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Aus den drei Vorhängeschlössern wurde ein zweizeiliger Namenszug, wie er heute noch in ähnlicher Form verwendet wird. 1982 wurde die Abteilung für Zuführsysteme aus der "Winkhaus Technik GmbH" ausgegliedert und firmierte nun als "Winkhaus Zuführ-Systeme GmbH".
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Die 1990er Jahre bis heute. 1992 wurde die Auslandsgesellschaft Winkhaus Polska gegründet. 1996 eröffnete Winkhaus seinen Produktionsstandort in Meiningen-Dreißigacker mit anfangs rund 60 Mitarbeitern. 2001 wurde die Marke Trelock durch ein Management Buy Out verkauft und firmiert mit dem alten Markennamen weiter.
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Nach dem Abitur 1971 an der Freiherr-vom-Stein-Schule in Frankfurt am Main studierte Harald Dörig an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Rechtswissenschaften und Politikwissenschaften und engagierte sich sowohl im Fachbereich Rechtswissenschaften als auch auf gesamtuniversitärer Ebene mehrere Jahre lang als Vertreter des Liberalen Hochschulverbands in der Verfassten Studentenschaft sowie in der Humanistischen Union. 1979 legte er das Erste Juristische Staatsexamen ab und begann bei Erhard Denninger seine rechtsvergleichende Doktorarbeit. 1981 wurde Dörig aufgrund seiner Studie "„Gewissensfreiheit und Diskriminierungsverbot als Grenzen einer Neugestaltung des Zivildienstes nach Art. 12 a Abs. 2 GG“" promoviert.
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Im Anschluss an das Referendariat trat Harald Dörig im Mai 1983 als Rechtsanwalt einer großen Frankfurter Anwaltskanzlei mit Schwerpunkt auf dem Gebiet des internationalen Wirtschaftsrechts bei, wechselte jedoch bereits fünf Monate später als Richter ans Landgericht Hanau, wo er von November 1983 bis Ende 1987 tätig war.
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Dörig war in dieser Zeit unter anderem Berichterstatter in einem internationales Aufsehen erregenden Prozess gegen führende Manager der damaligen Hanauer Nuklearbetriebe, gegen die seit 1986 wegen illegalen Betriebs von kerntechnischen Anlagen ermittelt worden war.
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Von Anfang 1988 bis November 1990 war Harald Dörig Referent im Hessischen Ministerium der Justiz und dort im Justizprüfungsamt unter anderem für die Bereitstellung von Prüfungsthemen für die das Zweite Juristische Staatsexamen sowie für die Anerkennung ausländischer juristischer Abschlüsse zuständig.
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In einer Feierstunde in der Thüringer Staatskanzlei überreichte Ministerpräsident Dieter Althaus die Auszeichnung und begründete sie insbesondere mit Dörigs ehrenamtlichem Engagement zur Vorbeugung gegen Gewalt an thüringischen Schulen vor und nach dem Amoklauf am Gutenberg-Gymnasium.
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Im Dezember 2018 erschien unter dem Namen "Nicky Larson – City Hunter" eine Realverfilmung von Regisseur Philippe Lacheau, der zugleich die Hauptrolle übernahm. 2024 veröffentlicht Netflix eine Adaption des Mangas mit Ryōhei Suzuki in der Rolle des "Ryo Saeba".
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Bereits im Jahr 1916 wurde das Werk auch an anderen deutschsprachigen Häusern sowie in Ungarn und Schweden aufgeführt. 1917 folgen dänische, finnische, polnische und russische Übersetzungen sowie die amerikanische Erstaufführung (in ungarischer Sprache). 1954 wurde die Operette in Budapest von István Békeffi und Dezső Kellér grundlegend umgearbeitet, um der gealterten Primadonna Hanna Honthy eine Glanzrolle zu schenken.
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Dabei stellt sich unter einigen Missverständnissen und Turbulenzen heraus, dass "Feri-Bacsi", ein Freund Edwins, in dessen Mutter seine ehemalige Liebe Hilda erkennt, eine Provinzprimadonna, die ihren hohen Adelstitel, den sie bei der Heirat mit dessen Vater trug, nur durch vorherige Ehen mit Adligen erlangt hatte.
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Die Partitur enthält folgende Musiknummern: Gelegentlich wird bei Aufführungen dieser Operette auch das Lied "Heut’ nacht hab’ ich geträumt von Dir" aus der Operette Das Veilchen vom Montmartre, ebenfalls von Emmerich Kálmán, als Einlage gespielt bzw. gesungen.
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Weitere berühmte Paarungen waren Rudolf Schock und Colette Lorand (Hamburg 1953), René Kollo und Anna Moffo (1971), Marco Bakker und Anneliese Rothenberger (1983), Ferdinand von Bothmer und Vera Schoenenberg (Mörbisch 2002), Simon Keenlyside und Angelika Kirchschlager (2007), Thomas Hampson und Eva Lind (Bad Ischl, 2007) sowie Juan Diego Flórez und Anna Netrebko (Dresden 2014, am Pult begleitet von Christian Thielemann).
