geld für die Überführung der Urne nach Hause von Freunden leihen, da man ihr sämtliche Geldquellen gesperrt hatte, einschließlich des Bankkontos. Beigesetzt wurde seine Urne auf dem Brockeswalder Friedhof. Das Grab wurde 1974 aufgegeben. Frau Alexander starb am 21. Oktober 1977 und wurde in Cadenberge beigesetzt. Würdigung In Cuxhaven erinnert die Kapitän-Alexander-Straße an Karl Alexander.
Der Notlandeplatz in Nord-Süd-Richtung mit Zufahrt zum Abstellplatz Nord Der Notlandeplatz in Süd-Nord-Richtung beginnend mit dem Abstellplatz Süd Schnellverschlüsse an den Leitplanken Der Notlandeplatz Midlum war ein militärischer Bedarfsflugplatz auf der Autobahn Cuxhaven - Bremerhaven. 1 Geschichte 2 Einrichtung 3 Allgemeines 4 Lage 5 Aufhebung 6 Video 7 Link 8 Karte 9 Quellen Geschichte Ihre Anfänge haben Notlandeplätze, abgekürzt `NLP-Str´ in der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Während im Gebiet des Deutschen Reiches zunehmend Flugplätze durch Territoriumsverlust und Feindeinwirkung verloren gingen, bestimmte Reichsluftfahrtminister Göring, Autobahnabschnitte zu Ausweichflugplätzen aufzurüsten. Angesichts des Kalten Krieges war Westdeutschland im Krisenfall als Aufmarschgebiet für Nato-Verbände, auch fliegende Verbände, vorgesehen. Dieses hätte aber die Kapazitäten der vorhandenen Flugplätze bei weitem überstiegen. So griff man die Erfahrungen der Notlandeplätze aus dem WK II. auf Autobahnen erneut auf. Das erste als Notflugplatz erweiterte Autobahnteilstück wurde 1961 bei Lahr eröffnet. Gleiche Einrichtungen entstanden auch im Bereich der DDR, dort ABA = Autobahn-Abschnitt genannt. Einrichtung Notlandeplätze auf Autobahnen erkennt man primär an zwei Merkmalen: Sie besitzen keinen begrünten Mittelstreifen, sondern eine durchgehende Betonierung. Die selbstverständlich auch dort vorhandenen Mittelleitplanken sind in Bodenhülsen eingelassen und mittels Schnellverschlüssen verriegelt. Zweitens befinden sich an beiden Enden der vorgesehenen Start-/Landebahnen Abstellplätze für bis zu 10 Flugzeuge in Form von voll betonierten trapezförmigen Flächen mit breiten Zu- und Abfahrten zur `Rollbahn´. Sie haben keinerlei Ähnlichkeit mit gewöhnlichen Autobahnparkplätzen, sind aber als solche freigegeben. Ferner erkennt man Behelfslandeplätze oft daran, dass Brücken am Ende oder Anfang der Behelfslandebahn keinen Mittelpfeiler haben, um ggf. Flugzeugen das ungehinderte Durchrollen zu ermöglichen. Die Autobahnabschnitte für Notflugplätze werden nach verschiedenen Kriterien ausgesucht. Unter anderem müssen sie auf eine bestimmte Länge geradeaus verlaufen, dürfen nicht mehr als 2° Steigung/Gefälle aufweisen, und sie müssen brückenfrei sein. Dazu kommen Vorgaben wie: Keine über- oder unterirdische Bebauung innerhalb eines bestimmten Abstandes zur Startbahn. Keine Strommasten, Windenergieanlagen oder ähnlich erhöhte Einrichtungen. Selbstverständlich musste der Platz einen größeren Abstand von der DDR-Grenze wahren, um nicht gleich im ersten Anlauf überrannt zu werden. Mit zunehmender Erfahrung änderten sich auch die Ausbauvorschriften, so 1964 mit den "Richtlinien für Infrastruktur-Forderungen - Ausbau von Straßen als Notlandeplätze für Flugzeuge" des Bundeministeriums für Verteidigung. Darin vergrößerten sich die geforderten Startbahnlängen, die Tragfähigkeit wurde erhöht, die Infrastruktur erweitert. Es wurden häufig separate Zufahrten zu den Abstellflächen angelegt, es wurden Stellflächen neben den Rollbahnen angelegt, häufig mittig der Streckenlänge, um mobile Flugsicherheitseinrichtungen aufzunehmen. Zuweilen sind Stromanschlusskästen zu finden, Kabelschächte mit Kabelkanälen und andere Einrichtungen. Zu den Flugsicherungseinrichtungen zählen mobile Tower, verschiedene Radareinrichtungen, Peilsender, Start-, Lande-, und Flugfeldbefeuerung und natürlich ein entsprechend leistungsfähiger Stromgenerator. Im Ernstfall hätte die Bereitschaftsmeldung nach einer Alarmierung nicht länger als 24 Stunden gedauert. Das hätte auch noch die Verlegung von gut 40 km Leitung sowie die Bereitstellung von Treibstoff, Munition und anderem Bedarf beinhaltet. Natürlich gehört zu jedem NLP auch eine entsprechende Umleitung für den regulären Autobahnverkehr im Falle einer Sperrung. Allgemeines Häufig ging die Einrichtung eines neuen NLP einher mit dem Neubau einer Autobahnstrecke. Die Planung und Einrichtung eines NLP unterstand in Zusammenarbeit mit der regulären Straßenbauplanung dem Bundeswehramt des Bundesverteidigungsministeriums. Es erstellte die Vorgaben und konrtollierte die Bauausführung. Die Finanzierung erfolgte durch Gelder aus dem Verkehrsministerim, dem Verteidigungsministerium sowie dem NATO-Infrastrukturprogramm. 1968 begann die forcierte Erstellung von Notlandeplätzen. So wurden in der Bundesrepublik Deutschland insgesamt 24 Plätze fertiggestellt, davon 7 in Niedersachen. Eine Reihe weiterer war geplant, kam aber nach dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr zur Ausführung. Einer dieser niedersächsischen Plätze ist der auf der A 27 zwischen den Autobahnausfahrten Nordholz und Neuenwalde neben Midlum gelegene `Autobahn-Notlandeplatz Midlum´ (Midlum Highway Strip), zumeist des nahen Militärflughafens wegen NLP-Nordholz genannt. Er trug die Bezeichnung `II/6´ nach dem ehemals zuständigen Wehrbereich II (Niedersachen-Bremen) mit der fortlaufenden Nummer 6. Zuletzt war er dem Jagdgeschwader 71 „Richthofen“ der Luftgwaffe in Wittmundhafen als Behelfsflugplatz zugewiesen. Lage Plan des Notlandeplatzes mit eingezeichnetem Schutzbereich Der NLP II/6 liegt etwa 1,8 Nautische Meilen oder 3,3 km ostsüdostwärts von Midlum. Die Längen betragen: Zwischen den Bau-km 29+750 und 31+620 der A 27 = 1.800 m Start- und Landebahn zwischen den Schwellen. Zwischen den Bau-km 29+550 und 31+420 der A 27 = 2.270 m befestigte Gesamtlänge. Der Startbahnbezugspunkt (Mittelpunkt der Start- und Landebahn) hat die UTM Koordinaten: 32 U ME 778 524. Er liegt auf einer Höhe von 23,54 m bzw. 77,21 ft über NN. Die Breite der Start- und Landebahn beträgt 23m. Aufhebung Amtliche Bekanntmachung der Aufhebung des Schutzbereiches Wegen des nicht mehr bestehenden Bedarfes ist auch der Notlandeplatz-Str II/6 bei Midlum nicht mehr existent. Der Schutzbereich um den Notlandeplatz wurde am 24. September 1992 aufgehoben. Im Gegensatz zu den weiteren Notlandeplätzen ist jedoch der Mittelstreifen noch nicht zurückgebaut. Wie jeder Platz, so wurde auch dieser vor seiner Freigabe militärisch erprobt, zuweilen in Verbindung mit einem Manöver. Mit der Fertigstellung der Bauarbeiten zur A 27 fanden am 10. November 1981 und im Februar 1982 Start- und Landeversuche statt. Hiervon sind im Internet Filmaufnahme vorhanden, eine davon von Midlum. (s.u.). Video Link Quelle und Filme - Für die Filme bitte runter scrollen Lageplan Karte Der Browser ist nicht mit Google Maps v3 kompatibel. Quellen Geschichtsspuren.de Relikte.de
Hermann Ludwig Allmers (* 11. Februar 1821 in Rechtenfleth, † 9. März 1902 ebenda) war ein norddeutscher Schriftsteller, Dichter, Komponist und Maler. 1 Leben 2 Ehrungen 3 Werke 4 Allmers-Haus 5 Quellen 6 Fußnoten Leben Hermann Allmers wuchs in Rechtenfleth, gelegen in der Osterstader Marsch[1] im Landkreis Cuxhaven, auf dem Bauernhof seiner gut situierten Eltern auf. Seine Eltern ließen ihn bis zum 16. Lebensjahr durch Hauslehrer unterrichten, viel Wissen eignete er sich als Autodidakt an. Bis zum 21. Lebensjahr arbeitete er im Sommer auf dem elterlichen Hof, in den Wintermonaten hielt er sich zu Unterrichtszwecken in Bremen auf. Der vermögende Vater ermöglichte dem Sohn auch mehrere Bildungsreisen durch Deutschland und in den Süden Europas, über die er in Bremer Zeitungen berichtete. Auch nach dem Tod des Vaters im Jahre 1849 und der Übernahme der elterlichen Landwirtschaft unternahm er mehrere Reisen. Ein Aufenthalt in Italien in den Jahren 1858/59 dauerte fast anderthalb Jahre. Auf all seinen Reisen suchte er Kontakt zu Literaten, Künstlern und Wissenschaftlern. So lernte er in Berlin Carl Ritter kennen, den Begründer der Vergleichenden Geographie. Dieser war neben Heinrich Riehl, dem Vater der wissenschaftlichen Volkskunde , den Allmers in München kennengelernt hatte, dafür verantwortlich, dass Allmers seine "Norddeutschen Vegetationsbilder" vertiefte und schließlich als sein bekanntestes Werk, das "Marschenbuch" veröffentlichte. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit war Allmers auch politisch tätig, denn nach seines Vaters Tod hatte er auch das Amt des Gemeindevogtes übernommen. Er gründete bereits 1846 eine Volksbibliothek in Sandstedt und gehörte in den Jahren 1848/49 zu einem Kreis Oppositioneller, die einen "Verein zur Unterstützung politisch Verfolgter" gründeten. Nach der Rückkehr von der oben erwähnten Italienreise gestaltete Allmers ab 1860 sein Haus und seinen Garten in Rechtenfleth um. Mit Hilfe seiner Freunde stockte er den Wohnteil seines Bauernhauses auf und versah es mit einem Stufengiebel und Fassadenschmuck. Im Inneren wurden u.a. ein "Römisches Zimmer" und der so genannte "Marschensaal" eingerichtet. Die künstlerische Ausstattung und Bemalung seines Hauses übernahmen viele seiner Freunde. Noch zu seinen Lebzeiten konnte sein Haus besichtigt werden, es wurde zum ersten öffentlichen Museum zwischen Elbe und Weser[2]. Als Freund und Förderer seiner Heimat gründete Allmers 1882 den Heimatbund der Männer vom Morgenstern und im gleichen Jahr auf dem westlichen Ufer der Weser den "Rüstringer Heimatbund". Die „Männer vom Morgenstern“ führte er von 1882 -1896 als Vorsitzender. Neben seinem schriftstellerischen Werk hat Allmers auch einige Gemälde, Skizzen, Illustrationen und Aquarelle hinterlassen, die überwiegend in den 40er und 50er Jahren des 19. Jahrhunderts entstanden. Sie zeigen unter anderem auch Cuxhavener Motive. Ehrungen Zu Allmers 80. Geburtstag verlieh ihm die Universität Heidelberg die Ehrendoktorwürde der Philosophie. Schulen in Delmenhorst und Hagen wurden nach Allmers benannt. In Cuxhaven wurde die Hermann-Allmers-Straße nach ihm benannt. Werke Marschenbuch, Land- und Volksbilder aus den Marschen der Weser und Elbe, Schulze, Oldenburg 1858. Bei diesem Werk handelt es sich nach Ansicht der "Hermann-Allmers-Gesellschaft e.V." um die erste geschlossene Darstellung einer deutschen Landschaft. Römische Schlendertage, Schulze, Oldenburg 1868. Römischer Wandkalender deutscher Nation. Herausgegeben von Hermann Allmers in den Jahren 1884 -1895. Weit über hundert Gedichte. Sein berühmtestes Gedicht "Feldeinsamkeit" und sein Gedicht "Spätherbst" wurden von Johannes Brahms vertont. Dort Saaleck, hier die Rudelsburg. Ein von Allmers 1846 verfasstes Studentenlied. Allmers-Haus Das Allmers-Haus mit dem in ihm untergebrachten Museum kann besichtigt werden - von Mai bis Oktober: an Samstagen und Sonntagen von 13:00 bis 17:00 Uhr. - in den Wintermonaten und für Gruppen: nach telefonischer Vereinbarung unter 04702 – 810. Quellen Peter Bussler: Historisches Stadtlexikon für Cuxhaven. Heimatbund der Männer vom Morgenstern, Bremerhaven 2002. ISBN 3-931771-36-9 www.Hermann-Allmers.de Fußnoten Hochspringen ↑ Ostufergebiet der Unterweser zwischen Bremerhaven und Bremen Hochspringen ↑ Dr. Axel Behne in einem Beitrag für das Kulturportal Nordwest Link
Die Gründung der `Altenwegs-´ oder Altenweger Mühle, zeitweise auch `Schleyersche Mühle´ genannt, ist ebenso unklar wie ihre Frühzeit. Vermutet wird ihr Anfang aber im 16. Jht.. Erst ab etwa 1700 lässt sich ihre Geschichte korrekt rekonstruieren. Bis dahin gibt es nur einzelne unklare Daten. Die Mühle wurde erbaut auf zu der Zeit Altenbrucher Gebiet in A.-Westerende, südlich Grodens und gehörte damit trotz seiner direkten Nachbarschaft zu Groden dem Kirchspiel Altenbruch an (analog dem Altenbrucher Bahnhof, der zu Groden gehörte). Heute liegt die Mühle auf Grodener Gebiet. In Erinnerung daran wurde die Zufahrtstraße zu Mühle `Altenbrucher Mühlenweg´ benannt. Bereits von Gründung an scheint die Mühle in Privathand gewesen zu sein und war bin zu ihrem Ende 1925 stets Bockwindmühle unter vielen Besitzern. Ein Müller sollte Erwähnung finden. 1745 kauft Claus Karsten die Mühle. Am 12. Dezember 1747 wird sie im Sturm umgeworfen. Für den Wiederaufbau erhielt er Hilfe aus mehreren Kirchspielen. Dieses mag ein Hinweis auf einen außergewöhnlich tüchtigen beliebten Müller sein. Ostern 1814 brennt das Müllerhaus ab, wird aber vom Folgebesitzer auf der Südseite des Weges neu aufgebaut. Zu etwa dieser Zeit besteht der Mühlhof aus Mühle, Müllerhaus, Korn- und Dreschscheune, einer weiteren kleinen Scheune, einem Backhaus und 8 Morgen Land. 1912 fällt einer der beiden derzeitigen Besitzer beim Abbiegen vom Wagen und wird überrollt. 1919 verkauft ein Nachfolger die Mühle mit nur noch 2 ha Land an den letzten Windmüller Wilhelm Wähnke und schlägt die inzwischen restlichen 8 ha seinem Hof zu. Am 23. Dezember 1925 stürzt die Mühle im Sturm um und wird nicht mehr aufgebaut. 1926 wird sie dann durch eine Motormühle ersetzt. Am 23. Oktober 1927 brennt ein zweites Mal das Müllerhaus ab und wird im Folgejahr neugebaut. 1961 wird der Mühlbetrieb eingestellt und beherbergt seitdem einen Landhandel in letzter Generation. Bilder Altenweger Mühle heute Altenweger Mühle heute Karte Der Browser ist nicht mit Google Maps v3 kompatibel.
Der Bauhof Arensch ist ein Werkhof des Niedersächsischen Hafenamtes. Allgemein Ursprünglich wurde vom Bauhof Arensch aus Landgewinnung betrieben. Die dazu notwendigen Materialien wurden anfangs mit der Feldbahn Sahlenburg-Arensch zum Bauhof transportiert. Heute werden die Anwachsflächen zwischen Spieka und Duhnen gesichert und unterhalten. Aktive Landgewinnung findet nicht mehr statt. Diese Anwachsflächen haben eine Größe von rd. 400 ha. Eine Außenstelle des Bauhofes befand sich nördlich der Nordheimstiftung Die Arbeiten zur Sicherung der Küste gehen in die Zeit vor dem 1. Weltkrieg zurück. Seit 1912 lag das inzwischen abgebaute Gleis einer Feldbahn zwischen dem Spiekaer Außentief bis zum Duhner Anwachs. Nach dem 2. Weltkrieg arbeiteten in den Jahren 1949-1977 etwa 50-60 Strafgefangene bei der Landgewinnung mit. Sie kamen aus der Strafanstalt Fallingbostel (bis zu deren Auflösung 1952) oder aus Hannover und blieben von März bis September in Arensch. Feldbahn Bauhof Arensch 2009 Karte Der Browser ist nicht mit Google Maps v3 kompatibel.
Der Kugelbakehafen aus der Luft Der Kugelbakehafen ist ein Bauhafen am Nordende der Grimmershörnbucht direkt bei der Kugelbake. 1 Bau 2 Verwendung 3 Ursprüngliche Planung 4 Bilder 5 Karte Bau Mit dem Bau des Kugelbakehafens wurde im April 1939 begonnen. Es wurde ein sieben Hektar großes Becken auf 3,50 Meter Tiefe unter Kartennull ausgebaggert. Verwendung Der Kugelbakehafen diente bis in die 1980er Jahre als Lager- und Umschlagplatz für die zum Bau des Leitdammes benötigten Materialien. Daher sein ebenfalls geläufiger Name `Bauhafen´. Über etliche Jahre hinweg befand sich im Kugelbakehafen der Anleger der Fährverbindung Alte Liebe - Seeterrassen - Kugelbakehafen, sowie der Anleger des Seenotrettungskreuzers (DGzRS). Wegen möglicher Unterwasserhindernisse wie Steinen und Stahlteilen im Wasser und im Boden ist das Betreten, das Benutzen und das Baden im Kugelbakehafen nicht erlaubt. Z.Zt. liegt der Hafen brach und versandet zusehens. Ursprüngliche Planung Nach den ursprünglichen Plänen sollte der Hafen nach der Fertigstellung des Leitdammes ein Jachthafen werden. Bilder Kugelbakehafen Kugelbakehafen mit Barkassenanleger Karte Der Browser ist nicht mit Google Maps v3 kompatibel.
Jeden Monat werden wir einen Artikel als Artikel des Monats auswählen. Bedingungen Der Artikel des Monats wird auf der Hauptseite präsentiert. Jeder Artikel kann vorgeschlagen werden. Jeder Artikel kann nur einmal Artikel des Monats werden. Welcher Artikel gewählt wird entscheiden die Administratoren. Vorschläge Artikel können hier zum Artikel des Monats vorgeschlagen werden. Artikel des Monats: Mai 2007 : Ritzebüttel
Die Bundesstraße 6 (Abkürzung: B6) führt von Cuxhaven in südöstlicher Richtung durch die Bundesländer Niedersachsen, Bremen, Sachsen-Anhalt und Sachsen zur polnischen Grenze. 1 Geschichte 2 Wegweiser "Görlitz" und "Breslau" 2.1 Verkehrsschild 2.2 Steintafel ab 2001 3 Berlinstein Geschichte Die ehemalige Reichsstraße R6 führte von Cuxhaven nach Görlitz an der heutigen polnischen Grenze. Von dort aus verlief sie über Hirschberg und Breslau weiter über Oels bis zur ehemaligen polnischen Grenze bei Groß Wartenberg. Zwischen Leipzig und Görlitz folgte die R 6 weitgehend (mit Ausnahme des Bogens über Meißen, Dresden und Bischofswerda) dem historischen Verlauf der Via Regia. Nach ihrer alten Bezeichnung `Fernverkehrsstraße ´ wurde sie 1934, wie alle entsprechenden Straßen nummeriert und umbenannt in `Reichsstraße 6´. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Reichsstraße 6 der Staatsform entsprechend umbenannt in `Bundesstraße 6´. Im Bereich der ehemaligen DDR wurde sie als Fernstraße geführt. Durch die Eröffnung der Bundesautobahn A27 Mitte der 70er Jahre zwischen Cuxhaven und Bremen wurde die B6 durch die A27 ersetzt. Bis dahin verknüpfte die B6 die beiden Städte Bremen und Bremerhaven des Bundeslandes Bremen und stellte die Verbindung nach Cuxhaven her. Der ehemalige Verlauf in Cuxhaven vom Beginn am Kaemmererplatz bis zum Abzweig des Autobahnzubringers der Anschlussstelle Altenwalde wurde in Bundesstraße 73 umgewidmet. Der weitere Verlauf bis Bremen wurde mit Ausnahme eines kurzen Stücks in Bremerhaven zur Landesstraße 135. Wegweiser "Görlitz" und "Breslau" Die Initiatoren im März 1957 Als nach dem Zweiten Weltkrieg die Heimatvertriebenen aus den Deutschen Ostgebieten sich im westlichen Teil Deutschlands im "Bund der Vertriebenen" zusammenschlossen, bildete sich auch in Cuxhaven ein Jugendverband mit dem Namen "Deutsche Jugend des Ostens". Mitglieder dieser Organisation wollten wegen der deutschen Teilung exemplarisch auf je eine Stadt in Mittel- und Ostdeutschland als bleibende Mahnung und Erinnerung hinweisen. Um dabei einen hohen Aufmerksamkeitsgrad zu erreichen, schlugen sie vor, Verkehrshinweisschilder am Beginn der Bundesstraße 6 errichten zu lassen. Die Stadtverwaltung Cuxhaven griff - trotz Bedenken des Bundesministers für Verkehr wegen der großen Entfernung zu den Städten - diese Anregung auf und setzte zwei Schilder mit der Aufschrift "Görlitz 680 km, Breslau 860 km / 6" an den Rand des Kaemmererplatzes. Als Mitte der 70er Jahre die stadtnahe Autobahn A 27 gebaut wurde, veränderte sich hier die Bundesstraße 6 in eine Landesstraße 135 und die Ziffer 6 verschwand von den Schildern. Anfang Januar 1999 wurden die Schilder "Görlitz" und "Breslau" unerwartet entfernt und durch ein neues Schild mit der Aufschrift "Beginn Alte Reichsstraße R6" ersetzt. Auf Bitten der damaligen Initiatoren sind die "Görlitz" und "Breslau"-Schilder jedoch schon kurz darauf wieder über dem neuen Reichsstraßen-Schild angebracht worden. Ab dem Jahr 2001 verwandelte sich der Kaemmererplatz dann in eine verkehrsberuhigte Zone, die Wegweiser von 1957 wurden abgebaut und einem der damaligen Initiatoren übergeben. 12.03.1957: Ein Foto der CUXHAVENER PRESSE 09.01.1999: Die bisherigen Schilder werden entfernt ...(Foto CN, Christian Mangels) ...und durch ein neues ersetzt.(Foto CN, Christian Mangels) 30.01.1999: Beide Schilder sind wieder vereint. 01.03.2001: Die letzten Aufnahmen... ... vor dem endgültigen Abbau Steintafel ab 2001 An Stelle der Verkehrsschilder erinnert seit 2001 - mit kurzer Unterbrechung wegen eines notwendigen Platzwechsels - an dem EWE-Gebäude in der Rohdestraße 1 eine von der Landsmannschaft Schlesien gestiftete Tafel mit der Aufschrift: "Hier begann die ehemalige Reichsstraße 6, jetzt Bundesstraße 6 nach Breslau 864 km, nach Görlitz 683 km" Gedenktafel ab 2001 am EWE-Gebäude in der Rohdestraße 1 Die Erinnerungstafel jetzt an ihrem endgültigen Platz Berlinstein Berlinstein an der ehemaligen B 6 An der Altenwalder Chaussee, gegenüber der Westerreihe, steht ein Stein mit dem Berliner Wappen und Kilometerangabe. Dieser zeigt mit der Aufschrift "Berlin 490 km" das Berliner Wappentier, den Bären, und soll Ausdruck des Bekenntnisses während des kalten Krieges zur von West-Deutschland getrennten, alten Reichshauptstadt sein. Solche Gedenksteine finden sich in vielen Städten im westlichen Teil Deutschlands.
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... Atlantis Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Diese Seite ist eine Begriffsklärung zur Unterscheidung mehrerer mit dem gleichen Wort bezeichneter Begriffe. Der Begriff Atlantis ist mehrdeutig. siehe unter MS Atlantis (I) siehe unter MS Atlantis (II) siehe unter MS ATLANTIS (III)
Der Alte-Liebe-Preis ist ein mit 3000 € dotierter Ehrenpreis des Presseclubs Cuxhaven. Der Preis wird alle zwei Jahre an Journalisten und Persönlichkeiten der Zeitgeschichte vergeben. Der Name wurde gewählt, um an die ehemalige Cuxhavener Tageszeitung "Alte Liebe" zu erinnern, die von den Nationalsozialisten verboten wurde. Empfänger des Preises; 2003: Petra Miles, Redakteurin der „Frankfurter Rundschau“ 2005: Redaktion der "Cuxhavener Nachrichten" 2007: Walter Kempowski 2009: Egon Bahr 2011: Heiner Geißler 2013: Stefan Aust 2015: Rita Süssmuth
Die ARAL wurde im Frühjahr 1924 von dem Chemiker Walter Ostwald in Bochum gegründet ARAL. Der Name ARAL setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Aromaten (Benzol) und Aliphaten (Benzin) zusammen (Kohlenwasserstoffe). Am 15. Juli 2001 wurde von der E.ON AG, Düsseldorf und der BP p.l.c., London die Übernahme von 51 % der Anteile an der Veba Oel Aktiengesellschaft durch die Deutsche BP Aktiengesellschaft vereinbart. Seit dem 1. Februar 2002, nach Erwerb der Mehrheitsbeteiligung, wird die Aral von der Deutschen BP Aktiengesellschaft geführt. Um die Kartellamtsauflagen zu erfüllen wurden im Dezember 2002 494 Tankstellen an den polnischen Mineralölkonzern PKN Orlen sowie weitere 247 Tankstellen an die österreichische OMV verkauft. 1 Adresse 2 Heizöl 3 Tankstellen 3.1 Cuxhaven 4 ehemalige Tankstellen 5 Weblinks Adresse Wittener Straße 45 44789 Bochum Telefon: (02 34) 3 15 - 0 Telefax: (02 34) 3 15 - 26 79 Heizöl Glüsing Mineralöl GmbH Hafenkaje 1 Tel. 04721 / 2 40 17 Notdienst am Wochenende: 0171/5152606 Tankstellen Cuxhaven Aral - Tankstelle Grodener Chaussee 52 Tel. 04721 / 23442 ehemalige Tankstellen Papenstraße Poststraße Weblinks Homepage ARAL Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Aral”
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... Beachsportclub Cuxhaven e.V. Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Der Beachsportclub ist ein Sportverein in Cuxhaven Anschrift Rüdiger Sauer Frank-Wedekind-Straße 28 27474 Cuxhaven Tel.: 04721 426862 Fax: 04721 426861 E-Mail: ruediger-sauer@cux-beach.de Weblink Homepage
Auf dem Lehfeld ist ein Wohngebiet in Ritzebüttel. Nach 1900 werden am westlichen Ende der Grodener Chaussee, an den Ritzebütteler Friedhof anschließend, Wohnbauten erstellt, ihres Baustils wegen `Schweizerhäuser´ genannt. Dieses geschieht auf Veranlassung Albert Ballins, der zu jener Zeit die gesamte HAPAG-Überseeflotte von Hamburg nach Cuxhaven verlegen lassen wollte. Ab September 1902 wurden die Häuser von Vorarbeitern der HAPAG bezogen. Damit war der Grundstock für einen neuen Wohnbezirk auf dem `Lehfeld´ gelegt, auch wenn diese Häuser nie dazugerechnet wurden. Das Lehfeld ist zur damaligen Zeit eine landwirtschaftliche Fläche, an den Lehstrom anschließend. Eine weitere gepante Bebauung einschließlich eines großen Altenheimes für HAPAG-Bedienstete unterbleibt jedoch zunächst, da sich die Cuxhavener Hafenanlagen als nicht hinreichend geeignet erweisen für die rapide wachsenden Überseedampfer. Nach dem Ersten Weltkrieg wird zur Minderung der Wohnungsnot von der Stadt Cuxhaven zusammen mit der Gemeinnützigen Siedlungsgenossenschaft auf der Rückseite der Schweizerhäuser Siedlungsland erschlossen. Die erste Straße der Lehfeldsiedlung wird die Straße `Ostblock´, später umbenannt in Ditmar-Koel-Straße. Es entstanden kleine Reihenhäuser und nach 1933 auch Wohnblocks. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg wurden weiter Wohnblöcke errichtet. In jüngerer Zeit wurden die deutlich an das geschlossen wirkende `Lehfeld´ angedockten Bauten südlich der Wulffhagenstraße und östlich der Lehfeldstraße errichtet. Gemäß Ratsbeschluss bekam das gesamte Baugebiet den Namen Auf dem Lehfeld. Diese Bezeichnung konnte sich jedoch nicht einbürgern, so dass das Wohngebiet bis heute nach der ersten Straße als Ostblock bezeichnet wird. Straßen im Lehfeld Die meisten Straßen im "Ostblock" sind nach Hamburger Persönlichkeiten / Amtmännern benannt: Detlev-Bremer-Straße Ditmar-Koel-Straße Karpfangerstraße Kersten-Miles-Straße Marquard-Schreye-Straße Simon-von-Utrecht-Straße Wernerstraße Wulffhagenstraße Weitere Straßennamen Lappestraße Lehfeldstraße Vor dem Flecken Bilder Karte <googlemap version="0.9" lat="53.85478" lon="8.702631" zoom="14"> 6#FFFD083C 53.856551, 8.704948 53.854881, 8.707566 53.852071, 8.703361 53.851995, 8.70276 53.850755, 8.700743 53.851944, 8.697481 53.853919, 8.699112 53.855539, 8.701 53.85478, 8.702631 53.856539, 8.70482 </googlemap>
Die ehemalige BP-Tankstelle Botzbach befand sich in der Abendrothstraße gegenüber der Feuerwache. Die Tankstelle befand sich teilweise unter dem Gebäude. Links neben der Tankstelle der Fahrzeugverkauf der Firma Botzbach. Im Hinterhof die Werkstatt, heute durch einen Wohn-/Geschäftsneubau an der Straße `Auf dem Delft´ ersetzt. Heute befindet sich dort das Geschäft der Firma Fleischhut. Werbung 1957 Karte Der Browser ist nicht mit Google Maps v3 kompatibel.
