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- "content": "Micheline Ostermeyer bei den Europameisterschaften 1950\n\nMicheline Ostermeyer war eine französische Leichtathletin und Pianistin.\n\nOstermeyers Familie zog nach Tunesien, als sie noch ein kleines Kind war. Dort lernte sie, Klavier zu spielen. Sie lernte rasch und spielte nach ein paar Jahren so gut, dass sie nach Frankreich zurückgeschickt wurde, um am Konservatorium zu studieren. Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs kehrte Ostermeyer nach Tunesien zurück. Sie entdeckte ihr sportliches Talent, spielte zuerst Basketball und wechselte schließlich zur Leichtathletik.\n\nNach dem Krieg nahm sie erstmals an Leichtathletikwettkämpfen teil und erwies sich dabei als sehr vielseitige Athletin. Sie gewann französische Meistertitel in allen möglichen Disziplinen . Sie verband ihre Sportkarriere mit einer musikalischen Karriere und gewann auch beim Klavierspielen mehrere Auszeichnungen.\n\nBei den Europameisterschaften 1946 in Oslo wurde sie Zweite im Kugelstoßen. Ihre größten Erfolge feierte Ostermeyer bei den Olympischen Spielen 1948 in London. Sie gewann je eine Goldmedaille im Kugelstoßen und Diskuswurf sowie eine Bronzemedaille im Hochsprung. Ihre Leistungen wurden nur von Fanny Blankers-Koen übertroffen, die bei derselben Veranstaltung vier Goldmedaillen gewann.\n\nBei den Europameisterschaften 1950 in Brüssel gewann sie je eine Bronzemedaille über 80 Meter Hürden und im Kugelstoßen und beendete danach ihre Sportkarriere. Sie konzentrierte sich auf ihre Musikkarriere und gab bis ins hohe Alter Klavierkonzerte.\n\n1948: Frankreich 1946 Micheline Ostermeyer |\n1952: Sowjetunion 1923 Galina Sybina |\n1956: Sowjetunion 1955 Tamara Tyschkewitsch |\n1960: Sowjetunion 1955 Tamara Press |\n1964: Sowjetunion 1955 Tamara Press |\n1968: Deutschland Demokratische Republik 1968 Margitta Gummel |\n1972: Sowjetunion 1955 Nadeschda Tschischowa |\n1976: Bulgarien 1971 Iwanka Christowa |\n1980: Deutschland Demokratische Republik 1949 Ilona Slupianek |\n1984: Deutschland BR Claudia Losch |\n1988: Sowjetunion Natalja Lissowskaja |\n1992: Vereintes Team Swetlana Kriweljowa |\n1996: Deutschland Astrid Kumbernuss |\n2000: Belarus 1995 Janina Karoltschyk |\n2004: Kuba Yumileidi Cumbá |\n2008: Neuseeland Valerie Vili |\n2012: Neuseeland Valerie Adams |\n2016: Vereinigte Staaten Michelle Carter |\n2020: China Volksrepublik Gong Lijiao |\n2024: Deutschland Yemisi Ogunleye\n\nListe der Olympiasieger in der Leichtathletik\n\n1928: Polen 1919 Halina Konopacka |\n1932: Vereinigte Staaten 48 Lillian Copeland |\n1936: Deutsches Reich NS Gisela Mauermayer |\n1948: Frankreich 1946 Micheline Ostermeyer |\n1952: Sowjetunion 1923 Nina Romaschkowa |\n1956: Tschechoslowakei Olga Fikotová |\n1960: Sowjetunion 1955 Nina Ponomarjowa |\n1964: Sowjetunion 1955 Tamara Press |\n1968: Rumänien 1965 Lia Manoliu |\n1972: Sowjetunion 1955 Faina Melnik |\n1976: Deutschland Demokratische Republik 1949 Evelin Schlaak |\n1980: Deutschland Demokratische Republik 1949 Evelin Jahl |\n1984: Niederlande Ria Stalman |\n1988: Deutschland Demokratische Republik 1949 Martina Hellmann |\n1992: Kuba Maritza Martén |\n1996: Deutschland Ilke Wyludda |\n2000: Belarus 1995 Elina Swerawa |\n2004: Russland Natalja Sadowa |\n2008: Vereinigte Staaten Stephanie Brown Trafton |\n2012: Kroatien Sandra Perković |\n2016: Kroatien Sandra Perković |\n2020: Vereinigte Staaten Valarie Allman |\n2024: Vereinigte Staaten Valarie Allman\n\nListe der Olympiasieger in der Leichtathletik"
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+ "date_scraped": 1733219131,
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+ "url": "https://de.wikipedia.org/wiki/Ria_Stalman",
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+ "content": "Ria Stalman ist eine niederländische Sportjournalistin und frühere Leichtathletin. Ihr größter Erfolg war der Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles im Diskuswurf.\n\nRia Stalman wurde schon 1973 holländische Meisterin im Diskuswurf. Diesen Titel gewann sie insgesamt zehnmal, auch wurde sie fünfmal nationale Meisterin im Kugelstoßen. Sie studierte an der Arizona State University und nahm auch an den US-amerikanischen Meisterschaften teil. Diese gewann sie 1982 und 1984 im Diskuswurf, 1984 auch im Kugelstoßen.\nIhr größter Erfolg war der Gewinn der olympischen Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles, die von den Ostblockstaaten boykottiert wurden. Sie wurde im selben Jahr Sportlerin des Jahres in den Niederlanden und beendete ihre Laufbahn. 31 Jahre nach ihrem Olympiasieg gestand Stalman 2016 ein, dass sie die letzten zweieinhalb Jahre vor Los Angeles regelmäßig anabole Steroide einnahm. Der niederländische Leichtathletik-Verband strich danach ihre Rekordweite von 71,22 m, die sie am 15. Juli 1984 kurz vor den Spielen aufgestellt hatte, aus den Bestenlisten.\n\nHeutzutage betreibt sie einen Bootsverleih in Amsterdam und kommentiert für Eurosport Leichtathletik-Veranstaltungen.\n\n1928: Polen 1919 Halina Konopacka |\n1932: Vereinigte Staaten 48 Lillian Copeland |\n1936: Deutsches Reich NS Gisela Mauermayer |\n1948: Frankreich 1946 Micheline Ostermeyer |\n1952: Sowjetunion 1923 Nina Romaschkowa |\n1956: Tschechoslowakei Olga Fikotová |\n1960: Sowjetunion 1955 Nina Ponomarjowa |\n1964: Sowjetunion 1955 Tamara Press |\n1968: Rumänien 1965 Lia Manoliu |\n1972: Sowjetunion 1955 Faina Melnik |\n1976: Deutschland Demokratische Republik 1949 Evelin Schlaak |\n1980: Deutschland Demokratische Republik 1949 Evelin Jahl |\n1984: Niederlande Ria Stalman |\n1988: Deutschland Demokratische Republik 1949 Martina Hellmann |\n1992: Kuba Maritza Martén |\n1996: Deutschland Ilke Wyludda |\n2000: Belarus 1995 Elina Swerawa |\n2004: Russland Natalja Sadowa |\n2008: Vereinigte Staaten Stephanie Brown Trafton |\n2012: Kroatien Sandra Perković |\n2016: Kroatien Sandra Perković |\n2020: Vereinigte Staaten Valarie Allman |\n2024: Vereinigte Staaten Valarie Allman\n\nListe der Olympiasieger in der Leichtathletik"
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