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"content": "Weinstadt ist eine Stadt mit 27.245 Einwohnern im Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg. Sie liegt etwa 15 Kilometer östlich der Landeshauptstadt Stuttgart. Weinstadt gehört zur Region Stuttgart und zur europäischen Metropolregion Stuttgart. Die erst im Rahmen der Gebietsreform zum 1. Januar 1975 neu gebildete Gemeinde ist seit dem 9. März 1976 eine Stadt und seit dem 1. Januar 1979 eine Große Kreisstadt. Heute ist sie hinsichtlich der Bevölkerungszahl die sechstgrößte Stadt des Rems-Murr-Kreises und bildet ein Unterzentrum im Mittelbereich Waiblingen/Fellbach.\n\nDas Stadtgebiet Weinstadts erstreckt sich zu beiden Seiten der Rems, die hier vom Remstal kommend in das Neckarbecken fließt, um bei Remseck am Neckar in den Neckar zu münden. Der Stadtteil Großheppach liegt nördlich des Flusses, die anderen Stadtteile südlich. Im Süden des Stadtgebiets ziehen sich die Weinberge an den Hängen der Ausläufer des Schurwaldes hoch, genauso im Norden des Stadtgebiets, in Großheppach, hier an den Hängen des Schwäbischen Waldes.\n\nIn allen Stadtteilen wird Weinbau betrieben, daher leitet sich der Name der Stadt ab.\n\nWeinstadt gliedert sich in folgende Stadtteile :\n\nDer Sitz der Gemeindeverwaltung befindet sich in Beutelsbach.\n\nDie Stadtteile sind räumlich mit den früheren Gemeinden identisch, die offizielle Bezeichnung der Stadtteile erfolgt in der Form „Stadtteil …“\nDarüber hinaus gibt es weitere Wohngebiete bzw. Wohnplätze mit eigenem Namen, deren Grenzen zum Teil nicht festgelegt sind.\nDas Gehöft Schönbühl, der Wohnplatz Burg und die Siedlung Benzach gehören zu Beutelsbach.\nDie abgegangenen Ortschaften Benzingen, Herberge und Wintzen gehören zu Endersbach.\nDer Weiler Gundelsbach und der Wohnplatz Wolfshof gehören zu Großheppach.\nDer Gemeindeteil Baach und der Wohnplatz Saffrichhof sowie die abgegangene Ortschaft Mühlhöflein gehören zu Schnait. Bei Strümpfelbach lagen der abgegangene Gandelhof und die ehemalige Befestigung Huschenburg. Auf der Gemarkung von Großheppach lag der Ort Geißlingen.\n\nDer hinter Großheppach liegende Ort Kleinheppach gehört zur Gemeinde Korb.\n\nWeinstadt bildet ein Unterzentrum für etwa 50.000 Einwohner im Mittelbereich Waiblingen/Fellbach der Region Stuttgart, deren Oberzentrum die Landeshauptstadt Stuttgart ist.\n\nFolgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Weinstadt. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Westen genannt:\nKernen im Remstal, Waiblingen, Korb, eine Exklave der Stadt Waiblingen, Remshalden und Winterbach sowie Baltmannsweiler und Aichwald .\n\nDie Teilorte Weinstadts lagen im Hochmittelalter am nördlichen Rand des Herzogtums Schwaben. Sie kamen im Verlauf des Spätmittelalters bzw. der frühen Neuzeit zum Territorium Altwürttembergs und waren somit seit 1806 auch Bestandteile des neu gegründeten Königreichs Württemberg und des 1918 entstandenen freien Volksstaates Württemberg. 1938, im Zuge einer württembergischen Gebietsreform während der NS-Zeit, kamen die meisten Orte, die bisher auf die Oberämter Schorndorf und Waiblingen verteilten waren, zum Landkreis Waiblingen. 