Altblechtreffen bei der GTÜ 2008 Das Altblechtreffen war ein Treffen oltimerbegeister Autofahrer in Cuxhaven 1 Ort 2 Termine 2008 3 Termine 2009 4 Weblink Ort Das Altblechtreffen fand bei der GTÜ-Prüfstelle in der Humphry-Davy-Straße statt. Termine 2008 09.04.2008 14.05.2008 11.06.2008 09.07.2008 13.08.2008 10.09.2008 08.10.2008 Termine 2009 08.04.2009 13.05.2009 10.06.2009 08.07.2009 12.08.2009 09.09.2009 14.10.2009 Weblink Homepage Altblechtreffen
Alte Hafen 1876, Winterlager Der Alte Hafen ist erster Hafen Cuxhavens. Der Beginn der Cuxhavener Hafengeschichte ist zunächst nur ein Naturpriel, genutzt vermutlich von einigen Fischern, Lastbooten und nicht zuletzt auch für dunkle Machenschaften. So sind belegt Überfälle der Dithmarscher auf den Ritzebüttler Raum, Überfälle der Ritzebüttler auf passierende Kauffahrteischiffe. Der eigentliche Hafen für den Ritzebüttler und Nord-Hadelner Raum war zu der Zeit Altenbruch. Die Entwicklung eines Ritzebüttler, später Cuxhavener Hafens beginnt im Jahre 1567. Der Erzbischof v. Bremen untersagt den Hadelern, Korn nach Hamburg zu liefern, da es einen Streit zwischen dem Bremer Erzbischof und der Stadt Hamburg gibt. Da das aber für den Bierbrau gebraucht wird, beschließt Hamburg, den Ritzebüttler Außendeichsanwachs an der Elbe einzudeichen, um dort Korn anzubauen. Daraus folgt 1568/69 der Bau des `Nye Dik´ vor dem `Olen Diek´ (Alter Hadeler Seebandsdeich mit Anschlussdeich westlicher Obdeich / Alter Deich entlang der Schillerstraße bis etwa Bernhardstraße). Dieser neue Deich verläuft ab der Kugelbake in einem weiten Bogen ca. 2 km vor der Alten Liebe entlang und schließt knapp vor der Altenbrucher Braake wieder an den alten Deich an. Da Ritzebüttel als Hamburger Exklave im ansonsten bremischen Hadeln für den Transport nun nicht mehr auf den Altenbrucher Hafen zugreifen kann, wird ein Hafen für den Korntransport angelegt. Diese neue Hafen liegt vermutlich im Mündungsgebiet des Schleusenpriels, also ca. 2 km vor der heutigen Alten Liebe. So zu ersehen auf einer Karte aus 1619. Außerdem würde der vorgelagerte Deich auch die freie Durchfahrt erschweren, da hier eine Schleuse bestanden haben muss. 1570, am 1./2. 11. reißt die 4. Allerheiligenflut den neuen Deich vor Groden erheblich ein. Hier wird auch erstmalig der Kuckshaven, also Koogshafen, bei der Rossbake erwähnt. Allgemein wird der Bereich der Prielmündung als Standort der Ross- später großen Bake angesehen; Rossbake als Markierung des Rossbakensandes. Jedoch findet sie sich auch eine Zeichnung, auf der dort die Elbbake steht, während die Rossbake im heutigen Hafen steht. 1611 Erste Erwähnung eines Piloten (Lotsen) in Ritzebüttel (Carsten Honigholt). 1615 Mehrere Anträge der Hamburger Bürgerschaft, bei Neuwerk oder Ritzebüttel einen Seehafen anzulegen. Dieses wiederholte sich betreffend Neuwerk in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts nochmal, kam aber nie zur Ausführung, wenn man von einem Fischumschlagplatz auf Neuwerk im Spätmittelalter einmal absieht. 1618 dann erfolgt mit dem Bau einen neuen Deiches, knapp innerhalb des seit 1569 bestehenden, evtl. unter Verwendung des alten. Dazu erfolgt ein Ausbau des Ritzebüttler Hafens, auch hier im Außenbereich des Kooges (siehe o.a. Karte von 1619?), möglicherweise an gleicher Position. 1625, am 26. Februar reißt die Fastnachtsflut die Hälfte des neuen Deiches weg. Darauf folgend werden am 20./21.3, also knapp vier Wochen später, vier Gehöfte weggeschwemmt. Damit wird für fast 100 Jahre eine Folge von aufgelassenen Gehöften, ertrunkenen Menschen und Tieren und Deich-Rückverlegungen eingeleitet, da die Elbe begonnen hat, sich zunehmend südlich zu verlegen, was am Ende zum fast Komplettverlust des gewonnenen Landes führt. Von ehemals 916 Morgen verbleiben noch 100. 1626 Benennung eines Schleusen- und Hafenmeisters (Cornelius Mariensen). 1641, am 18. August Antrag den Ritzebüttler Hafen zu erweitern, da der Freiburger Hafen zunehmend verlandet. 1651, 21. Februar 1/3 des Hafens geht in einer Sturmflut verloren. 1656 Erstmalige Erwähnung eines Tonnenhauses. In einer Reisebeschreibung von 1788 heißt es: “Man sagte mir, es lebe noch jetzo eine alte Frau, die in ihrer Jungen auf einem Hof gedient habe, der außerhalb der Kugelbake gestanden habe, und also nun in der Elbe liegt”. 1720 ist die Elbe dann an einer Linie Alte Liebe - Kugelbake angekommen, der Deich verlief seit 1702 oder 1718 (?) vom Seepavillon bis etwa Südseite des heutigen Kugelbakehafens. Hinter ihm standen entlang des Hafens mehrere Fischerkaten, sowie zwei Häuser, eines von Cöln. Vermutlich schon erheblich vorher ist der Hafen in den Bereich des heutigen Alten Hafens verlegt worden. Eine Arbeitszeichnung von Hasenbanck aus d.J. 1729 weist ihn als schmalen Priel mit angelegter Alten Liebe aus. Seine Ausstattung besteht aus einer Vorsetzen (holzverstärkte Kaimauer). Somit dürfte die Alte Hafenkaje vor der Gastwirtschaft `Am Pier´ der älteste Teil des Alten Hafens sein. Dazu ein Tonnenhaus und ein Haus als Admiralitätsarsenal. Den Hafen selber hat man sich vorzustellen wie heute die Wurster Häfen. Bei Ebbe lagen die Schiffe im Schlick. Im Bereich der heutigen Klappbrücke, einer natürlichen Engstelle, verlief eine Brücke zur mit einem Haus bebauten Ostseite. 1732 Erste wirksame Befestigung der Hafeneinfahrt durch Versenken dreier Schiffe durch Bauinspektor Meyer und Artillerieleutnant Hasenbanck; das größte und exponierteste `Die Liebe´. Die Schiffe wurden anschließend mit Steinen verfüllt und von einer Palisadenwand umgeben. Nachdem das Schiff 1733 auseinanderbrach, wurde der gesamte Raum der Rammwand mit Gestein verfüllt. Dabei wurde `das Haupt´ zusätzlich verstärkt, um als Anleger dienen zu können. Damit ist die Alte Liebe eines der vorläufig zwei festen Stacks, bislang nur als Steindamm ohne Schiffsanleger. (Weitere Stacks: Kugelbake, später dazu Osterhörner und Grodener Stack) Auf der Ostseite der Einfahrt wird eine Dalbenreihe gerammt, um mehr Liegeplätze zu schaffen. Während einerseits Hamburg der Motor der Hafenentwicklung war mit den Forderungen von Handel und Seefahrt nach Liegeplätzen für Umschlag und vor allem Winterlieger in der Elbmündung, so war andererseits Hamburg auch die ständige Bremse des Ausbaus durch Knapphalten des Geldes durch Rat und Senat. So konnte es 1643 geschehen, dass 1.000 Pfähle für den Ausbau beantragt wurden. Geliefert wurden dann 1/3 derer und die nach Hamburg, wo sie dann verbaut wurden. Ausnahme bildete hier der Kaiserliche Hauptmann und Kapitän der Artillerie Spanniger, der zum einen die hohe fachliche Qualifikation und zum anderen den gewünschten Etat zur Verfügung hatte. Infolge dessen machte hier die Hafenentwicklung einen Sprung. So wurde 1743 der Hafen muldenförmig ausgehoben. Mit dem Aushub wird das Areal zwischen Alte Liebe - Lotsenhaus - `Am Pier´ erhöht, welches in einer Sturmflut 1739 ausgespült worden war. Des Weiteren wird der Hafen rundum mit Pfahlwerk versehen und es wird ein kleiner Tonnenhafen für die Tonnen- und Lotsenfahrzeuge ausgehoben. Dieser ist absperrbar und bezeichnet als `kleiner Hafen´. Diess entspricht dem Seitenarm, in dem heute die Ausflugsschiffe anlegen. `Großer Hafen´ war entsprechend der heutige Alte Hafen. Wobei man vom Alten Hafen von dem Teil des Schleusenpriels zwischen Klappbrücke und Hafenausfahrt spricht. Der weitere schiffbare Teil bis zur Ritzebüttler Schleuse wurde einfach als Schleusenpriel bezeichnet. Danach hat die Großzügigkeit dann auch schon wieder sein Ende, worunter Spanniger jr. zu leiden hatte. Dieses war der Grund, warum beide Spanniger sich von ihren Aufgaben und Cuxhaven verabschiedeten, was Hamburg wie Cuxhaven sehr bedauerte. 1755 baute ein Nachfolger, v. Grumckow, das Magazingebäude der Hafenverwaltung im Alten Deichweg zwischen Fahrenholz- und Schillerstraße, welches 1983 abgerissen worden ist. 1782 Bau einer Palisadenwand auf der Ostseite des Hafens als See-, Eis- und Wellenschutz (Spanische Wand). 1782/83 wird mittels `englischer Baggermaschinen´ aus Hamburg der Hafen vertieft. 1784 Einrichtung der ersten Drehbrücke an der Zollkaje/Fährstraße. 1785 wird vor das Alte Liebe-Steindamm ein Holzhöft gesetzt mit einem seitlich angesetzten Flügel zum Schutz der Hafeneinfahrt. Dazu eine Anlegebrücke in der Hafeninnenseite. 1785 - 1799 wird auf der Ostseite der Hafeneinfahrt das `Schutzhöft´ freistehend ins Elbwasser gerammt. Damit war beidseitig die Hafeneinfahrt auf 60 m Breite festgelegt. 1785 wird weiterhin als zusätzlicher Liegeplatz ostseitlich der Hafeneinfahrt an der Landkante durch eine Rammwand ein zusätzliches Becken parallel der Elbe für Winterlieger und als Quarantänehafen eingerichtet. Darin Duckdalben zum Festmachen der Schiffe. 1792/96 (?) wird gegenüber der alten Hafenkaje die Spülschleuse eingerichtet. 1792/98 (?), am 8. August findet sich der erste Vermerk eines Schiffbaubetriebes in `Cuxhaven´ durch den Schiffbaumeister Georg Klemeke im kleinen Hafen. 1802, am 28.7. beginnt die Elkerswerft ihre Arbeit. Später Düvvels, Bufe, Mützefeld. (Im Schleusenpriel) 1803 wird anstelle der 1801 im Sturm umgestürzten Großen- oder Rossbake der Leuchtturm errichtet. 1803 - 1813 liegt der Hafen verkehrs- und baumäßig weitgehend still. Eine Folge der in der `Franzosenzeit´ verhängten Kontinentalsperre. 1812, am 18. August wird die Spülschleuse stillgelegt, worauf der Hafen völlig verschlickt. 1814 zieht im Schleusenpriel auf der (Hafen-)Ostseite der Zimmermann Take Janzen mit einer eigenen Werft nach. Sie geht allerdings noch im gleichen Jahr an Eggers über. 1818 wird ein altes Wasserloch, `Piepers Loch´, bekannt für seinen unangenehmen Geruch, zum Ewerloch oder Ewerhafen ausgebaut und unter einer Brücke mit dem Tonnenhafen verbunden. Hier überwintern Ewer, werden Holzstämme nass gelagert. 1820 erscheint von Reinke eine Karte des Hafens, sowie der Gemeinden Ritzebüttel und Cuxhaven. Auf ihr ist zu erkennen, dass das Gelände zwischen Kai und neuerbautem Seepavillon zur Parkanlage gestaltet worden ist. Direkte Hafentätigkeit scheint noch im sehr eingeschränkten Rahmen stattzufinden. In einer Reisebeschreibung von 1805 heißt es: “Selten liegen hier viele Schiffe. Sie legen nur hinein, um zu kalfatern oder günstigen Wind abzuwarten”. 1839 am 24. August ist das `Werft´ fertiggestellt. Hierbei handelt es sich um das Anlegerbollwerk quer zum Steindamm der Alten Liebe. 1845, am 25. Januar liegen 213 kleine und große Schiffe im Alten und dem Quarantänehafen im Winterlager. So heißt es in einer Reisebeschreibung von 1855: "... führt der Weg nach der Stadt, Flecken oder Dorf (Gott weiß, was es ist) Cuxhaven, welches eigentlich bloß aus einer Reihe von Häusern besteht, von denen immer das dritte ein Wirtshaus ist". Ein anderer Reisender beschreibt 1850: "In dem sichern, durch zweckmäßige Bauten verschönerten Hafen des kleinen aber wichtigen Ortes finden bei stürmischem Wetter oder wenn die Elbe Eis treibt, die größten Schiffe guten Ankergrund. Oft kommt es vor, dass nicht allein Seeschiffe aller Nationen, sondern auch Reisende aus allen Welttheilen tagelang in Cuxhaven bleiben müssen, wenn ungünstige Winde das Aussegeln aus dem Strom in´s offene Meer selbst für die erfahrensten Lootsen unmöglich machen. Dann ist das Leben in dem kleinen Orte interessant und bewegt, und man glaubt sich plötzlich in das großstädtische Treiben einer Weltstadt versetzt". 1853, 29. Dezember Neubau des Lotsenwachthauses und der Hafenwache auf dem Tonnenhof. 1859 Im Hafen ist erstmals ein Dampfbagger tätig. 1864 wird die Alte Liebe erneuert und um 5 m weiter in die Elbe versetzt um eine größere Wassertiefe zu erlangen, sowie von 23 m auf 54 m verlängert. Dazu wird der Steindamm verstärkt. 1868, 25. November Inbetriebnahme einer neuen eisernen Drehbrücke an der Lotsenkaje/Fährstraße. 1868 Der Hafen wird komplett nach Osten verbreitert und begradigt. Dazu wird die Spülschleuse abgedämmt, der Ahrensberg mit der Quarantänebatterie und dem Paul-Ahrens-Kirchhof beseitigt, ebenso der Schuppen des Rettungsbootes der DGzRS auf dem Ahrensberg und zwei Heringssalzereien. Der 50 m breite Streifen zwischen Deich und Uferkante wird gepflastert und mit mehreren hölzernen Ladebrücken ausgestattet. Im hinteren Hafenbecken werden Duckdalben gerammt. 1875, 20. Oktober Inbetriebnahme des Zeitballes. Abriss 1934. 1879, 16. Dezember Inbetriebnahme des Kaiserlichen Telegraphenamtes. Abriss 1964. 1882 Einrichtung des Hafenbahnhofs an der Hafenkaje. Abriss April 1971. 1884, 1. August Inbetriebnahme des Semaphors. 1893 Bau des Bootsmannshauses. Abriss 1961. 1902, 18. November Die Cuxhavener Häfen bekommen offizielle Bezeichnungen: `Alter Hafen´, `Fischereihafen´ und `Außenhafen´, vorher Quarantänehafen. 1903 Erneuerung der Drehbrücke. 1904 Inbetriebnahme der neuerbauten Seebäderbrücke auf der 1785 errichteten Rammwand. Zwischen 1910 und 1925 wird der Ewerhafen geöffnet und vertieft. 1927 legt die Werft Sanftleben & Co., später Beckmannwerft, ihre erste Slipanlage in den Everhafen, der damit zum Werfthafen wird. 1938 Abriss des Lotsenwachthauses und der Hafenwache und Neuanlage des Tonnenhofes. 1939/40 Bau eines Fahrzeugfahrstuhles am Brunsbüttelhöft zur Fahrzeugverladung auf Brunsbüttelfähren. Bis Mitte der 50er Jahre wird er gegen eine Auffahrrampe ausgetauscht. 1955, 4. April Eröffnung der Klappbrücke als Ersatz für die ehemalige Drehbrücke. Bilder Alter Hafen um 1927 Alte Hafenkaje im Alten Hafen
Der Hadeler Seebandsdeich war ein Deich am südlichen Elbeufer zwischen Cuxhaven und der Medem bei Belum. Seine Bezeichnung ist unterschiedlich. Während er im Land Hadeln einfach `Hadeler Seebandsdeich´ genannt wird, heißt er im hamburgischen Ritzebüttel `Alter Hadeler Seebandsdeich´. Ebenso unterscheidet sich seine Schreibweise. Wird er in Cuxhaven zumeist als Hadeler oder einfach Hadler S. bezeichnet, wird er in Hadeln korrekt Hadelner S. geschrieben. Auch ist seine Länge nicht abschließend klargestellt. Er endet an der Ritzebütteler Schleuse. Weitergeführt wird er als `Döser-Steinmarner Seebandsdeich´ bezeichnet. Sein Verlauf im Stadtgebiet war ab der alten Grodener Schleuse nahezu die Trasse der Bundesbahn und in Verlängerung die Bahnhofstraße bis zur Schleuse, wo er endete. Von dort verlief als `Döser-Steinmarner Seedeich´ weiter entlang der heutigen Poststraße, dann Catharinenstraße oder Bernhardstraße (Hierzu gibt es verschiedene Meinungen. Möglicherweise verlief er zwischen beiden Straßen, weil dort der Paulspadden verlief, ein alter Kirchweg nach Altenwalde. Deiche wurden gerne auch als verbindende Wege genutzt.) und dem Strichweg bis hinter Steinmarne. Ein Deichbruch i.J. 1825 an der Stelle des heutigen Haus Atlantic, welches zu einem 12 Meter tiefen Wehl führte, zwang zu einer Ausdeichung des Wehls, was zu einer Linienführung um das Wehl herum und entlang der heutigen Straße Am Wehl geradeaus weiter hinter den östlichen Häusern der nördlichen Nordersteinstraße entlang führte, um dann vor der Schleuse wieder auf die alte Linienführung zu stoßen. So folgt noch heute ab der Holstenstraße ein Torbogen mit anschließenden Weg dem alten Verlauf. Weiterhin haben noch einige der genannten Häuser auf ihrer Rückseite Haustüren in der ersten Etage, die früher direkt auf den Deich führten, heute mit einer Treppe versehen. Der Deich hat das Land Hadeln rund 800 Jahre lang vor Sturmfluten und Überschwemmungen bewahrt. Im Laufe seiner Geschichte wurde er ständig ausgebaut und den immer höher auflaufenden Sturmflutwasserständen angepasst. Mit einer Höhe von zuletzt rund 6,80 m über Normal Null hatte der Seebandsdeich die schweren Sturmfluten von 1962 und 1976 nur knapp zurückgehalten und Cuxhaven und das Land Hadeln vor schwersten Verwüstungen geschützt. Die Sturmflut von 1976 – sie erreichte Scheitelhöhen bis 5,27 m über NN – hatte gezeigt, dass die Deichhöhe keinen langanhalten Schutz zu versprechen schien. Mehrfach war das Wasser über die Deiche gestürzt und hatte zu erheblichen Schäden geführt. In einem landesweiten Deichschutzprogramm der frühen 1980er Jahre wurden daher alle Landesschutzdeiche vollständig umgestaltet und auf eine Höhe von rund 8,30 m über NN gebracht. Auch der Hadeler Seebandsdeich, damals auf einer Länge von rund 19 Kilometern erhalten, wurde nahezu vollständig abgetragen und völlig neu aufgebaut. Damit war der 800 Jahre alte Deich als historische Quelle der Landesgeschichte endgültig verloren. Nur ein kleiner Abschnitt des alten Seebandsdeiches – zwischen Grodener -und Altenbrucher Schleuse gelegen – ist von dieser grundlegenden Erneuerung des Landesschutzdeiches verschont worden und bislang erhalten geblieben, ist allerdings seit Erstellung des vorgelagerten Neufelder Seedeiches in die zweite Reihe gerückt als Schlafdeich. Mit der anstehenden Hafenerweiterung wird nun aber auch dieser letzte Zeuge in den Jahren 2009/2010 untergehen. Letzte Zeugen des Deiches im Stadtgebiet wurden um 1880 für den Bau des Bahnhofes und um 1897 für die Verbreiterung der Bahnhofstraße abgetragen. 1920 wurde das Gasthaus `Zur Schleuse´ am heutigen Kaemmererplatz abgebrochen und das darunter befindliche letzte Deichstück entfernt. Bilder rechts im Bild der Seebandsdeich Seebandsdeich im Juni 2009 Rückbau Nov. 2009 Rückbau 2010
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Die Bruttoregistertonne (BRT) ist ein seit 1969 in Deutschland veraltetes Raummaß für die Größe von Handelsschiffen. 1 BRT = 100 Kubikfuß = 2,8316846592 m³ Obwohl das Wort Tonne darin enthalten ist, darf die Bruttoregistertonne nicht mit Massenangaben wie der Ladefähigkeit gleichgesetzt werden, ebenso wenig sollte sie mit dem Maß für Verdrängung, verwechselt werden.
Die Schlosswache oder auch Alte Wache hütet den Eingang zum Schloss Ritzebüttel. Die Entstehung der Schlosswache ist nicht geklärt. Nach Aussage von Bussler wird sie um 1729 an der Zugbrücke über den äußeren Schlossgraben erbaut. Andererseits ist sie auf einer Darstellung des Schlossbereiches von 1720 bereits vorhanden. Die in der Schlosswache stationierten Soldaten bewachten die zu der Zeit einzige Zufahrt zum Schloss von Osten her. Nachdem bereits um 1735 durch den Amtmann Brockes die Wallanlagen teilweise eingeebnet und damit der Festungscharakter verloren gegangen war, wurden um 1814 auch die Zugbrücken abgerissen, die Schlossgräben vor dem Schloss und an der Einfahrt durchdämmt und die Anlage parkmäßig gestaltet. Mit der Neuaufstellung des 10. Bataillons des Hamburgischen Bürgermilitär nach der Franzosenzeit wurde am 1. Juli 1815 in Ritzebüttel das Wachpersonal aufgeteilt. Zum einen die Schloss- oder Hauptwache, zuständig für den Schutz des Schlossbereiches. Die Wachmannschaft bestand aus acht Personen: Zwei Führungskräften und sechs Wachposten im Wechsel. Dazu die Hafenwache, zuständig für die Sicherheit des Hafens. Sie befand sich am nördlichen Ende des heutigen Tonnenhofes und war besetzt mit einem Unteroffizier und drei Gardisten, die ebenfalls im Wechsel Wachdienst versahen. In diesem Zusammenhang wurde ebenfalls 1815 die Schlosswache durch einen östlichen Anbau erweitert. Beherbergte der erste Bau ein Gerichtszimmer und einen Gefängnisraum für kleinere Betrüger oder Diebe und dazu im Obergeschoss das Amts- und Gerichtsarchiv, so wurden im neuen Anbau eine Wachstube und eine große Zelle für Obdachlose eingerichtet. Dazu im Obergeschoss fünf Gefängniszellen. Entsprechend der sogenannten guten alten Zeit, die sich auch im Wachbuch durch den reihenweisen Eintrag: "Auf Wache nichts Neues" darstellt, war auch das Wachpersonal nicht unbedingt das, was man sich unter strammen Soldaten vorstellt. So ist aus einer Tagebucheintragung des Schriftstellers Carl Reinhardt aus dem Jahre 1856 zu lesen: "Als ich am Eingang des Schlossgartens jene Gestalt erblickte, die nächst einer sehr unmilitärischen Eigenthümlichkeit, die man im gemeinen Leben Buckel nennt, eine alte rostige Flinte trug, die jedoch wunderbarer Weise wirklich ein Schloss hatte und deren Uniform von einigen freundlichen Stecknadeln zusammengehalten wurde, ..." Dieses darf wohl als eine beschreibende Aussage einer gemütlichen Zeit angesehen werden. Am 19. Juli 1868 wurde die Wache aufgelöst. 1980 wurde die Schlosswache renoviert und in zwei Wohnungen umgewandelt. Am 23. Januar 2006 wird die Wache nach einer weiteren Grundsanierung und dem Einzug einer Dauer-Kunstausstellung neu eingeweiht. Kosten ca. 800.000 €. Eine kleine stadtgeschichtliche Ausstellung - z. T. mit interaktiven Exponaten - wurde 2023 fertiggestellt. Sie war Bestandteil des EU-Förderprogrammes "Perspektive Innenstadt". Die Eröffnung der Dauerausstellung "Zeitreise" erfolgte am 12. Juni 2023. Öffnungszeiten: Montag 9-13 Uhr Dienstag bis Freitag 9-13, 15-18 Uhr Samstag 10-13 Uhr Der Eintritt ist frei. An der Alten Wache befindet sich Cuxhavens letzte gasbetriebene Laterne. Bilder Alte Wache 2009, Einfahrtsbereich Alte Wache Alte Wache Eingangsbereich der Ausstellung 2023 Heinrich Heine-Gedicht 2023 Cuxhavens letzte Gaslaterne an der Alten Wache Lageplan 3 1 Schloss Ritzebüttel 2 Altes Amtsgericht 3 Schlosswache 4 Gärtnerhaus 5 Schweizerhaus 6 Kriegerdenkmal 7 Krähenhofbrücke 8 Freilichttheater 9 Ringelnatz-Museum 10 Martinskirche 11 Krähenhof Quellen Bussler: Historisches Stadtlexikon für Cuxhaven Borrmann: Bilder zur Geschichte des Amtes Ritzebüttel und der Stadt Cuxhaven - Der Flecken Ritzebüttel 1 Div.