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Dass der angebliche „Direktor des Johann-Strauß-Theaters, Hubert Marischka“, die Premiere für einen Freitag, den 13., ansetzte, um dem abergläubischen Kálmán, auf den er nicht gut zu sprechen war, einen Streich zu spielen, ist eine unhaltbare Legende, da der 13.
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Der Kulturweg der Alpen (auch: Kulturweg Alpen) beginnt am Genfersee und führt durch voralpines und alpines Gebiet – rund 600 Kilometer und 15 Pässe – durch die Kantone Wallis, Waadt, Freiburg, Bern, Luzern, Obwalden, Nidwalden, Uri, Tessin und Graubünden ins Val Müstair im Südosten der Schweiz.
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Oktober 1847 gründete Leutnant Werner Siemens, Ingenieuroffizier in der Berliner Artilleriewerkstatt und federführender Kopf der "Preußischen Telegraphenkommission", zusammen mit dem Feinmechanikermeister Johann Georg Halske die "Telegraphen Bau-Anstalt von Siemens & Halske in Berlin".
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Das Berliner Unternehmen entwickelte sich innerhalb weniger Jahrzehnte von einer kleinen Werkstatt im Hinterhaus der Schöneberger Straße 33 in Berlin-Schöneberg, die neben Telegraphen vor allem Eisenbahn-Läutewerke, Drahtisolierungen und Wasserzähler herstellte, zu einem der weltweit größten Elektrounternehmen.
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Die in Berlin liegenden Siemens-Fabriken wurden ab Ende der 1890er-Jahre, angefangen mit dem Kabelwerk Westend, vor die Stadtgrenze in den nordwestlich liegenden und bis 1920 selbstständigen Stadtkreis Spandau verlegt, wo auf einem brachliegenden Areal an den „Nonnenwiesen“ ein später Siemensstadt genannter eigener Stadtteil entstand.
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KG" (1920), die Siemens-Bauunion (1921), die "Siemens-Reiniger-Veifa Gesellschaft für medizinische Technik mbH" (1925, ab 1932 "Siemens-Reiniger-Werke AG", SRW) und nach Übernahme der "Eisenbahnsignal-Bauanstalt Max Jüdel & Co." in Braunschweig die "Vereinigte Eisenbahn-Signalwerke GmbH" (1929).
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Die Weltwirtschaftskrise nach 1929 führte auch bei Siemens zu erheblichen Umsatzeinbußen und Personalentlassungen, jedoch führte nach der nationalsozialistischen Machtergreifung 1933 die verstärkte Aufrüstung von Wehrmacht, Luftwaffe und Marine bald wieder zu einer Steigerung der Auftragseingänge. 1939 war Siemens mit 187.000 Beschäftigten größter Elektrokonzern der Welt.
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Bayern wurde somit zum neuen Hauptstandort des Siemens-Konzerns, nachdem die Werke in der SBZ und im Ausland verloren gegangen und die historisch angestammten Produktionsstätten in Berlin-Siemensstadt (nun West-Berlin) politisch unsicher und auf Grund der Entfernung zu den Absatzmärkten zu unwirtschaftlich geworden waren. 1950 erreichte das Unternehmen wieder 90 Prozent der Produktion von 1936.
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Es blieben jedoch auch zahlreiche sogenannte „regionale Einheiten“ (Zweigniederlassungen, Auslandsniederlassungen) und ein umfangreiches Netz an Tochter- und Beteiligungsgesellschaften bestehen. 1967 übernahm Siemens von Brown, Boveri & Cie. die Zuse KG zu 70 Prozent, zwei Jahre später zu 100 Prozent.
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Gleichzeitig wurde der Haushaltsgerätesektor mit dem von Bosch zur BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH zusammengelegt. 1969 erfolgte zusammen mit der AEG die Gründung der Tochterunternehmen "Transformatoren Union (TU)" und Kraftwerk Union (KWU). 1978 ging die Osram GmbH ganz in Siemens-Besitz über.
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Er gründete aus seinem Privatvermögen 1958 die Carl Friedrich von Siemens Stiftung, ihr folgten im Jahr 1972 die Ernst von Siemens Musikstiftung und 1983 die Ernst von Siemens Kunststiftung. 1971 übernahm Peter von Siemens von seinem Onkel Ernst von Siemens den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden bei Siemens. 1977 wurde gemeinsam mit Allis-Chalmers das Joint-Venture "Siemens-Allis" gegründet, das im Januar 1978 den Betrieb aufnahm.
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Im Wesentlichen sollten die Bereiche flexibler und schneller auf sich ändernde Marktanforderungen reagieren können, ohne jedoch auf eine zentrale Steuerung durch Zentralabteilungen zu verzichten (Finanzen, Forschung und Entwicklung, Personal, Produktion und Logistik, Unternehmensplanung, Zentralstellen, Zentrale Dienste).
