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Eine Kaltfront hat dem Sommer ein jähes Ende gesetzt. Am Wochenende ist die Schneefallgrenze auf 1000 Meter gesunken. Das hat den Bergregionen viel Neuschnee beschert. Bei den Bergbahnen freut man sich nur teilweise darüber. Schönes Herbstwetter wäre uns an diesem Wochenende lieber gewesen, sagt Sepp Odermatt, Direktor Seilbahnen Schweiz. Der Schnee habe die Wanderer vertrieben. Denn in vielen Bergregionen mussten die Wanderrouten aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Langfristig gesehen, habe der Schnee aber auch eine positive Auswirkung auf den Wintersport: Der erste Schnee erinnert die Leute an die Winterferien, und das regt zum Kauf von Saisonkarten an, erklärt Odermatt. Der Verkauf beginnt am 1. Oktober. Roger Friedli, Präsident der Berner Bergbahnen zeigt sich erfreut über den Schnee: Der Schnee regt die Leute sicherlich zum Kauf von Saisontickets an. Den Betrieb der Bergbahnen beeinflusse der frühe Wintereinbruch aber nicht. Laut Friedli sei davon auszugehen, dass der Schnee in einer Woche wieder geschmolzen ist. Für die Öffnungen der Bergbahnen sei das Wetter im November ausschlaggebend. Dann muss es kalt sein, damit die Pisten beschneit werden können, sagt Friedli. Ein früherer Saisonbeginn will Friedli aber nicht ausschliessen: Bleibt es kühl und fällt immer wieder Schnee, könnte es sein, dass einzelne Bahnen bereits Mitte November öffnen können. Trotz Corona sind die Schweizer Bergbahnen zuversichtlich, dass die Schweizer Skiferien machen werden. Bereits jetzt steht in einigen Regionen fest: Müssen Bahnen wegen Corona an einzelnen Tagen schliessen, erhalten die Kunden mit einer Saisonkarte das Geld für diese Tage zurück. Wie das Schutzkonzept in den Skigebieten genau aussehen wird, will der Verband Seilbahnen Schweiz Anfang Oktober bekannt geben. Anschliessend soll eine gross angelegten Kampagne darauf aufmerksam machen.
Die Schneefallgrenze ist auf 1000 Meter gesunken. Bei den Bergbahnen sorgt das für gespaltene Gefühle. Der Schnee hat die Wanderer vertrieben, regt dafür zum Kauf von Saisontickets für den Winter an.
Die Kantonspolizei Nidwalden führte am Freitagabend eine Schwerverkehrskontrolle durch. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass ein Lieferwagen stark überladen war, wie die Nidwaldner Polizei am Samstag mitteilte. Der Lieferwagen brachte ein Gewicht von 5,3 Tonnen auf die Waage, dass erlaubte Gesamtgewicht lag bei 3,5 Tonnen. Der Lenker des in Deutschland immatrikulierten Fahrzeuges wurde von der Polizei angewiesen, sein Fahrzeug bis auf das zulässige Gesamtgewicht zu entladen. Neben dem Bussgeld von mehreren tausend Franken muss der Chauffeur mit einer Administrativmassnahme für die gesamte Schweiz rechnen.
Die Kantonspolizei Nidwalden konnte ein Lieferwagen aus dem Verkehr ziehen, der sein Fahrzeug extrem überladen hatte. Der Fahrzeuglenker wurde angewiesen, sein Auto bis auf die maximale Nutzlast zu entladen. Er wird nun zuhanden der Staatsanwaltschaft Nidwalden angezeigt.
Mehrere Zehntausend Menschen haben in Berlin gegen die staatlichen Corona-Schutzauflagen demonstriert. Auf einer Grosskundgebung am Samstag an der Siegessäule forderte der Initiator Michael Ballweg von der Stuttgarter Initiative Querdenken, alle zum Schutz vor dem Virus erlassenen Gesetze unverzüglich aufzuheben. Auch müsse die Bundesregierung geschlossen zurücktreten, sagte er unter grossem Beifall. Wie Focus berichtet, sei Corona-Skeptiker Attila Hildmann von der Polizei abgeführt worden. Hildmann befand sich unter den Demonstranten vor der russischen Botschaft. Mit einem Megaphon habe er wirre Thesen über die Corona-Pandemie skandiert, so Focus. Drei Minuten später habe ihn die Polizei geholt. Am Rande kam es zu vereinzelten Zusammenstössen mit der Polizei, unter anderem vor der russischen Botschaft. Andernorts wurden Beamte mit Steinen und Flaschen beworfen, Strassen vorübergehend blockiert, Absperrungen unter anderem auf der Reichstagswiese durchbrochen und ein Baucontainer wurde angezündet. Später sind die Demonstranten dann weiter vorgerückt und haben eine Absperrung am Reichstagsgebäude in Berlin durchbrochen. Sie seien die Treppe hoch gestürmt, berichtete ein dpa-Reporter am Ort. Polizeibeamte drängten die Menschen zurück. Mehrere Menschen wurden festgenommen, auch Pfefferspray kam zum Einsatz, wie die Polizei weiter mitteilte. Sie war mit rund 3000 Beamten im Einsatz. Ein Helikopter lieferte der Einsatzleitung Bilder aus der Luft. Aufgerufen zum Protest hatte die Stuttgarter Initiative Querdenken 711. Sie hatte mit rund 22000 Teilnehmern gerechnet, es kamen aber deutlich mehr. Es gab auch Gegenproteste, unter anderem aus der linken Szene. Laut Polizei waren 38000 Demonstranten unterwegs, aktuell sinke die Zahl langsam auf 30000. Der US-Rechtsanwalt, Umweltaktivist und Impfgegner Robert Francis Kennedy junior, Neffe des US-Präsidenten John F. Kennedy, wandte sich in seiner Rede auf der Kundgebung gegen den Aufbau des neuen 5G-Mobilfunknetzes, warnte vor einer Totalüberwachung und attackierte in diesem Zusammenhang auch Microsoft-Gründer Bill Gates. Unter Verweis auf den berühmten Berlin-Besuch von US-Präsident Kennedy 1963 sagte er, sein Onkel sei damals nach Berlin gekommen, weil in der Stadt die Front gegen Totalitarismus verlaufen sei. Heute ist Berlin wieder die Front gegen Totalitarismus, sagte er. Einen geplanten Demonstrationszug am Mittag hatte die Polizei nicht starten lassen, weil die Mindestabstände zum Infektionsschutz nicht eingehalten wurden. Nach längeren Verhandlungen mit den Veranstaltern erklärte die Polizei, sie löse die Versammlung auf. Es bleibe leider keine andere Möglichkeit. Danach trug die Polizei Demonstranten weg, die auf der Strasse sitzen blieben und nicht freiwillig gingen. Auf Transparenten forderten Teilnehmer den Rücktritt der Bundesregierung sowie ein Ende der Schutzauflagen und Alltagsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie. Auf Plakaten stand Maulkorb-Demokratie - ohne uns, Stoppt den Corona-Wahnsinn und Corona-Diktatur beenden. Immer wieder skandierte die Menge Widerstand und Wir sind das Volk. Einige Demonstranten trugen Fotos von Politikern in Häftlingskleidung und mit dem Zusatz schuldig, etwa von Kanzlerin Angela Merkel (CDU), Vizekanzler Olaf Scholz (SPD), Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sowie Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und dem bayerischen Regierungschef Markus Söder (CSU). Auch AfD-Politiker und andere rechte Gruppen hatten zur Teilnahme aufgerufen. Am Brandenburger Tor und anderen Orten waren auch Flaggen mit Reichsadler, T-Shirts in Frakturschrift und andere Symbole von Rechtsextremisten zu sehen. Insgesamt versammelte sich aber auf der Friedrichstrasse, wo die Demo starten sollte, und später an der Siegessäule eine breite Mischung von Bürgern, darunter Junge und Alte sowie auch Familien mit Kindern. Vor dem Brandenburger Tor hatten bereits am Vormittag Demonstranten Tor auf gerufen und Wir sind das Volk skandiert. Eine riesige Deutschlandflagge war auf dem Boden vor dem Tor ausgelegt. Eigentlich wollten die Berliner Behörden die Versammlungen verbieten, sie unterlagen jedoch vor Gerichten. Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Berlin gegen das Verbot wurde in der Nacht zum Samstag bekannt. Als Grund für die Verbotsverfügung hatte die Polizei angeführt, dass durch die Ansammlung Zehntausender Menschen - oft ohne Maske und Abstand - ein zu hohes Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung entstehe. Das habe bereits die Demonstration gegen die Corona-Politik am 1. August in Berlin gezeigt, bei der die meisten Demonstranten bewusst Hygieneregeln ignoriert hätten.
In Berlin demonstrierten Zehntausende gegen die Corona-Schutzauflagen. Videos zeigen, wie Demonstranten Polizeiabsperrungen durchbrechen. Am Nachmittag entschied die Polizei, die Demonstration aufzulösen.
Mit Ámame ist Loco Escrito (30) für einen Swiss Music Award in der Königsdisziplin Best Hit nominiert - nachdem er sich diesen Preis 2019 und 2020 bereits geschnappt hatte, als erster Act überhaupt zweimal hintereinander. Es scheint, als habe der Schweiz-Kolumbianer die Formel für den sicheren Charthit entdeckt. Als wir den aktuell etwas von Corona geplagten Zürcher danach fragen, meint er: Es ist unmöglich, das auf ein paar Punkte runterzubrechen. Wir versuchen es trotzdem. Practice makes perfect und Loco macht nun schon mehr als sein halbes Leben lang Musik. Ich habe so viele Songs geschrieben - irgendwann weisst du einfach, worauf es ankommt, welches Gefühl es braucht. Dazu gehört auch die Erfahrung im Team: Seit mein Produzent Henrik Amschler und ich vor vier Jahren zusammengespannt haben, läuft es. Besagtem Gefühl müsse man vertrauen und sein Ding durchziehen. Ich habe früher und den härte Siech gegeben, musste mir aber irgendwann eingestehen, dass das nicht ich bin. Die Leute spüren, wie echt du bist. Dieses Wort ist nun schon einige Male gefallen und laut Loco die Essenz seiner Lieder, ach, von Musik allgemein. ‹Adiós› und ‹Punto› sind Herzschmerz-Songs, die sich aber positiv anfühlen. Und ‹Ámame› ist ein supereingängiger Lovesong. Sie alle strahlen Lebensfreude aus und auf diese spricht ein breites Publikum an. Die Swiss Music Awards 2021 steigen am 26. Februar pandemiebedingt ohne Hallen-Publikum - 20 Minuten ist Medienpartnerin und begleitet den Event, der auf 3+ und SRF 3 live übertragen wird.
Die ersten Nominierungen für die Swiss Music Awards 2021 sind draussen und Loco Escrito könnte den Best Hit-Hattrick schaffen: Der Zürcher Latin-Star ist zum dritten Mal hintereinander in dieser Kategorie nominiert. 20 Minuten fragt ihn hier nach seinem Hit-Rezept. Neben dem Schweiz-Kolumbianer dürfen auch Monet192 und Loredana auf den Best Hit-SMA hoffen.
Whatsapp lanciert eine neue Funktion für alle, die sich mehr Effizienz bei Sprachnachrichten wünschen. Neu können die Audiobotschaften nämlich schneller abgespielt werden. Klickt man bei einer Sprachnachricht auf Play, erhält man jetzt die Option, den Clip mit 1,5- oder 2-facher Geschwindigkeit zu hören. Reizt jemand das Potenzial der Sprachnachricht aus und verschickt eine Botschaft mit einer Länge von 15 Minuten mit gefühlt hunderten ähms und alsos werden daraus mit zweifacher Geschwindigkeit erträglichere 7,5 Minuten. Die Testphase für die neue Funktion ist vor einigen Wochen gestartet. 20 Minuten hat darüber berichtet. Nun sind die Tests offenbar abgeschlossen und die Funktion steht allen Nutzerinnen und Nutzern von Whatsapp zur Verfügung. Der Sprachnachrichten-Turbo ist ab sofort für die iOS- wie auch für die Android-Version des Messengers verfügbar. Bei vielen anderen Diensten ist das schnellere Abhören bereits Realität. So kann man zum Beispiel auf der Videoplattform Youtube Clips seit Jahren schneller - aber auch langsamer - laufen lassen. Beim Messenger Telegram ist es ebenfalls möglich, Sprachnachrichten mit doppeltem Tempo abzuhören. Whatsapp wurde 2009 in den USA gegründet. Im Jahr 2013 haben die Entwickler erstmals Sprachnachrichten beim Messenger eingeführt. Damals war das Feature in Asien bereits gross und in dort beliebte Messenger wie Wechat integriert. 2014 wurde Whatsapp von Facebook übernommen. 2016 nahm auch in der Schweiz das Senden und Empfangen von Sprachnachrichten markant zu. Doch einfach mal das Smartphone vor das Maul halten und drauf los plappern? Was für die einen ein Segen ist, ist für andere ein Fluch. So spalten die Sprachnachrichten denn auch die Leserinnen und Leser von 20 Minuten. In einer Umfrage gaben 41 Prozent der Teilnehmenden an, dass sie die Audionachrichten hassen. Im Gegenteil gaben 25 Prozent an, dass sie die Sprachnachrichten lieben. Zwölf Prozent erhalten zwar gerne Botschaften, die sie hören können, verschicken selbst aber keine solchen Nachrichten. Für die restlichen 22 Prozent der Teilnehmenden ist es egal, ob sie Nachrichten als Text oder als Audioclip erhalten.
Mehr Speed für Sprachnachrichten im Messenger Whatsapp. Die Botschaften können neu doppelt so schnell gehört werden. Die Funktion ist jetzt für alle Nutzerinnen und Nutzer verfügbar.
Noch immer steht nicht fest, wer der nächste US-Präsident wird. Ganz Amerika blickt gebannt nach Arizona, Nevada, Georgia und Pennsylvania - in diesen Staaten entscheidet sich voraussichtlich die Wahl. An Schlaf ist nicht mehr zu denken: Wie es wohl jemandem gehen muss, der oder die seit Dienstag nicht mehr geschlafen hat? Jurnee Smollett hat da so eine Ahnung: Hauchdünn hat mittlerweile im Bundesstaat Georgia Joe Biden die Führung übernommen. Grund genug für Musik-Star John Legend, ein Ständchen zu halten: Es werden drastische Vergleiche gezogen: Andere haben während dem Warten Zeit, um kreative Vergleiche zu ziehen. Jede Stimme zählt: Noch nie war dieser Satz wohl so zutreffend wie bei den US-Wahlen 2020. Andere User haben den Überblick längst verloren: Heiko Müller fühlt sich bei der US-Wahl an ein beliebtes Kartenspiel erinnert: Hintergrund: Trump hat erneut den Sieg für sich beansprucht. Erneut hat Twitter den Tweet mit einem Warnhinweis versehen. Denn: Der Sieg Trumps steht überhaupt nicht fest, wird sogar immer unwahrscheinlicher. Auch Klimaaktivistin Greta Thunberg schaltet sich ein. Sie schreibt Chill, Donald, chill! - genau das Gleiche hat ihr Trump einst selbst in einem Tweet geraten. Würde er als Lotto-Teilnehmer wie Trump argumentieren, wäre er längst Millionär, meint User Veit Klapp:
Trump oder Biden? Die Entscheidung im US-Rennen wird zum Hitchcock-Krimi. Weil noch immer kein Ergebnis feststeht, gehen die Wogen auf Twitter hoch. Wir haben die besten Reaktionen auf Social Media für euch gesammelt.
Wirst du bei der Billettkontrolle nicht erkannt? Wird die Alterskontrolle im Coop zum Stress? Mit unseren ‹Mini-Mäskli› kannst du den Ausweis deiner Wahl problemlos anpassen, sodass man dich auch mit Maske erkennt. Seit einigen Wochen verkauft der Zürcher Illustrator Olivier Samter die Mini-Mäskli online. Die Idee dahinter: mit der Klebemaske die Mundpartie des Ausweises überkleben, damit das Erscheinungsbild mit dem darauf abgedruckten Bild übereinstimmt. Die Masken finden regen Anklang - ich musste wiederholt nachproduzieren, sagt Samter. Letzte Woche, als er mit dem Zug von Zürich nach Luzern gefahren sei, habe er aufgrund des Klebers eine negative Erfahrung machen müssen: Der Kontrolleur drohte mir wegen angeblicher Dokumentenfälschung mit einer 200-Franken-Busse. Zuerst habe er gelacht, da er dachte, dass sich der Mann einen Witz erlaube. Doch dann sah ich, dass er das wirklich ernst meinte. Schliesslich habe er den Kontrolleur überzeugen können, von einer Busse abzusehen - nicht zuletzt, weil der Kleber einfach abzunehmen sei. Das ist doch absurd, der Kontrolleur hat völlig überreagiert, sagt Samter. Auch andere Käufer der Mäskli-Kleber hätten ihm seither geschildert, mit einer möglichen Busse wegen Dokumentenfälschung konfrontiert worden zu sein, sagt Samter. Er könne die sofortige Bussenandrohung durch Kontrolleure nicht nachvollziehen: Klar sind die Mäskli ein Gag - aber einer, der auch einen Nutzen haben soll. In Bezug auf Ausweisdokumente seien die Regeln klar, sagt Céline Thommen von der Alliance Swiss Pass: Ein Swiss Pass darf nicht verändert werden, weil dadurch der Kunde nicht eindeutig identifiziert werden kann und so die Kontrolle nicht gewährleistet ist. Wenn ein Fahr- oder Ermässigungsausweis unbefugt erstellt, geändert, ergänzt oder manipuliert werde, könne eine Fälschung vorliegen. Die Tarifbestimmungen besagten, dass Kunden auf Verlangen des Kontrollpersonals einen amtlichen Ausweis oder die Swiss-Pass-Karte vorweisen müssten, um ihre Identität zu bestätigen. Dabei könnten qualitativ schlechte oder beschädigte Fotos zurückgewiesen werden, sagt Thommen. Wie das Kontrollpersonal in solchen Situationen entscheidet und inwiefern sie Kulanz walten lassen, liegt im Ermessen der Transportunternehmen.
Der Illustrator Olivier Samter verkauft online kleine Klebemasken. Die Idee: Mit der Klebemaske die Mundpartie des Ausweises überkleben, damit das Erscheinungsbild mit dem darauf abgedruckten Bild übereinstimmt. Nun habe ein Kontrolleur gedroht, ihm eine Busse wegen Dokumentenfälschung zu geben. Laut der Alliance Swiss Pass seien die Regeln klar: Der Swiss Pass dürfe nicht verändert werden. Jede Änderung, Ergänzung oder Manipulation des Fahrausweises könne als Fälschung eingestuft werden.
Nach einem Murgang zwischen Schmittli und Edlibach ist die Cholrainstrasse in Menzingen ZG teilweise verschüttet worden. Passiert ist der Murgang am Freitagabend, wie die Zuger Polizei über Facebook vermeldete. Die Polizei sperrte das Gebiet ab: Dies interessierte einen Pizzalieferanten offenbar nur bedingt. Er räumte kurzerhand die Signalisation zur Seite und fuhr einfach weiter, schreibt die Zuger Polizei in einem weiteren Facebook-Post. Die Absperrung war genau signalisiert. Der Pizzakurier räumte sie so weg, dass er an der Stelle trotzdem hindurchfahren konnte, sagt Polizeisprecher Frank Kleiner auf Anfrage. Das war gefährlich, auch für den Lieferanten selbst, sagt Kleiner. So hätte vor der Räumung zuerst abgeklärt werden müssen, ob die Lage sicher sei. Wir wussten zu diesem Zeitpunkt nicht, ob noch mehr Material hinunterkommt, so Kleiner weiter. Hinzu komme, dass man hinter den polizeilichen Absperrungen in der Regel Personen bei der Arbeit seien, die durch ein solches Verhalten in Gefahr gebracht werden. Es ist ja löblich, dass der Lieferant seine Pizzen so schnell, wie möglich ausliefern will. Aber wir stellen die Absperrungen nicht aus Spass auf, so der Sprecher weiter. Für den Pizzakurier hatte sein Verhalten Konsequenzen, denn am anderen Ende des abgesperrten Bereichs war die Zuger Polizei gerade im Einsatz: Er erhielt wegen Missachtung eines Fahrverbots eine Ordnungsbusse. Hinzu kommt: Der Pizzakurier war nicht angeschnallt und hatte auch keinen Fahrausweis bei sich. Insgesamt musste er Bussen in der Höhe von 180 Franken bezahlen. Es ist nicht das erste Mal, dass die Zuger Polizei eine Person büsst, die eine polizeiliche Absperrung missachtet hat. Im vergangenen Oktober hat die Polizei nach einem Unfall in Menzingen mehrere Autofahrer gebüsst, die nach einem Verkehrsunfall die polizeiliche Signalisation missachtet hatten und auf die Unfallstelle gefahren waren.
Nach einem Murgang wurde die Cholrainstrasse in Menzingen ZG gesperrt. Ein Pizzakurier räumte die Polizeiabsperrung weg und fuhr durch den abgesperrten Bereich. Am anderen Ende der Strasse wartete bereits die Zuger Polizei: Der Pizzakurier wurde gebüsst. Polizeiabsperrungen sind zu respektieren, mahnt die Zuger Polizei.
Nach mehreren anderen Ländern in Europa hat der britische Premierminister Boris Johnson auch für England einen Teil-Lockdown angekündigt. Ab kommenden Donnerstag sollen in England nur noch Schulen und Universitäten geöffnet bleiben, wie Johnson am Samstag erklärte. Alle anderen Orte - etwa Kultureinrichtungen, Sportzentren, nicht-lebensnotwendige Geschäfte sowie Restaurants und Pubs - müssen bis zum 2. Dezember schliessen. Das Virus breitet sich derzeit schneller aus, als es unsere wissenschaftlichen Berater in einem Worst-Case-Szenario angenommen haben, sagte Johnson. Jetzt ist es Zeit zu handeln, denn es gibt keine Alternative. Die Massnahmen seien notwendig, um Leben zu retten und den staatlichen Gesundheitsdienst NHS vor einer erneuten Überlastung zu schützen. Der Regierungschef schwor die Briten darauf ein, ihr Zuhause nur noch in dringenden Fällen zu verlassen - wie Arbeit, Sport, Einkäufe oder die Pflege Angehöriger. Auf Twitter reagieren die Briten unter dem Hashtag #lockdown2 auch mit Humor und Memes auf den möglichen Lockdown. Am Samstag meldete Grossbritannien knapp 22 000 Neuinfektionen. Damit durchbrach das Land die Schwelle von einer Million bestätigten Coronavirus-Fällen seit Beginn der Pandemie. In den vergangenen zwei Wochen zählte das Vereinigte Königreich nach Angaben des European Centre for Disease Prevention and Control 451 Fälle pro 100 000 Einwohner. Schottland, Wales und Nordirland machen ihre eigenen Regeln. Dort gelten bereits weitgehend deutlich schärfere, temporäre Corona-Massnahmen als bisher in England.
Premier Boris Johnson hat am Samstag einen Teil-Lockdown für England im November angekündigt. Am Samstag meldete Grossbritannien knapp 22000 Neuinfektionen. Jetzt ist es Zeit zu handeln, denn es gibt keine Alternative, sagte Johnson.
Am Donnerstag um 17 Uhr hob ein Charterflug mit der Nati vom Flughafen Zürich in Richtung Spanien ab. Manuel Akanji gehörte nicht mehr zur Reisegruppe. Der BVB-Verteidiger befindet sich nach einem positiven Corona-Test in Isolation. Teamarzt Dr. Martin Maleck sagt vor dem Abflug: Es gibt sehr sichere Hinweise auf eine frische Infektion. In seinem Fall sind jetzt das Contact-Tracing-Team und die lokalen Gesundheitsbehörden involviert. Xherdan Shaqiri, der am Montag noch als positiv galt, ist indes in Spanien mit dabei. Akanji erst negativ, dann positiv. Shaqiri erst positiv, dann negativ. Wer soll das Corona-Wirrwarr noch verstehen? Der SFV-Arzt erklärt: Der positive Test von Shaqiri geht auf eine frühere Infektion zurück. Er ist aufgrund der Laborwerte mit hundertprozentiger Sicherheit nicht ansteckend. Nach Rücksprache mit allen Behörden konnte er wieder ins Team reintegriert werden. Heisst: Der 82-fache Internationale (22 Tore) flog mit dem SFV-Tross nach Madrid. Ob er am Samstag in der Nations League gegen Spanien oder auch am Dienstag ihn Köln gegen Deutschland eingesetzt werden kann, ist offen. Noch fehlt das schriftliche Okay der Gesundheitsbehörde der Uefa und der spanischen Behörden. Bis Samstag soll das geklärt sein. Die ersten Schritte dafür hat der SFV schon am Mittwoch ausgelöst. Im Gegensatz zu normalen Touristen dürfen die Fussballer in Spanien einreisen, ohne danach in Quarantäne zu müssen. Doch die Angst reist mit. Madrid ist derzeit Europas Pandemie-Zentrum. Das Virus ist ausser Kontrolle. In den vergangenen sieben Tagen wurden fast 16000 Neuinfektionen registriert. Das sind 287,1 Fälle pro 100000 Einwohner - in einigen Vierteln sind es aber fast dreimal so viele. Für die Nationalspieler wird deshalb der Kontakt ausserhalb der Bubble auf ein Minimum reduziert und die Hygienemassnahmen noch strenger angewendet. Vom Flughafen geht es direkt ins Hotel. Von dort aus direkt zu den Trainings und zum Spiel und danach mit einer Sonderabfertigung weiter nach Deutschland. Im Hotel haben alle Spieler ein Einzelzimmer und es dürfen auch nicht mehr als drei Spieler beim Essen an einem Tisch sitzen. Bei den Meetings, wenn sie sich im Hotel bewegen und auch ausserhalb, gilt überall Maskenpflicht. Selbstredend ist Social Distancing. Aber es bleibt ein Experiment, sagt Teamdirektor Pierluigi Tami. Und wie gehen die Spieler mit der schwierigen Situation und dem abgeschotteten Leben um, nachdem sich das Virus auch einen Weg in die Bubble gebahnt hat? Man fragt sich schon, wie das möglich war, sagt Jonas Omlin, aber man kann im Leben nicht alles verhindern. Die Ungewissheit setze einem zu, sagt Djibril Sow. Man wisse nie, was passiere. Man könne nur hoffen, dass man gesund bleibe. Es ist schon ein wenig anders als in der Bundesliga, vergleicht der Frankfurt-Mittelfeldspieler die Situation bei der Nationalmannschaft. Beim Club sind wir nicht in dieser Blase, sind zu Hause und gehen auch einkaufen und so. Natürlich mache man sich schon mal Gedanken. Die gehen bei Sow aber mehr in die Richtung: Wenn ich infiziert wäre und jemanden anstecke, der dann vielleicht nicht so viel Glück hat wie vielleicht junge gesunde Menschen. Die Reise in die spanische Metropole, in der das Virus derzeit ausser Kontrolle ist, wurde mannschaftsintern nicht gross diskutiert. Omlin dazu: Ich vertraue auf die Uefa und den Verband, dass sie uns gut schützen. Wir können uns nur an die Auflagen halten und hoffen, dass wir gut durch diese schwierige Zeit kommen.
Nach einem Corona-Wirrwarr ist Manuel Akanji derzeit der einzige Nationalspieler, der isoliert ist. Xherdan Shaqiri, der am Montag positiv getestet wurde, flog mit dem Team nach Spanien. Ob er gegen Spanien spielen kann, entscheidet die Uefa bis Samstag.
