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könnte es sein, daß Sie von Ihren perversen Phantasien getrieben werden und sich gar nicht mehr vorstellen können, daß es auch noch normale Menschen auf dieser Erdscheibe gibt?
Mitleidig fragend,
Schnabel
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von Martin Frischfeld » Mo 27. Mai 2019, 20:32
Werte Herrschaften!
Heute widerfuhr mir etwas enorm Unangenehmes. In der Hoffnung, von Ihnen Trost und Zuspruch zu finden, erläutere ich Ihnen kurzerhand die Geschehnisse:
Ich war bei regennasser Fahrbahn innerorts unterwegs. Auf dem Gehweg gab es einen Radweg.
Trotzdem fuhr auf der Fahrbahn ein Mann mit seinem Fahrrad. Ich kenne keine Fahrradmarken. Aber es handelte sich um ein Fabrikat, welches offenbar auch die impotenten Drogenspritzer bei der Frankreichtour benützen. Obendrein trug der Mann provokativ einen Helm. Er war also offenbar auf Ärger aus.
Freundlich wies ich den Mann durch Betätigen der Hupe auf den Radweg hin. Nachdem dies über mehrere Minuten keinen Erfolg brachte, überholte ich den Querulanten scharf, um den Gegenverkehr nicht zu behindern.
Daraufhin regte sich der Raudi derart auf, daß ich beinahe befürchtete, er würde mich ermorden. Daher stieg ich heftig auf die Bremse. Der Mann konnte zwar bremsen, flog aber vornüber sein Rad und blieb liegen.
Beruhigt, daß nochmal alles glimpflich ausgegangen war, fuhr ich weiter, bis ich durch eine mit Blaulicht fahrende Streife angehalten wurde. Sackerlot, dachte ich, nun wird die von den Grünen kontrollierte Ökopolizei womöglich Zustände wie vor 45 einläuten? Ich sah mich bereits am Galgen hängen.
Doch der nette Schutzmann gratulierte mir zu meinem schönen Auto und fragte mich, wieso ich denn weitergefahren sei. Immerhin hätte ich doch noch die Personalien des Verbrechers für eine Anzeige feststellen können. Dies hätte er nunmehr aber bereits von Amts wegen getan. Der schwer am Kopf blutende Radfahrer werde umge...
Ich hoffe, daß dieser Verbrecher nie wieder in Freiheit leben wird.
Bitte passen Sie gut auf sich auf. Blutrünstige Radfahrer lauern überall!
Ein Gebet für alle Autofahrer und Fußgänger sprechend,
Martin Frischfeld
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von Martin Berger » Mo 27. Mai 2019, 21:03
Werter Herr Frischfeld,
ein weiterer Beweis für die Wirksamkeit töfter Gebete. Gestern schloß ich Sie noch in mein Nachtgebet ein und schon heute half Ihnen der HERR. Wie schön! Hoffentlich wird der Velozipedist, der Sie ermorden wollte, öffentlich am Pranger ausgestellt, bevor er lebenslänglich in ein feuchtes, finsteres Loch geworfen wird.
Auf alle Zweiradraudis spuckend,
Martin Berger
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von Martin Frischfeld » Mo 27. Mai 2019, 22:26
Werter Herr Berger,
dann ist es bewiesen: mein Überleben ist nur dem HERRn und Ihren fürsorglichen Gebeten geschuldet.
Tatsächlich betete ich gestern, daß die Mitglieder der Administranz nicht von einem wilden Luchs angegriffen werden. Darf ich fragen, ob ich Erfolg hatte?
Sich für die Schutzgebete bedankend,
Martin Frischfeld
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von Martin Berger » Mo 27. Mai 2019, 23:44
Werter Herr Frischfeld,
Sie dürfen! Und voller Freude darf ich Ihnen berichten: Zwar wurden gestern der Luchse drei im Dorf gesichtet, doch der HERR sandte Sie wohl in eine unchristliche Nachbargemeinde. Somit sei dem HERRn und Ihnen Dank, daß ich vor Unheil bewahrt wurde.