1945 fiel der Landkreis Waiblingen in die Amerikanische Besatzungszone und gehörte somit zum neu gegründeten Land Württemberg-Baden, das 1952 im jetzigen Bundesland Baden-Württemberg aufging. Bei der Kreisreform 1973 wurden die Gemeinden dem neu gebildeten Rems-Murr-Kreis zugeordnet, bevor sie sich 1975 zur neuen Gemeinde Weinstadt vereinigten, die 1976 zur Stadt erhoben wurde.\n\nWeinstadt entstand bei der Gemeindereform am 1. Januar 1975 durch die Vereinigung der vier ehemals selbstständigen Gemeinden Beutelsbach, Endersbach, Großheppach und Schnait. Bereits am 1. Januar 1973 war Strümpfelbach nach Endersbach eingemeindet worden. Daher gibt es auch heute noch fünf verschiedene Ortskerne, wobei die Stadtteile Beutelsbach und Endersbach inzwischen ein städtisches Gepräge haben.\n\nDie neu gebildete Gemeinde hatte bereits bei ihrer Gründung mehr als 20.000 Einwohner. Doch stellte die Gemeindeverwaltung erst 1978 den Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt, was von der Landesregierung von Baden-Württemberg dann auch mit Wirkung vom 1. Januar 1979 beschlossen wurde.\n\nDie ehemaligen Gemeinden sind alte württembergische Orte, die jeweils eine lange Geschichte haben.\n\nEndersbach wurde 1278 als Andrespach erstmals erwähnt und kam wohl mit Schorndorf an Württemberg. Anders als Beutelsbach gehörte Endersbach 1762 bis 1765 und erneut ab 1807 zum Oberamt Waiblingen, aus dem 1938 der Landkreis Waiblingen hervorging. Endersbach erhielt 1861 einen Bahnhof an der neuen Remsbahn und war somit früh in das Schienennetz der Württembergischen Eisenbahn eingebunden.\n\nSchnait wurde 1238 als Snait erstmals erwähnt. Der Ort kam wohl mit Beutelsbach an Württemberg, doch hatten noch andere Herren bis 1605 Rechte am Ort. Er gehörte – wie Beutelsbach – zum Amt bzw. Oberamt Schorndorf und kam nach dessen Auflösung 1938 zum Landkreis Waiblingen. Die alte Kelter wurde 1934 erbaut.\n\nStrümpfelbach wurde 1265 als Striumphilbach erstmals erwähnt und kam wohl im 13. Jahrhundert an Württemberg. Der Ort gehörte zum Amt bzw. Oberamt Schorndorf und kam 1762 bis 1765 und dann erneut ab 1807 zum Oberamt Waiblingen, aus dem 1938 der Landkreis Waiblingen hervorging. Die alte Kelter wurde 1928 erbaut.\n\nDie Zahlen sind Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter .\n\n¹ Volkszählungsergebnis\n\nDie Angaben der Jahre 1961 und 1970 beziehen sich auf die Gemeinden, aus denen im Jahr 1975 die Gemeinde Weinstadt gebildet wurde. Die Einwohnerzahlen waren wie folgt:\n\nInfolge der Zugehörigkeit zur Grafschaft bzw. zum Herzogtum Württemberg wurden in allen fünf heutigen Stadtteilen Weinstadt die Reformation eingeführt. Über Jahrhunderte waren die Orte fast ausschließlich protestantisch. Die fünf evangelischen Kirchengemeinden gehören wegen der früheren Zugehörigkeit der Gemeinden zu den Oberämtern Waiblingen und Schorndorf bis heute zu diesen beiden Dekanaten bzw. Kirchenbezirken innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Endersbach, Großheppach und Strümpfelbach gehören zum Kirchenbezirk Waiblingen, Beutelsbach und Schnait gehören zum Kirchenbezirk Schorndorf.\n\nDurch Zuzug von Katholiken in der Zeit des Eisenbahnbaus aus Bayern und vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden auch katholische Kirchengemeinden und eigene Kirchen. So wurden 1956 in Beutelsbach die Kirche St. Anna und in Endersbach die Kirche St. Andreas erbaut. Schnait erhielt 1971 seine eigene katholische Kirche Heilig Kreuz, wobei die Gemeindeglieder zur Pfarrei Beutelsbach gehören. Großheppach erhielt 1974 seine eigene katholische Kirche St. Stephanus, wobei die Gemeindeglieder – wie auch die Gemeindeglieder aus Strümpfelbach – zur Pfarrei Endersbach gehören. Alle Kirchengemeinden gehören zum Dekanat Rems-Murr des Bistums Rottenburg-Stuttgart.