Das Beamten-Quartier war ein von der HAPAG geplantes Wohnquartier zwischen dem Lichtenbergplatz und dem Döser Feldweg bestehend aus der heutigen Hamburg-Amerika-Straße und der Predöhlstraße Gegen Ende des 19ten Jahrhunderts wollte die HAPAG ihren gesamten Schnelldampferverkehr nicht mehr von Hamburg, sondern von Cuxhaven aus abwickeln. Grund war die wachsende Schiffsgröße, mit welcher die Navigation auf der Elbe zunehmend schwieriger wurde. Der Bau des Neuen Hafens mit Empfangsgebäude und Bahnanlagen wurde zügig fertiggestellt und am 15. August 1896 eingeweiht. Zu dem Unternehmen gehörte der Bau von Wohnungen für die Schiffsbesatzungen und das Abfertigungspersonal. Es war der Bau von etwas 500 Häusern vorgesehen, davon rund 100 für Kapitäne. Offiziere, Zahlmeister und Beamte. Für die Offiziersvillen kaufte die HAPAG im Jahr 1896 das Gelände zwischen Döser Feldweg und dem Lichtenbergplatz. Innerhalb von nur fünf Jahren sollte das Wohnprogramm erstellt werden. Schon 1897 waren die ersten fünf Villen an der heutigen Hamburg-Amerika-Straße fertiggestellt und bezogen. In den Folgejahren gab die HAPAG das Projekt nach Schwierigkeiten mit dem Neuen Hafen auf, maßgeblich soll dies mit der ständigen Verschlickung des Neuen Hafens in Verbindung stehen, aber auch Hamburgs Konkurrenzdenken und fehlendes Management in Cuxhaven werden als Ursachen genannt.
In seiner Hafengeschichte tauchen in Cuxhaven zwei Vorhäfen auf. Im Jahre 1785 wird ostseitig der Hafeneinfahrt des Alten Hafens vor der Landkante durch eine Rammwand ein zusätzliches Hafenbecken parallel der Elbe eingerichtet. Darin Duckdalben zum Festmachen der Schiffe. Dieses separate Becken, gelegen etwa zwischen dem heutigen Brunsbüttelhöft und der jetzigen ostseitigen Hafenmole bis hin zum Steubenhöft wird als Vorhafen bezeichnet. Er diente als zusätzlicher Liegeplatz für Winterlieger und als Quarantänehafen. Am 18. November 1902 wird er umbenannt in `Außenhafen´. Mit dem Bau des Alten Fischereihafens 1890 - 1892 ging der hintere östliche Bereich verloren. Es blieb als vorderer Teil, der spätere alte Seglerhafen hinter der alten Seebäderbrücke, bis auch die 1980 abgerissen wurde, sowie eine winzige Einbuchtung zwischen Lübbertkai und Steubenhöft, die aber mit der Einrichtung der RORO-Brücke am Steubenhöft durch eine Verlängerung des Lübbertkais überbaut wurde. Anfang der 1980er Jahre entsteht im Zuge des Abrisses der alten Seebäderbrücke und der Erneuerung der Alten Liebe auch eine neue Hafeneinfahrt durch zwei von Osten und Westen errichtere Hafenmolen. Das durch den Wegfall der alten Seebäderbrücke nun entstandene Hafenbecken in seiner Ausdehnung zwischen Lübbertkai und Alte Hafenkaje, Brunsbüttelhöft und Mole erhält die Benennung Vorhafen. Durch diesen neu geschaffenen Hafenteil verringert sich die Fläche des Alten Hafens beträchtlich. Er ist Zufahrt zum Alten Hafen, alten Fischereihafen, Tonnen- und Ewerhafen und zur Seeschleuse. Bilder Letztes Relikt des alten Außenhafens: Gemauerte Uferböschung des Ostendes Mit Plattform überbaute Uferböschung des alten Außenhafens
Otto-Georg Beckmann (* 19. Juni 1879 in Ritzebüttel; † 5. Juli 1967 in Cuxhaven war ein Werftbesitzer in Cuxhaven. Als gelernter Maschinenschlosser arbeitete Otto-Georg Beckmann auf der Hamburger Werft Blohm&Voss und absolvierte anschließend eine Fahrenszeit als Maschinenassistent. 1914 wurde Beckmann zur Kriegsmarine einberufen, wo er als leitender Maschinist auf einem Vorpostenboot eingesetzt wurde, bevor er 1915 zur Minensucherabteilung nach Cuxhaven kam. Zusammen mit Hermann Sanftleben gründete er am 1. Januar 1920 die spätere Beckmannwerft. Otto-Georg Beckmann war Träger des EKII und EKI. Außerdem war er mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
Vom französischen Physiker Beaufort erstellte Aufstellung und Zuordnung verschiedener Umweltereignisse zu verschiedenen Windgeschwindigkeiten. Für die Berechnung gibt es komplizierte Formeln. Windstärke in Bft Bezeichnung der Windstärke Windgeschwindigkeit (gerundet) in km/h Bezeichnung des Seeganges (Windsee) Beschreibung Wirkung auf dem Meer 0 Windstille < 1 völlig ruhige, glatte See spiegelglatte See 1 leiser Luftzug 1-5 ruhige, gekräuselte See leichte Kräuselwellen 2 leichte Brise 6-11 schwach bewegte See kleine, kurze Wellen, Oberfläche glasig 3 schwache Brise 12-19 Anfänge der Schaumbildung 4 mäßige Brise 20-28 leicht bewegte See kleine, länger werdende Wellen, überall Schaumköpfe 5 frische Brise 29-38 mäßig bewegte See mäßige Wellen von großer Länge, überall Schaumköpfe 6 starker Wind 39-49 grobe See größere Wellen mit brechenden Köpfen, überall weiße Schaumflecken 7 steifer Wind 50-61 sehr grobe See weißer Schaum von den brechenden Wellenköpfen legt sich in Schaumstreifen in die Windrichtung 8 stürmischer Wind 62-74 hohe See ziemlich hohe Wellenberge, deren Köpfe verweht werden, überall Schaumstreifen 9 Sturm 75-88 hohe Wellen mit verwehter Gischt, Brecher beginnen sich zu bilden 10 schwerer Sturm 89-102 sehr hohe See sehr hohe Wellen, weiße Flecken auf dem Wasser, lange, überbrechende Kämme, schwere Brecher 11 orkanartiger Sturm 103-117 außergewöhnlich schwere See brüllende See, Wasser wird waagerecht weggeweht, starke Sichtverminderung 12 Orkan 118+ See vollkommen weiß, Luft mit Schaum und Gischt gefüllt, keine Sicht mehr
Als Ausbooten bezeichnet man in der Schifffahrt die Beförderung von Passagieren von einem auf Reede liegenden Schiff zum Land. In Deutschland gibt es diese Transportform traditionell nur noch auf der Hochseeinsel Helgoland. Dort werden zum Ausbooten so genannte Helgoländer Börteboote eingesetzt. Sie sind aus massivem Eichenholz gebaut, zehn Meter lang, drei Meter breit und wiegen rund 8 Tonnen. Die Börteboote sind nicht nur einzigartig an der deutschen Nordseeküste, sondern gelten auch als sicherstes Verkehrsmittel in Deutschland. Geführt von erfahrenen Kapitänen sind die Boote voll hochseetauglich und bereits seit Gründung des Seebades im Jahre 1826 im Einsatz. Die Beförderung von Passagieren zum Schiff bezeichnet man als Einbooten.
Backbord (engl. port oder port side) bezeichnet, vom Heck zum Bug schauend, die linke Seite eines Wasser-, Luft- oder Raumfahrzeugs. Die andere Seite wird mit Steuerbord bezeichnet. Einer unbewiesenen Vermutung zufolge kommt der Begriff daher, dass die Backskisten, also die Staukisten im Hecksbereich des Schiffes, in fast allen Fällen auf der linken Seite positioniert gewesen sein sollen. Besser belegt ist, dass die Boote der Wikinger eine Steuereinrichtung (einen langen Riemen mit der Funktion eines Ruders, der gelenkig mit der Bordwand verbunden war) besaßen, die am rechten Bord, dem Steuerbord, angeordnet war. Bei deren Bedienung stand der Steuermann quer zur Fahrtrichtung und wandte der linken Schiffsseite den Rücken zu. Aus dem althochdeutschen „bah“ für "Rücken" wurde im Laufe der Jahre und der Veränderung hin zum Hochdeutschen das Wort „Back“, ähnlich dem englischen „back“ für Rücken. Demzufolge ist Backbord nichts anderes als die (Boots-)„Rückenwand“ des Steuermanns. Die Farbe des Backbord-Positionslichtes von Wasser- und Luftfahrzeugen ist rot.
Aktuelle Ausstellungen in und um Cuxhaven: Kultur bis 24.10.09: "Die Einhundertste" - Die 100. Ausstellung in der Galerie Alte Wache, Schlossgarten 2a bis 31.10.09: "...liner Roma..." - Ausstellung mit Original-Aquarellen von Joachim Ringelnatz; im Joachim-Ringelnatz-Museum, Südersteinstr. 44 (geöffnet Di-So. 10-13 h und 14-17 h) bis 31.10.09: "Hafenkneipe - Ringelnatz und die Seefahrt in Malerei und Dichtung" - im Joachim-Ringelnatz-Museum, Südersteinstr. 44 bis So., 01.11.09: "Vergessene Kinder" - Ausstellung mit Arbeiten von Karin Zimmermann und Klaus Behncke; im Schloss Ritzebüttel, Schlossgarten 8 24.10. - So., 22.11.09: "Unabhängig von der Lage" - Ausstellung mit Arbeiten von Stella Geppert. Cuxhavener Kunstverein, Segelckestr. 25 (Eröffnung am 23.10.09 um 19 Uhr) Daueraustellungen 100 Jahre Fischmarkt Cuxhaven - Dauerausstellung im Fischerei-Museum Cuxhaven, Halle VIII, Ohlroggestraße 66 Abschied nach Amerika - Ausstellung mit Auswandererdatenbank" - Dauerausstellung in der Steubenhöft-Galerie, Albert-Ballin-Platz 1 Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer (Nationalpark-Zentrum)" - Info-Ausstellung in Cuxhaven-Sahlenburg, Nordheimstraße 200
Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Von Beifang spricht man von all dem, was der Fischer außer dem gewollten und erwarteteten Fang ansonsten noch in seinem Fangnetz findet. So ist für einen Krabbenfischer alles außer Krabben Beifang. Zumeist wird es beim Sortieren ins Meer zurückgeworfen. Allerdings war es früher Brauch, dass z.B. die Taschenkrebse vom Fischer-, bzw. Schiffsjungen einbehalten und verkauft wurden zur Aufbesserung des Taschengeldes.
Der Amerikahafen ist ein Hafen in Cuxhaven. Der Amerikahafen befindet sich hinter dem Steubenhöft. Seinen Namen erhielt er im November 1913. Er ist das Ergebnis der dritten Ausbaustufe eines neuen Hafens östlich des alten. 1 Der Englische Hafen 2 Der Neue Hafen 3 Der Amerikahafen 3.1 Kais im Amerikahafen 4 Das Steubenhöft 5 Video 6 Karte Der Englische Hafen Der Englische Hafen war ein Hafenbauversuch auf dem Gelände des heutigen Amerikahafens, benannt nach seinem englischen Konstrukteur Auf dem Gelände des heutigen Amerikahafens wurde am 27. August 1872 i.A. der `Hamburg-Stade-Cuxhavener Eisenbahn-und Hafenbaugesellschaft´ damit begonnen, einen Hafen nach einem Entwurf des englischen Ingenieurs Alfred Giles zu bauen. Dieser sah vor, ein äußeres tidenabhängiges und ein durch eine Schleuse verbundenes tidenunabhängiges inneres Hafenbecken zu erstellen. Das äußere Hafenbecken sollte einen Durchmesser von rund 500 m bei einer Tiefe 8 m bekommen, während für das innere tidenunabhängige Becken eine Tiefe von 2,50 m, eine Länge von 650 m und eine Breite von 250 m vorgesehen war. Der Bau des Hafens, an dem zeitweise 600 Arbeitskräfte mitwirkten, geriet aus wirtschaftlichen Gründen bald ins Stocken und musste im Spätsommer 1874 wegen Geldmangel eingestellt werden. Ergebnis war das sogenannte Hafenloch. Der Neue Hafen In den Jahren 1891 bis 1896 wurden dann von Hamburg auf dem Gelände der `Bauruine´ der `Neue Hafen´ mit dem `Landungshöft´ gebaut. Seine Hafeneinfahrt ging etwa mitten durch das heutigen Steubenhöft. Die Abfertigung der Personen und Güter fand am alten `Hafenbahnhof´ statt, der eigentlich für den Transit von und zur alten Seebäderbrücke gebaut worden war. Außerdem wurde extra ein Zollamt II auf der Ostseite des Alten Hafens erbaut. Von 1900 bis 1902 erhielt der Neue Hafen seinen eigenen Bahnhof mit Abferigungshallen; die `HAPAG-Hallen´. Im Jahre 1908 landeten die New York-Dampfer über 33.000 Passagiere an (Wohlgemerkt ohne Abreisen). Insgesamt liefen in dem Jahr über 4.300 Schiffe jeder Größe Cuxhaven und seine Häfen an. Schnell stellte sich auch heraus, dass aufgrund der rasanten Schiffsentwicklung (Imperator = 270 m Länge) sowohl der Hafen, als auch der westliche Hafenkopf, genannt `Neue Liebe´ als Landungshöft zu klein waren, trotz einer nochmaligen Verlängert auf 180 m Länge im Jahre 1910. So musste man wieder mit Tendern zum Shuttlebetrieb der auf der Altenbrucher Reede ankernden Überseedampfer zurückkehren, den man bereits vor dem Bau des Hafens anwandte. Der Amerikahafen So entschloss man sich i.d.J. 1912 - 1914 zu einer erheblichen Erweiterung des Neuen Hafens auf 42 Hektar. Er reichte nunmehr nach Osten bis zum Osterhörner Stack und nach Südosten bis zur Osterhörner Schanze. Die Hafeneinfahrt wurde nach östlich des alten östlichen Hafenkopfes verlegt. Dieser wurde gemeinsam mit dem ehem. westlichen Hafenkopf, der `Neuen Liebe´ durch Schließung der alten Hafeneinfahrt zu einem 400 m langen durchgehender Anleger, `Steubenhöft´ genannt. Beim Amerikahafen handelt es sich einen Mehrzweckhafen mit Umschlag- und Ausrüstungskais für Stückgut- und kleine Massengutschiffe, Werft mit Schwimmdocks, Tiefkühlhaus, Stückgutschuppen und Freilagerflächen. Dazu dient er als Nothafen. Bis zum Bau der Seeschleuse war er Durchfahrt zum Neuen Fischereihafen. Seit seinem Bestehen war er darüber hinaus Standort von Minensucherverbänden. Dazu wurde die Ostseite mittels Molen zum sogenannten `Minensucherhafen´ abgetrennt mit einer eigenen Einfahrt im Hafen. Außerdem wurden noch Piers angelegt. 1968 wurden dann die schwimmenden Verbände nach Wilhelmshaven verlegt, womit die Marine-Repräsentanz in Cuxhaven endete. Seitdem ist der Amerikahafen reiner Wirtschafts- und Werfthafen. An der südlichen Seite des Amerikahafens befindet sich die Mützelfeldtwerft. Kais im Amerikahafen Brücke 3, Dalbenliegeplatz Das Steubenhöft Das Steubenhöft ist eine Mehrzweckanlage für große Seeschiffe mit 400 m langem Stromkai und ca. 14 m Wassertiefe unter MTnW für Stückgut-, Reparatur-, Probefahrt- und Passagierschiffe jeder Größe. Zusammen mit der historischen Passagierabfertigungsanlage HAPAG-Hallen fungiert das Steubenhöft heute überwiegend als Abfertigungsterminal für Kreuzfahrtschiffe. Video Amerikahafen und Mützelfeldtwerft Karte Der Browser ist nicht mit Google Maps v3 kompatibel.
Die Ambau GmbH ist ein Anlagenbauer in der Windenergie-Branche Anschrift Werk Cuxhaven Hermann-Honnef-Straße 2 27472 Cuxhaven Telefon: 04721 5912-400 Fax: 04721 5912-409 E-Mail: sales@ambau.com Geschichte 1993 begann die Produktion von Stahlkonstruktionen für die Bauindustrie. Später wurden Komponenten für Kraftwerks- und Industrieanlagen und Brückenbau gefertigt. Schon Ende der 1990-iger Jahren hat sich das Unternehmen das Ziel gesetzt, die umweltgerechten und zukunftsweisenden Technologien der Windenergieindustrie mitzugestalten. 1999 wurden die ersten Stahltürme in Gräfenhainichen gebaut und 2002 die Turmproduktion in Serienfertigung organisiert. Mit Wirkung vom 12. Oktober 2016 geht die ehemalige Montagehalle und die dazugehörigen Lagerflächen sowie der Betrieb des Stichhafens von Cuxhaven Steel Construction GmbH (CSC) an die AMBAU GmbH über. Die „blaue Halle“, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum bestehenden Werk der AMBAU GmbH an der Hermann-Honnef-Straße in Cuxhaven befindet, wurde schon seit längerem zeitweise zur Kapazitätserweiterung durch die AMBAU GmbH angemietet. Damit wird am Standort Cuxhaven die Kapazität nahezu verdreifacht. Am 13. Februar 2019 meldet Ambau Insolvenz an. Video
Durch die zunehmende Konkurrenz durch die Massenfertigung in Industriebäckereien und Tiefkühlware zum Aufbacken in den SB-Bäckereien ist der Einzelhandelsbäcker in Deutschland, aber auch in anderen Industriestaaten vom Aussterben bedroht. Lag bei vielen Hausbäckern im Jahr 2000 der tägliche Brötchenverkauf bei 3000 Stück, liegt dieser 2012 teilweise nur noch bei 1000 Stück. Viele Ketten produzieren am Fließband und liefern dann aus, SB-Bäckereien werden größtenteils mit TK-Ware aus dem Ausland beliefert, wo die Lohnkosten niedriger liegen.[1] Auf dieser Seite sind ehemalige Bäckereien Cuxhavens aufgelistet. Die Tabelle ist sortierbar. Bild Ortsteil Inhaber Straße Info Lüdingworth Bäckerei Schöttler Schichtgrube 1 kein Bild Alt-Cuxhaven Bäckerei Moje [2] Friedrichstraße 34 kein Bild Alt-Cuxhaven Oswald Heuer Friedrichstraße 34 kein Bild Döse Bäckerei Gerhard Neumann [2] Dohrmannstraße 11 kein Bild Stickenbüttel Bäckerei Henriette Hellwege Brockeswalder Weg 4 kein Bild Altenwalde Bäckerei v.d.Heyde Hauptstraße kein Bild Döse Bäckerei Möller Strichweg 113 Das Haus wurde am 14.4.1945 durch Bombenangriff zerstört kein Bild Döse Friedrich Wörner [3] Strichweg 14 Alt-Cuxhaven Korts, ab 1902 Kunz Deichstraße Alt-Cuxhaven Erich Wuttke [2] Arno Rauh Marienstraße 3 Alt-Cuxhaven Adolf Diekmann, Inh. Wilh. Meier Marienstraße 7 Alt-Cuxhaven Emil Kunz Marienstraße 59 Alt-Cuxhaven Emil Traeger Wilhelmstraße 22 Ritzebüttel Georg Gäbler Große Hardewiek 10 Vormals: Georg Hermann Ralle Ritzebüttel Bäckerei Möller Große Hardewiek 39 Vormals: August Wolf Altenbruch-WE Bäckerei Eckhoff Eduard Eckhoff ab 1908 Herbert Eckhoff ab 1952 Cuxhavener Chaussee 4 kein Bild Döse Ernst Haack Strichweg 181 kein Bild Döse Erwin Gräber Strichweg 42 kein Bild Döse Franz Hadeler Bernhardstraße 29 kein Bild Altenbruch Ernst-August Bartels Altenbrucher Bahnhofstraße 26 kein Bild Altenbruch Gerhard Jasper Lange Straße 3 kein Bild Oxstedt Hans-Jürgen Kraßmann Am Möhlendiek 11 kein Bild Altenbruch Hartwig Hutwalker Lange Straße kein Bild Döse Heinrich Schröder Bernhardstraße 67 kein Bild Alt-Cuxhaven Walter Steffens [2] Horst Grabbe Altenwalder Chaussee 28 Döse J.C.Martens Steinmarner Straße 65 Ritzebüttel J.D.W. Umland Friedrich Greiff Kleine Hardewiek 3 Altenbruch K.W. Tiedemann Lange Straße 8 kein Bild Lüdingworth Manfred Stöwer Grashof 2 Alt-Cuxhaven Lothar Sintermann [4] Wilhelm Stüven Nordersteinstraße 31 kein Bild Ritzebüttel Hans Böhn Nordersteinstraße 70a kein Bild Groden Heinrich Kamrad Bei der Grodener Kirche 6 kein Bild Alt-Cuxhaven Eduard Eggers Willi Eggers Poststraße 54 kein Bild Franzenburg Werner Plaszkocs, vormals Bennitt Süderhörn 19 Alt-Cuxhaven Bäckerei Joh. Spreckels Deichweg kein Bild Döse Haase Strandstraße 91 kein Bild Westerwisch Doerner später Kirste Am Meierhof kein Bild Ritzebüttel Erna Ehring [2] Wernerstraße 26 kein Bild Alt-Cuxhaven Hartwig Schütt [2] Wilhelm-Heidsiek-Straße 18 kein Bild Döse Theodor Schulze [2] Strichweg 60 Döse Wilhelm Schulze [2] Strichweg 108 kein Bild Alt-Cuxhaven Heinrich Schneck [2] Schillerstraße 38 kein Bild Alt-Cuxhaven Horst Kück [2] Alter Weg 2 Alt-Cuxhaven Ernst Wolff [4] Karl Buck [2] Nordersteinstraße 7 Fußnoten Hochspringen ↑ Quelle: wikipedia ↑ Hochspringen nach: 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 Adressbuch 1954 Hochspringen ↑ Adressbuch 1966 ↑ Hochspringen nach: 4,0 4,1 Adressbuch 1938
Der Amerikahafen-Vertrag von 1991[1] regelt die Übergabe des Amerikahafens von Hamburg an das Land Niedersachsen Vorbereitung Nach intensiver Vorarbeit durch den damaligen niedersächsischen Wirtschaftsminister, Dr. Peter Fischer, und seinen Staatssekretär, Dr. Alfred Tacke, einigten sich der Niedersächsische Ministerpräsident, Gerhard Schröder, und der erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Dr. Henning Voscherau, am 4. Januar 1991 über folgenden Vertragsinhalt: 1. Hamburg überträgt seine restlichen Hoheitsrechte sowie das Eigentum des Amerikahafens an Niedersachsen. 2. Niedersachsen verzichtet auf den Bau einer Mehrzweck-Umschlagsanlage an der Elbe in Groden und verwirklicht dieses Vorhaben am Standort Amerikahafen. 3. Lässt sich das Vorhaben am Standort Amerikahafen aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht realisieren, so gilt die Grundlage dieses Vertrages als entfallen. 4. Niedersachsen sichert zu, dass am Standort Amerikahafen dauerhaft auf die Errichtung einer auf den Containerverkehr spezialisierten Anlage verzichtet wird, die regelmäßig überseeische Voll-Containerverkehre abfertigt. 5. An diese Containerklausel ist Niedersachsen zehn Jahre nach Vertragsratifizierung gebunden. Daran schließt sich ein Zwei-Jahres-Zeitraum an, in dem zwischen Hamburg und Niedersachsen über eine eventuelle Anpassung verhandelt werden kann. Wird in diesen zwei Jahren keine Übereinstimmung erzielt, kann Niedersachsen einseitig mit einer Frist von einem halben Jahr die Containerklausel kündigen. Ergebnis Nach den langwierigen Verhandlungen war dieser Vertrag ein wichtiger Durchbruch für Cuxhaven. Der Austausch der ratifizierten Verträge durch den Hamburger Bürgermeister Henning Voscherau und Ministerpräsident Gerhard Schröder fand am 25. Februar 1992 auf historischem Grund in den HAPAG-Hallen am Steubenhöft statt. Mit dem anschließenden Flaggenwechsel ging das Gelände des Amerikahafens von der hamburgischen in die niedersächsische Verfügungsgewalt über. Damit hatte Hamburg nach 600 Jahren sein letztes Cuxhavener Faustpfand endgültig aus der Hand gegeben. Dieses Ereignis hat die Strategie und die Maßnahmen der Cuxhavener Hafenplanung bestätigt, die nämlich alle interessierten Gruppen einschließlich des Umweltschutzes von Anfang an einbezogen hatte. Auch wenn z.B. die Umweltverträglichkeitsprüfungen sehr viel Zeit beansprucht haben, so war doch dadurch sichergestellt, daß alle Betroffenen das Vorhaben mittrugen. Diese Tatsache hat ohne Zweifel auch die Beschlüsse der Niedersächsischen Landesregierung beflügelt, die Finanzierung teilweise aus der Strukturhilfe und aus allgemeinen Haushaltsmitteln bereitzustellen. Die Einschränkung, dass in Cuxhaven mittelfristig keine Container im Übersee-Linienverkehr umgeschlagen werden dürfen, ist akzeptabel. Das schließt allerdings die sog. „Wayport-Funktion" - d.h. die Mitnahme von Containern, wenn Cuxhaven „am Wege liegt" nicht aus. Die neue Planung der Mehrzweck-Umschlaganlage auf dem Gelände des brachliegenden Amerikahafens ist von allen Beteiligten begeistert, zügig und engagiert, aber auch mit der gebotenen Sorgfalt durchgeführt worden. Die umfangreichen theoretischen und praktischen Vorarbeiten unter der Federführung des Niedersächsischen Hafenamtes Cuxhaven - unter seinen Amtsleitern Hans Rust und Hans-Gerd Janssen - und der Bezirksregierung Lüneburg können als Musterbeispiel dafür gelten, dass ein großes Ziel in relativ kurzer Zeit erreicht werden kann, wenn alle Mitwirkenden an einem Strang ziehen. Die seit 1991 zunehmenden Engpässe an der RoRo-Anlage in Grimmershörn konnten zum Teil dadurch überwunden werden, dass bestimmte Mengen der Stahltransporte von RailRoCargo am Helgoländer Kai umgeschlagen, im Zwischenlager weiterbearbeitet und „just-in-time" ausgeliefert wurden. Zusätzlich wurde der Neue Lentzkai mit zwei 15 -t-Kränen und neuen Bahngleisen ausgerüstet, um den steigenden Stückgut-Umschlag auch in anderen Hafenbereichen als an der Grimmershörnbucht schneller durchführen zu können. Durch die großräumigen Ausbaggerungen und Aufspülarbeiten war der Amerikahafen mit einer Investitionssumme von rd. 250 Millionen D-Mark zeitweilig die „größte Baustelle Niedersachsens". Am 5. März 1994 konnte dann Ministerpräsident Gerhard Schröder für die Spundwand der westlichen Kaimauer des Humberkais den symbolträchtigen „ersten Rammschlag" auslösen. Fußnoten Hochspringen ↑ Offizielle Bezeichnung: "Staatsvertrag zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg und dem Land Niedersachsen zur Änderung und Ergänzung des Staatsvertrages vom 26. Mai/4. Juni 1961(Amerikahafenvertrag)", Fundstelle: Amerikahafen-Vertrag
Die Auster (Ostreidae) ist eine in der Nordsee vorkommende Muschelart. Austern existieren seit 250 Millionen Jahren, die Zahl der bekannten fossilen Arten ist größer als die Zahl der der noch lebenden Arten. Austern haben eine wichtige ökologische Funktion in Küstengewässern. Sie filtrieren pro Tag rund 240 Liter Wasser durch ihren Körper, um Nährstoffe auszufiltern. Sie dienen darüber hinaus vielen Meeresbewohnern als Beutetiere, wogegen sie sich durch eine außerordentlich massive Schale zu schützen versuchen. Für den Menschen sind Austern als Lebensmittel von Interesse, wobei allerdings nur einige wenige Austernarten als gut genießbar gelten. Die ersten Exemplare wurden von Menschen am Roten Meer bereits vor 125.000 Jahren verspeist. Austernfischerei In Cuxhaven ist der Name Robert Dohrmann untrennbar mit der Auster verbunden. Dohrmann handelte mit Nordseeaustern, Finkenwerder Hochseekutter fischten diese in etwa 120 km Entfernung von Helgoland in Richtung Doggerbank. Hier begannen hinter der 40m-Tiefenlinie die Austerngründe. In den besten Jahren haben die Fischer mehr als 1,5 Millionen Exemplare der Delikatesse angelandet. Pro 100 Stück zahlte Dohrmann den Fischern. Knapp zwei Jahrzehnte hatte die Austernfischerei des Cuxhavener Fisch- und Austernkönigs Hochkonjunktur, dann folgten extrem kalte Winter, welche die Befischung der Austernbänke unrentabel machten. Die Austernfischerei war ein harter und gefährlicher Broterwerb. Viele Kutter versanken mit ihrer Besatzung bei heftigen Winterstürmen. Zwischen 1893 und 1905 gingen mehr als 100 Schiffe in der Nordsee verloren, so wurden die Austerngründe als "Finkenwerder Kirchhof" berüchtigt.
