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- "url": "https://de.wikipedia.org/wiki/Nina_Apollonowna_Ponomarjowa",
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- "content": "1960\n\nNina Apollonowna Ponomarjowa war eine sowjetische Diskuswerferin, die 1952 erste sowjetische Olympiasiegerin wurde.\n\n1947 begann sie mit dem Diskuswurf, nachdem sie vorher schon in verschiedenen anderen Disziplinen, wie Hürdenlauf und Speerwurf getestet worden war. 1949 wurde sie Drittplatzierte bei den sowjetischen Meisterschaften. Von da an wurde sie von dem erfahrenen Trainer Dmitri Markow trainiert, und sie gewann die sowjetischen Meisterschaften von 1951 bis 1958, unterbrochen nur im Jahr 1957. Bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki nahm erstmals eine Mannschaft der Sowjetunion teil. Am 20. Juli setzte sich Romaschkowa mit dem olympischen Rekord von 51,42 m gegen 20 Athletinnen aus 17 Ländern durch.\n\nNach den Spielen verbesserte Nina Romaschkowa am 9. August 1952 in Odessa den Weltrekord auf 53,61 m. Zwei Jahre später errang sie den Titel bei den Europameisterschaften in Bern mit 48,02 m, und 1956 gewann sie Bronze bei den Olympischen Spielen in Melbourne mit 52,02 m, untrainiert und mit einer nicht ausgeheilten Verletzung. In einem Interview sagte sie später, wenn damals schon auf Anabolika getestet worden wäre, wäre sie sicherlich disqualifiziert worden. Im Jahr darauf wurde sie mit dem Orden des Roten Banners der Arbeit ausgezeichnet. 1960 gewann sie bei den Spielen in Rom ihre zweite olympische Goldmedaille mit 55,10 m. Kurz danach beendete sie ihre Karriere und arbeitete einige Zeit als Trainerin.\n\nIm August 1956 war Nina Ponomarjowa Anlass für eine diplomatische Affäre zwischen England und der Sowjetunion, nachdem sie in London in Haft genommen worden war. Sie war mit einer sowjetischen Mannschaft zu einem vorolympischen Vergleichswettkampf nach London gereist. Dort wurde sie beschuldigt, in einem Londoner Kaufhaus einige Hüte gestohlen zu haben. Der darauf folgenden gerichtlichen Vorladung hatte sie keine Folge geleistet, was zu ihrer Festnahme führte. In der Folge zog sich die sowjetische Mannschaft vor dem Beginn des Wettkampfes zurück, so dass dieser abgesagt werde musste.\n\n1928: Polen 1919 Halina Konopacka |\n1932: Vereinigte Staaten 48 Lillian Copeland |\n1936: Deutsches Reich NS Gisela Mauermayer |\n1948: Frankreich 1946 Micheline Ostermeyer |\n1952: Sowjetunion 1923 Nina Romaschkowa |\n1956: Tschechoslowakei Olga Fikotová |\n1960: Sowjetunion 1955 Nina Ponomarjowa |\n1964: Sowjetunion 1955 Tamara Press |\n1968: Rumänien 1965 Lia Manoliu |\n1972: Sowjetunion 1955 Faina Melnik |\n1976: Deutschland Demokratische Republik 1949 Evelin Schlaak |\n1980: Deutschland Demokratische Republik 1949 Evelin Jahl |\n1984: Niederlande Ria Stalman |\n1988: Deutschland Demokratische Republik 1949 Martina Hellmann |\n1992: Kuba Maritza Martén |\n1996: Deutschland Ilke Wyludda |\n2000: Belarus 1995 Elina Swerawa |\n2004: Russland Natalja Sadowa |\n2008: Vereinigte Staaten Stephanie Brown Trafton |\n2012: Kroatien Sandra Perković |\n2016: Kroatien Sandra Perković |\n2020: Vereinigte Staaten Valarie Allman |\n2024: Vereinigte Staaten Valarie Allman\n\nListe der Olympiasieger in der Leichtathletik\n\n1938: Gisela Mauermayer |\n1946: Nina Dumbadse |\n1950: Nina Dumbadse |\n1954: Nina Ponomarjowa |\n1958: Tamara Press |\n1962: Tamara Press |\n1966: Christine Spielberg |\n1969: Tamara Danilowa |\n1971: Faina Melnik |\n1974: Faina Melnik |\n1978: Evelin Jahl |\n1982: Zwetanka Christowa |\n1986: Diana Sachse |\n1990: Ilke Wyludda |\n1994: Ilke Wyludda |\n1998: Franka Dietzsch |\n2002: Ekaterini Vongoli |\n2006: Darja Pischtschalnikowa |\n2010: Sandra Perković |\n2012: Sandra Perković |\n2014: Sandra Perković |\n2016: Sandra Perković |\n2018: Sandra Perković |\n2022: Sandra Perković |\n2024: Sandra Elkasević"
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+ "url": "https://de.wikipedia.org/wiki/Martina_Hellmann",