\n\nNeben diesen beiden Kirchen gibt es in Weinstadt auch Freikirchen, wie die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde , die Missionsgemeinde Weinstadt und das Christus-Zentrum Weinstadt. Ferner sind auch die Neuapostolische Kirche und die Zeugen Jehovas in Weinstadt vertreten.\n\nDer Gemeinderat in Weinstadt hat 26 Mitglieder. Er besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Oberbürgermeister als Vorsitzendem. Der Oberbürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 führte zu folgendem vorläufigen Endergebnis.\n\n2013 wurde der Jugendgemeinderat Weinstadt gegründet. Alle Jugendgemeinderäte sind bei Amtsantritt zwischen 14 und 18 Jahre alt gewesen. Die Geschäftsführung wird durch das Stadtjugendreferat übernommen, das Haus der Jugendarbeit unterstützt den Jugendgemeinderat personell bei Projekten und Veranstaltungen und durch eine Büro- und Anlaufstelle. Zu Beginn der Amtszeit wählen die 13 Jugendlichen einen Vorsitzenden sowie einen Protokollanten, einen Abgeordneten für den Jugendgemeinderat-Dachverband und einen Kassenwart. Die Sitzungen des Jugendgemeinderats sind für alle Bürger öffentlich.\nZu den bisher umgesetzten Projekten des Jugendgemeinderats gehören eine neue Skateranlage in Weinstadt und ein Filmprojekt zur Stadtentwicklung. Der Jugendgemeinderat beschäftigt sich derzeit mit: Ausfahrt in den Europapark, Bandcontest im Haus der Jugendarbeit und die Verbesserung der Busverbindungen innerhalb Weinstadt.\nDie Arbeit der Jugendgemeinderäte ist ehrenamtlich, um jedoch entstehende Kosten zu decken, erhält jeder Jugendgemeinderat einen Festsatz von 100 Euro pro Jahr. Alle zwei Jahre dürfen Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren aus Weinstadt den Jugendgemeinderat wählen. Dies geschieht durch Online-Wahl. Jeder Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren aus Weinstadt darf sich aufstellen lassen. Am Ende der Wahl werden die neu gewählten Jugendgemeinderäte bei einer Wahlparty verkündet.\n\nWie im Gemeinderat gibt es auch im Jugendgemeinderat Sitzungen. Diese finden mindestens vier Mal im Jahr statt. Hierbei legen die Jugendlichen selber die Tagesordnungspunkte fest. Bei jeder Sitzung sind Mitglieder der im Gemeinderat vertretenen Parteien anwesend. In den jeweiligen Sitzungen werden aktuelle Themen angesprochen wie Jugend-, Sport- und Freizeiteinrichtungen oder der öffentliche Personennahverkehr. Um manche Probleme oder Ideen besser in die Tat umsetzen zu können, bildet man interne Ausschüsse . Diese Ausschüsse befassen sich dann näher mit den jeweiligen Aufgaben. Im Gegensatz zur öffentlichen Sitzung können die Ausschüsse auch unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.\n\nAn der Spitze der Gemeinde Weinstadt stand zunächst der Bürgermeister. Mit der Erhebung zur Großen Kreisstadt am 1. Januar 1979 trägt das Stadtoberhaupt die Amtsbezeichnung Oberbürgermeister. Dieser wird von den Wahlberechtigten auf 8 Jahre direkt gewählt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats. Er hat mit Thomas Deißler einen Beigeordneten als allgemeinen Stellvertreter, der die Amtsbezeichnung Erster Bürgermeister trägt. Des Weiteren stellt jede Fraktion im Gemeinderat einen ehrenamtlichen Bürgermeisterstellvertreter. Zurzeit sind dies Ulrich Witzlinger , Rolf Weller , Hans Randler und Manfred Siglinger .