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Der verbleibende Standort wurde 2007 im Zusammenhang mit der Zusammenführung der Telekommunikationsnetztechnik mit Nokia in die Nokia Siemens Networks GmbH & Co KG eingebracht. 2001 erwarb Siemens eine Mehrheitsbeteiligung an der Atecs Mannesmann AG, deren Unternehmensaktivitäten Dematic, VDO und Demag in den Bereich "Siemens Dematic" (später Logistics and Assembly Systems, L&A) umgewandelt wurden.
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Im Mai 2015 erfolgte die Ausgliederung von der Division Healthcare in eine rechtlich eigenständige GmbH. 2018 wurde diese Gesellschaft unter dem Namen Siemens Healthineers AG an die Börse gebracht, Siemens hielt nach dem Börsengang zunächst weiterhin 85 Prozent der Anteile.
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Nach der Vorstellung der ersten Telefonapparate vor der Reichspost durch Emil Rathenau 1880 verbesserte Siemens die amerikanische Erfindung und produzierte in großem Umfang für die Post- und Telegraphenverwaltungen in Deutschland, Luxemburg und der Schweiz.
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So war es Siemens, die in Hildesheim 1908 die erste elektromechanische Ortsvermittlungsstelle im Deutschen Reich übergeben konnte und 1913/14 zwischen Berlin, dem Ruhrgebiet und dem Rheinland als erstes überregionales Telefon-Fernkabel das „Rheinlandkabel“ fertigte und verlegte.
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Siemens & Halske hatte wesentlichen Anteil an der technischen Modernisierung des Telefonsystems nach dem Ersten Weltkrieg (Automatisierung der Ortsvermittlungen, Halbautomatisierung des Regionalverkehrs in den Ballungsgebieten, Verkabelung der Fernleitungen durch Fernkabel).
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Ein wesentlicher Faktor für die Entwicklung des Unternehmens war die Entdeckung des dynamoelektrischen Prinzips durch Werner Siemens im Jahr 1866, das die Voraussetzungen für die Nutzung der Elektrizität zur Kraftversorgung schuf (siehe Elektrischer Generator, Siemens baute die ersten Generatoren ohne Dauermagneten).
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Als es nach der Jahrhundertwende zu einem Konzentrationsprozess in der Branche kam, entschloss sich Siemens, den eigenen Starkstrombereich 1903 zusammen mit der Nürnberger "Elektrizitäts-AG, vormals Schuckert & Co." in die gemeinsamen Siemens-Schuckertwerke (SSW) einzubringen.
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Bereits im Jahr 1882 wurde ein elektrisch angetriebener Kutschenwagen als Elektromote benannter Oberleitungswagen gebaut und der Betrieb auf einer 540 Meter langen Versuchsstrecke in Halensee bei Berlin getestet; wegen der schlechten Straßen wurde der Versuch nach sechs Wochen beendet.
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Letztlich war diese Verbindung wegweisend für die kombinierte Aufgabe kommunaler Energieversorgungsunternehmen, die Elektrizitätswerke zur Stromerzeugung und elektrische Bahnen für den öffentlichen Personennahverkehr betrieben. 1898 baute "Siemens & Halske" einen sogenannten Elektrischen Straßenbahn-Omnibus, der eine Mischung zwischen elektrischer Straßenbahn und Batteriebus darstellte und bis 1900 versuchsweise in Berlin eingesetzt wurde.
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Der Flugmotorenbau ging 1926 in das eigenständige "Siemens-Flugmotorenwerk, Berlin-Spandau" über und wurde 1933 Teil der neuen "Siemens Apparate und Maschinen GmbH" (SAM). 1936 stieg der Konzern ganz aus dem Motorenbau aus (siehe auch Brandenburgische Motorenwerke).
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Größter Einzelaktionär ist die Gründerfamilie von Siemens mit 6 Prozent, sodann diverse institutionelle Anleger mit insgesamt 65 Prozent, Privataktionäre mit 21 Prozent und sonstige oder nicht identifizierbare Anleger mit 8 Prozent. (Stand: November 2021) Aufgrund der über die Jahre konstant überdurchschnittlich hohen Dividendenrendite ist Siemens bereits seit 2009 ununterbrochen im DivDAX vertreten.
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Erlangen ist ein zentraler Verwaltungsstandort der Siemens AG, Einheiten der Industriesparte, die Energietechnik, Forschung und Entwicklung, die börsennotierte Tochter Healthineers und wesentliche Teile der ebenfalls eigenständigen Tochter Mobility sind hier angesiedelt.
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Das Unternehmen eröffnete 1900 eine Vertretung in Zürich, 1913 in Lausanne und 1920 in Bern. 1922 wurde mit der Albiswerk Zürich AG die erste Schweizer Produktionsstätte in Albisrieden eröffnet. 1971 erfolgte die Umbenennung in "Siemens-Albis" und 1996 in "Siemens Schweiz AG" mit dem Hauptsitz in Zürich-Albisrieden.
