Ideology Prediction of German Political Texts
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400 Jahre voller Absätze – eine Hommage an die revolutionärsten Schuh-Schöpfungen
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"Gib einer Frau die richtigen Schuhe und sie kann die Welt erobern", sagte einmal Marilyn Monroe. Und tatsächlich sind Schuhe bei weitem mehr als nur ein unverzichtbarer Teil der Garderobe. Sie sind Statussymbol, Stimmungsmacher, Funktionsträger und Egobuster. Sie geben uns die Möglichkeit, zu sein, wer wir sein wollen, und auszudrücken, wer wir wirklich sind. "Eine Frau in guten Schuhen ist niemals hässlich!", lautete die Weisheit von Coco Chanel. Und Christian Dior war überzeugt: "Beweis für eine elegante Frau ist, was sie an ihren Füßen trägt." Für Manolo Blahnik verwandelt sich eine Frau auf High Heels in eine lebendige Skulptur, ein lebendiges Kunstwerk. Zu allen Zeiten und in allen Kulturkreisen waren Schuhe ein Objekt der Faszination, ein von Mystik umhüllter Quell der Inspiration. In der Folklore zahlreicher Kulturen spielen eine wichtige Rolle und sind von vielerlei Sagen umwoben. Schuhe bieten den Stoff für Märchen: gläserne Pantoffeln, Zauberschuhe und Schuhe, die nicht mehr aufhören zu tanzen (als Strafe für Eitelkeit). Stiefel, die von Zauberhand zu passender Größe schrumpfen, Greisinnen, die in Schuhen hausen, Elfen und Schuster, Katerstiefel, die Ruhm und Reichtum bescheren. Die Gabe des Verwandelns ist es, die den Schuhen solch eine Aura des Mystischen verleiht. Aber Schuhe sind nicht nur ein Spiegel ihres Trägers. Sie sind auch ein Spiegel der politischen und kulturellen Entwicklungen der Geschichte. In Reaktion auf die sich ändernden Verhaltensweisen waren beispielsweise Höhe und Form der Absätze über die Jahrhunderte hinweg immer wieder modischen Schwankungen unterworfen. In den unterschiedlichen Absatzarten spiegelte sich etwa der veränderte Lebensstil von Frauen wider. Schuhe wurden zum Beweis der Befreiung der Frauen – oder zum Zeugnis ihrer Gefangenschaft. Im Verlauf der Jahrtausende wurde Fußbekleidung ist einem besonderen historischen Zeugnis. Die Sammlung des Fashion Institute of Technology (FIT) deckt zwar nicht tausende von Jahren ab, gewährt aber einen einmaligen Blick in die facettenreiche Geschichte des Schuhs der letzten Jahrzehnte. Der Bildband "Shoes A-Z" feiert nun die revolutionärsten und begehrtesten Schöpfungen und Labels. Mit dabei sind alle unsere Lieblinge: die voluminösen Designs von Balanciaga, die eleganten Stöckelschuh von Manolo Blahnik, die sexy Stilettos von Jimmy Choo und die scheinbar lebensgefährlichen High Heels von Christian Louboutin. 400 ausgewählten Kreationen werden auf den 532 Seiten präsentiert. Ergänzt wird die einmalige Modeschau durch einen Rückblick auf die vergangenen 400 Jahre der Schuhgeschichte: Präzise, prägnant und pointiert – wie das Klackern von Absätzen auf Pflastersteinen geben die nuancierten Kapitel den Rhythmus der historischen Reise vor. "Shoes A-Z. The Collection of The Museum at FIT", Robert Nippoldt, Daphne Guinness, Colleen Hill, Valerie Steele, Famous First Edition: Nummerierte Erstauflage von 10.000 Exemplaren, Hardcover, 532 Seiten, erschienen im Taschen Verlag. Preis: 125 Euro.
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Voluminöse Designs von Balanciaga, elegante Stöckelschuhe von Manolo Blahnik, sexy Stilettos von Jimmy Choo, scheinbar lebensgefährliche High Heels von Christian Louboutin: Der Bildband "Shoes A-Z" feiert die revolutionärsten und begehrtesten Schuh-Schöpfungen der letzten Jahrzehnte.
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[
"Mode",
"Luxusmode",
"Bildband"
] |
Kultur
|
2023-10-03T10:50:00+02:00
|
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dm-Chef Christoph Werner: "Der Einstieg war für mich eine Feuertaufe"
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Seit September 2019 ist Christoph Werner Chef von dm, der umsatzstärksten Drogeriekette Deutschlands. Wenige Monate später begann die Pandemie, die auch für dm zu einer logistischen Herausforderung wurde. "Der Einstieg war für mich eine Feuertaufe", sagt Werner im Podcast "Die Stunde Null". "Damit werden viele Routinen aufgebrochen." Drogerien waren in der Corona-Krise in einer besonderen Lage: Während viele Einzelhändler wegen des Lockdowns ihre Produkte nicht mehr verkaufen konnten, stand dm vor dem umgekehrten Problem. Kunden rangelten sich um Toilettenpapier und neigten auch bei anderen Dingen zu Hamsterkäufen. Werner spricht von einer "Ausnahmesituation". Der dm-Chef betont, es sei wichtig, "die Kunden nicht als Problem darzustellen". Vielmehr müsse ein Unternehmen versuchen, "Verhältnisse zu schaffen, in denen sie sich wieder orientieren können". Toilettenpapier durfte beispielsweise nur noch in begrenzten Mengen gekauft werden. 11,5 Milliarden Euro Umsatz machte dm im Geschäftsjahr 2019/2020 in Europa, auch weil das Unternehmen sich rasch auf den Wandel einstellte. Das Online-Angebot wurde erweitert, und auch über 100 Corona-Schnelltestzentren wurden aufgebaut. "Wir müssen uns mit neuen Technologien frühzeitig beschäftigen, damit wir sie zum Einsatz bringen können, wenn sie wettbewerbsrelevant werden", sagt Werner. Der dm-Chef legt Wert auf die enge Kooperation mit seinen Mitarbeitern. "Genau in so einer Situation geht es nicht darum, alles zu zentralisieren und das Unternehmen nur noch per ordre du mufti zu steuern, sondern ganz bewusst auf die Urteilsfähigkeit der vielen Kolleginnen und Kollegen in der Arbeitsgemeinschaft zu setzen." Entscheidend für die Kultur eines Unternehmens sei, "wie man in einer Krise miteinander umgeht". An ein Sterben der Einkaufszonen in den Innenstädten, in denen die Kette sehr präsent ist, glaubt Werner nicht. "Einzelhändler sind unter Druck, aber nicht der Einzelhandel", sagt er. Veränderungen an sich seien nicht aufzuhalten, es gehe vielmehr um die Frage, wie man damit umgehe: "Wie kann dieser Wandel so begleitet werden, dass es nicht zu enormen Verwerfungen mit Massenarbeitslosigkeit kommt?" Hören Sie außerdem in der neuen Folge von "Die Stunde Null": Ob Werner es bereut, kein Pilot geworden zu seinWie der dm-Chef von seinem Arbeitsalltag abschaltetWas er von einem bedingungslosen Grundeinkommen hält Alle Folgen finden Sie direkt bei Audio Now, Apple oder Spotify oder via Google.
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Christoph Werner - Gründersohn und heutiger Chef der Drogeriekette dm - spricht über seine Vorstellung von Führung, das unternehmerische Modell seines Vaters und nervöse Kunden, die Jagd auf Toilettenpapier machen.
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[
"Christoph Werner",
"dm",
"Feuertaufe",
"Jagd",
"Toilettenpapier",
"Coronavirus",
"Deutschland",
"Krise",
"Dingen"
] |
Wirtschaft
|
2021-05-21T13:51:02+02:00
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Gewinner des Tages
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1939 erschien "Vom Winde verweht" - heute gehört die legendäre Literaturverfilmung zu den Filmklassikern schlechthin. Doch während der Film weiterlebt, sind die ikonischen Darsteller wie Vivien Leigh (1913-1967) als Scarlett O'Hara und Clark Gable (1901-1960) als Thett Butler längst verstorben. Doch eine Schauspielerin hält sich wacker. Olivia de Havilland, die damals die Rolle der Melanie Hamilton übernahm, feierte an diesem Wochenende ihren sage und schreibe 102. Geburtstag! Damit hat sie den gesamten "Vom Winde verweht"-Hauptcast überlebt. Die zweifache Oscar-Preisträgerin ist stolz auf ihr hohes Alter: "Ich bin verrückt danach! Ich würde es gegen nichts auf der Welt eintauschen", sagte sie einst im Interview mit "Entertainment Weekly".
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SpotOnNews
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Olivia de Havilland überlebt ihre "Vom Winde verweht"-Kollegen
|
[
"Olivia",
"Winde",
"Olivia de Havilland",
"Vivien Leigh",
"Clark Gable"
] |
Lifestyle
|
2018-07-02T16:24:00+02:00
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|
US-Whistleblower darf drei weitere Jahre in Russland bleiben
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Russland hat dem früheren US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden eine Aufenthaltsgenehmigung für drei Jahre erteilt. Das gab Snowdens Anwalt Anatoli Kutscherena in Moskau bekannt. Snowden habe eine entsprechende Aufenthaltserlaubnis erhalten, sagte Kutscherena vor Journalisten. Sie gelte rückwirkend vom 1. August 2014 an. Snowden könne sich in Russland frei bewegen. Zudem dürfe der 31-Jährige ins Ausland reisen - aber nicht länger als für drei Monate. "Er hat Arbeit und führt ein bescheidenes Leben", betonte Kutscherena. Snowden lebe von seinem Gehalt und den Privatspenden, die auf seinem Konto eingingen. Der IT-Experte lerne aktiv die russische Sprache. "Es war meine Idee, die Aufenthaltsgenehmigung zu beantragen, denn das zeitweilige Asyl hätte eine alljährliche Verlängerung nötig gemacht", sagte Kutscherena. Die Genehmigung könne erneut um drei Jahre verlängert werden. Der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter könne nach fünf Jahren Aufenthalt die russische Staatsbürgerschaft beantragen. "Ich gehe davon aus, dass noch mehr Snowdens kommen - weil vielen Menschen die weltweite Spionage der USA missfällt", sagte Kutscherena. Das Weiße Haus hat erneut Snowdens umgehende Rückkehr in die USA gefordert. "Unsere Position hat sich nicht geändert", sagte ein Sprecher des Weißen Hauses am Donnerstag. "Herr Snowden ist hier in den Vereinigten Staaten eines Verbrechens angeklagt. Er sollte so schnell wie möglich in die USA zurückkehren, wo ihm ein fairer Prozess und Schutz gewährt werden." Die russischen Behörden hatten Snowden am 1. August 2013 ein auf ein Jahr befristetes Asyl gewährt. Russland weigert sich bislang, den Informanten an die USA auszuliefern. Dort wird ihm Landesverrat wegen seiner Enthüllungen der Überwachungspraxis des US-Geheimdienstes NSA vorgeworfen. Obwohl Snowdens Enthüllungen eine weltweite Debatte über Freiheit und Datenschutz auslöste, war kein Land bereit, ihm Asyl zu gewähren. Auch die Bundesregierung lehnte es trotz ihrer Empörung über die US-Überwachungsprogramme, die selbst vor dem Handy der Kanzlerin nicht Halt machten, ab, Snowden Zuflucht zu gewähren. Anfang Juli beantragte Snowden daher über seinen Anwalt die Verlängerung seines Asyls in Russland.
|
DPA · Reuters
|
Moskau gewährt Edward Snowden weiteren Aufenthalt in Russland. Washington ist entzürnt. Die USA wollen den NSA-Enthüller wegen Landesverrat und Spionage vor Gericht bringen und fordern seine Rückkehr.
|
[
"Russland",
"Anatoli Kutscherena",
"Edward Snowden",
"USA",
"Moskau",
"Asyl",
"Whistleblower"
] |
Politik
|
2014-08-07T15:23:09+02:00
|
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Sicherungsverwahrung und Berufsverbot für pädophilen Kinderarzt
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Wegen sexuellen Missbrauchs von 21 Jungen ist ein früherer Kinderarzt zu dreizehneinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Augsburger Landgericht ordnete zudem die Sicherungsverwahrung des 41-Jährigen an und sprach ein lebenslanges Berufsverbot aus. Der pädophile Mediziner hatte in dem Prozess zwar alle Missbrauchsfälle zugegeben. Dennoch warf ihm der Vorsitzende Richter Lenart Hoesch in der Urteilsbegründung vor, bis in den Prozess hinein seine "Lebenslügen und Beschönigungsversuche" aufrecht erhalten zu haben. Erst nach und nach sei die ganze Wahrheit ans Licht gekommen, weil die Vorfälle im Detail in dem Verfahren aufgedeckt worden seien. Der 41-Jährige wurde wegen etlicher Fälle des schweren sexuellen Missbrauchs und anderer schwerer Taten wie Freiheitsberaubung und Vergewaltigung schuldig gesprochen. Das Gericht folgte weitgehend dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die eine Haftstrafe von vierzehneinhalb Jahren sowie die Verwahrung des Mannes verlangt hatte. Die Verteidiger sahen maximal neun Jahre Haft als angemessen an und wollten erreichen, dass keine Sicherungsverwahrung verhängt wird und ihr Mandant dafür zur Therapie in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wird. Der Augsburger hatte rund 15 Jahre lang Jungen missbraucht, das jüngste Opfer war erst vier Jahre alt. Für Schlagzeilen sorgte im August 2014 die Entführung eines Fünfjährigen im niedersächsischen Garbsen. Der Augsburger, der damals in einer Klinik in Hannover arbeitete, lockte das Kind in sein Auto, betäubte es mit einem Medikament und verging sich an dem Jungen in seiner Wohnung. Später setzte er das benommene Opfer an anderer Stelle wieder aus. Durch einen Abgleich von DNA-Spuren und Handydaten kam die Kripo auf den Kinderarzt, der bei früheren Taten in Bayern bereits genetische Spuren hinterlassen hatte. So kam heraus, dass der Mann zuvor mehrfach in Augsburg und München Jungen angesprochen, in Tiefgaragen oder Keller gelockt und sich dort an den Kindern vergangen hatte. Auch mehrere Taten in seinem Bekanntenkreis kamen ans Tageslicht.