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+ "content": "Hellmann bei den DDR-Meisterschaften in Leipzig \n\nMartina Helga Hellmann, geb. Opitz ist eine ehemalige deutsche Leichtathletin, die für die DDR startend 1988 Olympiasiegerin im Diskuswurf wurde. 1983 und 1987 wurde sie Weltmeisterin.\n\nMartina Opitz war schon mit 16 Jahren eine begabte Diskuswerferin. 1977 durfte sie zur Eröffnung des DDR-Turn- und Sportfestes und der Kinder- und Jugendspartakiade den Eid sprechen. Sie stellte im selben Sommer mit 55,00 m eine Weltbestleistung für 16-Jährige auf. 1979 wurde sie Dritte bei den DDR-Meisterschaften. Der Aufstieg wurde durch Krankheiten und Verletzungen unterbrochen, bis sie für die Fachwelt überraschend 1983 in Helsinki Weltmeisterin wurde. Auch beim Europacup 1983 in London wurde sie Erste.\n\nDie Olympischen Spiele 1984 entgingen ihr durch den Boykott der DDR. 1985 wurde Hellmann beim Europacup in Moskau Zweite. Den Weltcup, der kurz danach in Canberra stattfand, konnte sie gewinnen. 1986 heiratete Martina Opitz in Leipzig Klaus Hellmann, den Sohn des Speerwurftrainers Karl Hellmann aus Jena.\n\n1986 gewann Martina Hellmann bei den Europameisterschaften in Stuttgart die Bronzemedaille. In Rom wurde Hellmann 1987 zum zweiten Mal Weltmeisterin.\n\nAm 6. September 1988 musste sie zu einem Ausscheidungswettkampf um den dritten Startplatz für die DDR bei den Olympischen Spielen 1988 gegen Ilke Wyludda antreten. Hellmann erreichte dabei im Berliner Dynamo-Stadion mit 78,14 m die größte jemals von einer Diskuswerferin gemessene Weite. Weil es kein offizieller Wettkampf war, konnte der Wurf aber nicht als Weltrekord angemeldet werden. Die Weiten der sechs Würfe im Einzelnen: 76,92 78,14 m 70,52 76,56 75,66 74,04. In Seoul wurde Hellmann dann mit 72,30 m Olympiasiegerin, wofür sie mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Gold ausgezeichnet wurde.\n\n1989 wurde sie Mutter einer Tochter. Im Jahr darauf gewann Hellmann bei den Europameisterschaften in Split die Bronzemedaille. 1991 belegte sie in Tokio bei ihren dritten Weltmeisterschaften den vierten Platz. Nach den Olympischen Spielen 1992, wo sie in der Qualifikation ausschied, trat sie zurück.\n\nMartina Hellmann startete für den SC DHfK Leipzig und trainierte bei Rolf Wittenbecher und Bernd Thomas. In ihrer aktiven Zeit war sie 1,78 m groß und wog 77 kg. Nach ihrer Sportkarriere leitete die diplomierte Sportwissenschaftlerin den Sportverein BSV AOK Leipzig der Krankenkasse AOK. Von 2000 bis 2003 war sie Geschäftsführerin des Kabaretts academixer in Leipzig.\n\n1983: Martina Opitz |\n1987: Martina Hellmann |\n1991: Zwetanka Christowa |\n1993: Olga Tschernjawskaja |\n1995: Elina Swerawa |\n1997: Beatrice Faumuina |\n1999: Franka Dietzsch |\n2001: Elina Swerawa |\n2003: Iryna Jattschanka |\n2005: Franka Dietzsch |\n2007: Franka Dietzsch |\n2009: Dani Samuels |\n2011: Li Yanfeng |\n2013: Sandra Perković |\n2015: Denia Caballero |\n2017: Sandra Perković |\n2019: Yaimé Pérez |\n2022: Feng Bin |\n2023: Laulauga Tausaga\n\nListe der Weltmeister in der Leichtathletik\n\n1928: Polen 1919 Halina Konopacka |\n1932: Vereinigte Staaten 48 Lillian Copeland |\n1936: Deutsches Reich NS Gisela Mauermayer |\n1948: Frankreich 1946 Micheline Ostermeyer |\n1952: Sowjetunion 1923 Nina Romaschkowa |\n1956: Tschechoslowakei Olga Fikotová |\n1960: Sowjetunion 1955 Nina Ponomarjowa |\n1964: Sowjetunion 1955 Tamara Press |\n1968: Rumänien 1965 Lia Manoliu |\n1972: Sowjetunion 1955 Faina Melnik |\n1976: Deutschland Demokratische Republik 1949 Evelin Schlaak |\n1980: Deutschland Demokratische Republik 1949 Evelin Jahl |\n1984: Niederlande Ria Stalman |\n1988: Deutschland Demokratische Republik 1949 Martina Hellmann |\n1992: Kuba Maritza Martén |\n1996: Deutschland Ilke Wyludda |\n2000: Belarus 1995 Elina Swerawa |\n2004: Russland Natalja Sadowa |\n2008: Vereinigte Staaten Stephanie Brown Trafton |\n2012: Kroatien Sandra Perković |\n2016: Kroatien Sandra Perković |\n2020: Vereinigte Staaten Valarie Allman |\n2024: Vereinigte Staaten Valarie Allman\n\nListe der Olympiasieger in der Leichtathletik"
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