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Siemens stand zwischen 2006 und 2008 im Mittelpunkt eines der größten Korruptions-/Schmiergeldskandale der deutschen Wirtschaftsgeschichte, in dessen Folge der Vorstandsvorsitzende Klaus Kleinfeld und der Aufsichtsratsvorsitzende Heinrich von Pierer das Unternehmen verließen.
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Der ehemalige Siemens-Manager Michael Kutschenreuter soll der Staatsanwaltschaft München berichtet haben, dass zum Beispiel die Anmerkung „Legen Sie das in der Datei APP ab“ bedeutet habe, Schmiergelder in Höhe von 2,55 Prozent des Preises seien genehmigt (A=2, P=5).
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Schelsky war zuvor mit Siemens beteiligt an der "ML&S GmbH" in Greifswald und der "NSG Netzwerk-Service GmbH" in Feldkirchen bei München, die heute unter dem Namen "NSG ICT Service GmbH" als Teil des Cancom-Konzerns ihren Sitz in Jettingen-Scheppach hat.
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Schelsky war Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Betriebsangehöriger (AUB), einer Arbeitnehmervereinigung, die sich als „die andere Gewerkschaft“ darstellt und wurde von der AUB über 20 Jahre lang mit sehr großen Mehrheiten siebenmal wiedergewählt, bevor er sein Amt im Frühjahr 2007 niederlegte und die AUB ihm Ende Mai 2008 seine Mitgliedschaft aberkannte.
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Um nach Aufarbeitung der Korruptionsaffäre den neuen Stellenwert einer ethischen Kultur des Unternehmens zu beglaubigen, gründete Siemens im September 2008 die Siemens Stiftung, die das gesellschaftliche Engagement der Siemens AG durch Projektarbeit in Europa, Lateinamerika und Subsahara-Afrika nachhaltig ausbauen soll.
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Da Sharef noch 2004 von einem südamerikanischen Siemens-Vertreter um Hilfe bei der Auflösung der Kasse gebeten worden war, lag hier nach Auffassung des Bundesgerichtshofs eine fehlerhafte Beweiswürdigung vor, so dass eine andere Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts München den Vorwurf einer Untreue durch Unterlassung neu gegen Sharef verhandeln muss.
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Weitere Kritik gab es auch wegen der Lieferung moderner Überwachungstechnologie an die iranische Regierung im Jahr 2008 durch das Gemeinschaftsunternehmen Nokia Siemens Networks, besonders infolge der Proteste der Opposition nach den laut Vorwurf manipulierten iranischen Präsidentschaftswahlen im Juni 2009.
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Zwei Wochen nach der Krim-Annexion durch Russland und nachdem die Europäische Union Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhängt hatte, reiste Siemens-Chef Joe Kaeser nach Moskau, um sich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem Eisenbahnchef Wladimir Jakunin zu treffen, der persönlich auf der Sanktionsliste der EU steht.
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Siemens dementierte die Berichte und versicherte, das Unternehmen würde sich an die Sanktionsbeschlüsse halten. 2016 wurde am vertraglich vereinbarten Bestimmungsort Taman der Bau des Gaskraftwerks abgesagt, wohingegen auf der Krim der Bau der Elektrizitätswerke voranging.
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Busch erklärte: „Wir verurteilen den Krieg in der Ukraine und haben beschlossen, unsere industriellen Geschäftsaktivitäten in Russland in einem geordneten Prozess zu beenden.“ Laut Angaben des Magazins "Spiegel" erzielte der Konzern zuletzt rund ein Prozent seines Umsatzes in Russland und Belarus.
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Die Molasseschicht ist heute grösstenteils durch Moränenmaterial verschüttet und nur noch an Hängen der Winterthur umgebenden Hügel einsehbar (etwa die Chöpfi über den Wülflinger Reben am Wolfensberg), wobei diese sichtbaren Schichten der Oberen Süsswassermolasse zugerechnet werden, die durch frühere alpine Seen und Gewässer entstanden ist.
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Oberhalb der Molasseschicht liegt in der Eulachschotterebene über der obersten Humusschicht eine Schotterschicht von 20 bis 30 Metern, danach folgt eine Lehmschicht («Pfungener Schicht») von unterschiedlicher Tiefe: Von der Altstadt bis Wülflingen umfasst diese etwa 60 Meter (beim Niederfeld mit einer Grube bis fast 100 Meter).
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Beim Schwimmbad Geiselweid ist diese Schicht nur noch zehn Meter tief und wird von einer Grundmoränenschicht, die im Gebiet um Wülflingen nicht nachweisbar ist, über- sowie auch unterlagert und verschwindet dann weiter Richtung Oberwinterthur und Seen gänzlich.
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Prägend für das Klima von Winterthur sind einerseits die Winde aus westlichen Richtungen, die oft Niederschlag heranführen, andererseits die Bise (Ost- oder Nordostwind), welche meist mit Hochdrucklagen verbunden ist, aber in allen Jahreszeiten kühlere Witterungsphasen bringt als im Mittel zu erwarten wären.