Erfreut darob, ein Mitglied dieser keuschen, christlichen, fürsorglichen Anschnurgemeinde zu sein,
Martin Berger
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von Benedict XVII » Do 22. Aug 2019, 11:04
Liebe Gemeinde,
auch die Geduld des HERRn ist nicht unerschöpflich.
In all seiner Liebe sandte der HERR jenen widerwärtigen Ketzern eine letzte Warnung sowie ein eindeutiges Zeichen SEINES Willens.
Man beachte hierbei die stetig steigende Zahl getöteter Fahrradfahrer sowie die stetig sinkende Zahl verunglückter Autofahrer.
Die Aussagekraft jener Zahlen ist recht eindeutig: Der HERR hasst Fahhradfahrer und bringt dies nun mehr als deutlich zum Ausdruck.
Ich habe in den Ortschaftsrat unserer Gemeinde den Antrag eingebracht, das Fahrradfahren innerhalb unseres Ortes komplett zu verbieten - vorhandene Fahrradwege sollen in töfte Parkplätze umgewandelt werden. Zudem werden innerhalb des Ortes zahlreiche Regelungen zur Bevorzugung von Fahrradfahrern außer Kraft gesetzt, be...
Wie sollen auch auf einer dicht befahrenen Straße die geforderten 1,5 Meter Abstand zur überholten Kreatur eingehalten werden, sapperlott? Töfte Fahrer einer motorisierten Droschke werden so ja geradezu zu einem Verstoß gegen die Verkehrsregeln genötigt. Durch den Entfall des Mindestabstandes wird hier somit endlich Kl...
Die Fahrradfahrer hingegen sollten endlich einsehen, daß ihr übelkeitserregendes Treiben eine pure Ketzerei ist und auf einem direkten Weg in das ewige Feuer des Schwefelsees führt.
An das Gewissen der Fahrradfahrer appellierend
Benedict XVII
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Re: Warum der HERR Fahrradfahrer hasst
von Hermann Lemmdorf » Fr 23. Aug 2019, 19:29
Hochverehrte Gemeinde
Eine furchtbare Nachricht erreicht uns aus dem Sodom an der Spree. Im dortigen Stadtpark wurde ein argloser Spaziergänger heimtückisch ermordet.
Schalten Sie hier.
Wie nicht anders zu erwarten, handelt es sich bei dem niederträchtigen Meuchelmörder um einen Fahrradfahrer. Neu ist allerdings, daß diese nicht mehr nur ihre teuflischen Velozipede gegen redliche Rentner verwenden. Jetzt kommen sogar Schusswaffen zum Einsatz!
Mit großkalibrigen Handfeuerwaffen ballern die Fahradfahrer harmlosen Spaziergängern die Köpfe weg. Diese Eskalation fahrradfahrerischer Gewalt ist äußerst beängstigend.
Am Fahrradständer der örtlichen Bahnstation satanische Schläuche entlüftend,
Hermann Lemmdorf.
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von Franz-Joseph von Schnabel » Fr 23. Aug 2019, 20:46
Werter Herr Lemmdorf,
die, in Ihrem verschalteten Beitrag zitierte Äußerung:
Staatsanwaltschafts-Sprecher Martin Steltner sagte hingegen der dpa, Knispel sei als Bereitschafts-Staatsanwalt am Freitag zuständig gewesen. "Das war ein ganz normaler Vorgang."
Scheint geeignet, Teile der Bevölkerung zu verunsichern.
Reisen in die Reichshauptstadt meidend,
Schnabel
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von Hermann Lemmdorf » Fr 23. Aug 2019, 21:21
Werter Herr von Schnabel,
Ihre Reisewarnung erscheint mir durchaus berechtigt. Ist doch offensichtlich die Verwaltung dieses gottlosen Ortes bereits komplett von Radfahrern, Veganern und anderen Gewohnheitsverbrechern unterwandert.
Verunsicherten Bürgern das Vertrauen auf unseren HERRn empfehlend,