Es gab vier Beobachtungsstände zur Beobachtung von Schießversuchen am Westrand des Wernerwaldes. Bereits vor dem ersten Weltkrieg wurden Schießversuche vom Schießplatz Altenwalde aus in Richtung Wattenmeer durchgeführt. Die Schießbahn führte über den Wernerwald hinweg ins Watt. Die nördliche Schießbahngrenze war etwa bei Seeheim, die südliche etwa beim Bauhof Arensch. Um die Einschlagstellen der Geschosse ins Watt zu bestimmen, wurden am Westrand des Wernerwaldes drei Beobachtungstürme errichtet. Ein vierter Turm befand sich im Deichvorland vor dem Bauhof Arensch. Die unterschiedliche Bauweisen sind dem Umstand geschuldet, dass die Messeinrichtung bei allen vier Beobachtungsständen die gleiche Höhe über NN aufweisen musste (14.40m). Die unterschiedliche Höhe des Baugrundes erforderte daher verschiedene Bauausführungen. 1 Aegir 2 Berta 3 Caesar 4 Dora 5 Karte Aegir Aegir, der südlichste und höchste Turm befand sich im Deichvorland westlich des Bauhof Arensch. Noch nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Sockel bei den vergessenen Raketenexprimenten von Cuxhaven genutzt. Diese Experimente endeten erst Anfang der 1960er Jahre. Abgerissen wurde der Sockel im Jahre 1983, nachdem er vorher noch bei einem Symposium als Kunstwerk hergerichtet wurde. Berta Berta befand sich etwa auf halben Wege zwischen Albertsee und dem Südrand des Wernerwaldes. 2011 ist das Fundament noch eindeutig erkennbar. Caesar Fundament nördlich Albertsee Caesar war der kürzeste, weil am höchsten gelegene Turm. Genau wie Berta stand er mitten in der Schießbahn, d.h. die Geschosse flogen über den Turm hinweg ins Watt. Ein Fundamentrest ist 2011 noch erkennbar. Er befindet sich auf dem Witte Kliff nördlich des Albertsees an einer der höchsten Stellen des Wernerwaldrandes. Dora Dora, an der nördlichen Schießbahngrenze gelegen, dürfte an der Stelle des späteren Marineturms, in unmittelbarer Nähe zu Seeheim, gestanden haben. Karte
Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche In der Geschichte Cuxhavens gab und gibt es eine Vielzahl von Schwimmbädern. Altenwalder Schwimmbad Badeanstalten Groden - vermutlich ein Bereich der ehem. Grodener Pütten um die Jahrhundertwende 1900, ehem. Badebrücke Duhnen Bojenbad Altenbruch Kinderbadebecken Altenbruch - Im Altenbrucher Deichvorland nach 1950 - Bojenbad Grimmershörn Familienbad Döse, ehem. Seebadeanstalt Grimmershörn, ehem. Freibad Stickenbüttel, ehem. Freibad Berensch, ehem. Freibad Oxstedt Freibad Steinmarne Hallenbad Lehrschwimmbecken Abendrothschule - Eingeweiht 9. Oktober 1960 Lehrschwimmbecken an der Altenwalder Schule - Eingeweiht 1964 Karrenbad, ehem. Krögers Badeanstalt, Alter Deichweg 25, ehem. Meerwasserbrandungsbad Ahoi Neptun-Bad Marine-Badeanstalt, ehem. Sportbad, ehem. Volksbadeanstalt in der Deichstraße, ehem. Waldfreibad Sahlenburg
Die Bäckerei Martens war eine Bäckerei in Döse 1 ehemalige Anschrift 2 Geschichte 3 Wahrzeichen 4 Karte ehemalige Anschrift J.C. Martens Steinmarner Straße 65 Cuxhaven Geschichte Am 1. April 1907 übernahm der Hamburger Bäcker und Konditor Johannes-Christian Martens eine bestehende Bäckerei in Cuxhaven-Döse. Der damals 3-jährige Filius Johannes-C. Martens junior trat seine Bäckerlehre im elterlichen Betrieb am am 1. April 1919 an und legte 1922 die Gesellenprüfung ab. Der Meisterbrief folgte am 11. Mai 1928. Im Jahr 1937 wurde als 3. Generation der Sohn Claus Martens geboren, der das Bäckerhandwerk in Achim und das Konditorhandwerk in Hamburg erlernte, wo er 1963 die Meisterprüfung ablegte. Die Bäckerei J.C. Martens wurde um die Jahrhundertwende an die Bäckerei Böhn übergeben und trägt heute den Namen Tiedemann Wahrzeichen Die Bäckerei Martens führte als Wahrzeichen die Döser Mühle, diese befand sich ursprünglich schräg gegenüber der Bäckerei. Karte Der Browser ist nicht mit Google Maps v3 kompatibel.
Bei Lulu war eine Gaststätte in der Westerreihe ehem. Anschrift Gaststätte "Bei Lulu" Inh. Karl J.H. Schröder Westerreihe 26a 219 Cuxhaven Tel. 2 10 70 Bilder Bierglas der Gaststätte `Bei Lulu´ Werbegeschenk Knobelbecher Anzeige Karte Der Browser ist nicht mit Google Maps v3 kompatibel.
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... Bäckerei Emil Traeger Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Die Fa. Emil Traeger war eine Bäckerei in Cuxhaven Anschrift Bäckerei Traeger Wilhelmstraße 22 Cuxhaven Karte Der Browser ist nicht mit Google Maps v3 kompatibel.
Otto Andreas Benöhr (* 8. Dezember 1848 in Arnhausen, † 1. Dezember 1918 in Groden) war langjähriger Schultheiß von Groden-Ritzebüttel. Ämter Nachgewiesen ist eine Amtszeit von 1884 bis 1910 als Grodener Gemeindevorsteher. Bereits während dieser Zeit wurde er für seinen Vorgänger Ferdinand Hinrich Segelcke dessen Nachfolger als Mitglied der Hamburger Bürgerschaft für das Amt Ritzebüttel. Diese Mitgliedschaft dauerte vom 17. Februar 1893 bis zum 7. Februar 1913. Während dieser Zeit war Benöhr einziger Vertreter des Amtes Ritzebüttel, der Gemeinde Cuxhaven (bis zur Stadtwerdung am 15. März 1907) und der Stadt Cuxhaven in der Hamburger Bürgerschaft. Ebenfalls Nachfolger von Segelcke war er im Amt des Schultheißen von Groden-Ritzebüttel. Dieses Amt hatte er vom 31. Mai 1902 bis zum 11. Juni 1918 inne. Ehrungen Am 23. März 1955 wurde in Groden der Otto-Benöhr-Weg nach ihm benannt. Im Treppenaufgang des Cuxhavener Rathauses befindet sich von Otto Andreas Benöhr wie auch von seinem Vorgänger Ferdinand Hinrich Segelcke ein Ölgemälde von Prof. H. Saffer aus dem Jahre 1913.
Die Amtmannweide, auch Aktuatorsweide, war eine Hinrichtungsstätte in Ritzebüttel. Die Amtmannweide war ein außerhalb des Hadeler Seebandsdeiches gelegenes Grundstück. Heute befindet sich dort das Bahnhofswasserloch. Hier wurden zum Tode verurteilte hingerichtet. Als letzte Hinrichtung fand hier im Jahre 1652 die Hinrichtung der Eheleute Damm statt. Eine neue Hinrichtungsstätte wurde 1695 auf dem Galgenberg am heutigen Karl-Waller-Weg eingerichtet. Die letzte Hinrichtung fand hier im Jahre 1819 statt.
"In ganz Deutschland gab es keinen so ganz unbeschränkten Gewalthaber wie jenen Senator, der als Proconsul in dem schönen alten Schloss von Ritzebüttel hauste und die Elbmündung mit einer Batterie unbrauchbarer Kanonen bewachte" Heinrich von Treitschke (1834-1896) in "Deutsche Geschichte im 19. Jahrhundert" über den Amtmann von Ritzebüttel. Der Amtmann zu Ritzebüttel war von 1400 bis 1864 der oberste Verwalter des Amtes Ritzebüttel. Zum Amtmann wurden Mitglieder des hamburgischen Senates, die dann ihre Verwaltungsarbeit auf dem Ritzebüttler Schloss durchführten. Insgesamt übernahmen 79 (eigene Berechnung) Amtmänner diese verantwortungsvolle Tätigkeit, die neben der allgemeinen Amtsverwaltung einschließlich der Verantwortung für die Landesverteidigung auch die Rechtspflege (als Gesetzgeber und Richter) umfasste. Zeitweise konnte das freiwillige Amt nicht (mit einem Ratsherren) besetzt werden, dann wurde ein Vertreter, Verwalter oder Verweser eingesetzt. Vertreter wurden i.a. kurzfristig bestimmt, um Urlaubszeiten des Amtmannes auszugleichen. Fand sich kein Ratsherr um das Amt zu übernehmen, wurden Verwalter eingesetzt. Verweser waren nur notwendig, wenn der Amtmann vor Ende seiner Amtszeit verstarb und die Witwe Anspruch auf die vertraglich abgesprochenen Einkünfte hatte. Die reguläre Amtszeit der Amtmänner war bis 1577 unterschiedlich lang. Nachdem in der Mitte des 16.Jahrhunderts das Amt Ritzebüttel zeitweise verpachtet wurde, änderte der Hamburger Rat am 14. August 1577 die Wahlordnung für den Ritzebüttler Amtmann und legte die Amtsdauer auf 6 Jahre fest. Am 1. Juni 1864 beschloss der Hamburger Senat das Gesetz zur "Reorganisation in der Verwaltung und Rechtspflege des Amtes Ritzebüttel". Damit wurden die Gewalten auf einen Amtsverwalter und einen Amtsrichter, unter der Aufsicht des Landherren (eines Senatsmitgliedes), aufgeteilt. Dieses Nachfolgeamt des Amtmannes existierte bis 1935 als der Verwaltungsbezirk "Hamburgisches Amt Ritzebüttel" aufgehoben wurde. Amtmänner zu Ritzebüttel 1400-1406 Ludoph Wulffhagen 1. hamburgischer Kastellan (Amtmann) im Schloss Ritzebüttel 1406-1412 Johann Luneborch (unsicher) 1412-1417 Meinhard Buxtehude 1417-1420 Marquard Schreye 1421-1427 Johann Wige 1427-1432 Johann Sasse 1432-1436 Vicco de Hove 1436-1441 Albert Widinghusen 1441-1445 Johann Gherwer 1445-1447 Detlev Bremer 1447-1449 Wilhelm Brandes (unsicher) 1449-1451 Albert Schreye 1452 Vertreter (Godf. Tode) 1452-1456 Vicco Wighershop 1457-1465 Henning Grothe 1461 Vertreter (Johann Gherwer) 1462 Vertreter (Hinrich von Dulmen) 1464 Vertreter für 6 Wochen (Georg von Holte(n)) 1465-1471 Georg von Holte(n) 1467 Vertreter (Johann Huge) 1471-1477 Nicolaus Remstede 1477-1483 E. vom Kroghe 1479 Vertreter (Nicolaus Tode) 1483-1489 Nicolaus Tode 1489-1500 Marquard von Loe 1500-1503 Verwalter (Johann Werdenberg) 1503-1506 Vertreter (Johann Holthusen) 1506-1513 Johann Holthusen 1513 "Stedeholder" vermutlich i.S.v. Vertreter (Hans Heldings) 1513-1519 Gerhard von Holte 1519-1525 Paul Peck 1525-1530 Diederich Lange 1529 Vertreter (Joachim Moller) 1529 Vertreter (Heinrich Ritzer) 1531-1534 Verweser (Joachim Lange) 1534-1542 Jürgen Plate 1542-1550 Vincent Moller 1550-1558 Joachim Moller (Amtmann und Pächter) 1558-1559 Verweser (Eberhard Moller) 1558 Vertreter (Hieronymus Bremer) 1559-1564 Joachim Holthusen (Amtmann und Pächter) 1563 Vertreter (Hinrich von Kroghe) 1563-1564 Vertreter (Hieronymus Huge) 1564-1576 Balthasar von Meinssen (Vogt und Pächter) 1575-1576 Vertreter (Joachim Beckendorf) 1576-1577 Verwalter (Hieronymus Huge) 1576 Vertreter (Simon Parseval) 1577 Verwalter von Jan. bis Nov. 1577 (Jürgen Guerdes) 1577-1578 Hinrich von Holte 1578 Verweser im Jan. 1578 (Jürgen von Holte) 1578 Verwalter von Jan. bis Mai 1578 (Jürgen Guerdes) 1578-1579 Hinrich von Kroghe 1579 Verweser im Feb.-Apr. 1579 (Erben des Hinrich von Kroghe) 1579-1584 Jacob Sylm 1581-1582 Vertreter ab Apr. 1581 (Jürgen Guerdes) 1582-1583 Vertreter (Diedrich von Holte) 1583 Vertreter (Joachim Brandt) 1583-1584 Vertreter (Jürgen Guerdes) 1584 Verwalter (Christoph Bargholz) 1584-1585 Verwalter (Jürgen Guerdes) 1585-1591 Joachim Beckendorff 1587 Vertreter (Reinhold Walrawe) 1591-1597 Warmbold Schröder 1597-1603 Reinhold Walrawe 1603-1609 Caspar Müller 1608 Vertreter (Caspar Ankelmann) 1609-1615 Henrich Sylm 1612 Vertreter (Albert Oestmann) 1615-1619 Nicolaus Jerre d.Ältere 1617-1618 Vertreter von Dez.1617 bis Juni 1618 (Albert Oestmann) 1618-1619 Vertreter (Joachim Schaffshausen) 1619-1620 Verwalter (Erich Soltau, Johannes Minden und Joachim von Kampe) 1620-1626 Johann Rotenburg 1626 Johannes Schaffshausen 1626-1633 Joachim von Kampe 1631 Vetreter für 12 Wochen (J. Hartiges) 1633-1638 Henrich Hartzwig 1636 Vertreter (Bartholomäus Müller) 1637 Vertreter (Johann Steinweg) 1638-1640 Eler Esich 1640-1643 Verweser (Henrich Esich) 1641 Verweser (Nicolaus Jerre, d.Jüngere) 1642 Vertreter (Matthiesen) 1643 Vertreter (Nikolaus von der Fechte) 1643-1644 Verwalter (Erich Wördenhoff) 1644-1650 Erich Wördenhoff 1650-1653 Ditmar Kohl 1653 Verwalter (Nikolaus von der Fechte) 1653 Verwalter (Jakob Sillem) 1653-1656 Verwalter (Laurent. Wördenhoff) 1656-1658 Lucas Beckmann 1658-1659 Verwalter (Peter von Kampe) 1659-1665 Georg von Holte 1663 Vertreter (Daniel Kampe) 1665-1671 Marcus Buck 1671-1677 Hartwig von Spreckelsen 1677 Verwalter (Johann Carstens und Johann Dietrich Schaffshausen gleichzeitig) 1677 Verwalter (Johann Carstens) 1677-1678 Verwalter (Erich Wördenhoff) 1678 Verwalter (Johann Carstens) 1678 Verwalter (Hartwig von Spreckelsen) 1678-1680 Hartwig von Spreckelsen 1680-1681 Verweser (Frau von Spreckelsen) 1681-1682 Verweser (David Krolow) 1682-1688 Johann Koch 1688-1694 Hartwig Moller 1693 Vertreter (Henning Grote) 1693 Verwalter (Georg Heldt) 1694-1700 Georg Heldt 1700-1706 Joachim von Spreckelsen 1706-1712 Ludwig Becceler 1712-1717 Joh. Helwig Sillem 1717-1718 Verwalter (Dietrich Reimbold) 1718-1719 Johann von Som 1719 Verwalter (Dietrich Reimbold) 1719-1721 Verweser (Octavius von Som) 1721-1727 David Langermann 1727 Eberhard Pell 1727-1729 Verwalter (Johannes Müller) 1729-1735 Joh. Ulrich Pauli 1735-1741 Barthold Heinrich Brockes 1741-1745 Paul Jenisch 1745 Verwalter (Martin Hironymus Schele) 1745-1747 Verwalter (Peter Amsinck) 1747-1751 Martin Hironymus Schele 1751 Verweser (Nicolaus von Som) 1751-1757 Jacob Langermann 1757-1758 Hieronymus H. Kentzler 1758-1760 Verweser (Nicolaus von Som) 1760-1766 Johann Schlüter 1766-1772 Jacob Albrecht von Sienen 1772-1778 Peter Hinrich Widow 1778-1784 Johann Adolph Poppe 1784-1788 Vincent Matsen 1788-1794 Daniel Lienau 1794-1803 Johann Arnold Heise 1803-1809 Johann Joachim Jänisch 1809-1821 Amandus Augustus Abendroth, unterbrochen von "Mairie Ritzebüttel" 1811-1813 in der "Franzosenzeit" (Mairie Ritzebüttel) wurde der Amtmann abgeschafft 1813-1814 Verwalter von Dez.1813 bis Feb.1814 (Johann Eybe) 1821-1827 Martin Hieronymus Schrötteringk 1827 Andreas Christian Wolters 1827-1828 Verwalter von Sept.1827 bis Juni 1828 (Caspar Hartung) 1828-1834 Caspar Hartung 1834-1840 August Christian Theodor Meier 1840-1846 Friedrich Sieveking 1846-1852 Eduard Sthamer 1852-1858 Caspar Hartung 1858-1864 Dr. Gustav Heinrich Kirchenpauer Ein etwas abweichendes Verzeichnis der Amtmänner zu Ritzebüttel ergibt sich aus dem „Gedenkbuch des Hamburgischen Amtes Ritzebüttel“ aus dem Jahre 1852: 1400 Ludolph Wulffhagen 1433 Vicke von Have (oder Vico de Hove) 1440 Erich von Zeven (oder Ericus de Tzevena) 1442 Henricus Köting 1444-1445 Johann Gherwer 1446 Detlef Bremer 1450 Albert Schreye 1452-1461 Vicco Wighershop 1461 Johann Gherwer 1462-1466 Henning Grote 1466-1470 Georg von Holte 1470-1477 Nicolaus Remstede 1477-1484 Evert oder Erich vom Kroge 1484-1489 Nicolaus Tode 1489-1505 Marquard von Lohe 1505-1513 Johann Holthusen 1513-1519 Gerhard von Holte 1519-1525 Paul Peeck 1525-1530 Diederich Lange 1530-1534 Joachim Lange 1534-1541 Jürgen Plate 1541-1549 Vincent Möller 1549-1558 Joachim Möller 1558-1559 Hieronymus Bremer (übernahm als „Vice-Päfect“ nach Joachim Möllers Tod die Aufgaben des Amtmannes) 1559-1564 Joachim Holthusen 1564 Hieronymus Huge (oder Hugo) 1564-1576 Balthasar von Meinssen (pachtete das Amt Ritzebüttel in diesem Zeitraum und stand ihm damit als „Vice-Amtmann“ vor) 1577 Simon Passeveral (oder Parseval) und Jürgen Guerdes (als „Hauptmann der Stadt Hamburg“) 1577-1578 Henrich von Holte 1578-1579 Hinrich vom Kroge 1579-1584 Jacob Silm (während längerer Erkrankung führten Christoph von Holte und Jürgen Guerdes die Amtsgeschäfte) 1585-1591 Joachim Beckendorff 1591-1597 Warnhold Schröder 1597-1603 Reinhold Walrave 1603-1609 Caspar Müller 1609-1615 Henrich Silm 1615-1619 Nicolaus Jarre (nach seiner Erkrankung 1619 wurde das Amt von den Interims-Präfecten Hans Schaffshausen, Erich Soltau, Johann Münden (oder von Minden) und Joachim von Kampe verwaltet) 1620-1626 Johann Rotenburg 1626 Hans Schaffshausen (wurde im selben Jahr vom Administrator von Magdeburg gefangen genommen) 1627-1633 Joachim von Kampe 1633-1638 Henrich Hartzwich 1638-1643 Eler Esich (ab dem 3. August 1640, seinem Todestag, verwalteten das Amt interimsmäßig Nicolaus Jarre, Nicolaus von der Fechte und Erich Wördenhoff) 1643-1650 Erich Wördenhoff 1650-1653 Ditmer Kohl 1653-1656 Jacob Sillem (nach dem Tode Kohls 1656 als Interims-Amtmann) und Lorenz Wördenhoff 1656-1658 Lucas Beckmann 1658-1659 Peter von Kampe 1659-1665 Georg von Holte 1665-1671 Marcus Buck 1671-1677 Hartwig von Spreckelsen (verließ 1677 das Amt Ritzebüttel und wurde von Johann Theordor Schaffshausen vertreten. Da aber kein neuer Amtmann wegen der Kriegsunruhen gefunden wurde, wurde von Spreckelsen erneut bis 1680 Amtmann) 1680-1682 David Krolow 1682-1688 Johann Koch (war der jüngste Ratsherr, aber alle älteren hatten das Amt ausgeschlagen) 1688-1694 Hieronymus Hartwig Möller 1694-1700 Georg Heldt 1700-1706 Joachim von Spreckelsen 1706-1712 Ludwig Becceler 1712-1717 Johann Hellwig Sillem 1717-1718 Dieterich Reimbolt (Interims-Amtmann) 1718-1719 Johann von Sonn 1719-1721 Octavius Heinrich von Sonn 1721-1727 David Langermann 1727 Eberhard Pell (24. April – 14. Oktober) 1727-1729 Johann Müller 1729-1735 Johann Ulrich Pauli 1735-1741 Barthold Heinrich Brockes 1741-1745 Paul Jenisch 1745 Martin Hiernonymus Schele (Interims-Amtmann) 1745-1747 Peter Amsinck 1747-1751 Martin Hieronymus Schele 1751-1752 Nicolaus von Som (Interims-Amtmann) 1752-1756 Jacob Langermann 1757-1758 Hieronymus Hinrich Krentzler 1758-1760 Nicolaus von Som 1760-1766 Johann Schlüter 1766-1772 Jacob Albrecht von Sienen 1772-1778 Peter Hinrich Widow 1778-1784 Johann Adolph Poppe 1784-1788 Vincent Matsen 1788-1794 Daniel Lienau 1794-1803 Johann Arnold Heise 1803-1809 Johann Joachim Jänisch 1809-1811 Amandus Augustus Abendroth 1811-1814 Johann Eybe (führte die Geschäfte im Auftrag Abendroths, der Maire von Hamburg geworden war) 1814-1821 Amandus Augustus Abendroth 1821-1827 Martin Hieronymus Schrötteringk 1827 Andreas Christian Wolters (verstarb bereits am 29. August 1827) 1827-1834 Caspar Hartung 1834-1840 August Christian Theodor Meier 1840-1846 Friedrich Sieveking 1846- Eduard Sthamer Literatur Hermann Borrmann: Daten zur Geschichte des Amtes Ritzebüttel und der Stadt Cuxhaven; Verlagsgesellschaft Cuxhaven, Cuxhavener Nachrichten KG; 1982 Gedenkbuch des Hamburgischen Amtes Ritzebüttel, zusammengetragen von G. Grandauer, Ritzebüttel 1852, gedruckt bei E. Rauschenplat Wwe.
1 Kunst 1.1 2009 1.2 2008 2 Technik 2.1 2007 Kunst 2009 "Alte Liebe rostet nicht…“ 4. April bis 6. Juni 2009: im Joachim-Ringelnatz-Museum Cuxhaven 4. Mai bis 27.Juni 2009: "Raum-Zeichen Zeichen-Raum" - Skulpturen und Zeichnungen von Gunther Gerlach und Dieter Rogge; im Schloss Ritzebüttel, Schlossgarten 8 14.Mai bis 8. Juni 2009: "Die Welt von Carl Spitzweg“ in der Bürgerhalle des Cuxhavener Rathauses während der Dienstzeiten. Die Ausstellung umfasst eine Reihe großformatiger Kopie bekannter Bilder des Malers Carl Spitzweg. Angefertigt hat diese Kopien der Maler Uli Urban. 2008 Farbe ist Leben - Umformung der Dinge Malerei von Gabriele Dodel Schloss Ritzebüttel vom 22.01.2008 bis 2.3.2008 Eröffnung am 20.1. um 11.15 Ausschneiden und Schwärzen Werke von Henrik Schrat Kunstverein Cuxhaven, Segelckestraße 25 Eröffnung am 25.1.2008 um 19.oo Malerei und Zeichnungen Ausstellung von Klaus Walter Galerie Alte Wache, Schloßgarten 2A Eröffnung am 2.2. um 10.oo Technik 2007 Gunther Plüschow - Marineflieger, Forscher, Entdecker Aeronauticum vom 18. September 2007 bis 7. März 2008 Täglich 10.oo - 18.oo
Der Bäderring ist eine Straße zur Entlastung der Cuxhavener Innenstadt. Als nach dem Zweiten Weltkrieg immer mehr Kurgäste nach Cuxhaven reisten, musste ein Weg gefunden werden, die Innenstadt von dem stetig zunehmenden Urlauberverkehr zu entlasten. Der Bäderring wurde geplant. 1 1. Bauabschnitt 2 2. Bauabschnitt 3 3. Bauabschnitt 4 4. Bauabschnitt 5 5. Bauabschnitt 6 Nicht gebaut 1. Bauabschnitt Als erster Bauabschnitt wurde 1959 der Feldweg von der Poststraße bis zur Hermann-Allmers-Straße ausgebaut. Der Verkehr in die Döser und Duhner Urlaubsgebiete wurde jetzt durch die Hermann-Allmers-Straße und weiter über den Strichweg geführt. 2. Bauabschnitt Nachdem 1969 der Generalverkehrsplan von Prof.Grabe erstellt war, wurde zur Entlastung von Strichweg und Steinmarner Straße der 2. Bauabschnitt über den Feldweg und den Döser Feldweg bis Stickenbütteler Weg / Döser Schule gebaut. Am 1. November 1972 erfolgte die Freigabe für den Verkehr. 3. Bauabschnitt Der 3. Bauabschnitt, der Heinrich-Grube-Weg zwischen Stickenbütteler Weg und Strandhausallee, wurde im Juli 1973 fertiggestellt. Die Fortführung des 3. Bauabschnittes zwischen Strandhausallee und Duhner Allee wurde 1974 dem Verkehr übergeben. 4. Bauabschnitt 5. Bauabschnitt Mit dem 5. Bauabschnitt zwischen Brockeswalder Chaussee und Altenwalder Chaussee wurde 1995 eine verkehrsgünstige Anbindung an die BAB A27 fertiggestellt. Die Innenstadt ist seitdem vollständig vom Bädervekehr in Richtung Duhnen und Döse entlastet. Nicht gebaut Entgegen der ursprünglichen Planung wurde von dem Bau des Bäderringes von Duhnen durch die Feldmark nach Sahlenburg und Holte-Spangen bis Altenwalde Abstand genommen. Quelle: Die Cuxhavener Straßennamen, Günter Wolter
Der Berenscher Grenzstein, offizielle Bezeichnug `Schedelstein´, wurde aufgestellt, um Streitigkeiten der Ritzebüttler gegen die Oxstedter (Wurster) um den Verlauf des Oxter Baches, der Grenze zum Land Wursten, zu bereinigen. Gleichzeitig markierte der Grenzstein die Grenze zwischen Hamburg und dem Bistum Bremen. Durch die Änderung des Bachverlaufes waren auch die seit 1399 festgelegten Strand- und Bergungsrechte im Mündungsgebiet des Baches an der Küste in Frage gestellt. So war es auch nicht ungewöhnlich, dass Wurster Jäger auf ihr Jagdrecht in der Sahlenburger Heide pochten, da zu jener Zeit dort für das Amt Ritzebüttel die gewinnträchtigen Falken gefangen wurden. Erst 1586 kam man im so genannten ´Buxtehuder Receß´ zu einer scheinbar dauerhaften Regelung, doch die Streitigkeiten über die Zugehörigkeit des Wattengebietes gingen weiter, so dass 1692 ein weiterer Vertrag nötig wurde, der dann tatsächlich im 18. Jahrhundert die Auseinandersetzungen abflauen ließ. In Berensch erinnert noch heute dieser Grenzstein von 1589 an die Streitigkeiten. Heute ist der Stein fast komplett vom Kratteichenwald umwachsen. Er steht in den Berenscher Dünen am Rande zum Vorland. Bilder Der Grenzverlauf Berenscher Grenzstein Südseite mit Bremer Wappen Nordseite mit Hamburger Wappen Karte Der Browser ist nicht mit Google Maps v3 kompatibel.