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Die Stadt Winterthur besitzt 2497 Pünten auf 4446 Aren Land (Stand 2024); ihre Bewirtschafter sind in mehreren Püntenpächtervereinen organisiert. 1926 schuf der Stadtplaner Albert Bodmer einen Zonenplan, der nach dem Vorbild der englischen Gartenstadt aufgebaut war.
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Erst nach der Rezession der 1970er-Jahre besann sich die Stadt auf die alten Werte zurück und revidierte den Zonenplan wieder. 1999 erhielt Winterthur den Wakker-Preis des Schweizerischen Heimatschutzes als Auszeichnung für die Erhaltung der traditionellen Wohnformen.
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Das Sulzer-Hochhaus war von 1966 bis 1978 mit damals 92,4 Metern Höhe das höchste Hochhaus der Schweiz. 2007 wurde es um zwei zusätzliche Stockwerke aufgestockt und hat nun eine Höhe von 99,7 Metern. (Zum Vergleich: Der Roche-Turm (Bau 2) in Basel, seit 2022 das höchste Hochhaus der Schweiz, ist 205 Meter hoch.) Zusammen mit den beiden Türmen der Stadtkirche, die immer wieder Sujet auf Ansichtskarten und Bildern der Stadt sind, prägen das Sulzer-Hochhaus und der Rote Turm das Winterthurer Stadtbild.
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Ende 2012 bekannten sich 12,5 % der Bevölkerung zum Islam, 3,3 % zur Christlich-orthodoxen Kirche, 0,3 % zur Evangelisch-lutherischen Kirche, 0,2 % zur Christkatholischen Kirche, 3,0 % zu anderen christlichen Kirchen und Gemeinschaften und 0,02 % zum Judentum. 19,9 % waren konfessionslos, und 1,6 % hatten eine andere Konfessionszugehörigkeit.
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In Winterthur gibt es sieben reformierte Kirchengemeinden: "Mattenbach" (Unterer Deutweg), "Oberwinterthur" (Hohlandstrasse), "Seen" (Kanzleistrasse), "Töss" (Stationsstrasse), "Veltheim" (Feldstrasse), "Winterthur-Stadt" (Untere Briggerstrasse) und "Wülflingen" (Lindenplatz).
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In der Evangelischen Allianz Winterthur und Region sind 19 Kirchgemeinden und Werke im Kontakt miteinander (Stand 2020): Arche Winti, CGT Christliche Gemeinde an der Töss, Chile Grüze (Chrischonagemeinde), Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Seen, Evangelisch-methodistische Kirche EMK, Freie Christengemeinde FCG, Freie Evangelische Gemeinde FEG, Gebetshaus Winterthur, GVC Chile Hegi, Heilsarmee, ICF Winterthur, Iglesia Evangélica Hispana, Mosaik – meine Kirche, Quellenhof-Stiftung, SalZH Privatschule, SPM Pfingstgemeinde, Stadtmission, Stiftung Gemeinschaft der Versöhnung, Stiftung Schleife.
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Neben den christlichen Religionsgemeinschaften gibt es eine islamische Glaubensgemeinschaft, einen türkischen Verein, eine islamisch-albanische Gemeinschaft, zwei türkisch-islamische Kulturvereine und einen türkisch-alevitischen Verein in Winterthur-Hegi, der das grösste alevitische Kulturzentrum in der Schweiz ist.
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Die in der französischsprachigen Schweiz als "École de Winterthour" bezeichnete Politik der Demokraten hinterliess auch in der Bundesverfassung nachhaltige Spuren und gilt als treibende Kraft des 1878 gescheiterten Nationalbahn-Projekts einer zusätzlichen Ost-West-Eisenbahntransversalen unter Umgehung von Zürich.
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Mit der Amtszeit des SVP-Politikers Josef Lisibach bestand von 2014 bis 2018 in der Exekutive jedoch eine bürgerliche Mehrheit aus zwei FDP-Vertretern und je einem CVP- und SVP-Vertreter, womit Winterthur die einzige bürgerlich regierte Grossstadt der Schweiz war.
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Die Wähleranteile bei der Nationalratswahl 2023: SP 27,91 % (+5,29 %), SVP 17,06 % (−0,73 %), Grüne 13,81 % (−3,97 %), glp 12,78 % (−1,48 %), FDP 9,35 % (−1,24 %), Die Mitte 7,91 % (+2,18 %), EVP 4,14 % (−0,87 %), Aufrecht Zürich 1,51 %, AL 1,44 % (−1,03 %), EDU 1,39 % (+0,04 %), andere (10) 2,68 % (+0,68 %).
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Die Zürcher Kantonskarte von Jos Murer von 1566 zeigt das Winterthurer Wappen als spiegelbildlich zu demjenigen von Kyburg, also mit zwei nach rechts (heraldisch links) schreitenden Löwen; dagegen zeigt der Murerplan von 1576 umgekehrt die Kyburger Löwen als nach rechts (heraldisch links) und die Winterthurer Löwen als nach links (heraldisch rechts) schreitend.