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DPA
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Ein spektakulärer Missbrauchsfall endet mit einer harten Strafe. Weil er sich an 21 Jungen vergangen hat, muss ein ehemaliger Kinderarzt lange in Haft. Ob und wann der Mann wieder freikommt, ist aber unklar.
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[
"Pädophiler",
"Augsburg",
"Gefängnisstrafe",
"Berufsverbot",
"Staatsanwaltschaft",
"Missbrauch",
"Kindesmissbrauch"
] |
Panorama
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2016-03-10T11:33:00+01:00
|
https://www.stern.de/panorama/verbrechen/augsburg--paedophiler-kinderarzt-verurteilt---21-jungen-sexuell-missbraucht-6740638.html
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China und Russland blockieren Resolution
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Nach dem nordkoreanischen Raketenstart herrscht im Weltsicherheitsrat über ein geschlossenes Vorgehen gegen Pjöngjang. "Die verschiedenen Länder teilen die gemeinsame Besorgnis, dass Nordkoreas Handeln ernsthafte Auswirkungen auf die Stabilität und Sicherheit in der Region hat", sagte der japanische Außenminister Hirofumi Nakasone am Montag in Tokio der Nachrichtenagentur Kyodo. Es gebe aber "einen gewissen Grad an Differenzen, wie der UN-Sicherheitsrat reagieren sollte", sagte Nakasone und verwies auf China und Russland. Als Antwort auf den Raketentest Nordkoreas streben Japan und die USA eine neue Resolution des Weltsicherheitsrats an. Der Rat war auf Initiative Japans noch am selben Tag des Starts zusammengetreten. Eine erste Sitzung des 15-köpfigen höchsten Gremiums der Vereinten Nationen hinter verschlossenen Türen ging am Sonntag (Ortszeit) zunächst ohne Ergebnis zu Ende. Die Mitglieder wollten jedoch in den kommenden Stunden weiter beraten, sagte der mexikanische UN-Sicherheitsratspräsident Claude Heller. China und Russland teilten die Sorge, dass der Raketenstart eine Bedrohung der Region sei, sagte Nakasone. "Aber sie wirken bisher zurückhaltend und vorsichtig", so der japanische Außenminister. "Auch wenn es keinen Schaden gegeben hat, war es doch ein Zeichen von Nordkoreas Absichten und eine Bedrohung des internationalen Friedens und der Sicherheit - nicht nur für Japan", sagte der japanische UN-Botschafter Yukio Takasu zu Beginn der Weltsicherheitsratssitzung. Nach Einschätzung der USA und Südkoreas war der Satellitenstart entgegen Nordkoreas eigenen Angaben fehlgeschlagen. Es sei nach dem Start kein Objekt in die Erdumlaufbahn eingetreten. Unterdessen verbreitete Nordkoreas staatlich kontrollierte Nachrichtenagentur KCNA Fotos von Machthaber Kim Jong Il, wie er in einem Kommandozentrum der Streitkräfte den Satellitenstart verfolgt habe. Kim habe seine große Zufriedenheit geäußert, dass Wissenschaftler und Techniker des Landes "erfolgreich" den Satelliten in die Umlaufbahn gebracht hätten. Nordkorea habe die mehrstufige Trägerrakete und den Satelliten mit eigener Technologie entwickelt. Der Start hat nach Auffassung der USA, Südkoreas und Japans die Fähigkeit des kommunistischen Regimes gezeigt, eine Langstreckenrakete abzufeuern, die auch US-Gebiet erreichen könnte.
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DPA
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Obwohl der Atomraketentest Nordkoreas weltweit Besorgnis ausgelöst hat, konnte sich der UN-Sicherheitsrat nicht auf eine Resolution einigen. China und Russland seien "zu zögerlich" gewesen, formulierte der japanische UN-Botschafter diplomatisch. Neben Japan streben auch die USA eine Verurteilung Nordkoreas an.
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[
"Sicherheitsrat der Vereinten Nationen",
"Raketenstart",
"Nordkorea",
"China",
"Russland",
"Pjöngjang",
"Japan",
"USA",
"UN",
"Tokio",
"Südkorea"
] |
Politik
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2009-04-06T08:26:23+02:00
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Gabriel attackiert Merkel und Seehofer: Streit bereitet Rechten den Boden
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SPD-Chef Sigmar Gabriel hat den Unionsparteien vorgeworfen, ihr Streit über die Flüchtlingspolitik bedrohe "inzwischen die Handlungsfähigkeit der Regierung". Die "gegenseitige Erpressung und Beschimpfung" von CDU und CSU sei "unwürdig und schlicht verantwortungslos", sagte der Vize-Kanzler am Freitag zu "Spiegel Online". Gabriel bezog sich vor allem auf das Ultimatum, das Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bis zum gemeinsamen Dreiertreffen am Sonntag gestellt hat. Seehofer hatte Merkel aufgefordert, für eine Begrenzung der Zuwanderung zu sorgen, andernfalls droht Bayern mit einer Verfassungsklage. Das Verhalten der Unionsparteien sei "unverantwortlich, weil es die Menschen noch mehr verunsichert und die Angst im Land steigt, dass wir es nicht schaffen", zitierte Spiegel Online Gabriel. "Je länger der Streit in der Union andauert, desto mehr Menschen werden sich von der Politik abwenden und desto mehr werden die Rechtsradikalen an Boden gewinnen", sagte der SPD-Chef. Angesichts der wachsenden Spannungen in der Koalition wegen der Flüchtlingspolitik kommt Merkel am Wochenende mit Seehofer und Gabriel in Berlin zu einem Dreiertreffen zusammen. Mit Blick auf das Treffen fordern führende Unionspolitiker zusätzliche Maßnahmen zur Begrenzung der Flüchtlingszahlen. Nach dem kürzlich in Kraft getretenen Asylpaket müssten schnell weitere Schritte folgen, sagte CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn dem "Handelsblatt". Er hob hervor: "Wir brauchen eine Begrenzung des Familiennachzugs. Es müssen Transitzonen geschaffen werden, mit denen Migranten an der Grenze zurückgewiesen werden können. Und wir müssen die Abschiebungen weiter beschleunigen." Dagegen mahnte Unionsfraktionsvize Thomas Strobl (CDU) auch mit Blick auf die jüngsten Äußerungen aus der CSU mehr Geschlossenheit an: "Es hilft in der Diskussion zwischen den Unionsschwestern nicht weiter, Drohkulissen aufzubauen. Nichts schadet uns mehr als öffentlicher Streit." Nach dem Treffen mit Seehofer und Gabriel am Sonntag will sich Merkel nach einem Bericht der "Passauer Neuen Presse" am Dienstag bei einem "kleinen Flüchtlingsgipfel" mit den drei kommunalen Spitzenverbänden sowie mit Vertretern bayerischer Kommunen über die Lage beraten. Auf dem Weg von der Türkei nach Griechenland sind unterdessen in der Nacht zum Freitag mindestens zehn weitere Flüchtlinge in der Ägäis ertrunken. Ihr Boot sei vor der Insel Kalymnos gesunken, 135 Menschen hätten gerettet werden können, teilte die Hafenpolizei mit. Erst am Mittwoch waren bei mehreren Schiffsunglücken vor griechischen Inseln 17 Menschen ums Leben gekommen, darunter elf Kinder. Beim jüngsten Drama sank das Boot in der Nacht vor der Küste von Kalymnos. Rettungskräfte suchten in der Dunkelheit nach Überlebenden. Beteiligt waren vier griechische Patrouilleboote, ein Schiff der EU-Grenzschutzagentur Frontex, ein Hubschrauber sowie ein Fischer- und ein Touristenboot.
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Klare Ansage: Vize-Kanzler Sigmar Gabriel wirft Kanzlerin Angela Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer vor, mit ihrem Streit um die Flüchtlingspolitik den Rechten den Boden zu bereiten. Die Politik sei derzeit nicht handlungsfähig.
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[
"Sigmar Gabriel",
"Horst Seehofer",
"Angela Merkel",
"Streit",
"CSU",
"Flüchtlingskrise",
"CDU",
"Flüchtlingspolitik",
"SPD",
"Spiegel Online",
"Bayern"
] |
Politik
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2015-10-30T06:45:00+01:00
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|
US-Verteidigungsminister will Bündnis mit China stärken
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China und die USA wollen ihre Militärbeziehungen verbessern. Bei einem Treffen mit seinem chinesischen Amtskollegen Liang Guanglie sprach sich der amerikanische Verteidigungsminister Robert Gates am Montag in Peking dafür aus, die bestehenden Meinungsverschiedenheiten in einem "beständigen Dialog miteinander" und durch mehr Transparenz zu lösen. Bei dem Empfang in der Militärkommission sprach Chinas Verteidigungsminister von neuen Chancen, aber auch Herausforderungen in den Militärbeziehungen mit den USA. Im Mittelpunkt des viertägigen China-Besuches von Gates steht die Wiederaufnahme des Militärdialogs, den Pekings Führung vor einem Jahr aus Verärgerung über Waffenlieferungen der USA an Taiwan abgebrochen hatte. Weitere Themen sind die Krise mit Nordkorea und der Atomstreit mit dem Iran. Gates will auch Möglichkeiten ausloten, wie die Kooperation bei humanitären Einsätzen und beim Kampf gegen Piraten verbessert werden kann. Der Besuch findet vor dem Hintergrund wachsender Sorgen über die Modernisierung der chinesischen Streitkräfte statt.
|
DPA · Reuters
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US-Verteidigungsminister Robert Gates hat in China um eine engere militärische Zusammenarbeit geworben. Politische Spannungen erhöhten das Risiko von gefährlichen Missverständnissen, sagte Gates am Montag nach Regierungsgesprächen in China.
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[
"China",
"Robert Gates",
"USA",
"Peking"
] |
Politik
|
2011-01-10T10:17:31+01:00
|
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Im Camp fließen die Tränen – und Tessa sendet eine Botschaft an die Welt
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Endlich mal wieder eine positive Nachricht: Claudia Effenberg und Lucas Cordalis schlugen sich in der Dschungelprüfung bravourös und erspielten neun Sterne. Viel mehr Positives gab es jedoch nicht zu vermelden, denn im Camp flossen am siebten Tag viele Tränen. Sowohl Tessa Bergmeier als auch Jana Pallaske schütteten ihr Herz aus - und rührten damit auch ihre Zuhörer. Derweil schmiedete Verena Kerth Hochzeitspläne. Auf RTL+ steht das Dschungelcamp im Live-Stream und in voller Länge im Anschluss an die Shows zum Abruf bereit. Das sind die zwölf Teilnehmer von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" 2023: Reality-Star Cecilia AsoroModeratorin Verena KerthDesignerin Claudia EffenbergDer "Checker vom Neckar" Cosimo CitioloSänger Lucas CordalisVisagistin Djamila RoweInfluencerin Jolina MennenSchauspielerin Jana PallaskeReality-Star Gigi BirofioTopmodel Papis LovedayModel Tessa BergmeierNDW-Star Markus Mörl
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Am siebten Tag im Dschungelcamp wurde es rührselig. Sowohl Tessa Bergmeier als auch Jana Pallaske rührten mit ihren Geschichten zu Tränen. Grund zur Freude gab es dagegen in der Dschungelprüfung.