Die Niederlanden buchstabieren wegen explodierender Fallzahlen bei den Öffnungen zurück. Clubs sind seit Samstag deshalb erneut geschlossen, für Beizen gilt um Mitternacht eine Sperrstunde. Verboten sind auch Festivals und andere Grossveranstaltungen ohne feste Sitzplätze, bei denen kein Sicherheitsabstand eingehalten werden kann. Mit den Verschärfungen will die Regierung verhindern, dass die Niederlanden erneut als Risikogebiet gelten und Ferienreisen ins Land nicht mehr möglich sind. Nach einem längeren Sinkflug haben auch in der Schweiz die Corona-Fallzahlen zugenommen- im Vergleich zur Vorwoche sind es doppelt so viele Fälle. Dazu stockt die Impfquote. Schweizer Tourismusdestinationen blicken besorgt auf die aktuelle Sommersaison. Wir beobachten von Woche zu Woche mit Argusaugen, wie sich die Fallzahlen entwickeln, sagt Daniel Luggen, Kurdirektor von Zermatt VS. Die Krise habe gezeigt, dass nichts mehr unmöglich sei. Daher könnte die Schweiz plötzlich wieder als Risikogebiet eingestuft werden. Mit diesem Risiko müssen wir leben. Es sei deshalb wichtig, die aktuelle Maskenpflicht beizubehalten, sagt Luggen. Sobald sich ein starker Anstieg der Fallzahlen abzeichne, müssten zudem die Massnahmen verschärft werden. Vor allem im Hinblick auf die Wintersaison sei dies entscheidend. Es darf nicht soweit kommen, dass wir im Herbst wieder in den Hammer laufen und die Pandemie uns noch einmal die Wintersaison kaputt macht. Auch Ferienanbieter im Kanton Graubünden beschäftigen die Neuinfektionen. Nähmen die Fallzahlen wieder stark zu, seien Verschärfungen wohl unumgänglich, sagt Christoph Nadig, Geschäftsführer des Camping St. Cassian und Gravas GR. Lieber verschärft man dann früher als spät. Auf diese Weise könne hoffentlich verhindert werden, dass die Schweiz zum Risikogebiet werde und die Touristen fernblieben. Ein Sommer mit wenigen Gästen hätte gravierende Folgen, sagt Nadig. Auch die überdurchschnittlich gute Saison dank inländischen Touristen letztes Jahr habe den Tourismusorten und vor allem der Gastronomie sowie Gruppenunterkünften nicht aus der Patsche helfen können. Auch Inhaber von Souvenir-Shops hoffen, dass ihnen eine Explosion der Fallzahlen keinen Strich durch die Rechnung macht. Die Saison 2020 war katastrophal. Jetzt haben wir endlich wieder Kunden aus Deutschland, Österreich und teilweise auch aus den USA, sagt Werner Markmiller, Geschäftsführer des Old Swiss Shop in Luzern. Eine vierte Welle, die den Sommertourismus verderbe, wolle er nicht erleben, sagt Markmiller. Etwas strengere Massnahmen wären daher jetzt besser. Er schlägt vor, Grossanlässe vorübergehend wieder zu verbieten oder ausschliesslich geimpften Gästen zugänglich zu machen. Auch müsse die bestehende Maskenpflicht weiterhin durchgezogen werden. Der Branchenorganisation Schweiz Tourismus teilt die Bedenken einer weiteren Welle. Wir hoffen nicht, dass die Massnahmen für die Einreise in die Schweiz verschärft werden müssen, sagt Mediensprecher Markus Berger. Der Appell von Schweiz Tourismus laute: Impfen, impfen impfen. Dabei handle es sich jedoch um einen längerfristigen Appell. Wer jetzt noch keinen Impftermin gebucht hat, kann plötzlich steigende Fallzahlen in den Sommerferien auch nicht mehr aufhalten, da zwischen den Terminen ein Abstand von einem Monat nötig ist. Schweiz Tourismus hofft laut Berger, dass sich alle Anbieter und Gäste an die bestehenden Massnahmen halten. Denn noch stehen die Zeichen für eine erfolgreiche Sommersaison gut.
Damit die Niederlanden nicht zum Risikogebiet werden, ergriff das Land erneut Massnahmen. Sobald sich ein starker Anstieg der Fallzahlen abzeichne, müssten die Massnahmen verschärft werden, sagt der Kurdirektor von Zermatt VS. Laut Schweiz Tourismus stehen die Zeichen für einen erfolgreichen Sommer noch gut.
Es war eine spontane Eingebung beim Reisen, sagt Maya Schnorf (30). Mit dem Velo war sie in Chile auf einer holprigen Schotterpiste unterwegs. Da war ich dankbar dafür, dass ich nicht so grosse Brüste habe, sonst hätte es wohl noch mehr geschmerzt, sagt die Luzernerin weiter. Da kam ihr die Idee zu den Brust-Kunstwerken: Vasen, Schüsseln oder 3-D-Wandbilder. Bereits früher machte sie jedoch Brust-Kunst: Während eines Auslandssemesters in Belgien wollte sie ihren Freunden ein Update geben und von ihren Abenteuern berichten. Doch statt Selfies zu posten und ihren Status zu aktualisieren, kam sie auf die Idee, einen Abdruck ihrer Brust auf eine Postkarte zu drucken. So entstand die Idee hinter BOOBtiful. Die Designs hat sie im Verlauf der Zeit immer weiterentwickelt. Nach den zweidimensionalen Kunstwerken begann sie damit, Skulpturen, Vasen und auch Haarshampoo zu kreieren. Immer in Form einer Brust. Ich wollte mich handwerklich betätigen, so Schnorf. Nach der Reise habe sie schliesslich einfach mal Hand angelegt. Für Schnorf ist die weibliche Brust mehr als nur ein Körperteil. Unsere Körper sind faszinierende Gebilde, sagt die Luzernerin. Die anatomischen Unterschiede interessieren sie in der Bewegung, in der Darstellung und der Aufstellung von Vergleichen. Die exakte Wiedergabe jeder Hautzelle und aller Muttermale verleiht jedem Brustabdruck einen einzigartigen Charakter. Sie sind alle ‹Boobtiful›, sagt sie. Ich könnte mir auch vorstellen, mit anderen Körperteilen zu arbeiten, sagt sie. Es gehe ihr grundsätzlich darum, natürliche Unterschiede zwischen Menschen aufzuzeigen. Neben Brüsten ist die Künstlerin von Lippen und Nasen fasziniert. Männer klammere sie dabei nicht bewusst aus. Das Thema Frau sei erst später dazugekommen. Mit ihren Werken will Schnorf Hemmungen abbauen und auch die Akzeptanz für den weiblichen Körper fördern, sagt sie. Es gebe den Frauen auch eine gewisse Wertschätzung, wenn sie wüssten, dass mit ihren Körpern Kunst gemacht werde. Um ihre Leidenschaft weiterzuverfolgen, hat Maya einen Crowdfunding-Aufruf gestartet. Innert kürzester Zeit hat sie den als Ziel gesetzten Betrag von 3000 Franken gesammelt. Das Geld braucht sie in erster Linie, um Materialien zu beschaffen. Silikon, Giessmassen, Kunstharz und Stützformen seien nicht ganz günstig, sagt Schnorf. Diese Materialien benötigt sie täglich, um neue Skulpturen zu schaffen. Neben der Finanzierung von Materialien möchte die Künstlerin die Produktion vereinfachen, um Serien nachhaltig und in guter Qualität herstellen zu können. Die junge Künstlerin fertigt derzeit von zwölf Frauen ein Werk mit Abdrücken an. Ich fand es schön, die Abdrücke zu machen, so Schnorf. Die Personen, die von sich einen Abdruck anfertigen liessen, hätten Schnorf nur positive Rückmeldungen gegeben. Ob als Geschenk an den Freund oder als schöne Erinnerung: Alle sind begeistert von den einzigartigen und persönlichen Kunstwerken.
Für Maya Schnorf ist die weibliche Brust mehr als nur ein Körperteil. Anstatt Selfies zu posten, schickte sie ihren Freunden einen Abdruck ihrer Brust auf einer Postkarte. Mit den Abdrücken stellt sie Skulpturen, Vasen und auch Haarshampoo her. Mit ihren Werken will die Künstlerin Hemmungen abbauen und die Akzeptanz für den Körper fördern.
Erich Ritter galt als Haiflüsterer, als Fels in der Brandung für Haie, wie die von ihm ins Leben gerufene SharkSchool schreibt. Der 62-Jährige ist am Samstag in seiner Wahlheimat Florida verstorben. Er litt an einem Herzleiden. Dies teilt die SharkSchool auf Facebook mit. Man sei fassungslos und geschockt, heisst es in der Mitteilung. Ritter galt international als Pionier in der Hai-Mensch-Interaktion. Über 35 Jahre lang beschäftigte er sich wissenschaftlich mit Haien - mit Fokus auf dem Verhalten der Tiere und den Begegnungen von Haien mit Menschen. Auch die deutsche Marine, die US Navy und die US Air Force liessen sich vom Haiforscher beraten. Regelmässig wurde Ritter auch als Experte hinzugezogen, wenn Hai-Angriffe auf Menschen erklärt werden sollten. 2002 wurde der Haiforscher selbst schwer verletzt. Während Dreharbeiten für Discovery Channel auf den Bahamas wurde er von einem Bullenhai angegriffen und schwebte zwischenzeitlich in Lebensgefahr. Ritter erforschte und dokumentierte das Leben der Haie während Jahrzehnten auf den Bahamas. Dort gründete er auch seine SharkSchool, die Taucher und andere Wassersportler im Umgang mit Haien unterrichtet - nach Ritters Grundsatz Es gibt keine gefährlichen Haie, nur gefährliche Situationen.
Der Zürcher Haiforscher Erich Ritter ist am Samstag in seiner Wahlheimat Florida gestorben. Ritter galt als Pionier im Bereich der Hai-Mensch-Interaktion. Er forschte über 35 Jahre mit Haien und wurde unter anderem von der US Navy als Berater hinzugezogen.
Wusstest du, dass Musik hören körperliche Schmerzen lindern kann? Dass Männer zu lauter Musik schneller trinken? Oder dass Elvis Presley natürlich blond war? Via Instagram und Facebook versorgen wir dich nicht nur mit den wichtigsten Musik-News, sondern auch mit spannenden Fakten und Hintergründen aus der internationalen Musikwelt. Bei uns wirst du nicht nur als Erstes erfahren, wenn Kanye neue Musik droppt oder Billie Eilish ein Body-Positivity-Video teilt, in der Community geht es darum, wie Musik unser Leben und die Gesellschaft prägt. In den Storys nimmt dich das Team auch mal mit ins Studio, zu Gästen und überall dorthin, wo Geschichten entstehen. Das eine oder andere Gewinnspiel taucht ebenfalls im Feed auf: Mit etwas Glück und Geschick kannst du dir ein Extra-Geschenk abstauben. Wir warten auf Insta und Facebook auf dich - stay social!
20 Minuten Radio teilt via Social Media News, Facts und Storys aus der internationalen Musikwelt. Anders gesagt: Wir bringen dir Musicology. . Neben Unterhaltung und Wissen füttern wir dich gelegentlich mit Gewinnspielen. Folge uns jetzt auf Insta und Facebook!
Es ist eines der ungewöhnlichsten Wohnhäuser der Schweiz: In Scuol GR steht eine Kirche aus dem Jahr 1882 zum Verkauf, die als Wohnhaus umgebaut ist. Die spezielle Immobilie, die von den Unternehmen Ginesta Immobilien und Bader Immobilien Luzern AG angeboten wird, verfügt über eine Wohnfläche von 275 Quadratmetern, vier Schlafzimmer, zwei Badezimmer, eine separate Toilette, eine 80 Quadratmeter grosse Terrasse, 18000 Quadratmeter Umschwung mit Wald, ein ein altes Gewächshaus sowie vier gedeckte Parkplätze. Und: Die Gäste können sie im Kirchturm unterbringen, steht im Inserat. Obwohl das Kirchenhaus schon seit Mitte Oktober auf dem Markt ist, hat noch niemand einen Kaufvertrag unterzeichnet: Es ist nach wie vor zu haben, für 2,6 Millionen Franken. Wir haben immer wieder Anfragen zu diesem speziellen Objekt. Aber es ist eben keine Standart-Viereinhalb-Zimmerwohnung, sagt Franco Giovanoli von der Ginesta Immobilien AG. Die künftige Besitzerin oder Besitzer müssten kreative Personen sein. Zur Kirche gehört ein Wald und ein Gewächshaus, da braucht man Fantasie, wie man eine solches Anwesen nutzen möchte. Das ist keine normale Wohnung, die man kauft und gut ist. Wer sich dieses Objekt kauft, will eine Leidenschaft weiter entwickeln. Zum Wohnhaus umgebaut wurde die Kirche bereits nach dem zweiten Weltkrieg. Errichtet wurde sie eigens für die vielen englischen Touristen in Scuol, von Einheimischen sei die Kirche nicht benutzt worden, sagt Giovanoli.
In Scuol GR steht eine Kirche zum Verkauf, die zu einem Wohnhaus umgebaut wurde. Preis: 2,6 Millionen Franken. Zum Anwesen gehört ein Wald, der 18000 Quadratmeter umfasst.
Eine filmreife Szene ereignete sich am vergangenen Donnerstag in Gossau SG, als ein Streifenwagen der Kantonspolizei St. Gallen mit Blaulicht einem 14-Jährigen hinterherjagte. Ein Video, auf dem man sieht, wie die Polizei dem Töffli nachfährt, geht derzeit auf Social Media viral. Hanspeter Krüsi, Sprecher der Kantonspolizei St. Gallen, erklärt, wie es dazu kam: Einer Polizeipatrouille ist das Töffli aufgefallen, da es sehr laut war, und wollte den Jugendlichen per Handzeichen stoppen. Der 14-Jährige sei der Aufforderung ausgewichen und weitergefahren. In der Folge habe er ein Rotlicht missachtet und sei kurz auch auf der Gegenfahrbahn unterwegs gewesen. In einem Wohnquartier ist er auf einen Fussweg abgebogen und konnte so der Polizei entkommen, erklärt Krüsi. Bei einer anschliessenden Fahndung konnte man den Jugendlichen in einer Nachbargemeinde ausfindig machen. Der 14-Jährige wird nun bei der Jugendanwaltschaft wegen unterschiedlicher Verkehrsdelikte angezeigt. Das Töffli hatte kein Nummernschild, war nicht versichert und verfügte über einen manipulierten Auspuff, sagt Krüsi. Zudem missachtete der Teenager die Weisung der Polizei und habe ein Rotlicht überfahren. Seinen Fahrzeugausweis ist er für den Moment los.
In Gossau SG kam es am Donnerstag zu einer Verfolgungsjagd. Ein 14-Jähriger entzog sich einer Polizeikontrolle. Mit seinem frisierten Töffli konnte er sich aus dem Staub machen, wurde aber später gefasst. Ein Clip, der die Szene festhielt, geht derzeit auf Social Media viral.
Der Lockdown in Deutschland wird bis zum 31. Januar verlängert. Laut eines Bericht der Bild sind sich Bund und Länder einig. Die Infektionszahlen seien weiter besorgniserregend hoch und die Auswirkungen der Feiertage auf die Corona-Lage noch unklar, warnte am Montag auch Bundesbildungsministerin Anja Karliczek in den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Bereits am Wochenende hatte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung berichtet, die Bundesländer hätten sich auf eine Verlängerung des Lockdowns über den 10. Januar hinaus verständigt. Die Chefs der Staatskanzleien seien sich in einer Telefonschalte am Samstag allerdings nicht einig darüber gewesen, ob dies zunächst für zwei oder drei Wochen beschlossen werden sollte. Endgültig über diese Verlängerung entschieden wird am Dienstag von Kanzlerin Angela Merkel und den 16 Ministerpräsidenten. Der harte Lockdown in Deutschland gilt seit dem 16. Dezember. Betroffen sind praktisch alle Lebensbereiche im Land - mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf sind alle Läden geschlossen. Auch in Österreich wird der bis zum 18. Januar geplante Lockdown verlängert. Da das ursprünglich geplante Freitesten wegen Widerstands der Opposition nicht möglich scheine, werde die Schliessung fast aller Geschäfte nun für alle bis zum 24. Januar dauern, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA am Montag erfuhr. Die Massnahme betrifft auch die Gastronomie, viele Dienstleistungen und den Tourismus. Ursprünglich war geplant, dass alle, die sich einem Corona-Test unterziehen, ab 18. Januar in die ab dann wieder geöffneten Geschäfte können. Für alle ohne Test sollte ein verlängerter Lockdown bis zum 24. Januar gelten. Am Sonntag hatte die Opposition aus unterschiedlichen Gründen angekündigt, dem entsprechenden Gesetz die Zustimmung zu verweigern.
Deutschland verlängert laut eines Berichts den Lockdown bis Ende Januar. Endgültig darüber entschieden wird am Dienstag. Auch Österreich bleibt eine weitere Woche zu.
Mitte Juni haben Schlagersänger Michael Wendler (48) und seine Frau Laura Müller (20) bekannt gegeben, dass sie Nachwuchs bekommen haben. Sein neuer Labradorwelpe namens Tiger hat mittlerweile sogar einen eigenen Instagram-Account, auf dem das Paar sein neues Hündchen feiert. In einem Bild, das am Sonntag gepostet wurde, ist der Instagram-abstinente Michael Wendler seit langem wieder mal in voller Pracht zu sehen. Dabei fällt auf, dass sein Gesicht ein bisschen rundlicher und straffer wirkt. Hat er sich etwa einem Beauty-Eingriff unterzogen? Vergangenes Jahr hat sich der 48-Jährige, der derzeit in den USA lebt, unters Messer gelegt. Der Sänger liess sich die Nase richten, offenbar aber aus gesundheitlichen Gründen. Ich bekomme seit einiger Zeit schwer Luft und das wird korrigiert, so Wendler in der Reality-Show des Paares Laura & Der Wendler - Jetzt wird geheiratet . Die Nase werde dabei aber zusätzlich verschönt. In einer weiteren Folge der TV-Show gab der Wendler schliesslich noch zu, dass er sich schon mal Botox habe spritzen lassen. Wenn man sich verbessern kann oder es medizinisch sogar notwendig ist, dann sollte man das machen, erklärt er. Ob Michael Wendler inzwischen noch weitere Beauty-Eingriffe vorgenommen hat, ist unklar. Ein bisschen Hyaluron-Filler oder Botox dürften aber im Spiel sein. Auch bei Michael Wendlers Frau Laura wurde schon gemunkelt, ob sie in Sachen Beauty womöglich etwas nachgeholfen hat - Ihre Wangen wirken in ihren neuesten Insta-Posts gemeisselter und die Lippen voller. In den vergangenen Monaten wurde immer wieder über ein Liebes-Aus der Wendlers gemunkelt. Unter anderem gaben die Michael Wendlers Verschwörungstheorien Anlass zu Spekulationen über das Privatleben des Paares. Anfang des Jahres wurde ausserdem das Instagram-Profil des Musikers aufgrund mehrerer Skandal-Aussagen gesperrt. Seit Oktober 2018 sind Laura und Michael ein Paar. Im Frühling 2020 gaben die beiden ihre Verlobung bekannt.
Auf einem neuen Insta-Pic sieht Schlagersänger Michael Wendler ziemlich anders aus. Das Gesicht des 48-Jährigen wirkt straffer, aufgefüllter. Hat er sich einem Beauty-Eingriff unterzogen? Es wäre nicht das erste Mal: Wendler hat bereits seine Nase richten und Botox spritzen lassen.
Weniger als zwei Monate nach dem Triumph des FC Bayern München beginnt in der Champions League die neue Saison voller Risiken und Hindernisse. Der Reiz grosser Fussballabende leidet unter der Corona-Pandemie, die den überfrachteten Terminkalender jederzeit zusammenkrachen lassen kann. In den acht Wochen bis Weihnachten sollen die sechs Gruppenspieltage gespielt werden. 32 Teams sind über den gesamten Kontinent in etlichen Risikogebieten unterwegs, bis 29. Mai 2021 in Istanbul der Final stattfinden soll. Es ist derzeit unberechenbar, was passiert und das ist, was uns am meisten beunruhigt, sagt Uefa-Präsident Aleksander Ceferin mit Blick auf die Pandemie. Er spricht von sehr viel Panik und sehr viel Populismus. Der europäische Dachverband versucht es pragmatisch und hat etliche Sonderregelungen für die Corona-Saison im Europapokal erlassen. Ein reibungsloser Ablauf, wie beim von der Aussenwelt abgeschotteten Finalturnier im August in Lissabon, scheint aber kaum möglich. Zwölf Schweizer sind unter den Champions-League-Teilnehmern: Remo Freuler bei Atalanta Bergamo , Yann Sommer, Nico Elvedi, Breel Embolo, Denis Zakaria und Michael Lang bei Borussia Mönchengladbach , Noah Okafor bei RB Salzburg , Roman Bürki, Marvin Hitz und Manuel Akanji bei Borussia Dortmund, das zudem von Lucien Favre gecoacht wird. Und bei Liverpool hat es Xherdan Shaqiri tatsächlich ins Champions-League-Kader geschafft. Shaqiris Liverpool meldete Ende September den Corona-Fall Thiago. Aber Stand jetzt ist keiner der zehn Schweizer Spieler direkt betroffen. Dafür ist Turins fünfmaliger Weltfussballer Cristiano Ronaldo in der vergangenen Woche positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sein Wiedersehen mit dem ewigen Rivalen Lionel Messi und dem FC Barcelona in der Gruppe G am 28. Oktober ist deshalb fraglich. Bei Paris Saint-Germain, das in der schweren Gruppe H am Dienstag gegen Manchester United spielt, haben die Weltstars Kylian Mbappé und Neymar ihre Infektion gerade überstanden. Bei Manchester war Paul Pogba positiv getestet worden. Die Uefa schreibt vor, dass Spiele stattfinden müssen, wenn mindestens zwölf Feldspieler und ein Torhüter negativ getestet und einsatzbereit sind. Zur Not finden Partien an neutralen Orten statt, wenn ein Team wegen nationaler Einschränkungen nicht anreisen kann.
Am Dienstag beginnt die Champions League. Zwölf Schweizer sind dabei. Wegen Corona könnte der Terminkalender jederzeit zusammenkrachen.
Oktober ist Halloween-Monat, und Khloé Kardashian (36) feierte das am Wochenende mit einem Familien-Kürbis-Verzier-Tag. Mit dabei waren ihre Tochter True (2), die Kimye-Kiddies Chicago (2) und Psalm (1) sowie ihr (Noch-) Ex-Freund Tristan Thompson (29). In einem der cuten Instagram-Clips (oben im Video!) ist Tristan zu sehen, der zusammen mit seiner True einen Kürbis anpinselt. Vater wie Tochter haben das Gesicht voller Farbe und zeigen ihre blau-violetten Hände stolz in die Kamera. Wow, du hast es voll im Gesicht, sagt Khloé aus dem Off zu ihrem Basketballer-Ex-Freund. Der Umgang der beiden miteinander wirkt sehr harmonisch, was die Gerüchte um ein erneutes Aufflammen der Gefühle nur noch weiter anheizt. Seit sie zusammen den Lockdown verbracht haben, wird ununterbrochen über ein Liebes-Comeback spekuliert. Khloé ist sehr glücklich. Tristan wohnt immer noch mit ihr und True in Los Angeles. Alles ist grossartig zwischen den beiden, so ein Insider gegenüber People. Und weiter: Ihr Fokus liege auf der gemeinsamen Tochter True. Sie unternähmen viele Familienausflüge und versuchten, möglichst viel Zeit zusammen zu verbringen. Khloé gehe davon aus, dass es auch dann noch gut laufen wird, wenn Tristan zurück ins Basketball-Training muss und die Saison beginne. Sie ist sehr beeindruckt davon, wie er sich verändert hat, zitiert People die nicht näher genannte Quelle aus Khloés Umfeld. Kris Jenner hat sich ebenfalls zu den Liebesgerüchten ihrer Tochter geäussert - wenn auch durchaus vorsichtig. Während ihres Auftritts bei The Ellen DeGeneres Show vergangenen Monat deutete die 64-jährige Familienmatriarchin an, dass das Paar über ein weiteres Baby nachdenkt. Man kann hier nie wissen, sagte Kris über die ständig wechselnde Familiensituation. Ob die beiden wirklich wieder zusammen sind, werden wir wohl in den nächsten Wochen erfahren. Über Instagram, nehmen wir an.
Khloé Kardashian (36) und Tristan Thompson (29) feiern zusammen eine Kürbis-Party. Mit dabei ist ihre gemeinsame Tochter True sowie der Nachwuchs von Kimye. Khloé und Tristan wirken wie ein eingespieltes Team - und befeuern damit die Gerüchte um ein Liebes-Comeback.
Hirnthrombosen und Blutplättchenmangel: Seit AstraZeneca unter dem Verdacht schwerer Nebenwirkungen steht, haben verschiedene Länder den Impfstoff ausgesetzt. Nun mehren sich jedoch Stimmen aus der Wissenschaft, die das Vakzin, das unter dem Namen Vaxzevria vermarktet wird, als zuverlässigen Schutz gegen eine schwere Covid-Erkrankung einschätzen. Viele Wissenschaftler sind sich einig: Die Gefahr, schwer an Covid-19 zu erkranken, ist im Vergleich zu möglichen Nebenwirkungen des Impfstoffs Vaxzevria höher. In der Schweiz ist das Vakzin noch nicht zugelassen, Swissmedic wartet noch zu. Bestellt hat der Bund davon rund fünf Millionen Dosen. Laut dem Hersteller könnten diese rasch nach der Zulassung geliefert werden. Geht es nach Politikern, darf die Schweiz bei der Zulassung nicht mehr unnötig Zeit verlieren. Es sei wichtig, dass die Schweiz so viel Impfstoff wie möglich generiere und die Impfkapazität erhöhe, sagt der Mitte-Nationalrat Philipp Matthias Bregy. Derzeit zeigt sich, dass das bereits einmal korrigierte Impfziel von Alain Berset - alle Willigen sind bis Ende Juli geimpft - in einigen Kantonen auf der Kippe steht. Hinzu kommen Lieferengpässe wie jüngst beim Vakzin von Moderna. Swissmedic muss die Studien, die für eine Zulassung oder Nicht-Zulassung von AstraZeneca entscheidend sind, prioritär vorantreiben, sagt Bregy. Sobald die Studien da seien, gelte es, keine Zeit mehr zu verlieren. Vielleicht sind für Swissmedic ein paar Überstunden nötig - Hauptsache ist, dass die Bevölkerung raschestmöglich mit welchen Impfstoffen auch immer geimpft werden kann. Bregy würde sich auch wünschen, dass das BAG die in den letzten Wochen entstandenen Zweifel am Impfstoff thematisiert und richtig stellt. Es ist wichtig, die Bevölkerung aufzuklären, damit sich möglichst viele impfen lassen. In Deutschland haben sich Kanzlerin Angela Merkel sowie der Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach öffentlichkeitswirksam mit AstraZeneca impfen lassen. Je mehr Impfstoff wir verfügbar haben, desto schneller können wir in die Normalität zurückkehren, sagt auch FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen. Sobald sich ein neuer Impfstoff als wirksam und sicher herausgestellt habe, müsse die Schweiz diesen zulassen. Auch Ruth Humbel (Die Mitte), Präsidentin der nationalrätlichen Gesundheitskommission, sagt: Es ist klar: Sobald sich erwiesen hat, dass das gesundheitliche Risiko einer Impfung kleiner ist als jenes einer Nicht-Impfung, muss das Vakzin zugelassen werden. Sie gehe davon aus, dass die Arzneimittelbehörde Swissmedic diese Fragen vertieft abkläre. GLP-Nationalrat Martin Bäumle warnt hingegen vor zu viel Druck auf die Zulassung von Vaxzevria. Impfen ist auch ein Solidaritätsakt und muss sicher sein. Die Wahl eines Impfstoffs sei nicht mit dem Konsum einer bestimmten Zigarettenmarke oder Antibabypille vergleichbar. Mit einer Impfung wollen insbesondere Jüngere, die Covid nicht als Risiko sehen, kaum Gesundheitsrisiken in Kauf nehmen. Es sei deshalb essentiell, dass Swissmedic für den Impfstoff vom Hersteller die erforderlichen Datengrundlagen erhalte. Auch SVP-Nationalrat Thomas Aeschi vermutet: Swissmedic wird ihre Gründe haben, weshalb die AstraZeneca Impfung noch nicht zugelassen ist. Jeder solle möglichst bald seinen Impfstoff frei wählen können. So trägt jeder selbst die Verantwortung, falls vielleicht später langfristige Folgeschäden bei einem Impfstoff entdeckt werden. Swissmedic-Mediensprecher Lukas Jaggi bestätigt, dass die Datengrundlage für den Impfstoff von AstraZeneca zurzeit unvollständig ist. Wir warten noch auf Daten aus einer in Nord- und Südamerika laufenden Zulassungsstudie. Wann diese vorliegen würden, sei zurzeit unbekannt. Gemäss amerikanischen Medienberichten will die Firma die Studiendaten bei der US-Arzneimittelbehörde bis Ende April einreichen. Sobald Swissmedic die kritische Masse an Daten hat, kann die Behörde laut Jaggi sehr schnell entscheiden. Dank der laufenden Begutachtung ist ein Entscheid innerhalb von wenigen Tagen möglich.