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Der in Winterthur 1819 gestorbene und wohl seit seiner Heirat von 1775 dort tätige Zinngiesser Hans Heinrich Forrer benutzte das Stadtwappen, vermehrt um ein «W» für die Stadt und seine Initialen, als seine Marke, ebenso wie vor ihm andere Zinngiesser seit dem 17.
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Die jüngste Partnerschaft mit Pilsen begann sich kurz nach dem Fall des Eisernen Vorhangs zu entwickeln, als Winterthur die neue Stadtverwaltung von Pilsen bei ihrer Aufbauarbeit unterstützte. 1982 schlug der damalige Winterthurer Stadtpräsident Urs Widmer eine Städtepartnerschaft mit der Stadt Ontario im US-Bundesstaat Kalifornien vor.
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Während Ontario Winterthur offiziell zur Partnerstadt ernannte, wurde in Winterthur der Vorschlag nicht umgesetzt, und die Idee geriet in Vergessenheit. 2018 wurde die Winterthurer Verwaltung auf die ihr bis dato unbekannte «einseitige» Partnerschaft aufmerksam gemacht.
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Winterthur ist einer der Ursprungsorte der früheren Schweizerischen Bankgesellschaft (Fusion der Toggenburger Bank mit der Bank in Winterthur zur damaligen Schweizerischen Bankgesellschaft im Jahre 1912), die 1998 mit dem Schweizerischen Bankverein zur UBS AG fusionierte.
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Seit den 1980er-Jahren hat die Winterthurer Wirtschaft einen grossen Umbruch erlebt, zuerst den Wandel von der Maschinen- zur Dienstleistungsindustrie (Versicherungen und Banken), in den 1990er-Jahren schliesslich mit dem Verkauf der Winterthur-Versicherungen an die Credit-Suisse-Gruppe und daran anschliessenden ständigen Restrukturierungen auch zunächst einen teilweisen Niedergang dieses Wirtschaftszweiges.
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Täglich gewinnt die Trinkwasserversorgung Stadtwerk Winterthur 40'000 Kubikmeter Wasser aus dem Grundwasserstrom der Töss (Linsental und Zell), versorgt die Stadt und elf umliegende Gemeinden, 130 öffentliche Brunnen und die Hydranten für die Feuerwehr auf Stadtgebiet.
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Kehrichtverwertung Seit über 50 Jahren betreibt Stadtwerk Winterthur die Kehrichtverwertungsanlage an der Scheideggstrasse in Oberwinterthur und produziert aus der Verbrennung von jãhrlich 200'000 Tonnen Abfall einen Fünftel des jährlichen Winterthurer Strombedarfs, ebenso einen Fünftel des jährlichen Wärmebedarfs.
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Der Name der späteren römischen Siedlung Vitudurum in Oberwinterthur gibt einen Hinweis auf eine keltische Ansiedlung, da der Name dem Keltischen entstammt: Er ist wahrscheinlich eine Zusammensetzung aus keltisch "uito-" «Weide» und keltisch "durōn" «Tor, Tür» und bedeutet damit vermutlich «Weidentor, Weidenhof, mit Weidenzweigen geflochtene Einfriedung», vielleicht aber auch «Marktflecken des Uito».
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Die Inschriftentafel der Befestigungsmauer wurde später nach Konstanz gebracht, wo sie beim einfachen Volk wie ein Heiligtum verehrt wurde, da die Einwohner der Stadt im Mittelalter die Inschrift als Nachweis für die Gründung von Konstanz durch Kaiser Constantius I. betrachteten. 1968 wurde das Stück von Konstanz als Zeichen nachbarlicher Freundschaft der Stadt Winterthur übergeben; es ist seitdem in deren Rathaus ausgestellt (man kann die Tafel vom Rathausdurchgang her sehen).
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Jahrhundert als ein Mitgift aus der Vermählung von Hartmann I. von Dillingen und Adelheid, wahrscheinlich Tochter des letzten Herren der Stadt, Adalbert II. von Winterthur, in den Besitz von Hartmann I., der sich nun fortan nach seinem neuen Hauptsitz «von Kyburg» nannte.
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Es ist durch einen Schiedsspruch von 1342 sogar anzunehmen, dass der Adel eine Zeit lang aus der Stadt gejagt wurde; jedoch wird in mehreren Urkunden von habsburgischer Seite den Bürgern beschieden, dass solche Geheimgesellschaften unerwünscht waren, und die Macht der Stadtherren wird dabei unterstrichen.
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Winterthur war zu ihrer Verteidigung in der Folge auch an mehreren Scharmützeln auf habsburgischer Seite beteiligt und kam dabei auch selbst in eine militärisch ungünstige Lage. 1415/17 kam die Stadt dank der Einmischung des deutschen Kaisers Sigismund, der in Opposition zum Hause Habsburg stand, zur Reichsfreiheit. 1434 erwarb die reichsfreie Stadt das Dorf Hettlingen, das ihr bis 1798 gehören sollte.