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... Amtmann Werner-Obelisk Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Der Grabstein des am 18. Oktober 1891 verstorbenen Ritzebütteler Amtmannes Dr. Charles Anthony Werner auf dem Ritzebütteler Friedhof wurde als Obelisk mit Reliefplatte gestaltet. Werner hatte die längste Amtszeit aller Amtmänner. Seine bekannteste Hinterlassenschaft ist der Wernerwald.
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Christian Berg (* 12. Mai 1966 in Bad Oeynhausen; † 17. Januar 2022 in Cuxhaven) war ein Autor und Produzent von Kindermusicals. Der in Cuxhaven lebende Christian Berg begann seine Karriere mit 17 Jahren als Zirkusclown. Nach seinem Schauspielstudium gründete er schließlich ein Tourneetheater für Kinder. Er bezeichnete sich gern als Märchenmacher und Erzähler. Er wollte Kinder mit seinen Geschichten verzaubern und sie zum Lachen bringen. Und genau das hat er auch viele Jahre lang erfolgreich gemacht. Ob als Zirkusclown, als Märchenerzähler, Schriftsteller oder Musical-Autor - Christian Berg begeisterte und unterhielt mit seiner Arbeit unzählige Kinder und Erwachsene. Berg arrangierte Kindermusicals wie „Oh wie schön ist Panama“, „Jim Knopf“ oder „Das Dschungelbuch“. Insgesamt schuf er - teilweise gemeinsam mit Liedermacher Konstantin Wecker - mehr als 30 Musicals für junges Publikum. Darunter mit Wecker eine Fassung von „Jim Knopf“, die mehr als 350.000 Besucher anlockte. Auch als Autor von Büchern war Berg erfolgreich, zuletzt mit „Rumpelröschen und die 13. Fee“. Eigenen Angaben zufolge sollen mehr als acht Millionen Zuschauer Bergs Familieninszenierungen erlebt haben. In der Szene genoss Berg einen hohen Stellenwert. Reich geworden ist er mit seinen Werken jedoch nicht. 2013 hatte er gar Insolvenz anmelden und Rechte an seinen Stücken verkaufen müssen. Es hätten immer nur die anderen das große Geld gemacht, für ihn selbst sei wenig geblieben, sagte er 2018 der dpa. „Ich habe mich auf die falschen Leute verlassen, wollte immer nur Kunst machen.“ Kunst hat Berg bis zuletzt gemacht. „Die Schneekönigin“, „Oliver Twist“, „Vom Fischer und seiner Frau“, „In 80 Tagen um die Welt“, „Das Gespenst von Canterville“ - Berg sprudelte nur so vor Ideen, stand zum Teil auch selbst als Schauspieler mit auf der Bühne. Für noch mehr gute Unterhaltung für Kinder und Jugendliche gründete er gemeinsam mit Paul Glaser 2017 seine eigene Musical-Company und war direkt mit dem Stück „Das Phantom von Opa“ am St.-Pauli-Theater erfolgreich. Im Winter 2021 lief „Des Kaisers neue Kleider“ nach einem Märchen von Hans Christian Andersen im Ohnsorg-Theater.
(Weitergeleitet von Bahnhofsloch) Bahnhofswasserloch am Wasserturm Das Bahnhofswasserloch ist ein Gewässer an der Bahnhofstraße In alten Karten (1742) findet sich ungefähr dort ein kleiner Priel. In einer Karte von 1821 und davor findet sich dort die Amtsschreiber-Wiese. In einem Lageplan von 1894 findet sich im heutigen Bereich zwischen Kapitän-Alexander-Straße, Bahnhofstraße und Schwarzer Weg das Bahnhofswasserloch oder auch einfach Bahnhofsloch. Ursache für seine Entstehung war der Deichbruch des östlichen Obdeiches, der heutigen Kapitän-Alexander-Straße (nördlich der Bahnhofstraße), der im Jahre 1825 das Kalkofenwehl als Teil des Wasserlochs entstehen lies. Es besteht eine Verbindung, evtl. bereits seit vor 1825 als Abfluss des ehem. Prieles, unterhalb des östlichen Obdeiches in den Schleusenpriel. Als selbsttätiger Verschluss dient das sogenannte Klappsiel. Ehemals war der Teich wesentlich größer als heute und zog sich bis zur Großen Hardewiek. Dort führte es in der gleichen Sturmflut 1825 durch einem Deichbruch in Richtung Große Hardewiek, zur Entstehung des Scharnstwehles oder einfach Wehl. Im Laufe der Jahre wurde das Wasserloch zunehmend, z.B. für den Ausbau der Bahnhofstraße 1897, verfüllt. Ebenso wurde darin die Gründung für den Wasserturm geschüttet, der anfänglich mitten im Wasser stand. Heute ist nur noch ein Bruchteil seiner ehemaligen Größe vorhanden. Im Jahre 1897 wurde anlässlich des Baus des neuen Bahnhofsgebäudes der ehemals zum Bahnhofswasserloch gehörige Bahnhofsvorbereich mit Sand aus Altenwalde aufgehöht und um 1900 die Anlage um das Wasserloch parkmäßig aufgehübscht; die Bahnhofstraße wurde ostseitig mit Bäumen und Büschen bepflanzt. 1927 und 1936 wurde die Parkanlage nochmal umgestaltet. Nachdem sie nach 1945, ebenso wie an der Alten Liebe, als Gemmüsegarten genutzt wurde, wurde sie 1949 wieder als Parkanlage hergerichtet. Bilder Um 1952 Bahnhofswasserloch am Wasserturm Wasserturm mit Bahnhofswasserloch i.J. 1916
Carl von Bergen (auch: Karl von Bergen; * 1853 in Cuxhaven, † 1933 in München) war Kunstmaler. Von Bergen war einer der bedeutendsten in Cuxhaven geborenen Künstler. Eigentlich Carl von Bargen, Bruder des Schmiedemeisters von Bargen aus dem „Flecken“, später Eisenwaren, änderte er später seinen Nachnamen in von Bergen. Mit 25 Jahren absolviert er ein Studium der Malerei in München. Schon früh bekannt geworden ist er durch Genre-Bilder mit sogenannten „Bachidyllen“ und Kindermotiven. 1902 malte er ein Ölgemälde für die St. Nicolai-Kirche in Nordleda. Carl von Bergen wurde von der Schultheißenfamilie Segelcke gefördert. Bilder `Mädchen mit Teller´ `Füttern der Entenküken´ `Verschmitzt´ `Durchquerung des Bachs am Ende des Tages´
Ortseingang Berensch 2012 Berensch ist seit 1. Februar 1971 gemeinsam mit der Siedlung Arensch Ortsteil der Stadt Cuxhaven. Es ist eines der fünf Heidedörfer des ehemaligen Amtes Ritzebüttel, später des Landkreises Land Hadeln und wurde in seiner Geschichte unter den Namen Berneske (14. Jh.), Bernske (1574), Berenstede (1577), Bernstete (1594), Bernsch (1625), Behrensche (1817) und Berensch ab 1913 geführt. 1 Die Geschichte 2 Der Ort 3 Der Tourismus 3.1 Als lohnende Ziele im direkten Umfeld des Ortes sind zu nennen: 3.2 Lohnende Ziele und Möglichkeiten in der Umgebung 4 Fußnoten 5 Bilder Die Geschichte Von alters her gehört Berensch zum Land Hadeln. Grenze zum Land Wursten und zur Nachbargemeinde ist der Oxter Bach südlich von Berensch. 1282 werden u.a. die Berenscher Einwohner zu Klostermeiern des neu eingerichteten Altenwalder Klosters und damit zehntpflichtig. [1] Sie sind somit dem Kirchspiel Altenwalde zugeordnet. 1311 schenkt der adelige Werner von Bederkesa der Kirche zu Altenwalde Güter und eine Hausstelle in Berensch. Dieses ist die erste gesicherte schriftliche Erwähnung des Ortes. In der Folgezeit kommt es zu weiteren Wechseln von Besitzungen in Berensch. 1324 verpfändet Herzog Erich I. von Sachsen-Lauenburg, Grundherr des Landes Hadeln, das Kirchspiel Altenwalde an das Geschlecht der Lappes. Diese wiederum verpfänden es 1372 ebenfalls aus Geldmangel an den Hamburger Rat. 1394 kommt es zum käuflichen Übergang. Damit ist Berensch kirchlich dem neu eingerichteten Hamburgischen Amt Ritzebüttel zugeordnet, politisch jedoch dem Land Hadeln. 1399 wird erstmals die alte Grenze des Oxter Baches vertraglich festgelegt. Doch auch weiterhin kommt es zu Streitigkeiten mit den Wurster Fischern. So kommt es 1586 zum `Buxtehuder Rezess´ zwischen dem Hamburger Rat und dem Erzbistum Bremen. 1589 wird aufgrund dessen bei Berensch ein Grenzstein als Peilhilfe aufgestellt. Erstmals kartografisch erfasst wird Berensch [2] 1594 in der Karte das Amtes Ritzebüttel von Johan Schröter unter dem Namen `Berenstede´. 1660 erhält Berensch ein eigenes Schulhaus. Es wird 1882 erneuert, 1950 erweitert und 1969 geschlossen. 1885 wird Berensch in die Deichacht aufgenommen. 1930 wird in den Berenscher Dünen die Sendeanlage der Küstenfunkstelle Elbe-Weser Radio eingerichtet. Sie wird 1949 in ein Posterholungsheim umgewandelt. 1937 geht Berensch aufgrund des Groß-Hamburg-Gesetzes mit der Auflösung des Amtes Ritzebüttel von Hamburg an Preußen über, nach dem 2. Weltkrieg an Niedersachsen. Es gehört damit kurzzeitig zum Landkreis Land Hadeln. Am 1. Februar 1971 wird Berensch der Stadt Cuxhaven angegliedert und verlässt damit den Landkreis Land Hadeln wieder. Der Ort Mehr noch als Sahlenburg ist das Geesthufendorf Berensch, ebenso wie das benachbarte Arensch, nie so recht aus dem Dunstkreis der Geschichte hervorgetreten. Bedingt durch seine Lage auf einem Ausläufer der Hohen Lieth und den damit verbundenen, verminderten landwirtschaftlichen Ertragsmöglichkeiten gehörte es von jeher zu den armen Heidedörfern des Landes Hadeln. Dazu kam die abgeschiedene Lage am äußersten Endpunkt des Landes Hadeln vor der Nordsee, die man in Ermangelung eines Sieles, wie ihn die Wurster Nachbarn vorzuweisen hatten, nicht einmal zum Fischfang nutzen konnte. So blieb von der See letztendlich nur der mühselige Krabbenfang für den Eigenbedarf, da es wiederum auch keine rechte Wegnetzanbindung gab. Eine Straße in Richtung Cuxhaven wurde erst in der NS-Zeit angelegt. Zuvor war Berensch nur über Sandwege zu erreichen, wie sie sich noch heute an dem Wegstück zwischen Arensch und dem Wernerwald darstellen. Auch von dem Nachkriegsboom, wie er sich touristisch in den anderen Küstenorten Cuxhavens ergeben hat und woran nun auch Sahlenburg beteilig war, konnte in Berensch in Ermangelung eines Strandes nicht greifen. Lag das Meer im Mittelalter noch direkt vor den Toren Berensch´, zu erkennen an dem noch heute gut erhaltenen Dünengürtel, so hat sich in den Jahrhunderten ein hunderte Meter weit vorgelagertes Neuland ergeben, dem vor dem abschließenden Kaje- oder auch Sommerdeich nochmals ein weiterer Anwachs vorgelagert ist, geschaffen im frühen 20. Jahrhundert. Einziger Zugang zum Meer durch den äußeren Anwachs ist heute ein schmaler Plattenpfad. Bedingt durch diese natürlichen Widrigkeiten ist es zu erklären, dass das gesamte Dorf nur eine Gaststätte vorzuweisen hat. Andererseits hat sich dadurch aber auch im besonderen Maße der natürliche Charme des Ortes bis in die Neuzeit bewahren können, sodass sich Berensch heute als ein stiller, nicht überlaufener Ferienort für Ruhe liebende, naturverbundene Touristen darstellt, mit einem eigenen, örtlichen Tourismuspavillon. Bereits in der frühesten Nachkriegszeit wurde dem durch die Ansiedelung eines Erholungsheimes für körperlich kriegsbeschädigte Postbedienstete Rechnung getragen. Mit dem natürlichen Wegfall dieser Klientel wurde die gesamte Anlage im Jahre 2005 privatisiert und zu einem Ferienhotel umgewandelt. Der Tourismus Mit seinen natürlichen Gegebenheiten und seiner natürlichen Schönheit ist Berensch heute ein ideales Wander-, Radler- und Reiterrefugium abseits des Touristenrummels. Leider hat es die Stadt 2002 für nötig erachtet, zwei seiner schönsten und schönstgelegenen Campingplätze schließen zu lassen, einer in Berensch, einer in Arensch. Als lohnende Ziele im direkten Umfeld des Ortes sind zu nennen: die sehenswerte, unter Naturschutz stehende Cuxhavener Küstenheide. Sie ist frei zugänglich für Besucher, -Tier- wie Naturfreunde-. Auf ihr kann man Heckrinder und frei lebende Wildpferde bestaunen. das alte Küstenvorland. Es bietet dem ornithologisch bewanderten Beobachter ebensolche Einblicke in die Seevogelwelt wie dem Spaziergänger. der breit ausgreifende Dünengürtel mit seinem seltenen Kratteichenbewuchs und mitten darin Deutschlands vielleicht kürzestem Deich anstelle einer geschleiften Bunkeranlage aus dem 2. Weltkrieg. Ebenso der dort befindliche oben erwähnte historische Grenzstein. und letztlich südseitig die historischen Knicklandschaften mit den dahinter liegenden Marschen des Wurster Landes. Lohnende Ziele und Möglichkeiten in der Umgebung Im Nachbarort Oxstedt steht ein 18-Loch Golfplatz zur Verfügung. Das Wanderrevier des Wernerwaldes, angelegt von Amtmann Werner, um den Flugsand festzulegen. Der Nationalpark Wattenmeer, im Jahre 2009 zum Weltnaturerbe erklärt. Mit seinen endlosen zu erwandernden Watten und Prielen und seiner Seevogelwelt. !Achtung! Zuvor über Gefahren im Watt informieren. Besuch der Insel Neuwerk mit Schiff von Cuxhaven aus oder zu Fuß, bzw. per Pferdewagen von Sahlenburg oder Duhnen aus. Das Beobachten des Naturschauspieles Ebbe und Flut. Die Entdeckung der Stadt Cuxhaven, mit ihren Häfen, Stränden und städtischen Angeboten jeder Art. Dazu gehören auch die reichhaltigen Kurangebote des Nordseeheilbades. Völlig gratis für den Urlauber und nicht zu vergessen sei dabei die gesunde jodhaltige Luft von der Nordsee. Das Aeronauticum in Nordholz, eine Museumsausstellung rund um das Thema Zeppelin. Die romantischen Sielhäfen des Wurster Landes. Der Ortsteil Berensch heißt Sie herzlich willkommen bei den örtlichen Festen wie zum Beispiel dem traditionellen Heideblütenfest im August, dem Osterfeuer und den Kinderfesten oder dem Spanferkel-Grillfest. Und: Berensch hat durch seine Landschaftsprägung ganzjährig Saison! Fußnoten Hochspringen ↑ Dem Verfasser ist nicht bekannt, ob hierüber eine Zehntsteuerliste vorliegt, welche dann die vermutlich erste schriftliche Erwähnung des Ortes Berensch wäre. Hochspringen ↑ soweit heute bekannt Bilder Berenscher Vorland von der Oxter Schleuse aus Krattwaldbestandene Dünen bei Berensch Vermutlich kürzester Deutscher Deich mit ca. 30 m Länge Ehem. Beobachtungsstand in den Berenscher Dünen Historischer Grenzstein von 1589 Ausflugsziel Sielhafen Spieka-Neufeld
Die Kreuzung Bahnhofstraße/Holstenstraße war eine der verkehrsreichsten Kreuzungen der Stadt. Über diese Kreuzung floss der gesamte Verkehr in Richtung Häfen. Das Verkehrsaufkommen war so stark, dass bereits 1946 die englische Militärbehörde die Aufstellung von Verkehrspolizisten forderte. Von da an regelten an dieser Straßenkreuzung die Polizeibeamten Wieschollec, Bergmann, Franke, Granzow und Bartsch den Straßenverkehr. Der Dienst der Polizeibeamten wurde zunächst von den Angehörigen der englischen Besatzungsbehörde in den Vorweihnachtstagen mit Geschenken belohnt. Später schlossen sich sowohl die Mitarbeiter der Fisch verarbeitenden Betriebe als auch die Cuxhavener Autofahrer diesem Brauch an. Ältere Mitbürger unserer Stadt werden sich noch daran erinnern, dass die Polizeibeamten in der Vorweihnachtszeit regelrecht in Geschenken versunken sind. Ab dem 1. Oktober 1962 wurde der Fahrzeugverkehr an dieser Kreuzung durch eine Ampelanlage geregelt. Gleiches galt für die Kreuzung vor der alten Post am Kaemmererplatz. Auch dort waren Polizisten zur Regelung des Verkehrs eingesetzt und auch dort wurden zu Heiligabend in regelmäßigen Abständen die Gaben der Autofahrer mit dem Dienstkäfer abgeholt. Hier wurde der Polizist mit der Inbetriebnahme der Konrad-Adenauer-Allee abgezogen. Mit ihm gemeinsam war die Kreuzung ausgezeichnet durch die Zeitungsfrau Brönhorst, die sommers, wie winters an der Ecke vor der alten Post Zeitungen jeder Art verkaufte.
Bahnhofswasserloch am Wasserturm Das Bahnhofswasserloch ist ein Gewässer an der Bahnhofstraße In alten Karten (1742) findet sich ungefähr dort ein kleiner Priel. In einer Karte von 1821 und davor findet sich dort die Amtsschreiber-Wiese. In einem Lageplan von 1894 findet sich im heutigen Bereich zwischen Kapitän-Alexander-Straße, Bahnhofstraße und Schwarzer Weg das Bahnhofswasserloch oder auch einfach Bahnhofsloch. Ursache für seine Entstehung war der Deichbruch des östlichen Obdeiches, der heutigen Kapitän-Alexander-Straße (nördlich der Bahnhofstraße), der im Jahre 1825 das Kalkofenwehl als Teil des Wasserlochs entstehen lies. Es besteht eine Verbindung, evtl. bereits seit vor 1825 als Abfluss des ehem. Prieles, unterhalb des östlichen Obdeiches in den Schleusenpriel. Als selbsttätiger Verschluss dient das sogenannte Klappsiel. Ehemals war der Teich wesentlich größer als heute und zog sich bis zur Großen Hardewiek. Dort führte es in der gleichen Sturmflut 1825 durch einem Deichbruch in Richtung Große Hardewiek, zur Entstehung des Scharnstwehles oder einfach Wehl. Im Laufe der Jahre wurde das Wasserloch zunehmend, z.B. für den Ausbau der Bahnhofstraße 1897, verfüllt. Ebenso wurde darin die Gründung für den Wasserturm geschüttet, der anfänglich mitten im Wasser stand. Heute ist nur noch ein Bruchteil seiner ehemaligen Größe vorhanden. Im Jahre 1897 wurde anlässlich des Baus des neuen Bahnhofsgebäudes der ehemals zum Bahnhofswasserloch gehörige Bahnhofsvorbereich mit Sand aus Altenwalde aufgehöht und um 1900 die Anlage um das Wasserloch parkmäßig aufgehübscht; die Bahnhofstraße wurde ostseitig mit Bäumen und Büschen bepflanzt. 1927 und 1936 wurde die Parkanlage nochmal umgestaltet. Nachdem sie nach 1945, ebenso wie an der Alten Liebe, als Gemmüsegarten genutzt wurde, wurde sie 1949 wieder als Parkanlage hergerichtet. Bilder Um 1952 Bahnhofswasserloch am Wasserturm Wasserturm mit Bahnhofswasserloch i.J. 1916
Der Eingangsbereich der BBS Die BBS Cuxhaven ist eine staatliche Schule, direkt hinter dem Wochenmarkt gelegen, die unter ihrem Dach viele verschiedenen Schulen zur beruflichen Ausbildung vereint. Derzeit besuchen etwa 2.500 Schülerinnen und Schüler die BBS Cuxhaven, wo sie von etwa 150 Lehrkräften betreut werden. 1 Schulformen 2 Geschichte 3 Adresse 4 Literatur 5 Links Schulformen Fachgymnasium Gesundheit und Soziales Schwerpunkt Oecotrophologie Schwerpunkt Sozialpädagogik Schwerpunkt Gesundheit/Pflege Technik Schwerpunkt Informationstechnik Wirtschaft Fachoberschule Gestaltung Wirtschaft Gesundheit und Soziales Schwerpunkt Sozialpädagogik Fachschule für Sozialpädagogik für Heilpädagogik Berufsfachschule Einjährig, ohne Eingangsvoraussetzungen Gastronomie Hauswirtschaft Lebensmittelhandwerk Feinwerktechnik/Fertigungstechnik Installations- und Metallbautechnik Fahrzeugtechnik Elektrotechnik/Energietechnik Zweijährig, für Hauptschulabsolventen Wirtschaft Hauswirtschaft (nur 2. Jahr) Technik (nur 2. Jahr) Einjährig, für Realschulabsolventen Wirtschaft (Höhere Handelsschule) Hauswirtschaft Technik-Elektro/Metall Technik-Medien/Druck Sozialpflege Zweijährig, für Realschulabsolventen Sozialassistenten technischer Asistent Informatik Berufsvorbereitungsjahr Ernährung (Gastronomie)/Wirtschaft Ernährung und Hauswirtschaft Hauswirtschaft und Gartenbau gewerblich-technisch Körperpflege/Wirtschaft Berufsschule Anlagenmechaniker Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Bäcker Bankkaufleute Bürokaufleute Drucker Einzelhandelskaufmann (wird zur Zeit nicht in Cuxhaven beschult) Energieelektroniker Elektroinstallateure Elektromaschinenbauer Feinwerkmechaniker Fachleute für Systemgastronomie Fachkräfte im Gastgewerbe Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk (Bäckerei und Konditorei) Frisöre Hotelfachleute IT-System-Elektroniker Industriemechaniker Informatikkaufleute Industriekaufleute Kaufleute im Groß- und Außenhandel KFZ-Mechatroniker Köche Konditoren Konstruktionsmechaniker Maler und Lackierer Mediengestalter Medizinische Fachangestellte Restaurantfachleute Verwaltungsfachangestellte Zahnmedizinische Fachangestellte Zerspanungsmechaniker Geschichte 13. Oktober 1895 Gründung der heutigen BBS als freiwillige "Fortbildungsschule" für männliche kaufmännische und gewerbliche Lehrlinge. Leiter der Schule wurde August Böe (1854-nach 1927) der Rektor der Deichschule, wo auch die Fortbildungsschule ansässig wurde. Die damals 95 Schüler mussten 5 Mark Schulgeld zahlen und 3 bis 4x in der Woche von 20 bis 22 Uhr, sowie Sonntags von 13 bis 15 Uhr die Schulbank drücken. 1898 Friedrich Christian Winckler (1863-1937) wird an der Deichschule und an der Fortbildungsschule neuer Rektor. Die Schule wird unter staatliche Aufsicht gestellt. 14. Oktober 1907 Ein neues Schulgebäude wird in der Abendrothstraße von der 2. Cuxhavener Volksschule und der Fortbildungsschule unter Rektor Winckler bezogen. 9. April 1919 Die Berufsschulpflicht wird eingeführt und damit steigt die Schülerzahl an der Fortbildungsschule erheblich (von 288 im Schuljahr 18/19 auf 994 Im Schuljahr 21/22) und die Schule erhält zeitweise weitere Räumlichkeiten an den verschiedensten Standorten. 1922 Streik: Alle Lehrer der Fortbildungsschule legen wegen zu geringer Entlohnung die Arbeit nieder. 1923 Neuer Name: “Städtische Fortbildungsschule Cuxhaven” Schon im Februar wieder ein Namenswechsel: “Städtische Berufsschule Cuxhaven” 7. Mai 1927 Einweihung des Berufsschulgebäudes an der Ecke Abendrothstraße/Schulstraße 1928 Rektor Winckler geht in den Ruhestand und Dr. Karl Heuser wird neuer Schulleiter. 1. April 1930 Eröffnung der 1. Berufsfachschulen: Die Handelsschule und die Haushaltungsschule für Mädchen 1933 Neuer Schulleiter wird - nachdem Dr. Heuser aus dem Dienst “beurlaubt” wurde – Richard Buß (1893-1958). Er bleibt dies zunächst bis 1945. Wieder ein neuer Name: “Städtische Berufs- und Berufsfachschulen Cuxhaven” 1945 Das Schulgebäude wird beim letzten Bombenangriff auf Cuxhaven (15. April 1945) schwer beschädigt und kann nicht mehr genutzt werden und der Unterricht wird bis zum 6. März 1946 ausgesetzt. Wilhelm Härle (1887-1961; genannt Papa Härle), schon seit 1924 an der Berufsschule tätig, übernimmt die Schulleitung. 6. März 1946 Wiederaufnahme des Unterrichts in verschiedenen Räumlichkeiten der Stadt. 16. Mai 1949 Der erste Bauabschnitt eines Neubaues in unmittelbarer Nähe zum alten Gebäude kann bezogen werden. 1952 Wieder wird Richard Buß mit der Leitung der Schule beauftragt. 1959 Der in Cuxhaven geborene Gewerbelehrer Charles Heuck (1909-1984) übernimmt die Leitung der Schule. 6. August 1970 Das erste Fachgymnasium (hauswirtschaftlicher Typ) wird eingeführt. Das Wirtschaftsgymnasium folgt 1971 und das Technische Gymnasium 1975. 1973 Manfred Keneder (geb. 1933) übernimmt die Schulleitung. 9. November 1974 Einweihung des 1. Bauabschnitts des Berufsschulgebäudes am Wochenmarkt September 1989 Durch einen Brand wird die Schule stark beschädigt. 1995 Hundertjahrfeier der BBS Cuxhaven am 5. Mai. Diether Brandenburg übernimmt die Schulleitung. 2003 Die BBS Cuxhaven werden “ProReKo-Schule” (Projekt Regionales Kompetenzzentrum). 2007 Im Februar werden die BBS von der Schulinspektion Niedersachsen überprüft. Im April erhält die BBS Cuxhaven ein neues Logo und eine eigenes Motto (Kompetent - Innovativ - Menschlich) 30. Januar 2008 Diether Brandenburg geht in den wohlverdienten Ruhestand und übergibt die Schulleitung an Dr. Ulrich Getsch 31. Oktober 2011 Dr. Getsch verlässt die BBS und tritt sein neues Amt als Oberbürgermeister der Stadt Cuxhaven an. Studiendirektor Rüdiger Koenemann übernimmt vorübergehend die Schulleitung. 18. Juni 2012 Rüdiger Koenemann übernimmt die Schulleitung. Adresse Pestalozzistraße 44 27474 Cuxhaven Tel. 04721 - 79720 Literatur Arnold Dock (Hrsg); 100 Jahre Berufsbildende Schulen Cuxhaven, Beiträge zur Geschichte der Schule; Cuxhaven 1995 Links Website der Berufsbildende Schulen Cuxhaven Blog zum Thema IT- & Druck-Technik
Eine Bake ist ein Seezeichen als Orientierungshilfe für die Seefahrt. Mit einer Bake wird in der Regel ein fester Ort, in manchen Fällen aber auch der Ort eines mobilen Objektes bestimmbar gemacht. Baken werden zu Land, zu Wasser und in der Luft verwendet. Meist werden sie zur räumlichen Orientierung von Verkehrsteilnehmern eingesetzt. Das Wort kommt aus dem Niederdeutschen. 1 Seezeichen 2 Cuxhavener Baken 2.1 Baken im Cuxhavener Wattenmeer 3 Bilder nicht weiter behandelter Baken 4 Weblink Seezeichen Die Bake, früher auch Bak, Baake auch Kape genannt, gehört zu den in der Schifffahrt verwendeten Seezeichen zur Markierung von Fahrwassern. Häufig fungiert sie im Verbund mit einem anderen Seezeichen als Peilmarke. So diente die Neuwerker Nordbake als `Verdunkelungsbake´ für die Neuwerker Blüse, bzw. ab 1815 den kleinen Neuwerker Leuchtturm. Sprich, war er, bzw. nachts sein Licht durch die Nordbake verdeckt, so war hier ein bestimmter Kurs anzulegen für die Einfahrt in das Elbfahrwasser. Anfangs war der Begriff Bake Synonym für markante `Seh-Zeichen´ jeder Art. Das konnten sein: eigentliche Baken, aber ebenso Kirchtürme, Windmühlen oder markante Häuser. Auch die Natur musste Hilfestellung leisten. So wurde die Kugelbake aufgestellt, nachdem ein Sturm eine Baumgruppe gefällt hatte. Notiz aus dem Reisebericht einer Neuwerkreise des Göttinger Professors Christoph Meiners i.J. 1787: "Den Schiffen, die aus der See kommen, dienen außer den hohen Türmen (Anm.: Zu der Zeit Blüse und Neuwerker Seeturm) auch die übrigen Bauernhäuser als Signale. Aus diesem Grund dürfen nicht mehrere Häuser, als einmal da sind, und auch die einmal vorhandenen nicht an andere Stellen gebaut werden. Als vor einigen Jahren eines der Bauernhäuser abbrannte und der Besitzer nicht gleich imstande war, ein neues zu errichten, ließ die Admiralität in Hamburg (welcher Stadt die Insel wie das Amt Ritzebüttel gehört) sogleich das abgebrannte Haus mit der größten Geschwindigkeit aufführen, damit das fehlende Haus keinen Schiffer irre machen möchte". Als markante Landmarke für die Weserschifffahrt diente unter anderem auch der Turm der ehemaligen Bartholomäuskirche in Dingen (heute Imsum), der 1413 an die im Jahre 1218 erbaute Kirche angebaut wurde. Als diese Kirche 1895 abgebrochen wurde, blieb der Turm als heute bekannter "Ochsenturm" stehen. Baken werden an Land - in Ufernähe - aufgestellt und sind Gerüste aus Holz, Stahl oder auch Stein. Sie haben eine auffällige Form (meist pyramiden- oder turmähnlich) und tragen zuweilen die für das Lateralsystem typischen Farben (rot, grün, weiß, schwarz-gelb) und die entsprechenden Toppzeichen an der Spitze. Auch können sie beleuchtet sein. Eine Besonderheit der Baken sind die `Seetürme´. Von den ehemals drei Deutschen Türmen auf Borkum, Wangerooge und Neuwerk ist im Original nur noch der Neuwerker erhalten. Der Borkumer brannte 1879 ab und wurde durch einen Leuchtturm ersetzt. Der Wangerooger wurde 1914 zu Kriegsbeginn gesprengt, später aber an anderer Stelle wieder aufgebaut, da er mittlerweile komplett im Meer gestanden hatte. Alle drei Türme fungierten zeitweise auch als Leuchttürme. Cuxhavener Baken Grandbake Ehem. Bake in Duhnen. Grodener Bake Ehem. Bake am Grodener Stack. Erbaut 1836, genannt `Schwarze Bake´. Korbbaken Im Watt oder Wattkante, sowie auf dem Leitdamm aufgestellte Stangen mit verschiedenformigen Korbgebilden. Kugelbake Seit wahrscheinlich 1703 an der nord-ost-Spitze der heutigen Grimmershörnbucht positionierte Bake zur Markierung des Elbfahrwassers. Rettungsbake - Sonderform im Cuxhavener Watt, kein Seezeichen. - Nautische Bake mit integriertem Schutzraum. Ros(s)bake Vorläufer des Hamburger Leuchtturms an der Alten Liebe Rote Bake Bake am Grodener Seedeich. Baken im Cuxhavener Wattenmeer Nordbake Neuwerk Ostbake Neuwerk (Klapmützbake) Scharhörnbake ehemals Rettungsbake auf der Watteninsel Scharhörn Bilder nicht weiter behandelter Baken Weblink Baken
Betonnung ist die Kennzeichnung eines Fahrwassers oder einer Gefahrstelle der Schifffahrt mit Seezeichen. Man unterscheidet zwischen kardinalen und lateralen Zeichen. Bei kardinalen Zeichen wird die Lage einer Gefahrstelle mit verschiedenen Tonnen in Kompassrichtung dargestellt. Laterale Zeichen zeigen die Mitte, Steuerbord- oder Backbordseite eines Fahrwassers an.
