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Wichtiges Grundprinzip ist, Tanz in seiner Komplexität auszuloten. |
Daher gehören der Kompanie 20 Tänzer aus der ganzen Welt an, die unterschiedlichste Ausbildungswege und Berufserfahrungen in das Ensemble einbringen. |
Zugleich arbeitet die Kompanie mit international renommierten Choreografen zusammen. |
Dadurch werden laufend neue Zugänge zu Tanz umgesetzt. |
Auch haben die Kompaniemitglieder die Möglichkeit, in Tanzwerkstätten eigene choreografische Arbeiten zu präsentieren. |
Vorteile des Bühnenraums im Gärtnerplatztheater. |
Eine Besonderheit ist die Präsentation der Tanzproduktionen im Bühnenraum des Gärtnerplatztheaters, da dieser den Zuschauern eine unmittelbare Nähe zum Tanzgeschehen ermöglicht, was dem Publikum die Möglichkeit eröffnet, Tanz auch als eine subtile theatralische Form wahrzunehmen. |
Vermittlungsarbeit. |
Die Vermittlungsarbeit findet in Zusammenarbeit mit der Münchner Volkshochschule statt. |
In der Reihe „Tanzgespräche — Einführung und Probenbesuch“ können Tanzinteressierte mit den beteiligten Tänzern und Choreografen ins Gespräch kommen und die Entstehung einer Tanzproduktion unmittelbar miterleben und nachvollziehen. |
Allan Guy Hamilton (* 20. |
August 1946 in Flin Flon, Manitoba) ist ein ehemaliger kanadischer Eishockeyspieler, der in seiner aktiven Zeit von 1965 bis 1980 unter anderem für die New York Rangers und Buffalo Sabres in der National Hockey League sowie die Alberta/Edmonton Oilers in der World Hockey Association und der NHL gespielt hat. |
Karriere. |
Hamilton spielte ab 1963 in der "Central Alberta Hockey League" bei den Edmonton Oil Kings, mit denen er dreimal in Folge die Finalrunde um den Memorial Cup erreichte. |
Im dritten Anlauf gelang dann endlich auch der Titelgewinn. |
Sein Debüt in der NHL gab er in der Saison 1965/66 als er vier Spiele für die New York Rangers bestritt. |
Meistens wurde er auch in den folgenden Jahren in diversen Farmteams eingesetzt. |
Die meisten Einsätze bestritt er dabei für die Buffalo Bisons in der American Hockey League. |
Nachdem er endlich in der Saison 1969/70 den Durchbruch geschafft hatte, holten ihn die Buffalo Sabres beim NHL Expansion Draft 1970. |
Dort spielte er in den folgenden beiden Spielzeiten. |
Als 1972 die World Hockey Association gegründet wurde, bedeutete dies eine erhöhte Nachfrage für Spieler und höhere Gehälter. |
Hiervon profitierte auch Hamilton, der sich den Alberta Oilers anschloss. |
Ein Jahr später wurde das Team in Edmonton Oilers umbenannt. |
Hamilton war dort die Stütze im Defensivbereich. |
Er zählte zu den besten Verteidigern der Liga und wurde so auch für die Summit Series 1974 nominiert, bei der eine kanadische Auswahl von Spielern der WHA gegen die Auswahl der Sowjetunion spielte. |
Als die WHA aufgelöst wurde und die Oilers zur Saison 1979/80 in die National Hockey League aufgenommen wurden, blieb Hamilton im Kader. |
Gehandicapt von einer Augenverletzung aus dem Vorjahr kam er in der NHL noch zu 31 Einsätzen in der regulären Saison und spielte auch einmal in den Playoffs, bevor er seine Karriere beendete. |
Für seine Führungsqualitäten in den ersten acht Spielzeiten der Oilers wurde sein Trikot mit der Nummer 3 unter dem Hallendach in Edmonton aufgehängt und seitdem wird diese Nummer auch nicht mehr vergeben. |
Eine wie heute übliche Zeremonie gab es damals nicht. |
Dies wurde im April 2001 nachgeholt. |
Es ereigneten sich mehrere Belagerungen von Temeswar, dem heute rumänischen Timișoara, im Verlauf der Jahrhunderte. |
Herzogenberg (ursprünglich "Picot de Peccaduc") ist ein österreichisches, ursprünglich französisches (bretonisches) römisch-katholisches Adelsgeschlecht, das 1456 erstmals urkundlich erwähnt wurde. |
Geschichte. |
In der Zeit der Französischen Revolution ist das Geschlecht in den sicheren Machtbereich der Habsburgermonarchie geflohen. |