Die Gefahr, schwer an Covid-19 zu erkranken, ist im Vergleich zu möglichen Nebenwirkungen des Impfstoffs Vaxzevria höher. Hauptsache ist, dass die Bevölkerung raschestmöglich mit welchen Impfstoffen auch immer geimpft werden kann, sagt Mitte-Nationalrat Philipp Matthias Bregy. Andere Politiker warnen vor zu viel Druck auf die Zulassung des Impfstoffs.
Anfang des Jahres wurden schwere Missbrauchsvorwürfe gegen Schock-Rocker Marilyn Manson (52) erhoben. So etwa von Schauspielerin Evan Rachel Wood (33) und Game of Thrones-Schauspielerin Esmé Bianco. Letztere hat Manson, der mit bürgerlichem Namen Brian Warner heisst, tatsächlich verklagt. Die 39-Jährige wirft dem Musiker sexuelle Übergriffe und Missbrauch vor. Der Musiker weist bislang alle Anschuldigungen von sich. Kurz nach der Anklage von Bianco erklärte Mansons Anwalt, die Vorwürfe seien nachweislich falsch. Jetzt berichtet der Sender Fox News unter Berufung auf neue Gerichtsdokumente, dass er jeden einzelnen Anklagepunkt bestreitet. Die Anschuldigungen Biancos seien unbegründet und unwahr - und: Die Schlüsselkomponente eines koordinierten Angriffs mehrerer Klägerinnen, die zynisch und unehrlich versuchen, die #MeToo-Bewegung zu monetarisieren und auszunutzen. So heisst es zumindest laut dem US-amerikanischen Nachrichtenportal in den Dokumenten. Gemäss der Huffington Post haben 15 Frauen Manson in den vergangenen Monaten sexuelle Übergriffe vorgeworfen. Auch Ashley Walters, Mansons ehemalige Assistentin, hat bereits Klage gegen ihn eingereicht. Doch der 52-Jährige behauptet den aktuellen Gerichtsdokumenten zufolge, dass diese Personen Monate damit verbracht haben, ihre Geschichten zu planen, zu erarbeiten und zu verfeinern, um die einvernehmlichen Freundschaften und Beziehungen mit Manson in verdrehte Geschichten zu verwandeln, die keine Ähnlichkeit mit der Realität haben. Es gebe nicht den Hauch eines Beweises für die Anschuldigungen. Weiters weisen Manson und sein juristisches Team das Gericht auf die Verjährungsfrist hin.
Rocker Marilyn Manson (52) wird seit Anfang des Jahres von mehreren Frauen verklagt. Hauptsächlich werden ihm Missbrauch und sexuelle Übergriffe vorgeworfen. In neuen Gerichtsdokumenten, die dem Sender Fox News vorliegen, wird nun klar, dass Manson alle Anschuldigungen bestreitet. In diesem besonderen Fall geht es um die Klage der Schauspielerin Esmé Bianco (39).
Die Dreharbeiten zum Psychothriller Don't Worry Darling sind offenbar abgeschlossen, denn Regisseurin und Schauspielerin Olivia Wilde (36) verbreitet in einer Serie von Instagram-Posts gerade ganz viel Liebe an alle Mitwirkenden am Set. Unter anderem wendet sie sich in in einem langen Post an Darsteller Harry Styles (26), mit dem sie privat verbandelt sein soll. Wann sich die US-Amerikanerin und der Brite erstmals kennengelernt haben, ist unklar. Spätestens im Oktober, am Set des gemeinsamen Films, dürften sie jedoch engere Bekanntschaft gemacht haben. Glaubt man den Gerüchten, soll sich die Romanze 2020 am Set entwickelt haben. An der Hochzeitsfeier seines Agenten Jeffrey Azoff in Montecito, Kalifornien, hatten Harry Styles (26) und Olivia Wilde (36) Anfang Januar schliesslich ihr Liebes-Outing: Sie spazierten händchenhaltend zur Party und wurden dabei fotografiert. Im neuen Insta-Post, der sich um Harry Styles dreht, betont Wilde zunächst, wie selten es sei, dass männliche Schauspieler sich als Nebendarsteller in Filmen mit Frauen in der Hauptrolle verpflichten liessen. Die Industrie hat sie so erzogen, dass sie glauben, dies mindere ihre Macht, schreibt Wilde. Harry Styles sei das alles egal. Er hat es geradezu genossen, der brillianten Florence Pugh das Rampenlicht zu überlassen, so die 36-Jährige. In den letzen Zeilen zum Schwarzweiss-Post schwärmt Wilde schliesslich: Er hat jede Szene mit Menschlichkeit durchtränkt. Harry sei bescheiden, anmutig und habe mit seinem Talent und seiner Wärme alle am Set verblüfft. Olivia Wilde war vor ihrer Romanze mit Harry Styles mit Schauspielkollege Jason Sudeikis (45) liiert. Das Paar war sieben Jahre lang verlobt und hat zwei gemeinsame Kinder, Otis Alexander (6) und Daisy Josephine (4).
An der Hochzeitsfeier seines Agenten Jeffrey Azoff in Montecito, Kalifornien, hatten Harry Styles (26) und Olivia Wilde (36) Anfang Januar ihr Liebes-Outing. Die beiden sind sich offenbar am Set des Filmes Don't Worry Darling nähergekommen. Jetzt äussert sich Regisseurin Olivia Wilde erstmals auf Instagram zu ihrem neuen Freund und dessen Rolle am Set.
In rund 1000 Metern Tiefe vor der Küste Nordost-Australiens hat die Kamera eines Tauchroboters des Schmidt Ocean Institute Mysteriöses aufgezeichnet: Eine Art Unterwasser-Tornado, der so schnell wieder verschwand, wie er kurz zuvor aufgetaucht war. Während seines kurzen Gastspiels hinterliess er Spuren auf dem Meeresgrund. Die aus der Ferne zugeschalteten Forscher hatten keine Chance, sich einen Reim darauf zu machen, was sie da gerade beobachtet hatten. Man sei sich nach wie vor nicht ganz sicher, was dort zu sehen gewesen sei, teilte der Direktor des im kalifornischen Palo Alto beheimateten Instituts mit. Unklar sei auch, ob der Wirbel durch den Antrieb des Tauchroboters entstanden ist.
Im Meer vor Australien haben Meeresforscher Ungewöhnliches beobachtet. Worum es sich bei dem Wirbel handelt oder was ihn ausgelöst hat, ist nach wie vor unklar. Er verschwand so rasch, wie er kurz zuvor aufgetaucht war.
Gummischrot, Reizgas und Molotow-Cocktails: St. Gallen erlebte am Freitag die zweite Krawallnacht innerhalb einer Woche. Gewaltbereite Jugendliche lieferten sich in den Strassen Kämpfe mit der Polizei. Die Bilanz: Zwei Verletzte, 19 Verhaftungen und ein Bild der Zerstörung in den Strassen St. Gallens. Jugendpsychologe Felix Hof sagt zur zweiten Krawallnacht: Die erneute Menschenansammlung zeigt, dass die Jugendlichen ihre Bedürfnisse nicht länger aufschieben können. Hof versteht, dass die Jungen Druck abgelassen hätten. Es zeigt sich, dass sich manche Jugendliche übermässig benachteiligt fühlen, sagt Hof. Der massive Schlagabtausch zwischen Polizei und Jugendlichen schockiert den Psychologen. Die Ausschreitungen seien ein deutliches Wir können nicht mehr! der Jugendlichen gewesen, findet Hof. Wenn ein Teenager Flaschen auf die Polizei wirft, dann möchte er Autoritäten herausfordern und sich selber behaupten. Hof ist sich sicher, dass nicht alle in St. Gallen auf Krawalle aus waren. Es haben sich gewaltbereite Trittbrettfahrer unter die sonst friedlichen Jugendlichen gemischt und die Situation aufgeheizt, erklärt Hof. Aber die Unzufriedenheit sei bei allen Jungen gross. Ich sehe es auch bei mir in der Praxis. Bei den Jungen zieht sich durch alle sozialen Schichten grosser Unmut und Verunsicherung. Es könne nicht sein, dass man mit Reizgas und Gummischrot gegen die zukünftige Generation vorgehe, anstatt ihnen zuzuhören, sagt Hof. Für ihn ist die momentane Situation nicht länger tragbar und er sieht die Politik in der Pflicht. Ich wünsche mir vom Bundesrat, dass er vor Ort nach St. Gallen geht oder wenigstens eine Delegation von Jugendvertretern empfängt und Massnahmen gegen die Unzufriedenheit trifft. Seine Hauptforderung ist, dass Jugendliche einen Platz in der Corona-Task-Force erhalten und als ernstzunehmende Gesprächspartner wahrgenommen werden. Das soll aber kein Zückerchen für die Jungen sein, damit es ruhig wird, erklärt Hof. Vielmehr müssten die Verantwortlichen in der Politik wissen, was in den Köpfen der Jugendlichen los ist und wie man Schlimmeres verhindern könne. Hof: Dann braucht es eine klare Kommunikation zu Massnahmen und Lockerungen. Die letzten Wochen seien zu unübersichtlich und diffus gewesen. Die wissenschaftliche Covid-Taskforce des Bundes war bislang nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Wie die St. Galler Behörden vor den Medien sagten, dass wenige Chaoten für die Ausschreitungen verantwortlich seien. Diese werde man zur Rechenschaft ziehen.
In St. Gallen kam es in der Nacht auf Samstag erneut zu Ausschreitungen. Ein Jugendpsychologe wünscht sich mehr Dialog zwischen Jugend und Politik. Es haben sich gewaltbereite Trittbrettfahrer unter die sonst friedlichen Jugendlichen gemischt, sagte er. Er fordert, dass junge Menschen mehr mitreden können - zum Beispiel in der Corona-Taskforce des Bundes.
Nicht nur Openairs, auch andere Musikfestivals müssen heuer ein zweites Mal in den sauren Covid-Apfel beissen. Im Gegensatz zu 2020 hatte das m4music, das Popmusikfestival des Migros-Kulturprozent, dieses Jahr jedoch genug Zeit, eine Online-Alternative auf die Beine zu stellen und präsentiert sein Programm ab Mittwochabend im Livestream. Richtig los geht das Festival am Donnerstag ab 10 Uhr: Dich erwarten Panels zu Musik und Klimaschutz, zur Zukunft von Musikfestivals und zu den möglichen Entwicklungen im Musikstreaming, der Nachwuchswettbewerb Demotape Clinic und sogar Showcases von hotten Schweizer Acts (mehr dazu in der Bildstrecke oben) für etwas Livemusik-Feeling, nach dem wir gerade kollektiv darben. Und das Schöne daran: Alles wird live gestreamt und du kannst gratis zuschauen. Das ganze Programm findest du auf der m4music-Website, ebenso den Livestream, den du dir auch direkt hier geben kannst: Wenn nicht gerade Pandemie auf dem Line-up steht, ist das m4music der Schweizer Treffpunkt der nationalen und auch internationalen Musikszene. Drei der 2021er Showcase-Acts, Pilar Vega, Benjamin Amaru und Annie Taylor, verraten uns ihre bislang tollsten m4music-Erlebnisse: Vor zwei Jahren war ich das erste Mal am m4music. Ich war gerade in Zürich angekommen und wurde von Tatum Rush eingeladen, den Song ‹Slowdown› mit ihm zu performen. Das Outdoor-Konzert war nicht so toll, weil es heftig regnete, aber wir haben trotzdem im Regen gesungen und getanzt. Danach hatten wir Zugang zu allen Gigs - und zum Büffet. Zwischen den Konzerten und vor allem zwischen den Snacks sah ich US-Rapper Bas in den Gängen. Ich grüsste ihn leise mit einem Nicken, als wäre er ein langjähriger Bekannter. Es funktionierte: Er tat es mir gleich, grüsste mich und fragte, wie es mir geht. Sein Konzert war unglaublich! Meine erste, beste, tollste und bisher einzige m4music-Erfahrung war letztes Jahr am m4m Antigel Festival in Genf. Dort sassen meine Band, mein Fotograf und ich zum Ärger der Organisatorinnen und Organisatoren viel zu lange am Brettspiel ‹Die Siedler›. Danach habe ich zum ersten mal meinen Song Jenny performt, Jenny dann an der Afterparty gefunden, bis um 6 Uhr morgens an diversen Raves beteiligt und zum Frühstück gabs Falafel bei einem Typen namens Toto. Alles in allem also ein ziemlich geiles Wochenende. Meine Mutter meinte auf jeden Fall noch, jemand hätte mit Lippenstift eine Nummer für mich auf ihr Auto geschrieben, aber ich glaube, das war mein Onkel. Vor zwei Jahren besuchten wir das erste Mal als Band das m4music und schlenderten auf dem Gelände rum. Wir entdeckten einen Stand, bei dem Vinylplatten angefertigt werden konnten und da wir zu diesem Zeitpunkt noch keine Platte herausgegeben haben, nutzen wir natürlich die Gelegenheit sofort. Es war ein cooles Gefühl, den eigenen Song nun als Vinyl in den Händen zu halten und danach konnte ich es kaum erwarten, endlich unsere Debüt-EP zu releasen. 20 Minuten ist Medienpartner des m4music.
Mittwoch, Donnerstag und Freitag steigt das m4music Festival. Wegen The Coco aber nicht wie gewohnt im und um den Zürcher Schiffbau sowie in der Westschweiz, sondern nur digital. Unter anderem gibts Showcases von hörens- und sehenswerten Schweizer Acts als Livestream. Drei dieser Acts verraten hier ihre bislang besten m4music-Erlebnisse und schwelgen damit in Prä-Social-Distancing-Erinnerungen.
Nach dem Tod eines 13-jährigen Schülers in einem Feldgebiet in der Nähe von Sinsheim-Eschelbach in Baden-Württemberg ermittelt die Polizei Mannheim auf Hochtouren. In unmittelbarer Nähe zum Tatort wurde am Mittwochnachmittag ein 14-Jähriger festgenommen. Er steht im Verdacht, den 13-Jährigen mit einem Messer getötet zu haben. An einer Medienkonferenz am Donnerstag wurden neue Details zum Tötungsdelikt bekannt. Täter und Opfer kannten sich über eine dritte Person: Ein junges Mädchen, das zurzeit strafunmündig ist. Der mutmassliche Täter soll das Opfer in den Wald gelockt haben. Unter welchem Vorwand ist nicht bekannt. Nach ersten Erkenntnissen sei das Mädchen während der Tat dabei gewesen. Die Tat hatte der 14-Jährige offenbar bereits geplant. Er hatte ein Messer dabei. Nach dem Spaziergang bis zum Waldrand soll es zwischen den beiden Buben einen kurzen Kampf gegeben haben. Das lässt sich aufgrund der schmutzigen Hose und den Blutflecken beim Täter erkennen, gab Siegfried Kollmar, Leiter der Kriminalpolizei, bekannt. Für Kollmer ist klar: Es handelt sich um eine geplante Tat. Wenn man sich gezielt ein Messer beschafft und das Opfer an den Waldrand lockt, dann gehe ich von einer Tötungsabsicht aus. Genauere Auskunft könne man aber erst geben, nachdem die Obduktion an der Leiche des 13-Jährigen durchgeführt sei. Die Ermittler vermuten, dass eine Beziehungstat im Hintergrund steht. Es gebe Gerüchte in Sinsheim-Eschelbach, dass ein junges Mädchen mit dem 13-jährigen Opfer involviert gewesen sei. Das Mädchen habe dann etwas mit dem 14-Jährigen gehabt, sei aber kürzlich wieder zum Opfer zurück. Der Täter sei auf den 13-Jährigen eifersüchtig gewesen, glaubt die Polizei. Nachdem Passanten gegen 16 Uhr die Leiche des 13-Jährigen entdeckt hatten, alarmierten sie die Polizei. Eine Patrouille konnte den 14-Jährigen noch in der Nähe des Tatort festnehmen. Er habe das Messer in der Hand gehabt. Als die Beamten ihn ansprachen, leistete er keine Gegenwehr und liess das Messer fallen. Zuerst legte er sich eine Geschichte zusammen, die aber schnell zusammenbrach. Während seiner Festnahme sei er ansprechbar gewesen. Ja. Am 23. November 2020 soll der damals noch 13-Jährige mehrfach mit einem Messer auf den Oberkörper eines gleichaltrigen Mitschülers eingestochen haben. Dieser Vorfall spielte sich an der Schule in Östringen ab. Weil der Täter noch strafunmündig war, wurde er nicht strafrechtlich verfolgt. Die Akten wurden jedoch erst am 11. Januar 2021 an ein Familiengericht weitergeleitet. Laut Ermittler dürfte es damals eine Mobbingsituation gegen den heute 14-Jährigen gegeben haben. Sowohl die Familie des 13-Jährigen wie auch die des 14-Jährigen haben türkischen Migrationshintergrund. Opfer und Täter besitzen die türkische und die deutsche Staatsangehörigkeit. Derzeit werde die Familie des Opfers durch Personal der Krisenintervention betreut. Oberbürgermeister Jörg Albrecht sagte, dass er in den 20 Jahren seiner Funktion bei der Gemeinde, wenige Fälle erlebte, die mir so unter die Haut gegangen sind, wie dieser Fall in Eschelbach. Das Dezernat Kapitalverbrechen der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die Ermittlungen aufgenommen. Spezialisten der Zentralen Kriminaltechnik unterstützen sie dabei. Am Donnerstag soll der 14-Jährige dem Haftrichter vorgeführt werden. In den kommenden Tagen werde er zudem auf seine psychische Verfassung untersucht, gab Oberstaatsanwalt Andreas Herrgen bekannt. Das kleine Sinsheim-Eschelbach mit seinen 2200 Einwohnern sei eine eng verbundene Gemeinde, die nun gross davon betroffen ist. Am Mittwochabend setzte die Polizei einen Helikopter ein, um Übersichtsaufnahmen zu machen. Eine grössere Zahl von Einsatzkräften sei an dem Tatort im Rhein-Neckar-Kreis gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Dort seien die Ermittlungen bis in den späten Abend gegangen.
Ein 13-Jähriger wurde tot am Waldrand in Sinsheim (D) gefunden. Ein 14-Jähriger wurde festgenommen. Am Donnerstag haben die Ermittler neue Details bekanntgegeben.
McDonald's werkelt seit Jahren an einem neuen Image als Umweltschützer. Dabei bleibt es nicht nur beim vor Jahren geänderten grünen Logo: Die Fastfoodkette hat am Freitag in Hendschiken (AG) ein Umwelt-Pilotrestaurant eröffnet. Dort testen die Burgerbrater, was ab nächstem Jahr in allen Mc-Restaurants Standard sein soll. So wird das Restaurant CO2-neutral mit Solarzellen auf dem Dach und mit Erdwärme betrieben. Bei den Essensverpackungen sind neu 98 Prozent ohne Plastik - bei den anderen Filialen sind es erst 90 Prozent. McDonald's setzt dafür etwa auf Besteck aus Holz oder Röhrli aus Papierfasern. Dazu gibt es neu auch Recyclingstationen für die Becher, aus denen am Ende Biogas und Kompost wird. McDonald's-Schweiz-Chefin Aglaë Strachwitz führt aus: Neu haben unsere Becher plastikfreie Deckel, durch die auch gleich getrunken werden kann, womit das Röhrli wegfällt. Beim Essen im Restaurant lässt McDonald's den Deckel auf dem Becher ganz weg. Was der grüne McDonalds sonst noch zu bieten hat, erfährst du im Video oben. Die Zutaten für die Big Mäcs in Hendschiken bringt die Kette emissionslos mit dem Wasserstoff-LKW. Bis in vier Jahren will McDonalds 70 Prozent der Güter CO2-neutral in die Restaurants transportieren. Zudem stehen für die Gäste in Hendschiken Ladestationen für E-Autos zur Verfügung und bald auch für E-Bikes.
McDonald's hat ein Umwelt-Pilotrestaurant gebaut. Dort erlebst du, was im nächsten Jahr alle Filialen bieten sollen. Das Restaurant produziert weniger Plastik und recycelt mehr. Zudem ist der Betrieb CO2-frei.
Während die einen eine sofortige Rückkehr zur Normalität fordern, wird für die anderen noch zu wenig getan, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Bereits hat die Pandemie die Welt, Europa und die Schweiz aber markant verändert. SP-Fraktionspräsident Roger Nordmann und der Wirtschaftswissenschaftler Reiner Eichenberger sagen, was aus ihrer Sicht die Folgen der Corona-Krise für Gesellschaft und Demokratie sind. Roger Nordmann: Wir sind in einem verflixten Dilemma. Auch ich finde es schrecklich, dass wir uns nicht mehr die Hände schütteln oder Küsschen geben können. Es stimmt: Wir haben Freiheiten aufgeben müssen. Aber nur, damit wir nicht noch viel grössere Einschränkungen erdulden müssen. Bund und Kantone haben das im Grossen und Ganzen gut gemacht - wir hatten einen coolen Sommer. Jetzt müssen wir die Schraube wieder etwas anziehen, damit wir weiterhin ein möglichst normales Leben führen können. Reiner Eichenberger: Die Eingriffe in unsere Freiheit waren dramatisch: Wir konnten nicht mehr entscheiden, wie und wo wir einkaufen, essen, reisen, unsere Freizeit verbringen, zum Arzt und in die Schule gehen und Spitalbesuche machen. Ohne das Virus wäre das absolut skandalös und unvorstellbar gewesen und auch mit Corona braucht es extrem gute Argumente, um diese Eingriffe zu rechtfertigen. Ob der Verlauf der Pandemie in der Schweiz und die tatsächliche Bedrohung durch Krankheit und Tod dafür ausreichen, ist zumindest fraglich. Nordmann: Ich unterstütze das geplante Covid-Gesetz, das es dem Bundesrat erlaubt, die auf Notrecht gestützten Solidaritätsmassnahmen fortzuführen. Dass eine laute Minderheit gegen die Massnahmen protestiert, zwingt die staatlichen Akteure und die Politik zu erklären, wieso die Einschränkungen nötig sind. In diesem Sinne wäre eine Abstimmung über das Gesetz nicht dramatisch. Zu motzen ist einfacher, als als Politiker Entscheide zu treffen. Der Staat hat aber die Aufgabe, die Menschen zu schützen. Auch die Geschwindigkeitslimite innerorts beispielsweise ist eine Einschränkung. Sie rettet aber Menschenleben. Eichenberger: Das heutige Notrecht ist für die Bewältigung einer Pandemie das falsche Mittel. Es ist klar, dass schnelle Entscheide her mussten. Doch der Diskurs, der zu diesen Entscheiden geführt hat, war viel zu einseitig. Es hätte von Beginn weg fachkundige Leute gebraucht, welche die Gegenseite vertreten und die harten Massnahmen kritisch hinterfragt hätten. Man kann das mit dem Pflichtverteidiger eines Mörders vergleichen: Der findet Mord auch nicht toll und tut trotzdem alles, um die Argumente der Gegenseite zu entkräften und die Unschuld seines Klienten zu beweisen. So wäre die Corona-Diskussion viel kritischer und weniger einseitig ausgefallen. Nordmann: Ich hoffe, dass das Leben in ein bis zwei Jahren wieder einigermassen normal ist: dank Fortschritten in der Therapie und vielleicht eines Impfstoffs. Das Geschwafel von einer Diktatur ist grotesk: Kein Politiker hat Freude daran, etwa ein Stadionverbot zu erlassen. Der Bundesrat hat die harten Massnahmen ja auch so schnell wie möglich gelockert, sobald es die Pandemie erlaubte. Eichenberger: Es braucht einen Strategiewechsel. Wenn wir so weitermachen, laufen wir schnurstracks in den nächsten Lockdown. Obwohl wieder schärfere Massnahmen ergriffen werden, lässt sich der Anstieg der Fallzahlen nicht verhindern. Gerade die jungen Menschen lassen sich nicht mehr bevormunden. Es braucht einen wirksamen Schutz der Risikopatienten, um dem Rest der Bevölkerungen und der Wirtschaft wieder mehr Freiheiten zugestehen zu können. Nordmann: Das Interesse für eine seriöse Medienberichterstattung ist in der Pandemie gestiegen. Natürlich gibt es im Netz krude Theorien, aber die Leute sind besser ausgebildet als noch im Mittelalter, wo sich um die Pest zahlreiche Mythen rankten. Ein Fake-News-Gesetz ist nicht vordringlich, solange nicht etwa ein fremder Staat viel Geld einsetzen würde, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Eichenberger: Natürlich kursieren Fake News. Das ist aber auch eine Folge des Staatsverhaltens: Indem dieser so einseitig kommunizierte und jegliche Gegenmeinung unterband oder als lächerlich abtat, schuf er den Nährboden für die ganzen Verschwörungstheorien. Wären Kritiker angehört und ihre Einwände ernsthaft diskutiert worden, wären diese ungesunde Panik und die gefährliche Spaltung der Gesellschaft nicht oder weniger stark entstanden. Es braucht deshalb kein Fake-News-Gesetz, sondern Regeln, wie auch in schwierigen Zeiten neutral und ausgeglichen berichtet werden kann.
Die Corona-Massnahmen spalten die Gesellschaft. Zur Bekämpfung der Pandemie müssen verschiedene Eingriffe in die individuellen Freiheiten hingenommen werden. Jetzt wird darüber debattiert, wie viel Macht der Staat haben darf.