Albert Ballin (* 15. August 1857 in Hamburg; † 9. November 1918) war ein Hamburger Reeder und eine der bedeutendsten jüdischen Personen des deutschen Kaiserreiches. 1 Leben 2 Werk 3 Ballin und Cuxhaven 4 Mensch 5 Literatur 6 Weblinks Leben Als jüngstes von 13 Geschwistern wurde Albert Ballin 1857 in Hamburg geboren. Seine Eltern waren aus Dänemark eingewandert und sein Vater „Samuel Joseph“ Ballin (1804–1874), der als Tuchhändler durch den Hamburger Brand mittellos wurde, hatte 1852 die Auswandereragentur „Morris & Co“ in Hamburg gegründet. 1874, nach dem Tod des Vaters, musste Albert mit 17 Jahren ins Geschäft einsteigen. 1875 erhielt er Prokura und wurde 1879 Teilhaber bei Morris & Co. Die Firma vermittelte Auswanderungswilligen Schiffspassagen nach England und weiter nach Nordamerika. 1881 übernahmen Morris & Co die Passagevertretung der Hamburger Carr-Linie, die später mit der Sloman-Linie die Union-Linie bildete. 1886 arrangierte Ballin deren Übergang in die HAPAG und wurde mit 29 Jahren deren Passagedirektor. Ab 1899 war er Generaldirektor der HAPAG und machte aus dem Unternehmen die größte Schifffahrtslinie der Welt. Ballin starb am Tage der Abdankung des Kaisers durch Suizid. Werk Albert Ballins Wirkungsbeginn fiel mitten in die Auswandererzeit. In dieser Zeit reisten die unvermögenden Auswanderer im Zwischendeck der Passagierschiffe. Während den besser gestellten Passagieren Kajüten und Freidecks zur Verfügung standen, reisten die Zwischendeckspassagiere in notdürftig eingerichteten Frachträumen ohne jede Intimsphäre und fast ohne die Möglichkeit, ein Außendeck aufzusuchen. Hier nahm er die Möglichkeit wahr, sein Passage-Vermittlungsbüro mit der Carr-Reederei zu verbinden, die über zwei Frachtdampfer verfügte. Diese ließ er menschenwürdig ausbauen, sodass die Schiffe ausschließlich für Zwischendeckspassagiere fuhren, was schlussendlich bedeutete, dass es keine Kajütpassagiere und damit auch keine Beschränkungen mehr gab. Damit erreichte er einen enormen Zulauf, sodass er zusätzlich auch noch günstiger fahren konnte. Die wirtschaftliche Attraktivität des Massengeschäfts beschrieb er mit den Worten „ohne Zwischendeckspassagiere wäre ich innerhalb weniger Wochen bankrott“. 1886 war die Konkurrenz zwischen der Union-Linie und der Hamburg-Amerika-Paketfahrt-AG HAPAG, ab 1893 Hamburg-Amerika-Linie, im Auswanderergeschäft groß, und die Konkurrenten teilten den Markt unter sich auf. Nach diesen Absprachen wechselten 1886 Guido Wolff vom Vorstand der Union-Linie in den Vorstand der HAPAG. Im selben Jahr wurde Albert Ballin nach der Übernahme der Union-Linie durch HAPAG dort Leiter der Passageabteilung. 1887 führte Ballin den Schnelldienst Hamburg - New York ein und wurde 1888 in den Vorstand der HAPAG berufen, der damit auf drei Personen erweitert wurde. Zur verbesserten Auslastung der Schiffe im Winter fing er 1891 an, Kreuzfahrten zu veranstalten, zunächst in den Mittelmeerraum, später auch zu anderen Zielen. Mit seiner Berufung zum Generaldirektor der HAPAG im Jahr 1899 war er im Wettbewerb um den Transatlantikverkehr für den Bau der damals größten und schnellsten Schiffe der Welt verantwortlich. Für die Emigranten, die mit den Schiffen der damaligen HAPAG befördert wurden, schuf Albert Ballin nach dem Vorbild der Krupp-Siedlungen die nach ihm benannte Ballinstadt. Auf gut 55.000 Quadratmetern auf der Veddel in Hamburg und in rund 30 Einzelgebäuden ließ er Schlaf- und Wohnpavillons, Speisehallen, Bäder, Kirchen und Synagogen sowie Räume für ärztliche Untersuchungen errichten. Zweck der Ballinstadt war es, den Emigranten, die auf ihre Überfahrt warteten, einen sicheren Ort zur Verfügung stellen. Der Aufenthalt, die Unterkunft und Verpflegung in der Ballinstadt waren im Preis der Passagiertickets enthalten. Die 1963 abgerissene Ballinstadt wurde teilweise an gleicher Stelle wieder aufgebaut und als Museumsstadt BallinStadt am 5. Juli 2007 eröffnet. Ballin und Cuxhaven Etwa ab Mitte des 19. Jahrhunderts betreiben die HAPAG, Ballin und teilweise beide gemeinsam den Seebäderverkehr nach Helgoland, Sylt, Föhr und Norderney. Ballins eigene Reederei schließt 1939. 9. Mai 1889 Liniendienst nach Übersee (New York) ab Cuxhaven mit der `Augusta Viktoria´. Zu jener Zeit liegen die Schiffe vor Cuxhaven auf Reede und werden mittels Tenderschiffen vom alten Hafenbahnhof aus bedient. Es stehen 4 Schiffe zur Verfügung, die ansonsten auch im Seebäderverkehr nach Helgoland eingesetzt werden. Versetzt werden bis zu 700 Passagiere plus sämtlichem Gepäck und Stückgut, sowie Post. 22. Januar 1891 Beginn der weltweit ersten Luxus-Kreuzfahrt mit demselben Dampfer ab Cuxhaven in Anwesenheit des Kaisers. 22. Januar 1891 Anlässlich dessen wird gleichzeitig damit die ebenfalls weltweit erste Bordzeitung herausgegeben, ebenfalls vor Cuxhaven. 1896 kauft die HAPAG Grund zur Anlage der Hamburg-Amerika- und der Predöhlstraße für die Firmenleitung und die höheren Offiziere. Von 1900 bis 1902 wird auf Betreiben Ballins der Neue Hafen, Vorläufer des heutigen Amerikahafens, ausgebaut. In diesem Zusammenhang wird der neue Hafenbahnhof, später getrennt benannt als HAPAG-Hallen und Amerikabahnhof, errichtet. 1902 werden für Vorarbeiter der HAPAG die so genannten `Schweizerhäuser´ an der Grodener Chaussee errichtet. Weitere Bauten im Lehfeld für Matrosen und Arbeiter werden aufgrund der um 1900 einsetzenden Rezession erst nach dem I. Weltkrieg ausgeführt; der Bau eines Altenheimes für HAPAG-Angestellte verbleibt. Auf Betreiben des damaligen Fischereidirektors Hans Lübbert schafft Ballin am 23. Oktober 1907 die Voraussetzungen für eine Cuxhavener Fischereiflotte zur kontinuierlichen Belieferung der hierfür gegründeten Cuxhavener Hochseefischerei AG, deren stellvertretendender Aufsichtsratsvorsitzender und Teilhaber er bis zu seinem Tode bleibt. Hierdurch wird Cuxhaven Standort der größten fischverarbeitenden Industrie. 1912 kommt es zum endgültigen Ausbau des Neuen Hafens zum Amerikahafen, sowie zur Erweiterung des westlichen Hafenkopfes zum Steubenhöft. Auch dieses geschieht für die ständig wachsenden Ballin-Schiffe. Mensch Ballin wurde von der Hamburger Gesellschaft nicht voll akzeptiert. Für diese war er nur ein erfolgreicher Generaldirektor einer Reederei und eben nicht der Inhaber einer Firma. Trotzdem war er aufgrund seines Erfolges sehr einflussreich und pflegte unter anderem auch Kontakte mit Kaiser Wilhelm II., was ihm die Bezeichnung Der Reeder des Kaisers einbrachte. Beide, obgleich von unterschiedlicher Herkunft, verstanden sich bestens und verkehrten auch privat miteinander. Ganz anders als in Hamburg sah seine Anerkennung im Ausland aus. So schreibt eine englische Zeitung i.J. 1914: "Es sind nicht die deutschen Panzerkreuzer, die Englands Herrschaft auf dem Meere bedrohen. Es ist Herr Albert Ballin und seine Hamburg-Amerika-Linie (Vorläuferreederei der HAPAG)." Damals war die HAPAG unter Ballin mit 206 Schiffen zur weltweit größten Schifffahrtsgesellschaft aufgestiegen; in der Passagierfahrt war sie dreimal so groß wie die größte englische Gesellschaft. Mit dem Ende des I. Weltkrieges, den Ballin als den "... dümmsten Krieg, den die Weltgeschichte je gesehen hat" bezeichnete, bewahrheiteten sich seine Vermutungen. 178 der nach dem Krieg noch verbliebenen Schiffe musste die Gesellschaft abtreten. Diesen Untergang seines Lebenswerkes wollte Ballin nicht mehr miterleben. Auf Druck der Nationalsozialisten wurde versucht, Ballins Andenken als Jude zu ignorieren. So wurde auch der erste HAPAG-Neubau nach dem Krieg, die `Albert Ballin´, umbenannt in `Hansa´. Nach ihm ist in Cuxhaven der Albert-Ballin-Platz am Steubenhöft benannt worden. Literatur Franklin Kopitzsch, Dirk Brietzke: Hamburgische Biographie. Personenlexikon. Band 1. Hamburg 2001, S. 32ff, ISBN 3-7672-1364-8 Susanne Wiborg: Albert Ballin. Ellert & Richter, Hamburg 2000, ISBN 3-89234-945-2 Online Biographie bei cosmopolis.ch Horst Koperschmidt: Albert Ballin und Cuxhaven Weblinks BallinStadt - Auswanderwelt Hamburg
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... Bali Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Bali ist ein Kino in der Holstenstraße Öffnungszeiten tägl. 14:00 - 23:00 Uhr Fr. und Sa. 14:00 - 01:00 Uhr Weblink Bali-Homepage]
Hans-Christian Biallas (*26. Dezember 1956 in Hannover) war von 1994 bis Juni 2011 für den Wahlkreis Cuxhaven Mitglied des niedersächsischen Landtages. Seit 2003 war er auch innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag. Mit der Ernennung zum Präsidenten der Klosterkammer Hannover hat Hans-Christian Biallas am 28. Juni 2011 sein Landtagsmandat zurückgegeben. Adresse Hans-Christian Biallas Badehausallee 2 27476 Cuxhaven Tel. 04721/50 80 79
Sede Balsen (* ??? † 13. März 1909) Der ehemalige Seemann und Inhaber des Hotel Continentals wurde am 1. Mai 1905 zum Gemeindevorsteher der zusammengeschlossenen Landgemeinden Cuxhaven und Döse gewählt. Er war damit der Vorgänger des ersten hauptamtlichen Bürgermeisters Bleicken.
Eine Barge ist eine antriebslose pontonartige Transportplattform für den Fluss-oder Seetransport von sperrigen Gegenständen, volkstümlich Leichter genannt. Während ein Ponton als Plattform auf stationärer Position gelegen ist, z.B. als schwimmender Anleger, wird er im Transportwesen nautisch Barge genannt. Der Begriff kommt aus dem Englischen und bedeutet Lastkahn, bzw. Schleppkahn. Durch seine rechteckige Bauform kann sie geschoben oder gezogen werden. Weblink Schlepper mit Barge der Reederei T.O.W. Cuxhaven
In einer Karte von 1675 von M. Petro Hesselio ist an einer Stelle, die heute dem Parkplatz der Alten Liebe entsprechen würde ein mögliches Gräberfeld verzeichnet in Form einzelner Grabstätten und der Bezeichnung `biengräber´. Dabei ist jedoch zu vermuten, dass dieser Platz, wenn er denn je Gräber getragen hat, außerhalb der heutigen Alten Liebe und somit heute in der Elbe gelegen ist. Eine Bestätigung wird sich nur noch schwerlich herleiten lassen. Man muss jedoch davon ausgehen, dass der 1675 gezeichnete Zustand vermutlich zum Erscheinungsjahr nicht mehr gültig war. Außerdem war der Landverlust in dem Gebiet zu der Zeit noch längst nicht abgeschlossen. Für den Friedhof spricht der Beruf des Zeichners als Pastor, der von berufswegen ein `Auge´ für Friedhöfe hat. Unklar ist ebenfalls die Bezeichnung. Möglicherweise mag es Beingräber (von Gebein) bedeuten, was vermutlich einen Platz für aufgefundene namenlose Seeleichen bezeichnet. Damit mag er ein Vorläufer des Paul-Ahrens-Kirchhofs gewesen sein. Tatsächlich muss es eine Friedhof gegeben haben, denn die Chronik erwähnt einen `Friedhof der Namenlosen´, der 1739 in einer Sturmflut am o. a. Ort so freigespült worden ist, dass Gräber aufgedeckt waren. Sie wurden 1743 mit dem Schlick der Hafenausbaggerung bedeckt. Unklar ist, ob dieser Platz mit dem oberen identisch ist. I.J. 1564 werden anlässlich einer Schlossinventur zur Übergabe des Schlosses an den neuen Vogt Baltzer Meinsen Gegenstände der St. Nicolai-Schlosskapelle aufgeführt mit dem zusätzlichen Vermerk, dass sie zur Außendeichskapelle gehören. Gemeint ist also eine Filialkapelle der Ritzebüttler Schlosskapelle. Diese kann aber nicht die Döser `Kapelle buten den Diek´ sein, da diese der Altenwalde Kirche untersteht. Mag also möglicherweise zu dem genannten Gräberfeld auch eine Kapelle gehört haben, was Sinn macht.
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... Bistro Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Diese Seite gibt eine Überblick über Bistros in Cuxhaven Centrum Bistro & Cafe WAL in der Straße Am Schleusenpriel Bistro Bienenkorb in der Fahrenholzstraße
Bleick Max Bleicken * 27. Mai 1869 in Bredstedt bei Husum; † 18. Juni 1959 in Cuxhaven. 1 Leben und Werk 2 Würdigungen 3 Bilder 4 Literatur 5 Links Leben und Werk "Sehr geehrter Herr Rat! Teile Ihnen hierdurch mit, daß Ihre Wahl zum Bürgermeister von Cuxhaven soeben bestätigt wurde. Hochachtungsvoll Balsen" Bleick Max Bleicken wurde am 27. Mai 1869 in Bredstedt bei Husum (Schleswig-Holstein) geboren. Nach seiner Schulausbildung und der Ableistung des Wehrdienstes beim Landsturm studierte Bleicken in Kiel Theologie, schloss dieses Studium jedoch nicht ab, sondern wechselte 1892 zum Studienfach Jura in Berlin. Dieses Studium schloss er 1895 ab und arbeitete als Referendar beim Hamburger Senat. Bei der Hamburger Oberschulbehörde wurde er im Jahre 1900 zum Rat befördert. 1907 bewarb er sich um die seinerzeit freie Stelle des Bürgermeisters in Cuxhaven und wurde am 8. April 1907 von der Cuxhavener Bürgervertretung zum ersten hauptamtlichen Bürgermeister der jungen Stadt gewählt. Da bis zu seiner Einführung am 1. Juni 1907 die Verwaltung Cuxhavens in erster Linie ehrenamtlich vorgenommen worden war, musste Bleicken zuerst eine hauptberufliche Verwaltung aufbauen. Ihm standen dazu ein Stadtsekretär, ein Schreiber und ein Bote zur Verfügung. Das erste `Rathaus´ befand sich in der Deichstraße 1, etwa auf dem freien Platz vor der Deutschen Bank, gegenüber der ehemaligen Post. Als er 1931 aus seinem Amt ausschied, war die Verwaltung der Stadt auf 53 Beamte und Angestellte angewachsen. Das von ihm verwaltete Haushaltsvolumen wuchs in der selben Zeit um das etwa 20fache. Die Weiterentwicklung der jungen Cuxhavener Verwaltung zeigt sich am 13. März 1917 auch augenfällig mit der Einweihung des Rathauses am Grünen Weg. Nach dem Ende des 1. Weltkrieges wird es in Cuxhaven für kurze Zeit revolutionär. Am 6. November 1918 übernimmt ein Arbeiter- und Soldatenrat die Militärgewalt sowie die Verwaltung der Stadt. Er enthebt Bleick Max Bleicken am 7. Januar 1919 seines Amtes und erklärt Cuxhaven am 11. Januar 1919 zur „Sozialistischen Republik“. Diese wird jedoch bereits nach 6 unruhigen Tagen wieder aufgehoben und, nachdem der Soldatenrat am 10. Februar zurücktritt, wird Bleick Max Bleicken am 19. Februar 1919 als Bürgermeister vom Magistrat und der Bürgervertretung wieder eingesetzt. Als am 16. März 1919 die Wahlen zur Hamburger Bürgerschaft stattfinden, gehört Bürgermeister Bleicken (bis 1921), ebenso wie der junge Karl Olfers und K. Kraatz zu den gewählten Vertretern. Am 23. Mai 1919 wird Bleicken als Bürgermeister wiedergewählt. Die folgenden 20er Jahre sind geprägt von der Weltwirtschaftskrise und der Inflation, aber auch von den politischen Auseinandersetzungen mit den Sozialdemokraten, allen voran Karl Olfers, der zeitweise sein Stellvertreter wird. Trotz ihrer oft gegensätzlichen Meinungen, trafen sich ihre Interessen jedoch insbesondere im Bereich der wirtschaftlichen Entwicklung Cuxhavens und des Wohnungsbaues, so dass Bleicken und Olfers gemeinsam das heutige Stadtbild prägten. So gehörten in ihre Verantwortlichkeit beispielsweise diverse Bauprojekte z. B. Wohnungen im Elfenweg, das Berufsschulgebäude in der Abendrothstraße (heute VHS), der Friedhof Brockeswalde sowie soziale Einrichtungen wie z.B. das Frauenheim am Elfenweg. Auch die Vergrößerung des Hafens und der Ausbau des Cuxhavener Fischmarktes sind dem fleißigen Bürgermeister zuzuschreiben. Als Bleicken am 31. Mai 1931 nach 24 Jahren in den Ruhestand geht, kann er auf ein umfangreiches und beständiges Werk zurückblicken. Zu seinen eigentlichen Tätigkeiten als Bürgermeister gehörten vom 1. Juli 1907 bis zum 30. Juni 1910 zusätzlich noch die Aufgaben des Standesbeamten, die bis dahin vom Amtsverwalter übernommen wurden, zu seinem Aufgabengebiet. 1908 wurde er Vorsitzender des Aufsichtsrates ersten Cuxhavener Bauvereins und 1919-1921 Vertreter der Stadt in der Hamburger Bürgerschaft. Neben diesen umfangreichen Aufgaben verfasste Bleick Max Bleicken noch eine Städteordnung, die 1924 vom Hamburger Senat einführt wurde. Nachdem Bleicken, der mit dem Alter langsam erblindete, in den Ruhestand gegangen war, zog er sich nicht vollkommen aus der Politik zurück. 1933 setze er sich beispielsweise für den sozialdemokratischen Leiter des Wohlfahrts- und Jugendamtes, Heinrich Grube, ein, der erst beurlaubt und schließlich aus dem Dienst entlassen wurde. Dieser Einsatz machte den konservativen Bleicken bei den Nationalsozialisten politisch bedenklich. Als der erblindete Bleicken später politisch Kritisches diktierte, führte das zu einer Gestapohaft in Hannover. Ansonsten konnte auch der 2. Weltkrieg das Werk von Bleick Max Bleicken nicht zerstören. Er starb am 18. Juni 1959 in Cuxhaven Würdigungen Am 7. Juni 1949 wurde die zwischen 1932 und 1935 errichtete Schule an der Rathausstraße nach B.M. Bleicken in Bleickenschule umbenannt. Bilder Literatur Peter Bussler: Historisches Stadtlexikon für Cuxhaven; Heimatbund der Männer vom Morgenstern; 2002 Hermann Borrmann: Bilder zur Geschichte des hamburgischen Amtes Ritzebüttel und der Stadt Cuxhaven, Teil 2; Verlagsgesellschaft Cuxhaven mbH & Co., Cuxhavener Nachrichten KG, Cuxhaven, 1983. Links
Die Blüse oder auch Feuerblüse ist ein Seezeichen und der direkte Vorgänger des heutigen Leuchtturmes. Bezeichnet den Leuchtturm heute ein geschlossener Turm mit einer Lichtquelle, die unter diesen Verhältnissen arbeiten kann, so versteht man als Blüse ein mehr oder weniger exponiert plaziertes offenes Feuer in einem Feuerkorb oder einer Feuerschale. Als Abart der festen Blüse findet sich zuweilen das Wippfeuer, ein an einem langen Wippbalken hängender Kohlenkorb, ähnlich einem Ziehbrunnen. Zur Befeuerung konnte er ganz einfach herunter gelassen werden. Dass die Bezeichnungen als fließend zu verstehen sind, belegt die Geschichte der Leuchttürme, so der berühmte antike Leuchtturm von Alexandria, der eigentlich die Funktion einer Blüse hatte. Nachteil der Blüse war der hohe Einsatz von zumeist Kohle und Arbeitsenergie des Blüsenwärters oder Blüsners bei gleichzeitig geringer Lichtausbeute und hoher Wetteranfälligkeit. Jahresumsatz an Englischer Fettkohle der Neuwerker Blüse: Ca. 500 t, angelandet an einem extra dafür errichteten Neuwerker Kohlehafen. Ein Nachbau der Neuwerker Blüse, errichtet 1644, stand bis vor kurzem im Bremerhavener `Deutschen Schifffahrtsmuseum´. Bilder Skagener Wippfeuerblüse von 1675 Nachbau eines Wippfeuers Feuerkorb eines Wippfeuers Blüse von Patara, Türkey Blüse von Patara, Türkey
Protokollbuch des Blauen Affen Der Blaue Affe war ein Stammtisch, der 1897 im Weinkeller von Dölles Hotel gegründet wurde. Der legendäre Stammtisch Zum Blauen Affen wurde Ende 1897 im Weinkeller des von Dölle´s Hotel gegründet. Alle Sitzungen der Affenbrüderschaft wurden seit dem 26. Dezember 1897 in einem Protokollbuch streng protokolliert. Ein zweites Protokollbuch wurde im August 1899 begonnen. Das Reglement der Affenbrüderschaft, in der es Affen, Oberaffen und zeitweilig sogar einen Oberaffenkapitän gab, hatte den Zweck, lustige Geselligkeit zu fördern. Das Motto der Affenbrüderschaft lautete: Es lebe der Affe, es lebe der Wein, vergnügt muss alles und fröhlich sein.