"Pierre Jean-Baptiste Picot de Peccaduc" (1733–1792) war Gerichtsrat im bretonischen Parlament von Rennes, wo er ein Opfer der Revolution wurde. |
Seine Söhne hatten bereits 1791 Frankreich verlassen und sich den Exileinheiten der Fürsten Condé und Rohan angeschlossen. |
Der älteste Sohn Pierre-Auguste (1767–1834) trat 1797 als Artilleriehauptmann in österreichische Dienste, wo er zuletzt von 1820 bis 1834 als Feldmarschallleutnant Lokaldirektor der k. k. Ingenieurakademie in Wien war. Name. Aus der Übersetzung des Namens "Picot de Peccaduc" entstand der Name Herzogenberg (verliehen mi... |
Juni 1811). |
Die Bestätigung des Freiherrenstandes erfolgte am 19. |
Dezember 1862. |
Die freiherrliche Familie ist Teilbesitzer von Schloss Otting. |
Seit 1839 war die Familie in Böhmen ansässig (Schloss Sychrov). |
Blasonierung: Unter rotem Schildhaupt in Gold ein blauer Sparren, der oben von zwei unten einer brennenden, roten Ampel begleitet wird. |
Auf dem gekrönten Helm mit rot-goldenen Decken ein wachsender, zweischwänziger, goldener Löwe mit einer brennenden, roten Ampel in der rechten Vorderpranke. |
Wahlspruch: "Nullus extinguitur". |
Wolfgang Marcus (* 15. |
Oktober 1927 in Görlitz; † 9. |
August 2016 in Ravensburg) war ein deutscher Hochschullehrer sowie Politiker (SPD) und Mitglied des Sächsischen Landtages. |
Nach der Grundschule besuchte Wolfgang Marcus ein Gymnasium in Dresden, wo er im Jahr 1946 das Abitur ablegte. |
In der Zeit des Nationalsozialismus war er wegen seiner nach den Rassegesetzen "nichtarischen" Abstammung Repressalien ausgesetzt und 1943 von der Schule verwiesen worden. |
Unmittelbar nach seinem Abitur wurde er wegen seines Engagements für die Junge Union verhaftet. |
Ihm gelang die Flucht in den Westen. |
Zwischen 1946 und 1952 studierte er unter anderem Philosophie, katholische Theologie, Pädagogik, Germanistik und Geschichte in Paderborn, München und Bonn. 1951 wurde er in München mit einer Dissertation über die Tertullianinterpretation zum Dr. phil promoviert. |
Von 1952 bis 1954 leitete Marcus den Kirchenfunk des RIAS und arbeitete als Religionslehrer in West-Berlin. |
Zwischen 1954 und 1956 war er Studienreferendar in Oberhausen und Recklinghausen und anschließend von 1956 bis 1960 Studienassessor in Recklinghausen. |
Von 1960 bis 1990 war er Professor für Philosophie an der Pädagogischen Hochschule Weingarten. |
Im Sommer 1990 übersiedelte er nach Dresden. |
Ab Herbst 1990 war Marcus Gastprofessor für Philosophie an der TU Dresden und der PH Dresden. |
Er war römisch-katholisch, seit 1954 verheiratet und Vater von fünf Kindern. 1990 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland und am 19. |
März 2002 der Verdienstorden des Freistaats Sachsen verliehen. 2016 erhielt er die Bürgermedaille der Stadt Weingarten. |
Politik. |
Von 1945 bis zu seiner Flucht im Mai 1946 war Wolfgang Marcus Mitglied der sächsischen CDU. |
Zwischen 1971 und 1990 war er Stadtrat in Weingarten und Kreisrat im Landkreis Ravensburg sowie ehrenamtlicher Beigeordneter und Fraktionsführer der SPD. |
Im Jahr 1972 trat Marcus als Bundestagskandidat der SPD im Bodenseebereich an. Später war er Kreisvorsitzender der SPD in Ravensburg. |
Nach seiner Übersiedlung nach Dresden war er Direktkandidat der SPD für den Wahlkreis Pirna II. |
Im Oktober 1990 zog Marcus über die Landesliste der SPD Sachsen anstelle der Kandidatin Anke Fuchs, die auf die Annahme ihres Mandats verzichtet hatte, in den Sächsischen Landtag ein. |
Dem Landtag gehörte er für eine Wahlperiode bis 1994 an. Dort war er Stellvertretender Vorsitzender im Ausschuss für Schule, Jugend und Sport sowie Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Hochschulen. |
Wolfgang Fuchs (* 8. |
Januar 1939 in Jena; † 7. |
Juni 2001 in Berlin) war ein Fluchthelfer für Flüchtlinge aus der DDR und Ost-Berlin. |