Nackter Oberkörper, die Zunge lasziv im halb geöffneten Mund, der Bund der Unterhose sichtbar: Das Badezimmer-Selfie, das F. G.* auf Snapchat an seine Freunde sendet, zeigt viel nackte Haut. Das Problem: F. G. ist Sekundarlehrer, zu diesem Zeitpunkt angestellt an einer Luzerner Oberstufenschule. Das Bild schickt er auch an seine Schüler. Es ist nicht das einzige Mal, dass F. G. seinen Schülerinnen und Schülern zu nahe tritt. Seit Mai unterrichtet F. G. nicht mehr an der Schule. Den Fall ins Rollen gebracht hatte ein Brief vom letzten Jahr, wie Recherchen von 20 Minuten zeigen. Adressiert war er an eine 13-jährige Schülerin. F. G. schreibt darin: Du weisst genau, dass ich dich gern habe. Es tut mir weh, wenn du das missbrauchst. F. G. schliesst mit den Worten, dass es ihn traurig mache, dass es nicht mehr so sei wie damals, wo wir zusammen viel zu lachen gehabt haben, ich habe dich trotzdem gern. Lg F. Wie 20 Minuten aus dem Umfeld der Schülerin weiss, ist die ganze Situation für die Familie sehr traumatisierend. Ein weiterer Vorfall ereignete sich kurz vor Weihnachten. Der Lehrer sendete ein Video einer Unterhose in den Klassenchat auf Whatsapp. Im Schritt der Boxershorts prangt ein Weihnachtsmann abgebildet, der Rand mit dem Schriftzug make a wish versehen. Aus der Unterhose klingt ein Weihnachtslied. Dazu schreibt F. G.: Ihr müsst es mit Ton hören. Ja, ich zieh die morgen an. Und nein, ich zeige sie euch morgen nicht. Das Snapchat-Foto, der Brief und das Video liegen 20 Minuten vor. Für Thomas Minder, Präsident des Schulleiterverbands, ist klar: Mich würde es befremden, wenn der Lehrer meiner Kinder so ein Video senden würde. Mit seinen Schülern kommuniziere man immer in der Rolle als Lehrer, egal auf welcher Plattform. Als Lehrer müsse man sich immer bewusst sein, welches Bild man nach aussen transportiere, auch in den sozialen Netzwerken. Die besagten Fälle zeugen meines Erachtens von einer Nähe, die nicht angebracht ist. Deutliche Worte findet Regula Bernhard Hug, Geschäftsleiterin von Kinderschutz Schweiz: Schülerinnen und Schüler sind von ihren Lehrkräften abhängig, sie werden jedes Semester von ihnen benotet. Dieser Lehrer hat das Abhängigkeitsverhältnis in mehreren Fällen missbraucht und Grenzen gegenüber ihm anvertrauten Kindern eindeutig überschritten. Aus einer Kinderschutz-Perspektive ist das sexuelle Belästigung! Bernhard Hug kritisiert, dass das Strafgesetz noch immer unterscheidet zwischen Online- und Offline-Vorfällen und Belästigungen im Internet weniger streng ahnde als physische Belästigungen. Dieser Lehrer gehört auf die schwarze Liste. Das Risiko, dass er bei einer neuen Schule anheuert und dort genau gleich weitermacht, ist hoch. Die beschriebenen Vorfälle fanden alle vergangenes Jahr statt. Seit diesem Frühjahr sei der Schulleitung ein Teil der Vorfälle bekannt gewesen, erzählen betroffene Eltern. Sie sind schockiert über die Vorfälle und wütend, weil so lange nichts passiert sei. Erst als die Schüler nach der Wiederöffnung der Corona-bedingt geschlossenen Schulen am 8. Mai wieder zum Unterricht erscheinen mussten, erhielten die Eltern einen Brief mit der Info, dass F. G. nicht mehr in der Schule arbeite: Das bedeutet für Ihr Kind und für Sie, dass Sie ab sofort keinen Kontakt haben werden mit Herrn G. F. G. dementiert die Fälle nicht. Das Bild auf Snapchat habe er aufgenommen, um seinen neuen Haarschnitt zu präsentieren. Ich habe das Bild an alle meine Snapchat-Freunde gesendet, nicht explizit an eine Person, so der Pädagoge und Familienvater. Zum Unterhosen-Video erklärt er: Wir haben in der Klasse abgemacht, am folgenden Tag alle ein Weihnachts-Outfit zu tragen. Ich war im Manor einkaufen. Dort habe ich auch das Video von den klingenden Unterhosen aufgenommen, die ich meiner Klasse zeigen wollte. Ein deplatzierter Scherz. Dass sein Verhalten Eltern, Schüler und Lehrerkollegen vor den Kopf gestossen hat, versteht der Lehrer unterdessen: Der Brief vermittelt zu viel Nähe, das sehe ich aus der zeitlichen Distanz auch so. Das Snapchat-Selfie und das Unterhosen-Video waren spontane und unbedachte Aktionen, wie sie auf den sozialen Medien vorkommen, aber ich sehe ein, dass deren Versendung an Schüler daneben war. Auf die Frage, weshalb er in seiner Freizeit auf Social Media Kontakt zu Schülern pflegte, meint er: Es sind die Medien, über die Schülerinnen und Schüler heute vorwiegend kommunizieren, und ich hatte den Eindruck, dass sie dies auch mit mir gerne machten. Er sehe ein, dass das nahe Schüler-Lehrer-Verhältnis problematisch war. Dass F. G. die Schule aufgrund der besagten Vorfälle verlassen musste, möchte die Rektorin der Schule mit Verweis auf ihr Amtsgeheimnis weder bestätigen noch dementieren. Das Arbeitsverhältnis mit G. war bis zu den Sommerferien befristet. Im gegenseitigen Einvernehmen haben wir entschieden, dass Herr G. die Schule nun bereits früher verlässt. Sie betont, dass die Schule seriös und gemäss ihrem Wissen und ihren Kompetenzen gehandelt und alle nötigen Gespräche geführt habe. Die Luzerner Staatsanwaltschaft bestätigt, dass Hinweise auf ein mögliches fehlbares Verhalten einer ehemaligen Lehrperson eingegangen seien. Die Polizei prüft aktuell diesen Vorwurf und wird dann mit der Staatsanwaltschaft entscheiden, ob zu diesem Fall eine Strafuntersuchung eingeleitet wird oder nicht. Das ist im Moment aber noch offen, sagt Simon Kopp, Mediensprecher der Staatsanwaltschaft Luzern. *Name von der Redaktion geändert
Lehrer F. G.* sendete Schülern ein laszives Selfie, stellte ein Unterhosen-Video in den Klassenchat und liess einer Schülerin einen emotionalen Brief zukommen. Nach den Vorfällen verliess F. G. im Mai die Luzerner Schule im gegenseitigen Einvernehmen. Der Lehrer nimmt zu den Vorwürfen Stellung. Die Polizei prüft, ob ein mögliches fehlbares Verhalten vorliegt.
Es gibt zahlreiche Varianten, wie sich Schadsoftware verbreiten kann. So kann sich Malware beispielsweise via Mail oder über manipulierte Websites ausbreiten. Besonders aggressiv sind solche Schadprogramme, die sich innerhalb eines Netzwerks automatisch verteilen. Genau eine solche Variante hat die französische Cyber-Behörde ANSSI (Agence Nationale de la Sécurité des Systèmes d'Information) entdeckt. Dabei handelt es sich um eine abgewandelte Version der Ryuk-Malware. Die weiterentwickelte Variante des Schadprogramms ist besonders tückisch: Einmal gestartet, verbreitet sie sich auf jedem erreichbaren Windows-Rechner im Netzwerk, schreibt das ANSSI. Dabei nutzt Ryuk einen sogenannten Remote Procedure Call, kurz RPC. Hat sich die Malware auf den PCs erst einmal eingenistet, so verschlüsselt sie dort alle auffindbaren Daten und fordert dann ein Lösegeld, um diese wieder zu entschlüsseln. Es gebe zwar eine Lösung, die schnelle Verteilung einzudämmen, dies würde gleichzeitig viele Störungen im Netzwerk verursachen und viele Neustarts erfordern. Und die Methode könne die Verschlüsselung eines bereits infizierten Rechners nicht aufheben, erklärt das ANSSI. Zum ersten Mal entdeckt wurde Ryuk 2018. Die Cyberkriminellen, die das Tool entwickelt haben, verkaufen es in Untergrund-Foren, schreibt ANSSI in ihrem Bericht. Die Malware hat in den letzten Jahren zahlreiche Opfer gefordert, erklärt das IT-Fachmagazin Bleepingcomputer.com. So gab es Ende 2020 einen grosse Angriffswelle mit Ryuk auf das Gesundheitssystem in den USA. Bei den Angriffen haben die Drahtzieher hohe Lösegelder gefordert. In einem Fall wurde eine Summe von 34 Mio. Dollar bezahlt. Das Nationale Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) rät grundsätzlich von einer Bezahlung eines Lösegelds ab, weil dadurch die Infrastruktur der Hacker unterstützt wird. Sicherheitsforschende haben die Ryuk-Lösegeldzahlungen über die letzten Jahre hinweg verfolgt. Sie kommen zum Schluss, dass die Cyberkriminellen mit ihren Machenschaften 150 Millionen Dollar eingenommen haben - und dies sei noch eine konservative Schätzung, wie es bei Bleepingcomputer.com heisst.
Ryuk ist eine gefährliche Schadsoftware, die es seit 2018 gibt. Jetzt ist eine neue Variante aufgetaucht. Sie verbreitet sich innerhalb eines Netzwerks. Frankreich warnt vor dieser Ryuk-Version.
Einen treuen Begleiter auf vier Beinen wünschte sich während des Lockdown so manch einer. Während es schwierig war, den sozialen Kontakt mit seinen Mitmenschen aufrechtzuerhalten, durfte sorglos mit dem Vierbeiner gekuschelt werden. Dies führte dazu, dass die Nachfrage nach Hunden während der Corona-Krise rasant angestiegen ist. Doch im Frühling wurden auf Anordnung des Bundes alle Hundeschulen geschlossen - die neuen Hundebesitzer waren auf sich allein gestellt. Dies hatte Folgen für Herrchen und Hund. Besonders für die jungen Hunde war der Lockdown gar nicht gut, sagt Susanne Hirschi. Sie ist seit vielen Jahren Hundetrainerin und leitet die Sitz-Platz-Hundeschule in Seeberg BE. Ich habe sehr viel zu tun, erzählt die 53-Jährige. Da die Hundeschulen während des Lockdown geschlossen werden mussten, sei die Nachfrage umso grösser: Es gilt jetzt, den Rückstand der Hunde in ihrer Entwicklung und Erziehung aufzuholen. Die Sozialisierung sei dabei ein zentraler Aspekt. Während des Lockdown waren Läden und Restaurants geschlossen - die Hundebesitzer sind mit ihren Welpen vermehrt zu Hause geblieben. Das zeige sich jetzt: Die Hunde konnten sich in ihrer ersten Entwicklungsphase nie wirklich an ihre Umwelt gewöhnen. Es kann sie deshalb nun überfordern, mitten im Geschehen zu sein, so Hirschi. Auch der Kontakt zu anderen Hunden sei den Welpen während des Lockdown entzogen worden, bedauert Hirschi. Es durften keine Gruppenaktivitäten stattfinden - nur Einzellektionen auf Anordnung des Tierarztes waren erlaubt: Einen Junghund in einer Einzellektion zu sozialisieren, ist natürlich schwierig. Der soziale Kontakt zu Artgenossen müsse deshalb jetzt Schritt für Schritt nachgeholt werden: Wir sind jetzt gefordert, die Hunde mit viel Geduld und Zeit nachträglich zu sozialisieren. Der fehlende Kontakt zu anderen Hunden könne gefährliche Folgen haben: Beim Spielen mit Artgenossen merken die Welpen beispielsweise, wie fest sie zubeissen dürfen, bis der Spielpartner aufjault und es wehtut. Ohne diese Erfahrungen weiss der Hund später auch beim Menschen nicht, wie fest er zubeissen darf, erklärt Ernst Krüsi, Hundetrainer und tierpsychologischer Berater aus Zürich. Ein ähnliches Phänomen gebe es beim Umgang mit Macht zu beobachten: Kann der Welpe keine Machtspiele mit Artgenossen ausüben, wird er es irgendwann mit dem Menschen tun, sagt Krüsi. Gerade wenn die Hundebesitzer plötzlich aus dem Homeoffice zurückkehren - und der Hunde vermehrt auf sich allein gestellt ist -, werde er versuchen, die Alphaposition einzunehmen. So kann die Sozialstruktur einer Familie auf den Kopf gestellt werden. Er als langjähriger Hundetrainer merke die gewaltige Auswirkung der Corona-Krise auf die Hundeschulen ebenfalls. Viele der Hunde wurden aus Langweile angeschafft. Doch irgendwann stellt ein Hund seine Ansprüche, so Krüsi. Nun seien die Hundebesitzer überfordert - und würden sich verzweifelt an einen Hundetrainer wenden. Oder aber sie wollten ihre Hunde wieder zurückgeben - etwa an ihre Züchter oder ein Tierheim.
Die Corona-Pandemie erhöhte die Nachfrage nach einem neuen Haustier drastisch - so auch die nach Hunden. Doch gerade Hunde brauchen eine korrekte Erziehung und Sozialisierung. Da die Hundeschulen während des Lockdown geschlossen waren, sind nun viele Hundebesitzer überfordert. Hundeschulen und Hundetrainer werden mit Anfragen überschüttet.
Die Bewohnerinnen und Bewohner im brasilianischen Bundesstaat Goiás können nach drei Wochen Terror endlich aufatmen: Am Montag wurde der 32-jährige Killer und Vergewaltiger Lázaro Barbosa in Águas Lindas de Goiás nahe der Hauptstadt Brasília von der Polizei gefasst. Während seiner Festnahme kam es zu einer Schiesserei, bei der Barbosa verletzt wurde. Er habe Widerstand geleistet, gab der Direktor des Geheimdienstes Abin, Alexandre Ramagem, auf Twitter bekannt. Barbosa sei kurz danach im Spital verstorben, wie das brasilianische Portal O Globo berichtet. Die Jagd nach dem Schwerverbrecher hatte am 9. Juni begonnen, nachdem er in der benachbarten Ortschaft Ceilândia vier Mitglieder einer Familie getötet hatte: Mit einer Schusswaffe und einem Messer tötete Barbosa ein Elternpaar und dessen Kinder im Alter von 15 und 21 Jahren. In den darauffolgenden Tagen überfiel der Kriminelle weitere elf Fincas, machte deren Besitzerinnen und Besitzer zu Geiseln. Nach der Bluttat von Ceilândia leitete die Polizei eine Grossfahndung nach Barbosa ein. Eine Spezialeinheit mit rund 300 Beamten jagte ihn in den Wäldern rund um Brasília. Dabei kamen Drohnen, Helikopter und Spürhunde zum Einsatz. Auf der Flucht schoss Barbosa mehrere Anwohner, zwei Polizisten und einen Luftwaffenoffizier an. Doch er kannte das Gebiet sehr gut. Vor wenigen Tagen entführte der 32-Jährige eine ganze Familie und schleppte sie bis zu einem Fluss, wohl mit der Absicht, sie zu töten. Die Tochter im Teenageralter konnte allerdings eine Nachricht an die Polizei schicken. Die Beamten umzingelten Barbosa wenig später. Er liess die Familie gehen und flüchtete weiter. Schliesslich fand ihn die Polizei am Montag im Haus seiner Ex-Freundin. Die spektakuläre Jagd auf Barbosa war wochenlang das beherrschende Thema in den brasilianischen Medien. Auch, weil Lázaro Barbosa in den vergangenen 14 Jahren eine ganze Reihe schwerer Verbrechen verübt hatte. Mit 19 Jahren wurde er erstmals wegen eines Doppelmordes in der Stadt Bahía verurteilt. Barbosa hatte zwei Männer umgebracht, die eine Frau vor ihm beschützen wollten. Schon nach zehn Tagen floh der Verbrecher aus dem Gefängnis. 2009 kam er erneut wegen Vergewaltigung und Diebstahl in den Knast. Nach zwei Jahren schaffte er wieder die Flucht. 2018 wurde er zum dritten Mal wegen Vergewaltigung und Doppelmord eingesperrt - und zum dritten Mal konnte er wenig später aus dem Gefängnis fliehen. Im vergangenen April tauchte er erneut auf dem Radar der Polizei auf: Er hatte einen älteren Mann auf einem Bauernhof mit einer Axt attackiert, zwei Tage später drang er in eine Finca ein, nahm eine Familie als Geisel. Er sperrte den Besitzer im Schlafzimmer ein und schleppte die Ehefrau bis zu einem Gebüsch, um sie zu vergewaltigen. Seither lebten die Leute von Goiás in Angst. Der Tod von Barbosa wurde darum in den sozialen Netzwerken gefeiert. Der Gouverneur des Bundesstaates, Ronaldo Caiado, lobte den Einsatz der Polizei: Herzlichen Glückwunsch an unsere Sicherheitskräfte. Wir können stolz auf sie sein! Goiás ist kein Disneyland für Banditen, twitterte er.
Der 32-jährige Lázaro Barbosa wurde am Montag gefasst und getötet. Der Kriminelle hatte Brasilien in Angst und Schrecken versetzt. Eine Spezialeinheit der Polizei mit rund 300 Beamten hatte Barbosa während 20 Tagen gejagt.
Wer dieser Tage über die deutsche Grenze in den Europapark nach Rust fahren will, kann eine böse Überraschung erleben. Denn Schweizer, die sich in den zwei Wochen vor dem geplanten Besuch im Freizeitpark in Freiburg, Waadt oder Genf aufhielten, dürfen nicht einfach so nach Baden-Württemberg einreisen. Stattdessen müssen betroffene Schweizer direkt nach der Einreise in Quarantäne, das ist Vorschrift im deutschen Bundesland Baden-Württemberg, wo der Europapark liegt. Denn während die Schweiz als Ganzes bislang davor verschont blieb, stehen die Kantone Freiburg, Waadt und Genf auf der Risikoliste des deutschen Robert-Koch-Instituts. Eine Ausnahme gibt es laut Behörden nur für Personen, die einen negativen Corona-Test vorweisen können. Dann endet die Quarantäne, ohne dass es noch einer behördlichen Zustimmung bedarf, sagt ein Europapark-Sprecher. Einem Ritt auf der Achterbahn steht damit nichts mehr im Weg. Aber Achtung: Das Testergebnis darf bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nicht älter als 48 Stunden sein, so der Sprecher. Bezahlt werden muss der Test aus eigener Tasche. Kontrolliert wird die Pflicht vom Europapark-Personal allerdings nicht, wie ein Sprecher betont: Alle Besucher kommen in den Europapark. Am Eingang gibt es keine Kontrollen, so der Sprecher. Man appelliere an die Eigenverantwortung der Besucher. Der Europa-Park hält sich streng an die Vorgaben der Behörden. Anders bei einer Buchung im Hotel: Dort wird die Herkunft jedes Gastes anhand seiner Reservierung festgestellt. Den Besuchern rät der Sprecher, vor dem Besuch die deutsche Liste der Risikogebiete zu überprüfen. Falls der Besuch deshalb verschoben werden muss, bieten wir den Gästen aus Kulanz eine Umbuchung der Tickets an. Anmerkung: In der ursprünglichen Version dieses Textes liess sich ein Europapark-Sprecher zitieren, dass am Eingang stichprobenartig Kontrollen durchgeführt würden und betroffene Schweizer ohne Test weggewiesen würden. Diese Aussage hat der Europapark später widerrufen.
Deutschland zählt Freiburg, Waadt und Genf als Risikogebiet. Wer sich in den zwei Wochen vor dem Besuch dort aufgehalten hat, darf deshalb nicht über die Grenze und auch nicht in den Europapark. Wer im Risikogebiet war, darf nur mit einem Test trotzdem in Rust Achterbahn fahren.
Das Bezirksgericht Brig hat einen Lehrer vollständig von der Anklage der mehrfachen sexuellen Belästigung freigesprochen. Der Angestellte einer Oberwalliser Mittelschule war von deren Direktor im Oktober 2019 wegen zweier Vorfälle mit einer damals 18-jährigen Schülerin angezeigt worden, wie der Walliser Bote berichtet. Gemäss Aussagen der Schülerin massierte der Beschuldigte ohne um Erlaubnis zu bitten ihr Bein, nachdem sie im Anschluss an einen 12-Minuten-Lauf Schmerzen verspürt hatte. Zwar sah das Gericht diese Darstellung als erwiesen an. Es hielt jedoch fest, dass in Anbetracht der konkreten Umstände der objektive Betrachter davon ausgegangen wäre, dass der Beschuldigte der Schülerin bloss helfen bzw. ihr etwas erklären wollte und seine Berührungen keine sexuelle Bedeutung hatten. Dies sei auch der Eindruck einer anwesenden Kollegin gewesen. Ferner belastete die Schülerin den Lehrer, ihr während einer Turnlektion, in der eine angepasste Version von American Football gespielt wurde, an den Po gefasst zu haben. Hier kam das Gericht in Würdigung aller Zeugenaussagen zum Schluss, dass keine klaren Hinweise vorliegen, dass es zu einer Berührung am Gesäss gekommen sei, was in einem schnellen Spiel wie American Football auch den Mitspielern hätte auffallen müssen. Aufgrund der beschriebenen Umstände bestehen daher erhebliche Zweifel daran, dass der angeklagte Sachverhalt einem realen Geschehen entspricht. Sowohl die Verteidigung als überraschend auch die Staatsanwaltschaft hatten einen Freispruch gefordert. Dem Lehrer wird eine Entschädigung von 8700 Franken gezahlt. Eine Genugtuung, wie sie der Verteidiger für seinen Mandanten gefordert hat, wird ihm nicht zugesprochen.
Eine Schülerin hatte einen Walliser Lehrer beschuldigt, sie mehrmals sexuell belästigt zu haben. Laut ihren Aussagen hatte der Beschuldigte ungefragt ihren Oberschenkel massiert und ihr an den Po gefasst. Das Gericht sah den objektiven Tatbestand der sexuellen Belästigung als nicht erfüllt an. Der Lehrer wurde freigesprochen.
Die Prämie für die Krankenkasse steigt nächstes Jahr mit 0,5 Prozent zum dritten Mal in Folge leicht an. Der Prämienschock fällt trotz Corona aus. Wie sich die Pandemie auf die Gesundheitskosten auswirkt, ist aber noch unklar. Der Bundesrat rechnet damit, dass die Prämie in den kommenden Jahren weiter steigt. Zahlt die Krankenkasse das Corona-Heilmittel? Muss ich überhaupt eine Versicherung abschliessen? Und kann ich bei einem Wechsel der Krankenkasse Geld sparen? Krankenkassen-Experte Felix Schneuwly vom Vergleichsdienst Comparis stellt sich am Donnerstag ab 11.45 Uhr in einem Live-Chat den Leserfragen. Hier kannst du deine Frage einreichen
Die Krankenkassenprämie steigt nächstes Jahr leicht an. Comparis-Experte Felix Schneuwly beantwortet am Donnerstag Leserfragen zur Krankenkasse. Hier kannst du dem Krankenkassen-Profi deine Frage stellen.
Auf der Halbinsel Sachalin im äussersten Osten Russlands ist ein achtjähriges Mädchen vergewaltigt und getötet worden. Ein Ehepaar werde verdächtigt, das Kind zunächst entführt zu haben, teilten die Behörden am Samstag in Juschno-Sachalinsk mit. Das Paar wurde festgenommen. Der Polizei zufolge wies die Leiche der 8-Jährigen Spuren von Gewalt auf. Vier Tage lang suchten lokalen Medien zufolge etwa 500 Menschen nach dem Kind. Laut den Berichten soll das Mädchen auf dem Heimweg in den Kleinbus des Ehepaares gestiegen sein. Überwachungskameras hätten das gefilmt. Die Polizei sei so dem 45-Jährigen und seiner 31 Jahre alten Frau auf die Spur gekommen. Der Mann soll das Kind missbraucht und erwürgt haben. Nach dem Geständnis der Ehefrau sei schliesslich die Leiche des Kindes in einem Wald gefunden worden. Das Mädchen starb demnach zwei Tage vor seinem neunten Geburtstag.
In Russland wurde nach viertägiger Suche ein zuvor verschwundenes achtjähriges Mädchen tot aufgefunden. Das Mädchen soll vor dem Tod vergewaltigt worden sein. Die Polizei nahm ein Ehepaar fest.
Wie eine niederländische Nichtregierungsorganisation schreibt, fliessen die Zahlungen in Milliardenhöhe der EU für die bestellten Moderna-Impfdosen in die Schweiz und würden demnach auch hier versteuert werden - zu einem niedrigen Steuersatz. Von der EU wurden für das laufende Jahr 310 Millionen Impfdosen bestellt, was gerechnet sechs Milliarden Franken entspricht. Ihren Europasitz hat die Impfstoffherstellerin Moderna in Basel. Dort hat auch Lonza - das Schweizer Chemie- und Biotechnologieunternehmen - seinen Sitz. Lonza stellt im Auftrag von Moderna den Hauptwirkstoff der Impfung her. Die niederländische Organisation Somo spekuliert, dass Moderna Basel-Stadt als Europasitz wegen seinen im Vergleich mit anderen Schweizer Kantonen tieferen Steuern gewählt hat. In Basel sind es 13 Prozent. Weltweit ist momentan eine Mindeststeuer von 15 Prozent vorgesehen. Die Somo wirft Moderna vor: Allein die Tatsache, dass Moderna den Umsatz seiner Covid-Impfungen in seine frisch gegründeten Tochtergesellschaften in Steueroasen lenkt, weist darauf hin, dass dies steuerlich motiviert ist. Moderna lehnt momentan eine Stellungnahme dazu, wie hoch der zu versteuernde Betrag sein wird und wo dieser entrichtet werden wird, ab, wie der Tages Anzeiger schreibt. Das Unternehmen muss die Steuern jedoch nicht dort entrichten, wo der Umsatz verbucht wird, sondern dort, wo er tatsächlich erzeugt wird. Das wäre auch das Ziel, auf das ein Mindeststeuersatz für Unternehmen abzielt. Dieser gelte aber nur für die hundert grössten Unternehmen weltweit und dazu zählt Moderna nicht. Betreffend Steuern sucht die Firma derzeit neu eine oder einen Director of International Tax. Der Sprecher des Finanzdepartements von Basel-Stadt dazu: Wir wissen nicht, wie viel Gewinn hier versteuert wird, das kann erst mal nichts als Spekulation sein. Leiterin des Amts für Wirtschaft und Arbeit, Nicole Hostettler, sagt, Moderna sei keine Briefkastenfirma, mehr noch: Durch die Niederlassung von Moderna würden die Basler Lifesciences-Firmen, wozu auch Roche und Novartis zählen, optimal ergänzt.
Dem US-Konzern Moderna wird vorgeworfen, aus Steuergründen den Sitz in Basel gewählt zu haben. In Basel liegt der Steuerfuss tiefer als in anderen Kantonen. Für Moderna war der Grund, dass die Herstellerin des Hauptwirkstoffes der Impfung - Lonza - ihren Sitz ebenfalls in Basel hat.