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[
"Dschungelcamp",
"Tessa Bergmeier",
"Jana Pallaske",
"Botschaft",
"Claudia Effenberg",
"Lucas Cordalis",
"Verena Kerth"
] |
Kultur
|
2023-01-19T23:45:00+01:00
|
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Karriere-Turbo Weißes Haus: Es gibt zwei Muster bei Trumps Neueinstellungen
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433 Tage oder 62 Wochen nach Donald Trumps Amtsantritt wird es Zeit für eine kleine Personalbilanz. Denn wenn etwas noch vergänglicher ist als die Twitterschwaden aus dem Oval Office, dann die Namen der Mitarbeiter, die damit gestraft sind, aus dem Dauergetöse irgendetwas zu formen, das sich Politik nennt. Da gab es zum Beispiel mal einen Tom Price, der war Gesundheitsminister, musste aber nach 232 Tagen seinen Hut nehmen, weil er eine Million an Steuergeldern für Charterflugzeuge ausgegeben hatte. Auch Veteranenminister David Shulkin hatte Unsummen für Reisen verprasst, weshalb er nun ebenfalls gehen muss. Nimmt man nur die Amtszeiten der 18 Top-Personalien, die in Trumps Präsidentschaft bislang das Weiße Haus verlassen haben, dann bleiben seine Mitarbeiter im Schnitt 307 Tage auf ihrem Posten - ganz gleich ob Außenminister, Pressesekretär, Sicherheitsberater oder stellvertretende Oberstaatsanwältin. Natürlich gibt es Ausnahmen. Der nun scheidende Shulkin hatte schon unter Barack Obama gedient, anders als der selbst für Donald-Trump-Verhältnisse peinliche Kommunikationsdirektor Anthony Scaramucci, der sich gerade einmal elf Tage hielt. Was von außen betrachte wie reines Chaos wirkt, ist aus Sicht von Donald Trump "pure Energie". "Es werden immer Leute kommen und gehen", twitterte der Präsident kürzlich, denn er sei "auf der Suche nach Perfektion". Was genau er sich darunter vorstellt, lässt sich anhand seiner Neuakquisen ganz anschaulich studieren. Während Trump zu Beginn seiner Amtszeit noch das Mitarbeitermodell "Millionär mit eigener Meinung" bevorzugte (Rex Tillerson, Stephen Bannon), neigt er in jüngster Zeit vermehrt zum Exemplar "willfähriger Erfüllungsgehilfe". Ronny L. Jackson ist so ein Beispiel, der neue Veteranenminister. 2006 wurde der jetzt 50-Jährige als Chefarzt für das Weiße Haus auserkoren. Damals saß dort noch George W. Bush, es folgte ihm Barack Obama. Zu Beginn des Jahres nahm er sich den aktuellen Chef im Oval Office, Donald Trump, zur Brust - der nämlich wollte beweisen, wie körperlich und geistig fit er ist. Zuvor hatte Autor Michael Wolff in seinem Buch "Feuer und Zorn" Zweifel an dessen Eignung gesät. Jackson untersuchte und befand: Trump habe "außergewöhnliche Gene" und sei für seine 71 Jahre überraschend energievoll. Eine Diagnose, die dem Präsidenten schon allein wegen ihrer Wortwahl wie Öl runter gegangen sein muss. Mehr als diese paar kurzen Sätze sind von Jackson allerdings nicht bekannt. Und auch sonst nichts, was ihn, den Navy-Arzt, der vor wenigen Tagen zum Admiral befördert wurde, für das Amt des Veteranenministers qualifiziert. Jackson sei ein hoch respektierter Admiral, schrieb Trump auf Twitter. Punkt. Bei seiner vorletzten und vorvorletzten Personalentscheidung, also vor wenigen Tagen, hatte der Präsident immerhin noch zu zwei ausgewiesenen Hardlinern gegriffen, die Trumps simple Schwarz-Weiß-Sicht vollständig teilen. Mäßigende Widerworte, wie sie Ex-Außenminister Tillerson übte, wird der US-Präsident von Neu-Außenminister Mike Pompeo und Sicherheitsberater John Bolton kaum zu hören bekommen. Neben dem Typ "nach dem Mund reden" gibt es noch ein anderes Set an Eigenschaften, das einen für das Weiße Haus qualifiziert: weiblich und attraktiv. Ex-Öffentlichkeitschefin Omarosa Manigault-Newman war so eine. Hope Hicks auch. Beide einte ihre völlige Unerfahrenheit in politischen Dingen, aber trotzdem oder vielleicht auch deswegen, hielt es beide erstaunlich lang an der Seite Trumps. Mit Caroline Mohr Sunshine (sie heißt tatsächlich so) beginnt nun ein weiteres TV-Gesicht im unmittelbaren Umfeld des Präsidenten. Die frühere Disney-Tänzerin ("Shake it up" hieß ihre Show) arbeitet zukünftig in der Pressestelle. Zusammengefasst: Die Hürden für einen Job im Weißen Haus liegen nicht allzu hoch. Behält Donald Trump seinen bisherigen Schnitt beim Personaldurchtauschen bei, dann bräuchte er in den kommenden 147 Wochen bis zur Vereidigung des nächsten Präsidenten noch knapp 70 weitere, neue Mitarbeiter. Gut, im Wahlkampf hat er schließlich auch Jobs, Jobs, Jobs versprochen.
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Macht Donald Trump so weiter wie bisher, wird er bis zum Amtsende noch 70 neue Mitarbeiter brauchen. Doch die Einstellungskriterien sind übersichtlich, eigentlich reichen zwei Eigenschaften, um einen Job im Weißen Haus zu bekommen.
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[
"Donald Trump",
"Weißes Haus",
"Caroline Sunshine",
"Amtsende",
"Barack Obama",
"Rex Tillerson",
"Job",
"US-Präsident",
"Twitter",
"Tom Price",
"Anthony Scaramucci"
] |
Politik
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2018-03-29T18:22:00+02:00
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https://www.stern.de//politik/ausland/donald-trump-als-chef--in-nur-zwei-schritten-zum-mitarbeiter-im-weissen-haus-7920682.html
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| 9
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Sven Hannawald setzt seinen Siegeszug fort
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Der «Überflieger» verneigte sich vor dem begeisterten Publikum und genoss das Bad in der Menge: Sven Hannawald hat mit dem Erfolg beim Auftaktspringen in Oberstdorf seinen Triumphzug durch die Vierschanzentournee fortgesetzt und erneut Geschichte geschrieben. 44 Jahre nach Helmut Recknagel feierte der Grand-Slam-Gewinner des Vorjahres als zweiter Springer den fünften Sieg nacheinander und machte zugleich einen ersten Schritt zur Titelverteidigung. «Das war eine unglaubliche Geschichte. Toll für die Zuschauer und natürlich für mich», sagte der Hinterzartener. Mit 263,1 Punkten für Sprünge von 125,5 und 119 m verwies Hannawald den Weltcup-Spitzenreiter Martin Höllwarth (Österreich) um 5,4 Zähler auf Rang zwei. Martin Schmitt feierte als Vierter hinter dem Finnen Janne Ahonen (257,5) ein großartiges Comeback in der Weltspitze. Der 24-jährige Tannheimer sprang 121 und 119 m und verschaffte sich mit 252,5 Punkten ebenfalls eine glänzende Ausgangsposition für die folgenden drei Springen in Garmisch- Partenkirchen (1.1.), Innsbruck (4.1.) und Bischofshofen (6.1.). «Mir ist ein großer Stein vom Herzen gefallen. Ich war vor dem zweiten Sprung super nervös und habe mir gedacht, jetzt musst den runter schaukeln», berichtete Hannawald. Zu den ersten Gratulanten für die außergewöhnliche Leistung gehörte neben Bundestrainer Reinhard Heß auch Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber. «Es ist ein unglaublicher Erfolg, fünfmal hintereinander zu gewinnen. Das ist so bemerkenswert», sagte der Ehrengast. 20.000 Zuschauer im ausverkauften Skistadion an der Schattenbergschanze waren schon im ersten Durchgang aus dem Häuschen. Zunächst unterstrich Martin Schmitt seine ansteigende Form. «Ich bin froh, dass mir ein guter Einstieg gelungen ist», sagte der Doppel- Weltmeister. Als Hannawald dann auf 125,5 m segelte, kochte die Stimmung über. «Das war eine Bombe», jubelte der 28-Jährige. Für den perfekten Sprung gaben vier von fünf Wertungsrichtern die Höchstnote 20. «Danach war ich mir sicher, dass die Jungs das ziehen, wenn kein Sturm von hinten kommt», sagte Heimtrainer Wolfgang Steiert in Bezug auf die wechselnden Wind-Bedingungen. Doch auch diese konnten Hannawald nicht stoppen. Der Hinterzartener ist nach dem verpatzten Saisoneinstieg mit dem Absturz in Kuusamo und der folgenden Weltcup-Pause wieder im seelischen Gleichgewicht. «Was wir in den Wochen danach erlebt haben, zeigt die Qualität des gesamten Betreuerteams», erklärte Steiert. Der Erfolg von Engelberg vor einer Woche hat viel von dem Druck genommen, der auf Hannawald lastete. «Er brauchte dieses Ergebnis, um an sich zu glauben. Er hat seine Sieger-Mentalität wieder gefunden», sagte Bundestrainer Reinhard Heß. Mit den alten Ski und einem neuen Anzug hat Hannawald nun endlich das passende Material gefunden. Ansonsten ist alles beim Alten geblieben, auch wenn der «Sportler des Jahres» von einer Rundumwäsche berichtete. Wie im Vorjahr konzentriert sich Hannawald auf sein «Zeug» und kopiert sogar die Abläufe vor den Wettkämpfen. So verzichtete er am Samstag nach den weitesten Trainingssprüngen auf die Qualifikation, die er auch bei seinem Vierfach-Triumph stets «geschwänzt» hatte. «Das war aber kein Aberglaube. Ich war mir nach dem Training einfach sicher, dass ich die Schanze beherrsche», erläuterte Hannawald. «Ich bin selbst überrascht, wie gut es schon wieder geht», meinte Hannawald, der nach seiner Knieoperation im Frühjahr den ganzen Sommer zur Tatenlosigkeit verurteilt war. Nun strotzt er vor Tatendrang - und die Konkurrenz soll dies auch nach Oberstdorf zu spüren bekommen.
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Vorjahressieger Sven Hannawald hat in Oberstdorf das Auftaktspringen der 51. Vierschanzentournee gewonnen. Zweiter wurde der Österreicher Martin Höllwarth vor dem Finnen Janne Ahonen und Martin Schmitt.
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[
"Sven Hannawald",
"Siegeszug",
"Oberstdorf",
"Martin Schmitt",
"Auftaktspring",
"Reinhard Heß",
"Vierschanzentournee",
"Wolfgang Steiert",
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"Österreich",
"Janne Ahonen",
"Innsbruck",
"Bischofshofen"
] |
Sport
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2002-12-29T19:05:33+01:00
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https://www.stern.de/sport/sportwelt/vierschanzen-tournee-sven-hannawald-setzt-seinen-siegeszug-fort-3340400.html
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Sonderrechte für Corona-Geimpfte? Ein klares Jein!
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In Deutschland wird geimpft. Den Ungeduldigen geht sie zwar zu schleppend voran, die Kampagne, die natürlich trotzdem allein aufgrund der Rasanz ihrer Verwirklichung als medizinische Sensation gewertet werden muss. Doch allzu lange wird es wohl nicht mehr dauern, bis ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung gegen das Coronavirus gepikst sein dürfte. Also kann es in unseren debattenfreudigen Zeiten auch kaum verwundern, dass bereits jetzt leidenschaftlich über mögliche Sonderrechte gestritten wird: Sollen Geimpfte womöglich schneller in den "normalen" Alltag zurückkehren dürfen oder nicht? Und was würde das für die Nicht-Geimpften bedeuten? Und wie und wo gilt es abzuwägen, zu unterscheiden? Es gibt den moralisch-ethischen Standpunkt: Wir befinden uns in einer Notsituation, und abgesehen davon, dass Menschen in unserer Gesellschaft entgegen eines gerne vorgebrachten Arguments sehr wohl immer wieder in Kategorien eingeteilt und demnach mit unterschiedlichen Rechten ausgestattet werden – zum Beispiel in Kinder und Erwachsene, Einheimische und Immigranten –, wäre deshalb auch die Unterscheidung zwischen Geimpften und Nichtgeimpften vertretbar. Demgegenüber stehen die Impfgegner, von denen es zu viele gibt, als dass die Politik es sich erlauben könnte, über ihre Köpfe hinweg zu entscheiden. Sie befürchten durch einen sogenannten Corona-Pass die Stigmatisierung der Ungeimpften. Arbeitgeber könnten die Einstellung der Bewerbern von deren Immunitätsstatus abhängig machen. Und die Lufthansa könnte sich vor Langstreckenflügen erstmal die Impfzertifikate ihrer Passagiere zeigen lassen. Hätte, würde, könnte. Abgesehen davon, dass für eine Vorzugsbehandlung auf den ersten Blick vielleicht der gesunde Menschenverstand spricht, wäre die Durchsetzung einer kompletten Impfpflicht juristisch kaum realisierbar, widerspricht sie doch dem Grundrecht auf allgemeine Handlungsfreiheit und körperliche Unversehrtheit. Aber vor allem, und das ist der entscheidende Punkt, ist die Diskussion zum jetzigen Zeitpunkt noch ziemlich müßig, fast eine Scheindebatte. Denn noch ist zum Beispiel längst nicht ausreichend Impfstoff für alle da, sodass sich die Grundsatzfrage gar nicht stellen kann. Viel entscheidender sind aber die ungeklärten Fragen rund um den Stoff selbst: Es gibt noch keine gesicherten Erkenntnisse darüber, ob ein Geimpfter andere Menschen anstecken kann oder nicht – bisherige Studien haben sich ausschließlich mit der Schutzwirkung befasst. Von eventuellen Langzeit-Nebenwirkungen, die noch gar nicht bekannt sein können, ganz abgesehen. Und dass es nicht nur Trotzköpfe und Dagegen-Rufer unter den Impfverweigerern gibt, sondern auch Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden wollen oder sollten, ist ohnehin gesondert zu bewerten. Und solange die zahlreichen Abwägungen noch nicht vorgenommen wurden, kann die Antwort auf die Frage, ob Geimpfte wirklich Sonderrechte genießen sollten, nur lauten: ein klares Jein. Und zwar ein Jein jener Sorte, über das wir – wie über so vieles in Zeiten der Pandemie – voraussichtlich noch viele, viele Monate streiten dürften.
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Kaum ist die Impfkampagne gegen das Coronavirus angelaufen, wird auch schon gestritten: Sollen Geimpfte schneller in den "normalen" Alltag zurückkehren dürfen oder nicht? Gute Argumente gibt es für beide Standpunkte. Vor allem aber ist die Diskussion zum jetzigen Zeitpunkt noch ziemlich müßig.