Der Fluchthilfe widmete er sich in den ersten Jahren nach dem Mauerbau ausschließlich und nach Erwerb und Betreiben einer Drogerie in Berlin-Neukölln bis Anfang der 1970er Jahre noch zeitweise. |
Fuchs organisierte den Bau mehrerer Fluchttunnels in Berlin, darunter den des Tunnels 57, und betrieb zu Fluchtautos umgebaute große amerikanische Cadillac-PKWs. |
Flucht-Aktionen. |
Wolfgang Fuchs erlernte in Jena den Beruf des Optikers. 1957 floh er aus der DDR. |
Er ließ sich in West-Berlin nieder, wo er als Feinoptiker arbeitete und sich der Schauspielerei widmete. 1958 lernte er seine spätere Frau Selina kennen, die in Wusterhausen lebte und als Kinderfrau arbeitete. 1960 bekam das Paar die erste, 1961 die zweite Tochter. |
Da Wolfgang Fuchs in einer zu kleinen Wohnung lebte, blieb seine Frau mit den Töchtern im Haushalt ihrer Eltern. |
Am Tag des Mauerbaus war Selina in West-Berlin zu Besuch bei ihrem Mann, kehrte aber wegen der Kinder in die DDR zurück. |
Im März 1962 verhalf Wolfgang Fuchs mit Freunden Selina und den Kindern zur Flucht. |
Während einige Helfer Molotow-Cocktails warfen, um die Grenzer abzulenken, kletterten er selbst und die Familie mit Hilfe von Leitern, die vom Westen aus angelehnt worden waren, über die Mauer. |
Im August 1962 konnte ein Bruder von Selina auf gleiche Weise fliehen, wobei Fuchs zusammen mit seinen Freunden vom Westen aus half. |
In beiden Fällen schossen die Grenzsoldaten nicht auf die Flüchtlinge. |
Fuchs organisierte aber danach vorwiegend Grabungen von Tunnels, durch die die Flucht nicht mehr direkt lebensgefährlich war. |
Seine primäre Motivation für weitere Fluchthilfe war, seine Schwiegermutter und deren jüngsten Sohn in den Westen und somit die Familienzusammenführung erfolgreich zu Ende zu bringen. |
Die erste Tunnelgrabung unternahm Fuchs zusammen mit Freunden im Herbst 1962 an der Bethanienstraße. |
Nach Verrat an die Stasi wurde der Tunnel vorzeitig aufgegeben. |
Anfang 1963 schloss sich die Gruppe Fuchs den Brüdern Jülicher an, die einen Tunnel vom Güterbahnhof Eberswalder Straße (heute Mauerpark) aus gruben. |
Wegen Abweichung von der vorgesehenen Linie wurde der vorgesehene Hauskeller im Osten (Schwedter Straße/Kopenhagener Straße) verfehlt. |
Zu Korrekturgrabungen kam es nicht, weil der Tunnel der Stasi zu diesem Zeitpunkt bereits bekannt war. |
Eine größere Zahl der schon benachrichtigten und an die Stasi mit verratenen Fluchtwilligen wurde verhaftet. |
Anschließend beteiligte sich die Gruppe Fuchs in der Heidelberger Straße an einer vom Jercha-Tunnel abzweigenden zweiten Grabung zum gleichen Hauskeller im Osten. |
Obwohl eine größere Zahl von Flüchtlingen hier durchkam, wurde der Tunnel der Stasi durch Anzeige der Mieterin des Kellerabteils vorzeitig bekannt. |
Die Familienangehörigen von Fuchs wurden rechtzeitig gewarnt und gehörten somit nicht zu den verhafteten Fluchtwilligen. |
Von Juli 1963 bis Oktober 1964 organisierte Fuchs den Bau zweier Tunnel von der Bernauer Straße 97 aus. |
Der erste – der "Kohlenplatz-Tunnel" – war im Januar 1964 fertig, konnte aber nur von drei flüchtenden Mädchen benutzt werden. |
Man hatte auch hier die vorgesehene Richtung zum Keller eines Hauses im Osten verfehlt und kam auf der Mitte des Platzes an. Der Tunnel wurde schnell entdeckt, und die Grenztruppen warfen Handgranaten in den Einstieg. |
Glücklicherweise befand sich in diesem Moment niemand, der mit Sicherheit ernsthaft verletzt worden wäre, im Tunnel. |
Im April wurde begonnen, links parallel zum ersten den zweiten Tunnel, der im Oktober fertig wurde, zu graben. |
Die Richtung stimmte auch hierbei nicht genau, aber man kam unter einem den Blick versperrendem Toilettenhäuschen im Hof hinter den angepeilten Häusern Strelitzer Straße 54 und 55 heraus. |
Durch diesen Tunnel konnten 57 Personen flüchten ("Tunnel 57"). |
Fuchs hörte nach diesen Tunnel-Objekten auf, sich ausschließlich mit Fluchthilfe zu befassen. |
Subsets and Splits
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