\n\nBürgermeister bzw. Oberbürgermeister:\n\nScharmann wurde am 9. Oktober 2016 mit 64,3 Prozent der Stimmen gewählt. Am 20. Oktober 2024 wurde er mit 81,1 Prozent der Stimmen für eine zweite Amtszeit wiedergewählt.\n\nWeinstadt unterhält seit 1980 eine Städtepartnerschaft mit der französischen Stadt Parthenay und seit 1990 mit der polnischen Stadt Międzychód. Freundschaftliche Beziehungen bestehen zu den Städten Abrantes , Arnedo , Casale Monferrato und Tipperary .\n\nKulturelle Veranstaltungen gibt es vor allem in den verschiedenen Hallen im Stadtgebiet, Halle Beutelsbach, Jahnhalle Endersbach, Prinz-Eugen-Halle Großheppach, Schnaiter Halle und Strümpfelbacher Halle. Ferner gibt es in Strümpfelbach die Alte Kelter, die als Veranstaltungsort genutzt werden kann.\n\nIn den Weinbergen von Strümpfelbach gibt es einen Skulpturenpfad. 29 Skulpturen und Plastiken aus Bronze und Stein, Werke aus drei Künstlergenerationen, säumen den Skulpturenpfad durch die Strümpfelbacher Weinberge: Bronzearbeiten von Fritz Nuss und dessen Sohn Karl Ulrich Nuss sowie die Steinskulpturen von Christoph Traub, dem Enkel von Fritz Nuss.\n\nAuf einem weiteren in Weinbergen gelegenen Skulpturenpfad, dem Skulpturen- und Weinlehrweg Schnait, lassen sich die Steinskulpturen vom Schnaiter Hobbykünstler und Wengerter Ludwig Heeß betrachten, wie beispielsweise die Weinpresse, der Traubenwagen, die Skulpturen Gölte und Ablässe, der steinerne Weintisch, Wengerterfrau und Traubenzuber.\n\nEine Gedenktafel auf dem Friedhof des Ortsteils Endersbach erinnert an den baptistischen Kriegsdienstverweigerer Alfred Herbst, der 1943 in Brandenburg-Görden ermordet wurde.\n\nIn den Weinbergen bei Endersbach und Strümpfelbach liegt der Aussichtspunkt Karlstein.\n\nDas bedeutendste Bauwerk und Wahrzeichen der Stadt ist die Stiftskirche in Beutelsbach, die ehemalige Grablege des Hauses Württemberg. Die heutige Kirche wurde um 1522 erbaut, ist im Kern jedoch älter.\n\nDie Endersbacher Pfarrkirche ist eine spätgotische ehemalige Wehrkirche, deren Schiff 1468 erbaut wurde. Chor und Sakristei stammen von 1491, der Turm wurde 1769 erbaut. 1730 wurde das Schiff barockisiert.\n\nDie Schnaiter Kirche ist jüngeren Datums. Sie wurde erst 1748 als so genannter Emporensaal erbaut.\n\nIn Schnait gibt es außerdem noch die drei Schlösser der Herren von Gaisberg, welche zwischen 1500 und 1600 erbaut wurden.\n\nDie Pfarrkirche in Strümpfelbach ist eine spätgotische Chorturmanlage, die 1784 erweitert wurde. Außerdem bietet Strümpfelbach sehr viele Fachwerkhäuser. Beispielsweise das Alte Rathaus.\n\nIn Großheppach ist besonders das Schloss Großheppach von 1592 sehenswert, welches seit etwa 1900 der Familie von Gaisberg gehört. Schon seit 1749 hatte es den weiblichen Vorfahren dieser Familie gehört. Es ist heute eines der wenigen Schlösser in Baden-Württemberg, die sich noch im Privatbesitz befinden. Neben dem Großheppacher Schloss gilt auch das, von den Herren von Gaisberg erbaute, Schnaiter Schloss als beliebtes Ausflugsziel für Fachwerkliebhaber.