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[
"Coronavirus",
"Geimpfte",
"Sonderrechte",
"Vorzugsbehandlung",
"Deutschland"
] |
Gesundheit
|
2020-12-30T19:09:00+01:00
|
https://www.stern.de/gesundheit/corona--mehr-rechte-fuer-geimpfte--ein-klares-jein--9549800.html
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Gift im iPhone
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Schöne Schale, faulige Frucht - so könnte man überspitzt von einigen Apple-Produkten reden. Denn nach März 2007 hat Greenpeace das US-Unternehmen erneut ins Visier genommen. Die Umweltschutzorganisation warnt aktuell vor dem iPhone. Das Handy soll nach einer unabhängigen Studie gefährliche Chemikalien enthalten, teilte die Umweltorganisation mit. Das Kulttelefon enthalte giftige Bromverbindungen und gefährliches PVC, so Greenpeace-Chemie-Expertin Zeina Alhajj. Besonders die eingebaute Antenne soll große Anteile dieser gefährlichen Verbindung enthalten, die andere Hersteller längst durch umweltfreundliche Stoffe ersetzt hätten. PVC findet sich zum Bespiel in den Kopfhörern. Dr. David Santillo, Wissenschaftler im Greenpeace-Forschungslabor, erklärt, dass zwei in den Kopfhörerkabeln gefundene Phthalate (Weichmacher) in Europa als fortpflanzungsschädigend eingestuft sind. Während die Verwendung für Handys nicht verboten sei, gilt in Europa ein Verbot für Kinderspielzeug. "Steve Jobs hat die Chance verpasst, das iPhone als ersten Schritt zu nutzen, um Apple-Produkte grüner zu machen", kritisiert Zeina Alhajj. Seit 2006 hat Greenpeace bereits zwei weitere Produkte von Apple auf Herz und Nieren getestet. Beim iPod Nano und MacBook Pro wurde die Verwendung gefährlicher Chemikalien kritisiert. Greenpeace hatte zudem bemängelt, dass sich bei allen iPod-Modellen der Akku nicht vom Benutzer austauschen lässt - wie auch beim jetzigen iPhone. Auch wenn Apple in der Vermarktung eines Lebensgefühls ganz weit vorn ist - beim Thema Recycling und Umweltschutz gilt die innovative Firma als Rückständig. Schon seit langer Zeit bemängelt Greenpeace die schlechte Umweltverträglichkeit der Apple-Produkte mit der Kampagne "Greener Apple" an. Apple lehnte zwar die Test-Kriterien von der Umweltschutzorganisation ab – doch Chef Steve Jobs versprach bereits im Frühjahr ökologisch korrekte Produkte. Leider ohne die Versprechen einzulösen. In der aktuellen Greenpeace-Rangliste "Grüne Elektronik" gehört Apple immer noch zu den Schlusslichtern. Greenpeace veröffentlicht seit August 2006 jedes Quartal seine Untersuchung über Umweltverträglichkeit von Computern und Handys. Von insgesamt 14 Unternehmen landet Apple im letzten Quartal auf Rang zwölf. Schlechter waren nur noch Hewlett Packard (13) und Panasonic (14). Die umweltfreundlichsten Geräte baut laut Greenpeace-Studie Nokia gefolgt von Sony Ericsson und Dell. Immerhin gelobt Apple Besserung: Bis 2008 soll PVC aus den Produkten verbannt werden, und bis 2010 sollen doppelt so viele Altgeräte recycelt werden wie heute.
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Apple ist Klassenprimus im Design und benötigt beim Umweltschutz Nachhilfe: Wissenschaftler von Greenpeace haben das iPhone getestet und dabei gefährliche Chemikalien entdeckt, die bei vielen Handy-Herstellern schon längst verbannt wurden.
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[
"Apple",
"Greenpeace",
"iPhone",
"Schale",
"Europa",
"Steve Jobs",
"iPod",
"Umweltschutzorganisation"
] |
Digital
|
2007-10-16T16:30:58+02:00
|
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Ohne Angel und Netz: Dieses Fischfilet kommt aus dem 3D-Drucker
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Ein Foodtech-Unternehmen aus Israel hat nach eigenen Angaben das erste Fischfilet mit Hilfe von im Labor gezüchteten Tierzellen in 3D gedruckt. Die Forschung mit künstlich gezüchtetem Rind- und Hühnerfleisch versucht schon seit geraumer Zeit eine Alternative zur konventionellen Landwirtschaft samt ihrer Umweltbelastung zu liefern. Nur wenige Unternehmen würden sich bisher mit Meeresfrüchten befassen, wie Reuters berichtet. Das israelische Unternehmen Steakholder Foods hat sich nun mit dem in Singapur ansässigen Unternehmen Umami Meats zusammengetan, um Fischfilets herzustellen – und gleichzeitig der schwindenden Fischpopulationen entgegenzuwirken. Umami Meats extrahiert zum Beispiel Zellen vom Zackenbarsch und züchtet sie zu Muskel- und Fettgewebe. Steakholder Foods fügt sie dann einer Art "Bio-Tinte" zusammen, die für spezielle 3D-Drucker geeignet ist. Das Ergebnis: ein schmales Filet, das die Eigenschaften von im Meer gefangenem Fisch nachahmt. Umami hofft, seine ersten Produkte im nächsten Jahr auf den Markt bringen zu können, zunächst in Singapur und dann, vorbehaltlich entsprechender Vorschriften, in Ländern wie den USA und Japan. Die Zellkultivierung allein ist noch zu teuer, um mit den Kosten herkömmlicher Meeresfrüchte mithalten zu können, daher werden die Fischzellen in der Bio-Tinte mit pflanzlichen Inhaltsstoffen verdünnt. "Mit der Zeit werden die Komplexität und das Niveau dieser Produkte zunehmen, und die Preise für ihre Herstellung werden sinken", so Arik Kaufman, Geschäftsführer von Steakholder Foods gegenüber Reuters. Während der Herstellung gleitet eine Glasschale im 3D-Drucker hin und her, wobei das weiße Filet mit jedem Durchgang an Masse gewinnt. Wenn es gebraten und gewürzt wird, sei der Unterschied kaum zu erkennen. Das Verfahren ist einfacher als bei Rindfleisch, hat aber auch einige Nachteile. Sehen Sie im Video: Aus Mammut-DNS gezüchtet – Forscher stellen besonderen Fleischball vor. Stammzellen von Rindern wurden ausgiebig erforscht, aber über Fisch sei viel weniger bekannt, so Mihir Pershad, Geschäftsführer von Umami. "Wir müssen herausfinden, was die Zellen gerne konsumieren und wie sie wachsen, und es gibt einfach nicht so viel Literatur, mit der wir anfangen könnten", so Pershad weiter. "Sie können sich vorstellen, dass die Zahl der Wissenschaftler, die sich mit der Biologie von Fischstammzellen beschäftigen, nur einen Bruchteil derer ausmacht, die sich mit tierischen und menschlichen Zellen beschäftigen." Umami habe ein Verfahren für Zackenbarsche und Aale entwickelt und hoffe, in den kommenden Monaten drei weitere gefährdete Arten hinzuzufügen, sagt Pershad. Eine zentrale Herausforderung sei, die Preise in etwa auf dem Niveau von konventionellem Fisch aus dem Meer anzusiedeln. "Wir wollen, dass die Verbraucher ihre Wahl danach treffen, wie er schmeckt und was er für die Welt und die Umwelt leisten kann“, fügt Pershad hinzu.
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Reuters
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Vergessen Sie Haken, Angelschnur und Reuse! Ein israelisches Unternehmen hat nach eigenen Angaben das erste küchenfertige Fischfilet in 3D gedruckt – mit Hilfe von im Labor gezüchteten Tierzellen.
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[
"Fischfilet",
"Israel"
] |
Panorama
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2023-05-04T19:48:00+02:00
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https://www.stern.de/panorama/wissen/israel--dieses-fischfilet-kommt-aus-dem-3d-drucker--video--33436166.html
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Grünes Licht für Malaria-Impfstoff
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30 Jahre lang wurde geforscht. Nun steht ein Impfstoff gegen die tödliche Tropenkrankheit Malaria erstmals kurz vor der Zulassung. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) veröffentlichte am Freitag in London eine positive Bewertung des Mittels Mosquirix, auch bekannt als RTS,S. Folgt die EU-Kommission der Empfehlung, wäre er der erste zugelassene Malaria-Impfstoff überhaupt. Jährlich sterben nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 600.000 Menschen an Malaria, vor allem Kinder und Säuglinge in afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Nun sollen diese die Impfung bekommen. Trotz begrenzter Wirksamkeit überwiegen laut EMA die Vorteile des Impfstoffs die Risiken. Eine mehrjährige Studie an Säuglingen und Kleinkindern in Afrika ergab, dass Mosquirix über bis zu vier Jahre immerhin einen Impfschutz von 26 bis 36 Prozent bietet. Peter Kremsner vom Universitätsklinikum Tübingen, der an der Studie in Afrika beteiligt war, sagte, die Wirksamkeit des Impfstoffs sei zwar nicht befriedigend, aber das Beste, was es nach 100 Jahren Forschung bislang gebe. Andrew Witty, Chef des Herstellers GlaxoSmithKline, sprach in einer Mitteilung von einem "sehr bedeutenden Beitrag" im Kampf gegen Malaria. Die 30-jährige Forschung wurde unter anderem von der Bill & Melinda Gates Foundation mitfinanziert. Die WHO will bis spätestens Ende 2015 einschätzen, wie und wo Mosquirix eingesetzt werden könnte. Ob das Mittel zugelassen wird, entscheiden aber die betroffenen Staaten selbst - die WHO spricht lediglich Empfehlungen aus. Angewandt werden soll Mosquirix nur außerhalb der Europäischen Union. Weltweit lebt etwa jeder zweite Mensch in einem Malaria-Risikogebiet. Für Afrikareisende ist der Impfstoff im Übrigen nicht vorgesehen.
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Er gilt als Hoffnungsschimmer im Kampf gegen Malaria - rund 30 Jahre wurde an dem Impfstoff geforscht. Nun soll Mosquirix erstmals zugelassen werden. Trotz nach wie vor beschränkter Wirksamkeit.
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[
"Malaria",
"Impfung",
"Afrika"
] |
Gesundheit
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2015-07-24T11:02:45+02:00
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https://www.stern.de/gesundheit/europaeische-zulassungsbehoerde-gruenes-licht-fuer-malaria-impfstoff-6357808.html
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Letztes Aufbäumen in der Todeszone
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Was waren das für Zeiten, als Thomas Gottschalk sich noch über acht Millionen Zuschauer bei "Wetten, dass…?" ärgern durfte. Als die Konkurrenz noch Stefan Raab und Dieter Bohlen hieß und nicht aus namenlosen Hobbyköchen, Ordnungshütern oder Ermittlern bestand. Mit seiner Vorabendshow "Gottschalk Live" hat Thomas Gottschalk in der ARD die quotentechnisch schlechteste Woche hinter sich: Nur knapp über eine Million Zuschauer sahen im Schnitt die vier Ausgaben der vergangenen Woche. So wenig wie noch nie. Nun werden auch Gerüchte über ein baldiges Ende des Versuchsprojektes in der so genannten Todeszone, dem Vorabend der ARD, laut: Einem Bericht des "Spiegels" zufolge hat der Sender angeblich eine Möglichkeit, den Vorabendtalk im Laufe des Aprils zu beenden. Für den Fall, dass Gottschalk bis dahin nicht durchschnittlich zehn Prozent Marktanteil erreicht, würde ein Ausstiegsrecht des Senders greifen. Derzeit liegt der durchschnittliche Marktanteil beim Gesamtpublikum bei 5,8 Prozent. Mehrere ARD-Bosse sollen bereits geäußert haben, dass die Show nicht mehr zu retten sei. Als "Dead Man Talking" soll Gottschalk intern gar belächelt werden. Im Humboldt-Carré in Berlin-Mitte, wo Gottschalks Sendung entsteht, ärgert man sich über diesen Bericht, der mitten in die Phase einer Neuorientierung platzt. Mit der Entwicklung von "Gottschalk Live" sei man selbst unzufrieden, so eine Sprecherin, die Meldung über ein mögliches Ende der Show im April sei jedoch falsch. Auch in München versucht man die Wogen zu glätten: "Die ARD steht nach wie vor hinter Gottschalk und gibt ihm noch Zeit", betont ein Sendersprecher. Seit Donnerstag ist mit Markus Peichl ein neuer Redaktionsleiter an Bord. Nach Informationen des Mediendienstes Dwdl sollen bereits in zwei Wochen die Ergebnisse eines Relaunches zu sehen sein. Demnach soll Gottschalk ein Studio-Publikum vorgesetzt bekommen, mit dem er sich live austauschen kann. Eine Ticketing-Agentur soll bereits mit dem Verkauf von Karten beauftragt worden sein. Die Social-Media-Aktivitäten dagegen sollen runtergefahren werden. Auch über einen Sidekick für Thommy wird nachgedacht. Ein letztes Aufbäumen in der Todeszone? Bestätigen will eine Sprecherin der Sendung nur, dass sich in naher Zukunft einiges ändern wird. Es werde eifrig diskutiert und Ideen würden gesammelt. Allen sei klar, dass "Gottschalk Live" seine Form noch nicht gefunden habe und sich etwas ändern müsse. Schwindende Zuschauerzahlen, Gerüchte, Lästereien: Zu all den Problemen, die die Sendung eh schon hat, gesellen sich nun auch die sinkenden Werbeeinnahmen. Wie der "Focus" berichtet, hat die ARD die Preise für Spots aufgrund der "aktuellen Situation" um 30 Prozent gesenkt.
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Die ARD-Bosse lästern, das Team sucht sich, die Zuschauer schalten ab: Nach der aus Quotensicht schlechtesten Woche für Thomas Gottschalk kochen die Gerüchte hoch. Steht "Gottschalk Live" vor dem Aus oder kann ein Relaunch die Show retten?