Nachbau der Neuwerker Blüse in Bremerhaven Die Blüse Neuwerk war ein Seezeichen in der Elbmündung. Im Jahre 1644 richtete man in der Nähe des Wehrturmes Neuwerks eine Kohlenblüse als Nachtsichtzeichen ein, die 170 Jahre in Betrieb war. Sie kooperierte mit der Neuwerker Nordbake als Verdunkelungsbake. Die Neuwerker Blüse bestand im 18. Jahrhundert aus stämmigem, dreigeschossigem Balkenwerk von 23 Metern Höhe und ca. 10 Metern Basisdurchmesser. Auf die obere Plattform war ein Podest aufgemauert, in das ein Kohlenrost eingelassen war. Die Feuerstelle war über eine dreiteilige Treppe zu erreichen. Das sogenannte Wachhaus, eine heizbare Wärterkammer, befand sich im zweiten Stock. Die Unterhaltung der Blüse fiel in die Zuständigkeit der Hamburger Admiralität, die auch das Personal stellte. Der Blüsenmeister oder Blüsner, sowie zwei Knechte betrieben den Turm. Die Blüse brannte anfangs nur in der Zeit von Michaelis bis zum 31. März. Schon im Jahre 1734 war die Brenndauer vom 1. September bis zum 30. April. Im Jahre 1761 gab der Hamburger Rat in der Staats- und Gelehrtenzeitung bekannt, dass das Feuer nun das ganze Jahr brenne. Zwischen 1806 und 1813 während der von Frankreich verhängten Kontinentalsperre ruhte die Befeuerung ganzjährig. Für eine hohe und möglichst klar leuchtende Flamme benötigte man damals Steinkohle aus Schottland, die einen wesentlich höheren Bitumengehalt hatte als deutsche Sorten. Sie wurde in einem speziellen Neuwerker Kohlehafen angeliefert. Die Blüsenfeuer hatten den Nachteil, dass sie abhängig von Wind und Wetter waren. Bei Windstille qualmten und schwelten sie, bei starkem Wind brannten sie schnell herunter oder bei Sturm wurden sie niedergedrückt. Auch die Betriebskosten waren enorm. Zu Anfang des 18. Jahrhunderts wurden für Helgoland und Neuwerk 360,000 kg Kohle im Jahr importiert. 8700 Reichstaler waren dafür ab Grube und nochmals die gleiche Summe für den Transport zu zahlen. Die Kosten stiegen noch erheblich an, als man 1761 auf die ganzjährige Befeuerung umstellte. Dafür benötigte man 1.000 Tonnen Importkohle. Die Feuerblüse Neuwerk geriet während dieser Zeit dreimal in Brand, musste wegen Uferbruchs versetzt werden und wurde einmal vom Sturm umgeweht. Sie wurde vermutlich nach der Inbetriebnahme des kleinen Leuchtturmes 1815 abgebrochen. Sie war das erste bekannte Leuchtfeuer der Elbe. Wobei zu sagen ist, dass für das Feuer der Kugelbake keine Jahreszahlen greifbar sind. Ein Nachbau der Blüse stand von 1979 - 1994 im Freigelände des Deutschen Schifffahrtsmuseums in Bremerhaven. Bilder Blüse Neuwerk Blüse Neuwerk
Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Die Boje ist wie die Tonne ein Schwimmkörper, derer entgegen hat sie jedoch keine nautischen Aufgaben. D.h., sie ist nicht zuständig für die Orientierung oder Sicherung der Seefahrt. Die Boje findet Verwendung in diversen anderen Bereichen. Sie wird z.B. benutzt zum Festmachen von Sportbooten oder zum Eingrenzen von Badebereichen in Bädern wie das Bojenbad in der Grimmershörnbucht.
Hans (Johannes) Bohrdt ( * 11. Februar 1857 in Berlin, † 19. Dezember 1945 Berlin) war als Kunstmaler häufig in Cuxhaven und auf Neuwerk tätig. Schon in der frühen Kindheit wurde das Interesse Bohrdts zur Schifffahrt erkennbar. Als Jugendlicher macht er auf Seereisen sein `Studien nach der Natur´, wird in Valpareiso tropenkrank. 1880 stellt er erstmals in Berlin aus und wird dort 1886 sesshaft. Ich gleichen Jahr tritt er dem `Verein Berliner Künstler´ bei, ebenso dem `Verband Deutscher Illustratoren´. Als Autodidakt beschäftigt er sich im Zuge des Berliner Flottenbauprogramms intensiv mit der Marine- und Historienmalerei. Gefördert von Kaiser Wilhelm II., dem er Malunterricht erteilte [1] und der ihn wiederholt zu Fahrten ins Mittelmeer und zum Nordkap einlud, schuf er zahlreiche, zumeist maritime und Marine-Gemälde. Er wird Mitglied des kaiserlichen Yachtclubs in Kiel und 1998 zum Professor ernannt, empfängt zahlreiche Ehrungen und Orden. 1906 bekommt er vom Kaiser eine großzügige Villa in der Altensteinstraße, Berlin, geschenkt. Bohrdt bei Malen auf Sylt Mit dem Ende des 1. Weltkrieges und der Abdankung des Kaisers war die große Zeit der Marinemalerei in Deutschland und die des Malers Hans Bohrdt vorbei. Er erstellt jetzt hauptsächlich maritime Postkarten, Illustrationen für Bücher, Zeitschriften und Reedereien, verfasst aber auch selber Bücher [2]. Am 25. April 1945 in Berlin ausgebomt, verstarb Bohrdt vereinsamt wenig später im Altenheim. Er hinterlässt einen ebenfalls malenden Sohn. Sein ehemaliges Haus beherbert heute das Instituts für Prähistorische Archäologie der Universität Berlin. Hans Bohrdt hielt sich zu Studienzwecken zwischen 1896 und 1911 mehrfach in Cuxhaven, Neuwerk und Scharhörn auf. Die Maler Bohrdt, Hünten, Lange und Wolters beabsichtigten bei einem Aufenthalt auf Neuwerk 1901, dort eine Malerkolonie zu gründen. Sein maritimes Erleben hier beschreibt er in verschiedenen, zum Teil noch erhaltenen Veröffentlichungen nieder. Sein wohl bekanntestes Werk, wenn auch bereits kurz nach Fertigstellung verschollen, ist `Der letze Mann´. Es wurde bereits im Deutschland des verlierenden Krieges zum Synonym für deutschen Heldenmut, von dem sogar der erste Offizier der an der Schlacht beteiligten Kent äußerte: "Ich wollte, meine Leute würden so heldenhaft zu sterben wissen, wenn es mal zum letzten Augenblick käme." Es war als Postkarte oder Bildmotiv in unzähligen deutschen Haushalten vorhanden. Bilder Lotsendienst bei schwerer See, [3] 1890 Dampfer Auguste Victoria vor Brunshausen, [4] 1897 Helgolanddampfer Cobra, Postkarte, 1907 Großherzogin Elisabeth vor Cuxhaven, [5] 1910 Am Strand, 1910 Der letzte Mann, 1915 [6] Werbeschilder Werbeschild Riviera Werbebild für die Cunard-Linie Fußnoten Hochspringen ↑ Ausspruch des Kaisers: "Wenn ich das Talent gehabt hätte, wäre ich kein Kaiser, sondern Marinemaler geworden." Ausspruch Bohrdts: "Der Kaiser empfindet das Meer als Maler und sieht es als Seemann." Hochspringen ↑ z.B. `Deutsche Schiffahrt in Wort und Bild´ Hochspringen ↑ hier Feuerschiff Elbe 2 (Museum für Hamburgische Geschichte) Hochspringen ↑ an der Schwingemündung bei Stade Hochspringen ↑ Heute `Segelschulschiff Deutschland´ in Elsfleth liegend (Deutsches Schifffahrtsmuseum, Bremerhaven) Hochspringen ↑ Vizeadmiral z. D. Hermann Kirchhoff: `Der Seekrieg 1914 – 1915´, herausgegeben 1915 bei Hesse & Becker in Leipzig: S. 185: "Nach einem Bericht aus englischer Quelle teilt Konsul Stubenrauch noch folgende Episode von dem Untergang des kleinen Kreuzers "Leipzig" (Seeschlacht bei den Falklandinseln am 8. Dezember 1914) mit: Auf der "Leipzig" hatte sich die Mannschaft auf dem Vorderdeck aufgestellt und weigerte sich, der Aufforderung zur Übergabe nachzukommen. Als der Kreuzer schon gekentert war und einen Augenblick kieloben trieb, schwamm ein Matrose an das Schiff heran, kletterte hinauf, eine deutsche Fahne schwingend, und ging dann mit ihm unter." Das Bild gilt seit 1916 als verschollen.
Bootsleutehaus, noch einetagig Das Bootsmannshaus war ein Gebäude an der Alten Liebe. Am 24. August 1839 wird das `Werft´ vollendet. Es bezeichnet die Urausführung der heutigen Anlegebrücke vor dem Steindamm, der eigentlichen Alten Liebe, sowie der Flügel, einem Steg in die Hafeneinfahrt. Daraufhin wird für den nun einsetzenden Helgolandverkehr Peter Stehr als Werftmeister angestellt. Er hat die Aufgabe des Festmachers, sowie der Gepäckbeförderung vom und zum Schiff. Mit zunehmendem Helgolandverkehr wird der Arbeitsumfang reicher und damit die Bootsleute mehr. Bald wurde eine Unterkunft notwendig. Zunächst erhalten die Bootsleute einen Raum innerhalb des Alte Liebe-Bollwerkes, auch nach der Erneuerung 1885 durch den Wasserbauinspektor Hugo Lentz, 1893 dann erstmals eine feste Unterkunft. Das Bootsmannshaus, auch Bootsleutehaus, auf dem Steindamm zur Alten Liebe wurde am 28. Juli 1893 bezogen und 1908 aufgestockt. Das Bootsleutehaus an der Alten Liebe Neben ihrer Tätigkeit als Dienstpersonal für den Bereich der Alten Liebe sind sie auch zuständig für die Verbindung zu den Schiffen auf der Elbe. Sie versetzen Lotsen, befördern Personen, Post, ... zu den vorbeifahrenden Schiffen oder Reedeliegern. Hierzu bedienten sie sich kleiner offener Segelboote, sogen. Schaluppen. Dieses brachte ihnen den Titel `Schaluppenleute´ oder kurz und auf platt `Slupenlüd´ ein. Da sie teilweise auch nicht-staatliche Lotsen, sogen. `Schleichlotsen´, beförderten sah sich Hamburg gezwungen, sie in feste Anstellung zu nehmen und für die Dienste feste Gebühren zu erheben. Weitere Aufgabe war später der Schiffsmeldedienst. Sie hatten Namen und, soweit bekannt, Daten passierender Schiffe nach Hamburg zu übermitteln, was für die Eigner ebenso wichtig war wie für die Versorgungsagenten. Seit vor dem zweiten Weltkrieg befindet sich bis zu seinem Abriss an der Giebelseite des Bootleutehauses ein Signalmast für Schiffahrtshindernisse, welcher vom Balkon des Hauses ebenfalls von den Slupenlüd bedient wird. Nachdem der Schiffsmeldedienst im neuen Radarturm an der Alten Liebe die Aufgabe der Bootsleute übernommen hatte, wird das Haus am 8. März 1961 abgerissen. Der Bootsdienst wurde privatisiert und am 1. Januar 1962 der Firma Taucher O. Wulf übergeben. Für den Signalmast wird an gleicher Stelle ein Betonposdest gegossen, auf dem ein neuer Signalmast aufgestellt wird. Bilder Bootsleutehaus mit Reededampfer Bootsleute warten auf das Seebäderschiff Signaleinrichtungen an der Alten Liebe (1914) 1 Leuchtturm 2 Telegraphengebäude 3 Zeitball 4 Marinesignalstation 5 Semaphor 6 Sturmsignal 7 Bootsleutehaus 8 Alte Liebe
Ein schwerer Bombenangriff auf Cuxhaven fand am 11. Juni 1943 statt. Bis zum 11. Juni 1943 waren die Bombenabwürfe auf Cuxhaven von einzelnen Maschinen aus erfolgt, die von ihrem eigentlichen Ziel abgedrängt oder durch Motorschaden behindert waren und z.T. auf dem Rückflug nach England ihre Last abwarfen. Am 11.6.1943 begann die US-Airforce mit ihrem United States Bomber Command härtere Luftangriffe, auch am Tage. Ein solcher Angriff richtete sich bei strahlendem Sonnenschein am 11. Juni 1943 gegen Cuxhaven. 30 Maschinen vom Typ B-17 ohne Begleitschutz durch Jagdmaschinen warfen 150 Stück 1000-lb-Bomben über Cuxhaven ab. Während des Angriffs vom 4. US-Geschwader aus gemachte Fotos zeigen 12 Explosionen in freien Bezirken im Süden des Stadtkerns, 20 Explosionen in der Stadt und 5 Explosionen im Wasser östlich des Amerikahafens. Im US-Einsatzbericht hieß es dazu: Tagesangriff der U.S.A.A.F. Die Fotos zeigen, dass ein Gebäude in der Industriestraße, vermutlich ein Kraftwerk und ein Geschäftsbetrieb in der Wetternstraße zur Hälfte zerstört wurden. Zwei große Schuppen im südöstlichen Endbereich des Fischereihafens wurden teilweise zerstört und zwei kleine Gebäude in der Nordersteinstraße vollständig. Eine direkte Detonation im Bahnhofsbereich zerstörte verschiedene Güterwagen und beschädigte andere. Die Personenabfertigungsanlage wurde ebenfalls beschädigt. Ungefähr 15 Häuser im westlichen Teil der Stadt wurden zerstört. Und an anderer Stelle: »7 Explosionen in der Stadt Cuxhaven, 5 Explosionen auf offenem Gelände westlich der Stadt, 18 zusätzliche Explosionen der Nähe des östlichen Kais Amerikahafen und eine Einzelexplosion in Hecknähe des Versorgers „Helgoland“. Zum ersten Male wurden in der Cuxhavener Tageszeitung von „stärkeren Schäden“ berichtet, 39 Tote genannt und mehrere hundert Obdachlose erwähnt. Zerstört, oder schwer beschädigt, wurden u.a. das Geschäft von Brock, Ecke Nordersteinstraße / Holstenstraße, ein Haus in der Delftstraße, mehrere Gebäude im heutigen Lehfeld, das Pressehaus am Kaemmererplatz sowie die Post. Die Wasserversorgung wurde vorübergehend eingestellt. Die Toten dieses Angriffs wurden am 17. Juni unter Teilnahme von Abordnungen, einer Reihe politischer und militärischer Verbände und einer großen Trauergemeinde in Brockeswalde beigesetzt.
Der letzte Bombenangriff auf Cuxhaven erfolgte am 14. April 1945. 1 Stadtgebiet 2 Döse 2.1 Badehausallee 2.2 Strichweg 2.3 Prinzessinnentrift 2.4 Emmastraße 3 Fußnoten Stadtgebiet Dem Angriff fielen u.a. das Botzbachsche Anwesen an der Abendrothstraße sowie das Gymnasium für Jungen und die ehemalige Berufsschule zum Opfer. Döse Am Sonnabend, 14. April 1945, gab es kurz vor 22 Uhr Voralarm, kurz darauf Vollalarm. Zu dieser Zeit lagen viele Bewohner schon in ihren Betten. Sie ließen sich viel Zeit, die Schutzräume aufzusuchen, mit ein Grund, warum es bei diesem Bombenangriff so viele Opfer gab.[1] Badehausallee Die erste Bombe fiel vor das Haus von Rudolf Pollak in der Badehausallee 11, die zweite Bombe fiel in den Garten auf die Grenze zwischen Hausnr. 11 und 9. Der Luftdruck ließ das Pollaksche Haus unbewohnbar werden. Die Bewohner kamen mit dem Schrecken davon, die umliegenden Häuser wurden teils stark beschädigt. Strichweg Die dritte Bombe fiel neben das Haus Strichweg 97 und riss ein Loch in die Kellerwand. Das Haus war 1942 auf einem Bunker erbaut worden. Hier erhielten bombengeschädigte Menschen erste Hilfe und fanden Zuflucht im Bunker. Zwei weitere Bomben landeten im hinteren Garten des Hauses Strichweg 101 bei der Tischlerei Fitter. Es entstanden zwei große Krater. Die Bewohner, Familie Schmidt, blieb unbeschadet. Das Haus Strichweg 105 von Reinhold Wolter wurde durch den Luftdruck angehoben und setzte sich wieder. Ebenso erging es dem Haus Nr. 107 von Familie Schulz, in dem sich ein Gemüsegeschäft befand. Beim Haus Nr. 108 wurden Fenster und Türen herausgerissen. Das Haus 109, in dem Werner Flöther ein Lebensmittelgeschäft betrieb, wurde durch herausgerissene Türen, Fenster und Wände teilweise unbewohnbar. Das Haus Strichweg 110 (Drogerie Heuer) wurde stark beschädigt und unbewohnbar. Das Dreifamilienhaus Strichweg 111 von Herbert Menkel wurde so stark beschädigt, dass man es nach dem Krieg nicht wieder aufbaute. Das Strohdachhaus Strichweg 112 von Ernst Wagner mit dem Milchgeschäft Wagner und der Schusterei von Schumacher aus Duhnen wurde zerstört. Das Haus Nr. 113 von Bäcker Adolf Möller wurde durch eine in die Emmastraße gefallene Luftmine zerstört. Im Strichweg 114, in dem sich das Gemüsegeschäft von Haselhorst im Keller befand, starb Frau Haselhorst. Prinzessinnentrift Die sechste Bombe – die große Zerstörung lässt auch vermuten, dass es sich um eine Luftmine handelte – fiel in die linke Hälfte des Mehrfamilienhauses Prinzessinnentrift 22 und zerstörte es. Hier waren mehrere Tote zu beklagen. Durch den Luftdruck wurde auch das Dreifamilienhaus Prinzessinnentrift 21 zerstört. Hier starben Herr und Frau Wörmke und Herr Höpke. Das Zweifamilienhaus Nr. 20 von Familie Volkmann wurde völlig zerstört. Hier starben Herr und Frau Volkmann, sowie die junge Giesela Thiede. Nr. 19 wurde stark beschädigt, eine Kellerdecke stürzte ein. Durch eine Luftmine in der Emmastraße wurden die Häuser 1a (Paula Töpper), Nr.1 (Familie Goerke), Nr. 2 (Emil Ziebell) und Nr. 3 (Familie Czerlinski) zerstört. Hier gab es mehrere Tote (u.a. Frau Ziebell). Weitere Häuser wurden beschädigt. Insgesamt starben in der Prinzessinnentrift 11 Menschen. Emmastraße Das Haus Emmastraße 1, in dem sich das Lebensmittelgeschäft von Carl Steffens befand, wurde zerstört, hierbei starben Herr und Frau Steffens. In dem Doppelhaus 3 / 5 überlebte die taubstumme Schneiderin Klara Richter den Luftangriff nicht (Nr.3). In der linken Hälfte des Hauses wohnte Familie Müller, hier starb Ernst Müller. Nur noch Trümmer blieben von dem Haus Nr. 7 von Ferdinand Seiler und dem Haus Nr. 9 von Salzmann-Gorcholzki. Frau Seiler und Frau Gorcholzki starben in den Trümmern. Die achte Bombe dieses Luftangriffs fiel in der Emmastraße vor das Haus Nr. 8 von Familie Bols, eine weitere Bombe fiel in den Garten, die erste Etage wurde weggesprengt. Die zehnte Bombe war ein Volltreffer auf das Haus Nr. 10 von Familie Ewers. Auch die Häuser Nr. 11 (Schneider Kammann) und Nr. 13 wurden zerstört. Insgesamt waren in der Emmastraße sieben Tote zu beklagen. Als Letztes fiel eine Luftmine auf den Sportplatz am Strichweg. Es entstand ein Krater von 30m Durchmesser. Fußnoten Hochspringen ↑ Quelle: Die Daten aus Döse recherchierte Karl-Heinz Hanczyk, veröffentlicht in den CN vom 11.5.2005
Im 2. Weltkrieg blieb Cuxhaven nicht von Luftangriffen verschont. Durch den Hafen, das Marinesperrwaffenarsenal Groden, das Flugfeld, den Schießplatz in Sahlenburg und den Flugplatz in Nordholz, war der Großraum Cuxhaven von einiger Wichtigkeit für das Militär. Erstaunlicherweise war der passive Luftschutz für die Bevölkerung eher schwach. Lediglich ein bombensicherer Hochbunker wurde in der Stadt im Jahr 1944 fertiggestellt. Der erste Luftangriff auf Cuxhaven -und Wilhelmshaven- fand bereits am 4. September 1939 statt. Von den 12 englischen Flugzeugen wurde die Hälfte abgeschossen, Schäden entstanden nicht. Der erste Kriegstote in Cuxhaven war ein an diesem Tage abgeschossener englischer Pilot, der am 11. September 1939 zwischen den Feuerschiffen Elbe 1 und Elbe 2 aus dem Wasser geborgen und am 16.9. mit allen militärischen Ehren auf dem Friedhof Brockeswalde beigesetzt wurde. Weitere Luftangriffe auf Cuxhaven folgten[1] [2]: Bomben auf Cuxhaven Datum Ort des Abwurfes Schäden 4. September 1939 Elbmündung, zwischen Elbe 1 u. Elbe 2 keine 9. September 1939 Hafengebiet keine Schäden bekannt 13. Mai 1940 Kommandantur Grimmershörnkaserne Tennisplatz beschädigt 31. Mai 1940 freies Feld bei Lüdingworth keine Schäden 26. Juni 1940 Abwurf englischer Fliegerbomben vor der Elbmündung kein Schaden 8./9. September 1940 Notabwurf einer engl. Maschine mit Motorschaden im Lindenweg Kein Personenschaden, Sachschaden 9./10. September 1940 Angriff auf die Hafenanlagen und den Flugplatz bei Cuxhaven Die Bomben fielen beim Steubenhöft und zwischen Neuwerk und dem Festland ins Wasser keine Schäden 28. September 1940 14 Bomben Altenbruch (Freies Feld) keine 30.9. / 1.10. 1940 vier Bomben auf freies Feld in Groden acht Bomben zwischen Neuwerk und Kugelbake keine Schäden keine Schäden 14./15. Oktober 1940 vier Bomben auf den Wernerwald keine Schäden 21. Oktober 1940 Hafen keine Angaben 25. Oktober 1940 4 Bomben auf das Bahnhofsgelände 3 Bomben Schrebergärten Meyerstraße Abwurf auf die Landstraße nach Altenbruch Zwei Blingänger, zwei Gleisbeschädigungen geringer Sachschaden Straßenplaster und Fernsprechkabel beschädigt, zwei Dachstuhlbrände 28. Oktober 1940 4 englische Sprengbomben auf eine Weide im Westerwisch keine Schäden 16. November 1940 Werften keine Angaben 2. Dezember 1940 Bombenabwürfe bei der Firma Lugwig Voß Bombe im Hof des Schlachters Harms in der Nordersteinstraße Blindgänger auf das Bahnhofsgebäude zwei Schwer- und zwei Leichtverletzte erheblicher Gebäude- und Sachschaden 8. April 1941 Bomben bei Duhnen und Sahlenburg ins Watt keine Schäden 10./11. Mai 1941 Zwei britische Bomben auf das Vereinsaus in der Friedrich-Carl-Straße Bomben auf das Gelände der Beckmannwerft Bahnsteig des Hafenhofes freies Gelände hinter der Grenzstraße 32 Tote, 8 Verletzte 15. Juli 1941 Abwurf von Spreng- und Brandbomben in Stickenbüttel Keine Schäden 18. August 1941 Bombenabwurf zwischen Arensch und Wernerwald keine Schäden 29. September 1941 Ein britischer Bomber, der wegen Motorschadens sein Ziel Hamburg nicht erreichen konnte, bombardiert Cuxhaven Keine Schäden, Blindgänger am Seedeich 31. Oktober 1941 Brandbomben in der Predöhlstraße 1 Toter, zwei Häuser zerstört 7. November 1941 Bombenabwürfe im Duhner Watt 9. November 1941 Bombenabwürfe in Groden geringe Schäden 30. November 1941 Abwürfe in die Elbe Höhe Alte Liebe keine Schäden 28. Dezember 1941 Brandbomben auf Fischversandbahnhof und Meyerstraße Phosphorbomben auf die Osterreihe Sachschäden, keine Personenschäden 4. Januar 1942 Fischversandbahnhof und Fa. Werber & Schütt Gebäudeschäden 22. Februar 1942 Abwürfe in die Elbe 18. April 1942 Abwürfe auf den Wernerwald keine Schäden 18. Juni 1942 Sprengbomben Westerwischweg Abrahams Haus zerstört, keine Personenschäden 29. Juli 1942 freies Gelände Westerwisch keine Schäden 5.September 1942 freies Gelände zwischen Drangst und Oxstedt keine Schäden 14. September 1942 Bomben in der Nähe der Grodener Mühle keine Schäden 11. Juni 1943 150 Stück 1.000lb-Bomben auf Cuxhaven siehe hier... 20. Juli 1944 7 Tote 20. Oktober 1944 Bombentreffer auf die Döser Kirche Glockenturm zerstört 3. Mai 1945 Reihenabwurf in Döse siehe hier... Bilder Südersteinstraße 32 Fußnoten Hochspringen ↑ Quelle:Borrmann, Bilder zur Geschichte des Hamburgischen Amtes Ritzebüttel und der Stadt Cuxhaven, Teil 2 Hochspringen ↑ Quelle:Stadt Cuxhaven, Andrew Weigelt