Geschlossene Läden, Reisebüros und Werkstätten: Für manche Unternehmer bleibt im Moment nur der Sprung ins Internet. Das erweist sich in vielen Fällen jedoch schwieriger, als man meinen könnte. Vielen Betroffenen fehlt das digitale Know-how, um einen Onlineshop aufzubauen. In anderen Fällen ist es schlicht zu teuer, die Website zu bewerben. Das kostet ein Schweinegeld, sagt etwa Unternehmerin Gaby Nehme. Zur Unterstützung der Kleinunternehmerinnen und -unternehmer stellt 20 Minuten einige der Betriebe vor. In der Bildstrecke oben erzählen die Betroffenen von ihrer Situation - einen Link zum jeweiligen Onlineshop findest du ebenfalls dort. Wie die verschiedenen Geschichten zeigen, macht Not auch erfinderisch: So führt Nina Kuratle, deren Wollfachgeschäft geschlossen bleibt, neuerdings Strick-Livestreams durch. Dort beantwortet sie Fragen und gibt Tipps. Und Reisebüro-Chef Beat Künzler hat kurzum ein kleines Bändchen entwickelt, das das Tragen von Masken angenehmer machen soll. Das verkauft er jetzt online und hofft, so über die Runden zu kommen. Wie sieht es bei dir aus? Bist du Inhaber von einem Laden oder einer Boutique mit einer Handvoll Mitarbeiter und setzt nun ganz auf deinen Webshop? Dort fehlt aber die Kundschaft? Erzähle uns kurz von deiner prekären Situation und sende uns ein Bild von dir in deinem geschlossenen Geschäft (inklusive Name und Handynummer für allfällige Rückfragen) sowie die Adresse deines Webshops. Fülle dazu das Formular aus:
Wegen der Ladenschliessung sind viele Kleinunternehmerinnen und -unternehmer in der Bredouille. In der Bildstrecke erzählen sie, wie schwierig es ist, den Handel ins Internet zu verlagern. Not macht aber auch erfinderisch.
Die Hochzeitsplanung im Hause Stefanie-Shelton scheint in der heissen Phase zu sein. Zumindest, wenn es nach People geht. Dem US-Magazin liegen demnach offizielle Unterlagen der zuständigen Behörde im US-Bundesstaat Oklahoma vor, in denen der Antrag auf eine Hochzeit gestellt und die entsprechende Hochzeitslizenz für Blake Shelton (44) und Gwen Stefani (51) erteilt wurde. Und diese Genehmigung ist im Johnston County lediglich zehn Tage gültig, was bedeutet, dass sich das Musiker-Paar also bis dahin getraut haben muss. Es könnte somit tatsächlich sein, dass sich die beiden bereits dieses Wochenende das Jawort geben. Die Hochzeit war eigentlich bereits im vergangenes Jahr geplant, doch aufgrund der Corona-Pandemie wurde sie abgesagt. Seit sie sich verlobt haben, sind sie beide fest davon überzeugt, dass keine Hochzeit stattfinden wird, bis es für Familie und Freunde sicher ist, sagte eine Quelle gegenüber People. Gwen hat bereits sehr früh angedeutet, dass sie gerne im Sommer heiraten möchte. Anfang des Jahres sei Stefani enttäuscht gewesen, weil ein Ende der Pandemie nicht in Sicht war. Sie begann jedoch langsam, die Hochzeit in diesem Frühjahr zu planen, so der Insider weiter. Sie sind beide sehr aufgeregt, dass es endlich passieren wird. Die Söhne von Gwen werden eine wichtige Rolle bei der Hochzeit spielen. Mitte Juni wurde erstmals spekuliert, ob sich der 44-Jährige und die Sängerin bereits getraut hätten. Grund: Die Sängerin wurde in Los Angeles mit einem Diamant besetzten Ring, der neben ihrem Verlobungsring funkelte, von Paparazzi abgelichtet. Ihren Junggesellinnenabschied hat sie zumindest schonmal gefeiert, wie sie vor wenigen Wochen mit einem Foto auf ihrem Instagram-Account zeigte. Darauf ist die Sängerin mit einem Gläschen Wein und einem Geschenk in der Hand zu sehen. Im Bild selbst schrieb sie dazu: Sie wird heiraten. Zahlreiche Freundinnen und Freunde gratulierten der 51-Jährigen, so auch Heidi Klum (48) mit einem roten Herzchen. Gwen und Blake lernten sich während ihrer Juroren-Tätigkeit bei der US-Version von The Voice kennen und lieben. Seit Herbst 2015 sind sie offiziell ein Paar, im Oktober 2020 folgte die Verlobung. Mit einem neunkarätigen Verlobungsring hielt der Country-Sänger um die Hand seiner Liebsten an.
Country-Sänger Blake Shelton (45) und die ehemalige No-Doubt-Frontfrau Gwen Stefani (51) sind bald Mann und Frau. Das sollen zumindest offizielle Unterlagen der zuständigen Behörde in Oklahoma, die US-Medien vorliegen, zeigen. Dort wurde offiziell eine Hochzeit beantragt und eine Lizenz zum Heiraten erteilt. Diese ist zehn Tage nach Ausstellung gültig. Seit vergangenem Oktober sind die Musiker ein Paar. Aufgrund der Pandemie wollten sie mit ihrer Trauung aber noch warten.
Novak Djokovic, die Nummer 1 der Tennis-Welt, hat 2021 grosses vor. Der Serbe kann den Rekord von Roger Federer, der 310 Wochen die Nummer 1 der Welt war, brechen. Am 8. März könnte es soweit sein. Als Titelverteidiger bei den Australian Open und beim ATP Cup muss der Djoker aber viele Punkte verteidigen. Djokovic überlässt deshalb in der Vorbereitung nichts dem Zufall. Und er setzt dabei - für viele überraschend - auf einen Schützling seines ehemaligen Gurus Pepe Imaz. Imaz kommt eine zweifelhafte Rolle in Djokovics Karriere zu. Der Spanier war selbst Tennisprofi, aber nicht erfolgreich. Bei Grand Slams schaffte er es nur einmal in die zweite Runde - 1998 in Paris. Nach seiner aktiven Karriere wird er als Kuschel-Guru bekannt. Er predigt fragwürdige Theorien von Frieden und Liebe. Imaz hilft Djokovics Bruder Marko 2013 aus einer Depression, deshalb nimmt auch der Tennis-Superstar seine Hilfe in Anspruch. Djokovic trennte sich 2016 urplötzlich von Coach Boris Becker und fast vom kompletten restlichen Betreuerstab. Nur fünf Tage später wird die Zusammenarbeit mit Imaz bekannt. Es folgt seine erfolgloseste Zeit auf der ATP-Tour. Djokovic zieht erst 2018 die Reissleine, kehrt zu seinem Stammtrainer Marian Vajda zurück. Der Erfolg stellt sich wieder ein. Djokovic holte seitdem seine Grand-Slam-Titel 13, 14, 15, 16 und 17. Trotzdem bleibt die Verbindung zu Imaz bis heute bestehen. In der Vorbereitung für 2021 feilt der Djoker auf Marbella jetzt mit Imaz-Schüler Mario Vilella. Der ist eine imposante Erscheinung: langes Haar, wilder Bart. Auf dem Sixpack des durchtrainierten Spaniers prangt ein Schmetterlings-Tattoo. Der 25-Jährige ist die Nummer 186 der Welt und ein Schüler von Pepe Imaz, der auch weiter mit Djokovics Bruder Marko arbeitet. Auch Vilella hat eine spirituelle Ader. Vor dem Trainingsblock mit Djokovic war er auf einem Abenteuertrip im Amazonas. Dort hat er sich mit dem Ex-Profi Santiago Giraldo verlaufen. Das Fenster der Welt - eine Tür zur inneren Suche, die Verbindung, und das universelle spirituelle Sein, schreibt er auf Instagram. Danke Amazonas, dass du deine Türen geöffnet hast. Über den Schmetterling auf seinem Bauch sagt er: Er symbolisiert die Transformation der Person im Laufe der Zeit.
Von 2016 bis 2018 setzte Novak Djokovic auf Pepe Imaz als Trainer. Unter dem Guru war der Serbe allerdings kaum erfolgreich. Für die Vorbereitung der kommenden Tennis-Saison trainiert die Weltnummer 1 nun allerdings mit einem Imaz-Schüler.
Die Frambösie gilt heutzutage als reine Tropenkrankheit (siehe Box). Doch offenbar gab es die Erkrankung, die eng mit der Syphilis verwandt ist, früher auch auf dem europäischen Kontinent. Das berichten Forscher um Kirsten Bos vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte (MPI) in Jena im Fachjournal Scientific Reports. Womöglich habe die Frambösie zu einer Epidemie des 15. und 16. Jahrhunderts beigetragen, die bisher als Syphilis interpretiert worden sei. Den überraschenden Fund machten die Wissenschaftler in einem mittelalterlichen Massengrab im litauischen Vilnius, das in den Jahren 2006 und 2007 entdeckt wurde. Historische Informationen zu diesem Grab gibt es keine, doch die Art der Bestattung, zusätzlich mit dem Ort ausserhalb der damaligen Stadtgrenzen, deuteten auf die Pest oder eine ähnlich schwere Infektionskrankheit hin, zitiert das MPI Rimantas Jankauskas, von der Universität Vilnius. Um sicherzugehen, beauftragten er und seine Kollegen Bos mit DNA-Analysen. Bei diesen stiess das deutsche Team - wie erwartet - bei mehreren Toten auf genetische Spuren des des Pesterregers Yersinia pestis. Doch das war noch nicht alles. Denn die Wissenschaftler gingen noch einen Schritt weiter, wie Bos Kollegin Karen Giffin sagt: Wir wollten prüfen, ob die von uns neu entwickelten Technologien zur molekularen Erkennung von Pathogenen, es uns ermöglichen, mehr über den Gesundheitszustand dieser Menschen zu erfahren. Anders als bei früheren Ansätzen weiss man dabei nicht ungefähr, wonach man sucht, sondern geht ohne Vorannahme ans Werk. Auf diese Weise wurden die Forscher tatsächlich noch einmal fündig. So wies eine der vier untersuchten Pesttoten - eine junge Frau - DNA-Spuren von Treponema pallidum pertenue nach, einem Bakterium, das eng mit dem Erreger der Syphilis, Treponema pallidum, verwandt ist und die Erkrankung Frambösie auslöst. Es war beeindruckend, die Spuren einer solchen Krankheit in einem historischen Skelett vorzufinden, da deren molekulare Erhaltung in historischen Knochen als problematisch gilt, so Bos. Die Frambösie ist nur schwer von der Syphilis und weiteren Treponematosen zu unterscheiden. Ihre Entdeckung sei deshalb für die Interpretation einer vermeintlichen Syphilis-Epidemie im späten Mittelalter bedeutsam, berichten die Wissenschaftler. Denn der vorherrschenden Meinung zufolge trat Syphilis in Europa erstmals 1495 auf, als die Truppen des französischen Königs Karl VIII. Neapel belagerten. Sie verbreitete sich zunächst unter den Soldaten und später in weiten Teilen Europas. Da dieser Ausbruch nur kurz nach der Rückkehr von Kolumbus aus der Neuen Welt auftrat, nehmen viele Forscher an, sie sei von dort nach Europa gelangt. Andere vermuten, dass die Syphilis dort schon lange zuvor verbreitet war oder dass sie im 15. Jahrhundert über Handelsbeziehungen aus Westafrika eingeschleppt wurde. Die Diagnose der Frambösie bei einer Frau aus dem mittelalterlichen Europa lasse nun eine weitere Möglichkeit zu. Aufgrund ihrer Ähnlichkeit zu Syphilis und des Auftretens zu einer ähnlichen Zeit ist es möglich, dass die Frambösie zu dem bekannten Ausbruch im 15. und 16. Jahrhundert beitrug, den wir normalerweise auf Syphilis zurückführen, erklärt Bos die Bedeutung der Entdeckung. Das Rätsel um den Ursprung von Syphilis bleibe weiterhin offen, so die Forscherin. Der Fund mache aber deutlich, dass die die Ökologie der Krankheiten im mittelalterlichen Europa deutlich komplexer sei, als man bis anhin gedacht habe.
In einem Massengrab in Litauen haben Forscher DNA-Spuren einer Tropenkrankheit nachgewiesen. Konkret stiessen sie auf Spuren von Treponema pallidum pertenue, einem Bakterium, das eng mit dem Erreger der Syphilis verwandt ist und die Erkrankung Frambösie auslöst. Es ist laut den Wissenschaftlern möglich, dass die Frambösie zu einer Epidemie des 15. und 16. Jahrhunderts beigetragen hat, die bisher als Syphilis interpretiert wurde.
Die 10000-Seelen-Stadt Whistler in den kanadischen Rocky Mountains ist einer der bekanntesten und beliebtesten Wintersportorte in der Provinz British Columbia im Westen Kanadas. Whistler-Blackcomb ist das grösste Skigebiet in Nordamerika. 2005 fanden dort die Snowboard-Weltmeisterschaften statt, 2010 wurden die alpinen Wettbewerbe der Olympischen Winterspiele ausgetragen. Doch nun macht Whistler ganz andere Schlagzeilen: Ende März schlossen die Behörden den Ort für den Tourismus, nachdem sie festgestellt hatten, dass die hoch ansteckende brasilianische Sars-CoV2-Variante P1 sich dort rasch ausbreitete. Mittlerweile wurden laut dem Guardian in Whistler an die 200 Fälle bekannt, was massgeblich dazu beitrug, dass British Columbia mit insgesamt 877 Fällen der grösste Herd für P1 ausserhalb von Brasilien wurde. Das Virus, das insbesondere junge Menschen hart trifft, machte Whistler zu einer Art Ischgl von Kanada. Die Fachleute sind besorgt, denn wie sich P1 in Whistler so stark ausbreiten konnte, ist den Experten schleierhaft: Keine der 84 zuerst infizierten Personen im Ort war zuvor ins Ausland gereist. Nora, eine 22 Jahre alte Tourismus-Angestellte, ist eine von ihnen. Sie weiss zwar nicht, mit welcher Variante sie Mitte März infiziert wurde, berichtet aber, dass sie starke Gliederschmerzen verspürte und tagelang das Bett hüten musste. Sie steht für die Mehrheit der Patienten im Ort, von denen manche trotz intensiver Impfbemühungen der Behörden an Covid-19 erkrankten. Wir haben immer gedacht, dass so etwas passieren könnte, sagt auch Peter, Angestellter eines Resorts, der wenige Tage nach seiner ersten Impfung erkrankte. Die Leute kommen von überall hierher - das macht den Ort zu dem, was er ist. Seit März hat sich das Virus in der Provinz weiter ausgebreitet und auch das benachbarte Alberta erreicht. Auch 21 Spieler des NHL-Hockeyclubs Vancouver Canucks erkrankten. British Columbia liegt beim Screening der Erkrankten landesweit zurück, weshalb der Grad der Verbreitung von P1 noch nicht klar ist. Für den Epidemiologen Jean-Paul Soucy sind die zu spät umgesetzten Quarantäne-Verordnungen schuld daran. Dass wir die Quarantänemassnahmen nicht auf die Grenze ausgedehnt haben, hat da auch nicht geholfen, sagt er. Wegen Überlastung hat die Provinz nun zudem angekündigt, Infektionen nicht mehr auf den jeweiligen Stamm des Virus zu untersuchen. Wir gehen einfach davon aus, dass alle Ansteckungen mit einer hoch ansteckenden Variante erfolgten, so Dr. Bonnie Henry, oberste Ärztin von British Columbia. Doch gerade dieser Blindflug bei den Treibern der Epidemie macht den Experten zusätzlich Sorge. Denn während die klassische Covid-19-Variante auf dem Rückzug ist, haben die Infektionen mit Mutanten zugenommen. Aber auch die chronische Knappheit an Unterkünften im Ort dürfte zur Ausbreitung beigetragen haben. Weil die Mieten so absurd hoch sind, teilen sich auch schon mal acht Leute eine Wohnung, berichtet Nora. Nach ihrer Infektion wollte sie in Quarantäne, doch auch ihre drei Mitbewohnerinnen und Mitbewohner erkrankten. Die wenigsten von uns können ihre Arbeit eben von zuhause aus machen, sagt sie.
Das Ski-Mekka Whistler in Britisch Columbia hat sich in Sachen Covid-19 zum Ischgl der Rocky Mountains entwickelt. Fast ein Viertel aller Fälle mit der brasilianischen Corona-Variante in der Provinz wurden dort festgestellt - der grösste Ausbruch ausserhalb Brasiliens. Dass nun kein Screening mehr auf die einzelnen Viren erfolgt, macht Experten Sorge.
Schon bald dürfen über den Play Store von Google keine Sugar-Dating-Apps mehr veröffentlicht werden. Die neue Regelung tritt am 1. September in Kraft und wird im Zuge einer Reihe von Neuerungen, die sexuelle Inhalte auf der Plattform betreffen, eingeführt. So werden künftig Apps, die vergütete sexuelle Beziehungen anbieten, verboten. Dazu gehören auch sogenannte Sugar-Dating- oder Sugar-Daddy-Apps. Zwar können Nutzerinnen und Nutzer vorerst noch nach solchen Apps suchen und diese auch herunterladen, bereits bestehenden und neu hochgeladenen Applikationen bietet Google aber ausschliesslich eine 30-tägige Frist an, bis die neuen Regeln eingehalten werden müssen. Wer im Play Store nach Dating-Apps sucht, stolpert früher oder später auch über einige Sugar-Dating-Applikationen wie beispielsweise SeekingArrangement, Sugar Daddy Meet, Millionaire Dating App oder SDM. Alle diese Apps haben mehrere Hunderttausend und manche bis zu einer halben Million Downloads zu verzeichnen. Bereits in Kraft ist die Regelung, dass im Play Store keine Apps angeboten werden dürfen, die Sex-bezogene Unterhaltung oder Escort-Services anbieten. Davon betroffen ist beispielsweise auch die beliebte Plattform Onlyfans, auf welche Nutzerinnen und Nutzer häufig Nacktbilder laden. Obwohl über sie nicht nur pornografisches Material läuft, ist die App nicht im Play Store aufzufinden. Wie Vice.com hervorhebt, kann Google aber natürlich nicht verhindern, dass auf anderen Dating-Plattformen wie Tinder oder Hinge Vereinbarungen abgeschlossen werden, die unter die Kategorie eines Sugar-Dating-Verhältnisses fallen. Von der Regelung sind ausschliesslich Apps betroffen, die explizit für diese Art von Dating gemacht sind.
Google führt im September eine neue Regelung für seinen Play Store ein. Neu dürfen keine Apps mehr angeboten werden, die vergütete sexuelle Beziehungen anpreisen. Unter diese Kategorie fallen sogenannte Sugar-Dating- oder Sugar-Daddy-Apps. Bereits verboten sind Applikationen, die Sex-bezogene Unterhaltung oder Escort-Services anbieten.
Ein Forscherteam der Universität Basel hat die Virtual Reality App Easyheights entwickelt, die gegen Höhenangst helfen soll. Die Angst vor Höhe ist weit verbreitet, doch bei ungefähr fünf Prozent der Bevölkerung ist die Angst derart stark ausgeprägt, dass sie darunter leiden. Betroffene nehmen jedoch selten professionelle Hilfe in Anspruch, da sie sich nur widerwillig ihrer Angst aussetzen wollen. Die neue VR-App soll dem nun Abhilfe schaffen. Mithilfe der App kann eine Höhensituation auf dem Smartphone simuliert werden. Dafür arbeitet das Programm mit 360-Grad Drohnenbildern von realen Orten. Betroffene können die App Easyheights auf ihrem eigenen Smartphone herunterladen, für die Anwendung wird aber ein Virtual-Reality-Headset benötigt. Im virtuellen Erlebnis steht der Nutzer auf einer ein Meter hohen Plattform, die nach einigen Minuten Gewöhnungszeit automatisch schrittweise höher steigt. Auf jedem neuen Level können sie die Ausprägung ihrer Höhenangst angeben. So soll die Angst vor der Höhe ohne Stresssituation gemindert werden. Die Forscher konnten die Wirksamkeit von Easyheights in einer Studie nachweisen. An der Studie nahmen insgesamt 50 Personen mit Höhenangst teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen geteilt. Eine Hälfte der Teilnehmenden absolvierte mithilfe der App ein insgesamt vierstündiges Höhentraining innert zwei Wochen. Die andere Hälfte war der Kontrollgruppe ohne Training zugeteilt. Vor und nach dem Training mussten die App-Probanden den Aussichtsturm Uetliberg in Zürich besteigen, so weit, wie es ihre Höhenangst zuliess. Die Kontrollgruppe kletterte ebenfalls auf den Aussichtsturm. Bei den Easyheights-Probanden zeigte sich erstaunliches: sie zeigten weniger Angst auf dem Turm und konnten höher klettern als zuvor. Bei der Kontrollgruppe gab es keine positive Veränderung. Die ausführlichen Ergebnisse der Studie der Universität Basel erschienen im Fachjournal NPJ Digital Medicine.
Forscher der Universität Basel haben eine Virtual Reality App entwickelt, die bei Betroffenen die Angst vor Höhe mindern soll. Die App Easyheights kann mit dem Smartphone und einem VR-Headset benutzt werden und simuliert dem Nutzer eine Höhensituation. Die Forscher haben die Wirksamkeit der App mit einer Studie belegen können.
Der Chef der Schweizer Finanzaufsicht Finma, Mark Branson, soll neuer Präsident der deutschen Finanzaufsicht Bafin werden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Bundestags-Kreisen. Das Bundesfinanzministerium bestätigte diese Meldung. Auch das Handelsblatt berichtete über die Personalie. Branson soll seinen neuen Posten demnach spätestens am 1. August antreten. Die Bafin war zuletzt im Bilanzbetrugsskandal um das frühere Dax-Unternehmen Wirecard heftig in die Kritik geraten. Der bisherige Chef Felix Hufeld musste seinen Posten räumen. Der Skandal um die Wirecard AG habe offenbart, dass die deutsche Finanzaufsicht eine Re-Organisation brauche, um ihre Aufsichtsfunktion effektiver erfüllen zu können, hatte Finanzminister Olaf Scholz (SPD) gesagt. Die Bafin soll unter anderem mit Experten für Wirtschaftsprüfung und Bilanzanalyse verstärkt werden. Weder der Finanzaufsicht noch den Wirtschaftsprüfern von EY war der mutmassliche jahrelange Milliardenbetrug von Wirecard aufgefallen. Inzwischen hat der insolvente frühere Dax-Konzern Luftbuchungen von 1,9 Milliarden Euro eingeräumt - insgesamt könnte es nach Ermittlungen der Münchener Staatsanwaltschaft um mehr als drei Milliarden Euro gehen. Die Bafin ist auch ins Visier der Frankfurter Staatsanwaltschaft geraten. Es handelt sich nach früheren Angaben vom Februar um eine Vorprüfung. Wirecard-Aktionäre hatten Strafanzeigen erstattet. Sie werfen der Behörde vor, sie habe ihre Aufsichtspflichten verletzt. Zum anderen geht es um die möglicherweise strafbare Verletzung von Insiderwissen. Hufeld und Vizechefin Elisabeth Roegele traten ab, nachdem der Verdacht aufkam, ein Bafin-Mitarbeiter könnte dank Insiderwissen mit Wirecard-Papieren Geschäfte gemacht haben.
Mark Branson soll neuer Präsident der deutschen Finanzaufsicht Bafin werde. Aktuell ist er noch Chef der Schweizer Finanzaufsicht Finma. Branson soll sein neues Amt spätestens am 1. August antreten.
Auf einem Feld in Niedersachsen trifft eine Frau mit Hund auf einen Wolf. Sie filmt, wie sie das Tier schreiend verjagt. Hat sie sich richtig verhalten? Ja und nein, sagt Verhaltensforscher Kurt Kotrschal (67) vom Wolf Science Center im österreichischen Ernstbrunn auf Spiegel.de. Bei dem Wolf, der sich auf dem Feld immer wieder Frau und Hund nähert, habe es sich wahrscheinlich um einen neugierigen Jungwolf gehandelt, der sich die Sache mal angesehen hat. Der Biologe vermutet, dass das Tier wohl eher einfach vorbeigelaufen wäre, hätte die Frau nicht derartig gezetert. Er verstehe natürlich, dass der Spaziergängerin mulmig zumute sei. Aber die Körperhaltung des Wolfs drückt eher unsichere Neugierde aus als die Absicht, eine Beute anzugreifen, so Kotrschal. Die Frau hat bei dem Schockzusammentreffen richtig reagiert, indem sie stehen geblieben sei und den Wolf anschrie, als er nicht sofort verschwand. Sich gross machen und drohen kann auch helfen, oder dem Wolf selbstbewusst entgegenzugehen und - wenn möglich - Erdbrocken zu schleudern. Ansonsten sollte man sich freuen und schauen, ob es wirklich ein Wolf ist. Meist sind es doch Hunde. Weniger gut sei es, von einem Wolf wegzulaufen. Oder wenn, wie in diesem Fall, die Stimme der Frau Angst und Panik verrate. Das macht sie eher interessant. Junge Wölfe können neugierig sein, deswegen sind sie aber noch nicht gefährlich. Dass ein Wolf den Menschen bei einer unverhofften Begegnung wie in Niedersachsen als Beute sehen und ihn anfallen könnte, schliesst der Biologe aus: Mitteleuropäische Wölfe seien wegen der hohen Wilddichten bestens genährt. Sie haben gar keinen Grund, sich an Menschen zu versuchen. Wenn sie es darauf abgesehen hätten, wäre schon längst mal etwas passiert. Hundehaltern rät Kotrschal: Wenn Ihr Hund nahe an Ihnen ist, besteht keine Gefahr. Auch in Wolfsgebieten sollte der Abstand nicht näher als 50 Meter sein. Das gilt auch für Kinder - wobei für Hunde die Gefahr grösser ist , als Artgenossen können sie eine Territorialverteidigung auslösen. Wölfe würden auch nichts dabei finden, einen menschenfernen Hund zu töten und zu fressen. Angesichts der wachsenden Wolfspopulation schliesst der Verhaltensforscher nicht aus, dass Wölfe ihre Scheu vor dem Menschen zusehends verlieren. Deswegen seien sie aber nicht notwendigerweise gefährlich, wie Untersuchungen, etwa aus Norwegen, zeigten. Kritisch kann es nur werden, wenn die Wölfe gefüttert werden. Die bislang in Deutschland legal abgeschossenen Wölfe seien alle angefüttert gewesen und hätten deswegen ihre Distanz verloren. Auch die Tollwut stelle ein Risiko dar. Kotrschal, der sich im Wolfsforschungszentrum vor allem um die Handaufzucht und den Umgang mit den Tieren kümmert, forscht über die sozialen Beziehungen und das Benehmen von Wölfen. Wölfe sind natürlich nicht völlig ungefährlich und es hat früher immer wieder Wolfstote gegeben, sagt er. Aber Wildschweine, Hunde und Pferde sind im Moment sehr viel gefährlicher.
Eine Frau und ihr Hund begegnen in Niedersachsen einem Wolf. Dieser lässt sich nicht so einfach vertreiben. Ein Biologe erklärt auf spiegel.de, wieso das so ist und was die Frau hätte besser machen können.