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Die von der neuen Herrschaft versprochene Hilfe und Besserung trat jedoch nicht ein; vielmehr wurde die Stadt mehrmals verpfändet. 1460 kam es im Zusammenhang mit der Eroberung des Thurgaus durch die Eidgenossen erneut zu einer zweimonatigen Belagerung, der die Stadt unter dem Kommando von Thüring III. von Hallwyl wiederum standhielt.
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Dies konnte aber nicht verhindern, dass das nunmehr vollständig von der Eidgenossenschaft umschlossene Winterthur zunehmend unter eidgenössischen Druck geriet und infolge der notorischen Geldnot der Habsburger 1467 endgültig an die Stadt Zürich verpfändet wurde.
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Auf jeden Fall gab es keine bedeutendere Opposition zum Zentrum der Reformation aus dieser Zeit – auch wenn Winterthur mit dem Ende der Reformation eine weitere Zürcher Repräsentationsperson vorgesetzt bekam: Der Stadtpfarrer wurde von nun an von Zürich her bestimmt und hatte durch das Ehegericht und die Abnahme des Treueeids Einfluss auf die Stadt.
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Auf einen Zeugen des kleinstädtischen Alltags aus dieser Zeit stiess man 1996 bei Bauarbeiten in der Steinberggasse, den die Archäologie als Mauerwerk eines Gewölbes identifizierte, das einen Sodbrunnen überdeckte: einen mit einer 70 cm starken Wand aus Bollensteinen ausgekleideten, ursprünglich 17 m tiefen Schacht.
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Elf Jahre später konnte man jedoch die Mörsburg erfolgreich erwerben, nachdem Zürich kein Interesse für das Schloss und die Höfe angemeldet hatte. 1634 und 1719 scheiterte man bei der Erwerbung von Wülflingen zweimal bei einem wichtigen stadtnahen Gebiet am Einspruch Zürichs, das wohl Winterthur nicht zu mächtig werden lassen wollte.
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Besonders beim Eingriff Zürichs in die Textilwirtschaft um 1720 sah Winterthur seine Wirtschaftsfreiheit verletzt, während Zürich seine Macht demonstrierte, indem es den Winterthurer Schultheissen Steiner aus einem Hinterhalt in Töss verhaften liess und Winterthur – nachdem dieses Rechtsgutachten von zwei Universitäten in der Bevölkerung verteilt hatte – sogar mit einem Militärschlag drohte.
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Bei den anderen Epidemien dürften die Zahlen der Verstorbenen um die 500 betragen haben, bei den letzten bekannten Epidemien ist von 112 und 200 Opfern die Rede. 1401 führte ein Gerücht über einen angeblichen jüdischen Ritualmord an einem vierjährigen Knaben aus Diessenhofen zu falschen Beschuldigungen an der jüdischen Bevölkerung.
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Um die Jahrhundertwende wurden in und um Winterthur mehrere Firmen gegründet, die die Stadt die nächsten 150 Jahre wesentlich prägen sollten: 1778 entstand mit dem Laboratorium die erste chemische Fabrik der Schweiz unter Johann Sebastian von Clais, 1795 wurde auf dem Gebiet des ehemaligen Klosters Töss das Handelsunternehmen und spätere Maschinenfabrik J.
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Rieter & Cie. gegründet und 1802 nahm in Wülflingen mit der Spinnerei Hard die erste mechanische Spinnerei und Fabrik der Schweiz ihren Betrieb auf. 1834 eröffnete Johann Jacob Sulzer die Eisengiesserei, welche den Grundstein des späteren Grossunternehmens Sulzer AG bilden sollte.
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Mai 1835 beschloss die Gemeindeversammlung die vier nach Nord-Süd ausgerichteten Tortürme (Steigtor beim Neumarkt, Holdertor beim Holderplatz, Nägelitor beim Graben und das Schmidtor bei der Schmidgasse) abzubrechen sowie die letzten Stadtgräben aufzufüllen – wovon der letzte 1939 verschwand.
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Nun konnte in grossem Stil ausserhalb der Stadtmauern gebaut werden, und die Stadt erlebte dadurch einen markanten Wachstumsschub. 1865 wurden dann auch noch die vier an der West-Ost-Achse auf der Marktgasse gelegenen Tore (Untertor, Zeitbogen auf Höhe Neumarkt, Oberer Bogen beim Oberen Graben und das Obertor) dem Durchgangsverkehr geopfert.
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Jahrhundert ihr Aussehen komplett geändert: Überall waren Fabriken entstanden, das Dorf Töss war mit der Stadt durch die Fabrikareale der Sulzer und der 1871 gegründeten Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik verbunden, ebenso war schon das Gebiet zwischen Veltheim und der Stadt verbaut.
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Dies ermöglichte eine politisch gute Bewältigung der Krise sowie auch anderer politischer Schwierigkeiten über die Jahre hinweg, so zum Beispiel der Generalstreik 1918, der in der Stadt dank der einheitlichen sozialen Politik deutlich weniger heftig ausfiel als in anderen Schweizer Städten.