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[
"Thomas Gottschalk",
"ARD",
"Todeszone",
"Gerücht",
"Stefan Raab",
"Dieter Bohlen"
] |
Kultur
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2012-03-05T14:35:17+01:00
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https://www.stern.de//kultur/tv/aenderungen-bei--gottschalk-live--letztes-aufbaeumen-in-der-todeszone-3557400.html
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Hillary - ab auf den Mars?
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Ein junger Mann mit grauem T-Shirt steht in der Wüste. Er hält ein Gewehr, feuert mehrmals in den Sand. Dann tritt er vor die Kamera und sagt: "Ich komme aus einer kleinen Stadt, und wie in jeder Kleinstadt lieben auch wir unsere großen Waffen. Nun meine Frage: Was halten Sie von Waffenkontrolle?" Der junge Mann nimmt wieder sein Gewehr zur Hand, lädt es durch und sagt: "Keine Angst. Sie können antworten, wie Sie wollen." Dieser Auftritt von Jay Fox aus Kalifornien ist kein Ausschnitt aus der Sendung "Die kuriosesten Heimvideos". Dieses kurze Filmchen war eines von rund 40, die in der vergangenen Nacht während der US-Präsidentschaftsdebatte der Republikaner in St. Petersburg in Florida gezeigt wurden. Nachdem die Kandidaten der Demokraten im Juli zum ersten Mal in der Geschichte der US-Wahlen auf Fragen antworten mussten, die von Nutzern der Internet-Videoplattform Youtube gestellt wurden, waren nun die Republikaner an der Reihe. Youtube-User waren aufgerufen, maximal 30 Sekunden lange Videos mit einer konkreten Frage an CNN zu schicken. Aus den rund 5000 eingesandten Filmchen wählte die Redaktion einige aus, die der Sender den acht Männern vorspielte. Ein voller Erfolg, denn eins wurde klar: Dieses Format ist nicht nur moderner als die altbekannten und steifen "Journalist fragt, Kandidat antwortet"-Debatten. Die Bürgerbefrager sind kreativ und lustig, ihre Fragen sehr direkt und nah am wirklichen Leben. Sei es der betagte Militär-Veteran, der wissen will, weshalb sich homosexuelle Soldaten wie er während ihrer Dienstzeit nicht offen zu ihrer Sexualität bekennen dürfen. Sei es die hübsche Studentin aus Arizona, die von den Kandidaten eine Strategie gegen neue Staatsschulden hören möchte. Oder aber sei es die Comicfigur, die aussieht wie Vizepräsident Dick Cheney, und erfahren will, welche Macht der künftige Vizepräsident haben soll. Kurzum: Die Fragen bereiteten die Grundlage für eine interessante und außergewöhnliche Debatte. Und die Kandidaten spielten mit. Gleich zu Beginn entwickelte sich eine hitzige Auseinandersetzung zwischen den beiden republikanischen Topfavoriten Mitt Romney und Rudy Giuliani über eines der wichtigsten Themen dieses Wahlkampfes: illegale Einwanderung. Romney und Giuliani warfen sich gegenseitig vor, nicht genug dagegen getan zu haben. Romney, Ex-Gouverneur von Massachusetts, hielt dem ehemaligen New Yorker Bürgermeister vor, aus New York City eine "Zufluchtsstätte" für illegale Einwanderer gemacht zu haben. Giuliani seinerseits wies dies weit von sich und schlug sofort zurück. Romney habe nicht ausreichend auf den Zustrom der Einwanderer reagiert und sogar selbst welche für den Bau seines Privathauses beschäftigt. Mehrere Minuten attackierten sich die beiden, sodass die anderen sechs Mitbewerber kaum zu Wort kamen. Das Duell Romney gegen Giuliani sollte auch bei anderen Themen im Mittelpunkt stehen. Anders als in den Debatten zuvor war ihr Hauptangriffsziel nicht die Favoritin der Demokraten, Hillary Clinton. Nein, sie konzentrierten sich wie alle anderen Kandidaten darauf, sich von der Konkurrenz abzugrenzen. Der Grund: Das Rennen um die Nominierung der GOP (Grand Old Party) ist offener denn je. Giuliani führt zwar in bundesweiten Umfragen vor Romney, Fred Thompson und John McCain. Doch wer gegen die Demokraten ins Rennen um das Weiße Haus gehen will, muss die Vorwahlen in den einzelnen Staaten gewinnen - vor allem die ersten. Am 3. Januar steht schon der erste Test in Iowa an, wenige Tage später folgt New Hampshire. Und in beiden Staaten sieht es schlecht aus für Giuliani. Er liegt in Umfragen jeweils hinter Romney, und sogar der bisherige krasse Außenseiter Mike Huckabee rechnet sich noch Chancen aus. So kurz vor dem Auftakt der Vorwahlen war vergangene Nacht also für alle Kandidaten Offensive angesagt. Das Format der Debatte mit seinen überraschenden Fragen schien jedoch einigen der sonst so souverän auftretenden Politiker nicht entgegenzukommen. Vor allem Fred Thompson wirkte teilweise schlecht vorbereitet. Thompson, ein ehemaliger Hollywood-Schauspieler, dem die große Bühne eigentlich liegen sollte, gab ein trauriges Bild ab. Egal, ob es um illegale Einwanderung oder Wirtschaftspolitik ging: Thompson stammelte häufig unentschlossen vor sich hin, schaute immer wieder hilfesuchend auf seine Zettel und gab oft unklare Antworten. Mitt Romney wiederum machte seinem Image als "flip-flopper", als Mann ohne Überzeugungen, der ständig seinen Standpunkt wechselt, alle Ehre. Zunächst musste er zum wiederholten Male zugeben, dass er früher nichts gegen Abtreibung hatte und erst seit Kurzem ein entschiedener Gegner ist. Ein wunder Punkt für Romney. Nicht nur dass er als Mormone der evangelikalen Basis der Partei sowieso suspekt ist. Zudem will ein Großteil der republikanischen Stammwählerschaft ein Verbot von Abtreibung. Doch damit nicht genug. Alle von Romneys Konkurrenten sprachen sich für die Beibehaltung der so genannten "Don't ask, don't tell"-Richtlinie im US-Militär aus. Diese Verfahrensweise besagt, dass Homosexuelle nur in der Armee dienen dürfen, solange sie niemanden von ihrer Neigung erzählen. Ein sehr heikles und für die tiefreligiösen Wähler entscheidendes Thema. Romney, der seit Wochen verzweifelt versucht, diese Gruppe von sich zu überzeugen, musste jedoch zugeben, dass er sich vor einigen Jahren gegen diese Regel ausgesprochen hat. Doch nun sei er natürlich für die geltende Methode. Dieses Hin und Her kam überhaupt nicht gut an. Romneys Lohn vom Publikum: laute Buhrufe. Unmutsbekundungen bekam auch McCain zu hören. Etwa als er seine Unterstützung für die die Irak-Strategie von US-Präsident George W. Bush äußerte. Doch insgesamt gab McCain von allen Kandidaten die überzeugendste Figur ab. Der Senator aus Arizona unterstrich sein Image als unbequemer Politiker, der für seine Überzeugungen einsteht. Sei es seine Haltung zum Irak-Krieg oder seine äußerst umstrittene Gesetzesinitiative, die vielen illegalen Einwanderern die Möglichkeit zur Einbürgerung gegeben hätte. Seine beste Szene hatte McCain, als er sich - anders als seine Konkurrenten - gegen jegliche Form von Folter aussprach. McCain, der im Vietnamkrieg selbst Kriegsgefangener war, warf seinen Widersachern böse Blicke zu und sagte mit verbissener Miene: "Bei diesem Thema geht es darum, wie sich die Vereinigten Staaten definieren. Wir sollten alle sagen, dass die USA niemals foltern." Den Youtube-Nutzern ist es zu verdanken, dass es aber auch was zum Schmunzeln gab. Für die Lacher war größtenteils der ehemalige Gouverneur von Arkansas, Mike Huckabee, zuständig. Ein junger Mann aus Tennessee etwa fragte, was nach Ansicht der Kandidaten Jesus Christus mit der Todesstrafe machen würde. Der Ex-Priester Huckabee wusste zwar keine schlüssige Antwort, sagte aber: "Jesus war zu schlau, um sich für ein öffentliches Amt zu bewerben." Die kurioseste Frage des Abends stammte am Ende von Steven Nielson aus Denver. In seinem Filmchen, das er mit Bildern von der ersten Mondlandung und vom Mars unterlegte, wollte er wissen, ob es einen Kandidaten gebe, der bis 2020 einen Amerikaner zur Entdeckung des Mars ins All schicken will. Mike Huckabee, mit gutem Gespür für Situationskomik, sagte mit Hinblick auf die Person, die unter Republikanern als der personifizierte Teufel angesehen wird: "Ich weiß nicht, ob wir wirklich jemanden auf den Mars schicken sollten. Aber wenn wir es tun, hätte ich einige Vorschläge. Hillary Clinton sollte zur ersten Besatzung gehören."
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Nach den Demokraten im Juli waren nun die Republikaner dran: Die Bewerber um die Kandidatur für das US-Präsidentenamt mussten Fragen von Bürgern beantworten, die diese als Video auf Youtube gestellt hatten: Einige Kandidaten überzeugten, andere waren überfordert. Und Hillary Clinton bekam ein besonderes Jobangebot.
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[
"Mitt Romney",
"Rudy Giuliani",
"Hillary Clinton",
"YouTube",
"Fred Thompson",
"Mike Huckabee",
"Arizona",
"Kalifornien",
"Florida",
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"Massachusetts",
"New York City"
] |
Politik
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2007-11-29T07:16:44+01:00
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Die Woche der harten Frauen
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Wen Sie kennen könnten: Regisseurin Susanne Bier ("In einer besseren Welt") und die Darsteller Jennifer Lawrence ("Silver Linings") und Bradley Cooper ("Hangover") Die Geschichte in einem Satz: North Carolina im Jahr 1929: Der reiche Holzunternehmer George Pemberton heiratet die unabhängige und geschäftstüchtige Serena, was die beiden nicht nur glücklich macht. Geschwister im Kinoversum: noch mehr coole Frauen, die ihren Mann stehen: "Set it off" Warum Sie den Film sehen sollten: Weil Sie Jennifer Lawrence und/oder Bradley Cooper mögen. Und weil Sie ihnen und Regisseurin Susanne Bier verzeihen, dass die bestens besetzte Geschichte über Liebe, Gier und Eifersucht einen leider ziemlich kalt lässt. . "Nachts im Museum - Das geheimnisvolle Grabmal" Wen Sie kennen könnten: die Darsteller Ben Stiller ("Verrückt nach Mary"), Robin Williams ("Good Will Hunting"), Owen Wilson ("Midnight in Paris"), Amy Adams ("Verwünscht") und Ben Kingsley ("Iron Man 3") Die Geschichte in einem Satz: Museums-Nachtwächter Larry Daley hat diesmal mit einem Spuk zu kämpfen, an dessen Vernichtung sich seine alten Freunde Teddy Roosevelt, Attila der Hunne und Pharao Ahkmenrah beteiligen. Geschwister im Kinoversum: die beiden ersten Teile der "Nachts im Museum"-Reihe Warum Sie den Film sehen sollten: Weil Sie Robin Williams noch mal sehen möchten. Oder auch weil Ihnen die anderen Teile gefallen haben. Aber jetzt wird das Museum hoffentlich "wegen Renovierung" geschlossen. . "Hadi Insallah" Wen Sie kennen könnten: weibliche Selbstzweifel Die Geschichte in einem Satz: Die frisch verlassene Pucca sucht ihr Glück als Reporterin bei einem TV-Sender und findet es im attraktiven Kollegen Sirup, doch auch die hübsche Nachrichten-Moderatorin zeigt Interesse an dem Mann. Geschwister im Kinoversum: "Bridget Jones" Warum Sie den Film sehen sollten: Weil die türkische "Brigdet Jones" Spaß macht. Denn anders als Präsident Erdogan haben seine Landsleute sehr wohl Selbstironie. . "The Homesman" Wen Sie kennen könnten: Regisseur und Darsteller Tommy Lee Jones ("Men in Black") und die weiteren Darsteller Meryl Streep ("Die Eiserne Lady"), Hilary Swank ("Million Dollar Baby") und Miranda Otto ("Der Herr der Ringe") Die Geschichte in einem Satz: Die gottesfürchtige Siedlerin Mary Bee rettet Outlaw George das Leben, und im Gegenzug soll er ihr dabei helfen, drei wahnsinnige Frauen über rauhes Land in eine Methodistengemeinde zu bringen. Geschwister im Kinoversum: "Three Burials - Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada" Warum Sie den Film sehen sollten: Weil das Betrachten von Tommy Lee Jones Gesichtslandschaft immer ein Vergnügen ist - vor allem in einem klassischen Western wie diesem. Und der ist zuweilen auch noch unerwartet lustig. . "Die Wolken von Sils Maria" Wen Sie kennen könnten: die Darsteller Juliette Binoche ("Godzilla"), Kristen Stewart ("Twilight") und Chloë Grace Moretz ("Wenn ich bleibe") Die Geschichte in einem Satz: Eine alternde Schauspielerin soll in einem Stück, das sie einst berühmt gemacht hat, nun den Part der älteren Helena übernehmen, während ein Hollywoodsternchen ihren früheren Part mimt, was für die ältere Frau zur Identitätskrise wird. Geschwister im Kinoversum: "Maps to the Stars" Warum Sie den Film sehen sollten: Weil das Schauspielerinnen-Trio Binoche, Stewart und Moretz ein Leinwandfest feiert, das Sie so schnell nicht vergessen werden. Und weil ein Film selten so unangestrengt von den Auswirkungen unserer sich immer schneller drehenden Welt auf das Mensch-Sein erzählt hat. .