Mit diesem Mann hätte sich der Dieb wohl nicht anlegen dürfen! UFC-Fighter Derrick Lewis postete auf Instagram ein Bild von seiner Faust und schrieb dazu: Das war das falsche Auto zum Einbrechen. Weiter teilte er mit, dass er einen Dieb in flagranti erwischt habe, als dieser sein Auto klauen wollte. Daraufhin habe er ihn davon abgehalten. ESPN erzählt der 36-Jährige: Er ist aber okay. Und: Er wollte meinen SUV stehlen, da habe ich ihn niedergeschlagen. Dann hat ihn die Polizei mitgenommen. Die Polizei bestätigte gegenüber dem TV-Sender die Worte des UFC-Fighters. Mister Lewis hat ihn niedergeschlagen, das ist noch der feinste Ausdruck, den ich finden kann, so ein Sprecher. Der Dieb wurde zuerst ins Spital gebracht, bevor er sich auf der Polizeiwache erklären musste. Mittlerweile ist er wegen versuchten Diebstahls angeklagt.
Ein Mann wollte das Auto des UFC-Fighters Derrick Lewis klauen. Doch Lewis ertappte ihn dabei - und schlug ihn nieder. Der Dieb musste ins Spital eingeliefert werden.
Während eines exklusiven Chat-Interviews mit der Whatsapp-Experten-Plattform Wabetainfo.com haben Facebook-Chef Mark Zuckerberg und Whatsapp-CEO Will Cathcart verschiedenste neue Funktionen bestätigt, die schon bald in der Chat-App verfügbar werden sollen. Wir wollten ein paar Dinge offiziell bestätigen, die schon sehr bald veröffentlicht werden sollen, so Cathcard im Whatsapp-Chat. Zuckerberg erzählt ausserdem von seiner Vision, die er vor ein paar Jahren hatte und in welcher er von einer privaten, sozialen Plattform träumte, in welcher es den Menschen möglich sei, private Interaktionen mit anderen Personen zu haben. Daher war es uns mit Whatsapp von Anfang an wichtig, dass Nachrichten Ende-zu-Ende verschlüsselt sind und verschwinden, wenn man sie nicht mehr benötigt. Whatsapp habe als erste, global genutzte App die Ende-zu-Ende Verschlüsselung eingeführt und in den letzten Monaten wurde auch die Funktion freigeschaltet, dass Nachrichten nach einer gewissen Zeit automatisch verschwinden. Nun möchte das Unternehmen einen Schritt weiter gehen. Jetzt stehen wir kurz davor, eine neue Funktion einzuführen, die es dem Empfänger erlaubt, eine Nachricht nur genau einmal anzusehen. Anschliessend verschwindet ihr Inhalt wieder, erklärt Zuckerberg. Somit solle Whatsapp noch sicherer und privater werden. Die Userinnen und User sollen das Feature schon bald zu Gesicht bekommen. Damit wird es also möglich, Bilder und Videos ähnlich wie bei Plattformen wie beispielsweise Snapchat zu verschicken, die der Empfänger oder die Empfängerin nur für kurze Zeit oder gar nur ein einziges Mal öffnen kann. Eine zweite Frage, die Wabetainfo.com schon seit längerem beschäftigt, ist jene, ob Whatsapp in Zukunft auf mehr als nur einem Gerät gleichzeitig genutzt werden kann. Auch dies beantwortet Zuckerberg mit: Ja - auch das kommt bald! Konkret geht es darum, Whatsapp auf mehr als einem Gerät nutzen zu können, ohne dass ein Hauptgerät von Nöten ist, das eine Verbindung zum Internet herstellen kann. Bisher kann Whatsapp nur auf einem mobilen Gerät genutzt werden. Wer die Web-Version von Whatsapp nutzt, ist nach wie vor darauf angewiesen, dass ein Mobilgerät vorhanden und mit dem Netz verbunden ist. Es ist eine grosse, technische Herausforderung, alle Nachrichten und Inhalte zwischen Geräten zu synchronisieren, selbst wenn die Handy-Batterie stirbt. Aber wir haben es gemeistert und freuen uns darauf, die Funktion bald schon präsentieren zu können, so Zuckerberg. Tatsächlich bestätigt Cathcart, dass Nutzerinnen und Nutzer die Funktion bereits innerhalb der nächsten zwei Monate in der Beta-Version von Whatsapp austesten können. Eine Frage, die in der Wabetainfo-Community immer wieder aufkommt, ist der Wunsch nach einer iPad-Version von Whatsapp. Auch darauf kann Cathcart positiv antworten: Die Tatsache, dass Whatsapp bald auf mehreren Geräten gleichzeitig benutzbar ist, macht es uns möglich, auch eine Lösung für iPads zu bauen. Ob es dazu bereits konkrete Pläne gibt, verrät der Whatsapp-CEO aber noch nicht. Hingegen kann er bestätigen, dass es Nutzerinnen und Nutzern künftig möglich sein soll, Whatsapp auf bis zu vier Geräten gleichzeitig zu benutzen. In den vergangenen Monaten ist Whatsapp aufgrund neuer AGB, die vor rund drei Wochen in Kraft getreten sind, vermehrt in die Schlagzeilen geraten. Darin ist festgelegt, dass Whatsapp Informationen aus Gesprächen mit Business-Accounts mit dem Mutterkonzern Facebook teilen darf. Nach einer grossen Aufregung in der Nutzerbasis von Whatsapp hat das Unternehmen vor rund einer Woche angekündigt dass Userinnen und User, die den neuen AGB nicht zustimmen, vorerst mit keinen Konsequenzen zu rechnen haben.
Whatsapp führt schon bald neue Funktionen für seine Nutzerinnen und Nutzer ein. Das bestätigen Facebook-Chef Mark Zuckerberg und Whatsapp-CEO Will Cathcart gegenüber einer Whatsapp-Insider-Plattform. So sollen bald Bilder verschickt werden können, die der Empfänger oder die Empfängerin nur einmal öffnen kann. Ausserdem soll es bald möglich sein, Whatsapp auf bis zu vier Geräten gleichzeitig zu nutzen.
Der chinesische Amazon-Rivale Alibaba hat bei der Rabattschlacht des sogenannten Singles Day so viele Bestellungen eingeheimst wie noch nie zuvor. Bis Mittwochmorgen orderten Kunden Waren im Wert von 56 Milliarden Dollar, wie der Onlinehändler bekanntgab. Um Kunden anzulocken, hatte Alibaba die Preise für 16 Millionen Produkte heruntergesetzt. Für Alibaba kommt das weltgrösste Online-Verkaufsspektakel vor dem Black Friday und Cyber Monday, das der Konzern 2009 selbst ins Leben gerufen und zu einer weltweit bekannten Marke ausgebaut hat, zur richtigen Zeit. Zuletzt hatte die Absage des Börsengangs der Finanzdienstleister-Tochter Ant für Negativschlagzeilen gesorgt. Der Singles Day am 11. November wurde in diesem Jahr auf vier Tage ausgedehnt. Bisher sind die Bestellungen im Wert 16-Mal höher als bei Amazons zweitägigem weltweiten Prime Day im vergangenen Monat. Die Rabattschlacht findet mitten in der Wirtschaftserholung während der zumindest in China unter Kontrolle scheinenden Corona-Pandemie statt. Angesichts der Grenzschliessungen kaufen Verbraucher derzeit vor allem im Inland ein.
Am 11. November ist Singles Day. Dann bieten Onlinehändler Millionen von Rabatten an. Die Rabattschlacht hat auch dieses Jahr der chinesischen Plattform Alibaba Rekordumsätze beschert. Bis am Mittwochmorgen gingen Waren im Wert von 56 Milliarden Dollar weg. Einen Run soll es vor allem auch auf Luxusgüter gegeben haben.
Jeder zweite Sitzplatz ist abgesperrt, Pendler erhalten einen Beutel mit Schutzmaske, Desinfektionsmittel und einem frischen Tuch für die Kopfstütze - so pendeln die Italiener während der Coronavirus-Pandemie von A nach B. In der Schweiz werden in Zügen - abgesehen von der Maskenpflicht - keinerlei Massnahmen umgesetzt. Die italienische Bahn hat Schilder an den Türen angebracht, die zeigen, wo Passagiere ein- und aussteigen können. Pfeile am Boden weisen die Richtung an, sodass kein Gedränge entsteht. Im Zug weisen Pfeile am Boden die Richtung, damit kein Gedränge entsteht und Behälter mit Desinfektionsmittel wurden angebracht, wie die SonntagsZeitung berichtet. Spender mit Desinfektionsmittel gibt es bei der SBB keine. Auch die Kapazität hat die SBB nicht eingeschränkt. Auf Anfrage der SonntagsZeitung sagt eine SBB-Sprecherin: Das Schweizer Schutzkonzept im öffentlichen Verkehr basiert auf den Empfehlungen und Massnahmen des Bundes zum Gesundheitsschutz. Weshalb die SBB darüber hinaus keine kundenfreundlichen Massnahmen treffen, bleibt offen. In einem Interview mit dem Tages Anzeiger verwies der SBB-Chef Vincent Ducrot darauf, dass in Italien strengere Regelungen gelten als in der Schweiz. Bei uns war die Weisung - auch von der Politik -, möglichst unaufgeregt zu operieren. Und was ist mit Corona-Beuteln auf längeren Strecken? Die Schweizer Kunden wollen nicht bevormundet werden. Darum bin ich mir nicht sicher, ob so ein Hygiene-Täschchen gut ankommen würde, so Ducrot. Nicht nur in italienischen Zügen werden Hygiene-Regeln gross geschrieben. Auch die Bahngesellschaften in Österreich und Deutschland gehen mit ihren Schutzkonzepten gegen das Coronavirus weiter als die SBB. So gibt es zum Beispiel in der Schweiz keine Bussen für Personen, die keine Maske anhaben. In Österreich müssen diese 40 Euro Busse zahlen. Im Rahmen des neuen Fahrplans werden bis Jahresende unsere Railjet- und Nightjet-Züge mit neuen Desinfektionsmittel-Spendern in den WC-Anlagen ausgestattet, so eine Sprecherin der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Zudem können Pendler im Zug eine Maske sowie Handdesinfektionsmittel kaufen. Auch in Deutschland kann man im Zugrestaurant eine Maske für 1,50 Euro kaufen. Masken und Desinfektionsmittel gibt es in zahlreichen Läden in unseren Bahnhöfen zu kaufen sowie an den Selecta-Automaten, heisst es bei der SBB. Im Zug selbst gibts weder Masken noch Desinfektionsmittel. Trenitalia, die italienische Bahn, hat die Kapazität der zum Verkauf stehenden Tickets eingeschränkt. So werden auf Langstrecken 50 Prozent weniger Tickets angeboten, bei Regionalzügen sind es 20 Prozent weniger. In Österreich hat man die Kapazitäten nicht eingeschränkt. Die Deutsche Bahn behält sich vor, den Ticketvorverkauf auszusetzen, wenn sich eine hohe Auslastung abzeichnet. Bei der SBB ist davon nicht die Rede. So wird auch zu Stosszeiten die volle Kapazität ausgeschöpft - ohne abgesperrte Sitzplätze, dafür mit Maskenpflicht.
Die Schweizer Züge hinken im internationalen Vergleich betreffend Hygiene-Massnahmen hinterher. In Italien stehen gegen das Coronavirus in Zügen Desinfektionsmittel und Schutzmasken zur Verfügung. Auch jeder zweite Sitzplatz ist abgesperrt , in der Schweiz gibt es aber keine Absperrungen.
Westliche Geheimdienste halten die Theorie von einem Laborunfall als Ursprung der Pandemie mit dem Coronavirus für höchst unwahrscheinlich (wieso, können Sie hier nachlesen). Der US-Nachrichtensender CNN zitierte am Dienstag drei Quellen, die anhand der Erkenntnisse der Five Eyes genannten Geheimdienstallianz der USA mit Grossbritannien, Australien, Kanada und Neuseeland entsprechenden Verdächtigungen von US-Präsident Donald Trump und zuletzt US-Aussenminister Mike Pompeo über das neue Virus Sars-CoV-2 widersprachen. Es ist höchst wahrscheinlich, dass es auf natürliche Weise aufgetreten und die Infektionen von Menschen durch natürliche Interaktion zwischen Mensch und Tier erfolgt ist, zitierte der Sender einen Diplomaten. Am Sonntag hatte Pompeo dem US-Sender ABC gesagt, es gebe signifikante Belege, dass die Krise in einem Labor in der zentralchinesischen Stadt Wuhan ihren Anfang genommen habe. Der Nachrichtensender CNN zitierte eine weitere Quelle, dass diese Äusserungen weit über die gegenwärtige Einschätzung der Five Eyes-Länder hinausgingen. Er wollte die Möglichkeit nicht ausschliessen, sagte aber, dass noch nichts vorliege, das die Theorie eines Laborunfalls berechtigen könnte. China hatte die Theorie zurückgewiesen. Kommentare in chinesischen Staatsmedien sahen eine Strategie der US-Regierung, China die Schuld zuzuschieben, um von eigenen Versäumnissen in der Pandemie abzulenken. Auch der prominente US-Regierungsberater und Immunologe Anthony Fauci glaubt nicht, dass das Virus künstlich erzeugt wurde. Viele sehr qualifizierte Biologen haben gesagt, dass alles über die schrittweise Evolution mit der Zeit stark darauf hindeutet, dass es in der Natur entstanden ist und die Artengrenze überwunden hat, sagte Fauci dem Magazin National Geographic. Er hält auch nicht viel von der Theorie, dass das Virus aus dem Labor entwichen sein und auf diese Weise seinen Weg zum Menschen gefunden haben könnte.
Geheimdienste aus den USA, Grossbritannien, Kanada, Neuseeland und Australien schliessen aus, dass das Coronavirus künstlich erzeugt wurde und aus einem Labor aus Wuhan stammt. Damit widersprechen sie dem US-Präsidenten und dem US-Aussenminister, die ebendies noch immer behaupten. Das Virus ist in der Natur entstanden und hat die Artengrenze überwunden, sagt Immunologe Anthony Fauci.
Die Schweiz kaufte laut der NZZ am Sonntag im Frühling und Sommer 300 Millionen Hygiene- und Schutzmasken für 190 Millionen Franken. Diese liegen jetzt im Lager der Armeeapotheke. Da weniger als ein Drittel davon gebraucht werden und das Verfalldatum nahe liegt, wolle der Bund die Masken nun zu Tiefstpreisen an Kantone und Gemeinden verkaufen. Das Angebot finde aber nur wenig Anklang, schreibt die Zeitung. Gemäss Delphine Allemand von der Armee verkaufte das Verteidigungsdepartement (VBS) zehn Millionen Masken und nahm so 100000 Franken ein. Eine Maske koste 1 Rappen - ein Minusgeschäft. Die anfänglich grosse Nachfrage stagniere nun, sagt Allemand, und 16,5 Millionen Masken stünden weiter zum Verkauf. Die Armeeapotheke wolle aber auf keinen Fall medizinische Güter vernichten, sagt Allemand weiter. Der Steuerzahler habe schliesslich für diese bezahlt, und sie sollten nun auch der Bevölkerung zugutekommen. Sei es im Gesundheitswesen, in Schulen oder über wohltätige Organisationen, die sie an Bedürftige verteilen.
Das Verteidigungsdepartement hat zu viele Masken und verkauft diese nun zum Schleuderpreis. Die Nachfrage der Kantone und Gemeinden stagniere nun aber, sagt eine Armeesprecherin. Die Masken, die bald ihr Ablaufdatum erreichen, berappte der Steuerzahler.
Mia Madisson (23) ist wieder wohlauf. Die ehemalige Bachelor-Kandidatin hat sich vor einigen Tagen einer Gebärmutteroperation unterzogen (20 Minuten berichtete) und sich davon gut erholt, wie sie sagt. Jetzt ist Mia wieder zu Hause und ganz in ihrem Element: Auf Instagram hat sich die Zürcher Influencerin gerade in einer Liveschaltung bei ihren knapp 50000 Followern gemeldet. Und dabei auch eine brennende Frage geklärt: Welcher aktuelle Kandidat bei Die Bachelorette wäre denn eigentlich ihr Typ? Für Singlefrau Mia ist der Fall so klar, dass sie gar nicht erst gross auf die Frage eingehen wollte. Das ist doch offensichtlich, wiegelte die Zürcherin ab. Und meinte damit Jason (23). Auch für zahlreiche kommentierende Follower stand fest: Der Berner wäre der perfekte Match. Die Leute spekulieren extrem und fragen, ob wir etwas miteinander haben, erklärt Mia auf Anfrage von 20 Minuten. Sie sagen: Jason sei doch genau mein Beuteschema. Ihr würdet gut zusammenpassen. Mia und Jason kennen sich bereits persönlich. Und das schon eine ganze Weile. Sie hätten schon vor seiner Bachelorette-Zeit via Insta die Bekanntschaft gemacht. Dann haben wir uns auch mal in Bern in einem Club gesehen, so Mia. Und fügt an: Aber wir hatten nichts miteinander. Da läuft nichts. Das bestätigt Jason. Auch seine Fans würden ihn die ganze Zeit auf Mia aufmerksam machen. Dies, weil sie mal erwähnt habe, auf dunkle Südländertypen zu stehen. Es wird zu viel spekuliert, sagt er. Aber es hat nichts auf sich. Wir kennen uns auch nicht so gut. Klar, hält Jason den Ball flach. Noch buhlt er im Fernsehen ja auch um Bachelorette Chanelle Wyrsch (23). Aber: Mia gefällt Jason durchaus. Sie ist eine mega Coole. Sie sieht natürlich gut aus. Und nach dem Corona-Distancing würden sie sich bestimmt wieder mal über den Weg laufen. Mia hätte wohl auch nichts dagegen. Mit ihrem Ex Stephan (20), von dem sie sogar schwanger war, ist sie seit vier Monaten getrennt. Ich bin jetzt offen für Neues, sagt sie.
Mia Madissons Fans sehen sie bereits an der Seite von Bachelorette-Jason. Auch Jason wird zurzeit ständig auf Mia angesprochen. Sie buhlte 2018 um Bachelor Clive. Er ist Kandidat der aktuellen Bachelorette-Staffel.
So wenige Kunden wie nie werden sich in der diesjährigen Adventszeit gleichzeitig in den Läden tummeln. Ab dem 9. Dezember müssen die grösseren Läden schweizweit die Anzahl Kunden pro Quadratmeter beschränken. Neu gelten pro Kunde zehn Quadratmeter statt vier Quadratmeter. In kleinen Läden mit bis zu 30 Quadratmeter Ladenfläche sind es fünf Quadratmeter pro Kunde. Mit dem Dosiersystem, das Grossverteiler bereits im Lockdown umsetzten, will der Bundesrat die Menschen noch besser vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen. Die Beschränkung kommt aber nicht überall gut an. Durch die Beschränkungen wird die Kundenfrequenz einbrechen, befürchtet Milan Prenosil, Präsident der City-Vereinigung Zürich. Die langen Schlangen vor den Geschäften würden die Menschen vor Einkäufen abschrecken und dafür sorgen, dass noch mehr online einkauften. Das Weihnachtsgeschäft wird leiden. Laut Prenosil hat der Zürcher Detailhandel das Weihnachtsgeschäft jedoch bitter nötig. Während der Adventszeit generieren wir normalerweise 20 bis 30 Prozent des Gesamtumsatzes. Nun drohe dieser auch noch einzubrechen. Seit Beginn der Corona-Krise hat der Detailhandel einen Umsatzverlust von 20 bis 50 Prozent zu verbuchen. Für vernünftiger hätte Prenosil weniger Quadratmeter pro Kunde gehalten. Fünf oder sechs Quadratmeter würden auch reichen. Er betont, dass seine Kritik nicht kapitalistisch sei und er die Massnahmen auch verstehe. Es geht nicht darum, jetzt das grosse Geschäft zu machen - es geht um Existenzen. Viele kleine und mittelgrosse Läden kämpften bereits am Existenzminimum (siehe Box unten). Auch Mathias F. Böhm, Geschäftsleiter Pro Innerstadt Basel, äussert Zweifel. Für mittlere bis grössere Läden sind diese Massnahmen sehr einschneidend. Insbesondere für Warenhäuser aufgrund der zu bewältigenden Kundenfrequenzen. Er weist darauf hin, dass die Öffnungszeiten angesichts des Weihnachtsshoppings verlängert werden. Nutzen Sie das, so sein Appell. Auch Rageth Clavadetscher, Geschäftsführer des Zürcher Glattzentrums, rechnet bei kleineren Läden mit Warteschlangen. Diese könnten aber auch eine Chance sein, um Kundenbeziehungen aufzubauen. Wir prüfen derzeit, wie wir die Kunden beim Warten bei Laune halten können. Denkbar sei etwa, dass Verkäuferinnen und Verkäufer Müsterchen verteilten. Sorgen, dass Warteschlangen dem Glattzentrum das Weihnachtsgeschäft vermiesen könnten, macht sich Clavadetscher aber nicht. Seit der Corona-Krise kaufen die Kunden nicht weniger, aber gezielter ein. Als Beleg für die kürzere Verweildauer diene der WC-Papier-Index. In den Toiletten des Glattzentrums wird viel weniger Toilettenpapier gebraucht. Auf das Glattzentrum selber hat die Kapazitätsbeschränkung keinen Einfluss. Bei uns stehen aus feuerpolizeilichen Gründen jetzt schon jedem Kunden elf bis zwölf Quadratmeter zur Verfügung. Die Grossverteiler nehmen die Kapazitätsbeschränkungen mit Gelassenheit. Das wird kein Problem sein für die Migros. Bereits im Frühjahr hatten wir dieselbe Regelung - und einzelne Kantone sind seither gar nie davon abgerückt, sagt Migros-Mediensprecher Marc Schlatter. Bei Coop heisst es, dass der Schutz der Mitarbeitenden sowie der Kundinnen und Kunden oberste Priorität habe. Wir halten uns konsequent an die behördlichen Vorgaben und werden die Beschränkung der Anzahl Personen umsetzen.
Grössere Läden müssen zum Schutz vor dem Coronavirus die Anzahl Kunden pro Quadratmeter beschränken. Durch die Beschränkungen wird die Kundenfrequenz einbrechen, befürchtet Milan Prenosil, Präsident der City-Vereinigung Zürich. Glatt-Chef Rageth Clavadetscher hat keine Bedenken: Seit der Corona-Krise kaufen die Kunden nicht weniger, aber gezielter ein.
Auf dem Düriberg in Trimbach SO herrscht seit geraumer Zeit dicke Luft unter Nachbarn. Grund dafür ist der Startuner und Selfmade-Millionär Ueli Anliker, der sich auf seinem grosszügigen Anwesen kreativ auslebt. Neuerdings ist es ein thailändisch aussehender Pavillon, der in der Nachbarschaft für rote Köpfe sorgt. In einer Sammel-Einsprache wehrten sich 15 Anwohner gegen den Bau von Anliker. Sie kritisieren, dass der Pavillon nicht ins Ortsbild passe. Ausserdem befürchten die Anwohner, dass Anlikers Extravaganz letztlich den Wert der umliegenden Immobilien senke. Kurzerhand druckte Anliker die Sammel-Einsprache samt Namen der Unterzeichner und ihrer Adressen im Grossformat aus und hängte sie demonstrativ an seinen Zaun. In seiner Antwort, die ebenfalls aushängt, bezeichnet er sie explizit als Rassisten, da sie ihm nicht nur den buddhistisch anmutenden Pavillon, sondern auch seine Thai-Fahne verbieten wollten. Solche Menschen gehören öffentlich an den Pranger gestellt, findet Anliker. Dass sein Vorgehen rechtlich gesehen heikel sein könnte, glaubt der Millionär nicht. 20 Minuten hat den Rechtsanwalt Martin Steiger gefragt, wie problematisch das Vorgehen Anlikers tatsächlich ist. Ich gehe davon aus, dass das beschriebene Verhalten gegenüber den Nachbarn sowohl Datenschutzverletzungen als auch Persönlichkeitsverletzungen darstellen könnte, sagt Rechtsanwalt Steiger. Er ist Anwalt und Gründer der Kanzlei Steiger Legal, die sich unter anderem auf Datenschutzrecht spezialisiert. Auf den ersten Blick sehe ich keinen Grund, der das Verhalten, das heisst die Veröffentlichungen, rechtfertigen könnte. Auch die Antwort Anlikers, welche dieser ebenfalls an den Zaun gehängt hat, könne problematisch sein: Das Verhalten könnte eine strafbare Ehrverletzung darstellen, gerade die Bezeichnung ‹Rassist›, so Steiger. Die von Anliker angekündigte Strafanzeige wegen Rassendiskriminierung hält der Rechtsanwalt für aussichtslos. Im Zweifelsfall werden eine zuständige Staatsanwaltschaft oder ein zuständiges Gericht entscheiden müssen, wie die Rechtslage zu beurteilen ist. Für Anliker steht jedoch fest, dass die Briefe hängen bleiben: Die werden noch sehr, sehr lange dort hängen. Das ist mein Recht, sagt der Solothurner. Die Legalität der Aktion habe er bereits mit seinem eigenen Anwalt besprochen. Gegenüber 20 Minuten kündigt der Star-Tuner ausserdem an, dass noch weitere Dinge an seinem Zaun landen könnten: Mein Zaun ist noch lang, da kann noch viel angeprangert und angeheftet werden.
Selfmade-Millionär Ueli Anliker hat auf seinem Grundstück einen buddhistisch anmutenden Pavillon errichtet. Die Nachbarschaft hat darauf mit einer Sammel-Einsprache reagiert. Das Häuschen passe nicht ins Ortsbild. Anliker wittert hinter der Einsprache Rassismus. Kurzerhand druckte er die Einsprache der Nachbarn aus und hängte sie im Grossformat an seinen Zaun. Samt Namen und Adressen der Unterzeichner. 20 Minuten hat den Rechtsanwalt Martin Steiger befragt, ob das problematisch ist.
Es gibt viele Gründe, ein älteres Smartphone benutzen zu wollen. Sei dies, um weniger Elektroschrott zu produzieren, weil das Telefon noch einwandfrei funktioniert oder weil neuere Geräte oft teuer sind. Es gibt aber auch Gründe, weshalb man keine allzu alten Handys benutzen sollte , dies kann vor allem von einer sicherheitstechnischen Sichtweise her gefährlich sein. Ältere Telefonmodelle erhalten nämlich oft von ihren Herstellern keine Updates und somit keine Sicherheits-Patches mehr. Finden Hacker eine Hintertür in der Software des Telefons, wird diese also nicht mehr repariert und kann unkontrolliert ausgenutzt werden. Oft verbreiten sich diese auch rasch im Internet. Es ist nicht ganz einfach, herauszufinden, ob ein Telefon noch Sicherheitsupdates erhält oder nicht. Von den Herstellern wird nämlich meist nicht angekündigt, wenn ein Handy nicht mehr unterstützt wird. Dennoch gibt es einige Richtlinien, an die man sich halten kann, um herauszufinden, ob ein Smartphone auf dem neuesten Sicherheitsstand ist oder nicht. So kann beispielsweise in den Einstellungen überprüft werden, ob die Software des Handys auf dem neuesten Stand ist. Falls das letzte Update bereits Monate oder sogar Jahre zurückliegt und kein neues zur Verfügung steht, wird das Gerät vom Hersteller sehr wahrscheinlich nicht mehr unterstützt. Oft geschieht dies nach rund zwei bis drei Jahren. Die genaue Anzahl Jahre hängt dabei vom Hersteller ab. Laut Cnet.com garantiert beispielsweise Google für seine Handys drei Jahre lang Sicherheitsupdates. Alle Nexus-Phones haben somit bereits ihre Sicherheitsupdates verloren und das Pixel 2 wird diesen Oktober aus der Rotation fallen. Bei iPhone sind es aufgrund des weniger grossen Volumens an verschiedenen Telefonen fünf Jahre, während denen die Handys unterstützt werden. Das jüngste iOS13 kann also noch auf das iPhone 6S aus dem Jahr 2015 installiert werden. Samsung veröffentlicht jeweils auf dieser Website eine Liste mit Handys, die Updates erhalten. So kann überprüft werden, ob das eigene Samsung-Telefon noch unterstützt wird. Wie Christoph Hebeisen der Security-Firma Lookout gegenüber Cnet.com sagt, ist es am sichersten, kein altes Telefon zu nutzen. Denn auf diesen Geräten kann es immer und häufig unbemerkt zu Sicherheitslücken kommen. Wer sich dennoch nicht von seinem alten Handy trennen möchte, kann einige Sicherheitsvorkehrungen treffen. Zuerst einmal sollte auf jeden Fall das letzte Softwareupdate installiert sein. Wer sein Gerät gebraucht gekauft hat, sollte darüber hinaus unbedingt sicherstellen, dass es vor dem Gebrauch richtig auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt wurde. Ausserdem sollten nur Apps aus dem entsprechenden App-Store und keine APK-Dateien heruntergeladen werden. Es muss aber auch darauf geachtet werden, welche Informationen von dem alten Gerät verarbeitet werden. So sollte es möglichst vermieden werden, Bankdaten oder Banking-Apps auf dem Handy abzuspeichern. Auch mit Arbeitskonten und -E-Mails sollte vorsichtig umgegangen werden. Am besten installiert man diese gar nicht erst auf dem alten Gerät. Dasselbe gilt auch für Fotos - es sollten nur die Bilder auf dem Handy gespeichert werden, die man auch freiwillig im Internet teilen würde.