\n\nVom 10. Mai bis 20. Oktober 2019 fand im Remstal ein Grünprojekt des Landes Baden-Württemberg statt, an dem sich auch Weinstadt beteiligt. Diese Remstal Gartenschau 2019 gehört zu den „kleinen“ Gartenschauen, die sich jährlich mit den Landesgartenschauen abwechseln.\n\nIn diesem Zusammenhang wurde der Aussichtspunkt auf der Luitenbächer Höhe neu gestaltet, das „Remstalkino“ am Aussichtspunkt „Drei Riesen“ geschaffen und bei der Mündung des Heppach ein Altarm der Rems mit einem Sandstrand umgestaltet. An den „16 Stationen“, dem Architekturprojekt der Gartenschau, beteiligte sich Weinstadt mit einem 48.8161079.364625 weißen „Kaminhaus“ auf der Landzunge „Birkelspitze“ bei der Mündung des Haldenbachs, das an die Tradition des Fachwerkbaus erinnern soll.\n\nIm Beutelsbach findet jährlich im Frühjahr der Frühjahrsmarkt und im Herbst der Kirbemarkt statt. Das Weindorf in Beutelsbach in der Zeit um den 1. Mai lockt Besucher aus nah und fern an. In den Weinbergen zwischen Beutelsbach und Schnait gibt es seit 2008 am letzten Samstag im Juli den „Leuchtenden Weinberg“, der sich mittlerweile zu einer Großveranstaltung entwickelt hat. Geboten wird Wein, Kulinarik, Musik, Performances, Lichtkunst und ein abschließendes Feuerwerk. In Endersbach gibt es am zweiten Mittwoch im Mai den Fensterblümlesmarkt, im September das Weinfest mit Krämermarkt und im Dezember den Weihnachtsmarkt. In Schnait gibt es jährlich den Martinimarkt. In Großheppach gibt es im September bei der Häckermühle das Fest der 100 Weine. Besonders hervorzuheben ist die Nacht der Keller, bei der die verschiedenen Weingüter der Stadt ihre Weine in ihren Gewölbekellern präsentieren.\nIn Strümpfelbach findet jährlich das dreitägige Kelterfest statt.\n\nDes Weiteren findet in zwei- bis dreijährigem Abstand das Bacchusfest statt, wobei sich die Ortsteile als Ausrichter reihum abwechseln. Im Mai bzw. Juni finden Weinproben in den Weinbergen von Großheppach bzw. Endersbach statt.\n\nRegional bekannt sind die Beutelsbacher Kirbe und die Schnaiter Kirbe .\n\nDie Stadtteile Weinstadts lebten früher hauptsächlich vom Weinbau. Mit einer Rebfläche von 489 ha steht Weinstadt flächenmäßig an vierter Stelle der Weinbaugemeinden im Weinbaugebiet Württemberg. Heute haben sich auch einige mittelständische Unternehmen niedergelassen. Darüber hinaus pendeln viele Arbeitnehmer in die umliegenden Städte, vor allem auch nach Waiblingen und Stuttgart.\n\nDurch das Stadtgebiet führt die hier als Schnellstraße ausgebaute Bundesstraße 29 Waiblingen–Schwäbisch Gmünd–Aalen-Nördlingen. Das Gebiet der Stadt kann über drei Abfahrten erreicht werden. Bie B 29 hat am Teiler B 14/B 29 Anschluss an die B 14 nach Stuttgart, ebenso in Aalen-Westhausen Anschluss an die Bundesautobahn 7 im Abschnitt Ulm-Würzburg.\n\nWeinstadt liegt an der Remsbahn Stuttgart–Aalen. Auf dieser Strecke verkehrt die S-Bahn-Linie S2 . Die folgenden Haltestellen liegen im Stadtgebiet von Weinstadt: Stetten-Beinstein, Endersbach und Beutelsbach. Innerhalb des Stadtgebiets verkehren mehrere Buslinien. Alle Linien sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart zu benutzen. Es bestehen keine Halte des Schienenpersonenfernverkehrs in Weinstadt.\n\nDie Weinberge um Weinstadt sind mit einem dichten Netz asphaltierter Landwirtschaftswege durchzogen, so dass alle Ortsteile mit dem Fahrrad erreicht werden können, ohne auf Hauptstraßen fahren zu müssen. Entlang der meisten Landstraßen verlaufen ebenfalls getrennte asphaltierte Wirtschaftswege die auch als Radwege dienen. Innerorts bestehen wenige Radwege, teilweise jedoch Schutzstreifen.