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"Serena" hört sich vielleicht nach "Sabrina" an, hat aber ganz und gar nichts mit Audrey-Hepburn-Romantik zu tun. Und Kristen Stewart und Juliette Binoche können auch anders.
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[
"Kinoneustart",
"Jennifer Lawrence",
"Robin Williams",
"Bier",
"Bradley Cooper",
"Videobox",
"North Carolina",
"Juliette Binoche",
"Liebe",
"Tommy Lee Jones",
"Ben Stiller",
"Good Will Hunting",
"Owen Wilson",
"Paris",
"Amy Adam",
"Ben Kingsley",
"Iron Man",
"Teddy Roosevelt"
] |
Kultur
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2014-12-17T19:55:28+01:00
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https://www.stern.de/kultur/film/die-kinoneustarts-der-woche-3472698.html
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Groteske Attacke auf die Pressefreiheit
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Am Donnerstag bekamen es die Macher von netzpolitik.org schriftlich vom Generalbundesanwalt. Man ermittle gegen sie wegen Landesverrats - gemäß Paragraph 94 Strafgesetzbuch. Um zu erkennen, wie grotesk das ist, genügt die Lektüre des Gesetzestextes. Demnach wird derjenige "mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft", der Staatsgeheimnisse "an einen Unbefugten gelangen lässt oder öffentlich bekanntmacht, um die Bundesrepublik Deutschland zu benachteiligen oder eine fremde Macht zu begünstigen". Die Kollegen von netzpolitik.org haben aber weder die Republik benachteiligt, noch eine fremde Macht begünstigt. Alles was sie getan haben, ist, dass sie als Journalisten ihr Grundrecht auf Pressefreiheit wahrgenommen haben. Sie hatten brisante Details über die vom Verfassungsschutz geplante Massenüberwachung des Internets veröffentlicht – Informationen, die die Öffentlichkeit ohne jeden Zweifel kennen sollte. Die Dokumente, die sie zitierten, waren nicht einmal extrem geheim. Sie waren als VS-Vertraulich eingestuft, die zweitunterste Stufe der Skala. Aus solchen Papieren zitieren Journalisten alle Tage. Das ist unser Job. Dennoch hat der Innenminister Thomas de Maizière (CDU) unterstellte Verfassungsschutz in diesem Fall Strafanzeige gestellt. Der Generalbundesanwalt, der unter der Aufsicht von Justizminister Heiko Maas (SPD) arbeitet, hat die Anzeige aufgegriffen. Man darf vermuten, dass Generalbundesanwalt Harald Range und Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen nicht damit gerechnet haben, welche Empörung sie ernten würden. Aber das macht ihr Vorgehen nicht besser. Im Gegenteil. Rasch hatten einige am Donnerstag relativ frische Zitate von Kanzlerin Angela Merkel oder ihres Justizministers zur Hand. Über die Pressefreiheit, die zu den "wertvollsten Schätzen unserer Gesellschaft" gehört – so Merkel im Januar. Über "den offenen Widerspruch" (Maas), den es brauche, wenn diese Freiheit bedroht werde. Für Politiker ist die Pressefreiheit ein schönes Thema von Sonntagsreden. Sie steht als Grundrecht Nummer fünf in der Verfassung. Nur: Dieses Grundrecht ist so etwas wie ein nicht allzu stabiler Deich. Es ist ein Damm, auf den man sich nicht verlassen kann. Manchmal bricht er. Jemand bricht ihn. In der Regel sind es Mächtige aus der Welt der Politik oder den Behörden, die die Verfassung eigentlich schützen sollen - statt sie zu brechen. Anders gesagt: Beim Schutz der Pressefreiheit können wir Bürger uns nicht auf die Politik und die Behörden verlassen. Die sind es ja, die Kritik und Enthüllungen der Journalisten ertragen müssen. Zum Beispiel Berichte darüber, wie Angela Merkels Bundeskanzleramt im Vorfeld der Bundestagswahl 2013 die Bürger in der NSA-Affäre dreist in die Irre führte, indem man behauptete, ein No-Spy-Abkommen mit den USA stünde unmittelbar bevor - und die NSA-Affäre sei beendet. Solche Berichte zu ertragen, fällt einigen in der Politik und den Behörden offensichtlich schwer. Angeblich war Angela Merkel jüngst klug genug, eine im Kanzleramt bereits vorbereitete Strafanzeige wegen des Verrats von Dienstgeheimnissen zu stoppen. Bevor sie sich mit großen Redaktionen anlegen, überlegen es sich Politiker normalerweise zweimal. Aber selbst das ist nicht garantiert. Und gegen einen relativ kleinen Blog wie netzpolitik.org durfte es jetzt sogar die große Keule des angeblichen Landesverrats sein. Dabei hat die damalige Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) erst vor wenigen Jahren dafür gesorgt, dass die Justiz Journalisten nicht mehr ohne weiteres wegen der Beihilfe zum Geheimnisverrat verfolgen darf. Jetzt wirkt es ein bisschen so, als wollten einige das Delikt gegen Landesverrat nutzen, um doch wieder gegen unliebsame Rechercheure vorgehen zu können. Der berühmte französische Journalist Edwy Plenel hat es Anfang des Jahres nach dem Attentat auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo auf den Punkt gebracht: "Pressefreiheit ist kein Privileg der Journalisten, sondern ein Recht der Bürger." Wer die Pressefreiheit angreift, bedroht das Recht der Menschen, sich zu äußern und sich zu informieren. Dass sich jetzt die Bürger über die juristische Attacke auf netzpolitik.org empören – das ist die richtige Antwort. Ausgelöst von einer Anzeige aus der EU-Kommission durchsuchten belgische Polizisten im Jahr 2004 die damalige Brüsseler Wohnung und das Büro von Autor Hans-Martin Tillack und beschlagnahmten kistenweise Akten. Drei Jahre später erklärte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die Razzia für illegal.
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Der Generalbundesanwalt ermittelt gegen den Blog netzpolitik.org wegen Landesverrat. Dass sich nun Bürger über diese juristische Attacke empören, ist die richtige Antwort.
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[
"Verfassungsschutz",
"NSA",
"Verrat",
"Strafanzeige"
] |
Politik
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2015-07-31T13:07:00+02:00
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https://www.stern.de/politik/deutschland/landesverrat--generalbundesanwalt-ermittelt-gegen-blog-netzpolitik-org-6366266.html
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Willkommener Erlös in Zeiten der Krise
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Wenn es ein Fest gibt, das in einer Krisenzeit willkommen ist, dann ist es das San-Fermin-Fest", sagt der Bürgermeister von Pamplona, Enrique Maya. Alljährlich lockt die Stierhatz Hunderttausende Menschen aus aller Welt in die nordspanische Stadt. Trotz oder vielleicht wegen der Krise kommen auch wieder viele Spanier. Auch Tierschützer sind wieder da - allerdings um gegen das Spektakel zu protestieren. Die traditionelle Stierhatz geht an diesem Samstag nach acht Tagen zu Ende. Die "sanfermines" beschränken sich nicht auf das tägliche Stiertreiben, das höchstens drei Minuten dauert. Es gibt Musik in den Straßen, Bier und Wein fließen in Strömen. Wer dabei sein will, wenn die Stiere durch die engen Gassen getrieben werden, sollte nicht zu viel gefeiert haben: Die Gefahr zu stürzen und von den schnell laufenden Stieren überrannt oder auf die Hörner genommen zu werden, ist groß. Die mehr als 500 Kilo schweren Bullen oder Leitochsen können ausscheren: Wer nicht aufpasst, kann von ihnen zerdrückt werden. Auch in diesem Jahr mussten schon Hunderte von Teilnehmern wegen Prellungen oder leichten Verletzungen behandelt werden. Vier Menschen verletzen sich schwer: Die Hörner des Stiers trafen sie, einer erlitt eine Gehirnerschütterung. Mitarbeiter des Roten Kreuzes sind allerdings erstaunt, dass das Stiertreiben diesmal verhältnismäßig glimpflich verläuft. Den letzten Todesfall gab es im Jahr 2009, als ein Stier einen Spanier aufspießte. Tierschützer protestieren gegen das ihrer Ansicht nach grausame Spektakel. Die Tiere würden bei der Hatz ("encierro") unnötig gequält, bevor Toreros sie am Abend in der Arena von Pamplona töten. Aktivisten zweier Tierschutzvereine hatten vor Beginn des Festes mit ihren nackten Körpern "Stop the bullfights" (Beendet die Stierkämpfe) auf eine Straße geschrieben. Die spanischen Medien berichten kaum über die Kritik. Bürgermeister Maya ist denn auch zufrieden mit dem Spektakel, die Bilanz sei positiv. Die Stierhatz bringt Geld in die 200.000-Einwohner-Stadt: Die Gemeinde rechnet mit mehr als 70 Millionen. In Krisenzeiten ein willkommener Erlös.
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DPA
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Stierhatz in Pamplona: Das gefährliche Spektakel lockt jedes Jahr Hunderttausende in die spanische Stadt. Die einen feiern, die anderen protestieren gegen Tierquälerei.
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[
"Stierhatz",
"Pamplona",
"Krise",
"Spektakel",
"Krisenzeit"
] |
Panorama
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2012-07-13T11:27:47+02:00
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Schneller als jeder Zahnarzt: Erste Behandlung durch einen Roboter geglückt
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Der Gang zum Zahnarzt, insbesondere wenn eine Bohrung ansteht, ist für die allermeisten Menschen kein Vergnügen. Umso schlimmer wird es, wenn der Eingriff sehr lange dauert und Minuten zu Stunden werden – immer begleitet vom hochfrequenten Geschrei der kleinen Maschinchen im Mund. Die schlechte Nachricht: Das wird sich wohl so bald nicht ändern – Zähne bleiben Zähne und Karies schlägt bei vielen Patienten irgendwann doch zu. Die gute Nachricht: Alles, was dann folgt, könnte in Zukunft zumindest etwas schneller gehen. Denn wie das US-Start-up Perceptive nun vermeldet hat, ist der weltweit erste zahnmedizinische Eingriff durch einen vollautomatischen Roboter gelungen. Und das in Rekordzeit: Für eine Zahnpräparation, bei der ein Zahnarzt nach Angaben von Perceptive üblicherweise zwei Termine veranschlagt, benötigte der Roboterarm lediglich eine Viertelstunde. Für die Eingriffe wird zunächst eine 3D-Bildgebung der Zähne erstellt – ganz ohne Röntgen. Mit einem Handscanner wird der gesamte Mundraum durchleuchtet. Die dafür genutzte Technologie nennt sich "optische Kohärenztomographie". Liegen die Daten vor, plant der Arzt die anstehenden Eingriffe. Danach würde – wenn der Perceptive-Roboter irgendwann mal zugelassen ist – die KI-gesteuerte Maschine übernehmen. Wie "Newatlas" schreibt, versichert Perceptive, dass der Roboter auch dann zuverlässig arbeite, wenn der Patient sich vergleichsweise viel bewege. Sollte das System zuverlässig funktionieren, liegen die Vorteile einer Behandlung durch Dr. Robo auf der Hand. In Praxen könnten Termine deutlich schneller bearbeitet werden und menschliche Fehler wären bei Übernahme durch den Computer ausgeschlossen. Das Wissenschaftsmagazin "IEEE Spectrum" hat darüber mit CEO Chris Ciriello gesprochen. Als ehemaliger Zahnarzt vom Land hat er es sich zum Ziel gemacht, besonders überlastete Praxen mit riesigem Einzugsgebiet durch eine solche Technik zu unterstützen. Es scheint auch, als brauche der Roboter nicht so viel Sicht auf die Zähne, wie sie Ärzte benötigen. Das könnte in einer entspannteren Mundhaltung während der Eingriffe resultieren, ohne lästige und teils schmerzhafte Haltevorrichtungen. Wie bereits erwähnt, hat der Perceptive-Roboter noch keine Zulassung und Perceptive hat nach Angaben von "Newatlas" noch keinen konkreten Zeitplan. "IEEE Spectrum" erklärte Ciriello, dass er "mit einigen Jahren" rechne. Aktuell ist das vollautomatische Surren der Bohrer also noch Zukunftsmusik. Für die Forschung arbeitet das Unternehmen mit der Harvard School of Dental Medicine und dem Forsyth Institute der American Dental Association zusammen.
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Ersetzen Roboter bald schon den Zahnarzt? Ein kleines Start-up meldet den weltweit ersten erfolgreichen zahnmedizinischen Eingriff ohne Hilfe durch einen Menschen.