Alte Smartphones erhalten keine Sicherheitsupdates mehr. Dies macht es Hackern leicht, Schwächen auszunutzen. Nutzer alter Handys sollten daher vorsichtig mit persönlichen Informationen umgehen. Telefone werden im Durchschnitt zwei bis drei Jahre lang unterstützt.
Aus Portugal erreicht die Fussball-Welt tragische Nachrichten. So ist vier Tage nach seinem Zusammenbruch auf dem Platz der Fussballspieler Alex Apolinario vom portugiesischen Drittligisten FC Alverca gestorben. Der 24 Jahre alte Brasilianer sei am Donnerstag im Hospital Vila Franca de Xira bei Lissabon für tot erklärt worden, teilte der Club bei Twitter mit. Apolinario war am Sonntag im Punktspiel gegen União Almeirim in der 27. Minute ohne Fremdeinwirkung zusammengesackt. Später wurde mitgeteilt, er habe einen Herz-Atem-Stillstand erlitten. Ein Krankenwagen brachte den offensiven Mittelfeldspieler am Sonntag zwar sehr schnell ins Krankenhaus, doch die Ärzte kämpften vergeblich um sein Leben. Der FC Alverca, der zuletzt in der Saison 2003/2004 in der ersten Liga Portugals gespielt hatte, teilte mit, alle Aktivitäten des Vereins seien bis auf Weiteres abgesagt worden. Man werde sich um die Familie des Brasilianers kümmern. Apolinario hatte in seiner Heimat im Trikot von Cruzeiro Belo Horizonte in der ersten Liga gespielt.
Nach einem Zusammenprall ist ein Fussballer in Portugal gestorben. Alex Apolinario wurde nur 24 Jahre alt. Der Club bestätigt den Tod des Spielers.
Hitzewelle in Griechenland: Die heissen Temperaturen haben in verschiedenen Regionen des Landes heftige Waldbrände ausgelöst. Zur Zeit wüten laut der Feuerwehr-Zentrale in Athen 54 Waldbrände im ganzen Land. Der weitaus grösste Brand wütet nahe der Stadt Korinth, die etwa 90 Kilometer westlich der griechischen Hauptstadt Athen liegt (siehe Leser-Video). Unter Einsatz von Löschflugzeugen und Hubschraubern sei der Brand teils unter Kontrolle gebracht worden, wie es laut Feuerwehr heisst. Aus Sicherheitsgründen wurden in der Umgebung von Korinth sechs Dörfer und ein Kinder-Zeltlager evakuiert. Einige Häuser und landwirtschaftlich genutztes Land seien zerstört worden. Menschen wurden nach Berichten des Staatsfernsehens (ERT) nicht verletzt. Nebst Korinth brennt es auf den Inseln Kreta, Lesbos und auf der Halbinsel Peloponnes. Die touristischen Zentren seien aber noch nicht betroffen.
In Griechenland grassiert eine Hitzewelle. Die heissen Temperaturen haben Waldbrände ausgelöst. Mehrere Inseln sind betroffen.
Als Kevin hatte er in den 90er-Jahren einige wilde Überraschungen für ein Einbrecher-Duo auf Lager. Nun überrascht Macaulay Culkin (40) mit privaten Baby-News: Der Kevin allein zu Haus-Kinderstar wurde erstmals Vater. Wir sind überglücklich, zitiert ihn Esquire. Laut der US-Zeitschrift hat der Sohn von Culkin und seiner Partnerin Brenda Song (33) am 5. April in Los Angeles das Leben erblickt. Er heisst Dakota - genau gleich wie Culkins Schwester, die 2008 im Alter von 29 Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Macaulay und Berufskollegin Brenda lernten sich 2017 bei den Dreharbeiten für den Film Changeland in Thailand kennen. Kurz später gab es erstmals Liebesgerüchte, als die beiden gemeinsam in L.A. beim Dinner gesichtet wurden. Genau wie Macaulay wurde auch Brenda als Kind berühmt: Sie startete ihre Schauspiel-Karriere in Disney-Channel-Filmen und -Shows. Nach dem Riesenerfolg von Kevin allein zu Haus stürzte Culkin in die Alkohol- und Drogensucht ab. Ich habe mit einigen Feuern gespielt. Ich denke, das ist die beste Art, es auszudrücken, sagte er einst in einem Interview. 2018 verriet Culkin, dass er mit Brenda Kinder haben wolle. Wir üben, sagte er in einem Interview. Zu seinem 40. Geburtstag im August 2020 teilte sie eine Liebeserklärung auf Instagram: Ich könnte hier sitzen und endlos darüber schreiben, wie wunderbar, lieb, liebevoll, aufrichtig, loyal, ehrlich, brillant und komisch du bist, und wie dankbar ich bin, dass ich dieses Leben mit dir teilen darf, schrieb Brenda. Mein Einhorn, von dem ich nie gedacht hätte, dass es existieren würde, ich bin der glücklichste Mensch der Welt, weil ich von dir geliebt werde.
Kevin allein zu Haus-Star Macaulay Culkin (40) ist erstmals Daddy geworden. Er und seine Frau Brenda Song (33) haben dem Jungen den Namen Dakota gegeben - zu Ehren von Macaulays Schwester Dakota, die 2008 verstarb. Wir sind überglücklich, teilt das Paar mit.
Lange hat sich das Sad-Girl nicht zu seinem Liebesleben geäussert. Am Anfang des Films sagt die 19-Jährige darum auch gegenüber einer Journalistin, sie habe keinen festen Partner. Später kommt der Hammer: Billie hatte doch einen Freund! Der Boy, dessen Name im Film nicht erwähnt wird (sie nennt ihn nur Q), ist sogar in einer Szene zu sehen. Später trennen sich die beiden, Billie gibt am selben Tag ein Konzert und weint auf der Bühne. Ob er einige Songs von ihr inspiriert hat? Und damit auch gleich, warum ihre Beine auf der Bühne immer wieder mit Kinesio-Tape abgeklebt sind. Das Tanzen war Billies grösste Leidenschaft, bis zu zwölf Stunden pro Woche hat sie trainiert. Wegen eines Risses in der Wachstumsplatte ihrer Hüfte musste sie aufhören. Immer wieder hat sie mit verstauchten Knöcheln und Bänderrissen zu kämpfen. Wenn etwas richtig oft kaputtgeht, bleibt es kaputt, auch wenn du es zusammenflickst, stellt sie in einem Gespräch mit ihrer Mum Maggie (61) klar. Ein Highlight der Doku ist die Grammy-Verleihung 2020, bei der Billie fünf Trophäen eingeheimst hat. Nach der Show ruft ihr Idol Justin Bieber (26) an und gratuliert ihr von Herzen. Die beiden haben sich zuvor am Coachella-Festival getroffen und eine innige Umarmung ausgetauscht. Ihr müsst Freunde werden!, meint ihr Bruder Finneas (23) am selben Abend im Hotelzimmer, nachdem sie eine rührende Nachricht von Biebs vorgelesen hat. Zu Beginn werden einige Videos der süssen Billie im Kleinkind-Alter eingespielt. Meine Mum hat mir beigebracht, wie man Songs schreibt, erzählt sie im Voiceover, während ihr Kinder-Ich in ein Plastikmikrofon trällert. Ein Buch mit Babyfotos der heute 19-Jährigen erscheint im Mai 2021. Darüber hinaus kannst du Billie und ihren Bruder Finneas (23) zuhause beim Aufnehmen von Songs, aber auch beim Herumalbern beobachten - ein intimer Einblick in den kreativen Prozess der beiden. Das Video zu When the Party's Over hat die damals 17-jährige Billie ganz allein konzipiert, die Notizen zum Clip zeigt sie im Film. Mit ihrer Mutter als Stand-in nimmt sie die Skizze für das finale Video auf. Dabei ist sie bereits so präzise, dass der Regisseur ihren Erwartungen am Ende nicht gerecht wird. Beim nächsten Video führe ich selbst Regie, sagt sie am Ende des Shoots seufzend - und hielt ihr Wort. The World's a Little Blurry läuft jetzt bei Apple TV+ im Stream.
Die Doku The World's a Little Blurry über Pop-Superstar Billie Eilish (19) ist da! Darin gewährt die US-Amerikanerin intime Einblicke in ihr Privatleben. Unter anderem ist erstmals ihr (mittlerweile Ex-) Freund Q zu sehen, die Trennung passierte während des Drehs.
Für Aufregung sorgt in Italien der Fall einer jungen Frau, die sich laut Medienberichten mit AstraZeneca hatte impfen lassen und wenige Tage später in einem Spital in Genua starb. Im Körper von Camilla C.* sollen sich Thrombosen gebildet haben. Neun Tage nach der Impfung wurde die 18-Jährige im Spital von Lavagna östlich von Genua behandelt. Laut Corriere della Sera klagte sie über starke Kopfschmerzen und Lichtempfindlichkeit. Trotzdem sei sie wieder nach Hause geschickt worden. Schliesslich habe sich der Zustand der 18-Jährigen mit motorischen Störungen nochmals verschlechtert. Zwei Tage später diagnostizierten die Ärzte im Spital in Genua schliesslich eine Gehirnblutung. Auch eine Operation konnte Camilla C. nicht mehr helfen. Die junge Frau verstarb am Mittwoch. Hunderte Frauen haben ihre Impftermine nun aus Angst storniert, wie italienische Medien schreiben. Viele drücken ihre Betroffenheit über den Tod der jungen Frau aus. Auch der italienische Fussballspieler Filippo Inzaghi nahm via Instagram Abschied von Camilla. Ruhe in Frieden schrieb er zu einem Foto, auf dem er zusammen mit der Verstorbenen zu sehen ist. Der Fall wird den Berichten nach untersucht. Die Gesundheitsexperten wiesen darauf hin, dass so etwas äusserst selten vorkomme. Zudem wurde unterdessen bekannt, dass die junge Frau offenbar an der seltenen Autoimmunkrankheit Thrombozytopenie litt und auch noch eine Hormontherapie machte. Die Behörden versuchen nun festzustellen, ob diese Information auf ihrer Impfanmeldung vermerkt war oder nicht. Italien hat inzwischen die Regeln für die Verabreichung des Corona-Impfstoffes von AstraZeneca geändert. Laut Gesundheitsminister Roberto Speranza will Italien das Vakzin von AstraZeneca nur noch an Menschen über 60 Jahre verabreichen. Für jüngere Leute sollen die mRNA-Impfstoffe bereitstehen. Man folge damit der Empfehlung der italienischen Gesundheitsexperten und -expertinnen. *Name der Redaktion bekannt
In Italien starb eine 18-Jährige wenige Tage nach ihrer Corona-Impfung. Nun haben viele junge Frauen in Italien Bedenken, sich impfen zu lassen. Der Impfstoff AstraZeneca soll in Italien nur noch für über 60-Jährige zulässig sein.
Intensivstraftäter Brian wollte vom Kanton Zürich 40000 Franken wegen unmenschlicher Haftbedingungen. Nun hat das Bezirksgericht Zürich das Urteil in diesem Fall veröffentlicht. Es stellt fest, dass die Haftbedingungen, denen Brian im Gefängnis Pfäffikon ausgesetzt war, gegen die Vorschriften der EMRK und der Bundesverfassung verstiessen und eine Persönlichkeitsverletzung darstellten. Es sei unbestritten gewesen, dass Brian in der fraglichen Zeit unter anderem immer in Einzelhaft war, stets Fussfesseln trug, keine Spaziergänge machen konnte und nur ein einziges Kleidungsstück erhielt, heisst es im Urteil. Seine Zelle verfügte zudem, abgesehen von wenigen Tagen, über keine Matratze. Brian bekam teilweise auch keine Wolldecke, duschte nie und hatte teilweise keine Zahnbürste. Zudem erhielt er kein Lese- und Schreibmaterial und die an ihn gerichtete Post wurde ihm eine Zeit lang vorenthalten. In ihrer Gesamtheit und angesichts der Zeitdauer von fast drei Wochen sei das eine unmenschliche und erniedrigende Behandlung. Brian war vom 6. bis zum 26. Januar 2017 im Gefängnis Pfäffikon inhaftiert gewesen. Die Persönlichkeitsverletzung bejahte das Gericht aber nur knapp, weil eine Schädigungsabsicht der Mitarbeitenden gefehlt und sich Brian aggressiv und renitent verhalten habe, was den korrekten Strafvollzug stark erschwert habe. Anwalt Markus Bischoff erachtet das Urteil als grossen Erfolg, wie er auf Anfrage sagt. Das Gericht hat festgehalten, dass der Staat eine Fürsorgepflicht gegenüber allen Gefangenen hat und diese Pflicht hier verletzt worden ist. Ob das Urteil weitergezogen wird, werde nach gründlicher juristischer Abklärung und Absprache mit dem Mandanten entschieden. Der Prozess fand im März statt. Ich habe nichts falsch gemacht, sagte Brian damals. Wenn man in Einzelhaft ist, werde man wahnsinnig. Man hat mich brechen wollen, das hat alles nur schlimmer gemacht. Der Kanton stellte sich auf den Standpunkt, dass das Gefängnispersonal keine Schädigungsabsicht gehabt habe. Es sei mit dem aussergewöhnlich aggressiven Verhalten von Brian überfordert gewesen. Zudem sei die Infrastruktur nicht auf die speziellen Verhältnisse angepasst gewesen. Brian habe die beanstandete Behandlung mit seinem Verhalten zudem selbst herbeigeführt. Das Gericht beurteilte diese Einwände als nicht stichhaltig. Der Staat sei aufgrund seiner Fürsorgepflicht verpflichtet, auch bei schwierigen Gefangenen für deren Gesundheit und Wohlergehen zu sorgen, soweit das unter den gegebenen Umständen möglich und zumutbar ist. Trotz des absoluten Ausnahmeverhaltens des Insassen hätten auch im vorliegenden Fall zumutbare Alternativen bestanden, um die unzulässigen Haftbedingungen zu beseitigen oder zu mildern. Die Forderungen auf Schadenersatz und Genugtuung wurden abgewiesen, weil sie verwirkt seien. Sie hätten laut dem Urteil bereits während des Strafverfahrens geltend gemacht werden müssen. Dieses wurde allerdings bereits im März 2017 rechtskräftig abgeschlossen. Das Urteil des Bezirksgerichts kann am Obergericht angefochten werden.
2017 wurde Brian im Gefängnis Pfäffikon unmenschlich behandelt, urteilt das Bezirksgericht Zürich. Brian hatte deswegen eine Entschädigung von 40000 Franken gefordert. Das Gericht weist das jedoch ab, weil diese verwirkt sei.
Am Freitag um etwa 14 Uhr kam es beim Kreuzstutz in Luzern zu einer Auseinandersetzung. Im Verlauf dieses Streits erlitt ein 45-jähriger Mann aus Sri Lanka eine Schnitt-/Stichverletzung. Wie die Luzerner Polizei in einer Mitteilung schreibt, dürfte diese eher oberflächlich sein. Der 45-Jährige wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren. Der mutmassliche Täter, ein 65-jähriger Schweizer, konnte vor Ort festgenommen werden. Die mutmassliche Tatwaffe sei sichergestellt worden, heisst es in der Mitteilung weiter.
In Luzern kam es am Freitag zu einem Polizeieinsatz. Laut der Polizei wurde eine Person bei einem Streit mit dem Messer verletzt. Der mutmassliche Täter konnte vor Ort festgenommen werden.
Angeklagt war ein 56-jähriger Hilfsgärtner aus Sri Lanka, der zwischen Juli 2008 und Frühling 2013 in nicht weniger als 37 Verkehrsunfälle verwickelt war - fast immer Auffahrunfälle, weil er jeweils plötzlich eine Vollbremsung machte. Er soll die Unfälle absichtlich provoziert haben, um Versicherungsgelder zu erhalten. Laut Anklageschrift konnten dem Mann aber nur 19 Unfälle rechtsgenügend nachgewiesen werden. Die Delikte verliefen meist nach dem gleichen Muster. Der Tamile suchte im Grossraum Zürich gezielt nach geeigneten Verkehrssituationen, in denen sich verdachtslos Unfälle provozieren lassen. Er wählte vorwiegend die Strecke auf der A1 zwischen Gubrist und Brüttisellerkreuz, wo das Verkehrsaufkommen sehr hoch und Staus häufig sind. Der Beschuldigte habe den am Unfall beteiligten Lenkern jeweils gesagt, dass er eine Vollbremsung habe vornehmen müssen, weil das Auto vor ihm stark gebremst habe. Diese akzeptierten seine Aussage auch in Fällen, in denen sie Zweifel über die angeblich verkehrsbedingte Vollbremsung hatten. Da sie aber nicht das Gegenteil beweisen konnten, blieb ihnen nichts anderes übrig, als die Schuld der Kollision auf sich zu nehmen. Der Tamile benutzte dabei ältere und schon beschädigte Autos, für die sich eine Reparatur nicht mehr lohnte und die Haftpflichtversicherung der Lenker den Zeitwert des Wagens in bar auszahlen würde. Die Wagen waren auf den Namen eines Bekannten und seiner Ehefrau ausgestellt. Insgesamt konnte der Beschuldigte so rund 50'000 Franken ergaunern, die Schäden an den Autos betrugen 120000 Franken. Laut dem kürzlich gefällten Urteil des Zürcher Obergerichts wird der Mann wegen gewerbsmässigen Betrugs und mehrfacher, teilweise versuchter Körperverletzung mit einer Freiheitsstrafe von vier Jahren bestraft. Versicherungen und Opfern muss er weit über hunderttausend Franken Schadenersatz bezahlen. Zudem erlegte ihm das Gericht ein Fahrverbot für fünf Jahre auf, sein Führerausweis wird eingezogen. Die Staatsanwältin hatte eine Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren gefordert. Es sei reiner Zufall, dass es nur fünf Verletzte gab. Sie sprach von skrupellosem und geldgierigem Verhalten. Der Beschuldigte stritt die Vorwürfe ab. Sein Verteidiger sprach von ungeschickten Fahrfehlern und hatte einen Freispruch verlangt.
Ein 56-jähriger Mann aus Sri Lanka hat zwischen Juli 2008 und April 2013 insgesamt 37 Unfälle verursacht. Der Mann kassierte Versicherungsleistungen in der Höhe von rund 50000 Franken. Das Obergericht verurteilte den nicht geständigen Hilfsgärtner zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren.
Die Geschichte um Büsi Shira hat ein glückliches Ende genommen. Die Katzendame galt während dreier Jahre als vermisst, nachdem sie in Uttwil TG spurlos verschwand. Wieder aufgetaucht ist das Tier im 12 Kilometer entfernten Schönenberg an der Thur TG. Dort wurde das Büsi von einem Ehepaar gefüttert. Sie war am Anfang sehr abgemagert und scheu, als wir sie sahen, sagt Gabriela Kubli, die Felix, wie sie die Katze nannte, fütterte. Mit der Zeit wurde sie immer zutraulicher. Sie vermisse die Katze zwar, sei aber froh, dass sie nun bei der richtigen Besitzerin ist. Das Paar habe das Tier gefüttert, weil es glaubte, es habe kein Zuhause. Weil die Kublis nun wegziehen, haben sie die Tierhilfe Schweiz verständigt. Dies, weil sie Angst hatten, das Tier würde ohne sie verhungern. Auf Facebook hat die Tierhilfe Schweiz daraufhin einen Aufruf zur Katze veröffentlicht. Keine Stunde später konnte die eigentliche Besitzerin ausfindig gemacht werden. Sie konnte es fast nicht glauben, sagt Beatrice Baumann, Präsidentin Tierhilfe Schweiz. Es kommt häufig vor, dass Katzen verschwinden und von ihren Besitzern gesucht werden. Auf der Website der Schweizerischen Tiermeldezentrale (SMTZ) sind über 4000 Vermisstmeldungen aufgelistet. Baumann schätzt, dass die Dunkelziffer weit höher ist. Das Verhalten der Menschen führe oft dazu, dass viele Katzen vermisst bleiben. Denn oft würden streunende Katzen gar nicht gemeldet. Dabei besteht laut Baumann eine Meldepflicht. Stattdessen füttere man die Tiere, statt sie zu melden. Das sei falsch. Man sollte ein zugelaufenes Tier melden, nach einem Chip untersuchen lassen und bei der STMZ eintragen, so Baumann. Diese Mühe würden sich viele aber nicht machen. Die Polizei, Gemeindearbeiter sowie Tierschutzorganisationen verfügen über solche Lesegeräte. Gabriela Kubli würde heute anders vorgehen. Ich würde sofort melden, dass uns eine Katze zugelaufen ist, sagt Kubli. Sie sehe ihren Fehler ein. Beim Chippen von Katzen besteht laut Baumann im Moment Nachholbedarf. Es gibt, im Gegensatz zu Hunden, keine Chip-Pflicht für Katzen, weiss Baumann. So sei nur ein kleiner Prozentsatz der Katzen gechippt, was das Finden der Besitzer weiterhin erschwere. Die Tierhilfe Schweiz fordert deshalb eine schweizweite Chip-Pflicht für Katzen. Ein weiteres Problem seien die Daten auf dem Chip. Die Daten sind oftmals nicht aktuell, sagt Baumann. Die Daten sind bei ANIS, der Datenbank zur Registrierung sämtlicher Heimtiere, ausser Hunde, hinterlegt. Die Tiere sind gechippt, aber man findet die Besitzer dann trotzdem nicht, sagt Baumann. Tierhalter sollten deshalb stets Telefon- und Adressänderungen bei der ANIS melden, damit die Daten angepasst werden können.
Katze Shira verschwand vor drei Jahren spurlos. Dank einem Aufruf auf Facebook von der Tierhilfe Schweiz konnte die Katze wieder ihrer Besitzerin übergeben werden. Zwischenzeitlich wurde das Tier in Kradolf TG von einem Ehepaar gefüttert. Zugelaufene Katzen sollte man immer der Polizei melden und im STMZ eintragen. Die Tierhilfe Schweiz fordert zudem eine nationale Chip-Pflicht für Katzen.
Eine einfache Verwaltungsformalität artete für eine Familie aus dem Kanton Waadt zum Schockerlebnis aus. Eigentlich hätte das Riviera-Chablais Spital, in Rennaz am vergangenen Wochenende eine einfache Benachrichtigung für die Überstellung der Mutter ins Waadtländer Universitätsspital CHUV, ausstellen sollen, doch es kam anders. Mein Vater wurde vom Hausarzt meiner Mutter kontaktiert, sagt sich die Tochter (50). Er hatte ein Dokument erhalten, in dem der Tod unserer Mutter angekündigt wurde und versuchte herauszufinden, was mit ihr passiert ist. Nach dem Schock merkte die Familie jedoch rasch, dass das Todesdatum mit dem angekündigten Transfer ins Unispital zusammenfiel. Das ist wirklich unglaublich, so die Tochter weiter. Anstelle des Überweisungsformulars wurde ein Sterbeformular ausgefüllt. Irren ist menschlich, doch jemanden fälschlicherweise für tot zu erklären, ist empörend! Die Krankenhausleitung vom Riviera-Chablais Spital gab gegenüber 20 Minutes an, bereits am Dienstag versucht zu haben, die betroffene Familie zu kontaktieren. Das Spital entschuldigte sich schliesslich am Donnerstagnachmittag. Dieser unglückliche Vorfall ist auf eine Computeränderung im System zurückzuführen, sagte Sprecher Christophe Schüll auf Anfrage. Dieses Problem wurde erkannt. Wir arbeiten derzeit mit unserer IT-Abteilung zusammen, um sicherzustellen, dass dies nicht noch einmal passieren kann.
Ein Spital in Rennez (VD) erklärte eine Frau versehentlich für Tod. Die Familie war geschockt. Das Malheur ist auf eine Computer-Panne des Spitals zurückzuführen.
Tiktok, Hisense, Vivo, Alipay: Unübersehbar sind die chinesischen Sponsoren an der diesjährigen Fussball-EM. Doch die Präsenz der chinesischen Unternehmen stellt in letzter Konsequenz das europäische Demokratieverständnis - und damit den Kernpfeiler des westlichen Selbstverständnisses - grundsätzlich infrage. Das zeigt sich besonders deutlich beim Bezahldienst Alipay, einem der Hauptsponsoren der EM. Geheimdienste warnen vor der Bezahlapp: Die Server von Alipay befänden sich in China, der Zugriff staatlicher chinesischer Stellen darauf ist möglich, heisst es in einem Jahresbericht des deutschen Verfassungsschutzes. Der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte warnt, dass bei Alipay Informationen in ein Land übermittelt werden, das für die Daten ungenügenden Schutz biete, berichtet die SonntagsZeitung. Eine Analyse der New York Times hat ergeben, dass die App Angaben zur Person und ihre genauen Koordinaten direkt an einen Server der chinesischen Polizei schickt. Schweizer Kundinnen und Kunden sind bei Alipay nur Bürger zweiter Klasse, sagt Martin Steiger von der Digitalen Gesellschaft, denn die Datenschutz-Grundverordnung ist nur im EWR gültig. Sollte jemand in der Schweiz Probleme mit Alipay haben, wäre eine Klage sehr aufwendig. Hierzulande ist Alipay weitgehend unbekannt, obwohl der Bezahldienst schon längst in der Schweiz angekommen ist: 2016 hat der Marktführer SIX Payment Services Alipay an seinen Terminals eingeführt. Etwa bei den Titlis-Bahnen, deren Umsatz mit Alipay sich nach Einführung 2018 innert eines Jahres auf 359000 Franken knapp verdreifacht hat. Heute gibt es bereits 30000 Geschäfte in der Schweiz, die Alipay an ihren Bezahlterminals akzeptieren. Wie gross das Volumen von Alipay in der Schweiz ist, will SIX Payment Services nicht sagen.
Alipay aus China ist ein Sponsor an der Fussball-EM. Geheimdienste warnen jedoch vor dieser Bezahlapp. Auch der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte sorgt sich um die Daten.