\n\nÜber das Tagesgeschehen Weinstadts berichten als Tageszeitungen die Waiblinger Kreiszeitung.\nDas Blättle , in dem neben kirchlichen Terminen, Vereins- und anderen Veranstaltungen auch Berichte über Ereignisse der vergangenen Woche zu finden sind und das wöchentlich erscheint, erhält jeder Haushalt kostenlos.\n\nWeinstadt ist Sitz des seit 2001 bestehenden Online-Netzwerks Kwick.\n\nWeinstadt hat ein Notariat in Endersbach.\n\nIn Weinstadt gibt es ein Gymnasium , eine Realschule , eine Werkrealschule , ab 2015 als Gemeinschaftsschule fortgeführt, und eine Förderschule , die im Bildungszentrum Weinstadt zwischen den Stadtteilen Endersbach und Beutelsbach zusammengefasst sind.\nFerner gibt es in jedem Stadtteil eine Grundschule, wobei die Schulen in Endersbach und Großheppach jeweils einen besonderen Namen tragen.\n\nZwei private Schulen, die Fachschule für Sozialpädagogik und die Fachschule für Altenpflege der Großheppacher Schwesternschaft, ergänzen das schulische Angebot in Weinstadt.\nDie Volkshochschule Unteres Remstal e. V. hat ihre Zweigstelle im Haus Wabe in Weinstadt.\n\nMit rund 4000 Mitgliedern ist die Sportgemeinschaft Weinstadt e. V. der größte Sportverein in der Weinstadt und wurde 2014 gegründet. Vorsitzender ist Klaus Silbernagel. Im Jahr 2019 haben sich die Traditionsvereine VFL Endersbach, SV Weinstadt und der TSV Großheppach mittels Verschmelzung der SG Weinstadt angeschlossen. Bereits ein Jahr zuvor hat sich der Einspartenverein SC Weinstadt dazu entschlossen seine Eigenständigkeit aufzugeben und wurde auf die SG Weinstadt verschmolzen. Die SG Weinstadt betreibt unter anderem Handball, Fußball, Leichtathletik, Schwimmen, Tischtennis, Turnen, Skizunft, Herzsport und Volleyball.\n\nDer TSV Strümpfelbach wurde 1912 gegründet und ist ebenfalls ein Mehrspartenverein mit den Abteilungen Fußball, Laufen, Leichtathletik, Turnen, Aerobic und Badminton.\n\nDie im Jahre 1997 gegründete Handballspielgemeinschaft Weinstadt , hervorgegangen aus den Handballabteilungen des VfL Endersbach und des TSV Großheppach, wurde 2011 umbenannt in Spielgemeinschaft Weinstadt nachdem sich auch die Handballer des SV Weinstadt entschlossen, sich der Spielgemeinschaft anzuschließen. Die Spielgemeinschaft wurde 2019 aufgelöst, die Handballer sind nun Teil des Vereins SG Weinstadt e. V.\n\nDer Tennisclub Weinstadt Endersbach e. V., gegründet am 7. Dezember 1967, ist der älteste Tennisverein in Weinstadt.\n\nDie Stadt Weinstadt und ihre früheren Gemeinden haben folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:\n\nBacknang |\nFellbach |\nMurrhardt |\nSchorndorf |\nWaiblingen |\nWeinstadt |\nWelzheim |\nWinnenden\n\nAlfdorf |\nAllmersbach im Tal |\nAlthütte |\nAspach |\nAuenwald |\nBerglen |\nBurgstetten |\nGroßerlach |\nKaisersbach |\nKernen im Remstal |\nKirchberg an der Murr |\nKorb |\nLeutenbach |\nOppenweiler |\nPlüderhausen |\nRemshalden |\nRudersberg |\nSchwaikheim |\nSpiegelberg |\nSulzbach an der Murr |\nUrbach |\nWeissach im Tal |\nWinterbach\n\nBeutelsbach mit Schönbühl, Burg und Benzach |\nEndersbach |\nGroßheppach mit Gundelsbach und Wolfshof |\nSchnait mit Baach und Saffrichhof |\nStrümpfelbach"
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