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Die drei Mittelschulen in Winterthur sind die Kantonsschulen Im Lee (Kurzzeitgymnasium und zweisprachige Maturität), Rychenberg (Langzeitgymnasium, zweisprachige Maturität und Fachmittelschule) und Büelrain (Wirtschaftsgymnasium, Kurzzeitgymnasium, zweisprachige Maturität, Handelsmittelschule und Informatikmittelschule).
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Des Weiteren sind in Winterthur folgende Berufsschulen beheimatet: die Wirtschaftsschule KV Winterthur (WSKVW), die Berufsbildungsschule Winterthur (BBW), das Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen (ZAG), die Berufsfachschule (BFS) und die Mechatronik Schule Winterthur (MSW).
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Die Studienbibliothek blieb mit den Sondersammlungen alter Bücher, Wappensammlung und Handschriften im Museumsgebäude, die Stadtbibliothek zog zusammen mit der ehemaligen Kreisbibliothek Altstadt an den Kirchplatz in die beiden neu umgebauten Liegenschaften Tösserhaus und Blumengarten.
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Politisch und religiös unabhängig, lädt die Organisation zu kostenlosen Filmabenden ein, nach denen jeder Besucher eine ebenso kostenlose «Weitergabe»-DVDs erhält, die von Freund zu Freund weitergegeben werden soll – um möglichst viele Menschen zu berühren und das Wissen weiterzugeben.
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Das Fotozentrum mit dem Fotomuseum Winterthur und der Fotostiftung Schweiz hat einen weltweiten Ruf als Ort der internationalen Fotografie, das Gewerbemuseum Winterthur ist ein schweizweit bedeutendes Zentrum für zeitgenössisches Design und materielle ästhetische Kultur.
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Es war auch die Zeit der großen eidgenössischen Sängerfeste, an denen hunderte von Sängern und tausende von Zuhörern teilnahmen, so 1854 in Winterthur. 1874 wurde hier ein Gemischter Chor gegründet, der als erstes Haydns "Jahreszeiten" mit dem Karlsbader Kurorchester und mit Zuzug von Musikern aus Zürich und Schaffhausen aufführte. 1875 wurde im Rahmen des Musikkollegiums das Stadtorchester Winterthur unter dem Dirigenten Georg Wilhelm Rauchenecker ins Leben gerufen.
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So spielen die Unihockeyclubs in der kleinen Sporthalle Oberseen, die beim HCR gemäss den Vorschriften nicht für die nationalen Stichkampfspiele genügt, da sie nur über 350 Sitzplätze verfügt. 2010 wurde deswegen durch den Dachverband Winterthur Sport eine Volksinitiative eingereicht, um diesem Umstand Abhilfe zu verschaffen.
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Im Frühling wurde jeweils im Winterthur-Marathon um den Sieg gelaufen, 2025 wurde der Marathon durch den Grand Prix Winterthur ersetzt. 1895 und 1990 war Winterthur Austragungsort des Eidgenössischen Schützenfestes. 1997 und 2007 fanden die Weltmeisterschaften im Hallenradsport in der Eulachhalle statt.
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Im Jahr 2008 wurde der Europacup im Unihockey in der Eulachstadt ausgetragen. 2011 schliesslich war die Eishalle Deutweg einer der Spielorte der Eishockey-Weltmeisterschaft der Frauen und im September wurde im Schiessstand Orbühl der Final des LAPUA Europacups über 300 Meter ausgeschossen. 2019 fanden in Winterthur die Faustball-Weltmeisterschaften der Männer statt.
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Unter den Türkenkriegen oder zutreffender Osmanenkriegen versteht man die Kriege zwischen dem Osmanischen Reich, das nach dem Untergang des Byzantinischen Reichs im Jahre 1453 eine Ausdehnung nach Norden und Westen in Europa anstrebte, und europäischen Staaten.
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Beginnend mit den osmanischen Siegen auf dem Amselfeld 1389 und in der Schlacht bei Nikopolis 1396, insbesondere nach der Eroberung Konstantinopels 1453 sowie der Schlacht von Mohács 1526 kam das expandierende Osmanische Reich in direkten Kontakt mit den Staaten Mitteleuropas.
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Die Osmanen besiegten an der Grenze zu Slowenien die Heere Ferdinands. 1538 wurde ein weiterer Friedensvertrag geschlossen, aus dem Zápolya als Sieger hervorging. 1541 eroberten die Türken Buda und besetzten für lange Zeit das Gebiet des heutigen Ungarn und Teile Kroatiens. 1544 fiel die Stadt Kraljeva Velika in die Hand der Türken, von wo aus sie ihre Angriffe auf Zagreb organisierten.
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Der Großwesir wollte den schon 19 Jahre währenden Krieg gegen Venedig auf Kreta zu Ende bringen, und der Kaiser konnte sich nun endlich dem französischen König Ludwig XIV. zuwenden, der mit seinen Expansionsplänen die westlichen Reichsherrschaften bedrohte.
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