Zum diesjährigen Black Friday hat sich Interdiscount erneut eine spezielle Kooperation ausgedacht - diesmal mit den Jungfraubahnen: Der Schweizer Elektronikhändler verkauft ab Montag Tickets für die Fahrt aufs Jungfraujoch zum halben Preis. Konkret zahlen Erwachsene somit ohne Ermässigung 89 Franken für die Fahrt ab Grindelwald Terminal oder Lauterbrunnen direkt zum Jungfraujoch und retour. Mit einem Halbtax oder Generalabonnement sind es 59 Franken. Die Tickets können online sowie in allen Interdiscount-Filialen gekauft werden, wie es bei der Coop-Tochter auf Anfrage heisst. Das Angebot ist an keine weitere Kaufverpflichtung gebunden. Eine Person kann maximal sechs Tickets kaufen. Die Wahl fiel aus verschiedenen Gründen aufs Jungfraujoch: Wie in vergangenen Jahren habe man ein Angebot gewählt, das die gesamte Bevölkerung ansprechen dürfte, schreibt das Unternehmen auf Anfrage. Ausserdem unterstützt Interdiscount damit auch den hart von der Pandemie getroffenen Tourismus, sagt Sprecherin Alexandra Friedli. Die Jungfrau liege zudem im Kanton Bern, wo auch der Hauptsitz von Interdiscount stehe. Darüber, wie viel Interdiscount sich die Aktion kosten lässt, will das Unternehmen nichts sagen. Bei den Black-Friday-Aktionen der Vergangenheit hiess es jeweils, man lasse es sich einiges kosten. Bei den Jungfraubahnen heisst es auf Anfrage, die Zusammenarbeit mit Interdiscount zum Black Friday komme gerade passend zur Eröffnung des V-Bahn-Projekts mit dem Eiger-Express am 5. Dezember (siehe Video oben). Die Jungfraubahnen sind bereits langjährige Partner von Interdiscounts Mutterkonzern Coop. Die Aktion dauert vom 23. November bis zum 6. Dezember, solange der Vorrat reicht. Gültig sind die Tickets vom 5. Dezember 2020 bis zum 15. Juni 2021. Aber Achtung: Sollten die Skiferien wegen der Krise ausfallen, können die Tickets nicht zurückgegeben werden. Bei Interdiscount heisst es dazu lediglich: Sollte aufgrund einer behördlichen Anordnung das Jungfraujoch während mehr als 60 Tagen während des Einlösezeitraums geschlossen sein, so wird zu einem späteren Zeitpunkt ein neuer Einlösezeitraum im Umfang der behördlichen Schliessung definiert. Wer das Ticket kauft, hat also keine Chancen auf eine Rückerstattung - lediglich auf eine längere Gültigkeitsdauer. Interdiscount rechnet für den Black Friday mit einer starken Steigerung der Nachfrage, wie das Unternehmen weiter mitteilt. Jedes Jahr seien bisher Rekorde gebrochen worden. 2019 hatte die Coop-Tochter 20 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr verzeichnet.
Mit dem Ticket von Interdiscount gehts zum halben Preis aufs Jungfraujoch. Damit will Interdiscount am Black Friday den Schweizer Tourismus unterstützen. Für die Jungfraubahnen ist der Zeitpunkt für die Aktion grad besonders günstig. Die Tickets können nicht retourniert werden.
Die Corona-Krise kostete die Sekschülerin N. T.* die KV-Lehrstelle in einem KMU. Nach einer ersten Zusage hatte die Firma ihr wegen der schlechten Auftragslage absagen müssen. Nach den Sommerferien wäre ihr also nichts anderes mehr übrig geblieben, als nochmals die Schulbank zu drücken. Um doch nicht im zehnten Schuljahr zu landen, war sie bereit, ein grosses Opfer zu bringen. Ich würde auch eine unbezahlte KV-Lehre machen, sagte die 16-jährige Zürcherin Ende Juni. Schliesslich gehe es ihr nicht ums Geld, sondern um ihre Ausbildung. Kurz vor den Sommerferien klappte es aber doch noch: Im August wird N. T. eine KV-Lehre im Department Store Jelmoli starten. Ich fühle mich sehr erleichtert. Ich bin zudem auch sehr froh, dass ich das bekommen habe, wofür ich das ganze Jahr gekämpft habe. Ich kann es immer noch nicht wirklich in Worte fassen, da ich sehr glücklich bin!, so N. T. Nach der Berichterstattung von 20 Minuten wurde Jelmoli auf N. T. aufmerksam und lud sie zu einem Vorstellungsgespräch ein. Jelmoli befindet sich in einer grösseren Transformation und Expansion, weshalb eine zusätzliche Auszubildende in Anbetracht des Wachstums der Unternehmung möglich ist, sagte Berufsbildnerin Nicole Richner. Gratis arbeitet die angehende Lernende nicht. Selbstverständlich würde N. T. bei einer Anstellung einem Lernenden entsprechend entlohnt, versicherte Richner. Wir als fortschrittlicher Retailer würden nie eine Lehrstelle anbieten, ohne den rechtlichen Verpflichtungen, wie etwa beim Lohn, nachzukommen. Schliesslich gebe ein Lernender dem Betrieb auch etwas zurück. Die Bereitschaft von N. T., sogar gratis zu arbeiten, zeige aber, dass sie eine Lehrstelle wirklich wolle und ein grosser Wille vorhanden sei. Sie würde eine Extra-Meile gehen. Diese Haltung schätzen wir in unserem Unternehmen sehr. Der Ausbildungseinstieg für junge Personen ist enorm wichtig. Laut Richner haben KV-Auszubildende bei Jelmoli günstige Karten, wenn sie neben einem Sek-A-Abschluss auch gute Sozialkompetenzen vorweisen. Warum es mit der Lehrstelle geklappt hat, kann N. T. nur vermuten. Es kann verschiedene Gründe haben. Aber ich nehme an, weil sie meine Geschichte verstanden und etwas in mir gesehen haben, was andere Firmen nicht sahen. Darüber bin ich sehr froh, sagt sie. Jelmoli will aus Fairness gegenüber anderen Bewerbern das Bewerbungsverfahren nicht weiter kommentieren. Wir freuen uns sehr, dass wir N. T. für die Lehrstelle bei Jelmoli gewinnen konnten, schreibt Monica Monsch, Leiterin Marketing und Kommunikation. * Name der Redaktion bekannt.
Wegen der Corona-Krise kann Sekschülerin N. T.* ihre Lehre in einem KMU nicht mehr starten. Seither suchte sie verzweifelt nach einer neuen Lehrstelle. Sie wäre sogar bereit gewesen, eine unbezahlte Lehre zu machen. Kurz vor den Sommerferien klappte es aber doch noch mit einer bezahlten Lehre.
Es wäre eine Sensation, wenn den Mitarbeitern des Silicon-Valley-Start-ups Nano Diamond Battery (NDB) gelingt, was ihnen vorschwebt. Denn das in Pleasanton, südöstlich von San Francisco, ansässige Unternehmen plant Batterien aus Atommüll. Diese sollen nicht nur nachhaltig sein, sondern auch eine Lebensdauer von bis zu 28000 Jahren haben - ohne je aufgeladen werden zu müssen. Trotzdem soll nach 5730 Jahren noch die Hälfte der ursprünglichen Kapazität zur Verfügung stehen. Ein Prototyp ist angekündigt. Wie Thenextweb.com berichtet, hat NDB vor, einen Bestandteil des Atommülls so zu recyceln, dass der Kohlenstoff C14 entsteht, welcher dann in einem weiteren Schritt zu Graphen (siehe Box) umgewandelt wird. Das neue und noch immer strahlende Material soll dann mit Schichten von nicht radioaktivem C12 umgeben werden, die den Austritt der Radioaktivität verhindern und vor Manipulationen von aussen schützen. Die Strukturen werden geschichtet, um eine Zelle zu erschaffen, welche Elektrizität erzeugen kann. Laut dem US-Unternehmen soll das geplante Batteriewunder dereinst in künftig jedem technischen Gerät eingesetzt werden können. Die Nano Diamond Battery sei in ihrer Grösse und Form frei skalierbar, wodurch sie laut Auto-motor-und-sport.de sämtliche bekannten Batterien vom Handy-Akku bis hin zur Elektroautobatterie ersetzen könnte. Im Auto könnten die Batterien rund 90 Jahre halten, so das Unternehmen. Dass solche Batterien grundsätzlich realisierbar sind, haben vor einigen Jahren bereits Forscher der Universität Bristol gezeigt. Und auch die von Sir Michael Pepper, Physiker an der Universität Cambridge, durchgeführten Proofs of Concept, auf die sich NDB bezieht und die die prinzipielle Durchführbarkeit des Vorhabens belegen, kommen zu diesem Ergebnis. Trotzdem ist offen, ob die Batterie tatsächlich irgendwann zur Marktreife gelangt. Denn ein Aspekt wird bei den positiven Ankündigungen nicht thematisiert: Was, wenn die im Kern kontinuierlich strahlende Batterie doch einmal kaputt geht und Radioaktivität freisetzt? Und was, wenn Tausende leicht radioaktive Batterien zusammenkommen? Solange diese Fragen ungeklärt sind, ist dieser Ansatz aus dem Silicon Valley nicht mehr als eine gute Idee, die es weiterzuverfolgen gilt.
Eine neue Art Batterie könnte alle herkömmlichen ersetzen. Sie basiert auf recyceltem Atommüll. Die langlebigsten Batterien sollen mehrere 1000 Jahre halten. Doch noch sind wichtige Fragen offen, etwa zur radioaktiven Strahlung.
Dass Paul Pogba kein Heineken mag, zeigte der französische Mittelfeld-Spieler an einer Pressekonferenz während der EM, als er eine Flasche der Marke vom Pult verschwinden liess. Das dürfte die Firma einiges an Marktwert gekostet haben. Nun hat sich Heineken mit einer PR-Aktion fürs Impfen weiteren Ärger eingehandelt. In einem Werbespot in den sozialen Medien zeigt die Firma, wie Seniorinnen und Senioren im Club Party machen. Der Clip endet mit der Botschaft: Die Nacht gehört den Geimpften. Zeit, sich ihnen anzuschliessen. Die Kampagne läuft auch in der Schweiz, wie ein Sprecher auf Anfrage bestätigt. Dass die zweitgrösste Brauerei der Welt die Impfstoffe feiert, finden einige Nutzerinnen und Nutzer gut, vielen stösst sie aber auch sauer auf und wittern Impfpropaganda. Seit Freitag läuft deshalb ein Shitstorm. Der Hashtag #BoycottHeineken trendet auf Twitter, wie das Wirtschaftsmagazin Bloomberg berichtet. Jetzt reichts, das war mein letztes Heineken, schreibt ein Nutzer. Ich werde nie wieder Heineken kaufen, ein Anderer und postet Bilder von anderen Biermarken. Mehrere verärgerte Nutzerinnen und Nutzer laden auch Videos hoch, in denen sie das Bier aus Protest den Abfluss hinunterspülen. Ein Heineken-Sprecher entgegnet, dass es in der Anzeige darum gehe, das Gastgewerbe zu unterstützen und die Bars und Restaurants wieder sicher zu machen, damit alle wieder zusammen sein können. Immerhin ist das Nachtleben für die Brauereien ein wichtiges Geschäftsfeld. So ist Heineken auch nicht die einzige Biermarke mit einer solchen Aktion. Budweiser schaltete im Februar zum ersten Mal keine Werbung am Super Bowl und nutzte die Ausgaben stattdessen für Pro-Impf-Kampagnen. Impfungen werden die Menschen befreien, sagte der damalige Vorstandsvorsitzende Carlos Brito des Budweiser-Produzenten Anheuser-Busch. Auch der Chef des Konsumgüterkonzerns Unilever weibelt fürs Impfen. Wöchentlich unterzeichnet Alan Jope Briefe an die 150000 Mitarbeitenden des Unternehmens, in denen er sie auffordert, sich impfen zu lassen, wie er selbst sagte.
Heineken wirbt in sozialen Medien fürs Impfen. Jetzt wittert die Community Impfpropaganda. Viele schütten Heineken den Abfluss runter.
Der Hurrikan Laura ist in Cameron, einem Küstenort des US-Bundesstaats Louisiana, aufs amerikanische Festland getroffen. Gemäss Informationen von CNN erreichte er dabei Windgeschwindigkeiten von über 200 Kilometern pro Stunde. Meteorologen gehen davon aus, dass der Sturm über die nächsten Stunden sich weiter über das südwestliche Louisiana bewegen wird. Er wird voraussichtlich am Nachmittag Arkansas weiter im Landesinneren erreichen. Der angerichtete Schaden wird erst in den nächsten Tagen absehbar sein, teilen die Behörden von Louisiana mit. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 225 Kilometern pro Stunde wurde Laura als ein Hurrikan der Stärke vier von fünf eingestuft, wie das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) am Mittwoch mitteilte. Meteorologen warnten vor den Folgen von bis zu sechs Meter hohen Wellen und zerstörerischem Wind. Befürchtet werden massive Zerstörungen bis tief ins Landesinnere hinein und Stromausfälle auch in benachbarten Regionen. Für ein Gebiet mit mehr als einer halben Million Einwohnern wurde die Evakuierung angeordnet. Das Küstengebiet an der Grenze zwischen den Bundesstaaten Texas und Louisiana bereitete sich auf die Ankunft von Laura vor. Nachdem das Hurrikanzentrum mit aussergewöhnlich scharfen Worten vor Sturmfluten, die man nicht überleben kann gewarnt hatte, appellierten Behörden und Politiker an die Einwohner, die Region rasch zu verlassen. Der Gouverneur von Louisiana, John Edwards, betonte, dass viele Menschen vermutlich für längere Zeit in Notunterkünfte gehen müssen. Ein Hurrikan wie Laura wäre schon unter gewöhnlichen Umständen eine grosse Herausforderung, die Corona-Krise erschwere die Situation aber zusätzlich, sagte Edwards im Nachrichtensender CNN. Wenn wir Menschen transportieren, können wir die Busse nicht so füllen, wie wir es gerne würden. Ausserdem könnten wegen der Ansteckungsgefahr grosse Schutzunterkünfte nicht genutzt werden. Deswegen würden Menschen stattdessen verstärkt in Hotels untergebracht.
Der Hurrikan Laura hat das amerikanische Festland erreicht. Der Wirbelsturm traf den Küstenort Cameron in Louisiana mit einer Geschwindigkeit von über 200 Kilometern pro Stunde. Der Schaden ist noch nicht abschätzbar. Laura gilt als einer der stärksten Hurrikans, die je die US-Küste getroffen haben.
Die Staatsanwaltschaft Thurgau hat gegen den Beschuldigten im Tötungsdelikt Frauenfeld Anklage erhoben, wie sie am Freitagmorgen mitteilte. Sie erachtet den heute 21-Jährigen als nicht schuldfähig und beantragt eine therapeutische Massnahme. Der Mann hatte am 16. Oktober 2018 seine Grossmutter (74) stranguliert, bis sie das Bewusstsein verloren hatte. Anschliessend soll der damals 19-Jährige mit einem Rüstmesser in die Brust der bewusstlos am Boden liegenden Grossmutter gestochten haben, was laut Anklageschrift zu ihrem Tod führte. Danach enthauptete E.A.* seine Grossmutter und verstaute den Kopf in einem Rucksack . Das forensisch-psychiatrische Gutachten, das im Auftrag der Staatsanwaltschaft erstellt wurde, zeigt laut Medienmitteilung auf, dass der Beschuldigte zum Zeitpunkt des Tötungsdeliktes infolge einer schweren psychischen Störung nicht einsichtsfähig war und damit eine Schuldfähigkeit verneint werden muss. Deshalb werde E.A. nicht wie ein üblicher Täter behandelt. Seine Freiheit bekommt der 21-Jährige jedoch nicht zurück, wenn es nach der Staatsanwaltschaft geht. Sie beantragt eine stationäre therapeutische Massnahme und einen Landesverweis von 15 Jahren. *Name der Redaktion bekannt
Mitte Oktober 2018 wurde eine 74-jährige Mazedonierin tot in einer Wohnung in Frauenfeld aufgefunden. Ihr Enkel, ein damals 19-jähriger Italiener, wurde kurz nach der Tat verhaftet. Er hatte den abgetrennten Kopf seiner Grossmutter in einem Rucksack dabei. Die Staatsanwaltschaft Thurgau erhebt nun Anklage. Infolge einer schweren psychischen Störung gilt der Mann als schuldunfähig. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine stationäre therapeutische Massnahme und einen Landesverweis von 15 Jahren.
Im Streit zwischen den Machern des Spiels Fortnite und Apple stellt sich die zuständige Richterin auf einen Prozess im Juli 2021 ein. Sie halte es für angemessen, einen Entscheid den Geschworenen zu überlassen, sagte Richterin Yvonne Gonzalez Rogers in einer Onlineanhörung am Montag. Apple und die Spielefirma Epic Games müssten diesem Vorschlag aber noch zustimmen, hiess es weiter. Der Streit könnte am Ende beeinflussen, wie Apps auf Smartphones vertrieben werden - und wie viel Geld die Plattformen, wie der App Store von Apple oder Googles Play Store, vom Kaufpreis einbehalten dürfen. Der Streit entbrannte, nachdem sich Epic nicht mehr an die seit mehr als einem Jahrzehnt geltende Vorgabe halten wollte, dass virtuelle Artikel in dem Spiel auf iPhones und iPads nur über das System der In-App-Käufe von Apple angeboten werden können. Dabei behält Apple jeweils 30 Prozent des Kaufpreises ein. Nachdem der iPhone-Konzern entsprechende Änderungen an den Geschäftsbedingungen ablehnte, bauten die Epic-Entwickler in der App die vertraglich verbotene Möglichkeit ein, die Artikel auch direkt bei Epic kaufen zu können. Dafür wurde im August eine versteckte Funktion in der Anwendung aktiviert, die Epic an den App-Prüfern von Apple offenbar vorbeigeschmuggelt hatte. Noch am selben Tag warf Apple Fortnite unter Verweis auf den Regelverstoss aus dem App Store. Epic zog umgehend vor Gericht und warf Apple unfairen Wettbewerb vor. Apple verlangt in einer Gegenklage entsprechend Schadenersatz. Epic versucht weiterhin, über eine einstweilige Verfügung in den App Store zurückzukehren. Rogers brachte nunmehr als Kompromissvorschlag ins Gespräch, dass die Kommission von 30 Prozent bis zu einem Entscheid nicht an Apple, sondern auf ein Treuhandkonto gehen sollten. Die Epic-Anwälte zeigten sich demgegenüber aber skeptisch, weil sich dadurch nichts an der Wettbewerbsposition von Apple ändere. Die Richterin kritisierte Epic zudem für die heimliche Einführung des eigenen Bezahlsystems. Zugleich stellte sie Apple die Frage, warum die Abgabe bei 30 Prozent liegen müsse - und nicht auch 10, 15 oder 20 Prozent betragen könne.
Zu einem Prozess im Streit zwischen Epic Games und Apple soll es erst im Juli 2021 kommen. Eine Richterin schlägt vor, bis dahin ein Treuhandkonto einzurichten. Darauf sollen die 30 Prozent Kommission einbezahlt werden, die Epic Games nicht an Apple abgeben will. Der Streit zwischen den beiden Unternehmen war entbrannt, weil Epic ein eigenes Bezahlsystem in seiner App eingeführt hatte. Damit hatte es die Abgaben an Apple umgehen wollen.
Im Zuge der umfassenden Ermittlungen nach dem Terroranschlag in Wien wurden auch die Waffen des Attentäters (20) mittels Fototdokumentation erfasst und anschliessend sichergestellt. Sie werden derzeit kriminaltechnisch untersucht. Die Polizei hat diese Bilder nun sechs Tage nach dem Anschlag nun veröffentlicht. Bei dem Sturmgewehr gehen die Ermittler davon aus, dass es sich um eine Zastava M70 handelt. Die Feuerwaffe wird in Serbien hergestellt, basiert auf der Technik des Kalaschnikow-Sturmgewehrs (AK-47 und AKM) und verschiesst das Kaliber 7,62 × 39 mm. Ausserdem wurden eine Pistole und eine Machete sichergestellt. Die Ermittlungen bezüglich der sichergestellten Waffen, insbesondere deren Herkunft, laufen auf Hochtouren. Wie Heute berichtete, soll der 20-Jährige im Juli mit einem Bekannten in die Slowakei gereist sein, um sich Munition für sein AK47-Sturmgewehr (Kalaschnikow) zu besorgen. Weil er die nötigen Dokumente aber nicht vorweisen konnte, bekam er die Waffe nicht. Dennoch konnte sich der Nordmazedonier dann eine AK47 beschaffen, wie genau ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Der 20-jährige Attentäter wurde neun Minuten nach den ersten Schüssen von Wega-Beamten erschossen. Am 2. November ereignete sich in Wien ein bewaffneter Anschlag, der als terroristischer Akt gewertet wird. Bei dem Vorfall wurden vier Personen getötet und 22 verletzt. Der 20-jährige Attentäter wurde neun Minuten nach den ersten Schüssen von Wega-Beamten erschossen. Es folgte einer der grössten sicherheitspolizeilichen Einsätze der österreichischen Polizei seit ihrem Bestehen, so die Polizei.
Die Wiener Polizei hat Fotos der Attentats-Waffen veröffentlicht. Die Waffen werden derzeit kriminaltechnisch untersucht. Sie gehören dem 20-Jährigen, der am 2. November vier Menschen getötet und 22 weitere verletzt hat.
Nudeln aus dem Labor? Klingt komisch. Doch die Forscher-Pasta scheint zu schmecken - und sieht besonders hübsch aus. Den Praxistest haben die Nudeln auch schon bestanden. Die neueste kulinarische Spezialität stammt nicht von einem Spitzenkoch, sondern aus einem Forschungslabor: Flache Nudeln, die sich beim Kochen zu dreidimensionalen Formen wie beispielsweise Spiralen, Röllchen oder Wellen entfalten. Die Technik beruht auf Rillen, die in verschiedenen Formen in den Nudelteig, der nur aus Hartweizengriess und Wasser besteht, geprägt werden. Eine Gruppe um Lining Yao von der Carnegie Mellon University in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania stellt ihre Erfindung im Fachjournal Science Advances vor. Wir haben uns von flach verpackten Möbeln inspirieren lassen und davon, wie sie Platz sparen, die Lagerung erleichtern und die mit dem Transport verbundene CO2-Bilanz verringern, wird Yao in einer Mitteilung ihrer Universität zitiert. Zudem heisst es in der Mitteilung: Die verformten Nudeln sehen so aus, fühlen sich so an und, als Wichtigstes, schmecken so wie traditionelle Pasta. Yao leitet ein Labor, in dem üblicherweise die Formwandlung von Materialien wie Kunststoffen, Gummi und Gewebestoffen erforscht wird. Als Modell für den Nudelteig verwendeten die Wissenschaftler zunächst das Silikonöl PDMS, das ähnliche Eigenschaften aufweist, sowie Computersimulationen. Die Forscher ermittelten, in welcher Weise sie die Rillen in den flachen Pastateig prägen müssen, um beim Kochen bestimmte Formen entstehen zu lassen. Die Seite mit den Rillen dehnt sich weniger stark aus als die glatte Seite, wodurch sich die Nudeln in Form bringen, sagte Ko-Autor Teng Zhang von der Syracuse University in Syracuse (New York, USA). Die Wissenschaftler entwickelten zahlreiche weitere Pastaformen, von Rosenblüten bis hin zu kegel- und pyramidenartigen Gebilden. Ihr Ziel ist die Verringerung von Verpackungsmaterial und Transportkapazitäten. Durch das Verwandeln von flachen Nudeln in eine Spiralform beim Kochen können bis zu 60 Prozent des Verpackungsraums eingespart werden, schreiben Yao und Kollegen. Auch den Praxistest hat die Labor-Pasta der Uni zufolge bereits bestanden. So habe Erstautorin Ye Tao die flachen Nudeln zum Wandern mitgenommen. Sie seien im Rucksack sehr platzsparend gewesen, seien nicht zerbrochen und hätten sich auf einem Gaskocher zubereiten lassen.
Eine Gruppe von Forscherinnen aus der USA stellte am Samstag ihre Erfindung vor: Nudeln aus dem Labor. Diese sind flach und nehmen ihre Form erst beim Kochen an. So soll beim Transport der Esswaren CO₂ gespart werden.
In Sachen Männer ist Dina Rossi Fachfrau. In der jüngsten Staffel des 3-Plus-Formats Bachelorette nahm die 29-jährige Bernerin 21 Männer ganz genau unter die Lupe. Am Ende konnte der Zürcher Koch Cyrill das Herz des Models mit italienischen Wurzeln erobern. Für 20 Minuten wirft Bachelorette Dina Rossi vor dem EM-Knüller zwischen der Schweiz und Italien einen Blick auf die beiden Mannschaften und nennt ihre fünf Lieblingsspieler. Er ist ein richtiger Kämpfer. Als Kind hatte er mit schweren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen (Zwerchfellhernie) und musste mehrere Operationen über sich ergehen lassen. Trotzdem hat er es bis zum Profi-Fussballer geschafft und sich von Zürich bis in die Serie A gekämpft. Ich habe das Gefühl, er spielt immer mit viel Herzblut. Auf seinem Instagram-Profil sieht man, dass Ricardo sehr kinderlieb ist. Das gefällt mir sehr. Von Leonardo Bonucci war ich richtig überrascht. 2012 verteidigte er seine Frau und seinen kleinen Sohn bei einem bewaffneten Raubüberfall und konnte den Täter in die Flucht schlagen. Ich finde das unglaublich mutig. Zudem setzt er sich immer wieder im Kampf gegen Rassismus ein. Auf Instagram kann man sehen, was für ein Familienmensch er ist. Einfach toll. Schon zweimal wurde er zum Schweizer Fussballer des Jahres gewählt. Trotzdem ist Yann so bodenständig geblieben und ist nie abgehoben. Das finde ich einen ganz tollen Charakterzug. Als Nati-Goalie gibt er immer vollen Einsatz und versucht alles, um die Schweizer Gegentore zu verhindern. Darum schafft er es auch in meine Top 5. Er ist ein absoluter Familienmensch. Bei Napoli und in der italienischen Nati gehört er zu den grossen Stars und steht immer im Rampenlicht. Trotzdem ist er immer für seine Frau und seine zwei Söhne da. Toll, wie er sich auch auf Instagram gibt. Das macht ihn für mich unglaublich sympathisch und ich feiere ihn. Xherdan ist einfach ein cooler Typ und toller Mitmensch. Er interagiert immer sehr viel mit den Leuten, mit denen er sich umgibt. Meine Lieblings-Story von ihm ist, als er 2013 nach Arosa gefahren ist, um andere Secondos für Wintersportarten zu begeistern. Das finde ich sehr sympathisch. Ab und zu nimmt er es mit den Regeln auch mal nicht so ernst, aber das macht nichts. Für mich ist er absolut zu Recht in meinen Top 5.
Bachelorette Dina Rossi kennt sich mit Männern aus, wenn es ums Beurteilen von Charakter und Aussehen geht. Vor dem zweiten Gruppenspiel der Schweizer Nati gegen Italien nennt sie ihre fünf Lieblingsspieler aus den beiden Mannschaften. Unter anderem können die Nati-Stars Xherdan Shaqiri und Yann Sommer bei der 29-jährigen Bernerin punkten.
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