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[
"Medizintechnik",
"Roboter",
"Patient",
"Zahnarztbehandlung"
] |
Digital
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2024-08-02T15:36:00+02:00
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Johnny Depp ist wieder solo
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Angeblich hatten sie bis zum Schluss versucht, ihre Beziehung zu retten. Gemeinsame Ehetherapie, intensive Krisengespräche. Doch am Ende blieb nur eine Erkenntnis: Es ist aus! Johnny Depp, 49, und Vanessa Paradis, 39, haben sich nach 14 Jahren und zwei gemeinsamen Kindern getrennt. Am gestrigen Dienstagnachmittag bestätigte Depps Sprecherin die Trennung gegenüber "Entertainment Tonight" endlich auch offiziell. "Bitte respektieren sie die Privatsphäre der beiden und noch viel wichtiger, die Privatsphäre der Kinder", heißt es in einer Erklärung. Schon seit Monaten kriselte es bei Depp und Paradis, die in dieser Woche beim französischen Cobourg Festival ihren neuen Film "Je Me Suis Fait Tout Petit" vorstellt. Angeblich war es mit Depp sogar abgesprochen, so will es das "People Magazine" erfahren haben, die offizielle Trennung kurz vor ihrer Abreise nach Europa bekanntzugeben. Der Anfang vom Ende begann wohl mit dem Umzug von Frankreich nach Los Angeles. Depp hatte im vergangenen und in diesem Jahr so viele Filmprojekte auf dem Zettel, da hatte es sich einfach angeboten, "zumindest für ein Jahr ganz zurück in die Staaten zu ziehen", so Depp im US-TV. Aber die Eltern von Lily-Rose, 13, und Jack, 9, verloren sich kurz nach dem Umzug in Depps alte Heimat immer mehr aus den Augen. Papa Depp hing plötzlich wieder auf Konzerten herum, machte viel Party mit alten Freunden, verfiel in seinen uralten Lebensrhythmus. In jüngster Zeit kochten dann sogar Gerüchte hoch, Depp hätte diverse Affären gehabt. Seine Kollegin Amber Heard und Ashley Olsen tauchten als unbestätigte Liebhaberinnen auf. Mit Heard soll er sogar still und heimlich zu einem kurzen Liebesurlaub nach Las Vegas ausgebüxt sein. Depp und Paradis lernten sich 1998 in Paris kennen. Im Costes Hotel sah Depp die Sängerin zum ersten Mal und "verliebte sich sofort", wie er später in Interviews gerne zugab. Die Affinität zu Frankreich ist Depp bis heute erhalten geblieben. Lange Zeit lebte er mit seiner Familie in Plan-de-la-Tour in Südfrankreich. Über sein Leben in Europa schwärmte er noch vor Kurzem: "Frankreich hat mir alles gegeben, wonach ich immer gesucht habe. Eine wunderbare Familie und ein Equilibrium, das ich lange Zeit enorm vermisst habe." Nun also ist dieses Equilibrium erst einmal futsch. Depp wird wohl aller Voraussicht nach in Los Angeles bleiben. Der bekannteste Filmstar der Gegenwart muss ohnehin noch letzte Szenen für seinen neuen Film "The Lone Ranger" abdrehen, und dann darf er sich ein fünftes Mal auf den Part des Captain Jack Sparrow vorbereiten. Eine Rolle, die er, so sagt Depp selbst, "gerne für den Rest meines Lebens spielen würde". Zu einem schmutzigen Scheidungskrieg wird es zwischen Paradis und Depp wohl nicht kommen. Das Paar blieb über die Jahre unverheiratet, obwohl das nach kalifornischem Recht keine große Rolle spielt. Auch in einer "eheähnlichen Beziehung" müssen die Güter, die während der Partnerschaft angehäuft wurden, gütlich getrennt werden. Und im Falle von Depp waren die letzten 14 Jahre wohl die lukrativsten in seiner Karriere. Sein Vermögen allein wird dieser Tage auf rund 250 Millionen Dollar geschätzt. Davon dürfte Vanessa Paradis jetzt wohl die Hälfte abbekommen. Ein Knackpunkt dieser Trennung dürfte aber sehr wohl das Sorgerecht für die beiden gemeinsamen Kinder sein. Paradis hat durchblicken lassen, eventuell ganz nach Frankreich zurückkehren zu wollen. Depp hingegen will in Los Angeles bleiben. Da scheint sich etwas zusammenzubrauen.
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Seit Monaten pfeifen es die Spatzen von den Dächern. Nun konnte auch der Sprecher von Johnny Depp die Trennung seines Klienten nicht länger geheim halten: Die Beziehung zu Vanessa Paradis ist nach 14 Jahren zerbrochen.
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[
"Johnny Depp",
"Vanessa Paradis",
"Frankreich",
"Los Angeles",
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"Videobox",
"Amber Heard",
"Krisengespräch"
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Lifestyle
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2012-06-20T08:00:21+02:00
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https://www.stern.de/lifestyle/leute/trennung-von-vanessa-paradis-johnny-depp-ist-wieder-solo-3419388.html
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Koalition ohne Mehrheit - FDP scheitert an Fünf-Prozent-Hürde
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Die schwarz-gelbe Bundesregierung geht mit miserablen Umfragewerten in die Sommerpause und in die zweite Hälfte der Legislaturperiode. Im Wahltrend von stern und RTL kommen Union und FDP zusammen nur noch auf 35 Prozent, SPD und Grünen würden derzeit bei einer Bundestagswahl gemeinsam 47 Prozent und damit eine absolute Mehrheit der Mandate erreichen. Das Umfrageinstitut Forsa führte den erneuten Absturz für Schwarz-Gelb in der Wählergunst auf den auch in den eigenen Reihen umstrittenen Beschluss für Steuersenkungen 2013 zurück - damit sei Vertrauen verloren gegangen. In dem am Mittwoch veröffentlichten Wahltrend sinkt die Union im Vergleich zur Vorwoche um zwei Punkte auf 31 Prozent, die FDP gibt einen Punkt ab und liegt mit 4 Prozent wieder unter der Fünf-Prozent- Hürde für den Einzug in den Bundestag. Die SPD gewinnt einen Punkt hinzu auf 24 Prozent. Sie liegt den Angaben zufolge erstmals seit Anfang April wieder vor den Grünen, die bei 23 Prozent verharren. Die Linke klettert um einen Punkt auf 10 Prozent. Laut Forsa-Analyse halten die Bürger eine Konsolidierung der Staatsfinanzen für weitaus wichtiger als Steuersenkungen und sehen die Pläne der Koalition als "rein wahltaktisches Manöver" an. Darunter leide auch das Ansehen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Wie seine Partei punktet auch der neue Wirtschaftsminister und FDP-Chef Philipp Rösler beim Wähler nicht: Nur 31 Prozent finden laut einer stern-Umfrage, er mache seine Arbeit gut. 43 Prozent schätzen sie als weniger gut oder schlecht ein.
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DPA
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Die schwarz-gelbe Bundesregierung geht mit miserablen Umfragewerten in die Sommerpause und in die zweite Hälfte der Legislaturperiode. Im Wahltrend von «Stern» und RTL kommen Union und FDP zusammen nur noch auf 35 Prozent.
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[
"FDP",
"Wahltrend",
"RTL",
"Bundesregierung",
"Umfragewert",
"Sommerpause",
"Legislaturperiode",
"SPD",
"Forsa",
"Bundestag",
"Bundestagswahl"
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Politik
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2011-07-13T07:31:44+02:00
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https://www.stern.de/politik/deutschland/wahltrend-von-stern-und-rtl-koalition-ohne-mehrheit---fdp-scheitert-an-fuenf-prozent-huerde-3051926.html
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Kompromiss beim Streit über Mindestlöhne
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Politiker von SPD und Union sprachen sich am Samstag dafür aus, das in der Bauwirtschaft geltende Entsendegesetz auf andere Branchen auszuweiten. Damit bliebe die Festlegung der untersten Lohngrenze den Tarifparteien und nicht dem Gesetzgeber überlassen. Wirtschaftsvertreter warnten ebenso vor Mindestlöhnen wie vor der Ausweitung der Entsenderichtlinie. Nach dem 1996 verabschiedeten und 1999 modifizierten Arbeitnehmer-Entsendegesetz müssen ausländische Baufirmen die deutschen Tarifverträge einhalten, wenn sie ihre Mitarbeiter nach Deutschland entsenden. In jüngster Zeit hatten vor allem Osteuropäer, die zu Niedrigstlöhnen auf deutschen Schlachthöfen arbeiten, für Schlagzeilen gesorgt. Bei ihnen handelt es sich oft um Scheinselbständige. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" wird sich das Bundeskabinett schon in der kommenden Woche mit dem Thema befassen. CDU-Chefin Angela Merkel werde einer solchen Regelung keinen Widerstand entgegensetzen. Auf diese Weise solle Lohndumping durch osteuropäische Arbeitskräfte gestoppt werden. Nachdem führende Unionspolitiker in der vergangenen Woche eine Debatte über Mindestlöhne angestoßen hatten, sprach sich SPD-Generalsekretär Klaus Uwe Benneter für die Ausweitung des Entsendegesetzes über die Baubranche hinaus aus. Ähnlich äußerte sich der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering beim Landesparteitag der SPD Mecklenburg-Vorpommerns. Auch CDU-Generalsekretär Volker Kauder zeigte sich in der "Welt am Sonntag" einer Ausweitung des Entsendegesetzes aufgeschlossen. Gesetzliche Mindestlöhne lehnte er ab. Der SPD-Wirtschaftsexperte Rainer Wend sagte der "Netzeitung", Mindestlöhne seien "schon ein geeignetes Instrument gegen Lohndumping". Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser sagte der "Welt am Sonntag", die unterste Tariflohngruppe sei für bestimmte Tätigkeiten häufig noch zu hoch. So würden viel mehr Jobs dauerhaft gefährdet oder in die Illegalität gedrängt als an anderer Stelle gesichert. "Wer jetzt einen Mindestlohn fordert oder die Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen ausweiten will, setzt vor allem auch die Chancen von Hartz IV für den Arbeitsmarkt aufs Spiel", sagte Kannegießer. Michael Hüther, Direktor des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, sagte der Zeitung, bei einem Mindestlohn von rund 1500 Euro monatlich, wie er in der Diskussion vor einem halben Jahr gefordert worden sei, wären bis zu drei Millionen Jobs gefährdet.
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DPA
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Zum Schutz deutscher Arbeitnehmer vor Lohndumping zeichnet sich ein Kompromiss zwischen SPD und Union beim Thema Mindestlöhne ab. Die unterste Lohngrenze soll weiterhin den Tarifpartnern und nicht dem Gesetzgeber überlassen bleiben.
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"SPD",
"Kompromiss",
"Mindestlohn",
"CDU",
"Streit",
"Entsendegesetz",
"Bauwirtschaft",
"WamS",
"Deutschland"
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Politik
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2005-04-09T15:09:16+02:00
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https://www.stern.de/politik/deutschland/tarife-kompromiss-beim-streit-ueber-mindestloehne-3541944.html
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Mit Viagra auf Torejagd
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Viagra gegen den Leistungsabfall: Brasiliens Fußball-Erstligist Gremio Porto Alegre erwägt den Einsatz der blauen Pille bei Spielen im südamerikanischen Libertadores-Cup. Das Wundermittel gegen Erektionsstörungen soll jedoch nicht den Sex-Appetit der Spieler anregen, sondern die Sauerstoff-Probleme in den hoch in den Anden gelegenen Stadien der Gegner mindern. Da bekannt ist, dass Viagra gegen die Höhenkrankheit helfen kann, in dem es den Blutdruck senkt und die Sauerstoff-Aufnahme in der Lunge wieder erhöht, prüfen Gremios Ärzte den Einsatz des Arzneimittels. Trainer Celso Roth reagiert aber zurückhaltend, weil er einen Konflikt im Zusammenhang mit Doping sieht, obwohl der enthaltene Arzneistoff Sildenafil nicht auf der Verbotsliste der Anti-Doping-Agentur WADA steht. Gremio spielt in der Gruppenphase im 2800 Meter hoch gelegenen Tunja gegen den kolumbianischen Vertreter Boyaca Chica und auf 2575 Meter Höhe in der bolivianischen Stadt Cochabamba. Zudem könnte es zu einem Duell gegen CF Pachuca (2425 m) kommen, falls die Mexikaner die Ausscheidungsrunde gegen CF Universidad de Chile gewännen. kbe
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Kurioser Plan beim brasilianischen Traditionsclub Gremio Porto Alegre: Das Team will sich im südamerikanischen Libertadores-Cup mit der blauen Sex-Wunderpille stärken. Erektionsstörungen sind aber nicht der Grund für die ungewöhnliche Maßnahme.
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[
"Viagra",
"Torejagd",
"Traditionsclub",
"Brasilien",
"Erektionsstörung",
"Anden"
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Sport
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2009-01-14T10:57:47+01:00
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Der Verkäufer ist unzufrieden – doch ein Trick bringt den Wunschpreis
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"Ihr seid ein hübsches Pärchen", freut sich Horst Lichter, als Meike Blass und Julian Haupert den Expertenraum von "Bares für Rares" betreten. Die beiden Polizisten aus Illingen im Saarland haben kürzlich ein Haus erworben und darin ein altes Schild gefunden. Das möchte das Paar auf Rat von Meikes Oma Hilde in der Trödelshow verkaufen. Detlev Kümmel erläutert Näheres zu dem Objekt: Laut dem Experten handelt es sich um ein Spiegelschild der 1878 gegründeten Brauerei Karlsberg aus Homburg. Gedacht war es zum Aufhängen in Gasträumen. Herstellt worden sei der bedruckte Spiegel in den 1970er oder 1980er Jahren von der Firma Jost. Da die beiden Verkäufer bald heiraten wollen, wünschen sie sich 400 Euro für die Hochzeitskasse. Damit ist der Experte einverstanden - und so geht's rüber in den Händlerraum. Dort weckt das opulente Schild direkt die Neugier der anwesenden Herren: Alle vier Männer verlassen ihren Platz hinter dem Pult und begutachten das Verkaufsobjekt - und amüsieren sich dabei prächtig. Susanne Steiger bleibt allein zurück. Als es ums Versteigern geht, ist es mit der Heiterkeit jedoch schnell vorbei: Die Händler werden ganz knausrig. Jan Čížek eröffnet die Auktion mit einem Startgebot von 50 Euro. Doch es geht nur in kleinen Schritten weiter, und mehr 150 Euro springt zunächst nicht dabei raus. Als Julian Haupert den Schätzwert nennt, kommt zwar etwas Bewegung in die Sache. Doch die Schmerzgrenze von 300 Euro wird so nicht übertroffen. Da hat Daniel Meyer eine Idee: "Machen wir eine holländische Auktion." Dabei wird rückwärts geboten: Man startet mit einer hohen Summe, die schrittweise sinkt - bis ein Händler zuschlägt. Verkäuferin Meike Blass ruft 330 Euro auf und zählt dann herunter. Bei 305 Euro hebt Čížek die Hand und erwirbt die Bier-Werbung. Mit dem Erlös wollen die zukünftigen Eheleute etwas Schönes in ihren Flitterwochen machen. Lesen Sie auch: 10-Euro-Koffer bringt stattliche Summe"Lass uns reiten": Turnfperd sorgt für Stimmung im HändlerraumHorst Lichter ist schockverliebt
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Das junge Paar möchte bei "Bares für Rares" eine Bierwerbung verkaufen. Als sie nicht die gewünschte Summe erzielen, greifen die Händler zu einem Trick.