Der Braakstrom oder einfach die Braake ist ein Abflussgraben, der als Vorfluter die Niederung Altenbruch-Osterende bis an die Ortsgrenze von Otterndorf entwässert. Zusätzlich nimmt er noch das Wasser des Altenbrucher Kanals auf. Er mündet bei der Altenbrucher Schleuse über den Altenbrucher Hafen in die Elbe. Es ist nicht abschließend geklärt, wie der Braaktstrom entstanden ist. Es gibt zwei Theorien: Die erste besagt, dass der Braakstrom entstanden ist durch einen tiefen Landeinbruch infolge eines Deichbruches. Dieses würde auch den Namensteil `Braak´ erklären. Weiterhin besagt diese Theorie, dass der Braakstrom, ein Priel also, sich, bevor er Altenbruch in Windungen durchfließt, vereinigt mit der von Ost nach West nahezu gradlinig fließenden Hauptgrube, einem Entwässerungsgraben. Dafür spräche a) wie schon erwähnt, der Name und b) der nahezu gradlinige Verlauf der Hauptgrube, während der weitere Verlauf bis zur Elbe stark gewunden ist. Die zweite Theorie ist, dass der lang gezogene ost-westliche Teil des Braakstromes Rest eines alten Elbarmes ist, der bei Otterndorf-Beufleth begann und an der Grodener Schleuse endete, eine Binnenelbe. Aufgrund späterer Verlandungen zur Seeseite, vor allem im Raum Groden, habe sich der Elbarm dann einen Abfluss zur Altenbrucher Schleuse ausgebildet. Weiterhin wird vermutet, dass der Braakstrom anders als heute, einem Flussdelta gleich, mehrere Abflüsse hatte. So hat man in den 1980er Jahren bei Deicharbeiten bei Altenbruch-Wehldorf eine Holzschleuse gefunden. Entsprechendes fand sich auch bei der Otterndorfer Medem. Geschichtliche Daten zum Braakstrom sind nur wenige überliefert und wie üblich sehr vorsichtig zu betrachten. 1313, am 5. Juli, findet eine erstmalige Erwähnung der Braakschleuse in Altenbruch anlässlich der Gründung eines Schleusenverbandes zwischen den Kirchspielen Altenbruch und Lüdingworth statt. Aus einem Eintrag des Döser Deichkollegiums ist zu entnehmen, dass die Braake am 1. November 1436 entstanden sei. Möglicherweise ist dieses der Tag des Einbruchs des Wassers durch den Hadeler Seebandsdeich an der heutigen Schleuse. Für dieses Jahr wird eine schwere Sturmflut erwähnt, bei welcher an der Altenbrucher Schleuse Schäden entstanden. Es wird weiterhin von Reparaturarbeiten an Deich und Schleuse berichtet. Als erste gemauerte Schleuse ist das Jahr 1858 eingetragen. Hierzu wird 1860 die Zuführung der Braake kanalisiert. Als weitere geschichtliche Einträge wird 1699 ein vorhandener hölzerner Steg über die Brake erwähnt. Die erste Brücke wurde 1779 errichtet. Für die Jahre 1807 bis 1875 sind die Durchführung der Leydungen, der jährlichen Schauen dokumentiert. Diese fanden ebenso wie an den Deichen auch an den Entwässerungsgräben statt, da die Sicherheit der Region von beidem abhing. Die Schau unterstand dem Kirchspielgericht Altenbruch unter Vorsitz des Schulten oder Schultheißen. Zur Säuberung und Instandhaltung waren die anliegenden Grundbesitzer verpflichtet, deren Ländereien durch den Braakstrom entwässert wurde. Obwohl nachweislich der Altenbrucher Kanal in den Braakstrom fließt, wird der untere gemeinsame Teil immer wieder als Altenbrucher Kanal bezeichnet. Dieses ist nicht richtig. Tatsächlich fließt der Braakstrom bis zur Mündung. Bilder Braake um 1908 Braakstrom Lastkahn am Löschplatz der Firma Wahlen Lastkahn bei Fa. Wahlen
Kupferstich von Brockes um 1744 Barthold Heinrich Brockes (auch: Bertold Hinrich Brockes), gesprochen: Brooks (* 22. September 1680 in Hamburg, † 16. Januar 1747 in Hamburg) war ein bedeutender deutscher Schriftsteller des Barock und der frühen Aufklärung und ein hamburgischer Patrizier. Sein Hauptwerk ist die naturlyrische Gedichtsammlung Irdisches Vergnügen in Gott, in der die Natur in ihrer Schönheit und Nützlichkeit als Mittler zwischen Mensch und Gott reflektiert wird. 1 Leben und Werk 1.1 Herkunft 1.2 Werdegang 2 Würdigungen 3 Veröffentlichungen 4 Literatur 5 Fußnoten Leben und Werk Brockes war Zeit seines Lebens wohlhabend, sodass er sich vollkommen unabhängig seinen künstlerischen wie gesellschaftlichen Neigungen widmen und einen üppigen Lebensstil pflegen konnte. Herkunft Barthold Heinrich Brockes wurde als Sohn eines wohlhabenden Hamburger Kaufmanns geboren. Er erhielt zunächst beim Vater Privatunterricht, den nach dessen Tod 1694 die Mutter übernahm, auch für seine Schwester Anna Elisabeth; ab 1696 besuchte Brockes dann das Akademische Gymnasium in Hamburg. Zur Vervollkommnung seiner Lateinkenntnisse reiste Brockes 1698 mit einem Kaufmannsfreund des Vaters nach Dresden und von dort mit einem Adelssohn, mit dem er sich angefreundet hatte, nach Prag. Wieder zurück in Hamburg, widmete sich Brockes sodann der Vervollkommnung höfischer Umgangsformen, erlernte Tanzen, Fechten und Reiten, wie auch die französische Sprache. Werdegang Von 1700 bis 1702 studierte er Jura und Philosophie in Halle (Saale). Anschließend absolvierte er in Wetzlar ein halbjähriges Praktikum am dortigen Reichskammergericht. Es folgte eine Bildungsreise nach Genf. Die Wirren des spanischen Erbfolgekriegs beeinflussten seine Reiseroute und führten ihn über Italien und Frankreich nach Leiden , wo er 1704 zum Lizentiaten[1] der Rechte promovierte, bevor er nach Hamburg zurückkehrte. 1714 heiratete der nach dem Tod der Mutter nun hochvermögende Brockes die ebenfalls begüterte Anna Ilsabe Lehmann, mit der er zwölf Kinder hatte, von denen acht überleben sollten. 1720 ließ sich Brockes, nachdem er diesen Posten zunächst abgelehnt hatte, zum Ratsherren wählen und wurde Senator der Stadt. 1721 veröffentlichte er den ersten Teil seines "Irdischen Vergnügens in Gott", weitere sieben Teile erschienen in den Jahren 1727 - 1746. Der neunte Teil erschien im Jahre 1748 erst nach seinem Tod als Nachlassband. Im Jahre 1724 war Brockes neben anderen Gründungsmitglied der "Patriotischen Gesellschaft", die die moralische Wochenschrift "Der Patriot" herausgab. 1728 amtierte Brockes als Stadtrichter, 1730 dann als Landrichter. Kurz darauf wurde er von Fürst Günther zu Schwarzburg zum Kaiserlichen Pfalzgrafen und "poeta lauieatus"[2] erhoben. Von 1735 bis 1740 war er Amtmann Hamburgs in Ritzebüttel an der Elbe. Als Amtmann nahm er die umfangreichen Aufgaben im Auftrag seiner Vaterstadt und zum Wohle der Bevölkerung wahr und verbrachte hier die inhaltsreichste Zeit seines Lebens. Hier entstanden sein Landleben in Ritzebüttel wie auch der siebente Teil des bereits 1721 begonnenen Irdischen Vergnügens in Gott. Die Freude an seinem Leben in Ritzebüttel schwand 1741. Nach dem Tod seiner Frau Ilsabe kehrte er in seine Heimatstadt zurück. Am 16. Januar 1747 starb Barthold Heinrich Brockes unerwartet nach dreitägiger Krankheit im Alter von 67 Jahren in Hamburg. Würdigungen Gedenktafel in Ritzebüttel Nach Barthold Hinrich Brockes wurden in Cuxhaven der Brockeswald, der Brockesweg, die Brockeswalder Chaussee und der Brockeswalder Weg benannt. An einer Mauer im Vorwerk zum Schloss Ritzebüttel befindet sich eine Gedenktafel. Veröffentlichungen Irdisches Vergnügen in Gott : Naturlyrik und Lehrdichtung; ISBN: 3-15-002015-8 Irdisches Vergnügen in Gott : Gedichte; ISBN: 3-15-002015-8 Gedancken über einen Hof voll Feder-Vieh, absonderlich über die Schönheit des Pfauen, bey Gelegenheit, als mir eine russische, türckische und grönländische Gans geschencket worden Landleben in Ritzebüttel Übersetzung des Werkes: Untersuchung des Menschen = Essay on the man, von Alexander Pope; ISBN: 3-929066-60-2 Übersetzung aus dem Englischen: Jahreszeiten des Herrn Thomson -The seasons (Originaltitel), von James Thomson Literatur Eckart Kleßmann; Barthold Hinrich Brockes; Ellert und Richter; 2003; ISBN: 3-8319-0100-7 Erich Braun-Egidius (Hrsg.): Barthold Hinrich Brockes : eine Dokumentation; Kultur in Hamburg; 2000; ISBN: 3-930727-13-7 Peter Bussler; Historisches Stadtlexikon für Cuxhaven; Heimatbund der Männer vom Morgenstern; 2002 Thomas Schaefer (Hrsg.): Niedersachsen im Gedicht : Landeslyrik von Brockes bis Vesper; Husum-Taschenbuch; 1995; ISBN: 3-88042-699-6 Fußnoten Hochspringen ↑ Lizentiat (von Lateinisch "licentia doctorandi")= akademischer Grad, der die Bewerbung um eine Doktorwürde kennzeichnete und die Lehrbefugnis umfasste. Hochspringen ↑ höchste Auszeichnung eines Dichters (Lorbeerkranz / Dichterkrone)
Unter Brackwasser versteht man Fluss- oder Meerwasser mit einem Salzgehalt von 0,1 % bis 1 % (1 ‰ bis 10 ‰). Wasser mit geringerem Salzgehalt heißt Süßwasser, Wasser mit höherem Salzgehalt Salzwasser. Das Wort Brackwasser leitet sich vom plattdeutschen Wort Brack ab, das einen durch Deichbruch entstandenen See bezeichnet. Ökologie Im Bereich von Flussmündungen im Meer entsteht durch die Durchmischung des süßen Flusswassers mit dem salzigen Meerwasser die so genannte Brackwasserzone. Diese zeichnet sich durch einen permanent wechselnden Salzgehalt aus und stellt somit an die dort lebenden Organismen stark erhöhte Anforderungen an die Regulation ihres Wasser- und Salzhaushaltes. Hier treffen sich – je nach Salzgehalt – süßwassertolerante Arten aus dem Meer und salzwassertolerante Arten aus dem Süßwasser. Einige Tier- und Pflanzenarten haben die Fähigkeit entwickelt, unter den Brackwasserbedingungen zu überleben, wie beispielsweise Fische: Flunder, Hechte, Zander, Stint Krebse: Chinesische Wollhandkrabbe, Schlickkrebs, Seepocke, Garnelen, Meeresassel Weichtiere: Miesmuschel Polychaeten: Meeresringelwurm Blütenpflanzen: Gewöhnliche Strandsimse Die Brackwasserzonen werden im Allgemeinen von nur wenigen hoch spezialisierten Arten, dafür aber in einer hohen Populationsdichte besiedelt. In diesem Ökosystem herrscht also eine hohe Individuendichte bei einer relativen Artenarmut. Vorkommen Typische Brackwasserzonen findet man im Ostteil der Ostsee, insbesondere im Finnischen Meerbusen und dem Bottnischen Meerbusen. besonders ausgeprägt in den Mündungsbereichen der Tidenflüsse wie Elbe, Weser und Ems; hier kann sich die Brackwasserzone über eine Länge von mehr als 50 km erstrecken. in den untersten Mündungsbereichen von Tieflandflüssen wie Oder und Weichsel, die in die kaum von der Tide beeinflusste Ostsee münden.
Hermann Borrmann (* 16. Juli 1911 in Lemwerder (Wesermarsch); † 18. Mai 1998 in Cuxhaven). 1 Leben und Werk 2 Würdigungen 3 Veröffentlichungen 4 Literatur Leben und Werk Der Cuxhavener Stadtarchivar, Heimatforscher, Autor und Lehrer Hermann Friedrich Oskar Borrmann wurde am 16. Juli 1911 in Lemwerder (Wesermarsch) geboren. Er wuchs in Bremen auf, studierte in Hamburg und Wien Erziehungswissenschaften und Volkswirtschaft und war anschließend von 1934 bis 1940 als Lehrer in Bremen tätig. Von 1940 bis 1941 wurde H. Borrmann nach Lißniewo und Karthaus (beide Bezirk Danzig) abgeordnet, wo er neben seiner Lehrertätigkeit in der Kreisbildstelle, der Landesbildstelle und dem staatlichen Bildarchiv tätig wurde. Nach seinem Dienst in der Wehrmacht (1942-1945) siedelte er schließlich nach Cuxhaven um, wo er bis zu seiner Pensionierung 1976 als Volksschullehrer an der neu gegründeten Gorch-Fock-Schule und Sonderschullehrer und Sonderschulrektor an der Wichernschule vom Herbst 1968) bis zu seiner Pensionierung am 31. Juli 1976 tätig war. 1948 wurde H. Borrmann Leiter der Stadtbildstelle in der Gorch Fock-Schule. Diese Tätigkeit übernahm er bis 1969. Von 1972 bis 1989 war H. Borrmann dann schließlich als Stadtarchivar tätig. Er starb am 18. Mai 1998 in Cuxhaven. In den etwa 50 Jahren, die Hermann Borrmann in Cuxhaven lebte und wirkte, veröffentlichte er zahlreiche Bücher, die sich mit Cuxhaven und seiner Geschichte beschäftigen. Würdigungen Für seine Arbeit wurde Hermann Borrmann mehrfach ausgezeichnet 1980 mit dem Niedersächsischen Verdienstkreuz 1981 der Schlossmedaille 1987 dem Hermann-Allmers-Preis 1989 dem Ehrenring der Stadt Cuxhaven 1991 dem Ehrenzeichen in Silber des Landkreises Cuxhaven ausgezeichnet. Veröffentlichungen 1949: Die Möwe. Ein heimatkundlicher Lesebogen für die Cuxhavener Jugend 1962:Zwei Inseln im Wattenmeer: Neuwerk und Scharhörn; Verlag Oliva 1963: Lichtbildreihe "Cuxhaven" Sachregister zu den Cuxhavener Zeitungen 1832-1970 1980: Kurzgefasste Geschichte des Hamburgischen Amtes Ritzebüttel und der Stadt Cuxhaven 1981: Schloss Ritzebüttel; Hrsg: Stadt Cuxhaven 1982: Daten zur Geschichte des Amtes Ritzebüttel und der Stadt Cuxhaven; Verlagsgesellschaft Cuxhaven, Cuxhavener Nachrichten 1983: Bilder zur Geschichte des hamburgischen Amtes Ritzebüttel und der Stadt Cuxhaven, Teil 1; Niederelbe Verlag; ISBN: 3-920709-07-1 1983: Bilder zur Geschichte des hamburgischen Amtes Ritzebüttel und der Stadt Cuxhaven, Teil 2; Niederelbe Verlag; ISBN: 3-920709-03-9 1985: Der Flecken Ritzebüttel, Teil 1; Niederelbe Verlag; ISBN: 3-920709-12-8 1987: Der Flecken Ritzebüttel, Teil 2; Niederelbe Verlag; ISBN: 3-920709-13-6 1990: Alt-Cuxhaven. Stadtteil zwischen Delft und Deich, Teil 1; Niederelbe Verlag; ISBN: 3-920709-24-1 1991: Alt-Cuxhaven. Stadtteil zwischen Delft und Deich, Teil 2; Niederelbe Verlag; ISBN: 3-920709-30-6 1993: Döse - Stadtteil im Blickfeld der Kugelbake, Teil 1; Niederelbe Verlag; ISBN: 3-920709-34-9 1996: Döse - Stadtteil im Blickfeld der Kugelbake, Teil 2; Niederelbe Verlag; ISBN: 3-920709-40-3 1995: Stadtteil Duhnen - Vom Dorf in den Dünen zum modernen Nordseeheilbad, Teil 1; Gemeinsam mit Peter Bussler; Niederelbe Verlag; ISBN: 3-924239-30-4 1998: Stadtteil Duhnen - Vom Dorf in den Dünen zum modernen Nordseeheilbad, Teil 2; Gemeinsam mit Peter Bussler; Niederelbe Verlag; ISBN: 3-924239-43-6 Literatur Peter Bussler; Historisches Stadtlexikon für Cuxhaven; Heimatbund der Männer vom Morgenstern; 2002; ISBN: 3-931771-36-9
Hermann Boßdorf (* 29. Oktober 1877 in Wiesenburg bei Belzig; † 24. September 1921 in Hamburg war ein deutscher Dramatiker und Balladendichter. Hermann Boßdorf war vom 2. Oktober 1886 bis zum 11. April 1897 Postbeamter in Basbeck/Oste. 1917 musste er in den Ruhestand gehen. Bekannt wurde Boßdorf, der bereits ab 1900 hochdeutsche Gedichte schrieb, durch niederdeutsche Komödien wie "De rode Ünnerrock" (1921). Bereits 1911 war seine erste niederdeutsche Ballade ("Eekboom") erschienen. Zusammen mit Stavenhagen begründete er die niederdeutsche Bühnenkunst. Boßdorfs erstes niederdeutsches Drama "De Fährkrog" veranlasste wegen des großen Erfolges die damalige hamburgische "Gesellschaft für darmatische Kunst" sich in "Niederdeutsche Bühne" umzubenennen. Die Handlung zweier Fragmente aus seinen hinterlassenen darmatischen Werken spielt in Cuxhaven und in der näheren Umgebeung ("Klaus Störtebeker" und "Bernd Beseke, de Vagt up Niewerk") Boßdorf schrieb in plattdeutscher Mundart. Seine Werke werden noch heute aufgeführt. In Cuxhaven wurde die Hermann-Boßdorf-Straße nach ihm benannt. Werke Willy Krogmann: Hermann Boßdorf. Gesammelte Werke. 11 Bände, Hamburg 1952–1957 Eekboom, plattdeutsche Ballade, 1911 De Fährkrog, niederdeutsches Mysterium, 1919 Bahnmeester Dod, niederdeutsches Tragödie, 1919 Ole Klocken, niederdeutsche Balladen, 1919 Eichen im Sturm, hochdeutsche Balladen, 1919 De verhexte Karnickelbuck, lustige niederdeutsche Geschichten, 1919 Der Postinspektor, hochdeutsche Humoresken, 1920 Der Schädel vom Grasbrook, kuriose unheimliche Geschichten, 1920 Kramer Kray, niederdeutsches Lustspiel, 1920 Simson und die Philister, eine biblische Tragödie Dat Schattenspel. Plattdütsche Komeedie in een Akt De rode Ünnerrock, niederdeutsches Lustspiel, 1921 Rode Ucht un anner Geschichten, übersinnliche Geschichten, 1921 Letzte Ernte (Lieder, Balladen, Prosa), postum erschienen, 1922 Verfilmung 1965: Der rote Unterrock – Regie: Günther Siegmund, mit Jochen Schenck, Otto Lüthje, Edgar Bessen, Hilde Sicks, Karl-Heinz Kreienbaum (Aufzeichnung aus dem Ohnsorg-Theater) Hörspiele 1924-26: De Fährkrog – Regie: Hans Böttcher (Regisseur), mit Richard Ohnsorg, Magda Bäumken, Hans Langmaack (Schauspieler), Aline Bußmann, Hans Baas (Produzent: Nordische Rundfunk AG, Hamburg) (Fünf Liveübertragungen, mit fast der gleichen Besetzung. 1925-26: Dat Schattenspeel – Regie: Hans Böttcher (1925); Richard Ohnsorg (1926), (Zwei Liveübertragungen) 1925-26: Bahnmeester Dod – Regie: Hans Böttcher (Produzent: NORAG, Hamburg) (Zwei Liveübertragungen) 1926: De rode Uennerrock – Mit Bruno Wolberts, Richard Ohnsorg, Magda Bäumken, Adolf Johannesson (NORAG, Hamburg) 1926: Kramer Kray – Regie: Hans Böttcher, (NORAG, Hamburg) 1950: Bahnmeister Dood (Produktion: Nordwestdeutscher Rundfunk 1950: Dat Schattenspeel – Regie: Fritz Börner (Produzent: Radio Bremen, (RB)) 1952: De Fährkrog – Regie: Eberhard Freudenberg, (Produzent: RB) 1953: De Nacht mit Störtebeker – Regie: Eberhard Freudenberg, (Produzent: RB) 1954: De rode Ünnerrock – Regie: Günter Jansen (Regisseur) Nordwestdeutscher Rundfunk Hamburg 1954: Kramer Kray – Regie: Eberhard Freudenberg 1955: Bahnmeister Dood – Regie: Eberhard Freudenberg, 1961: De Fährkrog – Mit Walter Scherau, Heidi Kabel, (Produzent: Norddeutscher Rundfunk) 1961: Kramer Kray – Regie: Wolfgang Harprecht (Produzent: RB) 1977: Kramer Kray – Regie: Wolfgang Harprecht, RB/NDR)
Die Seedeichkaserne, besser bekannt als "Bretterkaserne" war ein Teil der Kasernenanlage Grimmershörn. 1 Geschichte bis 1945 2 Geschichte nach 1945 3 Fußnoten 4 Karte 5 Quellen Geschichte bis 1945 Von Mai bis November 1893 wurde für die IV. Matrosen-Artillerie-Abteilung (MAA) am Seedeich eine Kasernenanlage errichtet und am 16. November 1893 von der 1. und 2. Kompanie der IV. MAA bezogen. Es handelte sich um ursprünglich drei zweigeschossige Bauten, die aus Kostengründen aus Holz errichtet wurden, deren Fundamente aber so breit ausgelegt waren, dass sie später eine massive Verblendung hätten erhalten können. Neben den drei Hauptgebäuden, die Unterkünfte für Mannschaften, Unteroffiziere und Offiziere sowie Speisesäle, Küchen, Wachstuben und andere Funktionsräume enthielten, gehörten weitere Nebengebäude zu der Anlage. Die größeren Nebengebäude waren u.a. ein Gebäude für den Büchsenmacher mit Wohnung für den Kaserneninspektor, eine Latrine mit 20 Sitzen, eine Zisterne, eine Exerzierschuppen sowie ein Spritzenschuppen. Die Latrine wurde von Ringelnatz in seiner Erzählung „Als Mariner im Krieg“ derb als "Pißhaus" bezeichnet. Im Jahre 1919 wurde die Seedeichkaserne auf Bitten des Magistrats und der Bürgerschaft zu Notwohnungen umgebaut, ein später geplanter Abriss kam zunächst wegen der Inflation 1929 nicht zustande. Auch hatten sich einige Bewohner geweigert, in die für sie gebauten Wohnblocks an der Grenzstraße umzuziehen. In diesen Jahren wohnte auch Adele Edelmann in diesem Gebäude. Sie erlangte traurige Berühmtheit durch ein Foto, auf dem sie gemeinsam mit Oskar Dankner und umgehängten Schildern während der Zeit der Judenverfolgung zu sehen ist. Ab dem Jahre 1939 zogen erneut Soldaten in die Gebäude. Geschichte nach 1945 Nach dem Ende des II. Weltkrieges wurden nach der Freigabe durch die Alliierten im Mittelblock Bundesbedienstete untergebracht, die Seitenflügel wurden an die Stadt vermietet und u.a. mit polnischen Aussiedlern belegt. Im Jahre 1955 wurde die ehemalige Kaserne nochmals renoviert[1]. Wegen mangelnder Bauunterhaltung wurden der Ost- und Westflügel der Anlage im Februar 1972[2] abgerissen. Auch das Hauptgebäude hatte nur Bestand bis in das Jahr 2002, in dem die Cuxhavener Nachrichten titelten: „ „Toter Punkt“ der Stadt wird jetzt abgerissen“. Fußnoten Hochspringen ↑ Quelle:Borrmann Hochspringen ↑ Quelle:Borrmann Karte Der Browser ist nicht mit Google Maps v3 kompatibel. Quellen Gerd Wildfang: Militärische Bauten der Festung Cuxhaven ab 1870 -eine Bestandsaufnahme-, Cuxhaven 2010. Peter Bussler: Grimmershörn – Die Geschichte der Cuxhavener Bucht zwischen gestern und heute, Cuxhaven 2011, ISBN 978-3935519-25-0
Der Brockeswald ist das Rest-Waldstück eines ehemals ausgedehnten Eichen-Waldbestandes auf dem Geestrücken der Hohe Lieth im Stadtgebiet Cuxhavens. Der in direkter Nachbarschaft zum ehem. Dorf Stickenbüttel gelegene Wald Barnhope oder auch Bornhöpe findet sich in ältesten Gebietskarten wieder. An seinem Rand lag ein alter Knotenpunkt verschiedener Wege zu den umliegenden Dörfern. Der Name Barnhope leitet sich ab von einer alten, mittlerweile verloren gegangenen Quelle: Born = Quelle (s.u.). Im Jahre 1737 ließ der Amtmann Barthold Heinrich Brockes den Wald Barnhope, auch genannt Busch, "der bis daher nur den Füchsen, Dachsen und Schlangen und niemand sonst zum Aufenthalt gedient" zu einer parkähnlichen Anlage gestalten. Ein geometrisches Wegesystem aus zwei, sich in der Mitte senkrecht kreuzenden Hauptwegen, und vier die Waldeingänge verbindenden kleineren Wegen in Form einer Raute, erschloss den Wald. An diesen Wegen ließ Brockes mit einfachen Mitteln Lauben anlegen, die dem geselligen Leben dienten. Des Weiteren entdeckte er am Waldrand den verloren gegangenen Brunnen wieder und ließ ihn ausbauen. In Gedichten hat Brockes diese Anlage beschrieben und Anleitungen zur Beobachtung der natürlichen Phänomene gegeben. In Dankbarkeit widmete die Bevölkerung ihm den zum Ausflugsziel umgestalteten Wald, womit der ehemalige Name in Vergessenheit geriet. Geblieben ist der Name als Straßenbezeichnung. Mit der Zeit verfiel die Quelle, wurde aber 1840 vom Amtmann Meier neuerlich entdeckt und zum Brunnen ausgebaut. Geriet später abermals in Vergessenheit; wohl ausgetrocknet. Heute steht dort eine Gedenktafel für Meier, sowie eine Erklärungstafel. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts ließ der Amtmann Abendroth dort mehrere Gaststätten im englischen Landhausstil erbauen, die auch heute noch stehen. So das Brockeshaus (heute Stellplatz für Strandkörbe) und das Schützenhaus, welches der Schützengilde gehört und verpachtet ist als Gastwirtschaft mit Restaurantbetrieb (s. Bild). Damit avancierte der Brockeswald bzw. Brockeswalde zu einem der beliebtesten Ausflugsziele im Cuxhavener Raum des 19. bis weit ins 20. Jahrhundert. Alljährlich wiederkehrende Höhepunkte waren das Buschfest der Döser und der Gorch Fock-Schule, sowie der Buschmarkt am Johannestag. Bekanntester und größter, nicht jedoch ältester Gastronomiebetrieb Brockeswaldes war ab 1907 das Waldschloss, welches i.J. 1973 einer Brandstiftung zum Opfer fiel. Der Brockeswald wird heute weitgehend sich selbst überlassen. An der Kreuzung der Hauptwege befindet sich ein Kriegerdenkmal für die Gefallenen des ersten Weltkrieges. Etwas südlich davon befindet sich ein bis 1955 genutzter jüdischer Friedhof in ungepflegtem Erhaltungszustand. Direkt an den Wald angrenzend findet sich der Friedhof Brockeswalde, Cuxhavens größter Friedhof mit integriertem Kriegsopferfriedhof. Bilder Restaurant "Zum Jägerhaus" 1915 Brunnen Brockeswalde Gasthaus `Zur Waldeslust´ Brockeshaus 2009 Schützenhaus 2009 Auf dem Weg zum Buschfest zu Anfang der 1950er Jahre Karte Der Browser ist nicht mit Google Maps v3 kompatibel.
Ehemaliges Brockes-Denkmal Das ehemalige Brockes-Denkmal befand sich im Brockeswald Im Jahre 1898 wurde zu Ehren von Barthold Brockes in dem ehemaligen Wäldchen "Barnhope" ein Denkmal errichtet. Das Denkmal wurde von Arthur Boué geschaffen. Es bestand aus einer Gipsbüste unter einem Holzdach. Das Denkmal wurde im November 1911 zerstört.