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"Bares für Rares",
"Horst Lichter",
"Trödelshow",
"Expertenraum",
"Detlev Kümmel"
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Kultur
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2024-11-28T14:35:00+01:00
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Helene Fischer über ihren persönlichen "Rausch", Ziele und politische Meinungen
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Enthemmung ist nicht das, was Helene Fischer unter ihrem ganz persönlichen "Rausch" versteht. Welches Gefühl sich hinter dem Titel ihres neuen Albums versteckt, wieso sie mit Showmaster Stefan Raab zusammenarbeitet und warum sie sich bei einer neuen Platte noch nie so sicher war wie nun, schildert die Sängerin im Interview. Als Sie Ihr neues Lied "Volle Kraft voraus" vorstellten, erklärte Ihre Plattenfirma, dass man hier miterlebe, wie Helene Fischer "in eine neue Phase ihres Lebens" eintrete. Was oder wer ist denn die "neue" Helene Fischer? Ich feiere in dem Lied die Freiheit, die ich mir in allen Bereichen erarbeitet, manchmal vielleicht auch ein bisschen erkämpft habe. Ich bin sehr dankbar für alles, was ich erreicht und erlebt habe, dankbar für die Menschen, denen ich auf meiner Reise durchs Leben begegnet bin. Gleichzeitig war ich mir aber auch noch nie klarer darüber, wo ich als Künstlerin und als Mensch noch hinmöchte, als in diesem Moment. Diese Klarheit, der Aufbruch in einen neuen Abschnitt meines Lebens, hat mich bei diesem Song begleitet. Sie halten Ihr Privatleben privat, werden aber mitverfolgt haben, wie zuletzt über Sie berichtet wurde: Sie sollen schwanger sein. Ist auch das Teil Ihrer neuen Lebensphase? Bitte haben Sie Verständnis, dass ich mich zu privaten Dingen nicht äußern möchte. In meinem Post, den ich auf Instagram gemacht habe, habe ich alles dazu gesagt und möchte es gerne dabei belassen. Der Titel des Albums ist "Rausch". Kennen Sie so ein Gefühl der Enthemmung? Man nimmt Sie von außen ja als durchaus bodenständig und diszipliniert wahr. Rausch hat für mich persönlich wenig mit Enthemmung zu tun. Mein Rausch ist eine ganz besondere Form der Geistes- und Sinneswahrnehmung. Ein Gefühl der absoluten Klarheit und als Glücksgefühl der spirituellen Art wahrzunehmen. Es sind spezielle Momente des Lebens, wenn sich eine neue Tür öffnet und alles möglich zu sein scheint. Wie jüngst bekannt wurde, werden Sie das Album in einer eigenen Abendshow bei Sat.1 vorstellen - unter der musikalischen Leitung von Stefan Raab. Wie muss man sich diese Zusammenarbeit vorstellen? Stefan ist ein großartiger Musiker, ein tausendprozentiger Fernsehprofi. Gleichzeitig kann er aber auch zuhören und neue Ideen aufnehmen und umsetzen. Ich empfinde die Zusammenarbeit mit ihm und seinem Team als unglaublich befruchtend – für beide Seiten. Mehr will ich nicht verraten, aber die Sat.1-Zuschauer dürfen sich auf jeden Fall auf einiges gefasst machen. Gibt es noch etwas, das Sie erreichen wollen, um den inneren Frieden zu finden? Beruflich wie privat? Ich bin zufrieden und mit mir und meinem jetzigen Leben absolut im Reinen. Das heißt aber nicht, dass ich keine Ziele mehr habe. Ich liebe es, mich selbst, meine Musik und meine Shows ständig weiterzuentwickeln, Neues auszuprobieren und damit die Menschen zu unterhalten. Ich fühle mich aber nicht getrieben. Ich mache das alles aus purer Begeisterung für die Musik und aus Liebe zu meinem Publikum. Sie haben sich 2018 auch politisch geäußert und gegen Rassismus und Gewalt aufgerufen. Sind Sie mit den Jahren ein politischerer Mensch geworden? Ich war privat schon immer ein politischer Mensch mit einer eigenen Meinung und Haltung. Nur bin ich in erster Linie Entertainerin. Ich möchte meine Prominenz als Künstlerin, die mir vom Publikum ja nur geliehen wird, nicht nutzen, um meine politischen Meinungen zu verbreiten. So wichtig nehme ich mich selbst einfach nicht. Allerdings gibt es Momente, da kann selbst ich nicht an mich halten, deshalb verarbeite und verbreite ich meine Gedanken und Botschaften am liebsten in Songs. So wie auch auf einem meiner neuen Songs mit "Wann wachen wir auf". Sind Sie besonders aufgeregt, wie Ihr Album nun ankommt und wie die Fans reagieren, wegen der extra langen (Corona-)Pause? Wenn man mehr als eineinhalb Jahre an einem Album arbeitet, ist die Spannung, wie die Songs ankommen, immer groß. Ich war mir aber auch noch nie so sicher bei einem Album wie dieses Mal. Ich war vom Entstehungsprozess bis zur Endproduktion so intensiv wie nie dabei. Ich habe bei vielen Songs mitgeschrieben und zeige mich somit so persönlich wie nie, da die Lieder aus meinem Leben erzählen. Zur Person: Helene Fischer (37), die im sibirischen Krasnojarsk geboren wurde und als Kind mit ihren Eltern nach Rheinland-Pfalz zog, begann ihre Karriere als Schlagersängerin. Seit Jahren ist sie Deutschlands größter Showstar. Rund zehn Jahre waren sie und der Entertainer Florian Silbereisen ein Paar. Seit 2018 ist sie mit dem Akrobaten Thomas Seitel (36) liiert. Nach Medienberichten über eine Schwangerschaft wandte sich Fischer zuletzt bei Instagram an ihre Fans. Es gehe ihr fantastisch und sie freue sich auf die Zeit, die vor ihr stehe, schrieb sie dort. Wörtlich sprach sie aber nicht von einer Schwangerschaft. Ihr neues Album "Rausch" ist am Freitag erschienen, dazu zeigt das ZDF am Samstagabend (16.10.) um 21.45 Uhr einen Konzertfilm.
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DPA
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Neues Album, ein Konzertfilm und jede Menge Schlagzeilen: Helene Fischer ist nach längerer Kreativ- und Corona-Pause mit ihrem Album "Rausch" zurück. Über ihre zukünftigen Ziele spricht sie im Interview.
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"Helene Fischer",
"Stefan Raab",
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"Musik"
] |
Kultur
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2021-10-15T10:09:00+02:00
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Komfortabel entschleunigt
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Von vorne sieht er aus, als fresse er kleine Kinder, der Lexus RX 450hL. Mit dem gigantischen "Diabolo-Kühlergrill" holt sich der Lexus problemlos den Preis für den größten Frontgrill der Saison vor BMW und Audi. Je nach Geschmack hässlich - aber mit hohem Wiedererkennungswert. Doch der erste aggressive Eindruck täuscht: Auch in seinem 30. Jahr ist der Lexus RX ein ganz lieber. Ein Entschleuniger. Ein Cruiser. Eine Yacht für das glassene Gleiten über weite Strecken. Dafür sorgt schon das Gesamtpaket, das Toyotas Edelmarke Lexus noch einmal zum 30. überarbeitet hat. Den Motor zum Beispiel. Der selbstaufladende Vollhybrid basiert auf einem 6-Zylinder-Benziner mit Direkteinspritzung und 3,5 Liter Hubraum. Er leistet 193 kW/262 PS und ein maximales Drehmoment von 335 Nm. Im Paket mit dem Elektromotor des Hybridsystems kommt der RX 450h auf eine Gesamtleistung von 230 kW/313 PS. Merkt man nur nicht so richtig. Das liegt hauptsächlich am CVT-Automatikgetriebe, das den 2,2 Tonnen schweren und in der siebensitzigen Version fünf Meter langen Lexus beim Beschleunigen eher zäh auf Tempo bringt. Typisch CVT: Beim Gasgeben erst mal angestrengt klingen, aber erst mit Verzögerung die akustische Kraftanstrengung auch in einen adaequaten Vortrieb umsetzen. Offiziell braucht es acht Sekunden, bis die Langversion auf Tempo 100 ist, bei 180 km/h ist Schluss. Bei der 4,9 Meter langen Normalversion mit fünf Sitzen und 100 Kilogramm weniger Gewicht sieht es etwas besser aus: Den Spurt vom 0 auf 100 km/h schafft sie in 7,7 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h. Aber: Mehr ist auch gar nicht nötig. Denn, richtig, der Lexus 450h ist ein Cruiser. Wer mit ihm auf gewundenen Bergstraßen Kurven fressen will, der ist selber schuld. Und fehl am Platz. Obwohl das weiterentwickelte Fahrwerk ebenso wie die durch mehr Schweißpunkte und längere Klebeverbindungen erhöhte Karosseriesteifigkeit Kurven durchaus mag - aber eben kommod. Die Federraten sind nun etwas weicher ausgelegt als beim Vorgänger, das Federungs- und Einlenkungsverhalten durch spezielle Gummikomponenten verbessert, die bei unruhigem Straßenbelag hochfrequente Vibrationen schlucken. Wem das noch nicht genügt: Optional bietet Lexus ein adaptiveres Fahrwerk an, das über Sensoren ständig die Straßenoberfläche scannt und das Federungsverhalten darauf einstellt. Insgesamt sorgt das überarbeitete Fahrwerk nicht nur für deutlich besseren Komfort, sondern auch für besseres Handling, auch in Kurven. Präzise hält der RX 450h die Spur. Seitenneigung? Fehlanzeige. Den durchschnittlichen Verbrauch gibt Lexus für den RX 450h mit knapp unter sechs Litern auf 100 Klometern an. Auf unseren Testfahrten in Ibiza zeigte der Bordcomputer dagegen eher um die zehn Liter. Das ist etwas erklärungsbedürftig. Wir waren nahezu ausschließlich auf Landstraßen unterwegs - da kann der Hybrid seinen Spritsparvorteil kaum ausspielen. Anders in der Stadt, wo hohe Anteile an rein elektrischem Fahren anfallen und durch viele Bremsvorgänge auch immer wieder elektrische Energie zurück gewonnen wird. Mit zum Spritsparen träg auch die Aerodynamik des RX450h bei, an der die Ingenieure lange gefeilt haben. So ist zum Beispiel der Fahrzeugboden komplett verkleidet, diverse Spoiler optimiert, sorgen Finnen für eine verbesserte Luftströmung. Lohn des Aufwandes: ein mit 0,33 für einen SUV sehr beachtlicher Cw-Wert. Der sehr leise Innenraum ist auf komfortbetont und edel ausgelegt. Hochwertige Materialien, entspannte Farben herrschen vor. Das Cockpit ist übersichtlich, das neue, 12,3 Zoll große Multifunktionsdisplay thront in der Mitte. Die Farbflächen des in Teilen etwas gewöhnungsbedürftigen Navigationssystems wirken wie aus einem bunten japanischen Manga-Comic. Die Sitze sind bequem und gut einstellbar, könnten aber etwas breitere Sitzauflagen vertragen. In der zweiten Reihe sind die Sitze um 95 mm verschiebbar, was zu guten Platzverhältnissen führt. Die Langversion gibt es mit sieben Sitzen - Zustieg und Komfort wie üblich nicht wirklich üppig - aber für kleinere Strecken reicht es. Die elektromechanische Lenkung gibt gute Rückmeldung von der Straße und arbeitet präzise. Wie es sich für die technik- und unterhaltungsverliebten Japaner gehört, bringt auch der Lexus RX 450h reichlich Elektronik und Connectivität mit. Apple CarPlay und Android Auto sind selbstverständlich, Assistenzsysteme bis hin zum aktiven Kurvenassistenten ebenso. Optional bietet Lexus einSurround-System von Mark Levinson mit 15 über das Fahrzeug verteilten Lautsprechern an. Als Weltneuheit preist Lexus die BladeScan-Technologie. Dabei scannt eine LED, deren Licht auf einen rotierenden Spiegel trifft, den Bereich vor dem Fahrzeug und steuert die einzelnen LED-Leuchtkörper punktgenau an. So können laut Lexus auch Bereiche ausgeleuchtet werden, die bei herkömmlichem Fernlicht eher im Dunkel liegen - ohne andere Fahrer zu blenden. Fußgänger am Straßenrand erkennt der Fahrer schon bei einer Entfernung von 56 Metern. Klingt gut, muss man sich aber bei ausgedehnten Nachtfahrten noch einmal genauer ansehen. Die Preise sind premiumlike. Den RX 450h gibt es von 77.550 Euro an aufwärts, wer sieben Sitze braucht, der ist ab 80.700 Euro dabei.
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pressinform
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Der RX wird 30. Und Lexus feiert sich dafür mit einer neuen Generation des hybriden SUV.
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[
"Lexus",
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"Fahrzeug"
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Auto
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2019-10-09T06:41:03+02:00
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